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30. Januar 2020, 59. Jahrgang, Nr. 05

Vier Ruderer wollen über den Atlantik Die Brüder Georg, Sebastian und Peider Stocker aus Wettingen und ihr Cousin Matthias Odermatt wollen im Dezember 2021 mit ihrem Ruderboot als Teil der «Talisker Whiskey Atlantic Challenge» den Atlantik überqueren. Das Besondere: Sportlich sind alle vier, gerudert hat aber vor dem Start des Projekts im Sommer 2018 noch keiner von ihnen. (rb) S. 7

Rekordbesucherzahl am Industrieapéro 120 Besucherinnen und Besucher waren vergangene Woche am Industrieapéro in Spreitenbach dabei. Das sind so viele wie noch nie. Eines haben sie alle gemeinsam: Sie sind Vertreter aus der Spreitenbacher Industrie, dem Gewerbe oder dem Dienstleistungssektor. Viele der Besucher sind jedes Jahr am Apéro anzutreffen, andere sind zum ersten Mal in der Zentrumsschür. (rb) S. 16/17 INSERATE

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Die Mutter mit Demenz pflegen Meng Tin-Wilhelm ht Demenz Ihre Tochter Meng Asridis-Tin und ihr Mnn Vssili Asridis pflegen sie seit zehn Jhren in ihrem Hus in Neuenhof MELANIE BORTER

Im Februar wird Menga TaianaWilhelm 90 Jahre alt. Ihre Geburtstage zählt sie schon lange nicht mehr, sie hat Demenz. Seit zehn Jahren wird sie von ihrer Tochter und deren Mann gepflegt. Die beiden verliessen dafür ihre Heimat Griechenland und zogen ins Haus von Menga Taiana-Wilhelm in Neuenhof. Heute kann sie nicht mehr gehen, sieht nichts und das Essen muss für sie püriert werden. «Wir vergleichen es mit einem Säugling, der all das auch nicht kann und trotzdem gerne da ist. Wenn sie summt und glücklich ist, dann ist das schön», sagt Menga Asaridis-Taiana. S. 12/13 Menga Asaridis-Taiana pflegt ihre Mutter Menga Taiana-Wilhelm.

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Baugesuche Bauherrschaft: Luigi Zadra Dorfstrasse 57 5210 Windisch Bauobjekt: Zwei Wärmepumpen, Photovoltaikanlage Baustelle: Muristrasse 2 Parzelle: 3926 Zusatzgesuche: keine Öffentliche Auflage der Pläne im Büro 305 der Bau- und Planungsabteilung, Rathaus Wettingen vom 1. Februar bis 2. März 2020. Allfällige Einwendungen sind im Doppel während der Auflagefrist dem Gemeinderat einzureichen. Sie haben eine Begründung und einen Antrag zu enthalten.

Bau- und Planungsabteilung

Gemeinde Wettingen

Öffentliche Ausschreibung Die nachstehenden Bauleistungen werden gemäss SubmD vom 26. November 1996 öffentlich ausgeschrieben: Renovation Historische Holzbrücke Wettingen / Neuenhof; Holzbauarbeiten; Zimmerarbeiten; Spenglerarbeiten; Dacheindeckungen Die Ausschreibung wird ab dem 31. Januar 2020 im SIMAP (www.simap.ch) publiziert. Der Bezug der Ausschreibungsunterlagen erfolgt elektronisch im SIMAP unter dem Titel «Historische Holzbrücke Wettingen / Neuenhof». Gemeinderat Wettingen

Fahrer/in für Mahlzeitendienst Das Betreibungsamt Wettingen bleibt am Donnerstag, 30. Januar 2020 und Freitag, 31. Januar 2020 infolge einer umfangreichen Softwareaktualisierung geschlossen.

Aufgaben Als Fahrer/in übernehmen Sie jeweils eine Tour für ca. 15 bis 20 Kundinnen und Kunden. Pensum/Einsatzzeiten Je nacR Situation und Pensum werden ca. 10 bis 20 FaRrten im Monat (inkl. Wochenende) geplant. Diese sind jeweils von 10.00 bis ca. 12.30 Uhr. Arbeitsantritt Per sofort, längeres Engagement wünscRenswert. Voraussetzung Eigenes Auto, Freude am Umgang mit MenscRen, HilfsbereitscRaft, Zuverlässigkeit und Flexibilität. Vergütung Stundenlohn und Fahrspesen. Kontakt Leiterin MaRlzeitendienst, Ursula Leibundgut, Spitex Wettingen-NeuenRof, Rigistrasse 10, 5430 Wettingen, Tel. 056 437 03 90, E-MailP ursula.leibundgut@spitex-wettingen.cR

Spiel und Spass Anlässe im Februar 2020 – gemeinsam feiern und spielen 2. Feb. 2020, 10 bis 11.30 Uhr

20. Feb. 2020, 18 bis 20 Uhr

Kinderprogramm

Quizduell

FEG Baden-Wettingen, Chrüzpunkt, Landstrasse 170 www.chruezpunkt.ch

Bibliothek und Ludothek, Mattenstrasse 26 bibliothek@wettingen.ch

9. Feb. 2020, 10 bis 11.30 Uhr

22. Feb. 2020, 14.15 Uhr Umzug 15.15. / Uhr Kinderball

Kinderprogramm

Kinderfasnacht

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Umzug Landstrasse / Turnhalle Bezirksschule www.kinderfasnacht-wettingen.ch

15. Feb. 2020, 20 Uhr

23. Feb. 2020, 10 bis 11.30 Uhr

De Chlapf – Motto TropeÒeber

Kinderprogramm

Räbeschläcker Wettingen, Löwenscheune www.raebeschlaecker.ch

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16. Feb. 2020, 10 bis 11.30 Uhr

23. Feb. 2020, 11 Uhr

Kinderprogramm

Vernissage Ausstellung Marc Elsener & Klodin Erb

FEG Baden-Wettingen, Chrüzpunkt, Landstrasse 170 www.chruezpunkt.ch 20. Feb. 2020, 9 bis 10 Uhr

Fasnacht Kindergärten Kindergärten Wettingen, Rathausplatz

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WETTINGEN

WOCHE NR. 05 DONNERSTAG, 30. JANUAR 2020

15 600 Franken Spenden gesammelt auch, dass ein oder in diesem Jahr drei gute Zwecke unterstützt werden. Diesmal konnten 15 600 Franken gesammelt werden.

Schon zum 11 Ml fnd m vergngenen Wochenende die Midlife Prty der Rotry-Clubs Wettingen und Wettingen-Heitersberg sttt Auch dieses Ml wr sie durch und durch erfolgreich

WICHTIG FÜR DIE MIDLIFE PARTY ist jeweils ein abwechslungsreiches und mitreissendes Musikprogramm: Zu Beginn des Abends heizte die Badener Soul- und Funk-Band Nose Ahead dem Publikum während zwei Stunden ein. Danach sorgten die beiden DJs bis in die frühen Morgenstunden für gute Stimmung. Im DancefloorBereich konnten die Gäste tanzen. Wer sich lieber austauschen und diskutieren wollte, konnte dies in der ruhigeren Italian Weinbar oder der Lounge-Bar, in welcher eine Selfklick-Fotobox viele lachende Gesichter festhielt.

600 Gäste fanden am 18. Januar den Weg in die Stanzerei Baden. Sie alle wollten sie nicht verpassen, die legendäre Midlife Party. Der Benefizanlass wurde nun schon zum 11. Mal von den beiden Rotary-Clubs Wettingen und Wettingen-Heitersberg organisiert. Ziel der Midlife Party ist nicht nur, dass die Gäste einen fantastischen und ausgefallenen MIT DEM REINERLÖS der Midlife Abend mit viel Freude und Spass Party 2020 werden gleich drei Orverbringen können, sondern ganisationen unterstützt: Jeweils

Bei der Spendenübergabe: Das Midlife-Party-OK mit Vertretern der Stiftungen ikj, Kind und Autismus und Tel. 143. zVg 5200 Franken konnten an die Stiftungen ikj, Kind und Autismus sowie das Sorgentelefon 143 übergeben werden. Alle drei Organisationen haben sich der Hilfe und Unterstützung von Men-

schen in schwierigen Situationen verschrieben. Nach dem Motto Tanzen für einen guten Zweck findet die 12. Midlife Party dann am 16. Januar 2021 statt. (zVg)

möglichen Verbesserungen und Einsparungen. Die Leistungsvereinbarung soll bis spätestens Ende Juni 2020 unterzeichnet sein. Der Gemeinderat freut sich, mit der Spitex Wettingen-Neuenhof als bestens ausgewiesener Leistungserbringerin auch in Zukunft auf gute Dienstleistungen im Bereich der ambulanten Pflege und Hilfe zu Hause zählen zu können. Der Vorstand des Spitex-Vereins und der Geschäftsleiter begrüssen das vereinbarte Vorgehen und danken für das Vertrauen des Gemeinderats.

Öffnungszeiten der Gemeindeverwaltung Es gelten für alle Abteilungen der Gemeindeverwaltung folgende Öffnungszeiten (Schalter und Telefon): Montag: 8.30–12/ 13.30–18.30 Uhr; Dienstag–Freitag: 8.30–12 / 13.30–16 Uhr. Die Sozialen Dienste Wettingen sind am Dienstagnachmittag und am Donnerstagnachmittag telefonisch nicht erreichbar. Die Mitarbeitenden der Gemeindeverwaltung sind gerne bereit, telefonisch auch Termine ausserhalb der Öffnungszeiten zu vereinbaren.

AUS DEM GEMEINDERAT Spitex Wettingen-Neuenhof auch in Zukunft Partnerin der Gemeinde Wettingen Zurzeit handeln die Gemeinde Wettingen und die Spitex Wettingen-Neuenhof eine neue Leistungsvereinbarung für die Gemeinde Wettingen aus. Sie soll auf 1. Januar 2021 in Kraft treten. Die Spitex Wettingen-Neuenhof hat in diesen Tagen im Rahmen eines Audits durch das Departement Gesundheit und Soziales die periodische Qualitätskontrolle mit Bestnoten bestanden. Darin ist die sehr gute Arbeit der Spitex bestätigt worden. Neben besten

Leistungen im pflegerischen Kerngeschäft sind auch effiziente Prozesse in der Administration attestiert worden. Mit der Gemeinde Wettingen besteht eine Leistungsvereinbarung, die mindestens bis Ende 2020 Gültigkeit hat. Im Nachgang zu den Diskussionen im Einwohnerrat hat der Gemeinderat diese Leistungsvereinbarung gekündigt. Er hat gleichzeitig die Neuverhandlung der Leistungsvereinbarung mit der Spitex Wettingen-Neuenhof in Angriff genommen. Ziel ist das gemeinsame Ausloten von

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WETTINGEN

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WOCHE NR. 05 DONNERSTAG, 30. JANUAR 2020

LESERBRIEFE ZUM BUDGET Ja zum Wettiger Budget Die Mehrheit des Einwohnerrats hatte vorerst das Budget zurückgewiesen mit dem Auftrag, den geplanten Aufwand zu reduzieren und den Schuldenabbau zu intensivieren. Die Schuldenlast pro Einwohner beträgt bald 6000 Franken. Der Gemeinderat hat die Situation erkannt und das Budget entsprechend angepasst. Dieses wurde im zweiten Anlauf durch den Einwohnerrat gutgeheissen und muss nun noch in der Volksabstimmung eine Mehrheit finden. Vergangene Woche wurde ein Flugblatt einzelner Exponenten in alle Haushalte verteilt. Keine unserer Parteien steht hinter dem Flugblatt. Wir stimmen dem Budget mit Überzeugung zu, da wir unsere grossen Schulden nicht allein der nächsten Generation überlassen dürfen. Die Schulden sind primär durch die grossen Investitionen der letzten Zeit in die Schulinfrastruktur sowie die Erneuerung des Tägi entstanden. Zudem sind die fremdbestimmten Gesundheitskosten massiv angestiegen und die Abschreibungen der Investitionen wachsen ebenfalls noch an. Ein Leistungsabbau hatte bisher nicht stattgefunden – einen Ausbau können wir uns nicht leisten. Das vorliegende Budget stellt einen fairen Kompromiss dar und hilft, die Schulden innerhalb einer Generation auf ein vernünftiges Mass (2500 Franken) zu reduzieren. Ja zum Budget 2020 der Gemeinde Wettingen. Einwohnerräte Christian Wassmer (CVP), Fränzi Widmer (EVP/Forum5430), Judith Gähler (FDP), Christa Camponovo, (SP/WG)

Sparen kannst du dir sparen Ich bin froh, dass sich endlich Stimmen aus der Bevölkerung zu Wort melden und sich kritisch gegenüber der geplanten Steuerfusserhöhung auf 100 Prozent äussern. Ich dachte noch vor kurzem, dass dieses Thema den Bewohnerinnen und Bewohnern von Wettingen nicht unter den Nägeln brennt. Fakt ist, dass wir immer mehr Aufwand betreiben müssen, um in unserem Land leben zu können. Warum? Weil wir immer mehr zur Kasse gebeten werden. Krankenkassenprämien steigen kontinuierlich. Strom und WasANZEIGE

ser werden teurer. Der Gebührenkatalog von Wettingen wird immer länger. Der Mittelstand kommt immer mehr unter Druck. Das Konsumverhalten von Herr und Frau Schweizer zeigt, über zehn Millionen Franken werden pro Jahr ennet der Grenze ausgegeben. Viele müssen auf das Geld schauen, hart dafür arbeiten, oft den Sparstift ansetzen, verzichten. Nur die Gemeinde Wettingen lebt nach dem Motto «Sparen, das kannst du dir sparen». Sie gibt weiter munter Geld aus, zu viel Geld. Die Bevölkerung wird mit Sprüchen wie «wegen dem Tägi gibt es keine Steuerfusserhöhung» irregeführt. Jetzt braucht es einen höheren Steuerfuss. Wir sollen jetzt die Zeche für die Ausgabefreudigen bezahlen. «Wegen ein paar Fränkli mehr Steuern zahlen. Das tut nicht weh. Die Bürgerinnen und Bürger werden schon Ja stimmen», tönt es aus dem Regierungsgebäude. Wollen wir das wirklich? Thomas Wolf, Wettingen

Das angebliche Wettinger Sparbudget Aufgeschreckt durch die ausgabenkritische «IG Attraktives Wettingen» versuchen die Wettinger Steuererhöhungsparteien, der Bevölkerung Sand in die Augen zu streuen. Die Steuererhöhung sei zum Wohle Wettingens, weil nun Schulden zurückbezahlt werden könnten. Und man habe ja ein Sparbudget geschnürt. Die Fakten sagen etwas anderes: Mit dem Budget 2020 will der Gemeinderat den Personalbestand um 130 Stellenprozente erhöhen. Mit dem Budget 2020 wollen der Gemeinderat und die Mehrheit des Einwohnerrats die Gesamtausgaben der Gemeinde Wettingen gegenüber der Rechnung 2018 um mehr als zwei Millionen Franken erhöhen. Sieht so ein Sparbudget aus? Darauf gibt es nur eine Antwort: Nein zu Budget und Steuerfuss am 9. Februar. Martin Fricker, Einwohnerrat, Wettingen

Schlechtes Demokratieverständnis der Wettinger Class Politique Gemeindeammann Roland Kuster hat in einem Interview angekündigt, die Gemeindeordnung ändern zu wollen, damit Steuerer-

höhungen künftig nicht mehr vom Volk genehmigt werden müssen. Schon seine Vorgänger versuchten, die Rechte der Bürger entsprechend einzuschränken. Damals mit der Begründung, man könne so Senkungen einfacher vollziehen. Leider habe ich es in 20 Jahren Politik nie erlebt, dass ein Gemeinderat Bemühungen in Richtung einer Senkung unterstützt hätte. Der Druck musste immer von der Strasse kommen. Sowohl im Gemeinde- als auch im Einwohnerrat dominieren Personen, die als Leistungserbringer direkt von der Gemeinde profitieren. Das fehlende Verständnis für die Bürgerrechte erstaunt deshalb nicht. Es erstaunt auch nicht, dass die Verwaltung ausgebaut wird und die Besoldungen der Gemeinderäte und des Gemeindeammanns zu den höchsten in der Schweiz gehören. Und auch nicht, dass die Ausgaben in den letzten 20 Jahren aus dem Ruder gelaufen sind. Nicht die Investitionen sind daran hauptsächlich schuld, es sind die laufenden Kosten. Alleine die vom Bürger nicht bewilligten fünf Stellen im Sozialamt kosten schon mehr als 1 Steuerprozent. Kein Wunder, sollen die Steuern wieder mal erhöht werden. Ich stimme Nein zum Budget. Nur ein Nein zwingt zum Umdenken. Thomas Bodmer, alt Grossrat, alt Einwohnerrat, alt Fiko-Mitglied, Wettingen

Budget Die Finanzen und Schulden der Gemeinde Wettingen sind bekanntlich auf dem Höchststand des ganzen Kantons. Aber es wird immer noch mit der grossen Kelle und im Übermass Steuergeld hinausgeworfen. Nach der unter «Hochwasserschutz» durchgeführten Lugibach-Renaturierung die nächste Grössenwahnübung auf Gemeindegebiet: ein Minikreisel für 1,8 Millionen Franken in einer verkehrsberuhigten 30er-Zone. Nichts gegen die Sanierung der Werkleitungen, das macht Sinn. Aber unter der aktuellen Finanzlage der Gemeinde solche Übungen durchzuführen, dafür fehlt bei manchen Bürgern das Verständnis. So ist es nicht verwunderlich, dass der Steuerfuss ein weiteres Mal an-

gehoben werden soll, auf 100 Prozent. Für wie lange? Auch mit der Limmattalbahn, die durch die Landstrasse fahren soll, werden in Zukunft noch grosse Belastungen auf unsere Gemeinde zukommen. Vom Landverschleiss im Osten ganz zu schweigen. Ein Landwirtschaftsbetrieb braucht das Land zum Wirtschaften und Überleben. Deshalb ein ganz klares Nein zum Budget 2020. Paul Attiger, Wettingen

Budget 2020 Wenn die Wettinger Bevölkerung einem Kreditbegehren zustimmt, dann wird dieser Betrag als oberstes Maximum angesehen. In unserer Gemeinde ist dies lediglich ein kleiner Leitfaden, weil die Kreditbegehren chronisch überschritten werden. Dies zeigt auch der Fall des Tägi. Die Wettinger Bevölkerung hat einem Kredit von etwa 45 Millionen Franken. zugestimmt. Wir sind nun knapp über der Grenze von 50 Millionen Franken angelangt und kein Ende ist in Sicht. Es sind unsere Steuergelder, die da verschleudert werden. Wir sagen auch Nein für einen Minikreisel von 1,8 Millionen Franken, weil es nicht bei diesen 1,8 Millionen Franken bleiben wird. Es wird geplant, die Steuern um fünf Prozent zu erhöhen und davon vier Prozent in den Schuldenabbau zu investieren. Aus Kreisen der Befürworter sind bereits Aussagen gemacht worden, dass man wegen den «gebundenen Ausgaben» bereits im Jahre 2021 diese vier Prozent nicht mehr in den Schuldenabbau investieren kann. Vizeammann Markus Maibach hat in einem Interview im September 2019 gegenüber dem Badener Tagblatt gesagt, ein bis zwei Prozent der Steuererhöhung sei in Zusammenhang mit dem Tägi. Gemeindeammann Roland Kuster bekräftigt in seiner Stellungnahme in der Limmatwelle vom 23. Januar, dass die Steuererhöhung nichts mit dem Tägi zu tun hat. Was stimmt nun? Genau mit solchen Aussagen will man die Steuerzahler verunsichern IG Attraktives Wettingen und blenden.

In eigener Sache

LESERFOTO Dieses Foto vom Eigisee hat Leser Richard Wagner Mitte Januar in seinem Wohnort Wettingen aufgenommen. Haben auch Sie ein tolles Sujet in der Region mit Ihrer Kamera oder Ihrem Handy aufgenommen? Dann schicken Sie uns das Foto (im JPGFormat und in der Grösse von mind. 1 MB) an redaktion@limmatwelle.ch.

Die Limmatwelle wird keine weiteren Leserbriefe zum Budget 2020 mehr abdrucken. Dies, weil die Abstimmung darüber am Sonntag, 9. Februar, stattfinden wird. Die Redaktion ANZEIGE


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WOCHE NR. 05 DONNERSTAG, 30. JANUAR 2020

WETTINGEN

«Es war Zeit für eine Veränderung» Knpp 20 Jhre wr Meinrd Steimer ls Weinkellermeister in Wettingen tätig Nch der Auflösung der Weinbugenossenschft stehen für ihn bld ruhigere Zeiten n

RAHEL BÜHLER

Der Wettinger Wein hat eine lange Tradition. 1951 wird die Weinbaugenossenschaft gegründet. In den nächsten fast 70 Jahren pflegen 28 Wettinger Winzer über 25 000 Rebstöcke der Sorte «Pinot Noir». Ein Name hat diese Geschichte seit 1955 geprägt: jener der Familie Steimer. Josef Steimer übernimmt die «Gnossi». 1980, vor 40 Jahren, steigt Meinrad Steimer, 20-jährig, in den Weinbetrieb seines Vaters an der Rebbergstrasse 32 in Wettingen ein. Der gelernte Winzer besucht in den folgenden Jahren die OenologieSchule, einen Betriebsleiterkurs, machte die Meisterprüfung. 1995 übernimmt er den Betrieb. Seither ist er das Gesicht des Wettinger Weins und der Weinbaugenossenschaft. Er bewirtschaftet die knapp drei Hektaren eigene Reben. Produziert im Weinkeller an der Rebbergstrasse nicht nur den Wein für die «Gnossi», sondern auch seinen eigenen. Macht dort Lohnkelterungen. Organisiert Degustationen. Verkauft den Wein. DAMIT ist nun Schluss. Die Wein-

baugenossenschaft hat sich aufgelöst. Einige der Winzer sind der neu gegründeten Weinstern Wettingen AG beigetreten. Andere machen selbstständig weiter (die Limmatwelle berichtete). Arbeitslos wird Steimer damit aber nicht. «2020 wird ein intensives Jahr», sagt er beim Interviewtermin im Weinkeller. Er wird nur noch seine eigenen Reben bewirtschaften. Aus den geernteten Trauben entsteht Wein von der Weinstern AG. Aber nicht mehr im Weinkeller an der Rebbergstrasse 32, sondern in Würenlingen. Die Firma Andreas Meier & Co. keltert den Wettiger Wein neuerdings. Die Weinmarke «Meinrad Steimer Weinbau» wird Meinrad Steimer in seinem Weinkeller an der Rebbergstrasse in Wettingen. Rahel Bühler verschwinden, sobald die letzten

Flaschen des Jahrgangs 2018 verkauft sind. Jene von 2019 werden schon unter dem Namen «Weinstern» verkauft. Auch seinen Job als Kellermeister gibt er an die Firma Meier in Würenlingen ab. Bis 2019 war sein Arbeitsjahr durch den Rebbau geprägt: Von Januar bis März Reben schneiden und anbinden. Im April und Mai dafür schauen, dass die Reben schön wachsen, Gras mähen und Pflanzenschutzmittel spritzen. Im Juni die Rebenblätter entfernen, damit die Trauben gut gelüftet sind und genug Sonne erhalten. Im Herbst Trauben ablesen, einlagern, keltern. Pro Woche arbeitete er rund 55 Stunden. Das ist 2020 anders: Derzeit ist Steimer zusammen mit Geschäftsleiter Marco Bieri mit dem Aufbau der «Weinstern AG» beschäftigt. «Das gibt im Moment ziemlich viel zu tun.» Im Frühling wird er damit beginnen, neue, pilzresistente Rebsorten zu pflanzen. «Im Herbst wird es wieder etwas ruhiger, hoffentlich», blickt Steimer voraus. WENN ER an die Zeit zurückdenkt, die er für die Weinbaugenossenschaft und für den eigenen Betrieb gearbeitet hat, kommen Steimer viele positive Dinge in den Sinn: Dreimal holt er mit seinem Wein die Auszeichnung «Aargauer Staatswein». 2011, 2013 und 2017. «Ich habe auch immer gerne mit den Rebbauern zusammengearbeitet. Überhaupt: Ich mache meine Arbeit sehr gerne», sagt der Wettinger. In all den Jahren gab es nicht nur Gutes: Frost (1985 und 1987) oder die Kirschessigfliege (2014) bedrohten die Reben. Etwas Wehmut schwingt in den Worten Steimers mit. «Ich bin mit den Wettinger Reben aufgewachsen. Sie sind mir ans Herz gewachsen», sagt er. Für ihn seien die Rebstöcke nicht nur Pflanzen. «Zu jedem Stock kenne ich die Geschichte dazu.» Auf der anderen Seite sei er froh, gebe es nun diese «gute Lösung» mit der Weinstern AG. «Es war Zeit für eine Veränderung. Die bisherige Arbeitsweise war veraltet und zu kompliziert.» Ausserdem spüre er die jahrelange körperliche Arbeit. «Mein Rücken macht nicht mehr so mit.» Und wenn es etwas ruhiger wird, habe er auch wieder mehr Zeit für die Familie und Hobbys.


Der Verkauf von Immobilien funktioniert seit Jahrzehnten gleich. Mit einem neuen Maklermodell bringt das erfolgreiche Unternehmen Neho nun frischen Wind in die Schweizer Immobilienbranche.

SPAREN BEIM IMMOBILIENVERKAUF: NEHO-MAKLER ARBEITEN ZUM FIXPREIS VON 9500 FRANKEN

E

ric Corradin, CEO von Neho, stellte sich oft die Frage «Warum sollten wir hohe und nicht zeitgemässe Provisionen für den Verkauf eines Hauses oder einer Wohnung zahlen?» Die Immobilienpreise sind in den letzten Jahrzehnten massiv gestiegen. Mit wachsenden Verkaufsrenditen erhöhten sich jedoch gleichzeitig auch die Provisionen an Makler – zum Nachteil der Eigentümer. Gegen die bisherige Intransparenz und Ineffizienz wollte Corradin etwas unternehmen. Er machte sich Gedanken darüber, wie wieder Fairness gegenüber Eigentümern hergestellt werden kann. Gemeinsam mit drei Mitgründern startete er 2017 Neho mit dem Ziel, den Schweizer Immobilienmarkt umzukrempeln.

Neues

Maklermodell

Der Service von Neho ist modern und leicht zu verstehen – ohne altmodische Gewohnheiten. Die Immobilienagentur arbeitet als erste Firma in der Schweiz mit dem weltweit etablierten Festpreismodell, statt mit flexiblen Provisionen. Wer mit Neho eine Immobilie verkauft, zahlt 9500 Franken – unabhängig vom Verkaufspreis und dem Wert. Traditionelle Immobiliengesellschaften verrechnen für die gleichen Leistungen durchschnittlich 3 Prozent. Bei einem

Wer ist Neho?

Haus- oder Wohnungspreis von 900’000 Franken liegt die Provision demnach bei 27’000 Franken.

Kompromisslose Service Trotz fixem Preis bietet Neho die gleiche Dienstleistung wie traditionelle Agenturen. Die Makler erstellen detaillierte, von Banken anerkannte Schätzungsberichte und inserieren die Immobilien auf 16 Online-Plattformen, die 98 Prozent des Marktes abdecken. Die Neho-Berater machen vorgängig Fotos und erstellen mithilfe modernster Technik virtuelle Rundgänge der Häuser und Wohnungen. Im gesamten Verkaufsprozess wird jeweils eng mit Eigentümern und Käufern zusammengearbeitet. Geht man also erneut vom Preis von 900’000 Franken aus, bietet Neho seinen Kundinnen und Kunden ein Sparpotenzial von rund 20’000 Franken – ohne Kompromisse beim Service eingehen zu müssen.

Mehr Effizienz bessere Beratung

und

Ein weiterer grosser Unterschied des überarbeiteten Verkaufsprozesses ist, dass die lokal-verankerten Makler viel effizienter arbeiten und sich dadurch mehr auf ihre Kunden konzentrieren können. Hierzu setzt Neho im Hintergrund auf einen

Gegründet: 2017 Niederlassungen: ZH, LU, BE, BS/BL, VD, GE etc. Mitarbeiter: 32 Personen Sektor: Immobilien, Technologie Partner: Investis, Credit Suisse, WüstPartner, PriceHubble, Groupe Delarive

Die Verleihung des Swiss Real Estate Awards, Kategorie PropTech in Zürich, 2018 mit (v.l.): Heiko Packeiser, Geschäftsleiter Deutschschweiz; Eric Corradin, CEO; Vincent Privet, COO.

digitalen Ansatz, der die Makler bei der täglichen Arbeit unterstützt und Abläufe zusätzlich beschleunigt. Das heisst allerdings nicht, dass alles automatisiert abläuft und Maschinen die Immobilien verkaufen. Dem Kunden Christian G. zufolge, klappte die Kommunikation mit Neho problemlos und half dabei, seine Immobilie innerhalb von kurzer Zeit zu verkaufen (siehe Erfahrungsberichte unten). Für Neho sprechen nicht nur zufriedene Kunden und erfolgreiche Verkaufszahlen, sondern auch die

Verleihung des Real Estate Awards 2018. Die Auszeichnung, die jährlich von Marktexperten vergeben wird, ist eine grosse Anerkennung. Aber schliesslich hat Neho auch grosse Ambitionen – und zwar den veralteten und teuren Immobilienmarkt zu revolutionieren.

Mehr als 250 Immobilien verkauft Gegründet wurde die Firma im Jahr 2017 von Eric Corradin und drei weiteren ambitionierten Unternehmern. Zum Ziel steckten sie sich, die nicht

Neho Neumühlequai 6 8001 Zürich Tel. ZH 043 588 01 00 Tel. BE 031 528 05 00 Tel. BS/BL 061 588 05 00 Tel. LU 041 588 08 00

mehr zeitgemässen Prozesse in der Immobilienbranche umzukrempeln. Aktuell arbeiten 32 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter für die Firma. Seit der Gründung half Neho Hauseigentümern dabei, schweizweit mehr als 250 Immobilien zu verkaufen. Im Jahr 2020 sollen schliesslich rund 600 Objekte über das Unternehmen zum Verkauf stehen. Zitat vom CEO von Neho, Eric Corradin: «Die heutigen Provisionen sind ungerechtfertigt und nicht zeitgemäss.»

Weitere Direktwahlen auf www.neho.ch Lokale Makler in Zürich, Winterthur, St. Gallen, Basel, Luzern, Bern, Zug und in der Romandie Bewerten Sie jetzt Ihre Immobilie kostenlos auf www.neho.ch!


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WETTINGEN

WOCHE NR. 05 DONNERSTAG, 30. JANUAR 2020

Wollen den Atlantik überqueren: Sebastian Stocker, Matthias Odermatt, Georg Stocker, Peider Stocker.

Rahel Bühler

Die vier rudern am Limit «Helvetic Wves» nennt sich ds Rudertem, ds im Dezember 2021 den Atlntik überqueren will Bis dhin hben sie noch einiges vor

Die drei Brüder stammen aus Wettingen, Matthias aus Hunzenschwil. Angefangen hat alles im Sommer 2018. Damals hat sich Georg seit einem halben Jahr mit Videos des Rennens befasst. Die Faszination war geboren. «Auch mich hat es von Anfang an gepackt», sagt Sebastian. Peider habe ebenfalls nicht gezögert, als ihm seine Brüder von der Idee erzählt haben. RAHEL BÜHLER Der Vierte im Boot, Matthias, ist 1400 Kilometer Atlantik. Von der selbst auf die Brüder zugegangen, kanarischen Insel La Gomera als er von der Idee hörte. nach Antigua in der Karibik. Drei Brüder, ein Cousin, ein Ruder- SEIT NOVEMBER 2018 sind sie am boot. Das ist die Kurzvariante des Trainieren. Alle vier sind sportlich. Zuerst mussten sie das RuProjekts. Die lange lautet so: Die Hochseeregatta «Talisker dern jedoch erlernen. Jetzt geht es Whisky Atlantic Challenge» führt darum, fit zu bleiben: Alle trainieüber den Atlantik. Das jedes Jahr ren mehrmals pro Woche. Georg stattfindende Rennen gilt als ei- sagt, er trainiere sechs bis sieben nes der härtesten Ruderrennen Mal pro Woche. Mit einem strikder Welt. 2019 nahmen 35 Boote ten Zeitplan bleibe etwas Freizeit daran teil. Die Brüder Stocker, das übrig. Je näher der Start rücke, sind Peider, 17, Sebastian, 22 und desto weniger. Georg und SebastiGeorg, 25, sowie ihr Cousin Mat- an studieren, Matthias beendet im thias Odermatt, 20, haben sich die Sommer seine Schreinerlehre, Teilnahme an diesem Rennen im Peider lernt Maurer. Für ihr AbenDezember 2021 zum Ziel ge- teuer werden sie entweder ein macht. Zusammen sind sie «Hel- Zwischensemester einlegen oder vetic Wave». Das Spezielle: Vorher unbezahlten Urlaub nehmen. Nebst dem sportlichen Fit-Halhat keiner von ihnen gerudert. «Ich habe schon immer die Her- ten gibt es viel für die Reise vorzuausforderung gesucht», sagt Ge- bereiten: Deshalb nehmen sie org beim Interview im Ruderclub auch noch nicht im Dezember Baden. Dort sind die vier extra für 2020 teil. Sie haben einen Verein ihr Projekt Mitglied geworden. gegründet. Ihr Budget beträgt

175 000 Franken. Derzeit sind sie auf Sponsorensuche. Das Geld brauchen sie unter anderem für Material, das Boot, Verpflegung. Alles, was nach dem Rennen übrig bleibt, spenden sie der IG Familie 3+, einer Organisation, die Familien mit mehr als drei Kindern unterstützt. Alle vier kommen aus Grossfamilien. Ihr nächstes grosses Ziel ist der Kauf des Boots: ein hochseetaugliches Ruderboot, mit Schlafkabinen und Solarpanels. Kostenpunkt: etwa 75 000 Franken. Damit wollen sie vor dem Rennen auch auf dem Meer trainieren. Im September werden sie Kurse in England absolvieren, damit sie an der Challenge teilnehmen können: unter anderem einen Seerettungs- und einen Seenavigierungskurs. «Wir werden uns mit anderen Teams austauschen», sagt Gregor. Jeder der vier wird auf See eine andere Rolle haben. Georg wird der Captain sein. Während des Rennens werden immer zwei Personen rudern. Während zweier Stunden. Die anderen haben Pause. Trainieren könne man diesen Schlafrhythmus nicht, sind sie sich sicher. Essen werden sie getrocknete Nahrung, die mit Milch angerührt ist. WIESO tun sich die vier dieses ex-

treme Rennen an? «Um aus dem Alltag auszubrechen, etwas

durchzuziehen, stolz zu sein», sagt Matthias. Die anderen nicken. Angst? «Vor den Präsentationen danach», sagt Peider. Angst vor Streit hätten sie nicht. «Steckt jemand in einem mentalen Loch, können wir uns immer gegenseitig aufmuntern», sagt Georg. «Etwas Angst habe ich vor dem Moment, wenn wir mitten in der Nacht einen technischen Defekt erleiden», meint Sebastian. Trotzdem: Aufgeben kommt für die vier nur bei einem medizinischen Notfall infrage. Vorfreude herrsche schon jetzt: auf die Natur und das Ankommen in der Karibik. ANZEIGE


FRAKTIONSBERICHTE / WETTINGEN

Die zweite Hälfte der aktuellen Legislaturperiode startet mit Christian Pauli als neuem Einwohnerratspräsidenten. Die Fraktion FDP wünscht ihm dafür viel Freude und Erfolg. Weiter heisst die Fraktion Rudolph Rohr als neues Mitglied im Einwohnerrat willkommen und wünscht auch ihm viel Freude. Am 9. Februar wird die Wettinger Stimmbevölkerung über das vom Einwohnerrat am 9. Dezember 2019 genehmigte Budget und den Steuerfuss entscheiden. Die Fraktion steht hinter dem Budget 2020, erfüllt es doch die von der Fraktion geforderten Massnahmen. Da in der Bevölkerung gewisse Unsicherheiten bestehen, möchte die Fraktion über die Folgen eines «Nein» mittels einer dringlichen Interpellation Aufklärung leisten. Die Fraktion unterstützt die Sanierung der Etzel-, Bernina-, Eiger-, Lägern- und Säntisstrasse. Der Strassenzustand (Oberfläche und auch die darunterliegenden Kanalisations-, Wasser- und Werkleitungen) sowie die Verkehrssituation rechtfertigen grundsätzlich die Sanierungskosten, wobei bezüglich des Ausbaustandards und der Umgebungsgestaltung gewisse Fragezeichen bestehen. Die Fraktion setzt sich für adäquaten Schulraum sowie ein breites Bildungsangebot ein und unterstützt daher das gut ausgearbeitete Kreditbegehren, mit welchem die Kosten transparent aufgezeigt werden. Positiv wird zur Kenntnis genommen, dass die Prüfung mehrerer Alternativen in die Ausarbeitung der Vorlage eingeflossen ist. Die Fraktion begrüsst auch die Auflistung der zukünftigen Investitionskosten. Die in den am 16. Mai 2019 eingereichten Postulaten beziehungsweise Motion thematisierten Ideen enthalten interessante und wichtige Anliegen, welche als Empfehlung für private Eigentümer sinnvoll sind. Es liegt der Fraktion aber fern, solche Themen in der BNO zu verankern, da dieses Regelwerk schon komplex genug und eine Überregulierung abzulehnen ist. Auch bestehen bereits jetzt diverse Angebote, welche auf grosse Resonanz stossen (zum Beispiel das Projekt «Gartenkind» oder die von der Jugendarbeit betriebenen Hochbeete).

Die Sanierung der Etzel-, Bernina-, Eiger-, Lägern- und Säntisstrasse sieht die Erneuerung sämtlicher Leitungen vor. Mit dem neuen Kreisverkehr im Bereich der bestehenden Kreuzung zwischen der Etzel-, Lägern- und Säntisstrasse wird der motorisierte Verkehr verlangsamt und bringt eine Verbesserung der Sicherheit für den Fuss- und Fahrradverkehr mit sich. Die Fraktion CVP unterstützt den Kredit. Fragezeichen hat sie zu den fehlenden Fussgängerstreifen rund um den Kreisel. Ebenso findet der zweite Kredit für den Ausbau des Schulhauses Zehntenhof Unterstützung. Für die neuen Werkfächer im Lehrplan 21 werden die Reservezimmer im Untergeschoss ausgebaut. Im Sinne einer klimabewussten CVP-Politik zeigt sich die Fraktion erfreut, dass die Postulate «Klimapolitik auf Basis eines Nachhaltigkeitsberichtes» und «Einführung eines Gebäude-Energiemanagements» vom Gemeinderat entgegengenommen werden. Die Beantwortung der fraktionseigenen Interpellation betreffend Erweiterung des öffentlichen Verkehrsangebotes im Lägernquartier nimmt die Fraktion zur Kenntnis und zeigt sich erfreut, dass dieser Vorschlag auch zu einem späteren Zeitpunkt wieder überprüft werden kann. Die Mehrheit des Einwohnerrats hatte vorerst das Budget zurückgewiesen mit dem Auftrag, den Aufwand zu reduzieren und den Schuldenabbau zu intensivieren. Der Gemeinderat hat das Budget angepasst. Dieses wurde im zweiten Anlauf durch den Einwohnerrat gutgeheissen und muss nun in der Volksabstimmung eine Mehrheit finden. Die CVP-Fraktion stimmt dem Budget zu, da Wettingen seine Schulden nicht allein der nächsten Generation überlassen darf. Das vorliegende Budget stellt einen fairen Kompromiss dar und hilft, die Schulden innerhalb einer Generation auf ein vernünftiges Mass zu reduzieren. Die Fraktion begrüsst ihre beiden neuen Einwohnerräte Lara Rüfenacht und René Bosshard, die für die zurückgetretenen Marija Hess und Serafino Mannarino nachrücken und wünscht ihnen viel Freude und Genugtuung beim Ausüben der neuen Aufgabe.

Die SVP-Fraktion freut sich, dass sich mit Thomas Wolf ein Fraktionsmitglied für das Amt des Präsidenten der Geschäftsprüfungskommission (GPK) zur Wahl stellt. Die Fraktion wünscht dem GPKPräsidenten in spe viel Befriedigung und gutes Gelingen. Die Fraktion begrüsst Martin Gilgen als Neumitglied in ihren Reihen. Er tritt die Nachfolge von Gögi Huser an, der den Einwohnerrat nach Abschluss seines Präsidiums auf Ende 2019 verlassen hat. Wenn man sich die Ausgabenpolitik des Gemeinderats (GR) vor Augen führt, stellt man fest, dass das Geld weiterhin grosszügig ausgegeben wird: So hat der GR für die Sanierung von Etzel-, Bernina-, Eiger-, Lägern- und Säntisstrasse einmal mehr die Luxusvariante gewählt. Mit dem Kredit von 1,84 Millionen Franken will er mehr Geld ausgeben, als er in seinem eigenen Finanzplan dafür vorgesehen hat. Bei der aktuellen Rekordschuldenhöhe Wettingens ist dies nicht nachvollziehbar. Bei der Sanierung von Gemeindestrassen braucht es heute keine unnötigen Luxusmassnahmen mehr wie teure «Bsetzisteine», Hochstammbäume und Parkbänke für rund eine Viertelmillion Franken. Die SVP-Fraktion wird einen Kürzungsantrag stellen. Auch beim Kreditbegehren von 921 000 Franken für den Ausbau des Schulhauses Zehntenhof stellen sich der Fraktion SVP Fragen. Warum muss drei Jahre nach der Sanierung im Zehntenhof bereits wieder gebaut werden? Wegen des Lehrplans 21? Dass der Lehrplan 21 die Wiedereinführung des textilen Werkens für Bezirksschüler vorsieht, und somit zusätzlicher Raumbedarf besteht, ist schon seit längerem bekannt – und wäre entsprechend planbar gewesen. Auch bei dieser Vorlage will der GR mehr Geld ausgeben, als er in seinem eigenen Finanzplan dafür vorgesehen hat. Ohne ein Budget 2020 zu haben, stehen mit diesen beiden Kreditvorlagen bereits wieder beachtliche Ausgabenposten an. Die Ausgabefreudigkeit des Gemeinderates wird somit bestätigt und bekräftigt die Fraktion SVP darin, Gegensteuer zu geben und am 9. Februar Nein zur Steuerfusserhöhung und zum Budget 2020 zu stimmen.

Die Sanierung an der Etzelstrasse ist nötig, weil Leitungs- und Belagserneuerungen fällig sind. Das Projekt überzeugt, weil auch die Sicherheit und Gestaltung rund um Schule, Tagesstrukturen und Kirche sowie das Quartierwachstum berücksichtigt werden. Die Investitionen sind gerechtfertigt, da eine langlebige Lösung angestrebt wird. Für die Schaffung von zusätzlichen Werkräumen und Schulzimmer im Schulhaus Zehntenhof liegt ein Kredit von über 900 000 Franken vor. Der Lehrplan 21 und die gewachsene Schülerzahl machen den Ausbau nötig, werden doch Fächer wie textiles und technisches Gestalten wieder eingeführt. 2017 wurde zwar ein Untergeschoss gebaut, die Errichtung zusätzlicher Schulräume jedoch zurückgestellt. Die Fraktion befürwortet den Ausbau, stellt aber fest, dass die Gemeinde besser gefahren wäre, wenn die notwendigen Räume von Beginn weg gebaut worden wären. Mit mehreren Vorstössen haben Marie-Louise Reinert und Leo Scherer wichtige Fragen aufgegriffen. Sie müssen gestellt werden, wenn Wettingen, wie vom Kanton geplant, auf 25 000 Einwohner anwachsen und das Siedlungsgebiet verdichtet werden soll. Gefordert sind Massnahmen, die für den ökologischen Ausgleich sorgen und die Biodiversität verbessern, damit Wettingen gute Lebensräume bieten kann. Der Gemeinderat will nur einen von vier Vorstössen entgegennehmen. Dieser will den bestehenden Schutz der Nistplätze der Mauersegler und Schwalben auf weitere Tierarten, etwa die Fledermäuse, ausdehnen. Die Postulate betreffend Biodiversität, ökologischen Ausgleich und Gartenwissen lehnt er ab. Seine Gründe überzeugen die Fraktion nicht. Eine gute Durchgrünung mit Ausgleichsflächen und vielfältige, artenreiche Gartengestaltungen sind nicht nur für eine grosse Artenvielfalt nötig, sondern angesichts der Klimaerwärmung auch dringend, um das Wohlbefinden der Bevölkerung zu sichern.


WOCHE NR. 05 DONNERSTAG, 30. JANUAR 2020

9

LESERBRIEF

Bei der Fraktion EVP/Forum 5430. kommt es zu Veränderungen: Für Hanna Läng (EVP) kommt Lukas Rechsteiner in den Einwohnerrat. Er war 8 Jahre lang Mitglied der Sozialkommission. Als Nachfolger von Lutz Fischer-Lamprecht, der aufgrund seiner Wahl zum Vizepräsidenten des Einwohnerrats als Präsident und Mitglied der Geschäftsprüfungskommission (GPK) zurückgetreten ist, schlägt die Fraktion Lukas Rechsteiner auch zur Wahl in die GPK vor. Der Kredit für die Sanierung der Etzel-, Bernina-, Eiger-, Lägernund Säntisstrasse wird unterstützt. Die Werkleitungen und der Strassenbelag wurden zum Teil bereits saniert. Es ist sinnvoll, weitere Sanierungen in Angriff zu nehmen. Die Aufwertung des Strassenraums und die Anpassung der Strassenränder und Trottoirs wird begrüsst. Auf der Kreuzung beim Volg werden oft der Rechtsvortritt und die Geschwindigkeitsbegrenzung missachtet. Der Bau des Minikreisels wird die Sicherheit erhöhen. Die Fraktion wird dem Kreditbegehren für den Ausbau des Schulhauses Zehntenhof zustimmen. Es wird nicht die letzte Investition sein, die Wettingen in den nächsten Jahren für die Schule tätigen muss. Die Entgegennahme der Motion «qualitätvolles Licht und Schutz vor Lichtimmission» von Marie Louise Reinert als Postulat freut die Fraktion, ebenso wie die Entgegennahme des Postulats «betreffend Seglerschutz/Artenschutz». Die Kandelaber dann zu ersetzen, wenn der Ersatz ohnehin notwendig ist, erscheint der Fraktion aus ökologischer und ökonomischer Sicht sinnvoll. Beim Segler- und Artenschutz ist die Fraktion EVP/Forum 5430 gespannt, wie dieser beim Bahnhofareal umgesetzt wird. Der geforderte Nachhaltigkeitsbericht ist sinnvoll, wenn die Erkenntnisse hinterher Folgen haben und auch Kostenfolgen getragen werden. Wenn der Rat dazu nicht bereit ist, kann man sich die Kosten für den Bericht auch sparen.

Die GLP-Fraktion begrüsst die neuen Einwohnerrätinnen und Einwohnerräte und freut sich auf die künftige Zusammenarbeit. Bei der Sitzungsvorbereitung gab von den traktandierten Geschäften das Kreditbegehren für die Werkleitungs- und Strassenoberbausanierung der Etzel-, Bernina-, Eiger-, Lägern- und Säntisstrasse am meisten zu diskutieren. Insbesondere wird infrage gestellt, ob es einen Kreisel braucht. Die GLP-Fraktion wünscht sich eine vernünftigere und günstigere Variante ohne Kreisel, dafür mit besserer Signalisation. Die geplanten Kosten erscheinen sehr hoch, der Sparwille wird vermisst. Die GLP-Fraktion hätte sich insgesamt mehr Varianten, mehr Informationen und mehr Transparenz gewünscht und wird daher die Rückweisung des Geschäfts beantragen. Dem Kreditbegehren für den Ausbau des Schulhauses Zehntenhof wird die GLP-Fraktion zustimmen. Ebenso Zustimmung erhalten die Vorstösse von Marie-Louise Reinert betreffend Licht, Biodiversität sowie Segler- und Artenschutz. Den Vorstoss betreffend Gartenwissen wird die GLP-Fraktion jedoch ablehnen. Er geht zwar im Grundsatz in die richtige Richtung, schiesst aber weit übers Ziel hinaus betreffend Folgekosten und Wirkung. Beim Vorstoss betreffend ökologischer Ausgleich ist die GLP ebenfalls etwas kritisch und kann das Ansinnen nur bis fünf Grad Neigung bei Flachdächern unterstützen. Die weiteren Geschäfte nimmt die GLP wie traktandiert zur Kenntnis.

TRAKTANDENLISTE 1. Protokoll vom 14. November 2019; 2. Inpflichtnahme neue Mitglieder; 3. Ersatzwahl Mitglied Geschäftsprüfungskommission; 4. Erstatzwahl Präsident Geschäftsprüfungskommission; 5. Kreditbegehren für die Sanierung der Etzel-, Bernina-, Eiger-, Lägern- und Säntisstrasse; 6. Kreditbegehren für den Ausbau des Schulhauses Zehntenhof; 7. bis 14. Postulate, Motionen und Interpellation.

Wettingen ist gebaut Oft machen meine Partnerin und ich nach dem Abendessen noch einen Spaziergang durch Wettingen. Wir wohnen gerne in Wettingen. Ich bin hier geboren und aufgewachsen und habe nie woanders gewohnt. Aber was wir in letzter Zeit vermehrt auf unseren Rundgängen zu sehen bekommen, lässt uns fragend in die Zukunft blicken. Die alten, liebevoll gepflegten Häuser mit ihren kleinen Gärten, stehen immer häufiger im Schatten von eckigen und überdimensionalen Betonmolochen. Wo früher Wiesen, Raum und Luft war, wird nun alles verbaut. Meist sind es keine schönen Gebäude, sondern reine Renditeobjekte. Erinnerungen an Plattenbauten im Osten, oder an Retortenstädte in China werden wach. Auch der Lägernhang wird mit Terrassenhäusern zugepflastert. Muss das sein? In der Tierhaltung wird schon lange etwas gegen die Massentierhaltung unternommen. Wer unternimmt etwas gegen die «MassenMenschhaltung»? Menschen brauchen

auch Platz zum Sein, zum Atmen. Ansonsten quetschen sich immer mehr Leute am Wochenende in die Autos, verstopfen die Strassen, verpesten die Luft, auf der Suche nach Freiraum. Nicht nur das: Weil es immer mehr asphaltierte Flächen gibt, kann künftig das Wasser bei Regen nicht mehr versickern. Das fliesst dann alles in die Kanalisation oder füllt uns die Keller. Es ist ja wohl auch in Zukunft mit Klimaphänomenen wie Starkregen zu rechnen. Die Gemeinde Spreitenbach hat verstanden, dass mit grossen Überbauungen keine «guten» Steuerzahler angelockt werden, wie das vielleicht häufig von Bauherrschaften oder Gemeinden gewünscht wird. Die guten Steuerzahler wollen auch nicht wie in einer Sardinenbüchse leben. Daher hat Spreitenbach die neu geplanten Hochhäuser abgelehnt. Wann lernt Wettingen von Spreitenbach? Wir hoffen, noch bevor auch der letzte Garten aus der Gartenstadt Wettingen verschwunden ist. Christian Vogelbacher, Wettingen

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Mietverbandsinitiative

NEIN

«Die Mietverbandsinitiative würde uns zwingen, gemeinnützige Wohnungen zu bauen. Da es bei uns nur wenige Genossenschaften gibt, müsste am Schluss der Kanton in die Bresche springen.» Patrick Gosteli, Grossrat SVP, Kleindöttingen


Publireportagen stehen ausserhalb der redaktionellen Verantwortung; Informationen erhalten Sie beim Verlag der Limmatwelle, brigitte.gaehwiler@chmedia.ch, Tel. 058 200 53 73.

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Julia Meier, Elias Grüter und Alex Hollenstein (v. l.) arbeiten auf Hochtouren an der Entstehung des Jugenddorfs.

Ein Jugenddorf auf der Hardmatt In 198 Tgen öffnet ds Atmosphäre-Fest seine Tore Pfdi, Jungwcht und Bluring rbeiten uf Hochtouren drn, uf dem mittleren Festrel ein Jugenddorf ufzubuen

«Bei uns im Jugenddorf sollen Kinder Spass haben und sich austoben können, ohne dass das Festbudget belastet wird», sagt Elias Grüter. Der 24-Jährige war bis Ende 2019 Leiter der Wettinger Jungwacht St. Sebastian. Zusammen mit der 21jährigen Julia Meier vom Blauring St. Sebastian und dem 20-jährigen Alex Hollenstein, ebenfalls Jungwacht St. Sebastian, bildet er das OK des Jugenddorfs. Trägervereine sind die Pfadi Burghorn sowie Jungwacht und Blauring St. Anton und St. Sebastian. Gemeinsam werden die jungen Erwachsenen auf dem mittleren Festgelände, der Hardmatt, ein Jugenddorf auf die Beine stellen. Ein weiterer Teil dieses Festgeländes wird die Wettinger Kantonsschule bespielen.

Ein riesiges Sarrasani- und ein Partyzelt bilden mit den darum herumliegenden Spielständen das Zentrum des Jugenddorfs. Kinder können sich auf der Hüpfburg, an Bastel- und Spielständen austoben oder sich auf der danebenliegenden Sportwiese an Gemeinschaftsspielen beteiligen. Die Stände werden von 17 bis 20 Uhr und am Mittwochnachmittag ab 15 Uhr offen sein. «Am Nachmittag werden auch kleinere Events wie zum Beispiel ein Tanzworkshop angeboten», sagt Julia Meier. Das Angebot ist bewusst kostenlos. «Familien geben an einem solchen Fest schon viel Geld aus, deshalb wollen wir eine Alternative sein, damit noch Geld für die kostenpflichtigen Angebote bleibt», so Grüter. DIE AUSGABEN für das Material

wollen die Jugendvereine mit den Einnahmen in ihrer Festbeiz decken: Es gibt Essens- und Getränkestände und auch Bar und Sitzgelegenheit. Während das Jugenddorf tagsüber und nachmittags vor allem Angebote für Familien und Kinder bietet, soll es am

Abend auch ein Treffpunkt für Jugendliche werden. «Bei uns herrscht Lagerstimmung. Wir wollen es miteinander lustig haben, singen oder tanzen», sagt Grüter. Auf der kleinen integrierten Bühne wird jungen, lokalen Künstlern eine Plattform zum Auftreten geboten. RUND 300 HELFER werden während

der zehn Festtage im Jugenddorf im Einsatz sein. Das OK rechnet mit rund 3000 Einsatzstunden am Fest. Neben Leitern von den Wettinger Trägervereinen werden auch Scharmitglieder aus Würenlos und Neuenhof mithelfen. Angst, nicht genügend freiwillige Helfer zu finden, hat das OK nicht. «Wir haben ja viel Festerfahrung und auch die Helfer wissen, dass es Spass macht, an einem solchen Fest mitzuhelfen», sagt Alex Hollenstein. Er freut sich, wenn es endlich losgeht im August. Das Fest ist für ihn die Krönung der rund anderthalb Jahre dauernden Vorbereitungszeit. «Es ist nicht nur Arbeit, es ist auch schön, bei der Organisation und am Fest mitzuhelfen», sagt auch Julia Meier.

Wer Leiter in einem der Jugendvereine ist, sei sich Freiwilligenarbeit sowieso gewohnt. Die Organisation von Lager und Gruppenstunden gehört bei Jungwacht, Blauring und Pfadi zum Alltag. Doch das sei nicht nur Aufwand. «Wir lernen dabei fürs Leben», sagt Julia Meier. Alex Hollenstein fügt an: «Und wir finden dabei Kollegen fürs Leben.» Die Trägervereine hoffen, Familien, Kindern und Jugendlichen mit ihrem Jugenddorf am Jubiläumsfest nicht nur einen Mehrwert zu geben, sondern sie auch gluschtig für ihre Vereinstätigkeiten zu machen.

wettingen975.ch


NEUENHOF AUS DEM GEMEINDERAT Baugesuch Der Gemeinderat hat die Baubewilligung erteilt an: Martin und Brigitte Uebelhart, Höhenweg 2, Neuenhof, für den Umbau / Anbau des bestehenden Einfamilienhauses, Höhenweg 2, Neuenhof. Sportferienprogramm der Jugendarbeit Neuenhof Die Jugendarbeit Neuenhof hat in diesem Jahr wieder ein tolles Sportferienprogramm für Jugendliche ab 10 Jahren zusammengestellt. Die Events finden jeweils Dienstag bis Freitag in beiden Ferienwochen statt – also vom 4. bis 7. Februar und 11. bis 14. Februar. Die meisten Angebote sind ohne Voranmeldung. Das detaillierte Programm ist auf der Webseite der Gemeinde Neuenhof (www.neuenhof.ch) unter den Newsbeiträgen oder direkt auf der Webseite der Jugendarbeit (www.jugendarbeit-neuenhof.ch) zu finden. Die Jugendarbeit Neuenhof freut sich über viele Teilnehmerinnen und Teilnehmer. Publikation von Gesuchen um ordentliche Einbürgerung Folgende Personen haben bei der Gemeinde Neuenhof ein Gesuch um ordentliche Einbürgerung gestellt: Sven Schulze, 1972, deutscher Staatsangehöriger, Sandstrasse 10, Neuenhof, mit Ehefrau Ramona Schulze, 1962, und Tochter Jasmin (2001); Hrvoje Dujmović, 1990, kroatischer Staatsangehöriger, Albertstrasse 14, Neuenhof; Ana Dujmović, 1994, kroatische Staatsangehörige, Albertstrasse 14, Neuenhof; Nuru Probst, 1991, kenianische Staatsangehörige, Glärnischstrasse 17, Neuenhof; Ana Gajic, 2002, serbische Staatsangehörige, Webermühle 15, Neuenhof. Jede Person kann innert 30 Tagen seit der amtlichen Publikation dem Gemeinderat eine schriftliche Eingabe zum Gesuch einreichen. Diese Eingaben können sowohl positive wie negative Aspekte enthalten. Der Gemeinderat wird die Eingaben prüfen und in seine Beurteilung einfliessen lassen. Öffnungszeiten der Gemeindeverwaltung Die Öffnungszeiten und Erreichbarkeit (Schalterdienst) der Gemeindeverwaltung Neuenhof sind wie folgt: Montag, 8–11.30 und 14–18 Uhr, Dienstag–Donnerstag, 8–11.30 und 14–17 Uhr, Freitag, 7.30–14.30 Uhr. Tel. 056 416 21 11, E-Mail: gemeindekanzlei@neuenhof.ch

Aus zwei Wochen wurden Meng Tin-Wilhelm wird im Februr 90 Jhre lt Ihre Geburtstge zählt sie schon lnge nicht mehr, sie ht Demenz Gepflegt wird sie von ihrer Tochter und deren Mnn

MELANIE BORTER

Eigentlich hätte die damals 79jährige Menga Taiana-Wilhelm an den Augen operiert werden sollen. «Weil dies bedeutete, dass meine Mutter zwei Wochen lang Hilfe gebraucht hätte, nahm ich frei und reiste nach Neuenhof», erzählt Menga Asaridis-Taiana. Sie ist die Älteste der vier Kinder von Menga Taiana-Wilhelm und trägt denselben Vornamen wie ihre Mutter. Das ist zehn Jahre her. Asaridis-Taiana lebte damals mit ihrem Mann Vassili Asaridis in der griechischen Stadt Thessaloniki. Sie arbeitete als Sozialdiakonin, er besass als Ingenieur eine eigene Firma. Zusammen haben sie drei damals schon erwachsene Kinder. Die Operation am Auge wurde nie durchgeführt, aus den zwei Wochen Pflege sollten über 10 Jahre werden. Der Augenarzt weigerte sich, sie durchzuführen, weil ihm die Patientin verwirrt schien. Asaridis-Taiana schickte ihre Mutter zur Abklärung. Die Diagnose: Demenz. «Wir hatten bereits einen Verdacht», erzählt

SPORTLEREHRUNG

Als letzte Amtshandlung hat Gemeinderat Andreas Muff (parteilos) an der Wettinger Sportlerehrung 2020 im Tägerhard teilgenommen. Auf dem Bild mit Roland Steiner vom STV Neuenhof, der ebenfalls zur Sportlerehrung eingeladen war. (zVg)

Asaridis-Taiana. «Bei Besuchen in Griechenland fiel uns auf, dass sie keine Orientierung mehr hatte. Oder wenn sie etwas bezahlen musste, legte sie ein Häufchen Geld hin, statt abzuzählen.» Das sind typische Anzeichen für eine Demenz. Das weiss Asaridis-Taiana heute. «Wir haben alles gelesen über Demenz, wir wollten uns vorbereiten.» Das Paar entschied, nach Neuenhof zu ziehen. «Wir stellten uns vor, dass ich die Mutter pflege und mein Mann Vassili sich eine Stelle als Ingenieur sucht», sagt Asaridis-Taiana. Der damals 56-jährige Vassili fand keine Stelle als Ingenieur. Die Betreuung der Mutter war für Menga allein nicht zu machen. Dass Menschen mit Demenz in jener Phase der Krankheit oft aggressiv sind, wusste Asaridis-Taiana zwar aus der Literatur. «Aber die Aggression und das Getrieben-Sein auszuhalten, ist dann doch etwas anderes», gibt sie zu. Sie sei froh gewesen, dass sie sich mit ihrem Mann abwechseln konnte. «Ich bin ein abstrakter Typ, kann viel mit dem Kopf verarbeiten», sagt Vassili Asaridis. Die beiden wurden formal zu Hausangestellten der Mutter, betreuten sie 24 Stunden am Tag.

NACH EIN PAAR JAHREN war das Ersparte der Mutter weg. «Wir versuchten, die Krankheitskosten zurückzufordern, so wie es der Bund vorsieht. Der Kanton Aargau stellte sich aber quer», erzählt Vassili Asaridis. Die Hypothek auf das Haus konnte auch nicht erhöht werden und die Bereitschaft der Geschwister von Menga das jährliche Defizit auszugleichen, war für ANZEIGE

die Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde (Kesb) keine Lösung. Schliesslich einigte man sich darauf, dass Menga und Vassili einen sogenannten Lidlohn beziehen, der beim Ableben der Mutter verrechnet wird. «Das bedeute für uns zwar zusätzliche administrative Arbeit, aber so sehen auch meine Geschwister die ganze Abrechnung», sagt AsaridisTaiana. Diese seien froh, dass die Mutter nicht in ein Heim müsse. Menga Asaridis-Taiana arbeitete die letzten fünf Jahre zusätzlich zur Betreuung der Mutter als Kindergärtnerin. Ab August ist sie pensioniert, ihr Mann Vassili ist bereits pensioniert. Die Mutter pflegen sie aber weiterhin. «In einem Heim ginge es nicht mehr lange», ist Vassili Asaridis überzeugt. Nicht, weil die Heime schlecht wären, auch Menga Taiana-Wilhelm geht einmal in der Woche ins regionale Pflegezentrum Baden. «Aber Menga ist sehr auf uns bezogen, bei uns fühlt sie sich geborgen», sagt Vassili Asaridis. Die 89-Jährige sieht nichts, kann nicht mehr laufen und hat keine Zähne. «Aber sie leidet nicht. Wir vergleichen es mit einem Säugling, der all das auch nicht kann und trotzdem zufrieden ist. Wenn sie summt oder lacht, ist das schön», sagt Menga Asaridis-Taiana. «Das ist das Schönste», fügt ihr Mann Vassili an. Er ist überzeugt: «Sie erkennt die Stimmen ihrer Kinder». Wenn diese am 24. Februar zum 90. Geburtstag kommen, so wird Menga Taiana-Wilhelm vermutlich in ihrem Rollstuhl zufrieden summen und glücklich sein.


WOCHE NR. 05 DONNERSTAG, 30. JANUAR 2020

zehn Jahre

LESERBRIEFE Tim Voser in den Gemeinderat Der von der FDP nominierte und von der SVP und dem Gewerbeverein unterstützte Gemeinderatskandidat Tim Voser ist intelligent, jung und motiviert. Als Mitglied der Finanz- und Geschäftsprüfungskommission und seinen politischen Erfahrungen sowie seinem Studium bringt er die besten Voraussetzungen mit, um das verantwortungsvolle Amt kompetent auszuführen. Der Jugend wird oft nachgesagt, sich nicht für Politik zu interessieren. Tim Voser beweist, dass seine Generation gewillt und fähig ist, in unserer Gemeinde mitzuwirken und Verantwortung zu übernehmen. Tim Voser ist bereit, eine Brückenfunktion zwischen den Generationen wahrzunehmen, auch deshalb werden wir am 9. Februar Tim Voser wählen. Nadia Kohler-Voser und Silvio Rüegg, Neuenhof

Daniel Burger in den Gemeinderat Zuverlässig und kompetent, so kennen wir Daniel Burger schon seit unserer Zeit in der Jungwacht und Blauring, dem Handball und der Jugendmusik. Viele Anlässe, Lager und Weekends durften wir gemeinsam mit ihm vorbereiten und erfolgreich durchführen, was für uns eine interessante und spannende Zeit war. Denn auf Daniel Burger kann man sich verlassen. Er packt an, hat konstruktive Ideen und findet immer eine praktische Lösung. Wir empfehlen Daniel Burger zur Wahl in den Gemeinderat, weil er Neuenhof kennt, sich gerne Herausforderungen stellt, die Sachen zum Abschluss bringt und sich voll und ganz für Neuenhof einsetzen wird. Monika und Roger Reich, Neuenhof

Menga Taiana-Wilhelm mit ihrer Tochter Manga Asaridis-Taiana (links) und dem Schwiegersohn Vassili Asaridis (hinten). Melanie Borter

GEMEINDE NEUENHOF

Wahlzettel vom 9. Februar 2020

 

Ersatzwahlen von zwei Mitgliedern des Gemeinderates und die Wahl des Gemeindeammanns Neuenhof für den Rest der Amtsperiode 2018/2021, 1. Wahlgang Bitte jeweils Familiennamen und Vornamen angeben. Gemeinderat (2 Sitze) 1 2

13

Burger Daniel

Gemeindeammann 1 Wichtiger Hinweis: Als Gemeindeammann kann jemand nur gültige Stimmen erhalten, wenn die Person bereits als Gemeinderat im Amt ist oder gleicheitig als Gemeinderat gewählt wird (d. h. der Name sowohl beim Gemeinderat wie auch beim Gemeindeammann aufgeführt wird).

Neuenhof braucht einen Gemeinderat wie Daniel Burger Als ehemalige Neuenhoferin ist es mir ein Bedürfnis, mich in den aktuellen Wahlkampf für den Gemeinderat einzubringen. Selbst aufgewachsen im schönen, aber oft mit negativem Image behafteten Neuenhof verfolge ich seit meinem Wegzug mit Interesse die lokale Politik. Ich denke, dass diese Gemeinde einige Problem zu lösen hat. Die aktuellen Unruhen wegen dem Wechsel im Gemeinderat sind nur ein Beispiel dafür, ich zitiere: «Dicke Luft im Gremium: Neuenhof von Rücktritten überrumpelt.» «Doppelrücktritt in Neuenhof: Gemeinderat arbeitet gegeneinander, nicht miteinander.» Ich kenne Daniel Burger als Dozentin einer Weiterbildung, die er absolviert hat. Ich habe ihn als führungsstarke, reflektierte und positiv kommunikative Persönlichkeit kennen gelernt. Er hat sich im Unterricht durch kluge Fragen, fundierte Argumentationen und eine differenzierte Denkweise ausgezeichnet. Ich kann mir gut vorstellen, dass er diese Denkweise und die daraus resultierende lösungsorientierte Umsetzung als Gemeinderat in Neuenhof gewinnbringend für die Bevölkerung einbringen kann. Aus meiner Sicht ist Daniel Burger genau der Gemeinderat, den Neuenhof in der aktuell eher schwierigen politischen Situation braucht. Susann Vogel Limmattalbahn-Baustelle in Schlieren Aufgrund des Artikels vom 9. Januar im

Badener Tagblatt über die erfreuliche Unterschriftensammlung gegen die Limmattalbahn (LTB) durch Neuenhof hat sich ein betroffener Einwohner von Schlieren gemeldet, und uns für den Einsatz gelobt und motiviert, weiterzukämpfen. In diesem Zusammenhang gebührt allen Helfern, die zu diesem Ergebnis mit über 600 Unterschriften beigetragen haben, ein Dankeschön. Die betroffene Person wohnt an der Spitalstrasse in Schlieren und hat mich eingeladen, die verheerenden Bauauswirkungen für die LTB zu besichtigen. Ohne Rücksicht auf Verlust und Schaden wurden Hunderte Bäume und Sträucher sowie Parkplätze abgeräumt. Bei einigen Liegenschaften wurden die Hauszugänge weggebaggert und durch Treppen ersetzt. Die Liegenschaftsbesitzer und Anwohner konnten sich nicht zur Wehr setzen und mussten zusehen, wie die Bagger ihre Liegenschaft verunstalten. Kaum vorstellbar, was das in Neuenhof und im speziellen in Wettingen mit einer 24 Meter breiten Strasse (das heisst ab dem Trottoir eine Verbeiterung von je fünf beziehungsweise acht Metern), bei den Haltestellen 30 Meter, für die Einkaufsmeile für Auswirkungen haben würde. Verschiedene Politiker sprechen fälschlicherweise von einem Tram. Es ist aber eine Bahn, die von einer Bahngesellschaft betrieben wird und dem Eisenbahnrecht untersteht, das vorschreibt, wie die Bahn zu bauen und zu betreiben ist. Zum Beispiel wo braucht es eine Barriere oder ein Lichtsignal? Deshalb haben die Anstösser keine Chance, sich zu wehren, wenn ihre Park- und Vorplätze der LTB zum Opfer fallen und die Liegenschaft abgewertet wird. Wer das nicht glaubt, hat jetzt Anschauungsunterricht an der Spitalstrasse in Schlieren. Unsere Befragung anlässlich der Unterschriftensammlung hat auch klar ergeben, dass die Neuenhofer der Ansicht sind, dass die LTB von Killwangen direkt, zum Beispiel via Huba Control und weiter zum entwicklungsfähigen Tägerhard, geführt werden muss. Neuenhof soll ein wohnliches Dorf bleiben und nicht mit einer unnötigen Bahn entzweit und verschandelt werden. Neuenhof, das Dorf mit dem besten ÖV weit und breit will keinen ÖV-Abbau. Aufgrund der öffentlichen Meinungen von Parteien und Gemeinden braucht es jetzt einen Marschhalt und konstruktive Gespräche mit den betroffenen Gemeinden. Vor allem braucht es vor der Weiterplanung des millionenschweren Projektes eine Befragung der betroffenen Gemeinden, die beträchtliche Folgekosten übernehmen müssten. Toni Benz, Neuenhof

In eigener Sache Die Limmatwelle wird zu den Gemeinderatswahlen Neuenhof keine weiteren Leserbriefe und Stellungnahmen mehr abdrucken. Dies, weil die Wahlen am Sonntag, 9. Februar, stattfinden werden. Die Redaktion


KILLWANGEN / SPREITENBACH AUS DEM GEMEINDERAT Skilager Primarschule Nachdem aufgrund des Referendums das Budget 2020 nicht in Rechtskraft erwachsen ist, hat der Gemeinderat mitgeteilt, dass der Beitrag an das Skilager der Primarschule zum aktuellen Zeitpunkt nicht geleistet werden kann. Damit die Schülerinnen und Schüler nicht auf das Lager verzichten müssen, hat der Gemeinderat nach einer Lösung gesucht. Dabei konnte ein Einwohner von Killwangen als Sponsor gefunden werden, welcher den Beitrag an das Skilager bevorschusst, bis das Budget 2020 genehmigt worden ist. Der Gemeinderat dankt dem Sponsor – welcher vorerst anonym bleiben möchte – herzlich für die Bevorschussung des Beitrages. Öffnungszeiten der Gemeindekanzlei Montag, 8.30–11.30 Uhr und 14–18.30 Uhr; Dienstag, 8.30– 11.30 Uhr und 14–16 Uhr; Mittwoch, 8.30–11.30 Uhr, nachmittags geschlossen; Donnerstag, 8.30–11.30 Uhr und 14–16 Uhr; Freitag, 7.30–14 Uhr (durchgehend). Tel. 056 418 10 60, E-Mail: gemeindekanzlei@killwangen.ch.

Killwangener versenden 260 Seit 15 Jhren smmeln Mrlen Würsch und ihre Helferinnen vor Weihnchten Päckli, die sie n Kinder in Rumänien schicken

Angefangen hat alles mit einem Inserat. Darin wurden Weihnachtspäckli für Kinder aus armen Verhältnissen in Rumänien gesucht. «Dies interessierte mich und ich fing mit etwa fünf Päckli an», sagt Marlen Würsch. Sie ist die Initiantin der Päcklimacherinnen aus Würenlos. Im zweiten Jahr erhielt sie Unterstützung von ihren drei Schwestern. Da waren es schon 20 Päckli. So wuchs das Projekt. «Da wir in Killwangen keine Einkaufsmöglichkeiten haben, beschlossen einige Frauen, sich einmal pro Woche, damals noch in der alten Ikea, bei einem Kaffee zu treffen», blickt Würsch zurück. Bei dieser Gelegenheit habe sie einmal über diese Geschenkpäck-

Helferinnen und Helfer beim Verlad der 260 Päckli und anderen «Utensilien» für den täglichen Gebrauch. zVg li gesprochen. Ganz spontan wurde dann gefragt, ob sie Hilfe brauchen könnte. Diese Frage beantwortete die Killwangenerin mit Ja. So vergrösserte sich der Kreis immer mehr. Würsch: «Nun bekomme ich sogar Spielsachen von Spenderinnen, die ich gar nicht kenne.»

tikel im Anschluss. Am Anfang habe es auch viel Ramsch dabei gehabt, sagt sie. Mit der Zeit besserte dies. Jedes Päckli enthält nun Schoggi, Zahnpasta, Zahnbürste, Seife, Farbstifte, Hefte oder ein Malbuch, danach je nach Alter und Geschlecht eine Tasse, gefüllt mit Bonbons, Spielzeug, Plüschtiere, Puppen, Autos, HolzDIE GESCHENKARTIKEL gehen alle spielwaren, Puzzles, ein warmes zu Würsch und sie verteilt die Ar- Kleidungsstück oder Werkzeuge

GENERALVERSAMMLUNG DER MÄNNERRIEGE KILLWANGEN Nach dem Nachtessen im Restaurant Sofra in Killwangen begrüsste der Präsident Gerry Rohner um 20 Uhr zur 69. Generalversammlung. 14 Mitglieder und ein Gast wohnten der Versammlung bei. Bis zum Kassenbericht verlief alles in geordneten Bahnen. Auch dem Kassier wurde Decharge erteilt. Er ermahnte die Mitglieder aber zum Sparen. Also wurden verschiedene Kostenbeteiligungen seitens des Vereins gestrichen. Die bishe-

rigen Vorstandsmitglieder und der Präsident wurden wiedergewählt. Die Mitgliederbeiträge und die Entschädigungen der beiden Vorturner wurden gleich belassen. Um 21.30 Uhr wurde die GV unter Applaus für den Präsidenten geschlossen. Da sich der Mitgliederbestand entweder durch Wegzug oder Todesfall langsam vermindert, sucht die Männerriege neue Mitglieder. Jeden Dienstag, ausser

in den Schulferien, trifft sich die Männerriege von 19.15 Uhr bis 20.30 Uhr in der Turnhalle Killwangen. Zuerst wärmt sich die Gruppe mit verschiedenen Dehnungsübungen von den zwei Vorturnern die Muskeln auf. Nachher spielen die Anwesenden in der restlichen Zeit noch etwas Faustball, also nichts Übertriebenes. Die Mitglieder sind doch alles ältere, gestandene Herren. Danach trifft sich

die Gruppe in einem Restaurant in Killwangen zum gemütlichen Zusammensein. Ausser Turnen nimmt die Männerriege an der Schnitzeljagd vom STV Killwangen teil. Im Mai wird ein Kegelabend mit den Frauen organisiert. Im September ist die Männerriegenreise im Jahresprogramm datiert. Im November trifft sich die Riege mit den Frauen zum Chlaushock. Im Januar ist jeweils die Generalversammlung angesagt. (zVg)

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Suche Menschen zwischen 40– 60 Jahren

Baugesuch Bauherrschaft:

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Das Baugesuch liegt vom 30. Januar 2020 bis 2. März 2020 während den ordentlichen Schalteröffnungszeiten öffentlich auf der Gemeindekanzlei zur Einsichtnahme auf. Einsprachen sind innert der Auflagefrist an den Gemeinderat Killwangen zu richten. Eine Einsprache hat schriftlich zu erfolgen und muss einen Antrag sowie eine Begründung enthalten.

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WOCHE NR. 05 DONNERSTAG, 30. JANUAR 2020

Päckli

für grössere Knaben. Im Oktober und November werden die Päckli zusammengestellt. Da sind jeweils etwa zehn Helferinnen mit viel Freude und Elan dabei. Die Helferinnen kommen aus Killwangen, Spreitenbach und Würenlos. Im 2019 gab es 260 Päckli. Das ist ein neuer Rekord. Danach bringen die Helferinnen die Geschenke mit einem Lieferwagen an die Sammelstelle, die sich nicht immer am gleichen Ort befindet. Dort wird alles in einen grossen rumänischen Lastwagen umgeladen und direkt nach Rumänien transportiert. Dieser Transport ist nicht gratis. Für jedes Päckli zahlen die Helferinnen freiwillig fünf Franken. Dafür sei die Hilfsorganisation sehr dankbar, so Würsch. Sie bezahle nicht alles alleine. Vom Landfrauenverein Killwangen erhalte sie jeweils 300 Franken und von verschiedenen Menschen kleinere und grössere Beträge. Das ganze Projekt steht unter dem Patronat Internationale Direkthilfe, Gemeinnützige Hilfsorganisation. (zVg)

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AUS DEM GEMEINDERAT Baubewilligungen Der Gemeinderat hat die Baubewilligung erteilt an Daki Demush, Spreitenbach, für Sitzplatzüberdachung, Baumgartenstrasse 22; Ajeti Safet, Spreitenbach, für Terrassenüberdachung, Baumgartenstrasse 18; Zur Rose Group AG, Frauenfeld, für Einbau Apotheke «Zur Rose», Shoppi Tivoli.

Personelles Als kaufmännischer Praktikant ist Giorgis Yacoub, 25 Schützinnen und Schützen nahmen am Winterschiessen teil. zVg Neuenhof, gewählt worden. Er wird seine einjährige Ausbildung Mitte August 2020 beginnen. Gemeinderat und Personal heissen ihn bereits heute herzlich willRANGLISTE DER ERSTEN 10 von 25 kommen. 25 Schützen nhmen m geKlassierten: 1. Rang Kathrin Kipfer, meinsmen Anlss mit den Kleinkliberschützen von B- Spreitenbach, mit 100 von 100 Termine 1.–16. Februar: Schul-Sportden, Wettingen-Würenlos und Punkten, 2. Willy Nacht, Spreiten- ferien; 3. Februar, 17 Uhr: UnentSpreitenbch teil, welcher im bach, 3. Jean-Marc Wolfgang, SG geltliche Rechtsauskunft, GemeinHärdli stttfnd Baden, beide mit 97, 4. Werner dehaus; 9. Februar 9–9.30 Uhr: Weinreich, Spreitenbach, 5. Ema- Eidg./Kant. Volksabstimmung, UrTemperaturen gut, Resultate sehr nuele Batteri, Spreitenbach, 6. Ro- nenöffnung Gemeindehaus; 20. Fegut, Raclette phänomenal. So wä- land Brand, Suhr, alle mit 96, bruar, 20 Uhr: Fasnächtliche Regiere die Kurzbeschreibung des 7. Hans-Ruedi Kipfer, Spreiten- rungsübernahme, Hof Obstgarten, schon traditionellen Anlasses mit bach, 8. Mathias Wyder, Wettin- Stallbar, Dorfstrasse 41; 21. März: den Kleinkaliberschützen von Ba- gen-Würenlos, beide mit 95, 9. Eu- Waldreinigungstag. den, Wettingen-Würenlos und gen Berz, Wettingen-Würenlos, 10. Spreitenbach. Dieses Jahr haben Luca Stoos, Spreitenbach, 11. San- Öffnungszeiten der Gemeindever25 Schützinnen und Schützen dra Kalt, Spreitenbach, beide mit waltung Die Schalter sind wie folgt teilgenommen und noch bessere 93 Punkten und weitere 14 Schüt- geöffnet: Mo, 8.30–11.30 Uhr zinnen und Schützen. Als ältester und 13.30–18.30 Uhr, Di–Do, Resultate erreicht als im 2019. Kurz vor dem Eindunkeln dis- Teilnehmer erreichte Fritz Rohr, 8.30–11.30 Uhr und 13.30–16 Uhr, lozierten alle in die warme Schüt- Wettingen-Würenlos, die Punkt- Fr, 8.30–15 Uhr. Telefon 056 zenstube und dort waren zwei Ra- zahl von 90 Punkten und dies mit 418 85 11, Fax 056 402 02 82. clettemaschinen aufgebaut, um dem Jahrgang 1928, also 91 Jahre www.spreitenbach.ch. die Beteiligung von 28 Teilneh- jung. Herzliche Gratulation. Nach dem Rangverkünden wur- Schalteröffnungszeiten der Regiomern am Raclette zu bewältigen. Und dann ging es an den Raclette- de bei guter Stimmung das reich- nalpolizei an der Poststrasse 13 in plausch à discrétion, was sehr re- haltige Dessertbuffet genossen. Spreitenbach Montag, 8.30–11.30 ge genutzt worden ist. Und so Das nächste gemeinschaftliche Uhr und 13.30–18.30 Uhr; Dienswurden total 14 Kilogramm Rac- Winterschiessen wird wieder am tag, 8.30–11 Uhr; Mittwoch, PosAuf der Männerriegenreise im Sep- lettekäse «verputzt», also ein vol- zweiten Samstag im Januar 2021 ten geschlossen; Donnerstag, im Härdli stattfinden. (zVg) 8.30– 11 Uhr; Freitag, 8.30–15 Uhr. tember 2019. zVg ler Erfolg.

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SPREITENBACH VERMISCHTES GESCHICHTENSTUNDE IN DER GEMEINDEBIBLIOTHEK Claudia Trefz

erzählt eine Bildergeschichte. Die Geschichtenstunde ist geeignet für Kinder ab vier Jahren. Der Anlass findet am Freitag, 31. Januar, um 15 Uhr in der Gemeindebibliothek Spreitenbach statt. BLUTDRUCK- UND BLUTZUCKERMESSEN Am Montag, 3. Februar, von

13.30 bis 14.30 Uhr, organisiert der Spitex-Verein KillwangenSpreitenbach in seinem Stützpunkt an der Kirchstrasse 12 in Spreitenbach ein gratis Blutdruckund Blutzuckermessen. ÖKUMENISCHER SENIOREN-SPIELNACHMITTAG Organisiert vom

evangelisch-reformierten und vom katholischen Pfarramt. Der Anlass findet am Mittwoch, 5. Februar, im katholischen Pfarreiheim von 14 bis 17 Uhr statt. KONZERT IM ALTERS- UND PFLEGEHEIM IM BÜHL Der Altersheimver-

ein Spreitenbach lädt zum Konzert mit der Handharmonika-Akkordeon-Gruppe «Spielplausch» ein. Dieses findet am Mittwoch, 5. Februar, im Alters- und Pflegeheim im Bühl von 14.30 bis 15.30 Uhr statt.

Handharmonika-Akkordeon-Gruppe «Spielplausch» zu Gast. zVg

Der Apéro ist ein Ort zum Wieso gehen lokle Unternehmen n einen Industriepéro? Die Limmtwelle ht nchgefrgt RAHEL BÜHLER

Die Gemeinde Spreitenbach veranstaltet immer Mitte Januar einen Apéro für das im Dorf ansässige Gewerbe. So auch am Dienstag vor einer Woche. Der Anlass verzeichnete 140 Anmeldungen. 120 davon nahmen auch tatsächlich am Apéro teil. Ein Rekord, bestätigt Gemeindepräsident Valentin Schmid: «Es sind auch viele neue Firmen hier.» Bekannte Firmennamen wie die Post, Ikea oder Migros stehen auf der Anmeldeliste. Auch Vertreter von kleinen Unternehmen sind drauf. Wieso sind sie an einem Dienstagabend in den Zentrumsschopf geeilt? Wegen des Essens? Wegen der Rede des abtretenden Gemeindepräsidenten? Wegen der guten Gesellschaft? Die Antwort ist schnell gefunden: Networking lautet das Zauberwort. Neudeutsch für das Knüpfen und Pflegen von Kontakten. Eine dieser neuen Firmen ist die «AV Alles vereint» mit ihren Vertretern Emanuel Carco und Tom Kluschke. Sie sind zum zweiten Mal im Zentrumsschopf. «Wir wollen unser Netzwerk erweitern und unsere Firma bekannter machen», sagt Carco. «Wir konnten bereits einen neuen Kunden gewinnen.»

Zum ersten Mal am Apéro dabei ist Matthias Seifritz Kaufmann von «Gerstl Wein & Shop». Er liefert für den Anlass auch den Wein. «Wir wollen in Spreitenbach nicht nur geschäften. Der Apéro ist eine lässige Gelegenheit, die Leute hier kennenzulernen.» Seifritz ist selbst nicht für den Ausschank seines Weins zuständig. Dies und das Servieren der Apéroplatten übernehmen dieses Jahr sechs Frauen des Frauenturnvereins Spreitenbach.

EIN WEITERER BLICK auf die Anmeldeliste zeigt: Es sind durchs Band alle Branchen vertreten: Gartenbauer, Banker, Detailhändler. Es gibt auch Unternehmen, deren Mitarbeiter jedes Jahr am Apéro teilnehmen. Einer davon ist Stefan Kalt von den Regionalen Verkehrsbetrieben Baden Wettingen (RVBW): «Der Apéro ist ein sicherer Wert. Ich komme jedes Jahr, weil ich hier wohne und arbeite.» Bereits zum fünften Mal am Anlass mit dabei ist Werner Hauenstein von der Beratungsstelle für Natur und Umwelt. «Ich konnte heute Abend schon fünf Termine

Ein Blick in die Menge: Am Industrieapéro

steht Edgar Benz von der W. Benz AG. «Wenn die Gemeinde einlädt, müssen wir die Gelegenheit nutzen. Ein solcher Anlass lebt von den Teilnehmern. Wenn niemand «Ein solcher Anlss lebt hingeht, stirbt er.» Bernhard Gerig von der Spitex Spreitenbach-Killvon den Teilnehmern wangen fügt an: «Hier kann man Wenn niemnd hingeht, auch ein eher privates Gespräch stirbt er» mit den Politikern führen und so bei einer freundschaftlichen DisEDGAR BENZ, W. BENZ AG kussion eine Lösung finden.» Kurz: Ins Gespräch zu kommen, abmachen, ohne einmal das Tele- sei hier einfacher als beispielsweifon in die Hand zu nehmen», be- se an einer Gemeindeversammrichtet er. Neben Hauenstein lung oder einem Politapéro.

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WOCHE NR. 05 DONNERSTAG, 30. JANUAR 2020

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Kontaktepflegen

im Zentrumsschopf nahmen 120 Personen teil. Das ist ein Rekord.

Rahel Bühler

Gemeindepräsident Valentin Schmid und Matthias Seifritz Kaufmann.

Sind sich einig: An einem Industrieapéro lässt es sich ins Gespräch kommen: Heuer ist die Frauenriege Spreitenbach für das Servieren des Apéros zuständig. Werner Hauenstein, Bernhard Gerig, Edgar Benz und Alexandra Bruderer.

LESERBRIEF Das Nein als Chance für den Gemeinderat Ich hoffe, dass unser Gemeinderat unser Nein bezüglich Neumatt als eine Chance sieht. Und sich öffnet für eine ganz andere Stossrichtung. Offen wird für neue, innovative und nachhaltige Ideen. Ich bin überzeugt, dass die Bürgerinnen und Bürger von Spreitenbach, die Neumatt abgelehnt haben, mit diesem Zeichen den Gemeinderat wachrütteln wollten. Es ist an der Zeit umzudenken. Weg von der jahrelangen gleichen Strategie Spreitenbach in Beton einzuhüllen. Es würde mich freuen, wenn

GEMEINDEPRÄSIDENTENWAHL der Gemeinderat sich auch wieder vermehrt auf das Label Energie-Stadt fokussieren würde und in diesem Bereich Pionierarbeit leistet. Ich freue mich auf neue Projekte. Aber nicht auf Projekte, die Spreitenbach als Vorreiter von den höchsten Hochhäusern des Kantons Aargau präsentieren lassen. Ich hoffe, dass Spreitenbach Vorreiter wird, der ein Abstimmungsresultat als Chance nimmt und das Interesse der Bürgerinnen und Bürger umsetzen kann. Vergammelte Quartiere wieder

auffrischen lässt, Vorreiter dabei wird, negative Schlagzeilen in positive umzuwandeln – mit Berichten, welche über Sauberkeit unseres Dorfes oder über das Auffrischen von bestehenden Grünzonen berichten. Biodiversität umsetzt, Traditionen unterstützt und lebt. Der Jugend eine zukunftsorientierte Infrastruktur baut und attraktive Angebote bietet. Das wäre für mich eine nachhaltige Stossrichtung – dass unser Nein auch wirklich die Nachhaltigkeit bringt, die wir uns wünschen. Claudia Wiederkehr, Spreitenbach

Gemeinderat Marcel Lang kandidiert für das Amt des Gemeindepräsidenten in Spreitenbach «Nach reiflicher Überlegung und vielen Gesprächen bin ich zum Entschluss gelangt, für das Amt des Gemeindepräsidenten am 17. Mai zu kandidieren. Die lokale Politik interessiert mich. Es ist für mich ein Privileg, wie jetzt schon als Gemeinderat, sich für die Menschen und die Bevölkerung einzusetzen. Daher wäre es eine grosse Freude, mich für die Spreitenbacherinnen und Spreitenbacher sowie für die Gemeinde in dieser Position einzusetzen», sagt er. (zVg)


WÜRENLOS

WOCHE NR. 05 DONNERSTAG, 30. JANUAR 2020

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AUS DEM GEMEINDERAT

Manuela Gauch tritt ihre Stelle per 1. Februar an. zVg Neue Jugendarbeiterin und neuer Ausbildungsplatz bei der Jugendarbeit Während eines guten halben Jahres war die Stelle der Jugendarbeit unbesetzt geblieben. Per 1. Januar 2020 konnte der Gemeinderat Fabienne Roth, geb. 1999, in Neuenhof, als befristete Aushilfe engagieren. Sie hat inzwischen schon einiges initiiert und wiederbelebt. So konnten insbesondere der Mittelstufentreff am Mittwochnachmittag, der Mittagstreff für Mittel- und Oberstufe und der Jugendtreff am Freitagabend wieder bzw. neu eröffnet werden. In Planung ist auch eine Sportnacht. Der Gemeinderat hat nun Manuela Gauch, geb. 1960, in Stilli, als neue Jugendarbeiterin gewählt. Sie tritt ihre Stelle per 1. Februar 2020 an. Gemeinderat und

Gemeindepersonal heissen Manuela Gauch heute schon herzlich willkommen und wünschen ihr in ihrer Tätigkeit viel Freude und Befriedigung. Im Weiteren hat der Gemeinderat beschlossen, für die Jugendarbeit einen Ausbildungsplatz für Personen im berufsbegleitenden Studium (z. B. in soziokultureller Animation) einzurichten. Dieser wird ab Herbst 2020 erstmals besetzt. Damit kann die Jugendarbeiterin inskünftig dauerhaft auf Unterstützung zählen und die Stellvertretungen können einfacher organisiert werden. Zudem freut sich der Gemeinderat, dass die Gemeinde Würenlos neu auch im Bereich der Jugendarbeit einen Ausbildungsplatz anbieten kann. Publikation Gesuch um ordentliche Einbürgerung Folgende Personen haben bei der Gemeinde Würenlos ein Gesuch um ordentliche Einbürgerung gestellt: Dimitrinka Kirilova Surányi, geb. 1979, bulgarische Staatsangehörige, wohnhaft in Würenlos, Büntenstrasse 23; Christopher Laslo Alexander Surányi, geb. 2014, bulgarischer und deutscher Staatsangehöriger, wohnhaft in Würenlos, Büntenstrasse 23; Selena Zivkovic, geb. 2007, deutsche Staatsangehörige, wohnhaft in Würenlos, Feldstrasse 12. Jede Person kann innert 30

GLÜCKWÜNSCHE ZUM GEBURTSTAG (1. TEIL) Folgenden Einwohnern im Alter von 75 und mehr Jahren gratuliert der Gemeinderat zum Geburtstag, den sie im Monat Februar feiern können, recht herzlich und wünscht ihnen ein schönes Geburtstagsfest und weiterhin gute Gesundheit. Nelly Siegenthaler-Hubacher, Regionales Pflegezentrum, Baden Rolf Blickenstorfer, Erliacherweg 10 Bernd Henkels, Büntenstrasse 12 Raimunda Spuhler, Kloster Fahr Anna Maria Hegglin-Hardegger, Baumschulweg 1 Max Vetter, Buechzelglistrasse 2a Elisabeth Hübscher-Wanzenböck, Florastrasse 47 Seraphin Hübscher, Florastrasse 47 Anna Marie Vifian, Juchstrasse 20 Walter Huber, Lättenstrasse 8 Alice Wendel-Meier, Bachstrasse 10 Margareta Clavadetscher-Zimmermann, Kempfhofstrasse 55 Friedrich Rudolf, Erliacherweg 17 Elisabeth Caforio-Sterki, Schulstrasse 69

05./86 Jahre 09./86 Jahre 04./84 Jahre 07./83 Jahre 04./82 Jahre 06./82 Jahre 14./81 Jahre 10./80 Jahre 03./77 Jahre 09./77 Jahre 02./76 Jahre 04./76 Jahre 10./76 Jahre 01./75 Jahre

Personen, welche keine Publikationen ihres Geburtsdatums und ihrer Adresse im Rahmen dieser Gratulationswünsche möchten, können dies frühzeitig der Gemeindekanzlei Würenlos mitteilen. Tagen seit der amtlichen Publikation dem Gemeinderat eine schriftliche Eingabe zum Gesuch einreichen. Diese Eingaben können sowohl positive wie negative Aspekte enthalten. Der Gemeinderat wird die Eingaben prüfen und in seine Beurteilung einfliessen lassen.

Öffnungszeiten der Gemeindeverwaltung Der Schalter der Gemeindeverwaltung ist wie folgt geöffnet: Montag, 8–11.30 Uhr und 14–18.30 Uhr, Dienstag–Freitag, 8–11.30 Uhr und 14–16 Uhr. Telefon 056 436 87 87 oder 056 436 87 88, Fax 056 436 87 78. www.wuerenlos.ch

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Baugesuchspublikation Baugesuch Nr.: 202003 Bauherrschaft: Skarby Per, Florastrasse 55, 5436 Würenlos Bauvorhaben: Erhöhung Stützmauer und Erstellung Sichtschutz Lage: Parzelle 4437 (Plan 57), Florastrasse 55 Zone: Wohnzone W2 Gesuchsauflage vom 30. Januar bis 2. März 2020 während der ordentlichen Schalterstunden im Büro der Bauverwaltung. Allfällige Einwendungen sind innerhalb der Auflagefrist im Doppel an den Gemeinderat zu richten und haben einen Antrag und eine Begründung zu enthalten. BAUVERWALTUNG WÜRENLOS

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KIRCHLICHE MITTEILUNGEN

WOCHE NR. 05 DONNERSTAG, 30. JANUAR 2020

WETTINGEN

Kath. Kirche St. Sebastian, Schartenstrasse 155 Sonntag, 2. Februar, 9.30 Uhr, Eucharistiefeier – Kerzenweihe und Blasiussegen (Hans Boog, Markus Heil, Christina Fuhrmann, Mario Stöckli und Tobias Fontain). Der Chor St. Sebastian gestaltet den Gottesdienst musikalisch mit. Begrüssung des neuen Gemeindeleiters Markus Heil. Mittwoch, 5. Februar, 9 Uhr, Wortgottesdienst mit Kommunionfeier und Brotsegnung. Kath. Kirche St. Anton, Antoniusstrasse 12 Freitag, 31. Januar, 18.30 Uhr, Eucharistiefeier in der Kapelle. Samstag, 1. Februar, 18 Uhr, Eucharistiefeier mit Kerzenweihe und Blasiussegen (Frà Martino Bernardi, Markus Heil, Christina Fuhrmann und Mario Stöckli); Vorstellung und Begrüssung des neuen Gemeindeleiters Markus Heil. Sonntag, 2. Februar, 11 Uhr, Santa Messa in lingua italiana; 12.15 Uhr, Gottesdienst in kroatischer Sprache. Montag, 3. Februar, 20 Uhr, Santa Messa in lingua italiana. Mittwoch, 5. Februar, 9 Uhr, Eucharistiefeier mit Weihe des Agatha-Brotes in der Kapelle. Donnerstag, 6. Februar, 18.30 Uhr, Gebet am Donnerstag in der Kapelle; 19.30 Uhr, Rosenkranzgebet in kroatischer Sprache in der Kapelle. Kloster Wettingen, Klosterstrasse 12 Sonntag, 2. Februar, 11 Uhr, Wortgottesdienst mit Kommunionfeier, Kerzenweihe und Blasiussegen (Christina Fuhrmann).

Ref. Kirche, Etzelstrasse 22 Sonntag, 2. Februar, 9.30 Uhr, Gottesdienst (Stefan Burkhard). Anschliessend Kirchenkaffee.

NEUENHOF

Kath. Pfarrkirche St. Josef, Glärnischstrasse 12 Samstag, 1. Februar, 17 Uhr, Rosenkranzgebet; 18.30 Uhr, Wortgottesdienst mit Kommunionfeier (Jacqueline Meier) mit Kerzenweihe und Blasiussegen. Sonntag, 2. Februar, 11 Uhr, Wortgottesdienst (Jacqueline Meier) mit Blasiussegen und Kerzenweihe; 18 Uhr, Santa Messa in lingua italiana. Montag, 3. Februar, 17 Uhr, Rosenkranzgebet. Mittwoch, 5. Februar, 19 Uhr, Wortgottesdienst mit Kommunionfeier. Donnerstag, 6. Februar, 17 Uhr, Rosenkranzgebet. Alterssiedlung Sonnmatt, Sonnmattweg 2 Freitag, 31. Januar, 10 Uhr, Wortgottesdienst mit Kommunionfeier mit Blasiussegen und Agathabrot.

SPREITENBACH

Kath. Pfarrkirche St. Kosmas & Damian, Ratzengasse 3 Freitag, 31. Januar, 19 Uhr, Eucharistiefeier; 19.30 Uhr, Anbetungsstunde. Samstag, 1. Februar, 18 Uhr, Eucharistiefeier mit Blasiussegen und Kerzenweihe (Abbé Zacharie), Jahrzeit für Marianna Monika Rinderli-Greber, Gedächtnis für Antonio und Claudio Vantaggiato. Sonntag, 2. Februar, 9.30 Uhr, Eucharistiefeier mit Blasiussegen und Kerzenweihe. Mittwoch, 5. Februar, 9.30 Uhr, Wort-

gottesdienst mit Kommunion; 15 Uhr, Rosario. Alters- und Pflegeheim Im Brühl, untere Dorfstrasse 10 Freitag, 31. Januar, 10.15 Uhr, Eucharistiefeier mit Blasiussegen. Dienstag, 4. Februar, 10.15 Uhr, Gottesdienst (Arnold Bilinski). Ev.-ref. Dorfkirche, Chilegass 18 Sonntag, 2. Februar, 9.30 Uhr, Gottesdienst (Renate Bilinski). Anschliessend Kirchenkaffee.

KILLWANGEN

Kath. Pfarrkirche Bruder Klaus, Kirchstrasse 9 Freitag, 31. Januar, 19 Uhr, Eucharistiefeier. Sonntag, 2. Februar, 9.30 Uhr, Wortgottesdienst mit Kommunionfeier (Jacqueline Meier) mit Blasiussegen und Kerzenweihe.

WÜRENLOS

Kath. Pfarrkirche St. Maria, Schulstrasse 21 Samstag, 1. Februar, 18 Uhr, Eucharistiefeier (Anton Schönbächler). Sonntag, 2. Februar, 18 Uhr, Rosenkranz-Gebet. Mittwoch, 5. Februar, 9.30 Uhr, Wortgottesfeier mit Brotsegnung. Ref. Kirche Würenlos, Gipfstrasse 4 Sonntag, 2. Februar, 9.30 Uhr, Gottesdienst (Arnold Bilinski). Klosterkirche Fahr Samstag, 1. Februar, 8 Uhr, Eucharistiefeier. Sonntag, 2. Februar, 9.30 Uhr, Kerzensegnung zu Beginn der Eucharistiefeier. Donnerstag, 6. Februar, 19.30 Uhr, Gebet am Donnerstag.

KIRCHLICHE VERANSTALTUNGEN Reise Juan Sanchez der kath. Pfarreien Neuenhof/Killwangen Südtirol oder Aachen und Umgebung? Dieses Jahr darf man mitbestimmen, wohin die Reise gehen soll. Es stehen zwei Varianten zur Auswahl: Das Südtirol mit den Städten Brixen, Meran und Bozen, mit steilen Bergen, trutzigen Burgen und Schlössern, traditionsreichen Kurstädten und vielfältigen Landschaften oder die Stadt Aachen in Deutschland und deren Umgebung. Aachen grenzt sowohl an Holland wie auch an Belgien an und Ausflüge in diese zwei Länder wären inbegriffen. Die 5-tägige Reise findet Ende Juni statt. Die Preise liegen zwischen 1065 und 1295 Franken, abhängig von der Teilnehmer-

zahl. Alle sind herzlich willkommen. Weitere Informationen erteilt Werner Scherer unter Tel. 078 830 44 33. Männer-Stamm, ev.-ref. Kirche Spreitenbach-Killwangen, im Pfarrhaus bei der Dorfkirche, Chilegass 20, Spreitenbach, Freitag, 31. Januar, ab 19 Uhr. Kerzensegnung in Neuenhof und Killwangen Traditionellerweise werden dabei in der Kirche Kerzen gesegnet. Wer möchte, kann seine Kerzen von zu Hause in den Gottesdienst mitbringen und zum Altar stellen, wo sie gesegnet werden. Kath. Kirchen St. Josef, Neuenhof, Samstag, 1. Februar, 18.30 Uhr, und Sonntag, 2. Februar,

«MEIN GOTT»

11 Uhr; Bruder Klaus, Killwangen, Sonntag, 2. Februar, 9.30 Uhr. Computeria Frauenverein, Kirchgemeindehaus, Gipfstr. 4, Würenlos, Dienstag, 4. Februar, 14 Uhr. Ökumenischer Senioren-Spielnachmittag, ev.-ref. Kirche Spreitenbach-Killwangen und kath. Kirche Spreitenbach, kath. Pfarreiheim, Ratzengasse 3, Spreitenbach, am Mittwoch, 5. Februar, 14–17 Uhr. Kreativ-Atelier Steiacherhof, um Handarbeiten zu machen und zu plaudern, im Gemeinschaftsraum Steiacherhof, Steinackerstr.17, Spreitenbach, Donnerstag, 6. Februar, 9–11 Uhr.

Evelyn Windisch, Mitglied Frauenverein Würenlos. Gleich zwei Studien behaupten, dass Erfüllung und Glück einzig auf gute Beziehungen zurückzuführen sind. Das Merkmal legen sie auf die Art und Weise der Beziehung. Jene Beziehungen, die mit viel Liebe und Mitgefühl geführt werden, schnitten am besten ab. Die Grant-Studie und die Glück-Studie wurden über 70 Jahre lang mit 600 Menschen durchgeführt. Sie begleiteten die Teilnehmenden zu Hause, untersuchten Blutbilder und scannten Gehirn und dessen Aktivitäten. Fazit der Studie: Gute Beziehungen machen uns glücklicher und gesünder, so Studienbetreuer Robert Waldinger. Keine grosse Überraschung, eigentlich wissen wir das alle. Umso erstaunlicher ist es, dass es in der Praxis kaum umgesetzt wird. Es macht mich traurig, wenn ich mit Freunden rede, die keinen Respekt und keine Wertschätzung bekommen. Wie an einem Morgen, als mir eine Frau erzählte, wie demütigend sie von Kunden behandelt wird, wenn sie an der Kasse nicht ultraschnell und fehlerlos arbeitet. George Vaillant, Leiter der Studie, hat herausgefunden, dass zwei Elemente in Beziehungen wichtig sind: «Das eine ist die Liebe. Das andere ist, einen Lebensweg zu finden, der Liebe nicht vertreibt.» Es wird Sie nicht verwundern, dass es genauso in der Bibel steht. «Liebe ist geduldig, Liebe ist freundlich. Sie kennt keinen Neid, sie spielt sich nicht auf, sie ist nicht eingebildet. Sie verhält sich nicht taktlos, sie sucht nicht den eigenen Vorteil, sie verliert nicht die Beherrschung, sie trägt keinem etwas nach.» Von mir aus könnte ich diese Liebe nicht leben. Ich bitte Gott jeden Tag für Liebe, die wertschätzend und echt ist. So kann ich ruhig in den Tag starten und bin parat, um auch mit angriffslustigen und mürrischen Menschen respektvoll umzugehen. Feedback an: redaktion@limmatwelle.ch


AGENDA

WOCHE NR. 05 DONNERSTAG, 30. JANUAR 2020

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SIRENENPROBEALARM 2020 24300 Exemplare. Erscheint jeden Donnerstag. Amtliches Publikationsorgan der Gemeinden Wettingen, Neuenhof, Killwangen, Spreitenbach und Würenlos HERAUSGEBERIN: CH Regionalmedien AG, Kronenplatz 12, 5600 Lenzburg GESCHÄFTSFÜHRER: Stefan Biedermann, stefan.biedermann@chmedia.ch, Telefon 058 200 58 10

REDAKTION redaktion@limmatwelle.ch Telefon 058 200 58 20 REDAKTIONSLEITUNG: Melanie Bär, melanie.baer@chmedia.ch REDAKTIONSTEAM: Rahel Bühler, rahel.buehler@chmedia.ch Manuela Page, manuela.page@chmedia.ch REDAKTIONSSCHLUSS: Montag, 8 Uhr

Kontrolle der Alarmsirenen Am Mittwochnachmittag, 5. Februar, findet von 13.30 bis 15.15 Uhr in der ganzen Schweiz die jährliche Kontrolle der Alarmsirenen statt. Dabei sind keine Verhaltens- und Schutzmassnahmen zu ergreifen. Bei der Sirenenkontrolle wird die Funktionstüchtigkeit der stationären und mobilen Sirenen getestet, mit denen die Einwohner bei Katastrophen und Notlagen oder im Falle eines bewaffneten Konfliktes alarmiert werden. Ausgelöst wird das Zeichen «Allgemeiner Alarm»: ein regelmässig aufund absteigender Heulton von einer Minute Dauer. Im gefährdeten Gebiet unterhalb der Stauanlagen Wettingen und Bremgarten-Zufikon wird auch das Zeichen «Wasseralarm» getestet: Zwölf tiefe Dauertöne von je 20 Sekunden in Abständen von je 10 Sekunden. Der Sirenentest dient neben der technischen Funktionskontrolle der Sireneninfrastruktur auch der Information und Sensibilisierung der Bevölkerung bezüglich Verhalten bei einem Sirenenalarm. Hinweise und Verhaltensregeln sind auf Seite 680 und 681 im Teletext sowie im Internet unter www.sirenentest.ch zu finden. Der Bevölkerung werden insbesondere der Download und die Nutzung der Bundes-App «Alertswiss» empfohlen, welche im Alarmierungsfall wichtige Informationen versendet. In der Bevölkerungsschutzregion Wettingen-Limmattal gelangt man im Alarmierungsfall ausserdem über die Social-Media-Kanäle Facebook, Instagram und Twitter (@zsoweli) an weitere Informationen. Bei konkreten Fragen zur Alarmierung wendet man sich bitte an die Regionale Zivilschutzorganisation.

NEUENHOF

«Umwelt Arena fördert Artenvielfalt» Die Stiftung Umwelt Arena Mittagstisch Neuenhof Pro Senectu- Schweiz hat zusammen mit Partte Aargau Für Seniorinnen und Se- nern die Grünanlagen rund um nioren ab 60 Jahren. An- und Abdas Gebäude naturnah gestaltet meldung spätestens zwei Tage im und mit beschrifteten NaturmoVoraus an Elisabeth Berger, unter dulen ergänzt. So soll das Erleben, Telefon 044 932 66 35. Beobachten und Verstehen der Restaurant Bahnhof, Montag, Biodiversität gefördert werden. 3. Februar, 11.45 Uhr. Umwelt Arena, Freitag, 31. Januar, Samstag, 1., Sonntag, 2., Mittwoch, 5., Donnerstag, 6. Februar, 10–17 Uhr. SPREITENBACH Geschichtenstunde in der Gemeindebibliothek Spreitenbach Claudia Trefz erzählt eine Bildergeschichte. Gemeindebibliothek, Längackerstrasse 11, Freitag, 31. Januar, 15 bis 16 Uhr.

Ökumenischer Senioren-Spielnachmittag Organisiert vom evangelisch-reformierten und vom katholischen Pfarramt. Katholisches Pfarreiheim, Ratzengasse3, Mittwoch, 5. Februar, 14 Uhr bis 17 Uhr

Konzert im Alters-und Pflegeheim im Bühl Ein Konzert mit der Handharmonika-Akkordeon-Gruppe «Spielplausch». Organisator ist der Altersheimverein Spreitenbach. Alters- und Pflegeheim im Bühl, Mittwoch, 5. Februar, 14.30 bis 15.30 Uhr.

WETTINGEN «Open Sunday» Offene Turnhalle für Primarschulkinder. Bezirksschule (Turnhalle), Sonntag, 2. Februar, 13.30–16.30 Uhr. Game-Nachmittag Für Kinder, Jugendliche und Familien. Gemeindebibliothek, Mittwoch, 5. Februar, 14–17 Uhr.

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Limmatwelle Woche 5

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