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Donnerstag, 14. Juni 2018

110. Jahrgang – Nr. 24

AMTLICHER ANZEIGER FÜR DAS SCHWARZBUBENLAND UND DAS LAUFENTAL P.P. A 4242 Laufen Post CH AG

Stelldichein der Musikbegeisterten 13ºC 25ºC

Nicht nur eine musikalische Standortbestimmung, sondern auch geselliges und freundschaftliches Beisammensein standen an den Musiktagen der solothurnischen Bezirke Thierstein und Dorneck in Büsserach im Vordergrund.

Freitag, 15. Juni 2018 Am Freitag recht sonnig und weiter steigende Temperaturen. Samstag, 16. Juni 2018 Am Samstag recht sonnig und sommerlich warm.

13ºC 27ºC

15ºC 23ºC

Sonntag, 17. Juni 2018 Am Sonntag wechselhaftes Wetter. Mal Sonne, mal Regen.

Laufen

Jürg Jeanloz

Wie bekommt die Schweiz die Kostenexplosion im Gesundheitswesen in den Griff? Die EGK-Gesundheitskasse bat Fachleute aus dem Gesundheitswesen zur Debatte.

S

chon früh am Sonntagmorgen herrschte emsiges Treiben auf dem Schulareal von Büsserach. Mit kleinen und grossen Instrumenten suchten die Musikanten die Einspiellokale auf, um sich auf den Wettspielvortrag vorzubereiten. In der Turnhalle ging es dann zur Sache, jeder der 17 Vereine spielte ein Stück. Mit «Fragile Oasis» zauberte die Brass Band Breitenbach eine Stimmung zwischen Erde und Weltraum her, die durch originelle Registereinsätze, vor allem der Perkussionisten, untermalt wurden. Vier Cornetisten begaben sich an den Rand des Orchesters, um ihren Einsätzen spezielles Gewicht zu verleihen. Beurteilung durch den Experten Die Gäste entliessen das Ensemble mit begeistertem Applaus. Während die Musikgesellschaft Nuglar-St. Pantaleon die «Gnaden der Liebe» mit feinen Passagen intonierte, setzte sich der Musikverein Konkordia Nunningen mit dem «Magnetberg», einer Komposition des Schweizers Mario Bürki, auseinander. Aufregend und interessant kam die musikalische Sage über den gefährlichen Berg im weiten Ozean daher und klang mit Zischgeräuschen vielsagend aus. Klein,

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Breitenbach

7 Die 31 Delegierten des Zentrums Passwang wählten unter anderem die bisherige Präsidentin Nicole Ditzler für eine weitere Amtsperiode.

Auftakt zum Apéro: Marsch mit dem Musikverein Horgenzell aus Deutschland. aber fein war der Beitrag mit «Flight from the Hills» der Musikgesellschaft Bärschwil. Wie Nicolas Bader, Sekretär des Thiersteiner Musikverbands, betonte, dienen die Vorträge zur Standortbestimmung, indem der zugeteilte Experte den Musikanten seine Beurteilung mitteilt. Unter den schattenspendenden Bäumen stellte sich der 50-köpfige Musikverein Horgenzell aus BadenWürttemberg in Deutschland auf, der mit den Märschen «Flaggenparade»

und «Furchtlos und treu» gute Laune auf dem Festareal erzeugte. Fachsimpeln und plaudern Ivo Cueny, Präsident des Thiersteiner Musikverbands, und Mariann Gisin, Präsidentin des Musikverbands Dorneck, nahmen den feierlichen Fahnengruss der Vereine entgegen. Mit den Ehrengästen aus Politik und Wirtschaft konnte zu einem Glas Wein gemeinsam gefachsimpelt und geplaudert werden.

FOTO: JÜRG JEANLOZ

Die Regionalen Musiktage, die von der Brass Band Konkordia Büsserach vorbildlich organisiert wurden, gingen am Nachmittag einem weiteren Highlight entgegen. Auf der Kantonsstrasse stellten sich die Vereine zur Parademusik auf, liessen fetzige Märsche ertönen und wurden von den Schaulustigen mit begeisterndem Klatschen empfangen. Der Ausklang dieser beliebten Veranstaltung bildeten der eigentliche Festakt und die traditionelle Veteranen-Ehrung.

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IMPRESSUM

Amtliches Publikationsorgan der Gemeinden in den Bezirken Laufen (BL) sowie Thierstein und Dorneck (SO) – mit Ausnahme Dornach, Gempen, Hochwald. www.wochenblatt.ch Erscheint wöchentlich (Donnerstag) Herausgeberin AZ Anzeiger AG Hauptstrasse 37, 4242 Laufen Geschäftsführer Thomas Kramer, Tel. 061 706 20 22 thomas.kramer@azmedien.ch Redaktion Tel. 061 789 93 33 redaktion.laufen@wochenblatt.ch Redaktionsleitung Peter Walthard, Tel. 061 789 93 36 peter.walthard@azmedien.ch Redaktionsschluss Montag, 12.00 Uhr Inserate Tel. 061 789 93 33, Fax 061 789 93 30 inserate.laufen@wochenblatt.ch Verkaufsleiter Markus Würsch, Tel. 061 789 93 32 markus.wuersch@azmedien.ch Druck AZ Medien AG, 5001 Aarau Inserateschluss Dienstag, 12.00 Uhr Inseratepreise (Grundtarif) mm sw Fr. –.86 mm farbig Fr. 1.04 Alle Preise zuzüglich 7,7% MwSt.

Beglaubigte Auflage 21901 Ex. (WEMF 2017) Copyright AZ Anzeiger AG Inseratekombinationen − Birs-Kombi: Inseratekombination mit Wochenblatt (Schwarzbubenland/Laufental), Wochenblatt (Birseck/Dorneck) und Birsigtal-Bote. Auflage: 76505 Ex. − AnzeigerKombi 31: Inseratekombination mit Birs-Kombi-Titeln, fricktal.info, Oberbaselbieter Zeitung, Allschwiler Wochenblatt, Muttenzer&Prattler Anzeiger, Birsfelder Anzeiger. Auflage: 206272 Ex. Abonnemente AZ Anzeiger AG, Abo Contact Center, Neumattstrasse 1, 5001 Aarau Tel. 058 200 55 86, Fax 058 200 55 56, abo@azmedien.ch ½ Jahr Fr. 60.–, 1 Jahr Fr. 120.–

Ein Produkt der Verleger: Peter Wanner

www.azmedien.ch Namhafte Beteiligungen nach Art. 322 Abs. 2 StGB: AZ Anzeiger AG, AZ Fachverlage AG, AZ Management Services AG, AZ Regionalfernsehen AG, AZ TV Productions AG, AZ Verlagsservice AG, AZ Vertriebs AG, AZ Zeitungen AG, Belcom AG Dietschi AG, Media Factory AG, Mittelland Zeitungsdruck AG, VogtSchild Druck AG, Vogt-Schild Vertriebs GmbH, Weiss Medien AG.


LAUFENTAL

Donnerstag, 14. Juni 2018 Nr. 24

ZWINGEN

LAUFEN

Kläranlage ist wieder auf dem neusten Stand

Experten reden Klartext

bü. An der Delegiertenversammlung der ARA Laufental-Lüsseltal gingen alle Geschäfte glatt durch. Im Anschluss daran konnten sich die 33 anwesenden Delegierten ein Bild machen über den Stand der Arbeiten zur Werterhaltung der 45-jährigen Anlage. Versammlungsleiter Armin Sollberger hatte vor einer Woche keine Mühe, die fünf traktandierten Geschäfte problemlos über die Runden zu bringen. Zumal die einzige Frage des Abends sich generell auf ansteigende Kosten für den Bürger im Abwasserbereich bezog. Auf gute Noten sowohl bei den anwesenden 33 der insgesamt 45 Delegierten als auch laut Präsident Markus Lisser beim Kanton Basellandschaft stiess der umfassende, informativ gestaltete Geschäftsbericht 2017. Jolanda Lisser von der Hänggi Treuhand AG stellte im Detail die erstmals nach dem neuen Kontenrahmen des harmonisierten Rechnungslegungsmodells HRM2 erstellte Jahresrechnung 2017 vor. Unter dem Strich schloss die Erfolgsrechnung 2017 rund 410 000 Franken unter dem Budget 2017 ab. Mit 1 434 000 Franken lagen die reinen Betriebskosten erneut unter denjenigen der Vorjahre. Weniger Kosten als budgetiert Dass nur 1,5 Millionen Franken statt der budgetierten 6 Millionen Franken investiert wurden, erklärte Jolanda Lisser mit lediglich drei abgeschlossenen Investitionsvorhaben, während etliche Projekte noch in Arbeit seien. Nach Anhörung der Berichte von Revisionsstelle und Geschäfts- und Rechnungsprüfungskommission segneten die Delegierten den Geschäftsbericht mit integrierter Jahresrechnung 2017 ohne ein Wortbegehren einstimmig ab.

Ebenso gaben sie grünes Licht für die Kreditabrechnung der Projektierung Mischwasserbecken(MWB) Herz-Jesu-Kirche in Laufen, die statt der budgetierten 180 000 Franken nur auf Kosten von 112 000 Franken zu stehen kam. Eine geballte Ladung an Informationen und Fotos von Vizepräsident Felix Nussbaumer und Jürg Kappeler zeigte den Delegierten auf, wie die 45jährige Abwasseranlage nach den weitgehend abgeschlossenen Sanierungsarbeiten zur Werterhaltung im Moment aussieht. Da zeigten sich neue Tore, neue Fenster, eine neue WC-Anlage samt neuer Garderobe, neue Treppengeländer, runtergewaschene Betonfassaden, ein restauriertes Wandbild sowie eine neue, moderne Elektrosteuerung oder ein PC-gesteuerter Kommandoraum. Kanton zeigt sich erfreut Zum im Mai begonnenen Bau des Mischwasserbeckens Herz-Jesu-Kirche zeigte Jürg Kappeler am Baufahrplan auf, dass das Bauwerk im April 2019 vollendet wird. Für den Bau des Mischwasserbeckens Jostenmatten gab er Entwarnung: «Das Bundesgericht hat die Beschwerden abgewiesen, der Bau kann im April 2019 starten.» Roland Bono vom Amt für Umweltschutz und Energie (AUE) überbrachte den Dank von Regierungsrätin Sabine Pegoraro an alle Beteiligten. Der Kanton sei erfreut über den Geschäftsbericht. Dies nicht nur wegen des grünen Lichts für die beiden Mischwasserbecken, sondern auch wegen des Urteils des Bundesgerichts, das die Seriosität und Rechtskonformität der beiden Vorhaben bestätigt habe. «Zeigen Sie weiter so viel Weitsicht!», lobte er.

LIESBERG

Nachtparkierungsreglement versenkt jjz. In den letzten 30 Jahren hat sich die Anzahl Personenwagen in der Schweiz verdoppelt und betrug 2017 4,6 Mio. Fahrzeuge. In den Städten und Dörfern ist die Parkierungsnot dramatisch gewachsen, die Strassen sind mit Autos überbelegt. Auch im beschaulichen Liesberg regte sich überall Widerstand, weshalb der Gemeinderat auf Antrag ein Nachtparkierungsreglement ausarbeitete. Wer seinen Personenwagen bis 3,5 t über Nacht auf öffentlichen Strassen und Parkplätzen mehr als zwei Mal pro Woche über einen Zeitraum von einem Monat parkiert, bedarf einer behördlichen Bewilligung. Die Gebühr legt der Gemeinderat fest und soll 30 Franken pro Monat betragen. Sie wird für sechs Monate im Voraus erhoben. Wer gegen das Reglement verstösst oder Unfug mit der Parkkarte betreibt, kann mit einer Busse bis 5000 bestraft werden und zahlt zusätzlich den Verwaltungsaufwand von max. 150 Franken pro Stunde. Das war natürlich starker Tobak für viele Stimmberechtigte an der Gemeindeversammlung. Allein die Parkkarte und der Stundensatz der Verwaltung seien überhöht, monierten diverse Votanten. Ursi Brem, ehemalige Gemeinde-

präsidentin, gab zu bedenken, dass in der Kernzone viele Bauernhäuser umgebaut und mit vier bis fünf Wohneinheiten versehen wurden. Die Bauvorschriften seien derart restriktiv, dass eigene Parkplätze kaum realisiert werden können. Von den 59 anwesenden Stimmberechtigten votierten schliesslich 21 gegen und 14 für das Reglement, der grosse Rest enthielt sich der Stimme. Ohne Gegenstimme wurde ein Kredit von 600 000 Franken beschlossen, wonach der bestehende Kindergarten aufgestockt und saniert wird. Neue Gruppenräume, Toiletten, Rollstuhl-Rampe, Büros und Lagerräume sollen geschaffen, die Heizung durch eine Wärmepumpe ersetzt und das Gebäude besser isoliert werden. Für die beiden Bauernbetriebe im Spitzenbühl und Rohrberg kommt endlich die langersehnte Sanierung der Zufahrten. 790 000 Franken kostet die Betonierung der Naturwege. 15,5% oder 122 450 Franken übernimmt die Gemeinde, ebenso viel der Kanton, 33% der Bund und der Rest die Anstösser und Waldbesitzer. Das Meliorationsprojekt mit Kostenabweichungen von plus/minus 20% wurde gutgeheissen.

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Wie bekommt die Schweiz die Kostenexplosion im Gesundheitswesen in den Griff? Die EGK-Gesundheitskasse bat hochkarätige Fachleute aus dem Gesundheitswesen zur Debatte. Peter Walthard

J

edes Jahr ist es dasselbe: «Prämienschock» titeln die Zeitungen, die mittelständischen Familien rechnen nach, ob die Ferien mit den höheren Krankenkassenprämien noch drinliegen wie geplant, und schliesslich debattieren die Politiker darüber, wie der Anstieg der Gesundheitskosten gebremst werden könne. Die Laufner Krankenkasse EGK-Gesundheitskasse hat die Diskussion für einmal nach Laufen geholt: An ihrem 11. Partneranlass lud sie hochkarätige Gäste ins Kulturzentrum Alts Schlachthuus, um unter Moderation des prominenten Gesundheitsökonomen Willy Oggier zu debattieren. Mit dem Direktor der Eidgenössischen Finanzverwaltung, Serge Gaillard, referierte in Laufen einer, der sich ein Leben lang mit der Frage beschäftigt hat, wie man das Gesundheitssystem so gestalten kann, dass es sowohl den sozialen als auch den finanziellen Ansprüchen gerecht wird. Er brach in Laufen eine Lanze für die Einführung von Globalbudgets. Ein solches käme einem Kostendach gleich: Denn gedeckt wären die Kosten immer nur zu einem vorgegebenen Betrag. Wer mehr anbietet, verdient in einem solchen System nicht automatisch mehr.

«Staatsversagen» Gaillard verglich das jetzige System mit einer Politik ohne jegliche Kostenbremse. Man müsse sich eine Regierung vorstellen, die ihr Budget nicht vom Parlament absegnen lassen müsse und die automatisch die Steuern erhöhen könne, ohne das Volk fragen zu müssen, erklärte der Ökonom. «Es gibt immer tausend gute Ideen und Dinge, die man auch noch machen könnte», veranschaulichte er das Problem. Ohne Budgetkontrolle werde am Ende einfach alles gemacht und die Kosten auf die Bevölkerung überwälzt. Genau das sei die derzeitige Situation im Gesundheitswesen. Bei der Direktorin des Branchenverbands Santésuisse, Verena Nold

Kenner der Materie: (v. l.) Stefan Kaufmann, Willy Oggier, Dieter Conen, Serge Gaillard, Verena Nold Rebetez, Tobias Eichenberger. FOTO: ZVG Rebetez, stiess er damit auf Gegenwehr. Das Versagen liege weder bei den Anbietern noch bei den Versicherern, sondern bei der Politik. Diese habe es auch im jetzigen System in der Hand, Kosten zu senken, und zwar ganz konkret: der Bund bei den Medikamentenpreisen, die Kantone bei der Spitalplanung. Und genau in diesen beiden Punkten versage der Staat seit Jahren. Hier gebe es genug zu tun, bevor man sich daran mache, die medizinischen Leistungen unter dem Deckmantel der Rationalisierung zu rationieren, lautete ihr Fazit. «Zu viele verdienen ohne Leistung» Auch in der medizinischen Praxis kommt die Idee der Ökonomen nicht gut an. «Wir sprechen zu viel über die Kosten und zu wenig über den Nutzen», sagte Tobias Eichenberger, Präsident der Ärztegesellschaft Baselland. Wer wegen Krankheit nicht arbeiten könne, koste die Gesellschaft wesentlich mehr als jemand, der eine teure, aber gute Behandlung in Anspruch nehme. Globalbudgets seien Gift für die Beziehung zwischen Arzt und Patient, so Eichenberger weiter: Letzterer müsse sich nämlich überlegen, ob ihm aus medizinischen oder wirtschaftlichen Gründen von einer Behandlung abgeraten werde. Als Mann der Praxis sieht Eichenberger Sparpotenzial in der Administration: «Es gibt im Gesundheitswesen zu viele, die verdienen, ohne Leistungen zu erbringen», wurde er deutlich. Stefan Kaufmann, stellvertretender Geschäftsleiter der EGK-Gesundheitskasse, warnte dagegen vor einem

«Weiter wie bisher». Denn dann gebe es anstelle der grossen Korrektur unzählige kleine, und das würde heissen: immer mehr immer detailliertere Vorschriften. Als Herausforderung sieht er die Fehlanreize im System. «Wenn Leute im Herbst anrufen und fragen, wie viele Leistungen sie noch zugute haben, ist das vielleicht ein Indiz dafür, dass etwas falsch läuft», sagte er. Den Advokaten des Teufels mimte Ökonom Willy Oggier. Immer wieder wies er die Debattanten darauf hin, dass das von allen Seiten kritisierte Krankenversicherungsgesetz eine präzise Umsetzung des Volkswillens darstelle. Globalbudgets, Einheitskasse, einkommensabhängige Prämien – über all das sei immer wieder abgestimmt worden, und stets habe sich der Souverän zum eingeschlagenen Weg bekannt. Das Resultat sei eines der besten Gesundheitssysteme der Welt, dessen Kosten sich im europäischen Rahmen bewegten. Alles in Ordnung also? «Soziale Sprengkraft» Nicht wirklich, glaubt man Dieter Conen von der Stiftung für Patientensicherheit. Denn das Problem treffe nicht alle gleich. «Die Prämien steigen, die Löhne nicht, und das seit Jahren», brachte er die Drangsal der unteren Mittelschicht auf den Punkt. Gleichzeitig ziehe sich der Staat längst wieder aus der Prämienverbilligung zurück. Das gehe lange gut, aber nicht ewig, warnte Conen. «Wir sprechen von massiven Belastungen bis weit in den Mittelstand hinein: Das birgt soziale Sprengkraft.»

REGION

Das sind ja schöne Geschichten! gin. Sie haben das Beste hervorgeholt, was der Keller hergab. Aus über einer Million Fundstücken hat die Archäolgie Baselland 50 Stücke ausgewählt und stellt diese bis Mitte Oktober im Museum in Liestal aus. Lohnt sich der Besuch? Auf jeden Fall. Und zwar gleich mehrmals. Die Schönheit der archäologischen Schätze ist überwältigend. Aus dem Laufental sind drei Dinge ausgestellt: eine Harpunenspitze, zwei Glocken und Tapetenreste aus Dittingen. Tönt unspektakulär? Ist es aber nicht. Ganz im Gegenteil. Die Harpunenspitze ist 8000 Jahre alt. Solche Exemplare gibt es rund sechs in der Schweiz. Gefunden wurde sie beim Wachtfels in Grellingen. Für die Jagd auf Hirsche (die damalige Hauptspeise) taugte sie nicht, dafür sei sie zu schwach, erklärte der Archäologe Andreas Fischer. Doch für Fische ist sie genau richtig. Die damaligen Grellinger stellten die Spitze in vielen Arbeitsstunden aus Hirschgeweih her. Um das wertvolle Ding ja nicht zu verlieren, befestigten sie es mit Schnüren an den Holzschaft. Glocken gehörten in vergangenen Zeiten gerne zur Kriegsbeute. Schon nur das Material ist einiges wert. Deshalb er-

Steinzeitliche Feinarbeit: Mit dieser Harpunenspitze aus Hirschgeweih gingen die ersten Grellinger auf Fischfang. FOTO: TOM SCHNEIDER/ARCHÖLOGIE BASELLAND staunt es nicht, dass die beiden Glocken der Burgkapelle Angenstein nach dem Brand von 1984 gestohlen wurden. Doch wohin mit einer so auffälligen Beute? Die Diebe wollten wohl Gras darüber wachsen lassen und vergruben die beiden Glocken im Wald. Der Grellinger Wolfgang Niederberger betätigte sich als Detektiv, hörte sich in der Bevölkerung um und fand sie tatsächlich 2010 im Pfeffinger Wald wieder. Beim

Angenstein bimmeln nun übrigens Nachbildungen, denn niemand erwartete, dass die beiden Glocken je wieder zum Vorschein kommen würden. Und ja, auch der Rest des Kantons kann spektakuläre Fundstücke vorzeigen. Der grosse Schwachpunkt der Ausstellung? Man darf nicht drin übernachten! Öffnungszeiten und Infos: www.museumbl.ch


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Donnerstag, 14. Juni 2018 Nr. 24

Gottesdienste Freie Missionsgemeinde Laufental-Thierstein Bodenackerstrasse 21, 4226 Breitenbach www.fmg-laufental-thierstein.ch Sonntag, 17. Juni 2018 10.00 Uhr Gäste-Gottesdienst zum Thema «Religion oder Evangelium?» mit Kinder-Gottesdienst und Kinderhüte anschl. Kirchenkaffee Dienstag, 19. Juni 2018 19.30 Uhr Gebetsabend/20.30 Uhr Bibelabend Gäste sind herzlich willkommen.

Evangelisch-reformierte Kirchgemeinde Laufental

Laufen Freitag, 15. Juni, 10.00 Uhr, Kapelle des Altersheimes: ökum. Andacht am Wochenende, offen für alle. Sonntag, 17. Juni, 10.00 Uhr, ref. Kirche Laufen, Gottesdienst mit Pfarrerin Regine Kokontis. Heute ist Chindersunntig mit Lara. Anschliessend Kirchgemeindeversammlung. Sonntag, 17. Juni, 10.45 Uhr, Kirchgemeindeversammlung im Kirchgemeindehaus. Wir legen Ihnen die Rechnung 2017 vor. Weiteres Thema wird sein: «Kirchenasyl, Relevanz und Wirkkraft heute?» Darüber informieren wir und fragen nach Ihrer Meinung.

EVANGELISCH-REFORMIERTE KIRCHGEMEINDE SOLOTHURNISCHES LEIMENTAL ÖKUMENISCHE KIRCHE FLÜH www.kgleimental.ch Freitag, 15. Juni, 9.30 Uhr Kinderkirchenmorgen mit Znüni, Martina Hausberger Sonntag, 17. Juni, 10 Uhr Ökumenischer Sonntag: Gottesdienst, zu Gast: Gemeindeleiterin Elke Kreiselmeyer von der Röm.-kath. Kirchgemeinde Therwil/Biel-Benken. Pfarrer Armin Mettler, Sunntigsschuel, anschl. Apéro Dienstag, 19. Juni, 8.40 Uhr Ökum. Begegnungswanderung, Kaltbrunnental. Treffpunkt Bahnhöfli Flüh, Pfarrer Armin Mettler und Koni Knupp Mittwoch, 20. Juni, 9 Uhr Fraueträff mit Znüni. Sehnsucht nach Anderland. Martina Hausberger, Brigitte Gschwind und Susi Oser Freitag, 22. Juni, 20 Uhr Ökum. Taizé-Feier, Martina Hausberger und Team, ökum. Kirche Flüh

Und immer sind da Spuren deines Lebens, Gedanken, Bilder und Augenblicke. Sie werden uns an dich erinnern, uns glücklich und traurig machen und dich nie vergessen lassen.

Traurig, aber mit vielen schönen Erinnerungen nehmen wir Abschied von unserer lieben

Brigitta Christ-Neuschwander 14. 3. 1942 – 9. 6. 2018 Trotz viel Tapferkeit, Lebensmut und Hoffnung hast du den Kampf gegen die Krankheit verloren.

In stiller Trauer: Hubert Christ-Neuschwander Lorenz Christ Sara und Remo Borer-Christ mit Jules und Cesi Geschwister und Anverwandte Der Trauergottesdienst mit anschliessender Urnenbeisetzung findet am Freitag, 15. Juni 2018, um 14.30 Uhr in der Kirche in Erschwil statt. Anstelle von Blumen können folgende Institutionen berücksichtigt werden: Eminado-Solidarität für Kinder in Afrika, Konto Raiffeisenbank 40-12286-8, IBAN CH54 8009 7000 0066 3640 5, oder Hospiz im Park, Arlesheim, Postkonto 40-339568-8. Traueradresse: Hubert Christ-Neuschwander, Wydenmattstrasse 5, 4228 Erschwil Gilt als Leidzirkular.

Das Schönste, was ein Mensch hinterlassen kann, ist ein Lächeln im Gesicht derjenigen, die an ihn denken.

Traurig, aber mit vielen schönen Erinnerungen nehmen wir Abschied von meinem lieben Ehemann, unserem Vater, Schwiegervater, Grossvater, Bruder, Schwager und Onkel

Manfred Endrass-Kuster 22. März 1935 – 10. Juni 2018

Evangelisch-reformierte Kirchgemeinde Thierstein

In stiller Trauer: Silvia Endrass-Kuster Silvio und Sanae Endrass mit Saber und Sarah Allan Endrass mit Léonie Günther und Yvette Endrass mit Jérôme und Yves Verwandte, Freunde und Bekannte

Gottesdienste: Donnerstag, 14. Juni, 15.30 Uhr, Aktivierungsraum im Alterszentrum Bodenacker, Breitenbach, ref. Gottesdienst, Pfr. Stéphane Barth Sonntag, 17. Juni, 10.15 Uhr, ref. Kirche Thierstein, Breitenbach, Taufgottesdienst, Täufling: Anja Aegerter aus Beinwil, Pfr. Stéphane Barth, im Anschluss: Kirchenkaffee Sonntag, 24. Juni, kein Gottesdienst Samstag, 30. Juni, 10.15 Uhr, ref. Kirche Thierstein, Breitenbach, Fiire mit de Chliine, Thema: Der glückliche Löwe, mit Zelfi und Basteln nach der Feier, Pfr. Stéphane Barth und Helferteam Barth, im Anschluss: Kirchenkaffee Sonntag, 1. Juli, 10.15 Uhr, ref. Kirche Thierstein, Breitenbach, Taufgottesdienst, Täufling: Leon Christ aus Erschwil, Pfr. Stéphane Barth, im Anschluss: Kirchenkaffee

Die Abdankungsfeier findet am Freitag, 15. Juni 2018, um 13.30 Uhr auf dem Friedhof in Witterswil statt. Anstelle von Blumen bitten wir Sie, des Zentrums Passwang, Breitenbach, IBAN CH98 0833 4000 0S51 0588 A, Bank SoBa AG, Solothurn, oder der Spitex Leimental, IBAN CH43 8078 4000 0031 6942 3, Stiftung Blumenrain, Therwil, Raiffeisenbank Therwil, zu gedenken mit dem Vermerk: Manfred Endrass. Traueradresse: Silvia Endrass, Sommergasse 6, 4108 Witterswil Gilt als Leidzirkular.

ChinderChilche-Sonntagsschule: Sonntag, 17. Juni, um 10.15 Uhr in der ref. Kirche, Beginn im Gottesdienst, Thema: Glücksbringer für unterwegs Sonntag, 1. Juli, um 10.15 Uhr in der ref. Kirche, Beginn im Gottesdienst, Thema: Etwas zu den nahen Ferien

Seid nicht traurig über meinen Abschied, denn ich gehe zu jenen, die ich liebte, um auf jene zu warten, die ich liebe.

In Liebe und Dankbarkeit nehmen wir Abschied von unserem lieben Mutti

Elise Schwyzer-Meier 22. Dezember 1929 bis 7. Juni 2018 Nach einem reich erfüllten Leben ist sie im 89. Altersjahr von ihren Altersbeschwerden erlöst worden.

Die Trauerfamilien Die Bestattung findet am Donnerstag, 14. Juni 2018, um 14.30 Uhr auf dem Friedhof in Hofstetten statt. Anschliessend Trauergottesdienst in der Pfarrkirche. Dreissigster: Samstag, 14. Juli 2018, um 18.00 Uhr in der Pfarrkirche Hofstetten. Gilt als Leidzirkular. Seit 130 Jahren Ihr vertrauensvoller Partner bei einem Todesfall.

Zeig mir, o Gott, den rechten Weg; auf dich richte ich Herz und Sinn.

Psalm 143, 8


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Donnerstag, 14. Juni 2018 Nr. 24

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Laufens lange Markttradition

AMTLICHE MITTEILUNGEN

Aus der Stadtratssitzung vom 11. Juni 2018

Der Stadtrat hat an seiner letzten Sitzung u.a. folgende Geschäfte behandelt und Beschlüsse gefasst: • Anstösser der Weststrasse haben gegen die Perimeterbeiträge Einsprache erhoben. Das Enteignungsgericht hat die Einsprache gutgeheissen. Gegen dieses Urteil hat der Stadtrat Beschwerde beim Kantonsgericht erhoben, das mit Entscheid vom 8. November 2017 die Beschwerde abgewiesen hat, allerdings mit einer anderen Begründung als das Enteignungsgericht. Das Urteil des Kantonsgerichts ist nicht überzeugend und wird deshalb bei Bundesgericht angefochten.

• Die Vereinbarung mit der Burgergemeinde • Die Tiefbauarbeiten der Mauerunterfangung Laufen-Stadt betr. Spielplatz Reben und forstAmthausgasse 3 werden im Einladungsverliche Sicherheit wurde genehmigt. fahren ausgeschrieben. Bei diesen Arbeiten handelt es sich um Aushubarbeiten, Tiefenbohrungen, Mikropfählungen, Verankerungen, Armierungsarbeiten und Betonarbeiten. • Beim neuen Sekundarschulhaus soll das bisherige System betr. Reinigung und InstandBei den Arbeiten handelt es sich um Spezialhaltung beibehalten werden, d.h. Hauswart Tiefbauarbeiten. Die Firmen wurden von Ingeund Reinigungspersonal werden weiterhin nieur und Geologe vorgeschlagen von der Stadt Laufen angestellt • Die Durchführung der «Telebasel Summer Challenge» von Samstag 30.6.2018 oder am Verschiebedatum im Schwimmbad Laufen wurde bewilligt. Die Privatsphäre der Besucher muss gewahrt bleiben.

Baugesuche Laufen Auflage vom 14.06.2018 bis 25.06.2018 BG-Nr. 0942/2018. Bauherrschaft: Bezemer Edo und Schibli Sibylle / Buchenweg 20 / 4242

Laufen. Projekt: Anbau Carport, Parz. 4302, Buchenweg 20, 4242 Laufen. Projektverfasser/in: Haab Schneider Architekten / Altenmatteweg 3 / 4144 Arlesheim BG-Nr. 1925/2015. Bauherrschaft: Regina und Roland Stähli / Breitenbachstrasse 44 / 4242 Laufen. Projekt: Neuauflage: zusätzlicher Unterstand mit Stützmauern, Parz. 2012, Breitenbachstrasse 12, 4242 Laufen. Projektverfasser/in: Beatus + Co. GmbH / Nordstrasse 11 / 4542 Luterbach Begründete Einsprachen sind mit der Baugesuchs-Nummer versehen, innerhalb der Auflagefrist in drei Exemplaren an das Bauinspektorat Liestal, Rheinstrasse 29, 4410 Liestal zu richten.

Ergebnis deutlich besser als budgetiert «Das Ergebnis 2017 ist erfreulich», fasst Stadtpräsident Alex Imhof die Rechnung 2017 zusammen. Trotz eines schönen Überschusses gebe es einige Entwicklungen, die Anlass zur Sorge geben. Dazu gehören die stetig steigenden Sozialhilfekosten.

D

ie Rechnung 2017 der Stadt Laufen schliesst deutlich besser als erwartet ab. Es resultierte ein Gewinn von 847 469.51 Franken. Damit liegt das Ergebnis um 864 110.96 Franken über dem Budget. Vergleicht man die Rechnung mit dem Vorjahr, so beläuft sich die Verbesserung sogar um rund 2,152 Mio. Franken. «Das ist ein gutes Resultat, das grundsätzlich erfreulich ist», sagt Stadtpräsident Alex Imhof. Die Stadt Laufen verfügt nun über ein Eigenkapital von 8 115 633.07 Franken. Imhof führt das deutlich verbesserte Ergebnis auf höhere Steuereinnahmen zurück: Für das aktuelle Jahr flossen knapp 660 000 Franken mehr in die Stadtkasse, bei den Steuern der

Vorjahre waren es fast 290 000 Franken. Damit haben sich die Prognosen nicht bewahrheitet, die von einem weniger guten Wirtschaftsjahr ausgingen.

440 000 Franken über dem budgetierten Betrag. «Dieser Anstieg frisst unsere zusätzlichen Steuererträge weg.» Deshalb will die Stadt weiterhin alles daran setzen, dass über die Ausgleichsinitiative diese Kosten solidarischer auf alle 86 Baselbieter Gemeinden verteilt werden.

Lob für die Angestellten

Zudem ist das Niveau im Finanzausgleich vom Kanton rückwirkend angehoben worden, womit die Stadt per Saldo etwa 840 000 Franken aus dem Finanzausgleich erhielt. Positiv wirkte sich auch die Entwicklung der Basellandschaftlichen Pensionskasse (BLPK) aus, deren Unterdeckung weniger hoch ist als angenommen. Deshalb muss die Stadt Laufen voraussichtlich «nur» etwa 90 Franken je Einwohner einzahlen anstelle der dafür vorgesehenen 213 Franken. Weitere positive Einmalfaktoren sind die vom Kanton vorgegebene Auflösung der Neubewertungsreserve (295 000 Fr.) und der Verkauf einer Liegenschaftsparzelle (300 000 Fr.). Diese Einmalfaktoren zeigten, dass man trotz des positiven Ergebnisses leider noch nicht von einer «entspannten» Lage der Finanzen sprechen könne. Der Stadtpräsident windet aber auch den Angestellten der Stadt ein Kränzchen. Diese haben durch Spardisziplin und Sparbewusstsein die Ausgaben im Griff halten können: «Jede Abteilung

Hoher Selbstfinanzierungsgrad

Stadtpräsident Alex Imhof.

FOTO STL

der Stadtverwaltung hat dazu beigetragen», freut sich Alex Imhof. Gleichzeitig weist er darauf hin, dass man über eine überaus schlanke Verwaltung verfüge. Mittlerweile sei man aber personalmässig «am Anschlag». Besonders besorgt ist Imhof über einen weiteren Anstieg bei den Sozialhilfekosten. So sind diese 200 000 Franken höher als im Vorjahr und sogar

Die Stadt Laufen hat im vergangenen Jahr gut 2,2 Mio. Franken investiert. Dazu gehörten der Umbau des Kindergartens «Langhag» (885 000 Fr.), die Weststrasse sowie die Sanierungen der Wasserversorgung (Pumpwerk Birsholle) und des Reservoirs Fluh. Allerdings wurde die Sanierung des Reservoirs erst in diesem Jahr beendet. Im Gange ist ebenfalls die Altlastenuntersuchung und -sanierung «Aegerten». Der Selbstfinanzierungsgrad lag bei 158 Prozent; das bedeutet, dass die Investitionen aus der laufenden Rechnung beglichen werden konnten und das Potenzial nicht ausgeschöpft werden musste. Zusammenfassend hält der Stadtpräsident fest: Gesamthaft sei die Stadt «auf Kurs». Der Spardruck bleibe aber bestehen, zumal Laufen vor einigen grösseren Investitionen stehe, zum Beispiel vor dem Bau eines neuen Werkhofs. (stl)

Es gab viel zu holen und zu reparieren schliessen, werden ebenfalls umgehend in Form gebracht. Die meisten Stände werden überhaupt nie ganz voll. Denn kaum wurden neue Waren darauf abgestellt, warten Umstehende interessiert darauf. Nach kurzer Begutachtung wechselt das gute Stück den Besitzer. Bereits nach drei Stunden ist die Aktion vorbei. Die meisten sind zufrieden. Vor allem die Organisatoren, stösst doch der Hol-, Bring- und Flicktag jedes Jahr auf mehr Interessierte. (stl)

Fabio Grun untersucht gerade eine defekte Tischlampe, bevor er zur Reparatur schreitet.

G

ut zwei Dutzend Markstände waren in der Eishalle für den Hol-, Bring- und Flicktag aufgereiht. Die Stände waren beschriftet, sodass die zahlreichen Besucherinnen und Besucher sofort wussten, wo sie welche Gegenstände zu deponieren hatten oder wo sie allenfalls ein Schnäppchen finden könnten. Vor Ort waren die Mitglieder der Umweltschutzkommission, Stadträtin Sabine Asprion und zahlreiche weitere Helfer. Vor den Abschrankungen stehen diverse Abfallcontainer für die Mülltrennung und eine Holzkiste, die sich nach und nach mit Korkzapfen aller Art füllt. Am Informationsstand stehen Gartengeräte. Hier gibt Rolf Stöcklin von der

Umweltschutzkommission Tipps für das richtige Kompostieren. Bevor man zu den Ständen gehen durfte, waren die Taschen zu öffnen und war die Fracht zu zeigen. «Wir wollen, dass nur intakte Gegenstände angeboten werden», sagt Sabine Asprion. Auf besonderes Interesse stossen Kinderspielzeuge, wo sich eine besonders breite Vielfalt bietet. Aber auch Küchengeschirr und -geräte finden neue Besitzer. In einer zweiten Standreihe stehen weitere Stände. Hier können defekte Geräte zur Reparatur gebracht werden. Holzgeräte und -gegenstände repariert Daniel Neuschwander, bei den elektrischen Geräten stehen Urs Asprion und Fabio Grun bereit. Neuschwander und

SIMON FELIX, STADTRAT

Mit der Verleihung des Stadtrechts anno 1295 erhielt Laufen die gleichen Rechte wie Basel. So durfte Laufen ab diesem Zeitpunkt seinen eigenen Markt durchführen. Es ist jedoch nicht erwiesen, ob dies damals schon der Fall war. Fest steht, dass Ende des 18. Jahrhunderts vier Jahrmärkte durchgeführt wurden. Diese waren für die Gegend von grosser Bedeutung. Mit der Industrialisierung gegen Ende des 19. Jahrhunderts wurde das Stedtli zum Einkaufszentrum und es entstand ein Vieh- und Warenmarkt. Dieser findet noch immer jeweils am ersten Dienstag des Monats statt. Allerdings wird seit einigen Jahren kein Vieh mehr verkauft. Die Märkte von Laufen erfreuen sich grosser Beliebtheit. Der letzte 1. Mai Markt war ein voller Erfolg und zeigte rundum zufriedene Gesichter. Der Monatsmarkt zieht jeweils viele Besucher aus der Region und dem Jura an. Und beim Wochenmarkt stehe ich oft in der Warteschlange, bis ich meine frischen Produkte vom Bio-Bauern aus der Region erhalte. Auch im Zeitalter von Zalando und Amazon besuchen die Menschen gerne einen Markt. Wie schon bei den alten Griechen ist der Markt auch ein Treffpunkt. In Laufen wollen wir unsere lange Markttradition aufrechterhalten. In der Marktkommission machen wir uns laufend Gedanken, wie wir dies erfolgreich umsetzen können. Die Welt verändert sich und wir dürfen nicht stehen bleiben. Das Bild mit unseren traditionellen Marktständen verschwindet immer mehr. Die Händler verfügen heute über mobile Stände und wollen diese natürlich einsetzten. Der Detailhandel muss immer mehr um seinen Umsatz kämpfen und wir geben unser Bestes, dass ein gutes Nebeneinander zwischen dem Markt und den Läden besteht. Unsere Marktchefin achtet bei der Standvergabe auf ein breites und attraktives Warenangebot. Anfragen von Gruppierungen, die den Markt dazu nutzen wollen, um auf ihre Anliegen aufmerksam zu machen, weisen wir ab. Liebe Leserin, lieber Leser, was denken Sie über unsere Märkte? Nutzen Sie das Angebot? An was fehlt es noch und was sollte man ändern? Finden Sie, dass wir liberaler sein sollten und Politik und Religion auf unserem Markt zulassen sollten? Ihre Meinung interessiert mich. simon.felix@laufen-bl.ch

Geschwindigkeitskontrollen

Z Besonders beliebt sind Kinderspielzeuge. FOTOS STL

Asprion sind gut ausgerüstet: In ihren Werkzeugkisten findet sich alles, damit eine Reparatur umgehend an die Hand genommen werden kann. Eine vermeintlich defekte elektrische Zahnbürste wird von Grun begutachtet: «Es scheint, dass nur die Batterie nicht aufgeladen ist», was sich dann auch als richtig heraus stellt. Schliessklappen von Fotoapparaten, die nicht mehr

ur Überprüfung der Einhaltung der Geschwindigkeit in den Tempo 30-Zonen und der Begegnungszone Altstadt wurden durch die Stadtpolizei im Monat Mai 2018 folgende Geschwindigkeitsmessungen auf Gemeindestrassen durchgeführt. Stadtpolizei Laufen Datum Messort V max Kontrolle Gemessene Anzahl / (km/h) von bis Fahrzeuge Übertretungen in % ______________________________________________________________________________________

14.05.2018 15.05.2018 16.05.2018 17.05.2018 17.05.2018 18.05.2018

Brislachstrasse Lochbruggstrasse Schützenweg Brislachstrasse Hinterfeldstrasse Amthausgasse

30 30 30 30 30 20

10.20 – 12.15 10.30 – 12.10 16.00 – 18.00 6.45 – 8.20 15.15 – 16.15 10.15 – 11.55

121 81 135 142 68 151

15 resp. 12.40% 24 resp. 29.63% 29 resp. 21.48% 21 resp. 14.79% 5 resp. 7.35% 31 resp. 20.53%


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Donnerstag, 14. Juni 2018 Nr. 24

Ärztlicher Notfalldienst Telefon 061 261 15 15 Unter dieser Nummer erreichen Sie in Notfällen den diensttuenden Arzt, Kinderarzt und Zahnarzt in Baselland sowie in den Solothurner Bezirken Thierstein und Dorneck Telefon 0848 112 112 Bitte versuchen Sie zuerst, Ihren Hausarzt zu erreichen.

Laufen

Rodersdorf

Einladung

zur ordentlichen Versammlung der Evangelisch-reformierten Kirchgemeinde Laufental Sonntag, 17. Juni 2018, 10.45 Uhr im Kirchgemeindehaus Laufen nach dem Gottesdienst

Gestützt auf das Kantonale Planungs- und Baugesetz wird öffentlich aufgelegt:

2. Genehmigung des Protokolls der ordentlichen Kirchgemeindeversammlung vom 19. November 2017 und des Protokolls der ausserordentlichen Kirchgemeindeversammlung vom 8. April 2018

Anpassung Einlenker Holderweg – Landskronstrasse Auflagezeit

Die Auflage erfolgt vom 14. 6. bis 27. 6. 2018

3. Vorstellung der Rechnung (siehe Innenseite) für das Jahr 2017 und Revisorenbericht Die Kirchenpflege beantragt die Genehmigung der Rechnung 2017

Auflageort

Gemeindeverwaltung Rodersdorf während der ordentlichen Schalterstunden oder nach telefonischer Vereinbarung 061 731 33 16.

Einsprachen

Einsprachen sind während der Auflagefrist schriftlich und begründet an die Gemeindeverwaltung Rodersdorf zuhanden der Baukomission zu richten.

5. Jahresbericht 2017 der Präsidentin 6. Ergänzungswahl von Kirchenpflegemitgliedern – allfällige Vorschläge durch die Versammlung – Beschluss über Wahlvorgang. Vorschlag: Stille Wahl. Fiktiver Wahlsonntag: 23. September 2018; kritischer Montag: 27. August 2018 – Bestätigung des Wahlvorschlages 7. Kirchenasyl gewähren; Grundsatzentscheid der ref. Kirchgemeinde Laufental 8. Verschiedenes und Anregungen, u. a. Gottesdienst ab Juli 2018 um 10.15 Uhr, wegen ÖV

Hofstetten-Flüh

Baupublikation

Bauherr: Allemann Erich Kirchhölleliweg 2, 4228 Erschwil Verantwortlicher: Allemann Energietechnik GmbH Kirchhölleliweg 2, 4228 Erschwil Bauprojekt: Erdsondenbohrungen Bauplatz: Kirchhölleliweg Bauparzelle: 676 Planauflage: Gemeindeverwaltung Einsprachefrist: 29. Juni 2018

Baupublikation

Bauherr: Schneider Elisabeth Dornacherstrasse 248, 4053 Basel Verantwortlicher: Schneider Elisabeth Dornacherstrasse 248, 4053 Basel Bauprojekt: Fenstereinbau und Fenstervergrösserung Bauplatz: Passwangstrasse 9 Bauparzelle: 114 Planauflage: Gemeindeverwaltung Einsprachefrist: 29. Juni 2018

Öffentliche Planauflage Baupublikation

Traktanden 1. Begrüssung und Wahl der Stimmenzähler, Genehmigung der Traktandenliste

4. Genehmigung Nachtragskredit für neue Küche in der Wohnung Schutzrain 15: Fr. 16 000.–

Erschwil

EINWOHNERGEMEINDE RODERSDORF

Der Gemeinderat

Bärschwil

Baupublikation

Bauherr: Steiner Gregory, Wilerstrasse 255, 4252 Bärschwil Bauobjekt: Neugestaltung Hauszugang, Gartenmauern, Kleinvoliere mit Stall, Pergola (bereits ausgeführt) Bauplatz: Wilerstrasse 255 Bauparzelle: GB-Nr. 1635 Planauflage: Gemeindeverwaltung Einsprachefrist: 29. Juni 2018

Grindel

Gemeinde Hofstetten-Flüh

Einladung zur Gemeindeversammlung Dienstag, 26. Juni 2018, 19.30 Uhr In der Aula des Primarschulhauses, Büneweg 4, Hofstetten Traktanden: 1. Wahl der Stimmenzähler 2. Genehmigung des Protokolls der letzten Versammlung 3. Gemeinderechnung 2017: a) Genehmigung der Nachtragskredite b) Genehmigung der Erfolgsrechnung c) Genehmigung der Investitionsrechnung d) Genehmigung der Spezialfinanzierungen e) Verwendung des Ertragsüberschusses 4. Kauf Liegenschaft Pfarrgasse 10, Hofstetten 5. Verschiedenes Das Protokoll der Gemeindeversammlung vom 12. 12. 2017 und die detaillierte Rechnung 2017 liegen während der Schalterstunden in der Gemeindeverwaltung zur Einsichtnahme auf. Die Einladung mit Kurzfassung der Rechnung 2017 wird allen Haushaltungen zugestellt. Die Detailrechnung kann auf der Verwaltung bezogen werden.

Baupublikation

Bauherrschaft: Dr. Gerolf Strugalla, Hofackerrain 252, 4247 Grindel Bauobjekt: Umbau Gartenmauer und Sitzplatz Bauplatz: Hofackerrain 252 Bauparzelle: GB-Nr. 916 Planauflage: Beim Präsidenten, Termin nach Absprache Einsprachefrist: 29. Juni 2018

Meltingen

Baupublikation

Bauherrschaft: Schulanlage March, p. A. Präs. Aufsichtskommission, Martin Dietler, Hofstattweg 2, 4208 Nunningen Bauobjekt: Verlounterstand Bauplatz: March Bauparzelle: GB Nr. 780 Planauflage: Gemeindeverwaltung Meltingen Einsprachefrist: 28. Juni 2018

Felix Schenker, Gemeindepräsident

Baupublikation

Hofstetten-Flüh

Baupublikation

Bauherr: Obrecht-Blunschi Isabel, Hollenweg 31, 4114 Hofstetten Obrecht-Blunschi Michael, Hollenweg 31, 4114 Hofstetten Projektverfasser: Gesuchsteller Bauobjekt: Abstellplatz mit Fahrradunterstand und Stützmauer Bauplatz: Hollenweg 31, 4114 Hofstetten SO Bauparzelle, GB-Nr.: 2190 Planauflage: Gemeinde Hofstetten-Flüh, Abteilung Bau-, Umwelt- und Raumplanung Neuer Weg 7, 4114 Hofstetten SO Einsprachefrist: 29. Juni 2018

Witterswil

Baupublikation

Bauherrschaft: Menzi Peter Burgweg 12, 4108 Witterswil Bauobjekt: Baugesuch Nr. 17–18 Einfriedung (Sichtschutz) Projektverfasser: Flückiger Gartenbau, 4123 Allschwil Bauplatz: Burgweg 12 Bauparzelle: GB Nr. 1672 Planauflage: Gemeindeverwaltung Witterswil Einsprachefrist: 28. Juni 2018

Büsserach

Einwohner- und Bürgergemeinde Büsserach

Todesanzeigen online aufgeben: www.gedenkzeit.ch

Einladung zu den ordentlichen Versammlungen der Einwohner- und Bürgergemeinde Büsserach

am Montag, dem 25. Juni 2018, 20.15 Uhr im Konzertsaal EINWOHNERGEMEINDE 1. Ersatzbeschaffung TLF für die Feuerwehr Büsserach – Genehmigung eines Bruttokredits von Fr. 470 000.–

2. JAHRESRECHNUNG 2017 2.1 Behandlung und Genehmigung der Nachtragskredite 2.2 Bestimmung über die Verwendung des Ertragsüberschusses 2.3 Behandlung und Genehmigung der Erfolgsrechnung 2.4 Behandlung und Genehmigung der Investitionsrechnung 3. Kenntnisnahmen und Verschiedenes BÜRGERGEMEINDE 1. Genehmigung der Jahresrechnung 2017 der Forstbetriebsgemeinschaft Thierstein-Mitte 2. JAHRESRECHNUNG 2017 der Bürgergemeinde und Forst 2.1 Behandlung und Genehmigung der Laufenden Rechnung 2.2 Behandlung und Genehmigung der Investitionsrechnung 2.3 Bestimmung über die Verwendung der Rechnungsergebnisse 3. Kenntnisnahmen und Verschiedenes Die Rechnung 2017 kann auf der Gemeindeverwaltung abgeholt oder auf der Gemeindehomepage www.buesserach.ch eingesehen werden. Stimmbürgerinnen und Stimmbürger ab vollendetem 18. Altersjahr sind freundlichst eingeladen, den Versammlungen beizuwohnen. 4227 Büsserach, 8. Juni 2018 Der Gemeinderat

Todesanzeigen und Danksagungen können Sie direkt am Schalter einer der folgenden Geschäftsstellen aufgeben oder uns einfach per E-Mail oder Fax zusenden. bz Basellandschaftliche Zeitung Rheinstrasse 3, 4410 Liestal Tel. 061 927 26 70, Fax 061 927 26 04 8 bis 12 Uhr und 13 bis 17 Uhr todesanzeigen@basellandschaftlichezeitung.ch www.basellandschaftlichezeitung.ch, www.bzbasel.ch Anzeigenschluss: Vortag, 17 Uhr Wochenblatt für das Birseck und das Dorneck Ermitagestrasse 13, 4144 Arlesheim Tel. 061 706 20 20, Fax 061 706 20 30 inserate@wochenblatt.ch, www.wochenblatt.ch Anzeigenschluss: Mittwoch, 10 Uhr Wochenblatt für das Schwarzbubenland und das Laufental Hauptstrasse 37, 4242 Laufen Tel. 061 789 93 33, Fax 061 789 93 30 inserate.laufen@wochenblatt.ch, www.wochenblatt.ch Anzeigenschluss: Mittwoch, 9 Uhr Samstag und Sonntag (bis 16 Uhr) per E-Mail an todesanzeigen@basellandschaftlichezeitung.ch oder per Fax an 058 200 54 07

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Bauherr: Shabanaj Jeton Hofmattweg 7a, 4228 Erschwil Verantwortlicher: Shabanaj Jeton Hofmattweg 7a, 4228 Erschwil Bauprojekt: offener Gartenpavillon Bauplatz: Hofmattweg Bauparzelle: 1571 Planauflage: Gemeindeverwaltung Einsprachefrist: 29. Juni 2018


THIERSTEIN

Donnerstag, 14. Juni 2018 Nr. 24

7

BREITENBACH

Gut gerüstet für Investitionen Das Zentrum Passwang ist ein Vorzeigebetrieb und gleichzeitig das grösste Alters- und Pflegeheim im Kanton Solothurn. Demenzkranke und gebrechliche Menschen erhalten hier eine optimale Pflege und sind bestens aufgehoben. Jürg Jeanloz

E

r sei stolz auf das Zentrum Passwang und dessen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, sagt Dieter Künzli, Präsident des Vorstands und Gemeindepräsident von Breitenbach. Mit 138 Mitarbeitenden, verteilt auf 21 Nationalitäten, sei das Zentrum zweitgrösster Arbeitgeber der Gemeinde. Punkto Zufriedenheit der Bewohner, Angehörigen und Mitarbeitenden wurde das Zentrum erneut mit dem Gütelabel der terzStiftung ausgezeichnet. Im Haus Cura sind 44 Betten für demenzkranke Menschen bereit, die ihren Lebensabend in einer vertrauten Umgebung mit einem wunderschönen Garten verbringen können. Für pflegebedürftige Patienten steht das Haus Sana zur Verfügung, das mit 49 Betten, einem Restaurant, mehreren Arzt- und Therapiepraxen und der Spitex ausgestattet ist. «Wir bilden unser Personal kontinuierlich aus», erklärt Künzli. Fordern und Fördern sei angesagt. Nicht umsonst liegt die Fluktuationsrate bei rekordtiefen 1,7%. Im letzten Jahr haben nur wenige Personen gekündigt. Eine führungsstarke Heimleitung und kom-

Erfolgreiches Team: (v. l.) Vorstandspräsident Dieter Künzli, Thomas Kübler (Vorstand), Nicole Ditzler (Präsidentin DV), Michael Rosenberg (Zentrumsleiter), Susanne Tosch (Pflege und Betreuung), Klaus Fischer (Vorstand) und Georges Thüring (Vorstand). FOTO: JÜRG JEANLOZ petente Mitarbeitende seien Voraussetzungen, um hohe Pflegequalität und ein gutes Betriebsklima zu garantieren. Für Pflege und Betreuung ist Susanne Tosch zuständig, die die Krankheitsbilder analysiert, Angehörige unterstützt und Mitarbeitende fördert. Sie verlangt von ihrem Personal, dass es kreativ und humorvoll an die Arbeit geht.

Freiwillig Arbeitszeiten reduziert

Zentrumsleiter Michael Rosenberg legt dar, dass zu Beginn des Jahres 2017 die Bettenbelegung wegen Todesfällen gesunken sei und das Personal aus Kostengründen freiwillig die Arbeitszeiten reduziert habe. Immerhin würden die Personalkosten 75% des Aufwands ausmachen. Trotzdem hat das Zentrum 2017 einen Gewinn von 140 000 Franken erwirtschaftet. Für Investitionen ist das Zentrum gut gerüstet, verfügt es

doch über flüssige Mittel von 4,85 Mio. An der Delegiertenversammlung in Breitenbach wählten die 31 Delegierten der Bezirke Thierstein, Dorneck und Laufental die bisherige Präsidentin Nicole Ditzler und die Vizepräsidentin Brigitte Bos für eine weitere Amtsperiode. Dieter Künzli verabschiedete seine Vorstandskollegin Juliana Nufer, die seit 2004 dabei ist. «Sie war eine geschätzte und aktive Kollegin, die in vielen Projekten mitgearbeitet hat», lobte er Nufer. Ihre Stelle wird Cilly Häner von Wahlen einnehmen, die ein Pflegeheim in Basel leitet. «Man kann ohne Liebe Holz hacken, Ziegel formen, Eisen schmieden. Aber man kann nicht ohne Liebe mit Menschen umgehen», zitierte Dieter Künzli den russischen Schriftsteller Leo Tolstoi zum Ausklang der DV.

BÄRSCHWIL

Verschuldung auf Rekordtief bea. Die Gemeinde Bärschwil erzielte trotz Steuersenkung höheren Ertragsüberschuss als erwartet – und profitiert vom neuen Finanzausgleich. «Bisher können wir uns über den neuen Finanzausgleich im Kanton Solothurn nicht beklagen», meint der Gemeindepräsident von Bärschwil, Theo Henz. Die Beiträge sind in jener Höhe eingetroffen, die Solothurn den finanzschwachen Gemeinden in Aussicht gestellt hatte. Die Erfinder des neuen Finanz- und Lastenausgleichs hatten vor drei Jahren angekündigt, die Idealformel gefunden zu haben für die Gemeinden des Kantons Solothurn. Bärschwil jedenfalls konnte den Steuerfuss von 132 auf 125 Prozent der Staatssteuer senken und gleichzeitig Schulden abbauen. Die Pro-Kopf-Verschuldung liegt nun unter der Marke von 500 Franken, was als eine sehr geringe Verschuldung eingestuft wird. Vor wenigen Jahren hatte die Gemeinde noch mit hohen Defiziten und einer Pro-Kopf-Verschuldung von 2000 Franken zu kämpfen. Mit überlegter Ausgabenpolitik und positiven Abschlüssen konnte die Gemeinde ihre Fi-

nanzen sanieren. Auch in der Gemeinderechnung 2017 weist Bärschwil einen Ertragsüberschuss von 307 000 Franken aus, schliesst um 280 000 Franken besser ab als im Budget 2017 vorgesehen war. Aufgrund der Steuersenkung hatte der Gemeinderat bei den Steuereinnahmen einen Abstrich von 90 000 Franken einkalkuliert und freute sich nun darüber, dass die Steuererträge höher ausgefallen sind als erwartet. Weiter haben die hohe Disziplin bei den Ausgaben zum guten Ergebnis beigetragen, führte Henz an der Gemeindeversammlung vom Montagabend aus. Da keine weiteren Geschäfte dem Souverän zur Beratung vorlagen, war die Beteiligung mit zehn Anwesenden tief und Ausdruck dafür, dass die Bevölkerung mit der Arbeit des Gemeinderates zufrieden ist. Für Gemeinden wie Bärschwil ist der neue Finanzausgleich aber nur Stossdämpfer. Wie Henz einräumt, steht die Gemeinde noch immer vor der Herausforderung, mit den strukturellen Problemen umzugehen, und zwar der stagnierenden Bevölkerungszahl mit tendenzieller Überalterung und dem Wegzug der

jüngeren Generation. Ob man in Zukunft weiterhin auf hohe Beiträge aus dem Finanzausgleich zählen kann, ist offen. Der Kanton wird in einem Jahr eine Auswertung (Wirksamkeitsbericht) vornehmen und die Parameter überprüfen. Thomas Steiner, Leiter Gemeindefinanzen beim Amt für Gemeinden in Solothurn, sagt auf Anfrage, dass eine erste Zwischenbilanz das Bild von Bärschwil, nämlich dass mehr Finanzausgleichgeld zu den Gemeinden fliesse, bestätigt werden könne. «Viele Gemeinden – Ausnahmen bestätigen die Regeln – konnten in den letzten Jahren in finanziellen Belangen Verbesserungen erzielen, sei es beim Schuldenabbau oder der Senkung des Steuerfusses. Die gewünschte Wirkung mit dem neuen Finanzausgleich wird erreicht. Insgesamt zeigt sich, dass der Kanton Solothurn sein Versprechen, die Gemeinden zu stärken, einhält», so Steiner. Positiv ausgewirkt habe sich aber auch, dass der Anstieg der Sozialkosten moderat ausgefallen sei, während – dank der guten Konjunktur – die Steuererträge ein Wachstum verzeichneten, führte Steiner aus.

BREITENBACH

Das Lied vom alten Arbeiter bü. «Lang hab’ ich ausgehalten, jetzt hat man mir gesagt: Wir brauchen keinen Alten und hat mich fortgejagt», sang der Männerchor Himmelried am vergangenen Samstagvormittag im Wydehof. Das einkaufswillige Publikum zeigte sich erstaunt, irritiert, ablehnend oder dann doch applaudierend. War das nun eine Demonstration für eine Erhöhung der Leistungen der Alters- und Hinterbliebenenversicherung (AHV) oder etwa doch gegen die zu teuren Alten? «Doch ruhn die alten Arme, so haben sie kein Brot», begründete das «Oltner Aktionskomitee» während des

Landesstreiks 1918 nach einer Altersund Invalidenversicherung. Der Auftritt mit Gesang und Präsentation von aktuellen Thementafeln an einem öffentlichen Ort sollte nach Auffassung des Solothurner Kulturprojektes «Verschiebungen 18/18, eine szenografische Annäherung an den Landesstreik» einladen, über die Bedeutung des Generationenvertrags nachzudenken. Dieser bilde bis heute die Basis für die Schweizer Alters- und Hinterbliebenenversicherung. Und er verhindere die Konsequenz, die der Chor in Person des «alten Arbeiters» im letzten Vers so bitterbös sang: «Doch ruhn die alten Arme, so ha-

ben sie kein Brot, dem Tier zeigt man Erbarmen und schlägt es endlich tot.» Harte Brocken, welche die grösstenteils unwissenden Passanten da zu verdauen hatten. 2017 war der Wydehof schon zweimal Schauplatz des Kulturprojekts «Verschiebungen 18/18» gewesen. Im August erinnerte das gläserne Denkmal an die bei einer Explosion anno 1915 in der Kammfabrik Mümliswil ums Leben gekommenen Arbeiterin Elise Saner und die damalige wirtschaftliche Not vor dem Landesstreik. Und im November konnte man an Kopfhörern fünf Hörstücke zu diesen dunklen Streikzeiten miterleben.


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THIERSTEIN

Donnerstag, 14. Juni 2018 Nr. 24

NUNNINGEN

DIE REGION MACHT SCHULE

Die Kleinen im Paradies

Kultur für alle Generationen

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Vom 18. bis zum 22. Juni 2018 führen die Schulen Breitenbach unter dem Logo «Fern Und Nah» eine Arbeits- und Projektwoche durch. Die Themen Perspektivenwechsel, andere Menschen und Kulturen, globales Zusammenleben und gegenseitige Toleranz sollen dabei im Fokus stehen. Miteinander haben sie es geschafft: Die Bevölkerung freut sich über ihren einzigartigen Natur-Spielplatz Gilgenzwerg in Nunningen. FOTO: BEA ASPER

bea. Wo ein Wille ist, ist ein Weg – dies veranschaulichte das Projektteam vom Spielplatz Gilgenzwerg in Nunningen unter der Führung von Manuela und Pascal Bracher und Annelise Häner. In dreijähriger Arbeit schafften sie es, zusammen mit der Bevölkerung den Traum von einem naturnahen Spielplatz zu verwirklichen und leisteten damit einen grossen Beitrag zur Attraktivitätssteigerung der Region. Sie hatten den steinigen Weg nicht gescheut, und wer vor drei Jahren dachte, das Spendenziel von 190 000 Franken bliebe ein Traum, hat sich geirrt. Riesig ist nun die Freude über das Verwirklichte. Und dies ist nicht nur für die Kleinen das Paradies. Der Ort lädt Jung und Alt zum Verweilen ein. Mit Grillplatz und geplanten Aktivitäten wird der Spielplatz Gilgenzwerg in Zukunft bestimmt zu einem beliebten Begegnungsort werden.

Nunningens Gemeindepräsident Heiner Studer freute sich jedenfalls auch sehr über die neue Attraktion im Bereich Sportplatz Seichel, der erst vor kurzem eine Aufwertung erfuhr mit der Erneuerung der Garderoben und dem neuen Schwingkeller. In seiner Eröffnungsansprache dankte Studer den Initianten und der Bevölkerung, die durch Spendenbeiträge und Mitarbeit eine gute Idee zu einem erfolgreichen Gemeinschaftsprojekt mit Vorbildcharakter gemacht haben. Am Sonntag wurde dann ausgiebig gefeiert und gestaunt. Wer den Kindern beim Erkunden des Spielplatzes zuschaute, hatte keine Zweifel, dass der Platz seinen hohen Anforderungen gerecht wird. Das ausgeklügelte Konzept der Spielplatz-Planer geht auf: Alle Sinne werden gefördert, und die Freude und Neugierde für Naturelemente geweckt.

Urs Spielmann

I

nsgesamt werden den alters- und klassendurchmischten Arbeitsgruppen fächerübergreifend 21 Kurse angeboten. Die Projektwoche wird hauptsächlich von den Lehrpersonen getragen, die sowohl für die Projektinhalte als auch für den fachlichen Unterricht verantwortlich sind. Von Montag bis Freitag werden die ca. 300 Schüler und Schülerinnen mit vielseitigen und interessanten Themen konfrontiert. Dabei lernen sie beispielsweise etwas über die Welt der Klänge, über die Sprachen anderer Länder; bauen eigene Windsäcke oder Raketen oder betrachten Objekte und Fakten aus verschiedenen Perspektiven. Wie bereits in anderen Grossprojekten der Gesamtschule Breitenbach sind auch dieses Jahr wieder das Alterszentrum Bodenacker, das Zentrum Passwang und die Vebo Breitenbach als interessierte Geladene mit von der Partie. Am Freitag, 22. Juni 2018, findet auf dem Schulareal ein Abschlussevent statt, den man wahrscheinlich so schnell nicht vergessen wird. Er dient nicht nur zur Ausstellung und Präsentation der Kursarbeiten, sondern auch zur herzli-

Unterstützung für die Schüler: Bewohnerinnen des Alterszentrums Bodenacker verpacken Jetons für das Kulturprojekt. FOTO: ZVG chen Begegnung verschiedener Kulturen und Generationen. Fotostrecken der Woche, Ausstellungen im Schulareal, einstudierte Kurzauftritte, kurz: Die Schule ist offen für jede Attraktion. Zu diesem «Allerweltsfest», das nur dank der grosszügigen Unterstützung der Alice-Vogt-Stiftung und der Mithilfe des Kiwanis Club Breitenbach realisiert werden kann, wird die ganze Breitenbacher Dorfbevölkerung herzlich eingeladen. Eine Währung für einen Tag Ein Festzelt mit einer Kapazität von 900 Personen, diverse Verpflegungsstände von heimischen Gewerbebetrieben und kulturelle Spezialitäten von Kochbegeisterten garantieren auch einen lukulli-

schen Aspekt. Dies nicht nur in einer aussergewöhnlichen Ambiance, sondern auch mit einer nur eintägig gültigen Breitenbacher «FUN»-Währung. Der Unterhaltungsabend wird von der Breitenbacher Brass Band umrahmt. Die Schwarzbuben-Rockband Moor sorgt für jugendliche Power und den anvisierten «Global-Touch». Zusammen mit den Schülern und Schülerinnen präsentieren sie ihren eigens für diesen Anlass komponierten Song «Glich woni härchum», der an diesem Abend erstmals öffentlich gesungen und aus der Taufe gehoben wird. Eine weitere, ganz besondere Attraktion sind die Auftritte des vom Radio her bekannten Slam-Poeten Dominik Muheim und des SF-Sprachenimitators Toni Graber.

VEREINSNACHRICHTEN ˜

Bibliotheken

Stedtlibibliothek Laufen, offen: Di 9–11 Uhr, (Markttag 14–16 Uhr), Mi 14–18 Uhr, Fr 16–20 Uhr, Sa 9–15 Uhr, Sommer- und Herbstferien: Di 9–12 Uhr, Fr 16–20 Uhr, Sa 9–12 Uhr. www.stebilaufen.ch Bibliothek Breitenbach, Wydehof 1. Stock, Öffnungszeiten: Mo 15 –17 Uhr, Mi 14 –18 Uhr, Do 9 –11 Uhr, Fr 16 –19 Uhr und Sa 10 –14 Uhr. (Ausnahme: Während der Sommer-Schulferien Mi 14 –18 Uhr, Fr 16 –19 Uhr) Bücher-Broggi Laufental, Mehrzweckhalle, 4223 Blauen. Offen jeden Samstag, 10.00 –15.00 Uhr. Ludothek Laufental-Thierstein, Amthausgasse 35, Laufen. Offen: Di 9.00–11.00, Mi 14.00–17.00, Fr 16.00–18.00, Sa 10.00–12.30. Fasnachts-, Sommer- und Herbstferien BL nur Fr 16.00– 19.00. www.ludolauthi.ch

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Sport

Happy-Dog-School, Borer Maria. Ort: Hundesport Brislach. Sie und Ihr Hund sollen ein glückliches Team werden. Welpen immer Samstag, 9.30 bis 11.00 Uhr. Internet www.happy-dog-school.ch. Handy 076 345 54 45. Hundeschule EICHMÄTTLI, Industriestrasse, 4227 Büsserach, P. Herter. Beratung und Hilfe rund um Ihren Vierbeiner! Kurse für Welpen, Junghunde, Familienhunde. Ausbildung in Sanität, Obedience, Agility (A. Hürbin), 061 761 40 75. Bogenschiessen, Konzentration, Ruhe, Gelassenheit – Abenteuer, Spass, Natur. Info: 079 308 26 05, Thomas Twerenbold, www.bs-buesserach.ch Schwingen! Jeden Di und Do, 18.30 bis 20.00 Uhr in Nunningen. Schnuppertraining ab 7 Jahre! Schwingklub Dorneck-Thierstein-Laufental, K. Christ, Telefon 079 225 77 89, Internet www.schwingklub-dornach.ch Kletterhalle Laufen (SAC Sektion Hohe Winde). Die Halle steht täglich von 8.00 bis 23.00 Uhr zur Verfügung. Alles Wissenswerte und Fotos auf www.kletterhallelaufen.ch Wanderverein Laufen. Gemeinsame Fahrt zu Volkswanderungen in CH/D, zweimal jhl. mit Car. Frei wählbare Strecken von ca. 5/10/20 km. Auch für Nordic Walking. Verpflegung am Start/Ziel u. unterwegs. Anm. Tel. 061 761 64 95. Der Basketballclub Laufen sucht Spieler/innen für das Damen- und Herrenteam. Trainingszeiten: Di., 19.15–20.45 und 20.45–22.15. Do., MixedTraining, 20.45–22.15 in der Serafinhalle Laufen. Kontakt und Infos unter bbclaufen@gmail.com

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Kampfkunst

Cho Taekwondo-Schule Nunningen, olympisches

+ traditionelles Taekwondo und Selbstverteidigung ab 15 J. Training Do 20–21.30 und Fr 19.30– 21 im Dojo Judoclub Nunningen. S. Rudin, 076 265 40 41, www.taekwondo-nunningen.ch AIKIDO-Schule Laufen. Training Erwachsene: Di 19.00–20.30, Fr 19.00–21.00, So 10.00–11.30. Training Jugendliche: Di 18.00–19.00, Fr 19.00–21.00. Training Kinder: Di 17.00–18.00. Gratisprobetraining jederzeit möglich, in der Industriezone Ried, www.aikidola.ch Goshindo und Aiki Ju Jutsu, Selbstverteidigung für Jung und Alt. Kinder ab 7 Jahren: Mo 17.40– 18.50 Uhr, Erwachsene auf Anfrage. Probetraining jederzeit möglich. Infos bei Laub Raymond, 032 423 06 80 oder www.goshindo.ch Kampfkunstcenter Laufental-Thierstein. Fudomotion: Di 18.00, Mi 10.00, Do 18.00. Kobudo/ Kyusho: Mi 19.00, Do 19.30. TaiChi-QiGong: Di 19.30. Samurai Kids: Mi 15.45, 16.45, 18.00. Samurai Youths: 19.00 in Laufen (Seniorenzentrum Rosengarten, MZH Serafin) u. Breitenbach (Turnhalle Mur). www.kampfkunstcenter-laufen.ch, 079 511 00 84 Kozuchi Karate Do Laufen. Wir sind ein traditioneller Karate Verein mit familiärem Charakter, gegründet 1980. Unser Training ist für alle Altersklassen ab 10 Jahren geeignet. Unser Ziel ist Kampfkunst, nicht Kampfsport. Sie lernen bei uns Selbstvertrauen, Selbstverteidigung, Selbstdisziplin und tun Ihrem Körper etwas Gutes. Haben wir Ihr Interesse geweckt? Melden Sie sich gleich für ein Probetraining an. Tel. 078 679 80 18, www.kozuchi.ch, info@kozuchi.ch Kempo. Training Erwachsene und Jugendliche jeweils Mo. 19.00–20.30 und Do, 19.00–20.30. Gratisprobetraining jederzeit möglich, in der Industriezone Ried in Zwingen, Weitere Info unter 076 741 47 47 od. www.kempo-laufen.ch

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Kursangebot

Malwerkstatt. Erna Hofmann, Brislachstr. 8, Breitenbach. Kurse für Zeichnen, Aquarell, Acryl, Mischtechnik. Workshops, Seminare. Besuche Mo, 17–19 od. n. V. ehofmann@mal-werkstatt.ch, 079 704 89 70, www.mal-werkstatt.ch BewegungPlus Laufen, Alphalive-Kurs: Fragen an das Leben – Antworten aus christlicher Sicht. 10 Abende mit Imbiss, Vortrag und Diskussion sowie ein Wochenende. Infos: Diana u. Dominik Jörger, 061 761 82 41, d.joerger@bewegungplus.ch, www.alphalive.ch Gym-Studio V. Haener-de Luca, Breitenbachstr. 31, 4227 Büsserach. Kurse: Mo, 19.00 Uhr, Gymnastik. Di, 19.30 Uhr, Bauch, Beine, Po. Mi, 19.00 Uhr, Gymnastik. Do, 19.00 Uhr, Bauch, Beine, Po. Einstieg jederzeit möglich. Tel 079 600 92 67. Gym-Studio SANA, Zullwilerstr. 1, 4208 Nunnin-

gen. Do, 18.30 Uhr, Funktionelle Gym. Tel. 079 600 92 67 balance studio – be balance be yoga! Wurde 2004 in Breitenbach eröffnet, mit dem Gedanken, Yoga einem breiten Publikum zugänglich zu machen. Wir wollen Freude und Leidenschaft für Yoga & Pilates teilen und ein modernes Yoga mit trad. Hintergrund vermitteln. Bei uns findest du versch. Yogastilrichtungen, Pilates & Qi-Gong Kurse. Lehrerteam mit fundierter Ausbildung sowie Unterrichtserfahrung. www.balance-studio.ch, info@balance-studio.ch, 061 781 40 26 (ab 16 Uhr) Yoga & Pilates in Laufen. Kurse in Pilates & Vinyasa. Flow Yoga sowie freies Kindertanzen. Fundierte Grundausbildung und 20-jährige Unterrichtserfahrung. Infos & Anmeldung: www.pilateslaufen.ch, sanavida@bluewin.ch, 079 216 24 18. Pro Senectute beider Basel – 061 206 44 44. Volkstänze aus aller Welt: Laufen, Evangelisch Kirchgemeindehaus, Schutzrain 15, jeweils Dienstag 15.15–16.15 Uhr. Turnen: Dittingen, Turnhalle, Mo, 9 Uhr / Blauen, Turnhalle, Di, 15.45 Uhr / Brislach, Turnhalle, Mo, 14 Uhr / Duggingen, Turnhalle, Mi, 14 Uhr / Grellingen, Turnhalle Primarschule, Mo, 9 Uhr / Laufen, Cosmos Fitness-Studio, Weststr. 75, Di, 14.30 Uhr / Liesberg, Mi, 16 Uhr / Zwingen, Turnhalle, Sek. Schule, Mi, 14 Uhr. Mittagsclub: Laufen, jeden Do, 11.30 Uhr. Nordic Walking Treff: Di, 18.30/Do, 9.00 in der Natur fit werden & fit bleiben. NW-/Wander& Wellness-Ferienwochen: info@nordicwal king-laufental.ch, www.nordicwalking-laufen tal.ch. Regula Esposito, 079 564 61 45. Vitaswiss-Ganzkörper-Gymnastik Laufen. Mi, 17.45 –19.00 Uhr. Infos: 061 761 27 20 – Atemgymnastik Laufen. Mo, 16.20–17.20 und 17.30–18.30 Uhr; Di, 9.00–10.00 Uhr; Breitenbach: Di, 16,30–17.30 Uhr; Infos: 061 781 29 16. Yoga Oase Breitenbach. Therap. Yoga- und QiGong-Kurse nach TCM. Bei uns treffen sich die ursprünglichen Philosophien mit den neusten med. Kenntnissen. Infos: www.yogaoase-breitenbach.ch, 079 921 70 34, nicole.gerster@gmx.ch Yoga-, Qigong-, Pranayama-, Meditations-Kurse. In Nenzlingen, von und mit indischen Meistern, Ayurveda u. v. m. Infos: www.dattatreyahuus.ch, 061 228 78 33. Deutschkurse. Für fremdsprachige Frauen Breitenbach m. Kinderhort. Niveaustufen: A1.1 bis A2.2. Kursort: Kath. Pfarreiheim, Fehrenstr. 6, 4226 Breitenbach. Zeiten: Mo, Di oder Mi, 8.20–11.30 Uhr. Pro Woche 2 × 2 Lektionen. Kurspreis: pro Lektion Fr. 5.– mit Kinderbetreuung, (Frühlingssemester, 88 Lektionen: Fr. 440.–/Herbstsemester, 60 Lektionen: Fr. 300.–). Kurseintritt: pro Quartal möglich! (Jan., Apr., Aug., Okt.). Info: Jutta Kunz, K5 Basler Kurszentrum, 061 365 90 23. YOGA. Sanft fliessendes Yoga, Atemübungen und Meditation. Zwingen Mo 9.15/17.15/19.15 Do

19.15, Breitenbach Di 9.15/18.30/20.00, Laufen Do 9.30/17.30 für Schwangere. Luzia Bienz, Tel. 079 289 72 42, www.vini-yoga-oase.com Freiraum Laufen. Vinyasa und Yin Yoga in kleinen Gruppen vis-à-vis Bahnhof. Vinyasa: Mo+Mi, 18.30–19.45. Yin: Mo+Mi, 20.00– 21.00. Einstieg jederzeit möglich! www.freiraum-laufen.ch, Anna Urmes, 077 432 62 28.

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Jugendgruppen

Kindertagesstätte Metzerlen Vogelnest, familienergänzende und familienbegleitende Kinderbetreuung. Mo–Fr, 7.30–18.30: Spielgruppe, Waldgruppe, Mittagstisch, Aufgabenhilfe, Infos und Anm.: 061 731 33 75, vogelnest.metzerlen@bluewin.ch, www.vogelnest-metzerlen.ch Kinder Kinderhort Hirzenkäfer, Spitalstrasse 38, 4226 Breitenbach, 061 781 52 20. Öffnungszeiten: Montag bis Freitag, 6.30–19 Uhr, Kinder ab 4 Monate bis 10 Jahre Familienzentrum Chrättli Laufen. Naustr. 73, Laufen, 061 761 42 88. Krabbelgruppe: Mo. Morg. Träff mit Cafeteria: Mo.- und Do.-Nachm. Hütedienst: Fr.-Morg. www.chraettli.ch Tagesfamilien/Tagesbetreuung, Hinteres Leimental, Vermittlung von Tageskindern in Tagesfamilien oder in Kindertagesstätte Vogelnest, Stationsgebäude Bahnhof Flüh. Kontaktstelle: 4108 Witterswil, 061 721 60 88. Kinder- und Jugendheim Laufen, Weststrasse 19, 4242 Laufen, 061 765 90 90. Kindertagesstätte, Wohngruppe, Jugendwohngruppe. Öffnungszeiten Kindertagesstätte: 6.15–18.00 Uhr, Kinder ab 3 Monate bis 12 Jahre.

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Mütter- und Väterberatung

Laufental. Beratung für Eltern von Kindern 0 bis 5 Jahre. Die Beratungszeiten ihrer Wohngemeinde und weitere Informationen finden sie unter www.mvberatung.ch oder Mütter- und Väterberatung Laufental, Rathaus, Hauptstrasse 2, 4242 Laufen, mvblaufental@bluewin.ch, Tel. 061 761 16 65. Tagesfamilien Laufental-Thierstein. Hauptstrasse 20, 4242 Laufen, 061 761 10 12. Dienstag, ganzer Tag und Donnerstag, morgen. Thierstein. Öffentliche Beratung in den Wohnortgemeinden mit Voranmeldung. Weitere Infos über das Zentralsekretariat, Tel. 061 785 90 00 oder unter www.muetterberatung-so.ch

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Kindertagesstätte

Kindertagesstätte KIBU Kinderburg. Kinderbetreuung auf dem Bauernhof in Seewen, Grellingerstrasse 10 und in Münchenstein, Gutenberg-

strasse 1. Für Kinder ab 3 Mt. bis zum Schulaustritt. Mo bis Fr von 7.15 bis 18.00 Uhr; Für weitere Auskünfte: Teresa Kaeser, Tel. 061 411 11 18 oder www.kibu.ch

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Pro Senectute und Spitex

Pro Senectute beider Basel. Ihre Partnerin für Fragen rund ums Älterwerden, Beratungsstelle Laufental. 061 761 13 79, www.bb.pro-senectute.ch Pro Senectute Dorneck-Thierstein, Fachstelle für Altersfragen, 061 781 12 75, www.so.pro-senectute.ch. Fahrdienst «s’Mobil», 061 783 91 50 SPITEX Thierstein/Dorneckberg 061 783 91 55, Hilfe und Pflege zu Hause, Spitex-24h-Notruf, alles aus einer Hand, seit 40 Jahren in der Region, Krankenkassen anerkannt, im Auftrag der Gemeinden, www.spitex-thdo.ch, Spitalstrasse 38, 4226 Breitenbach SPITEX Laufental, Hilfe und Pflege zu Hause, 061 761 25 17, spitex-laufental@bluewin.ch SPITEX Acura, 061 322 41 74, alles aus einer Hand, Tag/Nacht 24h, garantierte Entlastungs- u. Ferienbetten, off. Pflegetarife, Krankenkassen anerkannt, Leistungsaufträge von Gemeinden, www.acura-spitex.ch; Bodenackerstr. 1a, 4226 Breitenbach.

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Selbsthilfegruppen

Verein Selbsthilfe BS/BL: Wir vernetzen und begleiten Menschen, die eine Selbsthilfegruppe suchen oder gründen wollen. In unserer Region gibt es ca. 170 Selbsthilfegruppen zu physischen und psychischen Themen. Telefonzeiten: Mo, 10–12; Mi/Do, 15–17 Uhr; 061 689 90 90. Persönliche Beratung nach Termin Vereinbarung. Weitere Infos auch zu aktuellen Gruppen unter www.zentrumselbsthilfe.ch

Publizieren Sie Ihre Vereinsnachrichten im «Wochenblatt»! Vorstandsmitglieder, Kontaktpersonen, Trainingszeiten, Mitgliederwerbung etc.

Bis 5 Zeilen pro Woche Fr. 93.– pro Jahr Bis 10 Zeilen pro Woche Fr. 186.– pro Jahr Bis 15 Zeilen pro Woche Fr. 279.– pro Jahr Ohne Änderungen. Bei Platzmangel kann der Verlag auf die Veröffentlichung verzichten.

AZ Anzeiger AG

Hauptstrasse 37 4242 Laufen Tel. 061 789 93 33 inserate.laufen@wochenblatt.ch


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Donnerstag, 14. Juni 2018 Nr. 24

Tag der offenen Tür 14. bis 23. Juni 2018 bei TCM Gesundheitszentrum BL Akupunktur – Eine fernöstliche «grüne» Medizin (Teil II) Oberwil Hauptstrasse 15, 4104 Oberwil, Tel. 061 403 08 88 und Laufen Vorstadtplatz 7, 4242 Laufen, Tel. 061 763 99 88 In Teil I haben wir ein bisschen erklärt, was Akupunktur ist, und das wichtige Konzept von Qi, Energie, Meridiane, Yin und Yang und seine Bedeutung in unserer TCM dargestellt. Heute möchten wir die TCM-Methode erklären. Die Diagnostik: Zungen- und Pulsdiagnose Bei der Zungen- und Pulsdiagnose handelt es sich um Untersuchungsmethoden, die in der Traditionellen Chinesischen Medizin bereits seit Jahrtausenden angewendet werden.

Zungendiagnose Therapeuten, die nach Methoden der TCM arbeiten, können durch den Zungenkörper, Form, Belag und Feuchtigkeit und Risse die Krankheiten erkennen. So geben einzelne

das

Bereiche des Zungenkörpers in ihrer Farbe und Form Aufschluss über verschiedene Organe im Körper, denen sie zugeteilt sind. Eine sehr blasse Zunge deutet z. B. auf eine ernstzunehmende Erkrankung hin, fehlender Belag ist ein Zeichen für Beschwerden des Magens und der Milz sowie für ein schwaches Qi. Eine Untersuchung der Feuchtigkeit der Zunge gibt Hinweise auf die körpereigenen Flüssigkeiten. Die Venen im unteren Bereich der Zunge zeigen Blutstauungen, Hitze oder Kälte an. Im Gegensatz zum Puls verändert sich die Zunge nicht so schnell, das Ergebnis der Diagnose ist dadurch genauer. Pulsdiagnose Bei der Pulsdiagnose ertastet der Therapeut an beiden Armen den Puls mit drei Fingern. Sie gibt wie die Zungendiagnose Aufschluss über die Lebensenergie Qi und über die Beschaffenheit des Blutes und der Körperflüssigkeiten. Auch der Sitz der Krankheit kann mithilfe der Pulsdiagnose ermittelt werden. In der chinesischen Medizin werden 28 Pulse unterschieden, Kriterien dafür sind z. B. oberflächlich vs. tief, schnell vs. langsam, Grösse, Kraft, Geschwindigkeit, Fülle, Härte, Temperatur, Rhythmik . . ., sowie die verschiedenen Eigenschaften der Pulswelle. Ein

entscheidender Vorteil der Pulsdiagnose ist, dass sie einige Zeit nach Beginn der Therapie wiederholt werden kann. An den Veränderungen des Pulses erkennt der Therapeut, ob die Therapie Erfolg versprechend ist. Diese Diagnoseverfahren werden ergänzt durch Informationen, die sich aus der Befragung und Beobachtung der Patienten gewinnen lassen. Aus der Kombination dieser vier klassischen Diagnosemethoden erarbeiten die Ärzte und Therapeutinnen der Chinesischen Medizin ein Bild der Disharmonie (körperlich und/oder psychisch), welches durch die Therapie korrigiert werden soll. Jetzt können Sie die Chance ergreifen und bei uns gratis eine Zungen-und-Puls-Diagnose erstellen lassen bei unserem TCM-Spezialisten Herrn Jiang Dongsheng (EMR: V693760, mehr als 30 Jahre Berufserfahrung in China und der Schweiz). Zusätzlich bieten wir Ihnen noch die 5-Elemente-Ernährungsberatung an. Es ist unser grosses Anliegen, dass Sie durch uns gesund werden.

TCM-Spezialist Herr Jiang Dongsheng

TCM Gesundheitszentrum BL

Praxis Oberwil: Hauptstrasse 15, 4104 Oberwil Tel. 061 403 08 88, und Praxis Laufen: Vorstadtplatz 7, 4242 Laufen Tel. 061 763 99 88 www.tcmgesundheitszentrum.ch

Rätsel

Lösung der letzten Ausgabe

Lösung der letzten Ausgabe

präsentiert

das

Lösung 23/2018:

Sudoku im Wochenblatt

VORALPEN

Gewonnen hat:

Leonie Jeger In den Matten 307 4233 Meltingen Wir gratulieren zum Buch «Cake, genial einfach und schnell» gespendet vom:

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Das Lösungswort, das sich aus den Buchstaben der eingekreisten Felder ergibt, schicken Sie bitte bis Dienstag, 19. Juni 2018, 12 Uhr, per Postkarte, Fax oder E-Mail an:: AZ Anzeiger AG Hauptstrasse 37, 4242 Laufen Fax 061 789 93 30 E-Mail raetsel@wochenblatt.ch Unter den richtigen Einsendungen verlosen wir einen Einkaufsgutschein im Wert von 60 Franken. Einzulösen bei:

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mittel


DORNECK

Donnerstag, 14. Juni 2018 Nr. 24

EINGESANDT

SEEWEN

Durchhaltewillen und Teamgeist

Die Fronten sind verhärtet

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In Seewen spitzt sich der Streit um das Pachtreglement zu. An der Gemeindeversammlung wurde dem Gemeinderat vorgeworfen, mit seiner sturen Haltung gefährde er den Frieden im Dorf. Bea Asper

I Selbst gebaut: Grosser Andrang bei den Blumentrögen. Am vergangenen Freitag präsentierten die Abschlussklassen der Oberstufe in Bättwil ihre Projektarbeiten. Eine bunte Ausstellung von selbstgemachten Blumentrögen aus einem ganzen Baumstamm bis zu einem Recycling-Tischtennistisch erwartete die Besucher. Um seschs Uhr Abends war der grosse Moment gekommen, die Türen öffneten sich, Eltern und Verwandte strömten in das grosse Foyer. Ein knisternder Augenblick für viele Abschlussklässler, die ein Jahr lang an einem Projekt «getüftelt» hatten. «Was meint das Publikum? Interessiert sich überhaupt jemand für mein Projekt? Kommt es gut an?» sorgte sich so manch ein aufgeregter junger Aussteller im Vorfeld. Für Basil, Joel und Samuel entspannte sich die Situation schnell. Ihre imposanten Blumentröge gefertigt aus massiven Baumstämmen überzeugten die Besucher sofort, und die drei jungen «Künstler» wurden mit Fragen bombardiert. Während der Ausstellung hatten die Besucher die Gelegenheit, das beste Projekt mittels Abstimmungszettel zu nominieren. So war es kein Wunder, dass die drei den Publikumspreis gewannen. Arbeit selbst gewählt Freude war auch rasch nach Eröffnung auf Bajrams, Andreas und Julianos Gesicht zu erkennen. Das Publikum stand Schlange, um auf ihrem RecyclingTischtennistisch spielen zu dürfen. Den Tisch hatten die drei von Grund auf selber gebaut. Stolz sind sie vor allem darauf, dass sie praktisch keine Kosten verursachten und alles aus Recyclingmaterial herstellen konnten. Die zwei Platten des Tisches bestehen aus alten Whiteboardtafeln, die in den Schulzimmern entfernt wurden. Die Idee dazu, das gaben sie gerne zu, hatte ihr betreuender

FOTO: ZVG

Werklehrer Alexander Stebler. Bereits die siebte Projektpräsentation, dennoch war bei allen Beteiligten und Lehrpersonen immer noch Begeisterung zu spüren. Sie begleiten mit den Werklehrern während eines Jahres die Abschlussklassen der Schulstufe B und E bei den Projektarbeiten. Die Schüler dürfen die Arbeit selber wählen und müssen dann innerhalb der neunten Klasse ihr Projekt planmässig durchführen. Die Bewertung der Arbeit steht in ihrem Abschlusszertifikat, das dem letzten Zeugnis mit den Check S2 und 3 Resultaten beigelegt wird. Die Idee hinter dieser Projektarbeit ist klar. Die jungen Schulabgänger sollen sich auf das spätere Berufsleben vorbereiten, wo Selbständigkeit und Durchhaltewille um so mehr gefragt sein werden. Tolle Arbeitshaltung Viele, so entstand der Eindruck während dem Gespräch, durchlebten während dieses Jahres Höhen und Tiefen bei der Durchführung ihres Projektes. Vor allem liege es daran, meinte ein Schüler, dass sie anfangs zu wenig zielstrebig gearbeitet hätten und dann einen regelrechten Schlussspurt hinlegen mussten. Doch die selbstgemachte Bar aus Holz von Alessio und Micha oder die ELongboards von Nico und Nick liessen einen solchen Stress nicht erkennen. Gut gemeistert! Auch das selbstgenähte Kleid von Rumed sass perfekt und sie führte es mit grossem Stolz vor. Ulla Albrecht, Schulleiterin des OZL, lobte die grosse Geduld der Lehrpersonen, doch muss ebenfalls die tolle Arbeitshaltung der meisten SchülerInnen erwähnt werden, ohne die eine solche Ausstellung nicht machbar wäre. Andrea Rubin Zuständig für Abschlusszertifikat Projektarbeiten 4. Klassen

VERANSTALTUNG

Es brauchte nicht viel und im Dorf würde wieder Ruhe einkehren. Die Lösung ist simpel und nicht teuer», sagte ein Landwirt an der Gemeindeversammlung von Seewen. Er warf dem Gemeinderat vor, mit seiner sturen Haltung zu verunmöglichen, «dass man sich wieder in die Augen schauen kann». Wenigstens ein Gemeinderat solle doch über seinen Schatten springen und mithelfen, das Pachtreglement dahingehend anzupassen, dass es nicht im Widerspruch stehe zum Gewohnheitsrecht, lauteten Appelle aus dem Plenum. Offenbar hatte der Gemeinderat an einer seiner letzten Sitzungen mit drei zu zwei Stimmen verhindert, dass die Gemeindeversammlung das Pachtreglement nochmals beraten kann. «Das Traktandum Pachtreglement hat nur Informationscharakter», erklärte Gemeindepräsident Simon Esslinger am Dienstagabend. Er machte aber darauf aufmerksam, dass der Bevölkerung für ein Rückkommen politische Instrumente zur Verfügung stünden, und gab den Betroffenen den Tipp, ihr Anliegen mittels Motion einzubringen. Doch die Landwirte zeigten sich bisher ebenfalls stur. Sie hätten

Unter Beschuss: Der Gemeinderat wurde hart kritisiert. ihr Anliegen vor einem Jahr korrekt vorgebracht und von der Gemeindeversammlung mit grossem Mehr die Unterstützung erhalten, betonten sie. Der Gemeinderat habe die Änderung nicht eingearbeitet. «Wir haben auf diesen Fehler aufmerksam gemacht und warten seither vergebens auf ein Entgegenkommen des Rates», hiess es. Esslinger zeigte auf, dass der Rat über den Inhalt der Forderung gespalten sei. Im Reglement werde die Unterpacht bewusst ausgeschlossen, während der damalige Änderungsantrag bezweckte, Landabtausch – auch von Gemeindeland mit Privatland – zu ermöglichen. Auch im Saal zeigte sich Uneinigkeit. Ein Bewohner forderte den Gemeinderat auf, konsequent zu sein und das Pachtreglement durchzusetzen. Genau davor fürchten sich die Landwirte. Der bisher gelebte Tausch von Land zur Bewirtschaftung hätte die Kündigung ihrer Parzelle zur Folge.

FOTO: BEA ASPER

Aus der Versammlung kam der Hinweis, dass eine Verkürzung der Bewirtschaftungswege zum Wohle aller sei, aus lärmtechnischen, aber auch aus ökologischen Gründen. Esslinger betonte, dass mit der Güterregulierung dieses Ziel erreicht werden könnte. Doch diese sei bisher von den Landwirten abgelehnt worden. Diese hielten entgegen, dass der von ihnen gewünschte Landabtausch der Schritt in die richtige Richtung wäre. Man gebe dem Gemeinderat nun noch zwei Monate Zeit, einen Vorschlag zur Güte zu unterbreiten, sagte ein Landwirt. Einig war man sich bei den anderen Geschäften. Der Auslagerung von Bereichen stimmten die 59 Anwesenden zu. Mit Freude nahm die Versammlung Kenntnis vom guten Jahresergebnis. Es gab nicht wie angenommen ein kleines Defizit, sondern die Gemeinderechnung 2017 schliesst mit einem Ertragsüberschuss von 83 4780 Franken.

WITTERSWIL

Ein Blick zurück und ein grosses Fest wap. Mit einem grossen Dorffest feiert Witterswil am kommenden Wochenende sein 750-jähriges Bestehen. Besiedelt war die Gegend wohl schon länger, aber der Name der Gemeinde taucht erstmals in einer Urkunde von 1268 auf, in der von einem «Witterswilr» die Rede ist. Damals gehörte der Gemeindebann noch adligen Gutsherren. Einer davon war Ritter Arnold von Rotberg, dessen Wappenschild in das Gemeindewappen von Witterswil eingeflossen ist. Besonders innig scheint seine Beziehung zum Dorf aber nicht gewesen sein: 1515 verkaufte er es «mit allen Rechten und allem Zugehör» an die Stadt Solothurn, die dabei war, sich gegen Norden auszubreiten, um den Baslern beim Handel über den Jura den Rang abzulaufen. Witterswil blieb noch lange das kleine Bauernhof, das Ritter von Rotberg mit leichter Hand verkauft hatte. Noch 1850 lebten hier nur 298 Einwohner.

Bauerndorf: Witterswil auf einer historischen Aufnahme. Heute ist aus dem ländlichen Dorf eine attraktive Wohn- und Wirtschaftsgemeinde geworden. FOTO: ZVG Mit dem Bau der Schmalspurbahn nach Basel, dem heutigen 10er-Tram, änderte sich dies. Heute wohnen 1500 Einwohner in Witterswil. Und diese feiern am Wochenende ihre Gemeinde. Mehr als 20 Vereine, die

Primarschule, die JASOL und das Jugentheater «JouJetzä» machen mit. Das Fest beginnt am Donnerstag mit einem Festakt in der Mehrzweckhalle. Das detaillierte Programm findet sich auf www.witterswil.ch.

VERANSTALTUNG

Das Leimentaler OpenAir ist startklar Ein Dorf feiert seine filmreife Geschichte WoS. Am kommenden Wochenende holt das Leimentaler OpenAir die grossen Schweizer Musikstars auf das Bruderholzgelände in Oberwil und feiert eine saftige Jubiläumsparty. Bereits zum 15. Mal kommen Fans von guter Musik und wunderbarem Ambiente in den Genuss des Leimentaler OpenAirs. Was als kleines, eintägiges Festival begonnen hatte, entwickelte sich mittlerweile zum grössten regionalen Musik- und Kulturanlass. Obwohl der Anlass noch in der Vorbereitung steckt, konnte bereits ein Rekord verzeichnet werden: Der Freitag ist restlos ausverkauft! Das gabs noch nie in der Geschichte des Leimentaler Openairs. Highlights im diesjährigen Programm sind Züri West, Headliner vom Freitagabend. Seit über drei Dekaden musizieren die Mannen um Kuno Lauener und sind aus der Schweizer Musikszene schon seit

langem nicht mehr wegzudenken. Beim Jubiläum des Leimentaler OpenAirs darf ein Act garantiert nicht fehlen: Die Allschwiler Band Brandhärd, Headliner vom Samstagabend. Denn wie das Leimentaler OpenAir feiert auch das Basler Rap-Trio Jubiläum! Wenn Troubas Kater zu schnurren beginnt, bleiben keine Füsse auf dem Boden. Troubas Kater bieten einen fulminanten Mix aus Mundart, Rap, Folk, Pop und Hiphop. In voller Frische und mit mehr als 120 Livekonzerten in den Pfoten weiss der Kater, wie er das Publikum am Leimentaler OpenAir zum Tanzen bringt! Nickless, James Gruntz, Damian Lynn, Plini und viele mehr runden das Line-Up ab. Eine unvergessliche Aftershowparty an beiden Abenden, unter anderem mit DJ Alex Costanzo, ist garantiert. Weitere Infos auf www.leimentaler-openair.ch

dust. Ettingen feiert seinen 750. Geburtstag mit einem grossen Dorffest. Dazu geben sieben extra zu diesem Anlass gedrehte Kurzfilme Einblick in die Geschichte der Gemeinde am Nordhang des Blauen. Eine Urkunde, datiert auf das Jahr 1268, erwähnt zum ersten Mal die Gemeinde Ettingen. Im September dieses Jahres wird der 750. Geburtstag an drei Tagen zünftig gefeiert. Vom 7. bis 9. September geht im Zentrum Ettingens das Dorf- und Geburtstagsfest «750 Jahre Ettingen» über die Bühne. «Ein grossartiges Erlebnis für Jung und Alt», wie Andreas Brodmann, Mitglied des OKs, überzeugt ist. Der zu diesem Anlass gegründete Verein «750 Jahre Ettingen», der als OK amtet, hat sich dazu einiges einfallen lassen. Unter der Leitung von HansRuedi Thüring, Gemeinderat, Vereins-

und OK-Präsident, wird seit drei Jahren an der Umsetzung dieses Anlasses, bei dem die Kultur im Mittelpunkt stehen soll, gearbeitet. Entstanden ist ein dreitägiges Fest mit Livekonzerten, mit Aktivitäten für Kinder und Jugendliche sowie diversen Unterhaltungsprogrammen für jeden Geschmack auf der Hauptbühne und auf der Festmeile im Dorfzentrum. Im Mittelpunkt der Feierlichkeiten stehen sieben Kurzfilme, die auf die 750-jährige Geschichte des Dorfes zurückblicken. OK-Mitglied und Produktionsleiter Benno Graber ist es gelungen, mit David Bröckelmann, Regie, und Salomé Jantz, Erzählerin, bekannte und kompetente Filmprofis ins Kernteam zu holen. Zusammen mit Dorfhistoriker Hans Utz wurde erörtert, welche Episoden aus der Dorfgeschichte sich für die Verfilmung eignen würden. Über 150 Laiendarstellerinnen und

-darsteller spielen in diesen Filmen mit. Die Filmarbeiten dauerten in der Folge bis Mitte Mai dieses Jahres. Anlässlich des Dorffestes werden im Endlosmodus an sieben Standorten ab Samstag, 11 Uhr die einzelnen Episoden präsentiert. Im grossen Stil richtet der organisierende Verein «750 Jahre Ettingen» aber auch punkto Festbetrieb und Unterhaltung an. So werden unter anderem Anna Rossinelli mit Band sowie die auf Reggae und Pop spezialisierte Band Pedestrians aus Baden dem jubilierenden Dorf ihre Ehre erweisen. Über 20 Beizli mit verschiedenen Spezialitäten sorgen für Dorffeststimmung. Ein ökumenischer Festgottesdienst, eine Jazz-Matinée, eine Marschmusikparade und ein nostalgischer Umzug sorgen am Sonntag für einen Abschluss des dreitägigen Fests. 750 Jahre Ettingen, 7.-9. September; www.ettingen.ch


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Donnerstag, 14. Juni 2018 Nr. 24

Tagesfahrt Stoos 28. Juni, Fahrt, Mittagessen Thunerseespiele «Mama Mia» 14. Juli / 11. August, ab Ursprung Buam Fest 25 Jahr 20.–22. Juli, Zillertal Ü. u. Eintritt Wandern am Wilden Kaiser 27.–31. Aug. ab Matrei am Brenner 16.–20. Sept.

Fr. 94.– Fr. 161.– Fr. 346.– Fr. 670.– Fr. 735.–

Ab 15. Juni 2018 jeden Freitagabend ab 18.00 Uhr Wir bieten Ihnen eine Auswahl an Wurst und Fleisch vom Grill sowie ein frisches und reichhaltiges Salat-Buffet! Wir freuen uns auf Ihre Reservation! Tel. 061 741 17 00 oder restaurant-chezgeorges@bluewin.ch Baselstrasse 58, 4203 Grellingen

GRÜMPELI 2018 FC RIEDERWALD Freitag, 22. Juni 2018 Fasnachts-Grümpeli für Cliquen und Fasnachtsverrückte! Festwirtschaftsbetrieb in der Halle und in der «FCR Bar» ab 18.00 Uhr WM-Spiele live auf Grossleinwand (u. a. Serbien – Schweiz)! Tanz und Musik mit DJ Tizi

FR, 15. Juni 17–20 Uhr SA, 16. Juni 10–14 Uhr und jeden DO 16–19 Uhr

oder nach Vereinbarung

Samstag, 23. Juni 2018 Dorfplauschturnier ab 11.00 Uhr; Grümpeli ab 16.00 Uhr WM-Spiele live auf Grossleinwand (u. a. Deutschland – Schweden)! Über 200 gedeckte Sitzplätze und Betrieb der «FCR Bar»

EINTRITT FREI Der FC Riederwald freut sich auf Ihren Besuch! Fussball-Platz FC Riederwald, 4253 Liesberg Anmeldeformulare und weitere Informationen unter:

Natel 077 420 02 61 info@fcriederwald.ch / www.fcriederwald.ch

Margrit und Walter Kamber-Christ

Genau heute vor 60 Jahren habt ihr euch das Jawort gegeben. Wir gratulieren euch von Herzen zu eurer Diamantenen Hochzeit und wünschen euch noch viele wunderschöne gemeinsame Jahre. Schön, dass es euch gibt und Danke für alles!! Eure Kinder mit Familien

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Ausschreibung von Dienstleistungen für die KELSAG – Einsammeln und Transportieren von Kehricht im Verbandsgebiet der KELSAG Interessierte Anbieter finden die Unterlagen für die Teilnahme an den Submissionen unter www.simap.ch.

Sommer-Abend in unserer Gartenwirtschaft mit Grillade & Salatbuffet 061 731 10 22 hotelpost-mariastein.ch Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

Restaurant – Bar - Lounge

Einzigartige anatolische Spezialitäten verspricht Restaurant – Bar – Lounge PINE in Laufen an der Bahnhofstrasse 28. Am Donnerstag, dem 14. Juni 2018, sind Sie herzlich eingeladen zur Neueröffnung des zweiten Standorts. Grosse Terrasse an der Bahnhofstrasse mit Palmen und Sommerstimmung. Nach langjähriger Erfahrung in Liestal freut sich das Team vom Restaurant PINE auf Ihren Besuch in Laufen. Tel. 061 763 80 80


SPORT

Donnerstag, 14. Juni 2018 Nr. 24

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EINGESANDT

FUSSBALL

Der Schützensport lebt

Zwei aus der Region im Duell

Ausgezeichnete Stimmung: Henzi Eveline, Bader Nicolas, Coendoz Cédric, Schmid Silvia, Jost Markus, Coendoz Jean-Charles, Häner René, Gasser André und Nathalie Fuchs FOTO: ZVG

Alljährlich wird mit dem eidgenössischen Feldschiessen das grösste Schützenfest der Welt durchgeführt, welches auf eine über 130-jährige Tradition zurückblicken kann. In diesem Jahr durfte sich die Schützengesellschaft Breitenbach für die Durchführung diese Grossanlasses verantwortlich zeichnen. Um es vorwegzunehmen: Dem OK-Team gebührt ein grosses Dankeschön für die Bereitstellung der perfekten Bedingungen auf und neben dem Schiessplatz. Stolze 389 Gewehr- 94 Pistolenschützen haben den Weg zum Breitenbacher Schützenhaus gefunden und stellten sich der grossen Herausforderung Schützenkönig oder -königin zu werden und den Goldkranz zu erringen oder zumindest eine Kranzauszeichnung mit nach Hause nehmen zu können. Nicolas Bader als Präsident des BSV Thierstein durfte den Treffsichersten gratulieren: 300 Meter – Schützenkönig: Altermatt Mario, Jost Andreas, Hänggi Köbi; Veteranen: Hänggi Otto;

Junioren (U21): Saner Dominik; Jugendliche (U17): Grolimund Raphael; Beste Dame: Hamann Irène. 25/50 Meter – Schützenkönig: Gasser André, Häner René, Coendoz Jean-Charles; Veteranen: Jost Markus; Junioren (U17U21): Coendoz Cédric; Beste Dame: Schmid Silvia. Weitere Auszeichnungen und Ehrungen können auf der immer topaktuellen Website www.bsvthierstein.ch nachgelesen werden. Frei nach dem Motto nach dem Spiel ist vor dem Spiel freut sich der BSV Thierstein bereits auf 2019, wenn die Schützengesellschaft Meltingen für die Durchführung des Feldschiessens an der Reihe ist. An dieser Stelle nochmals ein grosses Dankeschön an alle beteiligten Schützen, Helfer, Organisatoren und Interessierten und weiterhin «Gut Schuss» im Schützenjahr 2018. Marcel Schenker, Pressechef BSV Thierstein

Am Freitag und Samstag finden, als Abschluss der regionalen Amateur-Fussballsaison, in Möhlin die Finals im Basler Cup statt. Aus der Region konnte sich kein Team dafür qualifizieren, aber im Endspiel der Aktiven stehen bei Aesch – Concordia Trainer aus der Region an der Linie. Edgar Hänggi

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Er hätte zur grossen Trainerfigur werden können. Der in Breitenbach wohnende Anil Kumar bestreitet seinen dritten Final in Folge und das mit zwei Teams. Was jedoch am Samstag (17 Uhr) in Möhlin als Krönung einer tollen Saison hätte werden sollen, erfuhr am Samstagabend einen gewaltigen Dämpfer. Concordia, Kumars Team, verlor beim BSC Old Boys das letzte Meisterschaftsspiel mit 1:4 und musste den auf der Tribüne sitzenden Spielern von Muttenz zum Aufstieg gratulieren. «Klar bin ich extrem enttäuscht. Wir waren in der Rückrunde permanent auf Rang eins und verpassen das Saisonziel sozusagen auf der Ziellinie». Kumar, dessen Vertrag, wie auch jener von Assistent Rishi Suhanthan, unbesehen davon auch für die neue Saison Gültigkeit haben soll, wird nun nicht Trübsal blasen. «Wenn du Erfolg willst, musst du auch lernen zu verlieren. Wir bereiten uns seriös auf den Final vor und wollen gewinnen. So haben wir doch noch etwas, auch wenn es nur ein schwacher

Entscheidung: Welche Seite wird am Samstag jubeln? Sehid Sinani (Aesch) oder Kumar/Suhanthan (Concordia) FOTO: EH-PRESSE Trost ist.» Kumar brachte vor zwei Jahren Old Boys ins Endspiel. Nach 2:0 Führung verlor man aber gegen Bubendorf noch 2:4. Letztes Jahr gewann Concordia in Aesch gegen Reinach im Elfmeterschiessen. In Aesch war damals auch Suhanthan dabei. Der einstige Breitenbacher Junior und Aktive, der dann auch in Laufen spielte, ist mehr als Kumars Assistent. «Wir kennen uns seit Jahren, sind Freunde, was die Arbeit auf dem Fussballplatz vereinfacht.» Keine Garantien und Geschenke Man versuche sich gegenseitig aufzurichten, um den Optimismus auch den Spielern zu zeigen. Anders sieht es beim Laufner Sehid Sinani, Trainer beim FC Aesch aus. Sein Team konnte zumindest das letzte Meisterschaftsspiel gewinnen und geht zuversichtlich, aber als Aussenseiter, ins Endspiel. «Wir werden alles versuchen, um Concordia den Titel wegzuschnappen», meint Sinani, der einst als Spieler in der höchsten Schweizer Liga spielte. Für ihn ist der Final

VERANSTALTUNG

FUSSBALL

Turnverein Liesberg – wir turnen!

Ende einer durchzogenen Saison

WoS. Am Freitag, den 15. Juni und am Samstag, den 16. Juni , findet in Liesberg das 82. Laufentaler Verbandsturnfest statt. «Nicht gross aber grossartig!» So soll das Verbandsturnfest Liesberg allen Teilnehmern und Besuchern in Erinnerung bleiben. Um dies zu erreichen, arbeiten das Organisationskomitee und die Vereinsmitglieder seit Monaten an der Vorbereitung. Ergänzt mit zusätzlichen Helfern werden die verbleibenden Tage dazu genutzt, notwendige Infrastruktur und Anlagen bereit zu stellen. Am Freitagabend finden die leichtathletischen Einzelwettkämpfe sowie das Geräteturnen zu zweit statt. Spannende Wettkämpfe auf einem hohen turnerischen Niveau sind zu erwarten.

eh. 2011 stieg Laufen aus der 1. Liga ab, dann gab es einen 10. und 12. Rang und 2014 auf Platz 13 den Abstieg in die regionale 2. Liga. 9, 8, 8 und jetzt wieder 9 – dies die Klassierungen auf regionaler Stufe. Diese Saison sah es ja lange gut aus, doch dann folgte in der Rückrunde eine Niederlagenserie und dies gar noch ohne Torerfolg. Dennoch: mit einem Sieg zum Abschluss in Gelterkinden wäre mit Platz sieben der angestrebte Rang realisiert worden. So aber spülte die 3:4 Niederlage das Team von Adnan Ercedogan auf Platz neun zurück. Nach dem Abstieg von Breitenbach ist in der neuen 3. Liga (nur noch zwei Gruppen) keine regionale Mannschaft mehr vertreten. Die Schwarzbuben wurden gegen Ende richtig gut und holten

Der Samstag steht im Zeichen des Vereinswettkampfes. 14 Vereine kämpfen um den Turnfestsieg. Neben den Laufentaler Vereinen dürfen auch vier Gastvereine begrüsst werden – SC BielBenken, TV Metzerlen-Mariastein, TV Reinach und den FSG Courroux-Courcelon. Die kompakt angelegten Anlagen ermöglichen, dass die Wettkämpfe bestmöglich verfolgt werden können. Ein attraktives Festprogramm während und nach den turnerischen Darbietungen geben dem 82. Laufentaler Verbandsturnfest den würdigen Rahmen. Der TV Liesberg freut sich auf ein unvergessliches Turnfest in Liesberg und lädt alle herzlich dazu ein. Weitere Informationen unter turnfest.tvliesberg.ch.

drei Siege aus den letzten fünf Partien. Zudem brachten sie Aufsteiger Amicitia Riehen an den Rand einer Niederlage. Es ist ein junges, zusammengewachsenes Team, das durchaus Potenzial hätte. Die Frage stellt sich jedoch, was machen die Spieler? Zudem wechselt auch Trainer Bruno Mühlheim, entgegen seiner ursprünglichen Absicht, den Verein. Er wird in der neuen Saison die Equipe von Aesch trainieren, bleibt somit in der 3. Liga. In der 4. Liga gab es mit Riederwald und Brislach zwei Absteiger. Dafür rettete sich Soleita Hofstetten mit einer starken Rückrunde im letzten Moment. Dank dem 3:2 bei Schlusslicht Münchenstein konnte man Riederwald noch überholen. Eine starke Saison spielten jedoch Zwingen (zuletzt 5:2

auch das letzte Spiel an der Linie von Aesch. «Die Arbeit war nicht einfach. Wir hatten immer wieder Verletzte und im Winter verloren wir vier Leistungsträger, die nicht ersetzt wurden. Um mit jungen Talenten etwas aufzubauen fehlte die Zeit. Deshalb beendeten wir per ende Saison das Vertragsverhältnis», sagt Sinani offen. Vorerst werde er das Privatleben geniessen, wolle jedoch bald wieder mit einem Team arbeiten. Man kennt und trifft sich. Doch am Samstag wird man sich aus dem Weg gehen, bis nach dem Spiel. Bei mindestens einem der drei wird nach dem Final die Laune nicht die Beste sein. «Ich hoffe, für uns wars das aber jetzt mit Enttäuschung», meint Kumar, der weiss, dass es aber keine Garantien und Geschenke gibt. Mit Max Zeugin aus Kleinlützel steht ein weiterer Trainer aus der Region in einem Final. Er brachte die Frauenequipe vom SV Sissach ins Endspiel. Einziges Team aus der weiteren Region sind die Senioren 30+ vom SC Dornach.

Heimsieg gegen Aufsteiger Binningen) auf Platz zwei, Röschenz als Dritter und auch Kleinlützel auf Platz vier. Die stark verjüngte Equipe des FC Laufen zahlte Lehrgeld und schloss auf Platz sechs ab, mit nur noch zwei Punkten Reserve zum Abstiegsplatz. Einen Aufstieg gab es doch noch, wenn man die Region grosszügig umschreibt. Boca Bretzwil stieg in die 4. Liga auf. Allerdings spielt das Team aus Bretzwil unter dem Namen Arisdorf. In der 5. Liga Gruppe mit den regionalen Teams gab es auch nichts zu jubeln. Zwingen, Röschenz, Riederwald und Breitenbach belegen, in dieser Reihenfolge, die hintersten Plätze, Soleita zog sich gar zurück. Zumindest klassierte sich noch Dornach auf Rang vier.


Empfehlungen


DORFPLATZ EINGESANDT

Fussball WM mit spontanen Autokorso Am 14. Juni 2018 um 17 Uhr startet mit dem Eröffnungsspiel RusslandSaudi-Arabien die Fussball Weltmeisterschaft 2018 in Russland. Mit dabei ist auch die Schweizer Nationalmannschaft. Viele Fahnen und andere Fanaccessoires werden dann sowohl Balkone wie auch immer wieder Autos zieren, denn die Fans fiebern und feiern kräftig mit. Auch während dieser WM wird nach dem Spiel eine dritte Halbzeit eingeläutet, dann geht es vom «Public Viewing» vielfach im Autokorso weiter. Wie bei bisherigen grossen Sportveranstaltungen ist die Polizei tolerant, wenn Fans nach einem Sieg auf der Strasse buchstäblich «Flagge zeigen» und feiern. Sie greift aber dann ein, wenn die Sicherheit der Fans und jene von Unbeteiligten gefährdet ist oder das Mass überschritten wird. Aber was ist erlaubt und was verboten? Grundsätzlich gilt: Autokorsos und Veranstaltungen, welche die Strassen mehr als üblich in Anspruch nehmen, sind bewilligungspflichtig. Wo es möglich ist, werden Autokorsos während den Fussballfesten eine gewisse Zeit lang geduldet, solange sie • andere Verkehrsteilnehmer nicht gefährden • verhältnismässig sind • Rettungsfahrzeugen jederzeit ein durchkommen ermöglichen Weiter müssen alle Insassen (Fahrer

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GEDANKENSTRICH

Naturgartenrundgang und Beifahrer) während der Fahrt angeschnallt sein. Nicht zulässig ist es sich während der Fahrt aus dem Fenster zu lehnen oder zum Beispiel auf der Motorhaube zu sitzen. Bei einer Fahrt im Cabrio ist die Verlockung gross, sich auf die Kopfstützen zu setzen oder gar aufzustehen – das ist verboten. Ansteckfähnchen für die Seitenscheiben aus biegsamem, splittersicherem Material sind zulässig, wenn sie sicher angebracht sind und nicht herabfallen können. Hingegen nicht erlaubt sind: • Fahnen oder Gegenstände, die aus dem Fahrzeug hinausgehalten werden • Fahnen oder Gegenstände, die die Sicht des Lenkers einschränken oder verhindern. Als Fahrer müssen Sie jederzeit alle anderen Verkehrsteilnehmer wahrnehmen können. Spiegelüberzieher sind zulässig, wenn sie sicher angebracht sind und das Sichtfeld nicht beeinträchtigen. Ein integrierter Blinker darf dadurch ebenfalls nicht verdeckt werden. Danke, dass Sie vernünftig handeln und an alle anderen Verkehrsteilnehmenden denken. Die Kantonspolizei Solothurn wünscht allen eine schöne und friedliche WM 2018 in Russland – Hopp Schwiiz. Ihre Kantonspolizei Solothurn

Wichtigeres

Peter Walthard

Im Einklang mit der Natur: Die schönste Kompostmiete Büsserachs. Vor kurzem hat der erste Büsseracher Naturgartenrundgang bei strahlendem Sonnenschein stattgefunden. Angeregt wurde dieser Anlass von Andres Sprecher, welcher die Naturgartenbroschüre des Natur- und Vogelschutzvereins Büsserach im Frühling 2016 mit einem Vortrag einweihte. Die kleine Gruppe besuchte auf einem gemütlichen Rundgang drei natürlich bewirtschaftete Gärten. Wir tauchten in paradiesische Welten ein und entdeckten aussergewöhnliche Pflanzengemeinschaften und Tiere, welche uns durch die stolzen Gartenbesitzer/innen mit Freude gezeigt wurden. Alle drei Gärten sind auf den ersten Blick sehr unterschiedlich, jedoch ver-

FOTO: IRIS HÄNER

bindet sie, ausser einer pestizidfreien Bewirtschaftung, der geschlossene Stoffkreislauf. Es wird kein Grüngut abgeführt. In jedem dieser drei Gärten wird das anfallende Material auf individuelle Weise in den natürlichen Kreislauf zurückgeführt. So konnten wir Direktkompostierung, Bokashi Kompost, Wurmkompost und die «schönste» Kompostmiete von Büsserach begutachten. Einige Infos zur Permakultur rundeten den offiziellen Teil ab. Beim anschliessenden Apéro konnten die vielfältigen Eindrücke und Beobachtungen ausgetauscht werden. Iris Häner

ZWINGEN

Neuer Ehrenburger

EINGESANDT

Interimistische Leitung in der reformierten Kirchgemeinde Laufental Auf die Kirchgemeindeversammlung vom 17. Juni hin hat die Präsidentin der Kirchenpflege, Désirée Eckert, ihren Rücktritt angekündigt. Durch die Demission von Pfr. Claude Bitterli per Mitte Mai ist ein weiterer Sitz in der Kirchenpflege vakant. Damit besteht die Kirchenpflege nur noch aus zwei gewählten Mitgliedern und der verbleibenden Pfarrerin und fällt so unter die gesetzlich vorgegebene Minimalzahl von fünf Mitgliedern, um das ordnungsgemässe Funktionieren der Kirchgemeinde zu gewährleisten. Aus diesem Grund hat der Kirchenrat (Leitung der Landeskirche) per Mitte Mai Dr. Friedrich Weibel als Sachwalter und interimistischen Präsidenten der Kirchgemeinde eingesetzt. Ziel seines Mandats ist neben dem Sicherstellen des Funktionierens der Kirchgemeinde in erster Linie, Ersatzwahlen in die Kirchenpflege vorzubereiten, damit die Selbstverwaltung der Kirchgemeinde baldmöglichst wieder gewährleistet ist. Friedrich Weibel arbeitet für Mission 21 als Koordinator kirchliche Partnerschaften. Er hat die Kirchenlandschaft als ehrenamtlicher Mitarbeiter und auch als Organisations- und Personalberater kennen gelernt. Zuvor war er Personaldirektor zweier Konzerne. Er hat in Basel, Genf und Minneapolis (USA) Geisteswissenschaften studiert und in Ame-

rikanistik promoviert. Friedrich Weibel ist mit Ilona verheiratet, hat vier Kinder, wovon drei erwachsen sind. Der gebürtige Stadt-Solothurner wohnt seit 27 Jahren in Übernimmt die Dornach und fühlt Leitung: Friedrich sich auch im LauWeibel. fental sehr wohl. Er freut sich auf die Aufgabe in der Kirchpflege; das Engagement für die Kirche ist sinnstiftend und lohnend für die Gesellschaft, auch über die Kirche hinaus. Kirchgemeindeversammlung An der Kirchgemeindeversammlung am Sonntag, 17. Juni, um 11 Uhr, im ref. Kirchgemeindehaus in Laufen besteht die Möglichkeit, Fritz Weibel kennenzulernen. Er wird die Kirchgemeindeversammlung leiten. Haupttraktanden sind die Rechnung 2017, der Jahresbericht der scheidenden Präsidentin, eine Diskussion über die aktuellen Möglichkeiten von Kirchenasyl und Information zum Stand der Neubesetzung der vakanten Pfarrstelle. Kirchenpflege ref. Laufental

Syrischer Priester predigt in Laufen WoS. Auf Einladung des Hilfswerks «Kirche in Not» weilt Pater Georges Aboud aus Syrien vom 9.-17. Juni in der Schweiz. Er besucht verschiedene Pfarreien, in denen er Gottesdienste feiert und Vorträge hält. Am kommenden Freitag ist er in Laufen. Er feiert einen Gottesdienst um 19.30 Uhr in der Pfarrkirche Herz Jesu. und berichtet über die aktuelle Situation in seinem Land. Pater Georges wirkt in Damaskus als Pfarrer in der Pfarrei St. Cyrill und ist Oberrichter des Patriarchates in Damaskus. Georges Aboud gehört dem BasilianerSalvatorianer-Orden an und betreut in der grössten Pfarrei der syrischen Hauptstadt rund 15 000 Gläubige.

Burger: Präsident Peter Hueber , Ehrenburger Karl Hueber-Häner und Vize-Präsident Fridolin Scherrer (v.l.) FOTO: ZVG WoS. Karl Kueber-Häner hat von der Burgerversammlung Zwingen eine besondere Auszeichnung erhalten: Sie verleiht ihm das Ehrenburgerrecht. Hueber war mehrere Jahre lang als Burgerpräsident tätig gewesen. Unter seiner Leitung hat die Burgergemeinde einiges erreicht: So gründete sie als erste im Laufental eine Burgerkorporation, um eigenständig bleiben zu können und sich nicht mit Einbürgerungen befassen zu müssen. Diesem Beispiel folgten andere Burgergemeinden. In seine Amtszeit fiel auch die Übernahme und der Umbau des Ramsteierturms sowie die Gründung der Rebzunft zu Ramstein.

Zu Huebers Errungenschaften gehört auch sein Einsatz für einer der ersten Holzschnitzelheizungen der Region, jener bei der Alterssiedlung Zwingen. Auch für den Erhalt der Trinkwasserquellen Pfandel und Bernhardmätteli setzte er sich an forderster Front ein und ging auch im unteren Baselbiet Flyer verteilen. Nicht zuletzt wurden unter seiner Ägide 200 Hochstammobstbäume im Gebiet «auf der Erle» gepflanzt. Für seine Verdienste erhielt Hueber eine Wappenscheibe mit dem Wahrzeichen der Burgergemeinde, dem Ramsteinerturm. Sie wurde von einer bekannten Künstlerin gestaltet.

MUSIK-TIPP

Ben Harper & Charlie Musselwhite

VERANSTALTUNG

Seit mehr als sechs Jahren leiden die Menschen in Syrien unter dem Krieg. Aufgrund der katastrophalen Lage von gewährt das internationale katholische Hilfswerk «Kirche in Not» Soforthilfe in Millionenhöhe. Seit Ausbruch des Krieges wurden in Aleppo, Homs, Damaskus und weiteren Städten mehr als 25 Millionen Franken für Hilfsprojekte aufgewendet. Finanziert wurden Grundnahrungsmittel, Medikamente, medizinische Erstversorgung, Mieten für Unterkünfte sowie Aufwendungen für Heizung und Elektrizität. In Aleppo wie in Damaskus helfen Priester bei der Verteilung von Soforthilfe sowie mit seelsorgerlichen Aufgaben.

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Der Songwriter, Gitarrist und Sänger Ben Harper (49) agiert in einem breitgefächerten Stilbereich. Die Ingredienzien seiner Musik sind Folk, Reggae, Soul, Rock und Blues. Er war immer ein grosser Anhänger von Charlie Musselwhite (74), ein Veteran des ChicagoBlues und virtuoser Mundharmonika-Spieler. Zusammen veröffentlichten sie «Get Up!», wofür sie 2014 mit einem Grammy für das beste Blues-Album ausgezeichnet wurden. Das Ende März vom kongenialen Duo erschienene zweite Studioalbum «No Mercy In This Land» (Phonag Records) ist erneut ein

Meisterwerk mit leider bloss zehn Songs. Sie decken zwischen vorwärtstreibendem ChicagoBlues («Bad Habits») über Country-Blues («Trust You to Dig My Grave») und einem Mix von Blues & Rock’n’Roll («Found the One») bis hin zur souligen Ballade («Nothing At All») unterschiedliche Spielarten des Blues ab. Harper & Musselwhite verzichteten bewusst auf hochmoderne und üppige Studiotechnik. Das Ganze tönt rootsig und ungehobelt, fast wie eine spontane Jam-Session. Benno Hueber

Es war schon spät und er hatte eben die zweite Schicht angetreten. Er sprach nie viel, aber alle kannten ihn. Strähnige Pilzfrisur, zerschlissene Jeans, Bergschuhe mit roten Schuhbändeln. So stand er in der Druckerei und füllte Stapel für Stapel Zeitungen in grobe Säcke ab. Er arbeitete mehr als alle anderen, vielleicht lag es daran, dass er eine besondere Geschichte hatte. Er kam aus den Bergen des Kosovo, damals herrschte dort noch Bürgerkrieg, und man munkelte, er sei selbst ein Kämpfer der Untergrundorganisation UCK gewesen. Vielleicht war das auch nur eines jener Gerüchte, die in den endlos monotonen Nachtschichten zwischen Fliessbändern und Sortiermaschinen aufkommen. Vielleicht war auch mehr dran. Denn immer, wenn man ihn darauf ansprach, setzte er ein seltsam trauriges Lächeln auf und sagte: «Im Kosovo sind wir alle UCK». Vielleicht war das aber auch nur eine Rolle, die er gut einstudiert hatte. Auf jeden Fall hatte er etwas Geheimnisvolles, und das schien einen anderen der Temporärarbeiter, die dort im Tagelohn für ein paar Franken die Stunde die Nächte verbrachten, anzuziehen. Der war das Gegenteil des Kosovaren. Dicke Brille, geziertes Auftreten, man musste nicht weiter fragen: Er gehörte zur Fraktion der Studenten, die sich ihre Ausbildung mit Nachtschichten verdienten. Sein Fachgebiet war die Theologie, und während andere über Frauen sprachen, meistens Dinge, die in keine Zeitung gehören, versuchte er, das Gespräch auf wichtigere Themen zu lenken. Das waren meistens solche, die auf irgend eine Art mit Gott zu tun hatten. Und tatsächlich, er schaffte, was bislang keinem gelungen war. Der Kosovare sprach. «Ich bin lange durch den Regen gelaufen und habe gesucht. Gott, Sinn von Leben, diese Dinge, weisst du?» Der Theologe nickte, so eifrig er konnte. «Aber dann kam Wichtigeres», meinte der Kosovare und setzte wieder sein wehmütiges Lächeln auf. «Was kam?» Der Theologe guckte erwartungsvoll, es hatte fast etwas Unanständiges. Der andere drehte sich um und schaute ihm in die Augen, so wie man jemandem in die Augen schaut, wenn man etwas Wichtiges sagen will, und antwortete: «Fussball.» Ich wünsche Ihnen eine aufregende WM.

Redaktionsschluss Für Beiträge auf dieser Seite gilt folgender Redaktionsschluss: Montag, 12.00 Uhr redaktion.laufen@wochenblatt.ch


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Vorarbeiter Tiefbau

Wir sind eine Hoch- und Tiefbauunternehmung, die seit über 65 Jahren in der Region Laufental (Basel-Landschaft) und Thierstein tätig ist. Für die Führung unserer kleinen Tiefbaugruppe suchen wir per sofort oder nach Vereinbarung einen motivierten Tiefbau-Vorarbeiter. Tätigkeitsbereich: – Arbeiten mit Baumaschinen (Bagger bis 16 T) – Erstellen von Hausplätzen, Zufahrtsstrassen, Leitungsgräben, Kanalisationen, Hausanschlüsse, Teerarbeiten, Versetzen von Steinplatten usw. – Exaktes Rapportieren der Arbeiten und Einhalten der Sicherheitsvorschriften auf dem Bau Wir bieten: – Eine abwechslungsreiche und anspruchsvolle Arbeit in einer kleinen Gruppe (1 bis 3 Mitarbeiter) – Zeitgemässe Anstellungsbedingungen – Möglichkeit zur persönlichen Weiterbildung Wenn Sie sich angesprochen fühlen, dann melden Sie sich. Wir freuen uns auf Ihren Anruf. Otto Kohler AG Hoch- und Tiefbau 4254 Liesberg Dorf Telefon 079 407 99 87

Gemeinde Hofstetten-Flüh

Die Gemeinde Hofstetten-Flüh mit rund 3100 Einwohnerinnen und Einwohnern sucht zur Verstärkung des Hauswart-Teams per Januar 2019 oder nach Vereinbarung eine/einen

Empfehlungen

Mitarbeitende/r Hauswartung (100%) Das Team ist für die bauliche und technische Betriebsbereitschaft der Gemeindebauten verantwortlich. Das Aufgabengebiet umfasst: • • • • • • • • •

Ausführung von Reinigungs-, Unterhalts- und Wartungsarbeiten Kontrollen der technischen Anlagen / Einrichtungen Erledigung von kleineren Reparaturen Pflege der Sport- und Aussenanlagen Betreuung von Anlässen in Gemeindeliegenschaften, teilweise auch an Wochenenden Piketteinsätze im ca. 6-Wochen-Turnus Winterdienst bei den öffentlichen Gebäuden und aushilfsweise auf dem Gemeindestrassennetz Bereitschaft, das Tagespikett der Gemeindefeuerwehr zu ergänzen Pw-Ausweis Kat. B

Sie verfügen über eine abgeschlossene handwerkliche Berufsausbildung und Erfahrung im Hauswartdienst. Im Weiteren ist es unerlässlich, dass Sie in unmittelbarer Nähe der Gemeinde oder in der Gemeinde selbst wohnhaft sind. Wir suchen eine einsatzfreudige und teamfähige Persönlichkeit, die sich durch gründliches und selbstständiges Arbeiten auszeichnet. Sie schätzen den Kontakt zur Bevölkerung, zu Schüler- und Lehrerschaft und sind flexibel für Pikettund Spontaneinsätze.

Gesucht Alltagshilfe für Seniorin

Ort: Nunningen Einsatz: 2-3 Mal/Woche je 2-3 Stunden Mittagessen kochen, putzen, zum Rechten sehen, keine Pflege - ab sofort, zuverlässige, fröhliche Person E-Mail kornblume.meier@gmail.com Tel. 076 605 80 21, abends 19–20 Uhr

Wir bieten Ihnen eine abwechslungsreiche, verantwortungsvolle Aufgabe in einem kompetenten Team. Ihr Engagement honorieren wir mit zeitgemässen Anstellungsbedingungen und einem sehr gut ausgerüsteten Arbeitsplatz. Ihre ausführlichen Bewerbungsunterlagen richten Sie bis spätestens 30. Juli 2018 an folgende Adresse: Gemeinde Hofstetten-Flüh, p. Adr. Abteilung Bau-, Umwelt- und Raumplanung, Neuer Weg 7, 4114 Hofstetten. Auskünfte erteilt Ihnen Frau Helga Imbach Gloor, Stv. Bauverwalterin, Abteilung Bau-, Umwelt- und Raumplanung, Telefon 061 735 91 80.

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DIES UND DAS

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NEUERÖFFNUNG

PFLEGE

GESUNDHEIT

Anatolische Spezialitäten

Selbstbestimmt alt werden

Unsere Wurzeln sind genau hier

PR. Einzigartige anatolische Spezialitäten verspricht das Restaurant - Bar Lounge PINE in Laufen, an der Bahnhofstrasse 28. Am Donnerstag den 14. Juni ist die Bevölkerung herzlich eingeladen zur Neueröffnung des zweiten Standorts. Nach langjähriger Erfahrung in Liestal freut sich das Team vom Restaurant PINE auf den Besuch der Gäste in Laufen.

GESUNDHEITSTIPP

Sedativum

Halt finden in der Hektik der heutigen Zeit ist ein grosses Thema. Die Gedanken fliegen hin und her und kommen nicht zur Ruhe. Schnell laufender Informationsfluss hält uns auf Trab. Das Feuer ist zu gross und kann nicht beruhigt werden. Zuviel Holz wird dabei verbrannt. Wir verbrauchen übermässig Kraft im Alltag. Vor allem durch das Denken und Entscheiden mit scharfem Verstand. Daneben dient der Geist der Seele als Werkzeug. Wir sollten uns Zeit nehmen zur inneren ruhigen Reflexion. Das nährt den Geist und führt zu einem guten Bauchgefühl. Die Kraft wird gehalten und das strukturierte Denken optimal gelenkt. Sedativa sind beruhigende Heil- oder Arzneimittel. Lupuli strobulus, Hopfenzapfen, gehört dazu. Die angstlösende, entspannende und schlaffördernde Wirkung ist berühmt. Mit Baldrianwurzel, Melisse und Lavendelblüten lassen sie sich ideal in Form einer Teemischung kombinieren. Hopfen, Humulus lupulus, ist eine Kletterpflanze. Sie rankt ans Licht und findet überall Halt. Hopfen gehört zur Familie der Cannabaceaen, der Hanfgewächse. Durch die Wirkstoffe lindert Hopfenzapfen auch Nervenschmerzen. Damit wir die Seele wieder baumeln lassen können. Eli Schläppi staatl. gepr. Naturärztin, Laufen

Verständnisvoll: Meine Mutter wurde nicht gedrängt. FOTO: ZVG PR. Die Diagnose Demenz brachte Unsicherheit, Angst und Überforderung in unser Leben. Vor allem die Frage, wie unterstütze ich unsere stets unabhängige Mutter bedürfnisgerecht? In einem Prozess wurde mir bewusst, um sie liebevoll auf ihrem Weg zu begleiten, ist Entlastung und Unterstützung ganz wichtig. Unsere Mutter kämpfte dafür, ein unabhängiges Leben zu Hause führen zu können. Sie wollte keine fremde Hilfe in Anspruch nehmen. Dank fachkompe-

tenter, einfühlsamer Erstberatung und wertschätzender Begegnung von Frau Mazenauer (Dipl. Pflegefachfrau), liess sie sich darauf ein, Unterstützung von CURAdomizil in Anspruch zu nehmen. In Ergänzung zu uns, wird sie seit einem Jahr von drei zugeteilten Betreuerinnen der CURAdomizil sehr einfühlsam und fachkundig begleitet. Der liebevolle Umgang, das Eingehen auf ihre Bedürfnisse und das verständnisvolle Begleiten und nicht Drängen, lässt unsere Mutter zu Hause wertschätzend alt werden. Mein Herz strahlt, wenn ich kreativ angerichtete Teller sehe oder wenn sie mit der Betreuerin einen Ausflug in die Natur macht. Wenn sie meiner Mutter helfen sich hübsch zu kleiden, die Fingernägel zu lackieren, sich schön zu frisieren, oder wenn sie gemeinsam in ein Restaurant gehen. Die Betreuerinnen von CURAdomizil begleiten mit Herz und zaubern schöne Momente in das Leben meiner Mutter, dafür sind wir unendlich dankbar! Wir wissen unsere Mutter ist in guten Händen. www.curadomizil.ch

AUTOMOBIL

Discounts von bis zu 12 700 Franken

Vor 99 Jahren wurde die EGK-Gesundheitskasse in Laufen gegründet. Damals noch unter dem Namen «Krankenkasse des Birstals», sorgte sie dafür, dass Arbeitnehmer der ansässigen Industriebetriebe im Krankheitsfall vor hohen Kosten geschützt waren und auf eine gute Gesundheitsversorgung zählen durften. Damals herrschte eine speziell schwierige Situation, weil die Spanische Grippe im Winter zuvor auch in der Region gewütet und viele Menschenleben gefordert hatte. Seither ist die EGK-Gesundheitskasse von Jahr zu Jahr gewachsen und hat sich im Laufe der Zeit verändert. Die Ansprüche der Versicherten wurden höher, sie wünschten sich vielfältige Behandlungsmöglichkeiten, wie sie zum Beispiel die Komplementärmedizin gewährleistet. Geblieben ist jedoch unser Standort: Laufen. Neubau auf der Nau Wurzeln sind für viele Menschen enorm wichtig. Der Ort, an dem man aufgewachsen ist, ist für viele ein Leben lang Heimat. Das ist auch für die EGK-Gesundheitskasse so. Das Herz unseres Unternehmens schlägt bis heute in Laufen. Von hier aus tun wir tagtäglich unser Bestes, damit sich unsere Versicherten sicher und gut aufgehoben fühlen. Und uns ist es ein Anliegen, weiterhin in die Region Laufental-Schwarzbubenland zu investieren. Einerseits gehört dazu natürlich der Neubau unseres Hauptsitzes – das alte Gebäude an der Brislachstrasse 2 ist längst aus allen Nähten geplatzt, weshalb wir unsere

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Büros mittlerweile an vier verschiedenen Standorten untergebracht haben. Mit dem Bauprojekt auf dem Areal Nau (Birs-Park), dessen Mitwirkungsverfahren noch bis zum 22. Juni läuft, hoffen wir, unsere Wurzeln in unserer Heimatstadt weiter zu stärken. Aber auch sonst möchten wir uns in Zukunft für die Bevölkerung in der Region engagieren – auch im kulturellen Bereich. Die nächste Gelegenheit dazu bietet sich am autofreien Bewegungstag slowUp Jura, der am Sonntag, dem 24. Juni, von Delsberg aus durch das fruchtbare Delsberger Becken führt. Steigen Sie doch mit uns aufs Velo, schnallen Sie sich die Inlineskates an oder holen Sie das Trottinett aus dem Keller. Wir würden uns freuen, Sie bei dieser Gelegenheit begrüssen zu dürfen! Bleiben Sie gesund! Reto Flury Geschäftsleiter

EINGESANDT

Wir gratulieren zum Jubiläum Hyundai Lagerfahrzeuge: Attraktives Angebot bei Gundeli-Garage und ihren angeschlossenen Lokalvertriebspartnern. FOTO: ZVG PR. Vom 11. bis 30. Juni profitieren Sie von sensationellen Angeboten auf diverse sofort verfügbare Hyundai Lagerfahrzeuge. Bei der Hyundai Hauptvertretung für die Region Basel, der GundeliGarage AG und ihren angeschlossenen Lokalvertriebspartnern, erwarten Sie Steilpass-Discounts von bis zu CHF 12 700.-. Den Hyundai Grand Santa Fe erhalten Sie so schon ab CHF 48 000.und den Hyundai Tucson, ebenfalls vollausgestattet, ab CHF 38 200.- anstelle CHF 47 200.-. Diese Aktion gilt nur bei den nachfolgend genannten Hyundai Vertriebspartnern: Gundeli-Garage AG, Basel, Tel. 061 338 66 00

Auto Buser AG Rheingarage, Liestal, Tel. 061 906 90 10 Garage Gisin GmbH, Ziefen, Tel.061 931 22 68 Garage Piccinato AG, Bättwil, Tel. 061 731 12 38 Garage Ruf AG, Therwil, Tel. 061 425 97 00 Die hohe Qualität der Hyundai Fahrzeuge wird durch die 5-Jahres-Werksgarantie unterstrichen. Selbstverständlich stehen auch alle anderen aktuellen Modelle für eine unverbindliche Probefahrt zur Verfügung. Die aufgeführten Hyundai Vertriebspartner freuen sich auf Ihren Besuch.

Grund zum Feiern: Jubilar Josef Müller mit Gratulanten. FOTO: ZVG

Seit 45 Jahren arbeitet unser Vater Josef «Seppi» Müller ununterbrochen im Steinbruch René Müller AG. Eine seiner ersten Arbeiten im Juni 1973 beinhaltete das Verladen von grossen Kalksteinblöcken für den Hochwas-

serschutz in Laufen. 1985 wurde zusätzlich zum Steinbruch in Laufen mit dem Abbau in Liesberg begonnen, den er von Anfang an leitete. Valeska Müller, René Müller AG


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DIE REGION MACHT SCHULE

DIE PARTNERFIRMEN IN DER REGION

JUGENDPROJEKT LIFT

Schülerinnen und Schüler berichten über ihre LIFT-Erfahrungen In die Prävention investieren Ein grosses Dankeschön gebührt unseren bewährten LIFT-Partnern! Sie unterstützen unser Jugendprojekt (z.T. seit Jahren) gemäss dem Motto: «Lieber in die Prävention investieren, als später hohe Kosten im Sozialwesen tragen!» Laufen: Milchhüsli, Boutique InLine, Bodenbeläge Imhof GmbH, Coiffeur Vito, Bäckerei Niederberger (Backstube & Verkauf), Kantonsspital BL, Terraluk Tiefbau GmbH, Sportshop Karrer AG, Stedtlicoiffeur, Seniorenzentrum Rosengarten (Betreuung & Büro), Bucher Gabele, Entsorgungscenter Holzherr, Mc Donald, Bäckerei Kern (Backstube

& Verkauf), Zwingen: Bluemeschopf, Mildner Heinz Zimmerei, Carrosserie Schneider AG, Spano Metallbau AG, Daniel Blaser AG, ISBA AG Tageslichtsysteme, CIBO Siciliana, TrailGate GmbH Bikeshop, Garage Müller AG, Dittingen: Borer Getränke, KottmannKohler Gartenbau AG, Röschenz: Restaurant zur Sonne, Liesberg: Aluminium AG, Wohnheim Hirsacker, Büsserach: Neuschwander AG Garten & Bau, Breitenbach: Holzherr Gipsergeschäft, Zentrum Passwang (Betreuung & Büro), Gemüsegärtnerei Lohr, Von Roll Schweiz AG, Beinwil: Biohof Waldenstein

LIFT SCHWEIZ

Zusammenarbeit mit Gewerbe Die Geschäftsstelle LIFT in Bern fördert und begleitet den Aufbau lokaler LIFTProjekte in der ganzen Schweiz und stellt interessierten Schulen und Personen Informationsmaterialien, Dokumentationen und viel Erfahrung zur Verfügung. Interessierte Schulen oder Schulgemeinden organisieren eine lokale LIFT-Trägerschaft, die meist als Arbeitsgruppe aus Schulleitung, Oberstufenlehrkräften, Schulsozialarbeit und Gemeindebehörden gebildet wird. Diese lokale Trägerschaft plant und organisiert die Durchführung vor Ort mit Unterstützung des LIFT-Teams. LIFT-Schulen erhalten zur Unterstützung Arbeitsinstrumente und sämtliche Unterlagen. Die Modulkurse finden möglichst wöchentlich (ein bis zwei Lektionen) an der Schule und im Rahmen einer Kleingruppensitzung statt, idealerweise innerhalb des ordentlichen Schulunterrichts. Falls dies aus organisatorischen

Gründen nicht möglich ist, können diese Stunden auch teilintegriert oder ausserhalb des Stundenplans stattfinden. Zu Beginn der LIFT-Karriere im 2. Semester der 7. Klasse geht es vor allem um eine Standortbestimmung, um Chancen und Herausforderungen und um die gezielte Vorbereitung der Jugendlichen auf ihre zukünftigen Einsätze an den Wochenarbeitsplätzen (WAP). An einem Wochenarbeitsplatz (WAP) arbeiten die im LIFT engagierten Schülerinnen und Schüler ab dem 7. Schuljahr über einen Zeitraum von mindestens 3 Monaten wöchentlich 2–3 Stunden in einem lokalen Gewerbe-, Industrie- oder Dienstleistungsbetrieb. In der schulfreien Zeit, z. B. am Mittwochnachmittag, verrichten die Jugendlichen einfachere, praktische Tätigkeiten und erhalten dafür vom Betrieb eine Entschädigung von Fr. 5.– bis Fr. 8.– pro Arbeitsstunde.

Chance: LIFT bietet Jugendlichen positive Erlebnisse in der Arbeitswelt.

LIFT (Leistungsfähig durch individuelle Förderung und praktische Tätigkeit) ist ein Integrations- und Präventionsprogramm an der Nahtstelle zwischen der Volksschule (Sek I) und der Berufsbildung (Sek II).

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ie Zielgruppe von LIFT sind interessierte Jugendliche mit erschwerter Ausgangslage bezüglich des späteren Übertritts in die Arbeitswelt. Sie werden während insgesamt zwei Jahren begleitet von Mitte des 7. Schuljahres bis Mitte des 9. Schuljahres. Sie arbeiten einmal pro Woche für zwei bis vier Stunden an einem Wochenarbeitsplatz und besuchen jede Woche in der Schule eine Modul-Lektion. LIFT ist freiwillig und geschieht in der Freizeit der Jugendlichen. Hier berichten sie von ihren Erfahrungen am Wochenarbeitsplatz.

Bei der Konditorei Kern Ich heisse Leandro und bin 13 Jahre alt. Ich gehe jeden Samstagmorgen von 8.00 bis 11.30 Uhr arbeiten. Ich bin eigentlich immer in der Backstube, ausser wenn ich Backwaren nach vorne in den Laden bringen darf. Meistens habe ich Spitzbuben gemacht. Putzen muss ich natürlich auch am Ende meiner Arbeit. Manchmal muss ich auch Kartons von den Bestellungen zerkleinern. Es ist ein anstrengender, aber auch sehr spassiger Job. Ich könnte mir auch vorstellen, eine Lehre dort zu starten. Leandro, 7. Klasse Im Restaurant Sonne in Röschenz Ich bin Nadja und ich besuche die Sekundarschule Laufental. Jeden Freitag von 18.00 bis 21.00 Uhr arbeite ich dort. An meinem ersten Arbeitstag wurde ich sehr herzlich empfangen. Frau Wunderer hat mir die Räumlichkeiten und mein Arbeitsmaterial gezeigt. Besonders gefällt es mir, wenn ich Gäste bedienen und ihre Bestellung aufnehmen darf. Mir gefällt es dort sehr, weil die Leute sehr nett und hilfsbereit sind. Ich bin dankbar, dort meine erste Arbeitserfahrung machen zu dürfen. Nadja, 7. Klasse Bei der Aluminium AG in Laufen Mein Arbeitseinsatz ist sehr vielfältig und abwechslungsreich. Erster Arbeitstag: Ich durfte Schreibtische für den Empfangsbereich aufbauen. Diese Arbeit hat mir gut gefallen. Zweiter Arbeitstag: Ich durfte Metallblöcke mit feinem Sand strahlen, damit sie nicht mehr so rostig sind und besser in der Maschine laufen. Dritter Arbeitstag: Dieser Tag war etwas Besonderes, denn ich durfte mit meiner ganzen Kraft grosse BetonFässer mit einem riesigen Hammer zerschlagen. All meine angestaute Wut

FOTO: ZVG

Auf dem Weg in den Job: Promotion Laufental gibt den Jugendlichen die Möglichkeit, im Rahmen einer Wochenblattserie über ihre Berufswahl zu berichten. FOTO: ZVG konnte ich da sehr gut loswerden. Ich könnte mir vorstellen, bei der Aluminium Laufen AG eine Lehre zu beginnen. Emanuele, 7. Klasse Bei der Gemüsegärtnerei Lohr Ich habe am Anfang bei LIFT mitgemacht, weil ich nicht so sicher war, was ich einmal arbeiten möchte. Als ich mich bei Herrn Lohr vorstellen musste, war ich sehr nervös. Er war sehr nett und hat mir das Areal der Gärtnerei gezeigt und anschliessend habe ich verschiedene Arbeitsaufträge bekommen. Während im Frühling viel zu tun ist (Setzlinge pflanzen, giessen, ernten etc.), gibt es im Winter weniger Arbeit. Man arbeitet dann in den Gewächshäusern. Nach mehreren Nachmittagen war ich sicher: Das ist mein Beruf . . . Gemüsegärtner! Ich hoffe auch, dass ich bei der Gärtnerei Lohr eine Lehrstelle bekomme. Daniel, 8. Klasse Beim Zentrum Passwang Mein Wochenarbeitsplatz bietet unterschiedlichen Aufgaben, die spannend und interessant sind. Die Tätigkeiten bestehen aus: Geld zusammenzählen, verschiedene Sachen am Computer ausfüllen, Akten einsortieren etc. Mir gefällt der Beruf sehr und ich kann mir auch meine Zukunft dort vorstellen. Während des LIFT-Projektes konnte ich Einblicke in verschiedene Berufe erhalten. Ich bedanke mich bei allen, die mir dies ermöglicht haben. Elisabet, 8. Klasse Bei der Bäckerei Niederberger In der Backstube machen sie Torten, Sandwiches, Pralinés und verschiedene Brote. Im Verkauf bedient man die Kunden. Als ich das erste Mal arbeiten war,

durfte ich eine Dame bedienen. Ich lernte, wie man verschiedene Schlaufen macht, um etwas zu verpacken. Am meisten Spass macht es mir, die Tafel neu zu schreiben, die ich auch schön gestalten darf. Ich fühle mich sehr wohl, weil alle immer nett zu mir sind und mich freundlich begrüssen. Romina, 8. Klasse Bei der Carrosserie Schneider AG Ich arbeitete vier Monate in der Carrosserie Schneider und durfte mit anpacken. Am Anfang waren es Tätigkeiten wie putzen oder den Boden fegen. Meine Leistungen steigerten sich, deshalb sagte meine Betreuungsperson, ich sollte ein langes Stück Metall lackieren. Natürlich sagte ich «Ja» dazu! Ich schliff mit Stahlwolle das angefertigte Metall, bis es dann noch mit einem speziellen Mittel eingesprüht wurde. Danach bekam ich die Erklärung, wie man die Farbe vorbereitete. Ich färbte es an und das machte richtig Spass. Dario, 8. Klasse Bei Kottmann Kohler Gartenbau Bevor es zu der Baustelle geht, darf ich das Gelände putzen, bis der Chef kommt. Auf der Baustelle durfte ich die Steine aus der Erde aussortieren. Man darf die Steine nämlich nicht voller Erde recyceln. Beim letzten Mal durfte ich eine kleine Einfahrt machen für das Auto. Ich hatte die Einfahrt mit Splitt gemacht. Mir gefällt es gut, weil ich auch einmal Gärtner werden will, und mein Ziel ist es, dann ein eigenes Geschäft zu haben. Ich habe schon sehr viel gelernt. Ich kann diesen Beruf jedem empfehlen, der gerne draussen arbeitet und die Natur liebt. Der Herr Kottmann hat auch tolle Maschinen. Daniel, 8. Klasse


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KALEIDOSKOP

F O TO D E R W O C H E

IN KÜRZE Rock am Pool LAUFEN. WoS. Das Openairkonzert «Rock am Pool» im Schwimmbad Nau in Laufen wird zum fünften Mal von der Offenen Jugendarbeit Region Laufen organisiert. Auftreten werden wie immer junge und regionale Bands/ Acts: Um 15 Uhr Clara, um 16 Uhr The Fridge und um 17 Loria. Daneben gibt es eine kleine alkoholfreie Cocktailbar. Durchgeführt wird die Veranstaltung nur bei schönem Wetter. Verschiebedatum ist der 18.8.18. Weitere Infos zur Durchführung unter: www.deinticker.ch/laufen

AHV-Aktion im Rahmen von «Verschiebungen 18/18»: Verschiedene Aktionen erinnerten 2017/18 an Ereignisse im Kanton Solothurn während des Landesstreiks 1918. Diese hier an die Forderung nach einer Art AHV (siehe Artikel S. 7). FOTO: ROLAND BÜRKI

TOTHILA

SEEWEN

Einladung zur 11. Etappe Geh aus mein Herz… WoS. Am Mittwoch, 20. Juni starten wir um 9.00 Uhr in Kleinlützel beim PP der Bushaltestelle Frohmatt. Die Strecke führt uns an der Gemeindeverwaltung vorbei, wo wir in den Bergweg abzweigen und via Schützenebnet den Undere Ammegärste queren und via Hirsagger nach Röschenz gelangen. Auf dem Bromberg geniessen wir nochmals die Aussicht auf die wunderbare Region. Beim Start des Vitaparcours in Laufen endet die TOTHILA nach insgesammt knapp 100 km und 3400 mHdiff. Länge: 8,6 km, 190 Höhenmeter. Zeit für Jogger ca. 1h 10min, für Walker 1h 25 min. Teilnehmer mit Fahrzeugen treffen sich um 08.45 Uhr beim Start des Vitaparcours in Laufen. Die Fahrt zum Start in Kleinlützel bei der Bushaltestelle Frohmatt erfolgt in einem Fahrzeug. Weitere Infos erteilt Pius Lombriser, M. 079 750 12 56

WoS. Am Sonntag, 17. Juni, um 11.15 Uhr findet im Museum für Musikautomaten Seewen ein Drehorgel-Matinee unter dem Motto «Geh aus mein Herz…» mit den Basler DrehorgelFreunden statt. Die Basler Drehorgel-Freunde konstituierten sich am 11. März 2004 zu einem Verein. Sie spielen Drehorgeln aus dem 18. Jahrhundert bis zu solchen aus der Gegenwart und erhalten sie. Ihre Liebhaberei umfasst das gesamte Gebiet der mechanischen Musik. Der Verein zählt 25 aktive Mitglieder und pflegt Kontakte zu ähnlichen Vereinigungen im Ausland. Für die Konzertbesucher gilt eine 50 Prozent-Ermässigung bei den Museumsführungen um 12.00, 14.00 und 16.00 Uhr. Die Ermässigung gilt auch für die Britannic-Führungen um 13.40 und 15.40 Uhr.

KANTON BASELLAND

Feuerwehreinsätze wegen Gewitter WoS. Im Kanton Basel-Landschaft sorgte am letzten Samstagabend ein heftiges Gewitter für Probleme und zahlreiche Feuerwehreinsätze. Das Gewitter begann kurz vor 21 Uhr und betraf insbesondere die Gemeinden Laufen, Zwingen, Brislach, Röschenz, Nenzlingen, Biel-Benken, Therwil, Ettingen und Reinach. Dutzende Räumlichkeiten wurden überschwemmt. Verletzt wurde niemand. Die Einsatzleitzentrale der Polizei Basel-Landschaft erhielt rund 34 Meldungen bezüglich überschwemmten Wohn- und Geschäftsräumlichkeiten in Zusammenhang mit dem Gewitter. Nach 23.30 Uhr beruhigte sich die Lage rasch wieder. Verletzt wurde niemand. Im Einsatz standen die Feuerwehren der betroffenen Gemeinden sowie die Stützpunktfeuerwehr Muttenz mit dem kantonalen Elementarschadencontainer.

Flowers and More LAUFEN. WoS. «Flowers and More» ist der Titel der fünften Kunstausstellung, welche seit dem 23. Mai im Seniorenzentrum Rosengarten in Laufen gezeigt wird. Zu sehen sind Bilder in kräftigen Farben von Erika Jansen. Obwohl kaufmännisch ausgebildet, haben Farben und Formen sie schon immer beschäftigt. Malen ist für Erika Jansen eine wundervolle Tätigkeit, um die Gefühle auszudrücken, für die tausend Worte nicht reichen. Sie lässt sich vorwiegend von den Farben und Strukturen der Natur inspirieren und so entstehen immer wieder Werke mit Blumen, Wiesen und Landschaften. Die Ausstellung dauert bis Sonntag, 30. September 2018, und kann täglich besucht werden. Mittagskonzert Menu Musica DORNACH. WoS. Die Menu Musica Mittagskonzerte widmen sich klassischer aber auch zeitgenössischer Musik regionaler Musikerinnen und Musiker, die den Zuhörerinnen und Zuhörern während 30 Minuten eine inspirierende wie auch erholsame Mittagspause in der mit zeitgenössischer Kunst bespielten Klosterkirche bieten. Nach dem Konzert ist das Mittagessen im Klosterrestaurant möglich. Das erste Konszert findet am 26. Juni von 12.30 bis 13.00 Uhr statt. www.klosterdornach.ch

NEUES AUS UNSERER BIBLIOTHEK

Wir empfehlen

Lucky von Regisseur John Carroll Lynch

Fans von explosiven Actionfilmen sollten jetzt nicht weiterlesen. «Lucky» bietet keine Knalleffekte und keine einzige Schiesserei. In diesem Film geht es so gemächlich zu, wie im Alltag von Lucky, in einem sehr kleinen Städtchen mitten im amerikanischen Südwesten: Yoga-Übungen, Morgenkaffee im Diner, Fernsehshows auf dem Sofa und abends ein Drink in der Bar. Nach einem Schwächeanfall muss der schweigsame Einzelgänger – grossartig gespielt von Harry Dean Stanton – zum Arzt. Dessen Diagnose lautet schlicht: «Du wirst alt.» In der Tat: Lucky ist 91. Dass seine Kräfte nachlassen, wirft Lucky etwas aus der Routine. Er sinniert über die Vergänglichkeit, das Alter und den Tod und bleibt dabei gelassen: «Und was können wir dagegen tun? Lächeln!», ruft er seinen Freunden abends in der Bar zu. «Langweilig!», rufen jetzt die Actionfilm-Fans. Nein, nicht im Geringsten. «Lucky» ist ein ruhiger und unaufgeregter Film ohne Kitschalarm, der uns auf eine Reise durch das Leben mitnimmt und uns, trotz ernster Themen, glücklich zurücklässt. Was will man mehr? Esther Ugolini – www.stebilaufen.ch

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Zahnprothesen,

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