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9. Januar 2020, 59. Jahrgang, Nr. 02

PP 5432 Neuenhof Post CH AG

Markus Dieth ist Landammann

Spreitenbach holt Wintergmeind nach

Am Dienstag, 14. Januar, feiert die Wettinger Bevölkerung dies an einer Wahlfeier. MELANIE BÄR

Acht Jahre lang war Markus Dieth Ammann von Wettingen. Vor drei Jahren wechselte er in den Regierungsrat und amtet seit Anfang Jahr als Landammann. Es ist das erste Mal, dass ein Wettinger dieses Amt ausübt. In dieser Funktion leitet der 52-Jährige die Regierungssitzungen und vertritt den Kanton Aargau bei Repräsentationsanlässen. Die Limmatwelle hat ihn einen Tag lang begleitet. Reportage S. 4/5/6 Markus Dieth blickt vom Telli-Hochhaus auf den Kanton Aargau. INSERATE

Freitag bis Sonntag:

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Gaby Kost

Am nächsten Dienstag, 14. Januar, um 19.30 Uhr findet in der Spreitenbacher Umwelt-Arena die Gemeindeversammlung statt. Mit dem Projekt Neumatt steht für die Gemeinde Spreitenbach ein zukunftsweisendes Traktandum an. Bereits an der Wintergmeind vom 26. November 2019 hätte darüber abgestimmt werden sollen. Es kam jedoch nicht dazu, weil sie aufgrund zu vieler anwesender Stimmberechtigter abgesagt werden musste. In der Umwelt-Arena ist nun genügend Platz vorhanden, sodass die Gemeindeversammlung nachgeholt werden kann. Der Gemeinderat hofft auf eine erneut hohe Stimmbeteiligung. Fraktionsberichte S. 12/13


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WETTINGEN

WOCHE NR. 02 DONNERSTAG, 9. JANUAR 2020

AUS DEM GEMEINDERAT

975-JAHR-JUBILÄUM

Glückwunsch zum 90. Geburtstag Gestern Mittwoch, 8. Januar, feierte Elisa Martinotta-Cappellone, wohnhaft am Lindenhof 2 in Wettingen, ihren 90. Geburtstag. Der Gemeinderat gratuliert recht herzlich und wünscht ihr alles Gute. Öffnungszeiten der Gemeindeverwaltung Es gelten für alle Abteilungen der Gemeindeverwaltung folgende Öffnungszeiten (Schalter und Telefon): Montag: von 8.30 bis 12 und von 13.30 bis 18.30 Uhr; Dienstag bis Freitag: von 8.30 bis 12 Uhr und von 13.30 bis 16 Uhr. Die Sozialen Dienste Wettingen sind am Dienstagnachmittag und am Donnerstagnachmittag telefonisch nicht erreichbar. Die Mitarbeitenden der Gemeindeverwaltung sind gerne bereit, telefonisch auch Termine ausserhalb der Öffnungszeiten zu vereinbaren. ANZEIGEN

Am Morgen des 2. Januars 2020 wurde in Wettingen auf dem Ortsbürgerschloss Schartenfels die Jubiläumsfahne gehisst. Damit weht der Wind das ganze Jahr für das Jubiläum 975 Jahre Wettingen und weist auf das grosse Fest «Atmosphäre», das vom 14. bis 23. August stattfindet, hin. Ebenfalls auf das neue

Jahr hat die Weinstern AG den Wettinger 975-Jahre-Jubiläumswein herausgegeben. Er trägt den Namen «Atmosphäre». Auf dem Foto sind (v.l.): René Bosshard von der Ortsbürgerkommission, Marco Bieri von der Weinstern AG und Gemeinderat Martin Egloff. (zVg)

VERMISCHTES GEMEINDEBIBLIOTHEK Am Samstag, 11. Januar, findet von 10 bis 12 Uhr eine E-Book-Sprechstunde in der Gemeindebibliothek statt. Die Sprechstunde richtet sich an alle, die zu Weihnachten einen E-Reader geschenkt erhalten haben oder einfach so auf dem Smartphone, Tablet oder dem PC EBooks lesen wollen. Das Bibliotheksteam unterstützt die Besucher bei der Einrichtung des Geräts und zeigt, wie man Bücher, Hörbücher, Zeitschriften und Fil-

MITTAGSTISCH DER PRO SENECTUTE

Neu findet der Mittagstisch, den die Pro Senectute aus Baden organisiert, im Zwyssighof in Wettingen statt. Die nächste Ausgabe findet am Sonntag, 12. Januar, statt. Sie beginnt um 11.30 Uhr. An- und Abmeldungen bei Ruth Schürpf unter folgender Telefonnummer: E-Book-Sprechstunde. zVg 056 426 67 18. An- und Abmeldungen nimmt auch die Pro Senectute me herunterladen kann. Die in Baden entgegen. Dies unter folSprechstunde ist kostenlos, eine gender Telefonnummer: 056 203 Anmeldung ist nicht nötig. 40 80.

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SONDERSEITE LANDAMMANN

WettingensersterLandammannMarkus Der ehemalige Wettinger Gemeindeammann und heutige Regierungsrat Markus Dieth ist seit dem 1. Januar Aargauer Landammann. Am Dienstag findet in Wettingen die Wahlfeier statt. Die Limmatwelle hat ihn vorgängig einen Tag lang begleitet. MELANIE BÄR

Um 6.20 Uhr fährt Chauffeur Remo Walde mit dem Aargauer Staatswagen, einem Mercedes S Class, in Wettingen ein. Zwischen Wohnblocks und Einfamilienhäusern hält er in einem ganz normalen Quartier mitten im Zentrum auf einem unauffälligen Garagenvorplatz an. Er gehört zum Einfamilienhaus der Familie Dieth. Ein paar Minuten später öffnet sich das weisse hölzerne Gartentor. Markus Dieth kommt im dunklen Anzug mit Aktentasche in der Hand aus dem Haus und nimmt hinter dem Beifahrersitz Platz. Um 6.32 Uhr fährt der Wagen auf die Autobahn Richtung Aarau. «Wie geht es dir?», fragt Regierungsrat Dieth den Chauffeur, plaudert kurz mit ihm und widmet sich dann seiner dicken gel-

«Die Nähe zur Bevölkerung habe ich als Regierungsrat am Anfang ein bisschen vermisst.» MARKUS DIETH, REGIERUNGSRAT

ben Mappe, in der die Unterlagen zu den Themen und Terminen gesammelt sind, die an diesem Donnerstag anstehen. Dieth zieht ein halbes Dutzend A5-Blätter aus der Mappe. Darauf ist die Grussbotschaft abgedruckt, die er am Abend an der Swiss Start-up Challenge im Campussaal in Brugg-Windisch halten wird. Er nutzt die knapp zwanzigminütige Fahrzeit, um sie durchzugehen, nimmt einen Kugelschreiber und ändert den Schluss zu: «Seien Sie mutig, behalten Sie ihre Kreativität und handeln Sie. Denn wer nicht handelt, wird behandelt.» Damit gibt er der Rede,

die seine dreiköpfige Kommunikationsabteilung für ihn vorgeschrieben hat, seine persönliche Note. Wer Dieth kennt, hat diesen Aufruf zum Handeln, um nicht behandelt zu werden, schon öfters gehört. Als Gemeindeammann schrieb Dieth die meisten Reden selber. Aus Zeitgründen sei das heute nicht mehr möglich, sagt er und fügt an, dass alles mehr durchgetaktet sei: «Auf Kantonsebene wird eine Liga höher gespielt.» Und trotzdem: Er lässt es sich nicht nehmen, seine Reden anzupassen und hin und wieder selber zu schreiben. «Wenn die Rede ganz persönlich ist, wie zum Beispiel diejenige der Landammannfeier, schreibe ich sie auch heute selber», so Dieth. Er freue sich auf das Jahr als Landammann, er ist der erste Wettinger, der dieses Amt innehat.

ALS LANDAMMANN wird Markus

Dieth den Kanton dieses Jahr an rund 200 Anlässen vertreten. Das sind etwa doppelt so viele wie als «normaler» Regierungsrat. Dieth freue sich darauf. Als ehemaliger Ammann ist er es gewohnt, auch abends viel unterwegs und bei den Leuten zu sein. «Die Nähe zur Bevölkerung habe ich als Regierungsrat am Anfang ein bisschen vermisst. Auf Kantonsebene ist man etwas weiter weg als in der Gemeinde, wo man fast alle kennt», sagt er, während er aus dem Auto steigt, das mittlerweile im Aarauer Telli eingefahren ist. Es mache ihm nichts aus, von Fremden angesprochen zu werden und wenig Privatsphäre zu haben. Denn Markus Dieth mag Menschen und die Menschen mögen ihn. Der Beweis dafür sind die über 60 000 Stimmen, die er als Neuling bei den Regierungsratswahlen vor drei Jahren erhielt und den Einzug als einziger Nicht-Bisheriger im ersten Wahlgang schaffte. Es sei ihm wichtig, auch als Regierungsrat am Boden zu bleiben. «Ich bin immer noch derselbe, auch als Regierungsrat, oder nicht?», fragt er die Fotografin und die Journalistin, die ihn an diesem Tag für den Zeitungsbericht begleiten und ihn schon kannten, als er noch als Anwalt arbeitete und vor 18 Jahren seine politische Karriere im Wettinger Einwohnerrat startete.

Markus Dieth im Finanzdepartement im Telli in Aarau.

Chauffeur. Den Fahrdienst des Kantons nimmt er in dieser Dezemberwoche an drei Tagen in Anspruch. Immer dann, wenn er wie heute auswärtige Termine hat und froh ist, die Zeit während der Autofahrt zum Arbeiten nutzen zu können. Kurz vor sieben Uhr tritt der Regierungsrat im 21. Stock des TelliHochhauses in sein Büro. Darin stehen Digitalpiano und dunkle Büromöbel, auf dem Pult je ein Schweizer-, Bündner- und Aargauerfähnlein und ein Meter mit Wettinger Logo. Es sind Dieths persönliche Sachen, die ihn an Davos, wo er aufwuchs, und Wet«BIS SPÄTER», verabschiedet sich tingen, «wo meine Heimat ist», erMarkus Dieth beim Gehen vom innern. Das Mobiliar hat er sich

als Anwalt gekauft, von 2008 bis 2016 ins Gemeindeammann-Büro mitgenommen und tut nun seit drei Jahren auch in Aarau seine Dienste. Seine persönliche Assistentin Sonja Huber hat ihm bereits ein Dutzend in der Nacht eingegangene Mails auf den Schreibtisch ge-

«Markus Dieth ist extrem schnell.» PATRICIA KETTNER, GENERALSEKRETÄRIN

legt. Bevor er um halb acht die Abteilungsleiter zur Sitzung trifft, notiert er, welche Mails wie bear-


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DiethfreutsichaufdieMenschen sem Morgen gibt eine Mitarbeiterin zudem Auskunft über den Verlauf des Digitalisierungsprojekts «SmartAargau». Nach einer kurzen Kaffeepause verschwinden die Kaderleute wieder und Dieth trifft sich im Büro der Generalsekretärin zum Rapport mit der Abteilungsleiterin Statistik, Andrea Plüss. Sie und ihr 14-köpfiges Team arbeiten in einem anderen Gebäude. Einmal im Monat trifft Dieth sie zum Rapport, wie er die Arbeitsbesprechung nennt. Die Sitzung ist klar strukturiert. Anträge und Unterlagen zu den Sitzungsthemen hat Dieth vorgängig erhalten. Er habe im Militär gelernt, strukturiert zu arbeiten und zu führen: Aussage, Erkenntnis und Konsequenz sind zu seinen Leitfragen geworden. Die Menschlichkeit geht trotzdem nicht unter, wie die Arbeitsbesprechung zeigt. Er hört Plüss zu, fragt nach und sagt am Schluss: «Die Mitarbeitenden merken, ob man ehrlich zu ihnen ist.»

Gaby Kost

beitet werden müssen, und gibt sie zur Erledigung wieder ans Sekretariat zurück. Anderthalb Stunden dauert das anschliessende Treffen mit den Leitenden der Abteilungen Finanzen, Human Ressource, Immobilien, Informatik, Landwirtschaft, Statistik, dem kantonalen Steueramt und der Generalsekretärin Patricia Kettner. Gesamthaft sind die acht Abteilungen des Departements Finanzen und Ressourcen für rund 650 Mitarbeiter und 5,9 Milliarden Franken verantwortlich. Weil das Finanzdepartement besonders viele Schnittstellen hat, ist es wichtig, dass Dieth sein Kader auch darüber informiert, was bei den anderen Regierungsräten ansteht. An die-

NACH EINER DREIVIERTELSTUNDE, so lange dauert eine Arbeitsbesprechung in der Regel, steht bereits die nächste an. An diesem Arbeitstag ist es die Besprechung zum Reformvorhaben Immobilien mit Urs Heimgartner. Er ist seit einem Jahr Kantonsbaumeister und somit für alle kantonalen Liegenschaften zuständig. 2,3 Milliarden Franken beträgt das Portfolio der kantonalen Immobilien. Auf einer Landkarte zeigt Heimgartner, welche Projekte anstehen. 75 Prozent aller Gebäude seien älter als 40 Jahre, der Sanierungsbedarf entsprechend gross. «Nun ist fertig mit Pflästerlipolitik, wir müssen viel Geld investieren», sagt Dieth. Im Anschluss trifft sich der 52Jährige mit einem Mitarbeiter zum Koordinationsgespräch. Währenddessen sagt Generalsekretärin Patricia Kettner, mit dem Wechsel des Departementsvorstehers habe sich das Arbeitstempo im Betrieb erhöht: «Markus Dieth ist extrem schnell und hat einen grossen Gestaltungswillen. Für einige Mitarbeiter war das anfänglich recht anstrengend. Dank seiner wertschätzenden, leidenschaftlichen Art kommt er trotzdem sehr gut an.» Sie muss es wissen, denn sie arbeitet seit elf Jahren im Finanzdepartement. Dieth hat sie vor zwei Jahren zur Generalsekretärin befördert. Sie ist die

erste Frau, die in der kantonalen Hause, um sie am Wochenende zu Verwaltung eine solche Stelle be- studieren und sich auf die Sitzungen vorzubereiten. setzt.

MITTLERWEILE ist es Mittag. Rund UM ZWANZIG NACH FÜNF UHR steigt

60 Mitarbeitende haben sich im Personalrestaurant zum Weihnachtsessen eingefunden. Für Dieth eine Selbstverständlichkeit, sich unter die Mitarbeitenden zu mischen. Mit vielen ist er per du, rühmt den Wein, den ein Mitarbeiter aus seinem eigenen Rebberg zur Weihnachtsfeier mitgebracht hat, und antwortet auf die Frage der Journalistin, was ihn im Berufsleben am meisten geprägt hat: «Als Student habe ich bei der Flughafenpolizei gearbeitet. Da habe ich viel fürs Leben gelernt.» Auch in einer Gärtnerei habe er damals gejobbt, das sei ihm lieber gewesen, als mit den anderen Studenten zu fachsimpeln. Zwei Stunden dauert das Mittagessen. Trotzdem reicht es nicht fürs Dessert. Im Büro der Generalsekretärin wartet bereits Sandra Thut. Die Standortförderin der Gemeinde Wettingen organisiert die Landammannfeier mit und geht die Tischordnung mit Dieth durch. Zusammen mit seiner Tochter Ariane hat er am Vorabend einen Entwurf gemacht. Nun folgt der Feinschliff. Dieth ist wichtig, dass sich die Gäste wohlfühlen, und er wägt ab, welche Tischkonstellation passt. Nach einer Stunde steht der Plan und er verabschiedet sich von Thut mit den Worten: «Ich schlafe nochmals darüber und maile sie dir morgen.» In der Zwischenzeit hat das Sekretariat alle Unterlagen für die wöchentlich stattfindende Regierungsratssitzung auf Dieths Pult gelegt. Ein gut gefüllter Ordner voller Akten. Bevor der Regierungsrat für die Fahrt nach Brugg abgeholt wird, ist Zeit fürs Aktenstudium eingeplant. Doch er kommt nicht dazu, weil diverse Telefonate anstehen und er die Besucher aufs Telli-Hochhausdach führt. Hier, auf dem höchsten Aargauer Gebäude, in 85 Metern Höhe, ist die ganze Region bis über die Kantonsgrenze hinaus zu sehen. «Eindrücklich», sagt der Finanzdirektor nachdenklich, während sein Blick über die Landschaft schweift: «Eigentlich schade, dass ich so selten hier oben bin.» Kurz darauf sitzt er wieder hinter den Akten. Er kommt nicht weit und nimmt sie deshalb nach

er wieder in den Staatswagen und geht die Rede ein letztes Mal durch, ehe er den Chauffeur anweist, ein paar Schritte vor dem Campussaal anzuhalten. Bevor er vor versammeltem Publikum seine Grussbotschaft überbringt, geht er an den Ständen der Jungunternehmer vorbei und lässt sich ihre Produkte und Ideen zeigen. Am Stand des Habsburger Start-ups Gluehweinwerk unterhält sich der Regierungsrat mit Student Mirko Hess, der ihm seine Glühweinmischung zum Probieren mitgibt. Die beiden ahnen noch nicht, dass dieses Projekt den Wettbewerb kurz darauf gewinnt. Die Jungunternehmer haben Dieths Ratschlag, mutig und kreativ zu handeln, um nicht behandelt zu werden, umgesetzt, noch bevor sie seine Rede hörten. Nach der Prämierung gra-

«Wettingen ist und bleibt neben Davos meine Heimat.» MARKUS DIETH

tuliert Dieth den Gewinnern, mischt sich beim Apéro unter die Gäste, ehe er um halb neun den Campussaal verlässt und nach Hause gefahren wird. Auch wenn er als Regierungsrat nicht mehr in Wettingen wohnen müsste, kommt für ihn ein Umzug nicht infrage: «Wettingen ist und bleibt neben Davos meine Heimat. Hier habe ich meine Basis, hier wohnen meine Freunde.» Um neun Uhr abends öffnet Markus Dieth sein Gartentor erneut und verabschiedet sich mit den Worten: «Heute war ein eher lockerer Tag, normalerweise stehen mehr Termine an.» Und sie werden auch im Jahr als Landammann nicht weniger – im Gegenteil. Doch Markus Dieth freut sich darauf: «Auf die vielen Begegnungen mit den Menschen, die ich dieses Jahr als Landammann haben werde.» Sagts und verschwindet im Haus. Wahlfeier für die Bevölkerung in der Doppelturnhalle Bezirksschule, Dienstag, 14. Januar, ab 17.30 Uhr.


SONDERSEITE LANDAMMANN

WOCHE NR. 02 DONNERSTAG, 9. JANUAR 2020

Aktenstudium während der Autofahrt.

Ankunft im Telli im Staatswagen.

Arbeitsbesprechung mit Andrea Plüss.

Urs Heimgartner informiert übers Reformvorhaben.

Mittagessen mit Mitarbeitenden.

Die Wettinger Standortförderin Sandra Thut bespricht die Tischordnung.

Mirko Hess (l.) an der Swiss Start-up Challenge im Gespräch mit Dieth.

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Sitzung mit den Geschäftsleitungsmitgliedern um halb acht.

Markus Dieth tauscht sich mit Mitarbeitenden aus.

Grussbotschaft im Campussaal überbracht.

Kurze Pause fürs Aktenstudium.

Daheim in Wettingen kurz vor neun Uhr.


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GEMEINDE NEUENHOF Ersatzwahl vom 9. Februar 2020 eines Mitglieds der Stimmenzähler (Wahlbüro) für den Rest der Amtsperiode 2018/2021, 1. Wahlgang, Angemeldete Kandidaturen Für die vorstehend erwähnte Ersatzwahl sind während der ordentlichen Anmeldefrist (Freitag, 27. Dezember 2019, 12.00 Uhr) folgende Kandidaturen eingegangen: – – –

Feuz, Viviane Maria, 1999, von Beatenberg BE, Zürcherstrasse 83, CVP Hutzli, Denise Lucie Patrizia, 1992, von Saanen BE, Hardstrasse 62, parteilos Meier, Christoph Manuel, 1979, von Etziken SO, Letzistrasse 8, GLP

Im ersten Wahlgang kann jeder Stimmberechtigte der Gemeinde als Kandidatin oder Kandidat gültige Stimmen erhalten. Es sind somit nicht nur die oben aufgeführten Personen wählbar. Neuenhof, 27. Dezember 2019

WAHLBÜRO NEUENHOF

EINLADUNG ZUR PRÄSENTATION DES NEUEN NISSAN JUKE UND NEUJAHRS-APÉRO: SAMSTAG, 11.01.2020 VON 10.00 BIS 16.00 UHR Die Energieeffizienz-Kategorie und die CO₂-Emissionen aus der Treibstoffbereitstellung sind für die Schweiz noch nicht homologiert. Ø aller in der Schweiz verkauften Neuwagen: 137 g/km.

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NEUENHOF AUS DEM GEMEINDERAT

Frohes neues Jahr Der Gemeinderat sowie die Gemeindeverwaltung Neuenhof wünschen allen Neuenhoferinnen und Neuenhofern einen guten Start und ein glückliches neues Jahr 2020.

289 45 64). Sammelware bitte immer bündeln und verschnüren. Nur korrekt bereitgestelltes Papier beziehungsweise korrekt bereitgestellter Karton wird übernommen. Grössere Mengen oder Dimensionen von Karton, insbesondere aus Gewerbebetrieben, sind weiterhin gebührenpflichtig der Kehrichtabfuhr oder direkt einem Altstoffhändler zu übergeben.

Geschäfte der Einwohnergemeindeversammlung vom 25. November 2019 Sämtliche Geschäfte der Einwohnergemeindeversammlung vom 25. November 2019, die unter einer Referendumsfrist standen, sind Öffnungszeiten der Gemeindevernach unbenutztem Ablauf dieser waltung Die Öffnungszeiten und die Erreichbarkeit (SchalterFrist in Rechtskraft erwachsen. dienst) sind wie folgt: Montag, Papiersammlung Januar Die 8–11.30 und 14–18 Uhr, Dienstag nächste Papiersammlung findet bis Donnerstag, 8–11.30 und am Samstag, 11. Januar, statt und 14–17 Uhr, Freitag, 7.30–14.30 wird durch den Ruderclub Baden Uhr. Tel. 056 416 21 11, E-Mail: gedurchgeführt (Kontakttelefon 079 meindekanzlei@neuenhof.ch.

Der erste Elektrobus im Aargau fährt nach Neuenhof.

zVg

Der erste Elektrobus im Aargau

Seit Mitte Dezember fährt der Bus mit Wettinger Naturstrom auf der Linie 8 von Wettingen nach Neuenhof. Pünktlich zum Fahrplanwechsel von Mitte Dezember haben die Regionalen Verkehrsbetriebe Baden-Wettingen (RVBW) den ersten Elektrobus im Aargau eingeweiht: Er hat drei Türen und ist zwölf Meter lang. Seit dem Fahrplanwechsel ist er auf der Linie 8 im Einsatz. Somit fährt er von der Haltestelle «Wettingen, Bushof» zur Haltestelle «Neuenhof, Kirchfeld». Aufgeladen wird er jeweils im RVBW-Bushof in Wettingen. Dies ist zugleich auch die Endhaltestelle der Linie 8. Er fährt mit Naturstrom aus Wettingen. Eine Aufladung reicht für eine Strecke von 40 bis 70 Kilometern. «Der Ladevorgang ist extrem kurz: In vier

Minuten kann Energie für mindestens zwölf Kilometer Fahrstrecke geladen werden», sagt Claudio Albrecht von Scania Schweiz. Der Bus stammt von dieser Firma. Die Firma Furrer+Frei hat die Ladestation konzipiert. Die Buschauffeure können den Ladezustand der Batterien auf dem Fahrzeugdisplay ablesen. Wenn sie bremsen, kann dadurch Energie zurückgewonnen werden. NACH MEHREREN Tests wurde das

neue Fahrzeug am 16. Dezember 2019 eingeweiht. Total nahmen 80 Personen am Anlass teil. Neben Albrecht waren Stefan Kalt, Direktor der RVBW, und Carlo Degelo, vom Departement für Bau, Verkehr und Umwelt des Kantons Aargau, und Rico Furrer (Furrer+Frei) dabei. Sie schnitten das rote Band durch. (LiWe)


NEUENHOF

GEMEINDE NEUENHOF Ersatzwahlen vom 9. Februar 2020 von zwei Mitgliedern des Gemeinderates und die Wahl des Gemeindeammanns für den Rest der Amtsperiode 2018/2021, 1. Wahlgang, Angemeldete Kandidaturen Für die Ersatzwahlen vom 9. Februar 2020 von zwei Mitgliedern des Gemeinderates und die Wahl des Gemeindeammanns sind während der ordentlichen Anmeldefrist (Freitag, 27. Dezember 2019, 12.00 Uhr) folgende Kandidaturen angemeldet worden: für die Gemeinderatswahl (2 Sitze): – – – – – – –

Amrein, Jürg Peter, 1973, von Schwarzenberg LU, Ackerstrasse 19, parteilos Arsenijevic, Igor, 1980, von Neuenhof AG, Zürcherstrasse 142, parteilos Benz, Christopher, 1985, von Neuenhof AG, Dorfstrasse 12c, parteilos Burger, Daniel, 1971, von Freienwil AG, Ackerstrasse 17, parteilos Güdel, Christoph Rudolf, 1985, von Madiswil BE, Webermühle 41, Grüne Uebelhart, Martin, 1963, von Neuenhof AG und Welschenrohr SO, Höhenweg 2, CVP Voser, Tim, 1998, von Neuenhof AG, Rüslerstrasse 6, FDP

Uebelhart, Martin, 1963, von Neuenhof AG und Welschenrohr SO, Höhenweg 2, CVP, neu

Für den Gemeinderat und den Gemeindeammann sind im ersten Wahlgang keine stillen Wahlen möglich, weshalb in jedem Fall eine Urnenwahl durchzuführen ist. Der 1. Wahlgang findet am Sonntag, 9. Februar 2020, statt. Im ersten Wahlgang kann jeder Stimmberechtigte der Gemeinde als Kandidatin oder Kandidat gültige Stimmen erhalten. Es sind somit nicht nur die oben aufgeführten Personen wählbar. Ein allfälliger 2. Wahlgang ist für den Sonntag, 29. März 2020, vorgesehen. Neuenhof, 27. Dezember 2019

WAHLBÜRO NEUENHOF

Praxiseröffnung Frau Dr. med. Višnja Jenni Fachärztin FMH für Kinder- und Jugendmedizin Mellingerstrasse 26, 5400 Baden Telefon 056 200 05 10 kinderaerztin.jenni@hin.ch

Praxiseröffnung ab 1. Dezember 2019 Sprechstunden nach Vereinbarung

Ausbildung: 1991 1992 1993 1994 1994 1995 – 96 1996 – 98 1998 2000 – 07 2007– 12 2013– 17 2018

Hinter den Kulissen lief bei der Jugendbühne Neuenhof dieses Jahr nicht alles glatt. Ihr neues Stück «Ich weiss vo nüüt!» kann sie trotzdem aufführen.

MELANIE BORTER

für die Wahl des Gemeindeammanns: –

Das perfekte Chaos

Staatsexamen Universität Zürich Pädiatrie Kinderklinik Davos, Prof. Dr. M. H. Schöni Chirurgie Kantonsspital Aarau, Prof. Dr. P. Aeberhard Kinderchirurgie Universitätskinderklinik Zürich, Prof. Dr. U. G. Stauffer Dissertation Universitätskinderklinik Zürich, Prof. Dr. M. H. Schöni / Prof. Dr. A. Fanconi Kinderklinik Stadtspital Triemli ZH, Dr. med. U. Bühlmann Kinderklinik Kantonsspital Aarau, Prof. Dr. H. P. Gnehm FMH Pädiatrieprüfung gemäss neuem Reglement Eigene Praxistätigkeit in Baden mit Aufbau einer pädiatrischen Praxis zuerst im Gesundheitszentrum, dann im Institut für Arbeitsmedizin (ifa) Betreuung und Erziehung der eigenen 5 Kinder Praxismitinhaberin Gemeinschafts-Praxis Kinderärzte Ambühl/Glauser/Jenni, Villa Arnold in Zofingen Mitarbeit Kinderarztpraxis Fr. Dr. U. Schaffner, Zürich

Sprachen: Deutsch, Englisch, Französisch, Italienisch, Kroatisch, Spanisch

Begonnen hatte alles wie immer: Die Jungendbühne Neuenhof probte ab Ende August zweimal wöchentlich für ihr neues Stück «Ich weiss vo nüüt!». Die Komödie in zwei Akten handelt von Leo Lustenberger (gespielt von Thierry Engel), der zusammen mit seinem guten Freund Valentin Hälfer (Pirmin Ursprung) am Morgen nach einer durchzechten Nacht verkatert aufwacht. Lustenberger wurde am Vorabend zum Anwalt des Jahres gewählt. Das feierten die beiden so ausgiebig, dass sie sich an fast nichts mehr erinnern. Als plötzlich ein Kriminalkommissar vor der Tür steht, eine fremde Dame auftaucht und sie erfahren, dass der Bundesrat, der die Laudatio gehalten hatte, entführt wurde, beginnt ein witziger Lügenreigen. Als Lustenbergers Frau (Giulia Roth) dann auch noch früher als geplant nach Hause kommt, ist das Chaos perfekt. Die Jugendbühne inszeniert dieses Jahr aber nicht bloss auf der Bühne ein perfektes Chaos, sondern verstand es gleichzeitig, ein Chaos hinter der Bühne zu verhindern. Denn mitten im Endspurt musste die Regisseurin Jasmine Baumann aus persönlichen Gründen die Jugendbühne verlassen. «Das war für uns eine schwierige Erfahrung», sagt Isabel Ursprung. «Aber wir konnten auch gute Aspekte daraus ziehen.» Bereits im Vorfeld des letzten geplanten Anlasses im 2019 gab es Turbulenzen: Damals wurden die Proben und die Aufführung bereits im August 2018 gestoppt. Dies wegen eines anonymen Briefes an ein Mitglied der Jugendbühne. URSPRUNG STAND dieses Mal nicht auf der Bühne, konnte deshalb einspringen, ihre beruflichen Erfahrungen als Regieassistentin einbringen und wichtige Inputs geben.

Valentin Hälfer (Pirmin Ursprung, links) im Ge Als Regieersatz möchte sie sich aber nicht betiteln, sie sei bloss bei den letzten Proben und am langen Probesonntag dabei gewesen. Die wichtige Hauptarbeit habe die frühere Regisseurin geleistet. Trotzdem: «Es ist nicht einfach, wenn in einer Theatergruppe plötzlich die Leitung fehlt», erzählt sie. Alles müsse besprochen werden und brauche dann mehr Zeit. «Dafür hat sich eine ganz eigene, sehr positive Gruppendynamik entwickelt», sagt die 29-Jährige, die aufgrund ihres Alters sehr bald nicht mehr bei der Jugendbühne mitspielen darf. Per Vereinsstatuten dürfen die Schausteller höchstens 30 Jahre alt sein. «Wir suchen dringend Nachwuchs», sagt Ursprung. Sie hätten deswegen schon in Schulen, bei der Jungwacht und im Blauring Flyer aufgelegt. Bislang ohne Erfolg. Vielleicht melden sich ja ein paar Interessierte nach einer der fünf Vorstellungen? «Das würde uns sehr freuen», sagt Ursprung. «Ich weiss vo nüüt!», Samstag, 11., Freitag, 17., Samstag, 18., Freitag, 24., Samstag, 25. Januar, jeweils um 20 Uhr, im katholischen Pfarreiheim in Neuenhof.


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s auf der Neuenhofer Bühne

espräch mit dem Kriminalkommissar Hugo Pölsterli (Marcel Ilg, Mitte) und Leo Lustenberger (Thierry Engel, rechts).

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GEMEINDERATSWAHLEN

Gaby Kost

Am 9. Februar finden die Ersatzwahlen in den Gemeinderat statt. Daniel Burger gehört als parteiloser Kandidat keiner Partei an und stellt sich deshalb selber vor. Er lebt seit 1979 in Neuenhof und hat hier seine SchulDaniel Burger. jahre durchlaufen. Anschliessend absolvierte er eine Lehre als Sanitärinstallateur und hat sich mit einer Zusatzlehre zum Sanitärzeichner ausgebildet. Der 48-Jährige ist beruflich seit 1994 in unterschiedlichen Funktionen und Positionen bei der Stadt Zürich tätig. In dieser Zeit hat er diverse Weiterbildungen absolviert. Seine berufliche Laufbahn begann er als technischer Sachbearbeiter. Darauf wurde er Leiter der Gruppe Liegenschaftsentwässerung bei der Entsorgung und Recycling Zürich (ERZ) und Stellvertreter des Leiters der Abteilung Engineering. Nach einem Wechsel ins Gesundheitsund Umweltdepartement übernahm er die Funktion als Leiter des technischen Diensts und ist aktuell Leiter Facility Management im Pflegezentrum Bachwiesen in Zürich Albisrieden. Seine Feuerwehrlaufbahn startete er 1996 als Soldat der Feuerwehr Neuenhof und übernahm nach diversen Weiterbildungen in der Folge ab 2005 als Hauptmann die Stellung des Feuerwehrkommandanten und Präsidenten der Feuerwehrkommission. Deshalb sind Burger die Prozesse und Strukturen auf der Gemeindeverwaltung bekannt. Bei einer allfälligen Wahl in den Gemeinderat würde für die Funktionen des Feuerwehrkommandanten und -präsidenten eine geeignete Nachfolgelösung gesucht. In der Jungwacht Neuenhof war Burger 15 Jahre Mitglied und konnte als Scharleiter erste Führungserfahrungen sammeln. 11 Jahre spielte er als Tenorhornist in der Jugendmusik Baden und im TSV Neuenhof 10 Jahre Handball. Er lebt mit Frau und Sohn in einem Haus an der Ackerstrasse. Nebst der Feuerwehr verbringt er die Freizeit mit Familie, Haus, Garten, Sport und beteiligt sich aktiv am Dorfleben. Neuenhof liegt ihm am Herzen. «Ich bin tatkräftig und entschlossen, führungsstark, aber auch stark im Team, sachorientiert und engagiert.» (zVg)

HINWEIS CHRISTBAUMVERBRENNEN Am Sams-

tag, 11. Januar, organisiert die Chlausgesellschaft Neuenhof das traditionelle Christbaumverbrennen. Es findet ab 17 Uhr beim Schützenhaus Neuenhof statt. Es Der Bundesrat Oskar Frey (Michael Voser, links), die «leichte» Blondine Olga (Melanie Burtscher, Mitte) und Lilly Lus- gibt eine Festwirtschaft und einen Grillbetrieb. tenberger (Giulia Roth).


SPREITENBACH KILLWANGEN / SPREITENBACH

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Referenden unterzeichnet von 350 350 Unterschriften hat das Referendumskomitee gesammelt und am Montag der Gemeindekanzlei übergeben.

MELANIE BÄR

Am Montagnachmittag kurz nach drei Uhr betritt Walter Käppeli das Gemeindehaus und gibt 25 Unterschriftenbogen auf der Kanzlei ab. Darauf haben gesamthaft 350 Killwangenerinnen und Killwangener die Referenden unterschrieben. 121 Unterschriften wären für das Zustandekommen nötig gewesen. Die eingereichten Unterschriften werden auf der Gemeinde nun einzeln kontrolliert. «Es muss sichergestellt werden, dass die Personen, die unterschrieben ha- Walter Käppeli (r.) übergibt Stefan Hürzeler und Anastasija Trajkovic die Unterschriftenbogen. Melanie Bär ben, auch im Killwangener Einwohnerregister erfasst und men bestätigen und bekannt ge- Budget vorgesehene Lohnerhö- rat eigentlich zu denken geben», ben kann, wann an der Urne über hung umgesetzt werden. Diese so Käppeli. Er fügt an, dass die die beiden Themen abgestimmt Ausgaben seien in der jetzigen fi- Sammelfrist wegen der Feiertage werden kann. Bis zum Redakti- nanziellen Situation nicht tragbar sehr eng bemessen gewesen sei «Man kann davon ausgehen, dass die Referen- onsschluss am Dienstag war die und nicht berechtigt, hat das Refe- und oftmals nur eine Person zu Überprüfung noch nicht abge- rendumskomitee begründet (die Hause gewesen sei. «Ohne diese den zustandekommen Gegebenheiten wäre es problemschlossen. «Bei 350 Unterschriften Limmatwelle berichtete). sind.» Bis am Montag musste Walter los möglich gewesen, zwischen kann man aber davon ausgehen, dass die Referenden zustandege- Käppeli die Unterschriften abge- 500 und 600 Unterschriften zu STEFAN HÜRZELER, LEITER STEUERN ben, die er und fünf weitere Perso- sammeln. Ihre Anliegen seien kommen sind», so Hürzeler. nen zwischen dem 5. Dezember breit unterstützt worden: vom stimmberechtigt sind», sagt Ste- DIE REFERENDEN sollen verhindern, und dem 5. Januar gesammelt ha- 18-Jährigen bis zum 90-Jährigen fan Hürzeler, Leiter Steuern in dass die an der Wintergmeind ge- ben. Mit 350 Unterschriften ha- und vom Akademiker bis zum Killwangen. Es werde deshalb fällte Anpassung des Leistungs- ben sie knapp dreimal so viele ein- einfachen Angestellten. Im Vorfeld hatten verschiedene wohl ein paar Tage dauern, bis der pensums auf der Finanzverwal- gereicht, wie nötig gewesen wäGemeinderat das Zustandekom- tung um 40 Prozent und die im ren. «Das müsste dem Gemeinde- Zahlen für Unruhe gesorgt. Wie

AUS DEM GEMEINDERAT

Öffnungszeiten der Gemeindekanzlei Montag, 8.30–11.30 Uhr und 14–18.30 Uhr; Dienstag, 8.30– 11.30 Uhr und 14–16 Uhr; Mittwoch, 8.30–11.30 Uhr, nachmittags geschlossen; Donnerstag, 8.30–11.30 Uhr und 14–16 Uhr; Freitag, 7.30–14 Uhr (durchgehend). Tel. 056 418 10 60, E-Mail: gemeindekanzlei@killwangen.ch. www.killwangen.ch.

Eintauchen in die Studios und die Medienproduktion Die Gruppe «Oldies» des STV Spreitenbach besuchte vergangene Woche die Studios des Schweizer Fernsehens. Und traf dabei auf Katja Stauber und Cornelia Bösch. Am Samstag, 4. Januar, war die Gruppe «Oldies» vom STV Spreitenbach zu Gast in den Fernsehstudios von SRF in Leutschenbach (Zürich). Die schon seit langem geplante Führung durch die Studios und die Räumlichkeiten von SRF konnte die Gruppe in zweieinhalb Stunden vor Ort erleben. Der Guide Marcel Lang (Mitglied vom STV

und Gemeinderat von Spreitenbach) konnte dies ermöglichen, da er selber bei SRF arbeitet. Er erläuterte und zeigte den «Oldies», wie und wo die Sendungen produziert und wie die Themen ausgesucht werden. Ebenfalls hatte die Gruppe die Möglichkeit, mit den beiden Moderatorinnen Katja Stauber und Cornelia Bösch persönlich zu sprechen und Fragen zu stellen. Sie berichteten von ihren täglichen Herausforderungen, Nachrichten aus dem In- und Ausland immer pünktlich auf den Bild-

schirm zu liefern. Die 13 Studios sind mit sehr viel Technik, Licht und eigens hergestellten Studiokulissen ausgestattet. Dass die Gruppe in der Technik und im Regieraum noch an die Arbeitsplätze der Regie sitzen und selber ein paar Knöpfe drücken durfte, rundete die unvergessliche Führung ab. Gegen Abend war ein Fussmarsch in das Eisstadion vom ZSC auf dem Programm, wo die «Oldies» bei einem gemütlichen Fondue den Samstagabend ausklingen liessen. (zVg)


WOCHE NR. 02 DONNERSTAG, 9. JANUAR 2020

Personen

Recherchen der Limmatwelle ergaben, haben die Verwendung unterschiedlicher Finanzpläne dazu geführt. Das Referendumskomitee hat als Berechnungsgrundlage den Finanzplan 2019 bis 2028 verwendet, der Gemeinderat den Finanzplan 2020 bis 2029. SOBALD DAS ZUSTANDEKOMMEN des

Referendums bekannt ist, muss an der Urne darüber abgestimmt werden. Geben die Stimmberechtigten den Referendumsführern recht, muss der Gemeinderat das Budget überarbeiten und an einer Einwohnergemeindeversammlung nochmals vorlegen. In diesem Fall wäre die Gemeinde bis zu diesem Zeitpunkt ohne ordentliches Budget und dürfte nur gebundene sowie unerlässliche Ausgaben tätigen und müsste alle anderen verschieben. Das bestätigt Gemeinderat Markus Schmid (CVP) und fügt an: «Wir müssen alle Ausga-

«Wir müssen alle Ausgaben im Hinblick auf diese gesetzliche Bestimmung überprüfen.»

11

AUS DEM GEMEINDERAT Papiersammlung mit Fremdstoffen An der letzten Papiersammlung von Mitte Dezember 2019 ist festgestellt worden, dass aus relativ vielen Haushalten nebst Altpapier und Karton auch Fremdstoffe zur Entsorgung mit dem Altpapier bereitgestellt worden sind. Fremdstoffe gehören nicht ins Altpapier, sondern in den ordentlichen Hauskehricht bzw. in den Spezialabfall. Altpapier und Karton sind separat und sauber getrennt der Wiederverwertung zuzuführen. Nicht in die Papiersammlung gehören Elektronikabfall, Tetrapackungen, Styropor und Plastik. Ausserordentliche Gemeindeversammlung Anlässlich der ausserordentlichen Einwohnergemeindeversammlung vom 14. Januar wird über verschiedene Sachgeschäfte abgestimmt, welche in der Bevölkerung kontrovers diskutiert worden sind. Insbesondere betreffend

dem Traktandum der Teilrevision der Bau- und Nutzungsordnung Neumatt gehen die Meinungen auseinander. Damit die Stimmberechtigten sich frei in dieser Sache entscheiden können, wird der Gemeinderat vorschlagen, dass über dieses Traktandum geheim abgestimmt wird. Entspricht ¼ der Stimmenden dem Antrag, erfolgt die Abstimmung an der Gemeindeversammlung alsdann in schriftlicher Form durch Abgabe eines Stimmzettels.

bahnhaltestation, Passerelle, Zufahrtsrampe, Leuchtreklamen und diversen Ausnahmebewilligungen, Sandäckerstrasse 1–11; Amsler Spielwaren AG, Schupfart, für die Erweiterung «Amsler Spielwaren», Shopping Center 4.

Personelles Als Sozialarbeiterin ist Jeannette Meier aus Ueken per 1. März und als Sachbearbeiterin der Einwohnkontrolle ist Anita Erceg aus Spreitenbach per 1. März gewählt worden. Gemeinderat und Personal heissen beide bereits Baubewilligungen sind erteilt wor- heute herzlich willkommen. den an Genossenschaft Migros Aare, Schönbühl, für die Überbau- Termine 14. Januar, 19.30 Uhr: AusEinwohner-Geung Tivoli Garten; Teilabbruch serordentliche Gebäude 1239, Neubau Bau- meindeversammlung, Umweltmarkt, Dienstleistungsgewerbe Arena; 20. Januar, 17 Uhr: Unentund Restaurationen, 5 Mehrfami- geltliche Rechtsauskunft, Gelienhäuser (438 Wohnungen) mit meindehaus; 21. Januar, 17.30 technischen Dachaufbauten, Uhr: Apéro für Industrie-, DienstStadtterrasse, Gemeinschaftsräu- leitungs- und Gewerbebetriebe, me, Kindergarten, Limmattal- Zentrumsschopf.

LESERFOTO Leser Peter Wurzer aus Spreitenbach hat dieses Foto nach dem Silvester gemacht. Er schreibt dazu: «Diesen Abfall von abgebrannten Feuerwerken haben Einwohner am Dorfbach beim Kreisel bei der Wigartestrasse und der Brüelstrasse achtlos liegen gelassen.»

MARKUS SCHMID, GEMEINDERAT

ben im Hinblick auf diese gesetzliche Bestimmung überprüfen. Während dieses Prozesses kann es auch zu schmerzhaften Entscheidungen kommen.» Schmid rechnet damit, dass erst im Laufe des Frühjahrs ein bewilligtes Budget vorliegen wird und die Gemeinde so lange kein ordentliches Budget hat.

vom Schweizer Fernsehen SRF

Die «Oldies» des STV Spreitenbach im Gespräch mit TagesschauzVg Moderatorin Cornelia Bösch.

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«Neumatt»

«Neumatt»

T RECHT!

Beklag Dich nicht, wenn Du an der Beklag Dich nicht, Gemeindeversammlung wenn Du an der vom 26. November 2019 Gemeindeversammlung nicht14. abgestimmt hast! vom Januar 2020 nicht abgestimmt hast!

Sie sind herzlich eingeladen zum Abend der offenen Tür Besuchen Sie uns und stossen Sie mit uns an:

Freitag, 17. Januar 2020 15.30 bis 20.00 Uhr

Raiffeisenbank Würenlos Geschäftsstelle Spreitenbach Dorfstrasse 62 | 8957 Spreitenbach

SPREITENBACH FRAKTIONSBERICHTE ZUR GEMEINDEVERSAMMLUNG VOM 14. JANUAR

SP Die SP ruft das folgenreichste Geschäft der GV vom 14. Januar in Erinnerung: die Änderung der Bau- und Nutzungsordnung (BNO) des Areals Neumatt. Ein Investor will es in eine gemischte Nutzung aus Wohnen, Kauferlebnis und Gewerbe transformieren und dem Gebiet rund um das Shoppingcenter eine erneuerte, wohnlichere Gestaltung verleihen. Er hat mit dem Totalunternehmer Losinger-Marazzi erkannt: Ein so grosses Bauprojekt an einem derart neuralgischen Punkt lässt sich ohne Mitwirkung der Bevölkerung nicht stemmen. Man gewann in den Workshops und Begleitgruppensitzungen den Eindruck, dass die Investoren Wert auf eine hohe Qualität bei den Bauten und bei der Umgebungsgestaltung legen – und zudem erneuerbare Energien nutzen wollen. Aktuell entsteht an zentraler Lage mit dem Tivoli-Garten eine weitere Grossüberbauung mit Zielgeraden 2024. Allerdings bringt nur das Erweiterungsprojekt Neumatt mit den zwei Doppelhochhäusern Lösungsvorschläge hinsichtlich der Umgebungsgestaltung, der Anbindung an den öffentlichen Verkehr und der Vernetzung mit bestehenden Wohnquartieren. Die «Neumatt» entsteht etappiert. Die erste Etappe ist frühestens 2026 bezugsbereit, die zweite ANZEIGEN

erst 2029. Läuft es schwach mit der Konjunktur, kann es noch länger dauern. Was lange währt, wird vielleicht noch etwas besser. Ein Ja zur BNO-Änderung Neumatt versöhnt Spreitenbach mit der turbulenten Geschichte der Gemeinde. Das Bauerndorf Spreitenbach kann man nicht mehr zurück zum Leben erwecken. Man kann nur bestehende Strukturen gründlich verbessern und eine unwirtliche Umgebung in etwas Schöneres, Wohnlicheres, Freundlicheres umwandeln. Deshalb Ja zur BNO-Änderung Neumatt.

CVP Am 14. Januar stehen wichti-

ge Weichenstellungen für die Zukunft von Spreitenbach an. Wie sieht das Zentrum rund um die wichtigste Limmattalbahn-Haltestelle der Gemeinde in einigen Jahren aus? Bleibt es bei Parkierungsflächen und einem wenig attraktiven Parkhaus oder wird der Besucher von Spreitenbach künftig auf einem grosszügigen Stadtplatz empfangen? Zur Beantwortung dieser Fragen im positiven Sinn braucht es eine klare Zustimmung zur Teilrevision der BNO Neumatt. Die Chancen und Vorteile dieser zukunftsweisenden Entwicklung des Zentrumsgebietes werden von der Mehrheit der CVP-Mitglieder stärker gewichtet als mögliche Risi-


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IG NEUMATT ken. Mit der Überbauung wird eine positive Entwicklung für Spreitenbach angestossen – auch bezüglich Steuereinnahmen. Die geplante Überbauung ist ein langfristiges Projekt, das den heutigen Anforderungen einer ressourcenschonenden Raumentwicklung entspricht und durch die Hochhäuser Platz für Einwohner auf den immer knapper werden Landreserven ermöglicht. Als Gesamtkonzeption werden die heutigen Parkierungsflächen durch grosszügige Grünzonen ersetzt. Dazu gehört auch der Stadtpark für alle Spreitenbacherinnen und Spreitenbacher. Selbstverständlich braucht es eine gehörige Portion Mut für solche Veränderungen. Ein einziges Projekt Neumatt kann nicht alleine alle vielfältigen Probleme der Gemeinde lösen. Aber die «Neumatt» zeigt Signalwirkung und mit der bevorstehenden Realisierung der Limmattalbahn ist der ideale Zeitpunkt gegeben, um einen positiven Image-Wandel zu initiieren.

FDP Die Meinung der FDP Spreitenbach hat sich seit der Parteiversammlung vom vergangenen November nicht verändert.Die FDP ist erfreut über den Neubau des Gemeindehauses. Sie stimmt dem Baukredit über 13,65 Millionen Franken ohne Gegenstimmen zu.

Die FDP findet es schon heute kritisch, die Organisation der Wasserversorgung mit einem Zweimannbetrieb und einem externen Pikettdienst aufrechtzuhalten. Da auch bezüglich der Kosten eine gute Lösung vorliegt, findet dieses Geschäft einstimmige Zustimmung. Die FDP stimmt nach langen Diskussionen der Teilrevision Neumatt mit einer Gegenstimme und zwei Enthaltungen zu. Unter dem Strich sieht sie für Spreitenbach mehr Chancen als Risiken. Wenn das Projekt so, wie es jetzt über lange Zeit seriös ausgearbeitet vorliegt, realisiert werden kann, stehen die Chancen für den Zuzug einkommensstarker Personen gut. Das ist dringend nötig und eines der brennendsten und grössten Probleme dieser Gemeinde. Ebenfalls vertritt die FDP die Meinung, dass damit der Standort gestärkt wird. Die FDP hinterfragt die Zunahmen des Sach- und Betriebsaufwandes. Beim Zivilschutz stellt man eine Kostenentwicklung fest, welche genauer beobachtet werden sollte. Trotzdem wird das Budget einstimmig genehmigt.

SVP Auch die Ansichten der SVP

Spreitenbach haben sich seit vergangenem November nicht verändert. Sie empfiehlt den Neubau ei-

GEMEINSAM FÜR DIE ZUKUNFT UNSERER GEMEINDE

nes grösseren Gemeindehauses mit den vier zusätzlichen Parkfeldern zur Annahme. Das erste Projekt wurde zurückgewiesen. Nun wurde ein kleineres Projekt erstellt. Es soll mit einem Kostendach von 13,65 Millionen statt 18,4 Millionen erstellt werden. Verwundert reagierten die Teilnehmer auf den Antrag zur Auslagerung der Wasserwerke. Spreitenbach hat bestes Trinkwasser zu einem günstigen Tarif. Das Leitungsnetz sowie die andere Infrastruktur sind auf sehr gutem Niveau und es ereignen sich wenige Rohrbrüche im Verhältnis zum Leitungsnetz. Ein solch wertvolles Gut gehört nicht in fremde Hände. Deshalb möchte die SVP den «Status quo» beibehalten. Haupttraktandum war die Teilrevision der Bau- und Nutzungsordnung Neumatt. An der abschliessenden Meinungsabgabe obsiegte eine Zweidrittelmehrheit, die dem Projekt eine Absage erteilte. Zu den Hauptargumenten zählte vor allem die ungebremste, pausenlose Bautätigkeit. Eventuell könnte man sich mit einer Konsolidierung und Verschiebung um einige Jahre eher anfreunden. Alternativ könnte auch in anderen Zonen mit Aufstockungen und Erhöhung der Nutzungszahl verdichtet oder gar abgerissen und neu gebaut werden. Die SVP kann dem Ergänzungsantrag nicht zustimmen. Das Budget 2020 soll mit einer «schwarzen Null» abschliessen. Es wäre wünschenswert, wenn einige Posten den wirklichen Bedarf bei sparsamem Umgang mit den Ressourcen decken würden. Die SVP stimmt dem Budget mit dem angegliederten Stellenplan zu.

Die Interessengemeinschaft (IG) Neumatt ist eine Gruppe von Spreitenbacherinnen und Spreitenbachern, denen die Zukunft der Gemeinde am Herzen liegt. Deshalb hat sie das Projekt Neumatt sehr genau angeschaut. Und sie sagt mit Überzeugung «Ja». Die Neumatt bringt die Gemeinde langfristig vorwärts. Sie schafft künftig in der Ortsmitte jene Aufenthalts-, Lebens- und Verbindungsqualität, die dort bisher fehlt. Hinzu kommt, dass das Projekt einen positiven Beitrag zu den Gemeindefinanzen leisten wird – dank dem Mehrwertausgleich von 13,5 Millionen Franken und weil die Neumatt-Einwohner eher überdurchschnittliche Steuerbeiträge leisten werden. Was wäre die Konsequenz eines «Neins»? Das Wachstum wird nicht stoppen, nur weil der Souverän das Wachstum ablehnt. Nur wird Spreitenbach dann Wachstum ohne Qualität erhalten. Der Stadtplatz – ein Bestandteil des Projekts Neumatt – würde nicht realisiert. Die Limmattalbahn würde dann neben einem alten Parkhaus ankommen, und in der Ortsmitte gäbe es weiterhin kaum Verbindungen für Fussgänger und Velofahrer. Weil andere Gemeinden im Limmattal ihre Chancen nutzen, könnte Spreitenbach nach einem «Nein» in eine Abwärtsspirale geraten – Stillstand wäre Rückschritt. Bei der Abstimmung vom 14. Januar sollte man nicht nur an das eigene Quartier denken – sondern für das Gesamtwohl unserer Gemeinde stimmen. Jetzt ist die Chance da, die Entwicklung Spreitenbachs für die Zukunft in bessere Bahnen zu lenken.

"Spreitenbach braucht in Zukunft nicht nur ein Shoppincenter, sondern auch ein attraktives, wohnliches und gut begehbares Zentrum von hoher Lebensqualität. Packen wir die Chance." Manuel Fischer, Präsident SP „Ich bin für Neumatt, weil ich überzogen bin, dass es ein guter Plan ist, die grössten Probleme der Gemeinde zu lösen. Damit die Steuern in Spreitenbach für den Mittelstand bezahlbar bleiben.“ Daniel Fischer, Präsident FDP "Ich bin PRO Neumatt, weil das Projekt eine echte Chance für einen Wandel zum Positiven darstellt. Das sind wir den zukünftigen Generationen Spreitenbachs schuldig." Mato Banovic, Präsident CVP

Manuel Fischer

Daniel Fischer

Mato Banovic

Kommen Sie am 14. Januar 2020 um 19.30h an die Gemeindeversammlung in der Umwelt Arena. Stimmen Sie mit uns „Ja“ zu Neumatt. Weil Spreitenbach uns am Herzen liegt. Wir danken Ihnen!


WÜRENLOS / KIRCHLICHE MITTEILUNGEN AUS DEM GEMEINDERAT Unentgeltliche Rechtsauskunft Die Beratungen finden jeweils am dritten Donnerstag im Monat von 18.30 bis 19.30 Uhr im Sitzungs-

LESERFOTO

WETTINGEN

Kath. Kirche St. Sebastian, Schartenstrasse 155 zimmer der Bauverwaltung, Erd- Samstag, 11. Januar, 17.30 Uhr, geschoss, Gemeindehaus, statt. Eucharistiefeier (Thomas Odalil). Nächste Beratung: Donnerstag, Sonntag, 12. Januar, 15.30 Uhr, Tauf16. Januar. erinnerungsgottesdienst (Christina Fuhrmann). Mittwoch, 15. Januar, 9 Uhr, Eucharistiefeier. Donnerstag, 16. Januar, 8 Uhr, Eucharistiefeier. Ein ähnliches Bild wie in Spreitenbach zeichnet sich auch in Würenlos. Leserin Monika Knittel hat diese Silvester-Überreste am 4. Januar an der Huebacherstrasse gefunden.

heit der Christen (Wolfgang Kunicki, Mario Stöckli und Stefan Burkhard). Anschliessend Apéro.

NEUENHOF

Kath. Pfarrkirche St. Josef, Glärnischstrasse 12 Samstag, 11. Januar, 17 Uhr, Rosenkranzgebet; 18.30 Uhr, Wortgottesdienst mit Kommunionfeier (Benjamin Meier). Sonntag, 12. Januar, 11 Uhr, Wortgottesdienst Kath. Kirche St. Anton, Antoniusstrasse 12 mit Kommunionfeier (Benjamin Freitag, 10. Januar, 18.30 Uhr, Meier) mit Einweihung und SegEucharistiefeier in der Kapelle. nung des neuen Taufbaums. MonSamstag, 11. Januar, 18 Uhr, Wort- tag, 13. Januar, 17 Uhr, Rosengottesdienst mit Kommunionfeikranzgebet. Mittwoch, 15. Januar, er (Christina Fuhrmann). Sonntag, 19 Uhr, Wortgottesdienst mit 12. Januar, 11 Uhr, Santa Messa in Kommunionfeier. Donnerstag, 16. lingua italiana; 12.15 Uhr, Gottes- Januar, 17 Uhr, Rosenkranzgebet. dienst in kroatischer Sprache. Mittwoch, 15. Januar, 9 Uhr, EuSPREITENBACH charistiefeier in der Kapelle. Don- Kath. Pfarrkirche nerstag, 16. Januar, 19.30 Uhr, Ro- St. Kosmas & Damian, Ratzengasse 3 senkranzgebet in kroatischer Freitag, 10. Januar, 19 Uhr, EuchaSprache in der Kapelle. ristiefeier; 19.30 Uhr, Anbetungsstunde. Samstag, 11. Januar, 18 Uhr, Eucharistiefeier (Abbé ZachaKloster Wettingen, Klosterstrasse 12 rie), Jahrzeit für Maria und Mario Sonntag, 12. Januar, 11 Uhr, EuBrasi, Maria Krust-Hofer, Pia Ruh, charistiefeier (Thomas Odalil). Albert Schuler, Karl Schuler. Sonntag, 12. Januar, 9.30 Uhr, Eucharistiefeier mit Taufe von Rin Jenni Ref. Kirche, Etzelstrasse 22 (Abbé Zacharie). Während des Sonntag, 12. Januar, 9.30 Uhr, öku- Gottesdienstes wird der Taufmenischer Gottesdienst zur Einbaum eingeweiht und gesegnet;

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Würenlos

Am 6. Januar 1920 wurde die Reformierte Kirchgemeinde WettingenNeuenhof per Dekret des Grossen Rates des Kantons Aargau gegründet. Im Rahmen des 975-Jahr-Jubiläums von Wettingen feierte die Reformierte Kirchgemeinde Wettingen-Neuenhof nun im Rahmen der von der Gemeinde lancierten «Perlenschnur» mit einem Festgottesdienst ihr 100-jähriges Bestehen. Neben den eigenen Mitgliedern und den Pfarrei- und Kirchgemeinderäten der Römisch-katholischen Schwestergemeinden waren auch Behördenvertreter der Einwohnergemeinden Neuenhof und Wettingen eingeladen. Viele Menschen folgten der Einladung,

Alphornbläser beim Gottesdienst. zVg sodass die Kirche für den Festgottesdienst und anschliessend der grosse Saal des Kirchgemeindehauses für den Apéro riche gut gefüllt waren. Der Gottesdienst, der von den ordinierten Mitarbeitenden gemeinsam gestaltet wurde, stand

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WOCHE NR. 02 DONNERSTAG, 9. JANUAR 2020

KILLWANGEN

«MEIN GOTT»

WÜRENLOS

Stefan Burkhard, Pfarrer bei der Evangelisch-reformierten Kirchgemeinde Wettingen

Kath. Pfarrkirche Bruder Klaus, Kirchstrasse 9 Freitag, 10. Januar, 19 Uhr, Eucharistiefeier. Sonntag, 12. Januar, 9.30 Uhr, Wortgottesdienst mit Kommunionfeier (Benjamin Meier) mit Einweihung und Segnung des neuen Taufbaums. Kath. Pfarrkirche St. Maria, Schulstrasse 21 Sonntag, 12. Januar, 10 Uhr, Familiengottesdienst (Karin Egloff und Veronika Huber); 18 Uhr, Rosenkranzgebet. Mittwoch, 15. Januar, 9.30 Uhr, Eucharistiefeier. Konzert des berühmten Ural-Kosaken-Chors Andrej Scholuch Unter dem Motto «Erinnerungen an Ivan Rebroff» werden die Ural-Kosaken in der kath. Kirche St. Joseph, Neuenhof, ein festliches Galakonzert geben. Im ersten Teil werden, unter der Leitung seines Dirigenten Vladimir Kozlovskyy Gesänge der russisch-orthodoxen Liturgie vorgetragen, im zweiten Teil russische Volks- und Kosakenlieder. Der Eintritt ist frei, um eine Kollekte wird gebeten. Kath. Kirche St. Joseph, Neuenhof, Freitag, 10. Januar, 19 Uhr. 18 Uhr, Santa Messa. Mittwoch, 15. Januar, 9.30 Uhr, Wortgottesdienst mit Kommunion, anschliessend Pfarreikaffee im kath. Pfarreiheim; 15 Uhr, Rosario. Alters- und Pflegeheim Im Brühl, untere Dorfstrasse 10 Freitag, 10. Januar, 10.15 Uhr,

unter dem Motto «Aufbruch». Pfarrer Lutz Fischer-Lamprecht verband in seiner Predigt die Aufforderung an Abraham und Sarah, ihre Heimat und Familie zu verlassen, um in das Land zu ziehen, das Gott ihnen zeigen würde, mit den Herausforderungen, denen die Reformierten in Neuenhof und Wettingen gegenüberstanden und gegenüberstehen. Immer wieder brauche es Mut, um Entscheidungen zu treffen, die nicht nur für die eigene Generation, sondern auch für folgende Generationen prägend sein würden. Beim Apéro ergriffen für den Gemeinderat Wettingen, der mit Philippe Rey, Markus Haas und Gemeindeammann Roland Kuster vertreten war, Letzterer das Wort. Er stellte die gemeinsamen Herausforderungen in den Mittelpunkt seiner Grussbotschaft, denen die Kirchgemeinde und die Einwohnergemeinde ausgesetzt seien. Für den Gemeinderat Neuenhof schloss sich Fred Hofer den Glückwünschen an und Regula Arnitz überbrachte die der Römisch-katholischen Kirchgemeinden. (zVg)

Wortgottesdienst mit Kommunion.

Ref. Kirche Würenlos, Gipfstrasse 4 Sonntag, 12. Januar, 9.30 Uhr, Gottesdienst, Inpflichtnahme Kirchenpflegepräsident (Heiner Studer). Die Inpflichtnahme des neugewählten Kirchenpflegepräsidenten Werner Sekinger durch Vize-Dekan Emanuel Memminger.

Ev.-ref. Dorfkirche, Chilegass 18 Sonntag, 12. Januar, 9.30 Uhr, Gottesdienst für GROSS&chlii (Stefan Siegrist und 8.-Klässler). Anschliessend Kirchenkaffee.

Klosterkirche Fahr Samstag, 11. Januar, 8 Uhr, keine Eucharistiefeier. Sonntag, 12. Januar, 9.30 Uhr, Eucharistiefeier; 16 Uhr, «Vierstimmiges Abendgebet». Donnerstag, 16. Januar, 19.30 Uhr, Gebet am Donnerstag.

VERMISCHTES

KIRCHLICHE VERANSTALTUNGEN Frauengruppe Prisma, ev.-ref. Kirche Spreitenbach-Killwangen, im Cheminéeraum des ev.-ref. Kirchenzentrums Hasel, Poststr. 219, Spreitenbach, Freitag, 10. Januar, 19.30–21.15 Uhr. Bibel lesen, Kirchgemeindehaus, Gipfstr. 4, Würenlos, Mittwoch, 15. Januar, 14 Uhr.

Taufbäume werden gestaltet.

zVg

TAUFBÄUME FÜR DIE PFARREIEN KILLWANGEN, NEUENHOF UND SPREITENBACH Neu werden ab dem 12. Ja-

nuar Taufbäume die Kirchen schmücken. Zukünftig erhalten die Eltern der Täuflinge eine Blume zum Selbergestalten. Diese wird den Taufbaum während eines Jahres zieren. Die Taufbäume wurden von der Schreinerei Johann Ernst, Killwangen, und von Bruno Wiederkehr gespendet. Farblich gestaltet wurden sie von den Sakristanen Niko Berisha und Maurizio Guarascio.

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Senioren-Spielnachmittag Für alle, die gerne jassen oder Spiele spielen. Für Getränke und einen feinen Zvieri ist gesorgt. Eine Anmeldung ist nicht notwendig. Kath. Pfarreiheim Neuenhof, Mittwoch, 15. Januar, 14 Uhr. Morgengebet, ev.-ref. Dorfkirche, Chilegass 18, Spreitenbach, Donnerstag, 16. Januar, 7 Uhr. Senioren: English Reading, Kirchgemeindehaus, Gipfstr. 4, Würenlos, Donnerstag, 16. Januar, 8.50/10 Uhr. Bibelforum Petrusbriefe, Kirchgemeindehaus, Gipfstr. 4, Würenlos, Donnerstag, 16. Januar, 19 Uhr.

«I want it all and I want it now.» Dieses Lied von Queen werden Sie bestimmt kennen. Es ist nicht nur ein Ohrwurm, sondern auch ein Leitspruch für die meisten von uns. Man will ständig von allem alles haben – natürlich stets nur das Beste. Auch ich bin anfällig dafür. Aber dieses «Von-allem-alleshaben-Wollen» hat natürlich einen «Pferdefuss», woran zumindest im Märchen der Teufel zu erkennen ist. Das «Fueder» – der «Lebenswagen» gewissermassen – ist dann bald einmal überladen. So wundert es mich nicht, dass beim einen oder anderen Zeitgenossen ob dieser Überladung seines Lebenswagens auch mal eine «Achse» bricht, weil es im Lebenswagen nicht Platz für alles hat. Also man kann ganz genau nicht alles haben: einen interessanten und gut bezahlten Beruf, daneben viel Freizeit, teure Ferien, ein tolles Auto, eine steile Karriere, ein Haus samt Pferd und dazu eine liebreizende Frau – oder einen Göttergatten – und Kinder, die nie Probleme machen und quasi im Autopilot-Modus erwachsen werden. Irgendwo bekommt das Glück bei dieser Überladung garantiert Sprünge – und irgendetwas zerbricht. Denn: Nicht einmal im «biblischen Paradies» konnten die Menschen alles haben. Auch dort gab es einen Baum, dessen Früchte für den Menschen nicht bestimmt waren. Das ist die einfachste und zugleich allgemein gültigste Ableitung aus dieser Geschichte. Bloss: Wir Menschen glauben das jeweils nicht. Und so verlieren auch wir jeweils das eine und andere Paradies. Darum ist es manchmal wirklich so: Weniger ist mehr. Aber zu dieser Erkenntnis gelangt man meist auch erst, nachdem einem die Augen aufgegangen sind. Feedback an: redaktion@limmatwelle.ch


AGENDA

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SPREITENBACH «Umwelt-Arena fördert Artenvielfalt» Die Stiftung Umwelt-Arena Schweiz hat zusammen mit Partnern die Grünanlagen rund um das Gebäude naturnah gestaltet und mit beschrifteten Naturmodulen ergänzt. So sollen das Erleben, Beobachten und Verstehen der Biodiversität gefördert werden. Umwelt-Arena, Freitag, 10., Samstag, 11., Sonntag, 12., Mittwoch, 15., und Donnerstag, 16. Januar, jeweils 10–17 Uhr.

WETTINGEN «E-Book-Sprechstunde» Wer sich in letzter Zeit einen E-Reader zugetan hat oder auf dem Smartphone, Tablet oder PC EBooks lesen will, wird bei der Einrichtung des Gerätes gerne unterstützt. Gemeindebibliothek, Samstag, 11. Januar, 10–12 Uhr.

24300 Exemplare. Erscheint jeden Donnerstag. Amtliches Publikationsorgan der Gemeinden Wettingen, Neuenhof, Killwangen, Spreitenbach und Würenlos HERAUSGEBERIN: CH Regionalmedien AG , Kronenplatz 12, 5600 Lenzburg

3. Wettinger Kammerkonzert – «Entfesselt» Das grösste Jugendförderprojekt des Kantons Aargau, das Jugend-Sinfonieorchester Aargau, präsentiert sich kurz nach dem Jahreswechsel mit Werken von Richard Strauss, Kurt Weill und Ludwig van Beethoven. Schulhaus Margeläcker, Wettingen, Sonntag, 12. Januar, 16 Uhr. KantiKino: «Le Fils» Von Monstern im Alltag. Psychodrama der Brüder Dardenne. Zu Beginn gibt es eine anregende und kundige Einführung. Kino Orient, Dienstag, 14. Januar, 17.30 Uhr.

inkl. Zvieri. Freier Eintritt für die Begleitpersonen. Pfarreiheim St. Sebastian, 2. Stock, Mittwoch, 15. Januar, 15–16.30 Uhr.

Serata italiana: «Tutti insieme» Eine leicht bizarre und kurvenreiche Familiengeschichte mit Alba Gruppe junger Mütter Wettingen – Kasperlitheater Mit Bettina und ih- Rohrwacher. Kino Orient, Donnersrem erfolgreichen Kasperlitheater tag, 16. Januar, 20 Uhr. Bubu dürfen Kinder ab 3 Jahren in gleich zwei Abenteuer mit Kasper- WÜRENLOS li und seinen Freunden eintauchen. In der Pause gibts zur Stär«Wohin entwickelt sich die kung für alle Kinder ein Zvieri. Schweiz?» Der Direktor von AveDie Kaffeestube mit Kuchenbuffet nir Suisse, Peter Grünenfelder, re«Open Sunday» Offene Turnhalle für Primarschulkinder. Bezirksschu- ist ab 14.30 Uhr bis 16.30 Uhr geferiert zur aktuellen Politik der le (Turnhalle), Sonntag, 12. Januar, öffnet. Ohne Anmeldung. Kosten Schweiz. Alte Kirche, Mittwoch, 15. 13.30–16.30 Uhr. Januar, 20.15 Uhr. pro Kind ab 3 Jahren 7 Franken

Mittagstisch der Pro Senectute neu im Hotel Zwyssighof in Wettingen. An und Abmeldungen bei Ruth Schürpf, Tel. 056 426 67 18, oder bei der Pro Senectute Baden unter Tel. 056 203 40 80. Hotel Zwyssighof, Sonntag 12. Januar, 11.30 Uhr.

GESCHÄFTSFÜHRER: Stefan Biedermann, stefan.biedermann@chmedia.ch, Telefon 058 200 58 10

REDAKTION redaktion@limmatwelle.ch Telefon 058 200 58 20 REDAKTIONSLEITUNG: Melanie Bär, melanie.baer@chmedia.ch REDAKTIONSTEAM: Rahel Bühler, rahel.buehler@chmedia.ch Manuela Page, manuela.page@chmedia.ch REDAKTIONSSCHLUSS: Montag, 8 Uhr COPYRIGHT Herausgeberin Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für eingesandtes Material INSERATE: Brigitte Gähwiler, brigitte.gaehwiler@chmedia.ch Telefon 058 200 53 73

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«7 kleine blaue Wunder» im Familienzentrum Karussell Das Stück kommt fast ohne Worte aus und ist deshalb schon für Kinder ab 2 Jahren geeignet. Zum Inhalt: Blau! wünscht sich das kleine Nünü. Ja! Wünsche soll man erfüllen, finden Frau und Herr Braun. Und so begeben sich die zwei Figuren zusammen mit dem Publikum auf eine wundersame und lustvolle Entdeckungsreise ins Blaue. Sie zaubern blaue Wunder von Vögeln, Fischen und vom Meer, spielen Blaulichtfussball, lassen Blaufontänen sprudeln und bezwingen blaue Kritzelmonster. Zusammen erleben sie sieben kleine Geschichten, bis Nünü vor lauter Blau und Glück gluckst und alles zu einem guten Ende findet. Familienzentrum Karussell, Haselstrasse 6, Baden, Sonntag, 12. Januar, 10.30 und 15 Uhr. Ticketreservation unter www.karussell-baden.ch/theaterkarussell oder Tel. 056 222 47 44, info@karussell-baden.ch.

EINSENDUNGEN Ihren Veranstaltungshinweis nimmt die Redaktion gerne auf redaktion@limmatwelle.ch jeweils bis am Montag, 8 Uhr, entgegen.

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Limmatwelle Woche 2

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