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Weiss Medien AG I Obere Bahnhofstrasse 5 I 8910 Affoltern am Albis I Telefon 058 200 5700 I Telefax 058 200 5701 I www.weissmedien.ch I Auflage 23 913 I AZ 8910 Affoltern a. A.

aus dem bezirk affoltern I Nr. 102 I 167. Jahrgang I Dienstag, 31. Dezember 2013

Neuer Heimarzt

Checkübergabe

Haus zum Seewadel, Affoltern: Roland Kunz löst Werner Baumann ab. > Seite 5

Teilerlös aus Bazar des Frauenvereins Hedingen an MNA-Zentrum Lilienberg. > Seite 5

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Ausweispflicht

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Strengere Regelung für Grossfeuerwerk ab dieser Silvesternacht. > Seite 6

Aus dem Kaffeesatz Wir greifen den Ereignissen vor und wagen einen Sprung ins Jahr 2016. > Seite 6

Mit viel Glück ins neue Jahr Redaktion und Verlag des «Anzeigers» wünschen einen guten Start ins 2014!

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Zufriedenstellend Rückblick, Ausblick, Wünsche: Eine Umfrage zum Jahresende 2013. > Seite 7

Entsorgte Schlangen gerettet Am Freitagnachmittag wurden auf einem Entsorgungsgelände in Affoltern am Albis fünf lebende Schlangen in einem Abfallsack entdeckt. Die unbekannte Täterschaft begab sich gemäss Angaben der Kantonspolizei am frühen Nachmittag auf das Gelände einer Entsorgungs- und Recyclingfirma und deponierte einen Plastikbehälter, in welchem sich ein Abfallsack lag. Im Abfallsack befanden sich fünf lebende Schlangen, die offenbar jemand loswerden wollte. Die Plastikbox fiel einer Mitarbeiterin der Firma beim Rundgang durch das Areal auf, weshalb sie nachschaute und über den aussergewöhnlichen Fund doch ziemlich erschrak. Die Schlangen wurden daraufhin von einem Spezialisten der Kantonspolizei Zürich begutachtet und für gesund befunden. Die Nacht bei den zurzeit herrschenden Temperaturen hätten die Tiere nicht überlebt. Bei den aufgefundenen Schlangen handelt es sich um verschiedene Farbvarianten von Kornnattern (Pantherophis gutattus), welche im Süden der Vereinigten Staaten heimisch sind.

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Kaminfeger sollen Glück bringen. Dieses Glück möchten Kaminfegerin Rahel Senn und der «Anzeiger» an das ganze Knonauer Amt weitergeben. (Bild Thomas Stöckli)

zum jahresende 2013

Es hilft nur die Teilnahme ................................................... von werner schneiter

D

as Säuliamt verzeichnet im Vergleich zu anderen Regionen ein überdurchschnittliches Wachstum, das auch in den kommenden Jahren anhalten wird. Das Ansteigen von Einwohnerzahlen führt aber in den Gemeinden nicht automatisch zu mehr Engagement im öffentlichen Leben, sondern eher zu sogenannten «Schlafgemeinden». Man arbeitet auswärts, und zum Wohnort fehlt die emotionale Bindung. Selbstverständlich sind auch Alteingesessene Teil einer individualisierten Gesellschaft, in der eigene Ansprüche mehr und mehr über das Gemeinwohl gestellt werden. Das Interesse, im Dienst der Allgemeinheit Arbeit zu verrichten, sinkt und nagt an den Grundpfeilern des Milizsystems. Die Gründe dazu sind mannigfaltig. Die Zahl der Arbeitsstunden sinkt zwar, aber berufliche Belastung, Stress stei-

gen und lassen die Lust auf zusätzliche Verantwortung ausserhalb der Berufstätigkeit erlahmen – abgesehen davon, dass sich viele Arbeitgeber aus der Politik verabschiedet haben und Behördentätigkeit ihrer Mitarbeitenden – im Gegensatz zu frühren Jahren – nicht gerne sehen. Schwindender Respekt vor Behördenämtern und wenig Vertrauen in politische Arbeit, auch Resultate einer zunehmenden Polarisierung, hindern auf Gemeindestufe ebenso viele, ein öffentliches Amt zu übernehmen – eine Tätigkeit, die obendrein mit einigem Aufwand verbunden ist und nicht adäquat entschädigt wird. So gibt es vor den Erneuerungswahlen der Gemeindebehörden im Bezirk, die am 30. März 2014 stattfinden, da und dort noch Lücken bei der Besetzung von Ämtern. Erhaltung und Stärkung des Milizsystems sind von zentraler Bedeutung, um einer gefährlichen Distanz zwischen Bürgern und Staat entgegenzuwirken. Die Gesellschaft ist mehr denn je angewiesen auf engagierte Bürgerinnen und Bürger, die sich einbringen und einmischen, aber auch bereit sind,

Verantwortung zu übernehmen. Viele tun das immer noch, sei es als freiwillige Helferinnen und Helfer bei öffentlichen Anlässen, in Vereinen, Kirchen und anderen Institutionen, in der Nachbarschaftshilfe usw. Und dann gibt es auch die anderen, die den Stammtisch-Spruch «die da oben machen ja ohnehin, was sie wollen» auf eindrückliche Art widerlegen. Sie engagieren sich ohne Eigennutz für eine Sache, kämpfen mit Argumenten und Herzblut. Gerade die Glencore-Initiativen im Säuliamt, denen in vier von fünf Fällen zugestimmt wurde, zeigen das. Auch wer – wie der Chronist – dem Anliegen skeptisch gegenübersteht und Nein gestimmt hat, muss diesen starken Einsatz für die Initiativen anerkennen. Die vorgängige Diskussion und die Tatsache, dass mit den Ämtler Initiativen ein weltweites Echo ausgelöst wurde, sind letztlich wohl bedeutsamer als die gesprochenen Geldbeträge. Aufgrund der Vorstösse im Säuliamt ist jetzt übrigens im Kanton Zug ein ähnliches Begehren lanciert worden. Wie weit dieses Engagement einzelner

Exponenten zum Scheitern der Gemeinnützigen Spital AG beigetragen hat, weil in vier Gemeinden ein Nein resultierte, kann nicht eruiert werden. Hier sind ein paar Wenige öffentlich lautstark gegen offizielle Parolen angetreten – wenngleich nicht immer mit stilvollen Mitteln, einer happigen Portion an Polemik und missionarischem Eifer. Dies unter Einsatz von mehreren zehntausend Franken und sogar frei von Eigennutz. Das kommt nicht alle Tage vor. Wer sich engagiert und kämpft, hat die Chance, etwas zu erreichen. Auch bei heftigem Gegenwind. Das sollte anderen Mut machen, sich für eine Sache einzusetzen und nicht die Faust im Sack zu schwingen, wenn der Urnengang oder das Resultat an der Gemeindeversammlung nicht mit der persönlichen Meinung übereinstimmen. Da hilft ausschliesslich Teilnahme. Ob als Mitinitiant, Stimmbürgerin, Gemeinderat oder Schulpflegerin. Entscheidend ist aber eine konstruktive Gesprächskultur und der Wille zur sachlichen Auseinandersetzung. Daran fehlt es oft. Nicht nur im Säuliamt.

200 01 9 771661 391004


Ärztlicher Notfalldienst In Notfällen wende man sich zuerst immer über die Praxisnummer an den Hausarzt, bei Abwesenheit erhält man über den Telefonbeantworter die Nummer des Ärztetelefons 044 421 21 21. Bei Verkehrsunfällen Telefon 117 oder Telefon 044 247 22 11.

Telefon 144 für Sanitäts-Notruf

Wie schön muss es erst im Himmel sein, wenn er von aussen schon so schön aussieht!

Im Abschied liegt die Geburt der Erinnerungen

aus «Pippi Langstrumpf»

Salvador Dalí

TODESANZEIGE

TODESANZEIGE

Unsere liebe Mutter, Schwiegermutter und Grossmutter

Pierre Charles Dailly

Amalie Landolt-Walser

21. Januar 1943 – 25. Dezember 2013

Bestattungen Aeugst am Albis Vogler, Josef geboren am 11. Juni 1930, wohnhaft gewesen in 8914 Aeugst am Albis, Büelstrasse 2, verstorben am 15. Dezember 2013. Abdankung: Montag, 6. Januar 2014, 13.45 Uhr. Besammlung beim Gemeinschaftsgrab.

15. Januar 1931 – 25. Dezember 2013

Nach einer Lungenkrebsoperation wurdest Du, geliebter Papa und Mann, ganz unerwartet und so plötzlich aus unserer Mitte gerissen. Anabel und ich sind überwältigt von den Zeichen der Freundschaft und Verbundenheit, die wir erleben dürfen. Wir sind schockiert und sehr traurig, aber gewiss, dass Du ein erfülltes und glückliches Leben gehabt hast. Wir vermissen Dich sehr und werden Dich immer lieben und in unseren Herzen tragen. Danke, dass wir mit Dir leben und glücklich sein durften. Dis Töchti, Anabel Immoos Dailly Dini Frau, Monika Immoos Angehörige und Freunde

Der Friedhofvorsteher

Affoltern am Albis

Wir nehmen am Mittwoch, 8. Januar 2014, Abschied und treffen uns um 14.00 Uhr im Zwinglisaal im Kloster Kappel am Albis.

Am 22. Dezember 2013 ist in Affoltern am Albis ZH gestorben:

Die Urnenbeisetzung findet zu einem späteren Zeitpunkt im engsten Familienkreis statt.

ist nach einer fröhlichen Weihnachtsfeier mit der Familie am späteren Abend friedlich eingeschlafen. Wir sind traurig, dass du nicht mehr bei uns bist, aber dankbar für die Zeit, die wir gemeinsam verbringen durften. Vital Landolt Jessica und Samira Martin und Rosa Landolt-Wanner Christof und Anja Die Urnenbeisetzung findet zu einem späteren Zeitpunkt im engsten Familienkreis im Gemeinschaftsgrab in Mettmenstetten statt. Gilt als Leidzirkular. Traueradresse: Vital Landolt, Ottenloostrasse 18, 8932 Mettmenstetten

Vera Peter geb. Svarc geb. 5. Juni 1946, von Kilchberg ZH und Zürich ZH, wohnhaft gewesen in Affoltern am Albis ZH, Mühlebergstrasse 46.

Traueradresse: Monika und Anabel Immoos, Husmattweg 5, 8915 Hausen am Albis

Schlicht und einfach war dein Leben. Treu, fleissig und grosszügig deine Hand. Möge Gott dir Ruhe geben.

Die Abdankung fand im engsten Familienkreis statt. Bestattungsamt Affoltern am Albis

TODESANZEIGE

Dorfmuseum Affoltern a. A. – Zwillikon (in Zwillikon neben Volg/Rollstuhllift, Eintritt frei)

Bonstetten In Bonstetten wird beigesetzt

Neuhaus Rolf geboren 29. März 1944, von Brugg AG und Zeihen AG, Ehemann der Neuhaus geb. Prinz, Marianne, wohnhaft Dorfstrasse 22, Bonstetten.

Die Kommission Dorfgeschichte wünscht Ihnen ein erfolgreiches Neues Jahr 2014. Besuchen Sie unsere interessante Ausstellung über die Dorfgeschichte Affoltern a. A.–Zwillikon Samstag, 4. Januar, 10 bis 16 Uhr Offen jeden 1. Samstag des Monats Gruppenbesuche: Telefon 044 761 01 32 Herbert Gübeli

Er starb in Zürich am 25. Dezember 2013. Andacht auf dem Friedhof Bodenfeld, Bonstetten am Dienstag, 7. Januar 2014, im engeren Familienkreis. Abdankung in der katholischen Kirche Bonstetten am Dienstag, 7. Januar 2014, 11.00 Uhr.

Verschiebung der Kehricht- und Grüngutsammlungen an Neujahr Infolge der bevorstehenden Feiertage – im Speziellen Neujahr – finden die Kehrichtsammlungen in den jeweils am Mittwoch und Donnerstag bedienten Gemeinden wie folgt statt:

In Bonstetten wird beigesetzt

Krucker geb. Morger, Rosa Frieda geboren 5. Juni 1939, von Zürich, Basel und Niederhelfenschwil SG, Ehefrau des Krucker Charles Jean, wohnhaft Herenholzweg 18, Bonstetten. Sie starb in Affoltern am Albis am 22. Dezember 2013.

Haus-, Gewerbe- und Industrieabfuhr Dienstag,

31. Dezember 2013

Mittwoch, 1. Januar 2014 Donnerstag, 2. Januar 2014 Freitag, 3. Januar 2014

ordentliche Abfuhr sowie Hausen a. A. keine Abfuhr keine Abfuhr ordentliche Abfuhr sowie Aeugst a. A., Mettmenstetten, Obfelden, Ottenbach

Die Kehrichtabfuhren in den nicht aufgeführten Trägergemeinden finden ordnungsgemäss an den üblichen Sammeltagen (siehe auch Abfallkalender) statt. Zwischen Weihnachten und Neujahr findet keine Grüngutabfuhr statt. Der Kehricht (Siedlungsabfall) muss gemäss den entsprechenden Vorschriften der Gemeinde bereitgestellt werden.

Andacht auf dem Friedhof Bodenfeld, Bonstetten am Mittwoch, 8. Januar 2014, im engsten Familienkreis.

Wir bitten Sie, diese Publikation aufzubewahren.

Abdankung in der katholischen Kirche Bonstetten am Mittwoch, 8. Januar 2014, 14.00 Uhr.

Affoltern am Albis, 31. Dezember 2013

Bestattungsamt Bonstetten

Knonau Hottinger-Burkhardt, Alfred von Wallisellen ZH, geboren am 22. Dezember 1925, wohnhaft gewesen in Knonau, Grundstrasse 15, gestorben am 27. Dezember 2013 in Knonau. Es findet keine Beisetzung statt.

Rösli Krucker-Morger 5. Juni 1939 – 22. Dezember 2013

Sie ist nach kurzer Krankheit sanft eingeschlafen. Wir sind dankbar für die lange und schöne Zeit, welche wir mit ihr verbringen durften. Sie wird uns fehlen, aber in unseren Herzen weiterleben. Charles Krucker Daniela und Roger Derungs mit Jessica Caroline und Martin Hofer mit Jasmin und Gian Verwandte und Freunde

Aeugst a. A., Hausen a. A., Mettmenstetten, Obfelden und Ottenbach

Bestattungsamt Bonstetten

Bonstetten

Traurig nehmen wir Abschied von unserer lieben Gattin, Mutter, Grossmutter, Schwester, Gotte und Schwiegermutter

Die Urnenbeisetzung findet im engsten Familienkreis statt. Der Trauergottesdienst findet am Mittwoch, 8. Januar 2014, um 14.00 Uhr in der katholischen Kirche Bonstetten statt. Anstelle von Blumen gedenke man dem Spitexverein Knonaueramt (Gemeinde Bonstetten), Postkonto 87-267156-1. Traueradresse: Caroline und Martin Hofer, Bruggenmattweg 80, 8906 Bonstetten

Ski-Club Bonstetten

TODESANZEIGE

Das Dienstleistungscenter Amt (Dileca) wünscht Ihnen schöne und erholsame Festtage sowie einen guten Rutsch ins Jahr 2014. Dileca

Wir trauern um unser langjähriges Ski-Club Mitglied

Rösli Krucker 5. Juni 1939 – 22. Dezember 2013

Sie ist nach kurzer Krankheit sanft eingeschlafen. Wir erinnern uns gerne an die vielen Aktivitäten und Anlässe, die wir zusammen mit ihr erleben durften. Mit Rösli verlieren wir eine liebenswerte Person, die immer aufgestellt und fröhlich an unserem Vereinsleben teilgenommen hat. Ihren Angehörigen entbieten wir unsere herzlichste Anteilnahme. Ski-Club Bonstetten Vorstand, ü60-Team und die Mitglieder


publireportage


Herrgott, meine Kräfte sind nun zu Ende, nimm mich und meine Seele in Deine Hände Nach einem langen Leben voller Liebe und Fürsorge für ihre Familie konnte sie friedlich einschlafen

Einladung zur Delegiertenversammlung Donnerstag, 30. Januar 2014, 19.30 Uhr

Wir trauern um unser Mami, Grosi und unsere Schwiegermutter

Mehrzweckraum Haus Rigi (1. OG) Melchior-Hirzel-Weg 40 Affoltern am Albis

Josefine Rutar

Traktanden 1. Begrüssung/ Wahl Stimmenzähler 2. Protokoll der DV vom 28. November 2013 3. Anträge 3.1. Neue Zweckverbandstatuten Spital Affoltern 3.2. Zustimmung zum Geschäft Mietobjekt: Obstgartenstr. 5, 8910 Affoltern am Albis 4. Mitteilungen 5. Verschiedenes

* 3. 3. 1918 Pina, Pepža † 23. 12. 2013

Paul und Giulitta Rutar-Caduff mit Raphael und Romina Erika Knab-Rutar mit Carissa, Tamara und Salah Knab Thabet Abdankung mit Erdbestattung: Freitag, 3. Januar 2014, 14.00 Uhr, in der alten reformierten Kirche Urdorf

Spital Affoltern www.spitalaffoltern.ch

30. Jahrestag: Samstag, 25. Januar 2014, 18.30 Uhr, in der Marienkapelle der katholischen Kirche Urdorf Traueradresse: Paul Rutar, Zürichstasse 6, 8910 Affoltern am Albis

«Was wir lieben ist geblieben, und bleibt in alle Ewigkeit.»

TODESANZEIGE Traurig und dankbar nehmen wir Abschied von meinem lieben Mann, unserem herzensguten Papi, Grosspapi, Schwiegervater und Bruder

DANKSAGUNG

Josef Vogler 11. Juni 1930 – 15. Dezember 2013

Mit grosser Würde hat er seine letzte Reise angetreten.

Die grosse Anteilnahme und die vielen Zeichen der Verbundenheit beim Abschiednehmen unseres lieben

Sepp, wir vermissen dich sehr. Verena Vogler-Lienhard Yvonne Steinmann-Vogler Kurt Vogler und Sonja Furrer mit Céline Bruno Isenschmid und Geschwister Der Trauergottesdienst findet am Montag, den 6. Januar 2014, um 14.00 Uhr in der reformierten Kirche Aeugst am Albis statt. Anschliessend Urnenbeisetzung auf dem Friedhof. Statt Blumen zu spenden, berücksichtige man die Stiftung Solvita Urdorf (Götschihof), Postkonto 80-507-0 (Vermerk: Josef Vogler). Traueradresse: Verena Vogler, Büelstrasse 2, 8914 Aeugst am Albis

Das einzig Wichtige im Leben sind die Spuren von Liebe, die wir hinterlassen, wenn wir weggehen Albert Schweitzer

TODESANZEIGE Wir gedenken

Alois Sigmund Heuberger 12. Juni 1924 – 27. Dezember 2013

Du bist den Weg fürsorglich und beschützend mit uns zusammen gegangen. Die unzähligen schönen Momente haben wir fest in unsere Herzen geschlossen. Uns bleibt nur noch zu sagen: Auf Wiedersehen! Grafschaft, 27. Dezember 2013 In dankbarer Erinnerung, im Namen aller Verwandten und Freunde Tabea Heuberger mit Alexander und Pascal Die Bestattung findet zu einem späteren Zeitpunkt im engsten Familien- und Freundeskreis statt. Gilt als Leidzirkular. Traueradresse: Tabea und Alexander Heuberger, Grafschaft 2, 8143 Stallikon

Peter (Pit) Diener-Erni haben uns tief berührt. Wir danken herzlich: • Herrn Dr. Peter Knöpfel, dem Rettungs-, Ärzte- und Betreuungsteam für Ihre sofortige Hilfe. • Für die vielen Trauerkarten mit tröstenden Worten und die stillen Umarmungen. • Frau Pfrn. Susanne Sauder und Herr Pfr. Otto Kuttler für die zu Herzen gehenden Worte. • Der Organistin Frau Ania Buczek für die Orgelbegleitung im Gottesdienst. • Frau Géraldine Erni, Pits Nichte, für den tröstenden Gesang. • Frau Adriana Husy, Herrn Max Stenz und Enkel Severin Diener für die Umrahmung mit Gesang und Gitarrenbegleitung. • Den Swisstherm Mitarbeitenden für Ihre Teilnahme und den prächtigen Blumenschmuck, sowie für die wertschätzenden Worte von Herrn Eugen Christen. • Allen Verwandten, Freunden, Geschäfts- und Vereinskollegen für deren Teilnahme an der Abschiedsfeier. • Für die Kranz- und Blumenspenden sowie Gaben für späteren Grabschmuck. • Für die Spenden zu Gunsten der «Fondation Barry». All dies gibt uns Kraft und Zuversicht um unseren Weg weiterzugehen. Wettswil im Dezember 2013

Die Trauerfamilie


Bezirk Affoltern

Affoltern: Rentnerin überfallen Ein unbekannter Mann hat am Donnerstagmorgen, 26. Dezember, in Affoltern am Albis eine Rentnerin überfallen und ihr die Einkaufstasche geraubt. Das Opfer blieb unverletzt. Laut Angaben der Kantonspolizei ging die 83-jährige Frau nach ihren Einkauf in der Coop-Tankstelle an der Zürichstrasse auf dem rechten Trottoir Richtung Kronenplatz. Um zirka 7.50 Uhr erreichte sie die Einmündung Grossmatt-/Zürichstrasse, wo die Frau vom Täter von hinten zu Boden gestossen wurde. Im Anschluss daran entriss der Räuber dem Opfer die Einkaufstasche und flüchtete mit der geringen Beute. Trotz Sturz blieb die Rentnerin unverletzt. Signalement: Der Unbekannte ist zirka 170 bis 180 Zentimeter gross, hat gekrauste Haare und trug eine schwarze Lederjacke sowie eine Umhängetasche. Zum Überfallort gelangte der Täter mit einem Kickboard.

Zeugenaufruf Personen, die Angaben zum Überfall und/oder Täter machen können, oder denen vor dem Überfall der Kickboardfahrer aufgefallen ist, werden gebeten, sich mit der Kantonspolizei Zürich, Polizeistation Affoltern am Albis, Telefon 044 762 16 30, in Verbindung zu setzen. (pd.)

Herausgeberin: Weiss Medien AG, Obere Bahnhofstrasse 5, 8910 Affoltern a. A. Geschäftsführerin: Barbara Roth Redaktion: Werner Schneiter, Chefredaktor Thomas Stöckli, Redaktor Uschi Gut, Redaktionsassistenz Redaktion@affolteranzeiger.ch Copyright: Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für eingesandtes Material Gesamtauflage: 23 913 Beratung und Verkauf Inserate: Elisabeth Zipsin/Tiziana Dinisi Telefon 058 200 5700, Fax 058 200 5701 inserat@weissmedien.ch Sonderseiten: Kurt Haas, Mediaberatung Telefon 058 200 5718, M 079 270 35 67 info@mein-mediaberater.ch Tarife: www.affolteranzeiger.ch Annahmeschluss: Dienstagsausgabe: Montag, 8.00 Uhr Freitagausgabe: Mittwoch, 16.00 Uhr Todesanzeigen: 11.00 Uhr am Tag vor Erscheinen Aboservice: abo@affolteranzeiger.ch Telefon 058 200 5700, Fax 058 200 5701 Kontakt: Alle Mitarbeiter erreichen Sie unter vorname.name@azmedien.ch Druck: Mittelland Zeitungsdruck AG, Neumattstrasse 1, 5001 Aarau Ein Produkt der Verleger: Peter Wanner, www.azmedien.ch

Namhafte Beteiligungen nach Art. 322 Abs. 2 StGB: AZ Anzeiger AG, AZ Fachverlage AG, AZ Management Services AG, AZ Regionalfernsehen AG, AZ TV Productions AG, AZ Verlagsservice AG, AZ Vertriebs AG, AZ Zeitungen AG, Belcom AG Dietschi AG, Media Factory AG, Mittelland Zeitungsdruck AG, Vogt-Schild Druck AG, Vogt-Schild Vertriebs GmbH, Weiss Medien AG

Dienstag, 31. Dezember 2013

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Neuer Heimarzt im Haus zum Seewadel in Affoltern Dr. Roland Kunz löst Dr. Werner Baumann ab Der bisherige Heimarzt im «Seewadel», Dr. Werner Baumann aus Affoltern, gibt seine Funktion nach langjähriger und guter Zusammenarbeit ab. Er hat mit seinem Engagement die ärztliche Versorgung konstant und kompetent sichergestellt. Das Mandat übernimmt Dr. Roland Kunz im Rahmen seiner Anstellung beim Spital Affoltern als Chefarzt Geriatrie und Palliative Care. Allen Heimbewohnerinnen und -bewohnern im Haus zum Seewadel bleibt die freie Arztwahl wie bisher garantiert. Dieses Hausarztsystem im Haus zum Seewadel stellt seit jeher schon ein Erfolgsrezept in der Konzeption zur Gesundheitsversorgung dar und ist seit Januar 2013 im neuen Erwachsenenschutzrecht verpflichtend verankert. Es sind jeweils 18 bis 22 Hausärzte aus dem Bezirk Affoltern, die im Seewadel ein- und ausgehen und ihre bisherigen Patientinnen und Patienten auch nach dem Heimeintritt weiterhin medizinisch versorgen. Daran wird die Mandatsübernahme durch Dr. Kunz nichts ändern. Das Spital Affoltern am Albis übernimmt die Heimarztfunktion im Haus zum Seewadel gegen ein übliches Entgelt. Dies festigt die bereits in anderen Bereichen bestens funktionierende Zusammenarbeit zwischen den beiden Institutionen. Für jeden Heimbetrieb im Kanton Zürich ist es Pflicht, einen verantwortlichen Arzt zu bestimmen, welcher zusammen mit der Trägerschaft und der

Von links: Rita Windhorst (Bereichsleiterin Hotellerie Haus zum Seewadel), Dr. Werner Baumann (bisheriger Heimarzt Haus zum Seewadel), Martin Summerauer (Geschäftsleiter Haus zum Seewadel), Moncia Weber (Bereichsleiterin Pflege Haus zum Seewadel), Dr. Roland Kunz (FMH für allgemeine Innere Medizin, speziell Geriatrie, Palliativmedizin Spital Affoltern und neuer Heimarzt Haus zum Seewadel). (Bild zvg.) Geschäftsleitung die Verantwortung gegenüber der Gesundheitsdirektion für die fachgerechte pflegerische Behandlung der Bewohnerinnen und Bewohner und für die Einhaltung der Auflagen zur Betriebsbewilligung trägt. – Die Aufgaben des Heimarztes liegen in der Beratung des Geschäftsleiters und der Bereichsleitung Pflege bezüglich Konzepten und Regelungen,

in der Überwachung der gesetzlichen Vorgaben und in der Unterstützung bei Notfällen. In seiner Funktion handelt der Heimarzt konsiliarisch gegenüber dem Geschäftsleiter und weisungsbefugt in medizinischen Belangen gegenüber der Bereichsleitung Pflege. Im laufenden Betrieb bietet er im Pflegebereich Einzelberatungen und Kriseninterventionen an. Er för-

dert die Fachlichkeit des Personals mit Fallbesprechungen und Weiterbildungsworkshops. Bei Bedarf steht er zudem auch den Hausärzten unterstützend zur Verfügung. Und nicht zuletzt stellt er die hausärztliche Versorgung für die Bewohner im Haus zum Seewadel sicher, wenn diese keine ärztliche Versorgung ausweisen können.

Je 6000 Franken für das MNA-Zentrum Lilienberg und für die Bibliothek Hedingen Teil des Erlöses vom Bazar des Frauenvereins Hedingen für minderjährige Asylsuchende Der Frauenverein Hedingen lässt die Hälfte des Erlöses aus dem traditionellen Advents-Bazar dem MNA-Zentrum Lilienberg in Affoltern zukommen. Die andere Hälfte geht an die Bibliothek Hedingen.

Die Ausstellung auf der Bühne war dem Schmuck gewidmet: Uschi Hof aus Affoltern stellte ihre Steine und Perlen in den Mittelpunkt. Die wunderschönen Unikate konnten bewundert und gekauft werden. Die Kaffee-Stube wurde vom Morgen früh an rege genutzt, einige verschoben das Frühstück, andere kamen zum Znüni und alle erfreuten sich an Der Frauenverein Hedingen organider weihnächtlichen Stimmung, am sierte auch dieses Jahr wieder den traSchauen und Flanieren. Das Mittagesditionellen Advents-Bazar im Schasen, das wieder von den Hobbyköchen chensaal. Die liebevoll dekorierten Hedingen zubereitet wurde, hat viele Marktstände luden zum Verweilen Geniesser angezogen. und zum Kaufen ein. Die vielfältige Viele Familien nutzten das KerzenAuswahl zog viele Kauflustige an: ein ziehen beim Werkgebäude, das wieStand voller Guetzli vom Familien-Foderum vom Familien-Forum Hedingen angeboten wurde. Die Kinder mit ihren Eltern und Grosseltern genossen das Figurentheater Sternen-Kind mit «Bula, Simo und das Glück» im Singsaal Schachen, organisiert vom Gemeindeverein Hedingen. Dank der Mithilfe von vielen Freiwilligen wurde ein Gewinn erwirtschaftet von über Checkübergabe, von links: Thomas Schmutz, Geschäftsleitung AOZ, Marcus Spichtig, Lehrer MNA-Zen- 12 000 Franken. trum, Manuela Bucher, Frauenverein, Stefan Preisig, Leiter MNA-Zentrum, Karin Peter, Frauenverein. Ein Teil des Erlöses (6 000 Franken) (Bild zvg.) rum, eine grosse Auswahl an Selbstgebackenem, vom Zopf über belegte Brote zu Kuchen und Torten, gespendet von verschiedenen Frauen aus Hedingen. Auch der Stand mit Konfi, Likören und eingelegten Früchten zeugte von vielen fleissigen Frauen, die einen Teil der Garten-Ernte für den Bazar einmachten. Die Web- und die Strickgruppe war wieder das ganze Jahr im Einsatz. Eine strenge Woche hatten die «Chranz»-Frauen, von Montag bis Donnerstag entstanden Adventskränze und -Gestecke, Tür- und Wanddekorationen. Die riesige Auswahl am Bazar lässt ahnen, wie viele Frauen Tag für Tag kreativ tätig waren.

geht an das MNA-Zentrum Lilienberg. In diesem Jugendheim oberhalb von Affoltern betreut ein Team der Fachorganisation AOZ zurzeit rund 65 unbegleitete minderjährige Asylsuchende. Dank diesem Beitrag konnte die einfache Ausrüstung der zwei Schulzimmer ein gutes Stück verbessert werden.

6 000 Franken für Gestaltung einer Café-Ecke Die anderen 6 000 Franken erhält die Bibliothek Hedingen für die Gestaltung einer Café-Ecke im neuen Gebäude am Trottenweg. Spatenstich für die neue Bibliothek war im Mai 2013. Die Bauarbeiten gehen planmässig voran und im Frühsommer 2014 findet der Umzug in die neuen Räumlichkeiten statt. Das Bibliotheksteam freut sich sehr auf die zentrale Lage der neuen Bibliothek und aufs Einrichten einer gemütlichen Café-Ecke. Sie soll ein Treffpunkt und Ort der Begegnung werden und zum Verweilen, Austauschen und Schmökern einladen. Der Rest des Erlöses wird für die Altersarbeit des Frauenvereins in Hedingen eingesetzt. Aus allen, die dieses glanzvolle Ergebnis ermöglicht haben, seien die treuen Kunden des Bazars hervorgehoben, weiter die Firma Zingg, die ihre Geschäftsräume jedes Jahr mit den Adventskränzen dekorieren, und die diversen Spenderinnen und Spender. Ursula Decurtins, Präsidentin des Frauenvereins Hedingen


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Bezirk Affoltern

Dienstag, 31. Dezember 2013

Grossfeuerwerk nur noch mit Ausweis Kompositionen der Kategorie 4: Strengere Regelung tritt in der Silvesternacht in Kraft Das Feuerwerk gehört zum Jahreswechsel dazu. Doch Vorsicht: Für «Töpfe» der Kategorie 4 – darunter versteht das Gesetz «Feuerwerk mit erheblichem Gefährdungspotenzial» – braucht man ab Mitternacht einen Ausweis. ................................................... von thomas stöckli

Zum Jahreswechsel wird gefeuerwerkt – wie hier am 1. August überm Reusstal.

«Wir gratulieren Ihnen ganz herzlich zur bestandenen Prüfung», heisst es im Schreiben der Interessengemeinschaft Grossfeuerwerk an Walter Baltisberger. «Raketenwalti», der jeweils vor Silvester und vor dem 1. August auf dem Kronenplatz in Affoltern Feuerwerk verkauft, ist einer von knapp 700 Schweizern, der die neue FWAPrüfung für die Verwendung von Feuerwerks-Kompositionen bereits bestanden hat. Vorausgegangen ist dem Test ein tägiger Kurs. Lernziele sind unter anderem, wie man Feuerwerk sicher transportiert, worauf es beim Abschussplatz zu achten gilt, auf welche Arten man Feuerwerk zünden kann und wie man mit Blindgängern umgeht. Das Notenblatt führt fünf Teilnoten aus. «Der Kurs ist kein Kunststück, wenn man sich schon mit Feuerwerk beschäftigt hat», sagt Walter Baltisberger. Schriftlich abgefragt werden Gesetze / Verordnungen, Pyrotechnik / Anzündung sowie die Sicherheit. Sowohl schriftlich als auch praktisch gilt es, ein Feuerwerk zu planen und zu

Aus dem Kaffeesatz gelesen: Was bewegt im Jahr 2016? Am Jahresende 2013 greifen wir Geschehnissen vor und lesen aus dem Kaffeesatz. Ein Sprung ins Jahr 2016. Stopp für MyStop. Nun ist es endgültig: Die Autobahnraststätte muss die Tore schliessen. Auch im sechsten Jahr nach ihrer Eröffnung ist Verwaltungsratspräsident Karl E. Schroeder gezwungen, rote Zahlen bekannt zu geben. Das hat an der Generalversammlung in Affoltern zu deutlich hörbaren Unmutsbezeugungen der Aktionäre führt, die über 100-Prozent-Abschreiber klönen. Entscheidend: Die Banken haben den Rücktritt vom Rangrücktritt bekannt gegeben. Der Traum der Enthusiasten ist mit dem jetzt unvermeidbaren Konkurs geplatzt. Die Fehleinschätzung zeigt gnadenlos ihre Wirkung. Immerhin konnte Schroeder einen Käufer des Betontempels an der A4-Aus- und Einfahrt bekannt geben. Der neue Eigner setzt nun um, was ein Aktionär schon an der Generalversammlung 2013 gefordert hatte: einen Beate-Uhse-Laden, der sich über drei Stockwerke erstreckt.

Ueli Kündig – und er selber sollen die Rifferswiler «Post» gemeinsam übernehmen. «Jobsharing» nennt man diese Tätigkeit, die im vorliegenden Fall Entzugserscheinungen vorbeugt. Dieser Lichtblick gilt indessen nur für Rifferswil. Maschwanden ist seit Jahren ohne Wirtschaft. Der Inhaber der «Kreuz»-Liegenschaft, ein Baumeister vom linken Zürichseeufer, kann nicht/darf nicht/will nicht/muss nicht. Nun hat er dort einen Filialbetrieb eingerichtet. Zaster mit Pflaster statt mit Alkohol, diesem Laster.

Neue Initiative Die Spendierfreudigkeit von Ämtler Gemeinden, die 2014 und 2015 weiteren Glencore-Initiativen freudig zugestimmt haben, ermutigt Bruno Heinzer, den ehemaligen Schweizer Langlaufmeister über 15 km, zu einem neuen Vorstoss: «Kürzung des Sozialbudgets in der Gemeinde Hausen um 10 Prozent zugunsten der Förderung des Jugendsports», lautet der Kernsatz seiner Initiative. «Sport ist Prävention», so seine knappe Begründung.

Planauflage erneut verschoben Kampf gegen Beizennotstand Im Säuliamt verschwinden die Landgasthöfe sukzessive: Betroffen sind unter anderem Sellenbüren, Bonstetten und Hedingen – und nun droht eine Fortsetzung der Negativserie in Rifferswil: Dort ist nach der Gründung einer Genossenschaft das Geld für den Erhalt der «Post» zwar seit zwei Jahren vorhanden, aber leider verläuft die Suche nach einem Wirt nach wie vor ergebnislos. Nun aber wartet Fred Furrer, der ehemalige «Central»-Wirt in Affoltern, mit einer fast revolutionären Idee auf: Die ehemaligen Wirte in Sellenbüren, Hedingen und Bonstetten – Fredi Steck, Franz Gasche und

Geplant war sie einst für Frühling 2014. Dann wurde die Planauflage für die Umfahrung Ottenbach sechsmal verschoben. Auch die jüngste Mitteilung der kantonalen Baudirektion ist seit kurzem überholt. Nun ist sie auf Herbst 2021 angesetzt. «Definitiv» verspricht Baudirektor Markus Kägi und nennt den Grund für die neuerliche Verzögerung: Die Flachmoorwandergruppe Luegisglas fordert eine adäquate Ausgleichsmassnahme für die Sperrung eines 50 Meter langen Wegabschnitts, der sich im Perimeter der Umfahrung befindet. «Das müssen all unsere Fachämter sowie die Eidgenössische Natur- und Heimatschutzkom-

mission natürlich gründlich prüfen», begründet der Baudirektor den weiteren Zeitbedarf. «Wir akzeptieren das nicht und werden Herrn Regierungsrat Kägi unser Missfallen brieflich kundtun. Denn das ist eine klare Missachtung des Volkswillens», sagt Gemeindepräsidentin Rita Ackermann mit Blick auf die Abstimmung im Jahr 2012 erzürnt. Kägis Rundordner hat bis dato über 20 behördliche Bittschreiben aus Ottenbach geschluckt ...

realisieren. 450 Franken kostet dieser Kurs, inklusive Dokumentation und Verpflegung. Weitere 50 Franken werden dann, falls man ihn besteht, für den «eidgenössischen Verwenderausweis» fällig. Dieser ist fünf Jahre gültig und kann danach durch den Besuch eines Wiederholungskurses um jeweils weitere fünf Jahre verlängert werden.

Feuerwerk-Ausfall Hat den eidgenössischen Verwenderausweis FWA bereits im wird kompensiert Sack: Feuerwerk-Verkäufer Walter Baltisberger. (Bilder tst.) Bis zu 50 kg Netto-Explosivstoffmenge (NEM) von gebrauchsfertigen Feuerwerkskörpern der Kategorie 4 darf man mit dem Ausweis FWA zünden. Das sind mehrere Batterien, deren Spektrum von einigen Dutzend bis über 300 Schuss reicht. Rund 15 bis 20 Prozent seines Feuerwerk-Umsatzes mache er jeweils mit diesen grossen Töpfen, so Baltisberger. Er staune jeweils selber, wie viel den Leuten ein schönes Feuerwerk Wert sei, verrät der leidenschaftliche Feuerwerker. Verbote, etwa nach Hitze und Trockenheit vor dem 1. August, oder Katastrophen, die auf die Stimmung drü-

Ämtler Gemeinden in Vorreiterrolle Auch Zug soll Hilfswerke unterstützen Mit einer Einzelinitiative an den Grossen Gemeinderat der Stadt Zug verlangt Jolanda Spiess-Hegglin, Co-Präsidentin der Alternative – die Grünen Zug, einen symbolischen Beitrag von 100 000 Franken für Hilfewerke, die sich in Rohstoffabbauländern engagieren – dort, wo auch GlencoreXstrata tätig ist.

Auch zweieinhalb Jahre nach dem Scheitern einer Spital-AG an der Urne brüten die Verantwortlichen immer noch über einer neuen Rechtsform für das Spital Affoltern. Sechs angestrebte Statutenrevisionen verpufften ohne Resultat. Nun ist aber Eile geboten, weil Affoltern das Ende auf der Spitalliste droht. An der letzten Delegiertenversammlung des Zweckverbandes wurde deshalb mit 8:6 Stimmen ein Kredit von 480 000 Franken zur Bildung einer Fachkommission bewilligt, die nun die Form eines Vereins prüft. Davon profitiert auch der «Anzeiger». Hans Roggwiler, der umtriebige Chef des Vereins Zweckverband, hat erneut für mehrere tausend Franken Inserate geschaltet, in denen er die «Abzockermentalität» abermals mit scharfen Worten geisselt und auch in Leserbriefen Konsequenzen in Form von Rücktritten fordert. «Das beeindruckt uns nicht. Wir gehen unseren Weg unbeirrt», hält der Präsident der Betriebskommission, Peter Ackermann, fest. Zum Schluss noch dies: Die Gemeinde Bonstetten, 2015 aus dem Spital-Zweckverband ausgetreten, will im ehemaligen Hotel Oktogon für die drei Unterämtler Gemeinden Stallikon, Wettswil und Bonstetten ein Pflegezentrum errichten. (-ter.)

dass sich die Stadt Zug der Säuliämtler Bewegung anschliesst und einen symbolischen Beitrag von 100 000 Franken an Hilfswerke spendet. Das Säuliamt zeigt auf, was Solidarität bedeutet. Das kann Zug nicht ignorieren», schreibt Jolanda Spiess-Hegglin. (AA)

wir gratulieren Beispiel Säuliamt

Spital als Verein führen – Fachkommission eingesetzt

cken, machen sich zwar bei den Verkaufszahlen kurzfristig bemerkbar, dafür sei der Bedarf dann bei nächster Gelegenheit entsprechend grösser. Weiterhin ohne Ausweis lassen sich Feuerwerkskörper der Kategorien 1 bis 3 abbrennen. Darunter fallen etwa Kracher und Vulkane, Sonnen, Wunderkerzen und Raketen. Und auch wer den Kurs nicht macht, muss künftig nicht auf sein Gross-Feuerwerk zu besonderen Gelegenheiten verzichten. Wenn es nicht gerade an Silvester oder 1. August ist, kommt «Raketenwalti» bei Bedarf nämlich selber, um das Spektakel zu zünden.

Sie nimmt damit die fünf «eher konservativen» Ämtler Gemeinden zum Beispiel, die per Entscheide an Gemeindeversammlungen und an der Urne insgesamt 400 000 Franken der Bevölkerung der betroffenen Länder zurückgeben wollen. «Ich beantrage,

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Zum 85. Geburtstag In Stallikon feiert Anton Stebih am Neujahrstag, 1. Januar 2014, seinen 85. Geburtstag. Zu diesem besonderen Anlass gratuliert Pro Senectute Stallikon herzlich und wünscht dem Jubilaren alles Gute.


Bezirk Affoltern

Dienstag, 31. Dezember 2013

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Rückblick, Ausblick und Wünsche Umfrage des «Anzeigers» zum Jahresende 2013: Die Menschen im Säuliamt beurteilen das vergangene Jahr mehrheitlich als zufriedenstellend. Die Interviewten erlebten viel Positives und nennen spontan Personen, welche durch eindrückliche Leistungen aufgefallen sind. Die Wünsche der Befragten sind materiell bescheiden, ideell aber durchaus anspruchsvoll. Der «Anzeiger» stellte sechs Personen aus dem Bezirk Affoltern die drei folgenden Fragen zum Jahresende. 1. Was war für Sie 2013 das wichtigste oder bedeutungsvollste Ereignis im Säuliamt? 2. Welche Person würden Sie als Säuliämtlerin oder Säuliämtler des Jahres 2013 bezeichnen? 3. Wie lautet Ihr grösster Wunsch für das kommende Jahr? – Umfrage: Martin Mullis

Ziel Maturitätsabschluss

Respektvoller Umgang

Adrian Schneebeli, Gymnasiast, Ottenbach.

Margrit Meuter, Vizepräsident am Bezirksgericht.

Der Gymnasiast zeigt klare Vorstellungen zu den gestellten Fragen. Ein ganz wichtiges Ereignis sei für ihn die äusserst positive Entwicklung in Bezug auf die Umfahrung Ottenbach gewesen. Der Souverän des ganzen Kantons habe deutlich Ja gesagt, und damit sollte die Gemeinde möglichst bald weitgehend vom Verkehr entlastet werden. Als für ihn bedeutendste Person nennt er spontan Silvia Hanselmann, in ihrer Funktion als Präsidentin des Musikvereins Ottenbach, deren Mitglied

sikfest in Bonstetten sowie dem Sommerabend- und Adventskonzert beigetragen. Sein grösster Wunsch für 2014 ist der erfolgreiche Abschluss der Maturitätsprüfungen. Damit kann er vorläufig die Schule verlassen. Er Adrian Schneebeli, Mitglied der Dorfmusik. will vor Beginn Adrian ist. Mit ihrer Arbeit und des Studiums, voraussichtlich Organisation habe sie massgeb- zum Maschineningenieur, die lich zu den Auftritten am Mu- Rekrutenschule vorziehen.

Die Bezirksrichterin nennt ein positives und ein negatives Ereignis für das Jahr 2013. Die ordentliche Wiederwahl der Amtspersonen des Bezirksgerichtes im Jahre 2013 schaffte die nötige Kontinuität im äusserst gut funktionierenden Team. Den Rücktritt des Gemeindepräsidenten von Affoltern, Röbi Marti, hingegen und insbesondere die traurigen Mitgründe dafür bedauert sie ausserordentlich. Als Säuliämtler des Jahres bezeichnet Margrit Meuter all die vielen Menschen, welche während des Jah-

tergrund bleiben. Als grossen Wunsch für die Zukunft nennt die Bezirksrichterin einen respektvollen, anständigen und sachbezogenen Umgang mit Andersdenkenden. Die politiFordert Respekt und Anstand für Andersdenken- schen Auseinandersetzunde: Margrit Meuter, Bezirksrichterin. gen als Grundres unentgeltliche Dienstleis- pfeiler unserer Demokratie tungen der verschiedensten Art sollten vermehrt auf einer sachfür die Mitmenschen leisten lichen Ebene und weniger perund dabei bescheiden im Hin- sonenbezogen geführt werden.

Mehr Zufriedenheit

Sportbegeisterte Powerfrau

Gabi Blickenstorfer, Postautochauffeurin und Feuerwehrkommandantin, Hausen.

Regula Leutert, Pflegefachfrau und Mutter, Bonstetten.

Ein nicht sehr angenehmes Ereignis im vergangenen Jahr steht für die Postautochauffeurin an erster Stelle. Sie hätte nicht erwartet, dass die Abstimmung betreffend das Lokal der Feuerwehr Unteramt von den Stimmbürgern negativ beurteilt würde. Ihre Enttäuschung war denn auch entsprechend gross. Ohne zu zögern erklärt sie die Kletterin Petra Klingler zur Favoritin bei ihrer Wahl zur Säuliämtlerin des Jahres 2013. Sie weiss, dass für solche Topleistungen grosser Durch-

Wunsch formuliert Gabi Blickenstorfer etwas vorsichtig: Die Menschen im Säuliamt sollten sich ihrer Meinung nach zufriedener zeigen und etwas mehr Freundlichkeit ausstrahlen. Sie stellt fest, dass vermehrt auf Wünscht sich etwas mehr Zufriedenheit: Gabi einem sehr hoBlickenstofer am Steuer «ihres» Postautos. hen Niveau gehaltewille und ein intensives jammert wird. Dies sei betrübTraining unabdingbar sind. Ein lich umso mehr, als es der Gegrosser und – wie sie vermutet sellschaft in der Schweiz doch – wohl ein unerfüllbarer sehr gut gehe.

Zu Fuss ans Mittelmeer Hans Schwendener, Rentner, Hausen. Für den pensionierten Sekundarlehrer und Segelfliegerpilot spielte der Flugplatz Hausen auch im vergangenen Jahr eine grosse Rolle. Er schrieb anlässlich des Jubiläumsfestes eine Chronik über die letzten 50 Jahre des Provinzflugplatzes. Hans Schwendener wählt ohne zu zögern Jens Steiner als Säuliämtler des Jahres. Der Zürcher Schriftsteller ist laut seiner Homepage erst östlich, dann westlich der Albiskette aufgewachsen und wurde mit seinem Roman «Carambole» Gewinner des Schweizer Buchpreises 2013. Mit seinem Hund

Mit dem Flugplatz Hausen vertraut: Rentner Hans Schwendener.

Die Pflegefachfrau und Mutter von vier Kindern im Alter zwischen fünf und zwölf Jahren runzelt bei der ersten Frage erst die sonst faltenfreie Stirn. Doch nach wenigen Sekunden kennt sie die Antwort: Die Sommerferien 2013 bezeichnet sie als das Ereignis des Jahres schlechthin. Von Bonstetten aus sei sie mit der ganzen Familie mit dem Velo um den Bodensee gefahren. Dabei hätte sie den Jüngsten auf dem «Schattenvelo» mitgeführt. Als Person des Jahres bezeichnet sie ohne zu überlegen

niert für diesen Titel. Die gewachsenen Dorfstrukturen sollten erhalten bleiben und die intakten Dorfgemeinschaften weiterhin funktionieren. Es ist ein grosser Wunsch von ihr, die Balance Die Sommerferien als das Ereignis schlechthin: zwischen dem Pflegefachfrau Regula Leutert. Zuwachs der den Säuliämtler Ultra-Ausdau- Bevölkerung und den kommuersportler Adrian Brennwald nalen Vereinen und Gemeinaus Aeugst. Mit seinen hervor- schaften zu erhalten und den ragenden sportlichen Leistun- dörflichen Charakter weiterhin gen sei er geradezu prädesti- zu pflegen.

Lebensqualität und Umwelt «Anterra» marschiert Hans Schwendener praktisch täglich zwei Stunden in der näheren Umgebung von Hausen. Dass er diese Ausflüge und die jährlichen zehn bis 14 Marschtage zusammen mit einem Freund vom Säuliamt bis ans Mittelmeer auch künftig fortsetzen kann, hofft er von Herzen.

Hans Läubli, Kantonsrat Grüne, Affoltern. Ein Highlight im zu Ende gehenden Jahr war für den Kantonsrat der Grünen die Jubiläumsaufführung «quellwasser» des Moira-Tanztheaters. Die kreativen Leistungen der Protagonisten hätten viele Menschen über alle Generationen hinweg erfreut. Dass er ohne zu zögern die Personen rund um die Rohstoff-Initiativen in den verschiedenen Gemeinden im Bezirk als sehr bedeutend und richtungsweisend bezeichnet, kommt für jene, die den kompromisslosen Politiker kennen, nicht allzu überraschend. Im «Märtkafi» bei Kuchen und Kaf-

Kompromissloser Grüner und Umweltschützer: Kantonsrat Hans Läubli.

fee sitzend, formuliert Geniesser Hans Läubli den Schutz der Umwelt und die Steigerung der Lebensqualität als seine grössten Wünsche für das kommende Jahr. Dabei erwähnt er insbesondere die Einführung von Tempo 30, sowohl auf den Quartierals auch auf gefährlichen Ortsdurchfahrten.


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Bezirk Affoltern

Dienstag, 31. Dezember 2013

Von Bahnhofnähe ins Wohnquartier Umzug über die Festtage: Die Kinderkrippe Müsliburg in Affoltern ist neu an der Hasenbühlstrasse 18 Am 23. Dezember begann der Umzug, am 6. Januar nimmt die «Müsliburg» im neuen Haus den Betrieb auf. «Das Angebot bleibt wie gehabt», betont Inhaber und Geschäftsleiter Leo Lalkaka. ................................................... von thomas stöckli «In fünf Minuten ist man im Wald», nennt Leo Lalkaka, Inhaber und Geschäftsleiter der Kinderkrippe Müsliburg, den grossen Vorteil an der neuen Lage, «das gibt für die Kinder sicher schöne Erlebnisse.» Dabei hat auch schon das Haus einiges zu bieten. Auf jedem Stockwerk wird eine andere Gruppe ihr Reich haben; ganz unten sind die Kleinsten, Drei- bis 18Monatige, oben dann die beiden altersdurchmischten Gruppen der Anderthalb- bis Vierjährigen. Diverse Nischen und Spielräume unter der Dachschräge laden zu Versteckspielen und Entdeckungstouren ein. Keinen Einfluss hat der Umzug der «Müsliburg» auf den zweiten Standort beim Spital.

«Das Schicksal war uns hold» «Ich freue mich, dass wir einen Standort gefunden haben, wo wir weiterar-

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beiten können wie bisher», so Lalkaka. Mit dem Umzug hat er aus der Not eine Tugend gemacht. Nach vier Jahren am Dachlisserweg konnte er den Mietvertrag nur noch um ein Jahr verlängern, schliesslich war dort ein grosses Bauprojekt in Planung (der entsprechende private Gestaltungsplan wurde mittlerweile zurückgezogen). Mit 15 Angestellten und bis zu 30 Kindern wollte sich Leo Lalkaka nicht dem Risiko aussetzen, kurzfristig neue Räumlichkeiten finden zu müssen. Deshalb sah er sich nach Alternativen um, wurde an der Hasenbühlstrasse 18 fündig und erwarb das bisherige Wohnhaus mit Einliegerwohnung Anfang 2013. Im Frühling schrieb er die Umnutzung aus, es folgten einige Umbauarbeiten und schliesslich der Umzug. «Das Schicksal war uns hold», sagt er selber über den Lauf der Dinge.

Die alten Hänge-Buchen werden ihm fehlen Und was wird der «Müsliburg»-Leiter an neuer Stelle vermissen? Auf diese Frage hin überlegt Leo Lalkaka einige Sekunden. «Vermissen werde ich die alten Bäume im Garten und natürlich die lieben Nachbarn.» Infos: www.kinderkrippe-muesliburg.ch.

Neues Zuhause der «Müsliburg»: Inhaber und Geschäftsleiter Leo Lalkaka an der Hasenbühlstrasse 18. (Bild Thomas Stöckli)

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Forum

Dienstag, 31. Dezember 2013

Das falsche Projekt am richtigen Standort

Schon bald geht eine schöne Ära zu Ende

Migros-Neubau in Affoltern: Baubeginn im Sommer 2014, «Anzeiger» vom 20. Dezember.

Rerstaurant Post, Rifferswil: Abschied und Dank. Liebe Chefin, lieber Chef, wir alle gönnen euch den wohlverdienten Ruhestand. Wie viel Mal ging es doch sehr hektisch zu und her bei uns im Restaurant Post – und Chef Rolf dann zu sagen pflegte: «Ihr Hühner habt den Kopf nicht nur zum Waschen!» Was wir Hühner vom Service wohlverstanden zur Kenntnis nahmen. Alle waren wir ein gut eingespieltes Team, dank der guten Führung von Maria und Rolf. Liebe Maria, lieber Rolf, alles was ihr aufgeschoben habt, was immer ihr noch machen wollt: Jetzt ist die Zeit dafür. Und fällt euch an einem Tag mal partout gar nichts ein, dann denkt mit Mitleid an eure Kollegen, welche noch arbeiten müssen und schaut bei ihnen rein. Nochmals vielen Dank für alles. Geniesst das Leben, ach Pension bist du ein Segen. Das Pöstliteam, MF

Pro Amt begrüsst grundsätzlich den Entscheid der Migros, im Zentrum von Affoltern zu bleiben. Es ist nicht sinnvoll, dass alle Einkaufsgeschäfte ins Industriequartier abwandern. Es braucht Einkaufsangebote an verschiedenen Standorten in Affoltern, denn örtliche Nähe ist für den Einkauf wichtig. Nur so kann dieser auch bequem zu Fuss oder mit dem Velo erfolgen. Das Migros-Projekt hat aber verschiedene Mängel, auf welche Pro Amt schon bei der Projektauflage hingewiesen hat. Die hervorstechendsten sind die Mängel in der Verkehrserschliessung und die architektonisch ungenügenden Qualitäten. Beides wurde nicht nur durch Pro Amt gerügt. Auch der Gemeinderat Affoltern hatte die Erschliessungssituation als unbefriedigend eingestuft, dennoch aber ohne Auflagen bewilligt.

Verschlechterung der Situation für die Fussgänger auf dem Fabrikweg Die direkte Fussgängerverbindung von der reformierten Kirche zum Dorf, das heisst von der Kirchgasse über die Zürichstrasse und die Jonenbachbrücke zum Fabrikweg wird unterbrochen beziehungsweise in einem Umweg um den neuen Migros-Bau herum geführt. Das ist eine klare Verschlechterung. Pro Amt fordert, dass die direkte Ver-

Die Forderung von Pro Amt: Die direkte Verbindung von der Kirchgasse über die Jonenbachbrücke zum Fabrikweg erhalten. (Bild Werner Schneiter) bindung erhalten bleibt. Es soll ein Durchgang durch das Gebäude hindurch geschaffen werden. Noch ist es nicht zu spät. Diese Forderung kann immer noch erfüllt werden. Nicht gelöst ist auch die Anlieferung. Fussgänger und Sattelschlepper sollen sich hier die Flächen teilen – so sehen es zumindest die Pläne vor, welche vor zwei Jahren aufgelegt wurden. Schon heute ist die Situation vor der Ein- und Ausfahrt zur Tiefgarage unhaltbar. Neu werden dort neben Fussgängern (Schulweg!), Velofahrern, alle Autos von Einkaufenden und Anwohnern und – dies ist besonders kritisch

– zusätzlich auch die Sattelschlepper der Anlieferung (täglich 10 für die Migros und eine nicht bekannte Zahl für die bereits bestehenden Geschäfte). Die Sattelschlepper fahren vorwärts auf das Gelände, blockieren zunächst den Fabrikweg und müssen dann rückwärts in die Entladebuchten im Gebäude manövrieren. Während dieser Zeit ist der gesamte Verkehr, auch der Durchgang für die Fussgänger, unterbrochen. Pro Amt hält diese Situation für unhaltbar und gefährlich. Auch hier ist es nicht zu spät, noch gescheiter zu werden. Im Artikel vom 20. Dezember wird darauf hingewie-

sen, dass kein Rekurs gegen das Projekt eingegangen sei. Leider ist es schwierig, gegen schlechte Architektur und Planung rechtlich vorzugehen. Auf dem Rechtsweg können keine guten Projekte erstritten werden. Dafür braucht es neue Ideen und Überzeugungsarbeit. Wir erwarten, dass Projektverfasser und Gemeinde das Zeitfenster bis zum Baubeginn noch nutzen und in der Detailprojektierung gemeinsam nach Verbesserungen suchen.

trag in einer besseren Situation, können sie den Vertrag nicht durch eine scheindemokratische Abstimmung, die ihnen eine Zweidrittel-Mehrheit bringen würde, auflösen. Der Zweckverband beruht auf einem Vertrag. Wer hier von demokratischen Mehrheiten spricht, hat ein sehr eigenartiges Demokratieverständnis oder macht sehr populistische Politik. Und über den Zweckverband Spital stehen sehr bald weitere Abstimmungen an.

Mein Outfit war schon ein wenig speziell, wenn nicht sogar sonderbar, muss ich zugeben. Ich war auf dem Weg zu einer Kleintierausstellung, wo ich als Losverkäufer engagiert wurde. Denn es ist wichtig, unter den vielen Besucher der Ausstellung aufzufallen, sodass sie auf mich aufmerksam werden und viele Lose kaufen. Für die Veranstalter ist dies eine wichtige Einnahmequelle. So sass ich also, mit schwarzem Gewand, Gilet mit dazugehöriger Taschenuhr im Gilettäschli, rotem Poschettli im Revers und gekrönt mit einer schwarzen Melone, im Zug von Bonstetten nach Zug. Kaum hatte sich der Zug in Bewegung gesetzt, kam ein kleiner Junge auf mich zu und fragte mich neugierig: «Bist du der Samichlaus?» Überrascht ob dieser Frage musste ich leider verneinen. Wir sprachen dann noch kurz über den Samichlaus und das Christkind. Mit einem verlegenen Winken verabschiedete sich der kleine Junge in Affoltern von mir. Diese Begegnung erfreute mich sehr.

Rolf Todesco, Aeugst

Werner Utz, Bonstetten

rohstoffarmen Land, domizilierten Unternehmen zirka 15 bis 25% des weltweiten Rohstoffhandels abwickeln. Dies wohl kaum aufgrund unserer besonderen Schweizer Tugenden (falls es so etwas gibt). Die Gründe dürften eher in den vorhandenen Rahmenbedingungen, vor allem in den tiefen Steuersätzen für Unternehmensgewinne, in der Toleranz gegenüber üblichen Steuervermeidungspraktiken in multinational tätigen Unternehmen und den tiefen Steuersätzen für Private mit hohen Einkommen zu suchen sein. Im internationalen Steuerwettbewerb ist der Wirtschaftsstandort Schweiz attraktiv, dies nicht zuletzt durch die am 24. Februar 2008 vom Schweizer Souverän mit 50,5% – wahrscheinlich aufgrund ungenügender Abstimmungsinformationen – angenommene Unternehmenssteuerreform II und den zurzeit laufenden Verhandlungen mit der EU betreffend der tieferen Besteuerung von im Ausland erzielten Gewinne von in der Schweiz domizilierten Unternehmen (Unternehmenssteuerreform III).

beigetragen. Wie das Beispiel der Rohstoffbranche zeigt, profitieren wir aufgrund der tiefen Steuersätze von zahlreichen in der Schweiz niedergelassenen Geschäftssitzen grosser multinationaler Konzerne. Soll das in den vergangenen Abstimmungen vielfach zitierte Erfolgsmodell Schweiz durch tiefe oder nicht bezahlte Steuern dominiert werden? Eine passive Verteidigung profitabler Rahmenbedingungen? Nebst möglichen Reputationsschäden ist in beiden Fällen bei der Risikoabschätzung auch an die hohe Mobilität von ausländischem Kapital und Steuerdomizilen multinationaler Konzerne (Globalisierungsnomaden) zu denken. Für die nachhaltige Sicherung des Erfolgsmodells Schweiz ist deshalb der eigenen realen Leistung und Konkurrenzfähigkeit des Wirtschaftsstandortes wieder vermehrte Bedeutung zu schenken. Dabei steht die Förderung von Schweizer KMU mit eigenentwickelten exportfähigen Produkten und Dienstleistungen im Vordergrund. Der in der zweiten Hälfte des vergangenen Jahrhunderts in der Schweiz erreichte Wohlstand, von dem wir heute noch profitieren, ist im hohen Mass dem leistungsfähigen innovativen Werkplatz und den massvoll am Erfolg beteiligten Aktionären und Managern zu verdanken.

Thomas Schweizer, Pro Amt

Ziemlich eigenartiges Demokratieverständnis Die Abstimmung über die Eigentumsverhältnisse bezüglich unseres Spitals hat – vorderhand – ein Resultat ergeben, mit welchem man je nach Neigung glücklich oder unglücklich ist. Viele, die über den Ausgang der Abstimmung wohl eher unglücklich sind, beklagen jetzt, dass der Zweckverband nicht aufgelöst werde(n könne), obwohl eine Mehrheit der Stimmbürger als auch eine Mehrheit der Gemeinden der Aufhebung des Zweckverbandes zugestimmt haben. Diese Klagen und die darin enthaltene Vorstellung, dass es auf Mehrheiten ankä-

me, zeigen, dass viele schlicht nicht verstanden haben, worüber abgestimmt wurde. Wenn solche Klagen vom Präsidenten des Zweckverbandes oder von Präsidenten von Gemeinden mit Mehrheiten für die Auflösung des Zweckverbandes geäussert werden, ist das besonders fatal. In der Abstimmung über die Rechtsform wurde nicht über die Aufhebung des Zweckverbandes, sondern über die Aufhebung eines Vertrages abgestimmt, den die beteiligten Gemeinden vor längerer Zeit eingegangen sind. In diesem Vertrag haben sich

die Gemeinden als Vertragspartner – was bei Verträgen sehr üblich ist – darauf geeinigt, dass der Vertrag nicht gegen den Willen einer Vertragspartei aufgelöst werden kann. Der Sinn eines Vertrages besteht ja gerade darin, dass auch die Partei im Vertragsverhältnis bleibt, die im Nachhinein ohne den Vertrag besser gestellt wäre. Verträge schützen jene, die ohne Vertrag schlechter abschneiden würden. Wenn drei Personen einen Vertrag unterzeichnen, und zwei dieser Personen nach einer gewissen Zeit das Gefühl haben, sie wären ohne den Ver-

Zwei Tage vor Weihnachten

Rohstoffmillionen – ein Nachruf Der im Jahre 2011 erfolgte Börsengang des Rohstoffkonzerns Glencore brachte dem Unternehmen rund 10 Milliarden US-Dollar ein und dem Kanton Zürich indirekt Steuereinnahmen von 360 Millionen Franken über den in Rüschlikon wohnhaften CEO Ivan Glasenberg und weiteren im Kanton Zürich wohnhaften Partner. Dies bescherte den im Finanzausgleich befindlichen Zürcher Gemeinden unerwartete Einkünfte. Diese unerwarteten Einkünfte bewirkten in zahlreichen Gemeinden des Knonauer Amtes Gemeindeinitiativen, welche die Weitergabe von 10% der erhaltenen Beträge an regional tätige Entwicklungshilfsorganisationen forderten. Die Initiativen wollen einen Beitrag an die lokale Bevölkerung leisten, die an den verursachten Umweltschäden und schlechten Arbeitsbedingungen in den von Glencore geführten Minen leidet.

Wirtschaftliche Bedeutung der Rohstoffindustrie in der Schweiz Unter den zehn umsatzgrössten in der Schweiz domizilierten Unternehmen ist die Hälfte in der Rohstoffbranche tätig. Die kumulierten Umsätze dieser Unternehmen werden auf etwa 800 Milliarden Franken geschätzt und übersteigen damit das Schweizer Bruttoinlandprodukt (BIP) in der Grössenordnung von 600 Milliarden. Beim Rohstoffhandel handelt es sich weitge-

hend um ein Transitgeschäft. Die Rohstoffe werden durch in der Schweiz domizilierte Unternehmen eingekauft und unverändert wieder im Ausland verkauft, dies mit Ausnahme von Gold und dem Eigenbedarf von Erdöl, ohne die Schweizer Grenze je zu überqueren. Gemäss dem vom EDA erstellten Grundlagenbericht trägt der Rohstoffcluster 3,5%, respektiv 21 Milliarden Franken zum Schweizer BIP bei und übersteigt damit die BIP-Beiträge des Tourismus mit rund 145 000 sowie der Maschinenindustrie mit rund 95 000 Beschäftigten. Dabei beschäftigt die Rohstoffbranche lediglich ca. 10 000 Personen in etwa 600 Unternehmen, wobei sich aus obigen Angaben eine sehr hohe Wertschöpfung von 2,1 Millionen Franken pro Mitarbeitende ermittelt. Gemäss verschiedenen Berichten gehörte Glencore vor dem Börsengang rund 500 Personen, wobei das aus zwölf Personen bestehende oberste Management 31% des Aktienkapitals besass. Die in der Zwischenzeit fusionierte GlencoreXstrata mit Hauptsitz in Baar und einer Holding auf der Kanalinsel Jersey beschäftigt weltweit ca. 190 000 Personen in rund 150 Minen und Hütten in mehr als 50 Ländern. Der Gesamtumsatz dürfte sich in diesem Jahr in der Grössenordnung von 240 Milliarden Franken bewegen. Nebst den Metallen Kupfer, Nickel, Eisen, Aluminium, Zink ist das im Jahre

1974 vom kürzlich verstorbenen Marc Rich in Zug gegründete Unternehmen auch im Kohle-, Öl- und Agrohandel engagiert. Gemäss Jahresbericht 2012 unterstützt das Unternehmen gemeinnützige Institutionen (Schulen, Spitäler usw.) mit 200 Millionen US$ und entrichtet Steuern und Abgaben an ihre Gastländer im Umfang von 4.3 Milliarden US$. Am Steuersitz in Baar soll jedoch das Unternehmen während zwei Jahren aufgrund von Abschreibungen und Verlustvorträgen keine Gewinnsteuern entrichten. Beim Lesen der Leitbilder und Nachhaltigkeitsberichte in den Dokumenten des Unternehmens erscheint die Tätigkeit von GlencoreXstrata im besten Licht, dies im Gegensatz zu den Berichten von verschiedenen NGOs. Auch wenn man die Wirkung der von den Gemeinden des Knonauer Amtes an die Entwicklungshilfsorganisationen bezahlten Beiträge (in Relation zur jährlichen Entwicklungshilfe des Bundes im Umfang von etwa 3 Milliarden Franken) hinterfragen kann, so hat die damit verbundene Medienkampagne sicher dazu beigetragen, dass sich die Rohstoffunternehmen hinsichtlich (CSR) Corporate Social Responsibility) einer stärkeren öffentlichen Beobachtung ausgesetzt fühlen. Was sind die Gründe für die starke Position der Rohstoffbranche in der Schweiz? Vorerst ist es bemerkenswert, dass die in der Schweiz, einem

Erfolgsmodell Schweiz!? In den vergangenen Jahrzehnten hat die Finanzindustrie in der Schweiz, unter anderem auch dank den Einnahmen aus der Verwaltung von unversteuerten Geldern in Billionenhöhe, wesentlich zu unserem Wohlstand

Peter Schneider, Ebertswil


Gewerbe/Dienstleistungen

Sorge tragen

«Läutebuben»

Gedanken zum neuen Jahr von Thomas Maurer, Gemeindepfarrer in Knonau. > Seite 13

Serie «alte Geschichten aus dem Säuliamt»: Willy Hug widmet sich den Glocken. > Seite 17

Dienstag, 31. Dezember 2013

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Cross-Lauf LV Albis lädt zum bewährten Stelldichein – am 5. Januar in Zwillikon. > Seite 19

Mit vielen Neuheiten in Basel Ernst Schweizer AG aus Hedingen an der Swissbau 2014 An der kommenden Swissbau, 21. bis 25. Januar, präsentiert die Ernst Schweizer AG, Metallbau, an zwei Ständen über ein Dutzend Neuheiten, aber auch ihre bewährten Produkte und Lösungen für die energieeffiziente, nachhaltige Bauweise.

Der Arbeitsalltag geht nach vorne – five nach hinten. (Bild zvg.)

Revolutionäres Training im Gymfit Info-Vortrag in der Break Eventhall, Affoltern Rücken-, Hüft-, Knie- oder Schulterschmerzen und schon alles versucht? Dann lohnt es sich, «five» zu testen – das revolutionäre Rücken- und Gelenkkonzept für aussergewöhnliche Erfolge. Das Fitnesscenter Gymfit in Affoltern am Albis führt seit Anfang Oktober den kompletten «five»-Trainingsparcour mit 8 Geräten und ca. 20 freien Übungen. «five» ist ein aktives, ganzheitliches Beweglichkeitstraining mit nachhaltiger Wirkung auf den gesamten Bewegungsapparat. Das kompetente Gymfit-Trainerteam konnte bereits zahlreiche Mitglieder erfolgreich in das neue Konzept einführen. «five» soll als Gegenpol zum Arbeitsalltag (gekrümmte Sitzhaltung oder stereotype Bewegungsmuster) des modernen Menschen wirken und ihm zu seiner natürlichen Beweglichkeit zurück verhelfen. Trainiert werden alle Bewegungsabläufe, die in unserem biologischen System möglich sind. Die ganze jeweilige Muskelkette wird dabei aktiv verlängert. Ziel ist es, eine schmerzfreie und entspannte muskuläre Balance zu erreichen.

Bewegen, aufrichten, Lebensfreude schaffen «five» ist ein idealer Ausgleich zum Kraft- und Ausdauertraining. Es ist nicht nur für den Gesundheitssportler jeden Alters geeignet, sondern auch immer mehr Leistungssportler entdecken die Vorteile der aktiven Muskelstruktur-Verlängerung. Denn nur ein optimal lang gezogener Muskel hat die Fähigkeit zur maximalen Kraftentwicklung und Schnelligkeit. Beflügelt durch die vielen positiven Rückmeldungen der begeisterten Kundschaft, möchte das Gymfit gerne auch weiteren Interessenten die Vorzüge dieses revolutionären Trainings näher bringen. Am Mittwoch, 8. Januar, findet in der Break Eventhall von 19.30 bis 20.30 Uhr ein Info-Vortrag statt. Die Konzept-Entwickler höchstpersönlich erzählen mehr über die Hintergründe und Erfolgsgeschichte. Wer sofort den Schritt in den Parcour wagen möchte – ein Probetraining ist jederzeit möglich. (SchöMa) Anmeldungen für «five»-Vortrag und -Probetraining unter Tel. 044 761 77 74, info@gymfit-affoltern.ch,

Unter anderen Neuheiten am Hauptstand A20 in der Halle 1.0 zeigt Schweizer zum Beispiel die massgeschneiderte Lösung einer multifunktionalen Fassade zur solaren Stromgewinnung, ästhetisch schön und technisch raffiniert. Das neue, Minergievorzertifizierte Sanierungsfenster in Holz/Metall bietet eine zweckdienliche, ökologische Lösung im Sanierungsfall, wenn es nicht möglich oder technisch wenig sinnvoll ist, die Fenster inklusive Rahmen zu ersetzen. Der Briefkasten von Schweizer ist heute ein Design-Klassiker – eine Erfolgsgeschichte, die vor 40 Jahren begonnen hat. Wie sich die Briefkastenanlage in der Zeit von Internet und Onlinehandel weiter entwickelt, zeigt Schweizer mit der als Premiere an der Swissbau vorgestellten, intelligenten und Empfänger-unabhängigen Lösung zur sicheren Paketzustellung. Der Bereich Sonnenenergie-Systeme von Schweizer präsentiert sich am Stand B64 in der Halle 1.2. Eine der insgesamt fünf Neuheiten, die hier gezeigt werden, ist der Doma Flex Fassadenkollektor, der neu auch mit farbigen Gläsern erhältlich ist. Architekten und Bauherren können den Kollektor

Mehraufwand «unsinnig» Mitarbeitende bis in den Kaderbereich hinein müssen die Arbeitszeit vollumfänglich erfassen und dokumentieren, fordert das Seco. Damit stehe der KMU-Wirtschaft ein riesiger und unsinniger bürokratischer Aufwand bevor, findet der sgv und fordert pragmatische Lösungen.

www.gymfit-affoltern.ch.

Nichtessen beendet wird. Zwölf Wochenthemen sollen dabei helfen, ganzheitlich leichter zu werden und diesen veränderten Lebensstil auch beizubehalten. Auf der Suche, wie sie nach einer längeren Familienpause wieder in ihren Beruf als Ernährungswissenschaftlerin einsteigen kann, ist Maria Halbleib auf dieses, für sie stimmiges Konzept gestossen und freut sich nun, dieses Programm ab Januar in Affoltern anzubieten. In der ersten Stunde ist ein unverbindliches Kennenlernen möglich! «Lebe leichter», Start am Donnerstag, 9. Januar 2014, um 18.30 Uhr in der Chrischona Gemeinde,

Warmwasser vorwärmen An der Fachveranstaltung der Berner Fachhochschule BFH vom 22. Januar

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«Lebe leichter»: Programm neu in Affoltern

Dreimal täglich sich satt essen und dennoch Pfunde verlieren, ist das möglich? Ja, und zwar relativ einfach, ohne irgendwelche Zusatzmittel. Die Grundidee von lebe leichter basiert auf der einfachen Regel: «Dreimal am Tag einen Teller voll Essen!» Den Entwicklerinnen dieses Programms, selber jahrelangen Beraterinnen bei Weight Watcher, ist es dabei wichtig, dass wieder zu einem normalen Essverhalten zurückgefunden und damit die Fixierung auf Essen oder

dank der vielfältigen Variationen in Form, Grösse und Farbgebung harmonisch in das Gebäudegesamtkonzept einfügen, ohne durch Standardfarben eingeschränkt zu sein.

in kürze

Zurück zu normalem Essverhalten Kalorien zählen, auf erlaubtes und verbotenes Essen fixiert sein und von einer zur anderen Trenddiät wechseln? Mit dem Programm «Lebe leichter» kann man darauf verzichten.

Fassaden übernehmen vermehrt energetische Funktionen – ohne Einschränkungen in Form, Grösse oder Farbgebung. (Bild zvg.)

Maria Halbleib. (Bild zvg.)

Untergeschoss, Alte Obfelderstrasse 24, 8910 Affoltern. Kosten: 180 Franken plus Unterlagen 28 Fran-

m.halbleib@me.com, Telefon 076 324 79 27,

ken. Nähere Infos bei Maria Halbleib, Wettswil,

www.lebe-leichter.com.

von 12 bis 13.30 Uhr, die für Bau- und Energiefachleute zum Thema «Weiterbauen am Gebäudebestand» stattfindet, referiert Maik Brünig, Produktmanager Sonnenenergie-Systeme, zum Thema «Warmwasser-Vorwärmung als Energieeffizienz-Massnahme». Swissbau, 21. bis 25. Januar, Messe Basel. Details zum Programm: www.swissbau.ch/focus.


Ref. Kirche Kappel a. A.

Dienstag, 31. Dezember 19.00 Gottesdienst zum Jahresschluss Pfarrerin Bettina Stephan Sonntag, 5. Januar 10.00 Regionalgottesdienst in Hedingen Pfarrer Walter Hauser

Mittwoch 1. Januar 9.30 Gottesdienst mit Pfr. Markus Sahli Sonntag, 5. Januar 9.30 Regionalgottesdienst in Rifferswil mit Pfrn. Y. Schönholzer

Ref. Kirche Affoltern a. A. Mittwoch, 1. Januar 16.30 Gottesdienst im Haus zum Seewadel, Pfr. Th. Müller 17.00 Stationen-Gottesdienst zum Jahresspruch 2014 «Gott nahe zu sein ist mein Glück» (Psalm 73, 28). Start in der reformierten Kirche. Schluss bei Wurst und Tee in der katholischen Kirche. Bitte ein Windlicht mitnehmen! Samstag, 4. Januar 16.30 Gottesdienst im Haus zum Seewadel, Vikarin S. Brüngger Sonntag, 5. Januar 9.30 bis 9.55 Uhr Morgenlob-Singen in der Kirche mit Chr. Sommer 10.00 Gottesdienst Vikarin S. Brüngger Donnerstag, 9. Januar 14.00 Seniorentreff im Ulmensaal «Lache isch xund!» mit Pfr. U. Boller Freitag, 10. Januar 20.00 Gottesdienst nach der Liturgie von Taizé in der reformierten Kirche

Ref. Kirche Bonstetten Sonntag, 5. Januar 19.00 Abend-Gottesdienst zum Dreikönigstag mit Pfrn. S. Sauder und den Konfirmanden zum Thema: unsere Wünsche und guten Vorsätze fürs neue Jahr Dienstag, 7. Januar 20.00 Zauber der Panflöte in der reformierten Kirche mit Ion Malcoci, Panflöte, und Gabriel Dorin, Orgel und Violine Eintritt frei – Kollekte

Ref. Kirche Hausen a. A. Mittwoch, 1. Januar 17.00 Ökumenische Neujahrsandacht in der katholischen Kirche mit Diakon Matthias Kühle-Lemanski und Pfarrer Matthias Fischer Sonntag, 5. Januar 9.30 Oberämtler Gottesdienst in Rifferswil mit Pfarrerin Yvonne Schönholzer Freitag, 10. Januar 6.00 Meditatives Morgengebet in der Kirche mit anschliessendem Frühstück in der Bullingerstube

Ref. Kirche Hedingen Sonntag, 5. Januar 10.00 Gottesdienst mit Taufen Pfarrer Walter Hauser Getauft werden Luis und Blanche Wieland, Haldenstrasse 56 Anschliessend Chilekafi

Kath. Kirche Hausen a. A.

Mittwoch, 1. Januar, Neujahr 10.00 Kirche Stallikon: Neujahrsgottesdienst mit Pfr. Matthias Ruff Anschliessend Apéro Fahrdienst: Anmeldung, 31. Dezember Telefon 044 700 09 91 Sonntag, 5. Januar 10.00 Kirche Stallikon Gottesdienst mit Pfr. Otto Kuttler Thema: «Wie Könige . . .» Fahrdienst: Anmeldung, 4. Januar Telefon 044 700 09 91

Mittwoch, 1. Januar, Neujahr 17.00 Ökumenischer Gottesdienst Samstag, 4. Januar 17.00 Eucharistiefeier Sonntag, 5. Januar 11.00 Wortgottesfeier Aussendung der Sternsinger

Kath. Kirche Affoltern a. A. Samstag, 4. Januar 17.00 Sternsinger-Familiengottesdienst mit DreikönigskuchenEssen im Saal Sonntag, 5. Januar 9.00 Eucharistiefeier 17.00 Gottesdienst für die Kroaten Freitag, 10. Januar 20.00 Taizéfeier in der ref. Kirche

Ref. Kirche Maschwanden Mittwoch, 1. Januar 16.00 Neujahrsfeier Predigt: Pfrn. Susanne Wey Orgel: Silvia Seipp Trompete: Theres Salzman Sonntag, 5. Januar 9.30 Ökumenischer Regionalgottesdienst in Mettmenstetten, Katholisches Pfarreizentrum St. Burkard Aussendung der Sternsinger Leitung: Pfarrteam Angelo Saporiti, Andreas Fritz, Thomas Maurer und Susanne Wey Freitag, 10. Januar 20.00 Taizéfeier in Maschwanden Leitung: Pfrn. Susanne Wey und Silvia Seipp, wir singen und hören Texte im Kerzenlicht

Ref. Kirche Mettmenstetten Sonntag, 5. Januar 9.30 ökum. Gottesdienst in der kath. Kirche im Rüteli Aussendung der Sternsinger Pfarrteam Andreas Fritz, Angelo Saporiti, Thomas Maurer, Susanne Wey 17.00 Mättmistetter Neujahrsmusig virtuos und heiter Ursula Hauser und Ursula Bosshadt www.ref-mettmenstetten.ch

Ref. Kirche Obfelden Sonntag, 5. Januar 9.30 Gottesdienst zum Jahresbeginn mit Pfrn. Bettina Ferrat Erich Eder (Orgel) Kaspar Litschig (Posaune) Neujahrsapéro mit Dreikönigskuchen, ref. Kirche Donnerstag, 9. Januar 11.30 Senioren-Mittagstisch kath. Chilehuus, An-/Abmeldung Margrith Hürlimann Telefon 079 732 71 61 www.kircheobfelden.ch

Ref. Kirche Rifferswil Mittwoch, 1. Januar 10.00 Neujahrs-Gottesdienst «Gottes Nähe im Vergangenen und Zukünftigen» Pfrn. Yvonne Schönholzer Anschliessend Apéro Sonntag, 5. Januar 9.30 Regionalgottesdienst in Rifferswil Psalm 73, 28: «Gott näch si isch guet» Pfrn. Yvonne Schönholzer Montag, 6. Januar 15.45 Kolibri

Ref. Kirche Knonau

Ref. Kirche Ottenbach

Mittwoch, 1. Januar, Neujahr 17.00 Gottesdienst zum neuen Jahr, Pfr. Thomas Maurer mit Thomas Grünwald, Saxophon; anschliessend Anstossen zum neuen Jahr Sonntag, 5. Januar 9.30 Ökumenischer Gottesdienst in der kath. Kirche Mettmenstetten, Pfr. Fritz, Wey, Maurer und Saporiti Aussendung Sternsingerkinder in alle Dörfer

Donnerstag, 2. Januar 16.00 Gemeindeapéro im Chilehuus 17.00 Neujahrs-Konzert in der Kirche mit den «The White Brothers» welche Musikstücke aus verschiedenen Zeitepochen spielen Sonntag, 5. Januar 10.00 Regionaler Gottesdienst in Hedingen mit drei Taufen Pfarrer Walter Hauser Fahrdienst: Käthi Kurtz Telefon 044 761 23 47

Kath. Kirche Bonstetten Samstag, 4. Januar 18.00 Vorabendmesse Sonntag, 5. Januar 10.00 Eucharistiefeier anschliessend Dreikönig-Apéro Montag, 6. Januar 19.30 Gottesdienst zu Drei Könige Dienstag, 7. Januar 19.30 Gebetsgruppe keine Abendmesse Mittwoch, 8. Januar 9.00 Ökum. Morgengebet Donnerstag, 9. Januar 19.00 Rosenkranz

Kath. Kirche Mettmenstetten Sonntag, 5. Januar 9.30 Ökum. Gottesdienst mit Pfr. A. Saporiti, Pfr. A. Fritz, Pfr. T. Maurer Pfarrerin Susanne Wey Mit Aussendung der Sternsinger Musikalische Begleitung durch den Pfarreichor

Kath. Kirche Obfelden Sonntag, 5. Januar 10.30 Sternsinger-Familiengottesdienst mit DreikönigskuchenEssen im Chilehuus Dienstag, 7. Januar 19.00 Lobpreis

Chrischona Affoltern am Albis, Kirche mit Nähe Alte Obfelderstr. 24 Freitag, 3., bis Sonntag, 5. Januar Schnee-Weekend Tschägg-Point MegaKids (3. bis 6. Klasse) Freitag, 3. Januar 19.30 Twens: Lounge Sonntag, 5. Januar 10.00 Allianz-Gottesdienst im Kasino «Mit Geist und Mut» Andi Wolf Kinderhüeti und Kinderprogramm in der EMK Vorschau: Samstag, 18. Januar 9.00 Männertag Arche Winterthur «Ganz nah dran!»

Evang.-methodistische Kirche Zürichstrasse 47 Affoltern a. A., Sonntag, 5. Januar 10.00 Allianzgottesdienst im Kasino Affoltern am Albis Kinderprogramm und Hort

Heilsarmee Affoltern a. A., Wiesenstrasse 10

Sonntag, 5. Januar 10.00 Allianz-Gottesdienst im Casinosaal mehr unter: www.heilsarmee-affoltern.ch

Pfingstgemeinde Affoltern a. A., Alte Obfelderstrasse 55

Sonntag, 5. Januar 9.45 Gottesdienst und Kinderprogramm mehr unter www.pga.ch

Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage Heumattstrasse 2, 8906 Bonstetten

Sonntagsgottesdienste 9.20 Abendmahlversammlung 10.40 Sonntagsschule Informationen über weitere Veranstaltungen: siehe www.hlt-bonstetten.ch www.brot-fuer-alle.ch

Tel. 031 380 65 65

Spendenkonto 40-984-9

Für eine gerechtere Welt. Gratisinserat

Ref. Kirche Aeugst a. A.

Ref. Kirche Stallikon-Wettswil


Vermischtes

Dienstag, 31. Dezember 2013

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Sorge tragen, zuerst zu sich selbst und zum Mitmenschen Gedanken zum neuen Jahr von Pfarrer Thomas Maurer

I

n meiner seelsorgerischen Tätigkeit erlebe ich immer wieder Menschen, die mit sich und anderen sehr sorgsam umgehen. Ich staune auch, wie viele gerade in unseren Landgemeinden sich für das Gemeinwohl einsetzen, oft auch im Stillen. Andere betreiben in vielerlei Hinsicht Raubbau an sich selbst. Sie pflegen einen unmässigen Lebensstil, nehmen wenig Rücksicht auf Warnzeichen ihres Körpers (vor allem die Männer!) und ihrer Seele und altern wohl früh. Andere kennen ihre Grenzen sehr wohl. Sie schauen zu sich und sind auf eine gute Weise ihrem Umfeld zugewandt und liebevoll zugetan. Wäre es nicht sinnvoll, im kommenden Jahr mehr Sorge zu tragen zu sich selbst, aber auch zu anderen? Sorge tragen – ein wichtiges Thema. Mit diesem Begriff starten nebenbei auch die zürcherischen Kirchen ihre Kampagne in Hinsicht auf die Abstimmung über die jungfreisinnige Initiative, die uns im kommenden Jahr erreicht zur Abschaffung der «Kirchen»-Steuer der Firmen. «Sorge tragen» so nennt sich die Kampagne und wir werden an vielen Orten Plakate und Schilder sehen. Sorge tragen

meint in diesem Zusammenhang: wir sollen Sorge tragen zu Institutionen, die im sozialen und im helfenden Bereich für Menschen einstehen. Institutionen schwächen hilft wenigen Menschen, belastet aber umso mehr die Allgemeinheit – sozialer Abbau ist in der Regel die Folge. Das kann man gut in den oft so hoch gelobten USA sehen. Da gibt es keine allgemeine Krankenkasse, dafür ein löchriges Stromnetz und nur Privatschulen haben guten Ruf – und in all dem ein schrumpfender Mittelstand, der ja in der Regel eine Gesellschaft finanzieren und vor allem tragen sollte.

Sich für andere einsetzen Tragen wir also Sorge zu Institutionen, die gesamtgesellschaftlich heilend wirken. Genauso wichtig ist eben auch, dass wir Sorge tragen zu uns selbst: Tue ich mir Gutes? Nehme ich mich an, wie ich bin? Kenne ich meine Grenzen? Kann ich sie meinem Umfeld mitteilen? Und gegenüber dem Umfeld: Sehe ich, was Mitmenschen für mich und andere leisten? Danke ich Ihnen auch einmal, und wenn es nur eine Neujahrskarte ist? Bin ich bereit, mich für Andere einzu-

setzen oder sehe ich den Staat, resp. die Allgemeinheit nur als Milchkuh, die zu geben hat? Geben ist seliger denn nehmen! Zumindest die Generation unserer Grosseltern hat noch so gedacht. Ich wünsche Ihnen und uns allen ein Leben im neuen Jahr, das von Sorge für sich und Andere geprägt ist. Machen wir Wertvolles und langsam Gewachsenes nicht kaputt. Pflegen wir unsere familiären Beziehungen (NB: wir finanzieren aus Steuermitteln notabene eine Ehe- und Partnerschaftsstelle in Affoltern, da kann man sich hinwenden, wenn es familiär oder mit dem Partner nicht mehr klappt – und nach den Feiertagen sind Beziehungsprobleme übrigens weit verbreitet), pflegen wir unsere Freundschaften und die anvertrauten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in der Firma. Sorge tragen – eine Aufgabe für jeden Tag und ganz sicher im Neuen Jahr. Beste Wünsche für ein glückhaftes 2014! Ihr Thomas Maurer Thomas Maurer ist reformierter Gemeindepfarrer in Knonau und Präsident der liberalen Fraktion der Zürcher Kirchensynode.

Sorge tragen – ein Kind mit Lamm. (Bild zvg.)

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Licht auch am Tag obligatorisch

Ämtler Bibliotheken im Januar 2014 Bibliothek Aeugst

Im Rahmen des Verkehrssicherheitsprogramms Via sicura treten am 1. Januar 2014 im Strassenverkehr verschiedene neue Vorschriften in Kraft: Motorfahrzeuge müssen auch tagsüber mit eingeschaltetem Licht verkehren und für Lernfahrten sowie Neulenker gilt ein Alkoholverbot. Ab 1. Januar 2014 müssen Lenker von Motorfahrzeugen, die nicht mit Tagfahrlichtern ausgerüstet sind, immer mit eingeschaltetem Abblendlicht verkehren. Verschiedene Studien belegen nämlich, dass das Fahren mit Licht am Tag einen wichtigen Beitrag zur Erhöhung der Verkehrssicherheit leisten kann. Fahrzeuge mit eingeschaltetem Licht werden leichter wahrgenommen, weil sie sich besser von der Umgebung abheben. Die anderen Verkehrsteilnehmer können so ihre Distanz und Geschwindigkeit korrekter einschätzen. Die Tagfahrleuchten, mit denen in der Schweiz alle ab dem 1. Oktober 2012 typengenehmigten Autos ausgerüstet sein müssen, befinden sich nur vorne am Fahrzeug. Sie ersetzen nicht das Abblendlicht. Bei nasser Fahrbahn, Nebel, schlechten Sichtverhältnissen und in Tunneln müssen die Lenker also in jedem Fall sicherstellen, dass das Abblendlicht eingeschaltet wird, damit auch die Rücklichter leuchten. Eine weitere wichtige Neuerung im Strassenverkehr betrifft die Inhaber von Lernfahr- und Führerausweisen auf Probe. Für sie gilt ab 1. Januar 2014 ein Alkoholverbot am Steuer. Alkohol beeinträchtigt die Fähigkeiten, die es zum Lenken eines Fahrzeuges braucht, und erhöht gleichzeitig die Bereitschaft, Risiken einzugehen. Dies ist ausgeprägt bei jungen Lenkern der Fall. Das Alkoholverbot gilt nicht nur für Neulenkende, sondern auch für alle auf Lern-/Übungsfahrten mitwirkenden Personen, also für Fahrlehrer und Begleitpersonen von Lernfahrten. Ausserdem gilt das Verbot auch für Berufschauffeure.

Ab Samstag, 4. Januar, gelten die normalen Öffnungszeiten. Mittwoch, 8. Januar, 14 Uhr: Kamishibai – Geschichten aus dem Koffer für Kinder ab 4 Jahren. Mittwoch, 22. Januar, 15 Uhr: Buchstart. Wie Kinder die Sprache entdecken, Infoveranstaltung zur Sprachentwicklung von Kleinkindern, geleitet von der Logopädin Dominique Sigrist. Für Eltern mit Kindern von 9 bis 36 Monaten.

Regionalbibliothek Affoltern Ab Freitag, 3. Januar, gelten die normalen Öffnungszeiten. Dienstag, 7. Januar, 9.30 bis 10 Uhr: Buchstart-Treff für Eltern mit Kindern zwischen 9 und 36 Monaten. Gemeinsam Sprache erleben mit Versen und Fingerspielen. Samstag, 11. Januar, 11 Uhr: Neujahrsapéro und Vernissage der Ausstellung «LebensBilder» von Inez van Deelen und Simon Krüsi. Die Ausstellung in den Bibliotheksräumen dauert bis Samstag, 8. Februar. Mittwoch, 15. Januar, 9 Uhr: Büchermorgen. Es wird über das Buch «Die undankbare Fremde» von Irena Brežná diskutiert. Montag, 27. Januar, 18.30 bis ca. 19 Uhr: Einführung in die Benutzung der Regionalbibliothek. Rundgang und Infos zur Regionalbibliothek, zum Angebot, zur Benutzung und zur Katalogsuche. Anmeldung nicht erforderlich.

Kinder ab 5 Jahren und grosse Märchenfreunde.

Bibliothek Obfelden

Ab Dienstag, 7. Januar, gelten die normalen Öffnungszeiten. Freitag, 24. Januar, 14.30 Uhr: «Blas mer i’d Schue», 75 Redensarten – Herkunft und ihre Bedeutung. Lesung mit Christian Schmid.

Ab Freitag, 3. Januar, gelten die normalen Öffnungszeiten. Freitag, 10. Januar, ab 19.30 Uhr: Spieltreff Säuliamt. Gesellschaftsspiele aller Art für Leute von 17 bis 99 Jahren. Mittwoch, 22. Januar, 14 bis 17 Uhr: Spielnachmittag – neue Spiele für die ganze Familie.

Bibliothek Hedingen

Bibliothek Ottenbach

Ab Montag, 6. Januar, gelten die normalen Öffnungszeiten. Mittwoch, 8. Januar, 9.30 bis 10 Uhr: Buchstart-Treff für Eltern mit Kleinkindern zwischen 9 und 24 Monaten. Mit Ihrem Kind in die Welt der Verse und Fingerspiele eintauchen.

Ab Dienstag, 7. Januar, gelten die normalen Öffnungszeiten. Dienstag, 14. und 28. Januar, 9 bis 9.30 Uhr: Buchstart-Treff für Eltern mit Kindern zwischen 9 und 36 Monaten. Gemeinsam Sprache erlernen mit Versen und Fingerspielen.

Bibliothek Hausen

Bibliothek Rifferswil Bibliothek Kappel Ab Montag, 6. Januar, gelten die normalen Öffnungszeiten.

Ab Dienstag, 7. Januar, gelten die normalen Öffnungszeiten.

Bibliothek Stallikon Bibliothek Knonau

Ab Dienstag, 7. Januar, gelten die normalen Öffnungszeiten.

Ab Montag, 6. Januar, gelten die normalen Öffnungszeiten. Die neu eingekauften Medien für Erwachsene liegen bereit. Im Januar befindet sich auf einem Extratisch ein grosses Angebot zum Thema «Musik und Literatur». Dienstag, 21. Januar, 10.15 bis 10.45 Uhr: Buchstart-Treff «Reim und Spiel» unter der Leitung von Leseanimatorin Judith Zanini (SIKJM). Für Eltern und Grosseltern mit Kindern zwischen 9 und 36 Monaten. Bibliothek im Schulhaus Loomatt, Sellenbüren.

Bibliothek Mettmenstetten

Bibliothek Wettswil

Die Bibliothek ist am Freitag, 3. Januar, von 18 bis 20 Uhr geöffnet. Ab Montag, 6. Januar, gelten die normalen Öffnungszeiten. Mittwoch, 8. Januar, 15 Uhr: Zyt für Gschichte. Die Ausstellung mit Bildern von Lotti Gysi dauert noch bis Samstag, 25. Januar.

Ab Samstag, 4. Januar, gelten die normalen Öffnungszeiten. Mittwoch, 29. Januar, 10 bis 10.30 Uhr: Buchstart-Treff «Reim und Spiel» für Kinder von 9 bis 36 Monaten in Begleitung. Mittwoch, 29. Januar, 14.30 bis 15 Uhr: Geschichtenzeit für Kinder von 3 bis 5 Jahren in Begleitung. (IS)

Ab Dienstag, 7. Januar, gelten die normalen Öffnungszeiten. Mittwoch, 15. Januar, 16 Uhr: Geschichten-Zeit in der Bibliothek. Donnerstag, 16. Januar, 20 Uhr: Gespräche über Bücher mit Hanspeter Müller-Drossart und Urs Heinz Aerne.

Bibliothek Maschwanden

Bibliothek Bonstetten Ab Samstag, 4. Januar, gelten die normalen Öffnungszeiten. Mittwoch, 22. Januar, 9.30 bis ca. 10 Uhr: Buchstart-Treff «Reim und Spiel» mit der Leseanimatorin Judith Zanini. Für Kinder von 9 bis 36 Monate in Begleitung. Mittwoch, 22. Dezember, 14 Uhr: «Märchenstunde». Heidi Huter erzählt wieder einmal Märchen. Für

Spital Was ist mit unseren Behörden und Politkern hier im Amt nur los? Nationalrat Joder der SVP im Kanton Bern äusserte sich mit folgenden Inhalten: Gegen den Abbau der Spitäler in den Regionen, gegen Abbau der Geburtsabteilung in Riggisberg, gegen die falsche und teurere Zentralisierung, gegen die Fremdbestimmung von aussen, gegen den Abbau im ländlichen Raum, je mehr Zentralisierung, desto teurer das Spitalwesen! Für die Mitsprache der Stimmberechtigten, gegen die Kultur der permanenten Verunsicherung, Unruhe und Instabilität. Wörtlich: «Diese Spitäler gehören uns und nicht irgendeinem Verwaltungsrat». Er hat mit SVP-Gemeindepräsidenten und anderen eine Initiative gestartet und innert 6 Monaten statt der geforderten 15 000 Unterschriften deren 30 000 gesammelt. Und was sagen unsere SVP-Nationalräte? «Ich kann mir einen Verkauf unseres Spitals vorstellen, mit einer AG hätten wir noch mehr gelöst.» Übrigens: Auch bei uns spricht der Direktor wieder über die Streichung der Geburtsabteilung! Auch wir starten eine Initiative, um endlich neue Spital-ZweckverbandsStatuten zu erlangen, die unsere Mitsprache sichert und die Delegierten mit eigenem Präsidenten stärkt! Senden Sie uns bitte Ihre Mailadresse, damit auch Sie unterschreiben können!!! Etwas tun zur Rettung unseres Spitals! Ihnen ein gutes «Nöis», es geht gleich weiter . . . Wir wehren uns. www.verein-zweckverband.ch info@verein-zweckverband.ch www.verein-zweckverband.ch Aktuell/Tagebuch


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Vermischtes

Dienstag, 31. Dezember 2013

Über 20 Mio. Franken für den Jugend- und Breitensport

Das Blasensemble der Harmonie Affoltern. (Bilder -ter./zvg.)

«Schön, dass es so etwas gibt» Rund 70 Personen kamen zur Weihnachtsfeier des Rotary-Clubs in Affoltern «Schön, dass es so etwas gibt». «Ein Erlebnis.» «Ich bin nicht allein an Weihnachten.» So die Reaktionen auf die traditionelle Feier des Rotary-Clubs Zürich-Knonaueramt an Heiligabend im Kasino Affoltern. Rund 70 Personen kamen, vorwiegend ältere. Sie erfreuten sich am prächtigen Weihnachtsbaum, an den schön dekorierten Tischen, am Essen – und natürlich am Rahmenprogramm. Rotary-Präsident Christian Gut begrüsste und führte auch durch das Programm, zu dem eine traditionellen Weihnachtsgeschichte zählt, die dieses Mal von der freien Seelsorgerin Jren Omlin erzählt wurde. Worte, die dann wiederum durch Musik abgelöst wurde – mit Darbietungen des Ad-hoc-Blasensembles der Harmonie Affoltern.

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Wer hilft mit, in unserer Spital-Aufsicht die Demokratie zu retten?

Gruppenbild vor dem Anrichten: Die Küchentruppe des Rotary-Clubs. Alt und Jung vereint Betrieb herrschte natürlich auch in der Küche, wo die von Ralph Puschnig angeführte Rotary-Küchentruppe ein feines Nachtessen zubereitete. Dem kulinarischen Höhenflug folgte schliesslich ein Lottomatch, der Alt und Jung vereinte. Kinder halfen an den Tischen mit und riefen die Zahlen ab. Drei Runden wurden gespielt, und an drei Gabentischen lockten attraktive Preise. – Ein stimmungsvoller Abend und eine perfekte Einstimmung auf die darauf folgenden Weihnachtstage. (-ter.)

Alt und Jung – vereint an den Tischen beim Lottomatch.

Jren Omlin erzählt eine Weihnachtsgeschichte.

Für eine Nacht im Weltall Der Mettmenstetter Schulsilvester unter dem Motto «Neon Universe» konnte sich im «Restaurant» verpflegen. Die Küchenmannschaft wurde dabei von Elternratsmitgliedern tatkräftig unterstützt. Auch die Sicherheit wurde im Voraus gut abgesprochen. Die Türwache bestand immer aus zwei 3.-Klässlern und diese wechselten sich jede Stunde ab. Somit konnte niemand unbemerkt hinein- oder hinausgelangen.

Die dritten Klassen der Sekundarschule Mettmenstetten hatten seit einigen Wochen im Rahmen des Projektunterrichts an der Planung des Schulsilvesters 2013 gearbeitet. In vier verschiedenen Ressortgruppen (Dekoration, Administration, Unterhaltung und Verpflegung) organisierten sie eine unvergessliche Nacht mit dem Motto «Neon Universe». Der Abend begann um 22 Uhr und dauerte bis 6 Uhr morgens.

Erschöpft, aber zufrieden Besonders beliebt war dieses Jahr der Spielraum mit Tischtennis, Töggelikasten, Pokertisch usw. Um 6 Uhr wurden dann alle Schülerinnen und Schüler geordnet wieder aus dem Schulhaus gelassen. Nachdem die Räume wieder so aussahen wie vorher, durften auch die 3.-Sek.-Schülerinnen und -Schüler erschöpft, aber sehr zufrieden nach Hause in ihr gemütliches Bett. Auch der diesjährige Schulsilvester war wieder ein voller Erfolg.

Party in der Turnhalle Nachdem alle Klassen zu ihren Garderoben geführt und genaustens kontrolliert worden waren, durften sie in die grosse Turnhalle, wo die Schulsilvesterparty stattfand. Die Nacht wurde sehr unterhaltsam gestaltet, unter anderem indem jede Klasse eine kurze Showeinlage einstudiert hatte. Die Gruppe Unterhaltung leistete dabei Grosses. Die Musik war sehr abwechslungsreich und es kam nie Langeweile auf. Wer Hunger oder Durst hatte,

Der Kanton Zürich stellt dem Jugendund Breitensport für das Jahr 2014 20,7 Millionen Franken aus dem kantonalen Sportfonds zur Verfügung. Der Sportfonds wird durch den kantonalen Gewinnanteil aus Lotterien, Losverkäufen und Sportwetten der interkantonalen Landeslotterie (Swisslos) alimentiert. Der Regierungsrat möchte, dass die Zürcherinnen und Zürcher sich möglichst häufig sportlich betätigen können. Dabei spielen die Sportinfrastrukturen der Städte und Gemeinden eine entscheidende Rolle. Für 2014 bewilligte der Regierungsrat entsprechende Beiträge an Bau- und Sanierungsprojekte der Gemeinden über einen Gesamtbetrag von etwas mehr als neun Millionen Franken. Von grösster Bedeutung für das Erreichen der sportpolitischen Ziele des Kantons sind die Aktivitäten der Sportverbände und weiterer Institutionen. Gemäss dem aktuellen Beschluss des Regierungsrates wird dem Zürcher Kantonalverband für Sport (ZKS) als Dachverband der Zürcher Sportverbände für 2014 ein Betrag von rund 4,2 Millionen Franken überwiesen. (ki.)

Viel Betrieb in der abgedunkelten Turnhalle. (Bild zvg.)

Claris Mair-Noack, 3. Sek

Die selben geldorientierten Kräfte, die uns eine Spital-AG aufdrücken wollten, möchten in den neuen Statuten wiederum diese nichtdemokratische Verwaltungsrats-Idee festschreiben. Da haben wir – das Stimmvolk – uns wiederum einzubringen! Sonst herrscht weiterhin Spital-Behörden-Willkür! Wir möchten unsere Eckwerte in den Statuten verankern d. h. die Delegierten stärken, damit sie die Geldverschleuderung der selbstherrlichen Betriebskommission sofort abstellen und vermeiden, dass unser Spital zum blossen Belegarzt-Spital wird, bei geschlossener Geburtsabteilung!!! Das OVA-Projekt (Tagebucheintrag in unserer Homepage vom 28. Oktober 2013) ist dringend zu vermeiden. Das gäbe für unser Spital Jahreskosten von 210 000 Franken, zugunsten von überteuerten Belegärzten, zulasten der Patienten, die zwischen Spital und OVA 1,5 km hin- und herpendeln müssten!!! Die wollen unser noch gutes Spital schon jetzt ausweiden! Wir starten eine Initiative und benötigen dafür Fr. 14 000.– für Inserate, Druck und Versand der Unterschriftsbogen. Wir bitten um Ihre beherzte Spende. Es geht um unser Spital und seine künftige Ausrichtung, über die wir mitbestimmen möchten, vorbei an den etablierten Abzockern. Mehr Infos auf unserer Homepage, unter «Tagebuch vom 19. Dezember 2013» www.verein-zweckverband.ch Unser Konto IBAN für Zahlungen für Internetbanking: CH37 0681 4016 2305 3280 3 Auf Einzahlungsschein schreiben: Postkonto 30-381 38-8 Für Konto 16 2.305.328.03 Sparcassa 1816 Bahnhofplatz 9 8910 Affoltern am Albis


Veranstaltungen

Dienstag, 31. Dezember 2013

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agenda

Mittwoch, 1. Januar Kappel am Albis 17.15: KEIN offenes Singen während der Schulferien. Kloster Kappel. Kappelerhof. 17.15: Musik und Wort im Klosterkeller: Bettina Boller, Violine; Srdjan Vucasinovic, Akkordeon. Eintritt frei/Kollekte. Anschliessend besteht die Möglichkeit auf Voranmeldung Fleisch, Fisch oder Vegetarisch zu essen. (Fr. 32.-). Kloster Kappel. Kappelerhof 5.

Donnerstag, 2. Januar Affoltern am Albis 16.00: Musik am Berchtoldstag: «Auf dem Broadway ins neue Jahr» mit dem Broadway Streichquartett. Bar und Kasse ab 15.30 Uhr. Kellertheater LaMarotte. Centralweg 10. 16.00: Neujahrsapéro der GGA. Spital Affoltern (Mehrzweckraum). Melchior-Hirzel-Weg 40.

Kappel am Albis 13.30: Führung durch die Klosteranlage, Treffpunkt Eingang Amtshaus (Réception). Kloster Kappel. Kappelerhof 5.

Samstag, 4. Januar Aeugstertal 10.00-16.00: Bergwerksmuseum. Ausstellung zum ehemaligen Kohlebergwerk Riedhof und Interessantes aus der regionalen Geschichte. Geöffnet jeden ersten Samstag im Monat. Mehr Infos unter Telefon 044 767 07 15 oder www.bergwerk-riedhof.ch. Bergwerksmuseum. Beim Götschihof. Areal Stiftung Solvita.

Grüne Gentechnik

Ausstellungen Kappel am Albis Kloster Kappel, Kappelerhof 5: Bilder-und Buchausstellung «Vom Licht geführt». Bilder von Markus Sandhofer, Gedichte von Helena Aeschbacher-Sinecká. Offen täglich 8-22 Uhr bis 20. Januar 2014.

Agrarökonom referiert an der Volkshochschule im Knonauer Amt Der Begriff gentechnisch veränderte Organismen löst immer wieder heftige Diskussionen aus – oft auch wenig sachbezogene. Dr. Philipp Aerni, Direktor des Zentrums für Unternehmensverantwortung und Nachhaltigkeit (CCRS) an der Universität Zürich, nimmt Stellung. Im Gegensatz zu medizinischen Anwendungen ist die Gentechnik im Bereich der Pflanzenforschung und -züchtung in Europa umstritten. In der Schweiz wurde die Wissenschaft beauftragt, in einem Nationalen Forschungsprogramm (NFP59) Nutzen und Risiken gentechnisch veränderter Pflanzen zu untersuchen. Seit August 2012 liegen die Resultate des NFP59 vor. Die breit gefächerte Studie kommt zum Schluss, dass die gentechnische Züchtung keine Risiken für den Menschen und seine Umwelt birgt, welche der konventionellen Züchtung nicht auch anhaften, und dass ein Nebeneinander von konventionellen und gentechnisch veränderten Pflanzen in

der Schweiz möglich ist. Dennoch geschieht in der Politik nichts; ein Moratorium verbietet weiterhin den Anbau von gentechnisch veränderten Pflanzen. Die Ängste im Volk konnten nicht beseitigt werden. Doch welche Einstellung haben die Leute tatsächlich gegenüber der grünen Gentechnik und wer sind die Meinungsmacher im Volk? Dr. Philipp Aerni, promovierter Agrarökonom und Dozent an der ETH, illustriert anhand seiner Studien an Marktständen und in Schulen, dass die Meinungen oftmals fremdbestimmt sind, da die konkrete Erfahrung mit dieser Technologie in der Schweiz grösstenteils fehlt. Welches sind die Interessen der Grossverteiler, der Politiker, des Bauernverbandes, der Umweltverbände? Ein wichtiger Beitrag zur eigenen Meinungsbildung darf erwartet werden.

Stallikon Schulhaus Loomatt: Kunstforum Stallikon: Bilder auf Keramik und Leinwand von Cecilia Betancourt. Öffungszeiten Kunstforum: Mo 19-20.30, Di 9-11 und19-20.30, Mi 15.30-17, Do 9-11 und 15.30-17, Sa 10-12 Uhr, während den Schulferien: Di 19-20.30. Die Ausstellung dauert bis 18. Januar 2014.

agenda-einträge Veranstaltungshinweise für die Agenda, jeweils in der FreitagAusgabe des «Anzeigers»: Angaben bis spätestens

Ruedi Wegmann, Mettmenstetten

Dienstag, 12 Uhr Referent: Dr. Philipp Aerni. (Bild zvg.) E-Mail: uschi.gut@azmedien.ch oder per Post: Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern, Agenda, 8910 Affoltern am Albis

Donnerstag, 9. Januar 2014, 19.30 bis ca. 21 Uhr, Mehrzweckraum des Spitals Affoltern, Haus Rigi,

zeitpflege Sonnenberg), Affoltern. Eintritt 25 Franken

1. Stock, Melchior-Hirzel-Weg 40 (Wegweiser: Lang-

(Abendkasse). Infos: www.orientiert.ch.

Mit frischem Schwung ins neue Jahr

kantonsschule limmattal

Jahresbeginn im Kellertheater LaMarotte, Affoltern Neujahrskonzert am 8. Januar «Auf dem Broadway ins neue Jahr» mit dem «Broadway Streichquartett» vom Donnerstag, 2. Januar, ist ausverkauft.

«Max und die Bassgeige» In den 70er-Jahren drehte das Schweizer Fernsehen einen Film, dessen Darsteller nebst Wysel Gyr hauptsächlich Musiker der Volksmusikszene waren. Max Wynistorf, der mit dem Trio Grande gerade grosse Erfolge feierte,

bekam die Hauptrolle. Geplant war, den Film an der «Rose d’Or», einem der weltweit bedeutendsten Festivals der Fernsehunterhaltung, zu präsentieren. Doch es kam anders: Der Traum von der «Rose d’Or» zerbrach. Dem Film wurde am Fernsehen lediglich ein schlechter Sendeplatz eingeräumt und darauf geriet er in Vergessenheit. Endgültig? Nein! Rund vierzig Jahre später taucht «Max und die Bassgeige» nun im «LaMarotte» wieder auf

– ein Wiedersehen mit einigen bekannten Gesichtern wie Max Wynistorf, Hans Schläpfer, Flurin Caviezel, Wide Spectrum, Engadiner Ländlerfründe, Trio Grande, Rundum, dem Bassgeigenquartett und anderen. Dazu werden passende Häppchen serviert. Dienstag, 7. Januar 2014, Bar und Abendkasse ab

Am Mittwochabend, 8. Januar, findet an der Kantonsschule Limmattal in Urdorf das traditionelle Neujahrskonzert statt. Um 19 Uhr in der Luberzen 34.

0

anzeige

19.15, Beginn 20.15 Uhr. Eintritt: 25 / 15 Franken. Platzreservierung empfohlen: www.lamarotte.ch oder Telefon 044 760 52 62.

Montag, 6. Januar

kino kino kino Tel. Reservation/Auskunft: Mo bis Fr 9–12 h sowie ab 14 h, Sa/So ab 12 h

Hausen am Albis

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14.30-17.30: Handarbeitsstubete von Pro Senectute. Häkeln, stricken, sticken oder einfach nur plaudern. Mit Kaffee und Kuchen. Leitung: Vera Stoll, Telefon 044 764 22 04. Reformierte Kirche (Zwinglistube).

Do/Fr/Sa/Mi 17 h D gespr., ab 12/10 J. Von Bora Dagtekin, mit Katja Riemann uva. Premiere! Ausser Di tägl. 20.30 h BUDDY D gespr., ab 10/8 J. Von und mit Michael Herbig

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!!!Am 31. Dezember bleiben die Kinos abends geschlossen!!! Letzte Tage!

Do/Mo/Di 14.30 h, D gespr. ab 6/4 J.

ON THE WAY TO SCHOOL 5. Woche/Reduz. Eintrittspr.!

Sa/So/Di 14.15 h 2D

DIE EISKÖNIGIN – D gespr., ab 6/4 J. VÖLLIG UNVERFROREN (FROZEN)

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THE HUNGER GAMES – CATCHING FIRE D gespr., ab 12/10 J.

20.15: Schweizer Film aus den 70-er Jahren: «Max und die Bassgeige» - ein Wiedersehen mit einigen bekannten Gesichtern. Bar und Abendkasse ab 19.15 Uhr. Kellertheater LaMarotte. Centralweg 10.

Von Francis Lawrence, mit Jennifer Lawrence uva. Do/Fr/Sa/So/Mo 20.15 h 3D-E/d/f Do/Sa/So/Mo 16.45 h, D HOBBIT: E/d/f, ab 12/10 J.

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THE THE DESOLATION OF SMAUG

Von Peter Jackson, mit Cate Blanchett uva. Vorpremiere! Mi 20.15 h, E/d/f, ab 8/6 J.

THE SECRET LIFE OF WALTER MITTY Von und mit Ben Stiller, mit Sean Penn uva.

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Bonstetten

!!!Am 31. Dezember bleiben die Kinos abends geschlossen!!! Ausser Di tägl. 14.30 h JAP/d/f, ab 16/14 J.

Premiere!

LIKE FATHER, LIKE SON Von Hirokazu Kore-Eda Letzte Tage!

Di 14.30 h E/d/f, ab 10/8 J. Von Woody Allen, mit Cate Blanchett uva. 2. Woche! Sa 17 h, E/d/f ONLY LOVERS LEFT ALIVE Ab 14/12 J. Von Jim Jarmusch, mit Tilda Swinton uva. 2. Woche! Do/Fr/So/Mo/Mi 17 h LE PASSÉ F/d, ab 14/12 J. Von Asghar Farhadi, mit Tahar Rahim uva. Spezialvorstellung mit Einführung am Sonntag! Premiere! Ausser Di tägl. 20.15 h, E/d/f, ab 12/10 J.

BLUE JASMINE

Ursula Hauser (rechts) und Ursula Bosshardt. (Bild zvg.)

Virtuos und heiter am Sonntag «Neujahrs-Musig» in der reformierte Kirche Mettmenstetten

Affoltern am Albis 19.30: Vortrag von Dr. Philipp Aerni, Agrarökonom, zum Thema «Grüne Gentechnik». Fr. 25.Spital Affoltern (Mehrzweckraum). Haus Rigi. Melchior-Hirzel-Weg 40.

DIE SCHWARZEN BRÜDER

8. Woche!

Affoltern am Albis

Donnerstag, 9. Januar

Tägl. 14.30 h D gespr. Ab 8/6 J. Von Xavier Koller, mit Moritz Bleibtreu uva. Spezialvorstellungen! So/Mo 17 h, E/d, ab 8/6 J. 2. Woche/Reduz. Eintrittspr.!

JUSTIN BIEBER’S BELIEVE

Dienstag, 7. Januar

13.30: Leichte Wanderung: Wanderung zum Dreikönigskuchen im Dorfkern Bonstetten. Anmeldung und Auskunft: Edith Koch, Telefon 044 700 02 93, Edith Fankhauser, Telefon 044 700 30 25 und Hermi Fischer, Telefon 078 666 30 56. Bahnhof (Treffpunkt).

!!!Am 31. Dezember bleiben die Kinos abends geschlossen!!!

Unterwegs mit ihrer «leichten Muse»: Ursula Hauser und Ursula Bosshardt spielen am Sonntag, 5. Januar, um 17 Uhr in der reformierte Kirche Mettmenstetten auf Piccolo, Flöte und Or-

gel Melodien aus längst vergangenen Tagen: Vom «Spanischen Marsch übers» Wiener «Prater Leben» bis zu John Philip Sousas «Semper fidelis», der «Barcerolle» von Jacques Offen-

bach oder dem Deutschmeister Regimentsmarsch. Man darf sich überraschen lassen und sich auf ein schönes Konzert freuen. (sid)

DER MEDICUS/THE PHYSICIAN Von Philipp Stölzl, mit Ben Kingsley uva.

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!!!Am 31. Dezember bleiben die Kinos abends geschlossen!!! 5. Woche/3D/Reduz. Eintrittspr.! Ausser Di tägl. 14 h DIE EISKÖNIGIN – 3D-D, ab 6/4 J.

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DER MEDICUS/THE PHYSICIAN Von Philipp Stölzl, mit Ben Kingsley uva. 3. Woche! Ausser Di tägl. 20.15 h 3D-D DER HOBBIT: Ab 12/10 J.

SMAUGS EINÖDE Von Peter Jackson, mit Martin Freeman uva.


16

Serie

Dienstag, 31. Dezember 2013

Wie im 17. Jahrhundert kirchliches Brauchtum gepflegt wurde Eine Serie über alte Familien, die in Rifferswil über Jahrhunderte sesshaft geblieben sind ................................................... von kurt graf «S’ Bättglöggli tönt vom Chilchli her» heisst es in einem Lied, das von alten Zeiten handelt. Früher ist auch in Rifferswil von der Turmuhr angezeigt und mit einer Kirchenglocke verkündet worden, wann es Zeit zum Beten sei. Dieser Glockenklang ertönt jeweils am frühen Morgen, wenn die Bauern mit der Arbeit zu beginnen haben, aber auch am Abend zur sogenannten «Betzeit». Über die Einhaltung dieser doch recht strengen Ordnung hat der Pfarrer persönlich gewacht und durchaus auch Säumige gemahnt. Was uns heutzutage fremd anmutet, ist als kirchliches Brauchtum damals selbstverständlich gepflegt worden. Dahinter verbirgt sich eine in der Dorfgemeinschaft gelebte Tradition. Es gibt viele weitere Beispiele dazu, aber nur wenige wollen wir nun kurz streifen. Als Weibel ist «Götschi Gusti» im Dorf von Haus zu Haus gegangen, um einen Todesfall zu verkünden. Später, um 1960 bis 1990, ist jeweils ein kleiner Bilderrahmen beim Spezereiladen am Dorfplatz aufgehängt worden, worin man mit Handschrift den Namen einer verstorbenen Person und weitere Daten aufgeführt hat. Natürlich sind auch die Neuigkeiten über freudige Ereignisse meistens mündlich verbreitet worden, zum Beispiel über eine Geburt, über Konfirmation und Heirat. Im Kalender finden sich mehrere ursprünglich rein kirchliche Anlässe wie Fastnacht, Ostern, Pfingsten, Weihnachten, aber auch spezielle Daten wie Neujahr, Berchtoldstag («Bärzeli»), Namenstag und Geburtstag.

Ein festlicher Rahmen zur Taufe im Jahr 1680 Am 1. September 1680 sind die Zwillinge Melchior und Heini Bär zur Welt gekommen. Die Eltern heissen Verena und Heini Bär-Frey und wohnen in Oberrifferswil. In der Kirche wird am letzten Sonntag im Oktober der Taufgottesdienst abgehalten. Die beiden Säuglinge werden im Pfarrhaus von ihrer 12-jährigen Cousine gehütet und erst im Anschluss an die Predigt in die Kirche geholt. Dort stellen sich Eltern, Patin, Pate, Hebamme und Pfarrer um den Taufstein neben dem Altar. Die Zeremonie kann beginnen, Pfarrer Hans Rudolf Engelhart spricht feierlich den Segen und alle Anwesenden verharren still ausser dem kleinen Melchior, der lautstark protestiert. Er ist das Patenkind von Melchior Burck-

Eine hübsche Verlobungsanzeige.

Die versammelte Hochzeitsgesellschaft 1922 mit dem Brautpaar Margaretha und Jakob Ernst Frick-Thöni, rechts von ihnen als Brautführerin Anna Hauser («Wäber Anna») und als Trauzeuge Arnold Thöni-Hurter. hard und Barbara Stünzi, währenddem für sein Brüderchen Heini der Götti Heini Huser und die Gotte Waltraut Urner im Taufbuch notiert werden. Bei der Namengebung greift man also gewöhnlich auf den Paten zurück. Meistens handelt es sich um eine Tante und einen Onkel des Babys, und zudem ist die Auswahl an Vornamen ja weitgehend mit ihrem biblischen Ursprung vorgegeben. Einige erscheinen uns heute ungewohnt, etwa die Mädchennamen Cleophea, Fronegck und Küngolt. Das Festessen nach der Taufe findet zu Hause statt, und so verschiebt sich die Festgesellschaft von der Kirche zum Bauernhaus, wo die Tierarztfamilie Bär an der Hägiweidstrasse wohnt. Die Zwillinge haben fünf ältere Geschwister, und entsprechend zahlreich sind auch all die Verwandten und Angehörigen zum Festmahl eingeladen.

Die Konfirmation ist nicht immer an Ostern abgehalten worden Junge Leute sind normalerweise im Alter zwischen 18 und 22 Jahren konfirmiert worden. Von der Tierarztfamilie Bär im Ausserfeld ist als Erster der 1669 geborene Uli an der Reihe. Bis um 1800 hat diese Feier an Ostern stattgefunden, ausnahmsweise aber auch an Pfingsten oder am Bettag. Später sind sie immer häufiger auf Weihnachten angesetzt worden und ab 1835 stets am Palmsonntag. Am Ostersonntag 1688 versammelt Pfarrer Engelhart nun also die neun Konfirmandinnen und Konfirmanden im Pfarrhaus und gibt ihnen noch einige wichtige Anweisungen. In der Kirche

wird nämlich mit jedem eine kurze Prüfung abgehalten, und dies vor der versammelten Kirchenpflege und in der bis auf den letzten Platz besetzten Kirche. Es geht bei den Fragen darum, ob die Konfirmierten den Katechismus kennen und die zehn Gebote wörtlich hersagen können. Bei diesem Examen stellt man sich neben die wunderschön in Nussbaumholz geschnitzte Kanzel, an deren Steinsockel die Inschrift «MFW 1668 Jar» an ihre Entstehung erinnert. Von nun an werden die konfirmierten Töchter und Jünglinge am Abendmahl teilnehmen.

Die Chilbi fällt seit jeher auf das dritte Wochenende im September Bereits aus dem Jahr 1542 ist die Rifferschwiler Kilwy in einem Gerichtsurteil des Landvogts erwähnt, allerdings wegen einer unrühmlichen Angelegenheit. An jenem Septembersonntag sind offenbar einige Männer am Chilbibetrieb beim «Landgricht» (zwischen der Winkelgasse und Zeisenbergstrasse) in eine wüste Schlägerei verwickelt worden. Nach gegenseitigen Beschimpfungen ist das Wortgefecht schliesslich eskaliert «die Gass hinunter zu dem Cäppelin» (also bei einer damaligen Kapelle, dem «Helgenhüsli» an der Strassengabelung nach Mettmenstetten und Knonau). Bei so gravierenden Vergehen hat der Landvogt persönlich Geldstrafen ausgesprochen. Bei kleineren Streitigkeiten ist hingegen der Untervogt oder manchmal auch der Pfarrer eingeschaltet worden. Erleben wir nun aber die Chilbi im Jahr 1690 mit den Primarschülern Melchior und Heini Bär. Noch immer

Nach traditionellem Brauch spannten Schulkinder bei Hochzeiten eine Schnur über die Strasse (hier auf der Strasse nach Herferswil) und verlangten vom Brautpaar «Wegzoll» findet sie zuoberst an der Winkelgasse statt, mit einer von Hand betriebenen Rössli-Reitschule, Chasperlitheater, Schiessbude und einem Marktstand, wo Süssigkeiten angeboten werden, und laut ertönt die Musik einer Drehorgel. Gleichzeitig zur Chilbi ist der Erntedanksonntag angesetzt und die Kirche feierlich geschmückt, mit Hochbetrieb in einigen Wirtshäusern, dem «Engel», dem «Frohsinn» und im «Guggenbühl». Die Schulkinder können am Chilbi-Montag eine Gratisfahrt gewinnen, wenn es ihnen gelingt, den seitlich an der Reitschule angebrachten goldenen Ring im Vorbeifahren zu erhaschen. Im 19. Jahrhundert ist die Chilbi jeweils an der Strassenkreuzung im Unterdorf durchgeführt worden, vor dem Restaurant «Bären», und erst Mitte des 20. Jahrhunderts dann nach Oberrifferswil auf den Dorfplatz verlegt worden.

Hochzeit im Jahr 1697 Schon wieder wird bei Familie Verena und Heini Bär-Frey ein grosses Fest abgehalten. Diesmal gibt der zweitälteste Sohn Anlass dazu, der am 7. Januar 1672 geborene Hans Bär. Im Frühling 1696 hat er sich mit der am 17. August 1672 geborenen Barbara Hauser aus Unterrifferswil verlobt, und nun findet ein Jahr später die Hochzeit statt. Künftig werden sie im Elternhaus der Braut an der Engelgasse wohnen. Bereits im Morgengrauen hat die Dorfbevölkerung die untrüglichen Zeichen der bevorstehenden Hochzeit vernommen, nämlich das «Böllern». Dafür sind einige junge Rifferswiler verantwortlich, die um 4 Uhr in der Kiesgrube einen Baumstrunk anboh-

ren, ins Bohrloch Schiesspulver einfüllen, zustopfen und die Zündschnur legen. Um 10 Uhr beginnt die Feier in der Kirche, begleitet vom Chorgesang. Nachher begeben sich die Hochzeitsgäste zum Bauernhaus im Ausserfeld. Das Brautpaar hingegen fährt durchs ganze Dorf mit seinem Brautfuder, das hoch bepackt ist mit Tisch, Schrank, Kommode, Spiegel, Wiege, Sofa und Bett. «Und es Spinnrad, und e Bettstatt, und e gschäggeti Chue, das git mir min Vatter wänn i hürate tue» tönt der fröhliche Gesang noch lange nach.

Dreissig Pfarrer und eine Pfarrerin Für die letzten 500 Jahre (!) ist aus den Pfarrbüchern ersichtlich, welche Pfarrer in Rifferswil wirkten und damit auch im Pfarrhaus Wohnsitz hatten. Dieses wurde allerdings 1670 abgerissen und durch das heute noch bestehende Riegelhaus ersetzt. Daneben befand sich die Pfrundscheune, wo die Pfarrei Lebensmittelvorräte aus den Einkünften des «Zehnten» aufbewahrte und in Notzeiten an die Bevölkerung abgab. Diese grosse Scheune stand an der Sennengasse 1, mit ihrem First parallel zum Pfarrhaus, und wurde 1850 durch ein Doppelwohnhaus ersetzt. Seit dem von 1508 bis 1529 amtierenden Johannes Ammann verzeichnet Rifferswil insgesamt 30 Pfarrer und (ab 2010) eine Pfarrerin: Yvonne Schönholzer. (kg.)

Die Kirche Rifferswil im Sommer 2005 und davor eine Hochzeitskutsche wie zu alten Zeiten.


Serie

Dienstag, 31. Dezember 2013

17

Die «Läutebuben» hingen zu dritt am Glockenseil Willy Hug: Alte Geschichten aus dem Säuliamt – Serie (80) «Die Lebenden rufe ich, die Toten beklage ich, die Gewitter zerschlage ich». So lautet eine alte Glockeninschrift in Latein. Glockengeläute zeigt uns immer etwas an und begleitet uns durchs Leben. Überrascht waren alle, als man vor einigen Jahren beim Kloster Kappel im Dachreiter des Amtshauses auf einer kleinen, nur 26 cm hohen Glocke die Jahreszahl 1532 entdeckte. Seit langer Zeit hatte sie Autor Willy Hug. nicht mehr geläutet. Nun sollte sie restauriert werden, damit sie künftig mit einem elektrischen Antrieb versehen, wieder zu den Gebetszeiten rufen kann. Über diese Glocke war bisher nichts bekannt, auch über ihr Alter nicht. Sie stammt jedoch aus einer geschichtsträchtigen Zeit. Denn einige Monate zuvor, im Oktober 1531, fand in Sichtweite des Klosters der zweite Kappeler Krieg statt, und das Kloster wurde anschliessend von den siegreichen Innerschweizern geplündert. Vorerst ein Rätsel war aber die Inschrift auf der kleinen Glocke: «Bettend über dysch, anno dom 1532 yar». Ein Fachmann konnte die Bedeutung erklären: «Betet bei Tisch» forderte dazu auf, vor Beginn der Mahlzeiten zu beten. Die Glocke könnte im Zusammenhang mit der wieder eröffneten Internatsschule nach dem Kappeler Krieg gestanden sei. Vielleicht richtete sich der Glockenschlag an deren Zöglinge? Die kleine Glocke entpuppte sich als kulturhistorisches Kleinod. Seit dem Auffahrtstag 2008 ist das helle Bimmeln der bronzenen Ruferin wieder zu hören.

Strenger Tagesablauf der Zisterzienser Drei weitere Glocken beim Kloster Kappel befinden sich auf der Klosterkirche selbst, ebenfalls in einem, diesmal sehr grossen Dachreiter. Nebst einem elektrisch gesteuerten Stundenschlag werden diese Glocken für die Kirchgemeinde Kappel immer noch von Hand geläutet. Es ist beeindruckend, wie mit den hoch oben in der Kirchendecke durch Seilhülsenlöcher herunterhängenden drei Seilen die Glocken zum Läuten gebracht werden. Der Dachreiter, ein heute viereckiger Turm, welcher im Frühling 2012 eine neue Schindelverkleidung erhielt, war ursprünglich achteckig. Nach einem Blitzeinschlag 1641 bekam er seine heutige viereckige Form. Der Tagesablauf der Zisterzienser im einstigen Kloster war streng geregelt. Eine Glocke rief sie zu den Tagzeitgebeten, Hymnen, Psalmen oder Vorlesungen, beginnend mitten in der Nacht um zwei Uhr.

«Läutebuben» und ein «Läutemädchen» Heute noch besorgen im ehemaligen Kloster sechs Personen, Männer und Frauen, das Glockengeläute mit den Seilen. Früher war das in allen Dorfkirchen der Fall. Bevor man das Glockengeläute mit einem elektrischen Antrieb versah, konnte nur auf diese manuelle Weise geläutet werden. Die «Läutebuben» waren meist acht- bis sechzehnjährige Schulbuben. Sie besorgten das Ein- und Ausläuten des Sonntags und der Gottesdienste, sowie

Acquatinta von Jakob Suter, Kloster Kappel ca. 1820. Erkennbar sind die beiden beschriebenen Dachreiter auf dem Amtshaus und auf der Kirche. (Bild zvg.) das Läuten bei Hochzeiten, Taufen und Beerdigungen. Ein besonderes Erlebnis war für sie immer das Ein- und Ausläuten des alten und neuen Jahres. Die jüngsten der Buben fingen immer mit der kleinsten Glocke an und später durften sie die grösste läuten. Je nach Anlass und Alter bekamen die Buben einen kleineren oder grösseren Batzen dafür. Das liess sie sogar die eisige Kälte im Kirchturm während des Winters vergessen und brachte den Vorteil, dass sie sich manchmal von einer Schulstunde zum Läuten abmelden durften. Für ein harmonisches Geläute mit mehreren Glocken bedurfte es der Teamarbeit. Mit einem Abstand von je 15 Sekunden begann zuerst die kleinste Glocke, dann die zweite, dritte und zuletzt die vierte und damit die grösste. Beim Abbremsen funktionierte alles in der umgekehrten Reihenfolge. Manchmal hingen die Buben zu zweit oder zu dritt an einem Seil, um eine grosse Glocke in Schwung zu bringen.

die Schiffe beim Gartenzaun angebunden werden. Ein Augenzeugenbericht des in Merenschwanden geborenen Albert Räber: «Wir Schüler sassen im Schulzimmer. Plötzlich erschreckte uns ein seltsames Läuten vom Kirchturm her. Sturmgeläute! D’Rüss chond, d’Rüss chond!» Mit zwei Glocken wurde in unregelmässigem Abstand Sturm geläutet, um die Dorfbewohner zu warnen und um Hilfe zu rufen. So geschehen auch bei den Dorfbränden von Ottenbach 1753, Bonstetten 1783 und in Rifferswil 1832 sowie 1885. Nicht nur im Säuliamt, sondern in der ganzen Schweiz läuteten alle Kirchenglocken, als das Ende des Zweiten Weltkriegs am 8. Mai 1945 bekannt wurde. Es bedeutete das lang ersehnte und erwartete Ende der Ängste, der Rationierung, der Verdunkelung. Eine grosse Erleichterung und Hoffnung auf Freiheit und Frieden. Der Krieg war vorbei.

Eine Knonauer Glocke gerettet Sturmläuten der Zürcher Kirchen Vor der Schlacht bei Kappel wurden vorher eigens dazu in Knonau versammelte Boten in die Dörfer geschickt, damit mit dem Sturmläuten der Zürcher Kirchen die kriegstauglichen Männer zum Kriegsdienst gerufen werden konnten. Selbst als der Kanton Zürich 1623 mit einem Netz von Hochwachten überzogen wurde, wie jene auf dem Üetliberg und dem Schnabelberg oberhalb Hausen, waren nebst den Feuer- und Rauchsignalen, sowie den Boten, die Kirchenglocken ein wichtiger Teil des Alarmierungssystems. Nicht nur bei Kriegsgefahren, sondern auch bei Feuer- und Unwettergefahren wurde geläutet und die Glocken baten um Schutz, Segen und gedeihliches Wetter. Schon in der Antike wurden Glocken als Signalzeichen eingesetzt. Vor der Reusskorrektion der Jahre 1919 bis 1924 bedrohten Dammbrüche die Kulturen. In Maschwanden konnten beim «Hörnli»

Noch 33 Jahre älter als die erwähnte kleine Glocke von Kappel ist die Marienglocke von 1499 in Hausen. Sie ist damit die älteste Glocke im Säuliamt. Es sind dies Ausnahmen, denn sehr oft wurden die alten Glocken eingegossen, wenn sich eine Kirchgemeinde für ein neues, harmonisch klingendes Kirchengeläute entschloss. So auch einmal in Knonau. Die von 1873 bis 1940 bestehende Glockengiesserei Wilhelm Egger in Staad/SG bekam 1922 den Auftrag, vier neue Glocken für die Kirche zu giessen. Die alten Glocken sollten eingeschmolzen werden. Dank einem Legat von Pfarrer Grimmer konnte die grösste der alten Glocken gerettet werden und ist heute im Besitze des Landesmuseums. Sie wurde 1666 von der Glockengiesserei Füssli in Zürich gegossen. Alle neueren grossen Glocken im Säuliamt stammen seit den letzten hundert Jahren von der Glockengiesserei Rüetschi in Aarau. Dort ist eine

Giesserei seit 1367 nachgewiesen und heute ist sie in der Schweiz die einzige, welche grosse Kirchenglocken giesst. Früher gab es jedoch mehrere. Die Giesserei Füssli in Zürich war eine bedeutende Dynastie und goss während 500 Jahren bis 1850 fast alle Glocken im Staate Zürich. In der Anfangszeit des Glockengiessens besorgten dies Handwerker auf Wanderschaft. Diese gossen die Glocken am Ort der Kirche selbst. Der Transport über lange Strecken war bei den damals üblichen Strassenverhältnissen zu riskant. Eine solche Glockengussgrube entdeckte man auch bei den archäologischen Bodenuntersuchungen der reformierten Kirche in Affoltern 1975. Von dieser Kirche ist auch noch das mechanische Uhrwerk von 1533 im Dorfmuseum erhalten. Während 444 Jahren versah es seinen Dienst. Üblich ist es seit jeher, dass die Glocken mit Sprüchen verziert werden. In Obfelden stammten diese 1848 von keinem Geringeren, als dem Dichter Gottfried Keller. Ein bedeutsamer Tag ist es heute noch, wenn die Schuljugend neue Glocken zum Turm hinaufziehen darf und das neue Geläute das erste Mal erklingt.

Glockenklang bis nach Zwillikon Neue, grössere Geläute bedingten meist auch einen grösseren Glockenstuhl und damit auch eine Erhöhung des Kirchturms. In Mettmenstetten geschah dies sogar zwei Mal, 1552 und 1898. Mit 80 Metern Höhe ist es auch der höchste Kirchturm im Bezirk. In Affoltern beantragte 1858 der Stillstand, dass der Turm für ein neues Geläute erhöht werden müsse mit der Begründung: «Das neue Geläute hat im Turm zu wenig Platz und kann nur den vollen Klang erreichen, wenn die Glocken die entsprechende Grösse haben. Zudem ist einleuchtend, dass bei einem höheren Turm deren Klang viel weiter reicht, speziell auch bis nach Zwillikon». Die Ungewissheit, ob der

Kirchturm der neuen stärkeren Beanspruchung genüge, konnte der herbei geholte berühmte Architekt Gottfried Semper zerstreuen. Im Säuliamt gibt es heute auch noch einige kleine Glocken auf alten Schulhäusern. Ein Kleinod industrieller Vergangenheit ist das älteste noch erhaltene Fabrikgebäude im Amt: in der als Baumwollspinnerei 1830 gebauten Fabrik in Zwillikon krönt seit 1874 ein hübscher Dachreiter mit einer Fabrikglocke die First, welche die Arbeiter zur Arbeit rief. Eine Glocke im Turm des 1901 gebauten Kurhauses «Lilienhof» in Affoltern machte die Kneippkurgäste auf die Essenszeiten aufmerksam. Seit dem letzten Umbau 1988 ist der helle Ton der kleinen Glocke des heutigen Kinderspitals wieder bis weit nach Affoltern hinunter zu hören.

Faszination der Glocken In der Antike wurden dem Geläute mit eisernen Glocken auch magische Kräfte nachgesagt. Sie sollen dämonische Mächte gebannt haben. Im Christentum wurden dann die Glocken geweiht, und mit einem Namen getauft. Die während Jahrhunderten wichtige Bedeutung des Kirchengeläuts, als es die heutigen vielfältigen Kommunikationsmittel noch nicht gab, ist weitgehend in Vergessenheit geraten. Das Leben richtete sich nach ihnen. Jede Glocke hatte ihre Bedeutung, ob einzeln, zu zweit oder alle zusammen geläutet. Die Leute konnten dies unterscheiden und am Klang den Anlass erkennen. Wer kann das heute noch? In der heutigen säkularisierten Gesellschaft haben die Kirchen an Bedeutung eingebüsst und manche Menschen haben keinen Bezug mehr zur Kirche und einzelne reagieren allergisch auf das Glockengeläute. An der Fassade eines alten Hauses an der Junkerngasse in Bern steht folgender Spruch: «Aus Tauf-, Hochzeitsund Grabgeläut / Mischt sich der Klang des Lebens / Woher? Wohin? Wozu? / Du fragst vergebens!»


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Sport

Dienstag, 31. Dezember 2013

Schweizer Cross-Läufer im Einsatz LV Albis lädt zum Stelldichein am 5. Januar in Zwillikon ................................................... von hanspeter feller In früheren Jahren war der Crosslauf ein wichtiger Bestandteil des Trainings- und Wettkampfplans der Mittel- und Langstreckenläuferinnen und -läufern. Sie holten sich an den Crossläufen die Härte für die Bahnwettkämpfe. Heute ist das nicht mehr so. Nur noch wenige Spitzenläufer laufen regelmässig Cross. Trotzdem starten am LV Albis-Cross in Zwillikon jedes Jahr etwa 400 Läuferinnen und Läufer, vor allem Nachwuchsathletinnen und -athleten. Eine spezielle Vorbereitung braucht es nicht. Der Crosslauf um diese Jahreszeit kann einfach aus dem Training gelaufen werden und er ist eine willkommene Abwechslung zum Wintertraining.

Beliebt auch bei OL-Läufern Die Läufe des LV Albis-Cross zählen auch dieses Jahr als Wertungsläufe des Swiss Athletics Cross-Cups und des Innerschweizer Jugend-Cross Cup der Sportunion Zentralschweiz. Den Besten des Swiss-Athletics-Cross-Cups winken interessante Startmöglichkeiten an den internationalen Grossanlässen in der Schweiz. Der IJCC ist eher ein Breitensportanlass. Weiter ist Zwillikon Schauplatz der Zürcher kantonalen Crossmeisterschaften in den Kategorien U12, U14, U16 und U18. Das LV Albis Cross ist auch bei den Orientierungsläufern sehr beliebt. In den letzten Jahren waren immer einige Läuferinnen oder Läufer aus den verschiedenen Kadern am Start. anzeige

Skirenngruppe Hausen: Erfolgreicher Start

Laufzentrum im Schulhaus Zwillikon

Beim Appenzeller Kinderskirennen erzielten die Kinder der Skirenngruppe mehrere Podestplätze. Bei der Kategorie Knaben U13 dominierten die Jungs der RG Hausen sowohl den Slalom (SL) wie auch den Riesenslalom (RS). Reto Mächler gewann beide Rennen vor Andri Moser aus Bonstetten und Luc Weiterring als Dritter und Vierter. Bei den Mädchen U11 gewann Janine Mächler zweimal vor ihrer Clubkollegin Marlies Weiterring, die Zweite im RS wurde und gute Vierte im SL. Hanna Hintz wurde Zweite im RS und Dritte im SL in der Kategorie U9. Der RLZ-Kaderfahrer Cedric Ochsner gewann beide Rennen bei den U17 und konnte an den nationalen Vergleichsrennen in Zinal im Slalom mit dem guten 10. Platz glänzen. Sein Kaderkollege, Fabian Gola, wurde in Appenzell im RS Zweiter; in Zinal bestätigt er seine tolle Form mit dem guten 14. und 23. Platz im Slalom.

Start in die Schwingsaison

Start um 11 Uhr mit dem Speedcross

Berchtoldschwinget in Zürich. Die Läufe auf den Wiesen in der Umgebung der Schulanlage starten um 11 Uhr mit dem Speedcross. Im Speedcross laufen die Teilnehmer drei Läufe zu 500 m innerhalb von zwei Stunden. Anschliessend ist der Nachwuchs an der Reihe. Je nach Alter werden Distanzen von 1000 m bis 3000 m gelaufen. Um 12.30 Uhr erfolgt der Start zum ersten Lauf der Jagd-Rennen. Gelaufen werden 2000 m. Für den zweiten Lauf können die Männer wählen, ob sie nochmals 2000 m laufen wollen oder 4000 m. Gestartet wird im zwei-

Mehrere Podestplätze in Appenzell

ten Lauf mit den Zeitabständen aus dem ersten Lauf. Die Jagd-Rennen sind in der Schweiz einzigartig und beliebt. Am Nachmittag stehen dann noch die Läufe der U20, der Senioren und der Volksläufer im Programm.

Die Zuschauer können die Rennen auf der ganzen Strecke verfolgen. Das Laufzentrum befindet sich im Schulhaus Zwillikon. Dort können sich Spätentschlossene bis eine Stunde vor dem Lauf nachmelden. Die Festwirtschaft ist ab 10 Uhr geöffnet. Ein Besuch in Zwillikon lohnt sich.

Spitzen-Mittelstreckenläufer Mario Bächtiger, STV Eschenbach. (Bild zvg.)

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Kaum ist die Saison beendet, fängt die nächste wieder an. Der Saisonauftakt findet in der Saalsporthalle in Zürich statt. Am 2. Januar organisiert der Schwingklub Zürich das Berchtoldschwinget. Vom Amt werden Raffi Duschen, Matthias Furrer, Stefan Künzi, Daniel Meier, Marco und Roman Nägeli, Michi Odermatt und Christian Schönenberger antreten. Unter den rund 130 Schwingern sind die Eidgenossen Beni Notz, Stefan Burkhalter, Raphael Zwyssig, Michael Bless und Peter Imfeld angemeldet.

Die intensive Trainingsarbeit im Herbst auf dem Gletscher im Pitztal scheint bereits erste Früchte zu tragen.

Auf der schwierigen Weltcup-Piste in der Lenzerheide Beim internationalen Schülerskirennen «Silvano Beltrametti» sind die Kinder der Renngruppe Hausen auf der schwierigen Weltcup-Piste in der Lenzerheide in die vorderen Ränge gefah-

ren. Kai Wenk aus Türlen/Hausen hat seine tollen Trainingsleistungen vom Herbst jetzt auch im ersten grossen Rennen umsetzen können. Er fährt in einem sehr starken Teilnehmerfeld auf den tollen 6. Platz vor seinem Clubkollegen, Reto Mächler, welcher dem Förderkader des regionalen Leistungszentrums angehört. Alon von Schulthess fuhr bei den Knaben Jg. 06/05 auf den guten vierten Platz; Hanna Hintz schaffte den 5. Platz. Aufs Podest fuhr Janine Mächler (Jg. 04) und Raphael Muntwyler (Jg. 04). Die schwierige Kunstschneepiste verlangte den Kleinen alles ab; nicht alle kamen mit der Piste zurecht, entsprechend verhalten fuhren sie die Torkombinationen runter. Jetzt beginnt die Rennsaison mit den offiziellen Swissski-Punkterennen. Zu hoffen ist, dass die tollen Resultate dieser Vorbereitungsrennen dann auch fortgesetzt werden können. Die erste Gelegenheit gibt es bereits am 31. Dezember im Hoch-Ybrig beim traditionellen Silvesterrennen.

Schnuppertraining: Jetzt noch anmelden Das Schnuppertraining von Swiss-Ski und der RG Hausen findet am 8. Januar 2014 statt. Bis zum 5. Januar werden die Anmeldungen online unter www.migros-gp.ch entgegengenommen. (amo) Weitere Infos unter www.rg-hausen.ch.


Veranstaltungen

Neujahrsblatt 2014 Die Gemeinnützige Gesellschaft des Bezirkes Affoltern lädt Sie herzlich ein zum

Berchtoldstag, 2. Januar 2014

Neujahrsapéro

geöffnet 14 bis 17 Uhr

am Donnerstag, 2. Januar 2014, 16.00 bis 17.30 Uhr, im Mehrzweckraum des Spitals Affoltern Haus Rigi, Eingang Melchior-Hirzel-Weg 40

Reichhaltige Dokumentation über Dorf und ehemalige Burg, Kieswerke, Reussverbauung, Landwirtschaft, Gerberei, Wagnerei, Schlosserei, Mühle und Säge sowie anderes Handwerk.

Wechselausstellung: Unsere Wasserversorgung Geöffnet: Berchtoldstag, Ostermontag, Pfingstmontag, 1. Sonntag im Oktober (Chilbi). Ausserdem Führungen für Gruppen nach Vereinbarung. Telefon 044 767 05 55

Im Neujahrsblatt 2014 geht es um die Schulentwicklungen vom 20. Jahrhundert bis in die Gegenwart. Zudem porträtiert das Redaktionsteam Schulgebäude der Ämtler Gemeinden und präsentiert allerlei Wissenswertes oder aus heutiger Sicht auch Erheiterndes über die Schulen im Bezirk Affoltern. Am 2. Januar stellen wir Ihnen gerne das Neujahrsblatt 2014 vor. Wir wünschen Ihnen zum Jahreswechsel alles Gute und freuen uns auf Ihren Besuch. GGA Gemeinnützige Gesellschaft des Bezirkes Affoltern

AFFOLTERN a. A.

Cordon bleu Take away Telefon 044 761 62 72

Schulen und Kurse Po – Bauch – Beine

Neue Kurse ab 18. Januar bis 10 Mai 2014 Montag, 20. Januar 2014 09.00 Uhr Mittwoch, 22. Januar 2014 08.45 Uhr Mittwoch, 22. Januar 2014 10.00 Uhr, Fit ab 60 Donnerstag, 23. Januar 2014 19.20 Uhr Kurskosten: 13 Lektionen à 60 Minuten Fr. 234.– Ferien: 22. Februar bis 1. März 2014/ 17. April bis 3. Mai 2014 Kursleitung: Elisabeth Dunkel Kurslokal: Werk eins, Affoltern am Albis Anmeldung: Telefon 044 761 20 58 E-Mail:elisabeth.dunkel@bluewin.ch


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