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15. August 2019, 58. Jahrgang, Nr. 33

In Neuenhof sind die Mehlschwalben los Im Schiblerquartier in Neuenhof wimmelt’s derzeit von Mehlschwalben. Der Grund: Die Bewohner hängen Nester für sie an ihren Häusern auf. «Damit tragen sie zum Erhalt dieser Vögel bei», sagt der Experte. (rb) S. 7

PP 5432 Neuenhof Post CH AG

Auch Lehrer sind etwas nervös Schulanfang: Über 80 000 Erstklässler starten schweizweit die Schule. Sechs von ihnen bei Paul Brandenberg.

MELANIE BÄR

Schule Würenlos hat neue Leiter Im Frühling hat die Schulführung in Würenlos von der externen Schulevaluation eine rote Ampel erhalten. Nun hat sie ein neues Schulführungsmodell in Kraft gesetzt. Neu gibt es drei statt zwei Schulleiter. (rb) S. 16/17 INSERATE

Nicht nur die Erstklässler in Killwangen waren am Montag ein bisschen nervös, sondern auch ihr Lehrer Paul Brandenberg. Im guten Sinn: «Es gibt mir einen Kick für diesen wichtigen Moment.» Denn auch nach mehr als 20 Jahren Schulerfahrung ist der Innerschweizer immer noch gerne Lehrer. Besonders nach seiner Auszeit als Musikproduzent. S. 8 Paul Brandenberg unterrichtet in Killwangen Erst- bis Drittklässler.

Melanie Bär


Projektauflage: Wasserbauprojekt Renaturierung Lugibach, Gemeinde: Wettingen Die Projektpläne, der Landerwerbsplan und die Landerwerbstabelle liegen gemäss § 95 Abs. 2 und 3 des Gesetzes über Raumentwicklung und Bauwesen (Baugesetz, BauG) während 30 Tagen, vom 19. August bis 17. September 2019, in der Gemeindeverwaltung Wettingen öffentlich auf und sind während der Öffnungszeiten einsehbar. Einwendungen gegen das Bauprojekt sind während der Auflagefrist schriftlich an den Gemeinderat, Alb.-Zwyssig-Strasse 76, 5430 Wettingen, zuhanden des Departements Bau, Verkehr und Umwelt, Abteilung Landschaft und Gewässer, Entfelderstrasse 22, 5001 Aarau, einzureichen. Sie haben einen Antrag und eine Begründung zu enthalten. Im Einwendungsverfahren wird keine Parteientschädigung ausgerichtet. Allfällige Verkehrsanordnungen werden separat nach Strassenverkehrsrecht verfügt. Der Entscheid über das Bauprojekt (§ 95 i. V. m. § 120 BauG) gilt als Enteignungstitel. Dieser berechtigt zur Enteignung für Massnahmen, die darin mit genügender Bestimmtheit festgelegt sind. Rechte, die in der Landerwerbstabelle nicht aufgeführt sind und durch das Bauprojekt betroffen werden, sind ebenfalls innert der Auflagefrist schriftlich anzumelden. Über den Erwerb der in der Landerwerbstabelle aufgeführten Rechte wird in einem späteren Verfahren entschieden (§ 151 BauG). Anträge, die bereits jetzt mit Einwendung gegen das Bauprojekt hätten gestellt werden können, sind dann unzulässig (§ 152 BauG). Wettingen, 9.Juli 2019 Gemeinderat

Gemeinde Wettingen

Altpapiersammlung Die nächste Altpapiersammlung wird von der Jungwacht/Blauring durchgeführt und findet statt am Samstag, 17. August 2019 Das der Sammlung mitzugebende Altpapier ist in gut verschnürten, handlichen, ca. 5 kg schweren Bündeln bis spätestens 7.00 Uhr entlang der üblichen Kehrichtdeponiestellen bereitzustellen. Wir danken für Ihre Mithilfe. Werkhof und Entsorgung

Baugesuche Bauherrschaft: Waltrun und Peter Frick Weinbergstrasse 7 5430 Wettingen Bauobjekt: Neubau Aussenpool mit Wärmepumpe Baustelle: Rebbergstrasse 65 Parzelle: 6625 Zusatzgesuche: keine Bauherrschaft: Heidi u. René Haag-Meier Seminarstrasse 93 5430 Wettingen Bauobjekt: Photovoltaikanlage Baustelle: Grubenstrasse 15 Parzelle: 4913 Zusatzgesuche: keine

Herzliche Einladung

Bauherrschaft: Sandra und Massimiliano Di Giusto Bifangstrasse 29h 5430 Wettingen Bauobjekt: Neubau Aussenpool und Gartenumgestaltung Baustelle: Bifangstrasse 29h Parzelle: 6271 Zusatzgesuche: keine Öffentliche Auflage der Pläne im Büro 305 der Bau- und Planungsabteilung, Rathaus Wettingen, vom 17. August bis 16. September 2019.

«Die Welt ist EINE»

Informations- und Diskussionsabend der EVP Wettingen-Limmattal Freitag, 23. August 2019, um 19.30 Uhr Rathaussaal Wettingen, Alberich-Zwyssig-Strasse 76

Allfällige Einwendungen sind im Doppel während der Auflagefrist dem Gemeinderat einzureichen. Sie haben eine Begründung und einen Antrag zu enthalten.

Bau- und Planungsabteilung

Von privat

Lilian Studer, Spitzenkandidatin der EVP für den Nationalrat: Energiewende und intelligente Verkehrsführungen als Akzente für eine Klimapolitik

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Nik Gugger, Nationalrat EVP: Gletscher- und Trinkwasserinitiative als zukunftsträchtige Lösungen

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WOCHE NR. 33 DONNERSTAG, 15. AUGUST 2019

WETTINGEN

AUS DEM GEMEINDERAT Öffnungszeiten der Gemeindeverwaltung Es gelten für alle Abteilungen der Gemeindeverwaltung folgende Öffnungszeiten (Schalter und Telefon): Mo.: 8.30–12/ 13.30–18.30 Uhr; Di.–Fr.: 8.30–12/ 13.30–16 Uhr. Die Sozialen Dienste Wettingen sind am Dienstagnachmittag und am Donnerstagnachmittag telefonisch nicht erreichbar. Die Mitarbeitenden der Gemeindeverwaltung sind gerne bereit, telefonisch auch Termine ausserhalb der Öffnungszeiten zu vereinbaren.

Total gibt es in Wettingen 17 öffentlich zugängliche Spielplätze. In jedem Quartier gibt es einen.

zVg

17 Spielplätze für Wettinger Kinder Sepp Blatter wird referieren.

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Sepp Blatter kommt ans Sportforum Am 19. September findet das vierte Sportforum Aargau im Tägi in Wettingen statt. Einer der Redner wird der ehemalige Fifa-Präsident Sepp Blatter sein. Dies gibt das Sportforum in einer Medienmitteilung bekannt. Die weiteren Referenten sind Extrembergsteiger Dani Arnold, Rollstuhl-Rugbyspieler David Mzee und Ruderin Pascale Walker. (LiWe) INSERATE

vielleicht nicht bewusst, wie vielfältig das Spielplatzangebot ist», schreibt die Gemeinde in einer Medienmitteilung. Derzeit ist die Karte online verfügbar. Auf der Website der Gemeinde kann sie heruntergeladen werden. Sie soll dereinst aber «Wettinger Kinder spielen gerne auch gedruckt verfügbar sein. draussen.» Unter diesem Motto hat Wettingen eine Spielplatzkar- DIE KARTE teilt sich in eine Vorderte mit allen 17 öffentlich zugängli- und eine Rückseite auf. Vorne chen Spielplätzen auf dem Ge- sind die 17 öffentlichen Spielplätmeindegebiet zusammengestellt. ze abgedruckt. Auf der Rückseite Das Ziel des neuen Angebots ist es, sind je ein Foto und ein detaillierWettinger Kinder und Familien zu ter Beschrieb des entsprechenden zeigen, welche Räume sie zur Ver- Spielplatzes abgebildet. Mindesfügung haben, und sie nach draus- tens einen Spielplatz gibt es in jesen zu locken. «Vielen Familien ist dem Quartier. Viele davon gehö-

Eine Übersicht zeigt, wo in Wettingen gespielt werden kann. Ziel ist es, Familien an die frische Luft zu locken.

ren zu einem Kindergarten oder Schulhaus. Diese Plätze seien jedoch auch ausserhalb der Unterrichtszeiten öffentlich zugänglich und dürfen genutzt werden. Der Spielplatz Scharten beim Kindergarten Langenstein, jener bei der Rebhalde und der im Brühl beim Schulhaus sind die drei grössten und wohl bekanntesten. Auf dem Rebhalden-Spielplatz sind seit Anfang August jeden Montag und Freitag verschiedene Angebote für Kinder geplant. Dahinter steckt der neu gegründete Verein Familypunkt. Unter dem Motto «Schildkröten» können Kinder im August etwa Schildkröten basteln oder Kreide herstellen. (LiWe)


WETTINGEN MARKTNOTIZEN

Die unter der Rubrik «MARKTNOTIZEN» publizierten Texte stehen ausserhalb der redaktionellen Verantwortung. Meldungen von KMU sind buchbar unter brigitte.gaehwiler@azmedien.ch, Tel. 058 200 53 73.

Lyric ist unsichtbar und kann rund Wir beraten Sie gerne: v.l.: Andreas Gleichmar, Daniela Wettstein, Heinz, Berum die Uhr getragen werden. nadette und Dominic Anner.

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erforderlich ist. Lyric macht alle Alltags- und Freizeitaktivitäten mit, kann also beim Duschen ebenso getragen werden wie beim Ausüben von Sport, beim beruflichen Meeting oder im Bett. Zusammengefasst: Man kann vergessen, dass das Hörgerät überhaupt da ist. Geeignet für einen leichten bis und mit mittleren Hörverlust. Testen Sie jetzt die «Kontaktlinse fürs Ohr» während unserer

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INSERATE

750 Kilo

Am vergangenen Wochenende ging in der Fischerhütte das Fischessen über die Bühne. Auch für musikalische Unterhaltung war gesorgt.

GABY KOST

«Wir sind überrascht, wie gross und gut organisiert dieser Anlass ist», sagt Irène Büchler aus Wettingen. Sie ist mit ihrer Familie das erste Mal am Fischessen und sitzt im Seegarten der Fischerhütte in Wettingen. Die Hütte war am vergangenen Wochenende Schauplatz des Wettinger Fischessens, das jedes Jahr vom Fischerclub Wettingen organisiert wird. Tatsächlich ist der Aufwand für die Organisatoren gross: Während der drei Tage sind pro Schicht durchschnittlich 50 Personen im Einsatz. Nebst den Mitgliedern des Fischerclubs sind es alles freiwillige Helfer und Helferinnen. BEREITS 14 TAGE vor dem Event be-

gannen die Vorarbeitungen für die drei Tage am Wasser. Sie fanden wie jedes Jahr am Wochenende der letzten Schulferienwoche statt. Normalerweise bietet die Fischerhütte Sitzplätze für ungefähr 30 Personen. Für das Fischessen werden jedoch Plätze für bis zu 420 Personen bereitgestellt. Heuer gibt es zudem eine Neuerung. Peter Ehrbar, Präsident des Fischerclubs, erklärt: «Durch Auf-

Berufsinfoveranstaltung

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«Der finanzielle Aufwand für die Aluminium-Überdachung war gross.» PETER EHRBAR, PRÄSIDENT FISCHERCLUB

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lagen vom Kanton mussten wir die bestehende Holzdachkonstruktion abbauen. Jetzt haben wir eine neue Aluminium-Überdachung mit Blachen.» Der Vorteil: Sie sei schnell aufgestellt, stabiler und gewähre eine bessere Sicherheit. «Doch der finanzielle Aufwand war für den Fischerclub gross», sagt Ehrbar und ergänzt: «Damit das Finanzloch wieder ge-


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Fisch verspeisten die Wettinger

Viele Fischliebhaber sitzen im Seegarten. Während der drei Tage waren auch durchschnittlich 50 Helfer pro Schicht im Einsatz.

Gaby Kost

stopft werden kann, sind mehr Anlässe geplant.» So findet im nächsten Jahr nicht nur das traditionelle Fischessen statt: Zusammen mit dem Verein Vogel- und Naturschutz Wettingen werde der Fischerclub auch an der 975- Jahre-Wettingen-Feier mitmachen. Diese findet vom 14. bis 23. August 2020 statt. Ein Werbeträger für das bevorstehende grosse Fest ist heuer neben der Fischerhütte platziert: Der Atmosphäre-Planwagen dient als Bar, an der der Gast auch zu später Stunde einen Drink geniessen kann. NICHT NUR ZANDERFILETS gehören

zum Wettinger Fischessen, sondern auch Stammgäste. Die Mitglieder der Familie Regli-Müller sind solche Stammgäste. Sie waren mit drei Generationen vor Ort. Yvonne Regli-Müller sagt: «Seit über 50 Jahren gehen wir regelmässig ans Fischessen. Mein Götti, Hans Rohr, war Gründungsmitglied des im Jahr 1951 gegründeten Fischerclubs. Deshalb ist der Besuch für die Familie zur Tradition geworden.» Insge-

Drei Fischer würzen die Zanderfilets (v.l.): Heinz Ledergerber, Alex Waldvogel Ein grosser und ein kleiner Passagier und Markus Richner. bei der Überfahrt. samt werden über 2200 Portionen Zanderfilets gewürzt, frittiert und über die Theke gereicht. Das sind 750 Kilogramm Fisch. Für das Dessert ist Mägi Schärer zuständig. Sie sorgt zusammen mit Carina Hürlimann dafür, dass genug Crèmeschnitten, Schoggimousse, Tiramisu, Schwedenund Schwarzwäldertorten vor-

handen sind. Ungefähr 1000 selbst gemachte Dessertstücke finden in den drei Tagen einen Abnehmer. Erfahrene Wasserfahrer vom Limmatclub Baden bringen mithilfe von Jungfahrern Besucher mit dem Weidling gratis von einem Ufer zum anderen. Das Trinkgeld geht dabei in die Jung-

fahrerkasse. «Heute sind wir schon 30-mal hin- und hergefahren», sagt der Wasserfahrer Mike Bachmann am Freitagabend. Suzette Flückiger aus Spreitenbach sorgt am Samstagabend für eine ausgelassene Stimmung. Ihre Live-Musik lässt Begeisterte bis spät in die Nacht zur Musik wippen und das Tanzbein schwingen.


NEUENHOF AUS DEM GEMEINDERAT Publikation von Gesuchen um ordentliche Einbürgerung Folgende Personen haben bei der Gemeinde Neuenhof ein Gesuch um ordentliche Einbürgerung gestellt: Isabel Grilo Dos Santos Mendes, 1973, portugiesische Staatsangehörige, Stockstrasse 6, Neuenhof, mit den Töchtern Renata Dos Santos Mendes, (2001) und Gabriela Dos Santos Mendes, (2002); Valeria Gandolfo, 1986, italienische Staatsangehörige, Lagerstrasse 8, Neuenhof, mit dem Sohn Gabriel Gandolfo, (2008) und der Tochter Angelica Jakomin, (2010). Jede Person kann innert 30 Tagen seit der amtlichen Publikation dem Gemeinderat eine schriftliche Eingabe zum Gesuch einreichen. Diese Eingaben können sowohl positive wie negative Aspekte enthalten. Der Gemeinderat wird die Eingaben prüfen und in seine Beurteilung einfliessen lassen.

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Neue Muki- und Kindersport-Kurse

Nach den Herbstferien bietet das «JugendTurnen Neuenhof» neue Kinderturnkurse an. Interessierte können sich bereits jetzt dafür anmelden.

Das Muki-Turnen startet wieder am Montag, 14. Oktober. Teilnehmen können alle Kinder ab 2 bis 3 Jahren (bis zum Eintritt in den Kindergarten), begleitet von ihrem Mami oder Papi. Das Turnen findet montags von 9 bis 10 Uhr in der Turnhalle Zürcherstrasse statt. Anmelden kann man sich ab sofort online unter www.jugendturnen.neuenhof.ch. Auch für alle Kindergartenkinder wird mit dem Kinderturnen (kleiner Kindergarten) am Montag, 14. Oktober, gestartet. Das Turnen findet jeweils von 17.30

Jetzt für die neuen Kinderturnkurse anmelden. zVg bis 18.30 Uhr statt. Für die Kinder des grossen Kindergartens ist der Start von J+S Kids Mini am Mitt-

woch 16. Oktober. Geturnt wird jeweils von 16.30 bis 17.30 Uhr. Beide Kurse finden jeweils in der Turnhalle Zentrum statt. Alle Kindergartenkinder erhalten im Kindergarten ein Anmeldeformular oder können sich online unter www.jugendturnen.neuenhof.ch anmelden. Für Schülerinnen und Schüler gibt es folgende Sportangebote: J+S Kids (Fitness for Kids); Gymkids (Gym & Dance); Gymteam (Aerobic/Zumba ab 14. Jahren); Athletickids (Leichtathletik); Basketball (verschiedene Abteilungen); Volleyball (Mädchen); Ballsport; Netzball; Unihockey (ab 14 Jahren); Geräteturnen (Anfänger, Fortgeschrittene). Detaillierte Infos zu allen Abteilungen erhalten Interessierte unter www.jugendturnen.neuenhof.ch oder telefonisch auch bei Nicole Emmenegger unter der Nummer 079 386 54 58. (zVg)

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NEUENHOF

Sie sind Nestbauer mit Erfolg Im Schiblerquartier hängen besonders viele Nester für Mehlschwalben. So tragen die Bewohner zum Erhalt der Vogelart bei.

RAHEL BÜHLER

«Abends wird der Himmel ganz dunkel», sagt Anita Voser. Sie wohnt im Schiblerquartier in Neuenhof und meint damit nicht die Dämmerung, sondern die Mehlschwalben, die in ihre Nester an den Hausfassaden zurückkehren. Unter dem Hausdach von Fritz und Anita Voser befinden sich zwölf Nester, zehn sind besetzt. «Im ganzen Quartier haben etwa zehn Häuser Nester unter den Dächern», so Fritz Voser. Damit dürften etwa 200 Schwalben das Schiblerquartier heimisch nennen, schätzt Anita Voser: «Es ist richtig etwas los hier.» In der Regel seien die Schwalben zwischen Anfang Mai und Mitte September in den Neuenhofer Nestern. «Heuer waren sie schon Ende April hier», sagt Fritz Voser. Seine Frau und er sind sich einig: Heuer benutzten mehr Vögel die Nester als vergangenes Jahr. Mehlschwalben kehren immer an ihre Geburtsstätte zurück. «Der trockene Sommer 2018 brachte eine starke Brut hervor. Sie alle kamen dieses Jahr hierher zurück. Vielleicht ist das der Grund», mutmasst Peter Truniger. Er ist Vorstandsmitglied des Natur- und Vogelschutzvereins Neuenhof. Gemeinsam mit den Bewohnern des Schiblerquartiers kümmert sich der Verein um die Mehlschwalben im Dorf. ANITA VOSER ist im Haus an der Schulstrasse aufgewachsen. Schon in den 1960er-Jahren hätten hier Mehlschwalben genistet, sagt sie. «Damals haben sie ihre Nester selbst gebaut.» Aus Lehm, Dreck und Wasser. Seit 20 Jahren fänden sie nicht mehr genügend Material. Anfangs hat das Quartier die Nester noch von der Vogelwarte Sempach bezogen, mittlerweile stellt Fritz Voser die Nester selbst her – nach Anleitung der Vogelwarte. Sie bestehen aus Sägemehl, Zement, Gips und etwas Quarz-

sand. «Das Sägemehl isoliert», erklärt der Neuenhofer. Unter den Nestern hat er Holzbretter montiert: Es schützt Fassade und Boden vor Kot. Alle fünf bis sechs Jahre muss man laut dem Neuenhofer die Nester ersetzen. Dass im Schiblerquartier nicht nur Menschen und Haustiere wohnen, ist offensichtlich: An Fassaden finden sich kleine, dunkle Spuren und Federn. Am Boden zerbrochene Eierschalen. Das stört die Vosers nicht: «Diesen Aufwand nehmen wir gerne auf uns. Wir möchten die Schwalben hier erhalten», so Fritz. Anita ergänzt: «Das ist unser Beitrag zum Vogelschutz.» Das machen sie aus gutem Grund: «Noch in den 1990er-Jahren wurde der Bestand der Mehlschwalbe in der Schweiz auf 100 000 bis 200 000 Paare geschätzt. Er ist seither um fast die Hälfte geschrumpft», schreibt BirdLife Schweiz, der Schweizer Vogelschutz, auf der Website. Der Aargauer Schwalbenbeauftragte, Andres Beck, bestätigt dies: «Die Bestände nehmen ab. Das liegt einerseits daran, dass die Vögel kein Material für ihre Nester mehr finden. Andererseits haben viele nicht genug Energie für die Reise von Afrika nach Europa.» Das habe mit der Art, wie in Afrika die Landwirtschaft betrieben wird, zu tun: mit sehr viel Pestiziden. So sterben Insekten, von denen sich Schwalben ernähren.

ALS KANTONALER Schwalbenbeauftragter ist es seine Aufgabe, Vogelkolonien zu erfassen und bei Fritz und Anita Voser mit Peter Truniger vor ihrem Haus in Neuenhof. Die Haussanierungen dafür zu sor- Schwalbennester befinden sich über ihren Köpfen. Rahel Bühler gen, dass die Nester nicht verloren gehen. «Wegen der sinkenden Bestände ist es umso wichtiger, dass Leute künstliche Nester aufhängen. So verbrauchen die Schwalben keine Energie dafür und können direkt mit dem Brüten beginnen», sagt Beck. Neuenhof habe den höchsten Schwalbenbestand der Region. In Wettingen oder Würenlos gibt es laut dem Schwalbenschutzbeauftragten noch etwa fünf bis sechs Häuser pro Dorf, an denen Nester hängen. Man sehe das Engagement der Schiblerquartier-Bewohner und des Vogelschutzvereins. «Wenn es in Neuenhof keine künstlichen Nester gäbe, würden auch in dieser Gemeinde keine Schwalben mehr leben.» So sieht es aus, wenn die Schwalben in die Kunstnester fliegen.


KILLWANGEN

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Nach Auszeit zurück in die Schule Zweit- und sechs Drittklässlern. In Killwangen wurde diese Unterrichtsform aus pädagogischen und organisatorischen Überlegungen frei gewählt. Für den 59Jährigen ist es nichts Neues. Er hat Erfahrung auf allen Schulstufen und unterrichtete in der Innerschweiz wegen kleiner Klassengrössen immer mehrere AltersstuMELANIE BÄR fen in einer Klasse. «Der Vorteil ist, Montag kurz nach drei. Die Glocke dass die Älteren den Jüngeren helim Schulhaus Killwangen klingelt. fen können und stärkere Schüler Die ersten Schulzimmertüren ge- besser gefördert werden können.» hen auf, die Kinder stürmen heraus. Nicht so beim Zimmer von IN DEN ZWANZIG JAHREN ALS LEHRER Paul Brandenberg. Er öffnet die Tür ist dem 59-Jährigen auch die Bezieerst ein paar Minuten später, ver- hung zu den Eltern wichtig geworabschiedet sich mit einem «Ade», den. Kommunizieren sei für ihn dem Namen des Kinds und einem mehr, als nur Ja oder Nein zu saHändedruck einzeln von jedem Schüler. Mit Blick auf seine SmartUhr entschuldigt er sich mit den «Ich habe lieber mehr Worten «Wir mussten noch aufräu- Zeit und Musse fürs men» bei der Journalistin für die Verspätung und bittet an den run- Kerngeschäft.» den Tisch mitten im Schulzimmer. PAUL BRANDENBERG, LEHRER IN KILLWANGEN Mit seinem Innerschweizer Dialekt und seiner Art strahlt Brandenberg Ruhe aus. Ruheinseln gen. «Ich nehme die Eltern und die sind ihm auch während des Un- Kinder ernst und bin froh um ihre Rückmeldung und den Austausch.» Die schönsten Momente «Stärkere Schüler kön- als Lehrer geben ihm aber die Schüler. «Wenn ein Kind ein Ahanen besser gefördert Erlebnis hat und hüpfend an den werden.» Platz zurückgeht und sich freut, PAUL BRANDENBERG, LEHRER IN KILLWANGEN dass es etwas gelernt hat.» Als Herausforderung am Lehrerberuf bezeichnet Brandenberg, der terrichts wichtig. Die neuen Lern- keine eigenen Kinder hat, den «Paformen und das altersdurch- pierkrieg», die wöchentlich bis zu mischte Lernen (ADL) bringe per sieben Sitzungen. «Ich habe lieber se mehr Betrieb mit sich. Seine mehr Zeit und Musse fürs KerngeKlasse besteht aus sechs Erst-, acht schäft, fürs Unterrichten.» Bekla-

Paul Brandenberg hat zwanzig Jahre Erfahrung als Lehrer. Doch nicht nur: Der 59-Jährige war mehr als zehn Jahre selbstständig in der Musikbranche tätig.

INSERAT

Paul Brandenberg am Klavier, das im Schulzimmer steht. Ab und zu musiMelanie Bär ziert er mit den Schülern zusammen. gen will er sich aber nicht – im Gegenteil. Seit er sich mit dreissig als Musikproduzent selbstständig machte und erst mit vierzig in den Lehrerberuf zurückkehrte, schätze er seinen angestammten Beruf noch mehr. «Ich bin dankbarer geworden und schätze es, nicht mehr dem Druck als Selbstständiger ausgesetzt zu sein.» AUCH WENN ER ALS MUSIKER und Produzent durchaus erfolgreich war, mit Sina musizierte und über eine halbe Million CDs verkaufte, steht er freiwillig wieder in der Schule.

«Es war schön, hinter die Kulissen des Musikgeschäfts zu sehen, mit den VIPs anzustossen. Aber es wurde mir zu oberflächlich.» Heute gibt er in seiner Freizeit hin und wieder ein Konzert, produziert CDs mit «grooviger, leicht jazziger» Musik. «Und vielleicht reduziere ich mal und mache beides: Schule geben und Musik produzieren.» Doch vorerst freut er sich auf die neue Klasse. Mittlerweile ist es fast fünf Uhr. Bevor Brandenberg nach Hause nach Spreitenbach geht, will er noch ein paar Sachen für den nächsten Tag vorbereiten.


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3141 Goodvalues Beteiligungen GmbH, Buckwiesstrasse 2 8700 Küsnacht ZH Bauobjekt: Renovation und Dachgeschossausbau Mehrfamilienhaus Baustelle: Seefeldweg 21 Parzelle: 2405 Zusatzbew.: keine

SPREITENBACH

AUS DEM GEMEINDERAT

Bauausschreibung BG-Nr: Bauherr:

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Sanierung Hallenbad Nach Durchführung der ordentlichen Submission sind die Arbeiten für die Sanitäranlagen an die Lyner AG, Spreitenbach, vergeben worden. Baubewilligung ist erteilt worden an ITRIS Maintenance AG, Spreitenbach, für Erweiterung Klimaanlage (bereits erstellt), Industriestrasse 169; Credit Suisse Anlagestiftung, c/o Credit Suisse AG, Zürich, für den Ausbau im 3. OG in Büroeinheiten NUCO, Industriestrasse 171.

stelle in Baden zuständig (Einfahrt Schadenmühleplatz, Holzhäuschen auf linker Seite.) Die Kontrollstelle ist wie folgt geöffnet: 17./18.; 24./25. sowie 31. August, 17–18 Uhr, im September jeweils von Montag bis Freitag, 17–18 Uhr sowie Samstag und Sonntag, 17– 19 Uhr, im Oktober von Montag bis Sonntag, 17–18 Uhr.

Termine 16. August, 18.30 Uhr: Neuzuzügerbegrüssung, Dachterrasse Gemeindehaus, Poststrasse 13; 26. August, 17 Uhr: Unentgeltliche Rechtsauskunft, Gemeindehaus, Poststrasse 13.

Allfällige Einwendungen können während der nicht erstreckbaren Auflagefrist beim Gemeinderat, 8957 Spreitenbach, erhoben werden. Sie haben einen Antrag und eine Begründung zu enthalten.

Öffnungszeiten der Gemeindeverwaltung Mo., 8.30–11.30 Uhr und 13.30–18.30 Uhr, Di.–Do., 8.30– 11.30 Uhr und 13.30–16 Uhr, Fr., Personelles Als Sachbearbeiterin 8.30–15 Uhr. der Finanzverwaltung ist Viola Staubli, Künten, gewählt wor- Schalteröffnungszeiten der Regionalden. Sie tritt die Stelle im Sep- polizei an der Poststrasse 13 in Spreitember an und wird bereits heu- tenbach Mo., 8.30–11.30 Uhr und Pilzkontrolle Für die Gemeinde te herzlich willkommen geheis- 13.30–18.30 Uhr; Di., 8.30–11 Uhr; Spreitenbach ist die Pilzkontroll- sen. Do., 8.30–11 Uhr; Fr., 8.30–15 Uhr.

Gemeinde Spreitenbach

INSERATE

Die öffentliche Auflage erfolgt vom 19. August 2019 bis 17. September 2019 auf der Bauverwaltung, Gemeindehaus, Spreitenbach.

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Spreitenbach

Qualität zu fairen Preisen Thomas Weber 079 659 78 77 Wir suchen für unsere Primarschulanlage Hasel mit Tagesstruktur, Doppelkindergarten und Turnhalle sowie zwei weiteren Kindergärten per 1. Oktober 2019 oder nach Vereinbarung eine/n

Schulhauswart/in (100%-Pensum) Hauptaufgaben – Durchführung und Begleitung von Reinigungsarbeiten und Umgebungspflege (ohne Grünanlage) – Zuständigkeit für die einwandfreie Funktion der technischen Anlagen inkl. Erstinterventionen – Ausführung von Kleinreparaturen – Fachliche und terminliche Führung des Reinigungspersonals – Begleitung von Veranstaltungen und Erbringen von Dienstleistungen für den Schulbetrieb – Schneeräumung Unsere Erwartungen – Abschluss oder in Weiterbildung zum/zur Hauswart/in mit eidg. Fachausweis – Vielseitige handwerkliche Berufserfahrung – Selbstständige, exakte und zuverlässige Arbeitsweise – Freundliches Auftreten sowie gutes Einfühlungsvermögen im Umgang mit Schülern, Eltern und Lehrerschaft – Wohnsitz in Spreitenbach oder nächster Umgebung Unser Angebot – Interessante, abwechslungsreiche und selbstständige Tätigkeit – Moderne Räumlichkeiten und Arbeitsmittel – Zeitgemässe Anstellungsbedingungen Fühlen Sie sich angesprochen, dann erwarten wir gerne Ihre schriftliche Bewerbung mit den üblichen Unterlagen bis zum 30. August 2019. Bauverwaltung Spreitenbach, Poststr. 13, 8957 Spreitenbach Für weitere Auskünfte steht André Wenzinger, Bereichsleiter Liegenschaften, andre.wenzinger@spreitenbach.ch, gerne zur Verfügung.

Erstgespräch mit Body-Scan-Analyse unverbindlich und kostenlos. Praxis für LebensEnergie & Zellernährung Katharina Bonvin Tel. 056 496 09 50 kathy.bonvin@bluewin.ch www.nubolife.ch


Herzlich willkommen Für Sie, geschätzte Kunden und Patienten, erweitern wir unser Team ab September 2019 im Bereich Kinder- und Jugendmedizin: Dr. med. Jasminka Topolnjak Fachärztin Pädiatrie Damit Sie auch morgen gesund bleiben, betreut Sie weiterhin aktiv unser erfahrenes Ärzteteam: Dr. med. Mariusz Kraszewski Medizinischer Leiter, Allgemeine Innere Medizin FMH sowie Spezialität Laser-Medizin Dr. med. Bogumila Kielbasa Fachärztin Innere Medizin und Pneumologie FMH Dr. med. Andrea Krause Allgemeine Innere Medizin FMH Dr. med. Gregor Wiewiorski Facharzt für Orthopädie und Traumatologie FMH, Sportmedizin-Chiropraktik-Schmerztherapie-Akupunktur PRAXISGEMEINSCHAFT SPREITENBACH Kreuzäckerstrasse 1 8957 Spreitenbach Tel. +41 56 401 33 88 Fax +41 56 401 66 88 Mail arzt.spreitenbach@hin.ch www.arztspreitenbach.ch


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SPREITENBACH

Er kratzt Geschichten in den Mörtel Stoislav Zivkovski stellt in seinem Heimatelier Sgraffito-Bilder her. Derzeit sind einige seiner Werke in der Stadtbibliothek Dietikon zu sehen.

SIBYLLE EGLOFF

Stoislav Zivkovski beugt sich über den Tisch. Mit einem feinen Messer kratzt er auf einer weissen Platte. Rostfarbene Linien kommen zum Vorschein. «Das werden zwei liebende Schwäne, das Lieblingsmotiv meiner Frau», sagt er. In seiner Werkstatt, die er sich auf der Terrasse seines Zuhauses in Spreitenbach eingerichtet hat, ist es an diesem sommerlichen Abend angenehm kühl. Spachtel, Kellen und Pinsel in diversen Grössen hängen an den Wänden. Hier entstehen seine Sgraffito-Bilder. Sgraffito kommt aus dem Ita- Stoislav Zivkovski in seinem Heimatelier in Spreitenbach: Hier stellt er seine Sgrafitto-Bilder her. Vor 20 Jahren kam lienischen und bezeichnet eine er erstmals mit dieser Technik in Kontakt. Sibylle Egloff Dekorationstechnik zur Bearbei«Die Baustelle ist sozusagen ins nur Schwäne. Auf seinen Bildern zehn Jahre mit seiner Familie in Atelier gekommen», sagt er und finden sich auch Pferde, Land- Deutschland. Der Künstler ritzt aber nicht lacht. schaften oder Augen. Doch für «Jeder Zweite malt in «Wichtig ist bei meiner Arbeit den Künstler sind es mehr als Mo- nur Biografisches in den Mörtel, Acryl. Ich wollte etwas die Vorbereitung», so der gebürti- tive. «Kunst ist Ehrlichkeit. Hinter sondern auch, was ihn gerade so Neues ausprobieren.» ge Mazedonier und zeigt auf eine jedem Bild steckt eine Geschich- beschäftigt. Zum Beispiel die PoliSTOISLAV ZIVKOVSKI weisse verputzte Platte. Zivkovski te.» Der Pensionierte hat ein span- tik. «Ich stelle viele Bilder her, die muss keine Leinwand kaufen, er nendes Leben und drückt das Er- Kritik enthalten, zum Beispiel zu macht sie selber. «Dazu beschich- lebte mit seiner Kunst aus. So war Waffengeschäften.» Er zeigt auf tung von Wandflächen. Vorzufin- te ich eine Spanplatte mit Quarz- der 1951 in der nordmazedoni- ein Sgraffito, auf dem ein Gewehr den sind diese vor allem im Enga- sand. Das ist die Haftbrücke für schen Gemeinde Jegunovce Gebo- in einen Pflug verwandelt wird. din. Dort kam der 68-jährige Mau- den Mörtel, der später aufgetra- rene nicht von Anfang an Maurer. «Wenn das passieren würde, hätte rermeister vor rund 20 Jahren gen wird.» Bis er dann mit dem «Ich habe Chemie studiert und in die Welt weniger Probleme.» erstmals mit der Kratztechnik in Kratzen beginnen kann, dauert es meiner Heimatstadt gearbeitet. ZIVKOVSKI HAT bereits AusstellunBerührung. «Ich habe eine Firma, drei Tage. So lange braucht das gen in St. Moritz, in Luxemburg, die Fassaden und Innenräume mit Material zum Trocknen. aber auch im Spreitenbacher Ge«Wenn man Freude im Herzen «Ich stelle viele Bilder Stucco Veneziano schmückt. Bei Aufträgen in St. Moritz habe ich hat, dann ist das Haus wie ein her, die Kritik enthalten, meindehaus oder in der «Linde» Weiningen durchgeführt. Derzeit auch einige Sgraffiti gemacht», er- Goldschatz», steht auf einem zählt Zivkovski. Das Handwerk Sgraffito-Bild in Rätoromanisch. zum Beispiel zu Waffen- sind 34 seiner Werke bis Ende September in der Stadtbibliothek habe ihn so fasziniert, dass er sich «Diesen Spruch habe ich oft an geschäften.» Dietikon zu sehen. «Am Samstag entschloss, Sgraffito-Bilder zu fer- Hausfassaden angebracht», sagt STOISLAV ZIVKOVSKI gibt es jeweils von 11 bis 13 Uhr eiZivkovski. Für den dreifachen Vatigen. nen Apéro, an dem man sich mit ter und fünffachen Grossvater ist SEIT SEINER KINDHEIT malt er. In er ein Leitspruch für das Leben. Ich tat es jedoch nicht aus Leiden- mir über meine Kunst oder auch der Grundschule zeichnete er Mit seiner Frau Sebrenka ist er schaft, sondern meinem Vater zu- sonst unterhalten kann.» Vielzum Beispiel Postkarten mit Win- schon seit 47 Jahren glücklich ver- liebe.» Doch er sieht darin auch ei- leicht treffe er so auf jemanden, termotiven, die die Schule sogar heiratet. «Wir kannten uns zwei nen Vorteil. «Meine Diplomarbeit der ihm bei der Verwirklichung verkaufen konnte. «Jeder Zweite Tage. Am dritten Tag heirateten habe ich über Kalk geschrieben. seines Traumes helfen könne. Zivkauft Palette und Pinsel und malt wir. Ich dachte mir, wenn eine Mörtel ist ein Baustoff aus Kalk. kovski wünscht sich nämlich ein in Acryl. Ich wollte etwas Neues Frau so mutig ist, dass sie mich Meine Ausbildung hat mich also eigenes Atelier: «Dort könnte ich ausprobieren», sagt der Spreiten- am dritten Tag zum Mann nimmt, auf meine spätere Tätigkeit als alle meine Bilder permanent ausMaurermeister vorbereitet und stellen, damit die Leute mein ganbacher. Das war vor zehn Jahren. dann ist sie die Richtige.» Freude bereitet ihm auch seine auch auf meine Kunst.» Bevor er zes Repertoire zu Gesicht bekomSeitdem fertigte er in seinem Heimatelier zahlreiche Bilder. Kunst. Seine Motive sind nicht 1987 in die Schweiz kam, lebte er men.»


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WOCHE NR. 33 DONNERSTAG, 15. AUGUST 2019

SPREITENBACH

Über 30 Arten von Recycling-Gütern können gratis abgegeben werden, darunter Waschmaschinen, Glühbirnen, Textilien und Velos.

Eine Sammelstelle für die letzte Bastion der Kehricht-Anarchie Die Geschwister Bertschi eröffneten am Samstag ihr viertes RecyclingParadies.

SIBYLLE EGLOFF

Autos reihen sich auf einer Parkspur ein, immer wieder verlässt ein Fahrzeug die grosse grüne Halle und macht einem anderen Platz. Vor den Containern auf der linken Seite begutachten Leute die Anlage, während andere Glasund PET-Flaschen in die Behälter werfen. Ein Mann holt zwei weisse Stühle aus seinem Kofferraum und legt sie vis-à-vis auf das Rollband. Massimo Giunta aus Spreitenbach hat gerade 38 Kilo Sperrgut und Büromobiliar entsorgt. «Es ist praktisch, dass wir nun beinahe rund um die Uhr die Möglichkeit dazu haben», sagt Giunta. Das Recycling-Paradies in Spreitenbach ist gut besucht an seinem Eröffnungstag. Vergangenen Samstag feierten Karin Bertschi und ihre Geschwister Olivia Bert-

um ein Abfall-, sondern ein Recycling-Paradies, das die Leute dazu anspornt, ihren Hauskehricht noch besser zu trennen und zu recyclen.» Die Sammelstelle erweitere die Entsorgungsmöglichkeiten in Spreitenbach und runde das Angebot ab. Schmid betonte zudem, dass die Eröffnung zu einem guten Zeitpunkt erfolge. ÜBER 30 ARTEN von Recycling-Gü- «Spreitenbach ist das gallische tern können gratis abgegeben werden, darunter Waschmaschinen, Glühbirnen, Textilien und «Steht ein neues EntVelos. «Viele Kunden, die unsere Sammelstelle in Hunzenschwil sorgungscenter, das von benutzen, wohnen im Limmattal. Abfall lebt, nicht im WiNun haben sie nicht mehr so ei- derspruch zum heutigen nen weiten Weg», sagte Karin Bertschi an der Eröffnungsfeier. Zero-Waste-BestreEs sei ein anspruchsvolles Projekt ben?» gewesen. «Dafür sind viele den- VALENTIN SCHMID, GEMEINDEPRÄSIDENT kende Köpfe und anpackende Hände nötig gewesen.» Zu Wort kam auch Gemeinde- Dorf, in dem noch Kehricht-Anarpräsident Valentin Schmid (FDP): chie herrscht. Wir sind die letzte «Steht ein neues Entsorgungscen- Gemeinde in der Deutschschweiz, ter, das von Abfall lebt, nicht im die keine Sackgebühr kennt.» Widerspruch zum heutigen Zero- Doch dieser Umstand wird nicht Waste-Bestreben?», fragte Schmid mehr lange währen. Am 1. Oktound antwortete gleich selbst: ber tritt das neue Abfallentsor«Nein, denn es handelt sich nicht gungsreglement in Kraft. schi, Sabine Frei-Bertschi und Daniel Bertschi die Eröffnung ihrer vierten und bislang grössten Sammelstelle. Vor zehn Jahren starteten sie mit der ersten Anlage in Reinach, hinzu kamen die Sammelstellen in Hunzenschwil und Muri. Nun sind sie auch im Limmattal vertreten.

Sibylle Egloff

Regierungsrat Stephan Attiger (FDP) sagte nicht nur ein paar Worte, sondern brachte etwas ganz Wichtiges für den Betrieb der Sammelstelle mit: die Bewilligung vom Departement Bau, Verkehr und Umwelt des Kantons Aargau, das von ihm geleitet wird. «Es ist auf den heutigen Tag datiert. Sie haben heute Morgen also nicht illegal entsorgt», sagte Attiger zu den versammelten Gästen. Es sei wunderbar, was hier entstanden sei. «Der Ansturm heute Morgen zeigt, dass die Sammelstelle ein öffentliches Bedürfnis ist.» In Spreitenbach solle man nicht nur einkaufen, sondern eben auch entsorgen können. ATTIGER HOB den zentralen Stand-

ort hervor: «Die Region ist dynamisch, bald dürfen wir den ersten Teil der Limmattalbahn erleben, der zweite Teil wird an der Sammelstelle vorbeiführen.» Er habe Freude, dass die Leute so dazu motiviert würden, Ressourcen zu sparen und wiederzuverwerten. «Denn diese Sammelstelle ist kein Schrottplatz, sondern tatsächlich ein Recycling-Paradies.»


SPREITENBACH / WÜRENLOS AUS DEM GEMEINDERAT

Eine erlebnisreiche Pfadi-Woche, die allen in guter Erinnerung bleibt.

zVg

Das Gold des Burgäschisees

In diesem Sommer erlebte die Pfadi Riko Spreitenbach ein Abenteuer am idyllischen Burgäschisee in Seeberg. Dort suchten und retteten sie die vor langer Zeit verschollenen vier Goldgräber und hoben einen wahren Schatz aus.

Am Lagerplatz angekommen, wurden die Pfadis von Vertretern des eidgenössischen Goldgräberverbandes mit einem Spezialauftrag betraut. Seit vielen Jahren suche man dort schon nach den Angehörigen einer vermissten Goldgräberfamilie. Die Pfadis zögerten natürlich nicht lange und zogen los, um die umliegenden Wälder nach Spuren abzusuchen. Nach langer Erkundung fanden sie dann auch ein verlassenes Lager und ein altes, halb zerfallenes Logbuch. Die noch lesbaren Seiten dieses Logbuchs erzählten von vergangenen Tagen, die sich in diesem Camp zugetragen haben sollen. Den Hinweisen dieses Logbuchs folgend, fand die Pfadi Riko bald schon die ersten Goldgräber und so dauerte es nicht lange, bis sie die Familie wieder vereinen konnten. Doch der Weg dorthin war keinesfalls einfach, schliesslich mussten die Pfadis eine Vielzahl an Herausforderungen überstehen, um ihr Ziel zu erreichen. Sie fochten

Wasserschlachten, kämpften sich durch Völkerball und streiften auf eigene Faust durch die Gegend, über die verwinkelten Pfade nahe des Burgäschisees. Erschöpft, aber glücklich über das Erlebte liessen sich die Pfadis gerne nach getaner Arbeit zum Entspannen am Lagerfeuer nieder. Es wurde gesungen, gelacht und gespielt. Freundschaften, die schon lange Bestand hatten, wurden noch gestärkt. Als Belohnung für die Zusammenführung der Goldgräber erhielten sie Koordinaten, welche zu den versteckten Kostbarkeiten der Familie führen sollten. Dort angekommen, staunten die Pfadis nicht schlecht, als sie eine alte Schatzkiste aus dem Wurzelwerk eines Baumes zogen, die bis zum Bersten mit Süssigkeiten gefüllt war. Wie es in der Pfadi seit jeher Gesetz ist, durften alle ein Stück von der Belohnung abhaben. Nach dieser spannenden und herausfordernden Woche traten die Pfadis, mit vielen schönen Erinnerungen im Gepäck, den Heimweg an. Wer auch Lust hat, ein Abenteuer wie dieses zu erleben, melde sich bei der Pfadi Riko oder komme an einem Samstag im Pfadiheim vorbei. Zeit und Ort unter www.pfadiriko.ch. (zVg)

HINWEIS FERIENSPASS 2019 Neues entdecken, Spannendes erleben und gemeinsam etwas unternehmen! Der Ferienspass ist eine Erlebniswoche in den Herbstferien für Kinder und Jugendliche der Gemeinden Spreitenbach und Killwangen. Vom 30. September bis 4. Oktober werden über 40 verschiedene Aktivitäten angeboten wie zum Beispiel Bogenschiessen, Ponyreiten, Töpferkurs, SRF Fern-

sehstudio, Fotoshooting, Schokolade giessen, Hundekurs, Waldexkursion, Ballett, Tischtennis, Besuch bei der Feuerwehr, Unihockey, Steine bemalen und noch vieles mehr. Neu können sämtliche Angebote online gebucht werden unter www.spreitenbach.feriennet.projuventute.ch. Anmeldestart: Montag, 19. August, Anmeldeschluss: Freitag, 13. September.

Haselplatzfest – Voranzeige Anfang November 2018 wurde der Haselplatz an der Kreuzung Dorfstrasse/Haselstrasse mit einer offiziellen Einweihungsfeier eröffnet. Die Ortsbürgergemeinde Würenlos übernahm den Grossteil der Kosten für die Gestaltung des Platzes mitten im alten Dorfteil. Passend zu seinem Namen wächst in der Mitte des Platzes ein Haselbaum. Nach der gelungenen Eröffnungsfeier möchte der Gemeinderat das Haselplatzfest zur Tradition machen. Er lädt die Bevölkerung daher zum diesjährigen Haselplatzfest ein. Dieses findet statt am Samstag, 2. November, 10 Uhr. Es wird ein kleiner Imbiss offeriert, spendiert von der Ortsbürgergemeinde Würenlos. Öffnungszeiten der Gemeindeverwaltung Montag, 8–11.30 Uhr und 14–18.30 Uhr, Dienstag bis Freitag, 8–11.30 Uhr und 14–16 Uhr.

HINWEISE WÜRENLOS CVP-RISOTTOBUS MACHT HALT IN WÜRENLOS Die CVP von Kanton,

Bezirk Baden und Würenlos laden im Rahmen eines öffentlichen Anlasses alle herzlich ein zu einem feinen Risotto. Der CVP-Risottobus macht Halt auf dem Parkplatz Postgebäude vis-à-vis Coop. Risotto und Getränke werden am 20. August ab 18.30 Uhr serviert – bei jeder Witterung. Viele Kandidierende für National- und Ständerat werden sich ebenfalls einfinden. Sie und die CVP Würenlos freuen sich auf anregende Gespräche an der Risotto-Tafelrunde mit allen Teilnehmenden. WILDBIENEN-NISTKASTENBAU Die Zahl der Insekten ist in den letzten Jahren stark gesunken. Gründe dafür sind unter anderen das Verschwinden der Lebensräume. Um den Insekten zu helfen, lädt der Natur- und Vogelschutzverein Würenlos alle Schülerinnen und Schüler ab der 3. Klasse zum Wildbienen-Nistkastenbau ein. Die Wildbienen-Nistkästen dürfen mit nach Hause genommen und an einer geeigneten Stelle aufgehängt werden. Der Anlass findet bei jeder Witterung statt. Bauernhof der Familie Markwalder, Haselstrasse 12, Würenlos, Samstag, 31. August, 13 Uhr. Dauer bis zirka 17 Uhr. Kostenbeitrag: 5 Franken. Anmeldung bis 24. August unter www.nvvw.ch.

Drei neue Im April hat die Würenloser Schulführung eine rote Ampel erhalten. Als Reaktion darauf hat sie ein neues Führungsmodell eingeführt.

RAHEL BÜHLER

Damit hatte die Schule Würenlos nicht gerechnet: Im April erhielt die Schulführung bei der externen Schulevaluation (ESE) eine rote Ampel (die Limmatwelle berichtete). Vergeben hat sie das Departement Bildung, Kultur und Sport. «Die Schulleitung hat gemäss kantonalen Vorgaben den Anspruch auf 240 Stellenprozente. Momentan deckt sie nur 220 Prozent ab, weshalb gewisse interne Aufgaben aus Zeitgründen zurückgestellt wurden», teilte die Schulpflege damals mit. Die ESE beurteilte auch sie negativ: Die Schulführung setzt sich aus Schulleitung und Schulpflege zusammen. «Wir sind enttäuscht», sagte der Würenloser Schulpflegepräsident Rainer Kirchhofer in einer Stellungnahme im Mai. Man habe bereits damals aufgrund des Schülerwachstums ein neues Schulführungsmodell in Vorbereitung gehabt: «Jetzt eine rote Ampel zu vergeben, ohne bei der Evaluation die Sichtweise der Schulführung einzuholen und nach bereits ge-

«Die Kündigung von Claudia Stadelmann hat nichts mit der roten Ampel zu tun.» RAINER KIRCHHOFER, SCHULPFLEGEPRÄSIDENT

troffenen beziehungsweise eingeleiteten Massnahmen zu fragen, ist hart.» Man werde die Daten analysieren und Massnahmen einleiten, hiess es weiter. Bereits die letzte ESE kritisierte die Schulführung. Damals, 2013, vereinten die beiden Schulleiter 200 Stellenprozente. Gemäss der Schülerzahlen hätten sie jedoch 220 Stellenprozente abdecken müssen. «Deshalb haben wir damals das Sekretariat aufgestockt, damit die Schulleitung in administrativen Arbeiten entlastet


WOCHE NR. 33 DONNERSTAG, 15. AUGUST 2019

Leiter für die Schule

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INSERATE

Baugesuchspublikation Baugesuch-Nr.: 201946 Bauherrschaft: Jantas Immobilien AG Claridenstrasse 34, 8002 Zürich Bauvorhaben: Neubau von 3 Dreifamilienhäusern mit Carports Lage: Parzelle 4833 (Plan 72) Huebacherstrasse Zone: Wohnzone E2 / Gestaltungsplan «Huebacher» Die Unterlagen des Gestaltungsplans «Huebacher» und die Stellungnahme zum Bauvorhaben sind unter: www.wuerenlos.ch / Leben / Bau und Planung / Huebacher aufgeschaltet.

Baugesuch-Nr.: 201947 Bauherrschaft: Jantas Immobilien AG Claridenstrasse 34, 8002 Zürich Bauvorhaben: Neubau von 15 Ein- und Zweifamilienhäusern mit Tiefgarage Lage: Parzelle 3007 (Plan 72) Huebacherstrasse Zone: Wohnzone E2 / Gestaltungsplan «Huebacher» Die Unterlagen des Gestaltungsplans «Huebacher» und die Stellungnahme zum Bauvorhabens sind unter: www.wuerenlos.ch / Leben / Bau und Planung / Huebacher aufgeschaltet.

Nachträgliches Baugesuch Nr.: 201958 Bauherrschaft: Jantas Immobilien AG Claridenstrasse 34, 8002 Zürich Bauvorhaben: Baureklametafel Lage: Parzelle 3007 (Plan 72) Huebacherstrasse Zone: Wohnzone E2

Baugesuch-Nr.: 201959

Das sind die neuen Schulleiter: Bea Märki (Kindergarten und Unterstufe), Mirjam Frey (Oberstufe), Lukas Müller (Mittelstufe und Geschäftsleiter) und Sylvia Riolo (Musikschule). zVg wird», so der Schulpflegepräsident. Nun habe die Schule Würenlos mit 790 Kindern eine Grenze erreicht, bei der man nicht einfach das Sekretariat noch mehr aufstocken könne. Dies sei eine mittelfristige Lösung gewesen.

ter Leiter der Mittelstufe. Mirjam Frey steht der Oberstufe vor. Total vereinen die Schulleiter 240 Stellenprozente. Ausserdem wird die bestehende Musikschulleitung in das Führungsmodell integriert.

jahr angefangen. Was hat sich seit April an der Schule getan? Einiges, wie sich zeigt: Nach den Frühlingsferien hat die Schulpflege das Lehrerkollegium und im Anschluss die Eltern über die Änderungen orientiert: Per Schuljahr 2019/2020 tritt ein neues Schulleitungsmodell in Kraft. Es sieht Folgendes vor: Oberstes Gremium ist nach wie vor die Schulpflege. Ihr unterstellt ist neu die Geschäftsleitung. «Sie ist das Bindeglied zwischen Schule und Behörden», so Kirchhofer. Lukas Müller, bisheriger Co-Schulleiter, übernimmt diese frisch geschaffene Stelle. Ausserdem gibt es neu drei statt zwei Schulleiter. Bea Märki übernimmt die Leitung des Kindergartens und der Unterstufe. Lukas Müller bleibt zusätzlich zu seiner Funktion als Geschäftslei-

den Frühlingsferien informierte sie Lehrerkollegium und Eltern. Dabei stellte sie bereits das detaillierte Modell vor. Ein Schnellschuss? Keineswegs, sagt Kirchhofer. Zwar sei es als unmittelbare Reaktion auf die rote Ampel zu sehen, aber: «Wir haben es mit einer Fachperson der Fachhochschule Nordwestschweiz erarbeitet. Fertig war es 2015.» Ursprünglich sah der Plan vor, mit der Einführung des Modells zu warten, bis die Abstimmung über die Abschaffung der Schulpflege durch ist. Dies soll im kommenden Frühjahr der Fall sein. Eine allfällige Abschaffung der Schulpflege hätte direkte Auswirkungen auf das Führungsmodell. Da in der ESE das Führungsmodell jedoch stark kritisiert wurde, habe die Schulpflege beschlossen, das Modell sofort in die Tat

DIE SCHULFÜHRUNG hat die rote AM MONTAG hat das neue Schul- Ampel im April erhalten. Nach

umzusetzen. Kirchhofer ist überzeugt: «Sollten die Schulpflegen abgeschafft werden, funktioniert unser Modell nach wie vor.» Die Geschäftsleitung würde dann einen Teil der Aufgaben der Schulpflege übernehmen. Ein Name fehlt in der Auflistung der neuen Schulleiter: Claudia Stadelmann. Die bisherige Schulleiterin hat ihre Stelle auf das neue Schuljahr, das am Montag startete, gekündigt. «Dies hat nichts mit der roten Ampel zu tun», betont Kirchhofer. Stadelmann habe schon länger nach einer neuen beruflichen Herausforderung gesucht. Sie wollte ursprünglich per Ende des Schuljahres 2019/2020 kündigen. «Da nun das neue Modell in Kraft getreten ist, hat sie beschlossen, ein Jahr früher aufzuhören und wieder als Lehrerin für Textiles Werken zu arbeiten.» Ob die getroffenen Massnahmen greifen, zeigt sich in zwei Jahren. Dann ist eine Nachevaluation geplant. Ausserdem hat die Schulpflege eine Beschwerde gegen die rote Ampel eingereicht. Das Resultat ist noch hängig.

Bauherrschaft: Oberlin René und Jeannette Tägerhardweg 30, 5436 Würenlos Bauvorhaben: Aussengerät für Luft-WasserWärmepumpe Lage: Parzelle 4421 (Plan 56) Tägerhardweg 30 Zone: Wohnzone W2

Vorentscheidsgesuch Nr.: 201960 Bauherrschaft: Alterszentrum Würenlos AG c/o Forensis Treuhand AG Grosszelgstrasse 24, 5436 Würenlos Bauvorhaben: Neubau Alterszentrum Würenlos Lage: Parzellen 495 und 4240 (Plan 68) Rössliweg Zone: ÖB Zone für öffentliche Bauten und Anlagen Zusatzgesuche: Departement BVU Publikation gestützt auf Art. 12 NHG (Gewässerraum Furtbach) Gesuchsauflage vom 16. August bis 16. September 2019 während der ordentlichen Schalterstunden im Büro der Bauverwaltung. Allfällige Einwendungen sind innerhalb der Auflagefrist im Doppel an den Gemeinderat zu richten und haben einen Antrag und eine Begründung zu enthalten. BAUVERWALTUNG WÜRENLOS


LIMMATTAL/KIRCHLICHE MITTEILUNGEN WETTINGEN

Kath. Kirche St. Sebastian, Schartenstrasse 155 Samstag, 17. August, 17.30 Uhr, Eucharistiefeier (Thomas Odalil). Sonntag, 18. August, 9.30 Uhr, Wortgottesdienst mit Kommunionfeier (Mario Stöckli); 12 Uhr, Beichtgelegenheit in polnischer Sprache; 12.15 Uhr, Eucharistiefeier in polnischer Sprache. Mittwoch, 21. August, 9 Uhr, Eucharistiefeier; 19 Uhr, Rosenkranzgebet in polnischer Sprache. Donnerstag, 22. August, 8 Uhr, Eucharistiefeier.

Nicht nur Kampagnen, sondern auch vermehrte Polizeipräsenz macht auf den Schulanfang aufmerksam – auf dem Bild vom Montag in Würenlos. zVg

Kinderkönnenüberraschen verantwortlich und begrüsst die neue Kampagne zum Schulanfang. Sie stammt von der Beratungsstelle für Unfallverhütung (bfu). Gemäss bfu verunfallen jedes Jahr 950 Kinder bis 14 Jahre im Schweizer Strassenverkehr. Mit Plakaten wird auf den Schulanfang aufmerksam gemacht, damit Fahrzeuglenkende auf das überraMELANIE BÄR schende Verhalten der Kinder im «Kinder verhalten sich nicht im- Strassenverkehr vorbereitet sind. mer so, wie wir es ihnen eingebläut haben oder wie Erwachsene NICHT NUR KAMPAGNEN, sondern es erwarten», sagt Sabine Richner. auch vermehrte Polizeipräsenz Die Polizistin ist bei der Repol und Geschwindigkeitskontrollen Wettingen-Limmattal für die Ver- wiesen am Montag auf den Schulkehrinstruktion an den Schulen anfang hin. In allen Limmatwel-

«Rechnen Sie mit allem»: Die Kampagne zum Schulanfang sensibilisiert darauf, dass sich Kinder im Strassenverkehr oft überraschend verhalten.

le-Gemeinden waren Polizistinnen und Polizisten der Repol Wettingen-Limmattal im Bereich der Schulen im Einsatz. «Wir beobachten, stehen den Kindern, wenn sie es brauchen, helfend bei und büssen Verkehrsteilnehmende wenn nötig auch», so Richner. An neuralgischen Stellen würden diese und nächste Woche vermehrt auch Geschwindigkeitsmessungen durchgeführt. Am Montag lief allerdings alles rund: «Vielen Autofahrern ist der Schulanfang bewusst und sie fahren langsamer, insbesondere bei Fussgängerstreifen und Schulen», so Richner.

Kath. Kirche St. Anton, Antoniusstrasse 12 Freitag, 16. August, 18.30 Uhr, Eucharistiefeier in der Kapelle. Sonntag, 18. August, 9.30 Uhr, Eucharistiefeier (Hans Boog). Anschliessend Wanderung mit «Brätle», organisiert von der Gruppe «Menschen ‹Mit›-Menschen»; 11 Uhr, Santa Messa in lingua italiana; 12.15 Uhr, Gottesdienst in kroatischer Sprache. Mittwoch, 21. August, 9 Uhr, Eucharistiefeier in der Kapelle. Donnerstag, 22. August, 19.30 Uhr, Rosenkranzgebet und Eucharistiefeier in kroatischer Sprache in der Kapelle. Kloster Wettingen, Klosterstrasse 12 Sonntag, 18. August, 9.30 Uhr, christkatholische Eucharistiefeier (Wolfgang Kunicki); 11 Uhr, römisch-katholische Eucharistiefeier (Hans Boog). Ref. Kirche, Etzelstrasse 22 Sonntag, 18. August, 9.30 Uhr, Gottesdienst (Lutz Fischer-Lamprecht).

KIRCHLICHE VERANSTALTUNGEN Frauengruppe Prisma: Gemeinsamer Besuch des 24. Frauenkirchenfestes Aargau, ev.-ref. Kirche Spreitenbach-Killwangen, im röm.-kath. Pfarreizentrum St. Marien, Hauserstr. 18, Windisch, Freitag, 16. August, 17–21.45 Uhr. Wer sich angemeldet hat und eine Mitfahrgelegenheit sucht, kann sich bei Martine Berger, martine.berger@flashcable.ch oder Tel. 056 401 33 69, melden, Feierabendmusik, kath. Pfarrkirche, St. Kosmas & Damian, Ratzengasse 3, Spreitenbach, Freitag, 16. August, 18 Uhr. Pfarrhausgrill Killwangen Alle sind herzlich zum Pfarrhausgrill

eingeladen. Getränke und Salate stehen zur Verfügung. Fleischwaren müssen selbst mitgebracht werden. Für Kuchen und Desserts für ein Nachspeisenbuffet ist man dankbar. Vor der kath. Kirche Bruder Klaus in Killwangen, Samstag, 17. August, ab 18 Uhr. Gottesdienst am Faustball-Turnier in Spreitenbach, ev.-ref. Kirchgemeinde Spreitenbach-Killwangen, beim Sportplatz Ziegelei Spreitenbach, Sonntag, 18. August, 9.30 Uhr (Stefan Siegrist). Konzert Stefan Kägi, ev.-ref. Kirche, Gipfstr. 4, Würenlos, Sonntag, 18. August, 17 Uhr.

Sängerinnen des Frauenchörlis.

zVg

Frauenchörli Würenlos Das Frauenchörli wurde im Frühling 1979 als Chor und Teil des ehemaligen Würenloser Landfrauenvereins gegründet. Der Würenloser Landfrauenverein hat sich schon vor Jahren aufgelöst. Die Sängerinnen hingegen machten sich selbstständig. Zu jener Zeit durften nur Mitglieder

der Landfrauen dem Chor beitreten. Das Chörli alleine war allerdings nie ein Verein; es waren einfach Frauen, die gerne sangen. Es wäre also jetzt die Gelegenheit, das 40-jährige Bestehen zu feiern. Leider kommt es anders. Die Sängerinnen haben sich, nach dem letzten Auftritt am 30. Mai, entschieden, den Chor aufzulösen. Es fehle an neuen, jüngeren Mitgliedern, anderen gehe schlicht die Kraft aus, und der Chor werde somit immer kleiner, teilte Leiterin Margareta Hunziker mit. Im Gottesdienst am 18. August werden die Sängerinnen ein letztes Mal einige schöne Lieder in verschiedenen Stilrichtungen singen. Al-


WOCHE NR. 33 DONNERSTAG, 15. AUGUST 2019

Sonntag, 18. August, 9.30 Uhr, Wortgottesdienst mit Kommunion (Petre Karmazichev). Mittwoch, 21. August, 9.30 Uhr, Eucharistiefeier. Alters- und Pflegeheim Im Brühl, untere Dorfstrasse 10 Freitag, 16. August, 10.15 Uhr, Wortgottesdienst mit Kommunion. Dienstag, 20. August, 10.15 Uhr, Gottesdienst (Stefan Siegrist).

KILLWANGEN

Bei uns haben alle Platz . . . Unter diesem Motto stand eine Aktion der Röm.-kath. Kirche Aargau. Und die Jungwacht und Blauring Neuenhof machte, mit dem Einverständnis der Kirchenpflege, dabei mit. Es soll ein selbstgebautes Bänkli werden, einfach und originell. Eine Sitzgelegenheit, die einlädt, darauf Platz zu nehmen, miteinander in Kontakt zu treten, sich kennenzulernen. Die Jubla hat das toll umgesetzt: Einfach und trotzdem bequem, knallbunt und mit viel Platz zum Verweilen steht das Palettenbänkli nun auf dem Platz beim katholischen Pfarreiheim. (zVg)

NEUENHOF

Kath. Pfarrkirche St. Josef, Glärnischstrasse 12 Samstag, 17. August, 15 Uhr, Taufen von Jakobo und Naylah Salinas; 17 Uhr, Rosenkranzgebet; 18.30 Uhr, Eucharistiefeier (Abbé Zacharie). Sonntag, 18. August, 9.30 Uhr, Schulanfangsgottesdienst (Gabi Pollinger und Abbé Zacharie); 18 Uhr, Santa Messa in lingua italiana. Montag, 19. August, 17 Uhr, Rosenkranzgebet. Dienstag, 20. August, 19 Uhr, Eucharistiefeier (Oskar Lang). Mittwoch, 21. August, 19 Uhr, Eucharistiefeier. Donnerstag, 22. August, 17 Uhr, Rosenkranzgebet.

le sind alle herzlich eingeladen und die Sängerinnen freuen sich auf ein grosses Publikum. Im Anschluss daran gibt es einen feinen Apéro und Gelegenheit, über die schönen Momente der letzten 40 Jahre des Frauenchörlis Würenlos zu berichten. Ev.ref. Kirche, Gipfstrasse 4, Würenlos, Sonntag, 18. August, 9.30 Uhr. Senioren: Zäme sii, Kirchgemeindehaus, Gipfstr. 4, Würenlos, Dienstag, 20. August, 14 Uhr. Tablet Heroes Senioren, die gerne einen 2-Tages-Kurs fürs Tablet machen würden, können sich noch im kath. Pfarrbüro Neuen-

Ev.-ref. Kirchgemeindehaus Lindenstrasse 11 Sonntag, 18. August, Gottesdienst (Stefan Burkhard). Anschliessend Kirchenkaffee. Alterssiedlung Sonnmatt, Sonnmattweg 2 Freitag, 16. August, 10 Uhr, Eucharistiefeier.

SPREITENBACH

Kath. Pfarrkirche St. Kosmas & Damian, Ratzengasse 3 Freitag, 16. August, 19 Uhr, Eucharistiefeier, 19.30 Uhr, Anbetungsstunde. Samstag, 17. August, 18 Uhr, Wortgottesdienst mit Kommunion (Petre Karmazichev).

hof (Gabi Pollinger, Tel. 056 416 00 94) anmelden. Die Kursdaten sind: Mittwoch, 21. und 28. August, jeweils von 14–17 Uhr. Frauenverein, Stubete, Chilestübli, Gipfstr. 4, Würenlos, Donnerstag, 22. August, 14 Uhr. Bibelforum zum Jakobusbrief, Kirchgemeindehaus, Gipfstr. 4, Würenlos, Donnerstag, 22. August, 19 Uhr. Fraumünster An der Führung erfahren die Besucher Näheres zu den bekannten Fenster des Fraumünsters, die ein Anziehungspunkt für Menschen aus der ganzen Welt sind und direkt vor der

Kath. Pfarrkirche Bruder Klaus, Kirchstrasse 9 Freitag, 16. August, 19 Uhr, Eucharistiefeier. Sonntag, 18. August, 11 Uhr, Eucharistiefeier (Abbé Zacharie).

WÜRENLOS

Kath. Pfarrkirche St. Maria, Schulstrasse 21 Sonntag, 18. August, 9.45 Uhr, Zwergligottesdienst im Sigristenhaus; 10 Uhr, Eucharistiefeier (Thomas Odalil, Kirchenchor St. Maria), Kräutersegnung und anschliessend Apéro; 18 Uhr, Rosenkranzgebet. Mittwoch, 21. August, 9.30 Uhr, Eucharistiefeier. Ev.-ref. Kirche Würenlos, Gipfstrasse 4 Sonntag, 18. August, 9.30 Uhr, Gottesdienst mit Verabschiedung Frauenchörli (Timothy Cooke). Klosterkirche Fahr Samstag, 17. August, 8 Uhr, Eucharistiefeier. Sonntag, 18. August, 9.30 Uhr, Eucharistiefeier. Donnerstag, 22. August, 19.30 Uhr, Gebet am Donnerstag.

Haustür liegen. Abfahrt in Würenlos um 8.51 Uhr Raiffeisenbank Bus Richtung Bahnhof oder 8.57 Uhr Bahnhof Würenlos mit der S6 nach Zürich, 10 Uhr Münsterführung Chagall & Co. (Kirchenfenster), 21. August. Nach der einstündigen Führung bietet sich die Gelegenheit, im Restaurant Tibits Seefeld bei einem Getränk oder einer kleinen Verpflegung zu verweilen. Danach Heimfahrt, Kosten: zirka 6 Franken, je nach Anzahl Teilnehmer, plus Fahrtkosten, Anmeldungen bis spätestens 16. August beim Katholischen Frauenbund Würenlos, frauenbund@harenberg.org oder 056 424 17 71 (Antonietta Konetzny).

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«MEIN GOTT»

Yvonne Keller, Sozialdiakonin Reformierte Kirche Wettingen-Neuenhof. Weshalb habe ich mich bloss für dieses Datum als Verfasserin der heutigen Kolumne eingetragen? Damals dachte ich noch, dass es mir sommerlich leichtfallen würde! Weit gefehlt: Die Leichtigkeit will sich einfach nicht einstellen, meine Gedanken kehren immer wieder zu schweren Themen zurück. Kennen Sie das auch? Ist dies Pessimismus oder gar Schwermut? Oder doch bloss Realitätssinn angesichts der diversen Schicksalsschläge, die mir nahestehende Personen und bis zu einem gewissen Grad auch mich selbst ereilt haben; gepaart mit nicht eben erfreulichen Nachrichten aus der grossen, weiten Welt? Sich trotz allem eine positive Sicht und den Glauben an die Zukunft zu bewahren, ist manchmal wahrhaftig eine Kunst. Mein Verständnis für Personen, die in der Krise stecken und denen die positive Sicht der Dinge abhanden gekommen ist, ist mit den Jahren gewachsen. Im radikalen Denken unserer Tochter erkenne ich den Spiegel eigener Jugendjahre. Vielleicht rühren graue Haare ja davon her, dass der oder die Betreffende mittlerweile all die Zwischentöne von Tiefschwarz bis Blendendweiss nicht nur wahrnehmen, sondern auch damit leben kann? Welchen Rat hält die Bibel bereit, wenn wir uns um unsere Zukunft Sorgen machen? Im zweiten Kapitel des Philipperbriefes finde ich tröstliche Worte: «Macht euch keine Sorgen, sondern wendet euch in jeder Lage an Gott und bringt eure Bitten vor ihn. Tut es mit Dank für das Gute, das er euch erwiesen hat. Der Frieden Gottes, der alles menschliche Begreifen übersteigt, wird euer Denken und Wollen im Guten bewahren, weil ihr mit Jesus Christus verbunden seid.» feedback an: redaktion@limmatwelle.ch


AGENDA

WOCHE NR. 33 DONNERSTAG, 15. AUGUST 2019

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KILLWANGEN Ausstellung Galerie Dorfzentrum Seit 18. Mai stellen in der Galerie Dorfzentrum die Killwangener Künstlerinnen Carla Bellini und Magdolna Keel ihre Werke aus. Bellini zeigt Schmuck-Kreationen und Keel präsentiert realistische, poetische Malerei. Galerie Dorfzentrum, Rütihaltenstrasse 4. Tag der offenen Tür: Samstag, 18. August, 11–16 Uhr. Ausstellung bis 30. April 2020: donnerstags, 14–18 Uhr.

24300 Exemplare. Erscheint jeden Donnerstag. Amtliches Publikationsorgan der Gemeinden Wettingen, Neuenhof, Killwangen, Spreitenbach und Würenlos HERAUSGEBERIN: AZ Anzeiger AG, Kronenplatz 12, 5600 Lenzburg GESCHÄFTSFÜHRER: Stefan Biedermann, stefan.biedermann@chmedia.ch, Telefon 058 200 58 10

SPREITENBACH Morgenspaziergang Der Naturund Vogelschutzverein organisiert einen Morgenspaziergang. Treffpunkt: Sprützehüsli Sternenplatz, Spreitenbach, Freitag, 16. August, 9 Uhr. Sommerkonzert der Musikgesellschaft Bei schlechtem Wetter findet das Konzert am 23. August statt. Freitag, 16. August, ab 19 Uhr: Grill und Getränke, 20 Uhr: Konzertbeginn. Ferienplausch mit Klimatrail Auch diesen Sommer organisiert die Umwelt-Arena Schweiz in Spreitenbach die kinderfreundlichen Family Days mit spannendem Klimatrail für Kids zum Thema «Klimaschutz und Rotes Kreuz». Umwelt-Arena, täglich geöffnet von 10–17 Uhr, Montag und Dienstag geschlossen.

REDAKTION redaktion@limmatwelle.ch Telefon 058 200 58 20 REDAKTIONSLEITUNG: Melanie Bär, melanie.baer@chmedia.ch

Ausstellung «Masters of Puppets» Bis 22. September. Galerie im Gluri-Suter-Huus, Vernissage: Sonntag, 18. August, 11 Uhr. Ausstellung: Mittwoch bis Samstag, 15–18 Uhr; Sonntag 11–17 Uhr. wagen auf die Besucher. UmweltArena, täglich geöffnet 10–17 Uhr, Montag und Dienstag geschlossen. Mittagstisch Pro Senectute Aargau Für Seniorinnen und Senioren ab 60 Jahren. An-/Abmeldung bis spätestens zwei Tage im Voraus an Priska Kretz, Tel. 056 401 50 08. Alters- und Pflegeheim im Brühl, Montag, 19. August, 12 Uhr.

Baden erleben mit Silvia Hochstrasser und Kulturhistorische Führungen mit Ruth Blaser. Unkostenbeitrag. www.fuehrungenbaden.ch, www.kultur-fuehrungen.ch. Restaurant Sternen, Sonntag, 18. August, 10.30–12.30 Uhr. Jazzbrunch Hotel Zwyssighof, Sonntag, 18. August, 9.30 Uhr.

Familientag am Eigiweiher Mit Informationen rund um den Wald, einem Wettbewerb und Eselreiten. Es gibt einen Apéro und Rüeb«Tanznacht40» Die Party für alle li-Risotto. Weitere Verpflegung Kunst in der Gemeindegalerie Sprei- ab 40 Jahren. www.tanznacht40.ch. Eventlokal Sterne Cheib, wie Grillgut und Getränke müstenbach Gezeigt werden Bilder Freitag, 16. August, 21 Uhr. sen selbst mitgenommen werden. und Objekte von Roland Kull aus Der Anlass wird von der CVP WetNeuenhof und Fernando La Mola aus Birmensdorf. Ausstellung bis 27. Pro Senectute Aargau: Seniorenchor tingen organisiert. Eigiweiher WetSeptember, Gemeindegalerie, Gemein- Wettingen Volkslieder aus nah und tingen, 25. August, ab 11 Uhr. dehaus. Montag, 8.30–11.30 Uhr; fern. Neue Sängerinnen und Sän13.30–18.30 Uhr, Dienstag bis Donger ab 60 Jahren sind willkomSchweizer Internationales KathakFestival Mit Gurukul Schweiz. Ref. nerstag, 8.30–11.30 Uhr; 13.30–16 men. Auskunft: Christine NeuKirchgemeindehaus, Sonntag, 18. AuUhr, Freitag, 8.30–15 Uhr. haus, Telefon 056 493 47 85. Ratgust, 14–17 Uhr. haus, Freitag, 16. August, 14.30– Wechselausstellung «Klimaschutz & 15.45 Uhr. «Kafi treff.punkt» Menschen aus alKatastrophenvorsorge – Weltreise Rotes Kreuz» Die Reise führt nach Trotte-Fäscht 2019 Weindegustati- ler Welt treffen. Villa Fluck, on, Festwirtschaft. Rote Trotte, Frei- Montag, 19. August, 17–20 Uhr. Äthiopien, Haiti und auf die Philtag, 16. August, 18 Uhr. Samstag, 17. ippinen. Sie gibt Einblicke zu August, 12 Uhr. Pro Senectute Aargau: Jassen Für Land und Leuten und zeigt, was Seniorinnen und Senioren ab 60 hinter den Schlagzeilen steht. Die Ausstellung dauert bis 24. Novem- Landfraue-Zmorge Rote Trotte, Sonn- Jahren. In geselliger Runde mit ber. Umwelt-Arena, täglich geöffnet tag, 18. August, 9–12.30 Uhr. deutschen Karten jassen. Aus10–17 Uhr, Montag und Dienstag gekunft: Beratungsstelle Baden unter Telefon: Tel. 056 203 40 80. schlossen. Ausstellung «Im Fluss» Museum Ref. Kirche, Montag, 19. August, Eduard Spörri. Eintritt frei. Muse13.45–17 Uhr. um Eduard Spörri, Samstag, 17. AuUhrwerkbetriebene Modelleisengust, 14–17 Uhr. Sonntag, 18. August, bahn Die aus «Abfall» gebaute, Mittagstisch Pro Senectute Aargau nachhaltige Modelleisenbahn von 14–17 Uhr. Für Seniorinnen und Senioren ab Bruno Schwender ist diesen Som60 Jahren . Auskunft: Hedy Fitsche, mer in der Umwelt-Arena Schweiz Führung: «Die Klosterhalbinsel – zu bewundern. Diesmal wartet ei- Alles im Fluss» Von den Zeiten des Tel. 056 426 24 61. Hotel Zwyssighof, ne Uhrwerkbahn mit EigenbauKlosters zur Industrie heute. Org.: Dienstag, 20. August, 11.30 Uhr.

WETTINGEN

REDAKTIONSTEAM: Rahel Bühler, rahel.buehler@chmedia.ch Manuela Page, manuela.page@chmedia.ch REDAKTIONSSCHLUSS: Montag, 8 Uhr COPYRIGHT Herausgeberin Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für eingesandtes Material INSERATE: Brigitte Gähwiler, brigitte.gaehwiler@chmedia.ch Telefon 058 200 53 73 DRUCK: Mittelland Zeitung AG, 5001 Aarau ZUSTELLUNG: Die Post ABO SERVICE: E-Mail: abo@chmedia.ch / Stichwort Liwe, Telefon: 058 200 55 55, Telefax: 058 200 55 56 EIN PRODUKT DER

VERLEGER: Peter Wanner www.chmedia.ch Beteiligungen der CH Media AG auf www.chmedia.ch

Pro Senectute Aargau: Schach Für Seniorinnen und Senioren ab 60 Jahren. Auskunft: Jürg Greber, Tel. 079 565 66 75. Hotel Zwyssighof, Dienstag, 20. August, 14–17 Uhr.

WÜRENLOS Klavierkonzert Stefan Kägi (Klavier). Ev.-ref. Kirche, Sonntag, 18. August, 17 Uhr. Risotto-Tafelrunde Die CVP Würenlos organisiert den Anlass. Parplatz Postgebäude (vis-à-vis Coop), Dienstag, 20. August, ab 18.30 Uhr.

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Limmatwelle Woche 33

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