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Weiss Medien AG I Obere Bahnhofstrasse 5 I 8910 Affoltern am Albis I Telefon 058 200 5700 I Telefax 058 200 5701 I www.weissmedien.ch I Auflage 23 475 I AZ 8910 Affoltern a. A.

aus dem bezirk affoltern I Nr. 100 I 166. Jahrgang I Dienstag, 18. Dezember 2012

84 Prozent

Im Lot

Wettswiler Steuerfuss bleibt gleich – Gemeindeversammlung sagt Ja zu allen Anträgen. > Seite 3

Aeugster Gemeindeversammlung sagt Ja zu allen Voranschlägen 2013. > Seite 5

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Erweitert Landi Albis investiert: Neu gestalteter Volg-Laden in Mettmenstetten. > Seite 8

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Im Trockenen Winterliche Verhältnisse erschwerten den Abtransport von Zuckerrüben. > Seite 8

kommentar

Verzicht auf «Geldsegen»?

Dem geschenkten Gaul ins Maul Überraschender Antrag an der Gemeindeversammlung Hedingen schauen von thomas stöckli

E

inen «Geldsegen» ausschlagen? Geht das? Ja, fand am Donnerstagabend eine knappe Minderheit an der Hedinger Gemeindeversammlung. 30 der 86 anwesenden Stimmberechtigten sprachen sich dafür aus, fast die Hälfte der rund 2 Mio. Franken, welche der Glencore-Börsengang via Management und Ressourcenausgleich in die Gemeindekasse gespült hat, an ein vom Rohstoff-Abbau betroffenes Entwicklungsland zurückzugeben. Wäre der Antrag mit einem weniger hohen Betrag durchgekommen oder war es eine Frage der Prinzipien? Und falls er durchgekommen wäre, hätte dann die konkrete Vorlage an einer folgenden Gemeindeversammlung ebenfalls Zustimmung erhalten? Hätte innerhalb des Budgetjahres überhaupt ein Weg gefunden werden können, damit das Geld garantiert an der richtigen Stelle landet?

Der «Glencore-Effekt» spült im Kanton Zürich Millionen in die Gemeindekassen. Das Geld aus dem Rohstoff-Handel polarisiert – auch an der Gemeindeversammlung in Hedingen. ................................................... von thomas stöckli Ein unerwarteter «Geldsegen» erwartet die Gemeinden im Kanton Zürich. Grund ist der Börsengang von Glencore am 19. Mai dieses Jahres, der den Glencore-Managern Unsummen gebracht hat. Geld, wovon auch Rüschlikon, wo nebst anderen Glencore-Managern CEO Ivan Glasenberg lebt, und über den kantonalen Ressourcenausgleich die anderen Gemeinden profitieren. Gegen 2 Mio. Franken dürfte der «Glencore-Effekt» allein für Hedingen ausmachen. Der Rohstoffhandel sei ein Drecksgeschäft, hielt vergangenen Donners-

tagabend Alt-Schulpräsident Moritz Wandeler an der Hedinger Gemeindeversammlung fest – und sprach sich dafür aus, einen Teil des Geldes zurückzubringen in ein Entwicklungsland, das vom Rohstoff-Abbau besonders betroffen sei, etwa in die Demokratische Republik Kongo. Konkret sprach Wandeler von 900 000 Franken. Das sei keine juristische, sondern eine ethisch-moralische Frage, betonte er. Hedingen könne so ein Zeichen setzen.

Verzichts-Anträge auch andernorts Der Gemeinderat sei über den Antrag vorgängig informiert worden, erklärte Gemeindepräsident Paul Schneiter – der Antrag war schliesslich alles andere als alltäglich. Aus dem Saal wollte kaum jemand zum Antrag Stellung nehmen – zu gross dürfte die allgemeine Überraschung gewesen sein. Eine Votantin sprach sich für einen kleineren Betrag aus, um damit die Ak-

zeptanz zu erhöhen. Die Gemeindeversammlung konnte nur über eine Verschiebung im Budget beschliessen. Über die konkrete Vorlage hätte sie dann zu einem späteren Zeitpunkt befinden müssen. Doch so weit sollte es nicht kommen: Mit 30 zu 48 Stimmen unterlag der Änderungsantrag relativ knapp. Hedingen ist nicht die einzige Gemeinde im Kanton, die den «Geldsegen» aus Rüschlikon kritisch hinterfragt. Sogar in Rüschlikon selber wollte ein Bürgerkomitee rund 1 Mio. Franken für humanitäre Zwecke verwenden – vergeblich. In der Gemeinde Wald, Zürcher Oberland, scheiterte die lokale SP-Sektion ebenso mit ihrem Antrag, die Hälfte der zusätzlichen Finanzausgleichs-Beiträge, die durch den «Glencore-Effekt» bedingt sind, für eine Stiftung zugunsten der Opfer einzusetzen. ................................................... > Kommentar in der 1. Spalte, Bericht zur Gemeindeversammlung auf Seite 3

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5. Generation Mirco Kurt übernimmt von den Eltern Kurt Wohndesign in Obfelden. > Seite 11

Budgeterhöhung für Wildnispark abgelehnt Die rigide Parkverordnung im Sihlwald stösst zunehmend auf Kritik. So lehnte die Langnauer Gemeindeversammlung eine Erhöhung des Budgets um 8000 Franken ab. Gefordert wird, dass die bisherigen Wege für Reiter, Fussgänger und Biker weiterhin offenbleiben müssen – explizit die Strasse vom Oberreng, der Übergang Schnabellucke-Spinnerweg, der Albis-Kretenweg und der Weg übers Mätteli Richtung Schweikhof. ................................................... > Bericht auf Seite 5

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Diese Fragen werden nie beantwortet werden, aber zumindest eins dürfte der Antrag von Moritz Wandeler erreicht haben: Man darf und soll sich auch künftig bewusst fragen, woher ein unerwarteter «Geldsegen» kommt, und ob man es ethisch-moralisch vertreten kann, diesen auch anzunehmen.

Äpfel für das OVA-Areal Der Kunst-Wettbewerb zur Gestaltung des ehemaligen OVA-Areals ist entschieden. Die vielschichtige Installation «Die Sprache spielt Zeit oder Fabelhaft war der Apfelsaft» des in Affoltern geborenen Künstlers Yves Netzhammer ist von der heterogen zusammengesetzten Jury als Siegerprojekt auserkoren worden. Netzhammer, der die Schweiz 2007 an der Biennale von Venedig vertrat und vor allem durch seine multimedialen Arbeiten internationale Bekanntheit erreicht hat, wird in der Folge im kommenden Jahr seine in Aluminium abgegossenen Apfelberge in verschiedenen Volumen und Anordnungen umsetzen und damit die Position der ursprünglichen OVABauten fragmentarisch nachzeichnen. Die Projekte sind bis 21. Dezember im Foyer des Kasinos ausgestellt. (kb.)

................................................... > Bericht auf Seite 7

Sie erschrecken die Kinder und treiben allerlei Allotria: «Spräggele» in Ottenbach. (Bild Martin Mullis) Am traditionellen «Spräggelemärt» in Ottenbach trieben es die geisterhaften Gestalten der «Spräggele» mit ihren Kuhhörnern und langen Schnäbeln einmal mehr ziemlich bunt. Mit einem Glockenschlag punkt 20 Uhr be-

ginnen die «Spräggele» wie wilde Derwische durch den Weihnachtsmarkt zu stieben und erschrecken mit ihrem lauten Klappern die Marktbesucher. Der Spuk mit den Schnabelgeissen erzeugt vor allem bei den Kindern ein

ohrenbetäubendes Gekreische. Der uralte Volksbrauch erfreut sich weit über die Bezirksgrenze hinaus grosser Popularität. (mm) ................................................... > Bericht auf Seite 9

200 51 9 771661 391004


Gemeinde Bonstetten Beschlüsse der Budgetgemeindeversammlung vom Dienstag, 11. Dezember 2012 A. Politische Gemeinde 1. Die Bauabrechnung über den Umbau der Vacuflow-Anlage Zone A im Betrag von Fr. 335 369.55 exkl. MwSt. (Kredit gemäss Gemeindeversammlung vom 2. September 2003 Fr. 330 000.– + Teuerung Hauptpositionen Fr. 15 991.60 somit Fr. 345 991.60) wird genehmigt. 2. Das Budget 2013 der Politischen Gemeinde Bonstetten wird wie folgt genehmigt: • Laufende Rechnung: Aufwand Fr. 17 298 800.– Ertrag Fr. 17 206 700.– Aufwandüberschuss Fr. 92 100.– • Investitionsrechnung: Ausgaben Fr. 4 788 400.– Einnahmen Fr. 842 000.– Nettoinvestition Fr. 3 946 400.– • einfacher (100%iger) Gemeindesteuerertrag Fr. 11 800 000.– • Eigenkapitalentnahme: Fr. 92 100.– • den Steuerfuss der Politischen Gemeinde auf 38% des einfachen Gemeindesteuerertrages festzusetzen. B. Primarschulgemeinde 1. Das Budget 2013 der Primarschulgemeinde Bonstetten wie folgt genehmigt: • Laufende Rechnung: Aufwand Fr. 9 884 300.– Ertrag Fr. 10 296 900.– Ertragsüberschuss Fr. 412 600.– • Investitionsrechnung: Ausgaben Fr. 1 605 800.– Einnahmen Fr. 10 000.– Nettoinvestition Fr. 1 595 800.– • einfacher (100%iger) Gemeindesteuerertrag: Fr. 11 800 000.– • Eigenkapitaleinlage: Fr. 412 600.– • den Steuerfuss der Primarschulgemeinde auf 55% des einfachen Gemeindesteuerertrages festzusetzen. C. Ref. Kirchgemeinde

Öffnungszeiten der Bezirksverwaltung über den Jahreswechsel 2012/2013 Die Büros der folgenden Amtsstellen der Bezirksverwaltung Affoltern, die sich im Bezirksgebäude, Im Grund 15, 8910 Affoltern am Albis, befinden, bleiben über den Jahreswechsel ab Montag, 24. Dezember 2012, bis und mit Freitag, 4. Januar 2013, geschlossen: Statthalteramt Bezirksratskanzlei Bezirksgericht Mietgericht Paritätische Schlichtungsbehörde in Miet- und Pachtsachen Am 24./27./28. und 31. Dezember 2012 sowie am 3. und 4. Januar 2013 ist das Bezirksgericht für dringende Notfälle jeweils zwischen 09.00 bis 10.00 Uhr unter der Nummer 044 763 17 00 erreichbar. Wir wünschen Ihnen frohe Festtage und ein glückliches neues Jahr. Die Bezirksverwaltung

Feiertage und Jahreswechsel 2012/2013, Öffnungszeiten

1. Das Budget 2013 der reformierten Kirchgemeinde Bonstetten wie folgt genehmigt: • Laufende Rechnung: Aufwand Fr. 837 450.– Ertrag Fr. 787 300.– Aufwandüberschuss Fr. 50 150.– • Investitionsrechnung: Ausgaben Fr. 0.– Einnahmen Fr. 0.– Nettoinvestition Fr. 0.– • einfacher (100%iger) Gemeindesteuerertrag: Fr. 4 480 000.– • Eigenkapitalentnahme: Fr. 50 150.– • den Steuerfuss der Primarschulgemeinde auf 13% des einfachen Gemeindesteuerertrages festzusetzen.

Gemeindeverwaltung

Rechtsmittelbelehrung

Die Büros der Gemeindeverwaltung bleiben ab

Gegen diese Beschlüsse kann wegen Verletzung von Vorschriften über die politischen Rechte und ihrer Ausübung innert 5 Tagen, von der Veröffentlichung an gerechnet, schriftlich Rekurs beim Bezirksrat Affoltern, Im Grund 15, 8910 Affoltern a. A., erhoben werden.

Freitag, 21. Dezember 2012, 15.00 Uhr, bis und mit Sonntag, 6. Januar 2013, geschlossen. In Notfällen (Todesfälle) steht folgende Telefonnummer täglich von 13.00 bis 15.00 Uhr zur Verfügung: Telefon 078 656 11 31.

Gemeindewerke Die Gemeindewerke sind am Montag, 24. Dezember 2012, bis 12.00 Uhr, und am Montag, 31. Dezember 2012, bis 15 Uhr, erreichbar. Am Donnerstag und Freitag, 27. und 28. Dezember 2012 sowie ab Donnerstag, 3. Januar 201,3 gelten die normalen Arbeitszeiten. Über die Festtage können die Gemeindewerke in dringenden Fällen über Telefon 044 761 15 21 erreicht werden.

Sammelstelle Brunnmatt Die Sammelstelle Brunnmatt ist über die Feiertage zu den gewohnten Öffnungszeiten jeweils am Donnerstagnachmittag und Samstagmorgen geöffnet. Der Gemeinderat und die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Gemeindeverwaltung und der Gemeindewerke wünschen frohe Festtage und alles Gute im neuen Jahr!

Im Übrigen kann gegen diese Beschlüsse gestützt auf § 151 Abs. 1 Gemeindegesetz (Verstoss gegen übergeordnetes Recht, Überschreitung der Gemeindezwecke oder Unbilligkeit) innert 30 Tagen, von der Veröffentlichung an gerechnet, schriftlich Beschwerde beim Bezirksrat Affoltern, Im Grund 15, 8910 Affoltern a. A., erhoben werden. Die Kosten des Beschwerdeverfahrens hat die unterliegende Partei zu tragen. Die Rekurs- und Beschwerdeschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten. Der angefochtene Beschluss ist, soweit möglich, beizulegen. Ein Rekurs gegen die Richtigkeit des Protokolls muss innert 30 Tagen, vom Beginn der Auflage an gerechnet, beim Bezirksrat Affoltern, Im Grund 15, 8910 Affoltern a. A. eingereicht werden (gemäss § 54 des Gemeindegesetzes). Das Protokoll liegt für die Stimmberechtigten auf der Gemeindekanzlei ab sofort zur Einsichtnahme auf. Bonstetten, 18. Dezember 2012 Namens der Gemeindevorsteherschaften Gemeinderat Bonstetten


Bezirk Affoltern

Aktuelle Verkehrsinformationen im ZVV-Fahrplan Der ZVV-Fahrplan im Internet und auf den mobilen Apps zeigt ab sofort auch aktuelle Störungsinformationen an. Baustellen oder kurzfristige Störungen im Betrieb von S-Bahn, Tram oder Bus werden umgehend gemeldet. So werden die Fahrgäste schnellstmöglich informiert und können nach Möglichkeit ausweichen. Fahrgäste im Zürcher Verkehrsverbund ZVV sind ab sofort schneller und umfassender über allfällige Störungen im Netz des öffentlichen Verkehrs im Bild. Der ZVV-Fahrplan auf der Homepage www.zvv.ch und in den Apps für Smartphones zeigt aktuelle Störungen auf den betroffenen Streckenabschnitten (z.B. infolge Baustelle oder Unfall), sobald diese bekannt sind. Dadurch können die Kundinnen und Kunden ihre Reise schon vorgängig flexibler planen oder allenfalls alternative Routen wählen. Im Verlauf des nächsten Jahres haben die Kundinnen und Kunden des ZVV zudem die Möglichkeit, Verkehrsinformationen für individuell gewählte Verbindungen zu abonnieren. Verkehren die Fahrzeuge auf der ausgesuchten Strecke aufgrund einer Störung mit Verspätungen, erhält der Abonnent eine Push-Nachricht auf sein Mobiltelefon zugestellt. Die Störungsmeldungen gibt es ab sofort auf www.zvv.ch auch als RSSFeed sowie gesammelt auf einer Karte dargestellt. Die wichtigsten Meldungen werden zudem auch auf dem Twitter-Kanal von ZVV-Contact publiziert (@zvv_contact). (pd.)

Dienstag, 18. Dezember 2012

Mit einer neuen Bibliothek mehr Raum für die Schule An der Hedinger Gemeindeversammlung wurden zwei Bauprojekte vorberaten Anstelle der Trottenscheune soll eine Gemeindebibliothek entstehen. Durch den Umzug der bisherigen Bibliothek würde im Mehrzweckgebäude Schachen 7 Raum für Schule und Hort frei. ................................................... von thomas stöckli Die Schul- und Gemeindebibliothek im Mehrzweckgebäude Schachen 7 ist deutlich zu klein und – im Dachgeschoss untergebracht – weder für ältere Leute noch für Behinderte leicht zu erreichen. Mehr Raum brauchen auch die Schule und der Hort. Derweil stehen zwischen Dorfbach und Trottenweg zwei zusammengebaute Scheunen in baulich bedenklichem Zustand. Die 2011 entwickelte Raumstrategie der Einheitsgemeinde sieht für diese beiden Liegenschaften zwei Bauprojekte vor, welche all diese Bedürfnisse unter einen Hut bringen. Anstelle der Trottenscheune ist ein Ersatzbau für die Bibliothek vorgesehen. Die charakteristische Raumgestaltung bleibe erhalten, so Finanzund Liegenschaftenvorstand Bertram Thurnherr, lediglich die Linien werden vereinfacht und begradigt. Auf drei Etagen würde nicht nur Biblio-

theks-, sondern auch Veranstaltungsraum entstehen. «Die Bibliothek ist ein wichtiges kulturelles Element unseres Dorfes», so Thurnherr. 50 000 Medien werden jährlich ausgeliehen. Den geplanten Neubau bezeichnet der Liegenschaftenvorstand denn auch als «Aufwertung für den Dorfkern».

Bibliothek rückt ins Dorfzentrum Die Stimmbürger zeigten sich angetan vom Projekt und der Idee, dass die Bibliothek von der Peripherie ins Dorfzentrum rückt. Eine kritische Frage gabs zur Erdsonden-Heizung. Diese sei im Vergleich zum Fernwärme-Anschluss teurer in der Anschaffung aber günstiger im langjährigen Betrieb, rechtfertigte Thurnherr den Entscheid. Die Urnenabstimmung zum 2,5-Mio.-Franken-Projekt ist am 3. März 2013. Bei einem Ja sollen die Bauarbeiten im Juni beginnen, die Bibliothek könnte dann im April 2014 umziehen. Die frei werdenden BibliotheksRäumlichkeiten würden dann von Schule und Hort in Beschlag genommen. Das Projekt Renovation und Erweiterung Mehrzweckgebäude Schachen 7 ist deshalb mit jenem des Ersatzbaus Trottenscheune eng verknüpft. Im Mai 2014 sollen hier die

wir gratulieren Zum 103. Geburtstag Heute Dienstag kann Anna Wetzel in Stallikon auf 103 Jahre zurückblicken. Pro Senectute Stallikon gratuliert der Jubilarin zu diesem hohen Ehrentag, wünscht ihr alles Gute, weiterhin gute Gesundheit und ein schönes Fest im Kreise ihrer Familie.

Zum 92. Geburtstag Zum 92. Geburstag dürfen wir Verena Heusi-Kyburz in Obfelden gratulieren. Sie feiert heute Dienstag, 18. Dezember. Wir wünschen der Jubilarin alles Gute.

Zum 85. Geburtstag Ursula Schmidhauser, ebenfalls in Obfelden wohnhaft, feiert morgen Mittwoch, 19. Dezember, ihren 85. Geburtstag. Wir gratulieren herzlich und wünschen ein schönes Geburtstagsfest.

Herausgeberin: Weiss Medien AG, Obere Bahnhofstrasse 5, 8910 Affoltern a. A. Geschäftsführerin: Barbara Roth Redaktion: Werner Schneiter, Chefredaktor Thomas Stöckli, Redaktor Uschi Gut, Redaktionsassistenz Redaktion@affolteranzeiger.ch Copyright: Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für eingesandtes Material Gesamtauflage: 23 475 Beratung und Verkauf Inserate: Elisabeth Zipsin/Tiziana Dinisi Telefon 058 200 5700, Fax 058 200 5701 inserat@weissmedien.ch Sonderseiten: Kurt Haas, Mediaberatung Telefon 058 200 5718, M 079 270 35 67 info@mein-mediaberater.ch Tarife: www.affolteranzeiger.ch

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Kirche Hedingen feiert Jubiläum 500 Jahre Kirche Hedingen – im kommenden Jahr steht ein spezielles Jubiläum an. 2013 wird für die reformierte Kirche in Hedingen ein Festjahr. Das 500Jahre-Jubiläum wird mit diversen Aktivitäten gefeiert – inklusive Jubiläumsbuch und Jubiläumswein. «Die Kirche ist nicht nur das Gebäude, sondern auch die Menschen in der

Gemeinschaft», so Peter Ott, Präsident der reformierten Kirchgemeinde. Auf die Eröffnungsfeier zum Jubiläumsjahr (19. Januar) folgen unter anderem ein Konzert von Andrew Bond, eine Lesung mit Franz Hohler und im September ein Theater zu Geschichte und Gegenwart von Hedingen – dazu seien Darsteller ab 14 Jahren willkommen, so Ott. (tst.)

Bibliothek anstelle der Trottenscheune: so soll es werden. (Visualisierung zvg.) Bauarbeiten beginnen. Unter anderem entsteht ein Anbau für zusätzlichen Hortraum, der energetisch problematische Pavillon könnte nach fast 20 Jahren abgebrochen werden. Auch dieses Projekt dürfte knapp 2,5 Mio. Franken kosten. Die Stimmbürger entscheiden am 3. März an der Urne über den Baukredit.

1,4 Mio. Franken Gewinn Neben den zwei Vorberatungsgeschäften durften die 86 Stimmberechtigten im Schachensaal allerdings auch einige Entscheide treffen. Die Sanierung von Gemeindestrassen im landwirtschaftlichen Bereich fiel günstiger aus als erwartet und wurde ebenso einstimmig gutgeheissen wie der Neubau der Kanalisationsleitung unter dem gemeindeeigenen Teilstück der Mühlerainstrasse. Weiter erhielt der neue Verein Spitex Knonaueramt – unter dem Motto «gemeinsam Bewährtes zusammenführen» aus den drei bestehenden Vereinen entstanden – einen jährlich wiederkehrenden Kredit von 160 000 Franken bewilligt. Nach einem abgelehnten Änderungsantrag (vgl. Frontseite) wurde auch das Budget der Einheitsgemeinde

mit grosser Mehrheit angenommen. Im laufenden Jahr werde die Gemeinde sicher besser abschliessen als budgetiert, schickte Finanzvorstand Bertram Thurnherr voraus. 2013 soll dann bei einem Aufwand von 19 Mio. Franken ein Plus von 1,4 Mio. Franken folgen. Angesichts der Planungs-Unsicherheit und wegen der anstehenden Investitionen verzichtet die Gemeinde auf eine Anpassung des Steuerfusses. «Die Chancen stehen gut, dass wir in einem Jahr eine Reduktion vorschlagen können», stellte Thurnherr in Aussicht. Erfreuliche Neuigkeiten vermittelte Gemeindepräsident Paul Schneiter im anschliessenden Informationsteil: Trotz strengerer Regeln hat Hedingen die Enegiestadt-Rezertifizierung geschafft – auf Rang vier von 70 zertifizierten Städten. Tiefbau- und Sicherheitsvorstand Ruedi Fornaro informierte schliesslich noch zur anstehenden Ufer-Sanierung am Hedinger Weiher. Falls das kantonale Amt für Abfall, Wasser, Energie und Luft (Awel) seinen Segen gibt, sollen ab Februar Massnahmen gegen Erosions-Schäden getroffen werden – «damit wir auch künftig um den Weiher gehen können», so Fornaro.

Wettswiler Steuerfuss bleibt bei 84 Prozent 46 Stimmberechtigte an der Gemeindeversammlung Die Budgetgemeindeversammlung vom 10. Dezember wurde von 46 Stimmberechtigten besucht und hiess alle Anträge der Behörden gut – kein Vergleich mit der ausserordentlichen Gemeindeversammlung zur Initiative «Erhaltung der Wohnqualität von Wettswil», als im September 936 Stimmberechtigte eine engagierte Debatte führten und die Initiative dem Gegenvorschlag des Gemeinderats vorzogen. Zweifellos für mehr Gesprächsstoff als die Budgetversammlung sorgten die Strassenverhältnisse vom vorangegangenen Samstag, als eine Räumungsmaschine der Gemeinde ausfiel und ein unbekannter Fahrer einen Hydranten umfuhr, was die vorübergehende Schliessung der Entsorgungsstelle zur Folge hatte. Gemeindepräsident Hanspeter Eichenberger erklärte die Hintergründe der Unannehmlichkeiten und bat die Bevölkerung um Verständnis. Das Budget 2013 der politischen Gemeinde wurde einstimmig genehmigt. Es enthielt weder strittige Budgetposten noch einschneidende Änderungen im Vergleich zum Vorjahr. Bei einem Aufwand von 13.2 Millionen

Franken und einem Steuerfuss von 28 Prozent ist ein Fehlbetrag von knapp einer Million zulasten des Eigenkapitals vorgesehen, was angesichts eines Eigenkapitals von 45 Millionen Franken kein Problem darstellt. Die politische Gemeinde hat den Steuerfuss um vier Prozent gesenkt, um trotz höherem Bedarf der Primarschule den aktuellen Steuerfuss beibehalten zu können.

Steigende Schülerzahlen in der Primarschule Auch das Budget der Primarschulgemeinde wurde einstimmig angenommen. Bei einem Aufwand von 8.6 Millionen Franken und einem Steuerfuss von 41 (bisher 36) Prozent ergibt sich hier ein Aufwandüberschuss von 570 000 Franken. Nach Jahren mit sinkenden Schülerzahlen hat der Trend 2006 gedreht. Seither ist die Schülerzahl weit stärker gestiegen als die Gesamtbevölkerung, nämlich um ein Drittel. Die Präsidentin der Primarschulpflege, Francesca Brignoli Lutz, kündigte denn auch an, dass die Schulgemeinde im kommenden Jahr die Planung eines neuen Schulhauses in Angriff nimmt. Die Sekundarschule BonstettenWettswil-Stallikon kann den Steuer-

fuss von 16 auf 15 Prozent senken, sodass sich insgesamt 84 Prozent ergeben. Hinzu kommen gegebenenfalls anzeige

die Steuern der reformierten (8 Prozent, unverändert) oder der katholischen Kirche (11 Prozent, plus 2). (bs.)


Liegenschaften Beschlüsse der Gemeindeversammlung vom 12. Dezember 2012 A. Politische Gemeinde 1. Genehmigung des Voranschlages inkl. Steueransatz 2013 (38 %) des Politischen Gemeindegutes. – Genehmigt. B. Primarschulgemeinde 1. Genehmigung des Voranschlages inkl. Steueransatz 2013 (45 %) des Primarschulgutes. – Genehmigt. 2. Bewilligung eines Kredites von Fr. 124 000.– für die Sanierung des Zwischentraktes Schulhaus Oberdorf-Gemeindesaal. – Genehmigt. C. Reformierte Kirchgemeinde 1. Genehmigung des Voranschlages inkl. Steueransatz 2013 (14 %) des reformierten Kirchengutes. – Genehmigt. 2. Genehmigung der Verordnung über die Entschädigungen der evangelisch-reformierten Kirchgemeinde. – Genehmigt. Rechtsmittelbelehrung: Stimmrechtsrekurs Gegen die gefassten Beschlüsse kann wegen Verletzung von Vorschriften über die politischen Rechte und ihre Ausübung innert 5 Tagen, von der Veröffentlichung an gerechnet, beim Bezirksrat Affoltern am Albis, Im Grund 15, 8910 Affoltern am Albis, schriftlich Rekurs erhoben werden. Gemeindebeschwerde Gegen die gefassten Beschlüsse kann gestützt auf § 151 Abs. 1 und 2 Gemeindegesetz (Verstoss gegen übergeordnetes Recht, Überschreitung der Gemeindezwecke oder Unbilligkeit) innert 30 Tagen von der Veröffentlichung an gerechnet, beim Bezirksrat Affoltern am Albis, Im Grund 15, 8910 Affoltern am Albis, schriftlich Rekurs erhoben werden. Protokollberichtigung Begehren um Berichtigung der Protokolle sind in der Form eines Rekurses innert 30 Tagen schriftlich beim Bezirksrat Affoltern am Albis, Im Grund 15, 8910 Affoltern am Albis, ab Beginn der Auflage einzureichen (gemäss §54 Gemeindegesetz). Eine Rekurs- oder Beschwerdeschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten. Bei Gemeindebeschwerden hat die unterliegende Partei die Kosten des Beschwerdeverfahrens zu tragen. Die Protokolle liegen zu den Schalteröffnungszeiten in der Gemeindeverwaltung zur Einsicht auf. Die Gemeindevorsteherschaft

Bestattungen Affoltern am Albis

Und immer sind irgendwo Spuren deines Lebens, Gedanken, Bilder, Augenblicke und Gefühle. Sie werden uns immer an dich erinnern und dich dadurch nie vergessen lassen.

TODESANZEIGE

Giuseppe Spelgatti 5. Oktober 1942 – 16. Dezember 2012

Nach langer Krankheit konnte unser lieber Vater, Grossvater und mein Lebenspartner Giuseppe am Sonntag im Kreise seiner Lieben im Spital Affoltern friedlich einschlafen. In liebevollen Gedanken seine Kinder Bianca und Sandro Spelgatti die Grosskinder Janine und Suana seine langjährige Lebenspartnerin Jolanda Marotta mit Kindern und Grosskindern Die Beisetzung findet am Freitag, 21. Dezember 2012, 14.00 Uhr, auf dem Friedhof in Knonau statt, anschliessend Abdankung in der Kirche. Traueradresse: Jolanda Marotta Eschfeld 5 8934 Knonau

EIN HERZLICHES DANKESCHÖN allen, die uns beim Abschied von meinem lieben Ehemann und unserem geliebten Papi

Fredy Egeler-Brodbeck begleitet und getröstet haben, mit lieben Worten, persönlichen Briefen, Spenden an die Stiftung Tixi Säuliamt, wunderschönen Blumen und anderen Liebenswürdigkeiten. DANKE: – Pfarrer Werner Schneebeli für die einfühlsame Gestaltung der Abschiedsfeier – Frau Karin Krauer und der Organistin für den eindrücklichen musikalischen Beitrag – Allen lieben Freunden und Bekannten, welche ihm während seines Lebens Gutes getan haben – Frank Furrer und den Brüdern der Freimaurerloge Catena Humanitatis für die eindrückliche Abschiedszeremonie vor der Urne – seinen Kameraden vom FCA, FVRZ und der Fussball-SeniorenVereinigung Region Zürich für die liebevolle Verabschiedung – dem Kiwanis Knonaueramt für den letzten lieben Abschiedsgruss – allen «Pflegeengeln» vom Team D. Rust, Pilatus Süd, welche ihn bis zum Ende respekt- und liebevoll gepflegt und betreut haben und uns, der Familie, immer offen und ehrlich begegnet sind – dem Team Frau Guidon von der Stiftung Tixi Säuliamt, welches ihm die Freiheit ermöglichte, dass er viele schöne Momente bei seiner Familie zu Hause verbringen konnte In unseren Herzen wirst du weiterleben. Du bist nicht mehr da, wo du warst, aber du bist überall, wo wir sind. Im Knonauer Amt werden keine persönlichen Danksagungen verschickt. Affoltern am Albis, im Dezember 2012

Die Trauerfamilie

Am 13. Dezember 2012 ist in Affoltern am Albis ZH gestorben:

Anna Gygax geb. 18. April 1933, verwitwet, von Seeberg BE, wohnhaft gewesen in Affoltern am Albis ZH, Haus Pilatus. Beisetzung findet am Donnerstag, 20. Dezember 2012, 14.00 Uhr, in der Chrischona-Kapelle in Gränichen AG statt. Bestattungsamt Affoltern am Albis

Wertvolle Holz- und Lernspielwaren

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Knonau Spelgatti, Giuseppe von Italien, geboren am 5. Oktober 1942, wohnhaft gewesen in 8934 Knonau, Eschfeld 5, gestorben am 16. Dezember 2012 in Affoltern am Albis. Die Erdbestattung mit anschliessender Abdankungsfeier findet statt am Freitag, 21. Dezember 2012, um 14.00 Uhr auf dem Friedhof in Knonau (nach katholischem Ritus). Der Friedhofvorsteher

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Bezirk Affoltern

Dienstag, 18. Dezember 2012

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In Aeugst bleiben die öffentlichen Haushalte im Lot Die Gemeindeversammlung genehmigte alle Behördenanträge Ohne Gegenstimmen folgten die Stimmberechtigten den Anträgen der Behörden. Insbesondere stimmten sie den Voranschlägen für das Jahr 2013 zu. Der Steuerfuss, einschliesslich der Kirchensteuer, bleibt für die Katholiken unverändert bei 112 Prozent, steigt hingegen bei den Reformierten moderat um zwei auf 108 Prozent. ................................................... von karl straub Angesichts der zu Behandlung gelangenden Routinegeschäfte hielt sich der Aufmarsch der Stimmberechtigten in Grenzen. 46 Stimmberechtigte waren anwesend. Vergleichsweise mit anderen Gemeinden, vorab im Vergleich mit den grösseren, war die Beteiligung noch einigermassen befriedigend. Seit sich der Gemeinderat zur von der Einwohnerschaft geschätzten Gewohnheit gemacht hat, nach dem offiziellen Teil der Gemeindeversammlung über hängige Geschäfte zu informieren, ist der Besuch der Versammlung allemal lohnenswert.

Nach einer Periode stabilen Steuerfusses sieht sich die reformierte Kirchgemeinde veranlasst, den Steuerfuss um zwei auf zwölf Prozent zu erhöhen. Beim Unterhalt der Liegenschaften zeichnet sich ein Nachholbedarf ab, der in den kommenden Jahren zu höheren Aufwendungen führt. Um den Haushalt im Gleichgewicht zu halten, ist deshalb eine Steuererhöhung unumgänglich. Der Haushalt der Primarschulgemeinde tritt in eine Phase der Konsolidierung ein. Die Schule kann den Steuerfuss zugunsten der Politischen Gemeinde um ein auf 38 Prozent senken. Die leicht steigenden Schülerzahlen, insbesondere beim Kindergarten, wirken sich auf die Personalkosten negativ aus. Dennoch wird mit der Entnahme von 37 200 Franken aus dem Eigenkapital eine ausgeglichene Haushaltrechnung erreicht. Die Politische Gemeinde muss ihren Steuerfuss um ein Prozent von bisher 36 auf 37 Prozent erhöhen. Die relativ hohen Investitionen und die höheren Ausgaben für die soziale Wohlfahrt schlagen zu Buch. Gemäss der neuen kantonalen Pflegefinanzierung haben die Gemeinden für die Langzeitpflege der alten Leute und die Spi-

texdienste wesentlich mehr beizutragen. Dafür werden sie im Bereich der Akutpflege in den Spitälern entlastet. Per saldo ergeben sich jedoch massiv höhere Aufwendungen, die im Moment noch schwierig abzuschätzen sind. Noch schwerer abzuschätzen sind die künftigen Erträge der Grundstückgewinnsteuer. Trotz dieser Unwägbarkeiten zeichnete der Finanzvorstand, Gemeinderat Peter Hoppler, bezüglich des Zustands der Haushaltsrechnung der Politischen Gemeinde kein allzu düsteres Bild. Es sei immerhin nicht beängstigend. Die Voranschläge der Kirche, der Primarschule und der Politischen Gemeinde wurden ohne Gegenstimmen gutgeheissen.

Begrüssung und Verabschiedung 24 junge Leute wurden in den Kreis der Stimmberechtigten aufgenommen. Sechs von ihnen waren anwesend und erhielten aus der Hand von Gemeindepräsident Ruedi Müller ein Buchgeschenk. Ebenfalls vom Gemeindepräsidenten wurde die für den Tiefbau zuständig gewesene Gemeinderätin Astrid Elsener mit einem Blumenpräsent verabschiedet. Sie ist aus beruflichen Gründen zurückgetreten. Sie

hat während sechs Jahren mit Erfolg die Abteilung Tiefbau geleitet. Sie hatte sich damals in das, ihr aufgrund ihrer Ausbildung nicht gerade auf den Leib geschneiderte und männlich dominierte Ressort rasch eingearbeitet und sich darin wohlgefühlt Für den geleisteten Einsatz wurden ihr Dank und Anerkennung ausgesprochen.

Liegenschaft Dorfstrasse 37 Die Gemeinde besitzt an der Dorfstrasse ein altes Bauernhaus mit Umschwung. Sie will die Liegenschaft umnutzen beziehungsweise an ihrer Stelle einen Neubau erstellen. Seit dem Wegzug der Pächterfamilie Moser steht das Wohnhaus mit Ökonomiegebäude leer. Im Dezember 2011 hatte die Gemeindeversammlung mit überwältigendem Mehr dem Bauprojekt zugestimmt. Den gegen die Beschlüsse der Gemeindeversammlung eingereichten Rekurs hat der Bezirksrat am 1. November 2012 vollumfänglich abgelehnt. Die Rekurrenten machen von den gesetzlichen Rechtsmitteln Gebrauch und ziehen die Beschwerde ans Verwaltungsgericht weiter. Wie dieses entscheiden wird, bleibt abzuwarten.

Auf jeden Fall wird das Bauprojekt eine jahrelange Verzögerung erleiden. Daraus entstehen der Gemeinde hohe Kosten. Allein bis zum gegenwärtigen Zeitpunkt sind Kosten von 30 000 Franken aufgelaufen. Es stellt dich auch die Frage einer Zwischennutzung. Der Gemeinderat schätzt die Chancen der Rekurrenten als aussichtslos ein. Gemeindepräsident Ruedi Müller gab seinem Unmut und der Frustration des Gemeinderates unverhohlen Ausdruck. Er bat die Rekurrenten, sich die Sache noch einmal zu überlegen und im Interesse der Allgemeinheit den chancenlosen Rekurs zurückzuziehen.

Neue Buswartehäuschen Die neue Chefin der Abteilung Tiefbau, Gemeinderätin Nadia Hausheer, gab ihren Einstand, indem sie über Massnahmen zur Steigerung der Attraktivität des öffentlichen Verkehrs informierte. Bei den Bushaltestellen «Landhus» im Aeugstertal und bei der Wendeschleife «Grossacher» im Osten des Dorfes wird je eine den Reisenden Schutz bietende Baute erstellt. Die Realisierung erfolgt im nächsten Jahr.

«Blutdruck, Puls und Temperatur» Buch von Annemarie Stauffacher Wer hat nicht auch schon gedacht: «Das ist eine Geschichte, die man aufschreiben müsste»? Solche Gedanken hatte Annemarie Stauffacher in ihren vier Jahrzehnten als diplomierte Pflegefachfrau immer wieder ... und sie hat sie aufgeschrieben.

Immer mehr Wegsperrungen und Durchgangsverbote unter Strafandrohung im Sihlwald kommen bei den Steuerzahlern nicht gut an. (Bild Martin Platter)

Unmut gegen Sihlwald-Parkregime nun auch von offizieller Seite Langnauer lehnen Budgeterhöhung für den Wildnispark ab An der Langnauer Gemeindeversammlung hat am letzten Donnerstagabend das Begehren des Gemeinderates, das Budget zugunsten des Wildnisparks um 8000 Franken zu erhöhen, Schiffbruch erlitten. Auslöser ist wachsender Unmut in der Bevölkerung wegen der rigiden Parkverordnung im Sihlwald. ................................................... von martin platter Eigentlich hätte die Langnauer Budgetgemeindeversammlung wie andernorts auch wenig Zündstoff für Diskussionen beinhaltet. Wäre da nicht die geplante Budgeterhöhung zugunsten des Wildnisparks gewesen, die dann doch noch ein paar Interessierte mehr mobilisierte und zu einigen engagierten Voten während der Versammlung führte. Wie schon an der Podiumsdiskussion zum Wildnispark

Sihlwald anlässlich der Langnauer Gewerbeschau äusserten wieder verschiedene Waldnutzer ihren Unmut über die strengen Schutzbestimmungen, die zu teilweise massiven Einschränkungen führten (Bericht im «Anzeiger vom 23. Oktober). Bereits im Vorfeld hatte die SVP Langnau publik gemacht, dass man die stillschweigende Entwicklung im Sihlwald mit immer mehr Einschränkungen für die Waldnutzer nicht mehr tatenlos hinnehmen wolle. Man werde der Gemeindeversammlung den Antrag stellen, die Beiträge für den Wildnispark nicht wie geplant auf 48 000 Franken zu erhöhen, sondern wie bisher bei 40 000 Franken zu belassen.

«Im Sihlwald wird übers Ziel hinausgeschossen» So kam es denn auch. «Den Tierpark und das Naturzentrum finden wir toll. Im Sihlwald wird aber total übers Ziel

hinausgeschossen. Wir wollen nicht laufend mehr Geld an eine Stiftung zahlen, die uns im Gegenzug in unserem Naherholungsgebiet immer mehr einschränkt», wurde SVP Langnau-Vorstandsmitglied Urs Waser konkret. Er forderte, dass die bisherigen Wege für Reiter, Fussgänger und Biker weiterhin offenbleiben müssen und nannte explizit die Strasse vom Oberreng, den Übergang Schnabellucke-Spinnerweg, den Albis-Kretenweg und den Weg übers Mätteli Richtung Schweikhof. Werde der Antrag gutgeheissen, sehe man den Gemeinderat in der Pflicht, sich für die Interessen der Langnauer einzusetzen. Der Souverän habe das Recht, über weitere Einschränkungen im Sihlwald informiert zu werden und sich dazu zu äussern, schloss Waser. Ein offensichtliches Mehr gab in der Abstimmung Wasers Argumenten Recht und stimmte der Budgetkürzung zu. Jetzt ist der Gemeinderat am Zug.

Annemarie Stauffacher, wohnhaft in Sool GL, legt nun mit ihrem zweiten Werk eine unterhaltsame Anekdotensammlung aus dem Spitalalltag vor. Es sind Erinnerungen an menschliche Freuden und Leiden des Berufsalltags, und es sind Erinnerungen an sieben Spitäler, darunter auch in Affoltern. Wie oft hörte und dachte sie: «Diese Episode war so herrlich, so ungewöhnlich, so komisch, so beeindruckend ... die sollte aufgeschrieben werden.» 40 Jahre Blutdruck, Puls und Temperaturkontrollen ... 40 Jahre heitere und ernste Begebenheiten ... nach 40 Jahren hat Annemarie Stauffacher diverse Geschichten – herausgepickt aus

Annemarie Stauffacher. (Bild zvg.) vielen tausend Begegnungen, aufgeschrieben und zwischen zwei Buchdeckel eingebettet. Erschienen ist der Titel im Baeschlin Verlag, und gedruckt wurde er bei Fridolin in Schwanden. Stauffacher, Annemarie: Blutdruck, Puls und Temperatur 978-3-85948-141-1, 22 Franken, Baeschlin Verlag, Glarus.

Entdecken und staunen Adventsfenster in Obfelden Unterlunnern. Aktuell ist es wirklich lohnenswert, einen kleinen winterlichen Rundgang durch den Obfelder Dorfteil Unterlunnern zu machen: Hübsch und festlich sind sie gestaltet, Fenster, Vorplatz und Festlich beleuchtete Fenster. (Bild zvg.) Häuser vom 1. bis 24. Dezember, jeden Tag in der Ad- nen – ein schöner Brauch in der Vorventszeit. Zum Entdecken und Bestau- weihnachtszeit.


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Pro Senectute Kanton Zürich ist eine Dienstleistungsorganisation mit sozialem Zweck, die sich in den Bereichen Alter, Altern und Generationenbeziehungen engagiert. Für unser Dienstleistungscenter Limmattal/Knonaueramt suchen wir im Auftrag der 14 Gemeinden des Bezirks Affoltern (Knonaueramt) per 1. Februar 2013 oder nach Vereinbarung eine/n

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Bezirk Affoltern

Dienstag, 18. Dezember 2012

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Berge von Äpfeln kehren ins Affoltemer OVA-Areal zurück Yves Netzhammer – Wettbewerbssieger zur Gestaltung des ehemaligen Mostereibetriebs Das Siegerprojekt des KunstWettbewerbs zur Gestaltung des ehemaligen OVA-Areals ist erkoren. Der in Affoltern geborene Yves Netzhammer überzeugte die Jury mit seiner vielschichtigen Installation. Alle Projekteingaben sind bis 21. Dezember im Foyer des Kasinos ausgestellt. ................................................... von urs e. kneubühl Sie kehren zurück auf das Areal der ehemaligen Obstverwertungsgesellschaft Affoltern: Berge von Äpfeln, vom in Affoltern geborenen Yves Netzhammer als in Aluminium abgegossene Fragmente künstlerisch umgesetzt. «Die Sprache spielt Zeit oder Fabelhaft war der Apfelsaft» heisst das siegreiche Projekt des Kunst-Wettbewerbs zur Gestaltung des ehemaligen OVAAreals und es visualisiert Äpfel, wie sie von den Bauern einst in riesigen Mengen in die Mosterei gebracht wurden. Der 1970 in Affoltern geborene Künstler Yves Netzhammer, der die Schweiz 2007 an der Biennale von Venedig vertrat und vor allem durch seine multimedialen Arbeiten internationale Bekanntheit erreicht hat, nimmt dieses wohlbekannte Bild auf. In seinem siegreichen Projektvorschlag hat er nach Möglichkeiten gesucht, «diesen erinnerungswürdigen Ort auf skulpturaler sowie sprachlicher Ebene zu bearbeiten und mit künstlerischen Fragen ins Gegenwärtige zu transferieren». Mittels Apfelbergen, die in ei-

nem in Zusammenarbeit mit der Kunstgiesserei St. Gallen ausgetesteten urtümlichen Giessprozess geschaffen werden, zeichnet Netzhammer die Position der ursprünglichen OVA-Bauten fragmentarisch nach. Dabei werden reale Äpfel in Schamottmasse eingegossen und durch enorme Hitze geäschert, wodurch die Gussform für die spätere Aluminiumskulptur entstehen wird.

Projekt mit hoher Imaginationsqualität Netzhammers abgegossene Apfelberge kommen schliesslich in verschiedenen Volumen und Anordnungen entsprechend den Grundrissen der alten OVA-Gebäude auf das neu überbaute Areal zu liegen. «Bereit für die Mostverarbeitung», wie der Künstler ausführt. Begleitet werden diese Alu-Apfelberge von Textschildern mit mehrdeutigen Begriffen aus der Mostproduktion und deren gesellschaftlichen Auswirkungen: Pressen, Auslese, Volksgesundheit etc. «Das Siegerprojekt besitzt eine hohe Imaginationsqualität», wie Jury-Präsidentin Dorothea Strauss, Direktorin des Museums Haus Konstruktiv in Zürich, festhält. «Es hat die Kraft, verschiedene Geschichten zu erzählen, aber auch zu verwundern. Netzhammer gelingt es, die Vergangenheit des Ortes aufleben zu lassen und gleichzeitig damit aber auch eine neue Zukunft zu gestalten.» Netzhammers Arbeit wird 2013 erstellt und soll dann 2014 im Rahmen der 175-Jahr-Jubilä-

umsfeierlichkeiten von Affoltern als Bezirkshauptort, eingeweiht werden. Der Künstler plant zudem im Rahmen seiner Erarbeitung einen zusätzlichen Anlass für die Affoltemer, um sein Werk emotional erfahrbar zu machen.

Fünf Kunstschaffende eingeladen Ab August 2012 hatten Wettbewerbssieger Yves Netzhammer und vier weitere geladene Kunstschaffende Gelegenheit, sich mit dem ehemaligen OVA-Areal auseinanderzusetzen. Es waren dies: Die ebenfalls in Affoltern geborene Ute Klein, die im öffentlichen Raum auch interaktive Projekte installiert, und der in seinen Werken durch das Spiel mit Assoziationen auffallende Kilian Rüthemann. Ebenso der Solothurner Reto Emch, der sensible Werke einer von ihm erspürten Qualität des Orts inszeniert, und die Lichtkünstlerin Claudia Wissmann aus Hannover, die eingeladen wurde, um urbane Lichtakzente ins rasant wachsende Affoltern zu bringen. Basierend auf einem Wettbewerbspapier, das sich mit der Geschichte der Obstverwertungsgesellschaft OVA und des gleichnamigen Quartiers bis hin zur künftigen Entwicklung des Bezirkshauptorts auseinandersetzte, mussten die Wettbewerbsteilnehmer selber bei der Begehung erspüren, welche Qualitäten sie in ihren Projekten betonen und künstlerisch umsetzen wollen. In der Folge entwickelten die fünf eingeladenen Kunstschaffenden sehr unterschiedliche künstlerische Ansätze in ihrer Arbeit.

Ein Werk für die Bevölkerung Kunst im öffentlichen Raum hat die Aufgabe, dass sie für ansässige Bewohner und Besucher verständlich sein und ebenso eine emotionale Verbindung zum Ort schaffen soll. Andererseits braucht sie aber auch Anerkennung, soll vielleicht sogar zur «Ikone» werden, zu der Kunst- und Architekturinteressierte hinpilgern. Eine schwierige Aufgabe, wie Projektleiterin Friederike Schmid aus Erfahrung betont: «Es ist immer eine messerscharfe Trennlinie, dass Werke weder zu elitär noch zu trivial werden, sondern genau das richtige Mass für beide ‹Welten› in sich vereinen.» Entsprechend hat im Vorfeld des Wettbewerbs auch eine minutiöse Auseinandersetzung mit dem Ort und mit den beteiligten Parteien, den Investoren Mobimo AG, der Impulsgeberin zum künstlerischen Projekt, und der Hess Investment Gruppe, die als Kulturförderin aktiv ist, sowie der Gemeinde Affoltern, stattgefunden. Friederike Schmid: «Nur so kennt man die Bedürfnisse und spürt, in welche Richtung die künstlerische Projektarbeit gehen soll. Ein künftiges Wahrzeichen eines Quartiers darf nicht als ‹Fallschirmobjekt› dort landen, sondern muss sich aus Raum, Zeit und Menschen entwickeln.» Seitens der Gemeinde Affoltern, welche, laut Gemeindepräsident Robert Marty, die Urbanisierung der ehemaligen Industriebrache sehr begrüsst, war die ehemalige Gemeindepräsidentin Irene Enderli Jury-Mit-

Yves Netzhammer, Wettbewerbssieger. (Bild Urs E. Kneubühl)

glied. Sie zeigt sich von der Vorgehensweise mit dem Kunst-Wettbewerb begeistert: «Diese Art von Quartiersentwicklung hat für uns Vorzeigecharakter. Wir freuen uns daher, dass wir dank einem positiven Gemeinderatsbeschluss die öffentliche Beteiligung am Kunstprojekt ebenfalls zusichern können, verbunden mit dem Wunsch, dass sich die Kunst über das OVA-Areal hinaus in die Gemeinde hinein vernetzt.» Für alle Interessierten sind die Projekteingaben der fünf eingereichten Projekte im Foyer vom Kasinosaal der Gemeindeverwaltung bis zum 21. Dezember ausgestellt.

Aktualisierte Ressortbeschriebe Aus der Primarschule Affoltern Die Ressortbeschriebe der einzelnen Behördenmitglieder wurden aktualisiert und verabschiedet. Die neuen Beschreibungen sind auf www.psa.ch in der Rubrik Organisation/Schulpflege zu finden.

Neuer Schulserver

Bereit: Schüler, die das Weihnachtsmusical aufführen. (Bild zvg.)

«En König wird cho» Aufführung der Schule Kappel. Eine bunt gemischte Gruppe von 36 Kindern zwischen 5 und 12 Jahren hat sich im Rahmen des Interessenclubs der Primarschule Kappel für die Teilnahme am Weihnachtsmusical gemel-

det. Seit September werden wöchentlich Theaterszenen geprobt und Lieder einstudiert. Am 20. Dezember finden um 14 Uhr für Seniorinnen und Senioren und um 19.30 für Eltern, Verwandte und alle Interessierten die Aufführungen statt.

Mit seiner geringen Speicherkapazität ist der Server der Primarschule Affoltern schon seit mindestens zwei Jahren an der Grenze der Belastbarkeit angelangt. Ausserdem weist er auch in Bezug auf die Berechtigungen und die Benutzerfreundlichkeit schwere Mängel auf. Deshalb wurde die Anschaffung eines neuen Servers mit genügend Speicherplatz für die heutigen Ansprüche (neue Medien, Dezentralität der Einheiten) und weiteren zeitgemässen Qualitäten unumgänglich. Der neue Server wird bis Januar 2013 installiert.

Neuer Informatik-Support-Vertrag

«BlickpunktSchule» erschienen Schulmagazin in Stallikon. Die nächste Ausgabe des Schulmagazins der Primarschule Stallikon erscheint am 19. Dezember 2012. Auch diesmal zeigt es wieder einige Höhepunkte des Stalliker Schullebens, mit aktuellen Informationen, pädagogischen Beiträgen und interessanten Berichten von Klassen- und Schulaktivitäten. Da ist der neu zusammengestellte und vergrösserte Elternrat zu finden, die erste Ideen für eine Pausenplatzerneuerung im Loomatt und weitere Berichte über gemeinsame Ak-

tivitäten in der Schule. Büchervorschläge für die Ferien, zusammengestellt durch das Bibliotheksteam runden das Ganze ab. Wer mehr über die Primarschule Stallikon erfahren möchte, findet die aktuelle Ausgabe des Magazins, «BlickpunktSchule» auf der Homepage der Primarschule Stallikon unter: www.schule.stallikon.ch Die Druckversion wird den Eltern via Kindergarten- und Schulkinder verteilt. Weitere Exemplare sind ab 20. Dezember 2012 unter anderem in der Schul- und Gemeindeverwaltung und in der Bibliothek erhältlich. (LG)

Das bisherige Informatik-Support-Unternehmen konnte den Anforderungen der Primarschule nicht gerecht werden. Der Vertrag wurde deshalb in gegenseitigem Einvernehmen aufgelöst. Neu wird der Informatik-Support an der Primarschule durch die Firma Letec ausgeführt, die seit mehr als 15 Jahren auf die Unterstützung von Schulen spezialisiert ist.

buch für eine gute und gesunde Schule, eine Bibliothek mit Praxistipps und Fachliteratur zur Qualitätsförderung sowie vorgefertigte Muster-Umfragen samt Auswertungsmöglichkeit zu zahlreichen Themen der Schulqualität (für Evaluationen). In der Schuleinheit Chilefeld/Stigeli wird IQES online schon seit mehr als zwei Jahren erfolgreich angewendet – nun wird dieses zeitgemässe Instrument auch den anderen Schuleinheiten zur Verfügung gestellt.

Geldverkehrsrevision 2012 und Spezialprüfung Sachgebiet «Liegenschaftenerträge» Wie jedes Jahr hat eine externe Firma Mitte November die jährliche Geldverkehrsrevision durchgeführt. Aufgrund der stichprobenweise durchgeführten Überprüfung wurde bestätigt, dass der Geldverkehr der Primarschule den massgebenden Bestimmungen entspricht. Wie immer wurde auch ein Sachbereich geprüft – diesmal wurde der Bereich «Liegenschaftenerträge» ausgewählt. Auch hier fanden die Profis keine Abweichungen von den gesetzlichen Bestimmungen. Allerdings gaben sie einige Empfehlungen ab, die nun vom Leiter Immobilienamt der politischen Gemeinde im Rahmen seiner Tätigkeit für die Primarschule bis Sommer 2013 geprüft und wo möglich bereits umgesetzt werden.

IQES online für alle Schuleinheiten IQES ist ein Instrument für die Qualitätsentwicklung und Evaluation in Schulen. Es umfasst unter anderem einen Methodenkoffer für die Unterrichtsentwicklung, ein Qualitätshand-

Finanzplan und Ressourcenoptimierung Anfang November hat die Politische Gemeinde den Finanzplan für die Jahre 2012-2016 genehmigt, dieser gilt

auch für die Primarschule. Eine wichtige Rolle spielt dabei die Umsetzung einer Ressourcenoptimierung. Da die Primarschule Affoltern a. A. beim Aufwand nur geringes Optimierungspotenzial hat, besteht die Ressourcenoptimierung aus folgenden Massnahmen: – Einführung eines Finanzcontrollings (Führen einer Kostenrechnung) – Der beeinflussbare Aufwand wird eingefroren. – Auf der Ertragsseite wird regelmässig überprüft, ob weitere Erträge generiert werden können. –Die Budget- und Rechnungsprozesse werden optimiert, damit Transparenz und Kostenwahrheit verbessert werden.

Schulverwaltung über Festtage geschlossen Die Büros der Schulverwaltung bleiben von Montag, 24. Dezember 2012 bis und mit Mittwoch, 2. Januar 2013 geschlossen. Primarschulpflege Affoltern


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Bezirk Affoltern

Dienstag, 18. Dezember 2012

Umbau in Rekordzeit zu einem der grössten Läden in der «Volg-Welt» Landi Albis mit grossen Investitionen in Mettmenstetten – und mit «Weihnachtswunsch» an den Gemeinderat Hell, freundlich, übersichtlich und mit rund 430 Quadratmetern Fläche überdurchschnittlich gross: Landi Albis hat den Volg in Mettmenstetten vor wenigen Tagen nach rekordverdächtiger Umbauzeit wiedereröffnet.

Dazu wird auch die Landi-eigene Bäckerei/Conditorei im Untergeschoss der Liegenschaft erneuert. Das dauert bis Herbst 2013. Auf dem Areal im Zentrum von Mettmenstetten errichtet die Landi Albis ausserdem eine Tiefgarage und ein 8-Familien-Haus; sie investiert insgesamt gegen 14 Mio.

................................................... von werner schneiter

Ein Weihnachtswunsch ...

Bis auf den Rohbau wurde der an der Albisstrasse in Mettmenstetten vor 42 Jahren eröffnete Volg «zurückgebaut» – und in einer Zeitspanne von rund zweieinhalb Monaten für rund 1,5 Mio. Franken komplett erneuert. Das Resultat darf sich sehen lassen: Das Sortiment wird übersichtlich und strukturiert präsentiert – in einem hellen, einladenden Raum, der mit 430 Quadratmetern Fläche für Volg-Läden überdurchschnittlich gross ist, wie Andreas Reusser, Leiter Landi/Private Bereich West ausführte. Auf dieser Fläche finden sich rund 4500 Artikel, darunter natürlich vieles für den täglichen Bedarf – ein Angebot auch, das der Nachfrage angepasst worden ist, insbesondere im Bereich der Frischprodukte: Nach dem Exodus der Metzgerei Weiss findet sich unter anderem vakuumiertes Frischfleisch in den Vitrinen, dazu Früchte, Gemüse und Molkereiprodukte, Brot und Patisserie, die zum Teil in Selbstbedienung angeboten werden. «Für viele muss halt heute der Einkauf schnell gehen. Deshalb bieten wir auch Convenience-Produkte an, Sandwiches und anderes», sagte Landi-Albis-Geschäftsführer Martin Wolf an der Eröffnung. Und er machte die Gäste auch auf ein Novum innerhalb der Volg-Familie aufmerksam: Mettmenstetten ist wohl schweizweit der erste Laden, der den Kühlsortiment-Bereich mit Türen bestückt hat. «Wir sparen damit rund 30 Prozent Energie», so Wolf. Wie reagiert wohl die Kundschaft?

Teil eines Gesamtprojekts Mit dem Umbau und der Erweiterung des Volg-Ladens hat die Landi Albis einen Teil ihrer Gesamtinvestition in Mettmenstetten abgeschlossen. Unmittelbar neben dem Laden bezieht die Drogerie Vitalis ihre neuen Räume, die auch vom Volg-Laden her mit einer Türe erschlossen werden.

Für Jürg Meili, Vizepräsident der Genossenschaft Landi Albis, zeigt der Standort Mettmenstetten die Entwicklung und die damit verbundene Veränderung exemplarisch: Die einstige Milchsammelstelle, das Notschlachthaus und die Tankstelle wurden aufgehoben. Zum Kerngeschäft gehören heute Detailhandel, Bäckerei/Conditorei und Liegenschaft. «Das Gesamtprojekt ist rund zweieinhalb mal so gross wie die früheren der Landi Albis», hielt Meili fest und fügte auch bei, dass die letzten zwei Jahre für die Landi alles andere als einfach gewesen sind – in erster Linie mit Blick auf den Bau von flankierenden Massnahmen nach A4-Eröffnung, die sich negativ auf die Umsatzzahlen ausgewirkt haben. Und er verwies auch auf die strengen, entwicklungshemmenden Vorschriften, die – wie vorliegend – in einer Kernzone gelten. Hier wiederum nahm Geschäftsführer Martin Wolf den Ball auf und deponierte an der Eröffnung einen «Weihnachtswunsch» an den Gemeinderat: dass es der Landi gestattet wird, drei Fahnenstangen mit der landesweit üblichen Volg-Beflaggung wieder aufstellen zu dürfen. In diesem Zusammenhang drang auch ein leises Stöhnen über die mannigfaltigen Vorschriften, vor allem im feuerpolizeilichen Bereich, nach aussen – Vorschriften, die laut Bauherr nicht immer nachvollziehbar sind. Gemeindepräsident René Kälin nahm den «Fahnenstangen-Weihnachtswunsch» entgegen und bemerkte, wo gebaut werde, gebe es immer wieder gegenteilige Meinungen und Friktionen. Ihm sei wichtig, dass die letztlich vom Bürger sanktionierten Gesetze eingehalten werden. Der Gemeinderat werde nächstes Jahr über die «Fahnenstangen-Geschichte» entscheiden. Der Hinweis von Martin Wolf auf die gute Zusammenarbeit mit der Behörde dokumentierte aber auch das nach wie vor ungetrübte Verhältnis zwischen Landi und Gemeinde.

Nicht allein Umbau und Erweiterung sind entscheidend für den Geschäftsgang des Volg in Mettmenstetten, sondern auch das Personal. (Bilder Werner Schneiter)

Zufrieden nach rekordverdächtig schneller Erweiterung, von links: Landi-Genossenschafts-Vizepräsident Jürg Meili, Geschäftsführer Martin Wolf, Volg-Läden-Bereichsleiter Andreas Schäfer und Gemeindepräsident René Kälin.

Die Zuckerrüben sind nun endlich im Trockenen Winterliche Verhältnisse machten Landwirten und Lohnunternehmern das Leben schwer Die Rübenmieten türmten sich dieses Jahr länger an den Feldrändern. Der Schnee macht den Abtransport nicht gerade leichter. 1800 Tonnen Zuckerrüben hätten am Freitag und Samstag, 7. und 8. Dezember, in Affoltern auf Bahnwägen verladen werden sollen. Immer wieder fuhren am Freitagmorgen Traktoren mit vollen Anhängern vor. Zehn Fuhren habe er insgesamt, verrät Bauer Herbert Schneebeli. Dann kam alles anders: zu garstig war das Wetter. Nach einem Achsenbruch an einem Traktor und wegen starken Schneefalls folgte am Freitagmittag schliesslich der Abbruch. Eine Woche später. Selber Ort. Die Fortsetzung. Wieder fahren die Traktoren vor. Sie kippen die Rüben in den Korb der «Bahnratte». Von dort gehts via Förderschnecke und nach Grobrei-

nigung durch diverse Sieb-Förderbänder in die bereitstehenden Eisenbahnwagen. 20 Bahnwagen pro Tag lassen sich so abfüllen.

Bereits am 17. September habe man mit verladen begonnen, verrät Simon Häfeli von Rübenumschlag Aargau. Er bedient die grosse «Bahnratte».

Seit einigen Jahren wird auf dem Areal des Landesmuseum-Sammlungszentrums verladen. Die Rüben werden in den Korb der «Bahnratte» gekippt ...

In Affoltern wurde dieses Jahr zu drei Terminen verladen. Die Bauern können nicht wählen, sondern müssen nach Verladeplan bringen. Die Bahn-

wagen mit den Zuckerrüben fahren übrigens nach Frauenfeld. Dort werden die Rüben in der Fabrik zu Zucker verarbeitet. (tst.)

... über Sieb-Förderbänder landen sie schliesslich im Bahnwagen. (Bilder Thomas Stöckli)


Bezirk Affoltern

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Ein uralter Brauch – lebendiger denn je Der ursprüngliche Fruchtbarkeitsbrauch «Spräggele» in Ottenbach Der uralte Volksbrauch «Spräggele» zog auch am letzten Freitagabend am «Spräggelemärt» viele Besucher von weither auf den Dorfplatz der Reussgemeinde. ................................................... Von Martin Mullis Pünktlich mit dem Schlag der Kirchenglocke um 20 Uhr mischen sich die «Spräggele» mit wildem Geklapper unter die Marktbesucher. Der kleine Dorfplatz ist augenblicklich erfüllt mit Lachen und Rufen und fast hysterischem Gekreische der schon lange erwartungsvoll wartenden Kinder. Die jungen Frauen und Männer unter den weissen Gewändern mit den furchterregenden Masken veranstalten einen wilden Radau. Die beliebtesten Ziele der gespenstischen Gestalten mit den Kuhhörnern und hölzernen Schnäbel sind Kindermützen, Herrenhüte und natürlich die Rockzipfel der jungen Mädchen. Das wilde Treiben der Schnabelgeissen gehört unabdingbar zum vorweihnachtlichen Markt im kleinen Reussdorf und erfreut sich in den letzten Jahren einer immer grösser werdenden Beliebtheit.

Buntes Treiben auf dem Dorfplatz in Ottenbach. (Bild Martin Mullis)

forum

Seewadel ja! Senevita nein! Wie weiter mit dem Seewadel?, «Anzeiger» vom 14. Dezember. Dass man/frau den Gemeindepräsidenten anfragt, weshalb er nun ein Jahr warten wolle, oder ob er punkto Seewadel einen Plan B habe, das ist richtig und wichtig, aber dass man nun den Vorschlag macht, mit der Senevita zu verhandeln wegen einer Übegangslösung, ist sehr schwer zu verstehen. Das haben die Stimmbürger und Stimmbürgerinnen im Verhältnis 17:11 klar abgelehnt. Mit der Senevita geschäftet man nicht. Man schaue unter Google und man stösst auf unzählige Zeitungsartikel und man erfährt, wo dieser österreichische Laden überall rausgeflogen

ist, weil er Unheil angerichtet hat. Auch diesen Vorschlag, wiederum nach der Senevita zu rufen, würde ich als nicht sehr professionell bezeichnen. Einfach fadengerade am Abstimmungsergebnis vorbei. Aber wir hätten den Finger schon herauszunehmen, ohne Zweifel, und zwar dieses Mal, um eine regionale Lösung anzustreben. Könnte sein, dass das eine Aufgabe für den Verband der Gemeindepräsidenten wäre. Wir haben ein regionales Gesamtkonzept zu erarbeiten und dazu gehört die Zusammenarbeit mit dem Spital und dessen neuem Verpflegungszentrum, das dadurch von Anfang an ausgelastet wäre. Professor Höpflinger hat uns vor bald einem Jahr anlässlich unseres

«Roten Apéros» im Kirchgemeindehaus in Affoltern gesagt, dass ein Drittel der 85-Jährigen pflegebedürftig sind. So hätten wir also die Leute hier im Bezirk nach Jahrgängen zu zählen und schon bald wäre eruiert, mit wie vielen Plätzen wann ein Bedarf besteht. Aber wer ergreift die Initiative? Wer denkt und handelt vernetzt und regional? Diese Aufgabe müsste angegangen werden. Und ich vermutet, schon ziemlich rasch und eben professionell, ohne dass wiederum teure Berater angestellt werden. Das haben unsere gewählten Leute mit einem moderaten Honorar zu machen. Hans Roggwiler, Zwillikon

Erst denken, dann schreiben! Wie weiter mit dem Seewadel? «Anzeiger» vom 14. Dezember. Wie bitte, Frau Holenstein? Haben Sie inzwischen eingesehen, welchen Bärendienst Sie der Bevölkerung von Affoltern mit ihrer Nein-Parole zum Leistungsvertrag mit der Senevita erwiesen haben? Wollen Sie mit Ihrem absurden inkonsequenten Vorschlag diesen Vertrag durch die Hintertüre, ohne Einbezug der Stimmbürger, doch noch abschliessen? Der Gemeinderat wollte ja gar nichts anderes, als Sie jetzt vorschlagen, aber auf rechtsgültige Weise. Glauben Sie, man könne

richterstatter, als Steuerzahler und als Stimmbürger – immer wieder aufs Neue mit leeren Versprechungen eingedeckt zu werden. Wenn Gretler schon die Informationspolitik der Politischen Gemeinde bemängelt, weshalb tut er das nicht schon längst bei der Schulbehörde, deren Informationspolitik tatsächlich himmeltraurig war. Ich habe an diversen Gemeindeversammlungen mehrmals auf § 42, Punkt 8 des neuen Volksschulgesetzes hingewiesen. Er besagt, dass die Behörde, in diesem Fall die Schulpflege, eine Informationspflicht hat, die Öffentlichkeit (und nicht nur die Eltern schulpflichtiger Kinder) über die Vorgänge in der Schule und wenigstens die wichtigsten, rechnungsrelevanten Geschäfte der Schulpflege korrekt ins Bild zu setzen. Zum Besseren hat sich aber seither nichts verändert. Nur schon das wäre eigentlich eine Aufsichtsbeschwerde beim Bezirksrat wert gewesen. Fakt ist: Wir Kappeler Steuerzahler besitzen eine überdimensionierte Holzschnitzelheizung, die bald eine Million Franken gekostet hat, über die

wir aber sonst eigentlich nichts wissen. Ausser vielleicht: Noch sitzen der frühere Schulpräsident Andreas P. Herren und der frühere Schulliegenschaftenverwalter Ueli Wüest in der Geschäftsleitung der Tömlimatten Holzschnitzelheizungs GmbH. Gleichzeitig war Herren Gemeinderat, als über den Anschluss der Gemeindeliegenschaften an den Heizverbund Kloster beraten wurde. Gemäss Gretler offenbar schon einige Monate, ehe das Geschäft vors Stimmvolk kam. Da frage ich mich: Welche Rollen spielen die Herren Wüest und Herren als GmbHGeschäftsführer, dass Wüest wieder im letzten Moment der Gemeindeversammlung mehr Zeit für Abklärungen beantragen muss? Sprechen die beiden überhaupt noch miteinander? Und weshalb hat sich Herren an den Gemeinderatssitzungen nicht eingebracht? Gelegenheiten, die Heizung auf gute Wege zu bringen, bestanden seit 2008 einige: Wieso wurden keine Heizungsfernwärmerohre einigermassen günstig in die Tömlimattstrasse verlegt, um das Quartier zu erschliessen, als die Strasse vor ein paar Jahren

Irene Enderli, Affoltern

Nichts geschieht!

Keine Taube, sondern ein ganzer Taubenschwarm ... ... hatten bereits ihre Chance erhalten. Inhaltlich konnte Thomas Gretler nichts an meiner Berichterstattung über die Gemeindeversammlung bemängeln («Anzeiger» vom 4. Dezember). Also versucht er als Konsequenz, wie das üblich ist, wenn einem die Argumente ausgehen, den Verfasser als befangen in Zweifel zu ziehen. Was er verschweigt, dass der Verfasser 2007 ebenfalls für die Holzschnitzelheizung im Primarschulhaus Tömlimatt gestimmt hatte. Allerdings konnte damals niemand ahnen, wohin die Annahme dieses Geschäfts führen würde. Seit der Fertigstellung der Heizung 2008 werden in Kappel keine schulischen Themen mehr diskutiert, sondern man erzählt sich die unendliche Geschichte dieser Holzschnitzelheizung, deren Planung offenbar nach dem Vogel-Strauss-Prinzip erfolgt ist. Dazu kamen zweifelhafte Rechnungslegungen, die sogar zu einer beispiellosen Rückweisung an der Gemeindeversammlung geführt haben. Tauben wurde bereits zuhauf die Starterlaubnis erteilt. Doch irgendwann hat man es einfach satt – als Be-

Seewadel-Bewohnerinnen und Bewohner ohne Mietvertrag im Pflegeheim der Senevita einquartieren oder, noch vermessener, Personal ohne Vertrag an die Senevita «vermieten»? Wäre es nicht angebracht, Ihrerseits und seitens der SP und des VPOD einzugestehen, dass das Nein zum Leistungsvertrag unüberlegt und ein grosser Fehler war? Jedenfalls bitte ich Sie, jeweils zuerst zu denken und dann erst zu handeln, sei es bei der Parolenfassung oder beim Leserbriefschreiben.

aufgerissen und saniert wurde? Weshalb ist man nicht auf die fünf Interessenten zugegangen, die sich offenbar für einen Anschluss an die Heizung interessiert haben? Sind die Darlehen der Holzkorporationen in die Heizungs-GmbH übertragen worden? Interessieren würde mich zudem schon seit geraumer Zeit, ob die öffentliche Hand womöglich die Heizwärme auch der privaten Wärmeabnehmer quersubventioniert. Fragen über Fragen. Ich habe einige davon schon im Juni 2011 auch Andres P. Herren gestellt. Er mochte sie nicht beantworten. Für mich steht fest: Hätte das Stimmvolk vorher gewusst, wie es mit der Holzschnitzelheizung herauskommt, es wäre seinerzeit dem Antrag der RPK gefolgt und hätte das Geschäft bachab geschickt. Wir hätten uns in der Zwischenzeit den wichtigen schulischen Themen widmen können. Oder der Frage, weshalb die Grundstufe auch in der Versuchsgemeinde Kappel so sangund klanglos abgelehnt wurde wie im übrigen Kanton. Martin Platter

An alle, die Angst haben bezüglich eines Weltuntergangs am 21. Dezember 2012: An diesem Datum geschieht dies zu 100 Prozent nicht. Warum? Weil nämlich zuerst das Evangelium inhaltlich richtig verbreitet werden muss, damit die Menschheit umfassend informiert ist, wie es in Matt. 24,14. steht: «Und es wird gepredigt werden das Evangelium in der ganzen Welt, und dann wird das Ende kommen.» Mirjam Panizza, Wettswil

Danke, Bruna! Bruna, du bist die Allerbeste machst für deine treuen Gäste immer wieder neue Feste! Gartenpartys mit Live-Musik dazu vom Grill ein saftiges Steak Im «Hirschen» ist immer etwas los wie schaffst du das alleine bloss? Originell, wie du halt bist hast du auch Metzgete aufgetischt am 12.12.12 gab es ab 12.12 Musik eine Menü für nur 12.12 Franken Danke, dass es dich gibt! Deine Gäste: Lilo, Rico, Jerome, Nobi, Annemarie, Heinz, Nicole, Mike, Alina Jollyne, Nina, Marisa, Walter...


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Gewerbe

Dienstag, 18. Dezember 2012

Mitternachtsmesse

Stille Disziplin

Der Cäcilienverein Affoltern singt am Heiligabend in der kath. Kirche in Affoltern. > Seite 13

Besuch im Training der Geräteriegen des Turnvereins Obfelden. > Seite 16

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Ämtler geehrt Spitzenplätze für Rosa Moreira, Adrian Brennwald und Ernst Züfle am ZüriLaufCup. > Seite 17

Nun übernimmt die fünfte Generation Veränderungen bei Kurt Wohndesign in Obfelden: Von Werni und Luzia zu Sohn Mirco Kurt Ab 1. Januar 2013 übernimmt Mirco Kurt das gleichnamige Wohndesign-Fachhaus in Obfelden von seinen Eltern Luzia und Werni Kurt – in fünfter Generation. Am Samstag wurde im Klosterkeller von Kappel gefeiert. Über 120 Familienmitglieder, Freunde, Bekannte und Geschäftspartner leisteten der Einladung nach Kappel Folge – eine beeindruckende Reverenz an eine Firma, deren Gründung vor 115 Jahren erfolgte – und sich Namen geschaffen hat, der über die Region hinaus zum Begriff geworden ist. Jakob, Walter, Werner und Jacqueline, Werni und Luzia Kurt – vier Generationen haben das Unternehmen Kurt Wohndesign durch innovative Ideen, Leistung, Leidenschaft entwickelt und geprägt. Jede Generation auf ihre Weise, aber mit derselben Philosophie. Nun übernimmt Mirco Kurt, der Urenkel des Firmengründers Jakob, das Steuerrad – Grund für ein grosses Fest, das am Samstagabend im Klosterkeller von Kappel stieg – ein stimmungsvoller Anlass mit kurzen Reden, aber vielen Begegnungen und Gesprächen an den Tischen – musikalisch umrahmt von «a’pella four», «mahnenden Worten» von «Bruder Daniel» und unterbrochen durch kulinarische Köstlichkeiten aus der Kloster-Küche. Organisiert von Sandrina Kurt, der Schwester von Mirco, die für ihre Arbeit viel Applaus erhielt.

ben gerufenen Firma wohnenleben gmbh in Affoltern. Er könne es noch gar nicht fassen, kommentierte Mirco Kurt die Geschäftsübernahme per 1. Januar 2013. Es sei aber ein Traum, von den Eltern ein so geniales Geschäft übernehmen zu dürfen. Er werde die Chance nutzen. Und daran glaubt der neue Chef fest. «Wir sind auf dem richtigen Weg», sagte Mirco Kurt mit Blick auch auf sein junges Team von Wohndesign, das er den Gästen vorstellte – und zu dem sich mit dem legendären Heini Weiss ein inzwischen pensionierter Mitarbeiter gesellen durfte, der während über 40 Jahren auch ein Stück Firmengeschichte mitgeschrieben hat. Mirco Kurt hatte den Berufswunsch Innendekorateur schon früh geäussert – ohne Druck der Eltern. Die vierjährige Lehre hat er in Zug absolviert, dann gings für ein Jahr ins Militär. Vor acht Jahren ist der bei Kurt Wohndesign eingestiegen, hat die Handelsschule abgeschlossen und wechselt nun von der Werkstatt mehr und mehr ins Büro. Dort ist Mircos Schwester Sandrina verantwortlich. (-ter.)

Die Familie Kurt und ihr junges Team. (Bilder Werner Schneiter)

Übergabe auf dem Höhepunkt «Für Luzia und mich ein sehr spezieller Abend. Wir übergeben die Firma auf dem absoluten Höhepunkt an unseren Sohn Mirco», sagte Werni Kurt mit etwas heiserer Stimme, betonte aber gleichzeitig: «Luzia und ich sind jetzt nicht etwa frühpensioniert...». Sie unterstützen ihren Sohn bei speziellen Aufgaben, widmen sich nun aber stärker ihrer vor zwei Jahren ins Le-

Drei Generationen an einem Tisch: Jacqueline, Werner und Mirco Kurt (r.), Werni Luzia und Sandrina Kurt.

Zwei Ladys, zwei Gentlemen – vier Stimmen: «a’pella four» umrahmten den Anlass musikalisch.

Sepp Rogenmoser: Ein «Eckpfeiler» geht in Pension 38½ Jahre in Diensten der Th. Zürrer AG, Antriebstechnik in Stallikon Am 1. Juli 1974, kurz vor den Betriebsferien, nahm Josef Rogenmoser seine Arbeit als gelernter Feinmechaniker in der Th. Zürrer AG, Antriebstechnik in Stallikon, auf. Jetzt geht er in Pension. Sein «Berufs-Rucksack» durfte sich zeigen lassen, hatte er doch zuvor sein Wissen während eines fünfjährigen Aufenthaltes in Südafrika eingesetzt und erweitert. Sein Spezialgebiet, das Fräsen von Zahnrädern aller Art, kam der Firma Zürrer zugute, denn Schneckenräder herstellen wurde zu seinem «täglichen Brot». Nach kurzer Zeit war Sepp Rogenmoser der Vorarbeiter der Verzahnerei und Fräserei. Unermüdlich richtete er Maschinen ein und betreute die ihm

CNC-Zeitalter gewechselt. Er hat die Zeichen der Zeit erkannt und sich an diversen Messen und Ausstellungen immer wieder nach neuen Technologien umgeschaut. An der Umstellung und Einführung der neuen Werkzeugmaschinen war Sepp Rogenmoser Sepp Rogenmoser, ein «stiller Schaffer». (Bild zvg.) die stossende Kraft unterstellten Mitarbeiter. Ständig und hat den Wandel aktiv vorangetriesuchte er nach Verbesserungen und ben. Die Programmierung dieser MaVereinfachungen und setzte diese um. schinen wurde ein fester Bestandteil In den frühen 80er-Jahren wurde seines Jobs. Josef Rogenmoser war ein von der konventionellen Fertigung ins «stiller Schaffer» und hat sich stets

weitergebildet. So hat er in den Bereichen Steuerung, Programmierung und Bedienung diverse Schulungen und Kurse besucht. Dadurch lernte er die Steuerungen der Maschinen gründlich kennen und konnte die CNC-Programmierung immer weiter optimieren. Im Dezember 1993 wurde Josef Rogenmoser zum Fertigungsleiter befördert. Er nahm diese Verantwortung ernst. Es war ihm ein persönliches Anliegen, dass alles geordnet und korrekt ablief. Mitte der 90er-Jahre sprach jedermann nur noch von der ISO-Zertifizierung. Für die Th. Zürrer AG als Zulieferantin in der Maschinenindustrie und weltweit exportierendes Unternehmen war dies ebenfalls ein Thema. Sepp nahm sich dem Ressort Produktion an und investierte viel Energie und

Arbeit in die Umsetzung. 1994 wurde die Firma Th. Zürrer AG zum ersten Mal zertifiziert, ISO 9001:2008. Als es zu Beginn des Jahres 2000 galt, den scheidenden Betriebsleiter abzulösen, kamen weitere Aufgaben hinzu, welche er mit seiner ruhigen und besonnenen Art anpackte und souverän zu lösen wusste. Sepp ist eher ein ruhiger Mensch, bedacht, vorausblickend, zuverlässig, verantwortungsbewusst und wurde von allen geschätzt. Für die 38½ Arbeitsjahre dankt ihm die Geschäftsleitung sehr herzlich. Sepp Rogenmoser war ein Eckpfeiler in der Firma. Es werden ihn alle vermissen und wünschen ihm und seiner Frau von Herzen «gute Fahrt» in den nächsten Lebensabschnitt. (pd.)


gewerbe

Aktiv- und Kreativ-Ferien ... ... mit Anna Heickmann, Body Mind & Spirit Anna Heickmann ist Kunst- und Ausdruckstherapeutin, offeriert Coaching mit kunstorientierten Methoden und leitet regelmässig Kurse und Seminare mit kreativen Aktivitäten/Prozessen sowie Abenteuern in der Natur. Bevor sie sich für ein Leben in der Schweiz entschieden hat, war sie einige Jahre in Kanada und den USA, wo sie u.a. für ein Trekking/Outdoor-Unternehmen als Tourguide und Wanderführerin tätig war. Seit 2010 arbeitet sie Teilzeit als Aktivierungstherapeutin im Altersund Pflegeheim «Haus zum Seewadel». Für 2013 bietet Anna Heickmann Aktiv-/Kreativ-Ferien in der Schweiz und auf Mallorca an.

20. bis 26. Januar 2013 im Engadin Eine Woche für Körper, Geist und Seele für all diejenigen, die mehr als Erinnerungen an Berge und Schnee im Engadin mit nach Hause nehmen möchten: Yoga oder Baden vor dem ausgiebigen Genuss-Frühstück im wunderschönen Vierstern-Wellness-Hotel Saratz in Pontresina (www.saratz.ch Packages Winter Body Mind & Spirit). Wandern im Schnee, Langlaufen auf den zahlreichen Loipen, mit Schneeschuhen neue Wege gehen, Kraftorte zum Auftanken finden, das WinterWunder-Land richtig entdecken. Malen, Poesie, Collagen, Mandalas, Musik, Tanz, Bewegung, all das und noch mehr warten. Baden, Sauna, Massagen am Abend mit anschliessenden Gourmetfreuden in einem der bekannten Saratz Restaurants runden das Programm ab. Einfach geniessen und staunen. Es sind keine Vorkenntnisse erforderlich, und jeder Teilnehmer wählt aus dem vielseitigen Angebot selbst aus!

5. bis 12. Mai 2013, Mallorca Sonne, Sand, Strand «y mucho mas» für all diejenigen, die mehr als Erinnerungen ans Meer mit nach Hause nehmen möchten: Laufen oder Joggen zum Aufwachen entlang des türkisblauen Wassers, oder Yoga um den Tag zu begrüssen. Malen im Sand und auf Papier, Mandalas am Strand, Collagen mit Schätzen aus der Natur, Geschichten, die daraus entstehen, Wanderungen auf abwechslungsreichen

Tourguide Anna Heickmann. (Bild zvg.) Wegen am Meer oder in den Bergen, Meditations- und Entspannungsübungen runden das Programm ab. Sightseeing in Palma mit dem lebhaften Treiben in der Innenstadt, der Kathedrale, dem Museum Es Baluard, dem Hafen mit seinen bestaunenswerten Yachten, Besichtigung der Dörfer im Landesinneren, Deija, das Künstlerund Geniesserdorf, Santanyi, ein aufstrebender hübscher Ort in der Nähe der Südküste, um nur einige zu nennen. Bunte, lebhafte Insel-Märkte besuchen und auch hier und da Shopping in den zahlreichen Tiendas Mallorquinas bieten sich an. Alle Aktivitäten sind optional. Es sind keine Vorkenntnisse erforderlich. Die Reiseteilnehmer sind im Hotel Romantica in Colonia St. Jordi/Mallorca untergebracht, direkt am Meer. Das Reiseunternehmen Universaltravel Schweiz (www.universaltravel.ch Spezialreisen Body Mind & Spirit) hat diese Aktiv-/Kreativ-Ferienwoche ins Programm aufgenommen. Anna Heickmann, Kunst-/Ausdruckstherapeutin M.A., Coaching (GPK Berufsverbandmitglied, EMR krankenkassenanerkannt); Tourguide/Kursleiterin Body Mind & Spirit für Angebote in Europa und Nordamerika, Telefon 079 337 14 82, www.annaheickmann.ch.

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Nese Abaci ist neu bei «Fänomenal». (Bild zvg.)


Veranstaltungen

Dienstag, 18. Dezember 2012

Ein Christbaum, ein «Zvieri» und viele Lieder Besinnliche Adventsfeier für Senioren im Kasinosaal Affoltern

Gesang und Bibeltexte Am zweiten Adventssonntag dieses Jahres kamen die Besucher des Gottesdienstes in den Genuss Worte aus der Bibel, begleitet von kirchlichem Gesang des Chores, zu hören.

Mit einem Chor, vielen Liedern, heiteren und besinnlichen Geschichten und einem währschaften «Zvieri» feierten die Seniorinnen und Senioren einen gemütlichen Nachmittag. Zur Adventsfeier fanden gut 180 ältere Damen und Herren den Weg in den Kasinosaal Affoltern. ................................................... Von martin mullis Die grosse Schar der Seniorinnen und Senioren aus Affoltern und Umgebung wurde am Donnerstagnachmittag von einem ganz speziellen Chor musikalisch begrüsst. Die Seniorensinger aus Bonstetten mit dem gekürzten Namen «Se-Si-Bo» unter der Leitung des 90-jährigen Harry Steinmann, brachten gut und gerne weit über 1000 Lebensjahre mit auf die Bühne. Sie hatten bereits mit ihrem ersten Lied «C’est si bon» die Herzen der überwiegend weisshaarigen Gesellschaft im Kasinosaal erobert. Ernst Bründler von den Seniorendiensten Affoltern begrüsste die Gäste herzlich und Hans Zürcher, Gemeinde-

Sangen sich in die Herzen der Seniorinnen und Senioren: Der Chor Se-Si-Bo mit Harry Steinmann am Klavier. (Bilder Martin Mullis)

leiter der katholischen Pfarrei Affoltern schaffte mit seinen Adventsgedanken sofort eine feierliche Stimmung.

Nette Menschen aber auch «Freche Cheibe»

Erzählte eine urchige, witzige und besinnliche Weihnachtsgeschichte: Pfarrer Thomas Müller aus Affoltern.

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Wohl eine seiner letzten Amtshandlungen als Sozialvorsteher dürften die offiziellen Worte von Walter Dürr an die Besucher der Adventsfeier gewesen sein. In seinen 15 Amtsjahren als Gemeinderat hätte er viele verschiedene Menschen getroffen, so Dürr. Da seien viele Nette aber auch einige «fre-

che Cheibe» darunter gewesen, erzählte er in seinem unverwechselbaren Dialekt. Im Amt sei er müde geworden versicherte er, nur um sofort den Gästen den Rat ans Herz zu legen, das Leben weiterhin in vollen Zügen zu geniessen. Der reformierte Pfarrer Thomas Müller aus Affoltern wiederum liess es sich nicht nehmen und erzählte auch dieses Jahr die von vielen Gästen erwartete Adventsgeschichte. Mit seinen urchigen und lebendigen Schilderungen erntete er immer wieder herzliche Lacher und am Schluss einen grossen Applaus.

Die Leiterin ad interim der Beratungsstelle für Alters- und Gesundheitsfragen, Annemarie Aebi, stellte kurz ihren Aufgabenkreis vor und forderte die Besucher auf, ihre Dienste bei Fragen und Unsicherheiten auch in Anspruch zu nehmen. Auch wenn im Foyer und an den Saalwänden doch einige Gehhilfen und Rollatoren parkiert waren, der kräftige Applaus für den von Ernst Bründler ausgesprochenen Dank an die Organisatoren des feinen «Zvieris» sowie an die Sängerinnen und Sänger, hätte durchaus auch von einer Schar Teenagern stammen können.

Dirigentin Luzia Büchler-Meier liess mit dem feinen Lied «Cum decore» bereits zum Beginn die richtige Stimmung aufkommen, denn der Chor trug es so gefühlvoll vor, dass alle Besucher in den Bann gezogen wurden. Gefolgt vom «Gloria in excelsis Deo» auf Deutsch «Ehre sei Gott in der Höhe» verspürte man auch Wonne, besonders weil Yvonne Schönholzer die Anwesenden aufforderte, beim Refrain mitzusingen. Als Bibeltext für ihre Predigt wählte die Pfarrerin die Tempelrede des Jeremias, Buch Jeremia Kapitel 7, und man staunte, dass diese tadelnden Worte, geschrieben vor 2600 Jahren, auch zu unserer heutigen Zeit des Egoismus bestens passten. Yvonne Schönholzer verknüpfte in ihrer, das Herz der Zuhörer ansprechenden Predigt, diesen Bibeltext mit dem Tag der Menschenrechte, der am darauffolgenden Montag, 10. Dezember, begangen wurde und den Umgang unserer Gesellschaft mit den alten Menschen als Thema hatte. Mit dem Kanon «Dona nobis pacem» endete dieser gehaltvolle Gottesdienst. Beim anschliessenden Apéro durften Yvonne Schönholzer für ihre zutreffenden Worte und die Dirigentin Luzia Büchler-Meier für ihre souveräne Leitung sowie die Sänger und Sängerinnen des Chores, ja es ist nicht übertrieben, für die künstlerische Ausführung der Lieder, grosses Lob entgegennehmen. Mit Zuversicht gingen die Gottesdienstbesucher nach Hause, erfüllt mit der Vorfreude auf die kommenden Weihnachten, das Fest der Geburt Christi! Hanspeter Zürcher

«Kafi-Träff» Eine Auswahl der schönsten in feierlicher Stimmung und beliebtesten Weihnachtslieder Weihnachtscafé für Senioren in Affoltern

Cäcilienverein Affoltern singt in der Mitternachtsmesse

Die Alterskommission Affoltern lädt alle Seniorinnen und Senioren auf Mittwoch, 19. Dezember, zwischen 9 und 11 Uhr zum Besuch des Weihnachtscafés ins Märtkafi an der Oberen Bahnhofstrasse 7 ein.

Träffs» im Märtkafi an der Oberen Bahnhofstrasse 7 einladen. Die entsprechenden Termine werden zu Beginn des kommenden Jahres in geeigneter Form in den Medien publiziert.

Auch dieses Jahr singt der Cäcilienverein am 24. Dezember traditionsgemäss in der Mitternachtsmesse der katholischen Kirche Affoltern.

Kuchen und Kaffee offeriert

Den Auftakt bildet das Weihnachtssingen mit der Gemeinde. Der Chor singt mit den Kirchgängern eine Auswahl der schönsten und beliebtesten Weihnachtslieder, begleitet vom ad-hoc Orchester, welches speziell für diesen Auftritt zusammengestellt wurde. Die Solisten verleihen dem gemeinsamen Musizieren besonderen Klang. Es singen die Sopranistin Olivia Coker und die Altistin Céline Bindy, die beide schon in den vergangenen Jahren an Weihnachten zu hören waren. Die Tenorpartie übernimmt Siddique Eggenberger, im Säuliamt wohlbekannt. Komplettiert wird das Quartett vom Bariton Jerzy Michno aus Polen. Zur Aufführung gebracht wird dann die C-Dur-Messe von Franz Schubert. Als Missa brevis eignet sie sich sehr gut zur Verwendung in einem Gottesdienst. Komponiert 1816, in einem sehr produktiven Jahr, als der erst 19-jährige Schubert sowohl die 4. als auch die 5. Sinfonie und über 100 Lieder komponierte. Seine innige Beziehung zum Lied spürt man in all seinen Werken. So beeindruckt auch die Messe in C-Dur durch die liedhafte Melodik und geschmeidige Harmonik. Die Spannungsbögen basieren auf dem Atem, sodass sie vom Hörer sehr

Die Alterskommission Affoltern ist seit rund einem Jahr im Einsatz und hat sich in dieser Zeit mit der Umsetzung erster Massnahmen aus dem kommunalen Altersleitbild befasst. Um den Austausch mit der Bevölkerung in Altersfragen zu festigen, möchte die Alterskommission ab nächstem Jahr in regelmässigen Abständen die Seniorinnen und Senioren aus Affoltern zum ungezwungenen Besuch des «Kafi-

Weihnachten naht. (Bild zvg.)

Um dem für die Alterskommission wichtigen Austausch mit der Bevölkerung quasi den Startschuss zu geben, sind alle Seniorinnen und Senioren zum erstmaligen Treff, der gleichzeitig mit einem «Weihnachtscafé» verbunden ist, herzlich eingeladen. Die Alterskommission offeriert allen Besucherinnen und Besuchern Kuchen und Kaffee und freut sich auf angeregte Gespräche in vorweihnachtlicher Stimmung. (jh)

Der Cäcilienverein verzaubert mit der C-Dur-Messe von Franz Schubert. (Bild zvg.) gut miterlebt werden können. Die beiden den Streichern beigefügten Klarinetten unterstützen deren warme Klangqualität, während die beiden Trompeten dem Werk an gewissen Stellen einen strahlenden Glanz verleihen. Sehr reizvoll ist in dieser Messe der häufige Wechsel zwischen dem Solistenquartett und dem Chor. Im ersten Satz, dem Kyrie, wirkt der Chor wie eine Bestätigung zu dem, was die Solisten gesungen haben. Im Gloria wird das Wechselspiel munter weitergeführt, allerdings ohne die Rollenzuweisung wie im vorausgehenden Kyrie. Im Credo drücken die Solisten teilweise eine gegensätzliche Stimmung zum jubilierenden Chor aus, etwa in der Textstelle «Et incarnatus est», bei der auch eine andere Tonart verwendet wird (d-Moll). Im Sanctus ist es gerade umgekehrt. Dort unterbricht die

Sopransolistin das breite Adagio des Chores. Das melodiöse Benedictus in F-Dur ist in seiner Ganzheit dem Solosopran vorbehalten. Interessanterweise wurde 1828 eine weitere Fassung in a-Moll für Chor als Alternative beigefügt. Die Gründe dafür sind nicht klar erwiesen. Das Agnus Dei spielt wieder mit dem Gegensatz zwischen Solisten und vollem Chor. Jeweils zwei der Solopartien singen imitatorisch die «Agnus»-Rufe, während der Chor mit «Miserere» antwortet. Dieser Gegensatz wird auch weitergeführt im anschliessenden munteren Dreiertakt des «Dona nobis pacem», mit dem die Messe einen musikalisch gelungenen Abschluss findet. Weihnachtssingen um 22.45 Uhr, Mitternachtsmesse um 23 Uhr in der katholischen Kirche Affoltern am 24. Dezember 2012. Infos: www.caecilienverein-affoltern.ch.


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Vermischtes

Dienstag, 18. Dezember 2012

Beeindruckende Vorstellung stiller Disziplin Besuch im Training der Geräteriegen des Turnvereins Obfelden «Schmirinski» Stefan Schmidlin hats ausgeübt wie auch der erste Skiakrobatik-Olympiasieger Sonny Schönbächler: Geräteturnen. Auffällig ist die Disziplin während des Trainings, wie ein Besuch beim Turnverein Obfelden letzten Freitagabend gezeigt hat. ................................................... von martin platter Freitagabend, kurz nach 18 Uhr. In der Turnhalle der Obfelder Mehrzweckhalle Zendenfrei herrscht bereits seit einer halben Stunde emsiges Treiben. Zuerst haben sich die Kinder und Jugendlichen selbstständig eingewärmt. Dann beginnen die Vorbereitungen für das Geräteturnen. Während auf der linken Seite der Doppelhalle 42 Buben und Mädchen aufgeteilt in acht verschiedene Riegen ihre Turngeräte aufstellen, bereiten sich auf der rechten Seite die Jugendriegler auf ihr Training vor. Dann fällt gewissermassen der Vorhang, eine textile Trennwand zwischen den beiden Hallenhälften. 18.10 Uhr: Cheftrainer Stephan Niederhäuser begrüsst seine Nachwuchsturnerinnen und -turner, die sich selbstständig nach Riegen geordnet in Kolonnen aufgestellt haben. Unter Aufsicht der acht Leiterinnen und Leiter beginnt nun das eigentliche Training. Zunächst werden Grundbewegungen geübt. «25 Minuten pro Gerät. Das braucht ziemlich viel Biss», kommentiert Niederhäuser, der früher selber aktiver Kunstturner war und es bis zu einem Kranz gebracht hat. Als seine eigenen Kinder mit dem Übertritt in die Primarschule ins Turneralter kamen, wechselte er die Seite. «Das Geräteturnen ist für mich wie ein Familienbetrieb», erklärt der 47-Jährige. Auch seine Frau Romaine ist im Leiterstab wie seine Töchter Melanie und Nathalie, derweil sein Sohn Roman aktiv mitturnt. Das Leiterteam wird komplettiert durch Andi und Martin Häberling, Marco Bär, Marianne Brotschi und Lukas Felder, die alle selber auch geturnt haben oder deren Familien sich im TV Obfelden engagieren.

Froh um alle, die mithelfen «Wir sind froh, um jeden der mithilft. Denn das Training wird auch bei den Geräteturnern immer aufwendiger», sagt Niederhäuser. Geübt wird am Reck, Barren, an den Ringen, am Boden und Sprung, jeweils zweimal die Woche je zweieinhalb Stunden. «Im Unterschied zu den Kunstturnern fehlt bei uns das Pauschenpferd», ergänzt Niederhäuser. Auch wenn die Geräteturner gemessen in Stunden rund dreimal weniger trainieren wie die Kunstturner, und deswegen zuweilen sogar belächelt werden, sei das Niveau in den letzten Jahren markant gestiegen. Niederhäuser muss es wissen. Er trainiert die Riegen K5 bis K7, deren Turner in der leistungsmässig höchsten Kategorie an den Schweizermeisterschaften mitmischen. Mit Stefan Meier ist sogar der amtierende K7Schweizermeister dabei. Ein freundlicher, unscheinbarer Typ, der nicht aus der Gruppe heraussticht. Bis ihn Niederhäuser zum Abschluss des Trainings auffordert, die Schlussbahn seiner Bodenübung zu turnen. Meier nimmt Anlauf und springt einen gehockten Zweifach-Salto. Er wiederholt das Element noch zweimal und kommt dabei der Perfektion bei jedem Sprung näher.

Vor Trainingsbeginn warten die Nachwuchsturner in Riegen aufgeteilt auf die Anweisungen des Cheftrainers.

Anleitung durch Vorbilder Ob der spektakulären Darbietung haben die anderen Turner in der Halle innegehalten und zugeschaut. Meier und Niederhäuser geniessen den Moment. «Die älteren Turner leiten die jüngeren alleine durch ihr Vorbild an. Wir Trainer geben nur die Übungen vor und passen auf, dass sich niemand verletzt», sagt Niederhäuser sichtlich stolz. Tatsächlich vergingen die zwei Stunden in der Halle wie im Flug. Die Jungsportler arbeiteten vergleichsweise still an ihren Wiederholungen. Selbst die anstrengenden Kraftübungen gingen weitgehend selbstständig vonstatten. Bei der Verabschiedung stehen alle der Grösse nach auf einem Glied. Eine beeindruckende Vorstellung stiller Disziplin.

K7-Schweizer Meister Stefan Meier springt einen Zweifach-Salto gehockt.

Intensives Training: Cheftrainer Stephan Niederhäuser begutachtet die Übung am Reck. (Bilder Martin Platter)

Den Spital-Alltag regelmässig mit Projekten durchbrechen Stimmungsvolles Weihnachtsspiel im Kinderspital-Rehabilitationszentrum in Affoltern «Unsere Kugel rollt» hiess es am Freitag, 14. Dezember, im Kinderspital-Rehabilitationszentrum in Affoltern. Die Kinder und Jugendlichen der spitalinternen Schule luden zur Weihnachtsfeier. ................................................... von thomas stöckli Das Thema Kugeln beschäftigt die Schule im Kispi-Reha-Zentrum Affoltern schon seit September. Damals wurden in einer Atelier-Woche eine Kugelbahn gebaut sowie diverse Kugeln aus Ton geformt. Ende Woche konnte jedes Kind seine Kugel durch die Bahn rollen lassen. Diesen Prozess von der «Geburt» und der anschliessenden «Reise» hat die Schule dann in ihrer Weihnachtsfeier wieder aufgenommen. Mit Farben, Formen und Tönen werden die Kugeln angeregt – ähnlich wie es auch den Kindern selber ergeht. «Wie lassen wir uns anregen?», war denn auch ein grosses Thema des diesjährigen Weihnachtsspiels. Die Schüler boten nicht nur zahlreiche poetische Momente, sondern auch verschiedene atmosphärische Stimmun-

Pet-Flaschen, Zeitungen und Blechbüchsen wurden zu Rhythmus-Instrumenten umfunktioniert. gen. Geschickt wurden Leinwand-Projektionen – etwa die Entstehung der Kugelbahn im Zeitraffer – und szenisch-musikalische Elemente zu einer Geschichte verwoben, zu der jede Schülerin ihren und jeder Schüler seinen Teil beitrug. Recycling-Materialien

«Unsere Kugel rollt»: das Motto der diesjährigen Weihnachtsfeier im Sonnenbühlsaal szenisch dargestellt. (Bilder Thomas Stöckli)

wurden zu Instrumenten umfunktioniert, die Oberstufenschüler thematisierten an ihrer «Tafelrunde» Festgerichte aus aller Welt – passend dazu gab es einen «Löffel-Rap» – und so wandert die Kugel von Gruppe zu Gruppe weiter.

Mit einigen grossen Projekten über das Jahr verteilt wird der SpitalAlltag am Sonnenberg immer wieder unterbrochen. Projekte wie die eingangs beschriebene Atelier-Woche, aber auch die Weihnachtsfeier. Dabei sei ein grosses Gemeinschaftswerk, an

dem alle Schüler mitwirken, keine einfache Sache, verrät Richard Kissling, Leiter der spitalinternen Schule. Schliesslich ändern sich die Klassen das ganze Jahr hindurch immer wieder, weil neue Schüler dazukommen und andere wieder gehen ...


Sport

Dienstag, 18. Dezember 2012

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Ämtler Läufer durften sich feiern lassen Gesamtwertung ZüriLaufCup: Rosa Moreira, Adrian Brennwald und Ernst Züfle wurden geehrt An der grössten Laufcupserie der Schweiz, dem ZKB ZüriLaufCup durften sich dieses Jahr eine Läuferin und zwei Läufer aus dem Säuliamt feiern lassen. Adrian Brennwald belegte den 2. Rang, Rosa Moreira und Ernst Züfle den 4. Platz in ihren Kategorien.

Nur gerade zwei Läufe liess Vielstarter Ernst Züfle aus Mettmenstetten aus. Er lief eine sehr regelmässige Serie. Sein bestes Resultat in der Kategorie M70 war ein zweiter Rang und die schlechteste Klassierung war Rang 7. Der 4. Rang in der Gesamtwertung darf sich sehen lassen. Die drei vor ihm Klassierten sind alle jünger als Züfle mit Jahrgang 1939. Die drei von der ZKB Geehrten investieren viel Zeit in ihren Sport, betreiben das Laufen aber aus Freude. Die Form muss aber fast das ganze Jahr stimmen, denn der erste Lauf findet bereits im Januar statt. Bis kurz vor den Sommerferien werden die ersten acht Läufe ausgetragen. Nach den heissen Monaten stehen die restlichen drei Läufe im Programm.

................................................... von hanspeter feller Die beliebte Laufserie, zu welcher auch der jeweils im September stattfindende Türlerseelauf gehört, wurde Ende September mit dem 11. Lauf abgeschlossen und im November fand in würdigem Rahmen die Schlussfeier mit den Ehrungen statt. Erfreulicherweise waren auch drei Lauffreaks aus unserer Region dabei.

Auch im Masters Laufcup erfolgreich

Brennwald ohne Streichresultat Sechs Läufe braucht es, um in die Gesamtwertung zu kommen. Sieben Läufe bestritt die für den LVF Muri startende Rosa Moreira aus Obfelden. Mit zwei Kategoriensiegen im Frühling legte sie den Grundstein für den 4. Gesamtrang in der Kategorie W40. Nur wenige Punkte fehlten der sympathischen Läuferin für die bronzene Aus-

Ernst Züfle, Rosa Moreira und Adrian Brennwald (von links). (Bild Thomas Auer) zeichnung. Der Ultra-Trail-Läufer Adrian Brennwald aus Aeugst vom SSC Langnau schaffte es mit sechs Läufen, also ohne Streichresultat, auf den 2.

Platz der Gesamtwertung bei den M30. Vier Resultate stammen aus den Frühlingsläufen. Brennwald ist eher auf den langen Läufen zu Hause und es ist

erstaunlich, wie er sich auch auf den kurzen Strecken durchzusetzen weiss. Im Overall-Klassement lief Brennwald zweimal als Fünfter ins Ziel.

In der Schweizer Jahreswertung des Laufcups der Masters belegte Rosa Moreira in der Kategorie W45 den 2. Gesamtrang, Ernst Züfle wurde in der Kat. M70 Dritter und Beat Blättler belegte in der Kategorie M35 ebenfalls den 3. Rang. Rosa Moreira, Adrian Brennwald und Ernst Züfle werden sicher auch im Jahr 2013 wieder von sich hören machen ...

Eine bittere Niederlage Wer soll Säuliämtler Sportler Seetal – EHC Affoltern-Hedingen 3:2 n.V. des Jahres 2012 werden? Bis 35 Sekunden vor Schluss hielt Affoltern den knappen 2:1Vorsprung. Erst zwei Strafen brachen den Säuliämtlern das Genick. Der Gegner nutzte sie zu zwei Toren in der 60. respektive 61. Minute. ................................................... von thomas winter «Können wir in der regulären Spielzeit nicht mehr gewinnen», sagte ein Affoltemer Spieler nach der knappen 2:3 Niederlage, welche erst nach 26 Sekunden in der Verlängerung Tatsache wurde. Dies nach einem nervenaufreibenden Kampf über zweieinhalb Stunden. Die Affoltemer zeigten trotz kleinem Kader gegen Seetal eine kämpferisch hervorragende Leistung. Sie wussten ihre Chancen effizient zu nutzen und hielten hinten bis kurz vor Schluss praktisch dicht. Dies war auch ein Verdienst des erneut stark aufspielenden Affoltern-Keepers Andrin Vock. Er hielt, was es zu halten gab und darüber hinaus noch ein paar Hundertprozentige. Er spielte ruhig und trieb so die Einheimischen fast zur Verzweiflung. Affoltern spielte derweil einfaches, schnörkelloses Eishockey. Nahm auch immer wieder Zuflucht zu einem Icing, um sich wieder neu ordnen zu können. Der Affoltemer Auftritt ist umso mehr erstaunlich, weil praktisch über die ganze Spielzeit nur gerade zehn Spieler zur Verfügung standen. Kurz nach Spielbeginn schied Stürmer Nico Brügger aus, in der 26. Minute musste auch Pascal Rüeggsegger Forfait geben. Aber von diesen Ausfällen liessen sich die Affoltemer nicht von ihrem Weg abbringen. Ärgerlich aus Affoltemer Sicht war der Umstand, dass wiederum zu viele Strafen kassiert wurden. Dies kostete viel Kraft, die letztlich am Schluss fehlte. Es erstaunt deshalb auch nicht, dass die Entscheidung zuungunsten der Gäste durch zwei Überzahltore fiel. Bei beiden Torschüssen gab es für Vock nichts zu halten. Mit etwas weniger Strafen wäre in Seetal ein Sieg in

der regulären Spielzeit drin gelegen. Immerhin konnte Affoltern mit dem einen Punkt die rote Laterne an Engelberg-Titlis abtreten. Das rettende Ufer ist weiterhin in Sicht, doch derzeit liegen nur noch gerade zwei Teams (Glarner EC und die Limmattal Wings) in unmittelbarer Reichweite der Affoltemer. Vielleicht schaffen die Affoltemer ja im letzten Spiel des alten Jahren endlich den lange ersehnten Sieg in der regulären Spielzeit. Am kommenden Samstag ist Seewen II in der Bossard-Arena zu Gast (Spielbeginn, 22. Dezember 18 Uhr). Die Schwyzer haben in der jüngsten Vergangenheit nicht mehr die Resultate des Meisterschaftsbeginns erreicht, siegten aber am Samstag auswärts gegen den Glarner EC und halfen dadurch den Affoltemern. Seetal - EHC Affoltern-Hedingen 3:2 (1:1, 0:1, 1:0, 1:0) n.V.. Südi Hochdorf. - 62 Zuschauer. - 7 (6:55). Rüeggsegger (Binzegger) 0:1. 8 (7.07) Troxler (Bühlmann) 1:1. 27. Kälin 1:2. 60 (59.25) Waltisberg (Troxler, Ausschlus Kälin, Seetal ohne Keeper) 2:2. 61

Preisvergabe am Freitag, 25. Januar 2013, im Kasinosaal Affoltern ................................................... von franz liebhart Wer wird Säuliämtler Sportler des Jahres 2012? Wer macht es bei den Frauen? Wer waren das beste Team, wer die besten Nachwuchssportlerinnen und -sportler? Am Galaabend «Säuliämtler Nacht des Sports», vom Freitag, 25. Januar 2013, geht es um die Nachfolge der letztjährigen Sieger Adrian Brennwald (Männer; Ultratriathlet), Martina Landis (Frauen; Schützin), Team Birkenhof Albis (Vierkampf), Michael Meier (Männer Nachwuchs; Kunstturner) und Petra Klingler (Frauen Nachwuchs; Sportklettern).

Von der Fachjury wurden in den Kategorien Männer, Frauen, Männer Nachwuchs, Frauen Nachwuchs und Teams je drei Nominationen vorgenommen. Die Finalisten werden Anfang Januar 2013 mittels Zeitungsberichten im «Anzeiger», Porträts auf der Webseite www.saeuliaemtlersportsaward.ch sowie im Schaufenster der ZKB Affoltern vorgestellt. Über die Vergabe der Auszeichnungen können auch die Leserinnen und Leser des «Anzeigers» entscheiden, und zwar über die Abstimmungskarten, welche Anfang Januar 2013 im Anzeiger des Bezirks Affoltern abgedruckt werden.

Durch den Abend führt René Rindlisbacher Die Preisverleihung und Ehrung findet am Freitag, 25. Januar 2013, im Kasinosaal in Affoltern, im Rahmen der Säuliämtler Nacht des Sportes, bereits zum 6. Mal statt. Moderiert wird die Veranstaltung erstmals von niemand Geringerem als René Rindlisbacher. Ein Abend, der garantiert humorvoll und unvergesslich wird. Tickets für diesen stilvollen Anlass – u.a. mit Drei-Gang-Menü, Live-Musik etc. – können ab sofort für 95 Franken pro Person auf der vorgenannten Homepage bestellt werden.

Mit Nadja Styger um die Tore kurven Grand Prix Migros: Schnupperskitraining für Kinder

(60.26) Müller (Mathis, Emmenegger, Ausschluss Sattlegger) 3:2. - EHC Affoltern-Hedingen: Vock; Rüeggsegger, Risi; Joel Nietlisbach, Sattlegger; Binzegger, Heller, Bischofberger; Kälin, Toggenburger, Brügger, Bärtsch, Xavier Nietlisbach. - Bemerkungen: Affoltern ohne Bischof, Bechelen, Bitzi, Pfister, Burch, Strebel, Jud, Sidler. 15. Minute Brügger scheidet verletzt aus. 26. Minute Rüeggsegger scheidet verletzt aus. 40. Minute: Vock hält Penalty. 50. Minute Time-Out Seetal. Seetal von 58.32 bis 59.25 ohne Torhüter. - Strafen: Seetal 1mal 2 Minu-

Zusammen mit der Renngruppe des SC Hausen am Albis organisiert Swiss-Ski am 2. Januar 2013 erstmals ein Schnupperskitraining für Kinder im Brunni-Alpthal. Mit dabei ist auch Nadja Styger, ehemalige Skirennfahrerin und sechsfache Schweizermeisterin in Super-G und Abfahrt.

ten plus 2mal 5 Minuten plus 1mal 10 Minuten plus 1mal Spieldauerdisziplinarstrafe plus 1mal Spieldauerdisziplinarstrafe. Affoltern 9mal 2 Minuten plus 1mal 10 Minuten. 3. Liga, Gruppe 3: Dielsdorf-Niederhasli II - Seewen 12:4. Limmattal Wings - Bassersdorf 6:5 n.V.. Illnau-Effretikon II - Limmattal Wings 8:2. Glarner EC Seetal 4:3 n.V.. Sursee - Dielsdorf-Niederhasli II 3:4. Seetal - Affoltern-Hedingen 3:2 n:V.. Glarner EC Seewen 3:5. Engelberg-Titlis - Illnau-Effretikon II 2:5. - Tabelle: 1. Bülach II 11/32 (81:32). 2. Illnau-Effretikon II 12/24 (65:43). 3. Sursee 12/24 (61:40). 4. Seetal 11/20 (47:46). 5. Bassersdorf 12/20 (45:53). 6. Seewen II 11/19 (51:53). 7. Dielsdorf-Niederhasli II 12/15 (54:55). 8. Limmattal Wings 10/11 (31:58). 9. Glarner EC 12/10 (52:60). 10. Affoltern-Hedingen 11/6 (36:52). 11. Engelberg-Titlis 10/5.

Das Swiss-Ski-Projekt Grand Prix Migros ist mit jährlich über 7000 Teilnehmern das grösste Kinderskirennen Europas. Nun bietet SwissSki in Zusammenarbeit mit dem SC Hausen am Albis in einem Pilotprojekt zum ersten Mal Nadja Styger. auch Schnupper- (Bild zvg.) trainings an, in welchen skiinteressierten Kindern zwischen sechs und 16 Jahren die

Schwellenangst vor dem alpinen Rennsport genommen werden soll. Den jungen Skifahrern wird so ein spielerischer Einstieg in das «Torefahren» ermöglicht.

Autogramme und Tageskarten Das Schnuppertraining im Brunni-Alpthal findet am 2. Januar 2013 zwischen 9 und 12 Uhr statt. Gemeinsam mit den J&S-Leitern des Skiclubs Hausen wird auch die ehemalige Skirennfahrerin Nadja Styger den Teilnehmern wertvolle Tipps rund um den Skirennsport und das benötigte Material geben. Für die Teilnahme sowie die Tageskarte werden pro Kind 25 Franken verrechnet. Im Anschluss an das Schnuppertraining stehen für die Kinder im Swiss-Ski-Zelt Spiele bereit. Alle Teilnehmer erhalten ausserdem ein Lunch-Säckchen von der Migros sowie ein Grand Prix Migros Erinnerungsgeschenk. Unter den Teilnehmern werden drei Tageskarten vom Skigebiet Brunni-Alpthal ausgelost. Und natür-

lich verteilt Nadia Styger gerne Autogramme und erzählt von ihren Erlebnissen aus ihrer aktiven Rennkarriere.

Tolle Preise zu gewinnen Das Gelernte kann dann beispielsweise am 27. Januar beim Grand Prix Migros auf dem Hoch-Ybrig umgesetzt werden. Weitere Gelegenheiten gibt es an den folgenden Ausscheidungsrennen im Februar und März. Der Veranstaltungskalender sowie die OnlineAnmeldung sind unter www.gp-migros.ch zu finden. Anmeldungen für das Schnuppertraining werden bis zum 30. Dezember 2012 unter www.gp-migros.ch entgegengenommen. Auf www.brunni.com gibt es ausserdem gratis Teilnahmeplätze und tolle Preise zu gewinnen. 2. Januar 2013; 9 - 12 Uhr, Skilift Brunni-Haggenegg www.brunni.com, Parkplätze stehen zur Verfügung (5 Franken). Anmeldungen bis 30. Dezember 2012 unter www.gp-migros.ch. Kosten: 25 Franken (Tageskarte und Teilnahmegebühr). Infos unter Telefon 076 200 20 07 oder www.gp-migros.ch.



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