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Donnerstag, 12. Januar 2017

109. Jahrgang – Nr. 02

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1ºC 3ºC

1ºC 3ºC

Freitag, 13. Januar 2017 Wechselhaft mit Auflockerungen und gelegentlichen Schneeschauern.

Clever entsorgen – mit einem Weitwurf Der Feuerwehrverein Rodersdorf rief bereits zum fünften Mal die Bevölkerung auf, ihre Weihnachtsbäume wettkampfmässig werfend zu entsorgen. Der Spass wird zur Tradition.

Samstag, 14. Januar 2017 Immer wieder Schnee, am Nachmittag vermehrt trockene Phasen und kurze Aufhellungen. Sonntag, 15. Januar 2017 Weiterhin stark bewölkt, begleitet von Schneefall.

1ºC -1ºC

Martin Staub

Laufen

3 Die Freude an der Musik steht bei Free Voices im Vordergrund. Mit viel Hingabe sang der Chor Lieder, die das Herz bewegten.

Breitenbach

11 Chanson, Soul und Funk – für The Glue kein Problem. Die fünf Basler beherrschen jedes Instrument – ohne jedoch eines davon in die Finger nehmen zu müssen.

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15/16 24/25 26/27

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iefer Winter, am späten Nachmittag des 7. Januar auf dem Schulhausplatz von Rodersdorf. Ein wärmendes Feuer und einige Arbeitswillige in Aktion deuten an: Hier läuft was in absehbarer Zeit. Zwei LED-Scheinwerfer beleuchten bereits die rund 12 Meter lange Skala, den Ort des nahen Geschehens. Es ist kalt draussen, bitter kalt, deshalb ist schon vor dem Start des seltenen Events Aufwärmen im Vorraum des neuen Turnhallentraktes angesagt. Auch hier herrscht emsiges Treiben von zahlreichen Helferinnen und Helfern. Allen voran Thomas Charvat vom einheimischen Stochabräu, der dieses Mal gleich vier verschiedene Sorten Rodersdorfer Bier zum Weihnachtsbaum-Weitwerfen ansticht. In der Küche laufen die Vorbereitungen zum nachfolgenden RaclettePlausch, dem diesjährigen festlichen «Menü» nach dem Entsorgungsakt. «Wir lassen uns immer wieder etwas Neues einfallen», lacht Roland Matthes. «Nach Flammenkuchen der ersten Ausgaben folgte die Suppe mit Spatz, die auch sehr gut ankam, und heuer, bei diesen winterlichen Temperaturen, passt doch ein währschaftes Raclette am besten», kommentiert der Präsident des organisierenden Feuerwehrvereins, der sich nun umgehend dem Team von Telebasel zur Verfügung stellen muss, welches den in der Region seltenen Brauch

Flieg, Weihnachtsbaum, flieg: Kurz nach der Landung wird er durch die Helfer ein zweites Mal landen – im Container der Kelsag. FOTOS: MARTIN STAUB

seinen Zuschauern an diesem Samstagabend nicht vorenthalten will. Draussen, mittlerweile gegen 17 Uhr, regt sich was. Nebst den Schiedsrichtern, welche sich mit Messband, Schreibutensilien und Schoggistängeli

bewaffnen (jedes teilnehmende Kind erhält ein solches quasi als Vorschusslorbeer), wird die Fernsehkamera in Position gebracht, während die ersten Weihnachtsbäume herangeschleift werden. Auf dem Schulhausplatz steigt die Span-

Startposition zum Anlauf: Auch Mädchen zeigen ihr Talent. Der Mann links steht mit Weihnachtsbaum-Weitwurf-Zertifikat und Schoggistängeli bereit.

nung, während die Temperaturen weiterhin zu fallen scheinen. Die Kinder, dieses Mal etwas weniger an der Zahl als sonst, starten den Wettbewerb. Nach den Ratschlägen der väterlichen Wurfexperten machen sich die Ersten bereit, nehmen Anlauf und schmeissen das Ding in hohem Bogen Richtung Rekordmarke, die ungefähr bei 11 Metern liegen soll. Rasch stellt sich heraus, dass die Kleinen auch schon mit 3 bis 4 Metern recht stolz auf ihre Leistung sein können. Kein leichtes Unterfangen, so ein unförmiges Weihnachtsrelikt zu werfen. Dies mussten auch die Erwachsenen später feststellen. Spannend, zuzusehen und die unzähligen Techniken des Weihnachtsbaumweitwurfs zu studieren. Das Weihnachtsbaum-Weitwerfen des 28-köpfigen Feuerwehrvereins in Rodersdorf hat sich endgültig etabliert und ist zur Tradition geworden. Davon ist auch Präsident Matthes überzeugt.


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Wir haben in aller Stille von meiner lieben Ehefrau, unserer Mutter, Schwiegermutter und Grossmutter Allianzgebetswoche 8.–15. Januar 2017 Thema: Einzigartig Sonntag, 8. Januar 2017 19.00 Uhr Allianzgottesdienst BewegungPlus in Laufen Wahlenstrasse 81, Gebäude 77 4242 Laufen Dienstag, 10. Januar 2017 6.00 Uhr Frühgebet jede 30 Min. bei BewegungPlus Laufen Mittwoch, 11. Januar 2017 20.00 Uhr Gebetsabend bei BewegungPlus Laufen Donnerstag, 12. Januar 2017 20.00 Uhr Gebetsabend bei FMG Laufental-Thierstein Freitag, 13. Januar 2017 19.30 Uhr Jugend-Lobpreisabend Im Jugendzentrum Laufen Sonntag, 15. Januar 2017 10.00 Uhr Allianzgottesdienst FMG Laufental-Thierstein Bodenackerstrasse 21, 4226 Breitenbach

Jacqueline Marti-Hubert 25. Oktober 1926 bis 4. Januar 2017 Abschied genommen. Nach kurzer, geduldig ertragener Krankheit ist sie friedlich eingeschlafen. Wir werden sie vermissen und sind ihr für ihren Einsatz für behinderte Menschen ganz besonders dankbar.

In stiller Trauer Heinrich Marti Philipp und Christopher Marti Irene Fetz Marti Thierry und Florence Marti Annegret Marti

Gäste sind herzlich willkommen.

Die Abschiedsfeier findet im engsten Familienkreis statt.

Evangelisch-reformierte Kirchgemeinde Thierstein

Traueradresse: Heinrich Marti, Müschweg 2, 4226 Breitenbach

Gottesdienste: Sonntag, 15. Jan., kein Gottesdienst gedenkfreies Wochenende Sonntag, 22. Jan., 10.15 Uhr, ref. Kirche Thierstein, Breitenbach, ökumenischer Gottesdienst zur Gebetswoche für die Einheit der Christen, Thema: Versöhnung – die Liebe Christi drängt uns, nach 2 Korinther 5, 14–20, Pfarrer Stéphane Barth und Pfarrer Markus Fellmann anschliessend Apéro im Gemeinde-Saal Konfirmandenunterricht, Jeweils donnerstags, 18.00–19.30 Uhr, GemeindeSaal, ref. KGH, Breitenbach: Gruppe 2 am 12. Januar, Gruppe 1 am 19. Januar.

EVANGELISCH-REFORMIERTE KIRCHGEMEINDE SOLOTHURNISCHES LEIMENTAL ÖKUMENISCHE KIRCHE FLÜH www.kgleimental.ch Sonntag, 15. Januar, 10 Uhr Ökum. Sonntag: Gottesdienst, zu Gast: CVP-Regierungsrat Dr. Anton Lauber, Baselland. Pfarrer Michael Brunner und Pfarrer Günter Hulin, Sonntagsschule für Kinder, anschl. Apéro Mittwoch, 18. Januar, 16.30 Uhr Streetdance Minis, Martina Hausberger Freitag, 20. Januar, 20 Uhr Basilika Mariastein Ökum. Taizé-Feier mit Jahresprogramm 2017 und anschl. Umtrunk

Evangelisch-reformierte Kirchgemeinde Laufental Laufen Donnerstag, 12. Januar, 14.30 Uhr, Seniorennachmittag im ref. Kirchgemeindehaus Laufen. Thema: «Mission am Nil – Wir hören, wie es den Menschen am Nil geht und was getan werden kann, um Ihnen das Leben ein wenig einfacher zu machen». Donnerstag, 12. Januar, 20.00 Uhr, Lieder des Friedens, ref. Kirchgemeindehaus Laufen, mit Judith Cueni, Pfarrer Claude Bitterli (Gitarre) und Raymond Bohler (Cajon). Freitag, 13. Januar, 18.30 Uhr, Jugend-Treff 12+: Jeden Freitag, ausser während der Schulferien, 18.30–22.00 Uhr, Jugendraum unterhalb der Herz-Jesu-Kirche Laufen, ab 12 Jahren. Samstag, 14. Januar, 17.00 Uhr, Abendmusiken, ref. Kirche Laufen, mit Trio Cappella. Wir hören das Programm «Intermezzo zum neuen Jahr». Der Eintritt ist frei. Wir freuen uns über eine Kollekte. Sonntag, 15. Januar, 10.00 Uhr, ref. Kirche Laufen, Gottesdienst mit Pfarrerin Regine Kokontis. Heute ist Chinder-Sunntig.

Gilt als Leidzirkular. WIR DANKEN HERZLICH Du kannst Tränen vergiessen, weil er gegangen ist. Oder Du kannst lächeln, weil er gelebt hat. Du kannst die Augen schliessen und beten, dass er wiederkehrt. Oder Du kannst die Augen öffnen und all das sehen, was er hinterlassen hat.

Traurig nehmen wir Abschied von unserem Papi, Schwiegervater, Grosspapi, Bruder, Schwager, Onkel und Götti

Hugo Jeker-Hänggi

für die grosse Anteilnahme und die vielen Zeichen der Verbundenheit, die wir beim Abschied von meinem lieben Ehemann, unserem Vater, Schwiegervater, Grossvater und Bruder

Ernst Fluri-Meier erfahren durften.

29. März 1924 – 31. Dezember 2016

Ein besonderer Dank geht an Herrn Paul Stebler für die einfühlsamen, tröstenden Worte an der Abdankungsfeier.

Wir sind dankbar, dass du gehen konntest, so wie du es dir immer gewünscht hast: zufrieden, leise und ohne zu leiden.

Bedanken möchten wir uns auch bei dem Ärzteteam und dem Pflegepersonal des Universitätsspitals Basel sowie bei Herrn Dr. Haberthür, der Spitex Laufental und der SEOP Liestal für die liebevolle Betreuung.

Wir vermissen dich sehr:

Ein herzliches Vergelts Gott für die vielen Spenden, Karten und tröstenden Worte.

Käthy und Bruno Salzgeber-Jeker mit Aaron und Lea Heinz und Monika Jeker-Keusch mit André, David und Alexa Erich und Susi Jeker-Wyss mit Simone und Joanne

Ein Dankeschön den Verwandten, Freunden, Bekannten, Arbeitskollegen und Schulkameraden, die unseren lieben Verstorbenen auf seinem letzten Weg begleitet haben Zwingen, im Januar 2017

Der Trauergottesdienst findet am Freitag, 13. Januar 2017, um 14.00 Uhr in der römisch-katholischen Kirche in Breitenbach statt. Anstelle von Blumenspenden gedenke man der Organisation Ärzte ohne Grenzen Schweiz, Postkonto 12-100-2 oder IBAN CH18 0024 0240 3760 6600 Q. Traueradresse: Käthy Salzgeber-Jeker, In den Reben 28, 4203 Grellingen

Die Trauerfamilie

HERZLICHEN DANK für die grosse Anteilnahme und die vielen Beweise der Verbundenheit die wir beim Abschied von unserer lieben

Margrith Grun-Allemann erfahren durften.

Man sieht die Sonne langsam untergehen und erschrickt doch, wenn es plötzlich dunkel ist. Franz Kafka

Traurig und tief bewegt nehmen wir Abschied von unserer Mutter, Schwiegermutter und Grossmutter

Geneviève Cueni-Maitre 18. Januar 1921 bis 29. Dezember 2016 Sie ist friedlich und ruhig für immer eingeschlafen, erlöst von ihren Altersbeschwerden.

Wir gedenken ihrer in Liebe und Dankbarkeit. Christophe und Rose-Marie Cueni-Steiner, Jens Gregoire und Ester Cueni-Karrer, Tegna Marie-Madeleine Cueni und Hugo Stich, Mervelier Fabienne und Kurt Uhlmann-Cueni, Muttenz Isabelle und Richard Corpataux-Cueni, Nunningen Claudine Cueni, Zürich Corine Uhlmann und Gianni Pedrazzini, Zürich Marc Uhlmann und Theresa Nowicky, Basel Yves Cueni, London Die Urnenbeisetzung findet im engsten Familienkreis, der Trauergottesdienst am 26. Januar 2017 um 14.15 Uhr in der katholischen Kirche Röschenz statt. Statt Blumen gedenke man der Schweizerischen Vogelwarte, 6204 Sempach, Postkonto 60-2316-1, im Gedenken an Geneviève Cueni-Maitre. Traueradresse: Fabienne Uhlmann-Cueni, Freidorf 27, 4132 Muttenz

Wir danken allen Verwandten, Bekannten, Freunden und Nachbarn für die mitfühlenden Worte, die grosszügigen Spenden, die Spenden für heilige Messen, Blumenschalen, Gaben für späteren Grabschmuck sowie für die tröstenden Worte. Ein besonderer Dank gebührt Herrn Pfarrer Abbé Justin für die würdevolle Gestaltung des Trauergottesdienstes, dem Personal des Alterszentrums Bodenacker für die liebevolle Pflege, Herrn Dr. Hofer für die ärztliche Betreuung. Zudem gilt unser Dank all jenen, die der lieben Verstorbenen im Leben Gutes getan haben, sie in liebevoller Erinnerung behalten und auf ihrem letzten Weg begleitet haben. Liesberg, im Januar 2017

Die Trauerfamilie

Dreissigster: Sonntag, den 15. Januar 2017, um 9.30 Uhr, Pfarrkirche Liesberg Dorf.


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Ärztlicher Notfalldienst Telefon 061 261 15 15 Unter dieser Nummer erreichen Sie in Notfällen den diensttuenden Arzt, Kinderarzt und Zahnarzt in Baselland sowie in den Solothurner Bezirken Thierstein und Dorneck Telefon 0848 112 112 Bitte versuchen Sie zuerst, Ihren Hausarzt zu erreichen.

Schlicht und einfach war dein Leben, fleissig deine Hand. Deine Leidenschaft galt der Landwirtschaft, dem Holzen, Imkern und Wandern. Möge Gott dir Ruhe geben dort im neuen Heimatland.

Bei seiner Leidenschaft, der Waldarbeit, erlitt er eine Hirnblutung und ist von uns gegangen.

Walter Wyss-Bruchlen 28. Februar 1923 – 2. Januar 2017 In stiller Trauer: Marie-Thérèse Wyss-Bruchlen Susanne Fehlmann-Wyss mit Kindern Sabrina Fehlman und Emanuel Zweifel, Stephan Fehlmann, Patricia Fehlmann und Marco Rohr Markus und Anna Marie Wyss-Lang mit Kindern Reto, Martin und Patrick Thomas und Petra Wyss-Grun mit Kindern Joshua und Jessica Anna Maria Wyss Die Trauerfeier findet am Dienstag, 17. Januar 2017, um 14.00 Uhr in der kath. Kirche Breitenbach statt. Dreissigster: Samstag, 11. Februar 2017, 18.00 Uhr in der kath. Kirche Breitenbach. Anstelle von Blumen empfehlen wir, die Behindertenorganisationen VEBO Breitenbach: Credit Suisse, IBAN CH31 0483 5015 3780 9100 4, Vermerk: Walter Wyss, oder die Stiftung Brändi: Luzerner Kantonalbank, IBAN CH37 0077 8010 8502 3490 3, Vermerk: Walter Wyss, zu unterstützen. Traueradresse: Marie-Thérèse Wyss-Bruchlen, Hof Arch 40, 4226 Breitenbach

Du hast für uns gesorgt, geschafft, gar manchmal über deine Kraft. Nun ruhe aus, lieb Mutterherz, der Herr wird lindern unseren Schmerz.

Stets bescheiden, allen helfen, so hat jeder dich gekannt. Friede sei dir nun gegeben, schlafe wohl und habe Dank.

Alois Jeger-Hänggi «Wisi»

Traurig, aber von tiefem Herzen dankbar nehmen wir Abschied von unserer lieben Mutter, Schwiegermutter, Grossmutter und Urgrossmutter

Flora Jermann-Zeugin 14. Januar 1921 – 8. Januar 2017 Nach einem reich erfüllten und arbeitsamen Leben durftest Du friedlich im Kreise Deiner Familie einschlafen. Wir denken mit grosser Liebe und Bewunderung an die schöne, unvergessliche Zeit mit Dir zurück. Wir vermissen Dich.

In Liebe Eve Rasser-Jermann Christine und Hans Stalder-Jermann Katharina Gozzoli-Jermann Hedy und Markus Cueni-Jermann Franziska Weisskopf-Jermann und Reto Bärtsch Marianne Flügge-Jermann und Michael Glasow Monika und Peter Wohlgemuth-Jermann Barbara und Philipp Allemann-Jermann Ruth und Michele Bisanzio-Jermann Thomas und Fabienne Jermann-Schmidlin und Grosskinder und Urgrosskinder Die Trauerfeier findet am Freitag, 27. Januar 2017, um 14 Uhr in der katholischen Kirche in Grellingen statt. Anstelle von Blumen oder Grabschmuck gedenke man des Antoniushauses in Solothurn, Postkonto 45-676-1, IBAN CH73 0900 0000 4500 0676 1. Traueradresse: Thomas Jermann, Zweigstrasse 8, 4244 Röschenz Gilt als Leidzirkular.

Todesanzeigen

für das Wochenblatt nehmen wir bis am Mittwoch, 9.00 Uhr entgegen. Sabine Renz berät Sie gerne. Rufen Sie einfach an. Telefon 061 789 93 34 E-Mail: sabine.renz@azmedien.ch

9. 11. 1932 – 9. 1. 2017 Traurig nehmen wir Abschied von meinem lieben Mann, unserem Vater, Schwiegervater, Grossvater, Urgrossvater, Bruder, Onkel und Götti

Theres Jeger-Hänggi Friedrich Jeger und Claudia Baru, Sandro und Stefanie Fabiola Jeger-Pally Regula und Kurt Dobler-Jeger, Rebecca und Matthias Stefan und Fabienne Jeger, Julia und Nico Markus und Esther Jeger-Borruat, Muriel und Corinne Urgrosskinder Silvano und Janika Familienangehörige Die Trauerfeier findet am Freitag, 13. Januar 2017, um 14.30 Uhr in der Pfarrkirche Meltingen statt. Dreissigster: Samstag, 4. Februar 2017, um 18.00 Uhr in der Pfarrkirche Meltingen. Anstelle von Blumenspenden empfehlen wir die Unterstützung der Wohngruppe Bad Meltingen. Traueradresse: Theres Jeger-Hänggi, Sonnenfeld 128, 4233 Meltingen Gilt als Leidzirkular.


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Rodersdorf

Erschwil

Baupublikation

Kommunale Erneuerungswahlen 2017 Der Gemeinderat der Einwohnergemeinde Rodersdorf, gestützt auf § 30 Absatz 1 Buchstabe c des Gesetzes über die politischen Rechte, hat am 18. August 2016 beschlossen: 1. In der Einwohnergemeinde Rodersdorf finden die Erneuerungswahlen für den Gemeinderat am 21. Mai 2017 statt. 1.1. Wahlvorschläge für die Gemeinderatswahlen sind bis Montag, 3. April 2017, 17.00 Uhr bei der Gemeindeverwaltung einzureichen. 1.2. Die Wahlvorschläge werden von Mittwoch, 5. April, bis Freitag, 7. April 2017, im Anschlagkasten bei der Gemeindeverwaltung ausgehängt. 1.3. Das Wahlpropagandamaterial ist bis spätestens Dienstag, 18. April 2017, 12.00 Uhr bei der Gemeindeverwaltung einzureichen. 2. In der Einwohnergemeinde Rodersdorf findet die Erneuerungswahl für das Gemeindepräsidium, das Gemeinde-Vizepräsidium sowie den Friedensrichter oder die Friedensrichterin am 2. Juli 2017 statt. 2.1. Wahlvorschläge für die Wahl des Gemeindepräsidenten oder der Gemeindepräsidentin, des Gemeinde-Vizepräsidenten oder der Gemeinde-Vizepräsidentin sowie des Friedensrichters oder der Friedensrichterin sind bis Montag, 15. Mai 2017, 17.00 Uhr bei der Gemeindeverwaltung einzureichen. 2.2. Die Wahlvorschläge werden von Mittwoch, 17. Mai, bis Freitag, 19. Mai 2017, im Anschlagkasten bei der Gemeindeverwaltung ausgehängt. 2.3. Das Wahlpropagandamaterial ist bis spätestens Montag, 29. Mai 2017, 12.00 Uhr bei der Gemeindeverwaltung einzureichen. 2.4. Ein allfälliger zweiter Wahlgang findet am 24. September 2017 statt. 3. In der Einwohnergemeinde Rodersdorf finden die Erneuerungswahlen für die Rechnungsprüfungskommission und die Baukommission am 24. September 2017 statt. 3.1. Wahlvorschläge für die Wahl der Rechnungsprüfungskommission und der Baukommission sind bis Montag, 7. August 2017, 17.00 Uhr bei der Gemeindeverwaltung einzureichen. 3.2. Die Wahlvorschläge werden von Mittwoch, 9. August, bis Freitag, 11. August 2017, im Anschlagkasten ausgehängt. 3.3. Das Wahlpropagandamaterial ist bis spätestens Freitag, 21. August 2017, 12.00 Uhr bei der Gemeindeverwaltung einzureichen. EINWOHNERGEMEINDE RODERSDORF Der Gemeinderat

Bauherrin: Fringeli Yvonne Schmelzistr. 33, 4228 Erschwil Verantwortlicher: BM Architektur Grundeigentümer: Bauherrin Bauprojekt: Änderung Dachfenster West-Fassade 0,78 × 1,18 Bauplatz: Schmelzistrasse 33 Bauparzelle: 3 Planauflage: Gemeindeverwaltung Einsprachefrist: 21. Januar 2017

Kleinlützel

Baupublikation Bauherrschaft: Zürcher Daniel Niederhuggerwald 234, 4245 Kleinlützel Grundeigentümer: Zürcher Daniel Niederhuggerwald 234, 4245 Kleinlützel Bauobjekt: Balkonanbau Süd Bauplatz: Niederhuggerwald Bauparzelle: 2817 Planauflage: Gemeindeverwaltung Einsprachefrist: 27. Januar 2017

Rodersdorf

Baupublikation Bauherr: Peter und Gerda Schönholzer Bauobjekt: Erdwärmesonden Bauplatz: Allmendstrasse 4 Bauparzelle: GB Nr. 475 Planauflage: Gemeindeverwaltung Rodersdorf Einsprachefrist: an die Baukommission Rodersdorf bis 26. Januar 2017


THIERSTEIN

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BREITENBACH

Königlicher Wahlauftakt Die FDP DorneckThierstein initiierte ein Dreikönigstreffen und wurde von Gastrednerin Petra Gössi, Präsidentin FDP Schweiz, bestärkt, den Wähleranteil auszubauen. Bea Asper

D

er Stromausfall letzten Freitagabend überraschte auch das Dreikönigstreffen der FDP Dorneck-Thierstein im Pfarreisaal in Breitenbach. Die Freisinnigen konnte dies aber nicht aus dem Konzept bringen. Die zahlreich erschienenen Gäste wussten mit Hilfe der Handytaschenlampen Licht ins Dunkle zu bringen und die Redner auf der Bühne – Landammann Remo Ankli sowie die Kandidaten für die Kantonsratswahlen – liessen sich nichts anmerken und zeigten sich bereit, Hürden souverän zu meistern. An Herausforderungen fehle es in der Tat nicht, unterstrich Gastrednerin Petra Gössi, Präsidentin der FDP Schweiz. Doch sie sei davon überzeugt, dass die Freisinnigen und die Schweizer Wirtschaft gute Lösungen finden und 2017 zu einem erfolgreichen Jahr machen werden. «Erfolg generiert Erfolg – und die FDP wird dies zu nutzen wissen.» Gerade die FDP Dorneck-Thierstein als wählerstärkste Partei, mit einem vorbildlich motivierten Team und mit ihren klaren Zielen werde ihre Sache gut machen, zeigte sich Gössi überzeugt. «Lassen Sie sich nicht beirren, glauben Sie an das Positive. Sie gehen ganz klar gestärkt in diesen Wahlkampf», war ihre Botschaft. Kämpfen lohne sich, für die-

FDP-Schwergewichte: (v.l.) FDP Schweiz Praesidentin Petra Gössi, Landammann Remo Ankli, RR-Kandidatin Marianne Meister, FDP Amteipräsident Hanspeter Stebler. FOTO: BEA ASPER

sen Wert stehe die FDP ein und dies habe sie in ihrer eigenen Politkarriere erfahren. «Von einem Wähleranteil von 30 Prozent konnte ich in meiner Heimat, in welcher die konservativen Kräfte das Sagen haben, nur träumen», gab Gössi zu bedenken – und ist nach nur zwölf Jahren Politik bereits an der Spitze jener Partei, welche die Schweiz seit jeher stark prägte und in den Gemeindegremien die meisten Macher zählt. Auch die Kandidaten auf der vollen Liste für die Kantonsratswahlen vom 12. März verfügen über einen Leistungsausweis in der Arbeit für das Gemeinwohl. Die bisherigen Kantonsräte Heiner Studer aus Nunningen, Hans Büttiker aus Dornach, Christian Thalmann aus Breitenbach und Mark Winkler aus Witterswil treten erneut an. Mit Patrik Stadler aus Gempen, Andreas Bringold aus Beinwil, Peter Gubser aus Hofstetten-Flüh, David Häner aus Breitenbach, Werner Hartung aus Büsserach, Roland

Matthes aus Rodersdorf, Bruno Schnellmann aus Dornach, Sarah Stebler aus Nunningen und Martin Vogel aus Büren zeigten sich die Freisinnigen kämpferisch, ihre Stärke auszubauen, um in Solothurn weitere Zugeständnisse für das Schwarzbubenland herauszuholen. Dabei setzt man auf Regierungsrat Remo Ankli aus Beinwil als Zugpferd. Ankli als auch Kandidatin Marianne Meister betonten, dass sie voller Elan den FDP-Karren ziehen, umso mehr mit dem Schub einer gegenseitigen Unterstützung aller freisinnigen Kandidaten. Die Bürger sollen im Alltag – gerade in der Bildung und den Verkehrsanliegen – die Kantonsgrenze nicht spüren, resümiert Amteipräsident Hanspeter Stebler die Wahlkampfthemen der FDP Dorneck-Thierstein. Er zeigte sich hoch erfreut, dass die Idee, den Wahlauftakt auf den Dreikönigstag zu legen, grossen Anklang fand und versüsst wurde mit den köstlichen Dreikönigskuchen des freisinnigen Bäckers Kaspar Sutter.

BÜSSERACH

SVP steht geschlossen zusammen

LESERBRIEF Einigkeit: Walter Wobmann und Silvio Jeker sind beide für den Strassenfonds.

Musterdemokratie Schweiz? Wie lange müssen Vorfahren in der Schweiz gelebt haben, damit hier geborene Menschen das Recht auf das Bürgerrecht und das Recht auf politische Mitsprache haben? Das Recht auf Rechte, wie Hannah Arendt sagt? 200 Jahre? 700 Jahre? Offenbar lernt man in der Schule nicht, dass Demokratie seit der Aufklärung bedeutet, unabhängig von Blut und Herkunft der Vorfahren das gleiche Recht auf Teilhabe zu haben, namentlich das mit dem Bürgerrecht verbundene Recht, mitbestimmen zu dürfen über die Gesetze, die uns alle betreffen – genauso wie jedes andere Mitglied der Gesellschaft auch. Doch dieses Recht auf gleiche Rechte ist Kern der Demokratie! Heute zeigt sich, dass wir offenbar nur zu Funktionsrädchen für die Wirtschaft ausgebildet wurden, aber nicht zu Bürgern. Demokratische Reife, so dachte man offenbar und denkt man noch heute, ist etwas, das einfach vom Himmel fällt. Bereits der Umstand, dass wir über eine erleichterte Einbürgerung überhaupt diskutieren müssen, stellt unserer Demokratie ein Armutszeugnis

aus. Wir diskutieren notabene noch nicht einmal über eine automatische Einbürgerung, die in einer Demokratie selbstverständlich sein müsste hinsichtlich derjenigen Menschen, die hier geboren wurden und zusammen mit unseren Kindern aufwuchsen, und die, wie diese, gleichberechtigter Teil der Gesellschaft sind. Wenn jeder Diskurs demokratisch sein soll, dann können wir ja auch das Frauenstimmrecht und die Judenemanzipation wieder problematisieren. Doch als wäre dieser Diskurs nicht beschämend genug, hetzt die SVP mit einer widerwärtigen Angstkampagne gegen die erleichterte Einbürgerung von sogenannten «Ausländern» der dritten Generation, die mitten unter uns und zusammen mit unseren Kindern aufgewachsen sind. Trump ist überall, doch im europäischen Vergleich hat das Anti-Aufklärerische und Anti-Demokratische, für welches Trump steht, in der vorgeblichen Musterdemokratie Schweiz die längste Tradition. Leider! Matthias Bertschinger Nunningen

FOTO: GINI MINONZIO

gin. Bei der Parolenfassung in Büsserach waren sich die SVP-Mitglieder komplett einig. Es gab keine einzige Gegenstimme und kein kritisches Votum. Zur ausserordentlichen Mitgliederversammlung der SVP Kanton Solothurn waren letzte Woche 60 Personen erschienen. Der Kriegstetter Kantonsrat Manfred Küng legte dar, wieso bei der Abstimmung vom 12. Februar ein Ja zur Unternehmenssteuerreform III (USR III) das einzig Richtige sei. Die OECD kritisiere die Schweiz, weil Statusgesellschaften (Holding-, Domizilgesellschaften und gemischte Gesellschaften) bisher einen besonderen Steuerstatus geniessen. «Pikant dabei ist, dass die rund 2500 Mitarbeiter der OECD mit einem Durchschnittslohn von über 200 000 Euro aufgrund eines besonderen Steuerstatus von Frankreich steuerbefreit sind», so Küng. Nun müsse die Schweiz

also die Unternehmenssteuer reformieren. Werde die Reform abgelehnt, würden die internationalen Statusgesellschaften abwandern. So wäre der Verlust an Steuereinnahmen sehr gross. Damit diese Gesellschaften hierbleiben, müssten die Steuern für alle Unternehmen gesenkt werden. Steuerausfälle müssten damit kompensiert werden, dass die Bürokratie abgebaut werde, so Küng. Nationalrat Walter Wobmann hielt eine flammende Rede für die Schaffung eines Fonds für die Nationalstrasse und den Agglomerationsverkehr (NAF). Der passionierte Motorradfahrer erklärte, dass sich der Verkehr in den letzten 25 Jahren an vielen Orten verdoppelt habe. Es gebe 23 000 Staustunden im Jahr, das sei zehnmal mehr als vor zehn Jahren. Diese verursachten Kosten von zwei Milliarden Franken. Die Strassen müssten dringend ver-

bessert werden. Beim Bund gebe es für den Strassenbau und den Unterhalt diverse Kassen. Diese werden nun im NAF zusammengefasst, der jährlich mit 3 Milliarden gespeist werden soll. In Zukunft sollen auch die Elektrofahrzeuge eine Abgabe bezahlen. Wobmann war lange in die Verhandlungen zum NAF involviert. «Es ist eine gute Vorlage und wir haben in harten Verhandlungen das Maximum herausgeholt», so Wobmann. Für Silvio Jeker, Präsident der SVP Kanton Solothurn, macht die erleichterte Einbürgerung von Personen der dritten Ausländergeneration überhaupt keinen Sinn. Er empfahl deshalb den Anwesenden, bei dieser Abstimmung ein Nein in die Urne zu legen. «Ich kenne viel tolle Migranten, auch in unserer Partei. Doch so wie die Regelungen jetzt sind, sind sie gut», sagte Jeker.


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THIERSTEIN ZULLWIL

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BREITENBACH

Die Kräfte bündeln

Musik ohne Instrumente Chanson, Soul und Funk – für The Glue kein Problem. Die fünf Basler beherrschen jedes Instrument – ohne jedoch eines davon in die Finger nehmen zu müssen. Gaby Walther

Neujahrsansprache: Roger Hänggi blickte zuversichtlich in die Zukunft. bea Mit den Neubesetzungen im Gemeinderat (mit Dominic Gigandet, Sandra Christ-Helfenfinger und Manuel Kohler) Anfang des letzten Jahres und letzten Sommer in der Verwaltung (mit Monika Fringeli) war das Jahr 2016 ein Neuanfang, «aber noch immer kräftezehrend. Die Vergangenheitsbewältigung mit den alten Streitigkeiten war noch nicht zu Ende», sagte Gemeindepräsident Roger Hänggi am NeujahrsApéro der Gemeinde. Vor allem die Aufarbeitung früherer Versäumnisse nahm mehr Ressourcen in Anspruch als gedacht. «Doch rückblickend kommt man auch zum Fazit, dass es diesen Prozess brauchte und die Transparenz jetzt hergestellt ist. Gemeinderat und Verwaltung sind gut aufgestellt und sehr motiviert. Damit sind die Voraussetzungen geschaffen, im Jahr 2017 die Kräfte zu bündeln und in Zukunftsprojekte für Zullwil zu stecken, unter anderem in die zweite Etappe des Hochwasserschutzes sowie in die Sanierung des Mehrzweckgebäudes Katzenflühli.» Wichtig sei

FOTO: MARTIN STAUB

auch die Förderung der Vereinsarbeit als Lebensnerv der Dorfgemeinschaft. Das Motto für das neue Jahr sei ganz klar: «miteinander». Dort, wo es noch direkt beeinflussbar sei, sollte Wohlbefinden herrschen, gab Hänggi zu bedenken. Denn der Blick aus dem Dorf heraus sei genug Besorgnis erregend mit den Unruhen, Kriegen und der zunehmenden Angst vor Terroranschlägen. Hänggi freute sich über das zahlreiche Erscheinen der Zullwiler und der Gäste aus der Gemeinde Büren, mit welcher man in der Finanzverwaltung erfolgreich die Zusammenarbeit pflege. Zullwil, «das Dorf im Herzen des Schwarzbubenlandes, möchte für seine Einwohner und Neuzuzüger wohnlich und attraktiv sein. Zullwil – sympathisch ländlich», rührt der Gemeinderat auf der Homepage die Werbetrommel. In gemütlicher Atmosphäre genoss man das frohe Miteinander, die angeregten Gespräche und die wunderschön präsentierten, mit viel Liebe hergerichteten Apéro-Häppchen.

BREITENBACH

Bank macht Königinnen und Könige

W

er kennt sie nicht, die Musik des «Buena Vista Social Club», diese kubanische Musik, mit der markanten Trompete, den Bongos und dem speziellen Sound der Gitarre. Musik, die einem das Herz erwärmt und einen mit ihrem Rhythmus mitreisst. Doch am letzten Samstag hielt man vergebens Ausschau nach den Instrumenten. Auf der Bühne im Pfarreisaal in Breitenbach standen fünf Männer in Blau mit Wasserflaschen auf den Rücken geschnallt und erzeugten allein mit ihren Stimmen diese lebensfrohe Musik. Voller Inbrunst liess Jonas Göttin die Trompete scheppern und das Schlagzeugsolo von Michael Moor liess das Publikum an seinem Hörvermögen zweifeln. Wie ist es möglich, gleichzeitig verschieden Töne mit einer Stimme zu erzeugen? Der geniale Beatboxer ist seit 2010 Mitglied der Formation und der Einzige der Gruppe, der nicht in der Knabenkantorei Basel gesungen hatte. The Glue, wie sich die fünf Basler nennen, sind schon lange kein Geheimtipp mehr. 2011 traten sie mit «Come What May» am Schweizer Finale zum Eurovision Song Contest in Kreuzlingen auf und machten auf ihren Tourneen rund um den Globus auf verschiedensten Bühnen auf sich aufmerksam. In

The Glue: Gesangliche Hochleistung gekoppelt mit Charme.

Breitenbach traten sie nun zum dritten Mal auf und überzeugten auch diesmal den bis auf den letzten Platz besetzten Saal mit ihrem Talent. «Wir wollen euch zufrieden machen und erklären euch deshalb den Ablauf des Abends», so Gregor Caprez, der immer wieder mit seiner tiefen Bassstimme auffiel. «Zuerst kommt ein Lied, dann noch ein Lied, noch ein Lied, ein bisschen Schwatzen und dann wieder ein Lied», fügte er mit viel Schalk an. Mit diesem Programm erreichten The Glue viel Zufriedenheit. Ihr Repertoire ist breit, es reicht von einem asiatischen Lied in Mandarin über Chansons auf Französisch, Liebeslieder auf Italienisch

FOTO: GABY WALTHER

bis zu Rap, Funk und Rock. Nebst Cover-Versionen waren viele Eigenkompositionen zu hören, welche Einflüsse der Tournee im Ausland, aber auch die Verschiedenheit der fünf Musiker erahnen liessen. Obwohl die fünf keine Komiker sein wollen – zu gross ist ihre gesangliche Fähigkeit –, brachten sie das Publikum mit ihrer sympathischen, lockeren Art immer wieder zum Schmunzeln. The Glue bewiesen, dass es für gute Musik, auch wenn es kaum zu glauben ist, nicht unbedingt Instrumente braucht. Es bleibt zu hoffen, dass dieses A-cappella-Quintett nicht zum letzten Mal Breitenbach beglückte.

BÜSSERACH

Im Dreiertakt mitgaloppieren

Königsapéro im Wydehof: Die Basellandschaftliche Kantonalbank und die hl. 3-Könige luden am letzten Freitag zum «Königs-Apéro». Die Veranstaltung wurde rege benutzt und viele Wydehof-Besucher genossen den feinen Königs-Kuchen mit einem Glas Wein. FOTO: ZVG

Cowboys and -girls im Wilden Westen: Die Musikgesellschaft Harmonie Büsserach mit ihrem neuen Dirigenten.

VERANSTALTUNG

Bischof Hänggi würde 100-jährig

Bild aus seiner Wirkungszeit: Bischof Anton Hänggi. FOTO: ZVG WOS. Zum 100. Geburtstag von Bischof Anton Hänggi aus Nunningen, feiern wir einen speziellen Festgottesdienst in Oberkirch/Nunningen. Weihbischof Denis Theurillat kommt nach Oberkirch, um zusammen mit Pa-

ter Alberich und Pfarrer Ignacy Bokwa den Gottesdienst zu zelebrieren. Der Kirchenchor bereichert die Feier gesanglich. Im Anschluss an die Feier sind Sie alle herzlich zum Apéro von der politischen Gemeinde und der Kirchgemeinde Oberkirch eingeladen. Das Dorfmuseum Nunningen widmet Bischof Hänggi eine Sonderausstellung, welche am 15. Januar, nach der Messe, ca. um 11.30 Uhr ihre Türe öffnet. (Die Kultusgegenstände, welche sonst in der Bischofsvitrine in der Kirche sind, werden leihweise dem Museum übergeben, bis zum Ende der Ausstellung im Juni. Das Museum ist jeweils am 1. Sonntag im Monat zwischen 14 und 17 Uhr geöffnet). Wir laden Sie alle zu diesem speziellen Anlass nach Oberkirch ein. Eucharistiefeier in Oberkirch: 15. Januar, 10 Uhr, anschliessend Apéro. Eröffnung Sonderausstellung, Dorfmuseum Nunningen, APH Stäglen: 15. Januar 2017, 11.30 Uhr. Dauer der Ausstellung bis Ende Juni 2017.

Stefan Anna und die Musikgesellschaft Harmonie Büsserach wissen wie man das Publikum mitreisst. Das Beste aus den Western-Filmen nochmals zu geniessen, gibt es dieses Wochenende im Konzertsaal. bea. Mit den Pferden und 1500 Rindern ins Ungewisse ziehen, das Leben in seinen schönsten Farben sehen, doch auch dem Tod begegnen. Das ist das Erwachsenwerden im Wilden Westen: Die Legendenrolle von John Wayne im Westernfilm «The Cowboys» mit dem melodramatischen Heldentod musikalisch erzählt, ist nur einer der vielen Höhepunkte vom diesjährigen Konzert der Musikgesellschaft Harmonie Büsserach. Ihr neuer Dirigent Stefan Anna aus Grenzach-Wyhlen könnte sich ein Leben ohne Musik nicht vorstellen und merkte auf Anhieb, dass in Büsserach die Herzen ebenso für die Musik schlagen. Aus dieser geteilten Leidenschaft wird doppeltes Vergnügen. Wer es sich letzten Samstag entgehen liess, hat dieses Wochenende noch die Chance auf Genuss pur. Musikpädagoge Anna und das 46-köpfige Orchester beherrschen die Kunst, das Publikum zu begeistern. Stefan Anna schöpft aus ei-

nem grossen Erfahrungsschatz, er spielt im Basler Festival Orchester, im Sinfonieorchester Basel, bei der Basler Sinfonietta und im 21st Century Symphony Orchestra in Luzern. Sein Engagement in Büsserach sieht er «längerfristig» und freut sich, «die Büsseracher weiterhin zu motivieren, aus Freude an der Musik sich dem Wettbewerb und der Jury zu stellen an den kantonalen und eidgenössischen Musikfesten», wie er im Gespräch mit dem Wochenblatt erzählt. Mit Klängen aus Filmen, die unvergesslich sind, will Stefan Anna dem heimischen Publikum beste Unterhaltung bieten und studierte mit den Büsserachern ein sensationelles Programm zum Thema «Western» ein. Mit der Musik zum Film «How the West was won» traf man mitten in die Herzen, nachdem «die glorreichen Sieben» (The Magnificent Seven) und der Oskar prämierte Film «Der mit dem Wolf tanzt» ihren musikalischen Zauber in der Mehrzweckhalle bereits voll entfaltet hatten. Westernfeeling gab es für alle Sinne; mit Showeinlagen auf der Bühne und auf der Leinwand machten die Mitglieder der Musikgesellschaft Harmonie den Musikabend zum Goldrausch, animierten mit Winnetou & Old

FOTO: BEA ASPER

Shatterhand zum Träumen, liessen die Johnny Cash Zeiten aufleben und sorgten mit «zwei glorreichen Halunken» und Clint Eastwood für die heiteren Momente. Spätestens bei Bonanza (430 Serien hatten die Cartwrights zum Besten gegeben) blieb im Saal kein Fuss mehr ruhig, sondern galoppierte im Dreiertakt den Hügel runter der Ponderosa Ranch in Nevada. Mit der Musik von Ennio Morricone in «Once upon a Time in the West» (Spiel mit das Lied vom Tod) setzte die Musikgesellschaft Harmonie einen krönenden Abschluss, doch das Publikum rief mit tosendem Applaus nach mehr. So kam man in den Genuss von Dallas und CanCan im Zusammenspiel mit dem Publikum. Und als dritte Zugabe brachte der Solothurner Marsch noch die Herzen zum Hüpfen. Dabei war man bereits fulminant eingestiegen in den Musikabend: Die Jungmusikanten und das jugendliche Schlagzeugcombo übertrafen die Erwartungen und verdeutlichten, dass die Nachwuchsförderung der Musikgesellschaft Harmonie fester Bestandteil ihres Erfolges ist. Weitere Aufführungen: 13./14. Januar, 20.00 Uhr, Konzertsaal Büsserach


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DORNECK

Donnerstag, 12. Januar 2017 Nr. 02

EINGESANDT

MARIASTEIN

Gut besuchter, 2. Neujahrsapéro Eine stattliche Anzahl Freunde und Gäste der FDP.Die Liberalen, haben sich trotz überraschend eingesetztem Schneefall zum Neujahrsapéro im Gemeindsaal Rodersdorf eingefunden. So durften die Veranstalter erfreulicherweise unter anderen, auch die Gemeinde-

präsidentin und unsere Gemeinderäte der FDP, zu den Besuchern zählen und mit ihnen zu einem erfolgreichen Jahr anstossen. Es bleibt zu hoffen, dass der Anlass zur Tradition für alle Einwohner wird. Roland Matthes

Stattliche Anzahl: Besucher des FDP Neujahrsapéros.

Drei Könige mit Gesang verehrt

FOTO: ZVG

VERANSTALTUNG

Taufe der neuen Plagetten WOS. Bereits zum vierten Mal findet in der Mammuthalle in Hofstetten die Taufe der Fasnachtsplagette statt. Am Donnerstag, 12. Januar, um 19.30 Uhr wird

das Sujet der HOFA 2017 bekannt gegeben. Für Unterhaltung sorgen an diesem Abend die Guggenmusiker der Glori Moore .

VERANSTALTUNG

Sängerinnen am Dreikönigsfest: (v.l.) Agnieszka Budziñska-Benett (Leiterin), Hanna Järveläinen, Lorenza Donadini und Kelly FOTO: JÜRG JEANLOZ Landerkin.

Vortrag in Dornach WOS. Historischer Verein des Kantons Solothurn: Dr. Philipp Aerni und Dr. Isabelle Schluep Campo: Ursachen und Konsequenzen der Dominanz der Swatch Group. Montag, 16. Januar 2017 im Kloster Dornach, Bibliothek, 19.30 Uhr. Philipp Aerni ist Direktor des Zentrums für Unternehmungsverantwortung und Nachhaltigkeit der Universität Zürich. Frau Schluep ist Mitarbeiterin

an diesem Zentrum. Beide sind aus dem Kanton Solothurn und kennen die Solothurner Industrie. In ihrem Buch über die Swatch beleuchten sie die Entstehung der Swatch Group, die nicht nur die bekannten Swatch-Uhren herstellt, sondern auch Omega, Blancpain und Tissot. Und sie fragen auch, ob diese Art der Unternehmensführung, wie sie Swatch Group hat, zum langfristigen Erfolg führt.

it einem andächtigen Lied des Ensembles Peregrina wurden die drei Könige aus dem Morgenland symbolisch empfangen. Solosängerin Hanna Järveläinen eröffnete, die drei anderen Damen setzten kräftig ein. Ohne Instrumentalbegleitung erklangen ihre reinen Stimmen,

einige hundert Zuhörerinnen und Zuhörer erfreuten sich an der herrlichen Melodie. Die Basilika in Mariastein nahm die Töne auf und liess sie bis in die hintersten Bänke verklingen. Obschon die Gesänge in lateinischer Sprache erfolgten, konnte die Geschichte der Heiligen drei Könige gut miterlebt werden. Die majestätische Ankunft mit dem Erleuchten des Sterns von Betlehem und der Huldigung an den neugeborenen Jesu waren in den Gesängen klar wiederzuerkennen. «Alleluia» sang Lorenza Donadini ganz allein im grossen Gotteshaus und brachte das Fest der Liebe eindrücklich zur Geltung. Ihre Stimme klang warm und weich, sie berührte die Herzen der Menschen. Das Liedgut des Konzerts stammte aus Frankreich, Deutschland, Böhmen und der Schweiz und wurde vorwiegend im Mittelalter komponiert. «Das Ensemble Peregrina singt ein- bis vierstimmige Stücke, die eine liturgische Querverbindung und Dramaturgie aufwei-

VERANSTALTUNG

VERANSTALTUNG

Kirchendirektor Anton Lauber auf der Kanzel

Rolland singt in Seewen

Mittelalterliche Musik zum Dreikönigsfest durften die Gäste am diesjährigen Neujahrskonzert in der Basilika Mariastein geniessen. Das Ensemble Peregrina, bestehend aus vier Sängerinnen, stimmte feierliche Lieder an.

DORNACH

Buchkunstwerk als erweiterter Ausstellungsraum

Die exklusive Schrift mit Goldschnitt: Mit den separat gedruckten Abbildungen. FOTO: MARTIN STAUB

WOS. Luxus. Ein schillernder Begriff, den wir bislang mit kostspieligen Investitionen, sozialer Distinktion, handwerklicher Raffinesse, mit Überfluss und Ausschweifung in Verbindung gebracht haben. Aber seit einigen Jahren zeichnet sich ein Wandel in unserem Verständnis von Luxus ab: In dem Masse, in dem Luxusgüter als zunehmend ersetzbar und kurzlebig wahrgenommen werden, treten neue Luxuseigenschaften zutage, die mit echtem Handwerk, mit Freiheit, Zeit, Privatheit und mit geistigen Schätzen zu tun haben. Wir betreten, so scheint es, ein Zeitalter, in dem Geist und Luxus keinen Widerspruch mehr bilden. Das vorliegende Buch «Geist und Luxus», begleitet die gleichnamige Ausstellung im Kloster Dornach und ist, wie bereits «Living Memory – Eine Ausstellung über die Papierfabrik Zwingen» (Schwabe 2015), in enger Zusammenarbeit zwischen der Kuratorin Barbara van der Meulen und der visuellen Gestalterin Marion Fink entstanden. Die Buchgestaltung und die Ausstellungsbeiträge reflektieren die Ortsspezifik des Klosters und setzen die beiden auf den ersten Blick kontrastierenden Aspekte des Geistigen und des Luxuriösen in einen Dialog. Die Sorgfalt von Konzeption und Handwerk in der materiellen

Kostbarkeit und kostbaren Schlichtheit von im Goldschnitt ohne Buchdeckel gebundenen Blättern bedeutet einen Luxus der unaufgeregten Reduktion im grellbunten Wettbewerb des Büchermarkts. Die lose eingelegten Bilder erinnern an eine frühe Zeit des Buchdrucks, in der biblische Bilderfolgen separat gedruckt und in nur wenigen kostbaren Prachtbänden zwischen die Textseiten gelegt wurden. Mittels Textbeiträgen von Autoren, die sich in Forschung und Tätigkeit mit dem Thema bereits auseinandergesetzt haben, wird der künstlerische Blick auf den Luxus gespiegelt und erweitert. Niko Paech zeigt auf, wie in unserer Gesellschaft die Zeit zum wahren Luxus geworden ist. Johannes Schleicher verweist auf den geistigen Luxus der christlichen Mystik und Spiritualität. Nicolaj van der Meulen beschreibt die Vergänglichkeit vermeintlicher Luxusdinge, und Dinie van den Heuvel gibt Einblick in ihre Tätigkeit als Creative Director eines High- End Organic-Luxuslabels für Baby- und Kinderbekleidung. Die Ausstellung wird übrigens bis zum 31. März 2017 verlängert. «Geist und Luxus», Begleitbuch zur Ausstellung im Kloster Dornach; 2016, 112 Seiten, 20 Abbildungen in Farbe. Broschiert mit Schutzumschlag, CHF 20.--. ISBN 978-3-7965-3641-0

Jürg Jeanloz

M

WOS. Regierungsrat und Kirchendirektor Dr. Anton Lauber wird am Sonntag, 15. Januar 2017, 10 Uhr, in der ersten ökumenischen Kirche der Schweiz in Flüh/SO die Predigt halten. Die lokalen Pfarrherren, Pfarrer Michael Brunner und Pater Günter Hulin sorgen dabei für eine geistliche und besinnliche Liturgie. Dies auch zum Start in die Gebetswoche zur Einheit der Christen, die jedes Jahr vom 18. bis zum 25. Januar weltweit gefeiert wird. Wie an jedem dritten Sonntag im Monat, wird dieser ökumenische Gottesdienst gemeinsam von den Katholiken und Reformierten im Solothurnischen Leimental gefeiert. Eine spezielle Note ist im 2017 sicherlich, dass es sich um das Jubiläumsjahr, 500 Jahre Reformation handelt. Wir sind gespannt, was wir dazu und zur Ökumene vom CVPMann Lauber hören.

Sonntagsprediger: Anton Lauber.

FOTO: ZVG

WOS. Auf Italienisch heissen sie «cantautori», auf Englisch «singer-songwriters», auf Deutsch «Liedermacher/innen». Es sind Sängerinnen und Sänger, die sowohl die Musik wie auch die Texte selbst kreieren und vortragen. Wenn man an Schweizer Liedermacher denkt, so kommen einem meist die Troubadours Mani Matter, Jacob Stickelberger oder Fritz Widmer in den Sinn, aber auch heutige Sänger wie Gölä, Sina oder Stefan Eicher. Man braucht aber gar nicht so weit zu suchen, denn in Laufen lebt und wirkt ein Mundartsänger, der in seinem eigenen Dialekt die Tradition der Schweizer Troubadours neu belebt. Es ist Roland Jermann, der unter seinem Künstlernamen «Rolland» auftritt. Er zeigt, dass sich auch der Laufentaler Dialekt für hintergründige und unterhaltsame Lieder eignet. Voller Witz, Charme und augenzwinkerndem Humor bringt er in seinen Liedern Themen auf den Punkt, die uns beschäftigen. Er thematisiert etwa in «Chranggi Kasse» das Gesundheitswesen, in «Die chaibe Usländer» unsere Ressentiments, oder in «Räschtrisiko» die Bedrohung durch Atomkraftwerke. «Rolland» begleitet sich auf seiner Gitarre selbst. Am Sonntag, 22. Januar, singt «Rolland» im Museum für Musikautomaten in Seewen. Die Matinee beginnt wie immer um 11.15 Uhr und dauert eine Stunde. Die Zuhörerinnen und Zuhörer können

sen», sagte Bendikt Rudolf von Rohr, Organist und Vorsitzender der Konzertkommission Mariastein. Das Benediktinerkloster werde im Jahr 2017 weitere acht Konzerte ausschreiben und damit ein anspruchsvolles kulturelles Angebot der Region unterbreiten. «Lassen wir das Dreikönigsfest mit dem exzellenten Ensemble ausklingen», ermunterte er die vielen Gäste. So wie es angefangen hatte, so klang es auch aus. «Epiphania», die Erscheinung Gottes, wurde in einem tschechischen Lied verehrt. Die Künstlerinnen, unter der Leitung von Agneszkia Budiñska-Bennet, wechselten sich im Gesang ab und erzeugten damit einen wunderbaren Klangteppich. Die stimmliche Geschmeidigkeit und die professionelle Präzision machten das Konzert zu einem Erlebnis. A capella-Kunst in Reinkultur war am Sonntagabend zu geniessen, der Beifall der Gäste war verdient und grandios.

Singend unterwegs: Roland Jermann alias Rolland. FOTO: ZVG

ihre Wertschätzung für das Konzert durch einen angemessenen Beitrag in die Kollekte bekunden. Die Gesellschaft des Museums für Musikautomaten Seewen freut sich über einen guten Besuch dieser Matinee.


WAHLEN KANTON SOLOTHURN

Donnerstag, 12. Januar 2017 Nr. 02

KANTON SOLOTHURN

DORNECK-THIERSTEIN

Neuer Rekord mit 505 Bewerbungen

Die Kandidierenden aus dem Schwarzbubenland

505 Kandidierende bewerben sich im Kanton Solothurn auf 37 Parteilisten für ein Mandat in der kantonalen Legislative. Neben 364 Männern steigen 141 Frauen in den Wahlkampf. 15 der bisherigen Kantonsräte treten nicht mehr an. Darunter Rudolf Hafner (GLP) aus Dornach und Fabio Jeger (CVP) aus Meltingen. Der Anmeldeschluss vom vergangenen Montag für die Teilnahme an den kantonalen Wahlen förderte einen neuen Rekord zutage: 505 Kandidatinnen und Kandidaten bewerben sich für einen Sitz im 100-köpfigen Kantonsparlament – und damit so viele Frauen und Männer wie noch nie. Bei den Wahlen 2009 und 2013 waren es jeweils 447 Kandidierende. Damit drängen diesmal um 58 Personen mehr in die kantonale Legislative.

Prominente Frauen und Männer Neben 364 Männern bewerben sich über alle Parteien hinweg 141 Frauen um ein Mandat. Das entspricht einem Frauenanteil von 27,9 Prozent. Im Vergleich zu den Wahlen vor vier Jahren (29,8 Prozent) ist ein leicht sinkender Frauenanteil zu verzeichnen. Noch immer stellt es die Parteistrategen vor eine grosse Herausforderung, Frauen für eine Teilnahme an den Wahlen zu bewegen. Unter den neu Kandidierenden fallen allerdings etliche Frauen auf, die in der Öffentlichkeit bereits von sich reden gemacht haben: Darunter etwa Sigrun Kuhn, Präsidentin des Spitexverbands Kantons Solothurn, die für die FDP kandidiert. Ebenfalls auf einer FDP-Liste figurieren Corinne Saner, stv. Präsidentin des Staatspersonalverbandes, und auch Roswitha Eichberger, ehema-

lige Präsidentin der Solothurner Sektion der Business Professional Women (BPW). Die 505 Kandidierenden verteilen sich auf 37 Listen in fünf Amteien. Im Dorneck-Thierstein schafft es die BDP nicht mehr, eine eigene Liste auf die Beine zu stellen. «Auf Biegen und Brechen anzutreten macht keinen Sinn», sagt BDP-Kantonalpräsident Markus Dietschi auf Anfrage. Immerhin: Hatte die BDP vor vier Jahren kantonsweit noch 15 Kandidaten auf fünf Listen, sind es nun 25 Kandidaten auf drei Listen. Auffallend ist, dass die BDP mit den wohl jüngsten Kandidierenden antritt. Wer Jahrgang 1965 hat, ist schon fast alt. Für BDP-Präsident Markus Dietschi zeigt das, dass es der Partei gelungen ist, «frische Kräfte» für die Politik zu motivieren. (SZ, 10.1.2017)

SCHWARZBUBENLAND

54 Frauen und Männer bewerben sich für 13 Sitze WOS. Um die 13 Sitze aus dem Wahlkreis (Amtei) Dorneck-Thierstein steigen die sechs Parteien SVP, FDP, GLP, SP, CVP, Grüne ins Rennen. Insgesamt sind es 54 Kandidatinnen und Kandidaten. Vollständige Listen mit 13 Kandidierenden weisen die SVP und die FDP auf. Die einzigen beiden Listenverbindungen bestehen zwischen SP und Grünen sowie zwischen CVP und GLP. Nicht mehr der Wahl stellen werden sich die beiden bisherigen Kantonsräte Fabio Jeger (CVP, Meltingen) sowie Ru-

dolf Hafner (Grünliberale, Dornach). Mit David Härzig aus Gempen stellt die SP den jüngsten aller Solothurner Kandidatinnen und Kandidaten: Er wird am 21. Februar 18 Jahre alt. In der zu Ende gehenden Legislaturperiode war die FDP mit vier Vertretern stärkste politische Kraft im Schwarzbubenland, gefolgt von der CVP mit drei. SVP und SP kamen auf je zwei Sitze, die Grünen und Grünliberalen auf je einen. Bei den Regierungsratswahlen kämpfen vier Frauen und vier Männer um die

fünf Sitze. Die drei Bisherigen Remo Ankli (FDP, Bildungsdirektor), Roland Fürst (CVP, Bau- und Justizdirektor) und Roland Heim (CVP, Finanzdirektor) werden von fünf Kantonsratsmitgliedern herausgefordert: Nicole Hirt (GLP, Grenchen), Manfred Küng (SVP, Kriegstetten), Marianne Meister (FDP, Messen), Susanne Schaffner (SP, Olten) und Brigit Wyss (Grüne, Solothurn). Die beiden bisherigen Peter Gomm (SP) und Esther Gassler (FDP) treten nicht mehr an.

19.30 Uhr, Turnhalle Primarschule Zwingen. Probelektion, Tel. 061 781 12 10. Internet: www.fechtclub-laufental-flt.ch

ryl, Mischtechnik. Workshops, Seminare. Besuche Mo, 17–19 od. n. V. ehofmann@mal-werkstatt.ch, 079 704 89 70, www.mal-werkstatt.ch

Kletterhalle Laufen (SAC Sektion Hohe Winde). Die Halle steht täglich von 8.00 bis 23.00 Uhr zur Verfügung. Alles Wissenswerte und Fotos auf www.kletterhallelaufen.ch

Malen & plastisches Gestalten mit Ton in Kleinlützel für Kinder, Jugendl. & Erw. Malen & Zeichnen in Aquarell, Acryl, Pastell. Tatjana Fraya Willaredt kunstundfengshui@bluewin.ch, 061 771 01 05, www.kunst-und-fengshui.ch

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Liste 1, SVP: Ehrsam Jacqueline, bisher, 1981, Unternehmerin, Gempen; Linz Peter M., bisher, 1944, pensionierter Notar, Büsserach; Amhof Christian, 1959, kaufm. Angestellter, Dornach; Fürst Rivera Marysol, 1959, Verkäuferin/Hausfrau, Dornach; Giger Thomas, 1970, Chemiker, Nuglar; Halbeisen Guido, 1968, Verkaufsleiter, Breitenbach; Hamann Sébastian Nicolas, 1979, Zimmermann, Bättwil; Hänggi Roger Pius, 1971, Verkäufer/Maurer, Zullwil; Jeker Sibylle, 1983, kaufm. Angestellte, Erschwil; Meppiel Andrea, 1981, dipl. Ernährungsberaterin HF, Hofstetten; Probst Daniel, 1975, Garagist, Fehren; Schenker Marcel, 1974, Buchhalter, Breitenbach; Thoma Benjamin, 1984, Bestatter, Hofstetten. Liste 2, FDP.Die Liberalen: Bringold Andreas, 1964, Landwirt, Beinwil; Büttiker Hans, bisher, 1951, Dr. sc. techn., Dornach; Gubser Peter, 1956, PK-Experte, Hofstetten-Flüh; Häner David, 1984, Program.-Manager, Breitenbach; Hartung Werner, 1957, Logistikmanager, Büsserach; Matthes Roland, 1963, Produktemanager, Rodersdorf; Schnellmann Bruno, 1956, Unternehmensberater, Dornach; Stadler Patrik, 1970, Rechtsanwalt, Gempen; Stebler Sarah, 1995, Studentin, Nunningen; Studer Heiner, bisher, 1957, Geomatiking., Nunningen; Thalmann Christian, bisher, 1973, Buchhalter, Breitenbach; Vogel Martin, 1960, Unternehmer, Büren; Winkler Mark, bisher, 1954, Unternehmer, Witterswil. Liste 3, GLP: Klausener Matthias, 1962,

Reittherapeut, Seewen; Ermel Constanze, 1964, Lehrerin, Dornach; Schauffert Sandra, 1999, Lernende, Hochwald. Liste 4, SP: Esslinger Simon, bisher, 1972, Schulleiter, Seewen; Oser Stefan, bisher, 1975, Geschäftsführer Gärtnerei, Flüh; Meier-Reber Irène, 1964, Chemikantin, Rodersdorf; Suntharalingam Shulojan, 1997, Schüler, Flüh; Waldner Remo, 1963, Sozialarbeiter, Breitenbach; Oeschger Roman, 1979, Geschäftsentwickler, Büren; Härzig David, 1999, Gymnasiast, Gempen; Kälin Neuner-Jehle Karin, 1962, Molekularbiologin/Gemeindepräsidentin, Rodersdorf; Baumgartner Edna, 1982, Fachspezialistin SEM, Dornach; Baumgartner Roland, 1970, Schreiner/Berufsbildner, Dornach. Liste 5, CVP: Gasser Kuno, 1957, dipl. Bankfachmann, Nunningen; Graber Janine, 1997, Studentin, Büsserach; Grimbichler Michael, 1974, dipl. Elektroinstallateur, Gempen; Koch Hauser Susanne, 1960, Betr. oec, Erschwil; Küry Babs, 1973, Reisezugbegleiterin, Hofstetten; Pesenti Ingeborg, 1953, Experte Rechnungslegung, Rodersdorf; Spaar Pius, 1964, eidg. dipl. Landwirt, Meltingen; Steiger Glenn, 1997, Landwirt in Ausbildung, Bättwil; Vögtli Bruno, 1956, Metallbauschlosser, Hochwald. Liste 6, Grüne: Beile Lilli, 1994, Steinmetz-Lehrtochter, Dornach; Lüthi Florian, 1992, Student, Dornach; Palatini Monica, 1958, Tierärztin, Dornach; Schacher Pascal, 1961, Zollexperte, Dornach; Schweizer Aurin, 1992, Student, Dornach; Daniel Urech, 1983, bisher, Rechtsanwalt und Notar, Dornach.

Vitaswiss-Ganzkörper-Gymnastik Laufen. Mi, 17.45 –19.00 Uhr. Infos: 061 761 27 20 – Atemgymnastik Laufen. Mo, 16.20–17.20 und 17.30–18.30 Uhr; Di, 9.00–10.00 Uhr; Breitenbach: Di, 16,30–17.30 Uhr; Infos: 061 781 29 16.

Witterswil, 061 721 60 88.

VEREINSNACHRICHTEN  Bibliotheken Stedtlibibliothek Laufen, offen: Di 9–11 Uhr, (Markttag 14–16 Uhr), Mi 14–18 Uhr, Fr 16–20 Uhr, Sa 9–15 Uhr, Sommer- und Herbstferien: Di 9–12 Uhr, Fr 16–20 Uhr, Sa 9–12 Uhr. www.stebilaufen.ch Ludothek Laufental-Thierstein, Amthausgasse 35 (Amthausscheune), Laufen. Offen Mi 14 –17 Uhr, Fr 16 –18 Uhr, Sa 10 –12.30 Uhr; Fasnachts-, Sommer- und Herbstferien BL nur Fr 16 –19 Uhr. www.ludolauthi.ch Bibliothek Breitenbach, Wydehof 1. Stock, Öffnungszeiten: Mo 15 –17 Uhr, Mi 14 –18 Uhr, Do 9 –11 Uhr, Fr 16 –19 Uhr und Sa 10 –14 Uhr. (Ausnahme: Während der Sommer-Schulferien Mi 14 –18 Uhr, Fr 16 –19 Uhr) Bücher-Broggi Laufental, Mehrzweckhalle, 4223 Blauen. Offen jeden Samstag, 10 –17 Uhr.

Wanderverein Laufen. Gemeinsame Fahrt zu Volkswanderungen in CH/D, zweimal jhl. mit Car. Frei wählbare Strecken von ca. 5/10/20 km. Auch für Nordic Walking. Verpflegung am Start/Ziel u. unterwegs. Anm. Tel. 061 761 64 95. Der Basketballclub Laufen sucht Spieler/innen für das Damen- und Herrenteam. Trainingszeiten: Di., 19.15–20.45 und 20.45–22.15. Do., MixedTraining, 20.45–22.15 in der Serafinhalle Laufen. Kontakt und Infos unter bbclaufen@gmail.com

Kampfkunst  Sport Happy-Dog-School, Borer Maria, Grien, Breitenbach. Vertrauen und Sicherheit für Sie und Ihren Hund. www.happy-dog-school.ch oder Tel. 076 345 54 45. Hundeschule EICHMÄTTLI, Industriestrasse, 4227 Büsserach, P. Herter. Beratung und Hilfe rund um Ihren Vierbeiner! Kurse für Welpen, Junghunde, Familienhunde. Ausbildung in Sanität, Obedience, Agility (A. Hürbin), 061 761 40 75. Bogenschützen Büsserach, ein Sport für Jung und Alt. Training ab Ende März, mittwochs um 18 Uhr, Schwalbenest. Info: 079 767 42 67, Simon Heller, www.bs-buesserach.ch Schwingen ,der CH-Nationalsport ist gross im Kommen! Jeden Di 18.30–20 Uhr, ab 8 Jahre. Schnuppertraining im Schulhaus Bruggwegin Dornach möglich. Schwingklub Dorneck-Thierstein u. Birstal: K. Christ, 079 225 77 89 Fechtclub Laufental-Thierstein. Kampfsport mit Eleganz und Tradition. Training: Donnerstag

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Yoga Oase Breitenbach Mo. bis Do., therapeutisches Yoga. Leiterinnen sind Mitglieder von CH-Yogaverbänden. Fr.: Klassisches QiGong nach TCM. Infos: www.yogaoase-breitenbach.ch, nicole.gerster@gmx.ch, 079 921 70 34. Deutschkurse. Für fremdsprachige Frauen Breitenbach m. Kinderhort. Niveaustufen: A1.1 bis A2.2. Kursort: Kath. Pfarreiheim, Fehrenstr. 6, 4226 Breitenbach. Zeiten: Mo, Di oder Mi, 8.20–11.30 Uhr. Pro Woche 2 × 2 Lektionen. Kurspreis: pro Lektion Fr. 5.– mit Kinderbetreuung, (Frühlingssemester, 88 Lektionen: Fr. 440.–/Herbstsemester, 60 Lektionen: Fr. 300.–). Kurseintritt: pro Quartal möglich! (Jan., Apr., Aug., Okt.). Info: Jutta Kunz, K5 Basler Kurszentrum, 061 365 90 23.

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Tanzen zu Live-Tanzmusik. Mambo, Cha-Cha-Cha, Walzer, Tango, Samba. Pfarreiheim St. Nikolaus, Gartenstr. 16. Reinach. Mi. 14–17 Uhr. Eintritt Fr. 10.–. Termine: 25.5., 29.6., 24.8., 21.9., 19.10., 16.11., 21.12. Live Musik mit Seppi und Peter.

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 Mütter- und Väterberatung Laufental. Beratung der Eltern von Säuglingen und Kleinkindern, öffentliche Beratung in den Wohnortsgemeinden. Die Beratungszeiten bei Ihrer Wohngemeinde und weitere Informationen über unsere Dienstleistungen finden Sie auf unserer WEB-Seite www.sozialdienste.ch. Wir sind auch erreichbar unter Mütter- und Väterberatung Laufental, Gaby Heizmann, Rathaus, Hauptstrasse 2, 4242 Laufen (Rathaus). 061 761 16 65, mvblaufental@sozialdienste.ch Tagesfamilien Laufental-Thierstein. Hauptstrasse 20, 4242 Laufen, 061 761 10 12. Dienstag, ganzer Tag und Donnerstag, morgen. Thierstein. Öffentliche Beratung in den Wohnortgemeinden mit Voranmeldung. Weitere Infos über das Zentralsekretariat, Tel. 061 785 90 00 oder unter www.muetterberatung-so.ch

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Pro Senectute beider Basel. Ihre Partnerin für Fragen rund ums Älterwerden, Beratungsstelle Laufental. 061 761 13 79, www.bb.pro-senectute.ch

 Jugendgruppen

SPITEX Thierstein/Dorneckberg 061 783 91 55, Hilfe und Pflege zu Hause, Spitex-24h-Notruf, alles aus einer Hand, seit 40 Jahren in der Region, Krankenkassen anerkannt, im Auftrag der Gemeinden, www.spitex-thdo.ch, Spitalstrasse 38, 4226 Breitenbach

Kindertagesstätte Metzerlen Vogelnest, familienergänzende und familienbegleitende Kinderbetreuung. Mo–Fr, 7.30–18.30: Spielgruppe, Waldgruppe, Mittagstisch, Aufgabenhilfe, Infos und Anm.: 061 731 33 75, vogelnest.metzerlen@bluewin.ch, www.vogelnest-metzerlen.ch Jungwacht Oberkirch, für Buben von 7 bis 15 Jahre. Montag: Black Tigers 13–14, Dienstag: Gryffindors 11–12, Mittwoch: Dino Rex 7–8, Donnerstag: Lions 9–10. Kontakt: Stefan Hänggi, 079 394 17 18, stefan.haenggi@gmail.com Kinder Kinderhort Hirzenkäfer, Spitalstrasse 38, 4226 Breitenbach, 061 781 52 20. Öffnungszeiten: Montag bis Freitag, 6.30–19 Uhr, Kinder ab 4 Monate bis 10 Jahre Familienzentrum Chrättli Laufen. Naustr. 73, Laufen, 061 761 42 88. Krabbelgruppe: Mo. Morg. Träff mit Cafeteria: Mo.- und Do.-Nachm. Hütedienst: Fr.-Morg. www.chraettli.ch Tagesfamilien/Tagesbetreuung, Hinteres Leimental, Vermittlung von Tageskindern in Tagesfamilien oder in Kindertagesstätte Vogelnest, Stationsgebäude Bahnhof Flüh. Kontaktstelle: 4108

Pro Senectute Dorneck-Thierstein, Fachstelle für Altersfragen, 061 781 12 75, www.so.pro-senectute.ch. Fahrdienst «s’Mobil», 061 783 91 50

SPITEX Laufental, Hilfe und Pflege zu Hause, 061 761 25 17, spitex-laufental@bluewin.ch SPITEX Acura, 061 322 41 74, alles aus einer Hand, Tag/Nacht 24h, garantierte Entlastungs- u. Ferienbetten, off. Pflegetarife, Krankenkassen anerkannt, Leistungsaufträge von Gemeinden, www.acura-spitex.ch; Bodenackerstr. 1a, 4226 Breitenbach.

 Selbsthilfegruppen Verein Selbsthilfe BS/BL: Wir vernetzen und begleiten Menschen, die eine Selbsthilfegruppe suchen oder gründen wollen. In unserer Region gibt es ca. 170 Selbsthilfegruppen zu physischen und psychischen Themen. Telefonzeiten: Mo, 10–12; Mi/Do, 15–17 Uhr; 061 689 90 90. Persönl. Kurzberatung ohne Voranmeldung Di, 12–18 Uhr. Weitere Infos auch zu aktuellen Gruppen unter www.zentrumselbsthilfe.ch


Donnerstag, 12. Januar 2017 Nr. 02

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SPORT

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EISHOCKEY

Laufen strapaziert Nerven der Fans Zwei Spiele – zwei Sekundenentscheidungen. Laufens Spiele am Samstag gegen Altstadt Olten (6:7) und am Dienstag zuhause gegen Koppigen (1:0) wurden jeweils in der letzten Minute entschieden. Edgar Hänggi

D

ie Laufentaler kämpfen für die Playoff Teilnahme. Es ist das grosse Ziel des Vereins und auch von Trainer Beat Leuenberger. Für den Oberaargauer aus Langenthal ist klar: «Mit dieser Mannschaft muss man in die Playoffs kommen.» Umso frustrierter war man dann am Samstag, als Altstadt 27 Sekunden vor Spielende das entscheidende Tor zum 7:6 gelang. So wie das Spiel lief, war es aber schon erstaunlich, konnten die Baselbieter überhaupt noch um die Punkte spielen. Sowohl im ersten wie im zweiten Drittel war man in den ersten Minuten nicht im Spiel und kassierte deshalb vier Gegentreffer. Aber dieses Laufen hat ein grosses Kämpferherz. In die erste Pause ging man beim Stande von 2:3 und zuversichtlich. Nachdem die Oltner im Mitteldrittel in den ersten 87 Sekunden auf 5:2 erhöhten, schlugen die Laufentaler erneut zurück. Mit dem Spielstand von 5:5 gings in die zweite Pause. Im Schlussabschnitt brachte Willemin die Gäste erstmals in Front. Doch zwei unglückliche Gegentore brachte das Leuenberger-Team um die mögliche Ernte. So kam dem Heimspiel am Dienstag gegen Koppigen noch grössere Bedeutung zu. Man hatte lediglich drei Punkte Reserve auf den Playout-Rang und den nächsten Match bestreitet Laufen beim souveränen Tabellenführer Rheinfelden. 52 Sekunden vor Spielende stocherten

Entscheidung: Sekunden vor Schluss bringt Stefan Henz (Nr. 33) die Scheibe FOTO: EH-PRESSE über die Torlinie.

vor dem Koppiger Gehäuse sechs Spieler nach dem Puck. Plötzlich rissen die Laufner die Arme hoch – Henz hatte die Scheibe über die Torlinie befördert. Koppigen versuchte ohne Torhüter und einem sechsten Feldspieler den Ausgleich zu erzielen. Die Gemüter erhitzten sich, so dass nach Strafen Laufen mit nur noch vier Spielern gegen deren sechs des Gegners den Sieg retten musste. 1:0 – ein Fussballergebnis. Langweilig war das Gebotene jedoch zu keinem Zeitpunkt. Die Laufentaler machten mit ihrer Spielweise deutlich, dass vor allem sie die Punkte brauchten. Mehr als ein Pfostenschuss schaute für das Heimteam nicht heraus. Für Leuenberger war es ein verdienter und eminent wichtiger Erfolg, angesichts von vier Niederlagen in Folge und des sich zuspitzenden Kampfes um die Playoffs. Dass die zweite Linie den Treffer erzielte, war für den Trainer kein Zufall. Er lobte Henz,

Burkhalter und Laubacher schon nach dem Spiel in Olten. Wenn man kein Tor kassiert, muss man aber auch genauer hinsehen beim Goalie und der Defensive. Christoph Imhof im Laufner Gehäuse zeigte, wie sein Koppiger Kollege, eine ganz starke Leistung. Doch auch die Defensive erledigte ihren Job gut. Dabei fehlte mit Fässler ein wichtiger Defensivspieler und im Mitteldrittel schied auch noch der erfahrene Bucher nach einem überharten Check mit Verdacht auf Gehirnerschütterung aus. Dass vor allem Laufen früher Möglichkeiten für einen Treffer hatte, beweisen die statistischen Werte. So war das Schussverhältnis auf das Tor im startdrittel 15:5 für Laufen. Weiter geht es für Laufen am 18. Januar um 20.15 Uhr in Rheinfelden. Ausführliche Berichte und Bilder jeweils auf www.facebook.com/regiosportalplus

TURNEN

Rücktritte vom Leistungssport

HANDBALL

Die 1. Liga-Abstiegsrunde beginnt

Ehrung: Lynn Schulz und Silas Kipfer sind zurückgetreten.

uwz. Kurz vor Weihnachten treffen sich traditionsgemäss alle aktiven Turner und Turnerinnen, Trainer und Trainerinnen, Vorstandsmitglieder, Mitarbeiter/-innen des Sekretariates und der Verwaltungsrat der Rosen AG des Nordwestschweizerischen Kunstturnund Trampolinzentrums Liestal (NKL) zum gemeinsamen Jahresabschluss. Geschäftsleiter Thomas Rutishauser nahm kurz Rückschau über das vergangene Jahr und konnte bereits die vom Schweizerischen Turnverband veröffentlichten Kaderlisten 2017 bekannt geben. Die Kadermitglieder im Einzugsgebiet des Wochenblattes werden demnächst mit Bild vorgestellt. Mehrere Turnerinnen und Turner sind im Verlaufe der letzten Wettkampfsaison vom Leistungssport zurückgetreten und wurden verabschiedet. So auch Silas Kipfer aus Büren und Lynn Schulz aus Nunningen. Beide konnten im Kunstturnen in ihrer leider zu kurzen

FOTO: UELI WALDNER

Laufbahn beachtliche Erfolge feiern. Sie wurden für ihre Leistungen besonders geehrt und erhielten als Andenken eine wunderschöne Collage mit vielen Fotos aus ihrer turnerischen Laufbahn. Besonders der Rücktritt von Silas Kipfer ist für das NKL und den Schweizerischen Turnverband ein grosser Verlust. Die Hoffnungen, dass der 17-Jährige nach seiner Auszeit (siehe Wochenblatt vom 12. Mai 2016) zum Leistungssport zurückfindet, haben sich leider nicht erfüllt. Die Prioritäten setzt er neu ins Berufsleben. Nach der zweijährigen Attestausbildung ins Schreinerhandwerk hat Silas Kipfer zu Beginn dieses Jahres eine neue Herausforderung in Angriff genommen: die Berufslehre als Schreiner. Die 15-jährige Lynn Schulz ist dem TV Ziefen beigetreten, der das Geräteturnen auf hohem Niveau betreibt und hat mit diesem bereits Wettkämpfe bestritten.

us. Was die Verantwortlichen der SG Wahlen Laufen erwartet haben, ist nun eingetroffen. Das Fanion-Team der Laufentaler muss in die Abstiegrunde. Dabei werden die Baselbieter in der 8er Gruppe auf den KTV Muotathal, Wacker Thun 2, HV Herzogenbuchsee, HV Olten, Handball Emmen, PSG Lyss und FSG Lausanne-Ville treffen. Ausser den Westschweizern aus der Waadtländer Kantonshauptstadt alles langjährige und bewährte 1. Liga-Teams. Die beiden letztplatzierten Mannschaften nach einer Hin- und Rückrunde steigen direkt in die 2. Liga ab, die Teams auf Platz 5 und 6 müssen in die Barrage. Die SG Wahlen Laufen steht vor einer sehr enormen Herausforderung, umso mehr man zur Zeit von sehr grossem Verletzungspech verfolgt wird. Die Abstiegsrunde beginnt für die Laufentaler mit dem Auswärtsspiel am Samstag, 21. Januar 2017 im Muotathal (19.00 Uhr gegen KTV Muotathal).

Marc Eng: Beim Torwurf.

FOTO: ZVG FREDY SCHMIDLIN

EISLAUFEN

Eislaufclub Laufen – News Vom 27.-29. Januar 2017 findet die Schweizermeisterschaft Mini in Rapperswil-Jona statt. Unter 62 gemeldeten Teilnehmerinnen starten dieses Jahr zwei Läuferinnen unseres Clubs: Emma Christie und Nora Quartara. Nora hat in dieser Kategorie an verschiedenen Swiss-Cups sehr erfolgreich teilgenommen und in Grindelwald den 4. Rang, in Flims den 3. Rang und in Lugano den 2. Rang erzielt. Wir wünschen Emma und Nora ganz viel Glück! Seit Jahren startet für den Eislaufclub Laufen wieder ein Knabe, Liam Vitt. Er

Endlich wieder ein Knabe: Liam Vitt hat bereits Podestplätze erreicht. FOTO: ZVG

und andere Läuferinnen erzielten viele Podestplätze an diversen Cups in der Schweiz. Am Dreiländercup in Laufen, am Swiss-Cup in Grindelwald, am Coupe d’Ajoie und am Kürwettkampf in Wettingen wurden insgesamt 27 Podestplätze erreicht. Bevor die Saison mit unserem Schaulaufen vom 11. März 2017 unter dem Motto «Seasons on Ice» ihren Abschluss findet, starten unsere Läufer/innen noch an diversen Cups und nehmen an Sterntests sowie am schweiz. Test in Kür und Stil teil. Karin Hänggi


DORFPLATZ

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EINGESANDT

EINGESANDT

Rotary Club Laufen dankt herzlich

«Gospelfire» reisten für ein Konzert ins Tirol

GEDANKENSTRICH

Vier Jahre abstinent

Mittlerweile zum 21. Mal haben Fabiola und Hansjörg Weber aus Röschenz am Wochenende vom 3. und 4. Dezember für den Rotary Club Laufen den wunderbaren Raclette-Stand am Christchindlimarkt in Laufen organisiert. Wie jedes Jahr gab es zudem auch noch die schönsten Mistelzweige am Stand des Rotary Clubs zu kaufen. Der Rotary Club Laufen bedankt bei den unzähligen treuen Besuchern seines Standes, den Helfern aus dem Rotary Club und natürlich bei Fabiola und Hansjörg Weber. Hilfe für Minenopfer Rund 4000 Franken wird der Rotary Club Laufen in den nächsten Tagen an die Organisation Mine-Ex überweisen. Mine-Ex verfolgt den Kampf gegen Personenminen. Einerseits steht sie für ein weltweites Minenverbot und Minenräumung ein, andererseits wird Hilfe vor Ort für Minenopfer geleistet. Rotary Schweiz konzentriert sein Engagement zusammen mit dem IKRK in Kambodscha und Afghanistan. In Kambodscha werden Prothesenmacher ausgebildet und eine Fabrik für die Herstellung von Prothesen unterhalten. Jay Altenbach-Hoffmann

Gini Minonzio

Zufrieden: «Gospelfire» am vierten Adventswochenende im Kulturzentrum Fiss in Ladis. Auf Einladung des Tourismusvereins «Serfaus-Fiss-Ladis» reisten wir Sängerinnen und Sänger von «Gospelfire» am vierten Adventswochenende nach Ladis, wo ein weihnächtliches Konzert vorgesehen war. Im Rahmen eines Weihnachtsmarktes fand dieses am Sonntagabend im Kulturzentrum Fiss statt. Am Konzert beteiligt war auch das Männer-Doppelquartett «Stimmen aus Arzberg» (Steiermark). Mit unseren Lie-

dern versetzten wir die Zuhörerschaft in weihnächtliche Stimmung. Vor allem, als unsere Weihnachtskantate: «Wir verkündigen euch grosse Freude» erklang, war das Weihnachtswunder allgegenwärtig. Der von Film, Fernsehen und Bühne bekannte österreichische Schauspieler Gregor Bloeb zog mit seinen heiteren und besinnlichen Textbeiträgen das Publikum in seinen Bann und ergänzte die Liedervorträge in idealer

EINGESANDT

LESERBRIEF

Krimi am Grande Finale

Glücksschule

Die Serafin-Turnhalle in Laufen wurde zum Schauplatz eines Volleyball Krimis. Im Final der Schüler Volleyballmeisterschaft 2016 wurde ein Match in Hitchcock-Manier geboten. Das nüchterne Ergebnis vorweg: Das Team John Tesfagebriel (John Tesfagebriel, Dilan Brand Perez, Melwin Meury, Ahmet Yigit, Tim Jung, Cédric Gisler) gewann 2:0 gegen Team Tim Walter (Tim Walter, Sören Otto, Luca Gasse, Tim Halbeisen, Nicola Noé). Damit hat sich der letztjährige Vizemeister dieses Jahr ganz an die Spitze gebracht. Der erste Satz begann schon mit vielen längeren Ballwechseln und demonstrierte, dass die Teams technisch und taktisch grosse Fortschritte gemacht haben. Am Anfang dominierte der letztjährige Vize-Meister, das Team Tim mit den beiden grossen Spielern (Tim und Sören) hielt aber tapfer dagegen. Vor allem Tim mit seiner grossen Reichweite holte fast alle Bälle und brachte am Netz die Bälle rüber. Aber gegen Satzende musste das Team Tim infolge einiger Missverständnisse einige Punkte abgeben und das Team John gewann am Ende den ersten Satz doch recht souverän. Der zweite Satz bot von Anfang an tolle Ballwechsel und spektakuläre Rettungen von beiden Teams. Der Punktestand blieb von 17:17 bis zum 24:24 immer sehr eng, es herrschte eine grosse Spannung, die von den Zuschauern gut mitgetragen wurde. Die knappe Entscheidung zum 26:24 für das Team John kam etwas glücklich zustande. War der Matchball in oder out? Der sehr gute Schüler-Schiedsrichter entschied beim

An einem Elterninfoabend zum Thema «Übertritt in die Oberstufe» hörte ich von einem stellvertretenden Schulleiter den Satz «Wir sind eine Leistungsschule». Mir standen bei dem Satz die Haare zu Berge. Natürlich nicht wirklich, sonst hätte ich lustig ausgesehen mit meinen langen Haaren. Aber innerlich. Mein erster Gedanke: Wie kann das sein? So eine Aussage im Jahr 2016? Ist dieser Mensch denn Schul-Entwicklungs-Gedanklich in den 70-er Jahren stecken geblieben? Da ging ich nämlich zur Schule. Und da war das noch so. Aber mittlerweile sollte man sich doch gerade im Bildungsbereich weiterentwickelt haben, oder etwa nicht? Die Realität sieht leider anders aus. Während wir beispielsweise im Kommunikations- und Technologiebereich in 7-Meilen-Stiefeln unterwegs sind, scheinen wir im Bildungsbereich auf den Stand von vor 100 Jahren steckengeblieben zu sein. Kleine Pflästerlireformen werden den Lehrpersonen in einem Tempo vorgelegt, das nicht einmal zum Ein- oder Ausatmen reicht. Ein administrativer Wasserkopf ist aufgebaut worden, der den Lehrpersonen immer weniger Zeit für ihre wirkliche Aufgabe, das Unterrichten lässt. Und leider werden zu all den Reformen und Änderungen nie die wirklich wichtigen Personen befragt, nämlich die

Die Sieger: Das Team John.

FOTO: ZVG

Angriffsball des Tems Tim auf out, die meisten Zuschauer sahen aber den Ball in. Und eine Wiederholung auf Grossleinwand wie bei den Olympischen Spielen mit Experten hinter den Monitoren war nicht möglich. So verlor das Team Tim den zweiten Satz unglücklich. Auch wenn der entscheidende Ball – wie oft auch bei wichtigeren Turnieren – umstritten war und nicht nur die Spieler, sondern auch die Zuschauer sehr nervös wurden, möchte ich doch festhalten, dass der Schiedsrichter insgesamt das Spiel aufmerksam und souverän geleitet hat. Das war Pech für das hervorragend kämpfende Team Tim, und trotzdem meine ich, dass das technisch und taktisch etwas bessere von zwei guten Teams das Spiel gewonnen hat. Es war insgesamt eine tolle Werbung für die Schüler-Volleyball-Meisterschaft, dafür sei beiden Teams herzlich gedankt und zum guten Spiel gratuliert. Sunny Lee

LESERBREIF

PET-Flaschen werden nicht verbrannt! Reaktion auf den Leserbrief «Werden PET-Flaschen verbrannt?» von Peter Scheurer im Wochenblatt vom 22. Dezember. PET-Getränkeflaschen, die separat gesammelt werden, werden keinesfalls verbrannt. Sämtliche Flaschen werden sortiert und in verschiedenen Qualitäten dem Recycling zugeführt. Dies ist 50 Prozent umweltfreundlicher als die Verbrennung. Ein grosser Teil der gesammelten PET-Getränkeflaschen (sämtliche transparente und hellblaue Flaschen) wird nach der Sortierung zu einem hochwertigen Rezyklat aufbereitet, welches wieder für neue PET-Getränkeflaschen eingesetzt werden kann. Beim Rest handelt es sich um Material aus dunklen und

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bunten PET-Getränkeflaschen, das sich für die gängigen hellen PET-Getränkeflaschen nicht eignet. Natürlich wird auch dieses rezykliert und beispielsweise zu Fleecepullovern verarbeitet. Die von Peter Scheuerer angesprochenen Sammelsäcke sind bei der KELSAG in Liesberg von der Kundschaft fälschlicherweise in die Mulde für brennbare Abfälle eingeworfen worden. Gemäss Information der KELSAG wird der Inhalt dieser Mulden vor dem Verbrennen aber noch einmal geprüft und Fehlwürfe werden aussortiert. Die PETGetränkeflaschen wurden hier also trotzdem noch der Wiederverwertung zugeführt. Lukas Schumacher PET-Recycling Schweiz

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Weise. Das gelungene Konzert bereitete der Zuhörerschaft und uns Singenden grosse Freude. Der folgende Tag wurde zu einem Bergerlebnis bei herrlichem Winterwetter und belohnte uns noch einmal für unseren Einsatz. Wir von «Gospelfire» freuen uns schon jetzt darauf, unsere Zuhörerschaft bei nächster Gelegenheit wieder in unserer Region zu erfreuen. Paul Stebler

Schülerinnen und Schüler. Abgesehen davon fragt auch niemand bei Eltern und kaum bei Lehrpersonen nach, wie sie sich denn eine Schule der Zukunft vorstellen. In den Personalbüros in grossen und kleinen Firmen hat man jedoch längst gemerkt, dass man nicht mehr gute «auswendig Lerner» braucht, oder Menschen die beim Check-Test das Kreuz an der einzig richtigen Stelle machen. Für die Herausforderungen der Zukunft braucht es Kreativität, Flexibilität und ein Denken, das auch über festgelegte Denkmuster hinausgeht. Wir brauchen heute vor allem Innovationen und Lösungen für ganz Vieles. Und das von Leuten, die von innen heraus motiviert und angetrieben sind, und lieben was sie tun. Das sollte man heute in Schulen lernen und deshalb liebe Politiker und Lehrplangestaltungs-Verantwortliche: Fragt die Kinder, die Eltern, die Lehrerinnen und die Arbeitgeber, was für Schulen wir in Zukunft brauchen. Um nicht allzu schwarz zu schreiben: Es gibt bereits gute Beispiele in eine neue Richtung, nicht nur in Finnland auch in der Schweiz. Zum Beispiel die Glücksschule (gluecksschule.ch). Das lässt mich hoffen... Marianne Volonté, Nunningen

LAUFSPORT

Eisige Kälte am 3-Königs-Lauf Das Thermometer zeigte zwar am letzten Sonntagmorgen gegenüber dem Vortag bereits wieder etwas nach oben. Dennoch herrschten frostige Minustemperaturen und leichter Schneefall, als die rund 70 Teilnehmenden auf die Rundstrecke um den Blauen starteten. Umso mehr schätzten die Sportler den warmen Tee oder Glühwein, sowie ein Stück Dreikönigskuchen, welche im Ziel von fleissigen Helfern verteilt wurden. Zum ersten Mal an einem Intersport-Lauf-Cup mit dabei, und gleich Bestzeit gelaufen war Pascal Baumgartner aus Laufen. «Mit meiner Laufzeit bin ich nicht ganz zufrieden», meinte der Sieger und dies, obwohl er bei schneebedeckten Wegen die 8,2 km lange Strecke in nur 31:38 Min. absolvierte und somit klar vor Sven Altermatt (32:14 Min) aus Zwingen lag. Schnell unterwegs waren auch die Frauen, allen voran die Gigathlon-Läuferin Isabel Stamm aus Duggingen. Sie

entschied den Lauf unter den Frauen mit einer Zeit von 43:28 Min. souverän für sich. Doch auch Hanni Hueber, welche bereits mehrmals als Kategoriensiegerin am Basler Stadtlauf reüssierte, erreichte den 2. Platz deutlich vor Fränzi Jermann aus Laufen. Fränzi Jermann

Weitere Infos und Fotos zum 21.Intersport-Lauf-Cup unter: www.lsglaufen.ch . Auszug aus der Rangliste: Frauen: 1. Isabel Stamm, Duggingen, 43:28 Min.; 2. Hanni Hueber, Grellingen, 46:18 Min.; 3. Jermann Fränzi 47:04 Min. Männer: 1. Pascal Baumgartner, Laufen 31:38 Min.; 2. Sven Altermatt, Zwingen, 32:14 Min.; 3. Nils Rüfenacht, Zürich 32:28 Min. Walker/innen: 1.Robert Brodmann, Ettingen; 2. Kurt Fringeli, Oberwil; 3. Felix Karrer, Büsserach. Kinder 1 km: 1. Nico Studer, Breitenbach 4:38 Min.; 2. Dominic Schneider, Laufen 4:49 Min.; 3. Simon Thalmann, Röschenz, 4:57 Min. Kinder 2 km: 1. Mike Thalmann, Röschenz, 6:26 Min.; 2. Dimitri Mayr, Laufen, 9:47 Min.; 3. Jannick Wegmüller, Röschenz 10:51 Min.

So, nun ist der Reigen eröffnet. Zwar noch etwas zaghaft, doch bald werden alle Dämme brechen. Ich habe in unserer Mailbox den ersten Leserbrief eines Solothurner Kantonsratskandidaten entdeckt! In den nächsten Wochen werden es immer mehr werden. Bis wir vielleicht dieses Jahr eigene Seiten damit füllen werden. Mit Leserbriefen von Menschen, die nach den Wahlen vom 12. März vier Jahre lang (oder für immer? politisch schweigen werden. Ein seltsames Phänomen, diese Leserbriefe vor den Wahlen. Verstehen Sie mich recht: Wir freuen uns über Leserbriefe. Sehr sogar. Und wir freuen uns noch mehr, wenn uns die Leute nicht nur vor den Wahlen schreiben. Politisch denken, reden, schreiben sollten wir alle schliesslich tagtäglich und nicht nur schubweise vor den Wahlen. Es ist wie mit einem guten Wein. Täglich ein Einerli ist ein Genuss und soll auch gesund sein. Aber vier Jahre abstinent leben und dann die «gesparten» 150 Liter innerhalb von 60 Tagen trinken? Die Begleitschreiben sind meistens sehr nett. Im Stil von: «Ich würde mich freuen, wenn Sie meinen Brief abdrucken könnten.» Es gibt aber auch ganz anderes. Ich erinnere mich an einen Kandidaten, der bei den letzten Wahlen einen unleserlichen, handgeschriebenen Fax schickte. Das Begleitschreiben bestand aus zwei Wörtern: «Drucken Sie!» Leider, leider konnten wir das nicht, weil mir der Fax vor Lachen aus der Hand fiel. Direkt in den Papierkorb, wo ich es trotz intensivster Suche nicht mehr fand. Solche Kantonsratskandidaten möchten vielleicht gar nicht gewählt werden. Diese nenne ich innerlich gar nicht «Kandidaten», sondern politisch korrekt «Menschen, die nur auf einer Wahlliste stehen, um Listenstimmen zu schnorren», kurz MEWAL. Diese erkennt man manchmal auch daran, dass sie ihre Leserbriefe gar nicht selber schreiben, sondern von der Parteileitung zum Weiterversenden erhalten. Merkmale sind wiederkehrende Formulierungen und ein allzu (ab)geschliffner, professionell geglätteter Schreibstil. Wenn Sie sich in den nächsten Wochen etwas achten, werden Sie einige davon entdecken. Viel Vergnügen beim Sammeln!

LAUFEN

Das Museum ist offen WOS. Am kommenden Sonntag, 15. Januar, kann das Museum Laufental von 14.00 bis 16.30 Uhr besucht werden. Momentan ist eine Sonderausstellung über die beiden Laufentaler Charakterköpfe August Cueni und Gottfried Jermann zu sehen. Der Vorstand freut sich auf viele Besucherinnen und Besucher.


DIES UND DAS

Donnerstag, 12. Januar 2017 Nr. 02

KURSE

GESCHÄFTSLEBEN

Tanzen wie ich bin!

Vorausschauende Nachfolgeregelung umgesetzt Seniorentanz

HerzWurzelTanz

Raum für die Erde – Angebote für Mensch und Umwelt – Beim BHF Dornach Nebst den ganzheitlichen Tanzangeboten von «Tanzen wie ich bin!» finden im 2017 zwei neue Nachhaltigkeitsworkshops statt. In «Filme für die Erde – Filme schauen, mal ganz anders!» werden Filme im Bereich der Ökologie gezeigt und ganzheitlich über das Herz, den Körper und den Verstand betrachtet. Die unterstützenden Methoden sind: Herzmeditation, Tanz und Austausch in der Gruppe. Ein weiteres Angebot lockt die Menschen in die Natur. Im «HerzWurzelTanz Natur» erfährt der Teilnehmer die Umwelt genussvoll über seine Sinne. Die einfachen Sinneserfahrungen wecken, erfreuen und beseelen den Menschen. Nach der Naturerfahrung erwärmt sich die Gruppe im Tanzraum am Cheminée. Es folgt der freie Tanz und rundet mit der Meditation ab. Das Seniorentanzen lässt Einzelper-

sonen ab 65 Jahren in Bewegung kommen; humorvoll tanzen sie zu Musik aus alten Zeiten und sind dabei in beschwingter Gesellschaft. Der HerzWurzelTanz verbindet den feurigen Tanz mit der Weisheit des Herzens. Dieses Angebot beinhaltet Tanz, Meditation und Singen. Der HerzWurzelTanz Frauenkreis bietet Frauen eine schöne Möglichkeit, die weibliche Kraft zu nähren. Kursleiterin: Stefanie Heinis

PR. Ein Beispiel von vorausschauender und sauber umgesetzter Planung der Nachfolgeregelung liefert die in Liestal ansässige Wahl Glas- und Metallbau AG. 2015 hat Philipp Krummenacher die Firma verlassen und per 31.12.2016 ist nun auch Markus Wahl aus dem Unternehmen ausgetreten. Beiden gebührt grossen Respekt für die Aufbauarbeit in den letzten Jahrzehnten. Per 1. Januar 2017 ist die Nachfolge umgesetzt worden, als neue Inhaber fungieren Samuel Strub und Patrik Schmid, die zusammen auch die Geschäftsleitung der Firma bilden. Im Zuge der Neuausrichtung ist denn auch der Firmenname leicht angepasst worden. Aus der ehemaligen «Wahl und Krummenacher AG» entstand die neue Bezeichnung «Wahl Glas- und Metallbau AG». Der Name «Wahl» ist dabei bewusst im neuen Namen belassen worden, um die Verbundenheit mit dem Gründer der Firma, Markus Wahl, aufzuzeigen. Die beiden neuen Geschäftsleiter, Samuel Strub und Patrik Schmid, sind bereits seit 2012 in der Geschäftsleitung

Nachfolgereglung perfekt umgesetzt: Die beiden Inhaber von Wahl Glas- und Metallbau AG, Samuel Strub (r.) und Patrik Schmid, mit dem überarbeiteten Firmensignet. der Firma engagiert und werden den Betrieb nahtlos weiterführen.. Für die Kunden der Wahl Glas- und Metallbau AG ändert sich mit diesem Wechsel nichts. Das hohe Verständnis von Qualität ist in den letzten Jahren kontinuierlich aufgebaut worden, ebenso die starke Verwurzelung in der Region. So blicken die beiden Geschäftsleiter mit Zuversicht auf ein gut aufgestell-

Für Beiträge auf dieser Seite gilt folgender Redaktionsschluss:

BANKWESEN

Erfreuliches Wachstum und solides Ergebnis PR. Die Raiffeisenbank Aesch-Pfeffingen blickt auf ein erfolgreiches Jahr zurück. Sowohl Bilanzsumme wie auch das Depotvolumen konnten gesteigert werden. Der Bruttogewinn ging aufgrund der Kosten für die letzte Renovationsetappe des Bankgebäudes und des höheren Personalaufwandes wie geplant vorübergehend zurück. Der Neugeldzufluss von etwas mehr als CHF 14 Mio. auf gute CHF 313 Mio. Kundengelder widerspiegelt das Vertrauen der Kunden. Auf der gegenüberliegenden Bilanzseite konnte dieses Geld den lokalen KMU und den Wohneigentümern zur Verfügung gestellt werden und damit zurück in die regionale Wirtschaft fliessen. Die Kundenausleihungen wuchsen um CHF 20 Mio. auf fast CHF 387 Mio. Dieses Wachstum erfolgte weiterhin unter den verschärften Kreditvergaberichtlinien. Gerne würden die Raiffeisenbanken zukünftig noch mehr Kunden den Traum vom Wohneigentum erfüllen. Unsere Kundenberater

stehen Ihnen mit Rat und Tat zur Seite. Neben der vor Ort vorhandenen Firmenkundenkompetenz wurde im 2016 auch die Kompetenz im Anlagegeschäft ausgebaut. Das unseren Anlageberatern anvertraute Depotvolumen wuchs im eher schlechten Börsenjahr 2016 um gute CHF 7 Mio., was einem Anstieg von über 10% entspricht. Das tiefe Zinsniveau schlägt sich beim Erfolg aus dem Zinsengeschäft nieder. Trotz der erfreulichen Ausweitung des Volumens ging der Zinserfolg auf leicht unter CHF 5 Mio. ( - 1.4%) zurück. Das Kommissions- und Dienstleistungsgeschäft konnte im schwierigen Börsenjahr auf dem Vorjahresniveau bei TCHF 614 gehalten werden. Das Handelsgeschäft ging im 2016 gegenüber dem 2015, in welchem eine ausserordentliche Euronachfrage verzeichnet wurde, um TCHF 106 ( - 30%) zurück. Der Personal und Sachaufwand nahm zu. Letzterer aufgrund der im 2016 getätigten und direktabgeschriebenen Gebäuderenovationen von TCHF 265. Nach Abschreibungen und Steuern resultiert ein um 1.6% höherer Jahresgewinn von TCHF 668 welcher vorwiegend den Eigenmittel zugeführt wird. Diese betragen neu CHF 36 Mio., was einem Erfüllungsgrad der FINMA-Anforderung von 200% entspricht. An der kommenden Generalversammlung vom 24. März 2017 wird der Verwaltungsrat der Generalversammlung wiederum eine Verzinsung des Genossenschaftskapitales von 6% vorschlagen. Die Raiffeisenbank Aesch-Pfeffingen wir dem Fiskus TCHF 445 für das vergangene Geschäftsjahr zuführen. Raiffeisenbank Aesch-Pfeffingen

Raiffeisenbank Aesch-Pfeffingen, Hauptstrasse 107, 4147 Aesch. Telefon 061 756 50 50. www.raiffeisen.ch/aeschpfeffingen. Unsere Generalversammlung findet am Freitag, 24. März 2017, in der Löhrenackerhalle in Aesch statt.

Wahl Glas- und Metallbau AG, Lausenerstrasse 20, 4410 Liestal; 061 926 90 20; www.wahl-ag.ch; info@wahl-ag.ch

Industrie 4.0 im Laufental

Redaktionsschluss

redaktion.laufen@wochenblatt.ch

tes Unternehmen, das eine breite Palette von Produkten und Dienstleistungen im Glas-Metallbau anbietet. Wintergärten, Verglasungen, Glasdächer, Geländer, Metallbau in allen Variationen und eine Reihe von weiteren Produkten.

EINGESANDT

Erreichbar mit ÖV: Zug S3: Basel–Laufen, Tram 10: Rodersdorf–Dornach, Bus 64 Therwil-Dornach Infos und Anmeldung: www.tanzenwieichbin.ch/061 556 23 58

Montag, 12.00 Uhr Bei später eintreffenden Beiträgen kann ein Erscheinen in der nächsten Ausgabe nicht garantiert werden.

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Komplexe Produktion: Ein Einblick in die Keramik Laufen.

FOTO: ZVG

der Keramikprodukte ist. Teil der Führung war auch das Informationssystem, welches die taktwerk GmbH entwickelt hat. Grund für dessen Einführung sind die rund 250 verschiedenen Produktvarianten, die in loser Reihenfolge über das Band kommen und von den Mitarbeitern von Hand nachbearbeitet werden müssen. Um diese Arbeiten zu erleichtern, zeigt das Infosystem immer die nötigen Schritte zum gerade vorliegenden Produkt an. Nach der Führung bekamen die Teilnehmer zuerst einen kurzen Überblick über die Industrie 4.0 und einen Vorschlag, wie die ersten Schritte Richtung Industrie 4.0 aussehen könnten. Im anschliessenden Workshop bearbeiteten die drei Teilnehmer die Fragestellung «Wie könnte die Firma in 10 Jahren aussehen?». Die angeregten Diskussionen setzten sich danach beim Apéro riche fort. Es ist geplant, diesen Erfahrungsaustausch weiter zu vertiefen. Interessierte Unternehmen können sich unter www.taktwerk oder www.mendelean.ch melden. Daniel Fiechter Taktwerk

Am Freitag, 9. Dezember 2016 trafen sich rund 20 Personen in der Keramik Laufen zum Erfahrungsaustausch der taktwerk GmbH und mendelean GmbH rund um das Thema Industrie 4.0. Industrie 4.0 verspricht nichts weniger als die Renaissance der Industrienation Schweiz. Automatisierte Produktion bis hin zu vollständig konfigurierbaren und individualisierbaren Bestellungen. Der Einstieg gestaltet sich aber gerade für KMU nicht einfach. Es braucht eine bereits etablierte Kultur der konti-

nuierlichen Verbesserung, gepaart mit technologischem Wissen. Die Partnerschaft zwischen der taktwerk GmbH und der mendelean GmbH vereint genau diese zwei Kompetenzen. Dies haben wurde an einem gemeinsamen Anlass in der Keramik Laufen aufgezeigt.

EINGESANDT

KLINIK ARLESHEIM

JA zur Steuerreform

Eurythmie-Kurse für Senioren und Seniorinnen

Mit der Unternehmenssteuerreform III (USR III) wird die Attraktivität des Steuerstandortes Schweiz gestärkt und die internationale Akzeptanz der Schweizer Unternehmensbesteuerung wieder hergestellt. Mit der Reform wird unsere KMU-geprägte Wirtschaft gestärkt, indem Innovationen steuerlich gefördert werden. Dies sichert Arbeitsplätze und die Schweiz wird als attraktiver Standort für Unternehmen weiter gestärkt. Der Vorstand des Industrieverbandes Laufen-Thierstein-dorneck-Birseck unterstützt die USR III einstimmig. Die steuerlichen Sonderregelungen von Holding, Domizil und gemischten Gesellschaften mit rund 150 000 Arbeitsplätzen schweizweit werden in Zukunft international nicht mehr akzeptiert. Mit der USR III reagiert die Schweiz eigenständig und schafft eine Voraussetzung, damit unser Land auch langfristig zu den innovativsten und wettbewerbsfähigsten Ländern gehört. Die ermässigte Besteuerung der Statusgesellschaften wird mit der USR III abgeschafft. Dies führt zu einem Wettbewerbsverlust, der mit Massnahmen kompensiert werden soll, die international akzeptiert sind. Das Ziel dieser Massnahmen ist die Förderung von Innovationen durch tiefere Besteuerung der resultierenden Erträge. Industrieverband Laufen-Thierstein-Dorneck-Birseck

60 Prozent Handarbeit mit 250 Varianten Der Tag startete mit Kaffee und Gipfeli im Laufen Forum. Die anschliessende Führung durch die Produktion zeigte eindrücklich auf, wie komplex und von viel Handarbeit geprägt die Herstellung

PR. Eine Frage an die Seniorinnen und Senioren: Haben Sie sich für das Jahr 2017 vorgenommen, sich regelmässig zu bewegen? Sie möchten im Alter wieder in Schwung kommen? Sie möchten etwas für sich tun und haben Freude am Bewegen? Dann ist unser Eurythmiekurs für Seniorinnen und Senioren vielleicht das Richtige für Sie. Ihr Vorteil: Sie können Ihr Vorhaben in einer Gruppe verwirklichen. Vorkenntnisse sind keine nötig, für den Kurs wird jedoch Steh- und Gehvermögen vorausgesetzt. Sie lernen Übungen kennen, die Ihre Vitalität in der Lebensphase ab 60 Jahren wieder aufbauen und Ihnen eine Hilfe im Alltag sein können. Dabei werden hauptsächlich die Themen der Sturzprophylaxe, Aufrichtekraft, Koordination und Beweglichkeit

aufgegriffen. Im Vordergrund steht vor allem das gemeinsame, freudige Üben! Der Kurs dauert vom 23. Januar bis zum 3. April 2017, jeweils 50 Minuten montags um 10.10 Uhr (1. Gruppe) und um 11.10 Uhr (2. Gruppe). Pro Gruppe können maximal 14 Personen teilnehmen. Die Kursgebühr pro Kurs (10 Termine, ohne 6. März) beträgt 250 CHF.-, Kursort ist jeweils das Therapiehaus der Klinik Arlesheim. Interessiert am Mitmachen? Haben Sie noch Fragen zu unseren Kursen? Dann rufen Sie uns am besten gleich an: Therapiesekretariat der Klinik Arlesheim, Tel. 061 705 72 70. Nicole Ljubic Heileurythmistin Klinik Arlesheim


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DIES UND DAS

Donnerstag, 12. Januar 2017 Nr. 02

VERANSTALTUNG

DENKPAUSE

Was übrig für Reste?

Das Volk hat immer Recht!

Georges Thüring

schmeichelhaften Ruf, sondern an seinen künftigen konkreten Taten messen müssen. Erinnern Sie sich noch an den drittklassigen Hollywood-Schauspieler Ronald Reagan und die Befürchtungen, welche mit seiner Wahl zum USA-Präsidenten kursierten. Heute wissen wir: Es gab eine ganze Menge von schlechteren Präsidenten als Reagan, übrigens auch im 20. Jahrhundert. Und wenn der Brexit schliesslich dazu führt, dass aus einem demokratisch längst nicht mehr legitimierten supranationalen Bürokratiemonster wieder eine Friedens sichernde Gemeinschaft von souveränen Ländern wird, werden wir den schrulligen Briten dereinst Denkmäler setzen. Mit der kantonalen Abstimmung Ende November musste auch das Baselbieter Polit-Establishment lernen, dass der Krug solange zum Brunnen geht, bis er bricht. Man kann den Wählerinnen und Wählern nicht jahrzehntelang hoch und heilig versprechen, dass es keine neuen Steuern und Abgaben gibt, um dann genau das Gegenteil zu tun. Und man kann nicht gegen den Willen einer ganzen Region Abfalldeponien «durchstieren» und dafür erst noch wertvolle Trinkwasserdeponien opfern. Es gab selten ein derartiges Misstrauensvotum der Regierten gegenüber den Regierenden, wie das am 27. November im Baselbiet geschehen ist. Die Missachtung des Volkswillens und der Verfassungsbruch im Falle der Masseneinwanderungsinitiative, den unser Bundesparlament in der Wintersession verbrochen haben, werden uns noch beschäftigen. Und unsere nationalen Politikerinnen und Politiker tun gut daran, sich dabei ebenfalls den zerbrechlichen Krug vor Augen zu halten. Wer an der Souveränität des Volkes kratzt und die politischen Rechte zur Farce werden lässt, verliert rascher an Legitimität als ihm lieb sein kann. In diesem Sinne wünsche ich mir für das neue politische Jahr mehr Selbstvertrauen und einen ungebrochenen Willen zur Durchsetzung unserer Entscheide.

Nach einer fast einmonatigen Pause tagt der Baselbieter Landrat am heutigen Donnerstag zum ersten Mal im neuen Jahr. Die Feiertage und der Jahreswechsel sind definitiv vorüber. Auch der Politbetrieb nimmt wieder seinen gewohnten Betrieb auf. Wie heisst es doch im Silvester-Sketch «Dinner for one» so schön und zutreffend: «The same procedure as every year.» So wird dann in der Zeit des jährlichen Übergangs jeweils auch viel Gescheites und manchmal auch weniger Kluges geschrieben. Dabei schwingt immer ein wenig Unsicherheit und Kaffeesatz-Lesen mit: Was bringt das neue Jahr? Eine Erkenntnis müssen wir auf alle Fälle aus dem vergangenen Jahr mitnehmen: Wir sollten die Rechnung niemals ohne das Volk machen! Brexit und Trump sind dafür zwei Paradebeispiele. Wer hatte ernsthaft damit gerechnet, dass die Briten den Ausstieg aus der EU beschliessen oder ein politischer Nobody, notorischer Egomane und sexistischer Platzhirsch zum neuen amerikanischen Präsidenten und damit zum mächtigsten Mann der westlichen Welt gewählt wird? Dies geschah immerhin gegen eine massive Front von veröffentlichter Meinung und wider alle politische Vernunft, welche uns die Polit-Experten, die gesellschaftlichen Verantwortungsträger und die sattsam bekannten Bedenkenträger ununterbrochen einredeten. Statt düstere Prognosen zu stellen und quasi in Weltuntergangsstimmung zu machen, sind wir nun gut beraten, abzuwarten. Man wird den Präsidenten Trump nicht an seinem sicher nicht sehr Georges Thüring, Landrat, Grellingen

Klassenprojekt: Klasse 2SZ Gymnasium Laufen. Im Rahmen unseres Klassenprojekts (Gymnasium Laufental-Thierstein, Klasse 2SZ) haben wir uns entschlossen, ein Kochbuch zu gestalten, welches sich rund um die Wiederverwertung von Lebensmitteln dreht. In einer Lagerwoche

Kantonsratskandidaten und Regierungsratskandidat: (v.l.) Marcel Schenker, Breitenbach, Mafysol Fürst-Rivera, Dornach, Guido Halbeisen, Breitenbach, Dr. Manfred Küng, Kriegstetten, Sibylle Jeker-Fluri, Erschwil, Thomas Giger, Nuglar, Andrea Meppiel, Hofstetten, Peter M. Linz, Büsserach. FOTO: ZVG

In Hofstetten war Frauenpower am Werk. Die SVP Leimental mit ihrer Präsidentin Andrea Meppiel organisierte in den Gebäulichkeiten des Sportclubs SOLEITA einen unvergesslichen Neujahrsbrunch der SVP Schwarzbubenland. Mitgeholfen hatte selbstverständlich auch deren Präsidentin Sibylle Jeker. Sie begrüsste unseren Regierungsratskandidaten Dr. Manfred Küng, Gemeindepräsident von Kriegstetten und sechs Kantonsratskandidaten der Amtei Dorneck-Thierstein inklusive Kantonsrat Peter M. Linz. Im Zeitalter der Nichtumsetzung von Volksentscheiden durch die anderen Parteien sei es nötig, dass die SVP bei den Wahlen einmal mehr zulege. Da unser Wahlspruch «Mit Sicherheit e gueti

Wahl» heisst und demnach das Thema Sicherheit vorgegeben war, wies Manfred Küng auf die Problematik der offenen Grenzen in Europa hin. Nicht nur im Leimental, sondern überall in Europa, wo über die Grenzen ein Wohlstandsgefälle besteht, z.B. zwischen Deutschland und Polen, herrscht reger Verbrecherverkehr. Er brachte ein paar Beispiele, wie man auch auf Gemeindeebene den Verbrechern Steine in den Weg legen könnte. Natürlich diskutierte man auch rege bei Speis und Trank. Je nachdem leider oder Gott sei Dank fiel angesichts der liebevoll angerichteten Speisen das sonntägliche Mittagessen weg. SVP Schwarzbubenland

vernissage vom 16. Januar um 19.30 Uhr im Gymnasium Laufen stolz unser fertiges Kochbuch präsentieren. Gerne laden wir Sie herzlich dazu ein. Unser Kochbuch ist an der Vernissage zum Klasse 2SZ Aktionspreis erhältlich.

KANTONSRATSWAHLEN SOLOTHURN

Umsatzsteuerreform III – Es fehlt die Weitsicht Aufgrund von veränderten internationalen Rahmenbedingungen hat sich die Schweiz verpflichtet, Anpassungen in ihrem Steuersystem zu machen, damit Steuervorteile, vor allem für international tätige Statusgesellschaften, abgeschafft werden. Die KMU würden von diesen Anpassungen profitieren, weil sie dann steuerlich auf Augenhöhe mit solchen Gesellschaften sind und somit die Chancen für einen fairen Wettbewerb besser gegeben wären. Dahingehend ist eine Steuerreform für eine Verbesserung der internationalen Steuergerechtigkeit sehr wünschenswert. Die im Februar zur Ab-

stimmung stehende Steuerreform USR III würde jetzt aber neue Ersatzmassnahmen im Steuersystem einbauen, welche die Steuerprivilegien insbesondere für multinationale Firmen beibehielten. Zudem würde die Reform – kurz- bis mittelfristig – zu unvorhersehbaren steuerlichen Auswirkungen auf Kantonsebene führen, was sogar der Bundesrat in seinen Erläuterungen kommunizierte. Der Bundesrat hofft aber diesbezüglich auf zukünftige Vorteile im Steuerwettbewerb. Dabei vergisst der Bundesrat jedoch, dass Tendenzen zu Steuerharmonisierung im internationalen Umfeld bestehen. Neue

GESUNDHEITSTIPP

VERANSTALTUNG

Störung

JAP-Brunch mit Little Chevy Quartett

EINGESANDT

SVP Schwarzbubenland setzt auf Frauenpower

wurden Ideen gesammelt, kreiert und ausprobiert. In verschiedenen Gruppen aufgeteilt, sei das im Foodstyling/Foto, beim Kochen, im Layout, Marketing sowie in der Redaktion wurde hart gearbeitet und so können wir an der Buch-

FOTO: ZVG

Ein älterer, freundlicher Mann im Altersheim stösst ohne ersichtlichen Grund auf dem Flur Mitbewohner um. Eine Untersuchung mit medizinischer und psychologisch/psychiatrischer Abklärung wird eingeleitet. Resultat: Neben dem Alterszentrum wird mit Pressluftbohrer gearbeitet. Der Mann hat den Krieg miterlebt. Er musste als Kind wegen Bombenhagel regelmässig in den Keller flüchten. Ein Trauma. Die Geräusche des Pressluftbohrers lösten in ihm Fluchtreaktionen aus während derer er Menschen die ihm im Weg standen umstiess. Posttraumatische Belastungsstörung (PTBS) war die Diagnose. Posttraumatisch bedeutet «nach einem Trauma». Trauma heisst «Wunde». Hier eine seelische Wunde. Solche Wunden treten nicht nur nach kriegerischen Ereignissen auf, sondern auch durch Unfälle, Schock oder andere Situationen. Reaktionen dieser Art können also durch Geräusche, aber auch durch Licht und Farben, Gerüche oder Geschmack ausgelöst werden. PTBS wird oft nicht erkannt und kann Monate, auch Jahre später auftreten. Fachmedizinische Hilfe ist hier angesagt. Schlafstörungen, unklare Ängste, Herzklopfen, Unruhe, Schweissausbrüche sind einige mögliche Symptome. Naturmedizin wie Aconitum oder Geranium robertianum sind zu bedenken. Lassen Sie das nicht anstehen. Ich habe Erfahrung. Eli Schläppi, staatl. gepr. Naturärztin, Laufen

Ein klares Konzept, sowohl musikalisch-stilistisch als auch von der herrlich nostalgischen Präsentation her, besitzt das Projekt Little Chevy. «Sweet Home» zeigt mit Charme und Klasse, dass es mit Frische, Pep und Phantasie immer noch möglich ist, aus den hinlänglich bekannten Musikstücken der traditionellen amerikanischen Musik neue Songs zu kreieren und diesen einen eigenen Stempel aufzudrücken. Vielleicht ist es der fühlbare Hauch von Glamour, wenn Little Chevy die Bühne betritt, der einen unwillkürlich in den Bann zieht. Vielleicht sind es die verspielten Kleider und witzigen Acces-

Anpassungen im Steuersystem werden dann – mittel- bis langfristig – wieder unumgänglich sein. Das bedeutet also, dass die erhofften zukünftigen Vorteile schlussendlich aufgrund neuer Reformen verpuffen werden, aber die kurz- bis mittelfristigen Unklarheiten der Steuereinnahmen verblieben. Deshalb fehlt der USR III jede Weitsicht. Eine Überarbeitung dieses Reformpakets ist notwendig, damit sie wirklich planungssicher und nachhaltig ins internationale Umfeld passen würde. Roman Oeschger, Büren KR-Kandidat SP

soires, die einen schmunzeln lassen. Oder die wahren, erfundenen und vielleicht auch nur geträumten Geschichten, die einen fesseln. Man weiss es nicht so genau... Fest steht, wo auch immer Little Chevys Bluesmobil Halt macht, hinterlässt es einen bleibenden Eindruck und begeisterte neue Fans, die sich auf weitere souligbluesige Reisen durchs nah- und ferngelegene Honky-Soul-Country-BluesLand freuen... Sonntag 15. Januar 2017, Gasthof Mühle (Chesselisaal), Hauptstrasse 61, 4147 Aesch. Türöffnung 9.45h, Brunchbuffet ab 10h, Konzert ab 10.30h. Reservationen unter 061 753 93 33 (Copyshop Aesch) oder www.jap.ch

KLINIK ARLESHEIM

Eurythmie-Kurs für Menschen mit einer Gehschwäche/-behinderung PR. Am 25. Januar beginnt unser Eurythmie-Kurs, der sich an Menschen jeden Alters richtet, die ihren Weg mit einem Rollator, im Rollstuhl oder mit Gehstöcken meistern müssen. Sie lernen, primär im Sitzen, eine Auswahl an Übungen kennen, die im Alltag mit wenig Kraftaufwand viel bewirken können. Dieser Kurs findet mittwochs vom 25.1. bis 5. 4. 2017 statt, jeweils 15.00 bis 15.45 Uhr (max. 12 Teilnehmer). Kurs-

ort:Therapiehaus der Klinik Arlesheim, Pfeffingerweg 1 (ebenerdig und rollstuhlgängig). Die Kursgebühr für den gesamten Kurs (10 Termine ohne den 8. März) beträgt 250 CHF. Interessiert am Mitmachen? Haben Sie noch Fragen zu den Kursen? Dann rufen Sie uns am besten gleich an: Therapiesekretariat der Klinik Arlesheim, Nicole Ljubic Tel. 061 705 72 70.. Heileurythmistin Klinik Arlesheim


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Die Allgemeine Anthroposophische Gesellschaft mit Sitz am Goetheanum in Dornach sucht ab 1. Februar 2017 oder nach Vereinbarung eine/einen

EDV-Supporterin/Supporter (100%) In Büsserach SO besuchen rund 180 Schülerinnen und Schüler den Kindergarten sowie die Primarschule. Die Schule verfügt über eine etablierte Führung und ein motiviertes und kompetentes Team. Wir suchen für die neugeschaffene Stelle Schulsozialarbeit per sofort oder nach Vereinbarung eine/n

Alle Einzelheiten zu dieser Stelle finden Sie unter: www.goetheanum.org/aag/personalwesen/offene-stellen/

Schulsozialarbeiter/Schulsozialarbeiterin (Beschäftigungsgrad 10% / Jahresarbeitszeit) Wir erwarten: • abgeschlossene Ausbildung in Sozialer Arbeit (FH/HFS) und Erfahrung in der Schulsozialarbeit • Zusammenarbeit und Schnittstellenfunktion mit Schule, Behörden, Sozialdiensten, Institutionen und Fachstellen • Pragmatische Arbeitsweise und ein ausgeprägtes Flair für den Umgang mit unterschiedlichsten Ansprüchen • Bereitschaft zur Mitarbeit an Projekten auch ausserhalb der Büro- und Unterrichtszeit (Elternabende, Projekte, Anlässe) Wir bieten: • eine interessante und anspruchsvolle Aufgabe, die in der Aufbauphase auch viele Gestaltungsmöglichkeiten bietet • Anstellungsbedingungen gemäss dem Personalreglement der Schule Büsserach • ein starkes und offenes Schulteam, das der Einführung der Schulsozialarbeit positiv gegenübersteht • eine gut eingerichtete Schule mit grosszügiger Infrastruktur Sind Sie an dieser Herausforderung interessiert? Dann freuen wir uns auf Ihre Bewerbung bis 26. Januar 2017 an: Herrn Matthias Fritschi, Schulleiter, Breitenbachstrasse 22, 4227 Büsserach, schulleitung@buesserach.ch. Auskünfte zur ausgeschriebenen Stelle erteilt Ihnen gerne Matthias Fritschi, 079 944 31 72

Zur Ergänzung unseres Teams suchen wir einen

Heizungs- oder Sanitärmonteur Wir sind ein Unternehmen in der Haustechnikbranche. Haben Sie eine Berufsbildung als Heizungs- oder Sanitärmonteur, sind selbständig und haben eine exakte Arbeitsweise, dann sind Sie bei uns genau richtig. Interessiert? Wir freuen uns auf Ihre vollständige, schriftliche Bewerbung.

Industriering 45, 4227 Büsserach

Wir suchen für die Heilpädagogische Schule in Münchenstein per 13. März bis 30. Juni 2017

1 Heilpädagogin /Heilpädagogen Arbeit: Pensum:

Unterricht in einer Kindergart enklasse mit 8 Schülerinnen und Schülern im Alter von 5 und 6 Jahren. 22 Lektionen (81,50%), jeweils 8.15 – 14.55 Uhr am Montag und Dienstag und 8.15 – 11.45 Uhr am Mittwoch und Freitag.

Per 24. April 2017 bis 30. Juni 2018

1 Heilpädagogin / Heilpädagogen Arbeit: Pensum:

Unterricht in einer Klasse mit 7 Schülerinnen und Schülern im Alter von 8 und 9 Jahren. 28 Lektionen (100%), jeweils 8.15 – 14.55 Uhr am Montag, Dienstag und Freitag und 8.15 – 11.45 Uhr am Mittwoch und Donnerstag.

Weitere Auskünfte erhalten Sie von Adam Schmid, Schulleiter (a.schmid@hpz-bl.ch oder +41 61 416 00 60).

Unser Team braucht Verstärkung! Wir suchen per 1. März 2017 eine/n

Bäcker-Konditor/in Haben Sie Erfahrung am Ofen und lieben die Arbeiten in der Bäckerei? Dann sind Sie bei uns richtig und wir würden Sie gerne kennen lernen. Wir sind ein moderner, mittelgrosser Betrieb und bieten gute und faire Entlöhnung. Wenn wir Ihr Interesse geweckt haben, dann melden Sie sich unter der Telefon 061 781 13 09 bei Herrn Rolf Jeker. Wir freuen uns auf Ihren Anruf!

061 781 13 09

Leiter/in Finanz-, Rechnungs- und Lohnwesen 100% Assistent/in Geschäftsleitung 100% Die Felix Transport AG ist ein fortschrittliches, vor allem national, aber auch international tätiges Transportunternehmen mit 50 modernen Lastwagen sowie rund 100 Mitarbeitenden. Für die zwei genannten Stellen suchen wir per sofort oder nach Vereinbarung kommunikative, kooperative, umgängliche und aufgeschlossene Persönlichkeiten. Schwerpunkte Ihrer Tätigkeit finden Sie auf unserer Homepage www.felixtransport.ch unter Jobs vollständig beschrieben. Wir bieten Ihnen einen interessanten Einblick in die Transportwelt. Bei uns erwarten Sie ein motiviertes Team in einem dynamischen Umfeld mit moderner Infrastruktur sowie fortschrittliche Anstellungsbedingungen. Für nähere Informationen steht Ihnen Frau Eveline Henz, Tel. +41 61 766 10 11, ehenz@felixtransport.ch, gerne zur Verfügung.


Gemeinde Hofstetten-Flüh Die Gemeinde Hofstetten-Flüh mit über 3200 Einwohnern bietet ab August 2017 wieder folgenden Ausbildungsplatz an:

Lehrstelle als Kauffrau/Kaufmann EFZ Öffentliche Verwaltung (E-/B-Profil) Die vielseitige Verwaltungslehre auf unserer dienstleistungsorientierten Gemeindeverwaltung ist mit regem Publikumsverkehr verbunden. Eine gute Schulbildung (Mindestanforderung: Sekundarstufe E oder P), hohe Lernbereitschaft, Flair für die deutsche Sprache und freundliche Umgangsformen sind die Grundvoraussetzungen dieser Lehrstelle. Fühlen Sie sich angesprochen? Dann freuen wir uns auf Ihre Bewerbung mit Lebenslauf/Foto, Zeugnissen der Oberstufe (inkl. Zwischenzeugnis des laufenden Semesters) sowie einem Basic- bzw. Multi-Check. Diese ist bis zum 31. Januar 2017 an die Gemeindeverwaltung Hofstetten-Flüh, Büneweg 2, 4114 Hofstetten, zu richten. Bei Fragen gibt Ihnen Herr Christian Klingele, Berufsbildner, Tel. 061 735 91 91, gerne Auskunft.

Fahrzeugmarkt

Aus-/Weiterbildung

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Donnerstag, 12. Januar 2017 Nr. 02

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Donnerstag, 12. Januar 2017 Nr. 02

KALEIDOSKOP

F O TO D E R W O C H E

Im «Chaltbrunnetal»: Wunderschön was die Natur herausbringt.

FOTO: DANIELA HAUENSTEIN, FEHREN

REGION

KANTON BASELLAND

Ausgedehnter Stromausfall

Spende für Flüchtlinge

gin. Am letzten Freitagabend fiel in vielen Dörfern der Strom aus. Betroffen waren Kunden der EBM und der BKW. Insgesamt sassen 19 000 Haushalte im Dunkeln. Angefangen habe es um 19.42 Uhr in Bärschwil und Liesberg, teilte der Pressesprecher der EBM, Joachim Krebs, mit. Mehr als 400 Kunden hatten bis zu zwei Stunden lang keinen Strom. Bei der 50-kV-Freileitung Breitenbach–Liesberg brach ein Isolator. Deshalb fiel ein Leiterseil auf die darunterliegende 13kV-Leitung, was zum Stromausfall führte. Eine Equipe musste die Schadstelle vor Ort suchen. Mittels Umschaltungen konnten um 21.32 Uhr alle Kunden wieder mit Strom versorgt werden. Um 20.19 Uhr gab es Störungen in den beiden Unterwerken Breitenbach und Liesberg. Ob ein Zusammenhang besteht, ist noch unbekannt. Diesmal

WOS. Der Kirchenrat der evangelischreformierten Kirche des Kantons BaselLandschaft spendet erneut 10 000 Franken Soforthilfe zur Unterstützung der Kriegsflüchtlinge und intern Vertriebenen im Nordirak. Mit diesem Beitrag kann das Hilfswerk der Evangelischen Kirchen Schweiz (HEKS) weiterhin 42 000 Menschen in den drei Flüchtlingslagern in der Provinz Dohuk im Nordirak unterstützen und sie mit Trinkwasser versorgen. Der Krieg im Irak hat bisher 3,3 Millionen Irakerinnen und Iraker dazu gezwungen, ihre Dörfer zu verlassen und in die kurdischen Gebiete oder ins Ausland zu flüchten. Die UNO schätzt, dass infolge der bewaffneten Konflikte im Irak inzwischen rund zehn Millionen Menschen humanitäre Unterstützung benötigen. Es handelt sich um eine der schlimmsten aktuellen humanitären Krisen.

betraf es Kunden im Gilgenbergerland, im Lüsseltal sowie in Bärschwil, Grindel, Liesberg und Kleinlützel. Auch die Laufner Industrie war betroffen. Insgesamt waren 8000 EBM-Kunden bis zu einer knappen Viertelstunde ohne Strom. Beinahe gleichzeitig fiel im BKW-Gebiet die Unterstation Laufen aus. Betroffen davon waren die Gemeinden Blauen, Dittingen, Laufen, Nenzlingen, Röschenz, Wahlen und Zwingen. In weiteren neun Dörfer in den Bezirken Delémont und Berner Jura wurde es für eine Viertelstunde dunkel. Hier waren 11 000 Kunden betroffen. Wie Krebs erklärte, untersuche die EBM genau, ob die Stromausfälle in den beiden Netzen zusammenhängen. Dafür werden alle Zeitprotokolle genau analysiert. Diese halten ein Ereignis auf die Tausendstelsekunde fest.

IN KÜRZE

NEUES AUS UNSERER BIBLIOTHEK

Schleuderfahrt endet mit Totalschaden SEEWEN. WOS. In Seewen fuhr eine Automobilistin am Samstag, 8. Januar, kurz vor 7 Uhr auf der Grellingerstrasse in Richtung Grellingen. In einer leichten Linkskurve kam die 29-jährige Frau ins Schleudern und fuhr rechts in das ansteigende Bord. Durch den Aufprall wurde die Lenkerin leicht verletzt. Am Auto entstand Totalschaden.

Wir empfehlen

Mehr Arbeitslose im Dezember 2016 KANTON SOLOTHURN. WOS. Im Dezember stieg die Zahl der registrierten Arbeitslosen im Kanton Solothurn auf 4679 Personen, das sind 299 mehr als noch im November 2016. Die Arbeitslosenquote stieg von 3,0 auf 3,2 Prozent. Die Quote im Schwarzbubenland veränderte sich von 3,8 auf 4,0 Prozent. Dies bei 38 Stellensuchenden mehr. Der Anstieg ist auf saisonale Effekte zurückzuführen. Klavier-Musik NUNNINGEN. WOS. Am Mittwoch, 18. Januar, um 15 Uhr, im Alters- und Pflegeheim «Stäglen» spielt Vinzenz Stich aus Kleinlützel Lieder aus vergangener Zeit. Zu diesem öffentlichen Anlass sind die Angehörigen und die Bevölkerung herzlich eingeladen. Rehwild brauchen Ruhe REGION. WOS. Bei Temperaturen unter dem Gefrierpunkt beginnt für die meisten Wildtiere eine entbehrungsreiche Zeit. Die Tiere leiden im Winter unter Kälte und Nahrungsmangel. Um Energie zu sparen, machen die Tiere keine Bewegung mehr, als notwendig wäre. Jegliche Störung, die das Wild während dieser Zeit beunruhigt, oder gar zur Flucht zwingt, verbraucht Energie und zehrt die Reserven auf, die zum Überstehen des Winters zwingend benötigt werden. Laut Revierjagd Solothurn verhält sich richtig, wer auf den Wegen bleibt und Wildruhezonen sowie Dickungen nicht betritt. Hunde sollten an der Leine geführt werden.

Winterschlaf? Von wegen! Zeit für Gehölz- und Obstbaumschnitt! kontakt@hug-gartenpflege.ch Tel. 076 393 28 89

Zu verkaufen attraktives Modegeschäft im Laufental Für eine Nachfolge suchen wir eine motivierte Person, für welche es eine Passion ist, Damenmode zu verkaufen. Ein bestehendes, aktuelles Warenlager kann übernommen werden. Dieses Geschäft ist auch ideal für eine/n Wiedereinsteiger/in. Verkauf und Übernahme nach Vereinbarung Ernsthafte/r Interessent/in melde sich unter Chiffre 4717, AZ Anzeiger AG, Postfach 843, 4144 Arlesheim

Entschleunigen: Slow durch den Alltag von Regina Tödter

Kaum sind die wenigen freien Tage vorbei, ist man im neuen Jahr wieder im Berufsalltag gelandet und es geht gewohnt hektisch weiter. Auch ich nehme mir immer vor, nicht alles gleichzeitig und in Sekundenschnelle zu erledigen. So ist mir dieses neue Buch angenehm aufgefallen. Die Autorin Regina Tödter ist 48 Jahre alt und lebt in Nürnberg. Sie ist Theologin und Religionswissenschaftlerin und arbeitet heute vor allem als Autorin. Das kleine Büchlein ist schmal und handlich. Es gibt Tipps für Langsamkeit und Achtsamkeit im Job, in der Freizeit, im Umgang mit Menschen und im Alltag überhaupt. Das «Slow» steht für eine Grundhaltung dem Leben gegenüber: sich Zeit nehmen. Die Autorin vergleicht das Leben mit Wellen. Wir sind die Surfer, die über die Wellen gleiten. Sie können flach sein oder riesig und wir können sie nicht aufhalten. Aber wir können lernen, auf ihnen zu reiten. Es gibt dafür auch praktische Tipps und Übungen. Ein Buch, das man nicht nur lesen, sondern das Gelesene auch in die Tat umsetzen sollte! Christine Eckert

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WOCHENBLATT • AMTLICHER ANZEIGER FÜR DAS SCHWARZBUBENLAND UND DAS LAUFENTAL • Clever entsorgen – mit einem Weitwurf. Der Feuerwehrverein...

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