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Weiss Medien AG I Obere Bahnhofstrasse 5 I 8910 Affoltern am Albis I Telefon 058 200 5700 I Telefax 058 200 5701 I www.weissmedien.ch I Auflage 25 186 I AZ 8910 Affoltern a. A.

aus dem bezirk affoltern I Nr. 82 I 171. Jahrgang I Dienstag, 24. Oktober 2017

Qualität stimmt

Kreative Oberämtler

Das Haus zum Seewadel erhält das Qualitätszertifikat von Cura Viva Kanton Zürich. > Seite 3

16 Seniorinnen und Senioren zeigen ihre Werke im Hausemer Gemeindesaal. > Seite 6

Quermacher bei «The Taste»

Goldene Kugel als Anziehungspunkt

Der Ottenbacher Joel Kraaz denkt nicht quer, er handelt und vor allem kocht quer. Dank seiner unorthodoxen Kochkünste hat er es in die grösste Kochshow Europas geschafft.

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Herbstneuheiten Buchhändlerin Daniela Binder besuchte die Bibliothek in Wettswil. > Seite 7

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Hits interpretiert Das Panflötenensemble Corona führte in Bonstetten durch 50 Jahre Musikgeschehen. > Seite 8

Die reformierte Kirche Mettmenstetten erstrahlt in neuem Glanz

Die Kochshow The Taste auf Sat.1 ist mit 1,7 Millionen Zuschauern die einschaltquotenstärkste Kochshow Europas. Tausende Köche bewerben sich für eine Teilnahme, nur die wenigsten werden Joel Kraaz. (zvg.) eingeladen und nur 20 Kandidierende schaffen es in eines der vier Teams.

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Post Bonstetten zu Mit der Post-Schliessung endete ein Kapitel der Bonstetter Dorfgeschichte. > Seite 9

Auch Aline Erni am Super10Kampf Nicht nur Freeskier Luca Schuler wird das Säuliamt am diesjährigen Super10Kampf im Hallenstadion vertreten («Anzeiger» vom Freitag), auch Judoka Aline Erni wurde für den prestigeträchtigen Plauschwettkampf zugunsten der Aline Erni. (Archiv) Schweizer Sporthilfe selektioniert. Die Affoltemerin freut sich riesig, Teil des Top-Athletenfelds zu sein. ................................................... > Bericht auf Seite 19 anzeigen

Ein Koch, so exotisch wie sein Essen In der Qualifikationsrunde kochte Joel Kraaz eine Kohlrabi-Saibling-Lasagne mit Papaya-Macadamia Dressing. Sein Kommentar zum Gericht war: «Es soll mit seinem Geschmack mich repräsentieren. Ich bin ebenfalls ein Exote unter den Köchen.» Bei der Jury kam sein ungewöhnliches Gericht nicht nur gut an. Von der Präsentation waren alle begeistert, der Geschmack überzeugte jedoch nur die Jurorin Cornelia Poletto vollends. Sie nahm ihn in ihr Team auf. Nun muss Joel Kraaz jeden Mittwoch beweisen, dass er zu den besten Gourmet-Köchen im deutschsprachigen Raum gehört. Dabei ist Konstanz gefragt, denn schon ein Patzer kann das Ausscheiden bedeuten. «The Taste» wird jeden Mittwoch auf Sat.1 ausgestrahlt, ab 20.15 Uhr Die Finalshow der fünften Staffel folgt am 6. Dezember. Wer eine Folge verpasst hat, kann sie auf der Website von Sat.1 nachschauen. (sals) ................................................... > Bericht auf Seite 7

Jeder wollte und jeder durfte die frisch vergoldete Kugel einmal aus der Nähe betrachten. (Bild Andrea Bolliger)

Die Aussenrenovierung der reformierten Kirche Mettmenstetten ist bald abgeschlossen. Am Aufrichtefest vom Samstag wurde dem Turm die Spitze mit der goldenen Kugel und der Wetterfahne wieder aufgesetzt. ................................................... von andrea bolliger Das Aufrichtefest der reformierten Kirche Mettmenstetten lockte bei warmem und trockenem Wetter zahlreiche Besucherinnen und Besucher auf die Wiese hinter der Dorfkirche. Kaum jemals zuvor dürften so viele Dorfbewohner ein Ereignis fotografisch und filmisch festgehalten haben.

Viele Schaulustige Nach Ansprachen von Karl Sigrist, Präsident der Kirchenpflege, Magdalena Suter, Präsidentin der Baukommission und Sarina Maurer-Suter, projektleitende Architektin, wurde die neue Zeitkapsel verschweisst und zusammen mit jener von 1984 auf den Turm gebracht. Die beiden Zylinder verschwanden unter der neu vergoldeten Kugel, welche mittels Pneukran wieder an ihren angestammten Platz auf den Kirchturm gehievt wurde. Das sieht man nicht alle Tage. Viele Schaulustige richteten ihre Blicke vom Gemeindeplatz oder vom heimischen Balkon aus auf den Kirchturm. Die Renovierung umfasste auch den Abbruch des Schopfes hinter der

Kirche. Dieser ist durch eine neue Remise ersetzt worden. Endlich fand sich auch ein Platz für die alten Klöppel der Glocken. Diese wurden 2013 ersetzt und standen seither in der Garage der Liegenschaftsverwalterin, Magdalena Suter. Nun sind sie neben dem Pfarrhaus dekorativ auf einem Sockel befestigt. Die Renovierung ist noch nicht ganz abgeschlossen. Die Zeiger und Ziffern der funkgesteuerten Kirchturmuhr werden in den nächsten Tagen montiert. Dann werden das Gerüst abgebaut und Umgebungsarbeiten fertiggestellt. Bis Ende November ist die Renovierung abgeschlossen. Sie kostet nicht mehr als budgetiert. ................................................... > Bericht auf Seite 5

Conforama und Aldi kommen in einem Jahr Neuer Fachmarkt an der Industriestrasse in Affoltern soll im Oktober 2018 eröffnet werden An der Industriestrasse in Affoltern entsteht ein Fachmarkt mit rund 9000 m² Ladenfläche. Als Hauptmieter stehen Conforama und Aldi fest, rund 1000 m² sind noch für verschiedene Kleinmieter zu haben.

zung zu finden. So werden für die kleineren Ergänzungsflächen erst per Anfang 2018 aktiv Mieter gesucht. Wenn es nach Ecoreal geht, wird sicher ein kleines Café dabei sein.

140 Parkplätze

................................................... von thomas stöckli An Mietinteressenten für ihren künftigen Fachmarkt in Affoltern mangelt es der Immobilien-Anlagestiftung Ecoreal nicht: Man könnte schon alles vermietet haben, verrät ihr Geschäftsführer. Stattdessen lässt man sich für die Flächen neben Conforama (EG und 1. Stock, 6700 m²) und Aldi (OG, 1500 m²) Zeit, eine geeignete Ergän-

Baustelle hinter dem Feuerwehrdepot (hinten links) in Affoltern: Bis Ende Jahr soll das Parkgeschoss gedeckt sein und der Hochbau beginnen. (Bild Thomas Stöckli)

Neben den 20 Aussenparkplätzen entstehen im Souterrain 120 weitere Autoabstellplätze. Aktuell arbeiten hier rund 60 Personen auf Hochtouren. Dank Ausnahmebewilligung dürfen sie auch über den Mittag betonieren. Bis Ende Jahr soll die Decke über dem Parkgeschoss fertig sein und der Hochbau beginnen. Die Eröffnung des Fachmarkts ist für Oktober 2018 geplant. Bei der Ecoreal ist man optimistisch, bis dann für alle Flächen geeignete Mieter gefunden zu haben.

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Todesfälle

Einbürgerungen Mit Beschluss vom 19. September und 17. Oktober 2017 hat der Gemeinderat Affoltern am Albis, unter Vorbehalt der Erteilung des Kantonsbürgerrechtes und der eidgenössischen Einbürgerungsbewilligung, ins Bürgerrecht der Gemeinde aufgenommen: – DAMOTHARAM TAVAREZ Natasha, 2002, Staatsangehörige von Dominikanischer Republik – DJEMAILI Durim, 1989, Staatsangehöriger von Mazedonien – LENART Jan, 1999, Staatsangehöriger von Polen – RAMADANI Shemshedin, 1994, Staatsangehöriger von Mazedonien – URUQI Hatixhe, 1985, Staatsangehörige von Kosovo – URUQI Levin, 2013, Staatsangehöriger von Kosovo – URUQI Raina, 2017, Staatsangehörige von Kosovo Affoltern am Albis, 24. Oktober 2017 Gemeinderat Affoltern am Albis

Festsetzung der Abonnementsgebühr des Kabelnetzes 2018 und folgende Jahre Der Gemeinderat legte am 19. September 2017 die Abonnementsgebühr auf den 1. Januar 2018 wie folgt fest: Kabelnetz Gestützt auf Art. 17 und 18 der Verordnung über das Kabelnetz Bonstetten vom 16. März 2000 werden die Gebühren wie folgt festgelegt: Abonnementsgebühr: CHF 162.– (jährlich, inkl. 8% MWST) Rechtsmittel Gegen diese Gebührenfestsetzung kann innert 30 Tagen, von der Veröffentlichung an gerechnet, schriftlich und begründet beim Bezirksrat Affoltern, Postfach 121, 8910 Affoltern am Albis, Rekurs erhoben werden. Die Rekursschrift hat einen Antrag und dessen Begründung zu enthalten und ist im Doppel einzureichen.

Urnenabstimmung vom 26. November 2017 Den Stimmberechtigten werden folgende Vorlagen zur Abstimmung unterbreitet: 1. Hauptantrag Objektkredit (Ausführungskredit) von Fr. 2 826 000 (inkl. MwSt., +/- 10 %) für den Ersatzneubau eines Doppelkindergartens mit Schulzimmer in Ebertswil 2. Zusatzantrag Zusätzlicher Kredit von Fr. 197 000 für das «Ökopaket» (inkl. MwSt., +/- 10 %), wenn der Hauptantrag angenommen wird (PhotovoltaikAnlage, kontrollierte Lüftung, Minergie-Standard). Gegen diese Anordnung kann wegen Verletzung von Vorschriften über die politischen Rechte und ihre Ausübung innert 5 Tagen, von der Veröffentlichung an gerechnet, schriftlich Stimmrechtsrekurs beim Bezirksrat Affoltern, Im Grund 15, 8910 Affoltern am Albis, erhoben werden. Die Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten. Hausen am Albis, 24. Oktober 2017 Der Gemeinderat

Affoltern am Albis Am 14. Oktober 2017 ist in Muri AG gestorben:

Buchta, Hans-Jürgen geb. 27. April 1955, wohnhaft gewesen in Affoltern am Albis ZH. Bestattung am Donnerstag, 26. Oktober 2017, um 11.00 Uhr auf dem Friedhof Affoltern am Albis ZH. Bestattungsamt Affoltern am Albis

Affoltern am Albis Am 9. Oktober 2017 ist in Affoltern am Albis ZH gestorben:

Helmut Lothar Belck geb. 25. März 1924, wohnhaft gewesen in Affoltern am Albis ZH. Die Bestattung hat im engsten Familienkreis stattgefunden. Bestattungsamt Affoltern am Albis

Hedingen In Glattfelden ist am Freitag, 13. Oktober 2017, gestorben:

Koller geb. Seiler, Daniel Walter geboren am 14. August 1977, von Luzern LU / Tägerig AG, verheiratet, wohnhaft gewesen in Hedingen, Kreuzrain 16. Die Abdankung findet am Dienstag, 31. Oktober 2017, 14.00 Uhr, in Hedingen statt.

Amtliche Mitteilungen Ottenbach

14. August 1977 – 13. Oktober 2017

Ganz plötzlich und unerwartet wurde unser geliebter Dani aus dem pulsierenden Leben gerissen. Du fehlst uns unendlich und hinterlässt eine unfassbar grosse Leere. Jedoch werden wir die schönen Erinnerungen, Deine liebe und positive Wesensart in uns weiterleben lassen. Wir werden Dich stets in unseren Herzen behalten. Simone Koller mit Ela, Nick und Jaro Walter und Rosy Seiler Andreas Seiler und Alex Stoll Angelika Charara mit Zahraa und Jana, Ali, Fayssal und Hussein Silvio und Cinzia Koller mit Giorgia und Francis Verwandte und Freunde Der Trauergottesdienst findet am Dienstag, 31. Oktober 2017, um 14.00 Uhr in der reformierten Kirche in Hedingen statt. Urnenbeisetzung um 13.30 Uhr im engsten Familienkreis. Dani liebte die Farben – wir bitten deshalb, keine Trauerkleidung zu tragen.

Tief erschüttert haben wir die traurige Nachricht vom Tod unseres sehr geschätzten Mitarbeiters

Datum: 30. Oktober 2017, um ca. 21.00 Uhr Abbrandort: Rickenbach

Daniel Koller

Ottenbach, 24. Oktober 2017 Gemeinde Ottenbach

erhalten. Daniel ist im Alter von 40 Jahren völlig überraschend verstorben. Daniel war im Februar 2017 als Consultant zur Trivadis gestossen. Wir haben ihn als sehr interessierten, engagierten und verlässlichen Arbeitskollegen kennengelernt. Seine offene, umgängliche und fröhliche Art werden wir in bester Erinnerung behalten. Unsere besondere Anteilnahme gilt Daniels Ehefrau, den Kindern und seiner ganzen Familie. Wir sind in Gedanken bei ihnen und wünschen ihnen die nötige Kraft und Zuversicht, diesen schweren Verlust zu tragen.

W I R D A N K E N VO N H E R Z E N

Kontrolle von Hydranten auf privaten Grundstücken

Der Gemeinderat

Daniel Koller-Seiler

Bewilligungsnehmer: Feuerwerk Freunde, Gänsbrunnenrain 1, 6264 Pfaffnau

Gemeinderat Bonstetten

Für Ihre wertvolle Zusammenarbeit zur Sicherstellung der Trink- und Löschwasserversorgung danken Ihnen der Gemeinderat und die Wasserversorgung. Bei Fragen steht die Wasserversorgung (Manuel Schneiter, Telefon 044 764 19 77) gerne zur Verfügung.

Unfassbar traurig nehmen wir Abschied von meinem geliebten Mann, unserem Papi, Sohn, Bruder, Onkel und Freund

Traueradresse: Simone Koller, Kreuzrain 16, 8908 Hedingen

Der Sicherheitsvorsteher der Gemeinde Ottenbach hat die folgende Abbrandbewilligung für pyrotechnische Gegenstände der Kategorie 4, T2 (Sprengstoffverordnung Art. 47 Abs. 5) erteilt:

Bonstetten, 24. Oktober 2017

Die Feuerwehr wird am Samstag, 28. Oktober 2017, auf dem ganzen Gemeindegebiet von Hausen am Albis die vorhandenen Hydranten auf die Gebrauchstauglichkeit kontrollieren. Die Grundeigentümer werden gebeten, die Zugänglichkeit sicherzustellen. Die Zugänglichkeit ist gewährleistet, wenn die Hydranten nicht überwachsen sind, die Erreichbarkeit der Hydranten ohne Hindernisse jederzeit sichergestellt ist und rings um die Hydranten eine begehbare Fläche vorhanden ist. Sollte die Zugänglichkeit nicht gewährleistet sein, wird die Feuerwehr in Zusammenarbeit mit der Wasserversorgung die nötigen Massnahmen veranlassen. Kleinere Anpassungen, z. B. Rückschnitte einzelner Äste und dgl., werden während der Kontrollarbeiten ohne Rücksprache mit dem Grundeigentümer ausgeführt.

Hätten wir einen Wunsch frei, würden wir Dich vom Himmel zurückholen.

Für die herzliche Anteilnahme und Verbundenheit die wir in der schweren Zeit des Abschiednehmens von unserer liebenswerten

Ruth PiendlBaumann

Trivadis AG Im Namen des Verwaltungsrats, des Management Boards und allen Mitarbeitenden Urban Lankes CEO Der Trauergottesdienst findet am Dienstag, 31. Oktober 2017, um 14.00 Uhr in der reformierten Kirche in Hedingen statt. Urnenbeisetzung um 13.30 Uhr im engsten Familienkreis.

15. Januar 1939 – 10. Oktober 2017

spüren durften. Ganz speziell danken wir unseren lieben Freunden, Verwandten, Bekannten und Nachbarn, die uns mit viel Liebe und Mitgefühl begegneten. Die einfach da waren, uns stumm in die Arme nahmen und uns Mut, Trost und Kraft spendeten. Aber auch für die Anteilnahme, die mit der Anwesenheit an der Trauerfeier bekundet wurde. Dem Team Onko Plus, Spitex Knonaueramt und dem Ärzteund Pflegepersonal der «Villa Sonnenberg», Affoltern a. A., für die einfühlsame Betreuung und Begleitung. Frau Pfrn. Susanne Wey für die gefühlvolle Gestaltung der Abschiedsfeier und die persönlichen Abschiedsworte. Danken möchten wir für die Karten, Blumen und Spenden an die Stiftung Onko Plus und Beiträge für späteren Grabschmuck. Es werden keine Danksagungen verschickt. Mettmenstetten im Oktober 2017

Die Trauerfamilie

DANKSAGUNG Für die tiefe Anteilnahme und die vielen tröstlichen Worte in der Erinnerung an unseren geliebten und unvergesslichen

Marc André möchten wir uns alle herzlichst bedanken. Wir haben Marc in seinem liebsten Bonnet in der Ardèche inmitten seiner Rosen zur letzten Ruhe gebettet.

Ingebog Siegfried Niklaus Siegfried und Maria Eggenschwiler Florian und Sibyl Siegfried mit Oliver und Alain Elena Siegfried Gmür und Christian Gmür mit Fredrik, Emilia und Camille


Bezirk Affoltern

Dienstag, 24. Oktober 2017

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«Auf allen Ebenen eine absolute Top-Institution» Haus zum Seewadel erhielt Qualitätszertifikat von Curaviva, dem Verband der Heime und Institutionen Im Seewadel herrscht nicht nur im Team und bei den Klienten hervorragende Stimmung, auch die Qualität stimmt auf der ganzen Linie – und zwar zertifiziertermassen.

Gebäude mit langen Wegen, wird im Seewadel fast alles nicht nur gut und richtig gemacht, sondern hervorragend.» Auch der Affoltemer Immobilienvorstand und zuständige Gemeinderat Hermann Brütsch war voll des Lobes: «Ich muss zugeben, ich bin ein Fan des Seewadels. Die Arbeit mit dem Team funktioniert hervorragend, die Stimmung im Haus ist super und Cura Viva musste bei der Besprechung richtiggehend nach Verbesserungspotenzial suchen. Gerade hinsichtlich des kommenden Neubaus des Seewadels sind dies äusserst positive Zeichen.»

................................................... von salomon schneider Das Haus zum Seewadel ist erst die achte Institution, die das Qualitätszertifikat von Curaviva Kanton Zürich erhält. Es basiert auf einem komplexen Report über Strategie, Leistungserbringung, Mitarbeitende, Führung, Sicherheit und Hygiene, Gesundheitsmanagement, Gastronomie und Qualitätsindikatoren, wie Absenzenmanagement, Anzahl Stürze, Fluktuation, Weiterbildung und Weiterem.

Treues Team als Fundament

«Ich bin Fan des Seewadels» Der Seewadel erreichte dabei 94,59 % – das Zertifikat wird ab 75 % vergeben. Michael Oldani von Curaviva hielt anlässlich der Zertifikatsübergabe fest: «Das Haus zum Seewadel ist auf allen Ebenen eine absolute Top-Institution.

Die Geschäftsleiterin des Seewadels, Verena Feller, nimmt von Michael Oldani von Cura Viva das Qualitätszertifikat entgegen. (Bild Salomon Schneider) Punkte, die nur teilweise erfüllt waren, wurden sofort angepackt und

sind grösstenteils bereits umgesetzt. Das ist absolut vorbildlich. Trotz altem

Eindrückliches Zeugnis für den positiven Geist im Haus zum Seewadel sind die langjährigen Mitarbeitenden. Geschäftsleiterin Verena Feller erklärt: «Die Fluktuation beim Personal ist minimal und wenn es zu Wechseln kommt, wird das Know-how vorbildlich weitergegeben.» Jedes Jahr organisiert das Seewadel-Team beispielsweise punktuelle Schulungen für alle Mitarbeitenden. Verena Feller: «So haben alle densel-

ben Wissensstand, was Verständnis und Identifikation ungemein zuträglich ist. Dank unserer hervorragenden Feedback-Kultur werden Unstimmigkeiten frühzeitig angesprochen, bevor böses Blut entstehen kann. Wir werden jedoch unermüdlich an uns und der Qualität des Hauses arbeiten.»

wir gratulieren Zum 85. Geburtstag Zum 85. Geburtstag dürfen wir morgen Mittwoch, 25. Oktober, Marcelle Hilma Büchi in Affoltern gratulieren. Wir wünschen alles Gute. Am Donnerstag, 26. Oktober, feiert in Obfelden Emma BantleSteinmann ihren 85. Geburtstag. Wir gratulieren herzlich und wünschen ein schönes Geburtstagsfest.

Zum 90. Geburtstag Den 90. Geburtstag feiert am 26. Oktober Maria Glättli in Bonstetten. Gerne schliessen wir uns den Gratulationen von Kindern und Enkeln an und wünschen gute Gesundheit.

Wärmespeicher auf der Schulhaus-Rückseite Herausgeberin: Weiss Medien AG, Obere Bahnhofstrasse 5, 8910 Affoltern a. A. Geschäftsführerin: Barbara Roth Chefredaktor: Thomas Stöckli Redaktion: Salomon Schneider Andrea Bolliger redaktion@affolteranzeiger.ch Copyright: Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für eingesandtes Material Gesamtauflage: 25 186 Beratung und Verkauf Inserate: Elisabeth Zipsin/ Christine von Burg Telefon 058 200 5700, Fax 058 200 5701 inserat@weissmedien.ch Sonderseiten: Kurt Haas, Mediaberatung Telefon 058 200 5718, M 079 270 35 67 info@mein-mediaberater.ch Tarife: www.affolteranzeiger.ch Annahmeschluss: Dienstagsausgabe: Montag, 8.00 Uhr Freitagausgabe: Mittwoch, 16.00 Uhr Todesanzeigen: 11.00 Uhr am Tag vor Erscheinen Aboservice: abo@affolteranzeiger.ch Telefon 058 200 5700, Fax 058 200 5701

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Aus den Verhandlungen der Sekundarschulpflege Hausen Die Erneuerung der Holzschnitzelheizung bringt als neue sichtbare vom Awel geforderte Auflage einen Wärmespeicher. Der sieben Meter hohe Zylinder war eine grosse Herausforderung in der Projektierung. Er wird dem puristischen Baustil des Schulhauses angepasst. Die Baukommission der Sekundarschule Hausen informierte die Sekundarschulpflege über zwei ökologische Bausachen. So konnten anlässlich der letzten Sitzung der Sekundarschulpflege erfreuliche Zahlen zur Nachhaltigkeit vorgelegt werden. Die am 8. Dezember 2016 in Betrieb genommene Fotovoltaik-Anlage konnte in den Monaten März bis August gut die Hälfte des Strombedarfs der Sekundarschule abdecken und trägt damit zu einer wesentlichen Senkung der Stromkosten bei. Die Sekundarschulpflege freut sich über diese Werte und will auch in Zukunft derartige ökologische wie auch ökonomische Vorhaben verfolgen.

Neue Holzschnitzelheizung mit Auflage: Wärmespeicher für gute Luft Weiter wurde die Schulpflege über die im Schulhaus Weid II betriebene Holzschnitzelheizung informiert. Die für den Betrieb zuständige Holzschnitzelheizungsgesellschaft Weid musste aufgrund der Luftreinhalte-Verordnung (LRV) eine Abgasreinigungsanlage installieren und den nur wenige Wochen vor dem Ende der Heizsaison defekt gegangenen Ofen ersetzen. Die neue eingebaute Abgasreinigungsanlage ist dermassen voluminös, dass diese den früher geräumige Heizungsraum vollkommen ausfüllt. Eine weitere aus der LRV fliessende Auflage ist

die Installation eines Wärmespeichers im Umfang von über 27 000 Litern, damit die Wärmeproduktion nur drei bis vier Mal pro Tag anläuft und die Abgasfilteranlage eine Verfügbarkeit von über 90 % aufweisen kann.

Herausforderung: Ökologie trifft Architektur

Umfangreiche Abklärungen haben keinen realisierbaren Standort innerhalb eines der Gebäude der Sekundarschule ergeben. Aus diesem Grund entschied sich die Sekundarschulpflege als Liegenschaftseigentümerin für einen Standort auf der Nordwest-Seite des Gebäudes, in unmittelbarer Nähe zur Heizzentrale. Die beim Velokeller gelegene Örtlichkeit ist vom Materialmix aus Beton, Glas und Metall geprägt. Die Sekundarschulpflege folgt dem Antrag der Baukommission und unterstützt Der Wärmespeicher – grau in grau mit dem Hintergrund das zur Baubewilliverschmolzen. (Visualisierung Martin Wälti)

gung eingereichte Projekt mit einem unverkleideten sieben Meter hohen Wärmespeicher. Durch seine Höhe steht der Wärmespeicher ideal zur Gebäudeproportion und eignet sich durch sein HöheBreiten-Verhältnis bestens für die Wärmeschichtung des Heizwassers. Die Kommission ist der Ansicht, dass der Wärmespeicher mit dem heutigen Stand der Isolationstechnik nicht zusätzlich eingehaust werden muss und der in Zinkgrau matt gehaltene Wärmespeicher sich hervorragend an seinem Standort einfügt. Der Wärmespeicher wird durch eine entsprechende Behandlung vor Witterungseinflüssen geschützt und ein spezieller Dämmstoff sorgt dafür, dass der Wärmeverlust trotz des Standortes im Freien sehr gering gehalten werden kann. Um Verletzungen des Wärmespeichers oder dessen Dämmstoff zu verhindern, wird ein solcher Freiluftwärmespeicher mit einer viel robusteren Aussenhülle versehen, als man es etwa von Boilern in Privathaushalten kennt. Martin Wälti, Sekundarschule Hausen


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Vermietungen

Man sieht die Sonne langsam untergehn und erschrickt trotzdem, wenn es dunkel wird.

Heidi Aeberli-Baumann 30. März 1928 – 20. Oktober 2017

Heute Morgen ist unser Mami und Gami friedlich eingeschlafen. Nach einem Beinbruch im Februar hat sie sich nie mehr ganz erholt, trotzdem durften wir noch viele schöne Momente mit ihr erleben. Wir sind von Herzen dankbar, dass ihr eine längere Leidenszeit erspart geblieben ist. Ruth und Heinz Männl-Aeberli Christian und Steffi Männl-Markwalder Thomas Männl und Sonja Müller Esther und Hansruedi Bietenholz-Aeberli Simone und Sämi Furrer-Bietenholz Nadin Bietenholz und Marcel Härri mit Leon und Nick Nicole Bietenholz Urnenbeisetzung um 14.00 Uhr im Familienkreis am Dienstag, 31. Oktober 2017, auf dem Friedhof Affoltern am Albis. Anschliessend um 14.15 Uhr Trauergottesdienst in der Friedhofskapelle.

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Anstelle von Blumen gedenke man der Alzheimer Vereinigung Schweiz, Postkonto 10-6940-8, Vermerk: Heidi Aeberli. Traueradresse: Esther Bietenholz, Rötelirain 3, 5737 Menziken

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Der Tod kann uns von dem Menschen trennen, der zu uns gehörte, aber er kann uns nicht das nehmen, was uns mit ihm verbindet.

Für die grosse Anteilnahme am Abschied unseres geliebten

Hans Jakob Bachmann danken wir von ganzem Herzen.

Stellenanzeiger

Die unzähligen Schreiben, die persönlichen und tröstenden Worte, die Blumen und Spenden, sowie auch die Begleitung auf seinem letzten Weg zeigen die Verbundenheit mit Hans und uns Angehörigen. Besonderen Dank an Herrn Pfarrer Thomas Müller für die sehr persönlich gestaltete Trauerfeier, Hans Zürcher für die berührenden Worte, dem Gesangverein Hedingen für die wunderbare gesangliche Umrahmung und den Vereinen für den letzten Fahnengruss. Die grosse Wertschätzung von Hans hat uns enorm viel Kraft gegeben. Im Oktober 2017

Die Trauerfamilie

Der Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern erscheint mit einer Auflage von 25 186 Exemplaren und bedient zweimal wöchentlich sämtliche Haushaltungen im Knonauer Amt. Als amtliches Publikationsorgan setzt der «Anzeiger» ausschliesslich regionale und lokale Schwerpunkte. Seit 1999 ist die Weiss Medien AG, als Herausgeberin des «Anzeigers», ein Tochterunternehmen der AZ Medien AG. Leben und arbeiten auf der Sonnenseite des Albis Auf den 1. Februar 2018 oder nach Vereinbarung suchen wir einen

Redaktor 100 % (w/m) Ihre Aufgaben Das gesellschaftliche, kulturelle und politische Geschehen im Bezirk Affoltern ist Ihre Welt. Sie berichten über Neuigkeiten, stellen Zusammenhänge her und zeigen Hintergründe auf. Sie greifen Themen auf, welche die Menschen in der Region bewegen. Sie pflegen den Kontakt zu den publizistisch relevanten Ansprechpartnern und stellen eine kundennahe Publikation sicher. Ihr Profil

Stützpunktfeuerwehr Affoltern am Albis

TO D E S A N Z E I G E Wir erfüllen die schmerzliche Pflicht, Ihnen den Hinschied unseres ehemaligen Feuerwehrkameraden

Walter Althaus

Sie verfügen über Erfahrung im Journalismus und Ihr journalistisches Interesse ist breit gefächert. Sie besitzen von Vorteil ein gutes Netzwerk in wichtigen Kreisen der Region. Sie haben die Fähigkeit, sich schnell in Themen einzuarbeiten und diese lesernah aufzuarbeiten. Ihre Aufgaben verlangen thematische und zeitliche Flexibilität sowie ein hohes Mass an Selbstständigkeit. Freude am Neuen, Offenheit und Einsatzfreudigkeit runden Ihr Profil ab. Ihre Zukunft Wir bieten Ihnen einen abwechslungsreichen Job in einem dynamischen Umfeld. Wenn Sie gewillt sind, auch an Abendveranstaltungen teilzunehmen und an Wochenenden zu arbeiten, dann wartet eine interessante Aufgabe auf Sie. Ihr nächster Schritt Haben wir Sie neugierig gemacht? Corinne Gerber, HR Manager, freut sich auf Ihre Online-Bewerbung an Corinne.Gerber@azmedien.ch.

12. August 1931 bis 15. Oktober 2017 mitzuteilen. Walter war als Angehöriger der Feuerwehr Affoltern am Albis tätig und bis zu seinem Tod im Verein für die ehemaligen Pikettkameraden aktiv. Wir verlieren einen Kameraden, der im Dienste der Allgemeinheit treu und uneigennützig diente. Wir werden Walter stets in ehrvoller Erinnerung behalten. Seiner Familie sprechen wir unser aufrichtiges Beileid aus.

Stützpunktkommandant, Feuerwehrkameraden und ehemalige Pikettkameraden Die Beerdigung findet am Mittwoch, 25. Oktober 2017, um 14.00 Uhr auf dem Friedhof in Affoltern am Albis statt. Anschliessend um 14.30 Uhr Abdankungsfeier in der reformierten Kirche.

Für nähere Auskünfte steht Ihnen Thomas Stöckli, Chefredaktor, Weiss Medien AG, gerne zur Verfügung unter T: +41 (0)58 200 57 05. Weitere Informationen finden Sie unter www.affolteranzeiger.ch Weiss Medien AG, 8910 Affoltern am Albis ein Unternehmen der AZ Medien

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Dienstag, 24. Oktober 2017

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Der Kirchturm zeigt wieder Spitze Das Aufrichtefest bei der reformierten Kirche Mettmenstetten lockte viele Dorfbewohner an Rund ein halbes Jahr haben die Renovierungsarbeiten an der reformierten Kirche Mettmenstetten gedauert. Am vergangenen Samstagnachmittag wurden Kugel und Wetterfahne wieder auf dem Turm montiert. Das denkwürdige Ereignis lockte zahlreiche Besuchende an. ................................................... von andrea bolliger In den letzten Monaten ist das Äussere der Kirche gereinigt und ausgebessert worden. Auch wenn das Gerüst erst in den kommenden Wochen abmontiert wird, ist sichtbar, wie weiss die Mauern und wie hell das Dach im Vergleich zu vorher erscheinen. Karl Sigrist, Präsident der Kirchenpflege begrüsste Vertreter der Gemeinde, der Schulgemeinden und der katholischen Kirchgemeinde zum Aufrichtefest. Er liess die Geschichte der Renovierung Revue passieren. Erst habe man gemeint, die Kugel sei in gutem Zustand. Als das Gerüst stand und man sie aus der Nähe betrachten konnte, wurde erkannt, wie stark das Gold abgeblättert war. Es musste ein Zusatzkredit bewilligt werden. Anfang August wurde die Kugel mit der Wetterfahne entfernt und einer spezialisierten Firma übergeben, welche die Elemente neu vergoldet hat. Diese Renovierung sei schon ein anspruchsvolles Unternehmen gewesen, sagte die für die Liegenschaften der reformierten Kirche Mettmenstetten zuständige Magdalena Suter. Sie präsidierte die Baukommission und lobte die Zusammenarbeit mit den einzelnen Mitgliedern, Karl Sigrist, Urs Fülscher, Bruno Sidler und Ruedi Kessler. Sie dankte auch fürs Verständnis der Anwohnenden für die mit den Bauarbeiten verursachten Emissionen. Als kleines Dankeschön an alle Beteiligten habe man ein Kaffeelöffelchen als «Bhaltis» machen lassen. Architektin Sarina Maurer-Suter freute sich, über die zahlreich erschienen Besucher am Aufrichtefest. Sie habe eine schöne und intensive Aussenrenovierung leiten dürfen. Als Bürgerin von Mettmenstetten mache sie besonders stolz, dass das Wahrzeichen des Dorfes nun wieder in vollem Glanz erstrahlt und sie hoffe, dass es allen für lange Zeit Freude bereite. Sie anerkannte aber auch die Leistung der Mitarbeitenden, die teilweise in 30 bis 60 Metern ab Boden hervorragende Arbeit geleistet haben. Sie sei dankbar dafür, dass jeder Einzelne das Gerüst wieder gesund verlassen habe. Die Renovierungszeit sei aber auch vom Wetterglück begleitet gewesen, betont die Architektin.

Präzisionsarbeit auf dem Gerüst: Die neu vergoldete Kugel wird montiert. (Bild zvg.)

Die neue Zeitkapsel mit aktuellen Dokumenten wird verschweisst.

Besucher geniessen die Aussicht vom Kirchturm.

Sarina Maurer-Suter, Magdalena Suter und Karl Sigrist liessen die Renovierung Revue passieren.

Apparat. Die Besucher liessen den Nachmittag bei den letzten offerierten Speisen und Getränken gemütlich ausklingen. Auch diesem Anlass blieb das Wetterglück hold. In der kommenden Woche werden Zeiger und Ziffern der Kirchturmuhr montiert. Dann werden das Gerüst abgebaut und Umgebungsarbeiten ausgeführt. Zirka Ende November wird die Renovierung ganz abgeschlossen sein. Karl Sigrist konnte am Samstag verkünden, dass das Budget eingehalten werden konnte. anzeige

Dokumente für die Nachwelt Anschliessend an die Ansprachen und Dankesworte wurde die neue Zeitkapsel verschweisst. Der Fertigung hatte sich Werner Baur angenommen. Die alte Kapsel, von 1984 wurde nicht geöffnet, weil das Verzeichnis bekannt ist. Es sei für Generationen in 50 oder 100 Jahren interessanter und er hoffe, dass die Dokumente dann noch lesbar seien, meinte Karl Sigrist und fuhr fort: «Wir haben einen Stick in die neue Kapsel getan, vielleicht können sie diesen dann noch lesen, wir wissen es nicht.» Diese Bemerkung löste Schmunzeln aus im Publikum. Daneben enthält die Kapsel die Festschrift zum 900-jährigen Dorfjubiläum, Protokolle, Dokumente der Schulgemeinde, ein Behördenverzeichnis und einige Artikel aus dem «Anzeiger». So kann sich die Nachwelt ein Bild davon machen, was das Dorf in der Zeit um 2017 prägte. Die goldene Kugel, welche der Pneukran mittlerweile etwas

Wie sieht es denn im Innern der Kugel aus?

Die Wetterfahne wurde vorsichtig mit Plastikfolie umhüllt. (Bilder Andrea Bolliger) vom Boden abgehoben hatte, animierte Kinder aber auch einige Erwachsene, einen Blick von unten ins Innere der Kugel zu werfen. Und obschon es verboten war, die goldene Kugel und die Wetterfahne zu berühren, hat sich der eine oder die andere Jüngere aus dem Dorf mit seinem oder ihrem Fingerabdruck auf den goldenen Elementen verewigt. Inzwischen wurden die beiden Zeitkapseln auf den Kirchturm gebracht und in den Sockel eingesetzt. Dann war es so weit und unter Applaus der Anwesenden wurde die Kugel himmelwärts verabschiedet. Während sie in über 90 Metern Höhe mon-

tiert wurde, blieb Zeit, sich mit einer gegrillten Wurst zu verköstigen oder bei Kaffee und Kuchen Beziehungen zu pflegen oder neue Kontakte zu knüpfen.

Besuch auf dem Kirchturm Schliesslich wurde auch die Wetterfahne transportsicher in Plastik-Folie gehüllt und vorsichtig am Haken des Krans festgemacht, bevor sie auf den Turm gehievt und auf der Kugel montiert wurde. Am Boden schimmerten jetzt die Instrumente der Musizierenden des

Musikvereins Mettmenstetten, die den Anlass musikalisch untermalten. Nachdem die Montagearbeiten abgeschlossen waren, konnten die Besuchenden die Aussicht vom Kirchturm aus geniessen. Dies war schon im September einmal möglich gewesen, allerdings bei Regen. Bald hatte sich eine lange Warteschlange gebildet, um mit dem Lift aufs Gerüst zu fahren. Dort wurde weiter fleissig gefilmt und geknipst. So viele Bilder und Videos hat es wohl schon lange von keinem Anlass im Dorf mehr gegeben. Egal ob mit der Kamera des Mobiltelefons oder mit einem professionelleren


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Bezirk Affoltern

Dienstag, 24. Oktober 2017

«Älter werden – kreativ und aktiv bleiben» Sehenswerte Hobbyausstellung des Arbeitskreises Senioren Oberamt in Hausen Dass Schaffenskraft und Kreativität auch ab 60 nicht erlahmen, dokumentiert die noch bis kommenden Freitag laufende Hobbyausstellung in Hausen eindrücklich: 16 Seniorinnen und Senioren zeigen im Gemeindesaal ihre Werke – eine grosse Vielfalt. ................................................... von werner schneiter «Kreativität, Elan, Freude und Enthusiasmus ist auf allen Stufen gefordert – auch bei der Organisation», sagte der Hausemer Sozialvorstand Peter Reichmuth anlässlich der Vernissage vom vergangenen Samstag, die von der Formation «Puszta Pampa» musikalisch umrahmt wurde. Und damit hat er auch das Einrichten der Ausstellung

Bis 27. Oktober Die Senioren-Hobbyausstellung im Hausemer Gemeindesaal dauert noch bis kommenden Freitag, 27. Oktober. Die Öffnungszeiten: Dienstag, 24. Oktober: 14 bis 20 Uhr. 19 Uhr: Diavortrag von Dieter Schwickert. Mittwoch, 25. Oktober: 14 bis 18 Uhr. Donnerstag, 26. Oktober: 14 bis 20 Uhr. 19 Uhr: Essen mit Stubete-Klänge «Ruedis Frauenkapelle». Freitag, 27. Oktober: 14 bis 18 Uhr. Täglich ist Livemusik angesagt: Ruedi Holliger, Schwyzerörteli; Theo Wiget, Jazz am Piano. Während der Ausstellung ist auch das «Künstlerbeizli» offen.

Irmy Hirzel mit den von ihr bemalten, handgefertigten Spanschachteln, in denen Braut-Utensilien gehortet werden. gemeint – eine aufwändige Angelegenheit. Grund genug also, zum Auftakt nicht nur den Ausstellerinnen und Ausstellern eine Blume zu überreichen, sondern auch der Organisation aus dem Arbeitskreis Senioren Oberamt. Die Gemeinden Hausen, Rifferswil und Kappel unterstützen die alle drei Jahre stattfindende Seniorenausstellung mit einer Defizitgarantie. Diese musste allerdings noch nie in Anspruch genommen werden. Auch dank Unterstützung von zahlreichen Firmen, denen OK-Präsident Nik Egger dankte. An der Ausstellung können sich Hobbykünstlerinnen und -künstler aus den drei Gemeinden ab 60 Jahren beteiligen. «Wir fragen die Leute jeweils schriftlich an», sagt Egger, für den die Kapazitätsgrenze aktuell mit

16 Ausstellern erreicht ist.

im

Gemeindesaal

Reichhaltig Von Dekorationen aus Metall bis zu gewobenen Stoffen, von der Fotografie bis zu Klöppelarbeiten, von der Malerei auf Holz, vom Anisgewürz bis zum Mineralien-Schmuck: Der Gemeindesaal bietet derzeit eine Vielfalt an kreativem Schaffen der 60plus-Generation, die künstlerisches Flair aufweist. Zwei Beispiele seien hervorgehoben: Irmy Hirzel aus Herferswil zeigt Stoffhandwerk, Aquarelle und bemalte Spanschachteln. Die gelernte Schneiderin ist 83-jährig, immer noch vital und wohnt seit 42 Jahren im Säuliamt. Sie hat die Textilfachschule in St. Gallen besucht und hat in ihrem Kleider-

Von der chinesischen Grenze zurück nach Obfelden

Dieter Schwickert zeigt an seinem Stand einen Calit-Stein aus dem Ural. (Bilder Werner Schneiter)

Atelier Schnittmuster «für die ganze Welt» gemacht. Im Säuliamt hat sie dann mit Bauernmalerei begonnen – mit Landschaftsbildern und Bildern von Bauernhäusern, dazu handgemachte Spanschachteln bemalt. Sie gibt ihr Wissen immer noch in Kursen weiter. «Hunde, Malerei und Näherei – das ist mein Leben. Und das hält mich jung», sagt sie lachend und ist Beispiel für das Motto der Ausstellung: «Älter werden – kreativ und aktiv bleiben».

Je härter der Stein, desto schöner nach dem Schleifen Kreativ und aktiv – das ist auch Dieter Schwickert aus Rifferswil, der ehemalige Leiter des (heute nicht mehr existierenden) Jugendsekretariats des Bezirks Affoltern. Er hat sich dem Schlei-

fen von Steinen verschrieben und sich nach seiner Pensionierung eine Schleifmaschine angeschafft. Steine beschafft er sich nicht nur beim Strahlen im Oberengadin, sondern auch im Ausland – unter anderem in Polen, auf der Kola-Halbinsel in Russland, an der Ostsee oder in IdarOberstein, Rheinland-Pfalz, einem Mekka der Steinschleiferei. Ausser Kristallen bearbeitet er jede Steinsorte. Steine werden mit einer Diamantsäge zerschnitten, dann geschliffen und schliesslich poliert. Je härter der Stein, desto schöner präsentiert er sich nach dem Schleifen. Eine grosse Auswahl dieses Mineralien-Schmucks präsentiert Dieter Schwickert an seinem Stand. Interessierte können ihre Steine während der Ausstellung schleifen lassen.

Früh hinschauen und handeln Schulen können Suchtproblemen vorbeugen Aggressionen, Schwänzen, Rückzug, Leistungsabfall: Wenn Schulen frühzeitig auf solche Warnsignale reagieren, tragen sie damit auch zur Verhinderung von Suchtproblemen bei.

Nach einer langen und abenteuerlichen Veloreise zurück im Säuliamt: Marie-Claire Diemand und Markus Hummel (Mitte) bei der Begrüssungsfeier. (Bild Martin Mullis)

Die Velotouristen Marie-Claire Diemand und Markus Hummel aus Obfelden radelten durch 19 Länder auf der Seidenstrasse bis zur chinesischen Grenze. Am letzten Donnerstag flogen MarieClaire Diemand und Markus Hummel von Almaty in Kasachstan zurück in die Schweiz. An ihrem Wohnort in Obfelden wurden sie von ihren Nachbarn, Freunden und Verwandten herzlich willkommen geheissen. Die ehemalige Lehrerin und der pensionierte Finanzfachmann haben in den vergangenen 222 Tagen 10 615 Kilometer mit ihren Fahrrädern zurückgelegt. Die Anzahl der Pedalumdrehungen sind nicht zuverlässig auszurechnen, sie dürften allerdings problemlos eine hohe siebenstellige Zahl aufweisen. Auf ihrer Veloreise auf der Seidenstrasse pedalten Marie-Claire Diemand

und Markus Hummel 136 Tage und erholten sich in den restlichen 86 Tagen von den zum Teil doch veritablen Strapazen. Ihre Fahrräder hielten ohne Reifenschaden durch und mussten lediglich hie und da etwas aufgepumpt werden. In praktisch allen durchreisten Ländern wurden sie herzlich willkommen geheissen. Infolge der riesigen Gastfreundschaft stellten sie fest, dass sie weitaus billiger als in der Schweiz lebten.

Mit Händen und Füssen verständigt Obwohl sie rund zehn verschiedene Währungen benutzen mussten, spielte während eines grossen Teils der Reise das Geld lediglich eine Nebenrolle. Erstaunlicherweise gelang es ihnen jeweils sich auch mit vielen Tricks, Google-Translation sowie Gesten mit Händen und Füssen zu verständigen.

Bei der kleinen Willkommensfeier an der Kalchtarenstrasse in Obfelden mit Verwandten, Nachbarn und Freunden, schilderten sie ihre Reise ausschliesslich positiv und erzählten von vielen unvergesslichen Erlebnissen und Begegnungen. So hielten Marie-Claire Diemand und ihr Mann Markus Hummel dezidiert fest, dass sie während ihrer Reisezeit eigentlich nichts Wesentliches entbehrten. Allerdings präzisierte Markus Hummel nach nur gerade zwei Sekunden, dass er während des Aufenthalts in Iran hie und da doch einen Schluck Wein vermisst habe. Wer die beiden braun gebrannten und fitten Rückkehrer jedoch richtig betrachtete, stellte fest, dass sie, etwas vorsichtig ausgedrückt, gewichtsmässig ganz bestimmt nicht zugenommen haben. (mm) Mehr über die Reise unter: www.2initinere.com.

Romana macht im Unterricht plötzlich nicht mehr mit. Tom war in den vergangenen drei Wochen vier Mal in eine Pausenplatzstreiterei verwickelt. Alexas Leistungen haben sich in letzter Zeit verschlechtert. Eduardo kommt neuerdings immer zu spät. Frederik «verschönert» die Toilette mit Graffiti. Clara nimmt den Unterricht nicht mehr ernst und macht vermehrt zweideutige Sprüche. Solche Entwicklungen und Vorkommnisse sind für die Schule Alltag, der Umgang damit eine der vielen Herausforderungen im Lehrberuf.

Früh hinschauen lohnt sich Die Ursachen für Veränderungen oder unangemessene Verhaltensweisen bei Schülerinnen und Schülern sind vielfältig. Experten sind sich einig, dass frühes Wahrnehmen von Veränderungen und angemessenes Reagieren zu einer Verbesserung der Situation für die Jugendlichen und auch für die Schule selbst führen. Hinschauen und Handeln schützt vor einer Verschlechterung der Situation und allen möglichen damit verbundenen Risiken wie zum Beispiel riskantem Suchtmittelkonsum, Suizidalität oder Schulverweigerung. Die

Stellen für Suchtprävention begleiten Schulen, welche Instrumente der Früherkennung und Frühintervention systematisch in den Schulalltag einbauen möchten.

Auf die Bedürfnisse der Schulen zugeschnitten Einige Schulen im Kanton haben bereits gute Erfahrung mit Früherkennungs-Konzepten gemacht. Das Angebot der Präventionsfachleute umfasst die Sensibilisierung auf das Thema, die Einführung in diverse praktische Instrumente und die Festlegung von Handlungsabläufen. Dazu gehören etwa die Wahrnehmung von Veränderungen bei Schülerinnen und Schülern mittels Beobachtungsbogen, die Schulung in geeigneten Gesprächsmethoden oder das Festlegen von Abläufen im Schulalltag, also wann wird wer informiert und beigezogen, wenn problematisches Verhalten wahrgenommen wird. «Die Lehrpersonen beobachten die Klasse genauer und das schon ab dem ersten Schuljahr. Zudem ist es sehr hilfreich, einen klaren Handlungsplan zu haben, wie vorgegangen werden soll, wenn einer Lehrperson etwas auffällt», sagt ein Schulleiter. Die Präventionsfachleute berücksichtigen dabei immer auch die Bedürfnisse und Gegebenheiten vor Ort, was von den beteiligten Schulen sehr geschätzt wird. Auch bei Gemeindebehörden stösst das Angebot auf Interesse. So können mögliche Folgeprobleme in der Gemeinde verhindert werden. (supad)


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Dienstag, 24. Oktober 2017

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«Kreativität und Wahnsinn sind Verwandte» Der Ottenbacher Gourmet-Koch Joel Kraaz ist bei der fünften Staffel der Sat.1-Show The Taste dabei Immer am Mittwochabend strahlt Sat.1 die Kochshow The Taste aus, ab 20.15 Uhr. Als erster Schweizer hat es der Ottenbacher Joel Kraaz in die grösste Kochshow Europas geschafft – mit durchschnittlich 1,7 Millionen Zuschauern. Im Interview spricht er über seine grosse Passion, persönliche Abgründe und plötzliche Bekanntheit.

können. Ich habe mich beworben, durfte mich präsentieren und habe es ins Finale geschafft. Nun kann ich meine Passion mit einem riesigen Publikum teilen. Das ist wunderschön, aber auch mit Ängsten verbunden. Ich will es bis in die Finalshow schaffen, am 6. Dezember. Bis dorthin ist es jedoch noch ein weiter Weg, denn ich kann jede Woche ausscheiden. Wenn dies passiert, habe ich dies nur meinem eigenen Versagen zuzuschreiben und die Vorstellung, vor einem Millionenpublikum zu versagen, ist natürlich beängstigend.

................................................... von salomon schneider Joel Kraaz ist feingliedrig gebaut, von Kopf bis Fuss tätowiert und hat einen exzentrischen Charakter. Er hat an den renommiertesten Adressen in Gstaad, Davos und Zürich in den bekanntesten Häusern gearbeitet und von den besten Köchen gelernt. 15Stunden-Arbeitstage, rauer Umgangston und die in der Gastronomie üblichen Feiern – wenn man nach einem langen Arbeitstag endlich Feierabend hat – gehörten für ihn genauso zum Beruf, wie die mit Spitzenhäusern verbundenen Wanderjahre. Für seine Passion, das Kochen, hat er Vieles aufgegeben. Mit der Sat.1-Show The Taste, erhält er nun die Chance, seine Begeisterung für das Kochen einem Millionenpublikum zu präsentieren. «Anzeiger»: Sie kleiden sich auffällig, haben einen perfekt sitzenden Haarschnitt und zahlreiche Tattoos, sogar im Gesicht. Was hat es damit auf sich? Joel Kraaz: Ich bin ein Paradiesvogel, ein Künstler. Mein Körper repräsentiert das, Kleidung und Haare sollen mich optimal in Szene setzen, wie ein Bilderrahmen. Ich provoziere gerne, mit meinen Kreationen in der Küche sowie mit meinem Äusseren. Bis zu einem gewissen Grad ist das aber auch Selbstschutz. Denn im Herzen bin ich eine sehr sensible Person. Wenn Sie vom Kochen sprechen, leuchten Ihre Augen. Was bedeutet für Sie?

Wie gehen Sie mit diesem Druck um? Mich hat Druck immer beflügelt. Unter Zeit- und Leistungsdruck arbeite ich mich in einen Rausch und es passieren die aufregendsten Kreationen. Damit umgehen zu können, gehört einfach zur Gastronomie. Ob ich auch dem Druck eines Millionenpublikums gewachsen bin, wird sich zeigen. ...............................................................

Seine Frau Steffi konnte Joel Kraaz Wurzeln geben, ohne ihm die Flügel zu stutzen. (Bild zvg.) Kochen ist mein Leben. Es ist eine kreative Verbindung von Kunst, Handwerk und Wissenschaft. Beim Kochen kommen Biologie, Chemie und Physik zusammen und werden durch Kreativität und experimentelle Handwerkstechniken zu etwas Einmaligem erhoben. Beim Kochen kann ich mich komplett verwirklichen. ...............................................................

«Kochen verbindet Kunst, Handwerk und Wissenschaft» ............................................................... Sie haben Ottenbach verlassen, um in den renommiertesten Häusern, bei den Bekanntesten Köchen zu lernen und leben jetzt im Luzernischen Neuenkirch. Was hat Sie dazu gebracht, Familie und Freunde zurückzulassen und jahrelang herumzuziehen?

Einerseits gehört das zum Beruf – wenn man wirklich gut werden will. Man wächst ja schliesslich mit seinen Aufgaben. Andererseits ist Kochen für mich das Wichtigste auf der Welt. Dafür war ich auch bereit etwas zu opfern. Jede positive Eigenschaft hat auch Schattenseiten. Mein bedingungsloses Engagement für Kreativität, grenzt manchmal an Wahnsinn. Sie sind wie Teile einer Familie und gehören zusammen. Wenn ich konzentriert an einer Kreation arbeite, vertrage ich keine Störung und kann mich völlig in meiner Arbeit vergessen. Trotzdem sind Sie momentan wieder sesshaft geworden. Was ist passiert? Die Liebe! Während meiner Wanderjahre habe ich meinen Sohn Liam manchmal so stark vermisst, dass es mich verzehrt hat. Zudem habe ich meine Frau Steffi kennen gelernt. Sie

schafft es, mir Wurzeln zu geben, ohne mir die Flügel zu stutzen. Mit ihrer Hilfe hat mein Cateringunternehmen Kitchen Kraaz richtig Fahrt aufgenommen. Sie kümmert sich um Termine und Administration und hält mir den Rücken frei. Ich kann mich dafür auf meine Kernkompetenz fokussieren. Wir sind ein «Perfect Match». ...............................................................

«Für meine Leidenschaft habe ich viel geopfert» ............................................................... Sie haben es ins Final der Sat.1-Show The Taste geschafft, der einschaltquotenstärksten Kochshow Europas. Wie haben Sie das geschafft? Ich habe jahrelang hart an meinen Fähigkeiten gearbeitet und habe extrem viele Ideen, wie Produkte kombiniert, präsentiert und veredelt werden

«Unter Druck arbeite ich mich in einen Rausch» ............................................................... Wir haben Ihre Familie und Ihre Bekannten auf die Qualifikation für «The Taste» reagiert? Meine engsten Freunde und die Familie haben mich begleitet und sich natürlich riesig für mich gefreut. Am Morgen nach der Ausstrahlung habe ich über 300 Gratulationsnachrichten über alle möglichen Kanäle erhalten. Ich habe mich natürlich riesig gefreut, es hat mich aber auch nachdenklich gestimmt. Es gab auch schwierige Zeiten in meiner Vergangenheit; damals waren nur wenige gute Freunde für mich da. Erfolg scheint auf jeden Fall sexy zu sein (lacht). Ich werde den Moment geniessen – im Bewusstsein, dass auch wieder schwierigere Zeiten kommen werden. «The Taste» wird jeden Mittwoch auf Sat.1 ausgestrahlt, jeweils um 20.15 Uhr, bis zum 6. Dezember.

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Räbeliechtliumzug Herbstneuheiten aus der Bücherwelt in Bonstetten Buchhändlerin Daniela Binder besuchte die Bibliothek in Wettswil fällt aus 25 Jahre lang wurde der Bonstetter Räbeliechtliumzug vom Komitee um Peter Oberholzer organisiert. Er hat als Initiant ein Stück Dorfleben geschaffen, das zum festen und geschätzten Teil der Bonstetter Agenda wurde. Nach 25 Jahren ist nun Schluss, das OK zieht sich zurück. So findet dieses Jahr in Bonstetten kein Räbeliechtliumzug statt. Weil ihnen dieser Anlass sehr ans Herz gewachsen ist, haben sich der Cevi und die Primarschule zusammengetan und wollen die Organisation des Umzuges künftig gemeinsam übernehmen. Im Geiste eines Neuanfangs soll der Umzug in einem etwas veränderten Gewand daherkommen. Nach einer Pause in diesem Jahr soll der Räbeliechtliumzug in Bonstetten ab 2018 also wieder stattfinden. Die Organisatoren werden zu gegebener Zeit darüber informieren. (pd.) anzeige

Daniela Binder, ebenso beliebte wie belesene Buchhändlerin aus Winterthur, stellte am Donnerstag, 19. Oktober, in Wettswil eine Auswahl an Herbstneuheiten aus der Bücherwelt vor. ................................................... von karin auf der maur Daniela Binder begann rasant mit dem Buch «Zeitgeschichte» von Katrin Burseg und reihte danach Buch an Buch, Zusammenfassung an Zusammenfassung. 20 Bücher in einer guten Stunde; Daniela Binder fasste zusammen, was sie gelesen und dabei empfunden hatte. Das Publikum hörte atemlos zu, man geriet in einen richtigen Erzählbann. Eines ihrer persönlichen Lieblingsbücher unter den Neuerscheinungen sei «Ein feines Gespür für Schönheit» von J. David Simons. Ein Buch über Liebe und Schuld, Scheitern und Sühne, das in Japan spielt. «Dieses Buch hat mich sofort gefesselt und nicht mehr losgelassen; ich musste den ganzen freien Nachmittag durchlesen», schwärmte Daniela Binder.

Im spannendsten Moment aufgehört Die Buchhändlerin stellte die ausgewählten Bücher so realitätsnah und spannend vor, als würden die Protagonisten in der nächsten Sekunde zur Türe hereinkommen. Aber im spannendsten Moment endete ihre Erzählung jeweils. Am liebsten hätte man dann das vorgestellte Buch sofort ausgeliehen und es sich zu Hause gemütlich gemacht, um mehr über die Geschichte zu erfahren. Alle vorgestellten Bücher können Buchhändlerin Daniela Binder in der Bibliothek Wettswil. in der Bibliothek (Bild zvg.) Wettswil ausgeliehen werden. Wer die Vorstellung ver- Bücherliste in der Bibliothek beziepasst hat, kann Daniela Binders hen.

Wir möchten Sie kennen lernen! Gemeinderätin oder Gemeinderat in Affoltern, das wäre doch etwas für Sie! Wir suchen Kandidaten, die nicht Mitglied einer Partei sind. Die sich aber sozial und mitmenschlich engagieren für ein aktives, begegnungsfreundliches und lösungsorientiertes Affoltern a. A. und für eine verbesserte Situation in unserer Langzeitpflege im Spital. Machen Sie mit, stellen Sie sich zur Wahl. Oder helfen Sie mit, Kandidaten zu finden. Kandidaten helfen wir beim Wahlprozedere, bis zu Ihrem Erfolg.

Informationsveranstaltung Was es braucht, um Gemeinderat zu sein. Oder: Wen können Sie uns empfehlen, wen sollen wir anfragen? Montag, 30. Oktober 2017 Ref. Kirchgemeindehaus, Zürichstrasse 94, neben der ref. Kirche, in Affoltern a.A., 20.00 h Veranstaltet von der Impulsgruppe Affoltern a. A. www.impulsgruppe.ch


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Bezirk Affoltern

Dienstag, 24. Oktober 2017

Querschnitt durch gut 50 Jahre Musikgeschehen Top-Charts-Songs am Konzert des Panflötenensembles Corona in Bonstetten «Top Charts» nannte Richard Müller, der durch das Programm führte, das Konzert-Motto. Die Titel, die vorgetragen wurden, waren zu ihrer Zeit echte Dauerbrenner in den Hitparaden. Von deutschen Schlagern über Ragtime bis hin zu Rock-Balladen. ................................................... von susanne crimi Jedem Konzert, ob nun ein professionelles Orchester, eine Jugendmusik oder das Corona Panflötenensemble auftritt, geht immer ein ganz spezielles Empfinden voraus. Die spürbare Spannung, die im Raum hängt, bevor die ersten Klänge ertönen, die Erwartung des Publikums und das Lampenfieber der Musiker, auch wenn sie noch nicht im Raum sind, schaffen diese unerklärliche Faszination. Sepp Bachmann am Flügel, verstärkt durch Stefan Heinzmann am Schlagzeug schlug einen überraschend jazzigen Auftakt an, zu dem die vorwiegend weiblichen Mitglieder des Corona-Ensembles nacheinander die Konzertbühne betraten und schliesslich mit einstimmten. Die katholische Kirche Bonstetten war beinahe bis auf den letzten Platz besetzt und das Publikum liess sich in der folgenden guten Stunde quer durch alle möglichen Musikstile führen.

Filmmelodien und Ohrwürmer Deutsche Schlager wie «Ein Stern» von DJ Ötzi, «Atemlos» von Helene Fischer anzeige

Hochkonzentriert am Konzert: das Corona Panflötenensemble unter der Leitung von Monika Meier. (Bild Susanne Crimi) und «Mein Herz, es brennt» von Beatrice Egli wurden zum Besten gegeben. Filmmelodien und Ohrwürmer wechselten sich ab. «My heart will go on» von Celine Dion, «Rivers of Babylon» von Boney M. und «Girls, Girls, Girls» von Sailor liessen die Zuhörer entweder leise seufzen oder im Takt mit den Füssen wippen. Und doch – es gibt Melodien, die für ein fast reines Panflötenorchester wie geschaffen sind. «Only time» von Enya gehört dazu, «You are not alone» von Michael Jackson und «Candle in the Wind» von Elton John ebenfalls. Das Hirteninstrument mit dem eigen-

tümlichen, gehauchten Klang, das sich melancholisch und trotzdem tröstlich anhört, liess die genannten Songs tief in die Zuhörer eindringen. Am Sonntagabend in der Kirche St. Mauritius in Bonstetten zeichneten sich damit einige Solistinnen des Corona Panflötenensembles besonders aus. Maja Berglas, Regula Vollenweider, Nicole Schönbächler und Regula Dähler coverten «Only Time» auf wunderbare Art, «You are not alone» erklang wie ein Zwiegespräch zwischen den Flöten von Rita Keiser und Regula Vollenweider und Monika Meier, die die Leitung über das Ensemble inne-

hat, gab mit dem Solo von «Candle in the Wind» eine eindrückliche Vorstellung ihres Könnens.

Herausfordernde Rock-Balladen Auch Balladen von Bands wie «Gotthard», «Bon Jovi» und «Scorpions» wurden vorgetragen. Bestimmt sind speziell diese Songs schwierig zu spielen, fraglich erscheint hier auch, ob Panflöten für dieses Musikgenre geeignet sind. Dem Publikum hat es sehr gefallen und es hat seine Dankbarkeit mit lang anhaltendem Applaus gezeigt.

Zwei Zugaben liessen die Zuschauer am Ende bei «Sierra Madre» mitsingen und mit «I sing a Liad für di» von Andres Gabalier sogar etwas schunkeln. Mit den gleichen swingenden Klängen verabschiedeten sich die Mitglieder des Corona Panflötenensembles vom Publikum und zum Ausklang verblieben nur noch der Pianist Bachmann und der Schlagzeuger Heinzmann im Konzertsaal. Weitere Konzerte: Samstag, 28. Oktober, 19 Uhr, ref. Kirche Muri, Sonntag, 29. Oktober, 17 Uhr, ref. Kirche Affoltern, Eintritt frei, Kollekte


Bezirk Affoltern / Forum

Dienstag, 24. Oktober 2017

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Post in Bonstetten definitiv geschlossen Am vergangenen Samstag war der Schalter der Bonstetter Poststelle letztmals geöffnet. Claude Wuillemin und Arthur Glättli waren die letzten Kunden, bevor die Türe um 11 Uhr für immer schloss und damit ein Kapitel der Dorfgeschichte zu Ende geht. Mit der Gründung unseres Bundesstaates 1848 wurde eine eidgenössische Postverwaltung eingeführt. Die im ganzen Land uniformierten Pöstler waren das erste sichtbare Zeichen des neuen Bundesstaates. Bis zur heutigen Zeit kennzeichnen die Logos und die gelbe Farbe der Bundespost die Postbüros und Briefkästen im ganzen Land. In Bonstetten war das erste Postbüro im noch existierenden Bauernhaus am Isenbach lokalisiert, wurde

dann später ins Dorfzentrum versetzt, wo heute noch die Aufschrift «Alte Post» auf dem Gebäude an der Dorfstrasse 21 zu lesen ist. Später zügelte das Postbüro auf die andere Strassenseite. Als das Areal der ehemaligen Schreinerei Schweizer überbaut wurde, verlegte man die Post in die Burgwies, wo noch eine Zeit lang die gelben Anschrifttafeln zu sehen sein werden, obwohl die Poststelle geschlossen bleibt.

Wehmut vor der geschlossenen Türe Arthur Glättli, der am vergangenen Samstag um 11 Uhr die Schliessung der Post mitverfolgte, sagte: «Für mich als Bürger von Bonstetten geht mit der Schliessung ein langer Strang von Erinnerungen, der bis in die Kindergartenjahre zurückreicht, zu Ende: als Kind Weihnachtspäckli abholen oder

bringen, später Einzahlungen machen oder eingeschriebene Briefe aufgeben oder entgegennehmen, und vor allen immer wieder Leute aus dem Dorf sehen. In diesem Moment stehe ich schon mit etwas Wehmut vor der geschlossenen Türe hier.» Gemeinderat Claude Wuillemin und gleichzeitig Leiter der Paketzustellung für das Gebiet Limmattal und Bezirk Affoltern bei PostLogistics hat die Planung der Schliessung begleitet. Auch er wollte den historischen Moment nicht verpassen und hob als letzter Kunde noch einmal Bargeld von der Post ab und verabschiedete sich vom Postpersonal. Er bedauert die Postschliessung auch, gab aber zu bedenken: «Es ist einfach so, dass immer mehr Dienstleistungen der Post online erledigt werden. Damit werden die Poststellen unrentabel und müssen geschlossen werden.»

Claude Wuillemin (links) und Arthur Glättli am vergangenen Samstag vor der Post Bonstetten gleich nach ihrer Schliessung um 11 Uhr. (Bild zvg.) Damit aber die Kunden nach wie vor im Dorf Post aufgeben können, wurde eine Postagentur im Spar

Supermarkt eröffnet. Hier profitiert die Bevölkerung von den attraktiven Öffnungszeiten. (pd.)

forum

Durch Behördentätigkeit einen wichtigen Beitrag leisten

Fahrverbot für Autos und Motorräder

Behördenwahlen in Hedingen.

Gastkommentar im «Anzeiger» vom 20. Oktober und amtliche Publikation der Gemeinde Mettmenstetten vom 13. Oktober.

Auch in Hedingen sind neue Behördenmitglieder für die künftige Amtsperiode erforderlich. Durch meinen Rücktritt braucht es zumindest eine neue Gemeinderätin oder einen neuen Gemeinderat. Zudem ist das Gemeindepräsidium neu zu besetzen. Erfahrungsgemäss bestehen bei Interesse für ein Behördenmandat immer Vorbehalte wegen der zeitlichen Belastung. Die heutigen Rahmenbedingungen für unser Milizsystem sind schwieriger als früher, d.h. es ist anspruchsvoller, Beruf, Familie und Behördentätigkeit auf einen Nenner zu bringen. Der Gemeinderat ist sich dieser Problematik bewusst und hat deshalb in den letzten Jahren grosse Anstrengungen unternommen, um die

Verwaltung zu professionalisieren als wirksame Entlastung der Behörden. Ich denke, behaupten zu dürfen, dass wir in Hedingen heute über eine überdurchschnittlich gute Verwaltung verfügen, die die Behörden wirkungsvoll entlastet. Selbstverständlich braucht es immer noch das persönliche Engagement jedes Behördenmitgliedes, aber die Miliztauglichkeit der Behördentätigkeit hat sich verbessert.

Hoffentlich keine reine Männergesellschaft mehr Anstatt die Behördentätigkeit mit viel Worten zu beschreiben, empfehle ich interessierten Bürgerinnen und Bürgern das persönliche Gespräch zu suchen. Der Gemeindeschreiber Daniel Keibach (daniel.keibach@hedingen.ch)

und ich (bertram.thurnherr@hedingen.ch) nehmen uns für ein Gespräch gerne Zeit. Selbstverständlich können Sie auch die anderen Behördenmitglieder ansprechen. Vor vier Jahren ist es leider trotz grosser Anstrengungen, nicht gelungen, eine Frau für den Gemeinderat zu gewinnen. Es würde mich sehr freuen, wenn der Gemeinderat in der nächsten Amtsperiode nicht mehr eine reine Männergesellschaft wäre. Geschätzte Hedingerinnen und Hedinger, packen sie die Chance, durch eine Behördentätigkeit einen wichtigen Beitrag für unser schönes Dorf zu leisten. Bitte melden Sie sich für ein Gespräch. Bertram Thurnherr, Gemeindepräsident, Hedingen

Genug von Negativschlagzeilen Die negativen Schlagzeilen und Vorwürfe gegen die Langzeitpflege Sonnenberg ist ein Schlag ins Gesicht jeder Pflegefachfrau welche jeden Tag mit Herz, Verstand, Empathie und Berufsstolz ihre Arbeit in diesem Betrieb, mit den ihr anvertrauten Bewohnerinnen, erledigt. Bei uns werden die Bewohner sehr gut betreut. Wir haben ein Angebot an Aktivitäten, welche – je nach Lust und Laune – genutzt werden können. Sie können je nach Vorlieben z.B. unter Singen, ins Kino gehen, Kochen, Frühstücksgruppe, Basteln, etc. auswählen. Es gibt Bewohner, die müde sind und an keiner Aktivität teilnehmen möchten, da sie ja ein Leben lang ge-

arbeitet haben. Diese Wünsche akzeptieren wir, da wir die Autonomie und Selbstbestimmung hochhalten. Unsere Abteilungen sind immer saisonal und liebevoll dekoriert und vermitteln so eine angenehme Wohnatmosphäre. Viele unserer Mitarbeiter sind bereits jahrelang in der Langzeitpflege Sonnenberg tätig. Wären die Zustände und Arbeitsbedingungen wirklich so schlimm, wie immer wieder beschrieben wird, wäre die Fluktuation bei uns viel höher. Wir haben genügend Fachkompetenz auf den einzelnen Abteilungen. Die Mitarbeiter bilden sich laufend weiter oder vertiefen gezielt Kompetenzen, welche in beiden Häusern übergreifend genutzt werden

können. Durch die Anbindung ans Spital haben wir kurze Wege, um uns ärztliche Unterstützung zu holen. Wir wären stolz darauf gewesen, in unserem Betrieb eine Ausbildung zur Fachfrau Gesundheit zu machen. Unsere Lernenden werden kompetent begleitet. Wir fördern und fordern angepasst und ausbildungsbezogen. Was bleibt ist unser Berufsstolz, unser Engagement und unsere Empathie zu den Bewohnern. Jeden Tag aufs Neue möchten wir ihnen ein Lächeln ins Gesicht zaubern und ihren Tag zu einem guten Tag machen. Yvonne Stocker, Monique Suppiger, Corinne Stuber

Lieblose Betreuung der Betagten Aufgrund unserer Texte im Durchblick vom September erhielten wir viele Zuschriften und Telefonanrufe mit Schilderungen, die einem den Schlaf rauben. Da Leserbriefe im «Anzeiger» neuerdings nur noch 2000 Zeichen enthalten dürfen und wir in der freien Meinungsäusserung auch da beschnitten werden, muss auf die Schilderung von Einzelheiten verzichtet werden. Die Behörden versagen auch in dieser Betreuungsfrage grob. Gegenwärtig darf aber immerhin das Seewadel als beispielhaft und gut geführt betrachtet werden. Aber in der Senevita und in der gemeindeeigenen LZP (unsere 14 Gemeinden im Rahmen des Zweckver-

bandes) hören wir von himmelschreiendem Elend. Kommt noch hinzu, dass sich die Behörden vor den Wahlen am 15. April 2018 absolutes Stillschweigen verordnet haben. Gegenwärtig erhält man kein einziges Behördenmitglied ans Telefon. Alle haben Schiss, sie könnten sich die Finger verbrennen. Ist das korrektes, demokratisches, verantwortungsvolles Verhalten? Kommt auch noch hinzu, dass intensiv an einem Neubau-Projekt des Seewadel gearbeitet wird. Da werden wiederum Planungskredite in grosser Höhe verbraten. Und zwar deshalb, weil man nicht weiss, was mit der LZP im Spital geschehen wird. Denn wird

dort der jetzige Leiter behalten, wird dieses einst hochgelobte Heim (Rigi und Pilatus) schon bald völlig leer sein, weil keine Angehörigen mehr ihre betagten Eltern dorthin bringen werden. Demzufolge könnte der Seewadel zum Rigi oder Pilatus werden. Jedenfalls sind sinnvolle, kostensparende, aber menschlich warmherzige Lösungen zu suchen. Dazu sollten sich Bürgergruppen bilden, um das zu machen, wozu sich Behörden und Parteien nun seit Jahren verweigern. Wer ergreift die Initiative? Wer hilft mit? Hans Roggwiler, Verein Pro Zweckverband, Zwillikon

Mettmenstetten wächst ungebremst, so wie es Erich Rüfenach im «Anzeiger» vom 20. Oktober beschrieb. Das bedeutet auch dichteren Strassenverkehr und mehr Personen auf den Strassen. Es wird für alle Bewohner enger. Für Kinder und ältere Menschen auch immer anstrengender, weil viel Aufmerksamkeit von ihnen verlangt wird. Nun lese ich in der amtlichen Publikation, dass auf Antrag des Gemeinderats Mettmenstetten beschlossen wurde, die unbenannte Strasse entlang der A4 mit einem Fahrverbot für Motorwagen und Motorräder zu belegen. Diese unbenannte Strasse solle künftig nur noch dem landwirtschaftlichen Verkehr offenstehen. Ein Rekurs muss innert 30 Tagen an die Rekursabteilung des Kantons Zürich eingereicht werden und ist kostenpflichtig. Diese unbenannte Strasse liegt hinter der Grindelstrasse, im Industriegebiet. Sie ist eine wichtige Strasse

für Firmen, Arbeitgeber, Berufsleute, die Richtung Obfelden liefern oder zur Arbeit fahren. Auch steht kein Haus an dieser Strasse und sie ist 500 m kürzer als die Strasse durch das Wohngebiet.

Ganzer Industrieverkehr künftig über zwei Bahnübergänge? Wird diese Strasse geschlossen, so findet der ganze Industrieverkehr über zwei Bahnübergänge, Bahnhofstrasse und Eigi, statt, deren Barrieren alle 15 Minuten geschlossen sind. Der Industrieverkehr Richtung Obfelden führt weiter über den Bahnhof, wo sich am Morgen und in den Abendstunden viele Pendler ansammeln. Auch viele Fahrzeuge von Zugreisenden selber, oder solchen, die abgeholt werden. Anschliessend geht es durch die Untere Bahnhofstrasse, die zum Schutz der Anwohner eine 30er-Zone ist. Ich habe mir die unbenannte Strasse angesehen und festgestellt, dass nur ein Landwirt in der Nähe dieser Strasse Haus, Hof und Land verwaltet. Da kam ich ins Gübeln! Vreni Weibel, Mettmenstetten

Die Verhältnisse schönreden hilft nicht «Ziemlich atemlos», «Anzeiger» vom 13. Oktober. Liebe Frau Ruf, Ihr Hausarzt und das Spital Triemli haben Ihre Embolie diagnostiziert und sie mit Medikamenten versorgt. Diese haben nicht gewirkt, aber das konnten die Ärzte im Triemli noch nicht wissen. Beim Rückfall hat das Spital Affoltern eine billige Messung gemacht, und sie nach Hause geschickt. Ihre Tochter konnte (aus der Ferne) dann die Ursache vermuten. Dies hätte schon im Spital Affoltern gelingen müssen, aufgrund der bekannten Diagnose und Vorgeschichte hätte man sie wohl nicht nach Hause schicken dürfen. Scheinbar sind sie aber mit dieser Behandlung zufrieden. Bei meinem letzten Besuch als Notfall im Spital Affoltern wurde ich ebenfalls mit wenig Aufwand abgespiesen. Das Personal war unerfahren, und auch nicht daran interessiert, den Fall (vermutlich eine atypische Lungenentzündung) aufzuklären, oder dabei etwas zu lernen. Damit war ich

nicht zufrieden. Unser Spital hat einen schlechten Ruf, und dafür gibt es Gründe. Die Führung wird von Leuten dominiert, welche das Spital als ihre Pfründe betrachten, und für juristische Gutachten jährlich Summen verbraten, die einem grossen Teil der Kosten eines MRIs entsprechen. Die Verhältnisse schönzureden wird nicht helfen. Martin Wyser, Affoltern

Zuschriften sind willkommen Der «Anzeiger» nimmt Zuschriften an redaktion@affolteranzeiger.ch gerne an. Ein Leserbrief muss mit Namen, vollständiger Adresse und Telefonnummer des Verfassers versehen sein, soll in maximal 2000 Zeichen ein Thema aus der Region aufgreifen und darf keine persönlichen Angriffe enthalten. (Red.)


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Neues Schulhaus

Die Feuerwehr Unteramt zeigt an der Hauptübung die Vielfalt ihrer Einsatzgebiete. > Seite 16

Zur Eröffnung der Schulanlage Ägerten in Wettswil ist die ganze Bevölkerung eingeladen. > Seite 17

Dienstag, 24. Oktober 2017

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Schützenkönig Daniel Spahr von der SG Aeugst gewinnt das «Tiro Storico» in Airolo. > Seite 19

Massgeschneiderte Sprachstunden

Camperferien und Schiffsreisen liegen voll im Trend

Englisch mit Emily Schweizer in Hedingen

ReiseBar Info-Apéros in Bonstetten

Die gebürtige US-Amerikanerin Emily Schweizer bietet auf die jeweiligen Bedürfnisse ihrer Schülerinnen und Schüler ausgerichteten Englisch-Unterricht an.

Sommerferien in den USA und Kanada sowie Schiffsreisen sind Renner. Zwei Spezialisten für diese Reisen informieren demnächst in der ReiseBar in Bonstetten.

Eine Fremdsprache lernt sich am einfachsten bei einer Lehrperson, die in ihrer Muttersprache unterrichtet. Emily Schweizer ist gebürtige Amerikanerin und ausgebildete Englischlehrerin. Es ist ihr wichtig, dass ihre Schülerinnen und Schüler die gesteckten Lernziele erreichen. Deshalb vereinbart sie zuerst ein unverbindliches und kostenloses Beratungsgespräch, um zu erfahren, wofür jemand die Sprache braucht. Danach bereitet sie den Unterricht individuell vor. Emily Schweizer lässt die Schüler entscheiden, mit welchem Lernmittel sie arbeiten möchten. Je nach dem kann es auch sinnvoll sein, mit Rollenspielen, Grammatikübungsblättern oder einer Lektüre auf das Lernziel hinzuarbeiten. Im massgeschneiderten Unterricht lässt sich auch bestens auf sprachliche Schwächen eingehen. Die jüngste Schülerin ist fünf, die älteste 77 Jahre alt. Während Emily Schweizer die Jüngsten ein einfaches alltagstaugliches Vokabular lernen lässt, hilft sie der älteren Dame den Inhalt eines Buch zu verstehen. Andere Schülerinnen und Schüler brauchen die Sprache für den Beruf oder bereiten sich bei ihr auf Prüfungen oder Reisen vor.

Emily Schweizer. (Bild Andrea Bolliger) Unkonventionell und flexibel Der Unterricht kann, einzeln oder in Gruppen bis maximal vier Personen, zu flexiblen Zeiten gebucht werden. Damit spricht sie auch Menschen an, die nicht regelmässig an einem Sprachkurs teilnehmen können, weil sie keine fixen Arbeitszeiten haben. Hausaufgaben sind sinnvoll aber Emily Schweizer sagt: «Wenn sich jemand keine Zeit für Hausaufgaben nehmen will, ist das seine Sache.» Ganz unkonventionell schlägt sie auch einmal vor, im Auto englischsprachige Songs zu hören. Weil sie die Erfahrung gemacht hat, dass Schüler in ihrem Zuhause eher abgelenkt sind, unterrichtet sie bevorzugt bei sich, zentral beim Bahnhof Hedingen. abo Kontakt und weitere Infos: Telefon 078 630 91 08 oder emily.schweizer@bluewin.ch. www.englischmitemily.com.

Drei Trouvaillen zur Festtagssaison Ausgewählte Tropfen bei Divino und Landi Zu einem exquisiten Festtagsmenü gehört für viele auch ein edler Tropfen. Divino lanciert mit seinem exklusiven Festtagsangebot exquisite Weine. «Ob zur rustikalen Hausmannskost oder dem edlen 9-Gang-Gourmetessen, jedes Menü verdient eine passende Weinbegleitung», so Hermann Steitz, Önologe der Volg Weinkellereien AG. Den passenden Wein zu finden sei aber nicht immer leicht, deshalb hat er drei Trouvaillen mit hervorragendem Preis-Genuss-Verhältnis zusammengestellt.

Der Fruchtige: Rioja DOCa Reserva La Tonada Die reifen Tannine geben diesem Rioja, der ausschliesslich aus Tempranillo gekeltert wird, seinen kräftigen und langanhaltenden Abgang im Gaumen. Gemeinsam mit den vielfältigen Aromen, wie Vanille, Pfeffer und Tabak, bringt dieser Wein den südländischen Sommer in unseren Winter zurück. Der Rioja ergänzt jedes Fleischgericht, besonders gebratene Kalbsleber, Rindsfilet oder eine spanischen Paella.

Der Traditionelle: Malans Bothmargut Pinot Noir Das dichte Rubinrot dieses Weines lässt das vielschichtige Bouquet nach roten Beeren und Kirschen bereits erahnen. Der Blauburgunder aus dem höchstgelegenem Rebberg der Bündner Herrschaft überzeugt Kritiker weltweit mit seinem gut strukturierten Körper und dem intensiven Abgang. Seine Vielfalt eröffnet sich besonders gut als Begleitung zu einem Wild- und Pilzgericht oder reifem Alpkäse.

Sprudelndes Finale: Cava Reserva Anna de Codorníu Blanc de Blancs Brut Das Zusammenspiel der verschiedenen Rebsorten Parellada, Xarello, Macabeo und Chardonnay verleihen diesem Wein den erfrischenden und tropischen Zitrus-Geschmack. Kombiniert mit der feinen Perlage, fügt sich der Cava in jede leichte Vorspeise, jeden Brunch und jede Feierlichkeit ideal ein. (pd.) Festtagsangebot vom 1. November bis 31. Dezember bei 89 Divino-Partnern in den Landi-Filialen oder unter www.divino.ch (solange Vorrat).

«USA und Kanada sind starke Magnete. Die Kunden wollen moderne Abenteuer erleben und das Land selbstständig bereisen. Sie träumen von Freiheit, Natur und Wildnis und kombinieren diesen Genuss mit behaglichem Komfort. «Camperferien im Motorhome erfüllt die Vorstellungen dieser Kunden», schwärmt Ursula von Allmen. Sie ist Inhaberin der ReiseBar an der Stallikerstrasse in Bonstetten. «Auch viele Familien erwärmen sich in jüngster Zeit für diese Ferienart», berichtet die Reisefachfrau, «diese suchen nach Alternativen zum Pauschalangebot, weil sie sonst schon immer in Strukturen eingebunden sind.»

Riesige Auswahl an Schiffsreisen – auch online verfügbar Kreuz- und Flussschifffahrten sind ebenfalls Bestsellers. «Die Angebote sind vielfältiger und tendenziell günstiger als noch vor wenigen Jahren», meint Ursula von Allmen. «Das gilt durchgehend, für fast alle Kategorien.

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Ferien auf dem Schiff kann man sich heute darum schnell einmal leisten und auch diese Reisen lassen sich individuell gestalten.» «Fantastisch», Ursula von Allmen ist selbst begeistert von der Vielfalt an Kreuzfahrten und Flussreisen. Auf reisebar.ch – der schönen und benutzerfreundlichen Website der ReiseBar – können sich Interessierte die vielen Angebote anschauen, vergleichen und auf Wunsch auch gleich buchen. «Doch viele Kunden suchen unseren Rat beim Auswählen des passenden Schiffes, und wir erläutern ihnen gerne lohnenswerte Routen mit schönen Ausflugszielen», sagt Ursula von Allmen. Ferienstimmung kommt auf beim Besuch eines Info-Apéros in der ReiseBar. Ende Oktober und Ende November ist es wieder so weit. Dieses Mal informieren zwei Spezialisten, wie man Motorhomeferien und Schiffsreisen idealerweise gestaltet. Ein Glück, kann man bei diesen Gelegenheiten als Frühbucher aus den attraktivsten Angeboten wählen und von schönen Rabatten profitieren. Die ReiseBar in Bonstetten ist ein unabhängiges Reisebüro, das mit Vorliebe massgeschneiderte Qualitätsangebote für Reisen in alle Welt zusammenstellt. Die individuelle Abklärung der Kundenwünsche

Ursula von Allmen. (Bild zvg.) und die persönliche Beratung sind Markenzeichen der ReiseBar. (pd.) Info-Apéro Abenteuerferien mit dem Camper, USA – Kanada – Alaska, mit Spezialisten von CamperWorld Reisen AG, am Samstag, 28. Oktober, 10 bis 13 Uhr. Info-Apéro Kreuz- und Flussfahrten, mit Spezialisten vom CruiseCenter AG, am Samstag, 25. November, 10 bis 13 Uhr. Reisebar GmbH, Stallikerstrasse 1b, Bonstetten. Telefon 043 466 04 75, travel@reisebar.ch, www.reisebar.ch.

Ein Glas Prosecco und 20 Prozent 10 Jahre Tiefenbacher Schuhe in Affoltern Vom 26. bis 28. Oktober, wird das Jubiläum mit tollen Aktionen und Überraschungen gefeiert. Vom Donnerstag bis Samstag werden verschiedene Attraktionen geboten und während dieser Zeit 20 % Jubiläums-Rabatt auf das gesamte Sortiment inklusive der neuen Herbst-/ Winterkollektion offeriert. An allen drei Tagen wartet ein Glas Prosecco auf die Kunden, zum Anstossen auf 10 Jahre aktuelle Schuhmode für die ganze Familie. Bei Tiefenbacher steht der Kunde im Zentrum. «Qualität zu einem fairen Preis und Mode für die ganze Familie», so Thomas Tiefenbacher von der Unternehmensleitung, «heisst unser Motto. Und das seit zehn Jahren auch in Affoltern. Alle unsere Verkaufsberaterinnen sind gut ausgebildet – eine erstklassige Beratung und eine freundliche Bedienung sind für Frau Rabiha Rechi, unsere Filialleiterin in Affoltern, und ihr Team selbstverständlich.» Von junger Mode bis zum modischen Bequemschuh, von Pumps bis zu Sneakers wird Frau geboten, was das Herz begehrt. Neben bewährten Marken wie Gabor, Paul Green, Ecco, Tamaris, Rieker und Ara sind auch trendige und sportliche Labels wie Stilemoda, Lowa, Nike oder Skechers im Angebot. Auch für die Herren findet sich ein breites Angebot. Ob Sport, Casual

Filialleiterin Rabiha Rechi (rechts) und Erika Nauer präsentieren die neueste Kollektion. (Bild Andrea Bolliger) oder Chic, man(n) darf eine tolle Auswahl erwarten. Mit Marken wie Fretz Men, Camel Active, Daniel Hechter oder Ecco und vielen weiteren Qualitätsmarken lässt das Sortiment keine Wünsche offen. In der Kinderabteilung finden Kids und Kleinkinder ihr begehrtes Label, und die Eltern können der Fachberatung der geschulten Mitarbeiterinnen ihr volles Vertrauen entgegenbringen. Ecco, Superfit, Primigi und Ricosta bilden die Basis der grossen Auswahl an tollen, kindergerechten Schuhen. Ergänzt wird das umfassende Angebot durch preiswerte

Sportschuhe von Nike, Skechers und Adidas sowie aktuelle Trekkingschuhe von Lowa. Die Firma Tiefenbacher ist ein unabhängiges Familienunternehmen mit Sitz in Dietikon und blickt auf eine fast 100-jährige Tradition zurück. Das Unternehmen zählt heute 30 Filialen mit 180 Mitarbeitenden. Ein Besuch bei Tiefenbacher lohnt sich. Alle sind eingeladen auf zehn Jahre und glückliche Füsse anzustossen. (pd.) Tiefenbacher Schuhe, Obere Bahnhofstrasse 11, Affoltern. www.tiefenbacher.ch.


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Der heilende Geist Gesund durch Hypnose Hirnforscher entdeckten unlängst, wie der Geist die Biologie des Körpers verändert und dabei helfen kann, seelische und körperliche Leiden zu überwinden. Hypnosetherapeut Reto Blaschitz erfährt dies tagtäglich in seiner Praxis in Rifferswil. Niemand behauptet, man könne Krankheiten einfach wegdenken. Jedoch liegen wesentliche Elemente der Heilung im Menschen selbst. Sogar bei schweren körperlichen Erkrankungen kann er seine Genesung selber beeinflussen. Hierbei zeigt sich die Hypnosetherapie, die aktive Veränderungsarbeit in Trance, als sehr wertvoll, denn sie hat einen starken Einfluss auf die Gesundheit und das Wohlbefinden. Hypnose dient dazu, das Bewusstsein und die Wahrnehmung zu erweitern und sich von Annahmen, eingefahrenen Denkmustern und Verhaltensweisen zu lösen. Sie hilft dabei, die innere Selbstorganisation und Selbstregulation zu fördern. Von Natur aus trägt jeder Mensch einen Erste-Hilfe-Kasten im Körper, der ohne seelischen Beistand wirksam werden kann. Er repariert Verletzungen durch nachwachsendes Gewebe, baut mithilfe der Leber Gifte ab, hetzt Immunzellen auf Krankheitserreger und löst gezielt Schmerz aus, um den Kranken zur Schonung zu zwingen. Dieses Kontrollsystem arbeitet unbewusst und kann ungeahnte Kräfte freisetzen. Im Laufe der menschlichen Evolution erhielt das Kontrollsystem Hilfe durch das Gehirn. Als es sich weiter entwickelt hatte, konnte es aus der Vergangenheit lernen und für die Zukunft planen. Seither dient das Gehirn dem Kontrollsystem als Sensor. Wenn es Stärkung von aussen erfährt oder durch Hypnose in einen positi-

Reto Blaschitz. (Bild zvg.) ven Zustand versetzt wird, setzt das System die eigenen Selbstheilungskräfte gezielt ein. Deshalb haben lebensbejahende Gefühle, innere Bilder und Gedanken einen so starken Einfluss auf die Gesundheit. Im Laufe der Evolution haben sich im Gehirn verschiedene Areale entwickelt, die für diese Art der Heilung empfänglich sind. Heute werden sie im Kernspintomografen sichtbar gemacht. Hypnose beeinflusst und fördert die Gehirnareale, die für Aufmerksamkeit, Konzentration und Erinnerung wichtig sind. Auf diese Weise hilft sie, neuronale Netzwerke umzuformen und neue Realitäten zu etablieren. Hypnosetherapie verändert nicht nur psychische Belastungen wie etwa Depression, Angst oder Stress, sondern beeinflusst auch Lebensvorgänge im Körper wie zum Beispiel das Immunsystem arbeitet besser, der Blutdruck sinkt, die Aktivität von Enzymen steigt. (pd.) MindSpirit Hypnosetherapie, Reto Blaschitz, Jonentalstrasse 3, Rifferswil. Telefon: 079 668 09 18. www.mindspirit.ch.

Veränderungen erfolgreich bewältigen Kurse und Coaching in Zürich Andreas Hableib bietet in Zürich Kurse, um unguten Gefühlen die Stirn zu bieten und das Schreckgespenst der Veränderung im Kopf in die Schranken zu weisen. Wenn es etwas gibt, worauf man sich wirklich verlassen kann, dann ist es die Veränderung. Veränderung gehört zum Leben. So zum Beispiel die Kinder ziehen aus: Was macht man dann jetzt mit seiner Zeit? Trennungen finden statt, oder der neue Lebensabschnitt Rente. Beruflichen Veränderungen treffen einem andauernd: Wie wird der neue Chef sein? Wie sieht die neue Organisation aus, oder auch manchmal: Hilfe, ich werde entlassen, was nun? Veränderung bedeutet für viele Stress, manchmal sogar Ängste und in gar nicht so seltenen Fällen sogar Panik oder Depressionen. Da hat Andreas Hableib eine gute Nachricht: «Das hat nichts mit Ihrem Charakter zu tun, oder ob Sie stark oder schwach sind.» Das hat mit der Arbeitsweise des Gehirns zu tun. Dies gilt es als Erstes zu verstehen und zweitens durch kontrolliertes Gestalten, die Veränderungsprozesse erfolgreich im Leben einzubauen. Man gestaltet die Zukunft mit und ist so in der Lage, aus den Veränderungsprozessen positive Ergebnisse für sich und ihre Familien zu erzielen. Mit Analysen, Erkenntnissen und ganz praktischen Schritten kann man diesen Herausforderungen entgegentreten. Andreas Hableibs Unterstützung befähigt dazu, unguten Gefühlen die Stirn zu bieten und das Schreckgespenst der Veränderung im Kopf in die Schranken zu weisen.

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Veranstaltungen

Dienstag, 24. Oktober 2017

Der Bevölkerung zeigen, dass man bereit ist

1517 – Weltgeschichte eines Jahres

Hauptübung der Feuerwehr Unteramt, am 28. Oktober

Vortrag im Chilehuus Affoltern

Die diesjährige Hauptübung der Feuerwehr Unteramt findet in Bonstetten statt. Mit spannenden Szenarien illustriert die Feuerwehr die Vielfalt ihrer Einsatzgebiete, am Samstag, 28. Oktober, um 14 Uhr.

Am 31. Oktober jährt sich der legendäre Thesenanschlag Martin Luthers zum 500. Mal. In was für eine Zeit fiel dieses Ereignis eigentlich? Pfarrer Hans Peter Werren lädt ein zu einem kurzweiligen Blick über den kirchlichen Tellerrand.

Als Ersteinsatzelement bei Not- und Schadenereignissen rückt die Feuerwehr innert Minuten an den Schadenplatz aus, und unterstützt die Bevölkerung bei Notlagen aller Art. Auch dieses Jahr waren die Einsätze für die Feuerwehr Unteramt, welche die Gemeinden Bonstetten, Stallikon und

Wettswil abdeckt, vielfältig. Bis Ende September wurden die Angehörigen der Miliz-Feuerwehr zu 57 Einsätzen aufgeboten, eine überdurchschnittlich hohe Zahl verglichen mit anderen Jahren. In über 1200 Einsatzstunden wurden Wohnungsbrände gelöscht, zahlreiche Chemie-Ereignisse gelöst, bei Verkehrsunfällen verletzte Personen versorgt und die obligate Katze vom Baum gerettet. Anlässlich der diesjährigen Hauptübung zeigt die Feuerwehr Unteramt auf dem Dorfplatz von Bonstetten, welchen Herausforderungen die Mannschaft gegenübersteht, wenn einmal mehr unangekündigt die Ein-

satzkräfte gerufen werden. Das aufgestellte Szenario beinhaltet zahlreiche Überraschungen für Besucher und Einsatzkräfte zugleich. Ein Unfall mit einem Forsttraktor führt zu einem Nachfolgeunfall, bei welchem gefährliche Güter geborgen werden müssen, und dass aus einem Nebengebäude plötzlich Rauch steigt, wird die ausrückenden Einsatzkräfte weiter herausfordern. Um 14 Uhr startet die Leistungsshow auf dem Dorfplatz. Gerne lädt die Feuerwehr danach die interessierten Besucher zu einem kleinen Apéro ein. (mb/sals)

«Mäettmi-Märt» klein aber fein, aus der Region, mit Liebe gemacht Herbstmarkt auf dem Gemeindeplatz Mettmenstetten

Osmanen, Zaren, Silbertaler

Am Samstag, 28. Oktober, findet der diesjährige Herbstmarkt «Handwerk und Köstlichkeiten» auf dem Gemeindeplatz in Mettmenstetten statt. Ab 10 Uhr laden die Marktleute ein zum Staunen, Probieren, Begegnen, Entdecken, Plaudern oder einfach zum Geniessen. Neben einigen bekannten Gesichtern bereichern den Märt diesmal auch neue Teilnehmer. Margrit Bayer bietet selbstentworfenen und gestalteten Silberschmuck an, wobei jedes Stück die Individualität des zukünftigen Trägers unterstreicht. Reni Sigg präsentiert Malerei auf Seide und zeigt, dass dies viel mehr sein kann als Halstücher. Freuen dürfen sich die Besucher auch auf Barbara Niklaus. Vielen bekannt durch ihren tollen Garten, präsentiert sie am Märt ihre kunstvoll geformte Keramik. Ebenfalls mit dabei ist Maria Melliger, welche liebevoll gestrickte Sachen anbietet – vom Babyschühchen bis zur coolen Mütze. Wiedererkennen werden fleissige Marktbesucher Rebekka Rossi. Ihre Naturheilprodukte, Salben oder Deos zeigen wie Mutter Natur unseren Körper unterstützt und noch gut duften lässt. Sonia Mösch bereichert den Märt mit neuen Stücken und Ideen aus ihrer Taschenund Etuikollektion. Weitere Keramik bieten die drei Rossauerinnen Myrta Arnold, Sybill Jung und Ines Geyer an. Hier findet sich wieder Schönes für anzeige

Einer der originellsten Beiträge zum Reformationsjubiläum stammt zweifelsohne aus der Feder des Berliner Historikers Heinz Schilling. In «1517 – Weltgeschichte eines Jahres» fokussiert er nicht auf Luther & Co, sondern nimmt die Welt in den Blick, in der die Reformatoren und ihre Zeitgenossen lebten. Denn 1517 war nicht nur ein Schicksalsjahr für die Kirche. 1517 war auch ein Jahr politischer und ökonomischer Umbrüche, ein Jahr der Entdeckungen, im Westen wie im Osten. Gelehrte Debatten prägten dieses Jahr ebenso wie blühender Aberglaube und schlechtes Wetter.

Herbstzeit ist Marktzeit – am 28. Oktober auch in Mettmenstetten. (Bild zvg.) Tisch, Haus und Garten, neue Dekoideen oder Nützliches für den Haushalt. Besonders freuen dürfen sich die Besucher diesmal auch auf die Köstlichkeiten, welche am «Mäettmi-Märt» angeboten werden. Erstmals dabei ist Martina Murer. Im Angebot sind hier eigene Kreationen frisch aus dem Garten, selbstgemachte Konfitüre oder Chutneys mit südfranzösischem Flair. Auch der Hofladen vom Güetli wird seine breite Palette von Bioprodukten anbieten – auch hier gibt es einiges Neues zu entdecken. Interessantes für Jung und Alt zur und um die Jagd präsentiert die Jagdgesellschaft Mettmenstettens am Wildlernwagen. Versüsst wird das

Ganze mit gegrilltem Wildfleisch, welches sicher gern verkostet werden darf. Abgerundet wird das Markterlebnis mit leckeren Kuchen und Kaffee, wofür der Verein «DrähSchiibe» einen Stand übernimmt. Hier bleibt Zeit für einen Plausch über das Neuste vom Dorf. Der «Mäettmi-Märt» steht unter dem Patronat der «InfoDrähSchiibe», wird jedoch von einer eigenständigen Marktkommission organisiert. Die Marktleute freuen sich auf einen abwechslungsreichen «Herbstmärt» im Herzen von Mettmenstetten. (pd.) Für Ideen oder Anregungen oder zukünftige Marktfahrer wende man sich an Ines Geyer (OK Märt) unter geyerines@gmx.de.

Am 500. Jahrestag des Wittenberger Thesenanschlages nimmt Pfarrer Hans Peter Werren das Publikum mit auf eine virtuelle Reise in das Jahr 1517 und die Welt «jenseits von Wittenberg»: Auf den Spuren Schillings wird dabei – unter anderem – der russische Zarenhof besichtigt und das islamische Reich der Osmanen erkundet, das 1517 mit der Eroberung Kairos seinen Herrschaftsbereich weiter ausbaute und allmählich zu einer Gefahr für das zerstrittene christliche Europa wurde. Auch ein Besuch bei Kopernikus steht auf dem Programm, der sich 1517 allerdings nicht als Astronom, sondern mit einer Abhandlung über den Silbertaler hervortat: Geld wurde in dieser Zeit des explodierenden Handels immer wichtiger. Machiavellis Theorie, die Machtkalkül zum obersten Prinzip aller Politik erhebt, wird ebenso gestreift wie der utopische Gesellschaftsentwurf des Thomas

Hans Peter Werren. (Bild zvg.) Morus, wonach alle Bürger gleiche Rechte haben, über die Geschicke des Staatswesens mitbestimmen und allen Besitz gemeinsam haben. Gleichzeitig segeln Spanier und Portugiesen über die Meere, eröffnen neue Horizonte und erobern neue Welten.

Die Welt als Kontext Im Kontext der Weltgeschichte relativiert sich die Bedeutung des Wittenberger Thesenanschlags – auch wenn er Folgen zeitigte, die die Welt veränderten und bis heute wirksam sind. Kirchengeschichte ist ein Teil der Weltgeschichte! So richtet sich der Vortrag von Hans Peter Werren auch nicht an kirchliche Insider, sondern an allgemein historisch Interessierte. Der Referent ist Pfarrer in Berg am Irchel und seit vielen Jahren in der Erwachsenenbildung tätig («WylandSeminare»). Die Reformierte Erwachsenbildung im Säuliamt freut sich, Hans Peter Werren für diesen Abend gewonnen zu haben und lädt herzlich zu diesem Abend ein. (pd.) 31. Oktober, 19.30 Uhr, reformiertes Chilehuus, Zürichstrasse 94, Affoltern. Der Eintritt ist frei.

Flicken statt wegwerfen Reparaturtag mit dem Repair Café Affoltern Am Samstag, 28. Oktober, von 9 bis 15 Uhr findet der zweite Schweizer Reparaturtag statt. Auch im Repair Café Affoltern im Gemeinschaftszentrum Bauspielplatz wird repariert und geflickt was das Zeug hält. Im Repair Café wird mit Begeisterung genäht, gelötet, geschraubt und gestanzt was das Zeug hält – was immer die Besucher und Besucherinnen mitbringen: Bei Verena und Maja stehen Nähmaschinen zum Gebrauch bereit. Sie helfen beim Ersetzen von Reissverschlüssen und beim Flicken. Othmar ist Sattler und hilft beim Nähen und Nieten von Lederwaren. Der pensionierte Sanitärmeister Karl kennt sich bestens aus mit Metallen, mit Weichund Hartlötarbeiten, er hilft bei Reparaturen mit Metallgegenständen. Ralph, Jürg und Renato sind Elektroprofis, sie kennen sich mit Elektrogeräten aller Art in Haushalt und Hobby-Werkstatt aus. Im Repair Café kann man etwas gegen den Ressourcenverschleiss und die wachsenden Abfallberge unternehmen. Es sind nicht nur die geflickten Gegenstände, die Freude bereiten, sondern man lernt nebenbei auch noch etwas, trifft neue Leute, und kann bei

Repair Café in Affoltern. (Bild zvg.) Kaffee und Kuchen fachkundige Tipps und Tricks austauschen. Wer etwas reparieren möchte, bringt sein beschädigtes Objekt ins Repair Café. Dort kann er oder sie es flicken, und dabei die Hilfe von Fachleuten in Anspruch nehmen, die ihr Wissen und Können ehrenamtlich zur Verfügung stellen. Werkstatt und Werkzeug stehen kostenlos zur Verfügung, und gängige Ersatzteile können vor Ort gekauft werden. Aus Anlass des zweiten Schweizer Reparaturtags wird Rekord-repariert. Im letzten Jahr wurden über eintausend Gegenstände geflickt, was über drei Tonnen Material vor dem Abfall rettete. (pd.) Samstag, 28. Oktober, 9 bis 15 Uhr im Gemeinschaftszentrum (Bauspielplatz), Alte Jonentalstrasse 1 bis 3, Affoltern, E-Mail repair-cafe@bauspielplatz.ch. www.bauspielplatz.ch/bereich/repair-cafe. Nächstes Repair Café am 24. März 2018.


Veranstaltungen

Dienstag, 24. Oktober 2017

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Eröffnungsfest Schulanlage Ägerten Die Gemeinde Wettswil feiert am 28. Oktober

«Queerbeet» freuen sich, ihr neues Repertoire vorstellen zu dürfen. (Bild zvg.)

«Querbeet» im Concerto piccolo no 6 Musikalisches Überraschungsprogramm Am kommenden Freitag, um 19.30 Uhr spielt das Ensenble Queerbeet im Rahmen der Concerti piccoli in der reformierten Kirche Obfelden. «Querbeet» wurde im Jahre 1998 von einer Gruppe von Freunden gegründet, die nicht nur die gemeinsame Geselligkeit geniessen, sondern ihrer Freude am Musizieren einen entsprechen-den Rahmen bieten wollten. Das Ensemble besteht aus einem Bläsersatz (1 Altsaxofon, 2 Trompeten, 1 Tenorhorn, 3 Posaunen, 1 Tuba) sowie 3 Perkussionisten. Ihr Repertoire umfasst diverse Stilrichtungen, von Jazz, Funk, Rock, Pop über Reggae bis hin zu Latin – so machen sie diesbezüglich ihrem Namen «Querbeet» alle

Ehre. Aufgrund der Änderungen im Jahre 2015 sind sie seither nicht mehr in die Öffentlichkeit getreten. In den letzten Jahren haben sie vorwiegend geprobt, freuen sich jetzt aber darauf, ihr neues Repertoire vorzustellen. Das Kurzkonzert dauert eine halbe Stunde und findet wie gewohnt um 19 Uhr in der Kirche statt. Die Concerti piccoli stehen unter dem Patronat der reformierten Kirche Obfelden. Musik soll Freude sein. Mit dem Besuch unterstützen Konzertbesuchende diese Idee und kommen in den Genuss eines musikalischen Apéros zum Feierabend, Eintritt frei – Kollekte. (pl) Ref. Kirche Obfelden, Freitag, 27. Oktober, Beginn 19 Uhr, Dauer bis ca. 19.30 Uhr, Eintritt frei (Kollekte).

«Musik und Wort» mit Flöte und Saxofon Duo Klangnalk in der Klosterkirche Kappel Am Sonntag, 29. Oktober, wird das Duo «Klangnalk» mit seiner speziellen Besetzung in der Klosterkirche Kappel zu hören sein. Barbara Walter (Flöten) und Alain Dobler (Saxofon) schreiben über ihre Musik: «Diese Besetzung fordert uns in unserer musikalischen Arbeit heraus. Die Suche nach geeignetem Repertoire und stimmigen Programmen ist sehr spannend. Gleichzeitig fühlen wir uns in dieser sehr persönlichen, intimen Besetzung sehr wohl und können uns darin musikalisch entfalten. In unseren Konzerten spielen wir nicht nur im Raum, wir musizieren mit dem Raum, ziehen dessen spezifische Architektur mit ein. Bisher spielten wir

ausschliesslich Neue Musik, des öftern Werke, welche speziell für uns geschrieben wurden. In letzter Zeit bereichern wir unsere Programme durch ausgesuchte Stücke aus der Renaissance. Diese zwei so verschiedenen Welten vereinigen sich wunderbar.» So werden auch im aussergewöhnlichen Klangraum der Klosterkirche Kappel Werke aus der Renaissance wie auch zeitgenössische Stücke zu hören sein. Texte, ausgewählt und gelesen von Pfarrer Markus Sahli begleiten die Musik. Der Eintritt ist frei (Kollekte). Anschliessend hält das Klostercafé diverse hausgemachte Köstlichkeiten für die Gäste bereit. (pd.) Weitere Infos erhältlich unter Tel. 044 764 88 10, info@klosterkappel.ch oder www.klosterkappel.ch.

Musikalischer Abendgottesdienst Musik von W.A. Mozart in Hedingen Am kommenden Sonntag, 29. Oktober, findet um 19 Uhr in der reformierten Kirche Hedingen ein musikalischer Abendgottesdienst statt. Ein spezielles Musikprogramm erklingt am kommenden Sonntag im musikalischen Abendgottesdienst in der reformierten Kirche in Hedingen: Bekannte und weniger bekannte Melodien von Wolfgang Amadeus Mozart bilden den musikalischen Rahmen für diesen besonderen Gottesdienst. In der Musik von Mozart ist nicht nur Leichtigkeit und Eleganz, sondern immer wieder auch spiritueller Tiefgang hörbar. Das ist auch ein Grund dafür, dass seine Werke bis zum heutigen Tag so beliebt und bekannt sind. Im Gottesdienst spielt die Hedinger Organistin Anette Bodenhöfer zusammen mit Rägle Brawand (Flöte) bekannte und beliebte Mozart-Bearbei-

Am 28. Oktober findet die Eröffnungsfeier der neuen Schulanlage Ägerten mit sechs Klassenzimmern, Kindergarten, Hort, Bibliothek und Mehrzwecksaal statt. Es ist ein Volksfest für die ganze Wettswiler Bevölkerung. Passend zu den vielfältigen Nutzungen des neuen Gebäudes gibt es ein reichhaltiges Programm. Insbesondere die Schülerinnen und Schüler tragen einen wesentlichen Teil zu diesem Fest bei. Die Vorbereitungen für diesen besonderen Tag laufen bereits auf Hochtouren. In der Projektwoche vom 23. bis 27. Oktober wird alles für das Einweihungsfest vorbereitet, gebastelt, gekocht und vieles mehr, sowie fleissig Singen geprobt, damit dann am Fest sich alle an den Produktionen erfreuen können. Aber auch der Elternrat sowie Bibliothek, Hort und Schulpflege war-

der Bibliothek bezogen werden. Selbstverständlich gibt es die Möglichkeit, das neue Gebäude zu besichtigen. An Führungen werden Mitglieder der Baukommission die verschiedenen Räume im Detail zeigen und erklären. Die Schulpflege lädt die Wettswilerinnen Das neue Schulhaus in der Visualisierung der Architektin. und Wettswiler (Bild zvg.) herzlich ein, geten mit Angeboten auf. Und als Haupt- meinsam dieses einmalige Ereignis zu attraktion für die Kinder gibt es ein feiern. Die zur Verfügung stehenden Konzert von Andrew Bond. (Die Schülerinnen und Schüler der Primarschu- Parkplätze sind in der Anzahl sehr bele Wettswil inklusive Kindergarten er- schränkt, weshalb die Festbesucher halten ihre Tickets direkt über die dringend aufgefordert werden, zu Fuss Klassenlehrperson. Für andere Kinder zu kommen oder die öffentlichen Verkönnen Tickets ab dem 23. Oktober in kehrsmittel zu benutzen. (pd.)

Scheiden tut weh Kurs «lieben-scheitern-leben» in Affoltern Im Kurs «liebenscheitern-leben» lernen die Teilnehmenden, ihren Schmerz und ihre Wut über eine Trennung zu bewältigen. Was mit Liebe beginnt, kann mit Schmerz enden. Das erleben viele Paare. Das Gefühl, in der Beziehung gescheitert zu sein, ist belastend. Eine Scheidung wirkt sich auf unzählige Lebensbereiche aus, doch sie muss nicht das Ende eines glücklichen Lebens sein. Im Kurs lieben–scheitern–leben lernen die Teilnehmenden, ihren Schmerz und ihre Wut zu bewältigen. Durch Inputs und das Gespräch in kleinen Gruppen bekommen sie konkrete Hilfestellung. Eine Teilnehmerin berichtet: «Nach meiner Scheidung war ich mit meinen zwei kleinen Kindern allein. Mein Bedürfnis, mich mit-

zuteilen und verstanden zu werden, war so intensiv, dass dieser Kurs für mich eine willkommene Chance war. Ich wollte vergeben können – auch mir selber. Doch ich musste erst mit der Wut in mir fertig werden. Es war ein schwieriger Weg – aber befreiend!»

Antworten auf brennende Fragen Wie findet man aus seinem GefühlsChaos wieder heraus? Wie können Getrennte trotzdem gute Eltern bleiben? Was ist im Scheidungsverfahren zu beachten, damit nicht noch mehr Geschirr zerschlagen wird? Wie kann man in dieser schwierigen Situation gut kommunizieren, sinnvoll Grenzen setzen und Konflikte konstruktiv lösen? Wie kann man vergeben und so seinen inneren Frieden wiederfinden?

Diese und viele weitere ganz praktische Fragen werden bei «liebenscheitern-leben» unter fachkundiger Leitung von den Teilnehmenden diskutiert. Unabhängig davon, ob jemand erst seit Kurzem getrennt ist, oder ob die Scheidung schon länger zurückliegt: Wer den Mut hat, sich heiklen Fragen zu stellen, wird durch eine solche Krise reifen und gute Entscheidungen für die Zukunft treffen können. Der Kurs wird von Personen geleitet, die selber eine Scheidung bewältigen mussten und offen über ihre Erfahrungen reden. (pd.) Kurs jeweils freitags, vom 27. Oktober bis 8. Dezember, von 19 bis 22 Uhr, in den Räumlichkeiten der Chrischona Affoltern. Der Kurs kostet pro Person 210 Franken. Infos und Anmeldung unter www.sunntig.ch oder www.liebenscheiternleben.ch.

Jukebox – Musik auf Knopfdruck Jahreskonzert Musikverein Harmonie Affoltern Am Samstag, 4., und Sonntag, 5. November, führt der Musikverein Harmonie Affoltern im Kasinosaal Affoltern das traditionelle Jahreskonzert durch. Musikbegeisterte sind herzlich zu den Jahreskonzerten der Harmonie Affoltern am Albis eingeladen. Unter der Leitung des Dirigenten Martin Schiesser entführt die Harmonie Affoltern dieses Jahr in das Zeitalter der Juke-

box. Man kann sich auf verschiedene Musikgenres freue und eine abwechslungsreiche und kurzweilige Zeit zusammen mit der Harmonie geniessen. Die Harmonie freut sich, zahlreiche Konzertbesucherinnen und Konzertbesucher begrüssen zu dürfen. Der Eintritt für die Konzerte ist frei. Das Kochteam 92 wird auch dieses Jahr am Samstagabend für das leibliche Wohl sorgen und mit einem vielversprechenden Menü aufwarten.

Die letztes Jahr erstmals auch am Sonntag durchgeführte Tombola war ein riesiger Erfolg. Deshalb sind auch dieses Jahr wieder an beiden Konzerten interessante Preise an der Tombola zu gewinnen. (pd.) Samstag, 4. November, 20 Uhr (Türöffnung 18.30 Uhr) und Sonntag, 5. November, um 14 Uhr (Türöffnung 13.30 Uhr). Kasinosaal Affoltern. Weitere Infos über die Harmonie Affoltern und Auftritte unter www.harmonie-affoltern.ch.

«Frauezmorge» im Oberamt Frauenzeit – mit Vortrag in Rifferswil Aus dem Alltagstrubel rauskommen, Zeit haben für sich, auf neue Gedanken kommen, mit anderen Frauen reden. Das ist am «Frauezmorge» von 28. Oktober möglich.

Wolfgang Amadeus Mozart. (Bild zvg.) tungen, teilweise eigens für diesen Gottesdienst arrangiert für Orgel und Querflöte. Da es ein Abendgottesdienst ist, darf auch die kleine Nachtmusik nicht fehlen. Liturgie: Walter Hauser. (pd.)

Viel ist derzeit von den Reformatoren hüben und drüben zu hören: Von Luther und Zwingli, von Calvin und Oekolampad – aber was ist mit den Frauen, die sie unterstützten und ihnen den Rücken freihielten? Zögernd kommen sie da und dort aus den Verstecken. So will man sich am nächsten Frauezmorge im Oberamt der Frau an Luthers Seite widmen, Katharina von Bora, und ihr Leben ins Scheinwerferlicht nehmen.

Elisabeth Wyss-Jenny, Pfarrerin im Kloster Kappel und begeisternde Referentin, wird den Zuhörerinnen die Persönlichkeit von Katharina von Bora in einem spannenden Referat näherbringen. Während des Frühstücks soll der Morgen aber auch einen passenden Rahmen für gute Gespräche bieten. Die Frauenzeit wird getragen von den reformierten Kirchgemeinden Hausen, Kappel, Rifferswil und der katholischen Pfarrei Hausen. (pd.) Samstag, 28. Oktober,, 08.30 bis 11 Uhr. In der Engelscheune in Rifferswil, Unkostenbeitrag 20 Franken. Gratis-Kinderhüeti. Anmeldung bis Donnerstag, 26. Oktober, Telefon 044 764 00 11, morgens: Montag, Dienstag, Donnerstag oder Freitag, oder kathausen.sek@gmx.ch. Anzahl Kinder und Alter angeben.

Elisabeth Wyss-Jenny. (Bild zvg.)


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Sport

Dienstag, 24. Oktober 2017

Trainingslager am Schilthorn Handball-Sportverein Säuliamt in der Vorbereitung in Mürren

Nach grosser Wende zum dritten Sieg Floorball Albis alleiniger Tabellenführer Obwohl es lange Zeit nicht so ausgesehen hat, bleibt Floorball Albis weiterhin verlustpunktlos an der Tabellenspitze.

40 Nachwuchs-Handballer nahmen top-motiviert am Trainingslager teil. (Bild zvg.) Für die Teams des HSV Säuliamt war es wieder so weit. In der ersten Woche der Herbstferien durfte eine beachtliche Tradition dieses Vereins weitergeführt werden: Das Trainingslager in Mürren, welches sich herrlich gelegen, direkt unterhalb des Schilthorns befindet. Zu Beginn lag der Fokus auf den beiden Aktivteams, die gemeinsam neue taktische Elemente einstudierten und am Timing für die Abläufe feilten. Dass dabei der Spass und die Teambildung nicht zu kurz gekommen sind, versteht sich von selbst. In diesem Fall darf man getrost annehmen, dass die einzige Bar weit und breit einen ziemlichen Umsatz gemacht hat. Am darauffolgenden Tag traf dann die ganze Nachwuchsabteilung in der Unterkunft ein. Dank der sehr erfolgreichen Mundpropaganda durfte das Leiterteam in diesem Jahr die bemerkenswerte Anzahl von beinahe 40 Juniorinnen und Junioren willkommen heissen.

Taktik, Technik und Athletik Schnell die Zimmer beziehen und anschliessend ab in die Halle zum ersten Training, hiess dann die Devise. Natürlich waren Vorfreude und dementsprechend auch Motivation gross. Nach dem sehnlichst erwarteten Abendessen nahm der HSV die zweite Trainingseinheit des Lagers in Angriff, widmete sich den ersten technischen Feinheiten und musste abschliessend nur noch die allgemeinen Lagerregeln bekannt geben, um auch diesen Tag erfolgreich zu beenden. In den Folgetagen wurden mit insgesamt drei Leistungsgruppen diverse Themen im Bereich Taktik, Technik und Athletik erarbeitet und soziale Kompetenz gefördert. Denn ein Lager dient auch dazu, sich im Team zu behaupten, Spass zu haben und für sich selbst verantwortlich sein. Ein Junior beschreibt dies folgendermassen: «Das Handballlager bereitete mir riesigen Spass!

Nebst den Trainingseinheiten konnten wir uns in der Freizeit mit Spielern aus anderen Alterskategorien austauschen und Erfahrungen dazugewinnen. Es sind Freundschaften entstanden, die man nicht erwartet hätte.» Wenn man ein Fazit zu diesem Lager zieht, kommt man um die Begeisterung, die die Kinder und Jugendlichen in dieser Woche gezeigt haben, nicht vorbei. Bei drei täglichen Einheiten ist es selbstverständlich, dass die physische Anstrengung ihren Tribut fordert. Doch es wurde vorbildlicher Einsatz gezeigt, verteidigt, gekämpft und immer wieder wurden neue Dinge erlernt. Voller Selbstbewusstsein resümierte ein Junior: «Jetzt kann mich im Gegenstoss niemand mehr aufhalten!» Es war ein unvergessliches Erlebnis für alle Beteiligten und ein voller Erfolg für den HSV Säuliamt. Nun wird sich zeigen, welche Früchte die Arbeit vom Lager für die Saison trägt.

Ein Eigentor dreht das Spiel Fussball 1. Liga-: FC Seuzach – FC Wettswil-Bonstetten 4:2 (2:2) Nach den beiden starken Auftritten in den letzten Wochen wollte der FCWB seine gute Form auch in Seuzach präsentieren. Die Spiele in Seuzach waren schon immer reich an Toren und von Spannung geprägt. So war es auch an diesem Wochenende. Die Elf von Trainer Oswald kam hervorragend ins Spiel. Von Beginn weg war man aggressiv und zelebrierte Spielfreude in der Offensive. Schon in der ersten Minute musste ein Spieler von Seuzach vor dem einschussbereiten Schneebeli klären. Danach folgte eine Reihe gefährlicher Eckbälle. Der dritte konnte endlich verwertet werden. Peter lauerte am langen Pfosten und hatte keine Probleme das Leder ins Netz zu bugsieren. Die frühe Führung beflügelte die Ämtler, welche in der Startphase hinten gewohnt stabil agierten und einen Angriff nach dem anderen lancierten. Nach 17 Minuten konnte Torhüter Migliaccio einen strammen Schuss von Peduzzi gerade noch abwehren, doch gegen den Nachschuss von Schneebeli war auch er machtlos. WB baute somit die Führung auf zwei Tore aus. Weitere vielversprechende Torchancen durch Peduzzi und Le blieben danach ungenutzt.

Startfurioso vor der Pause vergeben Die Ämtler fühlten sich wahrscheinlich zu sicher und die Konzentration liess nach. Anstatt in der Defensive weiterhin kompromisslos zu klären, versuchte man nun auch die heiklen Situationen spielerisch zu lösen. Mit solchen Aktionen baute WB den Gegner auf. So auch in der 24. Minute, als ein Missverständnis zwischen Thaler und Siefkes in einem Eigentor von

letzterem resultierte. Ein Geschenk, welches das ganze Spiel drehte. Von nun an spielte Seuzach besser und seine langen Bälle in die Sturmspitze sorgten für Gefahr. Der FCWB hatte Mühe die schnellen Stürmer unter Kontrolle zu halten und die Offensivmaschinerie begann zu stottern. Seuzach glich nach einer halben Stunde aus. Nach einem langen Ball schüttelte Widmer WB-Captain Studer ab und spielte auf Honegger. Diesem gelang im zweiten Anlauf das 2:2. Die Ämtler waren völlig von der Rolle und konnten nicht glauben, dass sie diese tolle Startphase so leichtfertig verspielt hatten. Bis zur Pause passierte nichts mehr und die Spieler brauchten die Pause, um sich aufzuraffen und diese beiden Gegentore zu verdauen.

Sturmlauf bleibt unbelohnt In der zweiten Hälfte nahmen die Gastgeber den Aufwind mit, doch WB wehrte sich. Aus dem Spiel heraus waren Chancen auf beiden Seiten Mangelware. Doch in der 55. Minute verhalf ein Corner dem FC Seuzach zur erstmaligen Führung. Eine präzise Flanke konnte von Gröbli am kurzen Pfosten eingenickt werden. Der Jubel war gross und die Oswald-Elf tatsächlich auf dem besten Weg nach einer Zwei-Tore-Führung eine Niederlage einzustecken. Nach diesem Schock spielte der FCWB endlich wieder Fussball und durch die neuen Offensivkräfte Machado und Capone wurde ein Sturmlauf lanciert. Seuzach konzentrierte sich auf das Verteidigen und versuchte via Konter das Spiel zu entscheiden. Die erste gute Ausgleichschance hatte Stürmer Srdic, welcher nach Pressing von Machado alleinstehend zum Abschluss kam, jedoch den

Ball an den Aussenpfosten setzte. In der Schlussviertelstunde hatten die Ämtler drei ausgezeichnete Chancen. Bei zweien konnte Torhüter Migliaccio ausgezeichnet abwehren. Bei der dritten war aber auch er machtlos. Peduzzi schoss nach Doppelpass mit Capone in die kurze Ecke ein, jedoch hob der Linienrichter die Fahne und das Tor zählte wegen eines Offsides nicht. Für das Endergebnis war der starke Honegger zuständig. Bei einem Konter verlor er den Ball, eroberte diesen aber wieder zurück und schob dann alleine vor Thaler zum 4:2 Endstand ein.

Fokus auf kommende Aufgaben legen Es war ein sehr enttäuschender Abend für die Ämtler. WB gab eine frühe Doppelführung her, weil die Konzentration nachliess und die Mannschaft zu sicher war, den FC Seuzach zu besiegen. WB stand sich allerdings durch die verteilten Geschenke in der Defensive und die Abschlussschwäche in der Offensive selber im Weg. Dazu kommt die aufopfernde Spielweise der Gastgeber, die sich nie aufgaben und sich so den Sieg verdienten. Es gilt, sich nun rasch auf die nächste Aufgabe zu konzentrieren, denn bereits am nächsten Samstag kommt der Nachwuchs des FC St. Gallen aufs Moos, ein direkter Konkurrent in den hinteren Tabellenregionen. (LTh)

Zu Beginn des Spiels lief bei Albis nur sehr wenig zusammen. Kaum zusammenhängende Aktionen, keine Torchancen und viele Fehler im Spielaufbau. Somit war es nur eine Frage der Zeit, bis Embrach eine ihrer zahlreichen Torchancen nutzen konnte. Mit dem daraus resultierenden 0:1-Rückstand nach einem Drittel war man gut bedient. Trotz guter Vorsätze änderte sich im zweiten Abschnitt wenig. Nach zwei unglücklichen Gegentoren konnte Nicola Grass zwar verkürzen, doch nachdem man sich einmal mehr ungeschickt angestellt hatte, war der alte Drei-Tore-Rückstand wieder Tatsache und hatte auch nach 40 Minuten noch Bestand.

Spiel gedreht nach spektakulärem Schlussdrittel Wie verwandelt kamen die Ämtler zum letzten Abschnitt aus der Kabine. Sie übernahmen komplett das Spieldiktat und erarbeiteten sich hochkarätige Chancen im Minutentakt. Gepaart mit einer ausgezeichneten Effizienz führte das zu einer beeindruckenden Wende. Zuerst brachten Alec Hintermann und Captain Benjamin Schiller mit ihren Toren die Hoffnung zurück. Dann kam der grosse Auftritt des Rückkehrers Robin Engel. Hinter dem eigenen Tor schnappte er sich den Ball und lief los. Zwei Gegner liess er stehen und gewann den anschliessenden Zweikampf, bereits hinter dem gegnerischen Tor. Mustergültig bediente er den aufgerückten Adrian Kern im Slot, welcher nur noch zum Ausgleich einzuschieben brauchte. Auch das darauf folgende Timeout von Embrach konnte die Ämtler nicht mehr stoppen. Etienne Wuillemin erzielte die Führung und kurz darauf machte Alec Hintermann mit dem 6:4 alles klar. Somit zeigte Floorball Albis eindrück-

Le (50. Machado), Schneebeli, Gouiffe à Goufan, Peduzzi; Loosli (51. Capone), Srdic. Weitere FCWB-Resultate: FCWB 2 – Siebnen 6:0, Hajduk – FCWB 3 2:0, Jun. A (CCJL) – Schaffhausen 1:1, Jun. Ba – Rüti 3:0, Rapperswil-Jona – Sen. 40+ 5:2, Wädenswil – Sen. 30+ 1:2, Wollishofen – Jun. Cb 6:1, United Zürich – Jun. Ca (CCJL) 10:0.

Teuer bezahlter Sieg Getrübt wird das Bild des spektakulären Sieges durch die weiter gewachsene Verletztenliste. Nebst dem bereits ausgefallenen Joël Wuillemin verletzten sich auch noch Sandro Ibernini und Sven Eckert. Während sich Ibernini eine wohl nicht allzuschlimme Brustkorbprellung zuzog, erwischte es Eckert deutlich schlimmer. Nach einem Zweikampf im letzten Drittel zog er sich einen Bänderriss im rechten Fussgelenk zu und wurde direkt ins Spital eingeliefert. Bei allen drei Akteuren steht der Zeitpunkt des Comebacks noch nicht fest. Somit wird die Personaldecke langsam aber sicher dünner. Umso erfreulicher ist, dass sich die neuen Spieler nahtlos ins Team integriert haben und bereits zu wichtigen Teamstützen heranwachsen konnten. Allen voran der junge Alec Hintermann, welcher im dritten Spiel dieser Saison bereits seinen dritten Doppelpack schnüren konnte. Das nächste Spiel findet am Sonntag, 29. Oktober, gegen das bisher noch sieglose Innebandy Zürich statt. (pd.) UHC Embrach – Floorball Albis 4:6 (1:0, 3:1, 0:5). Sporthalle Breiti, Embrach. 28 Zuschauer. 5. 1:0. 25. 2:0. 28. 3:0. 34. N.Grass (E.Wuillemin) 3:1. 38. 4:1. 43. Hintermann (E.Wuillemin) 4:2. 45. Schiller (E.Wuillemin) 4:3. 48. Kern (Engel) 4:4. 54. E.Wuillemin (Hintermann) 4:5. 56. Hintermann (Schiller) 4:6.

Bittere Niederlage FC Affoltern – FC Regensdorf 1:8 (0:3) Nach engagiertem Start beider Teams setzte sich Regensdorf energischer in den Zweikämpfen durch und agierte zielstrebiger und cleverer. Der unbestrittene Sieg ist für das Gezeigte zu hoch ausgefallen und der FCA muss nun schnellstens zur WinnerMentalität zurückfinden. Antenen, Ismajlaj und Marko Rako hatten in den ersten 20 Minuten drei gute Einschussmöglichkeiten. Nur fünf Zeigerumdrehungen später kamen die Gäste nach einem Getändel in der FCA-Abwehr zu ihrer ersten richtigen Torchance und schon lag der Ball zum 0:1 im Netz. In der 31. Minute zeigten die Blau-Weissen eine ungenügende Defensivleistung und diese nützte der aufmerksame Gegner kaltblütig zum 0:2 aus. Die Einheimischen versuchten trotz Rückstand mehr Druck nach vorne zu machen und mussten noch vor der Halbzeit nach einem schnellen Konterangriff das 0:3 hinnehmen.

Matchtelegramm: Sportplatz Rolli, Seuzach. FCWB: Thaler; Siefkes, Peter, Studer, Temperli (68. Betrisey);

lich, dass es in der Lage ist, auch Spiele gewinnen zu können, wenn es nicht nach Wunsch läuft. Wäre das Team vergangene Saison in einem ähnlichen Spiel wohl komplett auseinandergebrochen, gelang es Spielertrainer Sandro Ibernini in der zweiten Pause mit seiner Ansprache, das Team weiterhin an die eigene Stärke glauben zu lassen und trotz Rückstand den Sieg anzustreben. Dank gleichzeitigem Punktverlust der Crusaders, konnten sich die Ämtler nun mit drei Siegen aus drei Spielen als alleinige Tabellenführer festsetzen.

Keine Besserung in der zweiten Halbzeit Bereits in der 55. Minute erzielte der flinke linke Flügel der Gäste das 0:4 und nur drei Minuten später gelang dem gleichen Spieler ein weiterer Treffer, wenn auch aus sehr offside-ver-

dächtiger Position. Die Regensdorfer liessen in der Verteidigung fast nichts anbrennen und die Einheimischen kamen kaum zu einer richtigen Torchance. Als das Spiel nach 76 Minuten bereits entschieden war, gelang den Filipovic-Schützlingen der Ehrentreffer. Nach einer schönen Kombination über die linke Seite konnte Oetterli mit einem Flachschuss in die linke Ecke zum 1:5 verkürzen. Aber die Gäste aus Regensdorf wollten mehr und spielten die FCA-Defensive noch einige Male schwindlig. Sie trafen noch drei Mal in den Netzhimmel und fügten den Einheimischen eine fast blamable Niederlage zu. Nach zehn Runden steht der FCA nun am Tabellenende. Je zwei Siege und zwei Unentschieden, mit acht daraus resultierenden Punkten, sind klar eine zu geringe Ausbeute. Am kommenden Samstag müssen die Ämtler zum Leader nach Adliswil. Das wird sicher kein Spaziergang. Die BlauWeissen müssen dann Engagement und Einsatzwillen enorm steigern. Dann kann vielleicht wieder einmal von einer positiven Überraschung berichtet werden. (ewl) Spielzusammenfassung: Sportanlage im Moos, 105 Zuschauer. Gute Schiedsrichterleistung. Die FCAMannschaftsaufstellung: Aegerter, Premananthan, Alen Rako, Shkelqim Bala, Shkembim Bala, Shala (73. Kreutzer), Oetterli, Arsic (63. Steigmeier), Marco Rako (46. Stähli), Ismajlaj, Antenen.


Sport

Dienstag, 24. Oktober 2017

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Königliches Aeugst

Aline Erni beim «Super10Kampf»

Daniel Spahr ist Schützenkönig des Tiro Storico in Airolo

Nachwuchsstar beim Sporthilfe-Wettkampf

Seit Samstag, 14. Oktober, ist Aeugst zwar kein Königreich, aber hat trotzdem einen König, nämlich den berühmten «Re del Tiro». Daniel Spahr von der Schützengesellschaft Aeugst ist neuer Schützenkönig, also Re, des Tiro Storico in Airolo 2017.

Witzige Showeinlagen, packende Duelle und viel Körpereinsatz sind gefragt. Der «Super10Kampf» verwandelt jedes Jahr das Zürcher Hallenstadion in einen Hexenkessel. Unter witzigen Mottos messen sich dabei jeweils Schweizer Sportstars in nicht ganz alltäglichen Spielen. Die Sporthilfe suchte Nachwuchstalente, welche am «Super10Kampf» 2017 die Top-Stars bei einem Spiel unterstützen. Das Event-Motto heisst Wilder Westen mit den Daltons. Da im Comic die Dalton-Brüder jeweils zu viert auftreten, möchten die Organisatoren, dass auch am «S10K» jeweils vier gegeneinander antreten. Dieser vierte Platz wurde mit einem Nachwuchstalent besetzt.

Daniel Spahr gelang, was in den vergangenen 20 Jahren noch kein Aeugster Schütze geschafft hat: Die begehrte und vom Bundesrat höchstpersönlich signierte Bundesgabe zu gewinnen. Doch der Reihe nach: Wie jedes Jahr machten sich auch diesen Samstagmorgen zehn Schützinnen und Schützen auf den Weg in Richtung Süden, um dort am Tiro Storico 2017 teilzunehmen. Zum Ziel hatten die motivierten Schützinnen und Schützen nur eines, nämlich die sensationellen Resultate aus dem Vorjahr zu verteidigen. Die Stimmung am diesjährigen Wettkampf hätte nicht besser sein können, das Tagesziel war klar und die Vorbereitungen auf den Wettkampf liessen auf Erfolg hoffen. Der erfahrene Aeugster Coach für auswärtige Schiesskonkurrenz, Peter Frei, hatte es allerdings dieses Jahr etwas einfacher als 2016. Erstens war das Wetter deutlich besser, so dass keine Windböen mehr für böse Überraschungen sorgten, das Licht stimmte und die Motivation nach dem für Aeugst so erfolgreichen Tiro Storico 2016 war so gross wie noch nie. Er sorgte dafür, dass «seine» Schützinnen und Schützen auch dieses Jahr genau so unbekümmert und frech antraten wie letztes Jahr, jeder mit seinem ganz eigenen Stil. Gleich schon am Mittag standen fünf Schützen der SG Aeugst im Einsatz und kämpften um jeden einzelnen Punkt mit 15 Schüssen auf die Scheiben A5. Die Aeugster sammelten ihre Punkte in gewohnt gelassener Manier, und als auf Scheibe 3 vom jüngsten Aeugster Schützen (ganze 31 Jahre alt) auch noch ein Supertreffer gelandet wurde, ging ein Raunen durch die Menge. Doch auch die anderen Schützinnen und Schützen erzielten Spitzenresultate, der Kampf blieb spannend, die Stimmung war überwältigend. Dann die Sensation: Daniel

Norman Gobbi, Tessiner Regierungsrat und OK Präsident, Maurizio Dattrino, Kommandant Gebirgs-Infanterie Brigade 9, Daniel Spahr, «Re del Tiro 2017» und Stefan Buschor, Sieger in der Pistolen-Konkurrenz. (Bild zvg.) Spahr erzielte das absolute Maximalresultat von sagenhaften 75 Punkten. Nach diesem anstrengenden, nervenaufreibenden Wettkampf waren sämtliche Teilnehmerinnen und Teilnehmer bereit für den gemütlichen Teil. Entspannt, gut gelaunt und vor allem ziemlich hungrig wurde in der nahen Käserei getafelt. Mit Tessiner Köstlichkeiten wurde die Wartezeit bis zur Rangverkündigung, welche mit grosser Spannung erwartet wurde, etwas erträglicher. Ob es der Aeugster Delegation gereicht hat für den «Re del Tiro»? Ob sie den letztjährigen Titel, Sieg der Sektion, verteidigen konnten?

Mitten ins Fadenkreuz Um 18 Uhr stieg die Spannung schier ins Unermessliche. Die Rangverkündigung offenbarte, dass gleich drei Schützen das sensationelle Maximum von 75 Punkten erzielt hatten. Wer von diesen dreien aber war der neue König? Bei Punktegleichheit entscheidet immer die bessere Wertung in der letzten 5-er Serie, wer also hatte welche Wertung? Nur einer der drei erfolgreichsten Schützen hatte jedoch in seiner letzten Serie einen blanken «100-er», also mitten ins Fadenkreuz, getroffen. Und so wurde Daniel Spahr dank seiner spektakulären Leistung zum «Re del Tiro» erkoren. Der neue Aeugster Superstar durfte unter tosendem Applaus die heiss begehrte (und nur ganz selten überreichte) Bundesgabe in Empfang neh-

men: den Gutschein für ein Sturmgewehr 90, vom Bundesrat persönlich signiert mit «Tiro Storico, Bundesgabe 2017, Guy Parmelin». Das Sturmgewehr bekommt er erst, wenn er einen Waffenerwerbsschein, mit Strafregisterauszug, nach Bern geschickt hat. So will es das geltende neue Waffengesetz. Überreicht wurde die nur ganz selten vergebene Auszeichnung, welche übrigens nur ein einziges Mal im Leben gewonnen werden kann, vom Tessiner Regierungsrat Norman Gobbi. Allerdings kamen die Aeugster Schützinnen und Schützen nicht nur mit einem strahlenden König zurück, sondern auch mit einer ebenso strahlenden Geneviève Schäfer. Sie hat als beste Aeugster Schützin mit einem ebenfalls äusserst beeindruckenden Resultat den historischen GotthardBecher gewonnen. Alles in allem war es für die zehn Aeugster ein absoluter Traum-Wettkampf mit hervorragenden Resultaten, auch wenn es für den Sektionssieg dieses Jahr nicht reichte. Die kollegiale Stimmung und der sympathische Wettkampfrahmen haben dieses ganz kleine Haar in der Suppe mehr als nur wettgemacht. Peter Frei, Vorstand SG Aeugst und Coach Auswärtiges Die besten Aeugster Resultate: 75 Punkte und Schützenkönig: Daniel Spahr; 73 Punkte: Michael Spahr; 71 Punkte: Peter Frei; 69 Punkte: Geneviève Schäfer; 68 Punkte: Erwin Böhler. Resultat Sektion: 4. Rang mit 553 Punkten.

Erfolgreiche Säuliämtler An den nationalen Orientierungsläufen auf der Rigi Am vergangenen Wochenende konnten zahlreiche Säuliämtler OL-Läuferinnen und -Läufer mit guten Platzierungen überzeugen, einige sogar mit Siegen. Am vergangenen Wochenende fand auf der Rigi am Samstag ein SprintWettkampf und am Sonntag ein Lauf über die Langdistanz statt. Diese Anlässe wurden von der OLG Goldau zum Anlass ihres 40-jährigen Bestehens durchgeführt und tadellos organisiert. Beide Läufe fanden in technisch sowie auch läuferisch anspruchsvollem, alpinem Gelände statt. Während das Sprint-Gelände um Rigi-Kaltbad stellenweise einem wahren Felsen-Labyrinth glich und kartentechnisch höchste Konzentration gefordert war, verlangte das von Alpweiden und Felsen durchsetzte Gebiet zwischen Rigi Kulm und Klösterli den Wettkämpfern am Sonntag auch läuferisch alles ab.

Sprintwettkampf am Samstag Bei wunderschönem Herbstwetter gingen 1600 Läuferinnen und Läufer an den Start. Die jüngsten waren 10,

die ältesten Läufer und Läuferinnen 80-jährig. Die OLG Säuliamt war mit über 30 Läuferinnen und Läufern sehr gut vertreten – schliesslich handelte es sich um einen Anlass in der unmittelbaren Nachbarschaft, den man sich nicht entgehen lassen wollte. In der Kategorie D65 konnte sich Yvette Zaugg aus Aeugst einmal mehr durchsetzen und zeigte zwischen den Nagelfluh-Felsen den besten Orientierungssinn. In der Kategorie H80 landeten Gusti Grüninger aus Rifferswil und Walter Bickel aus Mettmenstetten gleich einen Doppelsieg. Auch Lukas Müller konnte sich in seiner Kategorie H40 an die Spitze setzen. Mit Andreas Müller (3. in der Kategorie H35) und Anne Oettli (2. in der Kategorie D18K) konnte die OLG Säuliamt zwei weitere Podestplätze feiern.

Langdistanz am Sonntag Leider meinte es Petrus am Sonntag nicht mehr gleich gut wie am Samstag. Nach heftigen Regenfällen und einem gewaltigen Temperatursturz in der Nacht auf den Sonntag erlebten die Läuferinnen und Läufer an diesem

Lauf alles: Von Sonne bis zum veritablen Schneesturm mit heftigen Windböen, welche ein Kartenlesen zeitweise verunmöglichten, war alles möglich. Zudem erschwerten tiefer Morast und rutschige Partien das Fortkommen erheblich. Trotzdem waren es knifflige Routenwahlprobleme zwischen einzelnen Posten und immer wieder feine Postenräume, welche über eine gute Klassierung oder Zeitverluste entschieden. In ihren Kategorien mit den besten Routenwahlen und dem besten Spürsinn in Postennähe gelangten von der OLG Säuliamt Lucia Hasler aus Bonstetten (H65) und Anne Oettli aus Hausen (D18K) über die Distanz – beide durften in ihrer Kategorie einen Sieg feiern.

TV Ausstrahlung auf SRF1 Die Zusammenfassungen des «Super10Kampfs» der Sporthilfe gehören seit fast drei Jahrzehnten zu den beliebtesten Sendungen im Sportkalender des Schweizer Radios und Fernsehens SRF. (pd.) Live-Aufzeichnung auf dem Schweizer Radio und Fernsehen SRF: Samstag, 4. November, um 20.10 Uhr, auf SRF1 und Sonntag, 31. Dezember, um 14.30 Uhr, ebenfalls auf SRF1.

Die Judoka Aline Erni darf im Hallenstadion ihr Können zeigen. (Archivbild)

Erster Saisonsieg SHC Bonstetten-Wettswil gewann auswärts Am Samstag trafen die Säuliämtler Streethockeyaner auswärts auf den SHC Bettlach und konnten dank einer guten Leistung den ersten Saisonsieg feiern. Von Beginn an machte die erste Linie der Unterämtler gehörig Druck. In der 12. Minute konnte der SHC Bonstetten Wettswil zum ersten Mal in Überzahl spielen. Nach einem schnellen Pass von Hediger auf Wallin konnte dieser alleine aufs Tor der Bettlacher ziehen und mit einem sehenswerten Kunstschuss den Ball am Torhüter vorbei im Tor unterbringen. Kurz vor Ende des ersten Drittels nutzten die Solothurner die Unordnung in der Ämtler Verteidigung und konnten mit einem präzisen Schuss das Spiel ausgleichen. Im Mitteldrittel kam der SHC Bettlach immer besser ins Spiel. Doch nach 26 Minuten konnte Sibik nach einem guten Zuspiel von Rexa den erneuten Führungstreffer erzielen. Eine halbe Stunde war gespielt, als der

Unvergessliche Erlebnisse So unterschiedlich die beiden Wettkämpfe waren, beide werden unvergessliche Erlebnisse bleiben. Die grossartige Landschaft, die prächtige Aussicht und die eindrücklichen Wetterlagen sowohl am Samstag, wie auch am Sonntag werden den Mitgliedern der OLG Säuliamt in bester Erinnerung bleiben! (pd.)

Die Sporthilfe nominierte dafür die Judoka Aline Erni. Sie freut sich riesig, mit einem Top-Athletenfeld am «Super10Kampf» teilnehmen zu dürfen.

SHC Bonstetten-Wettswil abermals in Überzahl antreten konnte. Die Strafe war schon abgelaufen, als Sibik mit einem Direktschuss seinen zweiten Treffer erzielen konnte.

SHC Bettlach setzt alles auf eine Karte Mit einer 3:1-Führung startete der SHC BW ins dritte Drittel. Letzte Saison vergab man noch gegen denselben Gegner eine Zwei-Tore-Führung und verlor dann nach Verlängerung. Diesmal spielten die Säuliämtler aber geschickter, holten keine Strafen mehr und hatten wohl auch das nötige Glück auf ihrer Seite. Fünf Minuten vor Ende ersetzten die Bettlacher ihren Torhüter durch einen Feldspieler. Der SHC Bettlach drückte, aber Gerig im Tor der Zürcher liess sich nicht mehr bezwingen. Hediger konnte nach einer Balleroberung routiniert von der Mittellinie ins leere Tor einnetzen und sorgte somit für den ersten Saisonsieg des SHC BonstettenWettswil. Mit einer soliden und disziplinierten Leistung holten sich die Spieler des SHC BW die ersten Punkte in dieser Saison. Nächstes Wochenende geht es für die 1. Mannschaft im Ochsner Street-Hockey Cup weiter. Dort trifft man auswärts auf die 2. Mannschaft der Sierre Lions. Anpfiff ist um 14 Uhr in Siders. (pd.) Mehr Infos zu den Spielen

Die Spieler des SHC BW freuen sich über den ersten Sieg.

und längere Matchberich-

(Bild zvg.)

te auf shcbw.ch.


Veranstaltungen

Restaurant Brüelmatt, Birmensdorf

2. Huus-Metzgete Mittwoch, 25. Okt. 17 ab 18 Uhr! Donnerstag, 26. Okt. 17 ab 11 Uhr! Freitag, 27. Okt. 17 ab 11 Uhr! Freitag ab 19 Uhr musik. Unterhaltung mit em «Fredy Blue!»! Auf Ihren Besuch freuen sich M. + J. Korpar und Personal! Telefon 044 737 35 50

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