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Weiss Medien AG I Obere Bahnhofstrasse 5 I 8910 Affoltern am Albis I Telefon 058 200 5700 I Telefax 058 200 5701 I www.weissmedien.ch I Auflage 23 475 I AZ 8910 Affoltern a. A.

aus dem bezirk affoltern I Nr. 74 I 165. Jahrgang I Freitag, 16. September 2011

In schönstem Licht

Wirkungsvoll

RegioTV mit Film über Affoltern, der auf der Gemeinde-Homepage zu sehen ist. > Seite 5

A4 und Westumfahrung haben Gemeinden spürbar entlastet. > Seite 7

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Im neuen Kleid Sanierung des Mettmenstetter Gemeindehauses vor dem Abschluss. > Seite 9

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Neues Gewässer Schürmatt-Weiher in Aeugst – Hort für bedrohte einheimische Arten. > Seite 9

Zum Eidgenössischen Dank-, Buss- und Bettag

F

Bettag – auch dafür danken, was die Natur hergibt. (Bild zvg.) schaft den Weg weisen können; damit ein Zusammenleben sinnvoll sein kann und nicht zu Lasten kommender Generationen gehen wird. Die im Arbeitsleben stehende mittlere Generation hätte da auch eine Vorbildfunktion gegenüber den Heranwachsenden; zu zeigen, dass Leben nicht nur «Lustprinzip» (und samstagabendliches Betrinken und Bekiffen) heisst, sondern solidarisches Zusammenstehen.

Welt von den Nachkommen geliehen Die Generation, die noch den Zweiten Weltkrieg erlebt hat, war stark nachhaltigen Werten verpflichtet. Wie sagte mir letzte Woche ein Senior in unserer schönen, beliebten und gut ökumenischen Knonauer Seniorenwoche: «Wir sollten mehr danach leben: die Welt haben wir nicht von unseren Vorfahren geerbt, sondern von unseren Nachkommen geliehen». Wie wahr! Und wie stark scheint das seit den Hochkonjunkturjahren vergangen zu sein. Es wäre zu wünschen, dass eine neue Generation heranwächst, die diesen Werten vermehrt nachleben möchte; damit auch noch in vielen Jahren Menschen gerne in diesem Land leben können. Dazu gehörten Überlegungen zu den Stichworten: Zersiedelung, Bevölkerungsdichte, Schutz von Natur und schwächeren Menschen – auch die Fragen zur Pflegefinanzierung oder zur Energie sollten ernsthaft angepackt werden – und dies nicht nur vor den bevorstehenden nationalen Wahlen! Es wäre schön, es würden diejenigen als Regierende ge-

wählt, die das Gesamtwohl des Landes jetzt und in Zukunft im Auge haben; die nicht sich selbst, sondern dem ehrlichen Dienst am Gemeinwohl sich verpflichtet fühlten; Menschen als Regierende unseres Volkes mit Charakter, Rückgrat und Weitblick! Auch dies wäre Verantwortung vor sich selbst, vor den Nächsten und vor der geschaffenen Kreatur – heute oft «Mitwelt» genannt. Eine Haltung des Dankens, der Busse und des Betens würde da hilfreich sein. Danken für die Möglichkeiten, die unser schönes Land mit seiner grossen demokratischen Tradition immer noch bietet. Eine dankbare Existenz, das hiesse dann auch: nicht sich abstinent verhalten – quasi schmarotzerisch, sondern sich engagieren im Verein, Dorf, Stadt und Land. Busse tun – hiesse: ernsthaft die Probleme sehen und nicht verdrängen; die Lösung nicht einfach auf kommende Generationen überwälzen. Wohin das führt, sehen wir an den gewaltigen Schuldenbergen, die Private wie auch die Staaten auftürmen – und die einfach den kommenden Generationen «geschenkt» werden. Busse tun im biblischen Sinne hiesse dann: ernsthaft sich bemühen um Umkehr; die eigene Verstrickung erkennen und die Fehler nicht nur bei anderen, sondern eben auch bei sich selbst sehen. Und zum Schluss das Beten: das scheint in Zeiten, wo die Kirchen schon voller waren und nicht Tausende von Möglichkeiten zur Zerstreuung auch am Bettag warteten, ziemlich «out» zu sein. In der Tat ist Beten eine

dem rationalen Verständnis nicht zugängliche Gebärde. Meinte schon der Philosoph Immanuel Kant, einer der grössten Denker unseres Abendlandes: «Derjenige, welcher schon Fortschritte im Guten gemacht hat, hört auf zu beten» – eine Betrachtungsweise, aus dem Rationalismus geboren, geprägt von einer Überbewertung des Verstandes und der Vernunft. Beten heisst vielmehr: Zwiegespräch des Menschen mit Gott, als Anrede eines personalen Gottes zum Zeichen, dass der Mensch über sich selbst hinaus berufen ist, Mensch zu sein. Der Mensch ist als Gegenüber Gottes berufen, ein echtes Du zu sein und ein echtes Du zu haben. Das macht unsere Menschlichkeit aus. Das bedingt Einkehr und Stille. «Beten heisst nicht sich selbst reden hören, sondern verstummen, solange verstummen und warten, bis der Betende Gott hört» (Sören Kierkegaard).

Erster Gottesdienst in der renovierten St.-Antonius-Kirche in Obfelden. > Seite 13

Im Rahmen der Vortragsreihe «Wirtschaft und Werte» des Zuger Forums Kirche und Wirtschaft hat am Dienstagabend Nestlé-Verwaltungsratspräsident Peter Brabeck im vollen Kappeler Gemeindesaal zum Thema «Menschenrecht Wasser» referiert. Den erfrischenden Kontrapunkt setzte der junge deutsche Philosoph Martin Kowarsch, der Brabeck auch im abschliessenden Podiumsgespräch Paroli bot. (map.) ................................................... > Bericht auf Seite 11

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Gesellschaftliche Entschlackungskur Der Bettag lädt uns ein, zu uns selbst, zu Stille und zu einem Nachdenken über den Seinsgrund allen Lebens zu kommen. Viele Menschen sind derart hektisch geworden; sie halten nicht einmal eine Minute Stille im Gottesdienst aus. Mir kommt das vor, als ob unsere Zeit und wir darin immer vor uns selbst, vor unserer Welt oder unserer Bestimmung davonrennten. Nur keine Ruhe, Stille und Einkehr haben! Weshalb sind wir bloss so ruhelos? Weshalb wollen wir alles fassen und erhaschen und sind doch nur vergängliche Wesen? Mässigung täte uns gut. Eine gesellschaftliche Entschlackungskur wäre befreiend und würde neue Horizonte eröffnen. In diesem Sinne verstehe ich auch das Wort des reformierten Kirchenrates für den Kanton Zürich, das ebenfalls zu Masshalten und Verzicht aufruft, nicht um uns die Lebensfreude zu nehmen – das sei ferne – aber um uns neue Möglichkeiten zu eröffnen. Wenn Danken, Busse tun und Beten recht verstanden und richtig ineinander verschränkt sind, bedeutet das weder unfrohen Puritanismus noch Moralinsäure, sondern eine Haltung, aus der heraus wir als Getragene leben und handeln können. Ich wünsche Ihnen allen einen besinnlichen Bettag zum Segen aller. Thomas W. Maurer, reformierter Gemeindepfarrer Knonau und Spitalpfarrer Spital Affoltern

7 Jahre Gefängnis für Chauffeur

Düstere Aussichten bei den Finanzen

Das Bezirksgericht Affoltern hat einen 42-jährigen Chauffeur zu sieben Jahren Gefängnis verurteilt. Mehrere Vergewaltigungen und weitere krasse Taten gegen die sexuelle Integrität werden ihm zur Last gelegt. Die neunjährige Beziehung war von Anfang an geprägt von Gewalt. Der Mann verhielt sich besonders un-

Überdurchschnittliche Lasten im Sozialbereich, unterdurchschnittliches Steueraufkommen und die Abschreibungen der in den letzten Jahren getätigten Investitionen machen Affoltern in finanzieller Hinsicht zu schaffen. Mit dem neuen Finanzausgleich und dem ab 2017 geltenden Sonderlastenausgleich wird die Situation für den

ter Alkoholeinfluss aggressiv und misshandelte seine Partnerin schwer. Die Frau hat den Mann trotzdem nicht verlassen. «Häusliche Gewalt unterliegt einem Kreislauf, der nur schwer zu durchbrechen ist», hielt das Gericht fest. ................................................... > Bericht auf Seite 3

Erneuert

Peter Brabeck zu Gast in Kappel

Leben in Verantwortung ast geht in der Vielfalt unserer komplexen und anspruchsvollen modernen Welt verloren, dass am kommenden Sonntag ein nationaler Feiertag im Festtagskalender erscheint: der eidgenössische Dank-, Buss- und Bettag; immer am dritten Sonntag im September. Ein staatlicher Feiertag notabene; also eben gerade nicht ein von der Kirche angeordneter Tag der Ruhe und Besinnung! Dank-, Buss- und Bettage wurden schon vor Jahrhunderten von der Obrigkeit in den Kantonen angeordnet, seit 1832 ist der Bettag fester Bestandteil des staatlich-schweizerischen Festtagskalenders.Während früher die Menschen dunkel gekleidet zur Kirche gingen und auf Sport, Disco und Unruhe verzichteten, hat auch dieser Feiertag kaum mehr Platz im «immer mehr Rund-um-die-Uhr-Betrieb» einer nervösen Zeit. Der Bettag erinnert uns daran, dass wir als Menschen unser Leben verantwortlich führen sollen; verantwortlich vor uns selbst, vor den Mitgeschöpfen, vor der Mitwelt und vor dem Urgrund allen Seins (in unserer christlichen Tradition «Schöpfer» und «Gott» genannt). Der Respekt vor dem nicht uns selbst verdankten Leben war immer ein Grundbestandteil unserer christlichen Überlieferung. Sollten wir nicht auch heute uns an unsere Verantwortung erinnern lassen? Leben heisst doch immer: respektvoll die Grenzen des geschaffenen Lebens respektieren (Stichwort: Sorge um Anfang und Ende des Lebens, Respekt gerade auch vor dem kranken, leidenden, schwachen und hilfsbedürftigen Menschen), einen massvollen und langfristig sinnvollen Umgang mit der Mitwelt pflegen (Stichwort: gegen Raubbau und Ausplünderung unserer Lebensgrundlagen) und den Respekt vor dem anderen Mitleben konkret leben (Stichwort: Akzeptanz des anderen und Aufbau einer gemeinsamen Existenz in Frieden, was auch religiösen Frieden umfasst!). So verstehe ich aus unserer christlichen Tradition die Werte, an die uns der Bettag 2011 erinnern will. Die Diskussion um Werte ist zurzeit sehr aktuell. Das finde ich gut. Es zeigt, dass viele Menschen mit einem Gesellschaftsmodell, das mit nur kurzfristiger kapitalistischegoistischer Bedürfnisbefriedigung rechnet, nicht zufrieden sind. Gesucht werden Leitbilder, die als Rahmen und Basis einer funktionierenden Gesell-

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Bezirkshauptort nicht besser. Gemeindepräsident Robert Marty wünscht sich, dass der Kanton Affoltern zur Pilotgemeinde erklärt, damit mit dem neuen Instrument des Finanzausgleichs in der Übergangszeit Erfahrungen gesammelt werden können. ................................................... > Bericht auf Seite 3

500 37 9 771661 391004


Ärztlicher Notfalldienst In Notfällen wende man sich zuerst immer über die Praxisnummer an den Hausarzt, bei Abwesenheit erhält man über den Telefonbeantworter die Nummer des Ärztetelefons 044 421 21 21. Bei Verkehrsunfällen Telefon 117 oder Telefon 044 247 22 11.

Telefon 144 für Sanitäts-Notruf

Die Kantonspolizei Zürich, Verkehrspolizei-Spezialabteilung verfügt nach Abschluss der Sanierungsarbeiten am historischen Kleinkraftwerk Ottenbach im Auftrag der Baudirektion Kanton Zürich (Gesuchsstellerin) und in Absprache mit dem Kanton Aargau folgende Signalisation an der Reuss: I. Der Fabrikkanal der Reuss bei Ottenbach ist nicht schiffbar und muss aus diesem Grund mit den Schifffahrtszeichen A.1 «Verbot der Durchfahrt» und B.1 «Gebot, die durch den Pfeil angegebene Richtung einzuschlagen» gemäss Verordnung über die Schifffahrt auf schweizerischen Gewässern signalisiert werden (Verfügung 04/95). Die Signale werden an einem Stahlseil, welches bei Beginn des Fabrikkanals gespannt wird, Mitte Fabrikkanal (A.1) bzw. Höhe Streichwehr (B.1) angebracht. II. Zur besseren Verständlichkeit ist 200 m flussaufwärts am rechten Flussufer ein zusätzliches Schifffahrtszeichen B.1 «Gebot, die durch den Pfeil angegebene Richtung einzuschlagen» mit Pfeil Richtung linke Flussseite gemäss Verordnung über die Schifffahrt auf schweizerischen Gewässern anzubringen. III. Zuwiderhandlungen gegen die signalisierte Verkehrsbeschränkung werden gestützt auf Art. 36. Abs. 1 BSV in Verbindung mit Art. 40 BSG bestraft. IV. Gegen diese Verfügung kann innert 30 Tagen, von der Mitteilung an gerechnet, bei der Sicherheitsdirektion des Kantons Zürich, Rekursabteilung, Postfach, 8090 Zürich, Rekurs eingereicht werden. Die Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten. Die angefochtene Verfügung ist beizulegen oder genau zu bezeichnen. Die angerufenen Beweismittel sind genau zu bezeichnen und soweit möglich beizulegen. V. Die Verkehrsbeschränkung tritt mit ungenutztem Ablauf der Rekursfrist und dem Aufstellen der Schifffahrtszeichen in Kraft. Für nähere Informationen wenden Sie sich an die Baudirektion Kanton Zürich, Herr Beat Stahel, Tel. 043 343 45 62 oder an die Bauleitung, ITECO Ingenieurunternehmung AG, Herr GianAndri Tannò, Tel. 044 762 18 50.

Wegen Personalausflug bleiben die Gemeindeverwaltung und die Gemeindewerke am Freitag, 16. September 2011 den ganzen Tag geschlossen. Das Bestattungsamt kann in dringenden Fällen über Telefon 078 656 11 31 erreicht werden. Wir danken der Bevölkerung für das Verständnis. Gemeindeverwaltung und Gemeindewerke

Wir gehen

en La Charbonnade www.sonnental.ch Tel. 044 76 70 118

Entsorgung Vogelnistschutz an Gebäuden und in Storenkästen. Patent «ROROBIRDS» K. Heinrich Mobile 079 641 78 01 Fax 041 710 75 74

Kappel am Albis

Gemeindeammannamt Bonstetten

Gerichtliches Verbot Das Einzelgericht im summarischen Verfahren des Bezirksgerichtes Affoltern a.A. hat am 15. August 2011 nach Einsicht in das Begehren der gesuchstellenden Partei, Stockwerkeigentümergemeinschaft Friedmattstrasse 21–31, 8906 Bonstetten, vertreten durch Promobau AG, Stallikerstr. 1b, 8906 Bonstetten, in Anwendung von § 258 ZPO, verfügt: Unberechtigten ist das Abstellen von Fahrzeugen aller Art auf den Besucherparkplätzen der Liegenschaft Friedmattstr. 21–31, 8906 Bonstetten, Grundbuchblatt 1174, Kataster-Nr. 2326, untersagt. Als Berechtigte gelten einzig die Besucher der genannten Liegenschaft während der Dauer ihres Besuches. Widerhandlungen gegen dieses Verbot werden auf Antrag mit einer Polizeibusse bis zu Fr. 500.– bestraft. Wer das Verbot nicht anerkennen will, hat innert 30 Tagen seit dessen Bekanntmachung und Anbringung auf dem Grundstück beim Gericht Einsprache zu erheben. Die Einsprache bedarf keiner Begründung. Die Einsprache macht das Verbot gegenüber der einsprechenden Person unwirksam. Zur Durchsetzung des Verbotes ist beim Gericht Klage einzureichen. (§ 260 ZPO) 8906 Bonstetten, 16. September 2011 Gemeindeammannamt Bonstetten lic.iur. T. Michel Burri, Gemeindeammann

Der Gemeinderat hat am 6. September 2011 die Verbrauchsgebühren für das Jahr 2011 (1.10.2010 bis 30.9.2011) wie folgt festgesetzt: Wasser: Verbrauchsgebühr pro m³ Fr. 1.57 (+ Fr. 0.06 gegenüber 2010) Abwasser: Klärgebühr pro m³ Wasserverbrauch Fr. 1.07 (– Fr. 0.10 gegenüber 2010) Pro m² versiegelte Fläche (– Fr. 0.05 gegenüber 2010)

Fr. 0.54

Die Mehrwertsteuer ist in den obigen Ansätzen nicht inbegriffen. Sie wird zusätzlich mit 2,5% für die Wasserverbrauchsgebühr und mit 8% für Klärgebühr in Rechnung gestellt. Gegen diese Gebührenfestsetzung kann innert 30 Tagen, von der Publikation an gerechnet, mit schriftlich begründeter Eingabe beim Bezirksrat 8910 Affoltern a.A. Rekurs erhoben werden. Obfelden, 16. September 2011 Gemeinderat Obfelden

Festsetzung der Liegenschaftenabgaben 2012 Gestützt auf das Budget 2012 hat der Gemeinderat am 7. September 2011 die Gebühren für die Bereitstellung und Benützung der kommunalen Infrastruktur (Bereiche Wasserversorgung, Abwasserentsorgung, Abfallwesen) wie folgt beschlossen:

A. Wassertarife 2012 für die Zählperiode 1. Oktober 2011 bis 30. September 2012 (Gestützt auf das kommunale Wasserversorgungsreglement vom 23.11.93) 1. Grundtaxe pro Abonnent bzw. Anschluss (Gebäudekomplex) Fr. 60.– 2. Zuschlag für jeden weiteren Zähler Fr. 30.– 3. Verbrauchsgebühr Fr. 1.80/m³ B. Abwassergebühren 2012 für die Zählperiode 1. Oktober 2011 bis 30. September 2012 (Gestützt auf das Gebührenregulativ zur SEVO vom 5.12.01 der Gemeinde Rifferswil) 1. Grundgebühr Einpersonenhaushalt Fr. 70.– 2. Grundgebühr Mehrpersonenhaushalt Fr. 170.– 3. Mengenpreis Fr. 3.–/m³ Grundgebühr Gewerbebetriebe Fr. 300.– Jahrespauschale Einpersonenhaushalt ohne Wasserzähler Fr. 400.– Jahrespauschale Mehrpersonenhaushalt ohne Wasserzähler Fr. 800.– zuzüglich 8% MwSt. C. Abfallgebühren 2012 (Gestützt auf die kommunale Abfall-VO vom 4.8.92) Sonderabfall, Sperrgut, Altmetall und Elektrogeräte: 1. Jahrespauschale Einpersonenhaushalt Fr. 125.– 2. Jahrespauschale Mehrpersonenhaushalt Fr. 160.– 3. Jahrespauschale Landwirtschafts-, Gewerbe- und Industriebetriebe Fr. 100.– Grüngut: 1. Jahrespauschale EPH Fr. 40.– 2. Jahrespauschale MPH Fr. 50.-Gegen Vorstehendes kann innerhalb von 30 Tagen, von der Veröffentlichung an gerechnet, schriftlich und begründet beim Bezirksrat Affoltern, Bezirksgebäude, Im Grund 15, PF 121, 8910 Affoltern a.A., Rekurs erhoben werden. Die Einsprache hat einen Antrag zu enthalten. 8911 Rifferswil, 16. September 2011 Gemeinderat Rifferswil

Planauflage: Die Pläne liegen auf den betreffenden Gemeindekanzleien zur Einsicht auf. Dauer der Planauflage: 20 Tage vom Datum der Ausschreibung an. Erfolgt die Ausschreibung im Amtsblatt des Kantons Zürich später, gilt das Datum der letzten Ausschreibung. Rechtsbehelfe: Begehren um die Zustellung von baurechtlichen Entscheiden sind innert 20 Tagen seit der Ausschreibung bei der Baubehörde schriftlich einzureichen; elektronische Zuschriften (EMails) erfüllen die Anforderungen der Schriftlichkeit in der Regel nicht. Wer das Begehren nicht innert dieser Frist stellt, hat das Rekursrecht verwirkt. Die Rekursfrist läuft ab Zustellung des Entscheides (§§ 314-316 PBG). Für die Zustellung baurechtlicher Entscheide wird eine geringfügige Kanzleigebühr erhoben.

Affoltern am Albis Planauflage: Gemeindezentrum, Marktplatz 1, Hochbauabteilung, 2. OG Bauherrschaft: Alexandra und Rolf Schlatter Schwab, Alte Hedingerstrasse 3, 8910 Affoltern am Albis Projektverfasser: Bütikofer Schaffrath Landschaftsarchitekten, Zipfelweg 2, 8134 Adliswil Bauvorhaben: Anbau und Umbau Terrasse und Neubau Carport, Vers.-Nr. 617, Kat.-Nr. 5079, Alte Hedingerstrasse 3, Kernzone

Bonstetten Gesuchsteller: Weiss-Glanzmann Walter und Dorli, Dachenmasstrasse 48, 8906 Bonstetten Projektverfasser: Schneider Martin, Ettenbergstrasse 3, 8907 Wettswil a.A. Bauvorhaben: Neubau Wohnhaus nach vorherigem Abbruch des bestehenden Wohnhauses Vers.-Nr. 113 auf Kat.-Nr. 2464 Dachenmasstrasse 50 (Landwirtschaftszone) zweite Baueingabe

Hausen am Albis Gesuchsteller: Konsortium Schwanen c/o Henggeler & Partner AG, Gulmstrasse 4, 6315 Oberägeri Projektverfasser: CSL Architekten, Baarerstrasse 133, 6300 Zug Bauprojekt: Arealüberbauung – Projektänderung Tiefgarage, auf Kat. Nr. 3448, Dorfstrasse/Allmendstrasse, 8925 Ebertswil (Kernzone II)

Kappel am Albis Bauherrschaft (Gesuchsteller): Plüss Christian und Steinmann Plüss Liselotte, Näfenhäuser 16, 8926 Kappel am Albis Grundeigentümer: Jäggi-Künzle Verena, Nef Rolf, Plüss-Suter Veronika, Plüss Thomas, Plüss Christian und Steinmann Plüss Liselotte, vertreten durch Steinmann Plüss Liselotte, Näfenhäuser 16, 8926 Kappel am Albis Bauprojekt: Einbau einer Photovoltaikanlage auf Vers.-Nr. 459, Kat.-Nr. 1379, Näfenhäuser 16, Kappel am Albis (Kernzone A).

Kappel am Albis Bauherrschaft (Gesuchsteller): Hegimmo AG, Moosstrasse 5, 6313 Menzingen Grundeigentümer: Hans Rudolf Haegi, Hasenbühlstrasse 52, 8910 Affoltern am Albis Bauprojekt (revidierte Eingabe): Neubau Mehrfamilienhaus mit Tiefgarage auf Kat.-Nr. 1489, Baarerstrasse, Uerzlikon (Kernzone B).

Bauherrschaft (Gesuchstellerin): BEDA Immobilien GmbH, Nauernstrasse 1, 8847 Egg Projektverfasser: Toni Ochsner, Viaduktstrasse 4, 8840 Einsiedeln Grundeigentümer: Ueli Schneebeli, Hausmatte 1, 8926 Uerzlikon Bauprojekt: Neubau Einfamilienhaus auf Kat. Nr. 1467, Hausmatte, Uerzlikon (Kernzone B).

Mettmenstetten Bauherrschaft: Christian Trachsel, Herferswil 80, 8932 Mettmenstetten Bauprojekt: Terrainauffüllung zur Verbesserung der landw. Nutzung auf Kat.-Nr. 3773, Hirsleren, Herferswil (Landwirtschaftszone)

Wettswil am Albis Bauherrschaft und Projektverfasser: schnider solar ag, Dorfstrasse 14, 8906 Bonstetten Grundeigentümer: René Bär, Moosstrasse 7, 8907 Wettswil a.A. Bauvorhaben: Solarstromanlage auf der Scheune Vers.-Nr. 149 auf Kat.-Nr. 3608 an der Moosstrasse 7 (Landwirtschaftszone/Privater Gestaltungsplan «Driving Range Chrügelmatten»)

Wettswil am Albis Bauherrschaft: Marianne Frey, Hinterdorfstrasse 18, 5432 Neuenhof Projektverfasser: Rolf Graf & Partner Architekten SIA AG, Schartenstrasse 41, 5400 Baden Bauvorhaben: Energetische Sanierung und Umbaumassnahmen beim bestehenden Wohnhaus Vers.-Nr. 433 auf Kat.-Nr. 1236, In Bruggen 27 (Wohnzone W2a)

Wettswil am Albis Bauherrschaft: Robert Ogg, Kirchgasse 57, 8907 Wettswil a.A. Bauvorhaben: Solarstromanlage und Schopfanbau beim Wohnhaus Vers.Nr. 185 auf Kat.-Nr. 2601 (Wohnzone W1)

Bestattungen Mettmenstetten Am Dienstag, 20. September 2011, 13.30 Uhr, findet auf dem Friedhof, anschliessend um 14.15 Uhr in der katholischen Kirche, die Beisetzung/ Abdankung für

Silvia Meili-Landheer Baarerstrasse 54, Rossau, statt. Der Friedhofvorsteher

Mettmenstetten Am Montag, 19. September 2011, 13.30 Uhr, findet auf dem Friedhof, anschliessend um 14.15 Uhr in der katholischen Kirche, die Beisetzung/Abdankung für

Lisbeth Hilge-Eberli Grundrebenstrasse 25, statt. Der Friedhofvorsteher

Ottenbach Mittwoch, 21. September 2011, 14.00 Uhr, findet die Urnenbeisetzung auf dem Friedhof Ottenbach mit anschliessendem Trauergottesdienst in der Kirche statt für:

Bochud, Alexandre Melchior von Zürich und Corminboeuf FR, geboren am 10. April 1934, Ehemann der Bochud, geb. Schaufelberger, Nelly Elsbeth, wohnhaft gewesen in Ottenbach, Isenbergstrasse 34, starb am 8. September 2011 in Affoltern am Albis, im Alter von 77 Jahren, 4 Monaten und 29 Tagen. Der Friedhofvorsteher


Bezirk Affoltern

Freitag, 16. September 2011

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«Rücksichtslos und äusserst verwerflich» Bezirksgericht Affoltern: 7 Jahre Gefängnis für Chauffeur wegen Vergewaltigung und weiterer krasser Taten Mehrere Vergewaltigungen und weitere krasse Taten gegen die sexuelle Integrität seiner zeitweiligen Lebenspartnerin: Das Bezirksgericht Affoltern verurteilte einen 42-jährigen Chauffeur zu sieben Jahren Freiheitsstrafe, knapp zwei Jahre über dem beantragten Strafmass der Staatsanwältin. Der Beschuldigte lernte die Geschädigte 1999 in Affoltern kennen. Aus der bis 2008 dauernden Beziehung gingen zwei Kinder hervor; sie war aber geprägt von gegenseitigen Auseinandersetzungen, zahlreichen Trennungen und Auszügen des Beschuldigten. Immer wieder kam es auch zu tätlichen Auseinandersetzungen, meist dann, wenn Alkohol im Spiel war. Bereits wenige Wochen nach dem Kennenlernen begann der Beschuldigte, seine Partnerin zu bestrafen. Er zwang sie dabei zu Handlungen, in die

wir gratulieren Zum 91. Geburtstag: Gestern Donnerstag feierte Renate Harisberger in Hausen den 91. Geburtstag. Wir gratulieren herzlich. Wir wünschen alles Gute und weiterhin viele Freuden und schöne Erlebnisse.

Herausgeberin: Weiss Medien AG, Obere Bahnhofstrasse 5, 8910 Affoltern a. A. Geschäftsführerin: Barbara Roth Redaktion: Werner Schneiter, Chefredaktor Thomas Stöckli, Redaktor Uschi Gut, Redaktionsassistenz Redaktion@affolteranzeiger.ch Copyright: Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für eingesandtes Material Gesamtauflage: 23 475 Beratung und Verkauf Inserate: Elisabeth Zipsin/Tiziana Dinisi Telefon 058 200 5700, Fax 058 200 5701 inserat@weissmedien.ch Sonderseiten: Kurt Haas, Mediaberatung Telefon 058 200 5718, M 079 270 35 67 info@mein-mediaberater.ch Tarife: www.affolteranzeiger.ch Annahmeschluss: Dienstagsausgabe: Montag, 8.00 Uhr Freitagausgabe: Mittwoch, 16.00 Uhr Todesanzeigen: 11.00 Uhr am Tag vor Erscheinen Aboservice: abo@weissmedien.ch Telefon 058 200 5700, Fax 058 200 5701 Kontakt: Alle Mitarbeiter erreichen Sie unter vorname.name@azmedien.ch Druck: Mittelland Zeitungsdruck AG, Neumattstrasse 1, 5001 Aarau Ein Produkt der Verleger: Peter Wanner, CEO: Christoph Bauer www.azmedien.ch

Namhafte Beteiligungen nach Art. 322 Abs. 2 StGB: Aargauer Zeitung AG, AZ Anzeiger AG, AZ Fachverlage AG, AZ Management Services AG, AZ Verlagsservice AG, AZ Vertriebs AG, Basellandschaftliche Zeitung AG, Media Factory AG, Mittelland Zeitungsdruck AG, Solothurner Zeitung AG, Tele M1 AG, TMT Productions AG, Radio 32 AG, Vogt-Schild Druck AG, Vogt-Schild Vertriebs GmbH, Weiss Medien AG

sie nie eingewilligt hätte: Vergewaltigung und zu geradezu perversen sexuellen Handlungen. Vor der Staatsanwaltschaft schilderte die Geschädigte ihren Ex-Partner als gewalttätig und extrem aggressiv, besonders unter Alkoholeinfluss. Sie sprach von Schlägen ins Gesicht, von Tritten in den Hintern und davon, dass er sie als «Hure» bezeichnete.

Häusliche Gewalt: Schwer zu durchbrechender Kreislauf Natürlich stellt sich da die Frage, weshalb die Geschädigte den Mann nicht schon zu Beginn ihrer Bekanntschaft verlassen hat, wo es doch schon zu diesem Zeitpunkt zu sogenannten «Bestrafungen» kam. Sie erklärte, sie sei damals sehr fragil gewesen. Sie habe eben ihr Methadonprogramm beendet, um von ihrer Drogensucht loszukommen. Unter diesem Gesichtspunkt sei ihr Verbleib in der Beziehung erklärbar, führte das Gericht in der Urteilseröffnung aus. Zudem sei von

Missbrauchsopfern bekannt, dass sie oft die Schuld an den Misshandlungen bei sich selbst suchten und lange in Gewaltbeziehungen ausharrten – sogar dann noch, wenn Lebensgefahr drohe. «Häusliche Gewalt unterliegt einem Kreislauf, der nur schwer zu durchbrechen ist», erklärte der Gerichtspräsident anlässlich der Urteilseröffnung. In der Hauptverhandlung machte der Beschuldigte einen zurückhaltenden Eindruck. Zeugenaussagen relativieren das jedoch: Der Mann wird zwar als netter Mensch beschrieben, der jeden Gefallen tut. Zeugen sagten aber auch, wie krass er seine Partnerin jeweils in der Öffentlichkeit «heruntergemacht» hat, sie mit nicht zitierbaren Ausdrücken öffentlich erniedrigt hat – und sie jeweils mit blauen Flecken an den Armen erschienen ist. «Aus all diesen Aussagen folgt, dass – entgegen der Darstellungen des Beschuldigten – neben seelischer auch körperliche Gewalt eine Rolle gespielt hat», so das Gericht.

Wahrheitsgetreue Schilderungen Der Anwalt des Beschuldigten behauptete, die Anzeige der Beschuldigten sei eine Revanche für seine Heirat 2008 mit O. und Problemen mit dem Besuchsrecht. Dem entgegnete das Gericht: Die Geschädigte habe schon viel früher Anzeigen wegen körperlicher Gewalt gemacht, aber wieder zurückgezogen. Zudem habe die Geschädigte den erzwungenen Analverkehr ihrer Freundin bereits 2007 erzählt, davon, wie er ihr mit dem Tod gedroht und sie missbraucht habe. «Die Matratze war voller Blut», heisst es in einem Protokoll. Aufgrund von Zeugenaussagen sei jedenfalls davon auszugehen, dass der Beschuldigte nicht die Wahrheit sage, anders bei der Geschädigten: Die Analyse ihrer Aussagen gebe es sogenannten «Realkennzeichen», die auf eine wahrheitsgetreue Schilderung der Taten hinweisen. «Eine konstruierte Geschichte wird nicht derart spontan erzählt, teilweise in einer sprunghaften

Wird Affoltern zum Sanierungsfall? Finanzen: Düstere Aussichten – trotz neuem Finanzausgleich Überdurchschnittliche Lasten im Sozialbereich, unterdurchschnittliches Steueraufkommen: Aufgrund der heutigen und künftigen Praxis hat Affoltern keine Chance, sich der Abhängigkeit vom Kanton zu entziehen. Wird der Bezirkshauptort gar zum Sanierungsfall?

Vielleicht lebenslang traumatisiert Das Tatverschulden müsse als schwer, rücksichtslos und äusserst verwerflich taxiert werden. «Der mit Drohungen und Gewalt erzwungene Geschlechtsund Analverkehr, die Todesdrohungen – das könne nicht mit einer problembeladenen Beziehung entschuldigt werden. Der Angeklagte habe das Leben, die körperliche und seelische Gesundheit der Geschädigten aufs Äusserste gefährdet beziehungsweise tief verletzt; sie werde noch lange – wenn nicht das ganze Leben – traumatisiert sein. Der Angeklagte sei sich der Abhängigkeit der Geschädigten bewusst gewesen. Das Bezirksgericht hält eine Freiheitsstrafe von sieben Jahren für angemessen. 287 Tage Untersuchungshaft werden angerechnet. (-ter.)

Ruhestörung: Viel Lärm in den Nachtstunden Eine Reihe von Nachruhestörungen, Diebstahl und Vandalismus beschäftigten die Polizei. In Affoltern, Bonstetten und Stallikon kam es am Wochenende zu zahlreichen Nachtruhestörungen. Im Bezirkshauptort waren insbesondere die Obere Bahnhofstrasse, Sportplatz «Moos» und die Schwanden betroffen, in Bonstetten der Schachen und das Heumoos. Anwohner riefen die Polizei, die einen Teil der Lärmerzeuger antraf und diese ermahnte. In der bevorstehenden kälteren Jahreszeit dürfte dieses Problem wieder weitgehend verschwinden.

................................................... von werner schneiter Bis 2003 gehörte Affoltern nicht zu den Gemeinden, die vom Kanton Finanzausgleich bezogen. Das änderte sich, weil der Bezirkshauptort notwendige Investitionen nachholen musste: Neubau der Verwaltung, der Bahnhofausbau, der Neubau eines Werkgebäudes, die Begegnungszone an der Oberen Bahnhofstrasse führten zu hohen Abschreibungen. 10 Prozent der Investition müssen jeweils abgeschrieben werden. Das schlug sich nachhaltig auf den Finanzhaushalt nieder – stets in negativer Hinsicht. «Wurde eine bessere Rechnung präsentiert als budgetiert, so musste dem Kanton Geld zurückbezahlt werden. Zudem musste das Eigenkapital jährlich um einen Zehntel abgebaut werden», sagt Gemeindepräsident Robert Marty. Mit dem Wechsel zum neuen Finanzausgleich wird die Situation für Affoltern nicht besser. Ab 2012 erhält die Gemeinde statt Steuerkraft- und Steuerfussausgleich einen sogenannten Ressourcenausgleich von rund 14 Mio. Franken. Davon muss sie 9 Mio. Franken an die Schulen weiterleiten. Die verbleibenden 5 Mio. Franken sind Ersatz für wegfallende Staatsbeiträge sowie für Steuerfuss- und Steuerkraftausgleich. Gemäss Marty funktioniert der neue Finanzausgleich nicht. «Für eine Gemeinde mit derart hohen zentralörtlichen Lasten kann die Rechnung nicht aufgehen. Der Bedarf an Übergangsausgleich beläuft sich nach ersten Berechnungen auf weit über 10 Mio. Franken», sagt er. Dieser Betrag entspricht mehr als 50 Steuerprozenten. «Es zeichnet sich ab, dass in den nächsten Jahren die Steuern erhöht werden müssen. Aber wenn in Affoltern der Steuerfuss zweieinhalbmal so hoch ist wie beispielsweise in einzelnen Seegemeinden – dann kann das nicht im Interesse des Kantons liegen», hält der Gemeindepräsident wei-

Darstellung mit zahlreichen Entlastungen des Beschuldigten, wie es die Geschädigte getan hat», hält das Gericht fest.

Garderobendiebstahl in Affoltern

Affoltern musste Investitionen nachholen – unter anderem den Bau der Verwaltung. Hohe Abschreibungen schlugen sich nachhaltig auf den Finanzhaushalt nieder. (Bild Werner Schneiter) ter fest. Es ist ein kleiner Trost, dass der Maximalsteuerfuss von 122 Prozent, den Affoltern erhebt, noch zwei Jahre auf dieser Höhe bleibt. Im dritten und vierten Jahr dürfte der Steuersatz auf 125 Prozent des kantonalen Mittels steigen, im fünften und sechsten Jahr auf 135 Prozent.

Informationen an Veranstaltung vom kommenden Montag Aufgrund jetziger und künftiger Praxis hat der Bezirkshauptort keine Aussicht, sich aus der Abhängigkeit des Kantons zu lösen – und droht gar, ein Sanierungsfall zu werden. Dann nämlich, wenn die Steuerdisparität grösser wird, sich das Steueraufkommen durch unbefriedigende Bevölkerungsstruktur vergrössert, die Sozialquote von heute über 4 Prozent noch grösser wird. Robert Marty: «In sechs Jahren gilt das Instrument des Sonderlastenausgleichs. Schön wäre es, wenn uns

der Kanton beispielsweise zur Pilotgemeinde machen würde. Damit könnten in dieser Übergangsdauer Erfahrungen mit diesem neuen Instrument des Finanzausgleichs gesammelt werden. «Es kann ja nicht im Interesse des Kantons sein, dass Gemeinden finanzpolitisch derart ins Offside laufen», betont Robert Marty. Selbstverständlich schaut der Gemeinderat der negativen Entwicklung nicht tatenlos zu. Unter anderem werden Perspektiven ausgelotet, wie durch eine Änderung der Bau- und Zonenänderung eine positive Entwicklung der Bevölkerung unterstützt werden kann. Ein Lösungsansatz ist beispielsweise sogenannt verdichtetes Bauen. An der Informations-Veranstaltung zum Thema «Finanz- und raumpolitische Perspektiven» vom kommenden Montag, 19. September (20 Uhr, Kasinosaal), informiert der Gemeinderat detailliert über die Probleme und deren Hintergründe.

In einer Garderobe der Schulanlage Butzen in Affoltern wurde am Sonntag in der Zeit von 12.30 bis 14.30 ein Geldbeutel und ein Handy gestohlen. Den genauen Schaden kann die Kantonspolizei noch nicht beziffern. Nicht zum Ziel gelangten Einbrecher in einer Mehrfamilienhaus-Überbauung in Obfelden. Sie schlugen eine Scheibe ein und wollten via Lichtschacht ins Innere des Gebäudes – vergeblich. Der Sachschaden beläuft sich auf mehrere hundert Franken.

Vandalismus in Obfelden Sachbeschädigung in Obfelden: In der Schulanlage Chilefeld beschädigten Unbekannte Sitzbänke. Sie legten Feuer und sorgten damit für Brandlöcher – und urinierten obendrein an die Wand. Den Sachschaden beziffert die Kantonspolizei auf 1500 Franken. (-ter.)

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ABSCHIED

Ottenbach, 8. September 2011

Unendlich traurig nehmen wir Abschied von

Wenn die Kraft versiegt, die Sonne nicht mehr wärmt, dann ist der ewige Frieden eine Erlösung.

Silvia Meili-Landheer

TODESANZEIGE

24. Februar 1946 – 9. September 2011

Viele Träume haben wir zusammen verwirklichen können, viele gemeinsame Reisen haben wir gemacht, die letzte Reise musstest du alleine antreten. Doch in Gedanken begleite ich dich, ebenso dein Bruder, deine Angehörigen, Verwandten und Freunde. Dein positives Denken und deine Stärke werden uns stets in Erinnerung bleiben. Wir sind alle sehr traurig, dass du den Kampf gegen die heimtückische Krankheit letztendlich verloren hast. In Dankbarkeit und tiefer Trauer: Hansruedi Meili-Landheer Robert Meili Jürg Meili Arthur Landheer Verwandte und Angehörige

In tiefer Trauer, doch dankbar für die Erlösung, nehmen wir Abschied von meinem geliebten Gatten, unserem lieben Papi, Grosspapi und Schwager

Alexander Bochud-Schaufelberger 10. April 1934 – 8. September 2011

Nach langem, mit grosser Geduld und Tapferkeit ertragenem Leiden ist er nach kurzem Spitalaufenthalt, umgeben von seinen Liebsten, sanft entschlafen. Sein Leben war Güte, Pflichterfüllung und Fürsorge für seine Familie. Wir alle vermissen ihn sehr! Nelly Bochud-Schaufelberger Marcel und Claudia Bochud-Wolf mit René, Pascal und Denis

Wir nehmen Abschied am Dienstag, 20. September 2011

Roger Bochud

13.30 Uhr Urnenbeisetzung auf dem Friedhof

Walter und Lotti Schaufelberger-Huber

14.15 Uhr Trauergottesdienst in der römisch-katholischen Kirche Mettmenstetten Anstelle von Blumen gedenke man: Insieme, Verein zur Förderung geistig Behinderter im Limmattal und im Säuliamt, Postkonto 80-15550-4. Traueradresse: Hansruedi Meili-Landheer, Baarerstrasse 54, Rossau, 8932 Mettmenstetten

Urnenbeisetzung: Mittwoch, 21. September 2011, um 14.00 Uhr im Friedhof Ottenbach; anschliessend Abdankung in der reformierten Kirche. Anstelle von Blumenspenden gedenke man im Sinne des Verstorbenen des Vereins Spitex Knonaueramt Nord-West, 8906 Bonstetten Postkonto 87-267156-1

IBAN-Nr. CH78 0900 0000 8726 7156 1

oder der Krebsliga des Kantons Zürich In der Gemeinde werden keine Leidzirkulare versandt.

Postkonto 80-868-5

IBAN-Nr. CH77 0900 0000 8000 0868 5

Traueradresse: Nelly Bochud-Schaufelberger, Isenbergstr. 34, 8913 Ottenbach

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Wohnwagen Frauenturnen Knonau

ABSCHIED In den Herzen jener weiterzuleben, die uns geliebt haben, heisst, nicht zu sterben.

Traurig nehmen wir Abschied von unserer lieben Turnkameradin

Silvia Meili Wir werden Silvia in dankbarer Erinnerung behalten und ihr ein ehrendes Andenken bewahren. Den Angehörigen entbieten wir unser herzliches Beileid. Frauenturnen Knonau Die Urnenbeisetzung findet am Dienstag, 20. September 2011, um 13.30 Uhr auf dem Friedhof Mettmenstetten statt. Anschliessend Trauergottesdienst um 14.15 Uhr in der katholischen Kirche Mettmenstetten.

TODESANZEIGE Meine liebe Ehefrau, unser liebes Mami und Grossmami

Elisabeth Hilge-Eberli

kann auch Wohnmobil sein, fahrbar und in bewohnbarem Zustand, muss nicht ab Kontrolle sein. Bin Student, wird über Winter gebraucht. Tel. 079 831 75 45, oder 044 761 35 51, 076 391 35 51

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25. Juli 1931 – 14. September 2011 Telefon 079 254 64 24

ist nach schwerer Krankheit von uns gegangen. Du wirst immer in unseren Herzen sein und die Erinnerung an Dich wird in uns leben.

Ersatzwahl des Präsidenten des Bezirksgerichts Affoltern für den Rest der Amtsdauer 2008–2014 Es ist folgende Ersatzwahl für den Rest der Amtsdauer 2008–2014 vorzunehmen: 1 vollamtliches Mitglied und gleichzeitig Präsidentin/Präsident des Bezirksgerichts Affoltern, Beschäftigungsumfang 100% Sofern eine Urnenwahl durchgeführt werden muss, findet der erste Wahlgang am Sonntag, 11. März 2012, statt. Die Durchführung dieser Ersatzwahl erfolgt nach den Vorschriften des Gesetzes über die politischen Rechte (GPR) und der Verordnung über die politischen Rechte (VPR). Wahlvorschläge, die von mindestens 15 Stimmberechtigten mit politischem Wohnsitz im Bezirk Affoltern unterzeichnet sein müssen, sind dem Bezirksrat Affoltern, Bezirksgebäude, Postfach 121, 8910 Affoltern am Albis, bis spätestens am Mittwoch, 26. Oktober 2011, einzureichen. Die Unterzeichnerinnen und Unterzeichner von Wahlvorschlägen geben Namen, Vornamen, Geburtsdatum sowie Adresse an und fügen ihre Unterschrift hinzu. Für jede vorgeschlagene Person sind Name, Vorname, Geschlecht, Geburts-

datum, Heimatort, Beruf und Adresse anzugeben. Hinzugefügt werden können der Rufname, die Parteizugehörigkeit und der Hinweis, ob die vorgeschlagene Person dem Organ schon bisher angehört hat. Wahlvorschläge können mit einer kurzen Bezeichnung versehen werden. Die vorgeschlagene Person wird vom Bezirksrat in stiller Wahl als gewählt erklärt, wenn die Zahl der Wahlvorschläge die Zahl der zu besetzenden Stellen (eine Stelle) nicht übersteigt und die zunächst vorgeschlagene Person mit der definitiv vorgeschlagenen Person übereinstimmt (§ 54 GPR). Andernfalls wird eine Urnenwahl angeordnet. Gegen diese Anordnung kann wegen Verletzung von Vorschriften über die politischen Rechte und ihre Ausübung innert 5 Tagen, von der Veröffentlichung an gerechnet, schriftlich Stimmrechtsrekurs beim Regierungsrat des Kantons Zürich, 8090 Zürich erhoben werden. Die Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten. Affoltern a.A., 16. September 2011 Bezirksrat Affoltern

In stiller Trauer: A. Bernard Hilge-Eberli Markus Stephan, Cathrin Michael, Sharon, Eoin, Ellie, Louis, Naomi Schwester Therese mit Familie und im Namen aller Verwandten Wir betten Elisabeth am Montag, 19. September 2011, 13.30 Uhr, auf dem Friedhof in Mettmenstetten zur Ruhe und gedenken ihr anschliessend in der katholischen Kirche, Rütliweg 4. Traueradresse: Familie Hilge-Eberli, Grundrebenstrasse 25, 8932 Mettmenstetten


Bezirk Affoltern

Freitag, 16. September 2011

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Der Bezirkshauptort in schönstem Licht RegioTV hat einen Kurzfilm erstellt, der ab Dienstag auf der Homepage der Gemeinde abrufbar ist RegioTV hat über Affoltern einen Kurzfilm hergestellt, der ab kommendem Dienstag auf der Homepage der Gemeinde abrufbar ist. Der Beitrag ist kostenlos und zeigt den Bezirkshauptort in schönstem Licht. ................................................... von werner schneiter «Herzlich willkommen in Affoltern am Albis. Wir sind der Bezirkshauptort – eine grosse Gemeinde oder eine kleine Stadt, ganz wie Sie wollen. Wir sind das aber ohne Starallüren, obwohl wir in unserem Namen das Triple-A haben.» So begrüsst Gemeindepräsident Robert Marty jene, die den Film über den Bezirkshauptort anklicken. Dann schweift die Kamera über die Landschaft, auch hoch oben am Sonnenberg. In 4.28 Minuten werden zudem die wichtigsten öffentlichen Einrichtungen und Ausschnitte aus Gewerbebetrieben gezeigt.

Probleme ausgeklammert Der Film von RegioTV ist gut gemacht, professionell geschnitten und vertont. Bei Bedarf – zum Beispiel bei baulichen Veränderungen – kann er angepasst werden. Er zeigt Affoltern von der schönsten Seite, als attraktiven Bezirkshauptort. Es ist eine Art Werbe-

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film, der die Probleme ausklammert. Der Kurzfilm wird an der Informationsveranstaltung zum Thema finanzund raumpolitische Perspektiven vom kommenden Montag (20 Uhr Kasinosaal) erstmals gezeigt und tags darauf auf der Homepage der Gemeinde Affoltern aufgeschaltet. «Anfänglich stand ich dem Ansinnen kritisch gegenüber, muss aber jetzt sagen: Es ist eine überzeugende Arbeit, ein gut gemachter, lebendiger Kurzfilm über unsere Gemeinde», sagt Robert Marty, der die wachsende Bedeutung im Online-Marketing betont. Jürg Grau von der Geschäftsleitung von RegioTV hört das natürlich gerne.

Für die Gemeinde kostenlos Seine Firma verfügt auf diesem Gebiet über viel Erfahrung: Das in Niederwil SG domizilierte RegioTV hat in den letzten drei Jahren knapp 2000 filmische Firmenporträts und in der Deutschschweiz rund 200 Gemeindeporträts hergestellt – zum ersten Mal eines im Säuliamt. Sie sind für alle Gemeinden kostenlos und finanzieren sich teilweise durch Bannerwerbung, die beim Anwählen des Porträts sichtbar wird. Es handelt sich dabei um regionale Firmen, die ihrerseits schon mit Filmen im Internet präsent sind. «Als finanzarme Gemeinde sind wir natürlich froh, dass wir uns auf diese Weise kostenlos präsentieren können», sagt

Begutachten den Film über Affoltern: Jürg Grau von der RegioTV-Geschäftsleitung (Mitte), Gemeindepräsident Robert Marty (sitzend) und Matthias Kehrli, stellvertretender Gemeindeschreiber. (Bild Werner Schneiter) Robert Marty. Und froh ist er auch, dass sich der Film bei Veranstaltungen – etwa bei Neuzuzügeranlässen oder kantonalen Delegiertenversammlun-

gen – verwenden lässt. «Ein Film mit Infos über die Gemeinde ist attraktiver als ein mündlicher, statisch wirkender Vortrag des Gemeindepräsi-

denten», fügt der Gemeindepräsident bei. www.affoltern-am-albis.ch


Liegenschaften Alles im Leben hat seine Zeit. Es gibt eine Zeit der Stille, eine Zeit des Schmerzes und der Trauer, aber auch eine Zeit der dankbaren Erinnerung.

DANKSAGUNG Von ganzem Herzen möchten wir allen Verwandten, Freunden, Bekannten und Nachbarn danken, welche unserem geliebten

Jacques Vock-Wolf

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1934 – 2011

auf seinem letzten Weg die Ehre erwiesen haben. Wir danken für die vielen lieben Worte und Umarmungen, Blumen und Beileidsbezeugungen, Gaben für späteren Grabschmuck sowie Spenden an die Krebsforschung. Auch danken wir Frau Pfarrerin Susanne Ruegg für die tröstenden Abschiedsworte sowie Frau Peter und Herrn Rey für die besinnliche Musik während der Abschiedsfeier. Vielen Dank an die Fahnendelegationen der Vereine für die würdige Ehrung zum Abschied ihres langjährigen Mitglieds. Lieber Jacques, wir werden dich nie vergessen und dich immer in schöner Erinnerung behalten. Bonstetten, im September 2011

Marlis Vock-Wolf und die Trauerfamilien

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Bezirk Affoltern

Freitag, 16. September 2011

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Wirkungsvolle A4 und Westumfahrung Spürbare Entlastung der Gemeinden – bis fast 70 Prozent weniger Verkehr Zahlen belegen, dass Westumfahrung und A4 im Knonauer Amt die Gemeinden spürbar entlasten. Rund zwei Jahre nach Eröffnung der Westumfahrung und anderthalb Jahre nach Eröffnung der A4 im Knonauer Amt liegt eine umfassende Wirkungskontrolle vor, welche die Auswirkungen der neuen Autobahn aufzeigt. Im Wesentlichen sind die Prognosen der Verkehrsplaner eingetroffen – der Durchgangsverkehr im Knonauer Amt ist bis zu 70 Prozent aus den Dörfern verschwunden und konzentriert sich jetzt auf die Autobahn. Mit der Eröffnung der Westumfahrung von Zürich und der A4 im Knonauer Amt im Jahr 2009 konnte eine wichtige Lücke im schweizerischen Autobahnnetz geschlossen werden. Eine gemeinsame Studie der Kantone Zürich und Aargau sowie der Stadt Zürich zeigt im Detail die veränderten Verkehrsströme im Knonauer Amt, im Freiamt, im Sihltal, am linken Zürichseeufer sowie in der Stadt Zürich auf. Dazu wurde der Verkehr im Zeitraum 2004 bis 2011 an verschiedenen Messstellen auf allen Durchgangsstrassen im Einzugsgebiet der neuen Autobahn erhoben. Die erwarteten Verkehrsverlagerungen sind eingetroffen, die Pro-

Die wichtigsten Entlastungen Zürich, Westtangente (West-/Seebahnstrasse): 26 000 Fz/Tag (–53%) Waldegg (Birmensdorferstrasse): 12 300 Fz/Tag (–50%) Affoltern–Hedingen (Zürichstrasse:13 000 Fz/Tag –65%) Affoltern–Mettmenstetten (Zürichstrasse): 6000 Fz/Tag (–38%) Sihltal (Sihltalstrasse nördlich Sihlbrugg): 13 200 Fz/Tag (–68%).

Die A4 – hier bei Dachlissen – hat die Dörfer vom Durchgangsverkehr wirkungsvoll entlastet. (Bilder Werner Schneiter) gnosen sind weitgehend erfüllt. Die Konzentration des Verkehrs auf den Autobahnen führte zum vorhergesagten täglichen Durchschnittsverkehr von rund 60 000 Fahrzeugen im Üetlibergtunnel, rund 70 000 Fahrzeugen auf der Westumfahrung im Raum Birmensdorf und rund 50 000 Fahrzeugen auf der A4 im Islisbergtunnel. Die Stadt Zürich konnte entscheidend vom Durchgangsverkehr entlastet werden. Zusätzlich können dank der Umfahrung Ziele in der Stadt Zürich auf einem kürzeren Weg durch das Stadtgebiet erreicht werden.

Innerschweiz nach Zürich findet nun auf der neuen Autobahn seinen Weg, ohne SiedlungsTrotzgebiete durchque-

ren zu müssen. Die Studie belegt, dass der Verkehr zur einzigen Autobahnzufahrt im Knonauer Amt bei Affoltern

Amt: bis 70 Prozent weniger Verkehr Stark entlastet vom Durchgangsverkehr wurden insbesondere Birmensdorf, die Gemeinden entlang der Hauptstrasse durch das Knonauer Amt sowie das Sihltal. Der Verkehr aus der

zwar noch nicht im erwarteten Mass zugenommen hat. Die bereits in Ansätzen erkennbare Verkehrsentwicklung und die Siedlungstrends lassen aber erwarten, dass der prognostizierte Verkehr bis ins Jahr 2016 eintreffen dürfte. Die Siedlungsentwicklung im Einzugsgebiet der neuen Autobahn zeigte während der Beobachtungsperiode eine Zunahme der Bautätigkeit. Aufgrund der eher langfristigen Entwicklung bei Bauinvestitionen und der verschiedenen Einflussfaktoren wie Wirtschaftslage, Baulandverfügbarkeit und -preisentwicklung im ganzen Kantonsgebiet usw. kann aber kein direkter alleiniger Zusammenhang mit der Eröffnung der Westumfahrung/A4 hergestellt werden. Der Schlussbericht kann heruntergeladen werden

Trotz Baustelle: Wenig Verkehr im Dorfkern von Mettmenstetten.

unter www.afv.zh.ch/wirkungskontrolle.

Ottenbach: Zwillikerstrasse vollständig gesperrt Belagsarbeiten vom 19. bis 23. September 2011 – Verschiebungen bei schlechtem Wetter Wegen Belagsarbeiten muss die Zwillikerstrasse in Ottenbach im Abschnitt Bachdolenstrasse bis Obertsacher vom 19. bis 23. September vollständig gesperrt werden. Die Belagsarbeiten bilden den Abschluss der Massnahmen an der Zwillikerstrasse in Ottenbach. Aus Gründen der Qualität und der Sicherheit muss der Abschnitt Bachdolenstrasse bis Obertsacher vom Montag, 19. September, 6 Uhr, bis Freitag, 23. September, 18 Uhr, gesperrt werden.

Umleitungen signalisiert Das ausführende kantonale Tiefbauamt wird die Umleitung signalisieren.

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Die Zwillikerstrasse Richtung Ottenbach wird ab Montag vollständig gesperrt. (Bild Werner Schneiter)

Die Zu- und Wegfahrten zu den Grundstücken sind während der Belagsarbeiten nur mit Einschränkungen möglich. Die Bushaltestellen «Engelwiese» werden während der Sperrung an die Affolternstrasse verlegt. Die Busse der Linie 215 verkehren zwischen Ottenbach und Affoltern in beide Richtungen direkt und ohne Halt. Zwischen Lochhof in Zwillikon und Bahnhof Affoltern verkehrt ein Kleinbus zu den regulären Abfahrtszeiten. Informationen gibt es an den Haltestellen. Beläge können nur bei trockenem Wetter eingebaut werden. Bei Regen werden die Arbeiten und die Vollsperrung auf die nächstmöglichen Tage verschoben. (pd.)


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Bezirk Affoltern

Freitag, 16. September 2011

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Gemeindehaus im neuen Erscheinungsbild Aus den Verhandlungen des Gemeinderates Mettmensteten

Nächste Woche wird das Baugerüst entfernt. Dann ist ein uneingechränkter Blick auf die Farbgestaltung möglich. (Bild zvg) Planmässig schreitet die Sanierung des Gemeindehauses ihrem Ende entgegen, obwohl die Arbeiten während einer längeren Periode täglich von kür-

zeren und / oder längeren Regenschauern begleitet waren. Bereits in der nächsten Woche wird das Baugerüst entfernt und lässt damit den uneinge-

schränkten Blick auf die neue Farbgestaltung zu. Das gesamte Dach wurde neu wärmegedämmt und mit neuen Faserzementplatten beplankt. Die älte-

ren Fenster wurden durch Holz-Metallfenster mit einer heute üblichen Wärmedämmung ersetzt. In den nächsten Tagen wird die Heizungsanlage in Betrieb genommen. Anstelle einer Ölheizung erfolgt die Beheizung mit Erdwärme, das Warmwasser wird mit Sonnenkollektoren vorgewärmt. Entsprechend einer feuerpolizeilichen Auflage hat das JoinIn einen neuen Notausgang erhalten (sicherheitsmässige Vorschrift). Aus den gleichen Gründen sind der Hintereingang des Gemeindehauses sowie der Zugang zum Waagstübli ersetzt worden. Die Fassade des Untergeschossbereichs (Waagstübli, Garageneinfahrt) musste aufwändiger saniert werden als ursprünglich angenommen, da die Eisenteile der Betonkonstruktion durch eingedrungenes Wasser stark angegriffen waren. Der Zugangsbereich der Wasserversorgungs-Zentrale wurde baulich neu gestaltet und diesem Zusammenhang die ehemalige Telefonkabine aufgehoben bzw. in diesen Raum integriert. Die Standpissoiranlage bei der öffentlichen WC-Anlage

wird in den nächsten Tagen durch wasserlose Urinier-Pissoirschüsseln ersetzt. Zudem wird auch das Giebelzimmer neu gestrichen und mit einem neuen Bodenbelag versehen sowie die bestehende Innenabluftanlage mit Einzelventilatoren bestückt. Zur Verbesserung der Orientierung wird im Aussenbereich ein Signaletiksystem angebracht. Vor dem Haupteingang wird der brüchige Teerbelag erneuert und der versetzte Fahrradunterstand in die Aussenanlage integriert. Bis nach den Herbstferien sollten alle noch ausstehenden Sanierungsschritte erledigt sein und wieder Ruhe im und ausserhalb des Gemeindehauses einkehren, nachdem auch die flankierenden Massnahmen zur N4 kürzlich abgeschlossen werden konnten. Übrigens: Der Zugang zu den öffentlichen WC-Anlagen, zum Waagstübli und zur Dräschiibe ist jetzt auch über eine neue Rollstuhlrampe gewährleistet. Architekturbüro AG Markus Hächler und Gemeinderat

Vom Türlersee in den Schürmatt-Weiher Die IG «Dä Neu Fischer» siedelte mit Bewilligung des kantonalen Amtes für Landschaft und Natur Muscheln um Auf der Aeugster Schürmatt ist ein 4000 m² grosser Weiher entstanden – auch für bedrohte einheimische Arten wie den Edelkrebs sowie die Teichmuschel und ihren Symbiose-Partner, den Bitterling. ................................................... von thomas stöckli «In zwei bis drei Jahren wird es hier einen Exploit geben», sagt Rolf Schatz, Ausbildungschef der Interessengemeinschaft «Dä Neu Fischer» (IG DNF). Gemeinsam mit Peter und Barbara Gautschi blickt er auf deren 4000 m² grosse Wasserfläche auf der Aeugster Schürmatt. Erst seit Frühling ist im künstlich angelegten Weiher Wasser drin. «Hier war früher mal Sumpfgebiet», erklärt Peter Gautschi. Dank lehmigem Untergrund kommt der Weiher ohne Folie oder anderes Abdicht-Material aus. Am Gewässerrand wurden 30 verschiedene Arten von Sumpfpflanzen gesetzt – «alles Einheimische», wie Gautschi betont.

Muschelbestände wieder aufbauen «Das ist ein wunderbares Beispiel, wie man in einem Aufwasch sinnvolle Dinge verknüpfen kann», sagt Rolf Schatz über den Weiher. In erster Linie dient der nämlich dazu, das Dachwasser der grossen Reithalle von Gautschis zurückzuhalten. Daraus wurde dann zusätzlich ein Artenschutz-Projekt. So beherbergt der Teich bereits bedrohte Edelkrebse. Vergangenen Montag hat

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die IG DNF mit Bewilligung des kantonalen Amtes für Landschaft und Natur Teichmuscheln aus dem Türlersee umgesiedelt. In rund 40 Minuten pflückte Jungfischer Pascal Stricker mit Schnorchel und Tauchbrille rund 50 Muscheln aus dem See, die meisten sind flache Teichmuscheln. «Von denen brauchen wir viele, weil man von aussen nicht erkennen kann, ob es Weibchen oder Männchen sind», so Schatz. Unproblematischer ist es bei den zwittrigen Gemeinen Teichmuscheln. Die gefundenen fünf Exemplare dürften hier bereits ausreichen. Sobald der Bestand an Muscheln im Schürmatt-Weiher genug gross ist, soll er als Stock dienen, um die Muschel-Bestände in der Region wieder aufzubauen. «Bis auf eine Art sind alle einheimischen Grossmuscheln gefährdet», so Rolf Schatz.

Bevor die Muscheln im neuen Weiher von Peter und Barbara Gautschi in Aeugst landeten...

Ansehnlicher Fischbestand Damit die Teichmuscheln im Schürmatt-Weiher gedeihen, wurde bereits zuvor ihr Symbiose-Partner, der Bitterling, angesiedelt. Die Beziehung ist eine ganz besondere: Der Kleinfisch legt seinen Laich in der Muschel ab und bewacht anschliessend das Gelege, welches bis zum Schlüpfen geschützt in der Muschel liegt – ohne diese zu schädigen. Nebst dem erwähnten Bitterling umfasst der Fischbestand bei Gautschis bisher übrigens Elritzen und Lauben, Rotaugen und Schleien, Rotfedern und Egli. Später könnten vielleicht noch Hecht oder Zander dazukommen.

... war Pascal Stricker auf Tauchgang.

Rund 50 Teichmuscheln wie diese hob er aus dem Türlersee. (Bilder Thomas Stöckli)


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Seit acht Jahren wiederholt sich bei den National- und Ständeratswahlen stets dasselbe Spiel: Zuerst lachen viele sympathische Gesichter von den Plakatwänden, dann folgen intrigante Bundesratswahlen, und während des Rests der Legislaturperiode verfolgen wir das ermüdende rhetorische Gezerre um die Konkordanz. Gibt es nicht einen Weg, wie Aufrichtigkeit, Verlässlichkeit und Gerechtigkeit in unsere Politik zurückkehren können? Gibt es nicht auch für die Politik Kriterien, die einerseits gesellschaftsübergreifend und anderseits auf die Bedürfnisse unserer Zeit zugeschnitten sind? Die Bibel gibt Antwort!

Wen sollen wir wählen? Ein Vortrag zum aktuellen politischen Geschehen Referent: Peter Bertschinger, Ebertswil Ort: Restaurant Löwen, Hausen a. A. (oberer Saal) Zeit: Freitag, 30. 9. 2011, 20.00 Uhr


Bezirk Affoltern

Freitag, 16. September 2011

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An der Nestlé-Ikone gerüttelt Interessante Referate und ein kurzweiliges Podiumsgespräch zum Thema Wasser in Kappel Am Dienstagabend haben Nestlé-Verwaltungsratspräsident Peter Brabeck und der junge deutsche Philosoph Martin Kowarsch in Kappel ein rhetorisches Feuerwerk mit kontradiktorischen Zügen zum Thema «Menschenrecht Wasser» abgefackelt. ................................................... von martin platter Erneut ist es Christoph Balmer, Leiter der Fachstelle der katholischen Kirche im Kanton Zug, gelungen, für die Vortragsreihe «Wirtschaft und Werte» des Forums Kirche und Wirtschaft einen namhaften Referenten zu gewinnen: Peter Brabeck-Lemathe. Der gebürtige Österreicher und studierte Ökonom trat 1968 bei Nestlé in Österreich ein und arbeitete sich über die Leitung von Firmenniederlassungen in Lateinamerika an die Spitze des Westschweizer Nahrungsmittelkonzerns hoch: Von 1997 bis 2008 als Geschäftsführer und Verwaltungsratspräsident, seit 2008 ausschliesslich als Vorsitzender des Verwaltungsrates. Daneben sitzt der bald 67-jährige Wirtschaftsführer des weltgrössten Nahrungsmittelkonzerns in weiteren Verwaltungsräten namhafter multinationaler Unternehmen wie L`Oreal, Credit Suisse und dem Ölkonzern Exxon. Als Gründungsrat des jährlichen World Economic Forums in Davos rückte er die weltweite Wasserproblematik auf die Traktandenliste und leitet ein internationales Projekt zum Thema Wasserressourcen.

Wie David gegen Goliath Neben Brabeck wirkte der zierliche, 30-jährige Philosoph und Doktorand Martin Kowarsch wie David neben Goliath. Als wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Gesellschaftspolitik in München leitet Kowarsch ein Forschungsprojekt des deutschen Bundesministeriums für Bildung und Forschung mit dem Titel «Nachhaltiges Wassermanagement in einer globalisierten Welt». Durch die Mitarbeit in weiteren Forschungsprojekten über den Klimawandel, Armut und Gerechtigkeit brachte Kowarsch aber genau das Wissen mit, um Brabecks Aussagen zu relativieren und stellenweise zu hinterfragen. Faszinierend war, wie Kowarsch dies tat: geduldig, stets höflich aber in der Sache beharrlich und unnachgiebig. Brabeck reagierte mit der Abgeklärtheit eines Spitzenmanagers, der heikle Fragen äusserlich gelassen aufnahm und wortreich umging, ohne sich dabei zu exponieren. Die teilweise jovialen Antworten liessen jedoch darauf schliessen, dass Kowarsch mit seinen teilweise provozierenden Feststellungen nicht völlig daneben lag. Dem Podiumsgespräch voran ging je ein Vortrag der beiden Exponenten, die unisono alarmierende Zahlen beinhalteten.

Wasser ist ein Menschenrecht «Ich habe mich immer gewundert, dass man die Frage, ob Wasser ein Menschenrecht sei, überhaupt diskutiert. Für mich ist das selbstverständlich», leitete Brabeck seinen Vortrag ein und bezifferte den täglichen Bedarf auf fünf Liter zum Trinken und weitere 25 Liter für die Hygiene des Körpers. «Allen Menschen auf dieser Erde zugänglich gemacht, würden diese 30 Liter lediglich 1,5 Prozent des gesamten täglichen Wasserverbrauchs ausmachen», rechnete der Manager hoch. Doch rund ein Drittel der Weltbevölkerung habe weder Zugang zu genügend Trinkwasser, ganz zu schweigen von einem persönlichen WC. Vor allem die Ärmsten der Welt

Nestlé-Ikone Peter Brabeck (l.) und der Philosoph Martin Kowarsch schenkten sich bei ihrer kontradiktorischen Diskussion über Wasser nichts. (Bilder Martin Platter) treffe es besonders hart. Während die Bessergestellten das Wasser über ihre Hausanschlüsse subventioniert bekämen, müssten die Ärmsten für jeden Tropfen bezahlen. Die weltweiten Preisunterschiede seien enorm. Während in Kolumbien 1000 Liter Wasser rund 5,5 Dollar kosteten, liege in New York der Preis für die gleiche Menge bei 50 Cents. In der Schweiz variiere die Preisspanne je nach Anbieter zwischen einem und fünf Franken pro Kubikmeter Wasser. Der oft geäusserte Vorwurf, dass das von Weltmarktführer Nestlé vertriebene Wasser in Flaschen um ein Vielfaches teurer sei als Hahnenwasser, versuchte Brabeck mit dem Hinweis zu entkräften, dass die Infrastrukturkosten für Aufbereitung und Leitungsnetz im Hahnenwasserpreis oft nicht enthalten seien. In Europa versiege rund die Hälfte des Frischwassers wegen des maroden Leitungsnetzes. Auf rund 460 Milliarden Dollar jährlich bezifferte Brabeck die Finanzierungslücke im Unterhalt der öffentlichen Wasserversorgung in den USA.

70 Prozent Wasser für die Landwirtschaft 70 Prozent des globalen Wasserverbrauchs gehe in die Landwirtschaft. «Wenn sich alle Leute vegetarisch ernähren würden, reichte das Wasser für elf Milliarden Menschen», ist Brabeck überzeugt. In der Fleischproduktion sei der Wasserbedarf rund zehnmal höher. Mit wahnwitzigen Entscheiden werde die Politik zur Steigbügelhalterin dieses Irrsinns. Beispielsweise, indem Biokraftstoffe unter dem Deckmantel der CO2-Reduktion gefördert würden. Das führe nicht nur zu einer massiven Verteuerung der Nahrungsmittelpreise auf dem Weltmarkt. Der Energieaufwand stehe in keinem Verhältnis zum Energieertrag. Brabeck ist überzeugt, dass die massiven Preissteigerungen bei den Grundnahrungsmitteln der eigentliche Auslöser des «arabischen Frühlings» waren. Er wundert sich deshalb, warum alle nur über die Energiesicherheit und niemand über die Wassersicherheit spricht. Während die Energiesicherheit noch etwa 200 Jahre gewährleistet sei, könne man nur von etwa 15 Jahre Wassersicherheit ausgehen, sagte Brabeck. Martin Kowarsch stützte die Zahlen Brabecks in seinen Ausführungen weitgehend, zeigte sich aber weniger optimistisch bei seinen Annahmen für

die Zukunft. Er rechnet mit einer 50prozentigen Steigerung des Wasserverbrauchs bis ins Jahr 2030. «Es wäre genügend Wasser da, nur ist es schlecht verteilt beziehungsweise gemanagt», so die Einschätzung Kowarschs. Vor allem der Klimawandel verschärfe die Wasserkrise noch zusätzlich. Jährlich gebe es drei Millionen Tote alleine wegen schmutzigem Wasser. Seine Lösungsansätze: Klimaschutz, Lebensstiländerung, Kontrolle des Bevölkerungswachstums, Landnutzungsänderungen einschränken, bessere Schulung und neue Technologien in der Landwirtschaft. Dazu müssten allerdings die politischen Rahmenbedingungen in zahlreichen Ländern ändern und zudem ökonomische Anreize zur Effizienz und Sauberkeit in allen Bereichen geschaffen werden. Der kleine Mann auf der Strasse werde nicht in die Entscheide von Unternehmen und Regierungen zur Wasserverteilung mit einbezogen. Das habe sich anhand von Beispielen in China gezeigt. Noch eine beunruhigende Annahme lieferte Kowarsch: Bis 2050 werde die Verkehrsinfrastruktur für alle Autos dieser Welt die gesamte Agrarfläche der EU (60 Millionen Hektaren) beanspruchen.

Nestlés Eigeninteressen Die Zahlenschlacht setzte sich in der anschliessenden Podiumsdiskussion fort, in der Kowarsch Brabeck handfeste Eigeninteressen bei seinen Wasserschutz-Engagementen vorwarf. Als weltweiter Marktführer beim Tafelwasser mit über 60 Eigenmarken fülle Nestlé zirka 20 Milliarden Liter Wasser in Flaschen ab. Für alle Bereiche benötige der Multi 155 Milliarden Liter Wasser, was mehr als tausend Mal dem Inhalt des Genfersees entspreche. Brabeck parierte den Vorwurf zur Belustigung des Publikums mit der Bemerkung, da seien Kowarsch wohl ein paar Nullen verrutscht. Brabeck hatte Recht: Der Inhalt des Genfersees beträgt rund 89 Milliarden Liter. Kowarsch blieb dennoch bei seiner Meinung, dass Wasser aus Pet-Flaschen nicht die Lösung sein könne, sondern neue Probleme schaffe. «90 Prozent der Flaschen werden in der Schweiz recycelt», konterte Brabeck. «In den USA werden 90 Prozent der Pet-Flaschen nicht recycelt», widersprach Kowarsch und wollte sogleich die Ressourcenverschwendung der Nespresso-Kaffeekapseln ansprechen. Da war die Zeit aber leider schon abgelaufen.

Sechs Fragen an Peter Brabeck «Anzeiger»: Herr Brabeck, bitte beschreiben Sie uns kurz Ihre Tätigkeit. Ich bin der Präsident einer attraktiven, weltweit agierenden Firma, die zur Aufgabe hat, zu helfen die Gesamtbevölkerung langfristig und nachhaltig zu ernähren. Wie viel Umsatz macht Nestlé weltweit mit dem Verkauf von Wasser? Das ist eine relativ kleine Ziffer. Der Umsatz macht rund acht Prozent des gesamten Umsatzes aus. (Der Nestlé-Gesamtumsatz 2010 betrug knapp 110 Milliarden Franken, Anm. d. Red.) Sie plädieren dafür, dass Wasser nicht frei erhältlich ist, sondern wie alles im Leben seinen Preis hat, damit schonungsvoll mit der Ressource umgegangen wird. Was sagen Sie den Leuten, die kaum Geld für feste Nahrung haben? Genau das Gegenteil von dem was Sie gesagt haben. 30 Liter Wasser pro Tag sind ein Menschenrecht und sollten allen frei zugänglich sein. Das entspricht aber nur 1,5 Prozent des gesamten Wasserverbrauchs auf der Welt. Wo ich ein Problem habe, wenn der Inhalt von Swimming Pools und das freie Bewässern von Golfplätzen als Menschenrecht betrachtet wird. Sie spielen demnach kein Golf?

Ich habe früher Golf gespielt, aber das hat damit nichts zu tun. Es ist nicht haltbar, dass man mit subventioniertem Trinkwasser Golfplätze unterhält und so diese Subventionen den Reichen einer Gesellschaft zugänglich macht, in der arme Bevölkerungsschichten nicht einmal Zugang zu sauberem Wasser haben. Wissen Sie, dass in zwei Kilometer Entfernung auf der Grenze zum Kanton Zug ein Golfplatz projektiert ist? Dagegen habe ich nichts. Die Schweiz ist mit ihrem Wassermanagement vorbildlich. Die Golfplatzbetreiber werden für ihre Wasserbezüge zahlen. Das ist in vielen anderen Teilen dieser Welt leider nicht so. In einem Interview haben Sie kürzlich gesagt, dass nicht die Spekulation der HedgeFonds das Grundübel von massiv verteuerten Rohstoffen ist, sondern falsche politische Entscheide. Die Schweiz ist eines der wasserreichsten Länder der Welt und hat die rigidesten Umweltschutzverordnungen. Wie könnte die Schweizer Politik mehr Kapital aus dieser guten Ausgangslage schlagen? Ich denke nicht, dass die Schweiz daraus Kapital schlagen kann. Interview: Martin Platter

Christoph Balmer (re.) ist es erneut gelungen, für die Vortragsreihe «Wirtschaft und Werte» mit Nestlé VR-Präsident Peter Brabeck (li.) und dem Philosophen Martin Kowarsch hochkarätige Referenten zu verpflichten.


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Freitag, 16. September 2011

Kirche sein – zum Anfassen! Erster Gottesdienst in der neu renovierten St.-Antonius-Kirche in Obfelden Am Sonntag, 11. September, feierte die katholische Pfarrei Affoltern in Obfelden den ersten Gottesdienst in der neu renovierten St.-Antonius-Kirche. Wer zum ersten Mal nach dem Umbau durch die mit einem Alpha und einem Omega in Goldfarbe verzierte, rote Flügeltüre der St.-Antonius-Kirche eintrat, war sicherlich beeindruckt von der Schlichtheit, dem Spiel der Farben und der Beleuchtung, die in dem hellen sakralen Raum einlädt zur Gottesnähe. Da ist nichts Düsteres, nichts Bedrückendes. Viele, zum Teil versteckte Symbole wollen entdeckt werden, fordern heraus zum Innehalten. Die Gestaltung der Kirche gibt Zeugnis von einem offenen Geist. Es ist ein Ort der Kraft, ein Ort der Begegnung, der Beziehung. Die Pfarreiangehörigen und Gäste von nah und fern versammelten sich zum Festgottesdienst, um im würdigen Rahmen die Wiederbelebung der St.-Antonius-Kirche mit der Altareinsegnung zu feiern. Der Pfarradministrator, Pater Hans Weibel SVD, sprach die Begrüssungsworte an Bischof Amédée Grab, ganz besonders aber begrüsste er die anwesende Gemeinde, die so zahlreich erschienen war, dass kein leerer Platz zu finden war. Nach der liturgischen Eröffnung des Gottesdienstes durch den Bischof, schilderte Leo Kälin, Stiftungsrat der Kirchenstiftung Obfelden und Mitglied der Baukommission, in eindrücklichen Worten den Werdegang der St.Antonius-Kirche seit der Fertigstellung im Jahr 1965 bis zum heutigen Tag. Das Werk sei gelungen, so seine Feststellung am Schluss seiner Rede. Durch die Mitgestaltung einzelner Pfarreiangehörigen, die musikalische Begleitung der Musikgruppe «I flauti

Feierlicher, musikalisch umrahmter Gottesdienst. (Bild zvg.) allegri» und dem kräftigen Gesang der Anwesenden wurde der Gottesdienst zu einem bewegten, besonderen Erlebnis. Im Zentrum der Feier stand dann die Einsegnung des neuen Altars durch den Bischof. Zum Abschluss des Gottesdienstes verdankte Ivana Anderegg, Präsidentin der Baukommission und Mitglied der Kirchenpflege, die Arbeit der Kommissionsmitglieder mit persönlichen Worten. Hans Zürcher (Gemeindeleiter und Ideenschmied), Martin Marty (Bauleitung), Werni Steiner (Hauswart und Elektriker), Doris Probst und Leo Kälin (Kirchenstiftung), Beatrice Gubser (Pfarreirat und Protokoll) haben ausgezeichnete Arbeit geleistet! Nach dem Gottesdienst waren alle zum gemeinschaftlichen Apéro und

Mittagessen, organisiert von der Pfarreianlassgruppe, dem Pfarreirat, dem katholischen Frauenverein Obfelden und vielen Helfern, eingeladen. Bei strahlendem Sonnenschein wurde fröhlich gefeiert. Aber auch so manches ernste Gespräch über Gott und die Welt und die katholische Kirche hat Platz gefunden. Zudem gab es für kleine und auch grosse Kinder im Chilehuus die Gelegenheit in die Welt der Märchen einzutauchen.

In neuem Glanz Auf jeden Fall wird in Zukunft niemand mehr von einer «Baracke», einem «Gebetsschuppen» oder einem «Provisorium» sprechen können. Die St.-Antonius-Kirche erstrahlt in neuem

Glanz, sie ist ein Bijou, ein Haus zu Gottes Ehre. Wer sie besucht, wird vielleicht das finden, wonach er sucht. Der Legenden vom hilfreichen heiligen Antonius gibt es viele. Verlorene Schlüssel oder sonst etwas Verborgenes wieder zu finden, so mancher hat seine Hilfe in Anspruch genommen. Was man aber auch an diesem Ort finden kann, ist eine Ahnung von sich selbst, eine Ahnung von der Verbundenheit und der Gemeinschaft. Wer das geschmeckt hat, dem hat sich dieser Geschmack im Leben eingeprägt, das wissen die Menschen der Pfarrei Affoltern, besonders aber die Obfelder und Ottenbacher Pfarreimitglieder, denn es ist ihr Daheim. Josef Müller, Präsident der Kirchenpflege

Grosse Filmbühne in Maschwanden Das mobile Kino Roadmovie auf der 9. Tournee auch im Säuliamt Der Roadmovie-Kinobus wird am 20. September in Maschwanden vorfahren. Auf einer riesigen Leinwand wird der Spielfilm «Die Stationspiraten» von Michael Schaerer gezeigt. Einer der vier Hauptprotagonisten des Films wird persönlich anwesend sein. ................................................... von martin mullis Das ganz grosse Kino im Bauerndorf Maschwanden ist eigentlich im kinofreien Säuliamt eine kleine Sensation. Damit das Roadmovie-Team überhaupt in einem Ort Halt macht, braucht es jedoch gewisse Voraussetzungen. Das Dorf darf nicht mehr als 3000 Einwohner und kein Kino haben, drei Vereine oder Organisationen und einen Sponsor müssen für das Projekt begeistert werden. In Maschwanden waren diese Bedingungen absolut kein

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Problem. Die Fahrradfirma Simpel GmbH, der Frauenverein und die Primarschule fanden die Idee von Kathrin Felix-Strebel, Gemeinderätin und in Maschwanden für die Kultur zuständig, auf Anhieb sympathisch. Am Dienstag, 20. September, findet in der Turnhalle das ganz grosse Kino statt. Nur gerade bei der grossen Begeisterung wollte es der Frauenverein denn aber doch nicht belassen.

Stilgerechtes Kino mit Glace und Popcorn So werden in der Pause stilgerecht Glace und Popcorn sowie Getränke verkauft. Kinobillette allerdings gibt es keine, der Eintritt ist gratis, sonst jedoch kann der Abend ganz so wie im richtigen Kino genossen werden. Der Dialektfilm «Die Stationspiraten» handelt von vier Teenagern, die versuchen ihre Probleme rund um ihre Krebserkrankung gemeinsam zu meistern.

Die Geschichte wird mit viel Galgenhumor und noch mehr Einfühlsamkeit erzählt. Neben Angst, Wut und Trotz machen jedoch auch jugendlicher Schalk und die lebensnahe Interpretation der jungen Darsteller den Streifen zu einem unvergesslichen Kino-Abend. Der Darsteller Marco gespielt von Nicolas Hugentobler, wird bei der Vorführung persönlich anwesend sein. Die Primarschule benützt den Besuch des Roadmovie-Teams im Rahmen der Unterrichtsvorgabe «Mensch und Umwelt» als Themenprojekt. Den Schülern werden am Nachmittag mehrere Kurzfilme gezeigt. Das Maschwander Kino-Team erwartet aus dem ganzen Säuliamt einen grossen Besucheraufmarsch und freut sich, die Gäste willkommen zu heissen. Dienstag, 20. September 2011, 20.00 Uhr, Mehrzweckhalle Maschwanden. Der Eintritt ist frei, Kollekte.

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Onleihe – ein Klick zum neuen Medium Bibliotheksmedien auch in elektronischer Form – eine Umfrage. Die Bibliotheken im Kanton Zürich, darunter auch die Regionalbibliothek Affoltern und fünf Gemeindebibliotheken im Bezirk, erwägen, ob sie ihren Kunden in Zukunft Bibliotheksmedien auch in elektronischer Form zur Verfügung stellen sollen. Weil die Interessen der Benutzerinnen und Benutzer im Zentrum stehen, werden diese gebeten, an einer Umfrage teilzunehmen. Im Zeitalter des Internets, in dem der moderne Mensch Nachrichten nicht mehr ausschliesslich in gedruckter Form in seinem Briefkasten abwartet, sondern News fortlaufend online abrufen kann, gewinnen auch elektronische Medien immer mehr an Beliebtheit. Immer öfter begegnet man Leuten, die nicht mehr hunderte Seiten langen Romane mit sich herumschleppen, sondern ihre Thriller, Liebesgeschichten oder Hörbücher in elektronischer Form bevorzugen. Vor allem die jüngere Generation zieht solche E-Books, die das Bücherlesen wieder «in» machen, der Printversion vor. Viele Buchverlage haben sich diesem Trend inzwischen angepasst und bieten Bücher auch in elektronischer Form an. Nun überlegen sich auch immer mehr Bibliotheken, ob sie ihr Spektrum erweitern und auch E-Medien zur Verfügung stellen sollen. Diese Dienstleistung würde den Bibliotheksnutzern nicht nur das Tragen schwerer Bücher ersparen, sondern ihnen auch ermöglichen, mit einem einzigen Klick in die Welt der modernen Medien einzutauchen. Nachdem die Ostschweizer Bibliotheken erfolgreich ihre «Digitale Bibliothek Ostschweiz» (dibiost) gestartet haben, planen nun auch die öffentlichen Bibliotheken im Kanton Zürich einen Verbund, der die Nutzung elektronischer Bibliotheksmedien ermöglicht. Den Kunden dieser Bibliotheken würden dann nicht nur Bücher, sondern auch weitere Medien wie Hörbücher, Hörspiele oder Musik-CDs elektronisch zur Verfügung stehen, die auf E-Book-Readers, iphones, ipads oder MP3-Players heruntergeladen werden könnten.

Bedürfnisabklärung Um das Angebot an elektronischen Medien den Bedürfnissen der Benutzerinnen und Benutzer anpassen zu können, sind die Bibliotheken des Kantons Zürich nun auf die Mithilfe ihrer Kunden angewiesen und bitten sie deshalb, an einer kurzen Umfrage teilzunehmen. (is) Zu dieser Kundenbefragung gelangt man über einen Link auf der Homepage der folgenden Bibliotheken: Regionalbibliothek Affoltern www.bibliothek-affoltern.ch Gemeindebibliothek Bonstetten www.bonstetten.ch, Gemeindebibliothek Hedingen www.bibliothek-hedingen.ch, Gemeindebibliothek Obfelden

Noch ist die Leinwand leer: Primarlehrerin Anne Catharine Allet Sturzenegger, Gemeinderätin Kathrin Felix-Strebel und Ruth Bieri vom Frauenverein (v.l.). (Bild Martin Mullis)

www.bibliothek-obfelden.ch Gemeindebibliothek Ottenbach www.bibliothek-ottenbach.ch Gemeindebibliothek Wettswil www.bibliothek-wettswil.ch.


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Bezirk Affoltern

Freitag, 16. September 2011

21 779,765 km «gesammelt» Affoltemer Schulprojekt «Klima-Pioniere» Die 5.-Klässler der Kleberklasse vom Schulhaus Butzen in Affoltern haben beim Projekt «KlimaPioniere» mitgemacht. Seit März 2011 haben sie sich im Schulfach «Mensch und Umwelt» mit dem Thema «Energie, Strom, Klima» befasst. «Klimapioniere» ist ein Projekt von Swisscom, Solar Impulse und myclimate. Es bietet Schulklassen die Möglichkeit, eigene Klimaschutzprojekte zu realisieren. Das Projekt hat zwei prominente Paten: Die Klimapioniere Bertrand Piccard und André Borschberg. Die beiden planen für 2013 die Erdumrundung in ihrem Solarflugzeug Solar Impulse und wollen damit ein Zeichen gegen unsere Abhängigkeit von fossilen Energien setzen.

Das haben die Klebers erreicht Am Schulbesuch-Samstag im März verteilten sie an selbst gestalteten Informationsständen den Besuchern (Eltern, Grosseltern, Verwandten und Bekannten) ihre Listen, auf denen man die gesparten, nicht gefahrenen Autokilometer eintragen konnte. So sind bis Ende August 21779.765 km zusammengekommen! Sie haben während dieser fünf Monate viele positive mündliche und schriftliche Feedbacks erhalten. Die Kleberklasse möchte allen mit den untenstehenden Texten herzlich danken für die Unterstützung!

Auszüge aus Schülertexten «Liebe Klimafreunde im Knonauer Amt, vielen Dank für Eure Unterstützung beim Kilometersparen. Es sind bis jetzt 21 711.765 km gespart worden. Nun werden wir diese Kilometer mit der Hilfe von myclimate umrechnen und so herausfinden wie viel CO2

gespart wurde. Ihr könnt uns aber auch weiterhin noch Zettel schicken! Auch wenn nun unser Projekt fertig ist – spart weiter! Weniger Auto dafür mehr Velo fahren oder zu Fuss unterwegs sein! Mit der Hilfe von myclimate werden wir nun die daraus entstandene Reduktion des CO2-Ausstosses berechnen. Wir bleiben am Ball! Wir sind überglücklich, dass wir so die Luft für die Tiere, Pflanzen und Menschen etwas verbessern konnten. Bitte helft uns auch weiterhin dabei!! Am 8. November 2011 haben uns myclimate und die swisscom zum Klimafest in Zürich eingeladen, wo wir auch die Paten dieses Projektes, Bertrand Piccard und André Borschberg treffen werden. Wir freuen uns sehr darauf.»

Allgemeine Information zum Projekt Es ist überraschend, wie viel klimawirksame Emissionen im Alltag produziert werden. CO2-Emissionen entstehen beim Autofahren, Heizen, Kochen, Arbeiten, Feiern oder Fliegen. Diese Emissionen können ganz einfach mit dem Emissionsrechner von myclimate berechnet und in einem myclimate Klimaschutzprojekt kompensiert werden. Auch in allem, was wir täglich benutzen oder kaufen, stecken klimawirksame Emissionen. Diese entstehen bei der Herstellung und dem Transport der Produkte. Die Tageszeitung, Kosmetikprodukte, Bekleidung oder das Mittag- und Abendessen enthalten bedeutende Mengen an versteckten CO2-Emissionen. Die Emissionsrechner werden vom myclimate Carbon Management Service-Team entwickelt und ständig aktualisiert. myclimate legt alle Berechnungsgrundlagen offen. Die Berechnungen basieren auf internationalen Standards und wissenschaftlichen Daten, wie etwa der ecoinvent-Datenbank.

Die neue Fassade der Liegenschaft an der Zürichstrasse 96 in Affoltern: Konstruktionshölzer und die Rautenbemalung der Kellertüren in grauer Farbe und keine Fensterläden. (Bildmontage Bernhard Stierli)

Zurückhaltende Gediegenheit Umbau des ehemaligen Affoltemer Gemeindehauses Bald werden das Gerüst und die Abdeckung an der Liegenschaft Zürichstrasse 96 der reformierten Kirchgemeinde in Affoltern wieder abgebaut. Und es wird eine schöne, aber vom Erscheinungsbild vielleicht etwas unerwartete neue Fassade zum Vorschein kommen.

mann, dem Stil des Klassizismus, woran sich das damalige Schulhaus orientierte, da die graue Farbe an «edle» Steingewände erinnern wollte. Deshalb wurde der Wunsch geäussert, die Konstruktionshölzer und die Rautenbemalung der Kellertüren in grauer Farbe vorzunehmen. Ebenso seien die Fensterläden wegzulassen.

In Zusammenarbeit mit Attilio D’Andrea vom Büro für Architektur und Kunstgeschichte wurde das Haus nochmals aus denkmalpflegerischer Sicht begutachtet. Im Falle dieser Liegenschaft ist von einer grauen Fassung der Holzteile auszugehen. Dies wurde an den freigelegten Holzrahmen entdeckt und entspricht, gemäss Fach-

Aufgewertetes Gesamtensemble Diese Variante entspricht weitgehend dem originalen Zustand der Liegenschaft im Jahre 1860/61. Attilio D’Andrea sagt: «Das Gebäude strahlt in diesem Gewand eine zurückhaltende Gediegenheit aus, was dem klassizistischen Zeitgeist des Baujahrs entspricht. Die ungleichen Nach-

bargebäude im Süden (Pfarrhaus, Doktorhaus) sowie die Sennhütte und das Waschhaus erscheinen nun klar als untergeordnete Nebenbauten. Das Gesamtensemble wird durch diese klare Hierarchisierung aufgewertet. Aus denkmalpflegerischer wie ortsbildlicher Sicht ist diese Variante klar zu favorisieren.» Dieser Rat wurde befolgt, sodass sich die Liegenschaft Zürichstrasse 96 bald, wie auf dem Bild ersichtlich, zeigen wird. Nach Abschluss der Gesamtsanierung besteht Gelegenheit, sich über den gelungenen Umbau selber ein Bild zu machen. Philippe Dietrich, reformierte Kirche Affoltern

120 Clowns, die sich engagieren

Der Physiobus macht Halt in Affoltern

Trip mit Edoardo Beltrami aus Knonau nach Iquitos, Peru

Heute Freitag, 16. September, macht der Physiobus in Affoltern Halt. Mit diesem Promotionsbus hat der Schweizer Physiotherapie-Verband die Kampagne «Rückengesundheit» lanciert. Er macht darauf aufmerksam, dass Physiotherapeutinnen und -therapeuten als professionelle Ansprechpartner für Bewegung, körperliche Funktionsstörungen und Schmerz gerade auch im Berreich Rückengesundheit konkrete Hilfestellungen und Tipps anbieten können. Interessierte können heute Freitag in Affoltern vier Rückentests zu Körperhaltung, Koordination, Beweglichkeit und Kraft durchlaufen.

Zum 9. Mal hat Edoardo Beltrami aus Knonau an einem Clowntrip mit Patch Adams teilgenommen. Dieses Jahr ging es nach Peru. Mit einer Gruppe von 120 Clowns im Alter von 15 bis 73 Jahren aus 15 Ländern. In Lima angekommen, wurden sie mit der Luftwaffe nach Iquitos geflogen. Iquitos ist mit über 400 000 Einwohnern die grösste Stadt im tropischen Regenwald von Peru. Die Stadt hat keine Strasse und ist somit von der Aussenwelt abgeschnitten und nur mit dem Flugzeug oder mit dem Boot über den Amazonas zu erreichen. Iquitos gilt als die grösste Stadt der Welt ohne Zufahrtstrasse. In Belèn im Armenviertel der Stadt veranstalteten die Clowns am zweiten Tag einen grossen Umzug, welcher mit Musik der peruanischen Marine angeführt wurde. In diesem Projekt hat sich die Organisation von Patch Adams verpflichtet die Häuser der Einwohner zu bemalen. Es hatte sieben verschiedene Farben zur Verfügung und die Leute konnten die Farben selber auswählen. In dieser Zeit hat man über 120 Holzhäuser bemalt, und die Einwohner hatten sehr grosse Freude, dass die Clowns so viel Farbe und Freude in das teilweise trostlose Leben brachten. Belèn liegt direkt am Amazonas und ist in der Regenzeit nur mit dem Boot zu verlassen. Im Weiteren wurden von den Clowns

auch verschiedene Workshops angeboten. Durchschnitlich nahmen 40 bis 50 Kinder daran teil. Natürlich wurden auch Spitäler, Waisenheime, Frauenhäuser, Gefängnisse und Altersheime besucht. In einem Spital von Iquitos wurden die Patienten in den Gängen behandelt und die Intensivstation war in einem Zelt bei einer Temperatur von durchschnittlich 28 Grad. Im Männer- und Frauengefängnis bestand auch die Möglichkeit. mit den Insassen zu sprechen. Viele sind inhaftiert und wissen nicht, wann sie freikommen. Edoardo Beltrami: «Einmal mehr hab ich einen Ort dieser Welt gesehen, an dem Menschen in sehr primitiven Verhältnissen leben. Zumindest mussten diese Menschen nicht an Hunger leiden, aber die hygienischen und sanitären Anlagen waren scheusslich. Zurück im Paradies (Schweiz) gingen mir natürlich wieder sehr viele Fragen durch den Kopf. Was passiert tatsächlich mit den sehr hohen Geldbeträgen, die jährlich gespendet werden? All die Stiftungen, welche immer Geld sammeln, wird dieses auch weitergegeben – oder wird ein Vermögen angehäuft? Oder die Wirtschaft. Viele Grossunternehmen engagieren sich im sozialen Bereich. Ist dies wirklich auch so – oder ist das soziale Engagement zu einem Marketingtool verkommen?» Sollte sich jemand für solche Clowntrips

Reise mit 119 Clowns aus 15 Ländern nach Peru: Edoardo Beltrami. (Bild zvg.)

interessieren: ebeltrami@hotmail.com.

11 bis 19 Uhr Ecke Büelstrasse/Industriestrasse.

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Freitag, 16. September 2011

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Heile Welten, die Geschichten erzählen Bilder von Barbara Gallmann im Pfarrhaus Maschwanden Maschwanderinnen und Maschwander erkennen unschwer Häuser ihrer Gemeinde wieder. Die gemalten Szenen wecken Erinnerungen an die Zeit, in der Barbara Gallmann im Dorf aufwuchs und Kleingewerbe und Bauernbetriebe florierten. ................................................... von regula zellweger «Mir kamen sofort Erinnerungen an ‹Chömed Chinde, mir wänd singe›, das Maggi-Liederbüchlein, das Generationen geprägt hat,» erklärt Pfarrerin Susanne Wey. Dieser 1946 erschienene Klassiker hat auch ihr Weltbild beeinflusst. Als vor einem Jahr das Maschwander Pfarrhaus umgebaut wurde, verzichtete man auf Wandschmuck und brachte stattdessen Schienen an, die erlauben, immer wieder neue Ausstellungen zu gestalten. Die Kirchgemeinde lud ein – und Barbara Gallmann meldete sich. Man wusste im Dorf gar nicht, dass sie malt. «Wir wollten die Bilder erst sehen», berichtet Susanne Wey. «Barbara Gallmann erschien ganz bescheiden mit einer alten Zeichenmappe. Es zog mich sofort in ihre Bilder hinein.» Miststöcke sind aus Maschwanden beinahe verschwunden, Geranien blühen heute in Futtertrögen, ein klarer Hinweis, dass alte Bauernhäuser von Nicht-Bauern bewohnt werden. In ei-

Barbara Gallmann sieht ihre Bilder mit vielen Motiven aus dem alten Maschwanden als ein Spiel zwischen Wahrheit und Fantasie. (Bild Regula Zellweger) nem von Barbara Gallmanns Sommerbildern steht ein gewaltiger Misthaufen im Zentrum. Hühner scharren drauf und rundherum, der Hahn kräht so laut, dass man es beim Betrachten des Bildes beinahe zu hören meint und die Erinnerung lässt auch Duftwolken auftauchen. Es sind sinnliche Bilder voller Leben: Menschen, Tiere, Pflanzen. Milchkannen trocknen an die Wand gelehnt und der Bauer bringt den Mist aus dem Stall. Ein kleiner Junge in Gummistiefeln und mit

einer kleinen Mistgabel sammelt Stroh und Kuhdung in seinen Leiterwagen. Damals konnten Kinder die Berufstätigkeit der Väter noch hautnah erleben: Handwerker, Käser, Postbeamte, Bauern. Barbara Gallmanns Bilder erinnern an die Käserei in Maschwanden, zeigen ein altes Postauto. Wehmütig wird man beim Bild des Gasthauses zum Kreuz mit der Gartenwirtschaft unter den lauschigen Bäumen. Kreuz, Linde und Hörnli haben ihre damalige Bestimmung verloren,

Begegnungsorte sind im Dorf verschwunden. Auf Barbara Gallmanns Bildern findet man sie wieder.

Autodidaktin Barbara Gallmanns Bilder sind sehr authentisch. Sie hat sich bewusst nicht weiterbilden lassen, sondern malt aus Freude an der Sache. Vehement lehnt sie ab, ein Bild zu verkaufen, denn pro Jahr entstehen nur rund drei Bilder. Sie malt mit Gouache-Far-

ben – und mit viel Geduld und Selbstdisziplin. Bescheiden sagt sie von sich: «Ich kann nicht zeichnen, es kommt erst beim Malen. Perspektiven beispielsweise stimmen nicht wirklich.» Sie liebt es, zu experimentieren. Entweder ist es ein Gebäude oder eine Szene, die sie inspirieren. Während dem Malen kommen immer weitere Ideen, was man noch integrieren könnte. Naive Malerei habe sie schon immer fasziniert, erklärt sie. Barbara Gallmann versteht es auch, Gefühle darzustellen. Betrachtet man das Bild eines kleinen Holzhauses, das sich mit seinem grossen Dach an den Boden duckt und aus dessen Fenstern warmes Licht dringt, während der Regen auf die alten Ziegel prasst, verspürt man ein Gefühl der Geborgenheit. Die Bilderausstellung von Barbara Gallmann kann man auf Anfrage beim Pfarramt im Pfarrhaus besuchen. Besonders geeignet ist die Zeit nach einem Gottesdienst. Noch sind die rund zwölf Sommerbilder zu sehen, ab dem 6. November 2011 werden Winterbilder die Sommerbilder ablösen: Bilder vom Christbaummarkt, von verschneiten Landschaften und auch den Samichlaus kann man finden, wenn man genau hinschaut. Kinder haben besonders Spass daran, die Ausstellung zu besuchen, denn Eltern oder Grosseltern kommen dabei bestimmt ins Erzählen von der guten alten Zeit. Anfrage Besuch Ausstellung: Telefon 044 767 09 78.

Bruno Vetterli ist im Spital Affoltern Farbenprächtige Natur auf weissem Papier Am Mittwoch, 21. September, 18.30 Uhr, wird im Foyer des Bezirksspitals Affoltern die zweite Gruppenausstellung dieses Jahres von Künstlerinnen und Künstlern aus der Region eröffnet. Im gemeinsamen, geführten Rundgang durch die verschiedenen Korridore werden die Bilder besichtigt unter Anwesenheit des entsprechenden Künstlers. Als Abschluss offeriert die Kunstkommission im Kafi 27 einen Apéro. Der Anlass dauert etwa anderthalb Stunden. Bruno Vetterli ist einer dieser Künstler und stellt erstmals wieder seit vier Jahren aus in Affoltern. Man findet seine Werke – 35 Bilder und 14

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plastische Arbeiten (als Fotografie) – in der Physiotherapeutischen Abteilung im Untergeschoss U (Lift). Zu sehen sind da auch drei seiner entzückenden «Wandkränze der ganz besonderen Art». Einer ist dem Zürcher Sechseläuten gewidmet und wäre ein würdigwitziger Wandschmuck in einem der 25 Zunftsäle. Der in Zürich geborene und aufgewachsene gelernte Gebrauchsgrafiker, der seit 1991 freikünstlerisch tätig ist, ist täglich in seinem Atelier beim Kronenplatz in Affoltern anzutreffen. Der 76-Jährige lebt und arbeitet seit 13 Jahren im Säuliamt. Die Ausstellung im Spital Affoltern ist täglich zu besuchen von 8 bis 18 Uhr und dauert bis zum 10. Februar 2012. Vernissage und Führung, Mittwoch, 21. September, 18.30 Uhr.

Bruno Vetterlis 2005 geschaffene Satyr-Wasserspeier in einem Obfelder Privatgarten. Bild rechts: Kulinarisches Stilleben.


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Forum

Freitag, 16. September 2011

Der Bahnhof Affoltern soll als ÖV-Knoten neu geplant werden Pro Amt nimmt Stellung zum Verkehrsrichtplan Affoltern Die Arbeitsgemeinschaft Pro Amt hat zum Verkehrsrichtplan Affoltern eine Stellungnahme eingereicht. Der Verkehrsrichtplan weist eine hohe Qualität auf und Pro Amt ist erfreut über die Stossrichtung und die vielen Verbesserungen, welche vorgeschlagen werden. Grosser Handlungsbedarf wird insbesondere um den Bahnhof gesehen. Eine Verkehrsberuhigung auf der Unteren Bahnhofstrasse, dem Bahnhofplatz und der Büelstrasse ist hier besonders positiv hervorzuheben. Pro Amt schlägt vor, noch einen Schritt weiter zu gehen und fordert, dass der gesamte Bahnhof, der Bahnhofplatz und der Busbahnhof neu geplant werden. Dazu sind in einem Wettbewerbsverfahren oder mittels Studienaufträgen Ideen einzuholen. Die Realisierung wird nicht kurzfristig umgesetzt werden können. Es ist aber nötig, dass langfristige Strategien als Leitlinien für die anstehenden Entscheidungen dienen können. Der Bahnhof Affoltern ist der zentrale Knotenpunkt für den öffentlichen Verkehr im gesamten Bezirk. Er weist verschiedene Schwachpunkte auf, welche im Folgenden kurz erläutert werden.

ches in Kürze viele Arbeitsplätze und Wohnungen, insbesondere auch Alterswohnungen aufweisen wird, so angebunden werden, dass auch für Leute mit Rollstühlen oder Rollatoren ein selbstständiges Erreichen des Zentrums möglich ist.

Veloabstellanlagen

Ungenügende Zahl von Abfahrtsstellen beim Busbahnhof in Affoltern, findet Pro Amt. (Bild Werner Schneiter) en. Eine Verdichtung verschiedener Buslinien ist absehbar. Die Anzahl der Abfahrtsstellen ist ungenügend, die Orientierung für die Reisenden nicht einfach und die Wartebereiche sind knapp und unattraktiv. Die winzigen Glasdächer vermögen keinen Schutz zu bieten. Die Buspassagiere stehen buchstäblich im Regen.

Der Busbahnhof ist zu klein In den letzten Jahren sind verschiedene neue Buslinien hinzugekommen, zum Beispiel. der direkte Bus durch den Üetlibergtunnel in die Enge. Weitere neue sind geplant zum Beispiel ein Ortsbus in Affoltern mit zwei Lini-

Neue städtebauliche Lösung gesucht Das Zentrum von Affoltern erstreckt sich von der Begegnungszone Affoltern über den Bahnhof bis zum Coopark. Diese Verbindung soll sichtbar gemacht werden und gestalterisch auf-

gewertet werden. Die Esso-Tankstelle zwischen Coopark und Bahn mit ihrer Asphalt- und Kieswüste und den lieblosen Fertigbauten ist ein städtebaulicher Sündenfall. Neben dem Bahnhof braucht es Nutzungen, welche einen Bezug zum öffentlichen Verkehr haben und nicht eine Tankstelle. Auch das Bahnhofgebäude und der Kiosk mit ihrer Schuhschachtel-Architektur entsprechen nicht den Anforderungen eines Regionalbahnhofs. Zu wenig Flächen für die Wartenden, kein Platz für Aufenthalt und Nebennutzungen. Der Bahnhof Affoltern müsste – ähnlich wie zum Beispiel Uster – städtebaulich eingebunden wer-

den und die Umgebung neu organisiert.

Attraktive und behindertengerechte Verbindung zum OVA-Areal Der Bahnübergang vom Bahnhofplatz zum OVA-Areal soll mittels einer oberirdischen Querung für den Fuss- und Veloverkehr sichergestellt werden. Als Vorbild kann die Bahnquerung Bergstrasse (Sesam – Chollet) dienen. Die Querung wird mit einer Bahnschranke gesichert. Mit einer dritten Schranke wird der Mittelperron niveaugleich mit der Strasse verbunden. Damit kann das ehemalige OVA-Areal, wel-

Die heutige Veloabstellanlage beim Kreisel Büelstrasse ist schlecht platziert und nicht in Veloroutennetz eingebunden. Konflikte zwischen Fussgängern und Velofahrenden sind häufig. Hier drängt sich eine zusätzliche Anlage auf der Westseite der Geleise auf. Velofahrende von Obfelden sollen die Möglichkeit erhalten, ihr Velo auf der «richtigen» Seite abzustellen. Es macht keinen Sinn, wenn diese jedes Mal die Geleise zweimal queren müssen. Zu prüfen ist auch eine Velostation mit Verleihservice-Angeboten und Reparaturmöglichkeiten, zum Beispiel in Zusammenarbeit mit dem lokalen Gewerbe.

Fazit Der ÖV-Knoten Affoltern steht vor einer grossen Herausforderung. Je schneller wir hier Lösungen erarbeiten, desto eher haben wir auch die Chance hier ein attraktives Zentrum zu schaffen. Wir hoffen, dass die Verkehrskommission die Anregungen aufnimmt und weiter entwickelt. Die ausführliche Stellungnahme, welche noch viele weitere Aspekte umfasst, steht auf www.pro-amt.ch unter «Aktuell» zum Download bereit. Thomas Schweizer, Arbeitsgemeinschaft Pro Amt

Dank an Fritz Brändli

Sind unsere Bauern so skrupellos?

Seit vielen Jahren organisiert Fritz Brändli alljährlich etwa zehn Wanderungen in der Ostschweiz. Die Teilnehmer, meist Rentner aus Stallikon und Sellenbüren, sind begeistert dabei. Weil er jede Wanderroute vorher erkundet und abläuft, sind alle dankbar für seinen grossen Einsatz. Am 8. September war die Gruppe in Sörenberg. Mit dem Bus zur Bahn, von Bonstetten dann nach Sörenberg. Nach einer Stärkung im Restaurant folgte eine schöne Wanderung entlang der Waldemme. Schliesslich gabs ein

Fast 15 Prozent, das heisst jeder 7., der Schweizer Bauern setzen verbotene Pflanzenschutzmittel ein. Dies die Resultate von Analysen, welche die Kantone im Auftrag des Bundesamtes für Landwirtschaft im vergangenen Jahr durchgeführt haben. Einige dieser unerlaubt eingesetzten Pflanzenschutzmittel sind für unsere Bienen tödlich. Dabei geht es ja nicht nur um das Wohl der Bienen, sondern auch um unser eigenes. Einige Substanzen sind, so ganz nebenbei bemerkt, krebserregend. Diese Befunde wurden nicht et-

Mittagessen im Restaurant Stutz, Flüeli. Und mit Bahn und Bus wieder nach Hause. Dem langjährigen, beliebten Pöstler sind alle sehr dankbar. Im Dorf brachte er so viele Freunde zusammen. Seine Schuhe sind nun aber «durchgelaufen». Darum sucht Fritz Brändli einen Nachfolger. Bis dahin wünschen ihm seine Wanderfreunde Kraft und viel Freude. Christa und Hubert Lochner, Sellenbüren

wa vom Bundesamt für Landwirtschaft an die Öffentlichkeit getragen, sondern von einer beherzten Journalistin der Tageszeitung Südostschweiz, Sermin Faki. Das zuständige Bundesamt (was sind das eigentlich für Mitmenschen?) welches die Befunde nicht an die Öffentlichkeit trägt, bestrafte die fehlbaren Landwirte mit einer so kleinen Busse, als würde es sich um ein Kavaliersdelikt handeln. Wir unterstützen unsere Landwirtschaft mit Milliarden, und da gibt es nicht nur ein Dutzend sondern tausende von Land-

Ich freue mich sehr, dass der «Anzeiger» vermehrt über das Energiethema der Zukunft berichtet. Allerdings möchte ich einem Artikel von Herrn Mullis entgegnen, dass es sich auch rentieren kann, eine PV-Anlage zu betreiben. So erzähle ich gerne von zwei Beispielen, bei denen ich selber involviert bin, die sehr wohl rentieren. Im Oktober 2008 haben wir unsere 6,2kWp PV-Anlage, mit einer Fläche von 46 Quadratmeter, in Betrieb genommen. Von Anfang an haben wir mit der EKZ einen Vertrag gemacht, bei dem wir 78 Rappen pro KWh Solarstrom durch Rückspeisung ins Netz, ausbezahlt bekommen. Inzwischen haben wir mehr als 18 700 kWh Solarstrom produziert. Man rechne. Diesen 10-Jahresvertrag

pro kWh bekommen werden. Zweites Beispiel: die PV-Anlage auf Nachbars Dach, bei der ich auch beteiligt bin. Es ist eine 7,35 kWp Solaranlage, welche am 19. August ans Netz ging. Besonders schön war, dass ich bei der Montage selber mithelfen durfte. Hier sind die KEVErträge nur noch Zwei Solardächer: Ein Mitarbeiter der Firma Iteco bei der 48 Rappen pro Installation. (Bild zvg.) kWh Solarstrom. haben wir gekündet und werden ab Die Solar-Panels verbilligten sich im dem 1. Januar 2012 von der KEV profi- selben Masse, wie sich die Vergütung tieren, bei der wir dann über eine Ver- reduzierte. Ganz erfreulich ist, dass tragsdauer von 25 Jahren 75 Rappen diese Anlage bereits 850 kWh Strom

Markus Andres, Affoltern am Albis (Teilauszug Editorial Schweizerische Bienen-Zeitung 09/2011)

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Photovoltaik als Kapitalanlage Ein Kraftwerk auf dem Hausdach, «Anzeiger» vom 26. August.

wirten welche uns auf diese Weise betrügen. Wo bleibt die Ethik gegenüber der Natur (dazu zähle ich auch uns Menschen)? Die Lösung der Probleme kann nur über die Politik erfolgen. Darum sind wir alle gefordert, uns gut über die Medien (Internet) über unsere Volksvertreter zu informieren. Damit wir am 23. Oktober 2011 die Zukunft mitbestimmen.

produziert hat, obwohl die Tage immer kürzer werden und der Sonnenstand nicht mehr optimal ist. Beide Anlagen rentieren mit etwa 5% Zins. Die Rechnung kann aber auch anders gemacht werden. Beide Anlagen sind nach zehn Jahren amortisiert und nachher macht man nur noch Gewinn. Meine Motivation war nicht in erster Linie die Rendite, sondern ich wollte konstruktiv einen Beitrag leisten um alternative Energien zu fördern. Wäre es doch schön, wenn die bestehenden Schweizer AKWs dereinst durch alternative Energien ersetzt werden könnten. Nehmen wir uns ein Beispiel an Deutschland, wo jedes Jahr mehr als ein AKW, im Spitzenjahr 2009 gar vier AKWs ersetzt werden konnten durch die neu ans Netz gehenden Photovoltaikanlagen. Peter Stillhard, Ottenbach


Forum

Freitag, 16. September 2011

17

ämtler kantonsräte meinen

Jakob Schneebeli (SVP, Affoltern)

Ausschaffungsinitiative: Umsetzung liegt im Argen! Es ist anerkannt, dass in kaum einem anderen Land so viele Ausländer leben wie in der Schweiz. Ein grosser Teil von ihnen respektiert unsere Gesetze und Verhaltensrichtlinien. Viele, eigentlich zu viele Ausländer können mit unserer Gastfreundschaft nicht umgehen. Sie begehen Straftaten, missachten unser Eigentum, bedrohen unsere Gesundheit, im Extremfall unser Leben. Vor diesem Hintergrund hat die SVP 2007 die Initiative «für die Ausschaffung krimineller Ausländer» aufgelegt. Die nötigen 100 000 Unterschriften waren innert weniger Wochen zusammengetragen. Im Februar 2008 wurde die Initiative mit knapp 211 000 gültigen Unterschriften – mehr als doppelt soviel wie nötig – eingereicht. Im Juni 2009 hat der Bundesrat den eidgenössischen Rä-

ten beantragt, die Ausschaffungsinitiative Volk und Ständen mit der Empfehlung auf Ablehnung zur Abstimmung zu unterbreiten. Ein indirekter Gegenvorschlag der Landesregierung sah Änderungen im Ausländerrecht vor. Die Staatspolitische Kommission des Ständerates hat sich jedoch für einen direkten Gegenentwurf entschieden, welcher letztlich von beiden Räten unterstützt und mit einem Zusatz über die Integration ergänzt wurde. Im Juni 2010 erklärte die Bundesversammlung die Initiative für gültig. Folgerichtig wurde sie Volk und Ständen – zusammen mit dem direkten Gegenvorschlag – zur Abstimmung un-terbreitet. Am 28. November 2010 haben Volk und Stände die Volksinitiative «für die Ausschaffung krimineller Ausländer»

mit 1 397 923 Ja, gegen 1 243 942 Nein und mit 17½ gegen 5½ Standesstimmen angenommen. Der Gegenvorschlag fand in keinem einzigen Kanton Zustimmung. Die von diesem Ergebnis offensichtlich überraschte Bundesrätin, Simonetta Sommaruga, setzte eine Arbeitsgruppe ein, welche bis Juni 2011 Vorschläge für die Umsetzung der neuen Verfassungsbestimmungen zu erarbeiten hatte. Das Ergebnis der Arbeit dieser Arbeitsgruppe, welche unter der Leitung des ehemaligen Direktors des Bundesamtes für Justiz, Professor Heinrich Koller, steht, ist bemerkenswert und sonderbar zugleich. Obschon die in der Arbeitsgruppe vertretenen zwei Juristen der SVP, Gregor Rutz und Manuel Brandenberg, bereits in der ersten Sitzung einen Umsetzungs-

ämtler kantonsräte meinen

Pro Amt gegen Umfahrung, «Anzeiger» vom 13. September.

Grenzen setzen

Wenn sich aber unser Verstand verfinstert, dann nennen wir das Gute schlecht und das Schlechte gut. Deshalb müssen gewisse Verhaltensweisen, die sich negativ auf die Gesellschaft oder den Einzelnen auswirken, gesetzlich geregelt werden. So wurde im Gesundheitsgesetz ein Abgabeverbot von Alkohol- und Tabakwaren für unter 16 Jährige erlassen. Gemäss § 27 des Gastgewerbegesetzes ist es unter 16 Jährigen auch verboten, sich ohne Begleitung Erwachsener in Gaststätten aufzuhalten. Unser Vorstoss geht in die gleiche Richtung.

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Letzte Woche beschäftigte sich das Bezirksgericht in Zürich mit dem Fall Hirschmann. Ein 15-jähriges Mädchen sei sexuell missbraucht worden. Ich will Herrn Hirschmann auf keinen Fall in Schutz nehmen, aber sehen Sie, Herr Hirschmann hätte dieses Delikt gar nicht begehen können, wenn § 27 eingehalten worden wäre. Wenn die Eltern ihre gesetzlichen Verpflichtungen gemäss ZGB Art. 302, Abs. 1 «Die Eltern haben das Kind ihren Verhältnissen entsprechend zu erziehen und seine körperliche, geistige und sittliche Entfaltung zu fördern und zu schützen» und StGB Art. 219 Abs. 1 «Wer seine Fürsorge oder Erziehungspflicht gegenüber einer unmündigen Person verletzt oder vernachlässigt und sie dadurch in ihrer körperlichen oder seelischen Entwicklung gefährdet, wird mit Freiheitstrafe bis zu drei Jahren oder Geldstrafe bestraft» ernst genommen hätten, wäre ihre minderjährige Tochter nicht unerlaubterweise in den fraglichen Club gekommen. Mit unserem Vorstoss wollen wir den Eltern den Rücken zu stärken und sie ermutigen Grenzen zu setzen. Am kommenden Samstag wird am «Marsch fürs Läbe» ein weiteres Kern-

Die SVP beharrt indessen auf einer wörtlichen Umsetzung der Initiative. Diese hat einen direkten Zusammen-

hang zwischen Straftat und Wegweisung geschaffen. Dem Strafrichter soll kein diesbezügliches Ermessen zugestanden werden. Stattdessen ist die Ausweisung zwingend anzuordnen, wenn Delikte begangen wurden, die im von Volk und Ständen beschlossenen neuen Verfassungsartikel wörtlich aufgeführt sind. Weil der sachliche Gegensatz im Schlussbericht der Arbeitsgruppe in allen Punkten bestehen blieb, sieht der Bundesrat nun ein Vernehmlassungsverfahren vor. Die SVP lehnt die Mehrheitsvariante der Arbeitgruppe ab. Käme der auf dem in der Volksabstimmung abgelehnten Gegenentwurf beruhende Antrag der Kommissionsmehrheit durch, würden 85 Prozent der von der Initiative verlangten Ausschaffungen nicht vollzogen.

So müssen Sie Ja sagen zur Umfahrung!

Hans Peter Häring (EDU, Wettswil)

Letzten Montag hätte nach Programm die Ausgehregelung der EDU behandelt werden müssen. Wir kamen aber nicht so weit, denn die Behandlung des Verkehrsabgabegesetzes benötigte viel mehr Zeit. Was wollen wir nun mit dieser Ausgehregelung? Wir verlangen, dass Kinder unter 16 Jahren sich zwischen 24 Uhr und 5 Uhr nicht ohne Begleitung Erwachsener in öffentlichen Räumen und Plätzen aufhalten dürfen. Grundsätzlich bin ich gegen Verbote, denn Gott hat uns einen Verstand gegeben, der es ermöglicht, zwischen Gut und Schlecht zu unterscheiden.

vorschlag eingereicht hatten, welcher die buchstabengetreue Umsetzung der deutlich beschlossenen Ausschaffungsinitiative vorsah, orientierte sich die Mehrheit der Arbeitsgruppe weitestgehend am verworfenen Gegenvorschlag. Danach könnten nur Ausländer ausgewiesen werden, welche zu einer Freiheitsstrafe von mindestens sechs Monaten verurteilt wurden. Somit führten nicht begangene Delikte sondern lediglich das ausgesprochene Strafmass zur Ausschaffung. Ausserdem soll dem Abkommen über die Personenfreizügigkeit Rechnung getragen werden, wodurch EU-Bürger faktisch nicht ausgeschafft werden könnten.

thema der EDU thematisiert. Die Frage der Abtreibung. Auch hier geht es nicht primär um ein Verbot. Es gibt aber bessere Lösungen als die Abtreibung. Viele Ehepaare wünschen sich sehnlichst ein Kind. In der Schweiz werden dagegen mehr als 10 000 Kinder pro Jahr als Unerwünschte abgetrieben. Wenn man die Rechnung weiterführt, so fehlen der Schweiz wegen der Abtreibungen seit 1960 rund 800 000 Menschen. Eine durchaus beträchtliche Anzahl. Dies auch im Hinblick auf die Zuwanderungsfrage. Wichtiger noch als diese Tatsache ist, dass wir mit diesen Handlungen gegen Gottes Willen verstossen, denn in Psalm 127.3 heisst es: «Kinder sind eine Gabe Gottes und Leibesfrucht ein Geschenk». Im Hinblick auf den kommenden eidgenössischen Dank-, Buss- und Bettag habe ich aber eine ermutigende Botschaft: «Wenn mein Volk, über das mein Name genannt ist, sich demütigt, dass sie beten und mein Angesicht suchen und sich dann von ihren bösen Wegen bekehren, so will ich vom Himmel her hören und ihre Sünde vergeben und ihr Land heilen», 2. Chr. 7.14.

Ich wundere mich immer wieder, was nicht direkt Betroffene über unsere Ottenbacher Verkehrsituation alles wissen. Pro Amt hat sicher schon mehrmals die Situation in Echtzeit zwischen 17 und 19 Uhr vor Ort beurteilt. Denn nur so kann sie ja zum Schluss kommen, dass eine Ortsumfahrung Ottenbach nicht sinnvoll ist. Der Verkehr hat ja überhaupt nicht zugenommen... Ich kann das leider nicht mit aktuellen nackten Zahlen belegen. Ich weiss aber, dass – wenn ich von meinem Grundstück auf die Affolternstrasse einbiegen will – mindestens drei bis fünf Minuten warten muss, um hinausfahren zu können. Das ist erst seit der Autobahneröffnung so. Die Verkehrsverlagerung auf den zwei Hauptachsen ist eindeutig zu spüren. Die Automoblisten aus Richtung Birri fahren nun nicht mehr Richtung Zwillikon, sondern der Affolternstrasse entlang Richtung Obfelden und Autobahn. Also genau diese Achse, die durch die Umfahrung entlastet werden soll. In den umliegenden Gemeinden werden Millionen für verkehrsberuhigende Massnahmen verbaut – also überall dort, wo die Autobahn eine Entlastung brachte. Entscheidungen, die für Ottenbacher kaum zu begreifen sind. Die einzige

Massnahme in Ottenbach sind sieben gelbschwarze Pfosten, die einmal pro Woche neu einbetoniert oder gerichtet werden müssen und ein paar mehr oder weniger sinnvolle Inselchen. Was mich am Beitrag von Herrn Moser aber am meisten stört, ist die 180-Grad-Kehrtwende zur Beschreibung der Ziele von Pro Amt. Nachzulesen auf der Homepage unter der Rubrik «Ziele». Da ist zu lesen: «Erhaltung noch vorhandener Dorfkerne und alter Häusergruppen samt den dazugehörenden Freiräumen sowie nicht asphaltierte Plätze und Wege, ruhiges Wohnen, Befreiung der Wohnquartiere vom Durchgangsverkehr, Vermeidung von Luftverschmutzung und Lärm jeglicher Art». Hier haben wir eine völlige Übereinstimmung. Wenn Sie diese Aussage ernst meinen, dann müssen Sie doch für die Umfahrung Ottenbach sein! Oder sind nur die Wohnquartiere gemeint, die an einer schönen, ruhigen Lage und nicht an einer Durchfahrtsstrasse liegen? Vermutlich sind Sie der Meinung, dass diese 100 bis 200 Anwohner selber schuld sind, wenn sie an der Affolternstrasse wohnen. Noch ein Wort zum Naturschutz: Stellen wir doch uns Anwohner unter Naturschutz, dann ziehen sicher ein paar Frösche den Kürzeren. Werner Schmidiger, Ottenbach


Hotel Löwen

Freitag, 14. Oktober 2011 Freitag, 4. November 2011

Betriebs AG Albisstrasse 2 8915 Hausen am Albis

Immer wieder Sonntags

Sunntig’s Brate Restaurant Rosengarten

Das Beste vom Reh! Ab Samstag 24. September

Wildspezialitäten

Wir freuen uns auf Ihre Reservation Telefon: 044 764 00 06

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Verschiedene Wildgerichte Öffnungszeiten: Di. – Sa. 8 – 23 Uhr, So. 9 – 23 Uhr Auf Ihren Besuch freut sich das Aemtlerstübli-Team Zürichstr. 54, 8910 Affoltern a.A. Tel. 044 761 08 15, info@aemtlerstuebli.ch

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vom Reh, Hirsch, Wildsau, Ente usw. Wir freuen uns auf Ihre Reservierungen

Telefon 056 664 12 59

von Reh und Hirsch

Mittwoch Donnerstag Freitag

21. Sept. mit Musikanten-Treff ab 20 Uhr 22. Sept. 23. Sept.

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5. Okt. mit Musikanten-Treff ab 20 Uhr 6. Okt. 7. Okt.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch Roger und Fränzi Marty Uttenbergstrasse 1, 8934 Knonau, Tel. 041 (0)44 767 02 92 info@hoernli-knonau-ch, www.hoernli-knonau.ch Montag Ruhetag


Gewerbe Naturvielfalt

Rekrutierung

Ernst Schweizer AG: Qualitätslabel der Stiftung Natur & Wirtschaft an zwei Standorten. > Seite 21

Ämtler Feuerwehren haben teilweise Mühe, ihren Sollbestand zu erreichen. > Seite 23

Freitag, 16. September 2011

-

«Two Rocks» Ein Fest für die ganze Bevölkerung mit Country-Musik im «Loomatt», Stallikon. > Seite 24

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Geschlagen Urs Huber: Keine Chancen gegen den Weltmeister und Lukas Buchli an der «o-tour». > Seite 29

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Auge in Auge Haustiere, die sich als ökologische Insektenvertilger bewähren. > Seite 35

La Cocotte in Affoltern Der Weg zu innerer Ruhe schliesst auf Ende Jahr seine Türen Autogenes Training in Affoltern «Es war eine schöne und bereichernde Zeit» Die Inhaberinnen Sandra De Luigi und Madeleine Fink haben das Geschäft mit viel Flair und Liebe zum Detail geführt. Die geplanten fünf Jahre sind nun um. «Es war eine schöne und bereichernde Zeit, und wir schliessen La Cocotte mit einem lachenden und ei-

nem weinenden Auge» erklärten die Inhberinnen Umgeben vom Hauch der Provence konnte man ungestört stöbern und die hübschen Geschenkartikel und Wohnaccessoirs waren allgemein sehr beliebt. In den kommenden Wochen werden diverse Artikel bis zu 50

Prozent reduziert. Ausserdem findet ein saisonaler Ausverkauf bis Ende Jahr 2011 statt. Nicht vergessen: Geschenkgutscheine bis zum 31. Dezember 2011 einzulösen! (pd.) www.lacocotte.ch

Autogenes Training ist eine Entspannungsmethode, die für innere Ruhe und Ausgeglichenheit sorgt. Christina Veltz, dipl. Kursleiterin Autogenes Training bietet wieder neue Grundkurse an. Der Urlaub ist vorbei, der Alltag hat uns wieder fest im Griff. Termine, Hektik und Stress nehmen wieder überhand, die Zeit zum Entspannen und zur Regeneration wird knapp. All das kann zu unangenehmen Folgen führen. Die Befindlichkeit ist gestört, Müdigkeit, Kopfschmerzen, Konzentrationsmangel bis hin zum Burn-out treten auf. Ebenso können sich funktionelle Störungen wie zum Beispiel Bluthochdruck, Schlaflosigkeit oder depressive Verstimmungen bemerkbar machen. Je früher solche Symptome ernst genommen werden, desto leichter kann Abhilfe geschaffen werden. Autogenes Training nach Johannes Heinerich Schultz ist eine wissenschaftlich anerkannte Methode die durch die spannungslösende Wirkung hilft, den Alltag und die täglichen Belastungen gelassener anzugehen. Somit wird das Wohlbefinden sanft und kontinuierlich gesteigert, eine Psychohygiene findet statt.

Durchführung und Ziele

Schliessen den Geschenk-Laden La Cocotte auf Ende Jahr: Inhaberinnen Madeleine Fink und Sandra De Luigi mit Mitarbeiterin Cristina Hubacher (von rechts). (Bild Werner Schneiter)

Der Grundkurs wird in kleinen Gruppen mit maximal sechs Teilnehmenden (Einzelsitzungen auf Anfrage) durchgeführt und findet während sechs Wochen wöchentlich statt.

Die Teilnehmenden lernen mittels Gedanken und Vorstellungskraft das vegetative Nervensystem günstig zu beeinflussen und so den Organismus in einen Zustand der Christina Veltz. Entspannung zu versetzen. Die Übungen werden aufbauend gelernt, eingeübt und verinnerlicht. Mit einem geringen Zeitaufwand wird so eine wirksame Methode erworben, um Stresssituationen zu meistern, selbstbewusster und ausgeglichener zu werden und die Lebensqualität wesentlich zu verbessern. Grundsätzliches Ziel ist ein Ausgleich zwischen Spannung und Entspannung. So können Störungen positiv beeinflusst werden. Die Körpermuskulatur wird entspannt, Stress wird abgebaut. und die allgemeine körperliche und geistige Leistungsfähigkeit gesteigert. Darüber hinaus ermöglicht die konzentrative Versenkung eine intensive Selbstwahrnehmung («Innenschau»), wobei tiefere Zusammenhänge, das eigene Leben und Probleme betreffend, aufgezeigt und wahrgenommen werden können. Als diplomierte Heilpraktikerin bietet Christina Veltz in ihrer Praxis an der Zürichstrasse 128, in Affoltern am Albis weitere Dienstleistungen (Massagen/Homöopathie) an. Infos: Telefon 044 760 04 03 oder www.emindex.ch/christina.veltz/.

Mehr als ein Sprachkurs «Irene’s Speakeasy» in Mettmenstetten In netter Gesellschaft ein Buch lesen und ganz nebenbei die Englischkenntnisse verbessern: Das ist das Konzept hinter den neuen Sprachkursen von Irene Wirthlin in Mettmenstetten. Speakeasy – so nannte man in den USA in den 1920er Jahren die «Mondscheinkneipen» oder «Flüsterstuben», in denen während der Prohibition illegal Alkohol ausgeschenkt wurde. Irene’s Speakeasy hingegen ist zu hundert Prozent legal. Hier wird auch nicht in den Mond geguckt, und es muss schon gar nicht geflüstert werden. Ganz im Gegenteil: Es wird laut und viel gesprochen, und zwar «strictly in English». Als Gast in Irene’s Speakeasy bringt man während eineinhalb Stunden unter professioneller Leitung mit anderen Gästen seine (vielleicht etwas eingeschlafenen) englischen Sprachkenntnisse auf Vordermann. Dies auf völlig entspannte Weise: Es gibt keine langweiligen Drills, keine komplizierten Grammatikerklärungen, und auch keine Hausaufgaben. Stattdessen wird gemeinsam gelesen – von der Kurzgeschichte über die Familiensaga bis hin zum aktuellen Krimi.

aus», sagt Irene Wirthlin, die Initiantin und Leiterin der Kurse. «Ganz nebenbei und ohne jeglichen Stress erweitern wir dabei unseren Wortschatz, vertiefen die eine oder andere Grammatikregel und fördern unsere Sprachkompetenz auf natürliche Weise. So wird die Fremdsprache zur Quelle des reinen Vergnügens.» In herkömmlichen Sprachkursen, findet die Sprachlehrerin mit über 30 Jahren Erfahrung, entstünden jeweils künstliche Situationen, denn die Lehrperson müsse jedes Mal ein anderes Diskussionsthema vorgeben, das möglichst alle interessiere. «Den Lernenden fehlt dann meist der Wortschatz, um sich sinnvoll am Gespräch beteiligen zu können.» Wenn man hingegen Literatur lese, habe man alles, was es brauche: «Eine packende Geschichte, interessante Themen und laufend neuen Wortschatz.» Zu guter Letzt – last but not least – steht im Speakeasy in Mettmenstetten je nach Tageszeit ein Espresso mit einem Gipfeli, eine Tasse Tee und Kuchen oder ein Glas Wein mit einem Appetithäppchen bereit. Denn, so die Gastgeberin: «In entspannter Atmosphäre lernt es sich am besten.» Gratis Schnupperabend: 4. Oktober, 20 bis 21.30 Uhr. Kursstart Ende Oktober. Mehr Infos unter

Fremdsprache als Vergnügen

www.irenes-speakeasy.com.

«Über die vielfältigen Themen, die die Texte aufbringen, und über Ideen und Gedanken, die sie in uns anregen, tauschen wir uns laufend Lernen auf entspannte Weise. (Bild zvg.)

Die Belegschaft von gpw mit Partnerinnen und Partnern vor dem Aufbruch zur Stadtführung. (Bild zvg.)

35 Mitarbeitende feierten bei gefühlten 35 Grad 35 Jahre gpw Zweitägiger Geschäftsausflug in die Innerschweiz Bereits 35 Jahre besteht das Ingenieurbüro gpw in Affoltern – zuerst als LPW, dann als GPW und heute als gpw, wobei g für Geomatik (Vermessung), p für Planung und w für Werke (Infrastrukturanlagen) steht. Dieses Jubiläum bot den 35 Mitarbeitenden, Lernenden und Geschäftsleitungsmitgliedern den willkommenen Anlass, den diesjährigen zweitägigen Geschäftsausflug zusammen mit ihren Partnerinnen und Partnern in der Innerschweiz zu feiern. Schiff, Standseilbahn und der spektakuläre Felsenlift führten auf den Bürgenstock, und bei der Rückfahrt über den Vierwaldstättersee dürfte die Lufttemperatur im erstar-

kenden Föhn gefühlte 35 Grad Celsius betragen haben … Anlässlich des Nachtessens in Luzern brachte der Vorsitzende der Geschäftsleitung den Rückblick und die Standortbestimmung auf den Punkt: «Wir pflegen unsere Kernkompetenzen, ein umfassendes Angebot in der Vermessung, im Tiefbau, in der Planung und in der Bauberatung. Offenbar stimmt die Qualität unseres Angebots. Man hat sie allerdings nur, wenn man täglich an ihr feilt und sie optimiert …» Und im Hinblick auf die Zukunft erläuterte er: «Hochstehende Ingenieur- und Beratungsleistungen zu erbringen, das ist unser deklariertes Unternehmensziel: Technik für die Zu-

kunft. Die Zukunft braucht Unternehmen wie gpw, die sich mit Technik, Planung und Versorgung auskennen und mit der Nutzung des Lebensraums vertraut sind». Am zweiten Tag liess eine ausgedehnte Stadtführung die kulturellen und historischen Seiten von Luzern erleben. Auch wenn die Stadt nahe liegt: Ihre Vielseitigkeit und Eigenart überraschte. Es bestätigte sich einmal mehr, dass eine unvoreingenommene und eingehende Beschäftigung mit vermeintlich Bekanntem zu neuen und überraschenden Erkenntnissen führen kann: Eine Einstellung, die auch die tägliche Arbeit des Ingenieurbüros positiv beeinflusst. (pd.)


Ref. Kirche Knonau

Ref. Kirche Aeugst a. A.

Ref. Kirche Hedingen

Sonntag, 18. September 10.00 Abendmahlsgottesdienst zum Bettag, Pfr. Urs Boller Mittwoch, 21. September 14.30 Talertreff im Pegasus Pfarramtsvertretung vom 18.–22.9.: Pfr. Hans Peter Rühli, Hohenklingenstrasse 33, 8049 Zürich, Tel. 043 818 47 54

Freitag, 16. September 20.15 Liederabend in der Kirche mit Meret Burkhard und Elina Kaikova Samstag, 17. September 14.00 Trauung Urs Rinderknecht und Anja Römer Sonntag, 18. September, Bettag 11.00 Oekumenischer Gottesdienst am Weiher Thema: Gott in der Natur? Mitwirkung der Jagdhornbläser Züri-Falke Getauft werden Ambra Buchli, Laurence, Larissa und Lukas Pfister ab 10.30 Kinderhüte beim Kiosk 10.45 Fahrdienst ab Chilehuus Anschliessend gemeinsames Mittagessen Getränke, Maiskolben und Bratwürste vom Grill, Salate stehen bereit Kuchen und Desserts sind willkommen ab 13.00 Spielmöglichkeiten mit dem CEVI Bei ungünstiger Witterung findet der Gottesdienst in der Kirche statt. Kinderhüte im Chilehuus Anschliessend Apéro Auskunft erteilt ab 8.30 Uhr Telefon 1600-1

Ref. Kirche Affoltern a. A. Freitag, 16. September 17.00 Kolibri im Chilehuus Samstag, 17. September 16.30 Gottesdienst mit Abendmahl im Haus zum Seewadel Pfr. W. Schneebeli und Vikar U. Flachsmann Sonntag, 18. September 10.00 Ökumenischer Gottesdienst zum Bettag in der katholischen Kirche «Vom Wert des Betens» (Matthäus 6, 5–8), ökumenische Vorbereitungsgruppe Es singt der Gospelchor 10.00 Gottesdienst mit Abendmahl zum Bettag im Spital Affoltern, Mehrzweckraum Haus Rigi, 1. Stock, Pfrn. V. Hofer Donnerstag, 22. September 18.00 Jugendgottesdienst für 6. Klässler 19.00 Jugendgottesdienst für OberstufenschülerInnen

Ref. Kirche Bonstetten Sonntag, 18. September 10.00 Ernte-Dank-Gottesdienst mit Pfrn. S. Ruegg auf dem Bauernhof der Fam. Hedi und Markus Müller, Dorfstr. 56 (bei schlechtem Wetter unter dem Scheunendach) Mitwirkung der MiniChile-Chind und Katechetin Manuela Rapp zum Thema «Danke und Stuune über d’Schöpfig» Musikalische Gestaltung durch den Musikverein Bonstetten Anschliessend «Buure»-Apéro mit Produkten von Müllers Buurelädeli

Ref. Kirche Hausen a. A. Sonntag, 18. September 10.00 Oberämtler ökumenischer Gottesdienst zum Eidgenössischen Dank, Buss- und Bettag in der katholischen Kirche Hausen Mitwirkung des katholischen Kirchenchors mit einer Messe von Anton Bruckner Parallelprogramm für Kinder Anschliessend Apéro

Ref. Kirche Kappel a. A. Freitag, 16. September 16.00 Club 4 in Rifferswil Samstag, 17. September 16.00 Fiire mit de Chliine Sonntag, 18. September 10.00 Oberämtler Kirchentag Ökumenischer Gottesdienst mit dem kath. Kirchenchor Hausen in der kath. Kirche Hausen Angebot mit Geschichten und Basteln für Kinder Montag, 19. September 13.30 Kolibri

Kloster Kappel a. A. Werktags: Tagzeitengebete um 7.45, 12.00, 18.00 in der Kirche Samstag, 17. September 20.00 Konzert der Stille in der Klosterkirche Musik – Sprache – Raum – Stille mit Bruno Ganz, Rezitation; Geraldine Zeller, Sopran; Olivia Jeremias, Cello; Helge Burggrabe, Flöten; Michael Suhr, Lichtgestaltung; Vokalensemble Simon Jenny, Leitung. Tickets an der Abendkasse (ab 18.30 Uhr) Sonntag, 18. September 9.30 bis 16.30 Uhr: LAufmerksamkeit, Pilgerweg von Zürich nach Kappel Bei jedem Wetter, keine Anmeldung, Teilnahme kostenlos Treffpunkt in der Kirche St. Jakob am Stauffacher Donnerstag, 22. September 13.30 Führung durch die Klosteranlage, Treffpunkt Eingang Amtshaus (Recéption) 18.00 Abendmahlsfeier mit Pfr. Markus Sahli

Samstag, 17. September 9.30 Kolibribeginnfeier für alle in der Kirche, dann im Pfarrhaus Eltern, Kolibrikinder und Team Sonntag, 18. September 9.45 Gottesdienst zum Bettag mit Erntedankfeier Pfr. Thomas Maurer Thema «Gutes erhalten als Grund für Erntedank» der Gesangverein Knonau singt Gospels, anschliessend Apéro 17.00 JUKI, Jugendgottesdienst in Mettmenstetten, alle Pfarrer Anschliessend Pizza im Pfarrhaus Mittwoch, 21. September 12.00 Senioren-Essen im Giebel Donnerstag, 22. September 7.00 Abfahrt zur Gemeindefahrt ins Rheinland

Ref. Kirche Mettmenstetten Freitag, 16. September ab 20.00 NAchtsamkeit Leitung Pfr. Andreas Fritz Samstag, 17. September 19.30 Benefizkonzert Mercyship in der ref. Kirche Apéro Sonntag, 18. September 9.30 Gottesdienst zum Eidg. Dank-, Buss- und Bettag, Abendmahl Predigt Pfr. Andreas Fritz Orgel Silvia Jenny Männerchor Mettmenstetten Umtrunk www.ref-mettmenstetten.ch

Ref. Kirche Obfelden Freitag, 16. September 13.30 Freitags-Treff, kath. Chilehuus Sonntag, 18. September 9.30 Ökumenischer Bettags-Gottesdienst mit Abendmahl, Pfrn. Bettina Gerber und Hans Zürcher Anschliessend Kirchenkaffee im Kirchgemeindehaus Mittwoch, 21. September 20.00 Erwachsenenbildung: Mit Kindern über den Glauben reden, Kirchgemeindehaus Obfelden mit Dorli Meili-Lehner

Kath. Kirche Affoltern a. A. Samstag, 17. September 17.30 Eucharistiefeier Sonntag, 18. September 10.00 Ökum. Gottesdienst zum Bettag in der katholischen Kirche 10.30 Santa Messa im Raum David 11.00 Ökum. Bettagsgottesdienst am Hedinger Weiher (bei schlechtem Wetter in der Kirche), musikalisch begleitet von der Jagdhorn-Bläsergruppe Züri-Falke Freitag, 23. September 12.15 Mittagsgebet

Kath. Kirche Bonstetten Samstag, 17. September 18.00 Vorabendmesse Sonntag, 18. September Eidgenössischer Bettag 10.00 Familiengottesdienst Pater Mazenga, Leiter des Missionswerks in Kinshasa ist bei uns in der Pfarrei zu Gast Dienstag, 20. September 19.30 Abendmesse Anschliessend Gebetsgruppe Mittwoch, 21. September 9.00 Ökum. Morgengebet Donnerstag, 22. September 19.00 Rosenkranz

Kath. Kirche Hausen a. A.

Ref. Kirche Rifferswil Freitag, 16. September 18.30 Jugend-Chile Samstag, 17. September 16.00 Fiire mit de Chline Sonntag, 18. September 10.00 Ökum. Gottesdienst zum Eidg. Dank-, Buss- und Bettag in der katholischen Kirchen Hausen Pfr. J. Schultz, Diakon M. Kühle-Lemanski, Pfr. Ch. Menzi, Pfrn. Y. Schönholzer Mit dem katholischen Kirchenchor Hausen Montag, 19. September 15.45 bis 16.45 Uhr: Kolibri im «Engel»

Ref. Kirche Stallikon-Wettswil Sonntag, 18. September 10.00 Kirche Wettswil: Gottesdienst zum Bettag mit Abendmahl Pfr. Mark Bickel Mitwirkung: Männerchor Verabschiedung Thomas Fischer/Letzte Predigt von Pfr. Mark Bickel Anschliessend: Apéro Fahrdienst: Anmeldung Samstag, 17. September Telefon 044 700 09 91 11.15 Jugendgottesdienst Donnerstag, 22. September 9.15 und 10.15 Uhr Eltern-Kind-Singen im Kirchgemeindesaal Wettswil 12.30 Wettswiler SeniorenMittagessen im Rest. Hirschen Freitag, 23. September 12.30 Stalliker Senioren-Mittagessen im Rest. Burestübli

Freitag, 16. September 19.00 Alphalive-Kurs 19.30 Twens: Pit-Stop Samstag, 17. September 14.00 Tschägg-Point Kids + MegaKids Sonntag, 18. September 9.45 Gottesdienst Pfr. Ueli Baltensperger Leben im Licht, auch im Gegenwind Kinderhüeti, Kids-Treff, Teenie-Godi 19.00 Ämtlergebet in der Heilsarmee Montag, 19. September 11.30 Mittagstisch Mittwoch, 21. September 14.15 Kleingruppe 60+ 19.00 Teens: peech Mehr Infos: www.sunntig.ch

Evang.-methodistische Kirche Zürichstrasse 47 Affoltern a. A., Sonntag, 18. September 10.00 Ökum. Bettagsgottesdienst in der katholischen Kirche

Heilsarmee Affoltern a. A., Wiesenstrasse 10

Freitag, 16. September 20.00 Lobpreis-Gebetsabend Sonntag, 18. September 9.30 Gottesdienst mit Hort und Kinderprogramm 19.00 Ämtler-Gebet Donnerstag, 22. September 19.30 Alphalive-Kurs Infos unter: www.heilsarmee-affoltern.ch

Pfingstgemeinde Affoltern a. A., Samstag, 17. September 17.00 Wortgottesfeier Sonntag, 18. September 10.00 Oberämtler Chiletag ökumenischer Gottesdienst mit dem kath. Kirchenchor Kindergottesdienst Im oberen Foyer, Stand Gruppe Welt, anschliessend Apéro

Kath. Kirche Mettmenstetten

Ref. Kirche Ottenbach Sonntag, 18. September 10.00 Ökumenischer Gottesdienst zum Eidgenössischen Bettag «Ich bin der Weinstock, ihr seid die Reben» Predigt zu Johannes 15.1–7 mit Feier des Abendmahls Begrüssungsgottesdienst für die neuen KonfirmandInnen und ihre Eltern Pfarrer Gustav Etter und Cordula Aeschbacher, Orgel Bettagskollekte

Chrischona Affoltern am Albis, Kirche mit Nähe Alte Obfelderstr. 24

Samstag, 17. September 17.30 Familiengottesdienst zum Erntedank mit dem Alphorntrio Türlersee Sonntag, 18. September 9.30 Bettagsgottesdienst in der ref. Kirche Mettmenstetten Dienstag, 20. September 20.00 Kirchenpflegesitzung in Hausen

Kath. Kirche Obfelden Samstag, 17. September 18.00 Santa Messa/Festa del pane Sonntag, 18. September 9.30 Ökum. Gottesdienst zum Bettag in der reformierten Kirche

Alte Obfelderstrasse 55

Sonntag, 18. September 9.45 Gottesdienst mit Abendmahl und Kidstreff Mehr unter www.pga.ch

Evang. Täufergemeinde Weidstrasse Mettmenstetten, Sonntag, 18. September 10.30 Gottesdienst Keine Sonntagsschulen Donnerstag, 22. September 20.00 Bibelabend

Neuapostolische Kirchen in der Region Zu den Gottesdiensten sind uns Gäste immer herzlich willkommen in:

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Mettmenstetten, Langacherstr. www.mettmenstetten.nak.ch 9.30 jeden Sonntag und 20.00 jeden Donnerstag Bonstetten, Schachenmatten 16 www.bonstetten.nak.ch 9.30 jeden Sonntag und 20.00 jeden Donnerstag

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Freitag, 16. September 2011

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Naturvielfalt auf dem Industrieareal Ernst Schweizer AG: Qualitätslabel der Stiftung Natur & Wirtschaft an zwei Standorten Sechs Jahre nach dem Hauptsitz der Ernst Schweizer AG hat kürzlich auch der Standort Möhlin das nachhaltige Label für naturnahe Firmenareale erhalten. In Hedingen stellte Ernst Schweizer mit seiner Weitsicht bereits vor Jahrzehnten die Weichen. ................................................... von thomas stöckli «Wir haben sogar zwei Fuchsbauten», sagt Patricia Meyer, welche die Zertifizierung als Assistentin betreut hat. Schon seit sechs Jahren trägt das Firmenareal der Ernst Schweizer AG in Hedingen das Qualitätslabel für naturnahe Firmenareale der Stiftung Natur & Wirtschaft. Um dies den Mitarbeitern und Passanten in Erinnerung zu rufen, wurden auf dem Areal nun sechs Info-Tafeln aufgestellt, die auf die ökologisch wertvollen Hecken und Wiesen aufmerksam machen. Den Grundstein für die naturnahe Bepflanzung habe bereits der Vater des heutigen Unternehmensleiters und Verwaltungsrats-Präsidenten Hans Ruedi Schweizer gelegt, so Christina Schiesser, Fachspezialistin Umwelt und Sicherheit.

Ponyplausch auf der Ponyranch in Wettswil Die Faszination der Ponys erleben – ein Kurs für Kinder ab fünf Jahren. Das glänzende Fell, die samtenen Nüstern und der herzige Blick aus dunklen Augen – wer kann sich schon der Faszination von Ponys entziehen? Vor allem Kinder werden stark von ihnen angezogen, der direkte Kontakt zu diesen Tieren ist ein eindrückliches Erlebnis. Das MüZe bietet Kindern von fünf bis zehn Jahren die Möglichkeit, mehr über Ponys zu erfahren. Die Kinder dürfen die Tiere putzen, reiten und mit ihnen spazieren. Rita Bär empfängt die Kinder am 24. September von 14 bis 16 Uhr auf ihrer Ponyranch in Wettswil. Es dürfen maximal acht Kinder teilnehmen. Wer hat, soll einen Velohelm mitbringen. Anmeldungen bis 16. September an MüZe, Kurswesen, Zürichstrasse 136, 8910 Affoltern, Telefon 044 760 21 13 (Freitagvormittag, sonst Telefonbeantworter) oder mueze.kurse@gmx.ch. Der Nachmittag kostet 35 Franken für Mitglieder

Eine der neuen Infotafeln auf dem Areal der Ernst Schweizer, Hedingen.

Christina Schiesser, Fachspezialistin Umwelt und Sicherheit (links) und Assistentin Patricia Meyer, die das ZertifizierungsProjekt betreut hat, an einer der zahlreichen Schnittstellen zwischen Industrie und Natur. (Bilder Thomas Stöckli)

Umschwung naturnah gestalten

grösser. Schliesslich müssen mindestens 30% des Gebäudeumschwungs naturnah gestaltet sein, etwa als Gewässer, Wald, Hecken oder Magerwiesen, wobei letztere maximal zweimal jährlich geschnitten werden dürfen. Die

Am Standort in Möhlin, wo das Büround Fabrikgebäude im Minergie-Standard 2006 eröffnet wurde, war der Aufwand bis zur Zertifizierung merklich

15 Jahre Gesangsunterricht und Atemtherapie «alavoix»: Tag der offenen Tür infolge Umzug nach Affoltern Die Atelierpraxis «alavoix» feiert ihren 15. Geburtstag und ist soeben an die Bergstrasse 9 in Affoltern – bei der Regionalbibliothek – umgezogen. Morgen Samstag, 17. September, findet ein Tag der offenen Tür statt. Das Leben hinterlässt Spuren, im Atemverhalten und in der Stimme. Die Durchlässigkeit des Körpers für die Atembewegung und die Ausdruckskraft der Stimme sind Gradmesser für das körperliche und seelische Befinden. Die Stimme ist das stärkste Ausdrucksmittel des Atems, eine individuelle, akustische Visitenkarte. Sie ist das älteste und vielseitigste «Instrument», welches sich in alle Musikstile gut einfügt. Die Stimme bildet gleichzeitig eine wichtige Voraussetzung für die Kommunikation und ist oft mitverantwortlich am Erfolg einer Person.

und 40 Franken für Nichtmitglieder. Infos unter www.mueze-affoltern-am-albis.ch.

naturnahen Flächen sollen mit einheimischen und standortgerechten Arten bepflanzt sein. Biozide und Düngemittel sind ebenso tabu wie Herbizide. Das Qualitätslabel für naturnahe Firmenareale passt in die stark vom

Singen ist gesund und hellt die Stimmung auf Sich kurz Zeit nehmen und auf den eigenen Atem achten: Das wundersame Ein und Aus begleitet einen während des ganzen Lebens in Wach- wie in Schlafenszeiten. Ein freier Atemfluss bewirkt eine verbesserte Versorgung und Entschlackung der Organe und

Regina Steck lädt in ihre Atelierpraxis «alavoix» in Affoltern. (Bild zvg.) lässt diese effizienter arbeiten. Feine Druckwellen lösen Blockaden und Schmerzen in Gelenken, Muskeln und Gefässen. Die befreite Atmung richtet körperlich und seelisch auf, schenkt Kraft und beweglichen Halt. Fliessender Atem fördert die Konzentration, gleicht körperliche und seelische Polaritäten aus. Atem- und Stimmschulung ist gesunderhaltende Persönlichkeitsarbeit und für jedermann ideale Freizeitbeschäftigung. «Körper und Seele, Atmung und Stimme gehören zusammen». Diesem ganzheitlichen Prinzip hat sich Regina Steck, nach einer

schweren Stimmstörung während ihrer Berufsausbildungen zur Gesangslehrerin und zur Gesangssolistin, verschrieben. Ihre pädagogischen und künstlerischen Fertigkeiten ergänzte sie mit verschiedenen mehrjährigen Fachdiplom-Ausbildungen im atemund körpertherapeutischen Bereich. Interessierte sind morgen Samstag zwischen 14 und 18 Uhr herzlich eingeladen, Regina Steck und ihr Angebot zu Atem und Stimme in Affoltern kennenzulernen. Infos unter www.alavoix.ch, info@alavoix.ch oder Telefon 079 279 25 24.

Wein in einem neuen Blickwinkel Amarone- und Soave-Festival in Mü’s Vinothek, Affoltern

Wer kann sich schon der Faszination von Ponys entziehen? (Bild zvg.)

Hochklassige Amarone-Weine von Viviani, Zenato und Speri sind Namen, die qualitativ über jeden Zweifel erhaben sind. Heuer bereiten diese Trouvaillen noch viel mehr Freude, denn durch den Euro-Kurs konnten die Preise nach unten korrigiert werden. Als ganz besonderer «Leckerbissen» steht die erste Begegnung

mit der 2005er «Sergio Zenato Riserva» bevor. «Soave einmal anders» lautet bei den Weissweinen diesmal das Motto. Beim Soave «Motto Piane» wurden vor dem Pressen die Trauben für 40 Tage angetrocknet, bevor sie gepresst werde. Vergoren wurde der Weine teilweise in Stahltanks und

Fässern zu 500 Liter (Demi-muids) sowie Barriques. Das ergibt Konzentration und Kraft. Amarone- und Soave-Festival in Mü’s Vinothek, Dachlisserweg 1, 8910 Affoltern. Freitag, 16. September, 18 bis 20 Uhr; Samstag, 17. September, 10 bis 16 Uhr. Infos und Degustationsliste unter www.mues-vinothek.ch.

Bestreben auf Nachhaltigkeit geprägte Ausrichtung der Ernst Schweizer AG. Eine Besonderheit am Standort in Hedingen ist zudem, dass das Firmenareal nordwestlich direkt an ein Naturschutz-Gebiet angrenzt.

Nie zu alt für eine Beziehung Das Kino Mansarde in Muri zeigt am 16. September 2011 «Larry Crowne». Nach dem Rausschmiss von Larry Crowne (Tom Hanks) im Kaufhaus, wo er bereits seit langer Zeit arbeitet, entschliesst er sich dazu, einen neuen Weg einzuschlagen. Der sonst so optimistische Larry verliert sein Lachen und muss merken, dass er ohne College-Abschluss keinen Job findet. Also beschliesst er, diesen nachzuholen. Er geht aufs College, wo er sich mit seinen jüngeren Mitstudierenden, wie auch mit seiner Lehrerin Mercedes Tainot (Julia Roberts) super versteht. Diese ist einfach hinreissend und bezaubernd und verdreht Larry den Kopf. Nach anfänglicher Skepsis wird auch Mercedes lockerer und kann über die Witze von Larry lachen und es bahnt sich eine Liebesbeziehung an. Die beiden Oscar-Gewinner dürfen einem nicht entgehen. «Larry Crowne» in einer Länge von 99 Minuten, empfohlen ab 10 Jahren, läuft am Freitag, 16. September, um 20.15 Uhr im Kino Mansarde in Muri. Reservationen mit Platzwahl bis 19 Uhr vor Spielbeginn unter www.kinomansarde.ch.

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Freitag, 16. September 2011

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«Leute wollen Freizeit anders gestalten» Feuerwehren im Bezirk Affoltern dürften künftig Probleme haben, ihren Sollbestand zu erreichen Bei der Anwerbung von neuen Feuerwehrleuten wirkt das direkte Gespräch am nachhaltigsten, da sind sich die Ämtler Kommandanten weitgehend einig. Doch wie erreicht man potenzielle Feuerwehrleute? ................................................... von thomas stöckli «Wir serbeln immer um den Sollbestand herum», sagt Heinz Sträter, Kommandant der Feuerwehr Oberamt (Hausen, Kappel und Rifferswil), «wenn einige gleichzeitig gehen, dann haben wir ein Problem.» Dieses Problem könnte sich in Zukunft weiter verschärfen, befürchtet Sträter: «Die Leute wollen ihre Freizeit anders gestalten.» Als «Pseudo-Lösung» nennt er die Möglichkeit, die Oberämtler Feuerwehren komplett zusammenzulegen. Dann würde der von der kantonalen Gebäudeversicherung geforderte Sollbestand zwar gesenkt, das sei aber nur Theorie: «Es braucht die Leute trotzdem», so Sträter.

Wochenende Wirkung. «Das Interesse ist da, aber für einige scheint das Engagement zu gross zu sein», so Muff. Bei der Feuerwehr Knonaueramt Süd (Mettmenstetten, Maschwanden und Knonau) ist der Bestand momentan im grünen Bereich, «aber wir sind von der Altersstruktur her eine eher ältere Feuerwehr», relativiert Kommandant Ueli Vollenweider, «in den nächsten vier bis fünf Jahren müssen wir ein Drittel des Bestandes ersetzen.» Die Rekrutierung sei aktuell deshalb ein grosses Thema. Mit einer Liste der Einwohnerkontrolle wurden dieses Jahr gezielt junge Leute angegangen, die für den Feuerwehrdienst prädestiniert schienen. An einem Informationsabend wurde ihnen eine Feuerwehr zum Anfassen präsentiert. «Wir hoffen auf je 10 neue Rekruten in den nächsten drei Jahren», so Vollenweider. Statt überreden will er die Leute motivieren, mitzumachen: «Ich will nicht 200 Leute, mit denen ich nicht rechnen kann.» Problematisch sei es insbesondere, tagsüber genug Feuerwehrleute im Dorf zu haben.

Unverbindliches Schnupper-Jahr Altersstruktur macht Sorgen Die Feuerwehren Bonstetten und Wettswil in einem neuen Depot zusammennehmen – das könnte auch in der Feuerwehr Unteramt Bonstetten, Stallikon und Wettswil) eine Strategie sein, um künftig mit weniger Feuerwehrleuten auszukommen. «Wir sind eher überaltert und werden in den nächsten Jahren viele Abgänge haben», so Kommandant Ueli Müller. Mit einem leichten Unterbestand kämpft die Feuerwehr Hedingen. «Wir haben starke Jahrgänge verloren», sagt deren Kommandant Daniel Muff. Erfreulich ist, dass die Hedinger in den vergangenen Jahren immer wieder voll ausgebildete Leute aus der Jugendfeuerwehr übernehmen konnten. Nur kurzfristig zeigten die Tage der offenen Tür vor zwei Jahren am Chilbi-

Keine Nachwuchssorgen kennt Sämi Schneebeli von der Feuerwehr Obfelden. Ohne grossen Aufwand konnte er die Abgänge bisher immer wieder mit jungen, begeisterten Leuten kompensieren. Als Vorteil bezeichnet Schneebeli, dass die Feuerwehr Obfelden ein unverbindliches Schnupper-Jahr eingeführt hat. Sowohl der Schnuppernde als auch der Kommandant haben anschliessend in einem Gespräch die Möglichkeit zu sagen, ob sie sich die Zusammenarbeit vorstellen können oder nicht. Schon ein Dutzend Neueintritte konnte die Stützpunktfeuerwehr Affoltern dieses Jahr verzeichnen. «Im Moment sieht es ganz gut aus, aber man muss immer dranbleiben», so Kommandant Urs Furrer. Als neustes Mittel, um Junge anzusprechen, hat

Werbegruppe und Filmdarsteller von der Feuerwehr Affoltern von links: Simon Perin, Stefan Zumsteg, Jan Berliat und Sedric Nyfeler. (Bild Thomas Stöckli)

«Wir sind brennend an dir interessiert» Ein Film soll Interesse am Feuerwehrdienst wecken Eine Werbegruppe kümmert sich in Affoltern darum, gezielt junge Leute für die Feuerwehr zu gewinnen und beschreitet dazu auch neue Wege. So demonstrieren ihre Mitglieder in einem 13-minütigen Kurzfilm, wie sie selber Beruf, Hobbys und Feuerwehrdienst vereinen. Die Dokumentation hält nicht nur die Arbeitsweise der Feuerwehr fest, sondern zeigt auch auf, wie das Milizfeuerwehrwesen funktioniert und dass hinter den Feuerhelm-Visieren ganz normale Menschen stecken. Bewusst spielen die Mitglieder der Werbegruppe – alles junge Leute

unter 32 Jahren – selber im Film mit. Interessierte werden so von den Personen, die sie aus dem Film kennen, begleitet, bis sie vollwertige Feuerwehrleute sind. Weshalb sind sie denn selber bei der Feuerwehr? «Ich helfe gern», sind sich alle einig. Jan Berliat und Sedric Nyfeler sind zudem familiär vorbelastet, Stefan Zumsteg war vom schnellen Umschalten von Beruf oder Freizeit auf Einsatz fasziniert und Simon Perin hebt die Kameradschaft hervor. In die Feuerwehr können erwachsene Frauen und Männer ab 18 Jahren eintreten. «Bevor man sich definitiv

entscheidet, kann man in eine Übung hineinschnuppern», so Jan Berliat. Jüngere Interessierte ab 14 Jahren verweist er an die Jugendfeuerwehr des Bezirks Affoltern. Dort werden Jugendliche aus dem ganzen Säuliamt zu vollwertigen Feuerwehrleuten ausgebildet und können mit Erreichen der Volljährigkeit in die Orts- oder Stützpunktfeuerwehr ihrer Gemeinde übertreten. (tst.)

die Feuerwehr Affoltern nun einen Werbefilm lanciert (vgl. Kasten). Das ist allerdings nur einer von verschiedenen Pfeilern der Rekrutierung.

«Wenn Feuerwehrleute ihre Leute bringen, ist das am nachhaltigsten», erklärt Furrer. Und dass eine Feuerwehr durch Präsenz an Dorffesten,

Veranstaltungen und eine publikumswirksame Hauptübung in der Bevölkerung Sympathien sammeln kann, scheint man überall zu wissen.

Der Film «Wir sind brennend an dir interessiert» ist unter www.fwaaa.ch zu sehen. Am Samstagmorgen, 29. Oktober, wird er vor dem Zentrum Oberdorf in Affoltern gezeigt.

Dorfbäckerei Ottenbach ohne Zukunft Erinnerungen an frühere Zeiten rund ums tägliche Brot war er bis 1970 Angestellter seines Vaters.

Bäcker ist ein harter Broterwerb

Besitzerfamilie und amtierender Bäcker: Jakob Hausheer, Rolf Rimann, Ursula Hausheer, Beatrice Rimann und Käthi Kurtz (von links) vor der Ottenbacher Bäckerei. (Bild Martin Mullis) Eigentlich kennt man in Ottenbach Jakob Hausheer eher als Fischer und vor allem als Fischkoch und weniger als Bäcker. Kein Dorffest und kein wichtiger Anlass, an dem nicht seine Fischfilets im Teig reissenden Absatz finden. Das war im Dorf an der Reuss nicht

immer so. Im Rahmen des Firmenjubiläums der Bäckerfamilie Rimann sitzen die Besitzer und die Mieter der Bäckerei draussen vor dem Ladengeschäft an der Sonne. Jakob Hausheer, seine Frau Ursula und Schwester Käthi Kurtz, die ebenfalls lange Jahre in der

Bäckerei des Vaters mithalf, erzählen von früheren Zeiten. Jakob Hausheer lernte bei seinem Vater in der 4. Generation Bäcker. Seine Lehre begann er 1957, anschliessend arbeitete er an drei bis vier Stellen überall in der Schweiz. Nach seinen Gesellenjahren

Eine Mehlallergie zwang ihn dann zu einem Berufswechsel. Nach verschiedenen Wechseln mieteten Beatrice und Rolf Rimann 1986 die Bäckerei und feiern nun dieses Jahr ihr 25-Jahre-Firmenjubiläum. Kein Wunder, wenn nach so vielen Jahren die Besitzerfamilie und der frühere Bäcker, zusammen mit dem langjährigen Mieter, viel zu erzählen wissen. Natürlich war früher alles anders, zumindest ist das die einhellige Meinung aller in Nostalgie schwelgenden Personen. Sobald allerdings verlangt wird, den Begriff «anders» zu werten, gehen die Meinungen etwas auseinander. Schon seit jeher gelte das Bäckerhandwerk als harter Beruf. Ganz früher sei der Dorfbäcker allerdings genau wie der Pfarrer oder der Lehrer im Dorf eine Respektsperson gewesen. Das Produktesortiment sei vor 25 Jahren von ungefähr 10 Sorten Brot auf gut und gerne 30 verschiedene Brotsorten gewachsen. Auch würden sich die Kunden viel gesundheitsbewusster verhalten, so sei ausser dem Sonntagszopf weisses Brot nicht mehr gefragt.

Herstellen von Schoggihasen Jakob Hausheer bereut seine Bäckerlaufbahn nicht, das sieht seine Frau allerdings etwas anders. An die Zeit mit seinem Vater hat er sehr gute Erinnerungen. Wer ihn kennt, glaubt seinen Schilderungen. Jakob Hausheer Senior sei ein äusserst humorvoller Bäcker gewesen, der immer zu allerlei Schabernack aufgelegt gewesen sei. Das Sprichwort vom Apfel, der nie weit vom Stamme fällt, beweist in diesem Falle einmal mehr unwiderlegbare Gültigkeit. So ganz aufgegeben hat Jakob Hausheer seinen ehemaligen Beruf aber dann doch nicht. Noch heute giesst er mit seinen Enkeln und deren Freunden und Kollegen einmal im Jahr zu Ostern in alten Formen Schoggihasen. An diesen eigentlichen Workshops beteiligen sich jeweils gegen 30 Kinder, welche die Süssigkeiten unter Anleitung des «alten Hasen» herstellen und anschliessend mit nach Hause nehmen dürfen. Für die Weiterführung der Bäckerei an der Muristrasse nach der Pensionierung von Rolf Rimann, welche in einigen Jahren ansteht, sieht die Besitzerfamilie Hausheer allerdings schlechte Aussichten. Die Grossverteiler mit ihren riesigen umfassenden Sortimenten bereiten kleinen Familienbäckereien grosse existenzielle Sorgen. (mm)


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Veranstaltungen

Freitag, 16. September 2011

«Two Rocks» in der Turnhalle Loomatt Fest für die ganze Bevölkerung mit Country-Musik in Stallikon Die Country-Band aus Balzers (FL) gibt am Samstag, 24. September, ein Konzert in der Turnhalle Loomatt – ein gemeinsamer Anlass der Primarschule und des Gemeindevereins Stallikon. Country-Musik ist nichts anderes als Volksmusik und genau das soll der Aufhänger sein: Ein Konzert, ein Fest für die ganze Bevölkerung von Jung bis Alt. Die Primarschule und der Gemeindeverein Stallikon organisieren gemeinsam ein Konzert mit der Country-Formation Two Rocks Band aus Balzers im Fürstentum Liechtenstein am Samstag, 24. September, in der Turnhalle Loomatt. Ab 18 Uhr sorgt eine kleine Festbeiz mit Würsten und Hamburgern vom Grill, Pommes frites und diversen Getränken inklusive Bier und Wein fürs leibliche Wohl. Für die «Süssen» gibt es selbst gebackene Kuchen und alles zu sehr volksnahen Preisen. Da die Parkmöglichkeiten in der Umgebung der Turnhalle Loomatt in Stallikon sehr beschränkt sind, lohnt es sich, den öffentlichen Verkehr zu benützen (Postauto 235 ab Hausen/Aeugst oder Postauto 237 ab Bahnhof Bonstetten oder Birmensdorf, Haltestelle Loomatt).

tionen auf den Markt: Memory Train. Eine Kostprobe der Songs findet sich unter www.tworocks.ch.

Bereits als Trio zu Gast Kurt Frei und seine Country Band sind mittlerweile schon an verschiedenen Country Festivals aufgetreten, so in Interlaken, Maienfeld, Schruns und Innsbruck. Dem «Säuliamt» sind sie ebenfalls bekannt durch ihren Auftritt im Juni 2011 am Bikerfestival in Ottenbach. Doch bereits im April 2011 wurden sie anlässlich einer privaten Geburtstagsparty in der Trio-Version (zwei Gitarren und Sängerin Jessica Knoll) nach Stallikon beordert. Sie sagten zu, obwohl sie zuvor am gleichen Abend an der Lawena Country Night in Triesen FL einen Auftritt zu absolvieren hatten. Man kann also von den Bandmitgliedern einiges an Kondition und Durchhaltevermögen erwarten! An dieser Geburtstagsparty entstand dann übrigens auch die Idee, unbedingt die ganze Band nach Stallikon zu holen… (Gi/Bi)

Two Rocks Band: Sängerin Jessica Knoll und ihre «Cowboys». (Bild zvg.) Country Music vom Feinsten Die Idee zur Band wurde 2001 von Kurt Frei, dem heutigen Band-Leader in seiner Stammbeiz bei einem eher

zufälligen «Gig» geboren, die Verstärkung der ursprünglichen Formation erfolgte dann 2004. Nachdem die Mitglieder der Two Rocks Band in den Anfängen Cover-

versionen bekannter Country-Songs spielten, begannen sie ab 2008 auch eigene Lieder zu komponieren und ins Repertoire aufzunehmen. 2010 kam dann ihre erste CD mit Eigenkomposi-

Konzert am Samstag, 24. September, um 19.30 Uhr in der Turnhalle Loomatt, Stallikon. Eintritt 25 Franken, Schüler und Studierende mit Legi 15 Franken. Vorverkauf bei der Schul- oder Gemeindeverwaltung, Abendkasse ab 19 Uhr.

Aktuelle Medien, A Touch of Swing und Oriental World Jazz Nächste Woche im Kulturkeller LaMarotte in Affoltern Podiumsdiskussion: Medien im Facebook-Zeitalter

«Wätterschmöcker» – ein Dokumentarfilm für Ohren und Augen.

«Wätterschmöcker» Dokumentarfilm in der Aula Ennetgraben Kinofoyer Lux zeigt das respektvolle Filmporträt sieben naturverbundener Innerschweizer Originale. Anwesend sein wird auch der Regisseur sowie eventuell einer der «Wätterschmöcker» und die Kamerafrau. Der Dokumentarfilm von Thomas Horat «Wätterschmöcker» porträtiert die Innerschweizer Wetterpropheten, die das Wetter jeweils für ein halbes Jahr voraussagen. Anhand von Tieren, Pflanzen, Winden und Chroniken geben sie auf sinnliche und humorvolle Weise Einblick in ihre Methoden der Wettervorhersage. Das Wetter in den Mythenregionen haben sie im Gefühl, ja: Sie können förmlich riechen und schmecken, was in den kommenden Monaten dort an Regen, Schnee oder Sonne zu erwarten ist.

Liebevolle Hommage Ihre rein naturbeobachtende Art der Wetterprophezeiung lässt ihren Ruf weit über die Grenzen ihrer Heimat hinaus hallen, und der eine oder andere unter ihnen ist denn auch schon eine kleine Berühmtheit. Noch nie allerdings haben die «Muotataler Wätter-

schmöcker» vor laufender Kamera derart offen über ihre Wetterdeutkunst Auskunft gegeben wie in diesem fesselnden Dokumentarfilm. Selber gebürtiger Schwyzer, begleitet Thomas Horat seine Protagonisten, die zum Teil urchig-sprechende Namen wie «Tannzäpfler», «Wättermissionär» und «Geissdädi» tragen, durchs Jahr. Er schaut ihnen beim Mähen, Heuen, Melken zu, feiert mit ihnen Fasnacht und Chilbi, lauert mit dem Jäger, fällt mit dem Förster Bäume – aber vor allem hört er ihnen zu. Bilderprächtig gefilmt, untermalt von der lüpfigen Musik der Schwyzer Hujässeler und anderer Musikanten, ist «Wätterschmöcker» ein respektvolles Porträt von sieben Originalen, aber auch eine liebevolle Hommage an lokale Volksfeste und Bräuche und an die imposante Innerschwyzer Landschaft. Der Regisseur, Produzent und Filmverleiher Thomas Horat wird an diesem Filmabend anwesend sein, ebenfalls fast ganz sicher ein Wätterschmöcker sowie die Kamerafrau Salome Pitschen. «Wätterschmöcker» im Kinofoyer Lux, Aula Ennetgraben in Affoltern, am Donnerstag, 22. September, 20.15 Uhr (CH 2010, 98 Min., OmU). Bar und Kasse ab 19.30 geöffnet.

Die Medienwelt durchlebt einen radikalen Wandel. Was dies für die Schweiz bedeutet, erörtern der Aargauer Verleger Peter Wanner und der Zürcher Professor für Soziologie und Medienwissenschaft Kurt Imhof im Gespräch mit NZZ-Medienredaktor Rainer Stadler. Pendlerzeitungen und Gratis-Angebote im Internet schwächen das Bewusstsein, dass qualitativ gute Information etwas kostet. Die Gratismedien entziehen den klassischen Zeitungen Werbeeinnahmen und damit die wirtschaftliche Basis. Redaktionen werden geschwächt, sodass Kampagnen-Leiter vermehrt ihre Themen ungefiltert in redaktionellen Spalten platzieren können. Die AZ Medien stehen einerseits im Wettbewerb mit den Grossverlagen Tamedia, der NZZ-Mediengruppe und dem Ringier-Konzern, anderseits mit internationalen Konzernen wie Apple und Google. Der Kampf um Kunden und Werbeauftraggeber spitzt sich zu. Werden künftige Medienangebote ihrem Auftrag, verlässliche Informationen über Politik, Wirtschaft und Gesellschaft bereitzustellen, noch gerecht?

AZ-Medien-Verleger Peter Wanner. (Bilder zvg.)

Mittwoch, 21. September, Bar und Abendkasse ab 19.15, Beginn 20.15 Uhr, Eintritt 15 / 10 Franken.

Jazz am Donnerstag mit «A Touch of Swing» Finest Acoustic Jazz: Der geschmeidige Sound wird von zwei Gitarren, Kontrabass und einer warmen Frauenstimme geprägt. Die raffiniert und witzig arrangierten Songs stammen zum grossen Teil aus dem Amerika der 30erund 40er-Jahre. Die Band mischt aber auch gerne einen Latin-Rhythmus, ein Solo im Gypsy-Stil oder eine Prise Italianità unter die Jazz-Standards. Eine ungeheuer swingende Band mit einer Stimme, die unter die Haut geht!

Medienwissenschaftler Kurt Imhof.

NZZ-Medienredaktor Rainer Stadler.

Donnerstag. 22. September, Bar ab 18.30, Musik ab

Treibende orientalische Rhythmen, hohe technische Spieldynamik, Virtuosität, hypnotische Grooves – eine mitreissende, frische Musik, die von der Melancholie bis zur Freude das ganze Gefühls-Spektrum ausstrahlt.

20.15 Uhr, Eintritt frei, Kollekte, Kleines Essen 15 Franken.

Oriental World Jazz mit dem «Omri Hason Modus Quartet» Die Musik von Modus Quartet ist ein Geflecht aus verschiedensten weltmusikalischen Fäden. Sie verknotet mediterranen Geist und unterschiedlichste Folkloreklänge mit Jazz zu einem farbenfrohen, beschwingten musikalischen Teppich.

Antonello Messina (Akkordeon), Wege Wüthrich (Saxofon und Klarinette), Lorenz Beyeler (Kontrabass) und Omri Hason (Orientalische Perkussion). Freitag, 23. September, Bar und Abendkasse ab 19.15, Konzertbeginn 20.15 Uhr. Eintritt 35/25 Franken. Reservierungen für alle Veranstaltungen: www.lamarotte.ch oder Telefon 044 760 52 62.


Veranstaltungen

Freitag, 16. September 2011

erlebnisse

«Die Ideen kommen dann, wenn ich sie nicht erwarte» Interview mit Michael Elsener vor seinem Gastspiel in Obfelden Am 24. September tritt Michael Elsener im Singsaal des Schulhauses Chilefeld in Obfelden auf. Mit dem Zuger sprach Peter Leemann von Kultur Obfelden.

See abtauchen. Die Premiere ist am 29. November in Zug. Wobei die ersten Vorstellungen ausverkauft sind. Im März 2012 spiele ich im Hechtplatztheater in Zürich. Da hat es noch Plätze.

Spätestens seit er im Finale des Swiss Comedy Award stand, den kleinen Prix Walo gewonnen hat und jüngster je Nominierter für den Prix Walo in der Sparte Kabarett war, gilt Michael Elsener (25) als die grosse Nachwuchshoffnung des Schweizer Kabaretts. «Anzeiger»: Sie führen demnächst «copy & paste» in Obfelden auf. Wie und wann ist es zu diesem Programm gekommen? Ich war mitten im Studium und beschäftigte mich mit Arbeiten über geistiges Eigentum. Die Möglichkeiten, die einem ein Computer bietet, unterstützen beispielsweise beim Schreiben einer Arbeit die Verwischung zwischen eigenem und fremdem Gedankengut. Das war der Ausgangspunkt. Gelandet bin ich dann bei einem anderen philosophischen Thema: Original und Kopie. Wann sind wir im Leben wirklich wir selber, wann versuchen wir beispielsweise Mode oder Stil von einem Idol oder dem Mainstream zu kopieren. Ich versuche bei den Figuren, die ich auf der Bühne spiele, genau das zu zeigen: Was ist kopierte Fassade, was ist Original. Im 2007 entstanden erste Ideen, im Februar 2009 war Premiere. Wie entwickeln Sie all Ihre Ideen? Um Ideen zu haben, dafür benötige ich die geringste Anstrengung. Die Ideen kommen dann, wenn ich sie nicht erwarte. Eine von zehn Ideen wird zu einer Nummer. Aber bis aus einer guten Idee auch eine gute Nummer wächst, das ist Knochenarbeit. Ich schreib mir eine Art Drehbuch, diskutiere mit anderen Menschen über das Setting. Es ist immer dieselbe Frage: Wie erzähl ich die richtige Geschichte möglichst einfach. Welches sind die schönsten Auszeichnungen, die Sie in den letzten Jahren für Ihre künstlerische Tätigkeit erhalten haben? Preise ehren einem sehr, aber ihre

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Wie lange dauert die Entwicklung eines neuen Programms in etwa? Dass ich ein neues Programm mache und es «Stimmbruch» nenne, das hab ich im Sommer 2010 entschieden. Die Entwicklung dauert, aber man macht ja nicht nur das. Daneben ist man auf Tour. Wichtig bei der Entwicklung von Komik ist, dass man den Zeitdruck möglichst tief halten kann.

Michael Elsener. (Bild zvg.) Wirkung auf die eigene Psyche ist etwa so langanhaltend wie der Verzehr eines grossartigen SchokoladenMousse. Es mag klischiert klingen, aber die Erfahrungen mit dem Publikum sind für mich wertvoller. Wenn ich es beispielsweise schaffe, eine Nummer so zu spielen, wie ich es mir vorgestellt habe, wenn das Publikum und ich im Flow sind, wenn es nichts anderes auf der Welt gibt, als diese Figur, die dem Publikum seine Geschichte erzählt, dann bin ich sehr glücklich. Wie wir hören, arbeiten Sie bereits an einem neuen Programm. Wann und wo ist die Premiere zu erwarten? Ja, ich bin am Arbeiten. Zum Proben ist der Spätsommer ideal. So kann man arbeiten und später noch in den

25

Wussten Sie als Zuger, dass bereits einige Einwanderer aus dem Kanton Zug in Obfelden wohnen? Oh ja. Es schwappt eine ziemliche Zuger Welle Richtung Säuliamt und Freiamt. Macht ihr schon Zuger-Witze? Ich versuch mir was zu überlegen auf den 24. September. Haben Sie einen Wunsch an das Publikum aus dem Knonauer Amt? Ich finde das Publikum soll wünschen. Ich werde gleich nach der Pause fragen, was es sich noch so wünscht für den zweiten Teil. (Interview: Peter Leemann)

Sommer-Erlebnis in Litauen und Polen Besondere «Erlebnis»-Woche im Juli 2012 Wie kommt man dazu, im Sommer anstatt ans Mittelmeer zum Baden zu fahren nach Litauen und Polen zu reisen? Das ist tatsächlich eine berechtige Frage, die ich mir bei der Ferienplanung für dieses Jahr auch stellte. Befasst man sich mit Polen, insbesondere mit dem wenig bekannten Nordosten dieses Landes, erkennt man sehr schnell, dass diese Region unglaublich viel zu bieten hat. Viel an Natur, Geschichte und auch an Kultur. Nach den schlimmen Kriegsjahren wurden verschiedene Landschafts- und Nationalparks geschaffen, in welchen die Naturschönheiten bewahrt, gehegt und gepflegt werden. Und eben zwei dieser Parks lernen wir näher kennen. Die achttägige Reise beginnt mit dem Flug ab Zürich, voraussichtlich via Wien, nach Vilnius in Litauen. Nach einer geführten Stadtbesichtigung und einer Übernachtung in Vilnius findet am zweiten Tag die Reise in einem modernen Bus nach Polen in unseren Ferienort nach Wigry statt. In einem ehemaligen Kloster befindet sich unser Hotel, von dem aus wir in den kommenden Tagen verschiedene Ausflüge unternehmen oder auch mal nur faulenzen. Das Programm in Polen sieht wie folgt aus: Zwei Tageswanderungen, je eine Fahrrad- und eine Kanutour und ein Kulturtag. Alle Touren sind leicht, da Berge und Hügel weitgehend fehlen. Die Kanu-Tour findet auf einem sehr langsam fliessenden Fluss in Zweierkanus statt und ist nicht zu vergleichen mit einer Kanufahrt auf der Reuss.

Ehemaliges Kloster - nun Hotel. Alle Aktivitäten finden im WigryNationalpark und im Suwalski-Landschaftspark statt. In dieser Region hat es sehr viele grössere und kleinere Seen, in welchen wir natürlich auch schwimmen und uns erholen können. Die ganze Woche (8 Tage) wird von einem Deutsch sprechenden und ortsansässigen Förster begleitet – die Leute dort sprechen meist nur Polnisch oder Russisch – sie sind jedoch sehr liebenswerte und freundliche Menschen. Diese spezielle Sommer-Erlebniswoche findet vom 16. bis 23. Juli 2012 und / oder vom 23. bis 30. Juli 2012 statt. Je nach Anmeldungen werden nur eine oder beide Reisen durchgeführt. Anmeldetermin ist der 31. Oktober 2011. Der Pauschalpreis im Doppelzimmer mit fast allen Mahlzeiten (exkl. Getränke) und inklusive Flug, Fahrrad- und Kanu-Miete, Bustransfer Vilnius–Wigry–Vilnius und weitere Busfahrten beträgt pro Person 1550 Franken und im Einzelzimmer 1850 Franken. Infos und Anmeldung unter www.erlebnisse.ch, Telefon 079 318 80 08 (ausserhalb der

«Copy & paste» mit Michael Elsener: Samstag,

Geschäftszeit),

24. September, Singsaal Schulhaus Chilefeld,

otto@erlebnisse.ch oder Erlebnisse, Otto

Obfelden, Türöffnung 19.30 Uhr, Bar, Beginn 20 Uhr, Eintritt 25 Franken, mit Legi 20 Franken, Familien mit Kindern 60 Franken.

Jeziore Hancza, tiefster See Polens im Suwalski-Landschaftspark. (Bilder zvg.)

Steinmann, Postfach 265, 8910 Affoltern.


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Veranstaltungen

Freitag, 16. September 2011

agenda

Freitag, 16. September

«Jimi Hendrix der Akustik-Gitarre»

Ausstellungen

Affoltern am Albis

Paul Ubana Jones singt und spielt im «Pöschtli» Aeugstertal

Pegasus Small World (Spielzeugmuseum), Habersaat: «Personentransportmittel» der 50er-, 60er- und 70er-Jahre. Autos, Flugzeuge, Helis und Autobusse. Die Ausstellung dauert bis 6. November. Öffnungszeiten: Mi-So, 11-18 Uhr.

20.15: «Duo Luna-Tic» - Obladiblada - ein rasantes weibliches Musiktheater am und ums Piano. Witzig, hitzig, akrobatisch und virtuos. Bar und Abendkasse ab 19.15 Uhr. Vorverkauf: Buchhandlung Scheidegger, Telefon 044 762 42 42. Kulturkeller LaMarotte. Centralweg 10.

Bonstetten 13.30-17.00: 4. Ämtler Berufsmesse mit Lehrlingswettbewerben. Rund 40 Lehrberufe und über 30 Unternehmen werden von aktiv Lernenden präsentiert. Show-Einlagen von Tricking (Aktrobatik) und der Rock-Band The Real Maynuts. Sportzentrum Schachen.

Hausen am Albis 20.00: OpernHausen präsentiert: Richard Cœur de Lion «Löwenherz». Oper von André Ernest Modeste Grétry. Leitung: Christof Brunner. Infos: www.opernhausen.ch. Reservierungen: tickets@opernhausen.ch. Grandezza (Oper in der Scheune). Zugerstrasse 18.

Dort wo Blues, Folk, Pop, Jazz und Afrikanische Musik zusammenkommen, liegt seine musikalische Welt. Paul Ubana Jones ist am Donnerstag, 22. September, um 20.30 Uhr im «Pöschtli».

Affoltern am Albis Galerie am Märtplatz, Obere Bahnhofstrasse 7: «Formen im Raum». Renate Hildbrand, Kunstkeramik, Rosmarie Reber, filigranes Textil. Die Ausstellung dauert bis 25. September. Öffnungszeiten: Fr, 17-20 Uhr, Sa, 9-12 Uhr, So, 15-18 Uhr. Refugium, Betpurstrasse 14: Heidi Bleiker - Seelenbilder und Lichtwelten. Mit Apéro. Die Ausstellung dauert bis 24. September. Öffnungszeiten: Do/Fr, 14-19 Uhr, Sa, 9-16 Uhr.

Als er vor eineinhalb Jahren das erste Mal im Pöschtli spielte, kam das Publikum aus dem Staunen nicht mehr heraus. Man konnte kaum glauben, dass da ein einziger Mann nur mit seiner akustischen Gitarre auf der Bühne sass: Paul Ubana Jones, Sohn einer englischen Mutter und eines nigerianischen Vaters, ist ein grossartiger Gitarrist und ausdrucksstarker Sänger. Bereits mit elf Jahren begann er Gitarre zu spielen. Er absolvierte ein Londoner Music College und entwickelte über die Jahre seinen ganz eigenen Gitarrenstil, in dem er Blues, Folk, Pop, Jazz und Afrikanische Musik ineinanderfliessen lässt. Ende der Siebzigerjahre tourte er durch Europa und Nordafrika und spielte auf allen wichtigen Festivals in Kanada und den USA.

Bonstetten Galerie für Gegenwartskunst, Burgwies 2: Regina Hadraba, Anneliese Hophan, Hilda Staub. Monotypien, Malerei, Bronze-Skulpturen, Plastiken. Die Ausstellung dauert bis 25. September. Öffnungszeiten: Di-Fr, 14-18 Uhr, Sa/So, 13-17 Uhr.

Samstag, 17. September Opening Act für Stars

Affoltern am Albis 08.00-12.00: Wochenmarkt mit Märtkafi. Selbstgemachte Pasta, italienische, griechische und Tiroler Spezialitäten, Brot, Früchte, Gemüse, Eier, Käse, Honig, Blumen uvm. Marktplatz.

Bonstetten 10.00-15.00: 4. Ämtler Berufsmesse mit Lehrlingswettbewerben. Rund 40 Lehrberufe und über 30 Unternehmen werden von aktiv Lernenden präsentiert. Show-Einlagen von Tricking (Aktrobatik) und der Rock-Band The Real Maynuts. Sportzentrum Schachen.

Ebertswil 10.00: Grenzwanderung, 2. Teil. Organisiert durch den Verschönerungsverein Hausen. Einfache Wanderung für Jung und Alt. Durchführung bei jeder Witterung. Schlusspunkt um ca. 16 Uhr beim Flugplatz Hausen. Restaurant Schweikhof (Treffpunkt).

Hedingen 14.00-18.00: Bauernhoffest mit 20 Spielständen für Kinder. Zufahrt ab Lindenplatz und Bahnhof Hedingen ausgeschildert. Weitere Infos unter www.hedingen.ch/familienforum. Heinz und Monika Spillmann. Hof Geissweid.

Kappel am Albis 20.00: Konzert der Stille in der Klosterkirche. Musik - Sprache Raum - Stille mit Bruno Ganz, Rezitation. Geraldine Zeller, Sopran; Olivia Jeremias, Cello; Helge Burggrabe, Flöten; Michael Suhr, Lichtgestaltung; Vokalensemble Simon Jenny, Leitung. Tickets an der Abendkasse ab 18.30 Uhr. Kloster Kappel. Kappelerhof 5.

In den Achtzigerjahren zog er mit seiner Familie nach Neuseeland (wo er auch heute noch lebt) und tourte weiterhin mit wachsendem Erfolg durch die ganze Welt. So spielte der «Jimi Hendrix der Akustik-Gitarre» als Opening Act für Stars wie Bob Dylan, Patti Smith, Taj Mahal, Keb Mo’, Norah Jones, Ben Harper, Ladysmith Black Mambazo und Tuck & Patti. Er ist ein Meister seines Fachs, ein «Hootchie Cootchie Man», der auch «House Of The Rising Sun» hinreissend neu interpretieren kann. «Wenn mein Name nicht berühmt wird, so macht

Isabel Morf «Satzfetzen». Bibliothek Rifferswil.

Sonntag, 18. September Hausen am Albis 15.30: OpernHausen präsentiert: Richard Cœur de Lion «Löwenherz». Oper von André Ernest Modeste Grétry. Leitung: Christof Brunner. Infos: www.opernhausen.ch. Reservierungen: tickets@opernhausen.ch. Grandezza (Oper in der Scheune). Zugerstrasse 18.

Kappel am Albis 09.30-16.30: LAufmerksamkeit Pilgerweg von Zürich nach Kappel. Bei jedem Wetter, keine Anmeldung. Treffpunkt in der Kirche St. Jakob am Stauffacher. Kloster Kappel. Kappelerhof 5.

Montag, 19. September

Mettmenstetten 10.00-16.00: «Brocki» - breites Angebot in guter Qualität. Evang. Missionshaus Güetli (Rossau).

Obfelden 09.30-11.00: Frühstückstreffen von Frauen für Frauen: «Mut zur Musse» mit Marianne Kawohl, dipl. Pädagogin, Psychologin und Schriftstellerin. Anmeldung: 044 760 49 65, 044 761 39 35 oder E-Mail: affoltern@frauenfruehstueck.ch. Schulhaus Chilefeld (Singsaal). Dorfstrasse 65.

Rifferswil 20.00: Lesung mit Christine Brand «Das Geheimnis der Söhne» und

Kappel am Albis

Paul Ubana Jones ist ein Meister seines Fachs. (Bild zvg.) das nichts. Ich berühre viele Menschen mit meiner Musik, und das ist die Hauptsache», sagt er selbst. Die «Evening Post» schreibt über ihn: «Der Versuch zu beschreiben, wie gut Paul Ubana Jones ist, kommt dem Versuch

18.30: Bilder-Ausstellung - Öffentlich geführter Rundgang mit Apéro. Aussteller: Lony Wissmann, Fabienne Lustenberger, Benedikt Dreyer, Bruno Vetterli, Lotti Klink. Die Ausstellung dauert bis Ende Februar. Treffpunkt in der Eingangshalle. Spital. Sonnenbergstrasse 27. 18.30-19.50: «Faszination Wandbekleidung. Tapeten der Sammlung - Konservierung, Restaurierung und Präsentation». Mit Uldis Mäkulis und Caroline Muschel, Konservatoren/Restauratoren Textil und Papier. Sammlungszentrum. Lindenmoosstrasse 1. 20.15: Medien im Facebook-Zeitalter: Verleger Peter Wanner und der Zürcher Professor für Soziologie und Medienwissenschaft Kurt Imhof im Gespräch mit NZZ-Medienredaktor Rainer Stadler. Bar und Abendkasse ab 19.15 Uhr. Reservieren unter Telefon 044 760 52 62 oder www.lamarotte.ch. Kulturkeller LaMarotte. Centralweg 10.

Obfelden 09.00-11.00: Annahme Kinderkleiderbörse. Verkauf mit Kaffeestube: 17 bis 20 Uhr. Mehrzweckgebäude Brunnmatt.

Dienstag, 20. September Obfelden 09.00-11.00: Verkauf Kinderkleiderbörse mit Kaffeestube. 18.3019 Uhr: Auszahlung und Rückgabe Kinderkleiderbörse sowie Annahme Damenkleiderbörse. Mehrzweckgebäude Brunnmatt.

Mittwoch, 21. September Affoltern am Albis 09.00: Büchermorgen: Es wird über das Buch «Elena weiss Bescheid» von Claudia Pineiro diskutiert. Regionalbibliothek. Obere Seewadelstrasse 14.

Aeugstertal

Bonstetten 09.30-10.00: Buchstart-Treff «Reim und Spiel» mit der Leseanimatorin Judith Zanini. Für Kinder von 9 bis 36 Monate in Begleitung einer erwachsenen Person. Gemeinde- und Schulbibliothek. Schachenstr. 95.

gleich, zu erklären, warum die Mona Lisa das bedeutendste Gemälde der Welt ist». Paul Ubana Jones, Konzertbeginn: 20.30 Uhr, Essen um 19 Uhr. Reservieren: Telefon 044 761 61 38.

Christof Brunner. Infos: www.opernhausen.ch. Reservierungen: tickets@opernhausen.ch. Grandezza (Oper in der Scheune). Zugerstrasse 18.

Obfelden 09.00-11.00: Annahme Damenkleiderbörse. 17-20 Uhr: Verkauf mit Kaffeestube. Mehrzweckgebäude Brunnmatt.

Donnerstag, 22. Sept. Aeugstertal 20.30: Konzert: Paul Ubana Jones Blues, Folk, Pop, Jazz und afrikanische Musik. Reservieren: Telefon 044 761 61 38. Restaurant Pöschtli (Alte Post).

Kloster Kappel, Kappelerhof 5: «175 Jahre Armenanstalt Kappel - Lebensbilder aus dem Alltag (1900-1960)». Die Ausstellung dauert bis 20. November. Öffnungszeiten: Täglich von 8-22 Uhr.

Ottenbach Galerie Marlène, Lanzenstr. 6: «Blick-Feld» - Karl Sauter, Malerei, Josef Carisch, Holz-Skulpturen. Die Ausstellung dauert bis 9. Oktober. Öffnungszeiten: Mi-Fr, 14-18 Uhr, Sa/So, 13-17 Uhr.

Stallikon Schulhaus Loomatt (Kunstforum): «erdwärts - himmelwärts». Bilder und Objekte von Dagmar Sabrina Jetzer. Die Ausstellung dauert bis 18. Oktober. Am Samstag, 17. September, ist die Künstlerin persönlich anwesend. Öffnungszeiten: Mo, 1920.30 Uhr, Di, 9-11/19-20.30 Uhr, Mi, 15.30-17 Uhr, Do, 9-11/ 15.30-17 Uhr, Sa, 10-12 Uhr.

anzeige

Affoltern am Albis 20.15: Jazz am Donnerstag mit «A Touch of Swing». Bar offen ab 18.30 Uhr. Reservieren unter Telefon 044 760 52 62 oder www.lamarotte.ch. Kulturkeller LaMarotte. Centralweg 10. 20.15: Kinofoyer Lux präsentiert: «Wätterschmöcker». Dokumentarfilm von Thomas Horat. Mit Peter Gwerder, Alois Holdener, Martin Holdener, Martin Horat u.a. CH 2010, 98 Min. OmU. Thomas Horat ist persönlich anwesend. Schulhaus Ennetgraben (Aula). Zwillikerstrasse.

kino kino kino Tel. Reservation/Auskunft: Mo bis Fr 9–12 h sowie ab 14 h, Sa/So ab 12 h

SEEHOF 1 041 726 10 01 ZUG

Obfelden 09.00-11.00: Verkauf Damenkleiderbörse mit Kaffeestube. 18.30-19 Uhr: Auszahlung und Rückgabe Damenkleiderbörse. Mehrzweckgebäude Brunnmatt.

Colombiana

Von Simon Verhoeven, mit Til Schweiger uva.

SEEHOF 2 041 726 10 01 ZUG

8. Woche/3D-Projektion/Reduz. Eintrittspr. So 14.30 h D gespr., ab 6 J.

CARS 2 (3D) CH-Premiere!

Sa/Mi 14.30 h, So 12.00 h D gespr.

Das Geheimnis unseres Waldes 2. Woche!

Tägl. 17.30 h OV/d/f

A SEPARATION

Berlin 2011: Bester Film CH-Premiere/3D-Projektion! Tägl. 20.30 h Fr/Sa auch 22.30 h, D gespr. One Way Trip (3D) ab 16 J Von Markus Welter, mit Melanie Winiker uva

Kappel am Albis 13.30: Öffentliche Führung durch die Klosteranlage. Kloster Kappel (Treffpunkt: Amtshaus). Kappelerhof 5.

Fr/Sa 22.45 h D gespr. Von Olivier Megaton, mit Zoe Saldana uva Tägl. 20.15 h CH-Premiere! Do/Fr/Mo/Mi 17.45 h, Sa/So 17.00 h, D gespr. MÄNNERHERZEN . . . UND ab 12 J. CH-Premiere/Nocturnes!

DIE GANZ, GANZ GROSSE LIEBE

Hausen am Albis 07.00: Seniorenwanderung, Gruppe 2 (mittlere Anforderung): Grenzwanderung von Jestetten (D) über Neuhausen und den Rheinfall nach Schaffhausen. Leichte bis mittlere Wanderung. Marschzeit: ca. 3½ Std. Auskunft/Anmeldung: Hansruedi Billeter, Telefon 044 764 03 73. Postplatz (Treffpunkt). 20.00: OpernHausen präsentiert: Richard Cœur de Lion «Löwenherz». Oper von André Ernest Modeste Grétry. Leitung:

7. Woche/3D-Projektion/Reduz. Eintrittspr. Sa/So/Mi 14.30 h DIE SCHLÜMPFE (3D) D gespr., ab 3 J

GOTTHARD 041 726 10 02 ZUG

5. Woche!

LUX 041 726 10 03 BAAR

Lux DVD-Verleih: Mo–Fr, 19.30–21.30 h, Sa, 14.00–22.00, So, 14.00–21.30 h 3. Woche/3D-Projektion! Sa/So 14.30 h D gespr., ab 12 J.

Midnight in Paris

Sa/So 14.30 h E/d/f, ab 12 J.

Von Woody Allen, mit Owen Wilson uva 2. Woche! Tägl. 20.15 h, Sa/So auch 17.15 h JANE EYRE E/d/f, ab 12 J. Von Cary Fukunaga, mit Mia Wasikowska uva.

THE THREE MUSKETEERS (3D) DIE DREI MUSKETIERE (3D) Mit Orlando Bloom uva. 2. Woche! Tägl. 20.15 h, Sa/So auch 17.15 h

FREUNDE MIT GEWISSEN VORZÜGEN D gespr., ab 12 J. Von Will Gluck, mit Justin Timberlake uva.


Vermischtes

Freitag, 16. September 2011

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Vielfältige Spiel- und Bastelstationen Das MüZe feierte sein 15-jähriges Bestehen mit einem bunten Fest im Familienzentrum, Affoltern Bei strahlendem Sonnenschein kamen mehr als 35 Familien, um gemeinsam mit dem MüZe-Team den Geburtstag des beliebten Begegnungsortes zu feiern. ................................................... von yvonne rothenbach*

Mädchen aus der Ballettgruppe um Alevtina Roost. (Bilder zvg.)

Die Besucher konnten das MüZe mit all seinen Angeboten und den verschiedenen Teams kennenlernen. In den Räumlichkeiten wurden vielfältige Spiel- und Bastelstationen eingerichtet. So konnten die Kinder in einem Sinnesparcours verschiedene Materialien mit den Füssen erspüren und durch Schmecken und Riechen verschiedene Früchte erkennen. Wer Lust hatte, konnte sich das Gesicht kunstvoll schminken lassen oder selber kreativ werden und malen oder basteln. Auf dem Aussengelände warteten ein Bewegungsparcours sowie verschiedene Spielgeräte der Ludothek auf die Besucher. Die grossen Highlights des Festes waren aber der Geschichtenwagen, in dem Sara Steiner die Kinder mit in ferne Fantasiewelten nahm, Clown Kiko, der die Kinder mit Seifenblasen und Ballonen verzauberte und die Tanzaufführung der Ballettgruppe um Alevtina Roost. Wer den ganzen Parcours im MüZe durchstreift hatte, konnte spannende Preise gewinnen und einen Ballon sowie ein MüZe-Geburtstagsmuffin

Auf dem Zugersee

«Moulin Rouge» bei Natis Nails

Das Haus zum Seewadel unterwegs

Kunstvolle Kreationen an der ersten Free-Art-Meisterschaft

Am Zugersee heisst es warten, bis die Schifffahrt losgeht. (Bild zvg.) Am vergangenen Dienstag machte sich das Alters- und Pflegeheim «Haus zum Seewadel» auf einen Ausflug nach Zug, um auf einer Schifffahrt Kaffee und Kuchen zu geniessen. Pünktlich um 14 Uhr verliess der Car mit allen angemeldeten Bewohnern, Mitarbeitern sowie den sechs Zivilschützern Affoltern in Richtung Zug. Während der Fahrt unterhielt sich alles über das perfekte Wetter, war es doch einen Tag zuvor kalt und regnerisch. Fast etwas zu früh, hielt der Car nach einer kurzen Fahrt praktisch vor dem Zugersee an, sodass sich alle noch etwas gedulden mussten, bis die Schifffahrt losgehen konnte. Das Schiff erreichte pünktlich seine Anlegestelle und nach dem Ausstieg der vorherigen Gäste, durfte die Reisegruppe endlich das grosse Schiff besteigen. Noch bevor die Ausflugsteilnehmer ihre Plätze eingenommen hatten, startete bereits die Rundfahrt in Richtung Cham, und das Schiff liess die Stadt Zug hinter sich. Dann war es Zeit für Schlemmereien. Ein feiner Kaffee und die obligatorische Zuger Kirschtorte wurden serviert. Während dem Essen und gemütlichem Schwatzen wurde die Reisegruppe an malerischen Ortschaften wie Immensee,

Walchwil und der Halbinsel Chiemen vorbeigeführt. Zudem war es mithilfe Instruktionen des Kapitäns möglich, das geschichtsträchtige Schloss Buonas zu bestaunen. Es wurde gejasst, gesungen, diskutiert, und manche liessen sich einfach von der wunderschönen Umgebung des Zuger Sees beeindrucken. Nach nicht ganz zwei Stunden Schifffahrt machte sich dann Müdigkeit breit und die einen sehnten sich bereits nach einem kleinen Schläfchen, wobei sich andere davon nicht beirren liessen und noch ein Gläschen Wein genossen. Pünktlich legte das Schiff um 16.45 Uhr in Arth an, wo derselbe Reisecar die Bewohnerinnen, Mitarbeiter und Zivilschützer wieder abholte. Etwas erschöpft ruhten sich viele bei der Heimfahrt aus, währenddessen die restlichen Ausflügler sich gegenseitig Witze erzählten oder die Qualität der Kirschtorte besprachen. Eine knappe Stunde später fuhr die Reisegruppe wieder beim Haus zum Seewadel vor. Gut angekommen verliessen die Teilnehmenden sichtlich zufrieden den Car und freuten sich bei einem feinen Znacht auf einen schönen Abschluss eines erlebnisreichen Tages auf dem Zugersee.

Präsidentin Claudia Ledermann und Buchhalterin Martina Steck freuen sich. mit nach Hause nehmen. Für das Organisationskomitee hat sich der Aufwand gelohnt, es war ein schönes Fest in guter Stimmung. Etwas schade findet die Festgruppe allerdings, dass nicht noch mehr Familien den Weg ins MüZe gefunden haben.

Noch verschiedene Anlässe Für alle, die das Jubiläumsfest und damit den Höhepunkt der zahlreichen Aktivitäten im Jubiläumsjahr verpasst haben, werden in den nächsten Monaten noch verschiedene Anlässe ange-

boten: im Rahmen der Reihe «15 Jahre MüZe – 15 Mal Familienplausch» stehen noch der Ponyplausch vom 24. September, der Erzählnachmittag vom 11. November und der SamichlausNachmittag am 7. Dezember auf dem Programm. Selbstverständlich sind alle Interessierten jederzeit eingeladen das MüZe und seine Angebote während der regulären Öffnungszeiten zu besuchen. * Die Autorin ist Co-Betriebsleiterin im Mütterzentrum, Affoltern. Mehr Informationen über das MüZe unter: www.mueze-affoltern-am-albis.ch.

Hineinblicken darf man, eintreten allerdings nicht: im Kursraum von Natis Nails in Affoltern läuft die Nail-Symphonie, die erste internationale FreeArt-Meisterschaft. Innert vier Stunden kreieren und gestalten acht Naildesignerinnen aus der Schweiz, Österreich und Deutschland. Die Materialien, die verwendet werden dürfen, stellt der Veranstalter. So haben alle die gleichen Chancen, müssen vor Ort gestalten und können keine vorgefertigten Elemente mitbringen. Das Motto lautet «Moulin Rouge». Entsprechend prägen Bustiers, Netzstrümpfe und Feder-Kopfschmuck das Geschehen. Schliesslich benotet die internationale Jury nicht nur die Nägel – Form und Aufbau, Summe der verwendeten Produkte sowie Schwierigkeitsgrad fliessen in diese Wertung ein – sondern auch das ganze Outfit. Christian Hofmann hebt die Zusammenarbeit zwischen verschiedenen Anbietern von Schulungen und Produkten hervor, welche die Meisterschaft erst ermöglicht hat. «Wenn sie gut ankommt, findet die Nail-Symphonie vielleicht bald im Kasinosaal statt», stellt er in Aussicht. Während im hinteren Bereich des Naildesign-Studios am Fabrikweg 9 die Meisterschaft läuft, demonstrieren vorne Inhaberin Natalie Hofmann und eine russische Künstlerin ihr Können. Am Mittag begann dann mit der Hausmesse der öffentliche Teil der Veranstaltung mit weiteren Präsentationen und einem Workshop. (tst.)

Innert vier Stunden entstehen kunstvolle Kreationen.

Während die Naildesignerin verziert, hat das Model Zeit, die bereits gestalteten Nägel zu bestaunen. (Bilder Thomas Stöckli)


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Sport

Freitag, 16. September 2011

«Am Anfang dachte ich ans Aufhören» Perfektes Wetter und eine Spitzenleistung von Callura am Jungfraumarathon Die Läuferinnen und Läufer kamen beim Jungfraumarathon vom Samstag gehörig ins Schwitzen – doch der Blick aufs Berner Oberland bei eigentlichem Bilderbuchwetter entschädigte für die Anstrengungen. Ganz vorne mit dabei war der Ottenbacher Arnoldo Callura.

Zwei Tage nach dem Jungfraumarathon läuft Arnoldo Callura auf seiner «Heimstrecke» bei Ottenbach. (Bild bs.)

Arnoldo Callura kämpfte in den Tagen vor dem Start mit muskulären Problemen, die sich während der ersten fünf Kilometer des Jungfraumarathons noch verschärften: «Meine Beine brannten dermassen, dass ich ans Aufhören dachte.» Beim Halbmarathon, auf dem immerhin schon 250 Steigungsmeter zu bewältigen sind, passierte er als 242. im Overall-Klassement der 3341 gestarteten Männer nach 1:35:42. Interessant ist ein Vergleich mit dem ehemaligen Weltklasseläufer Christian Belz, der im vergangenen Winter vom Spitzensport zurückgetre-

ten ist: Nach 21.1 km lag Belz 11 Minuten vor Callura, in Wengen, nach 30 km, nahezu 15 Minuten.

Letzter Abschnitt auf Augenhöhe mit den Profis Doch nun begannen Calluras Beine zu laufen. Während andere mit brennenden Beinen einbrachen, fühlte er sich frisch. Bei der Zwischenzeit Wixi, nach gut 38 km, betrug der Vorsprung von Belz auf Callura noch immer 13 Minuten, doch auf den letzten vier Kilometern mit dem steilsten Stück, dem Abschnitt auf der Eigermoräne, verlor Belz sage und schreibe 8 Minuten und konnte einen Vorsprung von gerade noch knapp 5 Minuten auf Callura ins Ziel retten. Der Ottenbacher, der voll berufstätig ist, lief auf dem letzten Abschnitt als 13. mit einer Zeit von 31:10 auf Augenhöhe mit den Profis. Wie erreicht ein berufstätiger Mensch wie Arnoldo Callura eine solche Leistung? Er baut das Training so

weit als möglich in den Alltag ein, läuft beispielsweise täglich an seinen Arbeitsplatz in Aesch und zurück. Sein Wissen behält er nicht für sich, sondern stellt es auf seiner Homepage (www.s-rennen.ch) allen Interessenten zur Verfügung.

duell schlug Tierarzt Gottfried Morgenegg den Chefchirurgen des Spitals Affoltern, Matthias Wiens, um zwei Minuten. (bs.)

Resultate der Ämtler Männer: Arnoldo Callura, Ottenbach, 3:46.19,8, 9. M40; Christoph Moggi, Bonstetten, 4:28.27,6, 38.

Veterinär gewinnt Ärzteduell Der Ottenbacher erteilt Lauftrainingskurse und führt einmal im Monat den «Säuliämtler Long Jog» durch mit Start am Sonntag früh um 7 Uhr bei der Fabrik der Firma Schneebeli an der Stüdlerstrasse in Ottenbach. Der nächste dieser Long Jogs findet am 2. Oktober statt. Teilnehmen kann, wer pro Stunde mindestens 10 km zu laufen vermag. Aus dem Bezirk Affoltern haben 17 Läufer und drei Läuferinnen das Ziel erreicht. Schnellste Ämtlerin war Gabi Moggi aus Bonstetten. Ihr Mann, Christoph Moggi, lief als zweitschnellster Ämtler auf der Kleinen Scheidegg ein. Im Säuliämtler Ärzte-

M50; Ruedi Stauffacher, Aeugst am Albis, 4:33.58,9, 111. M40; Beat Abplanalp, Obfelden, 4:37.18,3, 123. M45; Urs Meichtry, Bonstetten, 4:50.44,0, 99. M50; Rolf Kluser, Affoltern am Albis, 4:58.12,9, 134. M50; Oliver Städler, Affoltern a.A. 5:08.35,5, 267. M40; Walter Roth, Rifferswil, 5:10.45,0, 26. M60; Bruno Rigoni, Obfelden, 5:14.33,8, 293. M40; Adriano Turco, Zwillikon, 5:15.27,8, 345. M45; Heinz Kuhn, Aeugst am Albis, 5:16.15,4, 349. M45; Gottfried Morgenegg, Obfelden, 5:18.36,5, 91. M55; Matthias Wiens, Hausen am Albis, 5:20.45,7, 209. M50; Hans-Jörg Müller, Wettswil, 5:21.21,2, 210. M50; Gerard Lambert, Wettswil, 5:43.25,8, 170. M55; Martin Kreuzer, Wettswil, 6:20.26,7, 114. M60; Mark Melnykowycz, Hedingen, 6:32.07,3, 827. M20. Frauen: Gabi Moggi, Bonstetten, 5:13.48,8, 51. F40; Karin Wachter, Wettswil, 5:41.55,5, 96. F45; Cornelia Voigt, Mettmenstetten, 5:42.12,3, 162. F20.

Schnell, spannend und erfolgreich

Benz fängt Utz noch ab

Jugendspiel- und Stafettentag in Hedingen

Säuliamt-Trophy: Zweite Etappe in Hausen

Einmal mehr durfte der Turnverein Hedingen den Jugendspielund Stafettentag Region Albis, Zürichsee und Oberland organisieren und austragen. Hauptattraktion war wie jedes Jahr das Erküren des «schnällschte Säuliämtlers» von jedem Jahrgang. Auch Petrus war den Sportlern wohl gesonnen und so war anstatt Regenschutz zur Freude aller Sonnenschutz angesagt. Es herrschten gute Bedingungen auf dem Sportplatz Schlag. Etwas verschlafen und zum Teil noch in den nächtlichen Träumen versunken, standen die rund 500 Kinder und Jugendlichen früh morgens auf dem Sportplatz, standen doch bereits um 7.45 Uhr die ersten Wettkämpfe an. Der sportliche Teil des Tages wurde mit den Vorläufen zum schnellsten Säuliämtler Knaben oder Mädchen der verschiedenen Jahrgänge eröffnet. Pro Serie qualifizierten sich jeweils die schnellsten für die Finalläufe. Parallel zu den Vorläufen wurden die Spielturniere lanciert. Die Kleinen kämpften um jeden Ball beim Jägerball, die Mittleren taktierten beim Linienball und die Grossen schossen Korb um Korb beim Korbball. Die Halbfinal- und Finalläufe zogen viele Zuschauer an. Mit grosser Begeisterung wurde Laufduell um Laufduell ausgetragen und viele Eltern

und Grosseltern konnten es kaum erwarten ihre Kinder anzufeuern. «Hopp, hopp», hallte es über die Wiese des Sportplatzes. Auch der Geländelauf als Freizeitwettkampf fand bei den Kindern und Jugendlichen regen Anklang. Auf einer Rundstrecke von rund 950 Metern über Stock und Stein, welche Schnelligkeit und Geschicklichkeit erforderte, kämpfte jeder Teilnehmer um eine gute Rangierung. Zum Abschluss dieses erfreulichen Sportanlasses wurden nochmals die letzten Kräfte in der Disziplin Pendelstafette mobilisiert. Hier zeigte sich, wer sich professionell vorbereitet hatte und die Übergabe in einer Wechselzone vollzog. Dominiert haben diese Disziplin die Turnerinnen des TV Ottenbach, bei den Knaben die Birmensdorfer. Endlich kam es zu den ersehnten Rangverkündigungen, die vor der grosszügigen Festwirtschaft, stattfand. Wie die Profis bestiegen jeweils die besten drei Athleten von jedem Jahrgang die Podeste und posierten für das Sieger-Foto.

stetten, 3. Carmen Flüler, Ottenbach; Jahrgang 98: 1. Sabine Frey, Ottenbach, 2. Lea Kämpfer, Maschwanden, 3. Sarina Von Burg, Birmensdorf; Jahrgang 99: 1. Seraina Berthold, Obfelden, 2. Jessica Mattille, Hausen, 3. Mattea Wüethrich, Bonstetten; Jahrgang 2000: 1. Alessia Danelli, Obfelden, 2. Nadja Schlatter, Birmensdorf, 3. Leonie Schilliger; Jahrgang 2001: 1. Jacqueline Schneebeli, Kappel, 2. Nadine Zweidler, Affoltern, 3. Bigna Herold, Affoltern; Jahrgang 2002: 1. Joelle Hänni, Hedingen, 2. Lea Göt-

Kurz vor Abschluss der Etappe in Mettmenstetten hat der mehrfache Laufcupsieger Pascal Benz, Fischbach-Goeslikon, den bisherigen Leader Norbert Utz, Auegst, an der Ranglistenspitze der langen Strecke abgelöst. Bei den Frauen zeichnet sich ein Dreikampf ab.

schi, Hausen, 3. Suena Stettler, Obfelden; Jahrgang 2003: 1. Deria Hintermann, Hedingen, 2. Mira Jeyakumar, Obfelden, 3. Jasmin Müller, Hedingen; Jahrgang 2004 und jünger: 1. Nina Wicki, Aesch, 2. Carla Wicki, Aesch, 3. Selina Meister, Obfelden. Schnällscht Säuliämter Jahrgang 96: 1. Patrick, Gaisser, Hausen, 2. Tim Krenz, Birmensdorf, 3. Oliver Ritter, Ottenbach; Jahrgang 97: 1. Marc Rutishauser, Aesch, 2. Ramon Brand, Birmensdorf, 3. Adrian Lüscher, Maschwanden; Jahrgang 98: 1. Alec Hintermann, Hedingen, 2. Andrin Suppan, Ottenbach, 3. Roman Stucki, Birmensdorf; Jahrgang 99: 1. Lukas Gmeiner, Ottenbach, 2. Stefano Puricelli, Birmensdorf, 3. Dominik Biberstein, LV Albis; Jahrgang 2000: 1. Moritz Wenk, Hedingen, 2. Joshua Ruass, Birmensdorf, 3. Benjamin Alder, Ottenbach; Jahrgang 2001: 1. Elio Hintermann, Hedingen, 2. Philipp Hofstetter, Aesch, 3. Jason Müller, Ottenbach; Jahrgang 2002: 1. Yves Baur, Birmensdorf, 2. Silas Schu-

Ranglistenauszüge «Schnällscht Säuliämter»

ler, Hedingen, 3. Phil Burri, Mettmenstetten; Jahr-

Schnällscht Säuliämterin Jahrgang 95: 1. Alena Hu-

Stutz, Birmensdorf, 3. Yannik Breue, Aesch; Jahrgang

ber, Hausen, 2. Yarima Girardi, Hedingen, 3. Domi-

2004 und jünger: 1. Tobias Bättig, Hedingen, 2.

nique Erbacher, Ottenbach; Jahrgang 96: 1. Michelle

Jannis Stucki, Birmensdorf, 3. Pablo Mingote, Bir-

Biberstein, Bonstetten, 2. Nadine Gut, Ottenbach, 3.

mensdorf.

Lena Harbeke, Bonstetten; Jahrgang 97: 1. Livia

Vollständige Ranglisten unter

Raetzo, Bonstetten, 2. Marina Schürmann, Mettmen

www.tvhedingen.ch.

gang 2003: 1. Fabio Zweidler, Affoltern, 2. Jeremy

Gesamthaft wurden auf den drei Rundstreckenkursen im Rahmen der ersten Etappe in Mettmenstetten 458 Zeiten registriert – dies trotz der sehr heissen ersten Austragungswoche. Auf der kurzen Strecke über 2.2 km verbesserte dabei Leoni Sommer, Mettmenstetten, den Streckenrekord auf 08’35’’. Derweil auf der langen Strecke über 6.8 km die bisherigen Bestzeiten von Adrian Brennwald und Patricia Morceli unangetastet blieben, wurden auf der neu geschaffenen Doppelrunde (lange Strecke zweimal) über 12.4 km, automatisch neue Rekordzeiten aufgestellt. Bei den Männern klassierte sich Bernhard Schneider, Ottenbach, mit 50’38’’, und bei den Frauen Laurence Lhommel, Knonau, mit 57’12’’, auf den Spitzenpositionen.

Laufcupsieger Pascal Benz hat die Führung übernommen. (Bild zvg.) stetten; 6. Matthias Samide, Mettmenstetten; 7. Daniel Rissi, Mettmenstetten. 8. Raphael Samide, Mettmenstetten; 9. Mattias Derungs, Zug; 10. Roland Schuster, Mettmenstetten. Frauen:

1.

Leonie

Sommer,

Mettmenstetten

00:08:35 (Streckenrekord!). 2. Andrea Käppeli-Fluder, Merenschwand; 3. Nele Fischer, Mettmenstetten; 4. Yvonne Burkhard, Mettmenstetten; 5. Hannah Pfalzgraf, Mettmenstetten; 6. Salome Hegi,

Wer wird Vereinsmeister, wer Klassensieger? Die Raiffeisen Säuliamt-Trophy kann aber nicht nur individuell-, sondern auch mit dem Verein oder der Schulklasse genutzt werden. Egal, ob der Start gemeinsam oder zu unterschiedlichen Zeitpunkten erfolgt, zum Schluss kann in der im Internet publizierten Ranglistendatenbank eine Vereins- oder Klassenrangliste generiert werden. In der Rangliste der Jugi Mettmenstetten etwa hat der 11-jährige Raphael Samide wie schon im Vorjahr mit einer beachtlichen Zeit von 08’37’’ auf 2.2 km die Nase vorne. Überhaupt werden die Laufstrecken von vielen Kindern und Jugendlichen genutzt, wie ein Blick auf die Rangliste zeigt. Gut ein Drittel der Teilnehmer ist noch nicht 20 Jahre alt. Zudem erfreut sich das Gesundheitsund Bewegungsförderungsprojekt auch bei Senioren grosser Beliebtheit.

Mettmenstetten; 7. Martina Schär, Mettmenstetten; 8. Sarah Bachmann, Mettmenstetten; 9. Tanja Peter, Mettmenstetten; 10. Lucy Rast, Mettmenstetten. Lang, 6.8 km, Running, Top 10: Männer: 1. Pascal Benz, Fischbach-Göslikon; 2. Norbert Utz, Aeugst; 3. Benno Käppeli, Merenschwand; 4. Simon Hösli, Hausen; 5. Bernhard Schneider, Ottenbach; 6. R Stephan Robinson, Cham; 7. Roland Schleiss, Hausen; 8. Markus Bigler, Mettmenstetten; 9. Erich Kreienbühl, Jonen; 10. Jon Eugster, Mettmenstetten. Frauen: 1. Leonie Sommer, Mettmenstetten; 2. Laurence Lhommel, Mettmenstetten; 3. Andrea Käppeli-Fluder, Merenschwand; 4. Felicitas Baumann, Knonau; 5. Sabine Hegetschweiler, Mettmenstetten; 6. Yvonne Burkhard, Mettmenstetten; 7. Brigitte Imhof, Obfelden; 8. Martina Schär, Mettmenstetten; 9. Carol Rüttimann, Mettmenstetten; 10. Alice Huber, Mettmenstetten. Lang x 2 (Doppelrunde), 12.4 km, Running, Top 10 Männer: 1. Bernhard Schneider, Ottenbach; 2. Roland Schleiss, Hausen; 3. Mattias Derungs, Zug; 4. Manuel Zampiccoli, Mettmenstetten; 5. Nils Bremeyer, Zwillikon; 6. René Ippel, Bonstetten; 7. Jon Eugster, Mettmenstetten; 8. Beat Fraefel, Affoltern; 9. Daniel Rissi, Mettmenstetten; 10. Adrian Krahn, Cham.

Das Finalspiel im Linienball: Hedingen (in gelb) verliert gegen Ottenbach. (Bild zvg.)

Schlussrangliste Mettmenstetten:

Frauen: 1. Laurence Lhommel, Mettmenstetten; 2.

Kurz, 2.2 km, Running, Top 10: Männer: 1. Simon

Felicitas Baumann, Knonau; 3. Trudi Müller-Schoch,

Hösli, Hausen; 2. Bernhard Schneider, Ottenbach; 3.

Obfelden; 4. Sabine Hegetschweiler, Mettmenstet-

Benno Käppeli, Merenschwand; 4. Manuel Zampic-

ten; 5. Caroline Heini, Mettmenstetten; 6. Regula

coli, Mettmenstetten; 5. Reto Eisenegger, Mettmen-

Lehmann, Zug.


Sport

Freitag, 16. September 2011

29

Petra Klingler verteidigt Titel

Das Aus nach 186 Kilometern

Am vergangenen Samstag fanden im St. Galler Kletterzentrum die Schweizer Meisterschaften im Speed-Klettern statt. Bei den Damen gelang es Petra Klingler in Abwesenheit von Alexandra Eyer erwartungsgemäss, ihren Titel zu verteidigen. Sie siegte vor Rebekka Stotz (Urdorf) und Manuela Sigrist (Steffisburg). Damit hält die Bonstetterin nach wie vor sowohl den Boulderals auch den Speed-Titel. Bei den Herren sah es bis zum Final nach einer klaren Titelverteidigung von Jonas Kreis (Suhr) aus. Doch er stürzte im Final und musste sich deshalb hinter Andreas Leemann (Buttwil) mit dem zweiten Platz begnügen. Damit revanchierte sich Leemann bei Kreis für die letztjährige Finalniederlage.

In der ersten Wettkampfhälfte konnte er sich konstant unter den ersten Zehn halten, doch dann wurde Adrian Brennwald am Tor des Géants von einer Fussentzündung ausgebremst.

Die Mädchenriege Obfelden am Jugitag in Hedingen. (Bild zvg.)

Siege im Linienball und beim Schnellsten Säuliämtler Obfelder Mädchenriege am Jugitag in Hedingen sehr erfolgreich Am Sonntag trat die Mädchenriege Obfelden mit 49 Sportlerinnen am Spiel- und Stafettentag in Hedingen an. Im Linienball – Rugby-ähnlich aber ohne Körperkontakt – gewann Obfelden. Die Mädchenriege stellte zwei «Schnellste Säuliämtlerinnen».

Petra Klingler an der Wand. (Archivbild)

Mit zwei Jägerball-Mannschaften und vier Linienball-Teams wurde gegen die anderen Säuliämtler Jugendriegen angetreten. Die Mädchen gaben ihr Bestes. Das Team «Obfelden 1» erreichte den Halbfinal und konnte dort das Ottenbacher-Team schlagen. Im Final standen die Obfelder Girls dem Heim-

team Hedingen gegenüber. Unter lauten Anfeuerungsrufen der vielen Zuschauer entwickelte sich ein Kopf-anKopf Rennen um den Sieg. Die Entscheidung fiel kurz vor Schluss und mit 7 zu 8 äusserst knapp für Obfelden aus. Dem Sieg wurde lautstark Rechnung getragen. Am Anlass wurden auch die schnellsten Läuferinnen aus dem Säuliamt gesucht und gefunden. Insgesamt sieben Obfelderinnen qualifizierten sich für den Final. Selina Meister startete im Jahrgang 2004 und erreichte mit dem 3. Rang einen Podestplatz. Ebenfalls einen dritten Rang erreichte Suena Stettler (Jahrgang 2002). Knapp am Sieg am vorbei lief Mira Jeyaku-

mar. Sie wurde Zweite im Jahrgang 2003. Bei den Älteren mit Jahrgang 2000 gelang Alessia Danelli sogar der Sieg. In derselben Kategorie erreichte Melanie Höhener den Final und wurde Sechste. Auch zuoberst aufs Treppchen lief Seraina Berthoud mit Jahrgang 1999. Und im Jahrgang 1998 war ebenfalls eine Obfelder Finalteilnehmerin zu finden; Melina Bolzli wurde Vierte. Die Mädchenriege Obfelden kann so auf einen erfolgreichen Jugitag zurückschauen. Insgesamt acht Leiterinnen und Hilfsleiter hatten den ganzen Sonntag viel mit den Mädchen zu tun, zeigten sich aber sehr zufrieden mit den Leistungen. (rst)

Sieg und Ehrenplätze

Um alles oder nichts

Birkenhof-Reiter in Dietikon und Cham

Der FCA spielt heute im Cup gegen Buttikon

Kim Steiner überzeugte an der kombinierten Prüfung in Dietikon, die Vierkampfteams am Junioren-Turnier in Cham.

Heute Freitag, 16. September, ist Cup-Abend für den FC Affoltern: Der Gegner heisst FC Buttikon. Der Anpfiff erfolgt um 20.30 Uhr in Buttikon (SZ).

bereits vorne anfängt. Und zum Dritten ist Buttikon der Ort, in dem das Spiel ausgetragen wird. Das Heimrecht, das Publikum und der Platz sind also auf deren Seite.

Nach dem letzten Spiel der Affoltemer in der Meisterschaft gegen die Blue Stars Zürich (ZH) konnte man eins feststellen. Die Abwehr steht! Das ist der positive Aspekt. Das 0:0 zeigt aber auch, dass die Abwehr des Gegners stand. Mit anderen Worten, im kommenden Cup-Spiel gegen Buttikon gibt es nur eins: das Runde muss in das Eckige. Im Cup wird es kein 0:0 geben. Auch kein anders lautendes Unentschieden. Es gibt nur eins und das ist gewinnen.

Für die Fans ein Katzensprung

55 Startende hatten sich an der kombinierten Prüfung in Dietikon eingeschrieben, mit einer ansprechenden Dressur und dem 2. Rang im Springen klassierte sich die junge Amazone Kim Steiner mit Celerando auf dem 3. Rang. Tiffany Pizio belegte mit Lumen den 7. Rang. Viele Klassierungen am Juniorenspringen am Sonntag: In der ersten Prüfung Wertung A belegten die Birkenhof-Juniorinnen die Ränge vier (Melanie Hasler mit Irish Tarik), sechs (Lea Becker mit Eiben), sieben (Natalie Umbach mit Giacomo Casanova), neun (Nina Hungerbühler mit Amor) und zehn (Rowena Schnorf mit Uberon). Die zweite Prüfung wurde mit einen Stechen ausgetragen: 4. Lea Becker mit Eiben, 5. Tamara Trost mit Lumen, 6. Pascal Holenstein mit Amor, 8. Saskia Aeschlimann mit Vainqueur und 10. Natalie Umbach mit Giacomo Casanova.

Junioren-Vierkampfturnier in Cham Eine gelungene Hauptprobe – ist das ein gutes Omen für die bevorstehende Schweizer Meisterschaft in Ottenbach? Das A-Team Albis mit den Wettkämpferinnen und Wettkämpfern Tiffany Pizio, Marcel Vogt, Tristan Wüthrich und Yannick Herz belegten in allen Disziplinen den ersten Rang und schwangen mit einem grossen Punktevorsprung hoch hinaus. Die Equipe Affoltern vermochte Kerns zu distanzieren und feierte den 2. Rang. In diesem Team kämpften Géraldine Jehli, Livia Lengen, Kim Steiner und Natalie Umbach. In der Kat. B belegte das Team Säuliamt vom KVA den guten 3. Rang, daran beteiligt waren Sarah Meyer, Viviane Neuhaus, Angela Veronesi und Carmen Wittleder. Die B-Equipen vom Birkenhof rangierten auf den Plätzen vier und fünf und hoffen, dass sie sich auf die SM steigern können. Haben sie doch die Goldmedaille zu verteidigen. Den tollen 2. Rang in der Einzel-Gesamtwertung feierte Tristan Wüthrich im A. Gar Sieger im B wurde Yannick Herz, beide vom Team Albis.

Das A-Team Albis zuoberst auf dem Podest. (Bild zvg.)

Der Cup hat seine eigenen Regeln Vorsicht ist jedoch das Gebot der Stunde und man sollte drei Dinge nicht ausser Acht lassen. Das erste ist, dass der FC Buttikon «nur» in der 3. Liga spielt. Es ist schon oft vorgekommen, dass der vermeintliche «Underdog» den vermeintlich besseren Favoriten besiegt. Man kennt es: der Cup hat immer schon seine eigenen Regeln gehabt. Das Zweite, was besonderer Beachtung bedarf, ist, dass der FC Buttikon in seinen vier Spielen der aktuell laufenden Meisterschaft alle gewonnen hat und Tabellenführer ist. In der Bilanz stehen 11:6 Tore. Das macht einen Schnitt von fast drei Toren, welche die Innerschweizer geschossen haben, pro Spiel. Eine beachtliche Leistung und gleichzeitig ein Appell an die ganze FCA-Mannschaft, die sich im Klaren sein muss, dass Verteidigung

Dies alles sollte die Affoltemer gleichwohl nicht abschrecken. Denn drei Dinge sind es auch, die den FCA stark machen: Erstens spielt der FCA in der 2. Liga, was per se zeigt, dass die Affoltemer eine Klasse besser sind als die Innerschweizer. Und dies in jeder Hinsicht: technisch, taktisch, spielerisch und individuell. Zweitens: Mit einem Sieg und einem Unentschieden aus den letzten zwei Meisterschaftsspielen kann Affoltern selbstbewusst aufspielen. Wichtig ist, dass die Verteidigung rund um Bala, Rako, Salis und Luchsinger den Vorderleuten ein Gefühl der Sicherheit vermittelt. Mit dieser Sicherheit können insbesondere die Stürmer einiges riskieren und offensiv nach vorne spielen. Die sechs Tore, die der FC Buttikon in vier Spielen eingeschenkt bekam, zeigen, dass die Verteidigung – rein statistisch gesehen – auf jeden Fall mehr als ein Tor zulässt. Schlussendlich Drittens: Wen von den Affoltemern interessiert es wirklich, ob sie auswärts oder zuhause spielen? Keinen so richtig. Ein Spiel im fremden Stadion kann (Fast-)Profis nun wirklich nicht beeindrucken. Ausserdem werden die Ämtler von treuen Fans begleitet. 60 km oder 40 Minuten von Affoltern nach Buttikon sind schliesslich ein Katzensprung. Freitag, 16. September, 20.30 Uhr, Sportplatz Rietley in Buttikon, Platz 1.

Nonstop 330 km durchs Aostatal – der Tor des Géants gilt als härtestes Nonstop-Bergrennen überhaupt. Nach erfolgreicher Titelverteidigung an der Double-Ironman-WM in Weltrekordzeit sollte er der nächste Saisonhöhepunkt des Aeugster Ultra-Sportlers werden. «Ich will ins Ziel kommen», hatte er vor dem Start noch gesagt. Doch dann sah es so aus, als könne Brennwald auf Anhieb mit den Besten mithalten. Er hielt sich die ersten 150 km konstant in den besten zehn von insgesamt 500 Läufern – bis ihn dann eine Fussverletzung ausbremste und nach gut 20 Kilometern endgültig zur Aufgabe zwangen. «Wenn es nur noch 50 km gegengen wäre, hätte ich es durchgezogen», so Brennwald. Gut 30 Stunden nach der Aufgabe war der Aeugster auf Ursachen-Forschung: Die erste Nacht habe es dauernd geregnet oder gar geschneit, blickt Brennwald zurück. Seine Füsse wurden nass und er bekam Blasen. Die schmerzenden Druckstellen dürften seinen Bewegungsablauf dann verändert haben, was zur Entzündung führte. Am Dienstag war Brennwalds Freundin Andrea Bachmann angereist – zur Unterstützung, wie ursprünglich geplant war. Stattdessen gibt es für die beiden nun im Aostatal etwas Erholung. Mit dem Kapitel Tor des Géants hat Brennwald allerdings noch nicht abgeschlossen. «Ich will ins Ziel kommen», sagt er fest entschlossen. Wahrscheinlich noch nicht nächstes Jahr, aber für einen Ultra-Sportler ist der Aeugster ja noch jung... (tst.)

Affoltemer Faustballer im Saison-Schlussspurt Morgen Samstag, 17. September, findet, auf dem Sportplatz Ländli in Würenlos die Faustball Schweizer Senioren Meisterschaft und die Auf- und Abstiegsspiele zwischen 1. Liga und NLB statt. Ab 9 Uhr spielen Mannschaften aus der ganzen Schweiz um den Titel oder um Aufstieg, respektive Klassenerhalt. Affoltern 1 spielt, nachdem das Team in der 1.-Liga-Meisterschaft den 3. Platz erreichten, um den Aufstieg in die NLB. Die Ämtler werden als Aussenseiter gehandelt, da die Mannschaft auf drei Positionen verändert antreten wird. Affoltern 2, der Vizemeister des vergangenen Jahres, tritt zum zwölften Mal an den Schweizer SeniorenMeisterschaften an. Mit einem grossen Kader und dem dadurch möglichen Rotationsprinzip erhoffen sie sich gegen Ende des Spieltages «frischer» auftreten zu können als letztes Jahr.

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Sport

Freitag, 16. September 2011

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Keine Chancen gegen den Weltmeister und Lukas Buchli Urs Huber am Bikemarathon o-tour deutlich geschlagen Gegen Weltmeister Christoph Sauser kämpfte Schweizermeister Urs Huber an der «o-tour» für einmal auf verlorenem Posten. Geschwächt von einer Erkältung, die er sich am frostigen SM-Titelkampf zugezogen hatte, musste sich der RRC-Amt-Fahrer mit Platz drei begnügen. ................................................... von martin platter Philippe Frey aus Zwillikon. (Bild zvg.)

Power-Bike-Team zweimal Leader Am vergangenen Wochenende fand in Disentis, Gaubünden, der 4. Rennlauf der diesjährigen IXS Swiss DownhillCupserie statt. Auf der sehr anspruchsvollen Strecke mit vielen Steinen und Wurzeln hatten zu Beginn alle Fahrer ihre Mühe. Philippe «Fibu» Frey aus Zwillikon zeigte mit zwei 2. Plätzen im Seeding- und Rennlauf eine solide Leistung. Im Zwischenklassement der Kategorie U17 Lizenz liegt er ein Rennen vor Schluss nun auf dem ersten Platz. Auch der zweite Power-Bike-Fahrer Felix Klee aus Zürich überzeugte: Platz drei kann sich sehen lassen, zumal Klee zweimal stürzte – glücklicherweise ohne Verletzungsfolgen. Im Zwischenklassement liegt Felix Klee ebenfalls auf dem ersten Platz, er in der Kategorie Juniors male. (tst.)

Auf der Schrotenegg, am Ende des ersten und zugleich höchsten Berges der «o-tour bike Obwalden», war die Welt für Urs Huber noch in Ordnung. Das Wetter und die Temperaturen waren herrlich. Huber war zusammen mit Lukas Buchli und Weltmeister Christoph Sauser auf der Verfolgung von Ausreisser Thomas Stoll, der mit einer frühen Flucht die Entscheidung gesucht hatte. Die Reihenfolge bei Kilometer 15 sollte jedoch keinen Bestand haben. Der Wettkampf entschied sich aber erst in der zweiten nahrhaften Steigung zum Ächerlipass auf der anderen Seite des Sarnentals. Kaum gings bergauf, musste Huber Sauser und Buchli ziehen lassen. «Damit hatte ich gerechnet. Bei Rennhälfte, es waren rund zwei Stunden gefahren, merkte ich, wie meine Beine unangenehm schnell müde wurden. Ich versuchte mich auf der Anfahrt zum Aufstieg auf den Ächerlipass nochmals gut zu verpflegen, um es noch irgendwie ins Ziel zu schaffen. Aber das reichte natürlich nicht gegen zwei so

Zehn Erwachsene und vier Kinder zeigten eine Karate-Show. (Bilder zvg.)

Am Ende der ersten Steigung bei der Schrotenegg genoss Schweizermeister Urs Huber noch am Hinterrad von Weltmeister Christoph Sauser die herrliche Spätsommersonne. (Bild Martin Platter) starke Fahrer wie Sauser und Buchli», rekapitulierte Huber. Bereits vor dem Hauptanstieg musste er in einer harmlosen Rampe abreissen lassen.

Mit Glück auf den 3. Platz Doch dann zeichnete sich ein Silberstreifen am Horizont ab: «Ich fuhr mein Tempo weiter und sah plötzlich überraschend Stoll vor mir, sein Bike schiebend. Er hatte einen Kettenriss», kommentiert Huber die Rennsituation. Plötzlich war der dritte Podestplatz wieder in Reichweite: «Entsprechend achtsam, dass kein Fahrer mehr zu mir aufschliessen konnte, fuhr ich das Rennen noch zu Ende. Ich wusste, dass die Entscheidung um den Sieg ge-

fallen war», erklärte Huber. Im Bewusstsein um seine gesundheitliche Verfassung war er zufrieden, dass er seinen dritten Platz hinter Sauser und Buchli halten konnte. Er war nicht der einzige Fahrer des Radrennclubs Amt, der sich über die anspruchsvolle 88-km-Distanz mit 3000 Höhenmetern kämpfte. Der Hauptikoner Köbi Schneebeli egalisierte als 30. sein bisher bestes Resultat, das er bereits zum Saisonauftakt am Monte Generoso Bikemarathon in seiner Kategorie Fun2 erreicht hatte: Rang 6. Zweitbester Säuliämtler wurde Cyrill Rüttimann aus Ebertswil als Achter bei den Fun2. Thomas Müller aus Mettmenstetten wurde diesmal Zwölfter – allerdings in der nächsthö-

heren Altersstufe Fun3. Daniel Platter aus Uerzlikon erreichte das Ziel noch knapp vor der Fünfstunden-Zeitgrenze und wurde mit seiner Zeit von 4:56:19 24. bei den Fun3. Keinen guten Tag erwischte Hermann Blaser. Der Aeugster gab das Rennen auf. Schnellste Säuliämtler auf der Kurzstrecke waren Jack Schneebeli aus Hauptikon vor Heini Homberger und Knut Buengen, beide aus Hausen. Sie trafen nach 43 km als 168. bzw. 170. und 180. wieder im Ziel in Alpnach ein. Oliver Stemmer (188., Rifferswil), Walo Rüegg (233., Affoltern), Thomas Heimann (264., Hausen), Ingo Bartels (294., Mettmenstetten) und Robert Wildi (324., Ottenbach) waren die weiteren Absolventen der o-tour.

Bei schönstem Wetter und Sommertemperaturen kam mancher Schütze ins Schwitzen. (Bild zvg.)

Karate-Show am 40er- Aus Konkurrenten wurden Freunde 10 Jahre Schützenverein Obfelden-Maschwanden Fäscht in Wettswil Shukokai-Karate-Club Affoltern in Aktion Der Shukokai-Karate-Club Affoltern durfte am Samstag, 3. September, im Festzelt des 40er-Festes in Wettswil eine halbstündige Vorführung zeigen. Zehn Erwachsene und vier Kinder im Alter zwischen 6 und 73 Jahren nahmen an der Vorführung teil. Hans Frischknecht und Susanna Schlüchter, beide Karatelehrer im Shukokai Albis, haben die abwechslungsreiche Show zusammengestellt. Andi Müller, Dojoleiter vom Shukokai Albis kommentierte die Vorführung. Die Zuschauer des bis zum letzten Platz besetzten Festzeltes – darunter viele Kinder – waren von der Show begeistert.

Kommentator: Andi Müller, Dojoleiter vom Shukokai Albis.

Vor zehn Jahren haben die beiden Orts-Schützenvereine von Obfelden und Maschwanden beschlossen, ihre Vereine zusammenzulegen. Seither treffen sich die Schützen in Obfelden zum Training, zu sportlichen Wettkämpfen und gemütlichem Beisammensein. Aus ehemaligen Konkurrenten wurden Freunde, die gemeinsam ihrem Hobby nachgehen und Kameradschaft pflegen. Zehn Jahre Vereinsgeschichte sind noch nicht ein langes Leben. Es gibt – gerade unter den Schützen – viele ältere Vereine. Trotzdem wurde beschlossen, die Vereine der umliegenden Bezirke und Kantone zu einem Schützenfest nach Obfelden einzuladen. An zwei Wochenenden durfte man 534 Schützen begrüssen, die zusammen 69 verschiedene Vereine repräsentieren. Ein Erfolg, der den Schützenverein Obfelden-Maschwanden stolz macht. An beiden Samstagen musste der Start des Wettkampfs wegen Nebel verschoben werden. Danach meinte es Petrus aber umso besser mit dem Verein. Bei schönstem Wetter und Sommertemperaturen kam mancher Schütze ins Schwitzen. Nebst dem traditionellen sportlichen Match (zehn

Schuss auf die Zehnerscheibe) wurde auch ein sogenannter «Auszahler» angeboten, bei dem man mit vier präzisen Schüssen auf die 100er Scheibe nicht nur seinen (bescheidenen) Einsatz, sondern je nach Resultat auch ein Taschengeld für die Schützenbeiz gewinnen kann. Die geschossenen Resultate dürfen sich sehen lassen. Gleich drei Schützen haben hervorragende 98 Punkte geschossen: Heinz Hug und Alfred Häfeli vom Feldschützenverein Ottenbach und Sämi Schneebeli aus dem Schützenverein Obfelden-Maschwanden. Dass man aber nicht nur mit dem sportlichen Standardgewehr sondern auch mit einem Sturmgewehr 90 ein gutes Resultat schiessen kann, beweist Franz Grüter, der mit 97 Punkten für den Schiessverein Dietikon das beste Resultat mit der Armeewaffe geschossen hat. Der Schützenverein Affoltern hat mit Hans Berli den ältesten Schützen gestellt (Jahrgang 18). Auch er hat die Auszeichnung mit Bravour geschafft. Beim Nachwuchs muss Dominic Schmid vom Feldschützenverein Wettswil erwähnt werden, der mit Jahrgang 1995 und 94 geschossenen Punkten die kritischen Zuschauer be-

eindruckte. Und die Schützenkönigin heisst Jolanda Meier (Felschützen Buttwil-Geltwil), die bei den Frauen mit 95 Punkten das beste Resultat geschossen hat. Gute Resultate sind aber nicht das einzige, was die Gemeinschaft der Schützen ausmacht. Man trifft sich nicht nur zum gemeinsamen Hobby, sondern auch zu einem Schwatz, einem Bier oder einem Jass und lässt den Tag ausklingen. Am Sonntagmorgen nach dem zweiten Schützenwochenende lud der Schützenverein Obfelden-Maschwanden alle Helfer, Ehrenmitglieder, Freunde und Vertreter der beiden Gemeinderäte von Obfelden und Maschwanden zu einem Brunch ein, an dem ausschliesslich Produkte aus dem Bezirk aufgetischt wurden. Wer sich für den Schiesssport interessiert, kann sich unverbindlich zu einem Training einfinden und erste Erfahrungen sammeln. Die aktiven Schützinnen und Schützen merken sich das Jahr 2021, wenn man sich zum 20-Jahre-Jubiläum wieder treffen wird. Werner Wider, Aktuar


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FC Affoltern a. A. Das «Alles oder Nichts» des FC Affoltern im Cup Vorsicht ist jedoch das Gebot der Stunde und man sollte 3 Dinge nicht ausser Acht lassen. Das Eine ist, dass der FC Buttikon «nur» in der 3. Liga spielt. Es ist schon oft vorgekommen, dass der vermeintliche «Underdog» den vermeintlich besseren «Upperdog» besiegt. Man kennt es: Der Cup hat immer schon seine eigenen Regeln gehabt. Das Zweite, was besonderer Beachtung bedarf ist, dass der FC Buttikon in seinen 4 Spielen der aktuell laufenden Meisterschaft immer gewonnen hat und Tabellenführer ist. In der Bilanz stehen 11 zu 6 Tore. Das macht einen Schnitt von fast drei Toren pro Spiel, die die Innerschweizer geschossen haben. Eine beachtliche Leistung und gleichzeitig ein Appell an die ganze FCA-Mannschaft, die sich im Klaren sein muss, dass Verteidigung bereits vorne anfängt. Und zum Dritten ist Buttikon der Ort, in dem das Spiel ausgetragen wird. Das

Heimrecht, das Publikum und der Platz sind also auf deren Seite. Dies alles sollte unsere Affoltemer gleichwohl nicht abschrecken. Drei Dinge sind es, die den FCA stark machen: Erstens spielt der FCA in der 2. Liga was per se zeigt, dass die Affoltemer eine Klasse besser sind als die in der 3. Liga spielenden Innerschweizer. Und dies in jeder Hinsicht: technisch, taktisch, spielerisch und individuell. Zweitens: Mit einem Sieg und einem Unentschieden aus den letzen zwei Meisterschaftsspielen kann Affoltern selbstbewusst aufspielen. Wichtig ist, dass die Verteidigung rund um Bala, Rako, Salis und Luchsinger den Vorderleuten ein Gefühl der Sicherheit vermittelt. Mit dieser Sicherheit können insbesondere die Stürmer einiges riskieren und offensiv nach vorne spielen. Die 6 Tore, die der FC Buttikon in vier Spielen eingeschenkt bekam zeigt, dass die Verteidigung, rein statistisch gese-

hen, auf jeden Fall mehr als ein Tor zulässt. Schlussendlich Drittens: Wen von den Affoltemer interessiert es wirklich, ob sie auswärts oder zuhause spielen? Keinen so richtig. Ein Spiel im fremden Stadion kann (Fast-) Profis, wie unsere Jungs es sind, nun wirklich nicht beeindrucken. Ausserdem werden die Albiser von treuen Fans begleitet. 60 km oder 40 Minuten von Affoltern nach Buttikon sind ein Katzensprung. Bericht: Volkmar Klutsch

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Spielbeginn: Heute Freitag, 16. September 20:30 Uhr, Sportplatz: Rietley in Buttikon, Platz 1

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Resultat-Tipp von Ernst Marti: FC Buttikon-FCA 1:2 Auch für die Italos des FC Affoltern beginnt das Fussballabenteuer 2011/2012

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Das neu formierte Trainerduo (Franco Onorati und Michele Fiore) möchte einerseits an dem in der Saison 2010/11 immer da gewesenen Teamgeist sowie auch an den positiven Resultaten wie z.B. dem auswärtigen 0:3 Sieg gegen den späteren Aufsteiger Thalwil anknüpfen. Das vom Trainerduo gesetzte Ziel ist, die letztjährige Saisonleistung zu verbessern bzw. sich im oberen Tabellenviertel zu etablieren, aber dennoch den vorhandenen Spass am Fussball beizubehalten und den Teamgeist weiterhin zu fördern. An dieser Stelle, möchten sich die Italos des FC Affoltern bei Ihren Trikotsponsoren «Coiffeur Car-

mela, Affoltern a.A.» und «Noser Light AG, Zwillikon» herzlich für die erhaltene Unterstützung bedanken. Dieser Dank geht natürlich auch an die zahlreichen Zuschauer, Fans und Supporter, die uns in der vergangen Saison tatkräftig unterstützt haben. Mit der Vorfreude, viele der Erwähnten auch in diesem Jahr am Spielfeldrand begrüssen zu dürfen, wünschen wir allen eine schöne, faire und möglichst verletzungsfreie Fussballsaison 2011/2012! Übrigens: der Start in die neue Saison ist den Italos schon mal geglückt, die ersten drei Partien konnten gegen Richterswil (0:5 Auswärts) Langnau a.A. (2:1 Heim)

und Wollishofen (2:3) gewonnen werden! Sport Club Italiano Der Vorstand

Alle FCA-Heimspiele bis nächsten Mittwoch Samstag, 17. September 2011 16.00 Junioren A – FC Wädenswil 18.00 Damen 1 – FC Richterswil

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Dienstag, 20. September 2011 20.00 Veteranen – Volketswil

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Mittwoch, 21. September 2011 19.30 Juniorinnen B – FC Feusisbrg/ Schindellegi 20.00 B – FC Wädenswil

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September-Monatsmenü 2011 Fr. 59.90 Rindscarpaccio mit Trüffelvinaigrette garniert mit kleinem Saisonblattsalat ... Kürbisrahmsüppchen ... Kalbshuftfilet «Cèpes» am Stück rosa gebraten und tranchiert Steinpilzrahmsauce, Rotkraut mit Marroni, Rosenkohl, mit Preiselbeeren gefüllter Mirza-Apfel und Gemüsespätzli ... Warme Rumzwetschgen und Vanilleglace Wir sind gerne für Sie da und freuen uns auf Ihren Besuch. Für Ihren privaten, geschäftlichen oder Vereinsanlass öffnen wir ab 12 Personen unsere gemütlichen Räumlichkeiten auch ausserhalb der ordentlichen Öffnungszeiten. Sonntag: für angemeldete Anlässe reserviert Montag: 08.00 bis 14.00 und ab 16.00 Uhr Dienstag bis Freitag: 08.00 bis 14.00 und ab 18.00 Uhr Samstag: ab 18.00 Uhr geöffnet

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Extra

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ratgeber

Martin Haab Landwirt / Kantonsrat Schürmatt 8932 Mettmenstetten

Auge in Auge mit der Spinne an der Haustür Haustiere, die sich als ökologische Insektenvertilger bewähren

N

ur wenige Kleintiere vermögen eine derartige emotionale Faszinationsbandbreite auszulösen wie Spinnen: von abgrundtiefem Ekel bis prickelnder Faszination. Das abgelichtete, rund fünf Zentimeter grosse Exemplar hängt seit einigen Tagen lässig in seinem Netz beim Eingang zur Wohnung des Schreibenden und wartet stoisch auf Beute. Der Luftzug treibt die Nahrung ins seidenfeine Geflecht, das selbst im Licht fast unsichtbar erscheint. Wespen, Hummeln, Bienen, Fliegen, Schmetterlinge und andere Insekten, die sich verfangen, werden von der Spinne gebissen und mit Spinnenfäden eingewoben. Wie bei Schlangen wirken die beim Biss eingespritzten Verdauungsenzyme zersetzend. Die Beute vorverdaut sich quasi bei lebendigem Leib selber und wird anschliessend ausgesogen. Einer der Gründe, warum es mit der Beliebtheit der Krabbel- und Schleichtiere nicht zum Besten bestellt ist. Dabei sind sie die perfekten Insektenvertilger. Ökologischer gehts nicht.

Lieber Martin, der Event an diesem Wochenende «underwägs vo puur zu puur» (vpzp), bei dem zehn Landwirtschaftsbetriebe besucht werden können, ist für mich persönlich einer der ansprechendsten Anlässe im Säuliamt. Die Bauern verstehen es, sich gekonnt und in liebenswürdiger Weise in Szene zu setzen. Da gelingt es nicht einmal den Grünen zu meckern, immerhin werden die Höfe per Velo oder zu Fuss besucht. Als OK-Präsident hast du neben deinem eigentlichen Beruf als Landwirt und dem zusätzlichen politischen Engagement grosse Arbeit geleistet. Dafür möchte ich dir herzlich danken. Ich bin überzeugt, dass damit das Verständnis für die Anliegen und Sorgen der Bauern im Knonauer Amt massiv gesteigert wird. Nach meinen Erfahrungen brauchen die Landwirte in unserer Region allerdings nicht speziell um Aufmerksamkeit zu werben. Einmal ungeachtet der unzähligen Plastik-Kühe an den Strassenrändern nehme ich die Landwirte täglich fast inflationär wahr. Berufsbedingt bin ich viel auf den Strassen im Knonauer Amt unterwegs. Doch zwischen Wettswil und Rifferswil und zwischen Bonstetten und Mettmenstetten sind jeweils stets gefühlte hundert Bauern auf ihren Traktoren ebenfalls auf Achse. Die grünen, silbernen oder blauen Trecker ziehen meistens zwei bis drei prall gefüllte Anhänger, an deren Hinterseite ein winziges Schildchen mit der Zahl 30 angebracht ist. Und genau so schnell fahren sie auch. Schneller fahren nur die Mistanhänger, die dann aber meine Geschwindigkeit wiederum massiv verringern, da meine von Kuhmist verklebten Autoscheiben nur noch ein Schritttempo zulassen. Ungeheuer spannend empfinde ich auch die riesigen und hochaufgetürmten Heufuder, die schwankend und rumpelnd vor mir in Richtung irgendeiner weit entfernten Scheune zuckeln. Ich freue mich am Sonntag, genau diese Scheunen besichtigen zu dürfen. Mit freundlichen Grüssen Martin Mullis

Von Alexandra Imhof*

Giftig, aber friedfertig Die Zeichnung auf dem kugelförmigen Hinterleib des Achtbeiners verrät, dass es sich hier um eine Gartenkreuzspinne (Araneus diadematus) handelt, die wohl bekannteste ihrer Art in unseren Breitengraden. Von der Grösse her muss es ein Weibchen sein. Giftig, aber gemäss Lexikon friedfertig, wenn sie nicht in Bedrängnis gerät. Ihr Biss ist vergleichbar mit dem Schmerz eines Mückenstichs, das Gift für den Menschen medizinisch weitgehend harmlos. Wie die «schwarze Witwe» keinen Sinn für Romantik hat die Kreuzspinne beim Paarungsakt, bei dem das nur halb so grosse Männchen häufig vom Weibchen verspiesen wird. Da ist er wieder, dieser Schauder, der schon etliche Horrorfilmautoren inspiriert hat. Dabei scheint sie einen anzulächeln, wenn man ihr so in die Augen schaut.

Kein Sinn für Romantik: Auge in Auge mit der lächelnden Kreuzspinne von visà-vis. (Bild Martin Platter)

(map.)

wetter

Aus Neuseeland zu Gast im Säuliamt Die Autobahn als Zulieferer exotischer Gäste. Leo Chan, Nationalplaner aus Singapur und wohnhaft in Auckland, Neuseeland, winkt auf die Frage ob er sich in der Autobahnausfahrt verirrt habe, energisch ab. Natürlich nicht, er sitze ganz bewusst hier im Restaurant Hirschen keine zweihundert Meter von der Autobahnausfahrt und der Raststätte MyStop entfernt. Mit seiner Familie weile er einige Tage in Luzern.

Diesen Donnerstag wollen sie Zürich besuchen, hätten aber unbedingt auf dem Weg dahin in einer kleinen Landbeiz zu Mittag essen wollen. So hätten sie die Ausfahrt Affoltern gewählt und landeten nur Minuten später im nahen «Hirschen». Von den feinen und günstigen Menüs ist die ganze Familie Chan begeistert. Sie schwärmen von den währschaften «Worker-Meals» und wollen abends auf dem Heimweg den «Hirschen» gleich noch einmal heimsuchen. (mm)

Betreibung löschen? Gegen mich wurde vor ca. 6 Monaten zu Unrecht eine Betreibung eingeleitet. Ich habe natürlich sofort Rechtsvorschlag erhoben. Seither hat der Gläubiger keine weiteren Schritte unternommen. Ich bin jedoch derzeit auf Wohnungssuche und muss nun einen Betreibungsregisterauszug bestellen. Deshalb bin ich darauf angewiesen, dass mein Betreibungsregisterauszug makellos ist. Wie kann ich die zu Unrecht erfolgte Betreibung löschen lassen? Im Schweizerischen Zwangsvollstreckungsrecht kann der Gläubiger eine Betreibung einleiten, ohne seine Forderung nachweisen zu müssen. Ob die Forderung zu Recht besteht, wird bei der Ausstellung des Zahlungsbefehls nicht geprüft. Der Schuldner kann gegen die Betreibung Rechtsvorschlag erheben und das Betreibungsverfahren damit einstweilen zum Stillstand bringen. Der Gläubiger muss die Forderung dann auf dem Klageweg, d.h. in einem gerichtlichen Verfahren, geltend machen, um die Betreibung fortsetzen zu können. Selbst wenn der Schuldner Rechtsvorschlag gegen die Betreibung erhebt, erfolgt ein Eintrag im Betreibungsregister. Dieser Eintrag kann für Dritte bis zu fünf Jahren ersichtlich sein (Art. 8a Abs. 4 SchKG). Folgende Möglichkeiten gibt es, um die Löschung des Zahlungsbefehls im Betreibungsregister zu erwirken: Man kann mit dem Gläubiger verhandeln und ihn zum Rückzug der Betreibung bewegen. Dies wird jedoch nur dann Erfolg haben, wenn mit dem Gläubiger eine Einigung gefunden werden kann. Weigert sich der Gläubiger, die Betreibung zurückzuziehen, bleibt nichts anderes übrig, als eine Klage gegen den Gläubiger einzuleiten. Mit einer allgemeinen negativen Feststellungsklage kann der Betriebene gerichtlich feststellen lassen, dass die Forderung nicht besteht, und er kann die Löschung der Betreibung verlangen. Um mit einer negativen Feststellungsklage erfolgreich durchdringen zu können, muss der Betriebene allerdings ein schutzwürdiges Interesse an seinem Begehren nachweisen können. Der Betriebene muss insbesondere nachweisen, dass der Zahlungsbefehl und der damit verbundene Registereintrag ihn in seiner Bewegungsfreiheit hindert. Dies kann damit begründet werden, dass die Kredit- und Vertrauenswürdigkeit leidet, wenn Dritte, welche Betreibungsauskünfte einholen, von dem Registereintrag Kenntnis erhalten. Gemäss der Rechtsprechung des Bundesgerichts ist ein schutzwürdiges Interesse jedoch nur gegeben, wenn es sich bei der betriebenen Forderung um eine namhafte Summe handelt. Bei Bagatellbeträgen verneint das Bundesgericht ein schutzwürdiges Interesse. Sie können folglich versuchen, den Gläubiger zum Rückzug der Betreibung zu bewegen. Falls dies nicht möglich ist, können Sie eine negative Feststellungsklage gegen den Gläubiger einleiten, sofern es sich bei der in Betreibung gesetzten Forderung um einen namhaften Betrag handelt. *Alexandra Imhof ist Inhaberin einer Anwalts-

bauernregel

kanzlei in Bonstetten. Rechtsfragen können

«St. Ludmilla (16. September), das fromme Kind, bringt Regen gern und Wind.»

direkt an sie gestellt werden.

Zum Mittagessen von Singapur nach Obfelden: Leo, seine Frau Ida und Sohn Daniel Chan mit der Wirtin Bruna Bortoluzzi. (Bild Martin Mullis)

E-Mail: info@ kanzlei-imhof.ch.


Veranstaltungen

Carfahrten, Umzüge und Spezialtransporte Kunz & Kiser Weidliweg 8 8909 Zwillikon Telefon 044 761 01 55 Donnerstag, 13. Oktober 2011 Bernbiet 09.00 Uhr Fr. 38.– Donnerstag, 20. Oktober 2011 Europapark (inkl. Eintritt) 07.00 Uhr Fr. 82.– Donnerstag, 3. November 2011 Lenzerheide 09.00 Uhr Fr. 38.– Montag, 28. November 2011 Zibelemärit Bern (inkl. Kaffee/Weggli) 06.30 Uhr Fr. 39.– Dienstag, 6. Dezember 2011 Fr. 79.– Chlausfahrt – Eschholzmatt 10.00 Uhr (inkl. Mittagessen u. Chlaussäckli) Voranzeige Sonntag, 1. Januar 2012 Neujahrsfahrt (inkl. Mittagessen u. Musik) Fr. 75.– Ferienreisen/ Weihnachtsmärkte 2011 24. bis 27. November 2011 Dresden – Striezelmarkt DZ/Frühstück Fr. 470.– Donnerstag, 1. Dezember 2011 Konstanz 09.00 Uhr (ID erforderlich) Fr. 38.– Mittwoch, 7. Dezember 2011 Stuttgart inkl. Kaffee/Weggli 08.00 Uhr (ID erforderlich) Fr. 52.– 15. bis 17. Dezember 2011 Kastelruther Spatzen Klingende Bergweihnacht in Seefeld pro Person DZ/HP Fr. 410.– inkl. Carfahrt, Konzerteintritt und Ausflug nach Innsbruck Über Ihre Anmeldung freuen wir uns.

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20110916_WOZ_AFFANZ  

Sanierung des Mettmenstetter Gemeindehauses vor dem Abschluss. > Seite 9 A4 und Westumfahrung haben Gemeinden spürbar entlastet. > Sei...

20110916_WOZ_AFFANZ  

Sanierung des Mettmenstetter Gemeindehauses vor dem Abschluss. > Seite 9 A4 und Westumfahrung haben Gemeinden spürbar entlastet. > Sei...