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Donnerstag, 24. Februar 2022 Nr. 8

ARLESHEIM

Nachhaltige Arealentwicklung – wie geht das heute?

SITZGRUPPE

Fr. 1000.– zahlen wir für Ihre alte Garnitur beim Kauf einer neuen Polstergruppe. uptownBasel: das Wissenstransferzentrum mit Blick auf Arlesheim

Grosse Projekte können eine grosse Hebelwirkung haben. Die Arealentwicklung uptownBasel will das brachliegende Industrieareal im Schoren aufwerten – bezogen auf die Gebäude, die Umgebung sowie auf die ökologische Vernetzung. 25 Jahre lang lag das ehemalige Industrieareal von Brown Boveri auf dem Schorenareal in Arlesheim brach. Eine Betonwüste und Lastwagenparkplätze prägten die Flächen direkt neben der wunderbar renaturierten Birslandschaft. Jetzt bewegt sich endlich etwas. Auf dem rund 70'000 m2 grossen Areal sollen in naher Zukunft rund 2'500 Arbeitsplätze entstehen. Geplant ist die Realisierung von insgesamt neun Gebäuden, die campusartig zusammenhängen. Das erste Gebäude, das so genannte Wissenstransferzentrum, ist bereits gebaut und mehrheitlich durch die neuen Mieter bezogen. Die Arealentwicklung uptownBasel hat durch ihre Grösse auch die Möglichkeit durch innovative Lösungen, Hand in Hand mit der Natur, einen Beitrag an die Herausforderungen unserer Zeit zu leisten. Der Klimawandel, die Biodiversitätskrise, die Energiekrise und die Ressourcenknappheit beeinflussen die Lebens- und Arbeitswelt in den kommenden 30 Jahren. «Die Arealentwicklung uptownBasel will ihren Beitrag dazu leisten.» Für eine ökologische Vernetzung Für die Förderung der ökologischen Vernetzung hat die Fontana Landschaftsarchitektur ein Freiraumkonzept über das Gesamtareal entworfen, welches das In-

dustrieareal in der Nord-Süd-, wie auch der Ost-West-Richtung durch grüne Gassen, Pocket Parks und grüne Promenaden mehrfach gliedert. Diese Durchquerungen sind auch explizit für den Langsamverkehr (Fuss- und Radverkehr) ausgerichtet. Nebst der Schaffung von wertvollen Lebensräumen für Insekten und Kleintiere wird die bedeutende Erhöhung des Grünflächenanteils auch den zukünftig noch stärker werdenden Hitzeinseln an heissen Sommertagen entgegenwirken. In die gleiche Richtung zielt auch die vorgeschriebene Dachbegrünung. Mit Ausnahme der Bestandesbauten werden alle Dachflächen begrünt. Dies auch, wenn Photovoltaikanlagen installiert werden. Apropos Photovoltaikanlagen: uptownBasel will auf allen geeigneten Dachflächen und an energetisch sinnvollen Fassadenflächen Photovoltaikanlagen installieren. Zielsetzung ist eine möglichst hohe Eigenproduktion von nachhaltigem Solarstrom für den Eigenverbrauch. Dies immer auch im Einklang mit den hohen Anforderungen, eine architektonische Qualität zu erreichen, die ins Landschaftsbild passt. Nachhaltige Wärme Für eine nachhaltige Wärmeversorgung sattelt uptownBasel gleich mehrere Pferde. Zum einen werden alle Gebäude energetisch zusammengehängt, damit überschüssige Abwärme vom einem Gebäude als wertvolle Energiequelle für das nächste Gebäude genutzt werden kann. Zielsetzung ist eine maximale Ressourceneffizienz innerhalb des Areals. Für die ganz kalten Wintertage, wo die Gebäudeabwärmen nicht mehr reichen, kann zum anderen auf die zukünftig CO2-neutrale Wärmeenergie der Primeo Wärme

Bild: Bela Böke - arbel gmbh

AG zurückgegriffen werden. Hier baut uptownBasel mit der Primeo Energie nämlich ein besonderes Bündnis auf. Auf dem Areal soll ein spezifisches Gebäude für eine klimafreundliche Altholzschnitzelfeuerung im grossen Stil gebaut werden. Mit dieser Heizzentrale will der lokale Energiedienstleister ein klimaneutrales Fernwärmenetz für diverse Gemeinden der Birsstadt aufbauen. Damit können einige auf Gas basierende Wärmezentralen in der Region abgestellt und neue klimaneutrale Fernwärmenetze aufgebaut werden. Kompromissloser Grundwasserschutz uptownBasel legt weiter einen intensiven Fokus auf die wertvolle Ressource Wasser. Das Schorenareal liegt oberhalb des Grundwasserstroms von Arlesheim und Münchenstein. Aus diesem Grund wird sowohl beim Bau der Gebäude wie auch beim Betrieb auf einen kompromisslosen Grundwasserschutz gesetzt. Und nicht nur das, vor Baubeginn von Gebäude 1 hat uptownBasel zusammen mit dem Kanton Basel-Landschaft (AUE) eine ausgedehnte Bodenanalyse durchgeführt. Niemand wusste so genau, was da im Boden steckt. Das klare Ziel ist, das gesamte Grundstück von Altlasten und Abfällen zu befreien. Der gereinigte Boden hat wiederum einen positiven Effekt auf das Grundwasser.

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Dies sind nur einzelne Aspekte, mit denen uptownBasel versucht, ihren Beitrag zu einer nachhaltigen Arealentwicklung zu leisten, Aspekte die in der heutigen Zeit, aber vor allem zukünftig immer wichtiger werden. Im Namen des gesamten Projektteams uptownBasel

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