__MAIN_TEXT__
feature-image

Page 1

16. Januar 2020, 59. Jahrgang, Nr. 03

Die Postfiliale am Bahnhof geht zu Morgen Freitag gehen die letzten Kunden in der Postfiliale an der Seminarstrasse 114 in Wettingen ein und aus. Dann schliesst sie für Privatkunden ihre Tore, wie die Post im vergangenen November angekündigt hat. Die beiden anderen Filialen bleiben vorerst geöffnet. Die Post ist nach wie vor auf der Suche nach einem neuen Standort. Dieser soll 2021 oder 2022 eröffnet werden. (rb) S. 7

Die «Oase» hat den Zuschlag erhalten Die Alterszentrum Würenlos AG hat den Betreiber für das Zentrum ausgewählt. Es ist die Oase Service AG aus Dübendorf ZH. Sie betreibt bereits sechs weitere Alterszentren. Elisabeth Villiger, CEO der Oase Service AG, sagt: «Für die Bewohner soll das Alterszentrum Würenlos ein Zuhause sein, das möglichst viel Lebensnormalität bietet.» (rb) S. 17 INSERATE

PP 5432 Neuenhof Post CH AG

Dorfstrasse 49 ∙ 5430 Wettingen 056 426 42 42 ∙ emil-schmid.ch

Spreitenbach will «Neumatt» nicht Nach knapp einstündiger Diskussion an der nachgeholten Gmeind haben die 917 Stimmberechtigten am Dienstagabend entschieden: Das Projekt Neumatt wird nicht realisiert. MELANIE BÄR

Nach der geheimen Abstimmung gab der Spreitenbacher Gemeindepräsident Valentin Schmid (FDP) um 22.45 Uhr das mit Spannung erwartete Ergebnis bekannt. Mit 590 Nein und 327 Ja hat die Mehrheit der anwesenden Spreitenbacher Stimmbevölkerung die Teilrevision der Bau- und Nutzungsordnung Neumatt deutlich abgelehnt und die Teiländerung des Bauzonenplans Neumatt nicht genehmigt. Die geplanten 500 Mietwohnungen, die 70 Eigentumswohnungen und der Stadtpark können deshalb nicht realisiert werden. S. 11 Teilnehmerrekord: 917 Stimmberechtigte an der Wintergmeind.

Colin Frei


Gemeinde Wettingen

Einwohnerrat, Rechtskraft des Beschlusses betreffend Teiländerung Nutzungsplanung Schutzobjekte (Ortsbild 1+2) vom 14. November 2019 Der Einwohnerrat hat am 14. November 2019 beschlossen: Teiländerung Nutzungsplanung Schutzobjekte (Ortsbild 1 + 2), in Übereinstimmung mit der öffentlichen Auflage. Nach unbenutztem Ablauf der Referendumsfrist wurde dieser Beschluss rechtsgültig. Wer ein schutzwürdiges eigenes Interesse hat, kann gegen diesen Beschluss innert einer nicht erstreckbaren Frist von 30 Tagen seit der amtlichen Publikation im Amtsblatt beim Regierungsrat des Kantons Aargau, Regierungsgebäude, 5001 Aarau, Beschwerde führen. Die nicht erstreckbare Beschwerdefrist von 30 Tagen beginnt am Tag nach der Publikation im Amtsblatt des Kantons Aargau zu laufen. Organisationen gemäss § 4 Abs. 3 Baugesetz (BauG) sind ebenfalls berechtigt, Beschwerde zu führen. Wer es unterlassen hat, im Einwendungsverfahren Einwendungen zu erheben, obwohl Anlass dazu bestanden hätte, kann den vorliegenden Beschluss nicht mehr anfechten (§ 4 Abs. 2 BauG). Vorbehalten bleiben Bestimmungen über die Wiederherstellung bei unverschuldeter Säumnis. Die Unterlagen können während der Beschwerdefrist in der Gemeindeverwaltung eingesehen werden. Die Beschwerdeschrift muss einen Antrag und eine Begründung enthalten, das heisst es ist a) aufzuzeigen, wie der Regierungsrat entscheiden soll, und b) darzulegen, aus welchen Gründen diese andere Entscheidung verlangt wird. Auf eine Beschwerde, welche diesen Anforderungen nicht entspricht, wird nicht eingetreten. Eine Kopie des angefochtenen Entscheids ist der unterzeichneten Beschwerdeschrift beizulegen. Allfällige Beweismittel sind zu bezeichnen und soweit möglich einzureichen. Das Beschwerdeverfahren ist mit einem Kostenrisiko verbunden, das heisst die unterliegende Partei hat in der Regel die Verfahrenskosten sowie gegebenenfalls die gegnerischen Anwaltskosten zu bezahlen. Wettingen, 16. Januar 2020 Gemeinderat Wettingen

Gemeinde Wettingen

Altpapiersammlung Die nächste Altpapiersammlung wird von der Pfadi durchgeführt und findet statt am Samstag, 18. Januar 2020 Das der Sammlung mitzugebende Altpapier ist in gut verschnürten, handlichen ca. 5 kg schweren Bündeln bis spätestens 07.00 Uhr entlang den üblichen Kehrichtdeponiestellen bereitzustellen. Wir danken für Ihre Mithilfe. Werkhof und Entsorgung

Beschluss des Einwohnerrats; Rechtskraft Nach Ablauf der Referendumsfrist sind die vom Einwohnerrat am 14. November 2019 gefassten und in der Limmatwelle vom 21. November 2019 publizierten Beschlüsse in Rechtskraft erwachsen. Wettingen, 16. Januar 2020

Der Gemeinderat

INSTRUMENTE UND MEHR

MIETINSTRUMENTE Landstrasse 52 | 5430 Wettingen | 056 426 72 09 | musik-egloff.ch


3

AUS DEM GEMEINDERAT Gemeindebibliothek In der Gemeindebibliothek finden in der kommenden Woche zwei Anlässe statt. Am Samstag, 18 Januar, um 10.30 Uhr erzählen zwei Bibliothekarinnen mit dem Kamishibai (japanisches Bildtheater) eine Bilderbuchgeschichte. Anschliessend wird eine Kleinigkeit gebastelt. Der Anlass ist für Kinder ab drei Jahren mit Begleitperson. Er dauert zirka 45 Minuten. Zudem findet am Dienstag, 21. Januar, um 20.15 Uhr eine Lesung mit Hansjörg Schertenleib statt. Der Zürcher Schriftsteller liest aus seinem ersten Krimi «Die Hummerzange» und seinem neusten Werk «Palast der Stille». Die Platzzahl ist beschränkt. Eintrittskarten werden seit dem 6. Januar während der Öffnungszeiten in der Bibliothek verkauft. Reservationen sind nicht möglich. Der Eintritt kostet mit einem gültigen Bibliotheksausweis 5 Franken, ansonsten 10 Franken. INSERAT

WETTINGEN

WOCHE NR. 03 DONNERSTAG, 16. JANUAR 2020

Ein Minikreisel mit5 Armen An der Lägernstrasse soll ein kleiner Kreisverkehr für 1,8 Millionen Franken entstehen. DIETER MINDER

Von einer besonderen Situation spricht Gemeinderätin Kirsten Ernst an der Medienorientierung vom vergangenen Montag: Die Lägern-, die Etzel- und die Säntisstrasse münden auf der Höhe des Volgs ineinander. «Wir planen deshalb einen Minikreisel», sagt Ernst, als sie über den Kredit von 1,8 Millionen Franken informiert. Ab dem 2. Quartal 2020 sollen die Mängel behoben werden. Voraussetzung: Der Einwohnerrat genehmigt den Kredit. Mit dem Geld werden die Strassen, die Kanalisation und die öffentliche Beleuchtung saniert. Die Gesamtkosten liegen bei 3 Millionen Franken. Weil nicht mehr nach dem Bruttoprinzip gerechnet wird, hat das Parlament nur noch über den Anteil der Einwohnergemeinde zu entscheiden. Die Elektrizitätswerke Wettingen AG wird für die Er-

«Der Zugang für Fussgänger und Velofahrer sollte immer gewährleistet sein.» KIRSTEN ERNST, GEMEINDERÄTIN

Gemeinderätin Kirsten Ernst zeigt auf einem Ortsplan von Wettingen, wo der Minikreisel gebaut werden soll. Dieter Minder hauses Zehntenhof. «Mit dem Lehrplan 21 werden Textiles und Technisches Gestalten wieder eingeführt», begründet Gemeinderat Marin Egloff den Kreditantrag für den Ausbau des Schulhauses. Der Einwohnerrat soll dafür 921 000 Franken bewilligen. Vor allem in der Bezirksschule gebe es keine geeigneten Räume für Textiles und Technisches Gestalten (TTG). Deshalb sollen diese Fächer den Bezirksschülern im «Zehntenhof» unterrichtet werden. Der «Zehntenhof» wurde von 2015 bis 2017 für 22,3 Millionen Franken gebaut. Als Reserve wurde im Nordtrakt ein Untergeschoss erstellt, aber nicht ausgebaut. Mit dem neuen Lehrplan ist der Bedarf eingetreten. Die Räume im dritten Obergeschoss des Schulhauses reichen für den zusätzlichen Unterricht nicht. Deshalb sollen im Untergeschoss drei zusätzliche Werkräume für die Mittelstufe eingerichtet werden. Die neuen Schulräume sollen für das Schuljahr 2020/2021 bereit sein. Deshalb soll, die Zustimmung des Parlaments vorausgesetzt, am 30. November mit den Bauarbeiten begonnen werden. «Vorgesehen ist, dass der Unterricht auf das Schuljahr 2023/2024 wieder an die Bezirksschule zurückverlegt wird», sagt Egloff.

neuerung der Strom- und Wasserleitungen 908 000 Franken aufwenden. Swisscom und UPC beabsichtigen, ihre Netze für 89 000 Franken beziehungsweise 20 000 Franken zu erneuern. Separat ausgewiesen wird der Strassenbau der Eigenstrasse. Hier wird die Gemeinde mit den Eigentümern das weitere Vorgehen diskutieren. Falls sie bereit sind, 178 000 Franken aufzuwenden, erhält die Strasse einen neuen Oberbau. Danach ist die Gemeinde bereit, die Strasse zu übernehmen. Andernfalls wird sie nur einen Graben ausheben, die Leitungen verlegen und wieder zuteeren. Die Bauzeit dürfte 15 Monate dauern. Der Verkehr wird in dieser Zeit teilweise umgeleitet. «Der Zugang für Fuss- ZWEI WEITERE TRAKTANDEN an der gänger und Velofahrer sollte im- Medienorientierung waren die mer gewährleistet sein», sagt Ernst. Limmattalbahn (LTB) und das Regionale Verkehrskonzept OstaarDER GEMEINDERAT informierte gau (Oase). «Im Abschnitt Wettinauch über den Ausbau des Schul- gen geht eines nicht ohne das an-

dere», betont Gemeindeammann Roland Kuster. Der Gemeinderat will, dass beide Projekte in eine Richtplanvorlage zusammengeführt werde: «Es braucht ein politisch und finanziell nicht trennbares Paket.» Für den Gemeinderat sei die LTB unverzichtbar. Sie sei das passende Transportmittel in der Region. «Es geht nicht darum, schneller nach Zürich zu kommen, dafür haben wir die SBB.» Es sei die Aufgabe des Trams, die Wohnsiedlungen mit den Arbeitsorten zu verbinden. Deshalb werde die Station Tägi eine zentrale Funktion im Umsteigeverkehr zwischen SBB und LTB erhalten. MIT DEM PROJEKT Oase soll vor al-

lem die Stadt Baden vom Verkehr entlastet werden. Dazu schreibt der Gemeinderat: «Wettingen unterstützt die Zentrumsentlastung Badens mit dem Martinsbergtunnel.» Eine Schlüsselrolle komme dabei der Leistungssteigerung des Autobahnanschlusses Neuenhof/Wettingen zu. Eine neue Brücke über die Limmat, im Bereich des Lidls an der Schwimmbadstrasse, lehnt der Gemeinderat ab. Diese Brücke würde den notwendigen Umsteigeeffekt auf den öffentlichen Verkehr sowie den Fuss- und Veloverkehr zunichtemachen. Ebenso lehnt er die Sperrung der Hochbrücke für den motorisierten Individualverkehr (MIV) ab. Die Kappung der historischen Verbindung sei für Baden und Wettingen mit deutlich mehr Risiken als Chancen verbunden.


WETTINGEN

ErwarderHüterder

LANDAMMANNFEIER

Wädi Egloff betreute über vier Jahrzehnte den Wettinger Rebberg – sogar über die Pension hinaus. Nun tritt er in den Ruhestand.

SIBYLLE EGLOFF

Bei einem Teller Rüebli- oder Gerstensuppe, Musik der Tambouren, Trychler und Harmonie, feierte die Bevölkerung am Dienstagabend den Landammann Markus Dieth. Zubereitet wurden die 450 Portionen Suppe von den «Wettinger Chuchimanne» in einer holzbefeuerten Feldküche. Die Essens-Auswahl kommt nicht von ungefähr: Die Gerstensuppe, weil Markus Dieth als Davoser aus dem Bündnerland stammt und die Rüeblisuppe «ist doch klar: unserem Aargau», so die «Chuchimanne». «Diese Vielfalt kann zu einer Einheit verschmelzen», sagte Dieth in seiner Ansprache. Er habe sich gefreut, dass am Dienstag nicht nur die Wettinger-, Aargauer- und Schweizerfahnen, sondern bei sich zu Hause auch die Bündnerfahne gehievt wurde. Im Anschluss an die Bevölkerungsfeier in der Turnhalle der Bezirksschule, feierten die geladenen Gäste in der Löwenscheune im Kloster. Text: Melanie Bär, Foto: Sandra Ardizzone.

INSERAT

Mietverbandsinitiative

NEIN

«Staatliche Eingriffe im Wohnungsmarkt sind teuer, bürokratisch und unfair: So wird der Staat zu Ausgaben gezwungen, welche am tatsächlichen Bedarf vor Ort vorbeigehen.» Michaela Huser, Grossrätin SVP, Wettingen

Über der Lägern ist der Himmel wolkenverhangen. Wädi Egloff steht auf der Mooshaldenstrasse, sein Blick schweift durch den Wettinger Rebberg. «Im Mai beginnt wieder die grosse Arbeit», sagt er, als er zwischen den Rebstöcken durchspaziert. 43 Jahre lang betreute er den gemeindeeigenen Weinberg und kümmerte sich um eine Hektare Rebland, verteilt auf acht Parzellen an vier verschiedenen Standorten. Doch dieses Jahr ist Schluss damit. Anfang Jahr hat er die Aufgabe seinem Nachfolger Benedikt Egloff übergeben. Der Chef der Wettinger Klostergärtnerei wird nun auch den Rebberg pflegen. Wädi Egloff ist seit Ende Dezember 2019 im Ruhestand. Pensioniert wäre der 68-Jährige eigentlich schon vor drei Jahren geworden. «Doch weil sich so schnell keine Fachkräfte fanden, die bereit für den Knochenjob im Rebberg waren, blieb ich so lange wie nötig», sagt Egloff. Der Rebbau habe ihm immer Spass gemacht. «Jedes Jahr war eine neue Herausforderung und ich hatte den Ansporn, die Qualität stets zu verbessern», sagt Egloff. Seinem Nachfolger wird er dieses Jahr aber noch mit Rat und Tat zur Seite stehen. DIE LEIDENSCHAFT für den Weinbau bekam er in die Wiege gelegt. Er wuchs mit 16 Geschwistern auf dem Bauernhof Grafeguet auf. Seine Familie besass einen Rebberg, auf dem sein Bruder Hubert noch heute Weinbau betreibt. Am 1. März 1977 trat Egloff die Stelle als Gemeindewinzer an. Zuvor war ein Lehrer, der im Wettinger Kloster unterrichtete, im Nebenamt dafür zuständig. Zu seinen Aufgaben gehörten aber auch Grabarbeiten auf dem alten Friedhof und später bei der Brunnenwiese sowie der Winterdienst. Auf Egloff wartete im Rebberg zu Beginn viel Arbeit. «Die Rebstöcke

Wädi Egloff war 43 Jahre Gemeindewinzer waren alle schon relativ alt und trugen nicht mehr so viele Trauben. Ich musste sie sukzessiv erneuern», erzählt der Winzer. Dieser Schritt lohnte sich. Egloff verbesserte die Qualität der Trauben vorzu. «2019 brachte ich es auf 95 Grad Öchsle bei einem Ertrag von rund 9 Tonnen Trauben.» Insgesamt erntete er in den 43 Jahren 259 Tonnen Trauben. Am meisten

«Es ist toll, dass ich meine Arbeit mit einem so positiven Ergebnis abschliessen kann.» WÄDI EGLOFF, EHEMALIGER GEMEINDEWINZER

Ertrag erzielte er im Jahr 1986 mit 10,4 Tonnen Trauben. Auf dem Rebland der Gemeinde wachsen die Traubensorten Riesling Silvaner, Cabernet Dorsa und Blauburgunder. Daraus entsteht der bekannte Wettinger Ratsherrenwein. Gepresst, gekeltert und abgefüllt wurde der Wein bis anhin von Egloffs Cousin Meinrad


WOCHE NR. 03 DONNERSTAG, 16. JANUAR 2020

5

Wettinger Reben

Über 100 Mitglieder des HGV Wettingen nahmen am Apéro teil. Stefan Biedermann

In Brocki angestossen Die Mitglieder des Handels- und Gewerbevereins trafen sich zum Neujahrsapéro. STEFAN BIEDERMANN

von Wettingen. In dieser Zeit erntete er 259 Tonnen Trauben.

Sibylle Egloff

Den Zwischenfällen zum Trotz Steimer. Künftig wird die Gemeinde Wettingen mit dem Weingut brachte Egloff die meisten der 43 Jürg Wetzel in Ennetbaden zu- Weinjahre erfolgreich über die Bühne. So auch sein letztes. «2019 sammenarbeiten. war erntetechnisch qualitativ EGLOFF WAR jedoch auch vor Miss- und quantitativ eines der besten erfolgen nicht gefeit. «1981 schaff- Jahre. Es ist toll, dass ich meine te ich es aufgrund von Frostschä- Arbeit mit einem so positiven Erden mit 1,5 Tonnen Trauben nur gebnis abschliessen kann», sagt auf 10 Prozent der üblichen Men- Egloff. Er freue sich nun, seinen ge», erinnert er sich. Auch wenn Ruhestand gemeinsam mit seiner man viel Mühe und Arbeit in den Frau Maria zu verbringen. «In den Rebbau stecke, am Ende sei man letzten Jahren konnte ich in der auf die Gunst der Natur angewie- Hochsaison zwischen Mai und sen, lautet sein Fazit. «Da ich bei August nie Ferien machen.» Er geder Gemeinde angestellt war, traf niesse nun diese Freiheit. «Ich es mich jedoch nicht so hart wie kann es lockerer nehmen und Berufswinzer, die vom Verkauf le- bin nicht mehr an Termine geben.» 2014 war ebenso kein gutes bunden», sagt Egloff. Töff fahren Weinjahr. «Das damals neue wolle er zum Beispiel. «Und auch Spritzmittel zur Bekämpfung von mein Jack Russell Chedy hält Pilzkrankheiten sorgte für Wachs- mich auf Trab.» Dem Rebberg so ganz den Rütumsstörungen. Ich hatte einen Ausfall von 50 bis 60 Prozent», cken kehren will Egloff dieses sagt Egloff. Zu denken gab ihm in Jahr aber noch nicht. Am Räbhüsdiesen vier Jahrzehnten auch der li-Sonntig wird er mit Familie und Konkurrenzkampf in der Wein- Freunden wieder ein Beizli betreibranche. «Der regionale Wein ver- ben und Hamburger servieren. kauft sich immer schlechter. «Dann erfahre ich zudem, wie den Grund dafür sind die günstigen Leuten mein letzter Wein schmeckt.» ausländischen Produkte.»

Über 100 Vertreterinnen und Vertreter des Handels- und Gewerbevereins Wettingen (HGV) stiessen am 7. Januar auf das neue Jahr in der Brockenstube der Emil Schmid AG an. Nach einem Rund-

gang empfing das ganze Team von Onkel Tom’s Brocki die HGVMitglieder mit einem Apéro riche. Nach der Begrüssung durch ein HGV-Präsidiumsmitglied vermittelte Betriebsleiter Martin Gilgen einen Einblick in die Aktivitäten der Brockenstube. Die Gästeschar stöberte mit Interesse in den verborgenen Schätzen. Gemeinderat Philippe Rey kaufte sich zum Beispiel einen Nussknacker.

LESERBRIEF Budget 2020 Wettingen Ich sorge mich um das Wohlergehen der Einwohner von Wettingen. Im Einwohnerrat wurde entschieden, den Gemeindesteuerfuss um fünf Prozent zu erhöhen. Als Gründe werden angegeben, dass zu wenig Geld vorhanden ist, damit wir unsere Schulden zurückzahlen können, und deshalb braucht es eine Erhöhung der Einnahmen (Steuergelder). Dies ist der einfachste Weg, aber nicht korrekt in der Aussage! Das Geld ist vorhanden, nur wird es in Wettingen verschwendet. Man finanziert grössere Projekte, ohne eine saubere Kostenkontrolle zu machen, und praktisch jedes Mal benötigt man weitere Kredite, weil das Projekt so trotzdem nicht gestemmt werden kann. Fazit: Entweder man hat falsch gerechnet beim Start oder schlichtweg absichtlich so gerechnet, weil man nachher eh mit der Aufstockung der Finanzierung rechnen kann. Man lässt ja angefangene Objekte nicht einfach stehen. Änderungen der Reglemente in der Verwaltung und Projekte wie «Lova1» und «Lova2», die dann nicht umgesetzt werden, führen zu übermässigen Steigerungen der Lohnkosten. Jedes Projekt muss einer

sorgfältigeren Prüfung unterzogen werden. Man kann mit einer konservativeren Ausgabepolitik sehr viel erreichen, ohne dass man die Steuern erhöhen muss. Andrea Bova, Wettingen INSERAT


Publireportagen stehen ausserhalb der redaktionellen Verantwortung; Informationen erhalten Sie beim Verlag der Limmatwelle, brigitte.gaehwiler@chmedia.ch, Tel. 079 798 17 86.

Publireportage

DR. BAHRI ADIS ZAHNÄRZTE

Fehlstellungen beeinträchtigen die Funktionalität Die Praxis von Dr. med. dent. Bahri Adis Zahnärzte in Wettingen ist auch die Adresse, wenn es um Kieferorthopädie geht – und zwar bei Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen. Bei den Zähnen spielt nicht nur die Funktionalität eine grosse Rolle, sondern auch die Ästhetik. Die Funktionalität kann auch bei totaler Zahngesundheit beeinträchtigt sein – etwa durch Fehlstellungen. «Diese Fehlstellungen bei Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen können wir in unserer Praxis durch unseren Kieferorthopäden Dr. Joachim Stickel korrigieren und begradigen lassen. Dank seiner jahrelangen Erfahrung und Kompetenz kann die ganze Bandbreite an Kieferorthopädie mit verschiedensten

zichten möchten. Eine weitere Möglichkeit ist Invisalign. Bei dieser Behandlungsmethode werden die Zähne mit einer Reihe von herausnehmbaren Alignern begradigt, die so gut wie unsichtbar sind. Sie werden individuell für den Träger, die Trägerin angefertigt. Alle zwei Wochen wechselt man zu einem neuen Aligner-Set, sodass sich die Zähne nach und nach in die vorgesehene Position bewegen. Damit man wieder zu einem selbstbewussten Lächeln zurückfindet. Dr. Bahri Adis Zahnärzte bieten die ganze Bandbreite an – von der Kinderzahnheilkunde über KieferDr. med. dent. Joachim Stickel: Der Experte für Kieferorthopädie. Foto: zvg orthopädie bis hin zu Implantaten Behandlungsmöglichkeiten ange- steht auch für hohen Tragekomfort und Knochenaufbau. boten werden», sagt Dr. med. dent. und eine zuverlässige Korrektur. Sie Bahri Adis. So kommen etwa die ist zudem für jedes Lebensalter ge- Dr. med. dent. Bahri Adis Zahnärzte klassischen «brackets» zum Einsatz eignet. Das macht sie ideal für alle, Sanitas Dental Care AG oder aber die Incognito-Zahnspan- die aus ästhetischen, privaten oder Dorfstrasse 28 ge, die an der Zahninnenseite ange- beruflichen Gründen auf die be- 5430 Wettingen bracht wird. Dadurch ist die Spange rühmte «Schneekette», nicht aber Tel. 056 426 92 92 nicht nur unsichtbar, sondern sie auf gerade, regelmässige Zähne ver- www.bahri-adis.ch

ANZEIGE

WETTINGEN975.CH

10 TAGE

250 000 BESUCHER

70 FESTBEIZEN BARS & STREETFOOD

3 FEST-ATMOSPHÄREN LUNAPARK | OPENAIR-KONZERTARENA KULTURBÜHNE | JUGENDDORF

WETTINGEN975

CITY GARAGE WETTINGEN

POWER FÜR WETTINGEN

ELEKTROINSTALLATIONEN KOMMUNIKATIONSANLAGEN www.elinag.ch


7

WETTINGEN

WOCHE NR. 03 DONNERSTAG, 16. JANUAR 2020

VERMISCHTES FIGURENTHEATER IM GLURI-SUTERHUUS Mit einem Maskenspiel ver-

suchen sich zwei Spieler mit dem Thema Demenz in verschiedenen Sequenzen auseinanderzusetzen. Das Stück trägt den Namen «Die Gartenbank» und ist für Erwachsene. Es wird am Freitag, 17. Januar, um 20.30 Uhr im Figurentheater im Gluri-Suter-Huus aufgeführt. Vorverkauf unter: www.eventfrog.ch; Reservation bei : Librium Baden, Tel. 056 222 46 66.

«Wettingen 1» schliesst Morgen Freitag gehen die letzten Kunden in der Postfiliale an der Seminarstrasse 114 ein und aus. Ein Besuch.

RAHEL BÜHLER

Die Botschaft erreichte die Wet-

MIDLIFEPARTY – TANZEN FÜR EINEN tinger und Wettingerinnen Mitte GUTEN ZWECK Am Samstag, 18. Ja- November: Die Post kündigte an,

nuar, findet die legendäre Midlifeparty, organisiert durch die Rottary-Clubs Wettingen und Wettingen-Heitersberg, in der Stanzerei in Baden statt. Türöffnung ist um 20 Uhr. Von 21 bis 23 Uhr spielt die Soul- und Funk-Band Nose Ahead und ab 23 Uhr legen die beiden DJs Kili & Hartmut Sounds von den 1950ern bis 2019 auf. DER KLARINETTENCHOR führt am

Samstag, 18. Januar, um 20 Uhr und am Sonntag, 19. Januar, um 17 Uhr sein Konzert «Smile» auf. Die 35 Klarinettistinnen und Klarinettisten erzählen die Geschichte von Timmy und seinem Wäschetrockner und zeigen, wie komisch das Zusammenspiel mit einer Djembetrommel klingen kann.

im Januar die Filiale Wettingen 1 an der Seminarstrasse 114 zu schliessen. Grund dafür sind die rückläufigen Kundenbesuche in den vergangenen Jahren, liess die Post damals verlauten. Nun ist es so weit. Morgen Freitag macht die Filiale an der Seminarstrasse zu. Ein Besuch vergangene Woche zeigt: Die Kunden scheinen nicht Freude an der neuen Lösung zu haben. «Ich finde es schade, dass die Filiale hier zugeht», meint ein 30-jähriger Wettinger, der seinen Namen nicht in der Zeitung lesen möchte. «Wenn man hier in der Nähe wohnt, ist es einfach, rasch hier vorbeizukommen.» Er nutze die Postfiliale etwa sechsmal pro Monat. Heute habe er ein Päckli aufgegeben.

«GRUPPE JUNGER MÜTTER» Seit dem AUCH DIE WETTINGERIN Esther Jung-

1. Januar heisst die «Gruppe junger Mütter» neu «Familienstern». Die Untergruppe der Frauengemeinschaften St. Anton und St. Sebastian organisiert seit über 40 Jahren ein Programm für Eltern mit Kindern im Alter von null bis etwa zehn Jahren. Mit dem neuen Namen sollen auch die vielen Väter einbezogen werden, die die Angebote besuchen, und er betont, dass der «Familienstern» eine Gruppierung für die ganze Familie ist. Der Namensbestandteil «Stern» betont zudem die Verwurzelung in der Gemeinde und Kirchgemeinde Wettingen, dem «Stern an der Limmat». Der nächste Anlass ist der Krabbelgottesdienst «Sterneziit». Er findet am Sonntag, 19. Januar, um 9.30 Uhr in der Kirche St. Sebastian statt. HYPNOSE-INFO-ABEND Wie funktio-

niert das Gehirn? Wie kann man die Kraft des Unterbewusstseins nutzen? Der Info-Anlass findet am Donnerstag, 23. Januar, 20.15 Uhr in der Gemeindebibliothek statt. Der Eintritt kostet 10 Franken.

hardt sagt: «Ich finde es schrecklich, dass die Filiale zugeht. Das ist schon jahrelang unsere Hauptpost.» Sie gehe zweimal im Monat auf die Post. Stets, um Einzahlungen zu machen oder Bargeld abzuheben. Mirk Mohammed, 31, ebenfalls aus Wettingen, sagt: «Ich finde es schade für die Mitarbeitenden.» Laut Post-Sprecher Markus Werner habe sich für alle Mitarbeitenden eine Lösung gefunden: «Sechs der sieben Mitarbeitenden beschäftigt die Post in anderen Filialen in der Region weiter. Ein Mitarbeiter geht in Pension.» Viele Reaktionen von verärgerten Kunden hat es gemäss Werner nach der Ankündigung der Schliessung nicht gegeben. «Wir bieten in Wettingen nach wie vor eine attraktive Lösung an. Ich denke, deshalb blieb es ruhig.» Damit meint er die Auslagerung der Postdienstleistungen in den Volg an der Lägernstrasse 19. Ab dem 20. Januar können Postkunden dort ihre Geschäfte tätigen. Der Volg hat dafür die Öffnungszeiten er-

Morgen hat die Postfiliale an der Seminarstrasse 114 zum letzten Mal geöffnet. Fortan gibt es nur noch einen Container für Geschäftskunden. Was mit der Liegenschaft geschieht, ist noch offen. Rahel Bühler weitert. Esther Junghard meint, man müsse nun schauen, wie sich diese Lösung entwickle. Sie selbst werde sie nicht nutzen und auf eine der anderen beiden momentan noch existierenden Postfilialen in Wettingen ausweichen. Roland Kuster, Gemeindeammann von Wettingen, sagt: «Die drei bisherigen Postfilialen hatten sehr unterschiedliche und damit nicht unbedingt servicefreundliche Öffnungszeiten. Mit der Aufwertung der Poststelle Langenstein mit erweitertem Dienstleistungsangebot haben wir weiterhin eine bediente Poststelle.» Zusammen mit der Agenturlösung an der Lägernstrasse und der Geschäftskundenstelle sei dies ein Mehrwert gegenüber der bisherigen Lösung. Der Gemeinderat sei sehr froh, dass die Gemeinde weiterhin eine bediente Postfiliale hat. WAS PASSIERT mit der Liegen-

schaft an der Seminarstrasse 114? Seit vergangenem Montag können Geschäftskunden in einem Container, der sich auf der Rückseite des Gebäudes befindet, ihre Briefe und Päckli aufgeben. Macht die eigentliche Filiale zu, bleibt

nur noch der Container für die Geschäftskunden übrig. Die Liegenschaft selbst gehört der Post. Wie sie in Zukunft genutzt wird, ist noch offen: «Die Post ist natürlich bestrebt, nicht mehr benötigte Räume einer neuen Nutzung zuzuführen», sagt Werner. Kuster ergänzt: «Im Zusammenhang mit der Entwicklung des Bahnhofareals wird das heutige Postgebäude eine bauliche Veränderung erfahren.» Die Schliessung der Poststelle an der Seminarstrasse ist nicht die einzige Änderung, die die Post im vergangenen Herbst angekündigt hat. In Wettingen gibt es noch zwei weitere Filialen: eine an der Bahnhofstrasse 92 und eine an der Staffelstrasse 62. Beide Filialen sollen in den nächsten Jahren ebenfalls schliessen. Dafür soll es 2021 oder 2022 im gleichen Quartier eine neue, moderne Filiale geben, die die beiden vorherigen ersetzt. Einen geeigneten Standort dafür hat die Post laut Werner auch noch nicht gefunden. Er rechnet nicht damit, dass dies in den nächsten Wochen der Fall sein wird. «Die Suche braucht etwas Zeit.»


NEUENHOF

«Hauptsache, man ist im

AUS DEM GEMEINDERAT «Schnägge-Beiz 2.0» – Informationsveranstaltung vom 30. Januar Dem OK der «Schnägge-Beiz 2.0» ist es ein Anliegen, die Neuenhofer Dorfvereine sowie weitere Interessierte anlässlich des Wettinger 975-Jahr-Jubiläumsfests vom 13. bis 23. August über den aktuellen Stand der Vorbereitungsarbeiten zu orientieren. Deshalb sind alle herzlich zur Informationsveranstaltung am Donnerstag, 30. Januar, 19 Uhr in den Peterskeller in Neuenhof eingeladen. Im Anschluss an die Informationsveranstaltung wird ein kleiner Apéro organisiert. Auf den Webseiten der Gemeinde Neuenhof (www.neuenhof.ch) sowie der «Schnägge-Beiz 2.0» (www.schnaegge-beiz.ch) sind weitere Informationen zur obenerwähnten Informationsveranstaltung oder allgemein zum Wettinger Jubiläumsfest zu finden. Das OK der «Schnägge-Beiz 2.0» freut sich über zahlreiches Erscheinen.

Marie Zobrist wird morgen Freitag 90 Jahre alt. Sie kann es selbst kaum glauben, dass sie nun so alt ist.

MELANIE BORTER

«Ich finde, ich hatte ein schönes Leben. Anstrengend, aber schön», erzählt die bald 90-Jährige beim Besuch in ihrer Wohnung am Chrüzlibergweg. «Unglaublich, dass ich nun 90 werde», sagt die Seniorin und bestätigt: «Ja, ich wohne hier alleine.» Sie fühle sich sehr wohl im Quartier. Alleine fühle sie sich in der hellen Wohnung mit grossem Balkon nicht. Ihr Sohn Beat wohne mit seiner Familie unweit in jenem Haus am Brühlweg, wo sie früher gewohnt habe. Einmal in der Woche geht die Tochter oder die Schwiegertochter mit ihr einkaufen. Montags geht sie nach Baden und isst mit einer Freundin in der Migros zu Mittag.

ANZEIGEN

GEMEINDE NEUENHOF

Baugesuchspublikation

ZOBRIST IST eine positive Person.

Baugesuch Nr. 2020–0001 Bauherrschaft: Rupaal Immo AG Industriestrasse 14 5432 Neuenhof Lage: Parzelle 282, Industriestrasse 14 5432 Neuenhof Bauvorhaben: Neubeschriftung bestehender Reklametafeln

Auf die Frage, ob es ihr gesundheitlich gut gehe, antwortet sie mit einem ehrlichen «Ja». «Mal abgesehen von der Dialyse», fügt sie an. Dreimal in der Woche fährt sie mit dem Fahrdienst des Roten Kreuzes ins Kantonsspital Baden zur Dialyse. «Das dauert etwa drei, vier Stunden», erzählt sie. Danach ist sie jeweils sehr müde. «Diese Tage sind weg. Aber bereits am Tag darauf geht es mir sehr gut. So

Gestützt auf § 60 Abs. 2 BauG und § 54 Abs. 3 BauV liegen die Pläne während der Zeit vom 16. Januar 2020 – 17. Februar 2020 im Gemeindehaus, Abteilung Bau und Planung, 2. Stock, öffentlich auf. Einwendungen können während der gesetzlichen Auflagefrist (30 Tage) beim Gemeinderat erhoben werden. Sie haben einen Antrag, eine Begründung sowie ein Begehren zu enthalten. Allfällige Beweismittel sind beizuziehen und soweit möglich beizulegen.

wie jetzt», sagt sie lächelnd und fügt an: «Hauptsache, man ist im Kopf zwäg.» Marie Zobrist wuchs in Hausen bei Brugg als Mittlere von fünf Kindern auf. Ihr Vater verstarb bereits während der Kriegsjahre an einer Lungenentzündung. «Das war hart für meine Mutter. Denn damals gab es nichts von der Gemeinde, keine Unterstützung. Man wusste bloss, wenn es nicht reicht, werden einem die Kinder weggenommen.» So weit kam es nicht. «Wir waren Selbstversorger», erklärt sie. Beim Bauern mussten sie und ihre vier Geschwister mitanpacken. «Gut sind wir so aufgewachsen, so wird man kräftig», findet die bald 90-Jährige heute. Kurz nach Kriegsende durfte sie eine Schneiderlehre machen. Ihre Mutter war der Meinung, das käme dann der ganzen Familie zugute, wenn sie Kleider nähen könne. «Damals musste man fürs Praktische schauen.» An das Jahr in Lausanne nach dem Lehrabschluss erinnert sich Zobrist sehr gerne. Schnell fand sie im Welschland Anschluss. «Ich hatte schon immer gerne Menschen um mich», erklärt sie. Nach diesem Jahr arbeitete sie in einem Modehaus in Zürich. Im Zug, auf dem Weg zur Arbeit, lernte sie ihren späteren Mann kennen. Dieser war Elektriker, zuerst mit eigenem Laden, danach als Angestellter bei der BBC. «So kamen wir nach Baden», berichtet Zobrist. Als ihr Mann einen Berufsunfall hatte und deshalb nicht mehr als Elektriker arbeiten woll-

ANZEIGEN

9. Februar 2020 Leiter Facility Management in einem Pflegezentrum Feuerwehrkommandant Tatkräftig und entschlossen! Führungsstark, aber auch stark im Team! Sachorientiert und engagiert!

Tim Voser

uenhof in den Gemeinderat Ne

kunft gestalten! Zu n, ge ti äl w be t ar w Gegen r.ch rt – kompetent teamfähig – zielorientie

Auch unterstützt vom hof Gewerbeverein Neuen

ww w.timvose

Das zählt, darum

Daniel Burger

in den Gemeinderat

Die Neuenhoferin Marie Zobrist feiert am te, entschied das Paar, das Milchlädeli in Neuenhof zu übernehmen. «Unsere Töchter Silvia und Margrit waren damals noch ganz klein, der Sohn Beat noch nicht mal auf der Welt», erinnert sich Zobrist. Das war 1964. 16 Jahre lang führten sie gemeinsam das Milchlädeli in Neuenhof, «bis es keine Bauern mehr gab». VOR 13 JAHREN starb ihr Mann an

Parkinson. «Eine schreckliche Krankheit.» Zobrist pflegte ihn, solange es ging, zu Hause. Damals war sie selbst schon über 70 Jahre


WOCHE NR. 03 DONNERSTAG, 16. JANUAR 2020

Kopf zwäg»

17. Januar ihren 90. Geburtstag. Sie fühle sich wohl im Chrüzliberg-Quartier.

9

WAHLEN: GEMEINDERAT UND STIMMENZÄHLER Stimmenzähler: GLP nominiert Christoph Meier als Kandidaten für die Stimmenzähler-Ersatzwahl vom 9. Februar in Neuenhof. Die Partei möchte damit zum ersten Mal auch in Neuenhof im politischen Betrieb vertreten sein. Christoph Meier ist Biologe und arbeitet bei der Vogelwarte Sempach. Er ist in der Region Baden aufgewachsen und vor etwas mehr als einem Jahr mit seiner Frau nach Neuenhof gezogen. Seit März ist er Vater eines Sohnes. Es ist sein Wunsch, sich in seiner neuen Wohngemeinde im politischen Leben einbringen zu dürfen. Stimmenzähler ist ein ideales Amt dazu, weil man so das Abstimmungsverhalten der Gemeinde miterlebt.

Melanie Borter

alt. «Der letzte Monat war besonders hart», erinnert sie sich. Neuenhof habe sich schon verändert, seit sie 1964 hierhergezo-

Zobrist ist nicht nur Grossmutter von acht Enkelkindern, sondern bereits vierfache Urgrossmutter. Sie mag es, wenn die Familie zusammenkommt. «Bereits meine Mutter hielt die Familie gern zusammen, «Ich finde, ich hatte ein das habe ich wohl von ihr», sagt sie. So freut es Marie Zobrist besonders, schönes Leben. Andass sich anlässlich ihres runden strengend, aber schön.» Geburtstages am Sonntag die Familie zum Brunch trifft. Morgen FreiMARIE ZOBRIST tag, 17. Januar, an ihrem Geburtstag selbst, hat sie ein paar Freunde und gen sei, sagt Zobrist. Es wurde viel Nachbarn eingeladen. Denn immer gebaut. «Und es hat so viele Spiel- noch hat Marie Zobrist gerne Menplätze heute. Das ist doch schön.» schen um sich.

– Wasserenthärtung – Reparaturen

– Boilerentkalkung – Badumbauten

Cristofero Callerame Hürdlistrasse 7 5436 Würenlos

Telefon 056 610 16 13 Mobile 076 365 46 56 cris.sanitaer@gmail.com

SP Neuenhof unterstützt Christoph Güdel bei der Ersatzwahl Gemeinderat vom 9. Februar Bei einem internen Hearing der SP Neuenhof stellte sich Christoph Güdel (Grüne) vor. Güdel ist 34-jährig, Sekundarlehrer und wohnhaft in der Webermühle. Auf die zahlreichen, teils kniffligen Fragen erwies sich Christoph Güdel als ein ausgewiesener, sympathischer und erfahrener Kandidat. Erfreulich, dass es angesichts von 7 (!) Kandidaten zu einer Kampfwahl kommen wird und nicht zu einer sogenannten stillen Wahl. Die Bürgerinnen und Bürger von Neuenhof haben daher eine echte Auswahl. Wir hoffen, dass Links-Grün nach jahrelanger Abwesenheit im Gemeinderat endlich wieder vertreten sein wird. Wir appellieren an die Stimmbürgerinnen und Stimmbürger von Neuenhof: Unterstützen Sie uns und wählen Sie Christoph Güdel in den Gemeinderat. Abschliessend wünsche ich persönlich Martin Uebelhart einen vollen Erfolg für seine Kandidatur als Gemeinderat und als neuen Gemeindeammann. Geri Röthlisberger, Präsident SP Neuenhof

Martin Uebelhart als Gemeinderat und Gemeindeammann Martin Uebelhart ist im solothurnischen Oberbuchsiten aufgewachsen und vor rund 30 Jahren in

Neuenhof zugezogen. Er ist verheiratet und hat zwei erwachsene Töchter. Nach seinem Studium zum diplomierten Maschineningenieur HTL in Burgdorf hat er sich an der Ingenieurschule Zürich in einem berufsbegleitenden Nachdiplomstudium zum diplomierten Wirtschaftsingenieur ISZ/STV weitergebildet. Seit 16 Jahren arbeitet Martin Uebelhart bei der Huba Control AG in Würenlos als Area Sales Manager und als Leiter Verkaufsinnendienst. Seit Martin Uebelhart in Neuenhof wohnhaft ist, ist er ein aktives Mitglied der «Schnäggebühni Neuenhof», wo ich ihn kennen und schätzen gelernt habe. Als Schauspieler oder Regisseur des Jahrestheaters konnte man ihn auf der Bühne schon einige Male bewundern. Vom Frühjahr bis in den Herbst ist Martin Uebelhart oft bei seiner grossen Leidenschaft, dem Radfahren, in der weiteren Umgebung von Neuenhof anzutreffen. Im Winter ist er mit seiner Familie im Wallis am Skifahren. In den wärmeren Jahreszeiten liebt er es, seinen Garten in Schuss zu halten. Bekannt ist Martin Uebelhart in Neuenhof vor allem als langjähriger Präsident der Finanz- und Geschäftsprüfungskommission. Durch seine Erfahrungen in seiner verantwortungsvollen Tätigkeit bei der Huba Control, aber auch durch seine langjährige Tätigkeit als Präsident der Fiko/GPK bringt Martin Uebelhart die besten Voraussetzungen mit, um als Gemeindeammann im besten Sinn für Neuenhof zu wirken. Mit seinen Kenntnissen in Finanzfragen wird er wesentlich dazu beitragen, dass sich Neuenhof wieder in ruhigere Finanzgewässer begibt. Aus diesen Gründen empfehle ich allen Wählerinnen und Wählern von Neuenhof mit Überzeugung, Martin Uebelhart in den Gemeinderat und als Gemeindeammann zu wählen. Martin Thalmann, Wettingen


NEUENHOF/ KILLWANGEN

WOCHE NR. 03 DONNERSTAG, 16. JANUAR 2020

10

AUS DEM GEMEINDERAT

47 Kinder verbrachten letztes Jahr eine Woche im Skilager im Lagerhaus Satus Wiedikon in den Flumserbergen.

Archiv/zVg

TrotzNotbudget findet Skilagerstatt

Weil Killwangen ein Notbudget führt, kann die Gemeinde das Skilager nicht mitfinanzieren. Für Kinder und Eltern hat es keine Auswirkungen. MELANIE BÄR

«Das Skilager wird trotzdem wie geplant durchgeführt und die Eltern bezahlen wie vorgesehen einen Beitrag von 320 Franken», sagt der Killwangener Schulleiter Urs Bolliger. Dies, obwohl der im Budget 2020 vorgesehene Gemeindebeitrag von 12 450 Franken «zum aktuellen Zeitpunkt» nicht geleistet werden kann, wie der Gemeinderat in seinen Nachrichten vermeldet. Darin bestätigt

der Gemeinderat das Zustandekommen der Referenden gegen das «Budget 2020» und die «Anpassung Leistungspensum Abteilung Finanzen». Als Folge wird die Gemeinde bis zur Abstimmung über das überarbeitete Budget mit einem Notbudget geführt. Davon betroffen ist eben auch das diesjährige Skilager. THOMAS TELLE, Hauptleiter des Ski-

lagers, hat diverse Telefonanrufe aus der Bevölkerung erhalten: «Mehrere Einwohner haben angeboten, den Fehlbetrag im Notfall vorzufinanzieren. Diese Solidarität ist schön.» Das Skilager hat in Killwangen eine Tradition von mehreren Jahrzehnten. Dieses Jahr haben sich 42 3.- bis 9.-Klässler für die Ferien-

woche in den Flumserbergen während der ersten Schulferienwoche angemeldet. Finanziert wird das Lager durch Beiträge der Eltern, von Jugend und Sport (J+S) und der Gemeinde. «Der Betrag ist bei der Bevölkerung nicht umstritten, deshalb gehen wir davon aus, dass er nicht aus dem Budget 2020 gestrichen und nachträglich auch überwiesen wird», so Telle. Aus diesem Grund wird das Skilager wie geplant durchgeführt. Die Eltern wurden informiert. «Der ausstehende Betrag wird vorfinanziert», sagt Telle. Er hilft seit 13 Jahren im Skilager mit. Die Motivation für sein ehrenamtliches Engagement im Skilager wie auch als Jugi-Hauptleiter sind die Kinder: «Sie finden das Skilager cool.»

CHLAUSGESELLSCHAFT NEUENHOF Am vergangenen Samstagabend hat sich in Neuenhof Gross und Klein von seinem Weihnachtsbaum verabschiedet. Am Fahrweg Richtung Schützenhaus loderte ein grosses Feuer: Die Chlausgesellschaft Neuenhof führte bereits zum 15. Mal das traditionelle Christbaumverbrennen durch. Damit will sie den Zusammenhalt im Dorf fördern. In der warmen Stube des Schützenhauses verweilten die Besucher und Besucherinnen bei Speis und Trank. (zVg)

Referenden zustande gekommen Gegen die Beschlüsse der Gemeindeversammlung vom 27. November 2019 ist die Referendumsfrist am 6. Januar abgelaufen. Diese sind – mit Ausnahme der Traktanden 2 «Anpassung Leistungspensum Abteilung Finanzen» und 8 «Genehmigung Budget 2020» – in Rechtskraft erwachsen. Mit 322 bzw. 325 gültigen (von insgesamt 350 bzw. 352) bei 121 erforderlichen Unterschriften hat Walter Käppeli erfolgreich die Referenden ergriffen. Die beiden Traktanden werden daher am 1. März einer ausserordentlichen Urnenabstimmung unterstellt. Würde das Budget dort abgelehnt, müsste dieses an einer ausserordentlichen Gemeindeversammlung ein weiteres Mal zur Beschlussfassung unterbreitet werden. Bis zum Vorliegen eines rechtskräftigen Budgets dürfen aufgrund der finanzrechtlichen Vorgaben ausschliesslich die unerlässlichen Ausgaben getätigt werden. Dies bedeutet, dass der ordentliche Verwaltungsbetrieb zwar aufrechterhalten wird, die Gemeinde aber mit einem Notbudget geführt wird. Diese Einschränkung führt ausserdem dazu, dass der Gemeinderat den Kostenbeitrag für das diesjährige Skilager der Schule Killwangen zum aktuellen Zeitpunkt nicht leisten kann. Baubewilligung Der Gemeinderat hat folgende Baubewilligung erteilt: Basler Leben AG, i.V. Mobimo Management AG, Seestrasse 59, 8700 Küsnacht, für den Neubau Mühli-Hof, 3 Mehrfamilienhäuser mit Tiefgarage und Umbau eines denkmalgeschützten Bauernhauses, Parz. Nr. 238, 245, 1169, Zürcherstrasse.

Öffnungszeiten der Gemeindekanzlei Montag, 8.30–11.30 Uhr und 14–18.30 Uhr; Dienstag, 8.30– 11.30 Uhr und 14–16 Uhr; Mittwoch, 8.30–11.30 Uhr, nachmittags geschlossen; Donnerstag, 8.30–11.30 Uhr und 14–16 Uhr; Freitag, 7.30–14 Uhr (durchgehend). Tel. 056 418 10 60, E-Mail: gemeindekanzlei@killwangen.ch. www.killwangen.ch.


11

SPREITENBACH

WOCHE NR. 03 DONNERSTAG, 16. JANUAR 2020

AUS DEM GEMEINDERAT Service an Gemeindeanlässen Erfreulicherweise hat sich der Frauenturnverein FTV Spreitenbach bereit erklärt, den Service an Gemeindeanlässen im Jahre 2020 zu übernehmen. Der Gemeinderat bedankt sich bereits heute ganz herzlich für diesen Einsatz im Dienste des Gemeinwesens. Richtplananpassungen Der Regierungsrat ist bestrebt, den kantonalen Richtplan anzupassen, um damit eine Verlängerung der Limmattalbahn via Neuenhof und Wettingen bis nach Baden zu ermöglichen. Des Weiteren ist die Festsetzung für ein regionales Ge- Am Schluss der Gemeindeversammlung gab Gemeindepräsident Valentin Schmid (m.) seinen Rücktritt bekannt. Colin Frei samtverkehrskonzept Ostaargau enthalten. Der Gemeinderat unterstützt diese Planungsmassnahmen grundsätzlich, damit die dafür nötigen Raumsicherungen erfolgen können. Gleichzeitig sind dem Regierungsrat verschiedene Optimierungsmöglichkeiten auf- Emotionale Winterjetzt viele Leerwohnungen, das men, es zurzeit aber verfrüht sei, gezeigt worden. So wird insbesonProjekt Neumatt sei nur für den zum weiteren Vorgehen eine Ausdere auch beantragt, für Spreiten- gmeind: Überraschte Investor eine Chance, nicht für sage zu machen. bach einen Vollanschluss an die Gegner und Befürworter Spreitenbach. Sehr enttäuscht zeigte sich GeA1 vorzusehen. Von einer verpassten Chance meindepräsident Valentin Schmid. und am Schluss ein sprach nach der Abstimmung hin- Man werde den Entscheid nun Rücktritt. Baubewilligungen sind erteilt worgegen Stefan Kalt. Der Initiant der auch bei der Revision der Bau- und den an Mustafa Yilmaz, Schafis- MELANIE BÄR einbringen IG Neumatt sagt, man werde sich Nutzungsordnung heim, für Umbau Imbiss-Stand mit Überrascht über das deutliche Ab- nun treffen und Gedanken über müssen, die soeben gestartet haPavillons, Grabäckerstrasse 60; stimmungsresultat waren sowohl das weitere Vorgehen machen. Jo- be. «Für lange Zeit wird ums NeuÖstberg AG, Zürich, für Ladenge- die Befürworter als auch die Geg- si Bütler war bei den Anfängen matt nun nichts passieren, auch schäft «Pieces», Shopping Center 4; ner. Beide haben nicht damit ge- des Projekts dabei, als er vor neun wenn Spreitenbach eine gewisse Thomas Meier, Dietikon, für In- rechnet, dass knapp zwei Drittel Jahren Gemeindepräsident in Entwicklung machen muss.» Er nenausbau Orthopädie und Podo- der Stimmberechtigten die Teilre- Spreitenbach war: «Die Gegner gab ihm Anschluss an die Gelogie, Landstrasse 140. seinen vision der Bau- und Nutzungsord- haben uns gar nicht zugehört. meindeversammlung nung Neumatt und die Teilände- Jetzt sollen sie Verantwortung Rücktritt bekannt, der aber nichts Termine 20. Januar, 17 Uhr: Unent- rung des Bauzonenplans Neumatt übernehmen.» Schliesslich sei es mit dem Abstimmungsresultat zu geltliche Rechtsauskunft, Ge- bachab schicken. «Ich hatte Be- einfacher, Nein-Sager zu mobili- tun habe. «Nach acht Jahren ist es meindehaus; 21. Januar, 17.30 denken und dachte, es wird sieren, als jemand zu überzeugen. Zeit für eine Veränderung», beUhr: Apéro für Industrie-, Dienst- knapp», sagt Marcel Suter. Er hatDer Investor Credit Suisse liess gründet er. Es ist vorgesehen, die leitungs- und Gewerbebetriebe, te vorgängig gegen das Projekt vo- verlauten, dass sie das Abstim- Ersatzwahl am Wahltermin vom Zentrumsschopf. tiert und moniert, es gebe schon mungsresultat zur Kenntnis neh- 17. Mai durchzuführen.

Valentin Schmid tritt ab

VERMISCHTES GEMEINDEBIBLIOTHEK In der kom- Spreitenbach findet am Freitag, derbeiträge MGS, JMS, Gönnerbei- schenke für vier Franken pro Pä-

24. Januar, ab 19 Uhr im Restaurant Sternen statt. Interessierte sind bei der Versammlung willkommen, werden aber um eine Anmeldung beim Präsidenten Bernd Lienberger gebeten (bernd.lienberger@gmx.ch). Die Traktanden sind: 1. Appell und Begrüssung; 2. Wahl des Tagespräsidenten und Stimmenzählers, 3. Protokoll der ordentlichen Vereinsversammlung vom 25. Januar 2019; 4. Jahresbericht 2019; 5. JahVEREINSVERSAMMLUNG DER MUSIK- resrechnung 2019 und RevisorenGESELLSCHAFT Die Vereinsver- bericht; 6. Mutationen; 7. Budget sammlung der Musikgesellschaft 2020 (inkl. Festsetzung Mitglie-

menden Woche finden in der Gemeindebibliothek zwei Veranstaltungen statt: Am Freitag, 17. Januar, um 15 Uhr erzählt Claudia Trefz in der «Geschichtenstunde» eine Bildergeschichte für Kinder ab vier Jahren. Am Dienstag, 21. Januar, um 16 Uhr erzählt Claudia Steiner eine Bilderbuchgeschichte (Kamishibai) aus dem japanischen Koffertheater. Auch dieser Anlass ist ab vier Jahren.

träge); 8. Ehrungen; 9. Wahlen (Vorstand, Präsident, Revisoren, Dirigent, Vizedirigent, Fähnrich, Musikkommission); 10. Jahresprogramm 2020; 11. Verschiedenes. Alle Traktanden beziehen sich sowohl auf die Musikgesellschaft Spreitenbach wie auch die Untersektion Jugendmusik Spreitenbach.

SHOPPI TIVOLI Während der Weih-

nachtszeit waren im Shoppi Tivoli die beiden traditionellen PäckliHüüsli im Einsatz. Besucherinnen und Besucher konnten beim Päckli-Service ihre Weihnachtsge-

ckli einpacken lassen. Sämtliche Material- und Personalkosten für den Päckli-Service trägt das Spreitenbacher Lifestylecenter. Über 2800 Geschenke wurden innert 19 Einsatztagen eingepackt. Zur Unterstützung des Kinderhilfswerks kamen ausserdem über 1000 Franken an separaten, zusätzlichen Spenden der PäckliHüüsli-Kundschaft zu den Einnahmen dazu. Shoppi Tivoli rundete den Betrag der gesamten Einnahmen auf. Im Total konnten so 13 000 Franken an «Magic Moments» gespendet werden.


Theaterverein in Züri suecht neui Mitglieder uf und hinter d’Bühni! (m + w in jedem Alter) – Es aktivs Vereinsläbe mit Probe (Mi), Wärche, Werbig mache, Uffüehrige und Kameradschaft pfläge erwartet Dich!

SCHAFFEN SIE IHRE HAUSARBEIT NICHT MEHR ALLEINE? Wir erledigen für Sie Ihre Hausarbeiten und bieten individuelle Pflegeleistungen – krankenkassenanerkannt. Kontaktieren Sie uns unverbindlich. PHS Spitex 058 204 74 74 www.phs-spreitenbach.ch

Bisch Idealischt mit gnueg Freizyt, denn mäld Dich no hüt und mir ladet Dich gärn i zum erschte kennelehre.

076 802 24 30 zfb@bluewin.ch

Spreite

Qualität zu fairen Preisen Thomas Weber 079 659 78 77 Suche 8 Personen, die ernsthaft ihr Gewicht kontrollieren wollen!

Erstgespräch mit Body-Scan-Analyse unverbindlich und kostenlos. Praxis für LebensEnergie & Zellernährung Katharina Keller Tel. 079 298 90 92 kathy.bonvin@bluewin.ch www.nubolife.ch

Sie sind herzlich eingeladen zum Abend der offenen Tür Besuchen Sie uns und stossen Sie mit uns an:

Freitag, 17. Januar 2020 15.30 bis 20.00 Uhr

Raiffeisenbank Würenlos Geschäftsstelle Spreitenbach Dorfstrasse 62 | 8957 Spreitenbach


15

SPREITENBACH

WOCHE NR. 03 DONNERSTAG, 16. JANUAR 2020

Der mit den Kaninchen tanzt

mann die einzelnen Exemplare voneinander. Namen haben sie nicht. Mit elf bis zwölf Wochen trennt er die Jungtiere voneinander und von der Mutter. «Sonst besteht Verletzungsgefahr», erklärt der 52-Jährige.

Seit Kindstagen züchtet Regionalpolizist Daniel Bodenmann Kaninchen. 2019 wurde er Schweizer Meister.

RAHEL BÜHLER

Daniel Bodenmann ist ein alter Hase. Zumindest, wenn es um die Kaninchenzucht geht: Seit 20 Jahren züchtet der Spreitenbacher bei sich zu Hause Kaninchen. 2019 war ein erfolgreiches Jahr für ihn und seine Weisswiener-Kaninchen: Er wurde an den Schweizer Meisterschaften für das schönste Weibchen und an den Aargauer Meisterschaften für das schönste Männchen sowie die schönste Kollektion, das sind sechs Tiere, ausgezeichnet. Die Kaninchenzucht hat es Bodenmann in seiner Kindheit angetan. Als Bub besuchte er seine erste Ausstellung in Dottikon, wo er aufwuchs. Das fand er «huere cool». Bis nach Ende seiner Lehre, Bodenmann ist gelernter Metzger, hatte er die Möglichkeit, seine Tiere auf dem elterlichen Anwesen zu züchten. Während der Polizeischule ging dies nicht mehr. Erst 1999, als er mit seiner Frau Silvia Land für ein Einfamilienhaus in Spreitenbach kaufte, nahm er sein Hobby wieder auf. Damals begann er mit der Zucht der Rasse Thüringer. Das sind mittelgrosse Hasen mit gelb-rötlich-braunem Fell. 2002 startete er die Zucht von Champagne-Silbern. Diese Rasse Daniel Bodenmann mit einem seiner Weisswiener-Kaninchen, das er für die hat ein silber-graues Fell. Ausstellungen benutzt. Rahel Bühler 2017, so sagt er, habe er alle Preise geholt, die mit den ChampagneSilbern möglich seien. Deshalb habe er nach einer neuen Herausforderung gesucht. Er fand sie in den Weisswienern. «Die Fütterung ist das Wichtigste», weiss Bodenmann. Er füttert seine Tiere zweimal täglich. Pro Jahr verbraucht er 120 Ballen Stroh und 180 Ballen Heu. Dazu kommen noch Kraftfutter und Gemüse. Wenn alle Ställe belegt sind, beherbergt der Polizist 100 Kaninchen. Die Grösse der Ställe gibt das Tierschutzgesetz vor: Es sind 0,72 Quadratmeter pro Tier. «Bei mir haben die Tiere sogar 0,79 Quadratmeter Platz», sagt Bodenmann. Er unterscheidet zwischen

Zucht- und Ausstellungstieren. Erstere braucht er für die Zucht von Jungtieren. Dies sind meist ältere Tiere. Zweitere für die Ausstellungen. Die Tiere, die er dazu mitnimmt, sind meist im gleichen Jahr geboren. Es gibt auch Kaninchen, die für die Zucht ungeeignet sind. Etwa, weil das Fell nicht schön genug, die Ohren zu lang oder das Blau der Augen zu wenig stark ist. Diese Tiere metzget Bodenmann selbst. Ist er in den Ferien, kümmern sich Freunde und Familie um die Tiere. Die Zucht an sich verläuft jedes Jahr gleich: Ende Februar bestimmt Bodenmann, welche Tiere sich paaren sollen. Dazu wählt er die schönsten und daher für die

Zucht geeignetsten Tiere aus. Jedes Jahr deckt er fünf oder sechs Zibben. So nennt man die Weibchen im Fachjargon. Die Tragzeit

«Die Zucht ist für mich ein Ausgleich zur Arbeit.» DANIEL BODENMANN, REGIONALPOLIZIST

beträgt 30 Tage. Jede Zibbe wirft sechs bis acht Junge. Zwischen Ende März und Mitte April kommen sie auf die Welt. Mit etwa sechs Wochen erhalten die Jungtiere eine Tätowierung. So unterscheidet Boden-

EINMAL PRO Woche mistet der Spreitenbacher die Boxen aus, pflegt die Tiere und schneidet ihnen die Krallen. Im Sommer lässt er die Kaninchen in Auslaufboxen. Zudem setzt er sie regelmässig auf einen Tisch, der im Garten steht. Dort übt er mit ihnen, gerade zu stehen. Im Oktober impft die Tierärztin die Kaninchen. Im Anschluss finden die Vorbewertungen statt. Dann laden einzelne Kaninchenzuchtvereine Experten ein. Diese bewerten die Tiere und geben Prognosen ab, wie die Tiere bei den richtigen Ausstellungen abschneiden könnten. Von Mitte Dezember bis Ende Februar finden diese statt. Zum Teil sind es regionale Schauen, die lokale Vereine organisieren. Es gibt aber auch kantonale, zum Beispiel Aargauer oder Schweizer Meisterschaften. Eine solche Ausstellung dauert laut Bodenmann in der Regel drei Tage. Am Freitagmorgen bewerten die Experten die Tiere. Sie schauen unter anderem, ob das Tier schön gerade steht, wie blau das Auge ist und wie lange die Ohren sind. Am Schluss gibt es eine Gesamtpunktzahl. Bodenmanns Ziel ist es, auch bei den Weisswienern alle Preise zu gewinnen, die in der Schweiz möglich sind. Der Spreitenbacher ist auch Präsident des Blau- und Weisswienerklubs Schweiz und besuchte von 2004 bis 2007 die Expertenschule. «Da lernt man, Kaninchen an Ausstellungen zu bewerten», sagt er. Bodenmann ist stellvertretender Polizeichef bei der Regionalpolizei Rohrdorferberg-Reusstal. «Die Zucht ist für mich ein Ausgleich zur Arbeit», sagt er. «Ich liebe und pflege meine Tiere.» Der Umgang mit ihnen mache ihm grosse Freude. Sein Hobby werde oft belächelt. «Aber nur, weil die Leute nicht verstehen, welch grosser zeitlicher und finanzieller Aufwand dahintersteckt», so Bodenmann. Er sei pro Woche 18 Stunden mit seinem Hobby beschäftigt. Den Aufwand nehme er gerne in Kauf: «Ohne Zeit kein Erfolg», weiss er.


LIMMATTAL

WOCHE NR. 03 DONNERSTAG, 16. JANUAR 2020

Claudia und David mit ihren Gästen Azziz und Furkan (v.l.). Zur Vorspeise gibt es Käseküchlein.

Beim Znacht Brücken aufbauen Ein Besuch bei Claudia und David. Sie haben die beiden Asylsuchenden Azziz und Furkan zum Abendessen eingeladen.

RAHEL BÜHLER

Punkt 19 Uhr am Mittwoch vor Weihnachten. Im Eingang einer Dreieinhalb-Zimmer-Wohnung stehen Claudia*, ihr Ehemann David* und ihre beiden Gäste, Azziz* und Furkan*. In dieser Konstellation treffen die vier zum ersten Mal aufeinander. Claudia und David haben ein gemeinsames Znacht organisiert. «Gemeinsam Znacht» nennt sich das Projekt von Helvetas. Dabei laden Einheimische Geflüchtete zu einem gemeinsamen Abendessen ein. Ziel ist es, Brücken zu bauen. Das Projekt gibt es seit 2014 in Zürich, seit 2016 in Luzern, seit 2017 im Aargau und seit 2018 in Zug, St. Gallen und im Thurgau. «Kommt, wir gehen in die Küche», sagt Claudia und lotst die Gäste in den Raum links des Eingangs. Auf dem Küchentisch ste-

hen zwei Bleche mit Pizzateig und viele Schälchen, gefüllt mit Zucchetti, Tomaten, Pilzen und Mozzarella. «Ich esse sonst vor allem Fertigpizza», sagt Azziz in gut verständlichem Hochdeutsch und lächelt. «Ich habe Pizza noch nie selbst gemacht.» Azziz, 33 Jahre alt, schwarze Haare, dunkle Kleidung, stammt aus Afghanistan. Sein Kollege Furkan, 38 Jahre, Brille, schwarze Haare und dunkle Kleidung, ist ebenfalls Afghane. Beide sind 2018 in die Schweiz gekommen und wohnen mit ihren Familien in verschiedenen Asylunterkünften in der Region. Azziz habe wegen seiner Ar-

«Es ist egal, was wir essen, Hauptsache, wir essen zusammen.» AZZIZ, ASYLSUCHENDER

beit für eine Nichtregierungsorganisation fliehen müssen, wird der 33-Jährige später sagen. Furkan spricht nicht über seine Geschichte. Auch im Verlauf des Abends wird er stets von einem «Spezialproblem» sprechen, wegen dem er geflohen sei. In seiner Heimat

habe er unter anderem als Chefredaktor einer Zeitung gearbeitet. David und Claudia fragen nicht nach. «Es ist ihnen überlassen, ob sie mit uns über ihre Geschichte sprechen möchten oder nicht», sagt Claudia.

16

Rahel Bühler

im Bundesasylzentrum in Kreuzlingen TG. Anschliessend wohnten sie in verschiedenen Unterkünften. Den Kontakt haben sie stets behalten. Jetzt serviert Claudia die Pizzen. «Es ist egal, was wir essen, Hauptsache, wir essen zusammen», sagt Azziz. Furkan und er sprechen ab und zu persisch miteinander. Im Gespräch mit den Gastgebern fällt immer auch wieder ein englisches Wort. Mittlerweile sind die vier beim Dessert angelangt, selbst gemachten Weihnachtsguetsli und Tee. Sie diskutieren über Politik, Freiwilligenarbeit, Gleichberechtigung, die ablehnende Haltung von einigen Schweizern gegenüber Migranten. «Wir haben sie auch etwas aus Egoismus eingeladen. Wir wollen sie kennenlernen, uns austauschen», sagt Claudia. David nickt. Nach drei Stunden fragt Azziz, wie lange man in der Schweiz nach einem Abendessen mit Gästen zusammensitzt. «So lange ihr wollt», antwortet David. «Das nächste Mal laden wir euch zu uns ein. Meine Frau liebt Gäste», sagt Furkan beim Abschied. Fast so, wie es langjährige Freunde tun.

DAVID IST Videojournalist, Claudia Juristin. Beide sind 30 Jahre alt. Nach dem Belegen der Pizzas zügeln alle ins Wohn- und Esszimmer. Dort ist der Tisch gedeckt. Die beiden Afghanen haben zwei Rosen für ihre Gastgeber mitgebracht. «Sorry, wir wussten nicht, wie man es in eurer Kultur macht», sagt Furkan. Zur Vorspeise gibt es Käseküchlein und Salat. Sofort fällt das Gespräch auf die richtige Aussprache des Gebäcks. Das «Ch» fällt den Gästen schwer. Beide besuchen seit anderthalb Jahren den Deutschunterricht. «Deutsch fällt mir schwer», sagt Azziz. Furkan entgegnet: «Deutsch ist nicht schwer. Wir müssen nur regelmässig sprechen.» Im Deutschunterricht in Baden haben sie Claudia kennen gelernt. Die 30-Jährige hat dort das Projekt «Gemeinsam Znacht» vorgestellt. Daraufhin haben sich die beiden angemeldet. Sie kennen sich bereits seit ihrer Ankunft *Nachnamen der Redaktion bekannt.


17

WÜRENLOS

WOCHE NR. 03 DONNERSTAG, 16. JANUAR 2020

Firma aus Dübendorf übernimmt

schreibung und Evaluation habe sich der Verwaltungsrat für die Oase entschieden. Die unterlegenen Bewerber hätten den Entscheid akzeptiert. Laut Villiger habe sich das Unternehmen über den Entscheid sehr gefreut: «Die Zusage bedeutet für die Oase, dass sie zum ersten Mal Betrieb und Konzept für eine Gemeinde umsetzen darf. Das erachten wir als grossen Erfolg.»

Die Oase Service AG betreibt das neue Alterszentrum. Laut CEO soll es ein öffentlicher Treffpunkt werden.

RAHEL BÜHLER

Das Alterszentrum in Würenlos schreitet seiner Realisierung entgegen: Im Dezember hat die Bauherrin, die Alterszentrum Würenlos AG, die Firma ausgesucht, die das künftige Zentrum betreiben soll. Es ist die Oase Service AG aus Dübendorf ZH. Sie unterhält bereits Seniorenzentren in Effretikon, Rümlang und Wetzikon. Ausschlaggebend waren laut Anton Möckel, Gemeindeammann und Verwaltungsratspräsident der Alterszentrum Würenlos AG, zwei Punkte: «Erstens ist es ein überschaubarer Betrieb. Zweitens stehen Schweizer Unternehmer hinter der Stiftung, die die Firma betreibt.» Zudem sei der Verwaltungsrat überzeugt vom Angebot. «DIE OASE hat vernünftige Preise

für das Wohnen mit Dienstleistungen. Ausserdem erfüllen sie die preislichen Vorgaben und können ANZEIGEN

KURZER RÜCKBLICK: Von Mitte Au-

Die Oase Service AG wird das Alterszentrum, das auf der Zentrumswiese zu stehen kommt, betreiben. Rahel Bühler den Mietzins bezahlen», erklärt der Verwaltungsratspräsident. Auch der vorgeschlagene Stellenplan stimme mit der Anzahl Betten und Zimmer im geplanten Zentrum überein. Elisabeth Villiger, CEO der Oase Service AG, ergänzt: «Das Zentrum soll ein öffentlicher Treffpunkt für einen regen Austausch unter Bewohnern und Gemeinde werden. Öffentliche Anlässe sind gewünscht. Ein lebendiger Betrieb ist das Ziel. Für die Bewohner soll das Alterszen-

trum Würenlos ein Zuhause sein, das möglichst viel Lebensnormalität bietet.» Es werde unter anderem ein öffentliches Restaurant, einen Coiffeur und einen Reinigungs- und Wäscheservice geben. Auf das Dübendorfer Unternehmen ist die Bauherrin in einer öffentlichen Ausschreibung gekommen. Total haben sich sechs Institutionen beworben. «Wir waren bei allen Bewerbern überzeugt, dass sie den Betrieb übernehmen könnten», sagt Möckel. Nach Aus-

gust bis Mitte September 2019 lag ein Vorentscheidungsgesuch öffentlich auf. Es diente dazu, zu überprüfen, ob das Alterszentrum auf der Zentrumswiese gebaut werden kann. Die Bauverwaltung ist laut Bauverwalter Markus Roth nach wie vor mit dem Abarbeiten der zehn Einwendungen beschäftigt. Ob es Einwendungsverhandlungen gibt, sei in Abklärung. Wie lange diese Verhandlungen gehen werden, ist offen. Möckel rechnet damit, dass die Alterszentrum Würenlos AG das Baugesuch Ende Jahr einreichen können wird. Ursprünglich war bereits im Herbst der Baubeginn geplant. Diesen hat die Bauherrin auf 2021 verschoben. Möckel: «Das Ziel bleibt jedoch gleich: Wir wollen im 2022 oder 2023 einziehen.»

AUS DEM GEMEINDERAT Würenlos

per 1. April 2020 oder n. V. zu vermieten:

3-Zimmer-Maisonette-Wohnung im 2. OG. Zimmer 14.5 m2 / 24.0 m2 / Dachzimmer 30 m2 2 Nassräume: Dusche / WC und Bad / WC offene Küche mit Essplatz Dachbalkon Netto-Miete Fr.1'300.– /Mt. Nebenkosten HBK Fr. 250.– /Mt. Garagenplatz in TG Fr. 130.– /Mt. Auskunft: 079 636 42 88

Würenlos 056 424 11 31

Brennholz-Angebot Aus der Holzernte 2019/2020 verkauft die Ortsbürgergemeinde Würenlos Brennholz. Der Bezug ist ab Frühjahr möglich. Das Holz wird im Wald zur Abholung bereitgestellt. 1 Ster Laub-Mischholz kostet 87 Franken (inkl. MWST); 1 Ster Nadelholz kostet 60 Franken (inkl. MWST). Bestellungen nimmt gerne die Finanzverwaltung bis 31. Januar, (Tel. 056 436 87 31 / finanzverwaltung@wuerenlos.ch) entgegen. Bestellungen sind auch via Online-Schalter möglich.

Rechtskraft der Gemeindeversammlungsbeschlüsse Nach unbenütztem Ablauf der Referendumsfrist sind sämtliche Beschlüsse der Einwohnergemeindeversammlung vom 5. Dezember 2019 in Rechtskraft erwachsen. Termine 2020 12. Mai: Info-Abend; 4. Juni: Einwohnergemeindeversammlung; 18. Juni, Ortsbürgergemeindeversammlung; 19.–21. Juni: Dorffest 1150 Jahre Würenlos; 22. Juni: Neuzuzügerbegrüssung; 1. August: Bundesfeier; 24. September: Seniorenanlass; 25.

„Würenloser Chriesi“

September: Jungbürgerfeier; 13. Oktober: Ortsvereinsdelegiertenversammlung; 7. November: Haselplatzfest; 17. November: InfoAbend; 8. Dezember: Einwohnergemeindeversammlung; 10. Dezember: Ortsbürgergemeindeversammlung. Öffnungszeiten der Gemeindeverwaltung Der Schalter ist wie folgt geöffnet: Montag, 8–11.30 Uhr und 14–18.30 Uhr, Dienstag bis Freitag, 8–11.30 Uhr und 14–16 Uhr. Telefon 056 436 87 87 oder 056 436 87 88, Fax 056 436 87 78.

24 Std. online bestellen


WÜRENLOS / KIRCHLICHE MITTEILUNGEN MARKTNOTIZEN

Die unter der Rubrik «MARKTNOTIZEN» publizierten Texte stehen ausserhalb der redaktionellen Verantwortung. Meldungen von KMU sind buchbar unter brigitte.gaehwiler@chmedia.ch, Tel. 058 200 53 73.

WETTINGEN

Kath. Kirche St. Sebastian, Schartenstrasse 155 Samstag, 18. Januar, 17.30 Uhr, Eucharistiefeier (Hans Boog). Sonntag, 19. Januar, 9.20 Uhr, Krabbelgottesdienst in der Pfarrhauskapelle; 9.30 Uhr, festliche Eucharistiefeier (Kassian Lauterer, Thomas Odalil, Mario Stöckli und Christina Fuhrmann). Abschiedsgottesdienst Thomas Odalil. Der Chor St. Sebastian gestaltet den Der neue SEAT Mii electric – am Samstag, 18. Januar, bei der Neuen Centrum Gottesdienst musikalisch mit. Mittwoch, 22. Januar, 9 Uhr, EuGarage AG. charistiefeier. Donnerstag, 23. Januar, 8 Uhr, Eucharistiefeier.

Exklusive Vopremiere und Probefahrtag mit dem SEAT Mii electric

Klein, schlau, schnell, bezahlbar – und voll elektrisch! SEAT startet mit der Einführung des Mii electric ins automobile Elektro-Zeitalter. Der SEAT Mii electric bietet modernste Elektromobilität zu einem erschwinglichen Preis und kombiniert dynamisches Fahrverhalten, elegantes Design und umfangreichste Konnektivität in einem voll alltagstauglichen Fahrzeug. Er meistert die Herausforderungen urbaner Mobilität mit Leichtigkeit: Die Reichweite mit einer Batterieladung beträgt zwischen 260 km (inner- und ausserorts kombiniert) und 360 km (100 Prozent innerorts). Der neue SEAT Mii electric ist ab sofort bestellbar zu einem Preis ab 19 850 Franken und kann an unse-

rem Probefahrtag vom Samstag, 18. Januar, als exklusive Vorpremiere getestet werden. Die Auslieferungen starten ab März 2020. Wir laden Sie herzlich ein, den SEAT Mii electric am Samstag, 18. Januar, zwischen 9 und 16 Uhr bei uns zu besichtigen und Probe zu fahren. An diesem Tag bieten wir Ihnen zudem exklusiv die Möglichkeit, den neuen SEAT Mii electric mit einem Tesla Modell 3 zu vergleichen. Wir freuen uns auf Ihren Besuch! NEUE CENTRUM GARAGE AG Landstrasse 62 5436 Würenlos Tel. 056 436 80 60 www.centrum-garage.ch info@centrum-garage.ch

ANZEIGEN

Grabfeldräumung auf dem evangelisch-reformierten Friedhof Infolge Ablauf der gesetzlichen Grabruhezeit von 25 Jahren werden auf dem evangelisch-reformierten Friedhof Würenlos im Grabschild «Kirche» zwei Reihen Erdgräber der Jahre 1990–1995 geräumt. Auf eine Frühjahrsanpflanzung sollte aus diesem Grund verzichtet werden. Den Angehörigen der Verstorbenen wird hiermit die Gelegenheit geboten, die Gräber bis 31. März 2020 zu räumen und die Grabsteine, Pflanzen usw. abzuholen. Nach Ablauf dieser Frist wird die Einwohnergemeinde Würenlos über die noch verbliebenen Grabsteine und Bepflanzungen – ohne jeglichen Entschädigungsanspruch seitens der Angehörigen – verfügen und die Räumung zu Lasten der Gemeinde veranlassen. Würenlos, 8. Januar 2020

Gemeinderat

Kath. Kirche St. Anton, Antoniusstrasse 12 Freitag, 17. Januar, 18.30 Uhr, Eucharistiefeier in der Kapelle. Samstag, 18. Januar, 18 Uhr, Wortgottesdienst mit Kommunionfeier für Familien zum «Vater unser» (Mario Stöckli), gestaltet von den Schülerinnen und Schülern der 2. Klasse. Sonntag, 19. Januar, 9.20 Uhr, Sterneziit-Krabbelgottesdienst zum Thema «Danke sagen»; Treffpunkt auf dem Kirchplatz St. Sebastian; 11 Uhr, Santa Messa in lingua italiana; 12.15 Uhr, Gottesdienst in kroatischer Sprache. Mittwoch, 22. Januar, 9 Uhr, Eucharistiefeier in der Kapelle. Donnerstag, 23. Januar, 19.30 Uhr, Rosenkranzgebet in kroatischer Sprache in der Kapelle. Kloster Wettingen, Klosterstrasse 12 Sonntag, 19. Januar, 11 Uhr, Eucharistiefeier (Hans Boog), musikalisch begleitet von Maria-Christina Fernandez, Gesang, und Giuseppe Raccuglia, Orgel.

Ref. Kirche, Etzelstrasse 22 Sonntag, 19. Januar, 9.30 Uhr, Gottesdienst (Lutz Fischer-Lamprecht).

NEUENHOF

Kath. Pfarrkirche St. Josef, Glärnischstrasse 12 Samstag, 18. Januar, 17 Uhr, Rosenkranzgebet; 18.30 Uhr, die Messe entfällt (siehe Killwangen). Sonntag, 19. Januar, 18 Uhr, Santa Messa in lingua italiana. Montag, 20. Januar, 17 Uhr, Rosenkranzgebet. Mittwoch, 22. Januar, 19 Uhr, Eucharistiefeier. Donnerstag, 23. Januar, 17 Uhr, Rosenkranzgebet. Ev.-ref. Kirchgemeindehaus Lindenstrasse 11 Sonntag, 19. Januar, 10 Uhr, ökumenischer Gottesdienst zur Einheit der Christen (Benjamin Meier und Stefan Burkhard). Anschliessend Apéro. Alterssiedlung Sonnmatt, Sonnmattweg 2 Freitag, 17. Januar, 10 Uhr, Wortgottesdienst mit Kommunionfeier.

SPREITENBACH

Kath. Pfarrkirche St. Kosmas & Damian, Ratzengasse 3 Freitag, 17. Januar, 19 Uhr, Eucharistiefeier; 19.30 Uhr, Anbetungsstunde. Samstag, 18. Januar, 17 Uhr, Taufgelübdeerneuerung für die Kommunionkinder (Abbé Zacharie und Geraldina Curiale); anschliessend Apéro im kath. Pfarreiheim. Sonntag, 19. Januar, 9.30 Uhr, ökumenischer Gottesdienst ohne Kommunion – Einheit der Christen (Petre Karmazichev und

HINWEISE «WIR SIND KINDER te Kinder. Nach dem Gottesdienst DIESER WELT» Un- besuchten die Sternsinger noch

ter diesem Motto zogen die Sternsinger aus Killwangen und Neuenhof auch Die Sternsinger dieses Jahr wie«ersingen» 1860 der von Haus zu Franken. zvg Haus und brachten den Familien den Weihnachtssegen, den sie an die Türen der Häuser schrieben. Schon am Samstagabend machten sie sich auf den Weg. Am Sonntag wurde dann gemeinsam mit den Sternsingern ein Familiengottesdienst gefeiert und ihr Hilfsprojekt vorgestellt: Hiki. Hiki ist ein Hilfsverein für hirnverletz-

weitere Haushalte. Insgesamt 21 Wohnungen und die Alterssiedlung durften sie segnen. Erfreuliche 1860 Franken konnten die Kinder so «ersingen» und die Kollekten des Wochenendes kommen noch dazu. ZÄHLRAHMEN – NEUENHOF/KILLWANGEN Ein Jahr lang hat uns der Zähl-

rahmen begleitet. Viele Gruppierungen, Vereine und Einzelpersonen haben auf kreative Art und Weise einen Zählstein dazu gestaltet. Nun wird der Rahmen abgebaut. Wer seinen Stein behalten möchte, kann diesen bis am 31. Januar im Pfarramt abholen.


WOCHE NR. 03 DONNERSTAG, 16. JANUAR 2020

Dominique Siegrist); anschliessend Apéro im kath. Pfarreiheim. Mittwoch, 22. Januar, 9.30 Uhr, Eucharistiefeier; 15 Uhr, Rosario.

«MEIN GOTT»

Alters- und Pflegeheim Im Brühl, untere Dorfstrasse 10 Freitag, 17. Januar, 10.15 Uhr, Eucharistiefeier. Dienstag, 21. Januar, 10.15 Uhr, Gottesdienst (Stefan Siegrist).

KILLWANGEN

Kath. Pfarrkirche Bruder Klaus, Kirchstrasse 9 Freitag, 17. Januar, 19 Uhr, Wortgottesdienst mit Kommunionfeier. Samstag, 18. Januar, 18.30 Uhr, Konzert des Kammerorchesters Musica Domestica in der katholischen KirEucharistiefeier (Laurentius Bayer). che Würenlos am Sonntag, 19. Januar um 17 Uhr. zVg Sonntag, 19. Januar, 9.30 Uhr, die Messe entfällt (siehe Neuenhof).

WÜRENLOS

Kath. Pfarrkirche St. Maria, Schulstrasse 21 Sonntag, 19. Januar, 10 Uhr, Eucharistiefeier (Franz Toni Schallberger); 18 Uhr, kein Rosenkranzgebet. Mittwoch, 22. Januar, 9.30 Uhr, Wortgottesfeier. Ref. Kirche Würenlos, Gipfstrasse 4 Sonntag, 19. Januar, 9.30 Uhr, Gottesdienst, (Timothy Cooke). Klosterkirche Fahr Samstag, 18. Januar, 8 Uhr, Eucharistiefeier. Sonntag, 19. Januar, 9.30 Uhr, ökumenischer Gottesdienst mit Engstringen. Montag, 20. Januar, 19.15 Uhr, Vigil vom folgenden Hochfest. Dienstag, 21. Januar Hl. Meinrad, 8 Uhr, Eucharistiefeier. Donnerstag, 23. Januar, 19.30 Uhr, Gebet am Donnerstag.

19

Musica Domestica «Klassik und Jazz» Am Sonntag, 19. Januar, tritt das Kammerorchester Musica Domestica, unter der musikalischen Leitung von Raymond Engler, wieder zum traditionellen Konzertzyklus in der katholischen Kirche in Würenlos auf.

Den Schwerpunkt des Konzerts bildet die «Jazz Suite Nr. 2» von Dimitri Shostakovich. Ursprünglich hatte Shostakovich diese Suite für das sowjetische Jazzorchester geschrieben. Musica Domestica lässt das grosse Werk mit transparentem Klang auferstehen und versucht so, dem Ursprungswerk gerecht zu werden. Ohne Klassik kein Jazz. So fühlte sich Johannes Brahms der Ver-

gangenheit verpflichtet. Musica Domestica würdigt sein Schaffen speziell in diesem Programm mit der «Academic Festival Overture». Den Jazz zeigen das Orchester und die Sänger mit Stücken wie «My Way» oder «All that Jazz» aus dem Musical Chicago, wobei auch in diesen Stücken der Bogen zur Klassik mit einer überraschenden Besetzung geschlagen wird. Die Klassik erklingt in Stücken von Brahms, Verdi oder Kálmán. Natürlich müssen diese beiden Stilrichtungen auch verschmelzen. So zeigt das Orchester mit einem Gershwin-Medley, wie Jazz mit Harfe klingen kann. (zVg) Kath. Kirche, Sonntag, 19. Januar, 17 Uhr.

KIRCHLICHE VERANSTALTUNGEN Kolibri, Chilestübli, Gipfstrasse 4, Würenlos, Freitag, 17. Januar, 15.30 Uhr.

Morgengebet, ev.-ref. Dorfkirche, Chilegass 18, Spreitenbach, Donnerstag, 23. Januar, 7 Uhr.

Senioren: Zäme sii, Kirchgemeindehaus, Gipfstr. 4, Würenlos, Dienstag, 21. Januar, 14 Uhr.

Kreativ-Atelier Steiacherhof, um Handarbeiten zu machen und zu plaudern, ev.-ref. Kirche Spreitenbach-Killwangen, im Gemeinschaftsraum Steiacherhof, Steinackerstr. 17, Spreitenbach, Donnerstag, 23. Januar, 9–11 Uhr.

Mittagstisch für alle Ab 12 Uhr wird das Essen geschöpft. Anmeldungen nimmt das Pfarramt entgegen, Tel. 056 416 00 90. Kath. Pfarreiheim Neuenhof, Dienstag, 21. Januar, 12 Uhr.

«Dä Chasperli und dä Zältlidieb», organisiert vom Elternverein Neuenhof. zVg

Dä Chasperli chunt Am Mittwoch, 22. Januar, um 14.30 Uhr und Samstag, 25. Januar um 15 Uhr sind alle Kinder ab 3 Jahren ins kath. Pfarreiheim Neuenhof eingeladen, um das spannende

Abenteuer «Dä Chasperli und dä Zältlidieb» mitzuerleben. Anschliessend gibt es Kaffee und Kuchen. Ohne Kinderhütedienst! Der Eintritt pro Person beträgt 5 Franken.

Frauenverein, Stubete, Chilestübli, Gipfstr. 4, Würenlos, Donnerstag, 23. Januar, 14 Uhr. Bibelforum Petrusbriefe, Kirchgemeindehaus, Gipfstr. 4, Würenlos, Donnerstag, 23. Januar, 19 Uhr.

Johanna Machguth, Mitglied des Chors Bridge Singers der reformierten Kirche Würenlos Ich fuhr kürzlich mit dem Zug nach Bern. Mein Ziel was das Alpine Museum am Helvetiaplatz. Die SBB-App zeigte mir das Tram Nummer 8, Abfahrt an der Kante B, ab Bahnhof Bern an. Während ich noch nach dieser «Kante» Ausschau hielt, fuhr vor meiner Nase das gesuchte Tram ein. Nach kurzer Fahrt brachte mich dieses über die Kirchenfeldbrücke, hoch über der Aare, zum Helvetiaplatz. Für die Rückfahrt war erneut das Tram Nummer 8 angesagt. Nun fuhr aber das Tram mit der Nummer 7 ein. Ich sprach kurzerhand eine junge Frau an, ob dieses Tram zum Bahnhof fährt. Sie zog, ohne mit der Wimper zu zucken, den Stöpsel ihres Handykabels aus den Ohren und meinte, sie müsse jemand fragen, stieg ins Tram ein und fragte den nächsten Fahrgast. Dieser bejahte, und so reisten wir dann zusammen im Tram Nummer 7. Als der Bahnhof in Sichtweite kam, wies sie mich darauf hin, dass ich jetzt aussteigen müsse. Und wie erlebte ich kürzlich Zürich? Die Stadt ist grösser als Bern. Aber nicht nur die Grösse macht sie anonymer. Man wälzt sich dort im Strom von Touristen, Zürchern und Nicht-Zürchern, Schweizern und NichtSchweizern auf der Bahnhofstrasse. Eine emotionale Verbindung zu dieser Stadt stellt sich dabei nicht ein. Zuletzt besuchte ich an diesem Nachmittag die schönste Eingangshalle einer Polizeiwache am Bahnhofquai 3. Sie wird wegen der prächtigen Ausmalung liebevoll «Blüemlihalle» genannt. In der Portierloge fragte ein freundlicher, gutmütig aussehender Polizist nach meinem Ausweis. Sofort kamen wir ins Gespräch. Siehe da, mit beherztem Ansprechen öffnen sich Türen zu Menschen, in Zürich und mit etwas Glück in jedem Teil der Welt. Feedback an: redaktion@limmatwelle.ch


AGENDA

WOCHE NR. 03 DONNERSTAG, 16. JANUAR 2020

20

NEUENHOF «Dä Chasperli und dä Zältlidieb» Ein Stück für Kinder ab drei Jahren. Die Kosten betragen 5 Franken pro Person. Es gibt eine Kaffeestube mit Kuchen. Der Elternverein Neuenhof organisiert den Anlass. Katholisches Pfarreiheim, Mittwoch, 22. Januar, um 14.30 Uhr.

24300 Exemplare. Erscheint jeden Donnerstag. Amtliches Publikationsorgan der Gemeinden Wettingen, Neuenhof, Killwangen, Spreitenbach und Würenlos HERAUSGEBERIN: CH Regionalmedien AG, Kronenplatz 12, 5600 Lenzburg

SPREITENBACH «Umwelt-Arena fördert Artenvielfalt» Die Stiftung Umwelt-Arena Schweiz hat zusammen mit Partnern die Grünanlagen rund um das Gebäude naturnah gestaltet und mit beschrifteten Naturmodulen ergänzt. Umwelt-Arena, Freitag, 17., Samstag, 18., Sonntag, 19., Mittwoch, 22., und Donnerstag, 23. Januar, jeweils von 10 bis 17 Uhr.

GESCHÄFTSFÜHRER: Stefan Biedermann, stefan.biedermann@chmedia.ch, Telefon 058 200 58 10

Midlifeparty – Tanzen für einen guten Zweck Am Samstag, 18. Januar, findet die legendäre Midlifeparty, organisiert durch die Rotary-Clubs Wettingen und Wettingen-Heitersberg, bereits zum 11. Mal in der Stanzerei in Baden statt. Neu gibt es nebst der Haupt- und der Loungebar auch eine Italian Wine Bar mit auserlesenen Weinen und Grappa von Vini Sacripanti. Mit dem Reingewinn werden dieses Jahr die folgenden drei Organisationen unterstützt: www.ikj.ch, www.kind-autismus.ch und www.143.ch. Stanzerei Baden, Merker-Areal, Samstag, 18. Januar. Türöffnung ist um 20 Uhr.

Geschichtenstunde in der Gemeindebibliothek Spreitenbach Bildergeschichte. Gemeindebibliothek, FreiKonzert des Klarinettenchors Mit tag, 17. Januar, 15–16 Uhr. dem Programmtitel «Smile» beschwört das aussergewöhnliche Orchester aus kleinsten bis hin zu Mittagstisch Spreitenbach Pro Seriesigen Klarinetten die Hexen nectute Aargau Für Seniorinnen und Zauberer von Bart Piqueur und Senioren ab 60 Jahren. Anund Abmeldungen bis spätestens und den Beelzebub von Andrea Catozzi herauf. Die 35 Klarinettiszwei Tage im Voraus an Priska Kretz unter Tel. 056 401 50 08. tinnen und Klarinettisten erzähAlters- und Pflegeheim im Brühl, Mon- len die Geschichte von Timmy tag, 20. Januar, 12 Uhr. und seinem Wäschetrockner und zeigen, wie urkomisch das Zusammenspiel mit einer regelrechten Geschichtenstunde in der Gemeindebibliothek Spreitenbach Kamishi- Djembetrommel klingen kann.. bai. Gemeindebibliothek, Dienstag, 21. Aula Schulhaus Margeläcker, Samstag, 18. Januar, 20 Uhr, und Sonntag, 19. Januar, von 16 bis 17 Uhr. Januar, 17 Uhr.

WETTINGEN

«Die Gartenbank» im Figurentheater Mittels des Maskenspiels versuchen sich zwei Spieler mit dem Thema Demenz in verschiedenen Sequenzen auseinanderzusetzen. Dabei wird der Fokus vor allem oder im Besonderen auf das Agieren der Figur gerichtet, die nicht selbst von der Demenz betroffen ist. Ein Theaterstück für Erwachsene. Vorverkauf: eventfrog.ch. Reservation: Librium Baden, Tel. 056 222 46 66. Figurentheater im Gluri-Suter-Huus, Freitag, 17. Januar, 20.30 Uhr. Kamishibai in der Gemeindebibliothek Zwei Bibliothekarinnen erzählen mit dem japanischen Bildtheater eine Bilderbuchgeschichte. Anschliessend wird eine Kleinigkeit gebastelt. Für Kinder ab drei Jahren mit Begleitperson. Erzählt wird in Mundart. Der Anlass dauert etwa 45 Minuten. Gemeindebibliothek, Samstag, 18. Januar, 10.30 Uhr.

Sterneziit Zusammen wird eine Geschichte zum Thema «Danke sagen» gehört, miteinander gesungen und etwas Kleines gebastelt zum Mit-nach-Hause-Nehmen. Nach dem Krabbelgottesdienst gibt es Kaffee und Zopf. Für Kinder bis 5 Jahren mit Geschwistern, Eltern, Grosseltern. Der Verein Familienstern (ehemals Gruppe junger Mütter) organisisert den Anlass. St. Sebastian, Sonntag, 19. Januar, von 9.30 bis 10 Uhr.

häuschen, die zu Hause aufgehängt werden können. Einige Häuschen werden ausserdem danach an verschiedene Institutionen verschenkt. Ausser guter Laune und wenn möglich einem leeren Tetra Pack ist nichts mitzunehmen. Pfarreiheim St. Sebastian, Sonntag, 19. Januar, 14 Uhr. Mittagstisch Wettingen Pro Senectute Aargau Für Seniorinnen und Senioren ab 60 Jahren. Auskunft erteilt Hedy Fitsche, Tel. 056 426 24 61. Hotel Zwyssighof, Dienstag, 21. Januar, 11.30 Uhr. Lesung mit Hansjörg Schertenleib Der Zürcher Schriftsteller und Theaterautor liest aus seinem ersten Krimi «Die Hummerzange» und gibt Einblicke in sein neustes Werk «Palast der Stille». Die Platzzahl ist beschränkt. Eintrittskarten werden während der Öffnungszeiten in der Bibliothek verkauft. Reservationen sind nicht möglich. Der Eintritt kostet 5 Franken mit einem gültigen Bibliotheksausweis. Ansonsten kostet er 10 Franken. Gemeindebibliothek, Dienstag, 21. Januar, 20.15 Uhr.

«Open Sunday» Offene Turnhalle für Primarschulkinder. Bezirksschu- Info-Abend über Hypnose Wie funkle (Turnhalle), Sonntag, 19. Januar, von tioniert das Gehirn? Wie kann 13.30 bis 16.30 Uhr. man die Kraft des Unterbewusstseins nutzen? Der Eintritt kostet 10 Franken an der Abendkasse. Vogelhäuschen basteln Der BlauGemeindebibliothek Wettingen, Donring St. Sebastian Wettingen lädt alle Kinder und Erwachsenen ein, nerstag, 23. Januar, um 20.15 Uhr. Teil des 72-h-Projektes zu werden. Innerhalb von genau 72 Stunden WÜRENLOS setzen Jugendgruppen in der ganzen Schweiz eigene Projekte um. Konzert Musica Domestica: «Klassik Der Blauring St. Sebastian bastelt und Jazz» Katholische Kirche, Sonntag, 19. Januar, 17 Uhr. am Sonntag, 19. Januar, Vogel-

REDAKTION redaktion@limmatwelle.ch Telefon 058 200 58 20 REDAKTIONSLEITUNG: Melanie Bär, melanie.baer@chmedia.ch REDAKTIONSTEAM: Rahel Bühler, rahel.buehler@chmedia.ch Manuela Page, manuela.page@chmedia.ch REDAKTIONSSCHLUSS: Montag, 8 Uhr COPYRIGHT Herausgeberin Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für eingesandtes Material INSERATE: Brigitte Gähwiler, brigitte.gaehwiler@chmedia.ch Telefon 058 200 53 73

DRUCK: CH Media Print AG, 5001 Aarau ZUSTELLUNG: Die Post ABO SERVICE: E-Mail: abo@chmedia.ch / Stichwort Liwe, Telefon: 058 200 55 55, Telefax: 058 200 55 56 EIN PRODUKT DER

VERLEGER: Peter Wanner www.chmedia.ch Beteiligungen der CH Media AG auf www.chmedia.ch

EINSENDUNGEN Ihren Veranstaltungshinweis nimmt die Redaktion gerne auf redaktion@limmatwelle.ch jeweils bis am Montag, 8 Uhr, entgegen.

Profile for AZ-Anzeiger

20200116_WOZ_LIWANZ  

Limmatwelle Woche 3

20200116_WOZ_LIWANZ  

Limmatwelle Woche 3

Recommendations could not be loaded

Recommendations could not be loaded

Recommendations could not be loaded

Recommendations could not be loaded