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Weiss Medien AG I Obere Bahnhofstrasse 5 I 8910 Affoltern am Albis I Telefon 058 200 5700 I Telefax 058 200 5701 I www.weissmedien.ch I Auflage 23 475 I AZ 8910 Affoltern a. A.

aus dem bezirk affoltern I Nr. 59 I 166. Jahrgang I Freitag, 27. Juli 2012

Moderne Schatzsuche

Krähende Gockel

Geocaching wird immer bekannter. Allein in Affoltern sind 22 Verstecke. > Seite 3

Nachbarschaftszwist wegen Geflügelhaltung in Affoltern. > Seite 5

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Fantasie gefragt Die Kunst des Ytong – ein Kurs im Rahmen des Ämtler Ferienplauschs. > Seite 5

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Wacher Geist Sommerserie: Dieter Wachter war von 1958 bis 1991 reformierter Pfarrer in Obfelden. > Seite 7

Weltrekordversuch abgesagt

Aufgehoben oder nur aufgeschoben? Erschwerend kam hinzu, dass das Gesuch für den Weltrekordversuch viel zu kurzfristig – keine zwei Wochen vor dem geplanten Anlass – eingereicht worden war. Auch in Obfelden ist man froh über den Entscheid, fehle für einen solchen Event doch die Infrastruktur. Die Veranstalter schieben die Verantwortung in ihrer Medienmitteilung ab: «Aufgrund einer nationalen Medienkampagne der SLRG (Schweizerische Lebensrettungs-Gesellschaft, Anm.d.Red.) sahen sich Ostschweizer Behörden leider gezwungen, den Anlass zu verbieten, obwohl sich im Vorfeld alle Parteien mündlich auf ein befriedigendes Sicherheitskonzept geeinigt hatten», heisst es da unter anderem. Nun versucht die Freizeit-Community alles daran zu setzen, dass das geplante Weltrekord-Reussböötle im Sommer 2013 dennoch stattfinden kann. (tst.)

Auf hohe See Luxus-Kreuzfahrt oder eine Frachterreise? Schiffsreisen sind in. > Seite 8

Nachhaltig bauen und umbauen in Hedingen

«Reussböötle»: Der Veranstalter zieht Bewilligungsgesuch nach Sicherheitsbedenken der Behörden zurück. Der am Samstag, 4. August 2012, auf der Reuss geplante Rekordversuch des grössten Gummibootfahrens der Welt, findet nicht statt. «Der Veranstalter hat sein Bewilligungsgesuch am Montagabend, 23. Juli, zurückgezogen», so Marcel Schlatter, Mediensprecher Zuger Strafverfolgungsbehörden. Für die Behörden aus den Kantonen Aargau, Zug und Zürich kam eine Durchführung des Anlasses mit 1500 Teilnehmenden insbesondere wegen ungenügender Sicherheitsmassnahmen sowie wegen unzulässiger Belastung der Naturschutzgebiete entlang der Reuss nicht infrage.

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Der Gemeinderat Hedingen hat sowohl für den Neubau wie auch den Umbau bestehender öffentlicher Gebäude Energie-Standards definiert. Damit will er einen Beitrag leisten zur verstärkten Umsetzung von Massnahmen in den Bereichen Energieeffizienz und erneuerbare Energien sowie gesundes Innenraumklima und Bauökologie. Die Vorgaben sind auf Standards und Labels abgestützt, welche im Bauwesen akzeptiert und verbreitet sind. ................................................... > Bericht auf Seite 3

Auch dieses Jahr wird auf dem Bolet in Aeugst wieder ein Höhenfeuer entzündet. (Archivbild)

Drei Kantonsräte, Autoren und ein Sketch 1. August: Ämtler Gemeinden haben sich etwas einfallen lassen Zum Nationalfeiertag bieten die Ämtler Gemeinden spannende Redner, Unterhaltung und Feuerwerk. In Obfelden und Hedingen wird bereits am 31. Juli gefeiert. ................................................... von thomas stöckli Das Knonauer Amt ist bürgerlich. Das gilt zumindest für den Nationalfeiertag. Drei Kantonsräte halten dieses Jahr in Ämtler Gemeinden die Ansprache. Mit dem Mettmenstetter Martin Haab, der in Affoltern referiert, und Gregor Rutz, der in Mettmenstetten zu Gast ist, gehören zwei davon der

SVP an. Ein Gegengewicht setzt der Ottenbacher SP-Kantonsrat Moritz Spillmann in Bonstetten.

Neues wie Bewährtes «Zwiesprache statt Ansprache» ist am Türlersee Programm. Die junge Hausemerin Mena Taverna und der pensionierte Dorfpfarrer Jürgen Schultz haben gemeinsam einen Sketch eingeübt. In Kappel sind ein Schriftsteller und ein Theologe zu hören – vereint in der Person von Christoph Hürlimann. In Knonau wird Standortförderer Charles Höhn am Rednerpult erwartet. Auf Bewährtes setzt Stallikon. Auch dieses Jahr hält wieder eine Au-

torin die Ansprache, nämlich Beatrice Käser. Feuerwerk, Lampion- und Fackelumzüge sowie Höhenfeuer runden in diversen Gemeinden das Programm ab. Obfelden baut einmal mehr auf Unterhaltung und präsentiert bereits am Vorabend des Nationalfeiertags Show und Akrobatik. Ebenfalls bereits am 31. Juli wird am Hedingerweiher gefeiert. Hier singt Andreas Aeschlimann bekannte und unbekannte Chansons von Mani Matter. Ein bewährtes Gaudi ist in Ottenbach das Schlauchbootrennen über die Reuss ... ................................................... > So feiern die Ämtler Gemeinden: Programme auf den Seiten 14 und 15

Eine Webseite gegen Rollenzwang Trotz offizieller Gleichberechtigung werden Männer wie Frauen noch immer auf geschlechterbedingte Rollen behaftet, die eine Unfreiheit darstellen. Dieser Meinung ist eine Arbeitsgruppe aus den Jungen Grünen Zürich und Terre des Femmes Schweiz. Als Kampagne für selbstbestimmte Geschlechterrollen haben unter anderen zwei Säuliämtlerinnen eine Website lanciert; sie wurde diesen Monat aufgestartet und bietet Interaktionsmöglichkeiten sowie Informationen: www.rollenrollen.ch. (db.) ................................................... > Bericht auf Seite 9

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Erster Schweizer Meistertitel für Roger Aeberli

Der Aeugstertaler Roger Aeberli (Mitte) freut sich über seinen ersten Titelgewinn an den Cross-Country-Schweizer-Meisterschaften. (Bild Heinz Aeberli)

Im nationalen BMC Racing Cup und im regionalen EKZ-Cup hat Roger Aeberli schon mit zahlreichen Spitzenplatzierungen aufgewartet. Das Timing für seinen bisher wichtigsten Sieg hätte er aber nicht besser wählen können: An der Schweizer Cross-Country-Meisterschaft in Balgach (SG) bewies der U17-Fahrer aus dem Aeugstertal mit dem Titelgewinn, dass er zu den besten hiesigen Fahrern der Jahrgänge 96 und 97 gehört. Vom Start weg liess die RRC AmtNachwuchshoffnung auf der fahrtechnisch anspruchsvollen Rundstrecke hinauf in einen Weinberg keinen Zweifel an seinen Ambitionen aufkommen. Schon nach einer Runde hatte er einen Vorsprung von 20 Sekunden herausgefahren. Bis zum Schluss des Rennens sollte die Marge auf 44 Sekunden auf den zweitplatzierten Dario Thoma anwachsen. Dritter wurde Robin Gemperle.

Begonnen hatte die Vorbereitung auf den Titelkampf bereits am Freitagabend. Es hatte sich herumgesprochen, dass die vom früheren Cross-CountryNationaltrainer Urs Graf konzipierte Strecke fahrtechnisch und physisch äusserst anspruchsvoll war. Deshalb entschied sich Aeberli, zusammen mit seinem Vater schon am Freitagabend gleich nach der Arbeit nach Balgach zu fahren, um sich selber ein Bild von der Rennstrecke zu machen. Schon bei trockenem Terrain forderte der Parcours mit extrem steilen Anstiegen und Abfahrten sowie künstlichen Sprunghindernissen von einem Meter Höhe höchste Konzentration. Dann kam von Samstag auf Sonntag auch noch der Regen, der die Runde zum Titelkampf der U17 in eine Rutschpartie verwandelte. Mit kluger Reifenwahl und ausgefeilter Fahrtechnik konnte Aeberli von den schwierigen Verhältnissen profitieren. (map./hae.)

500 30 9 771661 391004


Ärztlicher Notfalldienst In Notfällen wende man sich zuerst immer über die Praxisnummer an den Hausarzt, bei Abwesenheit erhält man über den Telefonbeantworter die Nummer des Ärztetelefons 044 421 21 21. Bei Verkehrsunfällen Telefon 117 oder Telefon 044 247 22 11.

Telefon 144 für Sanitäts-Notruf

Einladung zur Gemeindeversammlung Die Stimmberechtigten werden auf Montag, 27. August 2012, 20.00 Uhr, in den Kasinosaal, Gemeindezentrum, Marktplatz 1, zu einer Gemeindeversammlung eingeladen. Zur Behandlung gelangt folgendes Geschäft: Politische Gemeinde Genehmigung der Leistungsvereinbarung mit der Senevita AG. Die Akten zu dem Beschlussesgeschäft liegen ab Montag, 13. August 2012, in der Gemeindekanzlei, Marktplatz 1, 8910 Affoltern am Albis, zur Einsicht auf. Affoltern am Albis, 27. Juli 2012 Der Gemeinderat

Auflage des Kollokationsplanes und des Inventars Im Konkursverfahren über Ibrahim Ramadani, geboren 21. Mai 1968, Staatsangehöriger von Serbien und Montenegro, c/o Hotel Löwen, Bahnhofplatz, 8910 Affoltern, liegen der Kollokationsplan und das Inventar ab Freitag, 27. Juli 2012, den beteiligten Gläubigern beim Konkursamt Affoltern, Bahnhofplatz 9, 8910 Affoltern, zur Einsicht auf. Bezüglich der Klage- und Beschwerderechte usw. wird auf die Bekanntmachung im Schweizerischen Handelsamtsblatt vom 27. Juli 2012 verwiesen. Konkursamt Affoltern Bahnhofplatz 9 8910 Affoltern am Albis

Auflage des Kollokationsplanes und des Inventars Im Konkursverfahren über Paulo Soddu, geboren 28. September 1974, Staatsangehöriger von Italien, Alte Hedingerstrasse 23c, Affoltern, liegen der Kollokationsplan und das Inventar ab Freitag, 27. Juli 2012, den beteiligten Gläubigern beim Konkursamt Affoltern, Bahnhofplatz 9, 8910 Affolterna.A., zur Einsicht auf. Bezüglich der Klage- und Beschwerderechte usw. wird auf der Bekanntmachung im Schweizerischen Handelsamtsblatt vom 27. Juli 2012 verwiesen.

Entlassung aus dem Inventar der schutzwürdigen Objekte von kommunaler Bedeutung Der Gemeinderat Hedingen hat mit Beschluss vom 17. Juli 2012 gestützt auf § 213 des Planungs- und Baugesetzes vom 7. September 1978 (PBG) das Einfamilienhaus Vers.-Nr. 105 auf dem Grundstück Kat.-Nr. 2096 an der Haldenstrasse 13, aus dem Inventar der schutzwürdigen Objekte von kommunaler Bedeutung entlassen. Auf das Anordnen von Schutzmassnahmen wird verzichtet.

Ersatzwahl eines Mitglieds der Sekundarschulpflege für den Rest der Amtsdauer 2010-2014 Urnengang vom 23. September 2012, 1. Wahlgang Auf die Wahlausschreibung vom 15. Juni 2012 für die am 23. September 2012 stattfindende Wahl eines Mitglieds der Sekundarschulpflege für den Rest der Amtsdauer 2010 bis 2014 ist folgender Wahlvorschlag eingereicht worden: Eichelkraut Lutz, Dipl. Verkaufskoordinator, Jahrgang 1963, Püntenstrasse 19, Stallikon Gemäss den gesetzlichen Bestimmungen wird dieser Wahlvorschlag amtlich bekannt gegeben. Gleichzeitig wird eine neue Frist von sieben Tagen, d.h. bis 02. August 2012, angesetzt. Die Vorschläge können in dieser Zeit zurückgezogen, aber es können auch neue eingereicht werden. Jeder Vorschlag muss von mindestens 15 Stimmberechtigten der Politischen Gemeinde eigenhändig unterzeichnet sein. Geht für die zu besetzende Behördenstelle nur ein Wahlvorschlag ein, wird der oder die Vorgeschlagene von der Wahlvorsteherschaft als gewählt erklärt. Gehen mehrere Vorschläge ein, wird eine Urnenwahl im ordentlichen Verfahren, d.h. mit leeren Wahlzetteln, am 23. September 2012 durchgeführt. 27. Juli 2012 Wahlvorsteherschaft Bonstetten

Erwin Gehring Wir danken allen herzlich für die vielen Zeichen der Freundschaft, der Anteilnahme und für die Spenden. Besonders danken wir Frau Pfarrerin Bettina Bartels für den schönen und einfühlsamen Abdankungsgottesdienst. Affoltern am Albis, im Juli 2012

Gegen diesen Beschluss kann innert 30 Tagen, von der Zustellung an gerechnet, beim Baurekursgericht des Kantons Zürich, 8090 Zürich, schriftlich Rekurs erhoben werden. Die in 3facher Ausführung einzureichende Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten. Der angefochtene Beschluss ist beizulegen. Die angerufenen Beweismittel sind genau zu bezeichnen und, soweit möglich, beizulegen. Materielle und formelle Urteile des Baurekursgerichts sind kostenpflichtig; die Kosten hat die im Verfahren unterliegende Partei zu tragen Margot Fischer Bereichsleiterin

Ersatzwahl eines Mitgliedes der Rechnungsprüfungskommission Stille Wahl Für die Ersatzwahl eines Mitgliedes der Rechnungsprüfungskommission für den Rest der laufenden Amtsdauer 2010 bis 2014 sind nach Ablauf der mit Veröffentlichung des Wahlvorschlages im Anzeiger des Bezirkes Affoltern vom 11. Mai 2012 angesetzten Nachfrist von 7 Tagen keine weiteren Wahlvorschläge eingegangen. In Anwendung von Art. 7 der Gemeindeordnung und § 54 des Gesetzes über die politischen Rechte wird vom Gemeinderat Ottenbach als gewählt erklärt: Zeder Franz, geb. 1961, dipl. Ingenieur HTL, Pilatusweg 13, 8913 Ottenbach Beschwerden gegen diesen Beschluss sind innert 5 Tagen, von der Publikation im Anzeiger des Bezirkes Affoltern an gerechnet, an den Bezirksrat, 8910 Affoltern a.A., zu richten. Ottenbach, 23. Juli 2012

Gemeindestrassen Tempo 30 in den Wohnquartieren Verkehrsbehinderung auf den Gemeindestrassen Die Arbeiten für die Umsetzung der baulichen Massnahmen beginnen am Montag, 6. August 2012, und werden bis ca. Ende September 2012 dauern. Die einzelnen Arbeitsschritte werden jeweils gleichzeitig für alle Tempo 30Zonen ausgeführt. Die eigentliche Einführung des Tempo 30-Geschwindigkeitsregimes erfolgt im Anschluss an die Umsetzung der baulichen Massnahmen und wird vorgängig entsprechend publiziert. Bedingt durch die Strassenbauarbeiten muss während der Bauzeit auf den Gemeindestrassen in den Wohnquartieren mit Verkehrsbehinderungen sowie auch teilweise mit Behinderungen bei den Zugängen zu den privaten Liegenschaften und Grundstücken gerechnet werden. Die Unternehmer sind bestrebt die Beeinträchtigungen möglichst gering zu halten und werden die jeweiligen Grundeigentümer direkt über die Behinderungen bei den Zugängen zu den privaten Liegenschaften informieren. Für die Einhaltung der Termine bleiben wetterbedingte Verzögerungen vorbehalten. Weitere Informationen erhalten Sie beim Tiefbausekretariat Obfelden, erreichbar unter Telefon 044 763 53 49 oder tomas.chod@obfelden.ch. Der Gemeinderat dankt den Anwohnern und den Verkehrsteilnehmern für das Verständnis.

Verkehrsanordnung Auf Antrag des Gemeinderates Stallikon hat die Kantonspolizei folgende Verkehrsanordnung verfügt: Öffentlicher Parkplatz Stallikon, Sellenbüren Parkieren mit Parkscheibe Stallikon, Sellenbüren, Reppischtalstrasse. Auf dem öffentlichen Parkplatz Sellenbüren wird die Blaue Zone eingeführt. Parkieren für Gehbehinderte Stallikon, Sellenbüren, Reppischtalstrasse, öffentlicher Parkplatz Sellenbüren. Auf dem speziell gekennzeichneten Parkfeld ist das Parkieren von Fahrzeugen nur für Gehbehinderte gestattet. Gegen diese Verfügung kann innert 30 Tagen, von der Veröffentlichung an gerechnet, bei der Sicherheitsdirektion des Kantons Zürich, Rekursabteilung, Postfach, 8090 Zürich, Rekurs eingereicht werden. Die Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten. Die angefochtene Verfügung ist beizulegen oder genau zu bezeichnen. Die angerufenen Beweismittel sind genau zu bezeichnen und soweit möglich beizulegen. Das Rekursverfahren ist kostenpflichtig; die Kosten hat die unterliegende Partei zu tragen.

Gemeinderat Ottenbach

Verschiebung der Kehricht- und Grüngutsammlungen Aeugst a.A., Hausen a.A., Mettmenstetten, Obfelden und Ottenbach Infolge des Nationalfeiertages (1. August) finden die Kehricht- und Grüngutsammlungen in den jeweils am Mittwoch bedienten Gemeinden wie folgt statt: Kehrichtabfuhr Dienstag 31.07.12 Obfelden und Ottenbach Mittwoch

01.08.12 keine Abfuhr

Donnerstag

02.08.12 Hausen a.A. und Mettmenstetten (ohne Herferswil)

Grüngutabfuhr Mittwoch

01.08.12 keine Abfuhr

Die Grüngutabfuhr in der Gemeinde Aeugst a.A. fällt ausnahmsweise aus. Die Dileca wünscht Ihnen einen schönen und erholsamen Nationalfeiertag. Affoltern a.A., 27. Juli 2012

Dileca

Stallikon, 27. Juli 2012 Der Gemeinderat

Bundesfeier 2012 Feuerwerk Die Bundesfeier der Gemeinde Hedingen findet dieses Jahr am Dienstag, 31. Juli 2012, statt.

Verschiebung Grüngutabfuhr

Entsorgung Vogelnistschutz an Gebäuden und in Storenkästen. Patent «ROROBIRDS» K. Heinrich Mobile 079 641 78 01 Fax 041 710 75 74

Wegen des Nationalfeiertages wird die wöchentliche Grüngutabfuhr vom Mittwoch auf Dienstag, 31. Juli 2012, vorverlegt. Stallikon, 18. Juli 2012 Gesundheitsbehörde Stallikon

Aufhebung von Verkehrsbau- und Niveaulinien Die Volkswirtschaftsdirektion des Kantons Zürich hat die vom Gemeinderat am 7. Mai 2012 beschlossene ersatzlose Aufhebung der bestehenden (überholten) Verkehrsbau- und Niveaulinien im Bereich des Grundstückes Kat.-Nr. 3098 im Gebiet Bäumlisächer mit Verfügung Nr. 5300 vom 18. Juli 2012 genehmigt. Wettswil a.A., 27. Juli 2012 Gemeinderat Wettswil a.A.

Wahlanordnung Ersatzwahl eines Mitgliedes der Kirchenpflege Ottenbach für den Rest der Amtsdauer 2010/2014 Für die aus der Kirchenpflege zurückgetretene Tamara Arpagaus ist eine Nachfolgerin bzw. Nachfolger für den Rest der Amtsdauer 2010/2014 zu wählen. Die notwendige Ersatzwahl erfolgt in Anwendung von Artikel 6 der Kirchgemeindeordnung sowie den entsprechenden Vorschriften über die politischen Rechte. Die Stimmberechtigten der reformierten Kirchgemeinde Ottenbach sind aufgerufen, innert 40 Tagen ab dieser amtlichen Veröffentlichung, bis spätestens 5. September 2012, Wahlvorschläge beim Sekretariat der Ref. Kirchenpflege, Jonenstrasse 6, 8913 Ottenbach einzureichen. Jeder Vorschlag muss von mindestens 15 Stimmberechtigten mit Name, Vorname, Geburtsjahr und genauer Adresse eigenhändig unterzeichnet sein. Wahlvorschlagsformulare sind beim Sekretariat erhältlich. Die Wahlvorschläge werden nach Ablauf der Frist veröffentlicht. Innert einer weiteren Frist von 7 Tagen, von der Publikation an gerechnet, können die Vorschläge zurückgezogen, aber auch neue eingereicht werden. Gehen für die zu besetzende Behördenstelle nicht mehr als die benötigte Anzahl Vorschläge ein, erklärt die Kirchenpflege der/die Vorgeschlagene als in stiller Wahl gewählt. Sind diese Voraussetzungen nicht erfüllt, wird eine ordentliche Urnenwahl durchgeführt. Gegen diese Anordnung kann wegen Verletzung von Vorschriften über die politischen Rechte und ihre Ausübung innert 5 Tagen von der Veröffentlichung an gerechnet, schriftlich Stimmrechtsrekurs beim Bezirksrat Affoltern, 8910 Affoltern am Albis, erhoben werden. Ottenbach, 24. Juli 2012 Reformierte Kirchenpflege Ottenbach

Obfelden, 27. Juli 2012 Gemeinderat Obfelden

Die Trauerfamilie

Der Beschluss des Gemeinderates kann während der Rekursfrist bei der Gemeindeverwaltung eingesehen werden.

Konkursamt Affoltern Bahnhofplatz 9, 8910 Affoltern a.A.

1. Publikation der Wahlvorschläge Kreisschulgemeinde Bonstetten, Stallikon, Wettswil

DANKSAGUNG

Aus diesem Grund erteilt der Vorsteher Tiefbau und Sicherheit, gestützt auf Art. 12 Abs. 3 der Polizeiverordnung der Gemeinde Hedingen, für den Dienstag, 31. Juli 2012, eine Ausnahmebewilligung für das Abbrennen von Feuerwerk.

Umbau Gemeindehaus Obfelden Die Gemeindeverwaltung bleibt aufgrund des Umbaus der Schalterhalle von Montag, 30. Juli, bis Freitag, 3. August 2012, geschlossen. In wichtigen Fällen können die verschiedenen Abteilungen telefonisch erreicht werden.

Hedingen, 27. Juli 2012

Wir bitten die Bevölkerung um Verständnis und freuen uns, Sie bald in einer neuen Umgebung bedienen zu dürfen.

Abteilung Tiefbau und Sicherheit

Gemeindeverwaltung Obfelden


Bezirk Affoltern

Freitag, 27. Juli 2012

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wir gratulieren Zum 80. Geburtstag Am kommenden Sonntag, 29. Juli, darf Heinz Keller in Obfelden seinen 80. Geburtstag feiern. Zu diesem hohen Wiegenfest gratulieren wir dem Jubilar herzlich und wünschen ihm alles Gute.

Mutmassliche Täter verhaftet Mehrere unbekannte Männer haben am Donnerstagabend, 5. Juli, in Aeugst einen 85-jährigen Mann an seinem Wohnort niedergeschlagen und schwer verletzt. Das Opfer ist am Sonntagmorgen, 15. Juli, an den Folgen der Verletzungen im Spital verstorben (im «Anzeiger» vom 10. und 20. Juni). Die polizeilichen Ermittlungen sowie Hinweise aus der Bevölkerung führten am 17. Juli zur Verhaftung eines 20-jährigen Mannes. In den Folgetagen nahm die Kantonspolizei Zürich drei mutmassliche Mittäter fest. Es handelt sich dabei um zwei Männer im Alter von 18 und 20 Jahren sowie einen 15-jährigen Jugendlichen. Das Motiv und die Hintergründe der Tat sind unklar. Die vier Festgenommenen sind in Untersuchungshaft.

Herausgeberin: Weiss Medien AG, Obere Bahnhofstrasse 5, 8910 Affoltern a. A.

Für Schatzsucher und Finder Geocaching wird immer bekannter – allein in Affoltern sind 22 Verstecke Eine Schnitzeljagd durch Affoltern mit modernsten technischen Hilfsmitteln – ein Agentenspiel um Suchaufgaben nach toten Briefkästen: Der «Anzeiger» macht sich auf Schatzsuche. ................................................... von lucy kühne Das Abenteuer beginnt am Bahnhof Affoltern. In der Tasche ein Stift, sowie als allfällige Tauschgegenstände Kleingeld, Schmuck und Bonbons. Das iPhone in der Hand, das Spielprogramm ist aufgeschaltet. Dies alles sind die Utensilien, um Geocaching zu spielen. Seinen Ursprung fand dieses weltweit vernetzte Spiel im Jahr 2000, als die US-Regierung die Genauigkeit privater Ortungsgeräte (GPS) auf 10 m erhöhte. Tags darauf schlug David Ulmer in einem Internet-Netzwerk vor: «Now that SA (Selective Availability) is off we can start a worldwide Stash Game!! (Jetzt wo die SA ausgeschaltet ist, können wir ein weltweites Versteckspiel beginnen). Die zündende Idee war, auf der ganzen Welt wasserdichte Behälter, sogenannte Geocaches, zu verstecken und die Koordinaten der Verstecke im Internet einzutragen. Die Caches sollen kleine Tauschgegenstände und ein Logbuch beinhalten, in welchem der Finder sich einträgt. Ulmers einzige Regel: Nimm etwas und lass dafür etwas Gleichwertiges da!

Geschäftsführerin: Barbara Roth Redaktion: Werner Schneiter, Chefredaktor Thomas Stöckli, Redaktor Uschi Gut, Redaktionsassistenz Redaktion@affolteranzeiger.ch

Anfangs nur mit GPS-Geräten

Infos zum Versteck, ein GPS-Handy sowie als allfällige Tauschgegenstände Kleingeld, Schmuck und Bonbons – die Suche kann beginnen. (Bild Lucy Kühne) speziellere Tauschdinge, wie eine Dose Bohnen hat). Doch die meisten sind Micro- oder Small-Caches, die etwa die Grösse einer halben Zigarettenschachtel haben oder etwas grösser sind und neben dem Logbuch zusätzlich Platz für kleine Gegenstände bieten.

gels», bemerken, wo die Caches versteckt sind – und diese dann womöglich mehr oder weniger harmlos mitnehmen. Weltweit gibt es mittlerweile rund 1 Mio. aktive Caches (Stand: Juli 2012). Allein in Affoltern sind bereits 22 Caches versteckt. Sie sind an allen möglichen und unmöglichen Stellen zu finden: bei Bushaltestellen, Bahnhöfen, Parkanlagen, Denkmälern, im Wald oder sogar an Abfalleimern.

tastend, bewege ich mich langsam vorwärts. Nach kurzer Suche greife ich den richtigen Stein. Dahinter kommt eine kleine Filmdose mit dem Logbuch zum Vorschein. Ich vermerke den Fund im Handy-Programm und schreibe mich mit einem Spitznamen im Logbuch ein. Anonymität ist für Geocacher oberstes Gebot! Darum tragen sie sich, wie auch ich, meistens mit einem Pseudonym ein. Schnell alles wieder für die nächsten Spieler in der Filmdose verstauen, diese sorgfältig ins Versteck zurücklegen und sich möglichst unauffällig wieder entfernen. Auf zur weiteren Suche und damit zum nächsten Cache!

Tarife: www.affolteranzeiger.ch

Zu Beginn funktionierte Geocaching nur mit GPS-Geräten. Man musste zu Hause Caches im Internet aufrufen und dann deren Koordinaten im GPSSystem eingeben. inzwischen gibt es Apps fürs Handy, um die moderne Schatzsuche spontaner spielen zu können. Ich lasse mein Handy die Caches in der Nähe heraussuchen und entschliesse mich als erstes, das Ziel «Licht und Kunst» zu suchen. Ich lese die Beschreibung und die Hinweise, um etwas über die Grösse und den Ort des Caches zu erfahren. Es gibt fünf verschiedene Grössen, von Nano (kleiner als ein Zentimeter) bis Large (so gross, dass es Platz für

Annahmeschluss: Dienstagsausgabe: Montag, 8.00 Uhr Freitagausgabe: Mittwoch, 16.00 Uhr Todesanzeigen: 11.00 Uhr am Tag vor Erscheinen

Energie-Standards und Energieberatung

Copyright: Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für eingesandtes Material Gesamtauflage: 23 475 Beratung und Verkauf Inserate: Elisabeth Zipsin/Tiziana Dinisi Telefon 058 200 5700, Fax 058 200 5701 inserat@weissmedien.ch Sonderseiten: Kurt Haas, Mediaberatung Telefon 058 200 5718, M 079 270 35 67 info@mein-mediaberater.ch

Aboservice: abo@affolteranzeiger.ch Telefon 058 200 5700, Fax 058 200 5701 Kontakt: Alle Mitarbeiter erreichen Sie unter vorname.name@azmedien.ch Druck: Mittelland Zeitungsdruck AG, Neumattstrasse 1, 5001 Aarau Ein Produkt der Verleger: Peter Wanner, CEO: Christoph Bauer www.azmedien.ch

Namhafte Beteiligungen nach Art. 322 Abs. 2 StGB: AZ Anzeiger AG, AZ Fachverlage AG, AZ Management Services AG, AZ Regionalfernsehen AG, AZ TV Productions AG, AZ Verlagsservice AG, AZ Vertriebs AG, AZ Zeitungen AG, Basellandschaftliche Zeitung AG, Media Factory AG, Mittelland Zeitungsdruck AG, Solothurner Zeitung AG, Radio 32 AG, Vogt-Schild Druck AG, Vogt-Schild Vertriebs GmbH, Weiss Medien AG anzeige

Möglichst unauffällig verhalten In der Beschreibung finde ich nur den Tipp, der Cache befinde sich in einer Mauer, dazu ein Foto der Skulptur «Friedenslicht Schweiz». Ich schalte die Kompassfunktion ein und eile zielstrebig zum angegebenen Ort. Wichtig beim Cachen ist ein möglichst unauffälliges Verhalten. Man will ja vermeiden, dass zufällig in der Nähe weilende Nichtspieler, sogenannte «Mug-

Anonymität ist oberstes Gebot Endlich bei der Skulptur angekommen, bemerke ich die gesuchte Mauer. Ich ducke mich, um nicht von Passanten bemerkt zu werden. Die Mauer vorsichtig nach lockeren Steinen ab-

Infos: www.swissgeocache.ch.

Aus den Verhandlungen des Gemeinderates Hedingen Der Gemeinderat hat sowohl für den Neubau wie auch den Umbau bestehender öffentlicher Gebäude EnergieStandards definiert. Damit soll ein Beitrag zur verstärkten Umsetzung von Massnahmen in den Bereichen Energieeffizienz und erneuerbare Energien sowie gesundes Innenraumklima und Bauökologie geleistet werden. Die Vorgaben sind auf Standards und Labels abgestützt, welche im Bauwesen akzeptiert und verbreitet sind. Neben den Standards für Gebäude wurden auch solche für den effizienteren Elektroeinsatz, die Wärmeproduktion, Gesundheit und Bauökologie, Nachhaltigkeit in Architekturwettbewerben und Studienaufträgen sowie die Bewirtschaftung von Bauten definiert (Details dazu siehe www.hedingen.ch/energie). Im Weiteren hat der Gemeinderat beschlossen, sich an der regionalen Energie-Erstberatung, einem gemeinsamen Angebot der Bezirksgemeinden, zu beteiligen. Speziell dafür ausgebildete Energieberater stehen jeden Dienstag von 14 bis 19 Uhr im Obergeschoss des Märtkafis am Marktplatz in Affoltern für eine Erstberatung von ca.

einer Stunde zur Verfügung. Die Beratung kostet 150 Franken. Die Gemeinde leistet an die Erstberatung (eine Stunde) einen Beitrag von 100 Franken.

Schweizer und die Gemeinde zusammengesetzt und sich dabei auf eine Verlängerung des Vertrages um weitere 10 Jahre geeinigt.

Rücktritt aus der Schulpflege Sanierung des Pausenplatzes und des Parkplatzes im Güpf Die Bodenbeläge auf dem Pausenplatz und dem Parkplatz beim Schulhaus Güpf sind alt und befinden sich in einem schlechten Zustand. An einzelnen Stellen hat sich die Teeroberfläche vom Untergrund gelöst. Der Gemeinderat hat daher beschlossen, diese Flächen komplett zu sanieren und hat dafür einen Kredit in der Höhe von 70 000 Franken bewilligt.

Parkplatz Juventus Beim damaligen Bau des Parkplatzes Juventus musste teilweise Land der Pensionskasse Ernst Schweizer AG beansprucht werden. Im Gegenzug dafür vermietete die Gemeinde der PK Schweizer 12 Parkplätze für die Dauer von 10 Jahren. Da dieser Mietvertrag Ende 2012 abläuft, haben sich die PK

Infolge eines Wohnsitzwechsels ist Lotte Landolt Schaufelberger als Mitglied der Schulpflege zurückgetreten. Der Gemeinderat hat bereits eine Ersatzwahl angeordnet. Sollte keine stille Wahl zustande kommen, findet die entsprechende Urnenwahl am Sonntag, 25. November 2012, statt.

Neuer Feuerwehrkommandant Der bisherige Feuerwehrkommandant Daniel Muff tritt per 31. Dezember 2012 von seinem Amt zurück. Seine Aufgabe wird ab 1. Januar 2013 Peter Wenk, bisher Oberleutnant des zweiten Zuges, übernehmen.

Erteilung des Gemeindebürgerrechts Das Ehepaar Dmitry Zimin und Svetlana Zimina sowie ihr Sohn Mark, alle

wohnhaft am Schachenweg 12, wurden unter dem Vorbehalt der Erteilung des Kantonbürgerrechts sowie der eidgenössischen Einbürgerungsbewilligung in das Bürgerrecht der Gemeinde Hedingen aufgenommen.

Baubewilligungen Folgende Bauherrschaften erhielten eine baurechtliche Bewilligung: – Anton und Mireille Ackermann, für ein Gartenhaus Im Baumgarten 9 – Johann Krieg, für eine Terrassenvergrösserung Obere Halde 12 – Jürg und Jacqueline Schleier, für den Abbruch des bestehenden Hauses und Neubau eines Einfamilienhauses Haldenstrasse 36 – Roman Schuppisser und Erin Donoghue, für ein Einfamilienhaus In der Hub 2 – Walter Reichenbach, für den Abbruch der bestehenden Bauten und Neubau eines Mehrfamilienhauses und eines Einfamilienhauses Ismatt 9 und 11 – Fanny und Werner Zingg, für den Umbau des Scheunenteils Arnistrasse 6 in ein Wohnhaus. (büc)


Bestattungen Stallikon

Als Gott sah dass der Weg zu lang, der Hügel zu steil, der Atem zu schwer wurde, legte er den Arm um mich und sprach: Komm heim.

Am Samstag, 14. Juli 2012, ist in Affoltern am Albis ZH gestorben:

Gross Rudolf Ulrich (Duri) geb. am 4. Mai 1923, von Ebnat-Kappel, Kappel SG, verheiratet mit Christine Gross-Gerwig, wohnhaft gewesen Räbacher 4, 8143 Stallikon.

TODESANZEIGE

Die Beisetzung findet im engsten Familienkreis statt.

Tief traurig, jedoch glücklich, sie so lange bei uns gehabt zu haben, nehmen wir Abschied von unserer lieben Mutter, Schwiegermutter und Grossmutter

Was man tief in seinem Herzen besitzt, kann man durch den Tod nicht verlieren

TODESANZEIGE Tief traurig, aber dankbar für alles müssen wir viel zu früh Abschied nehmen von unserem lieben Papi, unserem Bruder, unserem Freund

Jakob Brunner 8. August 1952 – 23. Juli 2012

Bestattungsamt Stallikon

Mina (Minou) Seleger-Baur

Ruhe in Frieden

2. September 1911 – 22. Juli 2012

Planauflage: Die Pläne liegen auf den betreffenden Gemeindekanzleien zur Einsicht auf.

Der Kreis ihres reichen und langen Lebens hat sich heute geschlossen, vereint mit ihrem Ehemann Ernst, den sie so sehr vermisst hat, ruht sie nun in Frieden.

Dauer der Planauflage: 20 Tage vom Datum der Ausschreibung an. Erfolgt die Ausschreibung im Amtsblatt des Kantons Zürich später, gilt das Datum der letzten Ausschreibung.

Ihr Leben war geprägt von Liebe, Wärme, Güte und auch von ihrem starken Willen. Sie wird immer in unseren Herzen weiterleben und uns begleiten.

Rechtsbehelfe: Begehren um die Zustellung von baurechtlichen Entscheiden sind innert 20 Tagen seit der Ausschreibung bei der Baubehörde schriftlich einzureichen; elektronische Zuschriften (EMails) erfüllen die Anforderungen der Schriftlichkeit in der Regel nicht. Wer das Begehren nicht innert dieser Frist stellt, hat das Rekursrecht verwirkt. Die Rekursfrist läuft ab Zustellung des Entscheides (§§ 314-316 PBG).

Mettmenstetten, 23. Juli 2012

Wir werden in vielen Momenten an Dich denken und Dich schmerzlich vermissen. Vielen Dank, dass es Dich gab.

Planauflage: Gemeindezentrum, Marktplatz 1, Hochbauabteilung, 2. OG. Bauherrschaft: ZIMA Schweiz Projektentwicklung AG, Kornhausstrasse 3, 9000 St. Gallen Bauvorhaben: Abbruch Gebäude Vers.-Nr. 1260 und Nebengebäude, Neubau Fachmarktzentrum, Kat.-Nr. 4770 und 4771, Strasse Industriestrasse, Zone Industriezone.

Affoltern am Albis

Thomas, Marita und Rhea Seleger-Giuliani Monika und Fritz Gerber-Seleger

Bauherrschaft: Olga Schwegler, Im Gjuch 2, 8932 Mettmenstetten. Vertreter: Hans Nussbaumer, Elementbau + Architekturbüro AG, Schwandstrasse 15, 6315 Alosen Bauprojekt: Teilabbruch und Wiederaufbau/Aufstockung Wohnhaus, Vers.-Nr. 967, Kat.-Nr. 1551, Im Gjuch 2 (Wohnzone W2a)

Die Trauerfeier findet am 2. August 2012 um 14.00 Uhr in der evangelischen Kirche Aeugst a.A. ohne Urnenbeisetzung statt.

Traueradresse: Nadia Brunner, Höchweg 16, 8914 Aeugst am Albis

Trauergottesdienst am 2. August 2012, um 14.15 Uhr in der katholischen Kirche Mettmenstetten. Hinter jeder Wolke scheint immer die Sonne.

TODESANZEIGE Ein langes und erfülltes Leben ist zu Ende gegangen. Traurig nehmen wir Abschied von unserer Mutter, Schwiegermutter, Grossmutter (Didi) und Urgrossmutter

Kavallerieverein des Bezirks Affoltern

Trudi Graf-Fahrer

TODESANZEIGE

6. Mai 1915 – 14. Juli 2012

In stiller Trauer nehmen wir Abschied von unserem Freimitglied

Wir sind dankbar, dass sie friedlich einschlafen durfte. Ihre Fröhlichkeit werden wir in lieber Erinnerung behalten.

Jakob Brunner

Die Urnenbeisetzung hat im engsten Familienkreis stattgefunden. Peter und Erika Graf-Moser und Familien Limmattalstrasse 267, 8049 Zürich

Wir bitten Sie, dem Verstorbenen ein ehrendes Andenken zu bewahren und ihm die letzte Ehre zu erweisen. Den Angehörigen sprechen wir unser tiefempfundenes Beileid aus.

Felix und Lucretia Graf-Bion und Familien Seehalden 1, 8914 Aeugst am Albis

Kavallerieverein des Bezirks Affoltern und die Fahrgruppe

Marie-Louise Orr-Graf und Familien Australien Spenden nimmt das «Seniorama im Tiergarten» gerne entgegen. ZKB, Postkonto 80-151-4, Bankenclearing 715, z.G. Konto 11150015.555 lt. auf Verein Altersheime Wiedikon, mit Vermerk «Spende Tiergarten».

Das Leben ist nur der Weg, auf dem wir wandeln. Das Ziel liegt darin, die Erinnerung in den Herzen derer, die wir lieben, weiterleben zu lassen. Das macht uns unsterblich.

Knonau

Mettmenstetten

Andrea Brunner und Andreas Teige Nadia Brunner und Marcel Egli Olga Vaclavik Geschwister, Verwandte und Freunde

Die Beisetzung findet im engsten Familienkreis statt.

Planauflage: Gemeindezentrum Marktplatz 1, Hochbauabteilung, 2. OG Bauherrschaft: Nachtflug Lounge GmbH, Zürichstrasse 78, 8910 Affoltern am Albis Bauvorhaben: Anbau Fumoir (Prov. Baute bereits erstellt) und Neubau 4 Parkplätze, Kat.-Nr. 5374, 4479 und 4478, Zürichstrasse 78, Kernzone

Bauherrschaft: Hans Leuthold, Amlisberg, 8934 Knonau; Projektverfasser: DeLaval AG, Münchrütistrasse 2, 6210 Sursee Bauvorhaben: Anbau Liegehalle mit Jauchegrube und Laufhof sowie Umbau Rindviestall, Vers.-Nr. 317, auf Parzelle Nr. 168, Amlisberg (Landwirtschaftszone)

Wir vermissen Dich

Spenden werden von der Familie an die Krebsliga und an Tierorganisationen verteilt.

Für die Zustellung baurechtlicher Entscheide wird eine geringfügige Kanzleigebühr erhoben.

Affoltern am Albis

Tapfer hat er seine schwere Krankheit getragen und wir müssen ihn jetzt gehen lassen.

Ich hörte die Eule, sie rief meinen Namen.

TODESANZEIGE

Margaret Craven

In Liebe und Dankbarkeit nehmen wir Abschied von unserer

TODESANZEIGE

Elise Meier-Doppelbauer

Prof. Dr. med.

Duri Gross (-Gerwig)

23. Februar 1919 – 20. Juli 2012

Facharzt für Rheumatologie, physikalische Medizin und Rehabilitation

Wir vermissen dich: Hans und Anita Meier Verwandte und Freunde

4. Mai 1923 – 14. Juli 2012

Die Urnenbeisetzung hat im engsten Familienkreis stattgefunden. Christine Gross Gerwig Gian-Andrea und Milène Gross Gern Vincent Gross Menduri Gross Peter und Nina Gross Giannotti Colin, Alyson, Carleen Lorenz und Judith Gross Rüttimann Emilie, Anne, Juliette Lucas Gross Liselotte Gross Melchior

Traueradresse: Hans und Anita Meier, Mosenstrasse 34, 8854 Galgenen

Stallikon Bauherrschaft: Sihltal Zürich Uetliberg Bahn SZU AG, Manessestrasse 152, 8045 Zürich Projektverfasser/in: WTA AG, Haldenstrasse 35, 8142 Uitikon-Waldegg Erneuerung des bestehenden Spielplatzes (Teil Gemeindegebiet), SZU Bergstation Uetliberg, Kat.-Nr. 1009, Zone Landwirtschaftszone/Wald

Ferien! Bis 6. August 2012 H.P. Murer Zweiradservice 8912 Obfelden

Die Urnenbeisetzung findet im engsten Familienkreis statt. Wer seiner Anteilnahme durch eine Spende Ausdruck geben möchte, gedenke der Stiftung Spital Affoltern, 8910 Affoltern am Albis, Postkonto 85-391373-1. 8143 Stallikon, 27. Juli 2012, Räbacher 4


Bezirk Affoltern

Freitag, 27. Juli 2012

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Krähende Gockel im Nobelquartier Nachbarschaftszwist in Affoltern wegen Geflügelhaltung Tierhaltung in Wohnzonen ist zwar erlaubt, nicht immer jedoch freuen sich die Nachbarn über die lieben Haustiere. Und wenn es sich denn gar um Gockel handelt, die nicht nur den Tag mit einem fröhlichen Kikeriki begrüssen, ist ein Streit mit Anwohnern vorprogrammiert. ................................................... von martin mullis «Es kann der Frömmste nicht in Frieden leben, wenn es dem bösen Nachbarn nicht gefällt.» Diese Behauptung machte Friedrich Schiller bereits 1804 in seinem Drama über Wilhelm Tell. Und diese Lebensweisheit beweist einmal mehr auch in heutigen Zeiten seine Richtigkeit. Im Säuliamt bestätigt sich das geflügelte Wort sogar im wahrsten Sinne des Wortes. Geflügel, ganz genau gesagt stolze weisse Hähne, die im noblen Quartier «Sonnenberg» krähen, sind Grund für einen veritablen Nachbarschaftszwist. Halter der Störenfriede mit den roten Kämmen ist der ehemalige Grundbesitzer eines Teiles des nun überbauten Hanges. Selber wohnt er in Zürich, das ältere Bauernhaus hat er vermietet und die sieben Hähne im Gehege mit dem alten kleinen Hühnerstall erfreuen hauptsächlich die jetzige Mieterin. Der pensionierte Bauer und Gemüsehändler versteht ob den Lärmklagen die Welt nicht mehr. Der behäbige Mann gibt zu, dass er auf die Reklamation einer seiner Nachbarn nicht sehr diplomatisch reagiert habe. «Ja, ich habe die Frau angeschnauzt und ihr geraten in die Stadt zu ziehen,

wenn sie das Krähen des Gefieders so sehr störe.» Diese Antwort kam bei Heidi und Anton Fritzmann* denn auch ganz und gar nicht gut an. Der Rentner und seine Ehefrau, die ihren richtigen Namen in der Zeitung nicht lesen wollen, wehrten sich unverzüglich, indem sie bei den umliegenden Nachbarn einen roten Flyer verteilten.

Andere Anwohner fühlen sich nicht gestört Sie schreiben darin von unerträglichen Immissionen. Die Güggel würden bereits um fünf Uhr morgens zu krähen beginnen und dies, in Abständen von ein bis zwei Minuten, bis in die Abendstunden wiederholen. Das Krähen der Tiere zwinge sie den ganzen Tag die Fenster geschlossen zu halten und sie bezeichnen das dauernde Gekrächze als eine Tortur. Sie erstatteten deshalb eine Anzeige bei der Polizei betreffend Störung der Nachtruhe, Verursachung von stetigem Lärm während des ganzen Tags sowie wegen Verstoss gegen das Tierschutzgesetz und Tierquälerei. Anton Fritzmann weiss von zwei weiteren ähnlichen Klagen anderer Nachbarn. Als Antwort auf seinen Flyer erhielt er aber auch Zuschriften, die ihn total erstaunten. Dem «Anzeiger» liegen Kopien von zwei Schreiben von unmittelbar neben dem Hühnerhaus wohnenden Nachbarn vor, die versichern, dass die Güggel absolut nicht stören. Sie verweisen darin auf die wunderschöne naturnahe Wohnlage und ziehen das Krähen der Gockel dem Stadtlärm und Randalen von Betrunkenen allemal vor.

Stolze Hähne mit rotem Kamm oder krähende Lärmverursacher: Hühnerstall im Wohnviertel. (Bild Martin Mullis) Kläger bezeichnet sich als nicht lärmsensibel Im Weiteren wird in diesen Schreiben darauf verwiesen, dass Herr Fritzmann bereits wegen dem Kirchenglockengeläute und dem Gebimmel der weidenden Schafe vor Gericht gezogen sei. Kläger Fritzmann allerdings sieht absolut keinen Zusammenhang mit den vorangegangenen Lärmklagen und pocht auf die entsprechenden Ar-

tikel des Zivilgesetzbuches. Im Übrigen seien weder er noch seine Frau als besonders lärmsensible Personen zu bezeichnen. «Wir leben in einem Rechtsstaat», hält er dezidiert fest und dort seien die Immissionen klar geregelt. Da Selbsthilfe nicht gestattet sei, bleibe ihm eben gar nichts anderes als zu klagen, schiebt er mit einem leisen Bedauern nach. Dem Chef des Hühnerhofes ist die Aufregung jedoch viel zu gross. Sobald

Die Kunst des Ytong – ein Ferienplausch-Kurs

Auch dieses Jahr präsentiert das Freilichtmuseum Ballenberg zur traditionellen 1.-August-Feier National- und Ständeräte aus allen vier Landesteilen. Zahlreiche Gäste werden sich bei schönem Wetter auf dem Festplatz beim Haus von Ostermundigen BE zu einem hausgemachten Frühstück versammeln. Die romanisch sprechende Bevölkerung wird vertreten durch Alt-Nationalrat Tarzisius Caviezel aus Davos. Für die französische Schweiz spricht Nationalrat Dominique de Buman (Kanton Freiburg). Nationalrätin Silva Semadeni aus dem Puschlav repräsentiert die italienische Schweiz. Nationalrat Andy Tschümperlin-Gamma aus dem Kanton Schwyz vertritt die deutsche Schweiz. Für die musikalische Unterhaltung sorgen Evelyn und Kristina Brunner aus Thun und das Westschweizer Ensemble Champêtre BööDeLe». Im «Ballenberg» sind unter anderem die Knochenstampfe von Knonau und ein Bienenhaus von Mettmenstetten zu bestaunen.

Pro Juventute bot am vergangenen Montagnachmittag einen Sommerferienkurs an, der den Kindern das Material Ytong näherbringen sollte. ................................................... von lucy kühne

Was es nicht alles gibt ... An den Figuren wird so sorgfältig gearbeitet, dass Sandy Mathis nur selten um Hilfe gebeten wird. Geduldig er-

*Namen geändert

Um die Knonauer Knochenstampfe und Bienenhaus «Mättmi»

Der Fantasie freien Lauf lassen

Ein kleiner Garten in Oberlunkhofen. Darin ein geräumiges Zelt als Werkplatz, und vier Kinder, die bei Sandy Mathis den künstlichen Stoff Ytong kennenlernen und bearbeiten wollen. Während sich drei von ihnen für eine Ente entscheiden, versucht sich ein Junge sogar an einem Elefanten, seinem Lieblingstier. Fröhlich plaudernd und lachend sitzt die Gruppe auf Kissen am Boden des blauen Zeltes. Dessen Dach wurde vom Hagel durchschossen und die entstandenen Löcher sind nur dürftig mit grünem Klebeband geflickt. Das Licht dringt verschiedentlich durch und erzeugt farbige Tupfer. Fast wie im Zirkus. Die zwei Töchter der Kursleiterin und die Freundin der beiden leisten der munteren Gruppe Gesellschaft und arbeiten an einer Fischfigur und einer weiteren Ente. Eine dicke weisse Staubschicht bedeckt den Boden wie frischgefallener Schnee, als Zeichen für den enthusiastischen Arbeitseifer der Kinder. In Zweierreihen aufgestellte grüne Plastikboxen dienen als Arbeitstische. Im Hintergrund sind verschieden grosse Ytongblöcke gestapelt und harren ihrer Verarbeitung.

er für die Güggel ein gutes Plätzchen gefunden habe, müssten die Hähne zügeln, versichert er. Falls seine Mieterin das wünscht, würde er ihr aber gerne eine Schar Hühner besorgen. Damit könne der Hahnenkampf aus der Welt geschaffen werden, glaubt er und hofft, dass keine weiteren Beschwerden eintreffen.

Infos unter www.ballenberg.ch.

Die kleinen Künstler gestalten die Tiere liebevoll nach den eigenen Vorstellungen. (Bild Lucy Kühne) klärt sie ihren Schützlingen, wie sie herausfinden können, wo sie bereits geschliffen haben: Man fährt mit blossen Händen, also ohne die Schutzhandschuhe über das porenreiche Material. Mit den Fingerspitzen wird nach rauen Stellen gesucht, die weiter zu verfeinern sind. Die Farbe des Arbeitsmaterials erinnert an Stein. Die Kursleiterin hat die Ytongblöcke für die Kinder in den Grundformen vorbereitet, doch bleibt für die Fantasie genügend Spielraum, den Tieren charakteristische Züge zu verleihen. Sei es mit Wimpern, angedeuteten Federn oder im Falle des Ele-

fanten sogar mit Nasenlöchern: Die kleinen Künstler gestalten die Tiere liebevoll nach den eigenen Vorstellungen. Ein Vorteil des steinartigen Materials ist, dass es im Gegensatz zu Holz in allen Richtungen bearbeitet werden kann. Zudem ist es verblüffend leicht. Die Kinder berichten denn auch freudig, wie einfach und mühelos die Arbeit mit dieser Mischung aus Zement, Kalk und Aluminium sei. «Ytong eignet sich hauptsächlich für abstrakte und wenig differenzierte Formen» erklärt Sandy Mathis. «Der spröde Porenbeton könnte fast mit Ke-

ramik verglichen werden. Wie man sieht, entsteht bei der Bearbeitung eine Unmenge Staub». Enten, Elefant und Fisch sind fertig geworden. Sandy Mathis lobt die Kunstwerke und verteilt Merkzettel mit dem Hinweis, dass Ytong im Freien rasch Patina ansetzt, und bei Hagel beschädigt werden kann. Um dies zu verhindern, kann man die Skulptur mit einem Lack schützen. Nun sind die Eltern eingetroffen und es herrscht allseits Begeisterung. Stolz präsentieren die jungen Künstler ihre Werke und ernten dafür das erhoffte Lob.

Mit dem Nachtnetz in den 1. August feiern Das ZVV-Nachtnetz ist ausnahmsweise auch unter der Woche in Betrieb. Vor dem Nationalfeiertag (Dienstag, 31. Juli auf Mittwoch, 1. August 2012) verkehren die Nacht-S-Bahnen und Nachtbusse gemäss dem normalen Nachtnetzfahrplan. Der Nachtzuschlag muss auch in dieser Nacht gelöst werden. Er beträgt pauschal fünf Franken und ist zwölf Stunden gültig. Am einfachsten ist er vorgängig per SMS zu lösen («NZ» an die Zielnummer 988). (pd.)


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Bezirk Affoltern

Freitag, 27. Juli 2012

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Als es in der Kirche nach Kampfer roch Sommerserie (5): Dieter Wachter, von 1958 bis 1991 reformierter Pfarrer in Obfelden, erinnert sich

Sicht aufs Reusstal und auf Obfelden mit der reformierten Kirche, seinem langjährigen Wirkungsort: Die Sitzbank zwischen Bickwil-Obfelden und Ottenbach – ein Ort, der für Dieter Wachter schon als Pfarrer in Obfelden anziehend wirkte. (Bild Werner Schneiter)

Dieter Wachter erinnert sich gerne an seine 33-jährige Tätigkeit als reformierter Pfarrer in Obfelden. Der rüstige 86-Jährige, heute in Affoltern wohnhaft, über die Kirche von damals und heute. ................................................... von werner schneiter Als der Chronist in der schönen Alterswohnung im Zentrum von Affoltern fürs Interview Platz nimmt, wird er von Dieter Wachter (Taufname: Diethelm) mit einer Schwarz-Weiss-Fotografie überrascht: Sie zeigt den 1951er-Jahrgang unmittelbar nach der Konfirmation im März 1967. «In den 33 Jahren habe ich die Bilder von allen Jahrgängen, die ich konfirmiert habe, aufbewahrt und sie auf der Rückseite mit den Namen versehen. Wenn ich jemanden nicht mehr erkenne, kann ich nachschauen ...», lacht er. Dieter Wachter, 86-jährig, wirkt eher wie ein Neo-Pensionär. Er ist rüstig, aufgestellt und verfügt nach wie vor über wachen Geist. Von Thalwil kommend, wirkte Dieter Wachter von 1958 bis zu seiner Pensionierung im Jahr 1991 als Pfarrer in der reformierten Kirchgemeinde von Obfelden. Danach zog es ihn nach Knonau. Den Beleg seiner Frische liefert er nach dem offiziellen Ruhestand als gefragter Aushilfspfarrer in verschiedenen Gemeinden – mit 80 Jahren hat der dann einen Schlussstrich gezogen. Trotz vieler Wünsche hat er die Kanzel in Obfelden gemieden. «Nach einer so langen Tätigkeit ist es richtig, wenn man definitiv weggeht und damit vermeidet, dass der Neue ständig mit dem Vorgänger verglichen wird», hält er fest. Seine (inzwischen verstorbene Ehefrau) wäre zwar gerne in Obfelden geblieben, aber Dieter Wachter war auch aus einem anderen Grund froh, damals die Gemeinde wechseln zu können: Nach seinem Weggang gab es in der Kirchgemeinde viel Aufregung um eine Pfarrerin, auch mediale.

Grosse Freiheiten, aber auch viele Verpflichtungen Unangenehm ist ihm aber die Zeit in Obfelden nicht – im Gegenteil. Er erinnert sich gerne an die 33-jährige Phase seines Wirkens – an all die Freundschaften und Leute, die ihm zugetan waren – und an die vielen Freiheiten. «Ich konnte damals die Schwerpunkte im Pfarramt selber festlegen und genoss unerhört viel Freiheiten. Die Kirchenpflege hat nicht dreingeredet und war froh, wenn alles rund lief.» Der Pfarrer prägte zu dieser Zeit weitgehend die Kirchgemeinde, nicht nur in Obfelden. Das gab jeder Kirchgeminde ihr spezielles Profil, je nach dem theologischen Standpunkt ihres Pfarrers. Dieter Wachter genoss zwar Freiheiten, kam aber auch vielen Verpflichtungen nach, die damals als Selbstverständlichkeit vom Pfarrer erwartet wurden, in heutigen Pfarrämtern aber nicht mehr im Pflichtenheft stehen: Er vermittelte biblische Geschichte und Sittenlehre an der Oberstufe, wirkte als Mitglied der Fürsorgebehörde, als Mitglied der Kappelerpflege und als Aktuar in der örtlichen Kirchenpflege. Ämter, in denen nach Auffassung der Kirchenpflege der Pfarrer Einsitz nehmen musste. Und zudem bekleidete Dieter Wachter während vieler Jahre das Amt eines Dekans – eine Art «Primus inter pares» unter den reformierten Pfarrerinnen und Pfarrern im Säuliamt.

Persönliche Kontakte – wichtiger als Leitbilder Eine 40-Stunden-Woche? Mitnichten. Dieter Wachter spricht aber von Freiheiten und individueller Arbeit, die in dieser Form in heutigen Pfarrämtern undenkbar sind. «Heute ist alles komplizierter geworden. Leitbilder, Strukturfragen, Regelungen von Kompetenzen und Zusammenarbeit usw. mit entsprechenden Planungen und Sitzungen spielen eine viel grössere Rolle.» Wichtiger als all das sind ihm die

persönlichen Kontakte, die Begegnungen mit Menschen, das gemeinsame Engagement. «Menschen müssen auch spüren, dass man sie gerne hat. Nie wollte ich jemanden von oben herab belehren oder missionieren. Dafür ist man mir dankbar», erzählt er und schwärmt auch von einer Zeit, in der der Ökumene in Obfelden grosses Gewicht beigemessen wurde. «Auch hier erinnere ich mich an eine ehrliche, gute Zusammenarbeit. Als Chef der Pro Senectute machte ich Trauer- und Geburtstagsbesuche – selbstverständlich auch bei den Katholiken im Dorf.

Im Unterschied zu heute kamen die Leute an hohen Feiertagen Ja, Dieter Wachter war prägend, er konnte die Leute fesseln: Man hörte ihm gerne zu. Da war ein bestimmt wirkender, dem klaren Wort verpflichteter, aber auch verständnisvoller Pfarrer – verständnisvoll dann zum Beispiel, wenn der junge Leichtathlet am Samstag bei ihm im Pfarrhaus vorsprach und wegen eines Wettkampfs um Dispens vom sonntäglichen Kirchgang bat, der für angehende Konfirmanden damals obligatorisch war. Und da sind wir bei den Traditionen: Berauschend waren sie auch damals nicht, die Kirchenbesuche. Im Unterschied zu heute aber kamen die Leute an hohen Feiertagen – am Bettag jeweils schwarz oder zumindest dunkel gewandet. «Weil der Anzug ja lange im Schrank blieb, roch es in der Kirche jeweils nach Mottenpulver», erinnert sich Dieter Wachter lachend. Heute sind die Outfits beliebig und sogar an Trauerfeiern bunt. Noch bis in die 70er-Jahre waren die sogenannten «Leichenzüge» üblich; Verblichene wurden mit Ross und Wagen von ihrem Wohnort zur Abdankung in die Kirche gebracht – ein heute schon wegen des Verkehrsaufkommens undenkbarer Vorgang. «Niemand hat auch wegen zu lauter Kirchen- oder Kuhglocken reklamiert», fügt Dieter Wachter bei. Er erinnert sich, dass er

als Herr Pfarrer angesprochen wurde. Und damals gab es auch den Herrn Doktor, den Herrn Posthalter, den Herrn Germeindeschreiber und den Herrn Lehrer, der obendrein noch als Organist tätig war. Obfelden zu dieser Zeit – mehr ein Bauerndorf, in dem sich alle persönlich kannten: die einen in der Landwirtschaft tätig, die anderen in der Seidenfabrik. Und alle etwas «obrigkeitsgläubiger» als heute.

Entfremdung von Institutionen Und da sind wir auch beim Druck, den Traditionen erzeugen können: Dieter Wachter glaubt, dass die Zahl jener, die in früheren Jahren keine Beziehung zur Kirche hatten, nicht kleiner war. Im Gegensatz zu heute sind sie jedoch nicht ausgetreten, weil diese Personen stigmatisiert und womöglich gesellschaftlich geächtet worden wären. «Heute nimmt man das locker. Für manche ist es sogar chic geworden, aus der Kirche auszutreten», bedauert Dieter Wachter. Er sieht darin auch eine Art Entfremdung von Institutionen, ein Rückzug ins Private – auch, weil viele den Glauben als Privatsache betrachten. «Vereine beklagen sich ja auch über Mitgliederschwund». Für Dieter Wachter hat aber das Evangelium öffentliche Ausstrahlung. Es zu verkünden, sei Aufgabe der Kirche. Dieter Wachter zieht Parallelen zur Politik: «Alle bekennen sich zum Rechtsstaat – viele aber nur dann, wenn es ihnen persönlich nützt. Wenns etwas kostet, dann sieht es anders aus. Verfassung und Gesetze gelten auch dann, wenn es mir persönlich nicht in den Kram passt.»

«Neue Gemeinde» erhalten 1976 wollte Dieter Wachter weg von Obfelden. Mit 50 etwas Neues wagen – so seine Devise, die er aber über den Haufen warf, weil ihn die starke Verbundenheit mit der Gemeinde letztlich am Weggang hinderte. Seine Wahl in ein Pfarramt in der Stadt Zü-

rich machte er rückgängig – die Familie, zu der vier Kinder gehören, dankte es ihm. Und auch die Kirchgemeinde. Er bereut sein Bleiben auch aus einem anderen Grund nicht: Damals setzte die Neuzuzügerbewegung ein. «In den letzten 15 Jahren meines Wirkens habe ich sozusagen eine neue Gemeinde erhalten – mit Leuten, die sich schnell integrierten und engagierten. Viele gute Partner, die in der Kirchgemeinde für Auffrischung sorgten und eine Bereicherung darstellten.»

Wandern, lesen, Fitness, Familie Auch mit 86 hat Dieter Wachter ein ausgefülltes Leben. «Ich mache den Haushalt alleine – da geht schon ein schöner Teil an Zeit weg», sagt er. Die andere Zeit verbringt er gerne mit wandern, lesen und Fitnesstraining. Auch mit der Familie hat er regelmässig Kontakt. Nur eines will Dieter Wachter nicht mehr: Verpflichtungen eingehen. «Man nimmts gemütlicher, und manches braucht heute auch mehr Zeit.»

«Anzeiger»Sommerserie Für die traditionelle Sommerserie berichten Journalistinnen und Redaktoren des Anzeigers aus dem Bezirk Affoltern von ihrer Begegnung mit älteren Menschen, mit denen sie gemeinsam einen Ort im Säuliamt aufsuchen, der für ihn Bedeutung hat. Dabei erzählen sie über ihr Leben, ihren Beruf, ihre Erfahrungen – und wie sie Gegenwart und Zukunft sehen. Bisher erschienen: Elsi Baumann – Arbeiten und für andere da sein (6. Juli). Auf eine Orange und vier philosophische Romane mit Gusti vo Huuse (17. Juli). Andi Kündig: Weiser Haudegen mit Charme (20. Juli). Ein Spaziergang mit Erich Gysling zum Bisliker Weiher (24. Juli).


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Vermischtes

arbeitswelt und laufbahn

Luxus-Kreuzfahrt oder eine Frachterreise?

Freitag, 27. Juli 2012

Schiffsreisen sind in – es gibt sie in unterschiedlichsten Formen Von Regula Zellweger

Nachtgespräche auf der Frachterbrücke Gespräche nachts auf der unbeleuchteten Brücke eines grossen Frachters unterwegs nach Amerika sind etwas ganz besonderes. Wasser und Himmel und sonst gar nichts, ausser zwei Menschen, die der Zufall für zwei Wochen zusammengebracht hat. Der erste Offizier aus Estland erzählt von seiner Berufswahl: «Wir gehörten zur Sowjetunion und die einzige Möglichkeit, zu reisen, bestand darin, entweder Spitzensportler, Diplomat oder Seemann zu werden.» Als junger Mann hatte er seine Reisen rund um den Erdball sehr genossen. Nun hat er zwei kleine Jungs zuhause und ist im Moment vier Monate am Stück unterwegs. Würde sein Sohn Seemann werden wollen, würde er ihm abraten. Zu viele Wochen weg von der Familie und dem Freundeskreis. Der Kapitän, längst im Pensionsalter, wollte bereits als kleiner Junge, als er mit einem kleinen Boot über die Elbe ausgebüchst war, Seemann werden. Je vehementer seine Eltern versuchten, ihm diesen Berufswunsch auszureden, desto sturer bestand er darauf, zur See zu gehen. «Hätte mich mein Vater in den Ferien nur einmal auf ein Heringsschiff geschickt – ich hätte bestimmt meinen Berufswunsch geändert, wäre beispielsweise Förster geworden.» So aber durchlief er die klassische Karriere vom Schiffsjungen bis zum Kapitän. Er liebt seinen Beruf und die damit verbundene Freiheit – und doch meint auch er, fünfzig Jahre glücklich verheiratet, er würde einem Sohn vom Seemannsberuf abraten – vor allem wegen der Familie.

Viele einsame Nächte Wie zufrieden man beruflich ist, lässt sich mit einer ehrlichen Antwort auf die Frage «Würde ich meinem Kind meinen eigenen Beruf, meine eigene Laufbahn empfehlen?» herausfinden. Der estnische Offizier, Anfang Lebensmitte, ist überzeugt, dass er den Rest seines Berufslebens auf hoher See verbringen wird – obwohl er nicht glücklich damit ist. Es bedeutet viele einsame Nächte auf der Brücke, das Verzichten auf das kontinuierliche Erleben des Aufwachsens seiner Kinder. Der dritte Offizier aus Indien, ein zierlicher, 27-jähriger Mann, möchte eine entfernte Cousine heiraten, aber ein Onkel gibt seine Einwilligung nicht. Zuerst müssen die Hochzeiten der beiden Schwestern ausgerichtet sein. Wenn er auf der Brücke Dienst tut, erzählt er, dass es für ihn stimmt, eine Frau ausgewählt zu bekommen. Und dass er trotz Einsamkeit seine ganze Sippe mit seiner Arbeit weiterhin miternähren will. Dies mache ihn glücklich. Lebensqualität und Lebensgestaltung hängen meist stark mit der beruflichen Situation zusammen. Egal, ob auf der Brücke eines Frachters, in der Chefetage einer Bank oder als Chef eines Familienunternehmens – ein Leben lang B zu sagen, nur weil man einmal A gesagt hat, ist zwar tapfer, aber macht es wirklich Sinn? www.rz-laufbahn.ch.

Auch Binnenländer zieht es manchmal auf die hohe See. Doch Reisen übers Meer lassen sich unterschiedlich gestalten. Die einen fühlen sich auf einem Luxuskreuzschiff zusammen mit zweitausend anderen Passagieren wohl, andere wählen einen Frachter, wo sie ein einfaches Leben mit der Mannschaft teilen. ................................................... von regula zellweger TV-Serien zeigen ein wunderbares, romantisches und manchmal melodramatisches Leben auf modernen schwimmenden Hotels der obersten Preisklasse. Man kann nach der Reise erzählen, wo man überall war, denn während man an Bord alle Annehmlichkeiten geniesst, gelangt man von Hafen zu Hafen, von Land zu Land. In den Hafenstädten spucken die Schiffe dann 2000 Passagiere aus und Busse befördern sie zum Landgang. An Land warten bereits gewiefte Händler auf die Touristen. Wer eine Frachtschiffreise bucht, ist vielleicht der einzige Passagier. Landgang ist nicht immer möglich, weil man spät abends ankommt und morgens bereits die Container entund neu geladen werden. Man isst in der Offiziersmesse. Und für Unterhaltung hat man selbst zu sorgen. Doch diese Art des Reisens zwingt zu einer Begegnung mit sich selbst, auf einem Schiff kann man nicht vor sich selbst weglaufen. Auf dem Luxusdampfer hingegen kann man alles mit Aktivismus zudecken. Weder die eine noch die andere Reiseform, Luxus-Kreuzschiff oder Frachter, ist besser. Wichtig ist, man findet die Art zu reisen, die der eigenen Persönlichkeit, den eigenen persönlichen Werten entspricht.

MSC Poesia: Eine Ode an den Luxus An Bord des eleganten Kreuzfahrtschiffes MSC Poesia erfährt man, was Luxus tatsächlich bedeutet: ein spektakulärer Wasserfall mit Brücken in der Eingangshalle, ein Zen-Garten in der Sushi Bar und ein wunderschönes Wellness-Zentrum, das sich über 1100 m² erstreckt. Zu den luxuriösen Kabinen gehören private Balkone, wo man nachts sitzen und auf das Meer und die sich darin spiegelnden Sterne schauen kann. Auf Deck im 13. Stock gibt es Minigolf, Schwimmbad mit Bar, Sprudelbad, Kinderspielplatz und eine Menge Liegestühle für die Hunderte von Passagieren. Die MSC Poesia ist 2008 vom Stapel gelaufen. Wie man es von einem neuen Kreuzfahrtschiff dieser Kategorie erwarten darf, ist das Schiff in Übereinstimmung mit den höchsten Umweltschutzanforderungen gebaut worden und somit eines der modernsten Schiffe, das heute die Meere befährt.

Eingangshalle der MSC Poesia. (Bilder Regula Zellweger) Nord, Süd, Ost oder West Die Routen der Kreuzfahrtschiffe führen rund um die Welt, von Süden nach Norden und von Ost nach West. So kann man beispielsweise nach der Abfahrt von Kopenhagen am übernächsten Morgen früh erwachen und miterleben, wie das Schiff vor Stockholm ruhig an den kleinen Inseln und dem bewaldeten Uferstreifen entlanggleitet. Vom Bett aus kann man miterleben, wie der Tag bei den typischen, kleinen, weit verstreuten schwedischen Sommerhäusern mit den langen Badestegen und hohen Flaggenstangen beginnt und sich freuen, wenn Kinder vom Land heftig zum riesigen Schiff winken. In Stockholm geht man dann an Land, macht wie zwei Tage zuvor in Kopenhagen eine Stadtrundfahrt, geht shoppen, isst in einem kleinen Restaurant Smörrebröd und kehrt abends ins Schiff zurück, um an Bord im edlen Restaurant ein mehrgängiges Menü zu geniessen oder sich von einem üppigen Buffet zu bedienen. Nach dem Barbesuch legt man sich schlafen, um am anderen Morgen an einem anderen Ort, in einem anderen Land aufzuwachen.

Unzählige Möglichkeiten Die Gäste können bei einer Weinprobe ihren Gaumen anregen oder sich in der Mojito Bar in lockerer Atmosphäre einfach entspannen. Sie geniessen Unterhaltung im Open Air-Kino mit riesiger Leinwand am Pool unterm Sternenhimmel oder beim gemeinsamen Verfolgen eines wichtigen Fussballspiels in einer der Bars. Auf alle Fälle findet man immer Gesellschaft und unzählige Freizeitprogramme stehen zur Auswahl. Unabhängig davon, ob man einen luxuriösen Familienurlaub plant, einen romantischen Kurzurlaub oder sich einmal Zeit nur für sich nehmen möchte: Ein Urlaub auf der MSC Poesia ist ein einzigartiges Erlebnis, an das man sich noch lange gerne zurückerinnern wird.

Independent Pursuit: Echte Seefahrt Italienisch - durch und durch Das typisch italienische Ambiente und die Eleganz der Ausstattung, für welche die Reederei MSC Kreuzfahrten bekannt ist, erstreckt sich von der Eingangshalle über den Spielsalon, das Theater, die verschiedenen Restaurants und Bars auch auf den Wellnessbereich mit Sauna, Dampfbad und vielen Wellness- und Kosmetikbehandlungen. Von Thai-Massage bis Pediküre ist erhältlich, was das Herz von Frau und Mann begehrt. Auch einkaufen kann man an Bord. Das Personal ist bestens geschult, äusserst dienstleitungsorientiert und der jeweiligen Funktion entsprechend in Uniformen gekleidet, die Kabinen sind ausgesprochen edel eingerichtet.

Die Independent Pursuit wurde 2007 vom Stapel gelassen und hat eine ganz andere Bestimmung als die MSC Poesia. Das in China gebaute Schiff gehört der deutschen Hammonia-Reederei, die Besatzung von 21 Mann ist international. Die Fracht, bis zu 2548 Container, kommen aus und gehen in die ganze Welt. Unter Kapitän Hans-Joachim Langer dienen Männer aus Deutschland, Estland, Rumänien, Polen, Indien und den Philippinen. Und es gibt auf der Überfahrt von Antwerpen über Liverpool nach Chester, USA, eine einzige Passagierin. Als sie in Antwerpen an Bord geht, tragen ihr die Matrosen die Koffer auf das 5. Deck, einen Lift gibt es nicht. Die Kabine auf dem fünften Deck ist erstaunlich hell und luftig, sie hat drei

270 Grad-Aussicht auf der Brücke der Independent Pursuit.

kleine Fenster in zwei Richtungen, Bett, Polstergruppe, Pult, Fernseher, CD- und DVD-Player. WC und Dusche sind in einem eher engen Raum. Frachter transportieren Güter günstig. Was ihre Maschinen leisten, kann man sich selbst ausrechnen, wenn man sich vorstellt, wie viele Lokomotiven es brauchen würde, um einen Zug mit rund 2500 schweren Güterwagen vom Fleck zu bringen. Das kluge Verteilen der Container beim Beladen und zusätzlich das Stabilisieren des Schiffes ist eine Wissenschaft für sich, denn Wassertemperatur, geplante Reiseroute und Wetterlage spielen mit.

Im Schiffsbauch Das Staunen, dass die Besatzung zu einem guten Teil aus technischen Fachpersonen besteht – erster, zweiter, dritter Ingenieur, Elektriker, Fitter, Oiler, Wiper und Maschinenkadett – verliert sich schnell, wenn man durch die verschiedenen Motorendecks in den Schiffsbauch hinuntersteigt. Es ist hier fast klinisch sauber und ziemlich warm. Die Motoren dröhnen, aber man kann die Geräusche gut unterscheiden: Metallgeräusche einer grossen Kette, das Schleifen von Rädern und der Welle, an welcher die Schiffsschraube befestigt ist, und das Stampfen der Motoren. Es duftet nach dem dickflüssigen, schwarzen Treibstoff. In der Zentrale, einem langgestreckten, kühlen, hellen Raum voller Apparaturen und Bildschirmen und mit Ordnern in Regalen, fühlt sich der erste Ingenieur Nils Mühlebächer aus Dresden wohl. Er ist mit Leib und Seele Techniker und Seemann und hat die ganze Welt bereist. Er ist sich der immensen Verantwortung bewusst und achtet peinlich genau darauf, dass alle Motoren und Apparate regelmässig überprüft und gewartet werden. Ausgeklügelte technische Sicherheitssysteme und elektronische Apparaturen übernehmen heute Funktionen, die früher Menschen verrichten mussten. Aber letztlich sind es auf der Brücke und in der technischen Zentrale verantwortungsbewusste Profis, die Entscheide fällen müssen.

Mahlzeiten als Tagesstruktur Die drei Mahlzeiten geben den Tagesrhythmus für die Passagierin; die Mannschaft hingegen arbeitet in Schichten. Zum Essen trifft man sich in der Offiziersmesse. Der Stewart serviert Salat, Suppe und Hauptgang. Passagiere halten sich ausser zum Essen meist in der Kabine auf. Es gibt zwar ein Schwimmbad an Bord, aber selbst im Juli ist das Meerwasser im Nordatlantik, das man reinpumpen könnte, 15 Grad kalt. Auch die Luft ist recht kühl – deshalb lässt man die Sache mit dem Pool. Da nur eine einzige Passagierin an Bord ist, darf sie sich jederzeit auf der Brücke aufhalten. Hier ist die Aussicht

auf Himmel und Meer traumhaft. Und hier kann man miterleben, wie es ist, wenn abends bei Regen und Wellen der Lotse an Bord kommt und das Schiff durch die engen Schleusen den Liegeplatz ansteuert, bis es in den frühen Morgenstunden gut vertäut im Hafen liegt und die Krane mit Entladen und Laden beginnen. Passagiere dürfen nur in Begleitung das Schiff verlassen, denn die Unfallgefahr ist gross in diesen effizient funktionierenden Hafenanlagen.

Gute Gespräche Die Brücke hat eine ganz besondere Atmosphäre. Es herrscht konzentrierte Ruhe bei Manövern, und es gibt wunderbare Gespräche zwischen Passagierin und dem Kapitän oder dem wachhabenden Offizier, während die See ruhig ist. Die Männer erzählen von ihrem Leben auf den Meeren, von ihren Familien zu Hause, von ihren Sorgen und Träumen. «Auf einem Schiff kommt man sich näher als an Land», sagt der Kapitän einmal. Die Besatzung ist sehr freundlich und zuvorkommend, der Umgang untereinander freundschaftlich und respektvoll. Es wird sehr professionell gearbeitet. Seeleute aus der Ex-Sowjetunion begründen ihre Berufswahl so: «Wer die Welt sehen wollte, musste entweder Diplomat, Spitzensportler oder Seemann werden – anders kam man nicht aus dem Land.» Viele der Seeleute sagen ganz ehrlich: «Diese Arbeit tue ich wegen des Geldes.» Der Verdienst ist gut und viele schicken einen guten Teil ihrer Heuer an ihre Familien zu Hause. Der Offizier aus Indien, der seinen Hindu-Grundsätzen auch an Bord treu bleibt, betont, dass er sehr glücklich sei, mit seiner Arbeit Bildung für seine Geschwister und Wohlstand für seine Eltern finanzieren zu können.

Allein sein können Wer als einzige Passagierin den Atlantik überqueren will, muss allein sein können. Allein sein heisst aber absolut nicht einsam sein. Inmitten von 2500 Passagieren auf einem Kreuzfahrtschiff kann man durchaus einsamer sein als allein auf einem Frachter mit 2500 Containern. Als Frau allein unter Männern – auch das ist überhaupt kein Problem. Auf einem Frachter kann man sich selbst weder weglaufen noch mit unzähligen Freizeitprogrammen zerstreuen. Man ist bei sich und stellt sich den eigenen Gedanken. Dinge verändern sich. Plötzlich keine Lust mehr auf Kaffee und Alkohol, dafür wird das Frühstück zur Lieblingsmahlzeit. Man lernt viel über sich auf einer Frachterreise, durch das Alleinsein, aber auch durch die guten Gespräche mit der Besatzung, die selten oberflächlich verlaufen. Hier gilt: Das Ziel ist die Reise. Infos Frachterreisen: www.frachtschiffe.eu.


Bezirk Affoltern

Freitag, 27. Juli 2012

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Diskriminierung deutlich machen Von der Rolle – eine neue Website gegen alte Geschlechterrollenmuster Die Gleichberechtigung der Geschlechter ist gesetzlich verankert, Stimmrecht für alle, typische Berufsgrenzen werden aufgeweicht, was will man mehr? Es gibt noch einiges zu tun, finden die Jungen Grünen und Terre des Femmes Schweiz – und haben es angepackt. Seit Mitte Juli steht www.rollenrollen.ch im Netz. ................................................... von denise bohnert Am 12. Juli wurde sie aufgeschaltet, frisch, bunt und klar kommt sie daher, die neue Website rollenrollen.ch. Lanciert wurde die «Kampagne für selbstbestimmte Geschlechterrollen» von der Arbeitsgruppe Gleichstellung der Jungen Grünen Zürich und von Terre des Femmes Schweiz, unterstützt wird sie von etlichen Promis aus Politik und Gesellschaft, die unter «Testimonials» mit Statements und Fotos den Besucher, die Besucherin direkt ansprechen. Und auch diese sollen sich äussern: «Speak up!» lautet die Aufforderung, Situationen zu beschreiben, in denen überholte Geschlechterrollen noch spielen, am Arbeitsplatz, in der Freizeit, in der Familie.

Säuliämtlerinnen aktiv dabei Zwei politisch wache und engagierte Säuliämtlerinnen, die Soziologin Cordula Bieri und die Buchhändlerin Nina Hélène Tschopp, wollen zusammen mit vier weiteren Frauen diskriminierende Situationen deutlich machen. Einen Mann, dessen Glück im frischen Duft der Wäsche vollkommen ist, kann man nicht ernst nehmen, eine Frau, die auf dem Bettrand sitzend den nächsten Termin am Handy bespricht, wirkt kalt. Eine humoristische Fotoserie, in der die Geschlechter vertauscht wurden, zeigt, dass in den umgekehrten Rollen Männer plötzlich lächerlich aussehen oder Frauen da «nicht hineinpassen». Solange das passiert, ist die Rollenverteilung noch

Nina Tschopp präsentiert die Postkartenserie zu Rollenrollen.ch, einer neuen Website der Jungen Grünen und Terre des Femmes gegen Sexismus. (Bild Denise Bohnert) nicht gleichberechtigt. Die Fotos sind als Postkarten erhältlich.

Umkehrung deckt auf – Spiele und Zwänge Im medialen Umfeld provoziert die aktuelle TV-Werbekampagne für Fleisch, «Männer zurück an den Grill», die doch recht ironisch ist, Diskussionen. Unter diesem Stichwort findet sich im Netz gar ein Game, um Männlichkeit zu testen …! Ernster wurde kürzlich berichtet, dass ca. jeder zehnte Deutschschweizer sich am Arbeitsplatz sexuell belästigt fühlt, die Dunkelziffer sei wohl höher, denn Männer wollen sich nicht outen, aus Angst als Weichlinge, also unmännlich, angesehen zu werden. Die Zahl der belästigten Frauen wird übrigens dreimal höher angegeben. Eine einfache Umkehrung der Geschlechterrollen oder -Clichés ist also nicht das Ziel. Und ein gegenseitiges Imitieren, also beispielsweise männliches Sozialverhalten annehmen, um in Führungspositionen zu bestehen, was manche Trainings für Frauen pro-

pagieren, funktioniert auch nicht wirklich. Gleichberechtigung – das darf hier nochmals gesagt werden – bedeutet also nicht Gleichschaltung, sondern eine Synergie der verschiedenen Erfahrungen und Einschätzungen von Frauen und Männern. Und letztlich eine Befreiung von Abhängigkeit und Zuordnung aufgrund des Geschlechts im Zusammenhang mit Arbeit, Position und sozialer Stellung. Dass wir auf dem Weg sind, steht ausser Zweifel, dass wir ihn noch nicht zu Ende gegangen sind, aber ebenfalls.

Social-Media-Publikum angesprochen Die Website richtet sich an ein jüngeres Publikum, das Internet, Twitter, Facebook benutzt. So kann man Kommentare schreiben, Fragen stellen. Ausserdem ist eine Agenda angefügt, wo Veranstaltungen zum Thema veröffentlicht werden können. Angesprochen sind jüngere Menschen auch deshalb, weil diese auf der Suche nach ihren Rollen sind. Fragen zu stellen sei wichtiger als Antworten zu geben, so

Tschopp. Finde heraus wer du sein willst, stelle Bilder, welche Politik, Musik, Videos, Mode etc. liefern, infrage, um Schubladisierungen aufzudecken – dazu fordert die Site auf. Die Rollen sind wohl vielschichtiger geworden, bei den Frauen gibt es etwa den Typ Skatergirl, sportlich und ein bisschen burschikos und für die Jungs sind Gefühle und ein gewisser Style zwar okay, die restlichen Erwartungen bleiben aber bestehen.

Einfacher wirds nicht – aber schöner Nina Tschopp verweist darauf, dass in der Werbung, in der populären Kultur Rollenclichés nach wie vor eingesetzt werden. Frauen müssen sexy sein, lasziv, immer noch ultraschlank und langhaarig, Männer hart im Nehmen und erfolgreich, muskulös. Der richtige Körper ist wieder sehr wichtig geworden, das zeigt sich auch an der zunehmenden Tendenz zu Schönheitsoperationen. Auf die Sommerferien hin stehen viele unter Stress: Bikini-Figur oder Sixpack müssen stimmen. Nicht dass die rollenbefreite(re) Welt etwa einfacher wäre. Nach den wünschenswerten Eigenschaften von Männern und Frauen befragt, zählt Nina Tschopp für beide eine lange Liste auf, die viele Sowohl-Als-Auchs enthält und es zeigt sich, dass in diesem Engagement gegen Sexismus die Sehnsucht steckt, dass sich die Geschlechter annähern und voneinander lernen, dass sie kooperieren, sich ergänzen, um zusammen mehr zu erreichen und sich im Menschsein zu entwickeln – rollenrollen.ch soll dazu einiges ins Rollen bringen (www.rollenrollen.ch).

Quo vadis Stallikon, grünes Reppischtal? Der Widerstand gegen die Überbauung «Langfuren» wächst, der Unmut in der Bevölkerung nimmt zu, man ist gegen die überdimensionierten, überhöhten Bauklötze. Die Baukommission ist eine selbstständige Behörde, wird vom Stimmbürger jeweils für vier Jahre gewählt. Sie besteht aus dem Präsidenten, heute dem Gemeindepräsidenten, und vier weiteren Mitgliedern. Sekretär ist der Gemeindeschreiber sowie, nach meinem Erachten, der wichtigsten Person, nämlich dem Gemeindeingenieur, auch Bauamtsvorsteher genannt. Will jemand zu einer Baubewilligung kommen, muss er folgendermassen vorgehen: Man ersucht beim Bauamtsvorsteher um einen Termin nach. Dieser erklärt, nach Anhörung und Prüfung der Pläne, ob das Bauvorhaben bewilligungsfähig sei oder nicht. Da die meisten Schweizer obrigkeitshörig sind, nehmen sie seinen Entscheid klaglos, oder mit der Faust im Sack, entgegen. Kommt das Gesuch dann vor die Baukommission, entscheidet diese, das Bauvorhaben sei bewilligungsfähig, oder eben nicht. Wie entscheidet die Baukommission? Man glaubt dem Bauamtsvorsteher, auch Gemeindeingenieur genannt, obwohl dieser – ich will nicht despektierlich werden – eine Ausbildung als Tiefbaufachmann hat. Die Mitglieder der Baukommission selber sind, mit wenigen Ausnahmen, ebenfalls keine Fachleute. Mit andern Worten, einige wenige Personen, meistens Laien, bestimmen, wie unsere Gemeinde, unser Dorfbild, in Zukunft aussehen wird. Unsere Gemeindevorsteherschaft propagiert den Umweltschutz, macht viel für die Frösche. Aber nimmt sie auch Rücksicht auf die Einwohner, die Menschen? Viele von uns sind in das grüne Reppischtal gezogen, weil sie Ruhe, keine Stadtatmosphäre, wollen. Und nun diese überdimensionierten Bauten. Aber die Lösung ist sehr einfach: Alle Bauten um ein Geschoss reduzieren und die Parterrekoten um einen Meter herabsetzen, und alles wäre im Butter. Herbert Kunz, Aegerten

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Appell an die Vernunft Einkaufen in der Gewerbezone? Bienenhaus: Umweltbeeinträchtigung? «Anzeiger» vom 10. Juli. Gerade summen die geschäftigen Bienen im Gebüsch und ich lese den Affoltemer Anzeiger – es ist schwer nachvollziehbar um was es eigentlich geht bei dem Bienenhaus-Streit. Geht es wirklich nur darum, dass sich eine Unbekannte oder ein Unbekannter (ich persönlich bewerte es als feige, wenn man sich nicht outen kann) darüber beschwert hat bei der Gemeinde, weil an einem abgelegenen Ort ein Bienenhaus mit einer Toilettenkabine steht? Warum fühlt sich diese Person dadurch gestört? Ja sogar als Wochenendhaus soll es genutzt werden! Mal ganz ehrlich, wer sich ein ganz kleines Bisschen mit Bienen auskennt, der weiss doch genau, dass der Aufenthalt neben einem Bienenstock alles andere als entspannend ist. Man befindet sich in der Anflugschneise, im Gebiet der fleissigen Bienen. Und es ist wohl kaum denkbar, dass man sich in Ruhe eine Wurst braten, noch weniger sie essen, oder sonstigen Freizeitbeschäftigungen nachkommen kann. Hätte man sich daran gestossen, wenn die Toilettenkabine nur eine Holzbox wäre, welche grundsätzlich die gleiche Funktion hätte, nämlich als «Gerätehäuschen»? Es ist doch immer wieder erstaunlich, wie viel Energie in solche

Banalitäten gesteckt werden, obwohl man doch im schönen Ottenbach ganz andere, sogar sehr wichtige Probleme zu lösen hätte! Es wäre sehr bedauerlich, wenn Guido De Pretto sein Hobby aufgeben würde. Ich liebe Honig, schon meine Grosseltern waren stolze Besitzer von vielen Bienenvölkern. Der Nutzen von diesem flüssigen Gold ist ja unbestritten. Zudem, was viele vergessen, diese und alle anderen Bienen gewährleisten der Natur, dass sie fortbestehen kann! Darum appelliere ich an die Vernunft, und bin sicher, dass eine zufriedenstellende Lösung gefunden werden kann. Der erste Schritt dazu wäre wohl ein gemeinsamer Spaziergang der Beteiligten zum Ort des Anstosses. Ohne Voreingenommenheit, ohne Wurst zum Braten, aber mit dem nötigen Schutz und vor allem dem Willen ausgerüstet, der Natur, unserer Natur, eine Chance zu geben. Was nützt der tollste Naturschutz, wenn es nichts mehr zu schützen gibt? Lassen Sie sich einen Löffel Honig im Munde zergehen, und dann wird auch das Toitoi etc. nicht mehr im Vordergrund stehen. Und schauen Sie doch mal unter www.depretto-imker.ch, da spürt man die Leidenschaft und Verbundenheit von Guido zu seinen Bienen und der Natur. Elizabeth Eidenberg-Karbe, Ottenbach

Gewerbezone Wettswil – Einkaufsmöglichkeiten, Stellungnahme der FDP Wettswil im «Anzeiger» vom 17. Juli. Wie lange müssen wir uns diesen Unsinn von über 20 Millionen gefahrenen Kilometern pro Jahr für Einkäufe in Migros-Geschäften in der näheren Umgebung noch anhören? Bereits an der ersten Informationsveranstaltung in den Räumen der Franz AG und dann wieder anlässlich des zweiten Anlasses im Schulhaus Mettlen hatte ich darauf hingewiesen, dass viele dieser Fahrten Kombifahrten sind. Viele Einwohner von Wettswil und Bonstetten arbeiten im Grossraum Zürich, nicht wenige im Raum Affoltern. Mindestens diejenigen, die ihr eigenes Fahrzeug dabei haben, werden die Gelegenheit nutzen und ihre Einkäufe mit dem Arbeitsweg verbinden. Ebenso werden Kunden, die Einkäufe in anderen Läden eines der umliegenden Shopping Centers tätigen, gleichzeitig auch noch in der Migros einkaufen. Die 20 Millionen km reduzieren sich plötzlich auf eine durchaus vertretbare Zahl! Wenden wir uns nun aber den Tatsachen zu: Gemäss den eigenen Angaben auf ihrer Homepage rechnet die Migros mit einem Umsatz pro m² Verkaufsfläche pro Jahr von rund 16 000 Franken. Bezogen auf die geplante

Grösse von 1600 m² ergibt das einen Umsatz pro Jahr von 25.6 Millionen Franken. (mit den im Gegenvorschlag des Gemeinderates maximal erlaubten 1800 m² sind es noch mehr). Pro Jahr stehen uns ca. 300 Verkaufstage zur Verfügung, d.h. der benötigte Umsatz pro Tag sollte sich auf 85 000 Franken einstellen. Bei einem durchschnittlichen Volumen pro Einkauf von 40 bis 45 Franken bedeutet dies 2000 Kunden pro Tag allein für die neue Migros-Filiale! Im Raum Wettswil-Bonstetten haben wir bereits vier grössere Lebensmittelläden: Volg, Lärchemärt, Coop, Spar.

Der Laden im Dorfzentrum weg? Die Bevölkerungszahl von WettswilBonstetten beträgt heute total 10 000 Personen. Die Entwicklung für die nächsten 15 Jahre sieht einen Zuwachs von ca. 4000 Personen vor (1500 für Wettswil, 2500 für Bonstetten), also total ca. 14 000 Einwohner inklusive Kinder. Die bestehenden Läden decken den Bedarf wohl auch für die nähere Zukunft zufriedenstellend ab. Kommt ein weiterer Mitbewerber mit dem Volumen der geplanten Migros-Filiale hinzu, werden die einzelnen Kuchenstücke massiv kleiner. Volg und Lärchemärt könnten mit dem erheblich kleineren Verkaufsvolumen wohl kaum

überleben. Der Laden im Dorfzentrum weg – wollen wir das? Das wird aber noch nicht genügen. Um das notwendige Verkaufsziel zu erreichen, muss Verkehr aus der näheren Umgebung angezogen werden. Die Kunden aus dem Raum Aesch/Arni werden uns nicht stören. Der Verkehr aus dem unteren Reppischtal aber schon. Dieser Verkehr wird auf der Stallikerstrasse zum Beerimoos fahren und von dort entweder via Stalliker-, Schachen-, Stationsstrasse, oder via Kirchgasse, Stationsstrasse zur Moosstrasse weiter fahren, also mitten durch unser Dorf. Es ist ja wohl kaum anzunehmen, dass die Kunden für ihren Wocheneinkauf mit dem Bus anreisen, auch wenn eine Bushaltestelle dereinst direkt vor dem geplanten Geschäft Tatsache werden sollte. Ist die «Aufwertung der Gewerbezone», wie sie im Gegenvorschlag proklamiert wird, dieses Opfer wert? Liebe Wettswilerinnen und Wettswiler, ich werde Sie nicht auffordern, die Initiative zu unterstützen. Ich bitte Sie aber, an der ausserordentlichen Gemeindeversammlung vom 3. September teilzunehmen. Dieses Geschäft ist zu wichtig, als dass es von einer Minderheit der Stimmbevölkerung von Wettswil entschieden werden sollte. Paul Frei, Wettswil


Herzliche Gratulation zur bestandenen Prüfung Nelo Correia

Nicola Etter

Thomas Häfliger Die Spektra Netcom AG gratuliert dir zur hervorragenden Lehrabschlussprüfung (5.3) als Informatiker EFZ. Wir freuen uns, dass du weiterhin für uns als Systemtechniker mit Schwerpunkt IP-Telefonie arbeitest.

Wir gratulieren Nelo Correia zum erfolgreichen Abschluss der Berufslehre als Informatiker, Fachrichtung Systemtechnik, und wünschen ihm alles Gute auf seinem weiteren Lebensweg.

Plattenleger Wir gratulieren Nicola Etter ganz herzlich zur bestandenen Lehrabschlussprüfung als Plattenleger. Er wird weiter in unserem Team mitarbeiten.

Obfelderstrasse 31 8910 Affoltern am Albis

Obfelderstrasse 41a | Affoltern am Albis Tel. 044 762 50 50 | www.bluenetsys.ch

www.kurmann-platten.ch

Lorena Villiger Floristin EFZ

Ramona Schönbächler Floristin EFZ Wir gratulieren Ramona Schönbächler ganz herzlich zur bestandenen Lehrabschlussprüfung. Als Zweitbeste des Kantons Zürich hat sie mit der Note 5.4 ein sehr gutes Resultat erreicht und darf sich nun Floristin EFZ nennen. Wir freuen uns mit Ramona Schönbächler über diesen wunderbaren Abschluss der Lehrzeit und wünschen ihr für die Zukunft alles Gute und viel Freude an ihrem gewählten Beruf.

Das Kraut & Rosen-Team gratuliert Lorena Villiger ganz herzlich zur tollen Prüfung als Floristin EFZ, mit 5.2 kannst du stolz sein auf deine Leistung. Wir freuen uns, KrAUT & ROSEn GmbH dich weiter in Unterdorfstrasse 1 unserem Team 8934 Knonau zu haben.

Wir gratulieren zur bestandenen Lehrabschlussprüfung Von links nach rechts: Jessica Tambasco, Detailhandelsassistentin EBA im 3. Rang, Volg Aesch, Sandra Jud, Bäcker-Confiseur EFZ, Volg Bäckerei Mettmenstetten Darleen Vich, Detailhandelsfachfrau EFZ, Volg Rifferswil Davide Nagliero, Detailhandelsassistent EBA, Volg Zwillikon Landi Albis Genossenschaft Mettmenstetten

Erfolgreiche Lehrabgänger 2012 der Leuthard-Gruppe Im Sommer 2012 konnten acht Lernende ihre Ausbildung erfolgreich abschliessen. Die LeuthardGruppe gratuliert ihnen dazu herzlich und freut sich, alle acht jungen Berufsfachleute auch weiterhin in der Leuthard Bau AG oder in der Gautschi Bau AG beschäftigen zu können. v.l.n.r.: Romeo Antonio, Lehrlingsbeauftragter Strassen-/Tiefbau Ottiger Patric, Knonau, Maurer EFZ D‘Andrea Sven, Affoltern am Albis, Maurer EFZ Kocakurt Bruno Ali, Affoltern am Albis, Maurer EFZ Boog Roger, Lehrlingsbeauftragter Hochbau Halter Dave, Merenschwand, Verkehrswegbauer EFZ Jankovic Marija, Affoltern am Albis, Kauffrau B-Profil Sousa Kreismann Klaiver, Bremgarten, Maurer EFZ fehlend: Gugerli Daniel, Langenthal, Maurer EFZ Gut Nicolas, Kallern, Kaufmann M-Profil

Nadine Baur

Martin Furrer Spengler

Liebe Lisa

Wir gratulieren unserer Enkeltochter Nadine Baur ganz herzlich zur bestandenen Polygrafen LAP und Berufsmaturität und wünschen ihr weiterhin alles Liebe, Gute und viel Erfolg. Grossmami und Grosspapi

Lieber Martin Wir gratulieren dir herzlich zur bestandenen Lehrabschlussprüfung und wünschen dir für die Zukunft alles Gute.

Dein Mami gratuliert dir von Herzen zur erfolgreich bestandenen Lehrabschlussprüfung.

Wyss Spenglerei GmbH Jonenbachstrasse 27 8911 Rifferswil Tel. 044 764 33 55 Büro: winkel 4, 5647 Oberrüti, Tel. 041 787 11 55, Fax 041 787 11 56, Tel. 079 475 47 52 Mail: wyss.gmbh@bluewin.ch

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Gewerbe

Freitag, 27. Juli 2012

1.-August-Brunch

Olympia-Hoffnung

Am 1. August öffnen Bauernhöfe bereits zum 20. Mal ihre Türen. > Seite 13

Radrennfahrerin Emma Pooley aus Hausen gilt als Mitfavoritin im Zeitfahren. > Seite 17

-

Neue Geschäftsleitung Die Mission am Nil (MN) mit Sitz in Knonau engagiert sich in Nordund Ostafrika. > Seite 21

Sommerzeit ist Grillzeit, das ganze Jahr ist Stillzeit Bei einer Stillberatung geht es um die Gesundheit von Mutter und Kind Was haben Muttermilch und Stillen mit einer gemütlichen Grillparty gemeinsam? Nun, es geht beide Male um Ernährung. Was für die Partygäste das kühle Bier und das saftige Steak bedeuten, ist für den Säugling die Mahlzeit an der Mutterbrust. Und sowohl beim Grillieren wie beim Stillen kann alles rund laufen oder einiges schief gehen. Es braucht ein bisschen Glück dazu, Geduld und Erfahrung. Über eine grosse Erfahrung punkto Muttermilch und Stillen verfügt die Stillberaterin. Sie weiss aus ihren Besuchen und Beratungen bei den Müttern und ihren Babys um alle möglichen Pannen und Komplikationen – und kennt natürlich jede Menge hilfreicher Tricks. Bei der einen Frau sind nach wenigen Tagen die Brustwarzen wund, bei der anderen geizt die Drüse mit der Milchmenge. Eine häufige Unsicherheit besteht bei der Frage, in welchen Zeitabständen das Kind die Brust erhalten soll und worin die optimale Ernährung des Säuglings mit Beikost und Tee besteht. Fragen über Fragen!

Krankenkassen übernehmen die Kosten für drei Beratungen Bei einer Stillberatung geht es letztlich um die Gesundheit von Mutter und Kind. Folgerichtig übernehmen die Krankenkassen die Kosten für drei Beratungen. Als Adresse dafür gibt beispielsweise die Praxisgemeinschaft «ewes» in Affoltern. Die Öffnungszeiten sind im Internet abrufbar. Zuständig für Beratungen in der Praxis oder bei einem Hausbesuch Ursula Schürch, eine diplomierte Hebamme und zertifizierte Stillberaterin. Wer bei kleinen oder grösseren Problemen rund um das Stillen und den Schoppen einen Rat braucht, nimmt eine professionelle Unterstützung in Anspruch. Beim Grillieren geht es um die Wurst. Beim Stillen und beim Schoppen geht es um das Wohlbefinden der Mutter und das Gedeihen des Kindes. Es ist in beiden Fällen hilfreich, die Sache entspannt anzupacken und sich offen zu halten für Tipps und Tricks. Weitere Infos unter www.ewes.ch.

Giulia und ihre Mutter geniessen die Stillmahlzeit. (Bild Ursula Schürch)

Vorjubel auf dem Mostelberg Im Hochstuckli feiert man den 1. August schon am 31. Juli «Wir sind unserer Zeit immer voraus hier oben», sagt Edwin Marty, Wirt im Restaurant Mostelberg im Hochstuckli. Und deshalb feiert man über dem Ägerisee den 1. August schon am 31. Juli.

Patrick C. Lilienthal, Leiter Projektgeschäft International, Hawa AG. (Bild zvg.)

Hawa: Neuer Leiter Projektgeschäft International Patrick C. Lilienthal (42) ist neuer Leiter Projektgeschäft beim Schweizer Hersteller hochwertiger Schiebebeschlagsysteme Hawa AG. Aus leitenden Positionen und aus Projekt-, Key Account- und Verkaufstätigkeiten in verschiedenen Branchen bringt Patrick C. Lilienthal umfassende berufliche Erfahrung mit. Der Fokus seines Aufgabenbereiches liegt auf der Bearbeitung und der Weiterentwicklung des weltweiten Hawa Projektgeschäftes. (pd.) Weitere Infos unter www.hawa.ch.

Marty, seit einem Jahr im Mostelberg und «unrettbar begeistert» vom Panorama davor, wirkt als glücklich Behäbiger so, als wäre er in die Kulisse vis à vis von Rigi und Rossberg hineingeboren worden. Weit zurück liegt für ihn die Zeit, in der er im Knonauer Hörnli für Leckeres und Laune sorgte. «Was ich jetzt erlebe, ist der Gipfel der Gefühle in meinem Berufsleben». Einen Tag vor dem Nationalfeiertag sorgt seine Crew sowie jene der benachbarten Bäsäbeiz von Roman Inderbitzin für einen kunterbunten Vorjubelabend. Ab 19 Uhr kommen in beiden Lokalen die ersten Teller auf die Tische, «Grilladen und Salate vor allem, bei mir aber auch eine reichhaltige Paella», sagt Marty. Kinder bis zu sechs Jahren mampfen bei ihm und Inderbitzin gratis, Jugendliche bis 15 Jahre zahlen pro Altersjahr zwei Franken. «Es gibt also keinen Grund, den Nachwuchs alleine zuhause und am leeren Daumen lutschen zu lassen». Nebst der Kulinarik wird einiges geboten. In den Drehgondeln der Sattel-Hochstuckli-Rondo-AG, die einen auf den Berg bringen und weltweit einzigartig sind, wird gejasst. Und in der Bäsäbeiz findet das Traditionelle eine Fortsetzung mit dem heimischen Jodelchörli «Waldrand-Spatze». Marty gibt sich wie mit der Paella auch in Sachen Musik international: «Bei mir spielt das umwerfend fetzige DixieSextett Porky-Valley», sagt der umtriebige Säuliamt-Abgänger. Jedem Ge-

schmack gerecht wird sicher das Feuerwerk, das ab 22.30 gezündet wird. «Im wahrsten Sinne ein Lichtblick», so Marty.

Brummschädel am Feiertag Das ganze Gebiet des Mostelbergs, schwärmt er, «wird am letzten JuliAbend zur spassigen Festarena». Und dem vorgezogenen Landesgeburtstag liege eine überzeugende Logik zugrunde: «Es ist volkswirtschaftlich vertretbarer, am freien Nationalfeiertag statt am Arbeitstag danach einen Brummschädel zu haben». Wer um 0.30 Uhr zudem die letzte Talfahrt der Bahn verpasst, kann in einem der sechs Zimmer des Restaurants Mostelberg nächtigen. «Das Ambiente meines Hauses ist ein richtiger 1.-August-Kracher.» Langweilig wird es niemandem, weder grossen noch dreikäsehohen Eidgenossen. Die urchige Gegend mit schroffromantischer Bergszenerie anzeige

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stimmt vaterländisch, und wer mal ein paar Meter ohne Geknalle und bengalisches Feuerwerk sein will, hat Alternativen. Unvergesslich etwa ist ein Kurzbummel über den «Raiffeisen Skywalk», die mit 374 Metern längste Fussgängerhängebrücke Europas. «In 58 Meter Höhe über dem Lauitobel erleben selbst Nüchternste, was schwanken heisst.» Wers weniger kribbelig will, vergnügt sich auf der Hüpfburg bei der Bahnstation. «Allerdings taugt die nur für die minderjährigen Angsthasen.» Bei Edwin Marty und Roman Inderbitzin kann höchstens eines minimen Bammel bewirken: das Wetter. «Ich suche mir schon mal alle Heiligen raus, die man bitten könnte, kühle Güsse zu unterlassen», sagt der Knonauer Ex-«Hörnli»-Patron. «Unter feuchtfröhlich verstehe ich nämlich definitiv etwas anderes».

Zeit nehmen zum Schreiben Schreiben ist ein Training des Sehens, des Wahrnehmens. Schreiben ist ein Weg, genauer hinzuschauen und etwas zu entdecken. Vor dem Frühstück stehe ich am kleinen Bergsee. Der Bergbach staut sich hier zu einem Seelein mit flachem Steinufer, bevor das Wasser wieder in seinem Bachbett bergabwärts fliesst, ja stürzt. Am Wasser stehend, beobachte ich eine faszinierende Spiegelung der Grastautropfen. Was der Wasserspiegel zeigt, sind ovale und runde dunkle Scheiben, aneinander gereiht, um ein Vielfaches grösser als die Tautropfen der Nacht. Ich schaue und schreibe. Schreiben ist immer wieder ein Weg, innezuhalten und wahrzunehmen. Schreiben ist eine Brücke zu andern Menschen, ein Weg zu sich selber. Schreiben in einer Schreibgruppe zeigt, wie unterschiedlich Menschen etwas zur Sprache bringen und dass der eigene Wortschatz, über die Jahre entstanden, entdeckt und angewendet werden darf. Im Erproben und Experimentieren kann er weiter wachsen und gedeihen. Schreiben braucht Zeit und gibt Zeit. Es braucht einen Entschluss, sich fürs Schreiben Zeit einzuräumen, diese Zeit ergibt sich nicht von selbst. Wo anfangen mit Schreiben? Ein Nachtschreiben in Büchi’s Optikergeschäft BOA in Affoltern am 6. September von 19.15 bis 22.45 Uhr? Dieser Ort weckt die Erwartung, dass es um einen schärferen Blick, dass es ums Sehen und Schauen, um Sichtweisen geht. Spielerische Schreibanregungen werden die Angst vor dem blinden Fleck bannen und den Schreibfluss anregen. Zum Angebot der Schreibwerkstatt gehören die Vormittagskurse «Autobiografisches Schreiben», jeweils donnerstags und freitags, und donnerstags der Abendkurs «Kreatives Schreiben». Diese Kurse finden ab 13. September vierzehntäglich statt, ausgenommen die Ferienzeit. Auch nächstes Jahr gibt es wieder einen viertägigen Sommerschreibkurs auf der Sennis-Alp, einem Hochplateau im Churfirstengebiet. Schreibwerkstatt Trudy Furrer-Estermann, Atelier Grossholzerstrasse 9, Mettmenstetten. Prospekte, Auskunft und Anmeldung: Trudy Furrer-Estermann, Psychotherapeutin FSP und Leiterin von Schreibwerkstätten FPI, www.trudyfurrer.ch oder trudy.fur-

Weitere Infos unter www.sattel-hochstuckli.ch.

rer@bluemail.ch, 044 767 12 80, 079 789 07 85.


Ref. Kirche Aeugst a. A.

Ref. Kirche Knonau

Sonntag, 29. Juli 10.00 Regionalgottesdienst Pfarrerin Bettina Stephan Donnerstag, 2. August 11.30 Grillparty anstelle Seniorenwanderung Treffpunkt beim VOLG Aeugst PWs stehen zur Verfügung

Sonntag, 29. Juli 10.00 Regionalgottesdienst in Maschwanden, Pfr. Ruedi Kleiner (Fahrdienst ab Kirche Knonau um 9.45 Uhr) Nationalfeiertag, 1. August 20.00 Glockenläuten für die Heimat Donnerstag, 2. August 14.30 Vorbereitungsanlass Seniorenferien im «Giebel»

Ref. Kirche Affoltern a. A. Sonntag, 29. Juli 10.00 Regional-Gottesdienst in Aeugst am Albis Pfrn. B. Stephan 9.25 Mitfahrgelegenheit vor dem Volg in Zwillikon 9.30 Mitfahrgelegenheit beim Taxistand am Bahnhof Afoltern und bei der Kirche

Ref. Kirche Bonstetten Sonntag, 29. Juli 10.00 Gottesdienst mit Pfrn. S. Sauder Musikalische Mitwirkung: Svea Schildknecht, Sopran

Ref. Kirche Hausen a. A. Sonntag, 29. Juli 9.30 Oberämtler Gottesdienst in Kappel mit Pfr. Christoph Hürlimann

Ref. Kirche Hedingen Sonntag, 29. Juli 10.00 Gottesdienst mit Pfarrer Urs Boller, Affoltern Amtswoche: Pfarrer Urs Boller, Affoltern, Tel. 044 760 11 23

Ref. Kirche Kappel a. A. Sonntag, 29. Juli 9.30 Regionalgottesdienst in Kappel mit Pfr. Ch. Hürlimann Taufe von Noah Schneiter

Kloster Kappel a. A. Werktags: Tagzeitengebete um 7.45, 12.00, 18.00 in der Klosterkirche. Sonntag, 29. Juli 17.15 Musik und Wort in der Klosterkirche: «Licht in der Finsternis»: Mariengesänge der Hildegard von Bingen mit Elisabeth Berner, Orgel; Neal Banerjee, Tenor; Lisa Stöhr, Sopran und Ziv Braha, Laute. Lesungen: Pfr. Markus Sahli. Eintritt frei/Kollekte. Anschliessend Möglichkeit zum Imbiss. (bitte anmelden: Telefon 044 764 88 10 oder info@klosterkappel.ch) Donnerstag, 2. August 13.30 Führung durch die Klosteranlage, Treffpunkt Eingang Amtshaus (Réception) 18.00 Abendmahlsfeier mit Pfr. Christof Menzi

Ref. Kirche Rifferswil Sonntag, 29. Juli 9.30 Regional-Gottesdienst in Kappel Pfr. Christoph Hürlimann

Ref. Kirche Stallikon-Wettswil

Ref. Kirche Maschwanden Sonntag, 29. Juli 10.00 Regionalgottesdienst in Maschwanden, Predigt: Pfr. Ruedi Kleiner, Solothurn

Ref. Kirche Mettmenstetten Sonntag, 29. Juli 10.00 Regionalgottesdienst in Maschwanden Predigt Pfarrer Ruedi Reich www.ref-mettmenstetten.ch

Ref. Kirche Obfelden Sonntag, 29. Juli 10.00 Regional-Gottesdienst Aeugst Pfrn. Bettina Stephan Kollekte nach Ansage Fahrdienst: Uschi Schneebeli, Tel. 044 761 69 22

Ref. Kirche Ottenbach Sonntag, 29. Juli 10.00 Regionaler Gottesdienst in Aeugst mit Pfarrerin Bettina Stephan Fahrdienst: Käthi Kurtz Telefon 044 761 23 47

Kath. Kirche Bonstetten Sonntag, 29. Juli 10.00 Eucharistiefeier Dienstag, 31. Juli 19.30 Abendmesse anschliessend Gebetsgruppe

Kath. Kirche Hausen a. A. Samstag, 28. Juli 17.00 Eucharistiefeier Sonntag, 29. Juli 11.00 Eucharistiefeier

Kath. Kirche Mettmenstetten Sonntag, 29. Juli 9.30 Eucharistiefeier

Kath. Kirche Obfelden Sonntag, 29. Juli 10.30 Eucharistiefeier

Chrischona Affoltern am Albis, Kirche mit Nähe Alte Obfelderstr. 24 Sonntag, 29. Juli 9.45 Gottesdienst Dominik Stäuble Kinderhüeti Kids-Treff-Ferienprogramm Mehr Infos: www.sunntig.ch

Evang.-methodistische Kirche Zürichstrasse 47 Affoltern a. A., Sonntag, 29. Juli 9.45 Gottesdienst (Arthur Berli) Kinderhort

Heilsarmee Affoltern a. A., Wiesenstrasse 10

Sonntag, 29. Juli 9.30 Gottesdienst – KingsKids-Ferienplausch

Sonntag, 29. Juli 10.00 Kirche Wettswil: Gottesdienst mit Pfr. Matthias Ruff Fahrdienst: Anmeldung 28. Juli, Telefon 044 700 09 82

Pfingstgemeinde Affoltern a. A.,

Kath. Kirche Affoltern a. A.

Evang. Täufergemeinde Weidstrasse Mettmenstetten,

Samstag, 28. Juli 17.30 Eucharistiefeier Sonntag, 29. Juli 9.00 Eucharistiefeier

Alte Obfelderstrasse 55

Sonntag, 29. Juli 9.45 Gottesdienst und Kinderprogramm mehr unter www.pga.ch

Sonntag, 29. Juli 10.30 Gottesdienst Sammelklasse für die Kinder


Vermischtes

Freitag, 27. Juli 2012

13

Ämtler Bauernbetriebe laden ein Speis und Trank am Nationalfeiertag: Der 1.-August-Brunch feiert Jubiläum Am 1. August öffnen Bauernhöfe bereits zum 20. Mal ihre Türen und laden die Bevölkerung zum traditionellen Brunch ein. Bauernfamilien im ganzen Kanton Zürich bieten zwischen 9 und 13 Uhr ein reichhaltiges Frühstücksbuffet.

stückstisch zu verdanken sind. Auf vielen Höfen warten zudem Highlights wie Streicheltiere, spannende Betriebsführungen, Kinderbetreuung, musikalische Unterhaltung und vieles mehr.

Walter Baltisberger. (Archivbild)

Vier Gastgeber-Familien aus dem Säuliamt

Der nationale 1.-August-Brunch feiert sein 20-jähriges Jubiläum. Rund 400 Bauernbetriebe bieten seither jährlich zum Nationalfeiertag ein reichhaltiges Buffet an, das von knuspriger Rösti über Bratspeck bis hin zum Butterzopf mit hausgemachter Konfitüre reicht. Die Leckereien stammen aus der Region oder werden auf dem Hof der Gastgeberfamilie selber hergestellt. Ob Jung oder Alt, aus der Stadt oder vom Land, der 1.-August-Brunch ist für jeden ein spezielles Erlebnis und ein idyllischer Einstieg in den Nationalfeiertag. Pro Person kostet der beliebte Brunch zwischen 20 bis 35 Franken.

Im Säuliamt laden vier Familien auf den Bauernhof – in Dachlissen und Uttenberg, Rifferswil und Zwillikon. Die Platzzahl auf den Höfen ist beschränkt. Deshalb ist eine Anmeldung bis zum 30. Juli direkt bei den organisierenden Bauernfamilien erforderlich. (sku.)

Bis zum 1. August bietet Walter Baltisberger auf dem Kronenplatz Affoltern wieder sein Feuerwerk an.

Die Ämtler Brunch-Anbieter: Familie Maya und Jean-Jacques Duperrex, Stöckweid Uttenberg, 8934 Knonau, Telefon 044 767 03 17, 076 368 03 17, j.duperrex@stoeckweid.ch; Familie Erika und Heini Nägeli, Mattenhof, Dachlissen 2, 8932 Mettmenstetten, Telefon 044 767 18 38, 079 481 38 10, naegeli-mattenhof@bluewin.ch; Familie Käthi und Ernst Steinmann, Lerchenhof 338, 8911 Rifferswil,

Landwirtschaft hautnah erleben Neben Speis und Trank bietet der 1.August-Brunch den Besuchern auch die Möglichkeit, mit den Gastgeberfa-

Auf reich bestückte Buffets darf man sich auch dieses Jahr freuen. (Bild zvg.)

Telefon 044 764 16 18, 078 823 90 48; Familie Claudia und Andreas Frutiger, Weihermattstrasse 10,

milien das Gespräch zu suchen und die Landwirtschaft hautnah zu erleben. Kinder und Eltern können direkt

vor Ort sehen, wie die Kühe, Hühner und Bienen leben, denen die Milch, die Eier und der Honig auf dem Früh-

8909 Zwillikon, Telefon 043 541 04 78, 079 407 56 58, andi.frutiger@datazug.ch. Weitere Infos zum Brunch unter www.brunch.ch.

Raketen, Vulkane oder ganze Kompositionen

Seit bald 20 Jahren verkauft Walter Baltisberger Feuerwerk. In dieser Zeit stand die Feuerwerkindustrie nie still. Sie bringt jedes Jahr Neues, Besseres und Spektakuläreres auf den Markt. Baltisberger bietet auch 2012 wieder Töpfe und Batterien an, die eine schier unerschöpfliche Farbenpracht an den Himmel zaubern. Wer es lieber ruhiger mag, für den ist knallfreies Feuerwerk empfehlenswert. Gespannt sein darf man etwa auf die neuen Produkte aus der modernsten Vulkane-Fabrik Europas. Um seine Kunden zufriedenzustellen, sind Baltisberger eine gute Beratung und eine hohe Qualität der Feuerwerkskörper sehr wichtig. Beides trägt dazu bei, das Unfallrisiko zu minimieren.

Der «Zuckerstock» ist der Klassiker Feuerwerk in der Drogerie Rütimann Seit Jahrzenten verkauft die Drogerie Rütimann in Hausen 1.-August-Feuerwerk. Qualität und somit Sicherheit stehen seit jeher an erster Stelle. Jeder Kunde darf sich Rabatte erwürfeln bis zu 12% Rabatt sind möglich.

Der GemischteChor posiert vor dem grössten erhaltenen Stadttor des römischen Weltreiches, der «Porta Nigra». (Bild zvg.)

Ein Auftritt und viel Geselligkeit Der GemischteChor Affoltern auf Reisen Am Wochenende vom 6. bis 8. Juli 2012 machten sich über 30 Sängerinnen und Sänger auf die Reise nach Trier an der Mosel. Nach der langjährigen Freundschaft des Männergesangvereins Trier Zurlauben mit dem ehemaligen Männerchor Affoltern fuhr man zum ersten Mal als GemischterChor in die schöne Stadt an der Mosel. Während der dreitägigen Reise mit dem Aemtler Car besuchte der Chor unter anderem das traditionelle Moselfest. Am Sonntag war ein Auftritt in der evangelischen Basilika von Trier geplant. Aber bereits am Zoll in Basel waren starke Nerven gefragt. Da seit Längerem keine Personenkontrollen am Zoll mehr gemacht werden, hatten es die französischen Zöllner auf das Affoltemer Fahrzeug abgesehen. Alles wurde kontrolliert: Der Zustand der Reifen, der Fahrtenschreiber, alle Bewilligungen und Ausweise. Nach knapp einer halben Stunde konnten die Daten schlüssig geprüft und auf ihren Computer geladen werden und unser Chauffeur durfte weiterfahren. Dank wenig Verkehr kam man doch noch rechtzeitig zum Nachtessen im

Hotel Deutscher Hof in Trier an. Bereits eine Stunde später wurde der Chor zur Eröffnung des Moselfestes abgeholt. Die Begrüssung durch die Mitglieder des MGV Trier war herzlich und der erste Tropfen Moselwein schmeckte bei Sonnenschein allen. Auch ein kleiner Platzregen danach trübte die gute Stimmung keineswegs. So waren die Affoltemer meist in kleineren Gruppen an den vielen Getränke- und Imbisständen anzutreffen. Ein Besuch im vereinseigenen «Sängerheim» direkt am Ufer der Mosel rundete den gemütlichen Abend ab. Der zweite Tag war durch eine dreistündige Stadtführung zur Hälfte ausgefüllt. Es blieb aber noch genügend Zeit, um die schöne Stadt mit der grossen Fussgängerzone zu entdecken. Für die Frauen waren es eher die Kleiderläden, während die Männer sich mehr auf den Moselwein oder auch auf ein feines Bier konzentrierten. Zum Nachtessen waren alle auf einem Moselschiff eingeladen. Man fuhr die Mosel auf- und abwärts, bevor es am schönsten Platz vor Anker ging, damit das grosse Feuerwerk auch richtig genossen werden konnte. Es war

wunderbar und wurde mit viel «Ahaaas und Ohooos» belohnt. Nach zwei weinseligen Tagen stand am Sonntag der Auftritt in der berühmten Basilika auf dem Tagesplan. Unter der Leitung von Wolfram Scharf sangen die Affoltemer fünf Lieder. Für alle Sängerinnen und Sänger war die enorme Akustik der Basilika ein ganz besonderes Erlebnis. Die 32 Stimmen und die einfühlsame Begleitung durch den Dirigenten an der Orgel hat den Zuhörern sehr gut gefallen. Die anschliessende Führung des Pfarrers durch die unterirdischen, römischen Gemäuer rundete den schönen Sonntagmorgen ab. Aber schon bald hiess es Abschied nehmen von den Sängerfreunden aus Trier. Als Dank für die einzigartige Gastfreundschaft überreichte der Präsident den Sängern einen ganzen Appenzellerkäse. Dani Kieser fuhr auf dem Heimweg nicht immer auf der Autobahn, sondern zwischendurch auch durch malerische Dörfchen im Elsass, sodass neben Geselligkeit, konzertantem Auftritt auch das schöne Land zwischen Trier und Basel allen in bester Erinnerung bleiben wird. (BO)

Der Vulkan oder Zuckerstock ist der Klassiker im Familienfeuerwerk. Seine Beliebtheit kommt aber nicht von ungefähr, sondern besticht durch die schönen bis zu 12 Meter hohen Feuerspiele, die beinahe geräuschlos die Betrachter verzaubern. Dieses Jahr auch im Trend sind die Feuerwerk-Kreationen, die nacheinander ein tolles Bouquet nach dem anderen an den Himmel zaubern. Natürlich steht neben dem umfangreichen Raketensortiment auch eine grosse Anzahl an leisem Feuerwerk im Regal. Sollte der Kunde un-

schlüssig sein, kann er auf 35 Jahre Erfahrung bei Claudio und Walter Rütimann zählen – kompetente Beratung ist Trumpf. Das Sortiment in Hausen ist gross und bietet auch den Kleinen viele Highlights ohne Angst.

Der sichere Umgang mit Feuerwerk ist wichtig Kinder sollten immer nur in Begleitung von Erwachsenen Feuerwerk kaufen und abbrennen. Auch sei die Distanz zu Häusern und Bäumen zu beachten, speziell bei Raketen soll der Start aus einem fest im Boden verankerten Rohr erfolgen und die Windrichtung beachtet werden. «Diese Startrohre sind immer gratis dabei, damit das Bouquet erst in der Luft losgeht», erklärt Claudio Rütimann, Inhaber der Drogerie und selber leidenschaftlicher 1.-August-Feuerwerker.

Leidenschaftliche Feuerwerker: Walter (links) und Claudio Rütimann. (Bild zvg.)


So feiern die Ämtler Gemeinden 1. August-Feier 2012 Affoltern am Albis und Zwillikon

Affoltern am Albis ab 10.30 Uhr

GEMEINDE STALLIKON

auf dem Marktplatz Festplatz Dorfstrasse / Pfarrhausplatz

Spiel der Harmonie Affoltern a.A. Festansprache

18.00 Uhr

Eröffnung Festwirtschaft auf der Dorfstrasse

19.30 Uhr

Gemeinderatsapéro mit anschliessendem Platzkonzert der Musikgesellschaft Stallikon

21.00 Uhr

Feierstunde auf dem Pfarrhausplatz; Ansprache von Beatrice Käser, Journalistin/Autorin

Martin Haab, Kantonsrat Festwirtschaft und musikalische Unterhaltung

Zwillikon ab 19.30 Uhr Festplatz oberhalb Rütirain

Lampionumzug 20.30 Uhr ab Volg Musikverein Hedingen ab ca. 21.00 Uhr Grosses 1. August-Feuer und Feuerwerk Parkplätze beim Schulhaus Zwillikon Auf Ihren Besuch freuen sich der Gemeinderat und der Sportclub Zwillikon

ca. 21.30 Uhr Lampionumzug zum Höhenfeuer auf dem «Weidhoger» mit 1.-August-Weggen für Kinder Strassenfest auf der Dorfstrasse bis 02.00 Uhr

«In Gottes Namen. Das öffentliche Ansehen und Wohl erfordert, dass Friedensordnungen dauernde Geltung gegeben werde. – Darum haben alle Leute der Talschaft Uri, die Gesamtheit des Tales Schwyz und die Gemeinde der Leute der unteren Talschaft von Unterwalden im Hinblick auf die Arglist der Zeit zu ihrem besseren Schutz und zu ihrer Erhaltung einander Beistand, Rat und Förderung mit Leib und Gut innerhalb ihrer Täler und ausserhalb nach ihrem ganzen Vermögen zugesagt gegen alle und jeden, die ihnen oder jemand aus ihnen Gewalt oder Unrecht an Leib oder Gut antun.» So beginnt der Bundesbrief aus dem Jahre 1291. Ihm gedenkt der 1.-August-Feiertag. Auch dieses Jahr wird er in sämtlichen Gemeinden des Bezirks Affoltern zelebriert.


Einladung zur 1.-August-Feier Aeugst am Albis Wir laden Sie, Ihre Familie und Freunde herzlich zur 1.-AugustFeier der Gemeinde Aeugst am Albis ein. Festprogramm am Mittwoch, 1. August auf dem Bolet (beim Schützenhaus) Programm: 17.30 Uhr Eröffnung der Festwirtschaft 20.00 Uhr Läuten der Kirchenglocken Platzkonzert der Harmonie Affoltern a. A. Begrüssung durch den Gemeindepräsidenten Ruedi Müller Gedanken zum 1. August von Hansjörg Egloff

Kappel am Albis

Höhenfeuer Die Festwirtschaft wird von der Theatergruppe Aeugst am Albis geführt. Jedes Kind erhält ein Glas Most und eine Wurst zum Selberbraten. Anschliessend lassen wir die Feier beim gemütlichen Zusammsein ausklingen.

Der Gemeinderat und die Theatergruppe Aeugst am Albis freuen sich auf Ihren Besuch.

Das Abbrennen von Feuerwerk hat mit grösster Sorgfalt und nur an speziell dafür vorgesehenen Orten zu erfolgen. Besten Dank für Ihr Verständnis!

beim oder im Gemeindesaal Die Ämtler Jodlerfründe organisiert im Auftrag der Gemeinde die Bundesfeier 2012 in gewohntem Rahmen

Ab 19 Uhr Festbetrieb mit Unterhaltung 20 Uhr offizielle Feier der Gemeinde Kappel am Albis Ansprache von Christoph Hürlimann, Pfarrer Anschliessend gemütliches Beisammensein. Es gibt ein Feuer, aber kein Gemeinde-Feuerwerk. Bitte denken Sie daran, dass das Abbrennen von Feuerwerk über bewohnten Siedlungsgebieten auch am 1. August verboten ist. Wir danken für Ihr Verständnis. Sie sind herzlich eingeladen, die Bundesfeier gemeinsam zu verbringen. Wir wünschen Ihnen schon jetzt einen vergnüglichen 1. August 2012.

Gemeinde Bonstetten

KNONAU

Sie und Ihre Gäste sind herzlich eingeladen zur 1.-August-Feier und das anschliessende Fest auf dem Hof der Familie Dorli und Walter Weiss, Dachenmasstrasse.

Ab 18 Uhr Festwirtschaft, geführt von der Hotelfachschule Belvoirpark. Beginn der Feier: 19.30 Uhr Programm: • Umrahmung der Feier durch den Musikverein Bonstetten unter der Leitung von W. Brawand • 1.-August-Ansprache von Moritz Spillmann, Kantonsrat und Präsident der SP Bezirk Affoltern • Schweizerpsalm • Abschluss mit dem Musikverein Bonstetten • Lampionumzug der Kinder mit anschliessender Verteilung der Weggen • Feuerwerk • 1.-August-Feuer Für tolle Stimmung nach der offiziellen Feier sorgt die Frank Tender Band. Der Gemeinderat Bonstetten freut sich auf viele Festbesucher und wünscht gute Unterhaltung.

Ottenbach

1.-August-Feier auf dem Stampfiplatz (Bei Schlechtwetter im «Stampfli»-Saal)

1.-August-Feier 2012 ab 16.00 Uhr

Festwirtschaft Die Gemeinde offeriert allen Besuchern der Feier eine Gratiswurst Begrüssung durch Gemeindepräsident Walter von Siebenthal 21.15 Uhr Bundesfeier-Rede von Charles Höhn, Standortförderung Knonauer Amt Musikalische Umrahmung mit Edi‘s Blasmusikanten Die Gemeinderat freut sich auf eine rege Teilnahme!

Maschwanden Am Mittwoch, 1. August, ab 19.00 Uhr Beginn der Feier in der Chlopfi (Scheune von Familie Frei im Unterdorf, bei jeder Witterung) Programm: Für Speis und Trank, wie auch für eine musikalische Unterhaltung ist gesorgt. Lampionumzug (zirka 21.00 Uhr) Wir hoffen auf ein zahlreiches Erscheinen und auf einen gemütlichen Abend. Der Musikverein Maschwanden

beim Pontonierhaus an der Reuss 11.00 Uhr Start Festwirtschaft Grilladen, Fischbeiz und Kuchenbuffet 14.00 Uhr Plausch-SchlauchbootRennen für alle Siegerpreise zu gewinnen! Schlauchboot und Schwimmweste werden zur Verfügung gestellt. Anmeldung direkt vor Ort! 19.30 Uhr Beginn der offiziellen 1.-August-Feier mit dem Eröffnungsspiel des Musikvereins Referent: Francisco Jandula Lopez, der jüngst eingebürgerte Ottenbacher Schweizer Psalm mit dem Musikverein Tanzmusik: Alleinunterhalter Harry Petereit

Wettswil a. A.

Mettmenstetten

Der Gemeinderat und der organisierende Verein Volley S9 laden wiederum ganz herzlich zu einem gemütlichen Brunch ein.

Bundesfeier auf dem Festplatz Paradies 19.30 Uhr 19.45 Uhr 20.00 Uhr

Festbeginn Glockengeläute Ansprache von Gregor Rutz, lic. jur., Kantonsrat und ehemaliger Generalsekretär der SVP

Wie gewohnt führt der Turnverein Mettmenstetten die Festwirtschaft. Die Feier wird vom Duo «Hopfenmandli» begleitet. Der Anlass findet bei jeder Witterung statt – ein kleines Festzelt ist vorhanden. Verschönerungsverein und Turnverein Mettmenstetten

Wo:

Areal des Schulhauses «Mettlen» (bei schlechter Witterung findet der Anlass in der Turnhalle statt)

Wann:

10.00 bis 14.00 Uhr. Reichhaltiger Brunch bis 13.00 Uhr, feine Würste vom Grill ab 11.00 Uhr Für Unterhaltung sorgen die «OhrestüberMusikanten» aus Obfelden Es freuen sich auf Ihren Besuch: Gemeinderat und Volley S9


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Veranstaltungen

agenda

Eignet sich Affoltern für betagte Einwohner?

Freitag, 27. Juli Rifferswil 08.00-19.00: «Erleben Sie Natur»: Das grösste Blütenparadies der Schweiz. Rhododendren, Azaleen, Seerosen, Farngarten, Infos: www.selegermoor.ch. Geöffnet bis 31. Juli täglich von 8 bis 19 Uhr. Park Seleger Moor.

Samstag, 28. Juli Affoltern am Albis 08.00-12.00: Wochenmarkt mit Märtkafi. Selbstgemachte Pasta, italienische, griechische und Tiroler Spezialitäten, Brot, Früchte, Gemüse, Eier, Käse, Honig, Blumen uvm. Marktplatz.

Mettmenstetten 10.00-16.00: Flohmarkt - breites Angebot in guter Qualität. Evang. Missionshaus Güetli. Rossau.

Sonntag, 29. Juli Kappel am Albis 17.15: Musik und Wort in der Klosterkirche: «Licht in der Finsternis» - Mariengesänge der Hildegard von Bingen. Mit Elisabeth Berner, Orgel, Neal Banerjee, Tenor, Lisa Stöhr, Sopran und Ziv Braha, Laute. Lesungen: Pfr. Markus Sahli. Anschliessend Möglichkeit zum Imbiss. Reservierung unter Telefon 044 764 88 10 oder info@klosterkappel.ch. Kloster Kappel. Kappeler hof 5.

Montag, 30. Juli Hausen am Albis 06.20: Wanderung Vilan: Mit PW nach Malans. Mit Seilbahn zum Älpli. Obersäss - Sieben Brünnen Sadrein -Sadreinegg - Vilan Oberäss - Alpli. Wanderzeit: 5½ Std. Aufstieg: 920 m, Abstieg: 920 m. Anmeldung bis Freitagabend an Vreni Zürcher, Telefon 044 764 07 62 oder vreni.zuercher@datazug.ch. Gemeindeparkplatz Chratz. Treffpunkt.

Dienstag, 31. Juli Affoltern am Albis 18.00: American - BBQ - Party. Live-Musik mit The Two-Bones (acoustic, Rockabilly, combo) ab 20 Uhr. Mit DJ Steve. CQ Bar. Bahnhofplatz 5.

«Zu Fuss – sicher bis ins hohe Alter» – Informationsveranstaltung im Haus zum Seewadel Das Fusswegnetz rund ums Haus zum Seewadel wurde in den vergangenen Wochen unter die Lupe genommen. Erste Resultate dieser Überprüfung werden am Dienstag, 7. August, von 14.30 bis 16 Uhr der Öffentlichkeit präsentiert. Den Bedürfnissen und Lebensgewohnheiten der Bewohnerschaft schenkt das Haus zum Seewadel Aufmerksamkeit und bezieht deren Ressourcen in die Gestaltung des Alltags mit ein. Ein vielfältiges Angebot an Aktivitäten fördert das Wahrnehmen ihrer persönlichen Interessen. Das Seewadel unterstützt sie in der Aufrechterhaltung ihrer sozialen Kontakte und bietet Gelegenheit, neue zu knüpfen. Dabei leistet die Nähe zum Dorf und zur Bevölkerung einen wichtigen Beitrag. Zwei terzScouts haben in den letzten Wochen Wege, Strassen und öffentliche Plätze im Umkreis vom Haus zum Seewadel in Affoltern darauf hin untersucht, ob sie für betagte Menschen geeignet sind. Der Bericht mit

Auch dieses Jahr steigt das grosse Rumänienfest in Obfelden. Neben dem reichhaltigen Salat- und Dessertbuffet werden auch die legendären und handgemachten Mititei (rumänische Wurstspezialität) und ein speziell für diesen Anlass gebrautes Bier im Angebot sein. Diesmal gibt es sogar wieder mit dem Zug direkt aus Rumänien importierten Wein. Der Erlös aus dem Verkauf all dieser Köstlichkeiten wird – wie in den letzten Jahren – an zwei rumänische Kinderheime verteilt. Im Rahmen einer Diashow berichten die Organisatoren von ihren Reisen nach Rumänien,

10.30: 1.-August-Feier. Festansprache: Martin Haab, Kantonsrat. Spiel der Harmonie Affoltern. Festwirtschaft und musikalische Unterhaltung. Marktplatz.

17.00: 1.-August-Feier. Mit Show, Akrobatik, Entertainment «Beckle Men». Mit Festwirtschaft und Grill. Badi Obfelden.

Bonstetten 19.30: 1.-August-Feier. Umrahmung durch den Musikverein Bonstetten. Ansprache: Moritz Spillmann, Kantonsrat und Präsident der SP Bezirk Affoltern. Unterhaltung mit der Frank Tender Band. Bauernhof Walter Weiss. Dachenmasstrasse.

Hausen am Albis 19.00: 1.-August-Feier. 20.15 Uhr: Die etwas andere Ansprache zum Bundesfeiertag: Ein Sketch mit Mena Taverna und Jürgen Schultz. Mit Festwirtschaft. Musik mit der Gruppe Puszta Pampa. Von 19 bis 21 Uhr Kinderprogramm mit dem Clown Mareng. Strandbad Türlersee.

Mittwoch, 1. August Kappel am Albis Aeugst am Albis 17.30: 1.-August-Feier. 20.00 Uhr Begrüssung durch dem Gemeindepräsidenten Ruedi Müller. Platzkonzert der Harmonie Affoltern. Gedanken zum 1. August von Hansjörg Egloff. Höhenfeuer und gemütliches Beisammensein. Auf dem Bolet.

Ein Referat von Verena Rytz, «Fussverkehr Schweiz» beinhaltet praktische Informationen zum besseren Verständnis von Verkehrssituationen und gibt Tipps zum sicheren Verhalten. Wer am Kurs teilnimmt, wird ermutigt, sich vermehrt zu Fuss zu bewegen. Neben diesen Informationen gibt es kurze Anleitungen zu praktischen Übungen, welche Kraft und Beweglich-

«Zu Fuss – sicher bis ins hohe Alter». (Bild zvg.) keit fördern. Die Übungen können gut in den Alltag integriert werden und verbessern die Gangsicherheit. In einer Diskussion wird anschliessend das eigene Verkehrsverhalten analysiert. Mit Fachleuten werden

Am 31. Juli wird bei Familie Schneebeli in Obfelden einmal mehr zugunsten von rumänischen Kinderheimen geplaudert, gegessen und getrunken.

06.40: Anspruchsvolle Wanderung: Andermatt - Lochstafel - Ober Stafel - Lutersee - Vorder Felli - Oberalppass. Wanderzeit: ca. 5 Std.. Anmeldung und Auskunft: Ernst Baumann, Telefon 044 700 08 06. Bahnhof. Treffpunkt.

Obfelden

Ermutigung, sich vermehrt zu Fuss zu bewegen

7. Benefizfeier auf dem Hof der Familie Schneebeli in Obfelden

Affoltern am Albis

20.30: 1.-August-Feier. Begrüssung durch den Gemeindepräsidenten Paul Schneiter. Fackelzug der Turner und Lampionumzug. Festwirtschaft ab 18.00 Uhr. Unterhaltung mit Andreas Aeschlimann - Chansons von Mani Matter. Weiherwiese.

den Schwachstellen im Fusswegnetz rund ums Haus wird nach der Veranstaltung den zuständigen Verantwortlichen der Gemeinde Affoltern übergeben. Erste Resultate dieser Überprüfung werden an der Informationsveranstaltung «Zu Fuss – sicher bis ins hohe Alter» am Dienstag, 7. August, im Mehrzweckraum des Hauses zum Seewadel von 14.30 bis 16 Uhr präsentiert. Die Veranstaltung ist kostenlos und alle Interessierten sind eingeladen, daran teilzunehmen.

Für rumänische Kinderheime

Bonstetten

Hedingen

Freitag, 27. Juli 2012

19.00: 1.-August-Feier. Ansprache: von Christoph Hürlimann, Pfarrer. Festbetrieb mit Unterhaltung. Gemeindesaal zur Mühle.

Knonau 16.00: 1.-August-Feier mit Festwirtschaft. Ansprache: Charles Höhn, Standortförderung Knonauer

Schwachpunkte der Verkehrsinfrastruktur im Wohnumfeld der Teilnehmenden besprochen und es wird aufgezeigt, welches Verhalten notwendig ist, damit auch bei mangelhafter Infrastruktur zu Fuss gehen sicher ist. (pd.)

Ausstellungen Aeugst am Albis Kommbox im Gemeindehaus, Dorfstrasse 22: «Feuermehr». Die Aeugster Feuerwehr präsentiert Interessantes, Überraschendes, Persönliches, Vorbeugendes und mehr. Man folge dieser «Lebensversicherung». Die Ausstellung dauert bis 30. August. Infos unter www.aeugst-albis.ch. Öffnungszeiten: Mo, 8-11.30/1618.15 Uhr, Di/Do, 8-11.30 Uhr, Mi, 8-11.30/14-16.30 Uhr.

Aeugstertal

Auch dieses Jahr steigt in Obfelden das grosse Rumänienfest. (Bild zvg.) stellen abgeschlossene und noch bevorstehende Projekte vor. Co-Organisator und Gastgeber Tobias Schneebeli wird selber im Herbst wieder für rund sieben Wochen nach Rumänien rei-

Amt. Musikalische Umrahmung mit Edi’s Blasmusikanten aus Affoltern. Bei schlechtem Wetter im Stampfi-Saal. Stampfiplatz.

Maschwanden 19.00: 1.-August-Feier in der Scheune von Jakob Frei. Mit Festwirtschaft. Um 21 Uhr traditioneller Lampionumzug. In der Chlopfi.

sen. Mit fünf Helfern aus der Schweiz wird er dort tatkräftig anpacken. Rumänienfest am Sonntag, 31. Juli, ab 18 Uhr, Weid, Obfelden. Infos: www.rumaenienfest.ch.

Lampionumzug zum Höhenfeuer auf dem «Weidhoger». Festplatz.

Wettswil 10.00: 1.-August-Feier mit Brunch. Unterhaltung mit den «Ohrestüber»-Musikanten aus Obfelden. Bei schlechter Witterung findet der Anlass in der Turnhalle statt. Schulhaus Mettlen.

Zwillikon Mettmenstetten 19.30: 1.-August-Feier mit Festwirtschaft. Ansprache von Gregor Rutz, lic. iur., Kantonsrat. Unterhaltung mit dem Duo Hopfenmandli. Bei jeder Witterung. Festplatz Paradies.

Ottenbach 11.00: 1.-August-Feier mit Festwirtschaft. Plausch-Schlauchboot-Rennen ab 14.00 Uhr. 19.30 Uhr: Eröffnungspiel mit dem Musikverein. Ansprache: Francisco Jandula Lopez, jüngster eingebürgerter Ottenbacher. Tanzmusik: Alleinunterhalter Harry Petereit. Pontonierhaus an der Reuss.

Stallikon 18.00: 1.-August-Feier mit Festwirtschaft. Platzkonzert der Musikgesellschaft Stallikon. 21 Uhr Ansprache von Beatrice Käser, Journalistin, Autorin. Um ca. 21.30 Uhr

Pegasus Small World (Spielzeugmuseum), Habersaat: «Action-Figuren»: KunststoffFiguren wie Batman, Superman, Spiderman, Terminator, James Bond Jr. usw. Die Ausstellung dauert bis 31. Oktober 2012. Öffnungszeiten: Mi-So, 11-18 Uhr.

19.30: 1.-August-Feier mit Festwirtschaft. Lampionumzug: 20.30 Uhr ab Volg. Spiel des Musikvereins Hedingen ab ca. 21 Uhr. Grosses 1.August-Feuer und Feuerwerk. Festplatz oberhalb Rütirain.

Obfelden Galerie Stehli Wöschhüsli, Stehlistrasse 7: Sommer-Ausstellung mit diversen Künstlern. Die Ausstellung dauert vom 21. bis 28. Juli. Öffnungszeiten: Sa, 10-17 Uhr, So, 10-15 Uhr, Fr, 14-18 Uhr.

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kino kino kino Tel. Reservation/Auskunft: Mo bis Fr 9–12 h sowie ab 14 h, Sa/So ab 12 h Am 1. August bleiben die Kinos abends geschlossen!

SEEHOF 1 041 726 10 01 ZUG

13.30: Öffentliche Führung durch die Klosteranlage. Kloster Kappel. Treffpunkt: Amtshaus. Kappelerhof 5.

Ottenbach 09.13: Alterskommission Ottenbach: Fahrt mit der S15 und der S12 nach Winterthur und mit dem Bus nach Töss. Wanderung entlang der Töss zur Waldschenke zum Mittagessen. Zurück am Tössuferweg und mit dem Bus nach Winterthur. Postautohaltestelle. Treffpunkt.

CH-Premiere! Bis Di täglich 16.45 h (D), 20.15 h (E/d/f) Sa/So auch 16.45 h (E/d/f im Seehof 2)

THE DARK KNIGHT RISES

Donnerstag, 2. August Kappel am Albis

2. Woche / 3D-Projektion Reduzierter Eintrittspreis! Bis Di täglich 14.30 h, Mi bei Regenw. auch 14.30 h DER LORAX D gespr., ab 3 J.

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Vermischtes

Freitag, 27. Juli 2012

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Das Hausemer Pendant zu Fabian Cancellara Olympia-Medaillenhoffnung Emma Pooley will im Zeitfahren Gold Erstmals seit Jahrzehnten nehmen keine Säuliämtler an den olympischen Sommerspielen teil!? Das stimmt nicht ganz: In Hausen wohnt die englische Radrennfahrerin Emma Pooley, die sich Chancen auf den Olympiasieg im Zeitfahren ausrechnet.

in Anbetracht ihres akademischen Werdegangs und ihrer Einstellung. Pooley hat nie darüber gejammert, dass der Frauenradsport darbt. Sie hat ihr radsportliches Zigeunerleben stets auch für ihre intellektuelle Entwicklung genutzt. Sie beherrscht inzwischen sechs Sprachen fliessend. In die Schweiz hat sie die Ausbildung gebracht. Pooley studiert in Zürich Geotechnik. Nach Wohnorten in Zürich und Rüschlikon hat sie sich vor einigen Monaten in Hausen an der Heischerstrasse niedergelassen, wo in idealer Distanz zur ETH beste Trainingsgebiete vorfindet.

................................................... von martin platter Emma Pooley, das weibliche Pendant zu Fabian Cancellara, ist von ihrer Erscheinung her das genaue Gegenteil der Berner Olympiahoffnung. Während Cancellara mit einer Grösse von 1,86 Meter und einem Gewicht von 80 Kilogramm als Modellathlet gilt, der aber bereits zu schwer ist, um grosse Rundfahrten gewinnen zu können, bringt es Pooley gerade mal auf 1,57 Meter Körpergrösse und 50 Kilo Gewicht. Dennoch kann sie bedeutende Erfolge in den grossen Frauenrundfahrten Grande Boucle Féminin und Giro femminile sowie in Eintages-Klassikern und im Kampf gegen die Uhr vorweisen. Als bisherige Höhepunkte gewann sie die olympische Silbermedaille im Zeitfahren von Peking und holte 2010 in dieser Disziplin den Weltmeistertitel. Diesmal solls am 1. August sogar olympisches Gold im Zeitfahren werden.

Zierliche Erscheinung, wacher Geist «Der Druck ist gross», sagt Emma Pooley denn auch. Die heute 29-Jährige wurde in der Olympiastadt geboren und wuchs in Norwich auf. Nach dem Studium an der renommierten Universität Cambridge wurde sie quasi zur akademischen Sportnomadin. Zuerst als Langstrecken-Läuferin und Triathletin, wechselte sie 2005 wegen einer Verletzung zum Radsport, wo sie auf Anhieb erfolgreich war. Klar, dass sie

Weitere Fortschritte im Zeitfahren

Emma Pooley, die in Hausen wohnt, rechnet sich Medaillenchancen aus im olympischen Zeitfahren am 1. August. mit ihrem Palmarès im Fokus der Medien steht – auch wenn das erfolgreiche Sky-Team mit ihren Landsleuten wie Tour-de-France-Sieger Bradley Wiggins und Strassenweltmeister Mark Cavendish ungleich mehr Publizität generieren. Ein Interview mit der zierlichen Frau ist dafür ungleich inspirierender als mit dem stets etwas ungehobelt wirkenden «Cav». Was nicht erstaunt

Auf ihre Olympiachancen angesprochen, gibt sich Pooley realistisch. Im Wissen, dass vor allem im Strassenrennen, das am kommenden Sonntag, 29. Juli stattfindet, alles passieren kann: «Der eher flache Rundkurs entspricht ausserdem nicht meinen Fähigkeiten», schränkt sie ein. Aber es könnte sein, dass sie im Finale wieder eine wichtige Helferrolle übernehmen werde für Teamkollegin Lizzie Armitstead, die viel besser sprinten könne als sie selber. Schon 2008, hatte sie der damaligen Siegerin des Strassenrennens in Peking, Nicole Cooke, im Finale rennentscheidend geholfen. Macht es ihr denn nicht aus, für eine andere den Rücken zu krümmen? «Nein, solange wir gewinnen. Ich weiss es klingt komisch, denn am Schluss siegt nur eine. Aber Radsport ist ein Teamsport, das grosses gegenseitiges Vertrauen voraussetzt», erklärt Pooley. Im Zeitfahren seien ihre Chancen besser, denn sie habe seit ihren letzten Erfolgen weitere Fortschritte gemacht. «Gewinnt Emma Pooley tatsächlich eine Medaille, werden wir ihr in Hausen einen würdigen Empfang bereiten», hat Gemeindeschreiberin Nicole Baumann bereits in Aussicht gestellt.

Julie Müller beim Springen in Dagmersellen. (Bild zvg.)

Sieg und Ehrenplatz für Julie Müller Springen in Dagmersellen und Wohlen +Tolle Bedingungen am Concours in Dagmersellen am letzten Wochenende. Auf dieser wunderschönen Anlage ist es ein Vergnügen bei der Ehrenrunde mit dem Siegerflots vorneweg zu galoppieren. Mehr als 50 Nennungen erhielt der Veranstalter in der Kategorie R90. Über ihren ersten Doppelerfolg, einen Tag nach ihrem 12. Geburtstag, freute sich Julie Müller sehr und ihre engagierten Eltern waren mächtig stolz auf die kleine Amazone und ihre Ponys Top Yacinta und Jump de Verpillieres. Ebenfalls auf dem Podest mit dem hervorragenden 3. Rang in der Kategorie R115 klassierte sich Kaya Veltz mit ihrer jungen Stute Carola N CH, knapp waren die Abstände nach vorne.

Null-Fehler-Ritte in Wohlen Gerne beteiligen sich die Mitglieder vom Birkenhof am Turnier in Wohlen. Die gemütliche, familiäre Atmosphäre

mit vielen Zuschauern ist für Startende und Betreuer eine wahre Einladung. In verschiedenen Prüfungen konnten sich die Amazonen und Reiter messen. Über die Höhe B65/70 ergaben sich dreimal null Fehler, Noelle Jehli startete mit der jungen Stute Carmina de l’Hôta und Nina Hungerbühler ritt Amor. In der folgenden Prüfung R90 klassierte sich Kim Steiner mit Vainqueur de L’Hôta auf den Rängen 10 und 17. Pascal Holenstein wurde 18. mit Uberon – wohlgemerkt bei Feldern von 70 Startenden. Am Sonntag war noch eine Prüfung der Kategorie Jump-Green. Bei dieser Prüfung wird verlangt, dass man ohne Zeituhr auf einer vorgegebenen Linie die ca. 13 Hindernisse in einem Tempo von 350 m/Min absolviert. Hier erreichte Tamara Trost mit Uberon den tollen 4. Rang, sie war bei 108 Sekunden mit einer Abweichung von nur 98 Zehntelsekunden ins Ziel geritten.

Ämtler Bibliotheken im August Nordic Walking. (Bild zvg.)

Immer eine Stocklänge voraus Nordic-Walking-Kurs für Frauen und Männer 60plus in Bonstetten. Nordic Walking ist ein sanftes und effizientes Ganzkörpertraining in der Natur. Der Erwachsenensportleiter Raymond Tavernier bietet Gelegenheit, die richtige Technik zu erlernen oder wieder aufzufrischen. Am 17. August und am 12. Oktober 2012 beginnen im Auftrag von Pro Senectute Kanton Zürich in Bonstetten neue Kurse. Diese finden jeweils am Freitagmorgen von 9 bis 10.30 Uhr statt, dauern fünf Wochen und kosten 90 Franken. Treffpunkt ist das Sportzentrum Schachen, Heumattstrasse, Bonstetten. Stöcke werden auf Wunsch kostenlos zur Verfügung gestellt. Auskunft erteilt Raymond Tavernier, Telefon 044 700 34 32 oder 077 425 27 43. Anmeldung/Prospekte: Pro Senectute Kanton Zürich, Bewegung und Sport, Forchstrasse 145, 8032 Zürich, Tel. 058 451 51 31, sport@zh.pro-senectute.ch. Anmeldeschluss: Kurs 1: 10. August, Kurs 2: 28. September.

Die Schulferien im Bezirk dauern noch bis Samstag, 18. August 2012. Am Mittwoch, 1. August, bleiben die Bibliotheken geschlossen. Bis Mitte September findet zum vierten Mal die «Lesebank-Aktion» statt. Im Bezirk werden Behälter mit Büchern und Zeitschriften bei Ruhebänken und Badeanstalten bereitstehen und zum Schmökern, Lesen und Geniessen einladen. Informationen zu den Standorten geben die beteiligten Gemeindebibliotheken.

Bibliothek Aeugst Während der Sommerferien ist die Bibliothek vom Montag, 30. Juli, bis Samstag, 11. August, geschlossen. Am Montag, 13. August, ist sie von 18 bis 20 Uhr und am Samstag, 18. August, von 10 bis 12 Uhr geöffnet. Nach den Sommerferien gelten neue Öffnungszeiten: Montag, 18 bis 20 Uhr; Mittwoch, 10 bis 12 Uhr und 15 bis 17 Uhr; Samstag, 10 bis 12 Uhr.

Regionalbibliothek Affoltern Dienstag, 7. August, 9.30 bis 10 Uhr: Buchstart-Treff für Eltern mit ihren Kindern zwischen 9 und 36 Monaten. Gemeinsam Sprache erleben mit Versen und Fingerspielen. Dienstag, 7. August, 10.30 bis 11 Uhr: Bibliotheks-

einführung. Rundgang und Information zur Regionalbibliothek, zum Angebot, der Benutzung und zur Katalogsuche. Anmeldung nicht erforderlich. Während der ganzen Sommerferien ist die Bibliothek täglich von Montag bis Samstag zu den üblichen Zeiten geöffnet – ausgenommen am Mittwoch, 1. August.

Bibliothek Bonstetten Während der Sommerferien ist die Bibliothek jeweils donnerstags von 17 bis 20 Uhr und samstags von 10 bis 12 Uhr geöffnet. Mittwoch, 22. August, 9.30 bis ca. 10 Uhr: BuchstartTreff Reim und Spiel. Für Kinder von 9 bis 36 Monaten in Begleitung einer erwachsenen Person. Anmeldung nicht erforderlich.

Bibliothek Kappel Während der Sommerferien bleibt die Bibliothek geschlossen.

Bibliothek Knonau Während der Sommerferien ist die Bibliothek jeweils dienstags von 9 bis 10 Uhr sowie von 17.30 bis 19.30 Uhr und samstags von 10 bis 12 Uhr geöffnet. Mittwoch, 22. August, 19 bis 23.30 Uhr: Musik im Oberdorf mit den «FassBrass» auf der Oberdorfstrasse vor der Bibliothek. Festwirtschaft ab 19 Uhr.

Bibliothek Maschwanden Während der Sommerferien ist die Bibliothek am Donnerstag, 9. August, von 18.30 bis 20 Uhr geöffnet.

Bibliothek Mettmenstetten Bibliothek Hausen Während der Sommerferien ist die Bibliothek jeweils donnerstags von 18 bis 20 Uhr geöffnet.

Während der Sommerferien ist die Bibliothek jeweils montags und freitags von 18 bis 20 Uhr geöffnet.

Bibliothek Obfelden Bibliothek Hedingen Während der Sommerferien ist die Bibliothek jeweils mittwochs von 10 bis 12 Uhr und donnerstags von 18 bis 20 Uhr geöffnet.

treff Säuliamt. Gesellschaftsspiele aller Art für Leute von 17 bis 99 Jahren. Mittwoch, 29. August, 19.30 Uhr: Lesekreis. Besprochen wird das Buch «Vom Ende einer Geschichte» von Julian Barnes.

Während der Sommerferien ist die Bibliothek jeweils dienstags von 17 bis 19 Uhr, mittwochs von 14 bis 18 Uhr und donnerstags von 14 bis 18 Uhr offen. Freitag, 17. August, ab 19.30 Uhr: Spiel-

Bibliothek Ottenbach Während der Sommerferien ist die Bibliothek jeweils am Donnerstag von 15 bis 20.30 Uhr geöffnet.

Bibliothek Rifferswil Während der Sommerferien ist die Bibliothek jeweils dienstags von 9.30 bis 11 Uhr und 19 bis 20 Uhr geöffnet.

Bibliothek Stallikon Während der Sommerferien ist die Bibliothek dienstagabends von 19 bis 20.30 Uhr geöffnet. Auf einem Extratisch liegt Reiselektüre bereit.

Bibliothek Wettswil Während der Sommerferien ist die Bibliothek jeweils mittwochs von 15 bis 19 Uhr und donnerstags von 15 bis 20.30 Uhr geöffnet. Mittwoch, 29. August, 10 bis 10.30 Uhr: Buchstart-Treff «Reim und Spiel» für Eltern mit Kindern von 9 bis 36 Monaten. Anmeldung nicht erforderlich. (IS)


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Freitag, 27. Juli 2012

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Topresultate für Ämtler Mountainbiker Einsätze an der Bike-Transalp und am Swiss Bike Masters Die vergangenen Tage hatten es bikesportlich in sich. Während RRC-Amt-Fahrer Urs Huber an der Bike-Transalp den schwachen Einstand noch auszubügeln vermochte, sorgten weitere Säuliämtler Biker für Spitzenresultate.

restlos erschöpft. Das zeigt, dass ich es schneller hätte angehen können», analysiert der 40-jährige Hauptiker. (Portrait unten) So war es wiederum an Hanspeter Aeberli, die Ehre der Säuliämtler mit einem Podestplatz zu retten. Als 40. in der Gesamtrangliste erreichte der Aeugstertaler das Ziel und damit den dritten Rang in der Kategorie «Fun 4». Mit Sonja Reusser als Dritte der 75-km-Runde repräsentierte ein weibliches Mitglied den Radrennclubs Amt auf dem Podest. Auf der 66-kmStrecke sorgte zudem Köbi Schneebelis Vater Jack mit dem dritten Rang bei den «Fun 4» für eine weitere Säuliämtler Ehrenmeldung. 4:46 Stunden hatte der zähe Hauptiker gebraucht, der im gleichen Alter ist wie der Parcours Kilometer aufwies!

................................................... von martin platter Zwei Etappensiege und dreimal Etappenzweite, sowie der dritte Rang im Schlussklassement. Das ist die sportliche Ausbeute des Stöckli-Biketeams an der Bike-Transalp von letzter Woche. Als Titelverteidiger zur diesjährigen Achtetappenfahrt über die Alpen angetreten, misslang der Auftakt, was bei den Akteuren allgemeine Verunsicherung hinterlässt. «Warum brauchten wir drei Tage Anlauf, um unseren Rhythmus zu finden? Was wäre möglich gewesen, wenn wir ab dem ersten Tag präsent gewesen wären?», fragt sich Urs Huber immer wieder. Man merkt, dass er hin- und hergerissen ist und nicht so recht weiss, ob er sich nun über den dritten Transalp-Schlussrang freuen oder ärgern soll. Er ist im Dilemma, denn Vorjahressieger werden an ihren bisherigen Leistungen gemessen. Teamkollege Konny Looser ist die Sache auch nicht recht. Er bekundete zu Beginn der achttägigen Etappenfahrt von Oberammergau bis nach Riva del Garda Mühe, seine Leistung abzurufen und handelte dem Team so 33 Minuten Rückstand ein. Dann aber vermochte das Duo das Blatt zu wenden. «Es ist gut, dass wir nach der drit-

Resultate: Swiss Bike Masters, Männer (105 km): 1. Christoph Sauser (Sigriswil) 5:04:04. 2. Lukas Buchli (Samedan) 0:31. 3. Jukka Vastaranta (Fi) 3:13. Ferner: 28. Köbi Schneebeli (Hauptikon) 1:31:57 (5. Fun3). 40. Hanspeter Aeberli (Aeugstertal) 1:59:45 (3. HF4). Frauen (105 km): 1. Ariane Kleinhans (RSA) 6:33:28. 2. Jane Nüssli (Cham) 5:03.

Ältere Herren mit ziemlich viel Drive: «Fun 4»-Sieger Stefan Fischer (Mitte) flankiert von Guido Ruethemann (li., 2.) und dem Aeugstertaler Hanspeter Aeberli. (Bild Martin Platter)

Herren (75 km): 1. Stefan Sahm (De) 3:57:51. 2. Adrien Buntschu (La Tour-de-Trême) 0:42. 3. Mattias Bettinger (De) 0:52. Ferner: 38. Thomas Müller

ten Etappe nicht aufgegeben haben. Ein Platz auf dem Podest ist immer noch besser als gar nichts», fasste Looser das Geschehene zusammen. Beeindruckend war, dass das Stöckli-Team auch in Rücklage mustergültig funktionierte. Die Anpassung der Taktik an die Stärken und Schwächen von Looser hat sich bewährt und bewies Teamgeist, Abgebrühtheit, Flexibilität und jede Menge Kampfgeist.

Swiss Bike Masters: Schneebeli, Reusser und Aeberli top Auch am Swiss Bike Masters kämpften sich Säuliämtler bzw. RRC-Amt-Mitglieder erfolgreich über die Distanzen. Das regnerische Wetter machte die ohnehin schon anstrengenden Bikerunden im Prättigau noch anspruchsvoller. Dennoch wurden wieder gute Ergebnisse erzielt. Während an der Spitze das epische Duell zwischen Bi-

kemarathon-Weltmeister Christoph Sauser und Lukas Buchli in die zweite Runde ging, kämpfte sich Köbi Schneebeli als schnellster Säuliämtler über die 105-km-Runde. Das Ziel erreichte er overall als 28. und verpasste damit als Fünfter in seiner Kategorie «Fun 3» das Podest nur knapp. «Ich bin das Rennen zu verhalten angegangen, da es das erste in dieser Saison war und ich nicht genau wusste, wo ich stehe. Im Ziel war ich jedoch nicht

(Mettmenstetten) 47:04 (5. Fun3). 114. Knut Buengen (Hausen) 1:39:07 (27. Fun3). 141. Daniel Platter (Uerzlikon) 1:54:32 (38 Fun3). Frauen (75 km): 1. Nadia Walker (Altdorf UR) 4:47:01. 2. Helene Gehrig (Cazis) 25:33. 3. Bettina Uhlig (De) 31:41. Ferner: 9. Sonja Reusser (Wichtrach) 1:03:43 (3. Liz.). Herren (66 km): 1. David Nagel (De) 3:45:14. Ferner: 18. Jack Schneebeli (Hauptikon) 1:01:44 (3. Fun4). Herren (36 km): 1. Alex Stöckli (Jenaz) 1:55:52. Ferner: 72. Alistair Irvine (Hausen) 1:15:19 (36 Fun2). 73. Andrew Irvine (Hausen) 1:16:55 (13 Fun Jugend).

«Ein Trainingsplan würde mich nur nervös machen» Helden des Alltags: Wie Hobbysportler trotz Mehrfachbelastung Spitzenleistungen erreichen Als Chef seines Elektroinstallationsunternehmens in Hauptikon und vierfacher Familienvater ist Köbi Schneebeli im Alltag vielfältigen Belastungen ausgesetzt. Dennoch schafft er es auch als Marathon-Mountainbiker Spitzenleistungen zu erbringen. Wie geht das? ................................................... von martin platter Mit fröhlichem Geplapper stürmen Jacquelie (11), Deborath (7) und Saskia (9) ins Wohnzimmer. Nur Fiona (4) zieht die kräftigen Arme ihres Vaters vor und weigert sich, als sie dieser absetzen will, derweil die anderen drei den Besucher mit Fragen überhäufen. Der Fototermin ist vergnügt, danach gehts mit erstaunlich geringem Widerstand ins Bett. Schneebeli atmet durch. Einmal pro Woche hütet er abends die Kinder. Wir beginnen über sein Leben zu sprechen, in dem das Mountain Bike eine zentrale Rolle spielt. 19 Jahre ist es her, seit er vom Fussball aufs Rad gewechselt hat, weil ihm die Verletzungen an Knien und Fussgelenken zuviel wurden. Er kaufte sich ein Mountain Bike und steckte mit seinen Schwärmereien fürs neue Fortbewegungsmittel gleich auch noch seinen Vater an, der in der Midlife Crisis steckte. Mitte 40, 1.85 Meter gross, 112 Kilo schwer und unzufrieden, da völlig ausser Form sei er zu Beginn der 90er Jahre gewesen, blickt Schneebeli Senior zurück. Mit Ernährungsumstellung und Sport habe er in zwei Jahren rund 32 Kilo abgenommen.

Initialzündung am 1. Swiss Bike Masters Intensiv begannen die beiden für ihre Teilnahme am ersten Swiss Bike Masters 1994 zu trainieren, das sie seither jedes Jahr bestreiten. Als 17. der Nichtlizenzierten erreichte Köbi Schneebeli das Ziel der 75-km-Strecke, sein Vater wurde bei den «Veteranen» auf Anhieb Vierter. Damit wollten sich die Schneebelis nicht Die vier Töchter fordern ihren Papa manchmal mehr wie jedes Bikerennen. Von links: Jacqueline (11), zufrieden geben, Deborah (7), Saskia (9) und Fiona (4). (Bilder Martin Platter) begannen sich intensiver vorzubereiten und zählten umkämpftere weil lizenzfreie Fun-Ka- überzeugt. Er hat sich inzwischen darum die Jahrtausendwende in ihren Ka- tegorie gewechselt. Anstatt Trainings- an gewöhnt, dass der Bikesport nach tegorien zu den stärksten Marathon- pläne erfasst er Arbeitsrapporte: «Ein Familie und Beruf erst an dritter Stelle Trainingsplan würde mich nur nervös kommt. Wobei er die Rangordnung refahrern des Landes. Als bisher wertvollstes Ergebnis machen, weil ich ihn nie einhalten lativiert: «Wenn ich zu lange nicht bezeichnet Köbi Schneebeli den Kate- kann». Sein Arbeitstag beginnt mor- trainieren kann, werde ich ungemütgoriensieg nach einem Sturz am Swiss gens um halb sieben und endet im un- lich. Das haben alle respektieren geBike Masters 2000, bei dem er sich die günstigsten Fall um Mitternacht. «Är- lernt.» linke Hand brach. «Meine Frau war gar gerlich sind jeweils Notfalleinsätze an Die gegenseitigen Zugeständnisse nicht begeistert. Der Unfall ereignete lauen Sommerabenden. Dann, wenn sind das Resultat langer Diskussionen sich sechs Wochen vor unserer Hoch- ich fertig umgezogen gerade mein Bi- mit seiner Frau Sonja, die in der Buchzeit», erinnert sich der heute 40-Jähri- ke aus der Garage rolle und mein Pi- haltung des Geschäfts mithilft, sich ge. Das erste Kind war da schon unter- kett-Handy klingelt», sagt Schneebeli. hauptsächlich der Familie widmet, wegs und auch die Arbeit im elterliaber keine angefressene Bikerin ist. chen Elektroinstallationsgeschäft wurDie gemeinsamen Ferien im Tessin lasWeder Trainingsplan noch Pulsuhr de immer mehr. sen deshalb genügend Freiraum für 2008 übernahm er das Kleinunter- Auch auf eine Pulsuhr verzichtet der Mountainbike-Solotrips. Ebenso die nehmen mit 13 Angestellten. Dennoch sonst technikaffine Elektriker. Mit der Wochenenden. Wobei ihm die älteren schafft Schneebeli noch heute regel- Zeit lerne man sich und seine Grenzen Töchter bereits nacheifern und auch mässig Topten-Klassierungen, hat in- richtig einzuschätzen, ist der 1.83 Me- schon in vorderen Rängen an Mounzwischen aber von der Amateur- in die ter grosse, 75 kg leichte Modellathlet tainbike-Kinderrennen anzutreffen

Köbi Schneebeli wurde am Swiss Bike Masters Fünfter in seiner Kategorie. sind. «Das Training am Wochenende bedingt jedoch, dass ich auch an Samstagen und Sonntagen früh aufstehe, denn die Nachmittage gehören der Familie.» Zur Not oder wenn es regnet trainiert Schneebeli im Keller auf der Rolle. Bestenfalls kommen so zehn Trainingsstunden pro Woche zusammen, schätzt der umgarnte Familienvater und Ehemann. Zeit für andere Hobbys bleibt wenig. Im Winter Skifahren und im Sommer Pilze suchen. Und dann ist da noch ein kleines Waldstück und der Garten ums Haus, die gepflegt sein wollen. Heilig ist Schneebeli nur der Donnerstagabend, wenn er sich zur Feierabendausfahrt mit Kollegen trifft – wenn nicht gerade das Notfall-Handy klingelt.


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Hilfe für Menschen in Not

RatatouilleSpätzli-Salat

Die Mission am Nil setzt neue Geschäftsleitung ein Die in der reformierten Kirche verwurzelte Mission am Nil (MN) mit Sitz in Knonau ist in sechs Ländern von Nord- und Ostafrika tätig und setzt sich seit 112 Jahren hauptsächlich in den Bereichen Bildung, Gesundheit und Ernährungssicherung für die dort lebende Bevölkerung ein. Die reformierte Kirche von Mettmenstetten war voll besetzt: Vor einigen Tagen wurde die neue Geschäftsleitung, bestehend aus Markus Fischer, Olaf Köhn und Michael Böttiger, in ihr Amt eingesetzt. Kirchenrat Daniel Reuter versicherte die zahlreich anwesenden Freunde der MN der weitergehenden Unterstützung durch die Kantonalkirche. «Zwar hat die MN nebst rund 300 angestellten, hauptsächlich afrikanischen Mitarbeitenden, sehr viele freiwillig tätige Freunde, die mithelfen, die Kosten möglichst gering zu halten. Wir sind auch sehr dankbar, dass sich der fällige Generationenwechsel rechtzeitig ergab. Die neue, verjüngte Leitung wird die stark gewachsene Aufgabe besser bewältigen können», sagt der frühere Missionsleiter Jakob Wahlen. Er fährt fort: «Die Projekte der MN sind bei den Spendern sehr beliebt, weil sie wissen, dass der Finanzfluss genau kontrolliert wird.» Beiträge kommen von Kirchgemeinden, Stiftungen, DEZA, Privatpersonen sowie Fördervereinen in Deutschland, in der Slowakei und in den USA.Die drei neuen Leitungsmitglieder sind mit der Tätigkeit des Missionswerks vertraut. Markus Fischer war die letzten zehn Jahre administrativer Leiter der MN, Olaf Köhn, Maschineningenieur und Computerspezialist, war Kassier des deutschen Zweigs der MN, und Michael Böttiger, Chemieingenieur in Rudolfstetten, ist Vorstandsmitglied bei der MN. Die langjährige Missionsleiterin, Edith Lippuner, ist zuversichtlich, dass die neuen Leitungsmitglieder die MN als missionarisch-diakonisches Werk in bewährter Weise weiterführen werden. Die Mission am Nil ist seit vielen Jahrzehnten in Afrika tätig. An erster Stelle steht die Bekämpfung der Armut durch soziale und medizinische Hilfe, aber auch Aufbauarbeit in der Land-

Die neue Geschäftsleitung der Mission am Nil: Michael Böttiger, Markus Fischer und Olaf Köhn. (Bilder zvg.) wirtschaft sowie Erziehung und Ausbildung haben einen hohen Stellenwert. Die MN legt grossen Wert darauf, dass ihre Dienstleistungen der gesamten Bevölkerung ohne Ansehen von Herkunft, Religion, Weltanschauung, Alter und Geschlecht offen stehen.

Hilfe zur Selbsthilfe Am Nachmittag nach der Amtseinsetzung des neuen Leitungsteams (der Mission am Nil) fand im «Güetli» in Rossau bei Mettmenstetten das 112. Jahresfest der Mission am Nil statt. Aus den Zielländern der MN stammende einheimische und aus Europa entsandte Mitarbeitende stellten die Aktivitäten der MN vor. In Ägypten etwa dient ein modernes Kleinspital in der oberägyptischen Stadt Naqada der lokalen Bevölkerung bei den verschiedensten Krankheiten. Der medizinische Leiter des Spitals, Dr. Emad A. Soliman führte aus: «Besonderen Ruf hat die Abteilung für Neugeborene, insbesondere Frühgeburten, erlangt.» Ein Neubau gegenüber dem 2006 eröffneten Kleinspital wird es bald gestatten, die zurzeit noch ziemlich engen Platzverhältnisse wesentlich zu verbessern und auch Ausbildungsmöglichkeiten für Personal anzubieten. In einer Poliklinik in Khartum/Omdurman (Sudan) werden jährlich über 20 000 Patienten, vornehmlich Kinder, zu bescheidenen Preisen behandelt. «Obwohl seit der Abtrennung des Südsudans vor einem Jahr viele Bewohner des Nordens des Su-

dan in ihre Heimat im Südsudan gezogen sind, ist die Poliklinik nach wie vor sehr gut frequentiert», so der einheimische Verwalter Rani Edwards. In Eritrea betreibt die MN seit 49 Jahren in einer Kleinstadt eine Schule mit über 1200 Kindern der 1. bis 8. Klasse. Obwohl die Regierung sehr restriktiv ist, konnte diese Schule bis jetzt weiter bestehen und Hunderten von Schülern eine solide Ausbildung vermitteln. Im Ausbildungszentrum «Misrach» in Addis Abeba (Äthiopien) lernen 98 Blinde, Gehörlose und Körperbehinderte ein Handwerk, das ihnen zu finanzieller Selbstständigkeit verhilft. Im sehr entlegenen Nonno-Gebiet wurde mit Menschen, die 1975 und 1985 wegen Hungersnot ihre Heimat

im Norden von Äthiopien hatten verlassen müssen, von der MN ein ländliches Entwicklungsprojekt begonnen. Die Bauern lernen effizientere Methoden, die eine bessere Ernte ermöglichen. Diese Beispiele, denen weitere im Westen von Tansania und im Osten der Demokratischen Republik Kongo beizufügen wären, zeigen, dass die MN besonders dort tätig ist, wo sonst keine Hilfswerke arbeiten, weil diese Gebiete schwer erreichbar sind und besonderen Aufwand mit sich bringen. Auch ist es ein Anliegen der MN, den Menschen – gemäss einem chinesischen Sprichwort – nicht einfach Fische für einen Tag zu schenken, sondern sie fischen zu lehren, damit sie sich eines Tages selbst helfen können.

Ratatouille-Spätzli-Salat. (Bilder zvg.) Für 4 Personen 1 Pack Familienpreis-Spätzli Salz, Pfeffer aus der Mühle 2 Knoblauchzehen 1 dl Sonnenblumenöl 1 Aubergine, klein 2 Peperoni 3 Zucchetti Salatsauce, fixfertig

Zubereitung 1. In einer Pfanne viel Wasser aufkochen. Salzen und die Spätzli darin kurz garen. Wasser abgiessen, Spätzli kalt abspülen und auskühlen lassen. 2. Knoblauchzehen schälen und sehr fein schneiden, mit Öl mischen und würzen. Aubergine in 1 cm dicke Scheiben schneiden und mit Knoblauchöl beidseitig bepinseln. In Bratpfanne beidseitig anbraten. 3. Peperoni vierteln, entkernen, mit Knoblauchöl bepinseln und mitbraten. Zucchetti in Scheiben schneiden, beidseitig mit Öl bepinseln und auch anbraten 4. Spätzli mit Salatsauce mischen. Gebratenes Gemüse mit Salat anrichten. – Zubereitung ca. 30 Minuten.

Heidelbeertraum Die moderne Neonatologie des MN-Kleinspitals in Naqada, Ägypten.

wetter

Tierische Panik am 1. August Wenn am 1. August Raketen und Knallpetarden gezündet werden, versetzt dies viele Tiere in Angst und Schrecken. Der Schweizer Tierschutz STS fordert die Bevölkerung zum massvollen Umgang mit Feuerwerken auf. Gedanken- und Rücksichtslosigkeit sind dafür verantwortlich, dass Jahr für Jahr am 1. August Tiere in panischer Angst um ihr Leben rennen oder sich vor Angst zitternd in die nächste Ecke verkriechen. Das Hörvermögen von Hunden ist doppelt so gut wie das des Menschen und bei Katzen ist es sogar fünfmal empfindlicher. Für viele Tiere ist Feuerwerk gleichbedeutend mit panischer Angst und Stress.

bauernregel

«Hundsstern, Freund des Sirius, der bringt den Schweiss so recht in Fluss. »

Diese menschliche Reaktion wird vom Hund aber als falsches Signal wahrgenommen. Das Tier empfindet das Trösten als Belohnung und Bestätigung für sein Verhalten. Bei überängstlichen Tieren empfiehlt der STS, vorgängig den Tierarzt zu konsultieren, der in besonderen Fällen ein Beruhigungsmittel verschreiben kann.

Heidelbeertraum. Für 4 Personen 400 g Heidelbeeren oder Blaubeeren 3 EL Zucker 2,5 dl Halbrahm 4 Emmentaler Meringues, gross

Herdentiere können in Panik geraten Auch Pferde, Kühe oder Schafe können in Panik geraten und Absicherungen oder Zäune durchbrechen und auf den Strassen für Unfälle sorgen. Gleiches ist von Wildtieren bekannt. Der STS mahnt, Feuerwerke nur in genügendem Abstand zu Weiden und Wäldern zu zünden.

Zubereitung

Akustischen Teppich bieten

1.-August-Feuer als tödliche Falle

gedankensprünge

Der STS empfiehlt Tierhaltern für einen ruhigen Ort zu sorgen, wo sich ihre Heimtiere zurückziehen können und mit einem Radioprogramm den akustischen Teppich zu bieten, der die Kakofonie abdämpft. Keinesfalls sollten Heimtiere während dieser Zeit ins Freie gelassen werden. Viele Hundehalter versuchen das Tier zu trösten.

Unzählige Wildtiere, die sich in aufgeschichteten Holzhaufen einnisten, finden dort ein klägliches Ende. Besonders gefährdet sind Igel und andere Kleinlebewesen. Die trockenen Haufen bilden ideale Schlafplätze und Verstecke für die Tiere. Das gesammelte Holz sollte deshalb am 1. August aufoder umgeschichtet werden.

Die Hälfte der Heidelbeeren mit dem Zucker mixen. Rahm steif schlagen und Heidelbeerpüree daruntermischen. Auf vier Teller verteilen. Restliche Heidelbeeren darüberstreuen. Meringues auflegen. – Zubereitung ca. 10 Minuten.

Vorsicht Schokolade-Eis gibt schlimme Flecken Darum pass auf beim Eiscremeschlecken Ein Eisbär isst, soviel ich weiss Grundsätzlich nur Vanille-Eis Martin Gut


Veranstaltungen Carfahrten, Umzüge und Spezialtransporte Kunz & Kiser Weidliweg 8 8909 Zwillikon Telefon 044 761 01 55 Donnerstag, 2. August 2012 Pässefahrt

09.00 Uhr

Fr. 38.–

Dienstag, 28. August 2012 Flawil, Schoggiland inkl. Besichtigung, Rorschacherberg–Arbon 07.00 Uhr Fr. 53.– Donnerstag, 6. September 2012 Hallau 09.00 Uhr Fr. 38.– Ferienreisen 2012 27. bis 30. August 2012 Fränkische Schweiz–Bayreuth– Nürnberg DZ/HP Fr. 520.–

1. bis 5. Oktober 2012 Pertisau – goldener Herbst

DZ/HP Fr. 650.– 19. bis 21. Dezember 2012 Seefeld – klingende Bergweihnacht mit dem Nockalm Quintett und den Ursprung Buam

August-Programm 2012 Jeden Dienstag SENIOREN 60plus Spielen, Plaudern, Gespräche etc. 14 Uhr, Chilehuus im Park, Affoltern Th. Seeburger + Team, 044 761 58 94 Mittwoch, 22./29. August FITNESS ab 60 Seniorenturnen für sie und ihn Katholische Kirche 8.45 Uhr Turnhallen: Ennetgraben: 12.45 und 14.00 Uhr Zwillikon: 13.30 und 14.45 Uhr Donnerstag, 2. August WANDERGRUPPE Göscheneralp Wanderzeit: ca. 2¾ Std. Bergweg: ca. 700 m ab 6.50 Uhr, Bahnhof Affoltern Verpflegung aus Rucksack Leitung/Anmeldung: Florian Püntener, 044 761 39 19

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Donnerstag, 9. August SENIORENTREFF Die gleichen Würste … an einem «neuen Ort», nämlich auf der Terrasse vom Chilehuus (bei nasser Witterung drinnen). Auskunft: Vreni Eugster, 044 761 53 67 Donnerstag. 9. August EXKURSION Kaltbachhöhlen von Emmi Führung und Mittagessen 8.50 Uhr, Bahnhof Affoltern Leitung: Ernst Bründler Anmeldung: Ursula Frutig 044 761 80 66 Donnerstag, 16. August SPAZIERGRUPPE: Würital Birmensdorf Spazieren: 1½ Std. 8.35 Uhr, Bahnhof Affoltern Mittag: Rest. Sonne Birmensdorf Leitung/evtl. Abmeldung: Guido Jud, 044 761 28 91 Donnerstag, 16. August BERGWANDERUNG Hulftegg - Schnebelhorn - Steg Wanderzeit: 5 Std. 6.15 Uhr, Bahnhof Affoltern Mittag: Picknick od. Alpwirtschaft Leitung/Anmeldung: Hans Heierli, 044 761 84 43 Dienstag, 28. August AUSFLUG für mobilitätsbehinderte Senioren nach Mannenbach am Bodensee Abfahrt: 10.00 Parkplatz Seewadelstrasse bei der katholischen Kirche 9.50 Volg Zwillikon (bei Bedarf) Auskunft/Anmeldung: Susanne Schmid, 044 761 34 42 Ortsvertretung Pro Senectute Donnerstag, 30. August MITTAGSTISCH 11.15 Uhr, Rest. Rosengarten Fr. 16.-; An-/Abmeldung: Susanne Schmid, 044 761 34 42 Ortsvertretung Pro Senectute Voranzeige FITNESS FÜR DAS GEHIRN ABeginn der neuen Kurse: 10./11./17. Okt. / Anfänger 1. Nov. Chilehuus im Park, Affoltern Auskunft/Anmeldung: Ruth Schärer-Wicki, 044 784 98 92 Infos: Walter H. Hess, 044 761 87 42

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59_27_07_2012  

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