Page 1

LENZBURGER WOCHE

DONNERSTAG, 10. OKTOBER 2019

Amtliches Publikationsorgan für den Bezirk Lenzburg und angrenzende Gemeinden.

PP 5600 Lenzburg · Nummer 41 · Post CH AG

SALZKORN Stammtisch Die digitale Omnipräsenz hat es noch nicht vermocht, die Tradition der Stammtischrunden zu vergrämen. Gemäss Augenschein am Heiner Halder Tatort sind es allerdings ältere Semester und vorwiegend Mannsbilder, welche nach wie vor reale Geselligkeit unter Gleichgesinnten suchen. War weiland in Stadt und Land die Zugehörigkeit zu einem solchen Zirkel an einen höheren Sozialstatus gebunden, gilt heutzutage jedermann als willkommen, der willens ist, sich den ungeschriebenen Gesetzen der Gesellschaft zu unterziehen.

Weihnachts- oder Firmenessen bereits gebucht? www.seehotel-hallwil.ch

Garage Kerschbaumer AG

Werkhofstrasse 8a, 5600 Lenzburg

– Service und Reparaturen aller Marken – aktuell: Winterreifen

062 891 90 30, www.kerschbaumer.ch

5702 Niederlenz · 062 891 81 38 · www.hp-frey.ch

Impft Edelhaselnuss-Sträucher mit Trüffel-Sporen und hofft, in einigen Jahren die «schwarzen Diamanten» ernten zu können: Jörg Abt in einem seiner Treibhäuser, wo die Sträucher für sein Feld in Dintikon gedeihen. Foto: Carolin Frei

Trüffel–Projekt in Dintikon Dintikon Schon als Dreikäsehoch ging Jörg Abt an der Hand seiner Grossmutter und mit seinem Sandkastenkesseli in die Pilze. Heute gilt seine Leidenschaft den Trüffeln, die er in einem Feld in Dintikon in grossem Stil ernten will. CAROLIN FREI

D 062 888 80 50 | 5600 Lenzburg

www.alpsteg.ch

ass etwa Eichen, Schwarzföhren, Hainbuchen oder Linden mit Trüffelsporen geimpft werden, ist nicht neu. «Diese Methode wurde vor allem nach dem Zweiten Weltkrieg in Frankreich und Italien populär, da die Nachfrage an diesem Edelpilz rasant anstieg», sagt Jörg Abt. Neu hingegen ist sein Pionier-Projekt, diese Sporen auf Edelhaselsträuchern anzubringen. «Ich habe mich die letzten Jahre intensiv mit dem Produzieren von Trüffeln befasst, verschiedene Baumsorten mit den Sporen geimpft. Die Edelhasel-

uns Wir freuen auf euch!

Astronomische Preise für Trüffel

Auch der Markt für Trüffel ist unbestritten, was die astronomischen Kilopreise belegen. Beim Burgundertrüffel liegt er bei 500 bis 800 Franken, beim Périgord zwischen 800 und 2000 Franken. Ob seine Vision die Früchte (Trüffel) trägt, die er sich wünscht, ist aber noch offen. «Ich bin zuversichtlich, dass ich Erfolg haben werde. Sonst würde ich nicht all

Den Herbs t mit neuer Farbe un Frisur erle d ben? Wir berate n Sie gerne.

Kernen Sonnenstoren GmbH Stockhardweg 11 5102 Rupperswil

• Sonnenstoren-Markisen • Sonnenschutz für ungewöhnliche Fensterformen • Lamellenstoren und Rollladen • Klappläden • Reparaturen und Service • Verkauf, Montage, Stoffersatz

Tel. 062 897 54 64 info@kernenstoren.ch www.kernenstoren.ch

nuss bewährt sich extrem gut, weshalb ich im letzten Herbst auf zwei Hektaren in Dintikon dreijährige Sträucher zu pflanzen begann», sagt er. Die Edelhasel hat er in Treibhäusern aufgezogen. Ein aufwendiges Unterfangen. Nur etwa die Hälfte der geimpften Sträucher entwickelt sich zu einer dynamisch wachsenden, kräftigen Pflanze. «Meine Wahl fiel auf die Edelhaselnuss wegen ihres Mehrfachertrags. Nach drei Jahren können die Früchte geerntet werden, nochmals drei Jahre später sollten die ersten Trüffel gedeihen», betont der Hermetschwiler. Für die Haselnüsse Abnehmer zu finden, dürfte ein Leichtes sein, werden diese Früchte doch zu 100 Prozent importiert.

meine Freizeit in dieses Pionier-Projekt investieren», sagt der 50-Jährige, der als selbstständiger Handwerker tätig ist. Sein Wissen über Trüffel hat sich Jörg Abt schon früh beim Beobachten und Lesen der Natur und aus Fachbüchern angeeignet. Seither verbringt Abt jede freie Minute damit, die Sträucher für die Trüffelzucht optimal vorzubereiten. «Einmal impfen reicht nicht, man muss dies mehrmals tun. Das erhöht die Chance, gute Erträge erzielen zu können.» Seine Sträucher sind allesamt Mycotec-zertifiziert und können auch für den Privatgarten gekauft werden. Das innovative Projekt in Dintikon bietet nicht nur eine Alternative etwa für Landwirtschaftsbetriebe, sondern ist zugleich eine Stätte, in der die Biodiversität gelebt werden kann. «Wildbienen, Schmetterlinge und Vögel tummeln sich zuhauf auf den zwei Hektaren und auch der Boden ist mit 300 bis 500 Regenwürmern pro Kubikmeter Humus gut besucht. Gut besucht dürfte das Feld dereinst auch von seinen beiden Jack-Russel-Hündinnen sein, wenn sie sich dann auf die Suche nach den reifen Trüffeln machen.

Stammtische, die notfalls eine Bar sein können, gehören in gewissen Gaststätten mit Gespür für echte Gastlichkeit zum Inventar, garantieren sie doch für regelmässigen Besuch und entsprechenden Konsum. So können sich die Teilnehmer gewisse Freiheiten und Vorteile für ihre Rituale sichern. Diese basieren auf dem Prinzip der offenen Diskussionen, die mangels straffer Führung meist chaotisch mit entsprechendem Lärmpegel verlaufen. Am Stammtisch kann eben jedermann deutsch und deutlich seine Meinung kundtun. In der Regel sind es einige LautSprecher, welche sagen, was Sache ist. Beliebtes Thema sind die Ferien, welche Wochen vor dem Abflug im Detail erklärt und Wochen nach der Heimkehr wiederholt zum Besten gegeben werden. In der Folge entwickelt sich ein Jekami betreffend Land und Leute, Routen, Hotels, Schnäppchen usw., wobei sich die Gegenspieler gegenseitig lautstark hochjubeln. Besserwisser gehören zum Mannschaftsbestand. Das betrifft auch Dispute über die lokale Politik, die allgemeine Weltlage, das Wetter, die Weinkarte. Und zugegeben: Der Stammtisch nährt sich nicht zuletzt aus der Gerüchteküche. Indes auch nicht vergessen seien die heiteren Schnurren und Schwänke einiger Zeitgenossen und etlicher Witzbolde. Der Stammtisch ist ein Spiegel unserer Gesellschaft. Heiner Halder, Lenzburg


2

Amtliches

Donnerstag, 10. Oktober 2019

Notfall-Apotheke Region Lenzburg Apotheke im Kantonsspital Aarau (beim Haupteingang/Haus 1)

Ausserhalb der Öffnungszeiten steht Ihnen die Apotheke im Hauptgebäude des Kantonsspitals Aarau an 365 Tagen ohne Voranmeldung zur Verfügung (Tel. 062 824 41 11).

Einladung zur Hauptübung 2019

Am Freitag, 25. Oktober 2019, um 19.00 Uhr findet bei der Firma Busi Gartenbau GmbH (neben Landi) in Hallwil die diesjährige Hauptübung der Feuerwehr Boniswil-Hallwil statt. Die Feuerwehr lädt Sie dazu ein und freut sich, ihr Handwerk anhand einer Einsatzübung einer zahlreichen Besucherschar zeigen zu können. Feuerwehr Boniswil-Hallwil

Für Ihre Inserate Optimale Leistung zum besten Preis? Ich berate Sie gerne für Ihre Inserate-Werbung im Lenzburger Bezirks-Anzeiger und im Seetaler/Lindenberg. Susanne Basler Verkauf Aussendienst susanne.basler@chmedia.ch oder über 058 200 58 28

Hauptübung der Feuerwehr

Gegründet 1922

Amtliches Publikationsorgan der Gemeinden: Ammerswil, Auenstein, Bettwil, Boniswil, Brunegg, Dintikon, Dürrenäsch, Egliswil, Fahrwangen, Hallwil, Hendschiken, Holderbank, Hunzenschwil, Lenzburg, Meisterschwanden, Möriken-Wildegg, Niederlenz, Othmarsingen, Rupperswil, Sarmenstorf, Schafisheim, Seengen, Seon und Staufen. Zusatzverteilung: Beinwil am See, Leutwil und Veltheim. Herausgeberin: AZ Anzeiger AG Lenzburger Bezirks-Anzeiger / Der Seetaler / Lindenberg Adresse Kronenplatz 12, 5600 Lenzburg Erscheinungsweise 1 x wöchentlich, jeweils Donnerstag Auflage 35 327 Ex. (Wemf-beglaubigt 2018) 36 471 Ex. Streuung aktuell Verlagsleitung Stefan Biedermann stefan.biedermann@chmedia.ch Telefon 058 200 58 10 Redaktion E-Mail: redaktionLBA@chmedia.ch Telefon 058 200 58 12 Redaktionsleitung: Fritz Thut (tf) fritz.thut@chmedia.ch

Datum: Ort: Start:

Freitag, 25. Oktober 2019 Schulhaus Hendschiken 19.00 Uhr

Wir freuen uns auf ein zahlreiches Erscheinen und bedanken uns für das Interesse. Regionale Feuerwehr Maiengrün

Bootsentnahme im Seezopf Delphin

Redaktionsschluss: Montag, 12 Uhr Eingesandtes: Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für eingesandte Unterlagen und Beiträge Inserateabteilung E-Mail: inseratLBA@chmedia.ch Telefon 058 200 58 28 Telefax 058 200 58 21 Regionalleitung Aargau West, Olten, Solothurn: Michael Kraft michael.kraft@chmedia.ch Telefon 058 200 58 67 Verkaufsleitung: Susanne Basler susanne.basler@chmedia.ch Telefon 058 200 58 28 Verkaufsmitarbeiterin: Dominique Althaus dominique.althaus@chmedia.ch Telefon 058 200 58 27 Inserateannahmeschluss: Dienstag, 16 Uhr (Todesanzeigen: Mittwoch, 11 Uhr) Abo-Service und Zustellung E-Mail: abo@chmedia.ch / Stichwort LBA Telefon 058 200 55 55 Telefax 058 200 55 56 Zustellung: Die Post Druck Mittelland Zeitungsdruck AG, 5001 Aarau Ein Produkt der Verleger: Peter Wanner www.chmedia.ch Beteiligungen der CH Media AG auf www.chmedia.ch

Bauobjekt:

Einbau Pelletofen mit Kaminanlage in Wohnzimmer

Ortslage:

Römerweg 7 Parzelle Nr. 1651

Das Baugesuch liegt gemäss § 60 Abs. 2 BauG vom 11. Oktober bis 11. November 2019 auf der Gemeindekanzlei, Hauptstrasse 10, 5616 Meisterschwanden, zur Einsichtnahme auf. Einwendungen sind innert der Auflagefrist schriftlich mit Antrag und Begründung dem Gemeinderat Fahrwangen, Aescherstrasse 2, 5615 Fahrwangen, einzureichen.

Bernadette und Beat Schwegler Bruggmattweg 43 5615 Fahrwangen

Bauobjekt:

Anbau und Erweiterung Einliegerwohnung an best. EFH

Ortslage:

Bruggmattweg 43 Parzelle Nr. 1739

Das Baugesuch liegt gemäss § 60 Abs. 2 BauG vom 11. Oktober bis 11. November 2019 auf der Gemeindekanzlei, Hauptstrasse 10, 5616 Meisterschwanden, zur Einsichtnahme auf. Einwendungen sind innert der Auflagefrist schriftlich mit Antrag und Begründung dem Gemeinderat Fahrwangen, Aescherstrasse 2, 5615 Fahrwangen, einzureichen. ■

Baugesuch

Bauherrschaft:

Bauobjekt:

Ortslage:

Morandi AG Eintrachtweg 1 5615 Fahrwangen Fassadenänderungen und Umnutzung Gewerbeflächen in Wohnraum Eintrachtweg 1 Parzelle Nr. 1785

Das Baugesuch liegt gemäss § 60 Abs. 2 BauG vom 11. Oktober bis 11. November 2019 auf der Gemeindekanzlei, Hauptstrasse 10, 5616 Meisterschwanden, zur Einsichtnahme auf. Einwendungen sind innert der Auflagefrist schriftlich mit Antrag und Begründung dem Gemeinderat Fahrwangen, Aescherstrasse 2, 5615 Fahrwangen, einzureichen.

Bauherr:

Bauobjekt: Objektadresse:

Datum: Ort: Start:

Freitag, 25. Oktober 2019 Schulhaus Hendschiken 19.00 Uhr

Wir freuen uns auf ein zahlreiches Erscheinen und bedanken uns für das Interesse. Regionale Feuerwehr Maiengrün

Michael Ringgenberg und Andrea Müller Rosengartenweg 4 5604 Hendschiken

Bauobjekt:

Photovoltaikanlage auf Dach

Objektadresse:

Rosengartenweg 4 Parzelle 183 Gebäude Nr. 312

Öffentliche Auflage des Baugesuchs vom Freitag, 11. Oktober, bis Montag, 11. November 2019, bei der Gemeindeverwaltung. Einwendungen sind schriftlich, mit Antrag und Begründung, innert der Auflagefrist zu richten an den Gemeinderat, 5604 Hendschiken.

70 Jahre Schul- und Gemeindebibliothek Meisterschwanden

Die Schul- und Gemeindebibliothek Meisterschwanden feiert 2019 ihren 70. Geburtstag. Am Freitag, 18. Oktober 2019, findet nun die offizielle Jubiläumsveranstaltung statt. Ab 19.00 Uhr wird mit einem Apéro in der Bibliothek Meisterschwanden gestartet und dann um 20.00 Uhr geht es weiter mit «Steingrubers Jahr» mit dem Autor und Kabarettist Ralf Schlatter und Musik von Michael Wernli. Das Bibliotheks-Team freut sich auf eine erfolgreiche Jubiläumsfeier. ■

Einwohnergemeinde Niederlenz Mühlestrasse 2 5702 Niederlenz

Bauobjekt:

Erstellen Sichtschutz Naturstein-Steelen

Ortslage:

Ziertalstrasse 10 Parz. Nr. 2647

Tempo-30-Zone, Staufbergstrasse

Bemerkung:

Bereits erstellt

Staufbergstrasse Parzelle 18

Ibrahim Budak Wildeggerstrasse 48 5702 Niederlenz Aus- und Umbau Einfamilienhaus Wildeggerstrasse 46 Parzelle 722 Gebäude Nr. 236

Öffentliche Auflage des Baugesuchs vom Freitag, 11. Oktober, bis Montag, 11. November 2019, bei der Gemeindeverwaltung. Einwendungen sind schriftlich, mit Antrag und Begründung, innert der Auflagefrist zu richten an den Gemeinderat, 5702 Niederlenz.

Aufgebot Rekrutierung Feuerwehr

Am Mittwochabend, 6. November 2019, 19.30 Uhr, findet im Feuerwehrmagazin Fahrwangen ein Informations- und Rekrutierungsabend zum Feuerwehrdienst statt. Es sind alle feuerwehrpflichtigen Personen ab 18 Jahren, die sich für den Feuerwehrdienst interessieren, herzlich eingeladen. Feuerwehr Oberes Seetal

Baugesuch

Bauherr:

Restaurant Frohsinn Mladen Bujas Rössligasse 2 5702 Niederlenz

Bauobjekt:

Bestehende Gartenwirtschaft überdecken und teilverglasen, Sitzplatz mit Cheminée (nachträgliches Baugesuch)

Objektadresse:

Rössligasse 2 Parzelle 87 Gebäude Nr. 47, 268

Öffentliche Auflage des Baugesuchs vom Freitag, 11. Oktober, bis Montag, 11. November 2019, bei der Gemeindeverwaltung. Einwendungen sind schriftlich, mit Antrag und Begründung, innert der Auflagefrist zu richten an den Gemeinderat, 5702 Niederlenz.

Pro Senectute Senioren-Mittagessen

Datum / Zeit:

Dienstag, 15. Oktober 2019 11.30 Uhr Ort / Restaurant: Altersheim Hungeligraben Abmeldungen oder Neunanmeldungen an: Frau Yvonne Lerjen, Tel. 062 891 68 31

Der Lindenberg

Urech Christian Breitacherstrasse 4 5724 Dürrenäsch

Baugesuch

Bauherr:

Objektadresse:

Baugesuch

Öffentliche Auflage bei der Gemeindekanzlei Seon vom 11. Oktober bis 11. November 2019. Einwendungen sind innert der Auflagefrist im Doppel an den Gemeinderat Seon einzureichen. Der Gemeinderat ■

Baugesuch

Bauherrschaft:

Urech Christian Breitacherstrasse 4 5724 Dürrenäsch

Bauobjekt:

Erweiterung Abstellfläche

Ortslage:

Ziertalstrasse Parz. Nr. 1853

Bemerkung:

ohne Profilierung

Baugesuch

Bauobjekt:

Der Seetaler

Bauherrschaft:

Öffentliche Auflage des Baugesuchs vom Montag, 14. Oktober, bis Dienstag ,12. November 2019, bei der Gemeindeverwaltung. Einwendungen sind schriftlich, mit Antrag und Begründung, innert der Auflagefrist zu richten an den Gemeinderat, 5702 Niederlenz.

Hauptübung der Feuerwehr

Die Bevölkerung ist herzlich zur Hauptübung der Regionalen Feuerwehr Maiengrün und zum anschliessenden Apéro eingeladen.

Baugesuch

Bauherr:

Baugesuch

Bauherrschaft:

Bootsstegkommission der Gemeinden Meisterschwanden-Fahrwangen

Redaktorin: Carolin Frei (cfr) carolin.frei@chmedia.ch Freie Mitarbeiter: Ruedi Burkart (rubu), Alfred Gassmann (AG), Stefanie Osswald (StO), Alexander Studer (ASt), Pia Weber (PW), Peter Winkelmann (PWi)

Peter Obrecht Römerweg 7 5615 Fahrwangen

Die Bevölkerung ist herzlich zur Hauptübung der Regionalen Feuerwehr Maiengrün und zum anschliessenden Apéro eingeladen.

Für die Entnahme der Boote im Herbst wird die Zufahrt zum Seezopf Delphin an folgenden Samstagen von je 8.00 bis 18.00 Uhr geöffnet: 19./26. Oktober, 2./9./16./23. November 2019.

Gegründet 1901

Gegründet 1866

Impressum

Baugesuch

Bauherrschaft: ■

Lenzburger Bezirks-Anzeiger

Baugesuch

Bauherrschaft:

Hufschmid Spenglerei und Sanitär AG Bahnhofstrasse 3 5605 Dottikon

Bauobjekt:

Sanierung best. EFH

Ortslage:

Bachweg 35 Parz. Nr. 2952

Öffentliche Auflage bei der Gemeindekanzlei Seon vom 11. Oktober bis 11. November 2019. Einwendungen sind innert der Auflagefrist im Doppel an den Gemeinderat Seon einzureichen.

Öffentliche Auflage bei der Gemeindekanzlei Seon vom 11. Oktober bis 11. November 2019. Einwendungen sind innert der Auflagefrist im Doppel an den Gemeinderat Seon einzureichen. Der Gemeinderat ■

Dorfmuseum Seon – ein Besuch lohnt sich

Das Dorfmuseum Seon bietet spannende Dokumentationen, Bilder, Bücher und Gegenstände aus der Dorfgeschichte. Den kleinen Besuchern stellt das Museum eine spezielle Herausforderung: In jedem Zimmer hat sich Walter versteckt und wartet nur darauf, entdeckt zu werden. Das Dorfmuseum Seon öffnet seine Türen jeweils am 2. Montag im Monat von 19.00 bis 21.00 Uhr und am Sonntag davor von 14.00 bis 16.00 Uhr. Weitere Öffnungszeiten oder Besichtigungen sind nach telefonischer Rücksprache möglich. Das Dorfmuseum befindet sich an der Oberdorfstrasse 2 und liegt direkt neben der Bahnstation. Bei Wünschen, Fragen, Anregungen oder Kritik wenden Sie sich an: Peter Sager, dorfmuseum.seon@gmail.com, 079 422 95 64. Wir freuen uns auf Ihren Besuch. Seon, 3. Oktober 2019 Museumskommission Seon ■

Einladung zum Polit-Apéro

Der Gemeinderat lädt die Seoner Bevölkerung herzlich zum Polit-Apéro ein auf: Dienstag, 15. Oktober 2019 19.00 Uhr Kulturhalle / Halle 5 Seon Zu Beginn wird der Gemeinderat über folgende Projekte der Gemeinde Seon informieren: • Doppelkindergarten Schönbühl • Schulvertrag Gemeinde Hallwil • Hallenbad Seon • Neophyten • Strassenprojekte 2020 • Defibrillatoren-Konzept Anschliessend möchten wir Ihre Fragen entgegennehmen und Ihnen auf Ihre Anliegen Lösungen aufzeigen. Im Anschluss an die Veranstaltung laden wir Sie herzlich zum Apéro ein. Wir freuen uns auf eine rege Teilnahme und danken Ihnen für Ihr Interesse. Seon, 1. Oktober 2019 Gemeinderat Seon

Der Gemeinderat ■

Einladung zur Hauptübung der Feuerwehr

Die Hauptübung der Feuerwehr Oberes Seetal findet am Samstag, 19. Oktober 2019, um 14.00 Uhr beim Schulhaus in Bettwil statt. Die Bevölkerung ist dazu herzlich eingeladen. Fahrwangen, 3. Oktober 2019 Feuerwehr Oberes Seetal

Bootsentnahme im Seezopf Delphin

Für die Entnahme der Boote im Herbst wird die Zufahrt zum Seezopf Delphin an folgenden Samstagen von je 8.00 bis 18.00 Uhr geöffnet: 19./26. Oktober, 2./9./16./23. November 2019. Bootsstegkommission der Gemeinden Meisterschwanden-Fahrwangen

■ ■

Baugesuch

Bauherrschaft:

Kläusler Peter und Verena Bachweg 21 5703 Seon

Bauobjekt:

Balkonüberdachung und Hühnergehege

Ortslage:

Bachweg 21 Parz. Nr. 2994

Bemerkung:

Bereits erstellt

Öffentliche Auflage bei der Gemeindekanzlei Seon vom 11. Oktober bis 11. November 2019. Einwendungen sind innert der Auflagefrist im Doppel an den Gemeinderat Seon einzureichen. Der Gemeinderat

Gesuch um ordentliche Einbürgerung

Folgende Person hat bei der Einwohnergemeinde Seon ein Gesuch um ordentliche Einbürgerung gestellt: • Parlak Seda, 1992, weiblich, Türkei, 5703 Seon, Seetalstrasse 47 Jede Person kann innert 30 Tagen seit der amtlichen Publikation dem Gemeinderat eine schriftliche Eingabe zum jeweiligen Gesuch einreichen. Diese Eingaben können sowohl positive wie negative Aspekte enthalten und werden ins Verfahren einbezogen. Seon, 7. Oktober 2019 Gemeinderat Seon ■

Rücktritt Feuerwehrkommandant Andreas Schaus – Neuwahl

Andreas Schaus tritt per 31. Dezember 2019 als Feuerwehrkommandant der Feuerwehr Seon-Egliswil zurück. Der Gemeinderat bedankt sich für die langjährigen Dienste und wünscht Andreas Schaus für seine berufliche und private Zukunft alles Gute. Als neuer Feuerwehrkommandant wurde per 1. Januar 2020 Philipp Gloor gewählt. Seon, 3. Oktober 2019 Gemeinderat Seon


Lenzburger Bezirks-Anzeiger

Der Seetaler

Hauptübung der Feuerwehr

Die Bevölkerung ist herzlich zur Hauptübung der Regionalen Feuerwehr Maiengrün und zum anschliessenden Apéro eingeladen. Datum: Ort: Start:

Freitag, 25. Oktober 2019 Schulhaus Hendschiken 19.00 Uhr

Wir freuen uns auf ein zahlreiches Erscheinen und bedanken uns für das Interesse. Regionale Feuerwehr Maiengrün

Amtliches

Der Lindenberg

Aktion saubere Aareufer Aarau–Brugg

Die Vereinigten Fischereivereine der Aarestrecke Aarau–Brugg organisieren die Aktion saubere Aareufer unter der Mithilfe der Gemeinden und der Bevölkerung. Freiwillige Helfer werden gebeten, sich am Samstag, 19. Oktober 2019, 8.45 Uhr beim Fischerhaus (westlich des Kraftwerkes Rupperswil-Auenstein)

Baugesuch

Meyer-Weber René und Cornelia Feldeggstrasse 15 5614 Sarmenstorf

Bauherrschaft:

Philipp und Daniela Muri-Buchser Konsumstrasse 12 5603 Staufen

Projektverf.:

Meyer-Weber René und Cornelia Feldeggstrasse 15 5614 Sarmenstorf

Grundeigent.:

Eigentümergemeinschaft Muri, Buchser, Theile, Konsumstrasse 12 5603 Staufen

Bauobjekt:

Luft/Wasser-Wärmepumpe (Aussengerät)

Bauvorhaben:

Anbau (Wohnungserweiterung) an bestehendes Mehrfamilienhaus Nr. 1177

Standort:

Parzelle Nr. 843 an der Konsumstrasse 12

Bauplatz:

Feldeggstrasse 15

Zone:

EF

Parzelle:

1229

Öffentliche Auflage vom 11. Oktober bis 11. November 2019 auf der Gemeindekanzlei. Einwendungen sind innert dieser Frist schriftlich mit Begründung und Antrag dem Gemeinderat einzureichen. Auf eine Einwendung, die den Anforderungen nicht entspricht, kann nicht eingetreten werden. Der Gemeinderat

einzufinden. Die Vereinigten Fischereivereine und die Gemeinde danken für die Mithilfe. Der Gemeinderat ■ ■

Baugesuch

Bauherr:

F. Berner-Iberg AG Schützenstrasse 14 5102 Rupperswil

Bauobjekt:

Erstellung Lagerplatz mit Fahrzeugunterstand und Deponien

Bauplatz:

Parzelle 1933 Industriestrasse

Zus. Bewillig.:

Departement Bau, Verkehr und Umwelt

Auflage:

11. Oktober bis 11. November 2019

Baugesuch

Bauherrschaft:

Ernst Leuenberger Schutzengelstrasse 17 6340 Baar

Vorhaben:

Umgebungsgestaltung

Ortslage:

Parzelle Nr. 1338 und 2442 Steinbrunnengasse 27

Öffentliche Auflage vom 11. Oktober bis 11. November 2019 bei der Bauverwaltung und der Gemeindekanzlei Seengen. Einwendungen sind während der Auflagefrist schriftlich und begründet an den Gemeinderat, 5707 Seengen, zu richten.

Die Baugesuchsunterlagen können bei der Gemeindekanzlei während der Büroöffnungszeiten eingesehen werden. Einwendungen sind dem Gemeinderat während der Auflagefrist schriftlich und begründet im Doppel einzureichen. Der Gemeinderat

Gebr. Fritz & Ueli Wirz AG Schreinerei – Küchenbau 5504 Othmarsingen Tel. 062 896 20 20 www.wirz-kuechen.ch

Marktnotiz

Herbstausstellung und Pneuwechseltage im Autocenter Zimmerli, Rupperswil Am 18. und 19. Oktober 2019 lädt das Autocenter Zimmerli in Rupperswil zur Herbstausstellung und zu den Pneuwechseltagen. Endlich erstrahlt unser Ausstellungsraum wieder in neuem Glanz. Ein grosses Dankeschön geht an unsere Kundschaft für ihr Verständnis und ihre Unterstützung nach dem Brand im Mai. Nun sind wir nach einer arbeitsintensiven Zeit wieder mit voller Kraft für Sie da, um Ihr Auto rechtzeitig auf die Wintersaison fit zu machen. Gerne nehmen wir im Voraus Ihre Terminanfrage entgegen. Genuss steht auch dieses Jahr auf dem Programm: Traditionsgemäss erwarten Sie heisse Marroni oder «Hörnli ond Ghackets». Lassen Sie sich zudem die Vorzüge des neuen Peugeot e-208 aufzeigen, der ab November mit seinem zu 100% elektrischen Motor für

Baugesuch

Bauherrschaft:

eine neue Art der Mobilität sorgt. Reservationen nehmen wir gerne entgegen. Seit 65 Jahren steht bei Autocenter Zimmerli, Rupperswil die Kundenzufriedenheit an oberster Stelle. Wir freuen uns, in familiärer Atmosphäre für Sie da zu sein, und bedanken uns für Ihr Vertrauen und Ihre Treue. Herbstausstellung und Pneuwechseltage: Freitag, 18. Oktober, von 7.30 bis 19 Uhr und Samstag, 19. Oktober, von 9 bis 16 Uhr. Reservieren Sie sich frühzeitig unter Telefon 062 888 08 08 einen Termin für das Montieren der Winterräder. Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

Autocenter Zimmerli GmbH Bruggerstrasse 47 5102 Rupperswil Tel. 062 888 08 08 www.auto-zimmerli.com

Öffentliche Auflage vom 1. Oktober 2019 bis 11. November 2019 in der Gemeindekanzlei. Rechtsgültig unterzeichnete Einwendungen sind während der Auflagefrist an den Gemeinderat zu richten und haben je einen Antrag und eine Begründung zu enthalten. Auf Einwendungen, die diesen Anforderungen nicht genügen, kann nicht eingetreten werden. Staufen, 10. Oktober 2019 Gemeinderat

Donnerstag, 10. Oktober 2019

3


4

Diverses

Donnerstag, 10. Oktober 2019

Marktnotiz

Mit dem Wirbelscan sehen Sie, ob Sie richtig liegen Sie schlafen 220’000 Stunden oder einen Drittel Ihres Lebens! Darum ist es wichtig, dass Sie richtig liegen. Möchten Sie einmal Ihre Wirbelsäule sehen? Dies ist möglich an den Wirbelscan-Tagen in der Möbelwerkstatt Christoph Savoy Vom 17. bis 22. Oktober 2019 kann mithilfe des Wirbelscanners ein individuelles Schlafprofil erstellt werden. Zudem wird am 17. Oktober um 18 Uhr der Schlafexperte Dominik Hüsler über «Natürliches gesundes Schlafen» spannende Einblicke geben. Mel-

den Sie sich jetzt an. Profitieren Sie zusätzlich von der attraktiven Hüsler-Nest-Herbstaktion. Tun Sie Ihrem Rücken etwas Gutes. Schlafen Sie gesund und natürlich die ganze Nacht und stehen Sie am Morgen erholt auf.

Christoph Savoy Tel. 062 775 25 10 Möbelwerkstatt info@savoymoebel.ch Unterdorfstrasse 2 5703 Seon Weitere Infos unter: www.savoymoebel.ch

Lenzburger Bezirks-Anzeiger

Der Seetaler

Der Lindenberg


Lenzburger Bezirks-Anzeiger

Der Seetaler

Stadt Lenzburg

Der Lindenberg

INSERATE

Donnerstag, 10. Oktober 2019

5

INSERATE

Vereint nach dem Testspiel auf der Wilmatten: Die Nordwestschweizer Schwinger und die Senioren 30+ des FC Lenzburg. Foto: Pascale Alpiger

Schwinger tschutteten gegen Senioren Testspiel Vor dem jährlichen Fussballturnier der fünf eidgenössischen Schwinger-Regionalverbände – in diesem Jahr übermorgen Samstag in Interlaken – organisierte Gian Alpiger als Trainer des Nordwestschweizer Fussballteams ein Testspiel gegen die Senioren 30+ des FC Lenzburg. Trotz der

0:9-Niederlage hat es den kickenden Schwingern Spass gemacht. Gastrochef André Häusermann sorgte für das leibliche Wohl der Spieler, damit den Schwingern die nötige Kraft am Turnier in Interlaken zur Verfügung steht. Revanche mit dem FC Lenzburg soll es im Sägemehl geben. (pal)

«Es macht Freude»: Lenzburg-Trainer Emilio Munera grüsst mit seiner Truppe von der Spitzenposition der 2.-Liga-Tabelle.

Foto: Ruedi Burkart

Viele Tore, viele Punkte, wenig Fans Fussball Bereits ist über ein Drittel der 2.-Liga-Meisterschaft absolviert. Die Lenzburger führen die Tabelle an. In der dritten Saison nach dem Abstieg aus der InterGruppe ist der FCL definitiv wieder ein Spitzenteam. ■

RUEDI BURKART

Bilanz: 10 Spiele / 25 Punkte / 31:6 Tore / Rang 1 (Aufstiegsplatz). Ausgangslage: Der FCL steht trotz zahlreicher verletzungsbedingter Absenzen drei Partien vor Beginn der Winterpause ganz vorne in der Tabelle. Mit ein Grund: Noch nie seit dem Abstieg in die regionale 2. Liga im Sommer 2017 hatten die Lenzburger eine ähnlich solidarisch auftretende Mannschaft. «Es macht Freude mit den Jungs. Alle ziehen am selben Strang», lobt Trainer Emilio Munera (48) sein Personal. Stimmungslage des Trainers: Könnte

kaum besser sein. «Dass wir erfolgreich spielen, ist auch die Folge von harter Arbeit in den Wochen vor dem Saisonstart», sagt Munera, der beim FCL auf die vergangene Rückrunde übernommen hatte. Stehe man oben in der Tabelle, laufen viele Dinge einfacher als wenn es harzt. «Es kann aber auch einmal drehen», hebt der Trainer den Warnfinger. Wie gefestigt eine Mannschaft wirklich ist, zeigt sich erst dann, wenn der Erfolg ausbleiben sollte. Erfreulich: Der FC Lenzburg verwöhnt seine Fans vor allem in den Heimspielen. Alle vier bisherigen Partien auf der Wilmatten haben die Bezirkshauptstädter gewonnen, dies mit einer sagenhaften Tordifferenz von 16:1. Enttäuschend: Der Publikumsaufmarsch an den bisherigen Heimpartien ist gelinde gesagt ernüchternd, nur einmal wollten über 100 Zuschauer die Lenzburger am Werk sehen. Dies trotz Offensivspektakel. Bemerkenswertes Detail: In den Auswärtspartien spielt der FCL vor mehr Schaulustigen. Das Fragezeichen: Sturmspitze Fidan Tafa trägt die offensive Last auf seinen

INSERATE

Neuanlagen von: Heizsystemen Photovoltaikanlagen Boilerauswechslung Reparaturen und Wartungen: Mechanische und chemische Boilerentkalkungen Heizungsservice Lukas Ziltener Inhaber / Eidg. dipl. Sanitär Parkstrasse 5, 5603 Staufen 076 702 76 36 www.ziltener-heizungen.ch

Gratis-Hörtest • • • •

Individuelle Hörgeräteanpassung Hörgerätezubehöre Gehörschutz Hausbesuche Müli-Märt 1. OG / Bahnhofstr. 5 5600 Lenzburg Tel. 062 891 62 72 info@hoergut-ronchetti.ch

Schultern. Bisher meisterte er diese Aufgabe problemlos, erzielte 13 Tore. Doch was, wenn sich der 30-jährige Lenzburger Torminator dummerweise verletzen sollte? Oder wenn er in der Winterpause von einem höherklassigen Verein abgeworben wird? Unvergessen: Vor einem Jahr erlag Tafa dem Lockruf von Rotkreuz aus der 2. Liga inter, kehrte ein halbes Jahr später indes zum FCL zurück. Dazu Munera: «Ich kenne die Gründe nicht, die vor einem Jahr zu seinem Abschied führten. Mir hat Tafa im Gespräch versprochen, dass er bleiben werde und helfen wolle, in Lenzburg etwas aufzubauen.» Das nächste Spiel: Am kommenden Samstag, 12. Oktober, empfängt der FC Lenzburg Aufsteiger Schönenwerd-Niedergösgen (17 Uhr, Wilmatten). Prognose der Redaktion: Die Lenzburger haben ein kompetitives Kader, ein harmonierendes Trainergespann und einen ambitionierten Vorstand. Sie sind ein ganz heisser Kandidat für den Gruppensieg. Aber: Ob es schon im kommenden Frühling zum anvisierten Aufstieg reichen wird? Man wird sehen.

Hans Peter Brunner geht in «Dirigenten-Ruhestand» Abschiedskonzert «Ich bin nicht unglücklich, dass das letzte Konzert hier in Lenzburg stattfindet. Der Alte Gemeindesaal ist für mich so etwas wie ein musikalischer Kraftort.» Hans Peter Brunner, bis vor zwei Jahren langjähriger Dirigent der Lenzburger Stadtmusik, legt den Stab endgültig zur Seite. Am Freitag, 18. Oktober, tritt er an seinem Abschiedskonzert letztmals als musikalischer Leiter der Pig-FarmersBig-Band öffentlich auf. Diesen Wechsel in den «DirigentenRuhestand«, wie er selbst sagt, vollzieht Brunner mit einem für ihn typischen Programm. Geboten wird während gut eineinhalb Stunden ein breites Spektrum von Big-Band-Melodien zwischen Swing, Jazz bis hin zu einem Volksmusik-Stück. Es ertönen unter anderem Werke von Glenn Miller, Count Basie, James Last und Udo Jürgens. Ergänzt werden die «Pig-Farmers» an diesem Abend von der Sängerin Monika Schär. «Sie passt extrem gut zu uns», sagt der scheidende Dirigent, der sehr froh ist, dass Schär, die zuletzt als Background-Sängerin von Trauffer bekannt geworden ist, bei diesem Konzert

dabei ist. Unter anderem steht da der James-Bond-Song «Skyfall» von Adele auf dem Programm. «Da geht dann die Post ab», verspricht Brunner.

Etwas Neues anpacken

Der Pig-Farmers-Big-Band steht der in Othmarsingen wohnhafte Brunner seit rund 22 Jahren als musikalischer Leiter vor. Die Formation betreute er auch nach seinem Rücktritt als Dirigent der Stadtmusik Lenzburg weiter. «Doch nun, nach total 33 Jahren am Dirigentenpult, ist Schluss», so Brunner. Im Alter von 22 Jahren hat er mit dem Dirigieren angefangen und teilweise bis zu drei Bands gleichzeitig geleitet. Einen äusseren Auslöser für den Rücktritt gibt es nicht: «Ich habe mit niemandem ‹Lämpe›», so Brunner. Er freut sich jedoch auf die Zeit danach: «Ich habe nun Zeit, etwas ganz Neues zu machen.» Was, weiss er selbst noch nicht. (tf ) ■

Pig-Farmers-Big-Band in Concert. Mit Sängerin Monika Schär. Freitag, 18. Oktober, 20 Uhr: Alter Gemeindesaal, Lenzburg. Saalöffnung 19 Uhr. Keine Reservationen. Kollekte.

Am 18. Oktober letztmals musikalischer Leiter: Hans Peter Brunner vor der Pig-FarmersBig-Band. Foto: zvg


6

Stadt Lenzburg

Donnerstag, 10. Oktober 2019

Vier zusätzliche Ladestationen in der Energiestadt

Lenzburger Bezirks-Anzeiger

Der Seetaler

Der Lindenberg

INSERATE

Elektrofahrzeuge Die AEW Energie AG hat in Lenzburg beim Parkplatz Stadtgässli und im Parkhaus Sandweg zwei öffentliche Ladestationen für Elektrofahrzeuge in Betrieb genommen.

B

ei beiden Ladestationen stehen jeweils zwei Ladeplätze der Stadt Lenzburg zur Verfügung. Es können ab sofort E-Fahrzeuge mit einer Leistung von bis zu 22 Kilowatt geladen werden. Die öffentlichen Ladestationen sind Teil von «evpass», dem schweizweit grössten öffentlichen Ladenetz. Die Benützer verfügen damit über verschiedene Bezahlmöglichkeiten wie zum Beispiel die «evpass»-App, Kreditkarte, Twint-Mobil oder auch den SwissPass. Die Wartung und Instandhaltung der Ladesäulen wird durch die AEW gewährleistet.

Weitere Ladestationen geplant

Mit den Ladestationen baut die Stadt Lenzburg ihr Angebot als Energiestadt weiter aus. Die speziell gekennzeichneten Parkplätze sind für Lenzburger Einwohner wie auch für Altstadt-Besucher mit Elektrofahrzeugen gedacht. Die Stadt fördert die Elektromobilität, indem bei diesen Parkplätzen die Gebühren erlassen werden. Die maximale Parkzeit für Elektrofahrzeuge im Ladezustand beträgt fünf Stunden. Zu einem späteren Zeitpunkt wird der Schloss-Parkplatz zusätzlich mit einer Doppel-Ladestation ausgerüstet. Die Zahl der Personen, welche mit Strom betriebenen Fahrzeugen unterwegs sind, wird immer grösser. Wie sich die Landschaft der Ladestationen in Zukunft gestalten wird, ist jedoch noch nicht klar. Das neue Angebot ist für Lenzburg eine gute Lösung. AEW wird die Stationen auf dem neusten Stand halten und die Kunden haben ein variables Zahlungssystem. (bta)

Nach getaner Arbeit: Das Team des Rotary-Clubs Lenzburg nach seinem Einsatz in der Foto: zvg Freizeitanlage Hammerpark.

Rotary-Club Lenzburg im Arbeitseinsatz

Neue Stromtankstelle auf Parkplatz: Ladestationen für E-Fahrzeuge beim Stadtgässli in Lenzburg. Foto: zvg INSERATE

Kalender «Lenzburg 2020» erschienen Der Lenzburger Fotograf Christian Eggenberger hat im Eigenverlag den Fotokalender «Lenzburg 2020» herausgegeben. Die 13 originellen «Bilder,

die Heimat bedeuten» sind im Format A4 quer für 32, später 37 Franken und A3 quer (45/50 Franken ) in der Buchhandlung Otz erhältlich. (lba)

INSERATE

Alois Huber Grossrat, eidg. dipl. Meisterlandwirt Präsident Bauernverband Aargau www.aloishuber.ch « Ich wähle Alois Huber in den Nationalrat, weil er sich für Unabhängigkeit, eine starke Wirtschaft und unsere Schweiz einsetzt.» Jacqueline Felder, Präsidentin SVP Boniswil • Alois Huber 2× auf jede Liste • Hansjörg Knecht in den Ständerat • Jean-Pierre Gallati in den Regierungsrat

Hammerpark Die 2013 eröffnete Freizeitanlage Hammerpark in Lenzburg mit Bouldering-Anlage, Skaterbahn und Bikepark steht aktiven Jugendlichen und Familien das ganze Jahr zur Verfügung. Die Anlage erfreut sich grosser Beliebtheit und wird rege genutzt. Die Lenzburger Rotarier, Gründungsmitglied zusammen mit der Stadt Lenzburg, der Gemeinde Niederlenz, der Hypothekarbank Lenzburg sowie «Mammut», haben es sich zur Aufgabe

gemacht, einen aktiven Beitrag zum Erhalt der Anlage zu leisten. So haben rund 10 Rotarier, teilweise mit Familienmitgliedern, Hand angelegt und die Anlage sowie die Umgebung gepflegt und wieder auf den neusten Stand gebracht. Der Arbeitseinsatz für den Hammerpark wurde von den Rotariern unentgeltlich erbracht. Nun kann die Anlage wieder bei bestem Herbstwetter vollumfänglich genutzt werden. (pd/rcl)


Lenzburger Bezirks-Anzeiger

Der Seetaler

Kirchenzettel

Der Lindenberg

Ref. Kirchgemeinde Lenzburg Hendschiken Bereitschaftsdienst vom 12. bis 18. Oktober 2019: Pfrn. Elisabeth Weymann

Lenzburg

Freitag, 11. Oktober 2019 6.45–7.15 Uhr Morgengebet im Kirchgemeindehaus 12.05–12.25 Uhr Stille am Mittag in der Stadtkirche Sonntag, 13. Oktober 2019 10 Uhr Gottesdienst in der Stadtkirche Pfrn. Elisabeth Weymann Thema: 2. Teil der Predigtreihe «Gott und das Leid» Predigttext: Hiob 8, 1–7, 20–22 und 9, 1–24, 32–35 Lieder: 30 / 213 / 258 / 6 / 715 Musik: Françoise Härdi, Orgel Kollekte: Fonds für Ferienhilfe – kantonal mit Kinderhüte Nach dem Gottesdienst sind alle herzlich zum Kirchenkaffee eingeladen. Dienstag, 15. Oktober 2019 6.15–6.45 Uhr Morgengebet in der Stadtkirche

Hendschiken

Sonntag, 13. Oktober 2019 9 Uhr Gottesdienst im Kirchenzentrum Pfrn. Elisabeth Weymann Thema: «Gott und das Leid» Predigttext: Hiob 8, 1–7, 20–22 und 9, 1–24, 32–35 Lieder: 30 / 6 / 715 Musik: Françoise Härdi, Orgel Kollekte: Fonds für Ferienhilfe – kantonal

Ref. Kirchgemeinde Ammerswil Amtswoche für Abdankungen: Pfarrer Michael Lo Sardo, Tel. 062 891 24 30 Sonntag, 13. Oktober 2019 10.00 Uhr Kirche Ammerswil: Gottesdienst Gestaltung: Pfarrer Michael Lo Sardo, Organistin Christina Ischi und Kirchenchor Dottikon Kantonalkollekte: Fonds für Ferienhilfe Donnerstag, 17. Oktober 2019 Jass-Nachmittag 14.00 bis ca. 17.00 Uhr in der Remise Ammerswil

Ref. Kirchgemeinde Birr Birr Sonntag, 13. Oktober 2019 10.10 Pfr. E. Bandixen (Kanzeltausch) Weitere Infos: www.ref-kirche-birr.ch

Ref. Kirchgemeinde Holderbank Möriken - Wildegg Bereitschaft: 13. bis 16. Oktober: Pfr. Burkhard Kremer (Stv.), Tel. 062 752 81 67 Bereitschaft 17. bis 19. Oktober: Pfr. Martin Kuse, Tel. 062 893 34 62 Sonntag, 13. Oktober 9.45 Niederlenz, Regionalgottesdienst Pfrn. Christina Soland anschliessend Chilekafi Wünschen Sie eine Fahrgelegenheit? Bitte melden Sie sich an bei Regula Flury (Tel. 062 893 38 53) Einsteigeorte: Möriken Volg (9.10), Holderbank Trotte (9.20), Wildegg Post (9.25) Freitag, 18. Oktober 10.00 Andacht im Alterszentrum Chestenberg in Wildegg, Pfr. Martin Kuse www.ref-hmw.org

Ref. Kirchgemeinde SuhrHunzenschwil Sonntag, 13. Oktober 9.30 Uhr Gottesdienst, Pfrn. R. Riniker Deut 30, 15–20 Kollekte: Fonds für Ferienhilfe (kant.) Kirchenkaffee Donnerstag, 17. Oktober 14 Uhr Seniorennachmittag, Kirchgemeindehaus. Bei Kaffee und Kuchen singen wir bekannte Lieder, mit Verena Hunziker am Klavier www.ref-suhr-hunzenschwil.ch

Ref. Kirchgemeinde Leutwil Dürrenäsch Sonntag, 13. Oktober 2019 9.45 Uhr Gottesdienst in Leutwil mit Pfr. Thomas Gutmann. «Abraham und wir.»

Ref. Kirchgemeinde Othmarsingen Sonntag, 13. Oktober 2019 9.15 Uhr Abfahrt bei der Kirche Othmarsingen zum Regionalgottesdienst in Niederlenz Beginn um 9.45 Uhr (Sie brauchen sich für einen Taxidienst nicht anzumelden.) Donnerstag, 17. Oktober 2019 14.00 Uhr Treffen der AlleinStehenden im Kirchgemeindehaus

Donnerstag, 10. Oktober 2019

7

Ref. Kirchgemeinde Meisterschwanden - Fahrwangen Sonntag, 13. Oktober 10.00 Gottesdienst mit Pfr. F. Holderegger Predigt: Ihr seid das Salz der Erde, das Licht der Welt Mittwoch, 16. Oktober 9.00–11.00 Ü60 Chor im KGH www.kirchweg5.ch

Kath. Pfarrei Fahrwangen Meisterschwanden - Seengen Sonntag, 13. Oktober 2019 – 28. Sonntag im Jahreskreis 10.00 Gottesdienst mit Dorothea Wey Kollekte für: MiSSiO-Ausgleichsfonds der Weltkirche Fahrdienst ab Seengen 9.40 Uhr 11.30 Taufe von Gregor Michael Engmann Mittwoch, 16. Oktober 2019 19.15 Silja-Walter-Abend mit Claudia Nothelfer in der Pfarrkirche Donnerstag, 17. Oktober 2019 13.30 Religionsunterricht der 3. Klasse Seengen mit Susanne Löpfe im UG der Pfarrkirche 19.00 Rosenkranzgebet in der Pfarrkirche Freitag, 18. Oktober 2019 13.30 Religionsunterricht der 3. Klasse Fahrwangen-Meisterschwanden mit Susanne Löpfe im UG der Pfarrkirche 19.00 Firmweg mit Ueli Stirnimann im UG der Pfarrkirche Samstag, 19. Oktober 2019 13.00 Religionsunterricht der 4. Klasse mit Ueli Stirnimann im UG der Pfarrkirche 17.00 «Chile mit Chind» mit Susanne Löpfe in der Pfarrkirche www.pfarreibruderklaus.ch

Ref. Kirchgemeinde Niederlenz Sonntag, 13. Oktober 9.45 Uhr Regional-Gottesdienst in Niederlenz mit Pfrn. Christina Soland Predigtthema: Was dem Frieden dient Predigttext: Röm 14, 13–23 (im Rahmen der kantonalen Predigtreihe anlässlich 100 Jahre «Römerbrief» von Karl Barth) Organist: Fabian Sarbach Kollekte: Fonds für Ferienhilfe Anschliessend Chelekaffi Falls Sie zu Hause abgeholt werden möchten, melden Sie sich bis Sonntagmorgen um 8 Uhr bei Rolf Deubelbeiss, Tel. 079 915 11 53. Mittwoch, 16. Oktober 9.30 Uhr Zwärgeträff im Seitenschiff der Kirche Donnerstag, 17. Oktober 9.45 Uhr Andacht im Alterszentrum mit Pfrn. Christina Soland Amtswoche: Pfr. Burkhard Kremer, Tel. 062 752 81 67

Ref. Kirchgemeinde Rupperswil Sonntag, 13. Oktober 2019 10.00 Uhr Gottesdienst, Pfr. Ulrich Graf Infos: www.ref-kirche-rupperswil.ch

Ref. Kirchgemeinde Boniswil Egliswil - Hallwil - Seengen Sonntag, 13. Oktober 10.00 Uhr, Kirche Seengen Gottesdienst Pfarrerin Ruth Kremer anschliessend Kirchenkaffee Dienstag, 15. Oktober 9.00 Uhr, Kirchgemeindehaus Zischtig Zmorge Mittwoch, 16. Oktober 7.00 Uhr, Kirche Seengen Laudes www.kirche-seengen.ch

Ref. Kirchgemeinde Seon Sonntag, 13. Oktober 10.00 Uhr: Gottesdienst Pfr. David Lentzsch Text: Markus 4, 35 ff. Thema: «Schläft Gott?» Anschliessend Express-Kafi Dienstag, 15. Oktober 9.30 Uhr: Fiire met de Chliine in der ref. Kirche Pfarramtliche Stellvertretung bei Todesfällen und in seelsorgerlichen Notfällen während der Abwesenheit von Pfr. Jürgen Will vom 6. bis 16. Oktober 2019: Pfr. Hans Maurer, Tel. 062 822 23 25 vom 17. bis 21. Oktober 2019: Pfr. Dieter Kemmler, Tel. 076 409 58 83 www.ref-kirche-seon.ch

Ref. Kirchgemeinde Staufberg Staufen

Sonntag, 13. Oktober 2019 10.00 Uhr Gottesdienst in der Kirche mit Taufe von Michael Leiser Pfrn. Astrid Köning anschliessend Kirchenkaffee Fahrdienst: 9.30 Uhr ab Hinterdorf (Bushaltestelle), 9.35 Uhr ab Lindenplatz, 9.40 Uhr ab Schulhaus. Donnerstag, 17. Oktober 2019 12.00 Uhr 65+ - Mittagessen im Zopfhuus mit anschliessendem Spielnachmittag. Anmeldung: 062 891 51 36. Bitte sprechen Sie auf den Telefonbeantworter. www.ref-staufberg.ch


Stellen

Der Markenname BRUNEX® ist bei Planern und Verarbeitern der Inbegriff für Türen und Türsysteme aus Holz. Als Marktführerin im Innen- und Aussentürenbereich blicken wir auf über 60 Jahre Tradition und Innovation zurück. Für eine Nachfolgeregelung infolge Pensionierung suchen wir auf Anfang 2020 eine(n)

Sachbearbeiter/-in Debitoren- und Finanzbuchhaltung (40–50%) Es erwartet Sie eine vielseitige und abwechslungsreiche Aufgabe in einem kleinen Team. Ihr Profil: Sie haben eine abgeschlosse kaufmännische Ausbildung und verfügen über fundierte Kenntnisse und Erfahrung im Bereich Debitoren- und Finanzbuchhaltung. Des Weiteren sind Sie sicher im Umgang mit den üblichen MS Office-Produkten und einer ERP-Applikation. Grundkenntnisse in einer zweiten Landessprache runden Ihr Profil ab. Sie sind eine gewissenhafte, verlässliche und flexible Person, die auch bei hohem Arbeitsanfall Ruhe bewahrt. Auch als Wiedereinsteiger/-in sind Sie bei uns herzlich willkommen. Ihre Aufgaben: Sie haben die Verantwortung für das Führen der Debitorenbuchhaltung, von der Rechnungserstellung über den Zahlungseingang bis zum Mahnlauf. Erstellung der jährlichen Bonusgutschriften Kreditverwaltung der Debitoren Diverse administrative Arbeiten, wie die Erstellung des Wochenrapportes und der Download der Ausfuhrdokumente Stellvertretung der Kreditorenbuchhaltung Was wir Ihnen bieten: Sichere, innovative Arbeitgeberin mit Schweizer Wurzeln Kostenlose Firmenparkplätze direkt vor dem Haus Flexible Arbeitszeiten, hohes Mass an Selbstständigkeit und Eigenverantwortung Sehr gute Sozialleistungen und Anstellungsbedingungen Fühlen Sie sich angesprochen und wollen Sie sich dieser Herausforderung stellen? Dann freuen wir uns auf Ihr komplettes Bewerbungsdossier. Bitte senden Sie uns Ihre vollständigen Unterlagen mit Foto per Post oder elektronisch an personal@brunex.ch. Türenfabrik Brunegg AG, Kirchstrasse 3, 5505 Brunegg Telefon +41 62 887 30 50

Putzen ist meine Leidenschaft!

Ich (w, CH) habe noch freie Kapazitäten. Verfüge über langjährige Erfahrung in der Reinigung von EFH, Wohnungen, Büros (aktuell Anwalt- und Ingenieurbüro). Bin zuverlässig, verschwiegen und arbeite selbstständig. Gute Referenzen vorhanden. Sprachen: Spanisch (Muttersprache), Italienisch, Deutsch (Grundkenntnisse). Einsatzgebiete: Bezirke Lenzburg, Aarau, Brugg, Baden, Stadt Zürich. Wann können wir uns kennen lernen? Ich freue mich auf Sie! Kontaktanfragen: 079 330 41 40 oder Mail johann.wetter@gmail.com

Auf Badesaison 2020

Pächter/in für idyllisches Strandbad Seerose in Meisterschwanden gesucht. Zur Betreuung des Strandbades sowie zur Führung des Restaurants mit moderner Infrastruktur. Interessenten/innen senden ihr vorzugsweise elektronisches Bewerbungsdossier an: AG Strandbad Meisterschwanden am Hallwilersee, z. H. Dieter Studer, Postfach 102, 5616 Meisterschwanden studer.sail@gmail.com


Lenzburger Bezirks-Anzeiger

Der Seetaler

Der Lindenberg

Im Gespräch

Donnerstag, 10. Oktober 2019

9

GARTENTIPP

Gärtnerin Melissa Gögele

Fachmännische Winter-Vorbereitung

Freuen sich, den Gästen einen Self-Ordering-Kiosk und Service an den Tisch bieten zu können: Die Betriebsleiterin Svetlana Vasic und Lizenznehmer Fredy Bruder im neu eröffneten McDonald’s in Schafisheim. Fotos: Carolin Frei

Holzelemente prägen das Ambiente Schafisheim Der 170. McDonald’s hat seine Pforten im Neubau beim Schoren-Kreisel geöffnet. McCafé, McDrive und Service an den Tisch runden das Angebot ab. ■

CAROLIN FREI

E

ine Bestellung aufgeben war noch nie so einfach. Am Self-Ordering-Kiosk kann der Gast seine Wünsche eingeben und sich die Bestellung an den Tisch bringen lassen. Dabei muss er lediglich «Service an den Tisch» anwählen und sich einen Steller mit Nummer mit an den Platz nehmen. «Über einen Monitor sehen wir dann, wo sich der Gast hingesetzt hat», sagt Fredy Bruder, der als selbstständiger Lizenznehmer das McDonald’s-Restaurant in Schafisheim betreibt. Für das Tagesgeschäft zeichnen die Betriebsleiterin Svetlana Vasic und ein 30-köpfiges Team verantwortlich. Neu ist, dass jede Bestellung frisch zubereitet wird. Und neu ist zudem, dass der Gast die Burger nach seinen Vorlieben mit Fleisch, Käse oder Speck individualisieren kann.

Holz als Gestaltungskonzept

Der 170. McDonald’s ist gewollt in einem warmen, einladenden Ambiente gehalten. «In London habe ich vor drei Jahren ein McDonald’s-Restaurant mit einem Holzwürfel als Sitzelement gesehen, das mich total angesprochen hat. Mir war es deshalb wichtig, diesen grossen Sitzwürfel, nebst anderen Holzelementen, auch hier ins Gestaltungskonzept einfliessen zu lassen», betont der Gastro-Unternehmer aus Sarmenstorf. Der neue McDonald’s lädt mit 120 Plätzen drinnen und 42 im Aussenbereich zum Verweilen ein. Steckdosen für Handy- und Laptop-Benutzer sind im Restaurant zuhauf vorhanden. Auch ein Spielplatz vor dem Restaurant und ein Partyraum fehlen nicht. INSERATE

Der Sommerflor wird abgeräumt und der Herbst- bzw. Frühlingsflor wird gepflanzt. Dabei sind der Fantasie keine Grenzen gesetzt. Stiefmütterchen, Gänseblümchen und Vergissmeinnicht können wunderbar mit Gräsern, Heuchera, Erika und vielem mehr kombiniert werden. Im Herbst ist es auch an der Zeit, die Blumenzwiebeln zu setzen, welche jeweils zwischen die anderen Pflanzen gelegt werden. Wichtig dabei: Die Zwiebeln müssen doppelt so tief, wie sie dick sind, in den Boden gepflanzt werden. Besonders schön ist es, wenn man die Zwiebeln miteinander kombiniert. Die Blumenzwiebeln können in Gruppen oder auch einfach wild gestreut werden. Es können Tulpen, Narzissen, Traubenhyazinthen, Hyazinthen oder Kaiserkronen ins gleiche Beet gepflanzt werden. So kann man frühe und späte Sorten mischen und hat länger blühende Blumenzwiebeln im Garten. Der Herbst eignet sich ausserdem wunderbar, um die Stauden zu teilen, da der Boden schön feucht ist und die Pflanzen genügend Zeit haben, um anzuwachsen. Die Stauden, die schon gelb sind, kann man jetzt zurückschneiden, so können sie im Winter nicht verfaulen. ■

Melissa Gögele ist Gärtnerin im barocken Garten von Schloss Wildegg.

BLICKPUNKT Holzlamellen, Holzsitzlehnen und Holzdeko: Der neue McDonald’s setzt bewusst auf ein warmes, einladendes Ambiente. Das Restaurant ist sieben Tage die Woche geöffnet. «Am Freitag und Samstag sogar bis morgens um 2 Uhr», sagt Bruder. Erfahrungsgemäss werde an diesen beiden Tagen der Hauptum-

satz zwischen Mitternacht und 2 Uhr morgens gemacht. Wie in jedem Restaurant setzt McDonald’s auf ein umfassendes Abfallkonzept. «Unsere Massnahmen gehen in zwei Richtun-

28 Apartments für ein Wohnen auf Zeit Schafisheim Über dem McDonald’s-Restaurant im 1. und 2. Obergeschoss entstehen 28 Business-Apartments. Die ersten Zimmer können ab Ende Oktober gebucht werden. Anstatthotels sind anders als «normale Hotels». Sie bieten ihren Gästen die Möglichkeit, für eine begrenzte Zeit möblierte 1-ZimmerApartments zu mieten. Alle Apartments haben eine eigene Kleinküche und Dusche/WC sind im Mietobjekt integriert. Die Superior-Apartments haben zudem einen Balkon. Es gibt jedoch weder eine

Lobby noch eine personalintensive Rezeption, was sich in den Preisen widerspiegelt. Die gesamte Administration und Abwicklung erfolgt einzig über das Internet. Die Gäste können ganz einfach buchen und sich selber einchecken. Nach Bezahlung der Rechnung bekommen sie automatisch den erforderlichen Zugangscode, der für die gebuchte Zeit den unbeschränkten Zugang ermöglicht, aufs Handy oder aufs Tablet geschickt. Weitere Infos unter www.anstatthotel.ch.

gen: Zum einen wollen wir die Entstehung von Littering vermeiden. Zum anderen räumen wir auf», sagt Bruder. Deshalb gehen die Mitarbeitenden täglich auf Aufräumtour rund ums Restaurant und sammeln achtlos weggeworfene Abfälle ein, auch Fremdabfall.

Sein Traum hat sich erfüllt

Seit 2009 führt Fredy Bruder bereits das McDonald’s-Restaurant in Kölliken, 2013 kam Aarau dazu. Mit seinem dritten Restaurant in Schafisheim beschäftigt er nun 104 Personen. Es sei schon immer ein Traum von ihm gewesen, einmal selbstständig tätig zu sein. Nach seiner Ausbildung zum Bäcker-Konditor machte ihm eine Mehlstauballergie einen Strich durch die Rechnung, eine eigene Bäckerei mit Café zu führen. «Dann las ich das Inserat von McDonald’s. Das Unternehmen suchte junge Menschen, die Lust auf einen Stage mit Kaderausbildung hätten. Ich hatte Lust», erinnert sich Bruder. Seine Laufbahn startete daraufhin in Zürich und gipfelte darin, dass er für alle Restaurants im Stadtgebiet als «Consultant» tätig war. 2009 konnte er dann als selbstständiger Lizenznehmer das erste Restaurant übernehmen. «Das prozessorientierte Arbeiten gefällt mir an der Unternehmensphilosophie von McDonald’s.» Und er findet auch das Sporthilfe-Programm von McDonald’s eine gute Sache. Deshalb unterstützt er unter anderem die 19-jährige OL-Läuferin Eline Gemperle aus Boniswil.

Heimkehr Letzte Woche feierte das Buch «Das Jahr der Ziege» von Katharina Bösiger Boukar in Baden Vernissage. Die Autorin ist in Beinwil am See aufgewachsen und auch wenn das Buch zur Hauptsache in Afrika, in Nordkamerun, spielt, gibt es immer wieder Rückblender in die Vergangenheit der Katharina Protagonistin, die Bösiger Boukar ebenfalls unverkennbar im Seetal liegt. Katharina Bösiger, die heute als Gymnasiallehrerin in Neuchâtel lebt, kehrt am Sonntag, 24. Oktober, um 11 Uhr für eine MatineeLesung in der Gemeindebibliothek nach Beinwil am See zurück. (tf )

INSERATE


10

Veranstaltungen / Immobilien / Diverses

Donnerstag, 10. Oktober 2019

Lenzburger Bezirks-Anzeiger

Der Seetaler

Der Lindenberg

Sportanlage Wilmatten Lenzburg Meisterschaftsspiel 2. Liga Samstag, 12. Oktober 2019 17.00 Uhr Lenzburg 1– Schönenwerd-Niedergösgen 1

Sitzplätze/Plattenbeläge

Steingärten/Mauerbau

ll Gartenbau AG Urs Willener

aktuell: • Heckenschnitt • Rasenrenovationen 5600 Lenzburg, Bifang 9 Tel. 062 891 05 00 www.willener-gartenbau-lenzburg.ch

45-jähriges Arbeitsjubiläum und Gratulation zur Pensionierung

Seit November 1974 hat Arnold Panier in der Schlossgarage Seengen AG als Landmaschinenmechaniker die Traktorenabteilung mit vorbildlichem Einsatz und Zuverlässigkeit geführt. Jetzt, am 7. 10. 2019, können wir dir «Noldi» recht herzlich zum 65. Geburtstag und zur Pensionierung gratulieren und für die 45 gemeinsamen Arbeitsjahre danken.

Vermieten

Lass es dir in der Rente so richtig gut gehen, bleib gesund und geniesse deine Hobbys! René Lüthi, Schlossgarage Seengen AG und Team

In Hendschiken attraktive

3½-Zi.-Wohnung

zu vermieten – per 1. November 2019 – an ruhiger und doch zentraler Lage – in modernem 3-Familien-Haus, 1. Stock – Wohnung auf zwei Etagen, inkl. Galeriezimmer – mit grossem Balkon – Telefon- und TV-Anschluss in jedem Zimmer – Fussbodenheizung und Plattenboden – eigene WM und Trockner im Bad – eigene Garage und Kellerabteil – Besucherparkplatz vorhanden – 50 m zu Einkaufsmöglichkeit – 100 m zur Schulanlage

Zu vermieten in Fahrwangen Schöner Raum 50 m², Dusche, WC, Internet, Erdgeschoss, 2 Autoabstellplätze Ideal für Massage, Hobby, Büro, evtl. auch Studio ohne Kochgelegenheit usw. Preis Fr. 720.– inkl. Tel. 079 669 69 03

Zu vermieten

Besichtigung: 079 200 61 25

Alterswohnung im Schlössli-Anbau, Schafisheim

Möriken

1-Zimmer-Wohnung Mietzins Fr. 600.– inkl. NK (Haus mit Lift)

Fr. 1580.– inkl. NK

Heimelige Dachwohnung zu vermieten. Moderne Küche, Waschmaschine, Laminatböden, teilmöbliert, schöne Fernsicht. 5. Min. zu öffentlichem Verkehr, Garage vorhanden Inkl. Fr. 960.– Telefon 062 893 14 40

ab sofort oder nach Vereinbarung

Auskunft erteilt: Herr Steimer Tel. 079 537 71 93 www.alterswohnungen-schafisheim.ch

Per sofort zu vermieten

3½-Zi.-Whg. mit Balkon

Fr. 1300.– +NK Fr. 190.– Per sofort zu vermieten

4½-Zi.-Whg. mit Balkon eigene Waschmaschine Fr. 1690.– + NK Fr. 250.– Aarauerstrasse 9, 5103 Wildegg 062 723 00 30 info@aida-immobilien.ch www.aida-immobilien.ch

Wildegg Zu vermieten spezielle, renovierte

4-Zimmer-Dachwohnung

Zentrumslage Nähe Bahn, Bus, Einkauf. Plattenböden, neues Parkett Küche mit GS/GK Bad mit WM/Tumbler, sep. WC, Balkon Mietzins Fr. 1140.– / NK Fr. 195.– Garage Fr. 125.– Auskunft: Telefon 079 275 05 05

In Dintikon grosszügige, zentral gelegene

3½-Zi.-Wohnung

mit Charme zu vermieten per sofort in gepflegtem 5-Familien-Haus, 1. Stock, Lift 111 m² Nettowohnfläche komfortable Küche mit Essgelegenheit Reduit 2 Balkone Dusche/WC, Bad/WC Fussbodenheizung Plattenböden 2 Zimmer Laminat Kellerabteil Tiefgarage Bus, Einkauf 100 m Fr. 1350.– + NK Fr. 200.– Auskunft und Besichtigung 056 624 30 45


Lenzburger Bezirks-Anzeiger

Der Seetaler

Der Lindenberg

Region

Donnerstag, 10. Oktober 2019

Sport, Spiel und Spass Staufen Das Herbstlager der Reformierten Kirchgemeinde Staufberg fand in Schönried statt. Das Thema der Lagerwoche war «Migros». In verschiedenen Spielen konnten Cumulus-Punkte gesammelt werden. Bei Lagerende wurden alle Punkte summiert und so konnte der Sieger erkoren werden. Am Montag und Dienstag genossen die Teilnehmer das wunderbare Wetter in den Bergen bei Sport, Spiel und Spass. Am Mittwoch spazierte die Gruppe nach Schönried und nahm dann den Bus nach Gstaad, wo ein City-game gespielt wurde. Mithilfe eines Handys mussten die Teilnehmer im ganzen Dorf Aufgaben lösen. Die Leiter hatten sich im Dorf verteilt. Zwischendurch gab es Cumulus-Aktionen, bei denen man so schnell wie möglich einen Leiter finden und mit ihm ein Selfie machen musste. Die erste Gruppe, welche das erledigte, bekam 50 CumulusPunkte. Am Donnerstag spielten die Teilnehmer in Gruppen ein «GeländeSchoggi-game». Für die gelösten Aufgaben erhielt man Dominosteine, die man beim Marktstand in Schoggi, Holzspiessli und Früchte eintauschen konnten. Am Schluss des Spiels wurden die ungetauschten Dominosteine jeder Gruppe gezählt und es gab wiederum Cumulus-Punkte. Am letzten Abend fand der bunte Abend statt. Verschiedene Gruppen führten etwas vor. Am Freitagmorgen wurden alle sieben Sachen gepackt und das ganze Lagerhaus von oben nach unten geputzt. Bevor die Teilnehmer mit dem Car wieder nach Hause fuhren, fand das Rangverlesen der Cumulus-Punkte statt. Es war ein tolles Lager und es konnten viele neue Freundschaften geschlossen werden. (lb)

INSERATE

Oktoberfest

Am Freitag, 25. Oktober 2019, ab 17 Uhr Feiern Sie mit uns DAS Fest des Oktobers. Es erwarten Sie gute Musik, feines Essen, jede Menge Getränke – natürlich auch Bier aus dem Zapfhahn – und tolle Gäste. Die separate Karte finden Sie auf unserer Website oder im Restaurant Hubpünt. Anmeldeschluss: Mi, 23. Oktober 2019 Tel. 062 521 04 04 Casa Hubpünt AG Betreutes Wohnen im Alter Generationenweg 2, 5707 Seengen www.casa-hubpuent.ch

Reise in die Ostschweiz

E-Darts boomt in der Region: Cup-Mitinitiator Max Steinmann wirft einen Pfeil.

Stille Wahl im Bezirk Lenzburg Niederlenz Für die Ersatzwahl eines Mitglieds des Schulrats des Bezirks Lenzburg ging bis zum Ablauf der Anmeldefrist eine Kandidatur ein. Innerhalb der in der Folge angesetzten Nachmeldefrist bis Montag, 7. Oktober, 12 Uhr, wurden keine weiteren Wahlvorschläge eingereicht. Somit wurde Michèle Andres Wüthrich, Niederlenz (SP), als in stiller Wahl als Schulrätin des Bezirks Lenzburg gewählt erklärt. (pd)

INSERATE

Foto: Ruedi Burkart

Frischer Wind für Dart-Szene Region 85 Turniere umfasst der neu aus der Taufe gehobene Kantonalcup für E-Darter. Gespielt wird an sieben Standorten um eine Gesamtsumme von 16 000 Franken. Diese Zeitung schaute an einem Turnierabend in Hunzenschwil vorbei. ■

Spielerisch Punkte sammeln und gewinnen: Die Lagerwoche kam gut an. Foto: zvg

11

RUEDI BURKART

S

chreib bitte nicht, wie schlecht ich hier werfe. Es ist eine Schande», meint Christian Schumacher lachend. Tatsächlich trifft der Trainer der Schweizer E-Darts-Nationalmannschaft an diesem Abend im Lokal der Hunzenschwiler Dart-Ranch mässig gut. Grund: Er habe derzeit geschäftlich und mit der Umsetzung des Aargauer Dart-Cups so viel um die Ohren, dass er nicht konkurrenzfähig sei. «Ich habe den Kopf nicht beim Spiel, so gibt das nichts.» Wie zum Beweis für seine Worte knallt der nächste Pfeil schräg auf die Scheibe und fällt zu Boden. «Lassen wirs, reden wir lieber über unseren Cup», meint Schumacher und setzt sich nach seinem Duell mit Dart-Ranch-Besitzer Bruno Schröter zum Gespräch. Die Zahlen sind imposant: Während eines Jahres werden an sieben verschiedenen Standorten im Kanton – darunter

auch in Hunzenschwil, Rupperswil und Lenzburg – insgesamt 85 Turniere gespielt. An den einzelnen Abenden werfen bis zu 35 Darter jeden Alters ihre Pfeile auf die Scheiben. Die Gesamtsumme beträgt, auch dank grosszügiger Sponsoren, 16 000 Franken, welche am Finalevent im Oktober 2020 ausbezahlt wird. «Wir sagten uns, dass wir gleich etwas Rechtes machen», meint Schumacher lächelnd, «richtig oder gar nicht.» Mit «wir» meint er sich und seine sieben Mitstreiter, die allesamt ein Lokal betreiben, in welchem E-Darts gespielt wird. Lange brauchte man im vergangenen Frühling nicht, um sich einig zu werden. «Wir hielten eine einzige Sitzung ab, dann war alles geritzt.» Pläne für einen solchen Wettbewerb hatte Schumacher schon seit längerem in petto, nur mit der Umsetzung haperte es aus Mangel an Zeit.

Fünfliber für den Jahrespott

Das Konzept ist so einfach wie bestechend. Wer an einem Abend mitspielt, zahlt 15 Franken Einsatz. Zehn davon werden noch am gleichen Abend als Gewinnsumme ausbezahlt, ein Fünfliber kommt in den Jahrespott. Bargeld gibts für die besten vier Werfer des Abends bei einer Beteiligung von bis zu 30 Personen, spielen mehr mit, erhalten die besten sechs Bares. Speziell: Die bestklassierte Frau kriegt ebenfalls Geld ausbezahlt, egal, auf welcher Posi-

tion sie rangiert ist. «Unser Wettbewerb kommt sehr gut an, wir sind zufrieden», sagt Schumacher. Im kommenden Jahr soll der Aargauer Cup noch grösser werden, man wolle weitere Lokale dafür gewinnen und noch mehr Leute ansprechen. Die Idee für einen, wie es Schumacher ausdrückt, «Aargauer Beizen-Cup» ist nicht neu. Schon zwischen 1999 und 2003 habe es einen ähnlichen Wettbewerb gegeben, so der 45-jährige WahlSarmenstorfer. Der Unterschied: Damals lief die Serie in der ganzen Schweiz und umfasste total 200 Turniere. «In einem Jahr spielte ich damals an 153 Abenden», erinnert sich Schumacher, «ich war jung, hatte noch keine Familie und viel Zeit für mein Hobby.» 2004 holte er sich unter anderem den EM-Titel im Doppel.

Plastik statt Stahl

Während das von TV-Übertragungen bekannte Steel Darts vor allem in Grossbritannien populär ist, wird in der Schweiz mehrheitlich E-Darts gespielt. Der Unterschied: Beim Steel Darts wirft man Pfeile mit einer Metallspitze auf eine Scheibe, beim E-Darts, quasi der «Beizen-Version», Pfeile mit einer Kunststoffspitze. Rund 2400 Spielerinnen und Spieler sind in der Schweiz offiziell als E-Darter registriert. ■

Weitere Informationen zum Aargauer Cup im Internet unter www.ag-dartcup.ch

Plausch-Jassen für alle Möriken-Wildegg Bereits zum sechsten Mal sind alle jassbegeisterten Personen eingeladen, jeden 2. und 4. Donnerstag im Monat gemeinsam im Hotel Aarehof die Karten neu zu mischen. Dieses Jassen, organisiert vom Frauenverein Möriken-Wildegg, hat vorweg das Ziel der Gemütlichkeit und des gegenseitigen Austauschs. Mit viel Freude und Spass, ohne tierischen Ernst, geniessen die Teilnehmer jeweils ab 13.45 Uhr einen Spielnachmittag im Hotel Aarehof. Alle sind herzlich willkommen, die Organisatorinnen freuen sich über eine zahlreiche Teilnahme am Plausch-Jassen für Jung und Alt. Keine Mitgliedschaft erforderlich, keine Spielgebühren. Weitere Informationen bei Marianne Flühmann unter mfluehmann@me.com oder unter Telefon 062 893 15 61 und 079 371 82 11. ■

Donnerstag, 10. Oktober, Starttag, Hotel Aarehof, Wildegg, ab 13.45 Uhr bis etwa 17 Uhr. Jassdaten bis Ende Jahr: 24. Oktober, 14. und 28. November und am 19. Dezember das Jassturnier.

Nach einer Stunde Jodelkurs folgte gleich ein Auftritt: Der Frauenchor Staufen auf seiner Reise in die Ostschweiz. Foto: zvg. Staufen Dreissig Frauen des Frauenchors trafen sich auf dem «Linden»Parkplatz, um von dort aus mit dem Car Richtung Ostschweiz zu reisen. Das erste Ziel war Rickenbach, wo die Dirigentin Marlène Flammer und die Staufner Chorfrauen den Erntedank-Gottesdienst mit Orgelspiel und Gesang begleiten durften. Das Sahnehäubchen des Auftrittes bot die Solistin Rebekka Knüsel. Sie bereicherte einzelne Lieder durch Solo-Einlagen. Vor dem Auftritt in der Kirche gab es einen Apéro mit anschliessender Wanderung oder Fahrt zum Nollen. Danach wurde in Wil Halt gemacht. Dort war gerade ein Musikfest im Gang. Das nächste Ziel und Highlight der Reise war erreicht. Schon bei der Probe in der Kirche klangen die Lieder wunderbar. Der Erntedank-Gottesdienst war ein tolles Erlebnis für alle. Dann wurde es Zeit, nach St. Gallen aufzubrechen. Der freie Abend wurde zur Erkundung der Altstadt genutzt. Am Sonntagmorgen stand ein Besuch der Kathedrale, der Stiftsbibliothek oder weiterer Sehenswürdigkeiten auf dem Programm. Dann gings weiter Richtung Appenzell. Nach dem Mittagessen fand das abschliessende Highlight, eine Stunde Jodelkurs, statt. Nach kurzer Theorie zum «Zäuerli», das in diesem Fall «Rugguserli» heisst, folgte der Crashkurs. Zielstrebig übte die erste Gruppe die Melodie und die restlichen Sängerinnen untermalten in drei Gruppen das Leitmotiv mit wechselnden, tieferen Tönen. Der Lehrer führte danach die Gruppe mitten auf einen Platz ins nachmittägliche Getümmel, und das gerade einstudierte Rugguserli wurde vorgetragen. Dafür gab es grossen Applaus. Das war ein unvergessliches Wochenende. Nur eine kleine Melancholie reiste die ganze Zeit mit. Alle wussten, dass dies die letzte Chorreise mit Marlène Flammer ist. Auf Ende Jahr gibt sie den Dirigenten-Stab ab. Am Sonntag, 17. November, findet das Kaffee-Konzert im Zopfhuus Staufen statt, das letzte Mal mit Marlène Flammer. (vpi)

INSERATE


12

Region

Donnerstag, 10. Oktober 2019

Lenzburger Bezirks-Anzeiger

Der Seetaler

Der Lindenberg

INSERATE

Alois Huber Grossrat, eidg. dipl. Meisterlandwirt Präsident Bauernverband Aargau www.aloishuber.ch «Mit der Wahl von Alois Huber in den Nationalrat wählen Sie Erfahrung, Kompetenz und Weitsicht in das Bundesparlament». Köbi Salm, ehem. Vizeammann, Lenzburg • Alois Huber 2× auf jede Liste • Hansjörg Knecht in den Ständerat

Hat noch rechtliche Hürden zu nehmen: Das Alterswohnprojekt «Sunnepark» in Schafisheim.

Foto: Alfred Gassmann

«Sunnepark» verzögert sich Gemeinsame Probe: Die Männerchöre Hunzenschwil-Schafisheim und Schenkenbergertal Fotos: Hanny Dorer proben für ihre beiden Konzerte, am Flügel begleitet von Boyan Kolarov.

Zwei Chöre laden zum gemeinsamen Konzert ein ■

HANNY DORER

Hunzenschwil Um ihrem Publikum ein abendfüllendes Programm zu bieten, sind sowohl der Männerchor Hunzenschwil-Schafisheim als auch der Chor Schenkenbergertal zu klein. Zusammen jedoch bringen die beiden Chöre gegen 40 Sänger auf die Bühne. Sie haben deshalb beschlossen, ein gemeinsames Konzert durchzuführen. In Kontakt kamen die beiden Chöre, als ein Sänger aus dem Schenkenbergertal nach Hunzenschwil zog, dem hiesigen Männerchor beitrat und als Aushilfen jeweils Sänger aus seinem ehemaligen Verein beizog. Bald besuchte man sich gegenseitig an den Konzerten, die Präsidenten Walter Kohler aus Hunzenschwil und Armin Käser aus Oberflachs freundeten sich an, die Chemie zwischen Sängern und den Dirigentinnen Marie-Theres Hermann und Erika Riedo stimmt. Beste Voraussetzungen also für ein gemeinsames Konzert.

Attraktives Programm

«Es ist ein Erlebnis, einen Gesamtchor mit gegen 40 Sängern zu leiten», schwärmt Marie-Theres Hermann. «Sonst wären Lieder wie der Fliegermarsch oder der Einzugsmarsch aus der Operette ‹Der Zigeunerbaron› gar nicht möglich.» Ein Besuch der Probe bestätigt: Der verdoppelte Chor klingt hervorragend und dank der Zusammenlegung sind von jeder Stimmlage genügend Sänger vorhanden. Begleitet werden die Sänger vom Pianisten Boyan Kolarov, der das Publikum in der Pause mit Klaviereinlagen

unterhalten wird. Einzig «Das gestörte Ständchen» von Mozart wird vom Männerchor Hunzenschwil-Schafisheim a cappella gesungen. Die zwei Chöre treten abwechslungsweise gemeinsam oder allein auf. Ihr Repertoire reicht von eher klassischen Liedern von Mozart, Smetana oder Schostakowitsch bis hin zum Musical «Kiss me Kate». «Bist du einsam heut Nacht» erinnert an Elvis, und mit «Eleni» machen die Sänger einen Abstecher nach Griechenland. Mit «Bolero der Herzen» werden sich die Männer in die Herzen der Zuhörer singen. Für Abwechslung ist jedenfalls gesorgt, nicht zuletzt mit zwei von Marie-Theres Hermann solo vorgetragenen Liedern, einem russischen Volkslied und einer Zigeunerromanze.

Dauerproblem Nachwuchs

«In der Region gibt es nur noch wenige Chöre, und alle kämpfen mit Nachwuchsproblemen», umschreibt Walter Kohler die ungemütliche Situation. Laut Armin Käser sieht es im Schenkenbergertal ähnlich aus: «Wir haben Flyer verteilt, doch das hat gar nichts gebracht. Erfolg bringen höchstens persönliche Kontakte.» Dazu komme, dass sich die Leute nicht mehr langfristig engagieren wollen; wohl deshalb haben Projektchöre oft regen Zuspruch. Die Ausrede «Ich kann weder singen noch Noten lesen» lässt Dirigentin Hermann nicht gelten. «Das ist ein Vorurteil.» Singen könne man auch ohne Notenlesen. «Die Melodie bleibt rasch haften, unterstützt sogar den Text», sagt sie. «Und ausserdem hält Singen jung.»

Chorkonzerte Hunzenschwil-Schafisheim: Sonntag, 20. Oktober, um 17 Uhr in der Kirche Hunzenschwil. Proben: Jeden Mittwoch um 20 Uhr in der Aula im Schulhaus Hunzenschwil. Schenkenbergertal: Sonntag, 27. Oktober, um 17 Uhr in der katholischen Kirche Schinznach-Dorf. Proben: Jeden Donnerstagabend. www.chor-schenkenbergertal.ch. Bei der Probe: Marie-Theres Hermann, Dirigentin des Männerchors HunzenschwilSchafisheim.

Bei beiden Konzerten ist der Eintritt frei (Kollekte). Anschliessend besteht jeweils eine Verpflegungsmöglichkeit.

Schafisheim Das Baugesuch für 30 Alterswohnungen in der Stapfe hat bis zum 23. September öffentlich aufgelegen. Gegen das Bauvorhaben sind mehrere Einwendungen eingereicht worden. ■

ALFRED GASSMANN

D

er Gemeinderat Schafisheim sieht sich mit Einwendungen gegen das Baugesuch «Sunnepark» mit 30 Alterswohnungen in der Stapfe konfrontiert. Nicht zur Freude der Oberkulmer Baufirma Faes AG als Bauherrschaft. «Aber auch nicht völlig unerwartet», lässt sich Gesuchstellerin Karin Faes vernehmen. lnhalt und Begehren der Einwendungen sind nicht

LESERBRIEF So nicht!

Rupperswil Dichtung und Wahrheit zu Tempo 30. Mit einem doppelseitigen Hochglanzprospekt wirbt die IG pro Tempo 30 Rupperswil für ihr Anliegen. Nur, die gebetsmühlenartigen Argumente werden nicht besser als bei früheren, abgelehnten Vorstössen. Da wird mit schöner Tabelle die theoretische Wirksamkeit bezüglich Anhalteweg dargestellt. Weggelassen wir die Tatsache, dass bei Tempo 30 die Aufmerksamkeit auf die Strasse wesentlich verschlechtert wird. Auch verleitet die vermeintliche Sicherheit in einer signalisierten Tempo-30-Zone dazu, Kinder auf der Strasse spielen zu lassen, wozu die Strasse nicht gedacht oder geeignet ist. Verschwiegen wird auch, dass es in 30er-Zonen keine Fussgängerstreifen mehr gibt. Es wird mit Vorstössen in Quartieren argumentiert, die weder vorliegen noch bewilligt sind und keiner Kostenwahrheit entsprechen. So kann die Sicherheit vom Kindergarten an der Schweizistrasse mit null Franken erreicht werden. Zauntüre an der Schweizistrasse schliessen und den Zugang nur noch vom Heuweg her öffnen. Die Forderung von generell Tempo 30 in Rupperswil stützt sich auf die Auffassung, es werde in den Quartieren zu schnell gefahren. Dies ist bis anhin an keiner Stelle erhoben oder durch Messungen nachgewiesen worden. Nur verantwortungsvolles Fahren gibt mehr Sicherheit. Wir Rupperswiler und Rupperswilerinnen fahren verantwortungs- und rücksichtsvoll und brauchen keine Generalbevormundung. Letztes Jahr mussten wir die Steuern um 5 % erhöhen und die nächste Steuererhöhung dürfte nicht lange auf sich warten lassen. Aus diesen Gründen ein überzeugtes NEIN zur Einführung von generell Tempo 30 in Rupperswil. Wilfried Richner, Rupperswil

bekannt, ebenso wenig die Namen der Einwender. Zurzeit ist die Baupolizeibehörde daran, die Einwendungen eingehend zu prüfen. Womöglich richten sich einzelne Einwendungen gegen die Zonierung. Fakt ist, dass die drei Wohnbauten in die Zone für öffentliche Bauten und Anlagen zu stehen kämen. Zonenkonform oder nicht zulässig? Die Bauherrschaft stellt sich in den Gesuchsunterlagen auf den Standpunkt, diese entscheidende Frage zu ihren Gunsten rechtlich genügend geklärt zu haben. Mit den Einwendungen ist jedenfalls Sand ins Getriebe des Baubewilligungsverfahrens gekommen.

Projekt «Sunnepark» interessiert

Die Baufirma Faes AG hat in Oberkulm bereits ein ähnliches Bauvorhaben realisiert. An einem Tag der offenen Tür wurde auch die Bevölkerung von Scha-

fisheim eingeladen. Mit Erfolg: Rund 80 Besucher aus Schafisheim liessen sich die Chance nicht entgehen. Auf der Liste der interessierten Personen sind 30 Adressen mit ein bis zwei Personen vermerkt. Der Gemeinderat steht dem Projekt «Sunnepark» im Grundsatz sehr positiv gegenüber. «Die älteren Schofiser könnten im Dorf bleiben», begründet Gemeindeammann Roland Huggler die Haltung der Behörde. Mietweise zur Verfügung stehen 12 Zweieinhalb-Zimmer-Wohnungen und 18 Dreieinhalb-Zimmer-Wohnungen. Alle Wohnungen sind per Lift erreichbar, hindernisfrei gebaut und ausgestattet mit einem gedeckten Balkon. Nicht zu vergessen ist die zentrale Lage im Dorf mit Einkaufsmöglichkeiten, Restaurants, Bushaltestellen, Gemeindeverwaltung, Mehrzweckhalle, Kirche und Schlössli. Träumen ist erlaubt – aber Abwarten gehört auch dazu.

Tempo 30 auf Gemeindestrassen?

Pro Tempo 30 Rupperswil: Michael Frei, Hans Berger, Rodrigo Salgado, Lukas Meier, Boris Annaheim, Claudio Gygax. Foto: zvg Rupperswil Am Abstimmungswochenende wird in Rupperswil auch über die Einführung von Tempo 30 auf Gemeindestrassen entschieden. Der Gemeinderat fordert in seiner Abstimmungsbegründung ein deutliches Ja zu Tempo 30. Eigentlich hat die Bevölkerung dem bereits zugestimmt, am 7. Juni an der Gmeind. Am 3. März 2013 kam die Einführung von Tempo 30 bereits einmal an die Urne. Zuvor hatten die Befürworter ein Referendum gegen das Nein der Gemeindeversammlung eingereicht. Ohne Erfolg: Tempo 30 wurde abgelehnt. Tiefe Gräben offenbarte der damalige Abstimmungskampf. Die Lager stritten unerbittlich. Nach einigen abgelehnten Einzeleingaben zur Errichtung von Tempo 30 in verschiedenen INSERATE

Quartieren war es ein Baugesuch des Gemeinderates, welches das Thema Tempo 30 erneut ins Spiel brachte, diesmal durch das neu formierte «Team Pro Tempo 30 Rupperswil». Auslöser dafür war das Baugesuch des Gemeinderates an der Schweizistrasse. Aufgrund der Reklamationen der Anwohner beschloss der Gemeinderat, dort verkehrsberuhigende Baumassnahmen für 68 000 Franken umzusetzen. Weitere Strassen, etwa die Aarestrasse, die Käterlistrasse, die Lenzhardstrasse und der Lottenweg sind ebenfalls betroffen. Es ist nur eine Frage der Zeit, bis weitere Quartiere Verkehrsberuhigungen fordern. Dann wird es teuer. Deshalb könnte man die Geschwindigkeit gleich auf allen Gemeindestrassen reduzieren, das wäre günstiger», wird bei den Befürwortern argumentiert. Aber nicht nur für Kinder bedeutet Tempo 30 mehr Sicherheit, auch ältere Personen profitieren. Inhaltlich unterscheiden sich die Argumente von Befürwortern und Gegnern deutlich. Kürzere Bremswege, ruhiger Verkehr und mehr Sicherheit im Pro-30-Lager, Eigenverantwortung, Freiheit und Selbstbestimmung bei den Gegnern. (lba)


Lenzburger Bezirks-Anzeiger

Der Seetaler

Seetal / Lindenberg

Der Lindenberg

Donnerstag, 10. Oktober 2019

GEMEINDENOTIZEN

INSERATE

Einwandfreies Trinkwasser

Boniswil Gemeinden müssen informieren, wenn bei ihrem Trinkwasser die Grenzwerte von Rückständen aus Pflanzenschutzmitteln überschritten sind und Massnahmen ergriffen werden müssen. Die Wasserversorgung Boniswil weist diesbezüglich erfreulich gute Resultate auf. Die Proben des kantonalen Amtes für Trinkwasserschutz und des von der Gemeinde beauftragten Büros Bachema ergeben eine einwandfreie Qualität. (gkb)

Gemeinderat wieder komplett

Dürrenäsch Nachdem in der Nachmeldefrist keine neuen Anmeldungen eingegangen sind, hat das Wahlbüro Theophil Hochstrasser als Mitglied des Gemeinderates als in stiller Wahl gewählt erklärt. Hochstrasser ist zuständig für die Ressorts Kultur; Wärmeverbund/

13

INSERATE

Schnitzelheizung; BfU-Delegierter; Gebäude. Entsprechend ergeben sich nachfolgend aufgeführte Ressortzuständigkeiten. (gkd)

Jubilaren-Matinee

Fahrwangen/Meisterschwanden Die Gemeinderäte Fahrwangen und Meisterschwanden organisieren wiederum am zweiten Sonntag im November eine gemeinsame Jubilaren-Matinee. Dieser Anlass wird von den Gemeinderäten genutzt, um mit allen Jubilaren der beiden Gemeinden, welche dieses Jahr ihren 80., 85., 90., 95. oder 100. Geburtstag feiern, auf das schöne Jubiläum anzustossen und ein paar gemütliche Stunden zu verbringen. Der Anlass wird von der Musikgesellschaft Meisterschwanden musikalisch umrahmt und der Landfrauenverein Oberes Seetal organisiert einen Apéro. (gkf )

GROSSES MEERESFRÜCHTE- UND FISCH-BUFFET Freitag, 25. Oktober 2019 5616 Meisterschwanden Telefon 056 676 66 80 www.hotel-delphin.ch

Ein eindrückliches Konzert in der Kirche Seon: Vera Kalberguenova (Sopran), Jean-Luc Darbellay (Komponist), Eleonora Teplukhina (Klavier). Foto: zvg

«Die schweizerischen Seiten» – ein aussergewöhnlicher Konzertabend Seon Die russischen Künstlerinnen Vera Kalberguenova (Sopran) und Eleonora Teplukhina (Klavier) konzertierten mit dem Abschlusskonzert ihres Schweizer Gastspiels in der reformierten Kirche Seon. Ein kleineres, aber erlesenes kunstsinniges Publikum durfte ganz besondere musikalische Leckerbissen erleben. Das Programm «Die schweizerischen Seiten» besteht ausschliesslich aus Werken, die einen Bezug zur Schweiz haben. So bildeten den Auftakt zwei Stücke aus der Oper «Wilhelm Tell» des italienischen Komponisten Rossini. Von Franz Liszt spielte Eleonora Teplukhina in einer atemberaubenden Interpretation das unter dem Eindruck der Schweizer Berge entstandene Bravourstück für Klavier «Vallee d’ Obermann». Richard Wagner komponierte seine Oper «Tristan und Isolde» während seines Aufenthalts in der

Schweiz. Aus diesem Werk erklang die Arie «Liebestod». Ebenso erklangen Werke der russischen Komponisten Tschaikowski und Rachmaninow, die beide einen Teil ihres Lebens in der Schweiz verbrachten. Tschaikowski komponierte seine Oper «Eugen Onegin» und das weltberühmte Ballett «Schwanensee», als er in Clarens am Genfer See lebte. Rachmaninow sagte im Rückblick, dass er die glücklichsten Jahre seines Lebens in der Schweiz verbracht habe. Schliesslich erklang auch zeitgenössische Musik der schweizerischen Komponisten Frank Martin (1890–1974) und Lean-Luc Darbellay (* 1947). Die eigentliche Überraschung des Abends war, dass der Komponist Darbellay selbst anwesend war und eindrücklich in seine Werke einführte. Das Publikum verdankte dieses unvergessliche Konzert mit lang anhaltendem Applaus. (jwi)

Frauendomäne: Marianne Leutwiler (links) und Rosi Graf (rechts) und ihre Mutter Ruth (Mitte) in der Schöfeler-Beiz.

Foto: Andreas Walker

In der Beiz dominieren Frauen Hallwil Am vergangenen Samstag fand wieder eine Schafschur in grossem Stil statt. Die Vorbereitungen dazu begannen viel früher. ■

Familie Brunner selbst bewältigt und beginnen jeweils über eine Woche vorher mit vielen organisatorischen Dingen. Ruedi Brunner bereitet die Schafe für die Schur vor, sein Vater Hansruedi organisiert die Termine der verschiedenen Landwirte, die mit ihren Schafen zur Schur kommen.

D

Eigene Produkte gefallen

Je näher die Schafschur rückt, desto besser muss das Timing stimmen. So werden am Freitag die Tische in der Schöfeler-Beiz dekoriert, Getränke geholt, Kuchen gebacken, der Grill aufgestellt, die Kartoffeln gekocht und geschält und vieles mehr. Am Samstagvormittag werden die Kartoffeln schliesslich geschnitten und dann schüsselweise frischer Kartoffelsalat zubereitet. Das Revier der Schöfeler-Beiz ist eine Frauendomäne. Sie wird von den beiden Schwestern Marianne Leutwiler und Rosi Graf sowie ihrer Mutter Ruth

Rosi Graf macht diese Arbeit besonders Spass: «Wenn ich mehr Freizeit hätte, würde ich gerne nebenbei eine Besenbeiz führen», sagt sie lachend. Zwei Männer, Didi Graf, der Mann von Rosi, und Cäsar Sager sind im Frauenclan die Ausnahme. Sie sind am Grill aktiv und braten die leckeren Bratwürste und Schafburger, die von Hans-Ruedi Leutwiler, dem Mann von Marianne, hergestellt wurden. Diese eigenen Produkte geben der Schöfeler-Beiz eine besondere Note und kommen bei den Leuten gut an. Der Anlass wird gerne von Familien besucht. Die Kinder können sich in der Spielecke austoben und die familienfreundlichen Preise laden zum Essen ein. Wer das Erlebnis verpasst hat, kann sich auf die nächste Schafschur am 4. April 2020 freuen.

Es wird kritisiert, sie sei mit 35 Jahren zu jung für den Regierungsrat. Dies lasse ich aus zwei Gründen nicht gelten. Erstens hat sie bereits als Jungfreisinnige aktiv an den Veranstaltungen ihrer Mutterpartei teilgenommen. Und zweitens wurde kürzlich Karin Keller-Sutter in den Bundesrat gewählt; sie war bei ihrer Wahl in den St. Galler Regierungsrat auch erst 37 Jahre alt. Ich wähle jung und gut und deshalb mit Überzeugung Jeanine Glarner.

Nun noch kurz zur selbst ernannten Frau der Mitte, Doris Aebi. Sie war jahrelang Mitglied der SP des Kantons Solothurn. Dort sass sie acht Jahre im Kantonsrat und kandidierte – erfolglos – für den Regierungsrat. Nun hat sie wohl unter dem Eindruck des dominierenden Klimathemas plötzlich ihr Herz für die GLP entdeckt und kandidiert für diese für den Regierungsrat. Nach diesem Parteiwechsel ist sie für mich nicht wählbar. Jakob Fischer, Seon

ANDREAS WALKER

ie Schafschuren sind in Hallwil zu einem beliebten Ereignis geworden, das immer mehr Schaulustige anzieht. Während in der Scheune im Krummacher auf dem Brunner-Bauernhof auf Hochtouren rund 500 Schafe von drei Profis geschoren werden, können die Besucher in der Schöfeler-Beiz gleich nebenan zu Mittag essen und gemütlich zusammensitzen. Was jeweils locker und gemütlich aussieht, wird von der Brunner-Familie schon lange vorher vorbereitet. Die ganzen Vorbereitungen werden von der

organisiert und am Samstag mit Unterstützung weiterer Helfer geführt.

Timing muss stimmen

LESERBRIEF Die wahre Frau der Mitte

40 Millionen: Kaffeerahmdeckeli mit 30 Motiven der Seetaler Drachenfamilie.

Foto: zvg

40 000 000 Drachen unterwegs Seetal Die Seetaler Drachen fliegen in Form von Emmi-Kaffeerahmdeckeli 40 Millionen Mal durch die ganze Schweiz. Die 30 verschiedenen Drachen-Motive des Tourismus-Projekts «Drachental Seetal» sind auch Sammelobjekt. Die Seetaler Drachen tummeln sich ab sofort schweizweit, und zwar in Restaurants, Cafés, Hotels und im Detailhandel, etwa bei Coop und Prodega. Überall stehen die 30 verschiedenen Drachenporträts aus dem Seetaler Stammbaum neben dampfenden Kaffeetassen. Zu den Kaffeerahmdeckeli mit Drachen gibt es einen Wettbewerb. Man

muss drei verschiedene Kaffeerahmdeckeli sammeln und fotografieren. Das Foto ist bis am 30. Oktober auf der Facebook-Seite der Seetaler Hochschule für Drakologie@drakologie hochzuladen. Als Gewinn locken ein Gutschein für ein Familien-Znacht im Hotel Restaurant Eichberg in Seengen mit Spielplatz und Kleintierzoo im Wert von 150 Franken, eine Familien-Schifffahrt auf dem Hallwilersee für zwei Erwachsene und zwei Kinder im Wert von 78 Franken, Kinderbücher «Die Seetaler DrachenSaga» und Überraschungen für Drachenforscher. (lba)

Zu den Regierungsratsersatzwahlen In den Regierungsrat wähle ich die wahre Frau der Mitte, nämlich Jeanine Glarner von der FDP. Jeanine Glarner wohnt ziemlich in der Mitte vom Kanton Aargau, in Möriken-Wildegg. Als Gemeinderätin sammelt sie bereits Exekutiverfahrung. Ausserdem politisiert sie seit einigen Jahren im Grossen Rat. Sie wird dort sehr respektiert; tritt sie ans Rednerpult, hören alle aufmerksam zu. INSERATE


14

Seetal / Lindenberg

Donnerstag, 10. Oktober 2019

Lenzburger Bezirks-Anzeiger

Der Seetaler

Der Lindenberg

INSERATE

Wer macht beim Dorfmarkt mit?

Spannung angesagt: Auf dem Hallwilersee findet die internationale Schweizer Meisterschaft der Fireball-Segler statt.

Foto: Monika Widmer

Fireball-Segler erküren Meister Hallwilersee Vom 17. bis 20. Oktober findet vor Beinwil am See die internationale Schweizer Meisterschaft der Fireball–Klasse statt.

E

rwartet werden über 20 Boote aus der Schweiz und aus dem Ausland. Die Meisterschaft wird durch den Segelclub Hallwil (SCH), Beinwil am See, organisiert. Die Fireball-Klasse ist eine der national und international aktivsten Jollenklasse. Die Schweiz ist seit dem Aufkommen des Fireballs immer prominent mit einer hohen Anzahl vertreten und stellte schon verschiedene Male Welt- und Europameister. An den vor kurzem zu Ende gegangenen Weltmeisterschaften in Kanada verpasste das Team Claude Mermod /

Ruedi Moser das Podest nur knapp. Das Boot wird zu zweit gesegelt. Sehr oft durch gemischte Crews. Sehr aktiv sind die nationalen Fireball-Klassen in England, Kanada, Frankreich und in Tschechien.

Wind verspricht Spannung

Der Segelclub Hallwil führt regelmässig Schweizer Meisterschaften im Segeln durch. Ermöglicht wird dies unter anderem auch durch die vorhandene sehr gute Infrastruktur. Die Windbedingungen auf dem Hallwilersee versprechen vor allem im Frühling und im Herbst in der Regel spannende Wettkämpfe. Erwartet werden an der diesjährigen internationalen Schweizer Meisterschaft neben den einheimischen Crews insbesondere auch Segler aus Deutschland, Tschechien und Italien. Diese werden ihre letzten Meldeformalitäten am 16. und 17. Oktober vor Ort beim

Clubhaus des Segelclubs Hallwil vornehmen können.

Gut platzierte Aargauer

Von den bis Anmeldeschluss gemeldeten 23 Booten haben 11 mindestens ein Aargauer Crewmitglied. Viele dieser Fireball-Teams haben reelle Chancen auf einen Podestplatz. So beispielsweise die Gipf-Oberfricker Kurt Venhoda / Sonja Zaugg. Sie belegen im Moment den ersten Rang in der Jahresrangliste der Fireball-Klasse, gefolgt von den Seengern Kurt Liechti / Gabriela Ernst. Ab Donnerstag, 17. Oktober, 14 Uhr wird um den Schweizer-Meister-Titel gesegelt. Insgesamt sind 12 Wettfahrten geplant, pro Tag maximal 4. Die letzte Wettfahrt ist am Sonntag, 20. Oktober, vorgesehen, wobei die letzte Startmöglichkeit bis spätestens 14 Uhr wahrgenommen werden muss. (lab)

Sturheit lieferte dem Amateur-Fussball Bärendienst Sarmenstorf Im Nachgang zur 2.-LigaFussball-Partie zwischen dem FC Rothrist und dem FC Sarmenstorf nahm der Vorstand des FC Sarmenstorf offiziell zur nicht zustande gekommenen Verschiebung Stellung. Ein Auszug: «Der zweitägige Ausflug nach Stuttgart an die Wasen hat sich in den letzten Jahren innerhalb des FC Sarmenstorf zu einer festen Tradition entwickelt. Dem Ausflug wohnen jeweils Spieler verschiedener Mannschaften sowie FCS-Funktionäre bei. Das Wochenende fördert somit das Miteinander im gesamten Verein und stärkt den Zusammenhalt untereinander nachhaltig. Der Vorstand steht klar hinter diesem Event und hat deswegen den seit dem Frühjahr geplanten Ausflug, für welchen sich rund 65 FCS-Mitglieder angemeldet haben, bei den Mannschaftsmeldungen, welche dem Verband jeweils Anfang Juni übermittelt werden, um ein spielfreies Wochenende am 5. und 6. Oktober gebeten respektive nach einem Freitagsspiel angefragt. Diesem Wunsch wurde vonseiten des Verbandes leider nicht entINSERATE

sprochen (für alle Aktiv-Mannschaften). Nach Veröffentlichung des Spielplans wurde mit den entsprechenden Gegnern (1. Mannschaft: FC Rothrist, 2. Mannschaft: FC Rupperswil, 3. Mannschaft: FC Brugg) sofort Kontakt aufgenommen, um gemeinsam ein alternatives Spieldatum zu finden. Oberste Priorität hatte die Verschiebung des 2.-Liga-Spiels der ersten Mannschaft gegen Rothrist, wessen Verschiebung unser Spiko (Spielkommissionspräsident) sofort in Angriff nahm. Die Kommunikation mit dem Rothrister Trainer war sehr angenehm, jedoch waren ihm die Hände gebunden, denn die Sache war längst zum Politikum verkommen, bei welchem der Rothrister Vize-Präsident nicht (mehr) über seinen Schatten springen wollte. Auch eine erneute Anfrage beim Verband blieb erfolglos, denn dieser verwies auf die geltenden Bestimmungen bei Spielverschiebungen. Diese sagen klar, dass beide Mannschaften/Vereine einer solchen zustimmen müssen. Somit war klar, dass das Spiel zur angesetzten Zeit ausgetragen wird, und

der sportlichen Leitung stand nun die Herausforderung bevor, eine allen Umständen zum Trotz schlagkräftige Mannschaft aufzubieten. Glücklicherweise erklärten sich Spieler der ersten Mannschaft bereit, das Stuttgart-Wochenende trotz einer Anzahlung von 250 Franken (nicht rückerstattbar!) abzusagen. Im Aufgebot standen neben acht Spielern aus der ersten Mannschaft vier Senioren (drei davon in der Startelf) sowie zwei Spieler der zweiten Mannschaft und ein A-Junior. Das Spiel haben wir mit 2:4 verloren. Der eigentliche Verlierer von diesem Wochenende ist aber der Amateur-Fussball, welchem mit dieser unsäglichen Geschichte ein Bärendienst erwiesen wurde. Wir bedauern solche Zustände sehr und hoffen, dass man sich aufgrund dieser Vorkommnisse auch beim Verband überlegt, ob das aktuelle Prozedere für solche Härtefälle auch für die Zukunft taugt. Wir hoffen, dass diese Zeilen einen Gedankenanstoss sind und alle kompromissbereiten Mannschaften/Vereine von solchen Zuständen in Zukunft verschont bleiben.» (lba)

Meisterschwanden Die Marktgruppe organisiert am Samstag, 7. Dezember, einen Markt auf dem Dorfplatz. Jedermann hat die Möglichkeit, von 9 bis etwa 15 Uhr mitzuwirken. Gesucht werden Leute, die selbst Geschenke oder Waren herstellen, ein Hobby präsentieren oder ihren Verein vorstellen möchten. Dem Angebot sind keine Grenzen gesetzt. Es soll ein bunter und abwechslungsreicher Markt entstehen. Jeder Verkäufer agiert in eigener Regie. Überdachte Marktstände werden zum Selbstkostenpreis von 30 Franken zur Verfügung gestellt. Es besteht auch die Möglichkeit, mitgebrachte Tische gratis aufzustellen.

Die Marktgruppe führt ein Märtbeizli mit einem kleinen Snackangebot, Kaffee und Kuchen. Die Marktgruppe ist kein Verein, sondern setzt sich aus interessierten Leuten zusammen, welche den Plausch haben, den Dorfplatz mit verschiedenen Märkten drei- bis viermal jährlich zu beleben. Die Initiantinnen freuen sich auf viele Standbetreiber, Besucher, Helfer und auf alle, welche sich gerne am Marktgeschehen miteinbringen möchten. Um den Marktablauf zu koordinieren, ist eine Anmeldung für die Verkaufsstände notwendig. Auskunft und Anmeldung bis zum 23. November bei Ursula Erni (Telefon 078 872 45 82 oder Mail ursula.erni@bluewin.ch). (uer)

Goldmedaille für Eline Gemperle am OL-Jugend-Europacup Boniswil In den französischen Ardennen fand der Europacup der bis 20-jährigen Orientierungsläufer (JEC) statt. Mit dabei auch die drei Athletinnen des Aargauer Nachwuchskaders, Eline Gemperle (Boniswil, Kategorie W20), Sanna Hotz (Schafisheim) und Lilly Graber (Biberstein, beide W18). Nach der Goldmedaille an der Sprint-WM vom Juli und der Goldmedaille an der Schweizer Meisterschaft Anfang September fehlte Eline Gemperle vom OLK Argus Seon «nur» noch die Goldmedaille an einem EuropaEvent. Es scheint, dass diese «Europamedaille» auch unbedingt zur jungen Boniswilerin wollte. Denn nach einem nicht ganz optimalen Lauf wäre sie eigentlich Zweite geworden, aber Mannschaftskollegin Elena Pezzati vergass, bei einem Überlauf einen Posten zu quittieren. Regel ist Regel und ein jeder Posten muss gestempelt werden, und obwohl Pezzati nachweislich am Posten war, musste sie mit der Bestzeit leider disqualifiziert werden. Somit ging die Goldmedaille an Eline Gemperle, welche die 3,46 Kilometer lange Strecke durch die Kleinstadt Ruoms in der sagenhaften Zeit von 14:53 Minuten absolvierte. Und dies bei 30 Grad Wärme und ohne Fanions, wie bei einem Strassenlauf – nein, man erschwerte den jungen Athleten die Postensuche gar noch mit künstlich aufgestellten Zäunen. Das gleiche Missgeschick wie Elena Pezzati passierte leider auch der Bibersteinerin Lilly Graber von der OLG Suhr. Auch sie musste infolge fehlender

Gold auf europäischer Ebene: OL-Läuferin Eline Gemperle in Frankreich. Foto: zvg Postenquittung – wie weitere 25 Läuferinnen – disqualifiziert werden. Gut schlug sich Sanna Hotz vom OLK Argus, welche diesen Sprint bei den W18 als Elfte von 74 Teilnehmerinnen beendete. Als «cool» bezeichnete das Aargauer Trio das Langdistanz-Gelände auf rund 1300 Meter Höhe mit alpinem Charakter. Erwärmen kann man sich mit dem guten Abschneiden von Sanna Hotz und Lilly Graber, welche sich auf dem anspruchsvollen, hügeligen Parcours im achten und zehnten Rang klassierten. Geradezu euphorisch erzählte das Aargauer Juniorinnen-Trio von der Super-Stimmung, welche es im Herzen Frankreichs mit all den andern jungen europäischen OL-Läufern geniessen durfte. (jke)

Es hat noch freie Adventsfenster Sarmenstorf Für die 24 Adventsfenster werden Personen, Familien, Gruppen und Geschäfte gesucht, welche sich kreativ, fantasievoll und vielfältig betätigen möchten. Um den traditionellen und besinnlichen Brauch aufrechtzuerhalten, wird

die Bevölkerung dazu aufgerufen, das Dorf in eine vorweihnachtliche Stimmung zu versetzen. Man kann sich bis Ende Oktober bei Sandra Joho unter der Telefonnummer 079 566 24 38 oder unter E-Mail frauen.sarmi@gmx.ch anmelden. (rpe)


Lenzburger Bezirks-Anzeiger

Der Seetaler

Agenda / Szene

Der Lindenberg

Agenda vom 11. bis 17. Oktober

INSERATE

THEATER ■

Freitag, 11. Oktober

Lenzburg: Alter Gemeindesaal 20–21.45 Uhr. Charles Nguela: «Helvetia’s Secret». Tabulos, bitterböse und absolut politisch inkorrekt!.

TANZ ■

Dienstag, 15. Oktober

Leutwil: Mehrzweckhalle 17–17.45 Uhr. Kinder-Tanzgruppe Leutwil. «Tanzen macht Kinderfüsse glücklich». Auskunft unter 062 771 70 24.

Nistkasten-Putzete

Rupperswil: Lenzhardstrasse 18 19.30–21 Uhr. Tanzkreis – Kreistanz.

LITERATUR

Seon: Iglisten 1 9 Uhr. Der Vogel- und Naturschutzverein lädt zur öffentlichen Nistkastenreinigung ein. Familien willkommen, offerierter Imbiss im Anschluss. Treffpunkt Iglisten 1 (Werkhof Hauri Transport). ■

zvg

Lenzburg In kleinen Gruppen werden in verschiedenen Gebieten in Lenzburg die Nistkästen gereinigt. Bei diesem Anlass können alle Naturinteressierten den Natur- und Vogelschutzverein Lenzburg begleiten und zusehen, wie die Nester ausgepolstert sind und wer darin gewohnt hat. ■

Samstag, 19. Oktober, 9 Uhr, Treffpunkt Seifi-Parkplatz, Dauer zwei Stunden, nachher wird ein Mittagessen offeriert. Anmeldung unter 062 891 55 64 oder nistkastenpark@nvsvlenzburg.ch

Schloss-Mosttage Seengen Am 19. und 20. Oktober dreht sich auf Schloss Hallwyl alles um den Apfel. Ob frisch, gedörrt oder gepresst: Die Früchte sind in jeder Form ein Genuss. Im Schlosshof bieten regionale Produzenten ihre Produkte an und Kinder können eigenen Apfelsaft pressen. Aktivitäten: Mostpresse und frischer Most; die beliebte Handpresse für Kinder; Marktstände mit regionalen Produkten. Handwerk: Drechslerei und Flechten eines Weidekorbes mit Material aus dem Seenger Moos. Informationen der Stiftung KLAS und ProSpecieRara zur Kulturlandschaft; Infos und Rätselstand des Landschaftsschutzverbands Hallwilersee; Märchen für Klein und Gross, erzählt von Edith Gloor (11 und 13 Uhr); Führungen durchs Schloss (13.30 und 15 Uhr, jeweils 45 Min.; Anmeldung an der Schlosskasse). Lüpfige Marktmusik und vielerlei kulinarische Köstlichkeiten. ■

Samstag, 19., und Sonntag, 20. Oktober, 10–17 Uhr, Schloss Hallwyl, Seengen.

Existieren Wunder? Othmarsingen Heilung, göttliche Hilfe bei Krankheit erfahren? Existieren Wunder? – Augenzeugen berichten. Mit Pfarrer Daniel Hari, Kathrin Safari. ■

18. bis 20. Oktober, jeweils um 19.30 Uhr, Kirchgemeindehaus Othmarsingen, Kirchrain 4, Eintritt frei, Kollekte.

INSERATE

Dienstag, 15. Oktober

Lenzburg: Aargauer Literaturhaus 19.15–20.45 Uhr. Buchvernissage: Gabathuler-Mann-Ivanov. Mit Alice Gabathuler, Sunil Mann und Petra Ivanov. Moderation: Anne Wieser.

VERNISSAGEN ■

DIES & DAS Freitag, 11. Oktober

Lenzburg: Rathausgasse 13–17 Uhr. Wochenmarkt. ■

Mittwoch, 16. Oktober

Leutwil: Mehrzweckhalle 19–20 Uhr. Volkstanzen für Jugendliche und interessierte Erwachsene. Zusammen mit Mitgliedern der Trachtengruppe Leutwil.

SENIOREN

Samstag, 12. Oktober

Boniswil: Saalbau 17.30–22.30 Uhr. MTV Boniswil: 23. Metzgete.

Freitag, 11. Oktober

Seon: Hallenbad 13 Uhr. Pro Senectute Lenzburg: Mountainbike-Gruppe Lenzburg-Seetal. Bei zweifelhafter Witterung gibt der Tourenleiter Fritz Mathys, 079 434 20 05, Auskunft über die Durchführung. ■

Dienstag, 15. Oktober

Hallwil: Vereinszimmer Schulhaus 12 Uhr. Senioren-Mittagstisch der Pro Senectute, An-/Abmeldung bei Ruth Schwegler, Tel. 062 777 37 06. Lenzburg: Restaurant Echt 11.30 Uhr. Senioren-Mittagstisch der

INSERATE

Niederlenz: Altersheim Hungeligraben 11.30 Uhr. Senioren-Mittagstisch der Pro Senectute, An-/Abmeldung bei Yvonne Lerjen, Tel. 062 891 68 31. ■

Donnerstag, 17. Oktober

Lenzburg: Bahnhof 8.20 Uhr. Wandergruppe Pro Senectute Lenzburg. Route: Därligen, Meielisalp, Hängebrücke, Aeschiried. Anspruchsvolle Tour für Schwindelfreie, Anmeldung Maja Wehren, Tel. 033 971 29 66. Staufen: Lenzopark 13.20 Uhr. Pro Senectute Lenzburg: Radsportgruppe. Besammlung: 13.20 Uhr Lenzopark Lenzburg. Route: Schlusstour – Schlusshock. Bei unsicherer Wetterlage gibt Holger Marquardt Auskunft, 079 384 64 34.

Hans Emanuel Walty (1868–1948) aus den 1930er-Jahren steckt weit mehr, als sie vorgeben. Die Motivwahl und die Linienführung verweisen auf ein Rätsel, welches man gerade zu enthüllen versucht. Öffnungszeiten: Dienstag bis Samstag, 14–17 Uhr, Sonntag, 11–17 Uhr.

AUSSTELLUNGEN

Schloss Lenzburg Öffnungszeiten: Dienstag bis Sonntag und allgemeine Feiertage, 10–17 Uhr, Infos unter www.ag.ch/lenzburg. Sonntag, 13. Oktober. 13.30 und 15 Uhr: «Tea Time» mit Lady Mildred. Öffentliche Führung durch das Schloss.

Donnerstag, 17. Oktober

Lenzburg: Gemeindesaal 17.30–19.30 Uhr. Energie-Apéro Aargau. Ziel CO2-freie Wärmeversorgung in Lenzburg. Was macht die SWL Energie AG heute? Was müssen wir noch tun? Referat Gian von Planta, SWL Energie. Anmeldung unter www.energieaperosag.ch oder 079 483 46 66.

Sonntag, 13. Oktober

Lenzburg: Stapferhaus 11.15–12.15 Uhr. «Digitale Desinformation: Im Netz der Lügen». Stunde der Wahrheit mit Ingrid Brodnig.

Dienstag, 15. Oktober

Lenzburg: Rathausgasse 7.30–11 Uhr. Wochenmarkt.

15

Pro Senectute, An-/Abmeldung beim Restaurant Echt, Tel. 062 888 87 87.

Montag, 14. Oktober

Seon: Ref. Kirchgemeindehaus 20–22 Uhr. Gospelprojekt Seon. Für Jung und Alt.

Wer wohnte hier?: Nistkastenkontrolle.

Donnerstag, 10. Oktober 2019

Lenzburg: Hypothekarbank Ausstellung Bilder und Holzobjekte von Josef Müller und Ernesto Rüegg. Besichtigung während der Banköffnungszeiten. Hypothekarbank Lenzburg, Bahnhofstrasse 2. Bis Ende Oktober. Lenzburg: Stapferhaus «Fake. Die ganze Wahrheit». Öffnungszeiten: Dienstag bis Sonntag, 9–17 Uhr, Donnerstag, 9–20 Uhr. Weitere Informationen unter www.stapferhaus.ch.

MUSEEN ■

Lenzburg

Museum Burghalde Öffnungszeiten: Dienstag bis Samstag, 14–17 Uhr, Sonntag, 11–17 Uhr. Weitere Informationen unter www.museumburghalde.ch. Pop-up-Ausstellung. Bis 25. Oktober zum Thema «Die Zirkus-Knie-Plakatentwürfe des Lenzburger Künstlers Hans E. Walty». In den Plakatentwürfen von

70-Jahr-Jubiläum

Seengen

Schloss Hallwyl Öffnungszeiten: Dienstag bis Sonntag und allgemeine Feiertage, 10–17 Uhr, Infos unter www.schlosshallwyl.ch. Samstag, 12. Oktober. 10–17 Uhr: 45. Hallwilerseelauf. Er führt auch dieses Jahr durch das Wasserschloss. Sonntag, 13. Oktober. 14 Uhr: Kurz und Bündig. Öffentliche Führung zur Bauund Familiengeschichte. – 15 Uhr: Gaumenfreuden auf dem Schloss. Öffentliche Führung zum Jahresthema Gaumenfreuden. ■

Möriken-Wildegg

Schloss Wildegg Öffnungszeiten: Dienstag bis Sonntag und allgemeine Feiertage, 10–17 Uhr, Infos unter www.schlosswildegg.ch.

musiXmaX sticht in See

Meisterschwanden Die Bibliothek feiert Geburtstag. Zum Apéro ab 19 Uhr sind alle herzlich eingeladen. Ab 20 Uhr sorgt dann «Steingrubers Jahr» für eine rhythmisch-klangvolle Reise durch das tragikomische Leben und Lieben des Kammerjägers Felix Steingruber. Mit Ralf Schlatter, Kabarettist und Autor, und Michael Wernli, E-Gitarre. ■

Überzeugt mir ihrer enormen Expressivität: Gitarristin und Sängerin Linda Eberlein.

zvg

Feurige Gitarrenmusik Beinwil am See Die international ausgezeichnete Konzertgitarristin Linda Eberlein ist auch Sängerin: Besser können zwei Musiker nicht harmonieren, subtiler nicht kommunizieren, als wenn sie ein und dieselbe Person sind. Man darf sich von Linda Eberlein und ihrem neuen Programm «7 Voices: España!» verzaubern und in die Welt der spanischen Leidenschaft entführen

lassen. Die Gitarristin und Solo-Sängerin, die bekannt ist für ihre enorme Expressivität, ist zu Gast in Beinwil am See. In einzigartiger Hausmusik-Atmosphäre erwartet die Gäste ein Abend voller bewegender Melodien.

Mundartkultur Lenzburg Reden, wie einem der Schnabel gewachsen ist. E Chiflete: Mundartkultur vs. Sprachnarzissmus. Der Mundartspezialist und langjährige «Schnabelweid»-Redaktor Christian Schmid macht sich in einem neuen Buch Gedanken zur Schweizer Mundartkultur und zum Verhältnis der Menschen zu ihrer Alltagssprache. ■

Freitag, 18. Oktober, ab 19 Uhr, Anmeldung unter bibl@meisterschwanden.ch oder Tel. 056 667 34 67.

Samstag, 19. Oktober, 19.30 Uhr, Chalet Elim, Dankensbergstrasse 11, Beinwil am See.

Montag, 21. Oktober, 19.30 Uhr; Stadtbibliothek Lenzburg, Eintritt 25 Franken/ vhl-Mitglieder 22 Franken. Anmeldung: www.vhlenzburg.ch, lenzburg@vhsag.ch.

Arztvortrag zu Cannabis Sarmenstorf Öffentlicher Arztvortrag – Cannabis-Produkte in der Medizin. Das Freiamt ist bekannt als die CannabisHochburg. Der Samariterverein lädt ein zum Vortrag unter dem Motto «Wenn Onkel Max plötzlich kiffen soll ...». Die Fachärztin Cindy Geissmann wird über CBD- und THC-Produkte berichten. Sie wird diese «Wundermittel» erläutern, wer kann gesundheitlich profitieren und zu welchem Preis und was sie halt auch nicht können. ■

Montag, 14. Oktober, 20 Uhr im Pfarreitreff Sarmenstorf. Eintritt frei.

Geben alles: musiXmaX mit ihrem neuen Konzertprogramm. Foto: zvg Niederlenz Das aktuelle Konzertprogramm von musiXmaX hat das Meer als gemeinsames Thema. Das saisonale Blasorchester probt seit Ende August in Niederlenz für die Konzerte von Ende Oktober. Eindrücke der Weltmeere, gesammelt von Entdeckern und Seefahrern, sind das Motto der aktuellen Konzertreihe. Aufgeführt werden folgende Werke: Atlantic Odyssey» (Sparke), «Magellan’s Voyage to an Unknown Continent» (Taruya), «Les Voyages de Gulliver» (Aulio), «Songs of Sailor and Sea» (Smith) und «Aquarium» (de Meij). ■

Niederlenz: Samstag, 19. Oktober, 19.30 Uhr im Gemeindesaal.

INSERATE


16

Donnerstag, 10. Oktober 2019

Veranstaltungen

Lenzburger Bezirks-Anzeiger

Der Seetaler

Der Lindenberg

Ab sofort wieder

Metzgete

täglich bis 1. Dezember 2019 durchgehend ab 11.30 bis 23.30 Uhr Dienstag geschlossen Stefan Schneider Restaurant Schenkenbergerhof 5112 Thalheim Für Ihre Reservation: Telefon 056 443 12 78 E-Mail: schenkenbergerhof@bluewin.ch

VE S AU

R

UF A K

T

Energie-Apéro Aargau Thema: Städte in Transformation – Wärme und Kälte CO²-frei Datum: Donnerstag, 17. Oktober 2019 Ort: Gemeindesaal Metzgplatz, Lenzburg Zeit: 17.30 bis 19.30 Uhr Anmeldung online unter www.energieaperos-ag.ch oder telefonisch 079 483 46 66 Teilnahmegebühr – Sie sind Gast der SWL Energie AG

Profile for AZ-Anzeiger

Lenzburger Bezirks-Anzeiger  

Lenzburger Bezirks-Anzeiger