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26. September 2019, 58. Jahrgang, Nr. 39

PP 5432 Neuenhof Post CH AG

35 Freiwillige säubern die Ufer

Sackgebühr kommt auch in Spreitenbach

Am vergangenen Samstag leisteten 35 Freiwillige Unterhaltsarbeiten in den Feuchtgebieten von Würenlos: Die beiden Naturschutzbeauftragten Philipp Vock und Walter Schneider leiteten den Anlass, der unter dem Namen «Biodiversität im Siedlungsraum» stattfand. Sie reinigten Ufer oder befreiten sie von vermodertem Laub und Schilf. Das Ziel des Anlasses sei es, die Bevölkerung für die Schönheit der Würenloser Na- 35 Freiwillige unterstützen den Naturschutzverein bei den Unterhaltsarbeitur zu sensibilisieren, sagte Phi- ten in den Würenloser Feuchtgebieten. Neben Erwachsenen waren auch viele lipp Vock. (LiWe) S. 16 Kinder im Einsatz. Sibylle Egloff

Feuerwehr löscht simulierten Brand

Bei der Aktion räumten die Helfer viel Laub und Schilf auf die Seite.

INSERATE

Ab dem 1. Oktober werden auch die Spreitenbacher je nach Abfallmenge zur Kasse gebeten. Bisher bezahlten sie eine Jahrespauschale. Das bekommen die Werkhofmitarbeiter schon jetzt zu spüren. Der Grossandrang in der Entsorgungsstelle der Gemeinde ist riesig. (bär) S. 13

Die Neuenhofer Feuerwehr hat am vergangenen Freitag ihre Hauptübung durchgeführt. Sie hat einen simulierten Brand in einer Garage gelöscht. (rb) S. 8


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Bauherrschaft: Sandra Scherer und Paolo Bazzi Wiesenstrasse 8 5400 Baden Bauobjekt: Umbau Wohnhaus Baustelle: Pilatusstrasse 1 Parzelle: 4055 Zusatzgesuche: keine Öffentliche Auflage der Pläne im Büro 305 der Bau- und Planungsabteilung, Rathaus Wettingen, vom 21. September bis 21. Oktober 2019. Allfällige Einwendungen sind im Doppel während der Auflagefrist dem Gemeinderat einzureichen. Sie haben eine Begründung und einen Antrag zu enthalten.

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WETTINGEN

WOCHE NR. 39 DONNERSTAG, 26. SEPTEMBER 2019

AUS DEM GEMEINDERAT kum bei der Gemeindeverwaltung Wettingen begonnen. Die Lernenden Albion Veliu und Andrea Vecchio sind gut ins zweite Lehrjahr gestartet. Für die Lernenden im dritten Lehrjahr, Delia Buccino, Tabea Hagger und Riccardo Ungaro, beginnen bereits die Vorbereitungen auf die Lehrabschlussprüfung 2020. Der Gemeinderat und die Mitarbeitenden wünschen den angehenden Kaufleuten ein erfolgreiches Lehrjahr 2019/2020.

Hinten (v.l.): Andrea Vecchio, Manuel Lüchinger, Riccardo Ungaro, Albion VeGemeindebibliothek Am Freitag, liu. Vorne (v.l.): Svenja Konrad, Delia Buccino, Tabea Hagger, Ronya Frei. 27. September, findet zwischen 18 Lernende Im August haben Svenja re kaufmännische Ausbildung so- und 20 Uhr ein Spieleabend statt. Konrad und Manuel Lüchinger ih- wie auch Ronya Frei ihr Prakti- Der Eintritt ist frei. Am Dienstag,

1. Oktober, findet um 18.30 Uhr eine Lesung mit Dorothe Zürcher statt. Öffnungszeiten der Gemeindeverwaltung Es gelten für alle Abteilungen der Gemeindeverwaltung folgende Öffnungszeiten (Schalter und Telefon): Mo.: 8.30–12/ 13.30–18.30 Uhr; Di.–Fr.: 8.30–12/ 13.30–16 Uhr. Die Sozialen Dienste Wettingen sind am Dienstagnachmittag und am Donnerstagnachmittag telefonisch nicht erreichbar. Die Mitarbeitenden der Gemeindeverwaltung sind gerne bereit, telefonisch auch Termine ausserhalb der Öffnungszeiten zu vereinbaren.

Noch nie gab es so viele Posten Der Sporttag der Primarschule Dorf fand vergangene Woche statt.

Nach den heissen Spätsommertagen war der Sporttagdonnerstag ein idealer Tag: nicht zu kühl und nicht zu heiss. Zur Einstimmung präsentierten die 1.-Klässler das Lied «Alli Händ gönd ufe». Danach standen 22 Posten bereit. So viele gab es noch nie. In Halbklassen absolvierten alle Schüler den Parcours. An einigen Posten wie Klettern, Schnelllauf oder Wassertragen kämpften die Kinder um den Klassensieg. An anderen wie Twister, Schwungtuch oder Entspannungsort ging es nur um Spass Die Schüler und Schülerinnen der Primarschule Dorf machten am Sporttag mit. und Bewegung. ANZEIGE Als Auftakt in den Nachmittag sangen die Schüler zum ersten Mal das «Dorflied» vor Elternpublikum. Am Nachmittag vergnügten sich die 1.- und 2.- Klässler an Plauschposten wie Pedalo treten, Stelzen laufen oder Riesenseifenblasen pusten. Die 3.- und 4.-Klässler spielten ein Fuss- und Brennballturnier. Zum Abschluss tanzten Schüler und Lehrpersonen in einer Riesenschlange über den Pausenplatz. Am Freitag fand die Siegerehrung statt: In der Unterstufe durfte sich die Siegerklasse 2b auf ihren Preis, einen selbst gebackenen Kuchen der Klasse 4b, freuen. In der Mittelstufe erhielt die Siegerklasse 4b den Preis der EK, eine süsse Zeichnung. (zVg) In Halbklassen absolvierten die Kinder die 22 Posten.

zVg


WETTINGEN HINWEIS

Am 29. September gibt es eine Führung durch das Kloster. zVg

Die Landstrasse aus neuen Hansjörg Egloff hat mit 74 weiteren Künstlern Wettingens bekannteste Strasse skizziert. RAHEL BÜHLER

FÜHRUNG DURCH DAS KLOSTER Zis- «Beim Zeichnen kann man mal

terziensermönche liessen sich im 13. Jahrhundert im Limmattal nieder und gründeten das Kloster Wettingen. Es gehört zu den bescheidenen Sehenswürdigkeiten im Limmattal. Kirche, Kreuzgang und Gebäude sind Teil der Kantonsschule Wettingen. 1227 legte Ritter Heinrich von Rapperswil den Grundstein zum Kloster. Kurz zuvor hatte er auf einer Seefahrt fast sein Leben verloren. Ein einsamer Stern gab ihm im Sturm Hoffnung und Kraft. Zum Dank bekam das Kloster Wettingen den Namen Maris Stella. Der Zisterzienserorden prägte die Geschichte bis zur Klosteraufhebung 1841. Die Äbte und Mönche hinterliessen ein einmaliges Erbe. Das geschnitzte Chorgestühl in der Mönchskirche oder die Glasfenster im Kreuzgang sind Kulturgüter von internationaler Bedeutung. Skulpturen, Gemälde, Mönchszellen und Inschriften geben einen Einblick ins klösterliche Leben. Die einstündige Führung am Sonntag, 29. September, um 14.30 Uhr ermöglicht eine Zeitreise weit zurück ins Mittelalter. Die Führung kostet 12 Franken pro Person, eine Anmeldung ist nicht nötig. Der Treffpunkt ist im Kreuzgang. ANZEIGEN

etwas weglassen. Einen Robidog etwa. Bei einem Foto nicht.» Hansjörg Egloff steht vor der Kreuzkapelle an der Landstrasse in Wettingen. Er ist einer der 75 Künstlerinnen und Künstler, die sich in den vergangenen Monaten mit Stift und Papier an die Strasse gesetzt haben. Im Rahmen des Projekts «Urbane Landstrasse» haben sie 127 Gebäude abgezeichnet. Vom 29. September bis 13. Oktober sind die Ergebnisse in der Galerie im GluriSuter-Huus ausgestellt. Stift und Papier stimmt im Fall von Egloff nicht ganz. Er skizziert mit Bleistift. Malt die Skizze aber im Anschluss mit Aquarellfarben aus. «Für die Zeichnung der Kapelle habe ich den Aargauer

«In den Ferien habe ich immer Block und Aquarellfarben dabei. Seit 30 Jahren.» HANSJÖRG EGLOFF, ARCHITEKT

Aquarellkasten verwendet», sagt Egloff. Das ist eine Palette mit 16 mineralischen und organischen Farben aus dem Aargau. Der Ma- Hansjörg Egloff vor der Kreuzkapelle an der Landstrasse. Für seine Skizze hat er


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Blickwinkeln zeigen ler Stefan Muntwyler hat sie entwickelt. Eine der Farben heisst «Wettiger Schüttgelb». Muntwyler, der in Wettingen geboren ist, stellt sie aus Kreuzdornbeeren her. STEFAN MEIER, der Wettinger Kul-

tursekretär, hat das Projekt «Urbane Landstrasse» gemeinsam mit dem damaligen Kurator Rudolf Velhagen und Gemeinderat Philippe Rey entwickelt. Entstanden sei es bei einem Abendessen mit drei Urban Sketchers, die bereits 2018 im Gluri-Suter-Huus ausgestellt haben. Urban Sketchers sind Personen, die sich an einen Ort setzen und zeichnen, was sie dort sehen. «Die Landstrasse prägt Wettingen», sagt er. Das Ziel sei es, die Landstrasse in einem Zeitdokument zeichnerisch festzuhal-

«Zeichnungen beinhalten eine gewisse Ehrlichkeit.» STEFAN MEIER, KULTURSEKRETÄR

eine Stunde gebraucht.

Rahel Bühler

ten. «Man sieht die Strasse so durch die Augen der Zeichner. Sie ist gar nicht so grau, wie ihr oft unterstellt wird», so der Kunstsekretär. Die Zeichnungen werden im Gluri-Suter-Huus aneinandergehängt. So sollen sie die Strassenflucht darstellen. «Die Künstler haben nur eine Zeichnung. Nicht 20 Versuche. Das führt zu einer gewissen Ehrlichkeit», findet er. Nach dem Treffen wurde eine Ausstellungswebsite geschaffen

und die Informationen über das Kunstprojekt verschickt. In der Schweiz gibt es eine Szene fürs urbane Skizzieren. Sie nennt sich «Urban Sketchers Switzerland». Auch sie haben die Informationen über ihren Blog weiterverbreitet. Interessierte Künstler konnten sich im Anschluss online in einer Doodle-Liste eintragen. So konnte jeder Teilnehmende sein Wunschobjekt wählen. Manche haben mehrere Häuser gezeichnet. Sie stammen laut Meier aus der ganzen Deutschschweiz. Stil und Material waren ihnen nicht vorgegeben. So sind Werke aus Tusche, Tinte, Aquarell, Farbstiften oder Kohle entstanden. Einzig die Abgabe musste auf einem A4-Papier im Querformat erfolgen. «Eine Person hat sogar auf dem Tablet gezeichnet», sagt der Kultursekretär.

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Meldung der Kantonspolizei

Egloff kam nur das Abzeichnen der Kreuzkapelle infrage: Er ist Wettinger Ortsbürger und im Vorstand des Kapellenvereins Wettingen. «Deshalb wollte ich nur die Kapelle zeichnen», sagt er. Dort drüben sei er eine Stunde lang gesessen, sagt er und zeigt über die Strasse auf das gegenüberliegende Trottoir. Am 1. August hat er die Zeichnung angefertigt. Er gehört selbst nicht zu den «Urban Sketchers Switzerland». «In den Ferien habe ich immer Block und Aquarellfarben dabei. Seit 30 Jahren. Das genügt mir», sagt er. Er hat die anderen Skizzen bereits gesehen. «Das ist hohe Schule.»

Zwei unbekannte Täter betraten am Freitag, 20. September, kurz nach 4.30 Uhr die Coop Tankstelle in Wettingen an der Landstrasse. Die maskierten Männer, die eine Faustfeuerwaffe mitführten, bedrohten die Angestellte und forderten die Herausgabe von Bargeld. Die Angestellte öffnete den Tresor, in dem sich kein Bargeld befand. Ohne Beute flüchtete die Täterschaft mit einem schwarzen Kleinwagen Richtung Würenlos. Das Opfer blieb beim Überfall unverletzt. Sofort wurde mit mehreren Patrouillen der Kantons- und Regionalpolizeien eine grossräumige Fahndung ausgelöst. Diese verlief bis anhin ohne Erfolg. Die Täter werden so beschrieben: Zwei männliche Personen, der eine sprach Schweizerdeutsch, war etwa 170 Zentimeter gross, trug einen dunklen Pullover mit Reissverschluss und Kapuze. Er trug einen Strumpf über dem Gesicht und vor dem Mund eine weisse Staubmaske. Der zweite Täter sprach gebrochen Deutsch, war ebenfalls dunkel gekleidet und trug einen Strumpf über dem Gesicht. Er führte eine rötliche Stofftasche mit Blumenmuster mit sich. Beide trugen Handschuhe. Die Kantonspolizei Aargau hat die Ermittlungen eingeleitet. Personen, die verdächtige Beobachtungen und Wahrnehmungen gemacht haben oder Angaben zum verwendeten Fluchtfahrzeug machen können, sind gebeten, sich bei der Kantonspolizei Aargau, Dezentrale Ermittlungen Nord in Baden (Telefon: 056 200 11 11), zu melden.

hinterlassen wird. Nachdem Ruth Jo. Scheier im Mai 2017 ihre Motion zur familienergänzenden Kinderbetreuung im Rat vorgebracht hatte, befasste sich Yvonne Hiller näher mit diesem Thema. Am 5. Dezember 2018 gab es eine InfoVeranstaltung, darauf eine Petition. Yvonne Hiller hat das Thema im Einwohnerrat weiter bewirtschaftet. Die GLP war die einzige Partei, die Einsprache gegen das neue Flugregime des Flughafens Zürich erhoben hat. Es bringt dem Raum Wettingen deutlich mehr Fluglärm als bisher. Die Themen Um-

weltschutz, Luftreinhaltung und Energie sind für die GLP sehr wichtig. Die Podiumsdiskussion vom 28. August zum Thema «Sportstadt Wettingen – fit für die Zukunft?» hat viele Besucher angezogen. Die Diskussionsrunde kam zum Schluss, dass bei der Infrastruktur, dem Unterhalt und der Unterstützung der Vereine seitens der Gemeinde noch Luft nach oben ist. Mit der Veranstaltung vom 8. Mai zum Thema «Lebenswerte Stadt – welche Dichte für Wettingen?» wurde das Überbauungsprojekt auf dem Bahnhofareal vertieft diskutiert.

FÜR DEN WETTINGER Architekten

PARTEINOTIZEN FDP Die FDP Wettingen lud am 21. September zur Tägi-Baustellenbesichtigung mit Polit-Talk mit dem FDP-Ständeratskandidaten und den FDP-Nationalratskandidaten ein. Marco Baumann, CEO der Tägi AG, und Pascal Schelbert, Leiter Gastronomie und Events der Tägi AG, führten in zwei Gruppen durch die Baustelle und visualisierten mit ihren Erklärungen die zukünftige Gestaltung des Tägis dort, wo der Bau noch nicht so weit fortgeschritten ist. Später stellten sich die Kandidaten vor. Die FDP bestreitet mit starken Kandidaten den aktuellen Wahl-

kampf. Sie werden die Anliegen der Stimmbürgerinnen und Stimmbürger liberal und mit Engagement vertreten. GLP Die GLP tut dies nach knapp der Hälfte der Legislaturperiode. Sie stellt fest, dass sie bei den im Wahlkampfflyer erwähnten Schwerpunktthemen äusserst aktiv waren. Die Tägi-Sanierung wird immer noch teurer. Die GLP-Fraktion hinterfragt als einzige die Tägi-Sanierung sehr kritisch. Sie stellt an den Gemeinderat den Anspruch, mit den Steuergeldern sorgsam umzugehen, damit kein Schuldenberg


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WETTINGEN

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LESERFOTO

HINWEIS KINO ORIENT Am 3. Oktober läuft

Erich Neurauter aus Wettingen hat sich auf die Suche nach der Sitzbank gemacht, die dem ehemaligen Gemeindeammann Markus Dieth gewidmet ist. Sie befindet sich in der Cholgrueb auf der Lägern. Haben auch Sie ein schönes Sujet in der Region entdeckt? Dann senden Sie das Foto (jpg-Format und in der Grösse von mindestens 1 MB) an: redaktion@limmatwelle.ch.

der Schweizer Dokumentarfilm «Ly-Ling und Herr Urgesi» in der Deutschschweiz an. Im Kino Orient gibt es am 29. September um 19 Uhr eine einmalige Sondervorstellung vor dem offiziellen Kinostart. Es ist ein Film über die Zusammenarbeit zwischen dem traditionellen Feinmassschneider Cosimo Urgesi und der Modedesignerin Ly-Ling Vilaysane. Cosimo arbeitet seit Jahrzehnten nach festen Regeln. Das beisst sich zwangsläufig mit Ly-Lings Herangehensweise des «Draufloskreierens» ohne einengende Normen im Kopf. Trotz grossem gegenseitigem Respekt und dem Willen, zusammen etwas auf die Beine zu stellen, stossen Ly-Ling und Cosimo dabei an ihre Grenzen. Der Film feierte an den diesjährigen Solothurner Filmtagen sei-

Sondervorstellung von «Ly-Ling und Herr Urgesi» im Kino Orient. zVg ne Premiere und wurde für den Prix du Public nominiert. Er stammt vom Zürcher Regisseur Giancarlo Moos. Kino Orient, Sonntag, 29. September, 19 Uhr.

LESERBRIEFE ZU DEN NATIONALRATSWAHLEN Michaela Huser in den Nationalrat KMU sind das Rückgrat der Schweizer Wirtschaft. Wir erleben aber immer mehr eine Politik, welche sich an den Interessen der internationalen Grossunternehmen und staatsnahen Betrieben ausrichtet statt an den Bedürfnissen der KMU. Daher brauchen wir mehr KMU-Vertreter in Bern. Politiker und Politikerinnen, welche sich gegen immer mehr Regulierung, gegen mehr Bürokratie und für weniger Hürden und Stolpersteine gegenüber unserem Gewerbe einsetzen. Grossrätin Michaela Huser kennt die Bedürfnisse der KMU aus eigener Erfahrung und vertritt diese konsequent in ihren politischen Tätigkeiten. Der Name Michaela Huser gehört darum am 20. Oktober zweimal auf jeden Wahlzettel im Aargau. Daniel Notter, Unternehmer und Grossrat, Wettingen ANZEIGEN

Ich schreibe Michaela Huser zweimal auf meinen Wahlzettel Michaela Huser ist eine engagierte, junge Politikerin. Sie politisiert aus Überzeugung bürgerlich. Und als Ökonomin, die in einem KMU gross geworden ist, stellt sie die richtigen Fragen. So kämpft sie überzeugt und überzeugend dagegen an, dass sich der Staat und staatsnahe Betriebe immer mehr in der Wirtschaft einmischen und in die Privatwirtschaft eindringen, wo sie nichts zu suchen haben. Mit Geld aus den Schatullen des Staates ausgestattet, haben sie gegenüber privaten KMU grosse Wettbewerbsvorteile, die sie schamlos ausnützen – zum Schaden der KMU, die das Rückgrat der Schweizer Wirtschaft ausmachen. Michaela Huser engagiert sich gegen diese gefährliche Entwicklung. Darum schreibe ich den Namen

Michaela Huser am 20. Oktober zweimal auf meinen Wahlzettel. Martin Fricker, Inhaber eines KMU, Einwohnerrat SVP, Wettingen

Michaela Huser hat Unternehmerblut Als bürgerlich denkende Frau, die voll im Erwerbsleben steht, ist es mir wichtig, dass auch junge, bürgerliche Politikerinnen die Schweizer Politik mitbestimmen. Ich empfehle allen Aargauerinnen und Aargauern, Michaela Huser zweimal auf ihren Wahlzettel zu schreiben. Warum? Michaela Huser ist eine junge Politikerin, die ihren Worten auch Taten folgen lässt: So engagiert sich Michaela Huser seit mehreren Jahren für einen verantwortungsvollen Umgang mit unseren Steuergeldern. Michaela Huser kommt aus dem Gewerbe und hat Un-

ternehmerblut – das wird im Gespräch mit ihr gleich klar: Jeder Franken, den der Staat ausgibt, muss zuerst verdient werden – ein Grundsatz von Michaela. Für mich ist klar: Jede Stimme für Michaela Huser ist ein Gewinn für den Kanton Aargau. Maja Hrvatin, Wettingen

In eigener Sache Die Redaktion entscheidet, ob Leserbriefe publiziert werden, und behält sich Kürzungen vor. In der Ausgabe vom 10. Oktober können keine Leserbriefe mehr zu den Wahlen vom 20. Oktober berücksichtigt werden. Wir danken für Ihr Verständnis. Die Redaktion


NEUENHOF AUS DEM GEMEINDERAT Ernennungen und Beförderungen – Feuerwehr Neuenhof Auf Antrag der Feuerwehrkommission Neuenhof hat der Gemeinderat folgende Ernennungen und Beförderungen per 20. September vorgenommen: Christof Ambühl, Steinbruchstrasse 6, Mägenwil, zum Leutnant; Stephan Ilg, Kappelstrasse 7, Neuenhof, zum Leutnant; Bettina Bolliger, Weststrasse 13, Neuenhof, zum Korporal; Marcel Ilg, Dorfstrasse 8, Neuenhof, zum Korporal; André Blesi, Hinterhagweg 3, Neuenhof, zum Gefreiten. In Neuenhof leisten zirka 80 eingeteilte Frauen und Männer motiviert ihren Feuerwehrdienst. Die Feuerwehr sorgt rund um die Uhr für die Sicherheit der Einwohnerinnen und Einwohner und ist im Milizsystem organisiert. Pro Jahr finden jeweils an einem Dienstagabend zirka 10 zweistündige besoldete Übungen statt. Die Feuerwehr Neuenhof rückt ungefähr 25- bis 30-mal pro Jahr zu Ernstfällen aus. Um die Einsatzbereitschaft stets zu gewährleisten und den gesetzlichen Auftrag erfüllen zu können, sucht die Feuerwehr Neuenhof immer wieder neue, motivierte Personen. Nähere Auskünfte erteilt Interessierten gerne Feuerwehrkommandant Daniel Burger unter Telefon 056 406 20 64 oder feuerwehr@neuenhof.ch. Herbstferienprogramm der Jugendarbeit Neuenhof Die Jugendarbeit Neuenhof hat in diesem Jahr wieder ein tolles Herbstferienprogramm für Jugendliche ab 12 Jahren zusammengestellt. Die Events finden jeweils Dienstag bis Freitag

in beiden Ferienwochen statt – also vom 1. bis 4. und 8. bis 11. Oktober. Die meisten Angebote sind ohne Voranmeldung. Das detaillierte Programm ist auf der Gemeindewebseite www.neuenhof.ch unter den Newsbeiträgen oder direkt auf der Webseite der Jugendarbeit (www.jugendarbeit-neuenhof.ch) zu finden. Die Jugendarbeit Neuenhof freut sich über viele Teilnehmerinnen und Teilnehmer.

Die Feuerwehr hat Die diesjährige Hauptübung fand in einem Mehrfamilienhaus an der Kappelstrasse statt.

RAHEL BÜHLER

Aus einem Schacht an der Kappelstrasse tritt Rauch hervor. Von weit her erklingen Sirenen. Schaulustige stehen hinter einem Absperrband. Das sind Szenen der diesjährigen Hauptübung der Feuerwehr Neuenhof vom vergangenen Freitag. Heuer simulieren sie einen Brand in der Garage eines Mehrfamilienhauses. Zur Feuerwehr Neuenhof gehören 4 Frauen und 74 Männer. Während ein Grossteil davon an der Hauptübung Schläuche ausrollt oder Leitern hinaufsteigt, kommentiert Kommandant Daniel Burger das Geschehen: «Mit einer Brustbindung werden die Personen vom Balkon evakuiert», erklärt er zum Beispiel, als die Feuerwehr einen Mann aus einem Öffnungszeiten der Balkon evakuiert. Gemeindeverwaltung Die Öffnungszeiten NACH ETWA 35 Minuten ist der siund die Erreichbar- mulierte Brand in der Garage gekeit (Schalterdienst) löscht, die fünf Figuranten evakusind wie folgt: Mon- iert. Übungsleiter Roger Maurer tag, 8–11.30 und 14– zeigt sich zufrieden: «Ich habe ei18 Uhr, Dienstag bis ne motivierte Gruppe gesehen, Donnerstag, 8–11.30 die im Ernstfall ein gutes Ende Die Feuerwehr Neuenhof umfasst 78 und 14–17 Uhr, Frei- herbeigeführt hätte.» tag, 7.30–14.30 Uhr. Tel. 056 416 21 11, EMail: gemeindekanzlei@neuenhof.ch.

Publikation von Gesuchen um ordentliche Einbürgerung Folgende Personen haben bei der Gemeinde Neuenhof ein Gesuch um ordentliche Einbürgerung gestellt: Edyta Skupinski, 1974, polnische Staatsangehörige, Zürcherstrasse 176 Neuenhof; Johann Wäsle, 1975, deutscher Staatsangehöriger, Dorfstrasse 8, Neuenhof. Jede Person kann innert 30 Tagen seit der amtlichen Publikation dem Gemeinderat eine schriftliche Eingabe zum Gesuch einreichen. Diese Eingaben können sowohl positive wie negative Aspekte enthalten. Der Gemeinderat wird die Eingaben prüfen und in seine Beurteilung einfliessen lassen.

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Gestützt auf §60 Abs.2 BauG und §54 Abs.3 BauV, liegen die Pläne während der Zeit vom 26. September bis 25. Oktober 2019 im Gemeindehaus, Abteilung Bau, 2. Stock, öffentlich auf. Einwendungen können während der gesetzlichen Auflagefrist (30 Tage) beim Gemeinderat erhoben werden. Sie haben einen Antrag, eine Begründung sowie ein Begehren zu enthalten. Allfällige Beweismittel sind beizuziehen und soweit möglich beizulegen. Abteilung Bau, Neuenhof

Zahlreiche Besucher versammelten sich, um der Feuerwehr bei ihrer Hauptübung


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einen Garagenbrand simuliert

Männer und 4 Frauen. Ein Grossteil davon war am vergangenen Freitag an der Hauptübung dabei.

zuzusehen.

Gehört dazu: Schläuche schleppen.

Rahel Bühler

Die Autodrehleiter im Einsatz.

Die Übung fand an der Kappelstrasse 6 in Neuenhof statt.

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GEMEINDE NEUENHOF Ersatzwahl vom 9. Februar 2020 eines Mitglieds der Stimmenzähler (Wahlbüro) der Einwohnergemeinde Neuenhof für den Rest der Amtsperiode 2018/2021; Anmeldeverfahren Herr Adolf Heldmann, CVP, reichte per 31. Dezember 2019 seine Demission als Mitglied der Stimmenzähler (Wahlbüro) der Einwohnergemeinde Neuenhof ein. Der Gemeinderat hat die Durchführung der Ersatzwahl auf den Urnengang vom 9. Februar 2020 angesetzt, sofern nicht eine stille Wahl zustande kommt. Wahlvorschläge sind gemäss § 29a des Gesetzes über die politischen Rechte (GPR) und § 21b der Verordnung über die politischen Rechte (VGPR) von 10 Stimmberechtigten der Gemeinde Neuenhof zu unterzeichnen und bei der Gemeindekanzlei, Gemeindehaus, 2. Stock, bis spätestens am 44. Tag vor dem Wahltag, 12.00 Uhr, d. h. bis am Freitag, 27. Dezember 2019, 12.00 Uhr *), einzureichen. Sind weniger oder gleich viele wählbare Kandidatinnen oder Kandidaten vorgeschlagen, als zu wählen sind, ist mit der Publikation der Namen eine Nachmeldefrist von 5 Tagen anzusetzen, innert der neue Vorschläge eingereicht werden können. Übertrifft die Anzahl der Anmeldungen nach dieser Frist die Anzahl der zu vergebenden Sitze nicht, werden die Vorgeschlagenen von der anordnenden Behörde beziehungsweise vom Wahlbüro Neuenhof als in stiller Wahl gewählt erklärt. Für allenfalls noch zu vergebende Sitze ist eine Wahl an der Urne durchzuführen (§ 30a GPR). Die erforderlichen Formulare können bei der Gemeindekanzlei, Tel. 056 416 21 70, gemeindekanzlei@neuenhof.ch oder unter www.neuenhof.ch bezogen bzw. heruntergeladen werden. *) Wichtiger Hinweis Da die Gemeindeverwaltung vom 24. Dezember 2019 bis und mit 3. Januar 2020 geschlossen ist, können Wahlvorschläge während dieser Zeit nur brieflich eingereicht werden. Das Wahlbüro empfiehlt den direkten Einwurf in den Gemeindebriefkasten, damit verspätete Postzustellungen vermieden werden können. Am Freitag, 27. Dezember 2019, 12.00 Uhr, wird die Leerung des Gemeindebriefkastens bzw. Postfaches durch das Wahlbüro gewährleistet. Neuenhof, 26. September 2019

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Öffnungszeiten der Gemeindekanzlei Montag, 8.30–11.30 Uhr und 14–18.30 Uhr; Dienstag, 8.30– 11.30 Uhr und 14–16 Uhr; Mittwoch, 8.30–11.30 Uhr, nachmittags geschlossen; Donnerstag, 8.30–11.30 Uhr und 14–16 Uhr; Freitag, 7.30–14 Uhr (durchgehend). Tel. 056 418 10 60, E-Mail: gemeindekanzlei@killwangen.ch. www.killwangen.ch.

LESERBRIEF Einkaufswägeli im Shoppi Mit grossem Erstaunen lese ich, dass man angeblich alles versucht habe, um zu verhindern, dass Einkaufswagen vom Shoppi Tivoli entfernt würden. Nun schreitet man voran, indem man die Säumigen kriminalisiert und ihnen Bussen auferlegen will. Dabei gäbe es einfache Lösungen, die vom Shoppi Tivoli umgesetzt werden könnten. Am 5. November 2018 habe ich deswegen dem Shoppi-Leiter geschrieben und ihm eine technische Lösung in Aussicht gestellt. Diese ist nach wie vor aktuell und kann einfach umgesetzt werden: Das Grundprinzip der Idee ist die Arretierung der Einkaufswagen auf der Rolltreppe. Es bräuchte bei den Ausgängen Bodenelemente, worauf die Einkaufswagen blockieren und nicht geschoben werden können. Man kann dies auch mit einer aktiven Überwachung koppeln, indem zum Beispiel ein Alarm ertönt, sobald jemand versucht, einen Einkaufswagen darüberzuschieben. Das Interesse hierfür scheint jedoch nicht vorhanden zu sein. Geht man so mit seinen Kunden um? Aus meiner Sicht nicht. Nun will man mit Regionalpolizei, Gemeindebehörden und der Androhung von Bussen das Problem in den Griff kriegen? Man könnte fast meinen, die Polizei und die Behörden hätten nichts Wichtigeres zu tun. ANZEIGE

Auch einige junge Schützen und Schützinnen waren dabei.

Kleinkaliber-Volksschiessen mit sehr guten Resultaten

Mit 42 Teilnehmenden konnte das diesjährige Volksschiessen mit grossen Beteiligungen aus allen Jahrgängen abgeschlossen werden.

Anfang September hat in der Gemeinschaftsschiessanlage Härdli in Spreitenbach das KleinkaliberVolksschiessen stattgefunden. Wieder haben einige Teilnehmer, die zum ersten Mal geschossen hatten, gute Resultate geschossen. 42 Personen haben aus verschiedenen Jahrgängen am Schiessen teilgenommen. Das entspricht einer grossen Beteiligung. Der vordere Teil der Rangliste präsentiert sich folgendermassen: 1. mit 99 Punkten von 100 Christian Zaugg, Birr, 2. Werner Weinreich, Spreitenbach, 3. Kathrin Kipfer, Sprei-

David Egger/Archiv

tenbach, 4. Fritz Füglister, Nussbaumen, 5. Jean-Marc Wolfgang, Baden, 6. Emanuele Batteri, Spreitenbach, 7. Mirjam Schneider, Siggenthal, alle mit 98 Punkten, 8. Hans Huber, Hausen, 9. Hans-Ruedi Kipfer, Spreitenbach, 10. Conny Füglister, Nussbaumen, 11. Nathalie Nicoletti, Thalheim, alle mit 96 Punkten, 12. Dora Zaugg, Birr, Edwin Dürig, Spreitenbach, 14. Jean-Claude Ducret, Spreitenbach, 15. Stefan Wisler Spreitenbach, 16. Marco Kipfer, Bergdietikon, alle mit 95 Punkten. Erfreulicherweise haben fünf Jugendliche die folgenden Resultate geschossen: 17. Angelika Walder, Spreitenbach, 94, 32. Jason Tobler, Geroldswil mit 89, 33. Marwin Schmid, 89, 35. Luca Stoos, Spreitenbach mit 88. Dann 38. Filip Milojevic, Spreitenbach , mit 82 Punkten. Im September 2020 findet das nächste Kleinkaliber-Volksschiessen in der Gemeinschaftsschiessanlage Härdli statt. (zVg)

Einwandfreies Trinkwasser Gemäss einer Weisung des Departements Gesundheit und Soziales hatten alle Wasserversorgungen im Kanton Aargau ihre Grundwasserpumpwerke beziehungsweise das Trinkwasser auf Rückstände der Chemikalie Chlorothalonil zu prüfen. Trinkwasser, welches Rückstände davon über dem Grenzwert aufweist, ist mangelhaft. Die Messungen in Spreitenbach haben ergeben, dass die Trinkwasserqualität einwandfrei ist. Die Testresultate liegen weit unter dem Grenzwert. Das Leitungswasser zu Hause kann also bedenkenlos weiterhin getrunken werden. Arbeitsvergaben Für die Sanierung des Hallenbades sind folgende Arbeitsvergaben erfolgt: Ausführungsarbeiten neue Glasfassade an MTV Metallbau AG, Villmergen; Ertüchtigung Fassade und allgemeine Metallbauarbeiten an Koller Metallbautechnik GmbH, Dänikon. Personelles Nach rund 24-jähriger Tätigkeit als Reinigungskraft in verschiedenen Anlagen der Gemeinde Spreitenbach tritt Gertrud Aschwanden per Ende Januar 2020 in den verdienten Ruhestand. Der Gemeinderat dankt Gertrud Aschwanden für den langjährigen Einsatz und wünscht ihr bereits heute alles Gute im neuen Lebensabschnitt. Termine 28. September bis 13. Oktober: Herbst-Schulferien; 7. Oktober, 17 Uhr: Unentgeltliche Rechtsauskunft, Gemeindehaus, Poststrasse 13; 18. Oktober, 19.30 Uhr: 35. Kulturpreisverleihung, Zentrumsschopf Spreitenbach; 19. Oktober: Feuerwehr-Hauptübung.


SPREITENBACH

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Wasserversuche sollen zeigen, ob es ein neues Pumpwerk braucht Seit Anfang Juli arbeiten die Pumpwerke auf Hochtouren. Bis zu 6600 Kubikmeter Wasser befördern sie am Tag.

RAHEL BÜHLER

Neumatt, Fegi, Willenäcker und Mittlerzelg. So heissen die vier Grundwasserpumpwerke von Spreitenbach. Sie pumpen Grundwasser zum Wasserreservoir Munimatt. Von dort aus fliesst es in die Spreitenbacher Haushalte. Eines der Werke, Neumatt, wird die Betriebserlaubnis vom Kanton wohl nicht mehr erhalten. Das Quartier, in dem sich das Werk befindet, ist mittlerweile stark überbaut. So können die Schutzzonen, die jedes Pumpwerk umgeben müssen, nicht mehr gewährleistet werden. Nun steht die Gemeinde vor den folgenden Fragen: Muss Spreitenbach ein neues Pumpwerk bauen, damit die Wasserversorgung sichergestellt werden kann? Reichen die bisherigen? Um diese Frage zu beantworten, hat die Gemeinde in den vergangenen Jahren ein generelles Wasserversorgungsprojekt durchgeführt. 2018 wurde der erste Teil abgeschlossen. Das reicht noch nicht. Es bedarf weiterer Informationen über das Verhalten des Grundwassers und die unterirdischen Strömungen. Deshalb werden seit Anfang Juli Grundwasserpumpversuche durchgeführt. BEAT AMSLER, der stellvertretende

Brunnenmeister, macht diese Versuche. Mit einem Computerprogramm lassen sich die Pumpwerke ein- und ausschalten. Während der Versuche geschieht dies manuell. Der Normalbetrieb läuft automatisiert. Nach seinem eigenen Gutdünken handeln kann Amsler allerdings nicht: «Ein Geologe hat verschiedene Phasen berechnet. In jeder Phase arbeiten die Pumpwerke anders», erklärt er. Diese Phasen sollen verschiedene Zukunftssituationen simulieren. Da-

zwischen gibt es Pausen. Dann wird gar kein Wasser hochgepumpt. «Wir wollen testen, ob die Wasserversorgung auch ‹verhebt›, wenn die Bevölkerungszahl in den nächsten Jahren ansteigt», erläutert Amsler. Bereichsleiter Viktor Ott ergänzt: «Laut Berechnungen wird der Wasserverbrauch im Jahr 2030 durchschnittlich 4300 Kubikmeter pro Tag betragen.» 2018 betrug er 3800 Kubikmeter Wasser pro Tag. Es sind die ersten Versuche, die Spreitenbach durchführt. «Alle bisherigen Informationen basierten auf Berechnungen von Geologen. Details sind bislang ungekannt», sagt der stellvertretende Brunnenmeister. Läuft der Betrieb normal, pumpen die Werke 3800 Kubikmeter Wasser pro Tag hoch. Während der Versuchsphasen be-

«Wir wollen testen, ob die Wasserversorgung auch ‹verhebt›, wenn die Bevölkerungszahl in den nächsten Jahren ansteigt.» BEAT AMSLER, STV. BRUNNENMEISTER

trägt die hochgepumpte Wassermenge nicht wie sonst 3800 Kubikmeter. Je nach Versuchsphase ist die Menge anders. Derzeit sind es 6600 Kubikmeter Wasser pro Tag. Es ist die grösste Menge, die der Versuch vorsieht. IM ZUSAMMENHANG mit diesen Ver-

suchen wurden auch Färbversuche durchgeführt. «So sehen wir die Fliessrichtungen sowie Geschwindigkeiten des Grundwassers», erklärt er. Auch die Wasserqualität wird laufend kontrolliert: «Der Anteil an Chlorothalonil, das ist ein Abbauprodukt eines Planzenschutzmittels, liegt in unserem Grundwasser bei 0,02 Mikrogramm pro Liter. Der zulässige Höchstwert ist 0,1 Mikrogramm pro Liter», betont Amsler. Der Versuch dauert noch bis Beat Amsler vor dem Wasserreservoir Munimatt. Die Pumpversuche wer- nächsten Sonntag. Viktor Ott den bei den vier Grundwasserpumpen durchgeführt. Diese pumpen Wasser rechnet nicht vor Ende Jahr mit Rahel Bühler den Ergebnissen. zum Wasserreservoir.


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SPREITENBACH

Grossandrang vor Sackgebühr Am 1. Oktober führt Spreitenbach, als letzte Deutschschweizer Gemeinde, die Sackgebühr ein. Das spüren die Mitarbeiter des Werkhofs schon jetzt.

MELANIE BÄR

Am letzten Donnerstag im August, kurz nach dem Mittag: Es ist ruhig im Werkhof. Viktor Ott, Bereichsleiter des Tiefbaus und der Entsorgung, schaut aus dem Fenster zu den beiden blauen Mulden herunter. Die eine ist etwas mehr als halb voll, die andere fast leer. Er weiss, dass sich das am Samstag schlagartig ändert. Jeden letzten Samstag im Monat ist der Werkhof von 9 bis 11 Uhr geöffnet. «Seit einigen Wochen ist der Andrang grausam. Es ist ein richtiges Gedränge und der Container überquillt dann richtig», sagt er. Die Spreitenbacher scheinen das durch die Pauschale bereits bezahlte Entsorgen nutzen zu wollen und entrümpeln nochmals richtig. «Ich würde es auch so machen», sagt Ott und läuft in sein Büro zurück. ZUR ERINNERUNG: 2017 sagten die

Spreitenbach noch deutlich Nein zur Sackgebühr. Sie wollten es dabei belassen, eine Jahrespauschale fürs Entsorgen zu zahlen. An der letzten Wintergmeind stimmten die Stimmbürger dem neuen Abfallentsorgungsreglement schliesslich zu. Zähneknirschend und

«Seit einigen Wochen ist der Andrang grausam.» VIKTOR OTT, LEITER TIEFBAU UND ENTSORGUNG

knapp, denn sie wussten, dass dieses «verursachergerechte Abfallentsorgen» gesetzlich verlangt wird. Das Bundesgericht hatte vor acht Jahren so entschieden. Ab dem 1. Oktober senken die Spreitenbacher die Grundgebühr auf jährlich 70 Franken. Gleichzeitig führen sie eine Abfallsackgebühr von Fr. 1.90 pro 35-LiterSack ein. Für den Grüngutcontai-

Viktor Ott im Werkhof auf dem Bauamtsareal an der Zentrumsstrasse 11 mit den Mulden.

Melanie Bär

Mengen zurückgehen, sodass es ne Arbeitsverlagerung», sagt Vikirgendwann reicht, den Abfall ein- tor Ott. Er rechnet damit, dass die 82 öffentlichen Abfalleimer, die in mal pro Woche einzusammeln.» der ganzen Gemeinde verteilt DIE ÄNDERUNGEN haben auch Fol- sind, künftig öfters als bisher gegen für die Sperrgut- und Altme- leert werden müssen. Auch mit eitallsammelstelle im Werkhof auf ner Zunahme von anderen illegadem Bauamtsareal. Weil es in len Abfallentsorgungen geht Ott Spreitenbach bereits zwei private aus. Wenn nötig werde im unEntsorgungs-Sammelstellen gibt, rechtsmässig entsorgten Abfall den Entsorgungspark der Viktor nach Beweismaterial gesucht und Weber AG und das Recycling-Para- Anzeige erstattet. Doch im Modies der Geschwister Bertschi, ment hat er andere Prioritäten: Er wird die bisherige Sammelstelle und sein Team wollen dafür sorvorübergehend geschlossen. Die gen, dass trotz grossen AbfallmenVIKTOR OTT erhielt viele negative Arbeit geht den Werkhofmitarbei- gen im September im Werkhof Rückmeldungen, als bekannt ter trotzdem nicht aus. «Es gibt ei- kein Chaos entsteht. wurde, dass eine Sackgebühr eingeführt wird. Trotzdem ist er auch froh darüber. Er hofft, dass die Spreitenbacher künftig den Abfall umweltgerecht trennen und nicht alles in den Müll werfen. «Es kam häufig vor, dass auch Büchsen, Glas, Karton und Altpapier im normalen Abfallsack landeten. Schliesslich kostete es ja vermeintlich nichts», sagt er und fügt an: «Das wird nun hoffentlich getrennt.» Dass in Spreitenbach wenig Abfall getrennt wurde, zeigte sich auch an der Abfallmenge. In Spreitenbach wurde der Abfall bisher zweimal pro Woche eingesammelt. «Wir hoffen, dass die Grossandrang beim Entsorgen im Werkhof. zVg ner braucht es neu eine Jahresvignette. Wertstoffe wie Weissblech, Aludosen, Flaschenglas und Altkleider können weiterhin kostenlos an den gemeindebetriebenen Sammelstellen im Schulhaus Hasel und Seefeld und im Rotzenbühl abgegeben werden. Altpapier sammeln Jugendorganisationen wie bisher achtmal pro Jahr ein. Die bereits bezahlte Jahrespauschale und die neue Grundgebühr werden abgegrenzt und abgerechnet.


LIMMATTAL

Geplante Deponie Spieglein, Spieglein auf dem Land: Das Projekt von Yves Brocker, David Fischer, Michael Siegenthaler von der Hochschule für Technik Rapperswil. zVg

Velotour durch Ausstellung

Am 13. September wurde die Landschaftsausstellung «Wachgeküsst» eröffnet. Nun findet eine öffentlich geführte Tour mit dem Velo statt.

Am 29. September findet um 13 Uhr eine öffentliche geführte Velotour durch die Landschaftsausstellung «Wachgeküsst» statt. Sie bietet die Möglichkeit, mit den Machern der Ausstellung die Installationen im Grünen zu besichANZEIGEN

tigen und aus erster Hand mehr darüber zu erfahren. Die Ausstellung bleibt anschliessend bis 3. November frei zugänglich. Ein ausgeschilderter Weg von acht Kilometer Länge führt zu den Installationen und lädt zu einer einzigartigen Wanderung oder Velotour ein. Die Installationen werden im Laufe des Novembers wieder komplett abgebaut. Die Ausstellung ist Bestandteil der «Regionalen 2025». (zVg)

Der Verbund Baden Regio ist für das Projekt in Würenlos, sein Pendant aus dem Kanton Zürich nicht.

handelt sich um ein sehr komplexes Projekt, bei dem verschiedene Institutionen und Verwaltungsstellen mitreden dürfen.» Weil die geplante Deponie an der Kantonsgrenze liegt, haben auch die Zürcher Behörden ein Mitspracherecht: «Der Kanton Zürich hat Auflagen formuliert.» Anpassungsbedarf ist, so Kuster, noch vorhanDIETER MINDER den. Weiter gibt er zu bedenken: Ab 2020 und erst recht ab 2021 «Wir sind erst im Richtplanverfahfehlt im östlichen Aargau ein De- ren. Erst wenn dieses abgeschlosponieplatz für sauberen Aushub, wie er bei Bauten anfällt. Dies zeigt die Situationsanalyse von Ba- «Wir haben unsere Beden Regio und der Derebag. Die denken mitgeteilt.» Derebag ist eine Kooperation von verschiedenen Tiefbauunterneh- BARBARA SCHAFFNER, GEMEINDEPRÄSIDENTIN men aus den Gemeinden Wettingen, Würenlingen, Baden, Merenschwand und Spreitenbach. Sie sen ist, kann das Baugesuch für die wollen die Mülldeponie gemein- Deponie eingereicht werden.» Kuster erwartet die Antworten der Besam betreiben. Baden Regio und Derebag hat- hördenvernehmlassung gegen Enten, in Absprache mit dem Kan- de Jahr. Ob und wie weit das Proton, einen Deponiestandort öst- jekt danach gegenüber der urlich des Bareggtunnels gesucht. sprünglichen Variante vom NoFündig wurden sie im Gebiet vember 2018 verändert wird, ist ofSteindler in Würenlos. Er liegt an fen. Für den Präsidenten von Bader Furttalstrasse, an der Grenze den Regio ist unbestritten, dass das Gebiet Steindler ein guter Standort zum Kanton Zürich. ist: «Es ist eine Senke, die aufgefüllt VORGESTELLT WURDE das Projekt be- und ökologisch aufgewertet wird. reits im November 2018. Definitiv Der Standort ist zudem verkehrsist das Projekt jedoch noch nicht: technisch sehr gut erreichbar, so«Es findet nochmals eine Behör- wohl vom Limmattal als auch vom denvernehmlassung statt», sagt Furttal», sagt Kuster. der Wettinger Gemeindeammann Roland Kuster in seiner Funktion SEHR WENIG FREUDE am Projekt hat als Präsident von Baden Regio. «Es hingegen die Gemeinde Otelfin-

VERMISCHTES

Erzählung über das Leben als Goalie.

zVg

«DER GOALIE BIN IG» – VON PEDRO LENZ So richtig Glück hat er nicht

gehabt im Leben, der Goalie. Die ersten 33 Jahre verbrachte er in einem Nest namens Schummertal. Hier war der Drogenkonsum hoch und der Arm des Gesetzes lang. Dabei war der Goalie doch nur ein kleiner Fisch, nicht mal ein «Grämmlidealer». Seine Haft-

strafe sass er brav ab und dem Neuanfang stand nichts mehr im Weg. Aber wie so oft schlug das Schicksal dem Goalie ein Schnippchen, und wieder einmal wurde er in Dinge verwickelt, mit denen er weder etwas zu tun hatte noch haben wollte. Humorvoll und melancholisch zugleich zeichnet Pedro Lenz die gewitzte, grundsympathische und doch gefährdete Figur des Goalies. In einer Züritüütschen Fassung. ThiK Theater im Kornhaus, Kronengasse 10, Baden, Donnerstag, 26., und Freitag, 27. September, 20.15 Uhr. www.thik.ch. GESPRÄCHSGRUPPE «POSTNATALE DEPRESSION» Am Mittwoch, 2. Ok-

tober, findet im Familienzentrum Karussell Region Baden die Ge-


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im «Steindler» steht im Gegenwind

Im Gebiet Steindler in Würenlos ist eine Mülldeponie für sauberen Aushub geplant. Das Areal liegt an der Grenze zum Kanton Zürich. gen. «Wir haben unsere Bedenken zum Mehrverkehr und zur Veränderung der Landschaft mitgeteilt», sagt Barbara Schaffner, Gemeindepräsidentin von Otelfingen. Sie erwartet keine konkreten Informationen in diesem Jahr. Für sie steht eine Deponie im Furttal zudem in Konkurrenz mit den

grossen Gruben im Rafzerfeld (bei Rafz ZH) und bei Weiach ZH. «Wir sind zuversichtlich, dass die Deponie Steindler nicht kommt», sagt der Otelfinger FDP-Präsident Hans Frischknecht. Die FDP und die SVP hatten sich im November 2018 gegen das Projekt gewehrt. Für sie liegt der «Steindler» auch

im Bereich der schützenswerten Lägernlandschaft. «Wir stehen ganz hinter der Gemeinde Otelfingen», sagt Max Walter, Präsident des Zürcher Planungsverbandes Furttal (ZPF). Der ZPF, das Furttaler Pendant zur Baden Regio, ist gegen die Deponie. «Dies halten wir in der Vernehmlas-

Dieter Minder

sung klar fest.» Zudem liege die geplante Deponie zu nahe am Siedlungsgebiet von Otelfingen. «Im Kanton Zürich muss der Abstand grösser sein.» Trotz der Lage auf der anderen Seite der Grenze und damit im Aargau hofft Walter, dass die Zürcher Vorschriften angewandt werden.

AUS DER REGIONALPOLIZEI felds, glücklich sein zu müssen, schämen sie sich ihrer Gefühle. Unter der Leitung von Susanne Röthlisberger, Co-Präsidentin Postnatale Depression Schweiz, können sich Betroffene und deren Angehörige austauschen. Familienzentrum Karussell, Haselstrasse 6, Baden, Mittwoch, 2. Oktober, 19.30 Viele Frauen leiden still. zVg bis 21.30 Uhr. Anmeldung bitte jeweils bis am Vortag unter Tel. 056 4274315, sprächsgruppe «Eigentlich sollte susanne@postnatale-depression.ch oder ich glücklich sein» statt. Sie rich- www.karussell- baden.ch. tet sich an Frauen mit postnatalen Depressionen sowie deren GROSSKONTROLLE BEIM «LÄNDLI» Partner oder Angehörige und DURCH DIE STADTPOLIZEI BADEN Littrifft sich monatlich für einen tering – unachtsames LiegenlasAustausch. Rund 15 Prozent aller sen von Abfall – ist nach wie vor Mütter sind von postnataler De- ein ungelöstes Problem. Aktuell pression betroffen. Viele Frauen konzentriert sich diese Problemaleiden still – im Druck des Um- tik in Baden auf das Ländli-Areal.

Aufgrund von Meldungen aus der Bevölkerung und den eigenen Feststellungen der Stadtpolizei Baden wurden in den Abend- und Nachtstunden von Freitag, 13., sowie Freitag, 20., und Samstag, 21. September, auf dem LändliAreal mit Unterstützung der Kantonspolizei Aargau alle anwesenden Personen, meist Jugendliche, kontrolliert. Im Dialog wurde die Lärm- und Litteringproblematik behandelt, die Eltern von Minderjährigen verständigt, Wegweisungen ausgesprochen und Ordnungsbussen ausgestellt. Insgesamt wurden weit über 250 Personen festgestellt und rund 100 Personen kontrolliert und überprüft. Die Stadtpolizei hat weitere Kontrollen geplant.

Schalteröffnungszeiten an der Landstrasse 89 in Wettingen Montag, 8.30 bis 11.30 Uhr und 13.30 bis 18.30 Uhr. Dienstag bis Freitag, 8.30 bis 11.30 Uhr und 13.30 bis 16 Uhr. Telefonisch ist die Regionalpolizei unter 056 437 77 77 erreichbar. Schalteröffnungszeiten an der Poststrasse 13 in Spreitenbach Montag, 8.30–11.30 Uhr und 13.30–18.30 Uhr; Dienstag, 8.30–11 Uhr; Mittwoch, Posten geschlossen; Donnerstag, 8.30–11 Uhr; Freitag, 8.30–15 Uhr.


WÜRENLOS AUS DEM GEMEINDERAT

Am 3. Oktober findet der SeniorenMittagstisch im Restaurant Zu den Zwei Raben statt. AZ Archiv Senioren-Mittagstisch Würenlos; nächster Termin Der beliebte Senioren-Mittagstisch findet jeweils am ersten Donnerstag im Monat statt. Für das Kloster Fahr ist eine Anmeldung bei Rosmarie Cattaneo, Tel. 056 424 16 45, oder Hedy Koller, Tel. 056 424 17 34, für alle obligatorisch, da die Plätze im Bus beschränkt sind. Nächster Treff: Donnerstag, 3. Oktober, 12 Uhr, Restaurant Zu den Zwei Raben, Kloster Fahr. Chloé Wüst nimmt schon zum dritten Mal am Biodiversitäts-Anlass teil. Öffnungszeiten der Gemeindeverwaltung Der Schalter der Gemeindeverwaltung ist wie folgt geöffnet: Montag, 8–11.30 Uhr und 14–18.30 Uhr, Dienstag bis Freitag, 8–11.30 Uhr und 14–16 Uhr. Telefon 056 436 87 87 oder 056 436 87 88, Fax 056 436 87 78.

TRÄFF 55 PLUS

Nicola, Walter Egloff und sein Enkel

Sie entdecken die Schönheit Am vergangenen Samstag befreiten 35 Freiwillige die Würenloser Feuchtgebiete von Schilf und Laub. SIBYLLE EGLOFF

Einbruch- und Einschleichdiebstahl ist eines der Themen, welche im Vortrag erwähnt werden. AZ Archiv KRIMINALPRÄVENTION Vortrag von Marco Dössegger, Kantonspolizei Aargau, Kriminalpolizei, Polizeiliche Beratungsstelle. Thema: Trickdiebstahl, Telefonbetrug (Enkeltrick, Falscher Polizist, Microsoft-Mitarbeiter), Einbruch- und Einschleichdiebstahl, Diebe unterwegs (Handtaschendiebe, Diebe im Detailhandel, Entreiss-Diebe). Im Anschluss Apéro. Herzliche Einladung an alle Interessierte. Verein Alterszentrum Würenlos, Alte Kirche, Schulstrasse, Montag, 30. September, 14.30 bis 16.30 Uhr.

Mit einem Rechen holen Robin und Nicola vorsichtig Schnittgut aus dem Teich im Naturschutzgebiet im Bollen in Würenlos. «Wenn ihr Glück habt, seht ihr junge Ringelnattern», sagt Martin Strohmeier vom Natur- und Vogelschutzverein Würenlos. Gebannt schauen die beiden Buben aufs Wasser. «Du hast doch eine künstliche Gummischlange zu Hause. Die hätten wir mitnehmen und die andern damit reinlegen können», sagt Walter Egloff zu seinem Enkel Robin und lacht. Er sei immer dabei, wenn es etwas für die Natur zu tun gebe. Und auch seinen Enkel Robin und dessen Kollegen Nicola musste Egloff nicht zum Mitkommen überreden. «Mir gefällt es, wenn ich helfen kann, dass Tiere einen schöneren Lebensraum haben», sagt Robin und zieht geschnittenes Schilf aus dem Teich.

Naturschutzbeauftragter Philipp Vock leitete den Anlass. Hier sieht man ihn bei der Reinigung des Weihers beim Naturschutzgebiet Taunerwiese beim Furtbach. Sibylle Egloff EGLOFF UND DIE beiden Elfjährigen nahmen am vergangenen Samstag am Anlass «Biodiversität im Siedlungsraum» teil und leisteten mit 32 anderen Interessierten Unterhaltsarbeiten in den Feuchtgebieten von Würenlos. Auch Gemeindeammann Anton Möckel (parteilos) und Gemeinderat Markus Hugi (FDP) packten mit an. Die beiden Naturschutzbeauftragten Philipp Vock und Walter Schneider leiteten den Einsatz im

Auftrag des Gemeinderates. Sie organisierten die Veranstaltung, die sich der Flora und Fauna im Gemeindegebiet widmet, bereits zum dritten Mal. «Nassbiotope, Teiche und Sumpfzonen gehören im Siedlungsraum zu Feuchtgebieten. In der Natur sind es fliessende oder stehende Gewässer, Gewässerränder, Rietwiesen und Schilfgürtel», erklärte der Gemeindeammann in seiner Begrüssungsrede, bevor


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GLÜCKWÜNSCHE ZUM GEBURTSTAG (1. TEIL) Folgenden Einwohnern im Alter von 75 und mehr Jahren gratuliert der Gemeinderat zum Geburtstag, den sie im Monat Oktober feiern können, recht herzlich und wünscht ihnen ein schönes Geburtstagsfest und weiterhin gute Gesundheit.

Robin (v.l.) befreien das Naturschutzgebiet Bollen von Schnittgut und Schilf.

der Natur sich die Teilnehmenden aufgeteilt in Gruppen an die Arbeit machten. Jedes Ökosystem brauche die passende Balance, damit es funktioniere. «Mit Ihrem Interesse zeigen Sie die Verbundenheit mit den natürlichen Abläufen und helfen heute, die teilweise Überforderung der Natur zu korrigieren», sagte Möckel. Im Gebiet Greppe sowie im Naturschutzgebiet Taunerwiese beim Furtbach packten die Würenloserinnen und Würenloser an, befreiten die Gewässer von Laub und vermodertem Material. Eine Gruppe bildete beim Naturschutzgebiet Bollen mit dem Schilf und Schnittgut mehrere Haufen am Rand der 800 Quadratmeter grossen Fläche. Weitere Teiche und Tümpel kamen zum Vorschein. Diese dienen Amphibien und Kleintieren als Versteck und Reptilien als Möglichkeit zur Eiablage. Für Aufregung und Freude sorgte die Anwesenheit einer Gelbbauchunke. Doch dem Lurch wurde die Aufmerksamkeit zu viel, sodass er bald wieder in den Tiefen des Teichs verschwand. «Dem Gebiet müssen wir Sorge tragen. Hier leben seltene Amphibien wie die Gelbbauchunke und der Glögglifrosch», sagte Walter Schneider. Das Ziel des Anlasses

sei, die Bevölkerung für die Schönheit der Würenloser Naturobjekte zu sensibilisieren, sagte Philipp Vock. Das gelang den beiden Verantwortlichen auf Anhieb. CHLOÉ WÜST engagierte sich be-

reits zum dritten Mal. An den vorhergehenden Anlässen waren auch ihre Kinder dabei. «Heute Morgen konnte ich sie leider nicht aus dem Bett kriegen», sagte die Biologin und lachte. Sie hielt jedoch nichts von der Arbeit ab. «Ich setze mich gerne für den Naturschutz ein. Es ist mir wichtig, meinen Kindern zu zeigen, was für schöne Orte es in Würenlos gibt. Gleichzeitig sollen sie merken, dass es Arbeit erfordert.» Der Einsatz biete zudem die Möglichkeit, mit Leuten aus dem Dorf zusammenzukommen und gemeinsam etwas Gutes zu tun, so die Biologin. Genossen hatte den Vormittag im Wald auch Martin Meier. «Es war schön, sich draussen in der Natur zu betätigen», sagte der Senior, der zum ersten Mal mit von der Partie war. Er selbst lebe in einer Wohnung ohne Garten und habe die Abwechslung geschätzt. «Beim nächsten Mal werde ich jedoch bessere Schuhe anziehen. Meine Füsse sind nass geworden.»

Edeltraut Goroncy-Osten, Bachwiesenstrasse 15 Magdalena Ernst-Brunner, Tannwiesenweg 12 Ernst Hauser, Erliacherweg 27 Johanna Sekinger-Luser, Birkenweg 14 Rosa Marie Nussbaumer-Gabriel, Chileweg 7 Martha Hartmann-Mettler, Erlenweg 22 Rudolf Brülisauer, Ländliweg 28 Emilie Spielmann-Haller, Flühwiesenweg 10 Erna Schmid-Peterhans, Florastrasse 6 Rosmarie Cattaneo-Fuchs, Landstrasse 34 Emma Bieli-Wey, Gartenweg 9 Fritz Roppel, Brunnenweg 4 Georg Ernst, Ländliweg 24 Carl August Zehnder, Chileweg 5 Robert Wirth, Hürdlistrasse 3 Ingrid Nees-Braun, Glarnerweg 4 Werner Grigo, Buechzelglistrasse 2b Joyce Stenflo-Tucker, Haldeweg 4 Ursula Gregorics-Giessler, Bachstrasse 95 Leonore Purtschert-Faltlhauser, Landstrasse 78a Elsbeth Fellmann-Achermann, Résidence, Wettingerstrasse, Baden Brigitta Guillaume-Bühlmann, Büntenstrasse 29 Britt Egloff-Lundström, Birkenweg 5 Margaretha Lenz-Novak, Bachstrasse 91 Erika Laufer-Käufeler, Ländliweg 23 Alfred Koller, Flühwiesenweg 12 Azem Aziri, Feldstrasse 4 Martin Michel, Haselstrasse 5 Beatrix Lorenzana-Güller, Lättenstrasse 54 Huberta Gardoni-Hänggli, Bachstrasse 95 Brigitta Gross-Ernst, Bachwiesenstrasse 10 Ibrahim Apaydin, Allewindestrasse 21 Mustafa Tetik, Altwiesenstrasse 32

08./95 Jahre 02./92 Jahre 12./92 Jahre 14./92 Jahre 12./91 Jahre 07./89 Jahre 13./89 Jahre 03./87 Jahre 13./87 Jahre 03./85 Jahre 13./83 Jahre 01./82 Jahre 01./82 Jahre 05./82 Jahre 14./82 Jahre 02./81 Jahre 08./81 Jahre 02./80 Jahre 07./80 Jahre 10./80 Jahre 03./79 Jahre 07./79 Jahre 08./78 Jahre 09./78 Jahre 03./76 Jahre 08./76 Jahre 10./76 Jahre 11./76 Jahre 14./76 Jahre 02./75 Jahre 03./75 Jahre 10./75 Jahre 11./75 Jahre

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Veranstaltung im Wald Dem Gemeinderat liegt das Gesuch um die Bewilligung für die Durchführung eines Waldfestes vom 7. und 8. August 2020 beim Forsthaus «Tägerhard» (Gebiet «Chefihau») vor. Gemäss § 11 des Waldgesetzes und § 20 der Verordnung zum Waldgesetz des Kantons Aargau ist diese Veranstaltung bewilligungspflichtig. Das Gesuch liegt vom 27. September bis 28. Oktober 2019 während den ordentlichen Schalteröffnungszeiten auf der Gemeindekanzlei öffentlich auf. Wer ein schutzwürdiges Interesse geltend macht, kann innerhalb der Auflagefrist beim Gemeinderat Würenlos Einsprache erheben. Würenlos, 20. September 2019 Gemeinderat


WÜRENLOS / KIRCHLICHE MITTEILUNGEN

Dorfjugend baut Wildbienenhotels

Bei sonnigem und warmem Wetter trafen sich am letzten Augustsamstag Jugendliche ab der 3. Schulklasse zum Bau von Wildbienenhotels auf dem Bauernhof von Claudia und Hans Markwalder in Würenlos.

Über 20 Knaben und Mädchen waren der Einladung des Natur- und Vogelschutzvereins Würenlos gefolgt, um ein Zeichen zur Förderung der Wildbienen zu setzen. Der allgemeine Rückgang der Insekten hat gravierende Folgen nicht nur für Vögel, Reptilien, Amphibien und manche Säugetiere – auch die Bestäubung von Blüten in Blumen- und Obstgärten wird immer schwieriger. Daher war die Freude über das grosse Interesse am Bau von Wildbienenhotels beim Präsidenten des Natur- und Vogelschutzvereins Walter Schneider gross. MARTIN STROHMEIER ORGANISIERTE

den Anlass gekonnt und instruierte die Jugendlichen. Viele erwachsene Helfer standen tatkräftig zur Seite, denn der Umgang mit elektrischen Sägen und Bohrern muss

Stolz konnten am Schluss über 20 Bienenhotels präsentiert werden. fachmännisch begleitet werden. Doch das Wildbienenhotelbauen bereitete grossen Spass. Jedes Mädchen und jeder Bub füllte in seine Weinkiste aus Holz einen Backstein, einen mit gebohrten Löchern versehenen Ast, Schilfrohre, Tannzapfen und Stroh. Um das «Hotel» wasserfest zu machen, wurde das Dach mit einer Dachpappe versehen. Nach vielem Sägen, Bohren, Hämmern, Schneiden und Kleben standen am Schluss des Anlasses über 20 prächtige Bienenhotels da. Nicht nur die Jugendlichen waren stolz

zVg

auf ihre Arbeit, auch die vielen Helfer waren glücklich über das Erreichte. PRÄSIDENT

WALTER

SCHNEIDER

dankte allen herzlich für ihren grossartigen Einsatz. Die Jugendlichen nahmen ihr Wildbienenhotel mit nach Hause. Im nächsten Frühling werden die Wildbienen bestimmt mit Freude in die in ganz Würenlos verteilten «Hotels» einziehen und den Jugendlichen mit emsigem Summen für ihre tolle Arbeit und die schönen Wildbienenhotels danke sagen. (zVg)

Kinder in der digitalen Welt begleiten Die Elternmitwirkung Würenlos organisierte gemeinsam mit Pro Juventute einen Fachvortrag zum Thema «Social Media, Games und Internet», um interessierten Eltern wichtige Informationen, Tipps und Anregungen zur Alltagsgestaltung mit modernen Medien zu geben. Digitale Medien sind aus dem Alltag nicht mehr wegzudenken, Kinder und Jugendliche wachsen mit den digitalen Medien wie selbstverständlich auf. Vielen Eltern fällt es schwer, da noch Schritt zu halten, sie sind teils verunsichert und wissen nicht so recht, wie sie mit den digitalen Medien umgehen sollen und wie sie ihre Kinder und Jugendlichen dabei im Alltag altersgerecht unterstützen können. Medienkompetenz – ein Thema, das wohl an keiner Familie spurlos vorbeigeht.

Vortrag zum Thema «Social Media, Games und Internet». zVg Dementsprechend gross war das Interesse am Vortrag zum Thema «Social Media, Games und Internet», der von der Elternmitwirkung Würenlos am 17. September durchgeführt wurde. Rund 30 interessierte Eltern fanden sich im Singsaal der Schule Würenlos ein, um ihre Kinder

noch besser in der digitalen Welt begleiten zu können. Adrian Schuler, Moderator und Fachexperte von Pro Juventute, informierte über Möglichkeiten im Umgang mit neuen Medien und zeigte auf, welchen Einfluss digitale Medien auf die Entwicklung des Kindes haben können. Eine «goldene Regel», wie die Erziehung im Hinblick auf einen gesunden Umgang mit digitalen Medien aussehen soll, gibt es laut Schuler nicht. Wichtig sei die aktive Begleitung der Erwachsenen im Medienalltag, digitale Medien gemeinsam zu nutzen und zu entdecken, genügend Abwechslung im Kindesalltag zu bieten und die gemeinsame Familienzeit zu geniessen. Der Vortrag hat viele Eltern auch darin bestärkt, vermehrt über digitale Medien mit den Kindern zu sprechen und dabei auch die eigene Mediennutzung zu reflektieren. (zVg)

WETTINGEN

Kath. Kirche St. Sebastian, Schartenstrasse 155 Samstag, 28. September, 17.30 Uhr, Wortgottesdienst mit Kommunionfeier (Mario Stöckli). Sonntag, 29. September, 9.30 Uhr, Eucharistiefeier (Thomas Odalil); 12 Uhr, Beichtgelegenheit in polnischer Sprache; 12.15 Uhr, Eucharistiefeier in polnischer Sprache. Mittwoch, 2. Oktober, 9 Uhr, Eucharistiefeier; 19 Uhr, Rosenkranzgebet in polnischer Sprache. Donnerstag, 3. Oktober, 8 Uhr, Eucharistiefeier. Kath. Kirche St. Anton, Antoniusstrasse 12 Freitag, 27. September, 18.30 Uhr, Eucharistiefeier in der Kapelle. Samstag, 28. September, 18 Uhr, Eucharistiefeier (Thomas Odalil). Sonntag, 29. September, 11 Uhr, Santa Messa in lingua italiana; 12.15 Uhr, Gottesdienst in kroatischer Sprache. Mittwoch, 2. Oktober, 9 Uhr, Eucharistiefeier in der Kapelle. Donnerstag, 3. Oktober, 18.30 Uhr, Gebet am Donnerstag; 19.30 Uhr, KEIN Rosenkranzgebet in kroatischer Sprache. Kloster Wettingen, Klosterstrasse 12 Sonntag, 29. September, 9.30 Uhr, christkatholische Eucharistiefeier (Wolfgang Kunicki); 11 Uhr, römisch-katholische Eucharistiefeier mit Taufe (Thomas Odalil).

VERMISCHTES

Wo ist der Schatz versteckt?

zVg

JUNGWACHT/BLAURING–DORFFEST

Inmitten des Dorffestes Neuenhof fand dieses Jahr der JublaTrail statt. Alle unternehmungslustigen Kinder, Eltern und Interessierten konnten eine informative und spannende Schatzsuche durch das Fest machen. Gestartet sind rund 60 Kinder. Während des Trails wurde man durch die Beizen und Stände geleitet und ist von Rätsel zu Rätsel weitergegan-


WOCHE NR. 39 DONNERSTAG, 26. SEPTEMBER 2019

Ref. Kirche, Etzelstrasse 22 Sonntag, 29. September, 9.30 Uhr, Gottesdienst (Gaby Schütz). Alterszentrum St. Bernhard, Rebbergstrasse 24 Dienstag, 1. Oktober, 9.30 Uhr, Gottesdienst.

NEUENHOF

Kath. Pfarrkirche St. Josef, Glärnischstrasse 12 Samstag, 28. September, 17 Uhr, Rosenkranzgebet; 18.30 Uhr, Eucharistiefeier (Christoph Kilarski). Sonntag, 29. September, 9.30 Uhr, Eucharistiefeier (Christoph Kilarski); 18 Uhr, Santa Messa in lingua italiana. Montag, 30. September, 17 Uhr, Rosenkranzgebet. Mittwoch, 2. Oktober, 19 Uhr, Wortgottesdienst mit Kommunionfeier. Donnerstag, 3. Oktober, 17 Uhr, Rosenkranzgebet.

SPREITENBACH

Kath. Pfarrkirche St. Kosmas & Damian, Ratzengasse 3 Freitag, 27. September, 19 Uhr, Eucharistiefeier und Anbetungsstunde entfallen. Samstag, 28. September, 11 Uhr, Taufe von

Sofija Alexandra Anicic; 18 Uhr, Wortgottesdienst mit Kommunion (Petre Karmazichev). Sonntag, 29. September, 9.30 Uhr, Wortgottesdienst (Petre Karmazichev). Mittwoch, 2. Oktober, 9.30 Uhr, Wortgottesdienst mit Kommunion.

mit Choralschola; 18 Uhr, Rosenkranzgebet. Mittwoch, 2. Oktober, 9.30 Uhr, Eucharistiefeier.

Senevita Lindenbaum, Türliackerstrasse 9 Der Gottesdienst am Freitag, 27. September, um 10 Uhr entfällt.

Klosterkirche Fahr Samstag, 28. September, 8 Uhr, keine Eucharistiefeier. Sonntag, 29. September, 9.30 Uhr, Eucharistiefeier; 19.30 Uhr, Vigil vom folgenden Hochfest. Montag, 30. September, 8 Uhr, Eucharistiefeier. Donnerstag, 3. Oktober, 19.30 Uhr, Gebet am Donnerstag.

Alters- und Pflegeheim Im Brühl, untere Dorfstrasse 10 Freitag, 27. September, 10.15 Uhr, Wortgottesdienst mit Kommunion. Dienstag, 1. Oktober, 10.15 Uhr, Gottesdienst (Arnold Bilinski). Ev.-ref. Dorfkirche, Chilegass 18 Sonntag, 29. September, 9.30 Uhr, Gottesdienst (Arnold Bilinski). Anschliessend Kirchenkaffee.

KILLWANGEN

Kath. Pfarrkirche Bruder Klaus, Kirchstrasse 9 Freitag, 27. September, 19 Uhr, Eucharistiefeier. Sonntag, 29. September, 11 Uhr, Eucharistiefeier (Christoph Kilarski).

WÜRENLOS

Kath. Pfarrkirche St. Maria, Schulstrasse 21 Sonntag, 29. September, 10 Uhr, Wortgottesfeier (Mario Stöckli),

Die Jugendlichen am Bistumsjugendtreffen in Zug. gen. Am Samstag- und Sonntagabend wurde jeweils ein Sieger aus den Tagesteilnehmern gelost. Dieser erhielt einen tollen Preis von der Jungwacht und Blauring Neuenhof. BISTUMSJUGENDTREFFEN Im Rah-

men des Oberstufenunterrichts machten sich 9 Jugendliche aus Neuenhof am 8. September auf den Weg nach Zug. Dort fand um 10 Uhr ein Gottesdienst mit Bi-

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schof Felix statt. Anschliessend gab es Spaghetti für alle, die sich auch der Bischof schmecken liess. Am Nachmittag gab es verschiedene Ateliers zum Thema «Festival der Sinne». Schokotafeln verzieren, Getränke mixen oder Tapas selber machen, Gespräche mit dem Bischof führen, andere Kulturen kennenlernen, tanzen oder Spontantheater spielen waren nur einige der Auswahlmöglich-

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«MEIN GOTT»

Ev.-ref. Kirche Würenlos, Gipfstrasse 4 Sonntag, 29. September, 9.30 Uhr, Gottesdienst (Henry Sturcke).

KIRCHLICHE VERANSTALTUNGEN Fiire mit de Chliine, ev.-Ref. Kirche, Gipfstrasse 4, Würenlos, Freitag, 27. September, 15.30 Uhr. Ökumenischer Senioren-Spielnachmittag, ev.-ref. Kirche Spreitenbach-Killwangen und kath. Kirche Spreitenbach, kath. Pfarreiheim, Ratzengasse 3, Spreitenbach, Mittwoch, 2. Oktober 14–17 Uhr. Kreativ-Atelier Steiacherhof, um Handarbeiten zu machen und zu plaudern, ev.-ref. Kirche Spreitenbach-Killwangen, im Gemeinschaftsraum Steiacherhof, Steinackerstr. 17, Spreitenbach, Donnerstag, 3. Oktober, 9–11 Uhr.

Feierlicher Gottesdienst.

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keiten, bei denen Jugendliche ihre Sinne erfahren durften. DANK-, BUSS- UND BETTAG In Neuen-

hof konnte am 15. September ein schöner Gottesdienst zum eidgenössischen Dank-, Buss- und Bettag gefeiert werden, würdig gestaltet durch die reformierte Pfarrerin Renate Bollinger und Don Lorenzo und musikalisch begleitet durch den Gospelchor.

Alexandra Zihlmann, Mitglied des kath. Frauenbundes Würenlos. Glückseligkeit verspricht die Werbung mit vielen unersättlich machenden Angeboten. Das Glücksempfinden ist individuell, lässt sich nicht kaufen, nicht auf Knopfdruck einstellen. Glück ist Lebensfreude, ein innerer Zustand und braucht den Wechsel wie Licht und Schatten. Hans im Glück ging mit einem grossen Klumpen Gold, den er als Lohn erhalten hatte, auf Wanderschaft. Dabei liess er sich immer wieder auf einen Tauschhandel ein und zog stets den Kürzeren. Zuletzt besass er gar nichts mehr und kehrte überglücklich zu seiner Mutter zurück, froh, keine Last mehr tragen zu müssen und frei zu sein. Ist Besitz also nicht der Garant zum Glücklichsein? Nein, sagen Glücksforscher. Es brauche neben sozialer Sicherheit und Vernetzung auch die innere Zufriedenheit und Gelassenheit dazu. Hans war sich der Fürsorge und Liebe seiner Mutter gewiss. Mehr wollte er nicht. Glücksgefühle empfinde ich in der Geborgenheit von Familie und Freunden, in Begegnungen mit Mitmenschen, im Geniessen von Kultur, im kreativen Tun, nach Erledigung längst fälliger Arbeiten, in der Stille, in der Natur, beim Erreichen eines Berggipfels. Im Herbst des vergangenen Jahres wanderte ich mit meinem Mann auf den Grossen Mythen. Vor 47 Jahren haben wir einander auf dessen Bergspitze die Verlobungsringe angesteckt. In 47 nummerierten Kehren geht es den schmalen, felsigen Serpentinenweg steil hinauf zum Gipfel, von wo ein grosses Kreuz grüsst. Ein Lob und Dank an Gott, der diese wunderbare Welt erschaffen hat. Die Anstrengung wird mit einer einzigartigen Rundsicht auf die Alpen und das Unterland reich belohnt. Wir fühlten uns ganz einfach glücklich, dankbar und auch ein wenig stolz, es geschafft zu haben. Feedback an: redaktion@limmatwelle.ch


AGENDA

WOCHE NR. 39 DONNERSTAG, 26. SEPTEMBER 2019

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SPREITENBACH «Umwelt-Arena fördert Artenvielfalt» Die Stiftung Umwelt-Arena Schweiz hat zusammen mit Partnern die Grünanlagen rund um das Gebäude naturnah gestaltet und mit beschrifteten Naturmodulen ergänzt. So soll das Erleben, Beobachten und Verstehen der Biodiversität gefördert werden. Umwelt-Arena, Freitag, 27. September, Samstag, 28. September, Sonntag, 29. September, Mittwoch, 2. Oktober, Donnerstag, 3. Oktober, jeweils 10–17 Uhr.

24300 Exemplare. Erscheint jeden Donnerstag. Amtliches Publikationsorgan der Gemeinden Wettingen, Neuenhof, Killwangen, Spreitenbach und Würenlos HERAUSGEBERIN: AZ Anzeiger AG, Kronenplatz 12, 5600 Lenzburg GESCHÄFTSFÜHRER: Stefan Biedermann, stefan.biedermann@chmedia.ch, Telefon 058 200 58 10

Kunst in der Gemeindegalerie Spreitenbach Der Kurator Salvatore Mainardi präsentiert Bilder und Objekte zweier Individualisten. Gemeindehaus, Freitag, 27. September, 8.30–15 Uhr. Wechselausstellung «Klimaschutz & Katastrophenvorsorge – Weltreise Rotes Kreuz» Die Reise führt nach Äthiopien, Haiti und auf die Philippinen. Sie gibt Einblicke zu Land und Leuten und zeigt, was hinter den Schlagzeilen steht. Die Ausstellung dauert bis 24. November. Umwelt-Arena, Freitag, 27. September, Samstag, 28. September, Sonntag, 29. September, Mittwoch, 2. Oktober, Donnerstag, 3. Oktober, jeweils 10–17 Uhr. Schluss-Touren der Velo-Saison 2019 Organisiert vom Velo-Club Spreitenbach. Sternenplatz, Sonntag, 29. September, 12.30 Uhr. PRO Treffen Organisiert von PRO Spreitenbach Restaurant Sternen, Mittwoch, 2. Oktober, 18.30 Uhr. Lotto Organisiert von der Senevita Lindenbaum Senevita Lindenbaum, Türliackerstrasse 9, 14.30–16 Uhr.

WETTINGEN

REDAKTION redaktion@limmatwelle.ch Telefon 058 200 58 20 REDAKTIONSLEITUNG: Melanie Bär, melanie.baer@chmedia.ch REDAKTIONSTEAM: Rahel Bühler, rahel.buehler@chmedia.ch Manuela Page, manuela.page@chmedia.ch REDAKTIONSSCHLUSS: Montag, 8 Uhr

Atelier Walter Huser in Wettingen geöffnet Die einzigartige Atelierausstellung durch die Arbeitsstätte des Künstlers. Atelier Walter Huser, Samstag, 28. September, 15–18 Uhr, Sonntag, 29. September, 11–17 Uhr. ger ab 60 Jahren sind herzlich willkommen. Auskunft: Christine Neuhaus unter der Telefonnummer 056 493 47 85. Rathaus, Freitag, 27. September, 14.30–15.45 Uhr. Spielabend für Erwachsene Gemeindebibliothek, Freitag, 27. September, 18–20 Uhr. Atelier Walter Huser geöffnet Die einzigartige Atelierausstellung durch die Arbeitsstätte des Künstlers. Atelier Walter Huser, Samstag, 28. September, 15–18 Uhr, Sonntag, 29. September, 11–17 Uhr.

Bücher-Flohmarkt Gemeindebibliothek, Freitag, 27. September, 9–12 Uhr und 16–20 Uhr, Samstag, 28. September, 9–16 Uhr, Montag, 30. September, 16–20 Uhr, Dienstag, 1. Oktober, 9–12 Ausstellung «Im Fluss» Museum Uhr und 16–20 Uhr, Mittwoch, 2. Okto- Eduard Spörri. Eintritt frei. Museum Eduard Spörri, Samstag, 28. Sepber, 14–20 Uhr. tember, 14–17 Uhr, Sonntag, 29. September, 14–17 Uhr. Circus Monti – «Jour de fête» 35 Jahre Circus Monti. Zirkuswiese Margeläcker, Freitag, 27. September, «Maris Stella und das Kloster Wet20–22.30 Uhr, Samstag, 28. Septemtingen» Führung durch das Zisterber, 15–17.30 Uhr und 20–22.30 Uhr, zienserkloster Wettingen. Eine Sonntag, 29. September, 14–16.30 Uhr Anmeldung ist nicht nötig. Unund 18–20.30 Uhr. kostenbeitrag für Erwachsene, Kinder kostenlos. Treffpunkt: Pro Senectute Aargau: Seniorenchor 14.30 Uhr, Kreuzgang Kloster Wettingen Volkslieder aus nah und Wettingen. Kloster Wettingen, Sonnfern. Neue Sängerinnen und Sän- tag, 29. September, 14.30–15.30 Uhr.

«Urban Sketchers – Urbane Landstrasse» Galerie im Gluri-Suter-Huus, Sonntag, 29. September, 11 Uhr, Mittwoch, 2. Oktober, Donnerstag, 3. Oktober, jeweils 15–18 Uhr. «Kafi treff.punkt» Menschen aus aller Welt treffen. Villa Fluck, Montag, 30. September, 17–20 Uhr. Jubiläum – 30 Jahre Gemeindebibliothek Wettingen an der Mattenstrasse Lesung mit Dorothe Zürcher. Gemeindebibliothek, Dienstag, 1. Oktober, 18.30 Uhr. Pro Senectute Aargau: Schach Für Seniorinnen und Senioren ab 60. Auskunft: Jürg Greber, 079 565 66 75. Hotel Zwyssighof, Dienstag, 1. Oktober, 14–17 Uhr. Der Lachtreff in Wettingen Lachen ist Jogging im Sitzen. Barbara Bucher Senn, Donnerstag, 3. Oktober, 19–20.15 Uhr.

WÜRENLOS «Träff 55 plus» Verein Alterszentrum Würenlos. Alte Kirche, Montag, 30. September, 14.30–16.30 Uhr.

COPYRIGHT Herausgeberin Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für eingesandtes Material INSERATE: Brigitte Gähwiler, brigitte.gaehwiler@chmedia.ch Telefon 058 200 53 73

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