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Donnerstag, 25. März 2021

113. Jahrgang Nr. 12

AMTLICHER ANZEIGER FÜR DAS SCHWARZBUBENLAND UND DAS LAUFENTAL P.P. A 4242 Laufen Post CH AG

6000 Gläubige in sechs Pfarreien Seit August 2020 besteht der Pastoralraum Laufental-Lützeltal mit einem gemeinsamen Seelsorgeteam.

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Thomas Immoos Der Pastoralraum Laufental-Lützeltal ist ein Unikum: Neben den Laufentaler Kirchgemeinden Brislach, Laufen, Liesberg, Roggenburg und Wahlen gehören auch die Kirchgemeinden Ederswiler (Jura) und Kleinlützel (Solothurn) dazu. Allerdings bilden die Gemeinden Roggenburg und Ederswiler bereits seit langem eine Doppelpfarrei. Natürlich handelt es sich beim Pastoralraum nicht um eine Fusion von sechs Pfarreien. Diese bleiben erhalten; dies sei für die örtlichen Gläubigen wichtig, betont Christof Klingenbeck. Eine enge Zusammenarbeit gibt es überdies mit der Missione Cattolica dell Birstal. Seit August 2020 gibt es den Pastoralraum Laufental-Lützeltal mit einem gemeinsamen Seelsorgeteam. Bischofsvikar Valentine Koledoye hat die Seelsorgenden am 16. August eingesetzt, mitten in der Coronazeit. In diesem neuen Pastoralraum sind vier Seelsorgende tätig: Diakon Christof Klingenbeck als Leiter, Pater Paul als leitender Priester sowie Pfarreiseelsorger Alexander Mediger und die Pfarreiseelsorgerin Anne Burgmer. Zum Team gehört auch Liliane Stebler als Pastoralraum-Sekretärin. «Der Pastoralraum ist gut angelaufen», stellt Klingenbeck fest. Und Alexander Mediger ergänzt, dass die Neuorganisation ja nicht über Nacht kam: «Wir hatten Zeit, uns vorzubereiten.» Ausserdem habe es ja bereits vorher enge Kontakte zu den anderen Pfarreien gegeben, etwa durch Kanzeltausch, indem Seelsorger einer Pfarrei in einer anderen Gottesdienste feierten. Auch Ministranten-

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Das Seelsorgeteam des Pastoralraums Laufental-Lützeltal: (v. l.) Alexander Mediger, Pater Paul Pottokaran, Christof Klingenbeck, Anne Budmer und Liliane Stebler. FOTO: THOMAS IMMOOS anlässe oder Familienkreuzwege fanden gemeinsam statt. Für jede Pfarrei gibt es eine Person, die als erste Anlaufstelle für die Gläubigen wirkt. Durch den Pastoralraum sind die Gläubigen einander näher gerückt. Einige Anlässe werden gemeinsam durchgeführt, etwa die Firmvorbereitung. «Von den Jugendlichen wird es geschätzt, im Firmunterricht Altersgenossen aus anderen Gemeinden kennen zu lernen», stellt das Seelsorgeteam fest. Auch in anderen Bereichen — etwa in den kirchlichen Vereinen — setzte der Pastoralraum neue Kräfte frei. Wichtig aber bleibt, dass die traditionellen Feste in den einzelnen Pfarreien erhalten bleiben, so zum Beispiel der Mauritius-Tag in Kleinlützel oder der Martins-Tag in Laufen. «Trotzdem sollen die rund 6000 Katholikinnen und Katholiken in diesem Pastoralraum die Identität und die Verbundenheit, die sie mit ihrer angestammten Pfarrei verbinden, auf den Pastoralraum übertragen», äussert sich Anne Budmer hoffnungsvoll. Hintergrund für die Schaffung von Pastoralräumen ist der zunehmende

Mangel an Seelsorgerinnen und Seelsorgern. Ein Mangel, der sich noch verstärken dürfte. Einige Pfarreien haben ja erste Erfahrungen als Leitungseinheiten in erfolgreicher Zusammenarbeit gemacht, etwa Brislach und Wahlen. «Durch die Zusammenarbeit lassen sich Synergien nutzen und Doppelspurigkeiten vermeiden», zeigt sich Alexander Mediger überzeugt. Die Coronazeit hat allerdings dazu geführt, dass einige Anlässe «nur mit angezogener Handbremse stattfinden können». Immerhin könne man inzwischen darauf verzichten, dass man sich für die sonntäglichen Gottesdienste in Laufen voranmelden muss. Für die Gottesdienstbesucher verlange die Neuerung eine gewisse Flexibilität, räumen die Seelsorgenden ein. Denn die Gottesdienste in den einzelnen Kirchen finden nicht mehr zu den festgelegten, seit Jahrzehnten gewohnten Zeiten statt. Wichtig ist, dass in der Mehrheit der Pfarreien an jedem Wochenende ein Gottesdienst gefeiert werden kann. Das Seelsorgeteam des Pastoralraums Laufental-Lützeltal sieht im Priestermangel auch eine Chance: Die Gläubigen in

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Sonntag, 28.03.2021 Der Sonntag zeigt sich meist sonnig. 3 ºC 15 ºC

Zwingen

An der Birs zwischen Zwingen und Laufen haben sich Nutrias niedergelassen. Über die Anwesenheit der Nagetiere sind allerdings nicht alle gleichermassen erfreut.

den einzelnen Pfarreien lassen sich mehr einbinden in die Pfarreiarbeit. Und in der Tat verfügen die sechs Pfarreien über ein aktives Pfarreileben — auch wenn es coronabedingt etwas reduziert stattfinden muss. Deshalb hoffen alle, dass auch hier bald der Alltag einkehren wird.

Ostertage im Pastoralraum

Die Ostertage, ab Karfreitag, erfordern für den Pastoralraum besondere Planung. Weiterhin sind höchstens fünfzig Personen zu den Gottesdiensten zugelassen. Aufgrund der Pfarreigrösse werden in Laufen zusätzliche Gottesdienste angeboten: Die Karfreitagsliturgie am 2. April wird um 14 Uhr und 16 Uhr gefeiert. Am Karfreitag gibt es in allen sechs Pfarreien im Pastoralraum eine Karfreitagsliturgie oder einen Kreuzweg. In der Osternacht gibt es um 20 Uhr eine Andacht am Osterfeuer. Um 21 Uhr sind die Gläubigen zu einem lichtvollen Osternachtgottesdienst eingeladen. In jeder Pfarrei wird an Ostern (entweder Ostersamstag oder Ostersonntag) mindestens ein Gottesdienst gefeiert, in Laufen an beiden Festtagen.

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LAUFENTAL

Ja zum Umbau des Schlossareals

Thomas Immoos Ungewöhnlich war sowohl Tag als auch Ort der Gemeindeversammlung von Zwingen: Diese fand am Samstagnachmittag auf dem Schlossplatz statt. Und sie dauerte bei Temperaturen um die vier Grad gut drei Stunden. Rund sechzig Stimmberechtigte nahmen auf den in coronabedingtem Abstand platzierten Stühlen Platz. Haupttraktandum war neben dem Budget für das bereits laufende Jahr der Kredit für den Umbau der Gemeindeverwaltung an der Schlossgasse 4. Die Gmeini-Teilnehmer konnten also vor jenem Objekt beschliessen, über das es auch ging. Coronabedingt hatte eine Informationsveranstaltung dazu im Vorfeld nicht stattfinden können. Deshalb orientierte die Architektin Rita Contini ausführlich über das Bauvorhaben, das innert zweier Jahre realisiert werden soll. Es umfasst auch eine Dämmisolierung, eine Sanierung des Daches und der Fassaden. Geplant ist nicht nur, in dem Gebäude die Gemeindeverwaltung umzubauen, sondern auch sieben Wohnungen unterzubringen (derzeit sind es zwei). Entstehen sollen 3- bis 4½-Zimmer-Wohnungen zwischen 92 und 137 Quadratmeter Grösse. Für den Umbau muss das Treppenhaus entfernt und ein Lift eingebaut werden. Ansonsten sollen die Eingriffe sorgsam erfolgen, befindet sich doch das gesamte Areal im Inventar der geschützten Ortsbilder der Schweiz. Unter den Anwesenden bestritt niemand, dass die Gemeindeverwaltung saniert werden müsse. Allerdings kritisierten mehrere Votanten, dass das Gebäude nun «mit Wohnungen vollgestopft»

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Z WINGEN

Z WINGEN

Die Gemeinde Zwingen kann nun den Umbau der Gemeindeverwaltung in Angriff nehmen. Die Gemeindeversammlung genehmigt den dazu benötigten Planungs- und Baukredit von 4,6 Millionen Franken mit deutlichem Mehr.

Donnerstag, 25. März 2021 Nr. 12

werde. Dies in einer Zeit, wo in Zwingen Dutzende andere private Wohnungen entstehen, etwa unmittelbar daneben auf dem ehemaligen Papiri-Areal. Ein Stimmberechtigter äusserte die Befürchtung, die Wohnungen könnten leer bleiben, da sie über keine Balkone verfügten. Dies stellte Gemeindepräsident Thomas Schmid in Abrede: Schon jetzt gebe es Interessenten an den Wohnungen. Zudem stünden den Mietparteien rund um das Schlossareal Flächen zur Verfügung, die das Fehlen eines Balkons mehr als ausgleichen würden. Zu reden gaben auch die 25 Parkplätze. Diese kommen zwar nicht auf dem autofreien Schlossplatz zu stehen. Bezweifelt wurde aber, ob man diese dann auch entlang der Strasse zur benachbarten Bebauung werde benutzen dürfen. Dies sei der Fall, sagte Schmid, denn dieser Tage sei der entsprechende Dienstbarkeitsvertrag unterzeichnet worden. Schmid wies auch auf die Mietzinseinnahmen hin: «Dieses Geld, rund 200 000 Franken pro Jahr, kann die Gemeinde gut gebrauchen.» Würde man darauf verzichten, drohe eine Steuererhöhung. Ein Stimmberechtigter stellte den Antrag, das Projekt an den Gemeinderat zurückzuweisen und dieses erst wieder der Gmeini vorzulegen, wenn der Quartierplan für die Überbauung des Areals Papiri Ost vorliege und man genau wisse, wo diese neue Strasse verlaufen soll. Nach längerer Diskussion wurde dieser Antrag mit deutlichem Mehr (gegen 13 JaStimmen) abgelehnt. In der Schlussabstimmung fand der gemeinderätliche Vorschlag eine Mehrheit (37 Ja, 13 Nein, 6 Enthaltungen). Das Budget 2021 sieht einen Aufwandüberschuss von über 500 000 Franken vor. Als Gründe für das veranschlagte Defizit nannte der Gemeindepräsident wichtige Investitionen und Anschaffungen, die steigenden Sozialkosten und die noch nicht abschätzbaren Folgen der Corona-Pandemie. Das Budget 2021 wurde mit nur einer Gegenstimme genehmigt. Auch die weiteren Traktanden fanden die Zustimmung der Gmeini-Teilnehmenden.

Mit Blick auf das Haupttraktandum: Rund 60 Stimmberechtigte besuchten die Gemeindeversammlung auf dem Schlossplatz Zwingen. FOTO: THOMAS IMMOOS

Schneller als der Biber

Gar nicht scheu: eine Nutria an der Birs.

Die fremden Nutrias haben das Zeug dazu, die Birs schneller zu erobern als der einheimische Biber. Nicht alle sind gleich begeistert. Gini Minonzio «Von nun an werde ich öfter da durchgehen», erklärt Shkelzen Bedzeti. Er ist ganz begeistert, dass er an der Birs zwischen Zwingen und Laufen gleich zwei Nutrias gesehen hat, und schickt dem Wochenblatt ein Foto. Wir fragen vorsichtig nach, ob er sicher sei, dass es eine Nutria war. «Doch, doch. Denn ich war schon oft im Zolli und da habe ich sie genau angeschaut.» Die Tiere an der Birs waren auch gar nicht scheu, sodass Bedzeti sie genau beobachten konnte. Der 24-Jährige konnte sich ihnen auf zwei Meter nähern, bevor sie ins Wasser sprangen. Das Wochenblatt fragt bei Holger Stockhaus nach, was es mit den Nutrias auf sich hat. Die Begeisterung scheint sich beim kantonalen Jagd- und Fischereiverwalter in Grenzen zu halten. Grundsätzlich handle es sich um eine gebietsfremde, invasive Art, die es zu bekämpfen gelte. Doch der Kanton habe keine Ressourcen, um die Tiere konsequent zu entfernen. Zudem gebe es andere Arten wie den Waschbär oder die Nilgans, die für die Natur bedrohlicher seien. «Im Kanton gibt es etwa drei Nutria-Familien.» Man versuche, die Populationen zu kontrollieren. Ganz fernhalten könne

FOTO: ZVG / SHKELZEN BEDZETI

man die Nutrias nicht mehr aus dem Baselbiet. Die Populationen im Elsass seien dafür zu gross. Zudem können die Tiere auch über Land grosse Strecken überwinden. Für Stockhaus ist wichtig, dass man die Nutrias ebenso wenig füttert wie die anderen Wildtiere. Denn das würde zur Ausbreitung dieser fremden Art beitragen. Es gibt Gegenden in Deutschland oder in Italien, wo die Nutrias zu einer teuren Plage geworden sind.

Konkurrenz zum Biber?

Doch wie ist das nun? Der Kanton, die Gemeinden und die Kraftwerkbetreiber haben so viel Geld ausgegeben, um dem einheimischen Biber die Ansiedlung zu erleichtern. Und nun wird er von Südamerikanern, die all das ausnützen, links überholt? Der Biber ist unterhalb Zwin-

gens angekommen, doch die Nutrias sind schon fast in Laufen. Und die Lage sieht nicht rosig aus. Denn Nutrias können nach einem halben Jahr jährlich zehn Junge haben. Biber hingegen sind erst mit drei Jahren geschlechtsreif und haben maximal fünf Junge im Jahr. Die Biberfachstelle bei Pro Natura Baselland bleibt gelassen. «Dass sich die Nutria ausbreitet, ist nicht wünschenswert. Doch Nutria und Biber sind keine grossen Konkurrenten.» Zudem sei es sehr schwierig, einzelne Nutrias zu jagen. Einfach ein paar Tiere zu töten, bringe nichts. Man müsse die Population strategisch unter Kontrolle halten. So wie es aussieht, hat Shkelzen Bedzeti also durchaus Chancen, seine zwei Nutrias weiterhin beobachten zu können.

Die Nutria gin. Die Wasserbewohner Bisamratten, Nutrias und Biber ähneln einander. Kann man sie jedoch genau betrachten, so lassen sie sich gut unterscheiden. Die Bisamratte hat eine Grösse (Kopf bis Rumpf) von bis zu 35 cm und einen schmalen, seitlich abgeflachten Schwanz. Die Nutria ist bis zu 60 cm gross und hat einen runden Schwanz. Der Biber ist bis zu 100 cm gross und hat einen breiten, flachen Schwanz. Nutrias stammen aus Südamerika. Sie wurden in Europa eingeführt, um sie als Pelztiere nutzen zu können. Etliche entkamen aus Farmen und breiteten

sich aus. In Deutschland hat es sehr grosse Populationen. In der Schweiz breiten sie sich entlang des Rheins, der Birs und im Jura und Tessin aus. Sie leben paarweise oder in Gruppen von bis zu 15 Tieren zusammen. Sie haben im Jahr 10 Junge und können innerhalb eines halben Jahres geschlechtsreif sein. Sie leben vorwiegend vegetarisch. Sie sind sehr gute Schwimmer. Nutrias können mit ihren Erdhöhlen Ufer erheblich schädigen und Strassen einstürzen lassen. Auch können sie Maisfelder und Schilfbestände verwüsten. Letzteres schadet den Wasservögeln sehr. QUELLE: NATURSCHUTZBUND NORDRHEIN-WESTFALEN

REGION

Der Ferienpass Laufental-Thierstein überrascht mit vielen Neuerungen Seit Januar laufen die Vorbereitungen für den Ferienpass Laufental-Thierstein auf Hochtouren. Das Team ist mit vollem Elan dabei, spannende und lehrreiche Kurse zusammenzustellen.

pass.ch). Ein paar Menüpunkte sind noch in Bearbeitung, so die Verantwortlichen. Neu ist ebenfalls das vereinfachte Anmeldesystem für Veranstaltende und Teilnehmende. Die Besucher und Besucherinnen werden selbsterklärend durch das System geleitet. Anmeldestart für Teilnehmende ist der 26. Mai.

Kursanbietende bitte melden

WoS. Auch in diesem Sommer wird der Ferienpass für die Region Laufental und Thierstein stattfinden. Vom 26. Juli bis zum 15. August können Kinder und Jugendliche zwischen 6 und 16 Jahren zahlreiche spannende Kurse besuchen. Erneut gibt es ausserhalb dieses Zeitraumes zusätzliche Angebote. Das neue Feriendorf kann vom 2. bis zum 6. August besucht werden.

Wer gerne einen Kurs anbieten möchte, kann sich jetzt bereits über www.ferienpass.ch anmelden. Die Veranstaltung wird geprüft und anschliessend freigeschaltet. Bei Fragen steht das FerienpassTeam per Mail info@ferienpass.ch zur Verfügung

Coronasicherer Ferienpass

Einfaches Anmelden

Der Ferienpass hat eine neue, modernisierte Website bekommen (www.ferien-

Arbeiten am neuen Programm: Das Ferienpass-Team.

FOTO: ZVG

Das Ferienpass-Team arbeitet mit viel Zuversicht am neuen Programm und hofft, dass das Freizeitangebot wie im Sommer 2020 stattfinden kann. Entsprechende Schutzkonzepte und Hygienemassnah-

men fliessen bereits in die Vorbereitungen ein. Sollte es notwendig werden, wird eine Anpassung der Kursangaben mit dem Anbietenden besprochen.

Ferienspass für alle

Fast alle Gemeinden in der Region Laufental-Thierstein unterstützen den Ferienpass finanziell und ermöglichen den Kindern eine spannende Ferienzeit. Für diese Kinder kostet der Ferienpass nur 35 Franken. Alle anderen bekommen ihn für 68 Franken. Familien, die sich den Ferienpass nicht leisten können, dürfen sich an die Leitung (info@ferienpass.ch) wenden, denn der Ferienpass soll allen zugänglich sein. Der Ferienpass Laufental-Thierstein ist ein Angebot von Kind.Jugend.Familie KJF (www.kjf.swiss), das zur Stiftung Jugendsozialwerk gehört. Zu deren Auftrag gehören Kinder- und Jugendförderung, Betreutes Wohnen und Programme zur Arbeitsintegration (www.jsw.swiss).


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Donnerstag, 25. März 2021 Nr. 11

EVANGELISCH-REFORMIERTE KIRCHGEMEINDE SOLOTHURNISCHES LEIMENTAL ÖKUMENISCHE KIRCHE FLÜH www.kgleimental.ch Freitag, 26. März, 20.00 Uhr Ökum. Taizé-Feier*, Monika Stöcklin-Küry und Hansruedi Koch, Kirche Hofstetten Sonntag, 28. März, 10.00 Uhr Gottesdienst* zum Palmsonntag, Pfarrer Stefan Berg Freitag, 2. April, 10.00 Uhr Karfreitagsgottesdienst*, Pfarrer Hans Bollinger und Stefan Pöll, Orgel *Anmeldung unter info@oekumenische-kirche.ch

Evangelisch-reformierte Kirchgemeinde Laufental Alle Anlässe sind abgesagt! www.ref-laufental.ch Laufen Sonntag, 28. März, 10.30 Uhr, ref. Kirche Laufen, Gottesdienst mit Pfarrer Claudius Jäggi, Romana Imler (Akkordeon), Evelyne Graf (Violine) und Ursula Sauter (Violine). Gründonnerstag, 1. April, 19.00 Uhr ref. Kirche Laufen, Gottesdienst mit Musik und Wort. Wir hören Musik von Joseph Haydn über die letzten Worte unseres Erlösers am Kreuze. Liturgie und Text: Pfarrer Claudius Jäggi, Quartett: Marie Therese Armbruster (Violine), Camille Büsser (Violine), Ursula Brunner (Viola), Pius Brunner (Cello) und Markus Schlapp (Orgel).

WIR DANKEN HERZLICH (statt Karten) für die grosse Anteilnahme und die vielen Zeichen der Verbundenheit, die wir beim Abschied von unserem lieben

Rolf Dorn-Saner erfahren durften. Ganz besonders danken wir... ... Dr. med. Mosimann und Dr. med. Wiederseiner für die sehr persönliche medizinische Betreuung. ... der Lungenliga Solothurn. ... dem Hospiz im Park. ... der EXIT Deutsche Schweiz. ... der Pfarrerin Regine Kokontis und dem Pfarrer Stéphane Barth für die Gestaltung der Trauerfeier. ... Tatjana Fuog für die musikalische Umrahmung des Gottesdienstes. Wir danken allen Verwandten, Bekannten, Freunden und Nachbarn für die mitfühlenden Worte, die grosszügigen Spenden an die Lungenliga Solothurn, die Spenden für heilige Messen, Blumenschalen sowie für späteren Grabschmuck. Zudem gilt unser Dank allen, die Rolf in seinem Leben Vertrauen, Liebe und Freundschaft geschenkt haben, ihn auf seinem Lebensweg begleitet und ihm an der Trauerfeier die letzte Ehre erwiesen haben. Büsserach, im März 2021 Die Trauerfamilie

Evangelisch-reformierte Kirchgemeinde Thierstein Gottesdienste (max. TN-Zahl: 50 Pers. – Anmeld.: freiwillig – Maskenpflicht!): Sonntag, 28. März, 10.15 Uhr, ref. Kirche Thierstein, Breitenbach, Palmsonntagsgottesdienst, Pfr. Stéphane Barth; Orgel: Ingrid Mayr; So.-Schule mit Oster-Basteln; statt Kirchenkaffee: Take Away Donnerstag, 1. April, 15.30 Uhr, Gr. Saal, Alterszentrum Bodenacker, Breitenbach, Gründonnerstagsgottesdienst, Pfr. Stéphane Barth, nur für Heimbewohner-innen

Zwingen, im März 2021 Alle unsere Wege haben ein Ende. Was bleibt, ist die Liebe, das Licht und die Hoffnung.

Freitag, 2. April, 10.15 Uhr, ref. Kirche Thierstein, Breitenbach, Karfreitagsgottesdienst mit argentinischer Tango-Musik, Pfr. Stéphane Barth; Akkordeon: Barbara Schneebeli, Orgel: Tobias Cramm; mit Abendmahl

Wir sind sehr dankbar für die herzliche Anteilnahme beim Abschied von

Samstag, 3. April, 19.00 Uhr, ref. Kirche Thierstein, Breitenbach, Ostervorabendfeier mit der So.-Schule: mit Bildergeschichte, Quiz und Eiertütschete: auf Abstand! Predigt: Pfr. Stéphane Barth; Orgel: Catalina Vicens, So.-Schulleiterin Rahel Pfeuti

28. 4. 1936 – 21. 1. 2021

Sonntag, 4. April, 10.15 Uhr, ref. Kirche Thierstein, Breitenbach, Ostergottesdienst, Pfrn. Barbara Jansen; Orgel: Catalina Vicens; mit Abendmahl Sonntagsschule/ChinderChilche: Sonntag, 28. März, 10.15 – 11.15 Uhr, Osterbasteln im Gde.-Saal, Leitung: Rahel Pfeuti. Thema: Palmsonntag und Vorbereitung auf die Ostervorabendfeier (Sa., 3. 4. 2021; 19.00 – 20.30 Uhr) Samstag, 3. April, 19.00 – 20.30 Uhr, ref. Kirche Thierstein, Breitenbach, Ostervorabendfeier: Teilnehmen am Gottesdienst mit Bildergeschichte, Quiz und Eiertütschete auf Abstand. Leitung: Pfr. Stéphane Barth/Rahel Pfeuti

Johann Meinrad «Hans» Scherrer-Leu Wir danken Herrn Pfarrer Albert Dani für den einfühlsamen Gottesdienst und der Organistin Frau Nadja Lesaulnier für die musikalische Umrahmung. Der Spitex Laufental, Laufen für die liebevolle Pflege zu Hause und dem Altersheim Landruhe, Arlesheim für die intensive Pflege. Frau Dr. med. Beatrice Kaufmann für die letzte medizinische und fürsorgliche Unterstützung. Wir danken für die Karten und die grosszügigen Spenden sowie allen, die Hans in seinem Leben mit Freundlichkeit begegnet sind und ihn auf dem letzten Weg begleitet haben.

Die Trauerfamilie

Konfirmandenunterricht: Do., 18.00 – 19.30 Uhr im Gde.-Saal der ref. Kirche Thierstein, Breitenbach: Do., 25. März: Gr. 2. – Als Ersatz für das Konf.-Lager von Mi., 7. bis Sa., 10. April: Blockkurs im Gde.-Saal der Kirche und auswärts. Zeiten: 9 – 16 Uhr, jeweils mit Mittagessen/Lunch. Mi. + Fr. für Gr. 1/Do. + Sa. für Gr. 2. Kirchgemeinderat: Hilft bei mat. Notlagen und Covid-19 bedingter Einbussen: Tel. 061 781 12 50 (Pfarramt).

Jesus Christus, unser Retter, hat den Tod entmachtet und hat uns das Leben gebracht, das unvergänglich ist. So sagt es das Evangelium.

2. Timotheusbrief 1, 10


Donnerstag, 25. März 2021 Nr. 12

Für Laufen

AMTLICHE MITTEILUNGEN Aus der Stadtratssitzung vom 22. März 2021 Der Stadtrat hat an seiner letzten Sitzung u.a. folgende Geschäfte behandelt und Beschlüsse gefasst: • Gemäss Reglement über die Videoüberwachung ist die Liste mit den Videoinstallationen jährlich amtlich zu publizieren. Im Schwimmbad sind zwei Videoüberwachungskameras, eine ohne Aufzeichnung zur Überwachung des Schwimmbeckens und eine mit Aufzeichnung beim Kassenbereich.

• 2 Einbürgerungsgesuche wurden gutgeheissen und mit zustimmendem Antrag an die Sicherheitsdirektion des Kantons weitergeleitet.

IT-Umstellung, Verwaltung geschlossen Wegen einer IT-Umstellung ist die Verwaltung am Dienstag, 30. März ab 16.00 Uhr und Mittwoch, 31. März 2021 den ganzen Tag geschlossen und auch telefonisch nicht erreichbar. Wir danken für Ihr Verständnis.

Feiertagsregelung über Ostern Gerne weisen wir darauf hin, dass die Öffnungszeiten der Stadtverwaltung über die kommenden Feiertage wie folgt geändert sind: – Donnerstag, 1. April 2021, 9.00 bis 12.00 Uhr; Nachmittag geschlossen – Karfreitag, 2. April 2021, ganzer Tag geschlossen – Ostermontag, 5. April 2021, ganzer Tag geschlossen

Bei einem Notfall oder Wasserleitungsbruch ist die Telefonnummer 112 (Alarmzentrale) zu wählen. Bei einem Todesfall wenden Sie sich an Telefonnummer 079 322 23 54. Wir sind am Dienstag wieder für Sie da. Wir bitten um Kenntnisnahme und wünschen schöne Feiertage!

Verschiebung Wochenmarkt Der Wochenmarkt in der Osterwoche wird bereits am Donnerstag, 1. April 2021 durchgeführt. Die Marktkommission

Neue Organisation der Aufbahrung im Spital Laufen Mit der Schliessung des Kantonsspitals Laufen musste auch für die Aufbahrung der Verstorbenen eine Lösung gefunden werden. Die Verstorbenen können vorerst weiterhin im Aufbahrungsraum des Spitals in Laufen aufgebahrt werden. Fünf Laufentaler und Thiersteiner Gemeinden haben sich gemeinsam dazu entschlossen, dieses Angebot noch bis zum Ende dieses Jahres zu nutzen. Es sind dies neben Laufen Kleinlützel, Wahlen, Liesberg und Roggenburg. Für die Nutzung des Aufbahrungsraums zahlen diese Gemeinden dem Kantonsspital gemeinsam eine Miete, welche einem Kostenteiler unterliegt. Auch die anderen umliegenden Gemeinden wurden, initiiert von der Stadt Laufen und ihrer Friedhofskommission, angefragt, ob sie das Angebot im Spital weiterhin nutzen möchten, sie haben sich jedoch dagegen entschieden und suchen eigene Lösungen. Die Laufner Friedhofskommission ist nun mit anderen Gemeinden und dem

Zwischenlösung: Der Aufbahrungsraum im Spital Laufen kann noch bis Ende Jahr genutzt werden. Altersheim Rosengarten dabei, eine Lösung für die Zeit nach Ablauf der Frist, also ab 2022, zu finden. Der Schlüssel für den Auf bahrungsraum wird von den Gemeinden an die

Angehörigen ausgehändigt, ihnen obliegt die Organisation für Besuche. Im Spital ist für den Auf bahrungsraum kein Schlüssel mehr deponiert. Das jeweilige Bestattungsunternehmen hat

Wird ab Ende März rückgebaut: Die Remise am Allmendweg.

THOMAS LOCHER, STADTRAT

Auch unsere Primarschule hat erste Erfahrungen mit «Breites Testen» machen können. Ich bin überzeugt, dass wir mit überschaubarem Einsatz einen wichtigen Beitrag leisten. Den Beitrag, damit in Laufen die Schule trotz allem weiter funktioniert. Mehraufwand ist es für die Mitarbeitenden zwar allemal. Nehmen wir es als Dienstleistung und sind wir – im schweizweiten Vergleich – doch auch ein wenig stolz auf diese Pionierarbeit. Zum einen tut’s nicht weh. Zum anderen können nicht nur Schulschliessungen vermieden werden. Eine grossflächige Quarantäne (auch für Angehörige!) ist bereits ein stärkerer Eingriff in die persönliche Freiheit… Ich möchte daher alle Kinder und Eltern ermutigen, bei diesen freiwilligen Tests mitzumachen. Apropos Mitmachen: Gemäss Vorgabe des Kantons müssen, gerechnet nach Anzahl Klassen, die Ressourcen für die Schulleitungen erhöht werden. Das macht Sinn und ich darf verkünden, dass die Neubesetzung bzw. Aufstockung der Stellen per Sommer bereits in trockenen Tüchern ist. Ein grosses Merci an alle Beteiligten! Ebenso mit Genugtuung habe ich in diesen Tagen aufschnappen können, dass sich der Kanton überfällige Gedanken macht: Wie können die Gemeinden künftig etwas von den Primarschulausgaben entlastet werden? Schulisch ist ja alles kantonal geregelt. Wer zahlt befiehlt, gilt hier aber nicht. Eine Idee ist, wonach – immerhin – die Hälfte der Lehrpersonenlöhne vom Kanton übernommen würde. Und jetzt komme ich wohl nicht darum herum, hier für einmal noch über mich zu schreiben: Erstes kommt es anders, zweitens als man denkt! Vor einem Jahr habe ich von den Laufnerinnen und Laufnern den ehrenvollen Auftrag erhalten, im Stadtrat Einsitz zu nehmen. Im Wahlprospekt stand «Für Laufen!». Dieses Versprechen kann und will ich nun bekräftigen: Ich freue mich darauf, im Herbst gemeinsam mit den Mitarbeitenden und mit Unterstützung des Stadtrats vom «Milizler» zum Profi zu wechseln: Als künftiger Stadtverwalter vor Ort darf ich meine Berufs-, Kommissions-, Stadtrats- und Führungserfahrungen einbringen. Aber auch mit neuen Ansichten sollen die anspruchsvollen Herausforderungen als regionales Zentrum und überhaupt alle vielfältigen, spannenden Aufgaben unserer Kleinstadt angegangen werden.

FOTO: STL

Kunststoffe im Haushalt recyceln

Vielen Leuten widerstrebt es, die allgegenwärtigen Kunststoffe, z. B. von Verpackungen, in den Abfall zu werfen. Seit einiger Zeit gibt es im Laufental die Kunststoffsammelsäcke zu kaufen, welche hier Abhilfe schaffen. In diesen Säcken können alle Kunststoffe aus dem Haushalt und neu auch Tetra-Packungen gesammelt und dem Kreislauf der Wiederverwertung zugefügt werden. Die Sammlung ist aus mehreren Gründen sinnvoll:

ebenfalls Zugang. Unterhalten wird der Raum von den Mitarbeitern des Werkhofs Laufen. Für die Aufbahrung entstehen für die Angehörigen keine Kosten. (stl)

Dann kontaktieren Sie jemanden aus Ihrem Freundes- oder Familienkreis oder an Ihrem Arbeitsplatz. Telefonische Hilfe erhalten Sie auch bei verschiedenen anonymen Anlaufstellen: – 143 Hilfe für Erwachsene – 147 Hilfe für Kinder und Jugendliche – 061 552 56 48 Corona Hilfetelefon für Personen mit Schwierigkeiten infolge Isolation und Quarantäne Weitere Informationen und Tipps erhalten Sie auch auf der Webseite fürenand.baselland.ch

Gemäss Stadtratsentscheid vom 18. Januar 2021 wird das Gebäude Allmendweg 17 auf dem Serafin Schulareal rückgebaut.

Umweltschutz ist den Schweizerinnen und Schweizern ein grosses Anliegen. Entsprechend gross ist die Bereitschaft, Wertstoffe zu sammeln. Die Schweiz darf sich darum zu Recht Recyclingweltmeisterin nennen.

FOTO: STL

Schlägt Ihnen die CoronaPandemie aufs Gemüt?

Rückbau Remise Allmendweg

Aufgrund enger Platzverhältnisse ist ab 29. März im Zuge der Bauarbeiten mit erheblichen Behinderungen im Rebenweg und Allmendweg zu rechnen. Ausserdem muss der Rebenweg vom 6. bis 16. April gesperrt werden. Eine Umleitung wird signalisiert. Bei Fragen oder Unklarheiten dürfen Sie sich gerne an die Stadtverwaltung, Abteilung BauundPlanung,wenden,Tel.0617663340 oder per E-Mail bau@laufen-bl.ch WirbedankenunsfürIhrVerständnisund Ihre Geduld. Stadt Laufen, Bau und Planung

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• Es besteht eine Nachfrage nach dem Rezyklat • ein Grossteil der Sammlung ist stofflich verwertbar • die Öko-Effizienz (Preis für den Umweltnutzen) ist in einem ausgewogenen Verhältnis Die 60 Liter Kunststoffsammelsäcke können in den meisten Läden bezogen werden, welche auch die Kelsag-Gebührensäcke verkaufen. Der Preis von 2.55 pro 60 Liter Sack liegt deutlich tiefer als jener für einen 60 Liter Gebühren Abfallsack (Fr. 3.30). Abgegeben werden können die vollen Säcke entweder bei der Entsorgungsstelle in Laufen, bei der Kelsag in Liesberg oder in den Sammelcontainern in Breitenbach, Metzerlen, Nunningen und Büren. Weiter Informationen gibt es auch unter www. sammelsack.ch. (stl)

Wochenmarkt bereits am Donnerstag Der Wochenmarkt vom 2. April (Karfreitag) wird wie üblich vor Ostern auf den Donnerstag 1. April vorverlegt. Die Stadt Laufen bittet um Kenntnisnahme. (stl)


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Donnerstag, 25. März 2021 Nr. 11

Ärztlicher Notfalldienst Telefon 061 261 15 15 Unter dieser Nummer erreichen Sie in Notfällen den diensttuenden Arzt, Kinderarzt und Zahnarzt in Baselland sowie in den Solothurner Bezirken Thierstein und Dorneck Telefon 0848 112 112 Bitte versuchen Sie zuerst, Ihren Hausarzt zu erreichen.

Dr. med. Heinz Schön FMH Innere Medizin Abwesend: 1. bis 11. April 2021 Hausarztpraxis Dorfzentrum Tramschlaufe Aesch Info über Stellvertretung: www.dr-schoen.ch

Hausarztpraxis Albrecht Nunningen

Die Praxis bleibt ferienhalber vom Sa. 27.3.2021 bis So. 11.4.2021

Breitenbach Steueramt des Kantons Solothurn

Einreichen der Steuererklärungen 2020 Die Frist zur Abgabe der Steuererklärungen für natürliche Personen läuft am 31. März 2021 ab. Gesuche für Fristverlängerungen können via Internet unter steueramt.so.ch über den Link «Fristverlängerungen online», per E-Mail an scanning.so@fd.so.ch oder mit dem bei der Steuererklärung beigelegten Formular, gestellt werden. Ab April werden die Steuerpflichtigen, die ohne Fristerstreckung die Steuererklärung noch nicht eingereicht haben, gemahnt. Eine Mahnung kostet 60 Franken. Fristerstreckungen nach dem 31. März 2021 sind nicht mehr möglich. Personen, die am 31. Dezember 2020 Wohnsitz im Kanton Solothurn hatten, jedoch keine Steuererklärung erhalten haben, sind aufgefordert, sich beim Kantonalen Steueramt, Abteilung Register und Scanning, Werkhofstrasse 29c, 4509 Solothurn zu melden (Tel. 032 627 88 77 oder scanning.so@fd.so.ch). Wir danken allen, die ihre Steuererklärung fristgerecht einreichen. Steueramt des Kantons Solothurn

geschlossen. Nach den Osterferien starten voraussichtlich die Covid-Impfungen.

Bärschwil

Baupublikation

Bauherr: Raiffeisenbank Laufental-Thierstein Bahnhofstr. 17, 4242 Laufen Projektverfasser: dito Bauherr Bauobjekt: Parkplatz asphaltieren Bauplatz: Fringeliweg 21 Bauparzellen GB Nr.: 1473 Planauflage: Gemeindeverwaltung Einsprachefrist: 9. April 2021

Beinwil

Baupublikation

Bauherrschaft: BJD, Amt für Verkehr und Tiefbau (AVT), Rötihof, Werkhofstrasse 65, 4509 Solothurn Verantwortlicher: Fürst Laffranchi Bauingenjeure GmbH, Wolfwil Grundeigentümer: Wehrli Bernadette, Mümliswil, Solothurn Bauobjekt: Ergänzung Stützmauer Siltloch Bauplatz: Passwangstrasse Nord Bauparzelle: GB-Nr. 254 und 90003 Planauflage: Beim Baupräsidenten Einsprachefrist: Bis Freitag 9. April 2021

Büren

Baupublikation

Bauherrschaft: Meier Peter und Sabine Moosmattweg 13, 4413 Büren Bauobjekt: Vergrösserung Terrasse mit Treppenabgang und Überdachung aus Stahl und Glas mit Beschattung Projektverfasser: DEVO Tech AG Hauptstrasse 39, 4417 Ziefen Bauplatz: Moosmattweg 13, 4413 Büren Grundbuch Nr.: 357 Planauflage: Beim Baupräsident Einsprachefrist: bis 9. April 2021

Baupublikation

Bauherrschaft: Dahéron Lena und Matthieu, Unterer Turnplatzweg 5, 4413 Büren Bauobjekt: Stützmauer längs Ostgrenze Projektverfasser: Dahéron Matthieu Bauplatz: Unterer Turnplatzweg 5, 4413 Büren Grundbuch Nr.: 1536 und 3023 Planauflage: Beim Baupräsident Einsprachefrist: bis 9. April 2021

Baupublikation

Bauherrschaft: Hanson Marc und Doreen Rischstrasse 33, 4402 Frenkendorf Bauobjekt: EFH Projektverfasser: Hesshaus, Hauptstrasse 4 4417 Ziefen Bauplatz: Rebenweg 14, 4413 Büren Grundbuch Nr.: 1797 Planauflage: Beim Baupräsident Einsprachefrist: bis 9. April 2021

EINBERUFUNG DER STIMMBERECHTIGTEN: Beamten- und Kommissionswahlen

Am 13. Juni 2021 erfolgt die Wahl der 7 Kirchgemeinderäte Kirchgemeindepräsident Kirchgemeindevizepräsident 3 RPK Mitglieder für die Amtsperiode 2021-2025 Anmeldefrist Beamten- und Kommissionswahlen beim Katholischen Pfarramt: Donnerstag, 29. April 2021, 17.00 Uhr Auflagefrist für die eingereichten Wahlvorschläge: Montag, 3. bis Freitag, 7. Mai 2021 Stellen sich nicht mehr Kandidaten zur Verfügung als Sitze zu vergeben sind, gelten sie in stiller Wahl als gewählt.

Kleinlützel

Evang.-ref. Kirchgemeinde Kleinlützel Publikation stiller Wahlen gemäss §§ 67 und 68 GpR (Erneuerungswahlen)

Der Kirchgemeinderat Breitenbach, 19. März 2021

Büsserach

Für die nach Proporzwahlen vorzunehmenden Erneuerungswahlen in den Kirchgemeinderat der Einwohnergemeinde Kleinlützel, für die Amtsperiode 2021 – 2025 sind während der Anmeldefrist nicht mehr Kandidaten und Kandidatinnen angemeldet worden, als Sitze zu besetzen sind. Die Vorgeschlagenen gelten somit als in stiller Wahl gewählt. Der angesetzte Wahlgang findet nicht statt (§ 67 und 68 GpR).

Erneuerungswahlen Gemeinderat Büsserach – Stille Wahlen Als Mitglieder des Gemeinderats sind gewählt:

Als Mitglieder des Kirchgemeinderates sind gewählt: Markus von Büren, 1973, bisher, neuer Präsident Barbara Borer, 1977, neu Daniela Bugolotti, 1978, neu Marlis Furer, 1956, bisher Juliane Spring, 1984, neu

FDP Die Liberalen Christ Josef, 1947, Ingenieur HTL Kübler Rainer, 1976, Polizist Amrein Patrick, 1978, Polizist Jeker-Künzli Tanja, 1970, Kauffrau

bisher neu neu neu

Kleinlützel, 24. März 2021

CVP Graber Philipp, 1967, Kaufmann Moser Pascal, 1976, SA-Techniker

bisher bisher

SVP Schweizerische Volkspartei Borer Dieter, 1967, Fernseh- und Radioelektroniker

bisher

Sekretariat Julia Hofmann Rechtsmittel: Beschwerde an das Verwaltungsgericht (eingeschrieben) innert drei Tagen seit der Entdeckung des Beschwerdegrundes, spätestens jedoch am dritten Tag nach der Publikation der stillen Wahl im Publikationsorgan der Gemeinde (§§ 157 und 160 GpR).

Die öffentliche Auflage der Wahlvorschlagsformulare erfolgte vom 9. bis 12. März 2021. Die Beschwerdefrist ist abgelaufen. Büsserach, 18. März 2021

Rodersdorf Bürgergemeinde Rodersdorf

BAU- UND JUSTIZDEPARTEMENT DES KANTONS SOLOTHURN

Erneuerungswahlen Bürgerrat, Amtsperiode 2021 – 2025 Der Bürgerrat der Einwohnergemeinde Rodersdorf gestützt auf § 30 Absatz 1 lit. A Ziffer 2 i.V.m. § 32 Absatz 2 des Gesetzes über die politischen Rechte, beschliesst: 1. Am 13. Juni 2021 finden die Erneuerungswahlen für den Bürgerrat statt: 1.1. Wahlvorschläge für die Bürgerratswahlen sind bis Montag, 3. Mai 2021, 17.00 Uhr, bei der Gemeindeverwaltung einzureichen. 1.2 Die Wahlvorschläge werden vom Mittwoch, 5. Mai 2021 bis Freitag, 7. Mai 2021, im Anschlagkasten bei der Gemeindeverwaltung veröffentlicht. 1.3 Wahlpropagandamaterial ist bis spätestens Montag, 10. Mai 2021, bei der Gemeindeverwaltung einzureichen. 2.

Der Gemeinderat

Rodersdorf

Baupublikation

Bauherrschaft: Nachbur Max, Kilpenweg 5, 4413 Büren Bauobjekt: Ersatz der Ölheizung durch eine Luft-Wasser-Wärmepumpe Projektverfasser: Wahl Heizungen, Gartenstrasse 2, 4416 Bubendorf Bauplatz: Kilpenweg 5, 4413 Büren Grundbuch Nr.: 2407 Planauflage: Beim Baupräsident Einsprachefrist: bis 9. April 2021

Römisch – katholische Kirchengemeinde Breitenbach – Fehren – Schindelboden 4226 Breitenbach

Am 26. September 2021 finden die Erneuerungswahlen für den Bürgerratspräsidenten sowie die Rechnungsprüfungskommission statt:

2.1. Wahlvorschläge für die Wahl des Bürgerratspräsidenten sowie die Rechnungsprüfungskommission sind bis Montag, 9. August 2021, 17.00 Uhr, bei der Gemeindeverwaltung einzureichen. 2.2 Die Wahlvorschläge werden vom Mittwoch, 11. August 2021 bis Freitag, 13. August 2021, im Anschlagkasten bei der Gemeindeverwaltung veröffentlicht. 2.3 Wahlpropagandamaterial ist bis spätestens Montag, 16. August 2021, bei der Gemeindeverwaltung einzureichen. Stehen nicht mehr vorgeschlagene Kandidaten oder Kandidatinnen zur Verfügung als Ämter zu besetzen sind, gelten diese bei Proporz- wie bei allen Majorzwahlen bereits im ersten Wahlgang als in stiller Wahl gewählt (§ 18 Gemeindeordnung Bürgergemeinde). Bürgerrat Rodersdorf

Verkehrsbeschränkung in Rodersdorf Metzerlenstrasse Abschnitt Biederthalstrasse bis Hofackerweg (resp. Ortseingang) Gestützt auf § 5 lit. d) der kantonalen Verordnung über den Strassenverkehr vom 3. März 1978 verfügt das Bau- und Justizdepartement: Wegen Strassenbau-, Werkleitungs- und Kanalisationsarbeiten sind folgende Verkehrsmassnahmen erforderlich: – Einspurige Verkehrsführung im Baubereich (etappenweise Bauausführung). Der Verkehr wird mittels Lichtsignalanlage bzw. zeitweise mit dem Verkehrsdienst geregelt. – Die einmündenden Gemeindestrassen und eine Privatstrasse werden zeitweise gesperrt bzw. behindert. Die Zufahrten erfolgen, dort wo möglich, rückwärtigt. – Die Zufahrten zu den angrenzenden Liegenschaften sind bis auf kurzzeitige Ausnahmen gewährleistet. – Die Fussgänger werden innerhalb der Baustelle umgeleitet. – Dauer: Montag, 26. April 2021 bis ca. Ende Dezember 2022 Gegen die verfügte Massnahme kann innert 10 Tagen beim Verwaltungsgericht des Kantons Solothurn, Amthaus 1, 4502 Solothurn, schriftlich Beschwerde eingereicht werden. Die Beschwerde soll einen Antrag und eine Begründung enthalten. Die Signalisation wird durch den Unternehmer im Einvernehmen mit dem Kreisbauamt III, Dornach, und der Kantonspolizei, Abteilung Verkehrstechnik, vorgenommen. Die zuständigen Polizeiorgane werden mit der Verkehrskontrolle beauftragt. Solothurn, 26. März 2021 fad/zea

Bau- und Justizdepartement Der Kantonsingenieur Peter Heiniger


LAUFENTAL

Donnerstag, 25. März 2021 Nr. 12

L AUFEN

L AUFEN

Präsidiumswechsel in der Stedtlibibliothek

Abreissen versus Erhalten

2009 wurde der Laufner Arzt Martin Tschan zum Präsidenten der Stedtlibibliothek Laufen gewählt. Nach zwölf Jahren übergibt er das Amt seinem Nachfolger Peter Flury. Martin Staub Seit dem Gründungsjahr 1984 war seine Frau in der Stedtlibibliothek aktiv, einige Jahre davon auch als Leiterin. «Als Therese ihre geliebte Arbeit wegen schwerer Erkrankung leider aufgeben musste, sah ich es als Herausforderung, ihrem langjährigen Engagement für diese wichtige Institution zu folgen», erklärt Martin Tschan seine damalige Motivation, das Präsidium der Stedtlibibliothek Laufen zu übernehmen. Schon damals war der dringliche Standortwechsel der Stebi Laufen — so der Kurzname der Stedtlibibliothek — wegen akutem Platzmangel in den Räumen beim Untertor ein Thema, welches für den neuen Präsidenten in der Folge zur wichtigsten Herausforderung wurde. Nur sechs Jahre später durfte er mit seinem bestens funktionierenden Stebi-Team die neuen Räume in der für diesen Zweck umgebauten Amthausscheune eröffnen. «Ein sehr bewegender Moment», wie sich der heute 75-Jährige erinnert. Am letzten Samstag lief die Frist für die Wahlen und Abstimmungen zu den Traktanden der online durchgeführten Vereinsversammlung 2021 ab. Mit Genugtuung nahm der abtretende Präsident die Resultate entgegen und freute sich zusammen mit seinem Nachfolger über das deutliche Resultat: Peter Flury wird in

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den kommenden Jahren die Stedtlibibliothek Laufen als Präsident begleiten. «Das fünfköpfige Stebi-Team unter der Leitung von Petra Rentsch funktioniert vorbildlich», erklärt der ehemalige Grosskundenberater für Pensionskassen einer Versicherungsgesellschaft. Er werde somit kaum operativ eingreifen und habe sich vorgenommen, den hohen Qualitätsstandard zu erhalten und weiterzuführen. Seit einem Jahr ist Peter Flury im Vorstand der Stedtlibibliothek aktiv und konnte sich so auf das wichtige Amt vorbereiten. «Es ist mir ein Anliegen, nach meiner Aktivzeit als Präsident auch den vielen guten Seelen für die Unterstützung der Stebi zu danken», erklärt Martin Tschan. Unter anderem erwähnt er in diesem Zusammenhang die Stadt Laufen als Besitzerin der Lokalität für die günstigen Nutzungsbedingungen, die Rosa-Richterich-Beck-Stiftung sowie die regionalen Gemeinden für die finanzielle Unterstützung und zahlreiche grosszügige Sponsoren, auf die regelmässig zu zählen sei. Martin Tschan und Peter Flury outen sich als fleissige und regelmässige Nutzer ihrer Stebi. «Lesen gehört zu unseren Lieblingsbeschäftigungen», erklären beide. Tschan, der als Arzt aktuell für Corona-Impfeinsätze zur Verfügung steht, freut sich aber auch aufs wieder freiere Reisen und verbringt seine Freizeit öfters mit Kochen und seiner Modelleisenbahn, während Flury tägliches Unterwegssein in der Natur als aktives Hobby erwähnt. Für den frei werdenden Sitz im siebenköpfigen Vorstand der Stedtlibibliothek Laufen hat sich Brigitte Bos, ehemalige Stadtpräsidentin, zur Verfügung gestellt und wurde mit grossem Mehr gewählt.

Bald Vergangenheit: Am kommenden Montag wird der ehemalige Heuschober (Gebäude in der Bildmitte) abgerissen. Dahinter die Villa Kleiber, rechts das Primarschulhaus. FOTO: GABY WALTHER

Jahrzehnte harrte das Ökonomiegebäude ungenutzt an seinem Platz. Das einsturzgefährdete Gebäude wird nun abgerissen. Dies sehr zum Bedauern von Arnold Kaiser. Er hätte den ehemaligen Heuschober gerne übernommen und als Zeitzeuge erhalten. Gaby Walther

Nahtloser Präsidiumswechsel: Peter Flury (l.) übernimmt von Martin Tschan. FOTO: MARTIN STAUB

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Markant steht die Villa Kleiber am Südhang von Laufen. Beeindruckend auch ihr Innenleben mit massiver Steinwendeltreppe, Stuckdecken, Portalbekrönungen und Jugendstilfenstern. Erbaut wurde die Villa mit integrierter Arztpraxis im Jahr 1900 von Johann Jakob Kleiber. Das ganze Ensemble des «herrschaftlichen» Anwesens mit Villa und den Nebengebäuden, mit Pferdestall, Remise, Heu- und Strohlagergebäude sowie Kleintier- und Hühnerstall oben im Hang, ist bis heute erhalten geblieben. Von der Denkmalpflege wurde die Villa ohne die übrigen Gebäude im Jahr 2003 ins Inventar kantonal schützenswerter Gebäude aufgenommen. «Es handelt sich um ein einmaliges historisches Zeugnis des

aufstrebenden Bürgertums um 1900», erklärt Arnold Kaiser, seit 1985 Besitzer des Anwesens — ausser des Ökonomiegebäudes. Dieses ging vor 50 Jahren mit einem Teil des Pflanzlandes an die Stadt Laufen über. Laufen sicherte sich damit Reserveland für den Schulhausbau. In den 70er-Jahren wurde der Kindergarten gebaut. Das daneben stehende Ökonomiegebäude, welches weder Strom- noch Wasseranschluss hat, blieb bis heute ungenutzt am Rande des Landes und des Spielplatzes stehen. Zeitweise wurde das Gebäude vom Kindergarten als Geräteraum gebraucht und dafür wurde vor Jahren unsachgemäss ein Eingang in die Mauer gespitzt. Im letzten Herbst stellte ein Gutachter Risse im Gebäude fest. Nun wird das Gebäude in den Osterferien abgerissen.

Mehr Sicherheit für den Schulweg und Landreserven

«Aufgrund des Gutachtens wurde der Spielplatz geschlossen und wir zum Handeln gezwungen. Wäre keine Einsturzgefahr vorhanden, würde das Gebäude wohl noch lange so dort stehen bleiben», erklärt Stadtpräsident Pascal Bolliger. Der Stadtrat habe sich diesen Entscheid nicht einfach gemacht, aber es würden schlicht die finanziellen Mittel fehlen, um ein leer stehendes Gebäude zu sanieren. «Alleine die Sanierung der Mauer würde mehr kosten als ein Abriss», so Bolliger. «Die Jahre 20/21 zeigen im Budget von Laufen ein grosses Defizit und

wir müssen in nächster Zeit sehr haushälterisch mit dem Geld umgehen.» Nebst dem finanziellen Punkt — der Abriss wird rund 25 000 bis 30 000 Franken kosten — erkennt Bolliger aber weitere wichtige Gründe für den Abriss des Gebäudes. Die enge Strasse werde dadurch übersichtlicher und der Schulweg gewinne an Sicherheit. «Das Gebäude befindet sich zum Teil im Trottoir. Der Ort ist ein neuralgischer Punkt für die Kinder.» Im Weiteren kann der Spielplatz endlich wieder geöffnet werden und Laufen behält Landreserven für die Schule.

Vermächtnis für weitere Generationen

Kaiser bedauert es sehr, dass das Gebäude abgerissen wird. Er wollte schon vor Jahren das Ökonomiegebäude zurückkaufen, wurde jedoch mit dem Argument der Landreserve immer wieder abgewiesen. «Das Ensemble mit Pferdegespann zur Mobilität, Pflanzland und Kleintierund Hühnerstall zur Selbstversorgung für Eigentümerfamilie und Bedienstete hat während zweier Weltkriege eine grosse Bedeutung gehabt. Das Fehlen des Ökonomiegebäudes wird einen Verlust des Erinnerungsortes bedeuten sowie einen Verlust von ‹Alt-Laufen›». Für ihn gehe es nicht um einen kommerziellen, sondern um einen ideellen Wert. «Der Erhalt der Villa mit ihrer Umgebung und den zugehörigen Gebäuden ist mein Vermächtnis für weitere zwei Generationen», sagt Kaiser.


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Donnerstag, 25. März 2021 Nr. 11

Bättwil

Baupublikation

Bauherrschaft: Verardi Timotea Rebenstrasse 6, 4112 Bättwil Projektverfasser: Martino Egger Architekt SIA 4057 Basel Bauobjekt: Baugesuch Nr. 2021-011 Umbau und Anbau an best. EFH, Pool Bauplatz: Rebenstrasse 6 Bauparzelle: GB Nr. 681 Planauflage: Gemeindeverwaltung Bättwil Mit Voranmeldung Einsprachefrist: 8. April 2021

Hofstetten-Flüh

Baupublikation

Bauherr: Beck Oser, Laufenstrasse 16, 4053 Basel Projektverfasser: Beck Oser, Laufenstrasse 16, 4053 Basel Bauobjekt: Photovoltaikanlage Bauplatz: Flühstrasse 31, 4114 Hofstetten SO Bauparzelle: GB-Nr.: 3149 Planauflage: Gemeinde Hofstetten-Flüh, Abteilung Bau-, Umwelt- und Raumplanung, Neuer Weg 7, 4114 Hofstetten SO Einsprachefrist: 25. März 2021 – 8. April 2021

Baupublikation

Grindel

Baupublikation

Bauherrschaft: Josef Borer, Chesistrasse 170, 4247 Grindel Bauobjekt: Um- und Erweiterungsbau best. Liegenschaft Projektverfasser: Josef Borer, 4247 Grindel Bauplatz: Hauptstrasse 79 Bauparzelle: GB-Nr. 418 Planauflage: Beim Präsidenten, Termin nach Absprache Einsprachefrist: 9. April 2021

Bauherr: Kramis Adrian, Ettingerstrasse 60, 4114 Hofstetten SO Projektverfasser: Kramis Adrian, Ettingerstrasse 60, 4114 Hofstetten SO Bauobjekt: Befestigter Vorplatz Bemerkung: Bauen ausserhalb der Bauzone Bauplatz: Ettingerstrasse 60, 4114 Hofstetten SO Bauparzelle: GB-Nr.: 1777 / 5377 Planauflage: Gemeinde Hofstetten-Flüh, Abteilung Bau-, Umwelt- und Raumplanung, Neuer Weg 7, 4114 Hofstetten SO Einsprachefrist: 25. März 2021 – 8. April 2021

Baupublikation

Baupublikation

Bauherrschaft: Daniel Winter Horlangenstrasse 259, 4247 Grindel Bauobjekt: Kinderspielhaus, Kleintierstall Bauplatz: Horlangenstrasse 259 Bauparzelle: GB-Nr. 382 Planauflage: Beim Präsidenten Termin nach Absprache Einsprachefrist: 9. April 2021

Bauherr: Hochbauamt des Kantons Solothurn Werkhofstrasse 65, 4509 Solothurn Projektverfasser: Hochbauamt des Kantons Solothurn, Werkhofstrasse 65, 4509 Solothurn Bauobjekt: Erweiterung Vordach Bauplatz: Talstrasse 61, 4112 Flüh Bauparzelle, GB-Nr.: 843 Planauflage: Gemeinde Hofstetten-Flüh Abteilung Bau-, Umwelt- und Raumplanung Neuer Weg 7, 4114 Hofstetten SO Einsprachefrist: 25. März 2021 – 8. April 2021

Nuglar-St. Pantaleon

Baupublikation

Bauobjekt: 21-015 Abbruch und Neubau Dachaufbau Grundbuch-Nr.: 2239 Adresse: Oberdorfstr. 33, 4412 Nuglar Gesuchsteller: Priscilla und Michael Dipner Oberdorfstr. 33, 4412 Nuglar Grundeigentümer: Priscilla und Michael Dipner, Oberdorfstr. 33, 4412 Nuglar Planverfasser: Wohlgemuth und Pafumi Architekten AG, Therwilerstr. 16, 4153 Reinach Datum Baugesuch: 25. März 2021 Planauflage: Gemeindeverwaltung Nuglar – St.Pantaleon Einsprachefrist: 9. April 2021 Einsprachen sind in 3-facher Ausfertigung einzureichen.

Baupublikation

Bauobjekt: 21-011 Abbruch Remise, Neubau Wohnhaus Grundbuch-Nr.: neu 3445 (alt 3429) Adresse: Oberdorfstrasse 58a, 4412 Nuglar Gesuchsteller: Liliane Frei und Björn Bürgin Oberer Burghaldenweg 26b, 4410 Liestal Grundeigentümer: Im Gesamteigentum von: Margrit Frei, Eveline Koller, Petra Thürkauf, Liliane Frei Planverfasser: archicafe GmbH Hauptstrasse 22, 4416 Bubendorf Datum Baugesuch: 25. März 2021 Planauflage: Gemeindeverwaltung Nuglar - St. Pantaleon Einsprachefrist: 9. April 2021 Einsprachen sind in 3-facher Ausfertigung einzureichen.

Seewen

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Bauobjekt: 21-005 Heizungsersatz: neu Wärmepumpe, Solaranlage Grundbuch-Nr.: 2289 Adresse: Oberdorfstrasse 18, 4412 Nuglar Gesuchsteller: Peter und Carla Huber Oberdorfstrasse 18, 4412 Nuglar Grundeigentümer: Peter und Carla Huber Oberdorfstrasse 18, 4412 Nuglar Planverfasser: Bouygues E&S Schweiz AG St. Jakobs-Strasse 200, 4052 Basel Datum Baugesuch: 25. März 2021 Planauflage: Gemeindeverwaltung Nuglar - St. Pantaleon Einsprachefrist: 9. April 2021 Einsprachen sind in 3-facher Ausfertigung einzureichen.

Nunningen

Baupublikation

Gesuchsteller/-in: Gasser David und Corinne Leisibühl 25, 4208 Nunningen Projektverfasser/-in: Gasser David und Corinne, Leisibühl 25, 4208 Nunningen Bauvorhaben: Terrassenbeschattung Bauplatz: Leisibühl 25 Parzelle: GB-Nr. 3683 Planauflage: Gemeindeverwaltung Nunningen Einsprachefrist: 8. April 2021

Baupublikation

Gesuchsteller/-in: Gasser Alfred, Talstrasse 18, 4208 Nunningen Projektverfasser/-in: Haener AG, Bodenackerstrasse 22, 4226 Breitenbach Bauvorhaben: Wärmepumpe Bauplatz: Talstrasse 18 Parzelle: GB-Nr. 806 Planauflage: Gemeindeverwaltung Nunningen Einsprachefrist: 8. April 2021

21 Hochzeiten, 26 Kinder und unzählige Paare. Finde auch Du Dein Liebesglück. Melde Dich jetzt an! bauer@3plus.tv oder 043 336 36 26.

Baupublikation

Bauherrschaft: Hasanic-Salic Arijana und Admir, Bürenweg 3, 4206 Seewen Bauobjekt: Anbau Terrassenüberdachung und Einfriedigungen mit Hohlsteinelemente Bauplatz: Bürenweg 3 Projektverfasser: Stich Heinz, Dorfstrasse 446, 4245 Kleinlützel Bauparzelle: GB 4155 Planauflage: Nach Vereinbarung auf der Gemeindeverwaltung Einsprachefrist: Bis 9. April 2021 an die Baukommission, 4206 Seewen

Witterswil

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Bauherrschaft: Kähny Richard, Landskronweg 17 4108 Witterswil Bauobjekt: Baugesuch Nr. 2021-11 Dachfenster Bauplatz: Landskronweg 17 Bauparzelle: GB-Nr. 1669 Planauflage: Gemeindeverwaltung Witterswil Einsprachefrist: 8. April 2021

Baupublikation

Bauherrschaft: Borner Markus, Im Bohnacker 3 4108 Witterswil Bauobjekt: Baugesuch Nr. 2021-10 Gartenhaus Bauplatz: Bohnacker 3 Bauparzelle: GB-Nr. 1581 Planauflage: Gemeindeverwaltung Witterswil Einsprachefrist: 8. April 2021

Baupublikation

Bauherrschaft: Proinnova AG, Hauptstrasse 126, 4147 Aesch Bauobjekt: Baugesuch Nr. 2021-12, Carport Bauplatz: Dorneckweg 1 Bauparzelle: GB-Nr. 1884 Planauflage: Gemeindeverwaltung Witterswil Einsprachefrist: 8.4.2021


THIERSTEIN

Donnerstag, 25. März 2021 Nr. 12

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NUNNINGEN

Junges Gemüse aus alten Samen Es gibt sie — die Klassiker unter den Gemüsen, die in vielen Hausgärten und Gemüseregalen zu finden sind. Die Sorten von Pro Specie Rara gehören nicht dazu. Drei Beispiele von Gemüsen, die nicht mehr so häufig auf unseren Tellern landen, es aber durchaus wert wären. Melanie Brêchet Die Stiftung ProSpecieRara hat es sich zur Aufgabe gemacht, die genetische Vielfalt in Flora und Fauna zu erhalten und zu fördern. Dabei geht es besonders darum, gefährdete Nutztierrassen und Kulturpflanzen vor dem Aussterben zu bewahren. Insbesondere bei der Erhaltung alter Gemüse-, Obst- oder Blumensorten können dabei auch Laien mithelfen. Diverse Samen können im Handel erworben werden. Gönnerinnen und Gönner der Stiftung mit Sitz in Basel haben ausserdem die Möglichkeit, Saatgut direkt über ProSpecieRara zu beziehen. Rund 2000 Leute zählen heute zum Netzwerk und züchten entsprechende Tierrassen, vermehren Saatgut oder betreuen mehrjährige Pflanzen. Auch als Garten- oder Balkonbesitzer kann man etwas zur Erhaltung alter Sorten beitragen und diese kultivieren. Einige Gemüsesorten machen auch auf dem Teller eine gute Figur.

Die Freude an alten Sorten

Da wäre zum Beispiel das Radieschen National. Nur gerade 20 bis 30 Tage dauert es von der Aussaat bis zur Erntereife. Das patriotische Radieschen hat damit das Zeug dazu, bereits im April das Gemüsejahr zu eröffnen. Auch wenn es seine rot-weisse Färbung vermuten lässt, bezieht sich der Name nicht auf die Schweiz, denn gezüchtet wurde das Radieschen National in Frankreich, 1904

Farbtupfer: Mit seiner leuchtend violetten Schale ist der Kohlrabi «Blaro» in jedem Garten eine Augenweide. FOTO: PROSPECIERARA, BRECHBÜHL/PERAZZETTI wurde es zum ersten Mal unter seinem heutigen Namen vermerkt. Ebenfalls relativ früh auf den Teller kommt die Kohlrabisorte Blaro. Geburtsort dieses tiefvioletten Gemüses ist in Hilterfingen am Thunersee, 1970 kam sie erstmals in den Handel. Blaro war die erste Sorte, welche auch einen kalten Frühling unbeschadet überstehen konnte. Die Kohlrabisorte ist ausserdem eine besondere Zierde im Garten. Die Schale glänzt in sattem Violett, welches sich über die Blattstängel bis zu den feinsten Äderchen im ansonsten grünen Blatt weiterzieht. Eine wahre Zierde ist auch die Stangenbohne «Blauhilde», welche jedoch erst ab Mai im Freiland kultiviert werden kann. Die Sorte klettert zum einen bis zu vier Meter in die Höhe, zum anderen leuchten ihre Schoten in Blauviolett. Spätestens beim Kochen verfärben sich die Schoten jedoch wieder grün und unterscheiden sich nicht von anderen Bohnensorten. Alle hier genannten Gemüse sind auch für den Anbau auf dem Balkon geeignet. So eignet sich eine Stangenbohne durch-

aus als origineller Sichtschutz. Die Samen der hier vorgestellten Gemüse sind auch im Handel zu finden.

Geschmacklich hochwertig

Gründe dafür, dass die alten Sorten aus dem Handel verschwunden sind, gebe es viele, sagt Nicole Egloff, Medienverantwortliche von ProSpecieRara und wohnhaft in Nunningen. Sie seien oft nicht so produktiv, würden nicht gleich schnell wachsen und könnten nicht so lange gelagert werden. Alte Sorten hätten dafür aber andere Vorteile: «Sie schmecken oft viel intensiver und die Vielfalt an Farben, Formen und Aromen ist enorm», erklärt Egloff. Auch seien die alten Sorten bezüglich Robustheit gegen Krankheiten nicht unbedingt anfälliger als die neuen Sorten. «Für den Hausgarten eignen sie sich immer noch hervorragend.» Wer sich das Ansäen sparen möchte, hat am ProSpecieRara Setzlingsmarkt beim Schloss Wildegg in Möriken-Wildegg am ersten Maiwochenende die Möglichkeit, Setzlinge unzähliger Raritäten zu beziehen. Informationen über dessen Durchführung und Schutzkonzept sowie weiteres Wissenswertes sind unter www.prospecierara.ch zu finden.

BEINWIL

Nochmals perfekte Bedingungen meb. Am letzten Wochenende konnten Wintersportfreunde der Region auf der Hohen Winde nochmals sehr gute Schneeverhältnisse vorfinden. Es fiel zuvor nochmals reichlich Schnee und kalte Temperaturen sorgten dafür, dass die Piste bis Sonntag gehalten hat. Auch mit ein paar Sonnenstrahlen wurden die Gäs-

te belohnt. Mit den nun vorherrschenden milden Frühlingstemperaturen hat der Skilift Hohe Winde seinen Betrieb vorläufig eingestellt. Die Verantwortlichen bedanken sich bei allen Gästen für ihren Besuch in einer nicht ganz einfachen Saison und freuen sich auf den nächsten Winter.

LOK ALHISTORISCHES

Von «Barschwang» zu «Passwang» «Schwang ist ein Ort, an dem der Wald durch Schwenden, das heisst Niederbrennen entfernt worden ist.» (Albin Fringeli) Die Vorsilbe «Bar» geht laut Wikipedia auf «Anhöhe» zurück. Auf der Anhöhe Barschwang wurde somit in früheren Zeiten gerodet. Der Ausdruck «Passwang» entstand später und wird auch als Pass an der Wang/Wand, an der «glatten Fluh», gedeutet.

Werk ist da, wir freuen uns daran; denn höher als der wirtschaftliche Wert der Strasse betrachten wir den staatspolitischen. Zwischen dem Schwarzbubenland und dem oberen Kantonsteil besteht eine Verbindungslinie. Diese Tatsache allein bringt uns näher, wir haben nicht mehr das Gefühl, so unendlich weit von unserer Hauptstadt entfernt zu sein. Und wenn dann die Postautos fahren … Wir warten und freuen uns darauf.»

Viele Schweisstropfen und sagenumwoben

Linard Candreia Der Passwang (943 m ü. M.), die wichtige Verbindung, wahrscheinlich seit Urzeiten, zwischen dem Thierstein und den südlich gelegenen solothurnischen Kantonsteilen, sorgte und sorgt immer wieder für Schlagzeilen in den Medien. Für rund 50 Millionen Franken wird die Bergstrasse gegenwärtig umfassend saniert. Gegen die 2. Bauetappe entstand Opposition: Zu teuer und die Angst vor zunehmendem Schwerverkehr, argumentierten die Gegner. Das Referendum kam nicht zustande, und so wählte die «Schweiz am Wochenende» vom 27. Juni 2020 den Titel: «Erfolgloses Referendum: Jetzt heisst es freie Fahrt für die Bagger am Passwang.»

Von staatspolitischer Bedeutung

Beste Bedingungen: Auch diese junge Dame genoss den letzten Tag einer nicht ganz einfachen Saison auf der Hohen Winde. FOTO: PASCAL GROLIMUND

Ähnliche Diskussionen gabs schon in den Zwanzigern des 20. Jahrhunderts, als der Wunsch aufkam, den Passwang endlich automobiltauglich zu machen. «Gern wird das Verhältnis des praktischen Nutzens mit dem Kostenaufwand in Beziehung gebracht.» So die Feststellung des Schriftstellers und Lokalhistorikers Albin

Passwang: Der 180 m lange Zingelentunnel bereitete beim Bau in den Dreissigern des letzten Jahrhunderts Probleme. FOTO: LINARD CANDREIA

Fringeli (1899–1993) in einem ausführlichen Artikel mit dem Titel «Durch den Passwang» (Dr Schwarzbueb, 1934). Im erwähnten Artikel heisst es weiter, dass schlussendlich der Kostenvoranschlag von 1,4 Millionen Franken für den Ausbau der Strasse in den Jahren 1931– 1933 überschritten wurde. Exklusiv Teerung, denn diese war für einen späteren Zeitpunkt vorgesehen. «Böse Stämpereien» hätte vor allem der 180 Meter lange Zingelentunnel bereitet, wo man täglich drei Meter in den Berg bohrte. Fringeli bringt auch seine Freude zum vollendeten Werk zum Ausdruck: «Das

Von April 1931 bis in den Herbst 1933 hätten im Durchschnitt dreihundert Arbeiter am Passwang Beschäftigung gefunden, davon neunzig Prozent Arbeitslose. Als Entlöhnung galt die Verpflegung, Unterkunft und 10 Franken Taglohn bei 9-stündiger Arbeit. Fringeli dazu: «Wie viele Schweisstropfen sind während der 21 Arbeitsmonate auf den Boden am Passwang gekollert? Wie manches heitere, wie manches missmutige Wort ist gefallen? Wir wissen es nicht.» Albin Fringeli wäre nicht Albin Fringeli, wenn er nicht auf das sagenumwobene Passwanggebiet hingewiesen hätte: Auf dem Barschwang lebte mal ein reicher und geiziger Senn, der sogar die glatte Fluh mit Gold verzierte. Eine Seuche aber vernichtete seine Viehherde. Und die Moral der Geschichte? Einmal mehr: Hochmut kommt vor dem Fall. Weiterführende Literatur: Wikipedia, 30.12.2020. «Durch den Passwang», Albin Fringeli, in: Dr Schwarzbueb, Jahrgang 1934, S. 118–121, Jeger-Moll Druck und Verlag AG. «Erfolgloses Referendum: Jetzt heisst es freie Fahrt für die Bagger am Passwang», Urs Moser, in: Schweiz am Wochenende, Ausgabe vom 27.6.2020. «Die guldigi Flue», Elisabeth Pfluger, in: Solothurner Sagen, Staatskanzlei des Kantons Solothurn, 1972. Linard Candreia, Laufen, Autor und Landrat, schreibt Kurzgeschichten fürs «Wochenblatt».


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Donnerstag, 25. März 2021 Nr. 12

RODERSDORF

BEINWIL

Doch kein Eilverfahren in der Schulraumplanung

Gruppierung verhindert stille Wahlen

Die Mehrheit des Gemeinderates hatte bei der Planung von neuem Schulraum aus dringlichen Gründen einen Kredit gesprochen, der die übliche Finanzkompetenz überschreitet, später aber diesen Beschluss wieder aufgehoben. Bea Asper Mitten im Wahlkampf von Rodersdorf gibt die Planung für neuen Schulraum Anlass zu hitzigen Diskussionen. Gemeindepräsidentin Karin Kälin hatte zusammen mit drei weiteren SP-Ratsmitgliedern die Beschaffung von neuem Schulraum als dringlich eingestuft und deswegen einen Planungskredit gesprochen, der über der üblichen Finanzkompetenz des Gemeinderates liegt. Damit sollte möglichst rasch ein Vorprojekt zustande kommen, welches einen Anbau am bestehenden Schulhaus vorsieht. Darin integriert wäre die Verlegung des Kindergartens vom heutigen Gebäude im Dorf zum Schulareal Grossbühl. Einer ersten Schätzung nach würden Kosten von über vier Millionen Franken auf Rodersdorf zukommen.

Zweifel an der Rechtmässigkeit

Die drei Vertreter der bürgerlichen Parteien hatten an der öffentlichen Gemeinderatssitzung Zweifel an der Rechtmässigkeit des Vorgehens geäussert. Sie pochten darauf, Kreditbegehren für die Schulraumplanung vorgängig der Gemeindeversammlung vorzulegen. Eine allfällige Aufsichtsbeschwerde in Solothurn beim Amt für Gemeinden ist hinfällig geworden. Der Gemeinderat hat

nur eine Woche später den umstrittenen Beschluss mittels Rückkommensantrag ausser Kraft gesetzt. «Wir hätten einige Monate Zeit gewonnen, trotzdem wäre die Lösung nicht früh genug da gewesen», resümiert Gemeindepräsidentin Karin Kälin auf Anfrage dieser Zeitung. «Deswegen haben wir entschieden, den Planungsausschuss mit der Erarbeitung einer Zwischenlösung zu beauftragen.»

Rodersdorf ist attraktiv für Familien

Wie diese aussehen soll und ob sie auf das neue Schuljahr umsetzbar sein wird, «lässt sich derzeit nicht sagen», hält Kälin fest. Die Schule sei in letzter Zeit regelrecht überrannt worden. Der Trend, dass Rodersdorf attraktiv für Familien mit schulpflichtigen Kindern ist, werde sich fortsetzen. Auch wenn Rodersdorf Mietwohnungen fehlen. Doch es zeichne sich eine Bautätigkeit ab, sowie ein Wechsel bei vielen Liegenschaften, die derzeit von der älteren Bevölkerung bewohnt werden. Das Schulraumproblem lasse sich auch nicht mit einer gemeindeübergreifenden Zusammenarbeit lösen. «Die Verlegung der Schulkinder in ein anderes Dorf ist keine Option. Das heutige System erfordert Bildung unter einem Dach mit genügend Räumlichkeiten, so dass das selbstständige Lernen und das Erarbeiten von Lösungen gefördert werden können», erklärt Kälin. Der Wahlkampf wirke sich derzeit negativ auf die Lösungsfindung für das Schulraumproblem aus. Man spüre Trotzreaktionen und verhärtete Fronten. Doch sie lasse sich nicht beirren vom Wahlgeplänkel — «dargestellt im Dorf mit einer Übermenge an Plakaten». Sie werde sich weiterhin auf die Arbeit für die Gemeinde konzentrieren, anstatt Wahlkampf zu betreiben, sagt Kälin.

In Beinwil gab es schon lange keinen Wahlkampf mehr. Jetzt kann das Stimmvolk an der Urne zum Ausdruck bringen, wem es das Vertrauen ausspricht. Bea Asper Die bisherigen Gemeinderatsmitglieder Urs Saner, Philipp Bieli und Pia Roth-Bader waren davon ausgegangen, dass sie sowie die Kandidierenden Rolf Jeker und Kilian Ankli in stiller Wahl gewählt werden. Die Überraschung war gross, als eine Gruppierung namens «Pro Wahlen Beinwil», kurz vor Eingabeschluss zwei Kandidierende meldete für die Gemeinderatswahlen vom 25. April. Damit kommt es nach 28 Jahren in Beinwil wieder zu Volkswahlen. Mitinitiant und Kandidat der neuen Gruppierung ist Roland Erismann. Er ist Zuzüger und hat in den letzten vier Jahren den Eindruck erhalten, «dass in Beinwil ganz wenige Menschen sehr viel Einfluss geltend machen — und sich ins Zeug legen, mit Abmachungen im Hintergrund Wahlen zu verhindern.»

Aufleben der Demokratie

Erismann ist nicht der einzige Befürworter von Volkswahlen. So ermöglicht auch Rita Bracher mit ihrer Kandidatur, dass die Bevölkerung von Beinwil an der Urne zeigen darf, wem sie das Vertrauen ausspricht. Die Liste «Pro Wahlen Beinwil» musste von Beinwiler Stimmberechtigten beglaubigt werden. «Notwendig waren zehn Unterschriften, in wenigen Stunden kamen über 30 Unterschriften zusammen», sagt Erismann auf Anfrage dieser Zeitung. Seiner Meinung nach ist die ausgesprochene Legitimation durch das Volk im Moment sehr wichtig, weil der Gemeinderat in den nächsten Jahren wegweisende Entscheidungen treffen wird zum Ausbau des Leitungsnetzes für Wasser und Abwasser, wobei die Kostenfol-

Setzt sich für Wahlen in Beinwil ein: Kandidat Roland Erismann. gen für einige Einwohner von der jeweiligen Variante abhängig sind. «Ich denke, die Volkswahlen lassen in Beinwil die Demokratie wieder aufleben.» Allerdings räumt Erismann ein: «Unser Engagement, stille Wahlen zu verhindern, ist nicht überall gut angekommen.» Doch er hält entgegen: «Wer nichts zu verbergen hat, kann offenen Diskussionen in einem Wahlkampf gelassen entgegenschauen.» So habe sich die Gruppierung «Pro Wahlen Beinwil» zum Ziel gesetzt, den Meinungsaustausch zu fördern. «Kritische Fragen, welche sich Einwohner stellen, sollen ausgesprochen und beantwortet

FOTO: BEA ASPER

werden. Alle Kandidierenden sollen offenlegen, welche Pläne sie für die Zukunftsgestaltung von Beinwil verfolgen.» Gemäss Erismann wird dabei auch das heikle Thema zur Sprache kommen, dass ganz wenige Personen mehrere Ämter ausfüllen, wobei sie sich selbst beaufsichtigen und kontrollieren. «Das wäre der Fall, wenn Brunnmeister Urs Saner Gemeindepräsident werden wird.» Saner, der seit Jahren auch die Kirchgemeinde präsidiert, sagt auf Anfrage, dass er eine Kandidatur für das Gemeindepräsidium nicht ausschliesse, sich aber erst Anfang Mai dazu äussern werde.

SEEWEN

Thomas Müller will wieder in den Gemeinderat In Seewen gibt es bei den Gemeinderatswahlen vom 25. April auch neue Bewerber — allerdings aus jenen Familien, die schon GemeinderatsErfahrung haben. Bea Asper

Schulhaus reicht nicht mehr aus: Über die Lösung für das Schulraumproblem lässt sich in Rodersdorf derzeit streiten. FOTO: BEA ASPER

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Hubert Gehrig leitete über Jahre hinweg die Geschicke der Gemeinde Seewen. Jetzt will sein Sohn, Daniel Gehrig, im Gemeinderat Einsitz nehmen. Auch Benjamin Jäggi, der Sohn des früheren Gemeinderates Walter Jäggi, kandidiert auf der FDP-Liste für die Dorfexekutive. Der Wunsch, in Seewen mitzubestimmen, kommt zudem aus der Familie Weber. Ins Rennen steigt Roger Weber jun. Wobei er seinen Einfluss ausdehnen will. Er präsidiert bereits die Baukommission und kandidiert nun am 25. April für den Gemeinderat. Beide Ämter zu besetzen, sei machbar, sagt er auf Anfrage. Eine Doppelfunktion in der Gemeinde Seewen schwebt auch dem CVP-Politiker Thomas Müller vor. Er ist Mitarbeiter der Gemeinde und will nun auch wieder ein Ressort im Gemeinderat ausfüllen. «Ich habe dies in Solothurn beim Amt für Gemeinden abgeklärt, rechtlich ist es möglich, beides gleichzeitig auszuüben. Jetzt soll das Volk entscheiden.» Müller hatte vor zwei Jahren als Gemeinderat demissioniert, um allfällige Interessenskonflikte mit seiner neuen Arbeitsstelle zu vermeiden. «Der Rücktritt aus dem Gemeinderat war mir bei meinem Stellenantritt von den anderen Gemeinderäten nahe gelegt worden», verrät er. Müller war vor sechs Jahren zum Gemeindepräsidenten gewählt worden, verlor dann aber beim Legislaturwechsel die Kampfwahl gegen Simon Esslinger (SP). Auch er tritt nun wieder

In einem Monat sind Wahlen: In Seewen bringen sich die Kandidatinnen und Kandidaten für den 25. April in Stellung. FOTO: BEA ASPER an zu den Wahlen für den Gemeinderat und voraussichtlich auch fürs Präsidium. «Mit der Wiederwahl in den Kantonsrat war für mich klar, auch auf Gemeindeebene das politische Engagement weiterzuführen.» Als zusätzlichen Kandidaten für ihre Liste konnte die SP Hans Ulrich Gasser gewinnen. Von den bisherigen Gemeinderäten kandidieren die beiden Freisinnigen Jeannette Itin und Gottfried Bachmann und Kuno Trösch steigt noch einmal für die CVP ins Rennen. Fredi Mendelin hingegen liess sich nicht mehr zum Weitermachen überreden. Er wolle sich auf die

Arbeit für die Schul-Verbände Dorneckberg konzentrieren, erklärt Mendelin gegenüber dieser Zeitung. Ein Engagement, das sich für die Gemeinde bezahlt machte. Dank dem Intervenieren der Dorfexekutive hat der Zweckverband der Primarschulen den Verteilschlüssel geändert, was für Seewen zu einer Kostensenkung von 200 000 Franken führte. Auf den künftigen Gemeinderat warten weitere knifflige Aufgaben, unter anderem bei der Aufarbeitung von Altlasten (ausstehende Anschlüsse an die Kanalisation) Einigungen zu erzielen oder beider Ortsplanrevision.


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SPORT

Donnerstag, 25. März 2021 Nr. 12

KORBBALL

FUSSBALL

Jugendkorbball Regionalmeisterschaft RTVDT

Nach dem Los jetzt die Strafpunkte?

Am Samstag 20. März 2021 war der internationale Tag des Glücks. Passender konnten die Vorzeichen nicht sein. Denn nachdem exakt vor einem Jahr die Jugendkorbball Regionalmeisterschaft RTVDT abgesagt werden musste, freuten wir uns riesig auf die diesjährige Durchführung. Nach einem langen Jahr ohne sportliche Aktivität im Verbandsgebiet freuten wir uns umso mehr auf diesen Tag. Am Samstagvormittag fanden sich elf Teams, die in 23 Partien in den Alterskategorien U14 und U16 um den Regionalmeistertitel RTVDT spielten, in den Turnhallen in Nunningen ein. Die U14 Mädchen spielten je zwei Mal gegeneinander und am Schluss setzten sich die Mädchen von Erschwil mit lediglich einem Punktverlust gegen jene von Meltingen-Zullwil und Büsserach durch. Bei den U14 Knaben spielte Jeder gegen Jeden und die beiden Gruppenersten spielten in einem Final um den Sieg. Das Finalspiel zwischen dem TV Grindel und

dem TV Nennigkofen-Lüsslingen war umkämpft. Am Schluss setze sich der Gastverein aus dem Bucheggberg durch. Nach dem TV Nennigkofen-Lüsslingen und Grindel standen die Jungs von Erschwil 2 ebenfalls auf dem Treppchen. Bei der Kategorie U16 Mädchen und Knaben meldeten sich insgesamt drei Teams an. Hier spielten alle je zwei Mal gegeneinander, wobei die Knabenmannschaften aus Büsserach und Erschwil in ihrem letzten Match um den Regionalmeistertitel spielten. Die U16 Mädchen aus Erschwil starteten somit konkurrenzlos und massen sich in vier Spielen gegen die Jungs. Sie haben sich hervorragend geschlagen und konnten drei Spiele für sich entscheiden. Somit konnten die Erschwiler Mädchen verdient den goldenen Pokal in Empfang nehmen. Im letzten Spiel des Tages spielten Büsserach und Erschwil um den Regionalmeistertitel. Die Jungs von Erschwil gingen dabei als Sieger vom Platz. Es war ein toller Tag, denn es bereitete allen Anwesenden eine riesige Freude, sich nach einem Jahr Unterbruch endlich wieder mit anderen messen zu können. Glückliche Gesichter, soweit das Auge reichte, gute und faire Spiele und viele Erfolgserlebnisse den ganzen Tag hindurch. Die Regionalmeisterschaft war ein Erfolg, vor allem, da die Kinder alle mit Begeisterung und Leidenschaft dabei waren. Allen Teams herzlichen Glückwunsch zu den erreichten Resultaten. Sandra Hänggi Abteilung Jugend RTVDT

Rangliste

Voller Einsatz: Die Jugendlichen dürfen FOTO: ZVG wieder Wettkämpfe bestreiten.

Kategorie U14 Mädchen 1. Erschwil 2. Meltingen-Zullwil 3. Büsserach Kategorie U14 Knaben 1. Nennigkofen-Lüsslingen 2. Grindel 3. Erschwil 2 4. Erschwil 3 4. Meltingen Kategorie U16 Mädchen 1. Erschwil Kategorie U16 Knaben 1. Erschwil 1 2. Büsserach

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Die 123. ordentliche Delegiertenversammlung der EBM (Genossenschaft Elektra Birseck) findet am Mittwoch, 21. April 2021 statt.

Die aktuelle Lage in Bezug auf Covid-19 erlaubt es nicht, diese im üblichen Rahmen durchzuführen. Die Delegierten erhalten mit den Unterlagen ein Abstimmungsformular zugestellt und können ihre Rechte ausschliesslich schriftlich ausüben.

Delegiertenversammlung Traktanden 1. Eröffnung und Organisation 2. Protokoll der ordentlichen Delegiertenversammlung vom 22. April 2020 3. Lagebericht und Jahresrechnung 2020 Genehmigung des Lageberichts, der Jahresrechnung und der konsolidierten Jahresrechnung 2020, Kenntnisnahme von den Berichten der Revisionsstelle sowie Beschlussfassung über die Verwendung des Bilanzgewinns 4. Entlastung der Verwaltung 5. Wahlen in den Verwaltungsrat 6. Wahl der Revisionsstelle 7. Verschiedenes Münchenstein, 26. März 2021 Der Verwaltungsrat

Der Geschäfts- und Nachhaltigkeitsbericht 2020 ist unter www.primeo-energie.ch abrufbar.

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Wieder gestoppt: Laufen II droht den Aufstieg erneut wegen der Pandemie zu verpassen.

Beim FC Laufen gibt man sich pragmatisch — es komme, wie es komme. Aber vor allem die zweite Mannschaft und deren Trainer Tobias Schnell sitzen derzeit wie auf Nadeln. Laufen II droht zum Pandemieverlierer zu werden. Edgar Hänggi Tobias Schnell versucht gelassen zu wirken. Äusserlich ist er ruhig, aber er sagt auch, dass es in ihm anders aussehe. Wir blicken zurück. Vor einem Jahr schloss das Viertligateam die Hinrunde mit 33 Punkten aus 11 Partien ab. Der Aufstieg schien auf dem silbernen Tablett. Dann kam der Saisonabbruch. Der Verband entschied, dass es keine Auf- und Absteiger gibt. In der 3. Liga wurde jedoch ein Platz frei. Wer erbt? «Wir dachten damals wirklich, wir dürften als punktebester Leader nach oben», sagt FCL-Sportchef Jonny Walthert zurückblickend. Der Frust sei damals noch gesteigert worden, weil ausgerechnet Nachbar Breitenbach dank Losglück aufstieg. Und jetzt droht wieder eine Entscheidung, die für Kopfschmerzen sorgen dürfte. Laufen verlor nach der letzten ausgetragenen Runde die Tabellenführung an Zwingen, das

zwar punktgleich ist, aber acht Strafpunkte weniger aufweist. Da der Bundesrat weiterhin kein normales Training und damit auch keine Spiele erlaubt, sinken die Chancen auf eine normale Saison. «Ich muss die Spieler bei Laune halten, mich und uns laufend an die neue Situation anpassen. Wir trainieren einmal pro Woche, machen, was erlaubt ist. In den Köpfen haben wir aber alle die Frage, wie es weitergeht. Dass plötzlich nur noch ein Spiel ausgetragen wird, damit die Hinrunde abgeschlossen und eine Wertung möglich ist, könnte für mich, für den FC Laufen, der Supergau werden», meint Schnell. Nach dem Los jetzt durch die Strafpunkte gebremst? «Ich weiss, ich sehe es momentan nur durch meine Augen, aber ich hoffe sehr, dass wir eine sportliche Lösung bekommen. Ich kann an der Situation nichts ändern. Es kommt am Ende, wie es kommt.»

Zwingen konditionell auf einem Toplevel

Gelassener kann es Zwingens Trainer Peter Sprenger nehmen. «Wir trainieren dreimal pro Woche und exerzieren praktisch das Passspiel. Konditionell sind wir auf einem Toplevel. Wenn es jetzt doch noch länger geht, bis gespielt werden darf, muss ich das Training etwas dosieren. Aber mir ist auch klar, dass wir psychologisch in einer besseren Situation sind. Wird nur noch die Hinrunde abgeschlossen, bedeutet das, dass wir in Reinach gewinnen müssen und möglichst keine Verwarnungen einfangen

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FOTO: EH-PRESSE

dürfen, dann steigen wir auf.» Sprenger kann den Frust in Laufen verstehen, meint jedoch: «Es wäre, sollte wirklich nur die Fairplay-Wertung entscheiden, dennoch eine sportliche Entscheidung. Wir haben das Direktduell für uns entschieden und weniger Strafpunkte geholt. Aber jetzt warten wir mal ab, was die kommenden Wochen bringen.» Sollte wirklich nur noch ein Spiel ausgetragen werden, ist auch der FC Riederwald in Sachen Abstieg in einer komfortablen Situation. Zwei Punkte vor Türkgücü, die klar bessere Strafpunktwertung und das Heimspiel gegen Brislach. Ein Punkt würde der Equipe von Hiram Mondragon reichen. Entspannt(er) können Brislach, Röschenz und Kleinlützel dem zu erwartenden Entscheid entgegenblicken. «Aufgrund der Wetter- und Platzverhältnisse haben wir noch nicht viel machen können», erklärt Kevin Eigenmann vom FC Brislach. FC-Röschenz-Trainer Dominik Flury war zuerst einfach mal froh, mit allen wieder auf dem Platz zustehen. «Es tut immerhin gut, mit dem provisorischen Spielplan des Verbandes wieder ein Ziel zu haben, auch wenn noch nichts Fixes besteht.» Lukas Jecker, Präsident und Spieler, ergänzt: «Wir alle haben gelernt, dass man in dieser Zeit nicht zu weit schauen sollte, weshalb wir aktuell Woche für Woche nehmen und unsere Zeit auf dem Platz geniessen.» Kommende Woche versucht an dieser Stelle Verbandspräsident Daniel Schaub etwas Licht in die Sache zu bringen.

TENNIS

Tennisclub Laufen auf Kurs Zum ersten Mal in der Geschichte des Tennisclubs Laufen wurde eine Generalversammlung online abgehalten. Der Präsident konnte den virtuell Anwesenden an der 65. Generalversammlung einige erfreuliche Mitteilungen unterbreiten. Der angestrebte Mitgliederzuwachs ist auf besten Weg in kleinen Schritten realisiert zu werden. Das im vergangenen Jahr neu eingeführte Mitglieder-Schnupperabonnement, welches zu einem reduzierten Preis für ein Jahr bezogen werden kann, hat sicherlich auch dazu beigetragen. Daher hat der Vorstand entschieden, dieses Angebot weiterhin aufrechtzuer-

halten. Interessierte können sich gerne beim Präsidenten melden, um Genaueres zu erfahren. Die Kontaktdaten dazu sind auf der Homepage des TCL (tclaufen.ch) zu finden. Zudem können Kinder-, Junioren- und Erwachsenentrainings bei unseren beiden Tennislehrpersonen Veronica Haber und Nicolas Sheholli sehr individuell, aber auch gruppenweise gebucht werden. Dies ermöglicht ein breites Spektrum an unterschiedlichen Trainingsniveaus und führt auch zu flexiblen Trainingszeiten für die Teilnehmenden. Auch auf den klubeigenen Anlagen tut sich einiges. Das in die Jahre gekommene

Klubgebäude wird teilsaniert, dabei werden in einem ersten Schritt die Garderoben und Duschen auf Vordermann gebracht. Die anfallenden Umgebungsarbeiten werden seit einiger Zeit von altgedienten Mitgliedern des Tennisclubs liebevoll gepflegt. Einzig die Jahresrechnung schliesst mit einem kleinen Minus ab. Der Vorstand freut sich darauf, neue Gesichter auf den herrlich gelegenen Anlagen des TCL zu erblicken und ist jederzeit bereit, zu helfen und zu unterstützen. Marc Schmidlin


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Donnerstag, 25. März 2021 Nr. 11

Bitte beachten Sie den wegen Ostern vorgezogenen Redaktions- und Inserateschluss für die Ausgabe vom 8. April:

Osterprogramm 2021

Redaktionsschluss Donnerstag, 1. April, 10 Uhr Inserateschluss Donnerstag, 1. April, 12 Uhr Wir wünschen Ihnen frohe Ostern!

Ich lebe, und ihr sollt auch leben (Johannes 14,19) In diesem Sinne wünschen wir Ihnen eine schöne und aufmunternde Osterzeit zum Nachdenken, Freude haben und Solidarität schenken.

Wochenblatt für Schwarzbubenland und das Laufental Hauptstrasse 37 · 4242 Laufen · Tel. 061 789 93 33 inserate.laufen@wochenblatt.ch · redaktion.laufen@chmedia.ch www.wochenblatt.ch · www.chregionalmedien.ch

Palmsonntag, 28. März 10.30 Uhr, reformierte Kirche Laufen, Pfarrer Claudius Jäggi, Romana Imler, Akkordeon, Eveline Graf und Ursula Sauter, Violine, Markus Schlapp, Orgel, Kollekte: Insieme Donnerstag, 1. April 19.00 Uhr, reformierte Kirche Laufen, Gottesdienst zum Gründonnerstag mit Musik und Wort. Wir hören Musik von Joseph Haydn über die letzten Worte unseres Erlösers am Kreuze. Pfarrer Claudius Jäggi, Quartett: Marie Theres Armbruster, Violine, Camille Büsser, Violine, Ursula Brunner, Viola, Pius Brunner, Cello, Kollekte: Brot für alle Karfreitag, 2. April 10.00 Uhr, reformierte Kirche Laufen, Pfarrer Claudius Jäggi, Sophie Chaillot, Cello, Tatjana Fuog, Klavier, Kollekte: Brot für alle Ostersonntag, 4. April 10.00 Uhr, reformierte Kirche Laufen, Pfarrerin Regine Kokontis, Matthias Kümin, Trompete, Fabienne Studer, Orgel, Kollekte: Mission am Nil www.ref-laufental.ch

Die Gesundheit der Baselbieter Bevölkerung liegt Ihnen am Herzen! Zur Eindämmung der Corona-Pandemie wird der Kanton BaselLandschaft in der zweiten April-Hälfte 2021 ein weiteres Impfzentrum in Betrieb nehmen: Das Impfzentrum West am Standort des Spitals Laufen. Damit steht den Regionen des westlichen Kantonsteils ein nahe gelegener Impfstandort zur Verfügung.

Frühlingsvorsätze: Joggen mit Spass

Für den reibungslosen Betrieb dieses Impfzentrums benötigen wir fachliche Unterstützung diverser Berufsgattungen. Konkret suchen wir:

Gesund sein – gesund bleiben 15 Wochen Kurs für Einsteiger, begleitet von erfahrenen Lauftrainern (ESA zertifiziert), der Laufbewegung-BL. Therwil: Start bei der 99 Halle Donnerstag, 15. April 2021, 19.00 Uhr Allschwil: Start beim Allschwilerweiher Dienstag, 13. April 2021, 18.45 Uhr Kosten: CHF 50,– (Der Betrag ist erst ab der 2. Trainingswoche geschuldet – somit Schnuppern erwünscht). Sichere Dir noch heute einen Platz, denn die Teilnehmerzahl ist beschränkt! Anmeldung und Info über E-Mail an: info@laufbewegung-bl.ch

• ADMINISTRATIONSPERSONAL (KAUFMÄNNISCHE AUS-/WEITERBILDUNG) • DIPL. PFLEGEFACHPERSONEN ODER MPA (MEDIZINISCHE PRAXISASSISTENTEN/INNEN) • FACHLEUTE GESUNDHEIT ODER SAMARITER/HILFSPERSONAL Die Einsatz-Dauer ist flexibel und richtet sich nach Ihren Verfügbarkeiten. Es wird in 4 Stunden-Schichten gearbeitet. Eine zeitgemässe Entlöhnung ist gegeben. Weitere Informationen erhalten Sie auf der Internetseite: www.careanesth.com/impfen/bl/ Haben wir Ihr Interesse geweckt? Dann füllen Sie das Bewerbungsformular auf dieser Internetseite aus und laden Ihren Kurz-Lebenslauf und Ihr Diplom hoch. Herzlichen Dank. Mit Ihrem Engagement helfen Sie der Baselbieter Bevölkerung. Wir freuen uns auf Ihre Bewerbung! Regionale Führungsstäbe des Impfzentrums Laufen Im Auftrag des Kantons Basel-Landschaft


DORFPLATZ

Donnerstag, 25. März 2021 Nr. 12

EINGESANDT

EINGESANDT

Der höchste Solothurner in Seewen

Pappel in Blitzaktion gefällt

Seit dem 1. Januar amtet Hugo Schumacher als Kantonsratspräsident. Normalerweise ein Posten, in dem man im Kanton von Anlass zu Anlass reist und den Kantonsrat repräsentiert. Bedingt durch die Pandemie fällt dieser Aufgabenteil des höchsten Solothurners vollkommen weg. Für Hugo Schumacher bot sich so die Gelegenheit, als Alternativprogramm die Gemeinden des Kantons zu besuchen. Der Seewener Gemeindepräsident und Kantonsrat Simon Esslinger packte die Gelegenheit beim Schopf und lud den höchsten Solothurner zur Gemeinderatsitzung vom 16. März ein. So hatten die Gemeinderäte und der Ratspräsident die Möglichkeit, sich kennen zu lernen und die Befindlichkeiten auszutauschen. Der ehemalige Luterbacher Gemeindepräsident schilderte seine Zeit in den Gemeindebehörden als Mitglied diverser Kommissionen. Nach dem Ende der Gemeindepolitik kandidierte der gelernte Maurer für den Kantonsrat und konnte als erster Ersatz 2014 das Amt antreten. So war das Eis rasch gebrochen und die Seewener

Kopfjäger

Gini Minonzio

Verwaltung und Gemeinderat Seewen

Handwerkskunst: Die Pappel fällt auf den Meter genau auf die vorgesehene Stelle.

Musik-Nachwuchs gesucht Schon zum zweiten Mal fällt pandemiebedingt die musikalische Instrumentenpräsentation der Musikschule LaufentalThierstein «Pippi macht ein Fest» vor den Schulklassen aus. Doch der Musikschulunterricht ist freiwillig und, zwecks Rekrutierung neuer Schülerinnen und Schüler, angewiesen auf Werbeveranstaltungen. Die Musikschule beschreitet deshalb neue Wege, um auf ihre Bildungsangebote aufmerksam zu machen. Vor «Corona» liessen sich interessierte Kinder und Jugendliche zum Beispiel bei der öffentlichen Instrumentenpräsentation durch ein kurzes Konzert der Lehrpersonen inspirieren. Anschliessend wurden sie beraten und probierten die Instrumente aus. Viele meldeten sich danach für den Instrumentalunterricht an. Auch die vielen öffentlichen Muszierstunden, an denen Musikschülerinnen und -schüler ihr Können zeigten und so Werbung

GEDANKENSTRICH

Mitglieder des Gemeinderates deponierten ihre Anliegen beim Gast. Aus aktuellem Anlass wurde die schleppende Behandlung und Auszahlung der Gelder an die leidgeprüften Unternehmer im Schwarzbubenland kritisiert. Es könne nicht sein, dass zwar das Geldverdienen verboten wird, aber kein Schadenersatz innert nützlicher Frist erfolgt. Thematisiert wurden auch die hohen Kosten beim Unterhalt sämtlicher Gewässer. Der Kanton solle sich doch dabei stärker beteiligen. Weniger beteiligen solle er sich hingegen bei der Ablastung der Kosten, immer mehr Vorgaben des Kantons im Gemeindebudget schränken die Handlungsfreiheit der Gemeinden ein. Der Kantonsratspräsident nahm die Anliegen der Seewener Gemeinderäte und der Gemeinderätin auf. Als symbolischer Repräsentant konnte er keine Abhilfe in Aussicht stellen. Er werde sich aber in seiner Tätigkeit als Kantonsrat für die Anliegen einsetzen.

VER ANSTALTUNG

für die musikalische Ausbildung an ihrer Schule machten, können seit langem nicht mehr stattfinden.

Videos und Schnuppertag

Da die Musikschule Laufental-Thierstein ihre bewährten Kommunikationskanäle nicht mehr, oder nur stark eingeschränkt nutzen kann, geht sie an die Öffentlichkeit, um auf ihr musikalisches Ausbildungsangebot aufmerksam zu machen. Interessierte werden gebeten, sich auf der Webseite der Musikschule kundig zu machen. Dort findet man Videos zu allen Musikinstrumenten und man kann Schnuppertermine buchen für den Schnuppertag am Samstag 17. April sowie auch individuelle Termine vereinbaren. Bis zum 15. Mai kann man sich für das neue Schuljahr an der Musikschule anmelden. Ulrich Thiersch, Schulleiter

In Seewen musste mitten im Dorf ein 25 Meter hoher Baum innert kürzester Zeit gefällt werden. Eine Herausforderung für die Forstfachleute. Bäume helfen dem Klima. Aber manchmal werden sie krank, zu gross oder zu hoch oder wachsen über die Grenzen des Nachbargrundstücks hinaus. Dann besteht Handlungsbedarf. Die solitäre Pappel mitten im Zentrum von Seewen — sozusagen ein inoffizielles Wahrzeichen des Schwarzbubendorfs — musste einem Baugerüst für eine Dachsanierung weichen. Sie war in vierzig Jahren auf eine Höhe von rund 25 Metern gewachsen. Wer sollte diesen Baum mitten im Wohngebiet an der Hauptstrasse innerhalb eines möglichst kurzen Zeitfensters zwischen zwei Postautokursen entfernen? Ein normales Herunterschneiden des hohen, astreichen Baums war fast unmöglich. Es lag daher nahe, die Fachleute des Forstbetriebs Schwarzbubenland mit dieser Aufgabe im Rahmen einer Dienstleistung für Dritte zu betrauen. Und diese Wahl hatte sich gelohnt. Denn die Forstarbeiter, bestens ausgerüstet, mit Sprechfunk versehen, lösten die Aufgabe brillant. Innerhalb einer halben Stunde wurde der Baum gefällt, zersägt und samt Astmaterial entsorgt. Der Aktion ging eine minutiöse Planung und eine kurze Vorbesprechung voran. Jede Position der eingesetzten Leute, jeder Prozess war genau im voraus festgelegt. In erster Linie ging es dabei

FOTO: ZVG

um die Sicherheit aller Verkehrsteilnehmenden und der Mannschaft. Die Hauptstrasse musste rund fünf Minuten vollständig gesperrt werden. Kaum war der Dorfkern abgesperrt, ging es Schlag auf Schlag: Unter der Leitung von Revierförster Christoph Gubler gingen drei Forstwarte, zwei Lernende und zwei Helfer an die Arbeit. Ein Forstschlepper zog mit einer mobilen Seilwinde am Baum. Die bereits mit der Motorsäge angesägte Pappel fiel mit Krachen genau wie geplant längs auf die Kantonsstrasse. Schon brachte sich der Forstspezialschlepper in Position. Der Baum wurde auf der Strasse in Stücke zersägt, mit dem Greifer auf die Ladefläche bugsiert und daraufhin abgeführt. Gleichzeitig wurde die Strasse gereinigt. Kurz darauf konnte der Verkehr in einer Richtung bereits wieder freigegeben werden. Anschliessend war auch die zweite Fahrspur wieder befahrbar. Nach 25 Minuten waren Strasse und Trottoirs gereinigt. Das Team des Forstbetriebs Schwarzbubenland bewies, dass es nicht nur im Wald Hand anlegen kann, sondern selbst im besiedelten Raum äusserst knifflige Fällaufgaben total beherrscht. Die Natur bildet Kreisläufe. So soll auch die Pappel eine Nachfolgerin erhalten. An ihrer Stelle wird, sobald die Dachsanierungsarbeiten abgeschlossen sind, eine Eibe gepflanzt. So hoch wie die Pappel wird sie aber wohl kaum wachsen. Jean-Marc Pache Seewen

EINGESANDT Musikzauberschloss: Musikaufführung der Musikschule von 2018.

FOTO: ZVG

EINGESANDT

Erfolgreicher Schachjunior aus Röschenz Letzten Sonntag fand anlässlich des Internationalen Tages gegen Rassismus ein internationales Onlineturnier statt. Im Rahmen seiner antirassistischen Initiative «Rot gegen Rassismus» lud der FC Bayern Schachclubs aus aller Welt ein und bot ihnen in diesem länderübergreifenden Mannschaftsturnier die Möglichkeit, ein Zeichen gegen Rassismus und Diskriminierung zu setzen. An dem Turnier nahmen über 360 Kinder und Jugendliche von Schachclubs aus Deutschland, Österreich, Schweiz, Frankreich, Eng-

land und Singapur teil. Mit von der Partie war der Schweizer Verein «Die Schulschachprofis» (DSSP), der den ersten Mannschaftsrang erreichte. Der DSSPler Manuel Pabst erreichte den 20. Rang der Einzelwertung nachdem er aus sechs Partien fünf gewann und einmal unentschieden spielte. Der DSSP freut sich, dass insgesamt 89 seiner Schachjunioren an dem Turnier «Rot gegen Rassismus» teilgenommen haben. Lea Vidonyak Die Schulschachprofis

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Teenager organisieren Grosses Der zweite Clean Up Day in Breitenbach fand am 20.03.2021 statt. Trotz der Kälte am vergangenen Samstag haben Ajla Schacher, Zora Marchesi und Mia Ramabaja mit rund 200 helfenden, hochengagierten Händen den Clean Up Day in Breitenbach durchführen können. «Es hat Spass gemacht, so viele motivierte Helferinnen und Helfer zu sehen. Wir bedanken uns bei allen herzlich und hoffen, mit dieser Aktion ein gutes Beispiel zu sein. Wir wünschen uns, beim nächsten Clean Up Day weniger Müll auf den Strassen zu finden.» Ein grosses Dankeschön gilt der Umweltkommission Breitenbach, die uns gross-

zügigerweise mit Energie versorgte. Sie hat Wasser — in Glasflaschen, Ragusa und Richterichs Schaumküsse gesponsert. Ein weiterer Dank gilt Beat Häner, Mobiler Jugendarbeiter der Region Laufen, der uns beim Organisieren unterstützt hat. Der grösste Dank gilt den 100 Helferinnen und Helfern, ohne die ein solch grosser Erfolg nicht möglich gewesen wäre. Eine erfolgreiche und für unsere Umwelt nützliche Aktion ging mit einem stolzen Resultat von 1000 Liter gesammeltem Müll in ganz Breitenbach zu Ende. Beat Häner, KJF Region Laufen

Ich bin in die Fänge eines Headhunters geraten, also eines Kopfjägers. «Was, Sie wollen meinen Kopf? Kommt nicht ihn Frage, den will ich noch ein bisschen behalten», antwortete ich letzte Woche dem netten Headhunter am Telefon. Der liess nicht locker und erklärte mir treuherzig, dass er zwar «Headhunter» sei, aber nur sinnbildlich. Sein Beruf sei es, für andere Firmen Führungskräfte, also führende Köpfe, anzuwerben. Dann fing er an, mir den Speck durch den Mund zu ziehen. Er erzählte mir, welch prestigeträchtige Jobs alle auf mich warten, ich müsse nur dynamisch reagieren. Dann fragte er mich noch, ob es mich nicht reizen würde, «Head of Impact» zu sein? Ich schwieg, um mir zu überlegen, ob das nun tatsächlich «Kopf des Aufpralls» heissen kann oder nicht. Das nutzte er aus, um mir einen weiteren Vorschlag zu machen. Da wär noch was, wo er meine herausragenden Fähigkeiten sehen würde: «Sii di emou!» «Ou, ou, ou», dachte ich mir. Ist wohl Englisch für CDMO; habe trotzdem keine Ahnung. Das habe ich natürlich dem netten Headhunter nicht gesagt. Denn als Frau habe ich gelernt, Komplimente charmant anzunehmen, auch falls ich nichts damit anzufangen weiss. Entsprechend habe ich ihm huldvoll erlaubt, mir den Topjob zuzuschicken, der genau auf mein Profil passt. Ich muss sagen, ich habe das nicht bereut. Einerseits fühle ich mich gleich besser, wenn eine renommierte Firma mich so anspricht: «Sie sind eine positive, dynamische, diskrete und kommunikative Persönlichkeit mit einem zielführenden Arbeitsstil. Sie sind eine ausgesprochene Teamplayerin, die sich jederzeit durchsetzen kann. Sie sind unser neuer Senior Co-operation Expert (SCoE).» Wunderbar, ich wusste gar nicht, dass ich all das gleichzeitig unter einen Hut bringe. Ich bin geschmeichelt. Trotzdem möchte ich noch ein Wörtchen mitreden, ob ich nun SCoE sein möchte oder nicht. Was immer das ist. Andererseits habe ich angefangen, auf der Internetseite des Arbeitsvermittlers zu surfen, um herauszufinden, was ein «Kopf des Aufpralls» eigentlich machen muss. Was mir natürlich nicht gelingt, aber ich lande bei der Stellenausschreibung für «Senior Welcomist». Eine ganz neue Welt tut sich mir auf. Oder wissen Sie, was ein «Senior Welcomist» ist? Das ist jemand, der in einem Handtaschenladen lächelnd (Achtung: Schlüsselanforderung!) alle Kunden empfängt, ihnen ein Getränk anbietet, ihren Bedürfnissen zuhört und sie sodann einer Verkäuferin vorstellt. Und das in mindestens drei Sprachen.! Komisch, bisher bin ich nie einem Welcomist begegnet. Aber das liegt vielleicht auch daran, dass mein letzter Handtaschenkauf zehn Jahre her ist. Offensichtlich ist die Handtaschenverkauferei inzwischen bös professionalisiert worden. Et voilà, ein brandneuer Beruf wurde geboren!

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Redaktionsschluss

Die Organisatorinnen: (v.l.) Ajla Schacher, Zora Marchesi und Mia Ramabaja.

Für Beiträge auf den Seiten «Dorfplatz» und «Dies und Das» gilt folgender Redaktionsschluss: Montag, 12.00 Uhr FOTO: ZVG


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Donnerstag, 25. März 2021 Nr. 11

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DIES UND DAS MUSIK-TIPP

Hera Hyesang Park Die südkoreanischen Sopranistin liefert mit «I Am Hera» beim renommierten Klassiklabel Deutsche Grammophon (Universal) ein beeindruckendes Debütalbum ab. Sie singt Kompositionen von Gluck, Pergolesi, Händel, Mozart, Rossini, Bellini, Puccini und zum Abschluss noch zwei Lieder aus ihrem Heimatland. Klassikexperten stellen fest, dass die erst 31-Jährige ihren lyrischen Koloratursopran scheinbar spielerisch leicht und facettenreich einsetzt und jedes Lied mit stimmiger Emotionalität füllt. Nebst der reinen Intonation, durch die jede Note ihre volle Strahlkraft entfaltet, wird Park auch ein bis ins letzte Detail dynamische Ausdrucksvermögen attestiert. Die Wiener Philharmoniker unter der Leitung von Bertrand de Billy erweisen sich als kongeniale Begleiter der aufstrebenden Sopranistin, von der wir noch weitere hörenswerte Alben erwarten dürfen. Benno Hueber

Englisch für’s Laufental Sind Sie Musikfan oder Globetrotter? Berufstätig oder in Rente? Diesen Sommer ist für jede und jeden etwas dabei! Ab sofort können Sie in Laufen im Anfänger/-innen-Kurs mit Azura Silberschmidt die ersten Schritte in der englischen Sprache gehen, mit Kathryn Meyer Ihre Kenntnisse verfestigen oder aber mit Nicola Gass-Hoyle auf Englisch diskutieren und plaudern. Egal, auf welchem Niveau Ihr Kurs ist, unsere Kursleiter/innen sorgen mit guter Laune für entspannte Stimmung, so dass Sie mit jedem Kursabend vertrauter werden mit dieser Weltsprache und Ihnen ein «How are you and take care» immer selbstverständlicher über die Lippen geht. Join in! Und wenn Sie nicht genau wissen, welches Niveau das richtige für Sie ist: Testen Sie sich gratis online unter www.vhsbb. ch/test. Azura Silberschmidt Kursleiterin Englisch A1 Englisch Beginner 1, ab Mo 19.04., 18.30 h; A2 English Pre-Intermediate, ab Mi 21.04., 18.30 h; B1/B2 Conversation and Communication, Di 20.04., 18.30 h; Info & Anmeldung: T 061 269 86 66, www.vhsbb.ch

Redaktionsschluss Für Beiträge auf den Seiten «Dorfplatz» und «Dies und Das» gilt folgender Redaktionsschluss: Montag, 12.00 Uhr

EINGESANDT

LESERBRIEF

«Wie verhalte ich mich als gegen Covid-19 geimpfte Person?»

Warum Restaurants schnell öffnen?

Mit dieser Frage werden zurzeit viele unserer SPITEX-Mitarbeitenden konfrontiert. Wenn Sie vollständig geimpft sind, können Sie bei einem privaten Treffen mit anderen vollständig geimpften Personen auf die Schutzmassnahmen, auf Abstandhalten und Maskentragen verzichten. Vollständig geimpft bedeutet, eine Person hat beide Impfdosen erhalten und im Anschluss an die zweite Impfung sind 14 Tage vergangen. In allen anderen Fällen sind die Schutzmassnahmen weiterhin einzuhalten. Denn auch wenn eine geimpfte Person vor einer Erkrankung an Covid-19 geschützt ist, ist aktuell nicht klar, ob sie

das Virus dennoch an andere Personen übertragen kann. Wichtig für Sie zu wissen: Im Gegensatz zum Heim- und Spitalpersonal durften sich die Mitarbeitenden der SPITEXLaufental leider noch nicht impfen lassen. Daher bitten wir um Ihre Mithilfe, die SPITEX-Mitarbeitenden und alle weiteren Mitmenschen zu schützen und sich weiterhin an alle Regeln wie Händehygiene, Maskenpflicht und Sicherheitsabstand zu halten. Wir danken ganz herzlich für Ihr Verständnis. Vreni Giger Präsidentin SPITEX Laufental

EINGESANDT

Wechsel bei der Erdgas AG Laufental-Thierstein An der Generalversammlung der Erdgas AG Laufental-Thierstein (GASAG) vom 16. März 2021 wurden anstelle des bisherigen VR-Präsidenten Cédric Christmann neu Lukas Küng von Primeo Energie gewählt. Cédric Christmann amtierte seit 2006 als Verwaltungsrat und seit 2017 als VR-Präsident. Der ebenfalls aus dem VR zurückgetretene Simon Croll wurde durch Cédric Jeanbourquin aus Laufen ersetzt. Seit der Gründung am 20. August 1993 hat Thomas Wälchli in das kleine aber feine Unternehmen Erdgas AG LaufentalThierstein (GASAG) viel Expertenwissen und Herzblut investiert. Thomas Wälchli wirkte anfänglich als Vizepräsident des Verwaltungsrates und später bis 2017 als VR-Präsident. Danach leitete er die Geschicke der GASAG bis

zur GV 2021 als Geschäftsführer. Nachfolgerin und damit neue Geschäftsführerin von GASAG ist Linde Meneghin. Sie verfügt über grosses Know-how aus ihren früheren Tätigkeiten und über langjährige Erfahrungen im Energiesektor. Der Verwaltungsrat und die neue Geschäftsführerin mit ihrem Team, bestehend aus Linde Meneghin, Vincent Rits und Urs Stalder, freuen sich, zusammen mit den beteiligten Gemeinden im Laufental und im Thierstein, für die Kunden und weitere Geschäftspartner die Energiezukunft aktiv zu gestalten und die Energieversorgung nachhaltig sicherzustellen. Joachim Krebs Primeo Management AG

EINGESANDT

Spitex Kompetenzteam Psychiatriepflege In der aktuellen Zeit werden Menschen mit einer psychischen Erkrankung zusätzlich belastet und Depressionen, Angst-, Kontakt- und Persönlichkeitsstörungen sowie Suchterkrankungen und Einsamkeit nehmen zu oder werden akzentuierter. Eine Anmeldung für die psychiatrische Spitex kann durch einen behandelnden Arzt oder Klinik, dem Sozialdienst, aber auch durch die betroffene Person selber erfolgen. Weiterhin sind die Dienstleistungen im Einzugsgebiet der SPITEX Thierstein/Dorneckberg an drei Tagen pro Woche verfügbar. Beim Erstbesuch wird die aktuelle und vergangene Situation erfasst und eine Abklärung vorgenommen, um den individuellen Bedarf zu erkennen. Aufgrund des so ermittelten Bedarfs werden gemeinsam Ziele und Massnahmen festgelegt. Die nächsten Besuche erfolgen regelmässig wöchentlich oder im zuvor festgelegten Rhythmus und dauern bis zu einer Stunde. Während dieser Zeit werden belastende Alltagssituationen

reflektiert, Massnahmen geplant und die Umsetzung gemeinsam geübt. Es können Krisen- und Notfallpläne erstellt werden und bei Bedarf werden Angehörige und Nahestehende einbezogen. Die wichtigste Voraussetzung für eine gute Zusammenarbeit ist der Aufbau einer vertrauensvollen und professionellen Beziehung. Mit der Bezugspflege betreut immer die gleiche Mitarbeitende einmal wöchentlich die Klientin oder den Klienten zuhause. Bei einer positiven Entwicklung können die Einsätze reduziert oder bei einer Krisensituation auch intensiviert werden. Ist ein Klinikaufenthalt nötig oder eine andere Wohnform angebracht, wird die notwendige Hilfestellung für die nächsten Schritte angeboten. Unser Team wurde im März durch Katja Glogg ergänzt. Wir sind auch für Sie da! Ein Anruf genügt: 061 783 91 55. Katja Glogg und Werner Tschannen SPITEX Thierstein/Dorneckberg

GESCHÄF TSWELT

Tag der offenen Tür bei Möbel Eichler PR. Diesen Samstag und Sonntag 27./28. März 2021 öffnet Möbel Eichler in Wolfwil auf bis zu 3000 m2 die Türen und präsentiert alles rund ums Wohnen. Fachmännisch bearbeitetes Holz in Form eines Tischblattes ist ein echter Hingucker und wertet jedes Wohnzimmer auf. Möbel Eichler verarbeitet ausgewählte Hölzer oder Keramik nach Kundenwunsch. Lassen sie sich in der Wohnausstellung von den formschönen Tischen in jeder Grösse inspirieren. Moderne und elegante Polstermöbel aus der neuen Kollektion laden zum Probesitzen ein, wobei auch das ergonomisch richtige Sitzen nicht ausser Acht gelassen wird. Und genau diesem Aspekt wird beim Sortiment von Möbel Eichler

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Rechnung getragen. Aktuell bietet das umfangreiche Angebot an Relax-Sesseln zudem die Möglichkeit, bestehende Elemente zu ergänzen, um so die Sitzqualität auf kleinem Raum zu geniessen. Ein erholsamer Schlaf ermöglicht einen guten Start in den Tag. Sie können von einer exklusiven Schlaf beratung profitieren, und sich über das umfangreiche Angebot rund ums Schlafen, mit den Systemen der Boxspringbetten und herkömmlichen Einlegerahmen und Auflagen informieren und erhalten so einen seriösen Einblick für höchsten Schlafkomfort. Funktionalität in allen Bereichen ist der momentane Trend. Elektronisch bedienbare Elemente im Schlafen und Sit-

zen können heute individuell eingesetzt werden — Wellness für sie zu Hause. Und dies immer nach dem Motto «Möbel speziell für kleine Räume!» An diesen Tagen erhalten sie auf Ihre Bedürfnisse zugeschnitten eine Fachberatung und erhalten vor Ort Tipps und Tricks zur Inneneinrichtung und Pflege Ihrer Möbel. Wer sich für ein Stück aus der MöbelEichler-Kollektion entscheidet, erhält einmalige 15 Prozent Rabatt, inklusive gratis Lieferung und kostenloser, fachgerechter Entsorgung der alten Möbel. Tag der offenen Tür bei Möbel Eichler, Hauptstrasse 42, 4628 Wolfwil. Öffnungszeiten: Samstag und Sonntag 27./28. März von 10–17 Uhr

Über alles Mögliche und Unmögliche zu diskutieren, ob am Arbeitsplatz oder falls vorhanden in der Familie, ist gut. Trotzdem braucht es immer wieder «fremde» Gesprächspartner um neue Ideen zu kreieren, sonst landen wir in der Inzucht unserer Meinungen. Wir Menschen brauchen den Austausch verschiedener Ansichten, um diese — und uns — weiterzuentwickeln. Vor Wahlen waren früher die Stammtische sehr gut besetzt, die Stimmung manchmal angeheizt. Weitere Themen waren neue Bauprojekte, ob privat oder

öffentlich, Umwelt etc. Wichtig ist, dass auch gewöhnliche Bürgerinnen wieder Debatten führen können. Die Gesellschaft braucht Meinungsaustausch! Unsere Regierungen haben Zusammenkünfte, um Meinungen und Entscheide zu finden, aber das brauchen wir Gewöhnlichen auch. Daher ist es nötig, dass man wieder in den Restaurants trinken und essen kann. Macht doch die Wirtschaften wieder auf! Danke. Alfred Simonetti Breitenbach

LESERBRIEF

Zur Kolumne von Simon Felix Stadtrat Simon Felix hat ein Thema angesprochen, das mir schon lange am Herzen liegt: den Föderalismus. Die Mehrheit der Einwohner der Bezirke Dorneck und Thierstein sind vorwiegend Richtung Basel orientiert, die Steuern fliessen aber nach Solothurn. Man sollte die Schweiz nach Wirtschaftsregionen einteilen. So sehe ich eine Region Nordwestschweiz in den Grenzen des Tarifverbundes Nordwestschweiz. Dies wäre auch in anderen Regionen möglich und hätte nicht nur

eine Reduktion der Kantonsregierungen und Parlamente zur Folge, sondern auch eine Verkleinerung des Parlaments in Bern. Brauchen wir wirklich 200 Nationalräte? Nach dieser Session frage ich mich ernsthaft, ob diese ihren Lohn wert sind oder nicht nur Rosinen für sich und ihre Lobby aus dem Kuchen picken. Heinz Ledergerber Grindel

LESERINNENBRIEF

Es fehlt die Logik Unabhängig davon mit wem man spricht, ob mit jüngeren oder älteren Menschen, mit Gewerblern oder Angestellten, keiner kann erklären, mit welcher Logik das BAG die aktuellen Massnahmen gegenüber der Gastronomie rechtfertig. Es ist unverständlich, dass man bei einem Hotelbesuch im Speisesaal mit 100 weiteren Gästen verköstigt werden kann, aber das gegenüberliegende Restaurant in derselben Strasse auf Grund der grossen Ansteckungsgefahr durch Corona geschlossen bleiben muss. Unbekümmert kann man mit fremden Personen im Zug ein Sandwich verzerren, von Contact-Tracing kann keine Rede sein. Auf den überfüllten Flughäfen werden die mitgebrachten Coronatests aus logistischen Gründen kaum kontrolliert — mittlerweile kursieren sie bereits im Netz und warten nur darauf, angepasst und ausgedruckt zu werden. Im Flugzeug sitzt man auf engstem Raum nebeneinander und wird, wie es sich ge-

hört, gediegen verpflegt. Das regelmässige Öffnen der Fenster zum Durchlüften, so die Empfehlungen des BAG, dürften sich sowohl in unseren modernen Zügen wie auch im Flugzeug eher als «schwierig» erweisen. Zu guter Letzt kann man sich auch bedenkenlos jedes Wochenende an irgendwelchen bewilligten oder unbewilligten Demonstrationen mit hunderten oder tausenden von Personen beteiligen, es spielt keine Rolle, ob man dabei maskiert oder unmaskiert teilnimmt, mit Sanktionen hat man kaum zu rechnen. Dies sind nur wenige Beispiele, welche aufzeigen sollen, wie unverstanden sich die Gastronomiebetriebe zurzeit fühlen aufgrund der unlogischen, aber einschneidenden und existenzbedrohenden Massnahmen. Jacqueline Wunderer Landrätin Inhaberin Restaurant zur Sonne Röschenz

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Wir sind jederzeit für Sie da. Lebensbedrohliche Notfälle: Sanität Notruf

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DIES UND DAS

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EINGESANDT

FOTOGALERIE

Nachbarschaftshilfe der Drehscheibe Nach der Generalversammlung 2020 musste auch die GV 2021 der Nachbarschaftshilfe Drehscheibe im März aufgrund Corona abgesagt werden. Über die geschäftlichen Punkte beider GV haben wir im Februar schriftlich abstimmen lassen. Diese wurden bei knapp 120 Stimmenden mit über 90 Prozent Ja genehmigt. Wir danken unseren Mitgliedern herzlich für das uns damit entgegengebrachte Vertrauen. Den drei Gemeinden Aesch, Pfeffingen und Duggingen danken wir bestens für ihre jährliche finanzielle Unterstützung. Diese ist massgebend, damit wir unsere Dienstleistungen im Sinne der Nachbarschaftshilfe überhaupt anbieten können. Der ebenso wichtige gesellschaftliche Teil unserer GV ist leider auch ausgefallen, was wir sehr bedauern: der Kontakt und Austausch mit und zwischen unseren Mitgliedern. Wir

sind bemüht, unseren Mitgliedern die gewünschten Unterstützungen im Alltag weiter zu ermöglichen. Dazu sind wir auf unsere freiwilligen und fleissigen Helfenden angewiesen. Der Vorstand und die Geschäftsstelle danken Ihnen herzlich für die grosse, wiederkehrende Hilfsbereitschaft. Hier könnten Sie alle als Leser und Leserinnen unsere Vermittlung tatkräftig unterstützen, indem Sie sich als helfendes Mitglied für Teile unseres Dienstleistungsangebots zur Verfügung stellen würden. Informationen sind unter www.drehscheibe-ap.ch abrufbar. Unsere zu unterstützenden Mitglieder sind Ihnen sehr dankbar! Bei Fragen dazu gibt Ihnen die Vermittlungsstelle gerne Auskunft: 079 753 57 16. Wir hoffen, dass Sie alle gesund bleiben! Armin Hauser Präsident Drehscheibe

Der Lenz ist da!: Mit den milderen Temperaturen zeigen sich vermehrt solche Farbtupfer. Hier an der Birs in Zwingen. FOTO: REINHARD HÄNGGI

Morgendliche Beobachtung: Dieses Reh begegnete der Fotografin auf einem Morgenspaziergang. FOTO: ANJA HÄNER, GRINDEL

VEREINSNACHRICHTEN BIBLIOTHEKEN Stedtlibibliothek Laufen, offen: Di 9.00–11.00,

(Markttag 14.00–16.00), Mi 14.00–18.00, Fr 16.00– 20.00, Sa 9.00–15.00, Sommer- und Herbstferien: Di 9.00–12.00, Fr 16.00–20.00, Sa 9.00–12.00. www.stebilaufen.ch

Bibliothek Breitenbach, Wydehof 1. Stock, Öffnungszeiten: Mo 15.00–17.00, Mi 14.00–18.00, Do 9.00–11.00, Fr 16.00–19.00 und Sa 10.00–14.00. (Ausnahme: während der Sommer-Schulferien Mi 14.00–18.00, Fr 16.00–19.00).

Bücher-Broggi Laufental, Mehrzweckhalle, 4223 Blauen. Offen jeden Samstag, 10.00–15.00.

Ludothek Laufental-Thierstein, Amthausgasse 35,

Laufen. Offen: Di 9.00–11.00, Mi 14.00–17.00, Fr 16.00–18.00, Sa 10.00–12.30. Fasnachts-, Sommer- und Herbstferien BL nur Fr 16.00–19.00. www.ludolauthi.ch

KULTUR Die ERDE gesund erhalten. Das uralte heilige Wis-

sen weitergeben von Frau zu Frau: melde dich bei unserem Verein Tel. 077 410 05 48 (abends) oder archiv.frauengeschichte@gmail.com

Mittelost- und Südosteuropa besser verstehen?!

Der Verein FOMOSO mit Sitz in Büren SO gibt Ihnen, bei Fragen zur erwähnten Region, sehr gerne Auskunft. Kontaktieren Sie uns: 079 457 18 10, info@fomoso.org, www.fomoso.org

SPORT Happy-Dog-School, Borer Maria. Ort: Hundesport

Brislach. Sie und Ihr Hund sollen ein glückliches Team werden. Welpen immer Samstag, 9.30– 11.00. Internet www.happy-dog-school.ch. Handy 076 345 54 45.

Hundeschule EICHMÄTTLI, Industriestrasse, 4227

Büsserach, P. Herter. Beratung und Hilfe rund um Ihren Vierbeiner! Kurse für Welpen, Junghunde, Familienhunde. Ausbildung in Sanität, Obedience, Agility (A. Hürbin), 061 761 40 75.

Bogenschiessen. Konzentration, Ruhe, Gelassenheit – Abenteuer, Spass, Natur. Infos unter www. bs-buesserach.ch

Schwingen! Jeden Di und Do, 18.30–20.00 in Nun-

ningen. Schnuppertraining ab 7 Jahre! Schwingklub Dorneck-Thierstein-Laufental, K. Christ, Telefon 079 225 77 89, Internet www.schwingklub-dornach.ch

Kletterhalle Laufen (SAC Sektion Hohe Winde). Die

Halle steht täglich von 8.00–23.00 zur Verfügung. Alles Wissenswerte und Fotos auf www.kletterhallelaufen.ch

Der Basketballclub Laufen sucht Spieler/innen für

das Damen- und Herrenteam. Trainingszeiten: Di, 19.15–20.45 und 20.45–22.15. Do, Mixed-Training, 20.45–22.15 in der Serafinhalle Laufen. Kontakt und Infos unter bbclaufen@gmail.com

Samurai Kids: Mi 15.45, 16.45, 18.00. Samurai Youths: 19.00 in Laufen (Seniorenzentrum Rosengarten, MZH Serafin) u. Breitenbach (Turnhalle Mur). www.kampfkunstcenter-laufen.ch, 079 511 00 84

Tischtennisclub Breitenbach. Freude am Tisch-

Kozuchi Karate Do Laufen. Wir sind ein traditio-

tennisspiel? Schauen Sie bei uns unverbindlich vorbei und verbringen Sie einen sportlichen Abend. Wir trainieren jeden Montag im Griensaal (Breitenbach): 18.30–20.00 Junioren (J&S-Training), 20.00–21.45 Aktive. Weitere Informationen: www.ttcbreitenbach.ch. Bei Fragen steht euch Thomas Boillat gerne zur Verfügung, Tel. 079 547 87 57, E-Mail ttcbreitenbach@gmx.ch Ganzjährig Tennis spielen in Breitenbach: zum Plausch mit Clubkollegen, oder mit erfahrenen Trainern oder als Mitglied unserer InterclubTeams? Infos unter www.tcbreitenbach.ch oder E-Mail an: info@tcbreitenbach.ch Unbeschwert Fussball spielen in Breitenbach: Purer Spass, kein Leistungsdruck, keine weiteren Verpflichtungen; jeweils am Freitag ab 19.30. Komm doch vorbei oder rufe unverbindlich an auf: 079 334 27 27 (P. Graber).

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Breitenbach. Gratisprobetraining jederzeit möglich. Info: www.dojo-laufental-thierstein.ch. AIKIDO Laufental-Thierstein. Training Kinder und Jugendliche: Di 17.30–18.45, Training Erwachsene: Di 19.00–20.30, Fr 19.00–21.00, So 10.00–11.30. Tel. 077 415 21 24. Kempo Laufen. Training Erwachsene und Jugendliche: Do 19.00–20.30. Tel. 076 741 47 47. KungFu21.ch. Unterricht in Karate, Kick Boxen, Kung Fu für Kinder/Jugendliche/Erwachsene. Qi Gong, Kobudo, DCM21, Fitness für Erwachsene jeden Alters. Mo 18.00–22.00, Mi 17.00– 21.30, Do 17.00–20.00, Sa 9.30–11.30. Tel. 079 504 30 60.

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+ traditionelles Taekwondo und Selbstverteidigung ab 15 J. Training Do 20–21.30 und Fr 19.30–21 im Dojo Judoclub Nunningen. S. Rudin, 076 265 40 41, www.taekwondo-nunningen.ch

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tion: Di 18.00, Mi 10.00, Do 18.00. Kobudo/ Kyusho: Mi 19.00, Do 19.30. TaiChi-QiGong: Di 19.30.

neller Karate Verein mit familiärem Charakter, gegründet 1980. Unser Training ist für alle Altersklassen ab 10 Jahren geeignet. Unser Ziel ist Kampfkunst, nicht Kampfsport. Sie lernen bei uns Selbstvertrauen, Selbstverteidigung, Selbstdisziplin und tun Ihrem Körper etwas Gutes. Haben wir Ihr Interesse geweckt? Melden Sie sich gleich für ein Probetraining an. Tel. 078 679 80 18, www. kozuchi.ch, info@kozuchi.ch

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Blauen. Öffnungszeiten: Mo–Mi, 7.00–18.30. Säuglings-, Kleinkinder- und Kindergarten/Schülergruppen. Mittagstisch, Waldtage; auch Stundenund Ferienbetreuung. 061 763 06 22 oder kita@ blauen.ch. Infos: www.blauen.ch

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SPITEX Thierstein/Dorneckberg, 061 783 91 55, Hilfe und Pflege zu Hause, Spitex-24h-Notruf, alles aus einer Hand, seit 40 Jahren in der Region, Krankenkassen anerkannt, im Auftrag der Gemeinden, www.spitex-thdo.ch, Spitalstrasse 38, 4226 Breitenbach SPITEX Laufental. Tel. 061 761 25 17. Hilfe und Pflege zu Hause im Auftrag der Gemeinden Blauen, Brislach, Dittingen, Liesberg, Laufen, Nenzlingen, Roggenburg, Röschenz, Zwingen, Wahlen. E-Mail pflege.laufental@spitex-hin.ch, www.spitex-laufental.ch

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KALEIDOSKOP

Donnerstag, 25. März 2021 Nr. 12

KINDER SEHEN DIE WELT

IN KÜRZE

AUS UNSERER BIBLIOTHEK

Vielen Dank!

Farbenfroh: Gian (4) hat den Osterhasen gemalt, der die Eier bringt. Beim Betrachten der Zeichnung stellt er fest, dass er die Arme zu malen vergessen hat. Dafür gefällt ihm das gestreifte bunte Fell des Osterhasen am besten. Ausserdem sei der Hase gut aufgelegt und sehr nett, meint er mit einem Lächeln. BILD: GIAN (4)

REGION

L AUFEN

Umzugstermin Ende März

Helpnet hilft Familien im Corona-Stress

Weiteres Impfzentrum in Laufen

WoS. Der 31. März gilt in den meisten Kantonen als offizieller Zügeltermin. Dazu wird von vielen Umzugswilligen ein Lieferwagen oder Transporter gemietet. Dies ist praktisch und erleichtert den Umzugsstress. Wichtig ist, das Fahrzeug dabei nicht zu überladen und die Ladung gut zu sichern. Die Fahrerin oder der Fahrer ist dafür verantwortlich, dass der Lieferwagen das im Fahrzeugausweis eingetragene Gesamtgewicht nicht überschreitet. Dies kann sonst schnell einige 100 Franken kosten. Liegt die Gewichtsüberschreitung im Bereich einer Strafanzeige, erlässt die Staatsanwaltschaft einen Strafbefehl. Die Busse hängt in diesem Fall vom Verschulden und den finanziellen Verhältnissen ab. Zudem können die Administrativbehörden je nach Schwere des Verstosses einen Führerausweisentzug anordnen.

WoS. Die Corona-Pandemie ist für Familien und Jugendliche eine grosse Belastung. Homeoffice, sehr eingeschränkte Freizeitgestaltung und Zukunftsängste führten zu erhöhtem Stress und zu einer starken Zunahme von interfamiliären Konflikten. Kein Wunder also, dass die Nachfrage nach Beratung 2020 stark anstieg. Helpnet, die Familien- und Einzelberatung, stützt die psychische Gesundheit der Ratsuchenden und trägt dazu bei, dass die Betroffenen rechtzeitig professionelle Unterstützung finden. Auf diese Weise hilft Helpnet mit, kostenintensive Interventionen vorzubeugen. Helpnet ist ein Angebot der Abteilung Kind.Jugend.Familie KJF der Stiftung Jugendsozialwerk. Die Beratung hilft mit, dass Jugendliche neue Perspektiven im Leben entdecken. Helpnet ist rund um die Uhr erreichbar unter 0840 22 44 66.

WoS. Für die Monate Mai, Juni und folgend sollen gemäss BAG-Prognosen im Kanton Basel-Landschaft bis zu 25 00030 000 Impfdosen pro Woche zur Verfügung stehen. Zur Sicherstellung der Impfkapazitäten wird in Laufen ein drittes Impfzentrum realisiert. Das neue Impfzentrum im Kanton wird zusätzlich zu den Zentren in Muttenz («Mitte») und Lausen («Ost») realisiert. Das Impfzentrum «West» wird per Montag 19. April 2021 am Standort des Spitals Laufen an der Lochbruggstrasse 39 seinen Betrieb aufnehmen. Das Pilotprojekt mit Covid19-Impfungen in fünf Baselbieter Arztpraxen ist unterdessen erfolgreich angelaufen. Noch bis morgen Freitag werden in diesen Praxen Erstimpfungen vorgenommen. Die Verimpfung der zweiten Dosis erfolgt dann nach Ostern. Nach Beendigung des Pilotprojektes werden die Erkenntnisse ausgewertet.

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BREITENBACH. WoS. 130 Menschen aus Breitenbach und Umgebung haben bei der letzten Blutspendeaktion mitgemacht. Damit retten sie Mitmenschen nach Unfällen oder Operationen das Leben. Ihnen und dem freiwilligen Helferteam des Samaritervereins Breitenbach spricht die Stiftung Blutspendezentrum SRK beider Basel ihren grossen Dank aus. Die Spitäler der Region sind täglich auf Blutspenden angewiesen, denn der Region fehlen rund 50 Prozent der benötigten Blutprodukte. Die nächste Möglichkeit in Breitenbach Blut zu spenden, ist am 31.August. Weitere Informationen sind unter www.blutspende-basel.ch zu finden.

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Lagerleben für Kinder

BASELLAND. WoS. Die Fachstelle für Jugendarbeit der Reformierten Kirche Baselland bietet in den Sommerferien (1. Sommerferienwoche: 03. Bis 10. Juli und 5. Sommerferienwoche 31. Juli bis 7. August 2021) sowie in den Herbstferien (02. bis 09. Oktober 2021) verschiedene Lager für Kinder und Jugendliche zwischen 8 und 15 Jahren an. Das gesamte Angebot sowie die Möglichkeit zur Anmeldung sind unter https://www.faju.ch/teilnehmende/lagerangebot zu finden. Weitere Auskünfte: info@faju.ch / 061 921 40 33.

Spezialkontrollen der Polizei

KT. SOLOTHURN. WoS. Die Kantonspolizei Solothurn führte vom 8. bis 14. März vermehrt Verkehrskontrollen durch. Weil immer wieder festgestellt werden muss, dass Verkehrsteilnehmende während der Fahrt ohne Freisprecheinrichtung telefonieren und die vorgeschriebenen Sicherheitsgurten nicht tragen, wurde der Fokus speziell auf diese Vorschriften gelegt. Insgesamt wurden 792 Fahrzeuge und 863 Personen kontrolliert. Wegen «Verwenden eines Telefons ohne Freisprecheinrichtung» mussten 76 Personen, wegen «Nichttragen der Sicherheitsgurte» 259 Personen eine Ordnungsbusse bezahlen

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Zeiten der Heuchelei – Ein Fall für Kostas Charitos Von Petros Markaris Krimis mag man in jeder Jahreszeit lesen. Sie haben immer Saison. Und dabei ein wenig Griechenland schnuppern, gefällt auch. So heisst es in einer Besprechung : «Dieser Krimi spiegelt die Seele Griechenlands.» Petros Markaris ist 1937 in Istanbul geboren. Er ist Verfasser von Theaterstücken und auch Schöpfer einer Fernsehserie. Mit dem Schreiben von Kriminalromanen begann er erst Mitte der Neunzigerjahre und wurde dafür schon mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet. An einem Badeort wird der Besitzer einer Hotelkette tot aufgefunden. Das ist nur der Auftakt einer rätselhaften Mordserie, deren Opfer ganz unterschiedlich sind. Es scheint sich um obskure Fanatiker zu handeln und sie bekennen sich als «Heer der nationalen Idioten.» Kommissar Charitos möchte eigentlich viel lieber Zeit mit seinem Enkel verbringen, als einen Mörder zu suchen. Aber er macht sich an die Arbeit und entdeckt hinter der Fassade von Redlichkeit zwielichtige Geschäfte. Das Buch ist leicht zu lesen und sehr spannend. Man mag es gar nicht mehr aus der Hand legen und eine schlaflose Nacht ist garantiert Christine Eckert

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