Nr. 30 21. Jahrgang Donnerstag, 25. Juli 2019
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Region Liestal
Bernadett Brutschin haucht der alten Kunst der Buchmalerei neues Leben ein. Seite 5
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Region Gelterkinden
Der Ausflug der FFGU auf den höchsten Punkt im Baselbiet war ein voller Erfolg. Seite 7
Region Waldenburg
Das Gritt Seniorenzentrum Waldenburgertal in Niederdorf bietet Seniorentagesplätze an. Seite 11
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Baubiologie: Wohlbefinden und Gesundheit in Gebäuden
Kolumne
Insider
WILLI WENGER
Baubiologen betrachten Gebäude ganzheitlich und sie schaffen lebenswerte und gesunde Räume. Das Wohlbefinden und die Gesundheit des Menschen in seiner gebauten Umgebung stehen dabei im Mittelpunkt. Seit mehr als vier Jahrzehnten ist Baubioswiss, der Fachverein für gesundes Bauen, Anlaufstelle und Plattform für baubiologische Fragen in der Schweiz. Die ganzheitliche Betrachtungsweise – grob eingeteilt in die Bereiche Bauphysik, Bodeneinflüsse, Gesundheit, Elektrosmog, Materialien und Ökologie – trifft den Nerv der Zeit und passt zum grünen Lifestyle, dem auch die Baubranche immer mehr Rechnung trägt. Wir haben dem «Baubioswiss»Präsidenten Jörg Watter, dipl. Architekt ETH/SIA, Fragen zum Thema gestellt. «Oberbaselbieter Zeitung»: Herr Präsident Watter, baubiologisch bauen heisst, nachhaltig bauen. Was heisst das? Was muss, was kann man sich darunter vorstellen? Jörg Watter: Nachhaltiges Bauen bedeutet heute leider immer noch allzu oft nur energiesparendes Bauen. Für uns Baubiologen ist das aber lediglich ein Aspekt von über zwanzig Themenfeldern, welche wir unter echter Nachhaltigkeit verstehen. Während sich so bei Baufachleuten die Diskussion primär um energetische Massnahmen dreht, stellen wir Baubiologen hauptsächlich die Wirkung auf den Menschen ins Zentrum der Betrachtung. Nachhaltigkeit und Baubiologie. Passen diese Begriffe zusammen? Viele der heutigen Themen basieren auf den Grundsätzen und Erkenntnissen der Baubiologie, für welche sich der Verein Baubioswiss seit 1977 einsetzt. Ganz am Anfang standen vor allem die gesundheitlichen Aspekte im Vordergrund, heute decken wir aber die gesamte Palette der ökologischen, ökonomischen und sozialen Aspekte des Bauens ab. Was für Anliegen/Fragen haben Personen, die zu Ihnen kommen?
Der Interviewpartner, «Baubioswiss»Präsident Jörg _Watter, dipl. Architekt ETH/SIA.
Baubiologie ist eine nachhaltige Baukultur im umfassenden Sinn. Gerade haben wir für unseren kostenlosen Kurzberatungsdienst von Baubioswiss wieder Bilanz gezogen. Materialanfragen standen wieder an der Spitze, gefolgt von Fragen zu Wohngiften und elektrobiologischen Themen. Auch Schimmelprobleme führen leider immer noch zu häufigen Anfragen. Erfreulicherweise werden auch immer wieder Baubiologen gesucht, welche für die genannten Baufragen beigezogen werden. Das Wohlbefinden und die Gesundheit der Nutzer sind für Sie wichtig. Was sagen Sie zu einem «verkabelten» Gebäude respektive zu möglichen Strahlenbelastungen in Häusern? Zu W-Lan etc.? Wir sind uns bewusst, dass diese Bedürfnisse immer stärker berücksichtigt werden müssen. Ob es immer zum Besten der Bewohner ist? Das ist die andere Frage! Zentral sind für uns folgende Punkte: Anstreben einer minimalen Belastung im Schlafbereich, vor allem in demjenigen der Kinder, möglichst alles fest verkabeln und auf Funk verzichten, W-Lan in der Nacht abschalten. Grundsätzlich gilt also: So wenig wie möglich fest installieren, nachts abschalten! Und für die Küche: Verzichten sie auf Mikrowelle und Induktionsherd; es geht sehr gut ohne und ist für die Nahrung erst noch schonender. Welche Baustoffe empfehlen Sie heute potenziellen Bauherren oder -frauen? Natürliche und nachhaltige Baustoffe können in nahezu allen Bereichen des modernen Bauens eingesetzt werden. Dabei unterscheiden wir drei Ebenen: Erstens sollen Baustoffe möglichst multifunktional sein. Eine Dämmung soll nicht nur gegen Winterkälte schützen (U-Wert), sondern auch die sommerliche Hitze (Phasenverschiebung) draussen halten, kann auch Feuchtigkeit aufnehmen und wieder abgeben. Speziell
geeignet sind dafür Holzfaser- und Zellulosedämmstoffe. Zweitens empfehlen wir, dass die Produkte weitgehend ohne petrochemische Haupt- oder Zusatzstoffe auskommen, sonst erreichen wir die CO2-Ziele gar nie. Und drittens müssen Bauprodukte weiterverwendbar sein. Das heisst entweder sind sie kompostierbar oder können in den technischen Kreislauf zur Wiederaufbereitung übergeben werden. Das wird momen-
FOTOS: ZVG
tan am «Urban Mining» Projekt NEST an der EMPA Dübendorf exemplarisch und praxisnah umgesetzt. Beim optimalen Dämmen wird ein Haus quasi «luftdicht» gemacht. In Innern ist also Luft «Mangelware» und es müssen zum Teil mechanische oder elektrische Lüftungen eingebaut werden. Ist diese Aussage richtig? Und: Was hat «Dichtheit» für Auswirkungen auf das LeFortsetzung auf Seite 2
Keine Ausgabe am 1. Aug. 2019 Am 1. August 2019 erscheint keine ObZ Inserateschluss für den 25. Juli und für den 8. August ist wie gewohnt am Montag der betreffenden Woche um 16.00 Uhr (mit Probeabzug: Freitag der Vorwoche um 16.00 Uhr). Redaktionsschluss ist jeweils am Montag um 10.00 Uhr. Ihr ObZ-Team
Im Joggeli werden ab der neuen Saison neuerdings alle Fans gescannt. Und zwar nicht über die Tickets, nein, es sind wie am Flughafen, Ganzkörperscanner. Hiermit will man das unerlaubte Einführen von Pyros und anderen gefährlichen Gegenständen verhindern. Achten Sie bei ihrem nächsten Matchbesuch mal auf die klobigen neuen Eintrittsbarrieren. Mir reicht es mit diesem alltäglichen Fan-Wahnsinn, den Böllern, den Schlägereien dem Abbrennen von Raketen und dem Bier, welches wegen des Spartrips des Präsidiums mindestens 25% Prozent mehr Wasser als üblich enthält, so ein Insider am Ausschank. Am ersten Heimspiel des FC Basel plant die Kurve eine Protestaktion. Alle Fans sollen ihren Unmut zu Ausdruck bringen wegen der Personalpolitik, wegen der Spielweise und wegen der «Verbaslerung» des Clubs und zwar mit einem Boykott der ersten 45 Minuten. Wer sich nicht daran hält, soll gewaltsam am Eintritt ins Joggeli gehindert werden, auch die sogenannten normalen Fans! Hallo? Ich bezahle! Als Konsument fühle ich mich richtig verschaukelt. Wer hilft mir ins Stadion zu kommen? Etwa Herr Burgener selbst? Die Polizei ist übrigens über diese Aktion informiert, sieht jedoch keinen Anlass einzugreifen, da zur selben Zeit auf dem Marktplatz ein Manifest der Bauern zur Rettung von Kirschbäumen auf Stadtboden stattfindet. Man wolle da deeskalierend Präsenz markieren, wegen der Mistgabeln und so! Wissen Sie was, das ist mir sowas von egal! Hauptsache ich habe Spass daran, Fake News zu verbreiten und hoffe, Sie haben sich so richtig aufgeregt. CLAUDE LACHAT
Baselland
ObZ 25. Juli 2019
Baubiologie: Wohlbefinden und Gesundheit in Gebäuden Fortsetzung von Seite 1 ben im Gebäude, im Innenraum, den die Baubiologie ja als «dritte Haut» bezeichnet? Ich muss hier zwischen «Winddicht» und «Dampfdicht» unterscheiden. Schwachstellen bei Türen, Fenstern und im Bereich der gesamten Aussenhaut führen zu undichten Gebäuden. Es «zieht» durch alle Ritzen und Wärme wird ständig abgeführt, mit dem entsprechenden Energieverlust. Daher hat die Winddichtigkeit für uns einen sehr hohen Stellenwert und kann mit einen Blower Door-Test auch gemessen werden. Dampfdichte Gebäude sind zum Beispiel die häufig angetroffene Kombination von Beton zusammen mit einer Polystyrol-Dämmung. Wir hätten es aber gerne Winddicht und Dampfoffen! Bei Einsteinmauerwerken oder Holzkonstruktionen wird die Aussenhaut Teil der Innenraumqualität, das heisst, dass diese Konstruktionen für ein Gleichgewicht von Temperatur, Feuchtigkeit, Gerüche und Luftqualität sorgen. Das Innenklima eines Gebäudes ist heute zentral. Nur wenn dieses stimmt, sind Gesundheit und Wohlbefinden ja gewährleistet. Ist hier der landläufige Begriff «Lüften» von Bedeutung? Mit Lüften wollen wir ja vor allem «verbrauchte» Luft aus dem Raum bringen und für effektives Lüften gilt immer noch die «drei mal fünf Minuten pro Tag lüften»-Regel. Messungen in Schulzimmern haben beispielsweise gezeigt, dass bereits nach 20 Minuten der kritische Schwellenwert von 1500 ppm CO2 überschritten werden kann. In der normalen Aussenluft liegt der Wert bei rund 450 ppm. Bei starkem Aussenlärm oder hoher Personendichte kann daher eine kontrollierte Lüftung die richtige Lösung sein. Dabei sollte folgendes beachtet werden: Woher wird die «frische» Aussenluft angesogen? … und dass im Sommer bei hohen Temperaturen die Lüftung tagsüber besser abgeschaltet wird und nur die Nachtauskühlung von 22 Uhr bis 6 Uhr in der Früh aktiviert wird, da sich ansonsten die Räume viel zu stark aufheizen. Wir haben im letzten Sommer dazu einigen Anfragen erhalten. Sind nachhaltig produzierte Baumaterialien überhaupt so viel nachhaltiger? Sicher mehrheitlich. Natürlich beinhalten auch diese Baumaterialien graue Energie in Form von Gewinnung, Produktion und Transport, aber sie verfügen über hohe Zusatzqualitäten, da es sich meist um nachwachsende Rohstoffe handelt, welche sozial- und umweltgerecht angebaut sowie lokal vorhanden und verarbeitet werden. Sie geben keine gesundheitsschädlichen Schadstoffe ab, haben eine lange Lebensdauer, sind reparierfähig und einfach zu ersetzen.
Wo kauft man in guter Absicht am besten ein? Für den Eigenbedarf und Handwerker sind STROBA und HAGA Naturbaustoffe gute Adressen, auch Farben vom Keim oder Thymos kann ich sehr empfehlen. Aber: Auch für die Anwendung
von diesen Produkten gilt es die bauphysikalischen Gesetzmässigkeiten richtig anzuwenden sowie die Gesamtheit der Aspekte miteinzubeziehen. Hier können baubiologische Berater mit entsprechender Erfahrung einfach und schnell unterstützen.
Impressum Oberbaselbieter Zeitung mit den Titeln «Gelterkinder Anzeiger» und «Waldenburger Anzeiger». ISSN 1661-6502 Amtliches Publikationsorgan des Kantons BaselLandschaft Auflage: 40 396 Exemplare (WEMF-beglaubigt) Erscheint wöchentlich jeweils donnerstags Abonnement Fr. 58.– jährlich, Fr. 31.– halbjährlich www.oberbaselbieterzeitung.ch
Leser-Foto
Wegkreuzung
Bei dieser Wegkreuzung stellt sich die Lebensfrage: Soll ich mich vielleicht ein wenig ausruhen auf der Bank, oder soll ich lieber weiter wandern wie bis anhin oder ist es vielleicht doch besser, wenn ich Jesus Christus folge? Gesehen: ausserhalb Gempen Dorf. FOTO: DOMINIK STOHLER, Z IEFEN
Mit baubiologischen Methoden erstellen geschulte Fachleute ein Haus, frei von irritierenden Störungen. Die Ressourcen des Planeten müssen schonend genutzt werden, im Einklang mit den natürlichen Kreisläufen. Hier folgt die Fassade dem Sonnenverlauf.
Baubiologie
iw. Baubiologie ist eine nachhaltige Baukultur im umfassenden Sinn. Sie hat zum Ziel, das Wohlbefinden der Menschen in ihrem Wohn- und Arbeitsumfeld zu fördern. Unter Einsatz hochwertiger Materialien werden Gebäude energieeffizient, umweltschonend und kostengünstig erstellt und unterhalten. Auf der Areal- und Quartierebene gilt es auch soziale Aspekte zu berücksichtigen. Bereits vor über 50 Jahren entwickelten Pioniere in Deutschland und der Schweiz Grundlagen der Baubiologie und nahmen die Ausrichtung auf eine nachhaltige Entwicklung im Bauwesen vorweg. Die Klimaschutzkonvention wurde 1992 verfasst und die Agenda 2030 hat 2015 verbindliche Klimaziele festgesetzt. Das 21. Jahrhundert hat uns bezüglich Energieeffizienz einen Schritt weitergebracht. Aber das genügt noch nicht. Baubiologen gehen einen Schritt weiter und betrachten ein Bauwerk auch aus der Perspektive der Nutzenden. Denn in unseren Breitengraden verbringen wir 80 bis 90 Prozent unserer Lebenszeit in geschlossenen Räumen. Mit baubiologischen Methoden erstellen geschulte Fachleute ein Haus, frei von irritierenden Störungen, Räume, in welchen die Nutzerinnen und Nutzer gesund wohnen, konzentriert arbeiten und entspannt schlafen können. Darüber hinaus kümmern sie sich auch um wertvolle Natur- und Erholungsräume, denn die Ressourcen unseres Planeten müssen schonend genutzt
werden, im Einklang mit den natürlichen Kreisläufen. Wichtig ist für sie zudem, die soziale Gerechtigkeit über Grenzen hinweg zu fördern und eine menschen- und umweltgerechte Entwicklung der Wirtschaft zu stärken. Baubioswiss iw. «Baubioswiss», der Fachverein für gesundes Bauen, Wohnen und Arbeiten, verbindet Bauinteressierte und Baufachleute. Die Basis des Vereins sind die schweizweiten Regionalgruppen. In den Regionalgruppen werden Treffen, Vorträge und weitere Veranstaltungen durchgeführt. Regelmässig wird zudem ein Newsletter herausgegeben. Mehr: www.baubio.ch «Biologisch» gebaut iw. In der Schweiz gibt es immer mehr (ganze) Siedlungen, die nach nachhaltigen und baubiologischen Aspekten gebaut werden und als Vorzeigemodelle gelten. So beispielsweise das Hunziker-Areal und die Siedlung Kalbreite in Zürich, das Mehrgenerationenhaus in Winterthur, oder die Siedlung Via Felsenau in Bern. Beispiele aus Deutschland sind: Siedlung Vauban in Freiburg siedlungen.eu/db/nachhaltiger-modellstadtteil-vauban oder: Siedlung Schafbrühl in Tübingen siedlungen.eu/db/baubiologische-siedlung-schafbruehl
Auch 2019 hervorragend unterwegs
Die Raiffeisenbank Liestal-Oberbaselbiet, mit Geschäftsstellen in Liestal, Gelterkinden und Sissach, darf auf ein erneut hervorragendes erstes Halbjahr blicken. Das Zinsengeschäft entwickelte sich deutlich über den Erwartungen, die Erträge aus dem indifferenten Bereich hingegen liegen noch unter den Budgetwerten. Der Zinserfolg steigerte sich im ersten Halbjahr um 7,5% oder 496 000 Franken. Der indifferente Ertrag, bestehend aus dem Kommissions- und Dienstleistungsgeschäft sowie Handelsgeschäft, hat sich un-
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terschiedlich entwickelt. Während der Erfolg aus dem Kommissions- und Dienstleistungsgeschäft um 1,8% auf 688 000 Franken zunahm, reduzierte sich der Handelserfolg im gleichen Zeitraum um 14,3% auf 413 000 Franken. Im Vergleich zum Vorjahr zeigen sich die Personalkosten um 2,1% oder 62 000 Franken höher. Der Sachaufwand hingegen liegt 20 000 Franken oder 1,1% unter Vorjahr. Der gesamte Geschäftsaufwand gegenüber Vorjahr liegt um 0,9% oder 42 000 Franken höher. Der Geschäftserfolg der Bank liegt per 30. Juni
2019 bei 2,971 Millionen Franken, oder 2,7% höher als im Vorjahr. Die nach wie vor rege Nachfrage nach Finanzierungen zeigt zum einen, dass die Bank im Markt als starker Partner etabliert und verwurzelt wurde. Im ersten Halbjahr wurden Ausleihungen im Umfang von 30,214 Millionen Franken gesprochen. Mit der starken Entwicklung auf der Aktivseite konnten die Kundeneinlagen nicht mithalten und verringerten sich im gleichen Zeitraum um 8,703 Millionen Franken.
Herausgeberin
AZ Anzeiger AG
Redaktionsleitung
Marc Schaffner
Redaktion
Marc Schaffner, marc.schaffner@chmedia.ch Telefon 061 927 29 01 (Baselland, Liestal) Brigitte Reinhard, brigitte.reinhard@chmedia.ch Telefon 061 927 29 02 (Waldenburg, Gelterkinden)
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RAIFFEISENBANK LIESTAL-OBERBASELBIET
Druck Mittelland Zeitungsdruck AG 5001 Aarau Inseratenverkauf AZ Anzeiger AG Rheinstrasse 3, Postfach 436 4410 Liestal Telefon 061 927 29 29 Fax 061 927 29 30 inserate.obz@chmedia.ch Inseratenschluss: Montag, 16 Uhr Todesanzeigen: Dienstag, 10 Uhr Redaktionsschluss: Montag, 10 Uhr
Todesfälle Bretzwil Erwin Scheidegger-Rieder, geb. 28. Dezember 1925, gest. 12. Juli 2019, von Aeschi SO (wohnhaft gewesen Fluhmattweg 12, 4207 Bretzwil). Wurde bestattet. Gelterkinden Karl Gurtner-Sutter, geb. 26. Januar 1941, von Mühledorf BE (wohnhaft gewesen Turnhallenstrasse 16, 4460 Gelterkinden).
Wird im engsten Familienkreis beigesetzt. Wenslingen Otto Buess-Brechbühl geb. 3. März 1928, gest. 19. Juli 2019, von Wenslingen BL (wohnhaft gewesen Kohlweg 84, 4493 Wenslingen). Erdbestattung: Samstag, 27. Juli 2019. Besammlung: 13.30 Uhr, Friedhof Wenslingen. Trauerfeier: Samstag, 27. Juli 2019, 14.15 Uhr, Kirche Oltingen.
Baugesuche Auflagefrist: 29. Juli 2019 Bubendorf. Nr. 1073/2019. Bauherrschaft: Redjepov Pashije u. Nusred, Murenbergstrasse 9, 4416 Bubendorf. Projekt: Kamin für Cheminée-Ofen, Parzelle Nr. 431, Murenbergstrasse 9. Nr. 1094/2019. Bauherrschaft: Jaun Nadine u. Philipp, Begonienstrasse 5, 4416 Bubendorf. Projekt: Anbau Schopf / Vorplatzüberdachung, Parzelle Nr. 1665, Begonienstr. 5. Liestal. Nr. 1070/2019. Bauherrschaft: Nestor Immobilien AG, Kirchstrasse 13, 8580 Amriswil/TG. Projekt: 4 Dachaufbauten, Parzelle Nr. 1492, Rathausstrasse 63. Nr. 1077/2019. Bauherrschaft: Faust Lisa u. Baumgartner Dominik, Oberer Burghaldenweg 47, 4410 Liestal. Projekt: Um- und Ausbau Einfamilienhaus, Parzelle Nr. 2753, Oberer Burghaldenweg 47. Nr. 1079/2019. Bauherrschaft: August Holinger AG, Liestal, v.d. , Baader Caspar, Ochsengasse 19, 4460 Gelterkinden. Projekt: Umbau Ladenlokal / Fassadenänderung, Parzelle Nr. 1369, Rathausstrasse 78. Nr. 1082/2019. Bauherrschaft: Evangelisch-methodistische Kirche, Gassler Stephan, Kasernenstrasse 37, 4410 Liestal. Projekt: Um- und Anbau Kapelle, Parzelle Nr. 1749, Kasernenstrasse 37. Oltingen. Nr. 1083/2019. Bauherrschaft: Moser Beatrice u. Waldmeier Peter, Obere Lehmattstrasse 137, 4494 Oltingen. Projekt: Wohnhausaufstockung / Aussentreppe, Parzelle Nr. 1062, Obere Lehmattstrasse 137. Seltisberg. Nr. 1097/2019. Bauherrschaft: Köllner Pamela u. Christoph, Jurastrasse 33, 4411 Seltisberg. Projekt: Zweckänderung: alt Hobbyraum in neu Hobbyraum mit Badezimmer, Parzelle Nr. 851, Jurastrasse 33. Sissach. Nr. 1086/2019. Bauherrschaft: Brogli-Gysin Christine u. Brogli Rolf, Bützenenweg 70, 4450 Sissach. Projekt: Kamin für Cheminée-Ofen, Parzelle Nr. 1537, Büt-
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zenenweg 70. Tecknau. Nr. 1043/2014. Bauherrschaft: Jakupi Hagji, Ringlerweg 5, 4492 Tecknau. Projekt: Zweifamilienhaus. Neuauflage: geändertes Projekt, Parzelle Nr. 478, Ringlerweg 5. Thürnen. Nr. 1087/2019. Bauherrschaft: Mohler H. u. Schaub-Mohler S., Erlimatt 9, 4441 Thürnen. Projekt: Pferdestall / Schafstall, Parzelle Nr. 42, Hof Erlimatt. Waldenburg. Nr. 0755/2014. Bauherrschaft: Irizik Tarkan und Berkan, Bruderholzstrasse 51, 4104 Oberwil. Projekt: Dachwohnungeinbau. Neuauflage: Geänderte Dachgaubenausbildung, Parzelle Nr. 94, Hauptstrasse 64. Wenslingen. Nr. 1090/2019. Bauherrschaft: Stocker Jonas u. Corina, Buechweg 225, 4493 Wenslingen. Projekt: Anbau Carport mit Veloraum, Parzelle Nr. 965, Buechweg 225. Wintersingen. Nr. 0821/2018. Bauherrschaft: Marchand Helene und Hanauer Lukas, Buchgasse 18, 4451 Wintersingen. Projekt: Zweckänderung: alt Scheune in neu Therapieraum / Kamin für Pellet-Heizung / Dachflächenfenster. Neuauflage: geändertes Projekt, Parzelle Nr. 129, 130, Buchgasse 16. Ziefen. Nr. 0377/2018. Bauherrschaft: Hess Immobilien AG, Hauptstrasse 4, 4417 Ziefen. Projekt: Einfamilienhaus mit Autounterstand. Neuauflage: geändertes Projekt, Parzelle Nr. 2608, Leimenweg. Nr. 0987/2018. Bauherrschaft: Rodriguez Saldana Monica und Hess Mario, Hauptstrasse 44, 4450 Sissach. Projekt: Mehrfamilienhaus mit Autoeinstellhalle. Neuauflage: geändertes Projekt, Parzelle Nr. 2035, Hintermattstrasse. Nr. 1089/2019. Bauherrschaft: Dänzer Judith, Hintermatt 14, 4417 Ziefen. Projekt: Verglaster Sitzplatz / Kamin für CheminéeOfen, Parzelle Nr. 1974, Hintermatt 14.
Baselland
ObZ 25. Juli 2019
Gipfeltrieb-Ernte per Helikopter
Forschung Interkantonale Walddauerbeobachtung Am Donnerstag, 25. und Freitag, 26. Juli, werden in Region Basel per Helikopter Proben von Waldbäumen genommen. Die Resultate dienen der Interkantonalen Walddauerbeobachtung, an der sich die Kantone Basel-Landschaft und BaselStadt beteiligen. Diesen Sommer werden in der ganzen Schweiz auf 189 Beobach-
tungsflächen Gipfeltriebe von Waldbäumen von der Luft aus geerntet. In der Region Basel sind es 34 Flächen, die per Helikopter am 25. und 26. Juli angeflogen werden. Die maximale Dauer eines Erntedurchgangs beträgt 20 Minuten pro Fläche. Der Helikopter wird bei jeder Fläche kurz zwischenlanden. Änderungen des
Flugplans infolge Wetters oder technischer Probleme sind möglich. Seit 38 Jahren erforscht das Institut für Angewandte Pflanzenbiologie IAP aus Witterswil im Auftrag mehrerer Kantone und des Bundes den Zustand und die Entwicklung der Waldbäume und liefert wichtige Ergebnisse für die Praxis. Bei der
Mit Hilfe eines Helikopters werden diese Woche Proben von Baumkronen in der Region Basel gesammelt.
FOTOS: ZVG
Gipfeltriebernte, die alle vier Jahre stattfindet, werden aus dem obersten Kronenbereich pro Baum acht Äste geerntet. Die Proben dienen dazu, das Wachstum der Triebe zu messen, den Fruchtbehang zu bestimmen, Laubproben für Nährstoffanalysen zu nehmen und allfällige Krankheiten und Parasiten festzustellen. Mit diesen Proben konnte zum Beispiel im Laufe der Beobachtung in den Bäumen ein zunehmender Mangel der Nährstoffe Phosphor und Magnesium festgestellt werden. Auch konnte gezeigt werden, dass die Häufigkeit und die Menge der Buchennüsschenbildung stark zugenommen haben. Genetische Analysen wegen Trockenheit Zusätzlich führt das IAP im Auftrag des Amts für Wald beider Basel dieses Jahr genetische Analysen an ausgewählten Bäumen durch. Es werden Buchen und Eichen untersucht, die den trockenen Sommer 2018 schadlos überstanden haben. Haben sie besondere genetische Merkmale, die machen, dass sie besser mit Trockenheit und Hitze auskommen als andere? AMT FÜR WALD BEID ER BASEL
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Oldtimer-Festival im Walzwerk pr. «Aufgepasst Oldtimer-Fans, Autoliebhaber und alle Nostalgiker. Lassen Sie sich für einen Tag in eine andere Zeit zurückversetzen.» Auch dieses Jahr gibt es wieder das ‹rollende Museum› in einzigartiger Umgebung zu bewundern. Am Samstag, 10. August, lädt der OVW zur 9. Ausgabe nach Münchenstein ein. Unter dem Motto «Ein Museum auf Zeit» erwarten die Organisatoren bis zu 4000 Besucher und 1000 Oldtimer aller Art. Der Anlass beginnt um 10 Uhr und endet um 20 Uhr. Das Oldtimer-Festival im Walzwerk katapultiert die Besucher zurück in die Vergangenheit und sorgt mit seinen historischen Fahrzeugen – ob Auto, Zweirad oder Traktor – für einen Augenschmaus der besonderen Art. Das Walzwerk-Areal mit seinem kreativen Ambiente trägt bestens zum RetroFlair bei. Neben den Oldtimer-Fahrzeugen wird noch einiges mehr geboten. Drei verschiedene Livebands – von Rock ’n’ Roll bis Disco-Fox – sorgen für musikalische Highlights und beste Stimmung. Auch Sammler von schönen alten Dingen kommen auf ihre Kosten. Hierfür sorgt ein Vintage-«Flohmi» – aus mehreren Oldtimer-Fahrzeugen werden schöne Raritäten angeboten.
ObZ
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Region Liestal
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Redaktion Marc Schaffner Tel. 061 927 29 01 Fax 061 927 29 30 E-Mail marc.schaffner@chmedia.ch
Feinarbeit lässt Buchstaben erstrahlen
Liestal Bernadette Brutschin haucht der alten Kunst der Buchmalerei neues Leben ein MARC SCHAFFNER
In den Schreibstuben der mittelalterlichen Klöster waren die Mönche manchmal zu Dutzenden damit beschäftigt, Buchtexte zu kopieren. Für den grossen verzierten Anfangsbuchstaben eines Kapitels waren jedoch spezielle Künstler zuständig. Mit Farbe, mit verschnörkelten Linien, Rändern, Figuren und Ornamenten in und um den Buchstaben, oft auch mit Blattgold, brachten sie die Bücher zum Strahlen. Ihre Kunst nennt man darum «Illumination», oder, etwas schlichter ausgedrückt, «Buchmalerei». Diese Tradition, die in dieser Form ums Jahr 600 n. Chr. aufkam, lässt eine Liestaler Künstlerin wieder aufleben. Bernadette Brutschin hat sich nach ihrer Ausbildung an der Assenza-Malschule mit Schichttechnik und abstrakter Malerei mit Acrylfarben beschäftigt, bis sie sich mit der Zeit für Ikonenmalerei zu interessieren begann. Peter Graf vom Antiquariat «Poetenäscht» in Liestal hob ihr alle Bildbände mit Ikonen auf, die er finden konnte. Doch eines Tages zeigte er ihr etwas anderes: einen dicken Band mit Faksimile-Drucken von Buchilluminationen aus dem Kloster St. Gallen. Obwohl das nummerierte antiquarische Buch einen dreistelligen Betrag kostete, musste es Bernadette Brutschin einfach haben, so fasziniert war sie von den prächtigen Buchstaben. Mit viel Experimentieren eignete sie sich die Technik an, um die filigranen Kunstwerke selber aufs Papier zu bringen. Unterstützt wurde sie dabei von ihrem Mann Urs Brutschin, der neben seinem historischen Interesse auch versiert im Umgang mit dem Computer ist. Er half dabei, die Vorlagen zu scannen, setzte am Computer Umrahmungen zusammen, druckte durchgepauste Buchstaben in der richtigen Grösse aus und setzte die dazugehörigen Sprüche – meist Psalmen oder andere Bibelverse – in Unzialschrift. «Wir ergänzen uns in jeder Beziehung», sagt Bernadette Brutschin über ihren Mann. Beide investieren Stunden in die Buchmalerei: Bis eine schwarzweisse Vorlage entsteht, sind bis zu zehn Stunden nötig. Bis die Umrisse ausgefüllt sind, vergeht nochmals so viel Zeit oder mehr. «Die Buchmalerei fasziniert mich, weil sie viel Disziplin verlangt und eine sichere Hand», erklärt Bernadette Brutschin. Besonders viel Geduld und Exaktheit ist beim Vergolden gefragt. In ihrem Atelier, das abgedunkelt ist, um eine ideale Lichtsituation zu schaffen, malt Bernadette Brutschin die Schnörkellinien und Buchstaben mit der sogenannten «Ver-
So sieht eine Vorlage vor dem Ausmalen aus.
Die Heilung des Gelähmten in Bethesda.
Zum Vergolden braucht es Exaktheit, eine sichere Hand und ganz viel Geduld.
FOTO: M. SCHAFFNER
Eine typische Buchillumination: Der vergoldete Anfangsbuchstabe «B».
Eine Illustration aus dem Neuen Testament: «In dieser Nacht, ehe der Hahn kräht, ILLUSTRATIONEN: Z VG wirst du mich dreimal verleugnen.»
goldermilch» aus. Anschliessend drückt sie einen Bogen mit Blattgold auf das Bild, und an den bemalten Stellen bleibt das Gold haften. Die Reste werden weggewischt und für spätere Verwendung in einem Glas aufgehoben, denn sie sind zu kostbar, um weggeworfen zu werden. Wenn Bernadette Brutschin den feinen Pinsel, der nur aus wenigen Härchen besteht, in die Hand nimmt, dann wirkt sie konzentriert, aber nicht angespannt, sondern eher gelassen. Trotzdem darf sie sich keinen Fehler leisten: «Man darf nicht über den schwarzen Rand hinaus kommen, sonst ist das ganze Bild verdorben.» Am liebsten arbeitet sie um zwei Uhr in der Nacht, wenn es dunkel ist und sie durch nichts abgelenkt wird. Die Arbeit, so aufwendig sie ist, hat für sie eine entspannende Qualität. Schon als Kind habe sie stundenlang Globi-Bücher ausgemalt. «Ich empfehle jedem, der Stress hat, etwas schön auszumalen», sagt die Künstlerin. Wenn es ihr nicht gutgehe, setze sie sich hin und male oder vergolde, dann vergesse sie alles.
Druckbuchstaben, modernen, schlichten Rahmen, zum Teil mit selber gestalteten Innenbildern in den Zwischenräumen der Buchstaben. Sind die Texte in den historischen Büchern meistens in Latein, so verwendet sie vermehrt auch deutsche Sprüche, Bibelverse, aber auch Lebensweisheiten. Die Formate ihrer Kunstwerke reichen vom grossformatigen gerahmten Bild über A4 bis zur kleinen Postkarte. Dabei ist das Ehepaar Brutschin sehr produktiv: Fast alle Wände im Haus sind mit Bildern geschmückt, und im Atelier und im «Ausstellungsraum» reihen und stapeln sich kleine und grosse Werke aneinander. Nicht nur Buchstaben malt Bernadette Brutschin, sondern auch figürliche Motive, meistens Szenen aus der Bibel. Auch das gehört zur Buchmalerei: In früheren Zeiten waren die Bibeln bebildert, um denjenigen, die nicht lesen konnten, das Evangelium visuell näherzubringen. Bernadette Brutschin übernimmt die Vorlagen, die sie genauso exakt ausmalt wie die Einzelbuchstaben, oft aus sogenannten «Stundenbüchern», die bis ins 17. Jahrhundert in Mode waren. Für die Farben verwendet sie Farbstift oder Filzstift, wobei sie ihrer Inspiration freien Lauf lässt und so neue Aspekte und Nuancen hervorbringt – eine künstlerische Arbeit, die mehr ist als blosse Reproduktion eines historischen Originals. Im Gegensatz zur Ikonenmalerei, wo die Farben genau vorgegeben sind, ist sie bei der Buchmalerei nicht gebunden.
Mehr als eine Reproduktion Bernadette und Urs Brutschin wehren sich aber gegen die Auffassung, dass die Buchmalerei «nur» eine Reproduktion sei, «nur» ein Ausmalen. Die Buchstaben sind zwar von historischen Originalen übernommen, aber bis schon nur eine Strichzeichnung davon vorliegt, ist viel Arbeit nötig. Beim Bemalen erbringt Bernadette Brutschin eine individuelle künstlerische Leistung, indem sie die Farben und Farbkombinationen und das Papier selber wählt. «Farben sind meine Welt», schwärmt sie. Stolz ist sie auch auf ihre Exaktheit und dass sie die Geduld aufbringen kann, diese Feinarbeit zu vollbringen. Ausserdem hat Bernadette Brutschin begonnen, auch moderne Buchilluminationen zu kreieren, mit modernen
Zugang zum Glauben vertieft Der Beweggrund, sich mit Ikonen- und Buchmalerei zu beschäftigen, ist für Bernadette Brutschin nicht nur die Freude an den Farben und an der künstlerischen Technik, sondern auch ihr Glauben. Das Malen helfe ihr dabei, das Evangelium besser zu verstehen: «Als bekennende Christin habe ich durch die intensiven
Malarbeiten einen sehr viel besseren und tieferen Zugang zum Glauben gefunden.» Buchmalerei als Kunstform ist heute den wenigsten Menschen geläufig – jedenfalls kennt Bernadette Brutschin niemanden in der Gegend, der sich darin betätigt. Aus diesem Grund stellt sie ihre Kunstwerke im Herbst im Kirchgemeindehaus Martinshof in Liestal aus. Die Künstlerin ist der reformierten Kirchgemeinde Liestal dankbar, dass sie diese Ausstellung ermöglicht hat. Die Vernissage ist am 22. September, von 10.30 bis 13 Uhr, danach ist die Ausstellung jeden Sonntag, von 9 bis 12 Uhr geöffnet. Finissage ist am 1. Dezember, von 10.30 bis 13 Uhr.
Ruth’s Augenblicke Jetzt erscheint sie seit Wochen in Rot, die bz. Das sei heikel, findet Heidi. Diese Farbe sei politisch. Zum Glück sei sie am Wochenende noch blau, und die ObZ und die Volksstimme auch. Blau sei neutraler. Heidi jammert, in der roten bz müsse sie nun alles neu zusammen suchen. Die Todesanzeigen seien nicht mehr, wo sie hingehörten. Die habe sie immer zuerst gesucht, und danach das Leserforum. Dieses sei enorm geschrumpft. «Früher war es praktisch, gleich oberhalb vom Kreuzworträtsel und vom Sudoku. Überhaupt, diese Rätselseite! Seit der neuen bz bin ich allmorgendlich blockiert und gestresst, jetzt!» Heidi zieht eine bz aus dem Zeitungsstapel. Hastig beginnt sie zu blättern. «Siehst du, ich finde sie nicht auf Anhieb! Erst noch war sie in den hintersten Seiten sofort sichtbar. Jetzt liegt sie irgendwo in der Kultur! Endlich findet sich die Denksport Seite. «Und der Calvin ist auch weg jetzt! Der tummelt sich zwischen Werbung und den bescheidenen Beiträgen im Leserforum.» Ich hatte mich bei Heidi zum Nachmittagskaffee getroffen, und wollte wissen, warum sie allmorgendlich gestresst sei. Schlussendlich kann man sich wirklich an ein neues Zeitungsformat gewöhnen. Die Beiträge sind toll gegliedert und übersichtlich, finde ich. «Weil ich nun kaum mehr fertig werde mit dem Denksport! Ich löse seit der Pensionierung täglich ein Sudoku für mein Zahlengehirn und ein Kreuzworträtsel für die andere Hirnhälfte. Neu aber sind die ’Chrüzi’ doppelt so gross wie früher. Wirklich! Und dann das Lösungswort – also das will ich unbedingt herausfinden. Ohne dieses bleibt mein ganzer Tag irgendwie ungelöst! Dazu erscheinen nun täglich zwei Sudokus. Suchbildli und Schiffli soll man auch noch bearbeiten! Ich kann es nicht lassen, ich muss alles restlos ausfüllen, bevor ich den Zmorgetisch verlasse. Ich kann keine Zeitung entsorgen, deren Rätsel nicht gelöst sind! Das ist meine Zwangsneurose, wahrscheinlich. Stell dir vor, ich werde jeweils erst bald gegen Mittag fertig! Ich will die Sachen unbedingt zu Ende bringen! Es wird mir einfach fast zu viel jetzt!» Tja, das sind jetzt ganz neue Herausforderungen für Heidi, und Ihresgleichen. Entspannt euch und versucht, nicht alle Rätsel der Welt selber zu lösen. Das gelingt eh niemandem ... ausser ihr stellt sie, also die bz, auf den Kopf. Und schon zeigen sich alle Lösungen wie von selbst ... RUTH PETITJEAN-P LATTNER
Region Liestal
ObZ 25. Juli 2019
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Reise in den kleinsten Kanton
Füllinsdorf Nur der Vorstand wusste, wo es langging . . . URS ULA ROTH
Seit Jahrzehnten «cheigeln» sie zusammen, die Mitglieder des Kegelklubs Holzchopf aus Füllinsdorf. Nun war eine Vereinsreise geplant. Das Einzige was die fröhliche Gruppe wusste: dass sie Gepäck für zwei Tage mitnehmen müssen. Pünktlich fuhr der Chauffeur am Dienstag, 16. Juli, ab Bahnhof Frenkendorf Richtung Autobahn. Nun ging das Raten los. Hm – der Bus fährt Richtung Zürich. Später gab es auf der Raststätte Forrenberg einen Apéro-Halt mit Silserli, Biberli und «emene feine Wysse». Nahe an der Grenze zum Appenzellerland, der Säntis steckte leider noch unter den Wolken, kamen manche der Lösung nahe. Da ich, als Frau des Chauffeurs, wusste, wohin es geht, amüsierte mich die Raterei. Schon parkte der Bus mitten in Appenzell. Um 11 Uhr begann die interessante Führung in der Appenzeller-Alpenbitter-Fabrik. «Än erbä neti Frau», erzählte über die Geschichte der Firma. 1902 legte Emil Ebneter den Grundstein für den Kräuterlikör. Zu damaligen Zeit wurde er auch gerne für allerlei Leiden als Medizin genutzt. Natürlich wurden, wie gewohnt vom Appenzellerland, keine Kräutergeheimnisse verraten. Riechen durfte man in den verschiedenen Kräuterbehältern. Herrliche Düfte stiegen hoch, von Kräutern, deren Namen man noch nie gehört hatte. Nun hiess es stöbern durch Appenzell: die Frauen in den Läden, die Männer dort, wo man den Durst löschen konnte.
«Tafeen» heissen die schönen Schilder, die man in Appenzell noch an vielen Häusern bewundern kann. Es ist immer klar ersichtlich, was im jeweiligen Haus angeboten wird oder wurde.
Die Wandergruppe kommt bei der «Chornschüre» an.
An diesem Appenzellerhaus in Appenzell findet man für jeden Monat ein Motiv, das in Bezug zum Kanton Appenzell AI steht: im Februar die Fasnacht, im April die Landsgemeinde und so weiter. FOTOS: U. ROTH «Dreischiibe» Unterhalb der katholischen Kirche befindet sich die «Dreischiibe» (Drehscheibe), mitten auf der Strasse, die durch das Dorf führt. Geschaffen hat sie der Künstler Roman Signer. Sein Kommentar zu seinem Kunstwerk: «Die Leute sollen selber ihre Gedanken entwickeln, wenn sie auf der Drehscheibe stehen.» So erzählte es die Dorfführerin auf dem Genuss-Rundgang. Die Reiseteilnehmer erfuhren vom Brand des Dorfes im Jahre 1560, von Landvögten und von Kriegen. Dazwischen bewunderten sie die herrlich bemalten Häuser und die kunstvollen
Der kleinste Appenzeller, den die «Cheigler» im kleinsten Schweizer Kanton getroffen haben.
«Tafeen». Das sind geschmiedete Schilder für Wirtshäuser und Geschäfte. Während der Genussführung besuchten die Kegelklubmitglieder diverse Restaurants, wo ihnen die verschiedenen Gänge serviert wurden. Ein «Biberfladeparfait» mit etwas Kräuterauszug begossen, bildete den Abschluss. Gut, dass sie am nächsten Tag Gelegenheit hatten, auf dem Kronberg eine kleine Wanderung zu unternehmen. Ein «Schlorzifladen» rundete den Ausflug auf dem Berg ab. Auf der Heimreise gab es eine feine Röschti zum Znacht. Jetzt freuen sich die «Cheigler» auf ein weiteres «Gut Holz» in heimischen Gefilden.
Schöner Blick vom Kronberg Richtung Alpstein.
Ein einziges Passwort genügt BEAT EGLIN
Es ist immer noch richtig, dass man für alle seine Internetseiten, Bankverbindungen, seinen Computer oder das Smartphone, und was es sonst noch alles gibt, nicht ein einziges Passwort verwenden sollte. Oft bekommt man beim Kauf von Hardware ein Standardpasswort wie «1234» oder eine andere, sehr leicht zu knackende Kombination. Schwieriger zu knacken, aber sehr einfach zu merken, ist dieses Passwort: «Eiinr,d». Nehmen Sie einen beliebigen Satz oder Satzteil wie z. B. den Anfang dieses Abschnittes. Die ersten, letzten oder zweiten Buchstaben verwenden Sie nun als Passwort. Wenn Sie dann irgendwo noch eine Ziffer oder ein Sonderzeichen einfügen, setzen Sie sich den Gefahren aus dem Internet schon viel weniger aus. Vergleichen Sie das ganze Prozedere mit Ihrer Wohnungs- oder Haustüre. Kein Passwort bedeutet, dass Sie Ihre Türe oder das Fenster für alle sichtbar offenlassen. Das würde man niemals tun, wenn man kurz weggeht oder verreist. Die Türe ins Schloss schnappen lassen, ohne mit dem Schlüssel abzuschliessen entspricht einem einfachen Passwort. Besser ist es, den Schlüssel zwei Mal zu drehen. Und wenn Sie sogar eine Mehrpunkteverriegelung haben, schlafen Sie in der Nacht viel besser. Genau gleich ist es im grossen Internetdschungel. Man weiss nie, wer um das Haus oder seinen Computer
schleicht. Sie haben sicher Ihre Passwörter im Kopf, denn aufschreiben und an den Bildschirm kleben sollte man sie bekanntlich nicht! Viele User verwenden einfache Passwörter mit dem Nachteil, dass sie auch für Unbefugte leicht zu erraten sind, insbesondere, wenn sie im Social-Network-Profil des Betreffenden nützliche Hinweise finden (Spitzname, Geburtsdatum usw.). Andere verwenden ein einziges für verschiedenen Zu-gänge oder speichern es sogar unverschlüsselt auf ihrem Gerät. Da sich niemand alle Passwörter für die unterschiedlichen Webzugänge merken kann, sollte man zur Unterstützung eine Software oder ein Tool verwenden, mit denen sie sicher und verschlüsselt verwaltet werden können. Dieser private Tresor lässt sich nur über ein Master-Passwort knacken. Es muss somit sorgfältig ausgewählt werden. So muss man sich nur ein einziges merken oder «aufschreiben». Eine sehr günstige und
Nicht jedes Schloss ist sicher. FOTO:
B. EGLIN
unkomplizierte Software ist «1PW». Für 17 Euro bekommt man eine Lizenz ohne Zeitbegrenzung oder Jahresgebühren. Auch die regelmässigen Updates sind kostenlos. Es gibt aber auch raffinierte Tools, die beim Öffnen einer Homepage das Login automatisch ausfüllen. Auch ganze Adressfelder mit Namen, Telefonnummern, Geburtsdatum oder der Kreditkartennummer kann man in die Felder schreiben lassen. Auch dafür ist ein Master-Passwort nötig, um den Tresor zu öffnen. Dieser kann aber jederzeit wieder geschlossen werden. Norton bietet dafür ein Tool an, das unter identity-safe.norton.com zum Herunterladen bereit steht. Besonders praktisch ist, dass es sich für Windows-PCs und -Notebooks genauso wie für iPhone, iPad oder Android-Geräte eignet. Mit einer Cloud-basierten Lösung ist die Synchronisierung von Informationen problemlos möglich. Gespeicherte Daten sind auf den verschiedenen Geräten, die ein User verwendet, gleichermassen abrufbar – sei es über Notebook, iPad oder Android-Phone. Wenn man sich für diese effiziente Lösung entscheidet, muss man vorher nur noch überlegen, ob man der Cloudspeicherung traut. Je grösser das Misstrauen ist, desto eher sollte man auf die ganz heiklen Passwörter verzichten und diese wie bisher auswendig lernen.
FOTOS: HEIDI WUND RAK-GUNST
Ferie-Zmorge in der «Chornschüre» Das ist eine Tradition geworden beim Seniorenverein Frenkendorf und Umgebung, bestehend aus den Dörfern Frenkendorf, Füllinsdorf, Arisdorf und Giebenach, einmal im Jahr das gemeinsame Ferie-Zmorge. Es fand statt am Donnerstag, 18. Juli. 90 Teilnehmer/-innen hatten das Vergnügen. Jetzt schon drei Jahre im ehemaligen Getreidespeicher der Bürgergemeinde Liestal auf den Sichtern. Man konnte es mit einer Wandergruppe tun, dann auch mit dem Auto, wenn man mitgenommen werden konnte. Auch mit dem Bus Nr. 78 von Frenkendorf bis zur Haltestelle Munzach war es möglich. Dann einfach als Treffpunkt der
Beim Zmorge.
obere Parkplatz der Psychiatrischen Klinik. Und von dort gemeinsam mit den anderen auf Schusters Rappen hinauf zur Sichtern. Man kann sagen, einfach eine schöne Tradition von älteren Semestern, so ein gemeinsames Morgenessen zu geniessen. Das Frühstück war um 13 Uhr zu Ende. Für die Rückkehr war jeder selbst besorgt. Einige, die noch weiter Freude am Treffen hatten, die kehrten einfach ein ins Restaurant Sichternhof. Und die anderen, die taten dies, dass man bald wieder zu Hause war, egal, ob in Frenkendorf, Füllinsdorf, Arisdorf oder Giebenach. DIETER WUND RAK-GUNST
FOTO: Z VG
Leser-Foto
Der Stausee Lac d’ Emosson. Anzeige
FOTO: URSI ROTH, LIESTA
ObZ
25. Juli 2019 Redaktion Brigitte Reinhard Tel. 061 927 29 02 Fax 061 927 29 30 E-Mail brigitte.reinhard@chmedia.ch
Region Gelterkinden In die Höhe
«Ab in die Höhe» war am letzten Donnerstag das Motto für eine Gruppe von Besucherinnen und Besuchern des FFGU-Treffpunktes im Jundt-Huus in Gelterkinden. Die jüngste Teilnehmerin war 18 Monate, die älteste rund 85 Jahre alt. Dabei waren insgesamt 19 Frauen, Männer und Kinder. Mit Bahn und Bus ging es nach Reigoldswil und mit der Gondelbahn auf die Wasserfallen. Von dort ging es zuerst ein Stück zu Fuss Richtung Waldweid zum grossen Rastplatz. Ein Feuer war schnell gemacht und das Mittagessen schmeckte ausgezeichnet: Wurst vom Grill, Brot (auch selbst gebackenes eritreisches!), Gurke, Tomate, usw. und eine Rüeblitorte. Nach dem Essen führte der Weg aufwärts durch lichten Wald bis zum höchsten Punkt des Kantons Baselland, der «Hinteri Egg». Das Wetter war gut, leider war es ziemlich dunstig, sodass die Alpen nicht zu sehen waren. Das tat der guten Stimmung aber keinen Abbruch. Der Abstieg via «Chellenchöpfli» verlief kurze Zeit auf dem felsigen Grat. Hier gab es einen Extra-Halt, damit einige eindrückliche Selfies in den Felsen über dem Abgrund geknipst werden konnten. Aber keine Angst: Es begab sich niemand in Lebensgefahr. An der Sankt-Rochus-Kapelle vorbei ging es zurück zur Bergstation der Wasserfallenbahn. Die Schnelleren mussten etwas warten, bis auch die Langsameren ihre müden Beine endlich ausstrecken konnten. Aber alle erreichten das Ziel gesund und zufrieden. Unaufgefordert redeten einige von: «Beim nächsten Mal wollen wir ....». Eine Teilnehmerin sagte: «Jetzt bin ich schon sieben Jahre in der Schweiz und ich habe noch nie so etwas gemacht und gesehen. Das war toll.» Für alle war dieser Ausflug ein Erlebnis, das sie noch länger in guter Erinnerung behalten werden. FÜR DIE «FREIWILLIGE FÜR FLÜCHTLINGE GELTERKINDEN UND UMGEBUNG» (FFGU): HANS REBMANN
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Vorbereitung für das Schützenfest Am Samstag den 27. Juli steht ein Arbeitstag für die Vereinsmitglieder der Feldschützengesellschaft Wintersingen an. Treffpunkt ist um 9 Uhr im Schützenhaus, um diverse Arbeiten und Vorbereitungen für das Kant. Schützenfest zu tätigen. Für das leibliche Wohl wird gesorgt. Der Vorstand erwartet eine grosse Anzahl von Helfern. DER PRÄSIDENT CHRIS TOPH SPEISER
Geschäftsnotizen
Öffentlicher Pilzkurs 2019
Nach dem Mittagessen machen sich die Teilnehmenden bereit für den Aufstieg zum «Top of Baselland».
«Top of BL»: Der höchste Punkt ist erreicht: Hinteri Egg.
FOTOS: ZVG
Die jüngeren Wandervögel auf der grossen Bank beim Rastplatz.
Wer macht den besten Wurstsalat?
Lokalkomitee Gelterkinden im Gespräch
Am kommenden Samstagabend, 27. Juli 2019, ab 18 Uhr heisst es wieder: «Wer macht den besten Wurstsalat?» Bei der Wurstsalat-WM handelt es sich um einen geselligen Anlass, wo der beste Wurstsalat der Welt gesucht wird. Mitmachen kann jeder, egal ob jung oder alt. Die Teilnehmer bringen eine Portion (mind. 200 g) ihres besten Wurstsalats mit, welcher dann von einer zehnköpfigen Jury bewertet wird. Dabei wird auf Aussehen, Geruch und Geschmack, Verarbeitung sowie Gesamteindruck geachtet. Der Wurstsalat muss von jedem Teilnehmer auf einem vom Veranstalter vorgegebenen Teller angerichtet werden. Zusätzlich hat jeder die Möglichkeit
Am Samstag, dem «Bündelitag», führten Mitglieder vom Lokalkomitee Gelterkinden für die Konzernverantwortungsinitiative eine erste Standaktion am Samschdigs-Määrt in der Allee durch und sprachen mit der Bevölkerung über die Konzernverantwortungsinitiative. Die Rückmeldungen aus der Bevölkerung stimmen ihn sehr positiv, sagt Donat Oberson vom Lokalkomitee: «Für viele ist es eine Selbstverständlichkeit, dass Konzerne dafür geradestehen sollen, wenn sie das Trinkwasser vergiften oder Menschen mit Gewalt von ihrem Land vertreiben.» Ein aktueller Fall gibt der Initiative zusätzlich Aufwind: Interholco, ein Konzern aus Baar (ZG), steht in der Kritik, nachdem bekannt wurde, dass er im Kongo intakten Regenwald ab-
beim Publikumspreis mitzumachen. Hier darf auf einem eigenen Teller angerichtet werden. Das Publikum wählt dann den kreativsten Wurstsalat aus. Das grosse Anrichten der WurstsalatKreationen findet zwischen 19 und 19.30 Uhr statt. Das Startgeld beträgt pro Kategorie 10 Franken. Die Veranstalter freuen sich auf viele Teilnehmer. ObZ Die Wurstsalat-WM findet statt am Samstag, 27. Juli 2019, ab 18 Uhr im Holzschopf, Sangetenweg 46, 4457 Tenniken. Einige wenige Parkplätze befinden sich beim Holzschopf, weitere Parkplätze sind bei der Firma RegoFix oder der MZH vorhanden.
Die kreativsten Wurstsalate wählt das Publikum aus.
FOTO: B. REINHARD
holzt und so den vom Aussterben bedrohten Flachlandgorilla gefährdet. Das Lokalkomitee sammelte am Stand darum auch Unterschriften für einen Protest-Brief an Interholco. Das Lokalkomitee, das letzten Monat gegründet wurde, will sich in der zweiten Hälfte des Jahres weiter engagieren und das Gespräch mit der Bevölkerung suchen, auch mit einer Ausweitung nach Sissach. «Wir finden es wichtig, dass wir uns in beiden Dörfern mit der Konzernverantwortungsinitiative befassen. Heute können skrupellose Konzerne wie Glencore das Trinkwasser vergiften, Menschen vertreiben und ganze Landstriche zerstören.Die Konzernverantwortungsinitiative schafft endlich klare Regeln, um diesem Verhalten einen Riegel vorzuschieben.» LOKALKOMITEE GELTERKINDEN
Standaktion des Lokalkomitees Gelterkinden.
FOTO: Z VG
pr. Der Pilzverein Oberbaselbiet veranstaltet einen fünfteiligen Pilzkurs für Anfänger und Fortgeschrittene. Das Ziel des wöchentlich stattfindenden Kurses besteht darin, den Pilzinteressierten das Reich der Pilze näher zu bringen sowie das systematische Bestimmen und Unterscheiden der wichtigsten Speise- und Giftpilze. Pilzbestimmung ist wie ein grosses Puzzle, bei dem zunächst alle dazugehörigen Teile gefunden und dann richtig geordnet, interpretiert und zusammengesetzt werden müssen. Haben Sie sich auch schon gefragt: Wie kommen eigentlich die weissen Punkte auf den Fliegenpilz? Was ist ein Ständerpilz? Wie kommt das Stockschwämmchen auf den Baumstrunk? Wo gibt es gute Pilzstellen? Warum sieht der gefundene Pilz meist anders aus als im Buch abgebildet? Wann wachsen Pilze? Warum ist die Stinkmorchel keine Morchel? Wachsen bei uns auch echte Trüffel? Gibt es essbare Baumpilze? Darf ich Pilze aufwärmen? Welche Pilze schmecken besonders gut? Wie bestimme ich einen Pilz? Die Pilzbestimmung als solides Handwerk mit speziellen Tücken Warum? – Anders als im Reich der Tiere und der Pflanzen ist es im Reich der Pilze nicht möglich, durch einfachen Vergleich eines gefundenen Pilzes mit einem Bild im Pilzbuch eine exakte Bestimmung vorzunehmen. Es gibt viele, ja sehr viele, ähnliche Pilze. Hinzu kommt die Variationsbreite innerhalb einer Art, denn «Pilze laufen eben nicht vom Band»! So lernt man Pilze bestimmen Wer selbst gesammelte Pilze essen will, bringt sein Sammelgut zur Pilzkontrolle zur Begutachtung. Wer Grundkenntnisse zur Bestimmung von Pilzen unter fachlicher Anleitung erwerben möchte, dem bietet der Pilzverein Oberbaselbiet dieses Jahr einen öffentlichen Pilzkurs an - Kursbeginn 20. August 2019. Das detaillierte Programm, Teilnahmebedingungen sowie Literaturempfehlungen finden Sie unter: www.pilzverein-oberbaselbiet.ch Anmeldung bei Urs Ehrsam, Präsident Pilzverein Oberbaselbiet, Telefon: 061 971 62 05.
Wie kommen eigentlich die weissen Punkte auf den Fliegenpilz? FOTO: Z VG
Kirchen
ObZ 25. Juli 2019
Reformierte Kirchgemeinde Gelterkinden-Rickenbach-Tecknau
Katholische Kirche Gelterkinden und Umgebung
Donnerstag, 25. Juli 18.30 Eucharistiefeier auf dem Sonnenhof
Sonntag, 28. Juli 9.30 Eucharistiefeier mit Pastoralraumpfarrer Peter Bernd. Jahrzeit für Manuela Carolina Erne
Sonntag, 28. Juli 10.10 Kinderhüäti im Unterrichtshüsli 10.15 Gottesdienst in der Kirche Gelterkinden. Pfarrer Samuel Maurer, Start der Predigtreihe «Starke Frauen in der Bibel», Thema «Sara». Orgel: Adrian Schäublin. Kollekte Kirchgemeinde Bellinzona. Mit Predigtnachgespräch im Unterrichtshüsli, direkt im Anschluss an den Gottesdienst. Kein Fahrdienst in den Sommerferien! Dienstag, 30. Juli 11.00 Ökumenischer Gottesdienst im Altersheim Pfrn. M. Odendaal Donnerstag, 1. August 10.00 Gebet für die Schweiz im Chor der Kirche Gelterkinden. In einer einfachen, kurzen Feier halten wir Fürbitte für unsere Heimat. Pfarrer Samuel Maurer. Kollekte: IKRK Amtswochen: 22. Juli bis 11. August: Pfr. Samuel Maurer Vom 22. Juli bis 11. August hat Pfr. Eric Hub Ferien Von Samstag, 27. Juli bis Freitag, 2. August ist Jungschilager auf dem Mont-Dedos unter Hauptleitung von Naemi Schaub und dem bewährten Leitungsteam Sonntag, 4. August 10.10 Kinderhüäti im Unterrichtshüsli 10.15 Gottesdienst in der Kirche Gelterkinden. Pfarrer Samuel Maurer. Predigtreihe: Starke Frauen in der Bibel – Thema: «Hanna». Mit Predigtnachgespräch im Unterrichtshüüsli, direkt im Anschluss an die Feier, Orgel Adrian Schäublin. Kollekte: Rumänienhilfe (E. Strübin). Kein Fahrdienst in den Sommerferien 19.15 Abendgottesdienst in der Kapelle Rickenbach. Pfarrer Samuel Maurer. Mit Predigtnachgespräch in der Kapelle, direkt nach der Feier. Predigtreihe - Thema: «Hanna». Orgel Adrian Schäublin Dienstag, 6. August 11.00 Ökumenischer Gottesdienst im Altersheim. Pfr. Samuel Maurer Donnerstag, 8. August 18.30 Eucharistiefeier auf dem Sonnenhof Amtswochen: 22. Juli bis 11. August: Pfr. Samuel Maurer Vom 22. Juli bis 11. August hat Pfr. Eric Hub Ferien
Freie Missionsgemeinde Gelterkinden
Sonntag, 4. August in Sissach 11.00 Kommunionfeier mit Diakon Martin Tanner Donnerstag, 8. August 14.00 Jass- und Spielnachmittag im Pfarreisaal Rosenkranz in Gelterkinden ist am Mittwoch und Donnerstag, jeweils um 8.30 Ökumenische Gottesdienste − Altersheim Gelterkinden: Dienstag, 11.00
Freitag, 26. bis Samstag, 27. Juli men in motion (Männertreff), anmelden unter www.fmg-gelterkinden.ch Sonntag, 28. Juli 10.00 Gottesdienst in FMG Lausen, KinderProgramm parallel Sonntag, 4. August 10.00 Gottesdienst mit FMG Lausen zusammen im Lindenhof, Spielstrasse für Kinder parallel www.fmg-gelterkinden.ch Reformierte Kirchgemeinde Buus-Maisprach Sonntag, 28. Juli 10.00 Gemeinsamer Gottesdienst in Maisprach mit der Kirchgemeinde Ormalingen-Hemmiken, Pfarrer Daniel Hanselmann
− Altersheim Ormalingen: Donnerstag, 10.00
Sonntag, 4. August 9.45 Gemeinsamer Gottesdienst in Rothenfluh mit der Kirchgemeinde OrmalingenHemmiken, Pfarrerin Birgit Schmidhalter. Fahrdienstanmeldung bei Anna Berger, 061 841 06 18
Katholische Kirche Sissach Sonntag, 28. Juli 9.30 Eucharistiefeier in Gelterkinden Freitag, 2. August 8.00 Eucharistische Anbetung mit Rosenkranz 10.15 Ökumenische Andacht, APH Mülimatt, Sissach Sonntag, 4. August 10.00 Tauffeier 11.00 Kommunionfeier Mittwoch, 7. August 18.00 Kommunionfeier ital./dt. Donnerstag, 8. August 15.00 Ökumenische Andacht, APH Homburg, Läufelfingen Freitag, 9. August 10.15 Ökumenische Andacht, APH Jakobushaus, Thürnen Montag bis Freitag 8.00 Rosenkranzgebet Evangelisch-methodistische Kirche Gelterkinden Freitag, 26. Juli Ab 18.30 Sommergrillieren
Reformierte Kirchgemeinde Kilchberg-Rünenberg-Zeglingen Sonntag, 28. Juli 10.00 Gottesdienst mit Amtseinsetzung einer neuen Kirchenpflegerin, Pfarrerin Regina Degen-Ballmer Sonntag, 4. August Kein Gottesdienst. Herzliche Einladung, den Gottesdienst in Oltingen zu besuchen. Reformierte Kirchgemeinde Läufelfingen Sonntag, 28. Juli 9.45 Gemeinsamer Gottesdienst in Rümlingen, Pfarrerin Margrit Balscheid Sonntag, 4. August 9.45 Gottesdienst in Läufelfingen, Pfarrer Christoph Albrecht Oltingen–Wenslingen–Anwil Sonntag, 28. Juli 9.30 Gottesdienst mit Pfarrer Fritz Ehrensperger
Sonntag, 28. Juli Gottesdienst (Marietjie Odendaal)
Konfirmandenlager in Berlin Vom Dienstag, 6. August bis Freitag, 9. August
reisen die Konfirmanden zusammen nach Berlin. Unter der Leitung von René Hasler und Christian und Cornelia Bühler.
Predigt: Pfarrerin Birgit Schmidhalter. Orgel: Rahel Buser
Vom 30. Juli bis 9. August wird das Pfarramt Kilchberg für Abdankungen die Vertretung übernehmen. Telefon 061 981 21 20
Reformierte Kirchgemeinde Rümlingen Sonntag, 28. Juli 9.45 (Einläuten 9.30) Gemeinsamer Gottesdienst mit Läufelfingen in Rümlingen. Pfarrerin Margrit Balscheit. Orgel Susanne Müller. Kollekte für das Heks
Sonntag, 4. August 9.30 Gottesdienst mit Pfarrerin Gabriella Schneider. Anschliessend Kirchenkaffee Reformierte Kirchgemeinde Ormalingen–Hemmiken
Sonntag, 4. August 9.45 (Einläuten 9.30 Uhr) Gottesdienst, Pfarrer Markus Enz. Orgel Susanne Müller. Kollekte für die Gassenküche. Im Anschluss an den Gottesdienst sind alle zum Kirchenkaffe im Raum der Kirchgemeinde eingeladen
Sonntag, 28. Juli 10.00 Gottesdienst mit der Kirchgemeinde Buus-Maisprach in der Kirche Maisprach, Pfarrer Daniel Hanselmann. Telefonische Anmeldung für Fahrdienst bis Freitag, 26. Juli, 18.00 bei Frau Brigitte Meier, Ormalingen, Telefonnummer 061 981 37 34. Sonntag, 4. August 9.45 Gottesdienst mit der Kirchgemeinde Rothenfluh in der Kirche Rothenfluh, Pfarrerin Birgit Schmidhalter. Telefonische Anmeldung für Fahrdienst bis Freitag, 2. August, 18.00 bei Frau Edith Graf, Ormalingen, Telefonnummer 061 981 43 94. Zentrum Ergolz, Ormalingen Donnerstag, 25. Juli 10.00 Gottesdienst, Pfarrer Daniel Hanselmann (Buus) Donnerstag, 1. August Es findet kein Gottesdienst statt Donnerstag, 8. August 10.00 Gottesdienst, Pfarrerin Regina Degen-Ballmer (Kilchberg) Abwesenheit von Pfarrer Detlef Noffke Pfarrer Detlef Noffke ist vom 29. Juli bis und mit 5. August 2019 abwesend. Die Stellvertretung entnehmen Sie auf dem Telefonbeantworter, Tel. 061 981 10 33. www.ref-ormalingen-hemmiken.ch Reformierte Kirchgemeinde Rothenfluh und Kienberg Sonntag, 28. Juli Es findet in Rothenfluh kein Gottesdienst statt. Sonntag, 4. August 9.45 Gottesdienst in der Kirche Rothenfluh mit Gästen aus den Kirchgemeinden Ormalingen-Hemmiken und Buus-Maisprach.
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Abwesenheiten von Pfarrer Markus Enz − Montag, 1. Juli bis Montag, 29. Juli, Ferien – Pfarramt-Stellvertretung: Pfarrer Thomas Preiswerk − Montag, 5. August bis Samstag, 10. August, Sonntagsschullager – Pfarramt-Stellvertretung: Pfarrer Thomas Preiswerk Sonntagsschule Lager vom 5. bis 10 August Sonntag, 11. August 10.30 (Einläuten 10.15) Familiengottesdienst zum Wiedereinstieg in den Schulalltag. Pfarrer Markus Enz. Orgel Susanne Müller. Kollekte für das Schulprojekt Rosita. Im Anschluss an den Gottesdienst sind bei schönem Wetter alle zum Kirchenfest im Pfarrgarten eingeladen. Es gibt Speis und Trank und für die Kinder Hüpfburg und viele andere Spielsachen. Reformierte Kirchgemeinde Wintersingen-Nusshof Sonntag, 28. Juli 10.00 Kirche Wintersingen, Gerd Sundermann, Musik: Simone Hutmacher Sonntag, 4. August 10.00 Kirche Wintersingen, Daniel Wüthrich, Musik: Bernhard Müller Bis 4. August feiert die Sissacher Gemeinde zusammen mit der Wintersinger-Nusshofer Gemeinde in der Kirche in Wintersingen. Anschliessend gilt wieder wie üblich: An gottesdienstfreien Sonntagen sind Sie herzlich eingeladen, den Gottesdienst in Sissach zu besuchen.
S Gwärb vo Gälterchinde und Umgäbig
Zeit und Nerven sparen mit Vermögensverwaltung pr. Es ist kein Geheimnis, dass das aktuelle Umfeld mit den tiefen Zinsen Privatanleger vor grosse Herausforderungen stellt. Das Vermögen auf Sparkonten wirft keine Zinsen mehr ab und verliert aufgrund der Teuerung an Wert. Selber anlegen ist derweil aufwendig. Denn die Finanzmärkte sind ständig in Bewegung und werden von diversen Faktoren beeinflusst. Um die richtigen Anlageentscheide zu treffen, müssen die Entwicklungen von Politik, Wirtschaft und Börse genau beobachtet werden. Und aus diesen Beobachtungen müssen die richtigen Schlüsse gezogen werden. Ein Vermögensverwaltungsmandat erleichtert das Anlegen in diesem komplexen Umfeld. Bei einer Vermögensverwaltung nimmt Ihnen die Bank die Bewirtschaftung Ihres Vermögens ab. Dabei wird das Geld von Spezialisten nach den individuellen Vorgaben des Kunden angelegt und aktiv betreut. Das Wertschriften-Portfolio wird von unseren Experten laufend überwacht und taktisch an die Marktbedingungen angepasst. Zu-
dem werden Marktchancen aktiv genutzt. DAVID EICHENBERGER ANLAGEKUNDENBERATER RAIFFEISENBANK LIESTAL-OBERBASELBIET
Gelterkinden FAIR TRADE
Wir haben eine neue Geschenk-Tasche kreiert mit Produkten aus Bolivien, Deutschland, Indien, Thailand, Türkei und vo Wäislige
Eine Weltreise auf Ihrem Teller claro Weltladen, Bohnygasse 3 4460 Gelterkinden Telefon 061 981 43 46 www.clarogelterkinden.ch
David Eichenberger.
FOTO: ZVG
Region Gelterkinden
ObZ 25. Juli 2019
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Eine Himmelskarte aus Stein
Rothenfluh/Dagro (Tessin) Eine alte Steintafel gibt Rätsel auf MARC S CHAFFNER
Letzte Woche, am 16. Juli, fand eine teilweise Mondfinsternis statt. Spektakulärer war die totale Mondfinsternis, die sich am 21. Januar ereignet hat. Eine Mondfinsternis ist kein seltenes Phänomen, denn in jedem Jahrhundert finden rund 154 Mal eine statt, wenn der Mond in den Kernschatten der Erde tritt. Damit das passiert, müssen zwei Bedingungen erfüllt sein: Erstens muss Vollmond sein, das heisst, der Mond muss sich, von der Sonne aus gesehen in einer geraden Linie hinter der Erde befinden. Zweitens muss er sich, da er in einer schiefen Ebene um die Erde kreist, in der Nähe des Punktes befinden, wo sich die MondUmlaufebende und die Umlaufebene der Erde um die Sonne kreuzen – nur dann ist es möglich, dass der Erdschatten auf den Mond fällt und ihn verdunkelt. Diese Kreuzungspunkte nennt man «Mondknoten», und sie waren be-
Die Gravierungen stimmen genau mit dem Nachthimmel im Februar/März überein.
reits den alten Ägyptern und anderen historischen Weltkulturen bekannt. Ob die Menschen damals schon eine Mond- und Sonnenfinsternis so genau voraussagen konnten wie heute, ist fraglich. Sicher ist jedoch, dass sie schon zu Urzeiten den Himmel beobachteten. Anhand von archäologischen Fundstücken können wir heute darauf schliessen, wie genau sie über die Mechanik der Himmelskörper Bescheid wussten. Ein solcher Fund ist beispielsweise der «Sonnenkalender» von Rothenfluh, über den die «ObZ» schon mehrmals berichtet hat. Der Entdecker des Rothenflüher Kalenders, Gianni Mazzucchelli, ist vor einigen Jahren auf ein weiteres Fundstück gestossen, das offenbar eine kalendarische Funktion hatte: die «Steinplatte von Dagro». Dagro, auf 1400 m ü. M. gelegen, ist einer von fünf Weilern im Malvagliatal nördlich von Biasca, Tessin. Bei Grabarbeiten für die Kanalisation kam 2003 eine zwei Meter lange und einen Meter hohe Steinplatte zum Vorschein, die aufrecht im Erdreich stand
und in zwei Teile gebrochen war. Die seltsamen, eingravierten Linien wurden als «anthropomorphe Darstellungen» gedeutet, die kreuzartigen Gebilde als Hinweis auf eine «Christianisierung». Als Gianni Mazzucchelli, der Wurzeln im Tessin hat, die Steinplatte zu Gesicht bekam, zweifelte er aber daran, dass es sich um ein Kultobjekt handelte. Es fiel ihm auf, dass Form und Position der Figuren mit Sternbildern am Nachhimmel übereinstimmen: etwa die Waage, der Löwe oder Orion (siehe Grafik). «Die Analogie ist eindeutig», schreibt Mazzucchelli in einer Broschüre, die im Internet unter dem Suchwort «Steinplatte von Dagro» leicht zu finden ist. Das Mondjahr Es wird aber noch interessanter: Die Steinplatte zeigt nicht irgendeinen Nachthimmel, sondern den Nachthimmel vom Februar bis März. Wie Gianni Mazzucchelli feststellte, zeigen kleine Kreuze oder «Pluszeichen» die Position des Vollmonds an, und zwar des
Die Steinplatte von Dagro.
FOTOS/GRAFIKEN: ZVG
ersten, zweiten, dritten und vierten Vollmond des Jahres (in der Grafik blau markiert). Warum sind die ersten vier Vollmonde des Jahres von Bedeutung? Weil sie festlegen, wann das jüdische Pessach-Fest stattfindet – und dieses ist wiederum eng mit der alten Einteilung des Jahres nach dem Mondjahr verknüpft. Übrigens feierten die frühen Christen das Osterfest auch nach dem vierten Vollmond, bis das Datum im Jahr 325 verschoben wurde. Das Mondjahr, das schwieriger zu berechnen ist als das Sonnenjahr (mit den einfach feststellbaren Fixpunkten Sommer- und Wintersonnenwende), nimmt unter anderem auch auf die Monknoten Bezug – womit wir wieder beim eingangs erwähnten Thema wären. Und für Mazzucchelli ist auch klar, dass die kreuzartigen Gebilde auf der Steinplatte keine christlichen Kreuze sind, sondern dass sie die Mondknoten darstellen (in der Grafik rot markiert). Die Steinplatte steht heute an einem Dorfweglein in Dagro und ist allge-
mein zugänglich. Leider interessiere sich die Tessiner Archäologie nicht besonders dafür, bedauert Gianni Mazzucchelli. Vergeblich habe er versucht, das Interesse an weiteren Untersuchungen zu wecken. Dabei birgt die Tafel weitere Rätsel, die noch nicht gelöst sind. Vor allem ihr Alter. Der Bezug auf das Mondjahr lässt vermuten, dass sie aus der Zeit vor der Christianisierung stammt. Ein weiterer Hinweis auf ein hohes Alter ist laut Mazzucchelli, dass das Sternzeichen «Jungfrau» nicht als eine junge Frau dargestellt ist, sondern mit zwei separaten Zeichen, einer Schlangenlinie und einem vogelartigen Gebilde. Diese Symbolik ist sehr alt: Die Tierkreiszeichen «Rabe» und «Wasserschlange» (Hydra) wurden schon von den alten Ägyptern verwendet. Auch wenn heute noch nicht alle Fragen zur Steintafel von Dagro beantwortet sind, ist sie für Gianni Mazzucchelli «eine einmalige Darstellung einer himmlischen Chronometrie, welche ihres Gleichen in ganz Europa sucht.»
Schematische Darstellung der Steinplatte.
Baselland
Concours in Wenslingen
Gelungene Auftritte
Gymnaestrada Die Kantonale Gymnastikgruppe Baselland turnte in Dornbirn Die Blockvorführungen «All About Blue» im Dornbirner Messgelände und die Vorführungen auf der Stadtbühne im Hafen von Bregenz begeisterten das zahlreich erschienene Publikum. Leider musste die Eröffnungsfeier am Sonntag aufgrund von Gewitter- und Sturmwarnungen abgesagt werden. Diese Enttäuschung wurde zum Glück sofort wieder durch eine gelungene Welcome-Party in Lustenau für die Schweizer Teilnehmer vergessen gemacht. Umso mehr hat sich die Kantonale Gymnastikgruppe auf die am Mittwochnachmittag nachgeholte Eröffnungsfeier gefreut. Der Einmarsch der über 60 Nationen von allen Kontinenten mit knapp 20 000 Turnerinnen und Turnern ist immer sehr farbenfroh und emotional, ein riesiges Erlebnis. Zum Auftakt am Montag und Dienstag standen die Stadtvorführungen in Bregenz auf dem Programm. Bei schönem Wetter und vor vielen Zuschauern konnten die 30 Turnerinnen und Turner aus dem ganzen Baselbiet zwei gelungene Auftritte zeigen. Der Start in die Gymnaestrada war geglückt. Am Mittwoch hatte die Blockvorführung SUI19 «All About Blue» in der neuen
Block SUI 19.
Kantonale Gymnastikgruppe Baselland. Messehalle 13 in Dornbirn Gymnaestrada-Premiere. Die 15-minütige Blockvorführung, zusammen mit zwei Berner Gruppen, konnte das Publikum in der proppenvollen Halle begeistern. Die Zuschauer bedankten sich mit einer Standing Ovation. Nachdem die erste Nervosität abgelegt werden konnte, gelangen die Auftritte von Donnerstag und Freitag noch besser. Mit jeder weiteren Aufführung fühlten sich alle Teilnehmerinnen
und Teilnehmer freier. In den vollen Hallen und vor applaudierenden Zuschauern genossen sie ihr Turnen und Tanzen in vollen Zügen. Die Vielfalt an Gymnastikund Gerätevorführungen aus der ganzen Welt begeistert und berührt jedes Mal erneut. Nun ist die Gymnaestrada-Woche wieder vorbei. Schön, dass die Kantonale Gymnastikgruppe Baselland ein Teil davon sein durfte. SUSI PIERER,
bua. Auch nach vielen Jahren ist den Organisatoren die Vorfreude auf ihren Concours anzumerken. Denn die Pferdesportveranstaltung in Wenslingen findet heuer bereits zum 14. Mal statt. Natürlich haben der OK-Präsident Martin Huber und sein Team mittlerweile eine Routine entwickelt. Abgestumpft oder gar einfallslos sind die Männer und Frauen aber ganz und gar nicht. Denn auch in diesem Jahr gehört eine spezielle Attraktion zum Programm. Neben all dem ist am Sonntag um 12.30 Uhr ein Brückenwagenrennen geplant. Dabei handelt es sich um alte Heuwagen mit einer oder zwei Achsen aus Holz und Metall. Die schnellen und mutigen Berner Gespannfahrer – die Brückenwagen kommen aus dem Emmental – können sich meist nur an einer Stange oder einem Brett festhalten. Mit ihren Wagen rasen sie in halsbrecherischem Tempo über die Wiese des Concoursplatzes auf dem Wangenhof.
Am Pferdesportanlass sind insgesamt elf Springprüfungen geplant. Eine davon ist das Plausch-Equipenspringen am Samstagabend um 17 Uhr. Hier starten die Reiterinnen und Reiter mit ihren vierbeinigen Partnern in Zweierteams und müssen sich im fliegenden Wechsel ablösen, während die Uhr jede Sekunde gnadenlos zählt. Ein weiteres Highlight folgt am Sonntagnachmittag. Die Hindernisse der beiden letzten Prüfungen haben nämlich eine Höhe von 120 Zentimeter. Dem Sieger winkt ein Preisgeld von 500 Franken. Diese beiden Prüfungen zählen, wie auch mehrere vorangegangene, zum traditionellen Balimpex-Cup. Noch ist bei diesem Cup die Entscheidung nicht gefallen. Der Concours in Wenslingen ist der dritte der insgesamt fünf Austragungsplätze. Concours Wenslingen am Samstag, 3. August, ab 8 Uhr und Sonntag, 4. August, ab 8 Uhr, www.stallhuber.ch.
Leser-Foto
KANTONALE GYMNASTIKGRUPPE BASELLAND
FOTOS: ZVG
Sonntagsausflug an den Lac d’Emosson mit Blick auf den Mont Blanc. Abkühlung nur schon beim Betrachten der schneebedeckten Berge. FOTO: URS I ROTH, LIESTAL
Gelterkinder
Nachrichten
ObZ 25. Juli 2019
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Einwohnergemeinde Gelterkinden
1.-August-Feier Gelterkinden
Die Badi schliesst am 1. August um 17 Uhr
Wir laden Sie herzlich zur 1.-August-Feier Gelterkinden auf dem Dorfplatz ein. Organisator:
Verein Bierchäller Gelterkinden
Ort:
Dorfplatz Gelterkinden
Programm mit Festwirtschaft:
ab 18.00 Uhr
Festrede:
Baschi
Musikalische Unterhaltung und Tanzmusik:
Hausi Beyeler Akkordeongruppe Oberbaselbiet
Höhenfeuer:
beim Hof Untere Allersegg
Festwirtschaft:
bis 24.00 Uhr (Freinacht)
Die Bevölkerung wird freundlich ersucht, die Häuser zu beflaggen. Herzlichen Dank! Der Dorfplatz Richtung Kirchrain wird gesperrt. Die Durchfahrt Marktgasse, Dorfbrunnen, Schulgasse bleibt für den Verkehr offen.
Badi-Sommerferien-Abschluss 11. August 2019 Zum Abschluss der Sommerferien laden wir alle ein, mit uns gesellige Stunden in unserer schönen Badi zu verbringen. 9.00 – 11.00 Uhr Brunch ab 12.00 Uhr Das Bistro serviert Leckeres vom Grill 14.00 Uhr Volleyball – Plausch-Turnier (Anmeldungen direkt am Platz ab 10 Uhr) 15.00 Uhr Bekanntgabe des Kinderwettbewerbes «Unsere Krake braucht einen Namen»
Verein Bierchäller Gelterkinden und Gemeinderat Gelterkinden
Wir wünschen allen eine schöne 1.-August-Feier!
Hallen-Freibad Gelterkinden, Lachmattstrasse 22, Telefon 061 981 28 85 hallen-freibad@gelterkinden.ch www.gelterkinden.ch
Einwohnergemeinde Gelterkinden
Abbrennen von Feuerwerkskörpern Gerne möchten wir Sie auf Art. 8 des Polizeireglements aufmerksam machen: Art. 8 Feuerwerk 1. Das Abbrennen von Feuerwerk und das Werfen von Knallkörpern ist am 31. Juli und am Nationalfeiertag, in der Fasnachtswoche sowie in der Silvesternacht im Freien gestattet, sofern weder für Personen, Tiere noch Sachen eine konkrete Gefahr geschaffen wird.
Einwohnergemeinde Gelterkinden Gemeindeverwaltung/Werkhof Gelterkinden
Öffnungszeiten über den 1. August 2019
2. Das Abbrennen ganzer Feuerwerksbatterien ist bewilligungspflichtig.
Gemeindeverwaltung Die Büros der Gemeindeverwaltung bleiben am Donnerstag, 1. August 2019, und am Freitag, 2. August 2019, geschlossen. Bei einem Todesfall oder in dringenden Angelegenheiten können Sie sich unter der Nummer 061 985 22 22 mit dem Pikettdienst verbinden lassen. Werkhof Die Entsorgungsstellen auf dem Werkhof sind am Donnerstag, 1. August 2019, geschlossen. Wir wünschen Ihnen einen schönen Bundesfeiertag.
3. Der Gemeinderat kann Ausnahmen bewilligen oder Einschränkungen erlassen. Der Gemeinderat bittet die Bevölkerung, sich an die Vorschriften zu halten und wünscht einen schönen Nationalfeiertag.
Einwohnergemeinde Gelterkinden
StyroporSammlung
Rätselspass mit der ObZ
(Styropor = EPS = Expandierter Polystyrol Hartschaum) Samstag, 17. August 2019, 9.00 bis 12.00 Uhr beim Werkhof Fääli, Ergolzstrasse 5, Gelterkinden Nur weisses und sauberes Styropor kann entgegengenommen und wieder verwertet werden. Folgendes Material kann nicht angenommen werden: • Jegliche Form und Art von Verpackungschips • Styropor mit Beschichtungen, Folien, Etiketten, Klebstreifen usw. • Verschmutztes Isoliermaterial • PU-Schaum-Material Bitte beachten Sie: • Styroporabfälle können nur an den Sammeltagen/-zeiten entgegengenommen werden. • Das Gewerbe kann die speziellen Sammelsäcke (Inhalt: ½ m3) bei der Gemeindeverwaltung Gelterkinden gegen einen Unkostenbeitrag von Fr. 15.– pro Sack beziehen. Die Sammlung wird vom Oberbaselbieter Abfallverband (OBAV) durchgeführt.
Dieses Werbefeld wird beachtet!
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Interessiert? Wir beraten Sie gerne Telefon 061 927 26 39 Inserate.obz@chmedia.ch
Sommerschulferien vom 1. Juli bis 11. August 2019
LÖSUNG 29/2019: 35/2018: RESERVE NAHRUNG
jeweils am
Mittwoch von 15 bis 19 Uhr für Sie da. Wir freuen uns auf Ihren Besuch! Weitere Infos auf: www.bibliothek-gelterkinden.ch
ObZ
25. Juli 2019 Redaktion Brigitte Reinhard Tel. 061 927 29 02 Fax 061 927 29 30 E-Mail brigitte.reinhard@chmedia.ch
Region Waldenburg Individuell betreut und versorgt
Wandergruppe hint. Frenkental
Niederdorf Gritt Seniorenzentrum Waldenburgertal mit neuem Konzept
pg. Die Wandergruppe trifft sich am Donnerstag, 8. August 2019, ab 9.20 Uhr auf dem Dorfplatz in Reigoldswil. Um 9.32 Uhr Fahrt mit Bus nach Bad Bubendorf. Die Route: Bad Bubendorf– Reckholderweid–Weissbrunnen–Itigen–Sissach verläuft zu ca. 80 % im Wald. Wanderzeit: ca. 2 ¾ Std. Einkehr im Café Caprice. Fahrtkosten ab Reigoldswil: Hinfahrt: Fr. 3.80, Rückfahrt Fr. 5.70.
WILLI WENGER
Das Gritt-Seniorenzentrum Waldenburgertal in Niederdorf hat mit der Neueröffnung der Seniorentagesstätte am 1. Mai dieses Jahres einen neuen, richtungsweisenden Weg eingeschlagen. Es spricht mit dem vielseitigen Angebot Personen an, die einen möglichen Tagesaufenthalt im Gritt ins Auge fassen oder deren Angehörige, die dadurch entlastet werden. Das neue Angebot der Tagesstätte ist vollumfänglich in das Gritt integriert und es ist eine Selbstverständlichkeit, dass die Tagesgäste an allen Gritt-Aktivitäten teilnehmen und somit das gesamte Gritt-Angebot nutzen können. Die individuelle Betreuung durch den Tag steht dabei im Vordergrund mit dem Ziel, dass die Gritt-Gäste nach einem erfüllten Tag zufrieden in ihre gewohnte Umgebung zurückkehren können. Zentrumsleiter Stephan Hall sagte zur ObZ, dass betreuenden Angehörigen mit dem Aufenthalt der von ihnen betreuten Personen in der Tagesstätte eine oft sehr willkommene Möglichkeit zur Entlastung geboten wird. Die Tagesstätte liegt inmitten einer grosszügigen Gartenanlage mit Tieren. Vielseitige Alltagsgestaltung Diese findet seit anfangs Mai in den modernisierten Räumen im Erdgeschoss des Haus B statt. Dieses ist vielfältig. Die Gruppe «Alltagsgestaltung» bietet dabei unter anderem Gedächtnistraining, Spiele, Gestalten, Werken, Bewegung, begleitete Spaziergänge und Rollator-Tanz an. «Dies alles steht heute auch vollumfänglich unseren Tagesgästen zur Verfügung», sagt Zentrumsleiter
Die Tagesstätte ist ein «Erfolgsmodell», die seit anfangs Mai offen ist.
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Gemeindenachrichten
Eptingen
Das Gritt Seniorenzentrum im Waldenburgertal. Stephan Hall, der sich über die bisher gemachten Erfahrungen positiv äussert. «Ja, ich bin sehr zufrieden. Die Seniorentagesstätte, die von Montag bis Freitag, jeweils von 9 bis 17 Uhr geöffnet ist, entspricht offenbar einem Bedürfnis.» Kostengünstig Die Frauen und Männer, die das neue Angebot nutzen, profitieren auch von der medizinischen Betreuung, die zur Verfügung steht. Und sie können auch das kulinarische Angebot geniessen, mit welchem sich das Gritt einen Namen gemacht hat. Das Tagesangebot
FOTOS: W. WENGER
kann nach Absprache auch halbtags oder stundenweise gebucht werden. Zum Kennenlernen offeriert das Gritt zwei Schnuppertage kostenlos. Gäste aus den Stiftergemeinden Langenbruck, Liedertswil, Ramlinsburg, Waldenburg, Niederdorf, Oberdorf, Lampenberg, Bennwil und Hölstein haben in der Folge pro Tag 100 und die übrigen Gäste 110 Franken zu bezahlen. «Wenn der Besuch ärztlich verordnet ist, übernimmt die Krankenkasse 36 Franken pro Tag», kommentiert Brigitte Frederiks, die Leiterin Betreuung und Pflege. Die Verantwortung für die Anreise und Abreise liegt bei den Angehörigen. Das
Die Seniorentagesstätte bietet ein vielseitiges Angebot an.
FOTO: Z VG
Gritt ist jedoch gerne beim Organisieren eines Fahrdienstes behilflich. Gut gestartet Das Gritt hat sich in den vergangenen drei Monaten mit der Seniorentagesstätte neu und gut positionieren, können. Es hat zunehmend mehr Anfragen in Bezug dieses wertvollen Angebots erhalten. Die modernen, einladenden Räume laden zum genussvollen Verweilen ein. Die Unterstützung für eine bestmögliche Lebensqualität ist garantiert. Auskünfte: Brigitte Frederiks und Carmen Rieff, Telefon 061 965 20 00 oder E-Mail info@gritt.ch
Vorübergehende Strassenperrung Im Rahmen des Projektes Sanierungstunnel Belchen wird die Löschwasserleitung vom Tunnel bis zum Reservoir Hagnau erneuert. Die Arbeiten starteten am 15. Juli 2019 und dauern bis voraussichtlich Mitte Oktober 2019. Für die Arbeiten im Strassenbereich der Kallstrasse muss diese, aufgrund der engen Platzverhältnisse, für rund drei Wochen für jeglichen Verkehr gesperrt werden. Die Umleitung erfolgt über die Bölchenstrasse. Die Strassensperrung der Kallstrasse ist wie folgt geplant: Montag, 15. Juli 2019 bis Mittwoch, 7. August 2019 Die Arbeiten sind witterungsabhängig. Bei schlechtem Wetter können Terminverzögerungen entstehen.
Budget 2020 Wünsche und Begehren für das Budget 2020 sind bis spätestens Ende August 2019 schriftlich und begründet (mit Angabe der Kosten) an den Gemeinderat einzureichen. Später eintreffende Begehren können nicht mehr berücksichtigt werden.
Der Gritt-Bücherschrank steht allen zur Verfügung.
Open Air beim Öpfelhüsli
Kaum gegründet, setzt der Verein «Anderst Motiviert» ein erstes markantes Ausrufezeichen pr. Der anfangs 2019 ins Leben gerufene Verein «Anderst Motiviert» wagt noch in den Kinderschuhen Grosses. Gegründet, um in der Kulturlandschaft der Region beider Basel mitzumischen geht es in grossen Schritten auf ein erstes Etappenziel zu. Am 3. August zündet der Verein mit der «AM-Jam» ein erstes spektakuläres Feuerwerk. Ein Open Air, das neben regionalen Grössen mit den aktuell angesagtesten Hip-Hop-Acts des Landes aufwartet. Live Graffiti und Breakdance runden die Jam im Sinne der vier Elemente von Hip-Hop ab. Mit der «AM-Jam» soll also der einst lebendigen Hip-Hop- und Jugendkultur im Waldenburgertal neues Leben eingehaucht werden. Zahlreiche Sponsoren-, Förder- und Gönnerbeiträge ermöglichen es, die aufwendigen Rahmenbedingungen für ein solches Event zu gewährleisten. Neben einer grosszügigen Bühne wird ein Verpflegungsstand warme Gerichte und erfrischende Getränke anbieten. Die Eintrittskarten für das
Die Tafsquad bleibt den Qualitäten treu, die sie zu einer der beliebtesten Piratentruppen der eidgenössischen Rap-Gewässer gemacht hat. FOTOS: ZVG
Elia Mahler alias E-Light ist Präsident von Anderst Motiviert und ist auch beim WB-Tal Allstars-Set mit auf derr Bühne.
Event sind im Vorverkauf für 27 Franken über Ticketcorner erhältlich. Mit der Gründung von «Anderst Motiviert» möchte die Crew rund um den Oberdörfer Elia Mahler unter anderem im Bereich der Jugend- und Kulturförderung anpacken. Insbesondere
se & Maurice Polo, Jokesson & AuraAudio, Local’s (Makro, 4058, Rami, Mono Logue). DJ’s: Flink, OK, Nosecut, Deja Ra. Host’s: Black Tiger und Eileen Fischer. Start am Samstag, 3. August 2019, um 17 Uhr, Ende: 4 Uhr, VVK: 27 Franken,
plant er die Förderung der Hip-HopKultur im Raum Basel durch verschiedene weitere Projekte und Veranstaltungen voranzutreiben. ACT’s: Psycho’N’Odds (Nativ & Buds Penseur), WB-Tal Allstars (Tafs, Shape, Poet, E-Light, Gfaselbieter), Dana-
Abendkasse: 35 Franken. Ab 16 Jahren – nur mit amtlichem Ausweis, Kinder unter 16 Jahren gratis – nur in Begleitung von Eltern. Das Gelände beim Öpfelhüsli, Bärenmattenstrasse 1 in Hölstein ist rollstuhlgängig, jedoch mit teilweise kiesigem Untergrund.
Kirchen
ObZ 25. Juli 2019
Evang.-ref Kirchgemeinde Waldenburg-St. Peter
Pfarrer Hanspeter Schürch 4437 Waldenburg Telefon 061 961 00 51 E-Mail: hp.schuerch@sunrise.ch
Gottesdienste Sonntag, 28. Juli 9.30 St. Peter, Pfarrerin Gertrud Bernoulli und Organist Martin Wiget Sonntag, 4. August 10.00 Ref. Kirche Langenbruck, Pfarrer Torsten Amling und Organist Niggi Hublard Anlässe Vokalensemble Waldenburg Während der Schulferien finden keine Proben statt. Ab 13. August wieder um 20.00 in der Pfarrscheune Waldenburg. Infos bei Dora Sperisen, 061 961 92 17 oder bei Gabriela Freiburghaus, Leiterin Kirchenchor, 061 961 01 02 lespresso Während der Schulferien findet der Bücherflohmarkt nicht statt. Es ist wieder geöffnet ab Mittwoch, 14. August. Kirche Waldenburg, 1. Stock, Eingang Turm. Offen jeweils
Pfarrer Torsten Amling 4438 Langenbruck Telefon 062 390 11 52 E-Mail: pfarreramling@bluewin.ch
jeden Mittwoch von 9.00 bis 11.00 und jeden Freitag von 17.00 bis 20.00. Wir freuen uns auf Ihren Besuch, neue Begegnungen, interessante Gespräche oder gemütliches Beisammensein bei Tee und Kaffee. Ihr lespresso-Team Frauengesprächsgruppe und Krabbelgruppe Sommerpause Die Krabbelgruppe trifft sich nach den Sommerferien am 14. August wieder und die Frauengesprächsgruppe 22. August. Alle Daten bis Ende Jahr sehen Sie in unserer Homepage Offenes Abendsingen Sommerpause bis Dienstag, 20. August Mitteilungen Amtswoche − Bis 28. Juli Pfarrer Peter Hürlimann, 079 700 19 56, hupe@pop.agri.ch
Sekretariat: Ursula Lehner 4437 Waldenburg Tel. 061 961 02 32 E-Mail: sekretariat-wbstp@bluewin.ch
− Ab 29. Juli Pfarrer Torsten Amling, 062 390 11 52
Pfarrerin Rosina Christ 4431 Bennwil Telefon 061 951 10 58 E-Mail: rosina.christ@gmail.com
Sonntag, 18. August 10.30 Bärenwil, Feldgottesdienst mit Pfarrer Torsten Amling und der Musikgemeinschaft Langenbruck-Waldenburg, in der Scheune von Familie Schweizer, gemeinsames Mittagessen
Sonntag, 28. Juli 10.00 Hölstein, Gottesdienst mit Pfrn. Rosina Christ, an der Orgel spielt Ann Giertz, Kollekte: Stiftung Blaues Kreuz BL/BS
Guter Start ins neue Schuljahr Sonntag, 11. August um 17.00 in der Kirche Hölstein. Herzliche Einladung an Kinder, Eltern, Grosseltern, Götti, Gotti... zu dieser kleinen Feier. Ein neues Kindergarten- und Schuljahr mit all seinen Herausforderungen steht bevor und wir möchten die Kinder darum speziell unter Gottes Schutz stellen
Gemeindewochenende 2020 Alle die bereits einmal dabei waren, wissen wie wunderschön es in Montmirail zwischen dem Bieler- und dem Neuenburgersee ist. Wir freuen uns, im nächsten Frühling ein weiteres Gemeindewochenende dort verbringen zu dürfen. Es findet vom Freitagabend, 15. Mai bis Sonntag 17. Mai 2020 statt. Reservieren Sie sich bereits jetzt diese Tage!
Kindertageslager in Bennwil Am Montag, 5. August startet in Bennwil das «Abenteuer mit Jona». Ein viertägiges Kindertageslager unter der Leitung von Pfrn. Rosina Christ und Team sorgt für viel Action, Spiel und Spass mit einer spannenden Geschichte. Wir wünschen allen Teilnehmern eine tolle Zeit zusammen Anzeigen Gebet in Hölstein Samstag, 3. August um 9.30 in der Kirche Hölstein. Herzliche Einladung an alle, die gemeinsam im Gebet für unsere Dörfer einstehen wollen. Kontaktperson: Roland Steinle, Tel. 061 951 10 83
Seniorenausflug Mittwoch, 28. August, Treffpunkt um 14.00 beim Parkplatz der ref. Kirche in Hölstein. Wir besuchen das Läckerli Huus in Füllinsdorf und geniessen anschliessend ein Zvieri im Restaurant Seegarten in der Grün80 in Münchenstein. Damit wir die Busse organisieren können, bitten wir um Ihre Anmeldung bis 15. August beim Sekretariat: 061 951 20 27, E-Mail: refkiche.behoela@bluewin.ch
Das Sekretariat im Kirchgemeindehaus Sunnewirbel ist wegen Ferienabwesenheiten bis zum 6. August geschlossen. Dringende Anfragen können jederzeit an die amtsinhabende Pfarrperson gerichtet werden: − Amtswoche vom 11. bis 26. Juli: Pfarrer Roland Bressan, 061 951 26 60 − Amtswoche vom 27. Juli bis 2. August: Pfarrerin Rosina Christ, 061 951 10 58 − Amtswoche vom 3. bis 9. August: Pfarrer Roland Bressan, 061 951 26 60 Website: www.ref.ch/behoela
Kath. Pfarrei Bruder Klaus Waldenburgertal/Oberdorf
Sabine Brantschen, Seelsorge s.brantschen@rkk-oberdorf.ch
Gottesdienste Montag, 29. Juli 10.00 Gritt: Ökum. Gottesdienst Mittwoch, 31. Juli 9.15 Rosenkranzgebet Sonntag, 4. August 10.00 Gottesdienst. Kollekte: Surprise Montag, 5. August 10.00 Gritt: Ökum. Gottesdienst Mittwoch, 7. August 9.15 Rosenkranzgebet Mitteilungen Infos aus der Arche Wegen den Ferien fällt der Sonntagsgottesdienst vom 28. Juli aus. Ebenfalls ist das Pfarramt unregelmässig besetzt.Über den Telefonbeantworter oder über die Homepage erfahren Sie, wen Sie im Notfall oder bei Beerdigungen erreichen können.
Claudia Ulrich, Jugendseelsorge c.ulrich@rkk-oberdorf.ch Kinga Bär, Mitarbeiterin Seelsorge k.baer@rkk-oberdorf.ch
Wir danken Ihnen im Namen aller Institutionen, welche Kollekten empfangen haben! Vom April bis Ende Juni 19 konnten folgende Beträge weitergeleitet werden: Fastenopfer, 487.20 – Terre des Hommes, 511.00 – Christen im Heiligen Land, 115.25 – Lifegate, 642.90 – St. Josephsopfer, 71.50 – Mediensonntagsopfer, 43.35 – Heime auf Berg, 448.55 – Diöz. Kirchenopfer für die gesamtschw. Verpflichtungen des Bischofs, 66.00 – Verband kath. Pfadi, 301.15 – Stif. Priestersem. St. Beat LU, 94.05 – Flüchtlingshilfe Caritas, 55.85 – Hilfsfonds Mutter und Kind des kath. Frauenbundes BL, 140.50 – Papstopfer/Peterspfennig, 37.05
Sonntag, 4. August 10.00 Ref. Kirche Langenbruck, Pfarrer Torsten Amling und an der Orgel spielt Niggi Hublard
Sonntag, 28. Juli 9.30 Kirche Tenniken, Regionalgottesdienst, Pfr. A. Berde Samstag, 3. August 13.30 Kirche Diegten, Traugottesdienst (S. u. K. Schweizer), Pfr. A. Berde Sonntag, 4. August 10.00 Kirche Eptingen, Regionalgottesdienst mit Taufe (J. Jappert, V. Buser), Pfrn. L. Hug
Sonntag, 18. August 10.30 Bärenwil, Feldgottesdienst mit Pfarrer Torsten Amling www.ref.ch/langenbruck
Kath. Pfarrei Bruder Klaus Waldenburgertal
Gemeinsam feiern
Sekretariat: Susanne Roppel-Lätt KG-Haus Sunnewirbel, Hölstein Telefon 061 951 20 27 E-Mail: refkirche.behoela@bluewin.ch
Mitteilungen
Café complet Dienstag, 13. August um 18.30 im Kirchgemeindehaus Sunnewirbel in Hölstein. Lust und Zeit für ein bisschen Gemeinschaft im Alltag? Herzliche Einladung zum gemeinsamen Abendessen
Samstag, 27. Juli 11.00 Kirche Diegten, Traugottesdienst (T. Mumenthaler, S. Schärer), Pastor W. Burn
Voranzeigen
Voranzeigen
Für Kinder und Jugendliche
Sonntag, 28. Juli 10.00 Ref. Kirche St. Peter Oberdorf, Pfarrerin Gertrud Bernoulli und Organist Martin Wiget
Sonntag, 11. August 10.00 Ökumenischer Feldgottesdienst im Seniorenzentrum Gritt Niederdorf mit Pfarrer Torsten Amling und Sabine Brantschen, anschliessend Apéro
Gottesdienste
Sonntag, 4. August 10.00 Hölstein, Gottesdienst mit Pfr. Roland Bressan, an der Orgel spielt Ann Giertz, Taufe von Yaron Berger, Kollekte: ESB
Reformierte Kirchgemeinde Diegten-Eptingen
Voranzeigen
Evang.-ref Kirchgemeinde Bennwil-Hölstein-Lampenberg
Pfarrer Roland Bressan 4434 Hölstein Telefon 061 951 26 60 E-Mail: pfrbressan@gmx.ch
Reformierte Kirchgemeinde Langenbruck
Unsere Homepage www.ref.ch/waldenburg-stpeter
Sonntag, 11. August 10.00 Ökumenischer Feldgottesdienst im Seniorenzentrum Gritt Niederdorf mit Pfarrer Torsten Amling und Sabine Brantschen, anschliessend Apéro.
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Sekretariat Andrea Nebiker sekretariat@rkk-oberdorf.ch Tel. 061 961 00 30, Mi.–Fr., 9.00–11.30 Uhr www.rkk-oberdorf.ch
Taizé – ökum. Abendgottesdienste Gesänge, Gebete, ein Wort aus der Bibel, Gemeinschaft vor Gott könnt ihr an diesen Gottesdiensten in der Tradition von Taizé erleben. Die neuen Daten sind: 30. August, 27. September, 25. Oktober, 15. November und 20. Dezember 2019 jeweils von 19.00 bis 19.45 in der kath. Kapelle in Hölstein.
Vorschau
Kleider tauschen Ja wir tauschen wieder. Am Samstag, 17. August von 15.00 bis 18.00 werden die Türen wieder offen sein, um Kleider zu tauschen. Damen-, Herren- und Kinderkleider sowie Accessoires können getauscht werden. Es lohnt sich!
Ökum. Gottesdienst im Grittpark am 11. August Ökumenischer Gottesdienst im Grittpark in Niederdorf mit Pfarrer Torsten Amling und Sabine Brantschen. Anschliessend offeriert das Gritt einen Apéro
Pfarreifest in Liestal Wir sind herzlich eingeladen am 18. August um 10.00 in Liestal am Pfarreifest mitzufeiern. Wir kommen der Einladung gerne nach, lassen den Gottesdienst bei uns ausfallen und feiern zusammen in Liestal
Taizé in der kath. Kapelle Hölstein.
FOTO: ZVG
Bezirkswettschiessen in Titterten und Oberdorf Die Schützen aus Titterten waren für die Durchführung des diesjährigen Bezirkswettschiessens auf 300 m verantwortlich. Weil Ende August und Anfang September das Kantonalschützenfest beider Basel in Sissach ausgetragen wird, musste das Bezirkswettschiessen auf den Juni vorverlegt werden. Petrus hat die Teilnehmenden mit schönstem Sommerwetter verwöhnt und dennoch, die Temperaturen waren überdurchschnittlich hoch und die Schützen mussten im Schiessstand darunter ziemlich leiden. Das war vielleicht auch ein Grund, weshalb der eine oder andere dem Anlass fernblieb. 215 Schützen haben das diesjährige Bezirkswettschiessen in Titterten absolviert. Im Jubiläumsjahr 2018 waren es 253, und im Jahr davor 207 Schützen. Sektionsrangliste 1. Ziefen SG, 93.363; 2. Arboldswil FSG, 90.000; 3. Bubendorf FSG, 89.120.; 4. Titterten SG, 89.074; 5. Eptingen SG, 88.418; 6. Diegten SG, 88.175; 7. Lauwil SG, 87.413; 8. Oberdorf Frei, 87.341; 9. Bennwil FS, 86.908; 10. Niederdorf-Lampenberg SV, 86.204; 11. Reigoldswil SG, 85.927; 12. Ramlinsburg SG, 77.053; 13. Hölstein SG, 67.833; Nicht rangiert: Langenbruck SG, Liedertswil SG, Waldenburg SG, Waldenburg MS. Höchstresultate 300 m Kat. A Sport: Stefan Dürr und Balz Recher, beide SG Ziefen, 96 Pkt, Ramon Dürr, 95 Pkt. Kat. D Ordonanz 03: Stefan Hofer, Eptingen SG und Patrizia Widmer, Gast, beide 94 Pkt., Martin Hug, Ziefen SG, 93 Pkt. Kat. E Ordonanz 02: Adrian Hugi, Eptingen SG, 95 Pkt., Luis Forster, Titterten SG, 94 Pkt., Sandrina Schweizer, Arboldswil FSG, 93 Pkt. U21: Adrian Hugi, 95 Pkt.
U17: Marc Leuenberger, Ziefen SG, 92 Pkt. 50/25 m Die Pistolenschützen 50/25 m haben das Bezirkswettschiessen an zwei Mittwochabenden über die Bühne gebracht. In Oberdorf trafen sich 20 Schützen auf die 25 m und 22 Schützen auf die 50 m Distanz. Sektionsrangliste 50 m: 1. Oberdorf PS, 91.968; 2. Rifenstein PS, 88.283. Höchstresultat 50 m Kat. B: Pasquale Martino, Oberdorf PS, 95 Pkt., Thomas Schmidlin, Oberdorf PS, 93 Pkt., Silas Wehrli, Rifenstein PS und Roger Niederer, beide Oberdorf PS, 91 Pkt. U21: Silas Wehrli, Rifenstein PS, 91 Pkt./U17: Simon Wagner, Rifenstein PS, 84 Pkt. Kat. C: Christa Schweizer, Rifenstein PS, 89 Pkt., Kurt Vogt, Oberdorf PS, 88 Pkt., Manfred Kocher, Oberdorf PS, 87 Pkt. Höchstresultat 25 m Kat. D: Beat Schweizer, Rifenstein PS, 147 Pkt., René Salathé, Oberdorf PS, 146 Pkt., Silas Wehrli, Rifenstein PS, 145 Pkt. U21: Silas Wehrli, Rifenstein PS, 145 Pkt./U17: Rafael Wagner, Rifenstein PS, 141 Pkt. Kat. E Ismail Zeybek, Oberdorf PS, 141 Pkt., Jozsef Nyeki, Oberdorf PS, 138 Pkt., Christa Schweizer, Rifenstein PS, 137 Pkt. Die kompletten Ranglisten sind auf der Homepage des BSV Waldenburg unter der Rubrik Resultate aufgeschaltet. Der Vorstand des Bezirksschützenverbands Waldenburg dankt allen Schützen für ihre Teilnahme sowie den durchführenden Sektionen Titterten SG und Oberdorf PS für die tadellose Organisation. RESSORTLEITER BWS WULF LIPSKI UND THOMAS SCHMID LIN
Region Waldenburg Hölstein
Hip-Hop-Jam beim Öpfelhüsli Am Samstag, 3. August findet im Gewerbegebiet Bärenmatte rund um das Öpfelhüsli erstmalig ein Open Air-Musikanlass der HipHop-Szene statt. Der Gemeinderat hat den Veranstaltern seine Zusage für die Veranstaltung abgegeben. Projektinitianten und Verantwortliche sind Elia Mahler und Pascal Koller vom Verein «AnderstMotiviert» aus Oberdorf. Der Betrieb soll um 17 Uhr starten und bis in die Morgenstunden dauern. Der Main Act ist auf Mitternacht geplant. Die Musik wird den ganzen Abend und die Nacht hindurch zu hören sein. Davon betroffen sind zur Hauptsache das Gebiet Bärenmatte selbst und einzelne Lagen in den Nachbargemeinden Ramlinsburg und Lampenberg. Die Veranstalter haben deshalb dort eine spezielle Informationskampagne durchgeführt. Bühne, Zuschauerbereich, Verpflegungsstände und Parkplatz befinden sich auf Privatareal. Die Veranstalter haben für die Freihaltung der öffentlichen Strassen und die allgemeine Ordnung besorgt zu sein. Elia Mahler und Pascal Koller, ihr Team und die Künstler hoffen nebst gutem Wetter auf möglichst grossen Zulauf und auf ein erstes erfolgreiches Open Air in Hölstein. 1. August in Hölstein Seit vielen Jahren spielen sich die 1. August Feierlichkeiten in Hölstein im privaten Rahmen ab. Die Gemeinde führt keine offizielle Feier mehr durch. Das Feiern wird bewusst dem ungezwungenen und fröhlichen Zusammensein mit Familie, Nachbarn oder Freunden überlassen. Wie überall verlagern sich land-auf landab die Feierlichkeiten vielfach schon auf den Vorabend des eigentlichen Bundesfeiertages. Partylaune und Feuerwerk sind deshalb in der Regel an zwei Tagen zu spüren. Letztes Jahr wurde wegen Trockenheit und Brandgefahr das Feuerwerkabbrennen fast in der ganzen Schweiz verboten. Der Aufruf wurde sehr gut befolgt und bescherte praktisch überall zwei ruhige Abende. In diesem Jahr steht Feuerwerk erstmals auch im Spannungsfeld der aktuellen Klimadiskussion. Es ist offensichtlich, dass Feuerwerk zur CO2 Belastung beiträgt. Es ist derzeit noch jedem einzelnen überlassen, wie er mit dem Thema umgehen will. Der Gemeinderat von Hölstein gibt einzig zu bedenken, dass Knallkörper und Lichtblitze für die Tierwelt im Wohngebiet aber auch in Wald und Flur stark ängstigend sind. Und wer auf das Abbrennen von Raketen, Zuckerstöcken und Co. einfach nicht verzichten kann, der möge doch hinterher bitte das Aufräumen nicht vergessen.
Niederdorf
Neophyten-Exkursion Die Umweltschutzkommission organisiert am Mittwoch, 14. August eine NeophytenExkursion. Treffpunkt ist um 19 Uhr beim Mühlepark (ehem. Mühle), direkt beim dortigen Fuss- und Radweg. Bitte eine Gartenschere, Gartenhandschuhe und einen Kehrichtsack mitnehmen. Gutes Schuhwerk wird empfohlen. Umweltschutzkommission Niederdorf Erteilte Baubewilligungen Das kantonale Bauinspektorat hat folgende Baubewilligung erteilt: • Carballo Rubén: Stützmauer, Wiedenackerstrasse 25. • Nufer Arthur: Anbau Unterstand mit Auslauf, Känel 6.
Langenbruck
Reduzierter Schalterdienst In der kommenden Woche vom Montag, 29. Juli bis Freitag, 2. August 2019 ist der Schalter der Gemeinde nur am Montag, von 9 Uhr bis 11.45 Uhr besetzt. Besten Dank für Ihr Verständnis. Belagsarbeiten Schöntalstrasse Am Dienstag, 13. August 2019 wird zwischen der Hauptstrasse und der Oskar Biderbaracke der Deckbelag eingebaut. Deshalb wird die Schöntalstrasse ab 7.30 Uhr bis am Mittwoch, 14. August 2019,
um 7.30 Uhr für den gesamten Verkehr gesperrt. Es existiert innerhalb des Dorfes keine Umfahrungsmöglichkeit. Verhindert die Witterung den Einbau, so verschiebt sich dieser auf Donnerstag, 15. August 2019. Die direkt betroffene Bevölkerung wird Ende Juli mit einem Schreiben vom Kanton detaillierter informiert. Verschiebung Grünabfuhr Aufgrund des Nationalfeiertags findet die Grünabfuhr am Freitag, 2. August 2019 statt. Gemeinde Langenbruck
Was läuft in Langenbruck Samstag, 27. Juli Grillplausch Sammelstelle, Chabis Club, ab 9.30 Uhr Mittwoch, 31. Juli 1. Augustfeier Helfenberg, Schützengesellschaft, ab 18.00 Uhr Donnerstag, 1. August Brunch, Hof Spittel, Fam. Portmann, ab 9.30 Uhr Sonntag, 4. August Ausstellung Biderbaracke, Langenbruck Tourismus, 14.00–17.00 Uhr Montag, 5. August 2. Obligatorisches Schiessen, Schützengesellschaft, 18.00–19.30 Uhr Dienstag, 6. August • Krabbelgruppe, Vereinslokal, 9.00–11.00 Uhr • Mittagstisch ü60, Rest. Ochsen, 12.00 Uhr Mittwoch, 7. August • Viehauktion, Gemeindeplatz, Bergbauernverein, ab 9.00 Uhr • Mütter- und Väterberatung, Arztzimmer Turnhalle, 14.00–17.00 Uhr
Oberdorf
Öffnungszeiten der Gemeindeverwaltung Der Schalter der Gemeindeverwaltung bleibt am 1. 8. 2019 und 2. 8. 2019 geschlossen. Informationen zur Anmeldung von Todesfällen erhalten Sie unter der Telefon-Nr. 061 965 90 90. Wir danken für Ihr Verständnis und wünschen Ihnen eine schöne 1. August-Feier.
ObZ 25. Juli 2019
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Beruf Fachfrau Hauswirtschaft – vielseitig und spannend WILLI WENGER
Der Beruf Fachfrau/Fachmann Hauswirtschaft ist einer von rund 230 Grundbildungen, die in der Schweiz erlernt werden können. Ein Lehrbetrieb, welcher diesen vielseitigen und spannenden Beruf anbietet, ist das Gritt Seniorenzentrum Waldenburgertal in Niederdorf. Zurzeit befinden sich mehrere Lernende in dieser Grundausbildung. Auf sie wartet letztlich ein Beruf, mit dem man gute Zukunftsperspektiven hat. Barbara Tschudin, die Leiterin der Hauswirtschaft im Gritt sagt, dass sich aktuell drei Lernende in der anspruchsvollen Ausbildung befänden. «Und eine Frau absolviert die Nachholbildung für Erwachsene.» Der im Grossen und Ganzen unbekannte Beruf sei einer von fünf Ausbildungsberufen, die im Gritt angeboten würden. «Wir haben über alle Bereiche gesehen 30 Personen in der Ausund Weiterbildung und dies bei 230 Angestellten,» sagt die Leiterin Hauswirtschaft. Abschluss mit Fähigkeitszeugnis Der Beruf, dessen Ausbildung mit dem eidgenössischen Fähigkeitszeugnis (EFZ) abgeschlossen wird, kann im Gritt in einer dreijährigen Lehre absolviert werden. Die Auszubildenden sind im Waldenburgertal in der Regel Frauen, die im Rahmen eines sorgfältigen Selektionsverfahrens angestellt werden. «Wenn es passt, geben wir dann allen Bewerberinnen eine Chance», hält Stephan Hall, Gritt-Leiter im Gespräch fest. Tschudin ergänzt, dass Mitte August eine neue Frau ihre Ausbildung beginnt, jedoch auch Männer sehr willkommen seien. Im Beruf erlernen die jungen Frauen neben vielem die kompetente Bewältigung berufstypischer Handlungskompetenzen: Reinigen und Gestalten von Räumen und Einrichtungen; Ausführen
der Arbeiten im Wäschekreislauf; Zusammenstellen, Zubereiten und Verteilen von Menus; Ausführen administrativer Arbeiten; Fördern der eigenen Gesundheit und Unterstützen der Kundinnen und Kunden. Die Fachpersonen Hauswirtschaft sind letztlich für die Gewährleistung des Wohlbefindens der Bewohnerinnen und Bewohner sowie der Gäste mitverantwortlich. Kompetenzen vorhanden Dank ihrer vielseitigen Kompetenzen organisieren und erledigen sie die im hauswirtschaftlichen Bereich anfallenden Arbeiten selbstständig und sachkundig. Sie instruieren und begleiten die in ihrem Bereich tätigen Mitarbeitenden. Ihren Aufgaben kommen sie im Rahmen multidisziplinärer Teams kompetent und kooperativ nach und sie tauschen sich mit den anderen Abteilungen aus. So auch im Gritt, wo die Auszubildenden in allen Abteilungen, zumindest kurzzeitig, in der Regel einen Monat, den Alltag von dort kennenlernen. Im Arbeitsalltag pflegen sie sodann den
Kontakt zu den Bewohnerinnen und Bewohnern sowie Gästen und legen Wert auf eine offene Kommunikation. Im Gritt Seniorenzentrum in Niederdorf sind die Fachpersonen Hauswirtschaft immer wieder bei ausserordentlichen Anlässen mit dabei. So zum Beispiel bei Hochzeitsapéros oder Firmenanlässen. Sie haben geregelte und regelmässige Arbeitszeit, wobei bereits in der Ausbildung auch Wochenendeinsätze stattfinden. Das Gritt mit seinem qualifizierten Ausbildungspersonal ist einer von drei Pfeilern während der Lehrzeit. Dieser wird ergänzt durch die Berufsfachschule in Basel sowie die ÜK, die überbetrieblichen Kurse, wo grundlegende Fähigkeiten in Blockkursen vermittelt werden. Der Alltag einer Lernenden Hauswirtschaft ist also spannend. Das Gritt freut sich über das Interesse an diesem abwechslungsreichen Beruf und bietet gerne die Möglichkeit von Schnupperlehren an. Auskunft: Barbara Tschudin, Telefon 061 965 20 00 oder E-Mail info@gritt.ch
Die Wäscherei ist eine der Wirkungsstätten der Hauswirtschaft.
FOTO: W. WENGER
Leser-Fotos
Waldenburg
«Pintliweg»/unerlaubtes Befahren mit Fahrzeugen aller Art Immer wieder erhalten wir Meldungen von Anwohner/innen, welche uns mitteilen, dass das «Allgemeine Fahrverbot» am «Pintliweg» nicht eingehalten wird. Der Gemeinderat weist daher an dieser Stelle ein weiteres Mal darauf hin, dass der Weg mit einem «Allgemeinen Fahrverbot» versehen ist, womit es sowohl für Motorfahrzeuge als auch für Velo- und Mofafahrer nicht erlaubt ist, den Weg zu befahren. Dies ist lediglich für Landund Forstwirtschaftsfahrzeuge erlaubt. Wir werden in Zukunft vermehrt Kontrollen vornehmen und Fehlbare büssen resp. verzeigen. Gemeinde Waldenburg
Noch liegt Schnee auf einzelnen Wanderwegen. So wie hier auf der Fanezfurgga auf 2580 m zwischen Davos-Monstein und Davos-Sertig, doch ...
Verwaltung Die Gemeindeverwaltung ist am Nationalfeiertag, 1. August 2019 geschlossen. Der Schalterdienst steht Ihnen ab Freitag, 2. August 2019, wieder zur Verfügung. Wir wünschen allen einen schönen und feierlichen Nationalfeiertag Gemeinde Waldenburg
Was ist los in Waldenburg? Donnerstag, 8. August • Ab 7.00 Uhr: Karton • Ab 16.00 Uhr: Metall/EPS-Sammlung Freitag, 9. August Ab 7.00 Uhr: Grüngutabfuhr Samstag, 10. August Abends: Beachparty im Schwimmbad (Disco High Life) Donnerstag, 15. August Ab 7.00 Uhr: Papiersammlung
... das stört die beiden Murmeltiere aber nicht weiter. Bei den beiden blühen die Blumen rundherum und anscheinend auch die Zuneigung. FOTOS: FRITZ KAMMERMANN, LAUS EN
Veranstaltungen
ObZ
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Mittwoch, 7. August 2019, ab 10.45 Uhr Besichtigung ab 9.30 Uhr Aufgeführt werden 84 Stück weidegewohnte junge Kühe und hochträchtige Rinder. In folgender Reihenfolge: 10 Fleischrinder F1 Kreuzungen, 1 Charolaisstier, 7 Brown Swiss, 1 Brown Swiss Stier, 3 Simmenthaler, 4 Kälber HO / RH / SF, 2 Stiere RH / HO, 29 Red Holstein / Swiss Fleckvieh, 27 Holstein
Abtransport ist organisiert Katalog auf dem Platz erhältlich oder unter www.langenbruck.ch Zahlung per Einzahlungsschein Verpflegung auf dem Platz
Fasnachtsplaketten-Ankauf Stückpreise von Fr. 20.– bis Fr. 150.– Tel. 076 778 04 30
Autoankauf zu Höchstpreisen Alle Marken, auch Toyota und Unfallauto. Barzahlung, täglich 7 bis 21 Uhr 079 584 55 55/076 783 08 06
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