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Weiss Medien AG I Obere Bahnhofstrasse 5 I 8910 Affoltern am Albis I Telefon 058 200 5700 I Telefax 058 200 5701 I www.weissmedien.ch I Auflage 23 475 I AZ 8910 Affoltern a. A.

aus dem bezirk affoltern I Nr. 61 I 166. Jahrgang I Freitag, 3. August 2012

Routenvorschläge

Rechte und Pflichten

Der Verein Idee Reppisch hat seinen neuen Faltprospekt präsentiert. > Seite 3

Appell von SVP-Kantonsrat Gregor Rutz zum Nationalfeiertag in Mettmenstetten. > Seite 5

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Für mehr Einigkeit Der Ämtler SP-Kantonsrat Moritz Spillmann hielt die Rede an der Feier Bonstetten. > Seite 7

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Schwer verletzt Weil sein Pferdegespann durchging, stürzte in Knonau ein Kutscher vom Wagen. > Seite 8

«Unter Souveränität verstehe ich zuerst Versorgungssicherheit» Martin Haab sprach zum 1. August in Affoltern über nachhaltige Nahrungsmittelproduktion Der Mettmenstetter Landwirt und SVP-Kantonsrat Martin Haab hat in seiner Ansprache zum 1. August im Bezirkshauptort die Souveränität der Schweiz in der Nahrungsmittelproduktion ins Zentrum gestellt. ................................................... von bernhard schneider Das Spiel der Harmonie Affoltern eröffnete die traditionelle Vormittagsfeier um 10.30 Uhr in Affoltern vor den gut besetzten Festbänken beim Gemeindehaus. Gemeindepräsident Robert Marty stellte Festredner Martin Haab vor: Der Meisterlandwirt und Kantonsrat könne sich vermehrt der Politik zuwenden, seit sein Sohn voll-

zeitig auf dem Hof arbeite. Marty erwähnte die zahlreichen landwirtschaftlichen Führungsgremien, welchen SVP-Politiker Haab angehört. «Auch wenn Martin Haab und ich in diesem Jahr zusammen 100-jährig sind, würde ich nicht behaupten, ohne mich sei er nicht ganz 100», schmunzelte Marty.

Zürigschnätzlets von Schweizer Bauern «Was ist schweizerisch?», fragte Martin Haab einleitend. Spontan in den Sinn komme ihm auf diese Frage das Schweizerkreuz, die Souveränität und Zürigschnätzlets mit Röschti. Vor den olympischen Spielen in Sapporo 1972 hätten sich Japaner gefragt, was das Rote Kreuz an der Olympiade zu tun

Feuerwerk über dem Säuliamt

Höhenfeuer und Feuerwerk über Mettmenstetten. (Bild Martin Platter)

Sonne, vollbesetzte Ränge und Musik der Harmonie Affoltern umranden die Ansprache von Martin Haab zum 1. August in Affoltern. (Bild Bernhard Schneider) habe – nach den Spielen sei dies allen klar gewesen. Heute wimmle es in London von Schweizerkreuzen. Historisch gesehen sei das Kreuz erstmals bei der Schlacht bei Laupen 1339 als Emblem aufgetaucht. Offiziell wurde es bei der Gründung der modernen Schweiz 1848 zum Landeswappen. Die Schweiz sei seit je christlich geprägt. Haab fragte sich, was mit diesen Werten in Zukunft geschehe, und was die Zukunft für die Souveränität bringe. Was Souveränität allerdings wirklich bedeute, sei in Politik und Gesellschaft umstritten. Am wichtigsten sei für ihn persönlich die Souveränität der Selbstversorgung mit Grundnahrungsmitteln. Haab sieht im Schweizerkreuz ein Gütesiegel für Schweizer Qualität: «Heimische Produktion nach unseren nachhaltigen Normen, unseren bäuerlichen Familienbetrieben, die sich von der industriellen Nahrungsmittelproduktion, mit deren Produkten an den Börsen spekuliert wird, grundlegend unterscheidet, liegt mir als Bauer am meisten am Herzen.» Er äusserte die feste Überzeugung, dass ein Umdenken bezüglich Ernährungs- und Versorgungssicherheit dringend sei. Unser Selbstversorgungsgrad sei mittlerweile auf 54 Prozent gesunken – und weiterhin werde Kulturland überbaut. Die aktuelle Dürre in den USA habe in kürzester Zeit die Grundnahrungsmittel auf den Weltmärkten

massiv in die Höhe schnellen lassen. Gutes Land werde knapper, werde überbaut, versalze. China kaufe weltweit Kulturland auf, um unabhängig zu bleiben. Der Wettlauf um die Ressourcen werde mit wachsender Weltbevölkerung und steigenden Ansprüchen härter. Der Begriff «Rohwarennationalismus» bezeichne einschränkende Massnahmen von Ländern im Umgang mit ihren Rohstoffen. Es sei Glücksache, über Öl oder Gold zu verfügen – die nachhaltige Nahrungsmittelproduktion dagegen sei eine Willensfrage. Gemäss Freihandelslogik sollten nur jene produzieren, die das am günstigsten könnten. Diese Logik setze aber voraus, dass von allem genügend vorhanden sei, was aber nicht der Fall sei: «Die Verteilung der Güter wird immer mehr zum Instrument der Machtpolitik.» Mit Bezug auf die aktuellen Auseinandersetzungen mit Deutschland meinte Haab: «In Krisen entstehen auch zwischen an sich befreundeten Staaten Konflikte. Wir können uns deshalb nur auf uns selbst wirklich verlassen, um unsere Versorgungssicherheit zu garantieren.» Das Schweizerkreuz habe seine Bedeutung als Symbol nicht verloren, im Gegenteil. Souveränität unseres Landes sei gerade für die Versorgungssicherheit wichtig – das habe nichts mit Nationalismus zu tun, sondern mit der Sorge um unsere Ernährung, unsere Landschaft und unsere Umwelt.

Ottenbach misst das Tempo

Keine Medaille für Hausen

Das Tempolimit von 30 km/h auf Quartierstrassen wird in Ottenbach teils massiv überschritten. Geschwindigkeitskontrollen der Kantonspolizei auf den Kantonsstrassen zeigen ein ähnliches Bild. Als sichtbaren Beitrag zur Verkehrssicherheit hat Ottenbach für gut 5000 Franken nun ein eigenes Speedy-Gerät angeschafft. ................................................... > Bericht auf Seite 3

Die olympische Medaillenhoffnung hat sich nicht erfüllt: Emma Pooley, Britin, die in Hausen lebt, erreicht im Zeitfahren den sechsten Rang. Bereits vor dem Rennen hatte sie angedeutet, dass die beschauliche Strecke mit Start und Ziel beim Hampton Court Palace in London zierlichen Fahrerinnen wie ihr nicht entgegenkommt. ................................................... > Bericht auf Seite 13

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Erster Schweizer Urs Koffel ist stolzer Besitzer eines personalisierten Fasses von Jack Daniel‘s. > Seite 9

Kappel: Neue Gemeindeschreiberin Aufgrund der Kündigung der bisherigen Gemeindeschreiberin Brigitte Keusch-Fliesser per Ende August 2012 wurde die Gemeindeschreiberstelle in Kappel am Albis zur Neubeset- Stefanie Forlin. zung ausgeschrie- (Bild Filipa Peixeiro) ben. Vor wenigen Tagen konnte der Gemeinderat Stefanie Forlin zur neuen Gemeindeschreiberin ernennen. Sie wird die Leitung der Gemeindeverwaltung per 1. November 2012 übernehmen. Bis zum Arbeitsantritt von Stefanie Forlin wird die Gemeindeschreiberstelle interimistisch mit Ursula Spillmann (Steinmann & Partner GmbH) besetzt. Stefanie Forlin absolvierte ihre kaufmännische Grundausbildung bei der Gemeindeverwaltung Zufikon AG. Seither hat sie ihr Wissen bei verschiedenen Gemeinden vertieft. Im Sommer 2012 schloss sie zudem die kaufmännische Berufsmatura ab. Gegenwärtig arbeitet Stefanie Forlin als Leiterin Einwohnerdienste bei der Gemeinde Obfelden. anzeigen

500 31 9 771661 391004


Ärztlicher Notfalldienst In Notfällen wende man sich zuerst immer über die Praxisnummer an den Hausarzt, bei Abwesenheit erhält man über den Telefonbeantworter die Nummer des Ärztetelefons 044 421 21 21. Bei Verkehrsunfällen Telefon 117 oder Telefon 044 247 22 11.

Telefon 144 für Sanitäts-Notruf

Pilzkontrolle 2012 11. August bis 31. Oktober Kontrollstelle Affoltern am Albis für die Gemeinden Affoltern am Albis, Aeugst am Albis, Hausen am Albis, Hedingen, Kappel am Albis, Knonau, Maschwanden, Mettmenstetten, Obfelden, Rifferswil, Stallikon und Wettswil im Haus Bachweg 7 in Affoltern am Albis Öffnungszeiten 18.30–19.00 Uhr, jeweils Mittwoch, Samstag und Sonntag (ausgenommen während der Schonzeit, jeweils vom 1.–10. Tag des Monats) Amtliche Pilzkontrollpersonen Balint Berg, Bahnhofplatz 5, 8908 Hedingen Tel. 044 761 26 07 Verena Schneebeli, Rigistrasse 23, 8912 Obfelden Tel. 044 761 40 56 Christian Klee, Winkelstrasse 56, 8912 Obfelden Tel. 079 609 96 48 Hansjörg Birrer, Bodenmatte 11c, 5647 Oberrüti AG Tel. 041 787 07 08 Ausserhalb der genannten Öffnungszeiten erfolgt die Kontrolle nur nach telefonischer Vereinbarung. Zur Erinnerung • In den ersten zehn Tagen des Monats ist es verboten, Pilze zu sammeln • Pro Person und Tag dürfen höchstens ein Kilogramm Pilze gesammelt werden. • Die Pilze müssen der Kontrolle gereinigt sowie ganz (Pilze mit Hut und Stiel) vorgelegt werden. • Es dürfen nur Pilze, die man kennt, gepflückt werden. Bringen Sie im Zweifelsfall ein Muster der Kontrollstelle. Die Gesundheitsbehörden und Gesundheitskommissionen der erwähnten Gemeinden

Hausen am Albis

Einbürgerung Unter Vorbehalt der Erteilung des Kantonsbürgerrechts und der eidgenössischen Einbürgerungsbewilligung hat die Gemeindeversammlung Maschwanden mit Beschluss vom 18. Juni 2012 folgende Personen in das Bürgerrecht der Gemeinde Maschwanden aufgenommen: – KOVAC Karl, geb. 21. Januar 1965, amerikanischer Staatsangehöriger – KOVAC Alison, geb. 1. August 1969, amerikanische Staatsangehörige – KOVAC Kalli, geb. 3. April 1994, amerikanische Staatsangehörige – KOVAC Thomas, geb. 5. August 1995, amerikanischer Staatsange höriger – KOVAC Stephanie, geb. 9. März 1998, amerikanische Staatsangehörige – KOVAC Sara, geb. 15. Januar 2001, amerikanische Staatsangehörige – KOVAC Laura, geb. 7. Dezember 2002, amerikanische Staatsangehörige – KOVAC Samuel, geb. 12. August 2005, amerikanischer Staatsangehöriger Maschwanden, 3. August 2012 Gemeinde Maschwanden

Gemeindestrassen Tempo 30 in den Wohnquartieren Verkehrsbehinderung auf den Gemeindestrassen Die Arbeiten für die Umsetzung der baulichen Massnahmen beginnen am Montag, 6. August 2012, und werden bis ca. Ende September 2012 dauern. Die einzelnen Arbeitsschritte werden jeweils gleichzeitig für alle Tempo 30Zonen ausgeführt. Die eigentliche Einführung des Tempo 30-Geschwindigkeitsregimes erfolgt im Anschluss an die Umsetzung der baulichen Massnahmen und wird vorgängig entsprechend publiziert. Bedingt durch die Strassenbauarbeiten muss während der Bauzeit auf den Gemeindestrassen in den Wohnquartieren mit Verkehrsbehinderungen sowie auch teilweise mit Behinderungen bei den Zugängen zu den privaten Liegenschaften und Grundstücken gerechnet werden. Die Unternehmer sind bestrebt die Beeinträchtigungen möglichst gering zu halten und werden die jeweiligen Grundeigentümer direkt über die Behinderungen bei den Zugängen zu den privaten Liegenschaften informieren. Für die Einhaltung der Termine bleiben wetterbedingte Verzögerungen vorbehalten.

Ersatzwahl eines Mitgliedes des Gemeinderates

Weitere Informationen erhalten Sie beim Tiefbausekretariat Obfelden, erreichbar unter Telefon 044 763 53 49 oder tomas.chod@obfelden.ch.

Für die erforderliche Ersatzwahl eines Mitgliedes des Gemeinderates Aeugst am Albis für den Rest der Amtsdauer 2010–2014 ist aufgrund der ordnungsgemässen Ausschreibungen (vom 8. Juni 2012 und 20. Juli 2012) nur ein Wahlvorschlag eingegangen. Somit ist die Voraussetzung für eine Stille Wahl der vorgeschlagenen Person erfüllt.

Der Gemeinderat dankt den Anwohnern und den Verkehrsteilnehmern für das Verständnis.

In Anwendung von § 54 Abs. 1 des Gesetzes über die politischen Rechte bzw. Art. 9 der Gemeindeordnung hat der Gemeinderat mit Beschluss vom 31. Juli 2012 als Mitglied des Gemeinderates Aeugst am Albis für den Rest der Amtsdauer 2010–2014 als gewählt erklärt: Hausheer, Nadia, 1965, Hausfrau, Unterdorfstrasse 11, 8914 Aeugst am Albis Gegen die Wahl kann wegen Verletzung von Vorschriften über die politischen Rechte und ihre Ausübung innert 5 Tagen, von der Veröffentlichung an gerechnet, beim Bezirksrat Affoltern, Bezirksgebäude, 8910 Affoltern, schriftlich Stimmrechtsrekurs erhoben werden. Die Rekursschrift hat einen Antrag und dessen Begründung zu enthalten.

Gesuchsteller: Michael von Arx und Joëlle Apter, Pilatusstrasse 1, 8915 Hausen am Albis Bauprojekt: Anbau Garage und Neubau Stützmauer, Kat.-Nr. 2250, Pilatusstrasse 1, 8915 Hausen am Albis (W/1.8)

Evang.-ref. Kirchgemeinde Rifferswil Ersatzwahl von zwei Mitgliedern der evang.-ref. Kirchenpflege Rifferswil für den Rest der Amtsdauer 2010-2014 Für die aus der Kirchenpflege zurücktretenden Mitglieder Kehrli, Walter und Schmid, Johann-Jakob sind Nachfolgerinnen bzw. Nachfolger für den Rest der laufenden Amtsdauer 2010 bis 2014 zu wählen. In Anwendung von § 48 ff. des Gesetzes über die politischen Rechte sind bis spätestens am 13. September 2012 Wahlvorschläge bei der evang.-ref. Kirchenpflege Rifferswil, Im Mattler 15, 8911 Rifferswil einzureichen. Wählbar ist jede stimmberechtigte Person mit reformierter Konfession, die ihren politischen Wohnsitz in der Gemeinde Rifferswil hat. Kandidatinnen oder Kandidaten müssen mit Namen und Vornamen, Geburtsdatum, Adresse und Heimatort auf dem Wahlvorschlag bezeichnet werden.

Der Herr ist mein Hirte, mir wird nichts mangeln. 23. Psalm

TODESANZEIGE Traurig und dankbar nehmen wir Abschied von unserem lieben Vater, Bruder, Schwager, Götti, Onkel und Freund

Josef Eisenring-Menet 4. Dezember 1926 – 30. Juli 2012

Nach kurzer, schwerer Krankheit hat ihn Gott, der Allmächtige, zu sich geholt. Wir sind dankbar für die schönen Stunden, die wir mit ihm erlebt haben und vermissen ihn sehr. In tiefer Trauer: Gabi Eisenring Theo Eisenring Verwandte, Freunde und Nachbarn Die heilige Messe findet am Montag, 6. August 2012, um 15.30 Uhr, in der Kirche Hedingen statt. Anschliessend Bestattung auf dem Friedhof Hedingen. Traueradresse: Theo Eisenring, Silberweg 8, 8908 Hedingen

In der Gemeinde werden keine Leidzirkulare versandt.

Jeder Vorschlag muss von mindestens 15 Stimmberechtigten der Gemeinde unter Angabe von Name, Vorname, Geburtsdatum und Adresse eigenhändig unterzeichnet sein. Die provisorischen Wahlvorschläge werden nach Ablauf der ersten Frist veröffentlicht. Innert einer zweiten Frist von 7 Tagen, von der Publikation an gerechnet, können die Vorschläge geändert oder zurückgezogen werden, oder es können auch neue Wahlvorschläge eingereicht werden. Die Kirchenpflege erklärt die Vorgeschlagenen als gewählt, wenn die Voraussetzungen für eine Stille Wahl gemäss § 54 des Gesetzes über die politischen Rechte erfüllt sind. Sind die Voraussetzungen für eine Stille Wahl nicht erfüllt, wird eine Urnenwahl durchgeführt. Gegen diese Anordnung kann wegen Verletzung von Vorschriften über die politischen Rechte und ihre Ausübung innert 5 Tagen, von der Veröffentlichung an gerechnet, schriftlich Rekurs in Stimmrechtssachen bei der Bezirkskirchenpflege Affoltern, Herrn Martin Billeter, Präsident, Püntenstrasse 16, 8932 Mettmenstetten erhoben werden. Die Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten. Rifferswil, 2. August 2012 Evang.-ref. Kirchenpflege Rifferswil

Bestattungen Affoltern am Albis Planauflage: Die Pläne liegen auf den betreffenden Gemeindekanzleien zur Einsicht auf. Dauer der Planauflage: 20 Tage vom Datum der Ausschreibung an. Erfolgt die Ausschreibung im Amtsblatt des Kantons Zürich später, gilt das Datum der letzten Ausschreibung. Rechtsbehelfe: Begehren um die Zustellung von baurechtlichen Entscheiden sind innert 20 Tagen seit der Ausschreibung bei der Baubehörde schriftlich einzureichen; elektronische Zuschriften (EMails) erfüllen die Anforderungen der Schriftlichkeit in der Regel nicht. Wer das Begehren nicht innert dieser Frist stellt, hat das Rekursrecht verwirkt. Die Rekursfrist läuft ab Zustellung des Entscheides (§§ 314-316 PBG). Für die Zustellung baurechtlicher Entscheide wird eine geringfügige Kanzleigebühr erhoben.

Hausen am Albis Gesuchsteller: Wilhelm Scheller, Stockenstrasse 144, 8802 Kilchberg ZH Projektverfasser: Falbriad Architekten AG, Soodstrasse 15, 8134 Adliswil Bauprojekt: Projektänderung Umbau EFH, auf Kat.-Nr. 3513, Langrütistrasse 2, 8925 Ebertswil (W/1.8)

Obfelden, 27. Juli 2012 Gemeinderat Obfelden

Gemeindeversammlung Natur- und Heimatschutz, Denkmalpflege Der Gemeinderat hat am 17. Juli 2012 beschlossen, dass Naturschutzobjekt Nr. 304, vier Obstbäume im Hobacher, aus dem kommunalen Inventar der Natur- und Landschaftsschutzobjekte zu entlassen. Dieser Beschluss liegt während der Rekursfrist auf der Gemeindeverwaltung Ottenbach zur Einsicht auf.

Aeugst am Albis, 31. Juli 2012

Gegen diesen Beschluss kann innert 30 Tagen, vom Empfang an gerechnet, beim Bezirksrat Affoltern a.A., Im Grund 15, Postfach 121, 8910 Affoltern am Albis Rekurs erhoben werden. Die im Doppel einzureichende schriftliche Rekursschrift hat ein Antrag und dessen Begründung zu enthalten. Der angefochtene Beschluss sowie die Beweismittel sind beizulegen oder genau zu bezeichnen.

Gemeinderat Aeugst am Albis

Der Gemeinderat Ottenbach

Die Stimmberechtigten der Gemeinde Wettswil a.A. werden auf Montag, 3. September 2012, 20.15 Uhr, in das Festzelt auf dem Schulareal «Mettlen» zu einer Gemeindeversammlung eingeladen. Zur Behandlung gelangt folgendes Geschäft: Initiative «Erhaltung der Wohnqualität von Wettswil 3» und gemeinderätlicher Gegenvorschlag «Teilrevision Nutzungsplanung Gewerbezone» Die Anträge und Akten liegen ab 3. August 2012 in der Gemeindeverwaltung zur Einsicht auf (die Unterlagen können auch von der GemeindeHomepage www.wettswil.ch heruntergeladen werden). Die Stimmberechtigung richtet sich nach den Bestimmungen des Gesetzes über die politischen Rechte (GPR) vom 1. September 2003. 8907 Wettswil a.A., 3. August 2012 Gemeinderat Wettswil a.A.

Am 28. Juli 2012 ist in Affoltern am Albis gestorben:

Stehli, Pia geb. 23. März 1931, Witwe des Stehli, Walter, von Affoltern am Albis ZH und Davos GR, wohnhaft gewesen in Affoltern am Albis ZH, alte Obfelderstrasse 4. Trauergottesdienst am Freitag, 3. August 2012, um 14.00 Uhr in der Friedhofskapelle Affoltern am Albis ZH, anschliessend Urnenbeisetzung auf dem Friedhof Affoltern am Albis ZH. Bestattungsamt Affoltern am Albis

Affoltern am Albis Am 29. Juli 2012 ist in Affoltern am Albis ZH gestorben:

Gerda Maria Röthlin-Merz geb. 21. August 1935, Witwe von Johann Josef Röthlin, von Affoltern am Albis ZH, Kerns OW und Zürich ZH, wohnhaft gewesen in Affoltern am Albis ZH, Im Welschland 8. Trauergottesdienst am Montag, 6. August 2012, um 14.00 Uhr in der Friedhofskapelle Affoltern am Albis ZH, anschliessend Urnenbeisetzung auf dem Friedhof Affoltern am Albis ZH.

Kappel am Albis

Bestattungsamt Affoltern am Albis

Bauherrschaft (Gesuchstellerin): Erbengemeinschaft Müller-Decet, p. A. Anton Binzegger-Müller, Lierenhof 7, 8926 Kappel am Albis; Bauprojekt: Anbau Balkon und Ersatz Tor bei Vers. Nr. 575, Kat. Nr. 1420, Lierenhof 3, Kappel am Albis (Kernzone B)

Hedingen

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In Affoltern am Albis ist am 30. Juli 2012 gestorben:

Eisenring, Josef Franz geb. am 4. Dezember 1926, von Hedingen ZH und Jonschwil SG, verwitwet, wohnhaft gewesen in Hedingen, Silberweg 8. Abschiedsgottesdienst und Erdbestattung in Hedingen am Montag, 6. August 2012, 15.30 Uhr. Bestattungsamt Hedingen


Bezirk Affoltern

Freitag, 3. August 2012

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Ein eigenes Speedy-Gerät für Ottenbach Aktuelles aus der Ratsstube Anlässlich von Verkehrszählungen in den Jahren 2009/2010 auf den Gemeindestrassen wurde festgestellt, dass auf Quartierstrassen das Tempolimit von 30 km/h massiv überschritten wird. Geschwindigkeitskontrollen der Kantonspolizei auf den Kantonsstrassen zeigen ein ähnliches Bild. Im Herbst 2011 wurde im Rahmen der Aktion «Slow down, take it easy» ein Gerät Speedy für eine Woche eingesetzt. Schon nach kurzer Zeit zeigte sich, dass die Automobilisten das Tempolimit besser einhielten. Aufgrund dieser positiven Erfahrung wird als sichtbarer Beitrag zur Verkehrssicherheit ein eigenes Speedy-Gerät angeschafft und auf den Gemeindestrassen eingesetzt. Dafür hat der Gemeinderat einen Kredit von 5015 Franken bewilligt.

Geschwindigkeitskontrollen Im April führte die Kantonspolizei insgesamt fünf Geschwindigkeitskontrollen durch. Schwerpunkte der Kontrollen bildeten Rickenbach und die Affolternstrasse. Die Anzahl der Übertretungen lag bei rund acht Prozent. Am schnellsten war im 50er-Bereich ein Fahrzeuglenker mit 89 km/h unterwegs. Weitere Kontrollen fanden auch im Mai und Juni statt mit ähnlichen Resultaten. Bemerkenswert bei den drei Kontrollen an der Jonenstrasse im

April ist die tiefe Anzahl an Übertretungen zwischen 1,6 und 3,5 Prozent. So wurden zwischen dem 13. und 18. April 10 482 Fahrzeuge gemessen und nur 283 Übertretungen mussten geahndet werden.

Feuerpolizeiliche Kontrollen Per 1. April 2012 haben die Vorschriften über die feuerpolizeilichen Kontrollen geändert. Zur Stärkung der Eigenverantwortung verzichtet die Feuerpolizei auf die periodische Kontrolle bei Wohngebäuden, landwirtschaftlichen Betrieben, Büro- und Verwaltungsbauten, gewerblichen Betrieben ohne erhöhtes Brandrisiko und Gastwirtschaftsbetrieben mit weniger als 100 Plätzen. Eigenverantwortung bedeutet, dem Brandschutz selber einen hohen Stellenwert beizumessen. So sind Treppenhäuser als Fluchtwege freizuhalten oder in Tiefgaragen die Brandschutzvorschriften einzuhalten, indem kein Gerümpel auf den Parkplätzen deponiert wird. Beratung und Auskünfte erhalten Grundeigentümer beim für die feuerpolizeiliche Aufgabe zuständigen Dienstleistungscenter Amt (Dileca), Affoltern am Albis, unter www.dileca.ch. Für Fotovoltaik- und solarthermische Anlagen hat die Gebäudeversicherung Kanton Zürich ein neues Merkblatt in Bezug auf die Brandschutzbestimmungen herausgegeben.

Dienstleistungscenter Amt (Dileca)

Herausgeberin: Weiss Medien AG, Obere Bahnhofstrasse 5, 8910 Affoltern a. A. Geschäftsführerin: Barbara Roth Redaktion: Werner Schneiter, Chefredaktor Thomas Stöckli, Redaktor Uschi Gut, Redaktionsassistenz Redaktion@affolteranzeiger.ch Copyright: Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für eingesandtes Material Gesamtauflage: 23 475 Beratung und Verkauf Inserate: Elisabeth Zipsin/Tiziana Dinisi Telefon 058 200 5700, Fax 058 200 5701 inserat@weissmedien.ch Sonderseiten: Kurt Haas, Mediaberatung Telefon 058 200 5718, M 079 270 35 67 info@mein-mediaberater.ch

Der Gemeinderat hat die Jahresrechnung und den Geschäftsbericht 2011 der Dileca genehmigt. Deren Jahresrechnung 2011 schliesst bei einem Gesamtaufwand von 3 541 125 Franken und einem Gesamtertrag von 3 541 362 Franken mit einem kleinen Ertragsüberschuss von 237 Franken ab. Dem Geschäftsbericht können für unsere Gemeinde auszugsweise folgende Sammelergebnisse entnommen werden: – 145 036 kg Hauskehricht bzw. 59 kg pro Einwohner wurden eingesammelt (- 4.52%). – 624 000 kg kompostierbare Küchen- und Gartenabfälle bzw. 254 kg wurden abgeliefert (+ 2,61%). – 156 650 kg Altpapier, 3642 kg Stahlblech/Alu und 19’800 kg Altmetall sowie 62 420 kg Glas wurden der Separatabfuhr zugeführt. Ottenbach ist im Bezirk durchwegs Spitzenreiterin bei der Abfalltrennung. Einerseits zeigt sich, dass die Behörde das Abfallwesen zweck-

mässig organisiert und gut informiert, auf der andern Seite beweist die Bevölkerung eine hohe Sensibilität für die Abfalltrennung und betreibt sie konsequent. Dafür dankt der Gemeinderat den Einwohnern von Ottenbach herzlich.

Energieplanung Knonauer Amt Unter der Obhut der Standortförde- Als sichtbarer Beitrag zur Verkehrssicherheit schafft Ottenrung Knonauer bach ein eigenes Speedy-Gerät an. (Archivbild) Amt wird eine regionale Energieplanung ausgearbeitet. zufüllen. Dieser kann von der Website Mit der Erarbeitung ist die Firma econ- www.Energieregion-KnonauerAmt.ch cept AG beauftragt. Der Kanton leistet elektronisch bezogen werden. an die anfallenden Kosten von 120 680 Franken einen Beitrag von 30 Prozent. Verbunden mit der Subventionszusage KESB – Kinder- und Erwachsenenist die Auflage, dass innerhalb von schutzbehörde drei Jahren die Energieplanung abge- Der Bund hat im Jahr 2008 eine Ändeschlossen sein muss. rung des Zivilgesetzbuches in den Bereichen Erwachsenenschutz, Personenrecht und Kindesrecht beschlosProfessionelle Energie-Erstberatung sen. Kernstück ist die ProfessionalisieWie im letzten Gemeindebericht rung der Behördenorganisation. Neu schon angetönt, hat sich auch die Ge- muss die Kindes- und Erwachsenenmeinde Ottenbach diesem Programm schutzbehörde (KESB) eine Fachbehörangeschlossen, welches ihren Bewoh- de sein. Diese ist ab dem 01. Januar nern ab September 2012 eine profes- 2013 für die Vormundschaft und die sionelle Energieberatung anbietet. Die Kindesschutzmassnahmen zuständig Erstberatung hilft zu entscheiden, und wird somit die Gemeinden von welchen Weg der Hauseigentümer be- dieser Aufgabe entlasten. Trägerschaft der KESB sind die Beschreiten will, was er sinnvoll umsetzen kann und was die geplanten Mass- zirksgemeinden. Der Gemeinderat hat den vorliegenden Zweckverbandsstanahmen bringen. Die speziell ausgebildeten Energie- tuten der KESB Bezirk Affoltern als Erberater stehen jeden Dienstag von 14 gänzung zu den bestehenden Statuten bis 19 Uhr im Obergeschoss des Märt- des Zweckverbandes Sozialdienst Bekafis am Marktplatz in Affoltern für zirk Affoltern zugestimmt. Die Verteieine Erstberatung von ca. einer Stunde lung der Kosten für die KESB unter interessierten Immobilienbesitzern den Verbandsgemeinden wird nach und Gewerbetreibenden zur Verfü- dem bestehenden Kostenverteiler des gung. Die Beratung kostet für Ottenba- Zweckverbandes Sozialdienst Bezirk cher/-innen für die erste Stunde 50 Affoltern bemessen – also je zu 1/3 Franken, die vor Ort zu begleichen nach Einwohnerzahl, Anzahl Fälle sind; 100 Franken werden von der Ge- und bereinigte Steuerkraft. Die neue Fachstelle wird ihren meinde übernommen. Darüber hinausgehende Beratungszeiten haben Sitz in Affoltern am Albis haben. Zurdie Grundeigentümer und Gewerbe- zeit laufen die Vorbereitungen auf treibenden vollumfänglich selber zu Hochtouren. Personal wird eingestellt und Büroräumlichkeiten gemietet. bezahlen. Anmelden kann man sich bei der Aufgaben sind zu verteilen und AbläuKoordinationsstelle der Standortförde- fe zu definieren. In der Gemeinde rung Knonauer Amt, Tel. 043 333 55 müssen die laufenden Vormund66. Vorgängig zur Beratung haben die schaftsfälle aufgearbeitet und der Interessierten einen Fragebogen aus- KESB übergeben werden. Mit dieser

... und noch in Kürze: – Der Gemeinderat hat der Stiftung Albisbrunn, Hausen am Albis an den Neubau einer Turnhalle einen Beitrag von 2500 Franken zugesprochen. – Der Gemeinderat hat eine Anzahl Grundstückgewinnsteuern veranlagt. Daraus ergibt sich ein Steuerertrag von 9700 Franken. – Mit der LGO Ottenbach wurde für die Erweiterung des Feuerwehrlokals ein Mietvertrag für Räumlichkeiten am Dorfplatz 2 abgeschlossen. Er tritt voraussichtlich per 1. Januar 2013 in Kraft. Der Ausbau der Lokalitäten für die Zwecke der Feuerwehr wird mit 100 000 Franken veranschlagt und im Budget 2013 aufgenommen. Zudem ist geplant, dass diese zusätzlichen Räumlichkeiten im Sinne einer Erweiterung des schon bestehenden Stockwerkeigentums zu einem späteren Zeitpunkt käuflich ins Eigentum der Gemeinde übertragen werden. aufwändigen Zusatzaufgabe hat der Gemeinderat Rita Ackermann und Silvia Hegetschweiler im Rahmen eines speziellen Auftragsverhältnisses betraut.

Ausserordentliche Gemeindeversammlung am 3. Oktober 2012 Der Gemeinderat plant, die Stimmberechtigten auf den 3. Oktober 2012 zu einer ausserordentlichen Gemeindeversammlung einzuladen. Zur Behandlung sind die Revision der Bau- und Zonenordnung sowie zwei Zonenplanänderungen in der Weihermatt und im Steinhof geplant. Am 5. September 2012 findet ein öffentlicher Informationsanlass statt, an welchem die traktandierten Geschäfte im Detail vorgestellt werden und zur Diskussion stehen. Mit der Zustimmung der Zürcher Stimmberechtigten zur Kulturlandinitiative am 17. Juni 2012 werden Teile der geplanten Revision der Bau- und Zonenordnung, insbesondere eine der beiden Zonenplanänderungen infrage gestellt. Im Laufe der Monate Juli/August 2012 wird der Gemeinderat mit den zuständigen kantonalen Stellen klären, inwiefern die Umsetzung der Initiative die BZO-Revision und die Zonenänderungen tangiert. Immerhin sind die Vorprüfungen durch den Kanton sowie das öffentliche Auflageverfahren abgeschlossen, was zuversichtlich stimmt.

Tarife: www.affolteranzeiger.ch Annahmeschluss: Dienstagsausgabe: Montag, 8.00 Uhr Freitagausgabe: Mittwoch, 16.00 Uhr Todesanzeigen: 11.00 Uhr am Tag vor Erscheinen Aboservice: abo@affolteranzeiger.ch Telefon 058 200 5700, Fax 058 200 5701 Kontakt: Alle Mitarbeiter erreichen Sie unter vorname.name@azmedien.ch Druck: Mittelland Zeitungsdruck AG, Neumattstrasse 1, 5001 Aarau Ein Produkt der Verleger: Peter Wanner, CEO: Christoph Bauer www.azmedien.ch

Namhafte Beteiligungen nach Art. 322 Abs. 2 StGB: AZ Anzeiger AG, AZ Fachverlage AG, AZ Management Services AG, AZ Regionalfernsehen AG, AZ TV Productions AG, AZ Verlagsservice AG, AZ Vertriebs AG, AZ Zeitungen AG, Basellandschaftliche Zeitung AG, Media Factory AG, Mittelland Zeitungsdruck AG, Solothurner Zeitung AG, Radio 32 AG, Vogt-Schild Druck AG, Vogt-Schild Vertriebs GmbH, Weiss Medien AG

Hauptthema war der neue Faltprospekt 13. ordentliche Generalversammlung des Vereins Idee Reppisch Verschiedene Routen entlang der Reppisch – von der Quelle am Türlersee bis zur Mündung in die Limmat – stellt der neue Faltprospekt des Vereins Idee Reppisch vor. Im Juni lud der Verein Idee Reppisch zur 13. Generalversammlung in das Restaurant Trattoria Suppentopf direkt an der Reppisch in Bergdietikon ein. Der bisherige Vorstand, bestehend aus Rolf Steiner (Präsident), Brigitta Johner und Josef Wiederkehr, wurde per Akklamation für zwei Jahre wiedergewählt. Rolf Steiner begrüsste die Anwesenden, darunter auch den Gast Altkantonsrat Michel Baumgartner. Zu Beginn der Generalversammlung gedachte die Versammlung in einer Schweigeminute des verstorbenen Vereinsmitglieds Reinhard Möhrle,

Türlersee bis zur Mündung in die Limmat. Vereinsmitglied JeanJacques Bertschi hat das schon lange geplante Projekt «Reppisch-Prospekt» mit viel Eigeninitiative und Engagement realisiert. Hauptzweck dieses Prospekts ist seine ScharnierJean-Jacques Bertschi (links) und der Grafikdesigner Michel funktion zwischen den Bezirken AffolBaumgartner zeigen ihr Werk. (Bild zvg.) tern und Dietikon, der sich über viele Jahre engagiert für indem er über Wandermöglichkeiten in unmittelbarer Nähe der zwei Geden Verein eingesetzt hat. Hauptthema der Generalversamm- meinden informiert. Bei der Generallung war der Faltprospekt mit den ver- versammlung erhielten die Mitglieder schiedenen Routenvorschlägen ent- das Gut zum Druck des Prospekts. Alle lang der Reppisch – von der Quelle am waren begeistert von der guten Aufbe-

reitung der Informationen sowie von der hervorragenden Gestaltung.

Solide Vereinsfinanzen Aufgrund der soliden Vereinsfinanzen präsentierte Kassier Josef Wiederkehr auch für das Jahr 2013 ein ausgeglichenes Budget. Der Druck der Faltprospekte mit einer Auflage von 5000 Stück ist auch angesichts der finanziellen Unterstützung durch die Gemeinden Birmensdorf, Dietikon, Urdorf und Stallikon gesichert. Erfreulich, dass bis heute für den Flyer über 600 Einzelbestellungen eingegangen sind. Der Flyer ist weiterhin für 1 Fr. pro Stück erhältlich. Zudem ist die neue Homepage www.reppisch.ch nun in Betrieb, wo der Flyer auch bestellt werden kann. Josef Wiederkehr, Verein Idee Reppisch


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Freitag, 3. August 2012

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«Sorge tragen zu den Bürgerrechten» Appell von SVP-Kantonsrat Gregor Rutz zum Nationalfeiertag in Mettmenstetten Es war eine gediegene und wunderbar unaufgeregte 1.-AugustFeier, die traditionell der Mettmenstetter Verschönerungsverein zusammen mit dem Turnverein auf dem Festplatz beim Paradies organisiert hat. Festredner Gregor Rutz bestätigte seinen Ruf, in höflichem Ton stramm auf SVP-Kurs zu politisieren. ................................................... von martin platter Alles passte: das sommerlich warme Wetter mit Beinahe-Vollmond, die grandiose Aussicht auf die Innerschweiz, der lauschige Platz unter einer grossen Linde und mit Gregor Rutz ein adretter und aufgestellter Festredner, der gelassen und ohne allzu viel Pathos auf den Punkt kam. Zuerst aber begrüsste Alfred Suter, der Präsident des Verschönerungsvereins, die Festgemeinde und erinnerte mit seinem Dank an die zahlreichen Helfer, die es braucht, um das Fest durchführen zu können. Dann trat Rutz ans Rednerpult. Der SVP-Kantonsrat und frühere -Generalsekretär hatte zuvor bereits in Hüttikon die Festansprache gehalten. «Uns geht es gut, vergleiche ichbeispielsweise mit Spanien oder Griechenland», leitete der Jurist seinen Vortrag ein. Um gleich die rhetorische Frage «Weshalb geht es uns so gut?», zu stellen. Denn die Ausgangslage vor einhundert Jahren sei für die Schweiz keinesfalls berauschend gewesen. Unser Geheimrezept sei, dass eben nicht eine zentrale Stelle alles entscheide, sondern jede Bürgerin und jeder Bürger. Für die Politiker sei das zwar mühsam, denn sie können nicht einfach nach eigenem Gusto schalten und walten. Die Dinge würden dort entschieden, wo das Leben tatsächlich stattfindet: in der Gemeinde. Das sei gelebte direkte Demokratie. Jede und jeder leiste seinen Beitrag, fuhr Rutz in angenehmem Ton weiter.

Keine Militärparade Am Nationalfeiertag gebe es nicht eine grosse Militärparade, sondern in jeder Gemeinde ein Fest. «Pflichten und Entscheide werden von zahlrei-

Lichterzauber über Mettmenstetten. Vom Festplatz beim Paradies bot sich eine traumhafte Übersicht. chen Schultern getragen und nicht nur von einer», so Rutz. In der Wirtschaft verhalte es sich ebenso. Sie werde nicht von wenigen Grossen geprägt. Das Fundament bildeten die kleinen und mittleren Unternehmen, die KMU. Unsere Verfassung sei denn auch nicht von einem Philosophen oder einem anderen Theoretiker geschrieben worden, sondern vom Volk. Rutz rief dazu auf, zu diesen Errungenschaften Sorge zu tragen, damit die Grundsätze und Trümpfe unseres Landes nicht leichtfertig preisgegeben werden. Sogar als Ausländer könne man in der Schweiz politisch aktiv werden. Der «Kantönligeist» sei

keinesfalls ineffizient und langsam, wie das Kritiker immer wieder monierten. Eine HSG-Studie habe bereits vor zehn Jahren belegt, dass die direkte Demokratie in einem föderalistischen System ein sehr effizientes Staatssystem sei, so Rutz weiter. Besonders deutlich mache sich das bei den Finanzen bemerkbar. Auf Gemeindeebene seien diese in der Regel noch ausgeglichen. Die Budgetdisziplin lasse aber bereits auf Kantonsebene deutlich nach, ganz zu schweigen auf Bundesebene. Das habe einen guten Grund: «An der Gemeindeversammlung kann jeder einzelne direkt Einfluss auf finanzielle Fehlentwick-

SVP-Kantonsrat Gregor Rutz überzeugte mit einer kurzen und prägnanten Festrede. (Bilder Martin Platter) lungen nehmen. Je weiter weg die Instanzen jedoch sind, desto schwieriger wird die Einflussnahme», sagte Rutz.

Bürgerrechte, aber auch -Pflichten Es seien jedoch politische Bestrebungen im Gange, die die Bürgerrechte und ein selbstbestimmtes Leben zunehmend einschränken wollten. «Immer mehr Verbote, Gesetze und Auflagen engen die Menschen ein.» Rutz erwähnte in diesem Zusammenhang das Bankkundengeheimnis, dessen Aufhebung inzwischen sogar in der Schweiz kein Tabu mehr sei. Das füh-

re zum gläsernen Bürger. «Andere Staaten ziehen ihre Abgaben und Steuern ungefragt vom Lohn der Arbeitnehmer ab. In der Schweiz dagegen vertraue man den Bürgern – noch.» Rutz ortete das Erfolgsrezept in den Bürgerpflichten. «Uns geht es so gut, weil den Bürgern viel zugetraut wird. In unserem Milizsystem lernen wir früh, Pflichten und Verantwortung zu übernehmen.» Die Worte wurden vom Publikum mit warmem Applaus bedacht. Den Schweizer Psalm stimmte schliesslich Rosmarie Angst an – ehe das «Trio Hopfenmandli» lupfige Unterhaltung anstimmte.

Bestes Standort-Marketing zum Bundesfeiertag Die 1.-August-Feier auf dem Stampfiplatz in Knonau Erst eher etwas zögerlich nahmen die Knonauer Bürgerinnen und Bürger am späteren Nachmittag an der 1.-August-Feier auf dem Stampfiplatz teil. Gemeindepräsident Walter von Siebenthal durfte aber schliesslich doch mehr als hundert Gäste begrüssen. Sie wurden nicht nur mit den schmissigen Klängen von Edi’s Blasmusikanten empfangen, ihr Besuch wurde auch mit einer Gratis-Bratwurst belohnt. Nicht wegen der Wurst, wohl eher wegen des prominenten Redners suchte die interessierte Bevölkerung von Knonau den unter der sengenden Sonne liegenden Stampfiplatz auf. Die Organisatoren der Feier zum Nationalfeiertag verpflichteten nämlich einen im Säuliamt bestens bekannten Referenten. Charles Höhn, Standortförderer vom Knonauer Amt bewies einmal mehr, dass er das Säuliamt zu verkaufen weiss. Mit seiner witzigen, teilweise ziemlich ironischen aber durchaus auch ernsthaften Ansprache hielt er

zwar keine Standpauke, forderte jedoch die Zuhörer auf, sich über den Nationalfeiertag auch einige Gedanken zu machen.

Der Marke «Schweiz» Sorge tragen Ganz der Marketing-Profi formulierte er eine Aufzählung von Tugenden die nötig sind, um die Marke Schweiz nicht zu gefährden. Mut, Neugierde, Visionen und nicht zuletzt Durchhaltewillen kamen da zur Sprache und Höhn spannte den Bogen von der Mitte des 19. Jahrhunderts gebauten Gotthardbahn bis zum Islisbergtunnel und der Raststätte My Stop. Dabei lobte er die Mentalität der Säuliämtler und sprach ihnen einen grösseren Anteil von Schweizer Genen zu, als vielen, die sich hierzulande als echte Schweizer bezeichnen. Dabei sprach er die von privaten Betrieben und Organisationen unterstützte Planung an, um die von der Region benötigte Energie langfristig weitestgehend selber aus erneuerbaren Quellen zu produzieren.

Er zeigte sich überzeugt, dass die Säuliämtler immer wieder auch mit utopischen Projekten in Erscheinung treten werden, dies vor allem auch mit dem Ziel ihre Heimat – das Knonauer Amt – mit seiner ländlichen Erscheinung zu erhalten. Mit grossem Applaus dankten ihm die Knonauer Bürgerinnen und Bürger für seinen Glauben, dass die Zukunft im Säuliamt mit viel Optimismus, Zuversicht und Tatendrang weiterhin gemeistert werden Gut gelaunt an der Knonauer Feier: Referent Charles Höhn (links), Standortförderer des Knonauer wird. (mm) Amtes und Gemeindepräsident Walter von Siebenthal. (Bild Martin Mullis)


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Freitag, 3. August 2012

«Wir sind der Staat» Moritz Spillmann hielt die Rede an der 1.-August-Feier Bonstetten Der Ämtler SP-Kantonsrat, Moritz Spillmann, hielt eine angriffige Festrede in Bonstetten. Er listete dringliche Probleme der Schweiz auf und sprach sich für mehr Einigkeit aus. ................................................... von salomon schneider In Bonstetten wurde der 1. August auf dem Bauernhof der Familie Weiss gefeiert. Mehrere Hundert Bonstetterinnen und Bonstetter feierten bei musikalischer Umrahmung des Musikervereins Bonstetten. Gemeindepräsident Bruno Steinemann begrüsste die Anwesenden: «Es ist nicht mehr selbstverständlich, dass eine Gemeinde eine solche Feier durchführen kann. Finanziell fällt die Feier allerdings nicht ins Gewicht, sie kostet lediglich 2.50 Franken pro Einwohner.» Die Festrede hielt SP-Kantonsrat Moritz Spillmann. Er stellte von Anfang an fest, dass er Sozialdemokrat

und als solcher durchaus parteiisch sei. Partei komme vom lateinischen pars und heisse Teil. «Unser politisches System ist dank all seiner Teile eine Erfolgsgeschichte, trotzdem kann die Schweiz nicht ohne ihre Nachbarn existieren», leitete Spillmann ein. Es brauche den Dialog der Staatengemeinschaft. Die Europäische Union sei politisch und wirtschaftlich zu unserem Vorteil mit der Schweiz verwoben. Politisch sei der Dialog mit der EU zwar manchmal schwierig, doch in einem gemeinsamen Wirtschaftsraum brauche es auch gemeinsame Politik, das heisse aber nicht unbedingt den EUBeitritt. Das Problem sei, dass sich ein globalisierter Markt eben nicht selbst reguliere: «Unsere Milchbauern haben schon vor Jahren gemerkt, dass Deregulierung ihren Milchpreis nicht stützen wird.» Ökonomisch sei der Kleinstaat Schweiz eine Grossmacht, die auf Exporte und funktionierende internationale Beziehungen angewiesen sei. Die momentane Weltwirtschafts-

krise beweise deutlich, dass es einen starken Staat brauche, um die Wirtschaft zum Wohle aller zu steuern: «Der Wirtschaftsliberalismus ist gescheitert!»

Ein neuer Feudalismus? Eine weitere Sorge von Spillmann ist die fortschreitende Spaltung der Gesellschaft. Die Reichen würden immer reicher und vererbten ihr Vermögen meist steuerfrei: «Wenn Reichtum nicht auf Leistung beruht, sondern auf Abstammung, haben wir wieder feudale Verhältnisse.» Der Mittelstand dürfe nicht weiter ausgeblutet werden, schliesslich seien schon unsere Gründerväter diesem Stand entstammt. Er schloss mit einem politisch Statement, das alle Teile der politischen Landschaft einbezog: «Tragen Sie das Sünneli im Herzen, handeln Sie aus Liebe zur Schweiz und finden sie die neue Kraft für eine Politik für alle statt für wenige!»

Der Ämtler SP-Kantonsrat Moritz Spillmann gab sich bei seiner 1.-August-Rede patriotisch und kämpferisch. (Bild Salomon Schneider)

Spannende Wettkämpfe auf dem Wasser und ein doppelter Geburtstag Nationalfeiertag an der Reuss in Ottenbach Auf dem, mindestens für die Ottenbacher Einwohnerinnen und Einwohner, wohl schönsten 1.August-Festplatz wurde am Nationalfeiertag tüchtig gefestet. Die Wettfahrten mit den Schlauchbooten gehören in Ottenbach zum Nationalfeiertag wie die Vulkane und Raketen. Zusammen mit Mutter Helvetia feierte auch der junge Referent Geburtstag. ................................................... von martin mullis Das Wettrudern über die Reuss mit Gummibooten gilt schon seit einigen Jahren als Publikumsmagnet. Das Gaudi, welches die Teams von vier Personen auf dem Fluss bieten, zieht regelmässig scharenweise Zuschauer am Ufer und auf der Brücke in Ottenbach an. Die Zusammensetzung der Rudermannschaften zeigt sich äusserst vielseitig. Da rudern Eltern mit zwei Kindern, ein Grossvater und seine Enkel oder gar vier wackere Turner oder Turnerinnen und versprechen meist schon lange vor dem Start Diskussionen und fachkundige Kommentare.

Die Brücke als Zuschauertribüne: Mit viel Einsatz über die Reuss rudern. (Bilder Martin Mullis) Von der Brücke ertönen laute Anfeuerungsrufe, immerhin muss die Reuss zweimal überquert werden – und dies nicht ohne am gegenüberliegenden Ufer hochzuklettern und eine Glocke erklingen zu lassen. Die Strömung erschwert das Unterfangen und selbst erfahrene Profi-Pontoniere kommen buchstäblich ins Rudern. Wenn dann so ein kleines Gummiboot voll verwegener Ruderer nur mit grossen Schwierigkeiten das aargauische Ufer erreichen kann, brauchen die Hobbymatrosen für schadenfrohe Kommentare und Zurufe nicht besorgt zu sein. Natürlich sorgten auch die fantasievollen Namen der Gruppen für entsprechende Sprüche. Da ruderte eine Familie unter dem Namen Costa Concordia, andere Teams als Champagner Shower oder nicht unbescheiden unter der Bezeichnung Turbos.

691 Jahre jünger als die Schweiz Junger Festredner und erst seit Kurzem Schweizer: Francisco Jandula mit Freundin Romy Mayer.

Die Organisatoren der Bundesfeier in Ottenbach verpflichteten für die obli-

gate Festrede für einmal einen doch etwas aussergewöhnlichen Redner. Gemeindepräsident Kurt Weber begrüsste den jungen Mann und versicherte etwas doppeldeutig, dass die Ansprache des Redners der Festgemeinde jedoch nicht «spanisch» vorkommen werde. Der vor kurzer Zeit eingebürgerte Spanier Francisco Jandula stand denn auch selbstbewusst am Rednerpult und stellte sich der Festgemeinde erst einmal gebührend vor. Er feiere genau wie die Schweiz auch heute Geburtstag, nur sei er 691 Jahre später als die Schweiz geboren. Der junge Mann und erst seit Kurzem Schweizer wuchs am Bodensee auf, lernte Möbelschreiner und zog vor fünf Jahren ins Säuliamt. Nach einem kurzen Stopp in Hausen am Albis zog er nach Ottenbach, wo er auch seine Arbeitsstelle hatte. Neben einer Wohnung, frischen Brötchen am Morgen, einem Arzt und einer Autogarage fand er sogar Freunde in Ottenbach, betonte der junge Festredner.

Weiter sprach Francisco Jandula über die seiner Meinung nach wichtigsten Voraussetzungen, um das Schweizer Bürgerrecht zu erlangen. Unabdingbar sei die Vertrautheit mit den Sitten und Gebräuchen der Schweiz, aber auch die Achtung vor dem geltenden Recht. Leider würden diese Bedingungen von einigen Personen immer wieder mit Füssen getreten, hielt er fest. Seine weiteren Gedanken über Integration dürften ohne Weiteres in die Richtlinien der Behörden zu diesem Thema aufgenommen werden. Ein Staat lebe nur von den Menschen die in diesem Staat leben, hielt er fest und schloss mit der Bemerkung, dass niemand etwas ernten könne, der nicht auch vorher gesät habe. Der Möbelschreiner erhielt denn auch viel Applaus vom Publikum und die eine oder andere Bemerkung an den Festbänken war klar als grosses Kompliment einzuordnen. Seine kurze, aber prägnante und schnörkellose Rede fand rundum Anerkennung.


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Freitag, 3. August 2012

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Hausen: ohne Feuerwerk, mit Tradition und Offenheit Der Nationalfeiertag am Türlersee Die Gemeinde Hausen feierte auch den 1. August 2012 am Türlersee. Statt einer Festansprache gab es ein spannend inszeniertes «Wortgefecht» zwischen dem pensionierten Pfarrer Jürgen Schultz und Mena Taverna, einer 14-jährigen Hausemer Schülerin. ................................................... von urs e. kneubühl «Es lächelt der See, er ladet zum Bade…» Mit Schlafen allerdings ist hier nichts, am Gestade des Türlersees, bei der vom Verein Kultur im Dorf prächtig organisierten Nationalfeier der Gemeinde Hausen. Da ist volles Programm angesagt – zuerst für die Kinder mit dem Ballon- und Zauberkünstler Mareng und gleichsam für die Erwachsenen mit der Hausemer Kapelle Puszta Pampa. Akkordeonist Heinrich Bösch, Klarinettist Bruno Weber, die beiden Geiger Urs Glenck und Heini Ehrensperger, verstärkt mit den Gästen Dani Fehr am Hackbrett und Hans Schläpfer am Bass, begeistern – der Bandname ist Programm – mit feurigen Klängen und satten Rhythmen. Gleich zu Beginn des Erst-August-Festes im Strandbad Türlersee setzt die Hausemer Band rassige Akzente, die sie in der Folge und bis zum Schluss mit Melodien aus aller Welt immer wieder unterstreicht. Genutzt haben den angenehm lauen Sommerabend viele Hausemer und Gäste. Sie sind hierher gekommen – sehr viele, notabene, mit dem Bus –,

um am Türlerseehorn bei bester Unterhaltung und guter Laune diesen 1.Augustabend 2012 zu begehen. «Toll,», hält Gemeinderat Georges Köpfli erfreut fest, «dass wiederum so viele Leute gekommen sind. Wohl aus gutem Grund, denn hier ist sicherlich der schönste Platz für ein solches Fest.» Zudem zeigt sich das Wetter von der besten Seite. Die Hitze des Tages hallt zwar noch etwas nach, aber je später der Abend, desto angenehmer werden die Temperaturen. Es ist gemütlich, stimmungsvoll und riecht ein bisschen nach Ferien.

Kleine Schritte als guter Anfang «Unsere diesjährige Erst-August-Feier ist ganz im Zeichen von Tradition und Offenheit», begrüsst Georges Köpfli die Festgemeinde. «Diese beiden Begriffe schliessen sich ja nicht, wie man vermuten könnte, gegenseitig aus, im Gegenteil, sie bedingen einander sogar. Entsprechend ist auch das Programm unserer Feier gewählt: Mit Puszta Pampa spielt eine Band zur Unterhaltung und zum Tanz auf, die Tradition und Offenheit gleichermassen gut verkörpert, und auch das anschliessende Gespräch zwischen unserem kürzlich pensionierten Pfarrer und einer Hausemer Schülerin, anstelle einer Ansprache, passt dazu bestens.» Das mit Spannung erwartete szenische «Wortgefecht» hält, was der Kulturvorstand der Gemeinde Hausen vorab versprochen hat. Mit Elan, Leidenschaft und sichtlicher Freude set-

Inszeniertes «Wortgefecht» um Tradition und Offenheit, statt einer Ansprache: Jürgen Schultz und Mena Taverna fanden selbst bei allen Differenzen versöhnliche und verbindende Töne. (Bild Urs E. Kneubühl) zen sich Mena Taverna und Jürgen Schultz mit Überliefertem, Verwurzeltem und Auffrischung, Toleranz und Grossherzigkeit auseinander – vorerst kontrovers, aber sich Schritt um Schritt und Wort um Wort annähernd. Es geht um Werte und Heimat, ebenso um die Angst vor Anderem und Fremdem. Toleranz und Verständnis werden genauso angesprochen. Und so nähern sich denn auch Alt und Jung im Verlaufe ihres Gesprächs an, stellen fest, dass Engagement und ein Aufein-

ander-Zugehen wichtig sind für eine gemeinsame gute Zukunft. «Kleine Schritte», so stellen der Pfarrer und die junge Dame fest, «sind ein guter Anfang.» In diesem Sinne könne man den 1. August und die Geburtstagsfeier der Schweiz auch als eigentlichen Aufbruch wahrnehmen und nicht bloss als «stieren» Traditionsanlass. Mitreissende Klänge von Puszta Pampa überbrücken die Zeit bis zum Dunkelwerden und – nach traditionellem Fackelzug sowie Augustfeuer –

öffnen sie vom «lüpfigen» Appenzeller Ländler, über lyrische und epische Volksmusik aus Osteuropa, bis hin zum feurigen Tango aus Argentinien erneut den Blick in eine versöhnliche Zukunft mit Toleranz. Und… Da das Abbrennen von Feuerwerk im Strandbad Türlersee untersagt ist, bleibt denn auch die manchmal doch nervende Knallerei aus. Aber eigentlich, das haben die Besucher dieser Erst-August-Feier wohltuend miterlebt, braucht es dies auch gar nicht.

Die Ansprache in einen Rap verpackt An der 1.-August-Feier in Obfelden sorgte das Duo «Beckle Men» für Unterhaltung ................................................... von thomas stöckli Das Säuliamt sucht eine Partnerstadt. In die engere Auswahl kam unter anderem die Schweinebucht auf Kuba, aber schliesslich machte Sau-diarabien das Rennen – das und noch viel mehr verrieten «Beckle Men» in ihrer nicht ganz ernst zu nehmenden Ansprache. So spann Olivier Beck hinter dem Rücken seines Bühnenpartners dessen Faden von der «Spendierhose» weiter: Hosen-Träger, Wind-Hose und tote Hose stellte er zur Freude des Publikums pantomimisch dar. Was passiert, wenn der Genfer Teilchenbeschleuniger mit der Obfelder 30-er-Zone kollidiert, hat sich vor dem Auftritt des Duos wohl auch noch nie jemand gefragt.

Musikverein Obfelden und die Aemtler Jodlerfründe Bereits anderthalb Stunden vor der erfrischenden Ansprache hatte der Musikverein Obfelden die Zuhörer von den Sitzen gerissen – und zwar wortwörtlich: Den Schweizerpsalm wollte schliesslich kaum jemand sitzend anhören. Etwas später hatten dann auch noch die Aemtler Jodlerfründe aus Kappel ihren Auftritt. Schliesslich ist ihre Dirigentin Vreni Eichmann selber Obfelderin. Die Kinder kamen auch auf ihre Kosten, seis beim Bullenreiten, Ballonfiguren formen oder sich schminken lassen. Mit dem Eindunkeln zeigten sich die «Beckle Men» dann nochmals. Und schliesslich gab es oberhalb der Badi den obligaten Feuerzauber ...

Der Musikverein eröffnete den Unterhaltungsteil in der Badi Obfelden. (Bilder Thomas Stöckli)

Fast ebenso musikalisch wie komisch: Die «Beckle Men» Oli (vorne) und Clemi.

Rege genutzt: der Schminkstand

Gemeindepräsident Thomas Ammann packt im Service mit an.


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Bezirk Affoltern

wir gratulieren

«Mein schönstes Sommerbild»

Freitag, 3. August 2012

Zur goldenen Hochzeit In Affoltern feiern Laszlo und Inga Rendi-Pettersson die goldene Hochzeit – und zwar morgen Samstag, 4. August. Dem Jubelpaar gratulieren wir herzlich und wünschen alles Gute und weiterhin viele schöne gemeinsame Stunden.

Kutscher in Knonau schwer verletzt Ein Pferdegespann ist am Montagvormittag, 30. Juli, in Knonau durchgegangen. Dabei stürzte der Kutscher vom Wagen und zog sich schwere Verletzungen zu. Der Mitfahrer sowie die beiden Pferde blieben unverletzt.

Zur goldenen Hochzeit

Ein 74-jähriger Mann fuhr kurz nach 11.30 Uhr mit seinem Pferdegespann auf der Strasse Hinteruttenberg Richtung Mettmenstetten. Bei einer Linkkurve erschraken beide Pferde aus bisher unbekannten Gründen und gingen über ein abfallendes Wiesenbord durch. Dabei fiel zunächst ein Mitfahrer, der hinten sass, vom Wagen und darauf der Kutscher selber. Dieser zog sich schwere Verletzungen zu und musste mit der Ambulanz ins Spital gefahren werden. Der Mitfahrer blieb beim Sturz unverletzt, begab sich aber noch zur Kontrolle zum Arzt. Die Tiere blieben unversehrt; am Pferdegespann entstand geringer Sachschaden.

Ebenfalls feiern in Hedingen Trudi und Alt-Gemeindepräsident Ernst Jud ihr 50-Jahre-Ehejubiläum. Sie erfreuen sich bester Gesundheit. Wir wünschen den beiden alles Gute und eine schöne Feier im Kreise der Familie.

Zum 90. Geburtstag Am Sonntag, 5. August, darf Nelli Hägi-Fricker in Affoltern ihren 90. Geburtstag feiern. Wir wünschen der Jubilarin zu diesem hohen Wiegenfest alles Gute und einen wunderschönen Geburtstag.

Zum 85. Geburtstag Zeugen gesucht

Abendstimmung auf dem Bickwilerhoger in Ottenbach. (Bild Iris Wullschleger) Am Montag, 6. August, feiert Louis Köppeli-Targa in Obfelden seinen 85. Geburtstag. Wir wünschen dem Jubilar alles Gute und ein schönes Geburtstagsfest.

Der Leser-Fotowettbewerb des «Anzeigers» läuft noch bis zum 14. August. Das Bild, welches die «Anzeiger»-Jury am meisten überzeugt, wird mit ei-

nem 50-Franken-Gutschein für Drucksachen prämiert. Ihr Bild schicken Sie per E-Mail mit dem Betreff «Fotowettbewerb» an

redaktion@affolteranzeiger.ch. Bitte vermerken, wer und was auf dem Bild zu sehen ist und die Adresse und Telefonnummer angeben.

Personen, die Angaben zum Unfallhergang machen können, werden gebeten, sich mit der Kantonspolizei Zürich, Telefon 044 247 22 11, in Verbindung zu setzen.

forum

Selbstlos und aus Freude an der Natur Quo vadis Stallikon, grünes Reppischtal?, Leserbrief im «Anzeiger» vom 27. Juli. Der Mann regt sich auf über die Überbauung Langturen in Stallikon. Diese kommt neben sein Haus zu stehen. Das ist allerdings nicht mein Thema hier. Das Projekt interessiert mich nur am Rande, ich behalte meine Meinung für mich. Ich muss den Mann in einer ganz anderen Sache belehren, halte meinen Finger auf eine spezielle Stelle in seinem Brief. Er schreibt, die Gemeinde mache viel für Frösche. Die Gemeinde macht überhaupt nichts für Frösche. Für die Amphibien und Reptilien im Stalliker Reppischtal bin ich seit über 20 Jahren zuständig. Das wissen viele Freunde, Bekannte und andere Leute in der Gemeinde. Und für sie schreibe ich diesen Brief, die ein falsches Bild von mir erhalten könnten … Diese explizite Formulierung, sei es aus Unwissenheit oder aber aus einem Unvermögen, begrifflich durch-

wegs korrekt einen Text aufzusetzen, ist total daneben und erweckt den Eindruck, dass ich im Auftrag der Gemeinde meine Naturschutzaufgabe mache und womöglich noch dafür bezahlt werde. Das trifft überhaupt nicht zu. Ich arbeite im Naturschutz zuhanden der Fachsteile Naturschutz des Kantons Zürich und des CSCF (Centre Suisse de Cartographie de la Faune) in Neuenburg, wohin alle Daten gehen. Damit hat die Gemeinde absolut nichts zu tun. Ich mache das alles selbstlos aus purer Freude an der Natur und habe dafür noch nie auch nur einen Rappen erhalten. Im Gegenteil, ich übernehme auch die Spesen selbst. Im Übrigen frage ich mich, was dieser Mann für das grüne Reppischtal (seine Formulierung!) schon gemacht hat. Ich meine nichts, gar nichts. Zu der Zeit, als er Mitglied in der hiesigen Baukommission war, und auch später, hat er etliche Bauprojekte in der Gemeinde realisieren dürfen. Rolf Kuster, Stallikon

Im Interesse der Konsumenten Der Säulibrunnen, gemalt von Kunstmalerin Margaret Strub in ihrem Kinderbuch «Hinaus aufs Land». (Bild zvg.)

Einen Kulturschatz verloren Brunnenfigur gestohlen, im «Anzeiger» vom 24. Juli. Traurig habe ich im «Anzeiger» vom Verlust eines der schönsten Kulturschätze des Säuliamts gelesen, nämlich des Brunnenfigürchens an der Oberen Bahnhofstrasse. Immer, wenn

ich Besucher aus England hatte, habe ich ihnen dieses kleine Juwel gezeigt und ihnen die Geschichte erzählt, wie das Säuliamt zu seinem Namen gekommen ist. Nun haben es Vandalen für nötig gefunden, die Figur zu stehlen – man kann sich nur wundern, dass Leute

so wenig Respekt vor einem Denkmal haben, welches für alle eine Bereicherung ist. Ich hoffe nur, dass die Figur wieder auftaucht und uns Säuliämtlern nicht für immer verloren bleibt. Margaret Strub, Wettswil

Einkaufen in der Gewerbezone?, Leserbrief im «Anzeiger» vom 27. Juli. Schon in den Fünfzigerjahren wurde die Migros heftig und irrational bekämpft. Auf jedem Lädelifenster las man in kräftigen Lettern «Schützet den Mittelstand». Auch heute wird letztlich dieser merkantilistische Aspekt wieder bemüht. Leserbrief-Schreiber P.F. selbst rechnet für die mittlere Zukunft mit weiteren 4000 Einwohnern, gesamthaft also ca. 14 000, die mit angeblich vier grösseren Lebensmittelläden (ernstlich kann man das wohl nur für den Coop sagen) genü-

gend bedient seien. Die Problematik mit den Einkaufsfahrten nach Steinhausen, Spreitenbach, Rüschlikon etc. wird terminologisch mit dem Begriff der Kombifahrt vermeintlich entkräftet. Der automobilisierte Arbeitnehmer kaufe auch noch gleich in seiner Arbeitsgegend ein. Da werden Hausfrau/Mutter, Rentner etc. ziemlich kalt abserviert. Es ist zu hoffen, dass die Wettswiler Stimmbürgerschaft die örtlichen Interessen und namentlich jene der Konsumentenschaft genügend berücksichtigen wird und sie keine nostalgischen Momente gelten lässt. Rolf Neuhaus, Bonstetten


Gewerbe

Olympia von 1896 bis heute Bis Freitag, 10. August, sind in der Mall des Emmen Centers die offiziellen Plakate der Sommerolympiade seit 1896 zu besichtigen. Für zwei Wochen sind sie zu sehen, die offiziellen Plakate der olympischen Sommerspiele seit 1896. Die Ausstellung zeigt nicht nur, wo der grösste Sportanlass der Welt überall stattfand, sondern auch, wie sich die Gestaltung der Plakate im Laufe der Zeit verändert hat.

Buntes Blumentöpfli dekorieren Von Montag, 6., bis Freitag, 10. August, können im 1. OG vor dem Desigual des Emmen Centers alle Kinder mit viel Fantasie ein Blumentöpfli bemalen. Das Töpfli wird anschliessend mit Samen bestückt und kann zusätzlich noch mit einer schönen Papierblume dekoriert werden. Sämtliches Material sowie die Tipps und Tricks der Betreuerinnen stehen kostenlos zur Verfügung. Das Emmen Center freut sich auf zahlreiche Kinder, die beim Sommerbasteln mitmachen.

Einkaufen, ohne ins Schwitzen zu kommen

Konservieren

Von Erfolg gekrönt

Das Dorfmuseum Affoltern in Zwillikon ist morgen Samstag wieder offen. > Seite 11

Am 4. Säuliamt Open gab es spannende Spiele zu bestaunen. > Seite 13

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Spiel und Kampf Vorhand, Rückhand und Volley am Sommerferienplausch-Tenniskurs in Affoltern. > Seite 15

Erstes Schweizer «Barrel» wurde nach Mettmenstetten geliefert Das Steakhouse Bahnhof ist nun im Besitz eines der edlen Jack-Daniel’s-Fässer Barack Obama hat eins, Hugh Hefner gleich mehrere und seit neustem ist auch Urs Koffel aus Mettmenstetten stolzer Besitzer eines personalisierten Single Barrel-Fasses von Jack Daniel‘s. Jack-Daniel’s-Liebhaber haben seit Kurzem die Möglichkeit, ihr eigenes Fass Single Barrel zu ordern. Der edle Premium-Whiskey wird bereits abgefüllt in Flaschen inklusive Fass an den neuen Besitzer ausgehändigt. Vergangene Woche wurde das erste verkaufte Fass der Schweiz an seinen neuen Eigentümer übergeben.

Jedes Fass ein Unikat Nur knapp jedes hundertste Fass wählt Jack Daniel’s Tasting Team um Master Distiller Jeff Arnett als Single Barrel aus, denn der bernsteinfarbene Whiskey muss einen besonders starken Charakter aufweisen. Süsse Vanille, schwere Eiche und dunkle Kirsche sind die Geschmacksnuancen, die diesen Tennessee Whiskey auszeichnen. Er reift über mehrere Jahre in ausgewählten Eichenfässern. Jedes Fass ist

Das Emmen Center eignet sich auch im Sommer ideal zum Einkaufen. Die über 80 Geschäfte werden durch das Glasdach lichtdurchflutet. So kommt der Sommer bis hinein in das grösste Einkaufszentrum der Zentralschweiz. Doch von heissen Temperaturen werden die Besucherinnen und Besucher verschont. Dank der Klimaanlage kann im Emmen Center bei angenehm kühlen Temperaturen eingekauft werden, ohne ins Schwitzen zu kommen. (pd.) Weitere Infos unter www.emmencenter.ch.

Freitag, 3. August 2012

Jack Daniel’s Brand Manager Constantin von Andrian (links) überbringt Urs Koffel das personalisierte Single Barrel-Fass. (Bilder zvg.)

Jede Flasche wird mit der Nummer des Fasses versehen.

aufgrund der individuellen Beschaffenheit des Holzes ein Unikat mit eigenem Charakter und wird auf den obersten Regalen im «Barrelhouse» gelagert. Jede Flasche wird mit der Nummer des Fasses versehen, aus dem der Whiskey abgefüllt wurde. Eine solche Flasche zu besitzen, ist bereits erstrebenswert – ein ganzes Fass zu kaufen, ist jedoch etwas ganz Besonderes. In den USA ist dies bereits seit Längerem möglich. Und jetzt können auch in der Schweiz ganze Barrels erstanden werden.

Stolze Besitzer Der Fassdeckel wird nach Wunsch individuell beschriftet und von Jeff Arnett signiert. Zwischen 270 und 330 Flaschen Single Barrel ergeben ein Fass. Diese werden von Hand abgefüllt und ebenfalls mit einer beschrifteten Medaille versehen. Zudem wird jeder Käufer in der Jack Daniel’s Honors Hall in Lynchburg, Tennessee verewigt. Das erste Fass in der Schweiz hat Urs Koffel aus Mettmenstetten erstan-

den. Der Besitzer des Steakhouse am Bahnhof Mettmenstetten hat bereits Erfahrung mit personalisierten Getränken: «Ein Grossteil unserer Gäste sind Stammkunden. Unsere eigenen Weine und das hausgebraute Bier erfreuen sich bereits grosser Beliebtheit. Ich bin überzeugt, dass auch unser ‹eigener› Jack Daniel’s Anklang finden wird», erklärt der ehemalige Metzger. Eines steht bereits fest: Der gravierte Fassdeckel bekommt auf jeden Fall einen Ehrenplatz im Steakhouse. (pd.)


Ref. Kirche Aeugst a. A.

Ref. Kirche Obfelden

Sonntag, 5. August 10.00 Regionalgottesdienst in Affoltern Pfarrer Werner Schneebeli Mittwoch, 8. August 11.30 Gemeinschaftsessen im «Eichhörnli»

Sonntag, 5. August 10.00 Regional-Gottesdienst Affoltern Pfr. Werner Schneebeli Kollekte nach Ansage Fahrdienst: Rolf Stucker Telefon 044 761 30 72

Ref. Kirche Affoltern a. A. Samstag, 4. August 16.30 Gottesdienst im Haus zum Seewadel, Pfr. W. Schneebeli Sonntag, 5. August 10.00 Regional-Gottesdienst in Affoltern, «Wetter- und andere Propheten» (Jona, 1, 1) Taufe von Elia Steinmann Pfr. W. Schneebeli Kinder sind im Geschichtenhöck willkommen 10.00 Gottesdienst im Spital Affoltern, Mehrzweckraum Haus Rigi, 1. Stock, Pfrn. V. Hofer Donnerstag, 9. August 14.00 Senioren-Treff auf der Terrasse vom Chilehuus. «Die gleichen Würste... an einem neuen Ort» Freitag, 10. August 20.00 Gottesdienst nach der Liturgie von Taizé in der katholischen Kirche

Ref. Kirche Ottenbach Sonntag, 5. August 10.00 Regionaler Gottesdienst in Affoltern mit Pfarrer Werner Schneebeli Fahrdienst: Käthi Kurtz Telefon 044 761 23 47

Ref. Kirche Rifferswil Sonntag, 5. August 9.30 Regional-Gottesdienst in Hausen Pfarrer Kurt Liengme

Ref. Kirche Stallikon-Wettswil Sonntag, 5. August 10.00 Kirche Stallikon: Gottesdienst mit Pfr. Otto Kuttler Thema: «Tell und der Liebe Gott: Ein Gespräch unter vier Augen.» Donnerstag, 9. August 12.30 Wettswiler Senioren-Mittag essen im Rest Hirschen

Ref. Kirche Bonstetten Sonntag, 5. August 19.00 Abend-Gottesdienst mit Pfr. Hansueli Bäumler, Aesch bei Birmensdorf

Ref. Kirche Hausen a. A. Sonntag, 5. August 9.30 Oberämtler Gottesdienst in Hausen mit Pfr. Kurt Liengme, Taufe von Nevio Coray, Ebertswil 2. Korintherbrief 13,11–13 «Wie komme ich zu Gott?»

Ref. Kirche Hedingen Sonntag, 5. August 10.00 Regionalgottesdienst in Affoltern Pfarrer Werner Schneebeli Fahrdienst auf Anfrage bei R. Hack, Tel. 044 761 46 94

Ref. Kirche Kappel a. A. Sonntag, 5. August 9.30 Regionalgottesdienst in Hausen mit Pfr. K. Liengme Dienstag, 7. August 14.00 Bibelstunde

Kath. Kirche Affoltern a. A. Samstag, 4. August 17.30 Eucharistiefeier Sonntag, 5. August 10.30 Eucharistiefeier Freitag, 10. August 20.00 Taizéfeier in der kath. Kirche

Kath. Kirche Bonstetten Sonntag, 5. August 10.00 Eucharistiefeier Dienstag, 7. August 19.30 Abendmesse

Kath. Kirche Hausen a. A. Samstag, 4. August 17.00 Eucharistiefeier Sonntag, 5. August 11.00 Eucharistiefeier

Kath. Kirche Mettmenstetten Sonntag, 5. August 9.30 Eucharistiefeier

Kloster Kappel a. A.

Kath. Kirche Obfelden

Werktags: Tagzeitengebete um 7.45, 12.00, 18.00 in der Klosterkirche Mittwoch, 8. August 17.15 Offenes Singen mit Pfr. Christof Menzi Donnerstag, 9. August 13.30 Führung durch die Klosteranlage, Treffpunkt Eingang Amtshaus (Recéption) 18.00 Abendmahlsfeier mit Pfr. Christof Menzi

Sonntag, 5. August 9.00 Eucharistiefeier

Ref. Kirche Knonau

Evang.-methodistische Kirche Zürichstrasse 47 Affoltern a. A.,

Sonntag, 5. August 10.00 Regionalgottesdienst mit Pfr. Thomas Maurer Taufe Marvin Haunsperger aus Knonau

Chrischona Affoltern am Albis, Kirche mit Nähe Alte Obfelderstr. 24 Sonntag, 5. August 9.45 Gottesdienst mit Abendmahl Dominik Stäuble Kinderhüeti Kids-Treff-Ferienprogramm

Sonntag, 5. August 9.45 Gottesdienst in der Pfingstgemeinde Kinderhort

Ref. Kirche Maschwanden Sonntag, 5. August 10.00 Regionalgottesdienst in Knonau Predigt: Pfr. Thomas Maurer

Ref. Kirche Mettmenstetten Samstag, 4. August 13.30 Hochzeitsgottesdienst von Karin Bless und Ueli Stauffacher Pfarrer Andreas Fritz Sonntag, 5. August 10.00 Regionalgottesdienst in Knonau Predigt: Pfarrer Thomas Maurer www.ref-mettmenstetten.ch

Heilsarmee Affoltern a. A., Wiesenstrasse 10

Sonntag, 5. August 9.30 Gottesdienst Infos unter: www.heilsarmee-affoltern.ch

Evang. Täufergemeinde Weidstrasse Mettmenstetten, Sonntag, 5. August 10.30 Gottesdienst Sammelklasse für die Kinder

Gut, günstig, schnell: So drucken wir für Sie. Paul Hurschler, Leiter Druck

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paul.hurschler@azmedien.ch 058 200 57 00


Vermischtes

Freitag, 3. August 2012

11

agenda

Samstag, 4. August

Konservieren für den Winter

Affoltern am Albis 08.00-12.00: Wochenmarkt mit Märtkafi. Selbstgemachte Pasta, italienische, griechische, iranische und Tiroler Spezialitäten, Brot, Früchte, Gemüse, Eier, Käse, Honig, Blumen uvm. Marktplatz. 10.00-16.00: Besichtigung der reichlich ausgestatteten Ausstellung über das alte Affoltern/Zwillikon. Geöffnet jeden 1. Samstag im Monat. Dorfmuseum Affoltern am Albis-Zwillikon. Mehrzweckgebäude. Ottenbacherstrasse 79.

Mettmenstetten 10.00-16.00: Flohmarkt - breites Angebot in guter Qualität. Evang. Missionshaus Güetli. Rossau.

Montag, 6. August

Das Dorfmuseum Affoltern in Zwillikon ist morgen Samstag wieder offen Das Dorfmuseum Affoltern ist jeweils am 1. Samstag im Monat von 10 bis 16 Uhr geöffnet. Aktuell lohnt sich ein Blick auf eine bewährte Konservierungsmethode für Früchte. Die Sommerzeit ist Erntezeit von Beeren, Obst und Gemüse. Vor der Zeit der Gefriertruhe, der Konservenbüchsen und des Supermarktes war das Konservieren von Früchten und Gemüse für den Winter, die vegetationsarme Jahreszeit, eine wichtige Aufgabe der Hausfrau.

Hausen am Albis

Nach wie vor bewährt

14.30-17.30: Handarbeitsstubete von Pro Senectute. Häkeln, stricken, sticken oder einfach nur plaudern. Mit Kaffee und Kuchen. Leitung: Vera Stoll, 044 764 22 04. Reformierte Kirche. Zwinglistube.

Heisseinfüllen, Dörren und Sterilisieren waren die herkömmlichen Methoden. Viele können sich sicher noch an die legendären grünen «Bülacher Gläser» erinnern, die in keinem Haushalt fehlten. Heute bewähren sich diese Konservierungsmethoden nach wie vor und dienen in vielen Haushalten für Vorratshaltung. In aktuellen Kochbüchern finden sich neue zeitgemässe Rezepte, die die Kreativität der Kochenden anregen und beliebte Geschenke sind. Die abgebildeten Einmachgläser aus dem Museum sind mindestens 35 Jahre alt – und es ist durchaus möglich, dass deren Inhalt immer noch geniessbar ist!

Dienstag, 7. August Affoltern am Albis 10.30-11.00: Einführung in die Benutzung der Regionalbibliothek. Rundgang und Informationen. Anmeldung nicht erforderlich. Regionalbibliothek. Obere Seewadelstrasse 14.

Mittwoch, 8. August

Das mit Eigenkonserven aller Art gefüllte Vorratsregal war während langer Zeit der Stolz jeder Hausfrau. (Bilder zvg.)

Rezept aus einem handgeschriebenen Kochbuch aus Affoltern aus der Zwischenkriegszeit Birnen in Zucker

Affoltern am Albis 19.30: Storchenkafi des Spitals Affoltern präsentiert - Kurzvortrag für werdende Eltern zum Thema: «Damm-Massage und alternative Methoden unter der Geburt» mit Susanna Weingart, Hebamme. Jeden ersten Mittwoch im Monat. Im Haus Rigi. Spital. Melchior-HirzelWeg 40.

Donnerstag, 9. August

Immer am 1. Samstag des Monats Dies und vieles mehr kann morgen Samstag, 4. August, besichtigt werden. Das Museum ist jeweils am 1. Samstag im Monat geöffnet, von 10 bis 16 Uhr. Das Museum befindet sich an der Ottenbacherstrasse 79 in Zwillikon gleich neben dem Volg. Besuche und Führungen mit Gruppen sind auf Voranmeldung jederzeit möglich. Telefon 044 761 01 32 (Herbert Gübeli). (UG)

Zu 1 Pfund Birnen, ½ Pfund Zucker, für saure Birnen etwas mehr. Koche die Birnen halb weich , ziehe sie mit der Schaumkelle heraus, u. lasse sie abtropfen, dem Birnenwasser ist der abgewogene Zucker u. die Rinde einer halben Zitrone beizufügen. Schäume den Sud ab, koche ihn ziemlich dick ein. Lege die Birnen hinein, u. lass sie kochen, bis Saft und Birnen schön rot sind. Herauf fülle sie in Gläser.

Handgeschriebenes Kochbuch aus Affoltern aus der Zwischenkriegszeit.

Kappel am Albis 13.30: Öffentliche Führung durch die Klosteranlage. Kloster Kappel. Treffpunkt: Amtshaus.

agenda

Mutige FCZ-Fans nominiert Die Nominierten für den Prix Courage 2012 sind bekannt

Ausstellungen Aeugst am Albis Kommbox im Gemeindehaus, Dorfstrasse 22: «Feuermehr». Die Aeugster Feuerwehr präsentiert Interessantes, Überraschendes, Persönliches, Vorbeugendes und mehr. Man folge dieser «Lebensversicherung». Die Ausstellung dauert bis 30. August. Infos unter www.aeugst-albis.ch. Öffnungszeiten: Mo, 8-11.30/1618.15 Uhr, Di/Do, 8-11.30 Uhr, Mi, 8-11.30/14-16.30 Uhr.

Aeugstertal Pegasus Small World (Spielzeugmuseum), Habersaat: «Action-Figuren»: KunststoffFiguren wie Batman, Superman, Spiderman, Terminator, James Bond Jr. usw. Die Ausstellung dauert bis 31. Oktober 2012. Öffnungszeiten: Mi-So, 11-18 Uhr.

Ottenbach GeGe-Atelier, Landhusweg 1: George Gessler, 1924-2012: Bilder, Aquarelle, Radierungen und Linol-Holzschnitte - ein einmaliges Kunsterlebnis. Die Ausstellung dauert bis 1. November. Öffnungzeiten: Jedes 1. und 3. Wochenende im Monat von 1012/15-17 Uhr oder nach telefonischer Vereinbarung: Telefon 044 761 83 80 oder 079 731 46 08.

Zu den Preisanwärtern zählen auch drei FCZ-Fans. Sie hatten sich am abgebrochenen Zürcher Fussballderby gewaltbereiten Ultras aus der Südkurve entgegengestellt, als diese versuchten, den GC-Fansektor anzugreifen. Bis Ende Juni konnten sowohl Einzelpersonen als auch Organisationen, die sich durch ausserordentliche, mutige Taten ausgezeichnet haben, für den Beobachter Prix Courage vorgeschlagen werden. Dazu zählen auch die drei Brüder und FCZ-Fans Danny, Joey und Marc Meier aus dem Zürcher Unterland. Am Stadtzürcher Fussballderby im letzten Herbst stürmten gewaltbereite FCZ-Ultras aus der Südkurve hinüber zum Block der GC-Fans, nachdem sie von diesen provoziert worden waren. Als einer der Chaoten eine glühend heisse Handfackel in die vollbesetzte Hoppers-Fankurve warf, wurde das Spiel abgebrochen. Diese Eskalation hätte sich vielleicht verhindern lassen, wenn mehr Zuschauer so gehandelt hätten wie die drei Meiers. Sie versuchten, die vermummten Chaoten handfest davon abzuhalten, die GCKurve zu attackieren. Das Trio hatte es allerdings mit einem aggressiven Mob von mindestens 30 Leuten zu tun – es setzte Prügel ab für die Meiers. Für ihr mutiges, selbstloses Einschreiten wurden sie nun für den Prix Courage nominiert.

Nicht die einzige preiswürdige Tat Neben dem Zürcher Trio zeigten zahlreiche weitere Mitbürger besonders viel Zivilcourage. Aus ihnen wurden folgende Personen von der Beobachter-Redaktion ebenfalls für den Prix Courage nominiert: – Beat Büschi aus Oberwangen, BE, Stadtberner Finanzinspektor. Er kämpfte jahrelang verwaltungsintern gegen Sozialmissbrauch, wofür er mit einem Disziplinarverfahren bestraft wurde. – Déborah Bouyol aus Carouge, GE, und Maria Hoffland aus Genf. Die beiden Hilfspflegerinnen des Genfer Universitätsspitals streikten zusammen mit Kolleginnen erfolgreich für mehr Lohn und eine bessere Anerkennung der gestiegenen Berufsanforderungen. – Brigitte Gottlieb aus Wimmis, BE. Sie hat die Vigier Beton wegen Wahlbestechung angezeigt. Das Unternehmen hatte den Mitgliedern eines Musikvereins Geld angeboten, damit diese an der Gemeindeversammlung für ein Bauprojekt votierten, von dem Vigier Beton direkt profitiert. – Shqiprim Olluri und Dines Dzaferi aus Basadingen, TG, und Ramon Amrhein aus Pfäffikon, ZH. Die drei Schüler haben einen zweifachen Familienvater aus dem Rhein und vor dem Ertrinken gerettet, nachdem der Deutsche einen Krampf im Bein bekommen und schon viel Wasser geschluckt hatte.

– Rolf Sigg aus Bottmingen, BL, Pfarrer und Mitgründer von Exit. Er wurde deshalb als Pfarrer von Grenchen abgewählt. Er sass u.a. in Deutschland in Untersuchungshaft, nachdem er selber einen Sterbewilligen in den Tod begleitet hatte. – Hysan Tahiri aus Biel. Der 54-jährige Taxifahrer trat die Frontscheibe eines verunfallten Autos ein und zog die völlig desorientierte Insassin aus dem Auto, dessen Motorraum brannte. Die definitive Bestimmung der Preisträger der mit 25 000 Franken dotierten Auszeichnung erfolgt durch eine Jury unter dem Vorsitz von Ständerätin Pascale Bruderer. Zudem gibt es einen Publikumspreis in Höhe von 10 000 Franken für die Kandidatur mit den meisten Stimmen. Beide Auszeichnungen werden im Rahmen eines feierlichen Galaabends am 6. September 2012 in Zürich überreicht.

Veranstaltungshinweise für die Freitag-Ausgabe des «Anzeigers»: an uschi.gut@azmedien.ch

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Handeln, wo Zuwarten andere gefährdet «Die Schweiz braucht Leute, die handeln, wo Zuwarten andere gefährdet, die laut werden, wo Schweigen Unrecht verdeckt, die ehrlich sind, wo Lügen leichter fiele», sagt Andres Büchi, Chefredaktor des Beobachters. Diese Menschen gibt es. Der Beobachter möchte ihnen Aufmerksamkeit und Anerkennung schenken und verleiht deshalb seit 1997 den Prix Courage, den Preis für ausserordentliche, mutige Taten.

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Sport

Freitag, 3. August 2012

13

Die olympische Medaillenhoffnung erfüllte sich nicht Emma Pooley aus Hausen erreicht den sechsten Rang im Zeitfahren Bereits vor dem olympischen Zeitfahren hatte die in Hausen wohnhafte Engländerin Emma Pooley angedeutet, dass die beschauliche Strecke mit Start und Ziel beim Hampton Court Palace in London zierlichen Fahrerinnen wie ihr nicht entgegenkommt. Sie sollte recht behalten. ................................................... von martin platter Für die Überraschung im olympischen Frauenzeitfahren hat Olga Sabelinskaya gesorgt. Die Russin, die im Strassenrennen am letzten Sonntag mit ihrem beherzten Antritt in der letzten Runde die Vorentscheidung auslöste und schliesslich die Bronzemedaille errang, spielte auch im Zeitfahren eine prägende Rolle. Mit neuer Bestzeit erreichte sie das Ziel; eine Marke, die vorerst Bestand haben sollte. Ihre Zeit reichte schliesslich nochmals für die Bronzemedaille. Eine Zeit, an der auch Emma Pooley scheiterte. Zwar beendete die 29jährige Weltmeisterin 2010 den 29 Kilometer langen Rundkurs, der keine namhafte Steigung und auch wenige Richtungsänderungen aufwies, wohl als Zweitschnellste. Doch vier ihrer Hauptkontrahentinnen im Kampf gegen die Uhr waren zu diesem Zeitpunkt noch unterwegs.

Puncherinnen bevorzugt Allesamt deutlich grösser und schwerer wie Pooley, die an der letzten Olympiade in Peking auf einem deutlich schwierigeren Kurs noch die Silbermedaille gewonnen hatte. Puncherinnen, auf die die Strecke in der britischen Kapitale zugeschnitten war. Tatsächlich unterbot eine um die andere die Zeit Pooleys. Die Bestmarke von Sabelinskaya hatte jedoch Bestand – bis die beiden letzten

Für Emma Pooley aus Hausen bleibt die bittere Erkenntnis, dass Topografie und Streckenlayout im Zeitfahren entscheidende Rollen spielen. Fahrerinnen, die aktuelle Weltmeisterin Judith Arndt aus Deutschland und die Olympiasiegerin von Peking, Kristin Armstrong aus den USA, die Zeit der Russin noch deutlich um 7 beziehungsweise 24 Sekunden unterboten. Die bereits 38-jährige Amerikanerin konnte ihren Olympiatitel nach ih-

rer Babypause im Anschluss an die Weltspiele in Peking verteidigen. Die 36-jährige Arndt schaffte an ihrer fünften und letzten Olympiateilnahme die zweite Silbermedaille, nachdem sie bereits 2004 in Athen Zweite im Strassenrennen geworden war. Für Pooley bleibt die bittere Erkenntnis, dass Topografie und Stre-

ckenlayout im Zeitfahren entscheidende Rollen spielen – und natürlich auch die körperliche Verfassung, wie das Beispiel des im Strassenrennen gestürzten Fabian Cancellara zeigte, der ebenfalls nicht zu reüssieren vermochte. Dafür rehabilitierten sich die Briten Bradley Wiggins und Chris Froome für das enttäuschende Abschneiden

im Strassenrennen mit Gold und Bronze. Die gebürtige Londonerin Pooley versuchte ihr Abschneiden unter den Erwartungen mit britischem Humor zu nehmen: «Da nützte die ganze Diät nichts, mir mit Schokolade und Schweizer Käse die fehlende Masse anzufuttern.»

Teamgeist, Freude und Können gezeigt

4. Säuliamt Open von Erfolg gekrönt

Kantonales Karate-Silber für Erblina Gashi und Larissa Bürgin

Spannende Spiele zu bestaunen

Sechs Kämpfer von Shukokai Karate Affoltern, nämlich Anthony und Anais Schäfer, Antoine Martins-Pacheco, Erblina Gashi, Larissa Bürgin und Remo Knobel, nahmen an den 37. Zürcher

Am Wochenende 28./29.Juli 2012 fand das 4. Säuliamt Open statt. Zum ersten Mal wurde dieses aufstrebende Tennisturnier von zwei Tennisvereinen durchgeführt.

Kantonalen Karatemeisterschaften 2012 teil. Durch viel Teamgeist, Freude und Können erreichten Erblina Gashi und Larissa Bürgin das Finale und damit ei-

ne Silbermedaille. Die weniger Glücklichen können sich trösten: Jede Turniererfahrung ist ein wertvoller Schritt vorwärts – für ihre Karatelaufbahn aber auch in ihrem Leben.

................................................... von jens peters

Die Delegation vom Shukokai Karate Affoltern an den 37. Zürcher Kantonalen Karatemeisterschaften 2012. (Bild zvg.)

Die Tennisclubs vom TC Säuliamt und TC Stallikon haben sich zusammengefunden und waren gemeinsam Ausrichter des offiziellen Swiss Tennisturniers. Die Kategorien MS R3/R6 und MS R7/R9 wurden beim TC Stallikon gespielt, die Kategorien MS45+ R3/R6, MS45+ R7/R9 und WS R7/R9 wurden beim TC Säuliamt ausgetragen. Die Finalspiele wurden alle am Sonntag beim TC Stallikon ausgetragen. Am Samstag konnten die Zuschauer auf beiden Anlagen bei teils wunderschönem Wetter hochklassige und auch sehr spannende Spiele bestaunen. Der Sonntag fing leider mit Regen an und so mussten die ersten Halbfinals der MS-Kategorie in die Tennishalle Aesch verlegt werden. Dann hatte der Wettergott aber ein Einsehen und alle Finals konnten auf

der wunderschönen Tennisanlage des TC Stallikon ausgetragen werden. Neben den spannenden und hochklassigen Spielen wurde auch hervorragend für das leibliche Wohl aller Spieler und Zuschauer gesorgt. OK-Präsident Frederick Marek (TC Säuliamt) und Spielleiter Jens Peters (TC Stallikon) konnten mit der erstmaligen Durchführung des Turniers auf zwei Anlagen zufrieden sein und blicken auf ein erfolgreiches Turnier zurück. Nach dem Turnier ist vor dem Turnier und so wird schon an der Durchführung des nächstjährigen Turniers gearbeitet, wo hoffentlich wieder viele Teilnehmer für spannende Spiele und die Zuschauer für die gute Atmosphäre sorgen werden. Die Organisatoren freuen sich jetzt schon auf das nächste Jahr. Die Sieger der einzelnen Kategorien: WS R7/R9: Lisa Stähli (TC Säuliamt); MS R3/R6: Philippe Bühler (TC Burgmoos Richterswil); MS R7/R9: Gregor Hauser (Regionaler TC Seedorf); MS45+ R3/R6: André Meier (TC Säuliamt); MS45+ R7/R9: Michael Geissbühler (TC Stallikon). Weitere Details zum Turnier und andere interessante Informationen unter www.tcstallikon und www.tcsauliamt.ch.


Gratulation


Extra

Freitag, 3. August 2012

glosse

volg-rezepte

Herrgotts Bodenpersonal

Sommerwähe

In den letzten Wochen habe ich an zwei Abdankungen teilgenommen, die in jeder Beziehung einfühlsam gestaltet wurden. Trotzdem möchte ich auf einen Punkt hinweisen, den ich nebst anderen Leuten immer wieder als störend empfinde. In der Kirche Maschwanden sprach ein älterer Pfarrer mit Basler Dialekt von der Kanzel. Es wird gute Gründe geben, dass es nicht die Dorfpfarrerin war. Erst Tage nachher vernahm ich zufällig von einem Bekannten, dass es sich um einen pensionierten Pfarrherrn aus Affoltern gehandelt habe. Kürzlich nahm ich an einer ebenfalls sehr würdig gestalteten Abschiedsfeier in Ottenbach teil. Ich schätzte es, dass die Pfarrerin einleitend sagte, sie sei aus Bonstetten und habe den Verstorbenen persönlich gekannt. Ihren konkreten Namen erwähnte sie zwar nicht, den las ich erst später im Anzeiger in einem Bericht über die Abdankung. Heute ist jede Verkäuferin angeschrieben. In jedem Restaurant steht auf dem Bon der Name der Bedienung. Deshalb scheint es mir angebracht, dass sich ein auswärtiger Pfarrer an kirchlichen Anlässen kurz mit Namen usw. vorstellt. Ich möchte nochmals betonen, dass das Bodenpersonal des Hergotts aus meiner Optik gute Dienste leistet. Aber gerade deshalb darf man auch wissen, wer sich jeweils engagiert. Zum Schluss möchte ich die Gelegenheit benützen, auch noch etwas anderes loszuwerden. Bisher hatte ich gemeint, dass wir nicht nur den gleichen Herrgott haben, sondern in der Schweiz auch den gleichen Datenschutz. Wenn man aber die amtlichen Todesanzeigen im «Anzeiger» durchsieht, so stellt man beim Text der verschiedenen Gemeinden frappante Unterschiede fest. Einzelne nennen die Wohnadresse der Verstorbenen, ihr Geburtsdatum, den Bürgerort, den Zivilstand und das Todesdatum. Andere bleiben total auf Sparflamme und publizieren nur einen minimalen Text, der wenig Informationen bietet. Es kann doch nicht sein, dass jede Gemeinde in unserem Bezirk den Datenschutz nach ihrem Gusto auslegt. Und so hoffe ich, dass die Minimalisten unter den Bezirksgemeinden meinen Ruf hören und sich künftig der Schreibweise der informationsfreundlichen Gemeinden anschliessen werden. (rf.)

wetter

Sommerwähe. (Bild zvg.) Für 1 Ofenblech von 30 x 40 cm Butter für Form Mehl zum Auswallen

Teig 500 g Mehl 1 TL Salz 180 g Butter, kalt 2,5 dl Wasser

Füllung Fleissig schlagen die Kinder die gelben Bälle über das für ihre Verhältnisse hohe Netz. (Bild Lucy Kühne)

Vorhand, Rückhand und Volley Tennisspiel und Tenniskampf in Affoltern Auf dem Platz des Tenniclubs Säuliamt findet im Rahmen des Pro Juventute Sommerferienplausches ein Tenniskurs für Anfänger statt. Die Kinder sind begeistert. ................................................... von lucy kühne Der rote Sand ist brandheiss von der Sonne und gezeichnet von kleinen Fussabdrücken. Lautes Lachen und Rufen durchtrennen die Luft. Zehn Kinder sind auf zwei Plätzen verteilt und schlagen fleissig die gelben Bälle über das für ihre Verhältnisse hohe Netz. Es ist der letzte Morgen des Kurses und die Leiterin Rosanna Fravi ist der Schiedsrichter des heute veranstalteten Turniers. Die angehenden Tenniscracks spielen auf dem kleineren Feld. Immer zwei gegeneinander. Während der ganzen Woche haben sich die Kinder auf dieses Turnier, den Höhepunkt des Lehrkurses vorbe-

reitet und sind jetzt entsprechend gespannt und motiviert. Sie haben gelernt richtig aufzuschlagen, die Vorund Rückhand einzusetzen und einen Volley zu schlagen. Rosanna Fravi leitet den Kurs mit viel praktischem Geschick und bewundernswürdiger Geduld.

Jeder spielt einmal gegen jede Die junge Frau steht beim Ballkorb, notiert die erzielten Punkte der Kinder und stoppt die Zeit. Gleichzeitig sorgt sie für Frieden und Ordnung auf dem Platz und ruft ab und zu eine Korrektur oder einen Tipp über das Spielfeld. Ausgelassen lachen und schwatzen die Kursteilnehmer, während sie in ihrem Teil des Feldes umherrennen, versuchen die Bälle über das Netz zu spielen und in die andere Platzhälfte zu schlenzen. Die sechs Jungs und vier Mädchen spielen jeweils nur ein kurzes Match gegeneinander, dann

wechseln die Auslosungen, sodass alle ein Mal gegeneinander gespielt haben. Nach vier Stunden sind die Kinder fertig mit ihren Matches und während Rosanna Fravi die mühselig erzielten Punkte der einzelnen Teilnehmer zusammenzählt, putzen einige bereits ungeduldig den grossen Platz. Es herrscht allerhand Aufregung. In Grüppchen diskutieren die Kinder eifrig, wer wohl der Gewinner ist und ob es Preise gibt. Rosanna Fravi lässt ihre Schützlinge zur Rangverkündigung auf der Platztreppe sitzen. Die Kursleiterin liest die Ränge von ihrem Blatt, lässt – Ladies first – erst die Mädchen, dann die Knaben in umgekehrter Rangfolge vortreten, gratuliert und überreicht einen symbolischen Preis in Form eines Süssigkeitensäckchens. Bevor die vor Anstrengung müden und verschwitzten Kinder nach Hause gehen, dürfen sie noch die heiss ersehnte kühlende Dusche unter der Sprinkleranlage des Tennisplatzes nehmen.

zwischen-ruf

Sommer im Säuliamt Strandbad Türlersee. Am Morgen nur zwei, drei Sonnenschirme. Der See zwanzig Grad warm an der Oberfläche. Weiches Wasser. Auf dem Floss ein Vater mit seinem Töchterchen. «Lueg, Papi, lueg, ich mach de Köpfler», um sich dann mit aneinander gepressten Händen todesmutig steil ins Wasser fallen lassen, hochkommen und – «häsch gseh?» Nachher fragt sie Greta: «Gasch du mit de Chleider go schwimme?» Die lacht und ich nicke, hab sie auch schon gefragt, bevor sie mich aufklärte, dass ihr chices Outfit (weisse Mini-Shorts und Apricot-Oberteil) ein trendiges Badekleid sei, ein Tankini mit Pants! Hotdog auf der Bank am See. Nur wenige Kinder da. Die andern sind im Stigeli auf der Wasserrutschbahn. Ach, ist das schön hier!

Elvis auf dem Albis

bauernregel «Hitze an St. Dominikus (4. August) – ein strenger Winter kommen muss.»

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Am Freitagabend dann: Elvis auf dem Albis. Der Bonstetter Francis Duerr ist ein Elvis-Impersonator. Ich hab ihn mal interviewt; deshalb weiss ich, dass er im Januar immer nach England fliegt zu Wettkämpfen. Da treten je-

weils neunzig Elvisse gegeneinander an. Er ist natürlich einer der besten. Dort lässt er sich hin und wieder Mass nehmen für ein neues Originalkostüm, das in Amerika angefertigt wird.

10 EL Sbrinz, gerieben 1 Dose Sardellenfilets, abgetropft 300 g Mascarpone 300 g Ricotta 1 dl Milch 6 Eier 1,5 TL Salz 3 Knoblauchzehen, gepresst Pfeffer aus der Mühle 10 Tomaten 10 schwarze Oliven, entsteint Basilikumblätter

Zubereitung 1. Für den Teig Mehl und Salz in Schüssel geben. Butter würfeln, beigeben und mit den Fingerspitzen verreiben, bis alles gleichmässig krümelig ist. Wasser beigeben und alles rasch zu einem Teig zusammenfügen. Nicht kneten. Teig flach drücken und in Folie gewickelt 30 Min. kühlstellen. 2. Ofen auf 220 °C vorheizen. Blech einfetten. Teig auf wenig Mehl rechteckig, ca. 3 mm dick auswallen und in Blech legen. Boden mit Gabel einstechen. Sbrinz darauf verteilen. Sardellenfilets in Stücke schneiden und verteilen. Mascarpone, Ricotta, Milch, Eier, Salz und Knoblauch mixen und mit Pfeffer würzen. Auf Boden verteilen. 3. Tomaten in Scheiben schneiden und ziegelartig in Guss drücken. Oliven halbieren und auf Wähe verteilen. Auf unterster Rille ca. 35 Min. backen. Basilikum fein schneiden, darüberstreuen und heiss, lauwarm oder kalt servieren. – Zubereitung ca. 30 Minuten, 30 Minuten kühlen und 35 Minuten backen.

Melonenkaltschale Für 4 Personen

Line-Dancerinnen, Paare und eine Oma am Tanzen Am Elvis-Grab in Memphis war er natürlich auch schon. Mehrmals. Heute Abend hat er einen zweistündigen Auftritt im Zelt oben auf dem Albis. Anlässlich des Country-Festival-Weekends. Deshalb machen auch Line-Dancerinnen in karierten Hemden mit, unermüdlich, während auf der anderen Bühnenseite Ehe- oder Liebespaare ihre in der Tanzschule gelernten Boogie-Figuren anwenden. Eine Oma oder Uroma – wir schätzen sie auf 80 – tanzt solo und Elvis/Francis sieht gut aus in seinen Glitzeranzug und er singt einfach toll. Aber hallo: Wann kommt endlich «Sweet Caroline»? Um halb zwölf verlassen wir das Zelt. Die Luft immer noch lau. Eine Tropennacht. Auf dem Weg zum Auto leuchtet uns der Mond. Ute Ruf

1 Charentais-Melone à ca. 1 kg 3 dl Volgaz oder Prosecco 2 EL Honig, flüssig 1 TL Currypulver 8 Rohschinkentranchen Minzblätter zum Dekorieren

Zubereitung 1. Die Melonen schälen, halbieren, entkernen und in Stücke schneiden. Im Mixer mit Volgaz, Honig, und Currypulver pürieren. Die Kaltschale für mind. 2 Std. kühlen. 2. Ofen auf 220°C vorheizen, die Rohschinkentranchen auf einem Backblech zwischen Backpapier auslegen und mit einem zweiten Blech beschweren. Im Ofen 8-10 Min. backen, herausnehmen und auskühlen lassen. 3. Die Melonenkaltschale in Rotweingläser füllen und mit Rohschinkenchips garnieren. – Zubereitung ca. 20 Minuten + 2 Stunden kühlen.


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