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Weiss Medien AG I Obere Bahnhofstrasse 5 I 8910 Affoltern am Albis I Telefon 058 200 5700 I Telefax 058 200 5701 I www.weissmedien.ch I Auflage 24 678 I AZ 8910 Affoltern a. A.

aus dem bezirk affoltern I Nr. 96 I 169. Jahrgang I Freitag, 4. Dezember 2015

Weniger Steuern

In der «Spedition»

Steuerfuss der Politischen Gemeinde Aeugst sinkt von 37 auf 35 Prozent. > Seite 3

Der Lions Club Knonaueramt verpackte in Ottenbach 3500 Chlaussäcke. > Seite 3

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Neue Sozialabteilung Nach Austritt aus Zweckverband hat Affoltern Dienstleistungen aufgebaut. > Seite 5

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Kein Festort? Mehr Auflagen und höhere Gebühren erschweren Organisation in Affoltern. > Seite 9

Der Kanton will im Säuliamt drei Aushubdeponien festlegen Schwerverkehr vermindern – Standorte in Maschwanden und Knonau vorgeschlagen Mit der Schaffung von regionalen Deponien für unverschmutzten Aushub will der Kanton dem Schwerverkehr auf der Strasse begegnen. Er schlägt 13 Standorte vor, die im Südteil des Kantons liegen – darunter zwei in Maschwanden und einen in Knonau. Die lokale Begeisterung hält sich allerdings in Grenzen. ................................................... von werner schneiter 4,5 Millionen Kubikmeter unverschmutzter Aushub fallen im Kanton Zürich jährlich an – zur Hauptsache im Süden, derweil die grossen Deponien im Norden liegen. Das verursacht überregionalen Schwerverkehr. Der gegenüber dem Aushub grosse Überschuss an Aushub löst zudem einen regen Export in umliegende Kantone, ja sogar nach Deutschland aus. Weit mehr als ein Drittel des Aushubs wird nicht im Kanton Zürich deponiert. Im Säuliamt fallen jährlich rund 150 000 Kubikmeter Erdaushubmaterial an. Davon müssen 130 000 Kubik-

meter in andere Regionen und Kantone gekarrt werden, weil es an Deponieraum fehlt. Pro Hin- und Rückfahrt sind das im Durchschnitt rund 60 km. Der Kanton will nun dem Ungleichgewicht zwischen Aushubanfall und regionalen Ablagerungsmöglichkeiten begegnen. Unverschmutzter Aushub von kleineren Baustellen – bis 1000 Kubikmeter – soll nun nach dem Willen der Zürcher Baudirektion in den Regionen abgelagert werden – mindestens ein Drittel des im Süden anfallenden Materials. Dabei wird auch ein regionaler Ausgleich angestrebt, indem zum Beispiel die Planungsregionen Knonauer Amt und Zimmerberg sowie Oberland und Pfannenstiel zusammengelegt werden. «So können etwa die Gemeinden aus dem Sihltal über den Üetlibergtunnel im Knonauer Amt Aushub ablagern», es heisst bei der Baudirektion.

13 Standorte vorgeschlagen Der Kanton hat insgesamt 184 Standorte untersucht und schlägt nun deren 13 für eine richtplanerische Festlegung vor. Darunter befinden sich drei

im Säuliamt: zwei in Maschwanden, im Hinterfeld und Usserdorf, wo je Volumen von 550 000 Kubikmeter zur Verfügung stehen, und in der Zugerweid in Knonau (450 000 Kubikmeter). Lassen sich alle vorgeschlagenen 13 Standorte realisieren, so kann Aushubdeponieraum für die nächsten 20 Jahre sichergestellt werden.

Skepsis in Maschwanden So leicht können Aushub-Deponiestandorte im Säuliamt allerdings nicht festgesetzt werden, jedenfalls nicht in Maschwanden. Dort hat der Gemeinderat in Aussicht gestellt, dass bei der Sanierung der Dorfstrasse – voraussichtlich 2017 – der Kiesverkehr «möglichst abgeschlossen ist.» Zusätzliche Lastwagenfahrten in der Gemeinde, die bei der Schaffung von neuem Aushubdeponieraum resultieren würden, sind unerwünscht. «Für die Aushubdeponien wären alternative Erschliessungsmöglichkeiten nötig, aber das ist bei uns im Dorf schwierig», sagt Gemeinderat Christian Gabathuler, der frühere Kantonsplaner. Eine Festsetzung von Aushubdeponieraum im

kantonalen Richtplan sei «noch weit weg». Der Gemeinderat habe im Rahmen der bis Anfang Februar 2016 laufenden Vernehmlassung noch keine Stellungnahme verfasst, so Gabathuler.

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Jubiläum Die Relianz AG in Bonstetten, Spezialistin für Verpackungen, besteht seit 70 Jahren. > Seite 10

Budget und Baukredite gutgeheissen An der Hausemer Budget-Gemeindeversammlung am Mittwochabend lösten vor allem zwei Vorlagen ausführlichere Diskussionen aus: Die Änderung der Gemeindeordnung zuhanden der Urnenabstimmung vom 28. Februar und ein Projektierungskredit von 620 000 Franken für den Ersatzneubau des Kindergartens in Ebertswil. Alle Geschäfte und Voranschläge wurden aber gutgeheissen. (map.) ................................................... > Bericht auf Seite 7

Stallikons Austritt Firmen haben Initiative ergriffen Das Problem von fehlendem Raum für die regionale Ablagerung von unverschmutztem Aushub beschäftigt auch sechs Unternehmen, die in der Region tätig sind. Die Agir AG, Bär AG, Höhener AG, Leuthard AG, Vollenweider AG und Vonplon AG haben 2014 die Firma Terratop AG gegründet – mit dem Ziel, Ablagerungsmöglichkeiten in der Region zu suchen. Sie werden dabei von der Zürcher Planungsgruppe Knonaueramt unterstützt. «Wir haben bisher einige Standorte evaluiert, die nach unserer Sicht infrage kommen und suchen Gespräche mit Landeigentümern», sagt der Kappeler Gemeindepräsident und Unternehmer Kurt Bär. Bahnverlad von Aushub ist für Terratop keine Alternative – auch aus Kostengründen.

Mit 115 von 116 Stimmen hat die Gemeindeversammlung von Stallikon den Austritt aus dem SozialdienstZweckverband beschlossen. Im Unteramt wird eine Verbundlösung «Sozialdienst» angestrebt.

................................................... > Bericht auf Seite 7 anzeigen

So verkehren die S-Bahnen im Bezirk Affoltern nach dem Fahrplanwechsel vom 13. Dezember Die S5 verkehrt von Zug nach Pfäffikon SZ, die S14 von Affoltern nach Hinwil Am 13. Dezember kommt es zu einem umfassenden Fahrplanwechsel. In dieser Ausgabe erläutert der «Anzeiger» die Neuerungen bei den S-Bahnen. Am kommenden Dienstag, 8. Dezember, die Änderungen bei den Postautoverbindungen. ................................................... von salomon schneider Die umfassende Änderung bei der S-Bahn ist auch eine augenfällige, die Linien-Nummern: Die S9 wird von der S5 abgelöst und die S15 von der S14.

So verkehrt die S5 Die S5 verkehrt im Halbstundentakt von Zug über den Bahnhof Hardbrücke nach Zürich HB und weiter über Stadelhofen und Rapperswil nach Pfäffikon SZ. Im Zürich HB verkehrt sie wie bisher im Bahnhof Museumsstrasse, auf den Gleisen 41/42. In Zug fährt sie 05 und 34 in Richtung Zürich ab, also rund vier Minuten früher als bisher die S9. Vorsicht: die erste S5 fährt am Morgen bereits um 05.03 in Zug ab

bzw. von Affoltern um 05.19. Von Zürich HB ins Säuliamt verkehrt die S5 immer 09 und 39, also überall rund fünf Minuten später als bisher die S9. Die letzte S5 fährt um 0.39 Uhr von Zürich HB nach Zug.

Nachtzüge Der Nachtzug SN5 fährt – Freitag- und Samstagnacht – ab 0.57 Uhr im Stundentakt, immer 57 von Zürich HB – Die S5 wird ab 13. Dezember die S9 ablösen und neu fährt die S14 statt der S15. (Bild Salomon Schneider) neu bis Knonau. In der Gegenrichtung ab 1.42 Uhr von 42, also überall etwa vier Minuten spä- ohne Halt am Bahnhof Hardbrücke. Knonau, respektive je 48 ab Affoltern. ter als die S15 bisher. Die letzte S14 Sie fährt am Zürich HB über den neuverkehrt 20.42 Uhr ab Affoltern, in der en Tiefbahnhof Löwenstrasse – auf Gegenrichtung immer 19 und 49 (also Gleis 31 bis 34 – direkt von und nach So verkehrt die S14 drei Minuten früher als die S15 bis- Oerlikon, über die Durchmesserlinie. ................................................... Die S14 verkehrt im Halbstundentakt her), bis um 20.49 Uhr ab Zürich HB. von Affoltern nach Hinwil, über ZüVorsicht: Die S14 verkehrt von > Änderungen im Postautobetrieb in rich HB und Oerlikon, immer 12 und Altstetten direkt nach Zürich HB, der kommenden Dienstagsausgabe

500 49 9 771661 391004


Ärztlicher Notfalldienst In Notfällen wende man sich zuerst immer über die Praxisnummer an den Hausarzt, bei Abwesenheit erhält man über den Telefonbeantworter die Nummer des Ärztetelefons 044 421 21 21. Bei Verkehrsunfällen Telefon 117 oder Telefon 044 247 22 11.

Telefon 144 für Sanitäts-Notruf

Einstellung des Konkurses Über die Hotel Oktogon AG, Stallikerstrasse 1a, 8906 Bonstetten, ist durch Urteil des Bezirksgerichtes Affoltern a. A. vom 16. Oktober 2015 der Konkurs angeordnet, das Verfahren aber mit Urteil dieses Gerichtes vom 24. November 2015 mangels Aktiven eingestellt worden. Sofern nicht ein Gläubiger bis zum 14. Dezember 2015 die Durchführung des Konkursverfahrens verlangt, sich gleichzeitig zur Übernahme des durch die Konkursmasse nicht gedeckten Teils der Kosten verpflichtet und daran vorläufig einen Barvorschuss von Fr. 15 000.– leistet, gilt das Verfahren als rechtskräftig geschlossen. Schlieren, 4. Dezember 2015 Konkursamt Schlieren

Die Kirchgemeindeversammlung vom 29. November 2015 fasste folgende Beschlüsse:

Erinnerung Gemeindeversammlung Am kommenden Montag, 7. Dezember 2015, 19.30 Uhr, findet im Kasinosaal, Gemeindezentrum, Marktplatz 1, die Gemeindeversammlung statt. Die ordentliche Publikation inkl. Traktandenliste erfolgte im «Anzeiger» vom 6. November 2015 bzw. 13. November 2015. Affoltern am Albis, 4. Dezember 2015 Der Gemeinderat

Konkurseinstellung Über den Nachlass von Claudia Beatrice Martha Zimmermann-Ulmann, geb 29. August 1960, von Eggerberg VS und Zürich ZH, gest. 21. Oktober 2014, wohnhaft gewesen Gerbiweg 19, 8910 Affoltern am Albis, ist durch Urteil des Einzelgerichtes des Bezirksgerichtes Affoltern vom 5. Februar 2015 die konkursamtliche Nachlassliquidation angeordnet, das Verfahren aber mit Urteil dieses Einzelgerichtes vom 20. Oktober 2015 mangels Aktiven eingestellt worden. Sofern nicht ein Gläubiger bis zum 14. Dezember 2015 die Durchführung des Konkursverfahrens verlangt, sich gleichzeitig zur Übernahme des durch die Konkursmasse nicht gedeckten Teils der Kosten verpflichtet und daran einen Barvorschuss von Fr. 2500.– leistet, gilt das Verfahren als rechtskräftig geschlossen. Wird die konkursamtliche Liquidation der Erbschaft mangels Aktiven eingestellt, so können nach Art. 230a Abs. 1 SchKG die Erben die Abtretung der zum Nachlass gehörenden Aktiven an die Erbengemeinschaft oder an einzelne Erben verlangen, wenn sie sich bereit erklären, die persönliche Schuldpflicht für die Pfandforderungen und die nicht gedeckten Liquidationskosten zu übernehmen. Macht keiner der Erben von diesem Recht Gebrauch, so können es die Gläubiger und nach ihnen Dritte, die ein Interesse geltend machen, ausüben. Allen Erben und – für den Fall, dass kein Erbe dieses Recht ausübt – allen Gläubigern und nach ihnen Dritten wird eine Frist bis 14. Dezember 2015 eingeräumt, innert der sie uns ausdrücklich schriftlich erklären können, dass sie wie oben beschrieben die Abtretung der Aktiven im Sinne von Art. 230a SchKG verlangen. Stillschweigen gilt als Verzicht auf dieses Übernahmerecht. Affoltern a. A., 25. November 2015 Konkursamt Affoltern Bahnhofplatz 9, Postfach 8910 Affoltern am Albis

1. Der Voranschlag 2016 wird genehmigt und der Steuerfuss für das Jahr 2016 unverändert auf 13 % festgelegt. 2. Der Wahlvorschlag für die Bestätigungswahl der Pfarrpersonen für die Amtsdauer 2016 bis 2020 wird genehmigt. Das Protokoll der Kirchgemeindeversammlung liegt ab Freitag, 4. Dezember 2015, im Sekretariat der reformierten Kirchgemeinde, Zürichstr. 94, zur Einsicht auf. Beim Präsidenten der Bezirkskirchenpflege Affoltern, Herrn Martin Billeter, Püntenstrasse 16, 8932 Mettmenstetten, können schriftlich folgende Rechtsmittel ergriffen werden: • innert 5 Tagen, von der Veröffentlichung an gerechnet, kann Rekurs wegen Verletzung von Vorschriften über die politischen Rechte und ihre Ausübung erhoben werden. • innert 30 Tagen, von der Veröffentlichung an gerechnet, kann Rekurs mit Begehren um Berichtigung des Protokolls erhoben werden. • innert 30 Tagen, von der Veröffentlichung an gerechnet, kann Beschwerde gegen die Beschlüsse erhoben werden. Reformierte Kirchenpflege Affoltern am Albis

Verkehrsanordnung Auf Antrag des Gemeinderates hat die Kantonspolizei Zürich folgende Verkehrsanordnung verfügt: Das bestehende allgemeine Fahrverbot wird wie folgt gelockert: Wolhausenstrasse, Abschnitt Zürichstrasse bis zum neu erstellten Kehrplatz Höhe Hausnummer 14. Auf dem erwähnten Streckenabschnitt ist der Verkehr mit Motorwagen und Motorrädern verboten. Der Zubringerdienst ist gestattet. Gegen diese Verfügung kann innert 30 Tagen, von der Veröffentlichung an gerechnet, bei der Sicherheitsdirektion des Kantons Zürich, Rekursabteilung, Postfach, 8090 Zürich, Rekurs eingereicht werden. Die Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten. Die angefochtene Verfügung ist beizulegen oder genau zu bezeichnen. Die angerufenen Beweismittel sind genau zu bezeichnen und soweit möglich beizulegen. Das Rekursverfahren ist kostenpflichtig; die Kosten hat die unterliegende Partei zu tragen. Affoltern am Albis, 4. Dezember 2015 Der Gemeinderat

Beschlüsse der Gemeindeversammlung Evangelisch–reformierte Kirchgemeinde Hausen am Albis

vom Freitag, 27. November 2015, 20.00 Uhr

Politische Gemeinde Hausen a. A.

Politische Gemeinde

Beschlüsse der Gemeindeversammlung vom 2. Dezember 2015

1. Genehmigung Voranschlag 2016 und Festsetzung des Steuerfusses 2016 auf 90 % 2. Erteilung Gemeindebürgerrecht Familie Jankovic, Kappel am Albis

Reformierte Kirchgemeinde Die von 38 Stimmberechtigten besuchte Gemeindeversammlung der reformierten Kirchgemeinde fasste folgende Beschlüsse: 1. Genehmigung des Voranschlages für das Jahr 2016 und Festsetzung des Steuersatzes auf 14 % 2. Wahlvorschlag für das ordentliche Vollzeit-Pfarramt 2016 bis 2020 in Hausen am Albis zuhanden der Urnenabstimmung vom 28. Februar 2016: Pfarrerin Irene Girardet Fischer Politische Gemeinde Die von 140 Stimmberechtigten besuchte Gemeindeversammlung der politischen Gemeinde fasste folgende Beschlüsse: 1. Genehmigung des Voranschlages für das Jahr 2016 und Festsetzung des Steuersatzes auf 90 % 2. Verabschiedung der Teilrevision der Gemeindeordnung zuhanden der Urnenabstimmung vom 28. Februar 2016 3. Projekt «Radweg Türlen – Ersatz Wasserleitung und Kanalisationsleitung», Projekt- und Kreditbewilligung von Fr. 860 000.– 4. Projekt «Albisbrunnweg/Ersatz Wasserleitung», Projekt- und Kreditbewilligung von Fr. 168 000.– 5. Genehmigung eines Projektierungskredites für einen Ersatzneubau Kindergarten Ebertswil von Fr. 620 000.–

Vom Zeitpunkt der Veröffentlichung der Beschlüsse an gerechnet können beim Bezirksrat Affoltern, Im Grund 15, 8910 Affoltern am Albis, schriftlich folgende Rechtsmittel ergriffen werden: – Stimmrechtsrekurs innert 5 Tagen wegen Verletzung von Vorschriften über die politischen Rechte und ihre Ausübung (§ 151a Gemeindegesetz) – Protokollberichtigungsrekurs innert 30 Tagen mit dem Begehren um Berichtigung des Protokolls (§ 54 Abs. 3 Gemeindegesetz) – Gemeindebeschwerde innert 30 Tagen gegen die gefassten Beschlüsse (Verstoss gegen übergeordnetes Recht, Überschreitung der Gemeindezwecke oder Unbilligkeit; § 151 Abs. 1 Gemeindegesetz). Die Kosten des Beschwerdeverfahrens hat die unterliegende Partei zu tragen. Die Rekurs- oder Beschwerdeschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten. Der angefochtene Beschluss ist, soweit möglich, beizulegen oder genau zu bezeichnen. Die Beschlüsse liegen bis zum Ablauf der Rechtsmittelfristen zu den Schalteröffnungszeiten in der Gemeindeverwaltung zur Einsichtnahme auf. Im Auftrag der Behörde Gemeindeverwaltung Kappel am Albis

Beim Bezirksrat Affoltern am Albis, im Grund 15, 8910 Affoltern am Albis, können – von der Veröffentlichung an gerechnet – schriftlich folgende Rechtsmittel ergriffen werden: – innert 5 Tagen Rekurs wegen Verletzung der politischen Rechte sowie der Vorschriften über ihre Ausübung (gemäss § 147 Gesetz über die politischen Rechte); – innert 30 Tagen Rekurs mit dem Begehren um Berichtigung des Protokolls (gemäss § 54 Gemeindegesetz); – innert 30 Tagen Beschwerde gegen die gefassten Beschlüsse (gemäss § 151 Gemeindegesetz).

Öffentliche Auflage der Ausführungsprojekte «Bauliche Massnahmen Tempo-30-Zone Süd» sowie «Bauliche Massnahmen Begegnungszone» gemäss § 16 Strassengesetz (StrG)

Rekursinstanz der reformierten Kirchgemeinde ist die Bezirkskirchenpflege Affoltern am Albis, Püntenstrasse 16, 8932 Mettmenstetten.

Bauliche Massnahmen für die Einführung einer Begegnungszone (Einzelprojekt): – Unterdorfstrasse

Die Rechtsmittel müssen einen Antrag und eine Begründung enthalten. Das Protokoll liegt zu den Schalteröffnungszeiten in der Einwohnerkontrolle, bzw. auf dem Sekretariat der reformierten Kirche, zur Einsicht auf.

Die Projekte sind an Ort ausgesteckt (farbliche Markierungen).

Schiessvereine

FeldschützenGesellschaft Zwillikon Chlausschiessen Samstag, den 5. Dezember von 13.30 bis 15.00 Uhr Der Vorstand

Knonau. Auf Antrag des Gemeinderates hat die Kantonspolizei Zürich am 24. November 2015 folgende Verkehrsanordnung verfügt: Auf folgenden Strassen wird die zulässige Höchstgeschwindigkeit für Fahrzeuge auf 30 km/h festgesetzt und als Zone signalisiert: Zone Chamstrasse – Chamstrasse, von der Dorfstrasse bis Ende bebautes Gebiet – Farbweg – Schlossmattstrasse – Schulhausstrasse – Hagendornstrasse, von der Chamstrasse bis nach der Einmündung Schulhausstrasse – Bahnhofweg – Strasse Eschfeld – Möslistrasse – Mösliweg – Aeschrainstrasse Diese Verkehrsanordnung steht unter dem Vorbehalt, dass die unterstützenden baulichen Massnahmen gemäss dem Gutachten und dem Massnahmenplan von der Gemeinde umgesetzt werden. Wird die Anordnung eines Hauptelementes im rechtskräftigen baurechtlichen Entscheid geändert oder weggelassen, ist diese Verfügung hinfällig. Rekurse gegen die unterstützenden, baulichen Massnahmen sind an das Baurekursgericht des Kantons Zürich, Postfach, 8090 Zürich, zu richten. Begegnungszone Die Unterdorfstrasse wird als Begegnungszone signalisiert. Die Höchstgeschwindigkeit beträgt 20 km/h, die Fussgänger haben Vortritt und das Parkieren ist nur an den gekennzeichneten Stellen erlaubt. Aufhebung Vortrittsregelung

Rechtsmittelbelehrung:

Die Gemeindevorsteherschaften

Zonen mit Geschwindigkeitsbeschränkungen 30 km/h und 20 km/h

Öffentliche Planauflage Knonau. Das folgende Projekt wird gemäss § 16 und 17 StrG öffentlich aufgelegt: Bauliche Massnahmen für die Erweiterung Tempo-30-Zone Süd (Einzelprojekt): – Chamstrasse

Die Pläne liegen vom 4. Dezember 2015 bis 8. Januar 2016 auf und können wie folgt eingesehen werden: bei der Gemeindeverwaltung Knonau, Stampfistrasse 1, 8934 Knonau, während den ordentlichen Öffnungszeiten (www.knonau.ch)

Im Zusammenhang mit der Einführung der Tempo-30-Zone Chamstrasse werden bei den nachfolgend aufgeführten Einmündungen in die Chamstrasse die Vortrittsregelungen aufgehoben. Neu gilt Rechtsvortritt: – – – – – –

Unterdorfstrasse Farbweg Schlossmattstrasse Hagendornstrasse Bahnhofweg Strasse Eschfeld

Gegen diese Verfügung kann innert 30 Tagen, von der Veröffentlichung an gerechnet, bei der Sicherheitsdirektion des Kantons Zürich, Rekursabteilung, Postfach, 8090 Zürich, Rekurs erhoben werden. Die Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten. Die angerufenen Beweismittel sind genau zu bezeichnen und soweit möglich beizulegen. Das Rekursverfahren ist kostenpflichtig; die Kosten hat die unterliegende Partei zu tragen. Politische Gemeinde Knonau

Gegen das Projekt kann innerhalb der Auflagefrist schriftlich bei folgender Stelle Einsprache erhoben werden: Gemeinderat Knonau, Stampfistrasse 1, 8934 Knonau. Mit der Einsprache können alle Mängel des Projekts geltend gemacht werden. Zur Einsprache ist berechtigt, wer durch das Projekt berührt ist und ein schutzwürdiges Interesse an dessen Änderung oder Aufhebung hat. Die Einsprache muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten. Allfällige Beweismittel sind genau zu bezeichnen und soweit als möglich beizulegen (§ 17 StrG; §§ 21 ff. VRG). Begehren um Durchführung von Anpassungsarbeiten sind von den direkt Betroffenen ebenfalls innerhalb der Auflagefrist bei oben genannter Stelle einzureichen (§ 17 StrG; §§ 21 ff VRG). Politische Gemeinde Knonau

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Bezirk Affoltern

Freitag, 4. Dezember 2015

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Steuerfuss der politischen Gemeinde sinkt Mitteilungen des Gemeinderates Aeugst am Albis ................................................... von thomas holl Der Voranschlag der Politischen Gemeinde für das Jahr 2016 sieht einen Ertragsüberschuss von 1000 Franken vor. Das Budget basiert auf einem um 2 % reduzierten Steuerfuss von 35 % (Vorjahr: 37 %) und einem Steuerertrag (100 %) von 7,6 Millionen Franken. Die Nettoinvestitionen in der Investitionsrechnung betragen 4,101 Millionen Franken. Der Voranschlag wird anlässlich der Gemeindeversammlung vom 8. Dezember 2015 zur Beschlussfassung unterbreitet.

Fahrplanwechsel Am 13. Dezember 2015 steht im Zürcher Verkehrsverbund (ZVV) der grösste Fahrplanwechsel seit 25 Jahren an. Auslöser sind der Ausbau des Angebotes im Rahmen der vierten Teilergänzungen der Zürcher S-Bahn und die Inbetriebnahme der ganzen Durchmesserlinie. Dies hat auch Auswirkungen auf den öffentlichen Verkehr in Aeugst. Die Haushaltungen erhalten daher in den nächsten Tagen einen Flyer, welchem die wesentlichen Änderungen für Aeugst am Albis entnommen werden können. Alle Informationen zum Fahrplanwechsel sind

wir gratulieren Zum 80. Geburtstag Am kommenden Sonntag, 6. Dezember, feiert Hans-Peter Suter in Affoltern den 80. Geburtstag. Zum Ehrentag gratulieren wir herzlich und wünschen dem Jubilaren ein schönes Geburtstagsfest.

Herausgeberin: Weiss Medien AG, Obere Bahnhofstrasse 5, 8910 Affoltern a. A. Geschäftsführerin: Barbara Roth Chefredaktor: Werner Schneiter Redaktion: Thomas Stöckli Salomon Schneider Redaktion@affolteranzeiger.ch Copyright: Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für eingesandtes Material Gesamtauflage: 24 280 Beratung und Verkauf Inserate: Elisabeth Zipsin/ Christine von Burg Telefon 058 200 5700, Fax 058 200 5701 inserat@weissmedien.ch Sonderseiten: Kurt Haas, Mediaberatung Telefon 058 200 5718, M 079 270 35 67 info@mein-mediaberater.ch Tarife: www.affolteranzeiger.ch Annahmeschluss: Dienstagsausgabe: Montag, 8.00 Uhr Freitagausgabe: Mittwoch, 16.00 Uhr Todesanzeigen: 11.00 Uhr am Tag vor Erscheinen anzeige

auch zu finden unter www.zvv.ch/fahrplanwechsel.

Vernehmlassungen Der Gemeinderat Aeugst hat im Rahmen laufender Vernehmlassungsverfahren von folgenden Vorlagen Kenntnis genommen und eine detaillierte Stellungnahme abgegeben: – Direktion der Justiz und des Innern des Kantons Zürich zur Verordnung zum Gemeindegesetz. Seitens der Gemeinde Aeugst werden die Stellungnahme des Verbandes Zürcher Finanzfachleute (VZF) für den Bereich «Finanzhaushalt» und in den übrigen Bereichen die Stellungnahme des Verbandes der Gemeindepräsidenten des Kantons Zürich (GPV) unterstützt. – Baudirektion des Kantons Zürich zur Teilrevision der Verordnung über den Hochwasserschutz und die Wasserbaupolizei. Seitens der Gemeinde Aeugst wird die Stellungnahme des Verbandes der Gemeindepräsidenten des Kantons Zürich unterstützt.

Umlegung Reppisch – Schuelweidweg, Versetzung Einfahrt Im Rahmen des Projektes «Umlegung Reppisch» gehen die Kosten für die Versetzung der Einfahrt des Schuel-

weidweges zulasten der Gemeinde Aeugst. Damit das Projekt durch den Kanton festgesetzt werden kann, muss dieses finanziell gesichert sein. Dazu hat der Gemeinderat einen Kredit von 70 000 Franken inkl. MwSt. bewilligt, der in der Investitionsrechnung des Voranschlages 2016 enthalten ist.

Wasserversorgung – Verbrauch Die Quellen der Wasserversorgung Aeugst am Albis liefern derzeit nur noch einen Fünftel der normalen Kapazität. Die Versorgung der Bevölkerung von Aeugst mit Trinkwasser ist jederzeit gewährleistet. Es ist dem Gemeinderat ein Anliegen, die Bevölkerung darüber zu informieren, dass durch die bestehende Trockenheit das Grundwasser stark abgesunken ist und während den Wintermonaten zusätzliches Wasser von der Gruppenwasserversorgung gepumpt werden muss. Damit die Reservoire durch die Quellen gefüllt werden könnten, wären ununterbrochene Regenfälle von 14 Tagen erforderlich.

durch die Wasserversorgung Affoltern vorgenommen wird – soll auch die aus dem Jahr 1955 stammende Wasserleitung der Wasserversorgung Aeugst am Albis zwischen Riedacker und Mülibergstrasse ersetzt bzw. saniert werden. Aufgrund der eingeholten Angebote wurden die Grabarbeiten an die Firma Ernst Höhener AG, Alter Schulhausweg 9, Obfelden, und die Sanitärarbeiten an die Firma Ritschard Haustechnik AG, Affolternstrasse 45, Ottenbach, vergeben.

Offenlegung Mülibergbach – Ingenieurarbeiten, Arbeitsvergabe Im Rahmen des gemeindlichen Projektes «Offenlegung Mülibergbach» wurden aufgrund der eingeholten Angebote und des durchgeführten Vergleiches die Ingenieurarbeiten an die Firma Porta AG, Zürich, vergeben. Diese Firma erbringt ebenfalls für den Kanton Zürich die Ingenieurarbeiten im Rahmen des kantonalen Projektes «Umlegung Reppisch», welches gleichzeitig mit dem gemeindlichen Projekt realisiert wird.

Wasserversorgung: Leitung Hüslimatt, Ersatz

Förderleitung Bernhau: Abrechnung

Im Rahmen des Ersatzes bzw. Erneuerung der Leitung Hüslimatt – die

Der Ersatz der Förderleitung Bernhau (Wasserleitung) konnte abgeschlossen

werden. Die Gesamtkosten für dieses Projekt betragen Fr. 276 217.20 (inklusive Mehrwertsteuer). Diese Kosten werden durch die Gemeinden Aeugst und Hausen zu je 50 % übernommen, womit auf Aeugst ein Kostenanteil von Fr. 138 108.60 entfällt. Im Voranschlag 2015 sind für dieses Projekt 250 000 Franken vorgesehen.

Baubewilligung Neubau Rindviehmaststall mit Hochsilo und Neubau Remisen, Abbruch bestehende Scheune, Reppischtalstrasse, Aeugstertal, Gemeinde Aeugst am Albis, Kat.-Nr. 1867, GV Nr. 229, Zone Landwirtschaft (ausserhalb Bauzone), Schweizerische Nationalspende (SNS), Effingerstrasse 53, 3008 Bern.

Visitation: Sehr gutes Zeugnis Der Bezirksrat führte im Herbst 2015 bei der Gemeindeverwaltung Aeugst am Albis – wie alle zwei Jahre – die ordentliche Visitation durch. Aufgrund des erstellten Prüfungsbeschlusses konnte ein sehr gutes Zeugnis ausgestellt werden. Der Gemeinderat bedankt sich bei den Mitarbeitenden der Gemeindeverwaltung Aeugst für die pflichtbewusste und den Vorschriften entsprechende Amtsführung.

In der Spedition von Christkind und Samichlaus Der Lions Club Knonaueramt verpackt 3500 Chlaussäcke in der Schreinerwerkstatt In der Schreinerei Schneebeli in Ottenbach packten Mitglieder des Lions Clubs Knonaueramt 3500 Chlaussäcke ab. Sie werden als Kunden- oder Mitarbeitergeschenke an Firmen, Vereine, Schulen und Organisationen verkauft. Der Reinerlös der Spendenaktion ist für körperlich und geistig behinderte Personen bestimmt. ................................................... von martin mullis Vermutlich jedes Kind dürfte sich das Schlaraffenland ziemlich genau so vorstellen, wie sich die Werkstatt der Schreinerei Schneebeli am Mittwochabend zeigte. Berge von Süssigkeiten, Tische auf denen sich «Guetzli», Biberli, Schokolade und Pralinen in rauen Mengen stapeln, daneben Harassen mit Mandarinen, Baumnüssen und 25-Kilo-Säcke mit Erdnüssen. In einer logistischen Generalstabsübung verpacken die Mitglieder vom Lions Club Knonaueramt samt ihren Ehepartnern, Freunden und Verwandten die Delikatessen in Geschenksäcke. Chef der Logistikaktion in Sachen Samichlaus ist der Präsident des Lions Clubs Knonaueramt, Charles Höhn. Zusammen mit einer ganzen Reihe prominenter Säuliämtlerinnen und Säuliämtler verpacken auf zwei Tisch-

Die Geschenksäcke werden am «Laufband» abgepackt. (Bild Martin Mullis) reihen an die 60 Helferinnen und Helfer die Chlaussäcke. Das Paradies der süssen Köstlichkeiten verwandelt sich für einige Stunden in eine Spedition. Die versandbereiten Schachteln und

Harassen, gefüllt mit den Geschenksäcken warten auf die Weiterverteilung zu den Käufern. Der erwartete Erlös von rund 20 000 Franken dieser sympathischen

und bereits traditionellen Weihnachtsaktion geht zugunsten von geistig oder körperlich behinderten Personen oder kommt einem gemeinnützigen Projekt in diesem Umfeld zu.


Der Sicherheitsvorstand verfügt:

Auf Antrag des Gemeinderates hat die Kantonspolizei folgende Verkehrsanordnung verfügt:

Anlässlich der Durchführung des 20. Chlausmärts/Sonntagsverkaufs und des 18. Säuliämtler Chlauslaufs vom Sonntag, 6. Dezember 2015, bleiben folgende Strassen für jeglichen Verkehr gesperrt:

Parkieren mit Parkscheibe/ Einladung zur Gemeindeversammlung Blaue Zone

• Die Obere Bahnhofstrasse ab Bäckerei Nussbaumer bis Zürichstrasse, die Poststrasse ab Tierklinik und die Merkurstasse ab Parkplatz Fust bis Obere Bahnhofstrasse vom Samstag, 5. Dezember 2015, 18.00 Uhr, bis 6. Dezember 2015, bis 22.00 Uhr. • Die Obere Bahnhofstrasse inkl. Parkplatz vor der ZKB, die Poststrasse und die Innere Grundstrasse am Sonntag, 6. Dezember 2015, von 07.30 Uhr bis 22.00 Uhr. • Die Betpurstrasse ab Breitenweg bis Lindenplatz, die Alte Kanzleistrasse und die Äussere Grundstrasse am Sonntag, 6. Dezember 2015, von 09.30 Uhr bis 13.00 Uhr. Auf dem Breitenweg muss am Sonntag, 6. Dezember 2015, von 09.30 Uhr bis 13.00 Uhr mit Behinderungen gerechnet werden. Affoltern am Albis, 6. Dezember 2015

Auf dem Parkplatz an der Zürichstrasse, südlich von Haus Nr. 1 und östlich des Gemeindehauses, wird auf den speziell signalisierten und markierten Parkfeldern die Blaue Zone eingeführt und die Parkierungszeit für Motorfahrzeuge entsprechend beschränkt. Gegen diese Verfügung kann innert 30 Tagen, von der Veröffentlichung an gerechnet, bei der Sicherheitsdirektion des Kantons Zürich, Rekursabteilung, Postfach, 8090 Zürich, Rekurs eingereicht werden. Die Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten. Die angefochtene Verfügung ist beizulegen oder genau zu bezeichnen. Die angerufenen Beweismittel sind genau zu bezeichnen und soweit möglich beizulegen. Das Rekursverfahren ist kostenpflichtig; die Kosten hat die unterliegende Partei zu tragen. Mettmenstetten, 4. Dezember 2015 Gemeinderat

Der Sicherheitsvorstand

Teilrevision Nutzungsplanung (Waldabstandslinien/ Aussichtsschutz)

Sekundarschulgemeinde Hausen am Albis Kappel am Albis Rifferswil

Beschluss der Gemeindeversammlung vom 2. Dezember 2015 1. Genehmigung einer Photovoltaikanlage auf dem Pultdach des Schulhauses Weid II 2. Genehmigung des Voranschlages 2016 und Festsetzung des Steuerfusses auf 22 % Rechtsmittelbelehrung: Beim Bezirksrat Affoltern am Albis, Im Grund 15, 8910 Affoltern am Albis, können – von der Veröffentlichung an gerechnet – schriftlich folgende Rechtsmittel ergriffen werden: – innert 5 Tagen Rekurs wegen Verletzung der politischen Rechte sowie der Vorschriften über ihre Ausübung (gemäss § 147 Gesetz über die politischen Rechte). – innert 30 Tagen Rekurs mit dem Begehren um Berichtigung des Protokolls (gemäss § 54 Gemeindegesetz). – innert 30 Tagen Beschwerde gegen die gefassten Beschlüsse (gem. § 151 Gemeindegesetz). Die Rechtsmittel müssen einen Antrag und eine Begründung enthalten. Das Protokoll liegt zu den Schalteröffnungszeiten in der Einwohnerkontrolle der drei Kreisgemeinden zur Einsicht auf. Sekundarschulpflege Hausen am Albis

Öffentliche Auflage nach § 7 PBG Der Gemeinderat hat am 24. November 2015 beschlossen: Die Unterlagen (bestehend aus Text Bau- und Zonenordnung, Planungsbericht nach Art. 47 RPV, Plan Aussichtspunkte M 1:5000 und Plan Waldabstandslinien M 1:1000) zur Festlegung der Waldabstandslinien (Mülistrasse, Chilchbreiten, Kirche/Friedhof, In der Weid, Aegerten, Gamlikon und Vorderbuchenegg), des Aussichtsschutzes Zügnis, Weidhoger und Pilgerweg sowie Aufhebung Hüttenrain – als Bestandteil der Nutzungsplanung – werden zuhanden des Auflage- und Anhörungsverfahrens gemäss § 7 Planungsund Baugesetzes (PBG, LS 700.1) verabschiedet. Die Unterlagen liegen vom 4. Dezember 2015 bis 10. Februar 2016 bei der Gemeindeverwaltung Stallikon (Schalter Einwohnerkontrolle), Reppischtalstrasse 53, Stallikon, öffentlich auf und können während den ordentlichen Schalteröffnungszeiten (vgl. Ausnahmen über die Weihnachtsfeiertage) eingesehen werden. Während der Auflagefrist kann sich jedermann zur Vorlage schriftlich äussern (§ 7 Abs. 2 PBG). Einwendungen sind bis spätestens 10. Februar 2016 (Datum des Poststempels) schriftlich an den Gemeinderat Stallikon, Reppischtalstrasse 53, 8143 Stallikon, zu richten. Sie haben einen Antrag und dessen Begründung zu enthalten. Über die nicht berücksichtigten Einwendungen wird gesamthaft bei der Festsetzung der Vorlage durch die Gemeindeversammlung entschieden (§ 7 Abs. 3 PBG). Gemeindeverwaltung Stallikon

Gräberräumung Für die Gräberreihen auf dem Friedhof Stallikon, mit Bestattungszeiten zwischen 1989 und 1995, ist die gesetzliche Ruhefrist von 20 Jahren abgelaufen. Die aufzuhebenden Gräberreihen sind entsprechend gekennzeichnet. Die Angehörigen werden gebeten, die Grabsteine, Pflanzen, usw. bis zum 31. März 2016 abzuräumen. Nach Ablauf dieser Frist erfolgt die Aufhebung der Gräber durch die Gemeinde, wobei über nicht abgeholte Grabsteine, Pflanzen, usw. frei verfügt wird. Stallikon, 4. Dezember 2015 Gesundheitsbehörde Stallikon

Politische Gemeinde Primarschulgemeinde Reformierte Kirchgemeinde

Die Stimmberechtigten der Gemeinden Obfelden (Politische Gemeinde, Primarschulgemeinde und Reformierte Kirchgemeinde) werden zur Gemeindeversammlung eingeladen auf Montag, 7. Dezember 2015, 20.00 Uhr, im Singsaal der Schulanlage Chilenfeld. Die Stimmberechtigung richtet sich nach dem Gesetz über die politischen Rechte vom 1. September 2003. Anträge: A. Politische Gemeinde 1. Genehmigung des Voranschlages 2016 und Festsetzung des Steuerfusses auf 47 % 2. Genehmigung der Teilrevision der Besoldungsverordnung der politischen Gemeinde für den Teil Feuerwehr 3. Genehmigung eines Kredites von Fr. 1 070 000.– für die Sanierung des Grundwasserpumpwerkes Mettenholz 4. Genehmigung eines Kredites von Fr. 2 100 000.–, zuzüglich Teuerung ab Kreditbewilligung, für die Sanierung des Schwimmbeckens und der Badewassertechnik im Schwimmbad Obfelden (Hinweis: Antrag zurückgezogen/Urnenabstimmung am 28. Februar 2016) B. Primarschulgemeinde 1. Genehmigung des Voranschlages 2016 und Festsetzung des Steuerfusses auf 50 % 2. Genehmigung der neuen Asylkostenvereinbarung ab 1. Januar 2016 im Bezirk Affoltern C. Reformierte Kirchgemeinde 1. Genehmigung des Voranschlages 2016 und Festsetzung des Steuerfusses auf 12 % 2. Genehmigung der Bauabrechnung für die Fassadenrenovation mit energetischen Massnahmen sowie Wärmeisolation der Kellerdecke am Einfamilienhaus Räschstrasse 10, Phase I und II 3. Genehmigung eines Kredites von Fr. 39 000.– für den Ersatz der Akustikanlage in der Kirche Als Ergänzung zu den Anträgen liegen die Akten 14 Tage vor der Versammlung während den Bürozeiten bei der Gemeindeverwaltung zur Einsicht auf. Auf Wunsch werden die Anträge in Broschürenform den Stimmberechtigten zugestellt. Die Anträge können auch auf der Homepage der Gemeinde Obfelden (www.obfelden.ch) eingesehen werden. Obfelden, 4. Dezember 2015 Die Gemeindevorsteherschaften

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Einladung zur Gemeindeversammlung

Planauflage: Die Pläne liegen auf den betreffenden Gemeindekanzleien zur Einsicht auf.

Die Stimmberechtigten der Gemeinde Ottenbach (und Obfelden zu Geschäft A) werden auf

Dauer der Planauflage: 20 Tage vom Datum der Ausschreibung an. Erfolgt die Ausschreibung im Amtsblatt des Kantons Zürich später, gilt das Datum der letzten Ausschreibung.

Donnerstag, 10. Dezember 2015, 19.30 Uhr, in den Gemeindesaal Ottenbach zur Gemeindeversammlung eingeladen. Traktanden: A. Sekundarschulgemeinde 1. Genehmigung des Voranschlages inkl. Steuerfuss 2016 von 26 % (Vorjahr 26 %) des Sekundarschulgutes. B. Politische Gemeinde 1. Genehmigung des Voranschlages inkl. Steuerfuss 2016 von 41 % (Vorjahr 38 %) des Politischen Gemeindegutes. 2. Genehmigung der Bauabrechnung Sanierung Salzrain/Hobacher (Wasser-Kanalisation-Gewässer). Genehmigung eines Planungskredites von Fr. 200 000.– für die Zentrumsüberbauung Ottenbach Hinweis: Das Traktandum wurde zurückgezogen. Es wird eine ausserordentliche Gemeindeversammlung am 17. März 2016 stattfinden. C. Primarschulgemeinde 1. Genehmigung des Voranschlags inkl. Steuerfuss 2016 von 48 % (Vorjahr: 48 %) des Primarschulgutes. 2. Bewilligung eines Kredites von Fr. 221 835.– für die Sanierung des Turnhallendaches. D. Reformierte Kirchgemeinde 1. Genehmigung des Voranschlages inkl. Steuerfuss 2016 von 14 % (Vorjahr 14 %) des reformierten Kirchengutes 2. Bildung einer Pfarrwahlkommission

Rechtsbehelfe: Begehren um die Zustellung von baurechtlichen Entscheiden sind innert 20 Tagen seit der Ausschreibung bei der Baubehörde schriftlich einzureichen; elektronische Zuschriften (EMails) erfüllen die Anforderungen der Schriftlichkeit in der Regel nicht. Wer das Begehren nicht innert dieser Frist stellt, hat das Rekursrecht verwirkt. Die Rekursfrist läuft ab Zustellung des Entscheides (§§ 314–316 PBG). Für die Zustellung baurechtlicher Entscheide wird eine geringfügige Kanzleigebühr erhoben.

Affoltern am Albis Planauflage: Gemeindeverwaltung, Kopfbau Kasino Obere Bahnhofstrasse 7 Hochbauabteilung, 1. OG, Büro K13 Bauherrschaft: Bundesamt für Bauten und Logistik Fellerstrasse 21, 3003 Bern Projektverfasser: ARGE SLM Christ & Gantenbein AG / Proplaning AG Spitalstrasse 12, 4056 Basel Bauvorhaben: Aufstellen eines temporären Pavillons mit 4 Werkstatträumen für das Sammlungszentrum, Kat.-Nr. 4723, Lindenmoosstrasse 1, Industriezone

Bonstetten Bauherrschaft: Denoth Barbara und Roman, Dorfstrasse 64c, 8906 Bonstetten Bauvorhaben: Erstellen von Stützmauer mit Steinquadern bei Dorfstrasse 64c, Kat.-Nr. 2787, Zone Kernzone Unterdorf (KU)

Hausen am Albis

Die Anträge und Akten liegen seit Mittwoch, 26. November 2015, in der Gemeindekanzlei zur Einsicht auf. Die Weisung ist ab diesem Zeitpunkt auf der Website der Gemeinde Ottenbach (www.ottenbach.ch) aufgeschaltet oder kann bei der Gemeindeverwaltung (am Schalter, per Telefon 044 763 40 50 oder per E-Mail: info@ottenbach.ch) bezogen werden.

Gesuchsteller: Andreas und Tanja Lindermeier, Mitteldorfweg 12, 8915 Hausen am Albis Projektverfasser: Berweger Holzbau, Kappelerstrasse 3, 8926 Uerzlikon Bauprojekt: Anbau Schleppgaube, Änderungen im Dachgeschoss und neue Dachflächenfenster auf Kat.-Nr. 2809, Mitteldorfweg 12 (WG 2.0)

Die Gemeindevorsteherschaften

Hausen am Albis

Bestattungen Hausen am Albis Am 1. Dezember 2015 ist in Hausen am Albis gestorben

Frick, Karl Jakob geb. 15. April 1937, von Langnau am Albis, wohnhaft gewesen in Hausen am Albis. Die Beisetzung findet am Donnerstag, 10. Dezember 2015, um 13.30 Uhr auf dem Friedhof Hausen am Albis mit anschliessender Abdankung in der reformierten Kirche Hausen am Albis statt . Bestattungsamt Hausen am Albis

Knonau Harr geb. Engi, Karolina von Knonau ZH, geboren am 8. Juni 1928, mit Aufenthalt in der Langzeitpflege Sonnenberg/Pilatus, gestorben am 1. Dezember 2015 in Affoltern a. A. Die Urnenbeisetzung mit anschliessender Abdankungsfeier findet am Donnerstag, 17. Dezember 2015, 14.00 Uhr, in der reformierten Kirche in Knonau statt. Der Gemeindeschreiber

Gesuchsteller: Erben Elfi Ober, c/o Ober Robert, Seefeldstrasse 60, 8008 Zürich Projektverfasser: Krieger AG Planung und Stalleinrichtung, Rütmattstr. 6, 6017 Ruswil Bauprojekt: Neubau Milchviehlaufstall auf Kat.-Nr. 1642, Seeboden (LZ)

Obfelden Gesuchsteller: BAHOGE Wohngenossenschaft, Strassburgstrasse 11, 8021 Zürich Projektverfasser: SLIK Architekten GmbH, Birmensdorferstrasse 55, 8004 Zürich Baurechtliches Vorhaben: Abbruch Einfamilienhäuser Vers.-Nrn. 559/581 und Neubau 2 Mehrfamilienhäuser mit Tiefgarage an der Rebhaldenstrasse/Dorfstrasse, Kat.-Nrn. 1407/1698, W2E

Rifferswil Bauherrschaft: M. und A. Huber, Aemmetstrasse 1, 8911 Rifferswil Projektverfasser: R. Stöckli Baumanagement, Bremgartenstr. 11, 5634 Merenschwand Bauprojekt: Um-/Anbau Wohnhaus Geb. Vers.-Nr. 183 (UG, EG), Grundst. Kat.-Nr. 1917, Aemmetstrasse 1, KZ


Bezirk Affoltern

Freitag, 4. Dezember 2015

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Affoltern mit neuer Sozialabteilung Aus den Verhandlungen des Gemeinderates Die Gemeindeversammlung Affoltern am Albis beschloss im Dezember 2013 den Austritt aus dem Bereich Sozialdienst des Zweckverbandes per Ende 2015. Ausschlaggebend für die Kündigung waren nicht nur finanzielle und organisatorische Gründe, sondern auch der Blick in die Zukunft und inhaltliche Schwerpunkte. Unterdessen hat die Gemeinde die entsprechenden Dienstleistungen in der Sozialabteilung aufgebaut.

Solidarität einer finanziell schwächeren Zentrumsgemeinde Die Gemeinde Affoltern am Albis hat als Bezirkshauptort eine Zentrumsfunktion, die sie wahrnehmen will. In den letzten Jahren sind die Herausforderungen, die Zahlen und die Kosten nicht nur im Sozial- und Gesundheitsbereich laufend gestiegen. Die Verbindung der beiden Bereiche Soziales und Gesundheit wurde seit der Einführung des neuen Krankenversicherungsgesetzes und mit den wachsenden Anliegen älterer Personen stetig wichtiger. Insbesondere grössere Gemeinden müssen deshalb fundiertes Fachwissen in beiden Bereichen innerhalb der Verwaltung verfügbar haben. Durch die Bearbeitung aller Aufgaben an einem zentralen Ort können wichtige Synergien genutzt werden. Affoltern am Albis hat mit seinen 11 600 Einwohnern die Grösse einer Stadt und muss auch die Strukturen entsprechend anpassen. Das heisst nicht, dass das Bisherige schlecht gewesen wäre. Für die Zukunft sind aber allenfalls andere Lösungen gefragt. Was für kleinere Gemeinden richtig und sinnvoll sein mag, kann in Affoltern am Albis die falsche Lösung sein. Dies hat aber nichts mit mangelnder Solidarität zu tun, sondern mit den unterschiedlichen Gemeindegrössen und Strukturen innerhalb des Bezirks. Die Herausforderungen, welche die gesellschaftlichen Entwicklungen mit sich bringen, müssen mit Sachverstand angegangen werden, aber auch politisch umsetzbar sein. Die gesetzlich vorgeschriebenen Aufgaben sind für alle Gemeinden gleich. Die Anzahl der Leistungsnehmer und die Verfügbarkeit von finanziellen Mitteln hingegen unterscheiden sich stark. Dementsprechend kann bei der Art der Aufgabenerfüllung der finanzielle Aspekt, beziehungsweise die Effizienz der Organisation, unterschiedlich bewertet werden. Affoltern am Albis als finanziell schwächere Zentrumsgemeinde ist gehalten, mit ihren finanziellen Mitteln sehr haushälterisch umzugehen. Deshalb ist dem Gemeinderat die sachgerechte, wirtschaftliche anzeige

Affoltern am Albis verfolgt aktiv das Ziel, gute und bürgernahe Dienstleistungen für die gesamte Bevölkerung der Gemeinde und teilweise auch für den Bezirk zu erbringen, hält der Gemeinderat fest. (Bild Werner Schneiter) Organisation der Gemeindeverwaltung sehr wichtig. Die Gemeinde Affoltern am Albis verfolgt aktiv das Ziel, gute und bürgernahe Dienstleistungen für die gesamte Bevölkerung der Gemeinde und teilweise auch für den Bezirk zu erbringen. Sie zeigt dies seit Jahren durch verschiedene Engagements im Sozialbereich für den gesamten Bezirk, wie zum Beispiel für das Familienzentrum oder in der Planung der stationären Langzeitpflege. In den Bereichen Ergänzungsleistungen, Kommunalpolizei, Feuerwehr, Betreibungsamt und Zivilstandsamt arbeitet die Gemeinde Affoltern bereits heute ausserhalb von Zweckverbänden mit unterschiedlichen Gemeinden zusammen. Solidarität muss gelebt werden, und Affoltern wird sie weiterhin leben.

Dienstleistungen der neuen Sozialabteilung Der Gemeinderat Affoltern hat die Verbindung der beiden Bereiche Soziales und Gesundheit durch eine Reorganisation der Gemeindeabteilungen bereits vorangetrieben. Wesentliche Teile des Gesundheitsbereichs werden seit April 2014 von der Sozialabteilung bearbeitet. Ein weiterer Schritt war

die Reorganisation der Sozialabteilung mit dem Aufbau der Sozialen Dienste. Die Sozialabteilung der Gemeinde Affoltern ist ab 1. Januar 2016 erste Anlaufstelle für alle Anliegen im Bereich Soziales, Gesundheit und Gesellschaft. Sie umfasst neu die Sozialen Dienste sowie das Dienstleistungszentrum mit dem Sozial- und Gesundheitssekretariat und den Zusatzleistungen. Die Regionalbibliothek und die Kinderkrippe Kreisel sind als externe Stellen der Sozialabteilung angegliedert. Die Sozialabteilung wird seit September 2014 von Kerstin Borek geleitet. Das Dienstleistungszentrum ist erste Anlaufstelle für die Bevölkerung von Affoltern. Es umfasst das Sekretariat für Soziales und Gesundheit, sowie die Zusatzleistungen. Es wird von Carole Leuenberger geleitet. Die Sozialen Dienste umfassen die Sozialhilfe und Arbeitsintegration, die Berufsbeistandschaft und die Fachstelle Gesellschaft. Sie werden von Andrea Erifilidis geleitet. Der Fachbereich Sozialhilfe steht der Bevölkerung der Gemeinde Affoltern in persönlichen und finanziellen Notsituationen bei. Eine erste Beratung kann oft Klärung für die nächsten Schritte in einer schwierigen Situation aufzeigen. Der Fachbereich Berufsbeistandschaft übernimmt die

von der Kinder- und Erwachsenenschutzbehörde (Kesb) angeordneten Massnahmen für Erwachsene, die einer ausgebildeten Fachperson übertragen werden. Die Fachstelle Gesellschaft bearbeitet unter anderem Themen wie Familie, Alter, Jugend, Prävention oder Freiwilligenarbeit. Sie hat das übergeordnete Ziel, die Wohn- und Lebensqualität in der Gemeinde zu fördern. Durch eine vernetzte Arbeitsweise steht sie im Dialog mit wichtigen Partnerinnen und Partnern in- und ausserhalb der Gemeinde Affoltern am Albis.

Langes Warten auf einen Entscheid der Kesb Wann und welche Mandate im Erwachsenenschutzbereich der Gemeinde übertragen werden, ist seit Längerem Gegenstand von Abklärungen bei der Kesb. Nachdem die Kesb in den vergangenen zwei Jahren seit der Kündigung des Teils Sozialdienst keine Vorschläge für eine Übertragung der Berufsbeistandschaften gemacht hat, wurde Anfang Juli 2015 der Gemeinderat aktiv. Er forderte von der Kesb die Rahmenbedingungen für die Übertragungen der Berufsbeistandschaften festzulegen. Die Kesb antwortete nicht auf das Schreiben, weshalb der Ge-

meinderat Mitte Oktober nochmals nachfragte. Daraufhin traf am 13. November 2015 ein Schreiben ein, welches im «Anzeiger» vom 24. November 2015 inhaltlich wiedergegeben wurde. Mittlerweile hat der Gemeinderat den Bezirksrat eingeschaltet und die renommierte Anwaltskanzlei Umbricht Rechtsanwälte Zürich mit der Prüfung des weiteren Vorgehens beauftragt. Die Gemeinde Affoltern möchte das Wohl der Klienten in jedem Fall gewahrt wissen. Sie vertritt aber die Auffassung, dass dies im Einzelfall und unter Einbezug der betroffenen Klienten geklärt werden muss und zwar mit neutraler Sicht bezüglich der Organisation. Eine Übertragung von Massnahmen anlässlich organisatorischer Änderungen wurde, flankiert von einer sensiblen Aufklärung und Begleitung der Klienten, 2012/2013 anderenorts ohne Probleme und klientengerecht im Zuge des Aufbaus einer Kesb durchgeführt. Der Gemeinderat bedauert die mangelnde Kooperationsbereitschaft seitens des Zweckverbandes und der Kesb. Gleichzeitig hofft er, dass doch noch eine partnerschaftliche Lösung gefunden werden kann, ohne die richterlichen Instanzen bemühen zu müssen.


Wer im Gedächtnis seiner Lieben lebt, der ist nicht tot, der ist nur fern. Tot ist nur, wer vergessen wird.

Eine Stimme, die vertraut war, schweigt. Ein Mensch, der immer da war, ist nicht mehr. Was uns bleibt, sind dankbare Erinnerungen, die uns keiner nehmen kann.

Immanuel Kant

TO D E S A N Z E I G E

TO D E S A N Z E I G E

Traurig nehmen wir Abschied von unserer lieben

Traurig nehmen wir Abschied von meinem Ehemann, unserem Vater, Grossvater, Bruder, Schwager, Götti und Onkel

Lini Harr-Engi

Transporte AG

Umzüge

Karl Frick

8. Juni 1928 – 1. Dezember 2015

15. April 1937 – 1. Dezember 2015

Nach einem arbeitsreichen und erfüllten Leben durftest du friedlich einschlafen. Dafür sind wir dankbar. Wir gedenken deiner in Liebe und Dankbarkeit. Esther und Hubert Breitenmoser-Harr Andreas Breitenmoser Anni und Sepp Meyer-Engi Menga und Hans Brunner-Engi Die Urnenbeisetzung findet am Donnerstag, 17. Dezember 2015, um 14.00 Uhr auf dem Friedhof in Knonau statt. Anschliessend Trauerfeier in der Kirche. Anstelle von Blumenspenden gedenke man der Pro Senectute Knonau, Postkonto 87-428351-8.

Sein plötzlicher Tod hat uns tief getroffen. In Dankbarkeit und Liebe Erika Frick Rosmarie Frick und Franco Calzone Karl Frick mit Stephanie und Lukas Verwandte und Freunde Die Urnenbeisetzung findet am Donnerstag, 10. Dezember 2015, um 13.30 Uhr auf dem Friedhof in Hausen am Albis statt. Anschliessend um 14.00 Uhr Trauerfeier in der reformierten Kirche. Anstelle von Blumen gedenke man der Pro Senectute, Postkonto 80-79784-4, Vermerk: Karl Frick. Traueradresse: Erika Frick, Rifferswilerstrasse 12a, 8915 Hausen am Albis

Traueradresse: Esther und Hubert Breitenmoser, Schmiedgasse 5, 8934 Knonau

HERZLICHEN DANK

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Scherben bringen Glück und freundliche ins Haus. I. Keller Glaserarbeiten Katzentörli und Glaskunsthandwerk 8908 Hedingen Tel. 044 761 66 61 079 304 31 88

für die grosse Anteilnahme beim Abschied von

Rosa Kleiner-Buchmann Danke auch – den Nachbarn, Bekannten und Freundinnen, welche sie besuchten und ihr Freude schenkten – Frau Dr. A. Rothenfluh für die jahrelange Unterstützung – den Ärzten und dem Pflegepersonal des Bezirksspitals Affoltern – Frau Pfarrerin C. Mehl für die schöne Abdankung – für all die tröstenden Worte in Wort und Schrift sowie für die grosszügigen Spenden. Mama, wir vermissen dich.

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Die Trauerfamilien

Im Dezember 2015

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Wer im Gedächtnis seiner Lieben lebt, der ist nicht tot, der ist nur fern; tot ist nur, wer vergessen wird. Immanuel Kant

Tief traurig nehmen wir Abschied von meinem lieben Papi, unserem Onkel und Grossonkel

Carl Hollenstein-Grunau 19. Juni 1930 – 23. November 2015

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Friedlich durftest Du nun einschlafen. Deine lebensfrohe Art wird uns so fehlen. Du bleibst immer in unseren Herzen

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Besonders danken wir: den Pflegerinnen und Pflegern der Langzeitpflege Sonnenberg, Haus Rigi seiner Nachbarin Corinne und allen, die Carl im Leben mit Freundschaft begegnet sind. Die Urnenbeisetzung fand im engsten Familienkreis statt. Anstelle von Blumenspenden gedenke man der Lepra- und Kinderhilfe für Indonesien, Postkonto 80-151-4, Zürcher Kantonalbank, Konto 1137-0032.868. Es werden keine Leidzirkulare versandt.

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Bezirk Affoltern

Freitag, 4. Dezember 2015

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Erste Schulbauetappe in Angriff nehmen Hausemer Gemeindeversammlung bewilligt 620 000 Franken Projektierungskredit Hausens Budgetgemeindeversammlung war reich befrachtet. Längere Diskussionen gab es aber nur bei der Beratung zur Teilrevision der Gemeindeordnung und wegen des Schulbau-Projektierungskredits. Am Ende wurden aber alle Geschäfte im Sinne des Gemeinderates gutgeheissen. ................................................... von martin platter 140 Stimmberechtigte lockte die Gemeindeversammlung am Mittwochabend in den Hausemer Gemeindesaal. Das grosse Interesse liess erahnen, dass die Leute nicht bloss wegen des Budgets gekommen waren, das sich – im Vergleich zu anderen Gemeinden – mit moderatem Aufwandüberschuss präsentiert. Gemäss Finanzvorsteherin Beatrice Sommerauer wird der 19,8 Mio.-Voranschlag bei gleichbleibendem Steuerfuss von 90 Prozent (inkl. Primarschule) voraussichtlich mit einem Defizit von 192 000 Franken enden.

Auch künftig keine stillen Wahlen Umstrittener war die Teilrevision der Gemeindeordnung, die Gemeindepräsident Stefan Gyseler vortrug. Dabei ging es nur um die Beratung und all-

fällige Änderungsanträge. Die eigentliche Schlussabstimmung findet am 28. Februar 2016 an der Urne statt. Bei zwei Änderungsvorschlägen folgte der Souverän nicht dem Antrag des Gemeinderates. Dieser wollte, das bei Erneuerungswahlen künftig auch stille Wahlen möglich sind, wenn es gleichviele Kandidaten wie Plätze gibt. AltGemeinderat Georges Köpfli sprach sich jedoch dezidiert gegen die Änderung des Artikels 6 aus. Er sagte: «Stille Wahlen sind schon in ihrer Begrifflichkeit eher verwirrend. Es findet ja eigentlich gar keine Wahl statt.» Köpfli vertrat die Meinung, dass sich Wahlkandidaten vorstellen sollen, was bei stillen Wahlen nicht geschehe. Das führe zu einer weiteren Entpolitisierung in der Bevölkerung. In einer Demokratie sei Effizienz nicht oberste Prämisse. Dem entgegnete Alt-Gemeindepräsident Edi Waldesbühl, dass vor allem bei Ersatzwahlen stille Wahlen Kosten sparten. Gysler nahm die letzten Wahlen als Beispiel. «Bei der RPK hat sich trotz Urnenwahl auch niemand vorgestellt.» Mit 90 zu 31 Stimmen folgte das Quorum dennoch dem Antrag Köpflis. Der Änderungsvorschlag des Gemeinderates wird damit zurückgezogen. Artikel 6 bleibt, wie er war. Die Abschaffung der Vorberatung an Gemeindeversammlungen bei Erlassen, Änderungen oder Aufhebung der Gemeindeordnung, wurde ebenfalls abgelehnt.

Weniger Finanzbefugnis in Kommissionen Dem Antrag des Gemeinderates, der künftig die Finanzkompetenzen in Kommissionen mit selbstständigen Finanzbefugnissen massiv (teilweise um bis zur Hälfte) beschneiden möchte (Art 29bis), folgte dagegen das Gros des Stimmvolkes. Gyselers Argumentation verfing: «Es kann nicht sein, dass die Kommissionen dieselben Finanzkompetenzen wie der Gemeinderat hat, der letztlich die Gesamtverantwortung trägt.» Eine Votantin, die wünschte, dass die Finanzkompetenz der Primarschulpflege unverändert hoch bleibe, unterlag in der Abstimmung deutlich mit 83 zu 31 Stimmen. Dafür soll der Gemeinderat neu mit der Kompetenz ausgestattet werden, in Eigenregie Gemeindereferenden zu ergreifen (Art. 18) – immer vorausgesetzt, das Stimmvolk stimmt der Gemeindeordnung am 28. Februar an der Urne zu.

20 Mio. alleine für Schulbauten Die beiden Wasserbauprojekte – Radweg Türlen für 860 000 Franken und Albisbrunnweg für 168 000 Franken – wurden diskussionslos und einstimmig angenommen. Mehr zu reden gab der Projektierungskredit von 620 000 Franken für einen Ersatzneubau für Schulraum und einen Doppelkindergarten in Ebertswil. Der Globalkom-

Anstelle von Containern und Provisorien soll der Schulstandort Ebertswil mit einem Neubau aufgewertet werden. (Bild Martin Platter) mentar der Rechnungsprüfungskommission liess aufhorchen. Sie rechnet in den kommenden Jahren mit rund 20 Millionen Franken Investitionen alleine für Schulbauprojekte. Gemeindeeigene Landverkäufe, höhere Steuern und weniger Geld für andere Projekte könnten die Folgen sein. Entsprechend umstritten waren die 620 000 Franken Projektierungskredit für den Ausbau des Schulstandortes Ebertswil, der im Endeffekt etwa 3,5 Millionen Franken Baukosten verursachen dürfte. Viele fanden die Höhe des Projektierungskredits unverhältnismässig. 180 000 Franken soll al-

leine ein Projektwettbewerb kosten. Weitere 400 000 die Projektierung. Tiefbauressortvorsteher Christoph Tandler erklärte das gesetzlich vorgeschriebene Submissions-Prozedere: «Wir müssen für die Bauten ein offenes Ausschreibungsverfahren durchführen. Dazu gehört auch ein Wettbewerb. Die öffentliche Hand darf nicht wie ein Privater einfach einen Planer bestimmen – sonst bekommen wir die gleichen Probleme wie in Kappel.» (In Kappel wurde die Gemeinde wegen Verstosses gegen das Submissionsgesetz eingeklagt. Anm. d. Redaktion)

«Kein finanzielles Abenteuer»

Ref. Kirchgemeinde: Ja zu Maximalsteuerfuss Die Versammlung der reformierten Kirchgemeinde Hausen unter der Leitung von Präsident Jürg Billeter verlief im Sinne der Kirchenpflege. Das Budget 2016 ist geprägt von den geplanten Bauinvestitionen in Höhe von 740 000 Franken für die Sanierung des Kirchturms. Davon sind bisher rund 260 000 Franken als Spendengelder zusammengekommen. Billeter rechnet damit, dass bis zum Ende der Spendenaktion 300 000 Franken generiert werden können. Dennoch bleibe ein Finanzierungsfehlbetrag von 440 000 Franken, der fremdfinanziert werden muss. Da die Steuererträge eher rückläufig sind, die Ausgaben – auch wegen der Sanierung und deren Abschreibung – jedoch tendenziell steigen, schlug

Billeter eine einprozentige Steuererhöhung aufs Maximum von 14 Prozenten vor, um auch in den kommenden Jahren ein ausgeglichenes Budget zu erreichen. Er zerstreute das Ansinnen auf eine baldige Steuersenkung – sollte sich in den kommenden Jahren keine Trendwende bei den Kircheneintritten einstellen. Dennoch wurde das Budget samt Steuerfuss einstimmig angenommen. – Unumstritten war auch der Wahlvorschlag der bisherigen Pfarrerin Irene Girardet Fischer. Bisher hatte sie das Vollzeitpensum mit ihrem Mann Matthias Fischer bestritten. Dieser möchte nun aber eine berufliche Veränderung und stellt sich nicht zur Wiederwahl. Billeter sagte: «Für uns ist es ein logischer Schritt, Irene Girardet vorzuschlagen.» Dem

Schritt schloss sich auch die Versammlung an. Am Schluss informierte Billeter über das Vorhaben KirchgemeindePlus. Dabei geht es darum, kirchliche Angebote auf Bezirksebene zu bündeln und zu evaluieren, welche Gemeinden sich für eine allfällige Fusion eignen würden. Die Vorgespräche sollen bis Ende 2016 abgeschlossen sein.

Sekundarschulgemeinde: Fotovoltaik-Anlage angenommen Sekundarschulpräsident Donatus Stemmle hatte leichtes Spiel mit den 59 Stimmberechtigen. Im Handumdrehen wurde die Fotovoltaik-Anlage auf dem Pultdach des Schulhauses Weid 2 gutgeheissen. Das Schulhaus wurde zwar erst 1996 gebaut und das Dach

ist bereits sanierungsbedürftig. Mit der Fotovoltaik-Anlage konnte jedoch ein guter Kompromiss für die Dachsanierung gefunden werden. Die Anlage soll sich dereinst auf 485 Quadratmeter erstrecken und 63 000 kWh Strom pro Jahr liefern. Dafür wurde ein Bruttokredit in Höhe von 240 000 Franken angenommen. Finanzvorsteher Claudio Rütimann stellte das Budget 2016 vor. Es sieht weniger Steuereinnahmen, weniger Finanzausgleich und auch weniger Ausgaben vor. Bei gleichbleibendem Steuerfuss von 22 Prozent resultiert voraussichtlich ein Aufwandüberschuss von 450 000 Franken. Budget und Steuerfuss wurden dennoch einstimmig angenommen. (map.)

Der Kredit sei nicht nur für das Vorprojekt, sondern auch für die Planung des Bauprojekts. Nur so könne der ambitionierte Terminplan eingehalten werden. Die neuen Schulräume sollen bereits 2019 bezogen werden können. Gyseler ergänzte: «Ebertswil soll attraktiv bleiben.» Dann blickte er in die finanzielle Zukunft der Oberämtler Gemeinde und sagte «Der Gemeinderat richtet seinen Fokus auf eine möglichst geringe Verschuldung der Gemeinde. Wir laufen nicht blauäugig in ein finanzielles Abenteuer.» Das wirkte. Der Kredit wurde einstimmig angenommen. Parallel dazu läuft die Schulraumplanung in Hausen weiter. Zum Abschluss referierte Gyseler über die neue Homepage der Gemeinde, die, wie eine zeitgemässe Schulinfrastruktur, die Visitenkarte für die Gemeinde sei und «Wohlfühl-Atmosphäre» verbreiten soll. Das Publikum quittierte es mit Applaus.

Stallikon: Austritt aus dem Zweckbereich Sozialdienst Voranschlag 2016 und Steuerfusserhöhung an der Gemeindeversammlung deutlich angenommen Die Gemeindeversammlung in Stallikon genehmigte am vergangenen Mittwochabend sämtliche Anträge des Gemeinderates ohne Diskussion. Deutlich bejaht wurde dabei der Austritt aus dem Bereich Sozialdienst des Zweckverbandes Sozialdienst Bezirk Affoltern auf Ende 2017. ................................................... von urs e. kneubühl Dem Gemeinderat ganz klar «grünes Licht» für den Austritt aus dem Bereich Sozialdienst des Zweckverbandes Sozialdienst Bezirk Affoltern gaben 115 von insgesamt 116 Stimmberechtigten anlässlich der Stalliker Gemeindeversammlung vom vergangenen Mittwochabend in der Turnhalle Loomatt. Vorbehältlich der gleichlautenden Austrittsbeschlüsse der Gemeindeversammlungen in Bonstetten

und in Wettswil, werden die drei Unterämtler Gemeinden damit ab Anfang nächsten Jahres auch den Aufbau einer eigenen Verbundlösung «Sozialdienst» definitiv an die Hand nehmen können. Bis zum Teilaustritt aus dem Zweckverband Ende 2017 haben die drei Gemeinden in der Folge zwei Jahre Zeit, ihre eigene «massgeschneiderte» Lösung auf die Beine zu stellen. Von dieser verspricht man sich einerseits einen direkteren Einfluss auf die Qualität der Dienstleistungen und die Effizienz, gleichsam auf Kostentransparenz und -entwicklung im Bereich der wirtschaftlichen Sozialhilfe. Man sei überzeugt, so Sozialvorsteherin Monika Rohr, mit dem Teil-Austritt aus dem Zweckverband Sozialdienst Bezirk Affoltern die administrativen Kosten im Sozialwesen nachhaltig senken zu können, ohne die Rahmenbedingungen für die betroffenen Personen zu verschlechtern. Dazu stellte sie die geschätzten Kosten der

Verbundlösung von 588 000 Franken den aus den Gemeindebeiträgen an den Zweckverband errechneten 730 587 Franken (Bonstetten 279 093, Stallikon 182 839 und Wettswil 268 655 Franken) gegenüber.

Voranschlag und Steuerfuss: Keine Diskussion und klare Zustimmung Wider Erwarten passierte später auch der Kostenvoranschlag 2016 nach HRM2 mit gleichzeitig beantragter Erhöhung des Steuerfusses von 76 auf 81 Prozent ohne jedes Wortbegehren. Im Vorfeld hatte die Steuerfusserhöhung nämlich da und dort doch für etwas Missfallen und Gesprächsstoff gesorgt. Gemeindepräsident Werner Michel, welcher als Finanzvorstand das Geschäft zuhanden der Versammlung vertrat, informierte nicht nur gewohnt offen und transparent, sondern augenscheinlich auch absolut nachvollziehbar. Jedenfalls gab es an-

schliessend weder Wortmeldungen noch Fragen sowie grossmehrheitliche Zustimmung sowohl zum Voranschlag 2016 wie auch zur Steuerfusserhöhung. Der Voranschlag 2016 weist bei einem Aufwand von 18,5 Mio. Franken und einem Ertrag von 17,4 Mio. Franken ein Defizit von rund einer Million aus. Darin ist die beantragte Steuerfusserhöhung von fünf Prozent berücksichtigt.

Bauabrechnungen und Vereinbarung Schulkosten genehmigt Vorab hatte die Gemeindeversammlung bereits die beiden Bauabrechnungen der Schulanlage Pünten und der Kinderkrippe Coccolino, beide Mitte September 2014 feierlich eingeweiht, genehmigt: Zuerst einstimmig jene über den Neubau der Schulanlage Pünten, die bei Kosten von 8,6 Mio. Franken mit einer Kostenunterschreitung von 987 678 Franken abschloss,

anschliessend grossmehrheitlich – vier Nein-Stimmen – die Bauabrechnung der Kinderkrippe über 5,1 Mio. Franken, mit einer Kostenüberschreitung von 605 404 Franken. Gleichfalls ohne Diskussion und einstimmig passierte auch die Vereinbarung zwischen den Bezirksgemeinden über die Beteiligung der Schulgemeinden an den Schulkosten (Kindergarten, die Primar- und die Sekundarschule) für die Kinder Asylsuchender der 2. Phase. Diese Vereinbarung, hatte Schulpräsidentin Iris Geissbühler vorab betont, funktioniere seit bald zehn Jahren und schaffe Gerechtigkeit in der Verteilung der Kosten. Nach Kündigung des Kontraktes durch die Primarschule Affoltern und die Sekundarschule Affoltern/Aeugst – die Gemeinde Affoltern muss keine Asylsuchenden der 2. Phase mehr aufnehmen – musste dieser für die übrigen Ämtler Gemeinden neu angesetzt werden.


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Bezirk Affoltern

Freitag, 4. Dezember 2015

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kommentar

Der Bezirkshauptort – kein Ort für Feste? ................................................... von werner schneiter

D

er Ärger über die Behandlungen von Vereinen durch die Affoltemer Behörden kam am Wahlpodium zu den Gemeinderatswahlen im Frühjahr 2014 deutlich zum Ausdruck. Die Gemeinde kassiere bei jeder Kleinigkeit, nicht einmal die Besammlung der Pfadi beim Verwaltungsgebäude sei kostenlos möglich, rief damals einer aufgebracht in den Kasinosaal. Der Gemeinderat zeige nur wenig Interesse an Vereinen und suche auch das Gespräch nicht. «Lernen Sie zu kommunizieren», riet ein Vereinsvertreter. Nun, die Kommunikation sieht heute so aus: Veranstalter werden nach Festen seitens der Gemeinde mit Mängeln konfrontiert, die akribisch genau aufgelistet und mit Fotos dokumentiert sind: Jedes Fötzeli Papier, jeder am Boden aufgemalte Strich, die im Gebüsch liegende Getränkeflasche. Die vom Regiebetrieb verrichteten Arbeiten werden dem Veranstalter in Rechnung gestellt. Das kann man vor dem Hintergrund klammer Finanzen noch zähneknirschend hinnehmen – nicht aber, dass ebendiese Veranstalter mit einem zunehmenden Wust an

Auflagen konfrontiert werden, mit denen die Lust an der weiteren Durchführung eines Events verloren geht. Niemand bestreitet, dass es Vorschriften und Regeln bedarf – die Frage ist aber, wie weit das gehen soll und ob es beispielsweise allein für ein Parkierungskonzept acht A4-Seiten braucht. Dass nun die Vereinigung Obere Bahnhofstrasse (Voba) wegen dieser ausufernden Regulierungen und zunehmender Kostenüberwälzungen im nächsten Jahr auf das Strassenfest verzichtet, ist ein Alarmzeichen. Behördenvertreter sollten sich wieder einmal in Erinnerung rufen, was sie jeweils vor Wahlen verkünden: dass ihnen Vereine und andere Institutionen wichtig sind, weil sie das Dorfleben bereichern und eine wichtige gesellschaftliche Funktion innehaben. Solcherlei Sonntagsreden stehen im Widerspruch zu dem, was im Alltag passiert: Paragrafen verdrängen den gesunden Menschenverstand. Offenbar haben jene, die solche zu Papier bringen, weder eine Ahnung vom Vereinsleben noch von den (finanziellen) Kraftakten, die nötig sind, um einen Anlass wie das Strassenfest auf die Beine zu stellen. Feste produzieren nun mal einen Lärmpegel und Abfall, da kann auch mal etwas kaputtgehen. Die seinerzeitige Säuliguggernacht im

Kasinosaal bildete keine Ausnahme. Nun aber verwehrt man den Guggenmusik-Mitgliedern eine zweite Chance – trotz umfangreichem Konzept, das auch die Sicherheit einschliesst. All dies nährt den Verdacht, dass die Gemeinde gar kein Interesse hat an Festveranstaltungen. Vor diesem Hintergrund drängt sich die Frage auf, für was die Begegnungszone an der Oberen Bahnhofstrasse in Affoltern realisiert wurde. Sie soll den öffentlichen Raum aufwerten und die Strasse zum Lebensraum für alle machen. «Begegnung» wird insbesondere mit Festen hergestellt. Der Gemeinderat hat sich seinerzeit stark gemacht für das Projekt einer Begegnungszone und die Urnenabstimmung im zweiten Anlauf gewonnen – nicht zuletzt, weil sich auch die Voba vor der Abstimung ins Zeug gelegt und am Eröffnungsfest eine aktive Rolle gespielt hat. Offenbar ist dieses Faktum nicht in den Köpfen jener haften geblieben, die den Auflagenkatalog bis zum Exzess erweitern. Freuen wir uns aber zumindest am regen Leben an der Oberen Bahnhofstrasse, wenn am Sonntag Chlauslauf und Chlausmärt über die Bühne gehen. Auch wenn die Gemeinde die Stände nicht mehr kostenlos zur Verfügung stellt und neuerdings pro Stand 20 Franken verlangt.

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Hannelore Brunner vor dem Adventsfenster beim Postauto-Wartehüsli in Ebertswil. (Bild Ernst D. Trachsel)

AdventsfensterOrganisation wechselt Von Hannelore Brunner zu Andrea Sidler Das erste Adventsfenster in Ebertswil leuchtet schon im Postauto-Wartehüsli. Kreiert von der Familie Sidler unter Mithilfe vom Ebertswiler-Fest-Komitee. Es zeigt zwei Riegelhäuser, die das Ebertswiler Oberdorf darstellen sollen, zu Ehren der dort wohnenden Hannelore Brunner. Das Fenster wurde mit einer kleinen Feier und einem Apéro am 1. Dezember eröffnet. Vor 20 Jahren startete das Adventsfenster-Fieber in Ebertswil. Damals suchte Hannelore Brunner Einwohner dafür zu gewinnen, ein AdventszeitFenster zu schmücken. In den 20 Jah-

ren gelang es ihr immer wieder Personen dafür zu begeistern. Ab und zu hörte sie, es gebe sicher genügend andere. Dann gehörte auch ein Stück «Überredungskunst» dazu, denn wenn viele so denken, dann ist es niemandem möglich, 24 Fenster auf eine Liste zu bringen. Hannelore Brunner sei gedankt für das Organisieren über all die 20 Jahre. Man darf sicher sagen, es hat sich in Ebertswil ein Brauch verwirklicht. Ebenso geht ein Dank an Andrea Sidler für das Weiterführen dieser Tradition. Ernst D. Trachsel

Tanzen auf der Oberen Bahnhofstrasse anlässlich des Festes «Musig uf de Strass» im Mai 2014. Erschweren mehr Auflagen die Durchführung solcher Feste? (Archiv)


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Bezirk Affoltern

Freitag, 4. Dezember 2015

«Packende Ideen» aus Bonstetten Die Relianz AG, Spezialistin für Verpackungen aller Art, feiert ihr 70-Jahre-Jubiläum

Gehört zu den Hauptprodukten: Big-Bags mit Neva-Gestell. (Bilder zvg.)

Die Geschäftsleitung der Relianz AG, von links: Thomas M. Engeler, Andreas M. Engeler und Walter O. Engeler.

Seit drei Generationen wird sie von der Familie Engeler geführt und feiert Anfang Dezember ihr 70-Jahre-Jubiläum: Die Relianz AG in Bonstetten, Spezialistin für Sackverpackungen, ist seit bald 50 Jahren ein europaweit tätiges Unternehmen und wandelte sich vom Produktions- zum Handelsbetrieb.

Massen angefertigt werden. «Landwirtschaft und Industrie sind sehr wichtige Standbeine für uns, da diese Branchen sehr oft Verpackungen für Schüttgüter benötigen», sagt Geschäftsleitungsmitglied Andreas M. Engeler, der für das Product Management, den Einkauf und die Logistik, das Marketing sowie für die Betreuung der Auslandfilialen zuständig ist. Anfänglich belieferte die Relianz nur den Schweizer Markt, heute Westeuropa. Sie führt Filialen in Frank-

................................................... von werner schneiter Buckelt der Samichlaus am Weihnachtsmarkt einen Sack, dann ist die Chance gross, dass dieser von der Relianz AG stammt. Chlaussäcke haben derzeit zwar Saison, sind aber bei Weitem nicht das einzige Produkt der seit 1955 in Bonstetten und Wettswil ansässigen Firma. Zu den Hauptprodukten zählen auch die sogenannten Big-Bags, die bis 1500 kg fassenden Containersäcke aus Polypropylen, ein hochkomplexes Erzeugnis. Dazu kommen Papiersäcke in allen Grössen, Tragtaschen aus diversen Materialien, unter anderem für Grossverteiler. Zu den vier Geschäftsbereichen zählen auch Jutegewebe sowie Produkte für den Garten- und Landschaftsbau (Geonatex) und seit rund zehn Jahren auch eine Wollhandelsfirma. Jute wird allerdings heute nur noch sehr selten als Verpackungsmaterial verwendet; es wurde durch synthetische Produkte abgelöst. Jute wird heute mehrheitlich als Gewebe, anzeige

Garn und als Marketingartikel (Fancy Items) verkauft. Das Sortiment der Relianz ist beeindruckend: Vom Kreuzbodenpapiersack bis zum Seitenfaltenbeutel, von Erosionsschutznetzen, über Faschinen zu Bindegarnen, von der Baumwolltragtasche bis zur PPVlies-Tragtasche. Dazu kommen Spezialgewebe, Schafwolle, Fasern aus Jute, Kokos oder Sisal usw. 30 Prozent sind Standardprodukte, 70 Prozent der Produkte Kundenbestellungen, die nach individuellen

reich, Italien, Österreich und Süddeutschland, beschäftigt insgesamt 33 Mitarbeitende und hat rund 2000 Kunden.

Audits und Zertifizierung in Produktionsländern Die Relianz AG ist heute eine reine Handelsfirma, die ihre Produkte in China, Indien und Bangladesh sowie der Türkei herstellen lässt, weil es in Europa praktisch keine solchen Pro-

In Zürich gegründet, seit 1955 in Bonstetten und Wettswil Gustav O. Engeler arbeitete als Prokurist bei Welti-Furrer in Zürich und kam dort erstmals in Kontakt mit gebrauchten Jutesäcken, die jeweils weiterverkauft wurden. Für dieses Geschäft wurde die Relianz im Jahr 1945 gegründet. 1952 wurde sie durch Gustav O. Engeler übernommen. Im Jahre 1955 kam er mit der Firma nach Wettswil, dann – im Jahre 1962 – nach Bonstetten. Gebrauchte Jutesäcke wurden damals bei Bauern und der Industrie gekauft, im alten Ziegeleigebäude in Wettswil sortiert und geflickt und wieder verkauft. Erstmals reiste Gustav O. Engeler 1961 nach Asien,

um Jutegewebe und -garne einzukaufen – nach Kalkutta in Indien. Die Produkte wurden damals bei der Relianz vorwiegend von italienischen Gastarbeitern genäht und bedruckt. In der Produktion arbeiteten damals bis zu 150 Näherinnen und Arbeiter. Mit Gustav R. Engeler (1962) und Bruder Walter O. Engeler (1974) stieg die zweite Generation ins Unternehmen ein. Sie läutete in den 80er-Jahren den Strukturwandel ein. Das Jutesackgeschäft wich den modernen Sackverpackungen und technischen Geweben für die Industrie. Im Februar 1980 zerstörte ein Grossbrand die Fabrikationsräume in der alten Ziegelei. Wegen des Struk-

turwandels wurde schliesslich auf den Wiederaufbau der Fabrikationsräume verzichtet. Die Relianz unterhält heute in Hedingen ein Lager. Mit Thomas M. Engeler und Andreas M. Engeler folgte 1991 bzw. 1995 die dritte Generation. Zusammen mit Walter O. Engeler bilden sie heute die Geschäftsleitung der Relianz AG. Der eine – Thomas M. Engeler – ist Verkaufsleiter und Key AccountManager und betreut sechs Mitarbeiterinnen. Andreas M. Engeler ist verantwortlich für Product Management, für Einkauf und Logistik, für Marketing sowie für die Betreuung der Auslandfilialen. (-ter.)

duktionsstätten mehr gibt. Das Augenmerk der Relianz gilt natürlich den Qualitätsstandards. Es gibt regelmässige Audits und Zertifizierungen vor Ort, die unter anderem Umwelt-, Sicherheits- Hygiene- und Sozialstandards beinhalten. «Zertifizierung ist insbesondere bei lebensmitteltauglichen, aus Jute oder synthetisch hergestellten Produkten von grösser Wichtigkeit», ergänzt Andreas M. Engeler, der einmal pro Jahr in die Produktionsländer reist. Zusammen mit den Partnern werden dabei auch neue Produkte entwickelt, Trends aufgespürt, wodurch sich die Relianz Marktvorteile erarbeiten kann. Das Geschäft mit Sackverpackungen sei zwar professioneller, aber durch den weiter wachsenden Gesetzesdschungel auch anspruchsvoller geworden, sagt Engeler und verweist als Beispiel auf das Lebensmittelgesetz. Bei all diesen Vorschriften und solchen, die noch kommen, sei ein Frühwarnsystem nötig, ansonsten man zu spät dran sei, betont er. «Wir haben mit unseren europäischen Filialen den Vorteil, dass sich Trends und Gesetze früher ankündigen als bei uns», fügt der Co-Geschäftsführer bei. Das Geschäft ist natürlich auch globaler und schnelllebiger geworden, der Kunde kann den Preisvergleich im Internet vornehmen. Das widerspiegelt sich in der Firma auch so: Vor 20 Jahren beschäftigte die Relianz in Bonstetten von 13 Mitarbeitern deren drei im Verkauf und zehn in der Administration. Heute ist das umgekehrt.


Forum

Freitag, 4. Dezember 2015

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ämtler kantonsräte meinen

Olivier Hofmann (FDP, Hausen)

ZVV – eine wahre Erfolgsgeschichte Wie jedes Jahr, findet auch 2015 im Dezember ein Fahrplanwechsel statt. Die diesjährigen Anpassungen sprengen jedoch den bisherigen Rahmen: Die Anpassungen sind die umfangreichsten und damit die anspruchsvollsten seit der Gründung des ZVV vor 25 Jahren. Die vollständige Inbetriebnahme der Durchmesserlinie und die Fertigstellung der zweiten Etappe der vierten Teilergänzungen der Zürcher S-Bahn ermöglichen einen deutlichen Angebotsausbau auf dem Schienennetz. Dadurch werden einige der dringendsten Kapazitätsengpässe auf dem S-Bahn-Netz entschärft. Von den Anpassungen wird auch das Knonauer Amt profitieren: Die S9 wird auf der Strecke Zürich HB – Affoltern am Albis – Zug durch die S5 ersetzt, wodurch sich eine direkte Verbindung vom Knonauer Amt ins Zürcher Oberland ergibt und die S15 wird auf der Strecke Zürich HB – Affoltern am Albis durch die S14 ersetzt, wodurch eine direkte Verbindung vom Amt via der Durchmesserlinie nach Oerlikon entsteht. Parallel zu diesen Änderungen werden auch sehr viele Buslinien in unserem Bezirk angepasst. Das neue ZVV-Angebot basiert auf folgenden drei Grundsätzen: 1. Der SBahn kommt als leistungsfähigstes Verkehrsmittel die Aufgabe zu, den grössten Teil des Verkehrsaufkommens im Kanton Zürich zu übernehmen. Sie bildet das Rückgrat der Siedlungsentwicklung und stellt die Verbindung zwischen den Städten Zürich und Winterthur sowie den dicht besiedelten, sogenannten urbanen Wohnlandschaften sicher.

3. Die im Kanton Zürich noch vorhandenen naturnahen Landschaften (wie im Oberamt) sollen ganz nach dem Geist der Kulturlandinitiative möglichst erhalten werden. Diesem Ziel dienend, soll verhindert werden, dass der Siedlungsdruck in den betroffenen Gemeinden stark zunimmt. Um dies zu erreichen, wird das entsprechende öffentliche Verkehrsangebot nur beschränkt optimiert. Währenddem sich der ZVV zurzeit auf den Fahrplanwechsel vorbereitet, stehen im Kantonsrat zwei Vorlagen an, welche sich mit der Zukunft des ZVV befassen. Die eine Vorlage ist der Rahmenkredit für den ZVV für die Fahrplanperiode 2016 und 2017. Die Vorlage ist quasi die Rechnung der für die Jahre 2016 und 2017 bestellten Leistungen und lautet im Wesentlichen: «Für die Kalenderjahre 2016 und 2017 (Fahrplanperiode 13. Dezember 2015 bis 9. Dezember 2017) wird dem Zürcher Verkehrsverbund ein Rahmenkredit von 711 600 000 Franken bewilligt.» Dieser Antrag zeigt, dass der öffentliche Verkehr nicht gratis ist. Jeden Tag wird der öffentliche Verkehr im Kanton Zürich durch die Gemeinden und den Kanton mit rund einer Million Franken aus Steuergeldern unterstützt. Damit hat der ZVV einen Kostendeckungsgrad von rund 65 %. Dieser Wert ist im schweizweiten Vergleich zwar hoch, es stellt sich aber dennoch die Frage, ob er in Zukunft nicht noch weiter erhöht werden kann, respektive weiter erhöht werden muss.

Die zweite Vorlage welche im Kantonsrat im Zusammenhang mit dem ZVV ansteht, befasst sich mit den 2. Neu werden die Postautos viel stärGrundsätzen über die mittel- und ker auf die S-Bahn ausgerichtet. Sie langfristige Entwicklung von Angebot sollen nicht nur die Feinverteilung siund Tarif im öffentlichen Personenvercherstellen, sondern sollen vor allem auch gewährleisten, dass alle Passagie- kehr. Dabei geht es um die Planung re schnell und bequem zu den S-Bahn- der Jahre 2018 bis 2021. Ausbauprojekte werden neben der am 22. Nostationen kommen. vember 2015 bewilligten Limmattalbahn, der Brüttenertunnel und das vierte Gleis im Bahnhof Stadelhofen sein. Zudem wird es verschiedene kleinere Optimierungen geben. Der öffentliche Verkehr im Kanton Zürich ist hervorragend. Viele Städte auf der ganzen Welt beneiden uns um unsern ZVV. Wir dürfen zu Recht stolz sein, er Der 220er-Bus – hier am «Whisky-Pass» – fährt vom Säuli- ist eine wahre Erfolgsgeschichte! amt bis ins Triemli. (Bild Thomas Stöckli)

Wettbewerb und Champagner Grünliberale am Chlausmärt in Affoltern Am Sonntag, 6. Dezember, werden die Grünliberalen am Chlausmärt mit einem Stand teilnehmen. Besucher können gerne am Wettbewerb mit interessanten Preisen teilnehmen und feine Guetzli und Äpfel geniessen. Um 16:00 Uhr wird auf die Wahl von Ronald Alder in den Gemeinderat von Ottenbach und Michael Bommel in die RPK Affoltern angestossen. Alle Mitglieder

und Sympathisanten der Grünliberalen sind herzlich auf ein Glas Champagner eingeladen. Die Grünliberalen freuen sich darauf, viele interessante Gespräche zu diversen Themen, wie Energie-, Verkehrs- und Wirtschaftspolitik zu führen. Dr. Thomas Beck, Vorstand Grünliberale Knonaueramt

Spielspass und Begegnungen am Stand der EVP. (Archivbild)

Mysteriöses am Chlausmärt-Stand der EVP Der Bezirk Affoltern beinhaltet eine grosse Vielfalt an Besonderheiten. Beim beliebten Foto-Quiz der EVP mit dem Thema «Persönlichkeiten und Aussergewöhnliches aus dem Bezirk Affoltern» kann man sich überraschen lassen und die Ortskenntnisse unter Beweis stellen! Auch mysteriöse Steinformationen kommen darin unter anderem vor – wer weiss darüber Bescheid?

Mit etwas Glück den Hauptpreis gewinnen! Alle Teilnehmenden haben die Chance ein schönes handgearbeitetes Holz-

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licht zu ergattern und mit etwas Glück lässt sich sogar ein reichhaltiger Geschenkkorb mit Produkten aus der Region gewinnen. Wer lieber etwas mehr «Action» hat, versucht den Rekord beim Holzschuss-Tisch zu brechen. Mit runden Holzscheiben sind auf einem Gleitbahntisch unterschiedlich bewertete Abteile zu treffen. Zielgenauigkeit, Geschick und Entschlossenheit sind hier gefragt. Ein althergebrachtes Spiel, das Jung und Alt begeistert. Auch hier gibt es für alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer als Belohnung für das Mitmachen einen kleinen Preis.

«Chropfläärete» beim Kantonsrat Mit feinem ‹Gewürz-Trunk›, frischem Kaffee und adventlicher Verpflegung ist auch für das leibliche Wohl gesorgt. Die EVP Affoltern freut sich auf regen Besuch am Stand Nr. 66, wo Spielfreude, Begegnung und Austausch im Zentrum stehen sollen. Selbstverständlich stehen die anwesenden Vorstandsmitglieder und der neu gewählte EVP-Kantonsrat auch für Fragen zu aktuellen politischen Themen gerne Red und Antwort. EVP Bezirks- und Ortspartei Affoltern, Daniel Sommer


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Forum

Bundesratswahl und Bundesverfassung? Mit grosser Sorge haben viele Bürger und Bürgerinnen in den vergangenen Jahren festgestellt, wie bedenklich unsere Armee in den letzten Jahren vom Bundesrat vernachlässigt worden ist. Oftmals haben National- und Ständerat der Armee in verbindlichen Beschlüssen einen spärlichen Kredit von 5 Milliarden Franken für Ausbildung, Unterhalt, Ausrüstung und Bewaffnung garantiert. Praktisch alle diese Beschlüsse wurden vom mehrheitlich linken Bundesrat torpediert oder schlicht und einfach übergangen. Grosszügig schicken wir aber 3,2 Milliarden Entwicklungshilfe ins Ausland, lassen uns das Asylwesen plus minus 7 Milliarden kosten und leisten erst noch Kohäsionszahlungen an EU-Staaten ebenfalls im Milliarden-Bereich.

Gefahr lauert auch heute Der Vorwurf schwerer, bezüglich der offenen Missachtung gültiger Parlamentsbeschlüsse ja gar die Verfassung verletzender Vernachlässigung unserer Armee, ist angebracht! In einer von Ungewissheit und Gefahr geprägter Zeit ist dies umso bedenklicher. Eine riesige Masseneinwanderung noch nie da gewesener Stärke trifft Europa völlig unvorbereitet. Es werden damit nicht bloss echt gefährdete, sondern auch unechte Flüchtlinge nach Europa «geschwemmt». Nachrichten- und Geheimdienste warnen längst davor, dass sich in diesen Menschenströmen auch illegale Einwanderer aber auch islamische Fanatiker, selbst IS-Terroristen einschleusen. Zu was für Brutalitäten und Grausamkeiten diese Fanatiker und Terroristen fähig sind, haben wir erst kürzlich am Bildschirm erlebt. Diese verbrecherische Geschehen stellt auch unser Land vor schwierige und heute noch längst nicht abschätzbare Sicherheitsprobleme. Als Bürger und Bürgerin haben wir Anspruch dar-

auf, dass die Verantwortlichen in Bern alle Vorbereitungen treffen, damit drohende Gefahren nicht auch die Schweiz heimsuchen, dass hier Sicherheit und Freiheit gewährleistet bleiben. Eine intakte, gut ausgebildete, auf moderne Bedrohung trainierte und mit allem Notwendigen ausgerüstete, zeitgemäss bewaffnete Milizarmee ist angesichts der sichtbaren Gefahren unverzichtbar!

Schicksalswahl in Bern Die vereinigte Bundesversammlung ist dafür verantwortlich, dass am Tag der Bundesratswahl die Weichen so gestellt werden, dass für die Schweiz und ihre Bewohner jene SicherheitsVorsorge getroffen wird, welche ganz einfach unverzichtbar ist. Vor Bundesrats-Wahlen veranstalten fast alle Fraktionen Hearings, Befragungen aller amtierenden und neuen Kandidaten und Kandidatinnen. Hier erwarte ich als Bürger, dass von allen Vorgeschlagenen klare, unzweideutige Antworten gefordert werden zur Zukunft unserer Armee. Ich erwarte, dass der Landesregierung zu einer stabilen Mehrheit verholfen wird und der Landesverteidigung die Mittel zur Verfügung gestellt werden, welche sie für eine zeitgemässe Ausbildung, Abschreckung und Bewaffnung unabdingbar braucht. Gerne erinnere ich unsere gewählten Parlamentarierinnen und Parlamentarier an ihren gemachten Schwur oder Gelübde bei Amtsantritt auf unsere Bundesverfassung, welche auch eine Top-Landesverteidigung beinhaltet. Manchmal zweifle ich sehr, wie ehrlich – vor allem linke und grüne Ratsleute – hinter unserer Bundesverfassung stehen? Sie können es unter Beweis stellen am 9. Dezember und einen Bundesrat wählen der zu unserem Land und der eigenen Bevölkerung steht. H. Aeberli, Bonstetten

Freitag, 4. Dezember 2015

Höhere Ausnützungsziffer – grösserer Ertrag für Spekulanten Wo soll das Säuliamt wie stark wachsen? «Anzeiger» vom 20. November. Ausgehend von der angenommenen Landschaftsschutzinitiative heisst es nun im revidierten Raumplanungsgesetz in Artikel 1 a bis 2: «Die Siedlungsentwicklung sei nach innen zu lenken, unter Berücksichtigung einer angemessenen Wohnqualität.» Diese Aufforderung zur Verdichtung ist aber ein trojanisches Pferd. Kanton und Gemeinden fördern nun – oft unter Verwendung williger Artikel des Bau- und Planungsgesetzes – generell die Erhöhung der Ausnutzungsziffern, was immer auch einen erhöhten Ertrag für die Spekulanten bedeutet. Bei der heutigen Situation auf dem Kapitalmarkt suchen viele Investoren den Ausweg, ihr Geld in Immobilien anzulegen, um doch einen minimalen Ertrag zu erzielen. Wenn das kritiklos und ohne begleitende Parameter erfolgt, ist das eine Aufforderung zur Spekulation und zur Verringerung der Lebensqualität. Die Zerstörung des historischen Zentrums von Affoltern und nun auch

Sorgenkind Finanzierung: Für eine funktionierende Mobilität braucht es also zuverlässige und leistungsfähige Schienen und Strassen. Doch ist für beide Verkehrsnetze, die mittel- bis langfristige Finanzierung nicht gesichert. Das längste öV-Netz der Schweiz: Die Vorstellung, dass die Strasse einzig dem Individualverkehr dient, verzerrt die Diskussion und die politischen Entscheide über die Mittelzuteilung für die Strassen- und Schieneninfrastruktur. In Tat und Wahrheit darf man die Strasse nicht als Gegner, sondern vielmehr als die Grundlage des öffentlichen Verkehrs bezeichnen. Also nicht nur PW und LKW verstopfen die Stras-

Die SP bedankt sich am Chlausmärt in Affoltern bei seinen Wählerinnen und Wählern. Nach einem politisch sehr ereignisreichen Jahr mit kantonalen und nationalen Wahlen ist es Zeit, einmal einfach nur danke zu sagen. Die SP Bezirk Affoltern wird daher am Chlausmärt vom kommenden Sonntag, 6. Dezember, mit einem eigenen Stand anwesend sein. Dabei werden aber keine Unterschriften gesammelt, noch wird die grosse Werbetrommel

sen – auch Postautos, die von Steuerzahlern mitfinanziert sind. Neuerdings sind die Ein- und Aussteigeplätze mitten auf der Fahrbahn; für den Individualverkehr heisst es hinten anstehen. Bei Lichtsignalen hat der öV Vorfahrt usw. Also Liebe öV-Nutzende: Nicht nur PW und LKW brauchen Strassen! Fazit: Immer mehr öV-Transporte werden auf die Strassen verlegt, die sind ja schon da, und der Auto- und LKWBesitzer sollen bitte bezahlen – mit Vignette, Benzinzollabgaben und Schwerverkehrsabgaben. (Datenquelle Uvek). Ueli Suter, Mettmenstetten

Für eine bessere Gestaltung des Rundkurses für Bonstetten Im Magazin der Gemeinde Bonstetten 5/2015 lese ich, dass der Gemeinderat der Verkehrskommission dankt für die geleistete Arbeit am ÖV-Fahrplan und mit dem Resultat sehr zufrieden ist. Ich habe mir die Mühe gemacht, Verbindungen herauszusuchen, da ich ein Generalabonnement besitze und häufig reise. Die Situation ist so, dass ich als Dorfbewohnerin, die die Haltestelle Dorfplatz benützt, vom Fernverkehr tagsüber (Chur, St. Gallen, Bern, Basel,

Biel) abgeschnitten bin. Ich komme zwar innert nützlicher Frist bis zum Bahnhof Bonstetten-Wettswil (die Anschlüsse in Zürich HB sind auf die S5 abgestimmt), dort (Bahnhof Bonstetten Wettswil) muss ich jedoch 17 Minuten auf den Bus warten – dies auf einem Bahnhof, der wenig Sitzplätze in warmer Umgebung anbietet. Tagsüber kann ich auch kaum mein Auto auf den Parkplätzen abstellen, da diese von den Berufspendlern bereits besetzt sind.

planungsgesetz, Art. 1 d, wo es heisst: «Das soziale, wirtschaftliche und kulturelle Leben in den einzelnen Landesteilen zu fördern und auf eine angemessene Dezentralisation der Besiedlung und der Wirtschaft hinzuwirken.» Die Stadt St. Gallen hat nun Massnahmen ergriffen, um auf ihrem Gebiet Verdichtung nur dort zuzulassen, wo keine Gebiete mit erhaltenswerter Baustruktur zerstört werden. In der Stadt Zürich wurde bereits eine entsprechende Petition dem Stadtrat übergeben. Erhaltenswert bedeutet dabei historische Bausubstanz oder sozial schützenswerte Gebiete. Es ist auch im Sinne des im kantonalen Richtplan vorgesehenen Ausgleichs dafür zu sorgen, dass nicht Habgier und Geltungssucht der Städte unsere Wohnlandschaft bestimmt, sondern ein vernünftiger Ausgleich der Lasten und der Gewinne. Der gegenwärtig beim Kantonsrat zur Beratung liegende Richtplan sollte nicht angenommen werden, bevor diese Anliegen berücksichtig werden. Kurt Signer, Baar

Einmal einfach danke sagen

Auch der öffentliche Verkehr verstopft die Strassen Postauto AG baut Angebot deutlich aus im Säuliamt. Die Frage: Wie viele Kilometer bewegt sich der öV auf der Strasse? Das Tram- und Busnetz der Schweiz ist mit über 18 000 km fast viermal länger als das gesamte Schienennetz von SBB und Privatbahnen. Die Autobusse, heimlicher Herrscher der Strasse: 20 % des Schweizer Strassennetzes werden auch von Trambahnen, Trolleybussen, Regionaloder städtischen Autobussen befahren. Der meiste öV rollt auf dem Asphalt: Die Strasse ist ein wichtiger Verkehrsträger. Nicht nur für den motorisierten Individualverkehr, sondern gerade auch für den öffentlichen Verkehr.

noch der letzten alten Bauten ist aus städtebaulichen Gründen weder notwendig noch erwünscht gewesen. Sie bringt aber den Investoren einen gewaltigen Gewinn, das Ergebnis der neuen Bebauungen im Zentrum ist wenig attraktiv und ortsplanerisch unprofessionell. Das nun gesetzlich verordnete zunehmende Ungleichgewicht von Stadt und Land ist beunruhigend. Während in den Agglomerationen dichte Wohnquartiere geschaffen werden, deren architektonische Gestaltung und Lebensqualität einem hohen Investorengewinn weichen müssen, soll in den Dörfern und Einfamilienhausquartieren weiterhin ein idyllisches bukolisches Ideal vorherrschen. Die Verdichtung der städtischen Bereiche bedeutet dort einen erhöhten Investitionsbedarf für Infrastruktur, Energie und Kapital und eine verringerte Versorgungsqualität, Reduktion der Services publics und der Lebensqualität der restlichen kantonalen Gebiete. Dafür werden landwirtschaftlich ungeeignete Gebiete durch Subventionen künstlich am Leben gehalten. Das widerspricht dem Eidgenössischen Raum-

Man kann zwar ab Zürich HB die S14, die besser auf das Postauto abgestimmt ist, benutzen, muss dann aber einfach in Zürich 10 bis 20 Minuten länger warten. Ich verstehe nicht, wie man mit einem derart zum Nachteil der Dorfbevölkerung durchgeführten Fahrplanwechsel sehr zufrieden sein kann. Ich hoffe sehr, dass der Rundkurs für Bonstetten besser gestaltet wird. Anna Niggli, Bonstetten

für kommende Abstimmungen aufgefahren. Im Vordergrund steht der Kontakt mit der Bevölkerung und den Wählerinnen und Wählern.

Austausch über aktuelle politische Themen Es besteht die Möglichkeit, sich unverbindlich mit den anwesenden Vertretern der SP über aktuelle politische Themen auszutauschen, eigene Erwartungen an die Politiker zu formulieren oder schlicht zu erfahren, was das für

Menschen sind, die sich für eine solidarische Politik für alle statt für wenige einsetzen. Die SP sagt damit seinen Wählerinnen und Wählern danke für das entgegengebrachte Vertrauen. Den Besucherinnen und Besuchern werden am Stand warme Getränke und kleine Knabbereien offeriert. Ausserdem gibt es einen Kreuzworträtsel-Wettbewerb. Man schaue vorbei. Roger Schmutz, SP Bezirk Affoltern

Falsche Prioritäten Als ich am Dienstag, dem 24. November, über die Kreuzung in Ottenbach fuhr, dachte ich, ich sehe nicht recht. Auf der Muristrasse steckte ein Auto zwischen einem Lastwagen und einem Absperrpfosten fest, da nicht genügend Platz vorhanden war, um aneinander vorbeifahren zu können. Da frag ich mich echt, warum die Gemeinde für die Dorfplatzgestaltung keinen Kreisel in Betracht zieht, sondern ein Gemeinschaftszentrum vorsieht, was meines Erachtens nicht wirklich etwas mit der eigentlichen Dorfplatzgestaltung zu tun hat. Ein Gemeinschaftszentrum mit Arztpraxis und Wohnungen ist sicher eine gute Idee, jedoch gibt es bestimmt bessere Standorte wie zum Beispiel die Klosterwiese – oder wird dort auch wieder etwas geplant, worüber die Ottenbacher Bürger nichts wissen? Das Hauptaugenmerk bei der Dorfkerngestaltung sollte meiner Meinung nach ganz klar der Kreuzung und dem damit verbundenem Verkehr gelten. Diesen zu vermeiden, ist in der heutigen Zeit schlichtweg nicht möglich, also sollte man einen Weg finden, ihn so wenig belastend wie möglich, durch das Dorf zu führen. Zudem sollen Durchfahrten für Schwertransporte, Lastwagen und Co. nicht mehr möglich sein? Wie soll dann zum Beispiel unser Volg oder die Poststelle beliefert werden? Mit der Idee des Gemeinderates wäre das nicht mehr oder nur noch schwer möglich und es ist einfach nicht realistisch. Warum die Idee, einen Kreisel zu bauen, verworfen wurde, ist mir ein Rätsel und nicht nachvollziehbar. Salomon Schneiders Argument, dass zu viel Platz vom eigentlichen Dorfplatz wegkäme, reicht mir als Begrün-

dung nicht, da die Qualität des Dorfkernes mit einem Kreisel enorm steigen würde und zudem kostengünstiger wäre, als die Idee des Gemeinderates und somit auch schonender für unser Steuerportemonnaie. Muss Schlimmeres passieren, als ein eingeklemmtes Auto? Soll es ein Menschenleben kosten, bis endlich gehandelt wird? Ich hoffe nicht! Ich hoffe, dass der Gemeinderat langsam aus seiner Traumwelt erwacht und der Realität ins Auge sieht. Der Gemeinderat handelt meiner Meinung nach unachtsam, egoistisch und etwas naiv, wenn er denkt, dass ein Knotenpunkt wie die Ottenbacher Kreuzung vom Verkehr zu befreien ist. Schlauer wäre es, das Beste aus der Situation zu machen (Kreisel) und sich mit mehr Enthusiasmus für die Umsetzung der Umfahrung einzusetzen – insbesondere für die Realisierung des Ottenbacher Teils bis zum Rebgarten (hier könnte es zügiger weitergehen, wenn man nicht abwartet, bis der Teil in Bickwil realisiert wird). Ich hoffe, dass möglichst viele Ottenbacherinnen und Ottenbacher an der Gemeindeversammlung vom 10. Dezember den Antrag für die Finanzierung der Dorfkerngestaltung ablehnen und ich bitte alle, in Zukunft dem Gemeinderat ganz genau auf die Finger zu schauen! Und den Gemeinderat bitte ich, zukünftig wieder demokratisch zu handeln und ehrlich gegenüber den eigenen Bürgern zu sein. Ebenso bitte ich um eine realistische, günstige und rasche Lösung für die Dorfkerngestaltung und nicht wie aktuell geplant, eine Idee, die noch mehr Probleme schaffen wird. Bettina Can, Ottenbach


Forum

Freitag, 4. Dezember 2015

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Die SVP zur Gemeindeversammlung in Affoltern: Ja, aber ... Anlässlich der Mitgliederversammlung vom 1. Dezember wurden die Geschäfte der Gemeindeversammlung vom 7. Dezember behandelt und die Parolen der SVP beschlossen. Die Voranschläge der jeweiligen Güter mit den Anträgen zur Festsetzung der Steuerfüsse wurden von den finanzverantwortlichen Behördenmitgliedern vorgestellt und kommentiert. Gemeinderätin Susanne Leuenberger konnte nach ihrer Präsentation von Finanzplan 2015 bis 2019 und Voranschlag 2016 und Festsetzung des Steuerfusses für die politische Gemeinde die ungeteilte Zustimmung der Versammlungsteilnehmer entgegennehmen. Die SVP anerkennt ausdrücklich die Anstrengungen des Gemeinderates, unter kompetenter Führung von Gemeinderätin Susanne

Leuenberger als Finanzvorständin, die finanziell schwierige Situation der Gemeinde positiv zu entwickeln. Mit dem überschaubaren Aufwandüberschuss von gut 300 000 Franken konnte Christoph Bühlmann, Finanzvorstand der Sekundarschulgemeinde, die mehrheitliche Zustimmung der Versammlung zum Voranschlag 2016 konstatieren. Schwerer hatte es Philipp Büchner, Finanzvorstand der Primarschulgemeinde. Der veranschlagte Aufwandüberschuss von knapp 2 Mio. Franken löste in der Versammlung etwelche Besorgnis aus, welche die Vertreter der Primarschulgemeinde nur teilweise entkräften konnten. Die Zustimmung zum Voranschlag 2016 der Primarschule ist mit der klaren Erwar-

tung verbunden, dass eine transparente längerfristige Finanzplanung an die Hand genommen wird, welche eine positive Finanzentwicklung der Primarschule aufzeigt. Die SVP wird ihr Augenmerk darauf richten. Bei der Vorlage zur Ergänzung der Verordnung über die Gebühren für Siedlungsentwässerungsanlagen wird vermisst, dass die kostenmässige Auswirkung der neuen Tarifstufe aus der Weisung nicht zu erkennen ist. Der Gemeinderat wird eingeladen, diesbezüglich künftig transparentere Vorlagen zu präsentieren. Die Verordnung über das Parkieren auf öffentlichem Grund wird zustimmend zur Kenntnis genommen. SVP Affoltern

SVP Wettswil tut sich schwer mit Budgetvorschlag der Primarschule An der Generalversammlung der SVP Wettswil am Albis vom vergangenen Montag wurden unter anderem auch die Geschäfte der kommenden Gemeindeversammlungen besprochen: Während die Anträge der politischen Gemeinde sowie des Sekundarschulkreises nach eingehenden Erläuterungen der jeweiligen Behördenvertreter aus Rechnungsprüfungskommission, Sekundarschulpflege und Fürsorgebehörde genehmigt wurden, gaben einmal mehr der Budgetantrag, mit der geplanten Steuerfusserhöhung um 2 Prozent der Primarschulpflege Anlass zu heftigen Diskussionen. Die Wortmelder drückten ihre tiefe Besorgnis darüber aus, dass die Primarschulgemeinde nun schon seit Jahren finanziell ein Fass ohne Boden,

mit keinem Ende in Aussicht sei. Dazu entstehe auch der Eindruck, dass die Schulpflege nicht wirklich mit Gutem Willen versuche, die Kosten tief zu halten und endlich in den Griff zu kriegen. So wird beispielsweise auch die Tagesbetreuung (Hort) mittlerweile mit über 90 000 Franken an bezugsberechtigte Eltern subventioniert, obwohl damals bei der Einrichtung des Angebotes der Stimmbevölkerung versprochen wurde, dass der Hort selbsttragend betrieben werden soll. Daneben tauchen im neuen Budget nun auch noch ein Mehraufwand für Lebensmittel von 30 000 Franken auf, welcher durch Lieferantenwechsel beim Essensbezug verursacht wird, und die Gesamtposition für die Tagesbetreu-

Ein Dorfchristbaum

Mütter kamen mit ihren Kindern. Es gab Getränke und Süssigkeiten: In Ottenbach wurde vor einer Woche das Aufstellen des Christbaums vor dem Volg gefeiert. Den Schmuck dazu lieferten Kinder. Dem kleinen Adventsfest war – wie schon im Vorjahr – ein grosser Erfolg beschieden. Auch dank der Initiative von Sonja Graf-Gilgen. (Bild Werner Schneiter)

ung weist im Budget 2016 ein Minus von über 104 000 Franken aus. Die SVP wird angesichts dieser Tatsache am kommenden Montag einen Antrag auf detaillierte Erläuterung dieser Posten stellen und das Budget nur unter Protest genehmigen.

Dem zweiten Antrag hat die GV zugestimmt Weiter hat die GV einstimmig Marc Bochsler in den Vorstand der Sektion gewählt. Marc Bochsler ist in Wettswil aufgewachsen, verheiratet und Vater eines Sohnes. Er ist bestens vernetzt und hat die SVP in früheren Jahren bereits erfolgreich in der RPK vertreten. Der Vorstand freut sich auf die zukünftige Zusammenarbeit.

Kartonfaltschachteln, in die ein normaler Papiereinkaufsack passt. (Bild zvg.)

Diese neue Gebühr gehört abgeschafft! Da trennt man seinen Abfall in verschiedenste Komponenten, hat dazu in der «Umweltarena Spreitenbach» Kartonfaltschachteln gekauft, in die ein normaler Papiereinkaufsack passt. Geht dann umweltfreundlich mit dem Einkaufswägelchen in den Ökihof zum Entsorgen. Doch was ist da das Neueste? Für die Kunststoffabfälle muss man neu Plastiksäcke für 2 Franken das Stück kaufen. Die Leiterin des Entsorgungsplatzes versucht zu erklären, weshalb. Die Beamten der Gemeinde, welche diese zusätzlichen Gebührensäcke verlangen, konnten nicht einmal die Bevölkerung selber rechtzeitig orientieren. Was wird die Folge sein: Wer sich diese Zusatzgebühren nicht leisten kann (oder will), entsorgt seinen Kunstoffabfall einfach im nächsten öffentlichen Abfallkübel oder noch schlimmer am Strassenrand. Diese neue Gebühr gehört abgeschafft, sie läuft den bisherigen Bemühungen (Gratissammelstel-

FDP zur Mettmenstetter Gemeindeversammlung Nach Prüfung der Geschäfte zur Gemeindeversammlung und Gesprächen mit der Primarschulpflege, Gemeinderäten hat die FDP Mettmenstetten ihre Empfehlung für die Gemeindeversammlung vom 7. Dezember beschlossen. Primarschulgemeinde, Voranschlag / Steuerfuss 2016: Rita Röllin, Finanzvorstand, stellt den Voranschlag vor. Der Voranschlag ist erschreckend, die ordentlichen Einnahmen können mit dem steigendem Aufwand nicht gedeckt werden. Dabei musste man feststellen, dass das negative Rechnungsergebnis zu einer starken Abnahme des Eigenkapitals führt. Die Mitglieder sind sich bewusst, dass ein grosser Teil der Ausgaben gesetzlich vom Kanton vorgegeben wird. Dabei muss auch berücksichtigt werden, dass eine gute Bildung für die Jugend zukunftsweisend ist. Verschiedene Sparmöglichkeiten wurden diskutiert und dabei festgestellt, dass eine Bereitschaft zum Sparen im Bildungssystem von der Bevölkerung, Lehrerschaft und den Behörden oft nicht vorhanden ist. Mehrheitlich wird empfohlen, den Voranschlag der Primarschulgemeinde anzunehmen. Raumentwicklung, Planungskredit: Nach einer sachlichen Diskussion wird die Raumentwicklung, Planungskredit für die Primarschulgemeinde unterstützt. Politische Gemeinde, Voranschlag/Steuerfuss 2016: Beat Bär, Finanzvorstand, stellt das Budget vor. Leider muss festgestellt werden, dass eine Eigenkapitalentnahme im Budget berücksichtigt wird. Langfristige Über-

legungen ergeben, dass der Steuerfuss bei 33 % gleich bleibt. Der Voranschlag 2016 wird genehmigt. Raumentwicklung, Planungskredit: Der Handlungsbedarf für eine koordiniertes Verfahren für die Raumentwicklung ist notwendig. Die Kostenverteilung Primarschule, Politische Gemeinde Sekundarschule ist gerechtfertigt. Die Mitglieder empfehlen den Planungskredit zu genehmigen. Bauabrechnung Alterssiedlung, Schulhausstrasse 2, Sanierung: Die Kostenüberschreitung ist eine Folge einer nicht vollständig ausgereiften Planung. Mehrheitlich wurde die Bauabrechnung genehmigt. Bauabrechnung AlbisZentrum, Wohn und Geschäftshaus Albisstrasse 12 bis 16: Es wird festgestellt, dass bei einem Gemeinde-Projekt wieder eine Kostenüberschreitung resultiert. Die Kostenüberschreitung zeichnete sich bereits mit dem Baubeginn ab. Infolge Sparmassnahmen konnten die Vorgaben der Weisung nicht eingehalten werden. Es hat sich bestätigt, dass frühzeitig bei der Ausarbeitung/Kostenermittlung eines Bauprojektes als organisatorische Massnahme mit einem Qualitätsmanagement zusammenzuarbeiten ist. Fachpersonen kosten Geld, aber es ist eine Absicherung gegenüber dem Stimmbürger und einer positive Bauabrechnung. Die Anwesenden gehen davon aus, dass sich der Gemeinderat über Massnahmen Gedanken macht. Die Bauabrechnung wurde nach einer längeren Diskussion mehrheitlich genehmigt. FDP Mettmenstetten

len, vorgezogene Entsorgungsgebühr usw.) entgegen. Oh, hätten wir doch seinerzeit die Gebühreninitiative angenommen! Paul Rutar-Caduff, Affoltern

Teilzonenänderung im Mattler, Rifferswil Gegen die Bau- und Zonenordnung (BZO) im Ganzen ist nichts einzuwenden, auch von unserer Seite her nicht. Im damaligen Protokoll vom 9. Juni 2010 ist jedoch festgehalten, dass betreffend Mattler versichert wurde, dass es geringfügige Änderungen gebe. Als wir dann das Projekt Mattler 7 ausgesteckt sahen, kam vielen Anwohnern ein wuchtiges Baugespann (was die Umrisse des geplanten Projekts erahnen liess) entgegen und die Frage tauchte auf, ob dies erlaubt sei? Leider wurde das Baugespann teilweise entfernt, was das Ausmass nicht mehr nachvollziehen lässt. Die Bewohner des Mattler haben daraufhin eine Petition beim Gemeinderat eingereicht. Diese wurde von ca. 20 Personen unterschrieben und die Bauherrschaft über das Vorgehen informiert. Der Gemeinderat hat danach mitgeteilt, dass eine Petition nicht ausreiche. Zwei Personen haben daraufhin aus Zeitgründen eine Initiative verfasst. Ein Rekurs hätte das Problem nicht gelöst, da es um das gesamte Gebiet geht. Wir möchten weiterhin zu unserem schönen Dorfbild Sorge tragen und nicht weitere diskussionswürdige Objekte ohne Wenn und Aber zulassen. Unser Anliegen ist es, die Bürger zu fragen, ob man wirklich in einer gewachsenen Einfamilienhaussiedlung eine Wohnzone errichten sollte mit teilweise bis zu dreistöckigen Gebäuden von bis zu 10 m Firsthöhe. Das ganze Gebiet Mattler würde dadurch überhaupt nicht mehr ins Dorfbild passen. Wir akzeptieren natürlich auch, dass gewisse Personen dies anders sehen und für verdichtetes Bauen usw. eintreten. Unserer Meinung nach hat dies jedoch nichts mit weiteren Kosten zu tun. (Dies kann der Gemeinderat sicher bestätigen). Wir wollen einfach gerne einen unserer Meinung nach unbedachten Teil der BZO nochmals diskutieren und für das Wohl des Ortsbildes von Rifferswil in den ursprünglichen Zustand zurückführen. Damit das Prozedere nicht zu kompliziert wird, werden wir den Vorschlag des Gemeinderates unterstützen. Walter Klauser und Jakob Geissbühler, Rifferswil


Schulen und Kurse

Schreibwerkstatt Kreatives Schreiben in kleiner Gruppe spielerisch, persönlich, ausdrucksstark. 6 x Donnerstag 19.15 bis 21.45 Uhr in Mettmenstetten 14. Jan., 28. Jan., 3. März, 17. März, 7. und 21. April 2016. Schreiben im Fextal So, 11., bis Do, 15. September 2016 Telefon 044 767 12 80 E-Mail: trudy.furrer@bluemail.ch Web: www.trudyfurrer.ch

Albis

Language School Zürichstr. 128, 8910 Affoltern am Albis 044 760 03 30 www.albis-lang.ch albis-lang@bluewin.ch

Winter 2016 Neue Kurse ab 18. Januar bis 15. April Alle Kurse in Kleingruppen von 4 bis max. 8 Personen

Englisch A1/1 Anfänger Power English A2 Lunchkurs Power English B1 Lunchkurs

Mi. Di. Do.

18.00–19.50 Uhr 12.00–13.00 Uhr 12.00–13.00 Uhr

Mo.

20.00–21.50 Uhr

Mi.

20.00–21.50 Uhr

Mo.

14.00–15.30 Uhr

Do. Do.

09.00–10.30 Uhr 18.30–20.20 Uhr

Cambridge Diplomkurse First Certificate in English 1. Teil Prüfung Dezember 2016 Certificate in Advanced English 1. Teil Prüfung Dezember 2016

Spanisch A1/1 Anfänger

Deutsch A1/1 Anfänger A2 Grundstufe II

Laufende Kurse wieder ab 4. Januar 2016


Gewerbe/Dienstleistungen

Der Weg zum Buch

Tempel der Düfte

Autor Bernhard Schneider stellt sein neustes Werk am Chlausmärt in Affoltern vor. > Seite 19

Claudio Rütimann entführte in der Bibliothek Hausen zu einer olfaktorischen Reise. > Seite 23

Freitag, 4. Dezember 2015

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Schweizer Meisterin Aline Erni aus Affoltern holte sich den nationalen Judo-Titel gleich in zwei Klassen. > Seite 25

Ein Adventsbummel durch Mettmenstetten Das Gewerbe aus dem Dorfkern lädt wieder zum Weihnachts-Apéro Der Weihnachts-Apéro am 6. Dezember in Mettmenstetten hat Tradition und wer in den letzten Jahren an einem dieser Sonntage in den Lokalen im Dorfkern von Mettmenstetten war, weiss um die Gemütlichkeit und die weihnachtliche Stimmung. Ein Adventsbummel durch das Dorf macht gute Laune und es gibt wieder viele neue Sachen zu entdecken. Betritt man das «Fleur Creative» an der Zürichstrasse 13, dann taucht man ein in eine Welt der Farben, Formen und Düfte. Vielfältige und saisonale Naturmaterialien werden mit professioneller Hand und viel Liebe zum Detail zusammengestellt. Neben dem bestehenden Angebot gestalten die Inhaberin Christine Nick und ihre Floristin Claudia Fellmann gerne die persönlichen Blumenwünsche ihrer Kundschaft. Passend abgestimmt zu den individuellen Bedürfnissen, Vorlieben und für die unterschiedlichsten Anlässe. Zwischen bunten Blüten finden sich immer wieder neue Wohnaccessoires, Karten und Kerzen, welche die zwei Floristinnen mit geübten Handgriffen zum kleinen oder grossen Geschenk zaubern. Wenige Schritte daneben ist der «Rägeboge». Dort können Gross und Klein in die faszinierende Steinwelt eintauchen. Vom einfachen Handschmeichler bis zu handgefertigten

Weihnachtliches Einkaufserlebnis Während der Adventszeit finden im weihnachtlich geschmückten Emmen Center verschiedene Veranstaltungen statt. An Mariä Empfängnis, Dienstag, 8. Dezember, ist das Emmen Center von 9 bis 18.30 Uhr geöffnet und auch an den beiden darauffolgenden Sonntagen, 13. und 20. Dezember, öffnen die über 80 Top-Geschäfte ihre Türen für einen stressfreien Weihnachtseinkauf. Eine gemütliche Weihnachtsallee sorgt inmitten des stilvoll geschmückten Emmen Centers für eine besinnliche Stimmung und lädt zum Verweilen ein. Auch für die Kinder bietet das Emmen Center ein unterhaltsames Weihnachtsprogramm: Am Samstag, 5. Dezember, von 11 bis 16 Uhr ist der Samichlaus zu Besuch und verteilt Kindern, die ein Versli aufsagen, einen leckeren Chlaussack. Der Chasperli besucht das Emmen Center an Mariä Empfängnis und erzählt den Kindern in der gemütlichen Kinderecke spannende Weihnachtsgeschichten. Und an den Wochenenden sorgt die Band Zwirbelwind für ausgelassene Stimmung, das Team Wendolina verbreitet gute Laune und Dan White lässt mit seiner Zaubershow Kinderaugen glänzen. Am Samstag, 19. Dezember, können die kleinen Besucher ihr ganz persönliches Daumenkino machen und mit nach Hause nehmen. (pd.)

Schmuckstücken aus Mineralien findet sich alles, was unsere Sinne belebt oder dem aktuellen Modegeschmack entspricht. Die Inhaberin Renate Birkenmeier legt grossen Wert auf fundierte Beratung zu den Heilsteinen. Neben den Steinen lachen einem auch Buddhas, Engel und Elfen entgegen. Feingeister finden zudem alles für Räucherzeremonien, Klangschalen, Pendel, Tarotkarten sowie ausgesuchte Feng-Shui-Artikel. Wie immer erfreuen die beliebten Sternkerzen jene Kunden, welche das Besondere suchen. Unter dem Motto «Vorbeischauen – Eintauchen – Entschleunigen» lässt sich entspannt in die Adventszeit starten.

Destillate und andere Geschenkideen mit Päckliservice Über die Strasse taucht man in die gläserne Destillate-Märchenwelt der «Brennerei zum Tröpfli» ein, in der man die eigene Christbaumkugel blasen kann. Ein Erlebnis für Gross und Klein. Der kleine Flohmarkt lädt zum Stöbern ein und ab der grossen Vielfalt von unzähligen Flaschen im «Tröpfli-Lädeli» kann nur gestaunt werden. Edle Destillate, verschiedene Vieilles, Liköre und eine besondere Tröpfli-Neuheit möchten den Besucher überraschen. Die Brennerei ist fest in der Region verankert und destilliert ihre edlen Tropfen aus erlesenen Früchten der Umgebung.

Keramik und recyceltes Papier Der Spaziergang durch das Dorf wird im «Atelier zum Schärbe» und «PaperPearls» abgerundet. Dieses Jahr widmet Marianne Bischof vom «Atelier zum Schärbe» die Weihnachtsausstellung dem Thema Krug. Bereits vor mehr als 2000 Jahren wurden Krüge zur Lagerung und den Transport von Lebensmitteln verwendet. Der Krug ist mal bauchig, gerade, schmal, hoch, tief oder breit. Man verwendet ihn als Teekrug, Milchkrug, Wasserkrug, Weinkrug oder für vieles mehr. Als Gebrauchsware ist der Krug in unserer Zeit immer noch ein Alltagsgegenstand und wer weiss, vielleicht findet in weiteren 2000 Jahren ein Archäologe einen Krug vom «Atelier zum Schärbe» oder einen selbst gemachten Krug

aus einem der Keramikkurse von Marianne Bischof. Auf der Website www.zum-schaerbe.ch findet man einen Kurzfilm, der zeigt, wie auf der elektrischen Drehscheibe aus einem Klumpen Ton ein Krug entsteht. Aus Altpapier oder nicht mehr gelesenen Büchern entsteht im «PaperPearls» Unikatschmuck und Kunst aus recyceltem Papier. Die Perlen für Schmuck und Dekoartikel werden aus Papier einer Zeitung, Illustrierten, Zeichnungen oder sonstigen Papieren gedreht und mit weiteren Schmuckelementen aus Holz oder Metall zu aussergewöhnlichen Objekten kombiniert. Unter www.paperpearls.ch zeigt ein Film die Entstehung der kreativen Papierkugeln. Neu legt Margrith Graf ihren Schwerpunkt auf «Paper Art» mit originell bepflanzten Büchergärten, Buchkristallen als Hänger und Memohalter. Die aussergewöhnlichen Advents- und Dekokränze bereichern in der Weihnachtszeit jeden Raum. Es weihnachtet in Mettmenstetten. Nach der Vitalis Drogerie öffnet am Sonntag, 6. Dezember, auch die Brennerei zum Tröpfli ihr Adventsfenster. Das Gewerbe aus dem Dorfkern von Mettmenstetten wünscht allen eine besinnliche Adventszeit und frohe Festtage. (pd.)

Die Lust auf Shopping erwacht Für die Weihnachtszeit und Silvester organisiert der Coopark Affoltern tolle Aktionen: Neben spannenden Veranstaltungen für Kinder wird es Shopping-Events und einen GeschenkpäckliService geben. In der Weihnachtszeit leuchten Kinderaugen voller Vorfreude und bei Erwachsenen erwacht die Lust auf Shopping. Damit der Einkauf in dieser Zeit besonders viel Spass macht, wird es im Coopark Affoltern viele schöne Specials geben. Das Programm für die kleinen Kunden bietet viele süsse Überraschungen. Am 6. Dezember besucht der Samichlaus den Coopark. Der Samichlaus freut sich auf zahlreiche Verse und schenkt den kleinen Dichtern ein Chlaussäckli. Im Bastelatelier vom 16. Dezember können Kinder aus verschiedenen Ideen auswählen und ein hübsches Weihnachtsgeschenk basteln. Für ausgiebigen Shopping-Spass öffnet der Coopark an zwei Sonntagen seine Tore und bietet ausserdem ein Nightshopping-Event. Und am Silvestertag schliesslich lädt die Ice-Bar zu einem Cüpli ein. (pd.)

Die Programmhöhepunkte: Sonntag, 6. Dezember, 10 bis 16 Uhr: Samichlaus zu

Weihnachts-Apéro, Sonntag, 6. Dezember,

Besuch; Mittwoch, 16. Dezember, 14 bis 17 Uhr:

13 bis 17 Uhr, in Mettmenstetten. Die Gastgeber:

Weihnachts-Bastelatelier; Dienstag, 22. Dezember,

Fleur Creative, Rägeboge, Brennerei zum Tröpfli,

10 bis 11 Uhr: Lindt Teddy, Weihnachts-Smarts vor

Vitalis Drogerie, Atelier zum Schärbe, PaperPearls.

dem Centereingang.

Nachbarschaftliches Weihnachtsgeschenk Im Rahmen der diesjährigen Weihnachtsaktion spendet das Möbelhaus Ulrich in Sursee 5000 Franken an die Institution Traversa, Netzwerk für Menschen mit einer psychischen Erkrankung. Traversa ist ein soziales Unternehmen, das sich für die Verbesserung der Lebenssituation von Menschen mit einer psychischen Erkrankung einsetzt. Sie führt beim Kreisel Kottenring in Sursee, vis-à-vis von Möbel Ulrich, ein Wohnhaus und eine Tagesbeschäftigung, welches zwölf Menschen ein Zuhause bietet. Neun Tagesgäste besuchen zwei bis vier Mal in der Woche die Tagesstätte. Das Betreuungsteam begleitet und unterstützt die Bewohnenden rund um die Uhr. Gemeinsam wird der ganze Haushalt geführt und der Garten gepflegt. In der Ergotherapie werden alltagspraktische Fähigkeiten eingeübt und kunsthandwerklich gearbeitet. Immer mit dem Ziel, dass alle Bewohnenden und Tagesgäste ein selbstbestimmtes und glückliches Leben führen können. Dieses Jahr feierte das Haus sein 10-Jahre-Jubiläum. Dieses wurde mit einer Kunstausstellung im Stadtcafé Sursee zelebriert. Die Weihnachtskarte von Möbel Ulrich mit dem Holzschnitt «Natur» wurde von Nadia Sutter, Tagesgast und Künstlerin, entworfen. (pd.) Ulrich, Erlebnis Wohnen, Kottenstrasse 2,

Weitere Infos unter www.emmencenter.ch.

Weiter geht es in die Vitalis Drogerie. Neben vielen Geschenkideen und Mitbringsel kann man neu auch seine Weihnachtsgeschenke in der Drogerie einpacken lassen. Sei dies der Schmuck für den Ehepartner, die Legostation oder die Pralinen für die Freundin. Der Päckliservice ist nur eine von vielen Dienstleistungen. Die kompetente Beratung, der freundliche Service, die individuellen Problemlösungen und persönlichen Gespräche sind für das Team um die Geschäftsführerin Andrea Seiler ebenso zentral wie die Ausbildung der zwei Lernenden zu Drogist und Drogistin EFZ.

6210 Sursee, www.ulrichwohnen.ch.

Bei der Checkübergabe von links: Urs Müller, Ergotherapeut, Walter Ulrich, GL-Mitglied Möbel Ulrich, Barbara Treier, Hausleitung, Künstlerin Nadia Sutter und Werner Portmann, GL-Mitglied Möbel Ulrich. (Bild zvg.) anzeige

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Ref. Kirche Aeugst a. A.

Ref. Kirche Hedingen

Samstag, 5. Dezember 12.00 Senioren-Advents-Essen in der Chilestube, organisiert vom Frauenverein Aeugst und Aeugstertal Sonntag, 6. Dezember 10.00 Gottesdienst Pfarrerin Bettina Stephan 17.00 Adventskonzert Mariam Renno (Gitarre) und Hitomi Kutsuzawa (Gesang) Mittwoch, 9. Dezember 17.30 bis 18.15 Uhr Adventssingen in der Kirche mit Eva Stückelberger

Sonntag, 6. Dezember 10.00 2. Advent Gottesdienst mit Pfarrer Mark Bickel Mittwoch, 9. Dezember 6.45 Adventsgottesdienst am frühen Morgen Anschliessend Morgenessen im Chilehuus Donnerstag, 10. Dezember 12.00 Gemeindenachmittag Adventsfeier im Chilehuus 16.05 Chile für di Chliine 19.45 Gemeindeversammlung in der Mehzweckhalle Schachen

Ref. Kirche Affoltern a. A. Freitag, 4. Dezember 18.00 Jugendgottesdienst Samstag, 5. Dezember 10.00 Familienmorgen Treffpunkt im Ulmensaal, anschliessend Einladung zum Familienkafi 16.30 Gottesdienst im Haus zum Seewadel, Pfr. Th. Müller Sonntag, 6. Dezember 9.30 bis 9.55 Uhr «Morgenlob», Singen in der Kirche mit Chr. Sommer 10.00 Gottesdienst, Pfr. Th. Müller Im Anschluss an den Gottesdienst Führung durch die Adventskalender-Ausstellung mit Fredi Zimmermann 17.00 Adventskonzert «Vom Himmel hoch». Es singt der Kirchenchor mit Gästen, Solisten und Ad-hoc-Orchester Mittwoch, 9. Dezember 12.15 Oase: Besinnung über Mittag Pfr. W. Schneebeli Donnerstag, 10. Dezember 14.00 Seniorentreff: Adventsfeier im Kasino Freitag, 11. Dezember 20.00 Feier nach der Liturgie von Taizé in der katholischen Kirche

Ref. Kirche Bonstetten Sonntag, 6. Dezember 17.00 Abendgottesdienst mit dem Samichlaus, auch für Familien, mit Pfr. Lukas Maurer, Marina Wehrli, Orgel, und Werner Brawand, Euphonium Anschliessend Chlausapéro im Kirchgemeindehaus

Ref. Kirche Hausen a. A. Sonntag, 6. Dezember 9.30 Gottesdienst mit Pfrn. Yvonne Schönholzer und dem Flötenensemble «fiori musicali» Thema: «Von der Hoffnung auf Gerechtigkeit» (Jesaja 1,17) Im Anschluss Chilekafi Montag, 7. Dezember 18.00 Kolibri-Adventsfenster 19.00 bis 20.00 Uhr Meditation am Abend in der Kirche Dienstag, 8. Dezember 16.00 Fiire mit de Chliine Wir spielen und erleben die Weihnachtsgeschichte Für Kinder von 0 bis 6 Jahren mit ihren Begleitpersonen Freitag, 11. Dezember 6.00 Meditatives Morgengebet in der Kirche

Ref. Kirche Kappel a. A. Samstag, 5. Dezember 8.30 Minichile im Schulhaus 9.30 Chor-Projekt im Chor der Kirche Sonntag, 6. Dezember 9.30 Gottesdienst mit Pfr. Ch. Menzi Dienstag, 8. Dezember 19.00 Jugendgottesdienst

Kloster Kappel a. A. Werktags: Tagzeitengebete um 7.45, 12.00, 18.00 Uhr im Kapitelsaal Sonntag, 6. Dezember 9.30 Gottesdienst mit Pfr. Christof Menzi Adventszauber im Kloster Kappel: Ein abwechslungsreiches Programm für die ganze Familie zur Feier des 2. Advent. 11.00 Offenes Singen in der Kirche mit Ch. Boeck und Kindern Ab 12 Uhr werden Sie kulinarisch verwöhnt Kreativangebote für Erwachsene und Kinder: Wachssterne giessen, Strohsterne binden Lebkuchen verzieren und vieles mehr. Detailflyer erhältlich 17 Uhr Ende der Veranstaltung. Mittwoch, 9. Dezember 17.00 Offenes Singen in der Klosterkirche Donnerstag, 10. Dezember 13.30 Führung durch die Klosteranlage, Treffpunkt Eingang Amtshaus (Réception) 18.00 Abendmahlsfeier mit Pfrn. Elisabeth Wyss-Jenny

Ref. Kirche Mettmenstetten

Ref. Kirche Stallikon-Wettswil

Kath. Kirche Mettmenstetten

Samstag, 5. Dezember 9.00 bis 17.00 Uhr Konf-Projekttag «Geld» Sonntag, 6. Dezember 10.00 Gottesdienst zum 2. Advent mit Andreas Fritz Anschliessend Kirchgemeindeversammlung inklusive Apéro Montag, 7. Dezember 14.30 Guetzli backen für Senioren Adventsfeier, im Pfarrhauskeller Dienstag, 9. Dezember 9.30 Fiire mit de Chliine in der reformierten Kirche Freitag, 11. Dezember 19.30 Neumondsingen für Alle Leitung Elsbeth Durrer www.ref-mettmenstetten.ch

Sonntag, 6. Dezember 10.00 Kirche Wettswil Familiengottesdienst mit Samichlaus Pfr. Matthias Ruff Taufen: Nico Willimann und Liara Stalder, Wettswil 11.15 Kirchgemeindeversammlung Anschliessend Apéro Fahrdienst: Anmeldung 5. Dezember, 044 700 17 75 Mittwoch, 9. Dezember 20.00 Chorprobe Kirche Stallikon Donnerstag, 10. Dezember 12.30 Wettswiler Senioren-Mittagessen im Restaurant Hirschen Freitag, 11. Dezember 11.45 Stalliker Senioren-Mittagessen im Restaurant Schwarzer Hecht

Samstag, 5. Dezember 18.30 Santa Messa mit Don Paolo Gallo Sonntag, 6. Dezember, St. Nikolaus 9.30 Eucharistiefeier mit Pfr. A. Saporiti «De Samichlaus chunnt!» Mittwoch, 9. Dezember 6.30 Rorate-Eucharistiefeier mit Pfr. A. Saporiti Anschliessend gemeinsames Frühstück 9.30 Ökumenisches Fiire mit de Chliine in der reformierten Kirche Mettmenstetten Donnerstag, 10. Dezember 9.30 Ökumenisches Fiire mit de Chliine in der Kirche Knonau Freitag, 11. Dezember 17.30 Advents-/Lichtfeier mit den 3.-Klässlern und ihren Familien

Ref. Kirche Obfelden Freitag, 4. Dezember 19.00 Concerto piccolo Nr. 10 mit Jacqueline Ott (Sopran) Siddique Eggenberger (Tenor) Angela Bozzola (Piano) reformierte Kirche Sonntag, 6. Dezember 8.15 Chilezmorge im Singsaal Chilefeld 10.00 Gottesdienst mit Pfr. Andres Boller mit Familienchor Angela Bozzola am Flügel 17.00 Candle-Light-Konzert Chorisma & Apple’s Paradise Bigband, reformierte Kirche Montag, 7. Dezember 20.00 Kirchgemeindeversammlung Singsaal Chilefeld Mittwoch, 9. Dezember 9.15 Fiire mit de Chliine reformierte Kirche Donnerstag, 10. Dezember 12.00 Club 4, Gruppe Omega, reformiertes Kirchgemeindehaus 19.00 Weihnachtskonzert Primarschule Obfelden reformierte Kirche www.kircheobfelden.ch

Ref. Kirche Ottenbach Samstag, 5. Dezember 17.00 Ökumenische Kinderadventsfeier, konfessionell offen «Die Botschaft der Vögel» von Kate Westerlund Erzählt von Lynn Berli, Robin Berli, Julie Vaucher und Mira Lutikhuis Begleitet von Birgit Dürr Pfarrer Marco Borghi und Paula Gut am Piano Sonntag, 6. Dezember, 2. Advent 19.00 Christmas Carol Singalong mit dem K-Chor (Schülerchor der Kantonsschule Limmattal) unter der Leitung von P. Elsaid Adventlicher Singgottesdienst Pfarrer Marco Borghi Veronica Nulty, Orgel www.kircheottenbach.ch

Ref. Kirche Knonau

Ref. Kirche Rifferswil

Samstag, 5. Dezember 17.00 Adventsfenster des Gesangvereins KnoObf in der Kirche, anschliessend Umtrunk vor der Kirche Sonntag, 6. Dezember 17.00 Abendfamiliengottesdienst zum Zweiten Advent mit Vikarin Rahel Albrecht und Drittklassuntikindern Nikolausfeier Dienstag, 8. Dezember 6.30 Stille und Musik im Advent mit Pfr. Maurer in der Kirche anschliessend Zmorge im Pfarrhaus 19.30 Gemeindeversammlungen in der Stampfi Donnerstag, 10. Dezember 9.30 Fiire mit de Chline

Freitag, 4. Dezember 19.30 Singabend mit Taizé-Liedern Sonntag, 6. Dezember 19.30 Abendgottesdienst zum 2. Advent Jesaja 1,17: «Von der Hoffnung auf Gerechtigkeit» Pfrn. Yvonne Schönholzer Andreas Fischer, Orgel Vera Bergmann, Harfe Montag, 7. Dezember 15.45 Kolibri Mittwoch, 9. Dezember 20.00 Kirchgemeindeversammlung

Ref. Kirche Maschwanden Sonntag, 6. Dezember 17.00 Gottesdienst in Knonau mit Vikarin Rahel Albrecht und den 3.-Klässlern Telefonische Anmeldung für den Fahrdienst bis am Vorabend um 18.00 Uhr bei Yvonne Ilg 044 768 26 81 Freitag, 11. Dezember 20.00 Gebetsabend in der Kirche Maschwanden Leitung: Ruedi Künzi

Licht und Stille: Kirche Stallikon 6. und 11. Dezember 17 bis 20Uhr Öffnungszeiten Jugendtreff siehe Homepage

Kath. Kirche Affoltern a. A. Samstag, 5. Dezember 17.30 Eucharistiefeier mit Vorstellung der neuen Pfarreirats-Mitglieder sowie Verabschiedung der bisherigen Pfarreirats-Mitglieder Sonntag, 6. Dezember 10.30 Familiengottesdienst mit Besuch des St. Nikolaus; mit der Chinderchile; zusammen mit den ital. Pfarreiangehörigen Anschliessend Chilekafi 15.00 Eucharistiefeier für die Kroaten Anschliessend Nikolausfest Dienstag, 8. Dezember Maria Empfängnis 19.30 Messa dt./it. und Lectio Mittwoch, 9. Dezember 6.30 Rorate-Gottesdienst mit Zopf und Kaffee 9.15 Kein Gottesdienst Donnerstag, 10. Dezember 14.00 Ökumenische Seniorenfeier im Casino-Saal Affoltern Freitag, 11. Dezember 20.00 Taizéfeier in der kath. Kirche

Kath. Kirche Obfelden Sonntag, 6. Dezember 7.00 Rorate-Gottesdienst Anschliessend Zmorge 9.00 Kein Gottesdienst

Chrischona Affoltern am Albis, Kirche mit Nähe Alte Obfelderstr. 24 Samstag, 5. Dezember 14.00 Tschägg-Point Kids + MegaKids Sonntag, 6. Dezember 9.45 Gottesdienst mit Abendmahl «Jesus und die Bergerfahrung» Andi Wolf Kinderprogramm, Teenie-Godi Anschliessend Teilete Montag, 7. Dezember 12.00 Mittagstisch Mittwoch, 9. Dezember 14.15 Senioren-Adventsfeier Mehr Infos: www.sunntig.ch

Evang.-methodistische Kirche Zürichstrasse 47 Affoltern a. A., Sonntag, 6. Dezember 9.45 Gottesdienst (Urs Baumann) mit Brass Band; Kinderhort mehr unter: www.emk-affoltern.ch

Heilsarmee Affoltern a. A., Kath. Kirche Bonstetten Samstag, 5. Dezember 18.00 Vorabendmesse im Provisorium Bonstetten Sonntag, 6. Dezember 10.15 Eucharistiefeier mit Chlauseinzug Musikalische Gestaltung «Brassissimo» im Singsaal Schulhaus Mettlen, Wettswil Dienstag, 8. Dezember 19.30 Gottesdienst zu Maria Empfängnis Anschliessend Gebetsgruppe im Provisorium Bonstetten Mittwoch, 9. Dezember 9.00 Ökumenisches Morgengebet im Provisorium Bonstetten Donnerstag, 10. Dezember 19.00 Rosenkranz im Provisorium Bonstetten

Kath. Kirche Hausen a. A. Samstag, 5. Dezember 17.00 Eucharistiefeier Sonntag, 6. Dezember 11.00 Wortgottesfeier Donnerstag, 10. Dezember 6.30 Roratefeier mit der 2. Oberstufe 18.00 Adventsfenster der 2. Oberstufe

Wiesenstrasse 10

Freitag, 4. Dezember 10.00 Muki-Treff 20.00 Lobpreis-Gebetsabend Sonntag, 6. Dezember 10.00 Gottesdienst Hüeti und KingsKids mehr unter: www.heilsarmee-affoltern.ch

Pfingstgemeinde Affoltern a. A., Alte Obfelderstrasse 55

Sonntag, 6. Dezember 9.45 Gottesdienst und Kinderprogramm mehr unter www.pga.ch

Evang. Täufergemeinde Mettmenstetten, Weidstrasse 20 Sonntag, 6. Dezember 10.30 Gottesdienst Kleinkinderhort Unterricht und Sonntagsschulen Proben für die Weihnachtsaufführung 13.30 Bericht von «Open Doors» Thema: Verfolgte Christen Kinderbetreuung Donnerstag, 10. Dezember 20.00 Gebetsabend www.etg-mettmenstetten.ch

Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage Heumattstrasse 2, 8906 Bonstetten

Sonntagsgottesdienste 9.20 Abendmahlsversammlung 10.40 Sonntagsschule Informationen über weitere Veranstaltungen: siehe www.hlt-bonstetten.ch


Gewerbe

Freitag, 4. Dezember 2015

Gratis-Check der Kaffeemaschine Reparaturwoche bei Vollenweider Haushalt in Hedingen Solche Geschenke lässt man sich gerne gefallen: In der zweiten Adventswoche, vom 8. bis 12. Dezember, lädt Vollenweider Haushalt zum gratis Durchchecken der Kaffeemaschine – ohne Voranmeldung. Derweil kann in Ruhe ein Kaffee oder neu auch Tee genossen werden.

Bester «Gebäudetechnikplaner Sanitär»: Ramón Ackermann. (Bild zvg.)

Hedinger Sanitär holt Goldmedaille Kürzlich konnte Ramón Ackermann aus Hedingen bei den Schweizer Meisterschaften der Gebäudetechniker in Freiburg die Goldmedaille entgegennehmen. In der Sparte «Gebäudetechnikplaner Sanitär» wurde er zum Schweizer Meister gekürt! Zu diesem Anlass eingeladen hat ihn Suissetec aufgrund seiner erfolgreichen Lehrabschlüsse. 2013 war Ramón Ackermann der beste Lehrabsolvent des Kantons Zürich als Sanitärinstallateur mit der Note 5.5. Ebenfalls Bester war er auch bei seiner zweiten Lehre als Gebäudetechnikplaner Sanitär (Note 5.3). In Freiburg hatte er drei Tage Zeit, um in einem Einfamilienhaus die gesamten sanitären Einrichtungen zu planen und zu berechnen. Knackpunkte waren ein komplizierter Grundriss, die Wassererwärmung in Kombination mit Solartechnik, die vielen Berechnungen und die Kostenschätzung für die Regenwassernutzung inkl. Tank, Pumpe usw. sowie vor allem das Arbeiten unter grossem Zeitdruck. (pd.)

Vollenweider Haushalt, Zürichstrasse 10, Hedingen.

«Wir halten am Recycling von Kunststoff fest» Bisher durften Affoltemer und Bonstetter ihren KunststoffAbfall im Öki-Hof Affoltern oder im Ökomobil Bonstetten abgeben. Zum Jahreswechsel stellt die Schmid AG Entsorgung und Recycling auf ein SammelsackSystem um.

................................................... von martin platter Kaffee-Vollautomaten sind eine feine Sache. Ein Knopfdruck genügt und der Kaffee fliesst sämig in die Tasse. Damit dieser Idealfall von Dauer ist, benötigen die High-Tech-Geräte jedoch regelmässige Pflege ihres komplexen Innenlebens. Urs Vollenweider und sein Reparaturteam haben sich genau darauf spezialisiert. Er kennt sich nicht nur mit allen gängigen Kaffeemaschinenmarken (inklusive Nespresso) aus, sondern kann sie auch warten und reparieren. Oft kosten jedoch schon die Kostenvoranschläge ein Heidengeld. Diesen Aufwand vermeidet Vollenweider mit der Reparaturwoche. Während die Kundschaft im Laden mit einem röstfrischen Kaffee oder mit einem edlen Tee verwöhnt wird, erstellen die Techniker eine Diagnose des Gerätes. Anhand des Befundes werden in einem Beratungsgespräch die weiteren Schritte erwogen: Genügt ein Service, ist eine Reparatur erforderlich oder ist ein Austausch des Gerätes am sinnvollsten? Im Laden an der Zürcherstrasse 10 sind verschiedene Modelle grosser Marken wie Saeco und Jura ausgestellt. Gemahlen wird dabei nicht irgendein Kaffee. Die Sorten stammen aus der von Armin Vollenweider betriebenen Rösterei auf dem WeisbrodAreal in Hausen – einem Cousin von Urs Vollenweider. Seit diesem Jahr vertreibt Armin Vollenweider über die Geschäfte von Urs Vollenweider auch frischen Tee. Vorerst 30 verschiedene Sorten, die in Hausen abgepackt werden. Kontinuierlich soll das Angebot in den kommenden Monaten auf 200 Teesorten erweitert werden. Nie war die Suche nach sinnvollen Weihnachtsgeschenken leichter.

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Cornelia Brunner und Sonja Meier nehmen die Kaffeemaschinen bei Urs Vollenweider Haushalt in Hedingen in Empfang, beraten und servieren Kaffee aus der Rösterei von Armin Vollenweider. (Bild Martin Platter)

Tee ist Geborgenheit, Kaffee zum Wachwerden Seit 2012 betreibt Armin Vollenweider erfolgreich eine Kaffeerösterei mit Laden auf dem WeisbrodAreal in Hausen. Seit diesem Jahr erweitert frischer Tee und alles, was dazugehört das aromatische Sortiment. «Wir packen rund 200 verschiedene Teesorten in Hausen ab. Da ist für jeden Geschmack etwas dabei», frohlockt Vollenweider. Er hat den Teeimport J. J. Heider in Regensdorf übernommen, der einst im grossen Stil sogar die Swissair beliefert hatte. «Tee ist eine sehr komplexe Materie», sagt Vollenweider, der sich seit Monaten das für den Teehandel nötige Fachwissen aneignet. Er zeigt ein A4-Blatt mit zwei Dutzend Abkürzungen, die an jene auf Weinetiketten erinnern. Was beim Wein die Traube, ist beim Tee das Blatt. Alles dreht sich um die Grösse, Qualität und Herkunft des Teeblatts. OP heisst beispielsweise Orange Pekoe und ist der Standard in der Schwarzteeproduktion, mit langen Blättern. Nicht dass

der Geschmack an Orangen erinnerte, der Name stammt vermutlich vom niederländischen Königshaus Oranje-Nassau, das im Mittelalter eine zentrale Rolle bei der Tee-Einfuhr von Indien nach Europa spielte. BT steht für Broken Tea. Broken steht für kleinere Blätter, die auch mechanisch zerkleinert worden sein können. So gibt es zahlreiche weitere Bezeichnungen. Die Komplexität ist damit nicht zu Ende: Aufbrühtemperatur, die Zeit, wie lange der Tee im Wasser ziehen soll, die Trinktemperatur und der Süssstoff sind weitere Faktoren, die den Genuss beeinflussen. «Wir werden im kommenden Jahr – parallel zu unseren Kaffeekursen – auch Teekurse durchführen», sagt Vollenweider. Die entsprechenden Gutscheine mit einer kleinen Auswahl an Tees hat er als ideale Weihnachtsgeschenke bereits im Angebot. (map.)

Sie werden aus wertvollem Öl synthetisiert und zersetzen sich oft erst nach Jahrhunderten. Kein Wunder also, werden Kunststoffe vermehrt rezykliert statt deponiert oder verbrannt. So gelangt der Wertstoff zurück in den Kreislauf. Affoltemer und Bonstetter konnten ihren Kunststoff-Abfall bisher im Öki-Hof oder im Ökomobil gratis abgeben. Das Angebot wurde auch rege genutzt, schliesslich ist das Trennen der Kunststoffabfälle im Haushalt einfach. Es erstaunt, wie schnell sich ein Sammelsack füllt, sind doch rund die Hälfte der Haushaltsabfälle Kunststoffe.

Per sofort können im Öki-Hof Sammelsäcke bezogen werden Aus ökologischer Sicht macht die Separatsammlung von Kunststoffabfällen Sinn. Um 40 bis 80 % lässt sich dadurch die Umweltbelastung reduzieren, wie vor gut zwei Jahren eine Ökobilanzstudie im Auftrag des Amtes für Umwelt des Kantons Thurgau aufgezeigt hat. Aus grossen Teilen der von der Schmid AG gesammelten Kunststoffe wurde bisher Öl destilliert. Die entsprechende Pilotanlage in Sihlbrugg ist allerdings nicht mehr in Betrieb. Nun geht der Kunststoff an eine Firma, die daraus Rohstoff für neue Kunststoff-Erzeugnisse gewinnt. Finanziell geht die Rechnung ohne Beteiligung der Gemeinden oder der Verursacher allerdings nicht auf. «Wir halten am Kunststoff-Recycling fest», war für die Schmid AG Entsorgung und Recycling trotzdem klar. Die Lösung ist ein Sammelsack-System. Die entsprechenden Säcke fassen 60 Liter, die Rolle à zehn Stück lässt sich im Öki-Hof für 20 Franken erwerben. Für Auswärtige gibt es zur Öki-Hof-Jahreskarte für 50 Franken gleich zwei Rollen Sammelsäcke dazu. (tst.)

Infos unter diamantkaffee.ch. Weitere Infos unter muldenschmid.ch/oki-hof/.

reparaturprofi.ch.

Grittibänz aus Urdinkel Neues Gesicht bei Coiffure Gabriela Bäckerei Betschart erfolgreich umgebaut in Knonau «Wir konnten die geplanten Arbeitsabläufe erfolgreich umsetzen.» Der Bonstetter Bäcker Rafael Betschart ist sichtlich zufrieden mit seiner neuen Produktion. Für die Mitarbeiter bringen die effizientere und ausgebaute Kühlung sowie der Ofen mit um 50 % vergrösserter Kapazität, dass weniger Nachtarbeit anfällt, die Kundschaft kommt in den Genuss von Rafael Betschart produziert Dinkel-Bänze. (Bild Thomas Stöckli) konstant guten Produkten. Das wurde auch bereits ho- seiner damals dreijährigen Tochter noriert. Die Paillasse-Brote seien «der habe ihn dazu inspiriert, so Betschart. Hammer», so eine Rückmeldung aus Regionale Produkte anbieten zu der Kundschaft. können, das ist der Bäckerei Betschart Für Dinkelfans und all jene, die ein besonderes Anliegen. Neu im SorWeizenprodukte nicht vertragen, pro- timent sind saisontypische Säuli-Figuduziert die Bäckerei Betschart auch ren aus Schokolade – aktuell mit dieses Jahr wieder ihre Urdinkel-Gritti- Samichlaus-Bart. (tst.) bänze an – und natürlich auch das beliebte «Bänzegritli». Ein Wortverdreher Infos unter www.baeckerei-betschart.ch.

Maya Rüegg aus Mettmenstetten ist neu im Team von Coiffure Gabriela in Knonau. Sie bringt acht Jahre Erfahrung als Damenund Herrencoiffeuse mit. Ihre Stärken liegen in der persönlichen Beratung und in modischen Colorationen. Gabriela Lustenberger, Geschäftsführerin und Inhaberin des Salons, und ihr Team bieten seit Oktober 1993 an der Uttenbergstrasse 3 in Knonau eine persönliche Beratung an. Dabei wird viel Wert auf Diskretion und das Wohlbefinden der Kundinnen und Kunden gelegt. In modernem Ambiente wird ein vielseitiges Angebot an Dienstleistungen angeboten: Styling und Frisuren für Damen, Herren und Kinder. Vom Schnitt über Coloration, Mèchetechniken und Umformungen bis zu festlichen Frisuren. Ausserdem erhalten die Kundinnen und Kunden eine auf sie persönlich abgestimmte Styling-Beratung. Das Team von Coiffure Gabriela ist auch gerne für Kundinnen da, wenn es um den grossen Auftritt an einem

Das Team von Coiffure Gabriela. Von links: Morena Palumbo, Daniela Schürpf, Gabriela Lustenberger und Maya Rüegg. (Bild zvg.) speziellen Tag geht. Hochsteck- und Hochzeitsfrisuren, professionelle Tages- oder Abend-Make-ups sowie Manicure. Die Beratung ist typ- und eventgerecht. Neu im Dienstleistungs-Angebot ist der Haarschutz bei Blondierung und Coloration mit dem ColorwatchSystem von Newsha. Der Wendepunkt in der Farbbehandlung! Das revolutionäre System begleitet zuverlässig durch den Colorations- bzw. Blondierungsprozess: Es schützt vor mögli-

chen Haarschädigungen durch Blondierung und Coloration, stärkt und vitalisiert die Haarstruktur, verlängert die Haltbarkeit der Haarfarbe und regeneriert bereits beschädigte Haarstruktur. Ob Coloration oder Blondierung – man darf sich auf perfekte Farbergebnisse freuen. (pd.) Coiffure Gabriela, Uttenbergstrasse 3, Knonau. Dienstag bis Freitag, 8 bis 12 und 13.30 bis 18.30 Uhr, Samstag 8 bis 13 Uhr. Tel. 044 768 24 34.


Vermischtes

Freitag, 4. Dezember 2015

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«Regierungsrat Mario Fehr für das Vorwort gewonnen» Der Weg von der Artikelserie zum Buch – dank der GGA Aus der «Anzeiger»-Serie anlässlich der Jubiläen der Schlachten am Morgarten und bei Marignano, der Eroberung des Aargaus und des Bundesvertrags von 1815 ist ein Buch entstanden. An der Buchvernissage vom 6. Dezember in der Buchhandlung Scheidegger schildert Autor Bernhard Schneider den Entwicklungsweg. ................................................... von bernhard schneider

Christa und Bernhard Frick vor ihrer neuen CNC-Anlage. (Bild zvg.)

Küchen, Schränke, Türen und mehr 20 Jahre: Schreinerei Frick feiert Jubiläum Im Januar 1995 hatte Bernhard Frick die damalige Schreinerei Locher in Zwillikon übernommen und konnte die Schreinerwerkstat künftig in Miete nutzen. Nachdem die Mitarbeiterzahl nach und nach angewachsen ist und die Entwicklungsmöglichkeiten in den bestehenden Räumlichkeiten begrenzt waren, folgte 2005 der Neubau des heutigen Betriebes an der Bachstrasse 37 in Obfelden. Hier herrschten nun optimale Bedingungen für effiziente Betriebsabläufe. Von der modernen Küche über Einbauschränke, Türen oder Umbauten bis hin zum Ladenbau bietet die Schreinerei ein vielfältiges Angebot für private Kunden, öffentliche Verwaltungen und Architekten. Oft wünschen sich private Wohneigentümer die Erneuerung ihrer Küche, der Badezimmereinrichtung oder Zimmertüren. Daneben gehören verschiedenste Innenausbauten, wie beispielsweise ein Dachgeschossausbau, zum Tätigkeitsfeld der Schreinerei. Sind weitere Handwerker an einem Projekt beteiligt, wird für die Kundschaft ein reibungsloser Ablauf organisiert. Seit 1995 ist der Schreinereibetrieb auf stattliche 15 Mitarbeiter an-

gewachsen und das Unternehmen erfreut sich einer sehr guten Auftragslage. Das heutige Tätigkeitsgebiet erstreckt sich markant über das Gemeindegebiet hinaus bis nach Zürich, wo aktuell verschiedene Projekte anstehen.

Neue Effizienz mit CNC-Anlage Während sich Inhaber Bernhard Frick vorwiegend mit der Geschäftsleitung, dem vielfältigen Offertwesen sowie die individuellen Ausführungen einleitet und überwacht, unterstützt Ehefrau Christa Frick den Betrieb mit der Erfüllung zahlreicher administrativer Aufgaben. 2014 wurde mit der Anschaffung einer fünfachsigen CNC-Anlage eine beträchtliche Investition getätigt, die entsprechend fachlich qualifizierte Mitarbeiter für die Programmierung, Arbeitsvorbereitung und Handhabung bedingt. So können heute grössere Stückzahlen schneller gefertigt, Bohrungen in höchster Präzision oder anspruchsvolle Rundungen perfekt ausgeführt werden. Damit wurde ein Meilenstein gesetzt, der mithilft, auch in Zukunft erfolgreich zu bleiben. (pl)

Mit Glanz und Glitzer Adventsausstellung im Rosenkeller, Aristau Wie jedes Jahr um diese Zeit herrscht im «Rosenkeller» Hochbetrieb. Aus der ganzen Schweiz reisen Besucherinnen und Besucher nach Aristau, um sich genussvoll von dem einmaligen Ambiente der Adventsausstellung verzaubern zu lassen. In einem Meer aus Kerzenschein präsentieren sich glanzvoll Gefässe und Windlichter, aber auch nicht alltägliche Deko-Artikel, welche jedem Zuhause ein besonderes Flair verleihen. Dass dabei saisonale Trends, wie dieses Jahr zum Beispiel viel Glanz und Glitzer, in die Ausstellung eingeflochten werden, versteht sich von selbst. Dem Team um Janine Zeier haben es dieses Jahr vor allem glanzvolle Windlichter oder aber funkelnde Zapfen, Eicheln und Knospen angetan. Diese werden gekonnt in Adventskränze, weihnachtliche Gestecke und kunstvolle Arrangements gearbeitet. Neben vielen neuen Trends findet man Altbewährtes wie klassische Adventskränze und Kerzen in vielfältigen Farben. Weiter wird eine grosse Auswahl an Geschenken in jeder Preisklasse angeboten. Am Sonntag, 20. Dezember, findet ein weiterer Sonntagsverkauf statt. (pd.)

Im Januar dieses Jahres besuchte ich die Tagung in Goldau zum aktuellen Forschungsstand bezüglich der Schlacht bei Morgarten. Bezeichnenderweise wurde der Anlass von den Kantonen Schwyz und Zug gemeinsam durchgeführt, die sich früher jahrhundertelang darum stritten, auf wessen Boden denn die Schlacht tatsächlich stattgefunden habe. Die Forschungstagung beleuchtete verschiedenste Aspekte der Auseinandersetzung und ihrer Wirkungsgeschichte – wirtschaftliche, gesellschaftliche, militärische, politische, geologische, klimatische. Die Tagung in Goldau war ebenso gut besucht wie kurz darauf ein Abend der antiquarischen Gesellschaft Zürich über die Eroberung des Aargaus im Jahr 1415. Bereits zuvor hatte ich die Idee, die Auswirkungen der Ereignisse von 1315, 1415, 1515 (Marignano) und 1815 (Bundesvertrag der Eidgenossenschaft) auf die Region Knonauer Amt in einer Anzeiger-Serie zu beleuchten. Das grosse Interesse an der fundierten Aufarbeitung dieser Ereignisse, das den beiden Forschungsanlässen entgegengebracht wurde, motivierte mich, die Serie auszubauen und die Schweizer Geschichte aus dem Blickwinkel des Säuliamts seit 1315 im Überblick zu erzählen.

Vom Artikel zum Buch Für den Ausbau zum Buch waren textliche und gestalterische Aufgaben ebenso wichtig wie verlegerische und wirtschaftliche Fragen. Buch und Zeitung unterscheiden sich in vielerlei Hinsicht. Bei der Zeitung beschränkt die Grösse einer Seite die maximale Länge eines Beitrags. Im Buch ist es der Gestaltungsrahmen, der den Umfang festlegt. Im Verlag meiner Agentur haben wir ein Gestaltungskonzept erarbeitet, bei dem jedes Kapitel auf einer rechten Seite beginnt; dies bedeutet, dass ein Kapitel zwar beliebig lang sein kann, dass es aber immer auf eine gerade Seitenzahl aufgehen muss. Die Kapitel im Buch konnten daher nicht in jedem Fall dem Umfang eines Beitrags entsprechen. Der Lead in der Zeitung ist kürzer. Die Zeitung benötigt mehr Zwischentitel, im Buch finden mehr Bilder Platz. Die Spitzmarke in der Zeitung ist länger als der Titel, der Name der Rubrik im Buch dagegen viel kürzer.

Ein Lesebuch mit Spannungsbogen

Advents-Vielfalt. (Bild zvg.) Rosenkeller, Floristik und Dekoration, Janine Zeier, Bremgartenstrasse 19, 5628 Aristau, Telefon 056 664 64 55, www.rosenkeller.ch.

Ein letzter Blick auf die Druckbögen, bevor die Druckmaschine zu rattern beginnt: Autor Bernhard Schneider. (Bild Erika Schmid)

Ein anderer Unterschied ist die Art der Nutzung. Ein Artikel muss in sich abgeschlossen sein, während im Buch ein Kapitel auf dem vorhergehenden aufbauen kann. Verschiedene Kapitel habe ich daher gegenüber der «Anzeiger»-Serie ausgebaut. Was hingegen gleich geblieben ist: Ich wollte ein Lesebuch verfassen, das Spannung aufbaut und auf wissenschaftliche Erörterungen verzichtet. Entstanden ist dabei eine kurze Darstellung der Schweizer Geschichte, die sich in einem Zug durchlesen lässt, aus der Optik der hiesigen Landbevölkerung, die sich kaum für Schlachten ausserhalb ihrer näheren Umgebung

Art Director des Buches «700 Jahre im Überblick» ist Erika Schmid, hier beim Fotografieren des Schlosses Knonau. (Bild Bernhard Schneider) interessiert hat, wohl aber für Landvögte, Hexen, Getreidepreise, Hochwasser, Kälte- und Dürreperioden.

Tragfähige Partnerschaften Das Schreiben eines Buches ist eine Sache, das Verlegerische eine andere. Da sich nur die wenigsten Bücher über den Verkauf finanzieren lassen, steht am Anfang jedes Buchprojektes das Fundraising. Glücklicherweise hat sich die GGA, die Gemeinnützige Gesellschaft Affoltern, bereit erklärt, einen Drittel der Druckkosten zu übernehmen. Zusammen mit der Subskription des Buches ermöglichte diese Unterstützung, dass mein Verlag das Risiko der Buchproduktion wagte. Druckauftrag und Vermarktung stehen in einem Zusammenhang. Wir haben uns entschieden, das Buch bei den Weiss Medien zu drucken. Dies ermöglichte eine Vereinbarung, die auch die Bewerbung des Buches miteinschloss. Da unser Verlag spezialisiert ist auf Buchpublikationen, die vor allem von unseren Auftraggebern selbst vertrieben werden, fragten wir die Buchhandlung Scheidegger als zentralen Partner für den Verkauf an. Diese unterbreitete uns die Idee, am Nachmittag des Chlausmärts in Affoltern die Buchvernissage durchzuführen.

egger-Team haben wir eine innovative Form der Buchvernissage entwickelt: Ein Stand vor der Buchhandlung macht auf die Buchvernissage aufmerksam. Bei der Sitzgruppe im Veranstaltungsbereich werde ich während drei Stunden lesen und erzählen – wer sich dafür interessiert, kann bei Getränken und Snacks so lange dabei sein, wie er oder sie Zeit und Lust hat. Zum Abschluss musste ein Autor für das Vorwort gefunden werden. Da ein wichtiger Aspekt der Geschichte unseres Landes in der Entwicklung zum Rechtsstaat besteht, habe ich den Sicherheitsdirektor des Kantons Zürich, Regierungsrat Mario Fehr, angefragt. Er hat spontan zugesagt und unter anderem auf eine Kernproblematik hingewiesen: «Die Entwicklung demokratischer Rechte ging einher mit der Ausbildung des Rechtsstaats. Dieser ist ein kostbares Gut, das oft missachtet und gerade deshalb nicht genug hoch eingestuft werden kann. Die Hexenverfolgung ist ein drastisches Beispiel dafür: Es besteht kaum ein Zweifel, dass die Hinrichtung von Hexen zumindest im 14. bis 17. Jahrhundert mehrheitsfähig gewesen wäre, hätte man denn die Bevölkerung befragt. Der Rechtsstaat schafft Mechanismen, damit Minderheiten auch vor Mehrheitsentscheiden geschützt sind.» Buchvernissage «700 Jahre im Überblick: Das Kno-

Innovative Vernissage Wir waren begeistert von diesem Vorschlag. Gemeinsam mit dem Scheid-

naueramt – die Stadt Zürich – die Eidgenossenschaft» am Chlausmärt vom 6. Dezember in Affoltern, zwischen 13 und 16 Uhr in der Buchhandlung Scheidegger.


Veranstaltungen

Spannende Begegnung im Winterwald

Freitag, 4. Dezember 2015

In jeder Hinsicht klingende Namen Die nächsten acht Tage im Kellertheater LaMarotte, Affoltern

Durchführung bei jedem Wetter. Infos unter www.familienclubaffoltern.ch.

Die Klezmerband «Bait Jaffe» mit Sascha Schönhaus, Andreas Wäldele, Niculin Christen und David Schönhaus (v.l.) «Schönholzer & Rüdisüli»: Zwei Musiker, 20 Lieder und 8½Geschichten

Adventsfenster und strahlende Augen Der Samichlaus kommt am Sonntag, 6. Dezember, auch in den Meilihof nach Ebertswil. Der Samichlausbesuch am 6. Dezember auf dem Hofplatz vom Wohnhuus Meilihof in Ebertswil ist bereits Tradition. Strahlende Kindergesichter, Punsch und Lebkuchen zum Geniessen und ein wärmendes Feuer laden zum Verweilen. Das Adventsfenster leuchtet – und die Kinderaugen noch mehr. Der Samichlaus sowie sein Schmutzli freuen sich auf das eine oder andere Sprüchli der Kinder.

Musikalische Darbietung und Buffet à Discrétion Am Samstag, 19. Dezember, ab 19 bis ca. 20 Uhr lockt ein ganz besonderer Event in den Kronensaal Hedingen.

Zwischen den hohen Bäumen knistert ein Feuer, Menschen stehen plaudernd darum herum. Der feierliche Klang einer Blasmusik wird von Kinderstimmen untermalt. Da erklingt das Läuten einer hellen Glocke. Wer den Samichlaus antreffen möchte, ist vom Familienclub Affoltern herzlich eingeladen. Morgen Samstag, 5. Dezember, ab 17.45 Uhr versammeln sich Eltern und Kinder im Archewäldli und erwarten den Samichlaus. Er freut sich auf Liedli und Sprüchli und bringt für jedes Kind ein Säckli mit. Nach dem Chlausbesuch kann auf dem Feuer eine mitgebrachte Wurst gegrillt sowie die schöne Stimmung genossen werden. Eine Anmeldung ist nicht nötig. (pd.)

Das «Eseli» ist mit dabei. (Bild zvg.)

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Niemand besingt das menschliche Scheitern so heiter, wie der Songwriter Markus Schönholzer. In seinem Duoprogramm mit Robi Rüdisüli (Handorgel und Tenorhorn) erzählt er von Stehaufweibern, stolzen Eigenbrötlern und angezählten Aussenseitern. Und schon bald erkennt man in diesen vertonten Biografien den fernen Onkel, die Nachbarin, und schlussendlich sich selbst. Gemeinsam mit seinen Songfiguren dreht man den Gemeinheiten des Lebens eine lange Nase. Das macht glücklich, weil Schönholzers Texte wohltuend ungeschwätzig und voller Sprachwitz sind, weil er smarte Einführungen gibt und launige Moderationen einstreut. Heute Freitag, 4. Dezember, Bar und Abendkasse ab 19.15, Beginn 20.15 Uhr. Eintritt 40 / 30 Franken.

Jazz am Donnerstag mit dem «Claus Raible Trio» Das im aktuellen Programmheft für den 10. Dezember angekündigte «Joe Haider Trio» muss sein Konzert im «LaMarotte» absagen. Joe Haider wird aber umso wuchtiger am Dienstag, 12. Januar 2016, mit einer «kleinen Bigband» anlässlich seiner Geburtstags-

Tournee (80 Jahre Joe Haider) im «LaMarotte» Halt machen. Ein grossartiger Einspringer wird am 10. Dezember das «Claus Raible Trio» sein! Claus Raible ist zweifellos einer der bedeutendsten Jazz-Pianisten Europas. Nach intensiven Jahren in New York, wo er mit Jazz-Grössen wie Benny Golson und Jimmy Cobb zusammenarbeitete, gründete er nach seiner Rückkehr mehrere Formationen. Vom «Claus Raible Trio» übers «Brad Leali – Claus Raible Quartet» bis zum zehnköpfigen «BOP-chestra» ist er als Leader, Arrangeur und Komponist tätig. Verstärkt wird Raible durch Georgios Antoniou am Bass und Daniel «Booxy» Aebi am Schlagzeug. Dieses Dream-Team war während mehr als zehn Jahren Joe Haider’s Rhythm Section. Antonious phänomenales Gefühl für Sound und Time machen ihn zu einem beliebten Begleiter für keine Geringeren als Cedar Walton, Johnny Griffin und Benny Green. Und Aebi, in der Schweiz bekannt als Gründungsmitglied und Musical Director von Grand Mother’s Funck, macht sich nach seiner Auswanderung nach Österreich einen Namen in der Wiener Jazzszene.

«Bait Jaffe»: Klezmer Orchestra im Programm ‹Flying high› Es spielen Sascha Schönhaus Saxofon und Klarinette, Andreas Wäldele Violine und Mandoline, Niculin Christen Klavier und Akkordeon sowie David Schönhaus Kontrabass. «Bait Jaffe», seit über zwanzig Jahren eine der führenden europäischen Klezmerbands, spielt auf nationalen und internationalen Bühnen. Wie bei anderen volksmusikalischen Traditionen ist auch der ostjüdischen Klezmermusik die Idee der Urheberschaft fremd. Die Melodien wurden über Generationen – oft innerhalb der eigenen Familie – weitergegeben, dabei verändert, ausgeschmückt, neu betitelt, sodass ein bestimmtes Stück in unterschiedlichen Formen immer wieder auftauchen kann. Der Pianist Jean-Paul Brodbeck schreibt: «Die Musik von Bait Jaffe ist ein herzwärmender Hymnus, welcher so viele weltsprachliche Elemente vereint und das Ganze trägt. Man ist in einer Welt voller Schönheit, Hoffnung und Tradition, die wir nicht verlieren wollen». (pz)

Die international bekannte Sängerin Maja Fluri singt Lieder und Arien aus Oper, Operette und Musical sowie die schönsten Weihnachtslieder, bei denen sie das Publikum auch zum Mitsingen einlädt. Die Sopranistin trat an namhaften Konzert- und Opernhäusern in mehr als zehn verschieden Ländern auf mit bis zu 6500 Gästen. Maja Fluri hat vor fünf Jahren den Kultursalon «Maja & Friends» ins Leben gerufen, bei dem sie die verschiedenen Kunstformen Musik, bildende Kunst und Literatur zusammenführt. Nach zahlreichen Auslandstourneen freut sich die Sängerin besonders, wieder in der Heimat aufzutreten. Am Klavier ist die hervorragende Pianistin Seraina Braun. Nebst der musikalischen Darbietung wird das Publikum mit einem Buffet à Discrétion auch kulinarisch verwöhnt. Karten gibt es zu 25 (nur Konzert) oder 55 Franken (inklusive Buffet). Anschliessend an das Konzert freuen sich Maja Fluri und Seraina Braun auf spannende Gespräche. (pd.) Weihnachtskonzert am Samstag, 19. Dezember, 19 bis ca. 20 Uhr im Kronensaal Hedingen. Türöffnung ab 18.30 Uhr. Anmelden bei Esther Buchegger, Tel. 044 761 62 98 oder mail@krone-hedingen.ch.

Freitag, 11. Dezember, Bar und Abendkasse ab Donnerstag, 10. Dezember, Bar ab 18.30, Musik

19.15, Beginn 20.15 Uhr. Eintritt 40/30 Franken.

ab 20.15 Uhr. Eintritt frei, Kollekte. Kleines Essen

Platzreservierungen für alle Anlässe unter

15 Franken.

www.lamarotte.ch oder Telefon 044 760 52 62.

Sängerin Maja Fluri. (Bild zvg.)

Erschüttertes Vertrauen nach Lawinen-Stresstest «Turist»: Kino Lux zeigt in Mettmenstetten einen Katastrophenfilm ohne Katastrophe

Samichlaus-Besuch im Meilihof in Ebertswil, Sonntag, 6. Dezember, von 17 bis 18 Uhr. www.meilihof.ch.

Der Samichlaus kommt Der Heilige Nikolaus war ein Bischof, der sehr vielen Leuten geholfen hat. Besonders beliebt war er bei den Kindern. Zum Andenken an ihn kommt der Samichlaus zu Besuch. Gross und Klein sind eingeladen zum Familiengottesdienst vom Sonntagmorgen, 6. Dezember, um 10.30 Uhr in der katholischen Kirche Affoltern. Welche Geschichte wird der Samichlaus erzählen? Und bestimmt hat er auch etwas mitgebracht ... Lucia Buess anzeige

Das Kino Lux und der Kulturverein «bi öis… z Mättmistette» zeigen den präzis komponierten und aufwühlenden Film von Ruben Östlund am Freitag, 11. Dezember, um 20.15 Uhr im «Rössli», Mettmenstetten. Der Vater arbeitet zu viel, die Mutter ist unzufrieden mit der Situation der Familie. Der Aufenthalt in den französischen Alpen kommt wie gerufen. Endlich abschalten, entspannen, sich als Familie und Paar wieder finden, sich näherkommen durch gemeinsame Erlebnisse. Die tief verschneiten Berge leuchten in der Sonne, das Skifahren wird zunehmend lockerer und das Hotel ist toll. Oberflächlich perfekt wie die makellos dichte Schneedecke sind auch Tomas (Johannes Bah Kuhnke) und seine Familie anzuschauen. Selbst der Fotograf auf der Skipiste kommt ins Schwärmen: was für ein tolles Motiv doch die vier zusammen hergeben.

Durch instinktives Handeln entlarvt Aber nach dem zweiten Tag ist alles anders. Beim Mittagessen auf der Res-

Die Schneemassen nähern sich immer bedrohlicher. (Bild zvg.) taurantterrasse beobachtet die Familie eine kontrollierte Lawinensprengung. Kontrolliert? Die Schneemassen nähern sich immer bedrohlicher, das anfängliche Staunen schlägt um in Angst und dann Panik. Die Lawine kommt kurz vor der Terrasse zum Stehen. Als sich der Schneestaub gelegt hat, sieht man Ebba mit den zwei Kindern an sich gepresst. Der Familienvater aber hat instinktiv nur sein Handy, seine Handschuhe und sich selbst gerettet.

Er kommt zurück auf die Terrasse, setzt sich zu seiner Familie an den Tisch. Sein Versuch, das eisige Schweigen mit einem lockeren Gespräch aufzutauen, misslingt gründlich. Die Ehefrau ist erschüttert, die Kinder schwer verunsichert.

verbergen. Im Gespräch mit Urlaubsbekanntschaften im Hotel erzählt sie noch zögerlich von den schockierenden Momenten angesichts der drohenden Lawine. Erst einen Tag später zeigt Ebba ihre Emotionen und Tomas muss sich der schmerzhaften Frage stellen: War das, was ihn auf der Restaurantterrasse antrieb und leitete, reiner Überlebensinstinkt? Kann er also höhere Gewalt als Entschuldigung geltend machen? Oder war die Flucht doch Ausdruck einer arroganten, ichbezogenen Persönlichkeit? Schreien könnte helfen, schlägt Mats seinem Kumpel Tomas vor. Ihm habe das mehr gebracht als zwei Jahre Therapie. Da sie gemeinsam auf einer einsamen, schneebedeckten Bergspitze stehen, nimmt Tomas den Vorschlag zögerlich an. Der erste Schrei gerät noch verhalten, der zweite schon lauter und drängender. Es nützt nichts: Tomas ist in diesem Skiurlaub die grösste Blamage seines Lebens widerfahren. (pk) Turist, Film von Ruben Östlund (Frankreich/Norwe-

Heile Welt aus dem Gleichgewicht Zunächst versucht Ebba, ihr Unverständnis über Tomas’ Verhalten zu

gen/Schweden 2014, 118 Min., OV/d) am Freitag, 11. Dezember, 20.15 Uhr, im Saal Gasthaus zum weissen Rössli, Mettmenstetten. Eintritt 14.- (unter 20 J. 7.-) Weitere Infos unter www.kinolux.ch.


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Veranstaltungen

Freitag, 4. Dezember 2015

agenda

Freitag, 4. Dezember Aeugstertal 20.30: Pöschtli-Stubete. Traditionelles Musikweekend mit zahlreichen bekannten und unbekannten Bands. Essen: Urchiges zum Geniessen. 044 761 61 38. Restaurant Alte Post «Pöschtli». Pöstliweg.

Affoltern am Albis 20.15: Schönholzer & Rüdisüli 2 Musiker, 20 Lieder und 8½ Geschichten. Bar und Abendkasse ab 19.15 Uhr. Kellertheater LaMarotte. Centralweg 10.

Mettmenstetten 20.15: Aemtler Bühne - Theater im Knonauer Amt: «Hotel zu den zwei Welten» von Eric-Emmanuel Schmitt. Tickets: Bücher Scheidegger, Affoltern; Drogerie Rütimann, Hausen, www.aemtlerbuehne.ch. Gasthaus weisses Rössli. Albisstr. 1.

Samstag, 5. Dezember Aeugstertal 18.00: Pöschtli-Stubete. Traditionelles Musikweekend mit zahlreichen bekannten und unbekannten Bands. Essen: Urchiges zum Geniessen. 044 761 61 38. Restaurant Alte Post «Pöschtli». Pöstliweg.

Affoltern am Albis 08.00-12.00: Wochenmarkt mit Märtkafi, diesen Samstag mit dem Samichlaus. Früchte, Gemüse, Blumen, Bioprodukte, frisches Brot, Gebäck, Käse, Olivenöl, Honig, griechische und persische Köstlichkeiten, Früchte aus Kamerun, Handwerkliches. Marktplatz. 11.00-15.00: Vernissage. Mary Bühler, Echtperlbilder; Markus Bösch, Echtgoldbilder; Anita Collenberg, Echtcoolbilder; Samuel Stähli; Realbilder. Galerie 100. Zürichstrasse 100. 17.45: Der Familienclub lädt ein, gemeinsam auf den Samichlaus zu warten. Nach seinem Besuch kann eine mitgebrachte Wurst grilliert werden. Keine Anmeldung nötig. Archewäldli Feuerstelle.

Mezzosopran und Mariam RennoBoccali, Gitarre. Japanische, spanische und englische Volkslieder. Eintritt frei, Kollekte. Ref. Kirche.

Aeugstertal 16.00: Pöschtli-Stubete. Traditionelles Musikweekend mit zahlreichen bekannten und unbekannten Bands. Essen: Urchiges zum Geniessen. 044 761 61 38. Restaurant Alte Post «Pöschtli». Pöstliweg.

Affoltern am Albis 10.00-18.00: Grosser Chlausmärt und Chlauslauf auf der Oberen Bahnhofstrasse. Samichlaus und Schmutzli sind den ganzen Tag am Märt. Rangverkündigung Chlauslauf um 12 Uhr. 14 Uhr Weihnachtskonzert der anderen Art mit den Säuliguggern vor dem Kasino Kopfbau. Prämierung der schönsten Stände gleich im Anschluss. Obere Bahnhofstrasse. 15.00-18.00: Finissage: «Zusammenspiel» Ruth Zimmermann, Acrylbilder, Glasobjekte; Rita Hürlimann, Bild-, Kunstobjekte. Galerie Märtplatz. Obere Bahnhofstrasse 7. 17.00: Adventskonzert des ref. Kirchenchors mit Ad-hoc-Orchester. Musikalische Leitung: Rico Zela. Carmela Konrad, Sopran; Serafin Heusser, Bariton. Ref. Kirche.

Bonstetten 13.00-17.00: Finissage: Malerei und Objekte. Beate Bitterwolf, Anneliese Hophan und Silvia Jeanneret. Galerie für Gegenwartskunst.Burgwies 2.

Hausen am Albis 17.30: Samichlaus-Umzug der Klausgesellschaft bis Huserholz. Volg Heisch (Start).

11.00-17.00: Adventszauber im Kloster: Abwechslungsreiches Programm für die ganze Familie. Ab 12 Uhr Kulinarisches, Kreatives und kleine, feine Geschenkartikel. 11 Uhr offenes Singen in der Kirche mit Ch. Boeck und Kindern. Kloster Kappel.

20.15: Derniere! Aemtler Bühne Theater im Knonauer Amt: «Hotel zu den zwei Welten». Regie Annina Sonnenwald. Tickets: Bücher Scheidegger, Affoltern, Drogerie Rütimann, Hausen, www.aemtlerbuehne.ch. Gasthaus weisses Rössli. Albisstr. 1.

17.00: «Candle Swing». Konzert mit Apple's Paradise Bigband und Chor Chorisma. Eintritt frei/Kollekte. Reformierte Kirche.

Zwillikon 10.00-16.00: Dorfgeschichte Affoltern am Albis/Zwillikon. Interessantes aus vergangenen Zeiten: Bilder, Fotos, Gegenstände des Alltags, Kleider und vieles mehr. Eintritt frei. Rollstuhllift. Gruppenbesuche: 044 761 01 32 Herbert Gübeli. Dorfmuseum. Ottenbacherstrasse 79.

Sonntag, 6. Dezember Aeugst am Albis 17.00: Musik am Sonntagabend zum 2. Advent mit Hitomi Kutsuzawa, anzeige

Am Donnerstag, 10. Dezember, um 19.30 Uhr lädt die Regionalbibliothek Affoltern zu einem Bücherabend mit dem bekannten Germanisten Hardy Ruoss. Welche Bücher soll und möchte ich lesen und wie findet mich mein Lieblingsbuch? Auf der Suche nach Lesestoff, der uns bewegt, unterhält und bildet, begegnet man jedes Jahr aufs Neue einer interessanten, aber unüberschaubaren Fülle von Neuerscheinungen; eine grosse Herausforderung, selbst für passionierte Leserinnen und Leser. Die Gegensätze sind gross: viele Bücher – wenig Zeit für Lektüre. Und oft auch: grosse Versprechungen im Klappentext – wenig Inhalt zwischen den Buchdeckeln.

Ein parteiischer Blick Der Literaturkritiker Hardy Ruoss trifft eine Auswahl, die auch ihm sicher nicht immer leicht fällt. Er stellt Romane, Essays, Krimis und Gedichtbände vor, die alle eines gemeinsam haben: Er, der Vielleser aus Berufung und Leidenschaft, findet diese Bücher gut. Er nimmt Partei für sie und empfiehlt sie zum Genuss. Bücherabende mit Hardy Ruoss sind geprägt von sei-

Montag, 7. Dezember Hausen am Albis 14.30-17.30: Handarbeits-Stubete. Häkeln, stricken, sticken oder einfach nur plaudern. Für Kaffee und Kuchen wird gesorgt. Leitung: Vera Stoll, Hausen, Tel. 044 764 22 04. Immer am 1. Montag im Monat. Reformierte Kirche (Zwinglistube).

Dienstag, 8. Dezember Affoltern am Albis 14.00: Senioren 60plus: Gemeinsames Spiel und Gespräche. Th. Seeburger und Team, 044 761 58 94. Chilehuus im Park. Zürichstrasse 94. 20.00-21.30: «Einfach Singen». Lieder aus aller Welt - einstimmig, mehrstimmig, im Kanon. Mit Eva Stückelberger, Stimmpädagogin, und Elsbeth Schweizer, Musikerin/Lehrerin. Infos: Telefon 044 760 13 07 oder eva.stueck@bluewin.ch. Schule Tägerst. Lagerstrasse 11.

ner Leidenschaft für Literatur, seinem immensen Wissen und seiner sympathischen, unwiderstehlichen Art, die Zuhörenden zum Lesen zu verführen.

Verweilen und schmökern Die Buchhandlung Scheidegger wird alle vorgestellten Titel auf einem Büchertisch bereitlegen. Wer Lust hat, darf nach der Präsentation in den Büchern schmökern und ganz entspannt einkaufen, was so kurz vor Hardy Ruoss versteht es, Bücher prägnant, mit Tiefsinn und Weihnachten eine Humor vorzustellen. (Bild Bernhard Fuchs) seltene Gelegenheit ist. bliothek zu einem Adventsumtrunk Die Bibliothek wird die vorgestell- ein. ten Bücher ausleihbereit halten, um ihrer Kundschaft die eine oder andere Ulla Schiesser lange Winternacht zu verkürzen. Der Eintritt ist frei und im An- Donnerstag, 10. Dezember, 19.30 Uhr, Regionalschluss lädt das Team der Regionalbi- bibliothek, Obere Seewadelstrasse 14, Affoltern.

agenda-einträge Hedingen 09.00-11.30: Computeria für Senioren (Pro Senectute) ohne Anmeldung. aemtlerpc.ch. Riedstrasse 14.

Mittwoch, 9. Dezember

Obfelden

08.00-16.00: Märt-Tag! Adventsfloristik, Festwirtschaft, OswaldWürzprodukte, Energetix-Schmuck, Wettbewerb. Landi Unteramt (Obfelder Dorfmärt). Dorfstrasse 48.

Hardy Ruoss stellt in der Regionalbibliothek Neuerscheinungen vor

Kappel am Albis

Mettmenstetten

Obfelden

Ein leidenschaftlicher Leser

Affoltern am Albis 12.45: Fitness ab 60: Seniorenturnen für Sie und Ihn. Turnhalle Ennetgraben: 12.45 und 14 Uhr, Turnhalle Zwillikon: 13.30 und 14.35 Uhr. Arbeitsgruppe Seniorendienste. 19.00-20.00: Fit mit Geni. Mit viel Spass die Ausdauer, Kraft, Beweglichkeit und Koordination steigern. Sporthalle Stigeli.

Eintritt frei, Kollekte. Kellertheater LaMarotte. Centralweg 10.

Kappel am Albis 13.30: Führung durch die Klosteranlage, Treffpunkt Eingang Amtshaus (Réception). Kloster Kappel. 19.00: Adventliches Fondue-Essen im Kreuzgang. 18 Uhr musikalischadventliche Abendmahlsfeier. Anmeldung erwünscht 044 764 88 10. Kloster Kappel (Kreuzgang).

09.30: Buchstart-Treff «Reim und Spiel» mit Leseanimatorin Cornelia Ramming. Für Kinder von 1½ bis 4 Jahren in Begleitung. Schul- und Gemeinde-bibliothek.

Hausen am Albis 09.00-10.00: Everdance: einfache Schrittfolge von Gesellschaftstänzen ohne Tanzpartner. Keine Vorkenntnisse nötig - nur Freude an Musik und Bewegung. Schnupperstunde nach Voranmeldung. Für Frauen und Männer ab 50+. Leitung Margrit Flumini, Telefon 043 535 06 96. Mehrzwecksaal. Bifangstrasse 1.

Hedingen 09.30-10.00: Buchstart-Treff für Eltern und Kinder zwischen 9 und 24 Monaten. Spielerisches Eintauchen in die Welt der Reime und Verse. Bibliothek. Trottenweg.

Kappel am Albis 17.00: Offenes Singen in der Klosterkirche. Kloster Kappel.

Donnerstag, 10. Dezember Affoltern am Albis 14.00: Arbeitsgruppe für Seniorendienste: Adventsfeier. Kasinosaal. Marktplatz 1. 19.30: Winterbücherabend in der Regionalbibliothek. Literaturvermittler Hardy Ruoss stellt Neuerscheinungen vor. Seewadelstr. 14 20.15: Jazz am Donnerstag mit «Claus Raible Trio» («Joe Haider Trio» fällt aus). Bar ab 18.30 Uhr,

Dienstag, 12 Uhr per E-Mail: agenda@affolteranzeiger.ch oder per Post:

Obfelden 19.00: Weihnachtskonzert der Unterstufe Primar. Reformierte Kirche.

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Bonstetten

Veranstaltungshinweise für die Agenda, jeweils in der Freitag-Ausgabe des «Anzeigers»: Angaben bis spätestens

Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern, Agenda, 8910 Affoltern am Albis


Veranstaltungen

Freitag, 4. Dezember 2015

Im Tempel der Düfte

Reisen durch kaum erforschte Gebiete

Eine eindrückliche Duftreise in der Bibliothek Hausen

Wilfried Meichtry liest in Affoltern

Die Geschichten erzählten von Streifzügen im Herbstwald bis zur Reise in die Weihnachtsbäckerei des Christkindes. Aus Sprache und Duft wurde Bild – jeder Teilnehmer assoziierte individuell seine Bilder und Erinnerungen zum Geschehen. Ganz in Kerzenlicht getaucht war der schöne Raum der Bibliothek, mächtig erhoben sich die 100-jährigen Steinsäulen, sodass man sich beinahe in einem Tempel wähnte. Entsprechend leise wurden die Gäste von den Bibliothekarinnen begrüsst und zu ihren Plätzen gebeten. Bereits dann wurde klar, dass etwas Besonderes, etwas Stilles und Eindrückliches zu erwarten war. In diese Ruhe hinein trat Claudio Rütimann, Hausemer Dorfdrogist und Aromatherapeut, an seinen Lesetisch, erläuterte kurz den Ursprung seiner Faszination für Düfte und bat das Publikum, sich zu entspannen. Mit seiner tiefen, beinahe meditativen Stimme führte Rütimann ruhig und klar zu Beginn durch einen olfaktorischen Spaziergang im Herbstwald. Zwischen den Textpausen reichten die Bibliothekarinnen als sogenannte «Duft-Hostessen» dem Publikum kleine Döschen mit Öl getränkter Watte zum Schnuppern. Leise wurde beraten, um welche Essenz es sich handeln könnte. Erinnerungen an persönlich Erlebtes stiegen unweigerlich in jedem einzelnen auf. Die Geschichte nahm ihren Lauf, immer wieder unterbrochen durch wohltuende stille Momente. Es folgten zwei weitere Geschichten, diesmal zum Thema Adventsmarkt und Weihnachtsbäckerei, wiederum ergänzt durch verschiedene ätherische, übrigens rein biologische Düfte. Spannend war, dass nicht alle

Abenteurer, Reisende, Liebende – die Biografie eines beeindruckenden Paares. Wilfried Meichtry stellt sein neues Buch «Die Welt ist verkehrt, nicht wir! Katharina von Arx und Freddy Drilhon» in der Buchhandlung Scheidegger in Wort und Bild vor.

«Magier der Düfte»: Claudio Rütimann zieht in seinen Bann. (Bild Lourdes Kreidler) Düfte im ersten Moment von den Nasen der Besucher klar bestimmt werden konnten, die dazugehörigen Erinnerungen und damit verknüpften Bilder und Gefühle aber spontan vor dem inneren Auge erschienen. Neben den klassischen Einzeldüften wie Anis, Zimt, Vanille als Einzeldüfte, wurden für die weihnächtlichen Geschichten auch Duftmischungen aus zwei ätherischen Ölen wie Nelke/Kakao oder Kombinationen mit Vanille oder Zimt gereicht – so wie auch im Alltag Düfte oft gemeinsam vorkommen. Die Duftreise ist als Fantasiereise zu beschreiben, individuell für jeden Einzelnen. Die dargebotenen Geschichten basieren auf dem Buch Duftreise von Nicole Dorner. Nach diesen drei märchenhaften Geschichten und den elf verschiedenen Düften beendete Claudio Rütimann seine Duftreise durch die Welt der Aromen und entliess sein fasziniertes Publikum wieder in die Reali-

Ausstellungen Bonstetten Aeugst am Albis Kommbox im Gemeindehaus, Dorfstrasse 22: «Die Engel sind meist weiss ...». Kunstvolle bunte Krippen aus aller Welt. Mo, 8-11.30/16-18.15, Di/Do, 8-11.30, Mi, 8-11.30/14-16.30 Uhr. Bis 6. Dezember.

Galerie für Gegenwartskunst, Burgwies 2: Malerei und Objekte. Beate Bitterwolf, Anneliese Hophan und Silvia Jeanneret. Do/Fr, 14-18, Sa/So, 13-17 Uhr. Bis 6. Dezember. Schaulager Kunstfenster, Dorfstrasse 13, So, 14-17 Uhr.

Kappel am Albis Affoltern am Albis Galerie 100, Zürichstrasse 100: 4 Künstler stellen aus: Mary Bühle, Echtperlbilder, Markus Bösch, Echtgoldbilder, Anita Collenber, Echtcoolbilder, Samuel Stähli, Realbilder. Do/Fr, 13-18 Uhr, Sa, 10-15 Uhr. Sonntag, 6. Dezember, 11-16 Uhr. Bis 30. Dezember.

Galerie am Bahnhof (bei Goldschmiede Säuliamt), Bahnhofplatz 11: Kunsthandwerkermarkt «Die etwas anderen Geschenke». Di-Fr, 14-18, Sa, 10-15 Uhr. Bis 20. Dezember.

Kloster Kappel, Kappelerhof 5: Fotografien zum «kappeler psalter» von Daniel Lienhard «... und singt den Sternen seinen Psalm». Bis 11. Januar.

Mettmenstetten Kunst im Stall - Galerie/Atelier Bernadette Galli, Untere Bahnhofstrasse 6: «Die Kuh ist en vogue» in Rot, Grün, Gelb, Blau oder Violett. Horntragende Kühe, Bilder von Walter Lehmann. Mi, 9-12, Do 9-12/14-18.30 Uhr, jeden ersten Samstag im Monat 14-17 Uhr. Bis 21. Januar.

Stallikon Galerie Märtplatz, Obere Bahnhofstrasse 7: Kunstausstellung KA: «Zusammenspiel» Ruth Zimmermann, Acrylbilder und Glasobjekte, Rita Hürlimann, Bilder und Kunstobjekte. Fr, 17-20, Sa, 9-12, So, 15-18 Uhr. Bis 6. Dezember.

Schulhaus Loomatt (Kunstforum): Kunstforum Stallikon: «50 Jahre Bibi Stallikon» mit Werken von Marghi Boeschenstein, Sandra Canonica, Doris Ess, Esti Frei, Michaela Temperli und Katrin Zuzáková. Mo/Mi/Do/Fr, 15-19, Di, 15-20, Sa, 10-12 Uhr. Bis 1. Februar 2016.

tät des Alltags. Noch lange spürbar schwebten der Geist der Vorstellungskraft, die Magie eigener Erinnerungen und gedehnte Zeit – losgelöst von Hektik und Stress – im Raum. Das nachhaltige Dufterlebnis bewog das Publikum, sich bis spät in die Nacht um die festlich dekorierten Apéro-Tische zu versammeln, um in aller Gemütlichkeit sich auszutauschen über das eben Erlebte. Man war berührt und beeindruckt, so der eindeutige Tenor der Versammelten. Das offensichtliche Erzähl-Talent des «Magiers der Düfte» wurde ebenso eifrig gelobt wie der Einsatz der vier Bibliothekarinnen, die einmal mehr als herzliche Gastgeberinnen eines sehr speziellen Anlasses gewürdigt wurden. Ein schöner, ein gelungener Abschluss zum 40-Jahre-Jubiläum der Dorf-Drogerie und der GemeindeBibliothek! Susi Fischli und Claudio Rütimann

Der Historiker, Schriftsteller und Drehbuchautor hat sich liebevoll und sehr persönlich während zweieinhalb Jahren mit Katharina von Arx in ihrem Refugium; dem 800-jährigen Priorenhaus in Romainmôtier beschäftigt und unterhalten. Er hatte Zugang zum riesigen Archiv mit Texten, Zeichnungen, Briefen und Fotografien und daraus eine sehr schön geschriebene und spannend zu lesende Biografie verfasst. Der Autor ist im Säuliamt bekannt durch seine musikalische Lesung über das Leben von Mani Matter vom Mai 2013 in der Buchhandlung. Grosse Beachtung fand auch sein Buch über Iris und Peter von Roten.

Im Gepäck nur eine Ukulele, Malutensilien und wenige Kleider Eine 25-jährige Frau reist ohne Geld um die Welt – 1953 eine Sensation. Im Gepäck hatte sie lediglich ihre geliebte Ukulele, ein paar Malutensilien und ein Säcklein mit wenigen Kleidern. Als Katharina von Arx von ihrer Weltreise zurückkehrt, haben die internationalen Medien sie zum Star gemacht. Sie schreibt den Bestseller «Nehmt mich bitte mit», der soeben wieder in einer neuen Auflage erschienen ist. Sie fährt als Reporterin für die Illustrierte «Sie und Er» auf die andere Seite der Erde und lernt dort Freddy Drilhon kennen – Rebell aus gutem Hause, der lange

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Historiker, Schriftsteller und Drehbuchautor: Wilfried Meichtry. (Bild Robert Hofer)

bei einem Stamm früherer Kannibalen lebte. Fast drei Jahre reisen die beiden durch kaum erforschte Gebiete und verfassen Reportagen, die sie in die ganze Welt verkaufen. 1958 kehren sie in die Schweiz zurück und erwerben in Romainmôtier eine Ruine, die sich bei der Sanierung als einer der letzten noch erhaltenen mittelalterlichen Paläste für reiche Pilger entpuppt. Katharina macht sich die Pflege der Anlage zur Lebensaufgabe, Freddy hält die Sesshaftigkeit nicht aus und bricht auf. Für Katharina wurde dies zur schweren Prüfung für die Beziehung zu ihrem Mann. (pd.) Freitag, 11. Dezember, um 20 Uhr in der Buchhandlung Scheidegger. Eintritt 25 Franken.

Märchenschlösser und «Easy Rider» Advents-Ausstellung im Atelier Rita Tomasini in Bonstetten Für ihre diesjährige AdventsAusstellung hat Rita Tomasini wieder Verstärkung in ihr TextilAtelier geholt. Zu bestaunen sind jeweils freitags und samstags die humoresken Skulpturen von Theo Dolder und Keramik von Margrit Bosshard. Ausstellungen und Märkte – überall könnte man sich aktuell mit Kunsthandwerk eindecken. Drei, die sich von dieser Serienfertigung bewusst abheben, zeigen ihre Werke im Atelier Rita Tomasini in Bonstetten. Nebst ihren eigenen textilen Kreationen – vorwiegend aus Seide und Leder, präsentiert die leidenschaftliche Gestalterin die Werke von zwei Gästen.

sie ihre Werke auch mal mit Glassplittern oder tüftelt mit neuen BrandTechniken. Tierfiguren bildet sie nach Bildern naturgetreu ab, andere Motive entstehen im Kopf.

«Rennbüchse» und «Gipfelstürmer» Ganz anders Theo Dolder: «Ich fange an – und dann gibt es irgendetwas.» Meist entwickelt die Kreation dann ein Eigenleben. «Wenn nicht, dann

räume ich wieder ab und beginne etwas Neues», so Dolder. Ausgangslange ist meist ein Holzklotz. Angetan haben es ihm die «Strähle», die Stelle, an welcher das Holz reisst, wenn ein Baum gefällt wird. Darauf baut er dann seine humoresken Vehikel auf und samt Figuren auf. Die «Rennbüchse», ein Auto aus einer Bierdose, kommt allerdings auch ohne Holzklotz aus, der «Gipfelstürmer» klettert ohne fahrbaren Untersatz. (tst.)

Immer wieder Neues wagen Margrit Bosshard steuert unter anderem ein Rosen-umranktes Märchenschloss mit zahlreichen Türmchen bei. Sie probiere gerne Verschiedenes aus, erklärt die Keramik-Künstlerin, so kombiniert Gastgeberin Rita Tomasini, flankiert von Theo Dolder und Margrit Bosshard. (Bild Thomas Stöckli)


Mitglieder

Chlausmärt & Sonntagsverkauf in Affoltern an der Oberen Bahnhofstrasse

6. Dezember 10 bis 18 Uhr Sonntagsverkauf von 10–17 Uhr

Chüschtig, chnuschprig, cheibe guet – s’Brot vom Iten

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Unsere Desserts, ob klassisch oder neu kreiert, krönt jede Festtafel – wir beraten Sie gerne.

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Am Chlausmärt für Sie geöffnet bis 18.00 Uhr.

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Chlausmärt und Sonntagsverkauf

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10 bis 22 Uhr für Sie geöffnet Obere Bahnhofstrasse 4 Affoltern am Albis 043 817 11 10

Samstag, 5. Dez. 2015

06. Dezember 2015 10.00 - 18.00 Uhr mit Wettbewerb in unserer Buchhandlung 13.00 -16.00 Vernissage zum neuen Buch von Bernhard Schneider „700 Jahre im Überblick Das Knonaueramt - die Stadt Zürich die Eidgenossenschaft“ Von der Schlacht bei Morgarten bis zu Instagram und WhatsApp eine kurze Reise durch die Geschichte der Eidgenossenschaft aus der Optik des Knonaueramts und der Zürcher Herrschaft.

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Sport

Freitag, 4. Dezember 2015

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Schweizer Meisterin in zwei Klassen Aline Erni aus Affoltern räumte an den Schweizer-Judo-Meisterschaften in Magglingen doppelt ab An der Schweizer-Judo-Meisterschaft in Magglingen (Bern) gewann Aline Erni sowohl in der Klasse U18 bis 44 kg als auch in der U21 bis 48 kg Gold. Acht Rankingturniere wurden im Laufe des Jahres ausgetragen. Aline Erni gewann bei sieben davon Gold. Einmal musste sie gesundheitshalber zu Hause bleiben. Somit steht die Athletin auf der Rankingliste U18 -44kg auf Platz eins. An den Schweizer Einzelmeisterschaften (SEM) vom 21. und 22. November durfte sie aus diesem Grund mit einem Freilos starten. In Magglingen gelang der Top-Athletin des Budo Sport Clubs Affoltern (Bsca) die Krönung der diesjährigen Saison. Den ersten Kampf gewann Aline Erni gegen eine Westschweizerin innerhalb einer Minute und dreissig Sekunden mit einem Fussfeger, hängte einen Standbodenübergang an und die

Der Würger, die Lieblingstechnik der Affoltemerin. (Bilder zvg.) Gegnerin konnte sich nicht mehr aus dem Festhalter lösen. Im Finale stieg der mentale Druck, da sie an der letz-

ten SEM im Finalkampf wegen eines Fehlentscheids auf den zweiten Platz verwiesen worden war. Dementspre-

Doppelgold für Aline Erni. chend hatte Aline den Kopf nicht frei und zeigte nicht ihr gewohnt gutes Judo. Dennoch besiegte sie die Ost-

schweizerin, die Zweitplatzierte auf der Rankingliste. Aline war allerdings auch noch in der Kategorie Damen U21 am Start. Da es in dieser Kategorie die Gewichtsklasse bis 44 kg nicht gibt, musste Aline bis 48 kg kämpfen. Somit war sie nicht nur die jüngste, sondern auch die leichteste Kämpferin. Den ersten Kampf gegen die letztjährige Schweizer Meisterin beendete Aline in einer Minute und 45 Sekunden mit einem Würger, ihrer Lieblingstechnik. Im Finale stand die erst 14-jährige Affoltemerin, der 20-jährigen Tessinerin gegenüber, die in diesem Jahr jedes Turnier (U21 -48kg) gewonnen hatte. Aline Erni erzielte gleich in den ersten Sekunden eine Wertung. Die Tessinerin konnte sich in der restlichen Zeit mit keiner Technik durchsetzen. Somit durfte sich Aline Erni als doppelte Schweizer Meisterin 2015, in den Kategorien U18 -44 kg und U21 -48 kg, feiern lassen.

Emma Pooley Favoritin Skischule für Erwachsene bei den Frauen und Kinder ab Jahrgang 2010 Säuliämtler Chlauslauf: über 600 angemeldet

Einschreibungen zu den Schneesportkursen des Scia in Affoltern

Am Sonntag, 6. Dezember, nehmen über 600 Laufende die Strecke durchs Zentrum von Affoltern unter die Füsse. Während sich bei den Männern kein eigentlicher Favorit abzeichnet, fällt diese Rolle bei den Frauen Emma Pooley aus Hausen zu. Viele Einheimische sind am Start.

Am Sonntag, 6. Dezember, können sich am Chlausmärt Kinder und Erwachsene für die Ski- und Snowboardkurse auf dem Stoos anmelden. Das Mindestalter für die Skischule beträgt 5, für Snowboard 8 Jahre. Am Chlausmärt können zudem vergünstigte Tageskarten vorbezogen werden.

................................................... von hanspeter feller

Teams dürften den Sieg unter sich ausmachen. Fröhlich zu und her gehen wird es wiederum beim beliebten Mutter/Kind- bzw. Vater/Kind-Lauf. In diesem Lauf wird zwar auch auf Sieg gelaufen, aber der Spass steht hier im Vordergrund. Das Laufspektakel beginnt am Sonntag um 10 Uhr. Der Start ist auf der Poststrasse und der Zieleinlauf befindet sich auf dem Marktplatz. Die Marktstände vom Chlausmarkt der Voba werden aufgebaut sein. Während die Marktfahrer auf die ersten Kunden warten, absolvieren die Läuferinnen und Läufer ihre Rennen auf der Oberen Bahnhofstrasse und in den Nebenstrassen.

Auf grosses Interesse stösst der Lauf bei den Schulen. 18 Ämtler Schulklassen, zum Teil mit den Lehrpersonen, sind gemeldet und nehmen am Klassenwettbewerb teil. Die grössten Teilnehmerfelder gibt es in den Nachwuchskategorien. Der Kampf um die Siegerehrungen mit Weltmeisterin besten Plätze in den zum Teil engen Speziell werden die Siegerehrungen. Strassen beginnt gleich mit dem Start- Die Medaillen in den Nachwuchskateschuss. Letztes Jahr gingen einige Ka- gorien werden von der U18-Weltmeistegoriensiege an die Läuferinnen und terin im Leichtathletik-Siebenkampf Läufer der LA Nidwalden. Die Inner- Géraldine Ruckstuhl vom STV Altbüschweizer sind auch dieses Jahr am ron, übergeben. Géraldine wurde im Start und es wird sich zeigen, ob die Juli in Cali (Kolumbien) Weltmeisterin Einheimischen für eine Revanche be- (sie verpasste in diesem Wettkampf reit sind. die Weltbestleistung um winzige 2 Bei den Männern ist Daniel Blätter Punkte). Die talentierte Nachwuchsvon der LA Nidwalden am Start. Er be- athletin weilt am Sonntag in Affoltern legte in den letzten Austragungen im- am Albis und hat sich spontan bereit mer einen Spitzenplatz. Da noch erklärt, die Ehrungen vorzunehmen. Nachmeldungen angenommen werden kann es sein, dass sich noch weitere Kandidaten auf die Kategoriensie- Letzte Anmeldungen ge anmelden werden. Bei den Frauen am Wochenmarkt ist die Vorjahressiegerin Miriam Nie- Am Sonntag werden keine Anmeldunderberger nicht angemeldet. Für gen mehr entgegengenommen. Die Emma Pooley ist die Strecke zwar sehr letzte Nachmeldemöglichkeit gibt es kurz, sie hat aber die Qualitäten, um am Samstag, 5. Dezember, von 8.30 bis sich auch in einem Sprintrennen 11.30 Uhr am LVA-Stand auf dem Wodurchzusetzen. Ein gern gesehener chenmarkt in Affoltern am Albis. Dort Gast ist Ernst Züfle aus Mettmenstet- können auch die Startnummern abgeten. Der topfite Oldie ist bei Weitem holt werden. der älteste Teilnehmer. Vom Zentrum Lilienberg in Affoltern nehmen dieses Jahr acht Jugendliche aus Eritrea, Äthiopien, und Syrien am Lauf teil. Einen heissen Kampf um den Sieg wird es wohl in der spektakulären Sie+Er-Stafette geben. Die starken Innerschweizer Die Jüngsten auf der Strecke. (Bild Mario Grond)

Der Affoltemer Skiclub ist mit rund 200 Mitgliedern einer der grössten Vereine im Säuliamt. Der 1984 als Ski Club Italiano Affoltern gegründete Verein hat sich in den letzten 30 Jahren zum Multi-Kulti-Verein entwickelt. Ziel des Scia ist es nach wie vor, den Familien aus der Region die Bergwelt und insbesondere den Wintersport zu vorteilhaften Konditionen näherzubringen. Im vergangenen Jahr konnten wieder 90 Kinder und 9 Erwachsene von den familienfreundlichen Angeboten profitieren und ihre ersten Ski- und Snowboardversuche machen oder die bereits angelernte Technik verbessern. Die Skischule findet jeweils zwischen 9.45 und 13 Uhr statt und bei den rund 13 Skilehrern sind alle bestens aufgehoben.

Nicht nur für Kinder: Skischule des Scia. (Bild zvg.) In einer Zeit, die immer schnelllebiger und hektischer wird, können mit einem Sonntag in den Bergen über dem Nebelmeer die Batterien wieder aufgeladen werden. Auch als nicht Skifahrer findet sich fast jeden Sonntag eine Gruppe zusammen zum Schneeschuhlaufen, Spaziergang durch die verschneite Landschaft oder einfach nur zum Aprèski und Beisammensein… Für das gemeinsame (fakultative) Mittagessen ist auch dieses Jahr im Hotel Restaurant Alpstübli ein Saal reserviert. Das neue, grössere Ski-Depot des letzten Jahres hat sich bewährt

und kann auch dieses Jahr genutzt werden. Die Wintersportausrüstung wie Skis, Stöcke, Skischuhe und Snowboards, muss am Sonntagabend nicht nach Hause transportiert, sondern kann auf dem Stoos deponiert werden. Die Wintersaison beginnt am 17. Januar, dauert 7 Sonntage und endet mit dem Mitgliederfest am 2. April 2016. Die Einschreibung ist auch online auf www.sciaa.ch möglich. Anmeldeschluss ist der 18. Dezember. Die Anzahl Schüler ist limitiert. (pd.) Weitere Infos am Scia-Stand am Chlausmärt und unter www.sciaa.ch.

Wsca feiert zwei Staffel-Podestplätze Der Wasser-Sport-Club-Albis (Wsca) erfreute sich am letzten Wettkampf dieses Jahres in Bülach an guten Platzierungen. Die Damenstaffel Wsca1, bestehend aus Valeria Spagnoletti (Affoltern), Jasmina Tschudin (Unterlunkhofen), Manon Lhommel (Mettmenstetten) und Chiara De Pretto (Ottenbach), siegte über 4-mal 50 m Freistil. Die zweite Mannschaft bestehend aus Ariane Müller (Aesch), Fiona Baur (Hedingen), Fabienne Spielmann (Boswil) und Alexia Voser (Rifferswil) belegte den tollen 3. Rang ebenfalls über die 4-mal 50 m Freistil. In den Einzelrennen verbuchten die Schwimmerinnen und Schwimmer elf Medaillen. Chiara De Pretto, sorgte für Gold über 100 m Brust. Joel Strauss (Buttwil) holte über 100 m Rücken ebenfalls Gold. Aktuell ist Joel in der Schweiz in seiner Alterkategorie in dieser Disziplin der Drittschnellste

Die starke Delegation des Wasser-Sport-Club-Albis in Bülach. (Bild zvg.) Zu Silber schwammen Valeria Spagnoletti über die 200 m Lagen und Joel Strauss über 100 m Freistil, 100 m Brust und 200 m Freistil. Über Bronze freuten sich Chiara de Pretto für 100 m Freistil, Valeria Spagnoletti für 100 m Brust, Jasmina Tschudin für 100 m Rücken und 400 m Freistil und Alexia Voser für ihre 100 m Delfin. Nachdem Yannic Petrovic (Widen) am letzten Wettkampf nichts richtig

gelingen wollte, zeigte er an diesem Anlass ausgezeichnete Leistungen. Um fast zehn Sekunden verbesserte er seine Zeit über die 100 m Delfinschwumm. Melina Brem (Ottenbach) zeigte ebenfalls tolle Leistungen. Am Ende dieses Tages gab es die ganze Palette – von persönlichen Bestleistungen bis zu deutlich nicht erreichten Zeiten – zu verbuchen (pd.)


Veranstaltungen

Stubete Pöschtli Aeugstertal Sa, 5., und So, 6. Dezember Programm: www.doppelbock.ch/pdf/ flyer/stubete2015.jpg

Reisen mit Freunden Freddy Kunz Weidliweg 8 8909 Zwillikon

Telefon 044 761 01 55

Tagesfahrten 2015 Klausfahrt ins Entlebuch Fr. 85.– Samstag, 5. Dezember 2015 inkl. Mittagessen und Chlaussäckli Weihnachtsmarkt Konstanz Fr. 38.– Dienstag, 15. Dezember 2015 Fahrt mit Kaffee und Weggli ID und Euro mitnehmen

Ferienreisen 2015 Seefeld – Bergweihnacht DZ/HP Fr. 460.– inkl. Konzert Ösch’s die Dritten und Die Amigos 8. bis 10. Dezember 2015

Tagesfahrten 2016 Neujahrsfahrt – Ochsen Ernetschwil Sonntag, 3. Januar 2016 inkl. Mittagessen mit Musik Theater Buochs – Gekauftes Glück Fahrt und Eintritt – Plätze Parkett Mitte anschliessend Abendessen Sonntag, 17. Januar 2016

Fr. 75.–

Fr. 58.–

Ferienreisen 2016 Gardasee DZ/HP Fr. 750.– 27. April – 1. Mai 2016 Mosel/Rhein/ Loreley/Rüdesheim DZ/HP Fr. 740.– 11. – 15. Juli 2016 Zell am See DZ/HP Fr. 810.– 22. bis 26. August 2016 Dresden DZ/HP Fr. 750.– 26. – 30. September 2016 Schwarzwald – Veloferien DZ/HP Fr. 740.– 3. – 7. Oktober 2016

www.aemtler-car.ch

Pöschtli Aeugstertal 044 761 61 38


Extra

Freitag, 4. Dezember 2015

gut zum druck

Die Krippenlandschaft von Jules und Lisbeth Gobet in Affoltern

Vorweihnachtlich In den Warenhäusern beginnt die Vorweihnachtszeit kurz nach den Sommerferien. Mitte November, wenn in der Nachbarschaft die Lichterketten und Santa Kläuse zu leuchten beginnen, stellt sich auch bei mir die Vorfreude auf das kommende Fest ein. Und dann ist sie da – die schwierige Frage: Was schenke ich meinen Lieben, was wünsche ich mir selber? Bei der Wahl der richtigen Geschenke helfen mir zum Glück die vielen glänzenden Prospekte. Wie bunte Herbstblätter fallen sie fast täglich als Beilage aus jeder Zeitungsausgabe heraus. Als Kind habe ich meine Weihnachtswünsche einfach aus den verschiedenen Spielzeugkatalogen ausgeschnitten, auf ein Blatt geklebt, in einen Briefumschlag gesteckt und meinen Eltern übergeben, die mir versprachen, ihn per Post ans Christkind zu schicken. Mit wenigen Ausnahmen hat das jahrelang bestens funktioniert. So unproblematisch kommt man heute wohl kaum mehr zu seinen Geschenken. Vermutlich wickelt auch das Christkind den gesamten Versandhandel nur noch übers Internet ab. Und das ist manchmal ganz schön kompliziert. Martin Gut

In der Adventszeit bis zum 3. Januar stellen Lisbeth und Jules Gobet ihre Krippenlandschaft im Atelier Susanna an der Zürichstrasse 59 in Affoltern aus. Die mit beeindruckender Handfertigkeit und viel Liebe zum Detail gestaltete Landschaft lädt zum staunenden Verweilen ein. Im Laufe einiger Jahre sind viele aus Holz geschnitzte Figuren mit den zu ihnen passenden Häusern und Landschaften zu einem beeindruckenden Gesamtkunstwerk zusammengewachsen. Die Krippenlandschaft erzählt ihre ganz eigene Weihnachtsgeschichte, denn neben den Hauptpersonen finden sich viele unscheinbare Holzfiguren, welche eine Brücke schlagen von den Ereignissen um die Geburt Jesu zu unserem alltäglichen Leben. Ein sich Einlassen auf dieses Kunstwerk lohnt sich für Jung und Alt. Das Atelier ist offen, wenn Susanna Schneebeli die Ladentür geöffnet hat. Besondere Öffnungszeiten: Zweiter und vierter Advent sowie am 24., 26. und 27. Dezember jeweils 15.00 bis 17.00 Uhr. Weitere Besichtigungen können mit Lisbeth Gobet (044 761 64 52) oder Susanna Schneebeli (044 761 02 03) vereinbart werden.

Im Spital Affoltern geboren

Luana, 25. November.

Lyan, 26. November. (Bilder I. Magnin) anzeige

wetter

27

Ehrung der Kerzenzieher-Pioniere in Hausen Einen krönenden Abschluss fanden das diesjährige – und nun bereits zum 40. Mal organisierte Kerzenziehen und der Weihnachtsmarkt – mit der Ehrung der Pioniere. Begonnen hatte alles im Jahre 1975 mit kleinen, bescheidenen Anfängen. Nach einem einleitenden Musikstück auf Panflöte und Alphorn vom AlpPan-Duo Käthi Kaufmann-Ott und Kurt Ott lobte Peter Schweizer, der Vizepräsident des Verschönerungsvereins (VVH), in seiner Laudatio die anwesenden Pioniere. Allen voran Christa Bolliger, die damalige Präsidentin, Martin Elmiger, Vreni Bangarter und ihr Mann Karl, der ehemalige Gemeindearzt David Künzler, Madeleine Dieth, Franz Wolf, Heinz Ruegg, Fritz Arnold, Hansruedi Billeter und Lorenz Curt. Gutgelaunt hob er auch die grossartige Leistung von Erwin Kreidler hervor. Erwin Kreidler, der langjährige Verantwortliche der Kerzenzieher Gruppe, hat sein Amt im Vorjahr abgegeben und es an Frank Peter übertragen. Bei Ruth Egger bedankte sich der Vizepräsident für ihr

jahrelanges Engagement für die Durchführung des Weihnachtsmarktes. Yvonne Peter-Schweizer wird zukünftig als Präsidentin des Frauenvereins diese Aufgabe, zusätzlich zur Führung des Spaghetti-Essens, übernehmen. Allen Geehrten wurde je eine Pralinenspezialität von Hausen überreicht. Die zahlreichen Gäste im gefüllten und stimmungsgeladenen Saal ehrten mit stehendem Applaus die Gefeierten. Und in der Tat, sie haben die Ehrung wirklich verdient. Die bisherigen und nachfolgenden Verantwortlichen bei den Kerzenziehern, beim Frauenverein, der Gruppe Welt und insbesondere im Verschönerungsverein, welcher die Kerzenzieher vor zwei Jahren, in den Verein integrierte, sehen auch in den nächsten Jahren einer positiven und freudigen Entwicklung dieses traditionellen und sehr liebgewordenen Brauchtums entgegen. Peter R. Schneider www.vvhausen.ch

Erfuhren eine Ehrung: Kerzenzieher-Pioniere von Hausen. (Bild Peter R. Schneider)

gedankensprünge

volg-rezept

Waldlichtung Der Baumschullehrer könnte schreien Er steht vor praktisch leeren Reihen Weil vor Weihnachten Die Christbaumklassen Ihn ohne Schulabschluss verlassen Martin Gut

Japanische Fleischkugeln

bauernregel «Zweige schneiden zu St.Barbara, Blüten sind bis Weihnachten da.»

Zutaten für 4 Personen

Zubereitung

150 g Rüebli, sehr fein gewürfelt 2 Zwiebeln, fein geschnitten 1 TL Sonnenblumenöl 8 EL Paniermehl 2 EL Wasser 2 Eier, verquirlt 2 EL Ingwer, fein gerieben 350 g Hackfleisch 1 TL Salz oder Sojasauce Pfeffer Mehl, zum Formen

Rüebli und Zwiebeln im heissen Öl andünsten. Mit Paniermehl, Wasser, Rüebli, Ei und Ingwer zu den übrigen Zutaten geben. Alles mit feuchten Händen gut durchkneten, bis die Masse gleichmässig und kompakt ist. Aus der Masse runde Kugeln formen und im Mehl wenden. Bei starker Hitze je nach Grösse und Dicke 6 bis 8 Minuten braten. – Zubereitung: ca. 40 Minuten.


Veranstaltungen

Eine Zeremonie oder gottesdienstähnliche Feier? Ein persÜnliches Ritual? Seelsorgerliche Begleitung? Eine Segnung?

LebensDichte.ch Freie Seelsorgerin & dipl. Fachperson Ritualgestaltung

Jren Omlin

Ich gestalte Ihre Feier . . . die Hochzeit, . . . die Namengebung ihres Kindes, . . . den Abschied, die Beisetzung, . . . zu einer anderen Lebenssituation Telefon 043 466 80 84/jren.omlin@lebensdichte.ch/ www.lebensdichte.ch

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096 2015  

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