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15. Februar 2018 | Nr. 07 | 79. Jahrgang

Verbreitungsgebiet: Grenchen, Bettlach, Selzach BE: Romont, Lengnau, Pieterlen, Meinisberg, Safnern, Meienried, Büren a.A., Rüti b.B., Arch, Leuzigen Inserate: Kapellstrasse 7, 2540 Grenchen, Tel. 032 654 10 60, e-mail: inserate@grenchnerstadtanzeiger.ch Redaktion: Tel. 032 652 66 65

> IN DIESEM STADT-ANZEIGER Landwirt mit Leib und Seele Mit welchen Arbeiten beschäftigt sich ein Bauer im Winter? Der Selzacher Landwirt Markus Dietschi erzählt.

WOCHENTHEMA

Mit viel Herzblut total «düregstartet» GRENCHEN Die Fasnacht Ausgabe 2018 unter dem Motto «dürestarte» hat begeistert. Auch wenn die Wetterbedingungen nicht immer ideal waren, die närrischen Grenchner Tage werden als unvergessliches Spektakel in die Geschichte eingehen. DANIEL MARTINY (TEXT UND FOTO)

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ereits der Fasnachts-Start am schmutzigen Donnerstag durfte als Grosserfolg angesehen werden. Die Chesslete als Einstieg und der traditionelle Chinderumzug liessen den Appetit auf die fünfte Jahreszeit erst recht ansteigen. Tage zuvor wurde bereits im Parktheater «düregstartet». Mit viel Musik und lustigen Schnitzelbänken durfte ein Plauschabend genossen werden, der mit vielen überraschenden Pointen und Gags aufwartete. Die Fasnachtszünfte zeigten sich von Beginn an in ihren Kostümen sehr kreativ. Viele Restaurants zeigten sich ebenfalls fantasievoll dekoriert und luden zur unvergleichlichen Beizenfasnacht.

11. Goschennacht

Als weiteres Highlight darf die elfte Goschennacht vom Wochenende er-

Der Nachwuchs der «Schuelschwänzer» im Einsatz. wähnt werden. Bis in die frühen Morgenstunden vergnügten sich Närrinnen und Narren zu den Klängen der zahlreichen Guggenmusiken. Mit dem traditionellen «Prix Göschi» wurde in diesem Jahr Baracoa-Wirt Mehmet Polat für seine Verdienste ausgezeichnet. Nicht mitgemacht hat Petrus während des grossen Umzugs durch die Stadt. Jeder Grenchner, der aber wegen des Regens zu Hause

blieb, wird sich im Nachhinein reuig sein, die 18 Gruppen aus der Region am Umzug verpasst zu haben, denn der hervorragenden Stimmung tat das Wetter keinen Abbruch. Nachdem am Aschermittwoch auf dem oberen Marktplatz der Böögg traditionsgemäss niedergebrannt war, blieb den Fasnächtlern nur noch die grosse Vorfreude auf die Grenchner Fasnacht Ausgabe 2019.

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Donnerstag, 15. Februar 2018 | Nr. 07

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Nr. 07 | Donnerstag, 15. Februar 2018

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amtlicher Anzeiger für die Stadt Grenchen, www.grenchnerstadtanzeiger.ch Verbreitungsgebiet: Grenchen, Bettlach, Selzach, Romont, Lengnau,Pieterlen, Meinisberg, Safnern, Meienried, Büren a. A., Rüti b. B., Arch, Leuzigen Erscheinungsweise: wöchentlich, Donnerstag Herausgeber: AZ Anzeiger AG, Kapellstrasse 7, 2540 Grenchen Geschäftsführerin: Lara Näf, 032 654 10 66, lara.naef@azmedien.ch Redaktion: Grenchner Stadt-Anzeiger Dejo Press GmbH J. Weibel Tel. 032 652 66 65 redaktion@grenchnerstadtanzeiger.ch Inseratenverkauf: AZ Anzeiger AG, Kapellstrasse 7, 2540 Grenchen, 032 654 10 60 inserate@grenchnerstadtanzeiger.ch Druckerei: Mittelland Zeitungs Druck AG, Neumattstr. 1, 5001 Aarau Inserateschluss: Mittwoch, 10.30 Uhr Inseratepreis: mm sw CHF -.81 / mm farbig CHF 1.21 Stellen: mm sw CHF -.96 Immobilien: CHF -.91 alle Preise zuzüglich 7,7% MwSt. Auflage WEMF-beglaubigt: 23 196 Ex. (WEMF 2017) Copyright: AZ Anzeiger AG Der Grenchner Stadt-Anzeiger ist Mitglied des Regional-Kombis Ein Produkt der

Verleger: Peter Wanner www.azmedien.ch Namhafte Beteiligungen nach Art. 322 Abs. 2 StGB:

AZ Anzeiger AG, AZ Fachverlage AG, AZ Management Services AG, AZ Regionalfernsehen AG, AZ TV Productions AG, AZ Verlagsservice AG, AZ Vertriebs AG, AZ Zeitungen AG, Belcom AG Dietschi AG, Media Factory AG, Mittelland Zeitungsdruck AG, Vogt-Schild Druck AG, Vogt-Schild Vertriebs GmbH, Weiss Medien AG


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Grenchen

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«Landwirtschaft ist meine Leidenschaft» SELZACH Im Winter ist der Ackerbau sprichwörtlich auf Eis gelegt. Für die Ackerbauern fällt in dieser Zeit kaum Arbeit auf dem Feld an. Mit welchen Arbeiten beschäftigt sich ein Landwirt im Winter? Wir haben uns mit dem Selzacher Landwirt Markus Dietschi unterhalten.

SINJA GRÄPPI (TEXT UND FOTO)

nicht mehr. «Die Einkünfte sind sehr schwankend und sind natürlich vor allem in der kalten Jahreszeit tief.» Das erfordere eine gute Finanzplanung, so Markus Dietschi.

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in Ackerbauer ist vor allem von Frühling bis Herbst gefordert, wenn er oftmals bis spät in die Nacht auf seinem Traktor sitzt und verschiedenste Arbeiten tätigt. Die Kulturen müssen gedüngt und gepflegt werden, Mais und Zuckerrüben im Frühling angesät, die Ernte im Sommer und Herbst eingebracht, bevor im Herbst bereits wieder Getreide und Raps ausgesät wird. Im Winter ist dann alles ein bisschen ruhiger, sagt Markus Dietschi, der die Landwirtschaft heute im Nebenerwerb betreibt. Hauptberuflich führt er zusammen mit seiner Frau ein Stellenvermittlungsbüro in Solothurn.

Planung, Buchhaltung, Vertragsabschlüsse

Dietschi schmunzelt und schüttelt den Kopf: «Es ist natürlich nicht so, dass der Ackerbauer im Winter vor allem auf den Skis steht und die freie Zeit geniesst.» Viele würden vergessen, dass ein Bauernhof ein Betrieb ist. Ein Landwirt muss also wie jede andere Firma auch einen Jahresabschluss machen und administrative Aufgaben erledigen. «Die Winterzeit wird vor allem für Administratives genutzt. Viele Arbeiten stauen sich im Sommer auf», sagt Markus Dietschi. Dabei komme im Dezember und Januar also mehr auf

17 Hektaren Land, 12 Felder, 1300 Heuballen

Markus Dietschi ist Bauer im Nebenerwerb. Den Bauernhof hat er von seinen Eltern übernommen, er ist Dietschis grosse Leidenschaft. einen Ackerbauern zu, als man sich das vorstelle.

Der richtige Zeitpunkt ist wichtig

Vor den Wintermonaten gehören zudem die Wartungsarbeiten der Maschinen zum Aufgabenbereich. Markus Dietschi: «Die Maschinen müssen gepflegt, gewaschen und eingewintert werden. Zudem müssen Verschleissteile ausgewechselt werden.» Im Februar, wenn die ersten Arbeiten

auf dem Acker bevorstehen, werden die Maschinen wieder bereitgemacht. Das Frühlingserwachen in der Natur darf ein Landwirt nicht verpassen. «Sobald es sich langsam zeigt, muss die Aussaat vom Herbst gedüngt werden.» Ein wichtiger Moment sei das, betont Dietschi. «Wenn die Saaten bereits am Spriessen sind, kann es zu einer schlechten Ernte führen.» Auf Rosen gebettet ist ein Ackerbauer heute ohnehin

4 Fragen an Lukas Walter, Bundesamt für Wohnungswesen in Grenchen

Wohnen in Grenchen ist nach wie vor günstig GRENCHEN Das Wohnen in Grenchen ist im Vergleich zu anderen Orten günstig. Trotzdem stieg die Leerwohnungsziffer in der Uhrenstadt seit 2013 kontinuierlich an. Sie liegt deutlich über dem schweizerischen und kantonalen Schnitt. Was sind die Gründe dafür? Wir haben bei Lukas Walter vom Bundesamt für Wohnungswesen in Grenchen nachgefragt.

Eine Statistik zeigt, dass sich teure Wohnungen besser vermieten lassen als günstige. Dieses Phänomen stellt man nicht nur in Grenchen fest. Was sind die Gründe dafür? Potenzielle Mieter haben heute genaue Vorstellungen von ihrem künftigen Heim. Wohnungen in guter Lage z. B. mit Seeblick, guter Verkehrsanbindung und in Zentrumsnähe sind gefragt. Besitzen sie noch einen guten Ausbaustandard, besteht eine hohe Nachfrage. Hohe Nachfrage erhöht fast automatisch den Preis. Mit anderen Worten: Günstigere Wohnungen

«Grenchen ist für Familien mit Kindern ein idealer Wohnort»: Lukas Walter. entsprechen oft nicht den Ansprüchen der Mieter oder Käufer.

dieses Ansinnen schwieriger umzusetzen.

Besitzer von bestehenden Liegenschaften müssen sich den Vorwurf gefallen lassen, dass sie zu wenig in Sanierungsarbeiten investieren. So einfach ist das nicht. Es ist ein Teufelskreis. Renoviert der Vermieter die Wohnung nicht, ist die Miete entsprechend tief. Dadurch sinkt sein Mietzinsertrag, und das Geld für Sanierungsarbeiten fehlt. Oder, wenn ein Liegenschaftsbesitzer Wohnungen saniert und modernisiert, so will er Mietzinsen anheben, um die Investitionen wieder einzuspielen. Bei einem hohen Leerwohnungsbestand ist

Jüngste Zahlen der Baudirektion der Stadt Grenchen weisen auf einen seit 2013 kontinuierlich steigenden Leerwohnungsbestand hin. Ist das nicht ein Widerspruch zur Wohnattraktivität? Nicht nur in Grenchen entstehen neue Mietliegenschaften, allerdings ist der Bedarf je nach Region sehr unterschiedlich. Aktuell rentiert es sich, Geld in Mietwohnungen zu investieren, als es bei Negativzinsen auf der Bank liegen zu lassen. In Grenchen, wo der Markt nicht überhitzt ist, kommt man somit zu einer preiswerten Wohnung mit einem guten Ausbaustandard.

> STEIGENDE EINWOHNERZAHL DANK NEUBAUTEN Seit 2012/13 geht die Bautätigkeit in Grenchen ungebremst nach oben. Die Folgen: Der Wohnungsbestand stieg von 9056 (2013) auf heute 9460. Im gleichen Zeitraum stieg aber auch die Einwohnerzahl signifikant an. Von 16 654 auf 17 485. Das ergibt 541 Wohnungen auf 1000 Einwohner. «Eine Altstadt können wir nicht bieten, aber attraktive Wohnräume zu überaus attraktiven Preisen und

Naherholungsgebiete zuhauf», wird Stadtpräsident François Scheidegger in einem Artikel im Magazin des Hauseigentümerverbands des Kantons Solothurn zitiert. Aufgrund der vielen Neubauten stieg auch die Leerwohnungsziffer um fast 100 Wohnungen auf 2,64 Prozent. 2013 betrug dieser noch 1,68 Prozent. Schweizweit betrug der Leerwohnungsbestand per 30. Juni 2017 1,47 Prozent.

NEUE GRENCHNERSTADT-ANZEIGER-SERIE: DAS KUNSTHAUS INFORMIERT ...

Keiner zu klein, ein Künstler zu sein

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iemand ist zu jung, ein kleiner Künstler zu sein! Der Kinder-Kunst-Klub «Druckknöpfe» trifft sich an acht Samstagen im Jahr im Kunsthaus Grenchen und erforscht die Welt auf vielfältige und künstlerische Weise. Unter der Leitung von Sabine Amstad treffen sich Kinder zwischen acht und zwölf Jahren, die mehr über Kunst erfahren möchten und gerne kreativ sind. Der Kinder-Kunst-Klub «Druckknöpfe» richtet sich an Kinder zwischen acht und zwölf Jahren. Das erste Treffen findet am Samstag, 24. Februar 2018 statt. Es sind noch Plätze frei. mgt

Anmeldung unter: 032 652 50 22, info@kunsthausgrenchen.ch; weitere Informationen: www.kunsthausgrenchen.ch

Im Kunsthaus ist Kreativität gefragt, unter dem Motto: Niemand ist zu jung, ein kleiner Künstler zu sein. (Bild: zvg)

REGIONALE FIRMEN STELLEN SICH VOR

Wenn ein Monster im Schrank schnarcht

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SINJA GRÄPPI (TEXT UND FOTO)

Im Vergleich zu anderen Städten gibt es in Grenchen günstigen Wohnraum. Widerspiegelt sich diese Tatsache in gut besetzten Mietwohnungen? Lukas Walter: Die Mietwohnungen in Grenchen sind vergleichsweise günstig, das stimmt. Mitentscheidend bei der Mietzinsbemessung ist bekanntlich auch die Standortqualität. Auf der einen Seite ist Grenchen für Familien mit Kindern sicherlich ein idealer Wohnort. Das Schulangebot ist gut. Auch das Freizeitangebot kann sich sehen lassen. Junge Erwachsene suchen eher urbane Orte zum Leben. Hier stehen neben einem breiten Freizeitangebot auch die Möglichkeiten von Ausbildung im Zentrum der Nachfrage. Hochschulstandorte haben hier sehr gute Karten.

Für Dietschi ist in erster Linie wichtig, dass er mit der Bewirtschaftung seines Hofes mindestens eine schwarze Null schreibt. «Der Bauernbetrieb ist zwar nicht mehr mein Hauptverdienst, er ist und bleibt jedoch meine Leidenschaft.» Markus Dietschi, 42-jährig, ist auch Solothurner Kantonsrat. Die Leidenschaft für die Landwirtschaft entwickelte der Vater von zwei Kindern schon früh. Als Bauernsohn absolvierte er die Ausbildung zum Landwirt. Mittlerweile hat er den Bauernbetrieb seiner Eltern übernommen und kümmert sich um 17 Hektaren Land. Das entspricht etwa 24 Fussballfeldern. Auf einem Grossteil dieser Felder sät Dietschi in diesem Jahr IPSuisse-Brotweizen, Zuckerrüben, Silomais und CBD-Hanf an (CBDHanf wird aus dem weiblichen Hanf gewonnen und wird in der Medizin eingesetzt. Es wirkt entkrampfend, entzündungshemmend und angstlösend). Eine weitere Einnahmequelle ist die Produktion von ökologischem Gras, das zu jährlich etwa 1300 Heuballen gepresst und an Pferdehalter weiterverkauft wird.

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onja ist drei. Seit ein paar Wochen wohnt in ihrem Kinderzimmerschrank ein gelbes, grusliges Monster. Tagsüber verschwindet das Monster zurück ins Monsterland. Doch wenn es dunkel wird, schleicht es sich wieder zurück in Ronjas Kleiderschrank. Ronja hat Angst. Sie will nicht mehr in ihr Zimmer, wenn es eindunkelt, und schon gar nicht mehr ins Bett. Denn das Monster im Schrank schnarcht so laut, dass sich Ronja die Ohren zuhalten und sich vor lauter Angst unter der Bettdecke verstecken muss. Ronjas Mutter macht sich Sorgen. Sie hat schon so oft mit Ronja den Kleiderschrank geöffnet, um Ronja zu zeigen, dass da kein Monster ist. Sie lässt auch immer das Licht in Ronjas Zimmer an, und die Türe bleibt offen. Doch das Monster wohnt weiterhin im Schrank und schnarcht zumindest so lange, bis Ronja eingeschlafen ist. Ronjas Monster gibt es tatsächlich. Es lebt in ihrer Fantasie. Ronja befindet sich altersentsprechend in der sogenannten «magischen Phase». Realität und Phantasie vermischen sich in dieser Zeit immer wieder und werden zu Ronjas Wirklichkeit. Dies ist so, weil ihr realistisches Denken noch nicht genug entwickelt ist. Jedes Kind zwischen 2½ und ca. 6 Jahren durchlebt diese Zeit, welche viel Schönes, aber eben auch viel Angstvolles bringt. Damit Kinder diese Entwicklungsphase unbeschadet durchlaufen können, sind sie auf verständnisvolle und einfühlsame Eltern angewiesen. Nehmen

Sie als Eltern die Ängste ihres Kindes immer ernst. Ihr Kind phantasiert nicht, und es ist auch nicht einfach ein «Angsthase». Sagen Sie ihm, dass es in Ordnung ist, wenn es Angst hat. Überlegen Sie zusammen mit ihrem Kind, was es tun kann, um weniger oder gar keine Angst mehr zu haben. Wie z. B. bei Ronja. Vielleicht hilft bei ihr ein spezielles «Antimonsterlicht», welches in der Nacht brennt und das Monster vertreibt. Oder vielleicht ein paar stinkende Mottenkugeln? Von denen wird es sicher auch jedem Monster schlecht! Ronjas Mutter hat sich Hilfe geholt. Sie war verunsichert. Sie hat richtig gehandelt. Eltern, die den Eindruck haben, dass ihr Kind durch «seine Wirklichkeit» zu stark belastet und verängstigt ist, sollten sich auf jeden Fall fachliche Hilfe holen. Bei Ronja haben ein paar Inputs an die Mutter geholfen. Ronja hat dem Monster eine Monsterzeichnung gemacht und in den Schrank gehängt. Das Monster hat sich darauf so erschrocken, dass es nie mehr gekommen ist. Das hat Ronja überprüft, indem sie am Abend «Monsterlieblingskekse» in den Schrank gestellt hat. Die waren am Morgen aber immer alle noch da. Zum Glück!

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Seeland

Nr. 07 | Donnerstag, 15. Februar 2018

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«Lass dir Flügel wachsen und flieg davon»

MEINISBERG Seit dem 1. Dezember gibt es mit dem Voltigeverein Pegasus einen neuen Verein. Jasmine Grossglauser erzählt die bewegende Geschichte, wie es zum Vereinsnamen gekommen ist – und wie für die Aktivitäten auch die passende Stallung gefunden wurde sungsvermögen habe und Fehler schnell sehe. Aus diesem Grund bildete ich mich weiter in der Trainingsarbeit.» Mittlerweile hat sie verschiedene Diplome und leitet seit 2015 das Talentförderungsprogramm des Schweizerischen Voltigeverbandes. «Mein nächstes Ziel ist es, das Studium zum Berufstrainer zu absolvieren.» Die Ausbildungskosten seien allerdings sehr hoch, sodass sie sich diesen Wunsch momentan finanziell nicht leisten kann.

SINJA GRÄPPI (TEXT UND FOTO)

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lleine im Seeland gibt es seit zwei Monaten sechs Voltigevereine. Allerdings nur wenige Leute kennen die Sportart. Was genau ist also Voltige: Bei dieser Sportart werden gymnastische, turnerische und akrobatische Übungen auf einem sich im Kreis bewegenden Pferd ausgeführt. Es ist demnach eine Mischung aus Kunstturnen und Reiten. Voltigieren findet vor allem bei Mädchen Zuspruch. Auf diesem Weg kam mit acht Jahren auch Jasmine Grossglauser zum Voltigieren. Vor kurzem hat sie sich nun ihren grossen Traum erfüllt und einen eigenen Verein gegründet.

«Die Zusammenarbeit ist hervorragend»

Der Wunsch nach der Gründung eines eigenen Vereins verstärkte sich, als die Pieterlerin Meinungsverschiedenheiten mit ihrem ehemaligen Verein hatte. «Im gegenseitigen Einverständnis beschlossen wir, uns zu trennen.» Im Herbst des letzten Jahres machte sie sich auf die Suche nach einem Reiterhof mit freien Stallungen für die Pferde und einer Trainingshalle. Die Trainingshalle muss auf einem Radius von mindestens 18 Metern beritten werden können. Grossglauser hatte Glück, bereits bei der ersten Anfrage erhielt sie eine Zusage der Familie Schneider in Meinisberg, die das passende Objekt bieten konnte. Nach einigen Sitzungen war kurze Zeit später der grosse Wunsch in Erfüllung gegangen. «Die Chemie hat sofort gepasst. Die Zusammenarbeit mit der Familie Schneider ist hervorragend.»

Seit zehn Jahren ist Jasmine Grossglauser Trainerin und hat sehr viel Freude, ihre Erfahrungen weiterzugeben. Ein Leben ohne Voltige kann sich Grossglauser nicht mehr vorstellen. Das Pferd mit den Flügeln

Und wie kam es zum Namen «Pegasus» des am 1. Dezember neu gegründeten Vereins, der bereits zwanzig Mitglieder zählt? Jasmine Grossglauser erzählt: «Der Name kommt aus der griechischen Mythologie, aber der Hauptgrund für die Namensfindung ist ein anderer. Eine sehr wichtige Person in meinem Leben hat mir immer gesagt: ‹Lass dir Flügel wachsen und flieg davon›.» Damit habe sie sagen wollen, dass sie einen eigenen Verein gründen solle. «Leider verstarb die Person letzten Frühling.» Der Name sei deshalb ihr gewidmet. Vor 20 Jahren fing Grossglauser im Alter von acht Jahren mit dem Voltigieren an. Zu dieser Zeit war sie bereits in einer Turnriege und wollte parallel dazu reiten. «Meine Mutter sah einen Zei-

«Voltige ist ein Teil meines Lebens»

«Das Zusammenspiel und die Arbeit mit dem Pferd bereiten mir grosse Freude.» JASMINE GROSSGLAUSER

tungsartikel über das Voltigieren und sagte mir, dass ich diese Sportart doch einmal testen solle», so die 28-Jährige. Bereits nach dem ersten Training war sie begeistert und schloss sich der Voltige-Gruppe Lengnau an. «Besonders das Zusammenspiel und die Arbeit mit dem Pferd bereiten mir grosse Freude.»

Nächstes Ziel ist Diplom «Berufstrainer»

Nach zehn Jahren musste sie das Voltigieren aus Zeitgründen aufgeben. Dem Voltigesport blieb sie aber als Trainerin erhalten, und das sehr erfolgreich. «Ich merkte, dass ich ein gutes Auffas-

In den zehn Jahren als Trainerin konnte Grossglauser bereits einige Erfolge feiern. Neben zwei Top-Ten-Plätzen an Schweizermeisterschaften mit der Gruppe und dem Pas-De-Deux der Senioren gewann sie mit Sven Ris im Einzel der Herren 2017 den Schweizermeister-Titel. Dazu kam ein 22. Platz an den Weltmeisterschaften, ebenfalls mit Ris. «Wenn ein Voltigierer will und motiviert ist, unterstütze ich ihn, so gut es geht. So kann er, wie im Fall von Sven, sehr viel erreichen», sagt Grossglauser. Zu den sportlichen Erfolgen hinzu konnte sie sich ihren Traum erfüllen und bildete ihr eigenes Voltigepferd aus. Vor acht Jahren fing sie an, den heute 22-jährigen Decard zu reiten, und übernahm ihn kurz darauf. Er sei ein Traumpferd und vor allem mit den jüngeren Kindern sehr geduldig. Wenn man mit Grossglauser spricht, spürt man ihre Begeisterung für diesen Sport. Sie sagt: «Ich kann mir ein Leben ohne Voltige nicht mehr vorstellen.» Weitere Infos zum Verein unter: www.voltige-pegasus.ch

> WAS IST VOLTIGE? Unter Voltige versteht man das Kunstturnen auf einem galoppierenden Pferd. Ein Voltigierer braucht nicht nur Mut, Kraft und ein gutes Körpergefühl, die Harmonie mit dem Pferd muss auch stimmen. Mensch und Tier bilden ein Team. In der Schweiz gibt es derzeit 28 Vereine. Die meisten davon befinden sich im Seeland oder in der Region Zürich. Ein eigenes Pferd ist nicht nötig, die wenigsten Voltigierer haben eines. Weil man kein eigenes Pferd haben muss, ist Voltige im Gegensatz zu anderen Pferdesportarten günstig. Im Schnitt kostet eine Trainingsstunde 15 Franken. Eine Reitstunde kostet im Vergleich etwa 40 Franken. Die Wettkämpfe finden in der ganzen Schweiz statt. Im Voltige gilt man bis zum 18. Lebensjahr als Junior und tritt anschliessend zu den Senioren über. Zusätzlich gibt es die Elite-Sportler, die ihren Sport professionell ausüben. Es gibt drei Wettkampfdisziplinen: Beim Einzel sitzt man alleine auf dem Pferd, Pas-De-Deux bezeichnet eine Gruppe von zwei Voltigierern, und dann gibt es noch die Gruppe, welche aus mindestens sechs Wettkämpfern besteht.


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Millionen Konfetti am grossen Fasnachtsumzug DANIEL MARTINY (TEXT UND FOTOS)

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er Höhepunkt der Grenchner Fasnacht 2018: der grosse, farbenfrohe, kreative und überaus gelungene Umzug durch die Stadt. Mehrere Tausend fasnachtsbegeisterte Zuschauer bejubelten die 18 Wagen und Gruppen, die sich lautstark und fröhlich ihren Weg durch die begeisterte Menge bahnten. Zwar blieben die meisten Konfetti durchnässt am Boden liegen, drängte die Feuchtigkeit durch die Kostüme der Fasnächtler und geriet so manche Schminke auf den Gesichtern ab dem einsetzenden Regen zu Beginn des Umzugs ins Tropfen. Der absolut genialen Stimmung tat dies auf den Grenchner Strassen jedoch überhaupt keinen Abbruch. Es wurde gefeiert, gesungen, getanzt und gelacht, und der Umzug wurde zum unvergesslichen Erlebnis.

Grosse Augen macht auch der kleinste FasnachtFan im GiraffenKostüm.

Fluglärm herrscht in Grenchen auch während der Fasnachtszeit.

Schuelschwänzer zum Auftakt

An der Umzugsspitze sorgten die Grenchner Schuelschwänzer für die nötige musikalische Unterstützung. Die nachfolgenden Gäste aus Selzach (Kung-Fu-Pandas), aus Bettlach (Krachwanze) und aus Deitingen (Chäslochbrätscher) standen in Nichts nach und begeisterten in ihren fantasievollen Kostümen und Darbietungen. Nicht nur Bewohner des MarioLandes zogen durch die Strassen, auffallend blieben stets auch die Selzacher «Sauzfassnarre» in ihren pinken Overalls. Für genügend Konfetti, Blumen oder gar Orangen sorgten der STV Selzach oder die Grenchner Stadtratten, für den in Grenchen üblichen Fluglärm sorgte die Faschings-Zunft mit ihrem Airport-Wagen. Dass Grenchen eine Velostadt ist, wurde ebenfalls nicht vergessen, und als zum Schluss des Umzugs der Böögg in Form einer Rakete mit der Aufschrift «dürestartä» verschwunden war, ging es mit viel Guggemusik in der gesamten Umgebung an diesem Sonntag gleich nochmals stimmungsvoll zur Sache.

Lia, Yael und Hund Cara freuen sich mit ihren Eltern auf den Umzug.

Die Sauzfassnarre Hanspeter, Brigitte, Celine und Valeria (von links) zeigen sich von Grenchen begeistert.

Die Familie Käch ist jedes Jahr vom Umzug begeistert.

Gut beschützt von Batman, Robin und Co.

Begeisterung bei den Kindern: Lilian, Mattia und Mutter Alexandra.

Bei dieser Pinguin-Familie hat sich ein «Fremder» eingeschlichen.

Der Böögg unter dem Motto «dürestartä» macht den Schluss.

«Götterwelten» präsentiert von der Krachwanze Bettlach.

Die Grenchner Stadtratten prägen «wie üblich» das Stadtbild.

Prinzessinnen, Feen oder Zauberer säumen die Grenchner Strassen.

Ein besonderer Tag für Nicola, die beiden Manuelas und An-Lia.

«Kaputt – goht nid»: So das Motto der Sauzfassnarre Selzach.


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Veranstaltungskalender

Donnerstag, 15. Februar 2018 | Nr. 07 • Tennis • Sauna/Dampfbad • Squash • Step/Aerobic/Dance • Fitness • Tischtennis • Solarium • Spielautomaten • Billard • 1 Restaurant • Boccia • 1 Pub

SAUNA/DAMPFBAD SOLARIUM

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Vorteile: – jeden Tag geöffnet (9–22 Uhr) – attraktive Preise – freundliche Bedienung – supermoderne Anlagen

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Foto: zvg.

MELDEN SIE IHREN ANLASS! Nutzen Sie die Gelegenheit, Ihren Anlass frühzeitig auf der Internetseite www.grenchen.ch unter «Aktuelles –›

Anlässe» einzutragen. Sie erhalten mit einem Eintrag einen kostenlosen Auftritt in diesem Veranstaltungskalender sowie auf der Internetseite der Stadt Grenchen. Weitere Fotos oder umfangreicheres Zusatzma-

terial schicken Sie direkt an die Redaktion des Grenchner Stadtanzeigers: event@grenchnerstadtanzeiger.ch. Einsendungen bis 14 Tage vor Anlass, keine Publikationsgarantie.

IN GRENCHEN IST WAS LOS!

FREITAG, 16. FEBRUAR

DONNERSTAG, 22. FEBRUAR

15.00–17.00 Uhr: Rodania Kaffee. Kaffeestube im Mehrzweckraum mit Köstlichkeiten aus der Rodania Backstube. Rodania (Mehrzweckraum), Riedernstrasse 8.

14.30 Uhr: CineTreff Februar: «Mein Blind Date mit dem Leben». CineTreff ist ein Kino Nachmittag, welcher speziell für die älteren Mitbürger organisiert wird. An den jeweiligen Nachmittagen werden die ausgewählten Filme, dank des grosszügigen Sponsoring der Stadt Grenchen, der BEKB und der Mobilliar Versicherung zu einem vergünstigten Preis von jeweils nur 2.– pro Eintritt angeboten. Für die anderen Besucher, welche nicht AHV-Bezüger sind, wird ein Eintritt von 10.– anstatt den üblichen 16.– angeboten. Spezialangebot: Kaffee und hausgemachter Kuchen für 5.–. Kino Rex, Bielstrasse 17.

SAMSTAG, 17. FEBRUAR 11.30–15.00 Uhr: Raclette-Plausch à discrétion im Eusebiushof. Organisator: Kolpingfamilie Grenchen/Bettlach. Eusebiushof, Schulstrasse 1. 20.30–23.30 Uhr: «Midnight Sports & Music». Sport, DJs, Tanz, Kiosk für Jugendliche zwischen 13 und 17 Jahren. Eintritt frei. Angeboten werden Basketball, Fussball, Unihockey, Badminton und Volleyball. Auch Tanz, Hip-Hop, Breakdance werden geübt. Nebst dem Sport gibt es auch Musik, einen Töggelikasten und einen Kiosk. www.midnightschweiz.ch Doppelturnhalle Zentrum, Schulstrasse 11.

SONNTAG, 18. FEBRUAR 8.30–16.00 Uhr: Volksskirennen Grenchenberg. Startnummernausgabe 8.30 Uhr, Start Rennen 11 Uhr. Ein Volksskirennen lässt alle Teilnehmen egal welchen Alters ob mit oder ohne Rennerfahrung. Einmal selber das kribbeln im Bauch erleben am Start oder seine Freunde, Kinder oder Verwandte vom Pistenrand anfeuern. Just for fun mit tollen Preisen zu gewinnen. Grenchenberg. 9.26–17.00 Uhr: Besuch der Vogelwarte Sempach. Keine Anmeldung notwendig. Infos: www.vnsg.ch. Besuch des vor drei Jahren eröffneten Besucherzentrums und Wintergäste auf dem Sempachersee. Mit dem Zug 9.26 Uhr ab Grenchen Süd bis Sempach Vogelwarte, via Olten und Sempach-Neuenkirch. Organisator: Vogel- und Naturschutz Grenchen. Treffpunkt: Bahnhof Grenchen Süd, Bahnhofstrasse 65.

MITTWOCH, 21. FEBRUAR 20.00–22.15 Uhr: «Bella Figura» – Komödie. Parktheater, Lindenstrasse 41.

17.30–22.30 Uhr: Nationales Donnerstagabend-Rennen. Die Donnerstagabend-Rennen bieten attraktiven und spannenden Bahnradsport. Speaker Christian Rocha und Moderator Franco Marvulli informieren über das Renngeschehen vor Ort. DJ Horse sorgt für die musikalische Stimmung im Tissot Velodrome. Für alle Rennabende sind auch VIP-Tickets erhältlich. Diese können unter evonballmoos@tissotvelodrome.ch bestellt werden. Mehr Infos zum VIPProgramm: www.tissotvelodrome.ch. Rollstuhlplätze erhältlich beim Tissot Velodrome direkt, 032 654 20 40. www.tissotvelodrome.ch Tissot Velodrome, Neumattstrasse 25.

FREITAG, 23. FEBRUAR 11.30 Uhr: Suppentag im Zwinglihaus. Der Erlös geht an «Brot für alle». Jedermann ist herzlich willkommen. Zwinglihaus, Zwinglistrasse 9.

SAMSTAG, 24. FEBRUAR 20.15 Uhr: Kilian Ziegler & Samuel Blatter: «Ausbruch aus dem Strauchelzoo». Slam-Kabarett mit Musik. Das Leben ist kein Ponyhof – es ist ein Strauchelzoo. Kilian Ziegler und Samuel Blatter bieten eine irrwitzige Tour rund um die kleinen und grossen Makel der Spezies Mensch, ein Ausflug in die Artenvielfalt des Humors, hinein in die Welt frisch geschlüpfter Pointen. «Ausbruch aus dem Strauchelzoo» ist ein vor Optimismus sprühendes Programm aus Slam Poetry,

Kabarett und Musik, das zeigt, dass man nicht alles so eng sehen sollte – vor allem dann nicht, wenn man selbst im Käfig sitzt. www.kleintheatergrenchen.ch Kleintheater Grenchen, Schulstrasse 35. 20.30–23.30 Uhr: «Midnight Sports & Music». Sport, DJs, Tanz, Kiosk für Jugendliche zwischen 13 und 17 Jahren. Eintritt frei. Angeboten werden Basketball, Fussball, Unihockey, Badminton und Volleyball. Auch Tanz, Hip-Hop, Breakdance werden geübt. Nebst dem Sport gibt es auch Musik, einen Töggelikasten und einen Kiosk. www.midnightschweiz.ch Doppelturnhalle Zentrum, Schulstrasse 11.

SONNTAG, 25. FEBRUAR 9.30–11.30 Uhr: CHINDaktiv – «ä Halle wo’s fägt». Die Turnhalle wird zum Spiel-, Bewegungs- und Experimentierplatz für Kinder von 0 bis 6 Jahren. Doppelturnhalle Süd H2, Schulstrasse 11. 15.00 Uhr: Öffentliche Führung. «Unruhige Zeiten» – Die Krisen der Uhrenindustrie der Region Grenchen im 20. Jahrhundert. Kultur-Historisches Museum, Absyte 3.

MONTAG, 26. FEBRUAR 19.00 Uhr: Vernissage der neuen Stadtgeschichte Grenchen (siehe Haupttext). Parktheater Grenchen, Lindenstrasse 41.

DIENSTAG, 27. FEBRUAR 19.15–21.15 Uhr: Elternveranstaltung. Die Schulzeit ist eine Herausforderung für das Kind und die ganze Familie. Lernen, Hausaufgaben, Leistungsdruck, Tagesstrukturen, etc. gilt es zu bewältigen. Vortrag Nr. 853. Kosten: Kollekte. Anmeldung unter www.kompass-so.ch oder 032 624 49 39. Details werden nach der Anmeldung bekannt gegeben.

MITTWOCH, 28. FEBRUAR 20.00–22.30 Uhr: Azurro – Das ItaloPop Musical. Parktheater, Lindenstr. 41. Vorverkauf: www.ticketino.com/ BGU/sämtliche Poststellen

Die neue Stadtgeschichte Grenchen ist da: Grenchen im 19. und 20. Jahrhundert. Vom Bauerndorf zur Uhrenmetropole. Die Geschichte der Stadt wurde von einem Autorenteam neu aufgearbeitet. Nach vierjähriger Arbeit kann jetzt eine neue Stadtgeschichte präsentiert werden: hintergründig, spannend und reich bebildert. Das Buch umfasst 332 Seiten und 326 Farb- und Schwarzweissbilder. Viele davon werden zum ersten Mal veröffentlicht. Das spannend geschriebene und auch für Geschichtslaien konzipierte Werk ist ab 27. Februar im Stadthaus Grenchen, bei Grenchen Tourismus, im Kultur-Historischen Museum, im Kunsthaus und bei Bücher Lüthy Grenchen zum Preis von 58 Franken

DEMNÄCHST

EINE SCHRULLIGE TRUPPE Samstag, 17. März, 19.30–21.00 Uhr: Das Theater JAWOHL spielt eine Komödie zum Thema Gegensätze. Die Spielenden stellen ihre eigenen Schattenseiten dar. Thema ist die Gründung einer Alters-WG. Text und Regie: Iris Minder. Anmeldung: Ab 14. Februar unter 076 502 44 48 (auch per SMS) oder per Mail an gaenggi@irisminder.ch Weitere Vorstellungen: 22., 23., 24. März 19.30 und 18., 25. März um 17 Uhr Theater Gänggi, Höhenweg 7.

erhältlich. Die öffentliche Vernissage für die neue Stadtgeschichte findet am 26. Februar, 19 Uhr, im Parktheater statt. Das Autorenteam wird anwesend sein. Die neue Stadtgeschichte kann an der Vernissage käuflich erworben werden. Informationen zum Projekt Stadtgeschichte sind weiterhin auf der Website der Stadtgeschichte www.stadtgeschichte-grenchen.ch und auf www.facebook.com/stadtgeschichteGrenchen sowie auf der offiziellen Webseite der Stadt Grenchen www.grenchen.ch und auf www.facebook.com/stadtgrenchen zu erhalten.

AUSSTELLUNGEN/MUSEEN Kultur-Historisches Museum, Absyte: «Unruhige Zeiten». Bis 13. Mai. Mi/Sa/So 14–17 Uhr Regiobank Solothurn AG: Ernst Christen, Photografie. Geöffnet während der Schalteröffnungszeiten.

Schneeschuhwandern Während den Wintermonaten finden an diversen Tagen geführte Tages-, Abend- sowie Vollmond-Schneeschuhwanderungen statt. Die erfahrenen Führerinnen und Führer machen Ihre Schneeschuhwanderung zu einem sorgenfreien Erlebnis. Die Anmeldung für die Touren kann man entweder direkt über das Anmeldeformular auf der Website oder

bei der Infostelle Grenchen Tourismus, Kirchstrasse 10, BGU Büro, Grenchen (032 644 32 11) oder info@grenchentourismus.ch tätigen. Sämtliche Daten, das Anmeldeformular sowie weitere Informationen findet man unter: www.grenchentourismus.ch/ entdecken/winter/schneeschuhwandern-grenchen

20180215 woz gsaanz  

Grenchner Stadt-Anzeiger 07/2018

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