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MANUELA SIMILI COIFFURE . LA BIOSTHETIQUE®

P.P. 2540 Grenchen

22. August 2013 | Nr. 34 | 74. Jahrgang

WIR HEISSEN SIE HERZLICH WILLKOMMEN! MANUELA SIMILI . ROBERT ROGER VAN DER SANDT FEDERICA MASI . DEBORA TIMPANO BETTLACHSTRASSE 7 . 2540 GRENCHEN . 032 652 70 20

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Verbreitungsgebiet: Grenchen, Bettlach, Selzach BE: Romont, Lengnau, Pieterlen, Meinisberg, Safnern, Meienried, Büren a.A., Rüti b.B., Arch, Leuzigen Inserate: Kapellstrasse 7, 2540 Grenchen, Tel. 032 654 10 60, e-mail: inserate@grenchnerstadtanzeiger.ch Redaktion: Tel. 032 652 66 65

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Grau melierte Herren zeigten am Super-Veteranenturnier in Lengnau spannende Fussballspiele.

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WOCHENTHEMA

Es kommt meistens gut KURT WEISSBRODT ist «Mr FCG» wie kaum ein anderer. Er erfand mit der Lancierung des Uhrencups das Penaltyschiessen. Ein Entscheidungselement, das im internationalen Fussball schon oft für Freude und Enttäuschung gesorgt hat. Und er diente dem FCG über 70 Jahre lang. Nur Präsident und Kassier war er nie. Wie kaum ein anderer hofft er wieder auf ruhigere Zeiten beim FC Grenchen. JOSEPH WEIBEL (TEXT)

W

ir wiederholen uns zum Dritten: Wie kaum ein anderer hat Kurt Weissbrodt die Höhen und vor allem vielen Tiefs des Vereins miterlebt. Er hat aber nie auch nur eine Sekunde daran gedacht, dem Verein die Liebe zu kündigen. In einem Videoclip sagte die FCG-Legende: «Wir hatten einige Tiefs. Aber wir hatten vor allem viele schöne Erlebnisse in unserem Verein.» Zum Beispiel als Kurt Weissbrodt 1962 zusammen mit Max Schneider den Uhrencup gründete. Anlass zu diesem bis heute bestehenden internationalen Turnier gab die Einweihung der neu erbauten

1959 wurde der FC Grenchen Cupsieger dank einem 1:0-Sieg gegen Servette. (Bild: Museumsgesellschaft Grenchen)

Tribüne. Die ersten Turnierteilnehmer neben Grenchen waren der FC Biel, die AC Como und der belgische Vertreter FC Brügge. Der Grenchner Stadt-Anzeiger hat den knapp 88-jährigen ehemaligen

FCG-Funktionär und bis heute leidenschaftlichen Fan in seinem Heim besucht. Die jüngsten «Unruheherde» im Verein belasten ihn. Er hofft aber, wie viele FCG-Anhänger, dass es wieder gut kommt.

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Veranstaltungen

Donnerstag, 22. August 2013 | Nr. 34

Kastelsfest im Alterszentrum Kastels Sonntag, 1. September 2013, von 10.00 bis 17.00 Uhr • Reichhaltiges Brunch-Buffet von 10.00 bis 13.00 Uhr (Anmeldung bis 29. 8. 2013 erwünscht) • Grillstand ab 11.15 Uhr • Kuchenbuffet ab 13.00 Uhr • Unterhaltung mit den Clowninnen Lolitta und Masacha • Hüpfburg und Schminken für Kinder • Goldwaschen • Marktstand mit Selbstgemachtem von unseren Bewohnerinnen und Bewohnern • Cocktailbar • Unterhaltung mit Stefan Roos von 13.30 bis 16.30 Uhr Wir freuen uns auf Ihren Besuch! Stiftung Alterssiedlung Grenchen Alterszentrum Kastels Kastelsstrasse 31, 2540 Grenchen Tel. 032 654 05 00, Fax 032 654 05 01 azkastels@azgrenchen.ch

ObligatorischSchiesstage Mittwoch, 28. August 18–20 Uhr Samstag, 31. August 14–18 Uhr Stand Lauacher Bettlach Schiesssportverein SSVL GRENCHEN www.ssvlauacher.ch

IMPRESSUM

amtlicher Anzeiger für die Stadt Grenchen, www.grenchnerstadtanzeiger.ch Verbreitungsgebiet: Grenchen, Bettlach, Selzach, Romont, Lengnau,Pieterlen, Meinisberg, Safnern, Meienried, Büren a. A., Rüti b. B., Arch, Leuzigen Erscheinungsweise: wöchentlich, Donnerstag Herausgeber: AZ Anzeiger AG, Kapellstrasse 7, 2540 Grenchen Geschäftsführerin: Lara Näf, 032 654 10 66, lara.naef@azmedien.ch Abo Contact Center Neumattstrasse 1, 5001 Aarau Tel: 058 200 55 86 Fax: 058 200 55 56 abo@azmedien.ch Inseratenverkauf: AZ Anzeiger AG, Kapellstrasse 7, 2540 Grenchen, 032 654 10 60 inserate@grenchnerstadtanzeiger.ch Druckerei: Mittelland Zeitungs Druck AG, SolPrint, 4553 Subingen Inserateschluss: Mittwoch, 12.00 Uhr Inseratepreis: mm sw CHF -.80 / mm farbig CHF 1.20 Stellen: mm sw CHF -.90 Immobilien: CHF -.85 alle Preise zuzüglich 8% MwSt. Redaktion: Dejo-Press GmbH Joseph Weibel und Sabine Schmid, ständige MitarbeiterInnen: Sandra von Ballmoos, Stefan Kaiser Tel. 032 652 66 65 oder 079 607 24 61 redaktion@grenchnerstadtanzeiger.ch Auflage WEMF-beglaubigt: 21 879 Ex. Copyright: AZ Anzeiger AG Der Grenchner Stadt-Anzeiger ist Mitglied des Regional-Kombis Ein Produkt der

Verleger: Peter Wanner www.azmedien.ch Namhafte Beteiligungen nach Art. 322 Abs. 2 StGB:

AZ Anzeiger AG, AZ Fachverlage AG, AZ Management Services AG, AZ Regionalfernsehen AG, AZ TV Productions AG, AZ Verlagsservice AG, AZ Vertriebs AG, AZ Zeitungen AG, Belcom AG Dietschi AG, Media Factory AG, Mittelland Zeitungsdruck AG, Vogt-Schild Druck AG, Vogt-Schild Vertriebs GmbH, Weiss Medien AG


Amtliche / Kirche

Nr. 34 | Donnerstag, 22. August 2013

AMTLICHE PUBLIKATIONEN

Stadt Grenchen Baupublikationen Gesuchsteller:

Walker Margot, Ob. Flurstrasse 5 2540 Grenchen Bauvorhaben: Umbau Bauplatz: Ob. Flurstrasse 5 / GB-Nr. 5990 Planverfasser: H. Pauli, Architekt HTL, Wiesenstrasse 2 3072 Ostermundigen Einsprachefrist: 5. 9. 2013. Die Einsprachen sind begründet und im Doppel einzureichen. Gesuchsteller:

Aebi Kurt + Esther, Maria-SchürerStrasse 8A, 2540 Grenchen Bauvorhaben: Balkonüberdachung Bauplatz: Maria-Schürer-Strasse 8A / GB-Nr. 2914 Planverfasser: Reist Storen AG, Solothurnstrasse 71 2540 Grenchen Einsprachefrist: 5. 9. 2013. Die Einsprachen sind begründet und im Doppel einzureichen. Gesuchsteller:

bfw liegenschaften ag Bahnhofstrasse 92, 8500 Frauenfeld Bauvorhaben: Neubau Mehrfamilienhaus AusnahmeUnterschreitung des gesetzlichen gesuch: Gebäudeabstandes zu Bündengasse 22 Bauplatz: Viaduktstrasse 9 + 11 / GB-Nr. 4288, 4309, 4440 + 5492 Planverfasser: Schlegel + Hofer dipl. Architekten AG Bahnhofstrasse 4, 9470 Buchs Einsprachefrist: 5. 9. 2013. Die Einsprachen sind begründet und im Doppel einzureichen. Gesuchsteller:

Müller Peter, Aetigkofenstrasse 20 4583 Mühledorf Bauvorhaben: Umbau und Einfriedung Bauplatz: Kirchstrasse 86 / GB-Nr. 4444 Planverfasser: VMI AG, Aetigkofenstrasse 20 4583 Mühledorf Einsprachefrist: 5. 9. 2013. Die Einsprachen sind begründet und im Doppel einzureichen.

Grenchen, 22. August 2013

Baudirektion Grenchen

Amtliche Publikation Bring- und Holaktion

KIRCHEN GOTTESDIENSTE REFORMIERTE KIRCHE Zwinglikirche Grenchen Sonntag, 25. August 2013 10.00 Uhr Gottesdienst mit Abendmahl. Pfarrerin Kornelia Fritz. Mitwirkung des Chors Canta Gaudio. Vereidigung des neuen Kirchgemeinderates und Verabschiedung der austretenden Kirchgemeinderatsmitglieder. Dienstag, 27. August 2013 19.00 Uhr Ökumenisches Friedensgebet in der St.-Josephs-Kapelle, Tunnelstrasse. Markuskirche Bettlach Sonntag, 25. August 2013 10.00 Uhr Kein Gottesdienst. Für die ganze Kirchgemeinde findet der Gottesdienst in Grenchen statt. RÖMISCH-KATHOLISCHE KIRCHE Samstag, 24. August 9.00 Uhr Rosenkranz in der Kapelle. 17.30 Uhr Eucharistiefeier. Sonntag, 25. August 10.00 Uhr Bei schönem Wetter Eucharistiefeier bei der «SchweizerFamilie-Feuerstelle» an der Allmendstrasse. Anschliessend Pfarrei-Picknick. Bei zweifelhaftem oder schlechtem Wetter findet der Gottesdienst in der Kirche statt. Der Kirchenbus fährt nur, wenn der Gottesdienst in der Kirche stattfindet. 10.00 Uhr Eucharistiefeier in spanischer Sprache fällt aus. 11.15 Uhr Eucharistiefeier in italienischer Sprache in der Kirche. Dienstag, 27. August 9.00 Uhr Eucharistiefeier. 19.00 Uhr Ökumenisches Friedensgebet in der St.-Josephs-Kapelle. Mittwoch, 28. August 19.00 Uhr Eucharistiefeier. Donnerstag, 29. August 9.00 Uhr Eucharistiefeier. 19.00 Uhr Rosenkranz in der Kapelle. Freitag, 30. August 8.00 Uhr Eucharistiefeier. CHRISTKATHOLISCHE KIRCHE Sonntag, 25. August Kein Gottesdienst.

«Gratis-Flohmarkt» zum Tauschen von wiederverwendbaren Gütern, nur für die Einwohner der Stadt Grenchen • Samstag, 14. September 2013 • Annahme 9.00 bis 14.00 Uhr, Abgabe bis 14.30 Uhr • Im Werkhof, Mattenstrasse 5 (Multi-Sammelstelle)

Bringen Sie intakte, saubere, noch brauchbare Gegenstände wie Kleinmöbel (keine demontierten Schränke), Einrichtungsgegenstände, elektrische und elektronische Geräte, Geschirr, Velos, Spielzeuge, Kleider, Schuhe (keine Skiausrüstungen), Bücher . . . Es wird eine Eingangskontrolle gemacht. Für nicht brauchbare Waren sowie demontierte Schränke und Skiausrüstungen werden Entsorgungsgebühren verlangt.

Holen Sie ab, was Sie weiterverwenden können. • Es darf nichts aus fremden Autos ausgeladen werden, bei Nichtbefolgung erfolgt Platzverweis! • Es werden keine grossen «Materialdepots» auf dem Areal geduldet! Für weitere Informationen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung und freuen uns auf eine rege Teilnahme. Baudirektion Grenchen

Die Sprechstunde des Stadtpräsidenten findet statt am Mittwoch, 28. August 2013, 17.00 –19.00 Uhr, im Hôtel-de-Ville, Bahnhofstrasse 23, Sitzungszimmer 1. Stock. Stadtkanzlei Grenchen

Sonntag, 25. August 2013 10.00 Uhr Gottesdienst an der Mühlestrasse 9. Weitere Infos: www.bewegungplus-grenchen.ch

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Diverses

Donnerstag, 22. August 2013 | Nr. 34


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Grenchen

Nr. 34 | Donnerstag, 22. August 2013

«Es ist schön, wenn wieder Ruhe einkehrt» ●

GRENCHEN So schnell lässt sich der ehemalige Inhaber einer Décalquage nicht aus dem Konzept bringen. Seit 75 Jahren drückt er dem FC Grenchen die Daumen: Kurt Weissbrodt. 1963, vor genau 50 Jahren, wurde ihm die Ehrenmitgliedschaft verliehen. Nun schaut er leicht verunsichert in die Zukunft «seines» Vereins. «Es wäre so schön, wenn wieder mehr Ruhe einkehren würde.»

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Kurt Weissbrodt (19. März 1926) ist seit 62 Jahren mit seiner Gattin Colette verheiratet. Die Beiden bewohnen an der Ruffinistrasse ein Duplex-Appartement. Sie haben eine Tochter. Seit 1942 ist Weissbrodt Mitglied des FCG, seit 1963 Ehrenmitglied. Er erlebte unter anderem folgende Trainer in der NLA- und NLB-Zeit des FCG: Artimovicz, Pedersen, Longhin, Jerusalem, Linken, Stürmer, Cebinac, Vidjak, Tschaikowsky, Rolf Feuz, Fankhauser, Siegrist, Bufka, Decker, Pannagl, Kominek, Ballabio, Halpern. In seiner eigenen Chronik führt er auch folgende Präsidenten auf, die er erlebt habe: Rüefli, G. Della Balda, Dörfliger, Lambert, Bulletti, M. Schneider, Schenk, F. Della Balda, Prof. W. Schlup, H. Meyer. Kurt Weissbrodt gründete 1962 zusammen mit Max Schneider den Uhrencup.

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Kurt Weissbrodt, seit 50 Jahren Ehrenmitglied des FC Grenchen, zeigt das Plakat vom ersten Uhrencup in Grenchen. Das war im August 1962. in all den Jahren und Jahrzehnten über den Verein gesammelt hat. «Hier sind die Umsatzahlen aus den 60und 70er Jahren», und zeigt auf eine zusammengebundene Papierrolle. Die Zuschauereinnahmen waren damals die bedeutendste Einnahme. Heute sind sie noch ein Bruchteil des gesamten Budgets.

zu sehen. Er habe auch Mäzen Urs Erb verstanden, der sich trotz seines finanziellen und persönlichen Engagements zurückgezogen hatte, weil er keine Fortschritte erkennen konnte und enttäuscht über das Abstimmungsergebnis zum Kunstrasen war. ●

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Wochenthema

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Nein. Er wolle das Rad nicht zurückdrehen und lächelt: «Wir hatten zwar immer wieder Gewinne in der Rechnung. Aber finanzielle Probleme gab es schon damals.» Deshalb will er auch nicht urteilen über Menschen, die am Ruder waren oder es heute sind. «Wir waren vor einem Jahr froh, dass mit Rolf Bieri einer gekommen ist und das Ruder übernommen hat.» Schon damals glaubte Weissbrodt, das unabwendbare Ende des Vereins

Keine Urteile fällen

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haben. Ganz in Ordnung finde er das nicht. Ebenso wenig, als ihm ein Deutscher die Erfindung des Penaltyschiessens streitig machen wollte. Da sei er aktiv geworden. «Ich weiss doch, was damals alle nötig war, dass diese neue Verordnung ins offizielle Reglement, später auch bei der UEFA, aufgenommen wurde.» Das war vor gut 50 Jahren, bei der Lancierung des Uhrencups.

Wer hats erfunden? Nein. Mit dem Schicksal hadern will er nicht. Er ist glücklich darüber, dass der Uhrencup weiter lebt. Er findet es auch gut, dass die «Neuen» des OK an der Sportlerehrung einen Preis zugesprochen erhielten. Er findet es einzig schade, dass die Gründer in diesem Kontext keine Erwähnung gefunden

Als die Industrie noch sponsorte... Nein, er wolle nicht wieder in den Annalen blättern. Und doch muss er es. «Früher», sagt er, «haben wir alle Grenchner Industriellen abgeklappert und um einen Beitrag gebeten.» Nur in den wenigsten Fällen gab es Absagen. «Heute», sagt Kurt Weissbrodt, «gibt es diese einheimischen Grossindustriellen nicht mehr, die einen Bezug zu Grenchen oder zum FC ha-

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ZUR PERSON

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Name: Boris Banga Tätigkeit: Stadtpräsident von Grenchen Zivilstand: verheiratet Homepage: üseStapi.ch Boris Banga ist Einwohner von Grenchen, Stadtpräsident von Grenchen, und «Herz- sowie Berufsgrenchner» mit etwas «speziellem Dialekt».

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GRENCHEN

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Himmel beobachten

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NEWS

13 Mal ... mit Boris Banga ●

liebsten verwöhnen in JeGreBeiuWi, d.h. in jeder Grenchner Beiz und Wirtschaft.

Am 23. August findet in der Jurasternwarte auf dem Untergrenchenberg die Nacht des offenen Daches statt. Von 21 bis 23 Uhr wird der Nachthimmel beobachtet.

An unserem Hausberg mag ich am meisten die Weitsicht und die freundliche, gute Bewirtung.

GRENCHEN

Leihgaben gesucht

Vom Flughafen Grenchen würde ich am liebsten zu einem Rundflug mit Endziel Grenchen fliegen. Mit der Bahn fahre ich regelmässig zu Sitzungen in andere Städte. Meine Lieblingsnachbargemeinde ist Lengnau, weil meine Frau aus Lengnau stammt! Mein Kraftort ist das kulturhistorische Museum, weil Zeitreisen mir Kraft geben.

Der FC Grenchen ist für mich - hoffentlich noch lange - ein Aushängeschild.

schlossen und gastfreundlich ist und immer wieder Pioniere in allen Lebensbereichen hervorbringt.

Grenchen liebe ich weil die Bevölkerung offen, aufge-

Bearbeitung: Joseph Weibel

ben.» Nach Bekanntwerden, dass der Industrielle und Investor Andy Rihs in Grenchen aktiv würde, habe er gehofft, dass der Traditionsverein und Nachbar des Velodromes vielleicht auch zum Handkuss komme. Er schaut zu mir auf und fragt einmal mehr: «Ja was soll ich denn erzählen?» Kurt Weissbrodt, der leidenschaftliche FCG-Fan hat viel zu erzählen. Oder: ... noch viel mehr. Er hat aber in diesem Gespräch keine Schuldigen gesucht, er hat keine Schuldzuweisungen gemacht. Er weiss nach drei Viertel Jahrhundert FC Grenchen selbst gut genug, dass die Führung eines solchen Vereins kein Zuckerlecken ist. Er war Speaker, 30 Jahre lang. Er war Vizepräsident, Geschäftsführer (zusammen mit Emil Blümli) des Stadion-Restaurants, Aktiv-Kassier und eben Gründer des Uhrencups. Umso mehr hofft er, dass wieder Ruhe einkehrt. Denn Grenchen ohne den FC Grenchen, kann er sich eigentlich nicht vorstellen. «Deshalb», sagt er, «tun mir Geschehnisse wie jüngst weh, sehr weh.»

Die neue Serie im Grenchner Stadt-Anzeiger: GRENCHEN - SO SCHÖN

Hier lasse ich mich kulinarisch am

Mein besonderer Wellness-Tipp Barfuss durch den Eichholzwald gehen.

Hier jogge, spaziere oder fahre ich mit dem Velo An der Aare. Zwar nicht mehr joggend, dafür in Begleitung von drei guten Freunden - unseren Hunden.

Warum ich meine Wohngegend ganz besonders liebe Weil Grenchen die Stadt der Vielfalt und der unbegrenzten Möglichkeiten ist. In Grenchen bin ich «daheim»!

Mein kulturelles Highlight ist alles, was in und um Grenchen läuft. Denn dies wird von Privaten und Vereinen mit Herzblut und grossem Engagement auf die Beine gestellt.

KURZ GESAGT

Hier gehe ich immer wieder gerne hin In die Stadt und ins Zentrum zu den Menschen. Ich mag Begegnungen und Gespräche. Ich will wissen, wie es den Grenchnerinnen und Grenchner geht, wo sie der Schuh drückt.

JOSEPH WEIBEL (TEXT, BILD)

Grenchen - so schön! Unter diesem Titel publizieren wir alle zwei Wochen 13 Antworten einer Grenchnerin oder von einem Grenchner. Zufriedene Grenchnerinnen und Grenchner verraten ihre schönsten Ausgeh- und Freizeittipps.

Als er - wie viele andere FCGNews-Abonnenten - fünf Tage vor Meisterschaftsbeginn die Nachricht von den sofortigen Abgängen des Sportchefs und des Trainers hörte, sei er erst einmal sprachlos gewesen. «Im ersten Moment dachte ich, so jetzt ist der Moment gekommen und alles ist vorbei.» Nach einigen Schrecksekunden habe er dann mit Silvio Ferrari, einem ebenfalls langjährigen treuen Fan und FCG-Funktionär, telefoniert. «Ich habe ihn gefragt, was wollen wir tun - vielleicht eine ausserordentliche GV einberufen?» Diese Idee verwarfen die beiden dann aber sehr schnell. Gut zwei Tage später wurde der neue Trainer vorgestellt. «Ich war erleichtert». Der Sieg gegen den FC Solothurn sei ganz wichtig gewesen. Kurt Weissbrodt hält einen Moment inne und schaut auf die Unterlagen, die er

«Ich dachte, nun ist alles vorbei»

erzeit plagen ihn Rückengebresten. Fast entschuldigend sagt er: «In nächster Zeit wird man mich im Stadion nicht mehr sehen.» Nein nicht aus Groll wegen der derzeitigen Diskussionen um den Klub», sagt er bestimmt. Das habe gesundheitliche Gründe. Er hat schon einiges erlebt in den letzten 75 Jahren. «Wissen Sie», sagt er, «ich bin wahrscheinlich das älteste FCG-Mitglied.» Was ihm heute fehlen würde, seien direkte Bezugspersonen im Verein.

Die Museums-Gesellschaft Grenchen sucht anlässlich ihres 75-jährigen-Jubiläums Erinnerungen aus der Pionierzeit um den Zweiten Weltkrieg und bittet die Bevölkerung Bilder, Fotos, Dokumente, Geschichten und Anekdoten bis am 25. August leihweise ins Kultur-Historische Museum zu bringen. Am 24. August führt die Museums-Gesellschaft eine Exkursion in die Region Tavannes, Bellelay und Tramelan durch. Treffpunkt ist um 9 Uhr beim Bahnhof Grenchen Nord. Die Fahrt erfolgt mit Privatautos. Eine Anmeldung ist erforderlich: Telefon 032 652 09 79 oder info@museumgrenchen.ch


Tierisch

von A–Z

ZZZDQLPDOZDWFKFK Miriam Dickenmann

V

iele Menschen, die sich einen Hund anschaffen, vergessen, dass bei der Haltung eines Hundes meistens mehr Kosten entstehen, als nur sein tägliches Futter kostet. Bevor man einen Hund kauft, ist es ratsam zu prĂźfen, ob man sich Ăźberhaupt leisten kann einen Hund zu halten. Denn nichts ist schlimmer, als seinem Tier die notwendige medizinische Behandlung nicht bezahlen zu kĂśnnen, oder ihn abgeben zu mĂźssen, weil man fĂźr seinen Unterhalt nicht mehr aufkommen kann. Bitte prĂźfen sie also vor der Ăœbernahme eines Hundes sehr genau, ob sie Ăźberhaupt die finanziellen MĂśglichkeiten haben, um den Unterhalt fĂźr einen Hund zu bestreiten. Und bedenken Sie, der Tierschutzverein kann keine Unterhaltskosten fĂźr Tiere Ăźbernehmen!

Geschätzte Kosten fßr den jährlichen Unterhalt eines Hundes je nach GrÜsse, Alter usw.:

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gegrĂźndet 1993

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Büren / Seeland

Nr. 34 | Donnerstag, 22. August 2013

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Die Superveteranen im Element LENGNAU Was sind die Bedingungen, um beim Super-Veteranenturnier in Lengnau mitkicken zu können? - Der Fussballer muss die 50 überschritten haben und bereit sein, guten Fussball zu zeigen. Mannschaften aus der näheren und weiteren Region haben sich für die diesjährige Austragung angemeldet. KASPAR HAUPT (TEXT, BILDER)

Ruedi Wolf spielte 1989 mit dem FC Lengnau, als dieser den FC Aarau mit Startrainer Ottmar Hitzfeld und 2 : 0 Toren aus dem Achtelfinal des Schweizer Cups warf.

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Ein tolles Gespann: OK-Präsident Willi Wolf und Otto Renfer, Speaker und «Mädchen für alles» (v.r.).

ie Mannschaften mit ihren Fussballern, von denen schon einige grau melierte Haare haben, kommen aus zahlreichen Gemeinden, namentlich Solothurn (SC Blustavia), Zuchwil, Lommiswil, Büren, Grenchen, Rüti, Lyss, Kirchberg, Moutier, Tavannes, und natürlich aus dem Gastgeber Dorf Lengnau. Gegründet wurde das traditionelle Turnier übrigens vom vor zwei Jahren verstorbenen Fritz Morf: einst Spieler beim FC Grenchen und der Nationalmannschaft.

Die Geselligkeit steht im Vordergrund OK-Präsident Otto Renfer klärt auf: «Wer an unserem Turnier mitspielen will, muss die 50 überschritten haben.» «Und», ergänzt ein Spieler, «Neben den grauen Haaren darf er auch 80 Kilogramm auf die Waage bringen.» Gespielt wird mit nur fünf Feldspielern und dem Torhüter. Spielzeit: 10 Minuten. Fliegende Wechsel sind ständig möglich. OK-Präsident Willi Wolf freut es, dass so viele Mannschaften mit über 100 Spielern den Weg ins Seeland gefunden haben. Er

Die Superveteranen des FC Grenchen haben das diesjährige Turnier mit 2: 0 Toren gegen den SV Lyss gewonnen.

sagt: Für die Superveteranen sei die sportliche Betätigung sicher wichtig, aber im Vordergrund stehe sicher die Geselligkeit. Bei der eigenen Mannschaft, so Wolf, sei es üblich, dass die Superveteranen nach Meisterschaftsspielen ihren Gegner mit einem feinen Menu bekochen.

Als Lengnau den FC Aarau besiegte In die gleiche Kerbe schlägt auch der Grenchner Ruedi Rickli. Er war selber Trainer des FC Lengnau. Heute ist er Kapitän und Torhüter der Grenchner Superveteranen: «Der gute Zusammenhalt steht klar an erster Stelle.» Zur Sprache im Seeländer

Die Lengnauer im grünen Trikot erwiesen sich als treffsichere Equipe, im Penaltyschiessen um den Finaleinzug versagten dann aber die Nerven.

Dorf kommt alljährlich auch das legendäre Jahr 1989. Der FC Lengnau spedierte damals den FC Aarau mit 2:0-Toren aus dem Cup. Und wer trainierte damals den FC Aarau? Kein Geringerer als Ottmar Hitzfeld, der später Dortmund und zuletzt Bayern München erfolgreich trainierte und

gegenwärtig die Schweizer Fussballnationalmannschaft in die WM-Endrunde von nächstem Jahr führen will. Einer kann sich noch ganz gut an diesen denkwürdigenTag erinnern. Ruedi Wolf: «Es war ein hartes Stück Arbeit. Den Sieg haben wir aber nicht gestohlen.»

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Menschen

Nr. 34 | Donnerstag, 22. August 2013

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Ein weiterer grosser Schritt für Grenchen GRENCHEN Ein Stadtbahnhof der SBB sollte als Grundangebot über Wartesäle und Toiletten verfügen; und auch über genügend Parkiermöglichkeiten für Autos (P&R), Roller und Räder (B&R). Idealerweise besteht ausserdem ein gut funktionierender BusBahnhof. Diese Bedingungen werden bald einmal zu einem grossen Teil auch beim Bahnhof Süd in Grenchen erfüllt sein.

Das Abstellgeleise wird zurückgebaut, um genügend Raum für die doppelstöckige Veloanlage (für 240 Velos) zu schaffen.

JOSEPH WEIBEL (TEXT, BILDER)

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eit Montag laufen die ersten Bauarbeiten beim Bahnhof Süd. In einer ersten Etappe sollen die heute 42 Park & Ride-Plätze auf 83 nahezu verdoppelt werden. Dieses Vorhaben könnte bereits im November Tatsache sein. Sofern das Wetter mitmacht. Der zuletzt einzubauende Strassenbelag ist temperaturabhängig. Ein SBB-Vertreter gibt Entwarnung: Die Plätze werden dann provisorisch trotzdem in Betrieb genommen und der Finish würde im Frühling 2014 erfolgen.

Eine besondere «Grundsteinlegung» Es ist fast wie bei einer Grundsteinlegung. Hier steht Stefan Köhler, Architekt und tätig bei den SBB im Bereich Immobilien, Bewirtschaftung Mitte. Ihm zur Seite stehen Stadtpräsident Boris Banga sowie Jürg Vifian, Chef Hochbau und stellvertretender Stadtbaumeister. Das Trio informiert über die geplanten Bauvorhaben beim Bahnhof Süd. Bis 2016, wenn alles optimal läuft, hat der Bahnhof Süd eine perfekte Infrastruktur mit genügend Parkplätzen für Autos, Roller, Räder und auch ein gut ausgebauter Busbahnhof. Die sogenannten Park & Ride- sowie Bike & Ride-Plätze sollten bereits bis Ende Jahr realisiert sein.

Sie haben über den Ausbau des Bahnhof Süd informiert (links): Stefan Köhler, Architekt der SBB, Stadtpräsident Boris Banga und Jürg Vivian, Chef Hochbau und stellvertretender Stadtbaumeister. Der Bau des Busbahnhofs ist von politischen Entscheiden abhängig.

Parkiermöglichkeiten verdoppelt Die Tage des Güterschuppens Jahrgang 1908 - sind gezählt. In Betrieb ist das Gebäude, das ursprünglich unter Denkmalschutz stand, längst nicht mehr. SBB-Architekt Stefan Köhler: «Bis vor einiger Zeit konnte der Schuppen noch für Lagerzwecke teilvermietet werden.» Beim Abriss geht es auch der ebenso historischen Güterwaage beim Güterschuppen an den Kragen. Der Rückbau geschieht etappenweise, so dass ständig wenigstens ein Teil der heute 42 Parkplätze trotzdem weiter benutzt werden kann. In rund dreieinhalb Monaten zeigt sich der erweiterte Parkplatz in einem völlig neuen Kleid: 83 Parkiermöglichkeiten, inklusive je zwei Felder für Behindertenparkplätze und Mobility-Leihautos. Drei Parkplätze sind fest vermietet. Eingebaut wird

ein sickerfähiger Belag, damit Oberflächenwasser rasch abfliessen kann. Die Begrünung an der Güterstrasse wird erweitert und die Beleuchtung der gesamten Parkplätze verbessert wahrscheinlich mit LED-Lampen. Kostenpunkt: 900'000 Franken, eingerechnet ist dabei der Rückbau des Güterschuppens (150'000 Franken). Die Parkierkarten kosten 6 Franken im Tag, 60 im Monat und 600 im Jahr. Gekauft werden (gegen Vorweisung eines Streckenabos, Haltbax oder GA) können die Parkierkarten an allen Schweizer Bahnhöfen, Monats- und Jahreskarten an Bahnhöfen mit bedienten Schaltern. Das Parkieren selbst ist natürlich auf den Bahnhof Süd (Nordseite) beschränkt.

Doppelstöckige Anlage für 240 Velos Wer regelmässig mit dem Velo zum Bahnhof fährt, profitiert in einigen Wochen oder Monaten von einer modernen, doppelstöckigen Bike & Ri-

Die grossen Investitionen der SBB sind auch ein Bekenntnis für den Bahnhof Grenchen Süd. de-Anlage für 240 Velos. Hinzu kommen noch 25 Rollerplätze. Diese bleiben bestehen, solange noch kein ausgebauter Bus-Bahnhof besteht. Die Anlage kommt bei der heutigen Einstellanlage zu stehen. Für die Erweiterung wird ein Abstellgeleise zurückgebaut. Dieser Rückbau erklärt einen schönen Teil der veranschlagten Kosten von 450'000 Franken. Der Baubeginn ist abhängig von noch zu bewilligenden Fördergeldern von Gemeinde und Kanton. Die SBB haben den Kredit bereits gesprochen. «Der Bau wird aber erst ausgelöst, wenn wir von politischer Seite grünes Licht erhalten», sagt Stefan Köhler. Die Bauzeit beträgt rund zwei bis drei Monate.

Das Tüpfelchen auf dem «i» ist der geplante Bus-Bahnhof. Er soll bis 2016 realisiert werden. Er muss allerdings auch noch einige politische Hürden überwinden. Sofern er aber im Finanzplan berücksichtigt wird, sollte dem Bau eigentlich nichts mehr im Wege stehen. Stadtpräsident Boris Banga kommt es vor wie beim seinerzeitigen Spatenstich für das Velodrome: «Was hier und heute seinen Anfang nimmt, ist ein weiterer wichtiger Schritt in der Entwicklung der Stadt. Und diese Investitionen von Seiten der SBB sind auch ein klares Bekenntnis für den Bahnhof Süd und eine wieder erhöhte Bahnfrequenz».

Gut angekommen! GRENCHEN Neues Schuljahr, neue Lehrkräfte, neuer Elan. Ganz in diesem Sinne wurde den «Neuankömmlingen» in den fünf Grenchner Schulhäusern mit einer kleinen Feier das «Ankommen» angenehm gestaltet. Die Begrüssung fand für einmal nicht in der Aula des Schulhauses IV statt, sondern im Kunsthaus an der Bahnhofstrasse. JOSEPH WEIBEL (TEXT)

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iese Begegnung in kunstvoller Atmosphäre kommt nicht von ungefähr. Sowohl das Kunsthaus als auch das Kultur-Historische Museum haben eine wichtige und konstante Zielgruppe: die Schulen. Eva Inversini, künstlerische Leiterin des Kunsthauses, Angela Kummer und Monika Bruder vom Kultur-Historischen Museum waren die Gastgeber. Für NeoGrenchnerinnen und Grenchner gab es vor der Führung mit Annatina Graf auch etwas Zeitgeschichte. Im Gebäude, wo das Kultur-Historische Museum untergebracht ist, wurde früher Schule gegeben. Es war das erste Schulhaus Grenchens überhaupt. Unweit vom Standort an der Absyte entfernt, steht beim Bahnhof Süd das ehemalige Dr. Josef-Girard-Haus. Hier gingen einst auch Kindergartenschüler ein und aus. Später wurde es zum Kunsthaus umfunktioniert. Im heute erweiterten Trakt lagern im Keller rund 16'000 Kunstwerke.

Mitarbeitende der Schulverwaltung (links): Andreas Blaser (Mitglied Fachkommission), Christa Vogt (Leiterin Musikschule), Silke Stähle (Assistentin Schulleitung), Claudia Stettler (Telefonzentrale/Schalter), Monika Heiri (Verrechnung/Debitoren), Barbara Danz (Schüler-/Personalverwaltung), Dominique Von Burg (Praktikant), Giuseppe Timpano (Lernender) und Heidi Schenker (Assistentin Leiterin Schulverwaltung). (Bild: Joseph Weibel)

Die neuen Lehrkräfte von links: Tatjana Möll, Thomas Fischer, Chantal Studer, Natalie Buser-Näf, Yvonne Bangerter, Nadjia Berisha, Katja Reinhard, Sabine Schär, Marianne Stauffer, Laura Schläfli, Kuno Pfund und Stephanie Vogt. Auf dem Bild fehlen: Irene Behrens, Romana Bouquet, Corinne Seematter und Marianne Schmid als Wiedereinsteigerinnen. (Bild: Oliver Menge) 14 Frauen und 2 Männer gehören zu den «Neuen» im Grenchner Schuldienst. Sie sind, so schien es, gut angekommen in der Uhrenstadt. Und selbst da liess sich in der kunstvollen Atmosphäre eine gute Brücke schlagen. Angela Kummer vom Kultur-

Historischen Museum verwies auf die Jubiläumsfeier von Granges MELANGES, mit dem Titel «Angekommen». Und sie sagte zu den Anwesenden: «Die Ausstellung gibt gute Inputs zu den Themen Migration und Integration.»

Die Gastgeber (von links): Eva Inversini (künstlerische Leitung Kunsthaus), Roger Kurt (Vorsitzender der Geschäftsleitung der Grenchner Schulen), Monica Bruder (Kultur-Historisches Museum), Annatina Graf (Kunsthaus) und Angela Kummer (Kultur-Historisches Museum). (Bild: Joseph Weibel)


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Donnerstag, 22. August 2013 | Nr. 34

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airer Kandidat Scheidegger?

Auf den Plakaten konnte man es zumindest beim 1. Wahlgang lesen: François Scheideggger sei vor allem eines, nämlich fair. Fair? Ist es fair den langjährigen Vizestadtpräsidenten Hubert Bläsi, der von vielen schon immer «als gesetzt» geltende Stadtpräsidentenkandidat der FDP, aus Eigennutz dermassen zu brüskieren? Sein Wort «nicht anzutreten» zu brechen, um sich nach drei Jahren «Traumjob» in Solothurn einen neuen Traum für die nächsten drei Jahre erfüllen zu können? Ist es fair über den Gegner wissentlich, in alle Haushalte, billige Dreck-und Lügengeschichten verteilen zu lassen, mit der Absicht seine eigene Position damit verbessern zu können? Wohl kaum. Auf solche Fairness können wir in Grenchen verzichten. Ich setze auf fair, bewährt und verlässlich, und damit auf Boris Banga als Stadtpräsident und Hubert Bläsi als Vizestadtpräsident! Rolf Winzenried, Grenchen

Mit dieser Informationslage gibt es nur einen wählbaren Kandidaten: Boris Banga. Ich wähle deshalb Boris Banga und bitte alle Stimmberechtigten, dem zu folgen. Grenchen kann sich soviel Ungewissheit wie François Scheidegger gar nicht leisten. Georges Schild, Grüne, Grenchen

Wie diplomatisch muss ein Kandidat sein, der seinen Wahlkampf von vier bürgerlichen Parteien finanzieren lässt? Wie könnte er sich nach einer erfolgten Wahl, wenn sich die «Einigkeit» dieser Parteien wieder auflöst, aus der Affäre ziehen? Wie könnte er eine eigene Meinung vertreten, wenn

egger ein sehr guter Stadtschreiber. Sowohl sein damaliger Vorgesetzter als auch die Mitarbeitenden stellten ihm ein hervorragendes Zeugnis aus, lobten seine Arbeit, seine Haltung, seine Disziplin, seine Hingabe im Amt. Scheidegger wurde Amtsgerichts-

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IN EIGENER SACHE

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Der Grenchner Stadt-Anzeiger publiziert Leserbriefe grundsätzlich immer auf seiner Website unter der Rubrik «Leser» (Leserbriefe). Wenn es die Platzverhältnisse wie in dieser Ausgabe erlauben, drucken wir die Meinungen unserer Leserinnen und Leser auch ab. Wir halten allerdings ausdrücklich fest, dass für einen Abdruck in der Print-Ausgabe keine Garantie besteht. Verlag und Redaktion Grenchner Stadt-Anzeiger

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angehöriger. Es stört ihn nicht, zusammen mit BDP, CVP, GLP und SVP auf Plakaten und Inseraten Werbung zu machen. Es stellt sich die Frage: Welche Bringschuld hätte er als künftiger Stadtpräsident diesen Parteien zu leisten? Bei Boris Banga weiss man hingegen: Was drauf steht, ist auch drin das Gedankengut einer Partei, der SP. René Glaus, Grenchen

Gefühl für die Schule

Wie viel Diplomatie ist dem Stadtpräsidium bekömmlich? Laut Roland Möri sind Vorbildfunktion, Diplomatie, Würde und ein staatsmännisches Auftreten unabdingbare Eigenschaften für einen Stadtpräsidenten. Attribute, die er dem bürgerlichen Kandidaten zuschreibt und dem jetzigen Stapi abspricht. Seit der Lektüre seines Leserbriefs plagen mich Fragen und Zweifel. Wie nimmt ein Kandidat für das Stadtpräsidium seine Vorbildfunktion wahr, wenn er kaum einmal an öffentlichen Anlässen anzutreffen ist? Wie viele Einwohner unserer Stadt, abgesehen von der wirtschaftlichen oder politischen Prominenz, haben François Scheidegger schon einmal persönlich angetroffen, wurden von ihm begrüsst und wahrgenommen?

er vier verschiedenen Parteiprogrammen verpflichtet ist? Wo treffen Diplomatie und Opportunismus aufeinander? An den bisherigen Fernsehdiskussionen vermochte ich weder staatsmännisches Auftreten noch inhaltlich überzeugende Argumente des bürgerlichen Kandidaten festzustellen. Es fehlt jedes Programm. Ich wähle den amtierenden Stadtpräsidenten mit all seinen Ecken und Kanten, die ich für ein solches Amt als notwendig erachte. Boris Banga vertritt eine klare Meinung und hat noch immer eine Vision, für die er zu kämpfen bereit ist, wenn nötig laut und deutlich. Theddi Schild, Grenchen

Das Rüstzeug ist da Während den sieben Jahren in der Stadtverwaltung war François Scheid-

Ypsotec ist einer der führenden Hersteller von präzisen und komplexen mechanischen Komponenten im Bereich Drehen, Fräsen, Laserschweissen und Laserbeschriften. Zum weiteren Ausbau unserer Fräsabteilung in Grenchen suchen wir einen

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präsident, ein Amt, das er ebenfalls pflichtbewusst und mit gutem Augenmass für Recht und Gesetz erfüllte. Jetzt will er selber Stadtpräsident werden, den amtierenden, der schon sehr lange im Amt ist endlich abresp. «er»-lösen. Das Rüstzeug dazu hat er. Mit ihm geht unsere schöne Stadt einer guten und erfolgreichen Zukunft entgegen. Die Grenchnerinnen und Grenchner sollten nicht zögern, ihm die Stimme zu geben. Hanspeter Crivelli, Grenchen

Aufgepasst auf Etikettenschwindel Boris Banga ist ein Vertreter der SP und seine Partei will mit ihm weiterhin die Geschicke der Stadt Grenchen lenken. François Scheidegger gehört eigentlich der FDP an, gibt sich im Wahlkampf aber munter als Multi-Partei-

Wer eigene Kinder hat, entwickelt automatisch ein besseres Gefühl für die Schule. Wer sogar schulpflichtige Kinder hat, erlebt tagtäglich, was abläuft in der Schule, wo es gut geht, wo es harzt, was es braucht, um eine gute, eine bessere Schule zu erhalten. Die Familie des Kandidaten für das Stadtpräsidium, François Scheidegger, hat zwei schulpflichtige Kinder. Damit ist sie so nahe an der Schule, wie es nur möglich ist. Sie kann empfinden, was Kinder beschäftigt, wo es die Lehrpersonen drückt, wo etwas verbessert werden, wo eingegriffen, geholfen, unterstützt werden kann. Es gibt nichts Wichtigeres für ein Gemeinwesen als bestmögliche Schulen zu haben. Für die Schulen, für unsere Jugend, die unsere Zukunft ist, wird viel Steuergeld aufgewendet. Es ist, wenn die Schule intakt ist, gut angelegtes Geld. Wählen wir einen Stadtpräsidenten, der hautnah am Schul-Alltag dran ist, wählen wir François Scheidegger. . Claudia Bigolin-Häni, Grenchen

Stellenmarkt

Alkoholprobleme?

Leserbrief zu den Stadtpräsidentenwahlen Grenchen Da kein grüner Kandidat für das Stadtpräsidium zur Auswahl steht, überlege ich mir, welche politischen Werte und Ziele die beiden Kandidaten vertreten. Wenn ich alle übliche Polemik weglasse, bleiben folgende Tatsachen: Boris Banga steht für eine sozialdemokratische und wirtschaftsfreundliche Politik. Ich wünschte mir diese, wie im Fall der Pistenverlängerung, auch mal etwas grüner. Wie er seine Vorstellungen mit Herz und Hand umsetzt, ist in der Stadtentwicklung dokumentiert. Für Fragen und Diskussionen gibt es viele Gelegenheiten, da er immer wieder in der Stadt beim Volk anzutreffen ist. François Scheidegger lächelt nett von den Plakaten. Er wird mit unpolitischen Marketingbegriffen vorgestellt - frisch, fair, diplomatisch, etc. Ich bin ihm noch nie in der Stadt begegnet. Ich kann deshalb gar nichts über ihn sagen. Ich weiss nicht, ob er zu den Guten oder Fiesen gehört. Ich weiss nicht, welche Werte ihm wichtig sind. Ich weiss nicht, welche Klientel er im Amt bedienen würde. Eigentlich weiss ich gar nichts über ihn.

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Leserbriefe

Nr. 34 | Donnerstag, 22. August 2013

Es erwartet Sie eine vielseitige und anspruchsvolle Tätigkeit in einem interessanten Umfeld. Interessiert? Dann freuen wir uns auf Ihre Bewerbung: a.burri@ypsotec.com oder YPSOTEC AG Personaldienst, Postfach 1247, 2540 Grenchen oder telefonieren Sie uns: Tel. 032 654 97 16 (Fr. Burri)


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Nr. 34 | Donnerstag, 22. August 2013

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Veranstaltungskalender

Donnerstag, 22. August 2013 | Nr. 34

Foto: Schweizer Luftwaffe. Am Samstag donnern die Schweizer Fliegerasse des PC-7 Teams Ăźber Grenchen.

Grosses Fliegerfest mit berßhmter Schweizer Kunstflieger-Staffel Der Verein der Experimental-Flugzeugbauer (Experimental Aviation of Switzerland EAS) feiert seinen 50. Geburtstag und lädt dieses Wochenende zum grossen Fest auf dem Flughafen Grenchen. Als Highlight werden am Samstag von 13.30–17 Uhr vier akrobatische Flugshows ßber Grenchen geflogen. Unter anderem vom PC-7 TEAM, der Vorzeigefliegerstaffel der Schweizer Armee, die mit Dynamik, Eleganz und Präzision FormationsKunstflug auf hÜchstem Niveau betreibt und damit jährlich zehntausende Zuschauer begeistert und international grosse Anerkennung geniesst. An allen drei Festtagen erwarten Sie am Flughafen ganztätig nationale, internationale und historische Flugzeuge sowie diverse

TENNIS • TENNIS WINTERSAISON

Attraktionen. Der Festbetrieb startet am Freitag ab 10 Uhr. PREISGĂœNSTIGE RUNDFLĂœGE Auch Sie mĂźssen nicht am Boden bleiben. An allen drei Tagen besteht die exklusive und preisgĂźnstige MĂśglichkeit, Grenchen in einem der zahlreichen Experimentalflugzeuge fĂźr einmal aus der Vogelperspektive zu erleben. Experimental-Flugzeuge sind oft der erste Schritt zu neuen Entwicklungen; Pilotversuche im wĂśrtlichen Sinne. Wem solch luftige Aussichten den Angstschweiss auf die Stirn treiben, kann beim Papierflieger basteln sein Talent unter Beweis stellen. Der Eintritt ist frei. www.eas50.ch Flughafen Grenchen.

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SPARSCHWEINTARIFE Fr. 22.50 pro Std. Mo–Fr 9.00–11.00 und 14.00–16.00 Uhr Sa/So 21.00–23.00 Uhr

DIESE WOCHE IN GRENCHEN

FREITAG, 23. AUGUST

SAMSTAG, 24. AUGUST

8.00–12.00 Uhr: Wochenmarkt. Marktplatz.

8.00–22.00 Uhr: Fliegerfest 50 Years EAS. 13.30: Aero-Show PC-7-Team. 14.30: Aero-Show Votec MSW. 15.30: Aero-Show REVA Vary-EZ-Team. 16.30: Aero-Show Hamilton Votec. www.eas50.ch Flughafen Grenchen, Flughafenstr. 117.

10.00–22.00 Uhr: Fliegerfest 50 Years EAS. Ausstellung Eigenbau- und antike Flugzeuge. Wurfgleiter bauen mit Kindern und Jugendlichen. Passagierflßge mit Eigenbauflugzeugen. Festwirtschaft im Zelt. www.eas50.ch Flughafen Grenchen, Flughafenstr. 117. 19.00 Uhr: Angekommen in CH-2540 Grenchen. Vernissage. Öffnungszeiten: Mi/Fr–So 14–17 Uhr. Bis 21. September. Menschen aus verschiedenen Nationen berichten ßber die Chancen und Schwierigkeiten ihrer Integration in Grenchen. Zum 10-Jahr-Jubliäum von Granges Melanges. Ein gemeinsamer Anlass von Granges Melanges mit dem Kultur-Historischen Museum Grenchen. Kultur-Historisches Museum, Absyte 3. 19.30–22.00 Uhr: Erlebnisabend Weg zu Dir – in der Natur. Zentrum fßr bewusste Lebensgestaltung, Däderizstrasse 101. 21.00–23.00 Uhr: Nacht des offenen Daches. Nachthimmelbeobachtung. Jurasternwarte, Untergrenchenberg.

flßge mit Eigenbauflugzeugen, Festwirtschaft im Zelt. www.eas50.ch Flughafen Grenchen, Flughafenstr. 117. 9.30 Uhr: Wanderung der Naturfreunde Grenchen. Wanderzeit: ca. 3 Std. Route: Riggisalp–Untere Euschels– Brecca–Unteri Rippa–Hubel Rippa, Schwarzsee–Gypsera. Verpflegung aus dem Rucksack. Anmeldung bis 23. August: Elisabeth Kobel, 079 272 48 67. Parkplatz Postplatz Nord.

13.30–16.00 Uhr: Offene Kapelle Allerheiligen. Die Aufsichtspersonen und der aufliegende Kunstfßhrer haben viel Interessantes ßber dieses historische Kleinod zu erzählen. Reservation: 032 653 12 33. Fßr Besichtigungen ausserhalb der Öffnungszeiten: 032 653 10 49. Kapelle Allerheiligen, Allerheiligenstrasse.

Foto: ZVG. Grenchen – fßr viele Menschen eine neue Heimat

Vernissage zur spannenden Jubiläumsausstellung

14.00 Uhr: 2. Liga. FC Wacker – FC Trimbach. Restaurant geÜffnet. Stadion Riedern, Niklaus Wengi-Str. 30.

Der Verein Granges-MÊlanges feiert sein 10-jähriges Bestehen und Sie sind herzlich eingeladen: DIESEN FREITAG UM 19 UHR IM EUSEBIUSHOF. Der Abend beinhaltet u. a. einen ApÊro mit sßdamerikanischen Gitarrenklängen von Carlos und Lucas Dorado sowie eine Kurzfßhrung durch die Ausstellung Angekommen in 2540 Grenchen im Kultur-Historischen Museum.

14.00–17.30 Uhr: Tag des offenen Daches. Sonnenbeobachtung. Kollekte. Jurasternwarte, Untergrenchenberg.

14.00–23.00 Uhr: Nacht des offenen Daches. 14.00–18.30: Sonnenbeobachtung. 21.00–23.00: Nachthimmelbeobachtung. Kollekte. Jurasternwarte, Untergrenchenberg.

15.00 Uhr: Achtung, hier wird gegraben! – der rÜmische Gutshof an der Jurastrasse. Familienfßhrung mit Kulturvermittlerin Rebekka Meier. Fßr Kinder ab 4 Jahren in Begleitung. Kultur-Historisches Museum, Absyte 3.

SONNTAG, 25. AUGUST

DIENSTAG, 27. AUGUST

8.00–17.00 Uhr: Fliegerfest 50 Years EAS. Ausstellung Eigenbau- und antike Flugzeuge. Wurfgleiter bauen mit Kindern und Jugendlichen. Passagier-

ÂŤANGEKOMMEN IN 2540 GRENCHENÂť Menschen aus verschiedenen Nationen berichten Ăźber die Chancen und Schwierigkeiten ihrer Integration in Grenchen. Ein anspruchsvoller, aber auch bereichernder Prozess, sowohl fĂźr die Ankommenden wie auch die

8.00–12.00 Uhr: Wochenmarkt. Marktplatz.

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> EINSENDUNGEN

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Auf der Agendaseite wird eine Auswahl der Anlässe in Grenchen publiziert (Einsendung bis 14 Tage vorher). Mehr Anlässe auf www.grenchen.ch. Anmeldung der Anlässe:

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Kunsthaus Grenchen, Bahnhofstrasse: Jean Mauboulès – compilation. Bis 29. September. www.kunsthausgrenchen.ch Mi–Sa 14–17 Uhr, So 11–17 Uhr

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www.grenchen.ch (Online-Formular) event@grenchnerstadtanzeiger.ch

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Grenchner Stadt-Anzeiger Veranstaltungen Kapellstrasse 7 2540 Grenchen

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31. August, 11.00–16.00: Spiel und Spass fßr die ganze Familie: 2 Geschicklichkeits-Parcours fßr Kinder von 2 bis 5, und 6 bis 11 Jahre, u. a. mit Bßchsen werfen, Enten fischen. Die Teilnahme ist gratis. Org.: SWG. Markplatz.

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JAZZ-MATINÉE: CHICAGO HOT SIX

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Keine Publikationsgarantie

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10. CHINDEROLYMPIADE SWG

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Regiobank Solothurn AG, Kirchstrasse: Werke von Tonyl. Bis 15. September. Während den SchalterÜffnungszeiten

DEMNĂ„CHST

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Kultur-Historisches Museum, Absyte: Angekommen in CH-2540 Grenchen. Menschen aus verschiedenen Nationen berichten ßber die Chancen und Schwierigkeiten ihrer Integration in Grenchen. Zum 10-Jahr-Jubiläum von Granges Melanges. Bis 21. September. Scherben – Knochen – Mßnzen. Die RÜmer an der Jurastrasse in Grenchen. Bis 22. September.

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Vom Bauerndorf zur Industriestadt. Dauerausstellung zum Thema Industriegeschichte der Region Grenchen. www.museumgrenchen.ch Mi/Fr–So 14–17 Uhr

www.granges-melanges.ch

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Galerie Urs Leimer Immobilien AG, Bahnhofstrasse: Der Monolith lebt. Bilder von Toni Bieli. Bis 11. Oktober. Mo–Fr 7.30–12/13.30–17 Uhr

10 JAHRE GRANGES-MÉLANGES Der 2003 gegrßndete Verein GrangesMÊlanges hat die verbesserte und beschleunigte Integration von fremdsprachigen Menschen aus anderen Kulturen zum Ziel und greift Themen rund um das Fremd- und Heimischsein in Grenchen auf.

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AUSSTELLUNGEN/MUSEEN

Einheimischen. Tauchen Sie ein in die Geschichte der Menschen, die von weit her kamen und heute Teil der Grenchner BevÜlkerung sind. Die Ausstellung ist bis 21. September zu sehen. Öffnungszeiten KulturHistorisches Museum, Absyte 3: Mi/Fr–So, 14–17 Uhr.

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1. September, 10.30: Die Chicago Hot Six pflegen den swingenden Chicago-

Jazz. Organisation: Vereinigung Pro Jazz Grenchen. Restaurant SchĂśnegg (SchĂźtzenhaus), SchĂśneggstrasse 62.

KREATIVKURS MALEN UND SCHREIBEN 1. September, 10.00–17.00: Tageskurs in schÜpferischem Malen und kreativem Schreiben. Ohne Vorkenntnisse. Kosten CHF 130.-. Anmeldung bis 27. August 2013: info@kunsthausgrenchen.ch oder 032 652 50 22. Kunsthaus Grenchen, Bahnhofstrasse 53.


20130822 woz gsaanz