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Oberbaselbieter Zeitung vom 30. Januar 2020

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Nr. 05 22. Jahrgang Donnerstag, 30. Januar 2020

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Region Liestal

Schönes und Feines aus dem Koffer gab’s am Koffermarkt im Frenkenbündten. Seite 4

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Region Waldenburg

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Blasmusik mit viel Witz

Kolumne

Elterngespräch

Ziefen Volles Haus für die Musikgesellschaft, die Jugendband Föiflybertal und den Komödianten Schösu BEAT EGLIN

Das Publikum wusste, was es von der Jugendband Föiflybertal und der Musikgesellschaft Ziefen erwarten durfte. Der «Musigobe 2020» war fast bis auf den letzten Platz ausverkauft. Schon bei Türöffnung strömte das Publikum in die Mehrzweckhalle und machte es sich an den Tischen gemütlich. Hunger und Durst stillte man rechtzeitig vor Beginn des Programms. Für das Kuchenbuffet und den Kauf von Tombolalosen legten die Organisatoren eine Pause ein. Pünktlich um 20 Uhr öffnete sich der rote Vorhang. An der Wand hing die Fahne der Musikgesellschaft, flankiert von Flaggen mit Noten und der Baselbieter- und Schweizer Flagge. Rassig startete die Jugendband mit «Into the Clouds» in den Abend, gefolgt von einem etwas schwereren klassischen Stück von Mussorgski. Alle waren elegant in Schwarz gekleidet. Zwei junge Damen aus dem Corps moderierten und sagten die Stücke an. Das obligate und beliebte Solo wurde dieses Jahr von Linus Wassmer auf dem Euphonium gespielt. Gefährlich wurde es bei «Monsters». «Spielen und zuhören auf eigene Gefahr», warnten die Moderatorinnen. Bei diesem Stück sollen Musiker verschwunden und nie wiederaufgetaucht sein. Die Kombination aus Tönen und Gesang wirkte tatsächlich ein wenig gespenstig. Das Ensemble war aber zum Glück auch nach diesem Stück noch vollzählig. Riesiger Applaus Den Zuschauern gefiel das Spiel der Jungen zu Recht. Jedem Stück folgte starker Applaus. Mit dem Europe-Hit «Final Countdown», den die Moderatorinnen selbst ansangen, wurde die er-

Die Musikgesellschaft überzeugte mit ihrem Können. folgreiche Jugendshow abgeschlossen. Der Applaus war danach aber so riesig, dass noch der «Crazy Train» als Zugabe folgte. Dirigent Reto Vogt freut sich nicht nur über den Erfolg seiner Band, sondern auch über seinen runden Geburtstag, den er um Mitternacht feiern durfte. Den Umbau überbrückte Schösu, der witzige Entlebucher Komödiant. Mit vielen Witzen, Humor, Handorgel und Gesang führte er durch den Auftritt der Musikgesellschaft. Witz auf Witz und zwischendurch ein paar Lieder heizten den Saal so richtig auf, um mit der Musikgesellschaft weiterzumachen. Das Programm war vielfältig und die Musik-

Intu itives Malen

FOTOS: B. EGLIN

qualität auf sehr hohem Niveau. Die Schlagzeuger im Hintergrund gaben zusammen mit dem Dirigenten Patrik Schlumpf den Takt an für zwei Dutzend Bläser. Diese füllten den Saal ohne grosse Verstärkeranlagen mit einem klaren und vollen Klang. Nach dem «Swing around the Band» folgte bereits ein Höhepunkt des Repertoires. In einem einzigen Stück waren 18 Märsche verpackt. Eine tolle Idee mit wunderbaren Übergängen gelang damit dem Arrangeur Xaver Lecheler. Weiter ging es mit einem Abba-Medley und «Locarno» von Hans Fortsetzung auf Seite 2

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Die Meiers waren bei Lehrer Huber einbestellt worden, Klassenlehrer der dritten Klasse, wo Marvin Meier die Schulbank drückte. «Herr Huber», sagte Herr Meier, «Der Notendurchschnitt von 4,2 beunruhigt uns.» – «Ja, Marvins Leistungen lassen zu wünschen übrig. Er ist unkonzentriert, kann die einfachsten Rechenaufgaben nicht lösen und macht im Diktat mehr als dreissig Fehler. Zudem schaut er am liebsten aus dem Fenster oder tickert unter der Bank auf seinem Smartphone rum.» Genervt sagte Frau Meier: «Marvin ist offenbar völlig unterfordert. Die Multiplikation und Division, mit denen sie die Schüler plagen, sind unter seinem Niveau, darum auch die Flüchtigkeitsfehler. Die angeblich vielen Fehler im Diktat rühren von seiner enormen sprachlichen Kreativität her. Wenn er aus dem Fenster schaut, tut er es allein aus zoologischem Interesse für Singvögel, die Sie ja bedauerlicherweise noch nicht behandelt haben. Auf seinem Smartphone besucht er laut eigenen Angaben Seiten mit französischen Redensarten.» – «Entschuldigen Sie, Frau Meier, daran zweifle ich. Marvin beherrscht ja nicht einmal die Konjugation einfachster Verben.» – «Kein Wunder bei dem infantilen Lehrmittel. Über diese Rätselaufgaben und Comics ist er längst hinaus und Konjugationstabellen finden sich in diesem Schundheft ja auch keine.» – «Aber ich schreibe sie jeweils an die Tafel.» – «An die Tafel? Vorsintflutlich! Glauben Sie, unser Marvin würde etwas von Hand abschreiben, wo es doch Computer mit Korrekturfunktion gibt?» Huber regte sich jetzt echt auf.

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Baselland Fortsetzung von Seite 1 «Mit Verlaub, aber die Handschrift ist eine unentbehrliche Kompetenz, die zudem den feinmotorischen Komplex schult.» Herr Meier tobte: «Einen Komplex haben Sie, weil Sie sich mit der digitalen Technik nicht auskennen und die Klasse ins letzte Jahrhundert zurückkatapultieren.» – «Dann erklären Sie mir doch den schlechten Durchschnitt.» – «Marvin ist total unterfordert, was auf Hochbegabung schliessen lässt. Er muss in die 5. Klasse, aber subito! Doch ich bezweifle, ob Frau Bölsterli dem Genie unseres Marvin gewachsen ist.» – «Gibt es denn sonst Anzeichen von Hochbegabung?» – «Ja, die Hausaufgaben langweilen ihn mangels Komplexität zu Tode. Letzthin fragte er, warum es etwas gebe und nicht nichts. Wir waren überfragt, aber auch Sie konnten diese Frage ja nicht beantworten. Also stellt Marvin so intelligente Fragen, dass Ihre Intelligenz davor kapitulieren muss.» Huber war am Rande des Wahnsinns. Sie verabschiedeten sich in frostiger Atmosphäre. Jetzt brauch ich einen Schnaps, dachte Huber. THOMAS BRUNNS CHWEILER

ObZ 30. Januar 2020

Blasmusik mit viel Witz Fortsetzung von Seite 1 Heusser. «Auf der Vogelwiese» war fast der Abschluss. Aber ohne Zugabe wurde die erfolgreiche Band trotz grosser Hitze auf der Bühne vom begeisterten Publikum nicht entlassen. Der Dirigent zauberte noch rasch die böhmische Polka «Von Freund zu Freund» aus dem Hut. Und weil es so schön war, spielte die Musikgesellschaft zum end-

Betrachtung zur Woche

gültigen Abschluss das Baselbieter Lied, bei dem fast alle Leute aufstanden und mitsangen. Mit Tanz, Barbetrieb und dem Abholen der Tombolagewinne wurde noch ein paar Stunden weitergefeiert. Und wer wieder einmal nur einen Spruch auf seinem Lösli hatte, durfte auf die Nietenziehung hoffen. Weitere Fotos und Filme: www.fotoshopper.ch

Die Jugendband Föiflybertal beeindruckte das Publikum.

Jugendtreff-Leiterin verlässt Sozialwerk

Liestal Claudia Albiez hat insbesondere Mädchen gefördert Zehn Jahre lang arbeitete Claudia Albiez bei Kind.Jugend.Familie KJF der Stiftung Jugendsozialwerk, davon sieben Jahre als Leiterin des Jugendzentrums Liestal. Ende Januar wird sie das Jugendsozialwerk verlassen, um ihre

neue Stelle als Jugendarbeiterin bei der evangelisch-reformierten Kirche Muttenz anzutreten. Ihr Nachfolger im Jugendzentrum Liestal wird ihr Ehemann Ruben Albiez. Claudia Albiez sei es ein Anliegen ge-

Claudia Albiez hat das Jugendzentrum Liestal jahrelang geprägt.

wesen, die Jugendlichen zu motivieren, ihr Leben selbst zu gestalten, heisst es in einer Medienmitteilung der Stiftung Jugendsozialwerk Blaues Kreuz Baselland. In den Räumen des Jugendzentrums Liestal hätten die Jugendlichen eigene Projekte durchführen und Neues ausprobieren. Claudia Albiez hat insbesondere mitgeholfen, die Mädchenförderung aufzubauen. So ist der Anteil der Mädchen und jungen Frauen im Jugendzentrum von 20 auf 40 Prozent gestiegen. Zudem rief Claudia Albiez eine Gruppe für junge Eltern ins Leben, um junge Frauen zu unterstützen, die als Teenager Mütter wurden. «In der Arbeit mit den Jugendlichen zeigte sie ein grosses Gespür und Verständnis für die Situation der Jugendlichen auf dem Weg zum Erwachsenwerden», schreibt die Stiftung Jugendsozialwerk. Claudia Albiez habe sie ernst genommen und sei ihnen auf Augenhöhe und mit Wertschätzung begegnet.

FOTO: Z VG

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Impressum Oberbaselbieter Zeitung mit den Titeln ­ «Gelterkinder Anzeiger» und «Waldenburger Anzeiger». ISSN 1661-6502 Amtliches Publikationsorgan des Kantons ­ BaselLandschaft Auflage: 42 027 Exemplare (WEMF-beglaubigt) Erscheint wöchentlich jeweils donnerstags Abonnement Fr. 58.– jährlich, Fr. 31.– halbjährlich www.oberbaselbieterzeitung.ch

Diegten. Nr. 0146/2020. Bauherrschaft: Häfelfinger Hans, Hauptstrasse 71, 4457 Diegten. Projekt: Photovoltaikanlage, Parzelle Nr. 2075, Hauptstrasse 71. Füllinsdorf. Nr. 0147/2020. Bauherrschaft: Falchi Silvio, Hübel 7, 4414 Füllinsdorf. Projekt: Photovoltaikanlage, Parzelle Nr. 286, Hübel 7. Hemmiken. Nr. 0140/2020. Bauherrschaft: Natur- und Vogelschutzverein Hemmiken, Eggweg 27, 4465 Hemmiken. Projekt: 6 Laichgewässer, Parzelle Nr. 1409, 1424, 1509, 1212, 1242, 1513, Rinderstall, Rotacher, Fridhag, Alti Räbe, See, Paradis. Hölstein. Nr. 1460/2019. Bauherrschaft: Bonhaus AG, Dielenbergweg 16, 4436 Oberdorf. Projekt: Mehrfamilienhaus mit Schopf / Garagen. Neuauflage: geändertes Projekt, Parzelle Nr. 65, Bündtenweg. Lausen. Nr. 0143/2020. Bauherrschaft: Gysin Dieter, Neuhof 8, 4415 Lausen. Projekt: Anbau Futterlager, Parzelle Nr. 843, Stockhalde 10. Liestal. Nr. 0155/2020. Bauherrschaft: Rempfler Christian, Fuchsweg 11, 4410

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Herausgeberin

AZ Anzeiger AG

Redaktionsleitung

Marc Schaffner

Redaktion

Marc Schaffner, marc.schaffner@chmedia.ch Telefon 061 927 29 01 (Baselland, Liestal) Brigitte Reinhard, brigitte.reinhard@chmedia.ch Telefon 061 927 29 02 (Waldenburg, Gelterkinden)

Adresse/Sekretariat Oberbaselbieter Zeitung, Rheinstrasse 3, Postfach 436, 4410 Liestal Brigitte Reinhard, brigitte.reinhard@ chmedia.ch, Tel. 061 927 29 02

Gegen das Vergessen Das Konzentrationslager AuschwitzBirkenau war das grösste deutsche Vernichtungslager während der Zeit des Nationalsozialismus. Auschwitz steht für alle Vernichtungslager. Am Nachmittag des 27. Januar 1945 wurde es durch sowjetischen Truppen befreit. Dies ist nun 75 Jahre her. So wurde in den letzten Tagen in den Medien besonders darauf hingewiesen. Gegen das Vergessen. Denn «zu vergessen macht uns zu Komplizen», schrieb der jüdische Schriftsteller Elie Wiesel. Er überlebte das Konzentrationslager und wurde für zahlreiche Menschen bis zu seinem Tod 2016 zu einem Vorbild als «ein trotziges Ja zum Leben – und zu Gott», auch für mich. Ich kann mir die Zahlen der Toten und die Gräuel der Schoah nicht vorstellen. Schoah ist das hebräische Wort für Katastrophe, grosses Unglück: Über sechs Millionen Juden starben in den Ghettos und Lagern. Dazu viele Intellektuelle, Kriegsgefangene, Romas und Sinti, Menschen christlichen Glaubens, Schwule, Behinderte, Widerstandskämpfer ... schlicht, wer nicht in die Nazi-Ideologie passte. Vor wenigen Jahren wagte ich einen Besuch in Auschwitz und Birkenau. Wie betäubt stand ich an jenem Morgen am Eingangsbereich, sah das Ende der Eisenbahnschienen, den Ort der Aufteilung in «vorerst noch Arbeit» oder «direkt zur Vernichtung», erblickte dahinter die Trümmer der Gaskammern und der Krematorien, die Baracken. Es war ein sonniger Tag mit blauem Himmel, doch ich hätte nicht stärker frieren können. Noch wochenlang

ging ich wie unterkühlt und gelähmt umher, auch weil ich mit Namen auch ein Dutzend der im Sommer 1944 dort Ermordeten kannte. Wie kann man da noch an die Menschlichkeit des Menschen glauben! Mir half, dass ich oft Musik hörte und mir Zeit zum Beten nahm, oft auch ohne Worte. Ich vertraue darauf, dass tief in allen Menschen guten Willens eine Kraft zum Frieden lebt. Aber wir müssen über den Unfrieden reden, um zum Frieden zu kommen. Die Generation vor mir konnte nicht reden oder nicht gut. Das Erlebte oder Miterlebte war ihnen zu mächtig. Ein paar fanden die die Sprache wieder und erzählten uns als Nachkriegsgeneration. Ich will dies meinen Enkeln weiter geben. Sie sind interessiert und ich bin es ihnen schuldig. Gerade auch angesichts des Wiederaufflackerns von Antisemitismus und Fremdenfeindlichkeit, angesichts heutiger Gräueltaten, etwa an den Rohingyias, Kurden, Uiguren, auch an den Palästinensern. «Never again» – «Nie wieder» sagte Frank-Walter Steinmeier letzte Woche in Jerusalem. Er ist der erste deutsche Bundespräsident, der zur Gedenkfeier im Yad Vashem, der Gedenkstätte des Holocaust eingeladen war. Doch für meinen Beitrag zum «Nie wieder» muss ich mich kundig machen, fragen, hören, mich austauschen, einmischen und mich auch nicht scheuen, ein paar eigene Vorurteile endlich auszumisten. Ein «trotziges Ja zum Leben – und zu Gott». CHRISTOPH WEBER, REFORMIERTER PFARRER, PENSIONIERT, SISSACH

Todesfälle Buckten

Waldenburg

Heidi Gysin-Bossert, geb. 17. Januar 1931, gest. 17. Januar 2020 (wohnhaft gewesen in 4446 Buckten mit Aufenthalt im APH Homburg, Läufelfingen). Die Abdankungsfeier findet am Dienstag, 28. Januar 2020, um 14.00 Uhr in der reformierten Kirche in Rümlingen statt. Besammlung in der Kirche.

Peter Knab, geb. 28. November 1942, von Niederdorf BL (mit Aufenthalt im Gritt Seniorenzentrum Waldenburgertal, 4435 Niederdorf). Der Abschiedsgottesdienst findet am Freitag, 31. Januar 2020, um 14.00 Uhr in der Kirche Waldenburg statt.

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Die Basellandschaftliche Pensionskasse (BLPK) blickt auf ein sehr erfreuliches Anlagejahr zurück. Sie konnte von den guten Bedingungen an den Finanzmärkten profitieren. Die Rendite der BLPK per 31. Dezember 2019 liegt bei elf Prozent. Sämtliche einzelnen Vorsorgewerke der Sammeleinrichtung weisen einen Deckungsgrad von über 100 Prozent aus. OBZ

Diagnose Demenz

Unterstützung für pflegende und betreuende Angehörige

Es gibt viele Menschen, die Angehörige mit einer Demenzerkrankung zu Hause pflegen und betreuen. Auch viele Freiwillige leisten diese Dienste. Wichtig ist es, eigene Grenzen wahrzunehmen und zu lernen, geeignete Hilfe anzunehmen. Denn Menschen mit einer Demenzerkrankung verhalten sich aus Sicht ihrer Umgebung oft rätselhaft und erscheinen unberechenbar. Sie in ihrem Alltag zu begleiten, ist für die Bezugspersonen eine grosse Herausforderung. Und oft auch eine Belastung.

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Sich mit anderen Menschen austauschen hilft in der Begleitung. FOTO: Z VG

Erfahrungen zeigen, dass die Pflege und Betreuung eines Demenzkranken besser bewältigt werden kann, wenn Angehörige die Möglichkeit einer neutralen Beratung in Anspruch nehmen. Sich aber auch mit Menschen auszutauschen, die auch mit einer Demenzerkrankung in ihrem Umfeld konfrontiert sind. Wie schütze ich mich? Wie kann ich Energie tanken? Wie erkenne ich meine Grenzen? Diese und andere Fragen beschäftigen Bezugspersonen. Das Rote Kreuz Baselland unterstützt Freiwillige sowie pflegende und betreuende Angehörige mit kostenlosen Erfahrungsaustauschtreffen. Das nächste Treffen findet am 20. Februar 2020 von 14 bis 16 Uhr in Liestal statt. Die Teilnehmenden erhalten wichtige Tipps und Informationen für die Bewältigung ihrer schwierigen Situation. Für weitere Informationen und Anmeldung steht Ihnen das Rote Kreuz Baselland, Frau Nussbaum oder Frau Furlan, Fichtenstrasse 17, 4410 Liestal unter Telefon 061 905 82 00 oder bildung@srk-baselland.ch gerne zur Verfügung. ROTES KREUZ BASELLAND


Baselland

ObZ 30. Januar 2020

Sport, Spiel und viel Spass

Der SC Liestal hat am vergangenen Wochenende seinen alljährlichen Hallenmehrkampf in der Frenkenhalle in Liestal mit grossem Erfolg durchgeführt. Mit knapp 500 Teilnehmern aus allen Kantonsteilen beider Basel, haben sich letztes Wochenende am Sonntag Jugendliche in den Alterskategorien von U10 bis U16 auf sehr hohem Niveau gemessen. Es war bereits die 43. Austragung dieses legendären Wettkampfes, an dessen Modus sich in den letzten Jahrzehnten nichts geändert hat. In den Disziplinen 35-Meter-Lauf, Hochsprung, Wurf und Hindernislauf wurde den jungen Athletinnen und Athleten einiges abverlangt. Für die U10 und U12 ist dann statt Hochsprung Standweitsprung auf dem Programm. Gerade für die sehr jungen Teilnehmerinnen und Teilnehmer ist es eine einmalige Startgelegenheit, ist weder eine Lizenz noch spezielle Ausrüstung nötig. Für

Patrick Hartmann aus dem OK des SC Liestal ist deshalb auch klar: «Es ist

Konzentration vor dem Wurf.

Durch den Slalom Richtung Ziel

Freudige und erwartungsvolle Gesichter vor dem Start

FOTOS: M. HERRMANN

schön zu sehen, wie viele Teilnehmerinnen und Teilnehmer jedes Jahr den Weg zu uns nach Liestal finden und hier mitmachen. Auch gewinnen wir immer wieder Neumitglieder durch diese Veranstaltung und können die Leichtathletik den jungen Menschen näherbringen.» Die vielen strahlenden Gesichter bestätigen dies und alle geben ihr Bestes. Der Hindernislauf ist dann der Abschluss der Disziplinen und der Parcours hat es in sich. Über grosse Matratzen, durch einen Slalom, robben und schliesslich diverse Hürden überspringen und zum Abschluss einen grossen Sprung ins Ziel, wird nochmals von allen Athletinnen und Athleten voller Einsatz gegeben. Das Gewinnen steht nicht im Vordergrund, sondern der Spass und die Freude an diesem gelungen Sonntag. MICHAEL HERRMANN

Mittepartei wahrgenommen werden. Silvio Fareri wünschte ausserdem den Kandidierenden der laufenden Gemeindewahlen viel Erfolg und dankte ihnen für ihren Einsatz. Im zweiten Teil des Parteitages erläuterte Nationalrätin Elisabeth Schneider-Schneiter die beiden nationalen Abstimmungsvorlagen, die am 9. Februar 2020 vors Volk kommen. Die Parteibasis folgte bei beiden Vorlagen den Emp-

fehlungen des Vorstandes: nein zur Volksinitiative «Mehr bezahlbare Wohnungen», ja zu mehr Schutz vor Hass (Änderung des Strafgesetzbuches und des Militärstrafgesetzes/Diskriminierung und Aufruf zu Hass aufgrund der sexuellen Orientierung). Zum Schluss der Veranstaltung wurde Adrian Jent, ehemaliger Strafgerichtspräsident und langjähriges CVP-Mitglied, für seine Arbeit gewürdigt. OBZ

Baselbieter Parteien für mehr Schutz

Anti-Rassismusstrafnorm FDP, CVP, SP, Grüne, GLP und BDP sind für Erweiterung Am 9. Februar 2020 entscheidet die Schweizer Stimmbevölkerung über die Erweiterung der Anti-Rassismusstrafnorm. Im Kanton Baselland engagieren sich die Kantonalparteien der FDP, CVP, SP, Grünen, GLP und BDP für den Schutz vor Hass und Diskriminierung von Lesben, Schwulen und Bisexuellen. Alle Parteien unterstützen das nationale Komitee «Ja zum Schutz vor Hass». Lesben, Schwule und Bisexuelle sind in der Schweiz heute immer noch nicht vor Hass und Hetze geschützt. Mit der Erweiterung der Anti-Rassismusstrafnorm um die sexuelle Orientierung, über welche wir am 9. Februar 2020 abstimmen werden, sollen diese Menschen einen Schutz vor Diskriminierung erhalten. Wie schon im nationalen Parlament sind sich auch die kantonalen Parteien der FDP, CVP, SP, Grünen, GLP und BDP im Baselbiet einig, dass dringender Handlungsbedarf besteht: «Unsere De-

Gegen Wohn-Initiative Der Parteirat der FDP Baselland hat am 22. Januar 2020 die Parolen für die kantonalen Abstimmungen gefasst. Einstimmig und «mit tiefer Überzeugung», wie es in einer Medienmitteilung heisst, lehnen die Freisinnigen die Volksinitiative «Mehr bezahlbare Wohnungen» ab. Eine deutliche Ja-Parole hat die FDP, nach einer engagierten Debatte, zur Er-

weiterung der Anti-Rassismusstrafnorm gefasst. «Alle waren sich einig, dass die Diskriminierung von Individuen und einzelnen Gruppierungen das friedliche Zusammenleben gefährdet und dass Hass und Hetze in einer freiheitlichen Gesellschaft keinen Platz haben darf», schreibt die FDP. OBZ

Der Mittelstand leidet unter zu hohen Mieten

CVP: ja zu Schutz, nein zu Wohnraum

Rund 60 Mitglieder und Sympathisanten der CVP Baselland konnte Parteipräsident Silvio Fareri letzte Woche zum Neujahrsparteitag in der Kantonsbibliothek in Liestal begrüssen. Nach dem erfolgreichen Wahljahr 2019 wolle die CVP dieses Jahr den Fokus auf die «Ausarbeitung eines überzeugenden Parteiprogramms gestützt auf einer starken Strategie» legen. Sie solle noch mehr als eine verlässliche und starke

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mokratie lebt vom respektvollen Umgang der Menschen miteinander. Diskriminierung gefährdet das friedliche Zusammenleben und hat in einer freiheitlichen Gesellschaft keinen Platz. Gerade deshalb hat die Schliessung dieser Gesetzeslücke wichtige Signalwirkung für die Grundrechte in der Schweiz», betont Saskia Schenker, Präsidentin der Baselbieter FDP. Und CVP Kantonalparteipräsident Silvio Fareri ergänzt: «Das Diskriminierungsverbot schafft Abhilfe, um die Verbreitung von Hass in den sozialen Medien einzudämmen. Es ist ein wichtiger Schritt gegen die Gewalt und Hetze, welche vielen schwulen, lesbischen und bisexuellen Personen aufgrund ihrer sexuellen Orientierung entgegengebracht wird.» Die sechs kantonalen Parteien sind zuversichtlich, dass die Baselbieterinnen und Baselbieter am 9. Februar 2020 mehrheitlich der Erweiterung der AntiRassismusstrafnorm zustimmen wer-

den. Samira Marti, Vizepräsidentin SP BL und Nationalrätin SP, meint dazu: «Viele Menschen erkennen, dass dieser Schutz nötig ist, und verstehen, dass Hass keine legitime Haltung ist – das zeigen auch die guten Umfragewerte.» Bálint Csontos, Präsident Grüne BL, ergänzt: «Trotz der guten Ausgangslage dürfen wir im Abstimmungskampf nicht lockerlassen und müssen im Gespräch mit der Bevölkerung unermüdlich auf die grosse Bedeutung für ein klares Ja zum Schutz vor Hass hinweisen.» Thomas Tribelhorn, Präsident der Baselbieter GLP, legt Wert darauf, dass die Meinungsäusserungsfreiheit nicht für Hass und Hetze missbraucht wird: «Mit der Gesetzeserweiterung wird nicht, wie fälschlicherweise oft behauptet, die Meinungsfreiheit eingeschränkt, denn Hass ist keine Meinung und hat in unserer Gesellschaft keinen Platz.» FDP, CVP, SP, GRÜNE, GLP, BDP

Der Mieterinnen- und Mieterverband Baselland und Wohnbaugenossenschaften Nordwestschweiz haben eine Analyse zum Baselbieter Mietwohnungsmarkt vorgelegt: Die Quote der leerstehenden Wohnungen ist tief und liegt unter dem Schweizer Durchschnitt – zusätzlich sind die Mieten im Baselbiet hoch, höher als im Schweizer Durchschnitt. Daraus ergibt sich ein deutlicher Handlungsbedarf, weil die Mieten der grösste Ausgabenposten der Haushalte darstellen und für tiefe Einkommen und den Mittelstand eine grosse Belastung darstellen. Die beiden Organisationen schlagen daher sieben Massnahmen für die kantonale Ebene vor, welche im Landrat eingereicht werden. So kann mehr zahlbarer und vor allem genossenschaftlicher Wohnungsbau entstehen, da dort die Mieten bis zu einem Viertel tiefer liegen. Daneben ist ein Ja zur eidg. Volksinitiative «Mehr zahlbare Wohnungen» nötig. Urs Thrier, Geschäftsleiter des Baselbieter Mieterinnen- und Mieterverbands, erläuterte die Gründe für die ständig steigenden Mieten. Darunter fallen die Marktmacht der Vermieter aufgrund der tiefen Leerstände, die Liegenschaftssanierungen, der tiefe Anteil an gemeinnützigen Wohnbauträgern, fehlgeleitete Quarterplanungen und allgemein die fehlende Baselbieter Wohnbaupolitik. Urs Thrier brachte das Problem auf den Punkt: «Die Mieten steigen schweizweit, im Baselbiet sind sie bei allen Wohnungsgrössen aber höher

als im schweizweiten Durchschnitt. Der Handlungsbedarf ist deutlich vorhanden.» Ivo Balmer, Vorstandsmitglied von Wohnbaugenossenschaften Nordwestschweiz, wies auf den Vorteil der gemeinnützigen Wohnbauträger hin: «Die Mieten sind in Genossenschaften sind bis zu einem Viertel tiefer.» Der Grund liegt darin, dass Genossenschaften dauerhaft zur Kostenmiete vermieten und mit ihren Liegenschaften nicht spekulieren. Adil Koller, Vorstandsmitglied des Mieterinnen- und Mieterverbands, zeigte die konkreten Handlungsfelder auf kantonaler Ebene auf, damit auch im Baselbiet zahlbarer Wohnraum entstehen kann. Insgesamt liegen sieben Vorstösse vor, welche koordiniert im Landrat eingereicht werden. Gefordert wird eine Baselbieter Stiftung für zahlbaren Wohnraum, welche Grundstücke aufkaufen und im Baurecht an gemeinnützige Wohnbauträger abgegeben werden sollen. Die geforderten 30 Millionen Franken kommen aus dem bisherigen Wohnbaufonds. Weitere Massnahmen sind die Transparenz bei Mietzinsanpassungen («Formularpflicht»), die Erweiterung der statistischen Grundlagen, ein Vorverkaufsrecht für Standortgemeinden bei kantonalen Immobilien, sowie Beratungsangebote, Projektentwicklungsdarlehen und Ausbau von Bürgschaften für gemeinnützige Wohnbauträger. BASELBIETER MIETERINNEN- U. MIETERVERBAND WOHNBAUGENOSSENS CHAFTEN NWCH

Wenn Kinderbetreuung zur Knacknuss wird Der Alltag hält immer wieder Unvorhergesehenes bereit. Viele Kinder sind krank und können daher nicht in die Kinderkrippe oder in die Schule. Dies führt bei vielen Familien zu Engpässen bei der Kinderbetreuung. Das Rote Kreuz Baselland bietet für solche Fälle eine geeignete Lösung. Die Betreuung von Kindern mag noch so gut organisiert sein. Für Eltern ist die jährliche Grippewelle jedoch immer eine Herausforderung, gerade wenn man einer Beschäftigung nachgeht oder

Bei Unvorhergesehenes innert Stunden bei Ihnen zu Hause. FOTO: Z VG

wenn man selbst krank wird und sich nicht um die Kinder kümmern kann. Das Rote Kreuz Baselland bietet mit der Dienstleistung «Kinderbetreuung zu Hause» wertvolle Unterstützung an: Eine gut ausgebildete und erfahrene Betreuerin kommt innert kurzer Zeit zur betroffenen Familie nach Hause und kümmert sich liebevoll um das kranke Kind. Die SRK-Dienstleistung ist aber auch für Mütter und Väter da, die eine schwere Zeit durchmachen und Unterstützung brauchen. Sei es bei einem Unfall, bei einer Krankheit oder wenn die Eltern überlastet sind. Sie können sich ausruhen und neue Kräfte tanken. Informieren Sie sich unverbindlich. Die Kinderbetreuung zu Hause richtet sich nach dem Einkommen der Familie. Die Dienstleistung kann somit auch in Anspruch genommen werden, wenn nur bescheidene Mittel zur Verfügung stehen. Einige Krankenkassen übernehmen sogar die anfallenden Kosten – erkundigen Sie sich bei Ihrer Versicherung. Weitere Auskünfte erhalten Sie bei: Rotes Kreuz Baselland, Familienentlastung, Tel. 061 905 82 19 RKBL


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30. Januar 2020 Redaktion Marc Schaffner Tel. 061 927 29 01 Fax 061 927 29 30 E-Mail marc.schaffner@chmedia.ch

Region Liestal «Schöns und Guets us em Koffer»

Ruth’s Augenblicke

Liestal Der Koffermarkt im APH Frenkenbündten ist beliebt URS ULA ROTH

Aus über 40 Koffern zauberten die Bastlerinnen und Bastler vergangenen Sonntag, am dritten Koffermarkt im Alters- und Pflegeheim Frenkenbündten, ihre Wunderwerke auf die Tische. Die beliebten Koffermärkte, eine Erfindung aus Amerika, ziehen auch im APH Frenkenbündten immer viele Besucher an. Neben Schmuck, diversen selbst gekochten Seifen, Seidenschals und Amediesli, Loops und Hüftschmeichler, fanden die Besucher auch Geschenkartikel, die ihresgleichen suchen. Das Bébé-Kissen, das genau die Grösse des Neugeborenen aufweist und ebenso mit dem Gewicht identisch ist, hat auch das Geburtsdatum und den Namen drauf gestickt. Ein Kulturbeutel aus alten Jeanshosen ist auch eher speziell. Das Nackenkissen, das echten Bergkristall in seinem Innenleben versteckt hat, soll gegen allerlei Gebrechen helfen. Der Koffer der fröhlichen jungen Frau aus Olten glich einer kleinen Konditorei. Den herrlichen Süssigkeiten konnte man nicht widerstehen. Nebenan guckten Bücher aus dem Koffer mit dem Titel «Unterwegs in Feld und Wiese». Ein illustriertes Lesebuch für Menschen mit Demenz. Die Verfasserin pflegte selber lange ihre an Demenz erkrankte Mutter. Sabrina Ehrmann verkaufte ihre selbst gemachten Linzertorten und Konfitüren zugunsten der Organisation «Ein Dach für Strassenkatzen in Mallorca».

Heidi Grätzer, Bewohnerin im APH, plaudert mit den Aktivierungstherapeutinnen Melanie Gessler und Nicole Probst; auf dem Tisch die im APH selbst gemachten Sachen. FOTOS: U. ROTH

Vielfältiges aus dem Koffer des APH Nicole Probst und Melanie Gessler, Aktivierungstherapeutinnen vom APH, haben mit den Bewohnern am Sonntagmorgen Zöpfe gebacken, die ihren

herrlichen Duft im Saal verströmten. Daneben wurde der feine Apfelbutter aus der Küche angeboten. Esther Plüss, Leitung Hotellerie im Alters- und Pflegeheim Frenkenbündten, hatte neue Bilder gemalt und ihre Kreativität auch

Die Koffer sind ausgepackt, die Besucher werden gleich kommen …

Vera Kaa ist zurück

Vera Kaa kommt am Freitag, 31. Januar, nach langer Schaffenspause mit ihrem neuen Album «Längi Ziit» wieder zurück auf die Schweizer Bühnen. Umso schöner, macht sie im Guggenheim einen Tourhalt. Ein Must für Rock- und Popfans. Vorverkauf: starticket.ch. ERIC RÜTSCHE/FOTO: ZVG

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in den schönen Blumenarrangements gezeigt. Ein weiteres Highlight war das Buch, das der Heimbewohner Hans Steiner mit Gedichten aus seinem Leben geschrieben hatte. Bewohnerin Ruth

Häring hatte die Illustration dazu gemacht. Der Koffermarkt war ein gelungener Start ins Jubiläumsjahr des APH, 40 Jahre, das im Herbst speziell gefeiert wird.

Die Konditorei im Koffer von Anne Nashed aus Olten; hinten Maggie Böhme mit ihrem Buch für demenzkranke Menschen.

In der «bz» las ich, dass im finsteren Mittelalter in der Stadt Basel ein Hahn zum Tod verurteilt worden sei. Anno Domini 1474 sei dass Tier, im Beisein des Volkes, am Kohlenberg verbrannt worden. Der Aberglaube war weit verbreitet. Es hiess, der Hahn habe ein Ei gelegt und aus solch sonderbaren Eiern schlüpfe der schauerliche Basilisk, ein Mischwesen zwischen Schlange und Güggel. Tja, wo Jungfrauen Kinder gebären, könnten Hähne ja auch Eier legen ... das schien dem Volk von damals beides möglich. In der heutigen Zeit erfreuen wir uns schlicht an den zierlichen Basiliskenbrünnlein, die zahlreich in der Stadt verteilt aufgestellt sind. Zurück ins Baselbiet. Die beschriebene Sage erinnert mich an ein Kindheitserlebnis, bei dem ich voller Genugtuung der Hinrichtung von Grossvaters Güggel zugestimmt hatte. Es gab einst noch richtige Winter in unserer Gegend. Ich, etwa im Chindsgialter, schlittelte mit meinem Davoser den Weg hinunter, Richtung Hühnerstall. Dort hatte mein Grossvater das Federvieh ins Freie gelassen, welches fröhlich im Schnee scharrte. Der Hahn, der sein Harem bewachte, fühlte sich gestört durch das schlittelnde Kind. Er flatterte mir ins Gesicht und zerkratzte und pickte mich wund und weh. Ich schrie, und er krähte. Er hockte auf mir, bis mein Grossvater herbei geeilt kam, ihn am Genick packte und rief, dass er ihn nun sofort einen Kopf kürzer machen werde. Er sei ein böser Cheib, der auch ihn selber schon angegriffen habe. Meine inzwischen eingetroffene Mutter kühlte mir mein brennendes Gesicht mit Schnee. Ich weiss noch, dass ich kein bisschen Mitleid fühlte mit dem Todeskandidaten. Noch heute fürchte ich Güggel. Einmal pflückte ich Zwetschgen an einem Baum, der im Hühnerhof von Freunden stand. Mein Kratten war längst voll, aber ich harrte ängstlich aus auf der Leiter, weil der Güggel unten stand und mich argwöhnisch beäugte. Wenn ich einige Sprossen tiefer stieg, flatterte er wild und krähte böse. Erst in der Dämmerung stolzierte er Richtung Stall davon. Ich stieg blitzschnell herunter und rannte fort aus der Gefahrenzone. Die mutigen Hähne wurden in vielen Kulturen der Welt geehrt. Heute liebt man sie vor allem als Brathähnchen – obwohl – eine Hinrichtung würde ich eigentlich keinem mehr wünschen. RUTH PETITJEAN-P LATTNER

Unverkrampft

Am vergangenen Sonntag durfte das Publikum im Theater Palazzo in Liestal ein höchst differenziertes Kindertheaterstück erleben, das auf dem Bilderbuch «Das machen?» von Lilly Axster und Christine Aebi basiert. Ein Stück über Sternschnuppen, Kinderfragen, Freundschaft und Intimität, für alle ab neun Jahren – eine unverkrampfte, wertfreie Annäherung an das oftmals tabuisierte Thema rund um Aufklärung. OBZ

Theater Blau mit «Das machen & andere verdächtige Sachen». FOTO: INGO HÖHN

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Region Liestal

ObZ 30. Januar 2020

KMU Liestal will professioneller werden

Götterdämmerung im Distl Liestal Olympischer Frühling à la Franz Hohler URS ULA HAND SCHIN

Veränderung An der nächsten GV stimmt der Gewerbeverein über die neue Strategie ab MARC S CHAFFNER

Schon an der letztjährigen Generalversammlung übte sich der Vorstand von KMU Liestal in Selbstkritik. Ähnlich tönte es am Infoabend von vergangener Woche im Guggenheim: «Wir müssen uns eingestehen, dass wir den Fokus für die Mitglieder verloren haben», sagte Irene Müller, zuständig für Marketing und Kommunikation. Es sei auch zuwenig informiert worden. Ausserdem kämpft die Vereinskasse mit strukturellen Problemen – seit 2015 nahm die Liquidität um über 150 000 Franken ab – und die Entwicklung der Mitgliederzahl (aktuell 217) ist weniger erfreulich als auch schon. Eine neue Strategie soll nun Abhilfe schaffen. Zum einen will sich KMU Liestal professionalisieren: Eine Geschäftsstelle soll aufgebaut werden, um als Ansprechpartner für die Mitglieder zu die-

nen, den Vorstand zu entlasten, Veranstaltungen zu organisieren, Verhandlungen zu führen und als «Gesicht nach aussen» zu wirken. Auf der anderen Seite ist «Mut, neue Wege zu gehen» gefragt. Das heisst unter anderem: Die Weihnachtsaktivitäten, die zurzeit ein Loch in die Kasse reissen, sollen kostenneutral werden. KMU Liestal habe viele finanzielle und personelle Ressourcen in verschiedene Events investiert, erläuterte Irene Müller. Auch ins Stadtfest und die Veranstaltungen rund um die neue Rathausstrasse. «Die Kosten überschreiten die Möglichkeiten, wenn wir so weitermachen wie bisher», stellte Irene Müller klar. Es sei aber kein Abbau beim Weihnachtsmarkt geplant, betonte sie auf Nachfrage der «ObZ». Es gehe darum, gewisse Dinge anders zu machen und zu «schauen, wie es andere machen».

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Ausserdem steht seit letztem Jahr ein neuer Marktchef in der Pflicht. Im Übrigen will KMU Liestal besser auf die unterschiedlichen Bedürfnisse von Detaillisten, Gastronomie, Gewerbe, Industrie und Dienstleistern eingehen. Die Mitgliedergebühren sollen fairer gestaffelt werden. Vernetzungs- und Bildungs-Angebote wie «KMU live» oder «KMU Impuls» sollen beibehalten und sogar ausgebaut werden. Neu sind eine Gastronacht und ein «Gewerbe-Foxtrail» geplant. Über die neue Strategie wird an der GV im Mai abgestimmt. Die neusten Meldungen von Manor oder Migros würden der Strategiediskussion zusätzliches Gewicht verleihen, bemerkte Präsident Matthias Renevey. Auch Liestal werde vom veränderten Kundenverhalten nicht verschont. Umso mehr gelte es, gestärkt und vereint weiterzumarschieren.

Das Dichter- und Stadtmuseum Liestal war zum zweiten Mal ausgebucht für die Wiederholung der Lesung mit Franz Hohler im Rahmen der Veranstaltungen zu Ehren Carl Spittelers Literaturnobelpreis vor 100 Jahren. Wer den bekannten Autor als Verfasser der politischen Samstag-Satire am Radio SRG schmerzlich vermisst, kam endlich wieder mal voll auf die Rechnung. Unter dem Titel «Olympischer Herbst» verglich er den Text Spittelers des Olympischen Frühlings mit den Schweizer Politiker/-innen. Dazu wechselte er nicht nur das Pult, beschriftet mit «Carl Spitteler», mit dem mit Franz Hohler bezeichneten, sondern jeweils auch die Brille. Die Partie, in der Spitteler beschreibt, wie die neuen Götter den Olymp erobern verglich er mit den

Wahlen der alten und neuen Nationalund StänderätInnen in den BernerOlymp. Auf seine gewohnt pointiertwitzige Weise nannte er bekannte Namen von links bis rechts samt dem Frauen- und grünen Rutsch im Parlament. Auch Greta Thunberg und ihre abgesandte Göttin Regula wurden zitiert. Und das, wie Spitteler, in Versform! Das im Programm verheissene «olympische Gelächter» über diese geniale Idee, die Hohler verschmitzt mit seinem feinen Humor vortrug, erschallte dann auch wiederholt durch den kleinen Raum. Ein rundum vergnügter Abend, den die Veranstalter des Distl, Stefan Hess und Rea Köppel, für alle Interessierten organisiert hatten. Animiert durch die Verse, warb Köppel mit «Gönner sind schön(n)er» für den Beitritt, mit dem es reduzierte Eintritte gibt.

Die Hauptstadt wird belebt

Liestal Der Verein «Bewegungszone Liestal» lockt das Volk ins Stedtli BEAT EGLIN

Erst seit Mai 2019 besteht der Verein «Bewegungszone Liestal» und schon zählt er die beachtliche Zahl von 90 Mitgliedern. Die Geschäftsleute wollen gemeinsam mehr Leben nach Liestal bringen. Einkaufen soll attraktiver und mit Unterhaltung verbunden werden. Der Präsident Stefan Ulrich begrüsste seine Mitglieder zum Jahresapéro standesgemäss in der Kellerei Siebe Dupf mit einem Cuvée d’Or. Der Baselbieter Schaumwein mit seinem delikaten Burgunderaroma, dem leichtem Duft nach Südfrüchten und Beeren kam auch mit seiner ausserordentlichen Frische bei den 60 Gästen sehr gut an. Ulrich will die Mitgliederzahl noch weiter steigern und um Passivmitglieder werben. Schon im Frühling sollen Tanzgruppen und Spielwägen für Unterhaltung sorgen. «Wir werden eine gewaltige Jahresfeier im Zentrum aufziehen und auf die Beine stellen», sagte er mit grosser Begeisterung. Auch auf sozialen Plattformen Ulrich ist das Zugpferd des Vereins und man merkt ihm die Freude an seiner Arbeit an. Für den Herbst ist ein Marronifest geplant. Der Verein ist auf den sozialen Plattformen präsent und die Resonanz zeigt sich bereits über die Kantonsgrenzen hinaus. Besucher kommen aus den Kantonen Bern und Zürich oder sogar aus Anzeige

Franz Hohler switchte zwischen den zwei Pulten hin und her: Spitteler und Hohler. FOTO: U. HANDSCHIN

Leser schreiben

Liestal findet Stadthalle Fröhliche Mitglieder am Jahresapéro der Bewegungszone. Deutschland, um sich Liestal anzuschauen und sicher auch ein wenig Geld auszugeben. Ulrich spricht auch das Thema «Bus» an und verspricht, sich hier für bessere Verbindungen ins Zentrum einzusetzen. Bürgerrat Hans-Rudolf Schafroth sagte:» Dir heit scho vieles bewirkt im Stedtli. Wenn wir alle zusammenhalten haben wir Erfolg.» Man könne aber nicht alles direkt beeinflussen. So braucht es für den 83er Bus eine Initiative an die Stadt und dann an den Kanton. Die Hälfte der 500 Unterschriften sind schon gesammelt. Zur neuen Rathausstrasse meinte er, dass sie «noch nicht die Leute bringt, sondern erst die

FOTO: WWW.FOTOS HOP PER.CH

attraktiven Angebote der Geschäfte, der Samstags-Märt und auch die Anlässe am Wochenende». Jetzt war es Zeit für Thomas Martin, den Verkaufsleiter von Siebe Dupf und Gastgeber des Abends, um das Szepter zu übernehmen. «Dank hartnäckigem Schaffen von Stefan sind wir so vollzählig. Er hat etwas bewegt in den letzten zehn Monaten.» An Stehtischen wurde nun eifrig weiterdiskutiert. Feine Suppe und Würstli gab es vom Büffet und die Weinauswahl erstreckte sich vom weissen Kerner über Syydebändel Pinot Noir bis zum Siebe Dupf Barrique aus einheimischen Eichenfässern, dem Flaggschiff des Hauses.

Die Liestaler Vereine fordern eine Stadthalle (ObZ vom 23. Januar, S. 10). Diese Forderung verdient die volle Unterstützung. Zusätzlich zu den bestehenden Liestaler Veranstaltungs- und Kulturräumen (KV-Saal, Stadtkirche, Palazzo, Guggenheim, Kulturscheune) braucht es in der Kantonshauptstadt eine grössere Eventhalle. Heute besteht für Theatervorstellungen, klassische Konzerte, Aufführungen, Vereinsevents, Ehrungen, Brevetierungen, Delegiertenversammlungen etc. keine adäquate Location in Liestal. Eine Stadthalle kann diese Lücke schliessen. Zum Engelsaal: Dieses Danaergeschenk, das die Stadt nun erhalten hat, ist als Veranstaltungshalle und insbesondere als Stadthalle architektonisch und strukturell ungeeignet. Die Stadt sollte sie möglichst schnell einem anderen Träger übergeben. Warum nicht dem Kanton schenken? Dieser könnte darin den zusätzlichen Sekundarschulraum unterbringen, den er

jetzt auf dem Pausenplatz des Burgschulhauses errichtet. Natürlich stellt sich für eine Stadthalle die Frage der Trägerschaft und der Finanzierung. Unbestrittenermassen ist die Finanzlage der Stadt klamm. Doch die Bürgergemeinde fährt jedes Jahr sehr schöne Ertragsüberschüsse ein, die sie heute in Wohnraum und wohl auch in eine Weinhandlung investiert. Warum nicht in die heimische Kulturinfrastruktur investieren? Dies würde erstens dem Verfassungsauftrag für die Bürgergemeinde entsprechen (§ 44 Absatz 2 Kantonsverfassung: Förderung des Kulturlebens), und zweitens hätte die Bevölkerung mehr davon als von Finanzrenditen. Als Mitfinanzierende einer Stadthalle darf neben der Stadt und privaten Sponsoren der Kanton nicht vergessen werden. Es ist seine Hauptstadt, deren Veranstaltungsorte er auch für seine Bedürfnisse nutzt und auch nutzen soll. DANIEL SCHWÖRER, LIESTAL,

Zum Gedenken

Rudolf Fässler-Fuchs, Bubendorf Am 6. Januar 2020 ist Rudolf FässlerFuchs im 85. Lebensjahr nach einem kurzen Spitalaufenthalt verstorben. Seinem Wunsch entsprechend hat eine GeR. Fässler-Fuchs denkfeier im engsten Kreis stattgefunden. In Bubendorf, am Teichweg, aufgewachsen, absolvierte Rudolf Fässler eine Lehre als Automechaniker. Später arbeitete er während mehr als 40 Jahren bis zu seiner Pensionierung als Chauffeur der Verpackungsfirma Haass in Muttenz. Zusammen mit seiner Ehefrau Elfriede, genannt Elfi, und Sohn Rainer lebte er in seinem Wohnhaus in Bubendorf. Das Familienleben und Zusammensein mit Freunden waren ihnen

wichtig. Das Ehepaar Fässler erfreute sich dann sehr am Nachwuchs, ihren beiden Grosskinder Marione und Michelle. Ruedi Fässler war ein begeisterter Berggänger, seine Vorliebe gehörte den Schönheiten der Natur. Als begabter Handwerker hegte und pflegte er zeitlebens seinen Garten und sein Eigenheim. Mit Begeisterung erzählte er immer wieder gerne von seinen abenteuerlichen Reisen nach Afrika. Ruedi Fässler war jemand, der kritisch durchs Leben ging, das Geschehen auf dieser Welt verfolgte, hinterfragte und mit Überzeugung seine eigene Meinung vertrat. – Menschen, die ihn kannten, wird sein Wesen, sein Humor und seine Geselligkeit in guter Erinnerung bleiben. EDITH FRICKER, BUBEND ORF FOTO: Z VG


Region Liestal

ObZ 30. Januar 2020

Wenn Musik die Herzen berührt

Liestal Die Steppin Stompers und ihre Gäste zeigten sich am Kirchenkonzert in Bestform ULRICH FLURI

Von der «Halbwertszeit» dieser Dixieland-Band können die meisten Musikformationen nur träumen. Die 1966 gegründeten Liestaler Steppin Stompers zeigen nämlich bis heute keine Ermüdungserscheinungen und wirken in ihren Auftritten nach wie vor unersättlich. Diese Band mit Kult-Status ist aus der regionalen Jazzszene denn auch nicht mehr wegzudenken und steht weiterhin auf dem Podest der beliebtesten kulturellen Baselbieter Exportartikel. Die Patina der Reife hat ihrem fetzigen und gewitzten Dixieland-Stil im Verlaufe der vielen Jahrzehnte ihrer Bühnenpräsenz nichts anhaben können. Klar, dass das blinde Zusammenspiel dieser sechs Top-Entertainer mitunter deshalb so gut funktioniert, weil man bereits sehr lange zusammen Musik macht. Da ist es dann kein Problem mehr, manche Standards ein wenig zu verbiegen, zu kneten und zu klopfen, bis sie ins individuelle Steppin-Stompers-Konzept passen. So etwa bei Ausflügen in die Volks- und Rockmusik oder in die Klassik. Davon konnte sich das treue Publikum am vergangenen

Adam Taubitz im virtuosen Geigenspiel.

Sonntagabend in der vollbesetzten Liestaler Stadtkirche begeistert überzeugen. Plüme Imhofs Sinnlichkeit So ausgebufft die Stompers auf der Bühne brillierten, die im Programm als Gäste aufgeführten René Hemmig, Gitarre, Plüme Imhof, Gesang, Adrian Schäublin, Piano, Adam Taubitz, Violine sowie das Liestaler Chäller Chörli standen den Hauptdarstellern musikalisch in nichts nach und mischten das Konzert wohltuend assortiert auf. Allen voran der Seeländer Mundart-Rocker Plüme Imhof, der mit seinem frischen und ehrlichen Gesang die emotionalen Glanzpunkte des Abends setzte. Seine beschwingten Melodien mit tiefgründigen Texten zum Nachdenken waren ein akustischer Gegenpart zu den eher wuchtigen Jazzklängen und wirkten wie Balsam für die Seele. Mit dem Ohrwurm «Hie bini deheim» sorgte der Hochkaräter aus der Berner Rockszene und zeitweilige Weggefährte von Polo Hofer für eine feierliche GänsehautStimmung im Kirchenraum, wie sie für solche Konzerte praktisch nicht mehr zu toppen ist. «Meine Musik soll die

Herzen der Menschen berühren», sagte der sichtlich zufriedene Plüme im Gespräch mit der «ObZ». Viel sinnliche Tiefe kam auch im stimmlich lupenreinen Gesang des 13köpfigen Chäller Chörlis zum Ausdruck. So etwa beim Afro Song «Egalile», den Urs Bürgi am Schlagzeug dezent begleitete. Für das Stück «Everybody Loves on Saturday Night» hat Bandleader Hansi Rudin eine besondere Premiere angekündigt. Bob Hägler brillierte da nicht nur als Solo-Trompeter, sondern auch als Solo-Sänger, und das mit seiner rauchigen Stimme ganz akzeptabel. Im Weiteren gehört das virtuose Geigenspiel von Adam Taubitz seit Jahren zu den Konzerthöhepunkten. Sein weitgefächerter stilistischer Mix kam etwa im rassigen Rhythmus des Klassikers «Rondo alla turca» sehr schön zum Ausdruck. «Ihn bei uns zu haben ist wie wenn Ronaldo beim FC Liestal spielen würde», sagte Hansi Rudin mit berechtigtem Stolz. Und stolz dürfen sie wirklich sein, die Steppin Stompers mit ihren Gästen. Denn sie haben an diesem Abend die Magie der Musik spürbar gemacht und dem Publikum einmal mehr tüchtig eingeheizt.

Plüme Imhof, Gast aus Bern sorgte für Gänsehaut.

FOTOS: U. FLURI

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Geschichte vom alten Russ Liestal Linard Candreia las zusammen mit seiner Tochter

Der Raum im Parterre der Kantonsbibliothek war am letzten Sonntagmorgen rappelvoll, als der Autor Linard Candreia und seine Tochter Silvana das Podium bestiegen. Nach der Begrüssung von Direktor Gerhard W. Matter sang Silvana das alte Auswanderungslied von Tumasch Dolf in einer Neuinterpretation in Surmiran. Mit «Bun di!» begrüsste Linard Candreia das Publikum. Der Autor, der seinen Wohnsitz seit 2003 in Laufen hat, ist Lehrer am Progymnasium, Schriftsteller, Publizist und Landrat. Er hat ganze vier Jahre akribische Recherche- und Schreibarbeit für sein neues Buch «Der alte Russ» verwendet. Wie in zwei seiner früheren Werke geht es um Auswanderung. Mehrere Zufälle führten ihn zu Peter Balzer (1797 und 1883), der mit 17 Jahren in Begleitung eines Engadiner Zuckerbäckers nach Odessa am Schwarzen Meer auswanderte, um dort das Handwerk eine Bäcker-Konditors zu erlernen. Dort lernte er den Zaren Alexander kennen und wurde erster Zuckerbäcker am Kreml. Er heiratete die reiche Karoline von Erasmus und hatte mit ihr einen später erfolgreichen Sohn. Immer wieder zog es Peter auf die Märkte anderer Grossstädte, wo er Liköre und Weine verkaufte. Nach dem Tod seiner Frau trieb ihn das Heimweh zurück in sein Dorf, wo er im Alter von 86 starb.

Die Matinee bestand aus freier Erzählung Candreias, kurzen Lesungen, verquickt mit den von Silvana geschriebenen und vorgetragenen Liedern. Man erfuhr nicht nur viel über Peter Petrowitsch Balzer, sondern auch über das Zeitgeschehen. «Der alte Russ» ist kein Roman, sondern eine quellengestützte, sorgfältige Biografie, dargeboten in chronologisch angeordneten Anekdoten, die von kursiv gedruckten Originaltexten des Enkels von Peter durchwoben sind. Einiges ist jedoch fiktional. So ist ein Buch entstanden, das nahe an der historischen Wirklichkeit und Plausibilität bleibt. Die Leserschaft möchte wissen, ob eine Geschichte «wahr» sei. Die mit fiktionalen Episoden angereicherten Erzählungen sind oft im literarischen Sinne wahrer als dürre Fakten. Diese Kunst der Umsetzung beherrscht Candreia. Die romanischen Lieder von Silvana wirkten authentischer als die oft schlagerhaften, zeitlosen Lieder auf Deutsch. Der Buchverkauf und die Signierstunde zeigten das Interesse an diesem gelungenen Buch. Gerade in der Schweiz müsste das Thema Auswanderung im 19. Jahrhundert die Einstellung zu heutigen Zuwanderung verändern. Linard Candreia: Der alte Russ. Eine Bündner Auswanderungsgeschichte, Edition Somedia, Glarus/Chur 2019 THOMAS BRUNNSCHWEILER

Autor Linard Candreia und seine Tochter Silvana.

FOTO: T. BRUNNS CHWEILER

Volg-Rezept

Rätselspass mit der ObZ

Pochiertes Pouletbrüstli an ApfelHaselnuss-Vinaigrette

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(für 4 Personen) Zutaten: 1 l Geflügelbouillon – 1 Lorbeerblatt – 4 Pouletbrüstli – Salz, Pfeffer aus der Mühle Zutaten Vinaigrette: 4 EL Haselnüsse, grob gehackt – 3 EL Apfelessig – 1 Msp. Salz – Pfeffer aus der Mühle – 1 EL Rapsöl – 1 Apfel, klein, rotschalig – 4 Peterlizweige, fein geschnitten Zubereitung 1. Bouillon mit Lorbeerblatt aufkochen. Pouletbrüstli würzen, in der heissen Bouillon während ca. 15 Min. pochieren, d.h. unter dem Siedepunkt ziehen lassen. 2. Für die Vinaigrette Haselnüsse ohne Fettzugabe in Bratpfanne rösten. Abkühlen lassen. Essig, Salz und Pfeffer verrühren. Öl darunter rühren. 3 EL Sud aus Pfanne nehmen und dazu rühren. Apfel entkernen und fein würfeln, mit Peterli und Haselnüssen zur Vinaigrette geben. 3. Pouletbrüstli aus dem Sud nehmen, trocken tupfen, schräg in Tranchen schneiden und zusammen mit Vinaigrette anrichten. Zubereitung ca. 20 Min. Dazu passt dampfgegarter Wirz.


Region Liestal

ObZ 30. Januar 2020

Alles dreht sich ums Örgeli

Lausen 62 Drehorgelspielerinnen und -spieler trafen sich zum Stelldichein BEAT EGLIN

Zum fünften Mal seit 2012 trafen sich 62 Orgelspieler in der Mehrzweckhalle Stutz in Lausen zu ihrem internationale Drehorgel-Wintertreffen. «Der Anlass findet alle zwei Jahre statt», sagte OKPräsident Daniel Widmer, der auch selbst Vorstandmitglied der Basler Drehorgel-Freunde ist. Er besitzt und spielt seit 1985 Drehorgeln. Seine Musikreisen führten ihn durch Europa und bis nach Japan. Die Basler DrehorgelFreunde gibt es seit 16 Jahren. Zum Vereinszweck gehören Austausch, Geselligkeit, Bewahrung des Kulturgutes und die Organisation von Anlässen. In Lausen nahmen am letzten Sonntag 15 Spielerinnen und Spieler aus Deutschland teil. Die weiteste Anreise hatte ein Berliner. 47 kommen aus der ganzen Schweiz. Der Besucherstrom war enorm. Über 800 Besucher wollten den Melodien der altehrwürdigen Musikgeräte zuhören. Wichtig für die Örgeler sind Museen, die ihre grossen und kleinen Orgeln auch dem Publikum zugänglich machen. In unserer Region gibt es das Harmonium- und Orgelmuseum in Liestal, das Musikautomatenmuseum in Seewen, die Wunderwelt der mechanischen Musik und das Spielzeug Welten Museum in Basel. Daniel Widmer und seine Kollegen erfreuen sich an den nostalgischen Melodien. Zudem ist es ein Hobby, das nicht nur kostet. «Man kann mit dem Erlös auch einmal eine Rolle kaufen», sagte er. Damit sind die gelochten Papierrollen gemeint, die in die Orgeln einge-

120-jährige Orgel mit Walze.

Eveline und Paul Gysin aus Arboldswil. spannt werden. Beim Drehen ertönt dann die Musik. Das ganze Jahr Örgeli Orgelfestivals gibt es vom Frühling bis in den Herbst hinein. Man könnte fast an jedem Wochenende irgendwo musizieren. Im Winter ist es aber draussen zu kalt für die empfindlichen Instrumente und die Örgelimanne. Da kommt das Lausner Festival gerade richtig. Durch die gemeinsame Leidenschaft entstehen Freundschaften über Landesgrenzen hinaus. Orgelspieler gibt es auch in England, den USA und sogar Russland. Das Örgeli ist auch ein Katalysator, sagt Widmer: «Wenn man mal frustriert

FOTOS: WWW.FOTOS HOP PER.CH

ist, kann man daheim Musik machen.» Neben den fahrbaren Orgeln boten Händler an 17 Ständen auch allerlei zum Thema Orgeln an. Von der richtigen Bekleidung bis zum Souvenir oder Rollen und Walzen war alles zu haben. Und vielleicht findet man irgendwo – wie auf dem Flohmärt – einen schon lange gesuchten Schatz. Die Orgeln wurden den ganzen Tag gespielt. Eine nach der anderen kam an die Reihe und die Besitzer drehten die Kurbeln mit grossem Stolz. Um jedes Instrument versammelten sich die Zuhörer und nahmen die altbekannten Melodien genüsslich in sich auf. 14. Juni, 11.15 Uhr, Drehorgel-Matinee im Museum f. Musikautomaten Seewen.

Märt mit Orgeln und Zubehör.

Ovationen für eine grosse Stimme THOMAS BRUNNS CHWEILER

Regula Mühlemann, die Schweizer Starsopranistin, ist bei den Baselbieter Konzerten keine Unbekannte. So liess sich am 14. Januar das Publikum nicht lange bitten; die Stadtkirche war bis auf einen einzigen Platz ausverkauft. Wer die Peer-Gynt-Suite Nr. 1 von Edvard Grieg in der Fassung für grosses Orchester kannte, staunte, wie klar, durchhörbar und doch emotional wahrhaftig CHAARTS (Chamber Artists) diese vierteilige Programmmusik interpretierten. Schon die «Morgenstimmung» wusste durch geschmeidige Agogik, Tempowechsel und dynamische Fassetten zu gefallen. «Anitras Tanz», eine Mazurka, kam beschwingt und federleicht daher. Im letzten Suitensatz «In der Halle des Bergkönigs» war die unglaubliche Temposteigerung zum Fortissimo perfekt herausgearbeitet. Die eingängige Melodie wurde auch als Leitmotiv in Fritz Langs Film «M – Eine Stadt sucht einen Mörder» oder in Fernsehserien wie «Die Simpsons» oder «Dr. House» eingesetzt. Danach sang Mühlemann vier Lieder von Grieg. Ihre helle, sanfte und klare Stimme mit guten Phrasierungen besitzt eine unerhörte Kraft. «Solveigs Lied» interpretierte sie mit glaubwürdiger Emotionalität und ohne falsches Pathos, wobei sie auch die Kleinfiguren wunderschön herausarbeitete. Feenlieder Der Abend stand unter dem Motto «Feenlieder». So begann Jules Massents Arie der Fee aus der Märchenoper «Cendrillon». «Ah douce enfant!» begann mit virtuosen Tonsprüngen und

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Jüdisches aus aller Welt Von chassidischer Tanzmusik über Gesänge der sephardischen Juden aus dem spanischen Raum bis zu den singenden Bemühungen israelisch-palästinensischen Dialogs durchmessen der Kammerchor Munzach und die zwei Instrumentalistinnen ein weites Feld jüdischer Musikkultur. Neben der inzwischen ziemlich bekannten jüdischen Klezmermusik werden unter anderem einige sephardische Gesänge unser Programm prägen. Die Sepharden sind eine jüdische Strömung, die im ganzen Mittelmeerraum verbreitet ist und sich mit diversen Einflüssen verbunden hat. So zum Beispiel entstand ein Judeo-Spanisch als eigene Sprache der spanischen Sepharden. Auch in der Musik ist dieser Einfluss unverkennbar und etwas ganz Neues entsteht, wenn sich das spanische Feuer und das südländische Licht mit dem jüdischen Schwermut paart. Viktor Ullmanns hebräische Chorstücke aus Theresienstadt, dem VorzeigeGhetto der Nazis und Shoul Beresowskys «Unter di Churwes von Poylen (Unter den Trümmern von Polen)» wiederum sind mit der schweren Geschichte der Juden verbunden, die trotz ihrer Bekanntheit nichts an Aktualität verloren hat. Inmitten eines aktuellen Brennpunkts stellt sich dagegen Linda Hirsch-

horns «Not by Might but With Love», welches sie für ein Brückenprojekt israelisch-palästinensischen Dialogs komponiert hat. Die Instrumentalmusik, gespielt von Johanna Lamprecht an der Bratsche und Judith Flury am Klavier, steht durch vielseitige vokale Bezüge nicht für sich, sondern kann im Dialog mit den Vokalwerken gehört werden. So sind die Hebräischen Melodien von Joseph Joachim unter dem Eindruck von dem Gedicht-Zyklus «Hebräische Gesänge» des Lord Byron entstanden und Max Bruchs «Kol Nidrei» hat ebenfalls Anklänge an einen dieser Byron’schen Gesänge und ist durch seinen Titel mit dem traditonellen Bussgesang des jüdischen Jom-Kippur-Fests verbunden. Eine moderne Version von Melodien mit jüdisch-hebräischem Einfluss werden mit den «Five Hebrew Love Songs» des zeitgenössischen Amerikaners Eric Whitacre erklingen. Hier vereinigen sich Bratsche, Klavier und Chor zum krönenden Abschluss eines zumindest teilweise die Vielgestaltigkeit jüdischer Musikkultur einfangenden Programms. Freitag, 7. Februar, 20 Uhr, Pfarrei Dreikönig Füllinsdorf, Sonntag, 9. Februar, 11 Uhr, Restaurant zur Mägd Basel mit Apéro, Eintritt frei, Kollekte, www.munzachchor.ch KAMMERCHOR MUNZ ACH

«s’Konfetti»

Vorfasnachtsveranstaltung am 15. Februar

Am 15. Februar führt die Tambourenund Pfeiferclique Bubendorf die traditionelle Vorfasnachtsveranstaltung «s’Konfetti» unter dem Motto «End oft he Road» in der Mehrzweckhalle in Bubendorf durch. Abwechslungsreiche Vorfasnachtshöhepunkte mit Auftritten der Tambouren- und Pfeiferclique Bubendorf, unterhaltsame Rahmenstücke, Schnitzelbänke und fetzige Guggenmusik der Sambaschränzer und Fränkeschränzer runden das Programm ab. Anschliessend gemütlicher Ausklang in der Konfetti-Bar. Türöffnung/Abendkasse um 18.30 Uhr. Nachtessen ab 18.30 Uhr. Programmbeginn 20 Uhr.

Vorverkauf: Dienstag, 4. und 11. Februar, 19.30 bis 20.30 Uhr, im TPC-Cliquenkeller, Schulhaus Dorf, UG, Hintergasse 22, Bubendorf. Eintritt: Erwachsene 20 Franken, Kinder bis 16 Jahre 15 Franken. Es gilt: «s’het – so lang’s het». Die Tambouren- und Pfeiferclique Bubendorf lädt herzlich zum Konfetti ein und freut sich, die Gäste mit einem bunten Programm auf die Fasnacht einstimmen zu dürfen. s’Konfetti, 15. Februar, Vorfasnachtsveranstaltung der Tambouren- und Pfeiferclique Bubendorf, neue Mehrzweckhalle Bubendorf, www.tpcb.ch TAMBOUREN- UND PFEIFERCLIQUE BUBENDORF

«D’Krieger sind do, d’Fasnacht chan cho» Die Fasnacht in Füllinsdorf hat ihr Sujet: «D’Krieger sind do, d’Fasnacht chan cho». Die diesjährige Plakette zeigt eine Pyramide mit einem Totenkopfpharao in der Mitte, welcher das Füllinsdörfer Wappen als Kopfschmuck trägt. Mit dem diesjährigen Sujet möchten die Elbisrugger zeigen, dass sie die alten Traditionen nicht aussterben lassen wollen und auch im Jahr 2020 bereit sind alles für die Fasnacht zu geben. Die Elbisrugger Füllinsdorf wünschen allen eine schöne Reise durch die Fasnacht 2020. D’ELBISRUGGER

D’Fasnacht chan cho.

FOTO: Z VG

Geschäftsnotizen Symbiotisches Ensemble: Regula Mühlemann und CHAARTS Chamber Artists. Tremoli. Das nuancenreiche Lied liess Mühlemanns makellose Stimme und ihre stimmliche Bandbreite von lyrischem bis dramatischem Ausdruck zur Geltung kommen. Das erste Stück nach der Pause war «Ninfe! Elfi! Silfi!» (Nymphen, Elfen, Sylphen) aus Verdis «Fals-

Grosse Stimme füllte die Kirche: Regula Mühlemann. FOTOS: T. BRUNNSCHWEILER

taff», ein schwirrendes Stück bei dem man die gute Atemtechnik der Solistin studieren konnte. Als Olympia in «Les oiseaux dans la charmille» (Die Vögel in der Laube) verkörperte Mühlemann das Mechanische des weiblichen Androiden gestisch, mimisch und stimmlich hervorragend. Zweimal sank sie vornüber und Hornist Thomas Gallart zog sie zum Gaudi aller mit einem grossen Schlüssel wieder auf. Mit Griegs PeerGynt-Suite Nr. 2 schloss man am Beginn an. Mit Paminas «Ach, ich fühls …» aus Mozarts «Die Zauberflöte» bescherte die Sopranistin durch die Auslotung der Arie Gänsehautmomente. «Je veux vivre dans le rêve» aus Gounods Oper «Roméo et Juliette» beschloss einen unvergesslichen Konzertabend. Das schönste Kompliment kam von einer Sopranistin, die schon an der Mailänder Scala und am Teatro Colón in Buenos Aires gesungen hat. Sie sagte: «So sollte man singen können.»

Intuitives Malen: Montag ist Maltag! pr. Ab dem 2. März öffnet das Atelier jeweils am Montagnachmittag und abends seine Türen für das Intuitive Malen mit Acrylfarben und Ölpastellkreiden. Intuitives Malen heisst: offen zu sein, die versteckten Geheimnisse und unerkannten Möglichkeiten im Un-

Intuitives Malen.

FOTO: Z VG

terbewussten in die Malprozesse einfliessen zu lassen. «Sei einfach anwesend, male und beobachte, wohin diese kreative Reise dich führt.» Die Einleitung und Gestaltung der einzelnen Lektionen sind mit spielerischen Ansätzen gestaltet. Es sind keine Vorkenntnisse nötig. Die 2,5-h-Lektionen à 120.– (inkl. Material) können einzeln oder in einem Block von drei oder sechs aufeinander folgenden Montagen besucht werden. Anmeldung bitte eine Woche im Voraus. Mal- und Zeichenschule Martine Rhyner, Schild Areal Liestal, Eichenweg 3, master@agir.ch, Tel. 061 903 00 88, 079 320 08 38 www.mal-zeichenschule.ch


8 ObZ

Veranstaltungen / Diverses

30. Januar 2020

Stadt Liestal: Wahlen vom 9. Februar 2020:

Liste 3

Diagnose Demenz:

Unsere Kandidatinnen und Kandidaten für den Einwohnerrat

Kostenloses Angebot für Freiwillige, p3egende und betreuende Angehörige Betreuen Sie einen Menschen, der am Anfang einer Demenz steht oder bei welchem bereits die Krankheit diagnostiziert wurde? Möchten Sie sich mit Menschen austauschen, Erfahrungen teilen und erfahren, wie sie Energie tanken können ?

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1953, e. Geschäftsführer Detailhandel

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Wann:

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Rotes Kreuz Baselland, Fichtenstrasse 17, Liestal

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1981, Koch / Gastronom

Für alle Interessierten, die eine demente Person p6egen und betreuen. Fachreferenten vermitteln Wissen und Tipps, damit die Begleitung gut gelingt.

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1963, Informatiker

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1983, Chauffeur Getränkehandel

1961, Berufsoffizier Luftwaffe

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Region Gelterkinden

Vorbereitungen für die «pro 20» laufen

Gelterkinden Vom 15. bis 17. Mai findet in Gelterkinden wieder eine Gewerbeausstellung statt MARC S CHAFFNER

Drei Tage lang zeigt die «pro 20» gewerbliche Vielfalt und bietet Unterhaltung aus der Region. Für die Gelterkinder Gewerbeausstellung steht wie vor vier Jahren an der «pro 16» das Zeughausareal mit einer Fläche von 1800 Quadratmetern zur Verfügung. Auch qualitativ soll der hohe Stand von 2016 erreicht werden: «Die Aussteller und Gastrobetriebe waren sehr zufrieden und das Echo der Besucher war sehr gut», sagt Georges Fuhrer, der auch diesmal wieder das OK-Präsidium übernommen hat. Basierend auf den Erfahrungen aus der «pro 16» würden die internen Abläufe leicht optimiert. Auch kleinere Anregungen seitens der Aussteller seien aufgenommen worden, berichtet Georges Fuhrer. Momentan ist das OK damit beschäftigt, die Detailplanung zu Ende zu führen, die Ausstellerplätze definitiv zuzuordnen und Absprachen mit den Gastronomiebetrieben zu führen. 77 Aussteller haben sich bereits angemeldet, «mit Potenzial nach oben», wie Georges Fuhrer anfügt. 2016 seien 93 Aussteller beteiligt gewesen. Es brauche jetzt noch ein bisschen Engagement und Überzeugungsarbeit, aber das sei auch letztes Mal so gewesen. Georges Fuhrer ist zuversichtlich, dass die «pro 20» auf gutem Weg ist. Für die Verpflegung werden zehn Gastronomie-Lokale und eine Bar sorgen. Wie letztes Mal sind Grilladen, Schweizerische wie auch ausländische Küche vorgesehen. Der Fussballclub wird zusammen mit dem Turnverein das Eventzelt bewirten. Neu werden diesmal ein paar Stras-

Öffnungszeiten

Freitag 15. Mai Ausstellung 16–21.30 Uhr Restaurants/Bars 16–2 Uhr Samstag 16. Mai Ausstellung 10–21.30 Uhr Restaurants/Bars 10–2 Uhr Sonntag 17. Mai Ausstellung 10–18 Uhr Restaurants 10–21 Uhr

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Holzereiarbeiten

An der Kantonsstrasse von Sissach nach Wintersingen müssen dürre Bäume entfernt werden. Vom 3. bis 6. Februar kommt es zu Verkehrsbehinderungen. Auch an der Kantonsstrasse von Wintersingen nach Magden sind Holzereiarbeiten nötig. Vom 10. bis 14. Februar wird die Strasse gesperrt. OBZ

Gemeindenachrichten

Böckten

Wie schon die «pro 16» vor vier Jahren findet auch die «pro 20» auf dem Zeughausareal statt. senmusikanten durch das Gelände ziehen und da und dort mit einem musikalischen Auftritt überraschen. Ebenfalls neu ist, dass ein DJ die Zeit zwischen den Programmpunkten attraktiver gestaltet. Wieder dabei ist natürlich die Regionale Musikschule Gelterkinden (RMSG), ebenso das Jugendsinfonieorchester Oberes Baselbiet und die «Aloha Linedancers». Für die Abendunterhaltung hat das OK verschiedene Bands aus der Region, aber auch mit internationalem Flair, engagiert. Den Freitagabend bestreiten «The Phoenix Brothers w/ Harry Prendergast» aus Irland, am Samstagnachmittag spielt die Baselbieter Dixieland-Jazzgruppe «The Melody Makers», am Samstagabend steht die Rock-Coverband «Almost Famous» auf der Bühne. Den Sonntag wird die Jeepers Creepers Traditional Jazz- & Bluesband bereichern.

Für die kleinen Gäste wird ein Kindertreff eingerichtet, damit die Eltern entspannt durch die Ausstellung spazieren können. Ausserdem warten auf die Kinder ein Nostalgiekarussell und ein Veloparcours Das Verkehrskonzept wird von 2016 übernommen, das heisst, die Besucherströme sollen möglichst auf den öffentlichen Verkehr geleitet werden. Die Buslinien 100 bis 105 fahren an diesem Wochenende gratis zur «pro 20». Daneben ist eine beschränkte Zahl Aussenparkplätze vorhanden. Der Hauptgewinn der Lotterie ist diesmal ein Renault Clio TCe 10 CEN MT 6, unterstützt durch die Garage Buser in Ormalingen. Bei letzterer lädt das OK am 7. Februar ab 16 Uhr zum «Zvieri» ein, während die Autos mit «pro 20»-Aufklebern bestückt werden. www.pro20.ch

FOTO: ARCHIV/NICOLE NARS-ZIMMER

Das OK mit Präsident Georges Fuhrer (vorne 2. v. l.). FOTO: ARCHIV/B. REINHARD

Referendum zum Quartierplan Gemsacker Verfügung vom 15. Januar 2020 betreffend Zustandekommen eines Referendums. Die Gemeindeverwaltung Böckten, gestützt auf § 61 des Gesetzes vom 7. September 1981 über die politischen Rechte (GpR) sowie auf die Berichte über die Prüfung der Unterschriftenlisten des am 13. Januar 2020 fristgerecht eingereichten Referendums gegen Traktandum 4 des Einwohnergemeindeversammlungsbeschlusses vom 13. Dezember 2019 betreffend Genehmigung Quartierplan Gemsacker inkl. Krediterteilung im Betrag von CHF 775 000.00, verfügt: 1. Das Referendum gegen Traktandum 4 des Einwohnergemeindeversammlungsbeschlusses vom 13. Dezember 2019 betreffend Genehmigung Quartierplan Gemsacker inkl. Krediterteilung im Betrag von CHF 775 000.00 ist zustande gekommen, nachdem es die gemäss § 49 Abs. 1 des Gemeindegesetzes verlangte Anzahl Unterschriften aufweist. 2. Die Zahl der gültigen Unterschriften beträgt 115. 3. Veröffentlichung in den Gmeini Nochrichte und Mitteilung an das Referendumskomitee c/o Donat Oberson, Bündtenweg 39, 4461 Böckten. Rechtsmittelbelehrung: Gestützt auf §§ 88 und 90 GpR kann gegen diese Verfügung innert 3 Tagen seit ihrer Publikation in den Gmeini Nochrichte beim Kantonsgericht des Kantons Basel-Landschaft (Abteilung Verfassungs- und Verwaltungsrecht) Beschwerde erhoben werden. Der Beschwerde kommt nur aufschiebende Wirkung zu, wenn sie vom Kantonsgericht angeordnet wird. Das Beschwerdeverfahren kann Kostenfolgen auslösen. Der Gemeinderat hat den Abstimmungstermin auf den Sonntag, 22. März 2020, festgelegt.

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Seit vier Jahren ist der Familienvater und Finanzfachmann Patrick Tschudin ein engagiertes Mitglied der Gemeindekommission Gelterkinden. Seine langjährige Projekt- und Führungserfahrung konnte er auch als Präsident der Geschäftsprüfungskommission Gelterkinden optimal einsetzen. Ein richtiger Gewinn für unsere Gemeinde. Schön, dass sich Menschen wie Patrick Tschudin für das Wohl von Gelterkinden einsetzen. Ich schätze dies sehr. Mich überzeugen seine Stärken im strategisch-konzeptionellen Den-ken

und sein pragmatisches Handeln. Gelterkinden wird als Zentrumsgemeinde mit überdurchschnittlichem Bevölkerungswachstum einige Herausforderungen zu meistern haben. Ich bin überzeugt, dass wir mit Patrick Tschudin eine äusserst kompetente Person in der Gemeindekommission für die kommenden Aufgabenstellungen haben. Es freut mich, dass er bereit ist für eine Wiederwahl. Meine Stimme am 9. Februar hat er! MICHAEL HERRMANN, EHEMALIGER LANDRAT, GELTERKINDEN

Informiert und engagiert Peter Gröflin empfehle ich für den Gemeinderat, da ich ihn kenne ich aus der Zusammenarbeit in der Kirchenpflege, in der er mir damals auffiel durch seine seriösen und gut recherchierten Beiträge, was alle sehr schätzten. Er war und ist immer gut informiert und setzt seine Kenntnisse zum Wohl der Gremien ein, in denen er mitarbeitet. Seit sieben Jahren vertritt er die reformierte Kirchgemeinde Gelterkinden in der Synode. Hilfsbereit sprang er ein als Gesprächsleiter der Kirchenpflege in Ermange-

lung deren Präsidenten an den Kirchgemeindeversammlungen. Jahrelang engagierte er sich in der Blaukreuz-Jugendgruppe, mit der er die jährlichen Traubensaftlieferungen ausführte. Am Weihnachtssonntagmorgen leitet er mit Matthias Alig zusammen das KurrendeSingen. Ich schätze an ihm, dass er als EVP-Mitglied die christlich-ethischen Grundwerte vertritt und dort nicht eine konservative, sondern eher liberale, tolerante und vermittelnde Haltung einnimmt. URS ULA HAND SCHIN, GELTERKINDEN


Kirchen Reformierte Kirchgemeinde Gelterkinden-Rickenbach-Tecknau Donnerstag, 30. Januar 14.00 Spielnachmittag. Im Kirchgemeindezentrum Freitag, 31. Januar 20.00 Living Room im Unterrichtshüüsli. Thema: Klimawandel und Bibel Sonntag, 2. Februar 10.00 Sonntagschule im Kirchgemeindezentrum 10.10 Kinderhüäti im Unterrichtshüsli 10.15 Gottesdienst in der Kirche mit Vorstellung des Jahresspendenprojekts 2020. Pfr. Samuel Maurer. Ernährungssicherung in den Südanden, Bericht durch Claudia Quispe Rampa von der Mission 21. Kollekte und Erlös fliessen ins Jahresspendenprojekt. Organistin: Alexandra Weidlich. Fahrdienst: Peter Bez, 061 981 24 21 Ab 11.30 Anschliessend sind alle zu einem Suppenzmittag im Kirchgemeindezentrum eingeladen 19.15 Abendgottesdienst in Rickenbach. Pfr. Samuel Maurer. Organist: Adrian Schäublin. Kollekte: Institut Bossey (kantonal) Montag, 3. Februar 19.45 Kirchenchor. Probe im Kirchgemeindezentrum Dienstag, 4. Februar 11.00 Gottesdienst im Altersheim Mittwoch, 5. Februar 8.30 Mittwuch Zmorge im Kirchgemeindezentrum 9.00 Kiddis Träff im Pfarrhaus Allmend 19.10 Taizé Feier – Stille-Lieder-Gebet 20.00 Bibliolog in der Kirche mit Eva Schelker Donnerstag, 6. Februar 14.00 Altersnachmittag im Kirchgemeindezentrum, es spielt das Flötenensemble unter der Leitung von Regula Maier. Fahrdienst: V. Dehning, 079 963 41 53 Samstag, 8. Februar 9.00 Mädelsclub im Unterrichtshüsli 14.00 Jungschi im Unterrichtshüsli Amtswochen 27. Januar bis 2. Februar: Samuel Maurer 3. bis 16. Februar: Eric Hub Katholische Kirche Gelterkinden und Umgebung Samstag, 1. Februar/Pfarreiabend 18.00 Festgottesdienst an Mariä Lichtmess mit Kerzensegnung und anschliessend Pfarreiabend im Pfarreisaal mit feinem Nachtessen. Anmeldung fürs Nachtessen ist bis Donnerstag, 30. Januar, telefonisch bei Pfarramt, 061 981 11 25, erbeten. Danke im Voraus. Willkommen Klein und Gross Dienstag, 4. Februar 12.15 Offener MittagsTisch. Anmeldungen bis Montag, 12.00 ans Sekretariat, Telefon 061 981 11 25 Rosenkranz in Gelterkinden ist am Mittwoch und Donnerstag, jeweils um 8.30 Ökumenische Gottesdienste Altersheim Gelterkinden: − Dienstag, 11.00 Altersheim Ormalingen: − Donnerstag, 10.00

ObZ 30. Januar 2020 Katholische Kirche Sissach Samstag, 1. Februar 10.00 Fiire mit de Chline Sonntag, 2. Februar 10.00 Fiire mit de Chline 11.00 Familiengottesdienst mit Kinderfeier, Beginn Firmweg Oktober 2020, Kerzensegnung und Blasiussegen 18.00 Santa Messa Mittwoch, 5. Februar 9.15 Ökumenische Morgenfeier 18.00 Eucharistiefeier ital./dt. mit Brotsegnung zum Gedenktag der heiligen Agatha 19.30 Zeit für die Bibel Donnerstag, 6. Februar 15.00 Ökumenische Andacht, APH Homburg, Läufelfingen Freitag, 7. Februar 8.00 Eucharistische Anbetung mit Rosenkranz 10.15 Ökumenische Andacht, APH Mülimatt, Sissach 14.00 Seniorentreff Montag bis Freitag 8.00 Rosenkranzgebet Evangelisch-methodistische Kirche Gelterkinden Samstag, 1. Februar 10.00 Dankesbrunch 14.00 Jungschar Sonntag, 2. Februar 10.15 Gottesdienst (Marietjie Odendaal) und Metro, anschliessend ausserordentliche Bezirksversammlung

9.30 Gottesdienst mit Pfarrer Christian Bühler. Anschliessend Kirchenkaffee SONNTAGSSCHULE Alle Kinder zwischen 4 und 12 Jahren sind herzlich willkommen. 2. Februar, 9.30 bis 10.30 während der Gottesdienste in Oltingen im Unterrichtszimmer. Leitung: Silvia Eschbach und Ramona Vargas Jungschi Waislige Samstag, 8. Februar, 14.00 bis 17.00. Unser Thema: Versuchung. «Mitti» 18.00 bis 21.00. Info: Wir sind draussen. Bitte entsprechende Kleider Reformierte Kirchgemeinde Ormalingen–Hemmiken Freitag, 31. Januar 18.00 bis 21.00 «Rainbow- Treff» im Pfarrhaus in Ormalingen Samstag, 1. Februar 9.00 bis 12.00 Konfirmandenunterricht im Pfarrhaus Ormalingen Sonntag, 2. Februar «Sonntags-Pfarrhaus» im Pfarrhaus Ormalingen, Thema: «Licht & Dunkel». Kommen und Gehen, wann ich will – teilnehmen, wo ich will! Dienstag, 4. Februar 14.00 Handarbeitsgruppe im Pfarrhaus Ormalingen 19.30 «Durchs finstere Tal zum gedeckten Tisch – Psalm 23» Erwachsenenbildungsreihe zu den Psalmen im Pfarrhaus Ormalingen, Pfarrer Daniel Hanselmann und Pfarrer Detlef Noffke

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Das Sonntags-Pfarrhaus ist da! Kommen und gehen – wann ich will und teilnehmen, wo ich will! 2. Februar, 8.30 bis 12 Uhr im Pfarrhaus Ormalingen. Gottesdienst findet für einmal nicht in der Kirche, und auch nicht nur für eine Stunde, sondern den ganzen Vormittag verteilt von 8.30 bis 12 Uhr in verschiedenen Blöcken im Pfarrhaus Ormalingen statt. Es gibt während dieser Zeit verschiedene Angebote für unterschiedliche Alters- und Interessengruppen. Jede und jeder kann für sich eine oder mehrere Veranstaltungen aussuchen. Für die Kleinsten wird eine Kinder-Hüeti angeboten. Im Mittelpunkt steht dabei das Thema «Licht und Dunkel», das sich durch den ganzen Morgen zieht. Die Blöcke umfassen traditionelle bis hin zu modernen Elementen. Daneben soll auch das Gespräch und gemütliche miteinander, genauso wie moderne Musik und die Diskussion einen festen Platz haben. Der Vormittag ist in vier unterschiedliche Blöcke aufgeteilt, und jeder kann entscheiden, wann er kommt und wie lange er bleibt, und natürlich welches Angebot er besuchen möchte … die ein-

zelnen Blöcke werden jeweils von einem Team gestaltet. Dazu ist das Pfarrhaus-Kaffee-Team für das leibliche Wohl besorgt. Der Anlass ist so geplant: • 8.30–9 Uhr Morgen-Gebet und liturgische Abendmahlsfeier (Pfarrhaus-Keller) • 9–10 Uhr Frühstück, Sonntagszeitung und Gespräch (mit «Gedanke zum Tag») • 9.30–10 Uhr Morgen-Singen (moderne und vertraute Lieder) (PfarrhausKeller) • 10.30–11.15 Uhr Generationen-Gottesdienst (mit 5. Primar) (PfarrhausKeller) • 11.15–12 Uhr Erfrischung & Aktivitäten (gr. und kl. Zimmer) • 11.30–11.45 Uhr «Thema des Tages» – ins Gespräch kommen (Pfarrhaus-Keller) • 11.55 Uhr Abschluss mit Segen und Lied (Pfarrhaus-Keller) • ab 12 Uhr Einfaches Mittag-Essen in Form einer Teilete (gr. Zimmer) Lassen Sie sich einladen! PFARRER D ETLEF NOFFKE UND DAS SONNTAGS-PFARRHAUSTEAM

Zentrum Ergolz, Ormalingen Freie Missionsgemeinde Gelterkinden Sonntag, 2. Februar 10.00 Gottesdienst «Chumm und lueg» im Lindenhof, mit Beni Sutter, Kinder-Gottesdienst parallel, anschliessend Apéro www.fmg-gelterkinden.ch Reformierte Kirchgemeinde Buus-Maisprach Samstag, 1. Februar 9.30 bis 11.00 Fiire mit de Chliine für Kinder ab 2½ bis zum 1. Kindergarten. Wir treffen uns in der Kirche Buus mit anschliessendem Znüni Sonntag, 2. Februar 10.00 Gottesdienst in Maisprach, geleitet von Pfarrer Daniel Hanselmann Dienstag, 4. Februar 19.30 Psalmen-Abend im Pfarrhaus Ormalingen. Die Psalmen – ihre bewegende Kraft «Vom Klagen zum Jubeln», wir vertiefen uns in ausgewählte Psalmen mit ihrer Kraft. Seien Sie herzlich willkommen Reformierte Kirchgemeinde Kilchberg-Rünenberg-Zeglingen Freitag, 31. Januar 17.00 Fyyre mit de Chlyyne, «Ich singe soo gärn», mit Leonie Mastellaro und Pfarrerin Regina Degen-Ballmer Sonntag, 2. Februar Kein Gottesdienst. Herzliche Einladung, den Gottesdienst in Oltingen zu besuchen Oltingen–Wenslingen–Anwil Sonntag, 2. Februar

Donnerstag, 6. Februar 10.00 Gottesdienst, Pfarrer Daniel Hanselmann, Buus Reformierte Kirchgemeinde Rümlingen Spaghettiessen Herzliche Einladung an alle, besonders an die, die neu in unsere Kirchgemeinde gezogen sind. Freitag, 31. Januar, ab 18.00, Alte Latärne in Häfelfingen Sonntagsschultag Samstag, 1. Februar 10.00 bis 16.00. Anmelden bei Maya Oberli, Wittinsburg Sonntag, 2. Februar 9.45 (Einläuten 9.30) Gottesdienst, Pfarrer Markus Enz. Orgel Susanne Müller. Kollekte für das ök. Institut Bossey. Im Anschluss an den Gottesdienst sind alle zum Kirchenkaffe im Raum der Kirchgemeinde eingeladen Konfcup Samstag, 8. Februar, Nachmittag in Muttenz Sonntag, 9. Februar 9.45 (Einläuten 9.30) Gemeinsamer Gottesdienst mit Läufelfingen in Rümlingen. Pfarrer Christoph Albrecht. Kammermusik von Girolamo Frescobaldi, Louise Farrenc und Philippe Gaubert. Reina Abe, Querflöte, Florian Mall, Cello, Yvonne Yiu, Klavier, Orgel. Kollekte für das Heks Reformierte Kirchgemeinde Wintersingen-Nusshof An gottesdienstfreien Sonntagen sind Sie herzlich eingeladen, den Gottesdienst in Sissach zu besuchen.

Sonntags-Pfarrhaus in Ormalingen: kommen und gehen, wann man will.

FOTO: ZVG

Parteien

Für Gröflin, Rüegg, Laube An der Standaktion vom letzten Freitagabend hatten die meisten Leute Zeit für Gespräche mit den Kandidatinnen und Kandidaten von SP, EVP und Grünen für die Gemeindewahlen. So konnte beispielsweise auch die Frage gestellt werden, wieso Peter Gröflin, Martin Rüegg und Roland Laube in den Gemeinderat gewählt werden sollen und was dies der Gemeinde bringen soll? Die Antwort auf solche Fragen ist einfach: Eine ausgewogene Vertretung der verschiedenen Parteien bringt Vorteile für die ganze Gemeinde. Dies zeigt die letzte Amtsperiode, in welcher die SP mit drei Leuten im Gemeinderat vertreten war. In dieser Zeit konnten viele wichtige Vorhaben geplant, umgesetzt oder abgeschlossen werden. Unter anderem waren dies der Neubau des Hallenbades, der neue Primarschultrakt, die Sanierung der Turnhalle, die Umgestal-

tung des Gemeindeparks mit Zugang zum Eibach, die Reduktion nächtlicher Lichtemissionen, Ausrüstung verschiedener gemeindeeigener Bauten mit Solarzellen, die Erarbeitung verschiedener Quartierpläne und vieles mehr. Die Phase mit den drei SP-Gemeinderäten war und ist für die Entwicklung von Gelterkinden eine sehr erfolgreiche Zeit. Auch in der Zukunft stehen wichtige Projekte an. Es ist deshalb sinnvoll, wenn mit Peter Gröflin, Roland Laube und Martin Rüegg wieder drei Leute aus dem Mitte-Links-Spektrum im Gemeinderat mitwirken können. Aus diesem Grund stehen die Kandidatinnen und Kandidaten von SP, EVP und den Grünen auf der Strasse und werben für ihre gemeinsame Liste für den Gemeinderat und die Gemeindekommission. SP GELTERKIND EN, EVP GELTERKIND EN UN D GRÜNE REGION GELTERKIND EN

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Gemeindewahlen Sissach

Mit der Wahl vom 9. Februar 2020 werden in Sissach der Gemeinderat und die Gemeindekommission gewählt. Für die Wahl in den Gemeinderat stellt sich nebst den bisherigen bürgerlichen Mitgliedern Fredi Bingeli und Daniel Stocker auch Stephan Marti zur Verfügung. Als Mitglied der Finanzplanungskommission durfte ich Stephan Marti als sehr sachkundige und zielorientierte Persönlichkeit kennen und schätzen lernen. Bei seinen Diskussionsbeiträgen stehen für ihn die Interessen der gesamten Dorfbevölkerung im Mittelpunkt. Dieses Interesse an der langfristigen Entwicklung unseres Dorfes zum Wohle Aller macht ihn zum idealen Kandidaten für den Gemeinderat. Für die Gemeindekommission stellen

sich die bisherigen Mitglieder des bürgerlichen Teams Thomas Schwab, Stephan Zimmermann und Christian Anderegg wieder zur Verfügung. Zusätzlich kandidieren Svenja Pichler, Daniel Fankhauser, Nicole Roth, Frank Bader und Oliver Sutter für die Wahl in die Gemeindekommission. Durch ihre Erfahrung in der Gemeindepolitik können sich die bisherigen bürgerlichen Mitglieder gut für die Weiterentwicklung von Sissach einsetzen und die Kandidaten, welche sich neu zur Verfügung stellen, gut in ihre Aufgaben einführen. Alle Kandidaten können mit ihren persönlichen Erfahrungen und Ausbildungen mithelfen, dass Sissach für alle der Lebensmittelpunkt bleiben kann. FELIX FANKHAUSER, PRO SISSACH

Thomas Persson

Wir freuen uns, dass Thomas nach knapp einem Jahr als Gemeinderat, sich auch für die nächsten vier Jahre wieder zur Verfügung stellt. Als kritisches, aber konstruktives Mitglied dieses Gremiums ist er eine wichtige Stimme für unsere Gemeinde. Er sucht konstruktive Lösungen durch Analysieren, packt Aufgaben an und setzt diese pragmatisch und mit Augenmass um. Dank seiner hohen Leistungsbereitschaft, seiner offenen und direkten Art und natürlich seiner Rolle als fürsorglichen Familienvater, ist er die richtige Person für den Gemeinderat von Gelterkinden. Wir geben unsere Stimme Thomas Persson und wünschen ihm viel Glück. MURIEL UN D ALEX THOMMEN-STENZ, GELTERKIND EN

Drei Parteien an der Stacndaktion.

FOTO: ZVG


Gelterkinder

Nachrichten

ObZ 30. Januar 2020

Ein aussergewöhnlich gutes Pilzjahr 2019

Pilzbericht und -statistik 2019 Pilz-Statistik und Pilzbericht von Catherine Müller, amtliche Pilzkontrolleurin. Pilzkontrolle für die Gemeinden: Anwil, Buus, Gelterkinden, Hemmiken, Maisprach, Oltingen, Ormalingen, Rickenbach, Rothenfluh, Tecknau, Wenslingen. Pilzbericht 2019. Die meisten meinten: Ich habe so etwas noch nie erlebt. Die erste Kontrolle fand am 10. August, die letzte am 5. November statt. Die Saison ging eher schleppend los. Doch plötzlich erhielt ich eifrig SMS und Telefonate mit der unglaublichen Kunde von sagenhaft vielen Pilzen. Entsprechend war der Andrang im Jundt-Huus. Mit 37 mehr Kontrollen und 41,85 kg mehr an Speisepilzen gegenüber 2018 kann man dem Pilzjahr 2019 gar nicht anders als die Bestnote geben. Ende August, so ab 23.8., gab’s eine unglaubliche Pilzschwemme. Eine märchenhafte! Dann tönte es so auf der Kontrollstelle: «Es ist sagenhaft, paradiesisch. Man kann diese vielen Pilze gar nicht alle mitnehmen, so viele sind das. Wir haben nur die wirklich allerbesten geerntet. So viele Leute im Wald – und alle haben die Körbe randvoll.» Da seien kleine Waldstücke, nur ein paar hundert Meter dem Waldweg entlang, «da denkt man, da ist sowieso nichts, da kann nichts sein. Und dann lachen von da drinnen die Steinpilze raus! Einige suppentellergross, jeder 1a, kein Wurm, keine Made, nichts. Die Steinpilze springen dich an. Ja, so etwas gibt es. Ich hatte es doch selber nicht geglaubt.»

Aber auch andere Arten treten in seltener Masse auf: herrliche Flockenstielige Hexenröhrlinge, dazu Reizker und vor allem Champignons in Hülle und Fülle. Und im September kamen die Maronenröhrlinge dazu, kleine, ganz wunderbare, beste Qualität. Ein treuer Besucher der Pilzkontrollstelle steht stolz am Tisch mit beiden Händen seinen vollen Korb umfassend: Da sei ein Waldstück, «vielleicht halb so gross wie ein Fussballfeld. Da fand ich an die 60 Ziegenlippen. Ich liebe Ziegenlippen ganz besonders, weil sie einen so feinen, diskreten Geschmack nach Zitronen haben.» Und noch einer versteckte sich in jenen Tagen in den Wäldern – bis er von ihr, den Kindern oder ihrem Mann erwischt wurde: «Der Safranschirmling.» So heissen die köstlichen Pilze, die sich safranrot verfärben, wenn

Schleiereule (Cortinarius praestans). FOTO: Z VG

Einwohnergemeinde Gelterkinden

Einwohnergemeinde Gelterkinden

Altpapiersammlung

Rechtskraft

Samstag, 15. Februar 2020 durchgeführt vom Turnverein Gelterkinden Die Einwohnerschaft wird gebeten, das Altpapier gebündelt und für die Einsammelnden gut sichtbar bis um 08.00 Uhr an den Strassenrand zu stellen. Bei liegengebliebenem Papier bitte Frau Lea Hasler benachrichtigen: Tel. 079 602 80 98 Auflagen des Altpapierwerks: • In die Sammlung gehören Zeitungen, Zeitschriften, Prospekte und Schreibpapiere. • Papier immer bündeln. • Keine Tragtaschen, keine Säcke, keine Schachteln. Sie bergen die Gefahr der Durchmischung mit Materialien, die in den Kehricht oder in eine andere Entsorgungskette gehören. • Ins Altpapier dürfen weder Karton noch Verpackungen eingesteckt werden. Die-se Materialien können für die Herstellung von Zeitungspapier nicht verwendet werden. Sie beeinflussen die Qualitätsbewertung des Sammelgutes negativ. Korrektes Altpapiersammeln ist sinnvolles Recycling. Besten Dank.

Überbauungsziffer in der Zentrumszone Die von der Gemeindeversammlung am 20. September 2016 beschlossene Überbauungsziffer von 45% in der Zentrumszone ist nach einem längeren Rechtsverfahren kürzlich in Rechtskraft erwachsen. Die Gemeindeversammlung vom 20. September 2016 stimmte der Mutation Zentrumszone im Zonenreglement Siedlung zu. Dies u. a. mit einer Überbauungsziffer für die Zentrumszone von 45%. Der Regierungsrat genehmigte mit Beschluss vom 24. Oktober 2017 die Mutation mit einer Ausnahme: Die höhere Überbauungsziffer von 45% wurde nicht genehmigt. Gegen diese Nichtgenehmigung erhoben der Gemeinderat sowie andere betroffene Grundeigentümerschaften Beschwerde beim Kantonsgericht. Das Kantonsgericht urteilte schliesslich nach einem längeren Verfahren am 19. Juni 2019, dass die Beschwerden gutgeheissen werden und der Nichtgenehmigungsbeschluss des Regierungsrates aufgehoben wird. Das Kantonsgerichtsurteil ist nun kürzlich in Rechtskraft erwachsen. Demnach gilt ab sofort in der Zentrumszone eine Überbauungsziffer von 45%. So wie es die Gemeindeversammlung vom 20. September 2016 beschlossen hatte.

man mit dem Fingernagel etwas am Stiel kratzt. Nebst den ebenfalls hoch geschätzten Parasol sind das die Pilze, die paniert und ausgebacken so fantastisch gut schmecken, dass viele sie dem Fleischschnitzel vorziehen. Die seltene Pracht und Fülle lockte die meisten Pilzler beinahe unentwegt nach draussen, schnell nach der Arbeit, am Morgen früh... einige meinten, es sei eine regelrechte Qual, zu wissen, da draussen, da wartet das Pilzparadies – und man selbst muss arbeiten. Diese Saison lief man definitiv Gefahr, ’pilzsüchtig’ zu werden. Und das bis spät ins Jahr. Die Schleiereulen zeigten sich bis Anfangs November. Ein sehr guter Speisepilz, der in den vergangenen fünf Jahren selten anzutreffen war, stand 2019 in ’Nestern’ dort, wo es noch alte und gesunde Buchen gibt. Im September legte Nadja Rieder mit Bravour die Prüfungen zur amtlichen Pilzkontrolleurin ab und konnte mich gleich super unterstützen im Endspurt dieses aussergewöhnlichen Pilzjahres. Gesamthaft wurden von Nadja Rieder und mir 117 Kontrollen durchgeführt, dabei wurden 93,550 kg Speisepilze freigegeben und nur knapp 13 kg waren ungeniessbar oder verdorben. Giftpilze wurden 188 Stück konfisziert, darunter der in früheren Jahren eher selten zu findende Satanspilz, welcher 2019 beinahe omnipräsent war in alten Buchenbeständen. Erfreulicherweise war in keiner der 117 Kontrollen ein tödlich giftiger Pilz. EINWOHNERGEMEINDE GELTERKIND EN

Värsli- und Gschichtli-Morgä mit dä Chliinschtä Eine spannende Bilderbuchgeschichte hören, lustige Fingerverse und Klatschreime aufsagen … Die Buchstart–Veranstaltung für Kleinkinder in Begleitung der Eltern, Grosseltern oder anderer Betreuungspersonen, erfreut sich grosser Beliebtheit. Datum: Montag, 03. Februar 2020 Zeit: 10 Uhr Wo: Gemeinde- und Schulbibliothek Sissacherstrasse 20 Areal am Bahnhof Wir freuen uns auf ihren Besuch! Weitere Infos auf: www.bibliothek-gelterkinden.ch

Einwohnergemeinde Gelterkinden

Rechtskraft Gemeindeversammlungsbeschlüsse vom 11. Dezember 2019 Gegen die Beschlüsse der Gemeindeversammlung vom 11. Dezember 2019 wurde kein Referendum ergriffen. Die Beschlüsse sind demnach rechtskräftig.

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Einwohnergemeinde Gelterkinden

Suchen Sie einen Einstellhallenplatz? Wir vermieten in der Einstellhalle Bützenen nicht zugewiesene Einstellhallen-Parkplätze Mietkosten: CHF 90.– pro Monat Interessenten melden sich bitte bei der Einwohnergemeinde Gelterkinden Abteilung Bauverwaltung Frau Susanne Wanzenried E-Mail: susanne.wanzenried@gelterkinden.ch Tel.: 061 985 22 53 Voraussetzungen für die Vermietung von Parkplätzen: 1. Eigentümer/in oder Mieter/in einer Liegenschaft, für welche Parkplatzersatzabgabe geleistet wurde. Siehe Reglement Ersatzabgabe für Parkplätze 2. Oder wohnhaft im Ortskern 3. Oder Arbeitsplatz/Geschäft im Ortskern

Einwohnergemeinde Gelterkinden

Ausbildungsbeiträge (Stipendien und Ausbildungsdarlehen) Der Kanton Basel-Landschaft gewährt nach dem Grundsatz der Subsidiarität (d.h. die Kosten können weder durch Angehörige noch auf andere Weise aufgebracht werden) Ausbildungsbeiträge. Für nähere Informationen über anerkannte Ausbildungsstätten, Bewerbung und Eingabefristen wenden Sie sich bitte an die Abteilung Ausbildungsbeiträge (Telefon: 061 552 79 99), Rosenstrasse 25, 4410 Liestal. Weitere aktuelle Hinweise zu Stipendien und Ausbildungsdarlehen finden Sie im Internet unter: www.afbb.bl.ch, die Mailadresse lautet: stipendien@bl.ch. Infoblätter liegen auch bei der Gemeindeverwaltung Gelterkinden zum Mitnehmen bereit.

Information zur Wahl der Bürgergemeindepräsidentin oder des Bürgergemeindepräsidenten vom 17. Mai 2020

«MÄRLI und GSCHICHTE» Jeden Mittwoch von 14.00 bis 14.45 Uhr vom 8. Januar 2020 bis 19. Februar 2020

Die laufende Amtsperiode der Bürgerräte endet im Kanton BaselLandschaft am 30. Juni 2020.

Kinder ab vier Jahren kommen in den Genuss von erzählten Märchen und spannenden Geschichten. Unsere Erzählerinnen und Erzähler Yolanda Spross, Andi Grossmann, Ramona Zemp und Cindy Thommen freuen sich, die Kinder ins Reich der Fantasie zu entführen.

Die Erneuerungswahlen des Bürgerrates für die Amtsperiode vom 1. Juli 2020 bis 30. Juni 2024 haben bereits in Stiller Wahl stattgefunden. Somit konnte die Urnenwahl vom 2. Februar 2020 wiederrufen werden. Die Wahl des Bürgerratspräsidiums wurde auf den 17. Mai 2020 festgelegt. Es ist jede/r gewählte/r Bürgerrätin/Bürgerrat wählbar.

Begleitpersonen sind willkommen, entweder zum Mithören oder Verweilen in der Lese-Ecke, wo neben dem Schmöckern in Zeitschriften, Zeitungen oder Büchern auch ein Tee oder Kaffee getrunken werden kann.

Gemäss Art. 13 der kommunalen Gemeindeordnung ist für die Wahl der Bürgergemeindepräsidentin oder des Bürgergemeindepräsidenten die Stille Wahl möglich.

Kommt und lasst euch überraschen. Wir freuen uns auf euch!

Wahlvorschläge sind bis zum 30. März 2020, 17.00 Uhr, der Gemeindeverwaltung, Marktgasse 8, 4460 Gelterkinden, einzureichen. Die nötigen Formulare können unter folgendem Link auf der Website des Kantons Basel-Landschaft heruntergeladen werden. https://www.baselland.ch/ themen/p/politische-rechte/wahlen/ wahlvorbereitungen

Gemeinde- und Schulbibliothek Sissacherstrasse 20 4460 Gelterkinden Weitere Infos auf: www.bibliothek-gelterkinden.ch

Altersnachmittag in Gelterkinden Am Donnerstag, 6. Februar, findet der nächste Altersnachmittag statt : wie immer ab 14 Uhr im reformierten Kirchgemeindezentrum, Marktgasse 8 in Gelterkinden. Es spielt das Flötenensemble Gelterkinden unter der Leitung von Regula Maier. Es sind alle herzlich eingeladen. Kommen Sie mit Freunden und Bekannten. Auf Ihren Besuch freut sich das freiwillige Team. Fahrdienst: Vreni Dehning, Tel. 079 063 41 53 REFORMIERTE KIRCHGEMEINDE UND FRAUENVEREIN GELTERKINDEN

Die gesetzlichen Bestimmungen bezüglich einer Stillen Wahl, bzw. zur Einreichung von Wahlvorschlägen sind in der kantonalen Gesetzgebung beschrieben: Gesetz über die politischen Rechte (SGS 120): § 30 Ziff. 3 und 4 / § 33 Ziff.3 – 5 / § 33a Ziff.1, 3, 4 Bei Fragen gibt die Verwaltung gerne Auskunft: 061 821 71 67 oder sekretariat@bggelterkinden.ch Bürgerrat Gelterkinden


ObZ

30. Januar 2020 Redaktion Brigitte Reinhard Tel. 061 927 29 02 Fax 061 927 29 30 E-Mail brigitte.reinhard@chmedia.ch

Region Waldenburg Jubiläum in neuem Outfit

Playoff-Einzug ist Tatsache

Langenbruck Der Jodlerabend des JK Oberer Hauenstein wartete mit einer grossen Überraschung auf SANDER VAN RIEMSDIJK

Traditionsgemäss lud der Jodlerklub Oberer Hauenstein unter der interimistischen Leitung von Stefan Müller zum jährlichen Jodlerabend ein und bot zusammen mit dem 1936 gegründeten Gastklub Jodlerklub Schwarzenbach aus dem Bernbiet als Special Guests und mit dem jungen Ländlertrio Echo vom Stöcklichrüz ein abwechslungsreiches Programm mit gefühlvollen Jodelliedern und dynamischen Musikeinlagen. In seinem Vorwort im Programmheft liess Präsident Hanspeter Zbinden vom JK Oberer Hauenstein verlauten, dass «es uns am Herzen liegt, Tradition und Gesang weiterzugeben». Und dies praktiziert der Jodlerklub seit nun 40 Jahren. Der Jubiläumsabend wartete mit einer Überraschung auf. In einem neuen Outfit als eigentliches Jubiläumsgeschenk – ohne obligaten Hut – präsentierte sich der Jodlerklub dem überraschten Publikum, darunter viele auswärtige Jodlerinnen und Jodler. Herzhafte Jodelharmonien In Reimform, alternierend von den vier Kindern des Jodlers Daniel Eschbach angekündigt, boten die bodenständigen Performances vielstimmige und herzhafte Jodelharmonien auf hohem Niveau. Damit verliehen sie so den geschriebenen Worten des Präsidenten eine nachhaltige Wirkung. Die tiefe Verbundenheit mit den heimatlichen Melodien war in der bis auf den letzten Platz besetzten Mehrzweckhalle deutlich zu spüren. Eröffnet wurde das Konzert mit dem «Geburtstagsjutz», einem der bekanntesten Jodellieder von Fredy Wallimann, durch den Jodlerklub Oberer Hauenstein und dieser doppelte gleich nach der Begrüssungsansage mit «Des Kühers Morgenlied» von Adolf Stähli nach. Mit diesen beiden Vorträgen, in denen die «Hauensteiner» im Rund aufgestellt zu hören waren, zeigte der Klub, was an sängerischem Talent in den Jodlerinnen und Jodlern steckt. Damit war der Jubiläumsjodlerabend lanciert. Was folgte, waren unter anderem abwechslungsreiche Arrangements wie «Am Bsatztag», ein Naturjutz von Klaus Rubin und «Es Lied, e Jutz» von Ueli Zahnd, gesungen vom Jodlerklub Schwarzenbach. Mit authentischer Stil-

Der Jodlerklub Oberer Hauenstein präsentierte sich zum 40-Jahr-Jubiläum im neuen Gewand. sicherheit und mit frischer Virtuosität legte der Gastklub einen stilvollen Auftritt hin. Mit Ruedi Thöni als Dirigent brachte dieser in der Musikwahl zum Ausdruck, dass sie sich dem musikalischen Brauchtum ihrer Heimat verbunden fühlen und präsentierte in ihrem Vortrag, wie sehr sie es geniessen, auf der Bühne zu stehen. Der feine Gesang des Duetts Stefan und Daniel Eschbach, in zwei Darbie-

tungen zusammen mit den vier Kindern von Daniel Eschbach als angehende Jodlerinnen und Jodler begleitet, komplettierte die Auftritte der beiden Jodlerklubs auf eindrückliche Weise, während das Ländlertrio Echo vom Stöcklichrüz mit stimmiger, trendy Volksmusik verblüffte. Es spielte am Schluss des Abends zum Tanz auf. Auch wenn das Jubiläum in einer doch etwas schlichten Form eher ge-

FOTOS: S. V. RIEMS DIJK

dacht als gefeiert wurde, fand das Publikum Freude an den Auftritten. Als glanzvoller Schlusspunkt wurde von den beiden Chören, zusammen mit den vielen Jodlergästen, auf der Bühne gemeinsam das Lied «E geschänkte Tag» gesungen, und mit diesem wunderbaren Lied des Komponisten Adolf Stähli wurde das Publikum für seine mit grossem Beifall gezeigte Begeisterung belohnt.

750-jährige Vergangenheit Das Schöntal bei Langenbruck liegt in einem Seitental nahe dem Pass über den Oberen Hauenstein. Die Gründung der Grafen von Frohburg ist 1145 erstmals erwähnt und damit das älteste Kloster im heutigen Baselbiet. Nach bescheidenen Anfängen wurde 1187 eine neue Kirche geweiht, die mitsamt ihrem bemerkenswerten Skulpturenschmuck bis heute weitgehend erhalten ist. Dem Doppelkloster für Benediktinermönche und -nonnen folgte im 13. Jahrhundert eine Nutzung als reiner Nonnenkonvent. Dieser wurde 1415 von Serviten abgelöst, die nach den Regeln des heiligen Augustinus lebten und den Ort in Zeiten der Pest mit Ablassbriefen und als Wallfahrtsstätte zu einer letzten Blüte brachten. Nach der Reformation dienten die Gebäude erst als Sennhof des Basler Bürgerspitals und schliesslich als privater Landsitz.

Am vergangenen Wochenende standen für das Erstliga-Unihockeyteam der Waldenburg Eagles die letzten zwei Meisterschaftsspiele in der Qualifikationsphase auf dem Programm. Dabei konnte die Adler am Samstagabend mit einem torreichen Heimsieg gegen die Hornets Moosseedorf die Playoff-Qualifikation sichern, ehe am Sonntagnachmittag gegen den Gruppensieger nichts zu holen war. Doch der Reihe nach. Nach überzeugendem Beginn im letzten Heimspiel der Qualifikation führten die Adler nach fünf Minuten gegen den Playout-Teilnehmer aus Moosseedorf mit 3:0. In der Folge entwickelte sich ein Spiel mit offenem Schlagabtausch mit Vorteilen für die Adler, zumindest bis zur 26. Minute und einer komfortablen 7:2-Führung. Was danach folgte war ein starker Leistungsabfall und unzählige Gegentore bis zum Spielschluss. Glücklicherweise lief die eigene Offensivabteilung wie geschmiert und so konnten die Oberbaselbieter vor 180 Zuschauern einen 12:9 (5:2, 2:3, 5:4)Heimsieg und die damit verbundene definitive Playoff-Teilnahme feiern. Die Adler-Tore erzielten Adrian Rudin (4), Simon Werthmüller (3), Domini Mucha (2), Jan Wenger (2) und Tobias Bitterli. Bern Capitals à discretion Nach dem erfolgreichen Einzug in die Playoffs ging es am Sonntag zum Abschluss zu den Bern Capitals. Der ambitionierte Hauptstadt-Club war an diesem Nachmittag eine Nummer zu gross für die Adler und so musste man sich gleich mit 0:8 (0:3, 0:2; 0:3) geschlagen geben. Die Adler bekommen schon bald mindestens zwei Chancen es gegen den Gruppensieger besser zu machen. In den am Wochenende vom 8./9. Februar beginnenden Playoff-Viertelfinals (Best-of-3-Serie) treffen die Oberbaselbieter als Gruppenachter auf das beste Team der hiesigen Erstliga-Gruppe. RENÉ KRATTIGER

Tellrock im bm1

Der Gastklub Jodlerklub Schwarzenbach genoss es, auf der Bühne zu stehen.

Der herzhafte Auftritt der Familie Eschbach begeisterte das Publikum.

Das mittelalterliche Kloster Schöntal – neu untersucht

Das idyllisch in einem Seitental nördlich von Langenbruck gelegene Schöntal ist das älteste Kloster des Kantons Basel-Landschaft. Archäologische Untersuchungen gaben den Anstoss zu einer grundlegenden Neubearbeitung seiner Geschichte, deren Ergebnisse nun in einer umfassenden Publikation vorliegen.

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Von besonderer Bedeutung ist die aus sorgfältig behauenen Quadern gefügte Westfassade der Kirche mit ihrem romanischen Skulpturenschmuck in oberrheinischer Tradition. Links und rechts des Portals markieren ein zähnefletschender Löwe und ein schwerttragender Ritter wohl den ewigen Kampf zwischen Gut und Böse. Dazwischen steht das Lamm Gottes als figürliches Zitat von Johannes 10,9: «Ich bin die Tür; so jemand durch mich eingeht, der wird selig werden und

wird ein und ausgehen und Weide finden». Neue Sicht auf alte Mauern In den 1980er Jahren wurden in und um die Kirche Ausgrabungen durchgeführt. Auf dieser Grundlage erarbeitete Felicia Schmaedecke, freischaffende Archäologin, Kunsthistorikerin und Bauforscherin, eine umfassende Publikation. Die Hauptautorin hat nicht nur sämtliche Dokumentationen wissenschaftlich ausgewertet, sondern ihre

Das Kloster Schönthal bei Langenbruck nach dem Bau der Kirche im späten 12. Jahrhundert. ILLUSTRATION: JOE ROHRER, BILDEBENE

Untersuchungen auf die Begutachtung aller heute noch sichtbaren Bauteile ausgeweitet. So gelang ihr eine erstmalige Sicht über die gesamte Baugeschichte der Anlage, von den Anfängen bis heute.

Resultate des Forscherkollektivs Diese erste archäologische Bestandsaufnahme wirft ein neues Licht auf eine der wichtigsten Kulturerbestätten der Region. Die Forschungen werden ergänzt um Analysen zu den romanischen Skulpturen (Carola Jäggi, Hans-Rudolf Meier), den Wandmalereifragmenten (Sabine Gisiger), den verwendeten Baumaterialien (Philippe Rentzel, Christoph Federer, Eva Oxé), zum Fundmaterial (Sandra Billerbeck, Rahel C. Ackermann) und zu den Bestattungen (Cornelia Alder). Dieser umfassende Blick auf das Kloster macht den Band zur Referenz für künftige Forschungen. Das Buch: Felicia Schmaedecke (mit Beiträgen von Rahel C. Ackermann, Cornelia Alder, Sandra Billerbeck, Sabine Gisiger, Carola Jäggi, Hans-Rudolf Meier und Philippe Rentzel), Das Kloster Schöntal bei Langenbruck. Die Bau- und Nutzungsgeschichte vom 12. Jahrhundert bis heute. Schriften der Archäologie Baselland, Bd. 54. ISBN 978-3-7965-4079-0 (print), 978-3-7965-4127-8 (eBook). ARCHÄOLOGIE BASELLAND

pr. Tellrock spielen selbstkomponierten Rock. Eine Mischung aus einst und heute. Georg Zsigmond (bass, keys, lead vocals) spielte schon als Kind mit Perücke und Besen Jimi Hendrix. Einen Teil seiner Schulbildung absolvierte er in Deutschland. Dann Abitur, Musikstudium und eine Neue-DeutscheWelle-Band. Rückkehr nach Basel und Mitglied in verschiedenen Bands. So auch als Leadsänger der legendären ersten Schweizer Rockband überhaupt: Kaktus, mit welcher er die CD «Rocking Blood» aufnahm. Er ist Gründungsmitglied von Tellrock und ist dort Leadsänger, Bassist und Keyboarder. Christoph Kreutner (guitars, vocals) aus Lörrach ist musikalisch vielseitig und verdiente sich seine Sporen bei verschiedenen Bands ab. Bei Tellrock spielt er seit 2007 Gitarre und singt im Chor. Andi Widmer (drums, percussion, vocals), ein lauter und energievoller Vollblut-Rockdrummer, seit Sommer 2017 bei Tellrock. Obwohl erst in den frühen 80ern geboren, schlägt sein Herz für die grossen Rockbands der 70er-Jahre, was auch in seiner Art, Schlagzeug zu spielen, zum Ausdruck kommt. Georg konnte ihn zudem überreden, backing vocals zu singen. Am 1. Februar 2020, Eintritt 15 Franken, Türöffnung 19.30 Uhr

Tellrock lieben den Rock der 70er-Jahren. FOTO: Z VG


Kirchen

ObZ 30. Januar 2020

Evang.-ref Kirchgemeinde Waldenburg-St. Peter

Pfarrer Hanspeter Schürch 4437 Waldenburg Telefon 061 961 00 51 E-Mail: hp.schuerch@sunrise.ch

Gottesdienste Sonntag, 2. Februar 9.30 Waldenburg, Pfarrer Hanspeter Schürch und Organist Niggi Hublard Anlässe Vokalensemble Waldenburg Probe jeden Dienstag um 20 Uhr in der Pfarrscheune Waldenburg. Für Fragen wenden Sie sich bitte an Dora Sperisen, 061 961 92 17 oder an Gabriela Freiburghaus, Leiterin Chor, 061 961 01 02 lespresso, Bücherflohmarkt Kirche Waldenburg, im 1. Stock, Eingang Turm. Die Öffnungszeiten sind wie folgt: Jeden Mittwoch von 9 - 11 Uhr, jeden Freitag von 17 -20 Uhr und jeden ersten Dienstag im Monat, 4. Februar, von 9 - 17 Uhr. Kontaktperson: Esther Schürch, 061 961 01 55 Kirchenkonzert «ma non troppo» «Schallt laut, ihr Chöre», Sonntag, 2. Februar, 17 Uhr, Kirche Waldenburg, Eintritt frei, Kollekte. Leitung: Nicola Meier Jäggi, Orgel: Diego Ares, Cello: Sophie Lamberbourg

Pfarrer Torsten Amling 4438 Langenbruck Telefon 062 390 11 52 E-Mail: pfarreramling@bluewin.ch

Offenes Abendsingen Dienstag, 4. und 18. Februar, 19 Uhr, Kirche Waldenburg Tischreden Waldenburg Freitag, 7. Februar, 20.15 Uhr. Saal, Restaurant Leuen Waldenburg. Das Klima ist in aller Munde. Journalisten, Historiker, Soziologen, Kabarettisten, Gymnasiasten, Pfarrer, Bürokraten, Moralisten ... schwingen sich zu Experten auf. Die Meinungen gehen auseinander, Fakten arg verkürzt, denn schliesslich sollen wir in Panik geraten. Radolf von Salis, in Hölstein zuhause, Physiker, ETH, ehemaliger Gymnasiallehrer in Liestal, forscht seit Jahren zum Klima: «Ich versuche an dieser Stelle einige physikalische Grundkenntnisse zum Verständnis dieser komplexen Materie zu vermitteln». Das ist sein Anliegen und unsere Chance. Im Rahmen der «Tischreden Waldenburg» gibt er Interessierten Einblick in seine Erkenntnisse, verständlich, kompakt, Nachfragen erlaubt. Wie immer: Eingangsreferat, anschliessend munterer Disput über den Tisch, dazu Tranksame und Essen ab kleiner Leuen-Karten. Eintritt frei, Konsumation auf eigene Kosten

Sekretariat: Ursula Lehner 4437 Waldenburg Tel. 061 961 02 32 E-Mail: sekretariat@kirche-waldenburg.ch

Irrwisch 45 Jahre Konzert Sonntag, 9. Februar, 17 Uhr, Kirche Waldenburg. Das Ambiente und die wunderschönen Irrwisch-Klänge - verbunden mit der fantastischen Akustik dieser Kirche - werden uns auf eine traumhafte musikalische Reise zwischen Himmel und Erde schicken. Tickets 24 Franken im Vorkauf (Papeterie Weber) oder per E-Mail an kulturvereindreamteam@gmx.ch; 29 Franken an der Abendkasse Krabbelgruppe Die Krabbelgruppe trifft sich am Mittwoch, 12. Februar von 9 bis 11 Uhr: Ort Pfarrscheune Waldenburg, Pfarrgasse 10. Alle interessierten Mütter und Väter mit ihren Kleinkindern sind herzlich dazu eingeladen. Kontaktperson: Esther Schürch, 061 961 01 55

Reformierte Kirchgemeinde Langenbruck

Reformierte Kirchgemeinde Diegten-Eptingen

Sonntag, 2. Februar 11.00 Pfarrer Hanspeter Schürch und Organist Niggi Hublard

Sonntag, 2. Februar 10.00 Kirche Diegten, Gottesdienst, Pfr A. Berde

www.kirche-langenbruck.ch

Kaffichränzli im Gritt Schon zum 3. Mal hat nun das Kaffichränzli des Seniorenvereins Waldenburgertal in dieser Form stattgefunden. Alle Vereinsmitglieder, die im vergangenen Jahr 80 – 85 – 90 oder gar 95 Jahre alt geworden sind, wurden dazu eingeladen. 55 erwartungsvolle Seniorinnen und Senioren fanden den Weg in den Saal im Gritt. Der Anlass findet jeweils Ende Januar statt, dieses Mal war es der 24. Rita Plattner begrüsste die Anwesen-

Mitteilungen Amtswoche Bis 2. Februar Pfarrer Hanspeter Schürch, 061 961 00 51 Ab 3. Februar Pfarrer Torsten Amling, 062 390 11 52 Homepage www.kirche-waldenburg.ch

Evang.-ref Kirchgemeinde Bennwil-Hölstein-Lampenberg

Pfarrer Roland Bressan 4434 Hölstein Telefon 061 951 26 60 E-Mail: pfrbressan@gmx.ch

Gottesdienste Sonntag, 2. Februar 10.00 Lampenberg, Gottesdienst mit Pfr. Roland Bressan, am Flügel spielt Martin Wiget, Kollekte: Ökum. Institut Bossey Für Kinder und Jugendliche Freitag, 31. Januar 19.00 - 22.00 Blü13 Teenie-Club, Let’s play Samstag, 1. Februar 14.00 - 17.00 Jungschi Bämbel, Thema: Frozen Montag, 3. Februar 17.15 - 18.15 Kids-Treff Hölstein im Kirchgemeindehaus Sunnewirbel Dienstag, 4. Februar 9.30 Fiire mit de Chliine in der Kirche Hölstein Anzeigen Gebet in Hölstein Samstag, 1. Februar um 9.30 bis 10.30 Uhr in der Kirche Hölstein. Einladung an alle, die gemeinsam im Gebet für unsere Dörfer einstehen wollen. Roland Steinle aus Hölstein, Tel. 061 951 10 83 gibt Ihnen über diesen Anlass gerne weitere Auskünfte

Pfarrerin Rosina Christ 4431 Bennwil Telefon 061 951 10 58 E-Mail: rosina.christ@gmail.com

Fiire mit de Chliine Dienstag, 4. Februar um 9.30 Uhr in der Kirche Hölstein. Es gibt diese kleine Feier, die speziell für die Jüngsten unter uns gemacht ist, wieder. Herzliche Einladung an alle Kinder im Vorschulalter mit deren Eltern und/oder Gotti, Götti, Grosseltern! Seniorennachmittag Mittwoch, 5. Februar um 14 Uhr im Sunnewirbel in Hölstein. Pfarrer Roland Bressan und das Vorbereitungsteam freuen sich auf Ihren Besuch! Voranzeigen Beten um Heilung Montag, 10. Februar von 19.30 bis 21 Uhr im Kirchgemeindehaus Sunnewirbel in Hölstein. Ein Austauschabend der Reihe «Glauben im Alltag» mit Pfarrerin Rosina Christ und Rosemary Phillips aus England. Die Heilung von Verletzungen jeglicher Art ist immer wieder ein menschliches Bedürfnis. In der Bibel haben Menschen oft direkt von Gott Heilung erfahren. Mittagstisch für Alt und Jung Mittwoch, 12. Februar um 12 Uhr im Kirchgemeindehaus Sunnewirbel. Das Kochteam der Kirchgemeinde lädt herzlich zu einem feinen Mittagessen ein. Ausserordentliche An- oder Abmeldungen bitte bis spätestens

Sekretariat im KG-Haus Sunnewirbel Bennwilerstrasse 14, 4434 Hölstein Telefon 061 951 20 27 E-Mail: refkirche.behoela@bluewin.ch

Andächtig lauschen die eingeladenen FOTO: ZVG Senioren dem Dargebotenen.

am Sonntag zuvor an Doris Heinimann, 061 951 18 88. Fahrdienst: Peter Fischer, 061 951 21 06 Suppentag Sonntag, 16. Februar im Kirchgemeindehaus Sunnewirbel in Hölstein. Anschliessend an den Gottesdienst (der ausnahmsweise um 11 Uhr stattfindet) wechseln wir in den «Sunnewirbel» wo feine Suppe und Würstli mit frischgebackenem Bauernbrot serviert wird. Für das Essen wird kein Preis festgelegt - wer will, kann eine Spende ins Körbli legen. Die Kollekte geht an die Organisation Brot für alle. Herzliche Einladung!

Amtswoche vom 25. Januar bis 7. Februar: Pfarrer Roland Bressan, 061 951 26 60

den. Edith Inderbitzin eröffnete mit ihrer Handorgel und dem passenden «Happy Birthday» den Nachmittag. Alle Teilnehmer erhielten schon bei ihrer Ankunft ein Glas zum Anstossen. Zwischen den Musikstücken las uns Rosmarie Egeler lustige Geschichten von Fräulein da Capo vor. Diese Autorin ist bekannt von ihren Auftritten früher bei Giaccobo und Müller im SRF 1, heute als Kolumnistin der Schweizer Familie. Es konnte geschmunzelt und gelacht werden. Nach dem ersten Teil der Unterhaltung gab es Kaffee und Kuchen, wie sich das gehört bei einem Kaffichränzli. Diese Kaffeepause nutzen die Anwesenden um weitere Bekannte zu begrüssen oder sich am Tisch zu unterhalten. Auch der Unterhaltung nach der Pause hörten Mann und Frau konzentriert zu. Bei bekannten Weisen wurde mitgesungen oder mitgesummt. Gegen 17 Uhr beendete die Organisatorin Rita Plattner den Nachmittag. Ein herzlicher Dank allen, die diesem Nachmittag ermöglichten. MARIANNE JATON, SEKRETARIAT SENIORENVEREIN WALDENBURGERTAL

Man sieht die Sonne langsam untergehen und erschrickt doch, wenn es plötzlich dunkel ist.

Franz Kafka

Wir trauern um meinen lieben Vater, meinen Schwiegervater und Grossvater

Peter Karl Knab 28. November 1942 bis 21. Januar 2020 Wir sind dankbar, dass er nach kurzer Krankheit friedlich einschlafen durfte. In stiller Trauer: Roger und Natascha Knab-Buser mit Yannick Bekannte und Freunde

Mitteilungen Wahl in die Kirchenpflege Herzliche Gratulation an Peter Bächtold zur Wahl in die Kirchenpflege! Der Kirchenrat der reformierten Kirche Baselland hat die Wahl bestätigt und das Gremium freut sich auf die Zusammenarbeit mit dem neuen Mitglied aus Bennwil

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Die Trauerfeier findet am Freitag, 31. Januar 2020, um 14 Uhr, in der reformierten Kirche Waldenburg statt. Die Urnenbeisetzung erfolgt später im engsten Familienkreis. Anstelle von Blumen gedenke man des Seniorenzentrums Gritt in Niederdorf, IBAN CH97 0900 0000 4000 7965 3, Postkonto 40-7965-3, Vermerk «Peter Karl Knab». Traueradresse: Roger Knab, Buchsebergli 4, 4436 Oberdorf Gilt als Leidzirkular.

Öffnungszeiten Sekretariat im Kirchgemeindehaus Sunnewirbel: Dienstag- und Freitagmorgen 8 - 11 Uhr Website: www.ref-behoela.ch

DANKSAGUNG

Sabine Brantschen, Seelsorge s.brantschen@rkk-oberdorf.ch Claudia Ulrich, Jugendseelsorge c.ulrich@rkk-oberdorf.ch

Gottesdienste Donnerstag, 30. Januar 20.00 Elternabend Erstkommunion Samstag, 1. Februar Start Miniweekend 19.00 Altrego Singers Konzert Sonntag, 2. Februar 17.00 Gottesdienst mit Brotteilfeier. Blasius- und Kerzensegnung anschliessend Zvieri. Kollekte: Reg. Caritas-Stellen Montag, 3. Februar 10.00 Gritt Gottesdienst Mittwoch, 5. Februar 9.15 Rosenkranzgebet 20.00 Probe Projektchor Freitag, 7. Februar 18.00 Dankesessen Mitteilungen Elternabend Erstkommunion 17 Kinder sind bei der diesjährigen Erstkommunion dabei. Wir sind wunderbar mit dem Thema «Gott gibt mir Wurzeln und Flügel» gestartet. Nun möchte ich Sie, liebe

Kinga Bär, Mitarbeiterin Seelsorge k.baer@rkk-oberdorf.ch Annik Freuler, Diakonie a.freuler@rkk-oberdorf.ch

Eltern, zum zweiten Elternabend einladen. An dem Abend werden die nächsten Termine besprochen und die Informationen für den Erstkommuniontag abgegeben. Ebenso wird für die Kinder eine Überraschung vorbereitet. Herzliche Einladung Krankenkommunion/ -besuch Gerne machen wir Krankenbesuche und bringen, wenn dies erwünscht ist, die Kommunion vorbei. Leider bekommen wir dies aber nicht immer mit. Darum eine grosse Bitte. Falls Sie sich über einen Besuch freuen würden oder Sie jemanden kennen, der dies wünscht, dann zögern Sie nicht und melden Sie sich bei uns. Wir kommen sehr gerne vorbei. Ein Anruf genügt. Danke vielmals Kerzen- und Blasiussegen, 2. Februar um 17.00 Uhr Das nächste Ausschlafgeschenk ist zum Auspacken bereit. Dieses Mal würden wir im Gottesdienst die Kerzen segnen. Kerzen, welche man im Laufe des Jahres anzündet oder vielleicht die, welche im Sommer Ihren Garten erhellen oder sogar schon die Kerzen für den Adventskranz im Dezember. Wir laden Sie ein, Ihre eigenen Kerzen mitzubringen. Bitte vor dem Altar hinstellen.

Sekretariat Andrea Nebiker sekretariat@rkk-oberdorf.ch Tel. 061 961 00 30, Mi.–Fr., 9.00–11.30 Uhr www.rkk-oberdorf.ch

Zudem werden die neue Osterkerze und die Altarkerzen gesegnet. Licht und Wärme soll uns ein Segen sein. Während der Predigt wird den Kindern im Dachgeschoss die Geschichte von Blasius und was er erlebt hat erzählt. Zum Blasiussegen und der Brotteilfeier kommen die Kinder wieder in die Kirche. So können Sie den Gottesdienst geniessen und die Kinder erfahren in einer kindgerechten Art etwas zum Thema. Anschliessend sind alle zum Zvieri und gemütlichem Beisammensein im Saal eingeladen. Wir freuen uns auf Sie und euch Weltgebetstag 2020 Dieses Jahr findet die Feier in der katholischen Kirche in Oberdorf statt. Thema ist: «Mir sind uf em Wäg – chömed ihr mit!» Zimbabwe ist Gastland und lädt zur Feier ein. Im Unterricht werden die Religionslehrinnen Lieder zur Feier einüben. Gerne laden wir die Kinder ein, bei der Feier mitzusingen. Dafür treffen wir uns am Sonntag, 16. Februar um 9.15 Uhr in der kath. Kirche in Oberdorf und üben miteinander die Lieder mit musikalischer Begleitung. Zur Feier um 10.00 Uhr sind alle herzlich eingeladen. Die Feier der Erwachsenen wird am Donnerstag 20. Februar sein.

Für die vielen Beileidsbezeugungen, Spenden, Umarmungen und tröstlichen Worte sowie allen die

Elsbeth Vogt-Senn 12. 1. 1935 – 4. 12. 2019

auf ihrem Weg zur letzten Ruhestätte begleitet haben ganz herzlichen Dank. Vielen Dank gilt dem Pflegepersonal für die liebevolle Betreuung während dem Aufenthalt im Seniorenzentrum Grittpark in Niederdorf. Danken möchten wir auch Herrn Dr. A. Früh und Frau Dr. A. Mertens und ihrem Team für die langjährige ärztliche Versorgung sowie der Spitex Waldenburgertal. Vielen Dank für die tröstliche Gestaltung der Abdankungsfeier durch Herrn Pfarrer T. Amling, in diesen Dank schliessen wir auch die Sigristin Frau M. Heutschi ein. Aufrichtigen Dank allen, die Elsbeth in ihrem Leben mit Liebe und Güte begegnet sind. Langenbruck, im Januar 2020

Die Trauerfamilie

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Region Waldenburg Alle Gemeinden Sirenentest Der nächste gesamtschweizerische Sirenentest findet am nächsten Mittwoch, 5. Februar, statt. Beim Sirenentest wird die Funktionstüchtigkeit aller Sirenen in der Schweiz geprüft, mit denen die Bevölkerung bei akuter Gefahr alarmiert werden kann. Im Kanton Basel-Landschaft sind es 151 Sirenen. Gehör-lose Personen werden via SMS auf die Alarmauslösung aufmerksam gemacht. Ausgelöst wird ab 13.30 Uhr das Zeichen «Allgemeiner Alarm», ein regelmässig auf- und absteigender Heulton von einer Minute Dauer. Die Sirenen können bis spätestens 14.00 Uhr mehrmals ertönen. Zusätzlich zum Sirenenalarm wird eine Alarmmeldung über die Informationsplattform Alertswiss verbreitet. Angaben zu dieser Plattform sind auf der Internetseite www.alert.swiss zu finden. Wenn das Zeichen «Allgemeiner Alarm» ausserhalb der angekündigten Sirenenkontrolle ertönt, bedeutet dies, dass eine Gefährdung der Bevölkerung möglich ist. In einem solchen Fall ist die Bevölkerung aufgefordert, Radio zu hören, die Anweisungen der Behörden zu befolgen und die Nachbarn zu informieren. Für den Sirenentest in den beiden Frenkentälern ist die Zivilschutzeinheit ARGUS zuständig. Für Fragen in Zusammenhang mit dem Sirenentest steht Kommandant Christof Brügger zur Verfügung: 061 935 90 83 oder argus.zivilschutz@bubendorf.bl.ch. ARGUS bittet um Verständnis für die mit der alljährlichen Sirenenkontrolle zwangsläufig verbundenen Unannehmlichkeiten.

Hölstein

Holzschlag am Stutzweg mit Strassensperrung Ab Montag, 10. Februar wird der Forstbetrieb Liestal zusammen mit einer Spezialunternehmung am Stutzweg Fällarbeiten im Waldbereich durchführen. Die Trockenheit der letzten Jahre hat dem Baumbestand stark zugesetzt. Durch Pilzbefall ausgelöste Baumkrankheiten haben die Lage weiter verschärft. Es ist zum Absterben mehrerer Bäume gekommen. Diese Bäume stellen für die Strassenbenutzer ein immer grösser werdendes Risiko dar, da sie umfallen oder grössere Kronenteile abbrechen könnten. Beim jetzt nötigen Eingriff werden einerseits Bäume entfernt, die bereits abgestorben oder in sehr kritischem Zustand sind, andererseits werden exponierte und gefährdete Bäume vorbeugend entfernt. Parallel müssen sogenannte «invasive Neophyten» entfernt wer-den. Das sind gebietsfremde Pflanzen, die sich durch den entstehenden höheren Lichteinfluss sehr rasch verbreiten und der einheimischen Natur den Platz streitig machen würden. Es ist nicht zu umgehen, dass vorübergehend eine grössere Kahlfläche entsteht. Geplant ist aber eine nachfolgende Bepflanzung mit eher niederwüchsigen Baumarten. Die Fällarbeiten sind aufgrund der Topografie technisch sehr anspruchsvoll. Der Stutzweg ist wegen der Baustelle an der Ribigasse derzeit bereits für den Motorfahrzeugverkehr gesperrt. Es ist nun aber unum-gänglich, während der Forstarbeiten den Durchgang auch für Fussgänger und Velofahrer zu sperren. Der Unterbruch wird rund zwei Wochen dauern. Gemeinderat und Forstorgane danken für die Respektierung der nötigen Sperrung.

Gemeinderatswahlen Für die am 9. Februar stattfindenden Wahlen in den Gemeinderat werden rein informativ noch einmal die bis zum heutigen Tag bekannten acht Kandidaturen für die sieben zu besetzenden Sitze veröffentlicht: Andreas Appenzeller, SP, bisher Andrea Heger, EVP, bisher Patrick Hofer, parteilos, bisher Andreas Jäggin, parteilos, neu Brigitte Maurer, parteilos, neu Marina Saladin, parteilos, bisher Andreas Schäfer, parteilos, bisher Rolf Tschudin, SVP, bisher Sollten wegen Nichterreichen des ab-

soluten Mehrs ein oder mehrere Sitze nicht besetzt werden können, findet am 22. März eine Nachwahl statt. Bei dieser zählt dann das einfache Mehr. Eine stille Wahl ist wie beim ersten Wahlgang nicht möglich, weil es sich um die periodische Gesamterneuerungswahl des Gemeinderates handelt. Am 17. Mai findet die Wahl des Gemeindepräsidiums, der Geschäfts- und Rechnungsprüfungskommission und des Schulrates statt. Für alle diese Wahlen ist eine stille Wahl möglich. Eingabetermin dafür ist der 30. März. Nach heutigem Informationsstand ist sowohl im Schulrat als auch in der GRPK neben den wiederkandidierenden Bisherigen je ein Sitz neu zu besetzen. Wer sich für ein Amt in Schulrat oder GRPK zur Verfügung stellen möchte, kann bei einem der heutigen Behördenbzw. Kommissionsmitglieder oder bei der Gemeindeverwaltung nähere Auskünfte über die Tätigkeit und das Wahlprozedere erhalten.

Niederdorf

Seniorenmittagstisch Am Donnerstag, 6. Februar 2020, findet um 12.00 Uhr in der Mehrzweckhalle der nächste Seniorenmittagstisch statt. An- und Abmeldungen werden bis Montag, 3. Februar, unter den Telefonnummern 061 961 81 17 und 061 961 92 38 entgegengenommen. Wer zu Hause abgeholt werden möchte, kann dies bei der Anmeldung mitteilen. Häckseldienst vom 11./12. Februar 2020 Der nächste Häckseldienst findet am 11./12. Februar statt. Anmeldungen nimmt die Gemeindeverwaltung (Tel. 061 965 30 40 oder E-Mail gemeinde@niederdorf.ch) bis spätestens Montag 10. Januar, 12.00 Uhr entgegen. Sämtliche Häckseldaten für das Jahr 2020 sind auf der Webseite der Gemeinde unter Verwaltung – Dienstleistungen – Abfallwesen aufgeschaltet.

Oberdorf

Gemeindeordnung Der Regierungsrat hat mit Beschluss vom 21. Januar 2020 die von der Einwohnergemeindeversammlung am 23. September 2019 beschlossene und an der Urnenabstimmung vom 24. November 2019 angenommenen Änderungen in der Gemeindeordnung genehmigt. Sie wird rückwirkend auf den 1. Januar 2020 in Kraft gesetzt. Informationen über Trinkwasserqualität Gemäss den amtlichen Untersuchungen des Kantonalen Laboratoriums, hat das Trinkwasser der Wasserversorgung Oberdorf im Jahr 2019 den gesetzlichen Anforderungen entsprochen. Bakteriologische Qualität: in Ordnung Gesamthärte in franz. Härtegraden: 48.3°f (sehr hart) Nitratgehalt in mg/l: 14.3 mg/l (Grenzwert 40 mg/l) Das Trinkwasser stammt aus den Quellen z’Hof Nord + West und Martinsmatt. Es wird im Pumpwerk z’Hof mittels UV-Anlage desinfiziert. Weitere Auskünfte betreffend Wasserversorgung oder Wasserqualität können beim Brunnenmeister, Herrn Michael Tschudin, oder beim Bauverwalter, Herrn Reto Lehnen, eingeholt werden.

Waldenburg

Obstbaumschnittkurs am Samstag, 8. Februar Im Rahmen des Waldenburger Hochstammprojektes wird auch dieses Jahr wieder ein Baumschnittkurs für interessierte Einwohner/-innen des Waldenburgertals angeboten. Die Kursteilnehmer/-innen lernen Kernobstbäume (Birne, Apfel) zu schneiden und deren Entwick-lung zu beurteilen. Der Kurs richtet sich auch an Interessierte, die im eigenen Garten Nieder-stammbäume selber pflegen wollen. Kursdatum und Zeit: Samstag, 8. Februar 2020, 9 bis 15 Uhr. Leitung: Heiko Kundlacz. Anmeldung an baumschnitt@birnbub.ch. Details zum Kurs können unter www.hochstamm-walden-

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ObZ 30. Januar 2020 burg.ch heruntergeladen werden. Projekt Hochstamm Waldenburg/NULS Praktikum auf der Gemeindeverwaltung Waldenburg Der Gemeinderat bietet ab dem 1.5.2020 für ein Jahr ein Praktikum auf der Gemeindeverwaltung an. Die Wahl ist bereits erfolgt und der Gemeinderat wird über die Person zu gegebener Zeit informieren. Ab dem 1.8.2021 möchte die Gemeindeverwaltung wiederum eine Lehrstelle Kaufmann/Kauffrau EFZ anbieten. Um die Zeit bis zum Lehrbeginn im Jahr 2021 zu überbrücken, wurde die Praktikumsstelle für ein Jahr bewilligt. Fasnacht 2020 Der Gemeinderat hat auch dieses Jahr den Fasnachtsumzug vom 1. März 2020 bewilligt. Ebenso hat er das Guggenkonzert 2020, welches ab diesem Jahr einen neuen Veranstalter hat, bewilligt. Das Guggekonzert findet am 3. März 2020 auf dem Schulhausplatz statt. Tage der offenen Türen Am 4. und 5. Februar 2020 an der Schule Waldenburg. Die Schule Waldenburg öffnet ihre Türen am 4. und 5. Februar 2020, dies jeweils von 8 bis 12 Uhr und von 13.45 bis 16.10 Uhr. Am Dienstag kann ein Mittagstisch besucht werden und am Mittwoch wird um 10 Uhr ein Kaffeestübli angeboten. Gemeinde Waldenburg

Was isch los z’Waldeburg? 7. Februar 14.00 Uhr: Freies Jassen im Gritt Park 13. Februar 16.00 Uhr: Metall/EPS

Langenbruck

Umzug Sozialdienst Infolge des Umzugs vom Sozialdienst in das Gebäude der Gemeindeverwaltung werden die Öffnungszeiten und Telefonzeiten folgendermassen angepasst: Mo: 8.30–11.45 Uhr, 13.30–17 Uhr Di: geschlossen Mi: 8.30–11.45 Uhr, 13.30–17 Uhr Do: 8.30–11.45 Uhr, 13.30–17 Uhr Fr: geschlossen Sirenentest am 5. Februar 2020 Bitte beachten Sie die Gemeindenachrichten Waldenburgertal. Gemeinde Langenbruck

Was läuft in Langenbruck Freitag, 31. Januar Ab 11.30 Uhr: Metzgete, Restaurant Bachtalen, bis Sonntag, 2. Februar, 17.30 Uhr Samstag, 1. Februar Langenbrucker Fussballhallenturnier, L. Müller & St. Moser, Turnhalle Sonntag, 2. Februar Ausstellung Biderbaracke, Langenbruck Tourismus, 14–17 Uhr Montag, 3. Februar Armbandkurs, Frauenverein, Vereinslokal, 18–22 Uhr Dienstag, 4. Februar Mittagstisch, Ochsen, 12 Uhr Mittwoch, 5. Februar Mütter und Väterberatung (nur auf Voranmeldung: 079 877 72 70),15–16 Uhr, Arztzimmer Turnhalle

Ramlinsburg

Regionales Turnfest in Itingen Das regionale Turnfest wird vom 19. bis 21. Juni 2020 in unserer Nachbargemeinde Itingen stattfinden. Der Gemeinderat hat an seiner Sitzung vom 13. Januar 2020 beschlossen, den Anlass als «Gönner» mit CHF 300.– zu unterstützen.

AM-Jam 2020 Die zweite Auflage dieses HiphopEvents wird am 8. August 2020 wiederum beim «Opfelhüsli» in Hölstein stattfinden. Der Gemeinderat hat an seiner Sitzung vom 13. Januar 2020 beschlossen, den Anlass als «Gönner» mit CHF 300.– zu unterstützen. Wechsel im FeuerwehrKommando der VerbundsFeuerwehr «Wildenstein» Der bisherige Feuerwehrkommandant Jorge Manso gab auf 31.12.2019 sein Amt ab. Seine Nachfolge hat ab 1.1.2020 Daniel Schären, bisher Vizekommandant der Feuerwehr Wildenstein, angetreten. Der neue Kommandant wurde von den Gemeinderäten der Verbundsgemeinden Ziefen, Ramlinsburg und Bubendorf als Leitgemeinde offiziell gewählt. Die Gemeinderäte der Verbundsgemeinden danken an dieser Stelle Jorge Manso für seinen langjährigen grossen Einsatz und seine Verdienste für unsere Feuerwehr. Über 10 Jahre hat Jorge Manso das Kommando der Feuerwehr Wildenstein erfolgreich geleitet. Ebenso wünschen die Gemeinderäte dem neuen Kommandanten Daniel Schären natürlich viel Freude und Erfolg in seinem neuen Amt. www.fwwildenstein.ch

Begeisterung, die verbindet

Nostalgie Der Skiclub Reigoldswil hat zum 75-Jahre-Jubiläum einen Film produziert MARC S CHAFFNER

Auch wenn unsere Winter schneeärmer werden – der Skiclub Reigoldswil gedeiht weiterhin. Er gehört zu den aktivsten in der Region und macht immer wieder auf sich aufmerksam, zuletzt mit einer Langlaufloipe im Stedtli von Liestal. Ein Slalom am Liestaler Burghügel und die Waterslide in Reigoldswil – eine Skischanze, die in einem Wasserbecken endet – sind in bester Erinnerung, und die traditionellen Anlässe wie das Wasserfallen Derby, das Clubrennen und Oberbaselbieter Schülerskirennen werden bis heute gepflegt. Die Begeisterung für den Schneesport, aber auch der ausgeprägte Gemeinschaftsgedanke hält den Club zusammen: «Wenn jemand eine verrückte Idee hat, machen alle mit – typisch Skiclub Reigoldswil», beschreibt ein Mitglied den engagierten Geist, der im Club herrscht. Der Dokumentarfilm «75 Jahre SCR», der letzte Woche im Kino Oris in Liestal zum ersten Mal gezeigt wurde, fängt diese Stimmung anschaulich ein. Auf alten Film- und Videosequenzen ist zu sehen, wie die Club-Pioniere in den 1940er-Jahren mit Holzskis, Kabelbindungen und Lederschuhen durch verschneite, weisse Landschaften stobten, wie sie die Pisten mit ihren Skis stampfend präparierten, wie die Vereinsmitglieder in den 60ern mit ihren BeatlesFrisuren und VW-Käfern zu Skiausflügen fuhren, wie sie im Sommer beim «Derby-Hüttli» grillierten, wie sie im Skilager zu Discomusik tanzten und sich beim Apfel-Ess-Spiel kaputt lachten. Aufnahmen von Rennen führen vor Augen, wie ernsthaft die Athletinnen und Athleten ihren Sport betreiben und was für eine freudige Spannung jeweils bei diesen Wettkämpfen in der Luft liegt – bis heute. Immer wieder Mut zu Neuem Dazwischen erzählen Vereinsmitglieder Anekdoten aus der Vereinsgeschichte: Wie sie Rillen in die Holzabsätze gefeilt haben, damit die Bindung hielt, wie sie als Jugendliche die Lagerleitung zur Verzweiflung getrieben hatten, wie sie in vielen Freiwilligenstunden ihre Projekte realisierten. Und wie der Club immer wieder Neues wagte, vom Wandern

Leo Dietrich, Gründungsmitglied des Skiclubs Reigoldswil. bis zu Mountainbike-Rennen, und über Generationen hinweg zur Familie zusammenwuchs. Der Film geht chronologisch anhand der Präsidien vor und portraitiert prägende Persönlichkeiten, etwa den 2015 verstorbenen Michi Vogt. Das Filmplakat ziert der heute 97-jährige Leo Dietrich, der das letzte noch lebende Gründungsmitglied des SCR ist. An der Premiere im mit 150 Gästen voll gefüllten Kino Oris hatte er natürlich einen Ehrenplatz in der vordersten Balkon-Reihe. Film statt Vereinsschrift Die Idee, anstelle einer Chronik oder einer Vereinsschrift einen Film zu produzieren, sei im 75-Jahre-Jubiläums-OK entstanden, erklärt Filmemacher und Vereinshistoriker Remo Suter. Als er gesehen habe, dass das Kino Oris private Filmvorführungen anbiete, habe er abgeklärt, was alles nötig wäre und wie hoch die Kosten wären. Als der Bruder der Clubpräsidentin, der Filmprofi ist, seine technische Unterstützung zusicherte, begann Remo Suter, das Vereinsarchiv zu durchforsten – einen 2,50 Meter hohen Aktenschrank. Anhand der Jahresberichte und Protokolle knüpfte er einen «roten Faden» durch die Vereinsgeschichte: «Als Grundlage für den Film musste ich trotzdem eine

FOTO: Z VG

Chronik schreiben, obwohl wir das ja nicht wollten», stellt Remo Suter fest. Drei Tage lang wurden auf der Bühne der Dorfturnhalle mit gemietetem Equipment die Interviews gefilmt; Privatpersonen steuerten alte Filmaufnahmen bei, die zum Teil erst noch digitalisiert werden mussten. Die intensivste Zeit sei das Schneiden gewesen, sagt Remo Suter. Es sei gut gewesen, dass das Premieredatum im Kino Oris festgestanden habe, so habe er immer das Ziel vor Augen gehabt. «Als ich die Kinotickets in der Hand hielt, war ich gerührt», sagte SCR-Präsidentin Fabienne Ballmer an der Premiere. Die Filproduktion sei eine grosse Arbeit gewesen und Remo Suter habe sie mit Perfektion geleistet. Auch den Pionieren, die 1945 den Skiclub aus dem Nichts hervorgerhoben hätten, zollte Ballmer Respekt. Im Grunde seien alle, die den SCR in den 75 Jahren mitgeprägt hätten, kleine und grosse Pioniere einer grossen Idee: «Es ist wunderbar, wieviel entstehen kann aus einer gemeinsamen Leidenschaft.» Der Film wird am 15. Mai in der MZH Reigoldswil wiederholt. Am 1. März nimmt der Skiclub als «wilde Gruppe» am Liestaler Fasnachtsumzug teil. Höhepunkt des Jubiläumsjahrs ist ein Kunstschnee-Skirennen am 14. November.


Region Waldenburg

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Wie der Bundesrat und das nationale Parlament äussern sich auch die Baselbieter Kantonalparteien BDP, CVP, EVP, FDP, GLP und SVP deutlich gegen die Mieterverbandsinitiative und unterstützen das Komitee «Nein zur Mieterverbandsinitiative». Alle sechs Kantonalparteien sind überzeugt, dass die Einführung einer landesweiten Zehn-Prozent-Quote für gemeinnützige Wohnungen bei allen Neubauten zu starr und nicht zielführend ist. Marc Bürgi, Präsident der BDP BL, ist überzeugt, dass durch die starre Vorgabe Gemeinden dazu gezwungen würden, in Wohnraum zu investieren, der dem tatsächlichen lokalen Bedarf widersprechen würde. Silvio Fareri, Präsident der CVP BL, ergänzt: «Ein Anteil von zehn Prozent an neu erstellten Wohnungen für den gemeinnützigen Wohnungsbau bedeutet mindestens eine Verdreifachung im Vergleich zu heute. Der Bundesrat schätzt die Mehrkosten dafür auf 120 Millionen Franken pro Jahr – ohne Einrechnung der Kosten für die zu schaffenden Kontrollorgane von Bund und Kantonen, welche zusätzlich durch die Steuerzahlenden finanziert werden müssten.» Der Bund fördert den gemeinnützigen Wohnungsbau laut Martin Geiser, Präsident der EVP BL, bereits heute mit jährlich über 500 Millionen Franken: «Bei einer Ablehnung der Initiative wird der gemeinnützige Wohnungsbau zusätzlich gefördert. Das nationale Parlament hat beschlossen, dass der Bund bei einer Ablehnung der Initiative in den nächsten zehn Jahren eine Viertelmilliarde Franken in gemeinnützige Wohnungen investieren wird.» Saskia Schenker, Präsidentin der FDP BL, ist überzeugt, dass die Unterstützung auf Bundesebene umfassend genug ist: «In unserem föderalistischen Land ist es die Aufgabe der Kantone und der Gemeinden, weitere Massnahmen zu ergreifen, denn nur sie kennen die regional sehr unterschiedliche Situation im Wohnungsmarkt. Wir wollen keine am Bedarf vorbei geplanten leeren Geisterüberbauungen, so wie wir dies von gewissen zentralistisch organisierten Ländern kennen.» Thomas Tribelhorn, Präsident der glp BL, stört sich auch an den negativen Folgen der Initiative auf die dringend notwendigen Fortschritte in der Umwelt- und Klimapolitik: «Vermieter, die ihre Häuser mit von der öffentlichen Hand subventionierten Programmen energetisch sanieren, dürfen bei einer Annahme der Initiative die Mieten nicht mehr erhöhen.» Gegen die Initiative spricht laut Dominik Straumann, Präsident der SVP BL, auch ganz einfach der aktuelle Stand an Leerwohnungen in der Schweiz: «Noch nie standen in den letzten 20 Jahren so viele Wohnungen leer OBZ wie heute.»

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Parteien gegen die Initiative des Mieterverbands

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• Eine starre 10-Prozent-Quote berücksichtigt regionale Unterschiede nicht und widerspricht dem Föderalismus.

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Die Mieterverbandsinitiative verspricht «mehr bezahlbare Wohnungen», bewirkt aber das Gegenteil! Nationalrätin Petra Gössi Parteipräsidentin FDP

Nationalrat Gerhard Pfister Parteipräsident CVP

Nationalrat Albert Rösti Parteipräsident SVP

Nationalrat Jürg Grossen Parteipräsident GLP

Nationalrat Martin Landolt Parteipräsident BDP

Nationalrätin Marianne Streiff-Feller Parteipräsidentin EVP

• Kantone und Gemeinden werden zu teuren Wohnbauprogrammen gezwungen – am Bedarf vorbei. • Nach einem Nein erhält der gemeinnützige Wohnungsbau dank dem Gegenvorschlag eine Viertelmilliarde Franken, bei einem Ja drohen endlose Verzögerungen. • Eine undurchdachte Vorschrift bezüglich Förderprogrammen für Sanierungen hat negative Auswirkungen auf die Umwelt und auf die Höhe der Mieten.

Bundesrat und Parlament lehnen die unausgegorene Initiative ab. Auch wir fordern Sie auf: Stimmen Sie am 9. Februar NEIN!


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Veranstaltungen

30. Januar 2020

Musikfestival L i e s t a l Freitag, 31. Januar 2020 20.13 Uhr

Christoph Simon

30. 01.

Der Suboptimist

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Blutspendeaktion

30. Jan. 02. Feb. 2020

31. 01.

Tuomas A. Turunen Marcelo Nisinman Trio Lukas Rickli

01. 02.

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Dienstag, 4. Februar 2020 von 17.00 – 20.00 Uhr

Samstag, 8. Februar 2020, 20.00 Uhr in der Turnhalle Dorf Schulstrasse 7, 4414 Füllinsdorf mit dem Theater:

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Unterhaltungsabend t Samstag, 8. Februar 2020 19.00 Uhr 4 Neuer Ort: Aula Mühlematt, Unterdorfstrasse 11, Lausen a

mit dem Gesangsensemble I Mosaici, der Oberbaselbieter Ländlerkapelle und dem Duo Skätsch

Vorverkauf ab 3. Februar 2020 unter www.trachtengruppe-liestal.ch oder am 3./4. Februar 2020 o von 18.30 Uhr - 19.30 Uhr unter 061 921 58 41

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Gar nicht weit von Thun haben wir beim GrizzlyBär ein feines Mittagessen bestellt. CHF 82

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Oberbaselbieter Zeitung vom 30. Januar 2020 by AZ-Anzeiger - Issuu