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Oberbaselbieter Zeitung vom 3. Oktober 2019

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Nr. 40 21. Jahrgang Donnerstag, 3. Oktober 2019

AZ ANZEIGER AG

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Region Liestal

Heidi Jauslin und André Bösiger verkaufen die «Buchinsel» an die Lüthy-Gruppe. Seite 7

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Region Gelterkinden

Die Männerriege Ormalingen wanderte zwei Tage rund um Spiez.

Seite 11

Region Waldenburg

Salzsäure auf der Strasse – in Langenbruck probte die Feuerwehr den Ernstfall. Seite 15

GZA/P.P.A 4410 Liestal Post CH AG

«Grunder waren nicht kaputtzukriegen» Hölstein Georg Jäggin, der «Grunder-Schorsch», sammelt alte Grunder-Geräte und Traktoren BENILDIS BENTOLILA

Wohl die meisten, die ins ehemalige Treibhaus des Topfpflanzengärtners Georg Jäggin in Hölstein treten, wissen nicht, wohin sie schauen sollen. Hier stellt der Grunder-Schorsch, wie er in Kreisen der «Freunde alter Landmaschinen» genannt wird, eine ansehnliche Sammlung von Bodenfräsen, Motormähern, Kartoffel-Schleudergrabern und legendären Grunder-Traktoren aus. Die Modelle stammen hauptsächlich von der 1919 gegründeten Kommanditgesellschaft A. Grunder Co. Industriegesellschaft für Motor-Gartenfräsen in Basel und Binningen. Daneben zieht seine Frau Lotti – von ihm liebevoll «Lotti die Flotti» genannt – weiterhin Gemüse und Pflanzen, was der Szene zusätzliche Besonderheit verschafft. Zu Besuch beim Paar ist Walter Grunder, Sohn von August Grunder (1880– 1957), Pionier der Motorkultur. Die beiden 85-jährigen Männer präsentieren die alten Maschinen, schwärmen von deren ausgeklügelter Technik, erinnern sich an die Anfänge im Gartenbau und überholen einander im Rühmen. Sie lernten einander an einem Anlass für alte Landmaschinen kennen. Walter Grunder weiss, dass Georg Jäggin eine der schönsten und gepflegtesten Sammlungen besitzt. Er selbst ist ausgebildeter Fotograf und interessierte sich zuerst wenig für Vaters Gewerbe, obwohl er und seine Geschwister am Esstisch viel von seiner Leidenschaft mitbekamen. Georg Jäggin arbeitete als Schulbub im Gärtnereibetrieb des eigenen Vaters. Während der Anbauschlacht sei er ständig mit Ross und Wagen unterwegs gewesen und habe die Bauern unterstützt beim Fräsen. Das Ersatzbenzin taugte nichts Er erinnert sich: «Vater schimpfte oft über das Ersatzbenzin, das nicht viel taugte. Die Motoren liefen schlecht – aber Grunder-Maschinen waren nicht kaputtzukriegen.» Er sei stolz darauf, dass fast alle seine Maschinen und Geräte, gleich welchen Alters, funktionstüchtig waren. Als Beweis wirft er gleich ein paar an, das heisst, er zieht sie auf mit einem Lederriemen oder mit einem Hebel per Muskelkraft. Wenn über die Anfänge des Bio-Landbaus gesprochen wird, fällt oft der Name Grunder. Das sei quasi vorgegeben, sagt Walter Grunder. Für seinen Vater als Gartenarchitekt sei es wichtig gewesen, den Boden biologisch zu bearbeiten, und er habe sich für die Gründüngung stark- gemacht. «Die Grunder-Bodenfräse war dafür geradezu ideal, denn sie liess alle Tiere im Boden, die ihr in die Quere kamen, am Leben», erwähnt er. Georg Jäggin erklärt, praktisch sei es gewesen, dass sich mit einem Motor mehrere Bodenbearbeitungsgeräte betreiben liessen, beispielsweise eine Mähmaschine und eine Bodenfräse. «Das war zu jener Zeit wichtig», erläutert er, «schliesslich verfügten nicht alle über die Mittel, zwei Motoren zu kaufen.» Gerade mal vier Schrauben musste man lösen, und der Motor konnte ans nächste Gerät angeschlossen

Stolz sitzt Grunder Schorsch auf einem Grunder-Einachstraktor mit angehängter Baumspritze. An seiner Seite Walter Grunder, Sohn von August Grunder. FOTOS: BENILD IS BENTOLILA werden. Trotz der Beliebtheit und des Erfolgs der Grunder-Maschinen verschwanden sie. 1939 wurde die erste Serie von 50 Stück Grunder-Traktoren mit einem Chevrolet-Industriemotor hergestellt. Nach dem Krieg gab es Versuche, dort anzuknüpfen, die jedoch nicht erfolgreich waren. 1958 wurde Grunder zuerst von einer deutschen Firma übernommen und dann 1965 stillgelegt. Zudem waren angesichts der gesellschaftlichen Veränderungen grössere Maschinen gefragt, um den landwirtschaftlichen Boden zu bearbeiten.

Mitte der 1960er-Jahre transportieren Grunder-Traktorführer Robert Wenger und ein Kollege die Requisiten für eine Theateraufführung der Jugendgruppe.

Die legendären Grunder-Traktoren Die Fangemeinde von Grunder-Traktoren ist gross; man trifft die Liebhaber an Anlässen von «Falnowe – Freunde alter Maschinen Nordwestschweiz». Diese besucht auch Robert Wenger, der ehemalige Lehrer und Schulleiter der Landwirtschaftlichen Schule Ebenrain, während 37 Jahren. Er erinnert sich: «Zu Hause auf dem elterlichen Betrieb war das ‹Grunderli›, wie es von uns Bauernfamilien allgemein genannt wurde, der erste Traktor überhaupt.» Nach dem

frühen Tod seines Vaters führte er als 20Jähriger den Hof selbstständig weiter. Auf die Grunder-Maschinen, die es in Benzinoder Dieselversion gab, sei stets Verlass gewesen. Er kann sich nicht erinnern, dass ein Grunder ihn je versetzt hätte. Der legendäre Traktor diente nicht nur der Arbeit, sondern war ebenso Transportmittel bei den verschiedensten Unternehmungen. www.falnowe.ch www.grunder-schorsch.ch

Kolumne

Tinderleicht Sie wissen nicht, was Tinder ist? Die meisten zwischen 18- und 35-Jährigen werden es wissen. Tinder ist eine kommerzielle Dating-App. Sie ermöglicht die Anbahnung von Flirts, Bekanntschaften oder die Verabredung von unverbindlichem Sex. Wer bei Tinder ein Konto hat, erstellt ein Profil mit Foto. Wenn Profile interessensmässig übereinstimmen, vermittelt ein Algorithmus die Personen in der näheren Umgebung für einen Chat im Netz. Derzeit hat Tinder weltweit über vier Millionen zahlende Mitglieder. Es ist kinder- bzw. tinderleicht, hier eine Partnerin oder einen Partner zu finden, entweder für eine Nacht, eine Affäre oder eine ernsthafte Beziehung. Viele Nutzerinnen und Nutzer vergessen, dass es mit der Datensicherheit nicht zum Besten bestellt ist. Mittels der Profile lassen sich Identität und Wohnsitz der Zielperson relativ einfach eruieren; darum gibt es auch Tinder-Stalking. In den USA wurde 2016 eine Studie vorgestellt, die belegen soll, dass Tinder-Nutzende eine geringere Zufriedenheit mit dem eigenen Körper haben. Nun mögen Sie sagen, eine solche Plattform zur Vermittlung von schnellen erotischen Abenteuern sei moralisch verwerflich. Das finde ich nicht, denn was Erwachsene im Einverständnis des jeweils anderen tun, ist nicht unmoralisch. Das Problem sehe ich vielmehr unter einem psychohygienischen und sozialen Aspekt. Wer auf Tinder surft, für den werden andere zur Ware in einem Riesenangebot. Die angebliche Freiheit der Wahl wird rasch zur Beliebigkeit. Nach jedem One-Night-Stand wird man sich fragen: Gibt es nicht noch eine Bessere Fortsetzung auf Seite 2


Baselland

ObZ 3. Oktober 2019

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Landrat live

FDP im Landrot

Wahlkampf im Landrat

«Ständerat lehnt FDPModell für Elternurlaub ab»

Die vergangene Sitzung des Baselbieter Landrates beinhaltete diverse Geschäfte, die eigentlich klar auf der falschen Flughöhe diskutiert wurden und denen man entnehmen Reto Tschudin konnte, dass sie aus mehrheitlich wahltaktischen Gründen eingereicht wurden. Viele, vorwiegend von der Linken stammende Vorstösse befassten sich natürlich mit dem Thema Klima und Umwelt. Leider waren darunter aber keine sinnvollen Lösungsansätze. Vielmehr kamen Vorschläge, die zwar gut gemeint, jedoch nicht eben gut formuliert waren. So verlangte die SP einen Verzicht auf Flugreisen von Staatsangestellten. Meine vorgängige Anfrage bei der Regierung dazu war schnell beantwortet und zeigte auf, dass es in den letzten fünf Jahren nahezu keine Flüge von Staatsangestellten gab und alle jeweils im Gesamtkontext

sehr sinnvoll waren. Eine Sitzung in Wien, welche die persönliche Anwesenheit erfordert, kann wohl mit dem Zug besucht werden. Die Fahrt dauert aber rund zehn Stunden. Nebst der strapaziösen Hin- und Rückreise von total gut 20 Stunden würde dies auch zwingend eine Übernachtung vor Ort bedingen. Die Folgekosten und der grosse Zeitverlust mit notabene unproduktiver Arbeitszeit sprechen also klar für einen Flug von ca. 45 Minuten. Sie, liebe Leserin, lieber Leser, werden sich nun wohl fragen, ob der Landrat ernsthaft über eine solche Frage diskutieren muss. Ihre Bedenken sind absolut berechtigt! Aber eben – es ist Wahlkampf! Ein solcher Vorstoss zeigt systematisch auf, wie die aktuelle links-grüne Politik funktioniert. Unter dem Titel «keine Flugreisen mehr» erheischt man Aufmerksamkeit. Erst bei genauerer Betrachtung fällt sodann auf, dass mit solchen Einschränkungen weder eine positive Wirkung noch irgendein Nutzen erzielt werden kann. Im Gegenteil: Die

damit geschaffenen Nachteile überwiegen klar. Spannend war für mich auch die Diskussion über die Planung mehrerer Verkehrsprojekte. Der Rat beschloss, dass die Regierung Schritte zur Schaffung von Velo-Schnellrouten einleiten solle. Nur Minuten später entbrannte eine grosse Diskussion zu einem Postulat betreffend Klärung von Fragen im Zusammenhang mit der Schaffung des Muggenbergtunnels bei Angenstein. Einmal mehr waren es die Linken und Grünen, die sich gegen die Entlastung dieser gebeutelten Verkehrsroute wehrten und den Unmut aller Verkehrsteilnehmer – und der Laufentaler Bevölkerung im Speziellen – nicht ernst nahmen und ein offensichtliches Problem verharmlosten. Ich hoffe, dass wir nach den nationalen Wahlen unsere Diskussionen wieder mit etwas weniger Polemik, dafür mit etwas mehr Inhalt führen und die anstehenden Probleme mit sinnvollen Lösungen statt mit grossen Phrasen angehen werden. RETO TSCHUDIN, LANDRAT S VP LAUS EN

Land-Rot us erschter Hand

Kurze Lichtblicke zum Schluss

Von der SP waren ein paar Vorstösse mit den gemeinsamen Titeln «Lohn, Zeit, Respekt» traktandiert. Bei einem aus dieser Reihe ging es darum, dass der Kanton im Bereich der PflegebeSandra Strüby rufe und der familienergänzenden Kinderbetreuung – also typischen Frauenberufen – Verbesserungen anstreben soll. Die Arbeits- und Anstellungsbedingungen in diesen Berufen sind gemessen an den Anforderungen an die Ausbildung eher schlecht. Zwei der Forderungen waren, die regelmässige Überprüfung der Löhne auf Einhaltung der Lohngleichheit und ob genügend attraktive Anstellungsbedingungen vorhanden sind. Der Regierungsrat war bereit, das Anliegen entgegen zu nehmen. Für mich völlig unverständlich hielt es die Ratsrechte nicht für nötig, den Vorstoss zu unterstützen. Wirklich ärgerlich.

Auch wurde leider die wichtige Motion mit dem Titel «Lohnkontrollen» mit 39 zu 38 Stimmen bei einer Enthaltung nicht überwiesen. Die Forderung lautete: «Der Regierungsrat wird beauftragt, Stichproben-Kontrollen bezüglich der Einhaltung der Gleichstellung von Frau und Mann in Form von Lohnanalysen nach Geschlecht in der Verordnung zum Beschaffungsgesetz zu verankern.» Ich bedaure diesen knappen Entscheid sehr. Hingegen schaffte es der letzte Vorstoss des Tages aus der gleichen Reihe mit knapper Mehrheit (39 Ja zu 36 Nein). Und obwohl hier der Regierungsrat das Postulat ablehnte, wurde sie vom Rat überwiesen. Darin wird die Prüfung einer Elternzeit auf kantonaler Ebene gefordert. Der Regierungsrat wird uns nun also aufzeigen müssen, wie eine Elternzeit finanziert und umgesetzt werden könnte. Unter Elternzeit wird eine zeitnah zur Geburt bezahlte Auszeit vom Erwerbsleben mit Arbeitsplatzgarantie verstanden. Die Eidgenös-

sische Kommission für Familienfragen (EKFF) empfiehlt für die Schweiz zusätzlich zu den heute bereits bestehenden 14 Wochen Mutterschaftsurlaub 24 Wochen bezahlte Elternzeit einzuführen. Dabei bleiben die 14 Wochen Mutterschaft exklusiv für die Mutter reserviert. Acht der 24 Wochen könnte nur der Vater beziehen. Die verbleibenden 16 Wochen könnten die Eltern frei unter sich aufteilen. Ich bin sehr gespannt, was der Regierungsrat aus dem Auftrag macht. Der zweite Lichtblick des Tages war die deutliche Überweisung des Postulates für eine Statistik im Bereich der LGBTIQ*-feindlichen Aggressionen (LGBTIQ = Lesbian, Gay, Bisexual, Transgender, Intersexed, Queer). Damit gegen Hass-Angriffe vorgegangen werden kann, muss man auch wissen, wo, wann und wie häufig es zu solchen kommt. SANDRA STRÜBY-SCHAUB, LANDRÄTIN SP, BUCKTEN

Landrat – mittendrin

Geschätzte Leserinnen und Leser

Als politisch interessierte Person – sonst würden Sie diese Seite kaum beachten – haben Sie sicher schon bemerkt, dass an einer LandratsSitzung ein bunter Strauss an Themen Irene Wolf traktandiert werden, die nach eigenem Gutdünken von äusserst wichtig und interessant bis unnötig empfunden werden könnten. Doch gerade diese Vielfalt widerspiegelt unsere Baselbieter Bevölkerung und im Rat werden die Meinungen bei brisanten Geschäften wie Pingpong-Bälle hin und her geschickt. Ab und zu wird der Ton etwas schärfer, aber dann entspannt sich die Situation durch einen lustigen Versprecher oder eine Prise Humor. Bekanntlich geht es der Messe Schweiz finanziell nicht gut, weil vor al-

Impressum Oberbaselbieter Zeitung mit den Titeln ­ «Gelterkinder Anzeiger» und «Waldenburger Anzeiger». ISSN 1661-6502 Amtliches Publikationsorgan des Kantons ­ BaselLandschaft Auflage: 40 396 Exemplare (WEMF-beglaubigt) Erscheint wöchentlich jeweils donnerstags Abonnement Fr. 58.– jährlich, Fr. 31.– halbjährlich www.oberbaselbieterzeitung.ch

lem die Basel World redimensioniert worden ist, ebenso die ART. Die gute alte Mustermesse hat diesen Frühling zum letzten Mal ihre Tore geöffnet. Klaus Kirchmayrs (Grüne/EVP) Postulat bezüglich der Eigentümerstrategie Messe CH ist vom Regierungsrat beantwortet worden. Baselland ist mit knapp acht Prozent am Aktienkapital beteiligt. Das 2011 vergebene verzinsbare Darlehen an die Messe Schweiz von 35 Millionen Franken soll ab nächstem Jahr zurückbezahlt werden. Das 2010 gesprochene, zinslose Darlehen von 30 Millionen Franken sollte unserem Kanton ab diesem Jahr in zehn Tranchen überwiesen werden, allerdings nur bei einer Eigenkapitalquote von über 30 Prozent. Bei den aktuellen elf Prozent müssen wir im besten Falle mit einer erheblichen Verzögerung rechnen. Angesichts dieser Summen hätte ich einen grösseren Aufschrei erwartet. Fazit: Baselland will seinen Anteil in der Zukunft

verkaufen. Die Diskussion drehte sich darum, ob es sich dabei (noch) um ein Staatsgeschäft handelt. Für Oberbaselbieter ist der Muggenbergtunnel kein Thema. Ganz anders bei den Laufentalern. In Aesch endet die Autobahn Richtung Delémont, Angenstein ist ein Nadelöhr, wo sich der Verkehr regelmässig staut. Der Muggenbergtunnel wäre somit die Verbindung zum Eggfluhtunnel. Das Problem sind einerseits die veranschlagten 150 Millionen Franken, die der Bau kosten soll und andererseits ist ab nächstem Jahr der Bund dafür zuständig. Der Regierungsrat empfahl das Postulat zu überweisen. Nach 45 Minuten angeregter Diskussion geschah dies auch mit 49 zu 27 Stimmen, bei 6 Enthaltungen. Kurz zuvor hat der Rat einstimmig die Motion über die Velo-Schnellrouten im unteren und mittleren Baselbiet überwiesen. Ein Geben und Nehmen? IRENE WOLF,

Herausgeberin

AZ Anzeiger AG

Redaktionsleitung

Marc Schaffner

Redaktion

Marc Schaffner, marc.schaffner@chmedia.ch Telefon 061 927 29 01 (Baselland, Liestal) Brigitte Reinhard, brigitte.reinhard@chmedia.ch Telefon 061 927 29 02 (Waldenburg, Gelterkinden)

Adresse/Sekretariat Oberbaselbieter Zeitung, Rheinstrasse 3, Postfach 436, 4410 Liestal Brigitte Reinhard, brigitte.reinhard@ chmedia.ch, Tel. 061 927 29 02

LANDRÄTIN EVP, FÜLLINS DORF

Druck Mittelland Zeitungsdruck AG 5001 Aarau Inseratenverkauf AZ Anzeiger AG Rheinstrasse 3, Postfach 436 4410 Liestal Telefon 061 927 29 29 Fax 061 927 29 30 inserate.obz@chmedia.ch Inseratenschluss: Montag, 16 Uhr Todesanzeigen: Dienstag, 10 Uhr Redaktionsschluss: Montag, 10 Uhr

«Ständerat lehnt FDP-Modell für Elternurlaub ab», lautete die Medienmitteilung des nationalen Parlaments am 12. September. Einen Tag nachdem der NaSaskia Schenker tionalrat eine grosse Debatte über den Vaterschaftsurlaub führte und schlussendlich der gleichlautenden Initiative (die vier Wochen fordert) einen indirekten Gegenentwurf von zwei Wochen gegenübergestellt hat. Dieser würde wie der Mutterschaftsurlaub über die Erwerbsersatzordnung finanziert. Dafür würden 0,06 zusätzliche Lohnprozente je hälftig bei Arbeitgebern und Arbeitnehmern erhoben. Interessant: Bereits in der Debatte zum Vaterschaftsurlaub nannten viele Ratsmitglieder diesen bereits wie die FDP als veraltetes Konzept, lehnten aber den auch da von der FDP eingebrachten Elternurlaub ab: Der bestehende Mutterschaftsurlaub von 14 Wochen soll durch einen flexiblen 16-wöchigen Elternurlaub ersetzt werden. Die ersten acht Wochen nach der Geburt sind für die Mutter reserviert, die weiteren acht Wochen können auf beide Eltern verteilt werden. Werden die Eltern sich nicht einig, hat die Mutter die heutigen 14 Wochen und der zweite

Elternteil zwei Wochen zugesichert – so, wie es das nun beschlossene und somit mehrheitsfähige Vaterschaftsurlaubs-Modell vorsieht. Jedoch bekommen Eltern mit dem Elternurlaub mehr Entscheidungsfreiheit. Nichtsdestotrotz: Obwohl die FDP den «Startschuss für eine moderne Lösung» gab, war das Parlament nicht bereit, den Systemwechsel herbeizuführen. So starten wir nun schweizweit mit dem Vaterschaftsurlaub. Im Landrat forderte nun die SP, die Einführung eines Elternurlaubs auf kantonaler Ebene zu prüfen – sie will eine zusätzliche Insellösung im Kanton Baselland, obwohl der nationale Vaterschaftsurlaub beschlossene Sache ist. Seitens FDP lehnten wir die Forderung wie der Regierungsrat ab: Es handelt sich um ein nationales Thema für eine schweizweite Regelung wie der Mutterschaftsurlaub. Wir sollten die Themen auf der politischen Ebene lösen, wo sie hingehören, in diesem Falle auf Bundesebene, so die Meinung unserer Fraktion. Ganz zu schweigen von den Auswirkungen und Kosten einer solchen kantonalen Lösung. Jedoch überwies der Landrat den Vorstoss mit Hilfe von Links-Grün-EVP und der CVP. Gerade die Parteien, die auf Bundesebene den Systemwechsel vom Vaterschafts- zum Elternurlaub verhindert haben. SASKIA SCHENKER, LANDRÄTIN FDP, ITINGEN

What’s up im Landrat

Veloschnellrouten und Elternzeit SA: Heute gab es einen Grossandrang bei der Landeskanzlei. Es wurden viele Vorstösse eingereicht. Wenn in New York die UNO zur Klimakonferenz zusammenruft, gibt es im Baselbiet zu dieSt. Ackermann sem weltbewegenden Thema viele Vorstösse. Ich reichte heute ein Postulat für ein klimaneutrales Baselbiet ein. EE: Das Anliegen in deinem Vorstoss ist sehr wichtig. Auch die Mobilität soll einen Beitrag leisten. In Bundesbern wurde das CO2-Gesetz behandelt und dabei wurden verschiedene Verbesserungen an der Vorlage des Bundesrats vorgenommen. Im Baselbiet haben wir das Energiegesetz, doch lässt dieses die ganze Thematik Verkehr aussen vor. Hier muss etwas geschehen. SA: Wir haben gleich zwei Geschäfte der Grünen auf der Traktandenliste, die sich mit dem Thema Velo-Schnellrouten-Netz beschäftigen. Bisher konzentrierte sich das Baselbiet auf das Auto. Hier haben wir nun die Möglichkeit, effizientere und attraktivere Mobilität im Nahverkehr zu fördern. Und der Landrat hat sie genutzt. EE: Es ist erfreulich, dass immer mehr Menschen mit dem Velo zur Arbeit fahren. Emotional wurde die Diskussion beim Muggenbergtunnel. Da hielt der Rat an der Forderung nach einer Planung fest,

auch wenn die Strasse an den Bund geht. Damit lösen wir das Problem nicht, sondern verlagern dieses und schaffen neue Engpässe. SA: Unglaublich, dass Frauenanliegen E. Eichenberger in unserem Parlament auch nach dem Frauenstreik noch immer keine Mehrheiten finden. Die Regierung wäre bereit, die Anliegen aufzunehmen, nicht aber der Landrat. Es herrschen Rollenbilder, die ich als überholt meinte – ich wurde eines anderen belehrt. EE: Mich enttäuscht die teils fehlende Solidarität bei der Forderung nach Lohngleichheit und Anstellungsverbesserungen für typische Frauenberufe. Die Lohngleichheit ist noch nicht überall gesichert. Es braucht zusätzliche Anstrengungen, um dieses Ziel zu erreichen, wie selbst die Regierung feststellt. Hier wären Kontrollen das richtige Mittel. Leider sind wir knapp unterlegen. SA: Dafür konnten wir einen Vorstoss zur Prüfung einer Elternzeit für alle an die Regierung überweisen. Das würde den Eltern ermöglichen, sich in den ersten Wochen nach der Geburt eines Kindes gemeinsam in die neue Situation einzuleben. ERIKA EICHENBERGER (EE) STEPHAN ACKERMANN LANDRÄTIN UND LANDRAT D ER GRÜNEN

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Fortsetzung von Seite 1 oder einen Besseren? Bilder von Partnerinnen und Partnern verschwimmen allmählich, weil Sex ein Konsumartikel geworden ist, der nichts mehr mit prickelnden Begegnungen im Alltag zu tun hat. Früher verführte und warb man noch über eine lange Zeit, heute vernascht man rasch nach einem Mouse-Klick. Was nach Freiheit aussieht, ist Versklavung durch ein kapitalistisches, von Algorithmen gesteuertes System, das Menschen zufälliger spannender Erfahrungen beraubt. Dies hat Konsequenzen für den sozialen Zusammenhalt, weil mancher im Alltag vor lauter Tinder nicht mehr die wahren Qualitäten eines Menschen erkennt. THOMAS BRUNNSCHWEILER


Baselland

ObZ 3. Oktober 2019

Heisser Sommer, viel Ozon

Kurze, heisse Phasen liessen die Ozonkonzentration 2019 sehr hoch ansteigen. Im Raum Basel wurden kurzzeitig Spitzenwerte bis über 200 Mikrogramm pro Kubikmeter (µg/m3) i gemessen. Der Grenzwert liegt bei 120 µg/m3. Er wird als Mittelwert über eine Stunde gemessen und darf einmal pro Jahr überschritten werden. Aufgrund der relativ niedrigen Temperaturen im Mai und Anfang August war die Ozonbelastung über den gesamten Sommer (bis Ende August) gesehen indes deutlich geringer als 2018. Bereits im März dieses Jahres kam es vereinzelt zu Grenzwertüberschreitungen, die sich im April 2019 fortsetzten. Im kühlen Mai war die Ozonbelastung sehr gering. Ab Juni stiegen die Temperaturen stetig an und somit auch die Ozonkonzentrationen. Die erste deutliche Hitzewelle wurde Ende Juni ver-

Betrachtung zur Woche

zeichnet. Damit einhergehend stieg die Ozonkonzentration bis auf 206 µg/m3 (am 27. Juni 2019) an der Station Binningen an. An allen Stationen im Raum Basel war die Ozonbelastung im Zeitraum vom 25. Juni bis 7. Juli 2019 übermässig hoch. Ende Juli stiegen die Temperaturen während einer kürzeren Phase wieder sehr stark an. Die Belastung durch Ozon war jedoch deutlich geringer und kürzer. Die maximalen Ozonkonzentrationen lagen zwischen 167 µg/m3 an der Station in Dornach und 206 µg/m3 an der Station in Binningen. Der Grenzwert wurde je nach Station an 120 (Dornach) bis 366 Stunden (Brunnersberg) überschritten. Die Station St. Johann im Zentrum von Basel zählte 151 Stunden über dem Grenzwert und einen maximalen Stundenmittelwert von 185 µg/m3.

Wie entsteht Ozon? Ozon entsteht bei heisser und sonniger Witterung aus Stickoxiden von Autoabgasen und Feuerungen sowie Lösemitteldämpfen aus Industrie und privatem Gebrauch. Bei starker Bewölkung und Regen sinkt die Ozonkonzentration in der Regel innerhalb von Stunden wieder ab. LUFTHYGIENEAMT BEIDER BASEL

Rebgasse. Langenbruck. Nr. 1397/2019. Bauherrschaft: Hugentobler Alice u. Hans, Schöntalstrasse 47, 4438 Langenbruck. Projekt: Vordach, Parzelle Nr. 759, Schöntalstrasse 47. Nr. 1414/2019. Bauherrschaft: Wenger Jolanda u. Walter, Hauptstrasse 42, 4438 Langenbruck. Projekt: Um- und Anbau Wohnhaus, Parzelle Nr. 186, Hauptstrasse 42. Läufelfingen. Nr. 1398/2019. Bauherrschaft: Roth Jörg, Aufgentweg 6, 4448 Läufelfingen. Projekt: Anbau Einfamilienhaus / Fassadenänderung, Parzelle Nr. 241, Aufgentweg 6. Lausen. Nr. 0700/2017. Bauherrschaft: Vögelin Barbara, Grammontstrasse 18, 4415 Lausen. Projekt: Terrasse. Neuauflage: geändertes Projekt, Parzelle Nr. 1320, Grammonstrasse 18. Lauwil. Nr. 1403/2019. Bauherrschaft: Mohr Andreas, Dorfmatt 9, 4426 Lauwil. Projekt: Schwimmbad, Parzelle Nr. 585, Dorfmatt 9. Liestal. Nr. 1424/2019. Bauherrschaft: Wasserversorgung Liestal, Schmid Benjamin, Nonnenbodenweg, 4410 Liestal. Projekt: Ersatz Quellschacht, Parzelle Nr. 271, Rösern. Lupsingen. Nr. 1754/2018. Bauherrschaft: ArchiTeam Design AG, Ramlinsburgerstrasse 2, 4410 Liestal. Projekt: 2 Einfamilienhäuser. Neuauflage: geändertes Projekt, Parzelle Nr. 1722, Am Rain. Niederdorf. Nr. 1425/2019. Bauherrschaft: Buchmüller Lukas, Dorfgasse 56, 4435 Nie-

derdorf. Projekt: Photovoltaikanlage, Parzelle Nr. 1217, Dorfgasse 56a. Oberdorf. Nr. 0561/2018. Bauherrschaft: Locher-Fartek Regina und Locher Martin, Dielenbergweg 12, 4436 Oberdorf. Projekt: Um- und Ausbau Wohn- und Geschäftshaus / Anbau Nebengebäude / Photovoltaikanlage. Neuauflage: geänderte Lage Unterstand und neue Parkplatzanordnung, Parzelle Nr. 1026, Hauptstrasse 51. Ormalingen. Nr. 1416/2019. Bauherrschaft: GR Engineering AG, Industriestrasse 7, 4410 Liestal. Projekt: Mehrfamilienhaus und Doppeleinfamilienhaus mit Autoeinstellhalle, Parzelle Nr. 1465, Konsumstrasse. Sissach. Nr. 1408/2019. Bauherrschaft: Tschudin Monika u. Jörg, Burgenrainweg 7, 4450 Sissach. Projekt: Einfamilienhaus mit Carport, Parzelle Nr. 2511, Burgenrainweg. Ziefen. Nr. 1411/2019. Bauherrschaft: Wyss AG Bauunternehmung, Büntenweg 14, 4417 Ziefen. Projekt: Gewerbehaus / Veloraum / Aussenlager, Parzelle Nr. 1718, 1717, 2634BR, Voreichstrasse. Zunzgen. Nr. 0617/2019. Bauherrschaft: Mujaj Gani, Holdenweg 23, 4455 Zunzgen. Projekt: Um- und Ausbau Mehrfamilienhaus. Neuauflage: geändertes Projekt, Parzelle Nr. 1102, Schulgasse 1. Projektverantwortliche Person: Leonhardt Architekten GmbH, Sandgrubenstrasse 61, 4058 Basel. Nr. 1400/2019. Bauherrschaft: Bossert Daniel, Zelgwasserweg 7, 4460 Gelterkinden. Projekt: Zweckänderung: alt Praxisraum in neu Studio, Parzelle Nr. 1029, Hauptstrasse 64.

Im Vergleich zum Sommer 2018 ist dieses Jahr die Anzahl an Stunden über dem Grenzwert deutlich geringer. Die gemessenen Spitzenwerte der Ozonkonzentration sind hingegen höher oder gleich hoch. Die hohen Ozonbelastungen des Jahrhundertsommers 2003 mit Spitzenwerten der Belastungen von 250 µg/m3 und Überschreitungen des Grenzwertes während 1100 Stunden wurden in den Jahren 2018 und 2019 bei weitem nicht erreicht.

Baugesuche Auflagefrist: 7. Oktober 2019 Bubendorf. Nr. 1422/2019. Bauherrschaft: Känel Daniel u. Michèle, Oristalstrasse 49, 4410 Liestal. Projekt: Einfamilienhaus / Carport, Parzelle Nr. 2927, Langgarbenstrasse. Frenkendorf. Nr. 1412/2019. Bauherrschaft: Gradl Roger, Lindenstrasse 11, 4402 Frenkendorf. Projekt: Doppelgarage / Stützmauer / Schwimmbad, Parzelle Nr. 827, Lindenstrasse 11. Füllinsdorf. Nr. 1404/2019. Bauherrschaft: Bachmann Mara u. Maier Richard, Flurstrasse 15, 8048 Zürich. Projekt: Um- und Ausbau Einfamilienhaus, Parzelle Nr. 337, Arisdörferstrasse 18. Gelterkinden. Nr. 1660/2017. Bauherrschaft: Steiner Silvio, Chrummacherweg 10, 4460 Gelterkinden. Projekt: Um- und Anbau Wohnhaus. Neuauflage: geändertes Projekt, Parzelle Nr. 1192, Chrummacherweg 10. Häfelfingen. Nr. 1420/2019. Bauherrschaft: Mumenthaler Simone u. Markus, Hof Isenthal, 4445 Häfelfingen. Projekt: Stallerweiterung, Parzelle Nr. 71, Hof Isental 55a. Hersberg Nr. 1417/2019. Bauherrschaft: MartinGürtler Claudia u. Martin Jannik Marco, Kasernenstrasse 24, 4410 Liestal. Projekt: Einfamilienhaus mit Garage und Schopf, Parzelle Nr. 485, Bündtenweg. Itingen. Nr. 1409/2019. Bauherrschaft: Italiano Sonya u. Mirko, Edletenstrasse 10c, 4415 Lausen. Projekt: Einfamilienhaus, Parzelle Nr. 1393, Geissbrunnenweg. Lampenberg. Nr. 1407/2019. Bauherrschaft: plattner immobilien AG, Rheinstrasse 37a, 4402 Frenkendorf. Projekt: Einfamilienhaus / Schwimmbad, Parzelle Nr. 300,

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Der 3. Oktober Was hat es mit diesem Tag auf sich? Ein ganz gewöhnlicher Donnerstag in der ersten Schul-Herbstferienwoche? Seit 1990 gilt der 3. Oktober in Deutschland als Tag der Deutschen Einheit. Er erinnert an die deutsche Wiedervereinigung, die «mit dem Wirksamwerden des Beitritts der Deutschen Demokratischen Republik zur Bundesrepublik Deutschland» Tatsache geworden ist. Somit wurden Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen sowie Berlin die neuen Länder der Bundesrepublik Deutschland. Der Wille, als Staat eine Einheit zu bilden, ist an vielen Orten ein grosses Anliegen. Auch in der Schweiz. Allerdings muss man dafür in den Geschichtsbüchern etwas weiter zurückblättern – zum Jahr 1847, das heisst zum Sonderbundskrieg. Der Sonderbundskrieg war ein Bürgerkrieg im November 1847 und war die letzte militärische Auseinandersetzung auf Schweizer Boden. Anlass für den Krieg war die Gründung des sogenannten Sonderbundes durch die konservativ regierten katholischen Kantone der Innerschweiz, Freiburg und Wallis. Ziel des Bundes waren die Abwehr der Freischarenzüge gegen konservativ regierte Kantone und die Verteidigung des katholischen Glaubens

gegen die liberalen, mehrheitlich reformierten Kantone. Als Ergebnis wurde durch die Bundesverfassung vom 12. September 1848 die Schweiz vom Staatenbund zum Bundesstaat. Dem Bund wurden unter anderem das ausschliessliche Recht über Krieg und Frieden, der Verkehr mit dem Ausland, das Zoll-, Post- und Münzwesen und die Garantie der Glaubensfreiheit übertragen. Politische Unterschiede oder verschiedene religiöse Ausrichtungen werden, wie die Beispiele zeigen, in der Einheit überwunden. Von einer noch viel grössern und tieferen Einheit redet Jesus, wenn er in Johannes 17,21 sagt: «Alle sollen eins sein, wie du, Vater, in mir bist und ich in dir, so sollen auch sie in uns sein.» Wir sollen eins sein, das heisst zuerst: Wir hören einander zu. Wir lassen einander gelten, auch wenn wir verschiedener Meinung sind. Wir bemühen uns um Verständigung und Ausgleich. Wir sind uns bewusst, Einheit bedeutet nicht Uniformierung. Gott, der die Vielfalt geschaffen hat, will eine Einheit in der Vielfalt. Diese Einheit kann nicht organisiert, nicht befohlen und auch nicht vorgetäuscht werden. Sie wird im schlichten Tun der Liebe gelebt und erfahrbar. PFR. MARKUS B. CHRIST, SISSACH

Todesfälle Gelterkinden

Oberdorf

Margrith Heiniger-Jegge, geb. 11. April 1931, von Gelterkinden BL, Dürrenroth BE (wohnhaft gewesen APH Zum Eibach, Turnhallenstrasse 1). Urnenbeisetzung mit Trauergottesdienst: Donnerstag, 3. Oktober 2019, 14.30 Uhr. Besammlung auf dem Friedhof.

Isabelle Schmidli, geb. 1957, von Waldenburg BL, Holderbank SO (wohnhaft gewesen Badweg 2). Wir nehmen im engsten Familien- und Freundeskreis Abschied.

Kilchberg Tim Bürli, geb. 31. Januar 1979, von Klingnau AG (wohnhaft gewesen Schlattweg 3). Wurde bestattet.

Waldenburg Elisabeth Matl-Meier, geb. 15. August 1954, von Biel BE. Traueradresse: Herr Peter Matl, Lippestrasse 23, 4415 Lausen. Die Abdankung findet im engsten Familien- und Freundeskreis statt.


Baselland

ObZ 3. Oktober 2019

Diagnose Demenz

Vereinsnotizen

Am Volksmusikfest in Crans-Montana

Wenn sich ein vertrauter Mensch verändert pr. Eine Demenzerkrankung kommt nicht über Nacht. Oft merkt jahrelang niemand etwas davon. Die Erkrankten versuchen, ihre ersten scheinbaren Aussetzer zu vertuschen. Auch Heidi Eber wirkte schusselig und nachlässig. «Plötzlich brach sie ihren Satz ab und fand keine Worte», so Herr Eber. Dass der Autoschlüssel im Kühlschrank lag, darüber konnten beide anfangs noch lachen. Experten gehen von mehreren Jahren asymptomatischem Verlauf aus, bevor sich die Krankheit bemerkbar macht. Der Nebel des Vergessens verdichtet sich dann aber unerwartet. «Beim Tisch decken hatte Heidi die Teller in der Hand und wusste nicht, was sie damit machen musste», so Herr Eber. Freiwillige und pflegende Angehörige im Einsatz Erfahrungen zeigen, dass die Pflege und Betreuung eines Demenzkranken besser bewältigt werden kann, wenn Angehörige die Möglichkeit einer neutralen Beratung in Anspruch nehmen. Mit jemandem reden, der nicht betroffen ist, aber die Sorgen und Probleme kennt. Herr Eber hielt sein Versprechen und sorgte rund um die Uhr für seine Heidi: bei der Körperpflege, beim Anziehen, beim Essen. «Ich sass beim Essen neben ihr und erinnerte sie daran, dass sie weiter essen soll. Sie war oft teilnahmslos. Sie rief oft nach Levi. Der Yorkshire Terrier verstarb vor acht Jahren», berichtet Herr Eber. «Manchmal fragte ich mich, ob sie überhaupt wusste, wer ich bin.» Doch irgendwann ging es nicht mehr. Die Belastung und die Verantwortung konnte er nicht mehr alleine tragen. Sich helfen lassen Es gibt viele Menschen wie Herr Eber, Anzeige

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Schwyzerörgeli-Grossformation Tschoppehof

Die Begleitung eines Demenzkranken fordert die Angehörigen heraus. die Angehörige mit einer Demenzerkrankung zu Hause pflegen und betreuen. Auch viele Freiwillige leisten diese Dienste. Wichtig ist es, eigene Grenzen wahrzunehmen und zu lernen, geeignete Hilfe anzunehmen. Denn Menschen mit einer Demenzerkrankung verhalten sich aus Sicht ihrer Umgebung oft rät-

FOTO: Z VG

selhaft und erscheinen unberechenbar. Sie in ihrem Alltag zu begleiten, ist für die Bezugspersonen eine Herausforderung. Das Rote Kreuz Baselland unterstützt Freiwillige und pflegende Angehörige mit spannenden Kursen. Informieren Sie sich unverbindlich unter Telefon 061 905 82 00.

Vom 19. bis 22. September verwandelte sich Crans-Montana, oberhalb von Sierre, in eine einzigartige grosse Konzertbühne für ganz verschiedene Stile von feinster Schweizer Volksmusik. Sogar mitten in einem der kleinen Seen spielten Musikanten auf einem Floss. Auch 15 aktive Mitglieder der SGF Tschoppehof nahmen am Volksmusikfest teil, welches alle vier Jahre an einem anderen Ort stattfindet. Wir genossen es, mit spontaner Strassenmusik und einem Bühnenauftritt auf dem Festgelände Teil dieses vielseitigen farbigen und frohen Festes zu sein. Zudem stellten wir uns auch einer Jury, die zwei Vortragsstücke bewertete. Wir trugen als erstes ein rassiges

Marschpotpourri vor. Das zweite Stück «En allant aux châtaignes», ein Walliser Tanzmusikstück, studierte unser Leiter Simon Dettwiler extra für diesen Anlass mit uns ein. Als Überraschungseffekt begleitete eine Spielerin das Stück teilweise mit einer Art Schellenstock. Schon beim Proben hatten wir viel Spass mit diesem speziellen Instrument und auch bei den Zuhörenden sorgte dieser Einsatz für Erheiterung! Der wunderbare Festumzug am Sonntagnachmittag bildete für uns den Abschluss dieses frohen Festes. Ganz erfüllt von Musik und gut gelaunt gings dann wieder zurück ins Baselbiet. JOHANNA S TUCKI, PRÄSIDENTIN SGF TS CHOP PEHOF

Erfahrungen austauschen

Kostenloses Treffen in Liestal: Sich mit Gleichgesinnten und mit Menschen, die sich in einer ähnlichen Situation befinden auszutauschen, sich gegenseitig zu stützen und zu begleiten, ist für Freiwillige und pflegende Angehörige bereichernd. Das Rote Kreuz Baselland lädt im Herbst 2019 in Liestal zu einem kostenlosen Treffen für Freiwillige und pflegende Angehörige ein.

Fachreferenten vermitteln Tipps und Wissen, damit die Begleitung im Alltag gut gelingt. Treffen in Liestal: Dienstag, 29. Oktober, 14 bis 16 Uhr. Thema: Umgang mit Belastungen in der Begleitung Demenzkranker. Die Treffen sind kostenlos. Eine Anmeldung ist erwünscht: bildung@srk-baselland.ch, Tel. 061 905 82 00. Begrenzte Anzahl Plätze.

Strassenauftritt der Grossformation Tschoppehof am Eidgenössischen Volksmusikfest in Crans-Montana. FOTO: Z VG


Sport

ObZ 3. Oktober 2019

Schweizer Meisterin

Nach der letztjährigen Ausgabe der Schweizer Meisterschaften Gymnastik Einzel und zu Zweit im heimischen Liestal, fand dieser Wettkampf nun das erste Mal nach neuem Modus statt: Die Turnerinnen und Turner mussten sich anders als bisher zuerst qualifizieren. Die Chance dazu wurde am Eidgenössischen Turnfest im Juni in Aarau geboten. Aus Liestaler Sicht nutzten drei Gymnastinnen, bzw. Gymnastikpaare, ihre Chance. Am vergangenen Wochenende reisten Céline Thür und die Zweierteams Cheyenne Simon/Tanisha Simon und Jessica Simon/Samira Walliser mit ihren Betreuerinnen ins thurgauische Kreuzlingen an den Bodensee. Jessica Simon und Samira Walliser bestritten ihren zweiteiligen Wettkampf in der Kategorie Aktiv und beendeten ihre SM-Teilnahme auf dem 9. Schlussrang. Das Duo verzauberte, wie gewohnt, mit Ausstrahlung und originellen Elementen das Publikum. Die Schwestern Cheyenne und Tanis-

ha Simon überzeugten mit ihrer einzigartigen Harmonie und durften sich bereits das zweite Mal als Vize-Schweizer

SM-Teilnehmerinnen des TV Liestal.

FOTO: ZVG

Meisterinnen (Jugend, zweiteilig) feiern. Eine wahre Meisterleistung lieferte Céline Thür: Nachdem sie sich 2018 an der Heim-SM auf dem dritten Platz klassifizierte, konnte sie dieses Jahr zur Schweizer Meisterin gekürt werden. Sie begeisterte im zweiteiligen Jugendwettkampf mit den Keulen (9.89!) und imponierte mit einer sehr gefühlvollen Kür ohne Handgerät (9.71). Die hohe Note von 19.60 (max. 20.00) konnte von niemandem übertroffen werden. Der TV Liestal freut sich mit seinen Athletinnen über diese überragenden Leistungen und gratuliert allen ganz herzlich. Die frisch gebackene Schweizer Meisterin und weitere Einzel- und zu Zweit Turnerinnen, sowie diverse Gruppen des Turnvereins Liestal, freuen sich über zahlreiche Schlachtenbummler, wenn sie am 19./20. Oktober 2019 in Gipf-Oberfrick an den Nordwestschweizer Meisterschaften wieder ihr Bestes geben. REBECCA PIERER, TV LIESTAL

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Zehn Medaillen für den Judo Sport Liestal Am Ranking-1000-Judoturnier in Murten, der letzten Möglichkeit, sich für die in November in Magglingen stattfindende Schweizer Einzelmeisterschaft zu qualifizieren, nahmen über 1000 Judokas teil. Insbesondere die Teilnahme aus dem nahen Ausland verhindert eine noch bessere Ausbeute. Der Judo Sport Liestal brillierte an diesem Wochenende mit gleich zehn Medaillen. Sehr erfreulich die lang ersehnte Goldmedaille bei den Master Herren von Luca Torsello aus Diepfligen, welcher immer wieder vom Verletzungspech ausgebremst wurde. Aber auch das Comeback von Fränzi Brand aus Pratteln, welche gleich in zwei Kategorien je eine Silber- und eine Bronzemedaille gewinnen konnte. Esmeralda Damiano aus Birsfelden, wie immer souverän, musste sich nur im Finale geschlagen geben und gewann die Silbermedaille. Die Schülerin Samanta Stegena, welche dieses Jahr bereits zehn Goldmedaillen bei den Schülern gewinnen

konnte, versuchte ihr Glück bei den U18 und überraschte auch in der Jugend-Damen-Kategorie mit dem Gewinn der Bronzemedaille. Am Sonntag bei den Schülern waren es vor allem die ganz Jungen, Ernesto und Jannick aus Liestal, die mit einer Gold- und Silbermedaille brillieren konnten, aber auch die Zwillingsschwestern Maria und Celina Carraça aus Lausen verteidigten ihren ersten beziehungsweise zweiten Rang im Ranking und werden gute Drittplatzierte. Den Abschluss der Medaillensammlung machte Sina Flubacher aus Birsfelden, welche ebenfalls eine Bronzemedaille in der starkbesetzen Gewichtsklasse +57 kg und somit den grossartigen Erfolg mit zehn Medaillen für den Judo Sport Liestal abschliessen durfte. Simon Krause aus Waldenburg verpasste nur ganz knapp das Podest und platziert sich in der Schüler-A-Kategorie bis 40 kg als guter Fünfter, die Platzierung gleich neben dem Podest. JUDO S PORT LIESTAL

Meisterschaftsspiel 4. Liga

FC Frenkendorf - FC Kaiseraugst 2:2 (1:1) Die Gäste aus Kaiseraugst waren die Glücklichen, in der Nachspielzeit gelang der Ausgleich. Zwei Tabellennachbarn, der FC Frenkendorf und der FC Kaiseraugst, die sich in der unteren Tabellenhälfte tummeln, die hatten auf dem Kittler in Frenkendorf am Samstag, 28. September, um 18 Uhr dieses Meisterschaft Spiel zu absolvieren. Also kann man sagen, dass dieses Spiel für beide Mannschaften zeigen wird, ob man weiterhin unten ist oder den Blick nach oben haben darf. Ganz sicher haben die Trainer von beiden Mannschaften die Spieler auf dieses Spiel so richtig heiss gemacht. Und der FC

Frenkendorf ist ja in diesem Spiel die Heim Mannschaft. Und so pfiff der Schiri das Spiel pünktlich um 18 Uhr an. Es hatte auch dieses Mal zahlreiche Zuschauer. Der FC Frenkendorf nahm sofort das Spiel in die Hand, schon in der 13. Minute gelang das 1:0. Doch ein gutes Zusammenspiel der Gäste brachte in der 18. Minute das 1:1. Man sah einen FC Frenkendorf auf dem Platz, der unbedingt siegen wollte. Doch der Kampf um jeden Ball und das geschossene Tor, der war auch bei den Gästen aus Kaiseraugst angesagt. Beide Mannschaften gingen mit dem Ergebnis von 1:1 in die Pause. Und man war jetzt gespannt, ob dem FC

Frenkendorf das nächste Tor gelingen wird. Es gelang in der 52. Minute. Ein hervorragender Schuss in die rechte Ecke vom Tor vom Goalie von Kaiseraugst. Somit 2:1 für den FC Frenkendorf. Jetzt war es ein ausgeglichenes Spiel, jeder Mannschaft hätte ein weiteres Tor gelingen können. Man war dann in der 90. Minute, also konnte man hoffen als Mannschaft vom FC Frenkendorf, einfach drei Punkte mehr auf dem Konto. Doch man hoffte zu früh. Den Gästen gelang in der Nachspielzeit noch das 2:2. Also für beide Mannschaften jetzt ein Punkt für die Tabelle. DIETER WUNDRAK-GUNST

Fränzi Brand mit je eine Silber- und Bronzemedaille, Luca Torsello mit Gold und MiFOTO: Z VG rella Monetti als 7.-Platzierte (v. l.).

Rätselspass mit der ObZ

Leser schreiben

Schneeberger in den Ständerat Als die SBB die Pläne zum Abbau der Fernverkehrshalte in Liestal bekannt gab, habe ich Nationalrätin Daniela Schneeberger um Unterstützung gebeten. Sie hat keinen Moment gezögert und sämtliche Baselbieter Bundesparlamentarierinnen und -parlamentarier an den Tisch geholt. Aus dem Treffen sind drei Fragen an den Bundesrat entstanden. Der Bundesrat versicherte in seiner Antwort, dass die Fernverkehrshalte in Liestal Bestand haben würden. Eine solche Powerfrau wünsche ich mir im Stöckli, die ohne grosses Aufheben anpackt, die richtigen Leute zusammenbringt und sich so für die Interessen des Baselbiets sowie seiner Kantonshauptstadt einsetzt. Ich wähle daher Daniela Schneeberger in den Ständerat. DANIEL SPINNLER, STADTPRÄSIDENT LIESTAL (FDP)

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ObZ

3. Oktober 2019

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Redaktion Marc Schaffner Tel. 061 927 29 01 Fax 061 927 29 30 E-Mail marc.schaffner@chmedia.ch

Region Liestal

Die «Buchinsel» kommt in neue Hände

Liestal Vor 23 Jahren haben Heidi Jauslin und André Bösiger eine Kinder- und Jugendbuchhandlung in Liestal eröffnet MARC S CHAFFNER

Die «Buchinsel» ist seit über zwei Jahrzehnten ein äusserst erfolgreiches und beliebtes Fachgeschäft in der Liestaler Altstadt. Das Besitzer- und Gründerpaar Heidi Jauslin und André Bösiger denkt aber schon eine Weile darüber nach, Ende 2020 in Pension zu gehen. Nun haben die beiden eine ideale Nachfolgelösung gefunden: Die Lüthy-Gruppe aus Solothurn übernimmt den Laden ab nächstem Jahr – inklusive Personal. Auch das breite Sortiment soll erhalten bleiben. «Wir sind wahnsinnig glücklich über diese Lösung», betont Heidi Jauslin. Schon vor einem Jahr hätten sie in der Branche die Fühler ausgestreckt, aber es sei schwierig gewesen, Interessenten zu finden. Eine weitere Idee sei gewesen, dass zwei Mitarbeiterinnen das Geschäft übernehmen würden. «Das wäre eine schöne Sache gewesen», meint Heidi Jauslin, aber die Bank habe die Finanzierung nicht gesprochen. Auf die offizielle Ausschreibung im Buchhandelsblatt meldeten sich dann jedoch gleich drei Kaufinteressierte. «Nachdem wir eine Zeitlang wirklich gedacht hatten, wir müssen schliessen, hatten wir den Luxus der Auswahl», schildert Heidi Jauslin. Der Entscheid fiel auf die Lüthy-Gruppe, die in der Deutschschweiz 15 Buchhandlungen an verschiedenen Standorten betreibt. Heidi Jauslin kennt die Solothurner Buchhandlung «schon ewig». Trotz ihrer Grösse sei sie ein familiärer Betrieb geblieben: Sie sei nicht einfach in andere Ortschaften expandiert, sondern habe Buchhandlungen aufgekauft, die vor einem Wechsel gestanden seien, und hätten sie im selben Stil weitergeführt. «Für die Kunden ist es nach wie vor dieselbe Buchhandlung, die sie gekannt haben», stellt Heidi Jauslin fest. Auch in Liestal werde das der Fall sein: «Ich bin überzeugt, dass unsere Diversität bleibt. Von der Breite her wird sich nichts ändern.» Sie rechne mit einem Ausbau bei der Erwachsenenliteratur, etwa bei den Bestsellern, sowie mit betriebswirtschaftlichen Verbesserungen. Der Papeterie-Teil der «Buchinsel» werde beibehalten. «In ihrem Sinn weiterentwickeln» «Wir finden, dass Heidi Jauslin etwas Gutes aufgebaut hat, und das wollen wir in ihrem Sinn weiterentwickeln», bestätigt Simone Lüthy von der Lüthy + Stocker AG. Ihrem Unternehmen sei wichtig, dass die Kompetenz vor Ort sei, sowohl was das Sortiment als auch was die Personalführung betreffe. Deshalb werde Heidi Jauslin den Übergangs-

Heidi Jauslin (r.) mit einem Teil ihres Teams. prozess begleiten. Laut Simone Lüthy soll die «Buchinsel» weiterhin im Kinder- und Jugendbereich stark bleiben. Sie sieht aber auch Potenzial in anderen Bereichen, etwa bei Sachbüchern. Baulich werde es bereits nächstes Jahr kleinere Anpassungen geben, um den Platz möglichst gut zu nutzen. Eine eigentliche «bauliche Auffrischung» sei aber erst ab dem Folgejahr vorgesehen. 23 Jahre – 3 Lokalitäten Heidi Jauslin ist ursprünglich Kindergärtnerin, deshalb lag es auf der Hand, dass sie 1996 die «Buchinsel» als spezialisierte Kinder- und Jugendbuchhandlung eröffnete. «Ich fand, dass ein Stedtli wie Liestal schon eine Kinderbuchhandlung haben darf», erinnert sie sich. Ausserdem sei damals die Pädagogische Hochschule (ehemals Lehrerseminar) in Liestal ansässig gewesen. Am Anfang sei es gar nicht so einfach gewesen, sich bei den Verlagen Gehör zu verschaffen. Einige Vertreter hätten die Nase gerümpft ob der Kindergärtnerin, die meinte, einen Buchladen eröffnen zu müssen. «Das änderte sich aber, als sie merkten, dass ich es ernst meinte», erzählt Heidi Jauslin. Nach etwa sechs Jahren erwies sich das erste Ladenlokal in der Kanonengasse als zu eng, um alle Kundenwünsche abzudecken. Die «Buchinsel» zü-

gelte deshalb an den Zeughausplatz, wo zwei Räume zur Verfügung standen. Aber auch in diesem Lokal stiess die «Buchinsel», wieder nach etwa sechs Jahren, an ihre Grenzen. «Wenn man mit der Dynamik der Kundschaft geht, und das ist das einzig Sinnvolle, dann reicht irgendwann der Platz nicht mehr in einem kleinen Laden.» Als Jauslin und Bösiger vernahmen, dass die alteingesessene Papeterie Landschäftler Liestal verlassen und sich auf den Standort Gelterkinden konzentrieren will, ergriffen sie die Chance und zogen in die Liegenschaft an der Rathausstrasse 8 ein. Gleichzeitig übernahmen sie das Papeteriegeschäft: für den «Landschäftler» ein Wunsch, für die «Buchinsel» ein Versuch. Im Nachhinein habe sich der Versuch als weise erwiesen, sagt Heidi Jauslin. Die Kundschaft verteile sich heute praktisch zu gleichen Teilen auf die Bereiche Buch und Papeterie. Buchhandlungen haben Zukunft Im Buchgeschäft lag der Schwerpunkt anfangs immer noch bei den Kinderund Jugendbüchern. Eine Konkurrenzsituation zwischen den anderen, zum Teil ebenfalls spezialisierten Buchhandlungen in Liestal gab es nicht. «Als dann die Horrornachricht kam, dass die Buchhandlung und Papeterie Lüdin geschlossen wird, waren wir geschockt»,

Geschäftsnotizen

Aktzeichnen: der männliche Körper

Grundlagen und Erweiterungen In diesem Kurs erlernen Sie die Zusammenhänge zwischen dem Erkennen von Körperbewegungen, der Haltung und

Studie mit Kohlenstift.

den Proportionen und deren Umsetzung auf Papier. Dies erfolgt in den ersten Schritten mit zeichnerischen Ver-

FOTO: Z VG

einfachungen der Körperformen. Danach erweitern wir unsere ersten Annäherungen der Aktdarstellungen in komplexeren Aktposen. Dabei werden Sie ermutigt, Ihre eigene zeichnerische Interpretation von Körperdarstellungen zu entdecken und auszuweiten. Der gezielte Einsatz diverser Zeichen- und Malwerkzeuge, wie Grafit, Kohle, Kreide und Tusche lässt das Experimentieren an der eigenen Zeichnung zu und führt zu eigenen zeichnerischen Vorlieben. Es steht uns ein professionelles, männliches Aktmodell zur Verfügung. Kursdauer: 28. Oktober bis 2. Dezember. Anmeldeschluss: 18. Oktober Siehe: www.mal-zeichen-schule.ch. Mal- und Zeichenschule Martine Rhyner, Schild-Areal, Eichenweg 3, 4410 Liestal. master@agir.ch, 061 903 00 88

FOTO: M. S CHAFFNER

berichtet Heidi Jauslin. Die «Buchinsel» beschloss, in die Bresche zu springen und ihr Sortiment zu erweitern, damit die Lüdin-Kundschaft weiterhin in Liestal einkaufen kann. Zusammen mit Lüdin-Mitarbeiterinnen wurden Erwachsenenbücher eingeführt und die Papeterieartikel für den Kinder- und Schulbedarf optimiert. Heute zählt die «Buchinsel» zehn Mitarbeiterinnen, die sich rund sechs Vollzeitstellen teilen. Darunter sind gelernte Buchhändlerinnen und Papeteristinnen sowie eine Bibliothekarin. Letztere hilft Schulbibliotheken beim Einkauf und bei der Erfassung ins Bibliothekssystem. Der tollste Moment sei, so Jauslin, wenn Schulkinder mit ihrer Lehrerin kämen, in den Büchern wühlten und dann eines für ihre Schulbibliothek fänden. Heidi Jauslin ist überzeugt, dass Buchhandlungen trotz dem wachsenden Onlinehandel eine Zukunft haben. Der eigene Onlineshop der «Buchinsel» werde zwar rege genutzt, aber in den meisten Fällen würden die Kundinnen und Kunden das Buch selber abholen: «Sie schätzen das Einkaufserlebnis und den Kontakt.» Bis zur Pension bleiben Heidi Jauslin noch ein Jahr und knapp drei Monate, in denen sie sich weiterhin engagiert um ihre Kundinnen und Kunden kümmern wird.

Vo dr Gschichtehäx Endlich Herbst. Es ist wieder kühler und angenehmer. Nicht mehr so heiss wie im Sommer. Jetzt kann ich entschleunigen. Es etwas ruhiger angehen. Einmal auch nichts tun, ohne schlechtes Gewissen. Die letzten Wochen waren intensiv, laut und schon etwas anstrengend. Nun habe ich Ferien und kann das «dolce far niente» praktizieren. Passend dazu die kürzeren Herbsttage, der Nebel oder der Regen. Auch ein schöner, lauer Herbstwind gefällt mir sehr gut. Eigentlich sollte es nun regnen, laut Wetterbericht. Aber dem ist bei uns im Baselbiet eben nicht so. Auch den Nebel suche ich vergebens. Dazu müsste ich wohl den Kanton wechseln. Haha. Dann eben «Indian Summer» mit schönen, farbigen Bäumen vor meinem Balkon. Die Blättlein fallen leise zu Boden. Die letzten Spinnenbabys lassen sich mit dem Wind in meine Richtung tragen und landen alle auf meinem Balkon. Die Käferchen krabbeln zu mir in die warme Wohnung und die letzten Schmetterlinge lassen sich durch die Lüfte tragen. Gehört einfach dazu – zum Herbst. Ich geniesse das in vollen Zügen. Langsam erhole ich mich, tue wirklich mal gar nichts und «pflömme» auf meiner Couch oder auf meinem Balkon bei Kaffee und Krimi. Etwas stricken könnte ich noch, da es ja nun nicht mehr zu heiss dazu ist. Mein Körper fängt an, sich zu erholen. Mein Geist auch, ich geniesse diese Stille ... Die Wäsche mache ich noch, dann aber wirklich nichts mehr. Aber doch, den Koffer muss ich noch aus dem Keller holen und packen. Ich gönne mir eine Woche London, da geht dann endlich wieder etwas «die Post ab», schliesslich hat es dort acht Millionen Menschen, die mich bespassen können. URS ULA MORAND

«artESB»

In der Eingliederungsstätte Baselland (ESB) zeigen Kunstschaffende mit und ohne Behinderung wieder gemeinsam ihre Werke. Die Ausstellung «artESB» dauert vom 11. bis 20. Oktober. Öffnungszeiten: Samstag und Sonntag von 11 bis 15 Uhr, Mittwoch und Donnerstag 15 bis 17 Uhr. Eintritt fünf Franken, für Gruppen ab fünf Personen aus Institutionen kostenlos. Vernissage : 11. Oktober, 18 Uhr. ESB, SchauenburgerstrasOBZ se 16, Liestal


Region Liestal

ObZ 3. Oktober 2019

Schaf ist nicht einfach Schaf

Stéphanie Bergers Aufbruch

BENILDIS BENTOLILA

Nun ist es endlich soweit. Stéphanie Berger hat ihr neues Program fertig geschrieben und die Premiere war ein voller Erfolg! Am 19. Oktober kommt Sie mit dem neuen Stück «Aufbruch» nach Liestal in den Pfarrsaal Bruder Klaus. Beginn der Vorstellung ist 20 Uhr. Ab 19 Uhr stehen Verpflegungsmöglichkeiten bereit. Falken Events freut sich riesig Stéphanie Berger auch mit ihrem vierten, brandneuen Programm in Liestal begrüssen zu dürfen.

Liestal Die traditionelle Schafschau auf dem Schillingsrain «Wir feiern heute ein kleines Jubiläum», schmunzelte Markus Dörig, Aktuar des Schafzuchtvereins Baselland und Umgebung (SZV-BLU). «Es ist die fünfte Herbstschau auf dem Schillingsrain Liestal seit der Gründung des neuen Vereins.» Über 250 Tiere wurden auf den Schauplatz aufgefahren; vertreten waren die Rassen Weisses Alpenschaf (WAS), Braunköpfiges Fleischschaf (BFS), Schwarzbraunes Bergschaf (SBS), Walliser Schwarznasenschaf (SN), Texel (TEX), Suffolk (SU), Ile de France Suisse (OIF). Ein herbstlich buntes Bild. Roland Baumgartner, der als langjähriger ehemaliger Experte die Schau besuchte, erinnerte sich an die Anfänge der Schauen in den 1970-Jahren: «Auf dem Schillingsrain wurden anfänglich nur WAS-Tiere gezeigt; die Schau für die BFS fand über Jahrzehnte im Talhaus in Bubendorf statt; später gesellten sich zu den WAS die SBS.» Der Schauplatz im Talhaus wurde aufgehoben, sodass schliesslich alle Schafrassen

Züchterinnen und Züchter zeigten 250 Schafe in sieben Rassen. an der Herbstschau auf dem Schillingsrain zusammengeführt wurden. Inzwischen stiessen Züchterinnen und Züchter von weiteren Rassen dazu, was sich heute in einem farbigen Bild präsentiert. Vor fünf Jahren wurden die ursprünglichen Schafzuchtgenossenschaften aufgelöst und im neuen «Schafzuchtverein

Die Stedtli-Singers.

Baselland und Umgebung» zusammengeführt. Denn ein regionaler Verein könne Schafzüchtern und Schafhalterinnen nachgewiesenermassen mehr bieten bei der Tier- und Wollvermarktung, den Zuchtdienstleistungen, der Weiterbildung und der Vertretung der gemeinsamen Interessen, hält der Präsident Ambros Zurfluh fest.

Rotstab Cabaret boten sie auf dem Wildenstein ein hochstehendes und gesanglich fantastisches Programm mit Ausschnitten aus ihrem vielseitigen Repertoire. Wahrlich ein Ohren- und Augenschmaus! In ihrem Programm werden stets wahre Gegebenheiten aus der Region, vor allem aber aus Liestal, in humoristischer Art und Weise zum Besten gegeben. Die mitgebrachten Requisiten wurden jeweils kurzerhand passend zur Darbietung aufgestellt. Das Publikum zeigte sich begeistert und bedankte sich bei den Stedtli-Singers mit einem nicht mehr enden wollenden herzlichen Applaus für ihren grandiosen Auftritt. Nächster Anlass: 22. Oktober, 20 Uhr, Schreiber vs. Schneider, Kolumnisten FOTOS: ZVG

VEREIN «FREUNDE VON SCHLOSS WILDENS TEIN»

Regionale Jugendband Liestal in Burgdorf

Die ganze Vielfalt der musikalischen Jugend – Blasmusiken, Tambouren aus der ganzen Schweiz wurde präsentiert. Es war eine Freude, die vielen musikbegeisterten Jugendlichen zu beobachten. Mit einem gemeinsamen Ziel vor Augen wird Woche für Woche geprobt, korrigiert, geübt und wieder geprobt. Dies alles nebst sonst den vielfältigen Aufgaben, die unsere Jugendlichen noch zu erfüllen haben. Den Auftritt der Regionalen Jugend-

band Liestal in Burgdorf mitzuverfolgen, war mit viel Spannung geladen. Klappt es, sind alle Teilnehmer/-innen bereit. Und sie waren es! Die Richter/ -innen mit ihren Notizblättern betraten den Raum. Es war mäuschenstill. Dann ging es Schlag auf Schlag. Die RJBL legte einen souveränen Auftritt hin. In der Kategorie Harmonie Unterstufe 2 HU2 erreichten sie einen Platz im Mittelfeld. Herzliche Gratulation. Dem Dirigenten, Michael Ferner, sei

Ausflug ins Fernsehstudio

Am regnerischen Donnerstag, 26. September, besammelten sich 23 Senior/ -innen auf dem Bus-Bahnhof in Liestal und voller Erwartungen stieg man in den schönen Reisecar ein. Der Tag versprach in puncto Wetter nicht sehr angenehm zu werden, aber was kümmerte das uns? Waren wir doch vorerst im Trockenen. Aus Zeitgründen wurde das Znüni im Car verteilt und der servierte Kaffee mit Butterweggli plus Schokolade und dem Vitamindrink schmeckten allen. Ohne den gewohnten Stau erreichten wir das Fernsehstudio und gespannt wartete man auf die versprochene Führung. Gilles Cantor führte nach der Begrüssung und dem Film durchs Gebäude. Durch lange Gänge mit Lichtstreifen am Boden hatten wir Einblick in die diversen Aufnahmestudios. Beim ersten Raum waren gerade die Techniker und Bildregisseure dabei die Sendung Sternstunde vorzubereiten. Im Schweiz-Aktuell-Studio wurde unser Mitglied plötzlich zur Moderatorin der Sendung und sie hat dies mit Bravour gemacht ohne einen «Stolperer». Hätte ihr Ehemann nicht bald eine Operation vor sich, hätte sie doch glatt den «angebotenen Arbeitsvertrag unterschrieben». So

Vieles hat Stéphanie Berger schon erlebt: den Rohrbruch in der Zahnarztpraxis, den Zusammenbruch beim Staubwischen, den Knochenbruch beim Einhornreiten, den Kontaktabbruch vom Postboten … Nun ist es Zeit für den letzten Bruch: den Aufbruch in eine neue Berger-Ära! Mit atemfrischem Elan und unbändiger Euphorie startet die erfolgreiche Schweizer Comedienne in einen neuen Lebensabschnitt. Eine Show der Superlative! Atemberaubende Tanzchoreographien, aufwendige Pyrotechnik, extravagante Kostüme – all das finden Sie mit Sicherheit woanders. Doch in ihrer neuen, vierten Comedy-Show «Aufbruch» erleben Sie die unvergleichliche Comedienne gnadenlos ehrlich, pur und echt! Brechen Sie auf und lassen Sie sich von Stéphanie Berger mitreissen, berühren, inspirieren: Lachen Sie Ihre Altlasten raus! Tickets im Restaurant Falken Liestal und www.ticketcorner.ch FALKEN EVENTS

Ticketverlosung

Humoristischer Abend

Am vergangenen Donnerstag war grosses Kabarett auf Schloss Wildenstein angesagt mit Marcel Dogor alias Anneliese Roggenmoser und den Stedtli-Singers. Der Vorstand des Vereins «Freunde von Schloss Wildenstein» durfte wiederum zahlreiche Gäste begrüssen. Den ersten Teil des Abendprogramms übernahm der Basler Kabarettist Marcel Dogor alias Anneliese Roggenmoser. Als neue, scharfzüngige Putzperle von Schloss Wildenstein hatte er/sie einiges zu erzählen und liess mit seinen/ihren humorvollen Einlagen das Publikum immer wieder in schallendes Gelächter ausbrechen. Der anschliessende langanhaltende Beifall war ihm mehr als gegönnt. Nach der Pause hatten die Stedtli-Singers ihren Auftritt. Bekannt durch das

FOTO: B. BENTOLILA

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ging es weiter und jedes besuchte Studio entpuppte sich als Miniaturstudio, gegenüber dem Bildformat, das wir aus dem Fernseher kennen. Alles wirkt viel kleiner als zu Hause am Bildschirm. Die vielen Fragen aus dem Publikum wurden kompetent und präzise vom gut vorbereiteten Guide beantwortet und erläutert. Im Nu verflog die Zeit und man spürte erst im Nachhinein, dass

Erika Weishaupt, vorne Mitte, moderiert aus dem Studio live. FOTO: ZVG

für sein Engagement herzlich gedankt. Mit Stolz können wir auf unsere Jugend blicken. Aber ohne den grossen freiwilligen Einsatz der Eltern und des Vorstandes, wäre dies alles nicht möglich. Auch ihnen gebührt ein herzliches Dankeschön. Freuen wir uns auf das Jubiläumskonzert von Samstag, 2. November, in der Mehrzweckhalle in Arisdorf. Die RJBL feiert ihr 70-jähriges Jubiläum und kleidet sich neu ein. VRENI WUNDERLIN, LIESTAL

wir ca. vier Kilometer zurückgelegt hatten. Gut, hatten wir jemanden, der uns durch die Gebäude führte, denn alleine kann man sich verlaufen! Nach einem Danke-Schöggeli der SRF wartete schon der Car vor der Haustüre, der uns anschliessend zum Mittagessen führte. Die Strafanstalt Regensdorf liessen wir links liegen und hungrig setzte man sich im Restaurant Bahnhof zu Tisch. Nach einem guten Drei-GangMenü bei guten Gesprächen befand man sich schon wieder auf der Heimfahrt. Das Wetter besserte sich zunehmend und so lag ein schöner Altstadt Besuch in Zofingen noch drin. Hier spürten wir, vorwiegend auf den mit Pflastersteinen besetzten Wegen, unsere alten Rücken und Knochen. Deshalb setzten wir uns noch in die einladende Gartenwirtschaft und liessen den Tag ausklingen. Trotz einer kleinen Reiseschar genossen wir unseren Ganztagesausflug und von jetzt an, sehen wir ein wenig anders «fern», wissen wir doch nun, was es alles braucht, dass eine Fernsehsendung in unsere gute Stube gelangt. Dank an alle, die beigetragen haben, diesen Tag zu einem Erlebnis werden zu lassen. EVI EPPLER, SENIOREN REGIO LIESTAL

Stéphanie Berger ist am 19. Oktober in Liestal zu erleben. FOTO: ZVG

Die ObZ verlost 5 x 2 Tickets für den Comedy-Abend mit Stéphanie Berger am Samstag, 19. Oktober, 20 Uhr, im Pfarrsaal Bruder Klaus in Liestal. Senden Sie bis 10. Oktober ein E-Mail an redaktion.obz@ chmedia.ch oder eine Postkarte an Oberbaselbieter Zeitung, Rheinstrasse 3, Postfach 436, 4410 Liestal. Adresse und Telefonnummer nicht vergessen! Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

Geschäftsnotizen

Studienteilnahme bringt Ihre Gesundheit in Schwung Liestal Akupunktur Farbtherapie Praxis

pr. Unser Leben, unsere Biologie, Nervenschaltkreise, Neurochemie, Hormone und sogar unsere Genexpression bleiben massgeblich gleich, wenn wir tagtäglich dieselben Gedanken denken. Wiederholende Gedanken führen zu denselben Entscheidungen und zu den gleichen Verhaltensmustern. Dadurch wiederholen Sie Ihre Erfahrungen und erleben dieselben Emotionen, was wiederum zu denselben Gedanken führt; ein klassische Negativspirale. Das muss nicht sein! Wie wir denken und wie wir fühlen, definiert unser Seinszustand. Weil unser Körper aufgrund von Schuld, Scham, Wut, Frust, ein mangelndes Selbstwertgefühl, Zweifel und Unsicherheit emotional in der Vergangenheit hängt und die immer wiederkehrenden Gedanken stetig hormonelle Botenstoffe in den Körper ausschütten, benötigt Ihr Körper Hilfe um diesen Kreislauf zu durchbrechen. «Denken – Machen – Sein» ist das Motto meiner Therapiearbeit. Ich unterstütze Ihren Körper, ihn aus der VerganAnzeige

genheit herauszuholen. Die Farbakupunktur dringt tief in die Schichten des Körpers ein und bringt alle Schichten in Fluss. Farben wirken! Jede Farbe hat seine individuelle Energiefrequenz wie jedes Organ in unserem Körper. Deshalb ist die Akupunktur mit gezielt eingesetztem farbigen Lichtstrahl so effektiv und kraftvoll und besonders gesundheitsfördernd. Physische Beschwerden und psychische Symptome können dank dem verbesserten und gestärkten Energiekreislaufes im Körper aufgelöst werden. Ihre negativen Gedanken gehen wir während den Sitzungen auf den Grund und lösen die dahinterliegenden Emotionen auf. Sie und Ihr Körper können sich wieder ausgeglichen, gesund und in Harmonie mit Ihrem Leben fühlen. Mit Ihrer Studienteilnahme haben Sie die Wahl kostengünstiger Ihre Gesundheit zu fördern und Ihr Leben zu verändern. Hilda Molnar, 079 942 18 22, Akupunktur Farbtherapie Praxis, 4410 Liestal, www.akupunkturfarbtherapiepraxis.ch


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3. Oktober 2019 Redaktion Brigitte Reinhard Tel. 061 927 29 02 Fax 061 927 29 30 E-Mail brigitte.reinhard@chmedia.ch

Region Gelterkinden Die Turner trotzten jedem Wetter

93 Menschen spendeten Blut Diese beachtliche Anzahl Blutspenderinnen und Blutspender aus Gelterkinden und Umgebung rettet damit Mitmenschen nach Unfällen und Operationen das Leben. Dafür danken wir Ihnen und dem freiwilligen Helferteam des Samaritervereins Gelterkinden herzlich. Die Spitäler der Region sind täglich auf Blutspenden angewiesen. Verpassen Sie nicht die nächste Spendemöglichkeit am 4. Februar 2020 in Gelterkinden. Weitere Informationen finden Sie unter www.blutspende-basel.ch. STIFTUNG BLUTSPEND EZENTRUM

Ormalingen Zwei Tage lang wanderte die Männerriege rund um das wetterwendische Spiez Die Reise der Männerriege Ormalingen führte diesmal ins Blaue – oder eher ins Blau-Graue. Der Reiseleiter Dieter hielt dicht: Niemand wusste, was die Turner in diesen zwei Tagen erwartete. Welcher Zug wird genommen?In welche Richtung? In Olten löste sich das Rätsel zumindest betreffend der Richtung: Bern oder Berner Oberland. Aber der Zug spielte ihnen einen Streich: Anstelle direkt nach Bern fuhr er gemütlich der alten Strecke entlang zwischen ehrwürdigen Bauernhöfen und grasenden Kuhherden dem Emmental entgegen. Mit über 40 Minuten Verspätung (technisches Problem am Zug) trafen die Teilnehmer in Bern ein, wo sie dann den nächsten Zug an ihr erstes Ziel Spiez bestiegen. Hier lüftete sich das Geheimnis: Beim Bahnhof empfingen sie zwei nette Damen der «Berner Wanderwege» und klärten sie auf. Die Turner fassten Routenplan und Ticket für eine kulinarische Wanderung. 7,5 Kilometer Wandern mit vier Zwischenhalten für Apéro, Vorspeise, Hauptgang und Dessert mit Kaffee und Klarem sowie verschiedenen Spiezer Weinen war das ideale Programm für die 16 wanderhungrigen und auch sonst hungrigen und durstigen Männer aus dem Baselbiet. Das Wetter klarte auf, selten drückte die Sonne durch – ideale Wander- und Genuss-Bedingungen. Auch wenn der Rundgang einige Höhenmeter enthielt, um Spiez herum ist es ziemlich stotzig, schafften sie es alle problemlos und stiegen – immer noch mit einer Stunde Verspätung – in den Zug ins Simmental. Erst beim Umsteigen in Zweisimmen wurde das zweite Ziel erkannt: Lenk dänk. Nach dem Zimmerbezug im komfortablen Hotel (einigen reichte es sogar für einen Schwumm im Hallenbad) gings weiter mit dem Allradtaxi hinauf zum Bühlberg, wo sie eine prächtige Rundsicht vom Wildstrubel (in den Wolken) bis hinüber zum Mittaghore und hinab zum Rinderberg erwartete. Im warmen Alprestaurant liess man sich kulinarisch verwöhnen. Dazwischen genossen die Männer ein von der unsichtbaren Sonne beleuchtetes Wol-

SRK BEIDER BASEL

«Werther – Reden rettet Leben»

Kulinarische Wanderung in Spiez. kenschauspiel am Abendhimmel. Der angekündigte Regen kam dann in der Nacht auf den Sonntag. Nach einem reichhaltigen Morgenessen ging es zuerst mit der Gondelbahn hoch zum Leiterli. Auf fast 2000 Meter begrüsste sie der erste Schnee. Beim verkürzten Abstieg durften sie wettermässig alles geniessen, was es gibt: Nebel, Regen und auch die Sonne kam zum Vorschein, als die Wanderer zur Mittagspause auf der Wallegg ankamen. Sie wanderten weiter talwärts durch die Wallbachschlucht zum Ausgangspunkt, wo man fröhlich die Heimfahrt antrat. Dieter hat diese Reise bis zum Schluss gut geplant und kompetent geleitet. Wohin der Weg die Männerriege 2020 führt, wurde noch geheim gehalten, doch es gibt bereits Vorschläge. HANS WERLEN UND WALTER LÜDI

FOTOS: ZVG

Die Qual der Wahl

Für die National- und Ständeratswahlen am 20. Oktober 2019 haben sich sehr viele Kandidatinnen und Kandidaten gemeldet. Es ist also nicht ganz leicht, eine Auswahl zu treffen. Für den Ständerat gefällt mir die bürgerliche Alternative in der Person von Daniela Schneeberger, welche professionell, volksnah und parlamentserfahren ist. Für den Nationalrat gefallen mir auf der FDP-Liste Nr. 1 ganz besonders Saskia Schenker und Balz Stückelberger, die beide das politische, berufliche und charakterliche Rüstzeug mitbringen, um in der grossen Kammer das Baselbiet gut zu vertreten.

Kontakt mit dem ersten Schnee.

PAUL AENIS HÄNSLIN, GELTERKINDEN

WEP Waldentwicklungsplanung im Forstrevier Ergolzquelle wird revidiert Stichproben gesetzt und zwei bis drei Bäume am Stammfuss blau markiert, damit dieser Punkt in 15 Jahren wiederaufgefunden werden kann. Auf einer Fläche von drei Aren um diesen Punkt werden die Bäume mittels verschiedener Kriterien erfasst. Das erlaubt dem Amt für Wald beider Basel Aussagen über die Baumartenzusammensetzung, die Stammzahlverteilung, das Holzvolumen sowie weiteren Kenngrössen zu machen. Diese Ergebnisse sind für die Planung und Kontrolle der Nachhaltigkeit der der Waldbewirtschaftung unerlässlich. Die Aufnahmen sind bis im Oktober 2019 abgeschlossen.

Der Workshop «Interessenerfassung Revision WEP Ergolzquelle» war gut besucht. Wie kann ich meine Anliegen einbringen? Mit der Information der Gemeindebehörden ist im Juni 2019 der offizielle Startschuss gefallen. An einem Workshop im September 2019 wurden die Anliegen von lokalen Organisationen und Interessengruppen erfasst. Alle Teilnehmenden konnten ihre Anregungen, Ideen und allfällige Probleme einbringen, die den Wald betreffen. Diese Anliegen werden eingearbeitet und aufeinander abgestimmt. Der WEP 2002 kann unter www.wald-basel.ch eingesehen werden. Falls auch Sie Anliegen und Anregun-

Das Künstlerkollektiv Flex Colectivo aus Basel bringt «Werther» nach Johann Wolfgang von Goethe als multimediales Theaterstück für hörende, gehörlose und hörbeeinträchtigte Menschen auf die Bühne. In Zusammenarbeit mit dem Schweizerischen Gehörlosenbund SGBFSS wird mittels Gebärdensprache und Übertitelung der barrierefreie Zutritt zum Theater ermöglicht. Die Theaterproduktion «Werther – Reden rettet Leben» ist Teil der nationalen Kampagne «Wie geht’s Dir» zur Suizidprävention der Stiftung Pro Mente Sana Schweiz in Zusammenarbeit mit den Deutschschweizer Trägerkantonen im Auftrag der Gesundheitsförderung Schweiz. 19. Oktober, Marabu, Gelterkinden OBZ

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Leitlinie für das Wirken im Wald

Sei es als Lebensraum, Erholungsgebiet, Wirtschaftsraum oder als Schutz vor Naturgefahren – das Ökosystem «Wald» muss die Ansprüche der heutigen wie auch der zukünftigen Generationen erfüllen. Dazu werden durch das Amt für Wald beider Basel unter Einbezug der Gemeinden, Waldeigentümer und interessierter Kreise Waldentwicklungspläne erstellt. Aktuell wird der Waldentwicklungsplan aus dem Jahr 2002 für das Revier Ergolzquelle revidiert. Der Waldentwicklungsplan (WEP) Ergolzquelle umfasst den Perimeter der Gemeinden Anwil, Hemmiken, Oltingen, Ormalingen, Rothenfluh und Wenslingen mit insgesamt 1400 Hektaren Wald. Er betrifft alle Waldflächen, unabhängig vom Eigentum. Das WEPGebiet weist eine Bewaldung von 37 Prozent auf (Kanton BL 40 Prozent). Die Waldflächen dienen nicht ausschliesslich der Holzproduktion, sondern zu einem grossen Teil bereits der Erholung, dem Naturschutz und dem Schutz von Siedlungen und Infrastruktur vor Naturgefahren. Um diese Anliegen alle unter einen Hut zu bringen, ist es wichtig, dass sämtliche Interessen gleichwertig eingebracht, gewichtet und schliesslich priorisiert werden können. Grundlage für die Revision ist der rechtskräftige Waldentwicklungsplan, welcher im Jahr 2002 durch den Regierungsrat in Kraft gesetzt worden ist und nun bei Bedarf nachgeführt wird.

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gen zum Wald in Ihrer Gemeinde im Perimeter des Waldentwicklungsplanes haben, gibt Ihnen das Amt für Wald beider Basel, Kreisforstingenieur Ernst Spahr, gerne Auskunft (Telefon 061 552 56 52, E-Mail ernst.spahr@ bl.ch), wie Sie sich an der Waldentwicklungsplanung beteiligen können. Kontrollstichproben in den Wäldern des WEP Im Rahmen der Waldentwicklungsplanung werden in den Waldungen der involvierten Gemeinden Kontrollstichproben aufgenommen. Zu diesem Zweck werden im Wald alle 100 mal 200 Meter

Wie geht es weiter? Die vorhandenen vielfältigen Grundlagen, wie Inventare und raumplanerische Vorgaben, werden analysiert und zusammen mit den erfassten Anliegen der interessierten Kreise und unter Berücksichtigung der vorhandenen Rechtsgrundlagen zu einem ersten Entwurf des revidierten WEP verarbeitet. Dieser wird voraussichtlich im zweiten Quartal 2020 veröffentlicht. Die Allgemeinheit kann den Entwurf einsehen und Stellung dazu nehmen. Das Ergebnis des Planungsprozesses wird vom Regierungsrat für die kommenden 15 Jahre genehmigt. Der Waldentwicklungsplan dient während dieser Zeit als Leitlinie für das Wirken im Wald und soll die Entwicklung des Waldes nachhaltig lenken. AMT FÜR WALD BEIDER BASEL/FOTO: Z VG

Hervorragender Leistungsausweis Die politische Arbeit wird immer anspruchsvoller und es ist mir unverständlich, dass in den letzten Tagen der Wahlkampf mit immer negativeren Aktionen gegenüber den Mitbewerbern Schlagzeilen macht. Provokationen bringen nichts und sind sicher keine Basis für eine zukünftige Zusammenarbeit bei der Lösung der schwierigen Probleme auf allen Ebenen. In den letzten Jahren ist mir vor allem die Landrätin und seit Kurzem auch FDP-Parteipräsidentin Saskia Schenker aufgefallen. Das vielseitige und kompetente Engagement fällt positiv auf. Insbesondere auch die sehr wichtige Fähigkeit, mit einer klaren Linie über die Parteigrenzen hinweg auf konstruktive Art nach tragfähigen Lösungen zu suchen. Mit diesem Leistungsausweis kann es sich nur um ein politisches Naturtalent handeln, was auch von den Mitbewerbern respektvoll anerkannt wird. Sie wird auch im Nationalrat die Anliegen des Baselbiets mit ihrer charmanten Hartnäckigkeit und konstruktiven Art sehr wirkungsvoll einbringen. Daher Saskia Schenker zwei Mal auf die Liste 1 FDP und ich bin überzeugt, dass sie auch im Nationalrat am Anfang einer erfolgreichen PolitikLaufbahn stehen wird. HANSRUEDI BIERI, E. LAND RAT/E. GEMEIND EPRÄSIDENT, ITINGEN


Kirchen

ObZ 3. Oktober 2019

Reformierte Kirchgemeinde Gelterkinden-Rickenbach-Tecknau

14.00 Jass- und Spielnachmittag im Pfarreisaal

Donnerstag, 3. Oktober 14.00 Altersnachmittag im Kirchgemeindezentrum. Herr Schaffner aus Anwil zeigt Dias und erzählt von seiner Reise nach Äthiopien 18.30 Eucharistiefeier auf dem Sonnenhof

Rosenkranz in Gelterkinden ist am Mittwoch und Donnerstag, jeweils um 8.30

Sonntag, 6. Oktober 10.10 Kinderhüte im Unterrichtshüsli 10.15 Gottesdienst in der Kirche. Pfr. Reiner Jansen. Kollekte: CEVI Konfestival. Orgel: Christian Lutz. Fahrdienst: Silvia Bürgin, 061 981 58 87 Dienstag, 8. Oktober 11.00 Gottesdienst im Altersheim Samstag, 12. Oktober 14.00 Hochzeit von Michelle Gubser und Thomas Bieder. Pfr. Eric Hub Sonntag, 13. Oktober 10.10 Kinderhüte im Unterrichtshüsli 10.15 Gottesdienst in der Kirche. Pfr. Eric Hub. Kollekte: Verein Neustart. Orgel: Alexandra Weidlich. Fahrdienst: Regin Polsini, 061 983 92 14

Ökumenische Gottesdienste Altersheim Gelterkinden: − Dienstag, 11.00 Altersheim Ormalingen: − Donnerstag, 10.00 Katholische Kirche Sissach Samstag, 5. Oktober 18.00 Eucharistiefeier in der katholischen Kirche in Gelterkinden Sonntag, 6. Oktober 18.00 Santa Messa Freitag, 11. Oktober 10.15 Ökumenische Andacht, APH Mülimatt, Sissach Montag bis Freitag 8.00 Rosenkranzgebet

Sonntag 6. Oktober 9.30 Gottesdienst mit Pfarrerin Gabriella Schneider. Anschliessend Kirchenkaffee. Jak. 2, 1–13: «Vorurteile». Musikalische Gestaltung: Duo «i papagalli» Vertretung in den Herbstferien Vom 30. September bis 13. Oktober weilt Pfarrer Christian Bühler in den Ferien. Er wird vom 30.09. bis 4.10 durch Pfarrerin Daniela Pfeil vertreten, 077 419 61 69. Er wird vom 8.10. bis 11.10 durch das Pfarramt Kilchberg vertreten, 061 981 21 20 Sonntag, 13. Oktober 9.30 Gottesdienst mit Pfarrer Andreas Marti.

Sonntag, 6. Oktober 10.15 Gottesdienst (Philippe Schaerer)

Zentrum Ergolz, Ormalingen

Dienstag, 15. Oktober 11.00 Gottesdienst im Altersheim, Pfr. Samuel Maurer

Dienstag, 8. Oktober 14.30 60 Plus

Donnerstag, 10. Oktober 10.00 Gottesdienst, Pfarrer Detlef Noffke

Mittwoch, 16. Oktober 8.30 Mittwuch Zmorge im Kirchgemeindezentrum 9.00 Kiddis Träff im Pfarrhaus Allmend 19.10 Taizé Feier – Stille-Lieder-Gebet

Freie Missionsgemeinde Gelterkinden

Freitag, 18. Oktober 19.00 Orgel Konzertreihe MOSAIK 20.00 Living Room im Unterrichtshüsli Samstag, 19. Oktober 14.00 Jungschi. Am Legotag in Liestal Ferien: vom 30.9.-7.10 Pfr. Eric Hub, vom 6.10.- 13.10 Pfr. Samuel Maurer Abwesenheit: 30.9.-5.10 Pfarrer Samuel Maurer im Konflager in Vaumarcus Amtswochen: 30.9.-6.10 Pfarrerin Birgit Schmidhalter, 061 931 11 20, b.schmidhalter@sunrise,ch, 7.10.-27.10 Pfr. Eric Hub Jeden Donnerstag um 18.30 Eucharistiefeier auf dem Sonnenhof Katholische Kirche Gelterkinden und Umgebung Samstag, 5. Oktober 18.00 Eucharistiefeier mit Pastoralraumpfarrer Peter Bernd Donnerstag, 10. Oktober

www.fmg-gelterkinden.ch Reformierte Kirchgemeinde Buus-Maisprach Sonntag, 6. Oktober 10.00 Gemeinsamer Gottesdienst in Ormalingen, Pfarrer Detlef Noffke. Fahrdienstanmeldung bei Ines Imhof: 061 841 22 87 Reformierte Kirchgemeinde Kilchberg-Rünenberg-Zeglingen Sonntag, 6. Oktober Kein Gottesdienst. Herzliche Einladung, den Gottesdienst in Oltingen zu besuchen. Abwesenheit Bis und mit 7. Oktober haben wir Ferien. Amtswochenvertretung 30. September bis 4. Oktober Pfrn. Daniela Pfeil, Basel, 077 419 61 69 Oltingen–Wenslingen–Anwil

Gelterkinden Familiengottesdienst

Am 27. Oktober, um 17 Uhr findet in der reformierten Kirche Gelterkinden ein Familiengottesdienst statt. Gestaltet wird der Gottesdienst vom Liedermacher Christof Fankhauser und Kindern aus dem Singworkshop. Wer? Wann? Wo? Da ist ein Detektiv gefragt! Es lohnt sich, denn schon Jesus sagte: «Diejenigen, die

suchen, werden finden.» Aber was? Im Gottesdienst werden die Besucher das herausfinden! Neben spannenden Geschichten und fätzig-flockigen Liedern, die zum Mitsingen einladen, wird es nach dem Gottesdienst einen Apéro riche im Chor der Kirche geben. Alle sind herzlich eingeladen! DANIELA KUNZ

Reformierte Kirchgemeinde Ormalingen–Hemmiken

Evangelisch-methodistische Kirche Gelterkinden

Sonntag, 6. Oktober 10.00 Gottesdienst mit FMG Lausen zusammen, in FMG Lausen, Spielstrasse für Kinder

Uf heisser Spurein Detektivabenteuer

Sonntagsschule für 4 bis 12 Jährige Beginn nach den Herbstferien. Sonntag, 20. und 27. Oktober, 9.30 Unterrichtszimmer Pfarrhaus

Sonntag, 6. Oktober 10.00 Gemeinsamer Gottesdienst mit der Kirchgemeinde Buus-Maisprach in der Kirche Ormalingen, Pfarrer Detlef Noffke

Montag, 14. Oktober 19.45 Kirchenchor. Probe im Kirchgemeindezentrum

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www.ref-ormalingen-hemmiken.ch Reformierte Kirchgemeinde Rümlingen Sonntag, 6. Oktober 9.45 (Einläuten 9.30) Gemeinsamer Gottesdienst mit Läufelfingen in Rümlingen. Pfarrerin Trude Bernoulli. Orgel Bernd Vogel. Kollekte für die Stiftung Arbeitslosenrappen. Im Anschluss an den Gottesdienst sind alle zum Kirchenkaffe im Raum der Kirchgemeinde eingeladen. Konfirmandenlager, Wassen 6. bis 12. Oktober 2019 Abwesenheiten von Pfarrer Markus Enz Montag, 6. Oktober bis Freitag, 12. Oktober – Konfirmandenlager – Pfarramt-Stellvertretung: Pfarrerin Barbara Jansen Sonntag, 13. Oktober 9.45 Gemeinsamer Gottesdienst mit Läufelfingen in Läufelfingen. KEIN Gottesdienst in Rümlingen

Uf heisser Spur im Familiengottesdienst in der Kirche in Gelterkinden.

FOTO: Z VG

Und dann kam der Regen Buus Ein stimmiges Erntedankfest auf dem Asphof

DANIEL HANSELMANN

Nicht falsch verstehen! – Der Regen kam und wir waren wirklich sehr froh darum. Dankbar auch, dass der Regen erst abends nach unserem grossen Erntedank-Fest eintraf. Denn die Kulisse war prächtig, eine wunderbare Rundumsicht ins herrliche Grün, ein Männerchor Buus in Höchstform, Stärnschnuppe-Kinder und drei Taufen mit insgesamt um die 200 Mitfeiernden. Es war überwältigend, was am 22. September 2019 anlässlich des ErntedankGottesdienstes in Buus geboten wurde. Sämtliche Anwesenden kamen so in den Genuss eines überaus stimmigen, reichbefrachteten Gottesdienstes.

Familie Kaufmann mit zahlreichen Helfern und Helferinnen war für eine absolut perfekte Infrastruktur besorgt, von der Ausschilderung über die Strohburg bis zur Festwirtschaft. Der Gottesdienst begann um 11 Uhr, und man munkelt, dass einige noch abends um 18 Uhr die warmen Sonnenstrahlen auf dem Hof genossen, bei guter Stimmung und schönen Liedern. Und dass dann abends, nach vollbrachter Arbeit, tatsächlich noch der Regen über unsere Dörfer kam, das war dann noch das willkommene Pünktchen auf dem «i». Denn Säen, Ernten, etc. das geht einfach nicht ohne Wasser. Wir schauen zurück auf einen wunderbaren Erntedank-Sonntag, herzlichen Dank.

Reformierte Kirchgemeinde Wintersingen-Nusshof An gottesdienstfreien Sonntagen sind Sie herzlich eingeladen, den Gottesdienst in Sissach zu besuchen.

Region Gelterkinden

Kantonsstrasse zwischen Rothenfluh und Wittnau wird gesperrt An der Kantonsstrasse von Rothenfluh nach Wittnau AG stehen dürre Bäume, die zur Gefahr für Verkehrsteilnehmende werden können und Sanierungsmassnahmen nötig machen. Für diesen Holzschlag muss die Wittnauerstrasse in Rothenfluh bis zur Kantonsgrenze für jeglichen Verkehr gesperrt werden. Die Sperrung dauert vom Montag, 14.

bis Freitag, 25. Oktober 2019. Im Waldbestand entlang der Kantonsstrasse von Rothenfluh nach Wittnau AG sind ab Waldeingang ausgangs Rothenfluh bis zur Kantonsgrenze Trockenschäden zu verzeichnen. Die dürren und abgehenden Bäume müssen aus Sicherheitsgründen entfernt werden. Die Arbeiten werden durch den Forstbetrieb Rothen-

fluh im gleichen Zeitraum ausgeführt wie die Wittnauerstrasse im Gemeindegebiet Wittnau AG wegen Bauarbeiten ebenfalls gesperrt ist. Die Sperrung dauert von Montag, 14. Oktober 2019, bis Freitag, 25. Oktober 2019. Eine Umleitung wird signalisiert. Sämtliche Verkehrsteilnehmer werden um VerständVGD nis gebeten.

Der Sissacher Gemeinderat tritt unisono wieder zur Wahl an Der Gemeinderat von Sissach hat unisono seine Bereitschaft erklärt, zur Neuwahl vom 9. Februar 2020 wieder anzutreten. Am 9. Februar des kommenden Jahres finden auf kommunaler Ebene die Neuwahlen von Gemeinderat und Gemeindekommission statt – ebenso wie für den Bürgerrat und Schreiber/in. Nach §5 Gemeindeordnung ist die stille Wahl möglich bei Ersatzwahlen und der Bestätigungswahl von Behörden wie Gemeinderat und Gemeindekommission. Sämtliche amtierende Ge-

meinderäte haben ihre Bereitschaft erklärt, erneut für die Amtsperiode ab 1. Juli 2020 bis 30. Juni 2024 zu kandidieren. Da eine stille Wahl grundsätzlich möglich ist, sind entsprechende Wahlvorschläge von Kandidierenden mit mindestens 15 gültigen Unterschriften von Sissacher Wählerinnen und Wähler bis spätestens am Montag, 23. Dezember 2019, 17 Uhr, auf der Gemeindeverwaltung abzugeben. Liegen per 23. Dezember 2019 gleich

viele Kandidaturen vor wie Sitze zu vergeben sind – im Falle des Gemeinderates deren sieben – widerruft die Erwahrungsinstanz die Geschäftsprüfungskommission die Wahl und erklärt die Kandidaten/-in für gewählt. Sind mehr Kandidaturen als zu vergebende Sitze eingegangen, wird die ordentliche Urnenwahl durchgeführt. Zusammen mit den Wahlunterlagen werden alsdann die Namen der sich zur Wahl stellenden Personen bekanntgegeben. GEMEIND ERAT SISSACH

Die Anwesenden kamen in den Genuss eines stimmigen Gottesdienstes. Anzeige

FOTO ZVG


Gelterkinder Einwohnergemeinde Gelterkinden

AltmetallSammlung

Nachrichten

ObZ 3. Oktober 2019

Region Gelterkinden

Öffnungszeiten Markttag, 9. Oktober 2019

Apéro mit der FDP

inkl. Haushalt- und Elektronikschrott

Gemeindeverwaltung

Samstag, 19. Oktober 2019, 10.00 bis 12.00 Uhr auf dem Areal der Firma Graf Söhne AG, Allmendstrasse 13, Gelterkinden

Bei einem Todesfall oder in dringenden Angelegenheiten können Sie sich unter der Nummer 061 985 22 22 mit dem Pikettdienst verbinden lassen.

Altmetall, Haushalt- und Elektronikschrott von Privatpersonen mit Wohnsitz in Gelterkinden werden kostenlos entgegengenommen. Die Sammlung wird von Markus Graf aus Gelterkinden betreut.

Die Gemeindeverwaltung an der Marktgasse 8 bleibt am Mittwochnachmittag, 9. Oktober 2019 (Marktnachmittag), geschlossen.

Werkhof

Die Entsorgungsstellen auf dem Werkhof sind am Mittwoch wie üblich geöffnet.

Bitte befreien Sie die Metallabfälle vor der Abgabe von Fremdmaterialien wie Holz, Plastik usw. und führen Sie diese den entsprechenden Entsorgungsketten zu. Für die Abgabe von Grossmengen und Metallabfällen des Gewerbes nehmen Sie ausserhalb der Sammeltage direkt mit Markus Graf, Tel. 079 659 25 15, Kontakt auf. In diesen Fällen wird eine Gebühr erhoben. Es werden auch elektrische Haushaltgeräte und Unterhaltungselektronikgeräte entgegengenommen. Die Firma ist Mitglied der SWICO Recycling. Die Entgegennahme von Elektronikschrott wird auch am Montag, Mittwoch und Freitag angeboten. Anfragen an Markus Graf, Telefon: 079 659 25 15.

Wir sind auch während der Herbstferien vom 30. 9. bis 13. 10. 2019 jeweils am Mittwoch von 15 bis 19 Uhr für Sie da. Wir freuen uns auf ihren Besuch! Weitere Infos auf: www.bibliothek-gelterkinden.ch ******************************************** VORANZEIGE: Die «Märli- und Gschichte»Nachmittage beginnen am Mittwoch, 6. November 2019. Jeden Mittwochnachmittag von 14.00 bis 14.45 Uhr bis zu den Sportferien 2020 kommen Kinder ab 4 Jahren in den Genuss von spannenden und lustigen Geschichten. Das Bibliotheksteam freut sich auf viele kleine und grosse Zuhörer und Zuhörerinnen.

Geschäftsnotizen

Neu auch für Bartträger Coiffure Remo Ramona Neues Outfit pr. Am letzten Samstag haben wir die Türen geöffnet, um den zahlreichen Besuchern einen Blick hinter die Kulissen zu ermöglichen. Der Andrang war gross, das Interesse vielseitig und für das leibliche Wohl war auch gesorgt. Nach der Schliessung des Nähateliers Kreativ haben sich für Coiffure Remo Ramona neue Möglichkeiten eröffnet. Die Inhaberin Erika Saladin hat dazu

die Geschäftsleitung ihrem Bruder Benno Gfeller übertragen, um die Dienstleistungen weiter zu entwickeln und mit neuen Angeboten zu erweitern. Die freigewordenen Räumlichkeiten wurden renoviert und werden neu für den Betrieb eines Barber-Shops genutzt. Der bestehende Coiffure-Teil wurde teilweise umgebaut und unter anderem mit einem Wasch-Sofa ausgestattet.

3. Liga: Gelterkinden 1 musste sich gegen Basel 3 unglücklich mit 1:9 geschlagen geben. Freivogel und Daniel Hasler gewannen das Doppel, ansonsten war es ein Abend zum Vergessen für die Oberbaselbieter. Simon Senn (Knöchel) und Daniel Hasler (Rücken) mussten angeschlagen antreten. Alle drei Gelterkinder unterlagen je einmal im Entscheidungssatz und verpassten so den angestrebten Punktgewinn. So steht das Team mit einem Punkt auf

Zeit für gute Gespräche mit den Passantinnen und Passanten. Die Begegnungszone wurde ihrem Namen gerecht und der Herbstabend lud zum langen Bleiben ein. Schön, so viele Interessierte zu treffen, Freundschaften zu pflegen und sich gegenseitig für den Wahlkampf zu motivieren. Die FDP Sissach u.U. dankt Andreas Meier und seinem Team von Haushalt Muff und Vitrum herzlich für die Gastfreundschaft. Daniela Schneeberger wünschen wir viel Erfolg bei den Ständeratswahlen und ihr und allen anderen Nationalratskandidatinnen und -kandidaten der Liste 1 auch viel Erfolg und einen guten Schlussspurt im Wahlkampf. SUZANNE IMHOLZ, VIZEPRÄSIDENTIN FDP SISSACH UND UMGEBUNG

Ab sofort sind wir in neuem Outfit und mit einem top motivierten, erweiterten Team für Sie da, um Sie in unserem einladenden Ambiente zu verwöhnen. FOTO: Z VG

Aufgaben auf die Neu- und Wiedergewählten – unsere Zukunft liegt gewissermassen in ihren Händen. Für die Zukunft braucht es tragfähige und innovative Lösungen – die Grünen tragen zu solchen Lösungen bei. Florence Brenzikofer findet nicht nur nachhaltige und pragmatische Lösungen, sie ist auch

kompromissbereit und sachorientiert. Sie setzt sich für eine ökologisch, gesellschaftlich und ökonomisch funktionierende Schweiz von Morgen ein. Ich wähle sie – sie ist eine gute Wahl. Versprochen. Sabina Erny Körner, Gelterkinden SABINA ERNY KÖRNER, GELTERKIND EN

Für Bürokratie-Abbau und ein sportliches Baselbiet

Wahlen BL-Ständeratskandidatur von Daniela Schneeberger wirtschaftsfreundlich gegeben, indem sie ein paar Unternehmen besucht hat. Aber im Nationalrat hat sie bisher sinnvolle administrative Erleichterungen für die Unternehmen abgelehnt. Als Beispiel kann die administrativen Vereinfachungen bei der Bekämpfung der Schwarzarbeit erwähnt werden. Daniela Schneeberger setzte sich dafür ein, dass das vereinfachte Verfahren für Lohn- und AHV-Abrechnungen nicht nur Privathaushalten offen steht, sondern auch Kleinbetrieben und Vereinen. Mit Daniela Schneeberger wäre auch das sportliche Baselbiet im Ständerat gebührend vertreten. Wohl kaum je hat eine Kandidatin oder ein Kandidat für

dieses Amt eine dermassen beeindruckende Leistungsbilanz im Sport vorzuweisen gehabt wie die Nationalrätin aus Thürnen. Daniela Schneeberger machte und macht nicht nur selber Sport. Sie war auch mehrmals in Organisationskomitees von grossen Sportanlässen aktiv. Sie präsidierte das Jubiläumsfest zum 150. Geburtstag des Baselbieter Turnverbandes. Keine Frage: Wer soviel Durchhaltevermögen besitzt und sich derart für die KMU-Wirtschaft einsetzt, ist bestens für den Ständerat gerüstet und daher auch die beste Wahl. RÉMY GRÖFLIN, BUCKTEN, GEMEINDERAT UND EHEM. PRÄSIDENT BASELBIETER TURNVERBAND

Rang 6 mit einem Punkt Vorsprung auf die beiden Abstiegsplätze. Nach den Spielen gegen die Mannschaften der oberen Tabellenhälfte stehen nun drei Spiele an, in denen die Gelterkinder unbedingt punkten, respektive zweimal gewinnen müssen. So auch im nächsten Spiel Mitte Oktober auswärts beim direkten Gegner im Abstiegskampf, Copains Birsfelden 2. Weitere Infos: www.ttcgelterkinden.ch, www.click-tt.ch SIMON S ENN

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Graf bringt frischen Wind Als Nationalratspräsidentin hat Maya Graf unsere direkte Demokratie hervorragend repräsentiert. Als Ständerätin wird sie in Bern eine verlässliche Partnerin für den Kanton Baselland sein und durch ihren Verzicht auf bezahlte Mandate ist sie unsere unabhängige Vertreterin in Bern. Ihr Leistungsausweis in Umwelt-, Gesundheits-, Sozial- und Gleichstellungspolitik, Bildung und Forschung, Verkehrs-, Agrar- und Wirtschaftspolitik ist unbestritten. Gerade KMU profitieren von ihrer Weitsicht, die auf Innovation und Nachhaltigkeit abzielt und damit eine langfristig gesunde Wirtschaftsentwicklung ermöglicht.

Wahlversprechen

Kleine und mittlere Unternehmen leiden besonders an unverhältnismässigen Auflagen durch Gesetze und Verordnungen. Teure Auflagen mit nur geringem oder gar keinem Mehrwert belasten die Wirtschaft über Gebühr. Daniela Schneeberger ist als Unternehmerin und Wirtschaftspolitikerin nahe an den Betrieben und weiss, wo die staatliche Bürokratie die Firmen zu stark belastet. Daniela Schneeberger setzt sich im Nationalrat ein, die KMU vor unnötiger Bürokratie zu verschonen – im Gegensatz zu ihrer Mitbewerberin für den Baselbieter Ständeratssitz von den Grünen. Diese hat sich in den letzten Wochen zwar betont

Am Freitag hat die FDP Sissach und Umgebung in der Begegnungszone vor dem Vitrum zum Feierabend-Apéro eingeladen. Zeit zum Reden und Politisieren bei feinen Spezialitäten aus der Region – Brot von Gunzenhauser, Fleisch von Häring und Käse vom Bergladen begleitet von Wein und Bier vom Vitrum – wurden den Gästen von Gemeinderat Daniel Stocker und dem Sektionsvorstand serviert. Ständeratskandidatin und Nationalrätin Daniela Schneeberger, Landrätin und Parteipräsidentin Saskia Schenker, Landrat Balz Stückelberger, alt Landrat Christoph Buser, Gemeindepräsidentin Nicole Nüssli, Gemeindepräsident Melchior Buchs und der Jungfreisinnige Lucio Sansano waren vor Ort und nutzten die

Punktgewinn verpasst

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Zurzeit dominieren wieder einmal die Plakate von lächelnden Politiker/-innen mit ihren Botschaften den öffentlichen Raum – diese Botschaften beinhalten oft auch Wahlversprechen. Sie sind natürlich mitunter arg zugespitzt und geben längst nicht alles über die Kandidierenden preis. In Bern warten wichtige

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Maya Graf hat den Willen und die Tatkraft, um notwendige Veränderungen zum Wohle aller anzupacken. Ihre grosse Dialog- und Kompromissfähigkeit und ihr Draht zu den Menschen helfen ihr dabei. Deshalb erzielte sie bei den letzten Wahlen das beste Resultat im Kanton und findet mit ihren Vorstössen in Bern Gehör. Als jung gebliebene Ständerätin hat sie Zeit, um in der nationalen Politik, wo manches länger dauert, aber dafür Bestand hat, die Weichen richtig stellen zu helfen. Mit ihrer natürlichen Art bringt sie frischen Wind in die grosse Kammer. Maya Graf wird uns nicht enttäuschen. HANS JÖRG LUCHSINGER, SISSACH

Saskia Schenker «Gemeinsam weiterkommen» – so schreibt sie auf ihrer politischen Sedcard sowie «Ziele beharrlich verfolgen und mit bezahlbaren Lösungen erreichen». Wir glauben ihr das, denn Saskia Schenker ist eine leise, aber sehr engagierte und intelligente Politikerin. Mit ihrer Ausbildung zur Politikwissenschaftlerin mit zusätzlichem Masterabschluss in Finanzen konnte sie als Land-

rätin und Präsidentin der FDP Baselland schon viel Erfahrung sammeln und einiges bewirken. Wir kennen sie seit acht Jahren: Sie ist eine offene, kompromissbereite und sehr herzliche Frau. Wir werden sie am 20. Oktober überzeugt und voller Vertrauen wählen, denn sie ist die beste Wahl, die wir uns vorstellen können. ADRIANA UND MICHELE LINS ALATA, S ISSACH

Konstruktive und klare Politik Die Unterlagen für die Wahlen sind in den Briefkästen, jetzt hat die heisse Phase des Wahlkampfes begonnen und die Nervosität steigt unter den Kandidatinnen und Kandidaten! Wahlplakate, Podiumsgespräche, Inserate in allen Zeitungen, Posts in den Social Media und vieles mehr überfluten uns. Doch dies ist erst der Anfang. Oft werden Versprechungen gemacht, die als reine Wahlpropaganda missbraucht werden und die nach den Wahlen vergessen sind und nichts als leere Worthülsen waren. Aber genau das bringt uns nicht weiter. Viel wichtiger ist es, zu spüren, was die Einwohnerinnen und Einwohner in unserem Kanton für Bedürfnisse haben und wo sie der Schuh drückt. Dies gelingt nur, indem die Kandidatinnen und Kandidaten «auf die Strasse gehen», den Kontakt zu den Mitmenschen suchen, ihnen zuhören und diese Anlie-

gen danach in eine sinnvolle Politik einfliessen lassen. Und genau das macht Landrätin und FDP Nationalratskandidatin Saskia Schenker schon seit jeher. Mit ihrem ehrlichen Interesse für die Mitmenschen, ihrem grossen Wissen, ihrer konstruktiven Art und ihrer klaren Politik setzt sie sich für unser schönes Baselbiet ein. Eine ihrer grössten Stärken ist, das Gegenüber anzuhören und auch die anderen Meinungen zu akzeptieren. Aus allen Argumenten sucht sie mit Gleichgesinnten sowie auch mit politisch anders Ausgerichteten nach machbaren Lösungen! Das bringt uns weiter. Ich unterstütze klare und konstruktive Politik und setze Saskia Schenker zwei Mal auf meine Wahlliste für den Nationalrat! CAROL ZUMBRUNNEN SCHULRATSP RÄSIDENTIN PR IMARSCHULE S IS SACH


ObZ

3. Oktober 2019 Redaktion Brigitte Reinhard Tel. 061 927 29 02 Fax 061 927 29 30 E-Mail brigitte.reinhard@chmedia.ch

Region Waldenburg Strassensperre in Langenbruck

Pfarrer Meiers Abenteuer

Langenbruck Feuerwehr probt Ernstfall

Ein weiterer Altersnachmittag, organisiert vom Frauenverein Waldenburg, fand am Donnerstag, 26. September, in der Pfarrscheune statt. Pfarrer Erich Meier erzählte den anwesenden Seniorinnen und Senioren in geselliger Runde von seinen Erlebnissen im Dschungel von Argentinien, wo er auch seine Frau kennenlernte. Beim anschliessenden Zvieri war noch Zeit für interessante Gespräche. Die Präsidentin Christiane Berger dankt Erich Meier sowie allen, welche beim Servieren, Belegen von Brötchen und Kuchenbacken mitgewirkt haben. Der Vorstand freut sich auf den nächsten Altersnachmittag vom 10. Oktober, mit dem Motto «Oktoberfest», in der Pfarrscheune, mit musikalischem Beitrag von Hans Schneider. ROLAND BERGER

BEAT EGLIN

Feuerwehrhauptübungen sind wichtig für die Aktiven und ein tolles Spektakel für das Publikum. Sie ziehen immer etliche Schaulustige an und sind ein wichtiger Bestandteil im Dorfleben. Eine gemischte Schar von 50 Schaulustigen zog am letzten Samstag unter der Leitung von Kommandant Ulrich Roth vom Feuerwehrmagazin zur Hauptstrasse. Wegen mangelhafter Befestigung fiel ein Container von einem Anhänger auf die Strasse. Flüssigkeit floss aus und der Fahrer lag verletzt am Boden. Rasch erschienen die Einsatzfahrzeuge und der Einsatzleiter machte die erste Lagebeurteilung. Das Publikum wurde über Lautsprecher über den Ablauf informiert. Da man noch nicht wusste, was im Container war, ordnete der Kommandant Brandschutzmassnahmen an. Von der Passhöhe her tauchte plötzlich ein Postauto auf. Da die Strassensperre noch nicht komplett war, gab es einen «künstlichen Unterbruch», um die Post und einen Konvoi mit Oldtimern durchzulassen. Danach wurde der gesamte Verkehr umgeleitet. Inzwischen waren schon mehrere Fahrzeuge auf dem Platz und drei Feuerwehrleute mit Atemschutz und Pulverlöscher näherten sich der Unfallstelle. Sie bargen den Verletzten und brachten ihn in die gesicherte Zone. Dort wurden ihm die Kleider aufgeschnitten und dann gab es eine Dusche. Ein schützender Schaumteppich breitete sich aus und mit lautem Hornen rückte die in Schweizerhalle stationierte ABC-Wehr an. Inzwischen wusste man auch mehr über die unbekannte Flüssigkeit. Es war zehnprozen-

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Die Entgiftungszone.

FOTOS: B. EGLIN

Pfarrer Erich Meier ist ein spannender Erzähler. FOTO: Z VG

FDP verteilt Gipfeli Ein Schaumteppich wird gelegt. tige Salzsäure und somit konnten die geeigneten Massnahmen ergriffen werden. Schnell waren die Dohlende-

Beförderungen und Abtreten.

ckel auf der Strasse abgedichtet und die Säure musste in einen anderen Behälter umgepumpt werden.

Kommandant Ulrich Roth leitet und kommentiert den Einsatz der Feuerwehr.

Mit normalem Ölbinder wurde die Flüssigkeit auf der Strasse gebunden, die immer mehr wie eine Winterlandschaft aussah. Zum Glück war es kein Ernstfall. Dann werden bei einem solchen Ereignis nämlich sechs Fahrzeuge und gegen 50 Leute aufgeboten. Vor dem Apéro wurden die beiden Rekruten Joël von Arb und Matthias Rendel zu Soldaten und Jan Tschopp zum Gruppenführer befördert. Mit dem laufenden Jahr ist der Kommandant sehr zufrieden. Erst 14 Einsätze, die Hälfte des Vorjahres, mussten geleistet werden. Geübt wird aber trotzdem regelmässig, denn man weiss nie, wann der Ernstfall eintritt. Fotos und Filme: www.fotoshopper.ch

Hüpfburg, ein Bungee-Trampolin, Schiffschaukeln und ein Karussell. Misha und Benji Stirnemann schnappten sich ein Raumschiff und flogen einige Runden. «Dr Märt isch immer es Erläbnis für d Chinder», sagte ihr Vater. «Magebrot, Rahmdäfeli ghöre derzue und au zu de Spielständ muess me e Boge mache, süscht het me es Gstürm.» Für Regine Michel und ihren

Sohn Silas gehören Zuckerwatte und Magenbrot zu einem richtigen Märt. «Mir hei zwei Mol im Johr Märt, und denn goht me dört go Zmittag ässe. Mi Ma schafft denn in dr Beiz.» Verwöhnt wird man auch im kulinarischen Bereich. Die Märtbeizen bieten Sitzplätze an und an anderen Ständen schnappt man sich etwas zum Mitnehmen. Am Spiess drehen sich Güggeli in

Silas aus Reigoldswil geniesst seine Zuckerwatte.

Eingemachtes in vielen Variationen.

Daniela Schneeberger (Nationalrätin bisher) sowie die weiteren Kandidatinnen und Kandidaten Melchior Buchs, Christoph Buser, Nicole Nüssli, Saskia Schenker, Marc Schinzel und Balz Stückelberger besuchten die neu gegründete FDP Bezirk Waldenburg am Samstagmorgen und verteilten frische Gipfeli und starken Kaffee. Dabei konnten spannende Gespräche über den Gemeinsinn im Tal, die anstehenden Wahlen und über Gemeindepolitik geführt werden. Dieser Anlass mitten im schönen Waldenburgertal war der erste gemeinsame Anlass der neu gegründeten Sektion und alle Freisinnigen sind sich einig: Wir wollen gemeinsam weiterkommen – im Waldenburgertal, im Baselbiet und in Bundesbern. Darum: Wahlcouvert öffnen, Liste 1 in den Nationalrat und Daniela Schneeberger in den Ständerat wählen. FDP BEZIRK WALDENBURG

Das Freiluft-Warenhaus

Reigoldswil Zwei Tage Märt bei warmem Sommerwetter BEAT EGLIN

Fast alles, was man braucht – oder vielleicht auch nicht – wird seit 170 Jahren am Reigoldswiler Markt angeboten. So war es auch am letzten Wochenende. Besucher und Marktfahrer freuten sich über das trockene und teilweise warme Spätsommerwetter. Die warmen Sonnenstrahlen wurden

gerne nochmals aufgesogen, genauso wie die vielen Eindrücke an den Ständen. Antiquitäten, Socken und andere Kleidungsstücke, Waschmaschinen, Korktaschen und alles, was das Herz sonst noch begehrt, wurden vorgeführt und verkauft. Auf der Strasse war ein Gespann unterwegs, gezogen von zwei Schimmeln. Für die kleinen gab es eine

Gemütlich unterwegs mit dem Pferdewagen.

FOTOS: B. EGLIN

allen Braun- und Goldtönen. Zum Dessert gibt es Süsses vom Gebäck bis zum Softice und wer härtere Sachen mag, degustiert die besten Weine in der Gegend. Am 16. und 17. Mai 2020 stehen die Marktstände das nächste Mal auf den Strassen und Plätzen von Reigoldswil. Fotos und Filme: www.fotoshopper.ch


Kirchen

ObZ 3. Oktober 2019

Evang.-ref Kirchgemeinde Waldenburg-St. Peter

Pfarrer Hanspeter Schürch 4437 Waldenburg Telefon 061 961 00 51 E-Mail: hp.schuerch@sunrise.ch

Gottesdienste Sonntag, 6. Oktober 10.00 Talgottesdienst in der Katholischen Kirche Bruder Klaus in Oberdorf mit Gemeindeleiterin Sabine Brantschen und Martin Wiget an der Orgel Anlässe Vokalensemble Waldenburg Während den Ferien finden keine Proben statt. Regulär sonst jeden Dienstag um 20.00 in der Pfarrscheune oder Kirche Waldenburg. Projektsänger und -sängerinnen gesucht Für die Gestaltung des Gottesdienstes am Ewigkeitssonntag, 24. November, suchen wir noch erfahrene Chorsänger und -sängerinnen zur Unterstützung. Die Proben finden jeweils dienstags von 20 bis 21.30 Uhr in der Pfarrscheune Waldenburg statt. Auf dem Programm stehen Werke von E. Elgar, P. Roth, sowie Textvertonungen von D. Bonhöffer, F. Hohler und anderen. Probebeginn ist der 15. Oktober. Das Vokalensemble

Pfarrer Torsten Amling 4438 Langenbruck Telefon 062 390 11 52 E-Mail: pfarreramling@bluewin.ch

Waldenburg freut sich auf motivierte Sangesfreudige! Kontakt: Gabriela Freiburghaus, Leiterin Chor, 076 546 62 19 oder Dora Sperisen, 061 961 92 17 lespresso Der Bücherflohmarkt in der Kirche Waldenburg, 1. Stock, Eingang Turm. Offen jeweils jeden Mittwoch von 9.00 bis 11.00, jeden Freitag von 17.00 bis 20.00 und jeden ersten Dienstag im Monat, von 9.00 bis 17.00. Wir freuen uns auf Ihren Besuch, neue Begegnungen, interessante Gespräche oder gemütliches Beisammensein bei Tee und Kaffee. Ihr lespresso-Team Offenes Abendsingen Dienstag, 15. Oktober, 19.00 in der Kirche Waldenburg Frauengesprächsgruppe Wir treffen uns zu einem gemütlichen z’Morge und tauschen uns über ein Thema aus. Donnerstag, 17. und 31. Oktober, von 9.00 bis 11.00 in der Pfarrscheune in Waldenburg, Pfarrgasse 10. Für Details kontak-

Sekretariat: Ursula Lehner 4437 Waldenburg Tel. 061 961 02 32 E-Mail: sekretariat-wbstp@bluewin.ch

tieren Sie bitte Esther Schürch, 061 961 01 55 Kasperli im Pfarrhauskeller Herbstzeit ist Kasperlizeit. Wir fahren fort in der famosen Reihe mit Kasperli No 9a, «De Seeräuber und de Pudelhund». Samstag, 19. Oktober um 15.00. Eintritt 1 Franken der kommt vollumfänglich der Stiftung Sternschnuppe zu Gute. Filmabend mit Amnesty International Die Ortsgruppe Liestal zeigt den Dokumentarfilm «Dirty Gold War», über die Herkunft des Goldes. Samstag, 19. Oktober, 20.15, Pfarrhauskeller Waldenburg. Eintritt frei. Kollekte Mitteilungen Amtswoche Bis 6. Oktober, Pfarrer Andreas Marti, 078 895 80 91 Ab 7. Oktober, Pfarrer Hanspeter Schürch, 061 961 00 51

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Reformierte Kirchgemeinde Langenbruck

Reformierte Kirchgemeinde Diegten-Eptingen

Sonntag, 6. Oktober 10.00 Talgottesdienst in der katholischen Kirche Bruder Klaus in Oberdorf mit Gemeindeleiterin Sabine Brantschen, an der Orgel spielt Martin Wiget

Donnerstag, 3. Oktober 19.30 Kulturraum Diegten, Glockenaufzugfilm

www.ref.ch/langenbruck

Sonntag, 6. Oktober 10.00 Kirche Diegten, Regionalgottesdienst, Pfr. A. Berde

Herbstplausch des TCW Auf allen Plätzen am Schellenberg herrschte am letzten Sonntag reger Spielbetrieb – Volley, Smash, Stoppball – alles war zu sehen. Vor allem standen Freude im Spass bei allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern – gross und klein – an diesem herrlichen Spätsommertag im Vordergrund. Mittel Zufallsgenerator wurden die Doppelpaarungen gebildet, nach einer halben Stunde wurden die Teams neu zusammengesetzt. Der

Spieltag wurde mit feinem Grillfleisch und Beilagen abgerundet. Ein grosser Dank geht an alle – auch an den Gast aus Tecknau, für diesen gelungenen Tag. Der Tennisclub Waldenburg hofft weiterhin auf viel Sonnenschein zum Abschluss der Saison. Weitere Informationen zum TCW sind auf www.tcwaldenburg.ch zu finden. CHRISTINE ROHRBACH PRÄSIDENTIN

www.ref.ch/waldenburg-stpeter

Evang.-ref Kirchgemeinde Bennwil-Hölstein-Lampenberg

Pfarrer Roland Bressan 4434 Hölstein Telefon 061 951 26 60 E-Mail: pfrbressan@gmx.ch

Gottesdienste Sonntag, 6. Oktober 10.00 Talgottesdienst in der kath. Kirche Bruder Klaus in Oberdorf Für Kinder und Jugendliche Die Kinder- und Jugendgruppen haben Herbstferien. Wir wünschen allen eine schöne und erholsame Zeit! Anzeigen Gebet in Hölstein Samstag, 5. Oktober um 9.30 bis 10.30 in der Kirche Hölstein. Herzliche Einladung an alle, die gemeinsam im Gebet für unsere Dörfer einstehen wollen. Roland Steinle aus Hölstein, Tel. 061 951 10 83 gibt Ihnen über diesen Anlass gerne Auskunft. Voranzeigen Mittagstisch für Alt und Jung Mittwoch, 16. Oktober um 12.00 im Sunnewirbel in Hölstein. Das Kochteam der Kirchgemeinde lädt herzlich zu einem feinen Mittagessen ein. Ausserordentliche Anoder Abmeldungen bitte bis spätestens am

Pfarrerin Rosina Christ 4431 Bennwil Telefon 061 951 10 58 E-Mail: rosina.christ@gmail.com

Sonntag zuvor an Doris Heinimann, 061 951 18 88. Fahrdienst: Peter Fischer, 061 951 21 06 Kinderwoche Montag, 21. bis Freitag, 25. Oktober täglich von 16.00 bis 17.45 in Oberdorf. Die Chrischona Waldenburgertal lädt alle Kinder zwischen 4 bis 12 Jahren zu einem spannenden Programm ein Seniorennachmittag Mittwoch, 23. Oktober um 14.00 im Sunnewirbel in Hölstein. Pfarrer Roland Bressan und das Vorbereitungsteam freuen sich auf Ihren Besuch! Glauben im Alltag Mittwoch, 23. Oktober von 19.30 bis 21.00 im Kirchgemeindehaus Sunnewirbel in Hölstein. Austauschabend zum Thema: Alles geschieht... und wie sind wir dann füreinander da? Bei Fragen: Pfrn. Rosina Christ, Tel. 061 951 10 58 gibt gerne Auskunft Herbstmärt im Sunnewirbel Samstag, 26. Oktober von 9 bis 16 Uhr im Kirchgemeindehaus Sunnewirbel in Hölstein. Handwärk und Guet’s ab Hof!

Sekretariat: Susanne Roppel-Lätt KG-Haus Sunnewirbel, Hölstein Telefon 061 951 20 27 E-Mail: refkirche.behoela@bluewin.ch

Mitteilungen Neue Mitarbeiterin in der Kirchgemeindeverwaltung Seit einigen Wochen arbeitet Marianne Thommen-Schweizer neu im Büro des Kirchgemeindehauses Sunnewirbel in Hölstein. Sie steht Ihnen zusammen mit Susanne Roppel in der Kirchgemeindeverwaltung für Ihre Fragen und Anliegen gerne zur Verfügung. Und sie schreibt unter anderem diesen Kirchenzettel in der Oberbaselbieter Zeitung. Marianne Thommen wohnt in Hölstein, sie ist verheiratet und hat drei Kinder. Wir freuen uns sehr, dass wir mit Marianne Thommen eine so freundliche und kompetente Unterstützung gefunden haben und wünschen ihr viel Freude an ihrer neuen Arbeit.

Gottesdienste Samstag, 5. Oktober 18.00 Santa Messa (ital.) Sonntag, 6. Oktober 10.00 Talgottesdienst in der kath. Kirche Bruder Klaus in Oberdorf Montag, 7. Oktober 10.00 Gritt: Ökum. Gottesdienst Mittwoch, 9. Oktober 9.15 Rosenkranzgebet Mitteilungen Herzlich willkommen Wir begrüssen Don Raffaele, er wird mit uns am Sonntag, 6. Oktober den Gottesdienst feiern Infos aus der Arche Wegen den Ferien ist das Pfarramt unregelmässig besetzt. Über den Telefonbeantworter oder über die Homepage erfahren Sie, wen Sie im Notfall oder bei Beerdigungen erreichen können. Talgottesdienst vom 6. Oktober Viermal im Jahr finden Talgottesdienste statt. Talgottesdienste sind Gottesdienste,

Claudia Ulrich, Jugendseelsorge c.ulrich@rkk-oberdorf.ch Kinga Bär, Mitarbeiterin Seelsorge k.baer@rkk-oberdorf.ch

welche in der jeweiligen Tradition der anbietenden Pfarrei oder Kirchgemeinde stattfinden. Dabei wird die Geschwisterkirche eingeladen mit zu feiern. Dies zur Entlastung vor allem in den Ferien. Da traditionellerweise in den Herbstferien die «Konflager» stattfinden, übernimmt unsere Pfarrei den Talgottesdienst in den Herbstferien, dieses Jahr am 6. Oktober. Herzliche Einladung an die Schwestergemeinden im Tal Vorschau Frauenverein Oberdorf Spielen Sie auch gerne? Dann sind Sie hier am richtigen Ort! Am Freitag, 18. Oktober 2019 um 19.00 bis 22.00 verbringen wir in ungezwungener Runde einen fröhlichen Abend und spielen, spielen, spielen Singwälle Nicht vergessen: wir freuen uns auf dich für die erste Probe am Dienstag, 15. Oktober um 18 Uhr bei uns in der Kirche. Wir proben für den Gottesdienst vom 3. November Projektchor Bruder Klaus Probestart ist am 16. Oktober. Unter der Leitung von Brunetto Haueter wird «Weihnachts-Chöre aus dem MESSIAS» von Georg

FOTO: ZVG

Mehr PS für die Gemeinde Hölstein Neues Fahrzeug im Gemeindewerkhof

Letzte Woche wurde im Gemeindewerkhof Hölstein ein neues Transportfahrzeug abgeliefert. Es ersetzt den in die Jahre gekommenen blauen Renault mit Jahrgang 2002. Dieser hatte kurz zuvor seinen Geist komplett aufgegeben und es musste kurzfristig mit einem Ersatz-

fahrzeug überbrückt werden. Der nun neue Transporter ist ein Iveco Daily, ein bewährtes und robustes orangenes Nutzfahrzeug für den täglichen Einsatz. Lieferant ist die Garage Nepple AG in Lausen. FRITZ KAMMERMANN

Amtswoche vom 28. September bis 16. Oktober: Pfarrer Fritz Ehrensperger, 079 380 80 51 Öffnungszeiten Sekretariat im Kirchgemeindehaus Sunnewirbel: Dienstag- und Freitagmorgen 8 bis 11 Website: www.ref.ch/behoela

Kath. Pfarrei Bruder Klaus Waldenburgertal/Oberdorf

Sabine Brantschen, Seelsorge s.brantschen@rkk-oberdorf.ch

Spiel und Spass auf dem Tennisplatz.

Sekretariat Andrea Nebiker sekretariat@rkk-oberdorf.ch Tel. 061 961 00 30, Mi.–Fr., 9.00–11.30 Uhr www.rkk-oberdorf.ch

Friedrich Händel eingeübt. Informationen bei Ursi Gysin 061 961 80 31, Brunetto Haueter: bruno.haueter@gmail.com Fahrt nach Taizé Mai 2020 Mit der Firmgruppe werden wir über Auffahrt nach Taizé. Die Abfahrt ist am Mittwochabend 20. Mai und Rückkehr am Sonntag 24. Mai gegen Abend. Wer gerne mit uns im Bus fahren möchte, ist herzlich willkommen. Bitte Datum reservieren. Flyer, um sich anzumelden, werden folgen Santa Messa Der Gottesdienst der Missione Cattolica Italiana vom 19. Oktober fällt aus. Dafür findet am 12. Oktober um 18.00 eine Santa Messa statt Wahr oder gelogen FAKE Ausstellung «Die ganze Wahrheit!» in Lenzburg im Stapferhaus. Herzliche Einladung am 19. Oktober, sich mit der Pfarrei Oberdorf auf den Weg zu machen und der Wahrheit oder der Lüge auf die Spur zu kommen. Melden Sie sich bis am 16. Oktober per E-Mail an: sekretariat@rkk-oberdorf.ch – Flyer liegen auf

Strahlende Gesichter: Carlo Wernle von der Garage Nepple AG in Lausen übergibt den Iveco an Werkhofchef Walter Schori und sein Team. FOTO: ZVG

Acht Horror-Minuten Die Waldenburg Eagles mussten sich am vergangenen Samstagabend gegen das Unihockeyteam Schüpbach mit 4:6 (1:0, 3:5, 0:1) geschlagen geben. Der Start in die vierte Begegnung der Saison gelang. Mit dem ersten ernstzunehmenden Angriff ging das Heimteam in der vierten Minute durch das Tor von Kevin Frei in Führung. Diese Führung blieb bis zur ersten Pause bestehen, dies weil beide Teams – und speziell die Gäste, welche ein deutliches Chancenplus verzeichneten – im Abschluss zu unpräzise agierten. Mit dem Anpfiff ins Mitteldrittel folgte dann ein achtminütiges Adler-Gruselkabinett. Gegentore (4), Strafen (2) sowie unzählige Fehler vorne wie hinten. Das Eagles-Trainerteam dürfte dies ähnlich gesehen haben und entsprechend nahmen die Übungsleiter nach 28 Minuten und 30 Sekunden ihr Time-Out. Und siehe da, im Anschluss an die kurze Auszeit lief es tatsächlich wieder etwas besser. Kurz nach Spielmitte verkürzten Simon Werthmüller mit einem schönen Hocheckschuss und Adrian Rudin in Überzahl mit einem Doppelschlag auf 3:4. Der Jubel verhallte

aber rasch, da man nur 12 Sekunden nach dem Anschlusstor wieder mit zwei Längen im Hintertreffen lag. Eine Minute vor dem zweiten Pausenpfiff gelang Dale Infanger der neuerliche Anschlusstreffer. Im letzten Drittel arbeitete man am Ausgleichstreffer, doch trotz einigen Torchancen blieb den Oberbaselbietern der Torjubel verwehrt. Da man in einem über weite Strecken sehr fairen (aber auch sehr zerfahrenen) Spiel kurz vor Schluss zum dritten Mal in Unterzahl agieren musste, verkam das Streben nach dem Ausgleich zur «Mission Impossible». Die Gäste aus dem Emmental machten mit ihrem sechsten Treffer in der Schlussminute den Deckel drauf. Weiter geht es für die Adler am Wochenende mit einer weiteren Doppelrunde. Am Samstagabend (19.00 Uhr) folgt ein sehr schweres Auswärtsspiel bei Unihockey Deitingen, ehe am Sonntag ein vorgezogenes (12. Runde vom 17.11.2019) Heimspiel stattfindet. Anpfiff in der heimischen Dreifachhalle gegen Unihockey Baden-Birmenstorf ist um 16.00 Uhr. Eintritt ist wie gewohnt frei. RENÉ KRATTIGER


Region Waldenburg Hölstein

Optimistisches Budget für 2020 Der Gemeinderat rechnet mit einer erfreulich positiven finanziellen Entwicklung im nächsten Jahr. Es darf voraussichtlich ein grösserer Ertragsüberschuss erwartet werden. Zwar steigen im nächsten Jahr ein weiteres Mal und erst noch wiederum in grösserem Ausmass die Ausgaben im Gesundheits- und Sozialbereich. Es macht sich aber allgemein weniger Betriebsaufwand und vor allem ein etwas geringerer Personalaufwand bei der Schule und bei der Verwaltung bemerkbar. Ausschlaggebend dafür sind Pensumsanpassungen und verschiedene Stellenneubesetzungen. Spezieller Unterhaltsaufwand für Gebäude und Infrastrukturanlagen der Gemeinde wird im nächsten Jahr für einmal etwas wenigerhoch sein. Aufmerksamkeit gilt dem in Aussicht stehenden Rückgang beim Steuerertrag. Trotz guter Konjunktur prognostizieren die Modellrechnungen der kantonalen Steuerverwaltung für Hölstein einen Rückgang von weit mehr als 300 000 Franken bei den natürlichen Personen und um die 60 000 Franken bei den juristischen Personen. Wett wird dieser Ausfall durch den Finanzausgleich gemacht. Schon für 2019 betrug dieser weit mehr, als noch ein Jahr zuvor von den kantonalen Stellen provisorisch berechnet wurde. Die optimistischen Zahlen dürften sich für 2020 wiederholen und so zur Bildung von dringend nötigen Reserven beitragen. Diese stehen schon kurzund mittelfristig in Form von unumgänglichen Strassensanierungen, Hochwasserschutzmassnahmen und Schulbauten bevor.

EDV an der Schule Hölstein Längst hat der Computer Einzug in die Schulzimmer auch von Hölstein gehalten. Viele Unterrichtsmittel sind EDV gestützt, das Internet ist wichtige Informationsquelle und Organisation und Administration lassen sich mit Computer und Tablet viel einfacher als früher bewältigen. EDV heisst heute ICT, was Informations- und Kommunikationstechnologien bedeutet. Die technische Betreuung der gesamten ICT an der Primarschule ist dem Schulrat und dem Gemeinderat wichtig genug, um die Verantwortung dafür einer Lehrperson zu übertragen und dafür eine entsprechende Entschädigung bereitzustellen. Marco Müller, Primarlehrer der Klasse 4a, ist mit dieser sogenannten «Gesamtleitung Medien und ICT» betraut. Ihm zur Seite steht Manuela Tschirky Kränzle als Verantwortliche für die Homepage der Schule.

ObZ 3. Oktober 2019

Oberdorf

Rückzahlung der Fehlzahlung «Land Breite» An der Schlichtungsverhandlung Ende November 2017 über die Rückzahlung desRestbetrages von Fr. 606 150.00 konnte mit der Gegenpartei keine Einigung gefunden werden. Die Klage wurde angehoben. Zwischenzeitlich konnte aber doch noch ein Vergleich über die Rückzahlung des Restbetrages vereinbart werden. Man hat sich darauf geeinigt, dass mit der ersten Rate eine Zahlung über Fr. 200 000.00 erfolgt und die restlichen Fr. 406 150.00 in monatlichen Raten über Fr. 20 000.00 beglichen werden. Arbeitsgruppe Gemeindestrukturen – auf der Homepage Die Arbeitsgruppe Gemeindestrukturen hat den Auftrag, die Strukturen der Gemeinde Oberdorf in den Bereichen Bildung/Soziale Wohlfahrt/Infrastruktur/Attraktivität zu prüfen. Sie hat dem Gemeinderat mögliche Massnahmen und Vorschläge unterbreitet um die finanzielle Lage der Gemeinde zu verbessern. Der Gemeinderat hat über die Vorschläge beraten und diese mit der Arbeitsgruppe besprochen. Das Arbeitspapier kann auf der Homepage unter Aktuelles / Neuigkeiten / Arbeitspapier Arbeitsgruppe Gemeindestrukturen eingesehen werden. 12. Onoldswyler Nachtschiessen Die Freischützen Oberdorf führen an folgenden Daten das 12. Onoldswyler Nachtschiessen durch: Donnerstag, 10. Oktober 2019 19.30–21.30 Uhr Freitag, 11. Oktober 2019 19.00–22.45 Uhr Freitag, 18. Oktober 2019 19.00–22.15 Uhr Samstag, 19. Oktober 2019 19.00–22.15 Uhr Freitag, 25. Oktober 2019 19.00–22.15 Uhr Wir danken der Bevölkerung für das Verständnis bezüglich allfälliger Lärmemissionen. Kontaktnummer bei Fragen: Tel. 061 921 18 29 (Andi Treier) Gemeinde Oberdorf

Was ist los in Oberdorf? 6.10.2019, 11.00–17.00 Uhr Weinbauverein, Besenwirtschaft (Rebhaus)

Waldenburg

Altersnachmittag in der Pfarrscheune Donnerstag, 10. Oktober 2019, 14.30 Uhr, mit Hans Schneider, Keyboard, Motto: Oktoberfest. Anmeldung bis 9.10.2019, Fahrdienst ab 14.00 Uhr. Berger Christiane: 061 961 80 22 oder 079 372 70 71. Gemeinde Waldenburg

Was isch los z’Waldeburg? 11. Oktober ab 7.00 Uhr: Grüngutabfuhr

12. Oktober abends: Oldies-Disco

Andrea Käser am Stand der Alltagsgestaltung und Tagesstätte mit den erschaffenen Werken der Gritt-Bewohnerinnen und Bewohner. FOTOS: ZVG

Was läuft in Langenbruck

Sonntag, 6. Oktober 2019 Ausstellung Biderbaracke, 14.00–17.00 Uhr

Langenbruck

Gesamterneuerungswahl Gemeinderat 2020 Der Gemeinderat hat an seiner Sitzung die Gesamterneuerungswahl vom kommenden Jahr besprochen. Es wird zu folgenden Änderungen kommen: Die Gemeinderäte Franziska Schweizer Müller und René Ueltschi werden sich für die kommende Legislatur, Juli 2020 – Juli 2024, nicht mehr zur Verfügung stellen. Die Gemeinderäte Silvia Kamber, Claudio Rossi und Hector Herzig stellen sich für eine weitere Amtsperiode zur Verfügung. Adventsfenster Der Frauenverein möchte dieses Jahr in der Adventszeit das Dorf verschönern, wer hat Lust ein Adventsfenster zu gestalten? Anmeldungen mit Ihrem Wunschtag nimmt Ursula Jenni 079 351 94 47 bis am 16. November 2019 entgegen. Der Frauenverein Langenbruck freut sich auf Sie. Baubewilligungen Die Stiftung Baselbieter Chinderhus hat die Baubewilligung für eine Terrassenüberdachung auf der Parz. 211 erhalten. Herr Aegerter R. hat per Nachtrag die Baubewilligung für den Anbau einer Laub / Fenstereinbau / Dachflächenfenster auf der Parz. 532 erhalten. Renovationsbewilligung Der Gemeinderat hat dem Gesuch zur Renovation der Fassade und der Storen an der Hauptstrasse 20 zugestimmt.

Mittwoch, 9. Oktober 2019 Spielnachmittag für Jung und Alt, Vereinslokal, 14.30 Uhr

Diegten

Vorinformation Jungbürgerfeier Die diesjährige Jungbürgerfeier findet am Freitag, 18. Oktober 2019, statt. Die Jungbürgerinnen und Jungbürger werden persönlich informiert. Aufruf zum haushälterischen Umgang mit dem Wasser Der Wasserstand im Reservoir ist zurzeit tief. Der Brunnmeister wird zusammen mit einer Spezialfirma nach einem möglichen Verlust im Wasserleitungsnetz suchen. Es ist deshalb möglich, dass es zu kurzen Unterbrüchen bei der Wasserzufuhr kommen kann. Der Gemeinderat bittet Sie, zurzeit auf das Autowaschen zu verzichten, und appelliert ganz allgemein zum haushälterischen Umgang mit dem kostbaren Gut Wasser! Für Ihre Kenntnisnahme und ihr Verständnis danken wir. Wahrung der öffentlichen Ordnung und Ruhe Wir möchten alle Einwohnerinnen und Einwohner von Diegten daran erinnern, dass für den Bereich Ruhe und Ordnung innerhalb der Gemeinde der Gemeinderat und nicht die Polizei zuständig ist. Zur Nachtruhe gelten folgende Vorschriften: In der Zeit zwischen 22 bis 6 Uhr sind Ar-

beiten, private Veranstaltungen und Tätigkeiten, welche Dritte in ihrer Ruhe stören, untersagt. Dazu gehört etwa auch das Abbrennen von Feuerwerken und Knallkörpern. Bei Lärmbelästigungen und Ruhestörungen können Sie den Gemeinderat unter der Nummer 061 976 12 19 kontaktieren. Wir bitten Sie aber, zuerst direkt das Gespräch mit dem Verursacher zu suchen. Meistens wird durch ein Gespräch eine Lösung gefunden. Die gleiche Nummer können Sie auch anrufen, wenn Ihnen ein herumstreunender Hund zuläuft, von dem Ihnen der Halter unbekannt ist. 60 Jahre Diegter Kirchenglocken Am 3. Oktober sind es genau 60 Jahre her seit dem Glocken-Aufzug. Damals wurden die vier Kirchenglocken «Liebe», «Hoffnung», «Glaube», «Friede» vom Bahnhof in Sissach mit dem Fuhrwerk abgeholt und in einem feierlichen Umzug durchs Dorf zur Kirche hinaufgeleitet. Dort wurden sie von den Schulkindern in den Turm hinaufgezogen. Aus diesem Anlass zeigen wir im Kulturraum den damals entstandenen Glockenfilm. Datum: Donnerstag, 3. Oktober 2019, um 19.30 Uhr im Kulturraum in Diegten. Häckseldienst Das Häckseln ist die ersten zehn Minuten gratis, danach sind pro Minute Fr. 2.65 bar an A. Nyffeler zu bezahlen. Gehäckselt wird nur grobes Material (Äste, Zweige, Sträucher, etc.). Wir bitten Sie, das Material mit Hanfschnüren zu bündeln und/oder ordentlich bereit zu legen. Aus ökologischen Gründen ist die Verwertung des Häckselgutes im eigenen Garten sinnvoll. Bitte halten Sie für das Häckselmaterial geeignete Behälter (Bigbag, Fass, o.ä.) bereit. Haben Sie keine Verwendung für das Häckselgut, übernimmt A. Nyffeler das Material zu folgenden Preisen: Fr. 5.00/110 l, resp. Fr. 50.00/m3. Diese Kosten sind ebenfalls bar an A. Nyffeler zu entrichten.

Leser-Foto

Rotmilan mit wachsamen Blick. FOTO: DOMINIK LÜSCHER

Swiss Maid im bm1

Niederdorf Herbstmarkt im Gritt Seniorenzentrum

ter, sondern auch einem Scherenschleifer über die Schulter schauen. Letzterer konnte sich vor Arbeit kaum retten, viele Besucher brachten kurzerhand ihre stumpfen Scheren zum Schleifen mit! Dass sich Nostalgie und Moderne perfekt ergänzen können, konnten die jüngsten und die ältesten Besucherinnen und Besucher am eigenen Leib erfahren. Während die Kleinen auf dem nostalgischen Karussell vergnügt ihre Runden drehten, insbesondere für die Gritt-Bewohnerinnen und -Bewohner dieses Jahr erstmals eine absolute Neuheit: «Leonie» und «Noemi» luden zu flotten Ausfahrten in die Umgebung ein! Wer nun an zwei weibliche Reisebegleiterinnen aus Fleisch und Blut dachte, lag falsch. Hinter den wohlklingen-

Gemeinde Langenbruck

Sonntag, 6. Oktober 2019 bis Sonntag, 13. Oktober 2019 Gemeindereise nach Siebenbürgen, Kirchgemeinde

12. Oktober Obstpflück- und Mostaktion

Zwischen Tradition und Moderne

Wenn altes Handwerk auf Kunsthandwerk trifft, Pizzaliebhaber und Wildgourmets gemütlich beisammensitzen und Jung und Alt im Dreivierteltakt zusammen schunkeln, ja dann ist wieder Herbstmärt im Gritt! Das Wetter hätte nicht perfekter sein können. Ein traumhafter Sonnentag verwöhnte die Besucher und bot am Sonntag, 22. September, die passende Kulisse für den traditionellen GrittHerbstmarkt! Wie der Name verrät, konnte man an diversen Ständen allerhand Köstlichkeiten aus der Region und hochwertiges Kunsthandwerk erstehen. Des Weiteren setzte das Gritt, nebst ein paar neuen Highlights, vorwiegend auf altbewährte Publikumsmagnete. So durfte man in diesem Jahr nicht nur dem Korbflech-

Infoabend 5G Ein Informationsabend mit: Rebekka Meier (Funktechnikerin) Felix Stalder (Kulturwissenschaftler) Stephan Spring (Informatiker) Ulrich Weiner (Kommunikationstechniker) Christian Grasser (Geschäftsführer asut) Moderation Hector Herzig Dieser Anlass findet am Donnerstag, 24. Oktober, um 19.30 Uhr in der Revue, Erikaweg 1, 4438 Langenbruck (BL) statt.

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den Namen versteckten sich zwei Rikschas, sogenannte «eTriBikes» mit elektrischem Antrieb. Damit lassen sich auch Personen im Rollstuhl ganz feudal durch die Gegend kutschieren, ein Vergnügen, dass bei den Seniorinnen und Senioren sehr gut ankam und rege genutzt wurde! So eine Ausfahrt, die macht natürlich hungrig. Gut wartete die Gritt-Küche mit allerhand kulinarischen Verpflegungsmöglichkeiten auf und liess keine Wünsche offen. Das Gritt bedankt sich recht herzlich bei all seinen zahlreichen Besucherinnen und Besuchern. Sie haben den diesjährigen Herbstmarkt wiederum zu einem grossartigen Fest gemacht und wir freuen uns schon jetzt auf ein Wiedersehen im nächsten Jahr. ANITA WIESNER

Auftritt der Kleinsten der Trachtentanzgruppe Waldenburgertal.

pr. Die gemeinsame Begeisterung für Musik und freundschaftliche Verbindungen in verschiedenen Musikprojekten, teils Jahre zurückreichend, führen 2015 zur Gründung der Coverband Swissmaid. Die sprachliche Nähe im Bandnamen zur Bezeichnung «swiss made» ist ganz bewusst gewählt. Pate stand nämlich damals die Idee von sommerlichen Musikferien auf der schönen Insel Rab in Kroatien. Und bei diesem ausländischen Gastspiel sollte die Schweizer Herkunft der Band erkennbar sein. Die Bandbesetzung zeigt sich mit den beiden Leadsängerinnen, dem

Bandnamen folgend Maidels, Florence Wenk und Dominique Brüderlin, dazu an der E-Gitarre Toni Carrese, am Schlagzeug Wölfi Hafner, am Bass Henry Jörin und an den Tasten Rolf Jörin. Und als regelmässiger Gast an der akustischen Gitarre Märkel Brüderlin, sowie als fleissiger Beobachter und Lichtregler Guido Gueng. Swiss Maid gastiert am Samstag, 5. Oktober, ab 20 Uhr im Kulturlokal bm1 und freut sich auf einen lockeren Musikabend in Kreis von hoffentlich vielen bekannten Gesichtern. Türöffnung ist um 19.30 Uhr. Konzertbeginn 20 Uhr. Eintritt 15 Franken.

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Wenig Wettbewerbskraft Laut den aktuellen Ranglisten über die Wettbewerbsfähigkeit von Volkswirtschaften ist die Schweiz seit 2017 um drei Ränge nach hinten gerutscht. Das müssen wir sowohl aus wirtschaftlicher wie auch sozialpolitischer Sicht ernst nehmen. Unsere Wirtschaft hat ja neben der rein ökonomischen auch eine gesellschaftliche Aufgabe: Sie soll für die Menschen in der Schweiz Arbeit bieten und Wohlstand schaffen. Nur dank einer funktionierenden Wirtschaft können wir uns zudem einen ausgebauten Sozialstaat leisten, der niemanden zurücklässt. Es ist aber eine Illusion zu

denken, dass diese Wirtschaft naturgegeben so gut funktioniert. Es ist das Resultat guter Rahmenbedingungen, für die wir auch in Zukunft sorgen müssen. So müssen wir etwa die Schuldenbremse beibehalten, die Chancen der Digitalisierung packen und wir müssen die Bürokratie weiter abbauen. So wie es die Freisinnigen proklamieren und umsetzen – daher am 20. Oktober FDP Liste 1 und Daniela Schneeberger in den Ständerat wählen für einen starken Standort und attraktive Arbeitsplätze! ANDREA KAUFMANN, LANDRÄTIN/ GEMEINDEPRÄSIDENTIN FDP


Veranstaltungen

ObZ

3. Oktober 2019

Studienteilnehmer gesucht Gespräch und Akupunktur 25 × à 30–40 Min. wöchentliche Termine akupunkturfarbtherapiepraxis.ch Liestal ¾ 079 942 18 22 ¾ Hilda Molnar

Restaurant Frohsinn Hauptstr. 35, 4416 Bubendorf

WIEDERERÖFFNUNG unter neuer Führung

Wir empfehlen uns für Vereine, Wandergruppen, Familienfeste usw. Gutbürgerliche saisonale Küche AKTUELL Wildgerichte aus der Region Käse-Fondue ab 2 Personen Öffnungszeiten: Mo–Fr, 8.00 – 23.00 Uhr Sa, 9.00 – 17.00 Uhr, Sonntag Ruhetag Lassen Sie sich kulinarisch verwöhnen. Reservationen unter 061 599 84 49 oder 076 709 84 94 Wir freuen uns auf Ihren Besuch! Rolf Mönchhalfen und sein Team

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Oberbaselbieter Zeitung vom 3. Oktober 2019 by AZ-Anzeiger - Issuu