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P.P. 2540 Grenchen Post CH AG

31. Oktober 2019 | Nr. 44 | 80. Jahrgang

Verbreitungsgebiet: Grenchen, Bettlach, Selzach BE: Romont, Lengnau, Pieterlen, Meinisberg, Safnern, Meienried, Büren a.A., Rüti b.B., Arch, Leuzigen Inserate: Kapellstrasse 7, 2540 Grenchen, Tel. 032 654 10 60, e-mail: inserate@grenchnerstadtanzeiger.ch Redaktion: Tel. 032 652 66 65

> IN DIESEM STADT-ANZEIGER Wenn der Herbst eingeläutet wird Die «Chürbisnacht» lockte wieder tausende Besucher nach Grenchen.

www.grenchnerstadtanzeiger.ch

Grenchner Stadt-Anzeiger, Kapellstrasse 7, 2540 Grenchen, Tel. 032 654 10 60, E-Mail: inserate@grenchnerstadtanzeiger.ch

Aktion

31. Oktober bis 2. November 2019 Rindssteak à la minute 100 g / Fr.

4.30

WOCHENTHEMA

Überschaubar, gemütlich – einfach gut MARTIN FUX feiert am 1. Januar 2020 sein 10-Jahr-Jubiläum als Wirt auf dem «Bambi» in Grenchen. Zusammen mit seiner Frau Julia gehört er zu einem Grenchner Restaurationsbetrieb mit einer langjährigen und treuen Stammkundschaft. Der gebürtige Oberwalliser ist aber auch mit 61 Lenzen noch kein bisschen müde. «Wenn es die Gesundheit erlaubt, wirten wir hier noch zehn Jahre.» JOSEPH WEIBEL (TEXT UND BILD)

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as Bistro «Bambi» in Grenchen ist ein Begriff – seit vielen Jahren. Martin Fux, der vor 33 Jahren den Schritt vom Wallis in die «Üsserschwiiz» wagte, übernahm den Betrieb nahtlos vor jetzt bald zehn Jahren von seiner Vorgängerin Andrea Rasch. Der gelernte Koch aus St. Niklaus führte zuvor die Minigolfanlage beim Parktheater in Grenchen. 16 Jahre zuvor arbeitete und lebte Fux in Biel. Fünf Jahre war er Masseur beim FC Grenchen. «Es war immer unser Traum, ein Lokal in überblickbarer Grösse zu führen. Das Bambi

Martin und Julia vor einer alten Fotografie des früheren Markttages in. Im Bistro Bambi sind derzeit einige Bilder aus dem «alten Grenchen» ausgestellt. war genau das, was wir suchten», sagt Martin Fux.

Der Chef kocht selber und frisch

Überschaubar sind auch die Öffnungszeiten: Dienstag bis Samstag von morgens um 7 Uhr bis 18.30 Uhr. «Wir stehen zwar um 6 Uhr bereits im Restaurant und bereiten vor, und am Abend wird es 20 Uhr, bis alles gereinigt und für den nächsten Tag vorbereitet ist», beschreibt Fux einen 14Stunden-Tag in einem Tagesrestaurant. Am Freitagabend ist bis 23 Uhr geöffnet. Dann kommen Spezialitäten des Hauses auf den Tisch: das legendäre 400-Gramm-Cordon bleu, Spezialitäten wie Käseschnitte, Fondue oder Ra-

clette. Ganz Wallis natürlich. Drei Menus servieren Fux’ am Mittag. Der Chef kocht selbst und frisch. «Ich habe das Handwerk gelernt und wüsste nicht, wieso ich zur Convenience Küche greifen soll.» Die flexiblen Arbeitszeiten spüre er schon, sagt Martin Fux – vor allem beim Mittagsgeschäft. «Mal sind es zehn Essen, dann gleich wieder 35.» Er hadert aber nicht mit dem Schicksal. «Mit einer A-la-Minute-Küche habe ich praktisch keine Resten.»

Fehlt das Selbstbewusstsein?

Mit Erfolg hat er auch Pizzen und Flammkuchen in seinem Sortiment eingeführt. Seine Stammgäste danken es ihm. Auch Pizza und die Elsässer Spezialität werden frisch gemacht. 55 Plätze bietet das Bistro, im Sommer kommen 30 Terrassenplätze hinzu. Neu ist auch ein Sonntagsbrunch, für den er das Bistro am Sonntag ab 10 bis 15 Personen öffnet. Er weiss: In der Gastronomie muss man flexibel sein. Sein Verhältnis zu Grenchen: «Ich finde es schade, dass die Einheimischen die Natur- und Kulturschätze dieser Stadt nicht mehr estimieren. Den Grenchnern fehlt es manchmal am nötigen Selbstbewusstsein.» Auf ausgedehnten Spaziergängen mit seiner Frau findet er immer neue Schönheiten.


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Veranstaltungen

Donnerstag, 31. Oktober 2019 | Nr. 44

Am Samstag, 9. 11. 2019, griechische Live-Musik mit dem Duo Olympos mit 3-Gang-Menü ab Fr. 39.– in gemütlicher Atmosphäre ab 19 Uhr. Warme Küche ab 17.30 Uhr.

Am Dienstag, 1. Oktober 2019, wurden zwei Hundewelpen im Solothurnerwald nähe Pfadihaus durch einen Biker in einer Kartonkiste gefunden. Dem Tierheim Aarebrüggli Grenchen wurden diese erst 14 Tage später als gefunden abgegeben. Leider wurden zwischen dem Funddatum und dem Abgabedatum (14 Tage) keine Suchmeldungen eröffnet. Aus unserer Sicht aus völlig unerklärlichen Gründen hat man den Fund dieser zurückgelassenen Welpen leider auch nicht eingehend dokumentiert, fotografiert, Beweise gesichert (Kartonkiste, Fingerabdrücke) noch irgend eine Behörde orientiert. Adresse: www.aarebrueggli.ch / info@aarebrueggli.ch / 032 653 76 46. Sie finden uns an der Reiherstrasse 108, 2540 Grenchen

Nun hoffen wir auf die Bevölkerung, welche der Polizei oder uns evtl. sachdienliche Hinweise geben könnte. Haben Sie etwas bemerkt? Ist Ihnen etwas aufgefallen? Kennen Sie diese Hunde? Wir sind um jeglichen Hinweis dankbar, der zur Auflösung dient. Die Welpen wurden aktuell von uns im Internet unter der Suchmeldung www.stmz.ch/de/199901 publiziert und veröffentlicht. Wir danken Ihnen herzlichst für die Unterstützung!


Amtliche / Kirche

Nr. 44 | Donnerstag, 31. Oktober 2019

AMTLICHE PUBLIKATIONEN

Stadt Grenchen

Baudirektion

2. Baupublikation Nachträgliche Projektänderung – WP im Freien Gesuchsteller Bauvorhaben Bauplatz Planverfasser

Nevzadi Vadzid + Habibe Bettlachstrasse 140A, 2540 Grenchen Wärmepumpe im Freien Bettlachstrasse 140A / GB-Nr. 2284 Ess Wärmepumpen, Unterwanger Strasse 3, DE-87439 Kempten

Baupublikationen Gesuchsteller Bauvorhaben Bauplatz Planverfasser Gesuchsteller Bauvorhaben Bauplatz Planverfasser Gesuchsteller Bauvorhaben Bauplatz Planverfasser

Stiftung für Kunst, Kultur + Geschichte c/o Wenger Plattner, Seestrasse 39 8700 Küsnacht Anbau Balkone Mazzinistrasse 14 / GB-Nr. 5713 Rolf Winzenried, Kapellstrasse 26 2540 Grenchen Nimati Immobilien AG, c/o Fistra AG Sportstrasse 33, 2540 Grenchen Aussenskulptur Neckarsulmstrasse 41 / GB-Nr. 1460 Branger Architekten AG, Fegetzallee 7 4500 Solothurn Alen Filipovic, Molerweg 80 2540 Grenchen Umgebungsgestaltung mit Einfriedung Molerweg 80 / GB-Nr. 9702 Haring + Partner Gartenbau AG Lebernstrasse 42, 2544 Bettlach

Planauflage

Baudirektion, Dammstrasse 14, Grenchen Einsprachefrist 15. November 2019 Einsprachen sind begründet und im Doppel bei der Baudirektion einzureichen.

Grenchen, 31. Okt. 2019

BAUDIREKTION GRENCHEN

Sonderabfälle aus dem Haushalt gehören unter keinen Umständen in den Kehrichtsack oder in die Kanalisation. Sie belasten die Umwelt sonst stark. Deshalb organisiert die Stadt Grenchen eine

Sammlung von Sonderabfällen aus Haushaltungen Freitag, 8. November 2019 9.00–14.00 Uhr durchgehend Marktplatz Nord in Grenchen Angenommen werden: Farbe, Lacke, Lösungsmittel, Verdünner, Fotochemikalien, Medikamente, Desinfektionsmittel, Chemikalien, Säuren, Laugen, Pflanzenschutzmittel, Schädlingsbekämpfungsmittel, Quecksilberabfälle (Fiebermesser, Thermometer) sowie Stoffe unbekannter Zusammensetzung. Nicht angenommen werden: Munition, Sprengstoffe, infektiöse Abfälle, radioaktive Abfälle. Wie wird angenommen: persönlich bringen, im Originalgebinde (nichts zusammenschütten). Bis maximal brutto 20 kg gratis. Wer darf bringen: Private aus Grenchen, keine Gewerbeund Industrieabfälle. Wir bitten die Bevölkerung der Stadt Grenchen, diese Sammlung zu benützen. BAUDIREKTION GRENCHEN

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KIRCHEN GOTTESDIENSTE REFORMIERTE KIRCHE Zwinglikirche Grenchen Sonntag, 3. November 10.00 Gottesdienst zum Reformationssonntag. Pfarrer Roger Juillerat. Mitwirkung des MarkusCHORs. Anschliessend Kirchenkaffee. Mittwoch, 6. November 18.00 Woche der Religionen. Hell – lichterfüllt – einladend! So präsentiert sich die neue Moschee Ebu Hanife an der Maienstrasse in Grenchen. Markuskirche Bettlach Samstag, 2. November 18.00 Abendgottesdienst zum Reformationssonntag. Pfarrer Roger Juillerat. Mitwirkung des MarkusCHORs. Anschliessend herzliche Einladung zum Suppenznacht. RÖMISCH-KATHOLISCHE KIRCHE Freitag, 1. November, Allerheiligen 10.00 Eucharistiefeier mitgestaltet vom Kirchenchor, Kirche. 11.15 Eucharistiefeier in Italienisch, Kirche. Samstag, 2. November, Allerseelen 9.00 Rosenkranz,Taufkapelle. 17.30 Eucharistiefeier mit Totengedenken, mitgestaltet vom Kirchenchor, Kirche. Sonntag, 3. November 9.45 Wortgottesfeier mit Kommunion in der Kapelle des Bachtelen. 10.00 Wortgottesfeier mit Kommunion, Kirche. 10.00 Eucharistiefeier in Spanisch, Taufkapelle. 11.15 Eucharistiefeier in Italienisch, Kirche. Dienstag, 5. November 9.00 Wortgottesfeier, Josefskapelle. Mittwoch, 6. November 18.30 Eucharistiefeier. Donnerstag, 7. November 9.15 Eucharistiefeier, Kirche. CHRISTKATHOLISCHE KIRCHE Christkatholische Kirche St. Peter und Paul Freitag, 1. November Kein christkatholischer Gottesdienst in Grenchen. Sonntag, 3. November 9.30 Eucharistiefeier zu Allerseelen, Jahrzeit 4. Quartal, Pfr. Hans Metzger, anschliessend Kirchenkaffee. EVANG.-METH. KIRCHE Baumgartenstrasse 43, Grenchen Sonntag, 3. November 10.00 Gottesdienst.

IMPRESSUM Sonntag, 3. November 10.00 Gottesdienst an der Mühlestrasse 9, mit spannendem Kinderprogramm. Weitere Infos: www.bewegungplus-grenchen.ch

amtlicher Anzeiger für die Stadt Grenchen, www.grenchnerstadtanzeiger.ch Verbreitungsgebiet: Grenchen, Bettlach, Selzach, Romont, Lengnau,Pieterlen, Meinisberg, Safnern, Meienried, Büren a. A., Rüti b. B., Arch, Leuzigen Erscheinungsweise: wöchentlich, Donnerstag Herausgeber: AZ Anzeiger AG, Kapellstrasse 7, 2540 Grenchen Geschäftsführerin: Lara Näf, 032 654 10 66, lara.naef@chmedia.ch Redaktion: Grenchner Stadt-Anzeiger Dejo Press GmbH J. Weibel Tel. 032 652 66 65 redaktion@grenchnerstadtanzeiger.ch Inseratenverkauf: AZ Anzeiger AG, Kapellstrasse 7, 2540 Grenchen, 032 654 10 60 inserate@grenchnerstadtanzeiger.ch Druckerei: Mittelland Zeitungs Druck AG, Neumattstr. 1, 5001 Aarau Inserateschluss: Mittwoch, 10.30 Uhr Inseratepreis: mm sw CHF -.85 / mm farbig CHF 1.21 Stellen: mm sw CHF -.96 Immobilien: CHF -.96 alle Preise zuzüglich 7,7% MwSt. Auflage WEMF-beglaubigt: 23 521 Ex. (WEMF 2018) Copyright: AZ Anzeiger AG Der Grenchner Stadt-Anzeiger ist Mitglied des Bieler Regio-Kombis Plus Ein Produkt der

Verleger: Peter Wanner www.chmedia.ch Namhafte Beteiligungen nach Art. 322 Abs. 2 StGB:

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Grenchen

Nr. 44 | Donnerstag, 31. Oktober 2019

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REGIONALE FIRMEN IM BLICKPUNKT

Der Grenchner Strom- und Gaseinkäufer hergestellten Strom angeglichen. Heute bestimmen Angebot und Nachfrage den Preis. Letztere ist im Bereich Wasserkraft Schweiz in der letzten Zeit stark gestiegen. So ist der Preis für Wasserzertifikate gegenüber 2016 heute gut viermal höher. «Der Kunde leistet damit auch einen Beitrag an die Energiewende», betont Leuenberger.

GRENCHEN Was beeinflusst eine Erhöhung oder eine Senkung des Strompreises? Wofür bezahlen Sie Gebühren neben dem eigentlichen Stromverbrauch – und: warum kostet Ökostrom per se mehr? Wir wollten es genau wissen und haben nachgefragt bei Ronny Leuenberger von der SWG. Er ist Leiter Verkauf und Energie.

Die Energiebeschaffung

JOSEPH WEIBEL

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rüher hiess er Börsenring, heute nennt man das Epizentrum des Aktienhandels Tradingfloor. Ronny Leuenberger könnte auch in diesem Ring stehen. Harte Bandagen ist sich der 35-Jährige vom Eishockey her gewohnt. Der studierte Wirtschaftsingenieur arbeitet aber nicht an der Börse, sondern bei der SWG. Trotzdem beobachtet er wie ein Börsenmakler täglich den Energiemarkt. Der ist weniger volatil als die eigentliche Aktienbörse. Aber bereits ein kleines politisches Gewitter oder ein Tweet des US-Präsidenten kann die Energieströme im buchstäblichen Sinn zumindest kurzfristig zum Stocken bringen.

Wer «macht» den Strompreis?

Der Strombenützer bekommt davon wenig mit. Der Strompreis bleibt für ihn jeweils ein Jahr lang der gleiche. Anfang September informiert die SWG wie alle anderen Energieversorger auch über die Strompreisanpassungen. Jeweils Ende August verabschiedet der Verwaltungsrat die Preise für das kommende Jahr – auf den entsprechenden Vorschlag von Ronny Leuenberger, der als Leiter Verkauf und Energie, Mitglied der Geschäftsleitung ist. Seine Empfehlung basiert auf einem im Drei-Jahres-Zyklus

Ronny Leuenberger, Leiter Verkauf und Energie bei der SWG. ermittelten Durchschnitt und den genannten regelmässigen Marktbeobachtungen an der internationalen Energiebörse. 2020 muss der Energiepreis im Hochtarif um 1,3 Rp./kWh und im Niedertarif zwischen 1,3 und 1,7 Rp./kWh erhöht werden. Die internationalen Strom-Preise sind seit 2017 kontinuierlich und zuletzt deutlich gestiegen, auch die SWG kommt um eine Preisanpassung nicht umhin.

Der «Öko»-Strom ist etwas teurer

Die SWG bezieht die Energie direkt an den Strommärkten und beschränkt ihre Bezüge von Strom auf Kern- und Sonnenenergie, Wasserkraft und geförderten Strom. Die SWG lässt den Kunden mitbestimmen, ob er erneuerbaren, regionalen oder Basisstrom beziehen will. Anfänglich war erneuerbarer oder regionaler Strom durch die höheren Gestehungskosten der neuen Technologien etwas teurer als nicht erneuerbarer Strom. Dies hat sich jedoch, insbesondere durch den Preiszerfall in der Photovoltaik-Branche, dem konventionell

DAS KUNSTHAUS INFORMIERT ...

«Stadt und Land – Mensch und Tier» Ein Werk des Solothurner Künstlers Franz Anatol Wyss (*1940) aus der Sammlung der Stiftung Kunsthaus Grenchen.

Strom in der Schweiz ist günstig

In der Schweiz liegt der Strompreis zum Teil deutlich unter den Preisen vergleichbarer Länder Westeuropas (die ihren Stromversorger selber wählen), wie zum Beispiel in Deutschland. Auch in der Schweiz haben seit 2009 Kunden mit über 100 000 kWh jährlichem Verbrauch freie Wahl bei den Stromversorgern. Diese bestehende Teil-Liberalisierung betrifft vornehmlich die Industrie, die aber drei Viertel des jährlich von der SWG gelieferten Stroms bezieht und jederzeit den Lieferanten wechseln könnte. Die SWG steht also stärker im Markt, als dies den meisten Leuten bewusst ist! Eine Liberalisierung für Haushaltsbezüger ist politisch ebenfalls geplant – al-

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Franz Anatol Wyss, «Stadtleben ‹Mensch und Haus›», 1994, Radierung auf Bütten, 38 x 27 cm © Franz Anatol Wyss, Kunsthaus Grenchen. Zukunft. Auch sein Interesse an Gegensätzen wie Natürliches und Künstliches, Reales und Utopisches, Archäologie und Moderne, Vergangenheit und Zukunft kommt in seinen Werken zum Ausdruck. So vermischt sich in Wyss’ Bildern, wie in der Radierung «Stadtleben ‹Mensch und Haus›» (1949) aus der Sammlung der Stiftung Kunsthaus Grenchen Architektur und Natur, Stadt- und Landleben, wie es seinem künstlerischen Kosmos entspringt.

Die Stiftung Kunsthaus Grenchen beherbergt rund 17 000 Kunstwerke in ihrer Sammlung. Neben Malerei und Skulptur bilden druckgraphische Blätter den Schwerpunkt der Sammlung. Es wurden und werden jährlich Werke von nationalen und internationalen Kunstschaffenden angekauft, besondere Berücksichtigung finden indes Arbeiten von Solothurner Kunstschaffenden (Solodorensia). Regelmässig sind Teile aus der Sammlung in Ausstellungen im Kunsthaus Grenchen zu sehen.

Kochen, Heizen und Autofahren mit Gas

Eine zweite, nicht unwesentliche «Energieschiene» ist das Gas – zwar ein fossiler Brennstoff, der aber wesentlich weniger CO2-Ausstoss verursacht als Erdöl, und deshalb auch künftig als Energiequelle fürs Kochen, Heizen und die Warmwasseraufbereitung genutzt werden kann. Gas dient auch in der Mobilität und treibt immer mehr Autos im individuellen und öffentlichen Verkehr an. Den Gasmarkt kann Ronny Leuenberger etwas ruhiger angehen. «Jeweils im Frühling teilen wir dem Gasverbund Mittelland, unserem Hauptlieferanten, mit, welche Mengen wir einkaufen wollen.» Dank eines Ausgleichsfonds des Gasverbundes würden zudem Preisschwankungen besser abgefedert. «Damit erklären sich auch die im Vergleich zum Heizöl verzögerten Erhöhungen oder Senkungen des Gaspreises. Wir geben Erhöhungen und Senkungen unseres Zwischenhändlers 1:1 an unsere Kunden weiter. Dieses Jahr konnten wir per 1. Oktober bereits zum dritten Mal die Preise senken.»

Die legendäre Gaskugel von Grenchen

Die grosse Gaskugel beim früheren Gas- und Wasserwerk an der Brühlstrasse war legendär – quasi ein Wahrzeichen der Stadt Grenchen. Und wo

schweben heute die Gasreserven für Grenchen? Ronny Leuenberger schmunzelt: «Als ich 2012 als Projektleiter bei der SWG die Arbeit aufnahm, war diese Kugel eines der ersten Themen, die ich als Auswärtiger mitbekommen habe.» Die Kugel ist Geschichte. Heute dienen einerseits das Gasnetz selbst und andererseits ein Röhrenspeicher in Bern als «Zwischenlager». Zugeführt wird das Gas mit Hochdruckleitungen, die vom Bucheggberg über Arch nach Grenchen führen. In die Schweiz zentral eingespiesen wird das Gas mit Transitgasleitungen von Swissgas (vergleichbar mit der nationalen Stromnetzgesellschaft Swissgrid).

Biogas als CO2-freie Alternative

Aktuell geht 50 Prozent des Gasverbrauchs im SWG-Gebiet in die Wärmeversorgung. Seit diesem Frühling wird in der Abwasseranlage Grenchen (ARA) für die SWG zudem CO2-freies Biogas produziert. Durchschnittlich 10 bis 30 Prozent beträgt der Anteil von Biogas im Treibstoff von Gasfahrzeugen. Ronny Leuenberger selber fährt auch ein gasbetriebenes Auto. «Die Treibstoffkosten sind um gut ein Drittel günstiger als für benzinbetriebene Autos.» Dies bemerken zunehmend auch Betreiber von Fahrzeugflotten – so hat beispielsweise der Getränkehersteller Coca-Cola dieses Jahr 150 neue Gasfahrzeuge immatrikuliert. Strom und Gas beschäftigen den 35-jährigen Oberbipper seit sieben Jahren bei der SWG und vorher auch zum Teil bei seinem früheren Arbeitgeber Alstom T&D. Und wenn er die Bürotüre hinter sich lässt, so zieht es ihn heim zu Frau und den beiden Töchtern – und ab und an auf das Eishockeyfeld, im Winter auf die weissen Pisten und im Sommer aufs Bike. Damit ist er jedenfalls gut auf die verschiedenen «Ring-Kämpfe» im Arbeitsalltag gerüstet.

NEWS

Grossandrang am Radonia-Herbstfest GRENCHEN Traditioneller Termin auf dem Gelände der Stiftung Rodania für Schwerbehinderte: Das Herbstfest sorgte für viel Spass, kulinarische Genüsse und vorab für viele glückliche Gesichter sowohl bei den Bewohnern als auch bei den Besuchern.

SARAH ELSER

as druckgraphische Werk des Solothurner Künstlers Franz Anatol Wyss umfasst mittlerweile über tausend Blätter und befindet sich seit 2015 in der Sammlung der Stiftung Kunsthaus Grenchen. Im solothurnischen Fulenbach geboren entschied sich Wyss bereits früh, als freischaffender Künstler tätig zu sein. Nach der Lehre als Flachmaler und dem Besuch der Kunstgewerbeschule Luzern (1960/61) wurde sein künstlerisches Schaffen insbesondere vom Radierunterricht an der Zürcher Kunstgewerbeschule (1965/66) bei Bruno Stamm geprägt. Fortan war Wyss bis in die 1990er Jahre neben der Malerei und dem Zeichnen primär als Tiefdrucker tätig und konnte in den Sechziger Jahren seine ersten Ausstellungen in der Schweiz sowie in den benachbarten Ländern verzeichnen. Mit der Zeit beherrschte er das Handwerk der Druckgraphik so virtuos, dass er 1985 für sein druckgraphisches Werk mit dem Preis des Kantons Solothurn ausgezeichnet wurde. Bereits früh entwickelte Wyss seine eigene Bildsprache, die von wiederkehrenden Symbolen und Zeichen bestimmt ist. Inspiriert von zahlreichen Arbeits- und Studienaufenthalten in verschiedenen europäischen Städten, sowie von der nächsten Umgebung seiner Arbeits- und Wohnorte in Fulenbach und Murgenthal kreisen Wyss’ Bildinhalte immer wieder um den Menschen und dessen Existenz in der Vergangenheit, im Jetzt sowie in der

Die SWG als Energieversorgerin produziert selber keinen Strom. Oder zumindest fast keinen. Eine vernachlässigbare Grösse ist die Produktion von Solarstrom, unter anderem auf dem Dach des SWG-Hauptsitzes an der Brühlstrasse. Bedeutender würde dann die Selbstversorgung, wenn der Windpark auf dem Grenchenberg in Betrieb geht. Das liegt aber im Moment noch in der Ferne. «Umso wichtiger ist für uns die Energiebeschaffung auf dem internationalen Markt», betont Ronny Leuenberger. Schliesslich will man seinen Kunden möglichst attraktive Bedingungen bieten. «Im Vergleich mit der AEK, der Regio Energie und dem Energie Service Biel (ESB) liegen wir im guten Mittelfeld.»

lerdings erst in ein paar Jahren. Mehr hadert der Konsument mit den verschiedenen Zusatzkosten fürs Netz, Steuern und Abgaben. «Die Berechnungen der Netzteilkosten basieren auf den Bestimmungen der ElCom, der unabhängigen staatlichen Regulierungsbehörde im Elektrizitätsbereich», erklärt Ronny Leuenberger. Hinzu kommt ein Anteil für den Erhalt und die Erneuerung des Stromnetzes. Die Investitionskosten halte man tief, um den Kunden zu schonen, ohne aber dabei die Versorgungssicherheit zu gefährden.

DANIEL MARTINY (TEXT UND BILD)

Am Rodania-Herbstfest hat es einmal mehr vieles zu erleben gegeben. Zahlreiche Besucher schlenderten vergangenen Samstag über das Gelände. Sie besuchten den Flohmarkt, bestaunten und kauften die Artikel, welche die Bewohner der Stiftung für Schwerbehinderte eigenhändig hergestellt hatten, oder konnten ein Ste-

ckenbrot am Feuer backen. Für kulinarische Genüsse war sowieso zur Genüge gesorgt: Fischknusperli vom Fischerverein Grenchen/Bettlach, Pilzrisotto, Raclette oder Feines vom Grill wurden angeboten. Auch die Kinder kamen nicht zu kurz: Besonders beliebt: der Pferdeplausch. Zwei Ponys vom Cutohof durften geritten und gefüttert, oder deren Mähne gezöpfelt werden. Wer sich lieber Schminken lassen wollte, kam ebenso zu seinem Plausch wie beim «Preise-Fischen» oder natürlich bei der Vorstellung des Puppentheaters. Grosser Zuspruch fand einmal mehr die traditionelle Tombola mit ihren attraktiven Preisen. Die Einnahmen fliessen vollumfänglich in den Ferienfonds der Rodania-Bewohner, die sich über die grosse Besucher-Anzahl sehr freuten.

GRENCHEN

Wie entsteht ein Trickfilm?

Erfreulich viele Besucher tummelten sich am Herbstfest auf dem Gelände der Rodania, der Stiftung für Schwerbehinderte in Grenchen.

Wie entsteht ein Trickfilm? Der Filmemacher Philipp Bürge und der Tonmeister Kurt Studer geben am Sonntag, 3. November, um 17 Uhr Einblick in ihre Arbeit. Von der Idee im Kopf bis zum Film auf der Kinoleinwand. Die beiden Filmemacher kennen sich seit zwölf Jahren und haben schon einige Projekte gemeinsam realisiert. Philipp Bürge stammt aus Köniz, Kurt Studer lebt in Rüttenen. Organisiert wird der Anlass von der Mazzini-Stiftung. Sonntag, 3. November, 17 Uhr, Aula Schulhaus Bachtelen, Grenchen. Der Eintritt ist frei. Es wird eine Kollekte erhoben. mgt


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FC Grenchen aktuell

Donnerstag, 31. Oktober 2019 | Nr. 44

italienische Spezialitäten

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Stellenmarkt

Donnerstag, 31. Oktober 2019 | Nr. 44


Menschen

Nr. 44 | Donnerstag, 31. Oktober 2019

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Die Chürbisnacht läutet den Herbst ein

GRENCHEN Die Grenchner «Chürbisnacht» lockte wieder tausende Gäste ins Herz der Stadt und blieb bis in die Nacht hinein sehr gut besucht. STEFAN KAISER (TEXT UND BILDER)

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eweils am letzten Freitagabend im Oktober wird auf dem Marktplatz in Grenchen eine «Chürbisnacht» gefeiert, und das heuer bereits zum 23. Mal. Den Höhepunkt dieses herbstlichen Volksfests bildete wiederum der lichterfrohe Kinderumzug um 20 Uhr, der angeführt von der Stadtmusik in 27 Gruppen am Marktplatz vorbei durchs Zentrum zog. Neben traditionellen Räbeliechtli und ausgehöhlten und schön arrangierten Kürbisfratzen erweiterten dabei auch mit LED-Lämpchen ausgeleuchtete grüne PET-Libellen das Lichterspektrum. Gemütlich ging es auf dem Marktplatz weiter. Die Strassenbeleuchtung war gedämmt, und auf dem Platz standen Festbänke für die Hundertschaften an Besuchern bereit, umsäumt von abwechslungsreichen Marktund Verpflegungsständen und flankiert von den flimmernden und variantenreichen Kürbisfratzen, die die Schulkinder aus dem Eichholz auf dem langen Brunnen ausgestellt haben. Auf der Bühne beim Stadtdach sowie oben am Platz vor dem «Lichterbaum» sorgten etwa die Grenchner Streetdance-Gruppe «Move! Danceschool» für spektakuläre und später das Duo «the 2 of us» für entspannte Unterhaltung. Derweil loderten in Feuerschalen auf dem Zytplatz helle Flammen und luden zum Bräteln ein. Und verpflegt mit einer Kürbissuppe, Hexentee und Glühwein oder schlicht mit einem Fürobe-Granicum-Bier konnte man die «Chürbisnacht» friedlich ausklingen lassen und den Herbst willkommen heissen.

Doris Kieliger aus Grenchen mit Berhat und Arin.

Passend auf Halloween: die furchterregend lieblich geschnitzten Kürbisse der Schulkinder aus dem Eichholz.

PET-Libellen und Leuchtballone sorgten an der Chürbisnacht für abwechslungsreiche Lichttupfer.

Karin Kropf aus Brügg mit Simon Zaugg und Jörn Büchler aus Grenchen.

Eine Auswahl an Laternen an einem Stand bringt Licht in die herbstliche Nacht.

Ashley Sydney aus Grenchen mit Justine Balsiger aus Bettlach.

Erjona Muji und Jasmine Urso aus Grenchen. Herbstliche Lagerfeuerstimmung bei den Feuerschalen auf dem Zytplatz. Niedliche und freche Kürbisfratzen geben der Chürbisnacht ihr Gesicht.

Sandra und Lenia Müller aus Lengnau.

Spiderman als ausgefallene Kürbisschnitzerei.

Silvan Geissbühler und Flavio Barbosa aus Grenchen.

Hexen fliegen anscheinend auf Kürbisnächte.


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Donnerstag, 31. Oktober 2019 | Nr. 44

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Veranstaltungskalender

MELDEN SIE IHREN ANLASS! Nutzen Sie die Gelegenheit, Ihren Anlass frühzeitig auf der Internetseite www.grenchen.ch unter «Aktuelles –›

Anlässe» einzutragen. Sie erhalten mit einem Eintrag einen kostenlosen Auftritt in diesem Veranstaltungskalender sowie auf der Internetseite der Stadt Grenchen. Die Daten werden gleichzeitig auch für die Printagenda in

Donnerstag, 31. Oktober 2019 | Nr. 44

den Ausgaben az Grenchner Tagblatt, az Solothurner Zeitung, ot Oltner Tagblatt sowie deren Onlineveranstaltungskalendern verwendet. Eintragungen bis 10 Tage vor Anlass, keine Publikationsgarantie.

IN GRENCHEN IST WAS LOS!

SAMSTAG, 2. NOVEMBER

DIENSTAG, 5. NOVEMBER

10.00 Uhr: Radballturnier des ATB Grenchen. Der ATB feiert sein 100-jähriges Bestehen. 10 Uhr Radball U17, 12.30 Uhr Kunstradshow, 13.30 Radball 2./3. Liga. Tolle Tombola und gemütliche Festwirtschaft (feine Egli-Filets). Turnhalle Nordbahnhof, Nordbahnhofstrasse.

17.00–19.30 Uhr: An der NeugründerChallenge in Grenchen kann man sich von den Geschäftsideen von drei Jungunternehmen inspirieren lassen und wählt den Favoriten: «Feel a fil» heisst das nachhaltige Strick-Label der Solothurner Textildesignerin Selina Peyer. Die erste Kollektion mit hochwertigen Strickwaren ist seit neuestem in Zürich, Basel, Bern, Aarau und Liestal auf dem Markt. Die Roobster AG wurde Anfang 2019 von Daniel Hugentobler gegründet. Das Unternehmen entwickelt, produziert und vertreibt E-Scooter (PLEV) mit einem auf dem Markt noch nicht vorhanden Konzept. Die Roobster AG wird von der Stiftung für technologische Innovation (STI) bei der Entwicklung und Industrialisierung ihres Produktes unterstützt. Ein Team von Studenten der Höheren Fachschule für Technik Mittelland (hftm) hat einen automatisierten Futterspender für Reptilien entwickelt: Die Tiere müssen sich ihr Futter selber «jagen» und können so artgerechter gehalten werden. Mehr Informationen unter www.grenchen.ch/wirtschaft. Höhere Fachschule für Technik Mittelland HFTM, Sportstrasse 2. www.gzs.ch

14.00–22.00 Uhr: «Salz, Pfeffer, Öl und Essig – 4 Goldene Regie und Schauspiel-Regeln». Regie-Kurs. Dozent: Alex Truffer. www.theaterschulegrenchen.ch Grenchen. sekretariat@theaterschulegrenchen.ch 17.00 Uhr: Fussball Meisterschaftsspiel 2. Liga Interregional FC Grenchen 15 – FC Klingnau. Stadion Brühl. 20:15 Uhr: Killer & FireRose hautnah. Schweizer Hard-Rock-Band aus Solothurn. Luxory 20.30–23.30 Uhr: «Midnight Grenchen». Sport und Tanz für Jugendliche. Sport, Tanz, Kiosk für Jugendliche zwischen 12 und 17 Jahren. Eintritt frei. DH Zentrum (Nord/Süd).

SONNTAG, 3. NOVEMBER

MITTWOCH, 6. NOVEMBER

MONTAG, 4. NOVEMBER

10.00–12.00 Uhr: SBB Mobile-Schulung Grenchen. Man ist bereits unterwegs und möchte die besten Verbindungen für die Reise finden? Braucht man dafür gleich ein Billett? Im zweistündigen Kurs lernt man, wie man mit der App «SBB Mobile» den Fahrplan abrufen kann und wie man einfach und bequem ein Billett kaufen kann. Anmeldung bei Pro Senectute, Fachstelle Solothurn, 032 626 59 79. Voraussetzung für den Kursbesuch: Man muss mit der grundlegenden Bedienung des Gerätes vertraut sein und die App installiert haben. Der Kurs ist gratis Rodania, Riedernstrasse 8.

20.10–20.10 Uhr: «Bliib fit – turn mit». Ab heute Abend, bietet der DTV Grenchen Ladies Gym wieder das spezielle Winterfit-Training auch für Nichtmitglieder an. Einstieg jederzeit möglich. Doppelturnhalle Zentrum, Schulstrasse 11.

18.00–20.30 Uhr: Woche der Religionen/Erwachsenenbildung. Die röm.-kath. Kirche Grenchen und die ref. Kirche Grenchen-Bettlach freuen sich, zusammen mit der AlbanischIslamischen Glaubensgemeinschaft zu einem Besuch der Moschee einladen

9.30–17.00 Uhr: «Salz, Pfeffer, Öl und Essig – 4 Goldene Regie und Schauspiel-Regeln». Regie-Kurs. Dozent: Alex Truffer www.theaterschulegrenchen.ch Grenchen. sekretariat@theaterschulegrenchen.ch 17.00 Uhr: Performance «The Making of Flachmann». Siehe Haupttext. Sonderpädagogisches Zentrum Bachtelen (Girardsaal), Bachtelenstrasse 24.

zu dürfen. Kontakt: eleni.kalogera@kathgrenchen.ch, bashkimxhemaili@gmail.com Moschee Ebu Hanife 18.30 Uhr: Grenchner Wohntage – Architekturauszeichnungen Kanton Solothurn 2019. Siehe Haupttext. Kunsthaus Grenchen, Bahnhofstrasse 53.

AUSSTELLUNGEN/MUSEEN Kultur-Historisches Museum Grenchen Neue Dauerausstellung «Vom Bauerndorf zur Uhrenmetropole» zur Geschichte der Stadt und Region Grenchen, neue Sonderausstellung «Ewiger Lückenbüsser – die bewegte Geschichte des Rainschulhauses», Sonderausstellung zu unserer Museumssammlung «Sammeln und Inventarisieren – eine grosse Baustelle», neuer Kinderrundgang mit Maskottchen «Tick Tack». Kinder Eintritt gratis. www.museumgrenchen.ch Grenchner Wohntage – Architekturauszeichnungen Kanton Solothurn 2019 7. Nov. 2019 – 17. Nov. 2019 14.00 Uhr Kunsthaus Grenchen Ausstellung: 7. bis 17. November 2019, Mi bis Sa 14–17 Uhr, So 11–17 Uhr

DEMNÄCHST

DAS LERNEN SIE AN DER HFTM 22. November, 8.45–12.15: Kurs: Persönliches Informations- und Wissensmanagement. Der produktive Umgang mit Wissen und Informationen ist eine tägliche Herausforderung. Digitale Tools wie OneNote unterstützen die Informations- und Wissensarbeit. In diesem Workshop wird dieses Tool vorgestellt und die Kursteilnehmenden lernen OneNote-Funktionen durch praktisches Trainieren 1:1 kennen. Informationen und Anmeldung unter www.hft.ch. Höhere Fachschule Technik Mittelland .

Foto: Laurence K. Rast, Hochschule der Künste Bern

Nutzung vom gewachsenen Bestand Die 24. Grenchner Wohntage starten am 6. November mit der Preisübergabe des Solothurnischen Architekturpreises. Regierungsrat Remo Ankli vollzieht den Akt im Kunsthaus ab 18.30 Uhr. Neben der traditionellen Tagung für das Fachpublikum finden auch zwei weitere Anlässe für die interessierte Öffentlichkeit statt.

Die Grenchner Wohntage werden gemeinsam vom Bundesamt für Wohnungswesen (BWO), der Stadt Grenchen, dem Architekturforum Solothurn, dem SIA Solothurn und dem Kanton Solothurn getragen. Das detaillierte Programm finden Sie hier: www.bwo.admin.ch

Chürbisnacht-Wettbewerb – haben Sie gewonnen? Attraktive Preise warten auf ihre Gewinner. Vergleichen Sie die Nummer, welche Sie auf Ihrem Kürbisabzeichen finden, mit den unten aufgeführten Zahlen. Folgende Nummern haben gewonnen:

821 / 6. Preis: Gutschein: Asian Foot SPA (Fr. 75.-) 147 / 7. Preis: Gutschein: Rest. Centro Lounge (Fr. 60.-) 1130 / 8. Preis: Gutschein: Schönheitsstudio Loeb (Fr. 50.-)

826 / 1. Preis: Herrenarmbanduhr: Bijouterie & Uhren Bertini Bruno (Fr. 495.-)

119 / 9. Preis: Bluetooth-Lautsprecher: EP: Digirama (Fr. 45.-)

519 / 2. Preis: Schmuckset: Maegli Bijouterie (Fr. 400.-)

741 / 10. Preis: Tassen-Set: Stick-Druck Grenchen (Fr. 40.-)

29 / 3. Preis: Gutschein: Restaurant Grenchner Hof (Fr. 300.-)

Die Preise müssen bis am 30. November 2019 im Stadthaus Grenchen an der Bahnhofstrasse 23 abgeholt werden.

735 / 4. Preis: Gutschein: Schneider Reisen (Fr. 100.-) 20 / 5. Preis: Gutschein: Rompo Thai Massage (Fr. 90.-)

Herzliche Gratulation an die Gewinner!

Performance «The Making of Flachmann» Organisiert von der Mazzinistiftung Grenchen: Während ein Künstler am Zeichentisch Figuren skizziert, wird eine seiner Zeichnungen lebendig und flüchtet in die Realität. «Flachmann» merkt allerdings bald, dass er ein Ebenbild seines Schöpfers ist. Nichts ist, wie es scheint in diesem überraschenden Kurzfilm. In «Flachmann» geht es aber nicht nur um filmische Spielereien, sondern um das Spiel mit Realitätsebenen und den Erwartungen der Zuschauer. «Flachmann» ist dabei nicht die einzige Figur, welche eine Verwandlung durchläuft. Auch der Künstler selbst merkt bald, dass er nicht nur Schöpfer sondern auch Geschöpf ist. Solche Überraschungsmomente in fünf Minuten Film unterzubringen, darin besteht der Reiz von Kurzfilmen. Sonntag, 3. November, 17 Uhr, Sonderpädagogisches Zentrum Bachtelen

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Grenchner Stadt-Anzeiger 44/2019

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