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Weiss Medien AG I Obere Bahnhofstrasse 5 I 8910 Affoltern am Albis I Telefon 058 200 5700 I Telefax 058 200 5701 I www.weissmedien.ch I Auflage 23 475 I AZ 8910 Affoltern a. A.

aus dem bezirk affoltern I Nr. 97 I 166. Jahrgang I Freitag, 7. Dezember 2012

Zur Kasse

Gestartet

In Mettmenstetten müssen Nachtparkierer zahlen – Ja zur Parkraumverordnung. > Seite 3

Auftakt zur Aeugster Ortsplanung mit gut besuchtem Workshop. > Seite 3

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Schulsozialarbeit Stalliker Gemeindeversammlung sagt Ja zur Einführung und bewilligt Kredit. > Seite 5

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Mehr Schulraum I Knonauer Gemeindeversammlung bewilligt einen Projektierungskredit. > Seite 5

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Mehr Schulraum II Rifferswil: Gemeindeversammlung bewilligt einen Wettbewerbskredit von 225 000 Franken. > Seite 7

Umkämpfte Bezirksratsmandate Zwei Frauen und ein Mann für zwei Sitze im Aufsichtsgremium Ruth Früh (FDP), Hanni Stutz (BDP) und John Appenzeller (SVP) kandidieren für die beiden frei werdenden Sitze im Bezirksrat, dem Aufsichtsgremium über die Gemeinden. Die Stimmberechtigten entscheiden am 3. März 2013 an der Urne. Ruth Früh. ................................................... von werner schneiter

Während es um die beiden frei werdenden Sitze im Bezirksrat zum Wahlkampf kommt, ist Statthalter und Bezirksratspräsident Claude Schmidt bereits in Stiller Wahl gewählt – ebenso das Ersatzmitglied Gerhard Gysel (EVP) sowie Staatsanwalt Daniel Regenass. Diesen Nominationen erwuchs keine Konkurrenz, und innerhalb der gesetzlichen 5-Tage-Frist sind beim Regierungsrat keine Rekurse eingegangen.

Drei Kandidierende mit Erfahrungen auf verschiedenen Ebenen

Nach minutiösen Vorbereitungen wird der Kamin gesetzt. (Bild Werner Schneiter)

Die neuen Öfen mit Kaminen bestückt Neue HEA-Heizzentrale bald in Betrieb Nach umfangreichen Vorbereitungsarbeiten sind am Dienstag die beiden Kamine für die neuen Öfen der Holzschnitzel-Heizzentrale am Kronenplatz in Affoltern gesetzt worden. Der kleinere der Öfen (2 Megawatt) kann aller Voraussicht nach noch vor Weihnachten in Betrieb genommen werden, der grössere (4 Megawatt) gegen Ende Januar 2013. Die beeindruckenden Rohre mit 1,6 bzw. 1,8 Meter Durchmesser und 12 Meter Höhe wiegen je rund fünf Tonnen. Mit der neuen Heizanlage kann die HEA Holzenergie AG die Kapazität um rund 20 Prozent steigern. An sie sind zwei Zusatzprojekte gekoppelt: die Optimierung des Wärmenetzes und ein neuer Ostast als vierte Haupt-

leitung, der den Westast entlasten wird. Die gesamten Kosten der Anlagen-Erneuerung am Kronenplatz belaufen sich auf 11,8 Mio. Franken (vgl. «Anzeiger» vom 30. November). Die Inbetriebnahme der neuen Anlage verzögerte sich aus verschiedenen Gründen, unter anderem wegen verschärfter Vorschriften des Kantons und wegen einer Einsprache, aber auch deshalb, weil ein Lieferant mit seiner Planungsarbeit in Verzug geraten war. Überbrückt wird die Bauphase durch mobile Heizcontainer der deutschen Firma Enerlog. Bei ungünstiger Witterung können Rauchgerüche entstehen. Mit der Inbetriebnahme der neuen Anlage wird dieses Problem behoben. (-ter.)

Nach den Rücktritten von Ruth Scriba (SVP, Hedingen) und Franz Leutert (EVP, Obfelden) sind nun drei offizielle Kandidaturen bekannt: Die FDP hat die Bonstetter Gemeinderätin Ruth Früh nominiert; sie setzte sich parteiintern gegen zwei Männer durch. Parteipräsident Olivier Hofmann bezeichnet sie als «hervorragend geeignet für dieses Amt» – dies unter dem Hinweis auf ihr jahrelanges öffentliches Engagement, sei das in früheren Jahren in der Primarschulpflege, jetzt im Gemeinderat und als Verwaltungsratspräsidentin der Dileca (ehemals Kehrichtzweckverband). Aus ihrer Tätigkeit heraus hat Ruth Früh viele Berührungspunkte und Erfahrung mit dem Bezirksrat. «Ich würde mich nach fast 15 Jahren Behördenerfahrung auf die herausfordernde, spannende und vielseitige Tätigkeit im Bezirksrat freuen und das erworbene Wissen und Verständnis

Hanni Stutz.

gerne zur Verfügung stellen», hält sie fest. Mit Hanni Stutz (BDP, Stallikon) kandiert eine weitere Frau für den Bezirksrat, der bekanntlich die Aufsicht über die Gemeinden ausübt und in zahlreichen Bereichen Rekurs- und Beschwerdestelle ist. Im Pensionsalter verfüge sie nun über ausreichend Zeit, etwas Sinnvolles zu tun, sagt sie und gewährt einen Blick auf ihren Leistungsausweis während ihrer 40-jährigen Tätigkeit in der öffentlichen Verwaltung. Sie war unter anderem Mitglied der Stalliker Fürsorgebehörde, Mitglied der Aufsichtskommission des Ämtler Sozialdienstes und 23 Jahre in der Stalliker Gemeindeverwaltung in verschiedenen Funktionen tätig. Hanni Stutz ist Autorin einer Facharbeit zum Thema «Das Polizeiwesen in den Gemeinden: ein Wegweiser für den verwaltungspolizeilichen Bereich», die sie im Auftrag des Vereins Gemeindeschreiber und Verwaltungsfachleute angefertigt hat. Sie verfüge über Lebens- und Berufserfahrung – zwei Dinge, die im Bezirksrat gefragt seien, hält die BDP-Kandidatin fest. Auf Erfahrungen als Gemeindeund Kantonsrat beruft sich John Appenzeller aus Stallikon, der für die SVP ins Rennen steigt. Besonders als Kantonsrat kennt er Auf und Ab. 2007 wurde er abgewählt, rückte aber nach dem Rücktritt von Jürg Leuthold wieder nach und wurde 2011 bei der neuerlichen Abwahl nach eigenen Worten erneut Opfer des neuen Wahlverfahrens «Pukelsheim». Er wolle etwas für den Bezirk tun und verfüge über die notwendige Zeit für eine Tätigkeit im Bezirksrat, wo er Erfahrungen und

Fachwissen aus Politik und Beruf einbringen könne, sagt er und knüpft auch die Bemerkung an, er sei der jüngste der Kandidierenden. «Es ist gut, wenn auch John Appenzeller. Jüngere im Bezirksrat vertreten sind.» John Appenzeller wurde von der SVP einstimmig zum Kandidaten gekürt, nachdem es wegen Absagen parteiintern nicht zu einer Ausmarchung kam. Schade findet er, dass es nicht zum Schulterschluss zwischen FDP und SVP gekommen ist. «Ein bürgerliches Zweierticket wäre gut gewesen», sagt er, glaubt aber gleichwohl an seine Chance. «Vom Wähleranteil her hat die SVP genügend Kraft, einen Sitz zu holen.» anzeigen

Hausemer Steuerfuss bleibt vorerst bei 86% Die Rechnungsprüfungskommission unterlag zwar mit ihrem Rückweisungsantrag für das Budget 2013. Der Gemeinderat musste an der Hausemer Gemeindeversammlung am Mittwochabend jedoch zusagen, dem bemängelten «strukturellen Defizit» von jährlich derzeit einer Million Franken entgegenzuwirken. Ansonsten drohen massive Steuererhöhungen (7 bis 14

Prozent) oder der Tritt in die Schuldenfalle. Auch alle übrigen Geschäfte und Budgets von Sekundarschule und reformierter Kirche wurden anlässlich des dreieinhalbstündigen Versammlungsmarathons gutgeheissen. (map.) ................................................... > Bericht auf Seite 7

500 49 9 771661 391004


Ärztlicher Notfalldienst

Gemeinde Bonstetten Gemeindeversammlung

In Notfällen wende man sich zuerst immer über die Praxisnummer an den Hausarzt, bei Abwesenheit erhält man über den Telefonbeantworter die Nummer des Ärztetelefons 044 421 21 21. Bei Verkehrsunfällen Telefon 117 oder Telefon 044 247 22 11.

Die Stimmberechtigten der Gemeinde Bonstetten werden auf Dienstag, 11. Dezember 2012, 20.00 Uhr, in den Gemeindesaal zu einer ordentlichen Gemeindeversammlung eingeladen. Geschäfte

Telefon 144 für Sanitäts-Notruf

A. Einleitung Vorstellung des Finanzplanes der Politischen Gemeinde und der Primarschulgemeinde. B. Politische Gemeinde 1. Antrag an die Gemeindeversammlung betreffend Genehmigung der Bauabrechnung über den Umbau der Vacuflow-Anlage Zone A im Betrag von Fr. 335 369.55 exkl. MwSt. (Kredit gemäss Gemeindeversammlung vom 2. September 2003 Fr. 330 000.– + Teuerung Hauptpositionen Fr. 15 991.60 somit Fr. 345 991.60) wird genehmigt. 2. Der Gemeinderat beantragt der Gemeindeversammlung, das Budget 2013 der Politischen Gemeinde Bonstetten wie folgt festzulegen: • Laufende Rechnung: Aufwand Fr. 17 298 800.– Ertrag Fr. 17 206 700.– Aufwandüberschuss Fr. 92 100.– • Investitionsrechnung: Ausgaben Fr. 4 788 400.– Einnahmen Fr. 842 000.– Nettoinvestition Fr. 3 946 400.– • einfacher (100-prozentiger) Gemeindesteuerertrag: Fr. 11 800 000.– • Eigenkapitalentnahme: Fr. 92 100.– • den Steuerfuss der Politischen Gemeinde auf 38 % des einfachen Gemeindesteuerertrages festzusetzen. C. Primarschulgemeinde

Der Leiter Sicherheitsabteilung verfügt: Anlässlich der Durchführung des 17. Chlausmärts/Sonntagsverkaufs und des 15. Säuliämtler Chlauslaufs vom Sonntag, 9. Dezember 2012, bleiben folgende Strassen für jeglichen Verkehr gesperrt: • Die Obere Bahnhofstrasse ab Bäckerei Nussbaumer bis Zürichstrasse, die Poststrasse ab Tierklinik und die Merkurstrasse ab Parkplatz Fust bis Obere Bahnhofstrasse vom Samstag, 8. Dezember 2012, 18.00 Uhr, bis Sonntag, 9. Dezember 2012, 22.30 Uhr • Die Obere Bahnhofstrasse inkl. Parkplatz vor der ZKB, die Poststrasse und die Innere Grundstrasse am Sonntag, 9. Dezember 2012, von 07.30 bis 22.30 Uhr • Die Betpurstrasse ab Breitenweg bis Lindenplatz, die Alte Kanzleistrasse und die Äussere Grundstrasse am Sonntag, 9. Dezember 2012, von 09.30 bis 13.00 Uhr Auf dem Breitenweg muss am Sonntag, 9. Dezember 2012, von 09.30 bis 13.00 Uhr mit Behinderungen gerechnet werden.

Einbürgerungen

Gemeindeammannamt Bonstetten

Mit Beschluss vom 3. Dezember 2012 hat der Gemeinderat Affoltern am Albis, unter Vorbehalt der Erteilung des Kantonsbürgerrechtes und der eidgenössischen Einbürgerungsbewilligung, ins Bürgerrecht der Gemeinde aufgenommen:

Gerichtliches Verbot

– CAROPPO JASSO Giuliana, 1961, italienische Staatsangehörige – MAZZA Rosamaria, 1992, italienische Staatsangehörige – PELLEGRINO PRATTELLA Vanessa, 1989, italienische Staatsangehörige – STIA Alessandra, 1988, italienische Staatsangehörige – ZAIRI Murat, 1998, türkischer Staatsangehöriger Ein Gesuch wurde abgelehnt. Gleichzeitig wurde aus dem Bürgerrecht der Gemeinde entlassen: – WINKELMANN Elsbeth, 1952, von Niederweningen ZH Affoltern am Albis, 3. Dezember 2012 Gemeinderat Affoltern am Albis

Affoltern am Albis, 7. Dezember 2012 Der Leiter Sicherheitsabteilung

Ortsplanungen

Kehrichtgrundgebühr 2013 In Anwendung von Art. 11 und 12 der Abfallverordnung vom 19. Juni 2000 und Ziffer 2 des Gebührenreglementes zur Abfallverordnung vom 6. November 2000, hat der Gemeinderat Affoltern am Albis mit Beschluss vom 20. November 2012 die Kehrichtgrundgebühr für das Jahr 2013 wie folgt festgesetzt: • Kehrichtgrundgebühr: Fr. 100.-- (zuzüglich MwSt.) pro Haushalt, Gewerbe-, Industrie-, Landwirtschafts- und Dienstleistungsbetrieb Die Kehrichtgrundgebühr bleibt damit gegenüber dem Jahr 2012 auf unveränderter Höhe. Gegen diese Gebührenfestsetzung kann innert 30 Tagen, von der Veröffentlichung an gerechnet, beim Bezirksrat Affoltern, 8910 Affoltern am Albis, schriftlich Rekurs erhoben werden. Die in dreifacher Ausführung einzureichende Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten.

Richtplanung Kommunaler Richtplan Verkehr Genehmigung/Änderung Affoltern am Albis. Die Baudirektion des Kantons Zürich hat am 20. November 2012 die von der Gemeindeversammlung am 30. Januar 2012 beschlossene Totalrevision des kommunalen Verkehrsrichtplans, unter Vorbehalt der korrekten Darstellung der überkommunalen Festlegungen bei der Drucklegung, genehmigt. Einträge im kommunalen Richtplan Verkehr, welche Festlegungen der überkommunalen Richtpläne betreffen, müssen korrekt dargestellt werden. Dies betrifft die teilweise Aufhebung der Spange über die Autobahn A4, die Erstellung einer Verbindungsstrasse zwischen der Spange und der Zwillikerstrasse, den Halbanschluss von der Muristrasse in das Industriegebiet Lindenmoos sowie die Schraffur siedlungsorientierter Strassenabschnitt entlang der Unteren Bahnhofstrasse. Somit wird, gestützt auf die Verfügung vom 20. November 2012 i. V. m. Dispositivziffer 2 des Beschlusses der Gemeindeversammlung vom 30. Januar 2012, der kommunale Richtplan Verkehr diesbezüglich angepasst.

Affoltern am Albis, 7. Dezember 2012

Affoltern a. A., 7. Dezember 2012

Gemeinderat Affoltern am Albis

Hochbauabteilung Affoltern am Albis

1. Die Primarschulpflege beantragt der Gemeindeversammlung, das Budget 2013 der Primarschulgemeinde Bonstetten wie folgt festzulegen: • Laufende Rechnung: Aufwand Fr. 9 884 300.– Ertrag Fr. 10 296 900.– Ertragsüberschuss Fr. 412 600.– • Investitionsrechnung: Ausgaben Fr. 1 605 800.– Einnahmen Fr. 10 000.– Nettoinvestition Fr. 1 595 800.– • einfacher (100-prozentiger) Gemeindesteuerertrag: Fr. 11 800 000.– • Eigenkapitaleinlage: Fr. 412 600.– • den Steuerfuss der Primarschulgemeinde auf 55 % des einfachen Gemeindesteuerertrages festzusetzen.

Das Einzelgericht des Bezirksgerichtes Affoltern am Albis hat am 13. November 2012 nach Einsicht in das Begehren der gesuchstellenden Partei, René Bär, Moosstrasse 7, 8907 Wettswil am Albis, in Anwendung von § 258 ZPO, verfügt:

C. Ref. Kirchgemeinde

Unberechtigten ist das Abstellen von Fahrzeugen aller Art auf den Parkplätzen der Liegenschaft Moosstrasse 7, Kat.-Nr. 3609, 8907 Wettswil am Albis, untersagt.

1. Die Kirchenpflege beantragt der Gemeindeversammlung, das Budget 2013 der reformierten Kirchgemeinde Bonstetten wie folgt festzulegen: • Laufende Rechnung: Aufwand Fr. 837 450.– Ertrag Fr. 787 300.– Aufwandüberschuss Fr. 50 150.– • Investitionsrechnung: Ausgaben Fr. 0.– Einnahmen Fr. 0.– Nettoinvestition Fr. 0.– • einfacher (100-prozentiger) Gemeindesteuerertrag: Fr. 4 480 000.– • Eigenkapitalentnahme: Fr. 50 150.– • den Steuerfuss der reformierten Kirchgemeinde auf 13 % des einfachen Gemeindesteuerertrages festzusetzen.

Zuwiderhandlungen werden mit einer Busse bis zu Fr. 250.– bestraft. Als Berechtigte gelten ausschliesslich die Besucher und Kunden der Driving Range und des Restaurants während der Besuchsdauer sowie die Lieferanten während des Güterumschlages.

Das bereinigte Stimmregister sowie die Rechnungen, Anträge und Akten liegen ab 27. November 2012 in der Gemeinderatskanzlei zur Einsicht auf. Zusätzlich können in der Woche 48 die Unterlagen auf der Homepage der Gemeinde Bonstetten eingesehen und heruntergeladen werden (www.bonstetten.ch ➔ Bereich Politik/Gemeindeversammlungen).

Durch die richterlichen Behörden ist das vorstehende gerichtliche Verbot in Anwendung von Artikeln 258 bis 260 der Schweizerischen Zivilprozessordnung (ZPO) verfügt worden. Für den Fristenlauf ist diese Publikation im Amtsblatt des Kantons Zürich massgebend.

Stimmbürger und Stimmbürgerinnen, welche die Gemeindeversammlungsbroschüre in Papierform wünschen, können diese auf der Gemeindeverwaltung bestellen.

Wer dieses Verbot nicht anerkennen will, hat innert 30 Tagen seit dessen Bekanntmachung und Anbringung auf dem Grundstück beim Gericht Einsprache zu erheben. Die Einsprache bedarf keiner Begründung. Die Einsprache macht das Verbot gegenüber der einsprechenden Person unwirksam. Zur Durchsetzung des Verbotes ist beim Gericht Klage einzureichen. (§ 260 ZPO)

Anfragen nach § 51 des Gemeindegesetzes sind der Vorsteherschaft spätestens zehn Arbeitstage vor der Gemeindeversammlung einzureichen. Nicht stimmberechtigte Personen sind zum Besuch der Gemeindeversammlung freundlich eingeladen; es werden für sie besondere Plätze bereitgehalten. Bonstetten, 13. November 2012 Im Auftrag der einladenden Behörden

8906 Bonstetten, 7. Dezember 2012 Gemeindeammannamt Bonstetten lic. iur. T. Michel Burri, Gemeindeammann

Christbaumverkauf auf dem Kronenplatz Affoltern a. A. Ab Mittwoch, 12., bis Montag, 24. Dezember, inkl. Sonntagsverkauf vom 16. und 23. Dezember Täglich offen von 9.00 bis 19.00 Uhr 24. Dezember bis 13.00 Uhr Nur Schweizer Rot- und Edeltannen (Mondphasen) Dekorationsäste, Misteln und Gestecke Bruno Fankhauser Mitglied der IG Suisse Telefon 044 776 65 26, Natel 079 651 68 18

Frohe Festtage

Gemeinderat Bonstetten


Bezirk Affoltern

Freitag, 7. Dezember 2012

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wir gratulieren Zum 85. Geburtstag In Affoltern feiert Verena Koss-Staub am kommenden Montag, 10. Dezember, ihren 85. Geburtstag. Wir gratulieren herzlich und wünschen ein schönes Geburtstagsfest.

Zum 80. Geburtstag René Minder-Prüss, wohnhaft in Obfelden, feiert morgen Samstag, 8. Dezember, den 80. Geburtstag. Herzliche Gratulation und alles Gute!

Zum 80. Geburtstag In Obfelden dürfen wir auch Margareta Isler-Bütikofer zum 80. Geburtstag gratulieren. Sie feiert am Montag, 10. Dezember, und erfreut sich guter Gesundheit. Auch ihr wünschen wir alles Gute im neuen Lebensjahrzehnt.

in kürze

Trotz steigender Risiken bleibt die Zürcher GVZ-Prämie die tiefste der Schweiz: Das laufende Geschäftsjahr ist geprägt von einer hohen Anzahl Schäden. Vor allem die Elementarereignisse steigen an und bestätigen den Trend, dass die Gefährdung durch Überschwemmungen, Hagel und Stürme im langfristen Mittel zunimmt. Trotz dieses höheren Gefahrenpotentials bleibt die Versicherungsprämie für Immobilien im Kanton Zürich auch im nächsten Jahr weiterhin tief. (ki.)

Herausgeberin: Weiss Medien AG, Obere Bahnhofstrasse 5, 8910 Affoltern a. A. Geschäftsführerin: Barbara Roth Redaktion: Werner Schneiter, Chefredaktor Thomas Stöckli, Redaktor Uschi Gut, Redaktionsassistenz Redaktion@affolteranzeiger.ch Copyright: Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für eingesandtes Material Gesamtauflage: 23 475 Beratung und Verkauf Inserate: Elisabeth Zipsin/Tiziana Dinisi Telefon 058 200 5700, Fax 058 200 5701 inserat@weissmedien.ch Sonderseiten: Kurt Haas, Mediaberatung Telefon 058 200 5718, M 079 270 35 67 info@mein-mediaberater.ch

Nacht-Parkierer müssen zahlen Gemeindeversammlung Mettmenstetten sagt deutlich Ja zur Parkraumverordnung Regelmässiges Parkieren auf öffentlichem Grund soll in Mettmenstetten künftig etwas kosten. Die Gemeindeversammlung beschloss für Autos sogar einen deutlich höheren Tarif als der Gemeinderat beantragt hatte. ................................................... von thomas stöckli «30 Franken für einen Parkplatz – das ist viel zu wenig!», bemerkte ein Stimmbürger und beantragte den Tarif für Autos und Autoanhänger auf 50 Franken zu erhöhen. Der öffentliche Grund solle nicht als günstiger Parkplatz missbraucht werden, fügte ein weiterer Votant an. Die Bewilligung gebe keinen Anspruch auf einen Abstellplatz, hielt Sicherheitsvorstand Raffaele Cavallaro dagegen. Zudem lasse sich allfälliger Wildwuchs später immer noch durch Parkverbote oder markierte Parkfelder kanalisieren. Der Antrag auf Gebühren-Erhöhung wurde von den 66 anwesenden Stimmbürgern schliesslich mit deutlichem Mehr angenommen, zwei weitere Änderungs-Anträge blieben derweil chancenlos.

Den öffentlichen Raum nicht gratis an private Nutzniesser abgeben «Die Klagen aus der Bevölkerung über Parkierer im öffentlichen Raum haben zugenommen», hatte Gemeindepräsident René Kälin zuvor das umstrittenste Geschäft der Mettmenstetter Gemeindeversammlung eingeleitet. In den letzten zehn Jahren stieg der Bestand an Motorfahrzeugen im Dorf um 30%, rechnete er vor. Es gehe nun darum, den öffentlichen Raum nicht gratis an private Nutzniesser abzugeben. Die Polizeiverordnung schreibt bereits vor, dass Fahrzeuge nicht länger als 72 Stunden ununterbrochen auf öffentlichem Grund stehen dürfen. Regelmässiges Parkieren über die Nacht soll nun nicht verboten, aber gebührenpflichtig werden. 20 Franken für Motorräder, 50 für Autos sowie 75 für Lastwagen kostet künftig das regelmässige Nachtparkieren monatlich. Als regelmässig gelte bereits, wenn

Das sehen die Mettmenstetter Steuerzahler gerne: im Knonauer Amt ist der Gesamtsteuerfuss nur in Wettswil, Stallikon und Aeugst tiefer. (Bild Thomas Stöckli) man mindestens einmal pro Monat auf öffentlichem Grund parkiert, erklärte Raffaele Cavallaro. Die neue Parkraumverordnung tritt voraussichtlich per 1. April 2013 in Kraft. Mit der Bewirtschaftung und Kontrolle wurde die Gemeinde Affoltern beauftragt. Wer an drei Monaten in Folge «erwischt» wird, der erhält unerfreuliche Post, denn grundsätzlich müssen sich Nachtparkierer unaufgefordert bei der Gemeindeverwaltung melden.

Bei einem budgetierten Aufwand von knapp 11,5 Mio. und einem Ertrag von gut 11,1 Mio. Franken dürfte ein Minus von 368 600 Franken resultieren. Die Ausgaben steigen primär in den Bereichen soziale Wohlfahrt, wo unter anderem zwei neue Pflichtbeiträge die Rechnung belasten, und im Bereich Behörden/Verwaltung. Dort schlägt die BVK-Sanierung besonders zu Buche, weiter neues Büro-Mobiliar und Geräte.

Total 1,33 Mio. Verlust budgetiert

Sanierungsbedarf bei den Schulen

Unumstritten waren derweil die Budgets der politischen Gemeinde sowie der Primar- und der Sekundarschulgemeinde. Trotz insgesamt fast 1,33 Mio. Franken Aufwandüberschuss bleibt der Gesamtsteuerfuss bei 99%. Grossen Investitionsbedarf musste der neue Gemeinderat Beat Bär bei seinem ersten Auftritt an einer Gemeindeversammlung vermelden. So werden etwa 2,5 Mio. Franken für die Renovation der Alterssiedlung fällig, gar rund 3,7 Mio. Franken kostet das Bauprojekt an der Albisstrasse 12, 14 und 16, der Investitionsbeitrag ans Bezirksspital beträgt weitere 823 000 Franken. So kommen mit diversen weiteren Projekten Nettoinvestitionen von knapp 8,6 Mio. Franken zusammen.

Gar mit einem Defizit von 632 900 Franken rechnet die Primarschulgemeinde – dies bei einem Aufwand von knapp 7,3 Mio. und Ertrag von knapp 6,7 Mio. Franken. Mehrkosten kündet Ruth Stalder, die in der Primarschulpflege das Ressort Finanzen unter sich hat, primär in den Bereichen Lohn und Sonderschulung an. Zu reden gab zudem die geplante Sanierung der Turnhalle Gramatt. Ob das denn wirklich nötig sei, wollte ein Votant wissen, ein anderer, ob in der Planung nur die Halle oder der ganze Schulraum berücksichtigt worden sei. Der Sekundarschulpflege Knonau, Maschwanden, Mettmenstetten bereitet ebenfalls eine Immobilie Kopfzerbrechen: «Die Zeit ist nicht spurlos an

unserem Bad vorbeigegangen», so Sven Potter von der Sekundarschulpflege. Vor fast 40 Jahren wurde das Hallenbad erbaut – und die technischen Anlagen stammen immer noch aus jener Zeit. Im Sommer 2013 sollen deshalb Wasseraufbereitung und Leitungen, Hubbodenmotor und Filter, Steuerung und Druckgefässe ersetzt werden. Im Jahr darauf wird dann das Schwimmbecken erneuert. Der Grund dafür ist einfach: Es ist undicht. Die Sanierung der technischen Anlagen dürfte rund 480 000 Franken kosten, dazu kommen 145 000 Franken für eine Solaranlage, die künftig Warmwasser liefern soll. Gemeinsam entspricht das schon fast den 660 000 Franken Nettoinvestitionen der Sekundarschulgemeinde. Weiter ist bei einem Aufwand von gut 6,5 Mio. und einem Ertrag von knapp 6,2 Mio. Franken ein Aufwandüberschuss von 324 900 Franken vorgesehen. Die abschliessende Fragerunde nutzte dann ein Mettmenstetter, den Gemeinderat auf die neue LED-Beleuchtung am Chileweg anzusprechen: Zu grell sei das Licht dort, so der Votant. «Wir sind in einer Testphase», erklärte Gemeindepräsident René Kälin. So sollen inskünftig WarmweissLEDs für angenehmere Beleuchtung sorgen.

Start zur Ortsplanungsrevision in Aeugst Rund 70 interessierte Einwohnerinnen und Einwohner an Workshop dabei

Tarife: www.affolteranzeiger.ch Annahmeschluss: Dienstagsausgabe: Montag, 8.00 Uhr Freitagausgabe: Mittwoch, 16.00 Uhr Todesanzeigen: 11.00 Uhr am Tag vor Erscheinen Aboservice: abo@affolteranzeiger.ch Telefon 058 200 5700, Fax 058 200 5701 Kontakt: Alle Mitarbeiter erreichen Sie unter vorname.name@azmedien.ch Druck: Mittelland Zeitungsdruck AG, Neumattstrasse 1, 5001 Aarau Ein Produkt der Verleger: Peter Wanner, CEO: Christoph Bauer www.azmedien.ch Namhafte Beteiligungen nach Art. 322 Abs. 2 StGB: AZ Anzeiger AG, AZ Fachverlage AG, AZ Management Services AG, AZ Regionalfernsehen AG, AZ TV Productions AG, AZ Verlagsservice AG, AZ Vertriebs AG, AZ Zeitungen AG, Belcom AG Dietschi AG, Media Factory AG, Mittelland Zeitungsdruck AG, Vogt-Schild Druck AG, Vogt-Schild Vertriebs GmbH, Weiss Medien AG

Der Gemeinderat Aeugst hat sich diesen Sommer zur Revision der Ortsplanung (kommunale Richtund Nutzungsplanung) entschieden. Dazu hat der Gemeinderat eine 14-köpfige Planungskommission unter der Leitung von Bruno Fuchs einberufen. Zudem wurde das Planungsbüro Suter, von Känel, Wild AG, Zürich, vertreten durch Peter von Känel und Simon Wegmann, mit der Begleitung und Bearbeitung der Ortsplanungsrevision beauftragt. Das im vergangenen Herbst erarbeitete räumliche Entwicklungsleitbild wurde am vergangenen Samstag, 1. Dezember 2012, im Rahmen eines Workshops den interessierten Einwohnerinnen und Einwohnern der Gemeinde Aeugst vorgestellt. Rund 70 Personen folgten der Einladung der Gemeinde und trafen sich im Kulturraum der Schulanlage Gallenbühl, um sich aktiv am Planungsprozess zu beteiligen. Den Ausführungen von Gemeindepräsident Ruedi Müller und

Gemeinderat Bruno Fuchs konnte entnommen werden, dass eine auf die zukünftigen Bedürfnisse ausgerichtete Ortsplanungsgrundlage von grosser Wichtigkeit ist. Im anschliessenden Inputreferat von Peter von Känel wurde die Entwicklung der Gemeinde in groben Zügen nachgezeichnet. Die ländlich geprägte Gemeinde Aeugst am Albis liegt abseits der Hauptverkehrsströme und die kurzen Wege in die Zentren Zürich und Zug, respektive die gute Anbindung an den öffentlichen Verkehr, machen Aeugst und seine Weiler zu einer beliebten Wohngemeinde. Der Gemeinderat betonte in diesem Zusammenhang auch die Bedeutung des Gebiets «Grossacher» für die zukünftige Siedlungsentwicklung der Gemeinde. Der Entwurf des kantonalen Richtplans sowie die Kulturlandinitiative zwingen jedoch die Gemeinde, die mittelfristige Entwicklung innerhalb der bereits ausgeschiedenen Bauzonen zu planen. Die Anwesenden diskutierten anschliessend die Themenfelder Siedlung, Landschaft, Verkehr und Infrastruktur. Anhand von 15 Leitsätzen und entsprechenden Leitfragen ent-

standen anregende und teilweise auch kontroverse Aussagen. Es zeichnete sich zum Beispiel ab, dass eine Verdichtung der bestehenden Siedlung durch eine Erhöhung der Gebäudeund Firsthöhen kaum auf Gegenliebe stossen. Auf der anderen Seite zeigte sich auch, dass die Bauvorschriften der Kernzone überarbeitet werden sollen. «Man will ja nicht wie Ballenberg werden», wurde von den Anwesenden gewünscht. Eine massvolle und ortsbildverträgliche Siedlungsentwicklung soll es sein.

Konstruktive Beiträge Der Gemeindepräsident war positiv überrascht, über die vielen guten und konstruktiven Beiträge aus dem Workshop. Er relativierte jedoch auch, dass nicht alle Beiträge mit der Ortsplanung behandelt werden können. Er versprach, dass alle Rückmeldungen ausgewertet werden und nach Möglichkeit in die Revisionsarbeit einfliessen. Sobald der Entwurf der Ortsplanung vorliegt, soll dieser wiederum der Bevölkerung zur Diskussion vorge-

legt werden. Geplant ist, dass die Revision der Ortsplanung spätestens im Frühjahr 2014 der Gemeindeversammlung vorgelegt werden kann. (pd.)

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Beschlüsse der Gemeindeversammlung

An der Gemeindeversammlung vom 4. Dezember 2012 sind folgende Beschlüsse gefasst worden:

vom Freitag, 30. November 2012, 20.15 Uhr

Politische Gemeinde

A. Politische Gemeinde 1. Genehmigung Voranschlag 2013 und Festsetzung des Steuerfusses 2013 auf 90 % 2. Bewilligung des Projekts und eines Kredites von Fr. 330 000.– für den Beitritt zum Heizverbund Kloster Kappel GmbH 3. Genehmigung der Bauabrechnung über den Anbau an das Gemeindehaus bzw. die Erweiterung der Gemeindeverwaltung 4. Genehmigung der Bauabrechnung über die Behebung der Mängel im Brandschutz im Schulhaus Tömlimatt. B. Evangelisch-reformierte Kirchgemeinde Genehmigung Voranschlag 2013 und Festsetzung des Steuerfusses 2013 auf 14 % Vom Zeitpunkt der Veröffentlichung der Beschlüsse an gerechnet können beim Bezirksrat Affoltern, Im Grund 15, 8910 Affoltern am Albis, schriftlich folgende Rechtsmittel ergriffen werden: – Stimmrechtsrekurs innert 5 Tagen wegen Verletzung von Vorschriften über die politischen Rechte und ihre Ausübung (§ 151a Gemeindegesetz) – Protokollberichtigungsrekurs innert 30 Tagen mit dem Begehren um Berichtigung des Protokolls (§ 54 Abs. 3 Gemeindegesetz) – Gemeindebeschwerde innert 30 Tagen gegen die gefassten Beschlüsse (Verstoss gegen übergeordnetes Recht, Überschreitung der Gemeindezwecke oder Unbilligkeit; § 151 Abs. 1 Gemeindegesetz). Die Kosten des Beschwerdeverfahrens hat die unterliegende Partei zu tragen. Die Rekurs- oder Beschwerdeschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten. Der angefochtene Beschluss ist, soweit möglich, beizulegen oder genau zu bezeichnen. Die Beschlüsse liegen bis zum Ablauf der Rechtsmittelfristen zu den Schalteröffnungszeiten in der Gemeindeverwaltung zur Einsichtnahme auf. Im Auftrag der Behörden Gemeindeverwaltung Kappel am Albis

Beschlüsse der Gemeindeversammlung vom 3. Dezember 2012

1. Genehmigung des Voranschlages 2013 und Festsetzung des Steuerfusses (44 %)

A. Primarschulgemeinde

Primarschulgemeinde

B. Politische Gemeinde

1. Genehmigung des Voranschlages 2013 und Festsetzung des Steuerfusses (47 %) 2. Genehmigung Projektierungskredit für Schulhauserweiterung Aeschrain Ref. Kirchgemeinde 1. Genehmigung des Voranschlages 2013 und Festsetzung des Steuerfusses (14 %) Rechtsmittelbelehrung Vom Zeitpunkt der Veröffentlichung an gerechnet, können beim Bezirksrat Affoltern, Postfach 121, 8910 Affoltern am Albis, folgende Rechtsmittel ergriffen werden: Stimmrechtsrekurs Innert 5 Tagen wegen Verletzung von Vorschriften über die politischen Rechte sowie der Vorschriften über ihre Ausübung (§ 151a Gemeindegesetz, § 147 Gesetz über die politischen Rechte). Gemeindebeschwerde Innert 30 Tagen gegen die gefassten Beschlüsse (Verstoss gegen übergeordnetes Recht, Überschreitung der Gemeindezwecke oder Unbilligkeit; § 151 Abs. 1 Gemeindegesetz). Begehren um Berichtigung der Protokolle sind in Form eines Rekurses innert 30 Tagen, vom Beginn der Auflage an gerechnet, einzureichen (§ 54 Abs. 3. Gemeindegesetz). Die Kosten des Beschwerdeverfahrens hat die unterliegende Partei zu tragen. Die Rekurs- oder Beschwerdeschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten. Der angefochtene Beschluss ist, soweit möglich, beizulegen oder genau zu bezeichnen. Die Beschlüsse und die Protokolle liegen ab Montag, 10. Dezember 2012, bis zum Ablauf der Rechtsmittelfristen zu den Schalteröffnungszeiten in der Gemeindeverwaltung zur Einsicht auf oder können unter www.knonau.ch abgerufen werden.

1. Voranschlag 2013 – Genehmigung

1. Voranschlag 2013 – Genehmigung 2. Gemeindehaus, Sanierung, Bauabrechnung – Genehmigung 3. Parkraumverordnung, Erlass – Genehmigung (mit Änderungen) Rechtsmittelbelehrung Die Protokolle liegen ab 10. Dezember 2012 in der Gemeindeverwaltung Mettmenstetten zur Einsicht auf. Begehren um Berichtigung des Protokolls sind in der Form des Rekurses innert 30 Tagen vom Beginn der Auflage an gerechnet, beim Bezirksrat, 8910 Affoltern am Albis, einzureichen. Gegen die Beschlüsse kann wegen Verletzung von Vorschriften über die politischen Rechte und ihre Ausübung innert 5 Tagen, von der Veröffentlichung an gerechnet, schriftlich Rekurs beim Bezirksrat Affoltern erhoben werden. Im Übrigen kann gegen die Beschlüsse gestützt auf § 151 Abs. 1 Gemeindegesetz (Verstoss gegen übergeordnetes Recht, Überschreitung der Gemeindezwecke und Unbilligkeit) innert 30 Tagen, von der Veröffentlichung an gerechnet, schriftlich Beschwerde beim Bezirksrat Affoltern erhoben werden. Die Kosten des Beschwerdeverfahrens hat die unterliegende Partei zu tragen. Die Rekurs- oder Beschwerdeschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten. Der angefochtene Beschluss ist, soweit möglich, beizulegen.

Sekundarschulgemeinde Knonau, Maschwanden, Mettmenstetten

Beschluss der Gemeindeversammlung vom 3. Dezember 2012 Gemeindeversammlung 1. Voranschlag 2013 – Genehmigung Rechtsmittelbelehrung Das Protokoll liegt ab 10. Dezember 2012 in der Gemeindeverwaltung Mettmenstetten zur Einsicht auf. Begehren um Berichtigung des Protokolls sind in der Form des Rekurses innert 30 Tagen vom Beginn der Auflage an gerechnet, beim Bezirksrat, 8910 Affoltern am Albis, einzureichen. Gegen den Beschluss kann wegen Verletzung von Vorschriften über die politischen Rechte und ihre Ausübung innert 5 Tagen, von der Veröffentlichung an gerechnet, schriftlich Rekurs beim Bezirksrat Affoltern erhoben werden. Im Übrigen kann gegen den Beschluss gestützt auf § 151 Abs. 1 Gemeindegesetz (Verstoss gegen übergeordnetes Recht, Überschreitung der Gemeindezwecke und Unbilligkeit) innert 30 Tagen, von der Veröffentlichung an gerechnet, schriftlich Beschwerde beim Bezirksrat Affoltern erhoben werden. Die Kosten des Beschwerdeverfahrens hat die unterliegende Partei zu tragen. Die Rekurs- oder Beschwerdeschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten. Der angefochtene Beschluss ist, soweit möglich, beizulegen. Mettmenstetten, 7. Dezember 2012 Sekundarschulpflege Knonau, Maschwanden, Mettmenstetten

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Primarschulgemeinde Reformierte Kirchgemeinde

Einladung zur Gemeindeversammlung Die Stimmberechtigten der Gemeinden Obfelden und Ottenbach (Sekundarschulgemeinde) sowie der Gemeinde Obfelden (Politische Gemeinde, Primarschulgemeinde und Reformierte Kirchgemeinde) werden zur Gemeindeversammlung eingeladen auf Montag, 10. Dezember 2012, 20.00 Uhr, im Singsaal der Schulanlage Chilenfeld. Die Stimmberechtigung richtet sich nach dem Gesetz über die politischen Rechte vom 1.September 2003. Anträge: A. Sekundarschulgemeinde Obfelden-Ottenbach 1. Genehmigung des Voranschlages 2013 und Festsetzung des Steuerfusses auf 22 % 2. Ersatzlose Aufhebung der seit 1. Juni 2010 in Kraft stehenden Verordnung Videoüberwachung und Ausserkraftsetzung per 1. Januar 2013 B. Politische Gemeinde 1. Genehmigung des Voranschlages 2013 und Festsetzung des Steuerfusses auf 47 % 2. Genehmigung des Rahmenvertrages über Lieferung und Transport der R/TV- und Telekom-Signale mit der Fernsehgenossenschaft Affoltern am Albis (FGA)

1. Genehmigung des Voranschlages 2013 und Festsetzung des Steuerfusses auf 46 % 2. Genehmigung der revidierten Verordnung Videoüberwachung 3. Genehmigung eines Kredites von Fr. 240 000.– für die Aussenraumgestaltung Chilefeld

Primarschulpflege und Gemeinderat Mettmenstetten

Im Auftrag der Vorsteherschaften Gemeindeverwaltung Knonau

Politische Gemeinde

C Primarschulgemeinde

Mettmenstetten, 7. Dezember 2012

Knonau, 7. Dezember 2012

Sekundarschulgemeinde Obfelden-Ottenbach

Hey, mir holet üse Chrestbaum bim Knüsel in Cham Da gibt es original Nordmanntannen oder Weihnachtsbäume mit Wurzeln. Die Bäume aus umweltgerecht gepflegten Kulturen sind sehr schön gewachsen und dunkelgrün. Die grosse Auswahl in allen Grössen wird Sie begeistern. Direkt an der Hauptstrasse Knonau–Cham. Eine besinnliche Weihnachtszeit und ein gesegnetes neues Jahr wünscht Ihnen Familie Knüsel mit ihrem Team, Oberwil 1, 6330 Cham, Telefon 041 780 33 65 Öffnungszeiten: Montag bis Freitag 08.00 Uhr durchgehend bis 18.00 Uhr Samstag, 08.00 Uhr durchgehend bis 17.00 Uhr Zusätzlich: Sonntag, 16. und 23. Dez., 10.00 bis 16.00 Uhr

D. Reformierte Kirchgemeinde Genehmigung des Voranschlages 2013 und Festsetzung des Steuerfusses auf 12 % Als Ergänzung zu den Anträgen liegen die Akten 14 Tage vor der Versammlung während den Bürozeiten bei der Gemeindeverwaltung zur Einsicht auf. Auf Wunsch werden die Anträge in Broschürenform den Stimmberechtigten zugestellt. Die Anträge können auch auf der Homepage der Gemeinde Obfelden (www.obfelden.ch) eingesehen werden. Obfelden, 9. November 2012 Die Gemeindevorsteherschaften


Bezirk Affoltern

Freitag, 7. Dezember 2012

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Ein wichtiger Schritt zu mehr Schulraum Die Knonauer Gemeindeversammlung sagt Ja zum Projektkredit für die Schulhauserweiterung Aeschrain Alle Anträge gutgeheissen – das ist die Bilanz der Gemeindeversammlung vom Dienstag in Knonau. Rege diskutiert wurde die räumliche Entwicklung der Primarschule.

sung», hielt eine Votantin entgegen und Schulpfleger Marcel Bosshart warf der RPK gar vor, mit vorgefasster Meinung in die Sitzungen zu kommen und die Erläuterungen nicht verstehen zu wollen. Von mehreren Votanten wurde weiter eine Gesamtplanung gefordert, statt die Baustellen einzeln anzugehen. Insbesondere die Turnhallen-Situation sei unbefriedigend, hielten mehrere Knonauer fest. Gewünscht wurde unter anderem eine Zweifach-Halle, womit die bestehende Halle zu Schulraum und einer Bibliothek umgenutzt werden könnte. «Wir haben diese Vision auch gehabt», so Schul-Liegenschaften-Vorstand Marcel Bosshart, «aber sind wieder auf dem Boden gelandet.»

................................................... von thomas stöckli «Es freut mich, dass sich so viele Leute für den Voranschlag interessieren», scherzte Finanzvorstand Rico Roth zu Beginn der Knonauer Gemeindeversammlung. 132 Stimmbürger kamen am Dienstagabend in den «Stampfi»Saal – deutlich mehr als üblich. Die Mehrheit interessierte sich primär für das zweite Geschäft der Primarschulgemeinde.

Zwei Bauprojekte Zwei Bau-Projekte will die Schulpflege in den nächsten zwei Jahren angehen. Nebst der Aufstockung des bestehenden Schulhauses Aeschrain um zwei Klassenzimmer inklusive Gruppenräumen und Büros für Schulleitung und Schulverwaltung soll ein dritter Kindergarten realisiert werden. Für beide Projekte zusammen dürften Kosten von über 3,25 Mio. Franken anfallen. «Für diese Bauten sind keine Steuererhöhungen notwendig», betonte die Primarschul-Präsidentin. In den Jahren danach werden dann ein TurnhallenNeubau und eine Sanierung der bestehenden Turnhalle zum Thema – was nochmals bedeutend teurer wird.

Einigkeit im «Stampfi»-Saal: Knonau sagt Ja zum Projektkredit für die Schulhauserweiterung Aeschrain. (Bild Thomas Stöckli) Steigende Schülerzahlen Gut eine Stunde wurde über die Schulhauserweiterung Aeschrain diskutiert. Das Ergebnis fiel dann äusserst deutlich aus: Zwei Rückweisungsanträge wurden regelrecht abgeschmettert, der Projektierungskredit von 175 000 Franken schliesslich mit nur zwei Gegenstimmen gutgeheissen. Der Baukredit soll der Gemeindeversammlung im Sommer 2013 vorgelegt werden, Bezugstermin wäre dann im August 2014. «Es braucht grundsätzlich mehr Schulraum», hatte Primarschul-Präsidentin Brigitta Trinkler gleich zu Beginn festgehalten. So würde die Schülerzahl in Knonau nur schon ohne Zu-

züger in den kommenden vier Jahren um 30 Kinder ansteigen, dazu kommt dann das Wachstum der Gemeinde: Mittlerweile wohnen 2000 Personen in Knonau, wegen anhaltend starker Bautätigkeit dürften es 2017 deren 2200 sein. «Ohne zusätzlichen Schulraum müssten wir massiv überfüllte Klassen führen – das wollen wir nicht!», stellte Brigitta Trinkler fest. «Der Bedarf nach zusätzlichem Schulraum ist nicht nachgewiesen», kritisierte Peter Pfiffner, Präsident der Rechnungsprüfungskommission (RPK) und stellte die Prognose der Schülerzahlen infrage. «In der Weisung sehe ich viele Fehler», bemängelte Pfiffner weiter und empfahl, den Projektkredit abzulehnen. «Das ist keine Luxuslö-

Gesamtsteuerfuss unverändert Im Eiltempo hatte die Gemeindeversammlung zuvor die Budgets der politischen Gemeinde und der Primarschulgemeinde abgesegnet. Der Gesamtsteuerfuss bleibt unverändert bei 115%. Gemeinderat Rico Roth rechnet bei Nettoinvestitionen von 548 800 Franken sowie einem Aufwand von 8,27 Mio. Franken mit einem Plus von 181 200 Franken. In den kommenden Jahren stehen grosse Investitionen an, hielt Roth fest und erklärte eine Begrenzung der Verschuldung zum mittelfristigen Ziel. Die RPK schlug dem Gemeinderat vor, allenfalls 2014 eine Steuersenkung ins Auge zu fassen. Die Primarschulgemeinde budgetiert ein Minus von 244 000 Franken und Nettoinvestitionen von 511 300

Auch die Primarschule Stallikon führt Schulsozialarbeit ein Gemeindeversammlung genehmigt Voranschlag 2013 Die 59 Stimmberechtigten der Gemeindeversammlung vom Mittwochabend in Stallikon stimmten sowohl der Einführung der Schulsozialarbeit an der Primarschule als auch dem Budget 2013, das mit einem Aufwandüberschuss von 1,3 Mio. Franken veranschlagt ist, zu. ................................................... von urs e. kneubühl «Die Schulsozialarbeit (SSA) unterstützt die Schule bei der Früherkennung und der Bearbeitung von sozialen Problemen, welche das Wohlbefinden der Kinder oder Jugendlichen gefährden und damit auch Schul- und Lernklima belasten», ist einer der Grundsätze der SSA. Die 59 Stimmberechtigten der Gemeindeversammlung Stallikon folgten am vergangenen Mittwochabend, 5. Dezember, argumentativ überzeugt, diesem Grundsatz und stimmten der Einführung der Schulsozialarbeit an der Primarschule Stallikon ohne Diskussion und Gegenstimme zu. Damit bewilligten sie auch einmalige Kosten von 10 000 Franken als Kostendach zur Bereitstellung der notwendigen Infrastruktur sowie jährlich wiederkehrende Kosten von 72 000 Franken. Die Kosten für das kommende Jahr betragen 29 880 Franken.

SSA: Lehrpersonen und Schulleitung entlasten Wie Schulvorsteherin Iris Geissbühler an der Gemeindeversammlung ausführte, treten auch in der Schule Stallikon vermehrt Schwierigkeiten auf,

welche die Lehrpersonen sowie die Schulleitung stark belasten. Dazu gehören persönliche oder familiäre Probleme der Kinder und Jugendlichen sowie schwierige Klassenkonstellationen ebenso wie Vandalenakte und eine zunehmende Gewaltbereitschaft. Entsprechend bestätigte eine bei den Lehrpersonen der Schule Stallikon durchgeführte Umfrage den klaren Bedarf an Schulsozialarbeit. Das deutliche Ja der Stalliker Gemeindeversammlung erstaunt nicht, zumal die Stimmberechtigten bereits im Dezember 2010, als es um die Einführung der gemeinsamen Schulsozialarbeit an den Primarschulen Bonstetten, Wettswil und Stallikon ging, klare Zustimmung signalisierten. Gescheitert ist das gemeinsame Projekt damals am Nein der Stimmberechtigten von Wettswil. In der Zwischenzeit hat nun eine Arbeitsgruppe mit fachlicher Unterstützung des Amtes für Jugend und Berufsberatung (AJB) ein neues Modell zur Schulsozialarbeit erarbeitet. Mit der eindeutigen Zustimmung am Mittwochabend führt Stallikon nun die SSA auf Anfang Schuljahr 2013/2014 ein. Für die Gemeinde mit aktuell 267 Schülerinnen und Schülern ergibt sich diesbezüglich, gemäss Fachleuten, eine personelle Anstellung im Umfang von 45 Stellenprozenten. Dabei wird auch der zukünftigen Entwicklung der Gemeinde Rechnung getragen: Die Zahl der Schülerinnen und Schüler wird, analog der Gesamtbevölkerung, in den nächsten Jahren steigen und in rund 1,5 Jahren wird die Schule in zwei gleichwertig grossen, aber örtlich getrennten Schulhäusern stattfinden. Die fachliche Leitung und Personalführung der Mitarbeitenden der Schulsozialarbeit werden per

Leistungsauftrag über (AJB) gewährleistet.

den

Kanton

Unveränderter Gesamtsteuerfuss Ebenso ohne Gegenstimmen verabschiedete die Gemeindeversammlung sowohl den Voranschlag 2013 als auch einen Steuerfuss von 71%. Damit steigt dieser um 1%, was allerdings durch die bereits beschlossene Senkung des Steuerfusses für die Sekundarschulgemeinde um –1% zum gleichbleibenden Gesamtsteuerfuss von 86% wettgemacht wird. «Die laufende Rechnung», führte Finanzvorstand Werner Michel aus, «zeigt einen Aufwand von 17,4 Mio. Franken – im Vergleich zum Vorjahr erhöht sich dieser um 1,4 Mio. – und einen Ertrag von 9,2 Mio. Franken.» Der verbleibende Aufwandüberschuss von 8,2 Mio. Franken wird primär durch Steuern gedeckt. Der verbleibende Aufwandüberschuss von 1,3 Mio. Franken wird dem Eigenkapital entnommen, welches Ende Rechnungsjahr ca. 15,5 Mio. Franken beträgt. Hier bemerkte ein Votant, dass der Aufwandüberschuss in Stallikon noch nie derart hoch ausgefallen sei und es nicht angehe, zur Deckung Jahr um Jahr das Eigenkapital zu mindern. Er forderte den Gemeinderat auf, zukünftig wieder um ausgeglichene Abschlüsse besorgt zu sein. Der Investitionsbedarf der Gemeinde Stallikon ist im Budgetjahr und in den kommenden Jahren sehr hoch. Entsprechend weist die Investitionsrechnung Nettoinvestitionen von 9 Mio. Franken im Verwaltungsvermögen auf. Die im Budget für 2013 disponierten Projekte sind zum grossen Teil gebunden oder von der Gemeindever-

Franken. Für die zunehmenden Ausgaben seien primär die steigenden Einwohner- und Schülerzahlen verantwortlich, führte Martina Röthlisberger aus. Weiter steige der Bedarf an Deutsch als Zweitsprache wegen der Asylkinder im Dorf. Gemeindepräsident Walter von Siebenthal nutzte die Gelegenheit noch, um über die geplante Fusion von politischer und Primarschulgemeinde zu informieren: Die Projektgruppe habe bereits eine gemeinsame Gemeindeordnung erstellt. Im neuen Jahr soll die Bevölkerung dann an einer Info-Veranstaltung über die Fortschritte orientiert werden. Ziel sei, die Einheitsgemeinde ab 1. Januar 2014 umgesetzt zu haben, hielt von Siebenthal fest.

sammlung, resp. an der Urne bereits bewilligt. Mehrheitlich handelt es sich um den Ausbau der Infrastruktur, um Sanierungen und Massnahmen zur Werterhaltung. Schwerpunkte bilden der Neubau einer Kinderkrippe und der Neubau der Schulanlage Pünten in Stallikon Dorf. Dazu kommen der Kostenanteil an die Verpflegungs- und Energiezentrale des Spitals Affoltern sowie für weitere Verbesserungen des Hochwasserschutzes an Gewässern, für die Sanierung von Strassenbelägen und die Erneuerung von Wasserleitungen. Für den Rückbau der baufälligen Liegenschaften Weidhogerweg 5 und 7 sind zudem 120 000 Franken budgetiert. Die Abschreibungen auf dem Verwaltungsvermögen betragen 2,2 Mio. Franken.

Wohnen und Leben für Ältere Zum Abschluss der Versammlung informierte Sozialvorsteherin Monika Rohr über das angelaufene Projekt «Wohnen und Leben für Ältere in Stallikon», mit welchem die Gemeinde der im Bezirk herrschenden diesbezüglichen Unterversorgung begegnen will. Die achtköpfige Projektgruppe unter Leitung der Sozialvorsteherin hat erste Eckpfeiler zur Bedarfsanalyse gesetzt: Bereits im kommenden Januar wird man mit Einzelinterviews und drei offenen Gesprächsrunden für 50- bis 80Jährige – 15., 16. und 17. Januar 2013, Interessierte sind herzlich willkommen, Anmeldung auf der Gemeindeverwaltung – den ambitionierten Zeitplan des Projekts konkret anpacken. Ende 2013 sollen dem Gemeinderat dann bereits konkrete Vorschläge und Ideen vorliegen. Über die Details zum Projekt informiert Stallikon separat.

Dorf-Weihnacht am 16. Dezember Den Versammlungsabschluss machte wie gewohnt die reformierte Kirchgemeinde – in wesentlich intimerem Rahmen: 33 Stimmberechtigte folgten den Ausführungen von Gutsverwalter Ruedi Jakob und Kirchgemeinde-Präsident Bruno Grob. Immer noch in weiter Ferne scheint die Übernahme des Pfarrhauses: «Die Ansichten über den Unterhalts-Rückstand sind sehr unterschiedlich», so Grob. Abschliessend wies der Präsident der Kirchgemeinde noch auf die anstehenden Veranstaltungen hin, unter anderem die ökumenische Dorf-Weihnacht am 16. Dezember, bei der Kinder auf einem Rundgang die Weihnachtsgeschichte nachspielen.

Sicherheitsgefühl der Kunden steigt Die Fahrgäste im Zürcher Verkehrsverbund (ZVV) fühlen sich sicherer als noch vor zwei Jahren, wenn sie mit S-Bahn, Tram oder Bus nach 21 Uhr unterwegs sind. Dies zeigt die neueste Auswertung der Kundenzufriedenheitserhebung des ZVV. Die 2011 aufgebaute Sicherheitsorganisation zeigt Wirkung. Mit gelben Leuchtwesten ausgestattet, steigert sie das Sicherheitsgefühl der Fahrgäste. Laut der neuesten Kundenzufriedenheitserhebung des ZVV fühlen sich Fahrgäste, die in den Abendstunden oder nachts unterwegs sind, deutlich sicherer als noch vor zwei Jahren. Bei allen befragten Personengruppen, von Jugendlichen bis Senioren, ist das Sicherheitsgefühl auf dem höchsten Stand seit 2000. Am sichersten fühlen sich die Passagiere nach wie vor in Bus und Tram. Doch auch wer mit der S-Bahn unterwegs ist, fühlt sich gemäss Umfrage sicherer als noch vor zwei Jahren. 2010 gaben die befragten Personen der SBB noch 66 Punkte, inzwischen sind es dieses Jahr knapp 70. Dieses gute Ergebnis ist der neuen Sicherheitsorganisation unter dem Kommando der SBBTransportpolizei zu verdanken. Eine weitere Frage an die Kunden war, ob eine ausreichende Präsenz an Sicherheitspersonal vorhanden sei. Auch hier wurden klar bessere Noten verteilt als noch vor zwei Jahren. Markant ist die Veränderung bei den SBahnen: Der Wert stieg von 59 auf 66 Punkte. Jeden Tag sind rund 100 Personen in den S-Bahnen, an den Bahnhöfen und auf den Bussen unterwegs und sorgen für die Sicherheit der Fahrgäste. Kontrollen werden in der SBahn mindestens zu viert durchgeführt. Die Mitarbeitenden der Sicherheitsorganisation sind in auffallenden, gelben Westen unterwegs. (pd.)


So wie ein Blatt vom Baume fällt, so geht ein Leben aus der Welt.

Eine Stimme, die uns vertraut war, schweigt. Ein Mensch, der uns lieb war, ging. Was uns bleibt, sind Liebe, Dank, und die Erinnerung.

TODESANZEIGE Traurigen Herzens und in liebevollen Gedanken verabschieden wir unseren geliebten Vader und Opa zu seiner letzten Reise, die den Kreis seines Lebens schliesst.

TODESANZEIGE

Reformierte Kirchgemeinde

In Liebe und Dankbarkeit nehmen wir Abschied von

Raymond Lucien Masson-van Nieuwburg

Fredy Egeler-Brodbeck

20. Juni 1926 – 3. Dezember 2012

Nach geduldig ertragenen dreieinhalb Jahren im Pflegeheim Pilatus Süd P1 durfte er nach kurzer Krankheit friedlich einschlafen.

13. Januar 1926 – 2. Dezember 2012

Im Alter von 86 Jahren ist das letzte Blatt seines Lebensbaumes gefallen und vom Winde fortgetragen worden. Nach kurzer, schwerer Krankheit durfte er im Spital Affoltern friedlich einschlafen. In stiller Trauer: Alexandre Masson Chantal Mattes-Masson Patrick Mattes Verwandte und Freunde Die Beisetzung findet am Montag, den 10. Dezember 2012, um 13.45 Uhr auf dem Friedhof Hausen am Albis statt; anschliessend Abdankung in der katholischen Kirche.

Beschlüsse der Gemeindeversammlung vom 5. Dezember 2012

In stiller Trauer: Rosemarie Egeler-Brodbeck Regula und Konrad Gull-Egeler Ursula und Domenico Kälin-Egeler Marco Kälin Verwandte und Freunde Die Urnenbeisetzung findet am Dienstag, 11. Dezember 2012, um 14.00 Uhr, auf dem Friedhof Affoltern am Albis statt; anschliessend Trauergottesdienst in der Friedhofskapelle. Anstelle von Blumen gedenke man der Stiftung Tixi Säuliamt, Postkonto 80-23029-6. Im Amt werden keine Leidzirkulare versandt.

Traueradresse: Chantal Mattes, Hofmattweg 5, 8915 Hausen am Albis Traueradresse: Rosemarie Egeler-Brodbeck, Lichtmattstrasse 10, 8910 Affoltern am Albis

Genehmigung des Voranschlages 2013, Festsetzung des mutmasslichen Steuerertrages zu 100 % auf Fr. 2 800 000.– und Festsetzung des Steuerfusses auf 12 %. Sekundarschulgemeinde Genehmigung des Voranschlages für das Jahr 2013 und Festsetzung des erforderlichen Steuersatzes auf 22 %. Politische Gemeinde 2.1. Genehmigung des Voranschlages des Politischen Gemeindeguts für das Jahr 2013 und Festsetzung des erforderlichen Steuersatzes auf 86 %. 2.2. Genehmigung der Bauabrechnung Ausbau Huebersbergbach, Türlen, im Betrage von Fr. 416 822.40 (bewilligter Kredit Fr. 515 000.–). 2.3. Genehmigung der Wasserversorgungsverordnung (WVVO). 2.4. Genehmigung der Siedlungsentwässerungsverordnung (SEVO) 2.5. Zwischenbilanz Legislaturschwerpunkte 2010/14: Information des Gemeinderates (keine Beschlussfassung). Rechtsmittelbelehrung:

Fussballclub Affoltern am Albis

TODESANZEIGE Tief berührt nehmen wir Abschied von unserem langjährigen Ehrenmitglied

TODESANZEIGE Wir haben die schmerzliche Pflicht, Sie vom Hinschied unseres Freundes

Fredy Egeler 13. Januar 1926 – 2. Dezember 2012

Mit Fredy Egeler verliert der Fussballclub Affoltern am Albis eine herausragende Persönlichkeit und für viele einen langjährigen Wegbegleiter und Freund. Viele Jahrzehnte hat er mit hoher fachlicher Kompetenz und grosser Menschlichkeit die Vereinsarbeit des FCA (unter anderem als Präsident, Vizepräsident, Seniorenobmann, Mitbegründer des FCA-Grümpelturniers) und den Fussballverband der Region Zürich (unter anderem als langjähriger Seniorenobmann FVRZ) gestaltet und geprägt. Aufgrund seiner grossen Verdienste für den FC Affoltern am Albis wurde er 1960 zum Ehrenmitglied ernannt.

Fredy Egeler 13. Januar 1926 – 2. Dezember 2012

in Kenntnis zu setzen. Am vergangenen Sonntag ist er für immer eingeschlafen. Fredy war 1988 Gründungspräsident des Kiwanis Clubs Knonaueramt. Wir verlieren in Fredy einen wertvollen Freund und sehr geschätzten Kameraden. Wir werden ihm ein ehrendes Andenken bewahren. Der Trauerfamilie sprechen wir unser tiefes Beileid aus.

Fredy, wir werden Deine hilfsbereite, kameradschaftliche und charismatische Art sehr vermissen und Dich in bester und ehrender Erinnerung behalten. Den Angehörigen sprechen wir unser herzlichstes Beileid aus. Adieu Fredy.

Fussballclub Affoltern am Albis

Die Urnenbeisetzung findet am Dienstag, 11. Dezember 2012, um 14.00 Uhr auf dem Friedhof Affoltern am Albis statt. Anschliessend Trauergottesdienst in der Friedhofskapelle.

für die grosse Anteilnahme, die vielen Karten, die kraftgebenden Zeichen der Verbundenheit und die grosszügigen Spenden beim Abschied von unserem lieben

– – – –

Pfarrer M. Ruff für die tröstende Abschiedsfeier Bruno Grob für den Lebenslauf Franziska Eichenberger und Casey Crospy für die schöne Musik dem Männerturnverein Wettswil und den Albis-Turnveteranen für den Fahnengruss – Verena Fehr, Pfarrer M. Ruff, Gaby Brönimann für die einfühlsame Begleitung – dem Team vom Haus Seewadel und Herrn Dr. Philippe Luchsinger für die liebevolle Pflege Dank allen, die Ernst in seinem Leben in Liebe und Freundschaft verbunden waren und ihn auf seinem letzten Weg begleitet haben. Affoltern am Albis, im Dezember 2012

Die Trauerfamilie

Die Gemeindevorsteherschaften

Planauflage: Die Pläne liegen auf den betreffenden Gemeindekanzleien zur Einsicht auf. Dauer der Planauflage: 20 Tage vom Datum der Ausschreibung an. Erfolgt die Ausschreibung im Amtsblatt des Kantons Zürich später, gilt das Datum der letzten Ausschreibung.

WIR DANKEN HERZLICH

Besonders danken wir

Die Rechtsmittel müssen einen Antrag und eine Begründung enthalten. Das Protokoll liegt zu den Schalteröffnungszeiten in der Einwohnerkontrolle zur Einsicht auf.

Kiwanis Club Knonaueramt Der Vorstand

Die Urnenbeisetzung findet am Dienstag, 11. Dezember 2012, um 14.00 Uhr auf dem Friedhof Affoltern am Albis statt. Anschliessend Trauergottesdienst in der Friedhofskapelle.

Ernst Baumann-Vollenweider

Beim Bezirksrat Affoltern am Albis, Im Grund 15, 8910 Affoltern am Albis, können – von der Veröffentlichung an gerechnet – schriftlich folgende Rechtsmittel ergriffen werden: – innert 5 Tagen Rekurs wegen Verletzung der politischen Rechte sowie der Vorschriften über ihre Ausübung (gemäss § 147 Gesetz über die politischen Rechte); – innert 30 Tagen Rekurs mit dem Begehren um Berichtigung des Protokolls (gemäss § 54 Gemeindegesetz); – innert 30 Tagen Beschwerde gegen die gefassten Beschlüsse (gemäss § 151 Gemeindegesetz).

Bestattungen

Rechtsbehelfe: Begehren um die Zustellung von baurechtlichen Entscheiden sind innert 20 Tagen seit der Ausschreibung bei der Baubehörde schriftlich einzureichen; elektronische Zuschriften (E-Mails) erfüllen die Anforderungen der Schriftlichkeit in der Regel nicht. Wer das Begehren nicht innert dieser Frist stellt, hat das Rekursrecht verwirkt. Die Rekursfrist läuft ab Zustellung des Entscheides (§§ 314-316 PBG).

Affoltern am Albis

Hausen am Albis

Am 2. Dezember 2012 ist in Affoltern am Albis ZH gestorben:

Am 3. Dezember 2012 ist in Affoltern am Albis gestorben:

Für die Zustellung baurechtlicher Entscheide wird eine geringfügige Kanzleigebühr erhoben.

Alfred Egeler

Masson, Raymond Lucien

Knonau

geb. 13. Januar 1926, Ehemann der Rosemarie Egeler, von Affoltern am Albis ZH, wohnhaft gewesen in Affoltern am Albis ZH, Lichtmattstrasse 10.

geb. 20. Juni 1926, von Zürich und Würenlingen AG, wohnhaft gewesen in Hausen am Albis.

Bauherrschaft: Hans und Yvonne Leuthold, Amlisberg, 8934 Knonau Projektverfasser: Norag Zug AG, Alpenblick 3, 6330 Cham Bauvorhaben: Teilabbruch bestehende Scheune und Aufbau auf bestehenden Betonsockel für Remise und Heulager, Neubau Scheune für Milchvieh sowie Neubau Hochsiloanlage, Vers.Nr. 317, auf Parzelle Nr. 168, Amlisberg (Landwirtschaftszone)

Urnenbeisetzung am Dienstag, 11. Dezember 2012, um 14.00 Uhr auf dem Friedhof Affoltern am Albis ZH, anschliessend Trauergottesdienst in der Friedhofskapelle Affoltern am Albis ZH. Bestattungsamt Affoltern am Albis

Die Beisetzung findet am Montag, 10. Dezember 2012, um 13.45 Uhr auf dem Friedhof Hausen am Albis mit anschliessender Abdankung in der katholischen Kirche Hausen am Albis statt. Bestattungsamt Hausen am Albis


Bezirk Affoltern

Freitag, 7. Dezember 2012

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Noch bleiben die Steuern in Hausen auf bisherigem Niveau Die Hausemer Gemeindeversammlung bewilligt alle Budgets und Geschäfte Wenn eine Rechnungsprüfungskommission trotz voraussichtlichem Gewinn von einer halben Million Franken für das Budget 2013 einen Rückweisungsantrag stellt, ist das ungewöhnlich. Der Gemeinderat ist aufgefordert, das von der RPK bemängelte, «strukturelle Defizit» von derzeit jährlich rund einer Million Franken bis 2014 zu bereinigen. ................................................... von martin platter Noch sind die Finanzen in Hausen einigermassen im Lot. Dank ausserordentlicher (aber nicht unumstrittener) Einnahmen aus der Firmenfusion der Rohstoffriesen Glencore und Xtrata kommt neben allen anderen Zürcher Gemeinden auch Hausen zu einem beträchtlichen, einmaligen Zustupf aus dem Finanzausgleich von 700 000 Franken. Zusammen mit dem Buchgewinn aus dem Verkauf der Törlenmatt von 1,3 Millionen Franken steht der Oberämtler Gemeinde damit im kommenden Jahr zwei Millionen Franken mehr als sonst zur Verfügung. Dennoch weist der Voranschlag nur einen voraussichtlichen Gewinn von 0,5 Millionen Franken aus, wie am Mittwochabend an der Hausemer Gemeindeversammlung zu vernehmen war. Das hat die Rechnungsprüfungskommission unter dem Präsidium von Stefan Gyseler dazu bewogen, ihre Drohung wahr zu machen. Bereits in den letzten Veranlagungsperioden hatte die RPK immer wieder ihre Sorge kundgetan, dass Hausen langsam aber sicher in eine Schuldenfalle tappe, wenn nicht mehr Ausgaben-Disziplin geübt werde. Die RPK sah den Zeitpunkt nun gekommen und legte ihr Veto ein. Gyseler stellte einen Rückweisungsantrag. Er forderte den Gemeinderat auf, das Budget zu überarbeiten und danach erneut zur Bera-

tung vorzulegen, ebenso den Steuerfuss (86 Prozent für Primarschule und Politische Gemeinde).

Enger Handlungsspielraum Finanzvorsteherin Angela Studer machte auf den engen finanziellen Handlungsspielraum aufmerksam und zählte einige Kostenstellen auf, wo die Ausgaben im 21-Millionen-Franken-Budget deutlich steigen werden – ohne dass die Gemeinde gross Einfluss nehmen könnte. So verursache beispielsweise die Sanierung Beamtenversicherungskasse rund 70 000 Franken

Mehraufwand pro Jahr. Auch die Einführung der neuen Kindes- und Erwachsenen-Schutzbehörde (KESB) werde gegenüber dem bisherigen System jährlich rund 100 000 Franken Mehrkosten verursachen. Dazu kämen höhere Besoldungsausgaben, da die Schulklassen sehr voll seien, was mehr Pensen für die Lehrkräfte nötig mache. Dazu stünden dringende Infrastrukturkosten an für den Ausbau des Kindergartens Ebertswil sowie der Ersatz des Spielplatzes; für eine neue Telefonanlage plus 70 000 Franken Zuschuss für die neue Turnhalle im Albisbrunn. Im Gegenzug rechnet Stu-

der eher mit geringeren Steuereinnahmen und auch die Grundstückgewinnsteuern seien eher tief budgetiert. «Wir haben bei den Aufwendungen realistisch budgetiert und beim Ertrag eher vorsichtig», fand Studer.

Zustimmung auf beiden Seiten Studer stimmte den Bedenken der RPK zu: «Wir werden künftig Aufwandüberschüsse haben, wenn wir nicht handeln. Wir wollen die Probleme aber mittelfristig angehen, mit dem Ziel, einen ausgeglichenen Haushalt zu erreichen.» Im Januar finde eine

Steuererhöhung in der reformierten Kirchgemeinde Wie im letzten Jahr angekündigt, wird die reformierte Kirchgemeinde ihre Steuern im kommenden Jahr um ein Prozent erhöhen. Der Steuerfuss 2013 beträgt damit zwölf Prozent. Kirchgemeindepräsident Jürg Billeter begründete die Massnahme vor den 24 Stimmberechtigten mit der Sicherstellung der finanziellen Liquidität im Hinblick auf die bevorstehenden Projekte (Sanierung Kirchenfassade, Amortisation Darlehen ab 2015). Der Pfarramtswechsel und die Pfarrhaussanierung habe sich in der Rechnung und im Budget niedergeschlagen, führte Billeter aus. Der Beitrag an die Landeskirche steige nochmals um 8300 auf 105 700 Franken, was einem Drittel des Budgets entspreche. Dazu komme zusätzlicher Abschreibungsaufwand von 47 000 durch den Systemwechsel von progressiv zu linear. Die Restwerte müssen deshalb innert kürzerer Frist abgeschrieben werden. Der voraussichtliche Aufwandüberschuss im Budget 2013 werde wahrschein-

lich 5400 Franken betragen. Der Voranschlag wurde kommentarlos angenommen. Weitere Informationen auf ref.ch/hausen Das 4,3-Millionen-Franken-Budget der Sekundarschule Hausen rechnet gemäss Finanzvorsteherin Maya Langhi mit einem Überschuss von knapp 80 000 Franken bei gleichbleibendem Steuerfuss von 22 Prozent. Die Sanierung der BVK kostet hier 18 000 Franken im Jahr. Die 53 Stimmberechtigten aus den drei Kreisgemeinden Hausen, Kappel und Rifferswil stimmten dem Voranschlag einstimmig und kommentarlos zu.

Strassenbauliche Massnahmen Alle übrigen Geschäfte der Politischen Gemeinde wurden ebenfalls gutgeheissen. Die Bauabrechnung des Ausbaus des Huebersbergbach in Türlen endete 19 Prozent günstiger als der bewilligte Kredit von 515 000 Franken. Die Wasserversorgungs- und die Siedlungsentwässerungsverordnung wur-

den angepasst. Positiv fiel die Zwischenbilanz der Legislaturschwerpunkte 2010 bis 2014 aus. Interessant hier ist die Priorisierung der verschiedenen Bauprojekte. Von grösster Wichtigkeit sind die Sportanlagen, der Kindergarten in Ebertswil und die öffentlichen Plätze. Zweitrangig ist die Zentralisierung der Werke und Regiebetriebe, für deren Standort man bei Weisbrod Zürrer in Abklärung ist. Bezüglich Strassenraum und Platzgestaltung im Zentrum von Hausen stellte Tiefbauvorstand Christoph Tandler in Zusammenarbeit mit dem Kanton umfangreiche Sanierungen der Zuger-, Rifferswiler-, Ebertswiler- (ab Drogerie Rütimann bis Zugerstrasse) und Albisstrasse in Aussicht. Dabei gehe es um eine Anpassung der Ortsdurchfahrt und die Gestaltung des Postplatzes. Am Montag, 21. Januar 2013 werde im Gemeindesaal ausführlich informiert. (map.)

Sitzung mit dem Finanzplaner statt. Da würden Vergleiche mit anderen Gemeinden angestellt und geschaut, wo die beeinflussbaren Kosten sind. Danach könne die politische Diskussion beginnen, ob die Finanzen über Effizienzsteigerung, Steuererhöhungen, Leistungsabbau oder Zurückstellen von Investitionen ins Lot gebracht werde. Eine Million Franken Kostenüberhang müssten systematisch angegangen werden. Dazu müssen Handlungsoptionen erarbeitet und ein Massnahmenpaket definiert werden. Die Vorgaben würden dann für Budgetierung 2014 wirksam. «Wir haben schon früher gemahnt und beim Budget 2012 konkret gewarnt vor den stark steigenden Ausgaben in der laufenden Rechnung und den hohen Investitionen. Gelingt es nicht, die Kostenentwicklung zu bremsen, werden die 1,8 Millionen Franken zusätzlicher Steuererträge, die der neue Finanzausgleich bringt, nicht wie geplant den Investitionen zufliessen, sondern in die laufende Rechnung», ist Gyseler überzeugt. Gelingt die Trendwende nicht, drohen entweder massive Steuererhöhungen (ein Steuerprozent entspricht 70 000 Franken, erhöht werden müssten 7 bis 14 Prozent) oder riesige Defizite. Wo er denn konkret Einsparungen vornehmen würde?, wollte eine Votantin von Gyseler wissen. Er spreche hier von einem «strukturellen Defizit». Das heisse, man müsse alle Bereiche und Kostenstellen auf Einsparmöglichkeiten überprüfen, antwortete Gyseler. Das sei wie in der Privatwirtschaft. Man dürfe einfach nicht mehr Geld ausgeben als vorhanden sei. In der Abstimmung unterlag der Rückweisungsantrag der RPK bei den 81 Stimmberechtigten im Hausemer Gemeindesaal mit 29 Ja- zu 43 NeinStimmen bei 3 Enthaltungen.» Wir werden über die Bücher gehen», stellte Gemeindepräsident René Hess in Aussicht. Der Voranschlag 2013 wurde mit 48 zu 29 Stimmen angenommen.

Wettbewerbskredit für dringend benötigten Schulraum Versammlung der Einheitsgemeinde Rifferswil Die Bevölkerung in Rifferswil wächst, und der Schulraum wird stets knapper. Mit dieser Tatsache konfrontierte Gemeindepräsident Marcel Fuchs die Stimmberechtigten im vollbesetzten Saal der Engelscheune. Ausserdem habe man in Rifferswil in den letzten Jahren die öffentlichen Gebäude in Sachen Sanierung und Unterhalt etwas vernachlässigt, hält Marcel Fuchs fest. Schulvorstand Reto Wegmüller doppelte mit der Feststellung nach, dass die Oberämtler Gemeinde im Verhältnis zur Gesamtbevölkerung sehr viele Kinder aufweist. Um auch in Zukunft Raum für die prognostizierten Schülerzahlen zur Verfügung zu haben, muss jetzt gehandelt werden, so die Erkenntnis des Schulpräsidenten. Aus diesen Gründen beantragt die Gemeinde dem Souverän einen Wettbewerbskredit von 225 000 Franken für einen Schulhausneubau sowie die Sanierung und den Umbau bestehender Liegenschaften zu bewilligen.

Einige wagemutige Varianten, um zu sparen Auch die Rechnungsprüfungskommission (RPK) stimmt den Vorhaben zu, allerdings unter dem Vorbehalt eini-

ger zusätzlicher Bedingungen, welche der Gemeinderat jedoch berücksichtigen wolle, wie der Präsident sofort versicherte. Trotz einer dann doch etwas intensiven Diskussion, in der verschiedene relativ mutige oder gar wagemutige (Spar-)Varianten aus der Versammlungsrunde vorgeschlagen wurden, gewann schliesslich der Antrag der Behörde mit grossem Mehr.

Rückweisungsantrag scheiterte nur knapp Auch das Budget und der Steuerfuss gaben anschliessend zu einigen Fragen, Vorschlägen und sogar zu einem Rückweisungsantrag Anlass. Nur ganz knapp, mit einer einzigen Stimme Unterschied, wurde dann aber die Petition eines Stimmbürgers, die Sanierung der Dorfstrasse zurückzustellen, abgelehnt. Anschliessend stimmten die Stimmbürgerinnen und Stimmbürger von Rifferswil sowohl der Rechnung 2013 als auch dem Steuerfuss praktisch einstimmig zu. Auch die evangelisch-reformierte Kirchgemeinde Rifferswil genehmigte den Voranschlag 2013 und den beantragten Steuerfuss von 14 Prozent. (mm)

Präsident Marcel Fuchs hatte gut lachen: Die Gemeinde bewilligte sämtliche Anträge der Behörde. (Bild Martin Mullis)


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Totalrevision der Polizeiverordnung

Freitag, 7. Dezember 2012

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Lastwagen gekippt

Aus dem Gemeinderat Obfelden Die Gemeindeversammlung stimmte am 4. Juni 2012 der Totalrevision der Polizeiverordnung (PV) zu. Nach Art. 31 dieser Verordnung bestimmt der Gemeinderat den Zeitpunkt der Inkraftsetzung und erlässt gemäss Art. 29 eine Verordnung samt Bussenliste. Die Verordnung über das gemeinderechtliche Ordnungsbussenverfahren (OBV) mit zugehöriger Bussenliste wurde genehmigt und die neue Polizeiverordnung wird auf den 1. Januar 2013 in Kraft gesetzt.

«Node». Die Node versorgen jeweils ein Gebiet mit unterschiedlicher Anzahl von Abonnenten. Um die Signalqualität aufrechtzuerhalten wird es aufgrund des durch die Bautätigkeit auf dem Gemeindegebiet anhaltend steigenden Zuwachses der Abonnenten notwendig, zusätzliche Fernsehverteilanlagen «Node» zu installieren. Für die Erweiterung des TV-Signalversorgungsnetzes in den Versorgungsgebieten Alte Landstrasse und Winkelstrasse wurde ein Kredit von 30 500 Franken bewilligt.

Quartierplan Rindelstrasse Das Quartierplanverfahren Rindelstrasse wurde abgeschlossen und die Schlussabrechnung für die Verfahrenskosten im Betrage von Fr. 100 822.35 sowie die Schlussabrechnung für die Baukosten im Gesamtbetrage von Fr. 720 876.30 (inklusiv Leitungsbau) bzw. zulasten des Quartierplans von 251 805 Franken wurden genehmigt. Ebenso wurde die Abrechnung der zulasten der Gemeinde Obfelden fallenden Ingenieurkosten für den Strassen- und Leitungsbau der Rindelstrasse im Betrage von Fr. 95 704.65 sowie die Bauabrechnung des Anteils der Baukosten von Fr. 390 140.15 genehmigt.

Liegenschaften Für die Erneuerung der Funkmikrofonanlage in der Mehrzweckhalle Zendenfrei wurde ein Kredit von 5450 Franken bewilligt.

Kabelnetz Die Verteilung des Fernsehsignals erfolgt heute durch zehn Verteilanlagen

Polizeiwesen Die Gemeindepolizei Affoltern führte am 28. November an der Dorfstrasse, bei der Liegenschaft Nr. 47, in Fahrtrichtung Affoltern, eine Geschwindigkeitskontrolle durch. Aus 758 kontrollierten Fahrzeugen resultierten 31 Übertretungen. Die gemessene Höchstgeschwindigkeit betrug 62 km/h (erlaubte Höchstgeschwindigkeit 50 km/h).

Baupolizei Baurechtliche Bewilligungen wurden erteilt an: Beat und Karoline StreiffBauert, Obfelden, für die Nutzungsänderung des gedeckten und teilweise verglasten Sitzplatzes am Wohnhaus Vers.-Nr. 1502 zu einem Wintergarten in der Lindenmatt; Jörg Burgener und Monika Frischherz, Obfelden, für den Neubau eines Einfamilienhauses mit vorgängigem Teilabbruch des Wohnhauses Vers.-Nr. 285 an der Pilatusstrasse. Eveline Meier, Gemeindeschreiberin

Grosser Erfolg beim Mailänderli-Verkauf Unicef-Sternenwoche in Bonstetten Voller Elan machte man sich auch dieses Jahr wieder ans Backen und Verzieren der grossen Mailänderli für die Sternenwoche-Aktion von Unicef. Wie auch die letzten beiden Jahre, bereitete das «Guetzle» den Kindern viel Freude. Das Wissen, dabei anderen Kindern zu helfen, denen es nicht so gut geht wie ihnen, gab den Kindern zusätzlich ein gutes Gefühl. Am meisten Sorgen machten sie sich auch dieses Mal über das Verkaufen. Es erfordert immer viel Mut von ihnen, sich hinzustellen und ihre frisch gebackenen

Mailänderli anzubieten. Doch da bestand kein Grund zur Sorge. So konnten dank kauffreudiger Kunden am Freitag und Samstag der vorletzten Woche insgesamt über 100 feine Guetzli und über 30 wunderschöne Lesezeichen – ebenfalls selbst gemacht – verkauft werden. Über den Erlös von 549 Franken herrscht grosse Freude. Der Beitrag wurde inzwischen bei der Post einbezahlt. Die Organisatoren bedanken sich ganz herzlich bei allen Käufern und wünschen eine schöne Vorweihnachtszeit.

LKW-Unfall am Montagmittag, 3. Dezember 2012, zirka 11.30 Uhr zwischen Ottenbach und Bickwil-Obfel-

den (Muristrasse): Ein LKW mit Anhänger kam von der Strasse ab und kippte um (Fahrtrichtung Bickwil). Die Ber-

gung der Gefährte dauerte mehrere Stunden. (Bild zvg.)

Einbrüche, Diebstahl, eine Verhaftung und Sturz in den Bach Viel Arbeit für die Polizei in den vergangenen Tagen Auch in den vergangen Tagen kam es zu zahlreichen Einbrüchen und Diebstählen – Schmuck, Uhren und Bargeld kamen abhanden. Indem sie die Sitzplatztüre aufwuchteten, gelangten Unbekannte vom 29. auf den 30. November ins Innere eines Einfamilienhauses. Gestohlen wurden Schmuck und Uhren im Wert von 1000 Franken. Den Sachschaden beziffert die Kantonspolizei auf 500 Franken. In Stallikon gelangten Einbrecher vom 28. auf den 29. November durch die unverschlossene Kellertüre in ein Einfamilienhaus. Sie entwendeten Schmuck in der Höhe von 12 000 Franken, richteten aber keinen Sachschaden an. Bei einem Einbruch in ein ReihenEinfamilienhaus in Zwillikon am 1. Dezember, nachmittags, ist die Beute noch nicht bekannt. Man verschaffte sich durch Aufwuchten der Sitzplatztüre Zutritt und richtete Sachschaden von rund 1000 Franken an. Das Deliktsgut muss auch nach einem Einbruch vom 1. auf den 2. Dezember in ein Mehrfamilienhaus in Affoltern noch abgeklärt werden. Die Diebe kletterten auf den Balkon, drangen ein und hinterliessen Schaden in der Höhe von 800 Franken.

In einem Mehrfamilienhaus in Affoltern erreichten Einbrecher das «Ziel» zwischen dem 1. und 3. Dezember via Treppenhaus. In der Wohnung durchsuchten sie Möbel und Behältnisse – Sachschaden: 1000 Franken. In Hedingen wurde am 3. Dezember, tagsüber, in ein Doppel-Einfamilienhaus eingebrochen – durch Aufbrechen der Sitzplatztüre. Es kamen Schmuck und Bargeld in der Höhe von 850 Franken weg, der Sachschaden beträgt 1000 Franken. Am 4. Dezember wurde zwischen 17.45 und 20.30 Uhr in die Räume einer Behörde in Affoltern eingebrochen. Die Täter wuchteten ein Fenster auf und brachen Möbel auf. Gemäss Kapo beläuft sich der Sachschaden auf 5000 Franken.

Diebstähle, auch wegen Unaufmerksamkeit Unaufmerksamkeit kann teuer werden. In einem Einkaufszentrum in Obfelden entwendeten Unbekannte aus der unbeaufsichtigten Handtasche ein Portemonnaie mit 230 Franken Inhalt. Am 3. Dezember bemerkte eine Kundin an der Kasse eines Einkaufszentrums das Fehlen des Portemonnaies. Neben 150 Franken Bargeld enthielt dieses auch Ausweise und Kreditkarten.

Beim Bahnhof Affoltern kam eine Herren-Umhängetasche mit elektronischem Gerät, Bargeld, Pass und Reisebillett im Gesamtwert von 1500 Franken weg. Der Halter war nach eigenen Angaben abgelenkt. Jene Dame wahrscheinlich auch, die am 3. Dezember um 10.30 in Hedingen den Zug verliess. Auf welche Weise ihr die Handtasche gestohlen wurde, kann sie nicht sagen, über den Inhalt aber Angaben machen: Es fehlen 5000 Franken!

Verhaftung auf Baustelle – Frau im Bach aufgefunden Bei einer Kontrolle auf einer Baustelle verhaftete die Kantonspolizei am 3. Dezember einen illegal tätigen Arbeiter aus Mazedonien. Er wurde der Staatsanwaltschaft zugeführt. Am Montagabend machte sich die Sanität im Aeugstertal nach Eingang einer Meldung auf die Suche nach einer Frau. Sie wurde schliesslich stark unterkühlt in einem Bachbett aufgefunden und ins Spital verbracht. Die Polizei spricht von einem medizinischen Problem. Vom 30. November auf den 1. Dezember wurde das WC bei der Postautohaltestelle von Vandalen heimgesucht – nicht zum ersten Mal. Der Sachschaden: 400 Franken. (-ter.)

Auf der Albispassstrasse ging die Zahl der Raser zurück Die am 10. Mai 2012 gestartete Präventionskampagne Albispassstrasse ist per Ende Motorradsaison beendet worden. Nach Abschluss der Kampagne ziehen die Kantonspolizei, das Strasseninspektorat und die betroffenen Gemeinden insgesamt eine durchwegs positive Bilanz. In der Bikerszene sind die Albispassstrasse und der Bucheneggpass sehr beliebt. Leider kam es, vor allem auf der Albispassstrasse, immer wieder zu schweren Motorradunfällen. Im Jahr 2011 verloren zwei Motorradfahrer ihr Leben (6. und 28. Juni 2011). Ursache der Motorradunfälle auf dieser Strecke waren vor allem Fahrfehler oder eine nicht den Verhältnissen angepasste, sprich zu schnelle Fahrweise. Zudem

bedeuten die übersetzten Geschwindigkeiten für die Anwohner stets auch eine erhöhte Lärmbelastung. Um die Situation zu verbessern wurde am «runden Tisch», zusammen mit den betroffenen Gemeinden, nach Lösungen gesucht. Gestützt darauf beschloss die Kantonspolizei Zürich eine Präventionskampagne durchzuführen. Die Auswertung der Kampagne und die getroffenen Massnahmen wurden den Teilnehmenden des «runden Tisches» vorgestellt. Es zeigte sich folgendes Bild: Die Unfallzahlen mit Motorradbeteiligung sind gegenüber den Vorjahren leicht rückläufig. Auch die Anzahl der verletzten und der getöteten Motorradfahrer ging gegenüber den Vorjahren zurück. Die Auswertung der Verkehrsunfälle auf der Albispassstrasse zeigte zudem, dass die meisten Mo-

torradunfälle durch Fahrfehler verursacht worden sind.

Verkehrsunfallstatistik Vom 1. Januar bis zum 30. September 2012 ereigneten sich auf der Albispassstrasse vier Verkehrsunfälle mit Motorradbeteiligung. Ein Motorradlenker kam dabei ums Leben. Sonst verletzte sich glücklicherweise niemand. Dieser tödliche Unfall, welcher sich bei der Einfahrt zum Parkplatz Langenberg ereignete, steht jedoch nicht in direktem Zusammenhang mit der Albispassstrasse. Dennoch werden die Tempolimiten auf der Höhe des Langenbergs durch die Experten der Kantonspolizei einer Prüfung unterzogen. Vergleichsweise kam es in den Jahren 2008 bis 2011 jährlich zu 3 bis 9 Verkehrsunfällen mit Motorradbeteili-

gung, wobei zwei bis maximal vier Personen verletzt und 0 bis 2 Personen getötet wurden. Im ganzen Kanton Zurich ereigneten sich im selben Zeitraum jährlich rund 390 bis 450 Verkehrsunfälle mit Motorradbeteiligung. Während der Kampagnendauer kontrollierte die Polizei 1200 Fahrzeuge. Bei den technischen Kontrollen der Motorräder musste rund jedes Fünfte beanstandet werden. Es wurden 113 Ordnungsbussen ausgesprochen. In 40 Fällen wurde an die Strafverfolgungsbehörden rapportiert. Die Kontrollen zeigten auf, dass insbesondere auch neue, den europäischen Normen entsprechende und von den Strassenverkehrsämtern zugelassene, Motorräder (EU-Genehmigung) in Teilbereichen (Vorbeifahrtsmessung) nicht den Geräuschvorschriften ent-

sprechen dürften. Das Bundesamt für Strassen (Astra) wurde auf diese Problematik hingewiesen. Während der Kampagnendauer wurde die Einhaltung der Tempolimiten mit mobilen Radarkontrollen und durch automatische Geschwindigkeitsüberwachungsanlagen intensiv kontrolliert. Es wurden rund 80 000 Fahrzeuge gemessen. Daraus resultierten 770 Ordnungsbussen. Gegen 22 Fahrzeuglenkende wurde ein ordentliches Verfahren eingeleitet. Lediglich in 4 Fällen wurden die Tempolimiten stark überschritten. Der höchste Wert ausserorts lag bei 138 km/h (Motorrad). Im 60-km/h-Bereich betrug der Spitzenwert 115 km/h (Personenwagen). Bei den 22 Verzeigungen betrug der Anteil der Motorräder rund 50 Prozent. Beim Bucheneggpass war die Übertretungsquote sehr gering. (Kapo)


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Freitag, 7. Dezember 2012

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Bewährtes Kulturengagement der Gemeinde unter neuer Projektleitung Die Aeugster «KommBox» ist sechsjährig – Kommunikations- und Begegnungsplattform Seit sechs Jahren besteht im Eingangsbereich des Gemeindehauses die als «KommBox» bezeichnete Kommunikations- und Begegnungs-Plattform. Aus Anlass des Wechsels in der Projektleitung lud der Gemeinderat alle, die in der KommBox bisher einen Auftritt hatten, zu einem Überraschungs-Apero ein.

Guggisberg würdigten die Verdienste der beiden und sprachen ihnen den Dank der Öffentlichkeit aus. Sie erhielten aus Behördenhand Blumen und ein Abschiedsgeschenk.

Frauensache?

................................................... von karl straub Die KommBox dient der Förderung des Gemeindelebens. Der Raum steht Einheimischen für Ausstellungen, Präsentationen, Aktionen, Events und Projekte jeglicher Art zur Verfügung. Er wurde im Zusammenhang mit dem Bezug des neuen Gemeindehauses im Jahre 2006 eingerichtet. Esther Franceschini Guggisberg, die im Gemeinderat für Kultur und Freizeit zuständig ist, präsidiert die aus drei Mitgliedern bestehende Begleitkommission, die ihrerseits die Projektleitung einsetzt. Die Projektleitung unterstützt die Benützer der KommBox und ist für die Gestaltung und Durchführung der Veranstaltungen verantwortlich. ln den vergangenen sechs Jahren fanden insgesamt 25 Veranstaltungen

Blumenpräsente für die bewährten Projektleiterinnen: Tanja Weber (links) und Evelyne Stillhard. (Bild zvg.) statt. Sie stiessen bei der Bevölkerung auf reges Interesse. Sie wiesen eine unglaubliche Vielfalt auf. Zahlreiche kreativ Schaffende erhielten Gelegenheit, ihre Werke, Ideen oder Anliegen einer breiteren Öffentlichkeit vorzustellen. Die Besucher der KommBox

erhielten Einblick in die verschiedensten Gebiete kreativen Schaffens. Die seinerzeit in die KommBox gesetzten Erwartungen erfüllten sich, entgegen der anfänglichen Bedenken, vollständig. Die Ausstellungsmacherinnen Evelyne Stillhard und Tanja Weber

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Professionelles Theater für Kinder – wie hier «Susa Flott» mit den «Varietätern» Kathrin Fischer Niklaus (vorne) und Debo Wyss Grandjean. (Bild Thomas Stöckli)

Für Kultur nicht mehr zwingend nach Zürich Schulen profitieren vom Kinderprogramm «Sie isch d’Susa, Susa Flo-hott», singen die Schüler und stürmen aus dem «LaMarotte», nicht ohne sich zuvor noch einen der berüchtigten «Pfeffer-Kaugummis» zu schnappen, den die «Varietäter» Kathrin Fischer und Debo Wyss verteilen. Noch einige Tage zuvor hatten die meisten der begeisterten Kinder keine Ahnung, dass es beim Zentrum Oberdorf überhaupt ein Theater gibt. 120 Zweit- und Drittklässler – aufgeteilt auf zwei Vorstellungen – kamen kürzlich im Affoltemer Kellertheater in den Genuss von professionellem Schauspiel. Das Stück «Susa Flott»

sei nicht nur auf Kinder, sondern auf die ganze Familie ausgerichtet», verrät Regisseurin Grazia Pergoletti. Kinder mit Kultur in Kontakt bringen – das ist das gemeinsame Ziel hinter der Zusammenarbeit von Kultur in Affoltern, «LaMarotte», der Regionalbibliothek und dem MüZe. Vom gemeinsamen Kinder-Kulturprogramm profitieren auch die Schulen. Sie können die Kulturschaffenden im Anschluss an die öffentlichen Vorstellungen noch einmal buchen. Der Vorteil: professionelles Theater in stimmigem Rahmen, ohne dass man dazu eigens nach Zürich reisen muss ... (tst.)

trugen durch ihre wertvolle Aufbauarbeit, ihren Einsatz und Ideenreichtum wesentlich zum Erfolg der KommBox bei. Sie treten nun zurück und übergeben die Projektleitung neuen Kräften. Gemeindepräsident Ruedi Müller und Gemeinderätin Esther Franceschini

ln der KommBox zeigten bisher auffällig viele Frauen ihr Können. Die Männer waren untervertreten. Nach Gründen für diese Tatsache befragt, sagt Evelyne Stillhard folgendes: «Kreativität ist nicht weiblich besetzt! Aber es ist halt noch immer so, dass die Männer sich mehrheitlich in einem Vollzeitberuf engagieren und ihre knappe Freizeit dann anderweitig gestalten. Oder sie sagen, wenn wir sie ansprechen, sie hätten schlicht keine Zeit, eine Präsentation durchzuführen. Schade! Künstler wiederum haben oft Verträge mit Galerien. Die KommBox-Projektleitung gibt die Hoffnung nicht auf und freut sich auf interessante Vorschläge von Männern. Immerhin ist ja die Begleitkommission schon mal kein reines Frauen-Team.» Die Zukunft wird es weisen, ob es tatsächlich keine Männer gibt, die etwas Interessantes vorzuzeigen haben. Am 24. Januar 2013, 18.30 Uhr, ist in der KommBox Vernissage der nächsten Ausstellung. Sie steht unter der Verantwortung der neuen Projektleitung.


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Freitag, 7. Dezember 2012

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Kinderkrippe Knonau eröffnet Adventsfenster Neue Einrichtung – traditioneller Anlass Das traditionelle Knonauer Adventsfenster wurde am 1. Dezember erstmals vom Verein «Kinderkrippe Knonau» eröffnet. Nach dem Motto «Folge dem Licht ...» säumten Hunderte Kerzen die Grundstrasse bis zum Eingang der Kinderkrippe. ................................................... von richard schunck Die neue Einrichtung, welche nun die bisherige Lücke zur Betreuung von Säuglingen und Kleinkindern in Knonau schliesst, befindet sich in der neu entstandenen Wohnsiedlung in der Grundstrasse. Viele Eltern aus Knonau und den umliegenden Gemeinden sowie Gemeinderäte nutzen die Einladung für eine Besichtigung und anschliessend zum geselligen Beisammensein. Für das leibliche Wohl wurde mit Gebäck, Kaffee, Tee und Punsch gesorgt. Die Leiterin des Vereins, Silvia Kalotschke, begrüsste alle

Besucher persönlich und zeigte ihnen die grosszügig ausgestatteten Räumlichkeiten, welche unter den Gesichtspunkten ihrer 29-jährigen Berufserfahrung entstanden sind. Die mehr als 120 Quadratmeter grosse Einrichtung verfügt über zwei Bäder, jeweils einen grossen Gruppen- und Bewegungsraum, eine modern ausgestattete Küche, sowie diverse Nebenräume. Schon beim Betreten der Kindereinrichtung spürt man die Liebe zum Detail, sowie die warmherzige und liebevolle Atmosphäre. Viele Eltern und werdende Mütter meldeten noch am selben Tag ihr Kind zur Betreuung an. Nach Aussage der Leiterin liegen bereits schon Voranmeldungen bis zum Jahr 2014 vor. Wer Interesse hat, sich die Kindereinrichtung anzuschauen, kann dies noch bis zum 31. Dezember 2012 bei vorheriger Vereinbarung tun. Der Verein «Kinderkrippe Knonau», Grundstrasse 12, 8934 Knonau ist unter www.kinderkrippe-knonau.ch oder per Telefon 044 515 09 00 erreichbar.

Aus Holz geschnitzte Figuren, die im Lauf der Jahre zusammen mit Häusern und Landschaften zu einem beeindruckenden Gesamtkunstwerk zusammengewachsen sind. (Bild Werner Schneebeli)

Die Krippenlandschaft von Jules und Lisbeth Gobet Zu sehen im Atelier Susanna in Affoltern In der Adventszeit bis zum 3. Januar stellen Lisbeth und Jules Gobet ihre Krippenlandschaft im Atelier Susanna an der Zürichstrasse 59 in Affoltern aus. Die mit beeindruckender Handfertigkeit und viel Liebe zum Detail gestaltete Landschaft lädt zum staunenden Verweilen ein. Im Laufe einiger Jahre sind viele aus Holz geschnitzte Figuren mit den zu ihnen passenden Häusern und Landschaften

zu einem beeindruckenden Gesamtkunstwerk zusammengewachsen. Die Krippenlandschaft erzählt ihre ganz eigene Weihnachtsgeschichte, denn neben den Hauptpersonen finden sich viele unscheinbare Holzfiguren, welche eine Brücke schlagen von den Ereignissen um die Geburt Jesu zu unserem alltäglichen Leben. Ein sich Einlassen auf dieses Kunstwerk lohnt sich für Jung und Alt.

Das Atelier ist offen, wenn Susanna Schneebeli die Ladentür geöffnet hat. Besondere Öffnungszeiten: Zweiter, dritter und vierter Advent sowie an den beiden Weihnachtstagen, 25. und 26. Dezember jeweils 14 bis 16 Uhr. Weitere Besichtigungen können mit Lisbeth Gobet, 044 761 64 52 oder Susanna Schneebeli, 044 761 02 03, vereinbart werden.

Gipfeltreffen auf dem Üetliberg Die Berghilfe lud zum «Internationalen Tag der Berge» ein

Hunderte Kerzen säumten die Grundstrasse bis zum Eingang der Kinderkrippe.

Warmherzige und liebevolle Atmosphäre. (Bilder zvg.)

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Am 11. Dezember 2012 jährt sich der «Internationale Tag der Berge» zum zehnten Mal. Aus diesem Anlass hat die Schweizer Berghilfe am 4. Dezember 2012 zum Gipfeltreffen auf den Üetliberg eingeladen, um auf die Herausforderungen und Probleme in den Bergen der Welt und ganz speziell in der Schweiz aufmerksam zu machen. Die Schweizer Berghilfe hat im Rahmen des zehnten «Internationalen Tags der Berge» zum Gipfeltreffen auf den Üetliberg eingeladen. «Die Berggebiete machen nicht nur flächenmässig einen grossen Teil unseres Landes aus, sie sind auch Lebensraum für viele Menschen», sagt Regula Straub, Geschäftsführerin der Schweizer Berghilfe. Allerdings seien die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen deutlich schwieriger als im Unterland. «Die Bergbevölkerung gestaltet zwar mit starken Leistungen und Konzepten ihre eigene Zukunft. Es ist aber trotzdem wichtig, die Bevölkerung in der Schweiz regelmässig auf die Herausforderungen unserer Bergregionen aufmerksam zu machen», betont

Straub. Am Gipfeltreffen referierten mit Bruno Messerli, emeritierter Professor für Geografie und ehemaliger Rektor der Universität Bern, und Peder Plaz, Geschäftsführer des Wirtschaftsforums Graubünden, zwei ausgewiesene Experten zu den für die Bergbevölkerung wichtigen Themen. Bruno Messerli ist einer der Gründerväter des «Internationalen Tags der Berge». Er ist massgeblich daran beteiligt, als die Schweiz die Initiative ergreift, den Bergen der Welt mit ihren natürlichen Ressourcen und ihren kulturellen Schätzen am Erdgipfel von Rio de Janeiro 1992 Aufmerksamkeit zu schenken. Das gelingt mit der Aufnahme eines Gebirgskapitels in der sogenannten «Agenda21» und das heisst: Die Berge der Welt, die Alpen eingeschlossen, verdienen eine besondere Beachtung im 21. Jahrhundert. Bruno Messerli: «Die Schweiz hat 2002 mit ihrem Beitritt zur Uno offenbar so lange gewartet, bis sich die Uno für das Internationale Jahr der Berge entschieden hat.» Diese Führungsrolle der Schweiz im Einsatz für die Berge der Welt ist für Messerli auch in Zukunft zentral: «Die Nachfrage nach Nahrung, Wasser und und Energie, alles Grundelemente unserer Existenz, wird weiter steigen, während sich der

Klimawandel verschärft und die Bevölkerung auf der Erde zunimmt.» Die Gebirge seien Quelle vieler dieser lebenswichtigen Ressourcen und müssen daher besonders gepflegt und unterstützt werden. Peder Plaz stellt fest, dass derzeit im schweizerischen Alpenraum markante Veränderungen in der Wirtschafts- und Bevölkerungsstruktur erfolgen. «Durch die Globalisierung ist einerseits die Tourismuswirtschaft in den Alpenregionen unter starken Anpassungsdruck geraten, wodurch Arbeitsplätze und damit die Lebensgrundlagen für Einheimische in den Bergen geschwächt werden», sagt Plaz. Zudem werde durch die Abwanderung der jungen arbeitenden Menschen die verbleibende Bevölkerung in den Alpen zunehmend älter, was insbesondere die Sozialkosten erhöht. Andererseits leisten sich immer mehr Leute aus dem Mittelland eine Ferienwohnung in den Bergen und werden damit zu Teilzeit-Alpenbewohnern. Von daher muss man sich in Zukunft nicht nur die Frage stellen, wie viele Zweitwohnungen in den Alpen gebaut werden dürfen, sondern auch, wie die gesellschaftliche Realität in den Bergen auch im staatlichen Handeln abgebildet werden kann. (pd.)


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Freitag, 7. Dezember 2012

Echte Naturschützer halten sich an die Vorschriften Die Schutzbestimmungen im Wildnispark Sihlwald garantieren ein Urwalderlebnis Auch wenn anfänglich die strengen Schutzbestimmungen im Wildnispark Sihlwald bei einzelnen Waldnutzern auf Ablehnung stiessen, halten sich die allermeisten Parkbesucher an die zum Teil rigiden Einschränkungen. ................................................... von martin mullis Mit der im Jahre 2008 in Kraft gesetzten Schutzverordnung unterliegt der zu einem Teil auch auf dem Gebiet der Gemeinde Hausen liegende Wildnispark Sihlwald den gleichen Bedingungen wie der Nationalpark im Engadin. Der rund 1000 Hektaren grosse Park ist in verschiedene Zonen mit unterschiedlichen Benutzervorschriften eingeteilt. Während in der Kernzone ein minimaler Einfluss des Menschen vorgesehen ist, sind die Schutzbestimmungen in der Naturerlebniszone etwas weniger streng. Die wichtigsten Regeln verlangen in der Kernzone vor allem Ruhe. Die Wege dürfen nicht verlassen und es darf nichts gesammelt oder gepflückt werden. Jagd, Feuerstellen oder Holznutzung sind untersagt, und die Hunde sind an der Leine zu führen. In der etwas grösseren Naturerlebniszone darf man die Wege verlassen, freilaufende Hunde sind aber auch hier nicht gestattet. Diese, für einzelne Waldnutzer immerhin ziemlich einschränkende Vorschriften, stiessen anfänglich bei einigen Parkbesuchern auf Ablehnung. Obwohl im Wildnispark Sihl-

wald insgesamt 70 Kilometer Wanderwege, eine 51 Kilometer lange Veloroute und 41 Kilometer Reitwege vorhanden sind, kommt es dennoch immer wieder vor, dass einzelne Unbelehrbare verzeigt werden müssen. Die warmen und schönen Herbsttage der letzten Wochen zeigten nun jedoch ein positiveres Bild.

Nur noch wenige Verstösse gegen die Schutzbestimmungen Christian Stauffer, Geschäftsführer des Wildnisparks, spricht von einer zunehmenden Beruhigung. Die Mountainbiker benutzen die für sie freien Wege, und die allermeisten «Hündeler» halten ihre Lieblinge an der Leine. Die in den Schutzzonen patrouillierenden vier Ranger stellen praktisch nur noch an schönen Wochenenden Verstösse fest, und diese betreffen hauptsächlich Automobilisten, die das Fahrverbot missachten. Der Biologe Stauffer zeigt zwar für die wenigen Personen, welche sich in ihrem Gewohnheitsverhalten eingeschränkt fühlen, ein gewisses Verständnis. Er ist jedoch überzeugt, dass mit etwas gutem Willen alle Waldnutzer eine befriedigende Lösung finden. Die wenigen renitenten und bewusst Konfrontation suchenden Personen wie Halter von freilaufenden Hunden oder extreme Gegner, welche auf Baumrinden aufgesprayte Markierungen und Hinweise sogar herausschneiden, sollen in klärenden Gesprächen von der Notwendigkeit der Schutzbestimmungen überzeugt werden. Die überwiegende Mehrheit der Parkbesucher freut sich

Auf den ausgeschilderten Routen sind die Biker willkommen: Christian Stauffer, Geschäftsführer des Wildnisparks Zürich. (Bild Martin Mullis)

über spannende Erlebnisse im unberührten Wald. Mächtige uralte Bäume, verschlungene Pfade oder totes Holz das sich dennoch voller Leben zeigt, entschädigen die kleinen Einschnitte

in die individuelle Freiheit bei Weitem. Der Wildnispark Zürich bietet der Bevölkerung die Gelegenheit sozusagen mit einem Katzensprung aus dem

Grossstadtdschungel in eine unberührte Wildnis einzutauchen. Wahre Naturfreunde und -schützer nehmen dafür marginale Einschränkungen gerne in Kauf.

Immer mehr älteres Wohneigentum im Verkauf Jedes Jahr werden im Kanton Zürich über 7000 Wohneigentumsobjekte – Einfamilienhäuser und Eigentumswohnungen – verkauft. Das sind deutlich mehr als in früheren Jahrzehnten. Zum einen wird immer mehr Stockwerkeigentum erstellt, zum anderen stehen zunehmend ältere Objekte zum Verkauf. Die Preise stiegen in den letzten Jahren rasch an. Das gilt für Neubauten genauso wie für in die Jahre gekommene Häuser und Wohnungen. Die Untersuchung des Statistischen Amts zu den Handänderungen im Kanton Zürich zeigt, dass die beiden Eigentumssegmente gegenläufige Entwicklungen durchlaufen. Der Bau von Einfamilienhäusern ist im letzten Jahrzehnt stark zurückgegangen; neue Einfamilienhäuser werden allmählich zum raren Gut auf dem Zürcher Eigentumsmarkt. Hingegen gelangen immer mehr ältere Häuser in den Verkauf. Von den 2500 Einfamilienhäusern, die im letzten Jahr verkauft wurden, waren nur 320 Neubauten. Diesen standen 1600 Häuser gegenüber, die mindestens 25 Jahre alt waren. Die Zahl verkaufter Altbauten steigt an; vor fünf Jahren waren es erst 1300 gewesen. Diese Entwicklung ist darauf zurückzuführen, dass die Bewohner der vielen Einfamilienhäuser, die in den 1970er und 1980er-Jahren erstellt wurden, zunehmend ins Betagtenalter kommen und einen Verkauf ins Auge fassen. Ein weiterer Grund für die hohen Verkaufszahlen ist die grosse Beliebtheit des Stockwerkeigentums. Gerade

an zentralen Lagen verbreitet sich diese Eigentumsform stark. Zum einen profitieren Käufer von momentan günstigen Finanzierungsmöglichkeiten, zum anderen ist die Zahlungsbereitschaft für Eigentum generell höher als für Mietobjekte. In einer Zeit schnell steigender Bodenpreise haben die Ersteller von Mietwohnungen – dazu gehören kommerzielle Akteure ebenso wie Genossenschaften – Mühe, gut gelegenes Bauland zu erwerben. Der Verkauf von Eigentumswohnungen war in den letzten Jahren ein schnell realisierbares und lohnendes Unterfangen. Stockwerkeigentümer sind mobiler als Einfamilienhausbewohner: Sie passen ihre Wohnsituation häufiger den Lebensumständen an, wodurch sich die Bewohnerrotation erhöht. Stockwerkeigentum – sowohl neu erstelltes als auch älteres – trifft daher auf eine breite Nachfrage potenzieller Käufer in verschiedensten Lebenslagen. Dies im Gegensatz zu Einfamilienhäusern, die sich fast ausschliess-

lich an junge Familien richten. Die Verdichtung sorgt für eine Expansion des Wohneigentums in den Markt der Luxusobjekte. Vor zehn Jahren waren teure Eigentumsobjekte fast durchwegs Einfamilienhäuser. Mittlerweile besteht das Luxussegment im Verkauf mehrheitlich aus Eigentumswohnungen. An guten Lagen ist es lukrativ, freistehende Einfamilienhäuser und Villen mit grösserem Umschwung abzubrechen und durch Überbauungen mit hochpreisigen Eigentumswohnungen zu ersetzen.

Steigende Preise auch von Altbauten Diese Entwicklung ist weitgehend auf die Preissteigerungen der letzten Jahre zurückzuführen. Neu erstellte Einfamilienhäuser und Eigentumswohnungen wurden seit 2007 jährlich um rund sechs Prozent teurer. Aber auch die Preise von Altbauten steigen im Raum Zürich. Obwohl jedes Jahr mehr auf dem Markt angeboten werden, verteuern sie sich – normalen Unter-

Der Bau von Einfamilienhäusern ist im letzten Jahrzehnt stark zurückgegangen. (Archivbild «Anzeiger»)

halt vorausgesetzt – jährlich um etwa vier Prozent. Ein Quadratmeter Wohnfläche kostet derzeit im Kantonsdurchschnitt um 6000 Franken. Grösse und Qualität des bestehenden Wohnraums ist aber nicht das alleinige Kriterium zur Bestimmung des Verkaufspreises. Die Preise von älterem Wohneigentum richten sich verstärkt am Potenzial aus, das in der Liegenschaft steckt. Und dieses liegt im Fall vieler älterer Einfamilienhäuser im grosszügigen Umschwung. Das führt nicht nur zu steigenden Preisen, sondern folgerichtig auch zu einer verstärkten Abbruchtätigkeit.

Ausländische Nachfrage stagniert Der hohe Frankenkurs der letzten Jahre hat die ausländische Nachfrage nach Wohneigentum gedämpft. In Kontrast zur weiterhin steigenden Zuwanderung in den Kanton Zürich ist seit 2010 ein Rückgang der Verkäufe an ausländische Personen zu beobachten. Davon ist vor allem das mittlere und günstige Segment betroffen, in dem die Verkaufszahlen an Ausländer bereits seit 2008 stagnieren. Die dramatische Wechselkursentwicklung des Jahres 2011 führte in einem EuroPortefeuille zu überproportional steigenden Schweizer Eigentumspreisen, was auch die Verkaufszahlen hochpreisiger Liegenschaften zurückgehen liess. Im teuren Segment ist die ausländische Nachfrage aber robuster; hier ist 2012 bereits ein Wiederanstieg zu beobachten. Bei den Objekten, die weniger als eine Million Franken kosten, ist die ausländische Nachfrage dagegen immer noch gedämpft. Der Wunsch nach Wohneigentum ist bei den vielen ausländischen Zuzügern

aber verbreitet, weshalb sich eine gewisse Nachfrage aufstaut.

Neue Webapplikation: Welche Preise wurden bezahlt? Die neue Webapplikation des Statistischen Amts erlaubt einen detaillierten Einblick in die Preise, die im Kanton Zürich für Häuser und Wohnungen bezahlt werden. Vierteljährlich werden dafür alle Transaktionen von Einfamilienhäusern und Stockwerkeigentum aus der Handänderungsstatistik ausgewertet und mit Lageangaben ergänzt. Auf der Website www.statistik.zh.ch finden sich unter Interaktive Tools die zwei Applikationen «Aktuelle Preise für Einfamilienhäuser» resp. «Aktuelle Preise für Eigentumswohnungen». Die Applikationen erlauben eine präzise Ausfilterung der Verkaufspreise hinsichtlich Gemeinde oder Stadtquartier, Grösse, Lage und Baualter der Liegenschaft. Aus Datenschutzgründen wird nur ein Resultat für Abfragen ausgegeben, wenn mindestens 20 Verkäufe vorliegen.

Quartalsdaten auf der Website des Statistischen Amts Schon seit längerer Zeit ist auf der Website www.statistik.zh.ch unter Daten/Quartalsdaten eine umfangreiche Indikatorensammlung zur demografischen und wirtschaftlichen Entwicklung des Kantons zu finden, darunter auch zum Verlauf der Immobilienund Bodenpreise sowie des Verkaufsvolumens in den verschiedenen Teilmärkten (Bauland, Wohneigentum, kommerzielle Liegenschaften). (ki.) Der vollständige Bericht ist auf der Website des Statistischen Amts verfügbar: www.statistik.zh.ch


Bezirk Affoltern

Freitag, 7. Dezember 2012

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ämtler kantonsräte meinen

Jakob Schneebeli (SVP, Affoltern)

Grosse Kantonsratsdebatten zum Jahresende! Ende November wurde in einer über fünf Stunden dauernden Debatte der Bericht der parlamentarischen Untersuchungskommission (PUK) über den «Korruptionsfall BVK-Personalvorsorge des Kantons Zürich, Politische Aufarbeitung» behandelt. Dabei drehte sich ein Grossteil der Diskussionen naturgemäss um die Frage der Verantwortlichkeit für die debakulösen Vorkommnisse. In Würdigung des knapp zweihundertseitigen Berichtes der PUK kamen die meisten Fraktionen zum Schluss, dass die Hauptverantwortung für die Vorkommnisse den Regierungsrat trifft. Wie nicht anders zu erwarten war, sieht sich dieser nicht alleine in der Verantwortung, schliesslich hätten in den vergangenen zwanzig Jahren die Finanzkontrolle und die Finanzkommission des Kantonsrates bezüglich der BVK keine besonderen Hinweise geliefert. Mindestens diese Darstellung bedarf der Korrektur. Die Mitglieder der SVP in der Finanzkommission haben immer wieder versucht, die von ihnen festgestellten gravierenden Mängel bei der BVK zu thematisieren. Leider wurden diese Vorstösse stets als parteipolitische Profilierungsversuche abgetan. Immerhin reichten die vorliegenden Erkenntnisse aus, um schon im Jahre 2005 aus dem Kreise der Finanzkommission eine Subkommission BVK zu bilden. Bedauerlicherweise wurde die Leitung

dieses Gremiums einem für diese Aufgabe nicht geeigneten SP-Vertreter übertragen. Diese Subkommission ist kläglich gescheitert, weil sie sich auf die Befragung der direkt beteiligten Akteure der BVK beschränkte. Das SVP-Mitglied, welches diese Arbeitsweise kritisierte und deswegen einen parlamentarischen Vorstoss unternahm, wurde aus der Subkommission ausgeschlossen. Damit war die Chance vertan, zwar nicht rechtzeitig, aber wenigstens deutlich früher die nötigen Veränderungen in der Führung der BVK einzuleiten. Nun, wer räumt jetzt auf? Dazu äusserte sich ein Sprecher unserer Fraktion gegen Ende der Debatte. Er stellte die Frage, ob man sich möglicherweise darauf verständigen könne, dass das Zürcher Volk und damit die Steuerzahler keine Schuld am BVK-Debakel treffe. Die Frage blieb unbeantwortet. Nichtsdestotrotz reicht der Regierungsrat die Rechnung für den Fehlbetrag in der Kasse der BVK ohne Hemmungen an den Steuerzahler weiter. Damit kann ich zu einem kurzen Ausblick auf die Budgetdebatte von kommender Woche überleiten. Für die Behandlung des Budgets 2013 sind nicht weniger als vier Sitzungen reserviert. Der SVP machen die aktuellen finanzpolitischen Entwicklungen im Kanton Sorgen. Trotz der schlechten Beispiele

im angrenzenden Ausland, droht der Kanton Zürich weiterhin in die Schuldenwirtschaft abzugleiten. Mit buchhalterischen Kunstgriffen soll die Einmaleinlage zugunsten der BVK an der Pflicht zum mittelfristigen Ausgleich vorbeimanövriert werden. Zudem ist das Ausgabenwachstum trotz unsicherer wirtschaftlicher Aussichten ungebremst. Die Kostenentwicklung beim Personal fällt erneut auf. Trotz klarer Lohnvorgaben steigen die Personalkosten unablässig und in weit höherem Mass, als von der Regierung angekündigt. Offensichtlich kann oder will sich die Regierung in diesem Bereich nicht durchsetzen. Die SVP hat deshalb eine pauschale Budgetkürzung von 400 Millionen Franken beantragt und wird an den gestellten Sparanträgen festhalten. Damit sollen drohende Ertragsausfälle kompensiert und die Sanierungskosten der BVK aufgefangen werden. Den etwas schönfärberischen Budgetantrag der Finanzkommission erachtet die SVP als ungenügend. Sie strebt deshalb weitere Verbesserungen an und behält sich schlimmstenfalls die Ablehnung des Budgets vor. – Ich freue mich darauf, Ihnen in Zukunft wieder erfreulichere Nachrichten übermitteln zu dürfen. In diesem Sinne wünsche ich allen Lesern eine besinnliche Adventszeit, frohe Festtage und ein möglichst sorgenfreies neues Jahr.

leserbriefe

Das Spital dereinst verscherbeln? Dass ein solcher Gesinnungswandel nicht leicht fallen wird, ist nachvollziehbar, aber wahre Grösse zeigt sich in der Fähigkeit, die Zeichen und Erfordernisse der Zeit frühzeitig zu erkennen. Und das traue ich den meisten Delegierten und mindestens zwei Mitgliedern der Betriebskommission zu. Sie verdienen unser Vertrauen.

An der letzten Delegiertenversammlung wurde von berufener Stelle darauf hingewiesen, dass die geplante Umwandlung der Trägerschaft vom Zweckverband in eine oder zwei AGs nicht als «Privatisierung» bezeichnet werden dürfe. Dieses demaskierende Reizwort mag man in der Delegiertenversammlung und bei der Betriebskommission nicht. Ich selber habe mir deshalb vorgenommen, diesen Begriff «Privatisierung» fortan vorsichtig zu verwenden. Ich denke, er bedarf der Klärung und Umschreibung. Ein wesentlicher Punkt ist doch aber der, dass die Aktien, dereinst vielleicht einmal im Besitze der Gemeinden – so die Umwandlung denn kommen wird – nach einer gewissen Sperrfrist wiederum verkauft werden können, und an wen? Ich denke, dass da eben nicht nur lautere Absichten hinter der Umwandlung stehen. Ich befürchte sehr, dass unser Spital durch diese anonymisierte Form der AG (eine AG ist weitgehend eine anonyme Veranstaltung, jenseits der direkten Demokratie, in Französisch wörtlich: «Société anonyme») in undurchschaubare Besitzverhältnisse gebracht werden soll, die es erlauben, nach meinem Dafürhalten unlautere Gewinne zu erzielen

– seien diese nun spekulativ im Bereich der Baulöwen, oder missbräuchlich im medizinischen Sinne, wo im Stile der Raubritter medizinische Operationen vorgenommen werden, ob diese nun indiziert sind, oder eben nicht, einfach im Dienste der privaten Umsatz- und Gewinnmaximierung. Wir wissen aus der Presse, dass SpitalAGs aus Deutschland aktuell daran sind, in der Schweiz Spitäler aufzukaufen, und das sicher nicht, um primär das Wohl der Bevölkerung zu mehren, sondern um medizinische Scheinlösungen zu applizieren, immer grosse Umsätze und Gewinne im Auge. So betrachtet wäre es verdienstvoll, wenn sich nun auch alle Gemeinde-Behörden vom Bezirk mit Elan für den Zweckverband aussprechen – sich den jüngsten politischen Ergebnissen beugend – und sich für eine Statutenrevision einsetzen. Dadurch könnte aus dieser nicht gerade lockeren Institution das gemacht werden, wofür sie eigentlich vorgesehen ist: Eine durch und durch demokratische Einrichtung, die der Bevölkerung die Gewissheit gibt, ernst genommen zu werden und ihr die Möglichkeit verschafft, nötigenfalls korrigierend einzugreifen.

Regeln für Zuschriften

Wer beklaut Tote auf dem Friedhof von Knonau?

Zuschriften müssen immer mit einer vollständigen Adresse versehen sein. Je kürzer sie abgefasst sind, desto höher sind die Abdruckchancen. Über nicht veröffentlichte Beiträge führen wir keine Korrespondenz. Zuschriften, die sich auf Artikel im «Anzeiger» beziehen, müssen mit deren Titel und Erscheinungsdaten versehen sein. (Red.)

Fast unglaublich, aber doch wahr. Ich habe eine kleine Eisenstatue auf ein Grab gesteckt, nach einigen Tagen war sie weg, verschwunden, und blieb es auch. Auch Kerzen in einer Laterne, die wir für unseren Verstorbenen angezündet haben, sind verschwunden. Wer tut so etwas? Tote auf dem Friedhof beklauen? Ob mir dieser Dieb

Verein «Pro Zweckverband Spital» gründen Dass Delegiertenversammlungen künftig geradezu zwingend besucht werden müssen, sollte nun klar sein. Am 30. August 2012 wurde die DV von gerade mal vier Leuten besucht, am 29. November 2012 vermutlich nicht zuletzt wegen meiner Werbung von zirka deren 60 interessierten Personen. Weil nichts dem Zufall überlassen werden darf und dringend und möglichst kurzfristig Mittel beschafft werden müssen, um die Zweifelnden zu überzeugen, soll nun ein Verein gegründet werden: «Pro Zweckverband Spital Affoltern». Wer informiert werden möchte, soll mir eine Mail zukommen lassen: sonne7@gmx.ch. H. Roggwiler, Zwillikon

meine Frage wohl beantwortet und vielleicht die entwendeten Dinge wieder zurück aufs Grab stellt? Es wäre mein Weihnachtswunsch ... Erika Stettler, Knonau ................................................... > Weitere Zuschriften auf Seite 17

Abpacken der Lions-Club-Chlaussäcke als Familien-Anlass. (Bild zvg.)

3000 Chlaussäcke abgepackt Aktion des Lions-Clubs Knonaueramt Am Montagabend, 3. Dezember, wurde in der Schreinerei Schneebeli AG Ottenbach, gearbeitet und zwar vom Lions-Club. Die jährliche Samichlaussack-Aktion brachte auch in diesem Jahr Bestellungen in der Höhe von 3000 Stück hervor. Über 40 Personen haben am Montagabend das Abpacken der 3000 Chlaussäcke in Angriff genommen. Die Personen rekrutierten sich nicht nur aus Mitgliedern des Lions-Clubs Knonaueramt sondern auch aus Nachbarn, Ehefrauen, Partnern, Kindern, Enkeln und Freunden. Präsident Stefan Gyseler bedankt sich herzlich für die nicht alltägliche Leistung. 3000 Chlaussäcke abzupacken bedarf einer grösseren logistischen Leistung. Diese ist aber das A und O für eine schnelle, reibungslose und erfolgreiche Abpackaktion. René Schneebeli: «Besser etwas mehr Zeit investieren für die Organisation bevor die Helfer da sind, damit eine

speditive Erledigung der Arbeiten garantiert ist und sich alle am Erfolg freuen können.» Die meisten der 3000 Chlaussäcke werden in Firmen geliefert als Mitarbeiter- oder Kundengeschenk. Neben verschiedenen Nüssen und Mandarinen enthält der Chlaussack auch feine Schokoladen und andere Schleckereien. Ein ganz feine Sache, bestätigen jeweils alle Empfänger der Chlaussäcke. Auch die Helfer, die ab und zu etwas naschen von den Köstlichkeiten, erfreuen sich an den feinen Zutaten. Was passiert mit dem Erlös aus dem Verkauf dieser Chlaussäcke? Der Lions-Club Knonaueramt unterstützt mit dem Erlös verschiedene Personen, die sich mit diesem Zustupf einen Wunsch erfüllen können. Bei den Personen handelt es sich um körperlich und/oder geistig behinderte Menschen. Seit mehr als 20 Jahren findet nun diese Aktion statt und sie erfreut sich nach wie vor grosser Beliebtheit. (rst.)

glosse

Frauenhaus Kappel Ganz gross erschien die einwohnermässig eher kleine Gemeinde Kappel in der letzten Ausgabe des «Anzeigers». Eine ganze Seite war ihr gewidmet. Es ging um eine Information über die letzte Gemeindeversammlung und über die Vergabe de «Drü Dörfli Priis». Im Zeitungsbericht wurde auch das Gemeindepersonal zusammen mit ihrem Präsidenten abgebildet. «Frauenhaus Kappel» wäre durchaus ebenso eine zutreffende Legende für das Foto gewesen, auf dem Kurt Bär mit «seinen» vier Damen Stefanie Forlin, Eveline Fenner-Merz, Eliane Häfliger-Siegenthaler und Nicole Wanger abgebildet ist. Das Gemeindehaus Kappel ist also vollständig in Frauenhand, sind doch alle Stellen von der holden Weiblichkeit besetzt. Da wird jeweils aus allen Ecken der Schweiz nach Frauenförderung und Frauenquoten gerufen. Doch im ländlichen Kappel am Rand unseres Kantons ist dies sicher kein Thema. Hier stellt sich eher eine andere Frage: Wie wäre es mit einer Männerquote im Gemeindehaus? Ein Blick

auf die Zusammensetzung des Kappeler Gemeinderates zeigt immerhin einen gewissen Ausgleich. Auf der Homepage der Gemeinde wird eine einzige Frau von vier männlichen Kollegen eingerahmt. Auf der gleichen Zeitungsseite erschien der Gemeindepräsident gar auf einem zweiten Bild, obschon die nächsten Gemeindewahlen erst im Frühjahr 2014 stattfinden werden. Zusammen mit seinem Vizepräsidenten Hans Arnold rahmt er ein FrauenQuartett ein, welches von der Gemeinde für die Organisation der Adventsfenster in Kappel, Hauptikon und Uerzlikon den «Drü Dörfli Priis» erhalten hat. Frauenpower ist in der Gemeinde Kappel Alltag, sowohl im Gemeindehaus wie auch bei kulturellen Engagements. Kein Wunder strahlt der Gemeindepräsident auf den beiden Fotos wie ein Filmstar. Und auch bei seinem nächsten Gang ins Gemeindehaus ist es so sicher wie das Amen in der Kirche: Kurt Bär ist und bleibt der Hahn im Korb. (rf.)


Forum

Freitag, 7. Dezember 2012

Die SVP Wettswil sagt Ja zu den Voranschlägen für 2013 Am Montag, 3. Dezember, fand die Generalversammlung der SVP Wettswil statt. Nach einem guten «HirschenZnacht» wurden vereinsinterne und dorfpolitische Themen behandelt. Der Voranschlag 2013 der Primarschulgemeinde Wettswil wurde «aus erster Hand» (durch Francesca Brignoli Lutz und Corina Schwald) erklärt. Es wurden die bedeutendsten Ausgabenpositionen, welche zu einer erneuten Erhöhung des Steuerfusses um 5% auf 41% zwingen, erklärt. Der Aufwand steigt stärker als der Ertrag, insbesondere auch wegen steigender Schülerzahlen. Auf die Kostenentwicklung der meisten Ausgaben hat die Primarschulbehörde aber keine oder nur wenig Einflussmöglichkeit (diese sind weitgehend auf Vorgaben des Kantons bzw. auf Kostenverlagerungen zurückzuführen).

Zusätzliches Schulhaus Die weitere «schlechte» Botschaft war: Es wird ein zusätzliches Schulhaus benötigt! Über die diesbezüglich für 2015 und 2016 von je 5 Mio. Franken vorgesehene Investition gibt die Vorsitzende der Primarschulpflege eine schriftliche Unterlage «Mit dem Neubau in die Zukunft» ab. Viele gestellte Fragen zu einzelnen Ausgabenpositionen wurden rasch, kompetent und derart überzeugend beantwortet, dass die Versammlung (trotz Steuersatzerhöhung) einstimmig die Parole für Annahme des Voranschlages der Primarschulgemeinde für 2013 fasste.

Auch der Voranschlag 2013 der Politischen Gemeinde wurde diskutiert. Mit Freude nimmt die SVP die Reduktion des Steuersatzes um 4% auf 28% zur Kenntnis. Auch hier wird einstimmig die Parole für Annahme des Voranschlages anlässlich der Gemeindeversammlung gefasst.

21 Anwesende befanden über 8,6 Mio. Franken Kurz wurde über die Gemeindeversammlung des Sekundarschulkreises Bonstetten, Stallikon, Wettswil (hat bereits am 29. November stattgefunden) orientiert. Der Steuerfuss konnte um 1% reduziert werden. Es waren nur gerade 21 Anwesende (inklusiv Behörde und RPK und auch Mitglieder der SVP Wettswil) an der Versammlung, welche einen Voranschlag von über 8,6 Mio. Franken verabschiedete, dabei. Tragisch, dass die Möglichkeiten unserer Demokratie derart gering geachtet werden! Die ordentlichen Geschäfte der Generalversammlung konnten sehr speditiv und ohne grosse Diskussionen abgewickelt werden. So auch die Wahlen: Marc Bochsler, Jana Kaufmann und Hans Funk traten aus dem Vorstand zurück, wobei Marc Bochsler und Jana Kaufmann dem Vorstand als «Behördenvertreter von Amtes wegen» erhalten bleiben. Neu in den Vorstand wurden Frau Angela Cavallo Dietrich und Kurt Wobmann gewählt – herzlich willkommen! Marc Bochsler löst zudem Franz Lengen, welcher als Revisor zurücktrat, ab.

Die SVP Wettswil will das Vereinsleben auch im 2013 intensiv pflegen. Sie beabsichtigt, erneut eine interessante Podiumsveranstaltung zu organisieren (entsprechende Anfragen sind schon gelaufen), die «Auffahrtsbegehung» wieder anzubieten, am Wettswiler Behörden-, Parteien- und Vereinsschiessen teilzunehmen und am Herbschtmäärt aktiv dabei zu sein. Selbstverständlich wird auch der SVP Wettswil-Jass im 2013 nicht fehlen! Und die SVP will sich «dorfpolitisch» engagieren! Weil die Arbeitsgruppe «Dorfentwicklung/Siedlungspolitik» auf eine Anfrage bei der Gemeinde über den Status der Umzonungsbemühungen im «Heissächer» keine Auskunft erhalten hat, hat Sepp Oehri sein Wissen über den Stand der Dinge bekannt gegeben. Das für die Umzonung vorgesehene Land (in der Zone «für öffentliche Bauten») könnte für das Projekt «Betreutes Wohnen im Alter in Wettswil» infrage kommen. Nachdem das Projekt «in Bruggen» beim Kanton gestoppt worden ist, ist dieses Land für das Anliegen «der Spatz in der Hand». Aus der Versammlung wurde der Antrag gestellt, dass der Gemeinderat eine öffentliche Orientierung über die voraussichtliche Entwicklung der Bevölkerung von Wettswil vornehmen soll. Die Versammlung erteilt der Arbeitsgruppe «Dorfentwicklung/Siedlungspolitik» den Auftrag, beide Themen zu diskutieren und entsprechend an den Gemeinderat zu gelangen. Jürg Comminot, SVP Wettswil

Ist die Intrige ein probates Mittel, um Probleme zu lösen? Die Intrige von lateinisch intricare «in Verlegenheit bringen». In der Literatur ist sie auch als Kabale und Ränke bekannt. Die Verbreiter von Intrigen werden Intriganten bezeichnet. Die Gründe für Intrigen liegen meist in der emotionalen Ebene wie Eifersucht und Neid. Sie sollen einem anderen Schaden und Schmach zufügen. Der Verbreiter selbst empfindet Schadenfreude und Genugtuung. Schon in der klassischen Antike waren Intrigen ein beliebtes Instrument um Unruhe zu stiften. Als Beispiel dienten dazu die Götter der griechischen Mythologie, die alles andere als Vorbilder für das Volk waren: Sie stritten, stahlen, logen und intrigierten. Gründe waren meist Hass und Eifersucht. Also durchaus Gefühle, die man von Göttern nicht erwartet hätte. Anscheinend haben sich diese niedrigen Gefühle über die Jahrtausende bestens erhalten und zum Teil sogar prächtig weiter entwickelt. In neuzeitlicher Literatur findet die Int-

rige im Drama ihren festen Platz. In der Komödie wird der Intrigant meist entlarvt und dann verhöhnt. In der Tragödie führt die Intrige aber zum Verderben des Intrigenopfers. Schon Friedrich Schiller, der Verfasser des Bühnenwerkes «Wilhelm Tell», setzte im Drama «Kabale und Liebe» der Intrige ein Denkmal. In diesem Drama wurde die leidenschaftliche Liebe der jungen Luise Miller zum Sohn eines Adeligen durch Intrige (Kabale) zerstört. Eine rasante Beschleunigung findet die Intrige im Internet. Das Mobbing ist ein beredtes Beispiel dafür. Auch Politiker, Personen des öffentlichen Rechts und Manager sind tagtäglich davon betroffen. Einige können sich erfolgreich wehren, da sie die finanziellen Ressourcen zur Ergreifung von Rechtsmitteln haben. Andere ignorieren einfach die Verleumdung – bis die Boulevardpresse die Dinge an die Öffentlichkeit zerrt und sie darauf reagieren müssen. Oft bleibt schon bei

Intrigen können bei der Lehrstellensuche zum Stolperstein werden. (Bild zvg.)

kleinster Unsicherheit nur mehr der Rücktritt, wie es vor knapp zwei Jahren beim französischen Spitzenpolitiker D. Strauss-Kahn, Direktor des Internationalen Währungsfonds IWF, der Fall war. Intrigen oder Mobbing, Verschwörung und Konspiration finden weltumspannend statt. In Städten, Gemeinden, in Kirchgemeinschaften, im Büroalltag aber auch in Familien findet die Intrige genügend Platz, um sich auszuweiten. Gerade im Erwerbsleben, wo «Mann und Frau» jeden Tag einem starken Konkurrenzkampf ausgesetzt sind, nehmen sie immer mehr einen fixen Stammplatz ein. Die betroffenen Personen verlieren oft ihren Job oder erkranken physisch und psychisch, was die Suche einer neuen Arbeitsstelle erschwert. Leider wird von den Vorgesetzten oder Personalverantwortlichen der Wahrheitsgehalt zu wenig oder unzureichend überprüft. Im schlimmsten Fall wird sogar der Intrigant selbst mit der Klärung von Details beauftragt. Jugendlichen kann eine Intrige, dass sie zum Beispiel regelmässig Drogen nehmen, sich dem Alkoholgenuss hingeben oder junge Mädchen, die als sexgierig oder als Schlampe bezeichnet werden, bei der Suche nach einer Lehrstelle zu einem argen Stolperstein führen. Solchen Entwicklungen muss Einhalt geboten werden. Hier sind die Eltern und Pädagogen aufgerufen, Vorkehrungen zu treffen und Aufklärungsarbeit zu leisten. Das Leid und der Schmerz von Intrigenopfern kann unermesslich gross sein und im Extremfall sogar bis zum Tod der oder des Betroffenen führen. Für ein friedliches und konstruktives Zusammenleben in einer Gemeinschaft bedarf es Ehrlichkeit und Vertrauen und offene Gesprächsbereitschaft. Peter R. Schneider, Hausen

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randnotizen

...stinkt vom Kopf her! ................................................... von peter burkhard*

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icht nur der Fisch, auch in der Finanzbranche stinkt es vom Kopf her. Jenseits aller Lippenbekenntnisse, in den obersten Etagen werden sie den bestialischen Gestank einfach Peter Burkhard. nicht los! In diesem Umfeld fällt nicht einmal der ExBundesrat auf, der in betrügerischer Absicht das Volk getäuscht und um x Millionen betrogen hat. Zumindest die Economiesuisse findet nichts Besonderes an diesem Vorgang, darum schlägt sie ernsthaft vor, dass zur Konsolidierung der Bundesfinanzen «rund ein Drittel der Konsolidierungsbemühungen bei der Sozialen Wohlfahrt eingespart werden müssen». Mal ganz im Ernst, ist eine solche Argumentation nur zynisch oder bereits idiotisch? Wie auch immer, angesichts der Flut unterschiedlichster Rechenschaftspflichten, Sparanstrengungen, Controlling Daten und diversen weiteren Vorgaben, die Jahr für Jahr von uns zu erfüllen und abzuliefern sind, könnte man wirklich annehmen wir wären verantwortlich für die internationale Finanzkrise. Auch wenn Economiesuisse weitere Berichte folgen lässt, ihre Schlussfolgerungen werden nicht zutreffender. Da kann in unseren Betrieben noch so gespart, die IV Jahr für Jahr ihre Leistungen herunterfahren und der Sozialstaat kontinuierlich abgebaut werden – vom skandalösen Umgang mit Asylsuchenden will ich jetzt gar nicht sprechen – die Finanzkrise wird so nicht beendet. Es können auch weitere Sozialdetektive angestellt werden, sie bringen nicht einen Bruchteil der Einnahmen zusammen, welche ohne weiteres mit der Beschäftigung weiterer Steuer-

kommissäre erzielt würde! Da fragt man sich doch, ob überhaupt die Absicht besteht, die Finanzen ins Lot zu bringen oder ob es nur darum geht, den Sozialstaat weiter abzubauen ... und vor allem, ob es nur darum geht, diese Idioten in den obersten Etagen aus der Schusslinie zu nehmen, sie zu schützen? Okay, jetzt muss ich zum besseren Verständnis einen Einschub anbringen, nicht dass Sie sich schockiert abwenden nur weil ich von Idioten spreche. Es ist so: Bei den alten Griechen wurde «Idiot» für die Beschreibung der Privatperson gebraucht, durchaus mit einer Nähe zum Eigensinnigen, Eigentümlichen. Analog zu unserem modernen Sprachgebrauch wurden mit Idioten sehr treffend auch egoistische Menschen beschrieben. Erst im Lateinischen verschob sich die Bedeutung des Wortes «Idiot» Richtung Stümper, unwissender Mensch (soweit der Kommentar in den Nachschlagewerken). Sehr viel später besetzte der medizinisch-psychiatrische Komplex den Begriff «Idiotie» und verwendete ihn als gängige Diagnose für bestimmte Formen von geistiger Behinderung. In der Folge fand der ehemalige Fachbegriff Eingang in den allgemeinen Sprachschatz, wo er als Schimpfwort angewendet wird. Taugenichtse und Nichtsnutze werden landläufig als Idioten beschimpft, womit wir unabsichtlich wieder nahe beim ursprünglichen griechischen Wortsinn gelandet sind. Idioten sind Egoisten und umgekehrt! Wahrscheinlich bedroht nichts so sehr das friedliche Zusammenleben unter uns Menschen wie das rücksichtslose Wirken dieser Egomanen. Sie haben uneingeschränkt den eigenen Vorteil im Auge, persönliche Interessen werden ohne Rücksichtnahme, in der Regel sogar zulasten der anderen, durchgesetzt. Es stinkt wirklich in diesen Kreisen! *Der Autor ist Gesamtleiter «Die Alternative», Ottenbach

Mingergie® und die Ohnmacht Im Tages-Anzeiger vom 1. Dezember ist ein ausführlicher Artikel über den Minergie-Bau der neuen Pädagogischen Hochschule Zürich erschienen. Der Titel «Student fällt in der Gesangsstunde in Ohnmacht» erweckt den Eindruck, dass Minergie und die darin vorgeschriebene Luftersatzanlage für Ohnmachtsanfälle verantwortlich sei. Luftersatzanlagen mit kleinen Luftmengen sind heute für den breiten Einsatz im Wohnbereich ausgereift. Hingegen ist es ein Trugschluss, dass dieses einfache Konzept auch für Bauten mit grossen Menschenansammlungen wie Schulen jederzeit genügt. Zu wenig Luft kann tatsächlich zu Ohnmachtsanfällen führen. Die kostengünstigste Lösung auch in öffentlichen Gebäuden ist eine gezielte Unterstützung der Luftersatzanlage über die Fenster. Zur richtigen Zeit ein kurzer, kräftiger Luftstoss ist erfrischend für Körper und Geist. Bei komplexen Bauten mit fensterlosen Räumen und nicht zu öffnenden Fenstern sind die Anforderungen an die Lufttechnik weit höher. Die Luftmengen müssen variabel für wenige bis viele Personen ausgelegt und betrieben werden. Wir können zuversichtlich sein, dass die Nutzer der Pädagogischen Schule nach einer angemessenen Einregulierungsphase genügend Luft zum Atmen erhalten. Minergie wurde vor etwa 20 Jahren konzipiert. Energieingenieure und Architekten hatten die Vision, den Energieverbrauch in Gebäuden dras-

tisch zu senken. Risikobereite Bauherrschaften liessen die verschiedensten Techniken an ihren eigenen Häusern zu. So konnten grosse Erfolge in Praxiserfahrungen ausgewiesen werden. Die Lösungen mit den besten Kosten-Nutzeneffekten sind in Minergie eingeflossen. Massnahmen wie sehr gute Wärmedämmungen sind weitgehend unbestritten. Hingegen ist die Skepsis bei der Luftersatzanlage bis heute geblieben. Dabei ist das Prinzip simpel. Man nehme frische Aussenluft, lasse sie in einem Wärmetauscher durch die verbrauchte Innenluft aufwärmen und führe sie in Stube und Schlafzimmer langsam in die Räume. Somit wird die Luft im Haus energiesparend alle ein bis drei Stunden komplett ausgetauscht. Keine Einbrüche mehr durch gekippte Fenster, keine stickige Luft im Haus auch nach den Ferien und keine Vorschriften mehr vom Wohnungsvermieter betreffend Lüftungsverhalten sind doch wunderbare Argumente für eine Luftersatzanlage – auch Komfortlüftung genannt. Fragen zu Luftersatzanlagen, Minergie oder weiteren Energiethemen? Bei www.energieregion-knonaueramt. ch kann man eine Stundenberatung mit unabhängigen Energieberatern vereinbaren. Diese Dienstleistung wird von den meisten Gemeinden im Bezirk finanziell unterstützt. Peter Ackermann, Architekt, dipl. Energieberater, Hedingen


Gewerbe

Freitag, 7. Dezember 2012

Après-Ski

Tadellose Heimbilanz

«Saustall-Events»: Drei junge Affoltemer laden zur Party in die Break-Eventhall. > Seite 25

SHC Bonstetten-Wettswil gewinnt auf dem heimischen Moos gegen die «Bulldozers». > Seite 31

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Nett fragen hilft Ein stimmungsvoller Besuch des Samichlaus’ im «Archewäldli», Affoltern. > Seite 35

Adventsstimmung in der Begegnungszone Der Chlausmärt in Affoltern bietet am Sonntag 90 Marktstände sowie Unterhaltung für Gross und Klein Eine Vielfalt an Marktständen und Unterhaltung querbeet – das dürfen die Besucher des Affoltemer Chlausmärts am Sonntag erwarten. Von 10 bis 18 Uhr herrscht an der Oberen Bahnhofstrasse Vorweihnachtsstimmung. Zauberhafte Adventsgeschichten erzählt Brigitte Bärtschi. Die Märchenerzählerin aus Bonstetten empfängt ihre Zuhörer um 13.30, 14.15 und 15 Uhr jeweils für eine halbe Stunde im liebevoll geschmückten Aufenthaltsraum der Weiss Medien AG. Die ganz Kleinen dürfen sich derweil von der Eisenbahn über den Marktplatz chauffieren lassen und der Samichlaus samt Schmutzli ist von 11 bis 17 Uhr präsent – nicht nur um Verslein und Lieder abzuhören, sondern auch um Mandarinen, Nüsschen und Schokolade zu verteilen. Dazwischen übernimmt das Duo die Preis-

Samichlaus und Schmutzli zirkulieren zwischen den Marktständen. (Bilder zvg.)

«Singing Postman»: Michael Williams.

übergabe an die Schnellsten vom Chlauslauf. Um 15 Uhr hat dann ein gebürtiger Amerikaner seinen grossen Auftritt: Michael A. Williams will auf der

cher Sänger einen Namen gemacht. Und mit dieser Leidenschaft will er am Chlausmärt das Publikum anstecken – mitsingen ist ausdrücklich erwünscht.

Bühne vor dem Kasino-Kopfbau seinem Publikum den Gospel-Gesang näher bringen. Seine Brötchen verdient er zwar als Pöstler, daneben hat er sich allerdings auch als leidenschaftli-

An 90 Marktständen wird auch dieses Jahr wieder einiges geboten: Kunsthandwerk, Geschenkideen und natürlich auch kulinarische Köstlichkeiten. Die Aussteller geben sich grosse Mühe, für vorweihnachtliche Atmosphäre zu sorgen. Und dieser Einsatz könnte sich für den einen oder anderen doppelt auszahlen: nicht nur, dass die Aufmerksamkeit der Marktbesucher gesichert ist, die drei am schönsten dekorierten Stände werden zudem prämiert. Bis 18 Uhr dauert das Markttreiben an der Oberen Bahnhofstrasse. Wer sich danach erholen und allenfalls aufwärmen will, dem bietet sich bereits ab 17 Uhr an der After-ChlausParty in der Albis Lodge Gelegenheit dazu – mit DJ und Glühwein. (tst.) Chlausmärt in Affoltern am Sonntag, 9. Dezember, 10 bis 18 Uhr, an der Oberen Bahnhofstrasse.

................................................... > Mehr zu Märt und Lauf auf Seite 23

«Farbe erleben» in Mettmenstetten Adventsausstellung in der Galerie «kunst im stall» Die diesjährige Adventsausstellung in der Galerie «kunst im stall» steht ganz unter dem Motto Farbe – noch bis zum 22. Dezember.

Andrea Würker-Gallmann (links) und Marisa Tauriello. (Bild zvg.)

Adventszauber in der Gesundheitspraxis Austausch und Infos bei Tee und Kuchen Am Samstag, 15. Dezember, laden Marisa Tauriello und Andrea Würker-Gallmann von 10 bis 15 Uhr in die liebevoll eingerichteten Praxis-Räume an der Äusseren Grundstrasse 5 in Affoltern. Marisa Tauriello und Andrea WürkerGallmann laden ein zu Tee und Kuchen, feierlichem Zusammensein, spontanem Austausch und Vorstellung ihres umfassenden Therapie-Angebots in besinnlichem Ambiente. So kann man sich einen Moment der Entschleunigung gönnen. Marisa Tauriello verfügt über eine Diplomausbildung in Manueller Lymphdrainage und Naturheilpraktik. Sie bietet zudem energetische Körperund Heilarbeit mit Prozessbegleitung

an, ist spezialisiert in Frauenheilkunde und begleitet Frauen auch während und nach der Schwangerschaft sowie Babys und Kleinkinder. Andrea Würker-Gallmann verfügt über eine Diplomausbildung in Shiatsu, Energiearbeit, Massage, DornBreuss-Wirbeltherapie und Naturheilpraktik. Sie bietet energetische und karmische Körper- und Heilarbeit mit Prozessbegleitung an. Zudem kommen die Kunden in den Genuss von einem erweiterten Massageangebot. Das Behandlungsangebot ist von den meisten Krankenkassen über die Zusatzversicherung anerkannt. Gemeinschaftspraxis, Äussere Grundstrasse 5, Affoltern; Marisa Tauriello, www.naturheilpraktiker.org, 076 341 99 70; Andrea Würker-Gallmann, www.wuerkernaturheilpraxis.ch, 044 760 38 06.

Bernadette Galli zeigt ein Feuerwerk an farbintensiven Bildern. Neu und beachtenswert sind die kleinformatigen Linoldrucke, die in einem schlichten Rahmen gehalten sind. Auch ungerahmte Drucke stehen zur Verfügung. Eindrucksvoll sind die Werke in Acryl und Mischtechnik auf Leinwand, von 40 bis 150 cm Grösse. Die Malerin lässt die Besucher Farbe erleben und Sie möchte jedem Betrachter etwas von ihrer Lebensfreude, mit auf den Weg geben. Dies gelingt ihr mit dem sicheren Gespür für Farbe hervorragend: Explosives Rot, leuchtendes Gelb, beruhigendes Blau, harmonische Erdtöne, sowie geheimnisvolles Weiss wechseln sich ab, und ringen geradezu um die Gunst des Besuchers. Nebst den verschiedenen Bildern, lassen in stimmungsvollem Ambiente farbenfrohe, schlichtgehaltene und anzeige

fantasievoll bemalte Kugeln aus Beton den Ausstellungsraum in weihnachtlichem Glanz erstrahlen. Die Kugeln eignen sich für den Innen- und Aussenbereich und sind in drei Grössen erhältlich. Am weihnachtlich dekorierten Tisch können sich Besucher mit einem Glühwein, Tee oder Schoko-Rum

aufwärmen und mit süssem Gebäck verwöhnen lassen. Bernadette Galli ist für einen Ansturm vorbereitet und freut sich auf viele Besucher. Galerie «kunst im stall», Untere Bahnhofstrasse 6, Mettmenstetten, Mittwoch 9 bis 12 Uhr, Donnerstag 9 bis 12 und 13.30 bis 18.30 Uhr, Samstag und Sonntag 14 bis 17 Uhr. Infos: www.kunstimstall.ch.

Bernadette Galli freut sich auf viele Besucher in ihrer Galerie. (Bild zvg.)


Ref. Kirche Aeugst a. A.

Ref. Kirche Hedingen

Samstag, 8. Dezember 9.30 bis 12.00 Uhr Kolibri in der Chilestube Sonntag, 9. Dezember 10.00 Ökumenischer Gottesdienst Pfarrerin Bettina Stephan und Hans Zürcher, Gemeindeleiter der katholischen Pfarrei Affoltern Mittwoch, 12. Dezember 11.30 Gemeinschaftsessen im Restaurant Eichhörnli Donnerstag 13. Dezember 18.00 Jugendgottesdienst in Affoltern

Sonntag, 9. Dezember 10.00 2. Advents-Gottesdienst mit Pfarrer Urs Boller, Affoltern Das Bambusflötenensemble Zürich spielt auf selbstgebauten Flöten Anschliessend Chilekafi Mittwoch, 12. Dezember 6.45 Frühmorgengottesdienst mit der Konfirmandenklasse Pfarrer Walter Hauser Anschliessend Morgenessen im Chilehuus Alle sind herzlich eingeladen Donnerstag, 13. Dezember 12.00 Gemeindenachmittag Adventsfeier mit dem Pfarrerehepaar Renate und Walter Hauser und Klassen der Primarschule 19.45 Gemeindeversammlung Mehrzweckhalle Schachen

Ref. Kirche Affoltern a. A. Sonntag, 9. Dezember, 2. Advent 10.00 «Alles auf Anfang» – Gottesdienst mit Taufe von Finja Solinger Pfrn. B. Bartels Predigttext: Lk 1, 39–56 Es singt der Gemischte Chor Affoltern Kinder sind im Geschichtenhöck willkommen 17.00 Adventskonzert des Kirchenchores in der Kirche Montag, 10. Dezember 18.30 Ökumenischer Adventsgottesdienst im Spital Affoltern, Mehrzweckraum Haus Rigi 1. Stock, V. Hofer und D. Burger Spitalseelsorgende Es singt der Gospelchor Mittwoch, 12. Dezember 12.15 Oase: Besinnung über Mittag, Pfr. W. Schneebeli Donnerstag, 13. Dezember 14.00 Senioren-Treff: Adventsfeier im Kasino Affoltern 18.00 Jugendgottesdienst Freitag, 14. Dezember 20.00 Gottesdienst nach der Liturgie von Taizé in der katholischen Kirche

Ref. Kirche Bonstetten Freitag, 7. Dezember 19.00 Kino in der Kirche Intouchables Ziemlich beste Freunde Freigegeben ab 6 Jahren, von uns empfohlen ab 10 Jahren Parallel dazu im Kirchgemeindehaus mit Betreuung: «Der Schlunz» Kinderfilm Freigegeben ab 6 Jahren, von uns empfohlen ab 8 Jahren Das Adventsfenster im Kirchgemeindehaus wird beleuchtet! Samstag, 8. Dezember 10.00 Fiire mit de Chliine in der reformierten Kirche Bonstetten Ökumenischer Gottesdienst für Kinder von 2 bis 6 Jahren Thema: Ein Esel geht nach Bethlehem Anschliessend Znüni im Kirchgemeindehaus Sonntag, 9. Dezember 10.00 Gottesdienst zum 2. Advent mit Pfrn. S. Sauder Musik: Matthias Arter, Englischhorn und Urs Egli, Flügel/Orgel

Ref. Kirche Hausen a. A. Sonntag, 9. Dezember 11.00 Gottesdienst mit Pfrn. Yvonne Schönholzer und dem Oberämtler Chor Hausen Dienstag, 11. Dezember 16.00 Fiire mit de Chliine. Für Kinder von 0 bis 6 Jahren mit ihren Begleitpersonen Freitag, 14. Dezember: 6.00 Kontemplatives Morgengebet Anschliessend Frühstück in der Bullingerstube

Ref. Kirche Kappel a. A. Freitag, 7. Dezember 16.00 Club 4 in Rifferswil Samstag, 8. Dezember 9.30 Chor-Projekt Christnachtfeier im Chor der Kirche Sonntag, 9. Dezember 9.30 Gottesdienst mit Pfr. Matthias Fischer Montag, 10. Dezember 13.30 Kolibri Dienstag, 11. Dezember 18.30 Adventsfenster mit den Kindern des Kolibri

Ref. Kirche Knonau Samstag, 8. Dezember 17.00 Adventsfenster des Gesangvereins Knonau in der Kirche Lieder für alle zum Mitsingen ad hoc Chor Obfelden Solist: S. Eggenberger anschliessend heisser Umtrunk draussen vor der Kirche Sonntag, 9. Dezember 10.00 Gottesdienst zum zweiten Advent mit Pfr. Thomas Maurer Thema: «Jesus weint(e) über Jerusalem», mit Impressionen unserer Israelreise von Dr. R. Gelli und anderen 17.00 JUKI, Jugendgottesdienst in Maschwanden, alle Pfarrer anschliessend Imbiss im Pfarrhaus Dienstag, 11. Dezember 6.30 Stille im Advent, in der Kirche Pfarrer, Vikar und Konfirmanden anschliessend Zmorge im Pfarrhaus Mittwoch, 12. Dezember 20.00 Lesekreis im Pfarrhaus wir reden über das Buch «das Buch des Ketzers» von Ueli Leutwyler

Ref. Kirche Mettmenstetten Sonntag, 9. Dezember, 2. Advent 10.00 Gottesdienst zum Tag der Freiwilligen mit Pfarrer Andreas Fritz, Hanni Keller, Mirjam Zangger und Ernst Bühlmann Orgel: Silvia Jenny Mitwirkung Heart-Chor anschl. Kirchgemeindeversammlung und Apéro im Pfarrhauskeller 17.30 Öffnung 2. Adventsfenster Krippe im Kerzenlicht Glühmost im Pfarrhauskeller Donnerstag, 13. Dezember 19.30 Neumondsingen im Chor Leitung Elsbeth Durrer www.ref-mettmenstetten.ch

Ref. Kirche Obfelden

Kath. Kirche Bonstetten

Freitag, 7. Dezember 13.30 Freitagstreff Senioren «Jassen für alle», kath. Chilehuus Samstag, 8. Dezember 9.00 3.-Klass-Unti Kirchgemeindehaus 17.00 Schülerkonzert Musikschule Knonaueramt, ref. Kirche Sonntag, 9. Dezember 9.30 Gottesdienst zum 2. Advent Pfr. Chr. Hürlimann Erich Eder (Orgel) Montag, 10. Dezember 20.00 Kirchgemeindeversammlung Singsaal Chilefeld www.kircheobfelden.ch

Samstag, 8. Dezember 10.00 Fiire mit de Chliine 18.00 Vorabendmesse Sonntag, 9. Dezember 10.00 Euchristiefeier anschliessend Chlauseinzug und Apéro Montag, 10. Dezember 19.30 Monatsandacht Dienstag, 11. Dezember 19.30 Abendmesse Mittwoch, 12. Dezember 9.00 Ökum. Morgengebet Donnerstag, 13. Dezember 19.00 Rosenkranz

Ref. Kirche Ottenbach

Kath. Kirche Hausen a. A.

Samstag, 8. Dezember 19.30 Adventskonzert Musikverein und Brass-Ensemble der Bläserschule Ottenbach Eintritt frei – Kollekte Sonntag, 9. Dezember 10.00 Gottesdienst zum zweiten Advent Pfarrerin Elisabeth Armingeon Cordula Aeschbacher, Orgel Kollekte: Menschenrechte

Samstag, 8. Dezember 17.00 Eucharistiefeier Sonntag, 9. Dezember 11.00 Eucharistiefeier

Ref. Kirche Rifferswil Freitag, 7. Dezember 18.30 Jugend-Chile Sonntag, 9. Dezember 9.30 Gottesdienst zum 2. Advent Jeremia 7, 1–15 «Prophetisches zum Menschenrechtstag» Pfrn. Yvonne Schönholzer Jasmine Vollmer, Orgel Jonathan Allen, Violine Montag, 10. Dezember 15.45 Kolibri Mittwoch, 12. Dezember 20.00 Gesprächsabend zu Jeremia 15, 10–21: «Klagen. Warum lässt Gott Leiden zu?»

Heilsarmee Affoltern a. A.,

Kath. Kirche Mettmenstetten Sonntag, 9. Dezember 9.30 Eucharistiefeier mit Pfr. A. Saporiti Mittwoch, 12. Dezember 6.00 Eucharistiefeier – Roratemesse Anschliessend gemeinsames Frühstück

Wiesenstrasse 10

Freitag, 7. Dezember 20.00 Lobpreis-Gebetsabend Sonntag, 9. Dezember 10.00 Gottesdienst mit Hort und KingsKids

Pfingstgemeinde Affoltern a. A., Alte Obfelderstrasse 55

Sonntag, 9. Dezember 9.45 Gottesdienst mit Abendmahl, Kinderprogramm mehr unter www.pga.ch

Evang. Täufergemeinde Weidstrasse Mettmenstetten, Sonntag, 9. Dezember 10.30 Gottesdienst Donnerstag, 13. Dezember 20.00 Gebetsabend

Gemeinde für Christus Schulweg 1 Ottenbach, Sonntag, 9. Dezember 14.00 Gottesdienst Wir heissen Sie herzlich willkommen

Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage

Kath. Kirche Obfelden

Heumattstrasse 2, 8906 Bonstetten

Sonntag, 9. Dezember 7.00 Rorategottesdienst anschl. Zmorge im Chilehuus

Evang.-methodistische Kirche Zürichstrasse 47 Affoltern a. A.,

Sonntagsgottesdienste 9.20 Abendmahlsversammlung 10.40 Sonntagsschule Informationen über weitere Veranstaltungen: siehe www.hlt-bonstetten.ch

Sonntag, 9. Dezember 9.45 Gottesdienst (Heinz Bähler) mit Motiviert Dank an Mitarbeiter Kinderhort

Ref. Kirche Stallikon-Wettswil Sonntag, 9. Dezember 10.00 Kirche Wettswil: Gottesdienst mit Pfr. Matthias Ruff ca. 11.15 Uhr Kirchgemeindeversammlung im Kirchgemeindesaal Wettswil (im Anschluss an den Gottesdienst) anschliessend: Apéro Fahrdienst: Anmeldung 8. Dezember, Tel. 044 700 17 75 11.15 Kirche Wettswil: Jugendgottesdienst Donnerstag, 13. Dezember 12.30 Wettswiler SeniorenMittagessen im Rest. Hirschen 14.00 Senioren-Adventsfeier im Kirchgemeindesaal Wettswil Freitag, 14. Dezember 12.30 Stalliker Senioren-Mittagessen im Rest. Burestübli Licht und Stille in der Kirche Stallikon Offene Kirche und Kerzenlicht je 17.00 bis 20.00 Uhr 9./12./14. Dezember

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Kath. Kirche Affoltern a. A. Samstag, 8. Dezember 16.30 Gottesdienst im Haus Seewadel 17.30 Eucharistiefeier Sonntag, 9. Dezember 7.00 Rorategottesdienst anschl. Zmorge im Saal 10.00 Ökum. Adventsgottesdienst in Aeugst 11.00 Santa Messa Mittwoch, 12. Dezember 6.30 Rorategottesdienst anschl. Zmorge im Saal 18.30 Ökum. Gottesdienst im Haus Rigi Donnerstag, 13. Dezember 17.00 Anbetung Freitag, 14. Dezember 20.00 Taizéfeier

Chrischona Affoltern am Albis, Kirche mit Nähe Alte Obfelderstr. 24 Freitag, 7. Dezember 19.30 Twens: God’s Lounge Sonntag, 9. Dezember 9.45 Gottesdienst mit Abendmahl Pfr. Ueli Baltensperger «Von Gott überrascht» Kinderhüeti, Kids-Treff 15.00 Twens: Fun’n’Chill Montag, 10. Dezember 11.30 Mittagstisch Mittwoch, 12. Dezember 14.15 Senioren-Adventsfeier Mehr Infos: www.sunntig.ch

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Gewerbe

Freitag, 7. Dezember 2012

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Dienstleister und Handwerker zugleich Die Rund um Floor GmbH in Affoltern verlegt Böden und nimmt Mandate wahr Die Rund um Floor GmbH in Affoltern verlegt nicht nur Böden aller Art. Sie ist auch Dienstleisterin und deckt im Mandatsverhältnis vom Produzenten bis zum Endkunden eine neue Bedürfniskette ab. Geschäftsführer Peter Zumbühl zeigt an einem Beispiel auf, wie ein Mandatsverhältnis ablaufen kann. Unter den 1700 Wohnungen einer Baugenossenschaft gab es zahlreiche sanierungsbedürftige – und bei Mieterwechsel wurden immer wieder verschiedenartige Bodenbeläge gelegt. Weil er das ändern wollte, gelangte der Direktor an Peter Zumbühl, der ein spezielles Konzept mit ausgeklügeltem Excel-Programm und strukturierten Abläufen entwarf, bei dem die Dienstleistung weit über das reine Bodenverlegen hinausgeht – etwa bis zur Beschaffung eines Laser-Messgeräts. Ehe dieses System zum Tragen kommt, macht der Verwalter dazu im Voraus die Erfassung der Wohnung und liefert Rund um Floor ein sogenanntes «Vorausmass». Die Firma importiert den Jahresbedarf an Material zu guten Konditionen, die Genossenschaft nimmt dieses an Lager. Jeder Hauswart hat das von Peter Zumbühl entworfene Tool mitsamt Kalkulationsprogramm und kann bei Bedarf eigenständig handeln. «Dieses System hat fixe Abläufe, fixe Preise – und bringt viel Zeitersparnis. Der Bodenle-

ger muss sich dabei nur noch um das Verlegen kümmern», sagt Zumbühl, der für die Genossenschaft über 2000 Quadratmeter nach diesem System verlegen lassen konnte. Vom Produzenten zum Endkunden: Peter Zumbühl glaubt, dass sich dieser Trend noch verstärken wird, nachdem auch auf seiner Branche keine sichtbare Marktordnung auszumachen ist.

Wieder stärker handwerklich tätig Nachdem nun diverse Mandate abgeschlossen sind, ist Rund um Floor derzeit aber wieder stärker mit dem Verlegen von Böden beschäftigt als mit dem Entwurf von Programmen, also mit dem reinen Handwerk – und mit den Neubauten an der Merkurstrasse 1 und 2 in Affoltern (Uster AG) erhielt die Firma einen grösseren Auftrag. Peter Zumbühl zeigt, wie es in diesem Fall abgelaufen ist: Nach Erhalt des Gesamtauftrags hat er Mustertafeln von den vom Bauherrn gewählten Materialien erstellt. Schliesslich hat er aufgrund des «Vorausmasses» und dem Materialentscheid des Kunden die Auftragsbestätigung erstellt, das Material bestellt und die Böden verlegt. «Die Vorarbeit vor Auftragserteilung ist sehr wichtig. Alles muss transparent sein, Eventualitäten berücksichtigt und natürlich der Kostenrahmen eingehalten werden. Dazu braucht es viel Fachwissen», sagt Peter Zumbühl.

Geschäftsführer Peter Zumbühl (l.) und Lehrling Rhottanag Truy mit Mustertafeln. (Bild Werner Schneiter) Besonders gerne Renovationen Die Rund um Floor GmbH ist nicht nur in Neubauten tätig; sie führt auch kleinere Aufträge aus, zum Beispiel eine Neuverlegung eines 13 Quadratmeter grossen Raumes nach einem Wasserschaden. Besonderes Interesse zeigt Peter Zumbühl an Renovationsobjekten, weil es da in der Regel nicht nur

Einkaufen direkt ab Hof 20 Hofläden im Knonauer Amt wollen Plattform nutzen Von den 54 angeschriebenen Bauernbetrieben haben 20 geantwortet. Sie werden im neuen Regionenprospekt und auf der Homepage der Region prominenter als bisher aufgeführt. Der «Anzeiger» berichtete in der Ausgabe vom 26. Oktober darüber und rief Betriebe, die nicht angeschrieben wurden, auf, sich bei der Standortförderung zu melden. Dies taten denn auch vier Höfe. Sie und weitere 16 wollen die Chance nutzen, auf der Website der Region noch besser in Erscheinung zu treten. Wer eine eigene Homepage hat, wird verlinkt. Alle erfassten Betriebe sollen auch via App auf Smartphones unterwegs zu den Angeboten führen.

«KMU-feindlich und bürokratisch» Der Nationalrat folgt dem Ständerat und spricht sich für eine Kettenhaftung für das Bauhaupt- und Baunebengewerbe aus. Der Entscheid sei innert kürzester Zeit ohne ordentliche Vernehmlassung und vertiefte ExpertenHearings übers Knie gebrochen worden, kritisiert der Schweizerische Gewerbeverband (sgv) und bedauert den Entscheid des Nationalrates, eine Solidarhaftung für das Bauhaupt- und Baunebengewerbe einzuführen, bei welcher der Erstunternehmer solidarisch für die gesamte Subunternehmerkette haftet. «Eine solche Massnahme würde einen erheblichen administrativen Mehraufwand nach sich ziehen», heisst es beim sgv. Gefordert seien nun praktikable Lösungen im Rahmen des Vollzugs. Als grösste Dachorganisation der Schweizer KMU-Wirtschaft vertritt der sgv gegen 300 000 Unternehmen.

Frischer geht es nicht mehr Landwirtschaftliche Produkte direkt beim Produzenten kaufen – frischer geht es nicht mehr und da wissen die Kunden, was sie haben. Immer mehr Bauern verkaufen ihre Produkte direkt an die interessierten Konsumenten, auch im Knonauer Amt. Sie bieten Garantie für beste Qualität, für Frische und saisonales Angebot. Der persönliche Kontakt mit den Produzentinnen und Produzenten bringt Hintergrund-Informationen und schafft Vertrauen. Das Angebot reicht von Früchten, Gemüse, Käse, Milch, Fleisch bis hin zu Cheminée-Holz und Geschenk-Arrangements. Ziel ist, die Landwirtschaftsbetriebe bei ihren Bemühungen zu unterstützen und den Direktverkauf zu för-

dern. Dazu will die Standortförderung auf der Einstiegsseite ihrer Homepage knonauer-amt.ch einen Link platzieren, mit dem man direkt auf die Liste der Hofläden kommt. Im Weiteren sollen mehr Informationen über Angebot, Öffnungszeiten, Standort und wo vorhanden, ein direkter Link auf die Homepage des Hofes aufgeführt sein. Wer die Eingabefrist verpasst hat, aber die Gelegenheit noch nutzen will, kann den Fragebogen noch bis zum 15. Dezember nachreichen. Danach geht die Koordinationsstelle davon aus, dass bei den übrigen Betrieben kein Interesse oder kein Angebot mehr besteht. Fragebogen bei: Koordinationsstelle Standortförderung Knonauer Amt, Postfach 704, 8910 Affoltern. Telefon 043 333 55 66, info@knonauer-amt.ch.

ums reine Bodenverlegen geht, sondern auch viele Nebenpunkte zum Vorschein kommen. Da muss einmal ein Plättlibelag weggespitzt, ein Büchergestell entfernt oder eine neue Auflage für die Bar in der Küche konstruiert werden – alles Arbeiten, die für Peter Zumbühl spannend sind. Und kürzlich hat er in Meilen sogar den Boden eines Schlosses verlegt, so-

genannte Schlossdielen. Im Übrigen bildet Rund um Floor auch Lehrlinge aus. Rhottanag Truy absolviert derzeit seine dreijährige Lehre als Parkettleger. (-ter.) Rund um Floor GmbH, Wollengasse 15, Affoltern am Albis. Telefon 043 333 93 73 oder Natel 079 597 64 67. Internet: www.rundumfloor.ch.

Erlebnis Weihnachtseinkauf Märchen, Kinderanimationen und basteln – im weihnachtlich geschmückten Emmen Center finden während der Adventszeit diverse Veranstaltungen statt. An den beiden Sonntagen, 16. und 23. Dezember, ist das Emmen Center wiederum für den Weihnachtseinkauf geöffnet und die Mädchen und Knaben der Luzerner Kantorei stimmen mit wunderschönem Gesang auf Weihnachten ein. Das Emmen Center bietet mit seinen über 80 Top-Geschäften für jeden Geschmack die passenden Geschenke. Inmitten des weihnachtlich geschmückten Emmen Centers befindet sich eine Weihnachtsallee mit echtem

Steinboden, beleuchteten Bäumen und Bänken. Hier kann man für einige Zeit verweilen und die Weihnachtsstimmung geniessen. An den beiden Sonntagen vor Weihnachten, sind alle über 80 Geschäfte des Emmen Centers von 10 bis 17 Uhr und die Restaurants ab 9 Uhr, geöffnet. Auch die Kinder kommen im Emmen Center nicht zu kurz: Es stehen Märchenerzählungen von Jolanda Steiner (15. und 23. Dezember) und lustige Kinderanimationen mit Wendolina (16. und 22. Dezember) auf dem Programm. Zudem können die Kinder am 12. Und 19. Dezember ein kleines Weihnachtsgeschenk basteln. Infos und Detail-Programm unter www.emmencenter.ch.

Bis zu 200 Franken für energieeffiziente Luftbefeuchter Ein Förderprogramm der Elektrizitätswerke des Kantons Zürich Mit ihrem Förderprogramm laden die Elektrizitätswerke des Kantons Zürich (EKZ) zum effizienten Umgang mit Energie ein. Bis Ende Januar 2013 wird der Kauf von energieeffizienten Luftbefeuchtern unterstützt. So spart man Geld und Energie. Die ideale Luftfeuchtigkeit in bewohnten Räumen beträgt 40 bis 55 Prozent. Im Winter fällt sie schnell einmal darunter – für Schleimhäute und Atemwege kann dies unangenehm werden. Wenn auch Zimmerpflanzen und bewusstes Lüften keine Besserung

Das sind die Bedingungen Unterstützungsberechtigt sind Geräte gemäss der Liste in den EKZ Eltop Fachgeschäften oder auf www.topten.ch, die zwischen dem 15. November 2012 und dem 31. Januar 2013 in der Schweiz gekauft werden. Pro Haushalt kann ein Förderbeitrag angefordert werden, indem die Original-Kaufquittung mit dem ausgefüllten Talon bis zum 28. Februar

bringen, können Luftbefeuchter Abhilfe schaffen. Im Rahmen des EKZ För-

2013 an die EKZ geschickt werden. Insgesamt werden maximal 1000 Geräte unterstützt. Diese Förderaktion richtet sich an Kunden, die ihren Strom direkt von den EKZ beziehen. Details zur Förderaktion für energieeffiziente Luftbefeuchter und Anmeldetalon: www.ekz.ch/kundenaktion.

derprogramms unterstützen die EKZ ihre Stromkunden bei der Anschaf-

fung eines energieeffizienten Luftbefeuchters. Der Förderbeitrag beträgt 20 Prozent des Nettokaufpreises, bis maximal 200 Franken.

Tief durchatmen Es gibt drei Arten von Luftbefeuchtern: Verdunster, Zerstäuber und Verdampfer. Verdunster sind in der Anschaffung zwar etwas teurer als andere Geräte, dafür energetisch besonders effizient: Sie brauchen rund 30 mal weniger Strom als Verdampfer. Zudem besteht bei Verdunstern weder ein Verbrennungsrisiko wie bei Verdampfern noch die Gefahr von Kalkniederschlägen wie bei Zerstäubern. (pd.)


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Vermischtes

Freitag, 7. Dezember 2012

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WM- und Olympia-Teilnehmerin am Start Säuliämtler Chlauslauf mit zahlreichen Spitzenathleten

Läufer aus Eritrea und Afghanistan Sechs Jugendliche vom MNAZentrum Lilienberg, Affoltern, sorgen mit ihrer Teilnahme am Chlauslauf im Bezirkshauptort für einen internationalen Anstrich. Johannes Tsehaye aus Eritrea ist einer von ihnen. ................................................ von urs e. kneubühl

Der Nachwuchs am Chlauslauf. (Bild Max Loder)

Am Sonntag nehmen die Läufer die Obere Bahnhofstrasse und die angrenzenden Strassen in Beschlag. Mit dabei: Emma Pooley, die für Grossbritannien an den Olympischen Spielen den 6. Rang im Rad-Zeitfahren erreichte, und die mehrfache Schweizer Meisterin Patricia Morceli. ................................................... von hanspeter feller Etwa 500 Teilnehmende sind am diesjährigen Chlauslauf angemeldet, etwas weniger als in den Vorjahren. Nicht so zahlreich wie in den vergangenen Jahren sind die Schulklassen vertreten. Im Männerrennen zu welchem um 11.05 Uhr auf der Poststrasse gestartet wird, ist ein spannendes Duell zwischen dem Hedinger OLCrack Raffael Huber und dem Spitzentriathleten Patrick Rhyner aus Rifferswil zu erwarten. Ob da die Läufer der LV Albis mit Raphael Frei und Marcel Weber mithalten können? Bei den Frauen ist Vorjahressiegerin Tanja Sonderegger wieder am Start und wird sicher versuchen, ihren Vorjahressieg zu wiederholen. Sie wird gefordert von Emma Pooley. Sie startete an den Olympischen Spielen in Lon-

don für das erfolgreiche Team von Grossbritannien und belegte im Zeitfahren der Frauen den ausgezeichneten 6. Platz. Emma Pooley ist auch eine ausgezeichnete Läuferin, im Oktober lief sie eine Marathonzeit von 2:55.00. Die Läufe beginnen um 10 Uhr mit den Schülerkategorien. Hier treffen die mit einem Grossaufgebot antretenden Nachwuchsathletinnen und -athleten der organisierenden LV Albis auf Konkurrenz von der Hochwacht Zug, der Laufgruppe Cham, dem LC Regensdorf, dem Juniorenteam des FC Affoltern und den Laufmüüs aus Jonen.

Siegerehrungen ab 12 Uhr Ausgezeichnet besetzt sind die Mutter/Kind- und Vater/Kind-Läufe. Zahlreiche Eltern werden mit ihren Kids die zwei kleinen Runden absolvieren. Eine interessante Ausgangslage gibt es im attraktiven Sie + Er Staffelrennen. Gemeldet sind einige gute Teams. Patricia Morceli, die mehrfache Schweizermeisterin auf den Langdistanzen 10 km, Halbmarathon und Marathon und international erfolgreiche Läuferin geht mit ihrem Ehemann Andy Bühler für die Laufgruppe Cham an den Start.

Aktiv am Dorfleben teilhaben, da, wo man lebt, das ist für die Jugendlichen aus Eritrea und Afghanistan nichts Unbekanntes. Reich an Traditionen, haben sie in ihren Herkunftsländern ein aktives Zusammenleben in Dorf und Region durchaus gekannt – aber ebenso Konflikte und Krieg. Im MNA-Zentrum Lilienberg, Affoltern, das unbegleitete minderjährige Flüchtlinge aufnimmt und ihnen die Unterbringung in sozialpädagogischen Wohngruppen und eine Tagesstruktur bietet, können sie ihre Traumata verarbeiten. Hier fühlen sie sich wohl, wie Johannes Tsehaye, Flüchtling aus Eritrea, festhält. Und daher hat der 16-Jährige weitere fünf Jugendliche vom Lilienberg motiviert, gemeinsam am Chlauslauf vom kommenden Sonntag im Bezirkshauptort zu starten. Die insgesamt sechs Jugendlichen aus Eritrea und Afghanistan sorgen mit ihrer Teilnahme für einen internationalen Anstrich des Anlasses. Und sie freuen sich riesig darauf.

Johannes Tsehaye. (Bild Urs E. Kneubühl)

«Wir sind gut vorbereitet», bestätigt Johannes. Er war entsprechend re-

Das MNA-Zentrum Lilienberg bietet 70 Unterbringungsplätze für die stationäre Betreuung von unbegleiteten Jugendlichen des Asylbereichs. In der Einrichtung werden durch den Fachdienst MNA zudem rund 30 Jugendliche ambulant unterstützt. Die Jugendlichen und Kinder werden in Wohngruppen untergebracht. Durchschnittlich leben 6 bis 8 Jugendliche in einer Wohngruppe. «Es geht darum, die Persönlichkeit zu stärken, mit dem Ziel, dass die Jugendlichen als Erwachsene ein selbstständiges Leben führen kön-

nen», zitiert Stefan Preisig, seit Kurzem neuer Leiter im MNA-Zent-rum Lilienberg. Dazu gehören das Erhalten und Fördern der sozialen Kompetenzen, indem durch klare Regeln und Strukturen Halt gegeben wird. Gleichzeitig werden auch eine sprachliche Orientierungsfähigkeit sowie Gesellschaftsregeln und Gesundheitsförderung vermittelt. Die Herkunftsidentität wird dabei aber jeweils gewahrt. Johannes Tsehaye schätzt den strukturierten Alltag im Lilienberg. Alle Jugendlichen gehen einem geregelten Tagesablauf nach, wobei der obligatorische Schulunterricht den Mittelpunkt der Tagesstruktur bildet. Interne Beschäftigungseinsätze und Freizeitangebote sorgen darüber hinaus für das zusätzliche Gefüge. «Es ist alles tipptopp hier», lobt der junge Eritreer, der – notabene – ein sehr passables Deutsch spricht und versteht.

Sämtliche Rennen werden auf der Poststrasse gestartet. Die kleine Laufrunde führt über die Obere Bahnhofstrasse, den Breitenweg, die Betpur-

strasse, Innere Grundstrasse, Marktplatz und die lange Runde über die Äussere Grundstrasse, Kanzleistrasse, Parkplatz ZKB zurück in die Obere

Bahnhofstrasse. Die Siegerehrungen finden im Anschluss an die Rennen, ab 12 Uhr auf der Oberen Bahnhofstrasse, bei der Bühne der Voba statt.

Gut vorbereitet

Wer kennt den Bezirk Affoltern? Grosses Foto-Quiz der EVP am Chlausmärt vom 9. Dezember Vielleicht wohnt man schon seit Jahren im Bezirk Affoltern oder ist sogar hier aufgewachsen. Schon von verschiedenen Seiten ist man durch die Dörfer spaziert oder gefahren – aber hat man wirklich wahrgenommen, was man gesehen hat? Beim Foto-Quiz über die Dörfer des Bezirks Affoltern können Marktbesucher ihre Ortskenntnisse unter Beweis stellen! Mit überraschenden Perspektiven, ungewohnten Blickwinkeln und mysteriösen Details will die EVP auf spielerische Art herausfordern. Wer lieber etwas mehr «Action» hat, versucht den Rekord beim Holzschuss-Tisch zu brechen. Mit runden Holzscheiben sind auf einem Gleitbahntisch unterschiedlich bewertete Abteile zu treffen. Zielgenauigkeit, Geschick und Entschlossenheit sind hier gefragt. Ein althergebrachtes Spiel, das Jung und Alt begeistert. Für alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer gibt es als Belohnung für das Mitmachen einen kleinen Preis. Mit feinem «Gewürz-Trunk», oder einem Glas Weisswein und adventlicher Verpflegung ist auch für das leibliche Wohl gesorgt. Die EVP Affoltern freut sich auf regen Besuch am Stand Nr. 80/81, wo es für einmal nicht um Politik geht, sondern um Spielfreude, Begegnung und Austausch.

gelmässig beim Joggen. Für ihn, der nach seiner Flucht aus Eritrea über den Sudan vor zehn Monaten im MNA-Zentrum Lilienberg aufgenommen wurde, sind Bewegung und Sport aber sowieso eine Leidenschaft. «Ich liebe es, körperlich aktiv zu sein.» Entsprechend spielt er auch gerne Fussball und Basketball. Seine Stärke liegt in der Ausdauer, wie er sagt, weshalb er für die 1700 Meter, die seine Kategorie am Sonntag am Chlauslauf zurückzulegen hat, auch keine Probleme sieht. «Ich hoffe auf einen guten Rang, am liebsten natürlich auf einen Sieg», sagt er lachend. Für sämtliche sechs MNA-Läufer ist der Chlauslauf in Affoltern das erste Rennen. Sie nehmen ihre Teilnahme entsprechend ernst – mit Sportsgeist –, aber ebenso wie auf den sportlichen Wettkampf freuen sie sich darauf, Teil einer Dorfveranstaltung sein zu dürfen. Dabei wünschen sie sich die Begegnung mit offenen und gastfreundlichen Menschen, aber selbstredend auch etwas Wettkampfglück.

In Affoltern zu Hause

Hochdotierter Wein auch am Chlausmärt Degustation der Weinhandlung Maurer Die Weinhandlung Maurer GmbH in Affoltern lädt am Samstag, 8., und Sonntag, 9. Dezember, zur Degustation mit neuen Weinen und speziellen Aktionen. Traditionell beteiligt sich die Weinhandlung Maurer am Chlausmärt an der Oberen Bahnhofstrasse. Am Wochenende wird der hochdotierte und mit bis 98 von 100 Punkten bewertete Primitivo di Manduria «Sessantanni» DOP zum Aktionspreis angeboten. Es gilt: «es hät solangs hät»!

10% Rabatt auf die Italienischen Weine in der Degustation

Volle Konzentration am Holzschuss-Tisch der EVP Affoltern. (Bild zvg.)

Neu auf die Degustation hin sind die Weine des Gutes Aagne vom Schopf aus Hallau der Familie Gysel und der Oenologin Nadine Saxer bei der Weinhandlung Maurer erhältlich. Stefan Gysel war Winzer des Jahres 2009 und hat an der härtesten Schweizer Weinprämierung mit dem Riesling Silvaner einmal mehr die Goldmedaille gewonnen. Mit dem Pinot Noir Spätlese 2011 gewann das Weingut auch eine Silbermedaille am Mondial du Pinot Noir 2012.

Traditionell werden die italienischen Weine in der Degustation mit 10% Rabatt (ausgenommen Aktionsweine) angeboten. An der Degustation am Samstag von 10 bis 16 Uhr haben die Inhaber Esther Maurer und Thomas Hunziker mehr Zeit für Gespräche.

Stand mit dem «LaMarotte» Den Stand am Chlausmärt teilt sich die Weinhandlung Maurer mit dem Kellertheater LaMarotte. Mit dem Kauf der «Maröttli» oder eines Loses kann man dieses unterstützen. Nebst den erwähnten edlen Tropfen werden am Stand Weine aus dem Sortiment mit optimalem Preis-/Genussverhältnis zur Degustation angeboten. Unter dem Motto «Wir verkaufen nur was wir selber trinken» bedienen Esther Maurer und Thomas Hunziker gerne an der Oberen Bahnhofstrasse 17, in Affoltern. Sie freuen sich viele bestehende und neue Kunden beraten und bedienen zu dürfen. (hu) Weinhandlung Maurer, Obere Bahnhofstrasse 17, Affoltern, Telefon 044 760 09 01, 079 358 58 18 oder 079 601 99 82. Degustation am Samstag, 8. Dezember, 10 bis 16 Uhr, Sonntag, 10 bis 18 Uhr.


Nächste Ausgaben 14. und 21. Dezember 2012

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Veranstaltungen

Ein Haus für Wildbienen Während die Tage kühler werden und das Summen draussen verstummt ist, beginnt in der warmen Stube die Bastel- und Vorweihnachtsfreude. Ein besonders schönes Bauprojekt ist eine Wildbienen-Nisthilfe. Mit einer guten Nisthilfe können etwa 30 verschiedene Wildbienen-Arten im Siedlungsgebiet wirkungsvoll gefördert werden. Nicht nur in grossen Gärten, auch auf Terrassen, Balkonen, breiten Fenstersimsen und mitten in der Stadt machen Wildbienen-Häuschen Sinn. Wachsen nektar- und pollenreiche Wildblumen in der unmittelbaren Nähe, nutzen die faszinierenden Wildbienen schon bald dankbar die sonst rar gewordenen Nistmöglichkeiten. Eine gute Nisthilfe braucht halb einen schützenden Rahmen mit vorstehendem Dach, Rückwand und Seitenwänden. Idealerweise verfügen die Stockwerke über unterschiedliche Materialien, so können mehrere Arten mit verschiedenen Bedürfnissen einziehen. Einige suchen nach vorhandenen Hohlräumen, andere graben ihre Wohnungen in Steilwände, wieder andere nagen sich im Totholz einen Gang. Belegt werden am häufigsten Hohlräume mit einem Durchmesser von 2 bis 9 mm. Besonders wichtig ist, dass die Eingänge rund und sauber sind. Späne und Spiesse sind eine lebensgefährliche Verletzungsgefahr für die zarten Flügel. Tipps für Nisthilfen und Bastelspass: wildBee.ch.

Freitag, 7. Dezember 2012

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Partystimmung wie im Skigebiet Drei junge Affoltemer laden zum Après-Ski-Event in die Break-Eventhall Am Samstag, 15. Dezember, kommt im «Break» in Affoltern Après-Ski-Stimmung auf: «Saustall-Events» lädt zur ultimativen Party in die Eventhalle. ................................................... von thomas stöckli «Wir gehen selber gerne an solche Feste», verrät Marc Zimmermann, «und weil es so etwas in der Region nicht gibt, machen wir es halt selber.» Gemeinsam mit Beat Suter und Flavio Dürst hat er «Saustall-Events» ins Leben gerufen und lädt nun erstmals zur Après-Ski-Party. Nach dem Zielpublikum gefragt, müssen die drei Affoltemer nicht lange überlegen: «alle, die gerne tanzen.»

«DJ aus den Bergen» Als die Idee erst mal stand, war auch die passende Lokalität schnell gefunden: «Das ‹Break› verfügt über die Infrastruktur», so Marc Zimmermann. Für Stimmung sorgt dann der als «DJ aus den Bergen» in der Partyszene international bekannte «Marco-Mzee» aus Steyr, Österreich. Von Ungarn über Norwegen bis nach Mallorca hat er bereits für Stimmung gesorgt mit seinen Hits wie etwa «Der Dj aus Mallorca». Mottogerechte Dekoration wie Nostalgie-Skier, Eisbär und Schnee-

Beat Suter, Marc Zimmermann und Flavio Dürst (von links) bringen Après-Ski-Stimmung ins Säuliamt. (Bild Thomas Stöckli) mann prägen das Ambiente. Die Party-Gäste werden mit Holzofen-Pizzas, gehaltvollem «Saustall-Kafi» und Shots verköstigt. Daneben gibts das normale Bar-Angebot. Damit jeder die Partystimmung in vollen Zügen geniessen kann, bieten

die Organisatoren im Radius von 10 Kilometern einen gratis HeimfahrShuttle an. Wer mottogerecht mit Schneemütze und Skibrille auftaucht, der zahlt statt 15 nur 10 Franken Eintritt. Mottomässig gestylte Leute seien willkommen, so die Organisatoren,

«aber man darf auch kommen, wenn man keine Kappe hat.» Après-Ski-Party am 15. Dezember, 20.30 bis 4 Uhr, Break-Eventhall, Industriestrasse 19, Affoltern. Einlass ab 20 Jahren. Abendkasse 15 Franken. Gratis Home-Shuttle. Infos: www.saustall-events.ch.

«Festliches Weihnachtskonzert» Sibylle und Isabel Tschopp laden in die reformierte Kirche Obfelden Seit 2002 laden die international erfolgreichen Schwestern jedes Jahr die Musikfreunde ein, mit ihnen das «Festliche Weihnachtskonzert» zu feiern und sich mit einzigartiger Musik und besinnlichen Texten, vorgetragen von Jugendlichen, auf das Weihnachtsfest einzustimmen.

Die Geschwister Fässler. (Bild zvg.)

Geschwistermusik aus dem Appenzell Konzert im Bickwiler Forum, Obfelden Familie bringt Glück und Belastung, sie ist Abnützungsort und Kraftquelle. Die drei Geschwister aus dem Appenzellischen, die eingeladen sind zur diesjährigen Weihnachtsmatinee im Bickwiler Forum, sind auf besondere Weise durch ihr gemeinsames Musizieren miteinander verbunden. Sie spielen Lieder und Weisen, die weihnächtlich stimmen – festliche, innige und auch heitere Stücke. Erika, 23, die ältere Schwester, spielt die Handorgel, Martin, 19, das Hackbrett und Daniel, 16, sitzt am Klavier. Die drei stehen froh und selbstbewusst in

der Tradition der Appenzeller Hausmusik. Zu diesem weihnächtlichen Konzert sind alle eingeladen, die Weihnachten mit Musik und Freunden erleben möchten. Wie immer trifft man sich nach der Musik zu Glühwein und Kuchen in festlichem Rahmen, der Gespräche und tiefere Kontakte möglich macht. Sonntag, 16. Dezember 11 Uhr, Bickwiler Forum in der Gemeinschaftspraxis am Brunnenweg 8, Obfelden. Eintritt: 20 Franken, Kinder gratis.

Lebensmut und Spielfreude ziehen sich wie ein roter Faden durch den Konzertabend. Eröffnet wird dieser mit «Kaddisch» des grossen Impressionisten Maurice Ravel, eine Lobpreisung aramäisch-hebräischen Ursprungs, die dem christlichen «Vaterunser» nahe steht. Ravel vertonte das Gebet original für Gesang und Klavier und schafft eine Atmosphäre tiefer Besinnung. – Dass Mozarts A-Dur-Sonate während der Arbeit an den Opern «Don Giovanni» und «Figaro» entstand, ist in ihrem gesanglichen Gestus unüberhörbar. Als letzte grosse Sonate für Violine und Klavier spiegelt sie Mozarts höchstes kompositorisches Schaffen wider und weist bereits zu Beethoven und Schubert hin. Nach dem strahlenden «Molto Allegro» und dem innig beseelten «Andante» begegnen sich die beiden Instrumente im «Presto» in atemberaubendem Zusammenspiel.

Einzigartige, subtile Poesie Für Pablo de Sarasate, einer der bedeutendsten Geiger der Musikgeschichte, wurden viele grosse Werke geschrieben. Die ihm eigene schnörkellose Virtuosität macht seine Kompositionen zu Glanzstücken der Violinliteratur. In den beiden «Spanischen Tänzen» «Playera» und «Romanza Andaluza» fängt er die Volksmusik seines Heimatlandes in packenden Stimmungsbildern ein. Ravels berühmte Sonate in G-Dur ist vom Jazz der 20er Jahre inspiriert und lebt von einer einzigartigen, subtilen Poesie. Nach dem heiter fliessenden Allegretto und dem hinreissend stimmungsvollen Blues

Isabel (links) und Sibylle Tschopp. (Bild Ursula Markus) findet das Perpetuum Mobile in den wogenden Sechzehntelläufen der Violine einen fulminanten Abschluss. Das Duo Sibylle und Isabel Tschopp beeindruckt das Publikum immer wieder durch sein fein aufeinander abgestimmtes, seit der Kindheit gepflegtes Zusammenspiel. Gemeinsame Tourneen und Konzerte führten die Schwestern in die USA, nach Südafrika, in die Arabischen Emirate und in viele Städte Europas. Geigerin Sibylle Tschopp ist als Solistin und Kammermusikerin in 25 Ländern aufgetreten und konzertiert in bedeutenden Musikzentren Europas, der USA, Südafrikas, Zentral- und Südamerikas, darunter Lucerne Festival, Tonhalle Zürich, Laeiszhalle Hamburg, Wigmore Hall London, Royce Hall Los Angeles, Bolshoji-Saal Moskau. Sie hat mehrere CDs eingespielt, ist in Radio und Fernsehen präsent, amtet als Jurorin und gibt Meisterkurse im In- und Ausland. Sie ist Violindozentin der Fachhochschule Kalaidos/SAMP, unter-

richtet an der Musikschule Knonaueramt und gewann wichtige internationale und nationale Preise. Pianistin Isabel Tschopp übt eine vielseitige Tätigkeit als Kammermusikerin, Klavierpädagogin, Korrepetitorin, Leiterin von Interpretationskursen und Jurorin aus. Sie hat Lehraufträge an der Kantonsschule Wettingen und der Musikschule Knonaueramt. Durch ihr stilsicheres, einfühlsames Spiel ist sie eine gefragte Klavierpartnerin. Nebst zahlreichen Auftritten in der Schweiz konzertierte sie in wichtigen Kulturzentren Europas, der USA, Südafrikas und in Abu Dhabi. Radio-/TV-Auftritte, CD-Einspielungen, unkonventionelle Programmgestaltung und die Entdeckung unbekannter Werke vervollständigen ihre pianistische Tätigkeit. Sonntag, 16. Dezember, 17 Uhr, reformierte Kirche Obfelden. Kollekte anstelle eines Eintritts. Der Reinerlös für Direkthilfe in Armenien. Info und Platzreservation für Rollstühle: tschoppmusic@bluewin.ch, Telefon 044 761 35 03, www.sibylletschopp.com.


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Gemeinde Obfelden Obfelden ist eine Gemeinde mit rund 4700 Einwohnern und liegt im Bezirk Affoltern. Auf den 1. Februar 2013 suchen wir einen/eine

Tiefbausekretär/-in (100 %)

Musikverein Ottenbach

Kirchenkonzert Samstag, 8. Dezember 2012, 19.30 Uhr, in der Kirche Ottenbach

Ihre Aufgaben: • Fachliche Unterstützung und Projektbegleitung im Bereiche Strassenbau und Entwässerung • Koordination und Begleitung von Grossprojekten wie Genereller Entwässerungsplan GEP • Führung des Sekretariates der Verkehrskommission • Vorbereitung von Anträgen an den Gemeinderat • Administrative Unterstützung der Bereiche Tiefbau, Sicherheit und Umwelt • Stellvertretung des Bausekretärs Sie bringen mit: • Bautechnische Ausbildung im Bereiche Tiefbau oder kaufmännische Ausbildung mit guten bautechnischen Kenntnissen • Gewandtheit im mündlichen und schriftlichen Ausdruck • Erfahrung und entsprechende Ausbildung im administrativen Bereich • Verhandlungsgeschick und Durchsetzungsvermögen • Belastbarkeit sowie zuverlässige und selbstständige Arbeitsweise • Freude am Umgang mit Behörden und Bevölkerung Wir bieten Ihnen: • • • •

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Sind Sie interessiert? Dann freuen wir uns auf Ihre Bewerbung mit den üblichen Unterlagen und Foto an die Gemeindeschreiberin Eveline Meier, Gemeindeverwaltung, Dorfstrasse 66, 8912 Obfelden, die für weitere Auskünfte gerne zur Verfügung steht (Telefon 044 763 53 50). Weiteres über Obfelden erfahren Sie unter www.obfelden.ch.

Eintritt frei – Kollekte


Veranstaltungen

Freitag, 7. Dezember 2012

27

agenda

Freitag, 7. Dezember

Klassisch, jazzig und frech

Affoltern am Albis 20.15: Kinofoyer Lux präsentiert: «Midnight in Paris». Film von Woody Allen. Mit Owen Wilson, Marion Cotillard, Rachel McAdams, Carla Bruni. Spanien/USA 2011, 94 Min. E/d/f. Schulhaus Ennetgraben. Zwillikerstrasse. 20.15: Kammermusik-Konzert mit dem Trio Fontane. Bar und Abendkasse ab 18.30 Uhr. Reservieren unter Telefon 044 760 52 62 oder www.lamarotte.ch. Kellertheater LaMarotte. Centralweg 10.

Bonstetten 19.00: Kino in der Kirche: «Intouchables». Freigegeben ab 6 Jahren, empfohlen ab 10 Jahren. Reformierte Kirche. 19.00: Kino in der Kirche: «Der Schlunz». Freigegeben ab 6 Jahren, empfohlen ab 8 Jahren. Reformiertes Kirchgemeindehaus.

Die nächsten acht Tage im Kellertheater LaMarotte, Affoltern Klassik mit dem Trio Fontane Das junge Schweizer Trio, Noëlle Grüebler, Violine, Jonas Kreienbühl, Violoncello, und Andrea Wiesli, Klavier, formierten sich vor genau 10 Jahren. Inzwischen hat das Trio Fontane eine ebenso rege wie erfolgreiche Konzerttätigkeit im In- und Ausland entwickelt. Bei ihrem ersten Auftritt im «LaMarotte» stehen auf einem repräsentativen Programm Klaviertrios von Joseph Haydn, Josef Suk und Johannes Brahms. Freitag, 7. Dezember, Bar und Abendkasse ab 18.30

20.15: Pierre Favre and his drummers. Ein Perkussionserlebnis der Extraklasse. Kulturbar ab 19.30 Uhr. Weitere Infos unter: www.pierrefavre.ch. Gemeindesaal Weid.

Samstag, 8. Dezember Affoltern am Albis 08.00-12.00: Wochenmarkt mit Märtkafi. Samichlaus und Schmutzli besuchen den Markt ab 10 Uhr. Letzter Wochenmarkt 2012 am 22. Dezember. Marktplatz. 20.15: Michel Gammenthaler mit seinem Programm «Wahnsinn». Der zaubernde Komiker im Burnout. Vorverkauf: Buchhandlung Scheidegger, Telefon 044 762 42 42. Kasinosaal. Marktplatz 1.

carbonara (Reservierung erwünscht).

ckelt. Zu hören sind Kompositionen von Milt Jackson, Charlie Parker, Herbie Hancock, Miles Davis und anderen.

«Jazz am Donnerstag» mit der Jazz Combo «Coolbreeze»

Donnerstag, 13. Dezember, Bar ab 18.30 Uhr, Musik

Hirten mit oft dramatischem Charakter. Das Reizvolle dieser Gattung entsteht aufgrund der Spannung zwischen heroischem Versmass und ihrer Beschreibung alltäglicher Szenen einfacher, «unheroischer» Menschen. Walter Baumgartner, Schauspieler, viele Jahre Hörspielredaktor bei DRS1 und Jochen Baldes, Jazzmusiker, spielen und sprechen mal im Duett, mal mit dem Saxofon die Gedichtsammlung improvisierend. Frech, witzig, zum Teil auch drastisch, aber immer äusserst kunstvoll. (pz)

15 Franken.

«Fress-, Sauf-, und Venuslieder des Schäfers Daphnis» Eine Parodie auf die Barock- und Schäfer-Lyrik des 17. Jahrhunderts von Arno Holz (1853–1929) mit Walter Baumgartner, Sprecher, und Jochen Baldes, Saxofon. Die Schäfer-Lyrik bewegt sich zwischen Epos und Drama: Vom Epos borgt sie das Versmass, den Hexameter; vom Drama die Dialoge zweier

Mike «aemka» Knobel und Olivier «shep*art» Magnin zeigen ihre Werke am Freitag, 14. Dezember, 21 bis 23 Uhr, im Ampère Club, Affoltern.

17.00-20.00: Vernissage der Gastausstellung «Klein openArt» mit 28 Kunstschaffenden. Die Ausstellung dauert bis 24. Februar 2013. Weitere Öffnungszeiten: www.openart.ch. Galerie Marlène. Lanzenstrasse 6.

Sonntag, 9. Dezember Affoltern am Albis

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ab 20.15 Uhr. Eintritt frei – Kollekte. Kleines Essen

Künstler am Werk. (Bild zvg.)

Künstler und Grafiker Mike «aemka» Knobel lebt und arbeitet in Hausen. Seit 2007 malt er mit Acrylfarben auf Leinwände. Sein Stil zeichnet sich vor allem durch meist zweidimensionalen, fliessenden Linien und Formen aus. Neben seiner Tätigkeit als Künstler gibt er sich das halbe Jahr ganz dem Snowboardsport hin.

Bonstetten

Hedingen

16.30: «De Zäller Josef». Singspiel von Paul Burkhard. Eine Aufführung von Familien für Kinder, Jugendliche und Erwachsene. Kirche Jesu Christi HLT. Heumattstrasse 2.

09.00-11.30/15.00-17.00: Computeria für Seniorinnen und Senioren (Pro Senectute). Jeden 2. Dienstag im Monat - ohne Anmeldung. aemtlerpc.ch. Riedstrasse 14.

Rifferswil 10.30-17.00: Weihnachtsmarkt mit vielen verschiedenen Marktständen. 13.30 Uhr: Platzkonzert des Jugendchors Focus. 14-16 Uhr: Besuch vom Samichlaus mit Eseli. Dorfplatz.

Montag, 10. Dezember

Mittwoch, 12. Dezember Aeugstertal 20.30: Gilbo’a, Klezmer. Georges Müller, Klarinette; Urs Stirnimann, Gitarre; Gallus Burkard, Kontrabass. Reservieren unter: 044 761 61 38. Restaurant Pöstli.

Affoltern am Albis Affoltern am Albis 18.30-19.00: Einführung in die Benutzung der Regionalbibliothek. Anmeldung nicht erforderlich. Regionalbibliothek. Obere Seewadelstrasse 14.

19.00-20.00: Fit mit Geni. Mit viel Spass die Ausdauer, Kraft, Beweglichkeit und Koordination steigern. Ausser während den Schulferien. Sporthalle Stigeli.

Hausen am Albis

Dienstag, 11. Dezember Affoltern am Albis 20.00-21.30: «Einfach Singen» Lieder aus aller Welt - einstimmig, mehrstimmig, im Kanon, Mit Akkordeon. Mit Elsbeth Schweizer, Musikerin, Lehrerin und Eva Stückelberger: Stimmpädagogin. Infos unter Telefon 044 760 13 07 oder eva.stueck@bluewin.ch. Schule Tägerst. Lagerstrasse 11.

Galerie für Gegenwartskunst, Burgwies 2: Susi Baumgartner, Brigitta Gabban, Hedi Spring. Die Ausstellung dauert bis 9. Dezember. Öffnungszeiten: Di-Fr, 14-18 Uhr, Sa/So, 13-17 Uhr. Kunstfenster, Dorfstrasse 13, So, 14-17 Uhr oder nach Vereinbarung.

Kappel am Albis Kloster Kappel, Kappelerhof 5: «GedichtBilder - BilderGedichte». Kalligrafische Umsetzung der Engel-Gedichte von Helena Aeschbacher-Sinecka durch Kalligraf Hansulrich Beer. Die Ausstellung dauert bis 3. Januar. Täglich geöffnet von 8 bis 12 Uhr.

Freitag, 14. Dezember, Bar und Abendkasse ab 19.15 Uhr, Beginn 20.15 Uhr. Eintritt: 35/25 Fran-

Mettmenstetten

ken. Platzreservierungen für alle Anlässe dringend

Kunst im Stall, Untere Bahnhofstrasse 6: Adventsausstellung in stimmungsvollem Ambiente. Öffnungszeiten: Mi, 9-12 Uhr, Do, 9-12/13.30-18.30 Uhr, Sa/So, 1417 Uhr. Die Ausstellung dauert bis 22. Dezember.

empfohlen unter www.lamarotte.ch oder Telefon 044 760 52 62.

Elektronische Musik und junge Kunst

Ottenbach

10.00-18.00: 15. Chlausmärt mit 90 Ständen. Eisenbahn für Kinder auf dem Markplatz. Ab 11 bis ca. 17 Uhr: Samichlaus und Schmutzli beschenken die Kinder. Märlistunde mit Brigitte Bärtschi im Weiss Medien Haus um 13.30, 14.15, 15 Uhr. 15 Uhr: Gospel mit Michael A. Williams «The Singing Postman». Obere Bahnhofstrasse. 10.00-12.00: 15. Säuliämtler Chlauslauf. Obere Bahnhofstrasse. 17.00: After-Chlausmärt-Party mit DJ. Albis Lodge. Obere Bahnhofstrasse.

Bonstetten

Jochen Baldes, Saxofon. (Bilder zvg.)

Die Jazz Combo coolbreeze (Hannes Debrunner, tp, flh, Werner Lempen, tb, Jean-Charles Reber, p, Diego Breetz eb, Hugo Battaglia d) wurde im Herbst 2001 gegründet. Ziel ist, mit einer gut eingespielten Formation einen modernen, swingenden Jazz zu pflegen. Die Stilrichtung ist unter dem Namen «easy listening modern mainstream jazz» oder eben «cooljazz» bekannt geworden. Diese feine, melodiöse Art der Jazzmusik wurde erstmals nach 1950 gespielt und hat sich bis heute unter mehreren Einflüssen weiterentwi-

Pegasus Small World (Spielzeugmuseum), Habersaat: Papierkrippen: 1910 bis 1930 und viele weitere Xmas-Accessoires. Die Ausstellung dauert bis 3. Februar. Öffnungszeiten: Mi-So, 11-18 Uhr.

Galerie am Märtplatz, Obere Bahnhofstrasse 7: «scheinen». Petra Ackermann, Malereien, und Simon Mathys, Flechtereien. Die Ausstellung dauert bis 16. Dezember. Öffnungszeiten: Fr, 17-20 Uhr, Sa, 9-12 Uhr, So, 15-18 Uhr.

Walter Baumgartner, Sprecher.

Hausen am Albis

Aeugstertal

Affoltern am Albis

Uhr, Konzertbeginn: 20.15 Uhr. Eintritt: 40/30 Franken. Ab 19 Uhr kleines Essen: Kartoffelgratin alla

Ausstellungen

Olivier Magnin alias «shep*art» wohnt in Affoltern. Schon früh in seiner Kindheit machte sich sein überdurchschnittliches Verständnis für Formen, Farben, Typografie und einen nicht zu bändigen Drang zum Gestalten bemerkbar. Er malt am liebsten mit Spraydose und Stift, aber er macht mittlerweile auch einen sehr grossen Teil seiner Kunst am Computer. Die beiden jungen Künstler zeigen ihre Werke am Freitag, 14. Dezember, 20 bis 23 Uhr, im Ampère Club, Alte Obfelderstrasse 68, Affoltern. Danach versorgen DJs mit Tech-House, DeepHouse bis Minimal und Progressive.

ses Jahrhunderts: Metzgete. Musikalische Unterhaltung mit den «Ohrestüber». Restaurant Hirschen. Dorfstrasse 2

Stallikon Schulhaus Loomatt. Kunstforum. Massholderenstrasse: «Kinderjahre» - Fotografien von Natalie Buffat. Öffnungszeiten: Mo, 19-20.30 Uhr, Di, 9-11/1920.30 Uhr, Mi, 15.30-17 Uhr, So, 9-11/15.30-17 Uhr, Sa, 10-12 Uhr.

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4. Woche!

Von Erich Langjahr CH-Premiere/3D-Projektion! Mi 13 h (3D-D) 16.30 h (3D-D), 20.15 h (3D-E/d/f)

Donnerstag, 13. Dezember

THE HOBBIT: AN UNEXPECTED JOURNEY Von Peter Jackson, mit Cate Blanchett uva. 6. Woche! Do/Fr 20.15 h (D), Sa/So 17 h (E/d/f) 20.15 h (D), Mo/Di 20.15 h (E/d/f) Ab 15, in Begl. ab 12. J.

Affoltern am Albis 20.15: Jazz am Donnerstag. Mit «Cool Breeze». Bar offen ab 18.30 Uhr. Reservieren unter Telefon 044 760 52 62 oder www.lamarotte.ch. La Marotte. Centralweg 10.

JAMES BOND – SKYFALL Von Sam Mendes, mit Daniel Craig, Javier Bardem uva.

SEEHOF 2 041 726 10 01 ZUG

Kappel am Albis 13.30: Öffentliche Führung durch die Klosteranlage. Kloster Kappel. Treffpunkt: Amtshaus. Kappelerhof 5.

DIE HÜTER DES LICHTS 2. Woche!

Do/Fr 18 h, Sa/So 17.30 h Mo/Di/Mi 18 h, Di auch 20.30 h E/d/f, ab 14./11 J. Von Ken Loach, mit Siobhan Reilly uva. CH-Premiere! Mi 20.30 h (2D-E/d/f)

Von Peter Jackson, mit Ian McKellen uva. 2. Woche! Do/Fr/Sa/So 20.30 h CLOUD ATLAS E/d/f, ab 15/12. J. Mit Tom Hanks, Halle Berry, Jim Broadbent uva.

GOTTHARD 041 726 10 02 ZUG

7. Woche!

So 14.30 h, OV/d/f

MORE THAN HONEY ab 10, in Begl. ab 7 J. Von Markus Imhoof Premiere/Nur kurze Zeit!

HIVER NOMADE

Do/Fr 18 h, Sa 14.30 h So 17 h, Mo/Di/Mi 18 h F/d

Von Manuel von Stürler FLIZ-Filmclub!

Mo 20 h OV/d CH-Premiere! Ausser Mo tägl. 20.15 h, Sa auch 17 h

AHIMSA

Hedingen

12.12: Zum letzten Zahlenspiel die-

Sa/So 14.30 h Mi 13 h D gespr., ab 8, in Begl. ab 5 J.

THE HOBBIT: AN UNEXPECTED JOURNEY

Stallikon 14.00: Seniorenwandergruppe: Jahreshöck. Restaurant Schwarzer Hecht. Reppischtalstrasse 62.

2. Woche/Reduzierter Eintrittspr.!

THE ANGEL’S SHARE

ANNA KARENINA

E/d/f, ab 12/9 J. Von Joe Wright, mit Keira Knightley uva.

agenda

Obfelden

Sa 12 h, Mo/Di 18 h, Mo auch 20.30 h

MEIN ERSTER BERG – Dialekt EIN RIGI FILM ab 10, in Begl. ab 7 J.

19.30: Fitness für alle. Organisator: SC Hausen. Primarschulhaus. Alte Turnhalle.

09.30-10.00: Buchstart-Treff für Eltern, Grosseltern und Kinder zwischen 9 und 24 Monaten. Schulund Gemeindebibliothek. Schachenstrasse 7.

CH-Premiere/3D-Proj./Reduz. Eintrittspr.! Do/Fr 18 h (D), Sa/So 14.30 (D), Sa auch 11.30 h E/d/f RALPH REICHTS Mi 15.15 h (D) (WRECK IT RALPH) ab 8, in Begl. ab 5 J.

Veranstaltungshinweise für die Freitag-Ausgaben des «Anzeigers» (Woche 52/2012 und Woche 1/2013) bis spätestens Montag, 24. Dezember, resp. Montag, 31. Dezember, 8.00 Uhr, an uschi.gut@azmedien.ch,

LUX 041 726 10 03 BAAR

Lux DVD-Verleih: Mo–Fr, 19.30–21.30 h, Sa, 14.00–22.00, So, 14.00–21.30 h 6. Woche! Sa/So 14.30 h, D gespr., ab 15/12 J.

JAMES BOND – SKYFALL Von Sam Mendes, mit Daniel Craig, Javier Bardem uva. CH-Premiere/3D-Projektion! Mi 20.15 h (3D-D)

THE HOBBIT: AN UNEXPECTED JOURNEY Von Peter Jackson, mit Cate Blanchett uva. 3. Woche! Bis Di tägl. 20.15 h, Sa/So auch 17.30 h D gespr. TWILIGHT SAGA: Ab 12, in Begl. ab 9 J.

BREAKING DAWN – TEIL 2 von Bill Condon, mit Kristen Stewart uva.


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Sport

Freitag, 7. Dezember 2012

Jubiläumsturnier war in Hedinger Hand 20. Bonstetter Unihockeyturnier im Sportzentrum Schachen Von den neun ausgetragenen Kategorien eroberten sich am 1. und 2. Dezember die Hedinger Spielerinnen und Spieler sieben Siege. Hinter Hedingen teilen sich die Ämtler Mannschaften durchaus kameradschaftlich die weiteren Podestplätze. Das Jubiläumsturnier vom vergangenen Wochenende stand ganz im Zeichen Hedingens. Wohl nicht ganz zu Unrecht, war doch mit Bruno Freund ein Hedinger als damaliger Juko-Präsident 1993 Mitinitiator des nun traditionell gewordenen Turniers. Die tollen Leistungen seines Vereins sind wohl als Blumenstrauss zum Jubiläum gedacht. Am Samstagmorgen punkt 11 Uhr pfiff der Schiedsrichter das erste Spiel an. Als langjähriger Organisator, Schiedsrichter, Spielplanersteller orientierte Hans Hanselmann die anwesenden Zuschauer über den Ablauf des Turniers. Da wurden Vor- und Rückrunden, Rangspiele und natürlich die Finalspiele angesagt.

Knaben C: JuTu Bonstetten gegen die Jugi Obfelden.

Über Tore jubeln und vielleicht heimlich fluchen ... Während sich die Turnerinnen rund ums Spielfeld warmliefen, wurden in der Halle 1 schon die ersten Bälle platt gedrückt, über Tore gejubelt und vielleicht heimlich geflucht. Die vielseitige Begabung der Torhüter zeigte sich immer wieder beim Fangen der kleinen Bälle. So schienen die Goalies manchmal Ping-pong zwischen den Torpfosten zu spielen. Die Männerriegler verblüfften mit gekonnten Rettungsversuchen rückwärts über die Banden, Jonglagen mit zwei Stockteilen und zierlichem Hüpfen über die Bälle. Fröhliche Stimmung herrschte den ganzen Samstag in den Hallen, die Festwirtschaft des Turn- und Sportvereines wurde so gut frequentiert, dass spezielles Getränk nachgeliefert werden musste.

Bekannte Gesichter Am abendlichen Geburtstagsessen mit OK, den Initiatoren Hanspeter Eichenberger und Bruno Freund und den Ver-

Gefahr vor dem Tor in der Kategorie Knaben B. anstaltervereinen wurde über die vergangenen 20 Jahre Rückblick gehalten: Vom sonntäglichen Jugiturnier entwickelte sich der Unihockeyboom zur Wochenendveranstaltung für ein breites Teilnehmerfeld. Zeitweise musste früh morgens mit Spielen begonnen werden, um den Ansturm den Spielern und Spielerinnen zu bewältigen. So wurden auch an diesem Wochenende zahlreiche «20-Jährige» gesichtet. Ehemalige Jugibuben und Mädchen sind heute Schiedsrichter, Jugileiter und -Leiterinnen oder selber noch aktive Spieler und Spielerinnen. Auch unter den Schiris waren bekann-

Auch die Grossen sind mit vollem Einsatz bei der Sache. (Bilder zvg.)

te Gesichter auszumachen. Schön, nach so langer Zeit immer wieder Bekannte zu treffen. In der kurzlebigen Zeit über so lange Zeit einen «Modetrend» leben zu lassen scheint den Ämtler Turnvereinen zu gelingen.

Ruhiges Wochenende für die Sanitäter Den Beweis lieferte der Aufmarsch der Jüngsten am Sonntag. Unter dem Beifall von zahlreichen Fans bewiesen die Knaben und Mädchen ihre Spielfertigkeit. Lebhafte Szenen wechselten mit Staunen und Verblüffung ob der Eigenständigkeit des Balles. Goalies zeig-

ten gelenkige Einlagen und Fangsicherheit, um aber im nächsten Moment einen sanft rollenden Ball zu verfehlen. Macht nichts, den knielangen T-Shirt zu entnehmen, können diese Knirpse noch lange üben. Und auch hier gilt ja: früh übt sich, was ein Könner werden will! Die anwesenden Sanitäter hatten glücklicherweise ein ruhiges Wochenende. Einige Pflaster und Coolpads wurden gebraucht, mehrheitlich konnten die Patienten aber von den Betreuern verarztet, resp. getröstet werden. An der abendlichen Rangverkündigung wurde dann Revanche geschworen, Trainingsfleiss versprochen und

sich einfach schon der Vorfreude auf das nächste Turnier vom 7./8. Dezember 2013 hingegeben. (ml)

Ranglistenauszug, Unihockeyturnier 2012 Turnerinnen: 1. Hedingen 1, 2. Hausen, 3. Hedingen 2; Turner: 1. Hedingen 1, 2. Mettmenstetten, 3. Knonau; Mixed: 1. Kappel, 2. Obfelden, 3. Mettmenstetten 3; Männerriege: 1. Hedingen, 2. Bonstetten, 3. Ottenbach; Knaben A: 1. Hedingen 1, 2. Ottenbach 1, 3. Mettmenstetten; Knaben B: 1. Hedingen 2, 2. Birmensdorf 2, 3. Hedingen 3; Knaben C: 1. Hedingen 4, 2. Ottenbach 5, 3. Birmensdorf 3; Mädchen B: 1. Ottenbach 4, 2. Hedingen 2, 3. Ottenbach 3; Mädchen C: 1. Hedingen 4, 2. Aesch 2, 3. Ottenbach 3.

Engagierte und faire Volleyball-Matches Kantonaler Spieltag U-17 in Bonstetten Der 2. Spielsonntag der Nachwuchsmeisterschaft U-17 des Regionalen Volleyballverbandes Zürich fand am 25. November in der Dreifachturnhalle in Bonstetten statt. Gastgeber war der lokale Volleyballverein S9, allen voran Trainer und Spielerinnen des Damenteams 3.

Voller Einsatz im Bonstetter Schachenzentrum. (Bild zvg.)

Gespielt wurde auf den drei Spielfeldern im Schachenzentrum in unterschiedlichen Stärkeklassen von 1 bis 3, was es für die zahlreichen Zuschauer besonders interessant machte, etwas länger auf der Tribüne zu verweilen und mit einem hausgebackenen Stück Kuchen die Spiele zu verfolgen. Von den Anfängern über die Fortgeschrittenen bis zu den Könnern lieferten sich alle Jugendlichen engagierte und faire Matches, die mal spannender waren, wenn zwei in etwa gleich starke Teams aufeinandertrafen, ein anderes Mal auch etwas einseitiger

verliefen, wenn der Niveauunterschied zwischen den spielenden Teams zu gross war. Mit grossem Einsatz versuchten alle Volleyballerinnen und Volleyballer so viele Punkte zu sammeln wie möglich.

Wer hoch hinaus will, sollte auch hoch gewachsen sein ... Oft hörte man unter den Zuschauern die Frage, ob denn wirklich alle Teams zur U-17 Alterskategorie zählten, denn die Längenunterschiede zwischen den Spielerinnen der obersten und mittleren Spielstärke waren selbst von der Tribüne aus auffällig. Es bestärkte die Meinung vieler, dass Volleyballerinnen, die sportlich hoch hinaus wollen, eben auch hoch gewachsen sein sollten. Bei Volley S9 sind allerdings alle, Gross und Klein, Jung und Alt, willkommen zum gemeinsamen Volleyballspielen. Infos und Trainingszeiten unter www.volley-s9.ch.


Sport

Freitag, 7. Dezember 2012

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«Natürlich will ich gewinnen»

Doch noch erfolgreich

Marija Shpakova am Swiss Junior Open

SHC Bonstetten-Wettswil – Bulldozers Kernenried-Zauggenried 9:6

An diesem Wochenende findet in Langnau am Albis das Cool and Clean Swiss Junior Open statt. Mit von der Partie wird nebst weiteren Schweizern auch Marija Shpakova aus Mettmenstetten sein.

Der SHC Bonstetten-Wettswil gewinnt am Sonntag auf dem heimischen Moos gegen die Bulldozers aus Kernenried-Zauggenried mit 9:6 und führt somit die tadellose Heimbilanz weiter.

Marija Shpakova spielt neu in der Kategorie Mädchen U17 und zählt dort bereits zu den Favoritinnen auf eine Top-Ten-Platzierung. «Natürlich will ich gewinnen», sagt sie selbstbewusst. Sie wisse aber, dass es in der neuen Alterskategorie schwierig wird, vorne mitzumischen. Dass die 15-Jährige dorthin gehört, hat sie aber schon mehrmals gezeigt. In diesem Jahr konnte sich Shpakova mit Podestplätzen in Tschechien und Italien, sowie einem 4. und einem 8. Rang in Dänemark und Schweden an der europäischen Spitze einen Namen machen. Um ihrem Ziel, später einmal auf der Profi-Tour zu spielen, näher zu kommen, hat Shpakova jüngst ihr Trainingsprogramm ausgebaut. Sie feilt in Cham, Schlieren und Kriens an ihrer Technik und Ausdauer, während in Mettmenstetten Krafttraining auf dem Plan steht. Die Zeit dafür hat sie seit ihrer Aufnahme an das Sportgymnasium Rämibühl in Zürich, wo sie momentan die erste Klasse besucht. Diesen Aufwand muss Shpakova be-

Marija Shpakova. (Bild zvg.) treiben, ist sie doch ein festes Mitglied der Junioren-Nationalmannschaft und hat es in diesem Jahr sogar ins Auswahlkader der Elite-Nationalmannschaft geschafft. Nebst dem Sport und dem vielen Training gibt Shpakova aber auch schulische Ziele an: «Ich will die Schule abschliessen und dann ein Studium beginnen.»

Es schien, als wäre der erste Widersacher der Ämtler an diesem Tag nicht der Gegner aus Kernenried, vielmehr schien schon vor Spielbeginn Petrus mit seinen Schneefällen nicht ganz mitzuspielen. Mit grossem (Schaufel-) Einsatz der zweiten Mannschaft, konnte dann sowohl die nachzuholende Cuppartie der Reserven des SHC BW, wie auch die spätere Partie der ersten Mannschaft gespielt werden. Bewusst den Tabellenletzten aus Kernenried nicht unterschätzen, das war die Devise. Leider schien dieses Vorhaben in den Köpfen der Zürcher nicht ganz durchgedrungen zu sein. Zwar machte man von Anfang an Druck auf das gegnerische Tor, die Kaltblütigkeit und der Wille liessen jedoch noch zu wünschen übrig. So war es wenig überraschend, dass entgegen dem Spielgeschehen die Bulldozers aus Kernenried mit einem Konter den ersten Treffer der Partie bejubeln konnten. Eine grosse Stärke der Zürcher ist jedoch in dieser Saison, dass man auf einen Rückstand

immer wieder reagieren kann, so auch an diesem Sonntag. Auf das 0:1 folgte postwendend das 1:1 und 2:1. Mit diesem Spielstand ging es dann auch in die erste Drittelspause.

Mitteldrittel zum Vergessen Was im Mitteldrittel folgte, waren wohl die schlechtesten Spielminuten des Fanionteams in dieser Saison. Nicht weniger wie 4 Gegentreffer mussten sie innerhalb von 7 Spielminuten hinnehmen. Dies hatte zur Folge, dass man urplötzlich mit 2:5 Toren im Hintertreffen lag. Die Zürcher waren geschockt und in ihrem Ego angekratzt, was sich zum Glück positiv auf das Spiel auswirkte. Meyer und nur kurze Zeit später Coray konnten die Ämtler noch vor der zweiten Drittelspause wieder ins Spiel bringen. Was für ein starker Charakter in diesem Team steckt, das zeigten die Zürcher einmal mehr im Schlussdrittel. Wie verwandelt kam man aus der Kabine. Man wollte den zahlreichen Zuschauern, welche sich in der bitteren Kälte von Wettswil die Füsse abfroren mit einer guten Leistung dafür danken, dass sie während der ganzen Spielzeit super unterstützend waren. Bürki konnte 3 Minuten nach Wiederbeginn im letzten Drittel ausgleichen und gleich selber wenige Minuten später nachdoppeln.

Der stark aufspielende Hedinger mit einem weiteren Doppelschlag sorgte für die Vorentscheidung. Zwar machten sich die Zürcher mit dummen Strafen das Leben nochmals selber schwer, doch kurz vor Schluss erlöste Coray die Ämtler endgültig mit einem Schuss ins mittlerweile verwaiste Bulldozers-Tor zum Schlussstand von 9:6.

Auswärtsspiel gegen den SHC Martigny Am kommenden Sonntag trifft das Fanionteam des SHC BW auswärts auf den SHC Martigny. In dieser Saison konnte man die Martinacher bereits einmal bezwingen. Die Walliser gelten jedoch als Wundertüte und können in dieser Liga gegen jedes Team gewinnen, wie auch verlieren. Die Zürcher ihrerseits möchten das letzte Meisterschaftsspiel im 2012 erfolgreich beenden, bevor dann am 16. Dezember das Jahr mit der Heim-Cuppartie endgültig abgeschlossen wird. Die zweite Mannschaft trifft auswärts auf die Reserven des SHC Aegerten-Biel. Letztes Wochenende hat das junge Team von Trainer Huber mit einer unglücklichen 6:7-Niederlage gegen den SHC Bettlach die ersten Punkte nur ganz knapp verpasst. Ein Aufwärtstrend ist jedoch klar ersichtlich.

Auszeichnungen für Roman und Marco Nägeli Ämtler Brüder überzeugten am 75. Nicklausschwinget in Dietikon Der traditionelle Nicklausschwinget wurde letzten Sonntag von Daniel Bösch gewonnen. Die Ämtler Schwinger durften sich über zwei Auszeichnungen freuen. ................................................... von nico vollenweider Daniel Bösch gewann, im Schlussgang standen jedoch zwei andere Schwin-

ger. Beat Clopath und Fabian Kindlimann kamen vor 950 Zuschauern allerdings nicht zum Siegeswurf. Dadurch rutschte Daniel Bösch mit fünf Siegen und einem gestellten Gang an die Ranglistenspitze.

Je drei Siege für Nägelis Für den Schwingklub am Albis waren die Brüder Roman und Marco Nägeli am Start. Roman kam mit drei Siegen, einem Gestellten und zwei Niederla-

gen auf 55.75 Punkte, was den 10. Rang brachte. Vor allem der Sieg gegen den Appenzeller Kranzschwinger Thomas Kuster sicherte ihm die Auszeichnung. Marco konnte sich mit drei Siegen, zwei Gestellten und einer Niederlage einen Rang hinter Roman positionieren, was auch zur Auszeichnung reichte. Besonders erwähnenswert war sicher der Gestelle gegen den Teilverbandskranzer Andreas Fässler im 5. Gang.

Ruhe vor dem Sturm: Mannschaftsbesprechung vor dem Anpfiff. (Bild zvg.)

Auf Rang zwei ist der erste Verlierer B-Junioren des FCA: Hinrunden-Rückblick

Marco Nägeli drückt gegen Joel Bernardi im 4. Gang nach. (Bild Nico Vollenweider)

Mit grossen Hoffnungen und Erwartungen starteten die B-Junioren des FCA am ersten Spieltag die Herbstrunde, in dem das Ziel klar geäussert wurde: zurück in die Promotion! Im ersten Punktspiel fiel schon nach 15 Sekunden das erste Saisontor. Das Spiel wurde schlussendlich mit 10:0 gewonnen. Nach dem erfolgreichen Cup-Spiel gegen Wollishofen unter der Woche kam am 2. Spieltag mit dem FC Wiedikon ein Mitfavorit ins Moos. Es wurde das erwartet starke und kampfbetonte Spiel, in dem sich beide Mannschaften nichts schenkten. Leider verletzte sich der Affoltemer Mittelfeldmotor Kilder nach 35 Minuten schwer und so fand die Mannschaft in der verbleibenden Spielzeit nicht mehr die nötige Konzentration und verlor unglücklich mit 0:3 . Durch diese unnötige Niederlage wuchs der Druck auf der Mannschaft und jeder Punktverlust konnte das Ende der Aufstiegsträume bedeuten. Trotz des Verletzungspechs vom wichtigen Leistungsträger verlief die Saison weiter nach Plan und man konnte die Punkte einsammeln. Auch im Cup ge-

lang in Glattfelden eine sehr starke Leistung: souveräner Sieg mit 1:3. Jedoch sollte in der nächsten Runde gegen Oberwinterthur Endstation sein. Am vorletzten Spieltag stand ein weiterer schwerer Stolperstein auf dem Programm, die B-Junioren waren zu Gast in Oetwil-Geroldswil. Schon von Beginn an war zu spüren, wer mehr den Willen versprühte, den Sieg zu holen – und das waren leider nicht die Affoltemer. In der bis dahin gut funktionierenden Abwehr schlichen sich viele Fehler ein und im Angriff fehlte die Kaltschnäuzigkeit, um ein schwaches Spiel zu gewinnen. So verspielte man durch fehlende Aggressivität und Teamgeist die letzte Hoffnung auf einen Aufstieg. Mit einem 2. Platz wollen und können die B-Junioren nicht zufrieden sein. Nun gilt es, aus der Hinrunde die nötigen Schlüsse zu ziehen und hart zu arbeiten, um die nötige Cleverness und Souveränität zu erlangen, damit der Aufstieg erreicht werden kann. Günther Hutzler


Sport

Freitag, 7. Dezember 2012

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Zwei Podestplätze und eine Hawaii-Qualifikation Gelungenes Saisonende für das Tri Müpa Team in Mexiko Am 25.November 2012 starteten drei Athleten, betreut von KM Sportcoaching, zum Saisonende beim wunderschönen Ironman Cozumel mit Karibik Feeling. Dieser gilt bereits als Qualifikations-Wettkampf für die WM Hawaii 2013.

Sieger Luca Schuler strahlt vom Podest. (Bild Tino Scherer)

Ebertswiler Sieger im Mythenpark Gelungener Saisonstart für Luca Schuler Auf der Hoffmatt in Schwyz fand letzten Freitag der True Balance Event statt. Bei den unter 16-Jährigen feierte der Ebertswiler Luca Schuler den Sieg.

Ex-Hausemer wird guter Fünfter

Die Betreiber des Mythenparks (www.mythenpark.ch) erstellten in der Mitte der Altstadt ein tolles Rail Set-up mit einem Double-Kink, Straight Rail und zwei Boxen. Rund 40 Fahrer aus der ganzen Schweiz trafen sich für den zweiten Tour Stopp der Swisscom Freeski Tour ein, um weitere Punkte für die Gesamtwertung zu sammeln. Nach der Qualifikation wur-

Bei den unter 16-Jährigen feierte der Ebertswiler Luca Schuler nach einem harten Kampf gegen Andrin Henseler den Sieg. Dritter wurde Alex Hall. Der ehemalige Hausemer Severin Schmid wird guter Fünfter. In der Swisscom Freeski Tour verbessert sich Luca Schuler damit auf den 7. Zwischenrang. Nächster Event ist der Slopestyle in Braunwald am 30. Dezember. Man darf gespannt sein.

de der Wettkampf im K.-o.-System weitergeführt; wer zuerst zwei Runs gewann, avancierte zur nächsten Runde.

Urs Müller, Reto Fröhli, Steffen Kömpf mit Betreuerstab Coach Kurt Müller und Ehefrau Carmen reisten eine Woche vor dem Wettkampf an, um sich optimal anzuklimatisieren. Knapp 10 km vom Startgelände entfernt, wurden in einer Hotelanlage gute Bedingungen für die Vorbereitung getroffen. Mit gezieltem Taperingtraining konnten alle drei Athleten in der bestmöglichen körperlichen Voraussetzung, am 25. November um 7 Uhr, mit weiteren 2700 Triathleten starten. Geschwommen wurde ohne Neoprenanzug, im warmen Meer bei 25 Grad, in einem Viereckkurs von 3.8 km mit sehr starker Strömung. Bei der harten Startdisziplin mussten bereits über 180 Schwimmer der extrem starken Strömung Tribut zollen und entkräftet den Wettkampf vorzeitig aufgeben. Das Velofahren über 180 km führte über drei flache Runden. Dies wurde erschwert durch starken Gegenwind und zunehmende tropischen Hitze von über 35° Celsius. Der abschliessende Marathon wurde in drei Runden auf der Strandstrasse von Cozumel gelaufen. Die Läufer wurden von mehreren tausend Zuschauern angefeuert. Jetzt wo ein kühler Wind gut getan hätte, lies dieser nach und die Sonne brannte erbarmungslos auf die Triathleten nieder. Mit sehr guter Schwimmleistung von 1.04 Std. stieg erwartungsgemäss Teamleader Urs Müller aus dem Wasser, mit knapp fünf Minuten Rück-

Das Team nach der Siegerehrung. (Bild zvg.) stand stürmte Reto Fröhli und ein paar Sekunden später Steffen Kömpf in die Wechselzone. Mit den genauen Watt- und PulsVorgaben des Coachs im Kopf, begannen die Athleten die längste Disziplin, das Radfahren. Bei jeder Runde konnte der Coach die Rückstände und aufmunternde Zusprüche zurufen. Mit der besten Velozeit von 4.48 Std. in seiner Kategorie und auf dem 1. Rang, begann Urs Müller den Marathon. Mit rund elf Minuten Rückstand folgte der stark fahrende Kömpf auf dem 11. Rang in seiner Kategorie. Weitere sechs Minuten später erschien Fröhli auf dem 2. Platz in seiner Kategorie, in der letzten Wechselzone. Jetzt ging es ans Eingemachte. Urs Müller musste hart unten durch. Nur sechs Wochen nach seinem Höhepunkt am Ironman Hawaii mit persönlichen Marathonbestleistung 3.11 Std. reichten die Kräfte nicht, um nochmals eine Bestleistung abzurufen. Mit enormer Willensstärke und mit den letzten Kräften lief er auf den 3.

Schlussrang ins Ziel. Reto Fröhli wuchs im Marathon über sich hinaus mit einer persönlichen Laufbestzeit von 3.16 Std. lief er glücklich, ebenfalls als 3. ins Ziel. Kömpf konnte seine Trainingsleistungen beim Marathon nicht ganz umsetzen, zeigte aber gesamthaft eine sehr gute Leistung und erreichte als 14. seiner Kategorie das Ziel. Mit drei startenden Athleten, zwei Podestplätzen und einer Hawaii Qualifikation durch Urs, können der Coach und seine Athleten sehr zufrieden sein. Die restlichen Tage der Ferien können mit gutem Gewissen genossen werden.

Resultate: Reto Fröhli: 1.09 Std. Swim 5.07 Std. Bike 3.16 Std. Run Total 9.38.59 Std. Rang 3. Kat. Overall 49. Urs Müller: 1.04 Std. Swim 4.58 Std. Bike 3.44 Std. Run Total 9.53.36 Std. Rang 3. Kat. Overall 87. Steffen Kömpf: 1.09 Std. Swim 5.04 Std. Bike 3.49 Std. Total 10.09.21 Std. Rang 3. Kat. Overall 111. Detailliertes Fazit des Coachs unter www.kmsportcoaching.ch, News.

Pistenspass und Rahmenprogramm 19. Skilager der Sekundarschule Bonstetten in Obersaxen Bereits zum 19. Mal organisiert der Ski-Club Bonstetten das Skilager der Sekundarschule Bonstetten in der ersten Sportferienwoche. Alle Kinder aus der Region im Oberstufenalter sind herzlich willkommen. Seit einigen Jahren wird das Schneesportlager der Oberstufe Bonstetten in Obersaxen durchgeführt. Das Skigebiet von Obersaxen bietet ein sehr vielseitiges Angebot an Pisten. Wer es gerne sonnig und gemütlich hat, kann sich auf den Pisten im Val Lumnezia verweilen. Wer es gerne etwas steiler mag, der findet die richtige Neigung am Piz Mundaun. Am Sez Ner können sich die Carver auf den frisch präparierten und extrem breiten Pisten austoben. Ein Geheimtipp für Geniesser ist der Skilift «Sasolas» auf der Sonnenseite des Skigebietes gelegen. Die Freestyler bauen sich ihre eigenen Kicker oder sie verweilen im Funpark in Cuolm Sura. Die ausgebildeten J+S-Leiter kennen das Gebiet wie ihre eigene Hosentasche, denn die meisten sind schon seit Jahren mit dabei. Früher noch als Teilnehmer und heute übernehmen sie die Verantwortung für eine Gruppe von fünf bis sieben Schülern. Auf der Piste steht vor allem die Sicherheit der Teilnehmer im Vordergrund. Die Leiter vermitteln den Skifahrern und Snowboardern am Anfang der Woche die Verhaltensregeln auf den Pisten. Zwischendurch wird auch mal auf der Sonnenterasse bei einem heissen Punsch oder einer warmen Schokolade relaxt.

Damit sich die Kinder vom anstrengenden Tag gut erholen können bietet ihnen das grosszügige Lagerhaus viel Freiraum. Im Spielraum gibts einen Jöggelikasten und einen Ping-Pong Tisch und im Speisesaal gibt es viel Platz für Gesellschaftsspiele. Die ebenfalls grossräumige Küche wird meistens zum Treffpunkt für die Teilnehmer sowie auch für die Leiter. Grosse Zimmer bedeutet meistens auch grosses Chaos. Die Schlafräume bieten ebenfalls viel Platz, um sich auszubreiten. Zwischendurch wird natürlich auch Ordnung gemacht.

Freundlich-familiäre Atmosphäre Das Rahmenprogramm in einem solchen Lager darf natürlich keineswegs fehlen. Die Lagerolympiade gehört zu den Highlights der Woche. Der Casino-Abend ist ebenfalls immer ein sehr beliebter Event bei den Teilnehmern. An einigen Abenden wird das Pro-

gramm durch die Leiter vorgegeben und an den anderen Abenden können sich die Schüler selber im Lagerhaus organisieren. Speziell der Schlussabend am Freitag soll den Schülern als Abschluss einer tollen Schneesportwoche noch lange in Erinnerung bleiben. Die langjährige Erfahrung der Lagerleitung bewährt sich auch in speziellen Situationen in der Zusammenarbeit mit den Schülern. Die Lagerleitung setzt das Rauchverbot durch und duldet keinen Alkohol und keine Drogen. Es ist ihr wichtig, dass eine freundliche familiäre Atmosphäre entsteht. Für das Skilager vom 17. bis 23. Februar 2013 hat es noch freie Plätze für Skifahrer sowie für Snowboarder. Die Kosten belaufen sich auf 550 Franken (inkl. Reise, Skibillet, Übernachtung mit Vollpension und Getränke, Betreuung durch die Leiter, etc.). Infos und Anmeldung bei Lagerleiter Martin Hofer (079 677 85 11, martin@scbonstetten.ch). Weitere

Über den Wolken: Kinder in der Skischule. (Bild zvg.)

Wintersport-Erlebnis Einschreibungen zu den Scia-Kursen Am Sonntag, 9. Dezember, können sich am Chlausmärt Kinder und Erwachsene in die Ski- und Snowboardschule des Sci Club Italiano Affoltern (Scia) einschreiben und vergünstigte Tageskarten vorbeziehen.

Infos unter www.scbonstetten.ch.

Eine tolle Schneesportwoche, die noch lange in Erinnerung bleibt. (Bild zvg.)

Beim Sci Club Italiano Affoltern können die Kinder zu erschwinglichen Preisen das Skifahren erlernen. Aber auch die Eltern! Oder sie geniessen ihren freien Tag und dies mit gutem Gewissen. Denn in der Skischule zwischen 9.45 und 13 Uhr sind die Kinder bestens aufgehoben. Die Sicherheit und der soziale Zusammenhalt werden beim Scia grossgeschrieben. Nach Schulschluss müssen die Kinder von den Eltern abgeholt werden. Im vergangenen Jahr haben 79 Kinder und 11 Erwachsene vom günstigen Angebot profitiert. Die ältesten waren über 40 und die jüngsten Schülerinnen und Schüler 5 Jahre jung. An-

stelle von Computerspielen und TV erleben die Kinder mit ihren Eltern in der autofreien Berggemeinde Stoos Natur pur mit verschneiten Wäldern, guter Luft, Winterwanderwegen, Routen zum Schneeschuhlaufen und schöne Pisten. Die An- und Abreise erfolgt mit Privatfahrzeugen. Praktisch, die Mitglieder müssen ihre Wintersport-Ausrüstung nicht jeden Sonntagabend mit nach Hause nehmen, sondern können sie in abgeschlossenen Räumen deponieren. Die Wintersaison beginnt am 6. Januar, dauert 7 Sonntage und endet mit dem Mitgliederfest am 23. März 2013. Das Mindestalter für die Skischule beträgt 5 Jahre, für Snowboard 8 Jahre. Die Einschreibung ist auch online möglich. Anmeldeschluss ist der 16. Dezember. Die Anzahl Schüler ist limitiert. Weitere Informationen am Scia-Stand am Chlausmärt und unter www.sciaa.ch.


Veranstaltungen

Ausstellung Zimmerbrunnen Holz/Kunststoff Ankengasse 1, 8911 Rifferswil (Dorfplatz)

8. und 9. Dezember 2012 Ă–ffnungszeiten 10 bis 17 Uhr oder nach telefonischer Vereinbarung: 079 412 31 74 Eugen Woecke


Extra

Freitag, 7. Dezember 2012

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volg-rezepte

Pilze im Nudelnest mit Wintersalat

«Ich habe einfach nett gefragt» Stimmungsvoller Samichlaus-Besuch im «Archewäldli», Affoltern Auf Einladung des Familienclubs fanden Samichlaus und Schmutzli kürzlich ins Affoltemer «Archewäldli». Hier kamen Gross und Klein am Lagerfeuer einmal mehr in den Genuss einer spannenden Geschichte. ................................................... von thomas stöckli

Pilze im Nudelnest mit Wintersalat. Für 4 Personen 400 g Nudeln Salz, Pfeffer aus der Mühle 600 g Champignons, geviertelt 1 EL Sonnenblumenöl 1 Bundzwiebel, fein geschnitten 5 Thymianzweige 1,25 dl Rama Crèmefine ¼ Glas Dörrtomaten, abgetropft Wintersalat: 4 EL Orangensaft ½ TL Senf 6 EL Rapsöl ½ Peperoni, orange 200 g Chinakohl 100 g Maiskörner, abgetropft 4 Blätter Cicorino rosso

Das Lagerfeuer prasselt, die Spannung steigt. Bimmelt da nicht ein Glöckchen? Tatsächlich, der Samichlaus ist im Anmarsch und wird gleich musikalisch empfangen mit «Was isch das für es Liechtli ...?». Zahlreiche Kinder mit Eltern und Grosseltern haben auch dieses Jahr wieder ins «Archewäldli» gefunden, um gemeinsam den Chlausbesuch zu feiern. Schnell versammeln Samichlaus und Schmutzli die Kinder um sich und entführen sie sogleich in eine packende Geschichte. «Aber Samichlaus, dürfen wir das überhaupt erzählen, die Kinder und ich können vielleicht nachher nicht mehr schlafen», meldet Schmutzli anfangs Bedenken an. So schlimm sollte es dann allerdings

nicht werden. Das bärtige Duo engagierte sich zwar analog den berühmten Vorbildern Sherlock Holmes und Gehilfe «Watschel» alias Dr. Watson als Detektive (vgl. Kasten), allerdings in kindgerechtem Rahmen. Mit viel Witz spannen Samichlaus und Schmutzli die Geschichte abwechselnd weiter und die grossen und kleinen Zuhörer folgten gebannt. Immer wieder muss Schmutzli das Geheimnis seines Erfolgs verraten. Die Kinder rochen den Braten schnell und fielen jeweils mit ein: «Ich habe einfach nett gefragt». So verging die Zeit trotz Kälte wie im Flug und nach einem gemeinsam gesungenen Lied und diversen Verslein mussten sich die beiden Gäste bereits wieder auf den Weg machen. Schliesslich warteten vielerorts noch andere Kinder auf den Samichlaus-Besuch. Erst gab es für die anwesenden Kinder allerdings noch die beliebten Chlaus-Säckli mit Mandarinen, Nüssli und Schokolade. Schneller als sonst machten sich dann auch die Familien auf den Heimweg. An Grillieren will bei der klirrenden Kälte dieses Jahr kaum jemand denken ...

Der Samichlaus erzählt seine Geschichte am Lagerfeuer. (Bild Thomas Stöckli)

Zubereitung

Samichlaus und Schmutzli im Spielzeug-Verkauf

Viel Wasser für die Nudeln aufkochen. Für den Salat Orangensaft mit Senf verrühren. Öl darunterrühren und mit Salz und Pfeffer abschmecken. Peperoni klein würfeln, Chinakohl in feine Streifen schneiden und beides mit Mais unter die Salatsauce mischen. Mit je einem Cicorinoblatt in Gläsern anrichten. Nudelwasser salzen und Nudeln darin al dente kochen. Inzwischen die Champignons im heissen Öl braten, Zwiebel und Blätter eines Thymianzweigs beigeben und mitdünsten. Mit Crèmefine ablöschen und mit Salz und Pfeffer würzen. Dörrtomaten fein schneiden und beigeben. Nudelwasser abgiessen. Nudeln zu Nestern formen und auf Tellern anrichten. Champignons ins Nest geben, mit Thymian garnieren und mit Salat servieren. – Zubereitung ca. 40 Minuten.

«Wir haben einen Brief bekommen!», rief letztes Jahr nach den Besuchen bei den Familien der Schmutzli. Marco und Kevin schrieben darin, dass der Spielzeugladen im Dorf geschlossen und seine Besitzerin Frau Hornbach verschwunden sei – eine Katastrophe so kurz vor Weihnachten. «Da müssen wir helfen», haben sich Samichlaus und Schmutzli gesagt. Zuerst riefen sie bei der Polizei an, aber da wusste man von nichts. Im Spital hatte das bärtige «Detektiv-Duo» aus dem Wald mehr Erfolg. Als Samichlaus und Schmutzli schliesslich im Spital eintrafen, war die Besuchszeit zwar schon vorbei, doch Schmutzli erreichte, dass das Duo doch zur Patientin durfte. Wie?

«Ich habe einfach nett gefragt», verrät dieser. «Sooo gross» sei der Gips um das Bein von Frau Hornbach gewesen, sagt Schmutzli und zeigt mit seinen Händen einen guten Meter Durchmesser an. «Dass du immer so übertreiben musst», rügt ihn Samichlaus. Ganz viele Spielsachen habe sie bekommen, berichtete Frau Hornbach. Beim Einräumen in die Regale hat sie dann pressiert und auf der Treppe prompt einen Tritt verfehlt. «Jetzt liege ich im Spital und kann kein Spielzeug verkaufen», sagte sie ganz verzweifelt. «Schmutzli, da müssen wir helfen», befand Samichlaus, «kannst du dir das vorstellen: wir als Spielwarenverkäufer?» «Oh ja: ich, der Schmutzli,

als Geschäftsführer und du als mein bester Verkäufer», erwiderte dieser. In den nächsten Tagen begann es dann zu schneien. Statt wie von Samichlaus beauftragt Schnee zu räumen, baute Schmutzli einen Schneemann. Der Malermeister und sein Lehrling halfen tatkräftig mit. «Was hast du ihnen versprochen?», will Samichlaus wissen. «Ich habe einfach nett gefragt», verrät Schmutzli. Eine ältere Frau spendierte eine Karotte für die Nase – «ich habe einfach nett gefragt», so Schmutzli, «aber die Tannzapfen für Augen und Kleid habe ich selber gesammelt.» Der Kaminfeger liess seinen Zylinder da und die Feuerwehr half mit der Autodrehleiter, den Schneemann noch viel grösser zu machen. «Ich habe halt

nett gefragt», verrät Schmutzli einmal mehr. Der mittlerweile acht Meter grosse Schneemann blieb natürlich nicht unbemerkt. Die Zeitungen berichteten darüber und auch das Fernsehen war vor Ort. Die Leute kamen, um den Schneemann zu bestaunen und ihre Weihnachtseinkäufe zu erledigen. «Das war vielleicht ein Stress – aber für Frau Hornbach haben wir das gern gemacht», so Schmutzli. Auch für Marco und Kevin gab es schliesslich ein grosses Weihnachtsgeschenk. Was drinnen war, wird natürlich nicht verraten. «Man kann viel erreichen, wenn man mit den Leuten spricht», fasst Samichlaus das Erlebte zusammen, «und einfach nett fragt», ergänzt Schmutzli.

wetter

Babygalerie: Im Spital Affoltern geboren

bauernregel «Zu Mariä Empfängnis (8. Dezember) Regen, bringt dem Heu keinen Segen.»

Mit dem Einverständnis der glücklichen Eltern platziert der «Anzeiger» ab

heute in regelmässigen Abständen eine sogenannte Babygalerie – mit Kin-

dern, die das Licht der Welt im Spital Affoltern erblickt haben.

Elias, geboren am 14. November.

Santo, geboren am 20. November.

Flavio, geboren am 21. November.


Christbaumverkauf in Hedingen 14. bis 24. Dezember 2012 (inkl. Sonntage) von 9.00 bis 12.00/13.00 bis 18.30 Uhr Andi & Sandra Baumann Hausackerstrasse 3, 8908 Hedingen Telefon 044 761 34 78 Wir wünschen Ihnen eine schöne Weihnachtszeit!

Klein openArt

Gastausstellung mit 28 Kunstschaffenden 8. Dezember 2012 bis 24. Februar 2013

Malerei Skulpturen Installationen Videos Vernissage: Samstag, 8. Dez. 17 bis 20 Uhr Musikalisch begleitet von der Gruppe «Fagaran» Geöffnet: Sonntag, 9. Dez. 15 bis 19 Uhr Weitere Öffnungszeiten siehe www.openart.ch

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