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INNENBESCHATTUNGEN VOM FACHGESCHÄFT MONTIERT

Offiz. Amtliches Publikationsorgan des Kreis 2 Limmattal für die Gemeinden Wettingen, Neuenhof, Killwangen, Spreitenbach und Würenlos Donnerstag, 5. März 2020, 59. Jahrgang, Nr. 9

Burger im Porträt In einer Serie porträtiert die Limmatwelle die vier Kandidaten für den verbleibenden Gemeinderatssitz in Neuenhof. Diese Woche Daniel Burger. Der 48-Jährige engagiert sich seit 25 Jahren in der Feuerwehr, seit 15 Jahren als Kommandant. (bär) S. 3/4

Fasnächtler zogen durch die Gassen Am Wochenende fanden in Würenlos und Spreitenbach die Kinderfasnachtsumzüge statt. Beide Organisationskomitees mussten wegen des Versammlungsverbots um ihre Veranstaltung bangen. Der Kanton bewilligte sie aber. (LiWe) S. 9/14

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Massnahmen wegen Covid-19 Wegen des Coronavirus stehen Spreitenbacher Kindergärtler unter Quarantäne. MELANIE BORTER

Das Coronavirus hält die Welt seit Dezember in Atem und seit Sonntag auch die Region: Dann wurde bekannt, dass 44 Kinder eines Kindergartens in Spreitenbach vom Kanton unter Quarantäne gestellt wurden. Bei einem Lehrer ist das Virus ausgebrochen. Auch verschiedene Veranstaltungen finden aus Vorsicht nicht statt: So wurde der Suppentag abgesagt oder die Ausstellung EXPOsenio verschoben. S. 11 Der Kindergarten Langäcker in Spreitenbach ist geschlossen.

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WETTINGEN

WOCHE NR. 9 DONNERSTAG, 5. MÄRZ 2020

Baugesuche Bauherrschaft: Karin und Manuel Zoro Frohsinnstrasse 17 5430 Wettingen Bauobjekt: Anbau Wintergarten Baustelle: Frohsinnstrasse 17 Parzelle: 6293 Zusatzgesuche: keine Bauherrschaft: Sema und Osman Ermumcu Mythenstrasse 10 5430 Wettingen Bauobjekt: Aussentreppe und Fenstervergrösserung Baustelle: Mythenstrasse 10 Parzelle: 3631 Zusatzgesuche: keine Bauherrschaft: Heinz Graf Luxmattenstrasse 39a 5452 Oberrohrdorf Bauobjekt: Balkonanbau und zusätzliche Abstellplätze Baustelle: Flurweg 11 Parzelle: 449 Zusatzgesuche: keine Bauherrschaft: Herbert Steimer Untere Geisswiesstr. 41 5430 Wettingen Bauobjekt: Neubau Autounterstand Baustelle: Untere Geisswiesstr. 41 Parzelle: 6386 Zusatzgesuche: Kantonales Baugesuch Öffentliche Auflage der Pläne im Büro 305 der Bau- und Planungsabteilung, Rathaus Wettingen vom 7. März bis 6. April 2020. Allfällige Einwendungen sind im Doppel während der Auflagefrist dem Gemeinderat einzureichen. Sie haben eine Begründung und einen Antrag zu enthalten.

Bau- und Planungsabteilung

AUS DEM GEMEINDERAT Publikation von Gesuchen um ordentliche Einbürgerung Folgende in Wettingen wohnhafte Personen haben bei der Gemeinde Wettingen ein Gesuch um ordentliche Einbürgerung gestellt: Danijela Adams, geboren 1970, Jan Royce Adams, geboren 2012, Sofia Adams, geboren 2013, alle serbische Staatsangehörige, Mittelstrasse 7; Antonella Lüthi geborene Iovino, geboren 1971, italienische Staatsangehörige, Lindenhof 3; Raphael Claudio Hebing, geboren 1969, deutscher Staatsangehöriger, Schartenstrasse 75; Ugur Birelli, geboren 1993, türkischer Staatsangehöriger, Langäcker 96; Tanja Perunovic-Cicovic, geboren 1975, Aleksandar Cicovic, geboren 2008, beide serbische Staatsangehörige, Feldstrasse 15; Dirk Benemann, geboren 1967, deutscher Staatsangehöriger, Halbartenstrasse 75b; Davide Di Ronza, geboren 1980, Luisa Di Ronza geboren Giannuzzi, geboren 1982, Ilaria Di Ronza, geboren 2008, Mattia Di Ronza, geboren 2011, alle

italienische Staatsangehörige, Märzengasse 12. Jede Person kann innert 30 Tagen seit der amtlichen Publikation dem Gemeinderat eine schriftliche Eingabe zu den einzelnen Gesuchen einreichen. Diese Eingaben können sowohl positive wie auch negative Aspekte enthalten. Der Gemeinderat wird die Eingaben prüfen und in seine Beurteilung einfliessen lassen. Öffnungszeiten der Gemeindeverwaltung Es gelten für alle Abteilungen der Gemeindeverwaltung folgende Öffnungszeiten (Schalter und Telefon): Montag: 8.30–12 und 13.30– 18.30 Uhr; Dienstag bis Freitag: 8.30–12 und 13.30–16 Uhr. Die Sozialen Dienste Wettingen sind am Dienstagnachmittag und am Donnerstagnachmittag telefonisch nicht erreichbar. Die Mitarbeitenden der Gemeindeverwaltung sind gerne bereit, telefonisch auch Termine ausserhalb der Öffnungszeiten zu vereinbaren.

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Tägi AG Tägerhardstrasse 122 CH-5430 Wettingen Tel. +41 56 437 73 70 www.taegi.ch Das Tägi ist mit jährlich über 400'000 Besucherinnen und Besuchern eines der grössten Freizeit-, Sport- und Eventzentren der Schweiz. Die Anlage, welche bis Ende März 2020 umfassend saniert wird, besteht aus einem modernen Eventsaal, einer Sporthalle mit Übernachtungsmöglichkeiten, Kunsteisbahn, Hallen- und Gartenbad, Sauna, Minigolf und Gastronomie. Mit dem Start der Umbauarbeiten hat die Gemeinde Wettingen das Tägi in eine gemeindeeigene Aktiengesellschaft überführt. Für den erfolgreichen Betrieb unserer Anlage und zur Ergänzung des Teams suchen wir Sie als freundliche/n und dienstleistungsorientierte/n

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WETTINGEN/NEUENHOF

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LESERBRIEF Budget 2020 Am 9. Februar hat die Stimmbevölkerung von Wettingen nicht nur Nein zum Budget gesagt. Unsere Politiker haben leider immer noch nicht verstanden, dass die Stimmbevölkerung von Wettingen auch Nein zu gewissen Vorgehensweisen gesagt hat. Unsere Gemeinde- und Einwohnerräte haben das Vertrauen der Wettinger Stimmbevölkerung verloren. Sie stellen sich immer auf den Punkt, dass vor allem die Vergangenheit der Grund für die aktuelle finanzielle Lage von Wettingen ist. Ist das wirklich so? Haben sich unsere Politiker wirklich verändert? Jüngstes Beispiel: Man sagt Schulanlässe ab und macht Plakate in der Gemeindebibliothek, dass keine Medien mehr angeschafft werden können. Praktisch gleichzeitig entscheidet man sich, die Landammannfeier trotzdem finanziell zu unterstützen und die Lohnerhöhung für alle Angestellten der Verwaltung (durchschnittlich 0,8 Prozent) zu bezahlen, auch wenn wir nach wie vor kein Budget haben. Es mag ja vielleicht rechtlich korrekt sein, dies will ich und kann ich aus jetziger Situation auch nicht beurteilen. Fakt ist aber, dass es für uns Wettinger und Wettingerinnen doch störend ist, wenn die Bevölkerung auf Sachen verzichten muss, im Gegenzug aber die Ausgaben für das Gemeindepersonal und Feiern erhöht werden. Ich bin mir sicher, dass dies nun die letzte Chance für unsere Gemeinde- und Einwohnerräte ist, um zu zeigen, dass sie doch bereit sind, gewisse Sachen in Wettingen zu verändern. Wenn nicht, dann bin ich überzeugt, dass die Stimmbevölkerung von Wettingen bei den Wahlen im nächsten Jahr wieder ein Zeichen setzen wird. Andrea Bova, Wettingen

VERMISCHTES Mittagstisch der Pro Senectute Der nächste Mittagstisch der Pro Senectute Baden findet am Sonntag, 8. März, um 11.30 Uhr im Hotel Zwyssighof in Wettingen statt. Nach dem Essen gibt es einen Spiel- und Jassnachmittag. An- und Abmeldungen bei Ruth Schürpf unter der Tel. 056 426 67 18 oder bei der Pro Senectute Baden unter Tel. 056 203 40 80. Konzert der Musikschule in Neuenhof abgesagt Mit einem vielfältigen Musikprogramm haben die Schülerinnen und Schüler der Musikschule für den 11. März zum Konzert in die Aula in Neuenhof eingeladen. «Leider müssen wir mitteilen, dass das Konzert vom 11. März aus aktuellem Anlass nicht durchgeführt wird», teilt die Musikschulleitung kurz vor Redaktionsschluss mit. Weitere wegen des Coronavirus abgesagte Termine auf Seite 20.

Der Kinderfasnachtsumzug vom Verein Familienstern fand bei Sonnenschein statt.

Umzug vom Familienstern Bei schönstem Wetter fand der Kinderfasnachtsumzug vom Familienstern statt.

Am Freitag, 21.Februar, fand vom Verein Familienstern ein Kinderfasnachtsumzug in Wettingen statt. Bei schönstem Wetter strömten ab 15.30 Uhr kleine und grosse Fas-

zVg

nächtler herbei. Der Umzug führte rund ums Quartier und wurde von der Guggenmusik begleitet. Im Anschluss wurde im Saal der Kirche St. Anton weitergefeiert. (zVg)

GENERALVERSAMMLUNG FRAUENGEMEINSCHAFT ST. ANTON geheissen. Leider musste man im vergangenen Vereinsjahr von zwölf Frauen Abschied nehmen. Tröstende Worte dafür fand Seelsorgerin Christina Fuhrmann. Mit vielen Bildern und Geschichten wurden die Jahresberichte der Frauengemeinschaft wie auch der Jahresbericht des Familiensterns Wettingen ausgeschmückt. Freundschaften und das Frauennetzwerk werden auch im neuen Vereinsjahr mit den vielfältigen Aktivitäten gepflegt und gestärkt. Vom Literaturanlass zum Spielnachmittag, vom «Zäme am Tisch» über Ausflüge, Theater, Picknick, Kinoabend und vielem mehr. Der Vorstand freut sich, wenn wiederum viele Mitgliedsfrauen sowie Freundinnen und Freunde der Wettinger Frauengemeinschaft St. Anton aktiv an den Anlässen dabei sind.

Die Frauengemeinschaft St. Anton Wettingen traf sich zur 59. Generalversammlung im Saal der Pfarrei St. Anton. Die Anwesenheit von beinahe der Hälfte aller Mitglieder und einigen Gästen machte die GV zum geselligen Treffen. Ganz unter dem Care-Motto «Ein Herz füreinander haben» wurde der Abend gestaltet. Ein Herz für andere haben – das zeigte auch der berührende Vortrag von Nives Kuhn-Nani, die über das Projekt «ToGo opening eyes» berichtete und von ihren persönlichen Einsätzen in Afrika erzählte. Der grosszügige Erlös der «Dubler-Tombola» ging dann auch an dieses Projekt. Zügig und ohne grosse Diskussionen führte der Vorstand durch die Traktanden und stellte die Statutenerneuerung zur Wahl vor. Sämtliche Geschäfte wurden von den 56 stimmberechtigten Mitgliedsfrauen gut-

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Die Hälfte der Mitglieder nahm teil. zVg


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NEUENHOF AUS DEM GEMEINDERAT

Neues Familienzentrum an der Schule Die Spielgruppe Neuenhof, unter der Leitung des Elternvereins, bewohnt seit Jahren die Räumlichkeiten im Nebengebäude des Zentrums 6. Ziel war es, dass in diesem Gebäude auch weitere Angebote für Familien, alles unter einem Dach, einquartiert werden können. In den Sportferien wurde nun die ehemalige Hauswartwohnung durch die Abteilung Bau und Planung umgerüstet. Seit Mitte Februar betreiben die Schule und die Gemeinde nun ein kleines «Familienzentrum». Es bietet ein vielfältiges Angebot von Beratungen ab Geburt über Förderangebote für Kleinkinder bis hin zum Gespräch mit Teenagern oder Treffpunkte und Kurse für Eltern. Im Parterre befindet sich die Spielgruppe des Elternvereins Neuenhof. Im ersten Stock des Gebäudes ist nun jeden Mittwochnachmittag die Mütterund Väterberatung des Bezirks Baden anzutreffen. Ausserdem steht Schülern während der Schulwochen von Montag bis Donnerstag die Schulsozialarbeit von 9 bis 11 Uhr für Gespräche zur Verfügung. Der Elterntreff «Café International» ist ebenfalls neu oberhalb der

Spielgruppe einquartiert. Er ist je- testens Freitag, 6. März, Tel. 056 416 weils donnerstags von 9 bis 10.30 21 20, Bau- und Planungsabteilung. Uhr (mit Ausnahme der SchulfePublikation von Gesuchen um ordentrien) für alle Eltern geöffnet. liche Einbürgerung Folgende PersoBetreibungsamt Der Schalter des Be- nen haben bei der Gemeinde Neutreibungsamtes schliesst am Don- enhof ein Gesuch um ordentliche nerstag, 5. März, infolge Teilnahme Einbürgerung gestellt: Mile Popadic, der Mitarbeitenden an der General- 1976, bosnischer Staatsangehöriger, versammlung des Bezirksverbands Nelkenstrasse 16, mit Ehefrau Spobereits um 15 Uhr. Die restlichen menka Popadic, 1976, und den KinAbteilungen der Gemeindeverwal- dern Oliver, 2001, und Nataša, 2009; Vedat Sali, 1990, nordmazedonitung haben normal geöffnet. scher Staatsangehöriger, SandstrasHäckseldienst Am 9. März haben se 5, mit den Kindern Lejla (2015) Gartenbesitzer von Neuenhof die und Xhunejd, 2017; Sonja Popadic, Möglichkeit, Astmaterial aus dem 2000, bosnische Staatsangehörige, Rückschnitt von Bäumen und Sträu- Nelkenstrasse 16, Amir, Babić, 1998, chern (Durchmesser mind. 1 cm, bosnischer Staatsangehöriger, Zürmax. 12 cm) vom Bauamt häckseln cherstrasse 79. Jede Person kann zu lassen. Zur Förderung der Haus- innert 30 Tagen seit der amtlichen kompostierung erfolgt diese Leis- Publikation dem Gemeinderat eine tung in der ersten Viertelstunde schriftliche Eingabe zum Gesuch gebührenfrei, sofern vorwiegend einreichen. Diese Eingaben können selber kompostiert und damit die sowohl positive wie negative AspekGrünabfuhr entlastet wird. Das te enthalten. Der Gemeinderat prüft Häckselgut muss zurückgenommen die Eingaben und lässt sie in seine werden. Mehraufwendungen wer- Beurteilung einfliessen. den nach Aufwand in Rechnung gestellt. Die nächste Aktion findet Papiersammlung am Samstag, 21. am Montag, 9. März, statt (und fol- März. Der Gospelchor (Tel. 079 740 gende Tage, je nach Anmeldungen). 23 86) führt sie durch. SammelwaTelefonische Voranmeldung bis spä- re bündeln und verschnüren.

LESERBRIEFE GEMEINDERATSKANDIDATEN Daniel Burger Ich kenne Daniel Burger seit rund 35 Jahren. Wir gingen beide in Neuenhof zur Schule und haben viele Jahre im selben Wohnblock gewohnt. Wie der Zufall so will, arbeiten Daniel Burger und ich nun seit neun Jahren zusammen im Pflegezentrum Bachwiesen in Zürich. In all den Jahren habe ich ihn als verantwortungsvollen, emphatischen und überaus sozialen Mitmenschen kennen gelernt. Als Feuerwehrkommandant von Neuenhof hat er so manche brenzlige Situation mit Verstand und Ruhe gemeistert, sodass Schlimmeres vermieden werden konnte. Durch die Arbeit im Pflegezentrum hat er Erfahrung im Thema Alter und Gesundheit gesammelt. Seine Arbeit als Leiter Facility Management meistert er mit viel Fingerspitzengefühl und breitem Wissen, dies zeichnet ihn als sehr guten Leader aus. Er wird im Betrieb von INSERATE

allen Mitarbeitenden sowie Bewohnern sehr geschätzt. Ich bin überzeugt, dass Daniel Burger mit seiner Persönlichkeit, dem grossen Fachwissen und der Lebenserfahrung einen grossen Gewinn für den Gemeinderat sowie die Bevölkerung ist. Susanne Chierchia-Reiser, Neuenhof

Tim Voser ist mir bereits bei den Nationalratswahlen des vergangenen Jahres aufgefallen: Ein junger Mann, intelligent, mit Energie, in Neuenhof aufgewachsen, engagiert sich so für eine Politik mit Zukunft in einer bürgerlichen Partei! Seine Stellung zu den Problemen unserer Gemeinde ist klar lösungsorientiert und zielgerichtet. Seine Meinung zur unnötigen Limmattalbahn passt genau in das Bild. Ein Student als Vorstandsmitglied des Gewerbevereins? Auch das passt ins Bild des aufstrebenden jungen Mannes, der sich in der

Arbeitswelt bei einem Detailhändler, in einem Logistikbetrieb und auf dem Bau Erfahrungen geholt hat. Wir brauchen jetzt einen Mann, der Farbe bekennt und zu Neuenhofs Zukunft steht; wir brauFranz Mazenauer chen Tim Voser! Tim Voser lernte ich an einer Generalversammlung der FDP Neuenhof kennen, als er gerade volljährig wurde. Ich habe ihn trotz seines jungen Alters als engagierte, teamfähige und starke Persönlichkeit wahrgenommen. Er hat bewiesen, dass er bereits in seinen jungen Jahren alles für das Gemeinderatsmandat mitbringt und kompetent ist, dieses gewissenhaft und in Zusammenarbeit mit Jung und Alt auszuführen. Sei es in verschiedensten Parteivorständen, in der Finanzkommission und in der Ortsbürgerkommission.

Burger: Für Daniel Burger steht der Mensch im Mittelpunkt. Das wäre auch als Gemeinderat so, sagt der 48-Jährige. Ein Besuch bei ihm und seiner Familie. MELANIE BÄR

Montagnachmittag um halb vier. Claudia Burger öffnet die Tür des Einfamilienhauses und bittet die Journalistin herein. Sogleich kommt auch ihr Mann herbei. Er hat fürs Interview etwas früher Feierabend gemacht. An den Eingangswänden hängen Familienfotos. Sie zeigen das Ehepaar mit Sohn Fabian. Auch zusammen mit den Schwestern und deren Familien ist Familie Burger abgebildet. Entstanden sind diese Aufnahmen während der gemeinsamen Ferien vor vier Jahren in der Türkei. «Die Familie ist mir sehr wichtig», sagt Daniel Burger und fügt an: «Überhaupt stehen bei mir immer die Menschen im Mittelpunkt.» Im Wohnzimmer zieren zwei Bilder aus Marokko die Wände. Das ist kein Zufall. Sohn Fabian ist im nordafrikanischen Staat geboren und wurde von Burgers adoptiert. Sie verbrachten mehrere Wochen in Marokko und lernten ihn bereits als Neugeborenen kennen. Als Fabian sieben Monate alt war, reisten sie nach Neuenhof zurück. Claudia Burger ist hier aufgewachsen, Daniel Burger zog als Siebenjähriger mit seiner Familie von Baden zu.

Seit 25 Jahren bei der Feuerwehr «Ich bin mit dem Dorf verwurzelt», sagt er. Als Jugendlicher war er in der Jungwacht aktiv, danach wechselte er in die Feuerwehr. Das war vor 25 Jahren, seit 15 Jahren führt er sie als Kommandant. «Ich übernehme gerne Verantwortung, für die Mannschaft und für die Bevölkerung.» Immer wieder betont Burger, dass für ihn der Mensch im Walter Hungerbühler Fokus stehe. «Als Gemeinderat wäre


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«Die Familie ist mir sehr wichtig» es die Bevölkerung.» Von Neuenhof. Denn das Dorf sei seine Heimat und biete alles: Naherholungsgebiete, gute Infrastruktur, aktives Dorfund Vereinsleben, zentrale Lage und gute Anbindung an die Autobahn und den öffentlichen Verkehr. In die Ferne zieht es die Familie Burger deshalb höchstens Mal für Ferien am Meer. Familie, Feuerwehr und Garten Daniel Burger nimmt am Tisch im Wohnzimmer Platz und blickt in den Garten am Waldrand. Im Moment blüht er nicht. Noch nicht. Neben der Familie und der Feuerwehr ist das Gärtnern sein Hobby, bei dem er Energie tankt. Für den Haushalt ist seine Frau zuständig, die zurzeit Hausfrau ist. «Ich bin froh darum, dass Claudia mich bei meinen beruflichen und privaten Zielen unterstützt», sagt der 48-Jährige. Gehört für Burger die Frau grundsätzlich an den Herd? Er winkt ab, das müsse jedes Paar selber entscheiden. «Ich hätte mir frü-

Daniel Burger mit Ehefrau Claudia und Sohn Fabian beim Rummy-Spielen.

Thema Alter und Gesundheit Die Tür geht auf. Fabian ist von der Schule heimgekommen. Er fällt zuerst seiner Mutter und dann seinem Vater um den Hals. Doch dann interessiert ihn vor allem sein Saugroboter. Daniel Burger hat ihn zum «Ich bin mit dem Dorf Löten ins Geschäft mitgenommen. verwurzelt.» Burger hat einmal SanitärinstalDANIEL BURGER, GEMEINDERATSKANDIDAT lateur und Planer gelernt. In den letzten 25 Jahren bei der Stadt Zürich hat er sich stetig weitergebildet her auch vorstellen können, Haus- und in verschiedenen Kaderfunktiomann zu sein.» Mittlerweile hat sich nen gearbeitet. Seit neun Jahren auch seine Frau an den Tisch gesetzt und sagt lachend: «Für uns beide stimmt es so!» Die 47-Jährige unter- «Meine Führungs- und stützt ihren Mann beim Wahlkampf Lebenserfahrung wäre mir im Hintergrund. Sie half bei der Gestaltung des Flyers und beim Ver- nützlich.» teilen in die Brief kästen mit. Von Kolleginnen sei sie schon gefragt worden, ob sie sich nicht fürchte, arbeitet er zu 100 Prozent als Leiter dass ihr Mann als Gemeinderat viel Facility Management im Gesundabwesend wäre. Das tue sie nicht: heits- und Umweltdepartement bei «Das Amt entspricht aufwandmäs- den Pflegezentren der Stadt Zürich. sig etwa dem jetzigen als Feuer- «Dank flexiblen Arbeitszeiten werde wehrkommandant.» Und für Daniel ich Familie, Feuerwehr und Arbeit Burger ist klar: Wird er als Gemein- trotzdem gut gerecht», so Burger. derat gewählt, gibt er das Amt als Durch seine Arbeit sei ihm das TheKommandant ab. ma Alter und Gesundheit sehr ver-

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traut und das frei werdende Ressort Soziales und Gesundheit entspreche genau seinen Kernkompetenzen. «Ich bin sicher, dass mir dabei auch meine Führungs- und Lebenserfahrung nützlich wäre.» Zweiter im ersten Wahlgang Nur knapp hat Daniel Burger das absolute Mehr im ersten Wahlgang mit dem zweitbesten Resultat hinter dem gewählten Martin Uebelhart (CVP) verpasst. Trotz Konkurrenz von sechs weiteren Kandidaten. Siegessicher sei er aber für den zweiten Wahlkampf keineswegs: «Jetzt ist alles wieder offen.» Er sieht keinen Nachteil, als Parteiloser zu kandidieren: «Denn es gilt ja, den zurückgetretenen parteilosen Andreas Muff zu ersetzen.» Er sei schon mehrmals angegangen worden, einer Partei beizutreten. Doch das sei für ihn keine Option: «Jede Partei hat etwas Gutes, aber ich kann bei keiner die ganze Parteilinie unterstützen und will mich nicht für eine Partei verbiegen.» Für ihn zähle das Sachgeschäft und er wolle zum Wohle der Bevölkerung entscheiden. Auf Nachfrage, wo er

Melanie Bär

sich denn am ehestens einordne, antwortet Daniel Burger: «Am ehesten Mitte rechts. Mir ist die finanzielle Situation von Neuenhof wichtig, sie soll gesunden, aber ohne Steuerfusserhöhung.» Plötzlich steuert Fabian freudestrahlend auf seinen Vater zu, den Saugroboter in der Hand. «Du hast ihn repariert, danke!» Dann nimmt der Neunjährige am Tisch bei den Eltern Platz. Daniel Burger hat gewünscht, sich zusammen mit der Familie fotografieren zu lassen.

Gemeinderatswahl In einer Serie stellt die Limmatwelle die Neuenhofer Gemeinderatskandidaten vor. Heute erscheint das zweite Porträt über Daniel Burger. Im ersten Wahlgang wurde Martin Uebelhart (CVP) als Gemeindeammann für die überraschend zurückgetretene Susanne Voser (CVP) gewählt. Der zweite Wahlgang findet am 29. März statt und vergibt den Sitz von Andreas Muff (parteilos).


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KILLWANGEN

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AUS DEM GEMEINDERAT Baubewilligung Der Gemeinderat hat folgende Baubewilligung erteilt: Urs Schaufelberger, Dorfstrasse 6, für den Neubau eines Rindviehstalls, Parzellen mit den Nummern 275 und 279, Veranstaltungsbewilligung Der Gemeinderat hat dem Landfrauenverein die Bewilligung zur Durchführung eines Raclette-Plausches am 22. März in der Mehrzweckhalle Zelgli erteilt. Öffnungszeiten der Gemeindekanzlei Montag, 8.30–11.30 Uhr und 14– 18.30 Uhr; Dienstag, 8.30–11.30 Uhr und 14–16 Uhr; Mittwoch, 8.30–11.30 Uhr, nachmittags geschlossen; Donnerstag, 8.30–11.30 Uhr und 14–16 Uhr; Freitag, 7.30– 14 Uhr (durchgehend). Tel. 056 418 10 60, E-Mail: gemeindekanzlei@ An der Zelgmattstrasse stellen Automobilisten häufig ihre Fahrzeuge ab, um zu Fuss an den Bahnhof zu gelangen. So wie killwangen.ch. www.killwangen.ch. am Mittwoch vor einer Woche. Im Hintergrund ist die Baustelle der Limmattalbahn sichtbar. Rahel Bühler

GENERALVERSAMMLUNG SVP Präsident Jules Rutishauser begrüsste die Mitglieder, darunter Gemeindeammann Werner Scherer, zur 13. Generalversammlung der SVP-Ortspartei. Der Jahresbericht des Präsidenten gab interessante Aus- und Rückblicke auf das Parteigeschehen. Die Jahresrechnung 2019 wurde auf Antrag des Revisors Gusti Scherer einstimmig angenommen. Ebenso das Budget 2020, das gleichbleibende Mitgliederbeiträge vorsieht. Der Präsident hatte schon seit längerer Zeit den Wunsch, das Amt an eine jüngere Kraft weiterzugeben. Das wurde nun möglich, da sich Vorstandsmitglied Felix Schaufelberger bereit erklärt hat, das Amt zu übernehmen. Zum Abschied des Präsidenten hielt Werner Scherer eine Laudatio, in der er die Verdienste des Präsidenten hervorhob, der sein Amt seit der Gründung der Partei im Jahre 2007 erfolgreich und mit grossem Einsatz ausgeübt hat. So betonte er die Tatsache, dass während eines Teils seiner Amtszeit drei Vertreter der SVP auch dank seiner Unterstützung im Gemeinderat tätig waren. Aufgrund dieser Verdienste wurde er von den Mitgliedern zum Ehrenpräsidenten mit spezifischen Auflagen ernannt. Tagespräsident Giuseppe Galfetti führte die Wahlen durch. Der Gesamtvorstand, der neue Präsident Felix Schaufelberger sowie der Rechnungsrevisor Gusti Scherer wurden alle einstimmig gewählt. Das Jahresprogramm 2020 umfasst neben den üblichen Parteianlässen der Orts-, Bezirks- und Kantonalpartei jeweils eine Mitgliederorientierungsversammlung vor beiden Einwohnergemeindeversammlungen.

Kein wildes Parkieren mehr

In Killwangen parkieren Anwohner und Auswärtige gratis auf Quartierstrassen. Mit einem Reglement will der Gemeinderat dagegen vorgehen. RAHEL BÜHLER

Am Anfang der Zelgmattstrasse in Killwangen steht ein Fahrverbot. Darunter steht «Zubringerdienst gestattet». Läuft man der Quartierstrasse entlang, merkt man: Ernst nehmen das Schild nicht alle. Ein halbes Dutzend Autos steht entlang des oberen Teils der Strasse. Früher sei es noch schlimmer gewesen, sagt ein Bewohner der Zelgmattstrasse, der anonym bleiben möchte. Die Strasse führt an den Bahnhof. Dort wird derzeit der Endbahnhof für die zweite Etappe der Limmattalbahn gebaut. Mit dieser Baustelle sei der untere Teil der Zelgmattstrasse enger geworden, sagt der Bewohner. Nun sei nicht mehr genügend Platz für ein parkierendes und ein vorbeifahrendes Auto. Das Problem habe sich also verbessert. Laut dem Bewohner gibt es zwei Arten von Automobilisten, die ihr Fahrzeug an der Zelgmattstrasse abstellen: «Einerseits jene, die einfach ihre Autos hier parkieren, um dann den Zug oder den Bus zu nehmen. Andererseits jene, die hier im Quartier wohnen, sich aber

keine Garage oder keinen Parkplatz auf denen Bedingungen für das Parkieren aufgeführt sind. Auch um leisten wollen.» den Verkehr in den Strassen zu beDrei Strassen sind primär betroffen ruhigen, will die Gemeinde einzelne Das Problem dieses wilden Parkie- Parkfelder auf den Strassen markierens hat auch der Gemeinderat er- ren lassen. «So ist klar definiert, wo kannt: Anfang 2018 gab es Rekla- und unter welchen Umständen man mationen aus der Bevölkerung, wie Fahrzeuge auf Gemeindegebiet abGemeinderat Hanspeter Schmid stellen darf», so Schmid. Die Gebestätigt. «Vor allem auf den Schul- meindeverwaltung werde kostenwegen kam die Angst auf, dass Kin- pflichtige Tages- oder Jahreskarten der hinter parkierten Fahrzeugen für das Parkieren verkaufen. hervorspringen könnten», sagt er. Der anonyme Zelgmatt-BewohEs habe auch Bürger gegeben, die es ner sagt, er habe nicht selbst reklaungerecht fanden, dass sie einen miert, könne sich aber vorstellen, Parkplatz mieten und andere ihre wieso es Reklamationen gab: «Es ist Fahrzeuge gratis abstellen können. nicht fair für jene, die Parkplätze Jetzt unternimmt der Rat etwas da- oder Garagenplätze bezahlen.» Angegen: Im abgelehnten Budget 2020 dererseits sei durch die parkierten ist ein Kredit von 30 000 Franken für Autos die Zufahrt für Feuerwehrdie Umsetzung eines Parkplatzreg- autos, Ambulanzen oder die Mülllements vorgesehen. Es soll dazu abfuhr blockiert. dienen, das unrechtmässige AbstelIn Spreitenbach gibt es ein sollen von Fahrzeugen zu unterbinden. ches Reglement seit August 2016. Definitiv ist der Kredit aber noch Wettingen hat seit September 2019 eines. Schmid: «Bei uns hat sich das nicht. Laut Gemeinderat Schmid be- Problem verschärft, seit die umlietrifft das wilde Parkieren vor allem genden Gemeinden ein Parkierungsdie Fadacker-, die Steinbruch- und konzept eingeführt haben.» die Zelgmattstrasse. «Betroffen sind Derzeit liegt das Konzept dem Geaber auch die Parkplätze der Kirche meinderat zur Verabschiedung vor. oder des Friedhofs», sagt der Partei- Geht es nach dem Willen des Rates, lose. Nachdem das Thema vor zwei entscheidet das Stimmvolk an der Jahren das erste Mal im Gemeinde- Sommergmeind über den Kredit. rat auf den Tisch kam, hat der Rat Nimmt das Volk den Kredit an, wird mit der Bauverwaltung und der das Reglement umgesetzt. Halten Regionalpolizei ein Reglement er- sich die Automobilisten nicht darstellt: Zukünftig sollen Parkplätze an, wird die Regionalpolizei laut mit Tafeln gekennzeichnet werden, Gemeinderat Bussen austeilen.


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KILLWANGEN/SPREITENBACH

WOCHE NR. 9 DONNERSTAG, 5. MÄRZ 2020

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Budget ganz knapp abgelehnt Mit einer Stimme Unterschied lehnten die Killwangener das Budget 2020 ab. Die Anpassung des Leistungspensums hingegen wurde deutlich abgelehnt. MELANIE BÄR

192 Personen lehnten das Budget 2020 ab, 191 stimmten dafür. «Ein so knappes Resultat gab es meines Wissens noch nie», schreibt Gemeinderat Markus Schmid. Und auch das Referendumskomitee schreibt auf Anfrage: «Es war mit einer Stimme Differenz eine Zufallsmehrheit, die auch auf die andere Seite hätte ausgehen können.» Anders bei der Anpassung des Leistungspensums auf der Abteilung Finanzen: Sie wurde mit 227 Neinzu 157 Ja-Stimmen deutlich abgelehnt. Mit der Annahme der Referenden sind die beiden an der Gemeindeversammlung im November 2019 gefällten Entscheide hinfällig. Das Budget wird nun überarbeitet. Im April wird das Stimmvolk an der ausserordentlichen Gemeindeversammlung darüber abstimmen. Bis dahin hat Killwangen weiterhin kein rechtskräftiges Budget. Es dürfen nur die für den Verwaltungsund Schulbetrieb absolut notwendigen Ausgaben getätigt werden. «Alles andere ist abzusagen oder wenn möglich aufzuschieben», so Schmid.

INSERATE

Ist Schmid enttäuscht über das Resultat? «Persönlich habe ich ein enges Ergebnis erwartet. Enttäuscht bin ich von der sehr schwachen Stimmbeteiligung von nur gut 32 Prozent und dem offensichtlichen Desinteresse der Stimmberechtigten zu diesem wichtigen lokalen Thema.» Das Referendumskomitee schreibt, dass das Resultat zeige, dass die Bevölkerung mit der Politik des Gemeinderats nicht einverstanden sei: «Es ist zu hoffen, dass das der Gemeinderat beherzigt und dies in nächster Zukunft ändern wird.» Die Gruppierung werde auch in Zukunft weiterbestehen und im Nachgang zur Urnenabstimmung mit dem zuständigen Gemeinderat das Gespräch suchen. «Die Unsicherheit betreffend die steigende Verschuldung wird ernst genommen», sagt Schmid und verweist auf die letzten Veranstaltungen.

In eigener Sache Die Limmatwelle hat die Referendumsabstimmung in mehreren Artikeln thematisiert und immer beide Parteien (Gemeinderat und Referendumskomitee) angefragt und ihnen Platz eingeräumt.Auf expliziten Wunsch des Referendumskomitees wurde ihre Stellungnahme in der Ausgabe 8 nicht im gleichen Umfang mit Bild im Artikel mit der Stellungnahme des Gemeinderates publiziert. Die Redaktion

Die Bräusi-Vögel-Gugge führte den Umzug durch Spreitenbach an.

Muriel Zweifel

Umzug trotzt Virus Auf dem Weg von der katholischen Kirche zur Boostockturnhalle heizte die Bräusi-Vögel-Gugge den Fasnächtlern ein. MURIEL ZWEIFEL

Noch werden vor dem Pfarreiheim Spreitenbach letzte Vorbereitungen für den Fasnachtsumzug getroffen: Eifrig werden den Kindern der Spielgruppe Zauberwält die Gesichter blau geschminkt und die letzten weissen Mützen aufgesetzt: Fertig sind die Schlümpfe für den Umzug. Nun heisst es ab auf den Parkplatz der katholischen Kirche. Dort tummeln sich allerlei Fasnächtler in ihren bunten Kostümen. Inmitten des farbenfrohen Treibens sind auch die grünen Koboldmasken der Bräusi-Vögel-Gugge. Um zwei Uhr erklingen die ersten Paukenschläge und der Trupp zieht los Richtung Boostockturnhalle. Mit dabei ist die Guggenmusik Reppischfäger aus Dietikon. Diese musste auf Grund von Vorsichtsmassnahmen wegen des Coronavirus mehrere Absagen ihrer Auftrit-

te hinnehmen. Von den Bräusi-Vögeln wurden sie deshalb zum Umzug eingeladen. Auch den Bräusi-Vögeln hat das Versammlungsverbot beinahe einen Strich durch die Rechnung gemacht: Bangen mussten sie vor allem um die Guggenparty, die am Vorabend stattfand. «Drei Minuten vor der Türöffnung wurde uns die Bewilligung für die beiden Fasnachtsveranstaltungen vom Kanton schriftlich bestätigt», so Bräusi-Vögel-Präsident Reto Lienberger. Über den Verlauf der Kinderfasnacht zeigt er sich im Anschluss an den Umzug zufrieden: «Trotz der Umstände ist die Zahl der Fasnächtler ähnlich wie in den vergangenen Jahre. Nur sind weniger Zuschauer gekommen.» Warten auf Maskenprämierung Bei der Boostockturnhalle wartet auch die achtjährige Amy auf die Maskenprämierung und hofft, auch dieses Jahr einen Preis zu gewinnen. Verkleidet ist sie als Dobby, eine ihrer Lieblingsfiguren aus dem Film Harry Potter. «Als Elf passt er gut in das Thema der Kinderfasnacht Mythen und Sagen», sagt sie.

Die achtjährige Amy wartet auf die Mas- Livio spielt bei der Guggenmusik kenprämierung nach dem Umzug. Reppischfäger aus Dietikon.


Publikation von Gesuchen um ordentliche Einbürgerung Folgende Personen haben bei der Gemeinde Spreitenbach ein Gesuch um ordentliche Einbürgerung gestellt: 1. Conde Carneiro, Alex (m), geb. 2005, portugiesischer Staatsangehöriger, wohnhaft in Spreitenbach, Geeracherstrasse 15 2. Dimovski, David (m), geb. 2009, nordmazedonischer Staatsangehöriger, wohnhaft in Spreitenbach, Bahnhofstrasse 100 3. Halilovic geb. Fehratovic, Elzana (w), geb. 1984, bosnisch-herzegowinische Staatsangehörige, wohnhaft in Spreitenbach, Langäckerstrasse 51 4. Rexhepi, Blerim (m), geb. 1988, kosovarischer Staatsangehöriger, wohnhaft in Spreitenbach, Bründlistrasse 26 5. Sylejmani, Naser (m), geb. 1985, kosovarischer Staatsangehöriger, wohnhaft in Spreitenbach, Geeracherstrasse 27 6. Zepackic, Marija (w), geb. 1994, kroatische Staatsangehörige, wohnhaft in Spreitenbach, Bahnhofstrasse 59 7. Zeqaj, Artan (m), geb. 1985, Zeqaj, Ledion (m), geb. 2010, Zeqaj, Leo (m), geb. 2014, alle kosovarische Staatsangehörige, wohnhaft in Spreitenbach, Poststrasse 120 Jede Person kann innert 30 Tagen seit der amtlichen Publikation dem Gemeinderat eine schriftliche Eingabe zum Gesuch einreichen. Diese Eingaben können sowohl positive wie negative Aspekte enthalten. Der Gemeinderat wird die Eingaben prüfen und in seine Beurteilung einfliessen lassen. Gemeinderat Spreitenbach

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SPREITENBACH

WOCHE NR. 9 DONNERSTAG, 5. MÄRZ 2020

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AUS DEM GEMEINDERAT Strafanzeigen Wer materielle Hilfe beansprucht, hat der zuständigen Sozialbehörde wahrheitsgetreu und vollständig Auskunft über die Lebenssituation zu erteilen. Dies gilt insbesondere auch für alle Einkommens- und Vermögenswerte im Inund Ausland. Im laufenden Jahr hat der Gemeinderat der Staatsanwaltschaft sechs Personen zur Anzeige gebracht, weil sie diese Pflicht nicht korrekt wahrgenommen und damit nicht gerechtfertigte Sozialhilfegelder bezogen haben. Zudem muss der entstandene Schaden zurückbezahlt werden. 44 Kinder vom Kindergarten Langäcker stehen unter Quarantäne. Sicherstellung Betrieb der Wasserversorgung Aufgrund der Pensionierung des langjährigen Brunnenmeisters und eines ausgetrockneten Stellenmarktes hat der Gemeinderat nach einer erfolglosen Stellenausschreibung Ende 2019 entschieden, die Betreuung der Wasserversorgung einem professionellen Dienstleister auszulagern. Mitte Januar hat die Einwohnergemeindeversammlung eine solche Lösung abgelehnt. Zwischenzeitlich hat der Brunnenmeister-Stellvertreter seine Anstellung gekündigt, um eine neue Herausforderung anzunehmen. Um den Betrieb der Wasserversorgung trotzdem sicherzustellen und die gesetzlichen Vorgaben einzuhalten, hat der Gemeinderat gezwungenermassen die Regionalwerke AG Baden mit dem Unterhalt und dem Betrieb der Wasserversorgung beauftragt. Der Vertrag gilt vorerst für eine Dauer von sechs Monaten. Zwischenzeitlich laufen weiterhin die Abklärungen zur nochmaligen Überprüfung der Organisation der Wasserversorgung. Dabei werden erneut die Varianten Inhouse mit Personalaufstockung, Zusammenarbeit mit Nachbargemeinden und Auslagerung vertieft untersucht. Sollte sich abzeichnen, dass nach wie vor kein Personal auf dem in diesem Bereich völlig ausgetrockneten Stellenmarkt verfügbar ist und auch mittels Vereinbarung mit Nachbargemeinden keine Lösung realisiert werden kann, muss der Einwohnergemeindeversammlung im Juni nochmals ein entsprechender Antrag zur Organisationsform der Wasserversorgung unterbreitet werden. Baubewilligung erteilt Die Baubewilligung ist erteilt worden an Room4U, Fruthwilen, für den Neubau Lagerhalle an der Industriestrasse 173a.

Melanie Borter

Kindergarten geschlossen, Events finden nicht statt

In Spreitenbach sind 44 Kinder unter Quarantäne, der Suppentag des Regionalen Pflegezentrums wurde abgesagt. Das Coronavirus hält die Region in Atem. MELANIE BORTER

«Der Kindergarten ist geschlossen», ruft eine ältere Frau von weitem. Sie ist mit ihrem Hund unterwegs, geht vorbei am Kindergarten im Quartierzentrum Langäcker in Spreitenbach. In Zeiten des Coronavirus ist man auch als Journalistin irgendwie gehemmt und möchte den Menschen auf keinen Fall zu nahe treten, so bleiben der Name der Frau und erst recht ihr Alter unbekannt. Viel mehr interessiert, ob sie denn Angst hat: «Ja, ich habe schon Angst», sagte sie. Sie wohnt im grossen Wohnblock nebenan. Viele der Kinder aus ihrem Wohnblock gehen hier in den Kindergarten und stehen unter Quarantäne. Weil sich einer ihrer Kindergartenlehrer bei einem Verwandtenbesuch aus Norditalien mit dem Virus angesteckt hatte und nun erkrankte, wie am Sonntag publik wurde. Am Montagmorgen habe sie erst einmal den Aufzug gründlich geputzt, berichtet die Frau. «Mit Putzmittel. Und ich trage jetzt Handschuhe», dann fügt sie an: «Aber wir in der Schweiz haben es ja noch gut. Bei uns ist ja immerhin die Versorgung gesichert, in anderen Ländern ist das ganz an-

ders.» Beim Gehen winkt sie kurz und der weisse Handschuh, den sie trägt, blitzt auf. Für die Kinder, die unter Quarantäne stehen, bedeutet das: Sie müssen in den 14 Tagen nach dem letzten Kontakt mit dem Kindergartenlehrer zu Hause bleiben. Wenn ein Kind die typischen Symptome wie Husten, Atemnot, Gliederschmerzen, Schnupfen, Kopfweh oder Fieber über 38 Grad zeigt, müssen die Eltern das Spital informieren. Würde bei dem Kind tatsächlich das Coronavirus nachgewiesen, müsste die Familie ebenfalls unter Quarantäne. Weil das Risiko, dass sich ein Kind beim Lehrer angesteckt hat, verhältnismässig klein ist, dürfen die Eltern und Geschwister der unter Quarantäne gestellten Kinder normal zur Arbeit oder zur Schule gehen. Auch die Bibliothek im Quartier Langäcker hat wie gewohnt offen, wie die stellvertretende Bibliotheksleiterin Claudia Steiner auf Anfrage bestätigt. Auch EXPOsenio findet nicht statt Gar nicht wie gewohnt erging es dem Regionalen Pflegezentrum Baden am letzten Samstag. Seit Jahren lädt es im Februar die Bevölkerung rund um Baden zum Suppentag ein. Bei diesem Anlass schöpfen und servieren Persönlichkeiten aus der kantonalen und lokalen Politik der Bevölkerung gratis Suppe. Der Anlass fand bisher bei jedem Wetter auf dem Parkareal statt. Dieses Mal musste er abgesagt werden: «Aus Rücksicht und Achtsamkeit auf

unsere Bewohnenden im Hinblick auf die Corona-Thematik haben wir uns zu dieser Massnahme entschlossen», wird auf der Webseite erklärt. Eine ähnliche Erklärung liefern auch die Veranstalter der Ausstellung EXPOsenio, die am 14. März im Trafo Baden geplant war und nun auf den 24. Oktober verschoben wurde. «Dies geschieht sicherlich auch im Interesse der Besucher, welche zur Risikogruppe gehören», so die Begründung. Auch die Generalversammlung der Raiffeisenbank Würenlos, die am 13. März in der Sporthalle Tägerhard in Wettingen hätte stattfinden sollen, wurde abgesagt. Ein neues Datum steht noch nicht fest. Die «Aargauer Zeitung» führt eine Liste mit Veranstaltungen, die stattfinden oder abgesagt wurden. Diese wird laufend aktualisiert.

«So schützen wir uns» – eine Kampagne des Bundes • Papiertaschentuch nach Gebrauch in geschlossenen Abfalleimer. • Händeschütteln vermeiden. • Nur nach telefonischer Anmeldung in Arztpraxis oder Notfallstation. • Gründlich Hände waschen. • In Taschentuch oder Armbeuge husten und niesen. • Bei Fieber und Husten zu Hause bleiben. Weitere Informationen unter: www.bag-coronavirus.ch oder unter www.ag.ch. Der Bund hat eine Infoline eingerichtet: 058 463 00 00.


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SPREITENBACH

WOCHE NR. 9 DONNERSTAG, 5. MÄRZ 2020

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«Helfen liegt in meiner Natur» Zwei Frauen der Spitex Spreitenbach-Killwangen feiern Dienstjubiläen. Sie blicken zurück auf eine ganz andere Zeit. MELANIE BORTER

Gleich zwei Mitarbeiterinnen der Spitex Spreitenbach-Killwangen feierten am 1. März Dienstjubiläen: Martina Studerus ist seit zehn Jahren, Silvia Schuhmacher seit zwanzig Jahren für den Verein Spitex in Spreitenbach tätig. VereinspräsiINSERATE

Bauausschreibung BG Nr: Bauherr:

3171 - Stockwerkeigentümergemeinschaft (STWE) Tivoli c/o Shoppi Tivoli Management AG, Hochhaus 9, Postfach, 8957 Spreitenbach - Interswiss Immobilien AG, Zug c/o Credit Suisse Asset Management (Schweiz) AG, Sihlcity-Kalandergasse 4, 8045 Zürich - Dicoval AG, Dufourstrasse 147, 8008 Zürich - MEG Tivoli Garten c/o Credit Suisse Asset Management (Schweiz) AG, Sihlcity-Kalandergasse 4, 8045 Zürich Bauobjekt: Haltestelle Limmattalbahn Aufgang CenterMall – Anpassungen Shoppi Tivoli Baustelle: Tivoli 5 Parzelle: 1235/3637, 1239/3586, 3595, 3632, 2883 Zusatzbew.: Departement Bau, Verkehr und Umwelt Aargauische Gebäudeversicherung Departement Volkswirtschaft und Inneres Procap Schweizerischer Invaliden-Verband Die öffentliche Auflage erfolgt vom 9. März 2020 bis 7. April 2020 auf der Bauverwaltung, Gemeindehaus, Spreitenbach. Allfällige Einwendungen können während der nicht erstreckbaren Auflagefrist beim Gemeinderat, 8957 Spreitenbach eingereicht werden. Zustelladresse: Bauverwaltung, Poststrasse 13, 8957 Spreitenbach. Sie haben einen Antrag und eine Begründung zu enthalten. Gemeinde Spreitenbach

dentin Heidi Sami, Vizepräsidentin Regula Holliger sowie Gemeinderat Marcel Lang gratulierten den beiden Frauen am vergangenen Montagmorgen und überreichten ihnen zum Dank je einen Blumenstrauss. «Ich hätte nicht gedacht, dass ich so lange hierbleibe», sagt Silvia Schuhmacher. Auf der Suche nach einer Lehrstelle kam sie vor zwanzig Jahren zur Spitex Spreitenbach-Killwangen, lernte damals Hauspflegerin. Nach entsprechender Zusatzausbildung hat die heute 42-Jährige die Leitung Haushalthilfe inne. «Vor zwanzig Jahren gab es hier noch keine Computer, heute können wir ohne nicht mehr arbeiten», antwortet sie auf die Frage, was sich denn in dieser Zeit verändert hat. «Und die Einsatzzeiten, die haben sich auch geändert. Früher waren wir bis zu fünf Stunden bei einer Klientin. Heute ist alles von den Krankenkassen definiert, wie lange man für eine bestimmte Tätigkeit benötigen Vereinspräsidentin Heidi Sami, Martina Studerus, Silvia Schuhmacher, darf.» Gemeinderat Marcel Lang und Vizepräsidentin Regula Holliger (v. l.) vor Vor allem technische Änderungen dem Gebäude der Spitex Spreitenbach-Killwangen. Melanie Borter Auch Martina Studerus, Geschäftsführerin der Spitex Spreiten- ten. «Das hat einerseits mit dem Beginn arbeitete sie parallel noch bach-Killwangen, erwähnt, wie sehr Anstieg der Bevölkerung zu tun, im Kantonsspital Baden. Als ihr sich die Spitex in technischer Hin- aber auch mit dem demografischen 2012 aber die Stelle als Geschäftssicht verändert hat. Damals, als sie Wandel», erklärt Studerus. Zum führerin angeboten wurde, wechvor zehn Jahren als Pflegefachfrau einen leben die Menschen immer selte sie ganz zur Spitex in Spreitenbegonnen hatte, beim Verein zu länger und zum anderen kommen bach. Sie kann sich nicht vorstellen, arbeiten, plante man die Einsätze immer mehr Menschen der gebur- irgendeinen anderen Beruf auszunoch mit einer magnetischen Pla- tenstarken Jahrgänge in die Jahre. üben: «Es liegt in meiner Natur, zu nungstafel, diese hängt heute noch «Hinzu kommt, dass seit der Ein- helfen. Meine Motivation ist es, dass in den Büroräumen an der Kirch- führung der Fallpauschalen 2012 die Menschen so lange wie möglich strasse 12. «Heute geschehen die Patienten nach einem Eingriff zu Hause bleiben können.» Einsatzplanung und die Pflegepla- schneller nach Hause geschickt werUnd Schuhmacher, möchte sie nung elektronisch und die Mitarbei- den. nach zwanzig Jahren vielleicht bald tenden arbeiten mit Smartphones», Die vom Bund beschlossene Stra- die Stelle wechseln? «Nein, mir gesagt Studerus. Die Administration tegie ‹Ambulant vor stationär› be- fallen mein Job, die Organisation sei für die Mitarbeitenden zwar ein- deutet für die Spitex mehr Klien- und der Ort. Ich pendle seit zwanzig facher geworden, aber die Auflagen ten», sagt Studerus. Auch sie hatte Jahren von meinem Wohnort Siglisvon aussen seien dafür gestiegen. anfangs nicht damit gerechnet, dass torf nach Spreitenbach. Das macht Was ebenfalls gestiegen ist, ist die sie so lange bei der Spitex Spreiten- man nur, wenn man mit LeidenAnzahl der Klientinnen und Klien- bach-Killwangen bleiben würde. Zu schaft dabei ist», sagt sie.

GENERALVERSAMMLUNG FDP Die FDP Spreitenbach blickt auf ein richtungsprägendes Politjahr zurück. Für die Gemeinde Spreitenbach wurden vom Souverän wichtige Entscheide gefällt. Auch wenn die FDP teilweise andere Wahlempfehlungen aussprach, werden die Wahlergebnisse respektiert. Weiterhin wird die FDP sachlich und vorausschauend an den Lösungserarbeitungen für unsere Gemeinde aktiv mitwirken. Die FDP bedauert, dass sich Valentin Schmid entschieden hat, das Amt des

Gemeindepräsidenten abzugeben. Acht Jahre hat er sich für das Wohl der Gemeinde eingesetzt und Projekte zur Entwicklung vorangetrieben. Die FDP prüft, ob eine Kandidatur für die Nachfolge gestellt wird. Daniel Fischer und Sandro Mannino treten als Vorstandsmitglieder zurück. Mannino war neun Jahre im Vorstand, wovon er zwei Jahre die Partei präsidierte. Fischer war vier Jahre als Vorstandsmitglied aktiv, wovon zwei Jahre als

Präsident. Weiterhin werden sie als Parteimitglieder der Partei zur Seite stehen. Neu in den Vorstand wurden Stefan Waldvogel und Martin Cabalzar gewählt und bilden zusammen mit Peter Graf und unserem ehemaligen Gemeindepräsidenten sowie Grossrat Josi Bütler den Vorstand. Die Aufgaben der Vorstandsmitglieder und das Präsidium werden an der konstituierenden Sitzung im kommenden April vom Vorstand definiert.


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WÜRENLOS AUS DEM GEMEINDERAT

Sanitätshunde-/Suchhunde-Prüfung und 14–16 Uhr. Telefon 056 436 87 Der Gemeinderat hat dem Verein 87 oder 056 436 87 88, Fax 056 436 Hundesport Tägerhard Wettingen 87 78. www.wuerenlos.ch. die Bewilligung erteilt zur Durchführung der diesjährigen Sanitätshunde- und Suchhunde-Prüfung am Sonntag, 15. März, auf dem Hüttikerberg, im Gebiet zwischen «Hurlisbüel», «Nachtweid», «Wiid» und «Oberbick» sowie im Waldgebiet westlich der Autobahn A1 zwischen der Autobahnraststätte Würenlos und der Autobahnausfahrt Wettingen, entlang des Chlosterschür- und Tägerhardweges. Sanitäts- und Suchhunde werden für die Suche nach vermissten und verletzten Menschen eingesetzt. Es ist deshalb unbedingt notwendig, die Suchteams testen zu können. Die Hunde tragen Rotkreuzschabracken und sind stets unter Aufsicht. Öffnungszeiten der Gemeindeverwaltung Der Schalter der Gemeindeverwaltung ist wie folgt geöffnet: Montag, 8–11.30 Uhr und 14–18.30 Uhr, Dienstag bis Freitag, 8–11.30 Uhr

GLÜCKWÜNSCHE ZUM GEBURTSTAG Folgenden Einwohnern im Alter von 75 und mehr Jahren gratuliert der Gemeinderat Würenlos zum Geburtstag, den sie im Monat März feiern können, recht herzlich und wünscht ihnen ein schönes Geburtstagsfest und weiterhin gute Gesundheit. Ernst Schmutz, Aspenweg 6 Heinrich Ursprung, Wiesenweg 6 Christoph Danckwardt, Juchstrasse 4 Anna Moser-Markwalder, Kempfhofstrasse 15 Bruno Wiederkehr, Lättenstrasse 4 Mariijke Schoor-Reitsma, Gatterächerstrasse 12 Reta Seiler-Wenger, Birkenweg 6 Ursula Schöler-Markwalder, Pflegezentrum Süssbach, Brugg Irma Bärtschi-Fischer, Narzissenweg 8 Marianna Nötzli-Renold, Juchstrasse 30 Karin Gallmann-Wüthrich, Buechzelglistrasse 64 Alfons Willi, Erlenweg 18 Paul Rudin, Birkenweg 1 Karl Frei, Juchstrasse 4 Heinz Wälti, Bachstrasse 95 Dieter Weilenmann, Altwiesenstrasse 31 Hans Ulrich Markwalder, Haselstrasse 12 Marlen Christen, Büntenstrasse 17 Hans Markwalder, Müliwiseweg 16 Jost Zimmermann, Kohlgrubenweg 1 Katharina Mathys-Röthlisberger, Baumschulweg 3

15./94 Jahre 13./88 Jahre 19./86 Jahre 13./85 Jahre 23./83 Jahre 15./82 Jahre 18./81 Jahre 10./81 Jahre 21./81 Jahre 22./81 Jahre 21./80 Jahre 28./80 Jahre 17./79 Jahre 19./78 Jahre 23./78 Jahre 23./78 Jahre 31./77 Jahre 31./76 Jahre 11./75 Jahre 16./75 Jahre 19./75 Jahre

INSERATE

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Absage Generalversammlung vom 13. März 2020 Der Bundesrat hat am 28. Februar 2020 entschieden, dass die Lage aufgrund des Corona-Virus als «besonders» eingestuft wird und Grossveranstaltungen mit mehr als 1000 Teilnehmenden verboten – dies vorläufig befristet bis am 15. März 2020. Aus diesem Grund und zum Schutz der Gesundheit unserer Mitglieder, Mitarbeitenden und Veranstaltungspartner kann die Generalversammlung der Raiffeisenbank Würenlos am Freitag, 13. März 2020, nicht durchgeführt werden. Zum heutigen Zeitpunkt ist es leider nicht möglich, ein neues Datum für die Generalversammlung bekannt zu geben. Abhängig von den Entwicklungen des Corona-Virus und der Beurteilung durch den Bundesrat wird der Verwaltungsrat der Raiffeisenbank Würenlos die Einberufung der Generalversammlung zu einem späteren Zeitpunkt vornehmen. Wir danken für Ihr Verständnis und wünschen Ihnen gute Gesundheit. Raiffeisenbank Würenlos


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WOCHE NR. 9 DONNERSTAG, 5. MÄRZ 2020

Clowns, Indianerinnen und Polizisten Zum fünften Mal fand am Samstag der Fasnachtsumzug der Elternmitwirkung statt. Dieses Mal konnten sich die Kinder zudem an einem Ball austoben. GABY KOST

Jung und Alt versammelt sich auf dem Postplatz, um am Kinderfasnachtsumzug der Elternmitwirkung Würenlos teilzunehmen. Beim Glockenschlag um 14 Uhr laufen die Fasnachtsbegeisterten los, angeführt von der Organisatorin Iris Gebistorf und ihren Kindern. «Die Route musste wegen einer Baustelle abgeändert werden», sagt sie. «Die Marschstrecke ist länger und Die Jugendgugge Noteseckler aus Baden spielt auf dem Schulhausplatz. fordert so die Kleinsten etwas heraus.» Der Weg führt neu über die Mühlegasse zur Dorfstrasse, dann in die Schulhausstrasse zum Ländliweg, weiter in die Bickacker- zur Feldstrasse und über die Mattenstrasse zum Schulhausplatz. Einen Tag zuvor geriet die Durchführung des Anlasses ins Wanken: Da der Kanton wegen der Verbreitung des Coronavirus kurzfristig eine Bewilligung solcher Anlässe verlangte, musste das OK ein Formular ausfüllen. «Erst um 20 Uhr haben wir die Bewilligung erhalten», sagt Gebistorf erleichtert. Weniger Zuschauer als auch schon Zwei Guggenmusiken sorgen für laute Klänge: die Hächle-Gugger aus Hägglingen und die Noteklecksler aus Baden. Etwa 200 Verkleidete laufen am Umzug mit. Das sind mehr als das letzte Mal. Jedoch sind weniger Zuschauer an den Strassenrändern zu finden. Nebst Cowboys, Prinzessinnen, Robotern, Hexen und Clowns sind ein grosser weisser Yeti und der kleine Polizist Liam mit einem Messgerät für zu schnelle Autofahrer dabei. Auch die «Mattenströssler» laufen mit, verkleidet als Piraten und Pippi Langstrumpf. Die Familie

Die «Mattenströssler-Familien» Waldvogel und Schwarz. Faggi aus Wettingen ist mit einem mobilen Meeresaquarium unterwegs. Ein Waggis verteilt goldgelbe Mimosen: «Da die Basler Fasnacht wegen des Coronavirus nicht stattfindet, die Pflanzen aber schon eingekauft sind, verteile ich sie hier.» Der 11-jährige Robin ist der älteste Sohn der Organisatorin Gebistorf und läuft als «Robin in the Box» mit. Er berichtet: «Ich habe am vergan-

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genen Samstag an der Kinderfasnacht in Wettingen den ersten Preis geholt.» Er verkörpert zwei Personen mit nur zwei Beinen. Robin sagt: «Meine Familienmitglieder sind leidenschaftliche Fasnächtler.» Tatsächlich fällt auch sein heuer 70-jähriger Grossvater Urs als schräges «Wöschwiib» auf. Neu ist der Kinderball im Gmeinds-Chäller: «Es war jeweils schade, dass die Leute wegen der Kälte schnell nach Hause gingen», sagt Gebistorf. Obwohl an diesem Tag angenehme Temperaturen herrschen, finden sich immer mehr Kinder im Chäller ein, wo sie unter der Aufsicht der Jubla tanzen und «Ziitig läse, Stop» oder «Versteinerlis» spielen. Anstelle einer Maskenprämierung erhalten alle Kostümierten ein Päckli Gummibärli. Die Indianerin wirft Konfetti.


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Schwab-Beck spart Plastik Im März wagt eine unabhängige und unpolitische Interessensgruppe aus der Badener Bevölkerung das Experiment, im Alltag möglichst auf Plastik zu verzichten. Unter dem Namen «Das Plastik-Experiment. Baden geht voran», soll das Projekt auf die Umweltverschmutzung durch unnötigen Plastik aufmerksam machen, über gesundheitliche Gefahren durch Mikroplastik informieren und allgemein zum Thema Kunststoff-Gebrauch sensibilisieren. Das Vorhaben soll unverkrampft und positiv möglichst viele Menschen und Firmen im Raum Baden mitreissen und motivieren, selbst aktiv zu werden. Der Schwab-Beck in Würenlos unterstützt dieses Projekt. Das Familienunternehmen, das 1948 gegründet und bereits in der dritten Generation geführt

wird, stellt seit 20 Jahren Brote in Bioqualität her. Dieser Trend brachte viele gesundheitliche Vorteile mit sich, beispielsweise deutlich weniger allergische Reaktionen beim Personal. Jeder Schwab-Beck-Kunde, der für sein im Laden gekauftes Mittagsessen ein eigenes Gefäss mitbringt – und somit auf wegwerfbaren Plastik verzichtet –, erhält 50 Rappen Preisreduktion. Anlässlich des Plastik-Experiments können während des Monats März in der Bäckerei auch Lunchboxen zur mehrmaligen Verwendung gekauft werden. Weiter verzichtet der Betrieb ab dann auf die Verwendung von Plastiksäcken. Gegen einen kleinen Aufpreis können Papiertragtaschen gekauft werden, ab einem Einkauf von 10.– Franken werden diese geschenkt.

Im März sind Brotsäcke, Lunchboxen, etc. im Laden erhältlich.

Die Teilnahme am PlastikExperiment steht für die Schwab-Beck GmbH in der Tradition einer umwelt- und gesundheitsbewussten Produktion: Alles im Betrieb wird frisch zubereitet, es wird ohne Convenience sowie ohne Zusatzstoffe gearbeitet, und die Rohstoffe sind, wenn erhältlich, aus der Schweiz (Mehl

in Bioqualität: Lindmühle Birmenstorf, Bio Butter: Rust AG Walchwil, Eier (Freiland): Lüscherhof Wettingen). Schwab-Beck GmbH Landstrasse 56 5436 Würenlos info@schwab-beck.ch 056 424 11 31


WÜRENLOS

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Sie haben den Dreh zu Jugendlichen Ein halbes Jahr stand Würenlos ohne Jugendarbeit da. Seit Anfang Februar ist Manuela Gauch die neue Leiterin. Mit Mitarbeiterin Fabienne Roth spricht sie über aktuelle Projekte.

können wir im Moment noch nichts sagen, weil wir eben erst angefangen haben. Sie haben vorher gesagt, es brauche Zeit und Vertrauen, um den Draht zu den Jugendlichen zu finden. Was braucht es noch? Gauch: Man muss ehrlich und sich selbst sein und die Jugendlichen auch sein lassen können. Wenn ich im Jugendtreff auf die Jugendlichen zugehe, spüre ich, ob ich in diesem Moment erwünscht bin. Je nachdem ziehe ich mich wieder zurück.

RAHEL BÜHLER

Manuela Gauch, als Jugendarbeiterin haben Sie viel mit Jugendlichen zu tun. Sie sind 59 Jahre alt. Fühlen Sie sich jung? Manuela Gauch: Ja. Aber nicht wegen der Jugendlichen. Ich fühle mich als Person jung. (lacht)

Was möchten Sie mit der Jugendarbeit Würenlos und den Würenloser Jugendlichen erreichen? Gauch: Cool ist, wenn sich die Würenloser Jugendlichen im Treff engagieren. Vielleicht können sie ihn einmal selbstständig führen. Die Jugendlichen dürfen mit Ideen zu uns kommen und wir begleiten sie in der Umsetzung.

Wieso sind Sie Jugendarbeiterin geworden? Gauch: Weil man autonom arbeiten kann. Und weil ich mich in den 80er-Jahren selbst in Kulturzentren engagiert habe. Was fasziniert Sie an diesem Job? Gauch: Er ist komplex und vielfältig. Du weisst am Morgen nie, was dich erwartet. Es bewegt sich immer etwas, der Job ist lebendig. Die Jugendarbeiterin Manuela Gauch (l.) mit Mitarbeiterin Fabienne Roth. Wieso beschäftigen Sie sich mit der Jugendarbeit, Fabienne Roth? Fabienne Roth: Ich arbeite gerne mit Menschen. Durch ein Praktikum in der Quartierarbeit Dietikon habe ich gemerkt, dass ich die Zusammenarbeit mit verschiedenen Kulturen und Generationen spannend finde. Derzeit finde ich heraus, ob mir die Jugendarbeit gefällt. Sie sind 21 Jahre alt. Erachten Sie Ihr Alter als Nachteil im Umgang mit den Jugendlichen? Roth: Nein. Durch mein Alter bin ich näher bei den Jugendlichen und ihren Interessen. Ob sie mich ernst nehmen, hängt mit meinem Auftreten zusammen. Gauch: Fabienne ist zwar 21 Jahre alt, ich empfinde sie aber als sehr reif. Wichtig ist, wie man wirkt und welche Haltung man hat. Das heisst: Der Jugendtreff ist offen und niederschwellig. Wir schauen, welches Potenzial die Jugendlichen haben. Wir motivieren sie, eigene Ideen zu entwickeln und umzusetzen. So lernen sie extrem viel. Können Sie ein Beispiel nennen? Gauch: Die Jugendlichen möchten eine Party organisieren. Dazu müssen sie abschätzen, wie viele Gäste kommen, wie viel diese trinken. In der Schule ist Rechnen eine trocke-

rb

ne Materie, in der Jugendarbeit pas- aufgehängt. Ich habe viel gelesen. siert es spielerisch. Ich wollte wissen, um was es in der Jugendarbeit geht. Meine AnsprechWieso braucht es die Jugendarbeit? personen waren SchulsozialarbeiteGauch: Die Jugendlichen brauchen rinnen, die früher in der Jugendeinen Ort, wo sie einfach sein kön- arbeit tätig waren. Beim Treff half nen, wo sie nicht bewertet werden, mir eine Hauswirtschaftslehrerin. wo sie Ansprechpersonen finden, Gauch: Wir stecken in der Aufbaudie sie ernst nehmen, wo sie Ideen phase und fangen bei null an, weil umsetzen und alles fragen können. die Jugendarbeit ein halbes Jahr geWie nachhaltig Jugendarbeit ist, schlossen war. Wir haben eine Tomerkst du erst, wenn du mehrere do-Liste erstellt und uns gefragt, wo Jahre an einem Ort arbeitest. So be- die Jugendarbeit hin soll. In den gleitest du die Jugendlichen von der vergangenen Wochen haben wir Mittelstufe bis in die Lehre. Es ist uns und die Angebote der Jugendsehr berührend, wenn sie später zu arbeit in der Mittel- und Oberstufe dir kommen und sagen, ich bin vorgestellt. Auch haben wir die Jugendlichen nach ihren Bedürfnissen froh, warst du da. betreffend Öffnungszeiten gefragt. In den Gemeinderatsnachrichten vom 30. Januar stand, die Gemeinde möch- Welche Projekte stehen als Nächstes te einen Ausbildungsplatz in der Ju- an? Roth: Ein Fussballturnier und gendarbeit anbieten. Gauch: In einem ein Abschlussball der Mittelstufe. Dorf mit der Grösse von Würenlos Zudem werden wir am 28. März die ist es wichtig, dass man zu zweit letzte Sportnacht der Wintersaison arbeiten kann. Deshalb möchten durchführen. wir einen berufsbegleitenden Aus- Gauch: Beim Jugend- und Dorffest bildungsplatz schaffen. Der oder die möchten wir uns, wenn möglich, in Auszubildende wird drei bis vier irgendeiner Form einbringen. ZuJahre hier sein. dem werden wir eine eigene Website gestalten. Cool wäre, zusamWelche Arbeiten haben Sie bisher in men mit Jugendlichen. Würenlos gemacht? Roth: Anfang Januar habe ich als Erstes den Jugend- Welche Themen beschäftigen die Wütreff wieder geöffnet und Plakate renloser Jugendlichen? Roth: Dazu

Sie selbst stammen aus verschiedenen Generationen. Merken Sie das in der Zusammenarbeit? Roth: Manu nimmt mich ernst und ich darf meine Ideen einbringen. Ich merke, sie hat viel mehr Erfahrung. Dadurch kann ich sehr viel von ihr lernen. Gauch: Mich interessiert der Mensch, nicht Generationen und Alter. Das ist vielleicht auch ein Grund, wieso ich in der Jugendarbeit bin. Mich interessiert nicht, wie alt sie sind, mich interessiert, wer sie sind. Im Januar hat Fabienne Roth aus Neuenhof die Jugendarbeit als Aushilfe übernommen. Davor hat sie das KV absolviert. In ihrer Freizeit ist sie Jubla-Leiterin und spielt Volleyball. Roth wird bis Mai in Würenlos arbeiten und im September ihr Studium der soziokulturellen Animation an der Hochschule Luzern beginnen. Im Februar ist Manuela Gauch als Jugendarbeiterin eingestiegen. Sie arbeitet seit 16 Jahren in diesem Job. Gauch wohnt in Stilli, liest und schwimmt gerne. Zum Job in Würenlos ist sie durch Schulsozialarbeiterin Nina Forte gekommen. Die beiden kennen sich aus der gemeinsamen Tätigkeit in Windisch. Vorher war die Stelle sechs Monate unbesetzt. «Der Markt an qualifizierten Jugendarbeitern ist ausgetrocknet, deshalb konnten wir die Lücke nicht so rasch wieder besetzen», sagt Gemeindeammann Anton Möckel.


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LIMMATTAL/KIRCHLICHE MITTEILUNGEN WETTINGEN Kath. Kirche St. Sebastian, Schartenstrasse 155 Herz-Jesu-Freitag, 6. März, 8 Uhr, Eucharistiefeier – stille Anbetung bis 9 Uhr. Samstag, 7. März, 17.30 Uhr, kein Gottesdienst in St. Sebastian. Sonntag, 8. März, 9.30 Uhr, Wortgottesdienst mit Kommunionfeier (Mario Stöckli). Mittwoch, 11. März, Wortgottesdienst mit Kommunionfeier. Donnerstag, 12. März, 8 Uhr, Eucharistiefeier.

Stammzellen-Sammelaktion am 26. Februar in Würenlos.

Severin Bigler

Hunderte registrieren sich für krebskrankes Mädchen Mehrere hundert Personen liessen sich vergangene Woche in Würenlos als potenzielle Spender für ein krebskrankes Kind aus Neuenhof registrieren. MELANIE BÄR

Auf sozialen Medien und im «Badener Tagblatt» wurde auf die krebskranke Eslem aufmerksam gemacht. Das in Neuenhof wohnhafte Mädchen ist als Einjährige an Leukämie erkrankt und dringend auf eine Blutstammzellen-Transplantation angewiesen. Die Familie sucht nach einem passenden Spender und schaltete die Blutspende des Schweizerischen Roten Kreuzes ein. Diese führte vergangene Woche eine Aktion in Würenlos durch. Rund 500

Personen liessen sich am 26. Febru- deren aus der ganzen Welt registar als mögliche Blutstammzellspen- rierten Blutstammzellspender für der registrieren. Patienten zur Verfügung. Die Blutstammzellspenderregister sind weltweit vernetzt. «Die RegistrieEin solcher Grossaufmarsch rung als freiwilliger, unverwandter ist nicht unüblich Ein solcher Grossaufmarsch wie in Spender im Register basiert auf dem Würenlos könne durchaus vorkom- Solidaritätsgedanken, für alle Pamen, schreibt Franziska Kellenber- tienten als Spender weltweit zur ger, Leiterin Kommunikation bei Verfügung zu stehen.» Blutspende SRK Schweiz, auf AnMan kann sich nicht nur an einer frage der Limmatwelle. Zurzeit sei- Aktion wie in Würenlos, sondern en gemäss Blutspendedienst Zürich jederzeit als Spender zur Verfügung keine weiteren Registrationsaktio- stellen. Unter www.blutspende.ch nen geplant. Nun werden die Ge- kann man sich online registrieren webeproben der Personen, die sich lassen und bekommt dann ein Testin Würenlos registriert haben, in set zur Bestimmung der GewebeLabors getestet und als pseudony- merkmale (Speichelprobe) zugemisiertes Spenderprofil ins Register schickt. Passen die Daten, wird die aufgenommen. «Das dauert zwi- registrierte Person für eine Spende schen zwei bis vier Monate», so Kel- angefragt. Erst dann entscheidet die lenberger. Ab diesem Zeitpunkt Person, ob sie im konkreten Fallstehen sie ebenso wie auch alle an- spenden will.

MILDES URTEIL IM «FALL CÉLINE» 2017 nahm sich die damals 13-jährige Céline Pfister aus Spreitenbach das Leben, nachdem sie im Internet blossgestellt wurde. Der Fall rüttelte die Schweiz auf. Vergangene Woche stand der Täter vor dem Bezirksgericht Dietikon. Es verurteilt ihn wegen Nötigung und mehrfacher Pornografie zu einem Arbeitseinsatz von sieben Tagen, wie «Schweiz aktuell» berichtet. Von diesen sieben Arbeitseinsätzen muss er deren

vier leisten. Die verbleibenden Tage werden nur fällig, wenn er sich innert eines halben Jahres etwas Neues zuschulden kommen lässt. Ausserdem soll ihn eine Sozialarbeiterin begleiten. Gemäss «Badener Tagblatt» ist der Handlungsspielraum des Gerichts klein: Bei Tätern unter 15 Jahren ist die Höchststrafe eine persönliche Leistung von zehn Tagen, in der Regel sind das gemeinnützige Arbeitseinsätze. Vor ihrem

Kath. Kirche St. Anton, Antoniusstrasse 12 Freitag, 6. März, 8 Uhr, Preghiera delle Lodi; 19 Uhr, Liturgie zum Weltgebetstag in der Kirche; KEINE Eucharistiefeier in der Kapelle; 20 Uhr, Kreuzweggebet in italienischer Sprache in der Kapelle. Samstag, 7. März, 18 Uhr, Familienwortgottesdienst mit Kommunionfeier zum Fastenopferprojekt «Kolumbien» (Markus Heil), musikalisch begleitet von Simon Frei, Euphonium, Thomas Räber, Trompete, und Giuseppe Raccuglia, Orgel; anschliessend Osterkerzenverkauf und gemeinsames Nachtessen im Saal. Sonntag, 8. März, 11 Uhr, Santa Messa in lingua italiana; 12.15 Uhr, Gottesdienst in kroatischer Sprache. Montag, 9. März, 8 Uhr, Preghiera delle Lodi. Dienstag, 10. März, 8 Uhr, Preghiera delle Lodi; 15 Uhr, Krankensalbungsgottesdienst in der Kirche, anschliessend Kaffee und Kuchen. Mittwoch, 11. März, 8 Uhr, Preghiera delle Lodi; 9 Uhr, Eucharistiefeier in der Kapelle; ab 13 Uhr, Versöhnungsweg der 4. Klasse; 19 Uhr, Versöhnungsgottesdienst in der Kapelle. Donnerstag, 12. März, 8 Uhr, Preghiera delle Lodi; 19.30 Uhr, Kreuzwegandacht in kroatischer Sprache in der Kapelle. Kloster Wettingen, Klosterstrasse 12 Sonntag, 8. März, 10.30 Uhr, christkatholische Eucharistiefeier

KIRCHLICHE VERANSTALTUNGEN Tod war Céline Pfister in den heute 17-jährigen Täter verliebt. Er setzte sie unter Druck, ihm erotische Fotos von sich zu senden. Wenn sie nicht mitmache, werde er die Fotos mit seiner Ex-Freundin teilen. Diese beleidigte Céline in den sozialen Medien. Nach einem Streit schickte der Täter seiner Ex-Freundin tatsächlich ein Foto, das diese über Snapchat verbreitete. Das Foto sahen Hunderte von Jugendlichen. (LiWe)

Fastenwähen-Essen, ev.-ref. Kirche Spreitenbach-Killwangen, Kirchenzentrum Hasel, Poststr. 219, Spreitenbach, Sonntag, 8. März, ab 11.45 Uhr. Fastenandacht, reformierte Kirche, Gipfstr. 4, Würenlos, Dienstag, 10. März, 11.30 Uhr. Vortrag Palliative Care mit Karin Tschanz, Kirchgemeindehaus,


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(Wolfgang Kunicki); 11 Uhr, Wortgottesdienst mit Kommunionfeier (Markus Heil).

«MEIN GOTT»

Ref. Kirche, Etzelstrasse 22 Sonntag, 8. März, 9.30 Uhr, Gottesdienst (Stefan Burkhard).

Evelyn Windisch, Mitglied Frauenverein Würenlos

NEUENHOF Kath. Pfarrkirche St. Josef, Glärnischstrasse 12 Herz-Jesu-Freitag, 6. März, 19 Uhr, ökumenischer Gottesdienst zum Weltgebetstag im Pfarreiheim. Samstag, 7. März, 18.30 Uhr, Wortgottesdienst mit Kommunionfeier (Benjamin Meier). Sonntag, 8. März, 9.30 Uhr, Versöhnungsfeier für Erstkommunikanten im Pfarreiheim (Gabi Pollinger und Helen Haas); 11 Uhr, Wortgottesdienst mit Kommunionfeier (Benjamin Meier). Montag, 9. März, 17 Uhr, Rosenkranzgebet. Mittwoch, 11. März, 19 Uhr, Wortgottesdienst mit Kommunionfeier. Donnerstag, 12. März, 17 Uhr, Rosenkranzgebet. Ev.-ref. Kirchgemeindehaus, Lindenstrasse 11 Sonntag, 8. März, 10.30 Uhr, Gottesdienst (Stefan Burkhard). Alterssiedlung Sonnmatt, Sonnmattweg 2 Herz-Jesu-Freitag, 6. März, 10 Uhr, Wortgottesdienst mit Kommunionfeier.

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Ökumenischer Weltgebetstag Frauen, Männer, Kinder und Jugendliche unterschiedlicher Konfessionen weltweit werden mit Frauen aus Simbabwe den Weltgebetstag feiern. Diese haben den Gottesdienst dieses Jahr vorbereitet. Steh auf und geh! – so lautet der Titel des Weltgebetstags 2020. Die Bibelstelle steht im Mittelpunkt des Weltgebetstags. Darin geht es um Jesu Heilung des Gelähmten mit den Worten «Steh auf und geh». Sie geben darin einen Anstoss, Wege zu persönlicher und gesellschaftlicher Veränderung zu erkennen und zu gehen. 18 Uhr, Wortgottesdienst mit Kommunion (Petre Karmazichev). Sonntag, 8. März, 9.30 Uhr, Wortgottesdienst mit Kommunion (Petre Karmazichev); 18 Uhr, Santa Messa. Mittwoch, 11. März, 9.30 Uhr, Wortgottesdienst mit Kommunion, anschliessend Pfarreikaffee im kath. Pfarreiheim; 15 Uhr, Rosario. Alters- und Pflegeheim Im Brühl, untere Dorfstrasse 10 Freitag, 6. März, 10.15 Uhr, Eucharistiefeier mit Krankensalbung.

Ev.-ref. Kreuzkirche Hasel, Poststrasse 219 Sonntag, 8. März, 10.30 Uhr, Kath. Pfarrkirche Gottesdienst für GROSS&chlii St. Kosmas & Damian, Ratzengasse 3 (Stefan Siegrist). Anschliessendes Freitag, 6. März, 19 Uhr im kath. Fastenwähen-Essen. Pfarreiheim: ökumenische Feier zum Weltgebetstag. Im Anschluss KILLWANGEN an die Feier sind alle eingeladen zu frohem Beisammensein bei Kath. Pfarrkirche Bruder Klaus, Kaffee, Tee und Kuchen. Eucharis- Kirchstrasse 9 tie und Anbetungsstunde in der Herz-Jesu-Freitag, 6. März, 19 Uhr, Kirche entfallen. Samstag, 7. März, die Messe entfällt (siehe Neuen-

SPREITENBACH

Gipfstr. 4, Würenlos, Dienstag, 10. gesorgt. Ohne Anmeldung. Pfarreiheim Neuenhof, Glärnischstr. 12, März, 20 Uhr. Mittwoch, 11. März, 14 Uhr. Bibel lesen, Kirchgemeindehaus, Gipfstr. 4, Würenlos, Mittwoch, 11. Morgengebet, ev.-ref. Dorf kirche, Chilegass 18, Spreitenbach, DonMärz, 14 Uhr. nerstag, 12. März, 7 Uhr. Senioren-Spielnachmittag Alle, die gerne jassen oder andere Spiele spie- English Reading, Kirchgemeindelen, sind herzlich dazu eingeladen. haus, Gipfstr. 4, Würenlos, DonFür Getränke und einen Zvieri ist nerstag, 12. März, 8.50 Uhr.

hof). Sonntag, 8. März, 9.30 Uhr, Wortgottesdienst mit Kommunionfeier (Benjamin Meier).

WÜRENLOS Kath. Pfarrkirche St. Maria, Schulstrasse 21 Samstag, 7. März, 18 Uhr, Eucharistiefeier (Anton Schönbächler). Sonntag, 8. März, 18 Uhr, Rosenkranzgebet. Mittwoch, 11. März, 9.30 Uhr, Eucharistiefeier. Ref. Kirche Würenlos, Gipfstrasse 4 Freitag, 6. März, 19.30 Uhr, ökumenischer Weltgebetstag, Bridge Singers. Sonntag, 8. März, 9.30 Uhr, Gottesdienst, (Timothy Cooke). Klosterkirche Fahr Samstag, 7. März, 8 Uhr, keine Eucharistiefeier. Sonntag, 8. März, 9.30 Uhr, Eucharistiefeier; 15 Uhr, Einüben der Gesänge; 16 Uhr, vierstimmiges Abendgebet. Donnerstag, 12. März, 19.30 Uhr, Gebet am Donnerstag.

Kreativ-Atelier Steiacherhof, um Handarbeiten zu machen und zu plaudern, ev.-ref. Kirche Spreitenbach-Killwangen, im Gemeinschaftsraum Steiacherhof, Steinackerstr. 17, Spreitenbach, Donnerstag, 12. März, 9–11 Uhr. Frauenverein, Stubete, Chilestübli, Gipfstr. 4, Würenlos, Donnerstag, 12. März, 14 Uhr.

Im Coop gab mir die Verkäuferin falsch raus. Es war ein kleiner Betrag, aber dennoch falsch und zu meinen Gunsten. Ich zögerte keinen Moment, ihr den Irrtum aufzuzeigen. Ein anderes Mal kaufte ich ein Bild. Beim Bezahlen vertippte sich die Verkäuferin um 80 Franken. Ich wies sie sofort auf den Tippfehler hin. Beide Verkäuferinnen waren sehr froh, denn sie hätten am Ende des Tages den Betrag selber ergänzen müssen. Auch wenn es sich für mich nicht auszahlt, versuche ich integer zu sein. Wie kann ich von Gott erzählen und gleichzeitig meinen Vorteil auf unehrliche Weise suchen? In den Sprüchen steht: «Wer ehrlich ist, lebt gelassen und ohne Furcht; ein Unehrlicher aber wird irgendwann ertappt.» Das hat mir schon noch Eindruck gemacht. Ich lasse mich da auch nicht von meinen Gefühlen leiten. Gefühle ändern sich, meine Haltung probiere ich aufrechtzuerhalten. Was genau entscheidet meine Handlungen, wenn es schnell und hektisch wird? Auf was stütze ich mich ab? Halte ich meine Versprechen, mein Wort? Schweige ich wo Unrecht passiert? Bin ich ein Mensch, auf den man sich verlassen kann? Wenn Integrität mir wichtig ist, weiss ich auch in Zeiten, in denen es hektisch wird, was zu tun ist. Ich kann grosszügig und gelassen reagieren. Ich habe mein Verhalten definiert und nicht die Umstände, in denen ich stehe. Oft leben wir unseren Glauben von unserer Arbeit getrennt und lassen Gott aussen vor. Doch in all meinen Jahren in der Familie und der Arbeitswelt habe ich es immer wieder als erwiesen erlebt, dass Integrität durchaus wichtig ist, besonders wenn es niemand sieht. Im Philipper steht: «Weder Eigennutz noch Streben nach Ehre sollen euer Handeln bestimmen. Im Gegenteil, seid bescheiden und achtet den anderen mehr als euch selbst.» Feedback an: redaktion@limmatwelle.ch


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AGENDA

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KILLWANGEN ABGESAGT: Kasperlitheater Gwundernäsli Aufgrund der aktuellen Lage mit dem Coronavirus hat sich der Elternverein Killwangen entschieden, die Kasperliaufführung, die am Samstag, 7 März, um 15 Uhr im Werkgebäudesaal, an der Dorfstrasse 4 bis 6, stattgefunden hätte, abzusagen. Der Anlass wird nach Möglichkeit im Herbst nachgeholt.

24 300 Exemplare. Erscheint jeden Donnerstag. Amtliches Publikationsorgan der Gemeinden Wettingen, Neuenhof, Killwangen, Spreitenbach und Würenlos. HERAUSGEBERIN CH Regionalmedien AG, Kronenplatz 12, 5600 Lenzburg GESCHÄFTSFÜHRER Stefan Biedermann, stefan.biedermann@chmedia.ch, Telefon 058 200 58 10

NEUENHOF ABGESAGT: Raclette-Plausch Der Anlass wird musikalisch durch Urs und Sämi, zwei Hackbrettler aus dem Appenzell. Reservationen unter der Telefonnummer 056 406 38 86. Restaurant Sonnmatt, Samstag, 7. März, 11 bis 16 Uhr.

SPREITENBACH Geschichtenstunde in der Gemeindebibliothek Claudia Trefz erzählt eine Bildergeschichte Gemeindebibliothek, Freitag, 6. März, 15 bis 16 Uhr. ABGESAGT: Filmvortrag «Traumhafte Azoren» Hotel Arte, Freitag, 6. März, 19.30 bis 21.30 Uhr. Kamishibai in der Gemeindebibliothek Claudia Steiner erzählt eine Bildergeschichte aus dem japanischen Koffertheater Gemeindebibliothek, Dienstag, 10. März, 16 bis 17 Uhr. Mittagstisch Killwangen Pro Senectute Aargau Für Seniorinnen und Senioren ab 60 Jahren. Auskunft: Elisabeth Berger, 044 932 66 35. An- und Abmeldung spätestens zwei Tage im Voraus bei Elisabeth Berger Alters- und Pflegeheim im Brühl, Montag, 9. März, 12 Uhr.

WETTINGEN «Musik und Märchen» Im Rahmen der «Perlenschnur» des Jubiläums 975 Jahre Wettingen. Aargauer Märchen, gelesen von Dominik Beer, werden von Schülern und Schülerinnen der Musikschule Wettingen musikalisch umrahmt. Gemeindebibliothek, Samstag, 7. März, 10 Uhr. Mittagstisch mit Spiel- und Jassnachmittag An- und Abmeldungen bei Ruth Schürpf unter 056 426 67 18 oder bei der Pro Senectute Baden unter 056 203 40 80. Hotel Zwyssighof, Sonntag, 8. März, 11.30 Uhr.

Coronavirus Regierungsrat Jean-Pierre Gallati hat an einer Medienkonferenz (Bild) darüber informiert, dass wegen des Coronavirus Events ab 1000 Besucher verboten sind und Anlässe zwischen 150 und 999 Personen eine Bewilligung brauchen. Wegen der Ansteckungsgefahr wurden diverse Anlässe abgesagt. Es ist gut möglich, dass auch einige auf dieser Seite publizierten Anlässe nach Redaktionsschluss abgesagt wurden und nicht stattfinden. Im Zweifelsfall gilt es, beim Organisator nachzufragen. Infos auch unter www.ag.ch. Zeit für Gespräche Kunstvermittlerin Anna Ninck führt durch die Ausstellung. Galerie im Gluri-Suter-Huus, Sonntag, 8. März, 13 bis 17 Uhr.

«SeniOrient»: «All the President’s Men» (Die Unbestechlichen) 1972 wurde Watergate aufgearbeitet, eine im Vergleich zu heute harmlose inneramerikanische Geschichte. Zwei Journalisten, die «Open Sunday» Offene Turnhalle hartnäckig eine zunächst vage für Primarschulkinder Bezirksschule Spur verfolgen, decken ein Kom(Turnhalle), Sonntag, 8. März, 13.30 plott in höchsten Regierungskreibis 16.30 Uhr. sen auf und provozieren eines der wenigen Impeachments. Ein Pro Senectute Aargau: Jassen in amerikanischer Film von Alan Wettingen Für Seniorinnen und Pakula, der aus dem Jahr 1976 Senioren ab 60 Jahren. In gesellistammt. Der Film dauert ungefähr ger Runde mit deutschen Karten 138 Minuten. Kino Orient, Donnersjassen. Auskunft: Beratungsstelle tag, 12. März, 15 Uhr. Baden, 056 203 40 80 Reformiertes Kirchgemeindehaus, Montag, 9. März, Die Bläsersolisten Aargau spielen 13.45 bis 17 Uhr. klassische Bläseroktette Ref. Kirchgemeindehaus, Sonntag, 8. März, 17 Pro Senectute Aargau: Schach in Uhr. Wettingen Für Seniorinnen und Senioren ab 60 Jahren. Auskunft: Serata italiana: «Cittadini del Jürg Greber, 079 565 66 75 Hotel Mondo» Vom Regisseur von «PranZwyssighof, Dienstag, 10. März, 14 bis zo die Ferragosto». Kino Orient, 17 Uhr. Donnerstag, 12. März, 20 Uhr. Blockflöten-Ensemble Salteba der Pro Senectute Aargau Für Seniorinnen und Senioren ab 60 Jahren. Auch für Wiedereinsteiger. Auskunft: Christine Neuhaus, 056 493 47 85 Ref. Kirche, Donnerstag, 12. März, 14 Uhr. Pro Senectute Aargau: Seniorenchor Wettingen Volkslieder aus nah und fern. Auch für neue Sängerinnen und Sänger ab 60 Jahren. Auskunft: Christine Neuhaus, 056 493 47 85 Rathaus, Freitag, 6. März, 14.30 bis 15.45 Uhr. «Spatzenhöck» Krabbelgruppe Pfarreizentrum St. Sebastian, Donnerstag, 12. März, 9 bis 11 Uhr.

WÜRENLOS Vortrag Palliative Care Pfarrerin Dr. Karin Tschanz hält den Vortrag «Chancen und Grenzen der Palliative Care». Sie berichtet unter anderem über neue Chancen und Möglichkeiten, die die Menschen ruhig lassen werden, oder über gute Vorbereitungen für die letzte Lebensphase. Organisiert von den beiden Würenloser Frauenvereinen. Anmeldungen bis Freitag, 6. März, bei Eva Spühler unter der Telefonnummer 076 424 09 45 oder per Email via eva.spuehler@ ref-wuerenlos.ch. Reformierte Kirche oder Kirchgemeindehaus, Dienstag, 10. März, 20 Uhr.

REDAKTION redaktion@limmatwelle.ch, Telefon 058 200 58 20 REDAKTIONSLEITUNG Melanie Bär, melanie.baer@chmedia.ch REDAKTIONSTEAM Rahel Bühler, rahel.buehler@chmedia.ch Manuela Page, manuela.page@chmedia.ch REDAKTIONSSCHLUSS Montag, 8 Uhr COPYRIGHT Herausgeberin Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für eingesandtes Material. INSERATE Brigitte Gähwiler, brigitte.gaehwiler@chmedia.ch, Telefon 058 200 53 73 DRUCK CH Media Print AG, 5001 Aarau ZUSTELLUNG Die Post ABO SERVICE E-Mail: abo@chmedia.ch / Stichwort Liwe, Telefon 058 200 55 55, Telefax 058 200 55 56 EIN PRODUKT DER

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