Page 1

LENZBURGER WOCHE

DONNERSTAG, 22. AUGUST 2019

Amtliches Publikationsorgan für den Bezirk Lenzburg und angrenzende Gemeinden.

PP 5600 Lenzburg · Nummer 34 · Post CH AG

SALZKORN Kulinarisches Heimweh

Tel. 062 886 30 60

buerokonzept.ch

Die Teilnehmer am Podium zum Thema Mobilität: Dino Graf (Amag), Hans-Jürg Reinhart (Gemeindeammann Möriken-Wildegg) Thierry Burkart (Nationalrat FDP), Jürgen Sahli (Moderator), Irène Kälin (Nationalrätin Grüne), Heinz Vögeli (Denkfabrik Mobilität) Foto: Carolin Frei

Zukunft der Mobilität beginnt heute Lenzburg Das Thema betrifft alle und ist Tag für Tag aktuell. Am Forum «Wirtschaft trifft Politik» wurde über «Mobilität der Zukunft: Chance oder Utopie?» gesprochen. ■

FRITZ THUT

B

ereits zum fünften Mal lud der Gemeindeverband «Lebensraum Lenzburg-Seetal» (LLS) zu einem Forum in den Lenzburger Gemeindesaal. Der Abend stand unter dem Motto «Mobilität der Zukunft: Chance oder Utopie?». «Ein interessantes, spannendes Thema», sagte LLS-Präsident Daniel Mosimann in seiner Begrüssung: «Es betrifft uns alle und deshalb sind wir hier alle Experten.» Rund 160 Personen, je etwa hälftig aus den Bereichen Politik und Wirtschaft, hörten als Einstieg ein Referat von Heinz Vögeli von der Denkfabrik Mobilität in Zürich. Dabei handelt es sich gemäss Vögeli um «ein Netzwerk von kreativen und engagierten Köpfen». Historisch gesehen seien Aspekte der Mobilität stets «Treiber von Verän-

derungen» gewesen, so der Referent. So war von Beginn weg klar, dass es an diesem Abend nicht um lokale Verkehrsprobleme wie Staus und Wartezeiten ging.

Smarte Mobilität ist produktiver

Gegenwärtig ist man wieder am Anfang einer neuen Mobilitätsepoche. Neben der sanft einsetzenden Abkehr von Kohlenstoff-basierten Antriebsmitteln sorgt die omnipräsente Abdeckung mit digitalen Informationen für neue Denkansätze und Modelle. Gemäss Vögeli muss und wird «die smarte Mobilität produktiver» werden. Vögeli präsentierte die «10 Chancen», die die Denkfabrik Mobilität in einem Manifest zusammengefasst hat. Diese Thesen betreffen nicht nur Politiker, Verkehrs- und Städteplaner, sondern jeden einzelnen. Die Technologie treibe die Entwicklung voran, so Vögeli. Schön und gut, doch fehle es oft an der nötigen Infrastruktur, hielt Nationalrätin Irène Kälin (Grüne) in der anschliessenden, von Jürgen Sahli moderierten Podiumsdiskussion fest. Bei der Bereitstellung der Infrastruktur spiele die Politik in der Tat eine wichtige Rolle, so Nationalrat Thierry

Burkart (FDP), der jedoch vor vielen falschen Vorstellungen in diesem Zusammenhang warnte: «Das autonome Fahren wird eine viel grössere Nachfrage nach Mobilität auslösen.» Für Dino Graf von der Autoimportfirma Amag geht es noch rund 30 Jahre, bis Autos ohne Lenker fahren, doch wenn es so weit ist, müsse man sich fragen: «Braucht oder gibt es dann noch die Aufteilung zwischen öffentlichem und individuellem Verkehr?»

«Der Kunde entscheidet …»

Bis grundsätzlich neue Modelle Realität werden, braucht es von allen Beteiligten viel. Für Hans-Jürg Reinhart, Gemeindeammann in Möriken-Wildegg, «kommt die Innovation immer von der Wirtschaft, nicht von der Administration». Die Industrie sei – wie es die zuerst fehlenden Regeln für E-Bikes und ETrottis gezeigt hätten – schneller als Behörden und Gesetzgeber, so Graf: «Letztendlich entscheidet der Kunde über den Verkehrsträger.» Mehr Lebensqualität erfordert ein Umdenken von allen. Deshalb der treffende Schlusssatz: «Die Zukunft der Mobilität beginnt heute.»

In meinem letzten «Salzkorn» habe ich von der Schliessung unserer lokalen Müllhalde berichtet. Entgegen meinen Befürchtungen, sind wir Melanie Solloso von Abfallbergen oder vermüllten Strassen oder gar Stränden verschont geblieben. Mittlerweile kommt wieder die Müllabfuhr, nimmt aber nur bereits getrennten Abfall mit, solange dieser zwischengelagert wird. Die Menschen haben sich mit der neuen Situation arrangiert. Haben sich mehrere Abfalltonnen für die Mülltrennung zugelegt und einen Kompost oder ein Schwein. Wir haben uns für Letzteres entschieden. Unser Säuli, einquartiert bei einem guten Freund, da sich sein Geruch für einen Gastbetrieb wohl wenig gut machen würde, hilft tüchtig mit bei der Verwertung von vielem biologisch Abbaubarem aus unserer Küche und ist dabei kein bisschen wählerisch. Natürlich erhält «Peppa Pig», wie die Kinder es nennen, zusätzlich hochwertiges Schweinefutter. An Peppa Pigs allumfassendem Appetit müsste ich mir derzeit eigentlich ein Beispiel nehmen können, das will aber einfach nicht funktionieren. Mich plagt das kulinarische Heimweh. Was hier auf den Teller kommt, ist zwar gesund und frisch, könnte ich aber zurzeit wählen, würde definitiv nicht Fisch und Reis auf den Teller kommen, sondern ein Raclette, Älplermagronen mit räsem Käse aus dem Appenzell oder halt eben ein Fondue moité-moitié. Nach einem halben Jahr Abstinenz der genannten Gerichte kann auch die Hitze die Gelüste nicht mehr zum Schmelzen bringen. Etwas dämpfen lassen sie sich mit anderen Gerichten aus heimatlichen Gefilden wie Züri Gschnetzlets oder Kartoffelstock mit Braten und Sauce. Trösten tue ich mich damit, dass jedes Heimweh, sicher auch das kulinarische, vorübergeht und ja, sicher auch damit, dass bald der nächste Besuch aus der Schweiz mit einem Käsemitbringsel im Gepäck ansteht. Melanie Solloso, Siargao Island, Philippinen

Aktuell:

Trotz Baustelle haben wir normal geöffnet

Aarauerstrasse 79 5712 Beinwil am See Telefon 062 772 00 21 marias-esszimmer.ch

NIE MEHR SELBER RASEN MÄHEN!

Beratung Verkauf Service

Jakob Hug AG Lenzhardstrasse 17 5600 Lenzburg Tel. 062 891 81 51 www.hug-maschinen.ch


2

Amtliches

Donnerstag, 22. August 2019

Lenzburger Bezirks-Anzeiger

Der Seetaler

Der Lindenberg

Notfall-Apotheke Region Lenzburg Apotheke im Kantonsspital Aarau (beim Haupteingang/Haus 1)

Ausserhalb der Öffnungszeiten steht Ihnen die Apotheke im Hauptgebäude des Kantonsspitals Aarau an 365 Tagen ohne Voranmeldung zur Verfügung (Tel. 062 824 41 11).

Für Ihre Inserate Optimale Leistung zum besten Preis? Ich berate Sie gerne für Ihre Inserate-Werbung im Lenzburger Bezirks-Anzeiger und im Seetaler/Lindenberg. Susanne Basler Verkauf Aussendienst susanne.basler@chmedia.ch oder über 058 200 58 28

Rekrutierung 2020

Zur Ergänzung unseres Mannschaftsbestands laden wir Sie ein zur Orientierung und Rekrutierung am Montag, 2. September 2019, 19.00 Uhr Feuerwehrlokal Lenzburg (Niederlenzerstrasse 40, Theoriesaal im 1. Stock) Alle in Lenzburg, Ammerswil und Staufen wohnhaften Frauen und Männer, welche mindestens 18 Jahre alt sind und sich für den Feuerwehrdienst interessieren, melden sich bitte an der Rekrutierung im Feuerwehrlokal. Wir bieten Ihnen eine interessante Grundausbildung im Feuerwehrdienst an. Bei Wunsch und Eignung ist auch eine Weiterbildung als Spezialist/-in (Atemschutz, Maschinist, Verkehr, Sanität oder Elektriker) möglich. Feuerwehrkommission ■

Baugesuch

Bauherrschaft:

Bauobjekt: Bauplatz:

Pergola auf Dachterrasse (nachträgliches Baugesuch) Breitfeldstrasse 22 Parzelle 840

Öffentliche Auflage im Försterhaus am Kronenplatz 24 in Lenzburg vom 23. August bis 23. September 2019.

Impressum

Einwendungen sind während der Auflagefrist dem Stadtrat schriftlich (mit Begehren und Begründung sowie mit vollständigen Adressangaben und möglichst mit E-MailAdresse) einzureichen.

Gegründet 1901

Gegründet 1866

Jasmin Pfiffner und Roger Lanker Breitfeldstrasse 22 5600 Lenzburg

Gegründet 1922

Amtliches Publikationsorgan der Gemeinden: Ammerswil, Auenstein, Bettwil, Boniswil, Brunegg, Dintikon, Dürrenäsch, Egliswil, Fahrwangen, Hallwil, Hendschiken, Holderbank, Hunzenschwil, Lenzburg, Meisterschwanden, Möriken-Wildegg, Niederlenz, Othmarsingen, Rupperswil, Sarmenstorf, Schafisheim, Seengen, Seon und Staufen. Zusatzverteilung: Beinwil am See, Leutwil und Veltheim. Herausgeberin: AZ Anzeiger AG Lenzburger Bezirks-Anzeiger / Der Seetaler / Lindenberg Adresse Kronenplatz 12, 5600 Lenzburg Erscheinungsweise 1 x wöchentlich, jeweils Donnerstag Auflage 35 327 Ex. (Wemf-beglaubigt 2018) 36 471 Ex. Streuung aktuell Verlagsleitung Stefan Biedermann stefan.biedermann@chmedia.ch Telefon 058 200 58 10 Redaktion E-Mail: redaktionLBA@chmedia.ch Telefon 058 200 58 12 Redaktionsleitung: Fritz Thut (tf) fritz.thut@chmedia.ch Redaktorin: Carolin Frei (cfr) carolin.frei@chmedia.ch Freie Mitarbeiter: Ruedi Burkart (rubu), Alfred Gassmann (AG), Larissa Hunziker (LH), Stefanie Osswald (StO), Alexander Studer (ASt), Pia Weber (PW), Peter Winkelmann (PWi) Redaktionsschluss: Montag, 12 Uhr Eingesandtes: Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für eingesandte Unterlagen und Beiträge Inserateabteilung E-Mail: inseratLBA@chmedia.ch Telefon 058 200 58 28 Telefax 058 200 58 21 Regionalleitung Aargau West, Olten, Solothurn: Michael Kraft michael.kraft@chmedia.ch Telefon 058 200 58 67 Verkaufsleitung: Susanne Basler susanne.basler@chmedia.ch Telefon 058 200 58 28 Verkaufsmitarbeiterin: Dominique Althaus dominique.althaus@chmedia.ch Telefon 058 200 58 27 Inserateannahmeschluss: Dienstag, 16 Uhr (Todesanzeigen: Mittwoch, 11 Uhr) Abo-Service und Zustellung E-Mail: abo@chmedia.ch / Stichwort LBA Telefon 058 200 55 55 Telefax 058 200 55 56 Zustellung: Die Post Druck Mittelland Zeitungsdruck AG, 5001 Aarau Ein Produkt der Verleger: Peter Wanner www.chmedia.ch Beteiligungen der CH Media AG auf www.chmedia.ch

Der Stadtrat

Rekrutierung 2020

Zur Ergänzung unseres Mannschaftsbestands laden wir Sie ein zur Orientierung und Rekrutierung am Montag, 2. September 2019, 19.00 Uhr Feuerwehrlokal Lenzburg (Niederlenzerstrasse 40, Theoriesaal im 1. Stock) Alle in Lenzburg, Ammerswil und Staufen wohnhaften Frauen und Männer, welche mindestens 18 Jahre alt sind und sich für den Feuerwehrdienst interessieren, melden sich bitte an der Rekrutierung im Feuerwehrlokal. Wir bieten Ihnen eine interessante Grundausbildung im Feuerwehrdienst an. Bei Wunsch und Eignung ist auch eine Weiterbildung als Spezialist/-in (Atemschutz, Maschinist, Verkehr, Sanität oder Elektriker) möglich. Feuerwehrkommission

Unterbruch im Multimedianetz (TV-Netz)

Aufgrund von Anpassungen im Senderangebot der UPC wird es am Dienstag, 27. August 2019, zu Unterbrüchen im Kabelfernsehnetz von Othmarsingen kommen. Mit den durchgeführten Optimierungen werden neue Ressourcen für zukünftig noch attraktivere Angebote geschaffen. Damit die Kunden, welche den TV-Empfang direkt ab Kabelfernsehdose beziehen, ihre TV-Produkte weiterhin vollumfänglich nutzen können, müssen diese eventuell einen neuen Sendersuchlauf auf dem TV-Gerät durchführen (neuere Geräte führen diesen automatisch durch). Alle anderen Kunden mit UPC TV Box und Horizon müssen keinen Sendersuchlauf vornehmen. Die entsprechenden Schritte am TV-Gerät können am 27. August 2019 ab 17.00 Uhr durchgeführt werden. Bei Problemen mit den Einstellungen der Empfangsgeräte ist auf www.othmarsingen.ch eine entsprechende Anleitung zu finden. Weitere Informationen sind auch auf www.upc.ch/umstellung zu entnehmen. Vielen Dank für Ihr Verständnis. 21. August 2019 Gemeinderat

Rekrutierung für die Feuerwehr Chestenberg

Zur Ergänzung unseres Mannschaftsbestandes laden wir Sie ein zum Info- und Rekrutierungsabend am Mittwoch, 18. September 2019, 19.00 Uhr im Feuerwehrgebäude Chestenberg an der Niederlenzerstrasse 5, Möriken. Alle in Möriken-Wildegg, Niederlenz und Holderbank wohnhaften Frauen und Männer, welche mindestens 18 Jahre alt sind und sich für den Feuerwehrdienst interessieren, melden sich bitte an der Rekrutierung im Feuerwehrgebäude. Wir bieten eine interessante Grundausbildung im Feuerwehrdienst an. Bei Wunsch und Eignung ist auch eine Weiterbildung als Spezialist (Atemschutz, Maschinist, Verkehr, Sanität oder Elektriker) möglich. Feuerwehrkommando Chestenberg Möriken-Wildegg, Niederlenz, Holderbank

Die Kommission für Altersfragen MörikenWildegg lädt Sie ganz herzlich ein zu einer Filmvorführung mit Diskussion zum Thema ■

Lebensraum 60+

Im Jahre 2035 wird voraussichtlich mehr als ein Viertel der Bevölkerung im Kanton Aargau über 64-jährig sein. Es gilt, unsere Lebensräume so zu gestalten, dass sie auch den Bedürfnissen der älteren Generation entsprechen. Der Film gibt dazu Informationen und Impulse. Die Diskussion bietet Gelegenheit, sich dazu grundsätzlich und speziell was unsere Gemeinde betrifft auszusprechen. Samstag, 24. August 2019 9.00 bis 11.00 Uhr Gemeindesaal Möriken Christina Zweifel, Leiterin Fachstelle Alter und Familie im kantonalen Departement Gesundheit und Soziales, hält ein einführendes Referat zum Film und moderiert die anschliessende Diskussion. Zu Beginn stellt sich die vom Gemeinderat neu geschaffene Kommission für Altersfragen kurz vor. Am Schluss folgen Kurzvorstellungen verschiedener Institutionen rund ums Alter. Die Kommission für Altersfragen freut sich auf einen spannenden und begegnungsreichen Vormittag und hat dazu folgendes Programm zusammengestellt: 1. Begrüssung 2. Kommission für Altersfragen: Ziele und Vorgehen 3. Einführungsreferat von Christina Zweifel 4. Film «Lebensraum 60+» Pause mit Kaffee und Zopf 5. Diskussionsrunde 6. Institutionen rund ums Alter stellen sich vor 7. Abschluss Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme. Gemeinderat Möriken-Wildegg

Trottenbetrieb

Der Trottenbetrieb an der Zehntengasse 14 in Möriken wird am Samstag, 31. August 2019, wieder eröffnet. Ab 10.00 bis 16.00 Uhr gibt es frischen Most sowie pasteurisierten Saft zu kaufen. Anmeldungen zum Pressen nimmt Walter Bürki unter Telefon 079 657 74 23 oder Telefon 062 893 32 14 gerne entgegen. Gerne nimmt er auch schönes Mostobst entgegen. Öffnungszeiten Samstag von 9.00 bis 16.00 Uhr Walter Bürki, Trottenmeister und sein Helferteam Möriken, 21. August 2019 Gemeindekanzlei

Gemeinde Auenstein ■

Ordentliches Plangenehmigungsverfahren nach Elektrizitätsgesetz (EleG)

Vorlage Nr. S-0173612.1 • Neubau Transformatorenstation Auenstein-Werkstrasse • Vorlage Nr. L-0198636.3 16-kV-Kabel zwischen den Transformatorenstationen Werkstrasse und Pumpwerk – Einschlaufung in die Transformatorenstation Pumpwerk Betroffene Gemeinde 5105 Auenstein Gesuchstellerin AEW Energie AG, Netzinfrastruktur Obere Vorstadt 40, 5001 Aarau Ort Parzelle Nr. 796 Koordinaten: 2651410 / 1251546 Gegenstand Neubau einer Transformatorenstation auf dem Areal des Schwimmbads RupperswilAuenstein inkl. Kabelleitungen. Für Detailinformationen wird auf die öffentlich zur Einsichtnahme aufgelegten Planunterlagen verwiesen. Verfahren Das Verfahren richtet sich nach Art. 16 ff des Elektrizitätsgesetzes (EleG; SR 734.0), der Verordnung über das Plangenehmigungsverfahren für elektrische Anlagen (VPeA; SR 734.25) und nach dem Bundesgesetz über die Enteignung (EntG; SR 711). Leitbehörde ist das Eidgenössische Starkstrominspektorat (ESTI). Öffentliche Auflage Die Gesuchsunterlagen können vom 26. August 2019 bis 24. September 2019 zu den ordentlichen Schalteröffnungszeiten bei folgender Stelle eingesehen werden: • Gemeindekanzlei Auenstein Schürmatt 1, 5105 Auenstein Einsprachen Wer nach den Vorschriften des Bundesgesetzes über das Verwaltungsverfahren (VwVG; SR 172.021) oder des Bundesgesetzes über die Enteignung Partei ist, kann während der Auflagefrist Einsprache erheben. Einsprachen sind innert der Auflagefrist (Datum der Postaufgabe) schriftlich und begründet im Doppel beim Eidgenössischen Starkstrominspektorat, Luppmenstrasse 1, 8320 Fehraltorf, einzureichen. Wer keine Einsprache erhebt, ist vom weiteren Verfahren ausgeschlossen (Art. 16f. Abs. 1 EleG). Einwände gegen die Aussteckung oder die Aufstellung von Profilen sind sofort, jedenfalls aber vor Ablauf der Auflagefrist bei der Genehmigungsbehörde vorzubringen (Art. 16c Abs. 2 EleG). Enteignung Innerhalb der Auflagefrist sind auch sämtliche enteignungsrechtlichen Einwände sowie Begehren um Entschädigung oder Sachleistung geltend zu machen (Art. 16f Abs. 2 EleG). Wird durch die Enteignung in Miet- und Pachtverträge eingegriffen, die nicht im Grundbuch vorgemerkt sind, so haben die Vermieter und Verpächter davon ihren Mietern und Pächtern sofort nach Empfang der Anzeige Mitteilung zu machen (Art. 32 EntG). Die öffentliche Auflage hat den Enteignungsbann nach den Art. 42 bis 44 EntG zur Folge. Nachträgliche Einsprachen und Begehren nach den Art. 39 bis 41 EntG sind beim Eidgenössischen Starkstrominspektorat einzureichen (Art. 16f. Abs. 2 EleG). Aarau, 19. August 2019 Namens des Eidgenössischen Starkstrominspektorats (ESTI) Kanton Aargau, Departement Bau, Verkehr und Umwelt, Abteilung für Baubewilligungen

Korrigendum In der Publikation vom 25. Juli 2019 wurde seitens Verlag ein falscher Titel publiziert. Wir bitten, das Versehen zu entschuldigen. ■

Ersatzwahl eines Mitgliedes des Wahlbüros für den Rest der Amtsperiode 2018/2021; 1. Wahlgang vom 20. Oktober 2019; Anmeldeverfahren

Aufgrund Todesfall des Mitgliedes des Wahlbüros, Josef Baumann, Winkelstrasse 10, 5725 Leutwil, findet eine Ersatzwahl für ein Mitglied des Wahlbüros für den Rest der Amtsperiode 2018/2021 statt. Die Ersatzwahl für den Rest der Amtsperiode 2018/2021 wurde auf den 20. Oktober 2019 festgelegt. Wahlvorschläge sind gemäss § 29a des Gesetzes über die politischen Rechte (GPR) und § 21b der Verordnung über die politischen Rechte (VGPR) von 10 Stimmberechtigten der Gemeinde Leutwil zu unterzeichnen und bis am 44. Tag vor dem Hauptwahltag bei der Gemeindekanzlei Leutwil einzureichen. Unterschriftenlisten für die Nominationen können auf der Gemeindekanzlei Leutwil bezogen werden oder Sie laden die Dokumente von unserer Webpage, www.leutwil.ch, herunter. Im Übrigen wird auf den Grundsatz verwiesen, dass im ersten Wahlgang jede in der Gemeinde Leutwil wahlfähige Person als Kandidatin oder Kandidat gültige Stimmen erhalten kann (§ 30 Abs. 1 GPR). Wenn nicht mehr Kandidatinnen und Kandidaten nominiert werden, als Sitze zu vergeben sind, kommt eine stille Wahl zustande. Wahlbüro Leutwil

Rechtskraft Gemeindeversammlungsbeschlüsse

Nach unbenütztem Ablauf der Referendumsfrist sind sämtliche Beschlüsse der Einwohnerund der Ortsbürgergemeindeversammlung vom 15. Mai 2019 in Rechtskraft erwachsen. Gemeinderat Leutwil ■

Öffentliche Auflage Gesamtrevision Nutzungsplanung Siedlung und Kulturland

Nach Abschluss des Mitwirkungsverfahrens und der kantonalen Vorprüfung werden die Entwürfe gemäss § 24 Abs. 1 BauG öffentlich aufgelegt. Die Entwürfe mit Erläuterungen und der Vorprüfungsbericht liegen vom 2. September 2019 bis 1. Oktober 2019 auf der Gemeindeverwaltung auf und können während der Bürozeit eingesehen werden. Wer ein schutzwürdiges eigenes Interesse hat, kann innerhalb der Auflagefrist Einwendungen erheben. Organisationen gemäss § 4 Abs. 3 und 4 BauG sind ebenfalls berechtigt, Einwendungen zu erheben. Einwendungen sind schriftlich beim Gemeinderat einzureichen und haben einen Antrag und eine Begründung zu enthalten. Gemeinderat Leutwil ■

Informationsveranstaltung Gesamtrevision Nutzungsplanung Siedlung und Kulturland

Am 5. September 2019, 19.30 Uhr findet in der Mehrzweckhalle Leutwil eine Informationsveranstaltung zur Gesamtrevision Nutzungsplanung Siedlung und Kulturland statt, welche durch den Einwohnerverein LüpuPlus organisiert wird. Die Bevölkerung ist herzlich eingeladen.


Lenzburger Bezirks-Anzeiger

Der Seetaler

Baugesuch

Bauherren:

Jolanda und Hans Häusermann-Lüscher Wächterweg 11 5707 Seengen

Gaspare und Nicolina La Chiana Feldstrasse 15, Brunegg

Vorhaben:

Sichtschutz

Bauobjekt:

Einfriedung

Ortslage:

Bauplatz:

Parzelle Nr. 372 Feldstrasse

Wächterweg 11 Gebäude 810 Parzelle Nr. 1105

Bauherrschaft:

Walter und Franziska Meyer-Seiler Chriesiweg 6 5707 Seengen

Öffentliche Auflage des Baugesuches vom 23. August bis 23. September 2019 während der publizierten Schalteröffnungszeiten in der Gemeindekanzlei. Einsprachen sind während der Auflagefrist dem Gemeinderat (mit Begründung und Begehren) einzureichen.

Vorhaben:

Markise

Ortslage:

Chriesiweg 6 Gebäude 292 Parzelle 3025

Der Gemeinderat

Baugesuche

Bauherr:

Rettig Hans Jörg Bahnhofstrasse 7 C Hunzenschwil

Bauobjekt:

Carport

Ortslage:

Bahnhofstrasse 7 C Parzelle Nr. 1048

Bauherr:

Rohr-Socchi Hans Hirzenbergstrasse 17 4800 Zofingen

Projektverf.:

Wülser Lostorf AG Hauptstrasse 14 4654 Lostorf

Bauobjekt:

Wärmepumpe (aussen)

Ortslage:

Strangengasse 31 Parzelle Nr. 71

Öffentliche Auflage der Baugesuche in der Zeit vom 23. August 2019 bis 23. September 2019 auf der Gemeindekanzlei Hunzenschwil. Einwendungen sind als solche zu bezeichnen und haben einen Antrag und eine Begründung zu enthalten. Sie sind innert der Auflagefrist schriftlich an den Gemeinderat Hunzenschwil zu richten. Gemeinderat Hunzenschwil

Ab 2019 kann neu auch Karton bei der Papiersammlung mitgegeben werden. Wir bitten Sie, Papier und Karton bis spätestens 7.00 Uhr korrekt gebündelt bereitzustellen. Sammeldaten und Details zur Papiersammlung finden Sie im Entsorgungskalender. Gemeinde Hunzenschwil

Öffentliche Auflage vom 23. August bis 23. September 2019 bei der Bauverwaltung und Gemeindekanzlei Seengen. Einwendungen sind während der Auflagefrist schriftlich und begründet an den Gemeinderat, 5707 Seengen, zu richten.

Baugesuch

Bauherrschaft:

Frank Fehlmann Ausserdorfstrasse 34 5603 Staufen

Vorhaben:

Abbruch Gebäude 765 und Pool, Neubau EFH

Ortslage:

Rebenweg und Brestenbergstrasse Parzelle Nr. 1771

Öffentliche Auflage vom 23. August bis 23. September 2019 bei der Bauverwaltung und Gemeindekanzlei Seengen. Einwendungen sind während der Auflagefrist schriftlich und begründet an den Gemeinderat, 5707 Seengen, zu richten.

Baugesuch

Bauherr:

Zubero Jesus Hellmattring 2 5724 Dürrenäsch

Bauobjekt:

Erweiterung Terrasse, gedeckter Sitzplatz und Fassadenänderung am Gebäude Nr. 234

Standort:

Parz. 1, Hellmattring 2

Öffentliche Auflage in der Gemeindekanzlei: 23. August 2019 bis 23. September 2019. Einwendungen gegen das Bauvorhaben sind während der Auflagefrist schriftlich und begründet an den Gemeinderat, 5724 Dürrenäsch, zu richten. Sie müssen persönlich oder von einer bevollmächtigten Person verfasst und unterzeichnet sein. Sie haben einen Antrag und eine Begründung zu enthalten. Auf Einwendungen, die diesen Anforderungen nicht entsprechen, kann nicht eingetreten werden. Dürrenäsch, 20. August 2019 Gemeinderat

Rekrutierung 2020

Zur Ergänzung unseres Mannschaftsbestands laden wir Sie ein zur Orientierung und Rekrutierung am Montag, 2. September 2019, 19.00 Uhr Feuerwehrlokal Lenzburg (Niederlenzerstrasse 40, Theoriesaal im 1. Stock) Alle in Lenzburg, Ammerswil und Staufen wohnhaften Frauen und Männer, welche mindestens 18 Jahre alt sind und sich für den Feuerwehrdienst interessieren, melden sich bitte an der Rekrutierung im Feuerwehrlokal. Wir bieten Ihnen eine interessante Grundausbildung im Feuerwehrdienst an. Bei Wunsch und Eignung ist auch eine Weiterbildung als Spezialist/-in (Atemschutz, Maschinist, Verkehr, Sanität oder Elektriker) möglich. Feuerwehrkommission

Baugesuch

Bauherrschaft:

Thomas und Sonja Willener-Graf Pfalzweg 4a 5603 Staufen

Grundeigent.:

Stockwerkeigentümergemeinschaft Pfalzweg 4a

Bauvorhaben:

Sitzplatzverglasung Wohnung Erdgeschoss (AGV-Nr. 1050)

Standort:

Parzelle Nr. 1149 am Pfalzweg 4a

Papiersammlung

Am Mittwoch, 28. August 2019, findet wiederum eine Papiersammlung statt.

Donnerstag, 22. August 2019

Baugesuch

Bauherrschaft: ■

Amtliches

Der Lindenberg

Öffentliche Auflage vom 23. August 2019 bis 23. September 2019 in der Gemeindekanzlei. Rechtsgültig unterzeichnete Einwendungen sind während der Auflagefrist an den Gemeinderat zu richten und haben je einen Antrag und eine Begründung zu enthalten. Auf Einwendungen, die diesen Anforderungen nicht genügen, kann nicht eingetreten werden. Staufen, 22. August 2019 Gemeinderat ■

Neue Lernende der Gemeindeverwaltung Staufen

Als neue Lernende der Gemeindeverwaltung Staufen wurde Alessia Cordasco, wohnhaft in Staufen, gewählt. Sie wird die Lehrstelle als Kauffrau im August 2020 antreten. Gemeinderat und Personal heissen Alessia Cordasco bereits jetzt herzlich willkommen und wünschen ihr viel Erfolg in ihrer Lehrzeit auf der Staufner Gemeindeverwaltung.

Ersatzwahl / Ergänzungswahl zweier Mitglieder des Gemeinderates für den Rest der Amtsperiode 2018/2021, 1. Wahlgang am 18. August 2019; Wahlergebnis

Stimmberechtigte Gültig eingereichte Stimmrechtsausweise Eingelangte Wahlzettel In Betracht fallende Wahlzettel Ersatzwahl / Ergänzungswahl zweier Mitglieder des Gemeinderates Absolutes Mehr Stimmen haben erhalten: Merz Veronika (gewählt) Zehnder-Fent Sandra Moser Lukas Lindenmann Martin Vereinzelt gültige Stimmen

875 185 185 181

68 164 21 6 5 75

Im 1. Wahlgang wurde Veronika Merz als Mitglied des Gemeinderates gewählt. Für den zweiten zu besetzenden Sitz als Mitglied des Gemeinderates hat niemand das absolute Mehr erreicht. Somit ist die Durchführung eines 2. Wahlganges erforderlich, sofern keine stille Wahl zustande kommt. Der Wahltermin wurde auf den 20. Oktober 2019 festgesetzt. Dabei ist nur wählbar, wer innert 10 Tagen nach dem ersten Wahlgang, d. h. bis am Mittwoch, 28. August 2019, 12.00 Uhr, durch mindestens 10 Stimmberechtigte bei der Gemeindekanzlei zuhanden des Wahlbüros angemeldet wird (§ 32 Abs. 1 GPR). Das entsprechende Formular kann bei der Gemeindekanzlei bezogen werden. Es wird auf die separate Publikation verwiesen. Wahlbeschwerden sind innert 3 Tagen seit der Entdeckung des Beschwerdegrundes, spätestens aber am dritten Tag nach der Veröffentlichung des Ergebnisses, eingeschrieben beim Regierungsrat des Kantons Aargau, Regierungsgebäude, 5001 Aarau, einzureichen. Die Beschwerdeschrift muss einen Antrag und eine Begründung enthalten sowie den Sachverhalt kurz darstellen. Dürrenäsch, 19. August 2019 Wahlbüro

Ersatzwahl Mitglied Gemeinderat für den Rest der Amtsperiode 2018/2021, 2. Wahlgang am 20. Oktober 2019; Anmeldeverfahren

Bei der Ersatzwahl und Ergänzungswahl für zwei Mitglieder des Gemeinderates für den Rest der Amtsperiode 2018/2021 vom 18. August 2019 wurde ein Mitglied des Gemeinderates gewählt, für den zweiten Sitz hat niemand das absolute Mehr erreicht. Deshalb wird für die Ersatzwahl eines Mitgliedes des Gemeinderates ein zweiter Wahlgang durchgeführt , sofern keine stille Wahl zustande kommt. Der zweite Wahlgang findet am 20. Oktober 2019 statt. Im zweiten Wahlgang ist nur wählbar, wer innert 10 Tagen nach dem ersten Wahlgang durch mindestens 10 Stimmberechtigte des betreffenden Wahlkreises (Gemeinde Dürrenäsch) angemeldet wird. Ein Rückzug dieser Anmeldung ist nicht zulässig. Wahlvorschläge (Anmeldungen) sind gemäss § 32 des Gesetzes über die politischen Rechte (GPR) und § 21b der Verordnung über die politischen Rechte (VPGR) bei der Gemeindekanzlei bis spätestens am Mittwoch, 28. August 2019, 12.00 Uhr, einzureichen. Die erforderlichen Formulare können bei der Gemeindekanzlei bezogen werden. Werden weniger oder gleich viele wählbare Kandidatinnen oder Kandidaten vorgeschlagen, als zu wählen sind, wird mit der Publikation der Namen eine Nachmeldefrist von 5 Tagen angesetzt, innert der neue Vorschläge eingereicht werden können. Gehen innert dieser Frist keine neuen Anmeldungen ein, wird der oder die Vorgeschlagene vom Wahlbüro als in stiller Wahl gewählt erklärt. Dürrenäsch, 19. August 2019 Wahlbüro

3


4

Amtliches / Diverses

Donnerstag, 22. August 2019

Baugesuch

Bauherrschaft:

Bauobjekt:

Bauplatz: Zus. Bewillig.:

SBB Energie Industriestrasse 1 3052 Zollikofen Verlegung Kabelschutzrohr für Lichtwellenleiter zwischen SBB-Mast 3a, Axpo-Mast 106 und Pumpstation Aufeld Parzellen 502, 481, 1400 und 1433, Gebiet Au Departement Bau, Verkehr und Umwelt

Öffentl. Auflage: 23. August bis 23. September 2019 Die Baugesuchunterlagen können bei der Gemeindekanzlei während den Büroöffnungszeiten eingesehen werden. Einwendungen sind dem Gemeinderat während der Auflagefrist schriftlich und begründet im Doppel einzureichen.

Rekrutierung für die Feuerwehr Chestenberg

Rekrutierung für die Feuerwehr Chestenberg

Zur Ergänzung unseres Mannschaftsbestandes laden wir Sie ein zum Info- und Rekrutierungsabend am

Zur Ergänzung unseres Mannschaftsbestandes laden wir Sie ein zum Info- und Rekrutierungsabend am

Mittwoch, 18. September 2019, 19.00 Uhr im Feuerwehrgebäude Chestenberg an der Niederlenzerstrasse 5, Möriken.

Mittwoch, 18. September 2019, 19.00 Uhr im Feuerwehrgebäude Chestenberg an der Niederlenzerstrasse 5, Möriken.

Alle in Möriken-Wildegg, Niederlenz und Holderbank wohnhaften Frauen und Männer, welche mindestens 18 Jahre alt sind und sich für den Feuerwehrdienst interessieren, melden sich bitte an der Rekrutierung im Feuerwehrgebäude.

Alle in Möriken-Wildegg, Niederlenz und Holderbank wohnhaften Frauen und Männer, welche mindestens 18 Jahre alt sind und sich für den Feuerwehrdienst interessieren, melden sich bitte an der Rekrutierung im Feuerwehrgebäude.

Wir bieten eine interessante Grundausbildung im Feuerwehrdienst an. Bei Wunsch und Eignung ist auch eine Weiterbildung als Spezialist (Atemschutz, Maschinist, Verkehr, Sanität oder Elektriker) möglich.

Wir bieten eine interessante Grundausbildung im Feuerwehrdienst an. Bei Wunsch und Eignung ist auch eine Weiterbildung als Spezialist (Atemschutz, Maschinist, Verkehr, Sanität oder Elektriker) möglich.

Feuerwehrkommando Chestenberg Möriken-Wildegg, Niederlenz, Holderbank

Feuerwehrkommando Chestenberg Möriken-Wildegg, Niederlenz, Holderbank

Lenzburger Bezirks-Anzeiger

Pilzkontrolle

Der Seetaler

Der Lindenberg

Baugesuch

Der Pilzverein Seetal führt die Pilzkontrollen für die Gemeinden Egliswil, Fahrwangen, Hallwil, Meisterschwanden, Sarmenstorf und Seengen durch.

Bauherr und Planverfasser:

Von Anfang September bis ca. Mitte November (erster Frost) ist die Pilzkontrolle täglich zwischen 18.00 und 19.00 Uhr geöffnet. Die Pilzkontrolle wird im alten Schuelhüsli in Tennwil durchgeführt.

Bauobjekt:

Neubau Alterswohnungen Sunnepark

Bauplatz:

Stapfenweg 21/23/25 Parzellen 180 und 1490

Bei Fragen stehen Ihnen folgende Pilzkontrolleure zur Verfügung:

Öffentliche Auflage auf der Gemeindekanzlei vom 23. August bis 23. September 2019.

– Ruedi Hurni, Flückenstr. 16 Meisterschwanden, Tel. 056 667 10 34

Einwendungen sind während der Auflagefrist dem Gemeinderat schriftlich (mit Begehren und Begründung sowie mit vollständigen Adressangaben und möglichst mit E-Mail-Adresse) einzureichen.

– Max Döbeli, Bahnhofstr. 23 Sarmenstorf, Tel. 056 667 29 35 – James Gurtner, Mühlackerstr. 14 Fahrwangen, Tel. 056 667 06 68

Gebr. Faes AG Grosssteinengasse 4 5727 Oberkulm

Der Gemeinderat

Der Gemeinderat

Marktnotiz

Marktnotiz

Küchenrenovationen «Lifting» vom Schreiner mit eigener Produktion

Samuel und Martina Keller führen die Spezialitätenmetzgerei Burkart in die Zukunft

Die Modernisierung einer in die Jahre gekommenen Küche erfordert nicht immer den Kauf von komplett neuen Küchenmöbeln.

Seit Anfang Juli 1. Juli liegt die Führung der Seoner Dorfmetzg in den Händen von Samuel und Martina Keller.

Oftmals sind es lediglich die nicht mehr gewünschten oder unpassenden Möbelfronten oder die Erneuerungen der Arbeitsplatten, aber auch überalterte Elektrogeräte, die sich als Energiefresser entpuppen. Vielleicht hat sich die Familiensituation verändert und an die Küche werden andere Ansprüche gestellt. Oder man möchte einfach frischen Wind in die Küche bringen, hat aber Bedenken, weil die Möbelkörper noch in Ordnung sind, dann kann ein kostengünstiger Eingriff, also ein «Lifting», ausreichend und sinnvoll sein! Vor dem Lifting

Wir haben uns als Schreinerei- und Innenausbaubetrieb auf das «Lifting» von Küchen spezialisiert und stehen Ihnen gerne in allen Situationen der Renovationsarbeiten zur Seite. Besuchen Sie unsere moderne Ausstellung, in welcher Sie sich unverbindlich über die Möglichkeiten des Küchen-Liftings informieren können. Wir als Küchenspezialisten besprechen mit Ihnen die Details, stellen Ihnen die passenden Komponenten vor und beraten Sie gerne. Dabei behalten wir Ihr Budget im Auge und die gemeinsam erarbeitete Ausführung wird durch unsere Planung und unser Fachpersonal nach Ihren Wünschen umgesetzt.

Nach vier Jahren im Team erfüllt sich Samuel Keller mit dem eigenen Geschäft einen lang gehegten Traum. Zuvor wirkte der gelernte Metzger und Koch als Filialleiter einer Metzgerei in Schinznach Dorf. Martina Keller bringt Erfahrungen aus Fachhandel und Marketing mit und sorgt nach gründlicher Einarbeitung dafür, dass in Büro und Laden alles rund läuft. Besonders überzeugt das junge Pächterpaar die konsequente Haltung, Fleisch von Betrieben aus der Region direkt zu verarbeiten: Kurze Transportwege und fachgerechte

Öffnungszeiten Ausstellung: Di–Fr, 9–11 Uhr und 13.30–17.30 Uhr Sa, 8–12 Uhr oder nach tel. Voranmeldung

Nach dem Lift

Schlachtung garantieren Frische und beste Qualität. Die Nase ganz vorn haben die beiden mit dem «Nose to Tail»-Angebot. Samuel und Martina Keller werden das gewohnte Sortiment weiterführen und um neue Ideen bereichern. Besonderes Gewicht legen sie auf ein umfassendes Grillangebot. Zu den Zukunfts-Projekten gehören der Ausbau des Partyservices, der keine Wünsche offenlässt, und die Erweiterung der Angebotspalette um hausgemachte pfannenfertige Produkte. Verlassen Sie sich in Zukunft auf die Kochkünste des Sternekochs!

Spezialitätenmetzgerei Burkart GmbH Samuel und Martina Keller Unterdorfstrasse 5 5703 Seon 062 775 11 24 www.metzgerei-burkart.ch

Gebr. Fritz & Ueli Wirz AG Schreinerei – Küchenbau Hölli 14, 5504 Othmarsingen Tel. 062 896 20 20 www.wirz-kuechen.ch Martina und Samuel Keller mit Tim.


Lenzburger Bezirks-Anzeiger

Der Seetaler

Stadt Lenzburg

Der Lindenberg

Donnerstag, 22. August 2019

5

Findling mit Apéro riche gefeiert Kirche Bei der Sanierung der Ringmauer auf dem Schloss wurde 2015 ein alter Taufstein ausgegraben. Nun ist er restauriert und beim Seiteneingang der Herz-Jesu-Kirche platziert. Grund genug, die geglückte Erhaltung zu feiern. ■

Neue Lehrkräfte begrüsst Regionalschule Es gehört zur Tradition an der Regionalschule, dass in der ersten Schuljahrwoche die neuen Lehrkräfte zu einem Begrüssungsapéro ins Burghaldenhaus eingeladen werden. Schulpflegepräsidentin Susanne Buri (vorne links) konnte eine schöne Zahl der total 31 neuen Lehrer

willkommen heissen. Die Gemeindeammänner Marianne Horner (Ammerswil) und Daniel Mosimann (Lenzburg) stellten ihre Gemeinden und Irène Fiechter das Museum Burghalde vor. Mit Buris Wunsch für «viel Freude an der Schule» wechselte man zum gemütlichen Teil. (tf ) Foto: Fritz Thut

Lob für wackere Aargauer Unihockey Erwartungsgemäss ohne Chance blieb Zweitligist Aargau United in der dritten Runde des Schweizer Cups gegen NLA-Vertreter Tigers Langnau. Der aktuelle Cupholder gewann in Lenzburg vor 220 Zuschauern gleich mit 20:1. Für das Ehrentor war Junior Adrian Keusch besorgt. Zehn Minuten vor dem Abpfiff wurden die Gastgeber für ihre unermüdlichen Bemühungen belohnt: Tor für Aargau United. Der Jubel der Fans in der erfreulich gut gefüllten AngelrainHalle war gross, die Freude bei Torschützen Adrian Keusch ebenso. Bemerkenswertes Detail: Keusch ist einer der «jungen Wilden» im Team und gehört dem so genannten Förderkader an. Er ist noch für die U21-Junioren spielberechtigt, trainiert jedoch mit dem Fanionteam und kommt dann und wann dort auch zum Einsatz. «Das war eine ganz spezielle Partie für uns», bilanzierte United-Trainer Daniel Morf nach Spielschluss. Klar, mit einem positiven Resultat habe niemand gerechnet, «aber dennoch haben wir es genossen.» Vor einer Kulisse von über 200 Zuschauern spiele er mit seiner Mannschaft schliesslich sonst nie. «Wir haben beste Werbung für unseren Sport und unseren Verein gemacht», meinte

ALFRED GASSMANN

W

ürdige Feier am letzten Samstagabend beim Seiteneingang der Herz-Jesu-Kirche in Lenzburg. Die katholische Kirchenpflege lud ein, die geglückte Restaurierung des gefundenen Taufsteins und seinen neuen Standort bescheiden zu feiern. Kirchenpflegemitglied Monika Bachmann blickte als Projektverantwortliche zurück bis zum Fund im November 2015. Stadtammann Daniel Mosimann, Präsident des Stiftungsrates Schloss Lenzburg, dankte der Kirchenpflege der Katholischen Kirchgemeinde Lenzburg für die Bereitschaft, den Taufstein als Leihgabe vorerst 20 Jahre zu beherbergen.

Taufstein ein Raubstück?

Über die herausgemeisselte Rose und über den gotischen Bogen am Stein äusserte sich Josef Kunz, Villmergen, Historiker und Archivar des Klosters Muri: «Der Taufstein kann nicht älter

Freude über den geretteten Taufstein: Stadtammann Daniel Mosimann, Historiker Josef Kunz, Kirchenpflegerin Monika Bachmann und Pfarrer Roland Häfliger. Foto: Alfred Gassmann sein als 497 Jahre, denn 1522 erhielt Villmergen die Rose als Wappen», erklärte er. Er denkt, dass der verzierte Stein von den Berner Truppen beim Ersten Villmergerkrieg 1656 geraubt und zur militärischen Verstärkung des Schlosses Lenzburg gebraucht wurde.

Die Predigt im vorgängigen Gottesdienst widmete Pastoralraumpfarrer Roland Häfliger dem Sinn der Taufe und bat die Gläubigen, selber ein lebendiger Stein zu sein, um das himmlische Reich auf Erden aufzubauen. Diese Gelegenheit bot sich bereits beim Apéro riche ausgiebig.

Seltener Moment: Rasul El Khatib luchst einem Emmentaler den Ball ab. Foto: rubu ein zufriedener United-Sportchef Rafael Reusser. Draussen vor der Halle stiegen die Langnauer derweil in ihren Car und machten sich wieder auf den Weg zurück ins Emmental. Die Emmentaler schienen den Abend in Lenzburg genossen zu haben, nicht nur des klaren Siegs wegen. Auf ihrer Vereinshomepage lobten sie die tolle Stimmung in der Halle und wünschen den Aargauern eine erfolgreiche und verletzungsfreie 2.-Liga-Saison. Diese beginnt am 13. September mit einem Auswärtsspiel gegen Langenthal Aarwangen II. (rubu)

INSERATE

Betreiben an der Rathausgasse den «Werkraum 21»: Maria Ntasi, Theres Ackle, Prisca Keel, Maya Pfister und Susanne Haller.

Foto: Fritz Thut

«Werkraum 21» belebt die Altstadt Detailhandel Mitten in der Lenzburger Altstadt ist eine der grössten brach liegenden Ladenflächen zu neuem Leben erwacht: An der Rathausgasse 21 eröffnete der «Werkraum 21» seine Türen. Der Name des Lokals ist so etwas wie das Programm: Fünf Frauen bieten hier ihre eigenen Werke an, die sie teilweise vor Ort produzieren. Der grosse Raum INSERATE

STEUERERKLÄRUNG 2018 Haben Sie ein Problem mit Ihrer Steuererklärung? Oder haben Sie einfach keine Lust und/oder Zeit, Ihre Steuererklärung auszufüllen? Wir helfen Ihnen. Bringen/senden Sie uns Ihre Steuererklärung samt den notwendigen Belegen zu und wir erledigen den Rest. Vielen herzlichen Dank für unsere Beauftragung. Pro Steuererklärung verlangen wir Fr. 110.–, bei Lehrlingen Fr. 55.–, inkl. Steuerberatung und Kontrolle und Bearbeitung der Veranlagung. J.C.E. SERVICE AG Treuhand- und Wirtschaftsberatung Bahnhofstrasse 26a 5600 Lenzburg / & 062 892 00 92 www.steuern-lenzburg.ch

ist deshalb auch Atelier, Kursort und Begegnungszentrum. Das Lamento im Städtchen ist jeweils gross, wenn wieder ein Ladenbetreiber seine Waffen streckt – sei es, weil die Kundschaft ausbleibt oder weil die Betreiber ins Pensionsalter kommen oder sonst wie müde werden. Schnell sind Schlagworte wie etwa jenes von

der «toten Altstadt» zur Hand. «Ich wollte etwas zur Belebung der Altstadt beitragen», schildert Prisca Keel ihre Motivation, einen dieser leeren Räume zu bespielen. Allein ging dies nicht und so fand sich ein Quintett, das verschiedene Disziplinen beherrscht, aber in der Leidenschaft, Wissen und Handwerksprodukte zu vermitteln, vereint ist. Zu Keel gesellen sich Theres Ackle, Susanne Haller, Maria Ntasi und Maya Pfister. Bei den vorgängigen Treffen habe sich schnell herausgestellt: «Wir haben zusammen grosse Lust, etwas auf die Beine zu stellen», so Keel. «Werkraum 21» ist kein klassischer Verkaufsladen, er soll kreativer Treffpunkt für gegenseitige Inspiration sein. Einzelne Regale in der grosszügigen Räumlichkeit, die für mindestens zwei Jahre gemietet wurde, werden gerne andern Kunstschaffenden und Handwerkern als Ausstellungs- und Verkaufsgelegenheit weitervermietet. Flaneure, die einfach nur schnöiggen wollen, sind laut Prisca Keel hier ausdrücklich erwünscht. (tf ) ■

«Werkraum 21». Rathausgasse 21. Öffnungszeiten: Dienstag und Freitag von 9 bis 12 und 13.30 bis 18 Uhr; Samstag 9 bis 16 Uhr; oder wenn jemand anwesend ist.


6

Immobilien

Donnerstag, 22. August 2019

Vermieten

Lenzburger Bezirks-Anzeiger

Der Seetaler

Verkauf

Heimelige

3-Zi.-Wohnung in Egliswil

per sofort 77m² Wohnfläche, grosser Balkon Miete Fr. 1090.– Mehr Infos unter homegate.ch Besichtigung: 079 232 37 75 Per sofort zu vermieten

3½-Zi.-Whg. mit Balkon

Fr. 1300.– +NK Fr. 190.– Per sofort zu vermieten

4½-Zi.-Whg. mit Balkon

eigene Waschmaschine Fr. 1690.– + NK Fr. 250.– Aarauerstrasse 9, 5103 Wildegg 062 723 00 30 info@aida-immobilien.ch www.aida-immobilien.ch

Wildegg Zu vermieten spezielle, renovierte

4-Zimmer-Dachwohnung

Zentrumslage Nähe Bahn, Bus, Einkauf. Plattenböden, neues Parkett Küche mit GS/GK Bad mit WM/Tumbler, sep. WC, Balkon Mietzins Fr. 1140.– / NK Fr. 195.– Garage Fr. 125.–

Kaufgesuche

Auskunft: Telefon 079 275 05 05

Zu vermieten

In Seon zu vermieten per 1. Okt. 2019, zentrale Lage, 1. Stock,

3-Zimmer-Wohnung

4-Zimmer-Wohnung

mit Balkon, an der Bahnhofstr. 40, Schinznach Bad, ab sofort oder nach Vereinbarung.

94 m², Schwedenofen, Balkon, WC, Bad/WC Fr. 1390.– inkl. 2 PP 078 734 70 88

Miete Fr. 1140.– inkl. NK, Garagenplatz Fr. 120.– Interessenten melden sich unter 062 891 64 78 (Herr Keusch) Möriken

1-Zimmer-Dachwohnung

Moderne Küche, Waschmaschine, Laminatböden, Nähe Bus. Garage möglich Inkl. Fr. 960.– Telefon 062 893 14 40

Zu vermieten ab sofort in Lenzburg an der Bachstrasse eine

4½-Zi.-Altbauwohnung neu renoviert, Fr. 1500.– exkl. NK. Geeignet für eine bis zwei Personen. Telefon 062 891 65 17

Der Lindenberg


Lenzburger Bezirks-Anzeiger

Der Seetaler

Stadt Lenzburg

Der Lindenberg

Donnerstag, 22. August 2019

7

INSERATE

Die Gauchos sind in der Stadt: Die Argentinier von «Cia Intrépidos» mit ihrem humorvollen Programm.

Fotos: Ruedi Burkart

Poetischer Zirkus: Die «Artistokraten» aus Deutschland begeisterten Jung und Alt.

Bei den Gauklern «stimmte einfach alles» Kleinkunst Das 26. Gauklerund Kleinkunstfestival war ein grosser Erfolg, 16 000 Besucher strömten am letzten Wochenende durch die Gassen. Wie die Zukunft des Anlasses aussieht, bleibt offen. ■

RUEDI BURKART

D

as Rezept «verhebt» immer noch. Auch mehr als ein Vierteljahrhundert nach seiner ersten Durchführung hat das Lenzburger Gauklerfestival nichts von seiner Magie eingebüsst – im Gegenteil. «Wir sind sehr, sehr zufrieden mit dem ganzen Anlass», bilanzierte der abtretende OKPräsident Marcel Lüscher. Die Stimmung in den Gassen und bei den sechs Bühnen, die Qualität der Vorführungen, die Disziplin der Leute – es

In luftiger Höhe: «Creamina Circus Art» sorgten bei einigen Besuchern für Schmerzen im Genick. INSERATE

Gratis-Hörtest • • • •

Individuelle Hörgeräteanpassung Hörgerätezubehöre Gehörschutz Hausbesuche Müli-Märt 1. OG / Bahnhofstr. 5 5600 Lenzburg Tel. 062 891 62 72 info@hoergut-ronchetti.ch

passte einfach. 16 000 Besucher seien an den drei Tagen in die Stadt gepilgert, so Lüscher. Bemerkenswert: Das sind mehr als beim letztjährigen Jubiläum.

Gespräche laufen

«Mein Team lieferte auch dieses Jahr wieder eine exzellente Arbeit ab», wand Lüscher seinen Mitstreiterinnen und Mitstreitern ein Kränzchen. Wer im Hinblick auf die nächstjährige Ausgabe die organisatorischen Fäden in den Händen halten wird, konnte Lüscher noch nicht sagen. «Ich führe Gespräche mit potenziellen Nachfolgern für meine Position.» Bisher ohne Erfolg. Nicht nur die interessante Mischung der Künstler macht den anhaltenden Erfolg des Lenzburger Anlasses aus. Auch die Markt- und Essensstände tragen zu einem wunderbaren Stimmungsbild bei. «Es stimmt hier bei uns einfach», so Lüscher. Und, klar, das gute Wetter leistete ebenfalls seinen Anteil am Gelingen.

In der ersten Reihe: Teilweise skeptische Kids an einem Bühnenrand.

Hutgeld oder nur Bares ist Wahres

«Der Mensch lebt nicht vom Brot allein», heisst es in der Bibel. So liessen die Künstler jeweils nach ihren Darbietungen den berühmten Hut kreisen, um von den Zuschauern einen Batzen zu erhalten. Die einen machten dies mehr oder weniger subtil, andere forderten die Leute lautstark und mit eindeutigen Gesten dazu auf, in die Gesässtasche zu langen und aus dem Portemonnaie das eine oder andere «Nötli» zu klauben und in den Hut zu legen. Der Japaner Kanata, ein Diabolo-Virtuose sondergleichen, sprach seinen Wunsch nach Geld nicht nur aus («Please, give me your money»), er reckte

auch gleich noch eine Zwanzigernote gen Himmel. Wie viel Bares die total 24 Gruppen und Einzelkünstler am ganzen Wochenende eingenommen haben, wurde laut Marcel Lüscher nicht erhoben. «Ich kann aber bestätigen, dass es sich lohnt, eine gute Show zu zeigen», so der OK-Chef. Das Lenzburger Publikum, so die gängige Meinung, soll nicht knauserig sein. Den traditionellen Abschluss bildete die Ehrung der beliebtesten Künstler. In der Gunst des Publikums obenaus schwang die deutsche Gruppe «Man in Back» mit ihrer eigentümlichen BackShow.

Der Hut wird gefüllt: Comedian Fabian Flender erhält nach seinem Auftritt Zahltag.


8

Kirchenzettel

Donnerstag, 22. August 2019

Ref. Kirchgemeinde Lenzburg Hendschiken Bereitschaftsdienst vom 24. bis 30. August 2019: Pfr. Martin Domann

Lenzburg

Freitag, 23. August 2019 6.45–7.15 Uhr Morgengebet im Kirchgemeindehaus 12.05–12.25 Uhr Stille am Mittag in der Stadtkirche Sonntag, 25. August 2019 10 Uhr Gottesdienst mit Abendmahl in der Stadtkirche, Pfrn. Susanne Ziegler Text: 1. Kor. 6, 12–19 Zeichen der Zeit Lieder: 247 / 732 / 194 / 697 / 314 / 347 Musik: Andreas Jud, Orgel Kollekte: Mission 21 (theologische Ausbildung chinesische Universität Hongkong) mit Kinderhüte Dienstag, 27. August 2019 6.15–6.45 Uhr Morgengebet in der Stadtkirche 19.30 Uhr Gesprächskreis zwischen Himmel und Erde im Alten Pfarrhaus, Pfr. Martin Domann; Thema: «Hiob, Gott und das Leid» (Hiob 1–2)

Hendschiken

Samstag, 24. August 2019 10 Uhr ökumenischer KiK-Treff im Kirchenzentrum Sonntag, 25. August 2019 Herzliche Einladung zum Gottesdienst in Lenzburg Dienstag, 27. August 2019 16.30 Uhr Gesprächskreis zwischen Himmel und Erde im Kirchenzentrum, Pfr. Martin Domann; Thema: «Hiob, Gott und das Leid» (Hiob 1–2)

Ref. Kirchgemeinde Ammerswil

Lenzburg, 11. August 2019 Ein Engel ist zur Erde gekommen und hat Dich mit in den Himmel genommen. Er hält Dich sicher, er hält Dich warm, ich hoffe, Du fühlst Dich geborgen in seinem Arm.

Amtswoche für Abdankungen Pfarrer Michael Lo Sardo, Tel. 062 891 24 30 Sonntag, 25. August 2019 Familenausflug «Foxtrail» 9.15 Uhr Besammlung Bahnhof Wildegg (Gruppeneinteilung)

Unfassbar traurig, in Liebe und Dankbarkeit, erfüllt von vielen schönen und unvergesslichen Erinnerungen, müssen wir Abschied nehmen von meinem lieben und herzensguten Mami, Schwiegermami und meiner Schwester

Ursula Gubler-Beyeler 7. Februar 1943 bis 11. August 2019 Wir sind dankbar für die schöne Zeit, die wir mit Dir erleben durften. Wir vermissen Dich so sehr und werden Dich immer in unserem Herzen behalten.

In stiller Trauer: Eveline und Roland Lütolf-Gubler, Küttigen Hans-Peter und Alice Beyeler, Bremgarten BE Die Trauerfeier mit anschliessender Urnenbeisetzung findet am Dienstag, 27. August 2019, um 14.00 Uhr in der Kirche in Küttigen statt. Traueradresse: Eveline Lütolf-Gubler, Breuschweg 23, 5024 Küttigen

Sonntag, 25. August 2019 10.00 Uhr Kirche Ammerswil: Gottesdienst mit Taufe Gestaltung: Pfarrer Michael Lo Sardo und Organistin Johanna Bossert Predigt zu Römerbrief 11, 33–36 Kollekte: Kinderspitex Aargau Montag, 26. August 2019 Schweigemeditation 9.15–10.45 Uhr im Ökumeneraum Dottikon Leitung: Lisbeth Wermelinger Kosten: freiwilliger Beitrag für Projekte «Menschen in Not» Dienstag, 27. August 2019 Seniorenausflug Details und Abfahrtszeiten gemäss Ausschreibung

Ref. Kirchgemeinde Birr Birr Sonntag, 25. August 2019 10.10 Gottesdienst mit Taufen Pfr. J. Luchsinger Weitere Infos: www.ref-kirche-birr.ch

Ref. Kirchgemeinde Holderbank Möriken - Wildegg Bereitschaft 25. bis 31. August: Pfr. Martin Kuse, Tel. 062 893 34 62

TO D E S A N Z E I G E

Freitag, 23. August 10.00 Andacht im Alterszentrum Chestenberg in Wildegg, Pfr. Martin Kuse

Traurig nehmen wir Abschied von unserem geschätzten

Paul Senn 17. Dezember 1933 – 15. August 2019 Paul Senn gehörte von 1982 bis 1997 dem Gemeinderat Hendschiken an. Als Gemeinderat, Vizeammann und während acht Jahren als Gemeindeammann setzte er sich in verdienstvoller Weise für unser Dorf ein. Als Ortsbürger lagen ihm der Wald und unser Waldhaus besonders am Herzen. Für seine Hilfsbereitschaft und den unermüdlichen Einsatz zum Wohle der Gemeinde Hendschiken sind wir ihm zu grossem Dank verpflichtet. Wir werden Paul Senn in guter Erinnerung behalten und ihm ein ehrendes Andenken bewahren. Den Angehörigen entbietet der Gemeinderat sein herzlichstes Beileid.

Gemeinderat Hendschiken Der Trauergottesdienst findet am Dienstag, 27. August 2019, um 14.00 Uhr im Kirchenzentrum in Hendschiken statt; anschliessend Urnenbeisetzung.

Samstag, 24. August 10.00–11.30 KiK im Kirchgemeindehaus Sonntag 25. August 10.00 Möriken: Gottesdienst mit Taufe Glauben im Zeitalter verblassender Religion. Pfr. Martin Kuse, Taufe von Amelia Fiona Bachmann, Wildegg, Musik: Christina Ischi. Wünschen Sie eine Fahrgelegenheit? Tel. 062 892 15 15 (1A-Chestenberg-Taxi), Anmeldung bis am Vorabend. Der Fahrdienst ist kostenlos. Mittwoch, 28. August 10.00 Fiire mit de Chliine Pfr. Martin Kuse und Team www.ref-hmw.org

Ref. Kirchgemeinde SuhrHunzenschwil Sonntag, 25. August 9.30 Uhr Gottesdienst, Pfr. U. Bauer, Mr 12, 28–34, Kollekte: Verein Vision Ost 17 Uhr Musik in der Mitte, Kirche Suhr, «Dialog». Nathalie Leuenberger, Orgel; Robert Walker, Oboe. Eintritt frei, Kollekte www.ref-suhr-hunzenschwil.ch

Lenzburger Bezirks-Anzeiger

Der Seetaler

Der Lindenberg

Ref. Kirchgemeinde Leutwil Dürrenäsch Sonntag, 25. August 2019 9.45 Uhr Gottesdienst in Dürrenäsch mit Sozialdiakonin Rahel Fritschi, Sozialdiakon i. A., Joel Ringgenberg und Pfr. Michael Freiburghaus. «Durch Gottes Gnade bin ich, was ich bin.» Mitwirkung der Upgrade Band. Anschliessend Taufe von Holger Schütt im Dornisbad, Seengen.

Ref. Kirchgemeinde Meisterschwanden - Fahrwangen Sonntag, 25. August 10.00 Gottesdienst im Strandbad Seerose mit drei Taufen, Mitwirkung der Musikgesellschaft Meisterschwanden. Für die Teilnahme am Gottesdienst ist kein Eintritt zu bezahlen. Dienstag, 27. August 14.00 Jass-Nachmittag im KGH www.kirchweg5.ch

Kath. Pfarrei Fahrwangen Meisterschwanden - Seengen Sonntag, 25. August 2019 10.00 Familien-Gottesdienst zum Schulstart mit Dorothea Wey; Einweihung unseres Pfarrei-Bänkli «Bei uns haben alle Platz»; Kollekte für das Sorgentelefon für Jugendliche der Pro Juventute; Fahrdienst ab Seengen 9.40 Uhr 11.45 Taufe von Finn und Leon Weiland Donnerstag, 29. August 2019 19.00 Rosenkranzgebet in der Pfarrkirche Freitag, 30. August 2019 13.30 Religionsunterricht der 1. Klasse mit Susanne Löpfe im UG der Pfarrkirche Samstag, 31. August 2019 17.00 «Chile mit Chind» mit Susanne Löpfe in der Pfarrkirche www.pfarreibruderklaus.ch

Ref. Kirchgemeinde Niederlenz Sonntag, 25. August 9.45 Uhr Liturgischer Abendmahlsgottesdienst mit Pfr. Burkhard Kremer Predigtthema: Stille – Passwort zu Gott? Predigttext: 1. Könige 19, 8 ff. Lektorin: Maja Guetg Orgel: Christina Heuking Kollekte: Schweizer Tafel Falls Sie zu Hause abgeholt werden möchten, melden Sie sich bis Sonntagmorgen um 8 Uhr bei David Roth, Tel. 078 853 05 59. Mittwoch, 28. August 9.30 Uhr Zwärgeträff im Seitenschiff der Kirche Amtswoche: Pfr. Burkhard Kremer

Ref. Kirchgemeinde Staufberg Schafisheim

Freitag, 23. August 2019 18.00 Uhr Jugendgottesdienst im Schlössli Pfr. Astrid Köning Sonntag, 25. August 2019 10.00 Uhr Gottesdienst in der Kirche Pfr. Astrid Köning Montag, 26. August 2019 19.30 Uhr Bibelabend im Schlössli Pfr. Andreas Ladner Thema: Die Auferstehung Jesu – blosse Einbildung? Donnerstag, 29. August 2019 8.45 Uhr Kurzandacht im Schlössli

Staufen

Freitag, 23. August 2019 16.15 Uhr KiK-Träff im Zopfhuus Samstag, 24. August 2019 14.00 Uhr Der Cevi Staufen wird 30 – und das muss gebührend gefeiert werden. (siehe unter: www.cevi-staufen.ch) Donnerstag, 29. August 2019 9.00 Uhr Kurzandacht im Zopfhuus www.ref-staufberg.ch


Lenzburger Bezirks-Anzeiger

Der Seetaler

Der Lindenberg

Kirchenzettel / Diverses

Donnerstag, 22. August 2019

Ref. Kirchgemeinde Rupperswil Als Gott sah, dass der Weg zu lang, der Hügel zu steil und der Atem zu schwer wurde, legte er seinen Arm um ihn und schenkte ihm seinen Frieden.

Traurig, aber dankbar für die Erlösung nehmen wir Abschied von unserem lieben Vater, Gross-, Urgrossvater und meinem Partner

Paul Senn-Zobrist 17. Dezember 1933 – 15. August 2019 Sein mit bewundernswerter Tapferkeit ertragener langer Leidensweg ist nun zu Ende. Wir denken in grosser Liebe und Dankbarkeit an die gemeinsame Zeit. Hendschiken, im August 2019 Wir bleiben mit dir verbunden: Paul Senn jun. Silvano und Anya mit Lukas und Lilee Santino Jolanda Wipf-Senn Thomas Brigitte und Hanspeter Sommer-Senn Roger und Fränzi Toni und Seraina mit Leana Ruth Obrist Der Trauergottesdienst findet am Dienstag, 27. August 2019, um 14.00 Uhr im Kirchenzentrum in Hendschiken statt; anschliessend Urnenbeisetzung.

Sonntag, 25. August 2019 10.00 Uhr Gottesdienst, Pfr. Martin Hess Donnerstag, 29. August 2019 10.00 Uhr Andacht im Länzerthus Liselotte Frei Samstag, 31. August 2019 8.00 Uhr Walk and Pray Anmeldung bitte an Sekretariat oder walkandpray@ref-kirche-rupperswil.ch Infos: www.ref-kirche-rupperswil.ch

Ref. Kirchgemeinde Boniswil Egliswil - Hallwil - Seengen Freitag, 23. August 19.00 Uhr, Tagungshaus Rügel, Seengen Sommer-Serenade mit Apéro Sonntag, 25. August 10.00 Uhr, Gemeindesaal Boniswil Gottesdienst Pfarrerin Ruth Kremer www.kirche-seengen.ch

Ref. Kirchgemeinde Seon Freitag, 23. August 18.00 Uhr: Jugendgottesdienst mit Begrüssung der neuen 6. Klässler und ihren Eltern Pf. Jürgen Will Anschliessend Umtrunk Sonntag, 25. August 19.00 Uhr: Abendgottesdienst Pfr. Jürgen Will Text: Markus 7, 1–13 Thema: «Jesus als Kritiker der Kirche» Anschliessend Express-Kafi

Als Zeichen der Verbundenheit berücksichtige man die Schweizerische Berghilfe, 8134 Adliswil, Postkonto 80-32443-2, Vermerk: Paul Senn.

www.ref-kirche-seon.ch

Traueradresse: Jolanda Wipf, Birkenweg 2, 5604 Hendschiken

Sonntag, 25. August 2019 9.30 Uhr Gottesdienst mit Pfarrerin Pascale Killias

Marktnotiz

Gebr. Fritz & Ueli Wirz AG Schreinerei – Küchenbau 5504 Othmarsingen Tel. 062 896 20 20 www.wirz-kuechen.ch

Ref. Kirchgemeinde Othmarsingen

Marktnotiz

Mit Volg-Märkli Kinderlachen schenken

Aquarena Sauna – Tag der offenen Tür

Für jeden Einkauf erhalten Kunden in den Volg-Läden Märkli zum Sammeln. Vom 2. September bis 6. Oktober 2019 können sie diese spenden und so die Stiftung Theodora unterstützen, deren Traumdoktoren den Alltag von Kindern im Spital schweizweit mit Freude und Abwechslung erfüllen.

Während der 5-monatigen Umbauphase der Aquarena Sauna im Bad Schinznach ist ein erweitertes Saunaangebot mit hochwertigen Materialien und raffinierten Details geschaffen worden.

Die 61 Traumdoktoren der Stiftung Theodora sind ganz besondere Doktoren: Sie sind fröhlich angezogen, dezent geschminkt und entführen die Kinder auf ihren wöchentlichen Besuchen in eine zauberhafte Welt voller Farben und Fantasie. So erfüllt die 1993 gegründete Stiftung Theodora den Alltag von Kindern in schweizweit 35 Spitälern und 29 spezialisierten Institutionen für Kinder mit Behinderung mit Lachen und Freude. Hinter

Dr. Pirouette sorgt als einer von 61 Traumdoktoren der Stiftung Theodora für fröhliche Momente und Abwechslung bei Kindern im Spital. (Foto: Pierre-Yves Massot)

den Traumdoktoren stecken von der Stiftung professionell ausgebildete Künstler, die in enger Zusammenarbeit mit den Ärzten und dem Pflegepersonal behutsam und individuell auf die kleinen Patienten eingehen und ihnen mit jährlich über 100000 Kinderbesuchen wertvolle Momente des Glücks schenken. Längerfristige Zusammenarbeit Mit einer grossen Märkli-Sammelaktion in allen über 580 Volg-Läden der Deutschschweiz und Westschweiz möchte Volg die Stiftung Theodora unterstützen. Kunden können die Volg-Märkli vom 2. September bis 6. Oktober 2019 spenden. Dafür stehen in allen Läden gelbe Sammelboxen bereit, in welche die Märkli eingeworfen werden können. Volg spendet danach den gesammelten Gegenwert im Namen der Volg-Kunden der Stiftung Theodora. Die Märkli-Sammelaktion ist der Anfang einer auf drei Jahre vereinbarten Zusammenarbeit von Volg und der Stiftung Theodora mit verschiedenen weiteren geplanten Aktivitäten.

Im 1. Obergeschoss und im Galeriegeschoss sind drei Saunen, zwei Dampfräume, ein Sole-Raum, Erlebnisduschen, Ruhebereiche und eine Lounge mit Snack- und Getränkeecke entstanden. Das randlose Kaltwasserbecken und die Aussensauna mit Panoramafenster schaffen einen einzigartigen Ausblick auf die Parklandschaft. Sind Sie neugierig, wie die neue Aquarena Sauna aussieht?

Am 1. September 2019 von 10.00 bis 17.00 Uhr sind Sie herzlich zum Tag der offenen Tür eingeladen. Die Aquarena Sauna im Bad Schinznach ist ab dem 8. September 2019 wieder täglich von 8.00 bis 22.00 Uhr für Sie geöffnet. BAD SCHINZNACH AG www.bad-schinznach.ch

9


makes a difference

Belaron AG

Service und Verkauf

Dürrenäscherstrasse 107 5705 Hallwil Samuel Fischer Telefon 062 777 50 15 info@kaercherservice-belaron.ch

Alte Dorfstrasse 31 CH-5617 Tennwil Tel. +41 76 207 12 08 mars_teichmann@yahoo.com www.mars-teichmann.ch

Die gemütliche

BAR

in Seengen

7 Tage

geöffnet, ab 17 Uhr

www.susybar.ch

R u p p

M e t a l l t r e n d

5615 Fahrwangen Telefon 056 676 60 50 info@rupp-metalltrend.ch • www.rupp-metalltrend.ch •

• Aluminium Design Carports • Geländer • Balkone • Treppen • Briefkästen • allg. Metallbauarbeiten

30 JAHRE

w l see a

Seenger Wollladen Oberdorf 3 5707 Seengen Telefon 062 777 35 50 www.seewolla.ch

Samstag, 31. August 2019 von 9 bis 15 Uhr mit diversen Attraktionen


Lenzburger Bezirks-Anzeiger

Der Seetaler

Der Lindenberg

Im Gespräch

Donnerstag, 22. August 2019

Nick Alpiger: Vom Drama zum ganz grossen Erfolg? Schwingen Am Eidgenössischen Schwing- und Älplerfest von diesem Wochenende ruhen die Hoffnungen der Region auf dem Staufner Nick Alpiger. Trotz Verletzung und einem Auftritt an Krücken wird der 22-Jährige in Zug starten können. Und zwar zu 100 Prozent fit. Davon ist sein Technischer Leiter überzeugt. ■

Thürigs grosse Erfahrung

Ebenfalls den «Cut» geschafft hat Alpigers Klubkollege vom Schwingklub Lenzburg und Umgebung, Mario Thürig. Der mittlerweile 34-jährige Möriker bestreitet in Zug sein sage und schreibe sechstes «Eidgenössisches». Noch jedes Mal kehrte Thürig mit einem Kranz zurück in die Heimat. Auch in diesem Jahr? «Mario hat eine immense Erfahrung. Ich halte es durchaus für realistisch, dass er auch in Zug einen Kranz holen wird», sagt der Technische Leiter Strebel. Bemerkenswertes Detail: Thürig musste ein Jahr pausieren, nachdem er sich 2018 eine Schulterverletzung zugezogen hatte – notabene auf dem Weissenstein. Also dort, wo ein Jahr später Nick Alpiger verletzt aufgeben musste.

V

or rund drei Wochen, an der Bundesfeier in Dintikon, zeigte sich der Staufner Nick Alpiger letztmals in der Öffentlichkeit. Nach seinem verletzungsbedingten Aus auf dem Weissenstein zehn Tage zuvor – Alpiger zog sich einen Knochenabriss am linken Oberschenkel zu – ging die Aargauer Schwing-Hoffnung an Krücken. «Drama um Nick Alpiger», titelte die Tagespresse damals. Der Schwinger jedoch nahm es betont locker. Es gehe ihm gut, liess er Journalisten und Fans wissen. Und dass er alles daransetzen werde, am «Eidgenössischen» dabei sein zu können. Seither wurde es still um Alpiger. Eine Bitte um ein Interview wies er freundlich, aber bestimmt ab. Stattdessen stand der Hendschiker Stefan Strebel, Technischer Leiter des Nordwestschweizerischen Schwingerverbands, bereitwillig für eine Stellungnahme zur Verfügung. «Wir sind sehr guter Dinge, dass Nick in Zug starten wird», gab Strebel Entwarnung, «und

KORREKTUR Überhitzt

er als 19-Jähriger mit seinem Kranzgewinn in Estavayer-le-Lac aufhorchen.

RUEDI BURKART

In Staufen wartet man ab

Will auch am Eidgenössischen Schwing- und Älplerfest (Esaf) in Zug kräftig zupacken: Der Staufner Spitzenschwinger Nick Alpiger. Foto: David Sigg ich kann versprechen: Wenn Nick antritt, dann tut er das zu hundert Prozent fit.» Dann dürfe man sich auf einen bärenstarken, bösen Nick Alpiger im Sägemehl freuen. Wozu ein gesunder Nick Alpiger fähig ist, hat er vor seiner Verletzung eindrücklich bewiesen. Der Staufner

schränzte sich im Frühling von Sieg zu Sieg, gewann unter anderen den Baselstädtischen Schwingertag und – als bisher grössten Erfolg – am 7. Juli das Innerschweizer Schwingfest in Flüelen. Wie es ist, an einem «Eidgenössischen» erfolgreich zu sein, weiss Alpiger zudem ganz genau. Vor drei Jahren liess

11

Auch wenn das «Eidgenössische» bereits vor der Tür steht, in Alpigers Wohngemeinde Staufen ist deswegen noch keine Hektik ausgebrochen. Auf die Frage, ob und wie man den bösesten Einwohner nach dem Esaf begrüssen werde, verrät Gemeindeschreiber Mike Barth, dass man es halten werde wie vor drei Jahren. Nach Alpigers Kranzgewinn am «Eidgenössischen» in Estavayer-le-Lac stampfte die Gemeinde ein paar Tage danach einen würdigen Empfang aus dem Boden. Natürlich würde man bei einem ganz grossen Triumph – dem Gewinn des Königstitels – rasch reagieren. «Wir stellen ad hoc etwas auf die Beine. Das gibt immer die schönsten Feste», meint Barth schmunzelnd. Da hat der Gemeindeschreiber durchaus recht.

Aus Kanada nach Zug: John Koch mit Seetaler Wurzeln nimmt am «Eidgenössischen» teil. Fotos: zvg

In der Kolumne «Salzkorn» unter dem Titel «Hitzig» in der Ausgabe von letzter Woche versteigt sich Heiner Halder in die überhitzte Aussage, die SVP sehe «sich veranlasst, den offensichtlichen, spürbaren Klimawandel konsequent weiterhin zu verleugnen». Eine Quelle für diese Unterstellung kann er nicht nennen. Wie auch? Klimawandel findet statt. Hat schon immer stattgefunden. Wird immer stattfinden. Bestritten ist, ob der Mensch darauf Einfluss hat, und wenn ja – wie hoch der ist und welche Rolle zum Beispiel der kleine Anteil des menschverursachten lebenswichtigen Kohlendioxids spielt. Ungeachtet davon sind Umwelt- und Naturschutz wichtig und waren das für die SVP schon immer, was mit den 4jährlichen, umfassenden Parteiprogrammen problemlos belegt werden kann. Natürlich gibt es Interessenkonflikte und es müssen Kompromisse gemacht werden. Die massiv wachsende Bevölkerung braucht neben einer möglichst intakten Umwelt auch Wohnraum, Arbeitsplätze, Infrastruktur und Nahrung. Wenn der Mensch einen Einfluss auf das Klima hat, dann ist der Haupttreiber die Bevölkerungsexplosion. Erstaunlich deshalb, dass ausgerechnet die Parteien, die vorgeben, das Klima am besten schützen zu wollen, genau vom Thema der Überbevölkerung nichts wissen wollen und nicht einmal dafür zu haben sind, die Zuwanderung in unser Land zu begrenzen, was der SVP hingegen ein vordringliches Anliegen ist. In der Klimadebatte fordern wir mehr Vernunft statt Ideologie. Geniessen Sie die schönen Tage! Pascal Furer, Grossratsvizepräsident, Parteisekretär SVP Aargau, Staufen

BLICKPUNKT Zurück Am vergangenen Montag wurde das restaurierte Zifferblatt mit den Abmessungen 200 auf 270 Zentimeter am Uhrenturm im Schlosshof Lenzburg hochgezogen und wieder befestigt. Dieses Unterfangen erforderte, dass ein Teil des Gerüstes demontiert werden musste. Seit dem 19. Februar wurde in den Werkstätten von Kunstschmied Ueli Schneider aus Lenzburg und Restauratorin Ina Link aus Scherz die Restauration nach den Vorgaben der kantonalen Denkmalpflege Aargau ausgeführt. Angefertigt werden musste ein neuer Stundenzeiger. Die letzte Restauration datiert von 1966. Leicht vorzustellen, dass das der Witterung ausgesetzte Zifferblatt in diesen 53 Jahren enorm gelitten hat. Doch nun strahlt die markante, 360-jährige Uhr in neuem Glanz. (AG)

Auslandschweizer mit Seetaler Wurzeln Meisterschwanden Neben den Gebrüdern Döbeli aus Sarmenstorf und den beiden schon kranzgeschmückten Aushängeschildern des Schwingklubs Lenzburg nimmt mit John Koch ein weiterer Schwinger mit Bezug zur Region am «Eidgenössischen» in Zug teil. Kochs Wurzeln reichen ins Seetal; sein Vater ist vor rund 35 Jahren aus Meisterschwanden nach Kanada ausgewandert, wo er in Saint-Pascal in der Provinz Ontario mit der Familie eine Farm betreibt. John Koch war schon vor drei Jahren in Estavayer mit dabei. Damals absolvierte er vorgängig in der Schweiz einige Trainings; diesmal reiste er sehr kurzfristig an. Immerhin hat er mit dem Sieg am 1.-August-Schwinget im kanadischen Mont Sutton Moral getankt. (tf)

Ein anderer Rahmen: John Koch am 1.August-Schwinget in Mont Sutton.

Im Schlussgang des «Nordwestschweizerischen»: Andreas Döbeli (Sarmenstorf/oben) gegen David Schmid.

Foto: Georgios Kefalas/Keystone

Die Döbeli-Brüder wollen für Furore sorgen Sarmenstorf Die beiden Sarmenstorfer Brüder Andreas und Lukas Döbeli haben die Qualifikation für das Eidgenössische Schwing- und Älplerfest in Zug seit geraumer Zeit in der Tasche. «Es sind zwar Brüder, aber sie sind ganz unterschiedliche Schwingertypen», urteilt Stefan Strebel, der Technische Leiter des Nordwestschweizerischen Schwingerverbands. Mindestens einer der beiden, so Strebel weiter, werde in Zug einen Kranz holen, da sei er sich sicher. Welcher? Strebel: «Wenn Andreas alles abrufen kann, dann kommt er sehr

weit.» So wie jüngst beispielsweise am Nordwestschweizerischen Schwingertag in Wittnau. Dort bettete der 21-Jährige auf dem Weg in den Schlussgang auch «Eidgenosse» Remo Stalder ins Sägemehl und konnte erst im finalen Kampf von David Schmid gestoppt werden. Schliesslich wurde Döbeli im Rang 1b gewertet. Insgesamt holte der ältere der Döbeli-Brüder in seiner Karriere bislang 15 Kränze, fünf davon im laufenden Jahr. Lukas ist zwei Jahre jünger als sein Bruder und war – wie auch Andreas – vor drei Jahren bereits am «Eidgenössi-

schen» in Estavayer-le-Lac dabei. Dort absolvierte er als gerade mal 16-jähriger Jungspund acht Gänge. «Dass er schon einmal dabei war, ist sicher ein Vorteil für Luki», sagt Strebel, «er weiss, wie der Hase läuft.»

Keine Wunderdinge erwarten

Wunderdinge dürfe man von Lukas Döbeli nicht erwarten. «Aber er kann unbeschwert ins Fest steigen. Und wenn alles ideal läuft, dann ist vieles möglich», sagt Strebel. Bislang sammelte der Zimmermann-Lehrling zehn Kränze. (rubu)

Wieder dran: Ueli Schneider befestigt beim restaurierten Zifferblatt auf Schloss Lenzburg den Stundenzeiger. Foto: Alfred Gassmann

INSERATE


12

Donnerstag, 22. August 2019

Stellen

Lenzburger Bezirks-Anzeiger

Der Seetaler

Der Lindenberg

Stellen

Zahlenprofi gesucht!

Die SWL Energie AG versorgt Lenzburg und die Region mit Strom, Erdgas, Fernwärme und Wasser sowie mit weiteren verwandten Dienstleistungen wie z. B. Elektroinstallationen, Glasfasernetz und FTTH. Um unseren Leistungsauftrag zu erfüllen, setzen wir auf Fachkompetenz, Zuverlässigkeit sowie auf eine vorbildliche Betreuung unserer Kundschaft. Aufgrund der Pensionierung suchen wir in unserem Bereich Finanz- und Rechnungswesen per 1. Januar 2020 oder nach Vereinbarung eine innovative und dynamische Persönlichkeit als

Leiter/in Finanzen und Informatik (100%) In dieser Schlüsselfunktion sind Sie Mitglied der Geschäftsleitung und mit Ihrem gut eingespielten Team von 5 Mitarbeitenden und einer lernenden Person für folgende Aufgaben verantwortlich: Hauptaufgaben • Führung des finanziellen und betrieblichen Rechnungswesens für mehrere Gesellschaften • Erstellen der Halbjahres- und Jahresabschlüsse nach OR • Reporting und Controlling • Budgetierung und Forecast • Cash Management / Finanz- und Liquiditätsplanung • Verantwortung für die Energieverrechnung • Verantwortlich für die kommerzielle Informatik als interner Ansprechpartner und Verbindungsstelle zum IT-Dienstleister • Verantwortlich für das Versicherungswesen • Führen von Mitarbeitenden • Unterstützung der Führungskräfte bei allen Finanz- und Informatik-Fragestellungen Anforderungen • Fundierte Ausbildung im Finanz- und Rechnungswesen (Eidg. FA Finanzund Rechnungswesen, Betriebswirtschaft FH/HF, Dipl. Experte in Rechnungslegung und Controlling oder ähnlich) • Mehrjährige praktische Erfahrung im finanziellen Rechnungswesen und in der Kostenrechnung • Gute analytische und beratende Fähigkeiten • Erfahrung in der Führung von Mitarbeitenden • Hohe Sozialkompetenz • Durchsetzungsvermögen • Ausgeprägtes Beratungs- und Kommunikationsgeschick • Branchenkenntnisse und Erfahrung mit Abacus von Vorteil • Sehr gute Informatikkenntnisse Als gewissenhafte Persönlichkeit zeigen sich Ihre Stärken anhand der ausgeprägten analytischen Fähigkeiten sowie Ihrem selbständigen und effizienten Arbeitsstil. Ihre pragmatische Persönlichkeit, gepaart mit einer sehr hohen Sozialkompetenz, machen Sie intern und extern zu einem gern gesehenen Gesprächspartner. Sie beraten und unterstützen den Geschäftsführer und die Linienverantwortlichen auch in betriebswirtschaftlichen Fragen. Die stetige Weiterentwicklung des Finanz- und Rechnungswesens und der notwendigen Systeme sowie eine kooperative Mitarbeiterführung runden das breite und interessante Aufgabengebiet ab. Der Geschäftsführer Markus Blättler (062 885 75 75) gibt Ihnen gerne weitere Auskünfte zu dieser vielseitigen und anspruchsvollen Stelle. Ihre vollständigen Bewerbungsunterlagen senden Sie bitte in elektronischer Form online unter www.swl.ch oder per Mail an Maja Gyolay (maja.gyolay@swl.ch), Leiterin HR und Dienste. Wir freuen uns auf ein persönliches Kennenlernen! SWL Energie AG l Werkhofstrasse 10 l 5600 Lenzburg l www.swl.ch Gesucht per sofort oder nach Vereinbarung

Mitarbeiter für anspruchsvolle Arbeiten in elektromechanischer Werkstatt Idealerweise: Person aus der Region Lenzburg Pensum: 2–3 Tage / Woche nach Absprache Ausbildung: Elektromechanik & Elektronik Arbeitsweise: genau, gewissenhaft, selbstständig (keine Personalvermittler)

MES Mobil Energie Service GmbH Akkupackservice & Entwicklung www.accufit.ch Kulmerweg 2, CH-5603 Staufen Eine schriftliche Bewerbung ist erforderlich!

Haushaltshilfe gesucht, zentral in Lenzburg (ca. 10% aktuell): Familie sucht Hilfe beim Putzen oder Bügeln. Allenfalls auch bei Kinderbetreuung. Keine Schwarzarbeit. Sie sind sorgfältig, umgänglich, flexibel, freundlich und zuverlässig? Infos unter 079 586 54 16

Marktnotiz

Ihr individueller Schrank vom Webschreiner – in nur 5 Arbeitstagen! Seien Sie ein Macher und gestalten Sie Ihren Massschrank selbst. Nach nur fünf Arbeitstagen ist er fixfertig abholbereit, oder aber wir bringen ihn zu Ihnen nach Hause. Ihr selber geplanter Schrank wird vom Schreiner in hoher Qualität zum attraktiven Preis in Thalheim angefertigt. Eine breite Farbauswahl an Frontdekors soll Ihren Schrank auf Mass auch in Ihrem Wohnraum farblich zum Passen bringen. 1. Planen: Geben Sie Ihrer Idee eine Form, skizzieren Sie Ihren Wunschschrank auf Papier oder nehmen Sie ein Mustermodell aus

dem Konfigurator als Basis. Diese Modelle können Sie später in der Grösse auf fast jedes Mass anpassen. 2. Ausmessen: Messen Sie die Nische oder die Wand aus, damit der Schrank später von uns passgenau produziert werden kann. Eine Checkliste sorgt dafür, dass nichts vergessen geht. 3. Konfigurieren: Wählen Sie Dekorfarben, Schubladengrössen und Griffe aus. Wir lassen Sie nicht sitzen: Falls Sie unsicher sind, buchen Sie unseren Mess-Service oder bestellen ein verbindliches Farbmuster. Hinter dem innovativen Webschreiner steht ein breit aufgestellter Schreinereibetrieb, welcher Ihren Schrank in Schweizer Qualität auf modernsten Maschinen innerhalb von fünf Arbeitstagen fertigt. www.webschreiner.ch Langmatt 35, 5112 Thalheim


Lenzburger Bezirks-Anzeiger

Der Seetaler

Region

Der Lindenberg

Bei einem Notfall zählt jede Sekunde Möriken-Wildegg Seit Beginn dieses Jahres rückt die neu gegründete First-Responder-Gruppe der Feuerwehr Chestenberg und des Samaritervereins Lenzburg im Notfall aus. Bereits leistete die Gruppe 47 Einsätze. ■

O

Positive Reaktionen

Das Erscheinen der First Responder löst positive Reaktionen aus – vor allem Erleichterung, dass jemand kommt, der sich auskennt, aber auch Dankbarkeit, die Verantwortung für den Patienten abgeben zu können. Und manchmal auch Erstaunen: «Wer sind Sie?» Oder: «Sie waren aber schnell da.» Neben der medizinischen Hilfe für den Patienten geht es auch darum, die Angehörigen zu beruhigen. Sobald der Rettungsdienst eintrifft, übernimmt dieser den

Robicoins: Alles «fake» oder was?

Ein Werbegag? Auflösung folgt.

HANNY DORER

bwohl es sie noch nicht lange gibt, hat sich die First-Responder-Gruppe zu einer perfekt funktionierenden Einheit entwickelt. «Man kennt einander, weiss, dass man sich auf den andern verlassen kann und wir lernen auch viel voneinander», lautet die einhellige Meinung. Derzeit zählt die Gruppe 12 Mitglieder, die alle in einer der angeschlossenen Gemeinden – Holderbank, Niederlenz und Möriken-Wildegg – wohnen. Jedes Mitglied ist mit einem Erste-Hilfe-Rucksack und einem Defibrillator ausgerüstet und leistet den Dienst ehrenamtlich. Die Hauptaufgabe der First Responder besteht darin, bei einem Notfall die Zeit bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes zu überbrücken. Sie sind alle über Pager direkt mit der Notrufzentrale verbunden und werden bei den vier Einsatzstichworten Atemnot, Brustschmerzen, bewusstloser Patient oder lebloser Patient aufgeboten. Bei einem Notfall zählt jede Sekunde, denn die Chancen für eine erfolgreiche Reanimation verringern sich mit jeder Minute.

Die First Responder der Feuerwehr Chestenberg: (hinten von links) Janine Schenker, Yannick Müller, Günther Jeisy, Guido Reijnen, Elvira Schärer, Ursi Kühni; (vorne von links) Stéphanie Byland, Mathias Rohr, Anja Richner und Nino Schärer. Auf dem Foto fehlen Markus Leuppi und Gianluca De Liquori. Foto: Hanny Dorer Patienten, kann dabei jedoch weiterhin auf die Unterstützung durch die First Responder zählen, sei es beim Transportieren von schweren Patienten oder beim Betreuen der Angehörigen. Nicht immer kommt die Hilfe rechtzeitig. Ein Todesfall lässt auch die First Responder nicht unberührt. «Wenn wir nicht mitfühlen würden, wären wir Maschinen und könnten diese Arbeit nicht tun», sagt Ursi Kühni dazu.

Aus verschiedensten Berufen

Die First Responder stammen nicht alle aus dem medizinischen Bereich, haben jedoch IVR2/IVR3-Kurse absolviert und nehmen regelmässig an Übungen teil. Das älteste Mitglied (64) ist Pensionär, das jüngste (19) Fachmann Betreuung. Weiter gibt es unter anderem einen Rettungssanitäter in Ausbildung, eine Medizinstudentin, eine Hausfrau, einen Maschineningenieur, eine Informatike-

rin, einen Netzelektriker, zwei Mitglieder arbeiten in der Psychiatrie und im Notfall. Es gibt keinen Pikettdienst; bei einem Alarm werden alle aufgeboten. Der Erste am Einsatzort beginnt mit der Reanimation, die Nachfolgenden unterstützen ihn nach Bedarf oder weisen auf der Strasse den Rettungsdienst ein.

Anliegen der Rettungskräfte

Damit die Rettungskräfte den Einsatzort schneller finden, äussert Elvira Schärer eine Bitte: «Die Haustüre sollte offen gelassen und beim Anruf in der Notfallzentrale der Name der betreffenden Wohnung angegeben werden. Ausserdem sollte nachts die Aussenbeleuchtung eingeschaltet werden und – dies gilt vor allem in Mehrfamilienhäusern – die Wohnung beleuchtet sein.» Denn wie gesagt: Bei einem Notfall zählt jede Sekunde.

13

Donnerstag, 22. August 2019

Nacht der offenen Tore Zum Anlass des 150-jährigen Bestehens des Schweizerischen Feuerwehrverbandes SFV laden die Feuerwehren der Schweiz die Bevölkerung zu einem Blick hinter die Kulissen ein. Wie viele andere Feuerwehren der Region öffnet auch die Feuerwehr Chestenberg die Tore ihres Feuerwehrmagazins in Möriken am Freitag, 30. August, ab 18 Uhr. Das Programm umfasst Informationen über die Feuerwehr einst und heute, spezielle Attraktionen für die Kinder und Rundfahrten im Feuerwehrauto. Auch die First Responder werden anwesend sein und die Gäste über ihre Arbeit informieren. Barbetrieb und Verpflegung vom Grill sorgen für eine gemütliche Atmosphäre des Anlasses. Die Feuerwehrleute freuen sich auf zahlreiche Besucher. (do)

Fotos: zvg

Auenstein-Rupperswil Gleich zwei Leser haben eine ungewöhnliche Beobachtung gemacht. Was genau dahintersteckt, wird von den «Machern» am 26. August verraten. Alles «fake» oder was? Oder schlicht ein Werbegag? Leser Fabian Huggenberger schreibt: «Als ich zur Post ging, fand ich einen Hinweis an einem Baum, auf dem der Räuber, der offenbar Robicoins geklaut hat, gesucht wird. Es wird vermutet, dass es die Auensteiner waren. Lebt nun der schon fast vergessene Streit zwischen Auenstein und Rupperswil wieder neu auf?» Auf der Post entdeckte Huggenberger dann einen Sack voller Münzen mit dem Aufdruck www.robicoin.ch. Zuhause machte er sich auf dieser Homepage schlau. Dort steht jedoch nur, dass das Geheimnis dann am 26. August gelüftet wird. Ähnlich erging es der Leserin Marina Mettler aus Rupperswil. «Als ich auf den Bahnhof ging, sah ich einen Sack voller Münzen. Ich dachte: Endlich habe ich einmal Geld gefunden. Bei näherem Betrachten wurde aber klar, dass es sich um spezielle Münzen handelt. Auf einer Seite ist www.robicoin.ch aufgedruckt. Natürlich ging ich sofort auf die Seite. Doch dort steht nichts Genaues.» Ob «fake», Werbegag oder was auch immer, am 26. August kommt die Wahrheit wohl ans Licht. (zvg/cfr)

Münzenfund: Was steckt wirklich dahinter?

Familie, fertig, los ...

Schulanfang auf Foto gebannt Niederlenz Seit einem Jahr ist der Dreifachkindergarten in Betrieb. Grund genug, den Fotoevent zum Schuljahresanfang an die Herrengasse zu verlegen. Buntgemischt und ganz im Sinne des Schulmottos

«Vielfalt macht uns reich – Gemeinschaft macht uns stark» wurden 550 Schüler abgelichtet. Fotografiert wurden sie vom Schulhauswart Alois Brunner. Das Sujet wird für Postkarten und Plakate verwendet. (jeg)

Ab 2020 mit ultraschnellem Internet unterwegs Dintikon Swisscom und die Gemeinde Dintikon haben den Ausbau des Glasfasernetzes besprochen. Erste Bauarbeiten sind ab Winter 2019 geplant, bereits im Frühling 2020 werden die ersten Einwohner ans ultraschnelle Internet angeschlossen sein. Swisscom hat das Versprechen abgegeben, bis Ende 2021 jede Schweizer Gemeinde mit Glasfasertechnologien auszubauen. Bevor im Winter 2019 die Glasfaserkabel verlegt werden, sind noch Vorarbeiten nötig. Dazu gehört unter anderem das Einholen der Bewilligung für die Ausbauarbeiten auf privaten wie auch öffentlichen Grundstücken. Swisscom wird hierfür die Eigentümer kontaktieren und Details besprechen. In einem weiteren Schritt muss die vor-

handene Infrastruktur teils aktualisiert und aufgerüstet werden, um die höheren Bandbreiten übertragen zu können. Des Weiteren wird der Ausbau mit anderen Werken koordiniert, sollten zeitgleich weitere Infrastrukturbauten durchgeführt werden. Auf www.swisscom.ch/checker können Einwohner ihre Telefonnummer oder Adresse eingeben und prüfen, welche Leistungen und Produkte an ihrem Standort verfügbar sind. Ebenfalls können sie sich für eine automatische Benachrichtigung für ihren Standort eintragen. Swisscom wird die Interessenten dann informieren, sobald an ihrer Wohnadresse neue Informationen zum Ausbau vorliegen. Weitere Infos www.swisscom.ch/netz. (pd)

Staufen Herrliches Wetter, gute Stimmung und das zweitbeste Meldeergebnis aller Zeiten – auch die 31. Austragung des Staufberglaufs war ein grosser Erfolg. Besonders beliebt war die Familienkategorie mit 48 Teams. ■

RUEDI BURKART

S

chon lange vor dem Startschuss zum 700 Meter langen Familienlauf stellten sich die ersten Teams hinter der Linie auf. Während die einen Kinder einfach so dastanden mit einem Lächeln im Gesicht, traten andere leicht angespannt von einem Fuss auf den anderen. «Wo dure, Papi?», fragte ein drei-, vierjähriges Mädchen, zupfte an seinem Leibchen und machte einen ratlosen Eindruck. Sein Vater beugte sich zu ihm runter, sprach mit der Kleinen – und plötzlich entspannten sich ihre Gesichtszüge. Kurz darauf erfolgte das Startsignal. Für viele Kinder war der Lauf in Staufen die erste Teilnahme an einem «richtigen» Rennen. Zwar an der Hand mit Mama oder Papa – aber immerhin. Nach etwas mehr als drei Minuten waren die Ersten auch schon wieder zurück im Zielgelände, das Quartett Christoph, Sven und Elena Roos sowie Saskia Pfister absolvierten die Strecke am schnellsten. «Dieser Familienlauf ist immer wieder eine wunderbare Sache», freute sich Christian Frey (62), der OK-Präsident des Staufberglaufs, mit Blick auf die lachenden Kinder und Eltern. Auch sonst

Wehe, wenn sie losgelassen: Nach dem Startzeichen gabs kein Halten mehr.

Fotos: rubu

durfte Frey zufrieden sein mit dem Anlass. 822 Laufbegeisterte meldeten sich trotz äusserst warmen Temperaturen für den Staufberglauf an – das zweitbeste Meldeergebnis aller Zeiten. Beigetragen zum Erfolg haben nicht zuletzt die 118 gestarteten Staufner Schüler, die mit einer guten Zeit etwas für ihre Noten im Sportunterricht tun konnten. Ihr Start war nicht ganz freiwillig, das Startgeld wurde im Gegenzug von der Gemeinde übernommen.

Kadi Nesero zum Vierten

Dass im Hauptrennen über die 10-Kilometer-Distanz der Sieg auch diesmal über Kadi Nesero führen würde, war klar. Der 33-jährige Äthiopier aus Mülligen gewann in den Vorjahren bereits dreimal in Staufen. Für seinen vierten Triumph am Staufberglauf seit 2015 musste er hart arbeiten, erst auf den letzten paar hundert Metern legte er die entscheidende Distanz zwischen sich und seinen hartnäckigen Begleiter Aichi Abdelali. 12 Sekunden Vorsprung

Erneut den Sieg geholt: Kadi Nesero. waren es für Nesero am Schluss, mit einer Zeit von 32 Minuten und 56 Sekunden blieb er indes weit über seiner Siegerzeit vom vergangenen Jahr. Das Podest komplettierte der Lenzburger Roman Villiger. Bei den Frauen wiederholte die Zürcherin Fiammetta Troxler ihren Sieg aus dem Jahr 2017.


14

Region

Donnerstag, 22. August 2019

Lenzburger Bezirks-Anzeiger

Der Seetaler

Der Lindenberg

Naturnaher, rauchfreier Spielplatz eingeweiht Rupperswil Der neue Spielplatz vor der reformierten Kirche ist bestens geeignet für Mütter, deren Kinder auch mal dreckig werden dürfen. Aus einer brachen Wiese wurde ein Juwel. ■

PETER WINKELMANN

D

er zweite naturnahe, rauchund suchtmittelfreie Spielplatz im Bezirk Lenzburg, nebst Meisterschwanden, ist nun offiziell eröffnet. Steine und Holz dienen als Sitzgelegenheiten, als Tummelplatz oder als Abschrankungen. Um im grossen Sandkasten so richtig im Dreck zu wühlen und um tolle Sandburgen zu bauen, liefert ein Brunnen das nötige Wasser. Der Holzbrunnen ist ein Geschenk vom Rupperswiler Bildhauer und Künstler Lukas Senn. «Auf der grossen Schaukel lassen sich Grosseltern durch ihre Nichten und Neffen anstossen», erzählte Werner Setz, Präsident der Kirchenpflege Rupperswil, «und auf der extra breiten Rutschbahn können Eltern mit ihrem Sprössling nebeneinander hinunterrutschen.» Mit dem Bau des Spielplatzes wurde schon vor einem Jahr begonnen. Durch die intensive Benützung kamen immer wieder neue Anregungen und Ideen dazu, wie der Spielplatz noch attraktiver werden könnte. «Heute ist der

grosse Sandkasten das Wertvollste auf dem Spielplatz», wusste Werner Setz mehr, «hier dürfen Kinder spielen, deren Mütter nichts gegen dreckige Hände und Kleider haben – aber eine Waschmaschine.» «Der neue Spielplatz ist für die ganze Bevölkerung da, belastet aber den Steuerzahler für einmal nicht», freute sich Gemeindeammann Ruedi Hediger bei der Eröffnungsfeier. 20 Prozent der Kosten von rund 100 000 Franken wurden durch Kirchensteuergelder finanziert, der restliche Betrag konnte durch Freiwilligenarbeit und Spendengelder gedeckt werden. Viel Hand angelegt hat die Gruppe «Bergversetzer», das sind rund 15 pensionierte Rupperswiler, die auch immer für die Schweizer Berghilfe im Einsatz stehen. «Die Ältesten bauten für die Jüngsten», so das Fazit von Werner Setz. Der Bau des Spielplatzes wurde durch die Stiftung Naturama Aargau unterstützt. Katja Glogner als Projektleiterin begleitete die Bauarbeiten und brachte Ratschläge in Bezug auf naturnahe Gestaltung und Materialien, aber auch der Bereich Sicherheit ist bei öffentlichen Spielplätzen sehr wichtig. Ob denn der neue Spielplatz nicht im Gegensatz zur Ruhe rund um die Kirche steht? «Natürlich stand diese Frage auch mal im Raum», antwortete Setz, «aber unser Dorf hat viele Familien und sehr viele Kinder in allen Altersklassen, und wir wollen ja die Kinder und Erwachsenen in die Kirche locken und nicht umgekehrt.»

Gaben einen vertieften Einblick in die Aufgaben der neuen Samengärtnerei der Stiftung ProSpecieRara: Béla Bartha, Philipp Holzherr, Mira Langenegger und Jessica Türler. Foto: Carolin Frei

Altes Saatgut neu gepflanzt Möriken-Wildegg Vor einem Jahr wurde die Samengärtnerei der Stiftung ProSpecieRara am Fuss des Schlosshügels testweise in Betrieb genommen. Ziel ist, Gemüseund Zierpflanzenarten sortenrein zu vermehren, selektionieren und dokumentieren. ■

CAROLIN FREI

E

Treffpunkt für Generationen: Der Spielplatz wurde durch Katja Glogner (Stiftung Naturama Aargau), Gemeindeammann Ruedi Hediger und Rahel Vontobel, Mitglied der Reformierten Kirche Rupperswil Ressort Jugend/PH, offiziell freigegeben. Foto: Peter Winkelmann

Digitalisierung – Chance oder Gefahr? Möriken-Wildegg Kathrin Scholl, Daniel Jositsch und Cédric Wermuth zeigten an der Veranstaltung «Digitalisierung» auf, dass die Digitalisierung enorme Auswirkungen auf alle hat. Das bisher Erlebte ist lediglich der Anfang. Die Umwälzungen werden jene der industriellen Revolution, der Automation und der neoliberalen Dekade übertreffen. Die zahlreichen Besucher bekamen eine vertiefte Information über die Auswirkungen der Digitalisierung auf die Bereiche Bildung, Arbeit, Wirtschaft, Demokratie und Politik. Auf die Frage von Kathrin Scholl, was von Zukunftsprognosen zu halten ist, meinte Daniel Jositsch, dass sich solche Prognosen in der Vergangenheit regelmässig nicht erfüllt hätten. Statt Prognosen erstellen zu lassen, wäre es die Aufgabe der Politik, die Menschen auf den Wandel mitzunehmen. Cédric Wermuth hielt fest, dass jede technologische Entwicklung ergebnisoffen analysiert werden muss. Man wisse nicht, was die Zukunft bringen werde. Tatsache ist, dass die technologischen und gesellschaftlichen Entwicklungen in immer kürzeren Intervallen kommen. In der Bildung sind die Chancen durch die Digitalisierung einmalig. Schüler, Lehrlinge, Studenten, Lehrer, Dozenten und Berufsleute profitieren in vielerlei Hinsicht durch einen besseren Zugang zum weltweiten Wissen.

Chance oder Gefahr?: Zum Thema digitale Revolution sprachen Daniel Jositsch, KathFoto: zvg rin Scholl und Cédric Wermuth. Die Herausforderung wird sein, dass möglichst alle mitgenommen werden. Bei der Arbeit sind die Auswirkungen vielschichtiger. Auf der einen Seite werden auch in der Schweiz hunderttausende von Arbeitsplätzen vernichtet. Gleichzeitig entstehen neue Arbeitsplätze, jedoch im wesentlich geringeren Ausmass. Optimistisch kann man jedoch davon ausgehen, dass neue, derzeit noch unbekannte, interessante und gut bezahlte Berufe entstehen. Die Wirtschaft und der Handel sind schon im digitalen Wandel. Schweizer Unternehmen sind in Sachen Digitalisierung vorne dabei. Das Risiko, abgehängt zu werden, scheint vorläufig gebannt zu sein. Im Gegensatz zum Neoliberalismus, der die Gesellschaften weltweit spaltete, muss die digitale Revolution allen dienen. (rwa)

in Netzwerk von rund 650 Privatpersonen sorge dafür, dass das Samengut in ihren Gärten vermehrt und die neuen Samen der Samenbibliothek von ProSpecieRara zugeführt würden. Nur so könne das genetische Wissen erhalten bleiben, sagt Béla Bartha, Geschäftsführer der Stiftung ProSpecieRara, anlässlich der Besichtigung der neuen Samengärtnerei. Seit bald 40 Jahren setzt ProSpecieRara bei der Erhaltung von über 1600 über Samen vermehrbaren Gemüse- und Zierpflanzensorten primär auf private Sortenbetreuer. Um jedoch auch anspruchsvolle Arten wie etwa Karotten oder Kohl langfristig erhalten zu können, oder auch, um für kurzfristig erhaltene Pflanzen-

sammlungen einen geeigneten Platz zu haben, wurde vor einem Jahr die alte Gärtnerei am Fusse des Schlosshügels von ProSpecieRara übernommen. Erste Testpflanzungen sind bereits erfolgt. «Aktuell wird die Peperonisorte Lombardo auf eine einheitliche Schärfe hin selektioniert», sagt Mira Langenegger, Projektleiterin Samenbibliothek. Zudem reifen im Federkohlfeld die Samen heran, genau so wie bei den rund 150 Karotten, in deren Dolden sich Samen ausbilden. Betreut wird die Gärtnerei von Jessica Türler, die im April ihre Stelle angetreten hat. «Um eine Verkreuzung zu verhindern und damit eine Sortenreinheit zu erhalten, arbeite ich unter anderem mit Isoliertunnels», sagt die Gärtnerin. Die kommenden Monate würden zeigen, wo Verbesserungspotenzial bei den Arbeitsprozessen vorhanden sei, sagt sie.

Neues Gewächshaus geplant

Im September erfolgt dann der Spatenstich für das neue Gewächshaus, bezugsbereit sollte es im November sein. «Das gibt uns die Möglichkeit, pro Saison bis zu 50 verschiedene Sorten zu vermehren», sagt Philipp Holzherr, Projektleiter Samengärtnerei. Es habe sich gezeigt, dass die sortenreine Vermehrung von gewissen Arten in Privatgärten nicht ganz so einfach sei. Eine Mais-

vermehrung sei auf diese Weise schier unmöglich. Mit der neuen Samengärtnerei hat man nun die Bedingungen dafür geschaffen. Ziel sei denn auch, allgemein die Züchtungen zu verbessern und sie – eventuell auch nur als Nischenprodukt – auf den Markt zu bringen. Hauptziel der Stiftung ProSpecieRara ist und bleibt jedoch, die Sortenvielfalt zu erhalten. Der wirtschaftliche Faktor bleibt im Hintergrund.

EU-Projekt mit Bohnensamen

Geplant ist, ab 2020 in einem kleinen Selbstbedienungsladen Setzlinge und Gemüse zum Kauf anzubieten. Geplant ist zudem, die Samengärtnerei mit einem Eröffnungsfest einem breiten Publikum zugänglich zu machen. Künftig sollen auch Schulungen für Privatpersonen, die sich für die Vermehrung von alten Samensorten interessieren, hier angeboten werden. Der Klimawandel bringt neue Herausforderungen an das Saatgut mit sich. Aus diesem Grund wurde ein EUProjekt ins Leben gerufen, das den Austausch von Bohnensamen für Studienzwecke unterstützt. In der Samengärtnerei werden aktuell etwa spanische Bohnen analysiert. Die Auswertungen werden zeigen, welche Samen sich künftig am besten den klimatischen Verhältnissen anpassen können.

Spieltreff gegründet Veltheim Die Tagesverantwortliche Priska Flury konnte an der Gründungsversammlung fast 30 Interessierte begrüssen. Die Teilnehmenden wurden über die Entstehung und die Ziele des Vereins Spieltreff informiert und hatten Einsicht in die Statuten. Zweck des Spieltreffs Schenkenberg ist das gemeinsame Spielen von analogen Gesellschaftsspielen mit Gleichgesinnten. Der Mitgliederbeitrag von 30 Franken wird eingesetzt, um vereinseigene Spiele anzuschaffen. Momentan stellen die Präsidentin Priska Flury sowie Vizepräsidentin Ursula Käser rund 50 Spiele aus ihrer Sammlung zur Verfügung. Die Teilnehmenden können zudem an den Spielabenden eigene Spiele mitbringen. Schon am Ende dieses ersten Abends verzeichnet der Verein 23 Mitglieder. Gemeinderat Heinz Wernli zeigte sich erfreut darüber, dass im Dorf ein neuer Verein gegründet wird. Im Anschluss daran wurden noch verschiedene Spiele ausprobiert. Die Spielabende finden alle 14 Tage (ungerade Woche), jeweils am Donnerstag ab 19 Uhr statt. Eine Anmeldung ist nicht nötig, auch nicht für Interessierte, die schnuppern möchten. Es braucht keine Spielerfahrung und keine besonderen Kenntnisse. Die Spiele werden erklärt und ermöglichen ein sofortiges Mitspielen. Fragen beantwortet Priska Flury unter priskaflury@creavida.ch oder 056 250 12 13. (pfl)

Erste «Gehversuche» mit dem Segway: Die Jungbürger von Staufen.

Foto: Jürg Wetli

Auf Segway-Tour Wissen erweitert Staufen Über 50 Prozent der zur Jungbürgerfeier Eingeladenen trafen sich zum Segway-Fahren und zu einem gemütlichen Pizza-Plausch. Nach einer kurzen Einführung in die Handhabung der Segways machten sich die Jungbürger, die Gastgeber des Gemeinderats und die Organisatoren von Kultur Staufen in vier Gruppen auf, anhand der App «actionbound» auf dem Handy im Stil einer Schnitzeljagd vier Posten anzusteuern. Dank des Frage-AntwortSpiels wurde das Wissen über das eigene Dorf vertieft und auch versteckte Winkel entdeckt. Hungrig und durstig

gings danach im Garten des Zopfhuus zum Pizza-Plausch. Viele Teilnehmer gingen zusammen in die Schule. So kam man schnell ins Gespräch. Gemeindeammann Otto Moser: «Herzlich willkommen im Club der Stimmberechtigten, im Lebensabschnitt mit neuen Rechten und Pflichten!» Er motivierte die Anwesenden, von den neuen Chancen und Möglichkeiten aktiv Gebrauch zu machen. Beispielsweise bei den nationalen Wahlen im Oktober oder bei der Teilnahme an den Gemeindeversammlungen. Zum Abschluss erhielten alle das Buch «Schweiz in Sicht». (sha)


Lenzburger Bezirks-Anzeiger

Der Seetaler

Seetal / Lindenberg

Der Lindenberg

Donnerstag, 22. August 2019

15

Begrüssung der neuen Konfirmanden am Waldgottesdienst

Informierte über den Stand der Wiederaufforstung nach Sturm Lothar: Betriebsleiter Marcel Hablützel vor Teilnehmern am speziellen Waldumgang mit Sponsoren.

Foto: Fritz Thut

Spezieller Waldumgang für Sponsoren Seon Fast 20 Jahre nach dem verheerenden Sturm Lothar wurden die Sponsoren, die die Wiederaufforstung ermöglicht hatten, zu einem speziellen Waldumgang eingeladen. ■

FRITZ THUT

D

ie Verbundenheit mit dem Wald ist in Seon offensichtlich gross. Dies durften die Verantwortlichen der Ortsbürgerkommission und der Forstbetriebsgemeinschaft Region Seon gleich mehrmals erfahren: Zuerst, als die Bevölkerung und die örtliche Wirtschaft grosszügig spendeten und

Patenschaften übernahmen, als im Dezember 1999 der Seoner Wald vom Sturm Lothar besonders stark betroffen wurde. Man gehörte zu den zehn Gemeinden mit den grössten Schäden. Da war der zusätzliche Zustupf der Bevölkerung für die nötig gewordene Wiederaufforstung hoch willkommen.

Dank an die Unterstützer

Die Verbundenheit mit dem örtlichen Wald hörte aber nicht mit der damaligen Spende auf. Einem Aufruf zu einem speziellen Waldumgang wurde Folge geleistet. «Dank Ihrer Hilfe konnten die Sturmschäden weitgehend behoben werden», begrüsste Ortsbürgerkommissionspräsident und Gemeindeammann Hans Peter Dössegger rund 60 Teilneh-

mer zu diesem Anlass, an dem der aktuelle Stand gezeigt wurde. Gemäss Dössegger ist der Wald heute generell unter Druck. Stürme seien in den letzten Jahrzehnten «prägend gewesen». Nicht nur der schlimmste, eben Lothar, sondern davor schon Vivian und jüngst Burglind. Doch neben einzelnen meteorologischen Ereignissen «setzt aktuell die Wärme dem Wald zu», so Dössegger: «Für den Borkenkäfer herrschen deshalb paradiesische Zustände.» Der Befall und Notholzungen haben zu einem für die Waldbesitzer ruinösen Preiszerfall geführt.

Verschiedene Baumarten gesetzt

Marcel Hablützel, der Betriebsleiter der Forstbetriebsgemeinschaft Region

Seon, zeigte auf dem Rundgang die aufgeforsteten Flächen. Einzelne der vor 19 Jahren gesetzten Bäume haben mittlerweile schon die Höhe von 14 bis 17 Metern erreicht. Bei der Auswahl der gepflanzten Baumarten setzte man auf eine breite Palette und trug damit dem erwarteten wärmeren Klima Rechnung. Fichte, Weisstanne, aber auch Buche werden laut den Fachleuten hier nicht überleben können. Gemäss Hablützel haben die Aufforstungssponsoren eine «nachhaltige Investition zugunsten der Kinder und Grosskinder» getätigt. Als Dankeschön für die weitsichtigen Spenden von 26 731 Franken allein durch Privatpersonen wurden die Umgangsteilnehmer zu Apéro und Znacht eingeladen.

Seon Bei heissem Sommerwetter fand der traditionelle Seoner Waldgottesdienst im Schatten der Bäume bei der Waldhütte statt. Pfarrer Jürgen Will und Sozialdiakon Matthias Fässler begrüssten die Gottesdienstbesucher, die Tauffamilie sowie die neue Konfirmandenklasse am ersten Sonntag nach den grossen Sommerferien. Die 13 Konfirmanden stellten sich namentlich vor und lasen je einen ausgelosten Spruch aus der Bibel vor. Mit eigenen Worten teilten sie der Gemeinde mit, was er für sie bedeutet. Musikalisch wurde der Gottesdienst von der Musikgesellschaft Seon und dem Jodlerclub Seengen wunderbar umrahmt. Nach dem Gottesdienst tischte die Trachtentanzgruppe Seon-Niederlenz feine Grilladen und Braten auf. Das vielfältige und leckere Kuchenbüffet wurde wiederum vom Frauenchor Seon bestückt. (aglo)

Gottesdienst im Strandbad Seerose Meisterschwanden Am kommenden Sonntag, 25. August, findet der reformierte Gottesdienst Meisterschwanden im Strandbad Seerose statt. Die Musikgesellschaft Meisterschwanden begleitet den Gottesdienst musikalisch und drei Familien lassen ihre Kinder taufen. Der Gottesdienst findet bei jedem Wetter im Strandbad statt, bei schönem Wetter auf der Wiese am See, Festbänke stehen bereit. Bei schlechtem Wetter bietet die Restaurant-Terrasse genug Platz. Der Gottesdienst beginnt um 10 Uhr. Der Eintritt ist gratis für alle, auch für jene, die nach dem Gottesdienst in der Badi bleiben möchten. (phn)

«Es Fescht für alli» Meisterschwanden Am übernächsten Wochenende feiert Meisterschwanden ein dreitägiges Dorffest. «Es Fescht für alli» lautet das Motto und es soll auch verschiedene Bevölkerungsgruppen, «Kinder, Jugendliche und Erwachsene zusammenbringen», wie Gemeinde- und OK-Präsident Ueli Haller in seinem Grusswort schreibt. Mit dem Dorffest soll der vor vier Jahren eingeweihte Nicolas-Hayek-Platz belebt werden. «Bei gutem Essen und Musik in angenehmer Gesellschaft kann man sich zwanglos zu Gesprächen mit Freunden, Bekannten und vielleicht sogar Unbekannten treffen», hofft Ueli Haller.

Integriert in das Dorffest ist das 30Jahr-Jubiläum der Jumelage (Partnerschaft) mit der französischen Partnergemeinde Saint-Claude-de-Diray. Am Freitag, 30. August, startet das Fest um 18 Uhr; die Streetdance-Gruppe Roundabout und «Cardamoon» treten auf. Um 20.30 Uhr startet der Barbetrieb und Auftritte von «Die frechen Engel» und DJ Rizzi folgen. Am Samstagnachmittag gibt es ein Kinder- und Jugendprogramm. Um 18 Uhr startet die Festwirtschaft und nach einem offiziellen Teil treten am Abend Adrian Maurice, Linda Fäh und Jessica Ming auf. Ein ökumenischer Gottesdienst am Sonntag um 10 Uhr beschliesst das Fest. (tf)

Plauschweekend der Lebensretter Hallwilersee Das Plauschweekend der Sektion Hallwilersee der Schweizerischen Lebensrettungs-Gesellschaft (SLRG) startete mit einer Führung bei der Feuerwehr der Stadt Luzern. Dabei erhielten die 15 Teilnehmer Einblicke in den Berufsalltag der Feuerwehrleute und genossen den Ausblick von der Drehleiter. Das feine Nachtessen genoss man in Sumiswald und liess den Abend gemüt-

lich bei Spiel und Wein ausklingen. Am strahlend schönen Sonntagmorgen wanderten die Teilnehmer von Signau nach Waldhäusern und bewunderten das Panorama vom Pilatus über die Berner Alpen bis zum Jura. Auf dem Weg nach Hause legten einige Nimmersatte in Trubschachen einen Stopp bei Kambly ein und degustierten sich quer durch das Guetzlisortiment. (kju)

Wirkt gefällig: Der umgestaltete Friedhof Birrwil mit neuem Urnenfriedhof.

Friedhof mit neuer Würde Birrwil Der Friedhof wurde umgestaltet und aufgewertet. Er verfügt nun über definierte, pflegefreie Gräber für Urnen. Ferner präsentiert er sich rollstuhlgängig, sicherer und mit Aufenthaltsbereichen. ■

ALFRED GASSMANN

S Führung: Mitglieder der SLRG Hallwilersee bei der Feuerwehr Luzern.

Foto: zvg

Foto: Alfred Gassmann

eit Ende Juni sind auf dem Friedhof Birrwil alle Umgestaltungsarbeiten abgeschlossen. Bemängelt wurden immer wieder ein pflegefreier Urnenfriedhof, rollstuhlgängige Wege, einladende Aufenthaltsbereiche und eine talseitige Hecke, um Stürze über die Friedhofmauer auszuschliessen. Im Jahre 2016 nahm die eingesetzte Kom-

mission unter Gemeinderat Heinz Neeser die Arbeit auf. Beigezogen wurde das spezialisierte Büro Tony Linder+Partner AG, Altdorf, sowie die kantonale Denkmalpflege. Nach dem Rücktritt von Gemeinderat Heinz Neeser präsidierte Gemeinderat Jeremias Setz die Kommission. Er blickt auf eine angenehme und lösungsorientierte Zusammenarbeit in der Kommission zurück. Das Ergebnis überzeugt denn auch. Setz darf aus der Bevölkerung immer wieder positive Feedbacks entgegennehmen. Eine Einweihung ist nicht geplant, da es sich nicht um eine Neuanlage handelt. «Der von der Einwohnergemeindeversammlung vom 24. November 2017 bewilligte Verpflichtungskredit von 345 000 Franken wird eingehalten», versichert Gemeinderat Setz.

Kunst für die Urnengräber

Die Mängel im Friedhof sind behoben. Erstellt wurde der sehnlichst gewünschte pflegefreie Urnenfriedhof, direkt beim nordseitigen Kirchenausgang. Leute im Rollstuhl oder mit dem Rollator finden breite und befestigte Wege vor. Drei Sitzbänke im Schatten laden ein, den Verstorbenen nahe zu sein, auszuruhen, zu meditieren oder zu beten. Der Urnenfriedhof ist mit einer sinnvollen Skulptur von Künstler Christian Eichenberger bereichert worden. «Im Tod zusammenstehen, gemeinsam trauern und in der Dunkelheit Licht empfangen» wollen die drei zueinandergeneigten Stelen aus Granit ausdrücken. Auf einer anderen Ebene wurde ebenfalls gearbeitet: Birrwil besitzt nun ein neues Friedhofreglement.


16

Diverses

Donnerstag, 22. August 2019

Lenzburger Bezirks-Anzeiger

Der Seetaler

Der Lindenberg

Qualitäts-Occasionen Garage Meyer Suhr AG

Tramstrasse 33, 5034 Suhr Telefon 062 855 50 20

Fr. 7’900.– Honda Accord 2.4i Executive 1. Inverkehrsetzung: 1.2004 schwarz, 109’000 km, Automat sequenziell, Benzin, 4 Türen, 190 PS

la e Ihr

ge i r äh j g n

g n u t ion e r t g Ver er Re r h I in

B+ S A

NEUER SUV PEUGEOT 5008

Fr. 8’400.– Peugeot 5008 1.6 16V T Sport 1. Inverkehrsetzung: 1.2010, silber mét., 129’600 km, Handschaltung, Benzin, 5 Türen, 156 PS

Fr. 4’500.–

Fr. 22’500.–

Honda Civic 1.6i ES 1. Inverkehrsetzung: 11.2004, grau mét., 139’800 km, Automat, Benzin, 5 Türen, 110 PS

Skoda Octavia Combi 2.0 TSI RS 1. Inverkehrsetzung: 3.2014, 44’700 km, schwarz., Handschaltung, Benzin, 5 Türen, 220 PS

Fr. 19 ’900.–

Fr. 17 ’800.–

Honda HR-V 1.5i Executive 1. Inverkehrsetzung: 4.2016, weiss mét., 29’500 km, Handschaltung, Benzin, 5 Türen, 130 PS

Mazda CX-5 2.0 Ambition AWD 1. Inverkehrsetzung: 10.2012, grau mét., 60‘800 km, Handschaltung, Benzin, 5 Türen, 160 PS

Weitere Auto-Angebote finden Sie unter: www.garagemeyer.ch


Lenzburger Bezirks-Anzeiger

Der Seetaler

Der Lindenberg

Seetal / Lindenberg

Donnerstag, 22. August 2019

17

Neue Fahne zum Schnapszahl-Jubiläum Seengen Im Rahmen ihrer 444-Jahr-Feier enthüllten und weihten die Sportschützen eine neue Vereinsfahne. ■

FRITZ THUT

D

ie erste urkundliche Erwähnung geht auf das Jahr 1575 zurück. Mit ihren demzufolge 444 Jahren sind die Sportschützen Seengen einer der ältesten Vereine in Dorf, Kanton und Land. Die Schnapszahl 444 verlangte – gerade bei einem Verein, der viel Wert aufs Gesellige legt – nach einer grossen Feier. In der voll besetzten Mehrzweckhalle wurde die Jubiläumsfeier mit der Weihe einer neuen Fahne verbunden. «Die Fahne ist ein wichtiges Symbol und verkörpert auch die eidgenössische Tradition», hielt Ruedi Thut fest, der als OK-Präsident durch den Abend führte.

Der Preis für den Sieger des HombergSchwingets: Rind «Hermine» mit Züchter Foto: wr Fabian Reubi.

Rind «Hermine» bereit für den neuen Homberg-König

Schützenhaus statt Schloss

Die neue Fahne ersetzt jene aus dem Jahr 1947, die die örtlichen Schützen während 72 Jahren bei freudigen und traurigen Ereignissen begleitete. Ein letztes Mal geschwungen mit der Fahne der Patensektion Wolfenschiessen wurde die alte Fahne in Pension geschickt. Dort erfährt sie hoffentlich ein besseres Schicksal als ihre Vorgängerin, die spurlos verschwunden ist. Noch verhüllt wurde die neue Fahne von der Zukunft des Vereins, von den Jungschützen, auf die Bühne getragen. Hier wurde das edle Tuch von Fahnengotte Yvonne Heggli und Fahnengötti Hansjürg Hauri feierlich enthüllt. Das Hauptmotiv ist das gleiche wie bei der alten Fahne: «Vom alten Schützen konnten wir uns nicht trennen», so Ruedi Thut. Die dominante Grundfarbe der Fahne ist ein sattes Grün. Anstelle des stilisierten Schlosses Hallwyl auf

Präsentation nach der Enthüllung im Rahmen der 444-Jahr-Feier: Die neue Fahne der Sportschützen Seengen mit Fahnengötti HansFoto: Fritz Thut jürg Hauri und Fahnengotte Yvonne Heggli. dem Tuch von 1947 ist nun das Schützenhaus Roos vor dem Alpenkranz zu sehen. Die neue Fahne, die mit diesen Motiven Tradition und Moderne verbindet, wurde anschliessend, wie es der Brauch will, von andern Fahnen begrüsst: zuerst von der Patensektion aus der Innerschweiz, dann von vier andern Seenger Vereinen und neun Fahnen des Homberg-Schützenverbandes,

zu dem die Sportschützen Seengen seit dessen Gründung 1927 gehören, wie Präsident Werner Stauffer in seinem Grusswort stolz festhielt. In den weiteren – wie vorgängig versprochen – kurzen Ansprachen wurde den Sportschützen Seengen zu ihrem Alter gratuliert. Victor Hüsser, der Präsident des Aargauer Schiesssportverbandes, sprach von einem «stolzen Alter», Gemeindeammann Jörg Bruder

von einem «hohen Alter» und fügte an: «Und trotzdem pflegt man ein sehr aktives Vereinsleben.» Der einleitend neben kurzen Reden versprochene «grosse Genuss» wurde an der Feier kulinarisch mit einem feinen Drei-Gang-Menü und musikalisch von der örtlichen Musikgesellschaft, den Happy-Pipers Lucerne und dem Tambourenverein Oberentfelden Muhen geboten.

Homberg Nur eine Woche nach dem «Eidgenössischen» in Zug folgt der Homberg-Schwinget. Dazu laufen die Vorbereitungen des organisierenden Schwingklubs Kreis Kulm auf Hochtouren. Am Sonntag, 1. September, stiebt das Sägemehl auf der Wiese beim Berggasthof auf vier Plätzen. Ab 8.15 Uhr messen sich über 150 Jung- und Aktivschwinger. Auf den Tagessieger wartet das trächtige Holsteinrind «Hermine» vom Dürrenäscher Bampfhof. Spender sind die Maurer AG, Lackierwerk, Gontenschwil, und Bodenmann Mietkran, Gontenschwil. Beim Fototermin präsentierte sich das 19 Monate alte Tier in bester Verfassung für den Auftritt auf dem Homberg. (wr)

Männerstamm besichtigte das Artilleriewerk Faulensee

Austausch beim Apéro riche: Nach den beiden Vorträgen gabs genug Gesprächsstoff für die Gäste des KMU-Treffpunkts.

Foto: Carolin Frei

Geschätzter Blick in die Zukunft Seengen Gut 60 Personen verfolgten am Hypi-KMUTreffpunkt in der Bäsebeiz Roos die Vorträge von Finanzund Steuerexperten. ■

CAROLIN FREI

D

ie Hypi ist seit langem unsere Hausbank. Ich besuche deshalb fast jedes Jahr den Hypi-KMUTreffpunkt», sagt Manuela Roth von Roth Bau + Planungs AG in Dürrenäsch. «Die Vorträge regen zum Nachdenken an, man kann immer Spannendes mitnehmen. Zudem mag ich den Austausch, den ich mit anderen Gwerblern aus der Region pflegen kann», sagt sie. «Ich schätze den Blick in die Zukunft,

den man hier vermittelt bekommt», sagt Ruedi Sandmeier von der R. Sandmeier AG. Und, obwohl bereits pensioniert, schaut auch Alfred Zubler von Zubler + Söhne AG regelmässig bei solchen Anlässen vorbei. «Meine Söhne führen das Unternehmen inzwischen. Ich helfe nur noch sporadisch aus. Und natürlich informiere ich sie darüber, was ich bei solchen KMU-Treffpunkten an Infos mitnehme», betont Zubler.

Antworten zu Tiefzinsen und dem Eigenmietwert

Mitnehmen konnten die Besucher denn auch einiges an Informationen. Das Referat von Reto Huenerwadel, Bereichsleiter Marktleistungen bei der Hypi, gab Antworten auf Fragen wie «Tiefzinsen, wo sind die Grenzen?» oder aber auch auf die Aussichten für die Wirtschaft

und die einzelnen Unternehmen. Die Frage aus dem Publikum, auf welche Aktientitel man denn nun setzen soll, konnte und wollte der Finanzexperte so nicht beantworten. Ein Mix mache bei solchen Anlagen Sinn und müsse individuell angeschaut werden. Nicht minder spannend war das zweite Referat von Daniel Zimmermann, Partner der Visita Treuhand AG in Lenzburg. Er gab Auskunft über Themen wie etwa die Steuerreform/AHVFinanzierung umgesetzt werde oder aber welche Konsequenzen die Abschaffung des Eigenmietwerts mit sich bringe. Und zum Schluss klärte er die Gäste auf, was es bei Darlehensverhältnissen zwischen dem KMU und dem Aktionär zu beachten gilt. Beim anschliessenden Apéro riche tauschten sich die Besucher noch rege aus.

Seon Der August-Ausflug, an dem 60 Mitglieder teilnahmen, führte den Seener Männerstamm ins Berner Oberland. Die Fahrt ging in zwei Reisebussen via Thun nach Spiez. Ziel war die Besichtigung des Artilleriewerkes Faulensee. Diese unterirdische Militäranlage war während des Zweiten Weltkrieges erstellt worden und hätte der Verteidigung der Thunersee-Region und des Gürbetales gegolten. Im Kriegsjahr 1941 wurde das Werk in einer Rekordbauzeit von lediglich sechs Monaten im Rohbau erstellt. Danach erfolgten die technischen Installationen und der Einbau der Waffen, sodass die Anlage Mitte 1943 einsatzbereit der Truppe übergeben werden konnte. Während des Kalten Krieges war die zu jener Zeit noch geheime Anlage für den operativen Sperrauftrag der Reduitbrigade ein wichtiger Stützpunkt. Die fortlaufende Weiterentwicklung der Waffensysteme, aber auch die veränderte Bedrohungslage waren der Grund, dass die Anlage Ende 1993 ausgemustert wurde. Seit 2001 kann das interessante Werk, das vom Bau her einmalig ist, als historisches und kulturelles Zeugnis von nationaler Bedeutung besichtigt werden. Nach der Besichtigung ging es ins Hotel Möve in Faulensee, wo ein feines Mittagessen serviert wurde. Dabei konnte Obmann Hans-Ulrich Huber mit

Eindrücklich: Der Seener Männerstamm besuchte den Reichenbachfall. Foto: zvg Urs Bühler ein weiteres Neumitglied willkommen heissen. Nach dem Mittagessen ging die Fahrt dem Thuner- und dem Brienzersee entlang bis nach Willigen bei Meiringen, wo die Reichenbachfall-Standseilbahn die Reisegesellschaft zum Wasserfall hinauf brachte. Imposant war der Anblick des 120 Meter in die Tiefe tosenden Gletscherwassers, dessen Nieselregen man bis auf die Aussichtsplattform hautnah zu spüren bekam. (huh)

GEMEINDENOTIZEN Illegal entsorgtes Sofa

Bettwil Übers Wochenende vom 9. und 10. August wurde im Bettwiler Wald (Muristrasse, Richtung Brandholz, Höhe Abzweigung zur Grube) illegal ein Sofa entsorgt. Wer etwas beobachtet hat, wird gebeten, dies der Regionalpolizei Muri zu melden (Telefon 056 675 52 25). Für sachdienliche Hinweise, welche zur Täterschaft führen,

hat die Gemeinde Bettwil eine Belohnung von 500 Franken ausgesetzt. (gkb)

Personalausflug

Beinwil am See Am Freitag, 30. August, begibt sich das Gemeindepersonal auf den alle zwei Jahre stattfindenden Personalausflug. Die Büros der Gemeindeverwaltung bleiben deshalb an diesem Tag geschlossen. (gkb)


18

Agenda

Donnerstag, 22. August 2019

Lenzburger Bezirks-Anzeiger

Der Seetaler

Der Lindenberg

Agenda vom 23. bis 29. August Sonntag, 25. August. 11–17 Uhr: Bogenschiessen mit Museumsfreiwilligen. – 14–14.30 Uhr: Kurz und bündig, öffentliche Führung zur Bau- und Familiengeschichte. – 15–16 Uhr: Durch Raum und Zeit, öffentliche Führung durch die Schlossbauten.

THEATER ■

Freitag, 23. August

Beinwil am See: MiNiCiRC 19 Uhr. MiNiCiRC: «Karun & Amar». Eine elefantöse Reisegeschichte von Horizont zu Horizont (für Kinder ab 5 Jahren und Erwachsene).

Seon: Kulturzentrum Forum Seon 20.15 Uhr. Valsecchi & Nater: «Macht Liebe». Abendkasse und Bar ab 19 Uhr. ■

Schloss Wildegg Öffnungszeiten: Dienstag bis Sonntag und allgemeine Feiertage, 10–17 Uhr, Infos unter www.schlosswildegg.ch. Dienstag, 27. August. 18.30–19.30 Uhr: Szenischer Rundgang «Die Leberwurst das Herz beglückt». Ausnahmezustand auf Schloss Wildegg: Wichtiger Besuch steht an, der erstklassig bewirtet werden soll.

Samstag, 24. August

Beinwil am See: MiNiCiRC 15 Uhr. MiNiCiRC: «Wo drückt der Schuh?». Ein tierisch clowneskes Theater mit kurligen Geschichten. Für Kinder ab 5 Jahren und Erwachsene. ■

Sonntag, 25. August

AUSSTELLUNGEN

Beinwil am See: MiNiCiRC 15 Uhr. MiNiCiRC: «Wo drückt der Schuh?». Ein tierisch clowneskes Theater mit kurligen Geschichten. Für Kinder ab 5 Jahren und Erwachsene. 19 Uhr. MiNiCiRC: «Wo drückt der Schuh?»

Traditionelles, intuitives Bogenschiessen nach fachgerechter Instruktion von Museumsfreiwilligen selbst ausprobieren: Möglich ist Foto: zvg dies auf Schloss Hallwyl am Sonntag, 25. August, von 11 bis 17 Uhr.

KLASSIK

DIES & DAS

Lenzburg: Schloss Lenzburg 20.15 Uhr. «Musikalische Begegnungen Lenzburg»: «Schmecken» – Eröffnungskonzert. Mit Kathrin Hottiger (Sopran) und dem Ensemble I Pizzicanti. Kulinarische Einstimmung ab 19.15 Uhr. Seengen: Tagungshaus Rügel 19–21.30 Uhr. Sommer-Serenade mit Apéro. Trio Sorriso – Süffige Kaffeehausmusik, die zu Herzen geht.

Samstag, 24. August

Lenzburg: Altstadt/Rathausgasse 13.15 Uhr. «Musikalische Begegnungen Lenzburg»: «Hören – Klingende Zone 19». 23 Formationen und Ensembles aus der Region bringen jede Ecke und jeden Winkel der Lenzburger Altstadt zum Klingen, Singen und Pulsieren. ■

Dienstag, 27. August

Schloss Lenzburg: Grosser Rittersaal 19.30 Uhr. Konzert Classic meets Folk. Lieder und Tänze aus Irland, Schott-

Kultur und Kulinarik über Mittag – Geheimnisvolle Formen

Wofür diente das Mondhorn? Der Kurator des Museums Burghalde klärt auf. Foto: zvg Lenzburg Sie sind das grösste ungelöste Rätsel der Bronzezeit. Mondhörner aus gebranntem Ton werden regelmässig auf Ausgrabungen entdeckt. Doch wozu dienten diese Objekte in der damaligen Zeit? Der Kurator der archäologischen Ausstellung berichtet über wilde Spekulationen, abgefahrene Theorien und schlüssige Antworten. Während des anschliessenden Imbisses können die Funde im Original bestaunt werden. Kosten 15 Franken pro Person inklusive Imbiss. ■

land, Schweden und den USA. Eintritt 30 Franken. Reservation: info@barock-nord-west.ch oder 044 980 04 36. www.barock-nord-west.ch.

SOUNDS

Freitag, 23. August

Lenzburg: Ganze Stadt 19.15 Uhr. «Musikalische Begegnungen Lenzburg»: «Im Rausch der Sinne». Die 36. Ausgabe der Musikalischen Begegnungen Lenzburg macht Sinn. Das kleine, aber feine Musikfestival.

Möriken-Wildegg

Donnerstag, 29. August, 12.15–13 Uhr, im Anschluss Imbiss in der Dr.-Hans-Dietschi-Stube, Museum Burghalde, Lenzburg Anmeldung unter 062 891 66 70 oder burghalde@lenzburg.ch.

Freitag, 23. August

Rupperswil: Restaurant Bären 18–23.30 Uhr. Sommernachts-Grillparty mit Live-Musik. Das Party-Duo gibt wieder einmal ein öffentliches Konzert mit Oldies, Evergreens vom Feinsten. Grill ab 18 Uhr. Konzert ab 19.30 Uhr. Mit Musikbeitrag pro Person. Seon: Konservi Seon 20.15 Uhr. JMO. Jan Galega Brönnimann (contra,- alto-, bass-cl, sax), Moussa Cissokho (kora, voc, talking dr), Omri Hason (perc, hang & kalimba).

Samstag, 24. August

Meisterschwanden: Schiffssteg Seerose 18.30–23.59 Uhr. «Drunken Sailors – Pirates of the Hallwilersee 19». Wilde Piraten-Schifffahrt auf der MS Seetal mit den Irish Punks von The Lagan.

ten: Freitag und Samstag, 15–19 Uhr, Sonntag, 13–17 Uhr. Bis 8. September.

Lenzburg: Rathausgasse 13–17 Uhr. Wochenmarkt. ■

Donnerstag, 29. August

Lenzburg: Müllerhaus 18 Uhr. Peter Mieg – «Aquarelle 1930–1990». Vernissage. Öffnungszei-

Samstag, 24. August

Seengen: Mehrzweckhalle 18 Uhr. Sau-Jass. Einzelschieber mit französischen und deutschen Karten. Eintritt 39 Franken. 18–18.45 Uhr Standblatt-Ausgabe, ab 19 Uhr Jassturnier. ■

Montag, 26. August

Beinwil am See: Katholische Kirche 19.30–21.30 Uhr. Gemeinsames Singen von Mantras und Kraftliedern aus verschiedenen Kulturen. Infos: 062 771 77 22 und www.sternenklang.ch. Seon: Reformiertes Kirchgemeindehaus 20–22 Uhr. Gospelprojekt Seon. Für Jung und Alt. ■

Dienstag, 27. August

Lenzburg: Rathausgasse 7.30–11 Uhr. Wochenmarkt.

VERNISSAGEN ■

Freitag, 23. August

SENIOREN ■

Donnerstag, 29. August

Fahrwangen: Bäckerei Lingg, Abfahrt ins Restaurant Bauernhof, Bettwil 11.30 Uhr. Senioren-Mittagstisch der

Pro Senectute. An-/Abmeldung an Claire Frey, Telefon 056 667 23 38.

MUSEEN ✮

LENZBURG

Museum Burghalde Öffnungszeiten: Dienstag bis Samstag, 14–17 Uhr, Sonntag, 11–17 Uhr. Infos unter www.museumburghalde.ch. Pop-up-Ausstellung. Bis 25. Oktober zum Thema «Die Zirkus-Knie-Plakatentwürfe des Lenzburger Künstlers Hans E. Walty». In den kürzlich aufgetauchten Plakatentwürfen von Hans Emanuel Walty (1868–1948) aus den 1930er Jahren steckt weit mehr, als sie vorgeben. Die Motivwahl und die Linienführung verweisen auf ein Rätsel, welches man gerade zu enthüllen versucht. Öffnungszeiten: Dienstag bis Samstag, 14–17 Uhr, Sonntag, 11–17 Uhr.

Hypothekarbank Lenzburg Ausstellung Bilder und Holzobjekte von Josef Müller und Ernesto Rüegg. Besichtigung der Ausstellung im 1. Stock während der Banköffnungszeiten. Hypothekarbank Lenzburg, Bahnhofstrasse 2, Lenzburg. Bis Ende Oktober. Müllerhaus Lenzburg Ausstellung «Sprachen der Innenwelt» und «Augen, Blicke – Augenblicke». Täglich von 15 bis 20 Uhr. Bis 25. August (Finissage: 15–18 Uhr). Stapferhaus Lenzburg «Fake. Die ganze Wahrheit». Öffnungszeiten: Dienstag bis Sonntag, 9–17 Uhr, Donnerstag, 9–20 Uhr. Weitere Informationen findet man unter www.stapferhaus.ch.

Agenda-Einträge Auf der Seite «Agenda» werden Angaben zu öffentlichen Veranstaltungen von Vereinen, Gemeinden und weiteren Organisationen publiziert. Damit der Anlass sicher hier erscheint, sollten die Daten mindestens 14 Tage vor der Veranstaltung durch die Organisatoren auf der Eventdatenbank von CH Media erfasst werden unter: https://event.chmedia.ch/evi/

Schloss Lenzburg Öffnungszeiten: Dienstag bis Sonntag und allgemeine Feiertage, 10–17 Uhr, Infos unter www.ag.ch/lenzburg. Sonntag, 25. August. 10–16 Uhr: Fauchis feuriges Schlemmerfest für die ganze Familie.

Für die Seite «Szene/Hinweise» können ausführlichere Beschreibungen und Fotos ebenfalls mindestens 14 Tage vor dem Anlass gemailt werden an: redaktionLBA@chmedia.ch

Seengen

Schloss Hallwyl Öffnungszeiten: Dienstag bis Sonntag und allgemeine Feiertage, 10–17 Uhr, Infos unter www.schlosshallwyl.ch.

Bild und Skulptur in der Natur

Aquarelle von Peter Mieg

Ammerswil An der Ausstellung im Garten von Jürg Kuster sind Werke von ihm, Indra Joshi, Werner Steiger, Fred Charen und Heidrun Dubiski zu sehen.

Lenzburg Peter Mieg, geboren am 5. September 1906 in Lenzburg, gestorben am 7. Dezember 1990 in Aarau, studierte nach dem Besuch des Humanistischen Gymnasiums in Aarau in Zürich, Basel und Paris Kunstgeschichte, Archäologie, Musikgeschichte, französische und deutsche Literatur und bildete sich pianistisch bei Emil Frey weiter. Prägende künstlerische Eindrücke bildeten Paris-Aufenthalte in den 1930er Jahren. Danach begann eine jahrzehntelange Tätigkeit als Feuilletonkritiker sowie als Maler mit jährlichen Ausstellungen in Lenzburg. Im Anschluss an die Zusammenarbeit mit Frank Martin ab 1942 trat das kompositorische Schaffen zunehmend in den Vordergrund, Peter Mieg blieb aber zeit seines Lebens ein leidenschaftlicher Maler. Nach dem künstlerischen Durchbruch zu Beginn der 1950er Jahre zählte Mieg bis in die 1970er Jahre zu den meistgespielten Schweizer Komponisten und galt, als umfassend gebildeter Homme de lettres, als eine der vielseitigsten Künstlerpersönlichkeiten der Schweiz.

J

ürg Kuster packt in seiner Freizeit Säge, Hammer und Schaufel in den Rucksack. Er hält Ausschau nach Wurzelstöcken, nach besonderen Steinformen und Farben. Unter seinen Händen entstehen wunderbare Skulpturen mit Bepflanzungen. Die Bearbeitung und die Sukkulenten geben dem toten Holz neues Leben. Fred Charens bevorzugtes Material ist Alabaster. Die Formen seiner Objekte haben keinen Bezug zur realen Aussenwelt. Die Werke entstehen intuitiv. Im Idealfall treten sie in Kontakt mit der Innenwelt des Betrachters und lösen Vergnügen, Freude oder Staunen aus. Seine Steinkapriolen zeichnen sich aus durch Eleganz, Dynamik und auch etwas Witz. Fotografieren bedeutet für Indra Joshi ganz im Hier und Jetzt zu sein, ganz im Moment aufzugehen. Das Licht spielt in ihren Bildern die grösste Rolle, der Fotoapparat ist der Pinsel und das

Verschiedene Kunstobjekte können bestaunt werden: Im Garten von Jürg Kuster. Foto: zvg Licht ihr Motiv, das sie fotografierend zu malen versucht. Werner Steiger zeigt Fotos auf Alu, eloxiert vom Leben der Verzasca. Wasser, das unterwegs ist, hat einiges mit dem Leben gemeinsam. Manchmal ist es ein Rinnsal, manchmal sprudelt es oder ist Stauzeit. Seit Jahrzehnten faszinieren Heidrun Dubiski Steine. Aus Speckstein, Alabaster, oft kombiniert mit gesam-

meltem Schrott, rostigen Artikeln und auch mit geschliffenen Kieselsteinen, entstehen ihre sehr fantasievollen Skulpturen. ■

Freitag, 30. August, ab 19 Uhr, Vernissage, im Garten, Dorfplatz 3, Ammerswil, Apéro riche, Musik mit Rappel, der einzigartigen Bistroband. Zudem offen am Samstag, 31. August, 10–18 Uhr, Sonntag, 1. September, 10–17 Uhr.

Donnerstag, 29. August, 18 Uhr Vernissage, Peter Mieg: Aquarelle 1930–1990, Müllerhaus Lenzburg. Bis 8. September. Öffnungszeiten sind unter www.petermieg.ch abrufbar.


Lenzburger Bezirks-Anzeiger

Der Seetaler

2. Tomm-Flohmarkt Lenzburg Am 31. August darf wieder nach Perlen getaucht werden. Das Jugend- und Kulturhaus Tommasini entrümpelt seine Räume und veranstaltet nach dem letztjährigen Erfolg zum zweiten Mal den beliebten Tomm-Flohmi in der ehemaligen Pastafabrik. Die gemütliche Atmosphäre im und ums Kulturhaus lädt dazu ein, eine breite und bunte Mischung von Kuriositäten, Krimskrams und Raritäten zu entdecken. Für Erfrischung und Stärkung während und nach dem ShoppingRausch sorgt die Tomm-Bar. Nebst den Verkaufsständen der im Kulturhaus ansässigen Projekte sind auch Private ganz herzlich dazu eingeladen, ihren Stand aufzubauen. Anmelden kann man sich unter flohmi@tomm.ch. Die Teilnahme ist kostenlos.

19

Donnerstag, 22. August 2019

Schloss wird zum Märchenschloss Möriken-Wildegg Am ersten September-Wochenende findet auf Schloss Wildegg zum zweiten Mal das Märchen- und Geschichtenfestival Klapperlapapp statt. Die bekanntesten Schweizer Märchenerzähler, Musiker und Animationskünstler erwecken mit über 80 Vorstellungen Feen, Monster, Fabelwesen, Ritter und Burgfräulein zum Leben. Mit dabei auf den Schlossbühnen sind Persönlichkeiten wie der Komiker Peach Weber, der Zurzacher Erzähler Jürg Steigmeier und eine Premiere: SRF-Wetterfrosch Thomas Bucheli und Schtärneföifi-Star Boni Koller erklären fantasievoll und ganz märchenhaft das Wetter. ■

Szene / Hinweise

Der Lindenberg

Samstag, 31. August, ab 14 Uhr, TommFlohmi, Tommasini, Seonerstrasse 23, Lenzburg.

Samstag, 31. August, 10–17 Uhr, Sonntag, 1. September, 10–17 Uhr, Schloss Wildegg. Weitere Infos unter www.klapperlapappschloss.ch.

Treten am ersten Abend der Musikalischen Begegnungen Lenzburg 2019 auf: Die Formation I Pizzicanti.

Foto: zvg

Rausch der Sinne beginnt Bietet den musikalischen Rahmen am Lions-Jazz-Brunch: Die Joyful Jazz-Band.

Foto: zvg

Lions-Jazz-Brunch auf dem Schloss Lenzburg Seit mehreren Jahren organisiert der Lions-Club Lenzburg Anfang September den «Lions-Jazz-Brunch»: Ein Anlass, der aus dem gesellschaftlichen Kalender der Stadt Lenzburg nicht mehr wegzudenken ist. Bis zu vierhundert Gäste geniessen ein reichhaltiges Frühstücksbuffet und gediegene Musik: bei schönem Wetter im Schlosshof, bei Schlechtwetter im festlichen Rittersaal. Der Reinerlös des Lions-JazzBrunch kommt vollumfänglich dem Rollstuhlfahrdienst Region Lenzburg zugute. Der Rollstuhlfahrdienst Region Lenzburg wurde im Jahre 2002 durch

den Lions-Club Lenzburg gegründet. Er ermöglicht gehbehinderten Menschen mehr Mobilität und Lebensqualität. Mit drei Fahrzeugen und ausschliesslich ehrenamtlichen Fahrerinnen und Fahrern leistet der Rollstuhlfahrdienst jährlich viele hundert Einsätze und tausende von Fahrkilometern zu für die Betroffenen erschwinglichen Preisen. ■

Sonntag, 1. September, 10–13.30 Uhr, Lions-Jazz-Brunch mit der Joyful JazzBand, Schloss Lenzburg, Tageskasse, Eintritt 25/40 Franken. Vorverkauf Merk Optik und Römer Apotheke, Lenzburg.

Lenzburg Die Vorbereitungen zum wohl sinnlichsten Festival der Musikalischen Begegnungen laufen auf Hochtouren. Unter dem Motto «Im Rausch der Sinne» werden zahlreiche Konzerte geboten. ■

STEFANIE OSSWALD

E

in Fest der Sinne erwartet das Publikum am Freitag, 23. August, auf dem Schloss. Die junge Schweizer Sopranistin Kathrin Hottiger und das junge Ensemble, wel-

Rheinwanderung Lenzburg Die Wandergruppe der Pro Senectute lädt zur Rheinwanderung von Wallbach nach Möhlin. Mit Zug und Bus geht es nach Wallbach. Nach ein paar Schritten durch das Dorf erreicht man den Rheinuferweg. Die Wanderung führt auf dem schmalen Weg im Schatten der Auen, vorbei an Grenzbefestigungen, durch Naturschutzgebiete bis zur Abzweigung nach Möhlin. In Möhlin geniessen die Teilnehmenden einen Schlusstrunk, bevor die Rückreise nach Lenzburg angetreten wird. Wanderzeit zweidreiviertel Stunden. Anmeldung an Walter Bachmann unter Telefon 062 775 28 26. ■

Dienstag, 3. September, Besammlung Bahnhof Lenzburg 9.10 Uhr.

ches sich auf die Interpretation ahistorischer Musik spezialisiert hat, I Pizzicanti aus Basel, verzaubern mit bekannten Werken wie «Panis Angelicus» von Cesar Franck und «Exsultate Jubilate», einer lateinischen Motette für Sopranstimme und Orchester von Wolfgang Amadeus Mozart aus dem Jahr 1773. Am Samstag, 24. August, bringen rund 23 Ensembles, Vereine und Chöre aus Lenzburg und der Region die Altstadt mit ihren musikalischen Beiträgen zum Singen, Klingen, Dröhnen und Pulsieren. Die Besucher, Musikliebhaber und Flaneure erwartet ein üppiges Programm an acht Orten der Stadt. Von A wie Alphorn, B wie Big

Band über K wie KlariNetten bis Z wie Zupfgeigen. In der gesamten Stadt erklingt eine unglaubliche Auswahl an verschiedensten Klängen. Beginn um 13.15 Uhr mit grosser Eröffnung im Stadtzelt auf dem Metzgplatz mit anschliessender musikalischer Ouvertüre durch die Big Band der Stadtmusik Lenzburg. ■

Freitag, 23. August, ab 19.15 Uhr (Kulinarik), 20.15 Uhr (Konzert),Schloss Lenzburg, Eröffnungskonzert Schmecken. Samstag, 24. August, 13.15–17 Uhr, Altstadt Lenzburg, Klingende Zone Hören. Ticket im Vorverkauf: Buchhandlung Otz, Telefon 062 892 0680, info@buchhandlung-otz.ch.

Tinu Heiniger und Hank Shizzoe Seon «Es war Stephan Eicher, der zu mir damals sagte: Deine neuen Lieder musst du mit Hank Shizzoe zusammen machen», erinnert sich Tinu Heiniger. «Bereits bei unserem ersten Treffen waren der Hank und ich völlig verblüfft: Weshalb sind wir nicht selber darauf gekommen, wie gut wir zusammenpassen? Ich fand den Shizzoe schon in der Eicher Band super und erlebte ihn dann mit seiner eigenen Band im Casino in Burgdorf als einfühlsamen und kompetenten Begleiter meiner Lieder. Keine Frage, Hank ist der beste Gitarrist in

unserem Land, er hat ein gewaltiges Feeling für Blues, Soul und Country, wen wunderts, er war ja auch lange mit seiner eigenen Band in den USA unterwegs. Jetzt spielt er zu meinen neuen Liedern und alten Hits mit seinen Gitarren und dem Banjo. I cha nume säge, das passt!» Line-up: Tinu Heiniger (vocals, guitars & clarinet), Hank Shizzoe (guitars & vocals) ■

Freitag, 6. September, ab 18 Uhr Essen und Trinken, 20.15 Uhr Konzert, Konservi Seon, Zentrum Seetal, Seetalstrasse 2, Seon.

Das etwas andere Sommernachtsfest

Tagesreise des Frauenvereins Sorgen für eine mystische Reise: Die Schwestern Sabine Meyer und Gabriele Bucher.

Foto: zvg

Golasavadin im Chalet Elim Beinwil am See Das Duo Golasavadin besteht aus Gabriele Bucher, Blockflöte, Gesang, Erzählungen, und Sabine Meyer, Gitarre und Gesang. Golasavadin begleitet die Zuhörenden mit Liedern, Musik und Geschichten auf eine Reise in die mystische Anderswelt der keltischen Kultur. Das diesjährige Programm stellt die Liebe in den Mittelpunkt. Unter anderem wird von Thomas dem Reimer erzählt und gesungen werden, einem Mann, der im 13. Jahrhundert in Schottland lebte, der es wagte, die Feenkönigin zu küssen und ihr deshalb sieben Jahre dienen musste. Ein märchenhafter und verzauberter

Abend erwartet alle, die den Weg ins Chalet Elim finden, und mit Melodien ohne Worte, auf irischen Tin Whistles und Geige gespielt, wird immer wieder ein Raum geschaffen, in dem die Märchenbilder nachwirken können. Die traditionellen irischen Lieder, meist in der ursprünglichen gälischen Sprache gesungen, zeugen von vergangenen Zeiten, als die Welt noch ganz anders war. ■

Samstag, 31. August, 19.30 Uhr Konzert mit Golasavadin, Chalet Elim, Beinwil am See, Dankensbergstrasse 11. Anmeldung unter info@heike-dahms.ch oder Telefon 062 771 06 47.

Sarmenstorf Die Tagesreise des Frauenvereins führt die Teilnehmerinnen ins Kemmeriboden-Bad. Nach einem feinen Mittagessen im idyllischen Kemmeriboden-Bad kann wahlweise eine Wanderung (Marschzeit rund eineinhalb Stunden) oder ein Spaziergang (Marschzeit etwa 20 Minuten) unternommen werden. Kosten Mitglieder 75 Franken, Nichtmitglieder bezahlen 85 Franken. Im Preis inbegriffen sind Carfahrt, Mittagessen und die Wanderung (Getränke nicht inbegriffen). Anmeldung bis 25. August bei Daniela Strebel unter 076 463 62 69 oder unter frauen.sarmi@gmx.ch. ■

Donnerstag, 19. September, Treffpunkt 8 Uhr beim Pfarreitreff, etwa um 20 Uhr werden die Teilnehmerinnen wieder zurück in Sarmenstorf sein.

Überschreiten musikalische Grenzen: Die musikbegeisterten «Gränzgänger». Othmarsingen Das MusikNachtsFest ist ein etwas anderes Sommernachtsfest. Mit Livemusik verschiedener Formationen, einer Festwirtschaft und betreuten Familienspielen sowie einer Bar möchte die Musikgesellschaft Othmarsingen mit ihren Gästen einen schönen Sommerabend verbringen. Wie der Titel verspricht, wird Live-Musik geboten. Die «Bödeli Gamblers» aus dem Berner Oberland interpretieren Klassiker in ihrem eigenen Stil. Zu sehen waren sie damit in der TV-Sendung «Potzmusig». Von Schlager über Dixieland bis Jazz ist alles dabei. Mit der Kombination von Brass-Sound mit Schwyzerörgeli, Klari-

Foto: zvg

nette und Waschbrett überschreiten die «Gränzgänger» gerne Grenzen. Die fünf Musikbegeisterten lieben es, ihr Publikum mit lockerer Blasmusik quer durch alle Stilrichtungen zu verwöhnen. Ihr Repertoire umfasst sowohl Volkslieder, Ländler und Oldies als auch Pop, Jazz und Dixieland. Die «Ländlerfrönde Freiamt» aus Hägglingen bestehen eigentlich aus acht Mitgliedern. Beim MusikNachtsFest treten sie jedoch als Alphorn-Trio auf. ■

Samstag, 31. August, ab 17 Uhr, Mehrzweckhalle Othmarsingen, bei jeder Witterung, Eintritt frei.


20

Veranstaltungen

Donnerstag, 22. August 2019

Lenzburger Bezirks-Anzeiger

Der Seetaler

Der Lindenberg

Ihr Spezialist für

Marktnotiz

PETER MIEG IM MÜLLERHAUS

BUNTE HAND: Kreative Ideen für schlaue Köpfe Seit dem 1. März hat BUNTE HAND einen Laden direkt beim Bahnhof Lenzburg im neuen Wohnquartier Im Lenz eröffnet. «Wir freuen uns über die vielen positiven Rückmeldungen, die wir bereits von unseren Kunden bekommen haben», berichtet Frau Bastas, eine der Inhaberinnen von BUNTE HAND. Neben hochwertigen Spielwaren und Gesellschaftsspielen für jedes Alter bietet BUNTE HAND auch Bastelartikel, liebevoll zusammengestellte BastelSets und fantasievolle Give-aways an. An einigen Samstagen werden Workshops und Bastelkurse abgehalten. «Anfänglich wollten wir einfach einmal ausprobieren, ob solche Kurse überhaupt besucht wer-

den», erklärt Frau Gassert, die zweite Inhaberin von BUNTE HAND. Aufgrund der grossen Nachfrage sind die Workshops und Kurse mittlerweile ein zentrales Element von BUNTE HAND und es werden neben Bastelkursen auch Kreativ-Schreibkurse und Programmierkurse angeboten. BUNTE HAND Gustav-Zeiler-Ring 6 5600 Lenzburg www.buntehand.com

Bilderausstellung im Müllerhaus Lenzburg: Aquarelle 1930 bis 1990

Donnerstag

Vernissage (mit Musik von Peter Mieg): 29. August 2019 ab 18 Uhr

Öffnungszeiten: Freitag/Samstag Sonntag Freitag/Samstag Sonntag

Hauptstrasse 33 5212 Hausen AG Tel. 056 441 33 11

August Monatsaktion ab 14.00 Uhr

Fitnessteller mit Pouletbrust Fr. 19.50 statt Fr. 24.50

30./31. August 2019 15–19 Uhr 1. September 2019 13–17 Uhr 6./7. September 2019 15–19 Uhr 8. September 2019 13–17 Uhr (Finissage mit Musik von Peter Mieg)

Fitnessteller mit Schweinefleisch Fr. 21.50 statt Fr. 26.50 Fitnessteller mit Kalbfleisch Fr. 25.50 statt Fr. 30.50 www.maxundmoritz-hausen.ch

ll Gartenbau AG Urs Willener Sportanlage Wilmatten Lenzburg Meisterschaftsspiel 2. Liga Samstag, 24. August 2019 17.00 Uhr Lenzburg 1 – Niederwil 1

Sitzplätze/Plattenbeläge

Poststrasse 4, 5103 Wildegg Tel +41 62 893 14 80 www.bauag.com

• Neubauten • Renovationen • Gartenbau

Steingärten/Mauerbau

Bau AG Möriken

aktuell: • Heckenschnitt • Rasenrenovationen 5600 Lenzburg, Bifang 9 Tel. 062 891 05 00 www.willener-gartenbau-lenzburg.ch

Profile for AZ-Anzeiger

Lenzburger Bezirks-Anzeiger  

Lenzburger Bezirks-Anzeiger