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Donnerstag, 2. Februar 2017

Verlag und Redaktion: Kronenplatz 12, 5600 Lenzburg Telefon 058 200 5820, Fax 058 200 5821

INHALT Amtliche Stadt Lenzburg Immobilien Im Gespräch Kirchenzettel

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Region Seetaler Agenda Szene

PP 5600 Lenzburg 1, Nummer 5, 118. Jahrgang, Post CH AG Amtliches Publikationsorgan für den Bezirk Lenzburg und angrenzenden Gemeinden

Lenzburger Woche 12/13 14 15 15

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19 Kulturobjekte

Street Food

Das Veltheimer Bauinventar umfasst kommunal schützenswerte Objekte aus verschiedensten Baugattungen bis ins frühe 20. Jahrhundert.

In Holderbank öffnet am 4. Februar ein Take Away seine Pforten. Damit ist er in der Region nicht der einzige, einzigartig dürfte aber sein Angebot sein.

Salzkorn I Nuovi

Seitenanbau fehlt künftig: Visualisierung des Umbaus des Restaurants Ochsen in Sarmenstorf.

Foto: zvg

Schlafen in der Gaststube Das Beizensterben macht auch vor Sarmenstorf nicht halt: Der Gasthof Ochsen wird umgebaut und umgenutzt. Im markanten Bau des «Ochsen» werden sechs Mietwohnungen eingerichtet. Alfred Gassmann

W

o bis vor zwei Jahren gegessen, getrunken, gefeiert, angestossen und auch Schnitzelbänke angehört wurden, soll inskünftig nur noch gewohnt werden. Die dritte Generation Stalder hat die Wirtetätigkeit aufgegeben. Doch der markante «Ochsen» am Kreuzrain 2 aus dem 17. Jahrhundert darf nicht aus dem Ortsbild verschwinden. Durch seine Erscheinung und ortsbauliche Wirkung fi-

guriert er in Sarmenstorf nämlich auf der Liste der kommunalen Kulturobjekte. «Das Gebäude soll die äussere Fassadenoberfläche beibehalten», lässt sich dem Baubeschrieb entnehmen, will heissen, das Gebäude wird begründet ausgekernt. Eingebaut werden auf den drei Geschossen je zwei kleinere Mietwohnungen, erschlossen mit Lift und einem neuen Treppenhaus. Bau- und Umnutzungsgesuch liegen noch bis am 27. Februar auf. Die südliche Dachlukarne wird zur Loggia ausgebildet. Stefan Hegi vom Wohler Architekturbüro Hegi Koch Kolb + Partner gliedert vier Wohnungen filigrane, attraktive Balkone gegen Süden an. Im Sockelgeschoss lassen sich gewerbliche Räume oder gar wieder eine Bar denken. Kegelbahn und Saal fallen weg Der Strukturwandel im Gastgewerbe hat längst auch Sarmenstorf erreicht. Von den ursprünglich fünf Gasthäusern verbleiben ausser dem Café Ruckli die

Restaurants Adler, Kreuz und Post. Die Aufgabe der Wirtetätigkeiten im «Wilden Mann» und im «Ochsen» bedeutet für das Dorf ein Verlust. «Vor allem bedaure ich, dass die ‹Ochsen›-Bar, der beliebte dörfliche Treffpunkt, nicht mehr besucht werden kann», findet Gemeinderat Matthias Baur. Und er steht mit seiner Meinung nicht alleine da. Im Laufe des Jahres 2017 wird von der Bauherrschaft, der Renova Real Estate GmbH, Villmergen, ein weiteres Baugesuch eingereicht. Die hangseitige Scheune wird abgebrochen und macht Wohnbauten mit eigenständiger Volumengestaltung Platz. Durch den Abbruch der Kegelbahn und des Saales öffnet sich die Möglichkeit, einen Vorgarten und einen Vorplatz zu gestalten. Die Architekten reden in ihrer Fachsprache von einer Kommunikationszone. Es kommt zum Wandel im Ortskern: Vielleicht wird einst nur noch das Wirtshausschild an den «Ochsen» mit seiner Bar erinnern.

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Seit einigen Wochen wohnen wir nun im winterlichen Piemont, und seit wenigen Tagen sind wir Montabonesi. Das heisst, wir besitzen die definitive Wohnsitzbestätigung. Überall, wo Beatrice Strässle man uns begegnet oder wir zwecks Vorstellung anklopfen, heisst es: «Ah, siete i nuovi!». Ja, wir sind die Neuen. Schön, dass die Einheimischen nicht sagen «i stranieri». Als Fremde würden wir uns weniger willkommen fühlen. Die Menschen hier haben wir als sehr hilfsbereit und freundlich erlebt. Sie stehen uns bei Fragen oder Problemen mit Rat und Tat zur Seite. Auf die Frage in einem Geschäft, wo ich denn eine gute «brava» Coiffeuse finde, liess man die Arbeit liegen und stehen, beriet sich gemeinsam – natürlich in einem irrwitzig schnellen Italienisch, welches meine Kenntnisse total überstieg –, wo man denn die gute Frau hinschicken wolle. Der Tipp war gut, ich glaube, der Coiffeur ist für die Zukunft gefunden. Auch für uns gibt es viel Neues. Wenn man im «Bennet», das ist wie in der Schweiz der Coop, bei der Charcuterie ansteht, muss man eine Nummer ziehen. Die Geschäfte gehen nachmittags nicht vor 15 Uhr auf, dafür kann es gut sein, dass man den Handwerker noch nach zwanzig Uhr bei der Arbeit antrifft. Gewöhnen müssen wir Neuen uns noch an die Preise. Obwohl das Piemont ein recht teures Pflaster sei, reiben wir uns jedes Mal bei einer HandwerkerOfferte die Augen. Das Lächeln von Küchenbauer Angelo war amüsiert, als wir meinten, der Preis für die neue Küche sei als Anzahlung gedacht. «I Nuovi» sind lernfähig und nehmen die Preise mittlerweile gelassen zur Kenntnis. Das Erstaunen heben wir uns für zu Hause auf. Sie merken, es wird in unserem neuen Heim in den nächsten Wochen gewerkelt. Wenn dann die ersten Gäste in unserem B&B eintreffen, wird alles fertig sein. Bis dahin, «a dopo» Beatrice Strässle, www.casafossello.it


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Baugesuche Bauherr:

Pascal Stadelmann Juraweg 7, Staufen Planverfasser: Kilian Friederich GmbH Birchstrasse 6, Egliswil Bauobjekt: energetische Sanierung Dach mit Einbau Dachfenster Bauplatz: Dragonerstrasse 68 Parzelle 3290 Öffentliche Auflage auf dem Stadtbauamt vom 3. Februar bis 6. März 2017. Einwendungen sind während der Auflagefrist dem Stadtrat schriftlich (mit Begehren und Begründung) einzureichen. Stadtrat

Baugesuch 118. Jahrgang

163. Jahrgang 95. Jahrgang Amtliches Publikationsorgan der Gemeinden Ammerswil, Auenstein, Bettwil, Birrwil, Boniswil, Brunegg, Dintikon, Dürrenäsch, Egliswil, Fahrwangen, Hallwil, Hendschiken, Holderbank, Hunzenschwil, Lenzburg, Leutwil, Meisterschwanden-Tennwil, Möriken-Wildegg, Niederlenz, Othmarsingen, Rupperswil, Sarmenstorf, Schafisheim, Seengen, Seon, Staufen und Veltheim Regionale Wochenzeitung der Gemeinde Beinwil am See. Herausgeberin: AZ Anzeiger AG Geschäftsführer: Stefan Biedermann Adresse Redaktion/Verlag/Anzeigen: AZ Anzeiger AG Kronenplatz 12, 5600 Lenzburg www.lba.azmedien.ch Telefon 058 200 58 20, Fax 058 200 58 21 Kennzahlen: Gesamtauflage: 33 748 Ex. Erscheint jeden Donnerstag Kontakt: Alle Mitarbeiter erreichen Sie unter: vorname.name@azmedien.ch Redaktion redaktion@lenzburger-lba.ch Telefon 058 200 58 12 Redaktionsleitung: Fritz Thut (tf) fritz.thut@azmedien.ch Redaktionsteam: Melanie Solloso (MS) melanie.solloso@azmedien.ch Redaktionelle Mitarbeit: Larissa Hunziker (LH), Alfred Gassmann (AG), Stefanie Osswald (StO), Alexander Studer (ASt), Pia Weber (PW), Peter Winkelmann (PWi) Redaktionsschluss: Dienstag, 12 Uhr Copyright: Herausgeberin Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für eingesandtes Material Anzeigen inserate@lenzburger-lba.ch Telefon 058 200 58 20, Fax 058 200 58 21 Susanne Basler Telefon 058 200 58 28 Fax 058 200 58 21 susanne.basler@azmedien.ch Barbara Zobrist Telefon 058 200 58 27 barbara.zobrist@azmedien.ch Fabian Engesser Telefon 058 200 58 18 fabian.engesser@azmedien.ch Inseratenannahmeschluss: Dienstag, 16 Uhr Probeabzüge: Freitag, 12 Uhr, Vorwoche Sistierungen/Korrekturen: Dienstag, 12 Uhr Todesanzeigen: Mittwoch, 11 Uhr Vertrieb: Die Post Aboservice und Zustellung abo@azmedien.ch Telefon 058 200 55 55, Fax 058 200 55 56 Druck: Mittelland Zeitungsdruck AG Neumattstrasse 1, 5001 Aarau Ein Produkt der Verleger: Peter Wanner www.azmedien.ch Namhafte Beteiligungen nach Art. 322 Abs. 2 StGB: AZ Anzeiger AG, AZ Fachverlage AG, AZ Management Services AG, AZ Regionalfernsehen AG, AZ TV Productions AG, AZ Verlagsservice AG, AZ Vertriebs AG, AZ Zeitungen AG, Belcom AG, Dietschi AG, Media Factory AG, Mittelland Zeitungsdruck AG, Vogt-Schild Druck AG, Vogt-Schild Vertriebs GmbH, Weiss Medien AG

Bauherr:

Mithat Akinci Ammerswilerstrasse 30 Lenzburg Planverfasser: Remo Petri Henzmannstrasse 5, Zofingen Bauobjekt: Zimmerzugang von aussen mit Hebebühne Bauplatz: Ammerswilerstrasse 30 Parzelle 1704

Beschluss a. o. Gemeindeversammlung Gestützt auf § 26 Abs. 2 des Gemeindegesetzes wird hiermit der Beschluss der ausserordentlichen Einwohnergemeindeversammlung vom 26. Januar 2017 veröffentlicht: 1. Zustimmung zur Durchführung eines Gesamtleistungswettbewerbes «Schulraum+» und Genehmigung des Wettbewerbskredites in der Höhe von Fr. 435 000.– (inkl. MWSt). Der Beschluss der ausserordentlichen Einwohnergemeindeversammlung unterliegt dem fakultativen Referendum. 1/5 der Stimmberechtigten kann innert 30 Tagen seit Publikation schriftlich die Urnenabstimmung verlangen. Formulare für ein Referendumsbegehren können bei der Gemeindekanzlei bezogen werden. Auf Wunsch prüft die Gemeindekanzlei den Wortlaut des Begehrens vor der Unterschriftensammlung. Dürrenäsch, 31. Januar 2017 Gemeinderat

Öffentliche Auflage auf dem Stadtbauamt vom 3. Februar bis 6. März 2017. Einwendungen sind während der Auflagefrist dem Stadtrat schriftlich (mit Begehren und Begründung) einzureichen. Stadtrat

Fischerei-Karten 2017 Aabach Lenzburg Jährliche Ausgabe der limitierten Anzahl Fischereikarten im Aabach Lenzburg à Fr. 100.–. Interessierte ortsansässige Personen, die im Besitze des SaNa-Sachkunde-Nachweises sind, können sich bis am 9. Februar 2017 bei der Regionalpolizei Lenzburg schriftlich oder am Schalter, unter Vorweisung der obgenannten Legitimation, anmelden. Die ausgelosten Personen werden umgehend verständigt und können bis am 28. Februar 2017 die Fischereikarte am Schalter beziehen. Lenzburg, 20. Januar 2017 Regionalpolizei Lenzburg

Bauherrschaft: Max Säuberli AG Güpf 10, Auenstein Strasse/Parz.: Aarauerstrasse / 224 Bauvorhaben: Industriehalle Kant. Bew.: nach § 63 Abs. 1 lit. b) BauG Diese Baugesuche liegt vom 6. Februar bis 7. März 2017 während der ordentlichen Bürostunden in der Gemeindeverwaltung Auenstein öffentlich zur Einsichtnahme auf. Einwendungen sind während der Auflagefrist schriftlich und begründet an den Gemeinderat Auenstein, 5105 Auenstein, zu richten Auenstein, 27. Januar 2017 Gemeinderat

Bauherrschaft: Egli Hans Jörg und Monika Höhenweg 9, Meisterschwanden Bauobjekt: Längsparkplätze Höhenweg 9 Parzellen-Nr. 1894 Das Baugesuch liegt gemäss § 60 Abs. 2 BauG vom 3. Februar bis 6. März 2017 auf der Gemeindekanzlei, Hauptstrasse 10, 5616 Meisterschwanden, zur Einsichtnahme auf. Einwendungen sind innert der Auflagefrist schriftlich mit Antrag und Begründung dem Gemeinderat Meisterschwanden einzureichen.

Baugesuch Bauherrschaft: Schüpbach Stephan Quellenweg 7 Meisterschwanden Schüpbach-Zogg Selina Quellenweg 7 Meisterschwanden Bauobjekt: Neubau Einfamilienhaus mit Carport, Röthlerstrasse 18 A Parzellen-Nr. 2151 Zus. Bewill.: – Das Baugesuch liegt gemäss § 60 Abs. 2 BauG vom 3. Februar bis 6. März 2017 auf der Gemeindekanzlei, Hauptstrasse 10, 5616 Meisterschanden, zur Einsichtnahme auf. Einwendungen sind innert der Auflagefrist schriftlich mit Antrag und Begründung dem Gemeinderat Meisterschwanden einzureichen.

Baugesuch Baugesuch

Baugesuch Bauherr Projektverf. Bauobjekt Ortslage

City Partners AG Strangengasse 7, Hunzenschwil –/– Autounterstand Strangengasse 9, Parz.-Nr. 1947

Öffentliche Auflage der Baugesuche in der Zeit vom 2. Februar bis 6. März 2017 auf der Gemeindekanzlei Hunzenschwil. Einwendungen sind als solche zu bezeichnen und haben einen Antrag und eine Begründung zu enthalten. Sie sind während der Auflagefrist schriftlich an den Gemeinderat zu richten. Gemeinderat

Baugesuche Bauherrschaft: Frei Immo-Bau AG Kantonsstrasse 64, Wildegg Strasse/Parz.: Aarauerstrasse, 22 und 24 / 210, 213, 225 Bauvorhaben: 2 Mehrfamilienhäuser mit Tiefgarage

Baugesuch

Baugesuch Bauherrschaft: Petrecca Daniel Bündtenweg 2 Meisterschwanden Bauobjekt: Um- und Anbau Einfamilienhaus Bündtenweg 2 Parzellen-Nr. 1533 Das Baugesuch liegt gemäss § 60 Abs. 2 BauG vom 3. Februar bis 6. März 2017 auf der Gemeindekanzlei, Hauptstrasse 10, 5616 Meisterschwanden, zur Einsichtnahme auf. Einwendungen sind innert der Auflagefrist schriftlich mit Antrag und Begründung dem Gemeinderat Meisterschwanden einzureichen.

Bauherrschaft Tovagliaro Remo und Ferrante Claudia Oberäschstrasse 8a, Möriken Bauobjekt Einfamilienhaus mit Carport und Rückbau Gewächshaus Bauplatz Parz. 2496, Oberäschstrasse Öffentliche Auflage der Baugesuche in der Gemeindekanzlei vom 3. Februar bis 6. März 2017. Einwendungen sind innert der Auflagefrist zu richten an den Gemeinderat Möriken-Wildegg, Möriken.

Pro Senectute Herbstsammlung 2016 Bei der Herbstsammlung 2016 haben wir wiederum ein sehr erfreuliches Ergebnis erreicht. Ende 2016 sind in Möriken durch Haussammlung und Posteingang total Fr. 13 755.– und in Wildegg Fr. 935.– zusammengekommen. Vielen Dank den Einwohnern von Möriken-Wildegg für die grosse Solidarität mit unseren älteren Mitmenschen! Ein herzliches Dankeschön auch an die Sammlerinnen für ihren grossen Einsatz. Ihre Ortsvertreterinnen: Lilo Hunkeler, Susanne Schaad und Ruth Looser Möriken, 30. Januar 2017

NIEDERLENZ

Baugesuch Bauherr:

Central-Garage, O. Wälty AG Lenzburgerstrasse 6, Niederlenz Bauobjekt: Reklame am Gebäude Objektadresse: Lenzburgerstrasse 6 Parzelle 1781 Gebäude-Nr. 1340 Weit. Bew.; Departement Bau, Verkehr und Umwelt, Abteilung für Baubewilligungen Öffentliche Auflage des Baugesuchs von Freitag, 3. Februar, bis Montag, 6. März 2017, bei der Gemeindeverwaltung. Einwendungen sind schriftlich, mit Antrag und Begründung, innert der Auflagefrist zu richten an den Gemeinderat, 5702 Niederlenz.

Baugesuch Bauherr:

Esther Meyer Burghaldenstrasse 29, Lenzburg Bauobjekt: Neubau Einfamilienhaus mit Carport sowie Geräte- und Veloraum Objektadresse: Hammerweg Parzelle 2092 Weit. Bew.; Departement Bau, Verkehr und Umwelt, Abteilung für Baubewilligungen Öffentliche Auflage des Baugesuchs von Freitag, 3. Februar, bis Montag, 6. März 2017, bei der Gemeindeverwaltung. Einwendungen sind schriftlich, mit Antrag und Begründung, innert der Auflagefrist zu richten an den Gemeinderat, 5702 Niederlenz.

Bauherrschaft: Immovesta AG Zürcherstrasse 27, Muri Bauobjekt: Werbetafel (2,50 m × 2,00 m) Ortslage: Ebnetweg, Parzelle Nr. 1344 Das Baugesuch liegt gemäss § 60 Abs. 2 BauG vom 3. Februar bis 6. März 2017 auf der Gemeindekanzlei, Hauptstrasse 10, 5616 Meisterschwanden, zur Einsichtnahme auf. Einwendungen sind innert der Auflagefrist schriftlich mit Antrag und Begründung dem Gemeinderat Meisterschwanden einzureichen. Regionale Bauverwaltung

Pro Senectute Senioren-Mittagessen Datum/Zeit: Donnerstag, 9.Februar 2017 / 11.45 Uhr Ort/Restaurant: Rupperswil, Altersheim Länzerthus Nur Neuanmeldungen und Abwesenheiten an die Mittagstischleiterin melden: Marlis Weiler, 062 897 45 01

Publikation von Gesuchen um ordentliche Einbürgerung Seit dem 1. Januar 2014 ist das neue Gesetz über das Kantons- und Gemeindebürgerrecht in Kraft. Dieses sieht in § 21 Abs. 2 vor, dass – wenn die Voraussetzungen zur Einbürgerung erfüllt sind – die Gesuche im amtlichen Publikationsorgan publiziert werden müssen. Folgende Personen haben in der Gemeinde Rupperswil ein Gesuch um ordentliche Einbürgerung gestellt: – Murtezi Rexhep, geb. 1981, männlich, und Murtezi geb. Rrafshi Kimete, geb. 1988, weiblich, mit den drei Kindern Andion, geb. 2007, Anesa, geb. 2009, und Arlina, geb. 2011, allesamt kosovarische Staatsangehörige, wohnhaft in 5102 Rupperswil, Gartenstrasse 4 – Ramalingam Rakul, geb. 2003, männlich, Staatsangehöriger von Sri Lanka, wohnhaft in 5102 Rupperswil, Suhrhardweg 18 – Marjanovic geb. Maric Brankica, geb. 1974, weiblich, Staatsangehörige von Bosnien und Herzegowina, wohnhaft in 5102 Rupperswil, Hirtenweg 18 – Mehmedi Arben, geb. 1984, männlich, mazedonischer Staatsangehöriger, wohnhaft in 5102 Rupperswil, Seetalstrasse 3 – Stankovic Nenad, geb. 1970, männlich, serbischer Staatsangehöriger, wohnhaft in 5102 Rupperswil, Oberdorf 35 Jede Person kann innert 30 Tagen seit der amtlichen Publikation dem Gemeinderat Rupperswil eine schriftliche Eingabe zu den vorliegenden Gesuchen einreichen. Diese Eingaben können sowohl positive wie negative Aspekte enthalten. Der Gemeinderat wird die Eingaben prüfen und in seine Beurteilung zuhanden der Einwohnergemeindeversammlung einfliessen lassen. Rupperswil, 2. Februar 2017 Gemeinderat


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Amtliches/Diverses/Marktnotizen

Baugesuch Bauherrschaft: Gilles Kaufmann Rötlenweg 5, Seengen Vorhaben: Projektänderung zu BG 2016–15 (Neubau EFH): Diverse Anpassungen Fassade und Stützmauer Ortslage: Parzelle Nr. 3262 Untere Sonnenbergstrasse 20 Öffentliche Auflage vom 3. Februar bis 6. März 2017 bei der Bauverwaltung und Gemeindekanzlei Seengen. Einwendungen sind während der Auflagefrist schriftlich und begründet an den Gemeinderat, 5707 Seengen, zu richten.

Baugesuch Bauherrschaft: Widmer Beat Esterliweg 6, Seon Bauobjekt: offener Unterstand mit Whirlpool Ortslage: Esterliweg 6 Parzelle-Nr. 3160 Öffentliche Auflage bei der Gemeindekanzlei Seon vom 3. Februar bis 6. März 2017. Einwendungen sind innert der Auflagefrist im Doppel an den Gemeinderat Seon einzureichen. Gemeinderat

GV-Beschluss vom 24. Juni 2016 Rechtsformänderung der Technischen Betriebe Seon in die Technische Betriebe Seon AG Amtliche Publikation Gegen den Beschluss vom 24. Juni 2016 Traktandum 6 Änderung der Rechtsform der Technischen Betriebe Seon in die Technische Betriebe Seon AG wurde beim Departement Volkswirtschaft und Inneres (DVI) Beschwerde erhoben. Das DVI fällte in der Folge einen für die Gemeinde Seon negativen Entscheid, woraufhin der Gemeinderat Seon beim Verwaltungsgericht Beschwerde führte. Das Verwaltungsgericht hat den negativen Entscheid des DVI mit Urteil vom 12. Januar 2017 aufgehoben. Damit ist der an der Gemeindeversammlung vom 24. Juni 2016 positiv gefasste Beschluss betreffend Traktandum 6 Änderung der Rechtsform der Technischen Betriebe Seon in die Technische Betriebe Seon AG wiederhergestellt. Das DVI teilte zudem mit, dass auf einen Weiterzug ans Bundesgericht verzichtet wird. Gestützt auf § 26 Abs. 2 des Gemeindegesetzes wird der nachstehende Beschluss der Einwohnergemeindeversammlung vom 24. Juni 2016 veröffentlicht: Traktandum 6; Rechtsformänderung der Technischen Betriebe Seon in die Technische Betriebe Seon AG. Der Beschluss untersteht dem fakultativen Referendum. Ablauf der Referendumsfrist: 5. März 2017 5703 Seon, 31. Januar 2017 Gemeinderat

Marktnotiz

Im Februar: Tennisprofis live in Oberentfelden erleben! Wen haben die fantastischen Resultate der Schweizer Tennisspieler in Australien nicht beeindruckt? Spektakuläre Ballwechsel und grossartige Bilder gab es zu bewundern. Ab dem 4. Februar können Sie die kommende Tennisprofi-Generation live und hautnah miterleben, wie sie um Punkte im Spiel und Punkte für die ATP-Rangliste kämpfen. Tribüne und Night Session Das Profiturnier, das bereits bei der ersten Ausgabe Spieler aus den Top 300 der ATP-Weltrangliste anlocken konnte, wartet in diesem Jahr mit weiteren Neuerungen auf. Im Vergleich zum Vorjahr wird diesmal bereits ab Dienstag – dem ersten Tag der

Hauptkonkurrenz – eine Tribüne für 200 Zuschauer aufgebaut. Ebenfalls neu ist die Ansetzung der Spiele. Das beste Match des Tages wird in einer sogenannten Night Session ausgetragen, wie man es von den grossen Profiturnieren her kennt. Diese Spiele finden jeweils um 19 Uhr statt. «Mit dieser Änderung ermöglichen wir es den Zuschauern, auch während der Woche nach der Arbeit bei uns in Oberentfelden vorbeizukommen und Spitzentennis zu geniessen», sagt Turnierdirektor Freddy Blatter. Das Finalspiel der zweiten Ausgabe des te Tennis Te en Pro-Open Aargau wird zudem erst am Sonntag gespielt. So on Das Da a Tennis Pro-Open Aargau findet vom 4. biss 12. Februar im Tenniscenter Aarau West bi Oberentfelden statt. in O Weitere Informationen sind unter www.itfWe W futureaargau.ch zu finden. fu ut

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Stadt Lenzburg LESERBRIEFE ZUM LEHRPLAN 21 Behauptungen versus Fakten Mehrmals schickten mir Personen Mails, in denen sie mir Schulsituationen schilderten, die alles andere als klug und sinnvoll sind. Ja, nicht jede Schulstunde ist top und ja, es gibt Lehrpersonen, die den Qualitätsansprüchen nicht genügen. Zur Begründung der schädlichen Bildungsinitiative wird daher fleissig nach Schuldigen gesucht und mit der Annahme der Initiative Besserung versprochen. Mit der Annahme der Initiative wird keine einzige der beklagten Schulsituationen besser, im Gegenteil, die Rahmenbedingungen für die Lehrpersonen werden schlechter. Ihr Gestaltungsfreiraum wird eingeschränkt, ebenso die Möglichkeiten, die Kinder individuell zu fördern. Das bedeutet, dass es für den Kanton Aargau in Zukunft noch schwieriger sein wird, genügend ausgebildete Lehrpersonen zu finden. Gerade dies wirkt sich fatal auf die Unterrichtsqualität aus. Im Lehrplan 21 steht wortwörtlich: Auch in einem Unterricht, der sich am Erwerb von fachlichen und überfachlichen Kompetenzen orientiert, sind die Lehrpersonen absolut zentral. Sie gestalten zum einen fachlich gehaltvolle und methodisch vielfältige Lernumgebungen und Unterrichtseinheiten; zum anderen führen sie die Klasse und unterstützen die Schülerinnen und Schüler pädagogisch und fachdidaktisch in ihrem Lernen. Dabei ist eine Beziehung zwischen Lehrperson und Kind, die auf persönlicher Zuwendung, gegenseitigem Respekt und Vertrauen basiert, grundlegend. Wenn Sie also die Schulen stärken und die Unterrichtsqualität hochhalten wollen, dann lassen Sie sich nicht von Falschaussagen beirren und sagen Sie Nein zur schädlichen Bildungsinitiative. Der grösste Teil der Lehrpersonen wird es Ihnen danken. Kathrin Scholl, Lenzburg, stellvertretende Geschäftsführerin des Verbands der Lehrpersonen Jahrgangsziele stellen einen Rückschritt dar Dass Menschen unterschiedlich schnell und auf unterschiedliche Weise lernen, ist eine Binsenweisheit. Es gehört zum Auftrag der Schule, Bedingungen zu schaffen, welche dieser natürlichen Heterogenität Rechnung tragen. Damit sollen alle Lernenden aufgrund ihres Potenzials bestmöglich gefördert werden. Diesem Anspruch trägt der Lehrplan 21 Rechnung, indem er Grundansprüche definiert, die alle Schüler erreichen sollen, gleichzeitig aber auch erweiterte Ziele für leistungsstärkere Kinder vorsieht. Mit sogenannten Jahrgangszielen möchten einige ein rigides Promotionssystem etablieren, welches genau festgelegte Lernziele für jedes Schuljahr vorgibt. Dabei ist der Begriff «Jahrgangsziel» irreführend. Klassen sind schon alleine dadurch heterogene Gebilde, als sie sich aus mehreren Jahrgängen zusammensetzen. Richtigerweise müsste hier also von Schuljahreszielen gesprochen werden. Schuljahresziele negieren aber gerade diese Heterogenität und verhindern dadurch die gezielte Förderung unserer Kinder. Die Ziele und Inhalte für die Fächer Deutsch, Englisch, Realien, Gestalten, Bewegung und Sport und Musik werden bereits heute für zwei oder gar mehrere Schuljahre festgelegt. Dies gibt den Lehrpersonen den nötigen Spielraum, um bei der Unterrichtsplanung auf die Erfordernisse der jeweiligen Klassen einzugehen. In diesem Sinne bedeuten die Forderungen der Lehrplangegner sogar einen Rückschritt in Bezug auf den Status quo. Wollen wir das? Franco Aerschmann, Niederlenz, Lehrer Sekundarstufe 1

Am Lehrplan 21 wird viel Kritik geübt Das Schulwesen ist immer mehr Belastungen wie Sparübungen und Reformen ausgesetzt. Und die Einführung des Lehrplans 21 beruhigt die Stimmung nicht nachhaltig, wie an einem Podium in Lenzburg offenbar wurde. Peter Winkelmann

A

m 2. Juni 2016 ist die Initiative «Ja zu einer guten Bildung – Nein zum Lehrplan 21» bei der Staatskanzlei eingereicht worden. Und am 12. Februar 2017 wird das Aargauer Volk darüber abstimmen. Dabei wird mit einem Ja nicht über den Lehrplan 21 abgestimmt – die Initiative will den heute geltenden Paragrafen 13 im Schulgesetz des Kantons Aargau vollständig ersetzen durch einen im Wortlaut vorliegenden neuen Gesetzestext. Harmonisierung mit Freiheiten Welches ist der richtige Weg für einen neuen Aargauer Lehrplan? An einer Podiumsdiskussion in der Aula des Oberstufenzentrums Lenzhard in Lenzburg diskutierten Befürworter und Gegner unter der Leitung von Jürgen Sahli, Redaktor beim Radio Argovia, über den Lehrplan 21. Victor Brun, Sektionsleiter Abteilung Volksschule, informierte vorab über die inhaltlichen Neuigkeiten im Lehrplan 21. Für Brun ist der Inhalt gut, «weil er eine Basis bildet für 21 Kantone, denn er harmonisiert, wo nötig, und er gibt Freiheiten, auch wo nötig». Jahrgangs- statt Zyklusziele Ariane Roth vom Initiativkomitee, ehemalige Lehrperson an der Kantonsschule, erläuterte die Initiative. Der Kindergarten ist eine eigenständige Stufe und soll einen eigenen Rahmenlehrplan bekommen. Für Primarstufe und Oberstufe wird im Gesetz der Fächerkanon definiert. «Es soll damit verhindert wer-

Podiumsdiskussion des Komitees «Bildungsbremse Nein»: Pro und kontra Lehrplan 21 diskutierten Susanne Kieser, Edgar Kohler, Ariane Roth und Markus Jägle. Foto: Peter Winkelmann den, dass es zu Sammelfächern kommt», begründete Ariane Roth diese Aussage, «und somit jedes Fach sein Gewicht behält.» Zudem verlangen die Initianten Jahrgangsziele anstelle von Zykluszielen. Schule oft zu schlecht dargestellt In der Podiumsdiskussion äusserten sich nebst Ariane Roth vom Initiativkomitee auch Realschullehrerin Susanne Kieser und Schulleiter Edgar Kohler vom Gegenkomitee sowie Markus Jägle, Sekretär Gewerbeverein Lenzburg und Umgebung, zum Thema «Bildungsbremse Nein». Auf die Frage von Jürgen Sahli nach mehr Ruhe in der Schule durch weniger Reformen antwortete Edgar Kohler: «Die Initianten zeigen eher ein rückwärts ge-

richtetes Bild der Aargauer Volksschule auf, sie trauern irgendwelchen alten Zeiten nach.» «Nein, keine Trauer, viele Entwicklungen waren gut, andere aber auch weniger», konterte Ariane Roth. Auch Susanne Kieser bestätigte, dass die Schule schlechter dargestellt wird, als sie wirklich ist. Für Markus Jägle vom Gewerbeverband als «Abnehmer» von austretenden Schülern ist Harmonisierung durch alle Kantone wichtig: «Zeugnisse zählen heute leider nicht mehr viel, der Lehrplan 21 setzt jetzt andere Massstäbe – und das gefällt uns.» Weitere Streitpunkte waren die fix definierten Fächer im Gesetz wie auch die Forderung nach Jahrgangszielen, weil dies bereits im heutigen Lehrplan nicht so ist und die zukünftige Unter-

richtsgestaltung erschweren würde. Ebenso uneinig war man sich ob der Konsequenzen einer Insellösung im Kanton Aargau. Wenigstens intensive Diskussion Die Schlussfrage von Jürgen Sahli, dass der Kanton Aargau der letzte Kanton ist, der Lehrplan 21 einführt, beantwortete Roth mit der Feststellung, dass in diversen Kantonen bereits Initiativen für Änderungen und Anpassungen laufen. Und die Frage, was passiere nach einer Ablehnung der Initiative, antwortete Ariane Roth ganz cool: «Dann sind wir trotzdem zufrieden, weil für einmal in der Öffentlichkeit intensiv über unser Schulsystem geredet wurde.»

Wasserkraft ist ein Schweizer Trumpf Der jüngste Energie-Apéro in Lenzburg war dem Thema Wasserkraft gewidmet.

A

m Energie-Apéro in Lenzburg standen die Wasserkraft und deren Zukunft im Zentrum. Die beiden Referenten Roger Pfammatter und Nick Zepf zeigten Chancen und Herausforderungen des Energieträgers Wasser für die Schweiz auf, aber auch die Probleme in einem sich wandelnden EnergiemarktUmfeld. Gian von Planta, Mitglied der Geschäftsleitung SWL Energie AG, Lenzburg, durfte im Gemeindesaal an die 100 Gäste sowie die beiden Referenten zum Energie-Apéro begrüssen.

Bestritten den Lenzburger Energieapéro: Nick Zepf, Gastgeber Gian von Planta und Roger Pfammatter. Foto: pre

Marktpreis als Herausforderung Mit der provokativen Frage «Schweizer Wasserkraft – Auslaufmodell oder Zukunftsmusik?» leitete Roger Pfammatter, Geschäftsführer des Schweizerischen

Wasserwirtschaftsverbandes, seinen Vortrag ein. Die Energiebranche sei im Umbruch und wohin die Reise gehe noch unklar. 60 Prozent unserer Energie stammt aus Wasserkraft, der grosse Rest

von Atomkraftwerken und wenige Prozente von Erneuerbaren. Wasserkraft ist dank flexibel zu- und abschaltbaren Pumpspeicherwerken bei kurzfristigen Schwankungen unschlagbar. Ausserdem

hat sie die beste Klima- und Umweltbilanz und eine hohe soziale Akzeptanz. Die Herausforderung liegt jedoch im zusammengebrochenen Marktpreis von 3 bis 4 Rappen pro Kilowattstunde, der weder Gestehungskosten noch Zubaukosten deckt und damit die Substanz gefährdet. Fazit: Es braucht neue Marktmechanismen. Nick Zepf, Leiter Axpo Unternehmensentwicklung, ging noch weiter auf das verzerrte Marktumfeld ein, auf Vollkosten, die nur zu 50 Prozent gedeckt sind und die in den nächsten Jahren dominomässig die Unternehmen zu Fall bringen könnten. Übersubventionierte erneuerbare Energien, mit Einspeisevorrang und Kosten- und Risikodeckung stehen den «klassischen» Energieträgern gegenüber. Für Zepf steht fest: «Die Wasserkraft ist das Rückgrat der Schweiz. Sichert was ihr habt und tragt ihm Sorge.» Dazu braucht es aber kostendeckende Preise und ein entsprechend «neues» Marktumfeld für die Wasserkraft. (bmau)

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Lenzburger Bezirks-Anzeiger, Donnerstag, 2. Februar 2017 ..................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................

Stadt Lenzburg POLITLUNCH Politlunch der FDP.Die Liberalen Frauen Region Aarau (inklusive Lenzburg und Zofingen). Die FDP Frauen der Region Aarau haben am ersten Politlunch dieses Jahres die aktuellen Abstimmungsvorlagen diskutiert. Grossrätin Jeanine Glarner erläuterte die Vorlage «Schaffung eines Fonds für die Nationalstrassen und den Agglomerationsverkehr (NAF)». Dieser garantiert die nötigen Investitionen in den Betrieb, Unterhalt und Ausbau des Verkehrsnetzes. Einstimmig empfehlen die Frauen ein Ja zu dieser Vorlage. Zur «erleichterten Einbürgerung von Personen der dritten Ausländergeneration» führte Grossrätin Jeanine Glarner aus, mit dieser Verfassungsänderung würden Einbürgerungen nicht automatisiert, sondern lediglich erleichtert. Die betroffenen Personen werden ihre Integration nicht mehr nachweisen müssen, jedoch müssen sie und ihre Eltern mindestens fünf Jahre hier zur Schule gegangen sein. Auch gilt das Angebot nur für unter 25-Jährige. Mit einer Gegenstimme sprachen sich die Frauen für ein Ja aus. Grossrätin Sabina Freiermuth stellte die Unternehmenssteuerreform III vor und empfahl diese zur Annahme. Internationale Standards lassen bisher bestehende Steuerprivilegien für ausländische Unternehmen in Zukunft nicht mehr zu. Damit diese nicht höhere Steuern zahlen müssen und allenfalls abwandern, werden Ersatzmassnahmen geschaffen. Die Frauen sprachen sich bei zwei Nein und einer Enthaltung für ein Ja aus. Die beiden kantonalen Vorlagen Optimierung der Aufgabenteilung Kanton-Gemeinden und Neuordnung des Finanzausgleichs zwischen den Gemeinden stellte Grossrätin Maja Riniker vor. Diese wurden im Grossen Rat mit ganz klarem Mehr gutgeheissen. Die Frauen beschlossen zu beiden Vorlagen einstimmig ein Ja. Grossrätin Sabina Freiermuth präsentierte die kantonale Initiative «Ja zu einer guten Bildung – Nein zum Lehrplan 21», die im Schulgesetz einen abschliessenden Katalog der zu unterrichtenden Schulfächer festlegen will. «Damit stimmen wir über eine Änderung zum Schulgesetz ab und nicht über den Lehrplan 21.» Die Frauen beschlossen einstimmig ein Nein. Grossrätin Maja Riniker stellte die beiden kantonalen Initiativen «Arbeit und Weiterbildung für alle» und «Chancen für Kinder – Zusammen gegen Familienarmut» vor. Bei beiden beschlossen die Frauen einstimmig die Nein-Parole. (dg)

«Lenzburg» soll überall sein Bis Ende Februar können von allen Interessierten Projekte eingereicht werden, wie das Lenzburger Souvenir aussehen könnte. Der Ideenwettbewerb Lenzburger Souvenir wurde vom Verein Pro Lenzburg ins Leben gerufen. Carolin Frei

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en Wunsch, etwas Nachhaltiges, ein eigentliches Lenzburger Wahrzeichen zu kreieren, gibt es schon länger. Mit dem Ziel, dass dann Kunden, Freunde und Touristen dieses Souvenir in die Welt hinaustragen», sagt Philipp Anliker, Präsident vom Verein Pro Lenzburg. Allerdings denke man dabei nicht an bedruckte T-Shirts, Kugelschreiber oder Schlüsselanhänger. Ansonsten ist man jedoch offen, ob dieses Souvenir ein Lebensmittel, Gebrauchsgegenstand oder Kunstwerk ist. «Es darf auch etwas sein, was es in irgendeiner Form schon einmal gab», umreisst Anliker den Ideenwettbewerb. Bewusst haben die Initianten nicht allzu viele Vorschriften gemacht, wie das Souvenir aussehen könnte, um der Kreativität freien Lauf zu lassen. Zwingende Vorgaben sind jedoch, dass der «Gegenstand» leicht mit einer Hand getragen werden kann, vielerorts öffentlich sichtbar ist und die Produktionskosten pro Stück maximal 20 Franken betragen. Ideen kommen ins Schaufenster Vorschläge für ein mögliches Souvenir können noch bis zum 28. Februar beim Tourismus Büro Lenzburg eingereicht werden. Dies kann in Form von Skizzen, Videos, Modellen, Mustern und/oder einer gut nachvollziehbaren Beschreibung erfolgen. Auch eine Grobschätzung der Produktionskosten gilt es, beizulegen. Nach der Eingabefrist wird der Vorstand von Pro Lenzburg alle eingereichten Projekte einer «Machbarkeitsstudie» unterziehen. «Nur Vorschläge, die machbar sind, kommen in die nächste Runde», sagt Anliker. In der Runde zwei können alle, die möchten, ihre Favoriten wählen. «Wir werden die ausgewählten Ideen in

Philipp Anliker, Präsident von Pro Lenzburg: Mit einem Souvenir soll der Name «Lenzburg» in die Welt hinausgetra(Fabio Baranzini) gen werden. Der Ideen-Wettbewerb läuft noch bis Ende Februar. einem Schaufenster in der Rathausgasse ausstellen. Abstimmen kann man dann per SMS oder schriftlich. An dieser Lösung arbeiten wir noch.» Die favorisierten Ideen landen schliesslich vor einer Jury, bestehend aus Vertretern von Kultur, Wirtschaft und Stadt.» Wer es auf Platz 1 schafft, darf 1000 Franken sein eigen nennen, Platz 2 und

Raiffeisen macht fast 2 Mio. Gewinn Die Raiffeisenbank AarauLenzburg erzielte im Geschäftsjahr 2016 ein gutes Wachstum bei den Hypothekarausleihungen. Auch der Zufluss an neuen Kundeneinlagen ist hoch. Der Jahresgewinn stieg um 0,6 Prozent auf 1,98 Mio. Franken.

D Lenzburger Bezler zu Gast: Ferienhaus der Stadt in Samedan. Foto: tf

«Einheimische» im Ferienhaus in Samedan Diese Woche weilten Bezirksschüler aus Lenzburg im Ferienhaus der Stadt Lenzburg in Samedan und genossen die Engadiner Wintersport-Möglichkeiten. (tf)

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ie Raiffeisenbank ist gut aufgestellt: Das Kerngeschäft der Genossenschaft entwickelte sich 2016 über dem Markt. Mit einem Wachstum um 5,8 Prozent auf 1386 Mio. Franken behauptete die Raiffeisenbank erfolgreich ihre starke Position im Hypothekargeschäft. Die nötigen Wertberichtigungen für Ausfallrisiken waren im Verhältnis zu den Kundenausleihungen tief. Das Wachstum der Kundengelder mit netto 106,6 Mio. Franken stellte die Refinanzierung des Ausleihungszuwachses sicher. Die Verpflichtungen aus Kundeneinlagen stiegen um 9,3 Prozent auf 1334,6 Mio. Franken. Der Deckungsgrad der Ausleihungen konnte damit weiter gesteigert werden und betrug per Ende Jahr 95,12 Prozent (+3,54 Prozent). Mit dem Entscheid, die Kundenbeziehung im direkten Kontakt mit einem neuen Vertriebsansatz zu beleben, beschritt die Raiffeisenbank Aarau-Lenzburg vor rund 10 Jahren einen neuen Weg. Die Integration von Lounges in die Kundenzonen fördert die persönlichen Begegnungen in entspannter Umgebung. So konnte auch die Zinsmarge auf erfreulichem Niveau von über 1,2 Prozent gehalten werden. Daneben wurde das Team für die Dienstleistung der umfassenden Vorsorge- und Pensionsplanung

weiter verstärkt, was den Kunden eine persönliche und individuell abgestimmte Finanzberatung garantiert. Dies zeigt, dass die Raiffeisenbank Aarau-Lenzburg mit diesem Modell auf dem richtigen Weg ist. Aus diesem Grund werden in den Geschäftsstellen Kölliken, Oberentfelden und Aarau neue Begegnungszonen mit Lounge integriert sowie das manuelle Bargeldhandling vollständig automatisiert. Geschäftsaufwand auf Niveau des Vorjahres Das Zinsengeschäft erwies sich wiederum als wichtigste Ertragsquelle: Der Brutto-Erfolg aus dem Zinsengeschäft konnte um 4,2 Prozent auf 19,36 Mio. Franken gesteigert werden. Nach Berücksichtigung von Wertberichtigungen und Verlusten erreichte der Netto-Erfolg aus dem Zinsengeschäft 18,16 Mio. Franken. Damit trug er 79,7 Prozent zum Geschäftsertrag bei. Neben dem Zinsengeschäft hat die Bank es geschafft, den Erfolg aus dem Kommissions- und Dienstleistungsgeschäft um 13,3 Prozent auf gut 2,7 Mio. Franken, wie auch den Erfolg aus dem Handelsgeschäft um 5,9 Prozent auf 1,43 Franken gegenüber dem Vorjahr deutlich zu steigern. Der Geschäftsaufwand konnte auf dem Niveau des Vorjahres gehalten werden (+0,13 Mio. Franken). Trotz Wachstum im Kerngeschäft konnte der Sachaufwand um 6,9 Prozent reduziert werden. Der Personalaufwand steigerte sich um 5,6 Prozent, was auf eine zusätzliche Einlage in die Arbeitgeberreserven der Pensionskasse zurückzuführen ist. Dank Kostenbewusstsein konnte die Cost-Income-Ratio gegenüber dem Vorjahr auf 64,7 Prozent (–2,8 Prozent) verbessert und der Bruttogewinn auf 8,47 Mio. Franken (+14,4 Prozent) gesteigert werden.

3 werden mit 500 bzw. 250 Franken honoriert. Wie solls weitergehen? Wie es nach der Prämierung mit dem Souvenir genau weitergeht, ist noch offen. Solange man nicht weiss, um was es sich handelt, können keine weiteren Schritte geplant werden. Ungeklärt ist zu-

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dem, ob man es selber produziert und vertreibt oder an ein Unternehmen abtritt. «Schön und wünschenswert wäre, wenn dieses neue Produkt von allen mitgetragen wird und in Hotels und Geschäften aufliegt», sagt Anliker. Alle Informationen zum Ideenwettbewerb und zum Verein Pro Lenzburg findet man unter www.prolenzburg.ch/projekte


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Stellen/Immobilien Engagierte und motivierte 49-Jährige mit langer Erfahrung im Verkauf/Innendienst sucht selbstständige Arbeit im Bereich Administration bis hin zur Rechnungsstellung. Bezeichne mich als Allrounderin mit schneller Auffassungsgabe und gutem Fachwissen. Sprachen Englisch, jedoch kein Französisch.

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Ihre Aufgaben – Fachliche und personelle Führung sowie Einsatzplanung des Bauamtsteams (Teilzeitangestellte, Angestellte auf Abruf) – Organisation, Leitung, Ausführung und Kontrolle von Unterhalts-, Wartungs- und Erneuerungsarbeiten an Infrastrukturanlagen der Gemeinde (Strassen, Kanalisation, Gewässer, Spielplätze, Grünanlagen) sowie Winterdienstarbeiten – Aufsicht über Wasserversorgung und Brunnenmeisterarbeiten – Betreuung Entsorgungswesen und Sammelstellen – Betreuung Friedhof und Bestattungswesen – Unterhalt an Gebäuden, Fahrzeugen, Maschinen und Geräten – Administrative Arbeiten (Rapportierung, Bestellungen usw.) Wir erwarten – Abgeschlossene handwerkliche Berufslehre (vorzugsweise Baubranche oder Gartenbau) mit eidg. Fähigkeitszeugnis und einigen Jahren Berufserfahrung in verantwortlicher Stellung – Technisches und handwerkliches Geschick sowie praktische Veranlagung – Maschinenführerkenntnisse, Führerausweise Kat. B (Pw) und Kat. F (Traktor) – Flair für die ökologische Gestaltung sowie den Unterhalt von gemeindeeigenen Grünflächen – Gutes, verantwortungsbewusstes Organisationsvermögen, selbständige, zuverlässige und ebenso flexible Arbeitsweise – Bereitschaft zu flexiblen Arbeitszeiten (Pikettdienst für Winterdienst, Wasserleitungsbrüche, Naturereignisse) – Hohe Belastbarkeit und Loyalität, Team- und Kommunikationsfähigkeit, korrektes Auftreten – Bereitschaft für Aus- und Weiterbildung in den verschiedenen Aufgabenbereichen – Freude an der Arbeit im Freien und am Kontakt mit der Bevölkerung Wir bieten – Vielseitiges und abwechslungsreiches Aufgabengebiet mit hoher Verantwortung – Selbstständiges Arbeiten unter Einbezug des kleinen Mitarbeiterteams – Zeitgemässe Anstellungsbedingungen – Fachspezifische Weiterbildungsmöglichkeiten – Unterstützung bei der Einarbeitung Haben wir Ihr Interessen geweckt? Weitere Auskünfte erteilt Ihnen gerne Herr Ulrich Salm, Gemeindeammann, Natel 076 391 51 06. Wir freuen uns auf Ihre Bewerbung, welche Sie bitte mit den üblichen Unterlagen (inklusive Foto) bis am 28. Februar 2017 an den Gemeinderat Veltheim, Postfach 9, 5106 Veltheim, einreichen. Veltheim, im Februar 2017

Gemeinderat Veltheim

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Im Gespräch

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enzburg als Sonderfall: Der Regierungsrat hat zwei Sonntage in diesem Jahr festgelegt, an denen Verkaufsgeschäfte ohne Bewilligung Arbeitnehmende beschäftigen dürfen. Er berücksichtigt dabei die Anliegen der Gewerbetreibenden, der Arbeitnehmenden, der Bevölkerung und einzelner Gemeinden mit traditionellen Verkaufsanlässen in der Adventszeit. Für dieses Jahr hat der Regierungsrat den zweiten und dritten Adventssonntag (10. und 17. Dezember 2017) bewilligungsfrei erklärt. Nur für drei Gemeinden im Kanton gilt eine Ausnahmeregelung: Für Lenzburg, Sins und Wettingen gelten der erste und dritte Adventssonntag (3. und 17. Dezember 2017) als bewilligungsfrei. Gemäss Mitteilung der Staatskanzlei sind die definierten Daten der Sonntagsverkäufe bindend. Gesuche für Sonntagsverkäufe an anderen Daten werden nicht bewilligt. (lba)

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Dorfbrunnen im Ortskern aus Muschelkalk, achteckig und wappenverziert: Geschaffen 1680 und im 18. Jahrhundert aussen mit einem Stock ergänzt. 1937 wurde er von seinem früheren Standort mitten auf der Strassenkreuzung an deren Rand versetzt. Bildet an prominenter Lage ein prägendes Element im weitgehend intakten Ortskern von Veltheim. Fotos: Alfred Gassmann

19 Kulturobjekte inventarisiert Die kantonale Denkmalpflege hat für Veltheim ein Bauinventar der kommunalen Kulturobjekte erarbeitet. In die 200-seitige Fachdokumentation wurden 19 Objekte aufgenommen.

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Alfred Gassmann

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s ist Aufgabe der kantonalen Denkmalpflege, über jede Gemeinde ein Bauinventar der Kulturobjekte von kommunaler Bedeutung zu erstellen», hält Projektleiter Pius Räber fest und verweist auf das kantonale Kulturgesetz. Im Bauinventar Veltheim fanden 19 Objekte Aufnahme – ein Beleg, dass das Dorf einerseits noch über ein weitgehend intaktes Ortsbild verfügt, andererseits aber bei der Objektauswahl ein strenger Massstab angewendet wurde. Es handelt sich um eine Fachdokumentation von kunst-, architektur- und lokalgeschichtlich wichtigen und das Ortsbild prägenden Bauten und Anlagen. Das Bauinventar, nach einheitlichen Kriterien konzipiert, dient den Gemeindebehörden und dem Kanton als Grundlage für die Ortsplanung und für baurechtliche Entscheide. An- und Umbauten sowie Umnutzungen sind selbstredend möglich. Allerdings wird an die hohe Verantwortung der Bauherren und der Projektverfasser appelliert, mit der historischen Bausub-

egleitung für mehr Grün: Mehr Blumenwiesen, mehr Alleen und Tümpel oder mehr Naturspielplätze in der Gemeinde. Umfragen belegen es: Je mehr Natur, desto attraktiver eine Gemeinde. Wer einen Beitrag zur Steigerung der Wohn- und Lebensqualität in seiner Gemeinde leisBlumenwiese. ten möchte, interessiert vielleicht folgendes Angebot: Fachleute aus dem Departement Bau, Verkehr und Umwelt sowie dem Naturama liefern in einem Kurs «Naturförderung in der Gemeinde» Rezepte und Grundlagen dazu. Der Kurs findet statt am Mittwoch, 22. Februar, 19.30 bis 21.30 Uhr, im Naturama Aargau in Aarau. Der Kurs richtet sich an Gemeindebehörden, Mitglieder von Natur- und LandschaftsschutzKommissionen, Naturschutzvereine sowie weitere interessierte Personen. Die Kurskosten betragen 20 Franken. Die Anmeldung erfolgt via www.naturama.ch/veranstaltungen; eine Anmeldung ist obligatorisch. (AG)

Das Gebäude wurde 1836/37 als bäuerlicher Vielzweckbau errichtet: Es ist klar gegliedert in Wohnteil, Futtertenn, Stall, Tenn und Schopf. Es stellt ein typisches Juragiebelhaus dar. Als südliche Begrenzung des Dorfplatzes nimmt es in leicht erhöhter Lage eine äusserst wichtige Stellung im Ortsbild ein. 2014/15 wurde das Gebäude renoviert. stanz behutsam umzugehen. An der Zuständigkeit für das Baubewilligungsverfahren ändert sich nichts. Es ist und bleibt der Gemeinderat. Begegnung mit der Vergangenheit Das Bauinventar der kommunalen Kulturobjekte ist nicht zu verwechseln mit den denkmalgeschützten Bauten in Veltheim. Auf der Liste der kantonalen Denkmalschutzobjekte figurieren das Schloss Wildenstein mit Nebengebäuden, die reformierte Pfarrkirche, das «Pfaffenhaus» an der Oberdorfstrasse, das

«Pfaffenhaus» im Stalden und die Schlossscheune Wildenstein. Das Bauinventar umfasst kommunal schützenswerte Objekte aus verschiedensten Baugattungen und deckt aktuell einen Zeitraum bis ins frühe 20. Jahrhundert ab. Die Verfasser haben die 19 Objekte beschrieben, gewürdigt und bebildert. Als Kriterien der Schutzwürdigkeit gelten der Eigenwert, der historische Zeugenwert und der Situationswert. Das aufwendig erarbeitete Inventar hilft sensibilisieren, den Kulturobjekten achtsam zu

begegnen und sie den nächsten Generationen zu überliefern. Nur Ausschnitte öffentlich Die Gemeinde darf die einzelnen Objektdokumentationen den jeweiligen Eigentümern zur Verfügung stellen. Aus Gründen des Datenschutzes (Innenaufnahmen) wird das Inventar in der vollständigen Form nicht veröffentlicht. Eine öffentlich zugängliche Version ohne Bilddokumentation ist abrufbar über: http://www.ag.ch/denkmalpflege (Menupunkt «Inventare»).

ehr Ordnung auf den Perrons: Seit dieser Woche werden im Zürcher Hauptbahnhof und an den Bahnhöfen Lausanne und Neuenburg neue Zeitungsboxen für die Pendlerzeitungen sowie für das Reisemagazin «via» aufgestellt. Bis Anfang Mai werden schweizweit über 470 SBB-BahnVerteilboxen. höfe, darunter sicher auch Lenzburg, mit den neuen Verteilboxen ausgerüstet. Jeder kennt und benutzt sie: die Zeitungsboxen in den Bahnhöfen. Der Zustand der alten Verteilboxen entspricht laut einer Medienmitteilung der SBB nicht mehr den heutigen Anforderungen an ein sauberes und einheitliches Erscheinungsbild. Gemeinsam mit den betroffenen Verlagen startete diese Woche der Rollout der neuen Verteilboxen. Die neuen Zeitungsboxen zeichnen sich durch ein einheitliches Erscheinungsbild aus. Das schräge Dach verunmöglicht zudem das Deponieren von Unrat und wirkt sich positiv auf die Sauberkeit und Aufenthaltsqualität in den Bahnhöfen aus. Hergestellt werden die neuen Zeitungsboxen in La Chaux-de-Fonds durch die Stiftung alfaset. Gegründet im Jahr 1962, beschäftigt das Unternehmen 500 Personen, teilweise mit Beeinträchtigungen. (lba)

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Das 1868 als Geschäftshaus errichtete Gebäude diente von 1875 bis 1958 als Schulhaus: Der spätklassizistische Mauerbau ist in zeittypischer Weise schlicht gestaltet und wirkt durch seine guten Proportionen. Als direktes Gegenüber des Gasthofs Bären und des Bauernhauses Wildeggerstrasse 2 kommt dem Gebäude erheblicher Situationswert zu.

1723 datierte Trotte: Sie wurde im frühen 19. Jahrhundert strassenseitig verlängert, erkennbar am Versatz des Giebels. Der lang gestreckte, quer an die Dorfstrasse gestellte Baukörper bewahrt aussen wie auch innen weitgehend seine ursprüngliche Erscheinung als landwirtschaftlicher Zweckbau. Zeuge des hier betriebenen Weinbaus.

Kleinformatiges spätgotisches Bauernhaus: Gebaut 1670, zusammengesetzt aus einem schmalen, steilgieblig aufragenden gemauerten Wohnteil und einem in der Höhe abgestuften Scheunentrakt aus Holz und Stein. Der wichtige Zeuge des spätgotischen Bauens auf dem Land weist viel wertvolle originale Substanz auf.


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Kirchenzettel R E F. K I R C H G E M E I N D E LENZBURG - HENDSCHIKEN Bereitschaftsdienst vom 4. bis 10. Februar 2017 – Pfr. Christoph Suter, Telefon 062 534 05 45

Lenzburg Sonntag, 5. Februar 2017 10 Uhr Gottesdienst im Kirchgemeindehaus Pfr. Christoph Suter; Predigt: Johannes 3, 1–8 Lieder: 566 / 509 / 558; Musik: Andreas Jud, Klavier; Kinderhüte: ab 9.45 Uhr Kollekte: Cevi-Arbeit in der Region Montag, 6. Februar 2017 6.45 bis 7.15 Uhr Morgengebet im Kirchgemeindehaus

Niederlenz, 29. Januar 2017 Es gibt im Leben für alles eine Zeit, eine Zeit der Freude, der Stille, der Trauer und eine Zeit der dankbaren Erinnerung.

Traurig, aber mit vielen schönen Erinnerungen nehmen wir Abschied von unserer lieben Mutter, Schwiegermutter, Grossmutter, Urgrossmutter, Gotte und Tante

Margrith Merz-Honegger 10. Juni 1917 bis 29. Januar 2017

Hendschiken Sonntag, 5. Februar 2017 9 Uhr Gottesdienst im Kirchenzentrum Pfr. Christoph Suter; Predigt: Johannes 3, 1–8 Lieder: 566 / 509 / 558; Musik: Andreas Jud, Orgel; Kollekte: Cevi-Arbeit in der Region

K A T H . P A S TO R A L R A U M REGION LENZBURG

Nach einem schönen, erfüllten Leben durfte sie heute im 100. Altersjahr ruhig einschlafen. Wir danken allen, die ihr zeitlebens in Freundschaft, Zuneigung und Fürsorge begegnet sind, insbesondere dem Pflege- und Betreuungsteam des Alterszentrums Hungeligraben sowie Herrn Dr. R. Dietiker für die langjährige und umsichtige Betreuung. Wir vermissen deine Lebensfreude.

Pastoralraumpfarrer Roland Häfliger Telefon 062 885 05 60 r.haefliger@pfarrei-lenzburg.ch Für weitere interessante Informationen dieser drei Pfarreien besuchen Sie bitte unsere Homepage: www.pastoralraum-lenzburg.ch.

Lenzburg Samstag, 4. Februar 2017 – 17.15 Uhr Hl. Messe Requiem / Lichtmess / Blasius Sonntag, 5. Februar 2017 – 9.30 Uhr Feierliches Amt Dienstag, 7. Februar 2017 – 09.00 Uhr Hl. Messe – 10.00 Uhr Wortgottesdienst im Alterszentrum Donnerstag, 9. Februar 2017 – 9.00 Uhr Hl. Messe

Wildegg Sonntag, 5. Februar 2017 – 11.00 Uhr Heilige Messe mit Kerzen- und Blasiussegen

Helen Studer-Merz Anna Studer Sabine Studer Ursula und Michel Demma-Merz Camille Demma und Verónica Cubilla mit Carla Pascal und Isolda Demma-Orea mit Michel und Paul Ana Demma und Jacques-André Possa mit Joachim und Margot Peter und Lilian Merz-Siegrist Andreas Merz Daniel Merz Brigitte und Karl Sauter-Bachmann Die Trauerfeier findet am Dienstag, 14. Februar 2017, um 13.15 Uhr in der Kirche Niederlenz statt. Urnenbeisetzung im engsten Familienkreis. Statt Blumen zu spenden, gedenke man des Alterszentrums am Hungeligraben in 5702 Niederlenz, Postkonto 50-7514-0. Traueradresse: Peter Merz, Grütstrasse 16, 5200 Brugg

Seon Freitag, 3. Februar 2017 – 18.00 Uhr Beten des Friedens-Rosenkranzes – 18.30 Uhr Eucharistiefeier anschliessend stille Anbetung Samstag, 4. Februar 2017 – 19.00 Uhr Eucharistiefeier in italienischer Sprache Sonntag, 5. Februar 2017 – 9.45 Wortgottesfeier Segnung von Agathabrot und Blasiussegen

Christus spricht zu einem Geheilten: Kehre nach Hause zurück und erzähle, Jak 2, 1 was Gott an Dir getan hat.

AMMERSWIL Amtswoche für Abdankungen Pfarrer Stefan Lobsiger, Tel. 079 227 16 61 Sonntag, 5. Februar 2017 – 10.15 Uhr Kirche Ammerswil: Gottesdienst Gestaltung: Pfarrer Peter Nowak; Musik: Christina Ischi; Kollekte: Stiftung Frauenhaus Montag, 6. Februar 2017 Schweigemeditation – 9.15–10.45 Uhr im Ökuemeneraum Dottikon Leitung: Lisbeth Wermelinger; Kosten: freiwilliger Beitrag für Projekte Menschen in Not

A U E N S TE I N Donnerstag, 2. Februar – 14.00 Uhr Seniorennachmittag Zu Fuss von Basel nach Jerusalem Hanspeter und Annemarie Obrist Sonntag, 5. Februar – 9.45 Uhr Gottesdienst Pfrn. Ruth Gimmel, Brugg anschliessend Kirchenkaffee

R E F O R M I E R TE K I R C H GEMEINDE BEINWIL AM SEE Sonntag, 5. Februar – 10.00 Gottesdienst Pfarrerin Mária Dóka Predigttext: Jesaja 45, 9–12, 18–19 Lieder: 161, 1–4; 30, 1–3; 30, 4–6 346, 1–4 Orgel: Philippe Tschopp Kollekte: Stiftung Satis, Seon Kirchenkaffee mit Elisabeth Zingg und Corinne Rupp Mittwoch, 8. Februar – 10.00 Morgenbesinnung im Dankensberg – 14.30 Seniorennachmittag im Dankensberg Lotto Sonntag, 12. Februar – 10.00 Gottesdienst Pfarrerin Mária Dóka Orgel: Elisabeth Müller Kantonalkollekte: Frauen-Solidaritätsfonds ½ Schweiz. Evang. Kirchenbund (SEK) ½ Landeskirche Chiletaxi Wenn Sie ein Chiletaxi benötigen, bitten wir Sie, sich vor dem gewünschten Sonntag bis zum Samstagabend, 19 Uhr bei Kurt Lüscher anzumelden, Telefon 079 155 06 56. www.ref-beinwil.ch

Staufen/Rupperswil TODESANZEIGE UND DANKSAGUNG Traurig, aber dankbar für die vielen schönen Jahre nehmen wir Abschied von unserem geliebten Vater, Schwiegervater und Grossvater

Eugen Baumann-Camenisch 17. 4. 1932 – 13. 1. 2017 Nach einem langen und erfüllten Leben ist er friedlich eingeschlafen. Die vielen Zeichen des Trostes, die grosse Anteilnahme und Freundschaft, die wir erleben durften, haben uns tief bewegt. Wir danken herzlich für die vielen tröstenden Briefe und Worte, die wunderschönen Blumen und Gaben für den späteren Grabschmuck. Frau Pfr. Astrid Köning danken wir aufrichtig für die zu Herzen gehenden Worte und die einfühlsame Gestaltung der Trauerfeier sowie Herrn Max Rohr für die musikalische Umrahmung der Feier. Wir danken dem ganzen Pflegeteam des Altersheimes Länzerthus in Rupperswil für die liebevolle und einfühlsame Betreuung und Pflege. Ganz besonders danken wir allen Freunden und Bekannten, insbesondere Georgina Borer, die Eugen und uns in der ganzen Zeit unterstützt haben. Ebenfalls danken wir allen, die dem lieben Verstorbenen die letzte Ehre erwiesen und uns beim schweren Abschied begleitet haben.

Die Trauerfamilie


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Kirchenzettel BIRR

Birr/Lupfig Freitag, 3. Februar 2017 – 14.00 Trauertreff, 19.00 ChurCHill Sonntag, 5. Februar 2017 – 10.10 Gottesdienst, Predigtreihe «Sola Fidei», Pfr. J. Luchsinger, anschl. 11.11 Dienstag, 7. Februar 2017 – 12.00 Uhr Seniorenmittagstisch, Haus Eigenamt – 18.30 Streetdance Mittwoch, 8. Februar 2017 – 14.00 Kontakt Treff Donnerstag, 9. Februar 2017 – 10.00 Uhr Andacht, Haus Eigenamt Amtswoche alle Gemeinden: Pfr. J. Luchsinger, 056 44 81 59 Weitere Infos unter www.ref-kirche-birr.ch

HOLDERBANK - MÖRIKEN WILDEGG Bereitschaft 5. bis 8. Februar: Pfrn. Ruth Zimmermann (Stv.), Tel. 056 443 05 57 Bereitschaft 9. bis 11. Februar: Pfrn. Ursula Vock, Tel. 062 893 46 11 Sonntag 5. Februar – 10.00 Möriken, Gottesdienst, Thema: «Zur Freiheit befreit», Pfrn. Ruth Zimmermann (Stv.), Musik: Tabea Plattner. Wünschen Sie eine Fahrgelegenheit? Telefon 062 892 15 15 (1A-Chestenberg-Taxi), Anmeldung bis Samstagabend. Der Fahrdienst ist kostenlos. www.ref.ch/holderbank-moeriken-wildegg

HUNZENSCHWIL Sonntag, 5. Februar – 9.30 Uhr, Gottesdienst, Pfr. U. Bauer Ex 3,1–14. Kollekte: Dargebotene Hand Mittwoch, 8. Februar – 9.00 Zmorge mit Andacht Kirchgemeindehaus www.ref-suhr-hunzenschwil.ch

L E U TWI L / D Ü R R E N Ä S C H Freitag, 3. Februar 2017 – 19.00 Beginn Alphalivekurs im Kirchgemeindehaus (KGH) in Dürrenäsch. Anschliessend jeden Freitagabend im Februar und März (siehe Homepage www.chelegmeind.ch) Samstag, 4. Februar 2017 – 9.30 bis 15.30 Uhr Theologie-Tag im KGH Dürrenäsch, inkl. Mittagessen. 100-JahrJubiläum der Wort-Gottes-Theologie. Vorträge und Diskussion. Sonntag, 5. Februar 2017 – 9.45 Gottesdienst in Leutwil mit Pfr. Michael Freiburghaus, 100-JahrJubiläum der Wort-Gottes-Theologie. «Die Bibel als Seelsorgerin!» Abendmahl.

R E F O R M I E R TE KIRCHGEMEINDE M E I S T E R S C H WA N D E N F A H R WA N G E N Sonntag, 5. Februar – 09.25 Gebet im KGH – 10.00 Gottesdienst mit Pfrn. N. Spreng Predigttext: Mt 11, 25–30 Kollekte: Frauensolidarität Kinderhüte während des Gottesdienstes Donnerstag, 9. Februar – 14.30 Filmnachmittag im KGH www.kirchweg5.ch

NIEDERLENZ Sonntag, 5. Februar – 9.45 Uhr Gottesdienst mit Pfr. Claudius Jäggi Predigttext: Johannes 14, 6 Lektor: Bram van Egmond Organistin: Christina Heuking Kollekte: Frauen-Solidaritätsfonds Autoabholdienst Telefon 062 891 34 09 Amtswoche: Pfr. Claudius Jäggi, Telefon 062 891 30 32

OTHMARSINGEN Sonntag, 5. Februar 2017 – 9.30 Uhr: Gottesdienst mit Pfarrerin Miriam Anne Liedtke

R E F O R M I E RT E KIRCHGEMEINDE SEON Sonntag, 5. Februar – 10.00 Uhr Gottesdienst Pfr. David Lentzsch, Stellvertretung Text: Psalm 8 Kollekte: Sozialwerke Pfarrer Sieber Anschliessend Express-Kafi Dienstag, 7. Februar – 7.00 Uhr Frühgebet Donnerstag, 9. Februar – 9.00 Uhr Wochengebet Das Sekretariat bleibt vom 6. bis und mit 10. Februar 2017 geschlossen. ww.ref-kirche-seon.ch

REFORMIERTE KIRCHE BONISWIL EGLISWIL HALLWIL SEENGEN Sonntag, 5. Februar – 10.00 Uhr Vereinszimmer Hallwil Lieder: 369, 1–2 und 4–5; 66, 1–2 und 5–6; 672, 1–3; 346, 1.3–4 Predigt zu Johannes 6, 33: «In der Welt habt ihr Angst, aber seid getrost...» Pfarrer Markus Karau Anschliessend Kirchenkaffee www.kirche-seengen.ch

Ein Kämpferherz hat aufgehört zu schlagen. In Liebe und Dankbarkeit nehmen wir Abschied von meinem geliebten Mann, unserem Vater, Grossvater, Schwiegervater, Bruder, Schwager und Freund

Peter Häusler-Häfliger

S TA U F B E R G

Staufen Sonntag, 5. Februar 2017 – 10.00 Uhr Gottesdienst in der Kirche mit Pfr. Andreas Ladner und Mitwirkung «Gemeinschaft der Versöhnung», Ziel des Missionswerkes: Versöhnung zwischen Juden und Muslimen anschliessend Kirchenkaffee Fahrdienst Staufberg: 9.30 Uhr ab Hinterdorf (Bushaltestelle), 9.35 Uhr ab Lindenplatz, 9.40 Uhr ab Schulhaus.

Schafisheim Donnerstag, 9. Februar 2017 – 9.00 Uhr Kurzandacht, Schlössli www.ref-staufberg.ch

KATHOLISCHE K I R C H G E M E I N D E B E T TWI L

22. 9. 1943– 27. 1. 2017

In Liebe Margrit Häusler-Häfliger Jeannette und Urs Litschi-Häusler mit Curdin, Alina und Leon Geschwister Freunde und Bekannte Wir verabschieden uns von Peter am 10. Februar 2017 um 14.00 Uhr in der Kirchgemeinde Hendschiken. Allfällige Spenden bitte an: Lungenliga Aarau, Postkonto 50-782-0, Vermerk: Peter Häusler, Spitex des Bezirks Lenzburg, Postkonto 50-920-7, Vermerk: Peter Häusler. Traueradresse: Jeannette Litschi-Häusler, Schränggigenstrasse 31, 6440 Brunnen

Donnerstag, 2. Februar Darstellung des Herrn – Lichtmess – 9.15 Eucharistiefeier Pfarrer Hp. Menz Kerzensegnung und Blasiussegen Sonntag, 5. Februar 5. Sonntag im Jahreskreis – 11.00 Eucharistiefeier Chorherr R. Strassmann Hl.-Agatha-Brotsegnung und Blasiussegen Kirchenopfer zur Unterstützung der Seelsorge in der Diözesankurie in Solothurn

Ich bin nicht tot, ich tausche nur die Räume, ich bin in euch und geh durch eure Träume.

Donnerstag, 9. Februar – 8.45 Rosenkranz – 9.15 Eucharistiefeier Chorherr R. Strassmann

Alfred «Freddy» Seiler

KATHOLISCHE PFARREI F A H R WA N G E N – M E I S TE R S C H WA N D E N – S E E N G E N Freitag, 3. Februar 2017 – 8.30 Rosenkranzgebet – 9.00 Gottesdienst und Blasiussegen mit Pater Jorge Töppel; anschl. Chilekafi im Foyer Samstag, 4. Februar 2017 – 18.30 Gottesdienst, Kerzenweihe und Blasiussegen mit Christoph Heldner in der Kapelle in Seengen. Jahrzeit für Gerhard Friedli-Kunz Sonntag, 5. Februar 2017 – 10.00 Gottesdienst, Kerzenweihe und Blasiussegen mit Christoph Heldner. Jahrzeit für Robert Lingg-Dutzler, Werner Hüsler-Hauser, Margareth Hüsler-Hauser, Frieda Hüsler, Louisa Hauser-Weiss Donnerstag, 9. Februar 2017 – 19.00 Rosenkranzgebet pfarreibruderklaus.ch

18. Mai 1946 bis 25. Januar 2017 Wir sind erschüttert über den plötzlichen Tod. Wir trauern und sind zugleich auch dankbar, dass wir Zeit mit dir verbringen durften. In Liebe nehmen wir Abschied.

Die Trauerfamilien: Sarah, Fabio und Ruth Seiler Egli Sandro Seiler Jolanda Hediger, Manuela und Natalie Pauli Es findet keine Beisetzung statt. Traueradressen: Sarah und Fabio Seiler, Milchgasse 15, 5503 Schafisheim Jolanda Hediger, Ringstrasse Nord 4, 5600 Lenzburg

KATHOLISCHE PFARREI MENZIKEN - BEINWIL

Menziken Sonntag, 5. Februar 5. Sonntag im Jahreskreis – 10.15 Pfarreigottesdienst Kommunionfeier (Niklaus Baumgartner) Donnerstag, 9. Februar – 18.15 Rosenkranz vor dem Allerheiligsten – 19.00 Eucharistiefeier anschliessend Beichtgelegenheit

Beinwil Samstag, 4. Februar – 17.30 Pfarreigottesdienst Kommunionfeier (Niklaus Baumgartner) Mittwoch, 8. Februar – 19.00 Eucharistiefeier anschliessend Beichtgelegenheit

RUPPERSWIL Amtswoche: 1. 2. – 17. 2. 2017 Pfr. Timothy Cooke, 062 897 11 57 Sonntag, 5. Februar – 10.00 Uhr Gottesdienst Pfr. Timothy Cooke Kollekte: Entlastungsdienste Aargau Donnerstag, 9. Februar – 10.00 Uhr Andacht im Länzerthus Pfr. Marc Nussbaumer 19.00 bis 20.00 Uhr Gesprächskreis zum Galaterbrief im Kirchgemeindehaus «Einleitung und Situationsanalyse» mit Pfr. Timothy Cooke

Als die Kraft zu Ende ging, wars kein Sterben, wars Erlösung.

Sonntag, 5. Februar – 9.30 Uhr – Gottesdienst www.fcg-lenzburg.ch Herzlich willkommen!

Gott der Herr nahm den Menschen und setzte ihn in den Garten Eden, dass er ihn bebaute und bewahrte. 1. Mose 2, 15


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Region

«Wir fühlen uns sehr wohl»

SEON

Generalversammlung des Frauenchors Seon

Die Regionale Jugendarbeit Lotten wird seit August 2016 durch Lisa Odoy betreut. Seit letztem Dezember ergänzt Stefan Waldmann das Jugendarbeiterteam. Carolin Frei

A

uch wenn noch nicht alles gänzlich vertraut ist, fühlen wir uns doch sehr wohl bei der Jugendarbeit Lotten», sagen die beiden Jugendarbeitenden Lisa Odoy und Stefan Waldmann. Mit Kindern und Jugendlichen zu arbeiten, ist für beide eine erfüllende Aufgabe. Sie organisieren für Jugendliche aus Rupperswil, Hunzenschwil und Schafisheim Veranstaltungen und betreuen den Jugendtreff «chill-in» in Hunzenschwil. «Einmal in der Woche ist das «chill-in» offen. An diesem Tag machen wir all das, was die Jugendlichen gerne machen möchten», sagt Odoy. Es sei denn auch das Ziel ihrer Arbeit, die Anliegen und Ideen der Jugendlichen aufzunehmen und sie etwa beim Organisieren eines Anlasses zu unterstützen. Lehrstellentraining am 25. Februar «Ein Beispiel ist das Barteam im «chill-in», das aus fünf Personen besteht, von uns Jugendarbeitern aber immer noch ein wenig Hilfestellung braucht», sagt Waldmann. Geschätzt werden zudem die verschiedenen Aktivitäten, wie etwa alkoholfreie Cocktails machen, das DJ-Pult bedienen, Basteln, Schminken, Gamen. Auch die Workshops kommen gut an. Am 25. Februar steht beispielsweise das Lehrstellentraining auf dem Programm. Fragen wie «Wie ziehe ich mich an?», «Wie verhalte ich mich beim Vorstellungsgespräch richtig?» und anderes mehr werden thematisiert. Bei grosser Nachfrage wird am darauffolgenden Samstag nochmals ein Training stattfinden.

Neues Jugendarbeiter-Team: Lisa Odoy und Stefan Waldmann im Chäsi-Treff in Rupperswil. «Wir haben neu einmal während der Sportferien geöffnet, am 10. Februar, um den Daheimgebliebenen etwas Abwechslung zu bieten», sagen die beiden. Nicht neu ist hingegen das kommende Jugendfest und die Tatsache, dass sich die Jugendarbeit Lotten jeweils aktiv einbringt. «Wir sind auf der Suche nach spannenden Ideen, wie das Jugendfest

VELTHEIM

Feuerwehr Schenkenbergertal – das neue Tanklöschfahrzeug ist da Am 20. Januar konnte das neue TLF der Feuerwehr Schenkenbergertal bei der Firma Tony Brändle AG in Sirnach entgegengenommen werden. Das 16-Tonnen-Arbeitsgerät auf einem ScaniaP360-4×4-Fahrgestell mit 2500 Litern Wasser, 200 Litern Schaummittel und etlichem Material für diverse Notfallinterventionen an Bord wurde am Freitag, 20. Januar, und Samstag, 21. Januar, einem Teil der Mannschaft vorgeführt. Die Einsatzbereitschaft ist so lückenlos zu 100 Prozent gewährleistet. Das ersetzte TLF, ein Mercedes Benz 917 A mit 9,5 Tonnen Gesamtgewicht und 1800-Liter-Wassertank, wird nach knapp 29 Jahren in den wohlverdienten Ruhestand entlassen. Dieses Fahrzeug wurde bei der Fusion der vier Ortsfeuerwehren

Oberflachs, Schinznach-Dorf, Schinznach-Bad und Veltheim von der letztgenannten Gemeinde übernommen und hat wertvolle Dienste geleistet. Leider hat die Zeit auch an diesem Fahrzeug ihre Spuren hinterlassen und so musste insbesondere in den vergangenen zwei Jahren das eine und andere Wehweh behoben werden. Zur offiziellen Einweihung des neuen Herzstücks der Feuerwehr Schenkenbergertal ist die Bevölkerung am Samstag, 13. Mai, anlässlich des Feuerwehrtags auf der Feldschen in Schinznach-Dorf herzlich eingeladen. Die Feuerwehr dankt für das ihr entgegengebrachte Vertrauen und die Zustimmungen zu den Verpflichtungskrediten «TLF» und «Feuerwehrmagazin». (ml)

INSERATE

SCHAFISHEIM Ausbau des Dachgeschosses vom Gemeindehaus Die Ausbauarbeiten für das Dachgeschoss im Gemeindehaus werden voraussichtlich ab dem 20. Februar beginnen. Es ist mit Beeinträchtigungen zu rechnen. Der Gemeinderat dankt den Besuchern und dem Verwaltungspersonal bereits heute für das Verständ(sa) nis.

Gemeindehaus Schafisheim: Das Dachgeschoss wird ausgebaut. (Archiv)

von unserer Seite noch attraktiver gestaltet werden könnte. Alle Jugendlichen dürfen uns gerne ihre Vorschläge unterbreiten», betonen sie. Nebst dem Jugendfest stehen weitere Ideen und Projekte im Raum, die im Moment aber noch nicht spruchreif sind. Man darf gespannt sein. Die Freizeit verbringt die 24-jährige Lisa Odoy gerne draussen

(cfr)

mit ihrer Husky-Hundedame und sie trifft sich mit ihren Freunden. Ihr 28jähriger Arbeitskollege Stefan Waldmann ist ebenfalls gerne unter Leuten, liebt Kartenspiele, vor allem Poker und Jassen, und Konzertbesuche. Beide freuen sich auf all das, was sie bei ihrer Tätigkeit für die Jugendarbeit Lotten noch aufgleisen und erleben dürfen.

Ende Januar fand eine weitere Generalversammlung des Frauenchors Seon statt. Die Präsidentin Edith Sterchi begrüsste die anwesenden Sängerinnen und vor allem die neue Dirigentin Vera Gros, die mit grossem Applaus und einem Blumenstrauss willkommen geheissen wurde. Der Chor freut sich, unter ihrer Leitung neue Wege einzuschlagen. Zügig wurden die ersten Traktanden begutachtet und einstimmig abgesegnet. Der Jahresbericht der Präsidentin Edith Sterchi zeigte einmal mehr auf, wie aktiv der Chor ist. Angefangen mit dem Plauderabend bei ihr zu Hause, danach die letzte GV. Anfang Mai wurden die Bewohner des Altersheims Unteres Seetal mit einem Ständchen beehrt, Ende Mai sang der Frauenchor Seon am Seetaler Sängertreffen in Meisterschwanden zwei Lieder. Zudem zeigte das Jahresprogramm eine interessante und lehrreiche Chorreise auf, die ins Strohmuseum Wohlen führte. Nach den Sommerferien lud die ref. Kirche Seon den Chor ein weiteres Mal zu ihrem Waldgottesdienst ein. Traditionellerweise fand im November die Tea Time mit Hobbyausstellung statt. Am zweiten Adventssonntag genoss der Chor die Seniorenadventsfeier im Kirchgemeindehaus der ref. Kirche Seon und sang, am Klavier begleitet von Mark Urech, zwei Lieder. Mitte Dezember trafen sich die Sängerinnen zu ihrem Chlaushock mit Besuch von Samichlaus und Schmutzli. Die Aktuarin Karin Rupflin, die Beisitzerin Irma Meier, die Vizepräsidentin Florence Hofstetter sowie die Revisorinnen Priska Brunner und Brigitte Gruhl wurden in corpore wiedergewählt. Vera Gros wurde als neue Dirigentin mit Freude einstimmig gewählt. Zehn Frauen konnten für ihre treuen Probebesuche je eine Rose entgegennehmen. Das neue Jahresprogramm hat interessante Anlässe vorzuweisen. Der Frauenchor Seon sucht singfreudige Sängerinnen jeden Alters. Geprobt wird jeweils am Montagabend von 19.15 bis 21 Uhr im Försterhaus Seon. Infos unter www.frauenchorseon.ch, Telefon 062 775 27 07. (kmr)

Street Food im «Schärme» geniessen Am 4. Februar eröffnen Peter Stutz und sein Team den Nostalgie-Grill zum Olivebäumli an der Hauptstrasse 43 in Holderbank. Nebst Frikadellen wie anno dazumal will Peter Stutz vor allem auch mit Street Food brillieren. Carolin Frei

M

it Nostalgie-Grill meinen wir die Zubereitung von Speisen, wie sie noch vor fünfzig Jahren üblich war», sagt Inhaber Peter Stutz. «Unsere Frikadellen (Hamburger) sind hausgemacht, werden wie früher mit Hackfleisch, Zwiebeln, Kräutern und Brot kreiert», betont er. Und zu den heissen Wienerli werde nicht nur Senf, sondern vor allem Sauerkraut serviert. Dies sind die eigentlichen Klassiker im Nostalgie-Grill. «Wir wollen uns jedoch nicht nur mit der Nostalgie von den herkömmlichen Take-Aways abheben, sondern auch durch unsere Hausspezialität – dem Street Food. Immer wieder andere, neue Street-Food-Kreationen Beim klassischen Street Food werden mundgerechte Häppchen, die in fahrenden Küchen am Strassenrand zubereitet werden, angeboten», sagt Stutz und ergänzt: «Wir kochen zwar nicht am Strassenrand, bieten aber genau diese Speisen an, etwa aus Argentinien, Brasilien oder Mexiko.» Verschiedenste Rezepte hat der gelernte Koch zusammen mit seinem Team gesammelt, die sie künftig für ihre Kunden zubereiten werden. Wer also schon immer einmal Street Food probieren wollte oder wieder einmal eine nostalgische Frikadelle geniessen möchte, sollte die Eröffnung mit Degustationsbüffet am Samstag, 4. Februar, ab 9 Uhr nicht verpassen.

Peter Stutz: «Noch fehlen Bilder und ein paar Sachen. Bis zur Eröffnung mit De(cfr) gustationsbüffet wird aber alles fertig sein.» Peter Stutz bringt jahrelange Berufserfahrung mit, hat unter anderem während 20 Jahren ein Restaurant in Muri geführt. «Ich suchte eine neue Herausforderung und habe sie im ‹Olivebäumli› gefunden.» Mitte November wurde dem Gastronomen und Koch von der Gemeinde Holderbank die Bewilligung zur Führung eines Take-Away-Betriebs erteilt. Seither wird umgebaut. Bis zur Eröffnung am 4. Februar wird alles in neuem Glanz erscheinen. Denn auch das Interieur soll an die Nostalgie der früheren Grillstände erinnern. Im «Olivebäumli» können sich bis zu 18 Personen an der Theke verpflegen. Es stehen auch einige Barhocker zur Verfügung. Wer möchte, kann sich die Bestellung bequem nach Hause liefern lassen. Freuen darf man sich auf die wärmere Jahreszeit, dann wartet eine Terrasse mit 20 Plätzen auf die Gäste.

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Region

Punkten statt pauken am Oberstufen-Sporttag Der Dienstag der letzten Schulwoche vor den Sportferien lief an der Oberstufe Möriken-Wildegg ganz anders ab als sonst. Für einmal konnte der Kopf ein wenig abgestellt werden und Punkte wurden grösstenteils mit körperlichem Einsatz errungen.

O

rganisiert vom Sportlehrerteam trafen frühmorgens über 200 Schülerinnen und Schüler aller Oberstufenklassen in den Sporthallen ein, wo die Wettkämpfe begannen. Jede Schülerin und jeder Schüler hatte Turniere in zwei unterschiedlichen Sportarten zu absolvieren: Die siebten Klassen in Handball und Fussball, die achten Klassen in Basketball und Minivolleyball und die neunten Klassen in Unihockey und Volleyball mixed. Die Mannschaften gaben sich fantasievolle Namen wie «Die gschläckti Gang», «Die Bio-Girls», «Hau denäbe» oder «De Globi met em riese Schnäpper». Bei der

Musikgruppe Trionettli: Gab ihr Können vor den Dintiker Primarschülern zum Besten.

Mannschaftsaufstellung im Sportunterricht der vergangenen Wochen wurde auch Wert darauf gelegt, dass in jeder Mannschaft stärkere und schwächere Schülerinnen und Schüler vertreten sind. So lagen die Resultate in den Punkten oft nahe beieinander, was die Spannung in Richtung Finalspiele erhöhte. Die Finals stellten dann auch am späten Nachmittag den Höhepunkt des Sporttags dar. Dem weitestgehend praktizierten Fairplay war zu verdanken, dass es trotz grossen körperlichen Einsatzes nur wenige Prellungen oder Schürfungen, aber keine grösseren Verletzungen gab, wie die anwesenden Samariter bestätigten. Für die Stärkung zwischendurch war auch gesorgt. Lehrpersonen kümmerten sich darum, dass in Leistung umgewandelte Energien wieder aufgetankt werden konnten. Auch die übrigen Lehrerinnen und Lehrer waren eingebunden: Als Schiedsrichter, als Sprecherinnen am Mikrofon, beim Errechnen der Ergebnisse oder indem sie auf die nötige Ordnung ringsum achteten. Dank des engagierten Spiels der Schüler war der Sporttag wieder ein sehr gelungener Anlass. (uis)

(zVg)

«S Trionettli» in der Primarschule Die Primarschule Dintikon kam in den Genuss des 4. Programms «Stalldrang» der Musikgruppe Trionettli mit traditionellen, bekannten und unbekannten, auch sehr alten Schweizer Liedern.

S

eit 15 Jahren begeistert die dreiköpfige Gruppe Trionettli, bestehend aus Sonja Wunderlin, Marc Suter und Gabriel Kramer mit originellen Schweizer Volks-

liedern Gross und Klein in verschiedenen Kantonen. Mit den Instrumenten Kontrabassbalalajka, Schalmei, Gitarre, Banjo, Mandoline, Handorgel und einigen mehr wurden die verschiedensprachigen dreistimmigen Lieder begleitet. Die Musiker bezogen die Schülerinnen und Schüler von der 3. bis zur 6. Klasse auf witzige, humorvolle Art mit ein. Begeistert wurden weitere Strophen zum «Hennelied» gedichtet und beim Refrain kräftig mitgesungen. Zu «S` Vreneli ab em Guggisbärg» sang der grosse Schülerchor abwechselnd «mmh» und «aah». Die Geschichte von

«De Joggeli wott go Birli schüttle» gestalteten die Kinder fröhlich mit. Am Schluss war der Applaus und der Ruf nach einer Zugabe gross. Mit dem französischen Lied «Chevaliers de la table ronde» endete das eineinhalbstündige, vielfältige Programm. «Ihr habt sehr schöne Stimmen. Eure Kleidung war witzig. Ich lernte neue Instrumente kennen. Der Jodel hat mir gefallen. Die Lieder haben Spass gemacht. Ich finde es toll, dass ihr aufgetreten seid. Macht einfach weiter so.», lobten denn die Kinder die Musiker am Schluss. (mh)

Mit viel Elan dabei: Basketball am Möriker Oberstufen-Sporttag.

Foto: pge

KURSANGEBOTE DER PRO SENECTUTE hungsebene im Vordergrund. Die Kinder erhalten eine zusätzliche Bezugsperson und die Seniorinnen und Senioren werden als unterstützende Klassenbegleitung geschätzt. Zeit, Geduld, unterschiedliche Lebenserfahrungen, Spontaneität, Lebhaftigkeit und Neugier sind zentrale Faktoren dieser Begegnung. Ein Lebenskundeunterricht, wie er realer nicht sein könnte. Informationsveranstaltung, Dienstag, 14. Februar, 16 Uhr, Aula Heilpädagogische Schule Lenzburg (HPS). Nähere Auskünfte zum Projekt erhält man auch bei der zuständigen Schulleiterin Elisabeth Huwyler, Tel. 062 885 20 70, oder bei Pro Senectute Aargau, Heidi Schatzmann, Leiterin Beratungsstelle Bezirk Lenzburg, unter Telefon 062 891 77 66.

Senioren im Klassenzimmer: Pro Senectute Aargau und die Heilpädagogische Schule Lenzburg (HPS) informieren über mögliche Einsätze von Senioren (AZ-Archiv: Deborah Onnis) im HPS-Klassenzimmer. Generationen im Klassenzimmer in der Heilpädagogischen Schule Lenzburg (HPS) Pro Senectute Aargau engagiert sich schon einige Jahre für den generationenübergreifenden Austausch. Mit dem Angebot «Generationen im Klassenzimmer» wird dieser Austausch in Zusammenarbeit mit den Schulen aktiv gefördert. Seniorinnen und Senioren nehmen als Freiwillige regelmässig am normalen Unterricht teil. Im Vordergrund steht dabei die Beziehung zwischen den Generationen, innerhalb des schulischen Rahmens. Pro Senectute Aargau und die Heilpädagogische Schule Lenzburg (HPS) informieren an der Veranstaltung vom Dienstag, 14. Februar, um 16 Uhr in der Aula der HPS Lenzburg über das Angebot und hoffen, zahlreiche ältere Menschen für ein freiwilliges Engagement zu begeistern.

Schon in den Neunzigerjahren starteten erste Schulklassen Versuche mit Seniorinnen und Senioren als freiwillige Helfer in Schule, Hort und Kindergarten. Brücken bauen zwischen Kindern und Senioren – dieser Gedanke steckt hinter dem Angebot «Generationen im Klassenzimmer», das Pro Senectute Aargau zwischenzeitlich in mehreren Gemeinden erfolgreich gestartet hat. So werden zum Beispiel in Hendschiken, Seon, Egliswil, Dintikon, Rupperswil und weiteren Gemeinden bereits einige Schulklassen von Seniorinnen und Senioren besucht. Eine Seniorin, ein Senior besucht regelmässig jeweils an einem halben Tag pro Woche eine Schulklasse. Bei dieser unentgeltlichen Freiwilligenarbeit begegnen sich somit drei Generationen in der Schule. Für alle Beteiligten steht dabei die Bereicherung auf der Bezie-

Wandergruppe Pro Senectute Lenzburg Route: Winter-Rundwanderung Engelberg, Talstation Fürenalpbahn, Horbis, Engelberg. Wanderung auf Winterwanderwegen im Talgrund des Engelbergertals. Zuerst der Engelberger Aa entlang durch das Eienwäldli bis zur Talstation der Fürenalpbahn. Von dort auf der anderen Talseite ein Stück retour bis zur Klostermatte. Dann einen Abstecher nach Horbis und von dort retour nach Engelberg. Mittagessen in einem Restaurant oder aus dem Rucksack. Für die Hin- und Rückreise nehmen wir die sportliche Herausforderung mit je 3-mal umsteigen an, haben dadurch aber eine kürzere Reisezeit. Wanderzeit 31/2 Std. Aufstieg ca. 242 Meter, Abstieg ca. 242 Meter. Donnerstag, 16. Februar, Besammlung Bahnhof Lenzburg 7.40 Uhr, Anmeldungen an Walter Bachmann, Telefon 062 775 28 26. Steuererklärungsdienst Nicht für alle ist das Ausfüllen der Steuererklärung ein einfaches Unterfangen. Hier bietet der Steuererklärungsdienst für Menschen ab 60 Jahren Unterstützung. Kompetente Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter füllen die Steuererklärung

diskret und vertraulich aus – bei den Seniorinnen und Senioren zu Hause – und stehen ihnen mit fachkundigem Wissen zur Seite. Die Tarife sind abhängig vom Zeitaufwand und dem steuerpflichtigen Einkommen und Reinvermögen. Die Adressen und Telefonnummern erfährt man bei der Geschäftsstelle der Pro Senectute Aargau, Telefon 062 837 50 70, info@ ag.prosenectute.ch, www.ag.-prosenectute.ch Parlare l’italiano cucinando Wer möchte sich von einem «Bella Italia Menü» inspirieren lassen? Beim Kochen von typischen Speisen aus dem südlichen Nachbarland bietet sich die Gelegenheit, seine Italienisch-Kenntnisse aufzufrischen. In entspannter Atmosphäre erweitert man beim Kochen, Essen, Trinken und beim gemütlichen Zusammensein seinen Wortschatz. Der Kurs beginnt am Mittwoch, 1. März, von 15 bis 19 Uhr. Der Kurs findet an 5 Veranstaltungstagen statt, letzter Kurstag ist am 10. Mai. Der Kurs findet im Mattenweg-Schulhaus Lenzburg statt. Kurskosten 300 Franken (zusätzlich ca. 100 Franken Lebensmittelkosten). Anmeldeschluss 19. Februar. Excel (Spezialkurs) Excel ist ein nützliches Programm, um zum Beispiel Adressen zu verwalten, ein Kassabuch zu führen, Krankenkassenbelege zu administrieren oder Rechnungen zu erstellen. Eine Tabelle für viele Zwecke, hält geistig fit und macht Spass. Der Kurs beginnt am Dienstag, 28. Februar, von 8.30 bis 10.45 Uhr. Der Kurs findet an 5 Veranstaltungstagen statt, letzter Kurstag ist am 28. März. Der Kurs wird im Weiterbildungszentrum Lenzburg, Neuhofstrasse 36, durchgeführt. Kurskosten 335 Franken, Anmeldeschluss 18. Februar. Gesang und Körpermusik Schnupperlektion Gesang und Körpermusik erleben, um mit Stimmen und dem eigenen Körper seine Kreativität zu erfahren. Gemeinsam musiziert man in der Gruppe mit

Stimme und Körper und erfährt das Spiel mit Tönen, Rhythmen und diversen Klatscharten. Dies hat eine positive Wirkung auf die Koordination, Konzentration und das Rhythmusgefühl. Ausserdem wird die Beweglichkeit erhalten und verbessert. Das Gedächtnis wird ganz nebenbei auch wunderbar trainiert. Die Schnupperlektion findet am Montag, 6. März, von 16 bis 16.45 Uhr im Kursraum der Pro Senectute Lenzburg statt. Die Schnupperlektion ist gratis. Anmeldeschluss ist der 24. Februar. Auskunft und Anmeldung für die Wanderung und die Kurse Pro Senectute, Burghaldenstrasse 19, 5600 Lenzburg, Telefon 062 891 77 66 oder unter www.ag.prosenectute.ch INSERATE


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«Casa Hubpünt» ist im Fahrplan Das Seenger Seniorenzentrum «Casa Hubpünt» nimmt programmgemäss Form an: Im Oktober wird eingeweiht; seit dieser Woche können Interessenten bereits Reservationen vornehmen. Fritz Thut

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as Interesse an einem Seniorenzentrum im eigenen Dorf hat in Seengen nicht nachgelassen: Rund 100 Personen liessen sich in der Mehrzweckhalle über den Baufortschritt, das weitere Programm und vor allem die Pensionspreise informieren. Nachdem Udo Minneker, Verwaltungsratspräsident der Bauherrin Seniorenzentrum Hubpünt AG, das Publikum begrüsst und Gemeindeammann Jörg Bruder als AG-Vizepräsident die bisherige Geschichte des Projekts geschildert hatte, präsentierte Guido Reber, der Geschäftsführer der Betreiberfirma Sensato AG, detailliert Informationen über das Angebot und die Wohnanlage. Die «Casa Hubpünt» umfasst total 40 Wohnungen und 26 Einer-Pflegezimmer. Mit der nun auf die Zielgerade einbiegenden Realisierung wird ein seit langem geäusserter Wunsch in Teilen der Bevölkerung in die Realität umgesetzt. Bereits 1993 hat die Einwohnergemeinde mit dem nötigen Weitblick das erforderliche Bauland erworben. Nach einem ersten fehlgeschlagenen Versuch beschloss die Gemeindeversammlung 2013, die Ge-

BETTWIL Sidi-Barrani-Jassturnier Die Kulturkommission Bettwil möchte den traditionellen Sidi-Barrani-Jass wieder beleben und lädt daher zu einem Jassturnier ein. Am Samstag, 4. März, ab 14 Uhr kann man den Jass im Restaurant Bauernhof kostenlos erlernen, trainieren und üben. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Auch geübte Jasser sind herzlich willkommen. Am Samstag, 11. März, findet im Restaurant Bauernhof dann das eigentliche Jassturnier statt (Beginn um 14 Uhr mit Einjassen, 15 Uhr Auslosung und ab 16 Uhr Start des Turniers). Der Einsatz beträgt 20 Franken inklusive Zobig (zahlbar bei Anmeldung). Anmeldungen sind bis zum 4. März erwünscht bei Familie Steiner, Restaurant Bauernhof in Bettwil. (dst)

HALLWIL Schon bald Realität: Das Seenger Seniorenzentrum «Casa Hubpünt» in einer Visualisierung. meinde mit 2,5 Millionen Franken an der Trägerschaft zu beteiligen und das Bauland im Baurecht abzutreten. 2015 wurde das Baugesuch eingereicht und ein Jahr darauf erfolgte der Spatenstich. Der Rohbau ist inzwischen abgeschlossen; als fixer Betriebsbeginn ist der 1. Oktober festgelegt. Von 2440 bis 4060 Franken Von der Planung, via Bau gehts nun zügig Richtung Betrieb. In anschaulicher Weise schilderten Sensato-Geschäftsführer Reber und Jürg Schwager, Geschäftsleiter des «Casa Güpf» in Wohlen und designierter Geschäftsleiter der «Casa Hubpünt», die Ausstattung der Wohnungen und einen möglichen Tagesablauf im künftigen Seniorenzentrum.

Die 32 Zweieinhalb-Zimmer-Wohnungen kosten bei einer Grösse von 59 Quadratmetern durchschnittlich 2850 Franken. Bei diesem Pensionspreis macht der reine Mietpreis etwa die Hälfte aus. Die zusätzlichen Kosten beinhalten die speziellen Vorkehrungen und umfassen zudem alle Neben-, Heiz- und Stromkosten sowie weitere Gebühren, Veranstaltungen im Hause, das Sicherheitspaket wie Notruf und Brandmeldeanlage sowie das lebenslange Wohnrecht in der «Casa Hubpünt». Zusammen mit den acht Dreieinhalb-Zimmer-Wohnungen mit einer Fläche von 75 Quadratmetern ergibt sich eine Bandbreite bei den Pensionspreisen von 2440 bis 4060 Franken. Die Kosten in den Pflegezimmern berechnen sich aus drei Elementen: Grund-

Foto: zvg

taxe (150 Franken Tag für Raum, Vollpension und Nebenkosten), Betreuungstaxe (62 Franken pro Tag) und individuelle Pflegetaxe. «Wartelisten sind vorbei» In der anschliessenden Diskussion kamen aus dem Publikum zahlreiche Fragen aus verschiedensten Bereichen. Ob man sich denn auch auf eine Warteliste setzen lassen könne, wurde gefragt. «Wartelisten sind eigentlich vorbei», hielt Guido Reber fest; man handle da heute «sehr situativ». Immerhin können sich seit dieser Woche Interessenten ihre Wunschwohnung schon definitiv reservieren. Für Zaudernde gibt es wohl ab Mai eine Musterwohnung zu besichtigen.

Höhere Grüngutgebühren Die Hallwiler Grüngutentsorgung ist seit der Einführung im Jahr 2014 defizitär. Im letzten Jahr betrug der Aufwand für 20 Abfuhren fast 18 000 Franken. Demgegenüber stehen Erträge aus dem Verkauf der Jahresvignetten und Einzelmarken von 11 000 Franken. Gemäss Abfallreglement ist der Gemeinderat ermächtigt, die Gebühren so anzupassen, dass die Eigenwirtschaftlichkeit des Betriebes gewährleistet ist. Der Gemeinderat hat deshalb beschlossen, die Gebühren per sofort wie folgt anzupassen: Jahresvignette Container 240 Liter auf 140 Franken; Jahresvignette Container 800 Liter auf 490 Franken; Einzelmarke 240 Liter 10 Franken; Einzelmarke 800 Liter 35 Franken. Jahresvignetten und Einzelmarken können bei der Gemeindeverwaltung; Einzelmarken auch im Landi-Markt Hallwil erworben werden. (aba)

Zukunft der Bertschi AG ist global Aufbruch nach dem Schock in Dürrenäsch An der Betriebsversammlung des Dürrenäscher LogistikDienstleisters Bertschi AG wurden 128 der total 2500 Mitarbeitenden für ihre Firmentreue geehrt.

Mit nur drei Gegenstimmen beschlossen die Dürrenäscher an ihrer ausserordentlichen Gemeindeversammlung den Neustart für öffentliche Bauten für Schule und Vereine.

I

Fritz Thut

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as Verdikt am Schluss war klar: Mit 126 Ja zu 3 Nein bewilligten die Dürrenäscher Stimmbürger einen Kredit von 435 000 Franken für einen Gesamtleistungswettbewerb «Schulraum+». Damit sollen die Planungen für den Bau von benötigtem Schulraum und dem Ausbau der Turnhalle vorangetrieben werden. Das Thema ist im Dorf lange kontrovers diskutiert worden und nach der Ablehnung eines 10-Millionen-Kredits für eine neue Mehrzweckhalle samt Nebenräumen hat die Behandlung des massiv überschrittenen Planungskredits sogar den Regierungsrat zu einem Rüffel der örtlichen Behörden genötigt. Diese Zeiten will man in Dürrenäsch nun hinter sich lassen. Und mit der von der neuen Frau Gemeindeammann Andrea Kuzma souverän geleiteten ausserordentlichen Gemeindeversammlung hat man einen wichtigen Schritt nicht nur Richtung Sachlichkeit, sondern Richtung Aufbruch getan. Mit ihrem einleitenden Appell erntete Kuzma grossen Applaus. Vielen potenziellen Gegnern nahm sie mit ihren Aus-

INSERATE

Applaus für Appell: GemeindeamFoto: pi mann Andrea Kuzma. führungen schon früh den Wind aus den Segeln («Der Steuerfuss von 89 Prozent war ein grosses Privileg.»). Über Jahre habe man den Unterhalt vernachlässigt. Kuzma: «Dürrenäsch hat lange, vielleicht zu lange gespart.» Die Finanzen waren auch diesmal ein wichtiges Thema. «Viele sind am Orientierungsabend erschrocken über die hohen Investitionen», räumt Vizeammann Stephan Villiger als zuständiger Gemeinderat ein. Die damals genannte Zahl von 18,7 Millionen sei «für viele ein Schock» gewesen, bestätige Ammann Kuzma. Mit der vorgesehenen Etappierung, für die der nun bewilligte Planer-Wettbewerb die Grundlagen liefern wird, und der jeweils möglichen Entscheidung über die Art der Finanzierung soll die Mitsprache des Souveräns gewährleistet werden. Kuzma: «Wir planen, nicht alles über eine Steuerfusserhöhung zu finanzieren.» Das deutliche Verdikt kann als Vertrauensbeweis für den neu zusammengesetzten Gemeinderat gesehen werden.

n Dürrenäsch fand die jährliche Betriebsversammlung der Firma Bertschi AG statt. Das Unternehmen kann auf ein erfreuliches Jahr 2016 zurückblicken, in dem der Firmenumsatz um 7 Prozent auf 700 Millionen Franken gesteigert werden konnte. Weiterhin starkes Wachstum erzielten die globalen Aktivitäten, während auch das Europageschäft dank innovativer Projekte den Margendruck bremsen und die Marktposition ausbauen konnte. Die Strategie der globalen Entwicklung wird auch 2017 konsequent weiterverfolgt. Sie wird zusammen mit der schrittweise geplanten Digitalisierung wieder erhebliche Investitionen auslösen. Ausbau der Präsenz in Asien Der Anteil der globalen Geschäftstätigkeiten hat 2016 erneut deutlich zugenommen. Zu Beginn des Jahres konnte mit der Eröffnung einer innovativen Chemie-Logistik-Anlage in Singapur auf Jurong Island ein wichtiger Wachstumsschritt in Asien vollzogen werden. Die für globale Tankcontainer-Verkehre zuständige Geschäftseinheit konnte ihr rasantes Wachstumstempo halten und disponiert inzwischen eine Flotte von 9`000 eigenen Containern. Das Transportvolumen konnte gegenüber dem Vorjahr um mehr als einen Drittel gesteigert werden. 2016 war ein turbulentes Jahr für das globale Seefrachtgeschäft. Grosse Über-

In Dürrenäsch geehrt: Die Jubilare an der Betriebsversammlung des LogistikFoto: zvg dienstleisters Bertschi AG. kapazitäten führten zu erheblichem Druck auf die Preise aller Marktteilnehmer, was sich schliesslich in einer Konsolidierungswelle ausgewirkt hat. 8 der 20 grössten Container-Reedereien sind in den vergangenen 18 Monaten verschwunden oder haben fusioniert. Insgesamt machen die globalen Aktivitäten bei Bertschi jetzt mehr als 15 Prozent des Gruppenumsatzes aus. Dieser Wert soll in den kommenden Jahren weiter gesteigert werden. Zuversicht für 2017 In Europa war die Konjunktur dank der Stützung durch die Europäische Zentralbank (EZB) robust, was zu einer guten Auftragslage führte. «Wir legen den Fokus im Europageschäft vermehrt auf die Gewinnung und Umsetzung von innovativen Logistiklösungen, welche dem Kunden einen Mehrwert durch eine optimierte Lieferkette bieten. Hier können wir das Wissen und die Erfahrung von Bertschi optimal einbringen und gleichzeitig dem harten Preiskampf im Transportmarkt von A nach B ausweichen», sagt CEO Hans-Jörg Bertschi.

Dem Jahr 2017 blickt Hans-Jörg Bertschi trotz Unsicherheiten positiv entgegen: «Mit unserer inzwischen globalen Ausrichtung können wir neue strategische Wachstumsfelder erschliessen und werden gleichzeitig unabhängiger von der Wirtschaftsentwicklung im Euroraum. Aber auch in Europa ergeben sich neue Chancen, etwa durch die vermehrten Plastik- und Chemieimporte aus den USA oder dem Nahen Osten.» 128 Jubilare geehrt Die diesjährige Betriebsversammlung ging mit dem Höhepunkt – der Ehrung der Jubilare – zu Ende. Mit der Gesamtzahl von 128 Jubilaren wurde ein neuer Rekordwert erzielt, was die Kontinuität in der Firma eindrücklich aufzeigt. Eine Grosszahl der langjährigen Mitarbeitenden ist aus ganz Europa nach Dürrenäsch angereist, um die Auszeichnung und den Dank für die geleistete Arbeit von Hans-Jörg Bertschi persönlich entgegenzunehmen. So durfte er 101 Jubilaren zur 10-jährigen Firmenzugehörigkeit und 27 Mitarbeitern zum 20-Jahr-Jubiläum gratulieren. (pd)


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Lenzburger Bezirks-Anzeiger, Donnerstag, 2. Februar 2017 ..................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................

Agenda

Agenda vom 3. bis 9. Februar SOUNDS

Freitag, 3. Februar Lenzburg: Baronessa 21 Uhr. Konzert von High South. Tribute an die 70er-Pop-Klassiker. Abendkasse ab 20 Uhr.

Samstag, 4. Februar Lenzburg: Baronessa 20 Uhr. «Irish Party». Whiskey, Pints und Irish-Folk-Punk in der Baronessa: Uncle Bard & The Dirty Bastards kehren zurück nach Lenzburg. Support: Sons of O’Flaherty aus der Bretagne.

VEREINE

Staufen Alpenclub Staufberg: Sonntag, 5. Februar, Skitour Schwalmis. Infos unter Tel. 062 844 21 82.

DIES & DAS Lenzburg: Familie+ Mo–Fr, 9–11 Uhr. Koordinationsstelle «Kek». Fragen rund um die Kinderbetreuung in Lenzburg. Info: 062 891 52 29, Koordination@familie-plus.ch

Samstag, 4. Februar Brunegg: Vianco Arena 10–15 Uhr. Aargauer Spielzeug-Börse.

Kunsthandwerk

Zum 9. Mal wird in der Gärtnerei Aareblumen in Au-Veltheim Kunsthandwerk vom 17. bis 26. Februar ausgestellt. Organisator sind die Kulturvereinigung «Välte läbt» und die Gärtnerei Aareblumen. Die Vernissage ist am Freitag, 17. Februar, um 18.30 Uhr. Begrüssung und Vorstellung der Kunstschaffenden mit musikalischer Umrahmung durch die Eicherbuebe Däniken. Kunstschaffende: Rudolf Dellsperger, Lenzburg (Holzskulpturen), Margrit Döring, Usingen (Keramik), Brigitte Kälin, Uezwil (Textilkunst), Hanna Lehmann, Schafisheim (Unikate aus Keramik), Jacqueline Morf, Aarburg, und Lilian Sgier, Rothrist (Lichtobjekte aus Metall), Andrea Schödler, Stilli (Beton), André Schumacher, Kaiseraugst (Holzskulpturen), Angela Suarez, Bözberg (Blechkunst), Valentino Zucchetti, Gränichen (Bildhauer, Kunsthandwerk). Ausstellung vom 17. bis 26. Februar, Gärtnerei Aareblumen, Talstrasse 35, Au-Veltheim. Sonntagsbrunch am 19. und 26. Februar, jeweils von 10 bis 12 Uhr. Anmeldungen bis zum 15. Februar unter 062 893 12 74. Öffnungszeiten: Mo–Fr während der Ladenöffnungszeiten, Sa 9–16 Uhr, So 10–16 Uhr. Kaffee-Stube von 14–16 Uhr.

INSERATE

Baronessa Lenzburg: Freitag, 3. Februar, 21 Uhr. Konzert von High South – Tribute an die 70er-Pop-Klassiker. Foto: zVg

Sonntag, 5. Februar

Donnerstag, 9. Februar

Mittwoch, 8. Februar

Lenzburg: McArthurs Pub, Kirchgasse 28 00.30 Uhr. Argovia Pirates Super Bowl Party. Die Saison der National Football League (NFL) geht auf ihren Höhepunkt zu – am 5. Februar wird der Super Bowl ausgetragen. Das Spiel beginnt um 00.30 Uhr und wird auf diversen Grossbildschirmen übertragen.

Lenzburg: Christengemeinschaft 19.30 Uhr. «Der Schein trübt». Das Währungsdilemma in Goethes Faust II, Vortrag von L. Van den Bussche, mit dramatischer Lesung.

Holderbank: Rest. Felsgarten 11.15 Uhr. Mittagstisch der Pro Senectute. Tel. 062 893 36 03

Dienstag, 7. Februar Lenzburg: Alter Gemeindesaal, unter den Arkaden 7.30–11 Uhr. Wochenmarkt.

SENIOREN

Montag, 6. Februar Brunegg: Rest. zu den drei Sternen 11.30 Uhr. Mittagstisch der Pro Senectute. Tel. 062 896 24 09. Alle Senioren sind herzlich willkommen.

Donnerstag, 9. Februar Ammerswil: Rest. Echt, Hotel Lenzburg 11.30 Uhr. Mittagstisch der Pro Senectute. Tel. 062 891 35 03. Rupperswil: Altersheim Länzerthuus 11.45 Uhr. Mittagstisch der Pro Senectute. Nur Neu-Anmeldungen und Abwesenheiten unter Telefon 062 897 45 01 melden.

SCHAFISHEIM Akrobatik, Tanz und Musik Unter dem Motto «Down Town» zeigt die Variété-Gruppe von Schülerinnen und Schülern der Klassen 7 bis 10 ein unterhaltsames Programm voll Akrobatik, Tanz und Musik. Anschliessend ist die Bühne frei für den Ball in Kostüm oder Abendgarderobe. Freitag, 3. Februar, ab 20.15 Uhr, im Saal der Rudolf-Steiner-Schule, Schafisheim, Eintritt Variété 15 Franken, Eintritt Variété und Ball 20 Franken.

La La Land In Los Angeles begegnen sich zwei Träumer: Die leidenschaftliche Mia ersehnt sich den Durchbruch als Schauspielerin, leidet aber an ihrer grossen Einsamkeit. Der charismatische Sebastian arbeitet derweil an seiner Karriere als Jazz-Musiker, hat es aber noch nicht über kleine Auftritte hinaus gebracht. Der Zufall will es, dass sich die beiden eines Tages begegnen – und verlieben. Für beide ist es von Anfang an nicht leicht, ihre Liebe in der rauen, vom Konkurrenzkampf beherrschten Atmosphäre der Stadt zu leben. Als sich erste Erfolge einstellen, wird ihre noch frische Beziehung umso mehr auf die Probe gestellt. Was sie einst zusammenhalten und gemeinsam kämpfen liess, droht sie nun auseinanderzutreiben. La La Land ist eine stilvolle Hommage an das Goldene Zeitalter des Musicals. Mit Emma Stone und Ryan Gosling in den Hauptrollen klopfen hier zwei aufregende Stars an die Pforten des Hollywood-Himmels! Kino Urban: D/8 Jahre. Deutsch: Do/Fr/Sa/Mo/Mi je 20 Uhr. Edf: So und Di je 20 Uhr.

Ballerina 2D Félicie, das Waisenmädchen, hat eine grosse Leidenschaft: das Tanzen. Mit ihrem besten Freund Viktor, der eines Tages ein grosser Erfinder werden will, schmiedet es einen abenteuerlichen Plan für die Flucht aus dem tristen Waisenhaus. Ziel ist Paris. Dort will es ihren grossen Traum verwirklichen: Tänzerin an der Opéra de Paris zu werden. Kino Urban: D/6 Jahre. Sa und So, je 14.30 Uhr.

Wendy – Der Film Die zwölfjährige Wendy (Jule Hermann) ist gar nicht begeistert. Sie soll mit ihren Eltern Gunnar (Benjamin Sadler) und Heike (Jasmin Gerat) die Sommerferien auf Rosenborg verbringen. Wendy ist seit einem Reitunfall nie wieder auf ein Pferd gestiegen. Doch kaum am Ferienort angekommen, läuft ihr das verwundete Pferd Dixie über den Weg. Es ist dem Metzger Röttgers (Waldemar Kobus) ausgebüxt und scheint nun Wendys Nähe zu suchen. Kino Urban: D/6 Jahre. Fr/Sa/So und Mi je 17 Uhr.

LENZBURG «High South» mit 70er-Jahre-Sound Mit dem Album Now überraschte die amerikanische Band High South die Medienwelt. Ein Sound, der nach Sonne, Freiheit und den Südstaaten der USA klingt und ganz bestimmt auch nach den grossen Vorbildern der Band wie The Eagles, The Birds oder Crosby, Stills, Nash and Young. Die Magie und Zeitlosigkeit, die in den Songs aus diesem Jahrzehnt steckt, wurde nie durch irgendwelche Modeerscheinungen zerrieben. Die musikalischen Weichen dafür scheinen ebenfalls schon gestellt zu sein, da man sich mit Produzenten- und Songwriterlegende Josh Leo einen Mann an Bord geholt hat, der schon in den 70er-Jahren mit den legendären Eagles zusammengearbeitet hat. Der Spirit der 70er-Jahre muss weitergetragen werden – dafür stehen Kevin Campos, Jamey Garner und Phoenix Mendoza von High South. Freitag, 3. Februar, 21 Uhr, Baronessa Lenzburg, Türöffnung 20 Uhr, Tickets an der Abendkasse oder auf Starticket.ch.

Filmtipp

Usgrächnet Gähwilers

Celebration Brass auf Tour mit dem Programm Supremacy Es ist ein Programm der Extraklasse, das die Celebration Brass in diesem Jahr vorbereitet hat: An den traditionellen Jahreskonzerten spielt die Brass Band in Seon, Liestal und Känerkinden ein Programm unter einem Stichwort, das nicht zuletzt durch eine Filmreihe bekannt wurde: «Supremacy». Der Titel leitet sich aus lateinischen «Supremus» (der Oberste) ab und bedeutet frei übersetzt «Vorherrschaft». Doch in diesem Fall ist damit keine politische oder militärische, sondern vielmehr eine geistliche gemeint. Orientiert an diesem Hin-

tergrund spannt die Band mit gehaltvollen Werken einen Bogen von Gottes Vorherrschaft über seine unerschütterliche Liebe bis hin zur ungeheuren Gnade, die uns zugesagt sind. Daneben stehen einige swingige und rockige Werke auf dem Programm, die ihren Höhepunkt schliesslich im populären «Wall of Sound» finden. Man sollte sich die Gelegenheit nicht entgehen und sich mit viel guter Musik erfrischen lassen. Sonntag, 19. Februar, 17 Uhr, Seetal Chile, Chrischonaweg 2, Seon , Eintritt frei – Kollekte. www.celebrationbrass.ch

Ein Haus mit Umschwung, ein Zweitwagen, Reisen an exotische Orte – das Leben der Gähwilers ist die pure Idylle. Jetzt will Ralph als konservativer Lokalpolitiker mit dem Motto «kompetent, entschieden, klar» nach ganz oben. Darum heisst es: aufgepasst, nirgends anecken. Damit der Garten aussieht, wie es sich gehört, engagieren sie den Sudanesen Ngundu. Doch der stürzt von der Leiter, kann nicht mehr gehen und will unter keinen Umständen ins Krankenhaus. Das bedeutet für die Gähwilers: Vorhänge zuziehen und sich nichts anmerken lassen. Denn keinesfalls darf irgendwer mitbekommen, dass sich Ngundu in ihrem Haus aufhält. Kino Löwen: D/12 Jahre: Täglich 20 Uhr, Sa und So auch 17 Uhr.

Vaiana 2D Vaiana, die von Geburt an eine einzigartige und besondere Verbindung zum mächtigen, weiten Ozean in sich trägt, setzt ihre Segel, um auf den Spuren ihrer Urahnen zu wandeln. Auf ihrer faszinierenden Entdeckungsreise erlebt sie zusammen mit ihrem persönlichen Helden, dem Halbgott Maui, viele spanende Abenteuer. Kino Löwen: D/6 Jahre. So 14 Uhr.


Lenzburger Bezirks-Anzeiger, Donnerstag, 2. Februar 2017 ..................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................

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Veranstaltungen/Diverses Hauptstrasse 33 5212 Hausen AG Tel. 056 441 33 11

DO/FR/SA/MO/MI je 20 Uhr D, ab 8 Jahren: SO + DI je 20 Uhr Edf, ab 8 Jahren:

Februar Monatsaktion

LA LA LAND

ab 14.00 Uhr Schweinsrahmschnitzel mit Champignonrahmsauce und Butternudeln Fr. 23.50 statt Fr. 28.50

SA + SO je 14.30 Uhr D, ab 6 Jahren:

BALLERINA – 2D FR/SA/SO und MI je 17 Uhr D, ab 6 Jahren:

www.maxundmoritz-hausen.ch

WENDY – DER FILM

Täglich 20 Uhr, SA + SO auch 17 Uhr D, ab 12 Jahren:

USGRÄCHNET GÄHWILERS SO 14 Uhr D, ab 6 Jahren:

VAIANA – 2D www.kinolenzburg.ch wüsse, was lauft!

Winterjassen

Dienstag und Donnerstag: 14.00 bis 17.30 Uhr Donnerstag: 19.00 bis ca. 22.00 Uhr Vollmond-Jassen: 19.00 bis ca. 22.00 Uhr jeweils am 14. 12. 2016 10. 2. / 11. 3. / 11. 4. / 10. 5. 2017 Liebe Jasser/-innen, bitte unbedingt anmelden, da beschränkte Platzzahl. Danke! Ruth Greder, Leutwilerstrasse 11, 5724 Dürrenäsch Tel. 062 777 26 18 oder 079 243 98 86

ll Gartenbau AG Urs Willener 5600 Lenzburg, Bifang 9, Tel. 062 891 05 00 www.willener-gartenbau-lenzburg.ch Mit meinem bewährten Team würde ich für Sie gerne sämtliche Gartenarbeiten ausführen und empfehle mich deshalb für aktuell:

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