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Weiss Medien AG I Obere Bahnhofstrasse 5 I 8910 Affoltern am Albis I Telefon 058 200 5700 I Telefax 058 200 5701 I www.weissmedien.ch I Auflage 26 352 I AZ 8910 Affoltern a. A.

aus dem bezirk affoltern I Nr. 087 I 173. Jahrgang I Freitag, 8. November 2019

Vorbestrafter Dieb

Gut unterwegs

Wegen diverser Delikte stand ein 30-jähriger Deutscher vor Gericht. > Seite 3

Die vor einem guten Jahr neu formierte Schulpflege Hedingen zieht Zwischenbilanz. > Seite 7

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Mehr Naturschutz BirdLife Zürich lud am Samstag zur Delegiertenversammlung nach Affoltern. > Seite 11

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Zwingli-Stück In Bonstetten probt ein Generationentheater seine Inszenierung. > Seite 14

Ein weiteres Stück Säuliamt im Museum für Kommunikation In Stallikon wurde eine pneumatische Sirene durch eine elektronische ersetzt Als Zeitzeugin des Kalten Kriegs nimmt das Museum für Kommunikation in Bern die Alarm-Sirenenanlage vom Stalliker Schulhaus Dorf in seine Sammlung auf. In Rifferswil verfügt es bereits über eine historische Telefonanlage.

50 Jahre Heilpädagogische Schule Affoltern: Teil 2 der InterviewSerie. > Seite 15

Thronfolgerinnen a cappella Unter dem Titel «Die Thronfolgerinnen – let them eat cake!» sorgen die vier Sängerinnen der A-Cappella-Gruppe «Dezibelles» für royale Unterhaltung, etwa mit dem barocken «Marche pour la cérémonie des turcs» mit Stings «Russians» oder dem Zürcher «Eusereine chönnt das au». Am Freitag, 15. November, singen sie in der Galerie am Märtplatz in Affoltern. ................................................... > Veranstaltungshinweis auf Seite 21

In der Kletterhalle Griffig in Uster fand der fünfte und letzte Bächli Swiss Climbing Cup statt. In der Jahreswertung triumphierten mit Petra Klingler (Bonstetten) und Michel Erni (Affoltern) zwei Ämtler Athleten. Während sie nach vier ersten Plätzen bereits als Gesamtsiegerin feststand, sicherte er sich den Triumph mit Rang 3. ................................................... > Bericht auf Seite 29 anzeigen

Sirenenübergabe: Robert Sidler, Gemeinderat in Stallikon, Gabriela Bolleter vom Sicherheitszweckverband Albis und Juri Jaquemet, Sammlungskurator des Museums für Kommunikation in Bern. (Bild Thomas Stöckli)

Die Sirene bleibt ein wichtiger Faktor im Alarmierungswesen bei Katastrophen und Notlagen – ergänzt wird sie allerdings durch weitere Mittel. Vor

einem Jahr hat das Babs gemeinsam mit den Kantonen neue elektronische Dienstleistungen lanciert. Alarme und Warnungen werden als Push-Meldung auf Smartphones sowie als OnlinePublikation auf der Alertswiss-Website verbreitet. So kann die Bevölkerung zu Ereignissen wie Bränden, Trinkwasserverunreinigungen oder Unwetter direkt informiert werden.

Die Stalliker Sirene ist nicht das einzige Ämtler Exponat des Museums für Kommunikation. Ein anderes steht dezentral in Rifferswil: eine Telefonzentrale aus dem Jahr 1955. Bis 1984 war sie im Einsatz. Dann wurde sie vom Telefonnetz abgetrennt, ansonsten aber vollständig im Originalzu-

stand belassen. Was viele nicht wissen: Die Telefonzentralen wurden in der Roten Fabrik in Zürich zusammengestellt. Im heutigen alternativen Kulturzentrum produzierte man damals Technik vom einfachen Telefonrelais bis hin zu komplexen Geräten der Telekommunikation. ................................................... > Bericht auf Seite 5

Mobility bleibt in Hausen

Parkplatz-Streit mit «Hornbach»

FeuerwehrRücktritte

Widerstand gegen die Fusionspläne

In Hausen steht seit 20 Jahren ein Mobility-Fahrzeug bereit. Weil der Standort zu wenig lukrativ sei, hätte er gemäss Mobility allerdings vor einem Jahr aufgehoben werden sollen. Die Gemeinde konnte das in Zusammenarbeit mit den Nutzenden gerade noch verhindern. In den ersten acht Monaten von 2019 hat sich die Auslastung des Fahrzeuges nun deutlich gesteigert. Aufgrund der erfreulichen Zahlen hat der Gemeinderat Hausen das MobilityFlex-Abo kürzlich für 2020 verlängert – auch im Hinblick auf das Ziel, «Energiestadt» zu werden. Die Zielsetzung sei, dass die Kosten in Zukunft vollständig durch die Auslastung des Fahrzeugs gedeckt sind, so Georges Köpfli, Kontaktperson zwischen den Mobility-Genossenschaftern und dem Gemeinderat. ................................................... > Bericht auf Seite 3

Just vor der Parkplatz-Ausfahrt von Attilio D’Elia parkieren die «Hornbach»-Chauffeure ihre Lastwagen, um angelieferte Waren auszuladen. Regelmässig stünden die Fahrzeuge auf seinem Grundstück oder auf der Sperrfläche, ärgert sich der Affoltemer. Weiter haben die Lastwagen-Chauffeure auf dem Areal übernachtet, sich am Wasserhahn auf seinem Grundstück bedient und die Wiese, die an sein Grundstück grenzt, als Toilette missbraucht. «Hornbach» spricht von Ausnahmefällen, dass sich ortsunkundige Chauffeure nicht an die geltende Signalisation gehalten hätten. Allerdings sei von Anfang an geplant gewesen, dass die Strasse im hinteren Teil durch die anliefernden Lastwagen mitgenutzt werde. Anfang Dezember wird sich das Bezirksgericht Affoltern mit der Angelegenheit beschäftigen. ................................................... > Bericht auf Seite 7

Die Feuerwehr Knonaueramt Süd hat an ihrer Schlussübung Vizekommandant Stefan Kämpfer verabschiedet, die Ämtler Jugendfeuerwehr ihre Vizekommandantin Alexandra De Pretto. Während sie auf dem Areal der Kläranlage Ottenbach als Einsatzleiterin ein herausforderndes Szenario mit Blitzschlag, Waldbrand und diversen Rettungen zu bewältigen hatte, stand er in Knonau als Figurant im Dauer-Einsatz. Martin Pfister, Kommandant der Feuerwehr Knonaueramt Süd hatte seine Männer und Frauen nämlich angewiesen, in elf Gruppen Schulungsvideos zu verschiedenen Brand- und Rettungssituationen zu drehen. Als Besonderheit wurden auch die zahlreichen Gäste in die Übung mit eingebunden. So kam etwa der Mettmenstetter Gemeindepräsident René Kälin zu einem Job als Kameramann. ................................................... > Berichte auf Seite 13

Zehn der 13 reformierten Kirchgemeinden zu einer Grossgemeinde zusammenschliessen. Das ist das Ziel von KG+ im Knonauer Amt. Doch dagegen formiert sich Widerstand. Ein Komitee «Stopp KG+» fordert in einem Schreiben an die reformierte Kirchenpflege Affoltern den Abbruch des Fusionsprozesses. Federführend in diesem Komitee sind die beiden ehemaligen Affoltemer Kirchgemeindepräsidenten Hans Rudolf Haegi und Jakob Blickenstorfer. «Es gibt keine Gründe, wieso sich die Kirchgemeinden, die seit 500 Jahren bestehen, zusammenschliessen sollten», so Haegi. Affoltern sei als Stadt sowieso zu gross für einen Zusammenschluss. Hans Asper, Präsident der Kirchenpflege Affoltern, reagiert gelassen: «Es gibt für mich keinen Grund, irgendeine Sonderaktion zu starten wegen dieses Schreibens.» ................................................... > Bericht auf Seite 15

Push-Meldung aufs Smartphone

Pionierarbeit

Konstant starke Leistungen

................................................... von thomas stöckli Wenn das Museum für Kommunikation dereinst eine Ausstellung zum Kalten Krieg machen sollte, könnte unter den Exponaten auch eines aus dem Knonauer Amt sein. Vergangenen Mittwoch wurde auf dem Stalliker Schulhaus Dorf die alte, mit Druckluft betriebene Sirene demontiert und durch eine elektronische auf dem jenseits der Reppischtalstrasse gelegenen Werk- und Feuerwehrgebäude ersetzt. Die alte Sirenenanlage ging nicht etwa in die Entsorgung, sondern ans Museum in Bern. Zur feierlichen Übergabe kamen neben den Repräsentanten der Gemeinde, des Sicherheitszweckverbands Albis und des Museums unter anderen der Direktor des Bundesamts für Bevölkerungsschutz (Babs), Benno Bühlmann, und der Chef des kantonalen Zivilschutzes, Werner Balmer.

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Historische Telefonzentrale Rifferswil


Ärztlicher Notfalldienst In Notfällen wende man sich zuerst immer über die Praxisnummer an den Hausarzt, bei Abwesenheit erhält man über den Telefonbeantworter die Nummer des AERZTEFON: 0800 33 66 55. Bei Verkehrsunfällen Telefon 117 oder Telefon 044 247 22 11.

Telefon 144 für Sanitäts-Notruf

Du siehst den Garten nicht mehr grünen, in dem Du einst so froh geschafft. Siehst Deine Blumen nicht mehr blühen, weil Dir der Tod nahm alle Kraft. Schlaf nun in Frieden, ruhe sanft, und hab’ für alles vielen Dank.

Traurig nehmen wir Abschied von meiner geliebten Ehefrau, unserer Mutter, Schwiegermutter, Grosi und Freundin

Esther Huber-Weiss 4. Januar 1953 – 1. November 2019

Es weht der Wind ein Blatt vom Baum, von vielen Blättern eines. Doch dieses Blatt allein war Teil von unserem Leben, drum wird dies eine Blatt uns immer wieder fehlen.

Traurig, aber mit vielen schönen Erinnerungen nehmen wir Abschied von unserem Paps, Schwiegervater, Opa und Urgrossvater

Dölf (Adolf) Wyss-Gallmann 18. August 1930 – 4. November 2019

Nach einem langen und erfüllten Leben ist er nach kurzer Krankheit friedlich eingeschlafen. Seine Lebensfreude waren der Weidhof, die Tiere und die Natur.

Gerne wärst Du noch geblieben. Dein Wille war stark, doch Deine Lebenskraft war zu Ende. Tapfer und unerwartet schnell bist Du Deinen letzten Weg gegangen.

Die Trauerfamilie: Elsbeth und Michel Langenegger-Wyss Daniel und Barbara Wyss-Köfler Andreas Wyss und Laura Callen mit Elena Jan Wyss Stefanie Wyss

Wir danken Dir von Herzen für alles und vermissen Dich sehr. Bernhard Huber-Weiss Roger und Karin Huber-Baumgartner mit Melissa, Ramon und Chantal Nadja und Stephan Sachs-Huber mit Jerome und Flavio Andreas und Tamara Huber-Rogger mit Leon und Emina

Widerruf des Konkurses Der am 25. April 2018 über Susanne Boss-Grunder, geb. 5. Dezember 1979, von Vechigen BE und Sigriswil BE, Dorfplatz 3, 8913 Ottenbach, eröffnete Konkurs ist zufolge Rückzuges sämtlicher Konkurseingaben durch Urteil des Einzelgerichtes am Bezirksgericht Affoltern vom 17. September 2019 widerrufen und der Schuldnerin die Verfügungsbefugnis über ihr Vermögen wieder eingeräumt worden (Art. 195 Abs. 1 Ziff. 2 SchKG).

Die Trauerfeier findet am Freitag, 15. November 2019, um 14.30 Uhr in der reformierten Kirche in Obfelden statt. Die Urne wird im engsten Familien- und Freundeskreis beigesetzt.

Die Urnenbeisetzung findet am Mittwoch, 13. November 2019, 13.30 Uhr auf dem Friedhof Mettmenstetten statt. Anschliessend Abdankung um 14.15 Uhr in der ref. Kirche. Anstelle von Blumenspenden gedenke man bitte der Schweizer Berghilfe, 8134 Adliswil, Postkonto 80-32443-2, IBAN CH44 0900 0000 8003 2443 2, Vermerk: Trauerfall Adolf Wyss. Traueradresse: Daniel Wyss, Weidhof 1, 8932 Mettmenstetten

Traueradresse: Bernhard Huber, Mühlestrasse 9, 8912 Obfelden

Affoltern am Albis, 4. November 2019 Konkursamt Affoltern Bahnhofplatz 9, Postfach 8910 Affoltern am Albis Man sieht die Sonne langsam untergehen und erschrickt doch, wenn es plötzlich Nacht ist.

Traurig, aber dankbar für die gemeinsame Zeit, nehmen wir Abschied von

Einladung zur ordentlichen Delegiertenversammlung Donnerstag, 28. November 2019, 19.30 Uhr, im Mehrzweckraum, 1. Obergeschoss (R1) Haus Rigi, Langzeitpflege Sonnenberg, Melchior-Hirzel-Weg 40, 8910 Affoltern am Albis Traktanden 1. Begrüssung 2. Feststellung Beschlussfähigkeit/ Wahl Stimmenzähler 3. Genehmigung Protokoll der Delegiertenversammlung vom 26. September 2019 4. Anträge des Liquidationsausschusses 4.1 Genehmigung Entschädigungsreglement Liquidationsausschuss 4.2 Budgetfreigabe Projektleitung Splitting 5. Information aus dem Liquidationsausschuss 5.1 Parzellierung der Grundstücke gemäss dem Liquidationsvertrag 6. Anträge der Betriebskommission 6.1 Genehmigung des Budgets 2020 des Zweckverbands Spital Affoltern und Information Budgetierungsvorgehen Budget 2020 aufgrund Splitting 6.2 Kreditabrechnung «Radiologie: RIS/PACS-Ersatz» 7. Mitteilungen 8. Verschiedenes Die Unterlagen werden den Delegierten und den Verbandsgemeinden per E-Mail zugestellt. Die Versammlung ist öffentlich. Die Gäste haben separate Plätze zu benutzen. Zur Beschlussfähigkeit der Versammlung muss die Mehrheit der Delegierten anwesend sein. www.spitalaffoltern.ch

Peter Bamert-Geu 11. Mai 1941 – 3. November 2019

Wir werden ihn vermissen, sein Platz ist jetzt in unseren Herzen. Elsbeth Bamert-Geu Verwandte und Freunde Die Trauerfeier findet am Dienstag, 12. November 2019, um 14 Uhr in der Friedhofskapelle Affoltern am Albis statt. Traueradresse: Elsbeth Bamert-Geu, Mühlrütistrasse 5, 8910 Affoltern am Albis

Was ich gearbeitet, das segne Du. Was ich liebte, das beschütze Du. Du hast den Lebensgarten verlassen, doch deine Blumen blühen weiter.

Was ich wollte, das vollende Du. Was ich versäumte, das ergänze Du.

M. Hoffmann

Voller Schmerz und fassungslos nehmen wir Abschied von meiner geliebten Svetlana, meinem herzensguten Mami, unserer Tochter, Schwiegertochter, Schwester, Tante, Schwägerin und Freundin

Traurig und dankbar nehmen wir Abschied von meiner lieben Frau, unserer herzensguten Mutter und Grossmutter

Svetlana Haueter

Hanny Schneebeli-Thierstein 16. Februar 1929 – 4. November 2019

Nach einem langen, erfüllten Leben und geduldig ertragener Krankheit durfte sie friedlich zu Hause einschlafen. In liebevoller Erinnerung Fritz Schneebeli-Thierstein Ruth Schneebeli Jürg und Irene Schneebeli-Stähli Adrian Schneebeli Stefan Schneebeli Matthias Schneebeli

20. März 1976 – 25. Oktober 2019

Unfassbar für uns alle, wurde Svetlana ganz unerwartet und viel zu früh aus unserer Mitte gerissen. Wir sind sprachlos über den Verlust, den wir zu verschmerzen haben, gleichzeitig tief dankbar für alles, was sie uns geschenkt hat. Svetlana, du fehlst uns sehr, wir werden dich in unseren Herzen immer bei uns tragen. In liebevoller Erinnerung Philipp und Theodor Haueter Galina und Viktor Kuzmin Aleksander und Lena Kuzmin mit Ksenia und Nastia Ruth und Christian Haueter Iris Haueter Hessami und Ali Hessami mit Mani und Vida

Die Urnenbeisetzung findet am Dienstag, 12. November 2019, um 13.30 Uhr auf dem Friedhof Ottenbach statt. Anschliessend um 14.00 Uhr Trauergottesdienst in der Kirche Ottenbach.

Wir nehmen Abschied am Freitag, 15. November 2019, um 14.00 Uhr in der reformierten Kirche in Aeugst am Albis.

Anstelle von Blumen gedenke man der Spitex Knonaueramt, Postkonto 87–267156–1, Vermerk: Hanny Schneebeli.

Anstelle von Blumen unterstütze man den Schweizer Alpen-Club SAC, Postkonto 30-541118-8, Vermerk: Todesfall Svetlana Haueter.

Traueradresse: Fritz Schneebeli – Thierstein, Steinernstrasse 11, 8913 Ottenbach

Traueradresse: Philipp Haueter, Oberdorfstrasse 16, 8914 Aeugst am Albis


Bezirk Affoltern

Bankraub in Adliswil Ein bewaffneter Mann hat eine Bankfiliale in Adliswil überfallen. Er ist nach kurzer Flucht verhaftet worden. Am Mittwoch, 6. November, kurz vor 15.30 Uhr betrat ein Mann die Bankfiliale, bedrohte die Angestellten mit einer Faustfeuerwaffe und verlangte die Herausgabe von Bargeld. Als er die Bank verliess, trafen die aufgebotenen Polizisten ein. Sie folgten dem zu Fuss flüchtenden Räuber und holten ihn auf der Wachtbrücke ein, wo er verhaftet werden konnte. Beim Bankräuber handelt es sich um einen 36-jährigen Kosovaren, welcher im Bezirk Horgen wohnt. Er wurde nach der polizeilichen Befragung der zuständigen Staatsanwaltschaft zugeführt.

wir gratulieren Zum 95. Geburtstag Am Martinstag, Montag, 11. November, feiert Marie Hächler-Mathis in Obfelden ihren 95. Geburtstag. Zu ihrem hohen Ehrentag gratulieren wir und wünschen ein schönes Fest.

Zum 90. Geburtstag Alice Heidi Huber-Hegnauer in Affoltern hat heute Freitag, 8. November, ihren 90. Geburtstag. Wir gratulieren herzlich zum hohen Runden und wünschen ein gutes neues Lebensjahr.

Zum 80. Geburtstag Gleich zwei Jubilarinnen aus Affoltern dürfen morgen Samstag, 9. November, ihren 80. Geburtstag begehen. Es sind dies Mirjam Lucia Ammann-Bernasconi und Maria Bamert-Gritsch. Wir gratulieren den beiden, wünschen viel Freude und einen schönen Feiertag.

Freitag, 8. November 2019

Mobility-Standort Hausen gesichert Zusammenwirken von Gemeinde und Nutzenden Der Mobility-Standort in Hausen konnte dank des Einsatzes von Gemeinde und Nutzenden auch für 2020 gesichert werden. Die Auslastung des Fahrzeuges sollte sich langfristig aber noch weiter verbessern. ................................................... von marianne voss In Hausen steht seit 20 Jahren ein Mobility-Fahrzeug bereit, das gerne von vielen Einwohnern benutzt wird. «Zu wenig!», ist aber die Meinung der Genossenschaft Mobility. Der Standort Hausen ist zu wenig lukrativ. Er hätte bereits vor einem Jahr aufgehoben werden sollen. Die Gemeinde konnte das in Zusammenarbeit mit den Nutzenden verhindern. In einer Blitzaktion sammelten die Nutzenden 3000 Franken als Defizitgarantie. Die Gemeinde, die bei Mobility ein sogenanntes Flex-Abo betreibt, sicherte denselben Betrag zu. Somit war das Jahr 2019 gerettet. Unklar war aber, wie sich die Auslastungs-Zahlen nun im Verlaufe dieses Jahres effektiv entwickeln werden, und wie es 2020 weitergeht. Jetzt liegt eine gute Nachricht vor. Die Auswertung der ersten acht Monate von 2019 zeigt, dass die Auslastung des Fahrzeuges deutlich zugenommen hat. Eine Hochrechnung ergibt beim Flex-Abo einen nicht gedeckten Betrag von rund 3000 Franken. Wie vereinbart wird dieses Defizit nun von der

Diese Nutzerinnen freuen sich, dass ihnen das Mobility-Fahrzeug in Hausen weiterhin zur Verfügung steht. (Bild Marianne Voss) Gemeinde und den Nutzenden je zur Hälfte getragen.

Das Engagement hat sich gelohnt Aufgrund der erfreulichen Zahlen hat der zuständige Gemeinderat, Gregor Blattmann, dem Gemeinderat Hausen den Antrag gestellt, das Mobility-FlexAbo für 2020 wieder zu verlängern. Dies wurde kürzlich genehmigt. «Carsharing ist eigentlich nicht die Kernaufgabe der Gemeinde», erklärt er. «Wir sehen das jedoch als eine Dienst-

leistung im Sinne der Standortförderung. Wir können dadurch den unterschiedlichen Mobilitätsbedürfnissen der Bevölkerung gerecht werden.» Zudem sei ein Mobility-Fahrzeug in der Gemeinde ein guter Beitrag im Hinblick auf das Ziel, «Energiestadt» zu werden. Georges Köpfli ist zurzeit die Kontaktperson zwischen den MobilityGenossenschaftern und dem Gemeinderat. Er betont: «Unser Engagement hat sich gelohnt. Es handelt sich hier gewiss um eine Pionierleistung und um ein schönes Beispiel einer Koope-

Milde Strafe für vorbestraften Dieb und Betrüger

16 Monate Gefängnis ohne Bewährung – kein einstimmiges Urteil Herausgeberin: Weiss Medien AG, Obere Bahnhofstrasse 5, 8910 Affoltern a. A. Geschäftsführerin: Barbara Roth Chefredaktor: Thomas Stöckli redaktion@affolteranzeiger.ch Redaktion: Livia Häberling Stefan Schneiter Copyright: Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für eingesandtes Material Gesamtauflage: 26 352 Beratung und Verkauf Inserate: Elisabeth Zipsin/Christine von Burg Telefon 058 200 57 00, Fax 058 200 57 01 inserat@weissmedien.ch Spezial- und Sonderseiten: Kaspar Köchli Telefon 058 200 57 14, M 079 682 37 61 kaspar.koechli@chmedia.ch Tarife: www.affolteranzeiger.ch Annahmeschluss Inserate: Dienstagausgabe: Montag, 8.00 Uhr Freitagausgabe: Mittwoch, 16.00 Uhr Todesanzeigen: 11.00 Uhr am Tag vor Erscheinen Abonnementspreise: ¼ Jahr Fr. 79.– ½ Jahr Fr. 97.– 1 Jahr Fr. 170.– Aboservice: abo@affolteranzeiger.ch Telefon 058 200 57 00, Fax 058 200 57 01 Kontakt: Alle Mitarbeiter erreichen Sie unter vorname.name@chmedia.ch Druck: Mittelland Zeitungsdruck AG, Neumattstrasse 1, 5001 Aarau Ein Produkt der Verleger: Peter Wanner, www.chmedia.ch Beteiligungen der AZ Medien AG auf www.chmedia.ch

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Diebstahl, Sachbeschädigung, Hausfriedensbruch und Hehlerei: Das Bezirksgericht Affoltern hat einen 30-jährigen, mehrfach vorbestraften Deutschen zu einer 16-monatigen Gefängnisstrafe ohne Bewährung verurteilt – zu wenig für einen der Richter im Dreiergremium. ................................................... von werner schneiter Die Anklageschrift der Staatsanwaltschaft umfasst satte 22 Seiten. Dem Mann, einem Koch aus Norddeutschland, 2015 in die Schweiz eingereist (B-Aufenthalter), um seine Schwester und deren Kind zu unterstützen, werden Delikte in der Höhe von knapp 65 000 Franken zur Last gelegt. Er hat 2018 im Zeitraum von gut zwei Monaten in einer Ämtler Gemeinde mehrere Diebstähle begangen, dabei Türen von Privathäusern, Landwirtschaftsbetrieben oder Firmen geknackt und zum Teil teure Fahrräder sowie Werkzeugmaschinen und anderes gestohlen – in der Absicht, die Beute zu verkaufen. Ebenso gross ist das Deliktgut, das ihm aufgrund von diversen Betrügereien zur Last gelegt wird. So hat der grossgewachsene Mann per Handy mit zum Teil gefälschtem Benutzerkonto in Versandhäusern Waren bestellt und erhalten, insbesondere Kleider, aber auch Konsolen. Das Motiv für seine Taten blieb auch vor Gericht im Dunkeln – ebenso, ob der Mann in Deutschland tatsächlich eine Kochlehre absolviert hat. Hierzulande war er jedenfalls in diesem Beruf tätig, unter anderem im Säuliamt. Finanzknappheit dürfte

wohl kaum ausschlaggebend gewesen sein, denn der Delinquent stammt aus «gutem Hause», wie er vor Gericht selber ausführte. Sein Vater ist verstorben, seine Mutter führt in SchleswigHolstein eine Pferdepension mit 38 Tieren. Kriminelle Energie hat der Koch indessen schon zuvor entwickelt. Sein Vorstrafenregister ist beträchtlich und umfasst unter anderem Verkehrs- und Betäubungsmitteldelikte, 36 Wohnungseinbrüche, versuchter schwerer Raub und räuberische Erpressung. Das hat ihm in Deutschland nicht nur Geldstrafen beschert, sondern auch eine Gefängnisstrafe von einem Jahr und zehn Monaten.

«Sie reden sich um Kopf und Kragen!» Den Urteilsvorschlag der Staatsanwaltschaft hat der Mann akzeptiert, sodass am Bezirksgericht das verkürzte Verfahren zur Anwendung kam. Seine Aussagen stifteten aber Verwirrung: Es sei nicht sein Handy gewesen, mit welchem die Betrügereien begangen worden seien, sagte er. Ob er nun jetzt die ihm zur Last gelegten Delikte nach wie vor eingestehe, fragte der Gerichtsvorsitzende nach. «Ich anerkenne alles vollumfänglich – in allen Punkten», antwortete er prompt und klar, worauf sein Pflichtverteidiger eine kurze Auszeit verlangte und ihm dabei vor der Gerichtstüre sichtlich entnervt entgegenhielt: «Entweder Sie gestehen ein oder dann kommt es zu einem ordentlichen Verfahren. Damit riskieren Sie eine höhere Strafe. Sie reden sich hier um Kopf und Kragen». Nun, der Mann bekräftigte dann nochmals, dass er mit dem Urteilsvorschlag einverstanden sei und verzichtete auch auf ein Schlusswort.

Richtergremium nicht einig Das Gericht verurteilte den Mann so, wie von der Staatsanwaltschaft beantragt: wegen gewerbsmässigen Diebstahls, gewerbsmässigen Betrugs, wegen mehrfacher Sachbeschädigung und mehrfachem Hausfriedensbruch sowie wegen Hehlerei. Die Strafe: 16 Monate ohne Bewährung und 7 Jahre Landesverweis. Dazu muss er für die Verfahrenskosten und die Gerichtsgebühr – total 10 000 Franken – aufkommen. Die Kosten der amtlichen Verteidigung (22 000 Franken) gehen, wie üblich, zulasten der Staatskasse. Der Mann anerkennt auch die Zivilansprüche der Privatklägerschaft – auch eine Voraussetzung für ein abgekürztes Verfahren am Gericht. Der in Handschellen und Fussfesseln ans Bezirksgericht transportierte Mann befindet sich seit 9. Juli 2019 im vorzeitigen Strafvollzug. Gerichtspräsident Peter Frey hielt fest, dass das Urteil im dreiköpfigen Richtergremium nicht einstimmig erfolgt sei. Für einen der Richter im Dreierkollegium ist das Strafmass zu tief. Der Vorsitzende betonte aber, dass sich die Strafhöhe am «alleruntersten Rand» bewege. «Sie haben heute grosses Glück gehabt», fügte er bei, darauf hinweisend, dass die happigen Vorstrafen hier ebenso ins Gewicht fallen wie seine offensichtliche Uneinsichtigkeit und die fehlende Reue – dazu auch die Tatsache, dass der Mann während der Probezeit delinquiert hat. «Es ist nicht auszuschliessen, dass das Landgericht in Flensburg die Strafe von einem Jahr und zehn Monaten widerruft», fügte der Gerichtsvorsitzende bei.

ration von Nutzern und Gemeinde.» Die Unterstützung der Gemeinde für den Fahrzeug-Standort werde allgemein sehr geschätzt. Die Reaktionen der Betroffenen seien sehr erfreut, im Sinn von: «Schön, dass der Standort hier nun weiterhin gesichert ist!» Doch Zurücklehnen ist noch nicht angesagt. Die Auslastung des Fahrzeuges sollte weiterhin noch etwas gesteigert werden. Georges Köpfli sagt dazu: «Die Zielsetzung ist natürlich, dass die Kosten in Zukunft vollständig durch die Auslastung des Fahrzeugs gedeckt sind.»

Teure Eierwürfe zu Halloween Die Unsitte setzt sich auch beim diesjährigen Halloween fort: Eierwürfe, die nicht nur Reinigungskosten nach sich ziehen. In Affoltern haben Unbekannte vom 31. Oktober auf den 1. November Fassaden des Schulhauses Ennetgraben und ein Reihen-Einfamilienhaus mit Eiern verschmiert. Laut Angaben der Kantonspolizei in Affoltern belaufen sich die Reinigungskosten auf etliche hundert Franken. In Obfelden ist am 1. November bei einem Eierwurf an der Dorfstrasse sogar die Kühlerhaube eines vorbeifahrenden PWs beschädigt worden. Über den Schaden konnte die Kantonspolizei keine Angaben machen. Die Werfer konnten nicht ermittelt werden. Anwohner einer Bar in Affoltern kontaktierten die Polizei am 2. November um 23.15 Uhr wegen störenden, starken Rauchs, produziert aus einer Feuerschale im Aussenbereich der Bar. Ein Eingreifen war nicht nötig; dort wird ausschliesslich Holz verbrannt. (-ter.)

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Kirchgemeindeversammlung Sonntag, 8. Dezember 2019 im Anschluss an den Gottesdienst um ca. 11.00 Uhr im Kirchgemeindehaus Traktanden: 1. Genehmigung Kredit Kirchenpark Fr. 119 000.– 2. Genehmigung Kredit gemeindeeigene Pfarrstelle Fr. 17 500.–, wiederkehrend 3. Genehmigung Kredit Seniorenferien Fr. 32 000.–, wiederkehrend 4. Genehmigung Kredit Familienferien Fr. 22 000.–, wiederkehrend 5. Genehmigung Budget 2020 und Festsetzung des Steuerfusses 2020 6. Anfragen (§ 17, Gemeindegesetz) Anschliessend • Informationen • Umfrage Im Anschluss an die Kirchgemeindeversammlung lädt die Kirchenpflege zu einem Apéro ein. Anfragen müssen spätestens bis zehn Arbeitstage vor der Versammlung schriftlich der Kirchenpflege eingereicht werden. Der beleuchtende Bericht zu den Traktanden liegt während der üblichen Öffnungszeiten zwei Wochen vor der Versammlung im Sekretariat im Kirchgemeindehaus auf. Den Abonnenten werden diese Unterlagen zugestellt. Sie können zudem zwei Wochen vor der Versammlung im Sekretariat bezogen werden. Interessenten für ein Abonnement melden sich bitte im Sekretariat (Tel. 044 761 24 00), so dass ihnen zukünftig die Unterlagen zugestellt werden können. Affoltern am Albis 8. November 2019

Eine vertraute Stimme schweigt nun für immer. Ein geliebter Mensch ist nicht mehr da. Uns bleiben nur die lebendigen Erinnerungen, die uns niemand nehmen kann.

Traurig aber dankbar und begleitet von vielen schönen gemeinsamen Erlebnissen nehmen wir Abschied von

Elisabeth Kern 5. Juni 1926 – 2. November 2019

Wenn die Kraft zu Ende geht, ist es kein Sterben, sondern eine Erlösung. Monica Müller Michael Müller, Sabine, Mila, Svea Fabian Müller, Yvonne, Lu, Nina Sabrina und Sandro Müller, Morris, Travis Franziska und Kurt Zurbuchen Murielle Zurbuchen, Peter, Nadine, Vivienne Simone Zurbuchen Isabelle und Marc Lipp Nadja und Patrick Frutig Dominique Lipp, Sandra, Chiara Simon Kern und Anverwandte

WIR DANKEN VON HERZEN Für die grosse Anteilnahme, die vielen Zeichen der Verbundenheit und die tröstenden Worte, die wir beim Abschied von unserem lieben

Martin Wittenwiller-Steinemann erfahren durften. Besonders danken möchten wir • für die persönlichen Karten, Briefe und grosszügigen Spenden • für die schönen Blumen, Gestecke und den Kranz • für das farbenfrohe Rosenherz • Herrn Dr. Hansruedi Fischer für die jahrelange Begleitung • Frau Pfarrerin Bettina Stephan für die einfühlsame Gestaltung der Trauerfeier • der Organistin Frau Anna Buczek und Herrn Ernst Langmeier für die musikalische Umrahmung des Gottesdienstes • Frau Margrit Buchschacher für die schöne Begleitung mit dem Alphorn vor der Beisetzung. Aeugst am Albis, im November 2019

Die Trauerfamilie

Trauergottesdienst am Dienstag, 12. November 2019, 14.15 Uhr in der kath. Kirche Bonstetten, Urnenbeisetzung auf dem Friedhof Bonstetten im engsten Familienkreis. Anstelle von Blumen gedenke man der Spitex Bonstetten, Postkonto 01-200027-2 oder Rehabilitationszentrum Kinderspital Affoltern Postkonto 87-744900-1, Vermerk: Elisabeth Kern.

HERZLICHEN DANK

Im Bezirk werden keine Leidzirkulare versandt.

für die grosse Anteilnahme und die herzliche Verbundenheit, die wir beim Abschied von

Traueradresse: Franziska Zurbuchen, Lettenackerstrasse 10, 8908 Hedingen

Kurt Fuchs-Staiger erfahren durften. Die vielen Zeichen des Mitgefühls, der Freundschaft sowie der tröstenden Worte haben uns tief bewegt und uns Kraft gegeben. Herzlichen Dank an Frau Pfarrerin Susanne Sauder für die würdige und berührende Gestaltung des Trauergottesdienstes. Ein herzliches Dankeschön auch an Herrn Sepp Bachmann, Organist für die einmalig schöne Interpretation unserer musikalischen Wünsche. Ebenfalls danken wir allen Verwandten, Freunden und Bekannten, die Kurt die letzte Ehre erwiesen haben, für die grosszügigen Spenden an die Stiftung Tixi Säuliamt, Affoltern am Albis und für späteren Grabschmuck. Besonders herzlich danken wir dem Team P3N, Langzeitpflege Pilatus für die liebevolle Pflege in den letzten Tagen.

Einladung zur Kirchgemeindeversammlung

Die Trauerfamilien

Montag, 9. Dezember 2019, 20.00 Uhr, im Chilehuus, Bachstrasse 18, 8912 Obfelden Traktanden der Kirchgemeindeversammlung: 1. Budget 2020 und Steuerfuss 2020 2. Abnahme Nachtrag Kirchgemeindeordnung 2. Informationen aus der Kirchenpflege 3. Varia Die entsprechenden Unterlagen liegen 14 Tage vor der Versammlung in den Pfarreisekretariaten auf und können auf der Internetseite eingesehen werden: www.kath-affoltern.ch Im Anschluss an die ordentliche Kirchgemeindeversammlung findet die Pfarreiversammlung statt, welche allen Interessierten (auch nicht Stimmberechtigten) offensteht. Traktanden der Pfarreiversammlung: 1. Informationen aus der Gemeindeleitung 2. Informationen aus der Pfarrei 3. Varia Beim anschliessenden Apéro stehen Ihnen die Mitglieder der Kirchenpflege und das Seelsorgeteam für weitere Fragen gerne zur Verfügung. Auf eine rege Teilnahme freuen sich Kirchenpflege und Seelsorgeteam

Lass mich schlafen, bedecke nicht meine Brust mit Weinen und Seufzen, sprich nicht voll Kummer von meinem Weggehen, sondern schliesse Deine Augen und Du wirst mich unter Euch sehen, jetzt und immer. Khalil Gibran

TO D E S A N Z E I G E – D A N K S A G U N G Schmerzerfüllt und traurig teilen wir Euch mit, dass unsere liebe Mutter, Teta und Schwiegermutter unerwartet aus unserer Mitte gerissen wurde.

Mariam Afra-Nehmé 11. Dezember 1938 – 16. Oktober 2019

Wir verlieren mit Dir unseren Stützpfeiler in der Familie, ein grosses Stück Heimat und den starken Halt im Leben. Wir vermissen Dich sehr. Wir danken allen Verwandten, Freunden und Bekannten für die mitfühlenden Worte und die grosse Anteilnahme. Alle Zeichen der Verbundenheit geben uns Kraft und Trost. Du wirst uns immer fehlen Nada Afra mit Sarah Riesch Alia Afra mit Shaza und Rayan Traboulsi Maya Afra Staub und Martin Staub mit Yannick, Joel und Timon Micha Afra und Bettina Kunz Ali Afra Ola Fischer-Afra Die Beisetzung fand am 23. Oktober 2019 im engsten Familienkreis statt.


Bezirk Affoltern

Freitag, 8. November 2019

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Für den Ernstfall hat sie nie geheult Eine alte Sirenenanlage geht ins Museum – die Sirene bleibt wichtiger Faktor in der Notfall-Alarmierung Nach 35 Jahren in Stallikon ist sie nach Bern ins Museum für Kommunikation umgezogen, die alte, mit Druckluft betriebene Sirene auf dem Dach des alten Schulhauses Dorf. Die Übergabe wurde vergangenen Mittwoch zelebriert.

Tradition von Böller und Hochwacht

................................................... von thomas stöckli Das Augenmerk lag ganz auf den Klangkörpern, den Mast mit den zehn Trichtern aus dem dauerhaften Kunststoff, wie er auch für Nebelhörner auf Schiffen verwendet wird. Ihnen haben 35 Jahre Wind und Wetter kaum zugesetzt, auch wenn sich hier und da Flechtenbewuchs zeigt. Spektakulär liess die Hubarbeitsbühne den Mast vom Schulhausdach zu Boden schweben. In der Garagenbox darunter schlummerten derweil ganz unscheinbar das eigentliche «Herz» und die «Lunge» der Sirenenanlage. Die Steuerung und einer der drei Druckluftkessel lagen bereit für den Transport nach Bern. «Damit die Sirene wieder in Betrieb gesetzt werden könnte», erklärt Sammlungskurator Juri Jaquemet. Und auch die Dokumentation darf nicht fehlen: die Bedienungsanleitung und das Betriebshandbuch gehen ebenfalls in die museale Sammlung. Weiter wurde der Standort fotografisch festgehalten und eine AudioDatei des Originaltons soll die Dokumentation komplettieren. «Da sind wir noch auf der Suche», so Jaquemet.

Robert Sidler, Gemeinderat Stallikon, Ruedi Fornaro, Präsident Sicherheitszweckverband Albis, und Richard Kälin vom Kapo-Posten Affoltern (von links) schauen genau hin ...

Die alte, pneumatische Sirene vom alten Schulhaus Dorf geht ans Museum für Kommunikation.

Das Stalliker Exponat ist neben einer Luftschutzsirene aus der Zeit des Zweiten Weltkriegs erst die zweite Sirene im Museum für Kommunikation – auf diese «Lücke» sei er vor rund einem Jahr vom ehemaligen Direktor des Bundesamts für Bevölkerungsschutz (Babs) aufmerksam gemacht worden, verrät Juri Jaquemet. Sirenen reihen sich geschichtlich in eine Serie von Kommunikationsmitteln ein, die seit dem Mittelalter vor kommendem Unheil warnen sollten, führte der Sammlungskurator aus, vom Ruf «Fürio» über Böllerschüsse bis zu Hochwachten. Das Sirenengeheul ist der Schweizer Bevölkerung spätestens seit dem Kalten Krieg vertraut. Es sei ein «archaisches, einfaches Kommunikationsmittel», so Jaquemet weiter. Aber auch ein bewährtes und verlässliches, und darum weit verbreitetes: 5000 stationäre sowie 2200 mobile Sirenen sind es schweizweit, im Kanton sind es 450 und 240. Im Knonauer Amt wird die Bevölkerung im Notfall durch 23 stationäre und zwölf mobile Sirenen gewarnt, wie Gabriela Bolleter vom Sicherheitszweckverband Albis verriet. Die Mehrheit ist bereits auf neustem Stand der Technik. Spätestens in fünf Jahren soll überall auf die im Unterhalt günstigeren und weniger störungsanfälligen elektronischen Sirenen umgestellt werden. Auf der Stampfi in Knonau etwa ist noch dasselbe pneumatische Modell montiert, wie bis Mittwoch auf dem Stalliker Schulhaus Dorf.

Reinigen, aufbereiten und einlagern

Zuverlässig und flächendeckend

140 Dezibel im Frequenzbereich zwischen 270 und 460 Hz. So hätte die Sirene die Bevölkerung im Umkreis von 1,2 km im Katastrophenfall durchdringend gewarnt. Bei einem Verbrauch von 30 Liter Luft pro Minute hätte sie mindestens vier Mal je eine Minute heulen können. Abgesehen von einmal Ausprobieren zu nächtlicher Stunde habe man sie allerdings nur bei der jährlichen Sirenenkontrolle gehört, sagt Robert Sidler, der im Namen des Gemeinderates in Stallikon begrüsste. «Es freut uns, dass wir die altgediente Anlage ans Museum weitergeben dürfen», sagte er. Dort wird sie allerdings vorerst noch nicht ausgestellt, sondern nach der obligaten Reinigung und Aufbereitung eingelagert. Sehen könne man sie künftig vielleicht an einer allfälligen Ausstellung zum Kalten Krieg, so Jaquemet. Sei es in Bern oder als Leihgabe andernorts.

Die Sirenen sind nach wie vor ein wichtiges Mittel, um die Schweizer Bevölkerung praktisch flächendeckend zu erreichen. «In der Nacht hat nicht jeder das Handy eingeschaltet auf dem Nachttisch», so Benno Bühlmann, Direktor des Bundesamts für Bevölkerungsschutz (Babs). Weiter funktionieren die Sirenen auch, wenn das Telefonnetz überlastet oder der Strom über längere Zeit ausgefallen sei. Weitere Informationen und Verhaltensanweisungen werden im Radio und auf der Alertswiss-Website (auch als App) gestreut. «Es ist wichtig, dass die Bevölkerung in den ersten Minuten und Stunden richtig reagiert», so Bühlmann. «Wenn wir das erreichen, können wir Leben retten.» Ausgelöst wird der Alarm zentral bei der Kantonspolizei, so Werner Balmer, kantonaler Zivilschutz-Chef. Daneben kann jede einzelne Sirene vor Ort manuell aktiviert werden.

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Sammlungskurator Juri Jaquemet nimmt auch Druckluftkessel und Steuerung nach Bern mit. (Bilder Thomas Stöckli)

... wie die neue elektronische Sirene auf dem Dach des Feuerwehr- und Werkgebäudes montiert wird.


Gemeindeversammlung Die Stimmberechtigten der Gemeinde Aeugst am Albis werden auf Dienstag, 10. Dezember 2019, 20 Uhr, in der reformierten Kirche zur Gemeindeversammlung eingeladen: Politische Gemeinde 1. Budget 2020 und Festsetzung des Steuerfusses 2. Kredit CHF 145 000 für den Kauf eines Allzweck-Traktors für den Werkhof 3. Erneuerung der Gesellschaftsverträge für die Gruppenwasserversorgung Amt sowie die Gruppenwasserversorgung Limmattal Mutschellen Primarschulgemeinde 1. Budget 2020 und Festsetzung des Steuerfusses Evang.-ref. Kirchgemeinde 1. Erlass eines Entschädigungsreglements für die Kirchenpflege 2. Kredit für die Sanierung der Orgel 3. Budget 2020 und Festsetzung des Steuerfusses 4. Wahl einer Pfarrwahlkommission Die detaillierten Unterlagen können ab Freitag, 15. November 2019, auf der Gemeindeverwaltung Aeugst am Albis eingesehen, ein Ausdruck in Papierform angefordert oder auf der Homepage www.aeugst-albis.ch heruntergeladen werden. 5. November 2019 Namens der Gemeindevorsteherschaften Gemeinderatskanzlei Aeugst am Albis

Pfarrbestätigungswahlen 2020 – Publikation stille Wahl Evangelisch-reformierte Kirchgemeinde Maschwanden Die Kirchenpflege beschliesst: 1. Es wird davon Kenntnis genommen, dass die Stimmberechtigen die Wahl an der Urne von Pfarrerin Claudia Mehl binnen der gesetzlichen Frist nicht verlangt haben. 2. Die Pfarrerin gemäss Ziffer 1 wird als in stiller Wahl für die Amtsdauer 2020 – 2024 gewählt erklärt. 3. Die Wahl erfolgt unter dem Vorbehalt einer Änderung der massgebenden gesetzlichen Bestimmungen sowie der Amtspflichten der vorgeschlagenen Pfarrerinnen und Pfarrer in örtlicher und inhaltlicher Hinsicht während der Amtsdauer. 4. Gegen diesen Beschluss kann wegen Verletzung von Vorschriften über die politischen Rechte und ihre Ausübung binnen 5 Tagen, von der Veröffentlichung an gerechnet, schriftlich Rekurs bei der Bezirkskirchenpflege Affoltern, Herrn Martin Billeter, Püntenstrasse 16, 8932 Mettmenstetten erhoben werden. Die Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten. Der angefochtene Beschluss ist, soweit möglich, beizulegen oder genau zu bezeichnen. 5. Mitteilung an die Gemeindeverwaltung Maschwanden, an die Bezirkskirchenpflege sowie an den Kirchenrat. 6. Amtliche Veröffentlichung im Anzeiger des Bezirks Affoltern.

Das schönste Denkmal, das ein Mensch bekommen kann, steht in den Herzen der Mitmenschen. Albert Schweitzer

Gemeindeversammlung Die Stimmberechtigten unserer Gemeinde werden eingeladen zu einer Gemeindeversammlung auf Montag, 9. Dezember 2019 19.30 Uhr, Mehrzweckhalle Wygarten zur Behandlung der folgenden Geschäfte: 1. Budget/Steuerfuss 2020 2. Behörden-Besoldungsverordnung, Teilrevision 3. Personalverordnung, Neuerlass 4. Förderprogramm «Rationeller Energieverbrauch und alternative Energieerzeugung 2020 – 2022», Reglement/Kredit Der beleuchtende Bericht steht ab Montag, 25. November 2019, unter www.mettmenstetten.ch -› Politik -› Gemeindeversammlung zum Download zur Verfügung oder wird auf Verlangen kostenlos zugestellt. 8. November 2019

In stiller Trauer nehmen wir Abschied von

Heinrich Pfister-Felber 10. April 1937 – 2. November 2019

Nach einem langen und erfüllten Leben wurde er nun von seinem Krebsleiden erlöst. In Liebe und Dankbarkeit Jürg Pfister mit Felix Hugo Pfister und Jeannette Heiniger Pfister mit Cedric und Gregory Familie und Freunde Die Trauerfeier findet im engsten Familien- und Freundeskreis statt. Anstelle von Blumenspenden gedenke man der Krebsliga Zürich, Postkonto 80-868-5, IBAN CH77 0900 0000 8000 0868 5, Vermerk: Heinrich Pfister.

Gemeinderat

Traueradresse: Hugo Pfister, Widenospen 42, 8913 Ottenbach

Einladung zur Kirchgemeindeversammlung

Feldschützenverein Knonau

Sonntag, 8. Dezember 2019, im Anschluss an den um 10 Uhr beginnenden Chilezmorge-Gottesdienst im Singsaal Chilefeld.

Maschwanden, 4. November 2019

Traktanden 1. Genehmigung des Voranschlags 2020 2. Informationen zum Entwicklungsprozess in unserer Kirchgemeinde

Evangelisch-reformierte Kirchenpflege Die Präsidentin: Vreni Bär Die Aktuarin: Marina Clerici

Der Voranschlag 2020 liegt ab heute Freitag, 8. November 2019, zur Einsicht in der reformierten Kirche auf. Obfelden, 8. November 2018 Reformierte Kirchenpflege Obfelden

Turnveteranen Knonau

TO D E S A N Z E I G E Wir erfüllen die schmerzliche Pflicht, Sie vom Hinschied unseres Ehrenmitglieds und Turnkameraden

Heinrich Pfister 1937 – 2019

in Kenntnis zu setzen. Heiri war bereits Festwirt des Turnvereins Knonau. Dieses Organisationtalent wurde natürlich auch beim Feldschützenverein geschätzt. Er sorgte, über mehr als ein Vierteljahrhundert, für viele gemütliche Stunden in unserer Schützenstube. Gleichzeitig hatte er aber auch noch andere Vorstandsaufgaben übernommen. Wir bitten Sie, dem Verstorbenen ein ehrendes Andenken zu bewahren.

Gemeindeversammlung Gebühren Feuerungskontrolle ab 1. Januar 2020

Die Stimmberechtigten der Gemeinde Wettswil am Albis werden auf

Der Stadtrat hat mit Beschluss vom 28. Mai 2019 den Wechsel der amtlichen Feuerungskontrolle vom «Modell 1 – teil-liberalisiert» zum «Modell 2 – liberalisiert» mit Wirkung ab 1. Januar 2020 beschlossen.

Montag, 9. Dezember 2019, 20.15 Uhr,

Die Führung der Fachstelle Feuerungskontrolle wurde dem bisherigen Feuerungskontrolleur Ch. Messerli AG, Grossmatt 5, 8910 Affoltern am Albis übertragen. Die Führung der Fachstelle und deren Vergütung erfolgt nach den Richtlinien für die Feuerungskontrolle des Kantons Zürich (Stand 1. August 2015). Die Aufgabe und Pflichten sind im Dienstleistungsvertrag «Auftrag für die Führung der Fachstelle Feuerungskontrolle der Stadt Affoltern am Albis» vom 9. Juli 2019 geregelt. Die Gebühren für die Feuerungskontrolle werden wie folgt festgesetzt: Abnahme-, periodische-, Nach- / Klagekontrolle Öl/Gasfeuerungen (inkl. Verwaltungskosten) Fr. 128.– Messung 1-stufige Anlage Fr. 163.– Messung 2-stufige oder modulierte Anlage Visuelle (Sicht-) Kontrolle Holzfeuerungen (inkl. Verwaltungskosten) Fr. 128.– Messung komplette Anlage Fr. 64.– Kontrolle je weitere Feuerung (1/2 komplette Anlage) Fr. 32.– Kontrolle je weitere Abgasanlage oder Brennstoff (1/4 komplette Anlage) Abnahme-, periodische-, Nach- / Klagekontrolle Holzfeuerungen Fr. 105.– Messung Anlage inkl. visuelle Kontrolle (pro Stunde) Verwaltungs-/Administrationsgebühr Öl/Gas und Holz Fr. 58.– Pro eingereichten Messrapport (inkl. Abgabe Rapportzentrale Fr. 3.50 – bei Sichtkontrollen Holzfeuerung: pro Objekt/Stockwerkeigentum) Die Gebühren werden vom Feuerungskontrolleur direkt an die Anlageeigentümer verrechnet. Der Beschluss und die vollständige Tariftabelle liegen während der Rekursfrist in der Stadtverwaltung, Hochbau und Umwelt zur Einsicht auf. Gegen die Gebührenfestsetzung kann innert 30 Tagen, von der Mitteilung an gerechnet, beim Bezirksrat Affoltern, Postfach, 8910 Affoltern am Albis, schriftlich Rekurs erhoben werden. Die in dreifacher Ausführung einzureichende Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten. Der angefochtene Beschluss ist beizulegen. Die Kosten des Rekursverfahrens hat die unterliegende Partei zu tragen. 8. November 2019 Stadt Affoltern am Albis, Bereich Hochbau und Umwelt

Der Feldschützenverein Knonau wird anlässlich des nächsten Eröffungsschiessens zu einem Heiri-Gedenkschiessen einladen. Den Angehörigen entbieten wir unser aufrichtiges Beileid. Feldschützenverein Knonau

Turnveteranen Knonau

in den Mehrzwecksaal des Schulhauses «Ägerten» zu einer Gemeindeversammlung eingeladen. Zur Behandlung gelangen folgende Geschäfte: A. Politische Gemeinde 1. Budget und Steuerfuss 2020 2. Umnutzung und Umbau ehemalige Bibliotheksräume Poststrasse 2 in Büroräumlichkeiten für die Gemeindeverwaltung (Abrechnung) Urnen-Gemeinschafts-Grab3. Neue stätte auf der Friedhofanlage «Heissächer» (Bauabrechnung) 4. Neue Gesellschaftsverträge Gruppenwasserversorgung Amt – Limmat – Mutschellen (GALM) und Gruppenwasserversorgung Amt (GWVA) B. Primarschulgemeinde 1. Budget und Steuerfuss 2020 Im Anschluss an die Versammlungen: Information betreffend Einheitsgemeinde Der beleuchtende Bericht (Weisungsbroschüre) wird zwei Wochen vor der Gemeindever-sammlung allen Haushaltungen zugestellt (er steht auch unter www.wettswil.ch zum Download bereit). Die Stimmberechtigung richtet sich nach den Bestimmungen des Gesetzes über die politischen Rechte (GPR) vom 1. September 2003. Die Versammlungsteilnehmenden sind im Anschluss an den offiziellen Teil der Versammlung herzlich zu einem Schlummertrunk eingeladen. 8907 Wettswil am Albis 8. November 2019 Gemeinderat Wettswil a.A. Primarschulpflege Wettswil a.A.

Meine Kräfte sind am Ende Nimm mich, Herr, in Deine Hände.

TO D E S A N Z E I G E In stiller Trauer nehmen wir Abschied von

Nelly Däppen-Müller 3. Dezember 1932 – 5. November 2019

Die Zeit ist nun gekommen und Du hast Deine letzte Reise angetreten. Du durftest in Deinem geliebten Zuhause sanft einschlafen. Die Spuren Deines Lebens in Gedanken, Augenblicken und Bildern werden uns immer an Dich erinnern. Du, liebes Mami und Schwiegermami, wirst immer in unseren Herzen bleiben. Wir vermissen Dich. In Liebe und Dankbarkeit Deine Kinder Fredy, Gaby und Barbara mit Partnern Die Urnenbeisetzung finden am Dienstag, 12. November 2019, um 14 Uhr auf dem Friedhof Obfelden statt mit anschliessendem Trauergottesdienst in der reformierten Kirche. Anstelle Blumen gedenke man bitte der SBS, Schweiz. Bibliothek für Blinde Seh- und Lesebehinderte, Postkonto 80-1514-1 oder Spitex Knonaueramt, IBAN CH78 0900 0000 8726 7156 1, Vermerk: Spitex Obfelden. Traueradresse: Gaby Däppen, Dorfstrasse 5a, 8911 Rifferswil


Bezirk Affoltern

Freitag, 8. November 2019

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Halt, hier nicht halten! Hornbach-Anwohner Attilio D’Elia hat gegen die Baumarktkette Klage eingereicht Wo dürfen die HornbachChauffeure parkieren, wenn sie den Baumarkt beliefern? Um diese Frage ist in Affoltern ein Streit entbrannt. Nun hat Anwohner Attilio D’Elia am Bezirksgericht Affoltern Klage gegen Hornbach eingereicht.

die an sein Grundstück grenzt, als Toilette missbraucht. Auch das: Ärger pur.

«Nicht ideal, aber auch nicht gravierend»

................................................... von livia häberling Kommt es bereits am Eröffnungswochenende zum Chaos auf den Affoltemer Strassen? Diese Frage stand im Raum, als die Baumarktkette Hornbach im April 2018 ihre Filiale eröffnete. Der Kollaps blieb aus, aber Verkehrsprobleme gibt es seither trotzdem täglich. So zumindest empfindet das Attilio D’Elia. Der 74-Jährige wohnt seit mehr als 30 Jahren an der Obfelderstrasse, direkt neben dem Hornbach-Bau. Dort besitzt er zwei Parzellen, auf einer steht das Wohnhaus, auf der anderen vermietet er seit Jahren Parkplätze. Und ebenfalls dort entsteht sein Ärger. Denn just vor der Ausfahrt seines Parkplatzes parkieren die Hornbach-Chauffeure ihre Lastwagen, um die angelieferten Waren auszuladen. Regelmässig stünden die Fahrzeuge auf seinem Grundstück oder auf der weissen Sperrfläche. Letztere gehört zwar zum HornbachGrundstück, allerdings steht D’Elia ein Fuss- und Fahrwegrecht zu. Durch die Parkgewohnheiten der HornbachChauffeure sei die Zu- und Wegfahrt seiner Mieter eingeschränkt. Das dürfe nicht sein, findet Attilio D’Elia. Er hat die «Verfehlungen» in zahlreichen Fotos dokumentiert und fordert, dass Hornbach seine Praxis ändert: «Die Warenabnahme wurde ursprünglich hinter dem Gebäude bewilligt. Ich verstehe nicht, warum die Lastwagen hier vorne parkieren, wo die Durchfahrt so eng ist.» Hornbach sagt dazu, es sei von Anfang an geplant gewesen, dass die Strasse im hinteren Teil durch die an-

Attilio und Carmela D’Elia in der Parkplatz-Einfahrt, dahinter der Sozialdienst Bezirk Affoltern. Damit die HornbachChauffeure nicht mehr auf ihrem Grundstück parkieren, haben sie Halteverbotstafeln montiert. (Bild Livia Häberling) liefernden Lastwagen mitgenutzt werde. Die entsprechende Betriebsbewilligung liege vor. In der Vergangenheit sei es vorgekommen, dass ortsunkundige Chauffeure sich nicht an die geltende Signalisation gehalten hätten. Das allerdings seien Ausnahmen gewesen. Attilio D’Elia sieht das anders. Er fühlt sich durch die Lastwagen noch immer täglich gestört, vor Kurzem hat sein Anwalt beim Bezirksgericht Affoltern Klage eingereicht.

geschickt. Damals habe man die mündliche Zusicherung erhalten, dass es am Schluss für beide Seiten stimmen werde. Dann aber, als 2015 die ersten Baumaschinen auf dem Grundstück vorgefahren seien, hätten die Probleme begonnen. Einmal, während des Abbruchs der alten Fabrik, hätten Bauarbeiter eine Wasserleitung beschädigt. Kurz darauf sei der Keller des Ehepaars unter Wasser gestanden. Die Feuerwehr musste ausrücken. Es habe fürchterlich gestunken.

Kaffee, Kuchen, SMS – und eine Zusicherung

50 000 an die neuen Fenster

Das Verhältnis zwischen Hornbach und dem Ehepaar D’Elia ist seit Längerem angespannt. Dabei, sagt Attilio D’Elia, sei er stets um den Frieden im Quartier bemüht gewesen. Aus Gutmütigkeit habe er gegen die Baubewilligung keine Einsprache gemacht. Viel mehr noch habe man den Kontakt zu den Verantwortlichen bei Hornbach gesucht, sie zu Kaffee und Kuchen eingeladen, oder am Geburtstag eine SMS

Ärger bereitete dem Ehepaar D’Elia auch der Lärm. Und später wurde auch der Baustaub zum Problem. «Der Staub war überall. Nicht nur in unserem Haus und an der Fassade, sondern auch auf den Autos der Mieter», sagt Attilio D’Elia. Auch ein Garagist gehörte damals zu den Mietern. Dieser kündigte seinen Mietvertrag per 30. Juni 2017. Wegen des Staubs, ist D’Elia überzeugt. Während der Bauzeit seien

die Parkplätze nicht vermietbar gewesen, sagt er. «Wer möchte schon ständig diesen Schmutz auf seinem Fahrzeug.» Das habe auch das zuständige Bauunternehmen eingesehen – und die freien Parkplätze nach der Kündigung des Garagisten bis zum Ende der Bauarbeiten gemietet. Anschliessend wurde der Platz neu geteert. Dennoch: Attilio D’Elia fühlt sich für sein Wohlwollen nicht angemessen entschädigt. Auch die 50 000 Franken, die ihm Hornbach an die neuen Fenster bezahlt hat, konnten ihn nicht besänftigen. Er habe sogar noch drauflegen müssen. Und auch die Fassadenreinigung, die man ihm in Aussicht gestellt habe, stehe bis heute aus. Ausserdem, sagt er, seien die Umtriebe nach dem Ende des Baus nicht etwa weniger geworden: «Häufig haben die Lastwagen-Chauffeure auf dem Areal übernachtet.» Am Abend hätten sie immer wieder sein Grundstück betreten, um sich in seinem Garten an seinem Wasserhahn zu bedienen. Ausserdem hätten sie die Wiese,

Die Schule Hedingen ist gut unterwegs … «Die Schule funktioniert gut, lebt die richtigen Werte, entwickelt sich positiv weiter und hat noch einige Aufgaben zu meistern.» Das ist das Fazit nach gut einem Jahr Legislatur der komplett neuen Schulpflege Hedingen. Rasch wurden die Legislaturziele entwickelt mit dem Fokus, dass die Schule einheitlich geführt und als eine Schule wahrgenommen wird. Als einzige Gemeinde im Bezirk Affoltern ist in Hedingen die Primarschule (inklusive Kindergarten) und die Sekundarschule zusammengefasst in einer Einheit. Die Vorteile sollen weiter gestärkt und herausgestrichen werden. Zum Beispiel gelten dieselben Wertmassstäbe an der ganzen Schule und geben so den Schülerinnen und Schüler mehr Halt und Sicherheit. Wertschätzung und Respekt stehen ganz oben auf der Prioritätenliste und ergänzen die sachlichen Bildungsthemen, die mit dem neuen Lehrplan 21 sich auf das Vermitteln von Kompetenzen konzentrieren. Die Sekundarschule wird bekanntlich als Mosaik-Schule geführt. Das ist eine Schule mit altersgemischten und leistungsheterogenen Gesamtklassen, die grundsätzlich von jeweils zwei Lehrkräften geführt werden. Auch an der Primarschule wurden auf das Schuljahr 2018/19 Doppelklassen eingeführt, wodurch nun auf allen Stufen von Kindergarten bis Sekundarschule

Mit seiner Klage will Attilio D’Elia erreichen, dass die Chauffeure ihre Lastwagen nicht mehr auf der Sperrfläche parkieren dürfen. Das vermeide nicht nur Lärm und Emissionen, sondern helfe auch der Sicherheit, ist er überzeugt. Immerhin befinde sich am Ende der Strasse der Sozialdienst des Bezirks Affoltern, weshalb eine freie Sperrfläche auch mehr Sicherheit für dessen Kunden biete. Dort wiederum hat man bisher keine gefährlichen Situationen erlebt. Auf Anfrage heisst es, der Werkverkehr auf der Strasse vor dem Lastenwagenparkplatz sei manchmal «herausfordernd». Selten komme es vor, dass Fahrzeuge die Strasse versperren würden. Dann brauche es ein paar Minuten Geduld. Ähnlich sieht es René Abt, Präsident der Stiftung Tixi Säuliamt, die für ihren Fahrdienst bei Attilio D’Elia sieben Parkplätze mietet. «Die Situation ist nicht ideal», sagt er, «aber auch nicht gravierend.» Sei die Ausfahrt ausnahmsweise blockiert, würden die Fahrer ihre Lastwagen sofort umparkieren, wenn man sie darum bitte. Für Attilio D’Elia geht es nicht nur darum, die Ausfahrt freizuhalten. Auch mit der Stadt ist er im Clinch, weil diese ihn aufgefordert hat, die Bodenmarkierungen seiner Parkplätze zu verschieben, um zwischen der Sperrfläche und den Parkplätzen mehr Abstand zu schaffen. Das will sich D’Elia nicht bieten lassen. Er will sich nicht zurückdrängen lassen – auf seinem eigenen Grundstück. Anfang Dezember wird sich das Bezirksgericht Affoltern mit der Angelegenheit beschäftigen. Attilio D’Elia sagt, er wolle mit der Klage keine Umstände machen. Aber so sei nun mal das Gesetz: Die Sperrfläche muss freibleiben. Basta.

Von einer roten zu einer schwarzen Null Der Budgetentwurf 2020 des Regierungsrats rechnet aufgrund der Nachträge im Novemberbrief bei einem Aufwand und einem Ertrag von je rund 16,4 Mrd. Franken neu mit einem Ertragsüberschuss von 1,9 Mio. Franken.

Die Schulleitung mit den Stufenleiterinnen, von links: Astrid Arnold, Andrea Wullschleger, Ueli Trindler, Rita Sauter, Noemi Zanoli, Mirjam Bucher, Livia Huber. (Bild zvg.) in altersdurchmischten Klassen unterrichtet wird. Die vier Doppelklassen der Unterstufe, der Mittelstufe 1 und 2 arbeiten jeweils am selben Standort, was die Zusammenarbeit in allen fünf Stufenteams stark begünstigt. Die beiden Schulleitenden Ueli Trindler und Rita Sauter sind sehr engagiert und arbeiten intensiv mit allen Lehrpersonen zusammen daran, einen tollen, interessanten und zielgerichteten Unterricht zu bieten. Ihr Engage-

ment ist dabei ausserordentlich hoch und muss durch die Behörde eher gebremst als animiert werden. «Der Motor läuft manchmal fast zu hochtourig», attestiert der Schulpräsident Roland Schneider. Die Schulleitung wird neben den beiden Schulleitenden durch fünf Stufenleiterinnen ergänzt. Diese setzen die gemeinsam erarbeiteten Ziele in ihren Stufen mit den Teams um und koordinieren Aufgaben innerhalb

ihrer Stufe und übernehmen so wertvolle Verantwortungen im Schulalltag. Die Stufenleiterinnen sind Livia Huber (Kindergarten), Mirjam Bucher (Unterstufe), Noemi Zanoli (Mittelstufe 1), Astrid Arnold (Mittelstufe 2) und Andrea Wullschleger (Sekundarschule). Die Schulpflege Hedingen ist offen für Fragen und Anregungen (roland.schneider@schulehedingen.ch), damit der Schulbetrieb bestmöglich unterstützt und gefördert werden kann.

Der Novemberbrief enthält mehrere kleinere Veränderungen. Die grösste betrifft den Teuerungsausgleich für die Löhne des Personals: In seinem Entwurf hatte der Regierungsrat im Sommer noch mit einer Teuerung von 0,5 Prozent gerechnet – der inzwischen publizierte und für den Ausgleich beim Kanton Zürich massgebende September-Index der Landesteuerung weist nun aber eine Teuerung von lediglich 0,1 Prozent aus, um die der Regierungsrat die Löhne per 1. Januar anpassen wird. Der Budgetentwurf wird dadurch um 17,6 Millionen Franken entlastet. Insgesamt hatte der Regierungsrat Anfang September noch mit einem Aufwandüberschuss von 12 Millionen Franken gerechnet. (pd.) anzeige


Bonstetten

Teilrevision kommunale Nutzungsplanung (BZO-Revision) in der Gemeinde Ottenbach, Genehmigung Die Baudirektion des Kantons Zürich hat am 28. Oktober 2019 mit Beschluss Nr. 1170/19 verfügt: Die Teilrevision der kommunalen Nutzungsplanung, welche die Gemeindeversammlung Ottenbach mit Beschluss vom 13. Juni 2019 festgesetzt hat, wird genehmigt. Beschluss-/Verfügungsnummer: 1170/19 Beschluss-/Verfügungsdatum: 28. Oktober 2019 Rechtliche Hinweise Die Unterlagen liegen ab Freitag, 8. November 2019, während 30 Tagen während der ordentlichen Öffnungszeiten zur Einsicht bei der Gemeindeverwaltung Ottenbach (Gemeinde Ottenbach, Affolternstrasse 3, 8913 Ottenbach) auf (§5 Abs. 3 PBG). Gegen den Festsetzungsbeschluss der Gemeindeversammlung sowie gegen den Genehmigungsentscheid der Baudirektion kann innert 30 Tagen, von der Veröffentlichung an gerechnet, schriftlich Rekurs beim Baurekursgericht erhoben werden (§§ 329 ff. PBG). Die Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten. Der angefochtene Beschluss ist, soweit möglich, beizulegen oder genau zu bezeichnen. Die angerufenen Beweismittel sind genau zu bezeichnen und soweit möglich beizulegen. Rekursentscheide des Baurekursgerichts sind kostenpflichtig; die Kosten hat die im Verfahren unterliegende Partei zu tragen.

Am 2. November 2019 ist in Affoltern a.A. gestorben:

Stadtammann- und Betreibungsamt Affoltern am Albis

Kern, Elisabeth

Grundpfandverwertung

geboren am 5. Juni 1926 in Udligenswil LU, von Fribourg FR und La Folliaz FR, wohnhaft Heumattstrasse 18, Bonstetten.

Schuldner Sulger Büel, Gisela, geb. 17. September 1964, 8 Rue des Fauzieres, F-36310 Beaulieu (Frankreich)

Bestattungsamt Bonstetten

Knonau

Steigerungslokal Saal Mehrzweckgebäude, Büelstrasse 11, 8910 Affoltern am Albis

Pfister, Heinrich

Eingabefrist Montag, 2. Dezember 2019

geboren am 10. April 1937 von Knonau ZH und Pfäffikon ZH, wohnhaft gewesen in Knonau, Dollägerten 7. Die Beisetzung, im engsten Familienkreis, findet am Donnerstag, 14. November 2019, um 14.00 Uhr auf dem Friedhof in Knonau statt. Eine Abdankungsfeier findet nicht statt. Bestattungsamt Knonau

Knonau

Es wird auf die Bewilligungspflicht im Sinne von Art. 61 ff. BGBB hingewiesen.

geboren am 15. Juli 1935 von Langnau im Emmental BE, wohnhaft gewesen in Knonau, Grundstrasse 1.

Rechtskräftige betreibungsamtliche Schätzung CHF 71 400.00

Die Beisetzung mit anschliessender Abdankungsfeier findet am Montag, 11. November 2019, um 14.00 Uhr in der reformierten Kirche in Knonau statt.

Der Erwerber hat an der Steigerung unmittelbar nach dem dritten Aufruf und vor dem Zuschlag, eine unverzinsliche Anzahlung von CHF 30 000.00 wie folgt zu leisten: a) durch Vorlegung eines unwiderruflichen Zahlungsversprechens einer dem Bundesgesetz über die Banken und Sparkassen (Bankengesetz; BankG; SR 952.0) unterstehenden Bank zugunsten des Betreibungsamtes Affoltern am Albis, welches einzig unter der Bedingung der Erteilung des Zuschlags stehen darf und im Übrigen unbedingt sein muss, oder b) durch einen von der Zürcher Kantonalbank an die Order des Betreibungsamtes Affoltern am Albis, Obere Bahnhofstr. 4, 8910 Affoltern am Albis ausgestellten Bankscheck (kein Privatscheck) in diesem Betrag (Bankchecks anderer Banken und Privatchecks werden nicht akzeptiert), oder c) in bar.

Bestattungsamt Knonau

Mettmenstetten

Weidhof 2, statt. Der Friedhofvorsteher

geboren am 20. März 1976, wohnhaft gewesen in Aeugst am Albis ZH. Die Abdankung findet am 15. November 2019 um 14.00 Uhr in der reformierten Kirche Aeugst statt.

Affoltern am Albis Am 3. November 2019 ist in Affoltern am Albis ZH gestorben:

Peter Bamert geboren am 11. Mai 1941, wohnhaft gewesen in Affoltern am Albis ZH. Beisetzung am Dienstag, 12. November 2019, um 14.00 Uhr, im Familienkreis auf dem Friedhof Affoltern am Albis ZH, anschliessend Abdankung in der Friedhofskapelle Affoltern am Albis ZH. Bestattungsamt Affoltern am Albis

Grundstück In der Gemeinde Obfelden: landwirtschaftliches Grundstück, welches dem Bundesgesetz über das bäuerliche Bodenrecht (BGBB) untersteht.

Röthlisberger, Gertrud

Adolf Wyss

Haueter geb. Kuzmina, Svetlana

Geführte Besichtigungen Donnerstag, 21. November 2019, 13.00 Uhr Dienstag, 14. Januar 2020, 13.00 Uhr Besammlung vor der Liegenschaft Schürweidstrasse 35, 8912 Obfelden

Grundbuch Blatt 124, Kataster Nr. 4412, Fuchsloch, Spitzweid, Plan 28, Gesamtfläche: 22 822 m²

Gemeinde Ottenbach

Am 25. Oktober 2019 ist in Aeugst am Albis ZH gestorben:

Auflegung der Steigerungsbedingungen und des Lastenverzeichnisses Montag, 6. Januar 2020, bis Mittwoch, 15. Januar 2020, beim Betreibungsamt Affoltern am Albis, Obere Bahnhofstrasse 4, 8910 Affoltern am Albis, während den Öffnungszeiten.

Am Samstag, 2. November 2019, ist in Affoltern a.A. gestorben:

8. November 2019

Aeugst am Albis

Tag und Zeit der Steigerung Mittwoch, 12. Februar 2020, 13.00 Uhr

Am Samstag, 2. November 2019, ist in Affoltern a.A. gestorben:

Am Mittwoch, 13. November 2019, 13.30 Uhr, findet auf dem Friedhof, anschliessend um 14.15 Uhr in der reformierten Kirche, die Beisetzung/Abdankung für

Todesfälle

Pfandeigentümer Sulger Büel, Gisela, geb. 17. September 1964, 8 Rue des Fauzieres, F-36310 Beaulieu (Frankreich)

Obfelden Am 1. November 2019 ist in Obfelden ZH, gestorben:

Huber-Weiss, Esther geb. 4. Januar 1953, von Obfelden ZH, wohnhaft gewesen in Obfelden, Mühlestrasse 9, Ehefrau des Huber-Weiss Bernhard. Die Urnenbeisetzung findet im engsten Familienkreis statt. Die Friedhofvorsteherin

Obfelden Am 5. November 2019 ist in Obfelden ZH gestorben:

Grenzen laut Grundbuchplan. Anmerkungen, Vormerkungen und Dienstbarkeiten laut Grundbuchauszug.

Die Verwertung erfolgt auf Verlangen von Pfändungsgläubigern des Betreibungsamtes Affoltern am Albis.

Die Anzahlung kann auch beim Betreibungsamt Affoltern am Albis im Voraus mittels Überweisung (Postkonto 80-46291-6, Vermerk: Anzahlung Grundstücksteigerung Sulger Büel für den Fall des Zuschlags) oder bis zum Maximalbetrag von CHF 30 000.00 in bar hinterlegt werden. Die Gutschrift auf dem Konto des Betreibungsamtes hat spätestens zwei Arbeitstage vor der Versteigerung und die Hinterlegung in bar spätestens am Arbeitstag vor der Versteigerung zu erfolgen. Erfolgt die Gutschrift bzw. Hinterlegung in bar später, gilt die Anzahlung als nicht geleistet und ist an der Steigerung selbst wie oben beschrieben (gegebenenfalls nochmals) zu leisten. Eine solche Vorauszahlung wird nicht verzinst und dem Einzahler innert 20 Arbeitstagen nach der Grundstücksteigerung zurückerstattet, falls ihm das Grundstück nicht zugeschlagen wird. Personen, die als Stellvertreter in fremdem Namen, als Mitglied einer Rechtsgemeinschaft oder als Organ einer juristischen Person bieten, haben sich unmittelbar vor dem Zuschlag über ihre Vertretereigenschaft auszuweisen. Vertreter von Vereinen und Stiftungen haben sich zusätzlich über ihre Vertretungsbefugnis auszuweisen. Handelsgesellschaften und Genossenschaften haben zudem unmittelbar vor dem Zuschlag einen Handelsregisterauszug vorzulegen. Es wird ausdrücklich auf das Bundesgesetz über den Erwerb von Grundstücken durch Personen im Ausland (BewG) sowie auf die Verordnung über den Erwerb von Grundstücken durch Personen im Ausland (BewV) aufmerksam gemacht. Wir fordern hiermit die Pfandgläubiger (und die übrigen Beteiligten) auf, ihre Ansprüche am Grundstück, insbesondere auch für Zinsen (beim Schuldbrief gemäss Art. 818 Abs. 1 Ziff. 3 ZGB nur die tatsächlich geschuldeten Zinsen) und Kosten, bis zum Montag, 2. Dezember 2019, beim Betreibungsamt Affoltern am Albis, anzumelden und gleichzeitig anzugeben, ob die Kapitalforderung schon fällig oder gekündigt ist, allenfalls für welchen Betrag und auf welchen Termin. Innert der Frist nicht angemeldete Ansprüche sind, soweit sie nicht durch öffentliche Bücher festgestellt sind, von der Teilnahme am Ergebnis der Verwertung ausgeschlossen. Ebenso haben Faustpfandgläubiger von Pfandtiteln ihre Faustpfandforderungen anzumelden. Im Übrigen wird auf die Steigerungsbedingungen verwiesen.

Däppen, Nelly Grety

Affoltern am Albis, 8. November 2019

geb. 3. Dezember 1932, von Riggisberg BE, wohnhaft gewesen in Obfelden, Alte Landstrasse 66.

Betreibungsamt Affoltern am Albis

Urnenbeisetzung am Dienstag, 12. November 2019, 14.00 Uhr in Obfelden, anschliessend Abdankung in der ref. Kirche. Die Friedhofvorsteherin

Ottenbach Am 4. November 2019 ist in Ottenbach ZH gestorben:

Schneebeli-Thierstein, Hedwig Johanna geb. 16. Februar 1929, von Ottenbach ZH, wohnhaft gewesen in Ottenbach. Die Urnenbeisetzung findet am Dienstag, 12. November 2019 um 13.30 Uhr auf dem Friedhof in Ottenbach mit anschliessender Abdankung um 14.00 Uhr in der evangelisch-reformierten Kirche Ottenbach statt. Die Friedhofvorsteherin


Bezirk Affoltern ratgeber rechtsfragen

Rechtsanwalt Remo Hablützel ist Partner von Theiler Hablützel

Freitag, 8. November 2019

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Eine ökologische Infrastruktur Delegiertenversammlung von BirdLife Zürich am Samstag in Affoltern

Rechtsanwälte AG

Wenn der Arzt einen Fehler macht … «Anzeiger-Leser» T.K. war Patient an einem Zürcher Spital und wird statt am Ringfinger am Mittelfinger operiert. Ein Kind stirbt bei der Geburt, weil wichtige Warnzeichen verkannt werden und nicht rechtzeitig ein Notkaiserschnitt durchgeführt wird. Ein Patient erleidet aufgrund einer Manipulation der Halswirbelsäule durch einen Chiropraktor einen Hirnschlag. All diese Fälle ereigneten sich in den letzten Jahren, zwei davon in grossen Zürcher Spitälern. Dies ist erschreckend, insbesondere nachdem sich die Schweiz gerne damit rühmt, eine der besten Gesundheitsversorgungen zu haben. Andererseits passieren überall dort Fehler, wo Menschen arbeiten. Es stellt sich daher die Frage, ob man etwas tun kann, wenn die Frage eines Behandlungsfehlers im Raum steht. Häufig glauben Betroffene, erfolgreich gegen Ärzte oder Spitäler vorzugehen, sei ein Ding der Unmöglichkeit. Dies ist jedoch längst nicht mehr so. Zwar reicht es für eine Haftung nicht aus, wenn zum Beispiel eine Operation nicht den gewünschten Erfolg gebracht hat, denn der Arzt schuldet – anders als z.B. ein Maler – keinen Erfolg. Der Arzt schuldet dem Patienten aber immerhin, dass er sorgfältig ans Werk geht. Lässt sich also nachweisen, dass ein Arzt nicht sorgfältig gearbeitet hat, stehen die Chancen gut, um den erlittenen Schaden (Erwerbsausfall, Haushaltsschaden, Pflegeschaden, Heilungskosten, Anwaltskosten usw.) und eine Genugtuung durchsetzen zu können, sei dies im Diskurs mit der involvierten Haftpflichtversicherung oder dann im Prozess.

Komplizierte Ausgangslage bei öffentlichen Spitälern Den Betroffenen – so auch T. K. – ist in solchen Ernstfällen zu empfehlen, sich anwaltlich beraten zu lassen, zumal die Durchsetzung der Ansprüche für Laien tatsächlich viele Fallstricke mit sich bringt. Insbesondere wenn öffentliche Spitäler involviert sind, ist die Ausgangslage kompliziert, gibt es doch in jedem Kanton unterschiedliche Regelungen. Während man zum Beispiel gegen ein privates Spital aktuell zehn Jahre Zeit hat, bis die Verjährung eintritt (das neue Verjährungsrecht tritt per 1.1.2020 in Kraft), kann die Verjährung bei öffentlichen Spitälern je nach kantonaler Regelung bereits nach einem Jahr eintreten. Da ein sogenannter Ärztefehler den Ruf des Arztes und vor allem des Spitals stark beschädigt, lassen sich in der Praxis für den Betroffenen häufig ansehnliche Vergleiche erzielen, mit welchen beiden Parteien ein langwieriger und teurer Gerichtsprozess erspart bleibt. Es lohnt sich also für Betroffene, sich über die Möglichkeiten zu informieren. Rechtsanwalt Remo Hablützel beantwortet im «Anzeiger» Rechtsfragen von allgemeinem Interesse: ratgeber@thlegal.ch.

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Nvba-Präsidentin Heide Keller, flankiert von BirdLife-Zürich-Präsident Xavi Jutz (links) und Stadtrat Markus Gasser. Das Trio begrüsste die Delegierten im Mehrzweckgebäude an der Büelstrasse in Affoltern. (Bild Werner Schneiter)

Bis 2040 soll die Schweiz über eine funktionsfähige ökologische Infrastruktur verfügen. Das erfordert auch eine Ergänzung bisheriger Schutzgebiete, wie an der DV von BirdLife Zürich in Affoltern deutlich gemacht wurde. Weiter sollen Behörden den Naturschutz stärker als Gemeindeaufgabe sehen. ................................................... von werner schneiter BirdLife Zürich ist der Verband der Naturschutzvereine in den Gemeinden. Der Affoltemer Stadtrat Markus Gasser, Ressortchef Bau und Infrastruktur, und Heide Keller, Präsidentin des Natur- und Vogelschutzvereins Bezirk Affoltern (Nvba), stellten am Samstag in ihren Begrüssungsworten die mannigfaltigen Aktivitäten und das besondere Engagement auf lokaler und regionaler Ebene in den Vordergrund. Die rund 150 Delegierten aus dem Kanton quittierten die Ausführungen denn auch mit besonders grossem Applaus. Die DV stand unter dem Motto «Ökologische Infrastruktur – ein Netzwerk für die Natur». Urs Gimmi, wissenschaftlicher Mitarbeiter der Fachstelle Naturschutz des Kantons Zürich, bezeichnete den Begriff «Ökologische Infrastruktur» (ÖI) als einen Gewinn. Wir kennen die technische Infrastruktur – Strassen, Eisenbahn, Strom- und Wasserleitungen. Die ÖI soll nun dieser Infrastruktur gleichgestellt werden – in funktionierender Form gemäss Bundesrat bis ins Jahr 2040. Es soll damit ein landesweites Netzwerk zur Förderung der

Biodiversität werden, wozu es raumplanerische Verankerung bis auf die lokale Ebene braucht. Und dazu natürlich auch die erforderlichen Mittel. Im Vordergrund steht nicht nur die Sicherung bestehender Schutzgebiete, sondern auch zusätzliche – nicht zuletzt, weil die Schweiz bei der Zahl dieser Flächen als europäisches Schlusslicht dasteht und sich auch auf internationaler Ebene bereit erklärt hat «ein wirkungsvolles, gerecht gemanagtes, ökologisch repräsentatives und gut vernetztes Schutzgebietssystem bereitzustellen. Laut Gimmi soll die Planung in den Kantonen bis 2024 abgeschlossen werden, um das Fernziel im Jahr 2040 erreichen zu können.

Moorergänzungsflächen nötig Im Kanton Zürich bildet das Naturschutz-Gesamtkonzept von 1995 eine Grundlage. «Um die darin verankerten Flächenziele und Schwerpunktgebiete werden wir beneidet», sagte Urs Gimmi. Wichtiger Teil der ÖI sei es, die Umsetzungsschwerpunkte bis 2025 zu setzen. Bei den Moorgebieten müsse der Hebel angesetzt werden, ergänzte er unter dem Hinweis, dass in den letzten 150 Jahren 90 Prozent dieser Gebiete verschwunden sind. «Wir müssen 1300 ha dieser Moorgebiete ergänzen. Möglichkeiten gibt es viele», so der Vertreter der Naturschutzfachstelle. Diese zeigte er am Beispiel Horgen-Hirzel auf und sprach sich dafür aus, dazu auch Anreize für die Landwirte zu schaffen. Er machte ausserdem auf das Ressourcenprojekt für Biodiversitätsflächen in der Landwirtschaft aufmerksam, das jetzt in Angriff genommen wird. Ein verstärktes Netzwerk, in

welchem viele Player mittun – und zwar von Bundes- bis zur Gemeindeebene, eine Verschiebung vom «opportunistischen» zum «idealen» (verbindlichen) Netzwerk – laut Gimmi ein Gebot der Stunde. So sieht es auch Werner Müller, Geschäftsführer von BirdLife Schweiz, der über die ÖI aus Sicht der Zivilgesellschaft referierte. Sie sei schon deshalb wichtig, weil es viele kleine Schutzgebiete ohne Vernetzung und ohne Pufferzonen gebe. Das Schaffen spezifischer Lebensräume, Raum für Population, richtige Vernetzung und die Orientierung in Schutzgebieten an den vorhandenen Arten von Tieren und Pflanzen sind aus seiner Sicht enorm wichtig. Dabei müsse Mobilität, Wanderung und Ausbreitung berücksichtigt werden. Erst gelte es die Naturschutz-Kerngebiete zu sichern und zu sanieren, dazu auch die nötigen Pufferzonen. Nährstoffeintrag und hydrologischen Beeinträchtigungen seien zu vermeiden. «Wir brauchen neue Flächen, die zu Kerngebieten werden», sagte Werner Müller. Er glaubt indessen nicht, dass es möglich sein wird, bis im nächsten Jahr 17 Prozent der Landesfläche als Kerngebiete zu sichern. «Aber die ÖI ist das Instrument für die nächsten Jahrzehnte. Das braucht nicht nur das Bereitstellen von Grundlagen, sondern auch personelle und finanzielle Ressourcen – und die nötigen Informationen für die Gemeinden».

Stärkeres Engagement der Gemeinden gefordert BirdLife Zürich werde auch weiterhin auf Kampagnen setzen, sagte Mathias anzeige

Mehr Flexibilität für Start-ups Start-ups spielen im Kanton Zürich eine wichtige Rolle. Die Volkswirtschafts- und die Finanzdirektion haben an einem Treffen mit Branchenvertretern Entgegenkommen signalisiert. 30 Prozent aller Schweizer Start-ups werden im Kanton Zürich gegründet. Und auch unter den Top-100 der Startups stellt Zürich regelmässig den mit Abstand grössten Teil. Finanzdirektor Ernst Stocker und Volkswirtschaftsdirektorin Carmen Walker Späh haben zusammen mit Vertretern des Steueramtes und des Amtes für Wirtschaft und Arbeit deshalb unlängst eine Vertretung der Start-ups empfangen. Da-

bei ging es um steuerliche Hindernisse bei «Dynamic Equity Splits». Dieses Mittel erlaubt es den Gründern, untereinander zu vereinbaren, ihre initial gezeichneten Beteiligungsquoten während eines bestimmten Zeitraums anzupassen, um damit der individuellen Wertschöpfung jedes Gründers gerecht zu werden. Das kantonale Steueramt steht dem positiv gegenüber. Aus Gründen der Rechtssicherheit wird, so ein Fazit der Kontaktnahme, aber empfohlen, beabsichtigte «Dynamic Equity Splits» durch das kantonale Steueramt vorgängig prüfen zu lassen. Die Vertreter der Start-ups erachten das Resultat des Treffens als förderlich für den Start-up-Standort Zürich. (pd.)

Villiger. Die jüngste heisst «Lebensnetz Zürich», die man mit der ÖI «verheiraten» und bestehende Themen weiterführen will. Man setzt sich ein für breitere Übergänge bei Wald und Kulturland, für Gebäude- und Ackerbrüter, Feldlerchen und Rebbergvögel sowie Heckenprojekte. Dazu hat BirdLife Zürich Geld aus dem Lotteriefonds erhalten, das auch in neue Inhalte fliesst – künftig aber soll hier das Subsidiaritätsprinzip spielen. So macht man beim kantonalen Lotteriefonds die Höhe der Beiträge (maximal 500 000 Franken kann der Regierungsrat im Einzelfall sprechen) auch vom finanziellen Engagement der Gemeinden abhängig. Mehrmals wurde an der DV betont, dass sich Behörden in Sachen Naturschutz stärker engagieren und dieses Engagement nicht allein Privaten und Vereinen überlassen sollten. «Macht die lokalen Behördenmitglieder via Planungsgruppen auf die Bestimmungen in den regionalen Richtplänen aufmerksam!», rief ein Delegierter in den Saal. «Und das rechtzeitig!», ergänzte eine Delegierte unter dem Hinweis auf den Budgetprozess in den Gemeinden. Den Abschluss der Vortragsreihe bildeten Ausführungen von Dieter Baach zum Thema «Grundkurs Naturgarten: Trittsteine im Siedlungsgebiet». Er zeigte auf, wie ein privates Grundstück mitsamt Garten nach ökologischen Gesichtspunkten gestaltet und bewirtschaftet werden kann. Baach veranstaltet in Dachsen auch entsprechende Kurse. Die 91. Delegiertenversammlung von BirdLife Zürich behandelte am Samstagnachmittag die statutarischen Geschäfte.


Obfelden

Bauprojekte

Planauflage: Die Pläne liegen auf den betreffenden Gemeindekanzleien zur Einsicht auf. Dauer der Planauflage: 20 Tage vom Datum der Ausschreibung an. Erfolgt die Ausschreibung im Amtsblatt des Kantons Zürich später, gilt das Datum der letzten Ausschreibung. Rechtsbehelfe: Begehren um die Zustellung von baurechtlichen Entscheiden sind innert 20 Tagen seit der Ausschreibung bei der Baubehörde schriftlich einzureichen; elektronische Zuschriften (EMails) erfüllen die Anforderungen der Schriftlichkeit in der Regel nicht. Wer das Begehren nicht innert dieser Frist stellt, hat das Rekursrecht verwirkt. Die Rekursfrist läuft ab Zustellung des Entscheides (§§ 314–316 PBG). Für die Zustellung baurechtlicher Entscheide wird eine geringfügige Kanzleigebühr erhoben.

Affoltern am Albis Bauherrschaft: Immocal AG Untere Bahnhofstrasse 12, 8910 Affoltern am Albis, Schweiz Projektverfasser: Der Bauherr ist Projektverfasser. Projekt: Ausbau Gewerbefläche für Büro- und Lagerräume, Vers.-Nr. 3584, Alte Obfelderstrasse 59, 8910 Affoltern am Albis Katasterinformationen: GrundstückNr.: 6727, Zone: Gewerbezone

Affoltern am Albis Bauherrschaft: Modellfluggruppe Affoltern am Albis, c/o Marco Bär, Bergacherstrasse 11, 8912 Obfelden, Schweiz Projektverfasser: Der Bauherr ist Projektverfasser. Projekt: Modellflugplatz mit Nebenbauten (bereits bestehend), Jonerfeld, 8909 Zwillikon Katasterinformationen: GrundstückNr.: 2887, 2889 und 2888, Zone: Landwirtschaftszone

Affoltern am Albis Bauherrschaft: WasserversorgungsGenossenschaft, Zürichstrasse 98, 8910 Affoltern am Albis, Schweiz Projektverfasser: Holinger AG, Neugasse 136, 8005 Zürich, Schweiz Projekt: Sanierung Reservoir Rinderweiderhau, Vers.-Nr. 864, Rinderweiderhauweg, 8910 Affoltern am Albis Katasterinformationen: GrundstückNr.: 3341, Zone: Landwirtschaftszone

Hausen am Albis Bauherrschaft: Madarex Immobilien AG, Innere Güterstrasse 2, 6300 Zug Projektverfasser: Neon Deiss GmbH, Am Wasser 55, 8049 Zürich Projekt: Umbau- und Neubauvorhaben «Villa Reinhart», Landgut Tannhof Projektänderung II: Pool, Regenwassertank, Gartenanlage, Husertalstrasse 15, 8925 Ebertswil Katasterinformationen: Kreis: Ebertswil, Grundstück-Nr.: 3744, Zone: LW

Mettmenstetten Bauherrschaft: Schönenberger Söhne AG, Brunnenmattstrasse 7, 6317 Oberwil, Schweiz Projekt: Kleintierstall sowie Lagerplatz für Baumschulbetrieb (bereits erstellt), Schlifihölzli 1, 8932 Mettmenstetten Katasterinformationen: GrundstückNr.: 3893, Zone: Landwirtschaftszone

Bauherrschaft: Carole StreichBühlmann, Maschwanderstrasse 15, 8912 Obfelden Vertretung der Bauherrschaft: Zimmerei Frei AG, Bösch 25, 6331 Hünenberg, Schweiz Projektverfasser: Die Vertretung der Bauherrschaft ist Projektverfasser. Projekt: Neubau Dachkonstruktion und Einbau Pferdeboxen im Ökonomiegebäude Vers.-Nr. 1452 sowie Neubau für ein Futterlager, Maschwanderstrasse, 8912 Obfelden Katasterinformationen: GrundstückNr.: 764, Zone: LK

Rifferswil Bauherrschaft: Roland und Rebekka Huber, Aemmetstr. 2, 8911 Rifferswil Vertretung der Bauherrschaft: Tanner Odermatt Architekten AG, Zürichstr. 120, 8910 Affoltern am Albis Projektverfasser: Die Vertretung der Bauherrschaft ist Projektverfasser. Projekt: Neubau Wohnhaus (3 Wohneinheiten), PV-Anlage, Carport/Garage, Gartenlaube mit Velo- und Geräteraum auf Grundst. Kat.-Nr. 1434, KZ, Aemmetstrasse, 8911 Rifferswil

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Bezirk Affoltern

Freitag, 8. November 2019

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Standing Ovation für abtretenden Kämpfer Schlussübung der Feuerwehr Knonaueramt Süd Mit einer beschwingten Schlussübung, die ganz im Zeichen der Digitalisierung stand, liess die Feuerwehr Knonaueramt Süd am Freitagabend in Knonau ein anspruchsvolles Jahr mit 54 Einsätzen ausklingen. Bei der Verabschiedung der Austretenden wurde es emotional. ................................................... von martin platter Nach einer ungewöhnlichen Schlussübung im Vorjahr – Kommandant Martin Pfister liess seine Leute Brände nahezu ohne Wasser löschen – wartete auch diesmal eine aussergewöhnliche Herausforderung auf die Brandbekämpfer der Feuerwehr Knonaueramt Süd, der Abteilungen aus Knonau, Maschwanden und Mettmenstetten angehören. «Die Übung steht ganz im Zeichen der Digitalisierung», sagte Pfister mit todernster Stimme, aber einem Lachen auf den Stockzähnen während der Befehlsausgabe vor dem Feuerwehrlokal in Knonau. Er wies seine Männer und Frauen an, in elf Gruppen Schulungsvideos zu verschiedenen Brand- und Rettungssituationen zu drehen. In jedem musste sein Vize Stefan Kämpfer, der seinen Letzten hatte, vorkommen und die Clips durften nicht länger als 90 Sekunden lang sein. Als Besonderheit wurden auch die zahlreichen Gäste in die Übung mit eingebunden. So kämpften die Feuerwehrleute wie bei einem richtigen Einsatz gegen die Zeit, knappes Licht und störende Geräuschquellen, die das Verstehen erschwerten. Über alles gesehen gelangen den Gruppen jedoch beeindruckende Werke, die selbst der letzten Vorgabe Pfisters entsprachen: Die Kurzfilme waren zuweilen sogar sehr

Befehlsausgabe zur Schlussübung der Feuerwehr Knonaueramt Süd in Knonau. (Bilder Martin Platter) lustig! So kam beispielsweise der Mettmenstetter Gemeindepräsident René Kälin zu einem Job als Kameramann und Stefan Kämpfer war Dauerfigurant. Kämpfer war sogar so beschäftigt, dass er nicht mal dazu kam, seine Frau Janine, die das Korps ebenfalls verlässt und «heiss für ihn brannte», zu befreien.

Feierliches Absenden Beim anschliessenden Absenden im Feuerwehrgebäude Mettmenstetten zog Pfister Bilanz über das ablaufende Feuerwehrjahr. Er sagte: «Ich bin stolz, Kommandant dieser Feuerwehr zu sein!» Mit 54 Einsätzen, die nahezu das komplette Spektrum des Feuerwehrhandwerks beinhalteten, sei es ein intensives und anspruchsvolles Jahr gewesen, das immer wieder auch psychisch belastende Momente auf-

wies. Beispielsweise, wenn bei einem Autounfall Schwerverletzte aus dem Fahrzeug geschnitten werden mussten oder wenn ein kleiner Brand einen riesigen Schaden verursacht hat. Aus Sicht der Feuerwehr sei auch die Verunreinigung des Wasserreservoirs in Herferswil spannend gewesen. Dann gab Pfister die sieben Austretenden bekannt. Die Leistung jedes einzelnen wurde mit Applaus bedacht. Derjenige von Stefan Kämpfer, der seine Feuerwehrsachen nach 17 Jahren an den berühmten Nagel hängt, wurde sogar mit stehendem Applaus gewürdigt. In seiner kurzen Laudatio lobte Pfister seinen scheidenden Kameraden «mit einem weinenden Auge» als «guten und verlässlichen Sparringpartner, der stets mitdachte.» Befördert wurden Patrick Felder und David Häfliger zum Korporal, Dominik Bühlmann zum Leutnant und Marco

Emotionaler Moment: Feuerwehrkommandant Martin Pfister (links) verabschiedet seinen Vize Stefan Kämpfer unter dem Applaus der Kameraden. Wolfisberg zum Oberleutnant. Nach der Begrüssung der Neueintretenden wurden als krönender Abschluss unter

tosendem Gelächter die elf Videoclips gezeigt. Ein origineller Abschluss eines anstrengenden Feuerwehrjahrs.

Wenn die «Blutgruppe F» auf die Kleinen übergeht An der Hauptübung hat die Ämtler Jugendfeuerwehr ihre Vize-Kommandantin verabschiedet Auf dem Areal der Kläranlage Ottenbach hat die BezirksJugendfeuerwehr vergangenen Samstag demonstriert, was sie schon alles gelernt hat. Das Szenario mit Blitzschlag, Waldbrand und diversen Rettungen forderte auch Einsatzleiterin Alexandra De Pretto. ................................................... von thomas stöckli Nach zehn Jahren tritt Alexandra De Pretto als Vize-Kommandantin der Ämtler Jugendfeuerwehr zurück. Da versteht es sich von selbst, dass sie die letzte Hauptübung als Einsatzleiterin bewältigen durfte. Mit Blaulicht und Sirene fuhr sie am Samstagnachmittag um 14.17 Uhr auf der Kläranlage in Ottenbach vor. Das Szenario, das ihr Ueli Müller darlegte, hatte es in sich: Aus einem Blitzeinschlag auf eine Aussentreppe hatte sich ein Waldbrand entwickelt, der Rauch füllte bereits das angrenzende Gebäude. In richtiger Priorität ordnete die Einsatzleiterin die Rettungen an und eine Haltelinie am Gebäude, damit sich die Flammen nicht weiter ausbreiten konnten. Und an den Leitungen, an der Leiter und im Atemschutz zeigte der Feuerwehrnachwuchs den rund 70 Zuschauerinnen und Zuschauern, was er schon alles gelernt hat. «Das ist unsere Jugendfeuerwehr», durfte Ueli Müller stolz festhalten. Und auch der Einsatzleiterin wand er ein Kränzchen: «Sie hat die Lage super gemeistert.»

Antreten vor dem Feuerwehrdepot Ottenbach. Dominik Scaglioso, Kommandant der Jugendfeuerwehr Bezirk Affoltern, orientiert. (Bild Thomas Stöckli)

Haltelinie gegen den Waldbrand. 13 Jugendliche bildeten die Ämtler Jugendfeuerwehr (JFW), als Alexandra De Pretto vor zehn Jahren als VizeKommandantin einstieg. Rund 60 Kinder und Jugendliche sind es heute. Als wichtigen Schritt nennt sie denn auch die Öffnung für Kinder ab acht Jahre.

Einsatzleiterin an ihrer letzten Jugendfeuerwehr-Übung: Alexandra De Pretto. Ueli Müller schildert das Szenario.

Der Feuerwehr-Nachwuchs birgt «Verletzte» ... «Wir können nicht bis zum 14. Altersjahr warten, dann haben die Jugendlichen bereits ihre Hobbys», so De Pretto, die vor allem im Hintergrund wirkte, Konzepte schrieb und sich um die Ausrüstung kümmerte – ein Ausgleich zum Alltag als Lehrerin und Mutter.

«Es war viel Arbeit, aber es hat auch viel Spass gemacht», blickt sie zurück. «Es freut mich, wenn die ‹Blutgruppe F› von den Grossen auf die Kleinen übergeht.» Selber wird sie sich weiter in der Feuerwehr Obfelden und im Ämtler Feuerwehrverband engagieren.

... und rettet aus der Höhe. Im Rahmen der Hauptübung durfte JFW-Kommandant Dominik Scaglioso auch diverse Beförderungen und Ehrungen vornehmen. Das Engagement der Jugendlichen und Kinder wurde mit einem Apéro und kleinen Geschenken gewürdigt.


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Bezirk Affoltern

Freitag, 8. November 2019

Alle brennen für Zwingli Das Generationentheater Bonstetten ist Feuer und Flamme für seine Reformations-Inszenierung Heute Freitagabend feiert das Generationentheater Bonstetten mit seinem Stück «Zwingli brännt» Premiere. Der «Anzeiger» war am Montag an der Hauptprobe dabei. ................................................... von livia häberling Die Pointen sitzen auch abseits der Bühne. Um was es denn gehe bei dieser Reformation, möchte die Journalistin von Malin wissen. «Ich chan nöd so gnau säge, was d’ Re-formation isch», sagt sie, «aber ich bin scho emal anere Kon-formation gsi.» Malin ist sieben Jahre alt. Sie wird die Jüngste auf der Bühne sein, wenn das Generationentheater Bonstetten am Wochenende das Stück «Zwingli brännt» aufführt. Wie erklärt man einer Siebenjährigen die Reformation? – das fragten sich auch Jeremy Notz und Ilona Stirnimann, die das Theaterstück gemeinsam geschrieben haben. «Wir haben den Inhalt stark runtergebrochen, um ihn den Jüngsten möglichst einfach erklären zu können», sagt Notz. Nicht alles ist immer ganz klar. Doch nachfragen ist erlaubt und erwünscht – auch heute, bei den Proben.

Vom Bauernhof direkt in den Adel Was Malin und ihre Freundin Paula schnell begriffen haben: Schon damals gab es Leute mit viel Geld und solche publireportage

mit wenig. Arme Leute konnten sich keine teuren Kleider leisten, reiche schon. Das brachte Paula in ein Dilemma: Sie, vorgesehen für die Rolle als Bauerntochter, wünschte sich für ihren Auftritt ein nobles Gewand. Und schwups! – wurde aus ihr eine Adelige. Sozialer Aufstieg mit nur einem Fingerschnipsen. Was Theater alles kann!

Wie war nochmal ... der Text? Und wie war das mit dem Altersunterschied der Schauspielerinnen und Schauspieler – es sind immerhin 72 Jahre. Lief alles paletti, oder gabs manchmal Theater? Das Zusammenspiel funktioniere bestens, findet Jeremy Notz. Spannend seien die Parallelen: «Die Jüngsten und die Ältesten haben dieselben Herausforderungen. Für beide war es anspruchsvoll, sich den Text zu merken.» Alle Schauspielerinnen und Schauspieler sind aus Bonstetten – und Laien. Sie haben sich durch Flyer oder Mund-zu-Mund-Propaganda bei Jeremy Notz und Ilona Stirnimann gemeldet. Im Juni fand das erste Treffen statt, nach den Sommerferien gings los mit den Proben. Stirnimann und Notz engagieren sich in einem kleinen Pensum in der Kinder- und Jugendarbeit der reformierten Kirchgemeinde Bonstetten. Sie haben in der Vergangenheit bereits zwei Weihnachtsmusicals für Kinder konzipiert, nun schrieben sie zum ersten Mal ein historisch basiertes, generationenübergreifendes Dreh-

Für ihre Rollen geben alle Beteiligten vollen (Körper-)Einsatz.

Paula (3. v.l.) und Malin (4.v.l.), die beiden Adelstöchter und jüngsten Laiendarstellerinnen im Gespräch mit der Dorfjugend. (Bilder Livia Häberling)

buch. «Deshalb hatte alleine das Projekt für uns Reformationscharakter», sagt Notz. Im Januar hätten sie begonnen, sich in den Reformations-Stoff einzulesen. Im Frühling hätten sie ihre Recherchen mit einer Theologin abgeglichen und Fragen geklärt. Und dann geschrieben. «Wir wollten in unserer Interpretation Stimmen zu Wort kommen lassen, für die es früher wenig Platz gab», so Notz. Frauen und Kinder meint er damit. So tritt beispielsweise Margarete Blarer im Stück in Erscheinung – als Zwinglis Advocatus Diaboli, notabene. «In unserer Theater-Interpretation ist sie eine starke Persönlichkeit, die Huldrych Zwingli unterstützt, aber auch hinterfragt.» Eine starke Persön-

lichkeit soll die Diakonisse tatsächlich gewesen sein – aber nicht in Zürich, sondern in Konstanz.

Böses, böses Flugblatt Stirnimann und Notz wollen ihr Publikum zum Nachdenken anregen. In den Dialogen findet sich auch Zeitgeistiges: Einmal, als die Jugend Flugblätter liest, sagt einer: «Früehner, da hed mer no mitenand gredet. Hüt lueged alli nur no uf ihres Flugblatt.» Damals habe der Buchdruck für eine Informationsrevolution gesorgt, heute seien es Internet und Smartphones, so die beiden. Auch Paula und Malin finden, das Beste an ihrer Rolle sei «das Reden». «Chum, mir spiled Himmel, Hölle, Fe-

gefeuer», lautet einer von Paulas Sätzen. Sie erklärt: «Is Fegefeuer isch mer cho, wenn mer ade Mäss nöd zahlt hed. Es isch aber nur e Lüüg gsi! Si händ welle, dass de Papst riich wird.» Und was sagt der Älteste der Theatertruppe? Jürg Steinegger, 81, hatte sich bloss für die Mitarbeit an der Kulisse gemeldet. «Aber dann haben sie mir den Bürgermeister aufgedrückt», sagt er, grinst – und eilt zurück hinter die Bühne. Passt. Es ist ja eh grad Aufbruchstimmung. «Zwingli brännt», Generationentheater in der reformierten Kirche Bonstetten, heute Freitag, 8. November, 19 Uhr; Samstag, 9. November, 17 Uhr; Sonntag, 10. November, 15 Uhr (Derniere mit Kuchenbuffet). Eintritt frei, Kollekte.


Bezirk Affoltern

Freitag, 8. November 2019

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Eine Arbeit mit Pioniercharakter 50 Jahre Heilpädagogische Schule Affoltern: die Geschichte einer prägenden Institution (Teil 2 von 3) Zum 50-Jahre-Jubiläum der heilpädagogischen Schule (HPS) Affoltern blicken wir in einem dreiteiligen Interview mit prägenden Persönlichkeiten auf die Geschichte der Schule zurück. Heute: der Start im Wohnzimmer des Lehrerhauses. Die heilpädagogische Schule (HPS) Affoltern wurde im Jahr 1969 gegründet. An dieser Tagesschule, die ins Primarschulhaus Stigeli integriert ist, werden heute rund 25 Kinder und Jugendliche mit geistiger Beeinträchtigung unterrichtet. Gab es in der Anfangsphase der HPS schon Berührungspunkte mit der Primarschule? Verena Schneebeli (VS): Ja! Wir arbeiteten von Beginn weg auf gemeinsame Projekte hin. Manche Kinder konnten einzelne Stunden in Regelklassen besuchen. Die Primarlehrpersonen waren offen für die Zusammenarbeit und wir konnten gegenseitig voneinander profitieren. Margrit Buchschacher (MB): Und es gab im Bezirkshauptort immer engagierte Familien, bei denen die HPSKinder, die nicht in Affoltern wohnten, zu Mittag essen konnten. Wie entwickelte sich die HPS weiter? Martin Wittenwiller (MW): Zeitweise führten wir vier Schulklassen und während einigen Jahren auch einen Kindergarten.

via die delegierten Schulpflege-Mitglieder einen guten Einblick hatten. MB: Ohne den Goodwill und das Vertrauen der Behörden wäre es nicht gegangen. Sie haben das Feld für unsere Arbeit bereitgestellt und uns beim Aufbau und Betrieb der HPS immer unterstützt – da war ein aussergewöhnliches persönliches Engagement spürbar.

MB: Und ab Ende der 70er-Jahre boten wir Lehrpersonen eine Beratung für Eltern von Vorschulkindern mit Entwicklungs-Auffälligkeiten an. 1988 beteiligten wir uns – zusammen mit dem Kinderspital – am Aufbau einer Frühberatungsstelle, welche diese Aufgabe übernahm. ...............................................................

«Solange Eltern ihre Kinder zu Hause betreuen konnten, wollten wir das auch in der HPS schaffen.» ............................................................... Nahmen Sie auch Kinder mit körperlichen Behinderungen auf? VS: Ja, relativ bald nahmen wir auch mehrfach behinderte Kinder auf. Das hiess, wir mussten geistig beeinträchtigten Kindern gerecht werden, die sich nicht allein anziehen und/oder nicht selbstständig zur Toilette gehen konnten und/oder im Rollstuhl sassen. MB: Unser Grundsatz war: Solange Eltern ihre Kinder zu Hause betreuen konnten, wollten wir das auch in der HPS schaffen. Schwerbehinderte Kinder, die oft nicht sprechen konnten, waren für mich eine besondere Herausforderung, die ich gerne annahm. Es ging auch darum, andere Formen der Verständigung zu finden. VS: Damals stellten wir sogenannte Klassenhilfen an – das waren vorwiegend Frauen, die uns bei der Pflege und im Unterricht unterstützten. Diese waren in jenen Jahren auf Abruf

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«Es gab unheimlich viel Freiraum zum Selber-Gestalten.» Gründer und Gründerinnen der HPS. Von links: Verena Schneebeli (VS), erste HPSLehrerin von 1969 bis 2002, Initiant Martin Wittenwiller (MW), kürzlich verstorben, und Margrit Buchschacher (MB), zweite Lehrerin von 1971 bis 2006. (Bild zvg.) und im Stundenlohn angestellt und konnten diese Arbeit nur machen, wenn sie gut verdienende Ehemänner an der Seite hatten und viel Idealismus mitbrachten – wie so oft bei Frauenberufen. MB: Die Klassenhilfen leisteten eine unglaublich wertvolle Arbeit. Ohne sie hätte unser Grundsatz, möglichst alle Kinder aufzunehmen, nicht umgesetzt werden können. War die nötige Infrastruktur vorhanden? MB: 1996, als das Schulhaus Stigeli renoviert wurde, wurden unsere spezifischen Bedürfnisse dank massgeblicher finanzieller Beteiligung von IV und Kanton berücksichtigt: Wir bekamen ein rollstuhlgängiges WC mit

Warmwasser und Dusche, einen Lift und eine neue, behindertengerechte Schulküche. VS: Ich hatte übrigens nie das Gefühl, dass ich mit Behinderten arbeitete. Das war jeweils höchstens am ersten Schultag so, aber bereits am zweiten Tag waren es einfach meine Schülerinnen und Schüler, die ich so gut wie möglich fördern wollte. Was war die Rolle des Schulzweckverbands und der Schulpflege? MW: Mir war es als Präsident des damaligen Sonderklassenzweckverbandes vor allem wichtig, dass die beteiligten Gemeinden immer solidarisch hinter der HPS und unseren anderen Angeboten stehen konnten und

............................................................... Sie alle haben viel Herzblut in den Aufbau der Schule gesteckt. Woher nahmen Sie die Motivation? VS: Wir haben gemerkt, was nötig war, und haben entsprechend gehandelt, in Eigenverantwortung. Dadurch waren wir sehr motiviert. MB: Wir sind zur rechten Zeit auf die Welt gekommen. Im heilpädagogischen Schulbereich war kaum etwas reglementiert – es gab unheimlich viel Freiraum zum Selber-Gestalten. Unsere Arbeit hatte Pioniercharakter. Interview Esther Naef, Ressortleiterin HPS, Verbandsschulpflege Das Gespräch hat im Sommer stattgefunden. In der Zwischenzeit ist Martin Wittenwiller am 16. Oktober bedauerlicherweise verstorben. Bereits erschienen: Selbstständigkeit als wichtigstes Lernziel, 22. Oktober.

In einer gemeinsamen Projektwoche der HPS mit der Primarschule Ende der 90er wurden – mit Unterstützung durch Schreiner Daniel Sommer – alte Stühle in Kunstwerke umgestaltet. Diese fanden an der abschliessenden Gant reissenden Absatz. (Archivbilder zvg.)

«Weder wünschenswert noch notwendig» Weiterhin Widerstand gegen Fusion der Kirchgemeinden im Knonauer Amt Gegen den Zusammenschluss von zehn reformierten Kirchgemeinden im Bezirk Affoltern zu einer Grossgemeinde regt sich weiterhin Widerstand. Ein Komitee «Stopp KG+» fordert den Abbruch des Fusionsprozesses. ................................................... von stefan schneiter Im Sommer 2017 haben zehn der 13 reformierten Kirchgemeinden im Bezirk Affoltern zugestimmt, Verhandlungen für einen Zusammenschluss aufzunehmen. Die Stimmberechtigten von Aeugst, Affoltern, Bonstetten, Hausen, Hedingen, Kappel, Maschwanden, Mettmenstetten, Ottenbach und Rifferswil mandatierten damals ihre Kirchenpflegen, den Zusammenschluss zu einer grossen Kirchgemeinde, der Kirchgemeinde Säuliamt, vorzubereiten. Dies taten diese dann auch. So wurden in zwei Grossgruppenkonferenzen in Kappel und in Hedingen in diesem Frühling

und Herbst die Arbeiten am Zusammenschluss vorangetrieben. In einem weiteren Schritt wird es nun darum gehen, eine Kirchgemeindeordnung sowie einen Zusammenschlussvertrag auszuarbeiten. Voraussichtlich am 27. September 2020 wird die Urnenabstimmung über das Fusionsprojekt stattfinden.

Brief mit Forderungen Mit diesem Zusammenschluss sind aber nicht alle einverstanden. Ein Komitee «Stopp KG+: Die Kirche bleibt im Dorf!» wehrt sich mit allen Mitteln dagegen. Federführend in diesem Komitee sind Hans Rudolf Haegi, 1981–1990 Präsident der Kirchgemeinde Affoltern sowie Jakob Blickenstorfer, der 1979–1981 dieselbe Funktion innehatte. An die Kirchgemeinde Affoltern haben sie einen Brief geschickt. Darin fordern sie, die «unselige Planungsarbeit» rasch zu stoppen. Ein Zusammenschluss der Mehrheit der reformierten Aemtler Kirchgemeinden – nicht mit von der Partie sind lediglich Knonau, Obfelden und Stalli-

kon/Wettswil – sei «weder wünschenswert noch notwendig». Sachlich-inhaltliche Gründe, die gegen den Zusammenschluss sprechen, bringt Hans Rudolf Haegi nicht vor. Stattdessen spricht er davon, die «Geisteshaltung des Zusammenschlusses» entspreche nicht dem Säuliamt. «Es gibt keine Gründe, wieso sich die Kirchgemeinden, die seit 500 Jahren bestehen, zusammenschliessen sollten. Die Kirchgemeinden funktionieren und sind zufrieden», erklärt der 81-Jährige, und schiebt nach, Affoltern passe ohnehin nicht zu den neun andern Gemeinden. Affoltern sei eine Stadt und damit zu gross für einen Zusammenschluss mit den andern Kirchgemeinden. Haegi sorgt sich, bei einer Grossgemeinde könnte die Einführung eines Ämtler Kirchenparlamentes notwendig werden. Und ein Gräuel ist ihm auch, dass in einer Grossgemeinde viele Millionen Franken Finanzvermögen zusammenkämen: . «Wohin fliessen diese Millionen?» Im Brief an die Kirchenpflege Affoltern wird dieser «empfohlen», an der nächsten Kirchgemeindeversamm-

lung vom 8. Dezember die Beschlüsse der KGV vom 13. Juni 2017 aufzuheben. An jener KGV hatten die reformierten Kirchenmitglieder die Kirchenpflege ermächtigt, Zusammenschlussverhandlungen mit den andern Kirchgemeinden zu führen.

«Unselige Übung abbrechen» Sollte Affoltern, so heisst es in dem Schreiben, nicht bereit sein, der «Empfehlung» nach Annullierung der Beschlüsse von 2017 nachzukommen, wird mit der Einreichung einer Einzelinitiative gedroht, in der dann «der rasche Abbruch der unseligen Ûbung» verlangt werde. Hans Asper reagiert gelassen auf den Brief der Fusionsgegner. «Es gibt für mich keinen Grund, irgendeine Sonderaktion zu starten wegen dieses Schreibens», sagt der Präsident der Kirchenpflege Affoltern. An ihrer nächsten ordentlichen Sitzung werde die Kirchenpflege über das Schreiben diskutieren. In ihrem Schreiben erheben Haegi und Blickenstorfer den Vor-

wurf, die Stimmbürgerinnen und Stimmbürger würden viel zu wenig über den Zusammenschlussprozess informiert. «Der Prozess verläuft voll transparent», entgegnet Asper, «wir haben auf unserem geradlinigen Weg kontinuierlich und genau informiert, insbesondere an den Kirchgemeindeversammlungen.» Alle, die sich für den Fusionsprozess interessierten, könnten sich daran beteiligen, etwa an den Grossgruppenkonferenzen. Die Gegnerschaft eines Zusammenschlusses der zehn Kirchgemeinden schätzt Asper tief ein. Die nicht regelmässigen Kirchgänger – rund 80 Prozent der Mitglieder – würden sich ohnehin wenig für kirchliche Strukturen interessieren. Das Fünftel der Mitglieder, welche eher am kirchlichen Leben teilhaben, dürfte, so Asper, «mehrheitlich der Kirchenpflege und Pfarrschaft vertrauen, falls sie die kirchlichen Angebote weiterhin wie gewohnt vorfinden», auch wenn da und dort Skepsis vorhanden sein möge, ob ein Zusammenschluss wirklich keine Nachteile mit sich bringe.


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Bezirk Affoltern

Freitag, 8. November 2019

forum

Lauter Komponistinnen Herbstkonzert mit dem Singkreis Bezirk Affoltern

Fast hätte Silvia Bär im Dunkeln gesessen ... Ende Oktober fand der traditionelle Racletteplausch der SVP Bonstetten statt. Üblicherweise waren ein Dutzend Teilnehmer dabei. Dieses Jahr hatten sich 40 Personen – Aktivmitglieder und Sympathisanten – angemeldet. Die Schattenseite des Erfolgs: Kurz vor Beginn wurde es dunkel. Die Stromleistung war ungenügend. Das erprobte Krisenmanagement-Duo, Primus und Sascha Kaiser, nahm sich des Problems an. Innert 30 Minuten war es gelöst und der Schmaus konnte beginnen. Die Stimmung im voll besetzten Riegelhüsli war ausgezeichnet. Vor dem Dessert hat Silvia Bär (Stv. Generalsekretärin der SVP Schweiz)

einen Einblick in ihren Alltag gewährt. Charmant, offen, ehrlich und mit viel Kompetenz öffnete sie ihr Herz. Die Zeit verging im Eiltempo. Die SVP Schweiz verliert eine ausgewiesene Kraft. Silvia Bär wird sich ab Januar 2020 um das Familienunternehmen in Wettswil kümmern. Wir sind aber sicher, dass sie bald wieder in der Öffentlichkeit auftauchen wird. vielleicht ruft Christoph Blocher wieder an und sagt: »Silvia, ich brauche dich». Nach dem Dessert wurde nicht nur über Politik rege diskutiert. Gegen Mitternacht konnte der Vorstand glücklich und zufrieden das Riegelhüsli schliessen. SVP Bonstetten

Eine tolle Dienstleistung Der Singkreis wurde in der gut gefüllten reformierten Kirche Bonstetten mit lang anhaltendem Applaus bedacht. (Bild zvg.)

Der Singkreis Bezirk Affoltern brachte letzten Samstag romantische Kompositionen ausschliesslich von Frauen zur Aufführung. ................................................... von martin klee Die bekannteste der drei Frauen ist wohl Clara Schumann. Die Namen Fanny Hensel ohne ihren Beinamen Mendelssohn und auch Mel Bonis dürften manche Konzertbesuchende noch selten gehört haben. Allen dreien war es zu ihren Lebezeiten nicht vergönnt, die wohlverdiente Anerkennung für ihr kompositorisches Schaffen zu erfahren. Umso überraschender klangen die meist unbekannten Kompositionen aus der Zeit der Romantik, welche ein Teil des Singkreises Bezirk Affoltern mit rund 25 Sängerinnen und Sängern unter der Leitung von Brunetto d’Arco darboten.

Im Wechsel mit Kompositionen für die Orgel sang der Chor im ersten Teil des Konzertes «Adoro te» und «Inviolata» von Mel Bonis. Schon das betörend schön komponierte «Ich bete dich an» liess der Chor so differenziert und leidenschaftlich erklingen, dass man sich ein Konzert mit Werken nur von Mel Bonis gut hätte vorstellen können. Die darauffolgenden Lieder sang die Sopranistin Susanne Wessel begleitet von Aline Koenig, die nicht nur an der Orgel, sondern auch mit der Begleitung am Flügel begeisterte. Die präzise und stimmige Begleitung passte perfekt zum warmen Sopran der Solistin, die Lieder von Clara Schumann und Fanny Hensel mit einer stupenden Leichtigkeit und tiefen Innigkeit intonierte. Kurze Lieder, solistisch oder chorisch wechselten nun ab mit Stücken für Klavier solo. Die Stimmung der Lieder wurde ausgekostet, sodass die Zuhörenden das Wetterleuchten von

Eichendorff nicht nur zu hören glaubten, sondern meinten, dieses optisch aufleuchten zu sehen. Der Chor unter der Leitung von Brunetto d’Arco überraschte immer wieder mit einer tollen Dynamik und viel Gestaltungswillen. Das Konzert schloss mit dem Text von Goethe «Wer will mir wehren, zu singen …» komponiert von Fanny Hensel-Mendelssohn. Mit diesem für einen Chor sehr sinnigen Text, zeigte der Singkreis Bezirk Affoltern nicht nur, dass er a cappella singen kann, sondern auch bereit ist, noch unbekannte Musik zur Aufführung zu bringen. Das Publikum der gut gefüllten reformieren Kirche Bonstetten verdankte die tolle Leistung der Solistinnen und des Chors mit lang anhaltendem Applaus. Die Zugabe führte zum Anfang des Konzerts und liess den Abend mit der Wiederholung der wohl schönsten Komposition des Abends ausklingen, dem «Adoro te» von Mel Bonis.

zwischen-ruf

Das schlimme Wörtli Mit Erstklässlern war ich im Tram, als ein junger Mann zustieg. Er begrüsste mich, und als er mein ratloses Gesicht sah, meinte er: «Ich bins, Stefan. Der, der mal Arschloch zu Ihnen gesagt hat.» Nun wusste ich Bescheid. Ich lachte. Meine Erstklässler umringten uns und rissen Mund und Augen auf. Da sagt jemand Arschloch zu der Lehrerin, und sie lacht? Ich klärte sie auf: «Stefan hat wirklich mal ‹Arschloch› zu mir gesagt, und das war so: Er ging zu mir in die Schule. In einer Pause war ich alleine im Klassenzimmer und suchte etwas im Schrank. Stefan kam herein, sah mich aber nicht, weil ich hinter der offenen Schranktüre stand. Er sah nur seine Turnschuhe auf seinem Pult und er hat gerufen: «Welches Arschloch hat meine Schuhe auf mein Pult gestellt?» «Das Arschloch war ich», hab ich gesagt und bin zu ihm hingegangen, «deine Schuhe gehören an die Garderobe.» Nun lachten wir wieder, Stefan und ich. Die Erstklässler staunten immer noch. Am Nachmittag. Leonie kam zu mir ans Pult. «Du hast im Tram ein paar Mal das schlimme Wörtli gesagt, aber keine Angst, ich hab daheim erzählt, dass du nur einmal ‹Arschloch› gesagt hast.» Ute Ruf

130 Räbeliechtli zogen in die Nacht hinaus

Gelebte Tradition in Hausen Der diesjährige RäbeliechtliUmzug in Hausen war geprägt von ganz vielen freiwilligen Helfern. Es ist schon fast Tradition, dass die Kinder der Mittelstufe die Kleinen während des Umzugs unterstützen, ihnen die Liechtli anzünden und sie an der Hand nehmen. Über 80 Mittelstufenschüler waren dabei. Nach der Begrüssung durch den Schulleiter Markus Schefer und der musikalischen Einstimmung durch die Harmonie Hausen zogen 130 Räbeliechtli in die Nacht hinaus. Dunkel wars, zum Glück nicht allzu kalt und der Regen war sehr zurückhaltend. Vor dem Restaurant Löwen durfte man einen Zwischenstopp einlegen und die Gäste mit Gesang beglücken. Zurück beim Schulhaus wurden alle durch den Elternrat mit Punsch, Zopf und heissen Würstli verpflegt. Auch die Feuerwehr, die die Lichterträger sicher durch die dunklen Strassen führte, durfte zugreifen. Und dieses Jahr kamen auch die Eltern nicht zu kurz, der Gewerbeverein offerierte allen Anwesenden

Licht im dunkeln Herbstabend. (Bild zvg.) heisse Würstli und von Eltern wurden die feinen Zöpfe gebacken. Die Kindergartenkinder, die Unterstufenschüler und deren Lehrpersonen sind der Pflichtteil dieser Veranstaltung – ohne sie keine Räben und kein Umzug. Das Abwartspaar Mirjam und Wädi Studer half kräftig mit. Alle anderen kommen freiwillig zur Unterstützung! Das ist das Schöne an dieser Tradition: Miteinander und füreinander Licht in diese dunklen Herbsttage tragen. Stefanie Aubele und Claudia Torriani

Postautos nur noch bis zum Triemli?, «Anzeiger» vom 1. November. Die Postautos, die vom Bahnhof Wiedikon bis ins Triemli fahren, dürfen auf gar keinen Fall schon im Triemli umkehren. Was für eine Schnapsidee! Nicht nur der romantische Aspekt der Fahrten durch die Birmensdorferstrasse – von der Stadt aufs Land, an den Türlersee ist ein unüberschätzbares Gut an Lebensqualität und Freude für Jung und Alt, für Menschen mit Kindern und deren Wagen, für Menschen mit Tieren. Nicht umsteigen müssen ist nun aber der pragmatische und noch höher zu wertende Aspekt. Dass nämlich alle Ausflieger, die im Triemli und in Wiedikon wohnen, mit Kind und Kegel oder ältere Menschen mit Gehbehinderungen, nicht umsteigen müssen, sondern am Goldbrunnenplatz oder in der Schmiede und auf der ganzen Strecke bis zum Triemli ins Grüne fahren können, ist eine tolle Dienstleistung und notwendige Erleichterung. Ich zum Beispiel bin diesen Sommer wöchentlich mit Hund, Katz und Rucksack für ein paar Tage dem Idaplatzlärm entflohen. Direkt vom nahe gelegenen Wohnort ins Postauto steigen zu können, war extrem erleichternd, um diese Reise wöchentlich auf mich zu nehmen. Die Gefahr, dass bei Streichung dieser Strecken, die Leute aufs Auto zurückgreifen, vor allem wenn Kinderwagen, viel Gepäck etc. mit dabei sind, scheint mir real zu sein. Das aber sollte keine Perspektive sein. Ich möchte künftig wieder eine Sommerlärm-Fluchtwohnung mieten im Säuliamt und pendeln – die Vorstellung, dass ich mit meinem lebendigen «Gepäck» umsteigen muss, die Vorstellung, dass dieses schon fast heimatlich liebgewonnene Ritual in der Schmiede ins 235 steigen zu können, nicht mehr sein könnte, macht mich traurig. Gutes, wirklich mal Gutes für die Bevölkerung sollte nicht weggefegt, sondern erhalten werden! Diese Fahrten belasten das Quartier nicht, nützen aber der Bevölkerung enorm und machen viel Freude, weil es doch eine Art attraktives Exotikum ist in Zürich, mit dem Postauto ins Grüne fahren zu können. Also bitte schön: Hände weg von diesen Postautolinien! Ursula Egger, Zürich .........................................................................

Verkehrsfluss wird nicht behindert Als langjährige Pendlerin mit der Linie 236 (früher 235) – mittlerweile sind es

18 Jahre – von Hausen am Albis in die Stadt Zürich, sind mir die Aussagen des Präsidenten Quartierverein Triemli, Erich Müller Vils, leicht säuerlich aufgestossen. Früher ist nicht jeder Bus bis zum Bahnhof Wiedikon weitergefahren, sondern wendete im Triemli. Das Postauto – proppenvoll – liess die Pendler aussteigen und was passierte dann: Zigmale stand das 9er- oder 14er-Tram dort und kaum waren die Passagiere aus dem Bus ausgestiegen, fuhr es davon, zu dreiviertel leer. Das war richtig ärgerlich und passiert selbstverständlich auch heute noch. Diese verlorenen Sekunden Wartezeit würde das Tram auf der Strecke zum Bahnhof Wiedikon jederzeit wieder gutmachen, ohne Zweifel. Im übrigen sind die Busse auf keinen Fall halb leer, wie Müller Vils argumentierte, im Gegenteil, im Triemli steigen nur wenige Pendler aus. Dies, weil vor allem auch viele Kantischüler bis zum Goldbrunnenplatz weiterfahren. Müssten diese Schüler im Triemli aussteigen, so wäre ein Zuspätkommen in die Schule wohl vorprogrammiert. Zur Behinderung des Verkehrsflusses: Vielleicht ist es dem Quartierverein Triemli entgangen, dass die Busse schon seit längerer Zeit vom Triemli bis zum Bahnhof Wiedikon – und umgekehrt – mehrheitlich auf den Tramschienen fahren, von einer Behinderung des Verkehrsflusses auf der Birmensdorferstrasse / Verkehrsknoten Schweighofstrasse, kann daher keine Rede sein. Würde es denn mehr Sinn machen, wenn sich die Pendler dann umorientieren und statt auf das Postauto wieder mit dem Auto in die Stadt Zürich pendeln würden? Im übrigen würde mich interessieren, wie viele Bewohner des Quartiervereins Triemli an der Haltestelle warten und anstatt das Tram, welches vielleicht noch nicht dort steht oder bereits weg ist, ins Postauto einsteigen und so in die Stadt weiterfahren. Sollen doch alle froh sein, dass der öV so gut erschlossen ist, wir haben weiss Gott andere Probleme zu lösen ... Maria Dalla Valle, Hausen a. A.

Der «Anzeiger» nimmt Zuschriften an redaktion@affolteranzeiger.ch gerne an. Ein Leserbrief muss mit Namen, Adresse und Telefonnummer des Verfassers versehen sein, soll in maximal 2000 Zeichen ein Thema aus der Region aufgreifen und darf keine persönlichen Angriffe enthalten. Über die Publikation und allfällige Kürzungen entscheidet die Redaktion. (Red.)


Gewerbe/Dienstleistungen

Aus dem Schulalltag

Irakischer Autor

Primarlehrerin Marianne Gmür ist es ein Anliegen, die Freude an Technik zu fördern. > Seite 19

Usama Al Shahmani liest in der Regionalbibliothek Affoltern. > Seite 27

Eine weihnachtliche Weltreise

Freitag, 8. November 2019

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Unter den Top-Teams Die U18-Mannschaft des TC Wettswil holte den 3. Platz im Junioren-Interclub. > Seite 29

Der Winter kann kommen

Gartencenter Guggenbühl: Themenpark fürs weltweite Krippenfest

10-Prozent-Tage bei «Kaenzig» in Hedingen

Weihnachten auf orientalisch, amerikanisch, chinesisch, mexikanisch oder doch lieber gut schweizerisch? Das Gartencenter Guggenbühl in Bonstetten zeigt die dekorativen Gepflogenheiten dieser Länder – am 17. und 24. November auch sonntags.

Kaenzig Herrenmode macht mit seiner neuen Kollektion Lust auf eine neue Wintergarderobe.

Mit einem gediegenen Fest ist am letzten Freitagabend im Gartencenter Guggenbühl die diesjährige Weihnachtsausstellung eröffnet worden. Rund 500 Gäste folgten der Einladung und begaben sich auf eine Weltreise durch die dekorativen Weihnachtsgepflogenheiten verschiedener Weltregionen. In hunderten von Arbeitsstunden hat das «Guggi»-Team eine Reihe von Themenbereichen gestaltet, die Weihnachten in Mexico, im Orient, in New York, in der Schweiz oder in der Antarktis nachempfunden sind. Die hintere Halle ist China gewidmet – unverkennbar mit einem fliegenden roten Drachen an der Decke. Passend dazu hat die «Guggi-Beizli»Crew mit Spitzenkoch Bruno Keist das Publikum mit leckeren asiatischen Köstlichkeiten verwöhnt. Daneben gab es auch Traditionelles – der Musikverein Bonstetten sorgte am Grill dafür, dass auch Wurstliebhaber auf ihre Kosten kamen. Für die musikalische Unterhaltung kamen für einmal keine Instrumente zum Einsatz. Der Zürcher A-cappella-Chor Joy Singers überraschte mit einem breiten Repertoire von Stücken aus Musicals, Rock, Pop, Gospel und Folk und begeisterte mit stimmlicher Virtuosität.

Gut besuchte Eröffnung der Weihnachtsausstellung im Bonstetter Gartencenter Guggenbühl. (Bild zvg.) Weihnachtsdekoration selber machen Die Guggenbühl-Weihnachtsangebote gehen in den kommenden Wochen weit über das umfangreiche Sortiment an Blumen, Advents- und Weihnachtsschmuck, Kerzen, Accessoires, Weihnachtsbäumen und Beleuchtung hinaus. «Vom 20. bis 29. November bieten wir speziell auch für Männer und Kinder Bastelkurse an, in denen die Herstellung von Advents- und Weihnachtsdekoration gelernt werden kann», wirbt Geschäftsführer Turi Küng und macht auf die Internet-Seite des Gartencenters aufmerksam, auf der alle Daten abrufbar sind. Im gleichen Atemzug erwähnt er die zahlreichen selbstgezogenen Weihnachtsgewächse. Besonders stolz ist Küng auf die Weihnachtssterne aus eigener Produktion. «Zu den bereits vorhande-

nen Trocken-Arrangements beginnen unsere Floristinnen ab nächster Woche auch wieder, frische Adventsgestecke und -kränze zu kreieren», ergänzt Küng. Beibehalten wird das umfangreiche Bastel- und Unterhaltungsangebot für Kinder und Angehörige an den verkaufsoffenen Wochenenden am 16. und 17. November sowie 23. und 24. November. An beiden Tagen steht jeweils die Kaffeestube des Frauenvereins Bonstetten und die mobile Bäckerei Pfyl zum Grittibänzebacken zur Verfügung wie auch die Bastelecke. An den Sonntagen gibts zudem ein Kinderkarussell, Ponyreiten, Gschichtli-Egge und einen Grillstand. Die Weihnachtsausstellung dauert noch bis am 24. Dezember. (map.) Weitere Informationen auf gartencenter-guggi.ch.

Viel Natur mit einem Hauch Glitzer

Adventsausstellung bei Blumen Schneebeli in Affoltern Aus natürlichen Materialien und doch sehr festlich – so präsentiert sich dieses Jahr die Dekoration in der Vorweihnachtszeit. Am 15. und 16. November eröffnet Blumen Schneebeli seine Adventsausstellung. Eine Büste aus Tannenchries, in goldenen Stoff gewandet, daneben getrocknete Ahorn-Äste und Laub am Boden. Die Schaufenster-Dekoration bei Blumen Schneebeli macht klar, worum es dieses Jahr in der Weihnachtsdekoration geht: Natürliches und Edles, stilvoll kombiniert. Das zeigt sich auch in den Gestecken und Adventskränzen, in die das Schneebeli-Team viel Herzblut und Handarbeit investiert: Das Thema Wald dominiert. Es sind natürliche Materialien, effektvoll ergänzt mit hochwertigen Kerzen von «Lienert» aus Einsiedeln – und immer wieder auch der eine oder andere goldfarbene Glitzer-Akzent. Am Freitag, 15., und Samstag, 16. November, wird die Ausstellung an der Unteren Bahnhofstrasse 31 in Affoltern festlich eröffnet. Die Besucher dürfen sich auf handgemachte Einzelstücke und ganz besondere Geschenkideen freuen. Darunter erstmals auch

Bei Kaenzig Herrenmode in Hedingen findet «Mann» alles, was eine Wintergarderobe ausmacht: Winterjacken in allen Farben, gesteppt, aus Wolle oder Leder, elegante Wintermäntel, farbige Schals, weiche Pullover und modische Cordhosen. All dies wird von ausgewiesenen Fachkräften mit viel Einfühlungsvermögen und modischem Gespür für den Mann zusammengestellt. Zudem findet bei Kaenzig Herrenmode jeder Mann in der passenden Grösse etwas: egal ob klein, gross, dünn oder rundlich. Im Herrenmodegeschäft in Hedingen sind sämtliche erhältliche Grössen am Lager.

10-Prozent-Tage und neue Marke Noch bis Samstag, 16. November, profitiert die Kundschaft von 10 Prozent Rabatt auf das gesamte Sortiment. Neu ist die Marke «Gate One» bei Kaenzig Herrenmode erhältlich. Der Jackenhersteller aus Deutschland bietet verschiedenste sportliche Jacken-

Kaenzig Herrenmode bietet alles für die richtige Wintergarderobe. (Bild zvg.) modelle mit raffinierten Details und Funktionen. Ebenfalls noch bis 16. November gibt es zwei Jacken zum Spezial-Einführungspreis: einen Steppblouson ab 239 Franken (statt 298) und einen Parka ab 279 Franken (statt 349). (pd.) Kaenzig Herrenmode, Zwillikerstrasse 3, Hedingen, Öffnungszeiten: Montag, 13.30 bis 18.30, Dienstag bis Freitag, 9 bis 12 und 13.30 bis 18.30, Samstag, 9 bis 16 Uhr. Telefon 044 761 79 26. Weitere Informationen auf www.kaenzigherrenmode.ch.

Vier Gewerbler für die Gemeinschaft

Wienerli für alle am Räbeliechtliumzug Bis dato erhielten nur die Schülerinnen und Schüler und die Helfer nach dem Räbeliechtliumzug in Hausen und Ebertswil eine Stärkung in Form von Wurst, Brot und Punsch. Ein Umstand, der einem solchen Generationenevent nicht gerecht wird, haben sich vier Gewerbler gedacht, laufen doch Eltern Grosseltern, Gotti und Götti mit. Deshalb haben sie an alle Besucher des Räbeliechtliumzugs Wienerli verteilt. Mitinitiant Claudio Rütimann erinnert sich noch gut an die Zeiten, in denen er selber, mit Mutter Anita, in der Schar erst des Kindergartens, später in der Unterstufe, vom Schützenhaus zur Primarschule laufen durfte. Nur vom Lichterschein der Räbenlichter begleitet durch die dunklen Strassen – ein magischer Moment. Jetzt geniesst Rütimann dies mit seinen Kindern. Schon länger fand er es schade, dass er auf dem Pausenplatz seinen Kindern beim genüsslichen Wurstessen nur zuschauen durfte. Der Räbeliechtliumzug ist ein wunderschöner Anlass mit langer Tradition, welchen die Kinder mit ihren

Angehörigen begehen. Manchmal sind bis zu drei Generationen dabei, oft leisten die Eltern im Kindergarten Hilfe beim Schnitzen der Räbenlichter. In der heutigen Zeit ist es wichtig, den Stellenwert der Familie zu stärken, das Zusammensein, das zusammen Erleben. Wenn mit dieser Aktion ein kleiner Beitrag geleistet werden konnte, sind alle Ziele erreicht. Warum spenden die Gewerbler die Würstchen für alle Angehörigen? «Das war eine spontane Aktion bei einem Bier unter Freunden», so Rütimann. «Als ich die wurstlose Situation ansprach, waren Metzger Marco Weiss, Motorradspezialist Urs Rüegg und Brandschutzfachmann Werner Corrodi sofort dabei.» Die vier wollten mit dieser Aktion nicht nur Würstchen verteilen: Es sei ihnen wichtig, etwas für die Gemeinschaft zu tun. Es war ein toller Anblick, wie sich auf dem Pausenplatz Gruppen bildeten, die sich bei Wurst und Punsch unterhielten, Familien, die sich auf die Mauer setzten und den Moment für sich genossen, die lachenden Gesichter und grossen Augen der Kleinsten. (pd.)

Das Blumen Schneebeli-Team empfängt zur Adventsausstellung. Hinten (v.r.): Thomas Schneebeli, Monika Schneebeli, Peter Schneebeli, Nathalie Bosshard, Fabienne Wicki. Vorne (v.l.): Franziska Pfyl, Marisa Dürst, Gloria Mark. (Bild tst.) Safran-Produkte von Tagora, etwa den Safran-Likör oder die Safran-Mandeln. Und bei etwas zu trinken und kleinen Häppchen bietet sich Gelegenheit, die Schaustücke zu bestaunen, das Passende für sich auszuwählen und natürlich die erste Vorfreude auf die bevorstehenden Adventstage aufkommen zu lassen. Die Adventsstimmung bleibt Blumen Schneebeli auch nach der

Eröffnung erhalten: Die Ausstellung lässt sich bis Weihnachten zu den normalen Ladenöffnungszeiten erleben. (tst.) Adventsausstellung bei Blumen Schneebeli, Eröffnung am Freitag, 15. November, 8 bis 21 Uhr, und Samstag, 16. November, 8 bis 18 Uhr, Untere Bahnhofstrasse 31, Affoltern. Weitere Infos unter www.blumenschneebeli.ch.

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Urs Rüegg und Marco Weiss umringt von der Schar in Ebertswil. (Bild zvg.)


Ref. Kirche Mettmenstetten

Kath. Kirche Affoltern a. A.

Sonntag, 10. November 10.00 Tauf-Gottesdienst mit den 3.-Klass-Untikindern Pfarrer Andreas Fritz Orgel: Daniel Rüegg Taufen: Melina Schaller Yannik Meili www.ref-mettmenstetten.ch

Samstag, 9. November 17.30 Eucharistiefeier mit Ministrantenaufnahme Anschliessend Apéro Sonntag, 10. November 9.00 Eucharistiefeier 17.00 Ökumenisches offenes Singen zum Martinstag in der katholischen Kirche 19.00 Santa Messa

Ref. Kirche Obfelden

Ref. Kirche Aeugst a. A.

Ref. Kirche Kappel a. A.

Freitag, 8. November 12.00 Kolibri in der Chilestube Sonntag, 10. November 10.00 Gottesdienst Pfarrerin Bettina Stephan Im Anschluss Chilekaffee

Freitag, 8. November 13.30 bis 15.45 Uhr Kolibri im Pfarrhauskeller Samstag, 9. November 9.30 Chor-Projekt Christnachtfeier im Chor der Kirche Sonntag, 10. November 9.30 Gottesdienst mit den Kindern des Club 4 den Katechetinnen Heidi Degiorgi und Sonja Kilchmann und Pfr. Ch. Menzi Anschliessend Chilekafi Dienstag, 12. November 16.25 Club 4 im Pfarrhauskeller 19.00 Jugendgottesdienst 20.00 Gesprächskreis im Pfarrhaus

Ref. Kirche Affoltern a. A. Freitag, 8. November 20.00 Feier nach der Liturgie von Taizé in der katholischen Kirche Sonntag, 10. November 10.00 Gottesdienst Pfr. Thomas Müller 10.00 Gottesdienst im Haus zum Seewadel mit dem Jodlerclub am Albis und den Jungjodlern, Pfrn. E. Studer Für alle BewohnerInnen des Seewadels, die im vergangenen Jahr verstorben sind, entzünden wir eine Kerze 17.00 Katholische Kirche: «Vom Martins- zum Martinisingen» (Offenes Singen für alle) Dienstag, 12. November 9.30 Die Gesprächsgruppe für pflegende und begleitende Angehörige trifft sich im Wöschhüsli

Ref. Kirche Bonstetten Freitag, 8. November 19.00 Aufführung in der Kirche «Zwingli brännt» Eintritt frei, Kollekte Samstag, 9. November 10.00 Fiire mit de Chliine vor der reformierten Kirche Anschliessend gemeinsames Znüni 17.00 Aufführung in der Kirche «Zwingli brännt» Eintritt frei, Kollekte Sonntag, 10. November Kein Gottesdienst in Bonstetten 15.00 Aufführung in der Kirche «Zwingli brännt» Derniere mit anschliessendem Kuchenbuffet Eintritt frei, Kollekte

Ref. Kirche Hausen a. A. Sonntag, 10. November 11.00 Gottesdienst mit Pfarrerin Irene Girardet Fischer Montag, 11. November 19.00 bis 20.00 Uhr Meditation am Abend in der katholischen Kirche

Ref. Kirche Hedingen Sonntag, 10. November 10.00 Gottesdienst mit Taufen VDM Lukas Zünd Getauft werden Finnley Jan Gächter und Chloe Gressbach

Kloster Kappel a. A. Werktags: Tagzeitengebete um 7.45, 12.00, 18.00 Uhr im Kapitelsaal Ausstellung «Zwischen Krieg und Frieden» Bilder von GeGessler (1924-2012) Ausstellungsdauer bis zum 20. November Samstag, 9. November 19.30 Taizé: Nacht der Lichter in der Klosterkirche (Vorprogramm ab 17.30 Uhr) Sonntag, 10. November 9.30 Gottesdienst mit dem Club 4 und Pfr. Christof Menzi Mittwoch, 13. November 17.00 Offenes Singen in der Klosterkirche Donnerstag, 14. November 13.30 Führung durch die Klosteranlage Treffpunkt Eingang Amtshaus (Réception) 18.00 Abendmahlsfeier mit Pfrn. Regula Eschle Wyler

Ref. Kirche Knonau Freitag, 8. November 18.00 Konf-Unti im Pfarrhaus Knonau Sonntag, 10. November 10.00 Gottesdienst mit Pfr. Thomas Maurer Thema: «Gute Werke tun oder grossen Glauben haben – auf was kommt es eigentlich an?» Eine Predigt zum Reformationssonntag Anschliessend Neuzuzügeranlass in der Stampfi

Ref. Kirche Maschwanden Freitag, 8. November 19.00 Free Friday Music mit Marianne Rutscho in der Kirche Maschwanden Sonntag, 10. November 10.00 Gottesdienst in Mettmenstetten

Samstag, 9. November 9.00 3. Klass-Unti Gruppen Ichthys und Pax Hauptprobe in der Kirche Sonntag, 10. November 9.45 Kolibri Sonntagsclub für Kinder im ref. Kirchgemeindehaus 10.00 Gottesdienst mit Taufe von Cem Jakob Eichmann Mitwirkung der 3. Klass-Unti-Kinder Ursula Müller Schöpfer Pfrn. Eva Eiderbrant und Kornél Radics (Orgel) 17.00 Konzert in der Kirche mit dem Chor Chorisma: «candle light» Mittwoch, 13. November 9.15 Fiire mit de Chliine in der Kirche Donnerstag, 14. November 12.00 Club 4, Gruppe Alpha www.kircheobfelden.ch

Ref. Kirche Ottenbach Sonntag, 10. November 10.00 Gottesdienst Pfarrerin Sonja Weisenhorn Veronica Nulty, Orgel Anschliessend Apéro Dienstag, 12. November 20.30 Vollmondsingen im Chor der Kirche mit Walti Winkler www.kircheottenbach.ch

Ref. Kirche Rifferswil Freitag, 8. November 12.00 Senioren-Essen Sonntag, 10. November 9.30 Gottesdienst Pfrn. Irene Girardet

Ref. Kirche Stallikon-Wettswil Sonntag, 10. November 10.00 Kirche Wettswil Gottesdienst mit Pfr. Matthias Ruff Fahrdienst: Anmeldung bis 9. November unter Tel. 044 777 99 72 11.15 Kirche Wettswil Jugendgottesdienst Montag, 11. November 9.15 und 10.15 Uhr Elki-Singen im Jugendhaus Stallikon Mittwoch, 13. November 14.00 Gemeindesaal Bonstetten Seniorentheater Etzelbühne «Ä gstörti Klassezämmekunft» 15.00 Kirche Wettswil Kinderkonzert Christof Fankhauser, Gitarre, Keyboard, Gesang Felix Schlatter, Kontrabass Eintritt frei Donnerstag, 14. November 10.15 Elki-Singen im Kirchgemeindesaal Wettswil 12.30 Wettswiler Senioren Mittagessen im Restaurant Hirschen Freitag, 15. November 11.45 Stalliker Senioren Mittagessen im Restaurant Burestübli

Kath. Kirche Bonstetten Samstag, 9. November 10.00 Fiire mit de Chliine in der reformierten Kirche Bonstetten 18.00 Vorabendmesse Sonntag, 10. November 10.00 Heilige Messe Montag, 11. November 19.30 Monatsandacht Dienstag, 12. November 17.00 Rosario del Amor Guadalupano 19.30 Heilige Messe 20.15 Gebetsabend «Laudemus» Mittwoch, 13. November 9.15 Ökumenisches Morgengebet 19.00 Rosenkranz Donnerstag, 14. November 9.00 Heilige Messe

Kath. Kirche Hausen a. A. Samstag, 9. November 17.00 Wortgottesfeier mit Firmeröffnung Sonntag, 10. November 11.00 Wortgottesfeier Donnerstag, 14. November 8.15 Wortgottesfeier

Kath. Kirche Mettmenstetten Sonntag, 10. November Tag der Völker 10.30 Eucharistiefeier mit Pfr. A. Saporiti Orgel: A. Bozzola Opfer: Zukunft für Burkina Faso Anschliessend internationaler Apéro

Kath. Kirche Obfelden Sonntag, 10. November 10.30 Eucharistiefeier mit Ministrantenaufnahme Anschliessend Apéro

Evang.-methodistische Kirche Affoltern a. A., Zürichstrasse 47 Sonntag, 10. November Kein Gottesdienst in der EMK

Chrischona Affoltern am Albis, Kirche mit Nähe Alte Obfelderstr. 24 Samstag, 9. November 19.15 Tweens grow Sonntag, 10. November 10.00 Gottesdienst David Ruprecht Kinderprogramm Montag, 11. November 12.00 Mittagstisch Mittwoch, 13. November 14.00 Kerzenziehen Donnerstag, 14. November 19.30 Gebets-Abend Mehr Infos: www.sunntig.ch

Heilsarmee Affoltern a. A., Wiesenstrasse 10

Sonntag, 10. November 10.00 Gottesdienst (Predigt: Manuel Fuhrer) Hüeti und KingsKids Donnerstag, 14. November 14.030 Frauen-Treff 17.00 VIP-Gebet Mehr unter: www.heilsarmee-affoltern.ch

Pfingstgemeinde Affoltern a. A., Alte Obfelderstrasse 55

Sonntag, 10. November 10.00 Gottesdienst und Kinderprogramm Mehr unter www.pga.ch

Evang. Täufergemeinde Mettmenstetten, Weidstrasse 20 Sonntag, 10. November 10.30 Gottesdienst Thema: Ein Gebet in grosser Not Jona 2, 1–11 Kleinkinderhort Sonntagsschulen und Unterricht proben für die Weihnachtsaufführung Donnerstag, 14. November 18.45 Chorprobe Offenes Singen 20.00 Gebetsabend www.etg-mettmenstetten.ch

Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage Heumattstrasse 2, 8906 Bonstetten

Sonntagsgottesdienste 10.00 Klassenzeit 11.10 Abendmahlsversammlung Informationen über weitere Veranstaltungen: siehe www.hlt-bonstetten.ch


Vermischtes

Freitag, 8. November 2019

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Spass am Entdecken und an Technik Aus dem Schulalltag eines Drittklässlers, seiner Lehrerin und seiner Eltern – Serie (Teil 2) Die Schule bereitet auf das Leben vor. Das heutige Leben ist geprägt von Technik. Alexander hat Spass an den Doppelstunden, in denen vier Lehrpersonen klassenübergreifend technische Phänomene vermitteln. Seine Eltern nehmen regen Anteil am Schulstoff.

nischen Berufen noch immer die Mehrheit ausmachen.

Naturwissenschaften in der Schule

................................................... von regula zellweger «Zum Start in das Projekt Technik kamen Leute vom EKZ für drei Lektionen vorbei. Sie erzählten uns viele Dinge über die Glühbirne und zeigten, was in der Glühbirne drin ist. Zudem haben die beiden Frauen mit der Klasse den Stromkreis näher untersucht und geschaut, wie dieser aufgebaut ist», so erzählte der Drittklässler Alexander zu Hause. «Wir konnten Experimente machen und durften selbst herausfinden, welche Materialien Strom leiten.» Marianne Gmür, Lehrerin einer 3./4. Klasse hat zusammen mit ihren drei Parallellehrpesonen dieses Projekt so aufgebaut, dass während acht Wochen an den Dienstagnachmittagen, wenn die Viertklässler keine Schule im normalen zweistufigen Klassenverband haben, die Drittklässler klassenübergreifend je zwei Nachmittage ein anderes Thema bei einem der vier Lehrpersonen vermittelt bekommen: Elektrizität, Magnetismus, Statik und Roboter.

Intensive Zusammenarbeit An diesem Dienstagnachmittag lag im Schulzimmer alles bereit, um das Phänomen des Stromkreislaufes zu repetieren und mit praktischen Übungen zu vertiefen: Klemmen, Draht, Schalter, Summer, Glühbirnen, Batterien, Arbeitsblätter und alles für eine Präsentation an der Wandtafel. Viel Vorbereitungsarbeit für die Lehrerin. Sie lacht: «Ist nicht so schlimm, ich kann alles vier Mal für die Drittklässler und jeweils am Donnerstagnachmittag vier Mal für die Viertklässler nutzen». Das Projekt bringt viel Abwechslung in den Schüleralltag: Andere Mit-

Sichtbar werden Fussgänger oder Velofahrer, die ohne Licht oder reflektierende Materialien unterwegs sind, werden im Verkehr häufig zu spät wahrgenommen. In der Dämmerung und bei Nacht nimmt das Risiko für schwere Unfälle im Strassenverkehr zu. Besonders gefährdet sind die schwächsten Verkehrsteilnehmerinnen und -teilnehmer: Jene, die zu Fuss oder mit dem Velo unterwegs sind. Ein Grund für Unfälle ist, dass sie zu spät gesehen werden. Ein Auto braucht auf trockener Fahrbahn bei einer Geschwindigkeit von 50 km/h etwa 40 Meter, bis es ganz zum Stillstand kommt. Ein Fussgänger, eine Fussgängerin mit dunkler Kleidung wird in der Dunkelheit im Licht der Scheinwerfer jedoch erst ab etwa 25 Metern gesehen – was bedeutet, dass das Auto die Person noch bei vollem Tempo treffen würde. Durch helle Kleidung erhöht sich die Sichtbarkeit auf 40 Meter; kommen noch Reflektoren dazu, etwa an einer Leuchtweste, wird die Sichtbarkeit nochmals deutlich verbessert. Besonders wirkungsvoll sind lichtreflektierende Elemente an Hand- und Fussgelenken. Weisse, ruhende LED-Lichter an der Kleidung machen auf dunklen Landstrassen sichtbarer. (pd.)

Primarlehrerin Marianne Gmür erklärt den Stromkreislauf. Es ist ihr ein Anliegen, die Freude ihrer Schüler an Technik zu wecken und zu fördern – eine Vorbereitung auf das Berufsleben. (Bild Regula Zellweger) schüler, andere Lehrpersonen, andere Schulzimmer. Marianne Gmür sieht Vorteile darin. Sie erlebt ihre Schüler in einem anderen sozialen Kontext, bekommt Rückmeldungen von den drei anderen Lehrpersonen und kann ihren Unterricht bewusst reflektieren und verbessern, weil sie dieselben Lektionen mit unterschiedlichen Kindern wiederholt.

Technikunterricht in der 3. Klasse Alexander interessiert sich generell für Technik. Freude an der Technik wird eher von Jungen als von Mädchen erwartet – noch immer. Der Frauenanteil an der ETH Zürich beweist es. 2018 lag der Studentinnenanteil bei über 30 Prozent. Bei den klassischen Ingenieurwissenschaften wie beispielsweise Maschinenbau sind es etwas mehr als zehn Prozent. Alexanders Eltern sind sich einig: «Sicher ist es wichtig, dass die Schüler sich früh mit dem Thema befassen und auch bereits Begriffe wie Elektronen oder Stromkreislauf kennenlernen. Freude, Neugier und Begeisterung machen es den Kindern leichter, sich auf ein Themengebiet einzulassen, neues Wissen aufzunehmen und ihre Fähigkeiten weiterzuentwickeln. So begeistert wie Alexander von den

Nachmittagen erzählt hat, sind wir sicher, dass Marianne Gmür und ihren Parallellehrpersonen der Start ins Thema mehr als geglückt ist und die Kinder spielerisch viel gelernt haben.» Marianne Gmür erzählt, dass sie sich immer besonders freut, wenn ihre Schüler die gestellten Aufgaben erweitern, eigene Wege finden, um ein Therma auszuloten: «Zwei Mädchen haben die Experimente nicht nur korrekt nach Vorgabe durchgeführt, sie haben die einzelnen Phasen mit dem Tablet fotografiert und den Ablauf mit einer speziellen Software, die nur eines der Mädchen kannte, dokumentiert. So lernen sie in eigener Regie spezifische Inhalte, optimieren aber auch spielerisch ihre Methoden- und Sozialkompetenzen.»

Wahlmöglichkeiten erweitern Die Primarlehrerin beobachtet, dass Jungen tendenziell mehr technisches Vorwissen mitbringen, die Mädchen technische Fragestellungen aber ebenso clever anpacken und lösen. Alexanders Eltern haben sich von Beginn der Elternschaft Gedanken darüber gemacht, welche Rollenbilder sie ihren Kindern vermitteln wollen: «Wir haben uns bemüht, Alexander möglichst viele Wahlmöglichkeiten beim

Spielen zu ermöglichen. Und doch hat sich mit den Jahren gezeigt, dass er mehr mit Autos und Lego gespielt hat als mit Puppen. Er fühlte sich früh zu Baustellen und mechanischen Bewegungen hingezogen. Unsere kleine Tochter spielt aktuell sehr gerne mit ihrem Puppenwagen und ihrer Küche. Aber sie will auch mit dem grossen Bruder spielen, mit Autos, mit ihm Lego bauen oder Fussballspielen. Kinder und speziell Mädchen sollen möglichst früh und spielerisch an technische und naturwissenschaftliche Themen herangeführt werden. Da haben sich Rollenbilder noch nicht so versteift. Kinder und speziell Mädchen trauen sich auf dieser Erfahrungsbasis später in diesen Fächern mehr zu und können sich allenfalls später vorstellen, selbst einen technischen Beruf zu ergreifen.» Es geht weder den Lehrpersonen noch den Eltern darum, Frauen in technische Berufe zu pressen. Aber sie sollen ohne Vorurteile wählen können. Die gesellschaftlichen Rollenvorstellungen bei der beruflichen Ausbildung beeinflussen die Wahl des Berufs noch immer stark. Die Statistiken beweisen es: Frauen wählen nach wie vor mehrheitlich Berufe im Sozialund Gesundheitsbereich, während Männer in den industriellen und tech-

«Es ist doch immer noch so, dass Mädchen häufig Puppen zum Geburtstag erhalten und Knaben Autos. Und dies zeigt seine Wirkung. Für Knaben ist schon früh klar und selbstverständlich, dass sie mit Technik umgehen können. Mädchen hingegen können diese Erfahrung so viel weniger machen und unterschätzen später ihre Leistung in entsprechenden Fächern oft», weiss Alexanders Mutter, die pädagogische Berufserfahrung hat. «Heute ist man sensibilisiert für dieses Thema und es wurde bereits viel getan, beispielsweise Projekte von Institutionen und Unternehmen für Kinder und Jugendliche, die sie an Naturwissenschaften und Technik heranführen sollen. Eine gute Sache ist sicher auch der Nationale Zukunftstag – Seitenwechsel für Mädchen und Jungs, eine seit längerer Zeit bestehende Aktion, die Schülern und Schülerinnen die Möglichkeit bietet, Berufe zu erkunden, die traditionellerweise dem anderen Geschlecht zugeordnet werden.» Marianne Gmür will weiter am Thema bleiben, nicht nur über technische Phänomene informieren und Erfahrungen machen lassen, sondern auch von Menschen berichten, die für das heutige Alltagleben wichtige Erfindungen gemacht haben. In den Anleitungen für den Bau eines Stromkreislaufs stiess sie auch auf eine Lösung mit Zitronen. Ihr Versuch gelang bereits zu Hause nicht. Sie erzählte ihren Schülern davon und liess sie selbst experimentieren. Auch dies wichtige Botschaften fürs Leben: 1. Auch Lehrpersonen können nicht alles. 2. Es macht Spass, dranzubleiben, auch wenn etwas nicht auf Anhieb zum Erfolg führt. 3. Wichtige technische Innovationen kamen manchmal erst wegen «Fehlern» oder «Misserfolgen» zustande. Serie: Kind – Schule – Eltern: Der «Anzeiger» begleitet einen Schüler, seine Lehrerin und seine Eltern durch den Schulalltag. Bereits erschienen: Begabungsförderung und Übernachten auf dem Üetliberg, «Anzeiger» vom 1. Oktober.

«Pizza Mistica» mit der Theatergruppe Aeugst Ein heiterer Theaternachmittag für Seniorinnen und Senioren Die Theatergruppe Aeugst bietet seit zwei Jahren die Möglichkeit, einen Einakter vor Ort aufzuführen. In den Genuss kamen kürzlich auch Seniorinnen und Senioren in Birmensdorf sowie in Affoltern. Wieder einmal eine Theateraufführung besuchen können – dieser Wunsch erfüllte sich Ende Oktober für die Seniorinnen und Senioren des Alterszentrums am Bach in Birmensdorf sowie der Senevita Obstgarten in Affoltern. Jeweils in den eigenen Räumlichkeiten und somit für alle theaterbegeisterten Senioren bequem erreichbar, konnten sie an der vergnüglichen Nachmittagsunterhaltung teilnehmen. Die Theatergruppe Aeugst spielte für die zahlreichen Zuschauer den Einakter «Pizza Mistica» von Martin Weber. Bei diesem Lustspiel dreht sich alles um einen Koffer Schwarzgeld, welcher von einem ansässigen Grafen und Multimillionär kurzerhand der Gemeindepräsidentin übergeben wird. Da diese dem Millionär aus Eigeninteresse aus der Patsche helfen muss, ver-

sucht sie den Koffer in ihrem Büro vor der kantonalen Steuerfahndung zu verstecken. Dies gestaltet sich jedoch nicht ganz einfach, da die Besitzerin der benachbarten Pizzeria die Vertuschungsaktionen empfindlich stört. Es dauert auch nicht lange und schon steht die Kommissarin der Steuerfahndung im Büro, auf der Suche nach dem Koffer voller Schwarzgeld. Zudem bekommt die neue Praktikantin des Gemeindebüros Wind von dem Koffer und möchte ihn ebenfalls in ihre Finger kriegen. Zu allem Übel stellt die Sekretärin der Gemeindepräsidentin im dümmsten Moment die unpassendsten Fragen. Und das Chaos nimmt seinen Lauf ... Der Theatergruppe Aeugst bereitete es erneut grosse Freude, den Senioren mit ihrem «Einakter on Tour» den Besuch eines Theaterstücks zu ermöglichen und einen heiteren Nachmittag mit vielen Lachern und strahlenden Gesichtern zu bereiten. Die Theatergruppe Aeugst bietet seit zwei Jahren die Möglichkeit, der Aufführung eines Einakters vor Ort. (pd.) Infos unter www.theater-aeugst.ch.

Im Lustspiel «Pizza Mistica» dreht sich alles um einen Koffer Schwarzgeld. (zvg.)


20 agenda

Freitag, 8. November Affoltern am Albis

19.00-22.00: «Jugendbar» ab der 1. Oberstufe, der alkoholfreie Treffpunkt für Jugendliche. Organisiert durch JAAA. Jugendtreff Hirtschür. Jonentalstrasse 3. 20.15: «Liederlich». Lieder-Satiren-Geschichten. Bar und Abendkasse 19.15 Uhr. Kellertheater LaMarotte. Centralweg 10. 20.15: «Kleider machen Leute». Nach der Novelle von Gottfried Keller, gespielt vom Theater Kanton Zürich, dramatisiert von Dagrun Hintze. Regie: Elias Perrig. Weitere Infos unter www.theaterkantonzuerich.ch. Aula Schulhaus Ennetgraben.

Rifferswil

20.00: «Nordlichter - unter dem schönsten Himmel unserer Erde». Lichtbilder-Sinfonie von Paul Roos: Restaurant «Schwiizer Pöschtli». Dorfplatz 12.

Stallikon

18.00-23.30: Dinner-Konzert mit La Compagnia Rossini. Zeitlose Arien, Chöre und Lieder aus der Romantik, dazu ein feines Dinner und ausgesuchte Weine. Hotel-Restaurant Uto Kulm. Üetliberg.

Wettswil

20.00-22.00: Schweizer Erzählnacht: «Wir (Kinder) haben auch Rechte» für Jugendliche ab der 4. Klasse. Bibliothek. Dettenbühlstrasse 1.

Samstag, 9. November Affoltern am Albis

08.00-12.00: Wochenmarkt mit Märtkafi. Früchte, Gemüse, Blumen und Gestecke, Bioprodukte, frisches Brot und Gebäck, Pasta, Handgemachtes, Honig, Alpkäse, Konfitüren, griechische und persische Köstlichkeiten, exotische Früchte, italienische Spezialitäten und frische Ravioli. Marktplatz. 19.00-22.00: «SportNight». Offene Turnhalle mit Spiel und Spass, ab der 5. Klasse, Hallenschuhe mitnehmen, Eintritt frei. Turnhallen im Schulhaus. Schulhaus Ennetgraben. Zwillikerstrasse. 19.00: «Jodelphonie». Kirchenkonzert des Jodlerklubs Affoltern zusammen mit dem Musikverein Harmonie Affoltern. Ref. Kirche.

Bonstetten

13.00-17.00: Open-House mit Schwerpunkt Thomas Woodtli. Digitalfotografie auf Glas, Papier und Leinwand sowie Einblick ins GG-Programm. Galerie für Gegenwartskunst, GG-Kunstfenster. Dorfstrasse 13.

Kappel am Albis

19.30: «Nacht der Lichter». TaizéLieder, Kerzenlicht, kurze Bibeltexte, Stille, Gebet, Segen. Vorprogramm ab 17.30 Uhr. Mehr unter www.klosterkappel.ch. Klosterkirche Kappel. Kappelerhof 5.

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Veranstaltungen

Freitag, 8. November 2019

Der Weg zu den Sternen

Ausstellungen

Raumfahrt-Einblick an der Volkshochschule Affoltern Die Materialwissenschaftlerin Deborah Müller ist bei der Ruag Space als Production Engineer im Bereich Satellite Mechanisms tätig. Am 13. November referiert sie in Affoltern. Die Forschung und die Industrie der Schweiz sind auf dem rasch wachsenden Markt der Raumfahrt mit stark nachgefragten Komponenten präsent. Hochpräzise, zuverlässige Instrumente zur Positionierung von Raumfahrttransportsystemen und Satelliten stossen dank ihrer Qualität auf das Interesse der grossen institutionellen und kommerziellen Raumfahrtorganisationen. Die Materialwissenschaftlerin Deborah Müller ist bei der Ruag Space als Production Engineer im Bereich

Mettmenstetten

20.00: «Tele1-Horn». Turnerchränzli des TV Mettmenstetten Tickets und Infos: www.tvmettmenstetten.ch. Mehrzweckhalle Wygarten.

Wettswil

14.00-15.00: «Gopf Martha!» Kindertheater des Theaters «Bilitz» für Kinder ab 5 Jahren. Schulhaus Ägerten (Mehrzwecksaal). Dettenwilstrasse 1.

Sonntag, 10. November Affoltern am Albis

12.00-16.00: Tavolata-Sonntagsträff 60+. Anmeldung bis Freitagabend an Heidi Kleinhans, 044 761 09 88. Gemeinsam essen, sich unterhalten, neue Kontakte knüpfen-Mithilfe erwünscht. Organisiert vom OV Pro Senectute Affoltern am Albis. Familienzentrum. Zürichstrasse 136. 17.00: Offenes, ökumenisches Singen am Vorabend des Martinstages mit Martinslichtern, anschliessend warme Getränke und Kuchen. Kath. Kirche. Seewadelstrasse 13. 20.15: «Zwischen ist und soll Menschsein halt». Kabarett aus Österreich von und mit Günther «Gunkl» Paal. Bar und Kasse ab 19.15 Uhr. Kellertheater LaMarotte. Centralweg 10.

Bonstetten

13.00-17.00: Open-House mit Schwerpunkt Thomas Woodtli. Digitalfotografie auf Glas, Papier und Leinwand sowie Einblick ins GG-Programm. Galerie für Gegenwartskunst, GG-Kunstfenster. Dorfstrasse 13.

Mettmenstetten

14.00: «Tele1-Horn». Turnerchränzli des TV Mettmenstetten. Tickets und Infos: www.tvmettmenstetten.ch. Mehrzweckhalle Wygarten.

Montag, 11. November Affoltern am Albis

11.11: Fasnachtseröffnung mit den Säuliguggern. Zentrum Oberdorf. Centralweg. Zweiter Auftritt um 12.30 Uhr im Coopark.

fahrt-Startrampen und von Kontakten mit Fachpersonen aus aller Welt. Deborah Müller führt dem Publikum vor Augen, wie man sich hierzulande in der Raumfahrtindustrie etablieren kann. Die Veranstaltung wird ausserdem Unterhaltung bieten mit zwei ETH-Teilnehmern des Spaceport America Cups 2018 mit ihrer selbst gebauten Rakete, und mit einem «Jungtalent» das seinen eigenentwickelten Raketenmotor vorstellt. Otto Wildi Mittwoch, 13. November, 19.30 bis zirka 21 Uhr,

Deborah Müller. (Bild zvg.) Satellite Mechanisms tätig. Sie erzählt den Gästen von ihrer Mitarbeit an der Entwicklung von Raumfahrt-Produkten, von ihren Besuchen auf Raum-

Dienstag, 12. November Affoltern am Albis

18.00: Räbeliechtliumzug Start: Die Kinder begeben sich in Klassenformationen auf den Umzug, Erwachsene schauen vom Strassenrand aus zu, anschliessend gemeinsames Singen und kleine Festwirtschaft. Schulhaus Semper (Pausenplatz). Butzenstrasse.

Ottenbach

21.00: Vollmond-Disco mit DJ Tomko. Soul, Funk and Groove. Bar offen ab 20 Uhr. Güggel Bar. Rickenbach 3.

Stallikon

18.30-19.30: 11. Stalliker Wintersport-, Kraft- und Konditionstraining zur Unfallprävention auf der Ski- oder Snowboardpiste. Ignaz Geissmann und Marcel Kaister vom Männerturnverein Stallikon laden zum Mitmachen ein. Unkostenbeitrag pro Stunde Fr. 5.-. Schulhausanlage Loomatt (Turnhalle).

Mittwoch, 13. November Affoltern am Albis

19.00-20.00: «Fit mit Geni». Turnlektion für Frau und Mann mit einfachen Aerobic- und Kickboxkombinationen. Sporthalle Stigeli. 19.30-21.00: «Der Weg zu den Sternen». Vortrag von Deborah Müller, RUAG Space. Volkshochschule Knonauer Amt. Mehrzweckraum Spital, Haus Rigi (1. Stock). Melchior-Hirzel-Weg 40.

Kappel am Albis

17.00: Offenes Singen. Klosterkirche Kappel. Kappelerhof 5. anzeige

Mehrzweckraum des Spitals Affoltern, Haus Rigi, 1. Stock, Melchior-Hirzel-Weg 40 (Wegweiser: Langzeitpflege Sonnenberg), Affoltern. Eintritt 25 Franken (U30: 15 Franken), übertragbares Abo für fünf Vorträge: 100 Franken. Abendkasse. Infos: www.ggaffoltern.ch oder www.orientiert.ch.

Stallikon

15.30-16.00: Buchstart-Treff «Reim und Spiel». Für Eltern und Gross-eltern mit Kleinkindern. Schulhaus Loomatt (Bibliothek).

Donnerstag, 14. November Affoltern am Albis

10.00-11.00: Offenes Singen mit Elisabeth Studer. Interessierte Sängerinnen und Sänger sind herzlich dazu eingeladen. Haus zum Seewadel. Obere Seewadelstrasse 12. 14.30-15.30: «Fit und Flott», Bewegung (auch im Stehen und Gehen) für aktive, ältere Personen - auch Nicht-Bewohner - mit der Physiotherapeutin des Hauses. Anmeldung erwünscht: 043 322 74 74, kostenpflichtig. Haus zum Seewadel. Obere Seewadelstrasse 12. 19.30: «In der Fremde sprechen die Bäume Arabisch». Lesung und Gespräch mit dem irakischen Autor Usama Al Shamani. Moderation Charlotte Nager. Im Anschluss Apéro. Abendkasse. Regionalbibliothek. Obere Seewadelstrasse 14. 20.15: Jazz am Donnerstag mit «Chicago Swing Rats». Bar offen ab 18.30 Uhr, Eintritt frei. Kellertheater LaMarotte. Centralweg 10.

Bonstetten

05.55: Anspruchsvolle Wanderung: Heiden-Oberegg-St. AntonGäbris-Gais. Wanderzeit: ca. 5¼ Std. Anmeldung und Auskunft: Doris Jetzler, 044 700 00 06. Treffpunkt Bahnhof.

Kappel am Albis

13.30: Führung durch die Klosteranlage, Treffpunkt Eingang Amtshaus, Réception. Kloster Kappel.

Aeugst am Albis

Kommbox im Gemeindehaus, Dorfstrasse 22: «Der Moment ist nichts als Erinnerung». Tanja Weber zeigt neueste Kleinobjekte zur Auseinandersetzung mit der Zeit, dem Wandel, den Prägungen des Lebens. Mo, 8-11.30/ 16-18.15, Di/Do, 8-11.30, Mi, 8-11.30/14-16.30 Uhr. Bis 19. Dezember.

Aeugstertal

Pegasus Small World Spielzeugmuseum, Habersaat: Elastolin Spielzeug der Firma Hausser. Zirkus, Bauernhof, Schweizer Armee, Zoo, Indianer, Ritterburgen, usw. Mi-So, 11-17 Uhr. Bis Ende 2019.

Affoltern am Albis

Martina und Bruno Schneiter, Mühlebergstrasse 8: Ausstellung Glasjuwelen: handgefertigte Glaskugeln und Schmuck, Spezialgäste täglich wechselnd (Beautyprodukte, Meringues, Holzschalen und mehr, Blechlaternen) Mehr unter www.glasjuwelen.ch. Fr, 8. November, 18-21, Sa, 9. November, 13-19 Uhr, So, 10. November, 13-17 Uhr.

Kappel am Albis

Kloster Kappel, Kappelerhof 5: «Zwischen Krieg und Frieden». Bilder von GeGessler. Öffentlich zugängliche Räume (Klostercafé, Klosterkeller, Gänge). Bis 20. November.

Stallikon

Kunstforum Stallikon, Schulhaus Loomatt: «Farben im Fluss». Bilder in verschiedenen Techniken von Ruth Moser, Stallikon. Mo, Mi, Do, Fr, 15-19 Uhr, Di 15-20 Uhr, Sa, 10-12 Uhr. Bis 30. Januar.

agenda-einträge Veranstaltungshinweise für die Agenda jeweils bis spätestens Dienstag, 12 Uhr an: agenda@affolteranzeiger.ch.

Stallikon

12.30: Senioren Wandergruppe Stallikon: Gemeinsames Mittagessen, bei schönem Wetter anschliessende Wanderung von Uitikon-Waldegg nach Urdorf Weihermatt. Restaurant Schwarzer Hecht. Reppischtalstr 62.


Veranstaltungen

Freitag, 8. November 2019

Königliche Klänge A-Cappella-Konzert mit den «Dezibelles» in Affoltern Am 15. November lädt KulturAffoltern in der Galerie am Märtplatz zu einem A-CappellaKonzert der besonderen Art ein. Die vier Sängerinnen der Gruppe «Dezibelles» bieten mit ihrem Programm «Die Thronfolgerinnen – let them eat cake!» königliche Unterhaltung auf höchstem Niveau. Seit knapp zehn Jahren machen «Dezibelles» die Schweizer A-cappellaSzene bereits unsicher und haben während dieser Zeit zwei Tonträger aufgenommen sowie Wettbewerbe in Hamburg, Berlin und Leipzig gewonnen. Im vergangenen August hat das Ensemble nun den Schritt in die Professionalität gewagt und in diesem Rahmen eine Umbesetzung in Angriff genommen. Unter der musikalischen Leitung von Andrea Fischer haben sich die Sängerinnen Nicole Hitz, Rebekka Bräm, Daniela Villiger und Editha Lambert zusammengefunden und ein Programm unter dem Titel «Die Thronfolgerinnen – let them eat cake!» kreiert, welches massgeschneiderte Arrangements von Werken aus

Das Zürcher Vokalquartett «Dezibelles» sorgt für royale Unterhaltung. (Bild zvg.) knapp 400 Jahren Musikgeschichte umfasst. Dabei werden typisch royale Stücke, wie das barocke «Marche pour la cérémonie des turcs» mit eher unerwarteten Nummern wie Stings «Russians» oder dem Zürcher «Eusereine chönnt das au» vereint und mit szenischen Elementen ergänzt. Neben qualitativ hochwertiger Gesangskunst fehlen auch die für die

«Dezibelles» typischen Choreografien sowie eine Prise Humor nicht. (pd.) Freitag, 15. November, 20.15 Uhr, Galerie am Märtplatz, Obere Bahnhofstrasse 7, Affoltern. Abendkasse und Bar ab 19.30 Uhr. Eintritt 30/15 Franken (Legi oder Kulturlegi). Reservierungen: www.kulturaffoltern.ch, Vorverkauf: Buchhandlung Scheidegger, Obere Bahnhofstrasse 10a, Affoltern, Telefon 044 762 42 42.

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In der Welt der Worte

FaZe: Inspiriertes Schreiben leicht gemacht Am Dienstag, 26. November, beschäftigen sich Teilnehmende dieses Kurses von 18.30 bis 21.30 Uhr gemeinsam mit der Gesprächstherapeutin und Wellnesstrainerin Gabriella Steiner mit dem inspirierten Schreiben – und verlassen für drei Stunden die verstandesorientierte Welt. Unter Inspiration versteht man umgangssprachlich einen schöpferischen Einfall oder Gedanken, eine plötzliche Erkenntnis, eine erhellende Idee oder etwa eine unerwartete Eingebung, der manchmal wie ein Funke zu uns überspringt und etwas in uns weckt. Inspiration kommt vom lateinischen «inspiratio» und heisst so viel wie «Einhauchung» – also etwas nicht Greifbares, das von aussen in uns kommt. Für viele Menschen bedeutet Inspiration etwas, das nur für Künstler ist und für «Normalsterbliche» wenig Sinn macht. Welch ein Irrtum! Auf die eine oder andere Art sind alle Menschen täglich inspiriert und ebenso auf der Suche nach Inspiration. Man sucht Dinge, die einen begeistern – faszinieren. Die meisten Menschen lieben Geschichten oder Ideen von anderen, die sie sehen oder in einem Buch lesen, die neue Ideen oder Einsichten

geben. Jeder Tag hat seinen eigenen Zauber und kann von Neuem inspirierend wirken. Am Workshop erhalten die Anwesenden Tipps, um die eigenen Gedanken fliessen zu lassen. Ausserdem lernen sie einen gelösten, leicht meditativen Zustand kennen, der die Inspiration bewusst anregt und hilft, wundervolle, überraschende oder auch berührende Texte zu Papier zu bringen. Verschiedene Übungen helfen zusätzlich, die persönlichen Stärken herauszufinden. Im Workshop entstehen bereits die ersten Texte. Er eignet sich für alle, die sich für das kreative Schreiben interessieren. Es ist kein Schreibtalent erforderlich. (GS) Weitere Informationen und Anmeldung unter www.familienzentrum-bezirk-affoltern.ch oder an kurse@familienzentrum-bezirk-affoltern.ch, Telefon 044 760 12 77.

Schreiben ist keine Kunst, sondern ein Handwerk. (Bild zvg.)

Eine fröhlich-bunte Zeit Gemeinsam Armenien entdecken

Kinderkonzert in der Kirche Wettswil

MännerSacheKnonau lädt zur Männer-Reise in den Kaukasus

Seit vielen Jahren ist Christof Fankhauser mit seinen Liedern für Kinder in der ganzen Schweiz unterwegs. Am 13. November tritt er in Wettswil auf.

Nach dem Erfolg der letztjährigen Männerreise nach Israel lädt MännerSache im Mai 2020 alle Herren ein zu einer Männerreise in die frühere Sowjetrepublik Armenien.

In einem von Christof Fankhausers Liedern heisst es: «Underwägs gsehsch du viel, underwägs lehrsch du viel!» Sein Koffer ist gepackt mit Liedern, Geschichten und immer auch mit der einen oder anderen Überraschung. So nimmt er seine Zuhörerinnen und Zuhörer mit in eine fröhlich-bunte Zeit mit Singen, Lachen, Zuhören und Staunen. Christof Fankhauser versteht es hervorragend, die Kinder mit seiner lockeren, zugänglichen Art zu begeistern und mit einzubeziehen. Seine fröhlichen und eingängigen Lieder, gespickt mit feinen Lebensweisheiten und christlichen Werten regen auch die erwachsenen Konzertbesucher zum Nachdenken an. Durch seinen feinen Humor und die ermutigenden Texte werden die Besucher zudem mit einer grossen Ladung Lebensfreude versehen. anzeige

Christof Fankhauser. (Bild zvg.) Beim Konzert in der Kirche Wettswil wird Christof Fankhauser von Felix Schlatter am Kontrabass begleitet. Anschliessend offeriert die reformierte Kirchgemeinde StallikonWettswil einen feinen Apéro. Es wird auch die Möglichkeit geben mit den Musikern ins Gespräch zu kommen und die eine oder andere CD von Christof Fankhauser zu erwerben. (pd.) Mittwoch, 13. November, 15 Uhr, Kinderkonzert mit Christof Fankhauser (Gitarre und Keyboard) und Felix Schlatter (Kontrabass). Eintritt frei, Kollekte.

Das armenische Reich war einst sehr gross. Armenien gilt als ältestes christliches Volk der Erde und entwickelte eine eigene Kirche, ein eigenes Alphabet und eine eigene Kultur. Die Armenier wurden im Laufe der Jahrhunderte immer wieder verfolgt und 1915 beinahe ausgerottet. Heute leben viele verstreut auf der Welt. Die Reisegruppe besucht ihr Stammland Armenien zur besten Reisezeit im Mai. Es kann dann schon schön warm werden. Die quirlige, aufstrebende Stadt Eriwan steht ebenfalls auf dem Reiseprogramm. Daneben sehen die Teilnehmenden grossartige Naturwunder, den prächtigen Berg Ararat, uralte Klöster, den ältesten Weinkeller der Welt inklusive Inhalt! Begegnungen mit einem Hilfswerk und den freundlichen Menschen gehören auch dazu. Genügend freie Zeit und Erholung in

sehr komfortablen Hotels natürlich auch. Einige Tage wird die Gruppe im Berg Karabach verbringen, der touristisch schwach erschlossen ist. Gebucht ist ein hervorragender Reiseleiter, der den ersten armenischen «Tourismusaward» gewonnen hat und der die Gruppe mit Humor und Intellekt führt. Thomas Maurer hat diese Reise vor drei Jahren schon einmal als Gemeindereise durchgeführt und kennt Leute, Hotels und Orte gut. Weshalb eine Männerreise? Nun, MännerSacheKnonau ist der Meinung, dass Männer miteinander es auch gut haben können, dass Männer anders reisen und auch andere Schwerpunkte setzen als Frauen. Und: dass viele Männer gerne ohne Familien etwas miteinander unternehmen. (pd.) Bei Fragen gibt Thomas Maurer per Telefon 044 767 07 32 oder per E-Mail an thomas.maurer@refwb.ch, gerne Auskunft. Die Reise findet statt vom 9. bis 17. Mai 2020 (mit Verlängerungsmöglichkeit bis 20. Mai) in

Auch kulturelle Aspekte kommen auf der Reise nicht zu kurz. (Bild zvg.)

Zusammenarbeit mit Accotravel Affoltern, Teilnehmerzahl beschränkt, baldiges Anmelden lohnt sich.


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Veranstaltungen

Freitag, 8. November 2019

Kabarett, das zum Denken anregt Die nächsten zehn Tage im Kellertheater LaMarotte Affoltern «Liederlich» Lied – Satiren – Geschichten Vanessa Maurischat ist Songpoetin und Kabarettistin aus Berlin. Dem österreichischen Duo Christoph und Lollo ist von Fenchelrohkost bis zum Thermalbaden kein Thema zu unbedeutend. Remo Zumstein aus Burgdorf ist als Spezialgast das Sahnehäubchen dieser Liederlich-Ausgabe. Er brachte 2018 am Final der deutschsprachigen Poetry-Slam-Meisterschaft das Hallenstadion zum Toben. Als Gastgeber führt wie gewohnt Reto Zeller mit seinen zart-bös-schräg-schönen Songs und Erzählungen durch den Abend. Heute Freitag, 8. November, Bar und Abendkasse ab 19.15 Uhr, Beginn 20.15 Uhr. Eintritt 40/30 Franken, mit KulturLegi 20 Franken.

«Zwischen Ist und Soll – Menschsein halt» Kabarett aus Österreich von und mit Günther «Gunkl» Paal Gunkl ist der Philosoph unter den Kabarettisten, ein «Gehirnakrobat», in dessen Bann das Publikum die Lust am Denken in vollen Zügen geniesst. 2018 erhielt er den Österreichischen Kabarettpreis und reiht sich damit in die Gilde der ganz grossen Kleinkünstler des deutschen Sprachraums ein. Er fordert Aufmerksamkeit und bei der Sache bleiben, aber wer sich auf Gunkls Welt einmal eingelassen hat, wird dafür mit mannigfaltigen Erkenntnissen belohnt, die noch dazu äusserst humorvoll vermittelt werden. Sonntag, 10. November, Bar und Abendkasse ab 19.15 Uhr, Beginn 20.15 Uhr, Eintritt 40/30 Franken, mit KulturLegi 20 Franken.

Jazz am Donnerstag mit der Band «Chicago Swing Rats» Die sieben leidenschaftlichen Musiker spielen in der dynamischen Kleinfor-

Der passionierte österreichische Kabarettist Günther «Gunkl» Paal regt zum Denken an (Bild Robert Peres) mation einen feinen Big Band Jazz aus den 30er-Jahren, wie ihn die Bands von Count Basie, Duke Ellington, Benny Goodman in den berühmten Ballrooms zelebriert hatten. Donnerstag, 14. November, Bar ab 18.30 Uhr, Musik ab 20.15 Uhr. Eintritt frei, Kollekte. Essen 18 Franken.

Jazz Extra – «Echoes of Swing» Travelin – Celebrating 20 Years on Tour Colin T. Dawson: Trompete und Gesang, Chris Hopkins: Altsaxofon, Bernd Lhotzky: Piano, Oliver Mewes: Schlagzeug. Jazzer sind oft auch Reisende. Dieses Quartett aber ist nicht nur quer durch die Welt unterwegs, sondern auch quer durch die Zeit. Die Band nimmt den klassischen Jazz der 20erbis 50er-Jahre mit in die Gegenwart und führt ihn in die Zukunft. Jedes

Abwechslung pur

Arrangement zeugt von profunder Kenntnis der Musikgeschichte. Doch so «sophisticated», so intellektuell durchdacht alles ist, so wenig wird das Entertainment alter Jazz-Schule vergessen: Stil, Eleganz, Finesse, Improvisationsfähigkeit und Humor hat dieses Ensemble nach zwanzig gemeinsamen Wanderjahren zur Perfektion gebracht. In jüngster Vergangenheit wurde das Ensemble vom US-Magazin Downbeat ausgezeichnet und erhielt unter anderem in Paris den Prix de L’Académie du Jazz und den Grand Prix du Disque de Jazz sowie den Preis der deutschen Schallplattenkritik. (pz) Samstag, 16. November, und Sonntag, 17. November, Bar und Abendkasse je 1 Std. vor Beginn. Beginn Samstag 20.15 Uhr / Sonntag 11 Uhr. Eintritt 40/30 Franken, mit KulturLegi 20 Franken. Platzreservierungen für alle Anlässe unbedingt empfohlen über Telefon 044 760 52 62 oder www.lamarotte.ch.

Teile des Zeitgeistigen eingefangen

Open-House bei Elfi Bohrer in Bonstetten Bei den Events der nächsten beiden Wochenenden werden in Elfi Bohrers Kunstfenster in Bonstetten Werke des Künstlers Thomas Woodtli gezeigt.

ser Zeitalter, nämlich das der Computertechnik. Das «Haptische der Malerei» vereint er mit dem Ausdruck des Digitalen. Seine Bildsprache ist eine Art künstlerische Dokumentation seiner Umwelt, der er auf seinen Reisen begegnet, fotografisch festhält und neu elektronisch zusammenfügt. Als Bildträger verwendet er Glas, Papier, Leinwand oder Aluminium. Er sagt: «Meine Bilder sollen auf die Stimmung der Betrachter reagieren und für jeden eine andere Geschichte erzählen». (pd.)

Die Arbeiten des Künstlers Thomas Woodtli verfolgt Elfi Bohrer seit den frühen 90er-Jahren. Bei den jurierten Jahresend-Ausstellungen alternierend in Solothurn und Olten fielen sie ihr jedes Mal auf. Als sie später sah, wie oft sie bei ihm «speziell» markiert hatte, setzte sie sich mit ihm in Verbindung, lernte ihn persönlich kennen Open-House am 9., 10., 16. und 17. November, und lud ihn zur Ausstellung in Bon- jeweils von 13 bis 17 Uhr und nach Vereinbarung stetten ein. Beim Open-House mit sei- im GG-Kunstfenster an der Dorfstrasse 13, nen neuen Arbeiten ist es sicher das Bonstetten. www.ggbohrer.ch, E-Mail: siebte Mal, dass er in regelmässigen galerie@ggbohrer.ch, Telefon 079 207 76 28. Abständen seine neuesten fotografischen Werke zeigt, abgesehen von seiner jährlichen Teilnahme an der KunstZürich an Elfi Bohrers Stand (bis 2016). Woodtlis Werk spiegelt in technischer und materi- Woodtlis Werk spiegelt in technischer und materieller eller Hinsicht un- Hinsicht das aktuelle Zeitalter. (Bild zvg.)

Flohmarkt im Familienzentrum Einmal mehr findet der beliebte Flohmarkt im Familienzentrum Bezirk Affoltern statt. Am Samstag, 16. November, von 10 bis 13.30 Uhr ist das Haus über mehrere Stockwerke geöffnet. Wer kennt es nicht? Zu kleine Kinderkleider und Schuhe sowie unbeachtete Spielsachen sammeln sich an. Zu schade zum Wegwerfen, aber wohin damit? Am Flohmarkt des Familienzentrums können Gäste einen Tisch mieten und all ihre Sachen gleich selber verkaufen. Der Gewinn geht vollumfänglich in die eigene Kasse. Das Kafi-Team freut sich, alle Gäste und Verkäufer mit frisch zubereiteten

Snacks, Kaffee und verschiedenen Getränken, sowie feinen Hot Dogs über die Mittagszeit zu moderaten Preisen zu verpflegen. (GS) Tische mieten unter Telefon 044 760 12 77 (Montag, Donnerstag, Freitag) oder per E-Mail an: mail@familienzentrum-bezirk-affoltern.ch.

Zu schade zum Wegwerfen: gut erhaltene Spielsachen. (Bild zvg.)

Vier-Seen-Wanderung in Grenznähe

Das Kino Mansarde zeigt vier Filme

Moore, Weiher, Seelein und bezaubernde Bäche

«Downton Abbey», «Wir Eltern», «Bruno Manser» und der Trickfilm «Shaun, das Schaf» – das erwartet die Kinobesucher demnächst in Muri.

Die vierstündige Herbstwanderung führt durch liebliche Landschaften, vorbei an Mooren, Weihern, Seen und Bächen, von Hirzel bis in den Dorfkern nach Richterswil, mit seinen gut erhaltenen Fachwerkhäusern.

Der Kinofilm «Downton Abbey» bringt alles, was die preisgekrönte Fernsehserie ausmachte: Gefühl, Charme und Witz! Im adligen Hause Grantham kommt Aufregung auf, als sich die englische Königsfamilie anmeldet. Die ehrwürdige Countess (Maggie Smith) sieht dem Besuch mit gemischten Gefühlen entgegen, ist doch eine alte Bekannte, Cousine Lady Bagshaw, ebenfalls Teil des königlichen Gefolges. Ein intellektuelles Zürcher Elternpaar hat drei Söhne, die sich weigern, erwachsen zu werden. Regisseur Eric Bergkraut und Schriftstellerin Ruth Schweikert, selber ein Paar, haben ein Drehbuch geschrieben und ihre Familie als Vorlage genommen. Der Film ist

heiter, witzig sowie explosiv. Am 15. November ist Eric Bergkraut mit einem seiner Söhne zu Gast im Kino. Die beiden werden über die Entstehung ihres Projektes wohl einiges zu erzählen haben. Der Basler Bruno Manser reist 1984 nach Borneo und schliesst sich dem im Urwald lebenden Stamm der Penan an. Manser wird zu einem der vehementesten Umwelt- und Menschenrechtsschützern seiner Zeit. Der Film zeichnet Mansers Geschichte sorgfältig nach; der Kontrast zwischen der Idylle des unberührten tropischen Regenwaldes und der brutalen Zerstörung desselben durch die hochtechnisierte Rodungsindustrie wird auf äusserst eindrückliche Weise aufgezeigt. In der letzten Vorführung, dem Familienfilm «Shaun, das Schaf», muss das Schaf Shaun Hilfe leisten: Ein ausserirdisches Mädchen ist mit seinem Ufo auf einem Bauernhof gelandet. Das löst Turbulenzen aus. Amüsant für Jung und Alt, mit fulminantem Finale! (pd.) «Downton Abbey», Donnerstag, 14. November, 18 Uhr. «Wir Eltern», Donnerstag, 14. November, 20.30 Uhr und Freitag, 15. November, 18 Uhr. «Bruno Manser – der Regenwaldschützer»,

Der Basler Bruno Manser setzt sich für den Urwald ein. (Bild zvg.)

Freitag, 15. November, 20.30 Uhr und Sonntag, 17. November, 10.30 Uhr. «Shaun, das Schaf», Sonntag, 17. November, 14 Uhr und 16.30 Uhr.

Mit der Bahn geht es über Zürich nach Horgen und mit dem Bus nach Hirzel. Wenn es unten am Zürichsee noch Nebel hat, ist man hier oben meistens oberhalb der Nebelgrenze. Die romantische Wanderung führt am südlichen Rand des Zürichsees von Hirzel zum Weiler Sprümüli und weiter nach Bächenmoos, Müsli und Stollen bis zum landwirtschaftlich geprägten Schönenberg. Hier werden in einer Fabrik die bekannten Suter Tirggel – ein süsses Honiggebäck – hergestellt. Bald erreicht die Gruppe den Teufenbachweiher, wo es an einem der zahlreichen Picknickplätze das Mittagessen aus dem Rucksack gibt.

Dann wandert man auf einem gut ausgebauten Weg über Gschwend und Segel zum Hüttnerseeli, mit einer herrlichen Aussicht über das obere Seebecken und die Alpen. Bald erreicht man den Itlimoosweiher und Sternenweiher, wo es im Restaurant Sternensee eine Pause gibt. Auf dem letzten Abschnitt führt der Weg durch das romantische Mühlitobel bis zum denk-

malgeschützten Bahnhof in Richterswil, wo es mit der Bahn wieder nach Hause geht. Dölf Gabriel, Wanderleiter Wanderung am Samstag, 16. November. Anmelden bis 13. November per Telefon 044 761 99 36 und 079 288 22 72 oder per E-Mail miteinander.wandern@bluewin.ch.

Aus gut ausgebauten Pfaden zum Hüttnerseeli Jeder Weiher und jedes Seelein hat seine Eigenheit. So reguliert der Teufenbachweiher das Wasser des ältesten noch betriebenen EKZ-Kraftwerkes, das im Jahre 1895 eröffnet wurde.

Herbstliche Stimmung am Sternensee bei Samstagern. (Bild zvg.)


Veranstaltungen

Freitag, 8. November 2019

In der Fremde sprechen die Bäume Arabisch Der irakische Autor Usama Al Shahmani liest in Affoltern Am Donnerstag, 14. November, um 19.30 Uhr ist Usama Al Shahmani in der Regionalbibliothek Affoltern zu Gast. Usama Al Shahmani liest aus seinem Roman «In der Fremde sprechen die Bäume Arabisch» und spricht mit der Ethnologin und Buchhändlerin Charlotte Nager über sein Schreiben und sein Leben.

Vorwärts gehen und lebendig bleiben durch die Kraft der Worte Der Schriftsteller, Übersetzer und Kulturvermittler kam 1971 in Bagdad zur Welt. Er studierte arabische Sprache und Literatur und musste 2002 aus dem Irak fliehen, weil er ein regimekritisches Theaterstück verfasst hatte. Aufgewachsen unter der schrecklichen Diktatur Saddams, in der Not, die Kriege mit sich bringen, flüchtete sich Al Shahmani schon als Kind in die Welt der Sprache und der Bücher. Es sei ihm damals gelungen, erzählt er, in zwei Welten zu leben: in der der Bücher und in der der Gräueltaten draussen. Dank der Lektüren habe er die Orientierung nicht verloren und habe vorwärts gehen können in einer Zeit des Rückschritts. Als junger, traumatisierter Mann kommt Usama Al Shahmani in die Schweiz, wo er in verschiedenen

Usama Al Shahmani. (Bild zvg.) Unterkünften untergebracht wird. Er versteht kein Deutsch, findet keine Arbeit und während sein Asylverfahren läuft, verschwindet sein Bruder Ali spurlos, nachdem er Usama um Geld für die Flucht aus Bagdad gebeten hatte. Der Autor erzählt eindringlich von dieser Zeit der Ungewissheit und Fremdheit bei uns und in sich selbst. Er bringt aber auch Lebensfreude, innere Stärke und Neugierde mit, was ihm das Ankommen möglich macht.

Wandern und seine Sorgen in den Wald tragen Usama Al Shahmani lernt im Selbststudium Deutsch und beginnt, auf lan-

gen Spaziergängen im Wald, den Bäumen seine Geschichte zu erzählen und sich zu erinnern. Er berichtet von seiner Zerrissenheit zwischen dem Hier und dem Dort, wo seine Familie täglich der Ungewissheit und dem Terror ausgesetzt ist. Und die Bäume verstehen ihn, seine Sprachen und seine Nöte: «Der Wald ist und bleibt mein einziges Labor, in dem alle meine Experimente gelingen. Ich streue meine Buchstaben, meine Worte, meine Sprache über die Blätter und zwischen die Äste. Im Wald schaffe ich es, mir selbst zuzuhören.» Rückblenden in die irakische Kindheit, Szenen aus dem Familienleben, witzige und traurige Anekdoten eines Fremden, der seinen Blick auf die Schweiz richtet, all das steht nahe beieinander und verleiht dem Roman Wärme und eine grosse Kraft. Al Shahmani schreibt in deutscher Sprache und das tut er poetisch und bildreich; sehr wahrscheinlich hat er der korrekten, strukturierten «Tante Deutsch» etwas von der wilden Schönheit der arabischen Sprache untergejubelt. Nach der Lesung sind alle herzlich zum Apéro eingeladen. (U.S.) Donnerstag, 14. November, 19.30 Uhr. Regionalbibliothek Affoltern am Albis, Obere Seewadelstrasse 14, Affoltern. Eintritt inklusive Apéro 15/10 Franken. Reservierungen per Telefon 044 761 44 09 oder via Mail an bibliothek@stadtaffoltern.ch.

Grosses Kerzenziehen in Affoltern

«Tschägg-Point» von der Chrischona Affoltern lädt zum Plausch Vom 13. bis 16. November findet in Affoltern an der Alten Obfelderstrasse 24, das jährliche Kerzenziehen statt. 300 Quadratmeter Tiefgarage. Kinder schwirren von Topf zu Topf und tunken farbige Stäbchen in den Wachs. Gerüste, vollgehängt mit bunten, kreativ gestalteten Kerzen. Das Kerzenziehen ist gross und bietet viel. Neben der grossen Auswahl an farbigem Paraffinwachs bietet Bienenwachs eine interessante Abwechslung. Am Schneidetisch können die selbstgezogenen Kerzen gratis verziert werden. Dabei entstehen die verrücktesten Formen. Rosen, Ringe und aufgeschnittene Kerzen offenbaren die beim Ziehen

verwendeten Farben. Ob kreative Paraffin- oder fein duftende Bienenwachskerzen, die selbst gemachten Unikate bieten das perfekte Weihnachtsgeschenk. Doch ohne Pause wird einem noch kalt! Die Kaffeestube bietet den Gästen köstliche Verpflegung an. Ob Kaffee, Tee oder Punsch, ein Stück Kuchen, Crêpes und Hotdog: Für jeden Geschmack ist etwas im Sortiment. Das Kerzenziehen in Affoltern wird vom «Tschägg-Point», der Jugendarbeit der Chrischona Kirche Affoltern organisiert. Dahinter stehen ein junges Leitungsteam der Jungschar und viele freiwillige Helfer der Kirche. Das Areal ist in wenigen Gehminuten vom Bahnhof Affoltern erreichbar. (pd.)

Die Kunstwerke am Gerüst lösen Vorfreude auf die Kerzenzeit aus. (Bild zvg.) Öffnungszeiten: Mittwoch, 13. November, 14 bis 20.30 Uhr, Freitag, 15. November, 16 bis 20.30 Uhr, Samstag, 16. November, 10 bis 17 Uhr. Für Schulklassen werden spezielle Öffnungszeiten geboten. Weitere Informationen finden sich auf www.tschaegg-point.ch.

Infoabend am 22. November, 19 Uhr, in der «Chrischona» Affoltern

Was mit Liebe beginnt, kann mit Schmerz enden. Das erleben viele Paare. Das Gefühl, in der Beziehung gescheitert zu sein, ist belastend. Eine Scheidung wirkt sich auf unzählige Lebensbereiche aus, doch sie muss nicht das Ende eines glücklichen Lebens sein. Im Kurs «Lieben–scheitern–leben» lernen die Teilnehmenden, ihren Schmerz und ihre Wut zu bewältigen. Durch Inputs und das Gespräch in kleinen Gruppen bekommen sie konkrete Hilfestellung. Eine Teilneh-

merin berichtet: «Nach meiner Scheidung war ich mit meinen zwei kleinen Kindern allein. Mein Bedürfnis, mich mitzuteilen und verstanden zu werden, war so intensiv, dass dieser Kurs für mich eine willkommene Chance war. Ich wollte vergeben können – auch mir selber. Doch ich musste erst mit der Wut in mir fertig werden. Es war ein schwieriger Weg – aber befreiend!»

Antworten auf brennende Fragen Wie finde ich aus meinem GefühlsChaos wieder heraus? Wie können Getrennte trotzdem gute Eltern bleiben? Was ist im Scheidungsverfahren zu beachten, damit nicht noch mehr Geschirr zerschlagen wird? Wie kann ich in dieser schwierigen Situation gut kommunizieren, sinnvoll Grenzen setzen und Konflikte konstruktiv lösen?

Die eigene Handschrift verfeinern

«Handlettering»-Kurs im Familienzentrum Am Samstag, 30. November, von 10 bis 15 Uhr lehrt die Kursleiterin Karin Villiger aus dem Atelier «Weisse Düne» die Kunst des schönen Schreibens und was man aus der eigenen Handschrift alles zaubern kann. Handlettering liegt voll im Trend, und man sieht es zurzeit überall. Hübsch gestaltete Kreidetafeln im Café oder aufwändig gestaltete Glückwunschkarten. Es ist eine schöne Verbindung zwischen Schreiben und Malen – eine Kunstform, in der der Raum zwischen den Worten mit verschiedenen kreativen Elementen oder sogar kleinen Bildern gefüllt wird. Kurzum: das Zeichnen, Malen und Gestalten von schöner Schrift. Die Teilnehmenden schreiben mit verschiedenen Schriftzügen und Schreibwerkzeugen, bekommen wertvolle Tipps und lernen verschiedene Materialien kennen, die das weitere Umsetzen der Arbeiten ermöglichen. Dieser Kurs ist eine perfekte Grundlage, um danach einen eigenen Schreibstil zu entwickeln. Während der einstündigen Mittagspause ist das Kafi geöffnet, wo ein feines Mittagessen auf Vorbestellung eingenommen werden kann. (GS)

Schöne Schriftzüge entwickeln – das lernt man in diesem Kurs. (Bild zvg.) Weitere Informationen und Anmeldung auf www.familienzentrum-bezirk-affoltern.ch, unter Telefon 044 760 12 77 oder per E-Mail an: kurse@familienzentrum-bezirk-affoltern.ch.

Metzgete à Discretion in Stallikon Am Freitag, 15., und Samstag, 16. November, ab 19 Uhr, findet die traditionelle Metzgete im Schützenhaus Stallikon statt. Familie R. Sidler und die SVP-Ortssektion Stallikon freuen sich, auch dieses Jahr zur Metzgete im Schützenhaus Stallikon einzuladen. Auf der Schlachtplatte sind Rippli, Blut- und Leberwurst, Kartoffeln, Sauerkraut und andere feine Speisen angerichtet. Das Dorfleben und die Entwicklung Stallikons liegen den Veranstaltern sehr am Herzen. Umso schöner ist es,

dass sich die Metzgete seit Jahren grosser Beliebtheit erfreut und zu einem wichtigen Bestandteil des Stalliker Dorflebens geworden ist. Im Schützenhaus verbringt man einen geselligen Abend und kommt mit interessanten Leuten ins Gespräch. Es treffen sich «Alt-Eingesessene» und neue Einwohner in ungezwungener Atmosphäre – eine gute Gelegenheit sich kennenzulernen. Die Veranstalter freuen sich auf viele Anmeldungen. (pd.) Für Interessierte lohnt es sich, rechtzeitig einen Platz zu reservieren unter Telefon 044 701 10 36.

Fondue-Plausch auf der «Blüemlisalp»

Scheiden tut weh

Eine Scheidung schmerzt. Der Kurs «Lieben–scheitern–leben» zeigt den Teilnehmenden Wege aus der Krise. Am Freitag, 22. November, findet in der Chrischona Affoltern ein Informationsabend für einen neuen Kurs statt.

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Wie kann ich vergeben und so meinen inneren Frieden wiederfinden? Diese und viele weitere ganz praktische Fragen werden bei «Lieben–scheitern– leben» unter fachkundiger Leitung diskutiert. Unabhängig davon, ob jemand erst seit Kurzem getrennt ist, oder ob die Scheidung schon länger zurückliegt: Wer den Mut hat, sich heiklen Fragen zu stellen, wird durch eine solche Krise reifen und gute Entscheidungen für die Zukunft treffen können. (pd.) «Lieben-scheitern-leben» wird von Personen geleitet, die selber eine Scheidung bewältigen mussten und offen über ihre Erfahrungen reden. Der nächste Kurs findet vom 10. Januar 2020 bis 13. März 2020 statt. Am Freitag, 22. November, findet in der Chrischona Kirche in Affoltern eine Informationsveranstaltung statt. Weitere Infos und Anmeldung unter www.sunntig.ch oder auf www.liebenscheiternleben.ch

Das 2019 «Erlebnisse»-Jahresprogramm der «Steinmänner» wird auch dieses Jahr mit einer Abendwanderung und einem besonderen Nachtessen abgeschlossen. Dieses Jahr findet der Anlass am 7. Dezember statt. Der Dezember-Anlass beginnt mit der Bahnfahrt von Affoltern via Bahnhof Stadelhofen auf die Forch. Abfahrt mit der S5 um 15.52 Uhr in Affoltern. Auf der Forch beginnt dann eine einfache und nicht anspruchsvolle Wanderung von zirka einer Stunde zum Restaurant Blüemlisalp, oberhalb von Erlenbach. Dort kehrt die Gruppe in der heimeligen Landbeiz ein und geniesst im schön dekorierten Festzelt ein feines Fondue. Anschliessend folgt dann der zweite Teil der Wanderung durch das romantische ErlenbacherTobel, hinab an den Zürichsee und zum Bahnhof Erlenbach. Mit der

Sie bieten Erlebnisse: Andreas, Otto und Hansruedi Steinmann (v.l.). (Bild zvg.) S-Bahn fahren die Teilnehmenden zurück ins Säuliamt. Otto Steinmann Anmeldung für diese «Erlebnisse»-Veranstaltung bis 15. November an: Erlebnisse, Otto Steinmann, Alte Kanzleistrasse 7, Affoltern, oder per Telefon 079 318 80 08 oder E-Mail: otto@erlebnisse.ch. Weitere Informationen und ein Online-Anmeldeformular finden sich auf www.erlebnisse.ch.

Offenes Singen zum Martinstag Zum Offenen Singen zum Martinstag sind Kinder und Erwachsene beider Konfessionen herzlich eingeladen. Es findet am Sonntag, 10. November, um 17 Uhr mit Barbara Grimm, Veronica Nulty und Renate Wüstin in der katholischen Kirche Affoltern statt. Gemeindeleitung, Kirchenpflege und Pfarreirat freuen sich auf viele singfreudige Gäste. (pd.)

Singen in der dunklen Zeit. (Bild zvg.)


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Sport

Vorfreude aufs Winterlager

Schachclub Wettswil behauptet sich in Nationalliga B

Wer während der Schulzeit je im Lager war, schwelgt auch Jahre später noch in Erinnerungen, wie Andreas Steinegger, Leiter Ausbildung Jugend+Sport: «Vor jedem anstehenden Winterlager konnte ich kaum ruhig schlafen, bis es endlich losging. Ich freute mich im Vorfeld dermassen: Die Mischung aus Bewegung und Begegnung spricht mich heute noch an. Ich freue mich immer wieder über all die schönen Erinnerungen. Die Lager haben es mir ermöglicht, mich als Mensch zu entfalten und weiterzuentwickeln. Mal war es eine einfache Wanderung durch die frisch verschneite Natur. Mal erwarb ich Wissen über Lawinen. Mal kochten wir gemeinsam die besten Älpler-Magronen der Welt, mal verkochten wir die Teigwaren. Es war immer spannend. Das Besondere an diesen Winterlagern ist für mich, dass sich Lehrpersonen, Kinder, Jugendliche auf eine ganz andere, neue Weise begegnen können. Diese gemeinsam erlebte Zeit in der Winterwelt, hatte für mich immer eine wertvolle Gruppendynamik zur Folge. Diese Chance gilt es als Lehrerin oder Leiter nicht zu verpassen. Das Lernen wird echt und lebendig, weil über reale Inhalte ausgetauscht wird. Die eigene Auseinandersetzung mit anderen Menschen und mit der Natur steht im Zentrum. Wo gibt es ein besseres Lernsetting als in einem gut organisierten Lager, dessen Gelingen von der Mitwirkung der Teilnehmenden abhängt?!» Andreas Steinegger, Leiter Ausbildung Jugend+Sport

Freitag, 8. November 2019

Dank Schlussspurt erreichen die Ämtler noch Rang fünf Wettswil brillierte mit zwei Siegen in der Doppelschlussrunde und verbleibt in der zweithöchsten Schweizer Liga.

Resultate: Schweizer Meisterschaft, Nationalliga B 7. Runde: Bodan – Wettswil 5:3. Zeller (2431 Elo) – Ph. Aeschbach (2295) 0:1; Hommeles (2386) – Hug

Mitte September hatte der Schachclub Wettswil zum unangefochtenen Leader Bodan zu reisen – und das erst noch ersatzgeschwächt. Mit riesigem Kampfgeist und dem Wissen, nichts verlieren zu können, verpassten die Ämtler nur hauchdünn die Sensation. Das 4:4-Unentschieden war in Griffnähe, ehe der haushohe Favorit eine verlorene Partie noch zum 5:3 drehte und mit dem Schrecken davonkam.

(2312) remis; Kühn (2346) – Kuhn (2106) remis; Wildi (2244) – W. Aeschbach (2092) remis; Modler (2304) – Bieri (2076) 1:0; Plüss (2110) – Köchli (2076) remis; Knödler (2220) – Klee (1905) 1:0; Schmid (2187) – Grob (1741) 1:0. 8. Runde: Wettswil – Schwarzweiss Bern 5.5:2.5 P. Aeschbach (2295 Elo) – Ollenberger (2280) remis; Hug (2312) – Nazarenus (2172) 1:0; Rüetschi (2288) – Martin (2165) remis; Christen (2254) – Dobschat (2166) 1:0; Huss (2260) – Leutwyler (1995) remis; Kuhn (2106) – Dietiker (2021) remis; W. Aeschbach

Vorentscheidung gegen Bern Ende Oktober stand mit zwei Wettkämpfen am Wochenende die nervenaufreibende Doppelschlussrunde an. Wettswil, noch nicht aus dem Abstiegs-Schneider, benötigte im Samstagsspiel zu Hause gegen Schwarzweiss Bern einen Vollerfolg. Obschon die Bundesstädter bereits als Absteiger feststanden, spielten sie angriffig und frech. Das Heimteam blieb in der tollen «Türmlihaus-Arena» jedoch cool und konzentriert. Nach fünfeinhalb Stunden stand der vielumjubelte und auch in dieser Höhe verdiente 5.5:2.5Triumph fest. Nächstentags gastierte der Schachclub Wettswil auswärts beim Vorletzten, Zürich II, der nur mit

(2092) – Rickly (2036) remis; Bieri (2076) – Schädler

Von rechts: Werner Aeschbach, Sacha Georges, Andreas Huss, Urs Rüetschi, Thomas Kuhn, Philipp Aeschbach, Kaspar Köchli (Coach). Ebenfalls zum Fanionteam gehören Daniel Christen, Marcel Hug und Hanspeter Bieri. Je zu einem Einsatz kamen zudem Theo Heldner, David Klee und Markus Grob. (Bild zvg.) einem hohen Sieg noch Rettungschancen hegen durfte. Die Ämtler traten unbeirrt auf, machten keine Geschenke und liessen sich zum Saisonabschluss mit einem 4.5:3.5-Sieg die Punkte 8 und 9 auf ihr Konto gutschreiben.

Team bleibt zusammen Nach dem Wettkampf feierte die Wettswiler Mannschaft beim Nachtessen ihren ausgezeichneten fünften

Schlussrang. «Nächste Saison greifen wir dann aber so richtig an», verkündete Stimmungsmacher Andreas Huss übermütig. Wer weiss – jedenfalls bleibt das starke Team zusammen. Zu den fleissigsten Punktesammlern der gesamten Nationalliga B gehörte Philipp Aeschbach. Er erzielte mit 7 Punkten aus 9 Partien (sechs Siege, zwei Remis, eine Niederlage) eine unglaubliche Performance von 2499 Elopunkten, 200 Punkte mehr, als er selber aufweist. (pd.)

(1997) 1:0 9. Runde: Zürich – Wettswil 3.5:4.5 Fischer (2320 Elo) – Ph. Aeschbach (2295) 0:1; Friedrich (2286) – Rüetschi (2288) remis; Silberring (2242) – Huss (2260) remis; Csajka (2222) – Georges (2222) 0:1; Patzelt (2134) – Kuhn (2106) remis; Preziuso (2040) – W. Aeschbach (2092) remis; Kummle (2020) – Bieri (2076) remis; Studer (2053) – Köchli (2076) 1:0. Schlussrangliste (9 Spiele), Nationalliga B: 1. Bodan I (Aufsteiger), 16 Punkte (43 ½ Brettpunkte); 2. Winterthur II, 12 (36); 3. St. Gallen I, 11 (37½); 4. Réti II, 10 (38); 5. Wettswil I, 9 (38½); 6. Mendrisio I, 9 (38½); 7. Nimzowitsch I, 8 (35); 8. Gligoric, 6 (34); 9. Zürich II (Absteiger), 5 (32½); 10. Schwarzweiss Bern II (Absteiger), 4 (26½).

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Versöhnung zum Vorrunden-Abschluss

Inter Club Zurigo 1 – FC KMM 1 2:3 (0:0) Am 3. November war der FC KMM zum Abschluss der Vorrunde bei Inter Club Zurigo zu Gast. Nach der bitteren Niederlage von letzter Woche wollte man zum Vorrundenschluss nochmals zeigen, was man kann und sich mit einem Sieg in die Winterpause verabschieden. Zum Anfang der Partie war es ein Herantasten, keine der beiden Mannschaften wollte gross etwas riskieren. Das Spiel plätscherte ein wenig vor sich hin. Die Gäste aus dem Amt machten mehr für das Spiel, doch Chancen blieben weitgehend Mangelware. So endeten die ersten 45 Minuten auch torlos und mit wenig nennenswerten Chancen für beide Seiten.

Mehr Schwung nach der Pause In der zweiten Halbzeit zeigten sich die Gäste wieder wie gewohnt offensiv, so dauerte es gerade mal drei Minuten bis Captain M. Ismailaj nach Vorlage von K. Ismajlaj zum 0:1-Führungstreffer einschob. Dieses Tor gab der Partie richtig Schwung, auch die Gastgeber aus Zürich spielten nun mutiger, die Mannschaft mit mehr Spielanteil war aber immer noch die der Ämtler. In der 70. Minute wurde M. Ismajlaj im Strafraum gefoult, klarer Elfmeter. K. Ismajlaj trat zum Punkt, doch der Keeper parierte den Schuss glänzend. Nach der nächsten Grosschance der Ämtler ging es dann aber postwendend in die Gegenrichtung. In der 74. Minute schoss der Inter-Stürmer per Sonntagsschuss sein Team zum 1:1-Ausgleich. Die Reaktion der Gäste liess aber nicht lange auf sich warten: Wieder war es M. Ismajlaj, der auf die Vorlage von J. Ewason den Inter-Schlussmann herrlich zum 1:2

Der FC KMM gewann das Match zum Abschluss der Vorrunde. (Bild zvg.) überlobte. In den folgenden Minuten spielte die Truppe aus dem Amt souverän und abgeklärt. Die Gastgeber aus Zürich mussten nun reagieren, dies wiederum bot dem FC KMM Raum für Kontermöglichkeiten, die erspielten Chancen blieben aber allesamt ungenutzt – bis zur 90. Minute. Da war es L. Sefedini, der mit einem Querpass zur Mitte M. Ismajlaj in Szene setzte, dieser liess gleich noch den Verteidiger ins Leere laufen und hämmerte das Runde zum 1:3 ins Eckige. Nach dem folgenden Anstoss hatten die KMM-Fans nicht lange Zeit, sich zu freuen: Kaum angepfiffen, liess der Stürmer von Inter Club die ganze Mannschaft stehen, inklusive D. Bekcic, der bei diesem Treffer machtlos zuschauen musste. Der FC KMM gewann zum Abschluss der Vorrunde verdient mit 2:3. Fazit: eine durchzogene Vorrunde mit guten, aber auch schlechten Phasen. Das Ziel ist es nun, sich gut vorzubereiten und voller Elan in die Rückrunde zu starten. (pd.) Aufstellung: D. Bekcic, J. Steinemann, M. Ismajlaj (C), A. Kouadio, R. Tschirky, K. Ismajlaj, B. Ismajlaj (60. N. Ahmeti), L. Ismajlaj (60. J. Ewason), F. Krasniqi, L. Sefedini, A. Cantekin (50. B. Gjoshi) Bemerkungen: FC KMM ohne: Luca Vollenweider, D. Lüscher (Aufbautraining), A. Jurcevic (Familie), G. Ismajlaj, T. Erpen, M. Gjini (verletzt), A. Mazza, Milot Ismajlaj (gesperrt), F. Sula, Y. Renold (Ferien).


Sport

Freitag, 8. November 2019

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TCW-Junioren unter den Top-Teams der Schweiz 3. Platz für die U18-Mannschaft im Junioren-Interclub Das U18-Team des Tennisclubs Wettswil krönte am Finalwochenende des diesjährigen Junioren-Interclub-Wettbewerbs von Swiss Tennis eine hervorragende Saison mit dem 3. Schlussrang. Es war der bisher grösste Erfolg eines Juniorenteams in der TCW-Vereinsgeschichte. Der Junioren-Interclub von Swiss Tennis ist ein Wettbewerb mit gewaltigen Dimensionen: Über 2000 Teams nahmen 2019 daran teil, verteilt auf die sechs Kategorien Boys/Girls U18, U15 und U12. Die besten vier Teams pro Kategorie spielten am Wochenende vom 26./27. Oktober in Winterthur um den Schweizer Meistertitel.

Ein Exploit, aber keine Überraschung Erstmals an der Finalrunde dabei waren die Junioren U18 des TC Wettswil. Auch wenn ein derartiger Exploit nie eine Selbstverständlichkeit ist, kann er in diesem Fall nicht als Überraschung bezeichnet werden. Mit den Brüdern Gian und Yves Wiedemeier, Gian Nehr, Darius Kuster und Daniel Kesseli stellten die Wettswiler ein starkes Team, das aufgrund seiner Ausgeglichenheit schon im Vorfeld des Wettbewerbs zum Favoritenkreis zu zählen war. Eine Einschätzung, die auf dem «Weg nach Winterthur» eindrücklich bestätigt wurde. In drei Vorrunden- und vier K.o.-Begegnungen gewannen die Wettswiler 39 von 40 Matches und 79 von 82 Sätzen – viel dominanter kann man als Team im Interclub nicht auftreten. Ein wenig allerdings schon … Denn im Halbfinale trafen die Wettswiler mit Mendriso auf den Topfavoriten. Die Tessiner hatten

Das mit Bronze belohnte U18-Team des TC Wettswil (von links): Yves Wiedemeier, Gian Nehr, Darius Glaus, Mihail Pantilie (Trainer), Daniel Kesseli, Gian Wiedemeier. bis zu diesem Zeitpunkt alle Partien gewonnen und dabei keinen Satz abgegeben. Unter den Augen eines grossen und immer wieder lautstarken Publikums boten die Kontrahenten dem Publikum streckenweise hochklassiges Tennis. Obwohl die Wettswiler Junioren optisch durchaus mithalten konnten und kämpferisch alles gaben, erwiesen sich ihre Gegner letztlich als zu stark. Mendrisio zog ungeschlagen ins Finale ein, wo die Tessiner ihrer Favoritenrolle erneut gerecht wurden und sich gegen Rheinfelden den Schweizer Meistertitel holten.

Spannung bis zum Schluss Für die Wettswiler war das Turnier nach der Halbfinalniederlage noch nicht zu Ende. Im Junioren-Interclub wird am zweiten Tag nicht nur um

den Titel, sondern auch um die Bronzemedaille gespielt. Bevor es so weit war, lud Swiss Tennis am Samstagabend alle teilnehmenden Juniorinnen und Junioren aber noch zu einem Bowling-Turnier ein. In dieser Disziplin setzten sich die Wettswiler in ihrer Gruppe souverän durch und konnten somit einigen Schwung in die abschliessenden Partien mitnehmen. Im «kleinen Finale» gegen den Tennisclub Morges waren die CoachingKünste von Trainer Mihail Pantilie dann sehr gefragt. Mit einer Ausnahme – Darius Glaus siegte ohne Satzverlust – gingen in einer erneut sehr stimmungsvollen Ambiance alle Einzel über drei Sätze. Nachdem sich Daniel Kesseli ebenfalls durchsetzen konnte und die übrigen beiden Matches knapp verloren gingen, mussten die Doppel die Entscheidung bringen.

Höchste Konzentration: Trainer «Michi» Pantilie coacht Darius Glaus. (Bilder freshfocus)

Für Spannung war bis zum Schluss gesorgt, aber dank des abschliessenden Siegs im Doppel 1 (G. Wiedemeier/ Kesseli) sicherte sich der TC Wettswil die Bronzemedaille.

Appetit auf mehr Der krönende Abschluss einer tollen IC-Meisterschaft weckt bei den Spielern bereits die Vorfreude auf die nächste Saison. Massgeblichen Anteil an den Fortschritten und Erfolgen des Teams haben die Trainer Mihail Pantilie und Guido Baumann, die die Wettswiler «Eigengewächse» über Jahre ausgebildet haben. Das Erreichen der von Swiss Tennis für Spieler und Publikum sehr attraktiv gestalteten Finalrunde dürfte auch im nächsten Jahr das erklärte Ziel des Wettswiler U18-Teams sein. (MW/BK)

Hallenturniere in Wettswil Dank der clubeigenen Traglufthallen kann der TC Wettswil Lizenzspielern im Winter attraktive Turniere anbieten. Eröffnet wurde die Saison am 26./27. Oktober mit dem Wettswiler Herbstturnier, an dem der gastgebende TC Wettswil mit Martina Kindler (R3) und Peter Künti (R4) in den Damenund Herrentableaus je einmal erfolgreich war. Traglufthallenplätze können im Winter nicht nur von den Clubmitgliedern, sondern von allen Tennisinteressierten gemietet werden. Infos dazu sowie zu den weiteren Turnieren der Wintersaison unter www.tcwettswil.ch. (pd.)

Doppelsieg fürs Säuliamt

Vollgas für Rang zwei

In der Kletterhalle Griffig in Uster fand der fünfte und letzte Bächli Swiss Climbing Cup statt. In der Jahreswertung triumphierten mit Petra Klingler und Michel Erni zwei Athleten aus dem Bezirk Affoltern.

Das erfolgreiche Fanionteam des FC Wettswil-Bonstetten empfängt zum letzten Spiel des Fussballjahres 2019 den Nachwuchs des FC St. Gallen. Ein Sieg und damit das Überwintern auf Rang zwei ist das erklärte Ziel der Ämtler.

Nach einem zweiten und einem dritten Platz in den beiden Qualifikationsrouten der Herren U18 belegte Michel Erni aus Affoltern den guten dritten Zwischenrang. Im Final zeigte er eine weitere starke Leistung und konnte damit seinen dritten Rang bestätigen. Der Sieg ging an Dario Jost (Fanas) vor Vivian Fumeaux (Pont-de-la-Morge Sion).

Bemerkenswert und äusserst erfolgreich verlief das Fussballjahr 2019 bisher für die Rotschwarzen. Nach der Spitzenrangierung zum Abschluss der letzten Saison im Sommer konnte der Level gehalten werden. Gelingt am Samstag noch ein Vollerfolg, geht man als Tabellenzweiter in die Winterpause. Zuletzt gelang gegen Dietikon eine Gala-Vorstellung, ähnlich soll nun das Samstagsspiel gestaltet werden. Dazu wird wiederum eine Topleistung nötig sein. Der Gegner, die Jungprofis des FC St. Gallen, sind zwar «nur» im elften Rang klassiert und weisen erst 14 Punkte auf. Doch wer die Ostschweizer genauer beobachtet, stellt fest, dass diese Equipe klar unter Wert klassiert ist. Wie fast immer bei den U21Teams, hatten auch die sehr jungen St. Galler zu Beginn der Saison Anlaufschwierigkeiten. Inzwischen zeigt man gute Leistungen, verpasst es aber noch zu oft, daraus auch Kapital zu schlagen. Alle Spieler dieser Nachwuchsmannschaft verfügen über grosse technische, spielerische und taktische Fähigkeiten. Um über die Winterpause Boden gegenüber dem Relegationsstrich gut zu machen, will man bei WB einen Coup landen.

Petra Klingler und Michel Erni gewinnen Swiss Climbing Cup 2019 WB will mit Heimsieg Spitzenplatz sichern

Gesamtsiege für Petra Klingler und Michel Erni Mit dem Wettkampf in Uster wurde der Bächli-Swiss Climbing Cup 2019 beendet. Für die Gesamtwertung wurden jeweils die vier besten Resultate aus den insgesamt fünf Wettbewerben berücksichtigt. Bei den Damen Elite ging der Sieg an Petra Klingler. Sie verzichtete zwar auf einen Start in Uster, gewann aber die ersten vier Wettkämpfe und stand damit bereits vor dem letzten Wettbewerb als Siegerin fest. Bei den Herren U18 ging der Sieg an Michel Erni. Ihm genügte der dritte Rang in Uster, um die Führung in der Jahreswertung zu verteidigen. Zweiter wurde Vivan Fumeaux und Dritter Dario Jost. (pd.)

Michel Erni kletterte in Uster auf den dritten Rang und sicherte sich damit den Gesamtsieg des Bächli Swiss Climbing Cups 2019. (Bilder Martin Rahn)

Petra Klingler, im Bild Mitte Juni in Niederwangen, gewann den Bächli Swiss Climbing Cup, obschon sie auf den Wettkampf in Uster verzichtete.

Zu welchen Leistungen WettswilBonstetten fähig ist, hat die Mannschaft um Trainer Oswald gerade in den letzten zwei Matches bei Red Star und gegen Dietikon eindrücklich unter Beweis gestellt. Trotzdem muss es gelingen, auch im letzten Spiel die eigenen, positiven Tugenden auf den Platz zu bringen – also von der ersten Sekunde an bereit zu sein, defensiv stabil und gut organisiert die spielerischen Stärken St. Gallens im Keim zu ersticken. Gleichzeitig muss erneut geradlinig und mutig vorwärtsgespielt und mit intensiver Laufarbeit ein Übergewicht herausgearbeitet werden. Es winkt dabei die Chance, mit 30 Punkten und dem kaum erwarteten zweiten Zwischenrang in die Winterpause zu gehen. Dass die Mannschaft willens ist, zeigte sie schon unter der Woche im Trainingsbetrieb. Mit viel Engagement und Fokus, aber auch mit der nötigen Lockerheit wurde gearbeitet. Stimmung, Motivation und Spirit lassen auf einen erneuten Leckerbissen hoffen. Mögen nochmals viele Zuschauer den Weg auf den Sportplatz Moos finden. Kick-off ist am Samstag um 16 Uhr. Andreas Wyniger Weitere WB-Spiele: Freitag: 20.15 Rapperswil – Sen. 40+; Samstag: 10.30 Jun. Da – Lachen/Altendorf, 11.30 Oberrieden – Jun. Ed, 12.30 Jun. Bb – Benfica Clube de Zurique, 14.00 Wädenswil – Jun. Dc und Birmensdorf – Jun. Db, 15.30 Küsnacht – Jun. Ba (CCJL), 16.00 FCWB 1 – FC St. Gallen II; Sonntag: 10.15 FCWB 2 – Urdorf, 13.00 Jun. Ca – Thalwil und Schwamendingen – Jun. A (CCJL).


Veranstaltungen

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Freitag, 8. November 2019

«Es ist ein grosses Privileg, hier leben zu dürfen»

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volg-rezept

Menschen im Säuliamt: Peter Müller engagiert sich als Präsident vom Forum Aeugst fürs Dorf

Nüsslisalat mit Rührei

Peter Müller arbeitet seit vielen Jahren im sozialen Bereich und leitet heute den Sozialdienst Unteramt. Er wohnt mit seiner Familie in Aeugst. Seit sieben Jahren wirkt er dort als Präsident des Vereins Forum Aeugst. In seiner Freizeit greift er gerne in die Saiten einer seiner Gitarren.

Zutaten für 4 Personen 100 g Nüsslisalat 3 EL Rapsöl 2 EL Essig 4 Eier 1 TL Kräuter, getrocknet 1 EL Bratbutter Salz, Pfeffer

................................................... mit peter müller sprach marianne voss «Aeugst ist ein total gutes Dorf», schwärmt Peter Müller. «Ich meine damit nicht nur die schöne Lage, sondern auch die vielen guten Leute, die hier wohnen.» Er ist mit seiner Familie seit bald 30 Jahren hier zu Hause, die beiden Kinder befinden sich noch in der Ausbildung. Seit mehr als zehn Jahren engagiert er sich im Verein Forum Aeugst gerne für das Dorfleben. «Wir organisieren verschiedene Anlässe zu politischen oder kulturellen Themen sowie auch den Sommerund den Adventsmarkt.» Leider sei der Verein etwas überaltert. «Wir suchen junge, engagierte Frauen und Männer, die Lust haben sich einzubringen.» Durch seinen Einsatz kenne er im Dorf viele Leute. «Ein Einkauf im Volg dauert bei mir gerne mal eine Stunde, da ich an jeder Ecke für einen Schwatz stehenbleibe.» Peter Müller schwärmt nicht nur über Aeugst, sondern allgemein über die Schweiz, aber ohne Patriotismus. Er betont: «Es ist einfach ein grosses Privileg, hier leben zu dürfen. Und das in dieser Zeit hier an einem der sichersten und wohlhabendsten Orte der Welt.» Dieses Glück erfülle ihn mit viel Dankbarkeit, aber er spüre auch die Verantwortung hinzuschauen zu denen, auf deren Kosten wir geniessen.

Interesse am Sozialbereich Er selber ist in Zürich Albisrieden in einem einfachen, aber behüteten und zufriedenen Umfeld aufgewachsen. «Mein Vater war Elektriker und gründete bald ein eigenes Geschäft.» Nach der Schule absolvierte Peter Müller bei der kantonalen Verwaltung eine KVLehre und erhielt in verschiedenste

Zubereitung Nüsslisalat rüsten und waschen. Sauce: Öl und Essig verrühren, mit Salz und Pfeffer abschmecken. Eier aufschlagen, Kräuter dazugeben, mit Salz und Pfeffer würzen. In einer Bratpfanne Butter erhitzen, Eimasse dazugeben und ein fein-krümeliges Rührei braten. Nüsslisalat auf vier Teller verteilen, mit Sauce beträufeln. Das Rührei darüber verteilen. Zubereitung zirka 15 Min.

Peter Müller macht es viel Spass, Gitarre zu spielen – auch in der Band «Shatiblue» . (Bild Marianne Voss) Bereiche Einblick: ins Passbüro ebenso wie in das Strassenverkehrsamt oder die Staatskanzlei. «Ich bin ein klassischer Verwaltungsmensch», meint er humorvoll und berichtet von seinen verschiedenen beruflichen Stationen. «Ich merkte bald, dass mich der Sozialbereich interessierte, sah mich aber nie als Sozialarbeiter.» Er bildete sich berufsbegleitend weiter bis zum eidgenössisch diplomierten Sozialversicherungsexperten. «Das ist eine lange, komplizierte Berufsbezeichnung, und es war auch eine lange recht heftige Studienzeit.» Er war beim Arbeitsamt der Stadt Zürich tätig und leitete danach das Sozialamt einer mittelgrossen Gemeinde am Zürichsee. Schliesslich arbeitete er während 20 Jahren bei der Gemeinde Stallikon als Leiter Soziales und Gesundheit.

Mitleid bringt nichts «Seit zwei Jahren bin ich nun Leiter des neu gegründeten Sozialdienstes Unteramt, wo ich in erster Linie die Führungsverantwortung mit der Orga-

nisation und den Finanzen wahrnehme – und manchmal einen eher trockenen Job ausübe.» Er lacht. Natürlich habe er auch ab und zu mit den Menschen Kontakt, die Sozialhilfe oder Ergänzungsleistungen benötigten. «Diesen Menschen geht es ja meistens nicht gut, denn finanzielle Sorgen sind schliesslich sehr belastend.» Er erlebe in seinem Alltag oft das schwierige Spannungsfeld zwischen Menschen mit echten Lebenskrisen und solchen, die das System ausnutzen. Eines sei klar: «Mitleid bringt nichts. Es geht darum, die Menschen zu begleiten, damit sie ihr Leben wieder selber in die Hand nehmen können.»

Mit dem Tandem nach Sizilien Neben Beruf, Familie und Forum praktiziert Peter Müller noch ein Hobby ganz für sich, das ihm viel bedeutet und «einfach Spass macht». Er spielt Gitarre und ist Mitglied der Band mit dem Namen «Shatiblue». «Wir spielen zu fünft Blues, Soul und anderes mehr und treten mit unserer Musik an

verschiedensten Anlässen oder Festen auf.» Die anderen Bandmitglieder kenne er teilweise schon seit Jahrzehnten. «Neben der Musik pflegen wir auch sehr schöne Freundschaften.» Wann er denn das Gitarrespiel erlernt habe? «Gar nicht. Ich spiele seit jungen Jahren verschiedene Gitarren, hatte aber nie Unterricht und kann nicht einmal Noten lesen.» Peter Müller berichtet auch gerne von den langen Reisen, die er mit seiner Frau vor der Familiengründung unternehmen konnte. Eine ganz besondere Tour machten sie mit dem Tandem. «Wir waren damals beide in einer beruflichen und persönlichen Situation, in der wir uns eine Pause wünschten.» So seien sie losgefahren Richtung Süden und während zehn Wochen unterwegs gewesen. «Am Schluss kamen wir in Sizilien an.» Auch heute seien sie gerne mit dem Velo unterwegs, doch mittlerweile meistens mit einem E-Bike. «Das Tandem steht aber immer noch im Keller. Es ist mit vielen schönen Erinnerungen verbunden.»

wetter

Weitere Rezepte unter www.volg.ch/rezepte.

Im Spital Affoltern geboren

Alenja Debora, 29. Oktober.

Nora, 2. November. (Bilder Irene Magnin)

herkömmliches

Kinder helfen benachteiligten Kindern Kunst Die Sternenwoche unterstützt dieses Jahr burundische Flüchtlinge in Ruanda. Die geplanten Aktionen sollten jetzt angemeldet werden.

lebensweisheit «Wie trüb sich das Wetter auch zeigt, nicht nur die leuchtenden Blätter sind ein Lichtblick. Es gibt ja tolle Filme, geniale Musik, gute Bücher ...»

Die Sternenwoche ist eine Sammelaktion von Kindern in der Schweiz für Kinder in Not. Das gemeinsame Projekt von Unicef Schweiz und Liechtenstein und der Zeitschrift «Schweizer Familie» startet seit 2004 jeweils um den 20. November. Seither haben über 100 000 Kinder rund 7 Millionen Franken gesammelt und damit ihre Solidarität demonstriert. Wie die Kinder sammeln, ist ihrer Kreativität überlassen. So hat letztes Jahr die Wettswiler Primarschulklasse «KlAr 4» von Regula Klingler und Daniela Arnold – passend zum Spendenzweck sauberes Wasser und hygienische Toiletten für Bolivien – WCs geputzt sowie einen Sponsorenlauf organisiert. Sei es ein Suppenverkauf oder Guezli-Märt, eine Vorführung oder ein Sportanlass – der Fantasie der Kinder sind kaum Grenzen

gesetzt. Es steht ihnen auch frei, ob sie alleine, mit Freunden und Geschwistern, mit der Schule oder mit der Familie sammeln möchten. Dieses Jahr engagieren sich die Kinder für burundische Flüchtlinge in Ruanda: Im Flüchtlingscamp Mahama leben 35 000 Kinder fernab von ihrer Heimat. Die «Sternenwoche» hilft, dass auch diese Kinder eine Chance auf ein faires Leben haben und wieder Kind sein dürfen. Die Teilnehmenden sollten ihre geplante Aktionen vorgängig Unicef Schweiz und Liechtenstein anmelden. Nach der Sternenwoche können die Kinder Fotos und Videos ihrer Aktion nachreichen. Denn: Als Dankeschön an alle Kinder, die sich engagiert haben, findet jeweils die Award Ceremony statt. Dabei werden die kreativsten Sammelideen mit dem Sternenwoche-Award ausgezeichnet. Diese Feier begeistert jährlich Hunderte Kinder und Eltern sowie viele prominente Gäste. (pd.)

Gleich wie Gunst von gönnen oder Brunst von brennen kommt, ist Kunst von können hergeleitet. Künstler sind Könner, auch wenn es gelegentlich den Anschein macht, dass nicht alles, was als Kunst ausgegeben und verkauft wird, wirklich gekonnt ist. Darüber lässt sich bekanntlich streiten. Aber wenn einem ein Bild oder eine andere Kunstfertigkeit so richtig ins Staunen versetzt, dann sieht und merkt man schnell, dass eine besondere Begabung dahintersteckt. Natürlich weiss man auch, dass Talent allein nicht genügt. Da gehört noch anderes dazu: Ausdauer beispielsweise, Übung, Fleiss und Disziplin. Schliesslich ist noch kein Meister vom Himmel gefallen. Und eine Meistersfrau schon gar nicht. Bis nach dem Ersten Weltkrieg war das künstlerische Schaffen und Gestalten ausschliesslich den Männern vorbehalten. (ubo) In der Serie «Herkömmliches» deutet Urs Boller die

Infos und Anmelden unter www.sternenwoche.ch.

mutmassliche Herkunft von Wörtern und Begriffen.


Veranstaltungen

Sa, 9. November 2019, grosser

Flohmarkt in Wetzikon ZH ab 8 Uhr! Bei der Eishalle. Infos: Telefon 079 356 67 00 E-Mail: flohmi-wetzikon@gmx.ch

Restaurant Post, Ottenbach Telefon 044 776 37 47

Metzgete Metzger Haab, Birmensdorf Freitag, 8. November 2019 mit musikalischer Unterhaltung Samstag, 9. November 2019 Sonntag, 10. November 2019 Wir reservieren Ihnen gerne einen Tisch

Sankt Nikolaus und Schmutzli kommen wieder

St. Nikolaus Gesellschaft Affoltern am Albis seit 1949 www.SamichlausAaA.ch Wir besuchen vom 4. bis 8. Dezember 2019 alle Gemeinden im Bezirk Affoltern inkl. der Gemeinden Bonstetten, Wettswil, Stallikon. Für den Besuch von Sankt Nikolaus können Sie sich anmelden bei: Familie Stöckli oder Familie Koller

Telefon 044 761 59 56 Telefon 044 768 23 49

oder per E-Mail unter: mail@SamichlausAaA.ch Anmeldeschluss: 23. November 2019

Strickler Reisen Neuheim, Carreisen. Einsteigen und geniessen! Wir freuen uns, Sie an Bord begrüssen zu dürfen. ES IST DA – DAS NEUE REISEPROGRAMM 2020!!! *Bestellen Sie noch heute unseren neuen Katalog unter: 041 756 07 66 oder www.strickler-reisen.ch «Wenn das Leben eine Reise ist, ist Strickler Reisen Ihr Ziel!» Freitag, 6. Dezember 2019 Weihnachtsmarkt Bern Carfahrt CHF 42.– Samstag, 7. Dezember 2019 Stuttgarter Weihnachtsmarkt Carfahrt CHF 57.– Dienstag, 10. Dezember 2019 Weihnachtsmarkt Basel Carfahrt CHF 42.– Samstag, 30. November, bis Sonntag, 1. Dezember 2019 Adventszauber Heidelberg Carfahrt inkl. ÜN ab CHF 230.– Freitag, 13., bis Sonntag, 15. Dezember 2019 Christkindlmarkt Brixen-Bozen Carfahrt inkl. ÜN ab CHF 490.– Pssst… wir laden auch in Affoltern am Albis zu! Weitere Tages-/Mehrtagesfahrten finden Sie auf unserer Webseite www.strickler-reisen.ch oder fragen Sie telefonisch nach: 041 756 07 66.

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