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Weiss Medien AG I Obere Bahnhofstrasse 5 I 8910 Affoltern am Albis I Telefon 058 200 5700 I Telefax 058 200 5701 I www.weissmedien.ch I Auflage 23 475 I AZ 8910 Affoltern a. A.

aus dem bezirk affoltern I Nr. 60 I 166. Jahrgang I Dienstag, 31. Juli 2012

Fleiss und Ausdauer

«Mutter Theresa»

Grund zum Feiern: Elf erfolgreiche Lehrabschlüsse am Spital Affoltern. > Seite 3

Sommerserie: Theres Hausherr ist die gute Seele des Schützenvereins Ottenbach. > Seite 4

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Fantasyroman Natascha Fuhrer thematisiert in ihrem Buch brutalen Umgang mit Tieren. > Seite 4

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Lernende gesucht Auch im Knonauer Amt hat es mehr offene Stellen als Jugendliche. > Seite 7

Naturnahes Gewässer entsteht Renaturierungen wie aktuell am Hofibach sollen den Autobahnbau kompensieren Mäander statt Kanal: Mit grossem Aufwand wird zwischen Hedingen und Zwillikon aktuell der Hofibach revitalisiert. Der Geländebau wird in Kürze fertig sein. ................................................... von thomas stöckli Die Bagger haben ihr Werk zwischen Zwillikon und Hedingen schon bald beendet. Noch präsentiert sich die Uferböschung kahl, doch anstelle des einstigen Kanals ist ein Bachbett entstanden, wie es auch die Natur hätte schaffen können. Für die Projektierung und Ausführung der Arbeiten am Hofibach ist die Baudirektion des Kantons Zürich zuständig. Finanziert wird dieses Renaturierungs-Projekt wie diverse andere seiner Art vom Bund, genauer vom Bundesamt für Strassen (Astra), involviert ist auch das Bundesamt für Umwelt (Bafu). Das Natur- und Heimatschutzgesetz schreibt nämlich vor, dass im Autobahnbau Verluste an Naturwerten kompensiert werden müssen. Resultate solcher KompensationsMassnahmen kann man sich schon in diversen Gemeinden an der A4 vor Augen führen, etwa das Naturschutzge-

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Klause und Arbeitswelt Offenes Atelier: Kunstmaler George Gessler lebt in seinen Bildern weiter. > Seite 8

Ottenbach: Ein neuer Gemeindeschreiber Der neue Ottenbacher Gemeindeschreiber heisst Gregor Jurt. Er tritt sein Amt am 1. Oktober an. Zurzeit ist Gregor Jurt als Gemeindeschreiber der Luzerner Gemeinde Escholzmatt tätig und ab- Gregor Jurt. (zvg.) solviert an der Hochschule Luzern den Lehrgang zum Gemeindeschreiberdiplom. ................................................... > Ratsbericht auf Seite 3

Olympia-Mitfavoritin aus Hausen

Augenschein vor Ort: Hanspeter Hediger (links) und Josef Felder von der Naturschutzkommission der Gemeinde Affoltern am neuen Lauf des Hofibachs. (Bild Thomas Stöckli) biet Fildern bei Wettswil, der renaturierte Lindenbach zwischen Affoltern und Obfelden sowie der vor bald zehn Jahren umgestaltete Teil des Haselbachs bei Mettmenstetten. Nicht alle

freuen sich über die aufwendigen Projekte. Schliesslich ging Kulturland verloren, grosse Teile der bestehenden Vegetation mussten weichen und im offenen Bachlauf dürften auch die

Stechmücken vermehrt gedeihen. Naturschützer hinterfragen derweil die Nachhaltigkeit der Massnahmen. ................................................... > Bericht auf Seite 5

Freude im nassen Element. (Bild Martin Platter)

Sommerspass bei den Pferden. (Bild Vreni Steinhauer)

Der Sommer meldet sich zurück

Schon mehr als 40 Bilder angekommen

Die Woche wird sonnig und warm

Rege Teilnahme am Leserfoto-Wettbewerb

Der vergangene Freitag war der bisher heissesten Tag des Jahres: Mehr als 30 Grad zeigte das Thermometer an. Wer konnte, kühlte sich im Wasser ab oder flüchtete in den Schatten. Übers Wochenende ging der Sommer dann allerdings wieder auf Tauchstation. Nun soll es wieder aufwärts

Sie zeigen, wie Kinder und Enkel die Welt entdecken, die Natur in ihrer ganzen Pracht oder wie lieb gewonnene Haustiere mit den heissen Temperaturen umgehen. Schon mehr als 40 Bilder wurden im Rahmen des LeserfotoWettbewerbs eingesandt. Dabei geht es vielen nicht nur um den Gewinn. «Es

gehen – das behaupten zumindest die Meteorologen. So sollen die Temperaturen in den kommenden Tagen wieder auf 25 bis 30 Grad und mehr steigen ... ................................................... > Bericht und Impressionen auf Seite 5

würde mich freuen, wenn Sie mein Bild abdrucken würden», schreibt etwa eine Hobby-Fotografin. In der aktuellen Ausgabe sind deshalb wieder einige tolle Bilder zu bestaunen. ................................................... > «Mein schönstes Sommerbild» auf Seite 6

im olympischen Strassenradrennen hat die in Hausen wohnende Emma Pooley am Wochenende ihrer Landsfrau Lizzie Armitstead wie angekündigt den Weg zur Medaille geebnet. Am 1. August zählt die 29-Jährige im Zeitfahren zu den Favoritinnen. An den Olympischen Spielen in Peking hatte sie bereits die Silbermedaille geholt und war 2010 Zeifahren-Weltmeisterin geworden. ................................................... > Bericht auf Seite 11 anzeigen

200 31 9 771661 391004


Bestattungen Aeugst am Albis Beerdigung am Donnerstag, 2. August 2012, von

Brunner, Jakob geb. am 8. August 1952, wohnhaft gewesen in 8914 Aeugst am Albis, Jonentalstrasse 1, verstorben am 23. Juli 2012. Abdankung 14.00 Uhr in der Kirche Aeugst am Albis. Der Friedhofvorsteher

Sie sieht den Garten nicht mehr grünen. Sie sieht die Blumen nicht mehr blühen.

TODESANZEIGE

für die grosse Anteilnahme, die wir beim Abschied von unserem lieben Vater

Nach langer Krankheit ist

Adolf Huber-Jutz

Pia Stehli

erfahren durften.

23. März 1931 – 28. Juli 2012

Obfelden

In stillem Gedenken

Am 25. Juli 2012 ist in Sins AG gestorben:

geb. 6. März 1927, von Obfelden ZH, wohnhaft gewesen in Obfelden, mit Aufenthalt im Betagtenzentrum Aettenbühl, Sins AG. Die Urnenbeisetzung findet engsten Familienkreis statt.

11. Februar 1918 – 21. Juni 2012

heute morgen friedlich eingeschlafen.

Mehlmann, Johann Wilhelm

WIR DANKEN HERZLICH

Hans und Roswitha Branger, Oberrieden Die Abdankung findet statt am Freitag, 3. August 2012, um 14.00 Uhr, in der Friedhofkapelle Affoltern am Albis. Anschliessend Urnenbeisetzung auf dem Friedhof. Traueradresse: Hans Branger, Postfach 217, 8942 Oberrieden

im

Die Friedhofvorsteherin

Wir danken allen Verwandten, Freunden, Bekannten und Nachbarn für die schönen Blumen und Karten sowie Gaben für späteren Grabschmuck, heilige Messen und die Zuwendungen an die Spitex und wohltätige Institutionen. Besonders danken möchten wir Herrn Dr. Schmidlin und Herrn Dr. Dinkelmann, dem gesamten Team der Spitex und des Besuchsdienstes für die kompetente, herzliche und liebevolle Betreuung. Unsere Dankbarkeit gilt auch Herrn Thomas Wolfer, Pastoralassistent, für die würdevolle Gestaltung der Trauerfeier. Sehr bewegt hat uns auch der letzte Fahnengruss der SRB-Veteranen. Die vielen Zeichen des Mitgefühls, der Verbundenheit und die Umarmungen haben uns tief berührt und geben uns Trost und Kraft. Ein herzliches Dankeschön allen, die ihm in seinem Leben mit Liebe und Freundschaft begegnet sind, ihm mit Besuchen Licht und Freude in den Alltag gebracht haben und ihn auf seinem letzten Weg begleitet haben. Liebe Pape, wir danken Dir für alles. Obfelden, im Juli 2012

Die Trauerfamilie

TODESANZEIGE 8912 Obfelden, den 25. Juli 2012, Hölibachstrasse 116 Die Jahre schwanden hin im Fluge, man trägt dich nun zu Grabe. Du bist von Ort zu Ort geeilt, Du hast dich nirgends lang verweilt. Ruh war nicht deine Habe.

Johann (Hans) Mehlmann 6. März 1927 – 25. Juli 2012

Wir sind traurig. Jörn und Mara Mehlmann, Sophia und Thiago Wiebke Mehlmann Antje Mehlmann Zu verkaufen/vermieten WESTERN-DEKORATION über 200 Westersättel, Silbersporen, Bullpeitschen, Packtaschen, Revolver- und Winchester-Futterale, Steckbriefe, Handschellen, Indianerdecken, Fallen, Westernhüte, Lassos, Chaps, Longhorns, Bisonkopf, alte Wirtshausschilder usw. Günstige Preise.  056 633 44 82 – www.westernmuseum.ch

Der Abschied findet im engsten Familienkreis statt. Im Sinne von Hans gedenke man des Vereins Aettenbühl, Aargauische Kantonalbank, 5643 Sins, Konto 16/906.412.60, Postkonto 50-6-9.

HERZLICHEN DANK Die überaus grosse Anteilnahme, die wir beim Abschied von unserem lieben

Ernst Wetli-Künzi erfahren durften hat uns sehr berührt. Ein besonderer Dank geht an Herrn Dr. B. Köhler sowie dem Pflegepersonal und den Ärzten des Spitals Affoltern für die liebevolle Betreuung, Herrn Pfarrer HW. Huppenbauer für seine einfühlsame Gestaltung der Trauerfeier, die Organistin Frau Marianne Rutscho für ihr persönlich untermaltes Orgelspiel, den Gemeindepräsidenten und das Personal der Verwaltung. Vielen Dank an alle Verwandten, Freunde, Nachbarn und Bekannten für die vielen tröstenden Briefe und Besuche sowie die zahlreichen Spenden für die Berghilfe und späteren Grabschmuck. Maschwanden, im Juli 2012

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Die Trauerfamilie

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Bezirk Affoltern

Dienstag, 31. Juli 2012

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Gregor Jurt wird Gemeindeschreiber Aktuelles aus der Ratsstube Ottenbach Der Gemeinderat freut sich, als neuen Gemeindeschreiber Gregor Jurt, geb. 1981, wohnhaft in Kriens, vorstellen zu dürfen. Er tritt sein Amt am 1. Oktober 2012 an. Heute ist er als Gemeindeschreiber der Luzerner Gemeinde Escholzmatt tätig, die per 1. Januar 2013 mit der Nachbargemeinde fusioniert wird. Sein beruflicher Werdegang und die konsequent betriebene Weiterbildung befähigen ihn, die anforderungsreiche Stelle bestens auszufüllen. Zurzeit absolviert Gregor Jurt an der Hochschule Luzern den Lehrgang zum Gemeindeschreiberdiplom. Während der Zeit bis zum Stellenantritt wird er bereits in wichtige Projekte und Entscheidungen involviert. Auf die Zusammenarbeit freuen sich der Gemeinderat und das Gemeindepersonal sehr und heissen Gregor Jurt schon heute herzlich willkommen.

Personalwechsel Nadine Schenkelberg hat in unserer Gemeindeverwaltung ihre kaufmännische Ausbildung erfolgreich abgeschlossen. Im Anschluss an das Lehrverhältnis hat sie der Gemeinderat befristet bis am 31. August 2012 weiterbeschäftigt. Jetzt hat sie sich entschlossen, sich neuen beruflichen Herausforderungen zu stellen. Die im ersten Lehrjahr stehende Vanessa Schrutt hat sich entschieden,

Herausgeberin: Weiss Medien AG, Obere Bahnhofstrasse 5, 8910 Affoltern a. A. Geschäftsführerin: Barbara Roth Redaktion: Werner Schneiter, Chefredaktor Thomas Stöckli, Redaktor Uschi Gut, Redaktionsassistenz Redaktion@affolteranzeiger.ch Copyright: Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für eingesandtes Material Gesamtauflage: 23 475 Beratung und Verkauf Inserate: Elisabeth Zipsin/Tiziana Dinisi Telefon 058 200 5700, Fax 058 200 5701 inserat@weissmedien.ch Sonderseiten: Kurt Haas, Mediaberatung Telefon 058 200 5718, M 079 270 35 67 info@mein-mediaberater.ch Tarife: www.affolteranzeiger.ch Annahmeschluss: Dienstagsausgabe: Montag, 8.00 Uhr Freitagausgabe: Mittwoch, 16.00 Uhr Todesanzeigen: 11.00 Uhr am Tag vor Erscheinen

ihre kaufmännische Lehre in einem anderen Lehrbetrieb weiterzuführen. Mit den personellen Veränderungen in der Gemeindeverwaltung stimmte für sie das Umfeld nicht mehr. Die Auflösung des Lehrverhältnisses bedauern wir sehr. Beiden Mitarbeiterinnen danken der Gemeinderat und das Gemeindepersonal herzlich für die Zusammenarbeit und ihren Einsatz und wünschen ihnen einen guten Start in die neue berufliche Zukunft und auf dem weiteren Lebensweg. Als neuen Verwaltungsangestellten in der Präsidialabteilung konnte Stefan Vonwyl, 8315 Lindau, gewonnen werden. Stefan Vonwyl hat vor Jahresfrist seine Verwaltungslehre auf der Gemeinde Lindau abgeschlossen. Im vergangenen Jahr widmete er sich, neben einem Teilzeit-Arbeitspensum bei seinem ehemaligen Lehrbetrieb, der kaufmännischen Berufsmaturität für gelernte Berufsleute. Diese Zusatzausbildung konnte er Mitte des vergangenen Monats erfolgreich abschliessen. In seiner Freizeit betätigt er sich gerne auf dem Fussball- oder Tennisplatz, aber auch Karate oder Fitness stehen auf seinem Freizeitprogramm. Nachdem Stefan Vonwyl nach seinem Maturaabschluss in keinem Arbeitsverhältnis mehr eingebunden war, konnte er die frei werdende Stelle verzugslos antreten. Damit ist gewährt, dass während der eineinhalbmonatigen Doppelbesetzung dieser Verwaltungsstelle ein reibungsloser Übergang stattfinden kann. Gemeinderat und Personal heissen den jungen Berufsmann herzlich willkommen und wünschen ihm viel Erfolg und Befriedigung am neuen Arbeitsort.

Anschaffung Protokollprogramm Die Protokollführung in der Gemeinde Ottenbach erfolgt auf herkömmliche Weise in einem Word-Dokument. Im Anschluss an eine Sitzung werden die Protokollauszüge manuell erstellt, und noch immer werden viele Mitteilungen mit separaten Briefen verschickt. Zur Vereinfachung der Protokollführung und Beschleunigung der Sitzungsverarbeitung hat der Gemeinderat einen Kredit von 5500 Franken für die Anschaffung eines Protokollprogramms bewilligt. Aufgrund der Offerten hat sich der Gemeinderat für

das Produkt der Firma isys GmbH, Tägerwilen entschieden. Dieses steht in der Schulverwaltung bereits im Einsatz.

Produktewechsel Gemeindesoftware Die im Jahr 2004 eingeführte EDVSoftware der Firma Dialog AG vermag den Anforderungen der Gemeindeverwaltung immer weniger gerecht zu werden. Zahlreiche Arbeitsabläufe sind nicht miteinander verknüpft, es fehlen Schnittstellen zu wichtigen kantonalen Statistiken und das Steueramt Ottenbach ist mit dem kantonalen Steueramt nicht verbunden. Etliche zürcherische Gesetzesanpassungen konnte die Herstellerin bei ihrer Gemeindesoftware nicht mehr nachvollziehen. Das tägliche Werkzeug des Gemeindepersonals, eine zuverlässig funktionierende, praktische EDV-Lösung, ist beinahe abhanden gekommen. Eine Arbeitsgruppe hat die Evaluation einer neuen Gemeindesoftware vorgenommen. Dabei hat sich das Produkt der VRSG St. Gallen, eine Rechenzentrumslösung – bei vertretbaren Kosten – als zweckmässig herausgestellt. Die einmaligen Lizenz- und Installationskosten belaufen sich auf 2069 Franken und die jährliche wiederkehrenden Wartungs- und Benützungskosten 62 306 Franken. Mit der VRSG-Lösung haben die Mitarbeiterinnen gegenüber dem heute im Einsatz stehenden Produkt der Dialog AG Einsparungen in der Grössenordnung von 60 Arbeitstagen ausgemacht. Im Steueramt wird eine Aushilfsstelle wegfallen. Der Effizienzgewinn wird einerseits wett gemacht zum Beispiel durch häufigere Mahnläufe oder bei der Verlustscheinbewirtschaftung, andererseits durch das kontinuierliche Bevölkerungswachstum. Die Umstellung auf die neue Gemeindesoftware erfolgt per 1. Januar 2013. Der Gemeinderat wie das Gemeindepersonal sind überzeugt, mit dem Produkt VRSG eine zukunftsorientierte, zuverlässige und anwenderfreundliche Lösung gewählt zu haben.

Arbeitsvergaben Sanierung Salzrainund Stüdlerstrasse bis Lienistrasse Am 14. Juni 2012 hat die Gemeindeversammlung dem Kredit über

965 000 Franken für die Sanierung der Salzrainstrasse und der Stüdlerstrasse von der Muristrasse bis Lienistrasse, den Ersatz der Wasserleitungen, der Sanierung der Abwasserleitungen in den Strassenzügen sowie Anpassungen beim Tobelbach zugestimmt. Aufgrund des durchgeführten Submissionsverfahrens wer- Neuer Ottenbacher Gemeindeschreiber: Gregor Jurt. (Bild zvg.) den die Arbeiten wie folgt vergeben: – Jans Ruedi und Jeannette, Kloster– Strassen- und Tiefbauarbeiten: weg 3; Ausbau Dachgeschoss mit Leuthard Bau AG, Affoltern, 656 425 Schleppgauben und Dachfenster bei Franken. Gebäude Vers.-Nr. 319 auf Kat.-Nr. – Ersatz Wasserleitungen: Gebr. 1139. Meier AG, Zürich, 164 876 Franken. – Baumgartner Brigitte, Reben– Sanierungsarbeiten Abwasserlei- strasse 50; Anbau Küche bei Gebäude tungen (Robotersanierung): Hächler- Vers.-Nr. 38 auf Kat.-Nr. 1285. Reutlinger AG, Wettingen, 17 003 – Leemann Volken Bettina, MuetFranken (Preise Preis inkl. MwSt.). matt 1; Naturteichanlage auf Kat.-Nr. Die Bauleitung erfolgt durch das 943. Ingenieurbüro Zobrist + Räbsamen – Lamprecht Adrian und Rahel, JoAG, Zürich. Mit den Bauarbeiten wird nenstr. 25, Ottenbach und Lindt Manusobald wie möglich angefangen. Es ist el und Claudia, Schürstr. 1, Turbentmit einer Bauzeit von bis zu sieben hal; Neubau von 2 Einfamilienhäusern Monaten zu rechnen. Für die Anwoh- mit Garagen und Gartenhalle auf Kat.ner ist zeitweise mit Einschränkungen Nr. 1190 mit Abbruch der bestehenzu rechnen, wofür der Gemeinderat den Gebäude Vers.-Nrn. 312, 313 und um Verständnis bittet. 320 an der Jonenstrasse. Daneben erteilte die Hochbaukommission Baufreigaben für kleinere Baubewilligungen Vorhaben im Anzeigeverfahren. Folgende Baubewilligungen wurden erteilt: – Egger Felix, Widenospen 6; Ab- Abtretung Wegparzelle Lanzen bruch div. Gebäude und Neubau von 2 Im Rahmen der GrundbuchvermesMehrfamilienhäusern mit Unterni- sung wurde festgestellt, dass der private Fussweg Kat.-Nr. 297 im Bereich veaugarage auf Kat.-Nrn. 350 + 351. – Stauffer Max, Meiholzstrasse 1; Lanzenstrasse im GüterzusammenleZusammenschluss von 2 Wohnungen gungsverfahren fälschlicherweise der in 1 Wohneinheit, Einbau von Dach- Politischen Gemeinde Ottenbach zugefenstern bei Gebäude Vers.-Nr. 892, teilt wurde. Zur Bereinigung wird er neu den acht beteiligten GrundeigenKat.-Nr. 683. – Esther und Jakob Hauenstein, tümern zugewiesen. Den entsprechenZwillikerstrasse 12; Bewilligung von den Abtretungsvertrag hat der Gesechs Liftanlagen für die Mehrfamili- meinderat genehmigt. Es werden keienhäuser Chappeliweg 6 + 8, Schul- ne Entschädigungen bezahlt und Kosten entstehen keine. Im Weiteren hat weg 14, 16 + 18, Zwillikerstrasse 10. – Mullis Martin und Franziska, der Gemeinderat beschlossen, die ParBachdolenstrasse 2a; Anbau Nasszel- zellen zwischen dem Lanzen- und dem len, Gebäude Vers.-Nr. 350, Kat.-Nr. Schlossweg rückwärtig über die Lanzenstrasse zu erschliessen. 1439.

Elf erfolgreiche Lehrabschlüsse Grund zum Feiern am Spital Affoltern Elf Lernende haben während den letzten drei Jahren eine Ausbildung am Spital Affoltern absolviert. Diesen

Frühling fanden die Lehrabschlussprüfungen statt. Alle elf Personen setzten ihrer Ausbildungszeit mit dem erfolg-

reichen Abschluss der Prüfungen die Krone auf! Dies war schon ein guter Grund am Mittwoch, 18. Juli, zu ei-

Aboservice: abo@affolteranzeiger.ch Telefon 058 200 5700, Fax 058 200 5701 Kontakt: Alle Mitarbeiter erreichen Sie unter vorname.name@azmedien.ch Druck: Mittelland Zeitungsdruck AG, Neumattstrasse 1, 5001 Aarau Ein Produkt der Verleger: Peter Wanner, CEO: Christoph Bauer www.azmedien.ch

Namhafte Beteiligungen nach Art. 322 Abs. 2 StGB: AZ Anzeiger AG, AZ Fachverlage AG, AZ Management Services AG, AZ Regionalfernsehen AG, AZ TV Productions AG, AZ Verlagsservice AG, AZ Vertriebs AG, AZ Zeitungen AG, Basellandschaftliche Zeitung AG, Media Factory AG, Mittelland Zeitungsdruck AG, Solothurner Zeitung AG, Radio 32 AG, Vogt-Schild Druck AG, Vogt-Schild Vertriebs GmbH, Weiss Medien AG

Von links: Rahel Weber (FaGe), Melina Harsch (FaGe), Carmen Cereghetti (FaGe), Ann Köfler (FaGe), Valerie Kaufmann (FaGe), Isabelle Schultheiss (FaGe), Andjela Ivanovic (FaGe), Giovanni-Luca D’Elena (Koch), Melanie Kessler (Kauffrau), Lucie Beier (FaGe). (Bild zvg.)

nem Abschlussfest einzuladen und den Fleiss und die Ausdauer der Lernenden zu würdigen. Eltern, Familie, Freunde, Vorgesetzte, Berufsbildner – alle waren sie gekommen, um zu gratulieren. So durfte Fredy Furrer, Direktor am Spital Affoltern, gegen 70 Personen willkommen heissen. Einfach immer weitermachen und sich vom Lernvirus infizieren lassen, dies gab er den stolzen Lernenden mit auf den Weg. Die Feier wurde mit musikalischen Unterhaltungsbeiträgen umrahmt. Beim anschliessenden festlichen Apéro im Personalrestaurant wurde nochmals persönlich gratuliert und eifrig diskutiert, bevor dann die Feier ihren Abschluss fand. Elf erfolgreiche Lehrabschlüsse, dazu vier BMS-Abschlüsse und eine Gesamt-Duchschnittsnote, die über der Note 5,1 liegt, bilden eine tolle Schlussbilanz. Auch freut sich das Spital Affoltern darüber, dass acht Lehrabgängerinnen weiterbeschäftigt werden können. Liliane Bürge Personalleiterin am Spital Affoltern


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Bezirk Affoltern

Dienstag, 31. Juli 2012

«Das muesch aber nöd schriibe!» Sommerserie (6): Die «Mutter Theresa» des Schützenvereins Ottenbach: Theres Hausherr ................................................... von martin mullis Allein die Reaktion von Theres Hausherr zu beschreiben, als ich sie bat mir für die Sommerserie des «Anzeigers» etwas über ihr Leben zu erzählen, gäbe eine herrliche Geschichte. Erst schaute die quirlige Frau völlig ungläubig, dann wehrte sie sich buchstäblich mit Händen und Füssen, nur um etwas später resigniert mit den Achseln zu zucken. «Frag halt», murmelte sie, hielt aber sogleich dezidiert fest, dass es doch ganz sicher weitaus interessantere Personen für diese Serie gäbe. Da ich die noch sehr rüstige Dame aus einigen früheren Begegnungen kenne, hatte ich diese Haltung erwartet und vorsorglich eine gute Freundin von ihr vorgeschickt. Dieser gelang es dann Theres zu bewegen mit mir zu sprechen. Als sie dann endlich etwas beruhigt auf meine erste Frage wartete, dauerte ihre Geduld gerade mal drei Sekunden. Das ist mein allergrösster Fehler, ich bin partout unfähig Nein zu sagen, meinte sie seufzend.

Kurze Sätze und ein Glas Hahnenwasser Nach dem gut zweistündigen Gespräch mit der 83-jährigen Witwe muss jedoch festgehalten werden, dass ein Nein von ihr mehr als bedauerlich gewesen wäre. Hätte dies doch verhindert, eine äusserst liebenswerte, völlig uneigennützige und herzensgute Person etwas besser kennenzulernen. Theres Hausherr sitzt unter dem Sonnenschirm bei einem ausdrücklich von ihr verlangten Glas Hahnenwasser und erzählt in kurzen Sätzen von ihrer Jugend. Ihre Kindheit sei nicht wirklich glücklich verlaufen, beginnt sie mit dem Erzählen. Glücklich sei sie

erst im Alter von 22 Jahren geworden, als sie ihren Mann heiratete. «Das muesch aber nöd schriibe!» fügt sie sogleich bei und diese Aufforderung ist denn auch während des ganzen Gesprächs eine Standardbitte die Theres unzählige Male wiederholte. Vom nahen Aargau zog sie mit ihrem Mann in ein Eigenheim nach Ottenbach, bekam eine Tochter und arbeitete als Hilfskraft in einem Unternehmen in der Plastikproduktion. Ihr zufriedenes und unspektakuläres Leben änderte abrupt mit dem frühzeitigen Tod ihres Mannes. Dieses tragische Ereignis warf sie völlig aus der Bahn und heute noch – viele Jahre später – werden die Augen der zweifachen Grossmutter feucht, wenn sie darüber spricht. Doch Theres gelingt es das leidvolle Thema zu umschiffen und sie wechselt übergangslos zu ihrem jetzigen Leben, das sie voll im Griff hat. Sie fährt noch Auto, pflegt ihren Garten und unternimmt zwei- bis dreimal die Woche eigentliche Märsche auf den Spazierwegen rund um Ottenbach.

Mit 83 Jahren nur ein einziges Mal im Ausland Spazieren könne sie nicht, betont die rüstige Rentnerin, das sei ihr viel zu langweilig, es sei ihr erst so richtig wohl, wenn sie zünftig ausschreiten könne. Fragen über allfällige Lieblingsessen, Musik, die sie besonders gerne hört oder Reisewünsche weicht sie geschickt aus. Sie esse so ziemlich alles gern, meinte sie, Musik hören oder lesen sei auch nicht so ihr Ding und da sie äusserst ungern auswärts übernachtet ist das Thema Reisen ebenfalls schnell abgehakt. In ihrem ganzen Leben war sie erst ein einziges Mal im Ausland und zwar mit dem Car zwei Tage in Österreich. Klar, dass da sofort der Satz «Das muesch aber

Mit 83 Jahren noch immer eine ruhige Hand: Theres Hausherr im Schützenhaus.

nöd schriibe!» folgte. Wer nun aber aufgrund dieser Schilderungen Theres Hausherr ein langweiliges oder gar ödes Leben unterstellt, irrt sich gewaltig. Die Dame mit den schlohweissen Haaren, den gütigen Augen und der präzisen Gestik kennt weder Langeweile noch Eintönigkeit. Da ist ihre Familie und da ist ihr Verein, wo sie ihr Hobby ausübt – was allerdings genau gesehen beides fast dasselbe ist. Die Familie ihrer Tochter, vor allem ihre zwei Enkel bedeuten ihr ungeheuer viel. Sie reckt sich denn auch stolz, als sie fast feierlich verkündet, dass sie gegen Ende dieses Jahres sogar Urgrossmutter werde. Auch im Dorf ist sie bekannt und kann kaum ohne einen Schwatz mit Bekannten oder Freunden einkaufen gehen. Und dann sind da noch, die für Theres ziemlich wichtigen drei Buchstaben, FSO, nämlich die Abkürzung des Feldschützenvereins Ottenbach. Vor 57 Jahren, noch vor dem Tod ihres Mannes, der ebenfalls ein guter Schütze war, begann sie mit dem Schiesssport. Mittlerweile ist der FSO so etwas wie die zweite Familie der Theres Hausherr geworden. Und die 83-jährige Grossmutter ist noch immer eine sehr gute Schützin. Etwas mehr als 1000 Kranzabzeichen und unzählige Kranzkarten, die sie mit dem Sturmgewehr 90 herausgeschossen hat, kann sie vorweisen. («Das muesch aber nöd schriibe!») Doch Theres wäre nicht sie selbst, wenn sie es beim reinen Ausüben des Schiesssportes belassen würde. Immer wieder stellt sie ihr Sturmgewehr in den Rechen und legt Hand an, wo gerade Not am Manne ist.

Wo auch immer etwas zu helfen ist: Theres ist zur Stelle Sie hilft im Verein, wo sie nur kann. Beim Eintragen der Resultate – im Schützenjargon Warnen genannt – bei der Programmierung der elektronischen Schiessanzeige und natürlich bei der Organisation von Vereinsanlässen und Festen. Theres gilt im wahrsten Sinne des Wortes als «Mutter Theresa» des Feldschützenvereins. Wo auch immer etwas zu helfen ist, wo eine Dienstleistung gebraucht wird und ein tröstendes oder aufmunterndes Wort vonnöten ist, Theres Hausherr ist zur Stelle. Sie wird denn auch von verschiedenen Schützen als Mami bezeichnet und das ist jeweils keineswegs nur scherzhaft gemeint. So liess sie kürzlich im Kreise der Vereinskollegen verlauten, dass sie gelegentlich ihr Auto verkaufen und ihren Ausweis abgeben werde. Ihre Sorgen, wie sie

Freude an der Natur: Die zweifache Grossmutter und bald auch Urgrossmutter lacht gerne.(Bilder Martin Mullis) ohne eigenes Fahrzeug ins Schützenhaus gelangen würde, beseitigte unverzüglich ein Kollege mit dem Versprechen, sie jederzeit abzuholen und wieder nach Hausen zu bringen. In den Mitgliederreihen des Schützenvereins Ottenbach herrscht eine praktisch einhellige Meinung. In der heimeligen Schützenstube spürt man sobald Theres anwesend ist, auf fast geheimnisvolle Art eine andere Stimmung. Irgendwie gemütlicher friedlicher und harmonischer, versichert ein altgedienter Schützenveteran und tituliert seine Schützenkameradin kurzerhand als die «gute Fee» des Vereins. Typisch für Theres dann auch die Antwort auf die abschliessende Frage, ob sie denn nicht doch noch einen grossen Wunsch in ihrem Leben hätte. Sie winkt mit beiden Händen ab, ihre Augen leuchten fast ein bisschen listig und sie schüttelt ihren Kopf. Natürlich, sagt sie, habe ich einen grossen Wunsch: Noch lange gesund und glücklich zu leben und im Kreise ihrer Familie und Vereinskollegen noch viele lustige Stunden zu verbringen. Mehr sei für sie nicht nötig und auch nicht wichtig, hält die personifizierte

Bescheidenheit fest. Selbstverständlich nicht ohne anzufügen: «Das muesch aber nöd schriibe!».

«Anzeiger»Sommerserie Für die traditionelle Sommerserie berichten Journalistinnen und Redaktoren des Anzeigers aus dem Bezirk Affoltern von ihrer Begegnung mit älteren Menschen, mit denen sie gemeinsam einen Ort im Säuliamt aufsuchen, der für ihn Bedeutung hat. Dabei erzählen sie über ihr Leben, ihren Beruf, ihre Erfahrungen – und wie sie Gegenwart und Zukunft sehen. Bisher erschienen: Elsi Baumann – Arbeiten und für andere da sein (6. Juli). Auf eine Orange und vier philosophische Romane mit Gusti vo Huuse (17. Juli). Andi Kündig: Weiser Haudegen mit Charme (20. Juli). Ein Spaziergang mit Erich Gysling zum Bisliker Weiher (24. Juli). Als es in der Kirche nach Kampfer roch (27. Juli).

Leseratten und Tierschützer aufgepasst! Ein Fantasyroman als Anklageschrift gegen den brutalen Umgang mit Tieren Die Bonstetterin Natascha Fuhrer befasst sich in ihrem Buch mit der unmenschlichen Behandlung von Tieren. Die Akteure sollten weitgehend unbekannte Arten sein. ................................................... von lucy kühne «Ich bin keineswegs menschenfeindlich, nur skeptisch gegenüber Menschen und ich hasse alle, die andere Lebewesen ohne einen triftigen Grund und in voller Absicht psychisch foltern, ihnen Schmerzen zufügen oder sie töten», sagt Natascha Fuhrer. Sie hat vor drei Jahren als Maturaarbeit einen Roman mit dem Titel «Stella Misericors oder Achte jede Seele» geschrieben (der «Anzeiger» hat berichtet). Da-

mals war die Jungautorin auf der Suche nach einem Verlag. Sie schickte das Manuskript dann «Novum Pro», dem Verlag für Neuautoren, der es im Juni 2011 akzeptierte. Der Roman gelangte glücklich durch Lektorat und Korrektorat. Das Cover wurde nach der Vorlage Natascha Fuhrers gestaltet und im März 2012 erschien das Buch auf den Markt.

Ein Buch mit Aussagen Natascha Fuhrer wusste von Anfang an, dass sie eine Fantasy-Geschichte über Tiere schreiben würde. Darin sollte ihre Meinung zum Thema «Tier und Mensch in der heutigen Welt» zum Ausdruck kommen und die ungerechte Behandlung von Tieren angeprangert werden. Die Akteure ihres Buches sollten nicht «typische» Tierfi-

guren aus bekannten Geschichten sein. So kommen weitgehend unbekannte Arten, wie zum Beispiel Bienenelfen, die kleinsten Vögel der Welt, vor. Das Latein und die Sterne spielen in Natascha Fuhrers Buch ebenfalls eine wichtige Rolle; die alte – und wie man auch sagt tote – Sprache und die kosmischen Körper stehen im Roman für eine uralte Naturkraft. Dies bedeutet aber nicht, dass Tierquälerei kein aktuelles Thema wäre – im Gegenteil.

Reise in eine andere Dimension Shoshanas Abenteuer beginnt, als sie vom Kater Dimitri angesprochen wird. Das Mädchen wird von ihm und einer Gepardin in die neue Welt der Tiere, Stella Misericors, gebracht, die sich zwar auf unserem Planeten aber in ei-

ner anderen RaumZeit-Dimension befindet. Shoshana soll helfen, die fünf Elementträger, deren Zweck noch unklar ist, zu finden. Gemeinsam mit den Tieren von Stella Misericors befreit sie deren unter den Menschen leidenden Artgenossen aus unserer Welt. Weitere Infos zum Buch in Natascha Fuhrers Blog (stellamisericors.blogspot.com) oder auf Facebook (www.facebook.com/StellaMisericors).

«Stella Misericors» – Das Buch von Bonstetterin Natascha Fuhrer. (Bild zvg.)


Bezirk Affoltern

Dienstag, 31. Juli 2012

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Rette sich ins Wasser, wer kann Impressionen von Freitag, dem bisher heissesten Tag des Jahres

Relax. (Bilder Martin Platter) Eine bizarre Situation: Bei der Niederschrift dieser Zeilen ist gerade der zweite Starkregenguss übers Oberamt gezogen. Die Temperaturen haben sich erneut knapp unter die 20-GradMarke zurückgezogen. Der Sommer ist wieder auf Tauchstation gegangen – nur zwei Tage, nachdem er endlich

Tauchstation. gezeigt hatte, was er könnte. Pünktlich aufs Wochenende, ist wieder eine Kaltfront herangezogen. Am Freitag hatte die Luft noch geflimmert, so heiss war es gewesen. Wohl denen, die Ferien oder frei hatten. Wer konnte, kühlte sich im Wasser ab oder flüchtete in den Schatten.

32 Grad zeigte das Thermometer. Ein Wert, der selbst im Hochsommer nicht immer erreicht wird. In der Schweiz werden im langjährigen Mittel durchschnittlich und je nach Region zwischen drei und neun Hitzetage mit mehr als 30 Grad Celsius (im Schatten gemessen) registriert. Wobei

die Höhenlage eine entscheidende Rolle spielt. Je tiefer, desto heisser. Deshalb gibt es in Davos oder im Engadin selten Temperaturen über 30 Grad. Im Flachland dagegen hatten wir heuer bereits einen Hitztetag im April, was aber aussergewöhnlich ist. Noch ist der Sommer nicht vorüber. Die

«Hundstage», die mit hochsommerlichen Temperaturen aufwarten, dauern vom 17. Juli bis 20. August. Bisher war davon noch wenig zu spüren. Aber der August steht uns noch bevor. Zeit für den Sommer 2012, sich endlich zu rehabilitieren. (map.)

wir gratulieren

Was folgt nach dem Bachbau? Entlang der A4 werden Fliessgewässer aufgewertet – doch der Unterhalt wirft Fragen auf

Zum 80. Geburtstag Morgen Mittwoch, 1. August, feiert Hildegard Haltinger-Neukom in Affoltern ihren 80. Geburtstag. Wir wünschen ihr eine schönes Geburtagsfest und alles Gute.

leserbrief Begriffe wie Renaturalisierung, Offenlegung und Revitalisierung sind aktuell in aller Munde. Die aufwendigste Planung wird allerdings zur Makulatur, wenn die Projekte nicht nachhaltig bewirtschaftet werden können.

Gesetze gelten für alle Appell an die Vernunft, Leserbrief im «Anzeiger» vom 27. Juli.

................................................... von thomas stöckli Kürzlich beim bereits weitgehend neu geformten Hofibach zwischen Hedingen und Zwillikon. Josef Felder und Hans Peter Hediger von der Naturschutzkommission nehmen einen Augenschein vor Ort. Sie sehen einen mäandrierenden Bachlauf, stellenweise mit Rutenbündeln gegen Erosion geschützt und mit diversen Rückzugsmöglichkeiten für verschiedenste Lebewesen. An den noch weitgehend unbewachsenen Böschungen sind Steinburgen für Reptilien angelegt, stellenweise tanzen bereits Prachtlibellen über dem Wasser und plötzlich ist ein Fisch zu sehen. Am Hofibach soll künftig grösstmögliche Artenvielfalt herrschen. Das schliesst auch den Mensch mit ein. So sind an einigen Stellen Zugänge zum Wasser. Die Natur als Freizeitraum – zumindest stellenweise.

Unerwünschte Arten breiten sich aus Eine gute Stunde später am Lindenbach zwischen Affoltern und Obfelden. Hier liegt die Renaturierung bereits gut sechs Jahre zurück. Den Bach hört man, zu sehen ist er allerdings fast nicht. Alles ist zugewachsen, statt einer Artenvielfalt drohen dominante Hölzer und Kräuter alles andere zu verdrängen. Auch unerwünschte, eingewanderte Arten, wie die Goldrute, breiten sich aus. «Schade um den Aufwand – und schade um die Steuergelder», findet Hans Peter Hediger, der sich auf Naturschutzarbeiten spezialisiert hat. «Um Projekte zu realisieren

Ein Idyll, das Pflege braucht: Ausgangs Affoltern stürzt das Lindenbach-Wasser über kleine Fälle von Becken zu Becken. scheint viel Geld vorhanden zu sein, doch was ist mit dem Unterhalt?», fragt nicht nur er sich. «Ein Bach braucht dauernd sensible und fachkundige Pflege», weiss Hediger. Diese Pflege bekommen die im Rahmen des Autobahnbaus revitalisierten Fliessgewässer auch – zumindest baubegleitend während zwei bis drei Jahren. Dann folgt die Übergabe an die zuständigen, meist kommunalen Stellen. Dies ist nicht unproblematisch, fehlt doch bei den Gemeinderegiebetrieben das ökologische Fachwissen. «Über den Unterhalt macht sich beim Kanton niemand Gedanken», kritisiert deshalb Josef Felder. «Nachhaltigkeit bedeutet auch Raum für die Bewirtschaftung», fügt Hediger an. Die beste Planung hat schliesslich nur Berechtigung, wenn die Artenvielfalt langfristig erhalten werden kann.

Es geht im Bienenhaus-Streit in Ottenbach nicht um die wertvollen Bienen. Es geht auch nicht darum, ob Guido de Pretto ein leidenschaftlicher Imker und ein netter Mensch ist. Es geht einzig und allein darum, dass wir in Ottenbach, wie übrigens in der ganzen Schweiz, Gesetze, Vorschriften und genaue Regeln haben, an die sich alle Einwohner halten müssen. Es braucht wenig Fantasie um sich vorzustellen, was für ein riesiges Chaos wir hätten, wenn die zuständigen Behörden anfangen, hier ein Auge für Herrn X. zu schliessen, dort das Gesetz für Frau Y. zu biegen, da die Vorschriften für Herrn Z. zu ignorieren, usw. Ich bin sicher, dass Herr de Pretto kein Problem hat, einen guten Platz für seine Bienen zu finden. Brigitte Caldwell, Ottenbach

Die Prachtlibelle fühlt sich nur an offenen Gewässern wohl. (Bilder Thomas Stöckli)


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Bezirk Affoltern

Dienstag, 31. Juli 2012

«Mein schönstes Sommerbild» Leser-Fotowettbewerb des «Anzeigers»

Schmetterling auf einer Blume. (Bild Naomi Alessia Wolter)

Livio grüsst von seinen ersten Strandferien aus Cavallino, Italien. (Bild Familie Rütter)

Mittagsrast auf dem Klingenstock oder «Warum denn in die Ferne schweifen, wenn das Gute liegt so nah?» (Bild Monika Costello)

Amy Cassandra planscht bei Nany am Brunnen.

Endlich Sommer! Schattenbild mit Grosskind Leana. (Bild Peter Eichhorn)

Sonnenblume mit Bienen drauf. (Bild Karin Seeger)

(Bild Kim Chresta)

Pfauenauge auf Sommerflieder. (Bild Esther Sidler)

Samira löscht ihren Durst ... (Bild Karin Amacher)


Gewerbe

Dienstag, 31. Juli 2012

Fahrendes Theater

Elvis und Cowboys

Das Fahr.Werk.ö! lädt zu einem Freiluftspektakel voller Musik, Tanz und Witz. > Seite 8

Das erste Country-Festival auf dem Albispass lockte viele Besucher aus dem Säuliamt an. > Seite 9

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Läufer und Werfer Die LV Albis lädt zum 1.-August-Meeting in der Zwischensaison. > Seite 11

«Bei Störungen muss es schnell gehen» Das Team von EKZ Eltop Mettmenstetten unterstützt rund um die Elektrotechnik Sommerzeit und Schulferienzeit – da lassen es viele etwas gemütlicher angehen. Nicht so EKZ Eltop in Mettmenstetten. Aktuell sind die Elektroinstallations-Spezialisten an diversen Umbauten engagiert, erledigen Service-Arbeiten bei Privaten oder Institutionen und sind ständig in Bereitschaft, falls es irgendwo nicht so läuft, wie es sollte. «Bei Störungen muss es schnell gehen», weiss Roman Schaadt, der für die Mettmenstetter Eltop-Filiale verantwortlich ist. Nach Möglichkeit wird die Ursache sofort behoben, wenn es etwas Gravierenderes ist, das System zumindest so wieder instand gestellt, dass die wichtigsten Funktionen gewährleistet sind.

Im Bedarfsfall sind schnell Leute aus einer anderen Filiale verfügbar Drei Monteure und ein Lehrling stehen Roman Schaadt in Mettmenstetten zur Verfügung. Wenn alle ausge-

lastet sind, fährt auch der Auftragsleiter gelegentlich zum Kunden. Aktuell gilt es beispielsweise, zwei Baustellen gleichzeitig zu verkabeln. Wenn die Aufträge florieren, kommt der EKZ Eltop ihre Vernetzung zugute. So sind im Bedarfsfall auch schnell Leute aus einer anderen Filiale verfügbar. «Das ist gut für die Auslastung, die Arbeit ist schneller erledigt und der Kunde zufrieden», erklärt Roman Schaadt den Vorteil. Als positiv bezeichnet er auch die Zusammenarbeit mit dem EKZ-Eltop-Fachgeschäft in Mettmenstetten. Die Geschäftsführung in Mettmenstetten hat Roman Schaadt übrigens im Dezember 2011 übernommen. Die Firmenstruktur kennt er schon bestens, arbeitet er doch seit 12 Jahren für EKZ Eltop, zuvor in der Filiale Egg. (tst.) EKZ Eltop, Bahnhofstrasse 10, Mettmenstetten, Telefon 058 359 47 30, eltop.ei.mettmenstetten@ekz.ch

Das Team von EKZ Eltop Mettmenstetten, von links: Pirmin Fuchs, Lucas Wucke, Roman Schaadt, Michael Oechslin und Ueli Bachmann. (Bild Thomas Stöckli)

Ein schlagkräftiger Event Nicole Eisler ist die Weltnummer 1 – und Botschafterin für Emco Das Emco-Team und einige ausgewählte Kunden durften Privatunterricht bei Emco-Schweiz-Botschafterin Eisler geniessen. «Als Kind habe ich auf dem Garagenplatz Tennis gespielt und war auch noch nicht so gut darin.» Nicole Eisler lacht herzlich und tröstet ihren Hauptsponsor. Während zwei Stunden wurde trainiert, gelacht, gekämpft und vor allem geschwitzt. Zumindest bei einigen. Schaute man auf das Gesicht von Eisler, war da keine Spur von «Schweissperlen» zu sehen. «Spass das ist das Wichtigste», sagt die charismatische Eisler und fügt an: «Und den hatten wir Alle»!

Die erste Turnierteilnahme erfolgte aus purer Neugier Die Sportart Racketlon ist hierzulande noch kaum bekannt. Sie besteht aus den vier Disziplinen Tischtennis, Badminton, Squash und Tennis. In dieser Reihenfolge werden an einem Turnier auch die Wettkämpfe ausgetragen. Und Racketlon ist die weltweit schnellst wachsende Sportart mit einem Wachstum von 300 % an lizenzierten Spielerinnen und Spieler aus 48 Nationen in den letzten drei Jahren. Die erste Begegnung mit der Allrounder-Sportart machte Eisler 2007. Zuvor hatte sie jahrelang Leichtathletik betrieben, doch in ihrer Mehr-

kampfgruppe war sie bald die Älteste, und das reine Lauftraining erschien ihr zu eintönig. Also begann sie mit Squash und erfuhr dadurch zufällig von Racketlon. Die erste Turnierteilnahme erfolgte aus purer Neugier, doch die polysportive Zürcherin erreichte eine gute Placierung und frage sich: «Wie weit könnte ich kommen?» Weit, das weiss sie jetzt: Eisler ist eine Meisterin der Schläger, seit März die Weltnummer 1. Sie ist in acht Klubs, trainiert wöchentlich rund 16 Stunden und ihre Begeisterung ist nach fünf Jahren ungebrochen. Nicole Eisler liebt Herausforderungen – im Herbst findet ein weiterer Kundenanlass mit ihr statt. (pd.)

Nicole Eisler ist die Weltnummer 1 im Racketlon und Botschafterin für Emco Schweiz. Dem Emco-Team und einigen seiner ausgewählten Kunden erteilte sie kürzlich Privatunterricht. (Bild zvg.)

Lehrstellen suchen Lernende Mehr offene Stellen als Jugendliche Dieses Jahr wurden im Bezirk Affoltern mehr Lehrstellen angeboten als in den Vorjahren, was auch in anderen Bezirken der Fall ist. Der «Anzeiger» hat beim Berufs-Informations-Zentrum (biz) in Urdorf nachgefragt. ................................................... von lucy kühne Es sind Sommerferien und viele Schulabgänger beginnen per Anfang August ihre Lehre. Sowohl die kaufmännischen, wie auch die gestalterischen Berufe sind bei den Jugendlichen sehr beliebt. Doch im Gegensatz zum KV sind als Polidesigner/in 3D, Gestalter/in Werbetechnik, etc. nur wenige Lehrstellen im Angebot. Handwerkliche Berufe scheinen nicht so beliebt zu sein, da die Schülerinnen und Schüler die «Büro-Berufe» viel besser kennen. Es hat aber auch damit zu tun, dass die Schülerinnen und Schüler sich nicht gut vorstellen können, was es bedeutet, in der Handwerksbranche zu arbeiten. Dabei wird man diesen Berufen nicht gerecht. Wer Karriere machen will, muss nicht gezwungenermassen eine KV-Lehre machen. Zum Beispiel: mit einer abgeschlossenen Lehre als Heizungsinstallateur und anschliessender Technikerweiterbildung, stehen viele Türen offen, und das ohne Berufsmaturität oder gymnasiale Matura. Allein im Bezirk Affoltern sind noch 42, in der Stadt Zürich noch 276 Lehrstellen zu vergeben. Hauptsächlich als Coiffeur/Coiffeuse, Elektroinstallateur/In und Polimechaniker/In. Zusätzlich sind dieses Jahr ganz neue Ausbildungen auf den Markt gekom-

men. Darunter als Veranstaltungsfachmann/-Frau, Kältesystem-Monteur sowie Kältestesystem-Planer und einige mehr. Wer also noch keine Lehrstelle hat, sollte unbedingt noch weitersuchen! (Lehrstellen-Börse für Zürich www.lehrstellen-matching.ch)

Es gibt auch andere Lösungen Jugendlichen ohne Lehrstelle bieten sich jedoch auch viele andere Möglichkeiten. Sowohl im schulischen, wie auch praktischen Bereich. Eine der schulischen Lösungen ist das 10. Schuljahr. Praktische Lösungen könnten ein Motivationssemester, ein Sprachaufenthalt oder Landdienst sein. Die Broschüre «Brückenangebote» enthält sowohl Angebote, wie auch Informationen zum Thema. Falls jemand noch gar keine Lösung hat, bietet die Veranstaltung «Last Call» Unterstützung. Dieses Jahr findet sie am Donnerstag, 13. September, im Laufbahnzentrum in Zürich statt. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Anbieter von Zwischenlösungen, die noch freie Plätze haben, sind vor Ort. Beim biz stehen zusätzlich Beratungen, «Mentoring Ithaka» oder «Case Management Netz2» im Angebot.


veranstaltungen

Kunstmaler George Gessler lebt weiter in seinen Bildern. (Bild zvg.)

GeGe: Atelier offen! Haus, das noch immer Kunst atmet Im April dieses Jahres ist der bekannte Ottenbacher Kunstmaler GeGe George Gessler friedlich von dieser Welt gegangen. Er lebt aber weiter in seiner Kunst, seinen Bildern und – vor allem – seinem Atelierhaus am Landhusweg 1/Lanzenstrasse 10 b in Ottenbach. Bis zum 1. November 2012 bietet sich nun jeweils jedes erste und dritte Wochenende im Monat, von 10 bis 12 Uhr und 15 bis 17 Uhr Gelegenheit, in GeGes Klause und Arbeitswelt einzutauchen. Nach telefonischer Vereinbarung (044 761 83 80 oder 079 731 46 08) sind für Gruppen, Vereine, Firmen, Schulklassen etc., aber auch jederzeit Atelierhaus-Führungen möglich. Das alte, nach seinem Tod unverändert gebliebene Atelierhaus, in dem

er ab 1985 bis 2006 arbeitete und lebte, hat GeGe 1976 während dreier Jahre eigenhändig restauriert. Es ist ein Bijou mit viel Cachet, ein Haus, das noch immer Kunst und Künstler atmet und lebt. Es ist so, als hätte der Künstler und Mensch Georg Gessler das Haus gerade eben erst für einen Moment verlassen. Die Führungen, die GeGes Ehefrau Katharina Gessler persönlich durchführt, gestalten sich entsprechend authentisch – als Öffnung, Entdeckung und als aufbauender Gewinn. (kb.) Nächster öffentlicher Besichtigungstermin: Samstag und Sonntag, 4. und 5. August, 10 bis 12 und 15 bis 17 Uhr, oder für Gruppen nach telefonischer Vereinbarung 044 761 83 80 oder 079 731 46 08.

«BarGeld und HafenKäs» Freiluftspektakel voller Musik, Tanz und Witz Das Bühnenbild ist ein alter Barwagen. Die Truppe ist jung und frech. Das Fahr.Werk.ö! lädt am 4. August nach Cham. Das Stück spielt in einer Hafenkneipe irgendwo. Darin wird geliebt, gelitten, gemordet, belogen, betrogen, getanzt und gesungen – so, wie es sich für eine ordentliche Hafenkneipe gehört. Engagiert wurde die Truppe vom innovativen Tourismusbüro des Ortes als Sommer-Event. Doch nicht alle sind mit dieser Wahl glücklich. Denn bis anhin durfte der Theaterverein seine in die Jahre gekommene Sommerkomödie zeigen. Nun darf er nur am Rande mithelfen. Der Gemeindearbeiter Kurt, langjähriger Hauptdarsteller in dieser Komödie, muss nun wischen,

rennen und aufräumen für die «Neuen». Seine Wut nimmt bizarre Formen an. Der Theaterabend droht in die Luft zu gehen. Das Fahr.Werk.ö! ist eine fahrende Theatertruppe. Erwachsene Profis spielen gemeinsam mit jugendlichen Laien – die Hälfte davon kommt aus dem Knonauer Amt. Inszeniert wird in der Landschaft oder in Liegenschaften. Die Stücke werden gemeinsam entwickelt. Junges Theater voller Musik, Tanz, Witz und Komik. Mit Traktor und Wohnwagen reist die Truppe quer durch die Sommerferien von Spielort zu Spielort. 4. August, 18 Uhr, und 5. August, 17 Uhr, Cham, Villette. Die Hafenkneipe ist eine Stunde vorher und nach der Vorstellung offen. Info und Reservierung: 079 444 02 83.

Die Truppe der Sommertournee setzt sich zusammen aus erwachsenen Profis und jugendlichen Schauspielern. (Bild zvg.)


Vermischtes

Dienstag, 31. Juli 2012

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Ein Elvis-Presley-Fanclub ist eigens aus der Romandie angereist Ausverkauftes Country-Festival auf dem Albis mit Bonstetter Beteiligung Das erste Country-Festival auf dem Albispass lockte auch viele Besucher aus dem Säuliamt an. Sie kamen, um dem Bonstetter Elvis-Impersonator Francis Doerr zuzuhören und wurden mit einer gelungenen Show belohnt. ................................................... von alexandra baumann Lange mussten die Fans auf diese Wiedervereinigung warten. Die letzte gemeinsame Show von Francis Doerr und den Bonso Brothers ist über 10 Jahre her. Der Albisser Michael Hug hat für die 11-köpfige Combo wochenlang Arrangements geschrieben, koordiniert und geübt. Unterstützt von Bläsern, einer Rhythm-Section und zwei Bonso-Sisters als Background-Vocals bestritt Doerr am Freitag den Festivalauftakt am ersten Country-Festival auf dem Albis. Rund zwei Stunden vor der Show ist er nicht mehr ansprechbar. In die Rolle des Kings zu schlüpfen, bedeutet für ihn mehr als nur ein Kostümwechsel und etwas Schminke. «Im Gegensatz zum Imitator kopiere ich als Impersonator eine ganze Show von Elvis. Das heisst: die gleiche Setlist, die gleichen Bewegungen, zum gleichen Zeitpunkt umziehen» erklärt Doerr. Die beiden Kostüme, welche er an diesem Abend trägt, haben einen Gesamtwert von fast 10 000 Franken. Schminken, Bewegungen einstudieren, einsingen – jede Auftritts-Vorbereitung ist ein kleines Ritual.

Fans aus der ganzen Schweiz Dass Francis Doerr in der ganzen Schweiz Fans hat, realisierte die Autorin dieses Beitrages, als sie einige Festivalbesucher befragen wollte und diese lediglich Französisch sprachen. So viel konnte mit dem noch vorhandenen Schulfranzösisch verstanden werden: der Elvis-Presley-Fanclub aus der Romandie ist extra aus Genf angereist, um den Bonstetter live zu sehen. Und sie wurden nicht enttäuscht: Elvis rockte die Festhütte mit fetzigen Nummern wie «Blue Suede Shoes», «Suspicious Minds», «All shook up» und liess die Festivalzuschauerinnen und -zuschauer mit Balladen wie «Can’t help Falling in Love with you» schmelzen. Es wurde getanzt und als der King sich singend durchs Festzelt bewegte, sorgte dies für – vorwiegend weibliches – Gekreische. Ein mehr als gelungenes Comeback von Francis Doerr und den Bonso Brothers. «Auch wenn es nur wenige gemeinsame Proben waren und nicht alles 100% geklappt hat, so sind wir insgesamt mit unserem Auftritt sehr zufrieden», meint der Elvis-Impersonator nach der Show.

Nach über 10 Jahren wieder vereint: Elvis-Impersonator Francis Doerr aus Bonstetten und die Bonso Brothers. (Bild Flavia Hug)

Die «Tex Mex Rebels» eröffneten den zweiten Festivalabend, ...

... gefolgt von der Countryband «Nevada». (Bilder Kurt Spiess)

Countrymusik vom Feinsten Nicht nur die Fans des Kings kamen auf ihre Kosten. Marco Gottardi und seine «The Silver Dollar Band» verwandelten die ganze Festhütte in eine Tanzbühne. Das Rahmenprogramm war bunt gemischt: die kleinen Besucher freuten sich über das Ponyreiten und Tipizelt. Gespannt wurde die Western-Riding Show von Lex Masson verfolgt und das Electrical-Bull-Riding sorgte für einige Lacher. Der zweite Festivalabend wurde von den «Tex Mex Rebels» eröffnet, gefolgt von der Countryband «Nevada». Um 22.30 Uhr spielten die Lokalmatadoren «Züri Texas» an ihrem Heimfestival vor dem eigenen Publikum. Abgeschlossen wurde der Anlass mit einem gemütlichen Countrybrunch am Sonntag, musikalisch untermalt von «Pepi Hug and the Firewall».

Tex Mex Rebel Joe zähmt den Stier.

Die Lokalmatadoren «Züri Texas» an ihrem Heimfestival.


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Sport

Dienstag, 31. Juli 2012

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Radsport-Mission beinahe perfekt erfüllt Emma Pooley ebnet Landsfrau den Weg zu Olympia-Silber Zur erwarteten Goldmedaille der Gastgeber in den olympischen Strassenradrennen hat es am Wochenende zwar nicht gereicht. Doch die in Hausen wohnende Emma Pooley hat ihrer Landsfrau Lizzie Armitstead wie angekündigt den Weg zur Medaille geebnet – die erste Auszeichnung für die Gastgeber. ................................................... von martin platter

Die in Hausen wohnhafte Emma Pooley hatte angekündigt, das im Strassenrennen viel passieren könne. Morgen Mittwoch strebt sie Olympiagold im Zeitfahren an.

Die 66 Frauen waren auf ihrer 140-Kilometer-Fahrt nicht zu beneiden. Im Finale schüttete es wie aus Kübeln. Auf der Zielgeraden vor dem Buckingham Palast in London kam es schliesslich zum Dreiersprint, den die meistgenannte Favoritin Marianne Vos nach dreieinhalb Stunden knapp vor der

Britin Lizzie Armitstead für sich entschied. Platz drei holte sich die Russin Olga Zabelinskaya mit zwei Sekunden Rückstand.

zum Opfer fiel, baute seinen Vorsprung kontinuierlich aus, erreichte aber nie mehr als 50 Sekunden.

Gelungener Formtest fürs Zeitfahren Entscheidung fiel erst in der letzten Runde Wie beim Männerrennen fiel die Entscheidung erst in der letzten Runde. Abermals wurden in der einzigen namhaften Steigung zum Box Hill Attacken gefahren, um das Feld zu zerreissen. Emma Pooley forcierte das Tempo. Auch Vos war plötzlich in den vordersten Positionen vertreten. Doch es war die Russin Zabelinskaya, die sich in der Abfahrt vom Box Hill einige Meter vom Pulk abzusetzen vermochte. Ein Trio mit Vos, Armitstead und der Amerikanerin Shelley Olds machte sich auf die Verfolgung der Ausreisserin. Das Quartett, dem Olds wegen eines Reifendefektes später

Zuvor war Emma Pooley ihrer Rolle als Helferin von Armitstead perfekt gerecht geworden. Immer, wenn in der einzigen namhaften Steigung zum Box Hill Angriffe lanciert wurden, war die in Hausen wohnhafte Britin zur Stelle. Im Finale hatte sie das Glück jedoch nicht auf ihrer Seite. Gebremst durch ein fahrradtechnisches Problem beendete sie das Rennen, bei dem übrigens keine Schweizerin am Start war, als letzte. Am 1. August zählt die 29-Jährige im Zeitfahren zu den Favoritinnen. An den Olympischen Spielen in Peking hatte sie bereits die Silbermedaille geholt und war 2010 Zeifahren-Weltmeisterin geworden.

Ein Läufer- und Werfer-Meeting in der Zwischensaison 1.-August-Meeting der LV Albis ................................................... von hanspeter feller Die Schweizer Leichtathletik-TopCracks sind an den Olympischen Spielen in London und zahlreiche Athletinnen und Athleten sind in den traditionellen Trainingslagern im Engadin und bereiten die zweite Saisonhälfte vor. Einige werden das 1.-August-Meeting im «Moos» in Affoltern für einen Formtest nutzen und die Nachwuchsathleten werden noch versuchen, die Limite für die Schweizer NachwuchsMeisterschaften zu erreichen. Am Traditionsmeeting stehen dieses Jahr die

Faszination Hürdenlauf. (Bild Max Loder)

Sprints sowie die Hürden- und Mittelstreckenläufe und die Wurfdisziplinen im Programm. Auf die Sprungdisziplinen musste verzichtet werden, da nicht genügend Helfer zur Verfügung stehen.

Schweizer Meisterschafts-Revanchen Der Anlass beginnt um 10.30 Uhr mit den Sprints und dem Diskuswerfen. Die 100-m-Läuferinnen und -Läufer absolvieren zuerst einen Vorlauf und eine Stunde später die Finalläufe, wo sie mit den in den Vorläufen erzielten Zeiten in die Serien eingeteilt werden.

Um 12.15 Uhr beginnen die spektakulären Hürdenläufe für die Kategorien U16 und älter. Später folgen dann die Läufe über 200 m, 400 m, 600 m und die Mittelstreckenläufe. Neben dem Diskuswerfen werden das Speerwerfen und das Kugelstossen ausgetragen. Diese Disziplinen waren in den vergangenen Jahres sehr gut besetzt, es kam verschiedentlich zu Schweizer Meisterschafts-Revanchen. Gefragt ist das 1.-August-Meeting bei den Athletinnen und Athleten der Masters-Kategorien. Hier liegen verschiedene Startanfragen vor, auch aus dem Ausland. Die Integration der Mas-

ters verlangt von den Organisatoren einiges an Flexibilität, haben die Masters doch andere Gewichte bei den Würfen und unterschiedliche Hürdenhöhen. In Affoltern sind die Masters willkommene Gäste. Sie haben wenige Startmöglichkeiten und reine Masters-Meetings gibt es nicht. Deshalb ist es wichtig, dass sie in den C-Meetings wie in Affoltern starten und ihre Einsätze an internationalen Grossanlässen testen können. Am 1. August können sich die Teilnehmenden bis eine Stunde vor dem Start anmelden. Deshalb ist im Vorfeld nie bekannt, ob ein Sprint- oder Wer-

ferstar im «Moos» antreten wird. Es könnte aber durchaus sein, dass ein Topathlet kurzfristig auftaucht, wie letztes Jahr zum Beispiel Marc Schneeberger, einer der besten Sprinter der Schweiz und Mitglied der Schweizer 4x100-m-Rekordstaffel. Vom LV-Albis-Nachwuchs werden nicht viele am Start sein, da der Trainingsbetrieb zurzeit unterbrochen ist und viele in den Ferien weilen. Für Unterhaltung auf der Sportanlage Moos in Affoltern ist gesorgt und es ist zu hoffen, dass auch am 1.-AugustMeeting Feuerwerke gezündet werden!


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60_07_2012  
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