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Oberbaselbieter Zeitung vom 5. März 2020

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Nr. 10 22. Jahrgang Donnerstag, 5. März 2020

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Region Liestal

Obwohl die Fasnacht abgesagt war, kam es in Liestal zu einem grösseren Bevölkerungsaufmarsch. Seite 5

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Region Gelterkinden

Region Waldenburg

Es war nur eine kleine Gruppe, die sich am Fasnachtsmontag in Gelterkinden versammelte. Seite 11

In kleinem Rahmen fand am Sonntag in Waldenburg ein fasnächtliches Treiben statt. Seite 15

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Nicht aus Spass, aus Notwendigkeit

Kolumne

Die Rache des Schuppentiers

Fasnachtsverbote Regierungsrat appelliert an Solidarität mit älterer Bevölkerung MARC S CHAFFNER

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absolutes Recht auf Fasnacht. Die Einschränkungen würden nicht aus Spass auferlegt, sondern aus Notwendigkeit. Oder in den Worten von Gesundheitsdirektor Thomas Weber: «Die eigentliche Spassbremse ist das Corona-Virus.» Niemandem falle es leicht, Anlässe zu verhindern. Aber es sei ein Akt der Solidarität, insbesondere mit der älteren Bevölkerung. Diese sei stärker vom Ansteckungsrisiko und von der Mortalität der Krankheit betroffen als der Rest der Gesellschaft. www.bl.ch/corona

Die Fasnacht wird zu Grabe getragen. hörten eine Eisdisco und ein Hockeymatch in Sissach und der Fackelumzug in Pratteln. Isaac Reber kritisierte das Geschehe-

Fortsetzung auf Seite 2

FOTO: M. HERRMANN

ne in Sissach und Liestal scharf: «Die Toleranzgrenze ist überschritten worden.» Leider habe es an gesundem Menschenverstand gemangelt – es gebe kein

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Am Montag äusserte sich der kantonale Krisenstab zu den verfügten Massnahmen. Von links: Mark Burkhard, Polizeikommandant; Regierungsrätin Kathrin Schweizer, Sicherheitsdirektorin; Regierungspräsident Isaac Reber; Regierungsrat Thomas Weber, Gesundheitsdirektor; Patrik Reiniger, Leiter kantonaler Krisenstab Basel-Landschaft. FOTO: M. SCHAFFNER

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Pfefferspray und Loch in Scheibe Vereinzelt schlug der Polizei am Sonntag aggressives Verhalten entgegen, wie Polizeikommandant Mark Burkhard berichtete. In Sissach sei mit Fusstritten und Gegenständen auf Polizeiautos eingewirkt worden, wobei eine Heckscheibe zu Bruch gegangen sei. In der Nähe des Bahnhofs hätten sich etwa 500 Personen aufgehalten und wegen der aufgeheizten Stimmung hätten zwei Lokale nicht auf das Ausschankverbot hin kontrolliert werden können. In Liestal kam es in einem Restaurant zu einer hitzigen Situation, in deren Verlauf die Polizei Reizstoff einsetzte. Eine alkoholisierte Person sei angehalten worden und es seien Anzeigen wegen Nichteinhalten des Regierungsratsbeschlusses, Gewalt und Drohung gegen Beamte sowie Überwirten erstattet worden, teilte Mark Burkhard mit. Auch wenn in einer Beiz weniger als 200 Personen Platz hätten, müsse man die Personen, die sich ausserhalb aufhielten, auch zum Anlass dazu zählen, fügte der Polizeikommandant hinzu: «Es war nicht so, dass man isoliert im Restaurant gesessen ist, sondern die Leute sind mit Stapeln von Pizzakartons hinausgegangen.» Auch im Waldenburgertal wurde am Sonntag Fasnacht gefeiert, allerdings in einem viel geringeren Ausmass. Der Polizei liege dazu keine Meldung vor, sagte Mark Burkhard an der Medienkonferenz. Bei einer Hotline für Veranstalter gingen am Wochenende 148 Anfragen ein, berichtete Patrik Reiniger, Leiter des kantonalen Krisenstabs. Daraus resultierten 29 Gesuche für Veranstaltungen über 200 Personen, von denen sieben genehmigt wurden; zehn Veranstaltungen erhielten keine Bewilligungen, zwölf Gesuche waren bis Montag noch offen. Zu den bewilligten Veranstaltungen ge-

Ein Denkmal für die Fasnacht vor dem Törli in Liestal.

Bonifaz «Fazi» Salathé , Leopold «Poldi» Hürbin und Hubertus «Hubi» Basler sassen am Stammtisch im Restaurant «Ziegelhof» und diskutierten angeregt. Seit den Todesfällen in Italien gab es hier nur noch ein Thema: das Coronavirus. Kaum hatten sie ihr Gespräch begonnen, kam ein hagerer Mann mit Brille ins Lokal. Er ging auf den Stammtisch zu und verteilte Traktate. «Das Ende ist nahe», sagte er verschwörerisch. «Welches Ende?», fragte Fazi missmutig. Er war engagierter Tierschützer und Mitglied der GEFÜTI, was so viel bedeutete wie «Guerillas für den Tierschutz». Fazi hasste solche fatalistischen Botschaften. «Warum soll das Ende nahe sein, Herr … Herr …?» – «Mein Name ist Jeremias Degenbruch von der Heiligen Gemeinschaft der Apokalyptokraten. Das Ende ist nahe wegen des Coronavirus. Es ist die Strafe Gottes für die Christenverfolgung in China, Lager für die Uiguren und unsere Unmoral.» Die drei Männer am Tisch schüttelten den Kopf. «Hock ab, du Jeremias Gotthelf-Plauderi», sagte Poldi zum Missionar. Poldi war für seine blühende Fantasie und seine Neigung zu Verschwörungstheorien bekannt. «Das hat nichts mit Gott zu tun. Also entweder ist der Coronavirus im Labor entwickelt und freigesetzt worden, um den Impfstoff später umso teurer verkaufen zu können oder das Virus ist aus Chinas nationalem Labor für Biosicherheit ausgebrochen, das sich zufälligerweise in Wuhan befindet. Am ehesten glaube ich, dass Bill Gates dahintersteckt, weil er vom Ausbruch des Virus profieren kann. Die Theorie von Ali Erhan finde ich

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Am Freitagvormittag verbot der Bundesrat zum Schutz vor einer Ausbreitung des Corona-Virus alle Veranstaltungen mit mehr als 1000 Personen. Kurz darauf zog der Kanton Baselland eine weitere Schwelle: Anlässe mit mehr als 200 Personen bedürfen einer kantonalen Bewilligung. Doch es hielten sich nicht alle daran – in Liestal und Sissach kam es trotz allem zu grösseren Menschenansammlungen. (Siehe weitere Berichte in dieser Zeitung.) Der Polizei gelang es nicht, die Versammlungen verbal aufzulösen. Deshalb griff der Regierungsrat zur nächsten «Eskalationsstufe», um die Bevölkerung zu schützen: Er drehte den Alkohol-Hahn zu. Von Sonntagabend bis Montagmorgen herrschte Ausschankverbot in Restaurants, Wagenburgen und Cliquenkellern, wie Sicherheitsdirektorin Kathrin Schweizer am Montagvormittag an einer Medienkonferenz in Liestal resümierte. Auch den Detailhändlern sei der Verkauf von Alkohol untersagt worden und Freinachtbewilligungen seien aufgehoben worden. «Das war die mildeste mögliche Massnahme, um den Zweck zu erreichen», ergänzte Regierungspräsident Isaac Reber.

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Baselland

ObZ 5. März 2020

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Craft-Bier weiterhin auf dem Vormarsch

Region Das Trendbier hat an der Strassenfasnacht trotzdem einen schweren Stand SANDER VAN RIEMSDIJK

Keine Biersorte polarisiert so sehr wie das trendige und oft auch als HipsterBier verschriene Craft-Bier, ein handwerklich gebrautes Bier von oft kleinen, unabhängigen Bierbrauereien. Im Unterschied zu den industriellen Biersorten grösserer Brauereien wie Feldschlösschen und Heineken, die für den allgemeinen Geschmack grossflächig produzieren und besonders im Sommer primär als Durstlöscher willkommen sind, kennt das hochwertige Craft-Bier in der Kreativität bei der Herstellung (fast) keine Grenzen. Die geschmackliche Vielfalt mit exotischen Biernahmen wie Dr. Sevenbee, Foxy Lady oder Gara Guzu macht für den Liebhaber dieser Biersorte den Unterschied. An diesen verschiedenen Geschmacksorten scheiden sich oft die Geister. Es gibt Gerstensaftliebhaber, denen sind diese schlicht ungeniessbar, andere wiederum schwärmen von den geschmacklich eigenwilligen Biersorten. Eigenwillig in dem Sinne, dass dem Bier Zutaten wie Bananen, Mango, Mi-

Markus Haubensack von der Brauerei Farnsburg hätte exklusiv an der Fasnacht ein Fasnachtsbier in sein Angebot aufgenommen.

Craft-Biere werden an der Fasnacht nicht auf der Strasse, sondern hauptsächlich in den Beizen getrunken. FOTOS: S. VAN RIEMSDIJK

Yves Bruggisser von der Bierfabrik verzeichnet an der Fasnacht beim Craft-Bier keinen gesteigerten Verkauf fest.

rabellen und sogar Chocolat oder Hanf beigefügt wird. Ein Gesöff oder doch ein kulinarischer Genuss? Tatsache ist, dass die Craft-Biere auf dem Vormarsch sind und gemäss Markus Haubensak, Verwaltungsratspräsident der Brauerei «Farnsburg» in Sissach, vermehrt auch an Grossveranstaltungen wie an der Fasnacht getrunken werden: «Die Affinität für das Bier hat im allgemeinen bei der Kundschaft zugenommen, beim Craft-Bier sogar extrem, auch an der Fasnacht.» Seine Brauerei hätte dieses Jahr an der Fasnacht sogar ein eigenes Fasnachtsbier im offenen Ausschank angeboten. Umso härter trifft wirtschaftlich die Brauerei die Absage der Fasnachtsveranstaltungen. Mit seinem charakterstarken Geschmacksprofil und dem oft höheren Alkoholgehalt als Geschmacksträger sollte das Bier, das die Vereinigten Staa-

Michi Kaufmann von der «GibbonbräuBrauerei» aus Tecknau sieht dies ähnlich: «Trotz positiver Entwicklung und steigendem Absatz wird das Craft-Bier vorläufig nicht an vorderster Fasnachts-Verkaufsfront anzutreffen sein.» Schon mal aus Kostengründen – eine 33-dl-Flasche kostet schnell drei oder mehr Franken – und «weil ich den Eindruck habe, dass es bei der Fasnacht mehr um die Menge als um den Geschmack geht.» Erschwerend für einen kommerziell erfolgreichen Vertrieb an der Fasnacht ist, dass das Craft-Bier bei den jungen Menschen seit seinem Einzug in die Bierszene einen schweren Stand hat. Es sind vor allem der hohe Preis, bedingt durch die kleine und aufwendige Produktionsmenge und der doch typische Geschmack, der junge Leute bis 25 Jahre in der Regel einen kulinarischen Bo-

ten von Amerika als Geburtsort hat und dort fast Kultstatus geniesst, mit Genuss getrunken werden und dem Glas Wein beim Essen, auch bei Kerzenlicht, sukzessiv Konkurrenz machen. Auf diese Entwicklung hofft Mitinhaber von der «Bierfabrik» in Gelterkinden Yves Bruggisser und stellt zudem klar fest: «Das Craft-Bier verliert gewiss nicht an Popularität, im Gegenteil». In der Beiz, nicht auf der Strasse Auch feststellen kann er jedoch, dass trotz der steigenden Popularität an den Fasnachtsveranstaltungen in Gelterkinden die Verkaufszahlen der Craft-Biere nicht nennenswert steigen. Eigentlich erstaunlich auf den ersten Blick. «Das Craft-Bier wird hauptsächlich in den Beizen getrunken und weniger in grossen Mengen in den feuchtfröhlichen Gassen», erläutert er.

Happy Birthday, Zirkus Sorrisino! RACHEL MONTALBO

Der in Lausen beheimatete Kinderzirkus Sorrisino feierte am 28. Februar sein 20-jähriges Bestehen: Abermals nahmen in der vergangenen Woche rund 60 Kinder aus Primarschulen von Lausen, Bubendorf und Umgebung am beliebten Zirkuslager teil. Für die Kinder stand eine Woche voller Spiel, Spass, Tanz und Akrobatik im Zentrum. Seit jeher stellt den Abschluss des Lagers die Zirkusaufführung am Ende der Woche dar – denn die Kinder erarbeiten gemeinsam mit den Leitenden ein abwechslungsreiches Zirkusprogramm, welches mit viel Liebe zum Detail umgesetzt und schliesslich vor Familie und Freunden aufgeführt wird. Schliesslich verwandelte sich auch dieses Jahr die Mehrzweckhalle Stutz in

Wie kommen die Clowns mit Hilfe der Zeitmaschine zurück in die Gegenwart?

Impressum Oberbaselbieter Zeitung mit den Titeln ­ «Gelterkinder Anzeiger» und «Waldenburger Anzeiger». ISSN 1661-6502 Amtliches Publikationsorgan des Kantons ­ BaselLandschaft Auflage: 42 027 Exemplare (WEMF-beglaubigt) Erscheint wöchentlich jeweils donnerstags Abonnement Fr. 58.– jährlich, Fr. 31.– halbjährlich www.oberbaselbieterzeitung.ch

Lausen erneut in einen Zirkus inklusive Manege. Voller Vorfreude warteten Gross und Klein auf die Jubiläumsvorstellung. Die Aufführung nahm mit Hilfe einer Zeitmaschine das Publikum auf eine Zeitreise in die Geschichte des Zirkus mit. Programme aus früheren Aufführungen wurden wiederbelebt und neu inszeniert (Olympiade, Helden, Schifffahrt, Märchen etc.). Für Abwechslung sorgten die unterschiedlichen Disziplinen: Die Akteurinnen und Akteure vollführten Kunststücke an verschiedenen Geräten wie Vertikaltuch, Trapez und Barren, gaben ihre Zauberkünste zum Besten und liessen ihr Tanzbein schwingen. Natürlich durften auch Pantomime und Clowns nicht fehlen. Zusätzlich sorgte eine mehrköpfige Live-Band für die musikalische Untermalung der Jubiläumsauf-

führung. Sophie Graf und Stefan Gysin (Gesamtleitung) gelang es mit ihrem Leiterteam bestehend aus rund 30 Personen und weiteren Helfenden erneut, den Kindern eine unvergessliche Woche zu ermöglichen und gleichzeitig ein umfangreiches Bühnenprogram auf die Beine zu stellen. Die Erfolgsgeschichte des Zirkuslagers spricht für sich: Ursprünglich als Alternative zum Skilager der Reformierten Kirchgemeinde Lausen entstanden, ist der Zirkus Sorrisino inzwischen fast nicht mehr aus den Fasnachtsferien der teilnehmenden Kinder wegzudenken. Um die Zirkusathmosphäre künftig noch authentischer zu gestalten soll mittels Crowdfunding ein spezifisch für die MZH Stutz konzipiertes Zirkuszelt angeschafft werden. lokalhelden.ch/kinderzirkus-sorrisino

Der Kinderzirkus Sorrisino feiert sein 20-Jahr-Jubiläum.

Herausgeberin

CH Regionalmedien AG

Redaktionsleitung

Marc Schaffner

Redaktion

Marc Schaffner, marc.schaffner@chmedia.ch Telefon 061 927 29 01 (Baselland, Liestal) Brigitte Reinhard, brigitte.reinhard@chmedia.ch Telefon 061 927 29 02 (Waldenburg, Gelterkinden)

Adresse/Sekretariat Oberbaselbieter Zeitung, Rheinstrasse 3, Postfach 436, 4410 Liestal Brigitte Reinhard, brigitte.reinhard@ chmedia.ch, Tel. 061 927 29 02

FOTOS: R. MONTALBO

Druck CH Media Print AG Inseratenverkauf AZ Anzeiger AG, Rheinstrasse 3 Postfach 436, 4410 Liestal Telefon 061 927 29 29 Fax 061 927 29 30 inserate.obz@chmedia.ch Inseratenschluss: Montag, 16.00 Uhr Todesanzeigen: Dienstag, 10.00 Uhr Redaktionsschluss: Montag, 10.00 Uhr Eine Publikation von

www.chmedia.ch

gen um das Craft-Bier machen lässt, wie Yves Bruggisser vermutet. Oder wird hier mit dem hohen Preis versucht das Bier kosmopolitisch aufzuwerten, ein Winkelzug, der an der Fasnacht verpufft? Auch für Robi Grimm vom «Stedtli Bier» in Liestal ist der Verkauf von ihren Craft-Bieren an der Strassenfasnacht kein Thema. Er ist zwar überzeugt, dass «das Craft-Bier kein Trend ist, sondern längerfristig seinen Platz in der Gastronomie haben werde.» Aber an der Fasnacht hat das Qualitätsbier aus seiner Sicht nichts zu suchen, dort dominiere «die Birne füllen.» Im Mittelalter lag das Bierbrauen noch in den Händen der Frauen. Heute wird die Schweizer Bierszene von den Männern dominiert, auch wenn die Frauen sich auf der Überholspur befinden, auch und gerade bei den Craft-Bieren.

Neue EVP-Geschäftsstelle Die EVP Baselland betreibt neu in Koordination mit der EVP Basel-Stadt eine Geschäftsstelle. Mit dem Solothurner EVP-Kantonsrat André Wyss ist ein idealer Geschäftsführer gewonnen worden. Ebenso übernahm ein frisches Team voller Elan die Koordination der *jevp beider Basel.

Neues *jevp-Regionalteam übernimmt das Zepter Landrätin Sara Fritz (Birsfelden, Jg. 1985) war etliche Jahre als Regionalkoordinatorin der *jevp für die beiden Basel tätig. Altershalber ist es nun an der Zeit, dieses Amt in jüngere Hände zu übergeben. Umso erfreuter ist sie darüber, dass Elias Appius (Riehen, Jg. 1993), Roberto Hotz (Basel, Jg. 1994) und Miguel Zimmermann (Bottmingen, Jg. 1998) das Zepter übernehmen. Das neue Regionalteam will die bestehenden Mitglieder bes-ser miteinander verknüpfen, den Aufbau der *jevp beider Basel vorantreiben, auf Social Media aktiv sein und so mehr junge Menschen für politische Themen ansprechen. Sie organisierten bereits sehr erfolgreich Stammtischabende und andere Anlässe, an welchen angeregt über aktuelle politische Themen diskutiert wurde. Vom Sekretariat zur überkantonalen Geschäftsstelle Der Wechsel von der durch Priska Jaberg geführten Sekretariatsstelle in Baselland zur Geschäftsstelle mit überkantonalem Charakter zeigt die Strategie, welche die Kantonalvorstände beider Basel verfolgen gemeinsam weiter wachsen und als EVP noch wirkungsvoller werden. Sie wollen den regionalen Austausch fördern und vermehrt Synergien nutzen. Die EVP Basel-Stadt leistete bisher alle administrativen Arbeiten auf ehren-amtlicher Basis. Mit der Geschäftsstelle erhält sie nun professionelle Unterstützung. Die EVP Baselland hat zudem die bisher befristeten Stellenprozente für Aufbauarbeit fix ins Pensum aufgenommen. Denn es gilt, den Erfolg und Schwung der letzten Jahre – wie zuletzt bei den Kommunalwahlen in Baselland wieder deutlich sichtbar – zu festigen und weiter darauf zu bauen. So strebt auch Basel-Stadt bei

den kantonalen Wahlen im Herbst danach, zuletzt verlorene Grossratsmandate wieder zurück zu gewinnen. Geschäftsführer André Wyss meint im Interview nach 100 Tagen im Amt: «Ich fühle mich sehr wohl. Es ist ein tolles Team. Man spürt das Feuer, sich politisch engagieren und so die Zukunft mitgestalten zu wollen.» Das grösste Entwicklungspotenzial sieht er bei der Steigerung der Professionalisierung. Die Komplexität der politischen Landschaft und der Geschäfte lasse es einfach immer weniger zu, ein EVP-Mandat so «nebenbei» (erfolgreich und auch noch zielführend) ausüben zu können. Die Unterstützung im Hintergrund sei nötig, damit die Leute an der Front ihre Funktionen optimal ausüben und sich primär auf ihre Kernaufgabe – auf das Politisieren – fokussieren können. Gerade für kleinere Parteien sei diese Professionalisierung eine grosse Herausforderung. EVP BL

Fortsetzung von Seite 1 dagegen abstrus. Er behauptet, weil Wuhan eine der ersten Städte war, die das ultraschnelle 5G-Internet hatten, sei die Handystrahlung schuld.» «Blödsinn», sagte Fazi, «die Sache ist einfacher. Das Coronavirus ist die Rache des Schuppentiers.» «Nein, die achte Plage Ägyptens», schrie Jeremias Degenbruch. Poldi wandte sich an Hubi Basler, der Hausarzt war. «Du hast noch gar nichts gesagt.» Hubi räusperte sich. «Eure Theorien sind alle völlig gaga und zeigen bloss, dass ihr keine Ahnung habt. Das Virus ging von kontaminierten Fischen auf dem Markt aus. Die menschliche Vernunft braucht in medizinischen Fragen weder Naturmythen noch Gott oder Verschwörungstheorien. «Aber vielleicht war’s doch gepantschtes CoronaBier?», liess sich Poldi kleinlaut vernehmen. «Chabis», sagte Hubi, «lasst mich jetzt in Ruhe, bis das vermaledeite Zeug wirklich hier ist. Dann wisst ihr, wo ihr mich findet.» THOMAS BRUNNSCHWEILER


Baselland

ObZ 5. März 2020

Mario Dolder beendet Biathlon-Karriere

Der Zeglinger Mario Dolder, Mitglied des Baselbieter Olympiateams, wird seine Karriere als Biathlet an den Schweizermeisterschaften Ende März beenden. Höhepunkte seiner 14-jährigen Laufbahn waren die Teilnahme an den Olympischen Winterspielen 2018 in Pyeongchang, Elite-SchweizermeisterTitel sowie diverse Top-20 Plätze an Elite-Weltmeisterschaften und WeltcupRennen. Nach vielen schönen Emotionen an den Biathlon-Weltmeisterschaften in Antholz mit guten Leistungen im Sprint- und Verfolgungswettkampf ist für den 29-jährigen Mario Dolder der richtige Zeitpunkt gekommen, um einen Schlusspunkt hinter seine Laufbahn als Biathlet zu setzen. Dieser Entscheid sei nicht von heute auf morgen gefallen, sondern in den letzten zwei Jahren sei der Entschluss gereift, dass die Zeit für Neues gekommen sei, erklärt Mario Dolder. Er hatte festgestellt, dass es ihm immer schwerer gefallen sei, im Training und im Wettkampf die letzten Energiereserven zu mobilisieren und die Komfortzone zu verlassen.

Rückblick auf eine schöne Biathlon-Karriere Mario Dolder kann auf eine lange und eine schöne Biathlon-Karriere zurückblicken: «Dieser Lebensabschnitt hat mich unheimlich geprägt und geformt. In meiner 14-jährigen Zeit als Biathlet durfte ich Lebenserfahrungen sammeln, um die mich viele beneiden würden. Ich durfte die ganze Welt bereisen, Siege erringen, Feste feiern, Olympionike werden, Emotionen schüren und einzigartige Momente erleben.»

Winterspielen 2018 in Pyeongchang ein sechster Rang an einem WeltcupSprint-Wettkampf 2017 im schwedischen Oestersund, der 15. Rang am Sprintrennen an den Weltmeisterschaften 2017 in Hochfilzen, mehrere Top8-Platzierungen mit der Schweizer Männer-Staffel im Weltcup, diverse Elite-Schweizermeister-Titel oder der Gewinn der Bronzemedaille an seinem ersten grossen internationalen Wettkampf, an der Jugend-Weltmeisterschaft 2009 im kanadischen Canmore.

Erster Baselbieter Olympionike aus einer nordischen Sportart Mario Dolder, der seit seiner Jugendzeit von der Kombination von Langlauf und Schiessen fasziniert ist, war der erste Baselbieter Einzelsportler, der aus einer nordischen Skisportart an Winterspielen mitmachen konnte. In der olympischen Geschichte starteten aus dem Baselbiet nebst Dolder bisher einzig Skiakrobatin Evelyne Leu und Eisschnellläufer Martin Feigenwinter in einer Einzelsportart an Olympischen Winterspielen. Seine grössten Erfolge waren nebst der Teilnahme an den Olympischen

Letzte Biathlon-Wettkämpfe an den Schweizermeisterschaften Mario Dolder hatte schon als Jugendlicher von den Förderangeboten der Leistungssportförderung Baselland profitiert und seit dessen Gründung im Jahr 2013 auch von den Unterstützungsleistungen des Baselbieter Olympia-Teams. Diese Unterstützung durch den Kanton Basel-Landschaft bedeutete dem Gewinner des kantonalen Förderpreises 2009 immer enorm viel. Der 29-jährige Zeglinger, der am Gymnasium Liestal als Schüler der Matursportklasse die Matura abgeschlos-

sen hatte, möchte im Herbst 2020 sein Bauingenieurstudium an der Fachhochschule Nordwestschweiz mit dem Bachelordiplom abschliessen und, wie er sagt, «eine Tür in eine komplett neue Welt aufstossen». Seine letzten Rennen als aktiver Biathlet wird Mario Dolder am 28./29.

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März anlässlich der Schweizermeisterschaften in Prémanon bestreiten. Dabei kann er ein letztes Mal auf die Unterstützung seiner treuesten Fans, die Mitglieder seines Fanclubs, zählen. www.mariodolder.ch, www.sport-bl.ch SPORTAMT

Biathlet Mario Dolder wird mit den Schweizermeisterschaften Ende März einen Schlusspunkt hinter seine Laufbahn setzen. FOTO: Z VG

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Baselland

ObZ 5. März 2020

Kanton verspricht Aufklärung

Adoptionen von Kindern aus Sri Lanka 1973–1997 Ein am Donnerstag, 27. Februar 2020, veröffentlichter Bericht der Zürcher Hochschule für angewandte Wissenschaften zu Adoptionen von Kindern aus Sri Lanka in der Schweiz 1973 bis 1997 weist auf Mängel und illegale Verstrickungen hin. Der Baselbieter Regierungsrat hat das mögliche Ausmass mit Betroffenheit zur Kenntnis genommen und möchte die Situation im Baselbiet rückhaltlos aufklären und aufarbeiten. Der vom Bundesamt für Justiz in Auftrag gegebene Bericht legt dar, dass ein Teil der Adoptionen von Kindern aus Sri Lanka in den Jahren 1973 bis 1997

gravierende Mängel aufweisen und schlimmstenfalls mit illegalen Vorgängen zusammenhängen soll. Namentlich sollen einzelne Adoptionsvermittlerinnen und -vermittler nahe Kontakte zu Kinderhändlerringen gehabt und Urkunden für die Adoptionen gefälscht haben. Ferner sollen in Sri Lanka eigentliche «Baby-Farmen» betrieben worden sein. Die schweizerischen Adoptionsbehörden sollen ihrerseits mangelhaft gearbeitet, die Vermittler zu wenig kontrolliert und auch zweifelhafte Fälle durchgewinkt haben. Der Regierungsrat hat diese Ausfüh-

rungen mit Betroffenheit zu Kenntnis genommen und kann nicht ausschliessen, dass es auch im Kanton BaselLandschaft solche Fälle gibt. Deshalb legt er grossen Wert auf eine lückenlose Aufklärung und Aufarbeitung der Vorkommnisse. Die ersten Aufträge dafür wurden bereits erteilt. Als Ansprechperson für betroffene Personen im Kanton Basel-Landschaft hat Regierungsrätin Kathrin Schweizer Doris Oechslin (zu Bürozeiten 061 552 75 71), Leiterin Kantonale Opferhilfestelle Baselland, bezeichnet.

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Michèle, Oristalstrasse 17, 4410 Liestal. Projekt: Zweckänderung: alt Büro in neu Gemeinschaftspraxis, Parzelle Nr. 662, Oristalstrasse 42. Oberdorf. Nr. 0310/2020. Bauherrschaft: Synthes GmbH, Eimattstrasse 3, 4436 Oberdorf. Projekt: Erweiterung Kälteanlage, Parzelle Nr. 66, Eimattstrasse 3. Seltisberg. Nr. 0308/2020. Bauherrschaft: Spinnler Viviane u. Peter, Bündtenstrasse 4, 4411 Seltisberg. Projekt: Einfamilienhaus mit Einliegerwohnung / Schwimmbad, Parzelle Nr. 1171, Bündtenstrasse. Sissach. Nr. 0305/2020. Bauherrschaft: Basellandschaftliche Pensionskasse, v.d. Adimmo AG, Engelgasse 12, 4002 Basel. Projekt: Umbau Wohnhäuser mit zusätzlichen Wohneinheiten / Zweckänderung: alt Tankraum in neu Baselraum, Parzelle Nr. 2397, Stebligerweg 2+4 / Heiletenweg 2+4. Nr. 0306/2020. Bauherrschaft: Einwohnergemeinde Sissach, Bahnhofstrasse 1, 4450 Sissach. Projekt: Erweiterung Kunstrasenfeld / Stützmauer, Parzelle Nr. 4260, Schützenweg / Bäumliackerweg. Ziefen. Nr. 0287/2020. Bauherrschaft: Wüthrich-Walser Ruth u. Wüthrich Martin, Steinenbühl 53, 4417 Ziefen. Projekt: Terrassenerweiterung, Parzelle Nr. 2027, Steinenbühl 53.

SICHERHEITSDIREKTION

Baugesuche Auflagefrist: 9. März 2020 Bennwil. Nr. 0323/2020. Bauherrschaft: Thommen Heinz u. Jeannette, Eichholzstrasse 4, 4431 Bennwil. Projekt: Einfamilienhaus, Parzelle Nr. 720, Eichholzstrasse 4. Bubendorf. Nr. 0307/2020. Bauherrschaft: Straumann Sarah u. Simon, Wildensteinerstrasse 5, 4416 Bubendorf. Projekt: Zweckänderung: alt Scheune in neu Wohnraumerweiterung / Fassadenänderung, Parzelle Nr. 43, Wildensteinerstrasse 5. Buus. Nr. 0321/2020. Bauherrschaft: immograf.ch ag, Lindenweg 6, 4464 Maisprach. Projekt: 2 Einfamilienhäuser mit Carports, Parzelle Nr. 4458, 4459, Vormatt. Füllinsdorf. Nr. 1538/2019. Bauherrschaft: Borer-Groth Kurt, Himmelrichstrasse 17, 6340 Baar. Projekt: Dachaufstockung / Aussentreppe. Neuauflage: Zusätzlicher Balkon und Vordachverlängerung, Parzelle Nr. 1036, Oberer Rainweg 33. Gelterkinden. Nr. 0450/2019. Bauherrschaft: Ahmeti Arben, Sissacherstrasse 12, 4460 Gelterkinden. Projekt: Um- und Ausbau Scheune zu Mehrfamilienhaus / Abbruch Zwinger. Neuauflage: geändertes Projekt, Parzelle Nr. 1297, Sissacherstrasse 12. Hölstein. Nr. 0293/2020. Bauherrschaft: Arbos Gartenbau AG, Bärenmattenstrasse 7,

Geschäftsnotizen

Grosse Polstermöbel-Ausstellung von Möbel Eichler

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Betrachtung zur Woche

Feldprediger «Feldprediger sind heruntergekommene Bergprediger.» (Kurt Marti) Ich bin seit fast 25 Jahren Feldprediger, heute «Armeeseelsorger». D. h., ich erfülle eine Spezialseelsorge der Kirche einerseits und bin dadurch andererseits Offizier unserer Schweizer Armee im Rang eines Hauptmanns, zu dessen Ausrüstung auch eine Pistole gehört. Oft wird man darauf angesprochen: geht das zusammen, Kirchenmann und Militär? Wie ist das mit der Pistole und dem «die andere Wange hinhalten»? Im Sinn eines prinzipienethischen Pazifismus’ kann man rigoristisch sagen: unter gar keinen Umständen Waffengewalt! Die Verantwortungsethik dagegen fragt: Was sind die Folgen meines Handelns? Wofür bin ich verantwortlich? Wenn ich die Waffe nicht einsetze und zulasse, dass die, die ich beschützen soll, Schaden an Leib und Leben nehmen, obwohl ich es mit der Waffe vielleicht hätte verhindern können, mache ich mich an den Opfern schuldig! Wenn ich die Waffe einsetze und Leben zerstöre, mache ich mich ebenfalls schuldig (wenn auch nicht juristisch). Das ist die Tragik; sie zeigt mir, dass ich so oder so immer auf Gottes Gnade und Vergebung angewiesen bleibe. Ich muss mich entscheiden, welche

unausweichliche Schuld ich vor Gott und meinem Gewissen besser verantworten kann. Und in dieser Ausgangslage habe ich mich für den defensiven Waffeneinsatz entschieden zum Selbstschutz und zum Schutz Schutzbefohlener. Leben schützen gehört für mich auch zum kirchlichen Wertekanon. Abgesehen von ethischen Fragen, ist die Armeeseelsorge ein überaus chancenreicher kirchlicher Dienst! Sie ist eine Visitenkarte der Kirchen in einem überwiegend entkirchlichten Umfeld. Neben sozialen Problemen ergeben sich oft sehr berührende Seelsorgegespräche und Begegnungen mit Menschen – vor allem Männern! –, die längst aus der Kirche ausgetreten sind oder nur bei Beerdigungen oder Taufen eine Kirche von innen sehen. Männer aus allen gesellschaftlichen Schichten vertrauen sich dem Feldprediger an, einfach, weil wir als Kirche vor Ort sind, in Uniform, wie alle und für unsere anvertrauten Leute Zeit, Herz und Gedanken anbieten. Und nicht zuletzt finden wir aufgrund der gemeinsamen Militärzeit teilweise lebenslange Freundschaften und werden zu «Familienpfarrern» in Freud und Leid, eben in den Realitäten und «Niederungen» des Lebens. «Feldprediger – heruntergekommene Bergprediger»? Ja, unbedingt! PFR. CHRISTOPH ALBRECHT, LÄUFELFINGEN

Todesfälle Bennwil

Tecknau

Verena Heinimann-Spitteler, geb. 17. September 1938, von Bennwil BL (wohnhaft gewesen Zentrum Ergolz, Ormalingen). Die Urnenbeisetzung findet im engsten Familienkreis statt.

Heidi Kurth-Bertschin, geb. 5. Juli 1937, von Rütschelen BE (wohnhaft gewesen in Tecknau mit Aufenthalt im APH zum Eibach, Gelterkinden). Beisetzung im engsten Familienkreis. Abdankung in der ref. Kirche Gelterkinden am Donnerstag, 12. März 2020, 14.30 Uhr. Besammlung: ref. Kirche Gelterkinden.

Oberdorf Fritz Wilhelm Hersberger-Schöller, geb. 1926, von Tenniken BL (wohnhaft gewesen Milcherweg 15). Die Trauerfeier findet am 6. März 2020 im engsten Familien- und Freundeskreis in der Kirche St. Peter statt. Emma Schweizer-Hartmann, geb. 1917, von Lauwil BL (wohnhaft gewesen APH Gritt, Grittweg 24, 4435 Niederdorf BL). Wird im engsten Familienkreis bestattet.

Zunzgen Emma Müller-Kümmerli, geb. 11. November 1938, gest. 27. Februar 2020, von Oberkulm AG (wohnhaft gewesen Mühlematten 8). Die Abdankungsfeier findet am Donnerstag, 12. März 2020 um 11.00 Uhr im Gemeindesaal in Zunzgen statt. Beisetzung im engsten Familienkreis.

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ObZ

5. März 2020 Redaktion Marc Schaffner Tel. 061 927 29 01 Fax 061 927 29 30 E-Mail marc.schaffner@chmedia.ch

Region Liestal Eine Fasnacht für die Geschichte

Vo dr Gschichtehäx

MICHAEL HERRMANN

Nach der Absage der Liestaler Fasnacht 2020 durch den Beschluss des Bundesrates und der Stadtverwaltung Liestal wegen des Corona-Virus liessen sich doch eine beachtliche Anzahl Fasnächtlerinnen und Fasnächtler von einem Besuch des Stadtkerns Liestal nicht abhalten. Es war alles angerichtet für einen wunderbaren Umzug. Wunderbares frühlingshaftes Wetter, grosse Mengen an Getränken und Verpflegung eingekauft und die meisten haben schon vor langer Zeit Ferien genommen für die Fasnacht 2020. Doch nach dem Entscheid des Bundesrates, sämtliche Veranstaltungen, die über 1000 Personen gross sind, zu verbieten, wurde der Liestaler Fasnacht in letzter Sekunde buchstäblich der Stecker gezogen. In der Geschichte der Fasnacht gab es einen solchen Beschluss noch nie und stellt ein absolutes Novum dar. Für alle beteiligten Teilnehmer ein Worst-Case-Szenario. Es stellt sich natürlich die Frage, was man nun mit all den Lebensmitteln und Getränken macht. Wenn man die Verantwortlichen fragt, dann ist man da noch sehr unsicher. Es gibt Sachen, die kann man einfrieren und später brauchen, aber zum Teil schon vorbereitete Schnitzelbrötchen sind natürlich in dieser Menge schwierig unter die Leute zu bringen. «Konfetti sind sowieso unendlich haltbar», scherzt ein weiterer Teilnehmer, der am Sonntag trotzdem nach Liestal gekommen ist. Viele Leute liessen sich aber von einem Besuch in der Stadt Liestal nicht abhalten. Die Ansage der Stadtverwaltung war jedoch unmissverständlich und sämtliche Bewilligungen waren zurückgezogen worden, sodass sich gastronomisch keine Möglichkeiten boten. Die Polizei war mit einem sehr grossen Aufgebot präsent und beobachtete die Szenerie mit wachem Auge. Es war viel Verständnis auf allen Seiten zu spüren.

Trotz Fasnachtsverbot war das Stedtli gut besucht. Für alle eine Situation, die so nicht gewollt war, aber auch war viel Stimmung zu spüren, dass es jetzt einfach so ist und es mit grossem Bedauern halt irgendwie überstanden werden kann. Die Guggenmusik Lupo-Rueche aus Lupsingen gab dann doch einen kleinen Beitrag zum Besten, unter tosendem Applaus der Leute. Der Gang durch das «Törli» in den Stadtkern wurde dann aber durch die Polizei untersagt. So blieb es bei diesem einen Beitrag, was aber insgesamt der Stimmung keinen Abbruch tat. Die vielen Leute waren in intensiven Gesprächen bei einem selbstgebrachten Bier, und es war ein grosser Zusammenhalt zu spüren. Eine sehr spezielle Fasnacht, die so definitiv in die Geschichte eingehen wird.

FOTOS: M. HERRMANN

Die Lupo-Rueche in Aktion.

Friedlich trotz Publikumsaufmarsch Paul Steffen, Mediensprecher Polizei Basel-Landschaft, äussert sich zur Situation am Sonntagnachmittag in Liestal.

ObZ: Wie schwierig ist die heutige Aufgabe für die Polizei? Paul Steffen: Im Moment haben wir eine absolut friedliche Stimmung. Die Situation ist folgende: Der Bund hat festgelegt, dass Veranstaltungen über 1000 Personen verboten sind und für Veranstaltungen zwischen 200 und 1000 Personen ist der Kanton verantwortlich. Der Kanton hat gesagt, Veranstaltungen in geschlossenen Räum-

lichkeiten seien verboten, was aber auf der Strasse abläuft, ist grundsätzlich möglich, solange der Durchgangsverkehr nicht beeinträchtigt wird und die Lärmgrenze nicht überschritten wird. Die Situation ist sehr friedlich trotz hohem Publikumsaufmarsch.

War ein zusätzliches Polizeiaufgebot nötig? Grundsätzlich gibt die Polizei zum Sicherheitsdispositiv keine Auskunft, aber wir haben ein Dispositiv, das der Situation entspricht und wo wir jederzeit Herr der Lage sind. INTERVIEW: MICHAEL HERRMANN

«Noch nie einen solchen Zusammenhalt gespürt»

Interview mit Roger Scheidegger, Wagen-Clique Rätschbäse ObZ: Wie stark schmerzt es, dass die Fasnacht nicht durchgeführt wird? Roger Scheidegger: Es schmerzt uns von der Clique extrem, denn wir haben uns das ganze Jahr darauf vorbereitet, man macht sich Gedanken zum Sujet, macht Kostüme und Larven und dann ist am Tag X einfach keine Fasnacht. Klar verstehen wir auch die Regierung. Der Fasnächtler ist aber an sich natürlich ein wenig ein ungehorsames, subversives Wesen, dass sich von der Regierung nicht unbedingt reinreden lassen will und dann hat es insofern natürlich auch Stil, dass sich die Fasnächtler trotzdem hier in Liestal treffen. Wie kompensiert man den finanziellen Ausfall? Uns als Wagen-Clique trifft es nicht ganz so extrem. Die Früchte, die verder-

ben können, haben wir allesamt gespendet und auch unser Lieferant hat da eine Aktion angekündigt. Hat man die Hoffnung, dass die Fasnacht noch zu einem späteren Zeitpunkt durchgeführt wird? Schön wäre es natürlich, aber ich denke, dass es organisatorisch fast nicht möglich ist. Alle haben frei genommen, die Kinder haben aktuell Ferien, das bräuchte eine Meisterleistung. Ich habe nun schon an über 40 aktive Fasnachten mitgemacht und es ist eine absolut spezielle Fasnacht und ich habe noch nie einen solchen Zusammenhalt und Zusammengehörigkeit wie jetzt gespürt. Es ist ein sehr spezieller und schöner Dialog unter Fasnächtler und wird mir für immer in Erinnerung bleiben. INTERVIEW: MICHAEL HERRMANN

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Ein schöner Samstag, kalt und windig, aber noch in den Ferien, deshalb ohne Druck, etwas erledigen zu müssen. Ich fahre mit Mann, Tochter und einem Bekannten nach Bremgarten an den Reusslauf. Ich laufe nicht, ich fahre das ganze «Bagaschi» und hüte in der Festhütte die Utensilien. Ich bin sozusagen das Lasttier. Letztes Jahr musste ich notfallmässig als Taxi einspringen, weil sich beim Auto meines Mannes die Servolenkung verabschiedete. Wir kamen relativ knapp in Bremgarten an, es reichte gerade noch, um die Startnummern zu fassen und los gings. Diesmal waren wir dann eine Stunde zu früh am Start. Wir wärmten uns in der Beiz auf, da es draussen Null Grad hatte. Alle anderen Läufer und Begleiter waren auch im Zelt, also eine «Druckete» wie am Chienbäse. Als sich die Wirtschaft schlagartig leerte, wusste ich, das Rennen ging los. Jetzt hatte ich eine gemütliche Stunde für mich (und das Gepäck) alleine. Ich strickte fleissig an meinen Socken und studierte dabei die wartenden Menschen. Meist Frauen mit Kleinkindern, Frauen mit Kindern und Frauen ohne Kinder, so wie ich. Nach den zehn Kilometern schaute ich genüsslich zu, wie sich meine «Mannschaft» über die Holzbrücke ins Ziel quälte. Auch wenn ich nicht mehr selbst mitrennen kann (wegen meinem Volumen), so kann ich doch meinen Beitrag dazu leisten. Ich mache Support mit meinem Fahr- und Hütedienst und ich kann meine Läufer moralisch unterstützen. Das gefällt mir gut. Zudem kurble ich die Wirtschaft an, indem ich fleissig konsumiere. Schön wars, etwas wärmer hätte es sein dürfen, schliesslich gehört der Laufsport nicht zu den alpinen Disziplinen. Das war im letzten Jahr. Dieses Jahr werde ich noch wärmer haben und überhaupt nicht frieren müssen, da wir alle zu Hause bleiben – das Coronavirus hat zugeschlagen! URS ULA MORAND

Sonnenschein am Fasnachtssonntag

Im Dialog mit der Polizei: Weiter als vors Törli gings nicht.

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… und hinter dem Törli.

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Region Liestal

ObZ 5. März 2020

Verse als Schmuggelware

Liestal Das Schnitzelbank-Singen fand dieses Jahr in stark reduzierter Form statt MARC S CHAFFNER

Es lag fast eine verschwörerische Atmosphäre in der Luft. Kalter Regen rieselte vom Himmel, keine Menschenseele war im Stedtli zu sehen, ausser einzelnen Gestalten und Paaren, die um die Ecken huschten. Anders als an einem «normalen» Fasnachtsmontagabend, wo doch einiges an Betrieb herrscht, schon bevor der «Obestreich» losgeht. Dieser war, wie alle offiziellen Fasnachtsveranstaltungen in Liestal, abgesagt worden, ebenso das offizielle Schnitzelbanksingen, das vom Verein Schnitzelbank Lieschtel organisiert wird. Das heisst aber nicht, dass alle zu Hause blieben. Vereinzelte Schnitzelbank-Gruppen waren trotzdem in den Beizen unterwegs. Es gab Lokale, in denen sich nur eine Handvoll Gäste eingefunden hatten, es gab aber auch Restaurants, die eine fast reguläre Schnitzelbankabend-Auslastung aufwiesen, wie man bereits von aussen an den beschlagenen Fensterscheiben erkennen konnte. Wer die Türe passierte, trat ein in eine andere Welt und wurde von den Anwesenden mit wissenden Blicken empfangen: Aha, auch jemand, der nicht auf ein gewisses Mass an Fasnachtsstimmung verzichten will. Diese kam durchaus auf, obschon etwas gedämpft, was wohl auch auf die längeren Wartezeiten zwischen den Bänken zurückzuführen war. Das Praktische an Schnitzelbankversen ist, dass man sie auch in schriftlicher Form geniessen kann. Nachfolgend eine kleine Nachlese, die wir in diese Zeitung «schmuggeln» konnten: Die Verbissene Dr Manor Finefood, dä goht zue. Umsatz hei sie dört nit gnue. Als Nochfolg für dä Lade, das wär top! wär en Optiker Ghörlose Handyshop Rotznaase Schutzchleidig duet me hütte träge isch Dir ar Gsundheit öppis glääge

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«Frieden ist möglich» pr. Unter dem Motto: «Den Nahostkonflikt verstehen – nach einer Friedenslösung suchen» wird von Sonntag, 7. März, bis Sonntag, 5. April, im Pfarreizentrum Dreikönig, Mühlemattstrasse 5, Füllinsdorf, die reich bebilderte Ausstellung «Frieden ist möglich – auch in Palästina» zu sehen sein. Vor und

nach dem sonntäglichen Gottesdienst stehen sachkundige Personen zur Verfügung, die durch die Ausstellung führen und sich der Diskussion stellen. www.palaestina-info.ch www.pfarrei-dreikoenig.ch PALÄSTINA-SOLID ARITÄT REGION BASEL

Chirsi Zwetschge und dr Tod erinnern an die Mondlandung vor 50 Jahren und wie die NASA bei der Rückkehr die Rakete aus dem Meer gefischt hat. «Hüt laufts chli anderscht und zwar sehr, hüt fischt d Ragette d Lüt usem Meer.» FOTO: M. SCHAFFNER Das Modell do, das hänn mir gfunde ar Fashion Week in Mailand unde

nur laider hesch Du, wie soll y das nenne, zem dää z aggtiviere die falschi Antenne!

Die Raabeschwarze Mir si die Raabeschwarze und lön hüür Vorsicht walte Söttsch di jez lut BAG, nur dähei ufhalte Mir trotze däm und säge euch, dir chönned ruhig mitwippe S’Coronavirus hei mir nit, mir hei d’Vogelgrippe

Stedtlirattä Z’ Lieschtel wird äs Zügli tauft Jede schnell zum Bahnhof lauft Chind und Chegel chöme kroche Nur vom Schwieri chunnt kei Chnoche

Chirsi Zwetschge und dr Tod Bi dr SVP blibts au bim Alte wenn si dr Wahlkampf mit Angscht usgschtalte d Schwiz isch e Öpfel saftig und rot die linke Würmer bringe dr Tod au mit nätt si wei si kei Zit verliere mir wei de Wunsch do respektiere wenn si das so wei, säge mirs halt krasser die hei me Scheiss im Kopf als Lieschtel im Wasser Papageno Straalealarm by Handymania 5 statt 4G mues me ha. Waas bedytet das G? Y froog do my Frau. E sone G-Punggt, sait sy, hann y au,

Dr Bütler macht eus Gender vor Glichberächtigt rund ums Tor Im Härzlich chasch das grad vergässä Dört chönsch nie ä Gottlet ässä CHalte Kaffi D’Liesteler die säge ooh, D’Fahne hangt scho wieder nümme do. Die dütsch Fahne, wo me churz gseht, bringt niemer ins Grab Hauptsach dört hangt nie e Baslerstab. Dr Hampe vo Kleihünige im Fall S git Lüt die läbe läbenslänglig ohni Alkohol Die hän denn ohni Kohl so quasi sälte ein im Gool. Doch ohni Alkohol, jo schriibet euch das hinter d Ohre, Wär e Teil vo euch do inne gar nit erscht gebore.

Die Ausstellung «Frieden ist möglich – auch in Palästina» ist ab dem 7. März im FOTO: Z VG Pfarreizentrum Dreikönig in Füllinsdorf zu sehen.

Voraussetzung für den Viertelstundentakt

Baubeginn SBB startet mit Entflechtung Basel–Muttenz Die SBB hat am 2. März die Vorarbeiten für die Entflechtung Basel–Muttenz aufgenommen. Mit dem 300-Millionen-Franken-Projekt schafft sie im Auftrag des Bundes bis Ende 2025 eine der zentralen Voraussetzungen für den SBahn-Viertelstundentakt Basel–Liestal sowie alle späteren Angebotsausbauten. Im Mai 2020 beginnen die Hauptarbeiten, Ende 2025 soll die Entflechtung in Betrieb gehen. Mit dem Projekt fliessen aus dem Ausbauschritt 2025 Bundesgelder im Umfang von rund 300 Mil-

Rätselspass mit der ObZ

lionen Franken in den Raum Basel. Im Rahmen der nun beginnenden Vorarbeiten rodet der Forstbetrieb der Bürgergemeinde Basel im Auftrag der SBB einen Teil des Waldes an der Hardstrasse. Die Fläche dient dem Projekt danach temporär als Installationsplatz für die Baulogistik. Ende 2025, nach Abschluss des Projekts, wird die komplette Fläche wieder aufgeforstet. Lärm und Einschränkungen im Bahnverkehr Neben Nachtarbeiten und Lärm werden auch Einschränkungen im Strassenund Fussverkehr leider unvermeidbar sein. Auch im Bahnverkehr wird es zu Fahrplaneinschränkungen kommen. Dies insbesondere, weil bis Ende 2025 zwischen Basel und Liestal – neben dem laufenden Unterhalt der bestehenden Bahnanlagen – Ausbaubauprojekte im Umfang von rund einer Milliarde Franken in Auftrag gegeben worden sind. Entflechtung entlastet die Hauptausfahrt des Basler Bahnhofs Die Entflechtung Basel–Muttenz ist der Bypass für die dicht befahrene Hauptausfahrt des Bahnhofs Basel SBB. Dank der neuen, einspurigen Donnerbaumbrücke umfahren alle S-Bahn-Züge in Richtung Liestal und Fricktal künftig die Hauptausfahrt via Basel Güterbahnhof und fädeln ohne die Fahrwege anderer Züge zu kreuzen in Muttenz ein. Diese S-Bahn-Züge Richtung Liestal und Fricktal halten dank der Entflechtung neu am Perron Gleis 4, welcher überdacht wird. Die Güterzüge, welche das Gleis 4 heute primär nutzen, umfahren ab dann den Bahnhof Muttenz via der neuen Südumfahrung durch den Rangierbahnhof. Das Projekt schafft so die notwendige Kapazität für mehr Pünktlichkeit und zusätzliche Züge.

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LÖSUNG 08/2020: WELTMEER

Mehr Komfort und schnellere Wege in Muttenz Im Rahmen des Projekts baut die SBB den Bahnhof Muttenz für Menschen mit eingeschränkter Mobilität aus, mit einem neuen Perron Gleis 4 sowie einer neuen leicht breiteren und höheren Unterführung. Durch die systematischen Halte am Perron Gleis 4 wird die Unterführung entlastet. Wer in Richtung Fachhochschule gehen will, kann künftig ab Perron Gleis 4 den neuen Fussweg via Grenzacherbrücke benutzen, anstelle des Umwegs via der Unterführung. Insbesondere für die Quartiere Freuler, Donnerbaum, Freidorf und Feldreben wird zudem mit der neuen Passerelle Hagnau eine behindertengerechte und weniger steile Fuss- und Veloverkehrsverbindung geschaffen. www.sbb.ch/ausbauten-basel OBZ


Region Liestal

ObZ 5. März 2020

Das Stedtli soll attraktiv bleiben

Initiative Die 83er-Haltestelle Wasserturmplatz soll wiedereingeführt werden MARC SCHAFFNER

Zahlreiche Kundinnen und Kunden, die im Stedtli Liestal einkaufen, begeben sich nach vollendeter Shopping-Tour zum Wasserturmplatz, wo sie auf den Bus warten. Wer allerdings im Brunnmattquartier, in Hersberg oder Arisdorf wohnt, hat das Nachsehen: Der 83erBus hält seit letztem Dezember nicht mehr vor dem «Törli». Bleibt nichts anderes übrig, als entweder am Bahnhof oder am Gestadeckplatz zuzusteigen. Die zusätzliche Wegstrecke – und je nachdem auch die Extra-Höhenmeter – stellen insbesondere für ältere und weniger mobile Menschen eine Belastung dar. Die Streichung ist aber nicht lange unwidersprochen geblieben. Anfang Februar haben zwei Betroffene, Claudia Aebi und Christine Reichenstein, eine Petition an den Landratspräsidenten eingereicht. 1235 Unterschriften kamen dafür zusammen, vor allem aus Hersberg und Arisdorf.

lende Bushalt ein Problem, sondern auch für die Schülerinnen und Schüler der Sekundarschule Burg. «Es ist zu gefährlichen Situationen gekommen», schilderte Hans Rudolf Schafroth.

Nach Schulschluss, so schreibt das Komitee im Argumentarium, haben die Schüler nur fünf Minuten, um den Bus am Gestadeckplatz zu erwischen. Deshalb würden sie «voller Hektik und un-

Auf Interpellation folgt Initiative Auch in Liestal wurde mobilisiert: Im Einwohnerrat startete Hans Rudolf Schafroth eine Interpellation und kurz darauf begann ein Komitee, Unterschriften für eine Initiative zu sammeln. Die Übergabe an die Stadt Liestal fand vergangenen Freitag statt. Insgesamt setzen sich 610 Personen für die Wiedereinführung der 83er-Haltes auf dem Wasserturmplatz ein: «Es ist ein riesengrosses Bedürfnis», sagte Hans Rudolf Schafroth in seiner Ansprache vor dem Rathaus. Die allfällig ungültigen Unterschriften habe das Komitee gleich selber in Abzug gebracht, sonst wären es noch mehr gewesen. Nicht nur für Leute, die nach Liestal zum Einkaufen kommen, ist der feh-

Hans Rudolf Schafroth liess die Drehorgel erklingen.

Gruppenfoto vor dem Rathaus.

Hanspeter Meyer (r.) vom Initiativkomitee überreicht die Unterschriften symbolisch an Stadtverwalter Benedikt Minzer. FOTOS: M. SCHAFFNER

kontrolliert» über die Kreuzung rennen und sich und die anderen Verkehrsteilnehmer gefährden. Auswirkungen hat die gestrichene Haltestelle auch auf die Läden in der Altstadt: «So vertreibt man die Kunden», erklärte Hans Rudolf Schafroth. Mit der tollen Begegnungszone habe das Stedtli zu leben begonnen, nun müsse man dafür sorgen, dass es weiterleben könne. Auf jeden Fall dürfe man keinen Abbau betreiben. Laut Stefan Ulrich vom Verein Begegnungszone Liestal hätten manche Geschäfte bereits Rückmeldungen von Kundenseite erhalten. Andere Geschäfte hätten jedoch nichts gemerkt. Auch wenn nicht alle die 83er-Haltestelle bräuchten: «Gemeinsam sind wir darauf angewiesen, dass das Stedtli attraktiv bleibt.» Hans Rudolf Schafroth hofft nun, dass sich die Stadt für das Anliegen einsetzt, auch im Hinblick auf die Petition auf kantonaler Ebene. Ein Anhörungstermin sei bereits festgelegt.

«Ich liebe es, das Publikum zum Lachen zu bringen»

Humortage Die Slam-Poetin Gina Walter moderiert die «Gala der komischen Künste» im Kulturhotel Guggenheim MICHAEL GIERTZ

Im Rahmen der Humortage Liestal findet am 20. März erneut die «Gala der komischen Künste» statt. Gina Walter, die seit 2015 die Schweizer Slam Poetry Bühnen unsicher macht und 2017 den

Gina Walter.

FOTO: VALERIO MOSER

Titel der U20-Schweizermeisterin errang, führt durch den Abend. Die ObZ sprach mit der jungen Baselbieterin, deren Metier es ist, mit Wörtern zu jonglieren und die sich vor dem Mikrofon zu Hause fühlt. Die gebürtige Pfeffingerin absolviert gerade ihre Ausbildung zur Primarlehrerin. Sie habe schon in der Sekundarschule damit begonnen, Theater zu spielen und schnell gemerkt, dass sie sich auf der Bühne sehr wohl fühlte, sagt sie. Später am Gymnasium führte ihre Matura-Arbeit sie auf die Bretter der Slam Bühnen. «Grundsätzlich ist es einfach toll, wenn man eine direkte Reaktion auf die eigenen Worte bekommt. Ich liebe es, das Publikum zum Lachen zu bringen. Auch schön ist es, nach den Auftritten in kurze Gespräche mit den Menschen zu kommen», beschreibt sie ihre Begeisterung für die Bühne. Ihre Eltern hatten ihr schon immer viel vorgelesen, auch verfasste sie, seit sie schreiben kann, gerne eigene Geschichten. Die Inspiration für ihre Texte findet

Gina Walter, die auch gerne Gitarre spielt und malt, in ihrem Alltag: «Dort, wo mein Umfeld etwas mit mir macht oder etwas in mir auslöst, dort finde ich Anknüpfungspunkte für meine Texte. Wenn mich etwas nervt zum Beispiel, dann lässt sich das prima in Texten verarbeiten – ganz besonders das Zwischenmenschliche. Freundschaften, Liebe, Familie… was es bedeutet, gemeinsam auf dieser Welt zu leben!» Dass Slam Poetry ganz besonders bei jungem Publikum sehr beliebt ist, erklärt sie sich damit, dass die Informationen über Kanäle fliessen, die tendenziell vom jüngeren Publikum genutzt werden. Slam Poetry kann aber auch bei älterem Publikum grossen Anklang finden. Den Titel «U20-Schweizermeisterin 2017» trug Gina Walter ein Jahr lang stolz. Dazu, ob sie denn der Wettkampf nicht abschreckt, meint sie: «Die Meisterschaften sind grundsätzlich toll, weil man Zeit mit den Menschen aus der Szene verbringen kann – der Wettbewerb ist eher sekundär.»

Gina Walter steht am 20. März mit Andreas Thiel, Les Papillons und Comedia Zap im Kulturhotel Guggenheim auf der Bühne. Das Publikum darf sich auf einen vielseitigen und humorvollen Abend mit bester Unterhaltung freuen!

Humortage Liestal

Die Humortage Liestal finden vom 16. bis 21. März statt. Die «Gala der komischen Künste» geht am Freitag, 20. März, um 20 Uhr im Kulturhotel Guggenheim über die Bühne. Neben Gina Walter treten Andreas Thiel, Comedia Zap und Les Papillons auf. Weitere Veranstaltungen: 16. März, Lukas Rohner, Kulturscheune Liestal. 17. März, Matto Kämpf, Dichter- und Stadtmuseum Liestal. 18. März, Hanspeter Müller-Drossaart und Urs Heinz Aerni, Kantonsbibliothek Baselland. 19. März, Christoph Simon, Kulturhotel Guggenheim. 21. März, Joachim Rittmeyer, Theater Palazzo. www.humortage-liestal.ch

Andrea Wiget singt bei Lausen kulturell

Herr Blumenkohl gibt sich die Ehre im Palazzo

Die Basler Musikerin spielte in verschiedenen Formationen und ist aktuell meistens als Solokünstlerin unterwegs. Sie begleitet sich selbst am Klavier. Als Songwriterin komponiert sie mit viel Leidenschaft eigene Lieder. Sie handeln von der Liebe, dem Alltag und dem Leben. Schöne Melodien, harmonische Strukturen und die Freude an der Musik sind ihre Inspiration, woraus ein Genuss für die Ohren und fürs Herz entsteht. 2012 konnte Andrea Wiget am PrixWalo Sprungbrett teilnehmen und schaffte es bis ins Finale. 2015 erschien ihr erstes Mundartalbum «Äs isch es Glück». Davon wird sie am Donnerstag, 19. März, um 19.30 Uhr

pr. Was tun, wenn die Starsänger absagen? Mit dieser Frage beschäftigt sich Jacques Offenbachs Operette «Monsieur Choufleuri restera chez lui le …» (Herr Blumenkohl gibt sich die Ehre …) In einer witzigen Geschichte, in der auch eine Liebe mit Hindernissen nicht fehlen darf, findet die Familie Choufleuri eine kreative Lösung, das GalaKonzert im Salon Choufleuri zu retten. Das Projekt wurde initiiert von drei Sängern, die vor zwei Jahren bereits bei «opernHausen» gemeinsam auf der Bühne standen. Gabriela Glaus (Sopran), Timothy Löw und Maxence Douez (Tenor) ergänzten das Ensemble mit Julia Zeier, Mezzosopran und Tobias Wurmehl, Bassbariton und anstelle ei-

im Gemeindesaal Lausen singen. Eintritt frei, freiwilliger Austritt. LAUSEN KULTURELL

Andrea Wiget.

FOTO: Z VG

nes Orchesters setzen sie auf Sandra Hamburger, als erfahrene Pianistin und Korrepetitorin, die das Projekt musikalisch untermauert. In Szene setzt das Ganze der Dramaturg und Regisseur Christian Kipper, der auch schon einige Musiktheater-Projekte gemacht hat. Auf dessen Vorschlag entschied man sich für Offenbachs weniger bekannte Operette «Monsieur Choufleuri restera chez lui le …» Dass Jacques Offenbach im 2019 seinen 200. Geburtstag gefeiert hätte, unterstreicht diese Werkauswahl. Ensemble Operadieschen präsentiert: Monsieur Choufleuri restera chez lui le … Samstag, 14. März, 20 Uhr, Theater Palazzo Liestal, Infos und Tickets: www.monsieur-chouofleuri-2020.ch

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Fasnachts-Gedanken

Fasnacht verboten, «was ist das?» Was sich im Verlauf des Samstags im Stedtli herumgesprochen hat, ist am vergangenen Sonntag dann voll eingetroffen: Die Fasnächtler haben den verbotenen Umzug auf ihre Art kompensiert, entsprechend interpretiert und eine Fete inszeniert, die sich vom üblichen Narrentreiben nicht merklich unterschieden hat. Das Ganze zwar ohne Requisiten und Wagen, in Liestal herrschte aber Fasnachtsrummel wie eh und je. Und das in der typischen riesigen Menschenmasse sowohl auf dem Törliplatz wie auch in der Rathausstrasse. Von Coronavirus-Prävention also keine Spur. Unübersehbar auch eine rund zwölfköpfige Gruppe von schwarz gekleideten Damen und Herren, die vor dem Rathaus mit einem Sarg und darin liegendem Skelett posierten und ihre Enttäuschung nun halt in solch makaberer Form zum Ausdruck brachten. Derweil eine Guggenmusik mit viel Volk im Schlepptau auf und ab paradierte. «Fasnacht verboten» – das kümmerte in der sonntäglichen Feierlaune eigentlich niemanden. Es lebe der Präzedenzfall (…) «Wir lassen uns vom Fasnachtsverbot nicht unterkriegen.» Das war der viel gehörte Tenor sowohl bei den Aktiven wie auch im Publikum. Über diesem grundsätzlich fröhlichen Anlass stand indes die Frage, ob und wie weit da ein staatlich verordnetes Verbot unterlaufen oder missachtet wird. Das war denn auch für die Polizei der zentrale Punkt. Die die rund 30 Einsatzkräfte markierten vor Ort zwar Präsenz, sind aber abgesehen von der Verkehrsregelung nie eingeschritten. Im Gespräch mit der ObZ wollte Polizeisprecher Roland Walter den Ball aber flach halten: «Das Ganze bewegt sich irgendwie in einer Grauzone. Für uns gilt es, mit Augenmass und gesundem Menschenverstand diesen im Prinzip friedlichen Anlass zu überwachen.» Darauf angesprochen, ob sie sich mit ihrer Teilnahme als Clique – die meisten in «Vollmontur», aber ohne Larve – eigentlich des Verstosses gegen ein Verbot bewusst seien, wurde ganz unterschiedlich geantwortet. Während Einwohnerratspräsident Werner Fischer von den Schnapsbirli-Waggis unmissverständlich sagte: «Wir wollen ein Zeichen setzen gegen die Unverhältnismässigkeit», relativierte Urs Senn als Mitglied der Neubürger-Clique so: «Wir machen keinen Umzug, sondern flanieren einfach etwas im Stedtli herum». Mitten im grossen Rummel auch alt Landrat Hansruedi Schafroth. Er erwartet in diesem heiklen Fall vom Gesetzgeber eine gewisse Kulanz für das hartnäckige Zuwiderhandeln zugunsten des Kulturguts Fasnacht. ULRICH FLURI

Värs vom Chaiserjoggi Liebi Frau Fasnacht, äs tuet so weh Was duet doo grad mit eus gschee? Mir hän eus gfeut uff drei schöni Dääg, Hei broobt und wäre eigentlich zwäg. Und jetzt ... ich chaas nid fasse Sölle mir d’Fasnacht 2020 verpasse! In de Gasse keis’s Trummle und d’Pfyffe, Ich chaa das eifach nid begriffe Kei Gugge, wo duet schränze Und mit ihrne Kostüm düen glänze. D’Schnitzelbänkler löhn d’Helgä dehei Singe ihri Värs ohni Publikum, elei. Nei, das alles chaas doch nid sii Isch’s würklich wohr, isch d›Fasnacht bevor aagfange scho widr vorbi? Frau Fasnacht, das isch nid rächt und nid fair, ich fühl mi schlächt und zimmlich leer. Doch s’nägscht Joor, doo chasch sicher sii, Gäbe mir Vollgaas und si an dr Fasnacht widr derby. CHAISERJOGGI VO FRÄNKEDORF

Alles wegen Corona …

FOTO: M. HERRMANN


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ObZ

5. März 2020 Redaktion Brigitte Reinhard Tel. 061 927 29 02 Fax 061 927 29 30 E-Mail brigitte.reinhard@chmedia.ch

Region Gelterkinden «Es ist der Zusammenhalt, der zählt»

Entfernung von Bäumen

Fasnachtsmontag in Gelterkinden NOEMI WELLAUER

Es war eine kleine Truppe, die sich am Fasnachtsmontag in Gelterkinden trotz Umzugsabsage versammelte. Es ging deutlich ruhiger zu als am Vortag in Sissach. Erst schien es sogar, als würde die Fasnacht dieses Jahr in Gelterkinden ganz ausbleiben. Kurz vor 14 Uhr fanden sich dann aber doch einige Fasnächtler vor dem Coop ein. Zwar ohne Guggenmusik, stattdessen mit Hits wie «HippieBus» und «Petra Sturzenegger» ging es ausgerüstet mit Eisteepackungen und Lollipops durch die Begegnungszone an der Metzgerei Zimmermann vorbei zum Dorfplatz. Unterwegs waren die Grümpel und die Grillschränzer Waggis. Mit von der Partie waren ausserdem eine Gruppe Jugendlicher in Hemd und Lederhosen und die Bankräuber aus der Netflix-Serie «La Casa de Papel». Das Kostüm zählte bereits letztes Jahr zu den beliebten Verkleidungen und tauchte, wie erwartet, auch dieses Jahr nochmals auf, nachdem im Juli letzten Jahres der dritte Teil der Staffel auf Netflix erschienen ist. Besonders dieses Jahr, fern ab von Guggenmusik, Sujets und Zetteln, fällt auf, wie präsent der Alkoholkonsum an der Fasnacht ist. Mittlerweile ist Alkohol fester Bestandteil des Geschehens. Auch bei den Jugendlichen ist der enorme Alkoholkonsum auffällig. Aber nicht nur der Alkoholkonsum stach heraus, auch der Zusammenhalt, die gegenseitige Unterstützung und die Zusammengehörigkeit. Auch wenn die Fasnacht dieses Jahr ausfällt, lassen sich die Fasnächtler das Beisammensein nicht nehmen. «Klar sind wir enttäuscht wegen der Absage, aber wir machen das Beste daraus», so die Grillschränzer. «Es ist schön, dass wir uns alle gegenseitig unterstützen. In den Gruppenchats auf WhatsApp kommunizieren wir, wo es trotz den vielen Programmausfällen zu fasnächtlen gibt. Fasnächtler sind eben wie eine kleine Familie.»

Den Eistee in der einen Hand und das Konfetti in der anderen – das bleibt Tradition, auch ohne Umzug.

Die Bankräuber von «La Casa de Papel» ganz in rot.

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FOTOS: N. WELLAUER

Ananas, Bier und Degen, die Grillschränzer sind für alles gewappnet.

Entlang der Ergolz in der Gemeinde Sissach sind dringende Durchforstungsarbeiten nötig. Dabei werden umgestürzte Bäume und Sträucher aus dem Bachbett entfernt. Zusätzlich werden dürre Eschen gefällt. Die Arbeiten finden zwischen dem 10. und 13. März 2020 statt. Während den Durchforstungsarbeiten kann es zu kurzfristigen Verkehrsbehinderungen kommen. Durch den Sturm «Sabine» sind mehrere Bäume und Sträucher in die Ergolz gestürzt und müssen entfernt werden. Sie behindern im Bereich der «Unteren Fabrik» zwischen der Brücke des Chienbergtunnels und der Brücke der «Kleinen Allmend» den Abfluss der Ergolz und erhöhen das Hochwasserrisiko. Ausserdem haben die umgestürzten Bäume und Sträucher Schäden am Ufer der Ergolz verursacht. Gleichzeitig werden auch dürre Eschen entfernt, die von der Eschenwelke (Pilzbefall) befallen sind. Die kranken Bäume stellen ein Sicherheitsrisiko für die benachbarten Liegenschaften dar. Im Zuge dieser Arbeiten wird das Ufergehölz zusätzlich ökologisch durchforstet. Das Ziel ist es, ein abwechslungsreiches Ufergehölz entstehen zu lassen. Die Durchforstungsarbeiten beginnen am Dienstag, 10. März 2020 und dauern voraussichtlich bis Freitag, 13. März 2020. Während der Arbeiten, welche mittels Pneukran durchgeführt werden, kann es zu kurzzeitigen Verkehrsbehinderungen kommen. Der Individualverkehr wird in diesen Phasen mittels Verkehrsdienst geregelt. TIEFBAUAMT

Umgestürzte Bäume und Sträucher werden aus dem Bachbett entfernt. FOTO: Z VG

Gefeiert wurde trotzdem

Sissach Ganz ohne Fasnacht ging es dann doch nicht SANDER VAN RIEMSD I JK

Man liess sich trotz Corona-Virus und behördlichen Verboten die Fasnacht einfach nicht nehmen. Zu Hunderten strömten sie, die eingefleischten Fasnächtler und die Besucherinnen und Besucher, am wettermässig wunderschönen Fasnachtssonntag durch den Dorfkern und füllten die Sissacher Umzugsmeile mit ihrer lautstarken Präsenz in bunten Kostümen. In ausgelassener Gemütslage und unter den wachsamen Augen vieler Polizisten, die überrascht ob dem grossen Zulauf mit sichtbarem Augenmass versuchten, die Situation unter Kontrolle zu behalten, wurde gesungen und getrunken, was das fasnächtliche Zeug hielt. Als gäbe es überhaupt kein Verbot, spielten zahlreiche Guggenmusiken nach musischer Herzenslust und lies-

sen die Fasnachtsmetropole Sissach für kurze Zeit aus der närrischen De-

Auf der Suche nach dem Corona-Virus.

Trotz düsteren Corona-Warnungen fand ein buntes Fasnachtstreffen statt.

Fasnacht mit Laterne und Wagen muss einfach sein, trotz Virus. pression hochleben. Ein bisschen Fasnacht musste einfach sein.

Die Sissacher liessen sich auf der Fasnachtsmeile Strichcode den Spass nicht verderFOTOS: S. VAN RIEMSDIJK ben.

Trotz Umzug-Absage wurde gesungen und getrunken wie an besten Fasnachtstagen.


Kirchen

ObZ 5. März 2020

Reformierte Kirchgemeinde Gelterkinden-Rickenbach-Tecknau

14.00 Jass- und Spielnachmittag im Pfarreisaal

Weltgebetstag mit dem Vorbereitungsteam in der Kirche Oltingen

Donnerstag, 5. März 14.00 Altersnachmittag im Kirchgemeindezentrum. Vortrag Dr. Martin Béhé, Wissenschaftler am Paul Scherrer Institut, Fahrdienst V. Dehning, 079 963 41 53

Rosenkranz in Gelterkinden ist am Mittwoch und Donnerstag, jeweils um 8.30

SONNTAGSSCHULE Alle Kinder zwischen 4 und 12 Jahren sind herzlich willkommen. Ab 9.30 während dem Gottesdienst im Pfarrhaus erleben die Kinder die biblischen Geschichten lebendig erzählt und kreativ vertieft mit Silvia Eschbach und Ramona Vargas

18.30 Eucharistiefeier auf dem Sonnenhof Freitag, 6. März 19.00 Weltgebetstag, Feier in der Kapelle der EMK (Simbabwe). Einsingen ab 19.00, Feier um 19.30, Apéro Sonntag, 8. März 10.10 Kinderhüäti im Unterrichtshüsli 10.15 Gottesdienst in der Kirche Gelterkinden. Pfrn. Simone Wolf. Kollekte: Alterstagesstätte zum Lebenslauf. Orgel: Adrian Schäublin. Fahrdienst: Max Bürgin, 061 981 26 57 Montag, 9. März 10.00 Ökumenische Kurzandacht in der Kapelle der EMK

Ökumenische Gottesdienste Altersheim Gelterkinden: − Dienstag, 11.00 Altersheim Ormalingen: − Donnerstag, 10.00 Katholische Kirche Sissach Sonntag, 8. März 9.00 Eucharistiefeier portugiesisch 11.00 Eucharistiefeier 18.00 Santa Messa Dienstag, 10. März 19.30 Zeit für die Bibel, im Pfarrhaus Mittwoch, 11. März 9.15 Ökumenische Morgenfeier 18.00 Kommunionfeier dt./ital. 19.00 Pfarreiratssitzung

19.45 Kirchenchor – Probe im Kirchgemeindezentrum

Donnerstag, 12. März 15.00 Ökumenische Andacht, APH Homburg, Läufelfingen

Dienstag, 10. März 10.00 Ökumenische Kurzandacht in der Kapelle der EMK

Freitag, 13. März 10.15 Ökumenische Andacht, APH Jakobushaus, Thürnen

11.00 Ökumenischer Gottesdienst im Altersheim

Montag bis Freitag 8.00 Rosenkranzgebet

Mittwoch, 11. März 8.30 Mittwuch Zmorge im Kirchgemeindezentrum

Evangelisch-methodistische Kirche Gelterkinden

9.00 Kiddis Träff im Pfarrhaus Allmend 10.00 Ökumenische Kurzandacht in der Kapelle der EMK 18.30 Ökumenische Kurzandacht in der Kapelle der EMK 19.10 Taizé Feier – Stille-Lieder-Gebet Donnerstag, 12. März 10.00 Ökumenische Kurzandacht in der Kapelle der EMK 18.30 Eucharistiefeier auf dem Sonnenhof Freitag, 13. März 10.00 Ökumenische Kurzandacht in der Kapelle der EMK 12.00 Punkt 12 Jugendgottesdienst im Kirchgemeindezentrum. Mittagessen (Röstidöner, Getränk Fr. 5.–). Kurzgottesdienst Samstag, 14. März 12.00 Ökumenischer Suppentag in der Kapelle der EMK. Erlös zu Gunsten der OESA 14.00 Jungschi Spiders – die Schlümpfe im Unterrichtshüsli Amtswochen 17. Februar bis 1. März: Samuel Maurer 2. bis 22. März: Eric Hub

Freitag, 5. März 19.00 Einsingen, 19.30 Weltgebetstagsfeier zu Simbabwe Sonntag, 8. März 10.15 Abendmahlsgottesdienst (Marietjie Odendaal)

Reformierte Kirchgemeinde Ormalingen–Hemmiken Freitag, 6. März Gemeinsame Weltgebetstagsfeier mit allen Kirchgemeinden aus Gelterkinden-Rickenbach-Tecknau in der EMK Gelterkinden. Beginn: 19.00 mit Einsingen. Die Liturgie aus Simbabwe widmet sich dem Thema: «Steh auf, nimm deine Matte und geh deinen Weg» Joh. 5, 1–18. Im Anschluss Apero Sonntag, 8. März 10.00 Gemeinsamer Gottesdienst mit der Kirchgemeinde Buus-Maisprach in der Kirche Ormalingen, Pfarrer Detlef Noffke Dienstag, 10. März Erwachsenenbildungsreihe zu den Psalmen. 19.30 im Pfarrhaus Buus «Gerechtigkeit – vom Hunger zum Überfluss – Psalm 65», Pfarrer Daniel Hanselmann und Pfarrer Detlef Noffke

Montag bis Freitag, 9. bis 13. März 10.00 Passionsandacht Dienstag, 10. März 14.30 60 Plus

Zentrum Ergolz, Ormalingen

Mittwoch, 11. März 18.30 Passionsandacht

Donnerstag, 12. März 10.00 Gottesdienst, Pfarrerin Regina Degen-Ballmer (Kilchberg)

Starke Gefühle

Wie ich mein Kind in traurigen Momenten unterstützen kann

pr. Starke Gefühle wie Trauer oder Wut sind für Erwachsene eine Herausforderung. Für Kinder auch. Um unsere Kinder in ihrer Entwicklung und in ihrem Lernprozess im Umgang mit emotionalen Situationen unterstützen zu können, müssen wir uns selber reflektieren und unsere eigenen Bewältigungsstrategien beobachten und möglicherweise überdenken. Am Beispiel des Gefühls «Trauer» zeigt sich eine beeindruckende Vielschichtigkeit: Schon die Frage wie ich selber in einer traurigen Situation handlungsfähig bleibe, ist schwierig zu beantworten. Die Frage wie ich traurige Menschen in meinem Umfeld begleiten kann, verlangt nach mehr als einem Rezept. Es ist wichtig, dass wir als Eltern, Grosseltern und Bezugspersonen von Kindern unsere Verantwortung wahrnehmen und Kinder darin unterstützen ihren eigenen Umgang mit diesem starken Gefühl zu finden. Schicksalsschläge und traurige Momente gehören zu jedem Leben dazu. Früher oder später wird jedes Kind damit konfron-

tiert werden. Kinder üben das traurig sein und wir können sie darin ernst nehmen und fördern. Voraussetzung dafür ist, dass wir unsere eigenen Ressourcen kennen, den Kindern gegenüber offen sind und wissen, wo sie in ihrer emotionalen Entwicklung ungefähr stehen. So verlieren wir die Angst vor den Tränen unserer Kinder und sehen sie als wichtiges Ausdrucksmittel dafür, wie das Kind versucht seine starken Gefühle wieder in ein Gleichgewicht zu bringen. Fragen wie: «kann/soll ich mein Kind an die Beerdigung des Grossonkels mitnehmen?» Oder «was tun, wenn das Kuscheltier verloren gegangen ist?» werden zu Fragen, die Sie beantworten können. Am 19. März findet ein Themenabend in Sissach statt. Organisiert und durchgeführt vom Familienzentrum Sissach, Nadia Thommen (Psychologin) und der reformierten Kirchgemeinde, Denise Perret (Pfarrerin). Weitere Informationen: www.familienzentrumsissach.ch

Weltgebetstag 2020 – Zimbabwe 2020 steht Zimbabwe im Mittelpunkt. Die Feier gibt Einblick in ein von vielen Konflikten belastetes Land. Sie wird auch zeigen, wie Menschen dank ihres Glaubens die Zuversicht für ein friedlicheres Land und bessere Lebensumstände nicht aufgeben. Diese Hoffnung soll auch mit Musik und Liedern in den Feiern landauf landab zum Ausdruck kommen. In unserer Region wird an folgenden Tagen und Zeiten mit der Liturgie aus Zimbabwe gefeiert: Freitag, 6. März, 19 Uhr in der

evang.-meth. Kirche, Turnhallenstrasse 11 in Gelterkinden (zusammen mit Ormalingen-Hemmiken) Freitag, 6. März. 19 Uhr in der Kirche Tenniken für das Diegtertal, Sonntag, 8. März, 16.15 Uhr in der Kirche Oltingen, Sonntag, 15. März, 17.15 Uhr Bilder; 17.30 Uhr Liturgie in der Kirche Kilchberg, Sonntag, 15. März, 18 Uhr in der Kirche Rümlingen. Im Namen der feiernden Kirchgemeinden herzliche Einladung! DEKANIN REGINA DEGEN-BALLMER

Freie Missionsgemeinde Gelterkinden Sonntag, 8. März 10.00 Gottesdienst in FMG Lausen Spielstrasse für Kinder parallel www.fmg-gelterkinden.ch Reformierte Kirchgemeinde Buus-Maisprach Sonntag, 8. März 10.00 Gottesdienst in Maisprach geleitet von Pfarrer Daniel Hanselmann Dienstag, 10. März 19.30 Psalmen-Abend im Pfarrhaus Buus. Wir vertiefen uns in ausgewählte Psalmen. Seien Sie herzlich willkommen

Katholische Kirche Gelterkinden und Umgebung

Reformierte Kirchgemeinde Kilchberg-Rünenberg-Zeglingen

Sonntag, 8. März – 2. Fastensonntag 10.15 Eucharistiefeier mit Spendung der Krankensalbung und Taufe von Giuglio Menek aus Gelterkinden

Sonntag, 8. März 10.00 Gottesdienst mit Pfarrerin Regina Degen-Ballmer. Anschliessend an den Gottesdienst findet eine ausserordentliche Kirchgemeindeversammlung statt

Donnerstag, 12. März

Ökumenischer Kindertreff Mittwoch, 18. März, 14.00 bis 16.00. «Ein Freund und ein Feind» Im alten Gemeindehaus Wenslingen mit Andrea Buess und Silvia Heiniger

Donnerstag, 12. März Ab 14.00 «MITENAND im Pfarrhauskeller. MITENAND sitzen, plaudern, zuhören, Kaffee trinken, austauschen über das, was einem bewegt. Es lädt ein: Rosmarie Flüeler

Ferien 22. Februar bis 1. März: Eric Hub 2. bis 8. März: Samuel Maurer

Dienstag, 10. März 12.15 Offener MittagsTisch. Anmeldungen bis Montag, 12.00 ans Sekretariat, Telefon 061 981 11 25

Freitag, 13. März 12.00 Punkt 12 Gottesdienst für Jugendliche in Gelterkinden. Gemeindezentrum.

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Oltingen–Wenslingen–Anwil Sonntag, 8. März 16.15 Steh auf, nimm deine Matte und geh!

Reformierte Kirchgemeinde Rümlingen Sonntag, 8. März 9.45 (Einläuten 9.30) Gemeinsamer Gottesdienst mit Läufelfingen in Rümlingen. Taufen von Elaya Klötzli, Sohn von Michaela Wunderlin und Michael Klötzli, Rümlingen und von Louisa Malie Pümpin, Tochter von Beat und Rebecca PümpinSchmutz, Buckten. Pfarrer Markus Enz. Orgel Bernd Vogel. Kollekte für la noce. Im Anschluss an den Gottesdienst sind alle zum Kirchenkaffe im Raum der Kirchgemeinde eingeladen Sonntag, 15. März 18.00 Feier zum Weltgebetstag, Weltgebetstagteam unter der Leitung von Solveig Vogel mit Läufelfingen in Rümlingen 17.30 Einsingen. Orgel Yvonne Yiu. Weltgebetstagkollekte. Im Anschluss an den Gottesdienst sind alle zum kulinarischen Ausklang eingeladen Reformierte Kirchgemeinde Wintersingen-Nusshof An gottesdienstfreien Sonntagen sind Sie herzlich eingeladen, den Gottesdienst in Sissach zu besuchen.

Titelbild zur diesjährigen Liturgie - gemalt von Nonhlanhla Mathe, einer in ZimbabFOTO: ZVG we sehr bekannten Künstlerin.

Fasnachtsimpressionen

Verkehr

Sicherheitsholzschlag auf der Strasse von Wittinsburg nach Känerkinden An der Kantonsstrasse von Wittinsburg nach Känerkinden müssen absterbende und dürre Bäume entfernt werden, die zur Gefahr für Verkehrsteilnehmende werden können. Während der Holzereiarbeiten wird die Kantonsstrasse für jeglichen Verkehr gesperrt, lediglich der Linienbus kann normal passieren. Die Arbeiten dauern vom Montag, 16. bis Freitag 27. März 2020. Im Waldbestand entlang der Kan-

tonsstrasse von Wittinsburg nach Känerkinden (Ägerte) sind Trockenschäden zu verzeichnen. Die dürren und abgehenden Bäume müssen aus Sicherheitsgründen entfernt werden. Die Holzereiarbeiten werden durch das Forstrevier Homburg, mit Unterstützung durch das Tiefbauamt, ausgeführt. Die Strasse muss aus Sicherheitsgründen von 7.30 bis 17 Uhr für jeglichen Verkehr gesperrt werden. Ei-

ne Umleitung wird signalisiert. Der öffentliche Linienverkehr kann normal passieren. Die Verkehrsbehinderung dauert von Montag, 16. März 2020, ab 7.30 Uhr bis Freitag, 27. März 2020, 17 Uhr. Am Samstag und Sonntag ist die Strasse frei befahrbar. Sämtliche Verkehrsteilnehmerinnen und –teilnehmer werden um ihr Verständnis gebeten. AMT FÜR WALD BEIDER BASEL

Ein Fasnachtssonntag ohne Umzug kann nicht sein. Unter den Augen der Polizei wird der Wagen durch die Strichcode in Sissach geschoben. FOTO: S. VAN RIEMSDIJK


Gelterkinder Värsli- und Gschichtli-Morgä mit dä Chliinschtä Eine spannende Bilderbuchgeschichte hören, lustige Fingerverse und Klatschreime aufsagen… Die Buchstart-Veranstaltung für Kleinkinder in Begleitung der Eltern, Grosseltern oder anderer Betreuungspersonen, erfreut sich grosser Beliebtheit. Datum: Montag, 09. März 2020 Zeit: 10 Uhr Wo: Gemeinde- und Schulbibliothek Sissacherstrasse 20 Areal am Bahnhof Wir freuen uns auf ihren Besuch! Weitere Infos auf: www.bibliothek-gelterkinden.ch

Nachrichten Einwohnergemeinde Gelterkinden

Einwohnergemeinde Gelterkinden

Erwahrung

AltmetallSammlung

der Erneuerungswahlen vom 9. Februar 2020 Gemeinderat und Gemeindekommission Amtsperiode vom 1. Juli 2020 bis 30. Juni 2024 Die Wahlergebnisse wurden in der Oberbaselbieter Zeitung, am Gemeindeschaukasten und im Internet in geeigneter Weise veröffentlicht. Die dreitägige Beschwerdefrist (§ 83 Abs. 3 des Gesetzes über die politischen Rechte) ist unbenützt abgelaufen. Gemäss § 15 des erwähnten Gesetzes stellten die Gemeindekommission das Ergebnis der Gemeinderatswahl und der Gemeinderat das Ergebnis der Gemeindekommissionswahl verbindlich fest und haben die Wahlen erwahrt. Den Wieder- und Neugewählten wird herzlich zu ihrer Wahl gratuliert.

Gelterkinden TopPharm Center Apotheke

Samstag, 21. März 2020, 10.00 bis 12.00 Uhr auf dem Areal der Firma Graf Söhne AG, Allmendstrasse 13, Gelterkinden

pr. Als erstes Zeichen bleiben nach dem Duschen immer mehr Haare in Abfluss zurück, dann entdeckt man die ersten lichten Stellen und schon kommt Angst auf, dass die Zeit der vollen Haarpracht langsam zu Ende geht. Ein schleichender Vorgang, bei dem das Selbstwertgefühl leidet. Vor allem Frauen empfinden Haarausfall als Verlust der Schönheit und Attraktivität. Über 20 Prozent der Frauen leiden unter Haarausfall. In neun von zehn Fällen ist der Haarausfall bei der Frau hormonell erblich bedingt und macht sich etwa ab dem 30. Lebensjahr durch Haarlichtung in der Scheitelregion bemerkbar. Der Haaransatz an der Stirn bleibt jedoch erhalten.

Altmetall, Haushalt- und Elektronikschrott von Privatpersonen mit Wohnsitz in Gelterkinden werden kostenlos entgegengenommen. Die Sammlung wird von Markus Graf aus Gelterkinden betreut. Bitte befreien Sie die Metallabfälle vor der Abgabe von Fremdmaterialien wie Holz, Plastik usw. und führen Sie diese den entsprechenden Entsorgungsketten zu. Für die Abgabe von Grossmengen und Metallabfällen des Gewerbes nehmen Sie ausserhalb der Sammeltage direkt mit Markus Graf, Telefon: 079 659 25 15, Kontakt auf. In diesen Fällen wird eine Gebühr erhoben.

Information zu den Erneuerungswahlen vom 17. Mai 2020 • Gemeindepräsidium

Schulrat Kindergarten/Primarschule und Schulrat Sekundarschule Erneuerungswahl Gemeindepräsidium für die Amtsperiode vom 1. Juli 2020 bis 30. Juni 2024 Die laufende Amtsperiode der Gemeindepräsidien endet im Kanton BaselLandschaft am 30. Juni 2020. Die Erneuerungswahlen für die Amtsperiode vom 1. Juli 2020 bis 30. Juni 2024 finden in der Gemeinde Gelterkinden am 17. Mai 2020 statt. Eine allfällige Nachwahl findet am 14. Juni 2020 statt. Gemäss § 84 Abs. 1 des Gemeindegesetzes des Kantons Basel-Landschaft sind die Mitglieder des Gemeinderates der entsprechenden Amtsperiode als Gemeindepräsident/in wählbar. Es gilt das Mehrheitswahlverfahren (Majorzsystem). Erneuerungswahlen Schulrat Kindergarten/Primarschule und Schulrat Sekundarschule Gelterkinden für die Amtsperiode vom 1. August 2020 bis 31. Juli 2024 Die laufende Amtsperiode der Schulräte endet im Kanton Basel-Landschaft am 31. Juli 2020. Die Erneuerungswahlen für die Amtsperiode vom 1. August 2020 bis 31. Juli 2024 finden in der Gemeinde Gelterkinden am 17. Mai 2020 statt. Eine allfällige Nachwahl findet am 14. Juni 2020 statt. Es ist jede in Gelterkinden stimmberechtigte Person wählbar. Gemäss § 79 Abs. 4 des kantonalen Bildungsgesetzes können Lehrpersonen nicht in den Schulrat der Schule, an der sie unterrichten, gewählt werden. Es gilt das Mehrheitswahlverfahren (Majorzsystem). Schulrat Kindergarten/Primarschule Es sind 7 Mandate zu besetzen. Von den 7 Mandaten des Schulrates Kindergarten/Primarschule delegiert der Gemeinderat gemäss § 80 Abs. 2 des kantonalen Bildungsgesetzes ein Mitglied aus seiner Mitte. Somit sind im Schulrat Kindergarten /Primarschule 6 Mandate an der Urne zu wählen.

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Haarausfall – ein Problem?

Inkl. Haushalt- und Elektronikschrott

Es werden auch elektrische Haushaltgeräte und Unterhaltungselektronikgeräte entgegengenommen. Die Firma ist Mitglied der SWICO Recycling. Die Entgegennahme von Elektronikschrott wird auch am Montag, Mittwoch und Freitag angeboten. Anfragen an Markus Graf, Telefon: 079 659 25 15.

Einwohnergemeinde Gelterkinden

ObZ 5. März 2020

Das Problem an der Wurzel gepackt Die Therapie des hormonell erblich bedingten Haarausfalls bei der Frau zielt darauf ab, die zunehmende Verkürzung des Haarzyklus umzukehren. Es gibt verschiedene Möglichkeiten, Haarausfall zu stoppen, wobei die natürlichen Aufbaupräparate wie Priorin N zuverlässig sind und kaum Nebenwirkungen haben. Priorin N mit Goldhirse-Extrakt und weiteren Vitalstoffen stärkt die Haarwurzeln

gezielt von innen her und stellt die natürliche Haltefunktion der Haare wieder her. Wie an einem Anker wird das Haar in der Kopfhaut auf natürliche Weise festgehalten. Positive Resultate Positive Resultate sind bereits nach dreimonatiger Kur mit einer 250erKurpackung ersichtlich. Optimale Therapieerfolge sind nach sechs Monaten Behandlung mit drei Kapseln täglich zu erreichen. Aufgrund der natürlichen Basis darf Priorin N während der Schwangerschaft und Stillzeit eingenommen werden. Ausführliche Informationen entnehmen Sie bitte der Packungsbeilage. Bis Ende März 2020 erhalten Sie bei der TopPharm Center Apotheke in Gelterkinden und Sissach beim Kauf einer Kurpackung Priorin 20 Prozent Rabatt. Lassen Sie sich beraten, das TopPharm-Team freut sich auf Ihren Besuch! TopPharm Center Apotheke, Im Migros Markt, 4460 Gelterkinden, Tel. 061 985 84 00. TopPharm Apotheke und Drogerie Sissach, Im Migros Markt, 4450 Sissach, Tel. 061 985 84 01.

Neuer Sängerkamerad

Gelterkinden Generalversammlung des Männerchors Zum 187. Mal konnte der Männerchor Gelterkinden seine jährliche Generalversammlung abhalten. Wie schon oft durfte sich der Chor vorher im Altersheim Gelterkinden bewirten lassen und nachher im gleichen Raum ihre GV durchführen. Rechtzeitig hatte der Präsident zur GV eingeladen und so fanden sich 31 aktive Sänger und ihre Dirigentin ein, das vergangene Vereinsjahr abzuschliessen und das nächste anzubahnen. Als nächster Höhepunkt steht ja vor allem das auf den 28. März verschobene Konzert mit den beiden Solistinnen Jeanne Pascal Künzli und Nina Dührkop auf den Programm. Aber auch die Sängerreise nach Salzburg im September, die Stéphane Schmid vorbereitet, wird ein Höhepunkt werden. Andere Programmpunkte im neuen Jahr sind Auftritte für den Kirchenchor und für den Sternenweg, für die Bewohner im Altersheim im Advent und eventuell auch weitere. Zuerst richten sich aber alle Kräfte aufs Konzert. Dirigentin Nina Dührkop wurde mit grosser Zustimmung wiedergewählt.

An Stelle des zurücktretenden Vizedirigenten Dieter Hersberger wurde Benjamin Olteanu gewählt; er ist Lehrer und Profimusiker, wohnt in Gelterkinden und gehört dem Chor schon einige Jahre an. Dieter Hersberger wurde unter grossem Applaus verdankt und aus Amt und Würden entlassen – kein Wunder, nach den 40 Jahren Engagement, die er dem Chor geschenkt hatte. Im Vorstand gab es noch keine Änderung, allerdings hat Vize-Präsi Gusti Huber seinen Rücktritt per nächster GV angemeldet. Dafür hat er gleich das Nachtessen für alle Anwesenden übernommen, was auch an dieser Stelle herzlich verdankt sei. Zu den weiteren Ausblicken folgendes: Gemeinsame Projekte mit anderen Chören wären möglich, ebenfalls eine Teilnahme am Gesangsfest in Gossau in 2022, das Vorhaben eines neuen Gesangsbüchleins ist schon im Gange. Ausserdem feiern wieder einige Mitglieder runde und halbrunde Geburtstage und eine grosse Feier zum Abschluss vor den Sommerferien steht darum ebenfalls an.

Wie immer gehören auch die Formalitäten zu einer GV. So wurde die Rechnung abgenommen, der Revisionsbericht verlesen und die Zuständigen entlastet, das Budget 2020 wurde abgenommen. Leider hat der Chor drei Todesfälle zu verzeichnen; so etwas ist für Freundeskreise immer enorm schmerzhaft. Umso mehr freut, dass in der Person von Ernst Rüegsegger ein neuer Sängerkamerad aufgenommen werden durfte. Aktuell steht der Chor bei 38 aktiven Sängern und vielen treuen Passivmitgliedern, denen der Chor für die Unterstützung sehr dankbar ist. Um den Einstieg in der Chorgemeinschaft einfach zu gestalten, wurde ein Götti-Prinzip eingeführt; der Götti soll in den ersten Stunden beim Orientieren und Navigieren durch Programm, Noten und Besonderheiten helfen. Der Abend der DV klang aus mit dem, was einem Chor gut tut, nämlich mit lebhaftem, freudvollen Gesang. MÄNNERCHOR GELTERKINDEN, PETER WEIBEL, GELTERKINDEN

Schulrat Sekundarschule Gelterkinden Die Bildungs-, Kultur- und Sportdirektion des Kantons Basel-Landschaft hat mit Brief vom 21. Oktober 2020 festgelegt, dass die Gemeinde Gelterkinden im elfköpfigen Schulrat des Sekundarschulstandortes Gelterkinden in der Amtsperiode 2020 bis 2024 mit fünf Mitgliedern vertreten ist. Gemäss Art. 7 der kommunalen Gemeindeordnung wählt der Gemeinderat ein Mitglied aus seiner Mitte. Somit sind für den Schulrat Sekundarschule vier Mandate an der Urne zu wählen. Möglichkeit der Stillen Wahl Für beide Wahlen ist gemäss Art. 4 und 6 der kommunalen Gemeindeordnung die Stille Wahl möglich. Wahlvorschläge sind bis zum 30. März 2020, 17.00 Uhr, der Gemeindeverwaltung, Marktgasse 8, 4460 Gelterkinden, einzureichen. Die Formulare «Gemeindewahlen: Einheitsformular Majorz, Namentliche Wahlvorschläge, Bestätigung der Wahlvorschläge» sind auf der Website des Kantons Basel-Landschaft herunterzuladen: https://www.baselland.ch/ themen/p/politische-rechte/wahlen/wahlvorbereitungen Muss eine Nachwahl angesetzt werden, müssen die Wahlvorschläge bis zum 25. Mai 2020, 17.00 Uhr, bei der Gemeindeverwaltung eingetroffen sein (gemäss Verordnung zum Gesetz über die politischen Rechte SGS 120.11). Die gesetzlichen Bestimmungen bezüglich einer Stillen Wahl, bzw. zur Einreichung von Wahlvorschlägen sind in der kantonalen Gesetzgebung beschrieben: Gesetz über die politischen Rechte (SGS 120): § 30 Ziff. 3 und 4 / § 33 Ziff. 3 - 5 / § 33a Ziff.1, 3, 4 Bei Fragen gibt die Gemeindeverwaltung gerne Auskunft: 061 985 22 22 oder einwohnerdienste@gelterkinden.ch

Ernst Rüegsegger, Gusti Huber (Vizepräsident) und Beat Zumoberhaus (Präsident) stossen gemeinsam an (v.l.).

FOTO: Z VG


Region Gelterkinden

ObZ 5. März 2020

Wilde Horde überfiel Sissach

Sissach Hutzgüri und Konsorten heischten wieder kulinarische Vorräte

Severine Wirz hatte sich mit ihren Fressalien die Freundschaft vom Hutzgüri verdient.

«Nicht länger die Augen verschliessen»

Sissach Lokalkomitee Konzernverantwortungsinitiative

SANDER VAN RIEMSDIJK

Lärmend und schnaubend braut sich alle Jahre wieder das närrische Unheil über neun Bewohnerinnen und Bewohnern unter der Sissacherfluh zusammen. Es gibt, sobald die Dämmerung sich verzogen hat, kein Entkommen für diese Unglücklichen, wenn die stattliche und ausgehungerte Hutzgüri-Horde sich auf den Weg macht, um allen Auserwählten einen kulinarischen Besuch abzustatten. Allfällige Streikaktionen wären sowieso sinnlos, denn das Rudel mit dem imposanten und furchterregenden Hutzgüri, vom Schärmuuser, aufmerksam an der Kette gehalten, dem Vehdokter und den beiden Äierwyybli liessen sich von Hunger getrieben in ihren Absichten gewiss nicht aufhalten. Wenigstens konnten die Auserkorenen am Dienstag, vor dem traditionellen grossen Umzug, von ihrem Schicksal aus der Presse erfahren und hatten so Zeit, sich moralisch auf die angekündigte Visite vorzubereiten, um mit ausreichend Speis und Trank schlimme Sanktionen zu verhindern. Der Hunger und der Durst bei der Hutzgüri-Horde waren dermassen unersättlich gross und zugleich das Verlangen nach Hochprozentigem unermesslich hoch, dass Ungemach bei der kalten und stürmischen Witterung fast nicht zu vermeiden war. «Wenn dir aber nüt weit geh, denn müesse mers halt sälber neh», lautete bedrohlich der heische Spruch des grunzenden Hutzgüris und seiner Konsorten und wenn der Wunsch nach Fres-

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Verbreiten Schrecken und Angst – das Hutzgüri, der Schärmuuser, der Vehdokter und das Äierwyybli. FOTOS: S. VAN RIEMSDIJK salien nicht erfüllt werde, dann sogar «mer düe ech s Dach abdecke». Wer wollte schon seine Bleibe ohne Dach sehen. Schnell wurden Fressalien und Getränke aller Art ausgeteilt und alsbald beruhigte sich das Hutzgüri, sodass der Schärmuuser nicht eingreifen musste. Heinz Thommen war zwar in den Ferien, hatte aber daran gedacht, einen Korb mit Lebensmitteln zu hinterlassen, während Schnapshändler Ueli Nebiker Hochprozentiges in gehörigen Mengen bereitgestellt hatte, was dem Schärmuuser die Aussage entlockte, dass es gegen das Coronavirus keine bessere Schluckimpfung gäbe. Severine Wirz erbringt nicht nur soziale Leistungen, sondern stellte auch ex-

zellente kulinarische Köstlichkeiten zur Konsumation zur Verfügung, sodass es den Anschein hatte, dass das Hutzgüri sich mit einer innigen Umarmung in sie verliebt hatte. Die Heischetour bei stürmischem Wetter, entlang mehreren Stationen in Sissach, endete via Restaurant Mezzos beim Michi Amsler, der als begeisterter Hockeyaner schliesslich die Hutten der beiden Äierwyybli mit Tranksamen füllte und so allfällige Kollateralschäden durch die Hutzgürihorde vermeiden konnte. Und plötzlich verschwand die lärmende Bande, auf ihrem Streifzug von den vier Tambouren lautstark begleitet, für ein weiteres Jahr in die Sissacher Finsternis.

Mit der Dorfjugend standen das Hutzgüri und der Schärmuuser auf gutem alkoholischem Fuss.

Immobilien

Glencore vergiftet Flüsse im Kongo und die Luft in Sambia. Der Basler Konzern Syngenta verkauft tödliche Pestizide, die bei uns schon lange verboten sind und Schweizer Goldraffinerien beziehen Rohgold aus Kinderarbeit. Immer wieder verletzen Konzerne mit Sitz in der Schweiz die Menschenrechte und ignorieren minimale Umweltstandards. Die Konzernverantwortungsinitiative fordert eine Selbstverständlichkeit: Konzerne mit Sitz in der Schweiz sollen sich an die Menschenrechte und international anerkannte Umweltstandards halten, indem sie nicht länger die Augen verschliessen. Damit sich auch dubiose Multis an das neue Gesetz halten, müssen Verstösse Konsequenzen haben. Konzerne sollen deshalb in Zukunft für Menschenrechtsverletzun-

gen, die sie oder ihre Tochterfirmen verursachen, geradestehen. Diese Woche wurde auch in Sissach ein lokales Unterstützungs-Komitee für die Konzernverantwortungs-Initiative gegründet. Stefan Zemp vom Komitee sagt: «Wir finden es sehr wichtig, dass wir uns auch in Sissach mit diesem dringlichen Anliegen befassen. Darum haben wir ein Komitee gegründet.» In den nächsten Wochen und Monaten will die Gruppe erste Informationsveranstaltungen und Aktionen organisieren. Interessierte können sich direkt auf der Komitee-Website unter www.konzern-initiative.ch/lokalkomitee-sissach einschreiben. Fahnen können unter www.konzern-initiative.ch/fahne bestellt werden. REGIONALKOMITEE SISSACH KONZERNVERANTWORTUNGS-INITIATIVE

In den nächsten Wochen und Monaten will die Gruppe erste Informationsveranstaltungen und Aktionen organisieren. FOTO: Z VG

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ObZ

5. März 2020 Redaktion Brigitte Reinhard Tel. 061 927 29 02 Fax 061 927 29 30 E-Mail brigitte.reinhard@chmedia.ch

Region Waldenburg Waldeburgertal im chline Rahme EDI GYSIN

Hektisch gings zu und her Ende letzter Woche. Nachdem das Virus, das die Welt beschäftigt, nun auch hierzulande angekommen ist, hat der Bund umgehend reagiert. Grössere Menschenansammlungen wurden untersagt. Das hatte sofort Konsequenzen für die Fasnacht. Das Oberdörfer Fasnachtskomitee (FaKo) lud am vergangenen Freitag alle betroffenen Guggen und Wagencliquen zur Krisensitzung ins Oberdörfer Rössli. Statt der erwarteten 25 Teilnehmerinnen und Teilnehmer drängten sich 80 ins Säli. Das Interesse war lebhaft und die Betroffenheit gross. FaKoPräsidentin Tamara Binggeli erklärte in sachlichem Ton, was das Komitee, in Anlehnung an die Vorgaben von Bund und Kanton, eben beschlossen hatte: «Der sonntägliche Umzug in Oberdorf wird abgesagt». Für die Guggen-Anlässe in Hölstein und Waldenburg seien beim Kanton Gesuche eingereicht worden. Diese wurden aber abgelehnt, sodass auch diese Guggen-Events nicht stattfinden konnten. Andy Sutter, Rössli-Wirt, tischte im Anschluss seine bereits produzierten Zwiebelund Käsewähen auf, «greift zu, die Wähen sind offeriert!», sagte er. Die Versammlung verlief ruhig, zwar war die Enttäuschung gross, aber der Entscheid wurde akzeptiert.

Die Guggenparade.

Die Wagenclique zeigt sich. hausplatz noch geschränzt wurde. Am Abend kamen drei Schnitzelbänke zu Besuch im Rössli. Angereist aus dem fernen

FOTOS: E. GYSIN

Buus, die «Chuälochzwärgli» und die «Bänklischliffer». Zu guter Letzt tauchten auch noch «Chirsi Zwetschge und dr Tod» auf. Dieser Zweizeiler

stammt von ihnen: Es isch Stedtlifescht, ich bi so zue Ha die grösser Fahne als d WisseFlueh. Hohe Kunst!

Dr Bänklischliffer.

Guggen für einmal unmaskiert Am Sonntag wagten sich einige Guggen in Waldenburg durch die Gassen des Stedtli, es passte gut. Auch wenig Publikum war anwesend, als auf dem Schul-

Tamara Binggeli, FaKo-Präsidentin informiert ihre Fasnächtler.

Chirsi Zwetschge und dr Tod.

Macht sich gut im Stedtli und durchs Tor.

Spaziergang durch die Gassen.

D’Chuälochzwärgli.

Arbeitslose Larven.

Au mir stige jetzt ufe Bus um.

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Kirchen

ObZ 5. März 2020

Evang.-ref Kirchgemeinde Waldenburg-St. Peter

Pfarrer Hanspeter Schürch 4437 Waldenburg Telefon 061 961 00 51 E-Mail: hp.schuerch@sunrise.ch

Gottesdienste Sonntag, 8. März 9.30 St. Peter, Pfarrer Torsten Amling und Niggi Hublard an der Orgel Anlässe Vokalensemble Waldenburg Während der Schulferien keine Proben. lespresso, Bücherflohmarkt Kirche Waldenburg, im 1. Stock, Eingang Turm. Die Öffnungszeiten sind wie folgt: Jeden Mittwoch von 9.00 bis 11.00, jeden Freitag von 17.00 bis 20.00 und jeden ersten Dienstag im Monat von 9.00 bis 17.00. Kontaktperson: Esther Schürch, 061 961 01 55 Krabbelgruppe In der Pfarrscheune Waldenburg. Mittwoch, 11. und 25. März, 9.00 bis 11.00. Kontaktperson: Esther Schürch, 061 961 01 55 Fiire mit de Chliine Samstag, 14. März um 15.30 in der Katholischen Kirche Bruder Klaus in Oberdorf. Dies ist ein Gottesdienst für kleine und grosse Leute, aber speziell gemacht für die Jüngs-

Pfarrer Torsten Amling 4438 Langenbruck Telefon 062 390 11 52 E-Mail: pfarreramling@bluewin.ch

ten unter uns. Kinder und Eltern aller Konfessionen sind herzlich dazu eingeladen Offenes Abendsingen Dienstag, 17. März, 19.00 in der Kirche Waldenburg Konzert Blechsalat Montag, 30. März, 19.00, beehrt uns wieder die famose Blechformation «Blechsalat» mit Claude Plattner in der Kirche Waldenburg. Das siebenköpfige Ensemble intoniert Musik querbeet, von Klassik bis Moderne. Eintritt frei – Kollekte Mitteilungen Amtswoche Bis 15. März: Pfarrer Torsten Amling, 062 390 11 52 Ab 16. März: Pfarrer Hanspeter Schürch, 061 961 00 51 Homepage www.kirche-waldenburg.ch Voranzeige Suppentag, Sonntag, 15. März Einmal im Jahr, jeweils eine Woche nach den Fasnachtsferien feiert unsere Kirchge-

Sekretariat: Ursula Lehner 4437 Waldenburg Tel. 061 961 02 32 E-Mail: sekretariat@kirche-waldenburg.ch

meinde gemeinsam mit der Bruder Klaus Gemeinde, Oberdorf den «Suppentag»: um 11 Uhr der ökumenische Gottesdienst in der Bruder Klaus-Kirche, danach das «Suppenessen» in der Mehrzweckhalle. Dieses Jahr bereichert der neu gegründete Frauen-Chor «Femtastix» unter der Leitung von Karin Hauswirth mit Gospels und rockigen A-Capella-Gesängen die Feier.

Pfarrerin Rosina Christ 4431 Bennwil Telefon 061 951 10 58 E-Mail: rosina.christ@gmail.com

Gottesdienste

Voranzeigen

Sonntag, 8. März 10.00 Lampenberg, Gottesdienst mit Pfr. Peter Hürlimann, an der Orgel spielt Martin Wiget, Kollekte: HEKS

Bämbel läbt! Mittwoch, 18. März um 14.00 im Kirchgemeindehaus Sunnewirbel in Hölstein. Herzliche Einladung zum interessanten Seniorennachmittag mit einem Film über Bennwil. Pfarrer Roland Bressan und das Vorbereitungsteam laden ein zu Film und feinem Zvieri und freuen sich auf Ihren Besuch!

Für Kinder und Jugendliche Montag, 9. März 17.15 bis 18.15 Kids-Treff Hölstein im Kirchgemeindehaus Sunnewirbel Anzeigen Gebet in Hölstein Samstag, 7. März um 9.30 bis 10.30 in der Kirche Hölstein. Einladung an alle, die gemeinsam im Gebet für unsere Dörfer einstehen wollen. Roland Steinle aus Hölstein, Tel. 061 951 10 83 gibt Ihnen über diesen Anlass gerne weitere Auskünfte Ökumenische Fastenwoche Samstag, 7. März bis Freitag, 13. März im Kirchgemeindehaus Sunnewirbel in Hölstein. Fastentage unter der Leitung von Ursula Schärli und Magdalena Hess

Hilfe in Lebenskrisen Mittwoch, 18. März um 19.30 im Kulturhotel Guggenheim in Liestal. Ein Vortragsabend der Reihe «Arche im Klang» mit Prof. Dr. med. Samuel Pfeifer. Der ehemalige Chefarzt «Sonnhalde» Riehen und Buchautor erzählt an diesem Abend über Psychotherapie und Spiritualität, Kraft schöpfen in schweren Zeiten, Umgang mit Glaubensfragen, sich von Gott verlassen fühlen, Glaubenszweifel - Gott vertrauen. Der Anlass wird von Beat und Rahel Brugger aus Liestal musikalisch umrahmt. Weitere Informationen: www.arche-liestal.ch Jugendallianz Baselbiet Sonntag, 22. März um 18.00, Vineyard

Reformierte Kirchgemeinde Langenbruck

Reformierte Kirchgemeinde Diegten-Eptingen

Sonntag, 8. März 11.00 Pfarrer Torsten Amling, an der Orgel spielt Niggi Hublard

Donnerstag, 5. März 14.00 bis 17.00, Gemeindehaus Eptingen, Seniorennachmittag Sunneblätz

www.kirche-langenbruck.ch

Freitag, 6. März 19.00, Kirche Tenniken, Weltgebetstag, anschl. Apéro Sonntag, 8. März 10.00 , Kirche Eptingen, Gottesdienst, Pfr. A. Berde

Zum «Suppentag» gehört auch ein Spendenaufruf, der Anfang März in die Haushaltungen kommen wird. Dieses Jahr sammeln wir Geld für das Projekt «Escuela Rayito de Luz», «Kleiner Lichtstrahl», in Nicaragua. Vor über zwanzig Jahren gründeten Pfarrer Peter Senn und seine Frau Dr. Susanne Müller diese Schule im schwer zugänglichen Nordosten des Landes. Geschaffen für Kinder, denen das Geld für die öffentliche Schule fehlt. Eine segensreiche Einrichtung, begleitet von privaten, engagierten Kreisen aus unserem Umfeld. Gerne nehmen wir Spenden für unser Dessertbuffet entgegen. Für Kuchen, Cakes und Torten aller Art sind wir sehr dankbar. Sie können das Gebackene vor dem Gottesdienst in der Mehrzweckhalle abgeben.

Evang.-ref Kirchgemeinde Bennwil-Hölstein-Lampenberg

Pfarrer Roland Bressan 4434 Hölstein Telefon 061 951 26 60 E-Mail: pfrbressan@gmx.ch

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Sekretariat im KG-Haus Sunnewirbel Bennwilerstrasse 14, 4434 Hölstein Telefon 061 951 20 27 E-Mail: refkirche.behoela@bluewin.ch

Liestal. Junge Menschen aus unterschiedlichsten Kirchen feiern, entdecken und leben miteinander den Glauben an Gott. Infos: www.jugendallianz-baselbiet.ch Café complet Dienstag, 24. März von 18.30 bis 19.30 Uhr im Kirchgemeindehaus Sunnewirbel in Hölstein. Herzliche Einladung zum gemeinsamen Abendessen Frauenvorträge im Waldenburgertal Mittwoch, 25. März von 9.00 bis 11.00 im Sunnewirbel Hölstein. Einladung zum Frühjahrsmorgenessen und Vortrag mit Silvia Pauli zum Thema «Entdecke dein Herz» Mitteilungen Amtswoche vom 29. Februar bis 11. März: Pfarrer Fritz Ehrensperger, 079 380 80 51 Amtswoche vom 12. bis 27. März: Pfarrerin Rosina Christ, 061 951 10 58 Öffnungszeiten Sekretariat im Kirchgemeindehaus Sunnewirbel: Dienstag- und Freitagmorgen, 8.00 bis 11.00. Das Sekretariat bleibt bis 6. März geschlossen. Ab Dienstag, 10. März sind wir gerne wieder für Sie da. www.ref-behoela.ch

Vereinsnotizen

Andy Roppel, Bennwil neu im Vorstand!

Waldenburg 126. DV des Bezirksschützenverbandes

Zu Beginn der 126. Delegiertenversammlung des Bezirksschützenverbandes Waldenburg durften traditionsgemäss die Gewinner der Feldmeisterschafts-Medaillen unter musikalischer Begleitung einmarschieren. Die Medaillen können Schützinnen und Schützen gewinnen, welche jeweils acht Mal das obligatorische Programm und das Feldschiessen erfolgreich absolviert haben. An der diesjährigen Delegiertenversammlung durfte Vizepräsident Wulf Lipski eine Vielzahl von Delegierten und Gästen begrüssen. Die Versammlung wurde dieses Jahr von der Schützengesellschaft Waldenburg in der Mehrzweckhalle organisiert. Gemeindepräsidentin Andrea Kaufmann überbrachte eine Grussbotschaft und offerierte im Namen der Gemeinde jedem Anwesenden einen Kaffee. Als neues Vorstandsmitglied durfte die Versammlung Andy Roppel aus Bennwil wählen. Die bisherigen Vorstandsmitglieder Stephan Schneider als Präsident, Michael Lüscher, Thomas Schmidlin, Michel Degen und Franziska Schaub wurden ebenfalls wieder im Amt bestätigt. Wulf Lipski, welcher nicht mehr zur Wahl angetreten ist, verdankte die Versammlung seine langjährige Arbeit mit einem

grossen Applaus. Als kleine Anerkennung durfte er ein Geschenk in Form eines Gutscheines in Empfang nehmen. Neben den statutarischen Geschäften nahm vor allem die Ehrung und Würdigung der erfolgreichen Schützinnen und Schützen einen grossen Teil der Versammlung ein. Ranglisten Verbandsmeister 300 m wurden Stefan Dürr, SG Ziefen (Feld A), Daniel Vogel, SG Diegten (Feld D), Rico Freiermuth, SG Eptingen (Feld E) und Cyril Leuenberger, FS Arboldswil (Nachwuchs U21). Den begehrten Kopfkranz als Schützenkönige am Edgenössischen Feldschiessen bekamen Aldo Bertschi (FSG Bubendorf) mit 71 Punkten auf Distanz 300 Meter, Dominik Zimmerli (PS Oberdorf) mit 179 Punkten auf 25 Meter und Ruedi Ehrsam (PS Rifenstein) mit 74 Punkten auf Distanz 50 Meter. Bei den Jungschützen (U21) gewann Cyrill Leuenberger (FS Arboldswil) die Jahresmeisterschaft vor Mario Recher (SG Ziefen) und Marco Schweizer (SG Titterten). Bei den Junioren (U15) siegte Marcel Fankhauser vor Nico Inauen und Enea Kölliker (alle SG Ziefen). MICHEL DEGEN, BSV WALDENBURG

Kath. Pfarrei Bruder Klaus Waldenburgertal/Oberdorf

Sabine Brantschen, Seelsorge s.brantschen@rkk-oberdorf.ch Claudia Ulrich, Jugendseelsorge c.ulrich@rkk-oberdorf.ch

Gottesdienste Samstag, 7. März 18.00 Santa Messa (ital.) Sonntag, 8. März 10.00 Eucharistiefeier mit Ascheritual. Kollekte: Für die Arbeit in den diöz. Räten und Kommissionen Montag, 9. März 10.00 Gritt Ökum. Gottesdienst Mittwoch, 11. März 9.15 Rosenkranzgebet 12.30 Pessach und Kleideranprobe Erstkommunion 20.00 Projektchor Probe Donnerstag, 12. März 6.00 Eine Stunde Stille 20.00 Elternabend Vertrauensweg Freitag, 13. März 17.00 Kids-Treff Mitteilungen Herzlich willkommen Wir begrüssen Don Raffaele, er wird mit uns am Sonntag, 8. März den Gottesdienst feiern.

Kinga Bär, Mitarbeiterin Seelsorge k.baer@rkk-oberdorf.ch Annik Freuler, Diakonie a.freuler@rkk-oberdorf.ch

Das Wort Aschermittwoch leitet sich aus einer alten Tradition ab: An diesem Tag wurden die Leute in der Kirche mit Asche bestreut – daher der Name Aschermittwoch. Schon seit dem 10. Jahrhundert lässt sich die Austeilung eines Aschenkreuzes an diesem Tag historisch belegen. Die Asche ist ein Symbol für die Vergänglichkeit sowie für die Busse und Reue. Zudem fand die Asche auch Verwendung als Reinigungsmittel und ist deshalb ein Symbol für die Reinigung der Seele. Papst Urban II. führte am Ende des 11. Jahrhundert offiziell den bis heute gültigen Brauch ein, dass die Gläubigen auf Stirn oder Scheitel mit Asche als Zeichen für die beginnende Buss- und Fastenzeit bestreut werden sollen. Traditionell spricht man zur Austeilung des Aschenkreuzes dabei: »Bedenke, Mensch, dass du Staub bist und wieder zum Staub zurückkehren wirst« (vgl. Gen 3,19). Seit dem 12. Jahrhundert wird die Asche, welche am Aschermittwoch verwendet wird, aus den am Palmsonntag übriggebliebenen Palmzweigen und Ölzweigen des Vorjahres gewonnen. Wir feiern dieses Ritual am ersten Sonntag nach der Fasnacht. Don Raffaele wird den Aschesegen spenden.

Sekretariat Andrea Nebiker sekretariat@rkk-oberdorf.ch Tel. 061 961 00 30, Mi.–Fr., 9.00–11.30 Uhr www.rkk-oberdorf.ch

Elternabend Vertrauensweg Neben der Taufe, der Erstkommunion und später der Firmung werden die katholischen Kinder zum Weg der Versöhnung eingeladen. Der sogenannte «Vertrauensweg» ist den Erwachsenen noch besser unter den Begriffen «Busse» oder «Beichte» bekannt, wird heute jedoch in einer kindgerechteren Form angeboten. Beim Vertrauensweg geht es wesentlich darum, dass die Kinder von der grossen Vergebungsbereitschaft Gottes erfahren. Der Vertrauensweg wird den Kindern in der fünften Klasse angeboten. Die Eltern sind zum Elternabend eingeladen. Wir bitten Sie, sich zu melden, falls Sie keine Einladung erhalten haben. Vielen Dank Was erdet und was beflügelt! Kraft aus der Tiefe, Stille erlernen, erfahren, erleben. Donnerstagmorgen von 6.00 bis 7.00 in der Fastenzeit. Meditation und Stille helfen uns die Aufmerksamkeit und Wahrnehmung nach innen zu richten. Wir beginnen den Tag in Stille, unterbrochen mit ein paar Impulsen. Eine Stunde Stille während der Fastenzeit. Jeweils am Donnerstag 12., 19. und 26. März und 2. April. Flyer liegen in der Kirche auf.

Romina Rudin, Ehrendame, Andy Roppel, neues Vorstandmitglied, Wulf Lipski, abtretender Vizepräsident, Eva Wenger, Ehrendame (v.l.). FOTO: ZVG

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Gemeinden Hölstein

Veranstaltungsverbot und Hygiene-Massnahmen wegen des CoronaVirus Die am letzten Freitag eingetroffenen Informationen von Bund und Kanton wurden via Gemeinde-App und Homepage bekannt gegeben. Dieser Informationskanal wird weiterhin verwendet. Das Veranstaltungsverbot hat die Fasnacht vom Montag und die Kinderfasnacht vom Mittwoch betroffen, nicht aber das Fasnachtsfeuer am Sonntag. In Ergänzung zu den Hygiene-Vorgaben für jeden Einzelnen hat die Gemeinde die Reinigung öffentlicher Einrichtungen wie Gemeindehaus und Turnhalle intensiviert. Nach den Schulferien ab nächster Woche sind darin auch alle Schulanlagen eingeschlossen. Es geht um Türklinken, Griffe und Handläufe etc., die bis auf weiteres täglich zweimal gereinigt werden.

Neuer Revierförster Die zuständige Volkswirtschafts- und Gesundheitsdirektion hat die geänderten Zuständigkeiten in den Forstrevieren in der Umgebung von Hölstein gutgeheissen. Daniel Wenk ist künftig ausschliesslich für das Forstrevier Liestal zuständig, Thomas Schöpfer hat die gleiche Funktion für das Forstrevier Lausen. Für das gemeinschaftliche Revier Bennwil-Hölstein-Ramlinsburg ist neu Nicolas Leu verantwortlich. Alle drei Revierförster vertreten sich gegenseitig untereinander. Ein stiller Beitrag an die KlimaDiskussion Ausserhalb von lautstarken Debatten über Klima, Biodiversität und Nachhaltigkeit hat der Gemeinderat Hölstein einen Entscheid getroffen, der zwar auf den ersten Blick bescheiden scheint, aber trotzdem seine konkreten positiven Auswirkungen hat. Er unterstützt die in der Gemeinde gehaltenen Imker mit einer kleinen finanziellen Abgeltung pro gehaltenes Bienenvolk. In Hölstein gibt es laut Heinz Degen vom Hof Kapf, seines Zeichens Vizepräsident des Bienenzüchterverbands beider Basel, rund hundert Bienenvölker. Die Besitzerinnen und Besitzer erhalten nun eine kleine Abgeltung für ihren tagtäglichen Einsatz bei den Bienen, womit sie die Bestäubung von Obstbäumen, Beerenstauden und Blumen etc. sicherstellen. Nebenprodukt ist gesunder Honig aus heimischer Umgebung. Viele andere Gemeinden tun es gleich aber nicht alle. Hölstein hat deshalb beim Regionalverein «Liestal Frenkentäler Plus» eine Petition lanciert, dass eine einheitliche Praxis in der Region erzielt werden kann. Ausbau Stutzweg/Auflage eines Rodungsgesuches Für die Erneuerung des Stutzweges mit Anlegung eines Trottoirs muss Wald gerodet werden. Betroffen sind die Parzellen 270 und 435 oberhalb und unterhalb der heutigen Strasse im Besitz der Bürgergemeinde Hölstein. Das offizielle Rodungsgesuch kann während 30 Tagen, d. h. vom 5. März bis 3. April 2020 in der Gemeindeverwaltung Hölstein zu den üblichen Öffnungszeiten eingesehen werden. Eine elektronische Einsicht via Gemeindehomepage ist leider nicht möglich. Allfällige Einsprachen sind schrift-lich und begründet während der Auflagefrist dem Amt für Wald beider Basel, Ebenrainweg 25, 4450 Sissach, einzureichen. Gemeindewahlen 2020: Schulrat, GRPK, Gemeindepräsidium, Wahlbüro Nach den abgeschlossenen Erneuerungswahlen in den Gemeinderat finden am 17. Mai die restlichen Gemeindewahlen statt. Im Sinne einer neutralen Stimmbürgerinformation wird der folgende aktuelle Stand bekannt gegeben: Schulrat: Drei bisherige Schulratsmitglieder haben ihre Wiederkandidatur angekündigt. Es handelt sich um Monika Meier, Severine Handschin und Rahel Abitabile. Viertes Mitglied wird das für das Ressort Bildung verantwortliche Gemeinderatsmitglied Marina Saladin sein. Für den fünften freien Sitz kandidiert Ingrid Misteli, FDP.

ObZ 5. März 2020 Geschäfts- und Rechnungsprüfungskommission: Vier Bisherige kandidieren für eine nächste Amtszeit. Es sind dies Claudia Haas, Erna Frey, Heidi Räuftlin Brönnimann und Martin Thommen. Für den fünften freien Sitz hat Anina Engeler, FDP, ihre Kandidatur abgegeben. Gemeindepräsidium: Die seit 1. Januar im Amt stehende Andrea HegerWeber kandidiert selbstredend auch für die am 1. Juli beginnende neue Amtsperiode. Wahlbüro: Die Mitglieder des Wahlbüros werden durch den Gemeinderat gewählt. Es werden immer wieder Personen gesucht, die sich für die Aufgabe des Auszählens oder als Hilfspersonal zur Verfügung stellen. Interessierte melden sich bitte bei der Gemeindeverwaltung. Bleibt es bei den vorstehenden Bewerbungen für Schulrat und GRPK kann es zu einer stillen Wahl kommen. Die Urnenwahl am 17. Mai ist dann nicht nötig. Stichtag ist der 30. März. Hölstein sammelt fleissig Alttextilien Gemäss Mitteilung der TEXAID konnten im letzten Jahr in Hölstein fast 3,5 Tonnen Alttextilien eingesammelt werden. Neben der Wiederverwendung werden aus Alttextilien unter anderem Garne und Vliesstoffe für neue Teppiche und Dämmstoffe hergestellt. Stabile Benützerzahlen an der Kantonsbibliothek Ende 2019 waren 414 Personen aus Hölstein als Leserinnen oder Leser in der Kantonsbibliothek eingetragen. Über 16 % der Einwohnerschaft nützt also das Angebot in Liestal. Es sind dies 245 Erwachsene und 169 Kinder und Jugendliche. Der grösste Anteil liegt bei der Kategorie der jungen Leserschaft bei den 15- bis 20-Jährigen. Hölstein unterstützt die Kantonsbibliothek mit einem jährlichen Betrag von 5000 Franken zugunsten des Buch- und Medienangebots für Kinder und Jugendliche.

Niederdorf

Jahresversammlung Frauenverein Aufgrund der momentanen Situation und der behördlichen Auflagen im Fall «Coronavirus» findet die Jahresversammlung vom Freitag, 13. 3. 2020 nicht statt. Es folgt eine neue Einladung. Wir danken für das Verständnis. Der Vorstand, Frauenverein Niederdorf Seniorenmittagstisch Am Donnerstag, 12. März 2020, findet aufgrund der momentanen Situation kein Senioren-Mittagstisch statt.

Oberdorf

Was ist los in Oberdorf? Montag, 9. März, 17 bis 19.30 Uhr: Samariterverein, Blutspenden (Mehrzweckhalle).

Waldenburg

Waldenburger-Treffen in Waldenburg/Hohenlohe Am Wochenende vom 7. bis 9. August 2020, findet das 6. Waldenburger-Treffen, diesmal in Waldenburg/Hohenlohe statt. Der Gemeinderat ruft alle Interessierten (Privatpersonen/Vereine) dazu auf, sich auf der Verwaltung zu melden, wenn das Interesse an einer Teilnahme besteht (persönlich am Schalter oder via E-Mail gemeinde@waldenburg.ch). Anmeldungen können bis spätestens am 20. April 2020 erfolgen. Sobald klar ist, wie viele Teilnehmer/-innen an diesem Anlass teilnehmen, können dann die weiteren Abklärungen erfolgen (u. a. Reservation der Übernachtungsmöglichkeiten sowie die Bestellung eines Cars für die Hin- und Rückfahrt). Die Kosten für die Übernachtungen sowie ein Anteil an der Carfahrt müssen durch die Teilnehmenden übernommen werden. Durch die Gemeinde erfolgt ein Beitrag an die Carfahrt.

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Gemeinde Waldenburg

Einladung zur Einwohnergemeindeversammlung vom Montag, 23. März 2020, 19.30 Uhr im Gemeindesaal Traktanden: 1. Protokoll der Einwohnergemeindeversammlung vom 18. November 2019 2. Wahl der ständigen, beratenden Kommissionen für die Amtsperiode 2020–2024 3. Sanierung Burgmattstrasse/Schlossweg, Baumeisterarbeiten, Antrag betreffend Investitionskredit (Sondervorlage) über maximal Fr. 2 175 000.– 4. Sanierung Burgmattstrasse/Schlossweg, Ersatz Wasserleitungen, Antrag betreffend Investitionskredit (Sonder-vorlage) über maximal Fr. 800 000.– 5. Verschiedenes DER GEMEIND ERAT

Stimmung auf dem Schulhausplatz.

FOTO: E. GYS IN

Fasnachtsimpressionen

Langenbruck

BG 0324/2020 Das folgende Baugesuch befindet sich zur Behandlung beim Gemeinderat: Dachausbau/Photovoltaikanlage, Parz. 699, M. und M. Nussbaumer. BG 1767/2015 Das folgende Baugesuch befindet sich zur Behandlung beim Gemeinderat: Gebäude für Vampire-Flugzeug und Kanone, Neuauflage: geändertes Projekt, Parz. 708, Chr. und R. Meier. Gemeindeversammlung am 31. März 2020 Am Dienstag, 31. März 2020 findet in der Revue die Einwohnergemeindeversammlung statt. Die Einladung wird noch per Post an alle Stimmberechtigten zugestellt. Zusätzliche Details finden Sie in der kommenden Dorfzytig Nr. 46, welche am 27. März 2020, erscheint. Mobile Pumptrack-Anlage auf dem Schulhausplatz Am Abend vom Freitag, 13. März 2020 wird die Firma Flying Metal eine mobile Pumptrack-Anlage auf dem Schulhausplatz aufstellen. Diese bleibt bis Anfang April stehen. Die Firma Flying Metal baut ebenfalls geteerte Pumptracks, Flowtrails und Biketrails. Die Dorfbevölkerung ist eingeladen, die mobile Anlage rege zu nutzen und auszuprobieren oder auch nur zu besichtigen. Am Dienstag, 31. März 2020 wird an der Einwohnergemeindeversammlung die PumptrackAnlage bei der Oberen Au traktandiert (detaillierte Infos folgen in der nächsten Dorfzytig). Der mobile Pumptrack bietet Gelegenheit, sich ein Bild von einer solchen Anlage zu machen. Start in die neue Grünabfuhr-Saison Am 16. März 2020 startet die Grünabfuhr 2020. Das Grüngut wird jeweils am Montag und am Donnerstag abgeholt. Bitte beachten Sie, dass an Feiertagen keine Abfuhr stattfindet. Alle bisherigen Nutzer dieses Services haben die Rechnung für die neue Grünabfuhr-Saison erhalten. Nach Zahlungseingang werden wir Ihnen jeweils in der Folgewoche die Containermarke zustellen. Wenn Sie noch keinen Container haben und das Angebot der Grünabfuhr nutzen möchten, können Sie sich auf der Verwaltung melden.

Gemütliches Beisammensein hinter dem Rücken der «Bolizei».

FOTO: E. GYS IN

Relaxen und geniessen.

FOTO: B. REINHARD

Warten vergebens auf ihren Einsatz.

FOTO: B. REINHARD

Gross und Klein geniessen die schrägen Töne.

FOTO: B. REINHARD

Gemeinde Langenbruck

Was läuft in Langenbruck Freitag, 6. März Weltgebetstag der Frauen, Kirchgemeinde, Ref. Kirche, 19.30 Uhr Dienstag, 10. März Mittagstisch, Ochsen, 12.00 Uhr Mittwoch, 11. März Spielnachmittag für Jung und Alt, Frauenverein, Vereinslokal, 14.30 Uhr


Veranstaltungen Jetzt anmelden!

Gedächtnistraining

in Liestal

In diesem Kurs trainieren Sie in entspannter Atmosphäre Ihr Gehirn. Die abwechslungsreichen Übungen fördern das Gedächtnis, die Merk- und Konzentrationsfähigkeit.

Jeweils montags von 9.15 – 11.15 Uhr ab dem 23. März 2020

Rotes Kreuz Baselland, Fichtenstrasse 17, Liestal

ObZ

5. März 2020

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Trachtenbörse abgesagt Hinsichtlich der aktuellen Situation betreffend Coronavirus haben wir uns entschieden, die Trachtenbörse vom 10. bis 12. März 2020 im Jakobshof in Sissach abzusagen. Die Börse wird im Frühling 2021 nachgeholt, das Datum wird rechtzeitig bekannt gegeben. Wir danken für Ihr Verständnis und wünschen allen gute Gesundheit. Trachtenkommission Baselland

Blutspendeaktion Ein kleiner Piks mit grosser Wirkung.

Anmeldung: 061 905 82 00 | bildung@srk-baselland.ch Weitere Kursdaten: www.srk-baselland.ch/Kurse

Donnerstag, 19. März 2020, 19.30 Uhr Gemeindesaal Lausen Hauptsponsor für diesen Auftritt:

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Oberbaselbieter Zeitung vom 5. März 2020 by AZ-Anzeiger - Issuu