Nr. 04 22. Jahrgang Donnerstag, 23. Januar 2020
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Region Liestal
Das NOB schlug eine Brücke zwischen westlicher und arabischer Musik. Seite 9
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Region Gelterkinden
Jahrein, jahraus sorgt der Frauenverein Känerkinden für ein aktives Dorfleben. Seite 15
Region Waldenburg
Hanspeter Hauri, Rebchef des Weinbauvereins Dielenberg, tritt nach 17 Jahren ab. Seite 19
GZA/P.P.A 4410 Liestal Post CH AG
Liestal Die Band Filet of Soul begeisterte das Publikum SANDER VAN RIEMSDIJK
Ihre sprichwörtlich handwerkliche Leidenschaft für das Arrangieren von bekannten Musikstücken in einem breiten Spektrum von Swing und Pop, angereichert mit einer Prise Jazz, Rock und Latin, führte die siebenköpfige Band Live of Soul letzten Samstag im Martinshof in ihrer schwungvollen Neujahrskonzertausführung 2020 mit einer anspruchsvollen und hohen Qualität in Klang und präziser Feinabstimmung mit den verschiedenen Instrumenten vor. Unter dem Motto «Let the good times roll», im farbenfrohen Scheinwerferlicht deutlich sichtbar und in den stimmigen dynamischen Performances gut hörbar, verstanden es die sieben Musiker, mit dem Perkussionisten Thomas Weiss als «Special Guest», die etwa 140 Konzertgäste bestens zu unterhalten. Der Bandname Filet of Soul ist nicht mit dem ursprünglich amerikanischen Musikstil zu verwechseln, sondern steht für die Übersetzung des deutschen Wortes Seele. Hervorgegangen aus dem Ensemble Oropax führen die Spuren der Band zurück in die Mitte der 80erJahre des letzten Jahrhunderts. Dazumal noch als einfache Strassenmusiker unterwegs, wurde der Bandname bei einem Kinobesuch zum James-BondFilm «Live and let die» aus der Taufe gehoben, wie Bandgründer Heinz Lerf und Daniel Roth berichten konnten. Die erste Szene dieses Filmklassikers wurde nämlich vor einem Jazz- and Blueslokal mit dem Namen «Fil(l)et of Soul» gedreht. Instrumental experimentierfreudig und mit einem hohen Anspruch an Professionalität, verlangte die Intensität der selbst arrangierten Performances dem Publikum zwar so einiges an Höranstrengung ab. Eine solche Virtuosität in der Vielfalt der gespielten Instrumente und mit der warmen Stimmhaftigkeit von Heinz Lerf und Daniel Roth bekommt man jedoch mit einer solchen musischen Kraft, der man sich kaum erwehren kann, in Liestal nicht alle Tage zu Gehör. Dem begeisterten Publikum, das sich vom dynamischen Rhythmus mit den erfrischend unkonventionellen Zwischentönen erfasst, kaum mehr auf seinen Sitzplätzen aushielt, wurde ein wahrer Fundus an verschmolzenen bekannten Musikstücken von grosser Nachhaltigkeit und mit vielen Soloparts gespickt, geboten. Mit unter anderem
Ein schwungvoller Auftritt mit einem wahren Fundus an verschmolzenen, bekannten Musikstücken.
FOTOS: S. VAN RIEMSDIJK
Perkussionist Thomas Weiss brillierte mit grifftechischem Rhythmus.
Die Bandgründer Heinz Lerf (l.) und Daniel Roth mit warmer Stimmhaftigkeit.
Medleys mit dem eigenen Titelsong «Rainy Song» zum Thema Regen und in Anspielung auf den letztjährigen trockenen Sommer – Heinz Lerf: «Schön ist das, was man sich wünscht, zu besingen» – und «Hinter em Börnout» als dialektische Version des deutschen Lieds «Hinter dem Burnout» von Flo Mega wurde passioniert die Nostalgie-
saite bespielt. Dem Pianisten Urs Bürgi gelang es, seine Individualität in der Begleitung zu wahren und sich in den oft lebendig vorgetragenen Arrangements gut zu integrieren. Komplettiert mit den Instrumental-Musikern Niggi Lüthi, Jürgen Köhler, Andi Reumer und Mike Mathys zog die Band am Schluss des Konzerts nochmals sämtliche Regis-
ter mit schwungvoller Rock-and-RollMusik. Mit den obligaten Zugaben nach einer leidenschaftlich vorgetragenen Musikgala mit vielen musischen Filets verabschiedete sich die Band von ihrem Publikum. Dieses quittierte «soulisch» dankbar den fesselnden Auftritt mit einem grossen Applaus.
Mein Gott Walter! Ah... uh... oh... ja ja jaaaaa... Auf die Idee muss man erst mal kommen. Da hat doch tatsächlich ein Gehörloser aus New York drei Erotikseiten verklagt, weil er ihre Filme im Internet wegen fehlender Untertitel nicht in vollen Zügen geniessen kann. In vollen Zügen geniesst man ja auch keine Pornos. Was sollen da die anderen Pendler denken? Ich greife zum Taschentuch um mir die Tränen vor Mitleid abzutupfen. Der Arme kann dem komplexen Geschehen ohne Text nicht folgen. Das ist Diskriminierung pur! Nicht nur für Gehörlose, auch für Blinde! Ich stelle mir gerade vor wie die Handlungen der hochqualifizierten Schauspieler in Gebärdensprache daherkommen. Der Mann ist ein Vorreiter, oder haben Sie schon mal von einem klagenden Blinden gehört? Diese Beschwerde könnte dramatisch und wegweisend sein, nicht nur für Erotikportale. Wird das Gestöhne beim Tennis zukünftig mit Untertiteln versehen? Endlich würde ich verstehen, was Grid-Girls neben dröhnenden Motoren zu sagen haben. Wie sieht es mit Basketball oder Ballett aus? Simultanübersetzer würden, sollte diese Klage durchkommen, eine Hochkonjunktur erleben. Und ich würde werbewirksam auf Erkältungsmittelchen aufmerksam gemacht, wegen der fehlenden Hose, Socken und Schuhe. Eine der beklagten Seiten verwies übrigens in einer Stellungnahme darauf, dass ihre Internetseite sehr wohl über eine Kategorie mit Untertiteln verfüge. Wow! Sie können diese Behauptung jederzeit überprüfen. Übrigens, gibt es die ObZ auch für Blinde? Zieht Euch warm an, Medienschaffende und Politiker. Wenn schon, dann gendergerechte Übersetzer! CLAUDE LACHAT
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Klangvolles Handwerk der Improvisation
Kolumne
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Baselland
ObZ 23. Januar 2020
FDP im Landrot
Land-Rot us erschter Hand
Mit Energie ins 2020 gestartet
S9 und andere wichtige Themen
Liebe Leserinnen und Leser, nach der Weihnachtspause ging es gleich mit zwei grossen «Kisten» los: Einerseits mussten wir über den Kulturvertrag Thomas Eugster und das Konzept für die zeitgenössische Kunst- und Kulturförderung des Kantons Baselland befinden, andererseits stand auch die 1. Lesung zum Energieförderprogramm «Baselbieter Energiepaket» auf der Traktandenliste. FDP-Regierungsrätin Monica Gschwind hat beim Kulturvertrag ganze Arbeit geleistet und eine Lösung gefunden, die Rücksicht auf die Finanzen unseres Kantons nimmt, aber für Basel-Stadt trotzdem akzeptierbar war. Folgerichtig wurde die Vorlage im Landrat denn auch einstimmig gutgeheissen. Beim Energieförderprogramm «Baselbieter Energiepaket» war es dann mit der Ein-
stimmigkeit im Rat bald vorbei. Zwar waren sich noch alle einig, dass es sich um ein Erfolgsmodell handelt, das unbedingt weitergeführt werden muss (die bisherige Finanzierung läuft nun aus). Es entspricht exakt der Ansicht der FDP, dass die Klimaziele mit Lenkungsabgaben und Anreizsystemen besser erreicht werden können als mit Verboten. Uneins war sich der Rat aber über die Höhe der Fortsetzung der Fördergelder: Die Kommissionsmehrheit der Umweltschutz- und Energiekommission fordert für die nächsten sechs Jahre eine Erhöhung der Fördergelder auf 36 Millionen Franken (sechs Millionen pro Jahr), während der Regierungsrat eine Erhöhung auf 24 Millionen Franken (vier Millionen pro Jahr) für ausreichend befindet. Zusätzlich sollen die Bundesgelder aus dem «CO2Topf» maximiert werden, indem der Kanton nur Fördermassnahmen unterstützt, welche auch vom Bund gefördert werden. So steuert der Bund jedem
Franken aus dem Baselbiet zusätzlich zwei Franken bei. Damit würde der jährliche Gesamt-Subventionsbetrag von bisher 11,8 auf neu 21 Millionen Franken verdoppelt! Dies bei einem in den letzten Jahren nicht ausgeschöpften Subventions-Topf. Um die verhärteten Fronten zu lösen, stellte die FDP einen Antrag auf einen Kompromissbetrag von 30 Millionen Franken (fünf Millionen pro Jahr) für die 2. Lesung in Aussicht. Damit hofft die FDP, dass ein Vierfünftels-Mehr beim Gesetz erreicht, ein Referendum zum Ausgabenbeschluss vermieden und so eine Volksabstimmung verhindert werden kann. Nur so können wir die nahtlose Weiterführung des Erfolgsmodells – dessen Topf sich nun zügig leert – sicherstellen. Die FDP bestätigt damit einmal mehr, dass sie für eine vernünftige Politik mit Augenmass steht. Wählen Sie deshalb am 9. Februar Kandidatinnen und Kandidaten der FDP in ihre Gemeindebehörden! THOMAS EUGSTER, LANDRAT FDP, LIESTAL
What’s up im Landrat
Grosser Bazar um wenig CO2
SA: Heute besetzen wir das Amt des Ombudsman neu. Die Anforderungen an den Leistungsausweis und die Unabhängigkeit sind sehr hoch, die gewählten Frauen werden beiSt. Ackermann dem gerecht und haben uns überzeugt. EE: Das Team mit Frau Bowald als Theologin und mit Frau Feldges als Anwältin ergänzt sich hervorragend. Es würde der Stelle guttun, wenn die zwei Ombudsfrauen das Angebot bekannter machen würden. SA: Beim Ombudsman handelt es sich um eine Vertrauensperson und unabhängige Vermittlerin, die der Bevölkerung bei Problemen mit Behörden und Verwaltung kostenlos zur Verfügung steht. EE: Ich hoffe, die beiden Frauen werden sich als Ombudsfrau ansprechen lassen, auch wenn das «man» aus dem
Schwedischen offenbar genderneutral ist. Aber jetzt zum Kulturvertrag mit Baselstadt: Baselland wird sich statt mit einem Pauschalbetrag neu gemäss Besucherzahlen aus Baselland an den Kulturangeboten beteiligen. Die Baselbieter Bevölkerung konsumiert die Kultur in der Stadt rege, wie erste Erhebungen zeigten. SA: Mit dem neuen Vertrag legen wir eine Basis, auf die in Zukunft aufgebaut werden kann und die die Planungssicherheit erhöht. EE: Die Kulturausgaben von Baselland liegen noch weit unter dem nationalen Durchschnitt. Da gibt es noch Luft nach oben. SA: Als zweites grosses Geschäft beraten wir das Energiegesetz. Das Gesetz hat eine breite Unterstützung, am Förderprogramm scheiden sich die Geister. Es sollen Anreize geschaffen werden, fossile Energieträger nachhaltig zu ersetzen. Das heisst, dass zum Beispiel Wärmepumpen oder effizientere Gebäudehüllen finanziell unterstützt werden. Der
Kanton unterstützt nur noch Massnahmen, für die es vom Bund ebenfalls Geld gibt. EE: In zwei Wochen geht es um die konkrete Höhe der Fördermittel. Für E. Eichenberger uns sind sechs Millionen Franken jährlich für die Unterstützung von energieeffizienten Massnahmen am Bau angebracht. Fossile Heizungen sollen schneller ersetzt werden. Nur so nähern wir uns bei den Gebäuden den Klimazielen des Bundes. SA: Um das Klimaziel von Paris zu erreichen wären gar sieben Millionen Franken jährlich nötig! Die Regierung sieht nur vier Millionen vor, ein Antrag auf 5 Millionen steht im Raum – wir halten an unserem Kompromiss von sechs Millionen pro Jahr fest. STEPHAN ACKERMANN (SA) ERIKA EIC HENBERGER (EE) LAND RAT UND LANDRÄTIN DER GRÜNEN
Landrat live
Kultur und Energie
Liebi Fraue und Manne Die Ombudsstelle des Kantons BaselLandschaft steht der Bevölkerung bei Problemen mit den Verwaltungen des Kantons sowie den GeMatthias Ritter meinden kostenlos zur Verfügung. Zur Beginn der vergangenen Landratssitzung wurden nun mit Béatrice Bowald und Vera Feldges zwei neue Ombudsfrauen gewählt, die sich diese wichtige Stelle künftig teilen. Der Bericht der Spezialkommission hielt fest, wie gut sich die beiden Frauen – die eine Theologin, die andere Juristin – für dieses Amt ergänzen. Danach wurde der Kulturvertrag zwischen den beiden Basel einstimmig verabschiedet. Vorwiegend die linke Ratsseite betonte allerdings, dass das Baselbiet zu wenig finanzielle Mittel nach Basel entrichte, worüber man sicher geteilter Meinung sein kann. Fliessen
Impressum Oberbaselbieter Zeitung mit den Titeln «Gelterkinder Anzeiger» und «Waldenburger Anzeiger». ISSN 1661-6502 Amtliches Publikationsorgan des Kantons BaselLandschaft Auflage: 42 027 Exemplare (WEMF-beglaubigt) Erscheint wöchentlich jeweils donnerstags Abonnement Fr. 58.– jährlich, Fr. 31.– halbjährlich www.oberbaselbieterzeitung.ch
doch jährlich ein stattliches Drittel der Beiträge bzw. rund 10 Millionen Franken nach Basel. Im Anschluss wurde über das Energieförderprogamm – seit 2009 besser bekannt als Baselbieter Energiepaket – in erster Lesung debattiert. Der Regierungsrat empfahl mit einer einmaligen Ausgabe von 24 Millionen Franken für die kommenden fünf Jahre rund doppelt so viel wie in der Vergangenheit, obwohl nicht alle Fördergelder ausgeschöpft worden waren. Zu wenig für die Linken und Grünen, die mindestens 30 oder noch lieber 36 Millionen Franken fordern. Die SVP steht klar hinter dem Energiepaket, stört sich aber daran, dass vielmehr über die Beträge als über deren konkrete Verwendung gesprochen wird, denn bei weitem nicht alle Massnahmen sind auch zielführend. Als sinnvoll erachten wir beispielsweise die Förderung von einheimischem Holz als CO2-neutralem Energieträger. In der zweiten Lesung, die in zwei Wochen stattfinden wird, setzen wir uns weiter-
hin für eine Lösung ein, die breit abgestützt ist. Zu einer emotionalen Diskussion führte einmal mehr das «Läufelfingerli», also die Zugverbindung von Sissach nach Olten durchs Homburgertal, gegen dessen Stilllegung sich das Baselbieter Stimmvolk 2017 ausgesprochen hatte. SVP-Landrätin Sussane Strub forderte, dass die Fahrten via Läufelfingen nach Olten neu in den Tarifverbund Nordwestschweiz integriert werden, also mit dem U-Abo gültig sind. Hierzu wurde entgegnet, dass nicht nur einseitig das Läufelfingerli zum Handkuss kommen dürfe, sondern dass das Gleiche auch via Tecknau nach Olten gelten solle. Der Regierungsrat erhielt vom Landrat den Auftrag, die Möglichkeiten abzuklären, sodass das Thema beim nächsten Mal auf einer konkreten Grundlage diskutiert werden kann. Ich wünsche allen Leserinnen und Lesern eine schöne Winterzeit.
Herausgeberin
AZ Anzeiger AG
Redaktionsleitung
Marc Schaffner
Redaktion
Marc Schaffner, marc.schaffner@chmedia.ch Telefon 061 927 29 01 (Baselland, Liestal) Brigitte Reinhard, brigitte.reinhard@chmedia.ch Telefon 061 927 29 02 (Waldenburg, Gelterkinden)
Adresse/Sekretariat Oberbaselbieter Zeitung, Rheinstrasse 3, Postfach 436, 4410 Liestal Brigitte Reinhard, brigitte.reinhard@ chmedia.ch, Tel. 061 927 29 02
Die Ombudsstelle wird neu im JobSharing zu je 50 Prozent Arbeitspensum durch zwei engagierte und bestens qualifizierte Frauen besetzt. Wir hatten an der FraktionssitSandra Strüby zung am Donnerstagmorgen die Gelegenheit, die beiden Frauen kennenzulernen und ihnen Fragen zu stellen. Sie wurden durch die Findungskommission Ombudsman zur Wahl vorgeschlagen. Diese Findungskommission hatte verschiedenen Kandidierenden auf den Zahn gefühlt und war zum Schluss gekommen, dass Frau Béatrice Bowald und Frau Vera Feldges das ideale Gespann für diese wichtige Aufgabe sind. Der Landrat hat sie einstimmig gewählt. Der Kulturvertrag ist ein wichtiger Vertrag für die Kulturschaffenden der beiden Basel und ist ein partnerschaftliches Geschäft. Die Finanzierung wurde im Vergleich zum letzten Vertrag angepasst, was nicht alle Parteien optimal fanden. Aber der Vertrag ist grundsätzlich ein gutes Werk und wurde dann auch einstimmig genehmigt. Im Grossen Rat Basel-Stadt wurde er am Tag zuvor zwar nicht einstimmig aber mit grossem Mehr genehmigt. Die Beratung des Energieförderprogramms stand als nächstes an. An der Sitzung vom 16. Januar fand die erste Lesung statt und es stellte sich heraus, dass es noch Abweichungen gibt und
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wir werden an der nächsten Sitzung nochmals darüber diskutieren. Vor allem bei der Höhe der Förderbeiträge bestehen unterschiedliche Meinungen. Ich bin gespannt, wie es weiter geht und hoffe sehr, dass wir zu einem aus unserer Sicht guten Abschluss dieses wichtigen Geschäftes kommen. Traktandum 12 bis 18 drehten sich um das Läufelfingerli. Nach der Volksabstimmung im November 2017, an welcher fast 65 Prozent der Baselbieter Stimmenden sich gegen die Stilllegung der Strecke ausgesprochen hatten, wurden von verschiedenen Landratsmitgliedern Vorstösse eingereicht. Diejenigen, die überwiesen wurden, kamen zur Beratung in die Bau- und Planungskommission. Die zuständigen Personen in der Bau- und Umweltdirektion hatten zu allen Vorstössen zum Teil sehr umfangreiche Abklärungen getroffen und diese wurden in der Kommission beraten und nun im Landrat final behandelt. Einige der Anliegen sind mit dem neuen Fahrplan aufgegriffen worden. Aus Sicht der SP hätten drei der Vorstösse nicht abgeschrieben werden sollen und zwar die Abklärungen zu einem Bahnhof in Thürnen, die Einbindung der S9 in das S-Bahn-Netz sowie die Ausdehnung des Geltungsbereichs des TNW-Abos bis nach Olten. Der letztgenannte Vorstoss wurde tatsächlich nicht abgeschrieben und das Thema bleibt somit auf dem Tisch. Wir bleiben dran! SANDRA STRÜBY-SCHAUB, LAND RÄTIN S P, BUCKTEN
Landrat – mittendrin
Kulturvertrag gesichert, Energie-Paket noch offen Geschätzte Leserinnen und Leser Die Stelle des Baselbieter Ombudsmans teilen sich ab Mai 2020 zwei Frauen. Es sind dies die Theologin Béatrice Bowald und die JuIrene Wolf ristin Vera Feldges. Ihre Aufgabe besteht darin, ein vermittelndes Bindeglied zwischen verunsicherten Bürgern und der Verwaltung zu sein. Nachdem der Basler Grosse Rat den Kulturvertrag zwischen unseren beiden Halbkantonen abgesegnet hat, tat es ihm der Landrat gleich mit 84:0 Stimmen. Mit diesem Resultat könnte man glauben, dass der gesamte Rat diskussionslos der Vorlage zugestimmt hat. Dem ist aber nicht so. Was den Einen zu wenig ist, ist den Anderen zu viel. Ab 2022 zahlt Baselland 9,6 Millionen Franken jährlich neu direkt an die Stadt Basel. Dies vorerst bis 2028, um so die Planungssicherheit der Kulturhäuser zu garantieren. Danach wird die Höhe der Beiträge alle vier Jahre überprüft. Wir von der EVP haben für die Zustimmung zum vorgelegten Kulturvertrag plädiert und ihn einheitlich unterstützt. Mit dem Begriff «Energie-Paket» ist das energiepolitische Förderungsprogramm mit Schwerpunkt Gebäudesanierung gemeint, das 2009 in Kraft trat mit einem Verpflichtungskredit von 50 Millionen Franken über zehn Jahre, al-
so bis 2019. Der Landratspräsident hat betont, dass in der ersten Lesung nur über das Förderungsprogramm an und für sich geredet wird – über die Höhe des Kredits erst in der nächsten Sitzung. Mit diesem Hinweis wurde er (wohlwissend) ignoriert und es begann eine lebhafte Diskussion darüber, mit wie vielen Millionen Franken dieser Fonds über die nächsten sechs Jahre gespiesen werden sollte. Je nach politischer Couleur gab es Vorschläge von zwei bis sechs Millionen Franken. In Zukunft soll von der reinen Gebäudesanierung abgesehen werden und auch vermehrt (einheimisches) Holz zur Feuerung gebraucht und auf Fotovoltaik gesetzt werden. Wie erst kürzlich bekannt wurde, wird die S9 (Läufelfingerli) vermehrt genutzt und es wäre überaus wünschenswert, wenn das U-Abo auf dieser Strecke bis Olten ausgeweitet würde. Da entstehen natürlich Begehrlichkeiten bei den Benutzern der S3, die ab Tecknau ebenfalls ein Extra-Ticket bis Olten kaufen müssen. Diese Idee ist nicht neu und schon früher wurden Abklärungen mit dem Tarifverbund gemacht, die ergaben, dass das U-Abo mit dieser Erweiterung ungleich teurer würde. Trotz aller Bedenken wurde die Regierung mit 48 zu 32 Stimmen aufgefordert, das Postulat nicht abzuschreiben und weitere Informationen einzuholen. IRENE WOLF, LANDRÄTIN EVP, FÜLLINS DORF
MATTHIAS RITTER, DIEGTEN, LANDRAT SVP
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Baselland
Gefängnis geschlossen Das Gefängnis in Sissach wird ab Februar vorübergehend geschlossen. Die 16 Haftplätze waren seit 2012 an BaselStadt ausgemietet. Mit der Eröffnung des Basler Gefängnisses «Bässlergut 2» verfügt Basel-Stadt wieder über genügend eigene Haftplätze. Das Sissacher Gefängnispersonal wird in den übrigen Baselbieter Gefängnissen weiterbe-
schäftigt. Aktuell verfügt der Kanton Basel-Landschaft also über 106 Haftplätze verteilt auf die Gefängnisse Muttenz, Liestal und Arlesheim. Die Baselbieter Gefängnisse sind momentan zu rund 60 Prozent ausgelastet. Im Bedarfsfall können die 16 Plätze in Sissach innert kurzer Zeit reaktiviert werden. SICHERHEITSDIREKTION
Baselland
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ObZ 23. Januar 2020
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Bubendorf «Yvonne» Frieda Jauslin-Blattner, geb. 25. August 1948, gest. 17. Januar 2020, von Muttenz BL (wohnhaft gewesen Sappetenstrasse 36). Wird im engsten Familienkreis bestattet. Gelterkinden Margretha Buess-Blättler, geb. 26. Juni 1929, von Gelterkinden BL (wohnhaft gewesen Turnhallenstrasse 1). Beisetzung mit anschl. Abdankung in der ref. Kirche Gelterkinden: Freitag, 24. Januar 2020, 14.30 Uhr. Besammlung: Friedhof Gelterkinden. Langenbruck Ulrich Schneider, geb. 1944, von Langenbruck BL (wohnhaft gewesen Wiesengrund 4). Abdankung: Freitag, 24. Januar
2020, 14.00 Uhr, in der ref. Kirche Langenbruck. Waldenburg Lotti Weber-Dürrenberger, geb. 12. April 1929, von Bubendorf BL, Diegten BL (mit Aufenthalt im Gritt, Seniorenzentrum Waldenburgertal, 4435 Niederdorf). Der Abschiedsgottesdienst findet am 23. Januar 2020, 14.00 Uhr, in der Kirche Waldenburg statt. Wittinsburg Rolf Gysin-Buess, geb. 28. August 1934, von Wittinsburg BL (wohnhaft gewesen Oberdorfstrasse 11). Abdankung und Urnenbeisetzung: Donnerstag, 30. Januar 2020, 14.00 Uhr. Besammlung in der Kirche Rümlingen, anschl. Beisetzung auf dem Friedhof Rümlingen.
Reformierte für Schutz Der Kirchenrat der Evangelisch-reformierten Kirche des Kantons Basel-Landschaft unterstützt die Erweiterung der Anti-Rassismus-Strafnorm auf die Diskriminierung aufgrund der sexuellen Orientierung. Er lehnt sich dabei an die
Stellungnahme des Rats der Evangelisch-reformierten Kirche Schweiz EKS an. Würden Menschen gezielt herabgesetzt und diskriminiert, verletze dies ihre Würde als Geschöpfe Gottes. ERK BL
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Baselland
ObZ 23. Januar 2020
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Der Holzofen hat (noch nicht ganz) ausgedient
Bubendorf Die Tiba AG setzt vermehrt auf Heizungen und Küchenbau – und plant einen Fabrikneubau MARC SCHAFFNER
Gestern vor einer Woche, am Ende seines Referats am FDP-Neujahrsapéro (siehe Artikel unten) verkündete Lukas Bühler die News: Die Tiba AG wird aus Bubendorf wegziehen und noch dieses Jahr an einem anderen Ort im Baselbiet einen grossen Fabrikneubau für sieben bis acht Millionen Franken erstellen. Das ist aber nur ein Aspekt eines umfassenderen Strategiewechsels. Die 1848 gegründete Tiba («Titterten Baselland»), die seit dem Ende des Zweiten Weltkriegs in Bubendorf ansässig ist, war in den 1970er- und 1980er-Jahren zu einem riesigen Konzern angewachsen, verzeichnete aber nach diesem Höhenflug einen abrupten Rückgang, der bis heute andauert. Der Grund dafür ist der technologische Wandel: Die traditionellen Öfen kommen immer mehr aus der Mode, die Gebäudedämmung wird immer besser, Wärmepumpen und andere Heizsysteme kommen zum Einsatz. Produzierte die Tiba zu Spitzenzeiten 15 000 Herde im Jahr, so sind es jetzt noch 1500 bis 2000. Inhaber und Geschäftsführer Lukas Bühler will nun das Steuer herumreissen: Künftig wird sich die Tiba auf den
Heizungs- und Küchenbau fokussieren. Bereits im ersten Jahr habe die Tiba in diesen Geschäftsfelder einen grossen Erfolg verbucht. Öfen und Herde sowie die dazugehörige Kundschaft werde die Tiba zwar weiterhin pflegen, betonte Bühler. «Aber der erste und wichtigste Schritt war, uns einzugestehen, dass das, wofür wir standen und stehen, keine Zukunft hat.» Ein Betrieb könne nicht beliebig zurück skaliert werden, sonst kippe er irgendwann. Zur neuen Strategie kommt eine neue Struktur dazu mit einem Hauptsitz im Baselbiet und zehn geplanten Niederlassungen in der ganzen Schweiz. Schritt für Schritt sollen dazu kleinere Heizungsfirmen aufgekauft werden, damit die Kundschaft vor Ort betreut werden kann. «Wir sind sehr zuversichtlich für die Zukunft und möchten ein Teil der Energiewende sein», schloss Lukas Bühler seinen Vortrag. Roboter und Handarbeit Bei der vorgängigen Betriebsbesichtigung wurde deutlich, wie viel Arbeit und Know-how in den bekannten TibaÖfen steckt. Am Stanzautomat zeigte Lukas Bühler den interessierten Besuchern, wie der Roboter Stahlplatten aus
Die Kantmaschine fertigt Pfannen für Kreuzfahrtschiffe (links unten).
Strategiewechsel: Tiba-Inhaber Lukas Bühler will das Steuer herumreissen.
Schweissroboter.
dem Lager holt und vollautomatisch Formen ausstanzt, inklusive Löcher, Bohrungen und Fräsungen. Zehn Stunden lang kann die Maschine unbeaufsichtigt laufen, bis das bereitgestellte Material beziehungsweise die Ablagefläche ausgeschöpft ist. Der Kantautomat muss von Hand bedient werden,
so, wie er sei. Dasselbe gelte im Küchenbau: In viele Schweizer Häuser könne man nicht einfach Standardküchen hineinstellen, wie das in anderen Ländern üblich sei.
Eigenverantwortung statt Moralkeule
FDP-Neujahrsapéro Die FDP will ihr liberales Grundverständnis stärker propagieren Etwa 60 Gäste wurden erwartet, über 170 kamen an den Neujahrsapéro der FDP Baselland, der bei der Tiba AG in Bubendorf stattfand. Parteipräsidentin Saskia Schenker hielt in der Ofenbaufirma eine wahrhaft flammende Rede: Im Jahr 2020, in dem die FDP und der Liberalismus in der Kritik stünden, müsse die Partei ihr politisches Grundverständnis wieder in die Bevölkerung tragen. Die Gunst der Stunde gehöre Selbstdarstellern, die sich mithilfe der Moralkeule profilieren würden, stellte Saskia Schenker fest. Aber gerade im Zeitalter der Erziehung, des Zentralismus, des Staats als Hüter der Moral, gelte es, dem entgegenzutreten. Mehr noch: «Die Entwicklung zur moralischen Selbstinszenierung müssen wir nutzen», erklärte Saskia Schenker. Die FDP müsse aus der Defensive herauskommen, offensiver werden und die aktuelle Entwicklung sogar vorausdenken. Das Schlagwort, das Saskia Schenker dem «selbstinszenierten Gutmenschentum» entgegensetzt, lautet: Eigenverantwortung. Was FDP-Schweiz-Präsidentin Petra Gössi kürzlich vor den eidgenössischen Delegierten erörtert hatte, illustrierte Saskia Schenker anhand von konkreten Beispielen. So seien – aller Symbolpolitik zum Trotz – die Joghurt-Becher dünner geworden und mit einer rezyklierbaren Kartonhülle bestückt worden. Letztlich liessen sich
Fortschritte nur durch gelebte Eigenverantwortung erzielen. Die FDP müsse wieder mehr darüber reden, was sie darunter verstehe. Bei der Eigenverantwortung gehe es gerade nicht um Willkür, sondern im Gegenteil um den Schutz vor der Willkür des Staates und um den Respekt vor der Entwicklung der Freiheit. Ein gutes Beispiel für Eigenverantwortung sei die Tiba AG, erwähnte Sas-
kia Schenker am Rande. Deren Inhaber Lukas Bühler nutzte seine Rolle als Gastgeber, um vor versammelter FDPProminenz und -Basis einige politische Statements zu machen. So setzte er sich – selber parteilos, aber der FDP nicht abgeneigt – für einen starken Umweltschutz und eine offene Aussenpolitik ein. Ein Land, das sich verschliesse, habe keine Zukunft. MARC SCHAFFNER
Feuer und Flamme für freiheitliche Werte: Baschi Dürr, Regierungsrat Basel-Stadt, Monica Gschwind, Regierungsrätin Baselland, Andreas Dürr, Fraktionschef FDP BL, Ferdinand Pulver, Wahlkampfleiter Nationalratswahlen 2018 FDP BL, Saskia Schenker, Präsidentin FDP BL, Luca Urgese, Präsident FDP BS (v. l.). FOTO: M. SCHAFFNER
aber wenn er einmal eingestellt ist, was etwa eine halbe Stunde dauert, biegt er die eingelegten Bleche in ein bis zwei Minuten zu einem dreidimensionalen Objekt. In diesem Fall waren es grosse Pfannen, die auf Kreuzfahrschiffen eingesetzt werden. «Das ist eine gute Arbeit für uns», meinte Lukas Bühler. Sie sorge für eine gute Grundauslastung und helfe, den Maschinenpark zu amortisieren. Zudem boome die Kreuzfahrtbranche, 300 solche Pfannen fertige die Tiba im Jahr an. Allerdings sei sie hier dem internationalen Markt voll ausgesetzt: Zwischenzeitlich sei der Auftrag nach Italien vergeben worden, aber das habe von der Qualität und vom nötigen Know-how her nicht geklappt, sodass sich die Tiba schliesslich durchgesetzt habe. Nächste Station auf dem Firmenrundgang war der Schweissroboter, der hinter der Glasscheibe für manche Teile zehn Stunden am Stück arbeitet. Manuell wäre das nicht machbar, erklärte Lukas Bühler. Beim letzten Schritt, dem Schleifen, braucht es jedoch wieder den Menschen: Mit Vollschutzhelm ausgerüstet verpassen die Arbeiter dem Produkt buchstäblich den letzten Schliff. Acht Stunden am Tag an dieser Arbeit zu sein, sei ein harter Job, deshalb verzeichne die Tiba in diesem Bereich eine hohe Fluktuation der Mitarbeitenden, so Bühler. Tausende Kombinationen Aufwendig ist auch die Montage von Holzherden. Ausser den Seitenwänden kann praktisch nichts vorfabriziert werden, da alles auf Kundenwunsch produziert wird. Griffe, Farben und Position des Rauchgasstutzens lassen Tausende von unterschiedlichen Kombinationen zu. Die Produktionszeit eines Herds dauert etwa zwei Wochen, mit spezieller Lackierung vier bis fünf Wochen. «Dass wir individuell bauen, ermöglicht uns zu existieren», legte Lukas Bühler dar. Ein Herd, der günstig in Tschechien produziert werde, sei vielleicht nicht schlechter, aber er sei halt
FOTOS: M. SCHAFFNER
Know-how vom Tonwerk Lausen Auch die Kunststeinverkleidungen ihrer Öfen stellt die Tiba selber her. Das Know-how dazu stammt aus dem Tonwerk Lausen, das die Tiba vor einigen Jahren aufgekauft hat. Lukas Bühler zeigte den Anwesenden die Zyklonmischer, mit denen der Beton nach eigener Rezeptur gemischt wird. Die zähe Flüssigkeit wird anschliessend in Formen gegossen und auf einem vibrierenden Tisch verdichtet. Danach kommen die fertigen Teile ins Salzsäurebad, wo die obersten Schichten angefressen werden, sodass das zugemischte Glas zum Vorschein kommt und den Kunststein zum Glitzern bringt. Alternativ kann der Stein poliert werden, wenn eine glatte Oberfläche gewünscht ist. Den Warenausgang passieren jährlich 500 bis 600 Holzherde, 150 bis 250 Heizungen und Heizungskomponenten, 1500 Öfen, alles in allem 5000 bis 6000 Europaletten. 50 Prozent der selber hergestellten Öfen geht an Schweizer Kundschaft, über alle Geschäftsfelder gerechnet sind es sogar 95 Prozent. Im Exportbereich wird der Grossteil der Produkte nach Deutschland geliefert, ein kleinerer Teil nach Japan, Österreich und Italien. 11 000 Quadratmeter umfasst die Produktionsfläche der Tiba AG, rund 100 Mitarbeitende sind angestellt, von denen etwa ein Viertel im Kundendienst oder im Verkauf tätig ist. Eindrücklich ist auch das Hochregallager, in dem auf 3000 Paletten 40 000 Artikel untergebracht sind. «Nur der Computer weiss, was wo ist», gab Lukas Bühler zu verstehen. Wobei das nicht ganz stimmt: Als die Tiba einen Stapler anschaffte, auf dem auch eine Person mit nach oben fahren kann, wurde in einem Regal ein Puch Maxi mit alten Winterreifen aus dem Jahr 1990 gefunden.
Veranstaltungen
Leser-Foto
«Irrwisch 45 years Jubilee Concert»
Blick durch die Glaskugel
pr. Zurzeit tourt Irrwisch mit ihrem 45Jahre-Bühnenjubiläum durch die Konzertsäle. Der Kulturverein Dreamteam möchte mit einem musikalischen Highlight – einem «memorial concert» – mit der bekannten Schweizerband Irrwisch ihrem vor einem Jahr verstorbenen Freund und Vereinsmitglied, Friede Maissen, gedenken. Am Sonntag, 9. Februar 2020, um 17 Uhr, wird also aus der reformierten Kirche in Waldenburg konzertante Rockmusik erklingen. Das Ambiente und die wunderschönen Irrwisch-Klänge – verbunden mit der fantastischen Akustik dieser Kirche – werden uns auf eine traumhafte musikalische Reise zwischen Himmel und Erde schicken. Tickets Fr. 24.– im Vorkauf (Papeterie Weber) oder per Mail an kulturvereindreamteam@gmx.ch; Fr. 29.– an der Abendkasse
Blick durch die Glaskugel: Was das Jahr 2020 uns wohl bringen mag ...? Das experimentelle Foto entstand auf einer Rundwanderung am 16. Januar bei prächtigem Wetter um Olsberg. FOTO: JEANNETTE STEINLE-LIEC HTI, LIESTAL
Live in der reformierten Kirche in Waldenburg
Irrwisch spielen am 9. Februar in Waldenburg.
FOTO: Z VG
BLKB verstärkt Beratung
Die Basellandschaftliche Kantonalbank (BLKB) will die Beratungsqualität und -intensität erhöhen. Um ihre Kundenberatenden besser zu unterstützen, baut sie die Einheit «Sales Mid-Office» mit neuen Berufsbildern auf. Gleichzeitig vereinfacht sie ihre Verarbeitungsprozesse. Damit schafft die Bank Raum für das weitere Wachstum ihres Geschäftsvolumens. Christoph Schär, Chief Digital Officer
und Mitglied der Geschäftsleitung, sagt: «Mit den Massnahmen schaffen wir für unsere Kundenberatenden noch mehr Zeit für den Dialog mit unserer Kundschaft. Damit uns das gelingt, optimieren wir unsere internen Abläufe und werden dabei auch neuste Technologien nutzen.» Die neue Einheit wird im Rahmen des oben genannten Projektes gestaltet und voraussichtlich in der zweiten Jahreshälfte 2020 operativ. OBZ
Grenzenloses Skandinavien
Film- und Fotoreportage von Corrado Filipponi pr. «Grenzenloses Skandinavien» vervollständigt die Trilogie des Nordens Europas des Fotografen Corrado Filipponi. Mit den Färöer, Dänemark, Schweden, Norwegen, Åland und Finnland zeigt er in der Multivision die Schönheit Nordeuropas. Es beginnt auf den Färöer-Inseln, die nach wie vor als Geheimtipp gelten. Auch Dänemark wird viele mit seiner Art verblüffen. In Schweden besucht der Fotojournalist eine Schweizer Auswandererfamilie im farbenprächtigen Herbst und berichtet vom pulsierenden Stockholm, das sogleich Ausgangspunkt auf die Åland-Inseln ist, von wo
Corrado Filipponi in Schweden.
es ins mit Wald und Seen übersäte Südfinnland geht. Auch Bären, Huskys und Nordlichter bringt der Fotograf aus Finnland zurück, genauso wie die Fjordlandschaften in Norwegen, die er auch mit der Hurtigruten bereiste. Filipponi verbrachte mehr als ein Jahr in den verschiedenen Ländern und verpackte das gewonnene Material in eine bildschöne Live-Reportage. Vorführungen in der Region: Rheinfelden: 30. Januar, Kurbrunnensaal, 20 Uhr Münchenstein: 2. Februar, Kuspo Bruckfeld, 16 Uhr Infos: www.dia.ch
FOTO: Z VG
Sport
Trotz Niederlage gefreut Das Erstliga-Unihockeyteam der Waldenburg Eagles musste sich am vergangenen Samstag auswärts bei Lok Reinach mit 4:9 (3:4, 1:4, 0:1) geschlagen geben. Trotz der letztlich deutlichen Niederlage zeigten die Oberbaselbieter gegen die formstarken Aargauer einen über weite Strecken ansprechenden Auftritt. Das die Adler nicht an einem Punktgewinn schnuppern konnten, hatte mit einem Durchhänger bei Spielmitte zu tun. Von der 30. bis zur 35. Minuten zog Reinach mit drei Tore in Serie davon. Trotz zwischenzeitlicher 3:1-Führung mussten die Adler nach dem ersten Drittel einem 3:4-Rückstand hinterher rennen. Als Reinach kurz nach Wiederanpfiff ein weiter Treffer gelang und dann die vorhin erwähnten fünf Minuten folgten, lagen die Waldenburger plötzlich mit 3:8 im Hintertreffen. In der Folge vermochte man die Lücken in der Defensive wieder etwas besser zu schliessen und bis zum Spielende gelang beiden Mannschaften noch je ein Treffer. Die Adler-Tore im Aargau erzielten Mucha, Bitterli, Tambini und Arm. Trotz der Niederlage konnten sich die Adler freuen, denn Unihockey Fricktal als direkter Konkurrent um einen Playoffplatz musste sich bei Unihockey Mittelland gleich mit 3:15 geschlagen geben. Somit ist den Oberbaselbietern zwei Runden vor Schluss und bei sechs Punkten Vorsprung sowie dem deutlich besseren Torverhältnis gegenüber Fricktal die Playoff-Qualifikation praktisch nicht mehr zu nehmen. Am Samstag können die Adler alle Rechnereien beenden, indem sie im letzten Heimspiel der Qualifikation gegen die Hornets Moosseedorf mindestens einen Punkt gewinnen. Anpfiff zum Spiel ist um 17 Uhr in der Dreifachhalle Oberdorf. RENÉ KRATTIGER
Karate vom Feinsten
Jahresauftakt Int. Karate Champions-Cup in Hard (Ö)
Samstag, 18. Januar 2020, startete das Stützpunkt-Karate-Team vom Budo Sport Center Liestal zum Jahresauftakt, am Internationalen Karate ChampionsCup in Hard (Österreich). Das Turnier war einmal mehr vor den bevorstehenden Karate-Junioren-Europameisterschaften vom 7. bis 9. Februar in Budapest, die letzte Vorbereitung für viele Karatesportler/-innen aus den europäischen Nachbarländern und für uns das erste wichtige Punktturnier der diesjährigen Karatesaison. Nur Kars (Kumite Damen U21/ –55 kg), selektioniert für die Europameisterschaften, konnte erneut ihre Topform vom letzten Jahr unter Beweis stellen und erreichte mit taktischer Cleverness und Kampfwillen den Final. Dort traf sie auf die starke Gegnerin aus Italien, mit welcher sie sich einen spannenden, von Taktik geprägten Endkampf zeigte und verdient die Goldmedaille gewinnen konnte. Auch Kevin Wagner (Kumite Herren U21/+84 kg), ebenfalls selektioniert
Stolz feiert Nur Kars ihre Medaille.
für die EM, Jonathan Müller (Kumite Herren U21/+84 kg) und Benoit Berset (Kumite U21/–75 kg) traten gegen ein starkes Teilnehmerfeld aus Deutschland, Österreich, Polen, England, Schottland und Algerien an, wo alle drei im Halbfinal gegen die späteren Finalisten unterlagen und sich dann via Hoffnungsrunde (im kleinen Final um Platz 3) doch noch die Bronzemedaille erkämpfen konnten. Mia Kadoic (Kumite Damen U21/ +68 kg), zeigte zu Beginn eine starke Leistung und erhielt nach der Niederlage im Halbfinale via Hoffnungsrunde nochmals die Möglichkeit, ins Turnier einzugreifen. Im Kampf um Bronze konnte sie aber aufgrund ihrer langen Verletzungspause noch nicht an ihre alte Leistungsform anknüpfen und belegte den 5. Schlussrang. Der Champions-Cup in Hard war mit über 600 startenden Wettkämpfer/-innen aus 13 Nationen und 135 Vereinen erneut bestens besetzt. BUDO SPORTCENTER
FOTO: Z VG
Baselland Vereinsnotizen
Dringend gesucht! Dringend gesucht in Liestal oder in der Umgebung: ein Lokal für einen Sportverein. Nutzfläche ab 200 m² bis 400 m². Sofort oder nach Vereinbarung. Telefon 078 743 49 56. JUDO SPORT LIESTAL
Der Verein Judo Sport Liestal sucht dringend ein Lokal. FOTO: Z VG
Baselland
Parolen der SVP
Das Büro der Parteileitung der SVP Baselland hat an der Sitzung von letztem Freitag entschieden, die Parolen des SVP Schweiz auch den Stimmberechtigten im Baselbiet zu empfehlen: nein zur Änderung des Strafgesetzbuches und des Militärstrafgesetzes (Erweiterung der Rassismusstrafnorm; «Zensurgesetz»), nein zur Volksinitiative «Mehr bezahlbare Wohnungen». OBZ
Kantonsgericht wird umgebaut Der Regierungsrat der Kanton BaselLandschaft ist der Empfehlung des Preisgerichts gefolgt und hat das Projekt «SIRO» als Sieger des Wettbewerbs zur Erweiterung und zum Umbau des Kantonsgerichts des Kantons BaselLandschaft in Liestal bestätigt. Mit ihrem Projekt hat das Architekturbüro Notaton aus Chur den Projektwettbewerb gewonnen. Das denkmalgeschützte Gebäude steht gegenüber dem Regierungsgebäude an prominenter Lage zwischen dem Bahnhofsgebiet und der Altstadt Liestal. OBZ
ObZ 23. Januar 2020
Soul of Gym erstmals zu klassischen Klängen Mit dem Jugend-Sinfonieorchester Oberbaselbiet pr. In zwei Wochen ist es wieder soweit. Die 14. Ausgabe der sportlich musikalischen Show «Soul of Gym» vom 7. und 8. Februar steht heuer unter dem Motto «Eine geballte Ladung Power». Dieses Motto unterstreichen nicht nur die diesjährigen musikalischen Gäste, sondern auch die Präsentationen der externen Gruppen als auch jene aus den drei Leistungsbereichen des Nordwestschweizerischen Kunstturn- und Trampolinzentrums Liestal (NKL). Heuer kommen mit der Verpflichtung des Jugend-Sinfonieorchesters Oberbaselbiet (JSOBL) erstmals klassische Klänge zum Einsatz. Mit rund 50 Musikerinnen und Musiker tritt das JSOBL zusammen mit den beiden Ensembles Nameless und Grennhorns auf. Das Altersspektrum ist von 8 bis 22 Jahren gross. Das zeigt auch, dass diese jungen Musikerinnen und Musiker mit der gleichen Begeisterung und einem grossen Engagement für ihre Leidenschaft einstehen. Das Gleiche gilt auch für die Mitwirkenden des NKL und die Gastformationen. Für die Athletinnen und Athleten des NKL ist der zur Tradition gewordene Anlass eine Besonderheit und zugleich eine willkommene Abwechslung zum leistungsbezogenen Training. Einmal jährlich dürfen sie aus ihrem Trainingsalltag ausbrechen und auf kreative Art
und Weise zeigen, was ihnen das Turnen bedeutet. Bei «Soul of Gym» können sie befreit vom Wettkampf- und Notendruck auftreten. Von den Gästen sind die «Calibas» bereits zum vierten Mal dabei. Dieses Mal treten sie nur als Duo auf. Ihre diesjährige Nummer bietet viele Tricks, die im Vergleich zum Vorjahr dynamischer und riskanter sind. Zum zweiten Mal dabei sind die Showtanzgruppe und Kids Dance Klassen von Studio Emotion. Sie lassen die Besucher in die Erinnerungen des Musicals Cats abtauchen. Die erst seit kurzem bestehende Circus-Showgruppe «Linconnu» wird von Jason Brügger trainiert und zeigt eine berührende Geschichte, geschmückt mit akrobatischen Einlagen. Tickets im Vorverkauf erwerben Weil die Platzzahl für alle drei Vorführungen beschränkt ist, empfiehlt das OK, die Tickets im Vorverkauf zu erwerben.
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Baselbieter Firmen an der Swissbau BEAT EGLIN
An der Swissbau in Basel, die im zweijährigen Turnus stattfindet, wird alles angeboten, was irgendwie mit dem Bauwesen zu tun hat. An 5 Tagen präsentierten 902 Aussteller aus 17 Nationen ihre Produkte und Dienstleistungen auf 110 000 Quadratmeter Ausstellungsfläche. Vorträge, Führungen und 3D-Präsentationen wurden von den Fachleuten und auch den übrigen Besuchern sehr gut besucht. Mit dabei waren auch zwei Firmen aus dem oberen Baselbiet. Antonallo Manzi, Geschäftsführer und Mitinhaber von Solarlux Schweiz, zeigte seine Kompetenz als Spezialist für Verglasungslösungen. Seit bald 20 Jahren werden Glas-Faltwände und Schiebesysteme für Wintergärten, Terrassendächer, Glashäuser und Balkone geplant, produziert und montiert. Die Produktion erfolgt immer noch in der
Schweiz, auch für die internationale Marke Solarlux, die ihre Produkte weltweit verkauft. Für mehr Informationen lohnt sich ein Besuch der Ausstellung in Itingen. Dort ist Anfassen ausdrücklich erlaubt und auch erwünscht, betonte Manzi. Die Geschichte von Tiba begann 1902 in Titterten, als Heinrich Schweizer eine mechanische Werkstätte gründete. Bekanntheit erlangte die Firma durch ihre Holzkochherde. 1997 wurde das Unternehmen von der Familie Bühler übernommen und wird weiterhin als Familienbetrieb geführt. Kochen oder Heizen mit Holz ist immer noch ein Geschäftszweig von Tiba. Es werden aber auch Küchen- und Bademöbel hergestellt. Schon 1980 stieg Tiba ins Solargeschäft ein und ein Spezialist für erneuerbare Energie. An den Küchentagen vom 7. und 8. Februar können die Produkte in Bubendorf getestet werden.
«Soul of Gym» Freitag/Samstag, 7./8. Februar, 19 Uhr. Familienvorstellung Samstagnachmittag 14.30 Uhr. Hallenöffnung 30 Minuten vor Beginn. Sportzentrum Rosen, Liestal. Vorverkauf mit Barzahlung: TopPharm Studer Apotheke, Rathausstr. 53 und Bücheli Center, Liestal. Online: www.eventfrog.ch
Die Showtanzgruppe von Studio Emotion ist zum zweiten Mal dabei und wird das Publikum bestimmt wieder bestens unterhalten. FOTO: ARCHIV U. WALD NER
Verglasungen von Solarlux aus Itingen.
FOTO: B. EGLIN
Rätselspass mit der ObZ
Aktion gegen WEF
Die Gruppe «Jugend gegen Unterdrückung Liestal» hat am Montag ein Banner mit der Aufschrift «NO WEF» an der Fussgängerbrücke Mühlematt in Liestal aufgehängt. Laut ihrer Medienmitteilung wollen sie damit ein Zeichen gegen das World Economic Forum in Davos setzen. Dessen Teilnehmer würden behaupten, Lösungen für die Probleme der Welt zu entwerfen, tatsächlich passiert aber das Gegenteil: Seit dem ersten WEF 1971 haben sich die CO2Emissionen vervielfacht und die Ökosysteme der Welt stünden vor einem Kollaps. Die Teilnehmenden des WEF hätten davon zum Teil massiv profitiert. Auch Vertreterinnen und Vertreter von unterdrückerischen Regimes seien am WEF vertreten. Gemäss ihrer Webseite jgul.noblogs.org kämpft die Liestaler Gruppe «gegen jegliche Formen der Unterdrückung, Ausbeutung und DiskrimiOBZ nierung».
Auflösung der letzten Woche
LÖSUNG 02/2020: Das No-WEF-Banner an der Fussgängerbrücke Mühlematt. FOTO: Z VG
KLARHEIT
ObZ
23. Januar 2020 Redaktion Marc Schaffner Tel. 061 927 29 01 Fax 061 927 29 30 E-Mail marc.schaffner@chmedia.ch
Region Liestal Orientalische Sufi-Klänge trafen auf Bruckner, Purcell und Mozart
Liestal/Basel «Mächtig ergriffen» – Das Neue Orchester Basel konzertierte in Liestal und Basel SABINA DROLL
«Mächtig ergriffen» lautete der Titel des ersten Konzertes des Neuen Orchesters Basel (NOB), das am dritten Sonntag im diesem neuen Jahrzehnt zusammen mit den Basler Madrigalisten und zwei Sufi Musiker aufspielte. Die Auftritte sowohl in der Stadtkirche Liestal als auch in der Martinskirche Basel bewegte das Publikum vollständig. Man konnte sich vielleicht nicht wirklich vorstellen, wie sich die Werke von Anton Bruckner (Messe Nr. 2 in e-moll), Henry Purcell (Air) und Wolfgang Amadeus Mozart (Serenade in Es-Dur KV 375 Adagio und Allegro) wohl mit orientalischen Sufi-Klängen von Mahmoud Turkmani (orientalische Laute) und des Perkussionisten Joss Turnbull, vereinbaren liessen. Umso mehr konnten sich die Gäste ob solcher Spannung in Neugier erfreuen. Unter dem subtilen Dirigat Christan Knüsels begannen sich langsam unglaubliche Klänge, Harmonien und Phrasen ihren Weg in die Herzen der Zuhörerschaft zu bahnen. Der Madrigal-Chor eröffnete mit sanfter Finesse Welten, während die teilweise sanften Bläser, die Oboen, die Posaunen, Trompeten, und Hörner rührend zu verzaubern wussten – dies alles auf höchstem Niveau. Und dann, das Einsetzen einer in diesen Zusammenhängen unbekannten Dimension: eine arabische Laute im Dialog mit Perkussion, Musizieren wie im Orient, welches sich mit unserer klassischen Musik ein Stelldichein bot – ein Juwel berührender Tiefgründigkeit offenbarte sich, machte ergriffen, schaffte Spiritualität und Besinnung. Stürmischer Beifall des begeisterten Publikums war der Dank an dieses aussergewöhnlichen Musikereignis, wo Brücken zwischen westlich-klassischer und arabisch-traditioneller Musik gebaut worden sind.
Der Libanese Mahmoud Turkmani mit seiner Oud (orientalischer Laute).
Dirigent, Orchester, Chor und Solisten freuen sich über das erfolgreiche Konzert.
Musikalischer Austausch zwischen Kulturen (v. l.) Joss Turnball und Mahmoud Turkmani).
Liestal 18,2 Millionen Franken für Sanierung Für die Gesamtsanierung der Sekundarschule Frenke in Liestal beantragt der Regierungsrat dem Landrat eine neue einmalige Ausgabe von 18,2 Millionen Franken. Zusammen mit den im 2018 bewilligten Mitteln für die Projektierung der Massnahme von 1,42 Millionen investiert der Kanton insgesamt 19,62 Millionen in die Schulanlage am Standort Liestal. Nach einem Rückbau auf den Rohbau wird das Schulhaus erdbebenertüchtigt, in der Tragstruktur verstärkt und hindernisfrei gestaltet. Jedes Klassenzimmer erhält einen integrierten Gruppenraum. Die neue Gebäudehülle besteht aus einer vorgehängten Holzelementfassade. Die Fenster werden aus unbehandeltem Lärchenholz ausge-
führt, für das Gebäude wird Recyclingbeton verwendet. Neu ist eine extensive Dachbegrünung vorgesehen. Für den Gartenunterhalt wird Regenwasser genutzt, das restliche Meteorwasser wird überwiegend vor Ort versickert. Die Ausbau-Materialien werden nach Vorgaben für ein gesundes Innenraumklima ausgewählt. Die Arbeiten starten mit Beginn der Sommerferien 2020. Die Sek Frenke wird für zwei Jahre in das ehemalige Lehrerseminar an der Kasernenstrasse umziehen, nahe der Sekundarschulanlage Burg. Einzelne Einrichtungen der Schulanlage Burg können mitgenutzt werden. Das sanierte Schulhaus Frenke kann im Sommer 2022 bezogen werden. OBZ
FOTOS: PIER-GIUS EPPE CACCIATORI
Der Chor sang mit Finesse.
Dirigent Christian Knüsel. Er leitet das NOB seit 2012.
Die orientalischen Interpreten ernten Sonderapplaus.
Frenke-Schulhaus bekommt ein Holzkleid
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Aussichtsturm
Der erste Spezial-Sonntag steht bevor! Am nächsten Sonntag, 26. Januar, können Sie wieder die feine Erbsensuppe mit oder ohne Gnagi geniessen. Reservieren Sie sich jetzt schon einen Platz in der Turmwirtschaft. Im Weiteren steht Ihnen das ganze Speise- und Getränke Angebot zur Verfügung ausser Suppe mit Spatz! Auf Ihren Besuch freut sich die Wirtegruppe Wunderlin, Tel. 079 341 65 57. WIRTEGRUP PE WUND ERLIN
Kunstausschreibung
Das APH Frenkenbündten in Liestal führt zum 40-Jahre-Jubiläum einen Kunstwettbewerb durch. 40 nominierte Werke werden vom 25. September bis 18. Oktober ausgestellt. Die offene Ausschreibung richtet sich an professionelle und Amateurkünstler/-innen. Das Thema lautet «Vollkommenheit». Details: www.frenkenbuendten.ch OBZ
Lieschtler Mümpfeli Ist es Ihnen, liebe Leserinnen und Leser, auch schon aufgefallen, wie viele Dinge im Leben heute möglichst mega sein müssen. Zugegeben, bei der Globalisierung, welcher wir ausgesetzt sind, ist kleinmassstäbliches Denken verpönt und veraltet. Aber rechtfertigt das diesen enormen Mega-Trend? Anhand einiger Beispiele möchte ich aufzeigen, was ich damit meine. Fangen wir mit den Autos an. Obwohl ich ein freiheitsliebender und liberal denkender Mensch bin, will es mir nicht in den Kopf, warum die Autohersteller immer noch grössere Fahrzeuge bauen. Von den neuen Modellen muss man schon fast von Maschinen sprechen. Die Fahrer – oder sehr oft auch die Fahrerin – können von der Führerkabine aus kaum mehr den Boden sehen. Unsere Parkplätze sind zudem nicht für derart überdimensionierte Blechmonster konzipiert, und darum kommt es nicht selten vor, dass pro Fahrzeug eineinhalb Parkplätze belegt werden. Wann werden die Konsumenten einsichtig, indem sie nur noch Autos in vernünftigen Grössen anschaffen? Das nächste Beispiel: Wir suchen für unsere «Altbauwohnung» eine neue Polstergruppe. Der Platz dafür ist beschränkt. Wir besuchen verschiedene Möbelhäuser, müssen aber enttäuscht feststellen, dass Möbel in der von uns gewünschten Grösse kaum angeboten werden. Mega-Polstergruppen – Mega-Wohnlandschaften – Mega-Tische usw., soweit das Auge reicht. Wir fragen uns, wer hat in seiner Wohnung überhaupt Platz für derart überdimensionierte Möbel? Mega müssen natürlich auch die Einkaufstempel sein. Das Schlimmste daran ist die Tatsache, dass diese meistens auf der grünen Wiese gebaut sind. Damit die Kunden ihre Waren möglichst bequem einladen können, stehen Mega-Parkhäuser oder MegaParkplätze zur Verfügung. Mit etwas Glück gibt es noch einen Anschluss an den öffentlichen Verkehr. Die Städte haben darum einen schweren Stand, sich als Einkaufszentren zu behaupten, dabei ist das Lädele zwischen schmucken Altstadthäusern viel charmanter und weniger stressig. Ich könnte noch unzählige MegaBeispiele aufzeigen, denken wir z. B. an Mega-Kreuzfahrtschiffe, MegaLangstreckenflugzeuge, Mega-Luxusbauten für Spitäler, Universitäten, Verwaltungen usw. Doch lassen wir es für heute bei den aufgezählten Beispielen bewenden. HANSPETER MEYER
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Region Liestal
ObZ 23. Januar 2020
Vereine fordern Stadthalle
Familien-GenerationenSommerferien
MARC S CHAFFNER
Bereits zum dritten Mal bietet die Pfarrei Bruder Klaus Liestal eine SommerFerienwoche in Montmirail an, einem wunderbaren Ort zwischen Bieler und Neuenburger See. Das alte Château mit seinen einladenden Räumen und dem weitläufigen Park mit Schwimmbad, Sport- und Spielplätzen, mit Grillstelle und lauschigen Orten zum Verweilen bietet vielfältigste Möglichkeiten für drinnen und draussen. Angesprochen sind Familien mit Kindern, Alleinerziehende und Singles, Grossmamis und Grosspapis mit Grosskindern, Gotte und Götti mit Patenkind und natürlich auch Seniorinnen und Senioren. Das Seelsorgeteam gestaltet von Sonntag, 28. Juni, bis Freitag, 3. Juli, ein abwechslungsreiches Programm für
Liestal Breit abgestütztes Komitee sammelt Unterschriften für eine Initiative Dass eine Stadt in der Grösse und mit der Bedeutung von Liestal keine Stadthalle besitzt, sorgt seit Jahren für Unmut. In der Politik gab es mehrere Vorstösse, um die Kasernen-Turnhalle oder den Saal des Hotels Engel zu nutzen, aber sie scheiterten oder wurden als erfüllt abgeschrieben. Auch eine Bedarfsanalyse von 2008 konnte keine Verbesserung anstossen. Eine neue Gruppe, breit abgestützt, sucht jetzt einen anderen Weg: Mit einer Volksinitiative will sie erreichen, dass die Stadt innert zwei Jahren eine Lösung präsentiert. Der Kerngruppe gehören unter anderen die Präsidentinnen und Präsidenten von über 50 Vereinen an. Dabei sind Vertreter des Orchesters Liestals, des Budo-Sport-Centers, des Kulturhotels Guggenheim oder der Stadtmusik. Allein der Turnverein Liestal, als Beispiel, hat bereits 200 Unterschriften vorangekündigt – es dürfte also kein Problem sein, die benötigte Zahl von 500 Unterschriften zu erreichen, glaubt Stefan Saladin, ehemaliger Einwohnerrat und früherer Präsident der IG Ortsvereine. Ohne politische Kappen Das Haupthindernis sei in all den Jahren die Politik gewesen, fährt Saladin fort. Diesmal komme aber die Bewegung «aus der Mitte der Bevölkerung». Der Politik geht die Kerngruppe, zumindest in dieser ersten Phase, aus dem Weg: «Es soll niemand dabei sein, der ein politisches Käppchen trägt», betont Stefan Saladin, seit einigen Jahren parteilos. Es seien Befürchtungen laut geworden, dass sich Politiker nur gegenseitig bekämpfen würden. In einer zweiten Phase dürften sich die Parteien aber gern einbringen und das Projekt unterstützen, fügt Stefan Saladin hinzu. Von der SP sei bereits eine Anfrage eingegangen; von der FDP sei aber dem Vernehmen nach Widerstand zu erwarten. Mit zwei altgedienten FDP-Exponenten im Boot hofft Saladin aber darauf, dass sich auch die Freisinnigen für eine Stadthalle begeistern lassen. Sieben mögliche Standorte Die Volksinitiative, die nach der Vorprüfung der Stadt letzte Woche lanciert wurde, ist relativ offen formuliert. Weder Kostenberechnungen noch sonstige Zahlen werden erwähnt. Kerngruppenintern sind aber laut Stefan Saladin sieben mögliche Standorte für eine Stadthalle im Gespräch. Einer davon ist ein Fussballfeld im «Gitterli»-Gebiet, das nicht mehr für Meisterschaftsspiele zugelassen ist und in einigen Jahren sowieso aufgegeben wird. Es sei gut erreichbar, liege auf stadteigenem Land in der Nähe von Schulen und Sportanlagen, das Risiko von Einsprachen sei gering, zählt Stefan Saladin auf. Zur Finanzierung schwebt ihm eine gemischte Trägerschaft vor, etwa aus Stadt, Kanton, Bund, Banken, Versicherungen. Womöglich wären auch Nach-
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die Vormittage, altersspezifisch für Kinder wie Erwachsene: kreativ, musikalisch, sportlich, religiös-spirituell. Am Nachmittag gibt’s viel Freizeit und Freiraum: zum Lesen, faul Herumlungern, Ausflügemachen, im Poolplantschen. Und am Abend sind alle zu gemeinsamen Anlässen eingeladen: Singen, Grillieren, Gute-Nacht-Geschichten unter dem Geschichtenbaum … Infoflyer liegen in der Kirche auf oder können auf www.rkk-liestal.ch heruntergeladen werden. Anmeldung möglichst umgehend oder bis spätestens Ende Januar. Auch Leute mit kleinem Budget können sich diese Ferien leisten; die Teilnahme zu reduziertem Preis ist möglich. PFARREI BRUDER KLAUS
Zwei starke Frauen
«Daumen hoch» für eine Stadthalle. bargemeinden interessiert. Denn auch im Umkreis von Liestal werde der Platz für Veranstaltungen zusehends knapp. Und in Liestal selber werde eher abgebaut, wie man bei den Räumlichkeiten der Gewerbeschule und des Hotels Engel sehe – im Gegensatz zur Bevölkerungszunahme. Was Stefan Saladin motiviert, für eine Stadthalle zu kämpfen, ist der Gedanke an die Jugend und an die Zukunft: «Unsere Elterngeneration hat dafür gesorgt, dass wir Anlagen haben. Ich habe mir schon damals gesagt, dass ich das später auch tun will.» Leider herrsche in Liestal heute eine gewisse Ratlosigkeit. Alle sähen ein, dass ein Problem vorhanden sei, aber eine Lösung habe niemand und die Kostenfrage mache viele «nervös», wie Saladin feststellt. «Engel» als Stadthalle light Unterdessen rutschen viele Vereine in eine Notlage, weil es an Räumen mit geeigneter Akustik fehlt, an Trainingsorten für den Nachwuchs oder an genug grossen Sälen für Versammlungen. Am meisten Platz bietet die Frenkenhalle; weiterhin werden die Säle im Hotel Engel zur Verfügung stehen, die jetzt der Stadt gehören. Im Moment wird dort jedoch umgebaut, und nachher wird die Raumkapazität noch knapper bemessen sein. Ausserdem macht Stefan Saladin
KARIKATUR: MAX BRAUN
auf diverse Probleme aufmerksam, wie nötige Investitionen in die Lüftung oder ungeklärte Fragen wie die Reinigung des Gangs, der nicht der Stadt gehört. Betroffen vom «Engel»-Umbau dürfte übrigens auch die Fasnacht sein, denn zurzeit ist der Saal mit Material verstellt und der Zugang nur über Umwege möglich. Im Fokus der Initiativ-Kerngruppe steht aber nicht eine «Stadthalle light» im «Engel», sondern ein Neubau. Im Stedtli werden bereits Unterschriften gesammelt, nach der Fasnacht stehen Aktionen wie Tanz- und Musikdarbietungen auf dem Programm. Dringend auf Räume angewiesen «Eine Stadthalle Liestal würde der Kultur und dem Sport eine ideale Bühne im Baselbieter Hauptort bieten», findet Kevin Müri vom Basketballverein Liestal Basket 44. Insbesondere der kulturelle Bereich mit Tanz, Konzerten, Fasnacht und weiteren Veranstaltungen sei dringend auf Auftrittsflächen angewiesen. Veranstaltungen unterschiedlichster Grössenordnung könnten in Liestal in einem würdigen Ambiente stattfinden. «In Liestal mangelt es generell an Proberäumen, Hallen und sonstigen Räumlichkeiten für Vereine, Institutionen und Organisationen», stellt Kevin Müri fest. Die Stadthalle Liestal würde Liestal weiter beleben.
pr. Co Streiff, Saxofonistin mit internationaler Ausstrahlung und Irène Schweizer, eine der ganz grossen Jazzpianistinnen Europas treten in der Kulturscheune auf. Zwischen 1986 und 2011 spielten sie kontinuierlich zusammen in verschiedenen Formationen und vor allem im Duo. Ihre im Jahre 2002 erschienene Duo CD «Twin Lines» galt als eine der schönsten des damaligen Jahres und stiess international auf grosses Echo. Ab 2011 haben sich die beiden Musikerinnen auf andere Projekte fokussiert. Nach einem Unterbruch von acht Jahren kam es 2019 zu einem ersten «Wiederhören» auf der Bühne. Kritiker meinen: «Ihre Musik ist eine der inspirierendsten der heutigen Jazz-
szene. Schweizer und Streiff lassen alles zu: lieblich unpathetische Melodien, bluesige Erdigkeit, Jazzballadeskes ebenso wie ‹on the edgeŽ Improvisationen.» Mit Intensität und Sanftheit, mit traumwandlerischer Sicherheit auf dem hohen Seil der Improvisation, haben sich die beiden in die Herzen ihres Publikums gespielt. Und dies sowohl damals wie auch immer noch heute. 2 Konzerte in der Kulturscheune Liestal am Freitag, 24. Januar, und Samstag, 25. Januar, je 20.30 Uhr 2020, Abendkasse ab 19.30 Uhr, www.kulturscheune.ch, Vorverkauf: Buchantiquariat «Poete-Näscht», Rathausstrasse 30, 4410 Liestal, Tel. 061 921 01 25
Irène Schweizer (l.) und Co Streiff treten in der Kulturscheune auf.
FOTOS: ZVG
Singer Songwriter Circle Am vergangen Donnerstag fand im Theater Palazzo der erste Singer Songwriter Circle statt. Unter der Leitung von Sänger Flavian Graber (We invented Paris) traten zehn Nachwuchskünstler aus dem Baselbiet auf die Bühne, um mo-
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20 Jahre Krav Maga Liestal Neue Einsteigerkurse ab 28. Januar 2020
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natlich einen neuen Song zu performen. Der Song muss aus eigener Feder stammen, sonst ist fast alles erlaubt. Es war eine gelungene Premiere. Die Abende sind öffentlich und finden einmal monatlich statt. ERIC RÜTS CHE
Region Liestal
ObZ 23. Januar 2020
Jungparteien streiten sich wegen Bachputz-Aktion Am Sonntagmorgen herrschte noch Harmonie: Gemeinsam putzten Mitglieder der Jungen Grünen, Juso, Jungen Grünliberalen, Jungfreisinnigen und Jungen SVP den Orisbach in Liestal. Innert einer Stunde füllten sie eine EinKubikmeter-Mulde mit herumliegenden Abfällen. Organisiert wurde die Aktion vom Verein «Suuberewald», der sich für saubere Wälder und eine lebenswerte Umwelt engagiert. Doch am Montag äusserten sich Vertreterinnen der Juso und des Jungen Grünen Bündnisses (JGB) in einem Communiqué kritisch: «Dass die rechten Jungparteien sich angesichts der Klimakatastrophe mit dieser Alibi-Aktion einen grünen Anstrich geben wollen, ist bestenfalls ein schlechter Scherz», lässt sich Juso-Präsidentin Anna Holm zitieren. Paula Carle, Co-Präsidentin JGB, dankt dem Verein «Suuberewald»,
wünscht sich jedoch, dass sich die anderen Jungparteien auch politisch stärker für den Umweltschutz einsetzen. Nur so liessen sich echte Massnahmen für Umwelt und Klimaschutz treffen. Umgehend meldete sich darauf die Junge SVP (JSVP) zu Wort: Die überparteiliche Putzaktion werde für billige Parteipolitik missbraucht. Die JSVP stehe hingegen für Sachpolitik, nicht für Effekthascherei. Sie beschränke sich nicht auf «Theorien und Schlagwörter wie CO2 und Klimawandel», sondern sehe das Thema «ganzheitlich und pragmatisch». «Junge dürfen Fehler machen» Der Präsident von «Suuberewald», Landrat Marco Agostini, ruft zur Besonnenheit auf: «Es ist schade, dass die Putzaktion eines neutralen Vereins zu einem politischen Techtelmechtel
führt», sagt er zur «ObZ». Das sei unnötig und nütze niemandem etwas. ganz schlecht finde er, dass ein solches Communiqué ohne Rücksprache mit dem Verein «Suuberewald» veröffentlicht worden sei. «Sie hätten uns zumindest informieren sollen», meint Marco Agostini. Der Zweck der Aktion sei gewesen, junge Menschen zusammenzubringen, auch in der Hoffnung, dass sie die Botschaft weiterverbreiten: «Hört auf, Zeugs in die Bäche zu schmeissen.» Gerade der Orisbach sei immer voll mit Bechern, Pet-Flaschen und Dosen. Entmutigen lässt sich Marco Agostini jedoch nicht, im Gegenteil, er sei motiviert, die Jungparteien beim nächsten Mal wieder einzuladen: «Junge Menschen dürfen auch Fehler machen.» Die nächste Aktion ist im Herbst geplant. MARC SCHAFFNER
GLP – die grüne Wirtschaftspartei
Die Grünliberale Partei Liestal tritt am 9. Februar mit einer gut durchmischten Liste für die Wahlen der Einwohnerrätinnen und Einwohnerräte an. Neben den bisherigen Vreni Wunderlin und Domenic Schneider streben 19 weitere GLP-ler/innen die Wahl an. Das geht beispielsweise von der 18-jährigen Pharmaassistentin in Ausbildung, über die 49-jährige Sekundarlehrern, dem 29-jährigen Verkehrsplaner, dem 42jährigen Maler, bis zur 57-jährigen Kultbeiz-Wirtin. «Wir wollen, im Konsens mit den an-
deren Parteien, realistische und nachhaltige Lösungen erarbeiten. Das ist die Basis für eine gesunde Wirtschaft und somit auch familienfreundliche Strukturen und eine bessere Bildung.» sagt Domenic Schneider zu den Zielen der glp. Ein Beispiel für die Arbeit der GLP ist die vor über vier Jahren gestartete Kampagne «Flanieren am Liestaler See». Das Projekt des Post-Neubaus beinhaltet die von der GLP geforderte Renaturierung des Orisbachs, so dass schon fast ein See in der Allee entsteht. Und beim
kommenden Lüdin-Projekt will die GLP möglichst grossen Einfluss nehmen, um auch das Lüdi-Pärkli zu verschönern. Damit Allee und Lüdi-Pärkli zusammen einen kleinen, aber einladenden grünen Fleck in Liestal zu bilden. «Unser Ziel ist ein als Politiker/innen noch mehr mit der Bevölkerung zu kommunizieren und Liestal noch attraktiver zu machen.» sagt Schneider und weist damit auf seine Erfahrung hin, dass man viele Politikerinnen und Politiker nur während des Wahlkampfs im Stedtli antrifft. GLP LIESTAL & UMGEBUNG
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Ein Nein ist ein Ja fürs Klima
Die Initianten der Volksinitiative «Mehr bezahlbare Wohnungen» irren sich in einem wesentlichen Punkt: In ihrer Vorstellung sind nur gemeinnützig gebaute Wohnungen preisgünstig und alle von Privatinvestoren finanzierten Wohnungen teuer. Das ist ein Trugschluss, denn auch die Preise für privat finanzierte Wohnungen müssen sich nach der Nachfrage richten. Zudem sind private
Investoren oft auch innovativer als staatliche Stellen. Und genau diese Innovationskraft würde durch die Initiative behindert, denn sie verbietet, dass die Mieten nach einer energetischen Sanierung erhöht werden könnten. Mit diesem Schritt bremst man die in der Schweiz dringend nötige Sanierung alter Bausubstanz, die einen grossen Beitrag zur Verbesserung unserer CO2 Bi-
lanz leistet. Was sind dann die Anreize für Immobilienbesitzer, in eine wirkungsvolle energetische Sanierung zu investieren, wenn sie alles aus der eigenen Tasche finanzieren müssten? Im Hinblick auf den grossen Handlungsbedarf gegen den Klimawandel ist diese Initiative verantwortungslos und daher THOMAS EUGSTER, abzulehnen! EINWOHNERRAT UND LANDRAT FDP
Partei der Jungen Die SVP Lausen tritt zu den Gemeindekommissionswahlen mit einem breit aufgestellten Team an. Die Liste umfasst acht Kandidaten, die nebst der nötigen Erfahrung auch viel Energie und ein teilweise jugendliches Alter einbringen. Damit deckt die SVP in Lausen quasi das gesamte Bevölkerungsspektrum ab und kann sich daher gezielt für alle Altersgruppen im Dorf einsetzen. Trotz der aktuell unklaren Situation be-
NäĂ{sΕŌ| TŌ|KiΝΈ Xǽ Mä|Ś JΘJΘ ΝŚΝ XΘǽΘΘ bis XäǽΘΘ U{| WŌiΕŌ|Ō DaΕŌΝΈ ´ǽ Aá|i€€ Ğǽ Mai€ Bǽ JĹΝi€ ´ǽ JĹ€i€ Jǽ AĹàĹsΕ€ Ċǽ SŌáΕŌKbŌ|€ ŌΕĂǽ SΕa|ΕŌΝ SiŌ KiΕ ŌiΝŌK G€äsĂ{ŌΝ P|ŚsŌĂĂŚ ĹΝĞ àŌΝiŌssŌΝ SiŌ Ğas ÝŌiΝŌ BĹÝÝŌΕ KiΕ ΝŌ|sĂ{iŌĞŌΝŌΝ B|ŚΕsŚ|ΕŌΝ€ Ý|isĂ{ŌK ZŚáÝ ĹΝĞ ĞiŌ ΝŚΝ ĹΝsŌ|ŌK KNĂ{ŌΝΕŌaK aĹÝ bŌsŚΝĞŌ|s ÝŌiΝŌ A|Ε ŚĹbŌ|ŌiΕŌΕŌΝ Œa|KŌΝ ĹΝĞ Ŋa€ΕŌΝ KΘsΕ€iĂ{ŊŌiΕŌΝǽ CHF JΏǽŤ á|Ś PŌ|sŚΝ TisĂ{|ŌsŌ|ΝaΕiŚΝ ĹΝΕŌ|Έ ΘĊX ´ää ĞJ ĞJ
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züglich der Wahl des Gemeinderates sind sich die Gemeindekommissionskandidaten der SVP einig, die bisher eigentlich gute Zusammenarbeit mit den anderen politischen Parteien in Lausen fortführen zu wollen. Dennoch setzt man sich ein zusätzlicher Sitz in der Kommission zum Ziel und möchte so eine bessere Vertretung aller Bevölkerungsgruppen in der Gemeinde Lausen erreichen. RETO TSCHUDIN
Dieter Völlmin (v.l.), Pascal Martin, Reto Tschudin, Fabian Waeber, Thomas Wenger, Werner Sommerhalder, Damian Fässler und Sven Zürcher. FOTO: Z VG
Wahlen
Engagement, Ideen und Mut für Liestal pr. «Ich bin in Liestal aufgewachsen und weiss genau wo es in Liestal klemmt.» sagt Domenic Schneider, der Einwohnerrat, welcher sich gerne auch weitere vier Jahre fürs Stedtli einDomenic setzen will. Aber Schneider auch im Bürgerrat sieht er Handlungsbedarf. «Wir müssen uns mal wieder Gedanken machen, was eine Bürgergemeinde überhaupt soll und ist und selbstkritisch prüfen, wie man heute unterwegs ist und ob die Prioritäten korrekt gesetzt sind». Dass er in seinem Wahlkampf vom unabhängigen Komitee «Bürger für Liestal» unterstützt wird, freut Schneider sehr. Vor allem, da dieses Komitee aus bekannten Liestaler Bürgern besteht, wel-
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BrĮnch am Sonntag
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ǽ iΝŊ€ s G€a ŌiΝ ĂĂŚ Ō P|Śs
chen Liestal genau so am Herzen liegt, wie ihm selbst. Der 52-jährige ist verheiratet, Vater von zwei beinahe erwachsenen jungen Frauen, macht seit über 40 Jahren Fasnacht, engagiert sich im OK Cherus, im OK Integra und ist Rottenchef der 3. Rotte am Liestaler Banntag. In der GLP ist er Präsident der Sektion Liestal & Umgebung und Vizepräsident der GLP BaselLandschaft. Sein Ziel: «Unsere Kinder sollen als stolze, weltoffene Menschen noch eine schöne und moderne, aber auch schuldenfreie Zukunft haben, in welcher unsere wertvollen Traditionen und Werte immer noch gepflegt und aufrecht erhalten werden.» Daher: Liste 11 unverändert einwerfen oder Domenic Schneider zwei Mal auf die jede Einwohnerrats-Liste und ein Mal als Bürgerrat aufführen.
Region Liestal
ObZ 23. Januar 2020
Ein besonderer Wahlanlass RAOUL BLUM
Am vergangenen Samstag haben sich in Lausen die drei Parteien SVP, SP und BVL (Bürgerliche Vereinigung Lausen) im Rahmen einer Standaktion zum gemeinsamen Risotto-Essen eingeladen. Die Veranstaltung stand ganz unter dem Motto «Gemeinsam für Lausen». Dies bemerkte man auch sofort im Gespräch mit den drei Parteien. Probleme werden miteinander, nicht gegeneinan-
SVP, SP und BVL organisierten in Lausen eine gemeinsame Standaktion.
der und jeder für sich alleine gelöst. Die Schwerpunkte der verschiedenen Parteien liegen allerdings verschieden. Der SP und Oliver Britt liegt vor¨allem der Wohnungsbau am Herzen, Daniel Scharpf und der BVL die Ökologie und der Erweiterung der schon bestehenden ensprechenden Infrastruktur, während der SVP mit Reto Tschudin ein gesundes Vereinsleben sowie die Vermeidung unnötiger Gebühren und Steuern wichtig ist. Wie, bedauerlicheweise, auch in anderen Gemeinden ist es schwierig, nach einem Rücktritt in der Partei einen Nachfolger zu finden. Das bestätigen alle Parteien. Allerdings kompensiert die Motivation der jetzt Kandidierenden die fehlende Politisierung der Jugend. Reto Tschudin schätzt die Zusammenarbeit innerhalb der Gemeinde sehr. Er will die Lausener Sachpolitik auch weiterführen, in anstehenden beziehungsweise schon laufenden Projekten wie der Sanierung der unteren Dorfstrasse und Autobahnbrücke. Ob die Strasse oder die Brücke zuerst saniert werden soll, ist seit längerem ein Thema. Die Erneuerung der Dorfstrasse ist schon lange geplant und musste immer wieder ver-
«Vereinbarung nicht eingehalten» Die SP Lausen wirft der Bürgerlichen Vereinigung (BVL) vor, dass sie sich nicht an die Abmachung gehalten habe, keine neuen Kandidierenden für den Gemeinderat aufzustellen. Laut einem Communiqué der SP hätten sich die Wahlkampfleiter aller drei politischen Parteien in Lausen (BVL, SVP und SP) darauf geeinigt, dass sie auf das Aufstellen von weiteren Kandidierenden ver-
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Wahlen und der Bus 83
schoben werden. Die Brücke nicht akut, allerdings absehbar einsturzgefährdet. In diesem Thema sind die Parteien sich nicht einig, während für die BVL die Dorfstrasse klar Priorität hat, versucht die SVP wenn möglich beide Probleme zu beseitigen, also beide Verkehrspunkte zu sanieren. Wie auch immer die Wahl am 9. Februar 2020 ausgeht, Lausen wird weiterhin miteinander in die Zukunft arbeiten.
Am vergangenen Samstag haben die Kandidatinnen und Kandidaten der SVP Liestal in der Rathausstrasse das Gespräch mit den Stimmbürgern gesucht. Als kleines Bhaltis wurden Läckerli verteilt. Die SVP nutzte die Gelegenheit, für ein brennendes und aktuelles Thema Unterschriften zu sammeln. Leider wurde im wichtigsten OEV-Knotenpunkt im Bereich der Altstadt der Halt des 83er-Busses aufgehoben. Diese Haltestelle ist äusserst wichtig für die Leute, welche in Liestal einkaufen, aber auch für die Schüler aus den östlichen Quartieren Liestals und den Nachbargemeinden. Wir versuchen, mit dieser Initiative die unbefriedigende Neuregelung, welche nur Verlierer kennt, rückgängig zu machen. OBZ /FOTO: ZVG Risotto für die Standbesucherinnen und -besucher. FOTOS: RETO TSCHUDIN
SP-Präsenz im Stedtli
Sport
Sieben Medaillen
zichten, sofern sich die bisherigen Gemeinderäte und Gemeinderätinnen wieder zur Wahl stellen. «Solche parteipolitischen Spiele, welche die BVL ansonsten jeweils den anderen Parteien unterstellt, können und wollen wir nicht unterstützen», schreibt die SP. Als Zeichen des Unmuts stimme sie der Erwahrung des Gemeinderats nicht zu. OBZ
Judo Sport Liestal sichert sich bereits beim ersten Rankingturnier in Morges für die Saison 2020 wichtige Qualifikationspunkte für das Swissranking und kann sieben Medaillen mit nach Hause nehmen. Insbesondere Esmeralda Damiano kann sich erneut über einen Sieg freuen. Aber auch David Vavrecka, Samanta Stegena und Celina Carraça, Debütantin in der U18-Altersklasse, verbuchen wertvolle Punkte für sich. OBZ
Drei Wochen vor den Einwohnerrats- und Stadtratswahlen waren die Kandidatinnen und Kandidaten der SP Liestal am Samstagmorgen wieder in der Liestaler Rathausstrasse unterwegs. Dabei konnten sie interessante Gespräche mit den Wählerinnen und Wählern führen. OBZ /FOTO: ZVG
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Stadt Liestal: Wahlen vom 9. Februar 2020:
Liste 3
Kontinuität statt Ungewissheit
Unsere Kandidatinnen und Kandidaten für den Einwohnerrat
BISHER Georg Ambühl
BISHER Patricia Bergamin
1953, Verkauf
1963, Veranlagungsexpertin
BISHER
BISHER Beat Gränicher
1953, e. Geschäftsführer Detailhandel
BISHER Markus Rudin
Hans Rudolf Schafroth
Christian Heid
Lukas Heinzelmann
Markus Hügin
Patrick Schäfli
Nure Shala
Joel Stebler
1974, Senior Projektmanager, Pharma
1971, Betriebsökonom HWV/FH
1960, KMU-Unternehmer
1981, Koch / Gastronom
1988, Leiter Montage Kabelfertigung
1991, Eidg. Dipl. Sanitärplaner
BISHER Denise Meyer
1976, Hausfrau
BISHER
Hanspeter Meyer
1947, Kaufmann
BISHER Lorenz Holinger
Seit der Gründung sichert der Bürgerrat mit Diversifikationsprojekten die Kontinuität und die finanzielle Unterstützung von Projekten zugunsten der Einwohner von Liestal. Das defizitäre Geschäft der Forstverwaltung wurde durch Umstrukturierungen und «Fusionen» aus der Misere geholt, die 8-jährige und millionenschwere Planung der Deponie Höli führte zur Gründung einer öffentlichen AG für den Betrieb, der Gewinne ausschüttet und Steuereinnahmen für die Stadt und den Kanton generiert. Andere Projekte wie die Planung eines Golfplatzes oder der Kooperationseffort für die Aufstellung von Windgeneratoren scheiterten an die Ur-
1951, Unternehmer
1963, Informatiker
1989, Jurist
www.svp-liestal.ch
Michel Christen
Fabian Frei
Daniel Jurt
Benjamin Müller
Armin Ulrich
Aimo Zähndler
1983, Chauffeur Getränkehandel
1961, Berufsoffizier Luftwaffe
1960, Grenzwächter
1971, Badangestelter
1994, Kaufmann EFZ
1977, Jurist
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ne. Dafür wurde die Sanierung des Hallenbades oder die Gründung der Stiftung Brunnmatt nebst den wiederkehrenden Bewilligungen von Sponsorenbeiträgen durch eine mündige Bürgergemeindeversammlung bewilligt. Seitens des Einwohnerrates fanden auch das Projekt Grammet sowie das Projekt Höli allgemeine Unterstützung. Im Rahmen unserer demokratischen Abläufe finde ich, dass Kontinuität in jedem Führungsgremium gewährleistet werden sollte und deswegen unterstütze ich die Wahl von Franz Thür-Schaub als Ersatz von René Steinle im Bürgerrat. GIOVANNI BONAVIA, LIESTAL
Region Liestal
ObZ 23. Januar 2020
Auf höchstem Niveau
«MGZ bi dä lüt – Schösu–Gschichtä»
Frenkendorf Das «Regionale» fand bereits zum 43. Mal statt Bereits früh morgens tönte es am vergangenen Samstag aus den Einspiellokalen rund um den Saalbau zum Wilden Mann in Frenkendorf nach Piccolound Trommelklängen. Zum 43. Mal seit der Gründung des Wettspiels trommelten und pfiffen die regionalen Fasnachtsmusikanten am «Regionale» um die Wette. Was dabei auf der Bühne gezeigt wurde, konnte sich sehen respektive hören lassen. Von den Anfängern bis zu den Veteranen wurden Vorträge auf höchstem musikalischem Niveau präsentiert. Einzeln, in Gruppen oder in der Kategorie Soloduo, in welcher ein Tambour und ein Pfeifer zusammen antreten, konnte man als Zuhörer herausragende Leistungen geniessen. Nicht wenige Interessierte aus der Fasnachtsszene fanden dann auch den Weg in den bunt geschmückten Saal in Frenkendorf. Beim fachsimpeln wurde man sich schnell einig: Das «Regionale» steht seinem grösseren Bruder aus der Stadt in punkto Musikalität in nichts nach. Dies bestätigt auch Marco Wüthrich vom OK. «Auf den vorderen Rängen finden sich viele bekannte Namen aus der Schweizer Trommel- und Pfeiferszene, die Konkurrenz ist stark». Das «Regionale» ist aber auch ein Anlass, bei dem Mitmachen genau so wichtig ist wie Gewinnen. Deshalb durfte sich am Schluss jeder etwas vom reich dekorierten Gabentisch mit nach Hause nehmen. Den Titel haben sich in diesem Jahr bei den Jungen Yael Kym (Wurlitzer Clique) und Loris Schaub (Wurlitzer) und bei den Erwachsenen Barbara Freiermuth (Halbmond Clique) und Ivan Kym (Fasnachtzunft Ryburg) geholt. Resultate unter www.regionals.ch. STEFAN JUCHLI
Musigobe Musikgesellschaft Ziefen
Am 25. Januar findet in der Mehrzweckhalle Eien der traditionelle und beliebte Musigobe der Musikgesellschaft Ziefen statt! Punkt 20 Uhr eröffnet die Jugendband Föiflybertal, unter der bewährten Leitung von Reto Vogt, diesen «etwas anderen» Musigobe 2020. Wir sind dankbar und stolz über diese musikalische Bereicherung unseres Nachwuchses! Anschliessend wird die MG Ziefen unter der Leitung von Patrik Schlumpf bestrebt sein, mit einem abwechslungsreichen Programm das Publikum bestens zu unterhalten. Damit uns dies einfacher gelingt, haben wir uns kurzerhand mit dem Komiker und Entertainer «Schösu» Hafner aus dem Entlebuch verstärkt! Der sympathische Vollzeithumorist «Schösu» begeistert jedes Publikum mit seiner unvergleichbar lustigen und fröhlichen Comedy-Unterhaltungs-Show der Extraklasse – Animati-
on, Gesang und fröhliche, volkstümliche Musik in einem Paket! Nebst den Ansagen des Konzertprogramms wird Schösu auch als Alleinunterhalter den Abend mitgestalten. Nach dem Konzertteil können Sie zu den rassigen Melodien des landesweit bekannten Vollblutmusikers «Solo Lunde» das Tanzbein schwingen oder in der MGZ-Bar einen kühlen Drink geniessen. Türöffnung, Festwirtschaft und Nachtessen ab 18.30 Uhr, reichhaltige Tombola mit Nietenverlosung, feines Kuchenbuffet, Tanzmusik und Barbetrieb nach Konzertschluss. Verpassen Sie also auf keinen Fall am 25. Januar 2020 den Ziefner Musigobe, kommen Sie vorbei und gönnen Sie sich und Ihren Lachmuskeln einen unvergesslichen Abend mit «Schösu» rüüdig – witzig – spontan. Wir freuen uns über Ihren Besuch! FÜR DIE MUSIKGESELLSCHAFT Z IEFEN PATRIK SCHLUMPF
Unterhaltungsabend an neuem Ort
Lausen Trachtengruppe Liestal in der Aula Mühlematt
Solo Duo Gruppe «Süess und Suur» mit dem Vortrag «Husar».
FOTO: Z VG
Schritt hin zu fairer Kulturfinanzierung
Die Vereinigung für eine Starke Region hat bezeichnet den Kulturvertrag, den die beiden Kantonsparlamenten letzte Woche verabschiedet haben, als einen wichtigen Schritt in die Richtung für ei-
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ne nachhaltige und faire Kulturfinanzierung. Weitere Schritte, namentlich durch die Prüfung einer gemeinsamen Theaterträgerschaft, müssten folgen. Ein vielfältiges, lebendiges und qualita-
tiv hochstehendes regionales Kulturangebot sei kein «Nice to have», sondern trage entscheidend zur hohen Standortattraktivität unserer Region bei. OBZ
Der Unterhaltungsabend der Trachtengruppe Liestal findet am Samstag, 8. Februar, an einem neuen Ort statt, und zwar in Lausen in der Aula der Schulanlage Mühlematt, Unterdorfstrasse 11. Zum Motto «Villa Kunterbunt» haben die Tanzgruppen der Kinder und der Erwachsenen sowie der Chor ein unterhaltsames Programm zusammengestellt. Die Oberbaselbieter Ländlerkapelle begleitet die Tänze musikalisch und lädt anschliessend ans Programm zum Tanze ein. Als Gastformation wirkt das Gesangsensemble «I Mosaici» mit. Andrea Roth und Godi Huser, als Duo Skätsch von der Chällerweid, führen mit humorvollen Sketchen durchs Programm und werden für manchen Lacher sorgen.
Wie immer erwartet Sie eine attraktive Tombola und ein reichhaltiges Kuchenbuffet. Türöffnung um 18 Uhr, wobei die Möglichkeit besteht, sich zu verpflegen. Für die Verpflegung ist dieses Mal der AC Rossoneri von Lausen besorgt. Programmbeginn ist um 19 Uhr. Den telefonischen Vorverkauf können Sie am Montag, 3. Februar, und am Dienstag, 4. Februar, 18.30 bis 19.30 Uhr, unter Telefon 061 921 58 41, benützen, oder Sie reservieren Ihren Eintritt online ab 3. Februar: www.trachtengruppe-liestal.ch. Alle Plätze sind nummeriert. Die Trachtengruppe Liestal und der AC Rossoneri Lausen freuen sich auf Ihren Besuch. TRACHTENGRUPPE LIESTAL AC ROS SONERI LAUS EN
Geschäftsnotizen
Krav Maga – reale und effiziente Selbstverteidigung für alle pr. Krav Maga Self Protect (KMS), ist ein neuzeitliches und äusserst effizientes Selbstverteidigungssystem, das in der Schweiz bei Privatpersonen wie auch bereits bei diversen Behörden (Polizei, Sicherheitsdienste) unterrichtet wird. Giuseppe Puglisi, ehemaliger Ausbilder und Angehöriger von Spezialeinheiten bei der Polizei und dem Militär, hat das ursprüngliche Krav Maga sowie eine Weiterentwicklung dieses Systems von israelischen Polizei- und Militärausbildern gelernt. Da ihm aber dieses konventionelle Training für die Zivilisten- und Behördenausbildung – für europäische Verhältnisse – nicht angepasst erschien, hat er das System modifiziert und das praxisorientierte und hoch effektiv erprobte Krav Maga Self
Auch für Frauen ist KMS geeignet.
Am 8. Februar findet in Lausen der Unterhaltungsabend der Trachtengruppe Liestal FOTO: Z VG statt.
Giuseppe Puglisi (l.) hat das ursprüngliche Krav Maga sowie eine Weiterentwicklung dieses Systems von israelischen Polizei- und Militärausbildern gelernt. FOTOS: ZVG Protect (KMS) entwickelt. Krav Maga Self Protect ist eine Selbstverteidigungsmethode für Zivilpersonen zum Zwecke des Selbstschutzes oder in erweiterter Form ein probates Ein-satzmittel für Polizei-, Militär- und Spezialeinheiten. Das Erfolgsrezept von KMS liegt in der Einfachheit der Techniken, um auch un- oder wenig trainierte Frauen und Männer jeden Alters innerhalb kürzester Zeit auf ein hohes Niveau der Selbstverteidigung zu bringen. Weitere Merkmale dieses Systems sind der direkte Weg zum Gegner unter Nutzung der natürlichen Reflexe des Körpers und dem grossen Unterschied zu andern Kampfsportarten – dass es keine festen Regeln gibt. Das Ziel der KMS-Ausbildung ist, ein Gefahrenradar für Konfliktsituatio-
Manu tauft neues Album
nen zu entwickeln und körperlich wie auch mental bereit zu sein. Für ein Probetraining oder Informationen zu den neuen Einsteigerkursen ab 28. Januar kontaktieren (Tel. 061 902 03 02, Email: dojo@budosportcenter.ch) oder besuchen Sie uns an der Lausenerstrasse 6 in Liestal, wir geben Ihnen gerne Auskunft. Weitere Infos auf unseren Internetseiten www.budosportcenter.ch oder www.kravmagaschweiz.ch. Krav Maga Self Protect Liestal feiert in diesem Jahr sein 20-jähriges Bestehen und wird dieses Jubiläum am Samstag, 2. Mai 2020, mit einem Krav-MagaOpen-Day für alle Interessierten gebührend feiern. Weitere Infos dazu folgen in Kürze.
Die Lokalheldin Manu Hartmann taufte ihr neues Album am vergangenen Wochenende im schönen Guggenheim. Der Club war gut gefüllt und die gut eingespielte Band trug die Sängerin auf Händen. Schön, dass die Region solch wertvolle Talenten ausweisen kann. Es war ein unvergesslicher Abend. ERIC RÜTS CHE/FOTO: Z VG
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Veranstaltungen / Diverses
23. Januar 2020
Küchentage in Bubendorf 7./8. Februar 2020 Fr. 8.00 – 21.00 Sa. 9.00 – 15.00
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Erlebe
n Sie
0 – 20.0 Fr. 18.0
0 / Sa .
13.0 11.00 –
0
Bienkensaal, Oensingen
Freitag, 24. Januar 2020 Samstag, 25. Januar 2020
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Zusatzvorstellung: Mittwoch, 26. Februar
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Oratorienchor Baselland probt am Mittwochabend in Liestal oder Binningen Kontakt: Sylvia Schwyter
Tel: 079 434 57 20
sylvia.schwyter@gmail.com www.oratorienchor-bl.ch
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Abf. 07.00h
Meiringen-Hasliberg
Fahrt mit Tageskarte CHF 75 (Einheitspreis) Sonntag, 2. Februar
Abf. 06.45h
Stoos
Fahrt mit Tageskarte CHF 72 (Einheitspreis)
Tagesfahrten Sonntag, 2. Februar
Abf. 10.00h
Sunntigsfahrt zum Grizzly-Bär
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Sonntag, 26. Januar
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Gar nicht weit von Thun haben wir beim GrizzlyBär ein feines Mittagessen bestellt. CHF 82
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Tel. 061 975 80 90
Wildsauessen in Maisprach
Am 25. Januar 2020 im Gemeindezentrum. Ab 11.00 Uhr bis «es het, so lang’s het». Es ladet ein: Jagdgesellschaft Maisprach
(Kinder / Damen / Herren)
Für Einzelschicksal- und Familienhilfe
Kinderpäckli für CHF 7.50
Immobilien Zu vermieten in Wenslingen ab 1. April 2020 oder nach Vereinbarung
4½-Zimmer-Wohnung, ca. 125m2 Gartensitzplatz und Garage. Mietpreis inkl. Nebenkosten Fr. 1600.–
Soul of Gym NKL-Turngala zu Livemusik mit dem JugendSinfonieorchester Oberbaselbiet
Türöffnung jeweils 30 Min. vor Beginn
Sportzentrum Rosen, Liestal Tickets: TopPharm Studer Apotheke, Rathausstrasse 53 und Bücheli Center Liestal (Barzahlung) Online: www.eventfrog.ch
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Familienvorstellung Samstag, 14.30 Uhr
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Freitag / Samstag, 7. / 8. Februar jeweils um 19.00 Uhr
Tel 061 991 06 81
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Bis Ende Januar können diese in den Claro-Läden
Gelterkinden und Sissach bezogen werden. Was für ein schöner Gedanke, wenn Kinderpäckli vom Team der Nikodemus RumänienHilfe beim Einsatz im Frühling 2020 verschenkt werden und so Kinderaugen erstrahlen lassen! Ein herzliches Dankeschön an alle, die sich zum Wohl von armutsbetroffenen Menschen einsetzen. Infos unter www.nikodemus.ch
Suche dringend : Einzelgarage im Raum Frenkendorf, Füllinsdorf , Liestal Tel.: 061 901 64 40 E Mail: p_studerus@bluewin.ch Tel: 077 431 62 44
ObZ
23. Januar 2020 Redaktion Brigitte Reinhard Tel. 061 927 29 02 Fax 061 927 29 30 E-Mail brigitte.reinhard@chmedia.ch
Region Gelterkinden Mehr als Kaffee und Kuchen
Badifest im Juni
Känerkinden Jung, aktiv und ohne Nachwuchsprobleme: Der Frauenverein von Känerkinden passt nicht ins Klischee MARC SCHAFFNER
Wenn Katja Hersberger in ihrem Bekanntenkreis ausserhalb des Dorfs erzählt, dass sie im Frauenverein ist, dann erntet sie oft schräge Blicke. Und den ungläubigen Ausruf: «Was, du?» Als junge, berufstätige, vielbeschäftigte Frau passt sie nicht zum verstaubten Klischee, das viele von einem Frauenverein haben. Aber etwas muss man wissen: Der Frauenverein von Känerkinden tickt anders. Der Vorstand ist jung und das Jahresprogramm prall gefüllt mit zum Teil ungewöhnlichen Aktivitäten, vom Pneuwechselkurs bis zum Samichlaus-Raclette. «Wir machen mehr als Kuchen backen und Kaffee trinken», betont auch Vorstandsmitglied Jeanette Köfer. Müssen andernorts Mittagstische schliessen, so kocht der Frauenverein Känerkinden acht Mal pro Jahr ein Mittagessen für etwa 80 Personen. Das Projekt läuft erfolgreich seit 17 Jahren und mit Barbara Simmen und Isabelle Habegger sind immer noch zwei Frauen der ersten Stunde dabei. Die sechsköpfige Mittagstischgruppe trifft sich jeweils um halb zehn in der Turnhalle, rüstet, kocht, dekoriert, serviert und isst nachher selber, bevors ans Zusammenräumen geht. «Es ist langsam ein Selbstläufer, beim Einkaufen hat man Erfahrungswerte», berichtet Vorstandsmitglied Simone Weber. Eingespielt ist auch der Fahrdienst für medizinische und soziale Zwecke, den der Frauenverein als Partner des Roten Kreuz Baselland anbietet. «Käppeli» für Neugeborene Die vielleicht ungewöhnlichste Tätigkeit des Frauenvereins ist das «Käppelistricken»: Etwa vier Mal im Jahr treffen sich strickfreudige Frauen abwechslungsweise bei jemandem zu Hause und fertigen Baby-Mützen für Neugeborene an. Verwendet werden diese im Kantonsspital Baselland in Liestal und im Geburtshaus Ambra in Wittinsburg – in der Babygalerie des Kantonsspitals entdecken die Frauen immer wieder die «Kunstwerke», die sie selber gestrickt haben. Auch ausgefallene Farben und Wolle-Arten kommen zum Einsatz. In etwa zwei Stunden sei ein «Käppeli» fertig gestrickt, stellt Vereinspräsidentin Andrea Ammann fest. Letztes Mal seien zehn Frauen gekommen und jede habe eines geschafft. «Es ist Ÿopen houseŽ, man kommt, wann man will und es wird den ganzen Abend lang gestrickt,
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Am 21. Juni veranstaltet die Badi Gelterkinden ein grosses Badifest. Geplant ist ein Festzelt mit Livebands aus der Region, Kinderunterhaltung und BarBetrieb am Abend sowie ein «sportlicher» Tagesablauf mit Plauschwettkämpfen. OBZ
Jassplausch für Senioren
Der Vorstand des Frauenvereins auf dem Brunnen vor der Gemeindeverwaltung: Janine Colella, Simone Weber, Andrea Ammann, Katja Hersberger, Jeanette Köfer (v. l.). FOTO: M. SCHAFFNER natürlich mit Kaffee, Kuchen oder Schinkengipfeli und Gesprächen», berichtet Andrea Ammann. Inzwischen seien schon über 600 «Käppeli» gestrickt worden, dazu auch «Finkli», «Hösli» und «Schlüttli» (kleine Jäckchen). Die Mehrheit davon sei von drei «intensiv strickenden Frauen», Magda Nüesch, Manuela Meier und Ruth Bucher hergestellt worden, nicht von der Abendgruppe, fügt die Vereinspräsidentin hinzu. Die Idee des «Käppelistrickens» habe übrigens jemand an den Verein herangetragen, weil das Triemlispital in Zürich einen entsprechenden Hinweis auf der Webseite hatte. Auf Anfrage habe es aber geheissen, dass man schon genug Strickende habe, deshalb habe der Frauenverein beschlossen, regionale Institutionen zu mit «Käppeli» zu unterstützen. Vom Spargelessen bis zum Pneuwechsel-Kurs Gesellige Anlässe sind fest im Jahresprogramm verankert. Dazu gehören das Spargelessen, Jassturniere, Spielnachmittage für Erwachsene, der Banntag, Seniorennachmittage, das SeniorenWeihnachtsessen, aber auch die immer
gut besuchte Generalversammlung. Ein Apéro mit musikalischer Begleitung findet jeweils am 24. Dezember auf dem Gemeindeplatz statt, als Abschluss der «Adventsfenster», die ind er Vorweihnachtszeit täglich geöffnet werden. Ausserdem besucht der Verein Kindergeburtstage und lädt Jubilare zum «Zvieri» oder Dessert ins Restaurant ein. Zum persönlichen Kontakt kommt es auch, wenn die Frauen beim 1.-MaiVerkauf zugunsten des Dachverbands Frauenplus von Tür zu Tür gehen. Nicht zu vergessen: Ausflüge und Reisen, beispielsweise zu den Tellspielen oder in die SRF-Sportarena. Um einen Car zu füllen, schliesst man sich manchmal auch mit Vereinen aus der Umgebung zusammen. Und im Unterschied zu anderen Orten dürfen in Känerkinden auch die Männer auf die Frauenvereinsreise mitkommen. Eine Besonderheit sind die vielen Kurse, die der Verein organisiert. Zum Teil werden Privatpersonen als Kursleiterin oder -leiter engagiert, zum Teil Profis, wie beispielsweise beim Heckenschnittoder beim Kreativbeton-Giess-Kurs. Die Palette reicht vom Handy-Kurs über Tanzen, Kochen, Naturheilkunde und
Pneuwechsel bis zum Nothelfer-Auffrischkurs. Ein Fünftel der Dorfbevölkerung Insgesamt zählt der Verein rund 100 Frauen, das ist ein Fünftel der 500 Einwohnerinnen und Einwohner von Känerkinden. Nachwuchsprobleme gibt es keine: «Jede, die neu herzieht, wird angesprochen», erzählt Andrea Ammann. Bei so vielen Mitgliedern verteilten sich die Arbeiten gut, niemand müsse Verpflichtungen eingehen, wer das nicht wolle. Der Vorstand komme mit vier Sitzungen pro Jahr aus, da viel «nebenher» laufe und alle im Umkreis von wenigen hundert Metern wohnten. Aber das «Programm» der einzelnen Vorstandsmitglieder, zwischen Beruf, Familie und Vereinstätigkeit, und sei schon sehr voll. Aber es lohne sich: «Wir sorgen für Leben im Dorf», ist Andrea Ammann überzeugt. Auch die anderen Vereine in Känerkinden seien sehr aktiv. Die letzte Vereinspräsidentin habe einmal hochgerechnet, wie viele Stunden insgesamt für den Frauenverein aufgewendet würden. Alles seien erstaunt gewesen: «Woher nehmen wir diese Zeit?»
Der Senioren-Aktiv-Verein Sissach und Umgebung hat es gewagt zum ersten Mal ein öffentliches Jassturnier auf die Beine zu stellen. 124 Jassbegeisterte haben diesen Mut am Samstag, 11. Januar, mit ihrer Anwesenheit in der Zunzger Turnhalle belohnt. In fünf Gängen wurde friedlich um Punkte gekämpft. Der attraktive Gabentisch war von unserer Jassorganisatorin Margrith Tonazzi liebevoll vorbereitet worden, was natürlich für die Anwesenden ein besonderer Ansporn bedeutete, um gut abzuschneiden. Als Siegerin mit 5306 Punkten hervorgegangen ist Doris Hüttenmoser aus Zunzgen - herzliche Gratulation. Die 30 Rangersten durften einen prall gefüllten von Volg Zunzgen zusammengestellten Geschenkkorb in Empfang nehmen. Aber auch alle anderen Teilnehmenden gingen nicht leer aus. Sie wurden mit Speck-und Wurst-Plättli, NussSchinkli, Pralinenschachteln und Wein belohnt. Uns war wichtig, dass alle einen schönen Preis in Empfang nehmen durften. Man war sich nach der Rangverkündigung einig: Das war wirklich ein Plausch-Jass und man freut sich schon auf die zweite Ausgabe nächstes Jahr am 16. Januar 2021. Ein solcher Anlass ist natürlich nur mit freiwilligen Helfern und Helferinnen zu bewältigen. Darum gebührt ihnen unser bester Dank. Ein riesiges Dankeschön geht an die Familie Tonazzi, denn ohne ihren unermüdlichen Einsatz wäre dieser schöne Anlass gar nicht möglich gewesen. GUIDO KÜBLER
Jasser und Jasserinnen in Zunzgen zwiFOTO: Z VG schen Ernst und Plausch.
Abfallküche: Jugendliche kochen mit überschüssigen Lebensmitteln BEAT EGLIN
Zu «einem leckeren Essen für alle» lud die Offene Jugendarbeit Sissach und Umgebung am letzten Sams-tag ein. Gekocht wurde ein schmackhaftes vegetarisches Menü mit saisonalen und regionalen Produkten und solchen die sonst im Abfall landen würden. Der Trä-
gerverein, zu dem zehn Oberbaselbieter Gemein-den und die reformierte und katholische Kirchgemeinde gehören, glänzte durch Abwesenheit. Nur für den Sissacher Gemeinderat Gieri Blumenthal war dieser Anlass wichtig genug, um sein Nachtessen im Club Underground einzunehmen. Er freute sich über die Einladung und diskutierte ausgiebig mit den Köchinnen. Leider stiess
Ein warmes und kaltes Büffet fast wie im Hotel.
FOTOS: B. EGLIN
der Anlass auch bei der Bevölkerung und den angesprochenen Jugendlichen nur auf geringes Interesse. Mit der 72h-Aktion zeigten Kinder und Jugendliche während 72 Stunden, dass sie über alle Fähigkeiten verfügen, um unsere Welt zu verändern: Ausdauer, Flexibilität, Kreativität und Teamgeist. In der Region Sissach wurde das Projekt unter der Leitung von Jugendarbeiterin Lea Strickler und zwei Jugendlichen organisiert. Ein kostenloses Nachtessen aus Lebensmitteln, die zum Teil vor dem Entsorgen gerettet wurden, waren die Grundlage. Lea fand Unterstützung für das Kochprojekt bei Jugendlichen, die im Sissacher Club Underground verkehren. Für die Lebensmittelspenden wurden mehrere Grossverteiler angefragt. Es gab etliche Absagen, aber Lidl und Migros gaben ihre Zusage. Am Abholtermin stand genügend unverkäufliche Ware bereit. Rasch mussten die Köchinnen entscheiden, was sich zu einem Menü kombinieren liess. Weihnachtsgutzi und Schoggi wurden mit anderen Zutaten gemischt und als Resultat standen schmackhafte Kuchen bereit. Knackiges Gemüse wurde in Stangen geschnitten und mit einem Dip serviert. Aus Früchten entstan-
den ein Birchermüesli und Fruchtsalat und aus dem Ofen kamen feine Kartoffeln und Gemüse. Für die beteiligten jungen Köchinnen Alyssa D’Addario und Lena Schwärzler ist Nachhaltigkeit ein Thema, das alle anspricht. Sie stellen aber fest, dass vielleicht nicht alle daran denken, dass es auch etwas für sie sein kann. Wichtig ist ihnen eine grundlegende Offenheit
Nachtessen im Underground.
und eine gegenseitige Unterstützung. Eine Schuldzuweisung, wenn jemand Fleisch isst oder das Flugzeug benutzt lehnen sie ab. Es braucht Toleranz und andere mit Sturheit überzeugen zu wollen führt zu nichts. Hoffentlich folgt bald die nächste Einladung, dann aber mit vollem Haus. Weitere Fotos und Filme: www.fotoshopper.ch
Kirchen Reformierte Kirchgemeinde Gelterkinden-Rickenbach-Tecknau Freitag, 24. Januar 12.00 Jugendgottesdienst Punkt 12. Ab Mittag gibt es feine Röschti-Eggen plus Getränk für 5 Franken. Anschliessend jugendgerechter Gottesdienst zum Thema «Dankbarkeit», Kirchgemeindezentrum, Marktgasse 8 Samstag, 25. Januar 9.00 Mädelsclub im Unterrichtshüsli 14.00 Jungschi im Unterrichtshüsli Sonntag, 26. Januar 10.00 Sonntagschule im Kirchgemeindezentrum 10.15 Gottesdienst im Gemeindesaal in Tecknau. Pfr. Eric Hub, Predigttext: Matthäus 15, 1ff. Thema: Altes und Neues, Tradition und Veränderung, worauf kommt es eigentlich an? Organist: Adrian Schäublin. Kollekte: Ocean Clean up 16.30 Kinderhüeti im Unterrichtshüsli 17.00 Auftakt zu modernen Gottesdiensten. Sunntig.L.Obe unplugged. Pfr. Eric Hub und Team. Gottesdienst mit moderner Musik, Kerzen, offenem Ohr und anschliessenden Apéro in der Kirche, Predigtthema und Kollekte wie Morgengottesdienst. Taufe von Dario Crameri, Gelterkinden. Fahrdienst: Max Bürgin, 061 981 58 87 Montag, 27. Januar 19.45 Kirchenchor. Probe im Kirchgemeindezentrum Dienstag, 28. Januar 11.00 Gottesdienst im Altersheim Mittwoch, 29. Januar 8.30 Mittwuch Zmorge im Kirchgemeindezentrum 9.00 Kiddis Träff im Pfarrhaus Allmend 13.30 Besuch des Opalinus mit angemeldeten Präparandinnen. Treffpunkt Eingang Opalinus, Fabrikstrasse 20 19.10 Taizé Feier – Stille-Lieder-Gebet Donnerstag, 30. Januar 14.00 Spielnachmittag. Im Kirchgemeindezentrum
ObZ 23. Januar 2020 Ökumenische Gottesdienste Altersheim Gelterkinden: − Dienstag, 11.00 Altersheim Ormalingen: − Donnerstag, 10.00 Katholische Kirche Sissach Sonntag, 26. Januar 9.00 Eucharistiefeier in portugiesischer Sprache 11.00 Kommunionfeier 18.00 Santa Messa Dienstag, 28. Januar 20.00 Pfarreiratssitzung Mittwoch, 29. Januar 9.15 Ökumenische Morgenfeier 18.00 Eucharistiefeier ital./dt. Freitag, 31. Januar 10.15 Ökumenische Andacht, APH Jakobushaus, Thüren 18.30 Dankesessen für die Ehrenamtlichen
Sonntag, 26. Januar 9.30 Familiengottesdienst mit der Sonntagsschule mit Pfarrer Christian Bühler Silvia Eschbach und Ramona Vargas Reformierte Kirchgemeinde Ormalingen–Hemmiken
Evangelisch-methodistische Kirche Gelterkinden Sonntag, 26. Januar 10.15 Gottesdienst (Marietjie Odendaal) Dienstag, 28. Januar 12.00 Mittagstisch Freie Missionsgemeinde Gelterkinden Samstag, 25. Januar 14.00 Jungschar für Kinder ab 8 Jahren, Treffpunkt in Wenslingen, Anmeldung unter www.jungscharwenslingen.ch Samstag, 25. Januar 18.00 mitti (Teenietreff), Treffpunkt im Lindenhof, Gelterkinden, Anmeldung unter www.jungscharwenslingen.ch Sonntag, 26. Januar 10.00 Gottesdienst «Auf der Anklagebank» im Lindenhof, mit Beni Sutter, KinderGottesdienst parallel www.fmg-gelterkinden.ch
Freitag, 24. Januar 12.00 Jugendgottesdienst Punkt 12 im Kirchgemeindezentrum Gelterkinden
Katholische Kirche Gelterkinden und Umgebung
Samstag, 25. Januar 10.00 bis 11.30 Stärnschnuppe Treffen im Pfarrhaus Buus Sonntag, 26. Januar 19.00 Taizé-Gottesdienst in Buus, geleitet von Pfarrer Daniel Hanselmann Einsingen beginnt um 18.15 unter der Leitung von Heidy Müller und Jörg Baur Reformierte Kirchgemeinde Kilchberg-Rünenberg-Zeglingen Freitag, 24. Januar 12.00 Punkt12 Jugendgottesdienst im reformierten Kirchgemeindehaus Gelterkinden Sonntag, 26. Januar 17.15 Film-Gottesdienst in der Pfarr-
Ein Film zum Nachdenken
Es war wohl eher Zufall, dass der Frauenvereinsvorstand zusammen mit Marianne Meiller diesen Film ausgewählt hatte zum Thema Homosexualität. Relativ kurz vor der Abstimmung am 9. Februar zur Erweiterung des Antirassismusgesetzes, das die sexuelle Orientierung auch mit einschliesst. Vielleicht war es dieses Thema, das so viele Frauen ins Gemeindehaus Gelterkinden gelockt hatte, sodass der Saal besetzt war wie nie zuvor. Oder einfach um einen vergnügten Abend zu erleben mit Freundinnen zusammen in gemütlichem Rahmen und die Aussicht für den Gedankenaustausch in der Pause, in Genuss des stets köstlichen Gratisapéros, offeriert von Nicole Bruggisser, Josefa Wieser, Irène Persson, Eva Zimmermann und Ursula Trachsel. Das Publikum zu diesem besonderen Filmabend wurde von Ursula Trachsel begrüsst. Der Film war dieses Jahr etwas anspruchsvoller, obwohl als Komödie angesagt. Der spanische Regisseur Pedro Alma-
Freitag, 24. Januar 12.00 Punkt 12 Jugendgottesdienst Kirchgemeindezentrum Gelterkinden
Sonntag, 26. Januar 19.00 Taize-Gottesdienst Kirche Ormalingen, Pfarrer Detlef Noffke
Amtswochen 20. bis 26. Januar: Eric Hub 27. Januar bis 2. Februar: Samuel Maurer
Rosenkranz in Gelterkinden ist am Mittwoch und Donnerstag, jeweils um 8.30
Donnerstag, 23. Januar 10.00 Gottesdienst im Zentrum Ergolz mit Pfr. Christian Bühler
Montag bis Freitag 8.00 Rosenkranzgebet
Reformierte Kirchgemeinde Buus-Maisprach
Dienstag, 4. Februar 12.15 Offener MittagsTisch. Anmeldungen bis Montag, 12.00 ans Sekretariat, Telefon 061 981 11 25
Oltingen–Wenslingen–Anwil
Freitag, 24. Januar 12.00 Jugendgottesdienst «Punkt 12» im Kirchgemeindezentrum der ref. Kirchgemeinde Gelterkinden
Freitag, 31. Januar 20.00 Living Room im Unterrichtshüüsli
Samstag, 1. Februar / Pfarreiabend 18.00 Festgottesdienst an Mariä Lichtmess mit Kerzensegnung und anschliessend Pfarreiabend im Pfarreisaal mit feinem Nachtessen. Anmeldung fürs Nachtessen ist bis Donnerstag, 30. Januar, telefonisch bei Pfarramt, 061 981 11 25, erbeten. Danke im Voraus. Willkommen Klein und Gross …
scheune mit dem Film «Chocolat – ein kleiner Biss genügt». Pfarrehepaar DegenBallmer, Musik: Willy Kenz
dóvar ist das sichtbare Vorbild der türkischstämmigen, italienischen Regisseurs Ferzan Ozpetek. Er siedelt die Handlung in der süditalienischen Stadt Lecce an, in der ein Familienclan eine Teigwarenfabrik betreibt. Der konserva-
In der Pause wartete ein Apéro zum lebhaften Gedankenaustausch. FOTO: U.HAND SCHIN
Mittwoch, 29. Januar 9.00 bis 11.00 Eltern-Kind-Treff zum Plaudern und Spielen. Es laden ein: Andrea Aeschlimann und Rosmarie Flüeler 14.00 bis 16.00 «Rägeboge Chindertreff» in der Turnhalle Hemmiken 3. Ormalinger-Dorf-Kino im Pfarrhauskeller, organisiert vom Frauenverein Ormalingen. Türöffnung 19.30, Filmstart 20.00. Anmeldung bis 24. Januar 2020 bei Nicole Frey, Tel. 076 494 38 06 oder E-Mail info@frauenverein-ormalingen.ch
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Sänger an der kalten Luft Gelterkinden Der Männerchor auf Winterwanderung
PETER WEIBEL
Jedes Jahr am 2. Januar macht sich der Männerchor Gelterkinden auf zum Bärzelibummel. An diesem Datum ist ein erfreulicher Start ins Jahr garantiert, denn die Kameradschaft und die gemeinsame Wanderung bei meistens gutem Wetter lassen uns den Ausflug geniessen. Dieses Jahr begaben wir uns zum Start über Sissach auf die Wintersinger Höhe, Haltestelle Sissacher Fluh, von wo aus wir erst einmal bis zur Waldhütte von Wintersingen gelangten. Dort erwarteten uns ein Referat und ein Apéro mit Imbiss. Alt-Regierungsrat Erich Straumann, selbst ein ehemaliger Männerchörler, begrüsste die Schar der rund 30 wanderfreudigen Sänger und gab uns eine Einführung in den geschichtlichen Reichtum Wintersingens. Dabei lernten wir als erstes, dass wir nicht etwa mit winterlichen Sängern zu rechnen hatten. Sondern da war ein gewisser Wintar gewesen, der seine Sippe ansiedelte und so dem Ort seinen Namen gab. Ob die Familie Wintars gute Jäger waren, wie die drei Pfeile unterstellen würden, ist nicht mehr bekannt. Dafür weiss man relativ viel sonstiges über die Geschichte Wintersingens, und Erich Straumann hat das aus alten Chroniken selbst aufbereitet. Die Rede ist zum Beispiel von Bergrutschen im 19. Jahrhundert, so wie auch einer im
Jahr 1999 wieder stattfand und das Dorf bedrohte. Noch prägender aber war der Verkauf Wintersingens an die Österreicher, der noch immer durch einzelne Urkunden dokumentiert ist. Das Publikum interessierte schliesslich auch der immerwährende Streit mit Nusshof, den der Referent mit einem allessagenden Schulterzucken als «leider wahr» bestätigen musste – früher habe man sogar Zaunpfähle ausgerissen, um sich nach dem Kirchgang gegenseitig zu verdreschen. Derlei aufdatiert machte sich der Trupp des MCG auf, weiter in Richtung Buus. Über die Rickenbacher Höhe und nördlich um den Staufen gelangten wir zum Hof Leimen, der von der Familie Leuenberger-Dolci bewirtschaftet wird. Dort erwartete uns ein schmackhaftes Mittagessen und dazu natürlich der betriebseigene, hoch prämierte Wein, der uns ausgezeichnet schmeckte. Musikalisch gab uns Bernhard Bubendorf ein Ständchen mit seinem modernen Leierkasten. Und selbstverständlich liess sich auch der Männerchor nicht lumpen und gab ein Lied nach dem anderen aus dem eigenen Repertoire zum Besten. So gestärkt machten wir uns auf den Heimweg, östlich an Rickenbach vorbei und über den Farnsburgweg wieder hinunter in unser Dorf. Schön war’s! Danke unserem Vizepräsidenten für die Organisation und allen Beteiligten für die Unterstützung und Unterhaltung.
Zentrum Ergolz, Ormalingen Donnerstag, 30. Januar 10.00 Gottesdienst, Pfarrer Detlef Noffke, Ormalingen Reformierte Kirchgemeinde Rümlingen Sonntag, 26. Januar 9.45 Gemeinsamer Gottesdienst mit Läufelfingen in Läufelfingen. Pfarrer Christoph Albrecht. KEIN Gottesdienst in Rümlingen Spaghettiessen Herzliche Einladung an alle, besonders an die, die neu in unsere Kirchgemeinde gezogen sind. Freitag, 31. Januar, ab 18.00, Alte Latärne in Häfelfingen Sonntagsschultag Samstag, 1. Februar 2020, 10.00 bis 16.00. Anmelden bei Maya Oberli, Wittinsburg Sonntag, 2. Februar 9.45 Gottesdienst, Pfarrer Markus Enz. Orgel Susanne Müller. Kollekte für das ök. Institut Bossey. Im Anschluss an den Gottesdienst sind alle zum Kirchenkaffe im Raum der Kirchgemeinde eingeladen Reformierte Kirchgemeinde Wintersingen-Nusshof An gottesdienstfreien Sonntagen sind Sie herzlich eingeladen, den Gottesdienst in Sissach zu besuchen.
tiv denkende Vater wird mit der Tatsache konfrontiert, dass sich sein Sohn als homosexuell outet und das Drama startet. Denn er ist nicht der Einzige in dieser turbulenten und nicht ganz einfachen Geschichte. Es geht darum, dass jeder Mensch das Recht haben sollte, sein Glück selber zu finden und zu leben. Nachdem sich die zuckerkranke Nonna der Familie mit Süssigkeiten umgebracht hat, entlässt der Regisseur das Publikum mit seinem im Prinzip heiteren, doch auch nachdenklich stimmenden Werk nicht in ein erleichterndes Happy End, sondern lässt alles offen. Somit war zuerst im Saal eine gewisse Unsicherheit zu spüren, bevor man in gegenseitigem Gespräch versuchte, selber eine passende oder erlösende Fortsetzung zu finden. Vielleicht war dies die Absicht des Filmemachers. Der Gratiskinoabend mit freiwilligem Austritt war einmal mehr ein willkommenes Vergnügen in der immer noch dunklen Jahreszeit. URS ULA HAND SCHIN
Die Sänger des Gelterkinder Männerchors geniessen die Wanderung.
FOTO: P.WEIBEL
Für ein attraktives Dorf Gelterkinden Butterzöpfli vor dem Allmendmarkt
Am Samstag gab es selbstgebackene Butterzöpfli vor dem Allmendmarkt Gelterkinden, offeriert von den Grünen, der SP und der EVP. Die drei Parteien treten in diesem Jahr mit einer gemeinsamen Liste für die Wahlen in die Gemeindekommission Gelterkinden an. Das Bündnis setzt sich ein für eine gesunde Umwelt und soziale Gerechtigkeit. Fast alle Kandidierenden waren anwesend oder halfen vorgängig in der Backstube mit. Bei einem warmen Tee konnten die vorbeigehenden Personen ihre Wünsche für das Leben in der Gemeinde anbringen. Sehr häufig hörten die Kandierenden die Forderung nach Tempo 30 in den Quartierstrassen, den Wunsch nach einem zweiten Schnellzughalt und vor allem auch die Erhaltung der Post in ihrer jetzigen Form.
«Gelterkinden hat eine Zentrumsfunktion», meint dazu Nationalrätin Florence Brenzikofer (Grüne), die ebenfalls anwesend war. Sie findet es wichtig, dass die Leute in die Entscheidprozesse in den Gemeinden einbezogen werden und auch die Landregionen weiterhin einen Zugang zu Angeboten des Service public haben. Für eine Passantin ist vor allem die Aufwertung der Allmendwiese ein grosser Wunsch, warum nicht mit einer Buvette, die im Zentrum zum Café lädt? Auch die drei Kandidaten für den Gemeinderat hatten am Samstag ein offenes Ohr für die vielen Anliegen. Roland Laube, Martin Rüegg (beide SP) und Peter Gröflin (EVP) freuen sich darauf, Gelterkinden die nächsten vier Jahre mitgestalten zu können. GRÜNE REGION GELTERKIND EN
Monica Köpfer-Handschin, Florence Brenzikofer, Peter Gröflin, Ramona Zemp-Truffer, Martina Waldner, Xaver Bolliger, Matthias Schürch (hinten), Tobias Hilber, Nadja Schmidt-Vasilievic, Christoph Belser, Roland Laube (v. l.). FOTO: Z VG
Gelterkinder
Nachrichten
Einwohnergemeinde Gelterkinden BL
Stellenausschreibung
Die Gemeinde Gelterkinden ist mit ihren rund 6'300 Einwohnerinnen und Einwohnern das Zentrum des Oberbaselbietes und weist dank reger Bautätigkeit ein stetiges Bevölkerungswachstum auf. Die Gemeindeverwaltung als modernes Dienstleistungszentrum steht der Bevölkerung für ihre Anliegen zur Verfügung. Sie wird ab Juli 2020 ihre Sozialen Dienste mit den Hauptaufgaben Sozialhilfe, Sozialhilfe für Asylsuchende und Flüchtlinge sowie präventive Beratung wieder vollumfänglich selber ausüben. Wir suchen daher per 1. Juli 2020 oder nach Vereinbarung eine oder zwei erfahrene Sozialarbeiterinnen oder Sozialarbeiter FH/HFS als:
Die Gemeinde Gelterkinden ist mit ihren rund 6‘300 Einwohnerinnen und Einwohnern das Zentrum des Oberbaselbietes und weist dank reger Bautätigkeit ein stetiges Bevölkerungswachstum auf. Die Gemeindeverwaltung als modernes Dienstleistungszentrum steht der Bevölkerung für ihre Anliegen zur Verfügung. Sie wird ab Juli 2020 ihre Sozialen Dienste mit den Hauptaufgaben Sozialhilfe, Sozialhilfe für Asylsuchende und Flüchtlinge sowie präventive Beratung wieder vollumfänglich selber ausüben. Wir suchen daher per 1. Juli 2020 oder nach Vereinbarung eine Person als:
(Pensum: 50 – 100%) Ihre Hauptaufgaben: – Fallführung von unterstützten Asylsuchenden, vorläufig aufgenommenen Personen und anerkannten Flüchtlingen: Eingliederungsorientierte Beratung und Begleitung; regelmässige Überprüfung des Unterstützungsanspruchs; Zusammenarbeit mit den kantonalen Behörden, Fachstellen und Partnerorganisationen; Zusammenarbeit mit der Sozialhilfebehörde – Fallführung unterstützter Personen ausserhalb des Asyl- und Flüchtlingsbereichs – Quartalsabrechnung mit dem Kanton Fachliche Anforderungen: – Abschluss in Sozialer Arbeit FH/HFS – Kaufmännische Grundausbildung von Vorteil – Erfahrung in gesetzlicher Sozialhilfe, mit Vorteil im Bereich Asyl – Selbständige, exakte, speditive Arbeitsweise und gute OfficeAnwenderkenntnisse – Kenntnisse der Sozialhilfesoftware KLIBnet, der Geschäftsverwaltungssoftware CMI Axioma und der Gemeindesoftware NEST, ABACUS, IS/E sind von Vorteil Wir bieten Ihnen: – Verantwortungsvolle, vielseitige, spannende und selbständige Tätigkeiten – Zeitgemässe Besoldung und gute Sozialleistungen Sie sind eine kommunikative, teamfähige, belastbare und selbständig arbeitende Persönlichkeit, die gerne mit Menschen aller Kulturen zusammenarbeitet und ihre fachlichen und zwischenmenschlich anspruchsvollen Aufgaben ruhig und zielorientiert bewältigt. Sie sind daran interessiert, sich in einem kleinen Team kollegial einzubringen und bei Bedarf auch Stellvertreterdienste zu übernehmen. Sie erhalten die Möglichkeit, den Aufbau und die Weiterentwicklung unseres Sozialdienstes (drei bis vier Personen) mitzugestalten. Ihr Arbeitsort im Zentrum von Gelterkinden ist mit dem öffentlichen Verkehr problemlos erreichbar. Haben wir Ihr Interesse geweckt? Falls ja, so senden Sie Ihre vollständigen Bewerbungsunterlagen mit Foto bis 10. Februar 2020 bevorzugt an gemeinde@gelterkinden.ch oder per Post an Gemeindeverwaltung, Bewerbung Sachbearbeitung Asyl/ Flüchtlinge, Marktgasse 8, 4460 Gelterkinden. Für Auskünfte steht Christian Bolliger, Präsident Sozialhilfebehörde, Telefon 077 473 47 03, gerne zur Verfügung. Gemeinderat Gelterkinden
Einwohnergemeinde Gelterkinden
Die Gemeinde Gelterkinden bietet pro Kalendertag vier vordatierte, unpersönliche SBB-Generalabonnemente («Tageskarten-Gemeinde») der zweiten Klasse an. Die Tageskarten gelten entweder für eine erwachsene Person oder für zwei gemeinsam reisende Kinder (oder für einen Hund bzw. für zwei Hunde). Gemäss Restriktionen der SBB dürfen Tageskarten nur noch an Einwohnerinnen und Einwohner von Gelterkinden abgegeben werden. Die Tageskarten können gemäss folgenden Bedingungen bezogen werden. Bestellungen Via Internet-Plattform «www.tageskarte-gemeinde.ch» bzw. www.gelterkinden.ch oder per Telefon (061 985 22 22 oder Fax 061 985 22 11). Auf der Internet-Plattform ist jederzeit ersichtlich, für welche Kalendertage noch Karten erhältlich sind. Bezug / Bezahlung Die Tageskarten sind während der Öffnungszeiten am Schalter der Abteilung Einwohnerdienste persönlich abzuholen und bar zu bezahlen. Die Tageskarten werden weder verschickt noch werden sie gegen Rechnung abgegeben. Sofern bestellte Tageskarten nicht rechtzeitig bezogen werden, sind diese in jedem Fall von der bestellenden Person voll zu bezahlen. Preis Gelterkinder Einwohnerinnen und Einwohner:
Fr. 45.– pro Tageskarte
Umtausch / Rückgabe Eine Reservation gilt als definitive Bestellung. Bestellte bzw. bezogene Tageskarten werden weder umgetauscht noch zurückgenommen, bzw. zurückerstattet. Bei einem Verlust bezogener Tageskarten wird von der Gemeinde keine Haftung übernommen. Für Fragen stehen wir gerne zur Verfügung ((Tel. 061 985 22 22 oder per E-Mail an gemeinde@gelterkinden.ch).
Brunch in der Badi Sonntag, 26. Januar 2020 10.00 – 14.00 Uhr
Mitarbeiterin/Mitarbeiter Administration Sozialdienste
(Pensum: 60%) Ihre Hauptaufgaben: – Sekretariat und Korrespondenz – Führung der Sozialbuchhaltung – Schalter- und Telefondienst sowie Entgegennahme von Unterstützungsgesuchen - Rückforderung von bezogenen Sozialhilfeleistungen Fachliche Anforderungen: – Kauffrau/Kaufmann mit mindestens Profil E – Erfahrung in gesetzlicher Sozialhilfe von Vorteil – Qualifikation oder Erfahrung im Sozialversicherungswesen von Vorteil – Erfahrungen im Finanz- und Rechnungswesen – Selbständige, exakte, speditive Arbeitsweise und gute Office-Anwenderkenntnisse – Kenntnisse der Sozialhilfesoftware KLIBnet, der Geschäftsverwaltungssoftware CMI Axioma und der Gemeindesoftware NEST, ABACUS, IS/E sind von Vorteil Wir bieten Ihnen: – Verantwortungsvolle, vielseitige, spannende und selbständige Tätigkeiten – Zeitgemässe Besoldung und gute Sozialleistungen Sie sind eine kommunikative, teamfähige, belastbare und selbständig arbeitende Persönlichkeit, die gerne mit Menschen aller Kulturen zusammenarbeitet und auch in komplexen Situationen die Übersicht behält. Sie sind daran interessiert, sich in einem kleinen Team kollegial einzubringen. Sie erhalten die Möglichkeit, den Aufbau und die Weiterentwicklung unseres Sozialdienstes (drei bis vier Personen) mitzugestalten. Ihr Arbeitsort im Zentrum von Gelterkinden ist mit dem öffentlichen Verkehr problemlos erreichbar. Haben wir Ihr Interesse geweckt? Falls ja, so senden Sie Ihre vollständigen Bewerbungsunterlagen mit Foto bis 10. Februar 2020 bevorzugt an gemeinde@gelterkinden.ch oder per Post an Gemeindeverwaltung, Bewerbung Administration Sozialdienste, Marktgasse 8, 4460 Gelterkinden. Für Auskünfte steht Christian Bolliger, Präsident Sozialhilfebehörde, Telefon 077 473 47 03, gerne zur Verfügung. Gemeinderat Gelterkinden
Einwohnergemeinde Gelterkinden BL Stellenausschreibung
«Tageskarte Gemeinde»
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Einwohnergemeinde Gelterkinden BL
Stellenausschreibung
Sachbearbeiterin/Sachbearbeiter Asyl/ Flüchtlinge
ObZ 23. Januar 2020
Die Gemeinde Gelterkinden ist mit ihren rund 6'300 Einwohnerinnen und Einwohnern das Zentrum des Oberbaselbietes und weist dank reger Bautätigkeit ein stetiges Bevölkerungswachstum auf. Die Gemeindeverwaltung als modernes Dienstleistungszentrum steht der Bevölkerung für ihre Anliegen zur Verfügung. Sie wird ab Juli 2020 ihre Sozialen Dienste mit den Hauptaufgaben Sozialhilfe, Sozialhilfe für Asylsuchende und Flüchtlinge sowie präventive Beratung wieder vollumfänglich selber ausüben. Wir suchen daher per 1. Juni 2020 oder nach Vereinbarung eine erfahrene Sozialarbeiterin / einen erfahrenen Sozialarbeiter FH/HFS als:
Leiterin/Leiter Abteilung Soziale Dienste (Pensum: 80 – 100%)
Ihre Hauptaufgaben: – Leitung der Abteilung Soziale Dienste – Fallführung von unterstützten Personen nach Sozialhilfegesetz: Eingliederungsorientierte Beratung und Begleitung; Abklärung des Unterstützungsanspruchs; Zusammenarbeit mit Fachstellen und Partnerorganisationen; Zusammenarbeit mit der Sozialhilfebehörde – Leitung von und Mitarbeit in Aufbau- und Entwicklungsprojekten – Bei Bedarf Stellvertretung Sozialarbeit im Bereich Asyl- und Flüchtlingswesen – Sozialberatung von nichtunterstützten Personen Fachliche Anforderungen: – Abschluss in Sozialer Arbeit FH/HFS – Mehrere Jahre Berufserfahrung in gesetzlicher Sozialhilfe – Führungserfahrung und entsprechende Weiterbildung sind von Vorteil – Selbständige, exakte, speditive Arbeitsweise und gute OfficeAnwenderkenntnisse – Kenntnisse der Sozialhilfesoftware KLIBnet, der Geschäftsverwaltungssoftware CMI Axioma und der Gemeindesoftware NEST, ABACUS, IS/E sind von Vorteil Wir bieten Ihnen: – Verantwortungsvolle, vielseitige, spannende und selbständige Tätigkeiten – Zeitgemässe Besoldung und gute Sozialleistungen Sie sind eine kommunikative, teamfähige und entscheidungsfreudige Persönlichkeit, die gerne mit Menschen aller Kulturen zusammenarbeitet und ihre fachlichen und zwischenmenschlich anspruchsvollen Aufgaben ruhig und zielorientiert bewältigt. Sie sind bereit, Verantwortung zu übernehmen und können Ihre Mitarbeitenden offen und fair führen und motivieren. Sie erhalten die Möglichkeit, den Aufbau und die Weiterentwicklung unseres Sozialdienstes (drei bis vier Personen) massgeblich mitzugestalten. Ihr Arbeitsort im Zentrum von Gelterkinden ist mit dem öffentlichen Verkehr problemlos erreichbar. Fachlich sind Sie der Sozialhilfebehörde unterstellt und arbeiten eng mit dieser zusammen. Haben wir Ihr Interesse geweckt? Falls ja, so senden Sie Ihre vollständigen Bewerbungsunterlagen mit Foto bis 10. Februar 2020 bevorzugt an gemeinde@gelterkinden.ch oder per Post an Gemeindeverwaltung, Bewerbung Leitung Abteilung Sozialdienste, Marktgasse 8, 4460 Gelterkinden. Für Auskünfte steht Christian Bolliger, Präsident Sozialhilfebehörde, Telefon 077 473 47 03, gerne zur Verfügung. Gemeinderat Gelterkinden
Brunch in der Badi jeden letzten Sonntag im Monat Hallen-Freibad Gelterkinden Lachmattstrasse 22, Telefon 061 981 28 85 hallen-freibad@gelterkinden.ch www.gelterkinden.ch
Musizierstunde
Es musizieren Schülerinnen und Schüler der Harfenklasse Yvonne Deusch, Querflötenklasse Nathalie Tollardo Fischer, Akkordeonklasse Christa Haller-Zehnder, Violoncelloklasse Markus Stolz-Haegler, Klavierklasse Janina Schülin, Violinenklasse Inez Bieder Singh Dienstag, 28. Januar 2020, 19.00 Uhr Musikschulsaal Gelterkinden
Sport
Ein tolles Unentschieden 3.Liga: Gelterkinden 1 erreichte gegen den Favoriten Copains Birsfelden 1 ein gutes 5:5. Die Oberbaselbieter profitierten zwar davon, dass die Gäste mit einem Ersatzspieler antreten mussten. Im Gegenzug konnte Senn im letzten Spiel wegen einer Rückenblockade praktisch nicht mehr spielen, verlor trotzdem erst im Entscheidungssatz. Während D. Hasler wie Senn ein zweiter Einzelsieg knapp verwehrt blieb konnte Freivogel alle seine Spiele gewinnen. Da der grösste Konkurrent im Abstiegskampf beim Leader auch ein unerwartetes Unentschieden holten bleibt der Vorsprung der Gelterkinder bei zwei Punkten. 4.Liga: Gelterkinden 2 konnte zuhause gegen Waldenburg 2 mit 6:4 gewinnen. Alle Gelterkinder gewannen dabei je zwei Einzel. Auswärts beim klar stärkeren Leader Pratteln 4 hatte das Team keine Chance auf einen Punktgewinn und unterlagen 0:10. Gelterkinden 2 steht zwar auf Rang vier, zum Siebtklassierten und Abstiegsplatz gibt es in der extrem spannenden Gruppe jedoch nur einen Punkt Differenz. 5.Liga: Gelterkinden 3 kassierte erneut eine ärgerliche Niederlage. Beim 4:6 bei Sisseln 3 konnte nur Pantaleo überzeugen und seine drei Einzel gewinnen. Kopilovi konnte nur einen Sieg verbuchen, zudem ging das Doppel verloren und Häberli verlor seine Einzel. Damit bleibt das Team zwar Dritter, der Vorsprung auf die Abstiegsplätze beträgt jedoch nur vier Punkte. Das U15 Team unterlag im letzten Spiel Wettingen in sehr knappen Spielen mit 4:6 und wurde dadurch Gruppenletzter. Die U13 steckte im letzten Gruppenspiel gegen Bremgarten 1 eine 3:7 Niederlage ein. Im Entscheidungsspiel gegen den letzten Platz konnten sie dann Schöftland mit 7:3 besiegen und die Saison positiv beenden. An der vierten und vorletzten Runde der Punktetrophy konnten einige Gelterkinder Nachwuchsspieler gute Leistungen zeigen und sich in der Tabelle nach vorne arbeiten. Am besten von ihnen steht Timon Hasler als Achter in den Topten der U15. www.ttcgelterkinden.ch / www.click-tt.ch SIMON S ENN
Gelterkinder
Nachrichten
Einwohnergemeinde Gelterkinden
Quartierplanung «Maren» – Mitwirkungsverfahren Gemäss § 7 des Raumplanungs- und Baugesetzes wird das öffentliche Mitwirkungsverfahren betreffend Quartierplanung «Maren» durchgeführt. Die Bevölkerung kann im Rahmen des öffentlichen Mitwirkungsverfahrens Einwendungen vorbringen und eigene Vorschläge einreichen, die - soweit sie der Sache dienen – zu berücksichtigen sind. Die Mitwirkungsau=age dauert von 16. Januar 2020 bis 6. Februar 2020. Die Unterlagen können während dieser Zeit entweder auf der Gemeindewebsite www.gelterkinden.ch oder zu den Schalteröffnungszeiten in der Abteilung Bau der Gemeindeverwaltung, Marktgasse 8, Gelterkinden, eingesehen werden. Auskünfte erteilt Herr Pascal Bürgin, Leiter Abteilung Bau, Telefon 061 985 22 55. Stellungnahmen und Vorschläge sind schriftlich innerhalb der Au=agefrist einzureichen an: Gemeinderat, Gemeindeverwaltung, Marktgasse 8, 4460 Gelterkinden.
Das günstigste Fitness-Studio der Region Schwimmen ist der ideale Sport für alle, die gleichzeitig die Kondition und die Muskeln trainieren und ganz nebenbei ein paar Kilos abnehmen wollen. Schwimmen ist nicht nur ein effektives Herz-Kreislauf-Training, es trainiert auch den Herzmuskel. Durch den Wasserdruck werden die Blutgefäße an der Hautoberfläche zusammengedrückt. So wird das Blut zurück in den Brustraum gedrängt und das Herz muss kräftig dagegen arbeiten. Dadurch vergrößert sich nach und nach das Herzvolumen – die Herzfrequenz sinkt, der Körper wird leistungsfähiger und stabiler.
ObZ 23. Januar 2020
Region Gelterkinden
Die Jungen turnen wieder
Gelterkinden Der Turnverein hielt seine 155. Jahresversammlung im Gemeindesaal ab
Am Freitag, 17. Januar, hielt der TV Gelterkinden im Gemeindesaal des Gemeindehauses Gelterkinden seine 155. Jahresversammlung ab. Traditionell wurde die Jahresversammlung mit dem Gelterkinderlied eröffnet. Der Präsident Martin Thommen begrüsste um 20 Uhr die Mitglieder zu seiner letzten Jahresversammlung als Präsident. Nach der Begrüssung, dem Appell, der Wahl der Stimmenzähler und des Wahlpräsidenten und der Genehmigung des Protokolls wurden die Mutationen bekannt gegeben. Auch in diesem Jahr konnten wieder viele Junge für den Turnsport begeistert werden. Der Verein durfte 20 Neumitglieder willkommen heissen. Leider gab es aber auch wieder einige Austritte zu verzeichnen. Der Mitgliederbestand liegt neu bei 383 Mitgliedern. Nach der Genehmigung der verschiedenen Jahresberichte und zwei tollen Fotodokumentationen mit vielen schönen Fotos und Erinnerungen aus dem Jahr 2019 folgten die Finanzen. Dieses Jahr musste der TV Gelterkinden einen Reinverlust von 50 218.65 Franken verbuchen. Anschliessend wurde das Budget 2020 mit Mehrausgaben von 20 250.00 Franken gutgeheissen. Als nächstes Traktandum standen die Wahlen an. Die bisherigen Vorstandsmitglieder, Tomaso Bitterlin, Arthur Girschweiler, Bea Groelly, Lisa
Der neue Vorstand: Lisa Groelly (hinten v. l.), Arthur Girschweiler, Tamara Bolliger und Samuel Schrag. Bea Groelly (vorne v. l.), Käthi Baader, Tanja Gyger, Ramona Nola und Tomaso Bitterlin. Groelly, Tanja Gyger, Ramona Nola und Tamara Bolliger stellten sich erneut zur Verfügung. Martin Thommen und Elisabeth Wälte treten aus dem Vorstand zurück. Käthi Baader und Samuel Schrag konnten als neue Vorstandsmitglieder gewonnen werden. Alle Vorstandsmitglieder wurden einstimmig gewählt. Als neuer Präsident wurde Tomaso Bitterlin gewählt. Auch bei den übrigen Amtsinhabern gab es wieder einige Änderungen. Alle Amtsinhaber wurden mit einem kräftigen Applaus gewählt.
Schwimmen sorgt außerdem für gut durchblutete Beine und stärkt so die Venen. Ausserdem wird die Atemmuskulatur gestärkt. Dabei ist Schwimmen besonders gelenkschonend. Im Wasser tragen wir nur noch ein Siebtel unseres Körpergewichts. Schwimmen ist daher ideal für Menschen mit Gelenk- oder Rückenproblemen. Das Badi-Team steht Ihnen bei Fragen gerne zur Verfügung. Besuchen Sie auch unsere Homepage: www.gelterkinden.ch Ihr Badi-Team HALLEN-FREIBAD GELTERKINDEN Lachmattstrasse 22 4460 Gelterkinden T 0619812885 www.gelterkinden.ch
Einwohnergemeinde Gelterkinden
Es hat noch ein paar wenige Gelterkinder-Kalender 2020!
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Verabschiedung des Präsidenten: Peter Thommen (v. l.), Tomaso Bitterlin, Martin Thommen, Lukas Reimann und Samuel Schrag. FOTOS: ZVG
Martin Thommen trat aus dem Vorstand als Präsident zurück. Er wurde mit einer tollen Präsentation, einer sehr lustigen Laudatio und mit einem tollen Geschenk zur Erinnerung aus seinem Amt verabschiedet. Nach einer kurzen Pause ging die Versammlung mit den Ernennungen, dem Jahreswettbewerb und den Gaben weiter. Die fleissigsten und erfolgreichsten Turner/-innen wurden für ihren Einsatz im vergangenen Jahr belohnt. Vielen Leitern und Mitgliedern wurde gedankt für ihr besonderes Engagement im 2019. Die Personen welche ihren Rücktritt aus einem Amt bekannt gegeben haben, wurden mit Dankesworten und einem Geschenk aus ihrem Amt verabschiedet. Bea Groelly wurde in den Bund der Ehrenmitglieder aufgenommen, da sie ausserordentliches für den Turnverein Gelterkinden geleistet hat. Anschliessend wurde das Jahresprogramm 2020 der Aktivriegen und der Jugendriegen vorgestellt und gutgeheissen. Traditionell wurde die Jahresversammlung mit dem Turnerlied beendet. Zum Schluss der Jahresversammlung gab es die traditionelle «Tellersammlung». Die Mitglieder des Turnvereins Gelterkinden spendeten dieses Jahr für das Schulheim Sommerau. TAMARA BOLLIGER
Federica de Cesco im Marabu URSULA HANDSCHIN
Der Kalender (Grösse A3) kann bei der Gemeindeverwaltung am Schalter der Einwohnerdienste bezogen werden. Preis: CHF 25.– (Barzahlung)
Im gut besetzten Kulturraum Marabu waren unter den vielen Frauen auch einige Männer, die offensichtlich die Autorin von über 50 Büchern auch kannten, denn auch sie standen am Schluss der Lesung für ein Autogramm an. Aber zuerst lauschten alle gespannt, was die mit einem Japaner verheiratete Schriftstellerin vortrug. Als Grand Dame der Jugendliteratur bekannt geworden, verfasste sie seit 1994 auch Bücher für Erwachsene. Daraus las sie Kostproben: «Der englische Liebhaber», und «Die neunte Sonne» und zum Schluss aus ihrem Manuskript «Das Erbe der Vogelmenschen», in dem sie versucht nachzuvollziehen, wie es von den Schamanen mit ihren mit Vogelfedern geschmückten Gewändern, die den Menschen halfen, zur Vorstellung der Engelsbilder kam.
Der Kontakt mit den Leser/-innen ihrer Bücher machte der Autorin Federica de Cesco sichtlich Freude. FOTO: U. HANDSCHIN
Leser schreiben
Erfahrung und Energie
Martin Rüegg gehört seit Juli 2017 dem Gelterkinder Gemeinderat an und ist dort für den Bereich Bildung und das Hallen-Freibad zuständig. Aufgrund des erwarteten Bevölkerungswachstums und der dadurch benötigen Schulraumerweiterungen steht in diesem Bereich auch in den kommenden Jahren viel Arbeit an. Martin Rüegg verfügt über jahrelange Politik-Erfahrung. Unter anderem
war er von 2003 bis 2019 für die SP im Landrat. Daneben präsidierte er zwölf Jahre den Verein Erlebnisraum Tafeljura. Martin Rüegg wird geschätzt für seine Zuverlässigkeit, sein Engagement und seinen sehr fairen Umgang mit Menschen, auch mit Andersdenken. Ihm sind Lösungen wichtiger als laute Worte und Schlagzeilen. Dass ein politisches Amt einen grossen zeitlichen Einsatz erfordert,
weiss Martin Rüegg. Er hat deshalb bereits seit einigen Jahren sein Arbeitspensum reduziert. Für mich ist klar: Die Erfahrung, das Engagement und das Augenmass von Martin Rüegg sind jetzt und auch im zukünftigen Gelterkinder Gemeinderat eine wertvolle Bereicherung. Darum schreibe ich Martin Rüegg sowie Peter Gröflin und Roland Laube auf meinen Wahlzettel. ANNEMARIE S PINNLER, GELTERKIND EN
Marco Falbo: ein Mensch mit Weitblick Pragmatismus, ein fundiertes Fachwissen und die Fähigkeit, Probleme praxiserfahren und mit Weitblick anzugehen – diese Eigenschaften braucht es in der Gemeindekommission ebenso wie engagierte Menschen, die bereit sind sich einzubringen und dem Gemeinwohl zu dienen. Nebst den fachlichen Vorausset-
zungen durch seine langjährige Tätigkeit als Bauleiter bringt Marco Falbo als Vater zweier kleiner Kinder die Hingabe und den Willen mit, die Zukunft unserer Gemeinde klug und auf solider Basis mitzugestalten. Darum wähle ich ihn am 9. Februar in die Gemeindekommission. MANUELA BLEITZHOFER, GELTERKIND EN
ObZ
23. Januar 2020 Redaktion Brigitte Reinhard Tel. 061 927 29 02 Fax 061 927 29 30 E-Mail brigitte.reinhard@chmedia.ch
Region Waldenburg Hanspeter Hauri, der «Dionysos vom Dielenberg»
Musikalisches Wandern pr. Das bm1 in Niederdorf präsentiert die junge Luzerner Singer/Songwriterin Anna Mae (Jahrgang 1990) mit ihrem neuesten Programm «Wandern». Die Musikerin versucht sich gerne in verschiedenen Stilen um zu experimentieren und weitere Facetten ihrer Kreativität zu entdecken - ihr Herz schlägt besonders für Country, Folk und französisches Chanson. Während ihrer Schulzeit – davon vier Jahre in Frankreich – machte sie die ersten konkreten Erfahrungen im Zusammenhang mit der Musik. Neben ihrer Ausbildung (KV mit Berufsmatura, 2008) hat Anna Mae immer musiziert. Deshalb ging es nach der Ausbildung mit einer musikalischen Weiterbildung an der BiMM University in London weiter. Im Jahr 2016 entscheidet sie sich voll und ganz für die Musik. In dieser Zeit entstehen ihre erste EP «Let It Roll» und der Videoclip zum Song «Don’t Go Away». Zudem ist sie seit diesem Zeitpunkt nicht mehr ausschliesslich als Solokünstlerin unterwegs, sondern auch mit ihren Musik-Begleitern Roli Stadelmann am Bass und Gabriel Yaacoub an der Gitarre. Zudem hat sie 2018 eine weitere Single veröffentlicht: «River» im Duett mit dem Schweizer Country-Sänger Chrigel Zenger. Konzert am Samstag, 25. Januar, um 20 Uhr, Türöffnung 19.30 Uhr www.kultur-bm1.ch
Oberdorf Der Rebchef des Weinbauvereins Dielenberg tritt nach 17 Jahren ab Hanspeter Hauri waltete fast zwei Jahrzehnte als «Apostel» des griechischen Weingottes Dionysos im Dielenberger Rebberg in Oberdorf. Will heissen, als Rebchef war er «CEO» über ca. 8000 Rebstöcke, die von 30 Freizeitwinzern im Oberdörfer Sonnenhang gepflegt werden. Ende 2019 war nun, nach 17 jähriger Tätigkeit, Schluss. Die «Kuppel der Kathedrale» seiner rebtechnischen Ausführungen und Kurse war das «Himmelsdach» über dem Dielenberger Rebberg. Sein «Himmellüpfer Evangelium» verkündete er vor versammelten Räbbuuren mehrmals jährlich, immer exzellent vorbereitet und «bewaffnet» mit Rebschere äusserst kompetent. Ort der Verkündung und zugleich «Kanzel» war der 60 Prozent steile Dielenberger Rebberg. Für einige Räbbuuren war es manchmal «schwer den falschen Weg zu meiden», um Mephisto in Goethes Faust l zu zitieren. Der richtige Weg, predigte Hanspeter Hauri, sei: im Frühjahr kurze Fruchtruten anzuschneiden – im Juli eine «Grünernte» durchzuführen – schonendes Auslauben der Blätter um die Traubenzone Ende August – ein umweltschonender Umgang mit Pflanzschutzmitteln – und gezügelte Erträge. Weinqualität entstehe im Rebberg! Richtig! Die Bemerkung des Schreibers sei an dieser Stelle erlaubt, dass aus einem «wüeschten Maitli» wohl keine Miss Schweiz heranwächst! «Wein ist einfacher, als man sagt und komplexer, als man denkt.» Wahrlich wahr, diese Worte des englischen Weinkritikers Hugh Johnson. Hauri verfügte von Berufes wegen über ein immenses «Know-how» bezüglich Rebbau. Seine sympathische und menschliche Art der Wissensvermitt-
Der zurücktretende Rebchef des Weinbauvereins Dielenberg, Hanspeter Hauri. lung an die Oberdörfer Räbbuuren verlieh ihm ein hohes Mass an Glaubwürdigkeit. Die Liebe zum Weinbau, speziell zum Dielenberger Rebberg, ist tief in seiner Seele verwurzelt. Bei «Predigten» sprühte pure Leidenschaft aus seinen Augen. Das erfreuliche Resultat seines «Himmellüpfer-Evangeliums» führte in fast zwei Jahrzehnten dazu, dass im Dielenberger Rebberg jährlich «Top-Traubenqualitäten» in einem immer engeren
«range» produziert wurde, als noch vor der Jahrtausendwende. Es ist eine Pflicht, Dir Hanspeter im Namen aller Oberdörfer Räbbuuren ganz herzlich Dankeschön zu sagen. Und es geht auf höchstem Niveau weiter. Als neuer Rebchef amtet ab 2020 der junge Adrian Thommen aus Oberdorf. Seiner Erstausbildung als Gartenbauer folgte eine Zweitausbildung als Winzer im renommierten Weingut «Tschäpperli», bei Ueli Bänninger, in
FOTO: GUID O SCHÄRLI
Aesch. Es folgte ein fast zweijähriger Aufenthalt in einem Winzerbetrieb im Weingebiet Rheinpfalz in Deutschland, um nun aktuell in der Kellerei «Siebe Dupf AG» in Liestal sein Wissen einbringen zu dürfen und weitere Erfahrungen zu sammeln. Dankeschön Adrian, für das nahtlose Weiterführen der Arbeit in unserem Rebberg als «Apostel des Dionysos.» Das Evangelium bleibt! … die Kathedrale bleibt! … der Apostel wechselt! PROF. DR. MÜLLER-MEHLTAU
Konzert der Altrego Abendgottesdienst Singers Liestal in Oberdorf mit moderner Musik pr. Die Altrego Singers aus dem Kantonshauptort wagen sich ins schöne Waldenburgertal. Das Repertoire des Chors, der zur Zeit aus 30 Sängerinnen und Sängern besteht und von Igor Marinkovic (30) geleitet wird, ist sehr breit gefächert - von Klassik bis Moderne. Die Lieder stammen aus aller Welt und bei den Texten hört man die verschiedensten Sprachen, dieses Jahr sogar Berndeutsch, was für die Baselbieter Chormitglieder speziell herausfordernd ist ... Vielversprechendes Thema: From «Winter Blues» to «Summer Love». Begleitet wird die gesangliche Darbietung durch ein Streichquartett und Klavier. Sopransolo: Natascha Nachbur, Oberdorf.
Konzerte: Freitag, 31. Januar, 20 Uhr, Pfarreizentrum Dreikönig, Füllinsdorf; Samstag, 1. Februar, 19 Uhr, Kath. Kirche Bruder Klaus, Oberdorf (siehe auch Inserat auf der letzten Seite dieser Ausgabe). Freier Eintritt, Kollekte zur Deckung der Konzertkosten (Richtpreis 20 Franken). Die Altrego Singers proben jeweils montags von 20 bis 21.45 Uhr im Theorielokal des Kantonsspitals Liestal. Leute, welche gerne singen, sind im Chor herzlich willkommen, sei es als Mitglieder oder als Projektteilnehmer/-innen. Kontakt zur Vereinbarung eines Schnupperbesuchs: Peter Widmer, Präsident (061 821 49 60). www.altregosingers.com
Sunntig.L.Obe Ref. Kirche Gelterkinden-Rickenbach-Tecknau
Im diesem Jahr werden von der reformierten Kirchgemeinde Gelterkinden-Rickenbach-Tecknau vermehrt moderne Gottesdienste angeboten. Modern deshalb, weil «Sunntig-L-Obe» ein Abendgottesdienst mit moderner Musik ist! Einige dieser Gottesdienste werden etwas rockiger ausfallen (plugged), andere etwas zarter (unplugged). Es werden Lieder gesungen, die verstehbar sind und Tiefgang haben. Dazu gibt es die traditionellen Elemente wie Kerzen, Gebet und Predigt. Im Anschluss an alle Sunntig.L.Obe gibt es
die Gelegenheit für Gemeinschaft, sei es in Form eines Imbisses oder eines Gesprächs. Das erste Sunntig.L.Obe unplugged findet am 26. Januar um 17.00 Uhr in der reformierten Kirche Gelterkinden mit anschliessendem kleinen Apéro statt. Die Feier ist für alle Altersgruppen offen, eine betreute Kinderhüeti wird angeboten. Alle weiteren Daten der Sunntig.L.Obe-Gottesdiensten stehen auf der Homepage www.ref-gelterkinden.ch. REFORMIERTE KIRCHE GELTERKINDEN-RICKENBACH-TECKNAU
«Ohrewürm» fürs Herz
FOTO: Z VG
pr. Unter der Leitung unseres Dirigenten Reto Vogt hat der Musikverein Reigoldswil für Sie ein abwechslungsreiches Konzertprogramm einstudiert. Die Werke stehen dieses Jahr unter dem Motto «Ohrwürmer», für jedes «Ohr» und «Herz» etwas dabei! Nebst den beiden Märschen Wettsteinmarsch und Bundesrat Gnägi werden auch die Ouvertüre zu Orpheus in der Unterwelt, sowie unser Selbstwahlstück für das Kantonale Musikfest 2020 in Bubendorf, To a New Dawn, zur Aufführung gelangen. Ebenfalls einen Auftritt erhält unsere Solistin Judith Meier auf dem Saxophon mit dem Stück Air Nostalgique. Ein bunter Blumenstrauss aus dem Singspiel Im weissen Rössl und
Anna Mae.
FOTO: JUS TINE RUTZ
Der Suboptimist
Reigoldswil Der Musikverein lädt zum Konzert
Die Altrego Singers kommen ins Waldenburgertal.
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ein Medley der Popgrösse Ed Sheeran bilden den zweiten Konzertteil. Wieder mit dabei sind die Beginners Band Föiflybertal und die Jugendband Föiflybertal.Geniessen Sie einen unterhaltsamen Abend mit dem Musikverein Reigoldswil. Samstag, 1. Februar, Konzertbeginn: 20 Uhr, MZH Reigoldswil. Nachtessen, Kuchenbuffet und Tombola ab 18.30 Uhr. Eintritt für Erwachsene und Kinder ab 16 Jahren Fr. 12.–/Familien Fr. 25.–/Kinder ab 6 Jahren Fr. 6.–, Reservation: Ticketvorverkauf online auf www.mv-reigoldswil.ch oder telefonisch jeweils Montag und Mittwoch von 10–12 und 19– 20.30 Uhr unter 079 603 18 70 www.mv-reigoldswil.ch
pr. Nichts tun und alles erreichen! Subtil und humorvoll erreichen Pointen das Publikum, die nicht sofort als solche in Erscheinung treten. Christoph Simon zelebriert eine Art des Geschichtenerzählens, die wir so nicht kennen. Oder zumindest nicht erwarten. Humor nutzt er lediglich als eines der Mittel, um seine Figuren Erfahrungen, Zweifel und Konflikte durchmachen zu lassen, die das Publikum teilen kann. In seinem vierten Soloprogramm spannt der Kabarettist und Salzburger Stier-Preisträger 2018 einen Bogen vom verzagten Ich zum Universum. Er lässt drei Menschen im VW-Bus das Gute und Wahre suchen und das Leichte und Katzenkörbe finden. Wir lernen die menschliche und verletzliche Seite einer Ärztin kennen. Der alte Hippie findet Seelenfrieden und der miesepetrige Poet ein erträgliches Mass an Lebenslust – trotz suboptimalen Problemlösungsstrategien. Freitag, 31. Januar, um 20.13 Uhr im Pfarrhauskeller Waldenburg, Eintritt frei – freiwilliger Austritt, Türöffnung 19.30 Uhr
Christoph Simon.
FOTO: Z VG
Kirchen
ObZ 23. Januar 2020
Evang.-ref Kirchgemeinde Waldenburg-St. Peter
Pfarrer Hanspeter Schürch 4437 Waldenburg Telefon 061 961 00 51 E-Mail: hp.schuerch@sunrise.ch
Gottesdienste Sonntag, 26. Januar 9.30 St. Peter, Pfarrer Torsten Amling und Organist Niggi Hublard Anlässe Vokalensemble Waldenburg Probe jeden Dienstag um 20.00 in der Pfarrscheune Waldenburg. Für Fragen wenden Sie sich bitte an Dora Sperisen, 061 961 92 17 oder an Gabriela Freiburghaus, Leiterin Chor, 061 961 01 02 lespresso, Bücherflohmarkt Kirche Waldenburg, im 1. Stock, Eingang Turm. Die Öffnungszeiten sind wie folgt: Jeden Mittwoch von 9.00 bis 11.00, jeden Freitag von 17.00 bis 20.00 und jeden ersten Dienstag im Monat, 4. Februar, von 9.00 bis 17.00. Kontaktperson: Esther Schürch, 061 961 01 55 Tra, Tra, Trallala Samstag, 25. Januar, 15.00 Pfarrhauskeller. Der Kasperli und seine lustigen Kumpane zeigen das Stück «De Velochlauer chunnt ins Chefi». Eintritt 1 Franken. Er kommt vollumfänglich der Stiftung Sternschnuppe zu Gute
Pfarrer Torsten Amling 4438 Langenbruck Telefon 062 390 11 52 E-Mail: pfarreramling@bluewin.ch
Krabbelgruppe Die Krabbelgruppe trifft sich am Mittwoch, 29. Januar von 9 Uhr bis 11 Uhr: Ort Pfarrscheune Waldenburg, Pfarrgasse 10. Alle interessierten Mütter und Väter mit ihren Kleinkindern sind herzlich dazu eingeladen. Kontaktperson: Esther Schürch, 061 961 01 55 Kirchenkonzert «ma non troppo» «Schallt laut, ihr Chöre», Sonntag, 2. Februar, 17 Uhr, Kirche Waldenburg, Eintritt frei, Kollekte. Leitung: Nicola Meier Jäggi, Orgel: Diego Ares, Cello: Sophie Lamberbourg. Offenes Abendsingen Dienstag, 4. und 18. Februar, 19 Uhr, Kirche Waldenburg Tischreden Waldenburg Freitag, 7. Februar, 20.15 Uhr. Saal, Restaurant Leuen Waldenburg. Das Klima ist in aller Munde. Journalisten, Historiker, Soziologen, Kabarettisten, Gymnasiasten, Pfarrer, Bürokraten, Moralisten ... schwingen sich zu Experten auf. Die Meinungen gehen auseinander, Fakten arg verkürzt, denn schliesslich sollen wir in Panik geraten. Radolf von Salis, in Hölstein zuhause, Physiker, ETH, ehemaliger Gymnasiallehrer in Liestal, forscht seit Jahren zum Klima: «Ich versuche an dieser Stelle einige physikali-
Sekretariat: Ursula Lehner 4437 Waldenburg Tel. 061 961 02 32 E-Mail: sekretariat@kirche-waldenburg.ch
Reformierte Kirchgemeinde Langenbruck
Reformierte Kirchgemeinde Diegten-Eptingen
Sonntag, 26. Januar 11.00 Pfarrer Torsten Amling und Organist Niggi Hublard
Sonntag, 26. Januar 10.00 Kirche Eptingen, Gottesdienst, Pfr. A. Berde
sche Grundkenntnisse zum Verständnis dieser komplexen Materie zu vermitteln». Das ist sein Anliegen und unsere Chance. Im Rahmen der «Tischreden Waldenburg» gibt er Interessierten Einblick in seine Erkenntnisse, verständlich, kompakt, Nachfragen erlaubt. Wie immer: Eingangsreferat, anschliessend munterer Disput über den Tisch, dazu Tranksame und Essen ab kleiner Leuen-Karten. Eintritt frei, Konsumation auf eigene Kosten.
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TODESANZEIGE Wir haben die schmerzliche Pflicht, Sie vom Hinschied unseres sehr geschätzten, ehemaligen Gemeinderates
Irrwisch 45 Jahre Konzert Sonntag, 9. Februar, 17 Uhr, Kirche Waldenburg. Das Ambiente und die wunderschönen Irrwisch-Klänge - verbunden mit der fantastischen Akustik dieser Kirche - werden uns auf eine traumhafte musikalische Reise zwischen Himmel und Erde schicken. Tickets 24 Franken im Vorkauf (Papeterie Weber) oder per Mail an kulturverein-dreamteam@gmx.ch; 29 Franken an der Abendkasse
Ueli Schneider 1944 – 2020 in Kenntnis setzen zu müssen. Mit Dankbarkeit erinnern wir uns an seine wertvollen Verdienste und sein Engagement für unser Gemeinwesen.
Mitteilungen
Wir werden Ueli ein ehrendes Andenken bewahren.
Amtswoche Bis 2. Februar: Pfarrer Hanspeter Schürch, 061 961 00 51 Ab 3. Februar: Pfarrer Torsten Amling, 062 390 11 52
Gemeinderat Langenbruck Langenbruck, 17. Januar 2020 Die Abdankung findet am 24. Januar 2020, 14.00 Uhr, in der Reformierten Kirche in Langenbruck statt.
Evang.-ref Kirchgemeinde Bennwil-Hölstein-Lampenberg
Pfarrer Roland Bressan 4434 Hölstein Telefon 061 951 26 60 E-Mail: pfrbressan@gmx.ch
Pfarrerin Rosina Christ 4431 Bennwil Telefon 061 951 10 58 E-Mail: rosina.christ@gmail.com
Sekretariat im KG-Haus Sunnewirbel Bennwilerstrasse 14, 4434 Hölstein Telefon 061 951 20 27 E-Mail: refkirche.behoela@bluewin.ch
Gottesdienste
Voranzeigen
Ihnen über diesen Anlass gerne Auskunft
Sonntag, 26. Januar 10.00 Hölstein, ökumenischer Familiengottesdienst und Bibelübergabe mit Pfr. Roland Bressan und kath. Gemeindeleiterin Sabine Brantschen. An der Orgel spielt Martin Wiget, Kollekte: Warme Füsse
Gebet in Hölstein Samstag, 1. Februar um 9.30 Uhr bis 10.30 Uhr in der Kirche Hölstein. Herzliche Einladung zum gemeinsamen Gebet für unsere Dörfer. Kontaktperson: Roland Steinle, Tel. 061 951 10 83
Mittagstisch für Alt und Jung Mittwoch, 12. Februar um 12 Uhr im Kirchgemeindehaus Sunnewirbel. Das Kochteam der Kirchgemeinde lädt herzlich zu einem feinen Mittagessen ein
Für Kinder und Jugendliche
Fiire mit de Chliine Dienstag, 4. Februar um 9.30 in der Kirche Hölstein. Herzliche Einladung an alle Kinder im Vorschulalter mit deren Eltern. Gemeinsam mit anderen Kindern singen, spielen und staunen
Samstag, 25. Januar 9.00 bis 12.00 MBG Hölstein, Thema: Hol und Bring Montag, 27. Januar 17.15 bis 18.15 Kids-Treff Hölstein im Kirchgemeindehaus Sunnewirbel Anzeigen Bibelübergabe an die 4. Klässler Sonntag, 26. Januar um 10.00 in der Kirche Hölstein. Pfarrer Roland Bressan und die kath. Gemeindeleiterin Sabine Brantschen leiten den Gottesdienst - die Religionslehrerinnen und die Kinder gestalten diese lebendige und fröhliche Feier mit. Während diesem Familiengottesdient erhalten die 4. Klässler eine eigene Bibel überreicht. Anschliessend sind alle herzlich zum Kirchenkaffee eingeladen
Seniorennachmittag Mittwoch, 5. Februar um 14 Uhr im Sunnewirbel in Hölstein. Pfarrer Roland Bressan und das Vorbereitungsteam freuen sich auf Ihren Besuch! Glauben im Alltag Montag, 10. Februar von 19.30 bis 21 Uhr im Kirchgemeindehaus Sunnewirbel in Hölstein. Ein Austauschabend zum Thema «Beten um Heilung» mit Pfarrerin Rosina Christ und Rosemary Phillips aus England. Rosemary Phillips engagiert sich seit mehr als zwanzig Jahren dafür, diese Dimension des Glaubens lehrmässig und praktisch weiterzugeben. Pfrn. Rosina Christ, Tel. 061 951 10 58 gibt
Mitteilungen Ökumenische Fastenwoche Schenke Dir Fastentage! Dies ist seit vielen Jahren das Motto, unter dem sich Fastenwillige jeden Alters eine Woche lang gemeinsam auf den Weg machen. Eine Einladung und Herausforderung für ein freiwilliges «Fasten für Gesunde». Die Fastenwoche findet in diesem Jahr vom Samstag, 7. März bis Freitag, 13. März statt und wird in Hölstein unter der Leitung von Ursula Schärli und Magdalena Hess durchgeführt. Anmeldeformulare liegen in den Kirchen auf und sind auf unserer Homepage abrufbar. Anmeldeschluss: 28. Februar 2020 Amtswoche vom 11. bis 24. Januar: Pfarrerin Rosina Christ, 061 951 10 58 Amtswoche vom 25. Januar bis 7. Februar: Pfarrer Roland Bressan, 061 951 26 60 Öffnungszeiten Sekretariat im Kirchgemeindehaus Sunnewirbel: Dienstag- und Freitagmorgen 8.00 bis 11.00
Kath. Pfarrei Bruder Klaus Waldenburgertal/Oberdorf
Sabine Brantschen, Seelsorge s.brantschen@rkk-oberdorf.ch Claudia Ulrich, Jugendseelsorge c.ulrich@rkk-oberdorf.ch
Gottesdienste Freitag, 24. Januar 19.00 TeensTreff Kino Samstag, 25. Januar 15.00 Kleider Tauschen 18.00 Santa Messa (ital.) Sonntag, 26. Januar 10.00 Gottesdienst mit Bibelübergabe in der ref. Kirche Hölstein 12.30 SOLA Hock Montag, 27. Januar 10.00 Gritt Ökum. Gottesdienst Mittwoch, 29. Januar 9.15 Rosenkranzgebet 20.00 Probe Projektchor Donnerstag, 30. Januar 9.00 SRK Gedächtnistraining Kurs im Pfarreisaal Mitteilungen Wir haben Abschied genommen
Kinga Bär, Mitarbeiterin Seelsorge k.baer@rkk-oberdorf.ch Annik Freuler, Diakonie a.freuler@rkk-oberdorf.ch
von Anita Juchli-Ottiger aus Hölstein verstorben am 11. Januar im 65. Lebensjahr. Gott schenke ihr den ewigen Frieden und den Angehörigen Trost und Kraft Bibelübergabe am 26. Januar um 10.00 in der ref. Kirche in Hölstein. Die Kinder der 4. Klassen aus dem Schulkreis Hölstein, Bennwil und Lampenberg, bekommen in dem ökumenischen Gottesdienst eine Bibel geschenkt. Im Religionsunterricht haben sie den Gottesdienst vorbereitet. Wir freuen uns auf ihre Lieder und was sie uns vorstellen können. Herzlich Willkommen Fiire mit de Chliine Das erste Mal feiern wir zusammen am Samstag. 8. Februar um 15.30 in der ref. Kirche St. Peter in Oberdorf Frauezmorge Reigoldswil Zum Thema «Anders sehen». Samstag, 8. Februar 2020 um 9.00. Anmeldung bis 6. Februar an Christine Müller, 061 941 14 90 Corinne Weber, 061 941 23 60, coriweb@bluewin.ch
Wir nehmen Abschied von unserer Mutter, Schwiegermutter, Grossmutter, Urgrossmutter und Schwester
Sekretariat Andrea Nebiker sekretariat@rkk-oberdorf.ch Tel. 061 961 00 30, Mi.–Fr., 9.00–11.30 Uhr www.rkk-oberdorf.ch
Lotti Weber-Dürrenberger 12. 4. 1929 – 15. 1. 2020
Nach einem langen und erfüllten Leben in ihrem geliebten «Stedtli» Waldenburg ist sie im Seniorenzentrum Gritt für immer eingeschlafen. In liebevollem Andenken: Thomas und Esther Weber-Amstutz und Familie Heinz und Antonietta Weber-Vanoni und Familie Hanspeter Weber und Familie Heidi Biedert-Dürrenberger und Familie sowie Anverwandte und Freunde Die Urnenbeisetzung @ndet im engen Familienkreis statt. Verabschiedung: Donnerstag, 23. Januar, 14.00 Uhr, Kirche Waldenburg. Es werden keine Leidzirkulare versandt. Unser Dank gilt dem Gritt-Team und Dr. Christian Joost für die liebevolle PBege und Betreuung während der letzten Lebensphase. Anstelle von Kranz- und Blumenspenden bitten wir den Frauenverein Waldenburg (BLK, IBAN CH83 0076 9016 9100 8254 5, Vermerk «Lotti Weber») zu unterstützen. Traueradresse: Thomas Weber, Zwiedenstrasse 4, 4435 Niederdorf
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Theaterstück «Glatti Hut» in der MZH Oberdorf, Mittwoch, 12. Februar um 14.30. Das Vorbereitungsteam und der Frauenverein freuen sich auf zahlreiche BesucherInnen aus dem ganzen Waldenburgertal. Abholdienst: Frau Heidi Thommen 079 374 26 17 SOLA 2020 Obwohl es noch eine Weile geht bis zu den Sommerferien, so will doch schon an das Lager im Sommer gedacht sein. Wir werden in der ersten Sommerferienwoche, also vom Samstag 27. Juni bis Samstag 4. Juli unser Lager anbieten. Das Sommerlager Team trifft sich zum ersten Hock in diesem Jahr. Auch die Broschüre ist in Bearbeitung. Die Ausschreibung wird vor den Fasnachtsferien in den Schulen verteilt und in den Kirchen aufgelegt werden. Wir freuen uns schon jetzt auf eine spannendes Lager. Ökumenische Fastenwoche Vom 7. März bis 13. März 2020 in Hölstein. Anmeldeschluss ist am 28. Februar. Ursula Schärli, uschaerli@gmx.ch
Leser schreiben
Ein Zeichen gegen Hass Am 9. Februar können wir Schweizer Bürgerinnen und Bürger über die Ergänzung des Diskriminierungsgesetzes Art. 261 abstimmen. An diesem Tag stimmen wir ab über Gleichberechtigung und Schutz aller sexuellen Orientierungen. Legaler Hetze und Diskriminierung gegen Minderheiten können wir an diesem Tag
ein Ende setzen. Und es sind nicht nur Hassreden, die wir stoppen können. Es sind auch Gewalt und Verbrechen, die durch Hassreden geschürt werden. Setzen wir mit einem Ja am 9. Februar ein Zeichen gegen Hass, gegen Gewalt und ein Zeichen für Akzeptanz, für Gleichberechtigung! CLARA BONK, REIGOLDSWIL
Region Waldenburg Alle Gemeinden Ausbildungsbeiträge (Stipendien und Ausbildungsdarlehen) Der Kanton Basel-Landschaft gewährt Ausbildungsbeiträge an Personen, die eine Berufslehre oder Anlehre absolvieren oder eine Fachschule, eine Fachhochschule, eine Maturitätsschule oder eine Universität besuchen. Anmeldeformulare, Auskünfte und weitere Informationen sind erhältlich beim Amt für Berufsbildung und Berufsberatung, Abteilung Ausbildungsbeiträge, Rosenstrasse 25, 4410 Liestal, 061 552 79 99 oder stipendien@bl.ch. Homepage www.afbb.bl.ch.
Hölstein
Gemeinderatswahlen Für die Gesamterneuerungswahlen in den Gemeinderat am 9. Februar stellen sich wie bereits gemeldet sechs der bisherigen sieben Gemeinderatsmitglieder zur Wiederwahl. Zudem wurden der Gemeindeverwaltung zwei weitere Bewerbungen gemeldet. Im Sinne der neutralen Information der Stimmbürgerschaft werden die folgenden bis heute bekannten acht Kandidaturen für sieben Sitze noch einmal veröffentlicht (alphabetische Reihenfolge): • Andreas Appenzeller, SP, bisher • Andrea Heger, EVP, bisher • Patrick Hofer, parteilos, bisher • Andreas Jäggin, parteilos, neu • Brigitte Maurer, parteilos, neu • Marina Saladin, parteilos, bisher • Andreas Schäfer, parteilos, bisher • Rolf Tschudin, SVP, bisher Wählbar ist bei Gesamterneuerungswahlen in den Gemeinderat grundsätzlich jede in Hölstein wohnhafte und stimmberechtige Person. Wahlpropaganda ist Sache der Kandidaten. In den Gemeindenachrichten wird rein informativ auf die bekannt gegebenen Kandidaturen hingewiesen.
Die Freizeitkommission sucht Die amtierende Präsidentin der Freizeitkommission von Bennwil, Hölstein und Lampenberg, Frau Jacqueline Gantenbein, wird auf Mitte Jahr demissionieren. Das Gremium benötigt deshalb Ersatz. Die Kommission organisiert interessante Angebote in verschiedenster Richtung, die von der Bevölkerung der drei Gemeinden kostengünstig besucht werden können. Wer sich gern für die Organisation von sinnvoller Freizeitbeschäftigung und Weiterbildung für Erwachse-ne zur Verfügung stellen kann, dem steht eine interessante Möglichkeit dafür offen. Die Aufgabe ist ehrenamtlich, wird jedoch mit einem Sitzungsgeld für die rund drei bis vier Sitzungen im Jahr entschädigt. Auskünfte erteilt die Kommissionspräsidentin, 061 921 89 62.
Niederdorf
Wahlerwahrung Gemeinderat Das Ergebnis der Stillen Wahl des Gemeinderats für die neue Amtsperiode vom 1. Juli 2020 bis zum 30. Juni 2024 wurde in geeigneter Weise veröffentlicht. Die Beschwerdefrist ist unbenutzt abgelaufen. Die Geschäfts- und Rechnungsprüfungskommission stellt das Ergebnis verbindlich fest und hat die Wiederwahl der bisherigen Gemeinderätinnen und Gemeinderäte – Robert Chaudet, Mauro Del Medico, Helene KochSchmutz, Antoinette Kohler, Alfredo Kurmann, Siegfried Schmutz und Martin Zürcher – erwahrt. Sie gratuliert den Wiedergewählten und wünscht ihnen bei der Ausübung ihres Amtes viel Freude und Erfolg. Rücktritt aus der GRPK Infolge Wegzugs aus Niederdorf hat Davide Perrotta seine Demission aus der Geschäfts- und Rechnungsprüfungskommission (GRPK) per 29. Februar 2020 bekannt gegeben. Der Gemeinderat hat diesen Entscheid mit Bedauern zur Kenntnis genommen und dankt Herrn Perrotta für seinen Einsatz in der GRPK. In Absprache mit dem Präsidenten der GRPK soll diese Vakanz erst mit den Gesamterneuerungswahlen für die neue Amtsperiode wieder besetzt werden. Diese Wahlen finden am 17. Mai statt. Zu gegebener Zeit folgen weitere Informationen. Vorübergehende Sperrung der Bennwilerstrasse Ab Montag, 27. Januar bis und mit Freitag, 7. Februar wird die bestehende Pflästerung im Kreuzungsbereich Bennwilerstrasse – Steinlerweg abgebrochen und durch einen Belag ersetzt. Während dieser Zeit muss die Strasse für den Durchgangsverkehr gesperrt werden. Die Umleitung über die Wiedenmattstrasse wird signalisiert. Für Fragen steht Ihnen die Bauleitung der Firma Gruner und Böhringer, Herr M. Vigliano unter der Telefonnummer 061 406 13 46 zur Verfügung. Gemeinde Niederdorf
Niederdorf läbt … 24. Januar VVN – Multimediaabend, 20 Uhr, in der Mehrzweckhalle Niederdorf
Oberdorf
Anstellung Betreuungsperson Mittagstisch Der Gemeinderat hat Jessica Hess als neue Betreuungsper-
ObZ 23. Januar 2020 son (Springerin) des Mittagstisches gewählt. Wir gratulieren der gewählten Stelleninhaberin ganz herzlich. Anstellung Mitarbeiterin Gemeinde- und Schulbibliothek Der Gemeinderat hat Katharina Häfelfinger-Mangold als neue Mitarbeiterin der Gemeinde- und Schulbibliothek Oberdorf gewählt. Wir gratulieren der gewählten Stelleninhaberin ganz herzlich. Anstellung Aufgabenhilfe Kreisprimarschule Oberdorf/Liedertswil Der Gemeinderat hat Annelies Blatter Müller als neue Aufgabenhilfe der Kreisprimarschule Oberdorf/Liedertswil gewählt. Wir gratulieren der gewählten Stelleninhaberin ganz herzlich. Rücktritt und Wahl Rebwärter Nach 17-jähriger Tätigkeit als Rebwärter der Gemeinde Oberdorf, ist Hanspeter Hauri am 31.12.2019 von seinem Amt zurückgetreten. Der Gemeinderat dankt Hanspeter Hauri für seinen langjährigen Einsatz als Rebwärter. Sein Jahresbericht lesen Sie demnächst in der ersten Ausgabe des Uelischadblatts. Die Wahl des Rebwärters liegt in der Kompetenz des Gemeindrates. Der Weinbauverein Dielenberg hat aber das Recht, dem Gemeinderat einen fachlich gut ausgewiesenen Rebwärter zur Wahl vorzuschlagen. Auf Vorschlag des Weinbauvereins Dielenberg hat der Gemeinderat Adrian Thommen für den Rest der laufenden Amtsperiode bis 30.6.2020 und für die neue Amtsperiode 1.7.2020 bis 30.6.2024 zum neuen Rebwärter der Gemeinde Oberdorf gewählt. Wir gratulieren Adrian Thommen zu seiner Wahl und danken ihm, dass er sich für das Gemeindewohl zur Verfügung stellt. Beiträge fürs Uelischadblatt Senden Sie Beiträge für das Uelischadblatt an folgende Mailadresse: uelischadblatt@gmail.com Firmen können auch Werbung schalten. Inseratenpreise: 1/1 Seite Fr. 120.– 1/2 Seite Fr. 70.– 1/4 Seite Fr. 40.– 1/8 Seite Fr. 20.– –10% auf Jahresinserate Vereinsbeiträge bis max. eine A4-Seite sind kostenlos. Fotos werden je nach verfügbarem Platz veröffentlicht. Bitte Text und allfällige Fotos in hoher Qualität an obige Mailadresse senden. Redaktionsschluss für die zweite Ausgabe ist der 10. Februar, 12 Uhr. Infos aus der Bibliothek Das neue Jahr hat begonnen und für die Bibliothek bringt es einige Veränderun-
Gemeinde Hölstein
Banntag mitten im Dezember
In einer gemeinschaftlichen Aktion haben die Bürgerräte der beiden Gemeinden Hölstein und Lampenberg vor ein paar Wochen einen umgestürzten Grenzstein neu gesetzt. Aufmerksam auf die fehlende Markierung wurde eine Privatperson, die überall im Kanton hobbymässig Grenzsteine aufspürt und fotografiert. Der auf dem Waldboden liegende
Grenzstein konnte aber nicht einfach nur wieder aufgerichtet werden. Der korrekte Standort des Steines, der den exakten Grenzverlauf zwischen den beiden Gemeinden markiert, musste durch den Geometer eingemessen werden. Bei diesem Grenzstein handelt es sich im übrigen um einen der ältesten wenn nicht um den ältesten in Hölstein. Er trägt die Jahreszahl 1665 und ein gros-
ses «H» für Hölstein. Ein «L» für Lampenberg wurde anscheinend damals nicht eingraviert. Freundnachbarschaftlich haben die Bürgerräte von Hölstein und Lampenberg den Grenzstein jetzt wieder korrekt gesetzt. Er kann seine über 350-jährige Aufgabe wieder unvermindert wahrnehmen. GEMEIND E HÖLSTEIN
Vertreter der Bürgerräte von Hölstein und Lampenberg setzen den historischen Grenzstein (siehe Detailbild rechts) aus dem Jahr 1665 wieder neu. FOTOS: ZVG
gen mit sich. Regelmässige Nutzer haben sicherlich bemerkt, dass Marianne Vuattoux nicht mehr hinter dem Ausleihtisch oder den Mediengestellen zu finden ist. In den vergangenen beinahe acht Jahren hat sie viel bewegt und bereichert, nun ist sie weitergezogen. Erfreulicherweise konnte eine gute Lösung gefunden werden, die beiden Mitarbeiterinnen Karin Odermatt und Rosmarie Ballmer teilen sich inskünftig die Leitung auf und Katharina Häfelfinger unterstützt im Ausleihbetrieb. Als Pilotversuch werden neu Samstagsöffnungszeiten eingeführt, jeweils am letzten Samstag des Monats von 10 bis 12 Uhr gibt es die Gelegenheit, in gewohnter Weise Medien auszuleihen. Dies wird das erste Mal übermorgen Samstag, 25. Januar möglich sein. Am kommenden Mittwoch, 29. Januar, wird in der Bibliothek für Kinder wieder eine Geschichte zum Hören und Sehen angeboten, im Anschluss daran kann etwas Kleines gebastelt werden und ein paar Gutzi versüssen den Nachmittag zusätzlich. Beginn der Geschichtenzeit ist 16.15 Uhr, Ausleihe wie gewohnt ab 17 Uhr. Zwei Tage später gibt es dann Geschichten für Erwachsene, Fasnachtsgeschichten von -minu, erzählt von -minu persönlich. Anlässlich ihres 60-Jahr-Jubiläums lädt die Clique Dachluckespinner zu einem besonderen Abend ein, umrahmt mit musikalischen Beiträgen aus ihren eigenen Reihen. Freitag, 31. Januar, 20 Uhr – Einstimmung in die Vorfasnachtszeit erster Güte! Gemeinde Oberdorf
Was ist los in Oberdorf? 23. Januar 13.30–15.30 Uhr: Bernadette Recher, Mütter-/Väterberatung (Neumattschulhaus) 24. Januar Ab 19 Uhr: Gemeinderat, Gemeindeapéro (Mehrzweckhalle) 29. Januar 6.15–17 Uhr: Bibliothek, Geschichtenzeit (Gemeindebibliothek) Gemeinde Oberdorf
Gemeindeapéro Die Einwohnerinnen und Einwohner der Gemeinde Oberdorf sind am Freitag, 24. Januar 2020 um 19.00 Uhr herzlich zum Gemeindeapéro in der Mehrzweckhalle der Primarschule eingeladen.
Waldenburg
Sirenentest 5. Februar Am Mittwoch, 5. Februar 2020, findet der jährliche schweizweite Sirenentest statt. Dabei wird die Funktionsbereitschaft der Sirenen für den «Allgemeinen Alarm» und für den «Was-seralarm» getestet. Um 13.30 Uhr wird in der ganzen Schweiz das Zeichen «Allgemeiner Alarm», ein regelmässig auf- und absteigender Heulton von einer Minute Dauer, ausgelöst. Nach einer Pause von drei bis fünf Minuten erfolgt eine Wiederholung des Alarms. Wir bitten die Bevölkerung um Kenntnisnahme. Wahl Gemeinderat für die Amtsperiode vom 1.7.2020 bis 30.6.2024 / Wahlerwahrung Innerhalb der vorgegebenen Frist, Montag, 23. Dezember 2019, 17 Uhr, ist auf der Gemeindeverwaltung eine Liste mit total fünf Vorschlägen für die Neuwahlen des Gemeinderates für die Amtsperiode vom 1.7.2020 bis 30.6.2024 eingereicht worden. Als Kandidaten für den Gemeinderat werden vorgeschlagen: • Aebi Marcel, Alte Hauensteinstrasse 9, 4437 Waldenburg (bisher) • Kamber Daniel, Mosermattstrasse 18, 4437 Waldenburg (bisher) • Kaufmann Andrea, Alte Landstrasse 2, 4437 Waldenburg (bisher) • Maurer Dagmar, Froburgerstrasse 12, 4437 Waldenburg (neu) • Schlup Markus, Klosterweg 2, 4437 Waldenburg (bisher) Die Wahlvorschläge wurden der Geschäfts- und Rechnungsprüfungskom-
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mission zugestellt, welche die Unterlagen überprüfte und die Erwahrung der Wahlen vorgenommen hat. Die Urnenwahl vom 9. Februar 2020 wird somit widerrufen. Die Beschwerdefrist gegen diese Wahl beträgt 3 Tage ab Veröffentlichung. Gemeinde Waldenburg
Was isch los z’Waldeburg? 31. Januar 20.13 Uhr: Christoph Simon, Kabarett, Pfarrhauskeller
Langenbruck
Baugesuch Nr. 0100/2020 Folgendes Baugesuch befindet sich in Bearbeitung: Korkmaz Necati, Oskar Biderstrasse 7, Langenbruck, Parz. Nr. 98, Zweckänderung: alt Geschäftshaus in neu Wohnhaus & Fassadenänderung, Oskar Biderstrasse 7, 4438 Langenbruck
Ausbildungsbeiträge Für Stipendien und Ausbildungsdarlehen ist auf unserer Webseite ein Dokument aufgeschaltet, in dem die Bedingungen und Termine für 2020 publiziert sind. Wer im vorangegangenen Ausbildungsjahr Stipendien oder Darlehen bezogen hat, erhält das Formular zur Erneuerung des Antrags im kommenden März/April zugestellt, sofern die ununterbrochene Ausbildung noch mindestens ein Jahr andauert. Nichtzustellung enthebt nicht von der Einhaltung der Eingabetermine. Antrag über Planungszone 5G Dem Gemeinderat ist ein Antrag zur Errichtung einer Planungszone für Mobilfunkanlagen über dem Gemeindegebiet eingegangen. Mit einer solchen Planungszone soll ein 5G-STOP erzwingt werden. Um zu sehen, ob eine Mehrheit der Bevölkerung diesen Antrag unterstützt, soll er zuerst als erheblich oder nicht erheblich erklärt werden. Stimmt die nächste Einwohnergemeindeversammlung der Erheblichkeit zu, so wird der Gemeinderat eine entsprechende Vorlage ausarbeiten. Kandidaturen Gemeinderatswahl Es haben sich bis anhin folgende Personen für die demissionierenden Gemeinderäte gemeldet und Ihre Dienste für das Amt des Gemeinderates angeboten: • Müller Christoph, Kräheggweg 7, 4438 Langenbruck • Sonderegger Danielle, Bündtenweg 3, 4438 Langenbruck • Weber Hans, Schwengiweg 25, 4438 Langenbruck Die folgenden bisherigen Gemeinderäte stellen sich erneut zur Wahl: • Herzig Hector, Schwengirain 3, 4438 Langenbruck • Kamber Silvia, Hinterbilstein, 4438 Langenbruck • Rossi Claudio, Hintere Hüslimatt 1, 4438 Langenbruck Weitere Kandidaturen werden fortlaufend bekannt gegeben. Gemeinde Langenbruck
Was läuft in Langenbruck Samstag, 25. Januar Jodlerabend, Turnhalle, Nachmittagsvorstellung: 14 Uhr, Abendvorstellung: Nachtessen ab 18.30 Uhr, Konzertbeginn ab 20 Uhr
Veranstaltungen
23. Januar 2020
17. 1. bis 8. 2. 2020
Altrego Singers Liestal Konzert: From «WINTER BLUES» to «SUMMER LOVE» Samstag, 1. Februar 2020, 19.00 Uhr Kath. Kirche Bruder Klaus, Oberdorf
Direktion Reto Vogt
Samstag, 1. Februar 2020 Konzertbeginn 20.00 Uhr | Mehrzweckhalle Reigoldswil Jugendband Föiflybertal & Beginners Band
Weitere Details gemäss Bericht unter «Region Waldenburg»
Racletteplausch
Direktion Reto Vogt
Nachtessen und Kuchenbuffet ab 18.30 Uhr – Tombola Eintritt für Erwachsene und Kinder ab 16 Jahren Fr. 12.– / Familienpreis Fr. 25.– / Kinder ab 6 Jahren Fr. 6.– Reservation: Ticketvorverkauf online auf www.mv-reigoldswil.ch oder telefonisch ab 20. Januar 2020, jeweils Montag und Mittwoch von 10.00 – 12.00 Uhr und 19.00 – 20.30 Uhr unter Tel.: 079 603 18 70
Chorprojekt Jubisingers Leitung Martin von Rütte Sing mit, im regionalen Mega-Chor. Nachfolgechor des Jubichors 175. Probeort: Arlesheim - Beginn: Sa. 1. Feb. 2020 Daten, Infos & Anmeldung auf www.jubisingers.com
24. Januar sowie 25. Januar 2020 ab 17.00 und Samstag ab 11.00 Uhr RESTAURANT FROHSINN Musikalische Gestaltung Schwyzerörgelifründe Ergolz aus Gelterkinden
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WinterSchlussverkauf
Unterhaltungskonzert Musikverein Reigoldswil
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22 ObZ
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Donnerstag, 6. Februar 2020, 19.30 Uhr Gemeindesaal Lausen itt Eintr
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Wir freuen uns über engagierte familienerfahrene Frauen aus Baselland, die interessiert sind bei der Elternhilfe beider Basel freiwillig mitzuwirken. Sie können dabei Ihre in der Familie erworbenen Fähigkeiten und Kenntnisse einbringen und für andere Eltern nutzbar machen. Wir bieten Eltern bei familiären Herausforderungen und Erziehungsfragen ein leicht zugängliches Hilfsangebot. Durch beratende Gespräche und praktische Unterstützung im Familienalltag helfen Sie der Familie ihre familienspezifischen Anliegen anzugehen. Dabei werden Sie fachlich beraten und unterstützt. Dieser Einsatz ist auch für Sie ein Gewinn.
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Haben wir Ihr Interesse geweckt? Gerne geben wir weitere Auskünfte. Elternhilfe beider Basel, Tel. 061 423 96 50, www.elternhilfe.ch
Für unsere Theaterproduktion im März 2021 suchen wir Mitspielerinnen und Mitspieler jeglichen Alters.
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Die Proben beginnen nach den nächsten Sommerferien, je nach Grösse der Rolle mehr oder weniger intensiv (1 oder 2 Abende pro Woche).
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Damit die Stückwahlkommission den Winter hindurch ein passendes Theaterstück finden kann, freuen wir uns jetzt schon, wenn Du Dich bis Ende Januar bei unserem Präsidenten meldest oder noch besser am 10. Februar um 19.30 Uhr im Eingang der Gemeindeverwaltung Bubendorf eintriffst.
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