20180201 woz lbaanz

Scroll for more

Page 1

Donnerstag, 1. Februar 2018

Lenzburger Woche

Verlag und Redaktion: Kronenplatz 12, 5600 Lenzburg Telefon 058 200 5820, Fax 058 200 5821

INHALT Amtliches Stadt Lenzburg Kirchenzettel Im Gespräch Region

2/3 6/7 8 9 10/11

Immobilien 12 Stellen 12 Seetal 13/14 Szene/Hinweise 15 Agenda 15

PP 5600 Lenzburg 1, Nummer 5, 119. Jahrgang, Post CH AG Amtliches Publikationsorgan für den Bezirk Lenzburg und angrenzenden Gemeinden

SEITE 9

SEITE 13

Die Zahl der Vögel, insbesondere der Segler und Schwalben, geht auch in Lenzburg zurück. Grund sind fehlende Nistplätze und fehlende Insekten.

Unter dem Titel Drachental soll die Region künftig touristisch vermarktet werden. Angebote für Familien sollen damit einen roten Faden erhalten.

Vögel in Bedrängnis

Die Drachen kommen

Salzkorn Tenniszahlen

Anschauliche Projektionen auf den Tisch: Demonstration von «Live Paper» mit Fabrizio A. Castagna und Mehmet Kilic Foto: Fritz Thut von der Hypothekarbank Lenzburg.

Mit «Live-Paper» besser beraten Bei der Hypothekarbank Lenzburg will man mit dem Projekt «Live Paper» die Kundenberatungen effizienter machen. Erste Praxistests sind erfolgt. Fritz Thut

S

tellvertretend für das Motto von CEO Marianne Wildi, die Hypothekarbank Lenzburg («Hypi») wolle bei der Anwendung von digitalen Plattformen führend sein, darob aber den persönlichen Kontakt zu den Kunden nicht vergessen (Ausgabe vom 18. Januar), steht das Projekt «Live Paper». Dieses Instrument, das in intensiver Zusammenarbeit mit dem Institut für Interaktive Technologien der

Fachhochschule Nordwestschweiz und der Universität Zürich entsteht, nähert sich der praktischen Anwendung; erste Tests mit Kunden wurden schon durchgeführt.

Karte wie von Geisterhand Die Demonstration in einem Beratungsraum am «Hypi»-Hauptsitz ist eindrücklich. Die Tischplatte vor den beiden Bank-Vertretern Fabrizio A. Castagna (als Geschäftsstellenleiter künftiger Anwender) und Mehmet Kilic (dem bankinternen Projektleiter) ist weiss, fast steril. Dies ändert sich, als eine Figur in der Form eines etwas zu gross geratenen Monopoly-Hauses auf den Tisch gelegt wird: Wie von Geisterhand gesteuert, erscheint rund ums Haus ein Kartenausschnitt. Mit einem weiteren unscheinbaren Gegenstand, einer etwa drei Zentimeter dicken grauen Scheibe, können Ausschnitt und Massstab der Karte gewählt werden.

So kann der Standort der potenziellen Immobilie bestimmt und Abstände zu Dorfladen oder Bushaltestelle gemessen werden. Personalien und Finanzkraft des Kunden können handschriftlich erfasst werden. Das System, dessen Basis ein Rechner und ein unauffällig in der Decke montierter hochauflösender Beamer mit 3D-Scanner bilden, berechnet die Hypothekarvarianten und wirft die errechneten Zahlen – anpassbar – auf den Tisch. Erfahrungen hätten gezeigt, dass Tablets oder PCs bei Beratungen «als Fremdkörper, ja wie eine dritte Partei wahrgenommen» werden, so «Hypi»-Mitarbeiter. «Live Paper» baut weniger hohe Hürden; die Technik wird im Hintergrund eingesetzt. Nun wird das Projekt «langfristig weg vom Forschungscharakter» geführt. Kilic: «Jetzt geht es darum, den Praxisbezug herzustellen, damit im Gespräch der persönliche Kontakt in den Vordergrund gestellt werden kann.»

Als ich am Sonntagmorgen einen Freund anrief, um ihn zu einem Sonntagsspaziergang einzuladen, merkte ich, dass ich störte. Sehr sogar. Der Freund sass angespannt vor dem Fernsehgerät. Mein Anruf hat Rolf Kromer ihn mitten aus dem Schlusssatz des Finals am Australian Open gerissen. Es stand 5:1 für Federer. Ich war gerade erst aufgestanden, war noch müde und hatte nicht daran gedacht, dass zeitgleich Federer in Australien um den 20. Grand-Slam-Titel spielte. Ich schaltete den Fernseher ein. Gerade noch erlebte ich mit, wie Federer den entscheidenden Punkt gewann, die Hände vors Gesicht schlug und anfing vor Freude zu weinen. Das Spiel endete 6:2, 6:7, 6:3, 3:6, 6:1. Und einmal mehr fragte ich mich: Welcher Witzbold hat die Zählweise beim Tennis erfunden? Warum wird nicht Punkt für Punkt gezählt, sondern 15, 30, 40, Game? Und warum gewinnt derjenige den Satz, der zuerst sechs Games gewonnen hat? Es ginge doch viel einfacher: Wäre das Spiel vom Sonntag nicht ein Tennis-, sondern ein Fussballspiel gewesen, hätte Federer 152:128 gegen Cilic gewonnen. Ich machte mich auf die Suche nach des Rätsels Lösung. Und fand heraus: Die Franzosen sind schuld. Sie erfanden im Mittelalter das «Jeu de Paume». Ein Spiel, bei dem ein Ball mit der Handfläche über ein Netz geschlagen wurde. Um es spannender zu machen, spielten sie um Geld. Genauer gesagt: Um eine Münze – im Wert von 15 Deniers. Pro Punkt wurde um eine Münze gespielt. Also zählten sie 15, 30, 45. Wie aus der 45 über die Jahre eine 40 wurde, ist nicht überliefert. Roger Federer dürfte es egal sein. Er wird sich darüber freuen, dass im Spitzentennis nicht mehr um Kleingeld, sondern um sehr viel Geld gespielt wird. In Melbourne gewann er vier Millionen Australische Dollar. Rolf Kromer, Lenzburg


Lenzburger Bezirks-Anzeiger, Donnerstag, 1. Februar 2018 ..................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................

2

Amtliches

Notfall-Apotheke Region Lenzburg Apotheke im Kantonsspital Aarau (beim Haupteingang/Haus 1)

Ausserhalb der Öffnungszeiten steht Ihnen die Apotheke im Hauptgebäude des Kantonsspitals Aarau an 365 Tagen ohne Voranmeldung zur Verfügung (Tel. 062 824 41 11).

B O N IS WI L

Baugesuch Bauherr:

Madlen Matzke, Othmarsingerstrasse 23, 5600 Lenzburg Bauobjekt: Umnutzung Einfamilienhaus zu einer Kindertagesstätte Bauplatz: Wylgasse 37, Parzelle 209 Öffentliche Auflage auf dem Stadtbauamt vom 2. Februar bis 5. März 2018. Einwendungen sind während der Auflagefrist dem Stadtrat schriftlich (mit Begehren und Begründung) einzureichen. Der Stadtrat

Planauflage, Stadt Lenzburg, Renaturierung Aabach Das Projekt mit ausführlicher Aufforderung zur Rechtsanmeldung liegt, gemäss Gesetz über Raumentwicklung und Bauwesen (Baugesetz, BauG) § 95 Abs. 2 und 3, während 30 Tagen, vom 5. Februar bis 5. März 2018, beim Stadtbauamt Lenzburg, während der Bürostunden zu jedermanns Einsicht auf. Einwendungen gegen das Projekt können während der Auflagefrist schriftlich begründet und im Doppel dem Stadtrat der Standortgemeinde zuhanden des Departements Bau, Verkehr und Umwelt, Abteilung Landschaft und Gewässer, eingereicht werden. Einwendungen sollen einen Antrag und eine Begründung enthalten.

www.boniswil.ch

Ergänzungswahl eines Mitgliedes der Schulpflege Amtsperiode 2018–2021; Nachnomination Für den Wahlgang vom 4. März 2018 hat sich innert der gesetzlich vorgeschriebenen Frist folgender Kandidat angemeldet: – Baumann, Roger, 1974, von Villigen AG, Seengerstrasse 14 Da die Anzahl der Kandidierenden (1) der Anzahl der zu vergebenden Sitze (1) entspricht, ist gemäss § 33 Abs. 1 des Gesetzes über die politischen Rechte (GPR) eine Nachmeldefrist von 5 Tagen anzusetzen, innert der weitere Vorschläge eingereicht werden können. Wahlvorschläge sind von 10 Stimmberechtigten des Wahlkreises zu unterzeichnen und bei der Gemeindekanzlei innert 5 Tagen seit der amtlichen Publikation (d. h. bis am Dienstag, 6. Februar 2018, 17.00 Uhr) einzureichen. Das erforderliche Formular kann bei der Gemeindekanzlei bezogen werden. Gehen innert der Frist von 5 Tagen keine neuen Anmeldungen ein, wird der Vorgeschlagene von der anordnenden Behörde als in stiller Wahl gewählt erklärt (§ 30a GPR). Boniswil, 22. Januar 2018 WAHLBÜRO BONISWIL

A M M E R S WI L

Baugesuch

119. Jahrgang

164. Jahrgang 96. Jahrgang Amtliches Publikationsorgan der Gemeinden Ammerswil, Auenstein, Bettwil, Birrwil, Boniswil, Brunegg, Dintikon, Dürrenäsch, Egliswil, Fahrwangen, Hallwil, Hendschiken, Holderbank, Hunzenschwil, Lenzburg, Leutwil, Meisterschwanden-Tennwil, Möriken-Wildegg, Niederlenz, Othmarsingen, Rupperswil, Sarmenstorf, Schafisheim, Seengen, Seon, Staufen und Veltheim Regionale Wochenzeitung der Gemeinde Beinwil am See. Herausgeberin: AZ Anzeiger AG Geschäftsführer: Stefan Biedermann Adresse Redaktion/Verlag/Anzeigen: AZ Anzeiger AG Kronenplatz 12, 5600 Lenzburg www.lba.azmedien.ch Telefon 058 200 58 20, Fax 058 200 58 21 Kennzahlen: Gesamtauflage: 34 563 Ex. Erscheint jeden Donnerstag Kontakt: Alle Mitarbeiter erreichen Sie unter: vorname.name@azmedien.ch Redaktion redaktionLBA@azmedien.ch Telefon 058 200 58 12 Redaktionsleitung: Fritz Thut (tf) fritz.thut@azmedien.ch Redaktionsteam: Melanie Solloso (MS) melanie.solloso@azmedien.ch Redaktionelle Mitarbeit: Larissa Hunziker (LH), Alfred Gassmann (AG), Stefanie Osswald (StO), Alexander Studer (ASt), Pia Weber (PW), Peter Winkelmann (PWi) Redaktionsschluss: Dienstag, 12 Uhr Copyright: Herausgeberin Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für eingesandtes Material Anzeigen inserateLBA@azmedien.ch Telefon 058 200 58 20, Fax 058 200 58 21 Verkaufsleitung: Susanne Basler Telefon 058 200 58 28 susanne.basler@azmedien.ch Verkaufsteam: Fabian Engesser Telefon 058 200 58 18 fabian.engesser@azmedien.ch Dominique Althaus Telefon 058 200 58 27 dominique.althaus@azmedien.ch Inseratenannahmeschluss: Dienstag, 16 Uhr Probeabzüge: Freitag, 12 Uhr, Vorwoche Sistierungen/Korrekturen: Dienstag, 12 Uhr Todesanzeigen: Mittwoch, 11 Uhr Vertrieb: Die Post Aboservice und Zustellung abo@azmedien.ch Telefon 058 200 55 55, Fax 058 200 55 56 Druck: Mittelland Zeitungsdruck AG Neumattstrasse 1, 5001 Aarau Ein Produkt der Verleger: Peter Wanner www.azmedien.ch

Namhafte Beteiligungen nach Art. 322 Abs. 2 StGB: AZ Anzeiger AG, AZ Fachverlage AG, AZ Management Services AG, AZ Regionalfernsehen AG, AZ TV Productions AG, AZ Verlagsservice AG, AZ Vertriebs AG, AZ Zeitungen AG, Belcom AG, Dietschi AG, Media Factory AG, Mittelland Zeitungsdruck AG, Vogt-Schild Druck AG, Vogt-Schild Vertriebs GmbH, Weiss Medien AG

Bauherrschaft: Yvonne Lucchesi, Geissbühlstr. 7, Ammerswil Bauvorhaben: Schwimmbecken Ortslage: Parz.-Nr. 410, Geissbühlstrasse Öffentliche Auflage vom 2. Februar bis 5. März 2018 in der Gemeindekanzlei Ammerswil und auf der Bauverwaltung Seengen. Einwendungen sind während der Auflagefrist schriftlich und begründet im Doppel dem Gemeinderat einzureichen. Ammerswil, 30. Januar 2018 Gemeinderat

Publikation eines Gemeindeversammlungsbeschlusses vom 29. Januar 2018 Gestützt auf § 26 Abs. 2 Gemeindegesetz und § 15 des Gesetzes über die Ortsbürgergemeinden wird der Versammlungsbeschluss der a. o. Ortsbürgergemeindeversammlung vom 29. Januar 2018 veröffentlicht. Beschluss: • Zustimmung zum Abschluss eines Vorvertrages für den Abschluss eines Dienstbarkeitsvertrages zur Begründung eines umschriebenen Abbaurechts mit umschriebenem Wiederauffüllungsrecht bzw. umschriebener Auffüllpflicht hinsichtlich LIG Auenstein 1044 zwischen der Ortsbürgergemeinde Auenstein und der Jura-Cement-Fabriken AG und Ermächtigung des Gemeinderat zum Abschluss eines Dienstbarkeitsvertrages im Namen der Ortsbürgergemeinde Auenstein. Der Beschluss der a. o. Ortsbürgergemeindeversammlung konnte abschliessend gefasst werden bzw. untersteht dem fakultativen Referendum nicht. Auenstein, 30. Januar 2018 Gemeinderat Auenstein

BRUNEGG

Baugesuch Bauherr:

D. Reginold und R. Antonitta, Mellingen Bauobjekt: Projektänderung; Verlängerung Garage, Sitzplatzüberdachung, Vordach Eingang, Anpassung Fenster Bauplatz: Unterdorfstrasse 22, Parzelle 479 Öffentliche Auflage des Baugesuches vom 2. Februar bis 5. März 2018 in der Gemeindekanzlei. Einsprachen sind während der Auflagefrist dem Gemeinderat (mit Begründung und Begehren) einzureichen. Der Gemeinderat

DÜRRENÄSCH

Bauherr

Krähenbühl Philipp und Andrea, Neumattweg 14, 5704 Egliswil Bauobjekt teilüberdachte Stützmauer auf Parzelle Nr. 1044 am Neumattweg Auflage Baugesuch und Pläne liegen bis zum 5. März 2018 in der Gemeindekanzlei öffentlich auf. Einwendungen sind während der Auflagefrist schriftlich und im Doppel an den Gemeinderat zu richten. 5704 Egliswil, 30. Januar 2018 Der Gemeinderat

Baugesuch Bauherrschaft: Thomas und Rosa Strebel, Lindengasse 7, 5615 Fahrwangen Bauobjekt: Neubau Einfamilienhaus Ortslage: Ebnetweg 19 Parzelle Nr. 2022 Das Baugesuch liegt gemäss § 60 Abs. 2 BauG vom 02. Februar bis 05. März 2018 auf der Gemeindekanzlei, Hauptstrasse 10, 5616 Meisterschwanden, zur Einsichtnahme auf. Einwendungen sind innert der Auflagefrist schriftlich mit Antrag und Begründung dem Gemeinderat Fahrwangen, Aescherstrasse 2, 5615 Fahrwangen, einzureichen.

Nachdem in der Nachmeldefrist keine neuen Anmeldungen eingegangen sind, hat das Wahlbüro gemäss § 30a Abs. 2 des Gesetzes über die politischen Rechte (GPR) als Ersatzmitglieder des Wahlbüros für den Rest der Amtsperiode 2018/2021 als in stiller Wahl gewählt erklärt: • Bertschi Hans, 1962, von Dürrenäsch AG, Sedelstrasse 67, SVP, neu • Tschanz Evelyne, 1957, von Schlosswil BE und Zürich ZH, Hutmattstrasse 6, parteilos, neu Das Wahlbüro ist somit für die Amtsperiode 2018/2021 vollzählig. Wahlbeschwerden sind innert drei Tagen nach Entdeckung des Beschwerdegrundes, spätestens aber am dritten Tag nach der Veröffentlichung des Ergebnisses, eingeschrieben beim Departement Volkswirtschaft und Inneres des Kantons Aargau, 5001 Aarau, einzureichen. Die Beschwerdeschrift muss einen Antrag und eine Begründung enthalten sowie den Sachverhalt kurz darstellen. Dürrenäsch, 30. Januar 2018 WAHLBÜRO

Am Mittwochnachmittag, 7. Februar 2018, findet von 13.30 bis 14.00 Uhr in der ganzen Schweiz – also auch in unserer Gemeinde – die jährliche Kontrolle der Alarmsirenen statt. Dabei sind keine Verhaltens- und Schutzmassnahmen zu ergreifen. Bei der Sirenenkontrolle wird die Funktionstüchtigkeit der stationären und mobilen Sirenen getestet, mit denen die Einwohner bei Katastrophen- und Notlagen oder im Falle eines bewaffneten Konfliktes alarmiert werden. Ausgelöst wird das Zeichen «Allgemeiner Alarm». Ein regelmässig auf- und absteigender Heulton von einer Minute. Wenn das Zeichen «Allgemeiner Alarm» jedoch ausserhalb des angekündigten Sirenentests ertönt, bedeutet dies, dass eine Gefährdung der Bevölkerung möglich ist. In diesem Fall ist die Bevölkerung aufgefordert, Radio zu hören, die Anweisungen der Behörden zu befolgen und die Nachbarn zu informieren. Hinweise und Verhaltensregeln finden Sie auf der Seite 680 und 681 im Teletext sowie im Internet unter www.sirenentest.ch. Der Sirenentest dient neben der technischen Funktionskontrolle der Sireneninfrastruktur auch der Information und Sensibilisierung der Bevölkerung bezüglich Verhalten bei einem Sirenenalarm.

Pro Senectute /

Sirenentest

Am Mittwoch, 7. Februar 2018, findet von 13.30 bis 14.00 Uhr in der ganzen Schweiz die alljährliche Kontrolle der Alarmsirenen statt. Dabei sind keine Verhaltens- oder Schutzmassnahmen zu ergreifen. Bei der Sirenenkontrolle wird die Funktionstüchtigkeit der stationären und mobilen Sirenen getestet. Ausgelöst wird das Zeichen «Allgemeiner Alarm»: ein regelmässig auf- und absteigender Heulton von einer Minute Dauer.

Feuerwehrprobealarm

Gemäss Mitteilung des Feuerwehrkommandos findet gleichzeitig auch der Probealarm der stationären Sirene auf dem Kommunalbau (cis-gisHorn) statt. Die Bevölkerung wird gebeten, von diesem Kontrollalarm (welcher nach dem Allgemeinen Alarm der Zivilschutzsirene erfolgt), Kenntnis zu nehmen. GEMEINDERAT HALLWIL FEUERWEHRKOMMANDO BONISWIL-HALLWIL

Verkehrsbeschränkung Gestützt auf das Bundesgesetz über den Strassenverkehr vom 19. Dezember 1958 und die zugehörige Verordnung über die Strassensignalisation vom 5. September 1979 werden folgende Verkehrsbeschränkungen verfügt: Verfügende Behörde: Gemeinderat Hunzenschwil Gemeinde: Hunzenschwil Name der Strasse: Unterfeldweg, ab Verzweigung Nordstrasse bis Gemeindegrenze Hunzenschwil/Schafisheim Art der Verkehrsbeschränkung: Parkieren verboten Zusatztext: beidseitig Gültigkeit: Ab 5. März 2018 Einsprachen gegen diese Verkehrsanordnung sind innert 30 Tagen seit Publikation im Amtsblatt des Kantons Aargau beim Gemeinderat Schafisheim einzureichen. Die Einsprache hätte einen Antrag und eine Begründung zu enthalten. Regionalpolizei Suret Posten Hunzenschwil

Die Haussammlung 2017 inklusive Posteingang bis 31.11.2017 darf ein Gesamtresultat für Möriken-Wildegg im Betrag von CHF 13575.– verzeichnen. Pro Senectute bedankt sich bei allen Spenderinnen und Spender für die grosse Solidarität zu Gunsten unserer betagten Mitmenschen. Den engagierten Sammlerinnen gebührt ebenfalls ein herzliches Merci! Möriken, 11. September 2017 Lilo Hunkeler, Ruth Looser + Susanne Schaad

NIEDERLENZ

Baugesuch Bauherr:

Andreas und Verena Berner Dürrmattstrasse 15 5702 Niederlenz Bauobjekt: Abbruch Carport, Neubau Garage, Verlängerung Sichtschutzwand und Erneuerung Stützmauer Objektadresse: Dürrmattstrasse 15 Parzelle 845 Gebäude Nr. 461 Öffentliche Auflage des Baugesuchs vom Freitag, 2. Februar bis Montag, 5. März 2018, bei der Gemeindeverwaltung. Einwendungen sind schriftlich, mit Antrag und Begründung, innert der Auflagefrist zu richten an den Gemeinderat, 5702 Niederlenz.

SCHAFISHEIM

Verkehrsbeschränkung Gestützt auf das Bundesgesetz über den Strassenverkehr vom 19. Dezember 1958 und die zugehörige Verordnung über die Strassensignalisation vom 5. September 1979 werden folgende Verkehrsbeschränkungen verfügt: Verfügende Behörde: Gemeinderat Schafisheim Gemeinde: Schafisheim Name der Strasse:Unterfeldweg, ab Verzweigung Aegerten bis Gemeindegrenze Schafisheim/Hunzenschwil Art der Verkehrsbeschränkung: Parkieren verboten Zusatztext: beidseitig Gültigkeit: Ab 5. März 2018 Einsprachen gegen diese Verkehrsanordnung sind innert 30 Tagen seit Publikation im Amtsblatt des Kantons Aargau beim Gemeinderat Schafisheim einzureichen. Die Einsprache hätte einen Antrag und eine Begründung zu enthalten.

Baugesuch Bauherrschaft: Katja Schindler, Früebergstrasse 49, 6340 Baar Bauobjekt: Neubau Einfamilienhaus Ortslage: Ebnetweg 17 Parzelle Nr. 2021 Das Baugesuch liegt gemäss § 60 Abs. 2 BauG vom 02. Februar bis 05. März 2018 auf der Gemeindekanzlei, Hauptstrasse 10, 5616 Meisterschwanden, zur Einsichtnahme auf. Einwendungen sind innert der Auflagefrist schriftlich mit Antrag und Begründung dem Gemeinderat Fahrwangen, Aescherstrasse 2, 5615 Fahrwangen, einzureichen.

Sirenentest

H A L L WI L

Ergänzungswahl Ersatzmitglieder Wahlbüro für den Rest der Amtsperiode 2018/2021; Stille Wahl

E G L IS WI L

Baugesuch

Baugesuch

Bauherrschaft: Keller + Steiner AG, Breitiweg 7, 5615 Fahrwangen Bauobjekt: Erweiterung Parkierung Ortslage: Sarmenstorferstrasse 3, Parzelle Nr. 1630 Das Baugesuch liegt gemäss § 60 Abs. 2 BauG vom 2. Februar bis 5. März 2018 auf der Gemeindekanzlei, Hauptstrasse 10, 5616 Meisterschwanden, zur Einsichtnahme auf. Einwendungen sind innert der Auflagefrist schriftlich mit Antrag und Begründung dem Gemeinderat Fahrwangen, Aescherstrasse 2, 5615 Fahrwangen, einzureichen.

GEMEINDEKANZLEI SCHAFISHEIM

Feuerwehr Oberes Seetal; Einladung zur Abgeordnetenversammlung 2018

Die Abgeordnetenversammlung der Feuerwehr Oberes Seetal findet am Montag, 26. Februar 2018, um 18.30 Uhr im Restaurant Bauernhof Bettwil statt. Die Versammlung ist öffentlich. Feuerwehr Oberes Seetal

Gesuch um ordentliche Einbürgerung Folgende Person hat bei der Gemeinde Meisterschwanden ein Gesuch um ordentliche Einbürgerung gestellt: • Kamrad geb. Ribeiro Freitas, Tamara Catarina, geboren 1992, weiblich, portugiesische Staatsangehörige, Mühlebühlweg 25, 5616 Meisterschwanden Jede Person kann innert 30 Tagen seit der amtlichen Publikation dem Gemeinderat Meisterschwanden eine schriftliche Eingabe zum Gesuch einreichen. Diese Eingaben können sowohl positive wie negative Aspekte enthalten. Der Gemeinderat wird die Eingaben prüfen und in seine Beurteilung einfliessen lassen. Meisterschwanden, 1. Februar 2018 Der Gemeinderat


3

Lenzburger Bezirks-Anzeiger, Donnerstag, 1. Februar 2018 ..................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................

Amtliches

OTHMARSINGEN

Baugesuch

Bauherr:

P+S Haus AG, Industriestrasse 12 A, 5036 Oberentfelden Objekt: Projektänderung Haus B – Walmdach anstelle von Satteldach Ortslage: Eisengasse 26 Parzelle 48 Öffentliche Auflage vom 2. Februar bis 5. März 2018 während der Bürostunden in der Gemeindekanzlei. Einwendungen sind während der Auflagefrist schriftlich, mit Antrag und Begründung, an den Gemeinderat, 5504 Othmarsingen, einzureichen. 5504 Othmarsingen, 30. Januar 2018 Gemeindekanzlei

Ergänzungswahl vom 4. März 2018 für die Amtsperiode 2018/2021 von einem Ersatzmitglied Steuerkommission; stille Wahl Für die Ergänzungswahl eines Ersatzmitgliedes der Steuerkommission wurden während der Anmeldefrist gleich viele Wahlvorschläge eingereicht, wie Sitze zu vergeben waren. Gemäss § 30a Abs. 1 des Gesetzes über die politischen Rechte (GPR) wurde mit der Publikation der angemeldeten Kandidaten eine Nachmeldefrist von fünf Tagen angesetzt, innert der neue Vorschläge eingereicht werden konnten. Nachdem in der Nachmeldefrist keine neuen Anmeldungen eingegangen sind, hat das Wahlbüro gemäss § 30a Abs. 2 GPR nachstehende Person in stiller Wahl als Ersatzmitglied der Steuerkommission für die Amtsperiode 2018/2021 als gewählt erklärt: • Biswas Arjun, geb. 1964, von Wiedlisbach BE, Mühleweg 5, parteilos, neu Dadurch erübrigt sich am 4. März 2018 ein Urnengang. Wahlbeschwerden (§§ 66 ff. GPR) gegen Unregelmässigkeiten bei der Vorbereitung oder Durchführung einer Wahl sind innert drei Tagen seit der Entdeckung des Beschwerdegrundes, spätestens aber am dritten Tag nach der Veröffentlichung des Ergebnisses beim Departement Volkswirtschaft und Inneres des Kantons Aargau, 5001 Aarau, einzureichen. Othmarsingen, 31. Januar 2018 Wahlbüro

Pro Senectute Senioren-Mittagessen Datum/Zeit: Donnerstag, 8. Februar 2018 / 11.45 Uhr Ort/Restaurant: Rupperswil, Altersheim Länzerthus Nur Neu-Anmeldungen und Abwesenheiten an die Mittagstischleiterin melden: Marlis Weiler, 062 897 45 01

Amtliche Publikation Der Gemeinderat hat die Einwohner- und Ortsbürgergemeindeversammlung im Juni 2018 wie folgt verschoben: Freitag, 15. Juni 2018 (anstelle 22. 6. 2018) Begründet wird die Verschiebung dadurch, dass die Fussball-WM 2018 am 14. 6. 2018 startet und für Freitag, 22. 6. 2018, das zweite Gruppenspiel der Schweizer Nationalmannschaft angesetzt wurde. Der Gemeinderat dankt für das Verständnis bestens. Gemeinderat Seon

Gesuch um ordentliche Einbürgerung Folgende Personen haben bei der Einwohnergemeinde Seon ein Gesuch um ordentliche Einbürgerung gestellt: • Leclerc Smith, Corinne Ginette Jeanne, 1962, weiblich, Frankreich, in 5703 Seon, Ausserdorfstrasse 36A • Smith, Jeffrey Alec, 1999, männlich, Vereinigtes Königreich, in 5703 Seon, Ausserdorfstrasse 36A Jede Person kann innert 30 Tagen seit der amtlichen Publikation dem Gemeinderat eine schriftliche Eingabe zum jeweiligen Gesuch einreichen. Diese Eingaben können sowohl positive wie negative Aspekte enthalten und werden ins Verfahren einbezogen. Seon, 31. Januar 2018

Gemeinderat Seon

Sirenentest 2018

Am Mittwochnachmittag, 7. Februar 2018, findet von 13.30 bis 14.00 Uhr in der ganzen Schweiz – also auch in unserer Gemeinde – die jährliche Kontrolle der Alarmsirenen statt. Dabei sind keine Verhaltens- und Schutzmassnahmen zu ergreifen. Bei der Sirenenkontrolle wird die Funktionstüchtigkeit der stationären und mobilen Sirenen getestet, mit denen die Einwohner bei Katastrophen- und Notlagen oder im Falle eines bewaffneten Konfliktes alarmiert werden. Ausgelöst wird das Zeichen «Allgemeiner Alarm»: Ein regelmässig auf- und absteigender Heulton von einer Minute Dauer. Wenn das Zeichen «Allgemeiner Alarm» jedoch ausserhalb des angekündigten Sirenentests ertönt, bedeutet dies, dass eine Gefährdung der Bevölkerung möglich ist. In diesem Fall ist die Bevölkerung aufgefordert, Radio zu hören, die Anweisungen der Behörden zu befolgen und die Nachbarn zu informieren. Hinweise und Verhaltensregeln finden Sie auf Seite 680 und 681 im Teletext sowie im Internet unter www.sirenentest.ch. Die Bevölkerung wird um Verständnis für die mit der Sirenenkontrolle verbundenen Unannehmlichkeiten gebeten. Seon, 1. 2. 2018 GEMEINDERAT SEON

Baugesuch

Bauherrschaft: Samuel Meier, Siglisbüelstrasse 2, 5707 Seengen Vorhaben: Abbruch und Neubau Ökonomiegebäude sowie zwei Hochsilos Ortslage: Parzelle Nr. 2579, Siglisbüelstrasse 2 Öffentliche Auflage vom 2. Februar bis 5. März 2018 bei der Bauverwaltung und Gemeindekanzlei Seengen. Einwendungen sind während der Auflagefrist schriftlich und begründet an den Gemeinderat, 5707 Seengen, zu richten.

Sirenenprobealarm 2018 Am Mittwoch, 7. Februar 2018, findet von 13.30 bis 14.00 Uhr die gesamtschweizerische Kontrolle der Alarmsirenen statt. Dabei sind keine Verhaltens- und Schutzmassnahmen zu ergreifen. Gemeinderat und Zivilschutzorganisation bitten die Bevölkerung um Kenntnisnahme. Gemeinderat

Sirenentest 2018 Baugesuch

Bauherrschaft Baur-Müller Harold und Sonja, Seengerstrasse 19, 5614 Sarmenstorf Projektverf. Bauherrschaft Bauobjekt Einfriedung (Ersatz) Bauplatz Seengerstrasse 19 Zone W2 Parzelle 624 Weit. Bewillig. Departement Bau, Verkehr und Umwelt, Abteilung für Baubewilligungen Öffentliche Auflage vom 2. Februar bis 5. März 2018 auf der Gemeindekanzlei. Einwendungen sind innert dieser Frist schriftlich mit Begründung und Antrag dem Gemeinderat einzureichen. Auf eine Einwendung, die den Anforderungen nicht entspricht, kann nicht eingetreten werden. Der Gemeinderat

Baugesuch Baugesuch

Bauherrschaft: Gérard Lüchinger, Schulstrasse 27b, 8962 Bergdietikon Vorhaben: Umbau landw. genutzte Baute / Pferdestall Offenstall für 4 Pferde Ortslage: Parzelle Nr. 880, Stoffelgasse 9 Öffentliche Auflage vom 2. Februar bis 5. März 2018 bei der Bauverwaltung und Gemeindekanzlei Seengen. Einwendungen sind während der Auflagefrist schriftlich und begründet an den Gemeinderat, 5707 Seengen, zu richten.

Baugesuch Bauherrschaft: Karin Galliker, Oberdorfstrasse 21, 5707 Seengen Vorhaben: Stützmauer Granit (bereits erstellt) Ortslage: Parzelle Nr. 3661, Hinterdorf Öffentliche Auflage vom 2. Februar bis 5. März 2018 bei der Bauverwaltung und Gemeindekanzlei Seengen. Einwendungen sind während der Auflagefrist schriftlich und begründet an den Gemeinderat, 5707 Seengen, zu richten.

Bauherrschaft: Heinz Andreas und Splettstösser Silke, Unterdorfäcker 3, 5614 Sarmenstorf Projektverf.: Bauobjekt

Domino Bau GmbH, Singellohstrasse 16, 5617 Tennwil Anbau Wintergarten beheizt, Sitzplatzabdeckung, Einbau Dachflächenfester, Luft/Wasser-Wärmepumpe

Bauplatz:

Unterdorfäcker 3

Zone: W2 Parzelle: 754 Öffentliche Auflage vom 2. Februar bis 5. März 2018 auf der Gemeindekanzlei. Einwendungen sind innert dieser Frist schriftlich mit Begründung und Antrag dem Gemeinderat einzureichen. Auf eine Einwendung, die den Anforderungen nicht entspricht, kann nicht eingetreten werden. Der Gemeinderat

Scheesenwagenrennen Sarmenstorf

Verkehrsumleitungen am Sonntag, 11. Februar 2018 Am Sonntag, 11. Februar 2018, führt der Verein Fasnachtsgesellschaft Variété das Scheesenwagenrennen durch. Dazu wird die Kantonsstrasse Marktstrasse gesperrt. Für die Verkehrsumleitung werden Gemeindestrassen in Anspruch genommen. Betroffen sind vor allem die Weihermatt- und die Breitistrasse. Die Gemeindestrassen werden in der Zeit von etwa 13 bis 16 Uhr tangiert sein. Der Gemeinderat hat der Benützung der Gemeindestrassen sowie der Umleitung zugestimmt. Der Gemeinderat dankt für das Verständnis. Gemeinderat

Am Mittwochnachmittag, 7. Februar 2018, findet von 13.30 bis 14.00 Uhr in der ganzen Schweiz – also auch in Sarmenstorf – die jährliche Kontrolle der Alarmsirenen statt. Dabei sind keine Verhaltens- und Schutzmassnahmen zu ergreifen. Bei der Sirenenkontrolle wird die Funktionstüchtigkeit der stationären und mobilen Sirenen getestet, mit denen die Einwohnenden bei Katastrophenund Notlagen oder im Falle eines bewaffneten Konfliktes alarmiert werden. Ausgelöst wird das Zeichen «Allgemeiner Alarm»: Ein regelmässig auf- und absteigender Heulton von einer Minute Dauer. Wenn das Zeichen «Allgemeiner Alarm» jedoch ausserhalb des angekündigten Sirenentests ertönt, bedeutet dies, dass eine Gefährdung der Bevölkerung möglich ist. In diesem Fall ist die Bevölkerung aufgefordert, Radio zu hören, die Anweisungen der Behörden zu befolgen und die Nachbarn zu informieren. Hinweise und Verhaltensregeln sind zu finden auf den Seiten 680 und 681 im Teletext sowie im Internet unter www.sirenentest.ch. Der Sirenentest dient neben der technischen Funktionskontrolle der Sireneninfrastruktur auch der Information und Sensibilisierung der Bevölkerung bezüglich Verhaltens bei einem Sirenenalarm. Die Bevölkerung wird um Verständnis für die mit der Sirenenkontrolle verbundenen Unannehmlichkeiten gebeten Gemeindekanzlei




Lenzburger Bezirks-Anzeiger, Donnerstag, 1. Februar 2018 ..................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................

6

Stadt Lenzburg

Schüler schnuppern Gastroluft

Wohnbaugenossenschaft «w55plus» gegründet

Anlässlich der stufenübergreifenden Projektwoche «Res(s)taurant am Mattenweg» erhalten Schülerinnen und Schüler einen realistischen Einblick in den Gastro-Alltag. Melanie Solloso

G

läser klingen, Besteck klappert, fröhliches Stimmengewirr. Im Saal der Kochschule im Schulhaus am Mattenweg in Lenzburg bewirten Oberstufenschülerinnen und -schüler diese Woche noch bis am Freitag Gäste. Der Speiseplan des «Res(s)taurants am Mattenweg» darf sich sehen lassen. Die Gäste erwartet ein 4-Gänge-Menü mit oder ohne Fleisch. Das will gut vorbereitet sein. Bereits einen Tag vor Betriebsstart wurde vorgekocht. Kurz vor Beginn, am Dienstag, stieg dann die Nervosität merklich, besonders unter dem Servicepersonal. Für heute haben sich 24 Gäste angemeldet. Claudia Cassarramone, Lehrperson Hauswirtschaft und Initiantin des Projekts, gibt in der Küche letzte Instruktionen: «Wenn die Suppe an der Reihe ist, müsst ihr nur noch kurz die Rüebli in den Sesammantel tauchen.» Irgendwo klingelt es. «Das Fleisch ist fertig.» Servicefachkraft Flavia deckt sich mit dem ersten Gang ein. Gekonnt balanciert sie einen Teller auf dem Handgelenk, zwei hält sie in den Händen. «Ein Festessen» Während in der Küche im Akkord die Teller arrangiert werden, herrscht im Saal gemütliche Stimmung. Die Servicefachkräfte Cristina, Anna, Flavia und Bleona kümmern sich um das Wohl der Gäste. Bei Anna Regazzoni, 14 Jahre, hat sich die anfängliche Nervosität rasch gelegt. «Der Kontakt mit den Gästen macht Spass», sagt sie. Sie gibt aber zu: «Etwas stressig ist es schon.» Trotzdem könne sie

Weiss, wie es geht: Schülerin Flavia serviert, wie es sich gehört. sich die Arbeit eventuell als Nebenjob vorstellen. Ganz anders tönt es bei Gonca Yildiz, 15, die in der Küche gerade hilft, die Teller zu arrangieren. «Die Abläufe sind mir zu hektisch.» Einen Beruf im Gastrogewerbe könne sie sich nicht vorstellen. Sie liebäugelt mit einem PsychologieStudium. Nichtsdestotrotz sei es «eine lehrreiche Erfahrung». Auch bei den Gästen kommt das Projekt, insbesondere das Essen mit dem Hauptgang, bestehend aus Maispoularde mit Süsskartoffelpüree und Chimichurri – eine argentinische Sauce mit herbsaurer Note – gut an. Gast und pensionierte Hauswirtschaftslehrerin Yvonne Fauser lobt: Die Schüler haben mit wenig Zutaten etwas Wunderbares gemacht. Alles hat einen Eigengeschmack und auch das Auge kommt nicht zu kurz – ein Festessen.»

Fotos: Melanie Solloso

Letzte Vorbereitungen: Claudia Cassarramone, Lehrperson Hauswirtschaft, mit ihren Schützlingen.

Am vergangenen Freitag wurde in Lenzburg nach gründlicher Vorbereitung die gemeinnützige Wohnbaugenossenschaft «w55plus Region Lenzburg» gegründet. Im Genossenschaftsvorstand arbeiten Gabi Lauper (Niederlenz), Ueli Meyer (Staufen), Fredi Kölliker (Mülligen) sowie Felix und Mary Wietlisbach (Fahrwangen). Das Wohnprojekt ist für die Generation 55+ bestimmt. Die Genossenschaft bezweckt, Wohnraum für Menschen in der zweiten Lebenshälfte zu schaffen, um den Mietern ein Leben in einer Hausgemeinschaft mit der Grundidee von Selbstbestimmung, Eigenverantwortung, Unabhängigkeit und guter Nachbarschaft zu ermöglichen. Hinter der Hausgemeinschaft steht die Idee für eine Wohnform, in der ältere Menschen individuell in ihren eigenen Wohnungen leben können, sich bei Bedarf aber gegenseitig unterstützen. Die Wohnbaugenossenschaft ist auf der Suche nach Bauland, bestehenden Liegenschaften oder einer Überbauung und orientiert sich an einem bereits realisierten Beispiel auf dem Viehmarktareal in Lenzburg. Lose Kontakte mit drei Grundeigentümern sind bereits geknüpft. Anvisiert wird ein nicht gewinnorientiertes Mietwohnungsprojekt mit bis zu 20 Wohneinheiten unterschiedlicher Grösse im Grossraum Lenzburg an zentraler Lage mit Bushaltestelle, Läden, Restaurants, Post, Bank und Dienstleistungen. In Aussicht gestellt werden eine altersgerechte Bauweise, zweckmässige Balkone sowie Gemeinschafts- und Begegnungsräume drinnen und draussen. Die Internet-Seite www.w55plus.ch ist aufgeschaltet, das Leitbild und die genehmigten Statuten können eingesehen werden. Weitere Genossenschaftsmitglieder sind willkommen. Für Interessierte findet am Mittwoch, 21. März, um 19.30 Uhr im wia-Gemeinschaftsraum an der Martha-Ringier-Strasse 2 in Lenzburg ein Informationsabend statt. Kontaktadresse: ueli.meyer@w55plus.ch. (AG)

Den Wandel in der Mobilität mitgestalten Der jüngste Energie-Apéro im Lenzburger Gemeindesaal war dem Thema «Mobilität – die Gesellschaft bewegt sich» gewidmet. Brunhild Mauthe

W

ohin die Gesellschaft und ihre Mobilitätsansprüche sich bewegen und wie sehr die Mobilitätsanbieter dieses «Wohin» beeinflussen wollen, darauf gingen die beiden Referenten Andrea Del Duce und Niklaus Giger, einerseits aus Sicht des Strassenverkehrs, aber auch des öffentlichen Verkehrs, ein. Gian von Planta, Leiter Anlagen und Netze der SWL Energie AG, durfte über 110 Gäste zum Anlass begrüssen.

Radikale Änderungen An die 40 Prozent der KohlendioxidEmissionen gehen auf Kosten des Verkehrs, und dieser nimmt nicht ab. Wie eine zukunftsfähige Mobilität aussehen könnte, beschrieb Andrea Del Duce, Institut für nachhaltige Entwicklung ZHAW, in seinem Votum für eine nachINSERATE

Protagonisten des Energie-Apéros in Lenzburg: Moderator Gian von Planta und die Referenten Niklaus Giger und Andrea Del Duce. Foto: pre haltige Mobilität, die von einer Vision getragen ist und auf erneuerbaren Energien, Sharing-Mobility und Mobilität als einer Dienstleistung basiert. Del Duce zeigte Trends auf, welche die Mobilität radikal verändern werden: fahrerlose Autos, neue Technologien wie umweltfreundliche Antriebssysteme oder neue Materialien, Mikromobilität, Drohnen und 3D-Drucker. Trends, die al-

le zum Handeln auffordern, um die mobile Zukunft mitzugestalten. Was will der Kunde? Der Trend der Serviceorientierung in der Mobilität («Mobility as a Service») stand auch bei Niklaus Giger, Leiter Konzernstrategie SBB, in seinem Vortrag «Die Mobilität der Zukunft gestalten» im Mittelpunkt. Die SBB wollen mitgestal-

ten. Sie wissen, sie werden künftig mehr als nur ein Bahnanbieter sein; schon heute machen die Bahnhöfe als Dienstleistungszentren einen wichtigen Teil ihres Angebots aus. Wie schon Andrea Del Duce wies auch Giger auf das veränderte Kundenverhalten hin. Der Kunde will von A nach B, und das auf eine schnelle und sichere Weise; mit welchem Transportmittel ist zweitrangig. Stichwörter wie intelligente Mobilitätshubs, Smart-Rail für eine bessere Kapazitätsauslastung, fahrerlose Lastwagen und Züge fielen. Oder «SBB Green Card», ein zukunftsorientiertes Angebot, das derzeit getestet wird und bei dem der Kunde ein Kombipaket, bestehend aus 1.-Klasse-Generalabonnement, einem Elektromobil sowie Mobility, erwirbt. Für Giger ist die Digitalisierung eine Chance, eine Zukunftsvision umzusetzen. Wichtig bei diesem Wandel bleibt für ihn, trotz aller Digitalisierung, weiterhin eine solide Bahninfrastruktur anzubieten. Wie immer gab es im Anschluss an die Vorträge einen Apéro, bei dem spannende Diskussionen zu den vielen Inputs aus den Vorträgen geführt wurden. Weitere Informationen im Internet unter: www.energieaperos-ag.ch.

Der gewählte Vorstand: Fredi Kölliker, Mary und Felix Wietlisbach, Gabi Foto: Oliver Lang Lauper, Ueli Meyer.

AUS DEM STADTRAT Fahrverbot für die Wilstrasse Der Stadtrat verfügte am 20. August 2014 ein Fahrverbot für Motorwagen und Motorräder für die Wilstrasse (Abschnitt Wald) zwischen dem Waldeingang beim Zentralgefängnis bis zur Brücke über den Aabach. Ausgenommen von diesem Fahrverbot wurden Fahrzeuge der Land- und Forstwirtschaft und des Bundes. Gegen diese Verkehrsanordnung wurden im Rahmen des Publikationsverfahrens im Herbst 2014 mehrere Einsprachen eingereicht. Der Stadtrat hielt an diesem Fahrverbot fest und wies die Einsprachen ab oder trat nicht darauf ein. Gegen diesen Beschluss des Stadtrats ist eine Beschwerde ans Departement Bau, Verkehr und Umwelt (BVU) erhoben worden. Mit Entscheid vom 9. November 2017 trat das BVU nicht auf die Beschwerde ein. Weiter hielt es fest, dass die Beschwerde sich als unbegründet erweist. Dieser Entscheid ist rechtskräftig, und der Stadtrat hat nun das Fahrverbot signalisiert. (skl)


7

Lenzburger Bezirks-Anzeiger, Donnerstag, 1. Februar 2018 ..................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................

Stadt Lenzburg

Viel Wirkung mit wenig Aufwand an der Tischmesse Die durch den Gemeindeverband Lebensraum Lenzburg Seetal organisierte Tischmesse ist auch in der dritten Ausgabe vom 21. März ein Muss für die KMU der Region. Regelmässiger Teilnehmer an diesem Event ist die Lenzburger Werbefirma Flowa Werbung + Beschriftung GmbH. Als typisches KMU ist das Unternehmen interessiert an Werbe- und Austauschplattformen, um die eigenen Angebote zu vermarkten und das Netzwerk zu erweitern. «Wir nehmen sehr gerne an der Tischmesse teil und profitieren von solchen regionalen Veranstaltungen», meint Florian Küng. «Der personelle und logistische Aufwand ist auf einen halben Tag begrenzt. Dies ist gerade für uns als KMU viel wert», so der Flowa-Inhaber. Die Erwartungen dürften gemäss Küng jedoch auch nicht zu hoch angesetzt werden. «Es geht vor allem um den Austausch und die Erweiterung des Netzwerkes. Ob daraus konkrete Aufträge entstehen, ist, wie bei allen Kontakten mit potenziellen Kunden, ungewiss.» Anmeldungen für die aktuelle Tischmesse werden noch bis zum 21. Februar entgegengenommen. (jky) Tischmesse Lenzburg-Seetal. Mittwoch, 21. März. – Ort: Gemeindesaal MörikenWildegg. – Zeit: 14 bis 19 Uhr, ab 16.30 Uhr geöffnet für Publikum. – Internet: www.tischmesse-ls.ch

Regelmässig an der Tischmesse: Florian Küng aus Lenzburg. Foto: zvg INSERATE

Explosive Aufräumarbeiten im Wald Ein Sprengspezialist half den Forstdiensten Lenzia vergangene Woche bei den Aufräumarbeiten der Sturmschäden durch Sturm Burglind. Melanie Solloso

D

en Forstdiensten Lenzia bereitete eine Anfang Januar vom Sturm Burglind gefällte Buche bis vergangene Woche ein wenig Kopfzerbrechen. Der im Durchmesser rund 80 Zentimeter dicke Wurzelstock mitsamt imposantem Wurzelteller kam mitten im Hang, direkt oberhalb eines Spazierwegs zu liegen. Der schmale, rege benutzte Pfad verbindet Vita-Parcours und den Radweg auf der Wilstrasse im Forstgebiet Lenzia. Die Gefahr, dass der Wurzelstock auf den darunterliegenden Gehweg abrutscht, schätzten die Forstexperten als erheblich ein. Rasch war klar: Der Stock soll weg. Doch das «Wie», das beschäftigte selbst Oberförster Frank Haemmerli. Zahlreiche Möglichkeiten wurden geprüft, aber die Durchführung scheiterte an der Machbarkeit. «Warum also nicht einfach wegsprengen, was sich nicht bewegen oder absägen lässt?» Die Forstdienste Lenzia holten sich mit Walter Weber von der GU Sprengtechnik AG, Erlinsbach, einen externen Sprengexperten an Bord. Der Sprengtechniker hat nicht nur einen Sprengausweis, sondern gilt als Experte für Sprengungen im In- und Ausland. Unter anderem hat er 2013 erfolgreich den 45 Meter hohen Rockwell-Tower in Aarau gesprengt. Für die Stock-Sprengung im Lenziawald vom Mittwoch brauchte es zwar bei weitem nicht so viel Sprengstoff – für den Tower waren 75 Kilogramm nötig, für den Stock 360 Gramm–, die Spren-

Nach der Explosion: Der Sprengexperte und Forstdienstmitarbeiter begutachten das Resultat. gung im Wald war aber dennoch ein richtiges Highlight. Oberförster Haemmerli, schon 25 Jahre im Amt, hat selbst noch nie eine Stocksprengung erlebt. Und auch Stadtrat und Ressortvorsteher Martin Steinmann wollte sich das Ereignis nicht entgehen lassen. Ernüchterndes Ergebnis Dass der Einsatz des Sprengexperten durchaus seine Berechtigung hatte, zeigte das Resultat der Sprengung. Nach zweieinhalb Stunden Vorbereitung und einer grossräumigen Absperrung des Gebiets knallte es zwar deftig im Wald; der Sprengstoff hatte den Stock aber nicht

wie erhofft weggesprengt, sondern lediglich aufgespalten. Ein ernüchterndes Resultat, auch für den Sprengexperten: «Ich habe mir mehr erhofft.» Eine zweite Sprengung stand zur Diskussion, Projektleiter Thomas Waltenspühl entschied sich dann aber für die weniger spektakuläre Variante: Das Abholzen des Stocks war nun nach der Sprengung gefahrlos möglich, da das Holz nicht mehr unter Spannung stand. Und damit der Wurzelteller nicht durch Regenwasser ins Rutschen kommt, wird das Erdreich rund um den Stock aufgefüllt. Problem gelöst.

Fotos: Melanie Solloso

Alles bereit: 360 Gramm Sprengstoff sind angebracht.


Lenzburger Bezirks-Anzeiger, Donnerstag, 1. Februar 2018 ..................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................

8

Kirchenzettel

R E F. K I R C H G E M E I N D E LENZBURG - HENDSCHIKEN Bereitschaftsdienst vom 3. bis 9. Februar 2018 Pfrn. Annemarie Kirchhofer, Tel. 056 249 03 43

Lenzburg

Freitag, 2. Februar 2018 – 6.45–7.15 Uhr Morgengebet im Kirchgemeindehaus Sonntag, 4. Februar 2018 – 10.00 Uhr Gottesdienst in der Stadtkirche, Pfrn. Annemarie Kirchhofer; Predigt: 2. Korinther 12, 1–10; Lieder: 76/656/659/76 Musik: Sandro Oldani und Martin Schumann, Orgel; Kollekte: CEVI-Arbeit in der Region; mit Kinderhüte Montag, 5. Februar 2018 – 6.45–7.15 Uhr Morgengebet in der Stadtkirche Montag, 5., bis Donnerstag, 8. Februar 2018 – 14.00–17.00 Uhr «Rumpelchischte» im Kirchgemeindehaus Die Erlebniswoche für Kinder ab Kindergarten bis 10 Jahre aus Lenzburg und Umgebung. Beim Basteln und Singen, Geschichtenhören und Spielen können die Kinder fröhliche und erlebnisreiche Stunden verbringen. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich, der Eintritt ist frei.

Hendschiken

Sonntag, 4. Februar 2018 Herzliche Einladung zum Gottesdienst in Lenzburg

K A T H . P A S TO R A L R A U M REGION LENZBURG Pastoralraumpfarrer Roland Häfliger Telefon 062 885 05 60 r.haefliger@pfarrei-lenzburg.ch Für weitere interessante Informationen dieser drei Pfarreien besuchen Sie bitte unsere Homepage: www.pastoralraum-lenzburg.ch

Lenzburg

Jacqueline Kohler 29. 6. 1963 – 30. 1. 2018 Mit grosser Tapferkeit hast Du Deine Krankheit ertragen und durftest im Beisein der Familie einschlafen. Wir sind dankbar, dass Du Deinen Frieden gefunden hast und von der Last erlöst wurdest. Bhüet di Gott, liebe Jacqui.

In stiller Trauer: Isabelle und Roland Egger-Kohler Ursula Meier Sokhom und Sokha Cau Traueradresse: Isabelle und Roland Egger-Kohler, Kornweg 10, 5024 Küttigen

Samstag, 3. Februar 2018 – 17.15 Uhr Hl. Messe/Lichtmess und Segen des hl. Blasius/Requiem Sonntag, 4. Februar 2018 – 9.30 Uhr Hl. Messe Dienstag, 6. Februar 2018 – 10.00 Uhr Hl. Messe im Alterszentrum Donnerstag, 8. Februar 2018 – 9.00 Uhr Hl. Messe

Wildegg

Sonntag, 4. Februar – 11.00 Uhr Heilige Messe mit Kerzen- und Blasiussegen

Seon

Freitag, 2. Februar 2018 – 18.00 Beten des Friedens-Rosenkranzes – Eucharistiefeier anschliessend stille Anbetung Samstag, 3. Februar 2018 – 19.00 Eucharistiefeier in italienischer Sprache Sonntag, 4. Februar 2018 – 9.45 Wortgottesfeier – 17.30 Wortgottesfeier

R E F O R M I E R TE K I R C H G E M E I N D E B E I N WI L A M S E E Sonntag, 4. Februar – 17.00 Auszeit für die Seele • Pfr. Andreas Pauli • Gönnen Sie sich am Sonntagabend einen Moment der Ruhe und Besinnung. Eine halbe Stunde mit Poesie und meditativer Musik möge Sie einladen, guten Gedanken Raum zu geben und so Kraft zu schöpfen für die kommende Woche. • Musik Tetyana Wismer • Anschliessend sind alle zum gemütlichen Umtrunk eingeladen • Kollekte Netzwerk Asyl Mittwoch, 7. Februar – 10.00 Morgenbesinnung im Dankensberg Amtswoche Pfr. Andreas Pauli Chiletaxi Anmeldung am Vorabend vom gewünschten Sonntag bis am Samstagabend, 19.00 Uhr, bei Kurt Lüscher, Telefon 079 155 06 56. www.ref-beinwil.ch

BIRR

Birr/Lupfig

Donnerstag, 1. Februar 2018 – 9.00 Kleiderkarussell Freitag, 2. Februar 2018 – 14.00 Trauertreff, Pfrundhaus Sonntag, 4. Februar 2018 – 10.10 Pfr. J. Luchsinger, anschl. 11.11 Mittwoch, 7. Februar 2018 – 19.30 Gemeindegebet, Kirche Donnerstag, 8. Februar 2018 – 10.00 Andacht, Haus Eigenamt – 14.15 Senioren-Theater «Versuchskaninchen», Pfrundhaus Amtswoche alle Gemeinden: Pfr. J. Luchsinger, Telefon 056 444 81 59 Weitere Infos siehe www.ref-kirche-birr.ch

A M M E R S WI L Amtswoche für Abdankungen bis 2. Februar 2018: Pfarrerin Kristin Lamprecht, Tel. 079 785 17 00 ab 3. Februar 2018: Pfarrer Michael Lo Sardo, Tel. 062 891 24 30 Sonntag, 4. Februar 2018 – 10.15 Uhr Kirche Ammerswil: Ökumeneraum Dottikon: Gottesdienst; Gestaltung: Pfarrer Michael Lo Sardo; Musik: Christina Ischi (Klavier); Kollekte: Stiftung Frauenhaus Aargau Montag, 5. Februar 2018 Schweigemediation – 9.15–10.45 Uhr im Ökumeneraum Dottikon; Leitung: Lisbeth Wermelinger; Kosten: freiwilliger Beitrag für Projekte Menschen in Not

A U E N S TE I N Donnerstag, 1. Februar – 14.00 Uhr Seniorennachmittag «Seidenstrasse/Tibet» Vortrag mit Robert Schmid Sonntag, 4. Februar – 9.30 Uhr Kirche unterwegs Gottesdienst in Veltheim, Pfr. Christian Vogt – 9.00 Uhr Fahrdienst

HOLDERBANK - MÖRIKEN WI L D E G G Bereitschaft 4. bis 10. Februar: Pfr. Martin Kuse, Telefon 062 893 34 62 Sonntag 4. Februar – 10.00 Kirche Möriken, Gottesdienst zur Fasnachtszeit: Über die drei Erzengel Lachen, Tanz und Freude Pfr. Martin Kuse, Musik: Tabea Plattner Wünschen Sie eine Fahrgelegenheit? Telefon 062 892 15 15 (1A-Chestenberg-Taxi), Anmeldung bis am Vorabend. Der Fahrdienst ist kostenlos. Spendenkonto Kirchenerneuerung Möriken: Hypothekarbank Lenzburg, 5103 Wildegg IBAN: CH85 0830 7000 0460 4337 3 www.ref.ch/holderbank-moeriken-wildegg

H U N Z E N S C H WI L Sonntag, 4. Februar – 9.30 Uhr Gottesdienst, Pfr. Uwe Bauer Kollekte: Dargebotene Hand www.ref-suhr-hunzenschwil.ch

KATHOLISCHE PFARREI M E N Z I K E N - B E I N WI L

Menziken

Sonntag, 4. Februar 5. Sonntag im Jahreskreis – 10.15 Pfarreigottesdienst, Eucharistiefeier (Reiner Krieger), mit Kerzenweihe und Erteilung des Blasiussegens

Beinwil am See

Samstag, 3. Februar – 17.30 Pfarreigottesdienst, Eucharistiefeier (Reiner Krieger) mit Kerzenweihe und Erteilung des Blasiussegens Mittwoch, 7. Februar – 18.00 Wortgottesdienst mit Kommunionfeier

L E U TW I L / D Ü R R E N Ä S C H Sonntag, 4. Februar 2018 – 9.45 Uhr Gottesdienst in Leutwil mit Pfr. Michael Freiburghaus «Wahrer und falscher Gottesdienst!»

R E F O R M I E R TE KIRCHGEMEINDE M E I S TE R S C H WA N D E N F A H R WA N G E N Sonntag, 4. Februar – 9.25 Gebet im KGH – 10.00 Gottesdienst mit Pfrn. Nica Spreng Predigttext: Ruth 1: Sackgasse und retour Kollekte: Salz international Kinderhüte während des Gottesdienstes www.kirchweg5.ch

KATHOLISCHE PFARREI F A H R WA N G E N – M E I S TE R S C H WA N D E N – S E E N G E N Freitag, 2 . Februar 2018 – 8.30 Rosenkranzgebet in der Pfarrkirche – 9.00 Gottesdienst, Kerzenweihe und Blasiussegen mit Christoph Heldner anschliessend Chilekafi im Foyer Samstag, 3. Februar 2018 – 18.30 Gottesdienst, Kerzenweihe und Blasiussegen mit Chorherr Richard Strassmann in der Kapelle in Seengen. Jahrzeit für Gerhard Friedli-Kunz Sonntag, 4. Februar 2018 – 10.00 Gottesdienst, Kerzenweihe und Blasiussegen mit Chorherr Richard Strassmann. Jahrzeit für Werner Hüsler-Hauser, Margareth Hüsler-Hauser, Frieda Hüsler, Louisa Hüsler-Weiss Donnerstag, 8. Februar 2018 – 19.00 Rosenkranzgebet in der Pfarrkirche pfarreibruderklaus.ch

NIEDERLENZ Sonntag, 4. Februar – 9.45 Uhr Abendmahlsgottesdienst mit Pfrn. Christina Soland Predigtthema: «Heilendes Gespräch» Predigttext: Mk 7, 31–37 Lektor: Bram van Egmond Organistin: Elisabeth Frey-Bächli Kollekte: Verein Freizeit Falls Sie zu Hause abgeholt werden möchten, melden Sie sich bis Samstag um 20 Uhr bei Pfrn. Christina Soland (Tel. 062 891 33 80). Mittwoch, 7. Februar – 9.30 Uhr Zwärgeträff im Seitenschiff der Kirche – 14.00 Uhr Seniorennachmittag im Alterszentrum, Duo PanTastico: Musiknachmittag mit Panflöte und E-Piano Donnerstag, 8. Februar – 9.45 Uhr Andacht im Alterszentrum mit Pfrn. Christina Soland Amtswoche: Pfrn. Christina Soland Telefon 062 891 33 88

OTHMARSINGEN Sonntag, 4. Februar 2018 – 9.30 Uhr: Gottesdienst «Wort und Lied» mit Reto Zimmerli und Simone Steinmann Amtswoche: Pfarrer Willi Fuchs

REFORMIERTE KIRCHE BONISWIL EGLISWIL HALLWIL SEENGEN Sonntag, 4. Februar Gottesdienst – 10.00 Uhr, Kirche Egliswil Pfarrerin Sandra Karth Anschliessend Kirchenkaffee Dienstag, 6. Februar – 9.00 Uhr, Kirchgemeindehaus Zischtigzmorge www.kirche-seengen.ch

R E F O R M I E RT E KIRCHGEMEINDE SEON Sonntag, 4. Februar – 10.00 Uhr: Gottesdienst Pfr. Jürgen Will Text: 2. Samuel 12, 7–13 Thema: «Gnade vor Recht» Kollekte: Pfr. Sieber, Pfuusbus Anschliessend Express-Kafi Dienstag, 6. Februar – 7.00 Uhr: Frühgebet – 19.30 Uhr: Hauskreis im Jugendraum (UG) des KGH Donnerstag, 8. Februar – 9.00 Uhr: Wochengebet Das Sekretariat bleibt vom 5. bis 9. Februar 2018 geschlossen. www.ref-kirche-seon.ch

KATHOLISCHE K I R C H G E M E I N D E B E T TW I L Sonntag, 4. Februar 5. Sonntag im Jahreskreis – 9.30 Eucharistiefeier Kollekte: St.-Josefs-Heim Bremgarten Agatha-Brotsegnung und Blasiussegen Donnerstag, 8. Februar – 8.30 Rosenkranz – 9.00 Eucharistiefeier Samstag, 10. Februar 6. Sonntag im Jahreskreis – 19.00 Eucharistiefeier Kollekte: Kollegium St. Charles, Pruntrut

S TA U F B E R G

Staufen

Sonntag, 4. Februar 2018 – 10.00 Uhr Gottesdienst in der Kirche Laienprediger Martin Brunner, Leutwil (Amtswochenvertretung) anschliessend Kirchenkaffee Fahrdienst (für ältere und gehbehinderte Personen): 9.30 Uhr ab Hinterdorf (Bushaltestelle), 9.35 Uhr ab Lindenplatz, 9.40 Uhr ab Schulhaus. www.ref-staufberg.ch


9

Lenzburger Bezirks-Anzeiger, Donnerstag, 1. Februar 2018 ..................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................

Im Gespräch

Blickpunkt H

erkulesaufgabe. Der in Seon wohnhafte André Zemp ist ein Macher. Dies hat er der Region bewiesen, als er die heruntergekommene, jahrzehntelang vernachlässigte Untere Mühle übernahm, umbaute und in ein Bijou sondergleichen verwandelte. Seit letztem Herbst hat Zemp als Direktor des Stadtzürcher TriemliAndré Zemp spitals eine weitere Herkulesaufgabe übernommen. Nun war Zeit für eine erste Bilanz. Die «Neue Zürcher Zeitung» hat Zemp im Titel des Artikels attestiert, dass er den «schwierigsten Job in Zürich» zu bewältigen habe. Dazu muss man wissen, dass Leitungsfunktionen in Institutionen der Gesundheitsindustrie momentan nirgends einfach, beim «Triemli» jedoch besonders schwierig sind. «Ihm wird der Erfolg zugetraut», so die Quintessenz. Die «NZZ» fand sogar Parallelen zur Unteren Mühle: «Ein sanierungsbedürftiges Haus in schwierigen Besitzverhältnissen und mit Feuer im Dach.» Während der Mühlensanierung hat tatsächlich das Dach gebrannt. (tf)

V

Kennzeichnen: Ein junger Alpensegler beim Lenzburger KV-Schulhaus wird von der Vogelwarte Sempach beringt.

Foto: Monica Locher

Droht das grosse Vogelsterben? Naturschutzorganisationen machen sich ernste Sorgen: Nicht nur die Lebensräume, auch die Insektenbestände nehmen drastisch ab. Mit ein Grund, warum sich auch einzelne Vogelarten wie Segler und Schwalben stark dezimieren. Lenzburg ist da keine Ausnahme.

gelwarte Sempach hilft, innovative Lösungen zu finden. Bei knappen Nistmöglichkeiten bleibt es nicht. Es verschwinden immer mehr Grünräume, da Quartiere baulich verdichtet werden. Somit verschwinden auch Blühpflanzen, welche wiederum Insekten Nahrung bieten, die ihrerseits von den Flugkünstlern gefressen werden. Weiter bedeuten Glasfronten an Bauten Kollisionsgefahren, wegen der Lichtverschmutzung mangelt es vielerorts an Dunkelheit. Und da wären noch die streunenden Katzen zu erwähnen.

Alfred Gassmann

Verhaltenstipps Im eigenen Garten sollte vollständig darauf verzichtet werden, Pestizide einzusetzen. Müssig zu erwähnen, dass die Gestaltung der Gärten möglichst vielfältig sein sollte. Die Stichworte heissen Blumenwiesen, Trockensteinmauern, Ast- und Laubhaufen und naturnahe Tümpel. Sommerflieder, die Kanadische Goldrute, der Kirschlorbeer, der Essigbaum können ersetzt werden durch Vogelbeere, Holunder, Pfaffenhütchen, Haselnuss, Wildrosen und Kornelkirsche. Doch auch die Städte und Gemeinden stehen in der Verantwortung für die öffentlichen Grünflächen: keine Pestizide einsetzen, einheimische Pflanzenarten bevorzugen und ein insektenfreundliches Regime pflegen. Nur heimische Gewächse dienen als ideale Nahrungsquellen für Insekten, Vögel und viele Tiere.

W

indschutzscheiben lügen nicht. Welchem Autofahrer ist nicht schon längst aufgefallen, dass seine Windschutzscheiben nach einer längeren Fahrt weit nicht mehr so stark verschmutzt sind wie früher. Der Grund ist einfach: Die Zahl der Insekten nimmt drastisch ab. Der markante Rückgang der Insekten ist vermutlich auf eine ganze Reihe von Ursachen zurückzuführen, die noch weiter erforscht werden müssen. Zu den wichtigsten zählen die intensive Landwirtschaft mit Monokulturen und der Biozideinsatz. Aber auch der Verlust von Feuchtgebieten.

Werden auch in Lenzburg immer rarer: Mauersegler. Die Schweiz gehört zu den Ländern mit einem besonders hohen Pestizideinsatz. Insekten bilden aber eine wichtige Nahrungsquelle für Vögel, Säugetiere, Amphibien oder Reptilien. So füttern beispielsweise die meisten Brutvogelarten ihre Jungen mit Insekten. Totalherbizide vernichten jedoch sämtliche Ackerbeikräuter und minimieren damit entscheidende Nahrungs-, Nist- und Über-

Vorbildlich: Mauersegler-Nistkästen bei Urs F. Meier.

Foto: Monica Locher

Foto: Archiv/LBA

winterungsquellen für Insekten. Der Eingriff in den Kreislauf der Natur zeigt entsprechend drastische Folgen. Die Öffentlichkeit sensibilisieren «Mauer- und Alpensegler sowie die Mehlschwalbe sind auch aufgrund der verschwindenden Nistgelegenheiten gefährdet», bemerken Monica Locher und Andrea Häfliger vom Natur- und Vogelschutzverein. Ihnen sind diese in Lenzburg immer noch sehr präsenten Arten besonders ans Herz gewachsen: «Sie gehören zum Stadtbild und dürfen nicht verschwinden.» Während die Mauer- und Alpensegler die Fassaden nicht verschmutzen, fehlt in der Bevölkerung gegenüber Mehlschwalben sehr oft die Akzeptanz wegen der möglichen Gebäude-Verschmutzung. Hier setzen die Bemühungen des Naturund Vogelschutzvereins ein, der sensibilisieren und für mehr Nistgelegenheiten der Gebäudebrüter sorgen möchte. Wohnungsnot der Gebäudebrüter Immer wieder werden Brutplätze an Gebäuden durch Renovationen gefährdet. Hauseigentümer sind gefordert, denn die oben erwähnten Arten unterstehen dem eidgenössischen Jagdschutzgesetz und sind geschützt. Entsprechend müssen bei Renovationen Brutplätze erhalten oder neue angeboten werden. Die Gebäudebrüter leiden unter Wohnungsnot, obschon es in der Schweiz 1,8 Millionen Bauten gibt. An modernen Neubauten finden sich kaum neue Nistgelegenheiten. Eine Broschüre der Vo-

Vorbilder in Lenzburg In Lenzburg verdienen einzelne Bauherren Anerkennung, die sich um neue Mauersegler-Nistkästen bemühen oder bestehende ersetzen. Urs F. Meier darf diesbezüglich lobend erwähnt werden. Die Firma Kromer AG plant, beim Firmengebäude am Haldenweg die Fassade zu renovieren. Sie wird gleichzeitig den Nistkastenpark erneuern und erweitern. Am Wohnhaus des Gutsbetriebs der Justizvollzugsanstalt (JVA) wurde die bestehende kleine Kolonie der Mehlschwalben mit neun Kunstnestern erweitert. Mit Erfolg, denn es konnten bereits zwei Brutpaare mehr beobachtet werden als im Vorjahr. Monica Locher und Andrea Häfliger winden der Stadt Lenzburg ein Kränzchen. Mit der Sanierung des ehemaligen Bezirksschulhauses wurde die Gelegenheit wahrgenommen, 40 neue Mauerseglerkästen anzubringen. Auch heben sie die gute Zusammenarbeit mit den Lenzburger Behörden hervor.

ogelwahl. Der Wanderfalke ist vom Schweizer Vogelschutz zum Vogel des Jahres 2018 bestimmt worden. Er gehört zur Familie der Falken, zählt zu den grössten Vertretern der Familie und besiedelt mit Ausnahme der Antarktis alle Kontinente. Wanderfalken sind primär Felsbrüter und bewohnen in Wanderfalke erster Linie gebirgige Landschaften aller Art sowie Steilküsten. Seit den Siebzigerjahren des vorigen Jahrhunderts, als der Wanderfalke in Europa vom Aussterben bedroht war, haben sich die Bestände kontinuierlich wieder erholt. Die Geschlechter unterscheiden sich lediglich durch die Körpergrösse und das Gewicht. Männchen sind mit durchschnittlich 35 Zentimetern Länge und einem Gewicht von maximal 750 Gramm deutlich kleiner als die Weibchen, die bis zu 1300 Gramm auf die Waage bringen. (AG)

F

rühlingsbote. Der Januar 2017 war einer der kältesten seit 30 Jahren. Häufiger Nebel sorgte damals bei uns für mangelnde Sonnenstunden und grosse Kälte. Dieses Jahr ist alles ganz anders. Es ist ungewöhnlich warm und die Vögel künden mit ihren Balzgesängen bereits die wärmere Jahreszeit an. Während die Alpen noch im Schnee versinken, zeigen die diese Woche in Lenzburg aufgenommenen Krokusse, dass der Frühling bereits Einzug gehalten hat. Auch ein Löwenzahn blüht bereits in Hallwil und die Haselsträucher sind ebenfalls in voller Blüte. (aw)

Krokusse in Lenzburg INSERATE


Lenzburger Bezirks-Anzeiger, Donnerstag, 1. Februar 2018 ..................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................

10

Region

Dem Abfall gehts an den Kragen Der Rentner Kurt Born aus Holderbank sorgt seit zwei Jahren aus Eigeninitiative mit seinem Güselwagen dafür, dass achtlos Weggeworfenes dort entsorgt wird, wo es auch hingehört.

Haben Sie ein Problem mit Ihrer Steuererklärung? Oder haben Sie einfach keine Lust und/oder Zeit, Ihre Steuererklärung auszufüllen?

Pro Steuererklärung verlangen wir Fr. 110.–, bei Lehrlingen Fr. 55.–, inkl. Steuerberatung, Kontrolle und Bearbeitung der Veranlagung. Vielen herzlichen Dank für unsere Beauftragung.

M

«Bin kein Sauberkeitsfanatiker» Achtlos weggeworfenen Sachen begegnet Kurt Born auf seinen Spaziergängen, die er mit seiner Frau Rosmarie macht, immer wieder. «Wir nahmen schon früher jeweils mit, was möglich war, um es dann korrekt zu entsorgen», sagt Born. Er sei kein Sauberkeitsfanatiker, aber es mache mehr Spass, unterwegs zu sein, wenn man nicht überall Abfall begegne. Deshalb sah er sich vor zwei Jahren veranlasst, dem Übel anders zu Leibe zu rücken. Ein Bollerwagen wurde unverzüglich aus dem Keller geholt und zu einem Güselwagen umfunktioniert. Damit wurde Platz geschaffen für drei Güselsäcke, eine Greifzange, einen Laubrechen und einen Besen. Mit diesem Gefährt ist der Pensionär immer wieder mal unterwegs, um entweder die grosse Tour oder

STEUERERKLÄRUNG 2017

Wir helfen Ihnen. Bringen/senden Sie uns Ihre Steuererklärung samt den notwendigen Belegen und wir füllen sie fristgerecht aus und legen sie Ihnen zur Unterschrift vor.

Carolin Frei eine letzte grosse Güsel-SammelTour, die mich jeweils bis nach Wildegg führt, musste ich wegen des Sturms Burglind abbrechen», sagt Kurt Born. Der pensionierte Feinmechaniker ist seit zwei Jahren aus Eigeninitiative als «Güselmaa» in Holderbank und Umgebung unterwegs. «Dass ein heftiger Sturm aufzieht, war mir bewusst, deshalb wollte ich vorher noch all den Unrat einsammeln, der jeweils am Strassenrand und in den Sträuchern herumliegt», sagt er. Der Sturm war dann etwas schneller als Kurt Born. Als Blitz und Donner am Himmel aufzogen, brach er die Tour unverzüglich ab. «Auf dem Rückweg geriet ich in einen heftigen Hagelschauer. Ich wurde bis auf die Haut klatschnass. Da half nur noch eine heisse Dusche», erinnert sich der 70-Jährige.

INSERAT

J.C.E. SERVICE AG Treuhand- und Wirtschaftsberatung Bahnhofstrasse 3 5600 Lenzburg/Telefon 062 892 00 92 www.steuern-lenzburg.ch

GEMEINDENOTIZEN

«Güselmaa» Kurt Born: Auf seinen Touren, hier beim Schümel, findet er vor allem PET-Flaschen, Alu-Dosen und aber kleinere Routen, etwa im Schümel oder Richtung Schloss, abzulaufen. Was er an Abfall findet, wird sogleich sortiert und später bei der Entsorgungsstelle deponiert. «Seit ich das mache, wird offenbar nicht mehr so viel achtlos weggeworfen», freut sich Born. Für seinen Einsatz wurde er sogar ein wenig entschädigt. «Eine zerknüllte Zehnernote habe ich mal gefunden.» Zudem werde er immer wieder auf seine Aktion angesprochen, die gut ankomme. «Mit meiner Arbeit möchte ich meinen ökologischen Fussabdruck möglichst klein halten», betont er. «G¨üselmaa» und Tüftler Der rüstige 70-Jährige ist jedoch nicht nur als «Güselmaa» unterwegs, sondern auch ein leidenschaftlicher Tüftler. «Am liebsten kreiere ich praktische Hilfsmit-

tel, die das Leben einfacher machen. Etwa einen Deckelöffner oder eine Ventilgabel zum Öffnen der Ventile von Saftboxen.» Mit vier seiner Produkte, davon drei eigene Entwicklungen, wurde er bei der Stiftung arwo in Wettingen vorstellig. «Sie waren so begeistert von meinen Prototypen inklusive Konstruktionsplan, dass sie nun in Erwägung ziehen, diese in grösserer Menge zu produzieren», sagt der 70-Jährige. Nicht genug. Kurt Born fotografiert auch für sein Leben gerne und verfasst immer wieder einmal Leserbriefe. Und wenn immer möglich, verbringen er und seine Frau viel Zeit mit ihren drei Enkelinnen. «Ich bin vielseitig interessiert, mir gehen die Ideen nie aus. Langeweile kenne ich nicht.» Sagts und macht sich auf, um in seiner Werkstatt an weiteren Erfindungen zu feilen.

Hendschiken: Wahl des Vizeammanns Für die Ersatzwahl für das Amt des Vizeammanns für den Rest der Amtsperiode 2018/2021 vom 4. März 2018 wurden folgende Kandidaten angemeldet: ■ Peter Kuster, 1975, Bünzweg 6, SVP, neu ■ Bruno Steiner, 1961, Mattenstrasse 1, SVP, neu Hendschiken: Orientierungsversammlung Am Dienstag, 29. Mai, um 19.30 Uhr findet in der Aula des Schulhauses Risi Dottikon eine Orientierungsversammlung zum Informatikprojekt für die Primarund Kreisschule am Maiengrün statt.

Korrigendum

Einsammel-Prozedere: Erst kommt der Abfall in eine Tragtasche, dann wird er auf dem Güselwagen sortiert.

In der Ausgabe vom Donnerstag, 25. Januar, hat sich in den «Gemeindenotizen» in Bezug auf die Einwohnerzahl von Möriken-Wildegg ein Fehler eingeschlichen. Die korrekte Einwohnerzahl von Möriken-Wildegg betrug per 31. Dezember 2016 4401. Per 31. Dezember 2017 wohnten in der Gemeinde 4383 Personen. (lba)

Fortsetzung von Dinner for One Mit einer Inszenierung des Theaterstücks «Miss Sophies Erbe» lüftet die Theatergruppe Brunegg die dunklen Geheimnisse von Miss Sophie, Mister Winterbottom, Admiral Schneider und Co. Beratungsteam der Mütter- und Väterberatung Region Lenzburg: Karolin Wildi und Elisabeth Lüscher. Foto: zvg

Neue Beratungsräumlichkeiten I n der Gemeinde Niederlenz wechselt die Mütter- und Väterberatung der Region Lenzburg die Beratungsräume. Ab Februar berät die Mütter- und Väterberatung die Eltern und Betreuungspersonen von Kindern im Alter ab Geburt bis zu fünf Jahren in hellen und freundlichen Räumen im Alterszentrum am Hungeligraben, HungeligrabenstrasINSERATE

se 11. Am 1. Mittwoch und 3. Donnerstag des Monats ist Elisabeth Lüscher vor Ort, am 2. Montag des Monats Karolin Wildi. Die Anmeldung erfolgt wie bisher unter der Telefonnummer 062 886 00 32 oder per E-Mail: info@mvb.sdrl.ch oder direkt im Anschluss an den Beratungstermin gleich vor Ort. (pd)

«

Stefanie Osswald

Das gleiche Vorgehen wie letztes Jahr.» Wer bei diesen Worten nur gelangweilt die Augen verdreht, darf sich nun auf etwas gefasst machen und sollte sich spätestens jetzt zu Recht fragen: Was weiss man eigentlich wirklich über die alte Dame Miss Sophie, ihren Butler James und ihre vier imaginären Geburtstagsgäste, die sie alljährlich zum Jahresausklang in ihren Wohnzimmern besuchen? Und was geschieht nach dem Ableben der adligen Miss Sophie mit ihrem Erbe? Im Theaterstück von Andreas Wening wird nun die Legende um die 90-jährige Miss Sophie weitergesponnen. Mit ihrer Inszenierung dieser schwarzen Komödie in drei Akten bringen die acht Schauspieler der Theatergruppe Brunegg nun als eine der ersten Schweizer Laientheaterensembles eine theatralische Fortsetzung des Kultstreifens «Dinner for One» auf die Bretter der Mehrzweckhalle Brunegg und inszenieren ein Mundarttheater der besonderen Art. Die verwitterte Ludmilla Stroganoff (Jeanette Seiler) muss eingestehen, dass ihre Zeit als Operettendiva abgelaufen ist. Nur der chronische Geldmangel zwingt sie zu ihrer bereits siebten Abschiedstournee. Und während sie immerhin die Hauptrolle in der jedoch völlig unbekannten Operette «die keusche Baronin» trällert, ereilt sie die unerwartete Nachricht, dass sie im Testament ihrer Stiefmutter Miss Sophie als Erbin bedacht wurde.

Spielen «Miss Sophies Erbe»: Das Team der Theatergruppe Brunegg.

Foto: Stefanie Osswald

Schnurstracks reist sie hocherfreut und in Begleitung ihrer bissigen Assistentin Gundula (Susanne Moor) zum Anwesen ihres Vaters Admiral Schneider, um ihr schon längst fälliges Erbe anzutreten. Ludmillas Glück scheint perfekt, hätte Miss Sophie nicht noch andere Personen in ihrem Testament bedacht. Ein gnadenloses Verwirrspiel Der fadenscheinige Sohn von Mister Pommeroy (Ruedi Eichenberger), die gierige Pflegerin von Mister Winterbottom, Gilla Winterbottom (Nicole Spiess) sowie der schrille Modedesigner Siegfried Roy Toby (Bruno Schaffner) finden sich nun nach und nach am Ansitz Kübelstein ein, um ihr Erbe in Empfang zu nehmen. Ein gnadenloses Verwirrspiel beginnt. Was für ein Glück, dass Erblassverwalter Dr. Harry Ross (Peter Schaffner) und Köchin Marlies (Elke Delimar) den Überblick behalten. Im Rückblick auf ihr langjähriges Bestehen machte die Theatergruppe Brunegg

sich überwiegend mit lustvollen Inszenierung ländlicher Szenen aus dem Genre Bauerntheater einen Namen in der Region. «Miss Sophies Erbe» stellt das gut eingespielte Team nun vor neue Herausforderungen. «Es gibt Stücke, die leben von gut gespielten Rollen. Bei anderen steht der Text im Fokus der Darbietung. Der Humor von «Miss Sophies Erbe» liegt zwischen den Zeilen. Es verlangt von uns Schauspielern Bühnenpräsenz, absolute Textsicherheit und Konzentration», erklärt Nicole Spiess, der die Rolle der spritzigen Gilla Winterbottom nur so auf den Leib geschneidert scheint. Die Zuschauer erwarten rund 90 Minuten tiefschwarzes Theatervergnügen mit bissigen Dialogen, fadenscheinigen Anspielungen und aristokratischem Humor. Aufführungen: Mittwoch, 7. Februar, 20 Uhr; Freitag, 9. Februar, 20 Uhr – mit grosser Tombola; Samstag, 10. Februar, 20 Uhr – mit grosser Tombola. Eintrittspreise 18 Franken, ermässigt 10 Franken.


11

Lenzburger Bezirks-Anzeiger, Donnerstag, 1. Februar 2018 ..................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................

Region

90 Jahre Satus Möriken-Wildegg Die diesjährigen Turnerabende vom 19. und 20. Januar in Möriken-Wildegg standen unter dem Motto «Weisch no . . . ?» – und dies aus gutem Grund.

D

er Satus Möriken-Wildegg feierte an den vergangenen Turnerabenden sein 90-jähriges Bestehen, und alle feierten mit. Dem Satus-Grosi, welches Geburtstag feierte und durch den Abend führte, wurde von allen Seiten gratuliert. Sogar eine sprechende Torte wurde mitgebracht. Diese wollte jedoch nicht verspeist werden und machte sich im Laufe

des Abends mit der Geburtstagskerze, welche nicht ausgepustet werden wollte, aus dem Staub. Gefeiert, geturnt, getanzt und sich an die guten alten Zeiten zurückerinnert wurde aber trotzdem. Die Aufführungen waren wie jedes Jahr hochstehend und wurden von den Zuschauern mit grossem Applaus und vielen Zugaben honoriert. In der Mitternachtsshow zeigte die Rope-Skipping-Riege ihr ganzes Können. Zudem trat Lucas Fischer, bekannt aus «Das Supertalent», mit seiner neuen Show auf. Auch danach wurde an der Cüpli- und in der 90er-Bar gefeiert bis in die Morgenstunden. Man wird ja schliesslich nur einmal 90. (eing.)

Beitrag zum neuen Kindergarten: Kindergärtler graben wacker mit.

Foto: Alfred Gassmann

Kinder schaufelten an der Herrengasse Alfred Gassmann Mitreissende Jubiläumsshow: Die Satus-Turnerinnen und -Turner.

Foto: Thomas Moor

Gartenbauer spannen zusammen D ie Arte verdana GmbH aus Dintikon und Xaver Meyer AG Gartenbau, Villmergen, gehen künftig gemeinsame Wege. Die Xaver Meyer AG aus Villmergen erhält im Bereich Gartenbau Verstärkung. Per 1. März 2018 wird die Firma Arte verdana GmbH aus Dintikon in ihre Gartenbauabteilung integriert. Mit Arteverdana-Inhaber Michael Fischer und seinen zwei Mitarbeitern werden zusätzliche Kompetenzen aufgebaut. Die Arte verdana GmbH ist ein kleiner Familienbetrieb mit einer 11-jährigen Geschichte und einer soliden Kundenbasis. Die Kunden schätzen die Fachkompetenz von Michael Fischer und seinem Team. Aus gesundheitlichen Gründen sah sich Michael Fischer gezwungen, seine berufliche Zukunft neu auszurichten. Nun hat er sich für einen Zusammenschluss mit der Xaver Meyer entschieden. Die übereinstimmende Philosophie in Bezug auf Qualität, Zuverlässigkeit und Professionalität waren wichtige Gründe für diesen Schritt.

F

reudentag in Niederlenz am vergangenen Donnerstag. An der Herrengasse durfte der Spatenstich für den neuen Dreifach-Kindergarten gefeiert werden. Kindergärtnerin Maja Laub betreute die berufene Kindergartenabteilung mit 20 Kindern am symbolischen Baubeginn. Da wurde geschaufelt und gegraben, was das Zeug hielt. Die Vorfreude auf den ab-

Weihnachten konnte der bisherige, altersschwache Kindergarten rückgebaut werden. In Links Worten schwang noch ein wenig Wehmut mit: «Meine Kinder haben hier den Kindergarten besucht.» Auf der Baustelle wird am Kanalisationsanschluss gearbeitet und die Bodenplatte vorbereitet. Und in Frick werden die Module des Holzbaus hergestellt. Zweifel kommen keine auf: Am kommenden 13. August können die Kinder in den Neubau an der Herrengasse einziehen.

Grosser Wechsel im Vorstand des Frauenchors Staufen

D Spannen zusammen: Michael Fischer von Arte verdana GmbH und Lars Meier, Xaver Meyer AG Gartenbau. Foto: zvg Der Zusammenschluss bringt wertvolle Synergien in den Geschäftsfeldern Gartengestaltung, Gartenbau und Gartenpflege. Zudem werden neue Kompetenzen im Bereich Landschaftsgestaltung aufgebaut, welche die Angebotspalette erweitern wird. Zusammen mit Lars Meier, Leiter Gartenbau, wird Michael Fischer die Leitung der Gartenbauabteilung der Xaver Meyer AG übernehmen. (eing.)

ie Präsidentin des Frauenchors Staufen, Anni Mafli, begrüsste kürzlich die Mitglieder des stark gewachsenen Frauenchors an der Generalversammlung 2018. Besonders willkommen hiess sie die Ehrenmitglieder Doris Friedrich und Anni von Burg sowie drei neu hinzugetretene Mitglieder. Anni Mafli führte zum letzten Mal durch die GV. Sie hatte auf diese GV hin nach 28-jähriger Vorstandsarbeit ihren Rücktritt bekannt gegeben. Besonders in schwierigen Zeiten hat Anni mit ihrer herzlichen und wohlwollenden Art den Chor immer mit Herzblut geleitet. Für ihren grossen Einsatz wurde sie zur «Ehrenpräsidentin auf Lebzeiten» ernannt. Mit Anni Mafli verabschiedeten sich noch zwei weitere Vorstandsmitglieder. Sonja Ledergerber tritt nach sieben Jahren Vorstandsarbeit aus beruflichen

Gründen zurück. Mit Ruth Schmid verliess ein weiteres langjähriges und ebenfalls sehr engagiertes Mitglied den Vorstand. Ruth steuerte mit Anni über 20 Jahre lang das Chorvorstandsschiff durch viele Hochs und Tiefs. Das «DreamTeam» Ruth und Anni wurde mit einem grossen Applaus, einem DankeschönGutschein und einem ganz persönlichen Fotoalbum verabschiedet. Mit den drei Sägerinnen Sandra Rohr, Monica Schmutz und Nina Sehn fanden sich, zu den zwei schon im letzten Jahr gewählten Vorstandsmitgliedern Sabina Stöckli und Claudia Zimmermann, wieder drei sehr motivierte und engagierte Frauen für die Vorstandsarbeit. Nina Sehn wurde als neue Präsidentin einstimmig und mit grossem Applaus gewählt. Für 2018 sind neben dem Raclette-Plausch am 24. Februar auch die traditionellen ge-

sanglichen Anlässe, wie Singen im Gottesdienst an zwei Sonntagen und das Kaffeekonzert am 11. November, geplant. Neu wird auch ein Sommerfest – Konzert am 9. Juni stattfinden

Den Verkauf meiner Liegenschaft vertraue ich Aarcalit-Immobilien an!

Kürzlich durften die Schülerinnen und Schüler der Oberstufe Möriken-Wildegg statt mit dem Kopf ihre Punkte mit vollem Körpereinsatz erzielen.

Wenn Sie Ihre Immobilie selbst verkaufen wollen, können Sie das Honorar des Fachmannes einsparen, dafür übernehmen Sie einen Berg von Arbeit und Verantwortung, die Ihnen schneller als gedacht über den Kopf wachsen können.

T

Grosser Einsatz und Fairplay: Spiel-Sporttag der Schule Möriken-Wildegg.

Foto: Paul Gehrig

nachfolgenden Lehrer-Schüler-Matches im Volleyball stellten den Höhepunkt des Sporttags dar. Dank gutem Fairplay kam es trotz grossem körperlichem Einsatz zu keinen grösseren Verletzungen.

Neue Mitglieder: Der Vorstand des Frauenchors Staufen. Foto: zvg

INSERATE

Schüler waren Schiedsrichter raditionell ist der letzte Dienstag vor den Sportferien an der Oberstufe Möriken-Wildegg der Spiel-Sporttag. Jede Schülerin und jeder Schüler absolvierte Turniere in zwei unterschiedlichen Sportarten. Zur Wahl standen Handball, Fussball, Basketball, Minivolleyball, Unihockey und Volleyball mixed. So manches war dieses Jahr neu: Zum ersten Mal war etwa die Hälfte der Mannschaften nicht mehr nach Klassen getrennt, sondern aus Real-, Sekundarund Bezirksschule gemischt und erhielt ihre Namen von den Sport-Lehrpersonen. Sehr gut funktionierte, Schülerinnen und Schüler einer jeweils höheren Klasse als Schiedsrichter einzusetzen. Um sie dafür zu qualifizieren, wurden vorher die Spielregeln nicht nur theoretisch gepaukt, sondern auch schriftlich mit Note geprüft. Diejenigen Mannschaften, die nicht stufenübergreifend gemischt waren, gaben sich fantasievolle Namen wie «Die Habibis», «Tronald Dumps», «Hoffnungsloser Fall» oder «Chuchichästli». Die Finalspiele am späten Nachmittag und die

sehbaren Bezug des eingeschossigen Holzbaus war spürbar. Der Gemeinderat, die Baukommission, die Generalunternehmung Gross AG, Brugg, mit Projektleiter Norbert Strittmatter, die Schulleiterin Jeannette Egli und zahlreiche Mütter feierten mit. Gemeindeammann Jürg Link war die Freude ins Gesicht geschrieben. Er blickte nicht mehr zurück auf den langwierigen Entwicklungsprozess. Vielmehr zeigte er sich dankbar über die bereits begonnenen Bauarbeiten. Noch vor

Das Team der Hauswirtschafts-Lehrpersonen sorgte für das leibliche Wohl: In den Spielpausen und über Mittag standen zur Kräftigung gesunde und leckere Snacks bereit. (Udo Isaenko)

tenten Netzwerk, führt für alle Beteiligten zu einem glücklichen Ende – und dies ohne schlaflose Nächte!

Auf Ihrer To-do-Liste steht: Sie verschaffen sich einen Überblick über die Marktsituation, lassen die Immobilie mit der geeigneten Methode schätzen, erstellen eine seriöse Verkaufsdokumentation und kreieren eine erfolgversprechende Ausschreibung, die Sie an den relevanten Orten veröffentlichen. Danach organisieren Sie die Termine mit den interessierten Käufern und führen diese durch die Immobilie. Sie führen die Verkaufsverhandlungen, veranlassen eine Bonitätsprüfung der Kaufinteressierten und organisieren wenn nötig eine Finanzberatung. Sie leiten die notwendigen rechtlichen Schritte ein und begleiten den Käufer beratend bei allen auftauchenden Fragen bis hin zur Schlüsselübergabe.

Aarcalit-Dienstleistungen

Unerfahrene, die den Markt nicht kennen, haben immer die schlechteren Karten. Vertrauen Sie mir den Verkauf Ihrer Liegenschaft an: Meine Leidenschaft, gepaart mit grossem Know-how und einem kompe-

Aarcalit Immobilien Max Ott, Inhaber Sägestrasse 30, 5600 Lenzburg 062 891 06 06, www.aarcalit.ch

• Kauf/Verkauf von Grundstücken und Liegenschaften • Neubauten und Renovationen • Finanzierungen • Vermietung von Miet-, Gewerbeund Industrieobjekten • ALL-INCLUSIVE-Paket: Bewertung, Dokumentation, Inserat/Internet – ohne Kosten bis zum erfolgreichen Verkauf.


Lenzburger Bezirks-Anzeiger, Donnerstag, 1. Februar 2018 ..................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................

12

Immobilien / Stellen / Diverses

Vermieten

Stellen

Sarmenstorf ist eine aktive Landgemeinde mit rund 2800 Einwohnenden im Unterfreiamt zwischen Lindenberg und Hallwilersee. Für das regionale Steueramt Sarmenstorf Fahrwangen Uezwil mit rund 3200 Steuerzahlern suchen wir per sofort oder nach Vereinbarung eine/einen Veranlagungsfachfrau/-fachmann Reg. Steueramt mit einem 70%-Pensum Das Aufgabengebiet umfasst das Veranlagen der Steuererklärungen von Unselbstständigerwerbenden. Sie pflegen den Kontakt mit unseren Steuerpflichtigen am Schalter und am Telefon und helfen bei der Lehrlingsausbildung mit.

Alternativ wohnen im Alter (50+) mitten in Lenzburg Leben in der Gemeinschaft und doch individuell Per 1. 7. 2018 vermieten wir eine helle, grosszügige

4½-Zimmer-Wohnung im 1. OG

123 m², 2 Balkone, 2 Nasszellen Nettomiete Fr. 1616.– / HK + NK Fr. 280.– mit einem Pflichtdarlehen von Fr. 155 000.– Genossenschaft wia, Martha-Ringier-Strasse 2, Lenzburg 062 891 36 72 / 056 443 29 82 (abends)

Stellen

Ihr Profil: • Eine abgeschlossene Verwaltungslehre oder gleichwertige Ausbildung mit Praxis in einem Gemeindesteueramt • Erfahrung im Veranlagungsverfahren • Kenntnisse im Steuerwesen des Kantons Aargau • EDV-Kenntnisse (MS Office, Verana, STAG/STAR, Digitax) • Exakte, zuverlässige und selbstständige Arbeitsweise • Belastbarkeit, Flexibilität, Teamfähigkeit • gute Umgangsformen und Freude am Kontakt mit der Bevölkerung Wir bieten: • Anspruchsvolle, interessante und vielseitige Tätigkeit mit selbstständigem Arbeitsbereich • Arbeitsplatz mit modernen Hilfsmitteln • Angenehmes, teamorientiertes Arbeitsklima • Gute Anstellungsbedingungen im Rahmen des Personalreglements • Jahresarbeitszeit Wir freuen uns auf Ihre schriftliche Bewerbung mit den üblichen Unterlagen (Lebenslauf, Zeugnisse, Passfoto, Lohnvorstellung usw.) und bitten Sie, diese an den Gemeinderat, Schilligasse 1, 5614 Sarmenstorf, zu senden. Weitere Auskünfte erteilt Ihnen gerne Julien Présidy (Leiter Regionales Steueramt) unter Telefon 056 667 93 80. Besuchen Sie uns auch auf unserer Homepage www.sarmenstorf.ch.

Servicefachangestellte gesucht

100%-Pensum oder 2 × 50% Wir suchen per 1. März / 1. April bis 31. 10. 2018 oder länger eine versierte, top freundliche, einsatzfreudige und flexible Servicefachangestellte zur Ergänzung unseres Teams. Idealerweise sind Sie zwischen 20 und 45 Jahre alt und bringen bereits Serviceerfahrung mit. Fühlen Sie sich angesprochen? Herr Lukas Suter gibt Ihnen gerne weitere Auskünfte. Tel. 056 441 33 11 maxundmoritz@bluewin.ch

Seniorenbegleiterin und Haushälterin Suche neue Stelle. Verfüge über viel Erfahrung und gute Deutschkenntnisse. Der Umgang mit älteren, hilfsbedürftigen Menschen bereitet mir viel Freude. Kontakt: Referenzen:

076 473 21 02 oder 062 775 20 85 079 293 28 04 oder 076 420 32 37


13

Lenzburger Bezirks-Anzeiger, Donnerstag, 1. Februar 2018

Suche nach Drachenspuren Ab Ende April wird das Seetal zum Drachental. Das neueste Projekt des Vereins Seetaltourismus verbindet zahlreiche Angebote mit einem neuen roten Faden; Familien sollen Drachenspuren suchen. Fritz Thut

A

uch für versierte Kenner des Seetals gibt es noch viel zu lernen. Beim Fototermin mit dem Drachenforscher Ambrosius Ferdinand Sigismund Maria von und zu Drachenfels kam es zu einem ganz üblen Anfängerfehler. «Können Sie den Drakometer ein wenig höher halten?» «Das ist ein Drakolator, der Drakometer ist drinnen», kam die professorale Belehrung sofort. Höchste Zeit, dass solche Verwechslungen ein für alle Male vermieden werden. Am 29. April startet das Projekt Drachental im Seetal und damit nimmt die Seetaler Hochschule für Drakologie auf Schloss Heidegg ihre Lehrtätigkeit auf. Geschichten suchen und erzählen Mit dem Drachental sollen verschiedene Angebote im Aargauer und Luzerner Seetal mit einem neuen roten Faden verbunden werden. Als Zielpublikum sind Familien definiert. Neugier soll die Antriebsfeder sein, denn die Verantwortlichen wollen Gäste (und vielleicht auch Einheimische) auf «die Suche nach Spuren von Drachen» schicken, wie es Projektleiter Rafael Enzler von der zugezogenen Agentur gutundgut GmbH formuliert. In zwei Workshops haben die Verantwortlichen und Tourismusanbieter nach Geschichten rund ums Thema Drachen gesucht. Wo es keine gab, was meist der Fall war, wurden welche kreiert, und so schwärmen die Drachen ab diesem Frühling massenhaft aus. Schiff und Schaukel Auf der Heidegg findet man an der Drakologie-Hochschule ein interaktives Arbeitszimmer des Drachenforschers, auf der Lenzburg gibt es neben Fauchi, dem bekanntesten überlebenden Drachen in der Region, im Forschungszimmer den grossen Drachenstammbaum zu sehen. Auf dem Hallwilersee verkehrt punktuell ein Drachenforschungsschiff, im Schongiland gibt es eine Drachenflugschaukel und in Beinwil am See kann man bei der Jugendherberge nach Drachenknochen buddeln oder bei Momo thematische Erlebnistouren buchen. An acht Hörstationen erfährt man den aktuellen Stand der Drachenforschung. Ein fantasievoll illustriertes Kinderbuch – «Die Seetaler Drachen-Saga, Band 231» – fasst die Erkenntnisse von von und zu Drachenfels, der mit bürgerlichem Namen Dan Wiener heisst, zusammen. Das Buch erscheint am 29. April zum grossen Eröffnungsfest, dessen Zentrum Schloss

Kulmer Landfrauen suchen neue Präsidentin Die Landfrauen des Bezirks Kulm, dem auch vier Gemeinden im Einzugsgebiet dieser Zeitung angehören, laden am 14. Februar um 13.30 Uhr zur 88. Generalversammlung in der Turnhalle Oberkulm ein. Da dieses Jahr eine neue Amtsperiode anbricht, werden Wahlen durchgeführt. Die Aktuarin und Kassiererin stellen sich für weitere vier Jahre zur Verfügung, die Präsidentin nur für ein Jahr. Gerne führt der Vorstand eine motivierte Frau im kommenden Vereinsjahr in die Landfrauenarbeit ein. So kann sie gut ausgerüstet im nächsten Jahr das Amt übernehmen. Mögliche Kandidatinnen können via www.landfrauen-kulm.ch die entsprechenden Kontakte knüpfen. Weiter dürfen abtretende Ortsvertreterinnen verdankt werden und einer jungen Frau zu ihrem frischen Diplom als Bäuerin mit FA gratuliert werden. Zum gemütlichen Abschluss werden die «Wyna Valley Music Juniors» musizieren. Zum Gedankenaustausch sollen Kursarbeiten mitgebracht werden, damit alle inspiriert mit neuen Ideen ins 2018 starten können. (hgl)

Auf der Suche nach Drachen: Drachenforscher Ambrosius Ferdinand Sigismund Maria von und zu Drachenfels alias Dan Wiener im Hof von Schloss Hallwyl mit dem Drakolator . . . Hallwyl sein wird. Die Organisatoren suchen laufend «Forschungsassistenten», wie die Helfer hier genannt werden. Über eine halbe Million Franken Hinter dem Drachental steht der Verein Seetaltourismus. Er hat das Projekt als Verknüpfung von Familienangeboten im Seetal bei der Neuen Regionalpolitik (NRP) angemeldet und von Bund und den beiden Kantonen 300 000 Franken erhalten. Ergänzt mit Mitteln des Vereins, der Tourismusanbieter und der regionalen Entwicklungsträger «Lebensraum Lenzburg Seetal» und «Idee Seetal» kommt man auf eine Gesamtsumme von etwa 540 000 Franken. «Das ist mit Abstand das grösste NRP-Projekt, das wir bislang angepackt haben», so Seetaltourismuspräsident René Bossard an der Präsentation im Schloss Hallwyl.

or knapp 20 Jahren wurde in Boniswil der Lotsendienst über die Seetalstrasse eingeführt. Initiiert und betrieben wurde er von Eltern von Kindergartenkindern und Schülern der 1. und 2. Klasse, die oberhalb der Hauptstrasse wohnten. Sie hatten sich zur Arbeitsgruppe sicherer Schulweg (AgsS) zusammengeschlossen. Die Gemeinde und die AgsS haben den Lotsendienst seinerzeit in einem Vertrag geregelt. Die Gemeinde übernimmt die Kosten für die Ausbildung, Ausrüstung und für die Entschädigung der Lotsen (14 400 Franken pro Jahr). Die AgsS ist besorgt für die Rekrutierung der Lotsen. Wenn die AgsS nicht mehr in der Lage ist, die Lotsen zu stellen, wird der Lotsendienst gemäss Vertrag eingestellt. Schon seit einigen Jahren sind die Lotsenhelferinnen nicht mehr betroffene Eltern. Andere Helferinnen haben sich zu diesem Einsatz bereit erklärt. Nun ist es

Die seit mehr als 30 Jahren erhobene Brutvogelstatistik zeigt klar, dass entlang des Aabachs die Brutvögel praktisch verschwunden sind. Auf Vorschlag der Natur- und Landschaftskommission Boniswil haben sich deshalb die Gemeinderäte von Boniswil und Seengen dafür eingesetzt, dass der Aabach während der Brutzeit in den Monaten April, Mai und Juni für Wasserfahrzeuge aller Art gesperrt werden soll. Ab Juli kann dann dem Boots- und Stand-up-Paddel-Vergnügen wieder gefrönt werden. Dieses Anliegen der beiden Gemeinden ist noch beim Kanton hängig. Ende 2006 hatte der Gemeinderat Boniswil die Natur- und Landschaftskommission eingesetzt. Sie setzt sich aus Mitgliedern unterschiedlicher Interessengruppen zusammen (Gemeinderat, Landwirtschaft, Jagd- und Forstwirtschaft, Naturschutz) und soll ein Bindeglied zur Dorfbevölkerung darstellen. Aktuell sind in der Kommission vertreten: Rainer Sommerhalder, Gemeinderat; Peter Holliger, Landwirt; Kilian Ziegler, Forstwart; Markus Haller, Präsident, vom Verein Natur und Umwelt Boniswil. Naturwerte sollen erhalten werden Ziel der Arbeit in der Natur- und Landschaftskommission ist es, die Naturwerte in Boniswil zu erhalten und zu fördern. Dies geschieht auf Grundlage der gültigen Bau- und Nutzungsordnung beziehungsweise der darin enthaltenen Liste der gesetzlich geschützten Objekte. Es soll gewährleistet werden, dass in einem Pflegeturnus von rund sechs Jahren der ökologische Wert von Hecken, Einzelbäumen oder Trockenstandorten beurteilt und wenn notwendig Pflegemassnahmen vereinbart werden. Sehr behilflich ist dabei das im Herbst 2017 auf Antrag der Kommission angeschaffte Inventartool Locus. Die Pflege obliegt dem Grundeigentümer. Die Natur- und Landschaftskommission hilft mit, die Pflege zu organisieren und den Zustand der Objekte im Auge zu behalten. So hat die Kommission im vergangenen Jahr die Pflege von Hecken unterstützt. An einem ganztägigen Rundgang wurde weiterer Handlungsbedarf festgestellt. Zum Teil hat der Forstbetrieb Rietenberg die notwendigen Unterhaltsmassnahmen an den Hecken entlang der Gewässer im Auftrag des Kantons bereits ausgeführt (Bachunterhalt). Der Gemeinderat ist für die fachmännische Arbeit der Kommission zugunsten von Natur und Landschaft dankbar. (RH)

Wechsel im Vorstand der Landfrauen Dürrenäsch

. . . und mit dem Drakometer.

In Boniswil gefährdet Personalmangel Lotsendienst V

Antrag auf Aabach-Sperre für Wasserfahrzeuge während der Brutzeit

aber so, dass die bevorstehenden Abgänge bei den Lotsen nicht mehr ersetzt werden können. Spätestens ab den Sommerferien stellt sich die Frage, ob und wie der Lotsendienst weitergeführt werden soll. Zurzeit besuchen vier Kinder westlich der Seetalstrasse den Kindergarten und die 1. und 2. Klasse Primarschule. Der Lotsendienst hatte sich im Dorf schnell etabliert und war in der Bevölkerung unumstritten. Inzwischen haben sich die Voraussetzungen etwas verändert. Einerseits müssen die Kinder nicht mehr zusätzlich auch noch die Bahn überqueren und die Mittelinsel beim Fussgängerübergang wird dieser Tage nochmals beträchtlich verbreitert, andererseits hat der Verkehr, insbesondere der Lastwagenverkehr, noch mehr zugenommen. Der Gemeinderat will in der zweiten Märzhälfte das weitere Vorgehen mit allen Betroffenen (Eltern, Schule, bfu) besprechen. (RH)

Foto:s Fritz Thut

Eltern-Kind-Singen in Fahrwangen mit Annette Flury-Jegge Kinder brauchen Musik. Wer musiziert, lernt zuhören, sich selbst und anderen. Die Kreismusikschule Seengen und die Regionale Musikschule Oberes Seetal bieten für (Klein-)Kinder von 1 bis 4 Jahren einen spielerischen Einstieg in die Welt der Musik. Eltern-Kind-Singen ist ein optimaler Weg, um die Lernfähigkeit und Entwicklung der Kinder zu unterstützen und zu fördern. Leiterin Annette Flury ist in der Region keine Unbekannte. Neben unzähligen Musikprojekten für Kinder jeden Alters steht sie auch selber immer wieder in verschiedenen Rollen auf der Bühne. Sie leitet die Kurse mit viel Einfühlungsvermögen sowie musikalischem und pädagogischem Geschick. Der nächste Kurs findet statt vom 20. Februar bis 12. Juni, 13 Einheiten à 45 Minuten, jeweils am Dienstagvormittag. Kursort ist das Bezirksschulhaus in Fahrwangen. Weitere Infos und Anmeldung: www.musikschule-remos.ch, oder direkt bei der Musikschulleiterin Marina Geissbühler (079 415 01 30). (eka)

Der Landfrauenverein Dürrenäsch lud zur alljährlichen GV im «roten Leu» ein. Zuerst genossen die 40 anwesenden Landfrauen den feinen Salatteller mit Pouletbrüstli, bevor es pünktlich um 19.30 Uhr zum geschäftlichen Teil ging. Die ersten 7 Traktanden waren eine reine Formsache und waren schnell besprochen. Danach ging es um die Verabschiedung von zwei zurücktretenden Vorstandsmitgliedern und die Neuwahlen. Doris Fischer hat sechs Jahre lang eine korrekte Kasse geführt und konnte dem Verein immer jeden Rappen belegen. Vroni Merz war vier Jahre lang als Präsidentin des Vereins unterwegs. Sie hat viele neue Ideen eingebracht, wobei einige erfolgreich umgesetzt wurden. Doris Fischer und Vroni Merz wurden mit viel Lob und grossem Applaus aus dem Vorstand verabschiedet. Nun ging es darum, den Vorstand wieder zu komplettieren. Nach langer, intensiver Suche haben sich Melanie Schlatter und Brigitt Honauer zur Verfügung gestellt und wurden ebenfalls mit grossem Applaus in den Vorstand aufgenommen. Nun setzt sich der Vorstand wie folgt zusammen: Präsidentin Franziska Gloor; Vizepräsidentin Brigitt Honauer; Kasse Irene Aeschbach; Aktuarin Marlène Möri; Beisitzerin Melanie Schlatter. (fgl)

Neue Präsidentin: Fränzi Gloor löst Vroni Merz ab. Foto: zvg


Lenzburger Bezirks-Anzeiger, Donnerstag, 1. Februar 2018 ..................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................

14

Seetal / Lindenberg

Der Schatz der Aargauer: Von der Puppe über die Zahnbürste bis hin zur Mumie Das Sammlungszentrum in Egliswil öffnet dieses Jahr einmal pro Monat seine Tore. Zum Auftakt am 6. Februar erhält Papa Moll einen Platz im Sammlungszentrum. Melanie Solloso

I

n Egliswil befindet sich die historische Schatzkammer des Aargaus. In rund 150 Jahren Sammeltätigkeit sind gut 55 000 Objekte zusammengekommen, die für den Aargau als für die Nachwelt bedeutend eingestuft werden. Da die Möglichkeiten, diese Objekte im Rahmen von Ausstellungen der Öffentlichkeit zu zeigen, beschränkt sind, soll in diesem Jahr das Zentrum noch öfter für Interessierte zugänglich sein als bis anhin. Einmal im Monat kann man 2018 geführt die historischen Aargauer Schätze entdecken. Das Sammlungszentrum bewahrt neben Gegenständen aus der Gegenwart auch einzigartige Schätze aus längst vergangenen Zeiten auf. Die Bandbreite der Objekte reicht vom Gerichtsmanual des Landvogtes zu Lenzburg von anno 1693 über die Jubiläumsschuhe von DJ Bobo und der Schuhfirma Künzli zur elektrischen Zahnbürste in Originalverpackung der Bürstenfabrik Walther AG bis hin zur ägyptischen Mumie. Neben diesen Artefakten erhält nun auch eine original Papa-Moll-Puppe ei-

Neuzuzug: Das Sammlungszentrum erhält eine Papa-Moll-Puppe. nen Platz. Papa Moll war nämlich ein Aargauer – oder zumindest seine Erfinderin, Edith Oppenheim-Jonas, die die Figur im Auftrag der Pro Juventute erschuf. Papa Moll – ein Aargauer Die Handpuppe aus den 1950er-Jahren wird anlässlich des ersten Tages der offenen Tür im 2018, am Dienstag, 6. Februar, übergeben. Der Sohn der Papa-MollSchöpferin, Roy Oppenheim, erzählt an der Eröffnung, wie und warum die bis heute beliebte Figur des glatzköpfigen, gutmütigen Familienvaters und Dackel-

Foto: zvg

besitzers Papa Moll entstand. Anschliessend sind die Besucher eingeladen, das Zentrum geführt zu entdecken. Bei der Führung soll auch das Publikum mitwirken können, sagt der Leiter des Sammlungszentrums, Rudolf Velhagen. «Wir sind offen für spontane Abstecher und Inputs aus dem Publikum.» Die Besucher sollen am Tag der offenen Tür einen Einblick in die Arbeit des Sammlungszentrums erhalten und auf Tuchfühlung mit den Objekten gehen können. Velhagen verspricht eine Entdeckungsreise. «Jedes Objekt eröffnet wieder eine neue Welt.»

55 000 Objekte: Das Sammlungszentrum bewahrt neben Objekten aus der Gegenwart auch einzigartige Schätze aus längst vergangenen Zeiten auf. Foto: zvg Dienstag, 6. Februar, 18:30 Uhr, Sammlungszentrum Egliswil, Binzenholzstrasse 424, 5704 Egliswil, Bushaltestelle Indus-

trie. Eintritt frei. Die Teilnehmerzahl ist beschränkt. Anmeldung über museumaargau@ag.ch oder Telefon 0848 871 200.

Betreuungs-Dienst als Ergänzung des Spitex-Angebots Die Spitex Oberes Seetal baut in ihren Vertragsgemeinden Bettwil, Fahrwangen, Meisterschwanden und Sarmenstorf ihr Leistungsangebot aus.

A

ls ideale Ergänzung zum bisherigen Angebot der Spitex Oberes Seetal wurde der Betreuungs-Dienst für die Vertragsgemeinden ins Leben gerufen, um dem oft geäusserten Wunsch nach erweiterten sozialen Unterstützungsdienstleistungen für Klienten, die stundenweise oder über eine kürzere Periode Betreuung wünschen, gerecht zu werden. Oft stossen pflegende Angehörige physisch wie auch emotional an ihre Belastungsgrenzen. Um diese zu entlasten, kann der Betreuungs-Dienst zum Bei-

spiel Mithilfe bei kleineren Alltagsaufgaben, Spaziergänge, Botengänge, Begleitung zu Arzt oder Coiffeur (um nur einige zu nennen) anbieten. Aber auch Gesprächeführen, Vorlesen, Gesellschaftleisten oder Spielen sind mögliche Aktivitätsfelder. Diese Dienstleistungen sind keine Pflichtleistung der Krankenkasse. Wer von diesem neuen Dienstleistungsangebot Gebrauch machen möchten, nimmt Kontakt mit der Spitex Oberes Seetal auf über Telefon 056 667 25 00 oder auf der Internetseite www.spitexoberes-seetal.ch. Nach einem persönlichen Gespräch und der genauen Bedarfsabklärung wird den Interessenten eine geeignete Betreuerin vermittelt. Die Spitex Oberes Seetal ist überzeugt, mit diesem neuen Angebot dem Bedürfnis der immer älter werdenden Bevölkerung, die so lange wie möglich zu Hause leben möchte, gerecht zu werden. (mhu)

Volles Haus: Präsident Dani Kühne begrüsst am Rohbaufest des Alterswohnprojekts Lindenmatt.

Fotos: zvg

Viele wollten den Rohbau der Fahrwanger Alterswohnungen sehen Einen veritablen Grossaufmarsch gab es beim Rohbaufest des Alterswohnprojekts Lindenmatt in Fahrwangen.

G

Baut die Angebotspalette aus: Das Team der Spitex Oberes Seetal, hier am Rohbaufest des Alterswohnprojekts Lindenmatt. Foto: zvg

egen 200 Personen aus dem gesamten Seetal interessierten sich für die bezahlbaren Alterswohnungen im Zentrum von Fahrwangen. Präsident Dani Kühne ging in seiner Ansprache nochmals auf die jahrelange Vorarbeit ein, die – ursprünglich vom Altersheim-Verein Fahrwangen/Meisterschwanden ausgehend – nun endlich etwas Greifbares hervorgebracht hat, was die Region bereichern und das bestehende Angebot ergänzen kann und soll. Insbesondere das integrierte, von der Spitex Oberes Seetal neu ins Leben gerufene Betreuungskonzept stiess auf grosses Interesse und hebt das Projekt der Wohnbaugenossenschaft Oberes Seetal (WGOS) von anderen Objekten ab. Der gesamte Vorstand und viele Helfer stan-

Kompetente Führungen: Informationen aus erster Hand. den am Tag der offenen Rohbau-Türe im Dauereinsatz, um die vielen Besucher durch das spannend konzipierte Haus zu führen und die vielfältigen Fragen zu beantworten, während die Mitglieder des «Echoraums» die Gäste mit feinem Rac-

lette sowie einem leckeren Kuchenbuffet verwöhnten. Im Spätsommer sind die Wohnungen bezugsbereit, und ein paar Einheiten sind noch zu haben – weitere Information dazu finden sich unter www.wgos.ch. (pfi)


15

Lenzburger Bezirks-Anzeiger, Donnerstag, 1. Februar 2018 ..................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................

Agenda/Szene

Agenda vom 2. bis 8. Februar

Filmtipp Maze Runner 3/2D Im epischen Finale der Maze Runner Saga führt Thomas seine Gruppe der entflohenen Gladers auf ihre letzte und gefährlichste Mission. Um ihre Freunde zu retten, müssen sie in die legendäre Last City einbrechen, ein kontrolliertes Labyrinth, das sich als das tödlichste von allen entpuppt. Jeder, der es lebendig herausschafft, wird die Antworten auf die Fragen finden, nach denen die Gladers suchen, seit sie das erste Mal im Labyrinth ankamen. Kino Urban: ab14 Jahren. D: Do/Sa/Mo/Mi je 20 Uhr 2D: Fr/So/Di je 20 Uhr, Sa+So je 17 Uhr

DIES & DAS

Freitag, 2. Februar Niederlenz: Turnzentrum 9.30–11 Uhr. Grösster Indoor-Spielplatz im Aargau für die Kleinsten. Für Kinder bis Eintritt Kindergarten. Der Eintritt kostet 7 Franken.

Samstag, 3. Februar Brunegg: Vianco Arena 10–15 Uhr. Aargauer Spielzeug-Börse. Modelleisenbahnen, altes Spielzeug, Modellautos. Lenzburg: Hotel Krone, Kronensaal 20 Uhr. Multivisionsshow: Die Insel Dominica – Auf den Spuren von Käpt’n Jack Sparrow.

Di Chli Häx

Sonntag, 4. Februar Lenzburg: Zeughaus 10–11 Uhr. «Heimatlabor». Neues Land, neue Heimat? Mit Hanifa Shaikh & Ali Hassan. Seengen: Tagungshaus Rügel 15.30 Uhr. Rügel-Talk. Die Regisseurin Sabine Boss im Gespräch mit Jürg Hochuli.

Dienstag, 6. Februar Lenzburg: Alter Gemeindesaal 7.30–11 Uhr. Traditioneller Lenzburger Wochenmarkt.

AUSSTELLUNGEN

Freitag, 2. Februar Lenzburg: Kulturhaus und Jugendwerkhof Tommasini 20 Uhr. Magnand – eine Ausstellung von Andrej Bigler (*1988, Baden) und Mathias Hauser (*1988, Zürich). Jeden Freitag 20 Uhr geöffnet.

KLASSIK

Freitag, 2. Februar Beinwil am See: Löwensaal 19.30 Uhr. Theatergesellschaft Beinwil am See: «Im weissen Rössl». Operette von Ralph Benatzky. Die Besucher erwartet ein farbenfrohes, heiteres sowie professionell dargestelltes Spektakel für Aug und Ohr.

Sorgen für Stimmung: Uncle Bard & The Dirty Bastards. Am Samstag, 3. Februar, in der Baronessa in Lenzburg.

Samstag, 3. Februar

Samstag, 3. Februar

Beinwil am See: Löwensaal 19.30 Uhr. Theatergesellschaft Beinwil am See: «Im weissen Rössl». Eine Operette von Ralph Benatzky. Die Besucherinnen und Besucher erwartet ein farbenfrohes, heiteres sowie professionell dargestelltes Spektakel für Aug und Ohr.

Lenzburg: Baronessa 20 Uhr. «Irish Night» – Uncle Bard & The Dirty Bastards. Die Irish-FolkPunks von Uncle Bard & The Dirty Bastards kehren zurück nach Lenzburg. Türöffnung: 20 Uhr.

Sonntag, 4. Februar Beinwil am See: Löwensaal 19.30 Uhr. Theatergesellschaft Beinwil am See: «Im weissen Rössl». Eine Operette von Ralph Benatzky. Die Besucher erwartet ein farbenfrohes, heiteres sowie professionell dargestelltes Spektakel für Aug und Ohr.

SOUNDS

Freitag, 2. Februar Lenzburg: Baronessa 21 Uhr. Konzert von Span. MundartRock. Abendkasse ab 20 Uhr.

Vom Aufbrechen und Ankommen Alfred Dorfer, der bekannteste Kabarettist Österreichs, kommt mit seinem neuen Solo-Programm nach MörikenWildegg.

W

ie wird es jetzt weitergehen?, fragt er sich. Der rätselhafte Stückauftrag eines Theaterdirektors hat Bewegung in das Leben von Alfred Dorfers Bühnenfigur gebracht. Und: Jetzt steht der Umzug bevor. Ein Mann, ein Raum, zwei Bananenkisten. Alfred Dorfer zeigt in seinem neuen Soloprogramm Momentaufnahmen vom Aufbrechen und Ankommen. Episoden aus der Nachbarschaft dienen als Fenster zur Welt und erlauben auch den Blick in eine Zukunft, in der Idealisten endgültig als nützliche Idioten begriffen werden. Virtuos agiert Alfred Dorfer in den von ihm erdachten Parallelwelten, spielt mit Rollen und Perspektiven und präsentiert ein temporeiches und inhaltlich sehr komplexes EinMann-Theater.

INSERAT

Alfred Dorfer.

Foto: zvg

Freitag, 9. Februar, 20 Uhr, Gemeindesaal Möriken-Wildegg. Eintritt 35 Franken. Vorverkauf: Starticket.

MUSEEN

Lenzburg Zeughaus Ausstellung «Heimat. Eine Grenzerfahrung». Das Stapferhaus Lenzburg lädt ein, auf einem interaktiven Erlebnis-Parcours die eigenen Heimatgefühle zu erkunden. Öffnungszeiten: Dienstag–Sonntag 9–17 Uhr, Donnerstag 9–20 Uhr. Weitere Informationen findet man unter www.stapferhaus.ch Museum Burghalde «Do it yourself – Werken wie in der Steinzeit». Bis am 15. Juli 2018. Öffnungszeiten: Freitag und Samstag 14–17 Uhr, Sonntag 11–17 Uhr.

Foto: zvg

SENIOREN

Montag, 5. Februar Brunegg: Rest. zu den drei Sternen 11.30 Uhr. Senioren-Mittagstisch der Pro Senectute. Telefon 062 89624 09.

Dienstag, 6. Februar Meisterschwanden: Rest. Löwen 11.30 Uhr. Senioren-Mittagstisch der Pro Senectute. Telefon 056 66720 12.

Donnerstag, 8. Februar Ammerswil: Rest. Echt, Hotel Lenzburg 11.30 Uhr. Senioren-Mittagstisch der Pro Senectute. Telefon 062 89135 03. Dintikon: Gemeindesäli 11.45 Uhr. Senioren-Mittagstisch der Pro Senectute. Telefon 056 624 39 11. Rupperswil: Altersheim Länzerthuus 11.45 Uhr. Senioren-Mittagstisch der Pro Senectute. Telefon 062 88901 89.

Irische Lebensfreude pur

Die Irish Folk Punks von «Uncle Bard & The Dirty Bastards» kehren zurück nach Lenzburg für eine weitere Nacht voller irischer Lebensfreude. Die sechs feierwütigen Lads von «Uncle Bard & The Dirty Bastards» lassen sich ein Wiedersehen auch 2018 nicht nehmen und kehren mit ihrer neuen Platte «Handmade» im Gepäck zurück nach Lenzburg. Entstanden aus unzähligen Irland-Reisen in einer Zeit, als zahlreiche Italiener ihr Glück in Irland gesucht haben. Durchzechte Nächte in Pubs, irische Lebensfreude und unbändige Leidenschaft für die Musik haben die Bastards geprägt. Ihre Spielfreude ist fantastisch und bringt vom kleinen Club bis zum grossen Festival alles zum Überko-

chen. Ihre Konzerte in Lenzburg sind legendär und waren bisher jedes Mal ausverkauft, weshalb auch unbedingt eine Reservation empfohlen wird. Den Support macht an diesem Abend das Folk-Rock-Duo «The Aroostercrats» aus Verona. Entstanden in einer schwummrigen Bar mit einer Flasche Rotwein, einer Geige, einer Gitarre und vielen, vielen Songtexten. Die Jungs spielen sich seit diesem Moment jeweils mit einer unglaublichen Dynamik durch ein Set voller packender Folk- und IrishSongs, welche einen unweigerlich mitreissen. Samstag, 3. Februar, 21 Uhr, Türöffnung 20 Uhr, Baronessa Lenzburg. Tickets unter www.troubadour-events.ch

Die schlaue Mama Sambona M ama Sambona ist nicht mehr die Jüngste. Doch sie liebt das Leben. Als afrikanische Dorfkönigin und Grossmutter hat sie immer noch alle Hände voll zu tun. Da sind zuerst einmal die Hausaufgaben ihrer Enkelin Goldmarie. Und dann sollte die Ernte eingebracht werden. Das muss auch der Tod zur Kenntnis nehmen – auch wenn Mama Sambona schon seit geraumer Zeit auf seiner Liste steht. Sollte er sogar noch ein drittes Mal vergebens bei ihr vorbeikommen – ja, dann müsste er sehr lange auf die nächste Gelegenheit warten. Aber genau das freut seinen Boten, den Hasen. Das Figurenspiel nach dem Kinderbuch von Hermann Schulz und Tobias Krejtschi eignet sich für Kinder und Familien ab 5 Jahren. Eintrittspreise: Kinder 10 Franken, Erwachsene 15 Franken.

Di chli Häx (Karoline Herfurth) hat ein grosses Problem: Sie ist erst 127 Jahre alt und damit viel zu jung, um mit den anderen Hexen in der Walpurgisnacht zu tanzen. Deshalb schleicht sie sich heimlich auf das wichtigste aller Hexenfeste – und fliegt auf. Zur Strafe muss sie innerhalb eines Jahres alle Zaubersprüche aus dem grossen magischen Buch auswendig lernen und allen zeigen, dass sie eine gute Hexe ist. Doch Fleiss und Ehrgeiz sind nicht wirklich ihre Stärken, und obendrein versucht die böse Hexe Rumpumpel (Suzanne von Borsody) mit allen Mitteln zu verhindern, dass sie es schafft. Zusammen mit ihrem sprechenden Raben Abraxas macht sich die kleine Hexe deshalb auf, um die wahre Bedeutung einer guten Hexe herauszufinden. Und stellt damit die gesamte Hexenwelt auf die Probe Kino Urban: CH/6 Jahre. Do/Fr/Mo bis Mi je 17 Uhr, Sa+So je 14.15 Uhr

Darkest Hour Mai 1940: Das anfängliche Kriegsglück der Nazis stürzt die britische Regierung in eine existenzielle Krise, Premierminister Chamberlain tritt zurück. Nur dem reichlich unpopulären Winston Churchill traut man zu, die scheinbar ausweglose Lage in den Griff zu bekommen. Er übernimmt das Amt, sieht sich aber bald von Öffentlichkeit und Regierungsmitgliedern bedrängt, mit den scheinbar unaufhaltsamen Nazis über einen Friedensvertrag zu verhandeln. Doch durch seine ausserordentliche Weitsicht und Integrität gelingt es Churchill dennoch, an seiner Überzeugung festzuhalten und für die Freiheit seiner Nation zu kämpfen. Kino Löwen: D/ab 12 Jahren. Deutsch: Do/Sa/So je 20 Uhr, Edf: Fr+Di je 20 Uhr.

C’est la vie Wie immer hat Max, ein erfahrener und passionierter Hochzeitsplaner, alles organisiert und bis ins kleinste Detail durchgeplant. Alles wäre bereit für das perfekte Hochzeitsfest in einem prächtigen französischen Schloss aus dem 17. Jahrhundert. Doch dann kommt alles anders als geplant. Kino Löwen: D/ab 10 Jahren. Fd: Sa 14 Uhr, D: Mo 20 Uhr

Wonder – Wunder Basierend auf dem gleichnamigen, auf der Bestsellerliste der New York Times aufgeführten Roman erzählt Wonder die unglaublich mitreissende und herzerwärmende Geschichte des August Pullman. Auggie wurde mit Entstellungen im Gesicht geboren und besucht deshalb nicht die Regelschule. Als er in die fünfte Klasse der lokalen Schule wechselt, wird er unerwartet zum Helden. Während seine Familie, seine neuen Klassenkameraden und sein Umfeld sich damit abmühen, Mitgefühl und Akzeptanz zu entwickeln, schweisst Auggies aussergewöhnliche Reise sie zusammen. Sie zeigt, dass man sich nicht einfügen kann, wenn man dazu geboren wurde, aufzufallen. Deutsch: Fr/So je 17 Uhr, Mi 20 Uhr, Edf: Sa 17 Uhr

Papa Moll

Unterhaltung für die Kleinen: Die Puppenbühne von Familie+. Foto: zvg Reservationen unter puppenbühne@familie-plus.ch Samstag, 17. Februar, 14 Uhr und Sonntag, 18. Februar, 11 Uhr, Familie+, Lenzburg

Ein Wochenende allein zu Hause mit den Kindern – und schon bricht bei Papa Moll das Chaos aus. Denn während Moll in der Schokoladenfabrik Überstunden schieben muss, entbrennt zwischen seinen Kindern und dem Nachwuchs seines Chefs ein gnadenloser Kampf: um Zuckerwatte, Strafaufgaben und den berühmtesten Zirkushund der Welt. Kino Löwen: Ch/ab 6 Jahren. So 14 Uhr Spielzeiten und weitere Filme siehe auch unter www.kinolenzburg.ch


Lenzburger Bezirks-Anzeiger, Donnerstag, 1. Februar 2018 ..................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................

16

Veranstaltungen / Diverses

3D: DO/SA/MO/MI 20h, 2D: FR/SO/DI 20h, SA/SO 17h D/14J.:

MAZE RUNNER – 3/2D DO/FR/ MO-MI 17h, SA/SO 14.15h, CH/6J.:

DI CHLI HÄX D/12J. : DO/SA/SO je 20h Edf : FR+DI je 20h:

Sicherer schreiben lernen! Damit das Schreiben im Alltag wieder Freude macht.

Halbjahreskurse ab Februar 2018 SchreibBAR in Aarau ganzjährig Einzelunterricht

Fd : SA 14h, D: MO 20h, 10J.:

Lesen und Schreiben für Erwachsene Aargau Information: 062 824 05 25

WONDER / WUNDER

www.lesenschreibenaargau.ch

PAPA MOLL

DARKEST HOUR C’EST LA VIE! D: FR+SO 17h, MI 20h Edf : SA 17h / 8J.:

SO 14h, CH/6J.:

www.kinolenzburg.ch wüsse, was lauft!

Hauptstrasse 33 5212 Hausen AG Tel. 056 441 33 11

Februar Monatsaktion

ab 14.00 Uhr Schweinsschnitzel mit Champignonrahmsauce und Butternudeln Fr. 23.50 statt Fr. 28.50

www.maxundmoritz-hausen.ch

Betet für die Schweiz und für Afganistan

Kaufe Gebrauchtwagen,

Motorräder, Busse und Lieferwagen. Alle Marken und Jg., auch für Export. Gute Barzahlung, Gratis-Abholung. 076 334 16 86 (auch Sa + So) mansour.handel@gmail.com Marktnotiz

100 Prozent Schweizer Eier im Volg Damit Hühner artgerecht gehalten werden, braucht es Massnahmen von Züchtern und Händlern. Volg verkauft ab sofort ausschliesslich Schweizer Eier. Volg garantiert ab sofort: Alle in den Dorfläden erhältlichen Eier – roh oder gekocht, weiss, braun oder gefärbt – stammen von Schweizer Bauernhöfen. Konkret heisst das: Die Hühner werden nicht in zu engen Räumen gehalten, sondern dem Tierwohl gerecht mit viel Platz und artgerechten Einrichtungen auf dem Boden, im Freiland oder nach

Bio-Richtlinien. Auch die günstigen Familienpreis-Eier stammen ausschliesslich aus der Schweiz. Volg ist damit der einzige Detailhändler, der zu 100% Schweizer Eier im Sortiment anbietet. Der Konsum von Schweizer Eiern ist nicht nur ökologisch sinnvoll, sondern steht auch für eine nachhaltige Wertschöpfung in der Schweiz.

Familienpreis Eier: ab sofort 100% aus der Schweiz.