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Weiss Medien AG I Obere Bahnhofstrasse 5 I 8910 Affoltern am Albis I Telefon 058 200 5700 I Telefax 058 200 5701 I www.weissmedien.ch I Auflage 23 475 I AZ 8910 Affoltern a. A.

aus dem bezirk affoltern I Nr. 77 I 166. Jahrgang I Freitag, 28. September 2012

Alle für zwei Dörfer

«Aeugster ....»

Der Gemeinderat Ottenbach freut sich über die grosse Zustimmung zum A4-Zubringer. > Seite 3

Die erste Ausgabe der Aeugster Zeitung erscheint am 2. Oktober 2012. > Seite 3

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Jubiläum Stallikon feiert das 500-jährige Bestehen der reformierten Kirche. > Seite 13

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«Aufsuchen» Die Mobile Jugendarbeit Säuliamt geht zu den Jugendlichen in den Gemeinden. > Seite

Neues Leben auf dem ehemaligen OVA-Areal in Affoltern Grundsteinlegung für Alters- und Pflegezentrum und für Familienwohnungen Derzeit wird der Hotelkomplex der Hess Investment AG hochgezogen, bald folgen weitere Bauten auf dem ehemaligen OVA-Areal in Affoltern: Am Dienstag lud die Mobimo Holding AG zur Grundsteinlegung für das Alters- und Pflegezentrum «Obstgarten» mit 120 Plätzen, 48 Senioren- und 42 Familienwohnungen. Auf dem Areal herrscht also bald wieder viel Leben – rund elf Jahre nach der schmerzvollen Schliessung des traditionellen Mostereibetriebs. Die Wohnungen werden bis Ende 2013 erstellt. Das Alters- und Pflegezentrum wird voraussichtlich im Frühjahr 2014 bezugsbereit sein. Noch offen ist, ob die 80 Betagten des Hauses zum Seewadel ins neue Zentrum umziehen können. Die Gemeindeversammlung hat der Leistungsvereinbarung zwischen Gemeinde und Betreiberin Senevita zwar zugestimmt. Die Vorlage kommt aber am 25. November 2012 an die Urne, nachdem ein Stimmbürger an der Gemeindeversammlung einen entsprechenden Antrag durchbrachte. (-ter.) ................................................... > Bericht auf Seite 5

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Rifferswil wächst Spatenstich für eine Arealüberbauung an der Tränkegasse. > Seite 17

Abschied mit kabarettistischer Tragikomödie Nach 30-jähriger Tätigkeit am Spital Affoltern verabschiedete sich Dr. Robert Lüchinger, der Gründer der Frauenklinik, in die Pension. Er hat ein Stück Spitalgeschichte mitgeschrieben und weit Robert Lüchinger. über 1000 junge Ämtler und Ämtlerinnen auf dem Weg ins Leben begleitet. Am Dienstag sagte er im Kreise von Kolleginnen und Kollegen Ade – mit einer kabarettistischen Tragikomödie und im Beisein von Kabarettist Lorenz Keiser. Und dieser stellte fest: «Robert Lüchinger wird keine Probleme haben mit seiner nächsten Karriere.»

................................................... > Bericht auf Seite 9

anzeigen

Grundsteinlegung: Die Kiste mit Dokumenten wird versenkt. Von links: Gemeindepräsident Robert Marty, Mobimo-CEO Chistoph Caviezel, Senevita-Chef Werner Müller, Roberto Pelizzari (Architekten Dachtler und Partner AG), Gianni Scinta (Projektleitung Mobimo) und Michael Hofherr (GU Leuthard AG). (Bild Werner Schneiter)

Aus der Dienstpflicht entlassen

Für alle Generationen etwas

129 Ämtler Armeeleute verabschiedet

Gemeindeversammlung in Hausen

Mehr als zehn Jahre dürfte es bei den meisten her sein, seit sie zur Rekrutenschule eingerückt sind, vergangenen Dienstag schloss sich der Kreis: 483 Soldaten, Gefreite und Unteroffiziere wurden in Birmensdorf um rund 20 kg Material entlastet und feierlich verabschiedet. «Jeder von Ihnen hat sich im Militärdienst eingesetzt oder

An der gut besuchten Gemeindeversammlung wurde dem Landverkauf Törlenmatt für den Bau einer genossenschaftlichen Alterssiedlung ebenso zugestimmt, wie dem 1,4-Millionen-FrankenKredit für die Erstellung eines neuen Garderobengebäudes auf der Sportanlage im Jonentäli.

war dabei, manchmal war man mehr dabei und manchmal setzte man sich ein», so Regierungsrat Ernst Stocker in seiner Ansprache. Weiter appellierte er an die jungen Frauen und Männer, sich auch künftig für die Allgemeinheit zu engagieren. (tst.) ................................................... > Bericht auf Seite 11

................................................... von martin platter

Sichtlich zufrieden: Sahel El Nadeim, Markus Holderegger und Michael Baumann (von links). (Bild Thomas Stöckli)

Eine längere Diskussion unter den 285 Stimmberechtigten löste aber nur der Landverkauf aus, den der Gemeinderat unterbreitete. Im Gebiet Törlenmatt hinter der Hausemer Post sollen 90 neue Wohnungen entstehen. 48 davon auf genossenschaftlicher Basis, denn der untere, 8090 Quadratmeter grosse Teil der 1,48 Hektaren grossen Parzelle gehört der Gemeinde. Der obere «Blätz» ist im Besitz der Weisbrods, welche die restlichen Zweieinhalb- bis Fünfeinhalbzimmerwohnungen bauen lassen möchten. Dazu soll eine Spitex-Zentrale und eine Kindertagesstätte entstehen. Schwerpunkt ist «Wohnen im Alter».

Umstritten war das Projekt an sich nicht. Diskussionen gab es einzig wegen der Frage, ob die 8090 Quadratmeter Gemeindeland wie vom Gemeinderat unterbreitet verkauft, oder, wie von der Rechnungsprüfungskommission gefordert, im Baurecht an die Baugenossenschaft SILU weitergereicht werden soll. Der Rückweisungsantrag der RPK unterlag in der Abstimmung jedoch deutlich mit 174 zu 65 Stimmen. In der Schlussabstimmung votierten sogar 223 für den Landverkauf und nur 44 dagegen. Deutlich kürzer dauerte die Beratung zum Kreditantrag für den Bau eines Garderobengebäudes im Jonentäli, den die RPK unterstützte. Zwar regten sich auch hier kritische Geister. Die rhetorische Frage eines Stimmbürgers «den Alten haben wir mit dem Landverkauf 1,5 Millionen Franken geschenkt. Sollen die Jungen jetzt warten, bis sie ebenfalls ins Altersheim kommen?», beendete die Diskussion jedoch schlagartig. Mit offensichtlichem Mehr und grossem Applaus wurde auch diese Vorlage vom Gros des Hausemer Stimmvolks angenommen. ................................................... > Bericht auf Seite 7

500 39 9 771661 391004


Ärztlicher Notfalldienst In Notfällen wende man sich zuerst immer über die Praxisnummer an den Hausarzt, bei Abwesenheit erhält man über den Telefonbeantworter die Nummer des Ärztetelefons 044 421 21 21. Bei Verkehrsunfällen Telefon 117 oder Telefon 044 247 22 11.

Telefon 144 für Sanitäts-Notruf

Schluss des Konkursverfahrens Das Konkursverfahren über Paulo Soddu, geboren 28. September 1974, Staatsangehörigkeit: Italien, Alte Hedingerstrasse 23c, 8910 Affoltern am Albis, ist durch Urteil des Konkursgerichts des Bezirksgerichts Affoltern vom 17. September 2012 als geschlossen erklärt worden. Konkursamt Affoltern Bahnhofplatz 9 8910 Affoltern a.A.

Schluss des Konkursverfahrens Das Konkursverfahren über Ramadani Ibrahim, geboren 21. Mai 1968, Staatsangehörigkeit: Serbien und Montenegro, co. Hotel Löwen, Bahnhpfplatz 1, 8910 Affoltern am Albis, ist durch Urteil des Konkursgerichts des Bezirksgerichts Affoltern vom 18. September 2012 als geschlossen erklärt worden. Konkursamt Affoltern Bahnofplatz 9 8910 Affoltern a.A.

Evang.-ref. Kirchgemeinde Rifferswil Ersatzwahl von zwei Mitgliedern der evangelisch-reformierten Kirchenpflege Rifferswil (provisorischer Wahlvorschlag) Innert der am 13. September 2012 abgelaufenen Frist für die Ersatzwahl von zwei Mitgliedern für den Rest der Amtsdauer 2012/2014 ist ein Wahlvorschlag eingereicht worden: Rolf Hauenstein, Jg. 1968, von Ottenbach (ZH), Wirtschaftsprüfer whft. Mettmenstetterstrasse 1, 8911 Rifferswil Dieser Wahlvorschlag kann bis Freitag, 5. Oktober 2012, zurückgezogen oder geändert werden. Der Kirchenpflege können bis zum gleichen Datum weitere, von mindestens 15 Stimmberechtigten der evang.-ref. Kirchgemeinde Rifferswil unterzeichnete Wahlvorschläge für die beiden zu besetzenden Sitze eingereicht werden. Sie sind an den Präsidenten der Kirchenpflege, Hans-Ulrich Meier, im Mattler 15, 8911 Rifferswil zu richten. Kandidatinnen und Kandidaten müssen mit Namen und Vornamen, Geschlecht, Geburtsdatum, Beruf, Adresse und Heimatort auf dem Wahlvorschlag bezeichnet werden. Die Unterzeichner/-innen von Wahlvorschlägen müssen eigenhändig mit Namen und Vornamen und Geburtsdatum unterschreiben. Ebenfalls anzugeben sind Wohnadresse (Strasse, Nummer und Ort). Sofern nach Ablauf dieser Nachfrist die Zahl der Wahlvorschläge die Zahl der zu besetzenden Stellen nicht übersteigt und die Voraussetzungen für eine stille Wahl erfüllt sind, werden die Vorgeschlagenen durch die Kirchenpflege als gewählt erklärt. Gegen diese Anordnung kann wegen Verletzung von Vorschriften über die politischen Rechte und ihre Ausübung innert 5 Tagen, von der Veröffentlichung an gerechnet, schriftlich Rekurs in Stimmrechtssachen bei der Bezirkskirchenpflege Affoltern, Martin Billeter, Präsident, Püntenstrasse 16, 8932 Mettmenstetten, erhoben werden. Die Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung erhalten.

Kappel am Albis

1. Publikation des Wahlvorschlages

Planauflage: Die Pläne liegen auf den betreffenden Gemeindekanzleien zur Einsicht auf.

Ersatzwahl eines Mitgliedes der Schulpflege Hedingen für den Rest der Amtsdauer 2010/2014 Gestützt auf die Wahlanordnung vom 14. August 2012 ist für die Ersatzwahl eines Mitgliedes der Schulpflege Hedingen für den Rest der Amtsdauer 2010/2014 innert der festgesetzten Frist folgender Wahlvorschlag eingereicht worden: Hofmann Elisabeth, 1961, Verkäuferin und Hausfrau, wohnhaft Kaltackerstrasse 41, 8908 Hedingen In Anwendung der Vorschriften des kantonalen Gesetzes über die politischen Rechte und der Gemeindeordnung wird dieser Wahlvorschlag amtlich bekanntgegeben. Gleichzeitig wird hiermit eine neue Frist von sieben Tagen, das heisst bis Freitag, 5. Oktober 2012, angesetzt. Während dieser Frist kann bei der Gemeinderatskanzlei, Zürcherstrasse 27, 8908 Hedingen, der Wahlvorschlag zurückgezogen oder es kann ein neuer Vorschlag eingereicht werden. Ein neuer Vorschlag (mit Angabe von Name, Vorname, Geschlecht, Geburtsdatum, Beruf, Adresse und Heimatort) muss von mindestens 15 Stimmberechtigten der Gemeinde Hedingen (mit Angabe von Name, Vorname, Geburtsdatum und Adresse) unterzeichnet sein. Wird während dieser Frist der vorstehende Wahlvorschlag nicht zurückgezogen und kein neuer eingereicht, erklärt der Gemeinderat die Vorgeschlagene bzw. den Vorgeschlagenen als in stiller Wahl gewählt (§ 54 GPR). Sind diese Voraussetzungen nicht erfüllt, wird am Sonntag, 25. November 2012, eine ordentliche Urnenwahl durchgeführt. 28. September 2012 Gemeinderat Hedingen

Ref. Kirchgemeinde Ottenbach Publikation Wahlanordnung 1. Die Kirchgemeindeversammlung hat am 9. September beschlossen, den Stimmberechtigten für den Rest der Amtsdauer 2012/2016 zur Wahl vorzuschlagen:

Der Sicherheitsvorstand verfügt: Von Freitag, 28. September 2012, 19.00 Uhr, bis Samstag, 29. September 2012, 16.00 Uhr, bleibt die Obere Bahnhofstrasse wegen des Bring- und Hol-Tages «Affolterä ruumt uf!», der Gemeinde Affoltern am Albis, im Bereich ab Tiefgarage Marktplatz bis Merkurstrasse (Fahrrichtung Bahnhof) sowie ab Samstag, 29. September 2012, 07.00 bis 16.00 Uhr, die Parkplätze vor Obere Bahnhofstrasse 4 (Fulmine bis Albis Lodge) für jeglichen Verkehr gesperrt. Affoltern a. A., 28. September 2012

3. Die Wahl erfolgt unter dem Vorbehalt einer Änderung der massgebenden gesetzlichen Bestimmungen während der Amtsdauer. 4. Gegen diesen Beschluss kann wegen Verletzung von Vorschriften über die politischen Rechte und ihre Ausübung binnen 5 Tagen, von der Veröffentlichung an gerechnet, schriftlich Rekurs beim Bezirksrat, Bezirksgebäude, Im Grund 15, Postfach 121, 8910 Affoltern am Albis, erhoben werden. Die Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten. Der angefochtene Beschluss ist, soweit möglich, beizulegen oder genau zu bezeichnen. 5. Mitteilung an die politische Gemeinde Ottenbach, den Bezirksrat sowie an den Kirchenrat. 6. Amtliche Veröffentlichung im Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern. Ottenbach, 28. September 2012 Evangelisch-reformierte Kirchenpflege Ottenbach

Rifferswil, 24. September 2012

Der Präsident: Felix Weiss

Die evang.-ref. Kirchenpflege

Die Aktuarin: Esther Mollet

Rechtsbehelfe: Begehren um die Zustellung von baurechtlichen Entscheiden sind innert 20 Tagen seit der Ausschreibung bei der Baubehörde schriftlich einzureichen; elektronische Zuschriften (EMails) erfüllen die Anforderungen der Schriftlichkeit in der Regel nicht. Wer das Begehren nicht innert dieser Frist stellt, hat das Rekursrecht verwirkt. Die Rekursfrist läuft ab Zustellung des Entscheides (§§ 314-316 PBG).

Der Sicherheitsvorstand

Für die Zustellung baurechtlicher Entscheide wird eine geringfügige Kanzleigebühr erhoben.

Ref. Kirchgemeinde Ottenbach

Affoltern am Albis

Ersatzwahl eines Mitglieds der Kirchenpflege Für die erforderliche Ersatzwahl eines Mitglieds der Kirchenpflege ist aufgrund der ordnungsgemässen Ausschreibungen vom 27. Juli 2012 und 5. September 2012 nur ein Wahlvorschlag eingereicht worden. Somit ist die Voraussetzung für eine Stille Wahl der Vorgeschlagenen erfüllt. In Anwendung von § 54 Abs. 1 des Gesetzes über die politischen Rechte bzw. Art. 6 der Kirchgemeindeordnung hat die Kirchenpflege Vaucher Françoise, 1966, Kindergärtnerin, Zollbeamtin, Katechetin, Schulrain 2, 8913 Ottenbach als Mitglied der Kirchenpflege für den Rest der Amtsdauer 2010/2014 als gewählt erklärt. Gegen diese Wahl kann wegen Verletzung von Vorschriften über die politischen Rechte und ihre Ausübung innert 5 Tagen, von der Veröffentlichung an gerechnet, beim Präsidenten der Bezirkskirchenpflege, Herr Martin Billeter, Püntenstrasse 16, 8932 Mettmenstetten, schriftlich Stimmrechtsrekurs erhoben werden. Die Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten. Ottenbach, 18. September 2012 Evangelisch-reformierte Kirchenpflege Ottenbach

Pfarrerin Elisabeth Armingeon auf der ordentlichen Pfarrstelle 2. Es findet gem. Art. 253 der Kirchenordnung der evangelisch-reformierten Landeskirche des Kantons Zürich in Verbindung mit § 118 des Gesetzes über die politischen Rechte die Wahl für die in Ziffer 1 erwähnte Pfarrperson an der Urne statt. Die Urnenwahl findet am 25. November statt.

Dauer der Planauflage: 20 Tage vom Datum der Ausschreibung an. Erfolgt die Ausschreibung im Amtsblatt des Kantons Zürich später, gilt das Datum der letzten Ausschreibung.

Entsorgung Vogelnistschutz an Gebäuden und in Storenkästen. Patent «ROROBIRDS» K. Heinrich Mobile 079 641 78 01 Fax 041 710 75 74

Bauherrschaft: Daniel und Tiziana Keller, Bergstrasse 4, 6074 Giswil. Projektverfasser: Hans Schlegel, Architekturbüro SIA, Ringlikerstrasse 8, 8142 Uitikon. Bauvorhaben: Abbruch bestehendes Einfamilienhaus, Neubau Einfamilienhaus auf Parzelle Kat.-Nr. 270, GV-Nr. 787, Zone: W1, Gestaltungsplangebiet Stümel (GP 3), Ruchacherstrasse 9, Gemeinde Aeugst am Albis.

Bauherrschaft: Politische Gemeinde Kappel am Albis, Rifferswilerstrasse, 8926 Kappel am Albis; Bauprojekt: Neubau Buswartehäuschen auf Kat.-Nr. 1436, Baarerstrasse bei Nr. 10, Uerzlikon (Kernzone B).

Kappel am Albis Bauherrschaft: Verein Kappelerhof, Kappelerhof 1, 8926 Kappel am Albis; Bauprojekt: Einbau Heizung «Wärmeverbund Kappelerhof» in ehemaligen Stall Vers.-Nr. 537 und Neubau unterirdischer Schnitzelsilo auf Kat.-Nr. 1270, Kappelerhof, Kappel am Albis (Kernzone A)

Maschwanden Bauherrschaft: Edelmann Werner und Lilo, Heimelistrasse 25, 6314 Unterägeri; Projektverfasser/in: kneubühl architektur gmbh, Dorfstrasse 55, 8933 Maschwanden; Bauvorhaben: Sanierung Nordfassade, Fensterersatz, Einbau DFF inkl. Rückbau Dachlukarnen, Dämmung des Daches und Einbau PhotovoltaikAnlage beim Wohnhaus Vers.-Nr. 143 auf dem Grundstück Kat.-Nr. 829, Dorfstrasse 39, Kernzone.

Obfelden Gesuchsteller: Bopp Markus und Margarita, Im Bächler 23, 8912 Obfelden, Projektverfasser: Wigasol, Schürmattstrasse 5, 5634 Sins Baurechtliches Vorhaben: Überdachung Gartensitzplatz am Doppeleinfamilienhaus Vers.-Nr. 1770 auf Kat.Nr. 4361 , Im Bächler 23 (Kernzone K2)

Affoltern am Albis

Obfelden

Planauflag: Gemeindezentrum, Marktplatz 1, Hochbauabteilung, 2. OG; Bauherrschaft: Fabian + Natasha Zehnder, Weidliweg 12, 8909 Zwillikon; Projektverfasser: Schwerzmann Holzbau AG, Hinterbergstrasse 43a, 6312 Steinhausen; Bauvorhaben: Ausbau Dachgeschoss mit Einbau von 2 Schleppgauben und 6 Dachflächenfenster beim Wohnhaus Vers.-Nr. 70, Kat.-Nr. 4694, Weidliweg 12, Wohnzone mit Gewerbeerleichterung WG2.

Gesuchsteller: Leutert Franz, Sennhüttenstrasse 3, 8912 Obfelden Baurechtliches Vorhaben: Umnutzung Scheune Vers.-Nr. 447 von Pferdestall zu Lager-/Hobbyraum und Anlagen von Parkplätzen auf Kat.-Nr. 3004 an der Sennhüttenstrasse (Kernzone K2)

Affoltern am Albis Planauflage: Gemeindezentrum Marktplatz 1, Hochbauabteilung, 2. OG. Bauherrschaft: Delilah Sanchez, Arbachstrasse 11a, 6340 Baar. Projektverfasser: Architekturfabrik GmbH, Fabrikstrasse 6, 8912 Obfelden. Bauvorhaben: Neubau 3 Mehrfamilienhäuser mit Tiefgarage, Kat.-Nr. 6452, Haldenrain, Wohnzone W2c und W3.

Kappel am Albis Bauherrschaft: Jakob Müller und Marianne Voss Müller, Schürweid, 8926 Uerzlikon. Bauprojekt: Projektänderung Neubau Mehrfamilienhaus, Kat.-Nr. 1530, Kappelerstrasse 1530, Uerzlikon (Kernzone B)

Obfelden Gesuchsteller: Lüthi Hansjörg, Bergacherstrasse 13, 8912 Obfelden. Grundstückseigentümer: Huber Roger, Alter Schulhausweg 1, 8912 Obfelden Baurechtliches Vorhaben: Abbruch Eternit-Garagen und Neubau Doppelgarage auf Kat.-Nr. 1599 an der Bergacherstrasse, teilweise ausgeführt (Landwirtschaftszone)

Obfelden Gesuchsteller: Sandhofer Markus, Im Baumgarten 11, 8912 Obfelden Baurechtliches Vorhaben: Stützmauer, Böschungsausgleich auf Kat.-Nr. 3885, Im Baumgarten 11 (Wohnzone W2)

Rifferswil Bauherrschaft: Christoph und Heidi Roth, Dorfstr. 14, 8911 Rifferswil. Projektverfasser/in: kasa – Karin Salamon, Arch., Albisstr. 37, 8915 Hausen am Albis. Bauprojekt: Umbau Geb. Vers.-Nr. 11 (Ausbau Werkstatt, Einwandung/Überdachung nordöstliche Gebäudeecke, Sonnenkollektoren), Tränkegasse 1, Grundst. Kat.-Nr. 1300, Kernzone.

Bestattungen Wettswil am Albis Am 25. September 2012 ist in Affoltern am Albis gestorben:

Kolb geb. Hug, Norma geb. 23. Juni 1946, Bürgerin von Ottenbach ZH und Güttingen TG, Ehefrau des Kolb, Max, wohnhaft gewesen in Wettswil a. A., Am Rain 4.

Effektiver kommunizieren, eigene Kompetenz im privaten und im beruflichen Handeln erhöhen Neues Einführungs-Seminar in Transaktionsanalyse vom 4. (ab 16 Uhr) bis 6. Januar 2013

Jacqueline Dossenbach-Schuler Institut für Transaktionsanalyse, Affoltern am Albis www.transaktionsanalyse-ausbildung.ch Tel. 044 761 01 60

Die Urnenbeisetzung findet engsten Familienkreis statt. Der Friedhofvorsteher

im


Bezirk Affoltern

Freitag, 28. September 2012

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Alle für zwei Säuliämtler Dörfer Aktuelles aus der Ottenbacher Ratsstube Wer hätte das erwartet. Mit einer traumhaften Stimmbeteiligung von 72,6 %, der höchsten im ganzen Kanton Zürich, und einer Zustimmung von 75,58 % aller abgegebenen gültigen Stimmen, haben die Ottenbacherinnen und Ottenbacher dem Objektkredit für den Autobahnzubringer zugestimmt. Daneben brillierten die Stimmenden in Obfelden mit 87,05% Ja-Stimmen-Anteil bei einer Stimmbeteiligung von 64,5 %. Absolute Traumergebnisse hüben wie drüben. Dabei liess sich auch der Rest des Kantons mitsamt den Städten Zürich und Winterthur vom Unterstützungsfieber ebenfalls anstecken, womit dieses in diesem Ausmass kaum für möglich gehaltene kantonale Abstimmungsresultat mit 62,5 % Ja-Stimmen eingetroffen ist. Deutlicher kann ein Auftrag an die Fachstellen zur Planung und Umsetzung des Autobahnzubringers wohl kaum mehr ausfallen, was die Gegnerschaft neidlos zugestehen musste. Bis zum Auffahren der Bagger ist es aber noch ein weiter Weg. Bei der Detailausarbeitung des Projektes gilt es noch zahlreiche Hürden zu nehmen. Wir hoffen deshalb auf die konstruktive Mitarbeit der betroffenen Anwohnerinnen und Anwohner, der Umweltverbände und weiteren beteiligten Stellen. An dieser Stelle möchte es der Gemeinderat Ottenbach nicht unterlassen, allen Einwohnern, und dabei speziell den Mitgliedern der IG sicherer Schulweg, für ihren grossartigen Beitrag zur Erreichung dieses ausserordentlichen Abstimmungsresultates, den allerherzlichsten Dank auszusprechen.

Personelles: Abschied

Eintritt / Rückkehr /

Bereits am 23. Juli 2012 hat Stephan Vonwyl in der Abteilung Präsidiales/Einwohnerkontrolle seine Stelle angetreten. Er hat im Jahr 2011 in der Gemeindeverwaltung Lindau ZH seine Verwaltungslehre abgeschlossen. Anschliessend hat er berufsbegleitend die Berufsmatura absolviert. Stephan Vonwyl hat sich schon gut eingelebt und ist mit seiner zuvorkommenden, kompetenten Art ein Gewinn für unsere Verwaltung. Seit Mitte August ist auch Daniel Baumgartner aus der Rekrutenschule zurück und hat seine Tätigkeit als Finanzverwalter wieder aufgenommen. Zurzeit beschäftigt ihn vornehmlich der Voranschlag 2013. Aber auch das Tagesgeschäft hat ihn wieder in Beschlag genommen. Der interimistische Finanzverwalter Urs Anderwert hat damit die Geschäfte wieder an Daniel Baumgartner übergeben. Für dessen Fachkompetenz und die gute Zusammenarbeit dankt ihm der Gemeinderat bestens. Stefan Vonwyl wie Daniel Baumgartner wünscht der Gemeinderat einen guten (Neu-)Start. Somit ist das Team der Gemeindeverwaltung wieder komplett und mit dem am 17. September erfolgten Stellenantritt von Gemeindeschreiber Gregor Jurt ist der normale Verwaltungsbetrieb wieder eingekehrt. An dieser Stelle möchte der Gemeinderat dem Interim-Gemeindeschreiber Ernst Bühler den allerbesten Dank aussprechen. Mit viel Umsicht

und Einfühlungsvermögen hat er unsere Gemeindeverwaltung wieder in ruhigere Gewässer geführt und hat dabei bei der Personalauswahl viel Geschick bewiesen. Sobald die Einführungsphase von Gregor Jurt abgeschlossen ist, wird sich Ernst Bühler anderen «Gemeindeverwaltungen in Personalnot» zuwenden. Der Gemeinderat dankt ihm heute schon für sein aktives und kompetentes Wirken in Ottenbach. Der befristete Vertrag mit Pia Wey für die Unterstützung im Steueramt ist bis Ende Jahr verlängert worden. Während der Einschätzungszeit und der zeitintensiven Umstellung auf das neue EDV-Programm VRSG entlastet sie die Steuersekretärin wirkungsvoll.

Lehrstelle 2013 Auf den August 2013 ist eine kaufmännische Lehrstelle zu besetzen. Ausgebildet wird in den Profilen M und E. In der Gemeindeverwaltung durchläuft der/die Auszubildende alle Abteilungen mit den Schwerpunkten Einwohnerkontrolle, Präsidiales, Steueramt und Finanzen. Einblick erhält man aber auch im Sozial- und Bauwesen. Wer ist an der vielseitigen kaufmännischen Ausbildung interessiert? Bewerbungen von Schülerinnen und Schülern aus der Sekundarschule A sind bis Mitte Oktober willkommen.

suchten Neuzuzügeranlass gehalten. Die Kombination von Neuzuzügeranlass und Gesundheitstag auf dem weitläufigen Schulareal hat zu wenig Publikum angesprochen. Es fehlte die gewünschte Atmosphäre eines Dorfanlasses, wodurch kaum eine eigentliche Feststimmung aufkam. Dennoch, für die perfekte Organisation und Durchführung dankt der Gemeinderat allen Beteiligten und speziell dem MTVO/FTVO ganz herzlich. Auch in Zukunft wird der Neuzuzügertag alle zwei Jahre im Rahmen der Chilbi oder eines anderen, geeigneten Anlasses durchgeführt. Der Gesundheitstag findet künftig wieder als separate Veranstaltung auf dem Neuhofareal statt, wo das Ambiente und die Örtlichkeiten besser auf die Besucher abgestimmt sind.

Ersatzwahlen: Stille Wahl Mitglied Rechnungsprüfungskommission Für die Ersatzwahl eines Mitgliedes der Rechnungsprüfungskommission für den Rest der laufenden Amtsdauer 2010 bis 2014 waren die Voraussetzungen für das stille Wahlverfahren erfüllt. Vom Gemeinderat wurde als gewählt erklärt: – Franz Zeder, geb. 1961, dipl. Ing. HTL, Pilatusweg 13, 8913 Ottenbach. Dem Gewählten wünscht der Gemeinderat viel Freude und Befriedigung in seinem neuen Amt.

Rückblick Neuzuzügeranlass / Gesundheitstag

Ersatzwahl für Gemeinderatsmitglied

Anfang August hat der Gemeinderat kritisch Rückschau auf den mässig be-

Gemeinderat Bruno Hausheer hat aus bekannten familiären Gründen seinen

Rücktritt aus dem Gemeinderat erklärt. Der Bezirksrat hat dem Entlassungsgesuch per 5. Oktober 2012 stattgegeben. Für die Ersatzwahl läuft die 40-tägige Frist zur Einreichung von Wahlvorschlägen.

Wahlvorschlag mit 15 Unterschriften Wählbar ist jede in der Gemeinde Ottenbach stimmberechtigte Person. Der Wahlvorschlag muss von 15 Stimmberechtigten unterzeichnet werden und ist bei der Gemeindeverwaltung einzureichen. Formulare für Wahlvorschläge können bei der Gemeindeverwaltung bezogen werden. Bleibt es nach den Ausschreibungen bei nur einer Kandidatur, kommt das stille Wahlverfahren zur Anwendung, das heisst, der Gemeinderat würde die Ersatzwahl vornehmen können.

Ersatzwahl Mitglied der Hochbaukommission Noch immer stehen alle unter dem Schock, verursacht durch das unfassbare Ableben des jungen HBK-Mitgliedes Michael Brunner. Nur hört auch in solch einem Moment die Welt nicht auf sich zu drehen, das heisst das Leben geht weiter, und der Gemeinderat ist darauf angewiesen, wieder ein qualifiziertes Mitglied für diese primär im Planungs- und Kontrollbereich tätige Kommission zu finden. Interessierte melden sich bitte beim Gemeindepräsidenten Kurt Weber, Telefon 079 235 42 20, oder bei der Bausekretärin, Irene Frey, Telefon 044 763 40 57. (Mitg.)

Aeugst schenkt sich eine Zeitung

598 zu schnell in Schulhausbereichen

A4-Format: Die erste Ausgabe erscheint am 2. Oktober und umfasst 16 Seiten

Die Kantonspolizei Zürich hat mit Unterstützung von kommunalen Polizeikorps in der Umgebung von Schulhäusern und Kindergärten zahlreiche Schwerpunktaktionen zum Schulanfang durchgeführt. 598 Fahrzeuglenkende wurden wegen Überschreitens der signalisierten Höchstgeschwindigkeit im Bereich von Schulhäusern und Kindergärten verzeigt. Rund 500 Mal wurde durch Motorfahrzeuglenker der Vortritt an Fussgängerstreifen nicht gewährt und zirka 750 Velos und Mofas von Schülerinnen und Schülern wurden wegen mangelnder Betriebssicherheit beanstandet. (kapo)

Am 2. Oktober liegt zum ersten Mal der «Aeugster....» in den Briefkästen der Gemeinde. Das Besondere daran: Die Zeitung wird von einem Verein herausgegeben, in dem sich die politische, die Schul- und die reformierte Kirchgemeinde gleichermassen engagieren. Je komplexer unsere Gesellschaft wird, desto höher ist auch das Informationsbedürfnis. Die Gemeinde Aeugst ist da keine Ausnahme. Dank der Zukunftswerkstatt 2011, an der rund 90 Personen ihre Wünsche an die Gemeinde formulierten, wurde klar, dass Aeugst für eine stärkere Vernetzung reif ist. Eine Zeitung für die Gemeinde, das war die Vision. Doch: Es gab bereits zwei regelmässig erscheinende Publikationen, das «Zifferblatt» der reformierten Kirchgemeinde und die «Schulzeit» der Schulgemeinde. Unkompliziert und interessiert an der stärkeren Vernetzung, ermöglichten es diese beiden Gemeinden, dass eine Zeitung für die ganze Gemeinde erscheinen kann: Sie boten Hand dazu, indem sie ihre jeweilige Zeitung nicht mehr eigenständig produzieren, son-

dern sie in die neue Publikation einfliessen lassen. Der «Aeugster....» besteht nun aus vier Teilen, jenem der Schul- und der reformierten Kirchgemeinde, weiter aus Beiträgen der politischen Gemeinde und dem Teil «Dorfleben», wo alles Weitere Platz hat, zum Beispiel Vereinsnachrichten. Die Zeitung erscheint im handlichen A4-Format. Die erste Ausgabe ist 16 Seiten stark und stellt unter anderem die neue Gemeinderätin wie auch die neue Jugendarbeiterin vor, sie weckt die Neugier für den tiefsinnigen Film «After Life», der in der Chilestube gezeigt wird, und eine Fotostrecke dokumentiert die Umbauarbeiten der Schule. Und nicht zuletzt melden sich in einer Kolumne Menschen der Gemeinde zu Wort, um zu erheitern, zum Nachdenken anzuregen oder schlicht zu unterhalten. Wer sich nun noch fragt, was um alles in der Welt sich das Redaktionsteam des «Aeugster....» dabei gedacht hat, einen Zeitungstitel mit vier Punkten zu kreieren, kann das selbstverständlich ebenfalls in der ersten Ausgabe nachlesen – auf Papier oder unter www.aeugster.ch. Franziska Meier, Verein Kommunikation Aeugst

Thomas Stöckli, Redaktor Uschi Gut, Redaktionsassistenz Redaktion@affolteranzeiger.ch

Herausgeberin: Weiss Medien AG, Obere Bahnhofstrasse 5, 8910 Affoltern a. A. Geschäftsführerin: Barbara Roth Redaktion: Werner Schneiter, Chefredaktor

Copyright: Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für eingesandtes Material Gesamtauflage: 23 475 Beratung und Verkauf Inserate: Elisabeth Zipsin/Tiziana Dinisi Telefon 058 200 5700, Fax 058 200 5701 inserat@weissmedien.ch

wir gratulieren Zum 91. Geburtstag Am Montag, 1. Oktober, feiert Josi Blickenstorfer-Bruhin in Gamlikon, Stallikon, ihren 91. Geburtstag. Zu diesem hohen Geburtstag gratuliert Pro Senectute der Jubilarin recht herzlich und wünscht ihr im Kreise der Familie ein schönes Geburtstagsfest.

Zum 80. Geburtstag In Affoltern feiert Pietro Columberg heute Freitag den 80. Geburtstag, wozu wir herzlich gratulieren.

Die erste Seite der ersten Ausgabe. (Bild zvg.)

Sonderseiten: Kurt Haas, Mediaberatung Telefon 058 200 5718, M 079 270 35 67 info@mein-mediaberater.ch Tarife: www.affolteranzeiger.ch Annahmeschluss: Dienstagsausgabe: Montag, 8.00 Uhr Freitagausgabe: Mittwoch, 16.00 Uhr Todesanzeigen: 11.00 Uhr am Tag vor Erscheinen Aboservice: abo@affolteranzeiger.ch Telefon 058 200 5700, Fax 058 200 5701

Kontakt: Alle Mitarbeiter erreichen Sie unter vorname.name@azmedien.ch Druck: Mittelland Zeitungsdruck AG, Neumattstrasse 1, 5001 Aarau Ein Produkt der Verleger: Peter Wanner, CEO: Christoph Bauer www.azmedien.ch

Namhafte Beteiligungen nach Art. 322 Abs. 2 StGB: AZ Anzeiger AG, AZ Fachverlage AG, AZ Management Services AG, AZ Regionalfernsehen AG, AZ TV Productions AG, AZ Verlagsservice AG, AZ Vertriebs AG, AZ Zeitungen AG, Belcom AG Dietschi AG, Media Factory AG, Mittelland Zeitungsdruck AG, Vogt-Schild Druck AG, Vogt-Schild Vertriebs GmbH, Weiss Medien AG


Nichts ist dauernd als der Wechsel

TODESANZEIGE

Thomas Classen 18. Januar 1944 – 24. September 2012

Traurig nehmen wir Abschied von unserem lieben Tommy. Wir sind dankbar für die reiche Zeit die wir mit ihm zusammen verbringen durften. Carla Classen-Miloni Tanja Classen mit Luna und Laura Mischa und Anita Classen Schneider mit Sidonie und Nathan Annelle Vogelsanger und Ernst Rutschmann mit Familien Barbara und Peter Classen Meier mit Familien Livia und Peter Grunder-Miloni mit Familien Cory Looser und Alfio Sacco Verwandte und Freunde Die Urnenbeisetzung hat im engsten Familienkreis stattgefunden. Die Trauerfeier findet am Dienstag, 2. Oktober um 14.15 Uhr in der Kirche Mettmenstetten statt. Anstelle von Blumen gedenke man der Stiftung Spital Affoltern am Albis, Vermerk: Palliativstation, Postkonto 85-391373-1. Gesucht wird

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Seit Samstag, 25.August 2012 vermissen wir unsere 1-jährige Katze «Sira». Es handelt sich um eine schwarz/weiss/grau/braun getigerte Hauskatze. Sie hat einen Chip. Wer sie gefunden oder gesehen hat, bitte meldet Euch bei Familie Wink-Bleiker, Hedingen 044 / 750 27 46 076 / 366 36 65

Das Wissen, in dieser schwierigen Zeit nicht allein zu sein, die vielen tröstenden Worte und all die herzlichen Umarmungen werden uns in wertvoller Erinnerung bleiben. Es fehlen uns die Worte um unseren Dank dafür auszudrücken. Ganz speziellen Dank unserem Pfarrer Walter Hauser für die schöne Gestaltung der Abschiedsfeier, die tröstenden Worte am Grab und in der Kirche; Anette Bodenhöfer und Theo Graf für die stimmungsvolle musikalische Begleitung und dem Spital- und Pflegheimpersonal für die liebevolle Pflege in den letzten schweren Wochen. Herzlichen Dank auch für die wundervolle Blumenpracht, die vielen Spenden und die grosse Anteilnahme an der Abschiedsfeier. Im September 2012

Die Trauerfamilie


Bezirk Affoltern

Freitag, 28. September 2012

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11 Jahre nach der OVA-Schliessung bald wieder viel Leben auf dem Areal Grundsteinlegung für Wohnungen sowie Alters- und Pflegezentrum «Obstgarten» in Affoltern 42 Familienwohnungen, 48 Alterswohnungen sowie ein Altersund Pflegezentrum mit 120 Plätzen: Die Mobimo Holding AG investiert auf dem ehemaligen OVA-Areal in Affoltern rund 70 Mio. Franken. Sie lud am Dienstag zur Grundsteinlegung. ................................................... von werner schneiter «Wir haben viele Gewerbebauten realisiert und suchten immer wieder Areale, die sich für Wohnbauten eignen». Dass Mobimo in Affoltern fündig wurde und nun investieren kann, nannte CEO Christoph Caviezel «einen Glücksfall», den er der Hess Investment AG verdankt, die auf dem Areal ein Hotel und Gewerbebauten realisiert. VR-Präsident Hermann Hess suchte den Kontakt mit Mobimo – in diesem Fall nicht zum ersten Mal. Weil gegenseitiges Vertrauen vorhanden war, kam man ins Geschäft und traf sämtliche Entscheide im Einvernehmen. Caviezel bezeichnete auch die Zusammenarbeit mit den Behörden von Affoltern als pragmatisch und lobte die Senevita AG als kompetenten Partner, der mit Mobimo einen langjährigen Mietvertrag abgeschlossen hat und auf dem Areal ein Alters- und Pflegezentrum mit 120 Plätzen führen wird – eine Einrichtung, die für Mobimo allerdings neu ist im Portefeuille. «Aber interessant», fügte Christoph Caviezel bei – auch mit Blick auf den Umstand, dass Mobimo heute auf dem ausgetrockneten Liegenschaftenmarkt praktisch keine Investitionen mehr tätigen kann und deshalb vermehrt auf der Suche nach Arealen für Neubauten ist. Kann es realisiert werden, so verblei-

Auch Kunst hat Platz Die Mobimo hat einen Wettbewerb lanciert und Kunstschaffende darin aufgefordert, das Areal durch eine Kunstinstallation aufzuwerten. Sowohl Hess Investment als auch die Gemeinde haben sich auf Anfrage spontan bereit erklärt, den angrenzenden Raum ebenfalls künstlerisch gestalten zu lassen – damit eine Gesamtwirkung erzielt werden kann.

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ben diese Bauten im Portefeuille der Mobimo, die aus diesem Grund auf dem OVA-Areal auf Wohnbauten im Stockwerkeigentum verzichtet. Caviezel betonte ferner die Nachhaltigkeit der Überbauung, die mit einer 600 Quad-ratmeter grossen Solaranlage bestückt wird und sich an die Vorgaben der sogenannten 2000-Watt-Gesellschaft hält.

Ausgewiesenes Bedürfnis nach Pflegeplätzen Die Mieterin bei Investorin Mobimo, die Senevita AG, wurde vor 23 Jahren gegründet und betreibt heute 12 Alters- und Pflegeheimbetriebe mit 1200 Betagten und 700 Mitarbeitenden. Ihr Ziel, weiter zu expandieren, kann sie nun mit dem Alters- und Pflegeheim auf dem OVA-Areal aufrechterhalten. «Wir stossen in eine gute Region vor, in der das Bedürfnis nach Pflegeplätzen vorhanden ist», sagte Werner Müller, Leiter der Unternehmensentwicklung bei der Senevita. Im Zuge einer «Markterhebung» kam die Gemeinde Affoltern ins Spiel, die aus Kostengründen auf einen Ausbau des Seewadels verzichten will. Sie hat mit der Senevita eine Leistungsvereinbarung unterzeichnet, mit der die 80 Seewadel-Betagten und das Personal die Möglichkeit erhalten, ins Alters- und Pflegezentrum «Obstgarten» auf dem OVA-Areal umzuziehen. Die Gemeindeversammlung hat der Vereinbarung zwar zugestimmt, aber ein Stimmberechtigter kam mit dem Antrag auf Urnenabstimmung durch. Diese findet nun am 25. November 2012 statt. «Wir hoffen natürlich auf ein Ja», sagte Werner Müller. Das Alters- und Pflegezentrum «Obstgarten» umfasst acht Pflegewohngruppen à 15 Personen. Und die 48 Alterswohnungen haben vorwiegend zwei Zimmer, für Betagte laut Müller eine ideale Grösse.

Neues Zentrum mit neuem Leben Dass die Grundsteinlegung zur Erntezeit im Herbst erfolgt, nahm Affolterns Gemeindepräsident Robert Marty zum Anlass für einen geschichtlichen Exkurs. Exakt 100 Jahre sind es nämlich her, seit die OVA auf diesem Grundstück ihre Tätigkeit aufgenommen hatte – und den Betrieb aus finanziellen Gründen nach fast 90 Jah-

Das Alters- und Pflegezentrum «Obstgarten». (Visualisierungen Mobimo)

Auf dem ehemaligen OVA-Areal entstehen auch 42 Familienwohnungen im mittleren Preissegment. ren aufgeben musste – ein für die ganze Region schmerzlicher Vorgang. Es sei für ihn und die Gemeinde deshalb eine grosse Freude, dass an diesem Ort, einem ehemaligen Wirtschaftszentrum, neues Leben entstehe, sagte Marty. Er freut sich besonders, dass dieses Areal nicht nur auf Zonenplä-

nen als Arbeitsplatzgebiet bezeichnet wird, sondern real ist. «Dass rund 100 Arbeitnehmende künftig ihren Arbeitsplatz im ‹Obstgarten› haben werden – auch wenn sie keinen Most herstellen werden – rundet die Neupositionierung des Areals bestens ab», so der Gemeindepräsident.

Vorliegend daure die Realisierung allerdings länger als in den Anfängen der OVA. Weniger als acht Monate nach der Gründung einer Genossenschaft wurde im September 1912 der Betrieb aufgenommen. «Aber gut Ding will bekanntlich Weile haben», spann Marty den Bogen zu den jetzigen Ereignissen.


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Bezirk Affoltern

Freitag, 28. September 2012

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Rückweisungsantrag der RPK abgelehnt Hausemer Stimmvolk entschied sich an der Gemeindeversammlung für den Verkauf der Törlenmatt An der Hausemer Gemeindeversammlung entwickelte sich einzig um die Frage, ob das Gemeindeland in der Törlenmatt verkauft oder im Baurecht der Wohnbaugenossenschaft SILU überlassen werden soll, eine längere Diskussion. Der Baukredit für das Garderobengebäude im Jonentäli war danach weitgehend unbestritten. ................................................... von martin platter Vizepräsident Georges Köpfli, der anstelle des ferienhalber abwesenden Gemeindepräsidenten René Hess am Montagabend die Gemeindeversammlung in Hausen leitete, war in seinem Element. «Diese beiden Geschäfte zeigen exemplarisch die breit gefächerten Gemeindeaufgaben», leitete der Sozialdemokrat ein, nachdem er die 285 Stimmberechtigten begrüsst hatte. «Die erste Vorlage ist für die ältere Bevölkerung bestimmt, die zweite für die Jungen.» Das zeige die unterschiedlichen Anspruchsgruppen, denen die Gemeinde Rechnung tragen müsse. Dann begann Köpfli mit der Behandlung des ersten der beiden traktandierten Geschäfte: dem Verkauf des Gemeindelandes «Törlenmatt». Auf 1,48 ha des Landstücks hinter der Post in Hausen soll an zentraler Lage eine Siedlung mit genossenschaftlichem Wohnungsbau für Senioren und Familien entstehen. Dazu wurde eine Genossenschaft «Wohnen im Alter» (GWA) gegründet, die ihrerseits den Anschluss an die Wohnbaugenossenschaft SILU (Bassersdorf) gesucht hatte. Das Vorhaben an sich, die Erstellung von erschwinglichem Wohnraum, war unbestritten. Keine Einigkeit herrschte jedoch, ob das Gemeindeland, wie vom Rat unterbreitet, verkauft oder, wie von der Rechnungsprüfungskommission gefordert, im Baurecht an die Genossenschaft weitergegeben werden sollte.

20 Prozent unter Marktwert Zur Debatte stand für die 8090 Quadratmeter grosse Gemeindeparzelle ein Preis von 5 258 500 Franken. Das entspricht 650 Franken pro Quadratmeter, rund 20 Prozent weniger als der derzeit gängige Marktwert. Finanzvorsteherin Angela Studer erklärte, dass der Gemeinderat beide Varianten – den Landverkauf und die Weitergabe im Baurecht – eingehend geprüft habe. «Man ist zu einem Patt gekommen. Was der einen Variante Vorteil, ist der anderen Nachteil.» Letztlich überwog aber die Überlegung, dass der Verkauf die bessere, da flexiblere Lösung für

Blick auf die Hausemer Törlenmatt, die im vorderen Teil überbaut werden soll. (Bild Martin Platter) die Gemeinde sei. Das Land könne so problemlos von den künftigen Besitzern mit den Weisbrods abgetauscht werden, die den kleineren Teil der Parzelle besässen, der näher beim Zentrum liegt. Das sei ohnehin angedacht, denn im zentrumsnäheren Teil seien die Spitex-Zentrale und eine Kindertagesstätte geplant. Der Gemeinderat könne auch künftig auf die Arealüberbauung Einfluss nehmen, die zusammen mit Weisbrod und SILU geplant sei. Der Erlös aus dem Landverkauf helfe, die in der Finanzplanung vorgesehenen Primarschul- und Gemeindeinvestitionen von elf Millionen Franken in der Periode 2012 bis 2016 zu refinanzieren. Möglich seien für den Gemeinderat grundsätzlich aber beide Varianten. RPK-Präsident Stefan Gyseler, der die Vorlage zur Rückweisung empfahl und eine «Denkpause» anregte, argumentierte, dass man mit dem Verkauf den nachfolgenden Generationen einen Bärendienst erweise. Von den 29 000 Quadratmetern Landreserven, die die Gemeinde noch besitze, geht auf einen Schlag mehr als ein Viertel weg. Zudem ergebe es auch rechnerisch keinen Sinn, wenn man Schulden abbaue, die derzeit zu 1,5 Prozent verzinst werden müssten. Im Baurecht könne ein Ertrag von 2,5 Prozent für das Land erwirtschaftet werden.

«Wenn gemeinnützig, dann schreit das Projekt förmlich nach Baurecht», sagte Gyseler, der betonte, dass er ansonsten nichts gegen die Überbauung einzuwenden habe.

re Option, denn so könne es weniger zu Komplikationen kommen, wenn die zwei Partner den Landabtausch auf der Törlenmatt vornehmen wollen.

Nur geringe Mietzinsermässigungen Baurecht: deutliche Verkomplizierung

«Tafelsilber» nicht veräussern Für Köpfli ist das Projekt mustergültig –- auch weil das Bauland einer allfälligen Spekulation entzogen werde. «Intelligente Gemeinden wählen das Baurecht», relativierte jedoch ein Votant. In der Törlenmatt werde das «Tafelsilber veräussert». Mit dem Verkauf verzichte man auf 135 000 Franken Jahreseinnahmen. Nach über 50 Jahren werde der heutige Marktpreis (850 pro Quadratmeter) als Ertrag erreicht – das Land gehöre aber noch immer der Gemeinde, redete der Mann weiter. Zudem stellte er die geplanten Standards infrage, die nicht die zukunftsgerichtet seien und regte ebenfalls eine Denkpause an. Eine Votantin bedauerte, würde es zu einer Projektverzögerung wegen der Rückweisung kommen. Sie sei bereits 72 und GWA-Mitglied. Sie habe eben ihr Haus verkauft. Täten es ihr zehn weitere Altersgenossen gleich, gäbe es eine Million an Grundstückgewinnsteuern. Das würde helfen, die finanzielle Situation der Gemeinde zu entspannen. Der Verkauf sei die besse-

Alt-Gemeindepräsident und Weisbrod-Finanzchef Edi Waldesbühl plädierte für den Verkauf. Man könne nicht die günstigen Wohnungsmieten haben und der Gemeinde mehr Geld zukommen lassen. Baurecht sei eine deutliche Verkomplizierung des Geschäfts. Würde die Vorlage tatsächlich zurückgewiesen, käme dies einer Desavouierung der Genossenschaften gleich. Die SILU/GWA habe lange an dieser Vorlage gearbeitet und bisher rund 100 000 Franken investiert. Fritz Vögeli, der Präsident der GWA, doppelte nach: «Wir sind froh, dass wir heute so weit sind und wollen an der Geschichte weiterschreiben. Beide Vertragspartner haben die Varianten geprüft. Es hat eine Interessenabwägung stattgefunden.» Bei Rückweisung würde eine massive Verzögerung entstehen. Alle Partner müssten die Situation neu beurteilen und die Verhandlungen müssten neu geführt werden. Die SILU müsste das Geschäft nochmals der Generalversammlung vorlegen. «Mit dem Verkauf schaffen sie Rahmenbedingungen, in

Zeitgemässe Infrastruktur für Hausemer Sportvereine Wesentlich kürzer wurde über das zweite Geschäft beraten, ein Projektkredit in Höhe von 1,4 Millionen Franken für ein Garderobengebäude im Jonentäli. Nach der Ablehnung der Sportanlage in der Allmend erarbeitete eine breit abgestützte Kommission die Optimierung der bestehenden Sportanlagen im Jonentäli. Die Sanierung und Erweiterung sollte in vier Teilprojekten erfolgen: Garderobengebäude, Sanierung Rasenspielfeld, Sanierung Leichtathletikanlagen und der Bau alternativer Sportanlagen für Skater, Kletterer und Biker. «Über jedes Teilprojekt wird abgestimmt», erklärte Georges

Köpfli. – Hochbauvorstand Hans Binzegger erläuterte das geplante Bauprojekt, das von den Schulen, Sportvereinen und vom FC Hausen genutzt werden wird. Letzterer leistet einen Beitrag von 250 000 Franken an die Kosten.

«Salamitaktik» der Gemeinde? Ein Votant bemängelte, dass nicht alle vier Teile zusammen als Gesamtprojekt an die Urne kommen, sondern Teilprojekte, die allesamt unter 1,5 Millionen kosteten. Knapp unter der Grenze, für die eine Urnenabstimmung vorgeschrieben wäre.

«2010 wurden die Kosten für das Garderobengebäude noch mit 700 000 Franken beziffert. Nun kostet es doppelt so viel», monierte der Mann. Auch bei den übrigen Projekten seien massiv höhere Kosten wie ursprünglich angekündigt in Aussicht gestellt worden. Köpfli widersprach: «Wir sind immer transparent gewesen.» Binzegger legte nach: «2010 waren lediglich Schätzungen im Rahmen eines Vorprojekts. Diese Kosten können sich um 30 bis 40 Prozent erhöhen.» Der Gemeindeanteil belaufe sich auch nicht auf 1,4 Millionen, sondern betrage 1,1 Millionen. Fritz Meili, Vor-

Hausen bald bezahlbares Wohnen zu ermöglichen», appellierte Vögeli an die Versammlung.

standsmitglied des FC Hausen, sagte: «Der Zeitpunkt ist richtig. Dieses Garderobengebäude wird seit Jahren dringend gebraucht.» Das pointierte und humorvolle Killerargument lieferte aber Urs Rüegg: «Vorhin haben sich die Alten gefreut, dass wir 1,5 Millionen verschenken. Sollen die Jungen jetzt warten, bis sie ebenfalls ins Altersheim kommen?» Mit seiner rhetorischen Frage beendete Rüegg die Diskussion augenblicklich. Mit offensichtlichem Mehr und grossem Applaus wurde der Kredit angenommen. (map.)

Eine Votantin sagte, dass sie seit 15 Jahren in einer Wohnbaugenossenschaft sei, die kürzlich wieder 15 Wohnungen übernehmen konnte. Sie zahlten 2,75% für den Baurechtszins. «Ich sehe das Problem nicht», sagte die Frau, bezweifelte aber, ob die in der Weisung publizierten Mietzinsen von der angestrebten Zielgruppe überhaupt bezahlt werden können. «Mit dem Verkauf verliert die Gemeinde ihre Autonomie über das Bauland», schloss die Frau. Zwei Votanten – einer nach stundenlangen Kalkulationen, einer mit Kopfrechnen – haben festgestellt, dass die Mietzinsermässigung dank dem genossenschaftlichen Wohnungsbau nur marginal sind, 50 bis 80 Franken pro Wohnung im Monat. Gemeinderätin Angela Studer räumte ein, dass beim Durchrechnen Annahmen getroffen werden mussten, die sich aber erst als Verhandlungen heraus ergäben hätten. Die Gegenüberstellung der Parameter sei deshalb sehr schwierig gewesen.

Reiche Gemeinden tendieren zum Baurecht Ein Votant fragte sich seit der Infoveranstaltung, weshalb das Land nicht im Baurecht vergeben werde. Alle reichen Gemeinden gäben ihr Land im Baurecht. Er nannte als Beispiele Freienbach SZ und Zug und rief auf: «Denkt an unsere Kinder.» Köpfli gab zu bedenken, dass der Landverkauf nicht an einen privaten Investor gehe, sondern an eine Genossenschaft. Der Rückweisungsantrag der RPK wurde schliesslich mit 174 zu 65 Stimmen abgelehnt. Daraufhin stellte ein Votant fest, dass die Gemeinde gerade auf 1,5 Millionen Franken verzichtet habe. Und fragte: Ob denn bei der Überbauung wenigstens einheimisches Gewerbe berücksichtigt werde? Köpfli antwortete, dass die Arbeiten in ordentlichen Submissionsverfahren vergeben würden. Der Verkauf des Gemeindegrundstücks wurde danach mit 223 zu 44 Stimmen gutgeheissen.


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Freitag, 28. September 2012

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Besser eine Stunde zu früh als eine Minute zu spät Der Gynäkologe Robert Lüchinger verabschiedete sich mit einer kabarettistischen Tragikomödie Lange Dankesreden und Abschiedslorbeeren sind nicht seine Sache. Nach dreissig Jahren Tätigkeit am Spital Affoltern beschenkte der Gründer der Frauenklinik am vergangenen Dienstag Kolleginnen, Kollegen und Mitarbeitende mit einem Kabarettauftritt, der zum Lachen brachte und zum Denken zwang.

technisierte und computerisierte medizinische Odyssee zu einem irrwitzigen Ende, natürlich nicht ohne seine zuhörenden Spital- und Hausarztkollegen und -kolleginnen versteckt in der Geschichte mit zu verpacken. Die Zuhörer lachten laut während der hervorragend präsentierten Kabarettnummer. «Wenn man lachen kann, so hat es Tiefe», kommentierte Lorenz Keiser, «und es führt dazu, dass man Dinge überdenkt.»

................................................... von regula zellweger «Er wird keine Probleme haben mit seiner nächsten Karriere», meinte der bekannte Kabarettist Lorenz Keiser, der sich in der Mehrzweckhalle des Spitals unter das Publikum gemischt hatte, «gute Komiker sind diejenigen, die viel wissen.» Viel Wissen, ein unermesslicher Erfahrungsschatz, geht unserem Spital mit der Pensionierung des ehemaligen Leiters der Frauenklinik und mit der Schliessung der Praxis von Robert Lüchinger verloren. Er hat in den dreissig Jahren ein Stück Spitalgeschichte geprägt und weit über tausend junge Säuliämter auf dem Weg ins Leben begleitet.

Dreissig Jahre Querdenken Bereits 2002 schrieb Lüchinger anlässlich des 20-Jahre-Jubiläums der geburtshilflichen und gynäkologischen Abteilung: «20 Jahre Geburtshilfe, 20 Jahre Gynäkologie und 20 Jahre Mut, etwas verkehrt zu denken und zu tun, wenn es menschlich richtig ist.» Nun sind es dreissig Jahre geworden, in denen sich der Frauenarzt intensiv mit den Entwicklungen im Gesundheitsbereich, mit seinen Spezialgebieten Ge-

Der Kabarettist Lorenz Keiser (rechts) in angeregtem Gespräch mit Robert Lüchinger, der sich über das Lob des Profis freut. (Bild Regula Zellweger) burtshilfe, Gynäkologie und gynäkologischer Chirurgie auseinandergesetzt und sich auf seine ganz persönliche Art immer wieder auch dazu geäussert hat. Deshalb passte dieser Abschiedsanlass zu den dreissig Jahren als Frauenarzt am Spital Affoltern.

Tragikomödie Dr. Ulrich Baumann, vor über dreissig Jahren Chefarzt der Frauenklinik am Limmattalspital, war Lüchingers Mentor und hat seinen ärztlichen Stil geprägt. Der Wandel des Berufsbildes des Arztes, des ärztlichen Stils und die zunehmende Ökonomisierung im Ge-

sundheitswesen beobachtet er mit einigen Fragezeichen. Aber statt zu jammern und «früher war alles besser» zu leiern, verpackt der sprachgewandte Gynäkologe sein Anliegen in eine tragikomische Kabarettnummer. Friedrich Dürrenmatt schrieb über die Tragikomödie, sie sei die einzig mögliche dramatische Form, heute das Tragische auszusagen.

Lachen befreit den Geist Am Beispiel einer skurrilen und frei erfundenen Patientinnengeschichte fabuliert sich Lüchinger von einem banalen alltäglichen Anlass über eine

Ärztlicher Stil

Lüchingers ärztlicher Stil beinhaltet genügend Zeit für die einzelnen Patientinnen und Toleranz für andere Meinungen und Kulturen. Er versteht es hervorragend, komplexe medizinische Zusammenhänge in einer bildhaften Sprache verständlich und geduldig zu formulieren. Er war immer offen auch für Ideen der Hebammen, die neue oder alternative Methoden ausprobieren wollten. Zusammenfassend meint er: «Meine Erinnerungen an die vielen Jahre als Arzt sind wie Geschichten von Patientinnen, Kollegen und Mitarbeitenden verwoben zu einem farbigen Teppich, in dem es auch einige graue oder gar schwarze Fäden hat.» Selbstkritik ist

ihm nicht fremd. Dass er bei seiner totalen Identifikation mit seinem Beruf nicht unbedingt zu einer gelungenen Work-Life-Balance fand, gibt er bedauernd zu und äussert seine Dankbarkeit gegenüber Esther Lüchinger, die neben der Familienarbeit über viele Jahre auch in der Praxis ihres Mannes mitarbeitete.

Medizinische Autobahn mündet in Sackgasse «Die Fallkostenpauschale» – das sind 22 Buchstaben. Aus diesen Buchstaben zauberte Lüchinger sieben Sätze, ohne einen Buchstaben wegzulassen oder hinzuzufügen. Zum letzten, «Lapsi locht laufend Käse», wehrte er sich vehement, dass dies etwas mit dem Inhalt von «Die Fallkostenpauschale» zu tun habe, es sei nur ein Spiel mit der Form. Die Praxis ist geräumt, die Chefvisiten mit «Lü», wie er von den Mitarbeitenden genannt wurde, sind endgültig vorbei. Vielleicht wird er nochmals nach Laos reisen, um da im Swiss Laos Hospital Project mitzuarbeiten. Vielleicht kauft er einen Hund – und bestimmt wird er weiterhin viel lesen, über Alt-Ägypten oder Quantenphysik. Hoffentlich wird er wieder zeichnen und malen. Die Besucher des Abschiedsanlasses durften sein 1987 erschienenes Buch «Leid-Faden der angewandten Medizin – Cartoons und kranke Geschichten» mitnehmen, das satirische Bilderbuch eines engagierten Querdenkers, der seine Menschenliebe, die Kritik an der klassischen Medizin und den Respekt vor den Frauen in einer für die damalige Zeit erstaunlichen Form ausdrückte. Heute, ein Vierteljahrhundert später, löst es mit seiner Aktualität heiteres Verständnis aus.

Toilettenkabine landete in Affoltern im Jonenbach Unfug, Sachbeschädigungen, Einbrüche, Lärmbelästigung – viel Arbeit für Kantons- und Gemeindepolizei Von der Sachbeschädigung über den Einbruch bis zur Lärmbelästigung: Die Polizei bekam in den letzten Tagen im Säuliamt viel Arbeit. Unbekannte haben am Samstag um 23.15 Uhr an der Zürichstrasse in Affoltern eine Toi-Toi-Toilettenkabine in den Jonenbach geworfen. Passanten wollen jugendlichen Täter gesehen haben, die weggerannt sind. Bei einem Restaurant in Obfelden wurde am Samstag um 22.30 Uhr das äussere Glas einer Fensterscheibe zerschlagen – möglicherweise durch eine Schussabgabe. Ein Projektil wurde aber nicht gefunden. An der Lindenmoosstrasse, im Affoltemer Industriegebiet, haben Unbekannte eine Signaltafel ausgerissen und – zusammen mit weiteren Gegenständen – auf die Strasse geworfen. Festgestellt wurde das am Sonntag um 9 Uhr. Waren es die gleichen Täter, die an der Alten Obfelderstrasse in Affoltern eine Tafel geknickt und eine Laterne gestohlen haben? Laut Kantonspolizei beläuft sich das Deliktsgut auf 1000, der Sachschaden auf zirka 250 Franken. Nicht klar ist auch, ob bei einem Wintergarten in Rifferswil die Scheibe mutwillig per Stein eingeschlagen wurde – oder ob dieser Stein von einem Fahrzeugpneu wegspickte. Klar

ist der Sachschaden: 800 Franken. Auch in Obfelden ging eine Scheibe in Brüche, jene an der Postautohaltestelle der Alten Post. Hier ist aber klar: Sie wurde mutwillig zerstört. Sachschaden: 100 Franken. Daneben wurden in den letzten Tagen auch auf Parkplätzen abgestellte Autos zerkratzt: So in zwei Fällen in Affoltern. Der Sachschaden beläuft sich auf mehr als 1000 Franken. In Bonstetten konnte ein alkoholisierter Täter festgestellt werden, der am Samstag nach Mitternacht eine Scheibe zertrümmerte. Obwohl die Nächte kühler werden, rückte die Polizei mehrmals wegen Nachtruhestörung aus – und zwar in Obfelden und in Affoltern. In einem Fall wurden die Veranstalter einer Privatparty verzeigt.

Einbrüche, Diebstähle und ein Kaminbrand Ein ungewöhnlicher Diebstahl wird von der Hinterbuchenegg in Stallikon gemeldet: Unbekannte haben vom 20. auf den 21. September bei einer Weide sowohl den Viehhüter als auch die Umzäunung gestohlen. Der Wert beläuft sich auf rund 2000 Franken. In der gleichen Nacht drangen Diebe in Affoltern in eine Autogarage ein, zerschlugen die Scheiben von Autos und klauten Navigationsgeräte im Wert von 4800 Franken. Sachschaden: 2000 Franken.

Ohne Beute abziehen mussten Unbekannte, die in die kynologische Hütte in Obfelden eindrangen, indem sie die Eingangstüre aufwuchteten. Den Sachschaden beziffert die Kapo auf rund 1000 Franken. Durch zertrümmern eines Kellerfensters drangen Einbrecher vom 21. auf den 22. September in Affoltern in ein Einfamilienhaus ein. Die Höhe des Deliktsguts ist in Abklärung, der Sachschaden beläuft sich auch hier auf 1000 Franken. In der gleichen Nacht wurde auch die Minigolfanlage in Affoltern heimgesucht. Die Täter drangen durch ein Fenster ein, entwendeten 200 Franken Bargeld und richteten Sachschaden in der Höhe von 300 Franken an. Bargeld, Schmuck und Uhren in noch unbekannter Höhe stahlen Diebe am 24. September in den Morgenstunden aus einem Einfamilienhaus in Mettmenstetten. Sie verschafften sich mit Flachwerkzeug via Sitzplatztüre Zutritt. Der Sachschaden beläuft sich auf 1500 Franken. In Uerzlikon wurden zwischen dem 19. und 24. September auf einer Baustelle vier Leitplanken-Elemente entwendet. Sie haben einen Wert von gesamthaft 4000 Franken. Am Samstag kam es um die Mittagszeit in einem Einkaufszentrum in Affoltern zu einem Taschendiebstahl, begangen im Gedränge. Ausweise und Bargeld sind weg. (-ter.)

Die Toilettenkabine an der Zürichstrasse im Jonenbach. (Bild Thomas Stöckli)


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Freitag, 28. September 2012

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In einer Viertelstunde komplett abgerüstet Entlassung der Wehrleute: Veränderter Abgabe-Modus und erstmals in der Kaserne Reppischtal, Birmensdorf Militärdienstpflicht erfüllt: Vergangenen Dienstag wurden in Birmensdorf 483 Armeeangehörigen aus den Bezirken Affoltern und Bülach feierlich entlassen. Dank neuem Modus verlief die Abgabe äusserst speditiv. ................................................... von thomas stöckli Seit diesem Jahr finden die jährlichen Entlassungsinspektionen für Soldaten, Gefreite und Unteroffiziere nicht mehr in Dübendorf, sondern in der Kaserne Reppischtal in Birmensdorf statt. «Die Infrastruktur bietet uns eine optimale Voraussetzung», so Kreiskommandant Daniel Bosshard. Mit dem Standort wurde auch der Abgabe-Modus von Grund auf geändert: Neu müssen die Abgebenden nicht mehr in Reihe und Glied einstehen, sondern werden in drei Detachements aufgeboten und können ihr Material individuell abgeben. «In einer Viertelstunde habe ich mein Zeug abgegeben», so Markus Jenni aus Bonstetten, einer von 129 Ämtlern, die aus der Wehrpflicht entlassen wurden. In einem ersten Teil geht es um das sensitive Material, etwa die persönliche Waffe. Bei der Entladekontrolle komme es immer wieder vor, dass eine Patrone herausfällt, weiss Marcel Cathomas, Chef Persönliche Ausrüstung im Logistikzentrum Hinwil. In zwei Rückgabestrassen können die Wehrleute ihr Gewehr abgeben. «Es soll vorwärts gehen», so Cathomas. Eine weitere Abgabestrasse ist für Pistolen eingerichtet, etwas Rückstau gibt es nur bei jenen, die ihre Armeewaffe behalten wollen. Unter anderem gilt es, einen Waffenerwerbschein vorzuweisen und dreimal zu unterschreiben. Im letzten Teil der Pflichtabgabe geht es um sämtliches Material, das in Tarnfarbe bedruckt ist. Deutlich lockerer gestaltet sich dann die freiwillige Rückgabe. «95% geben alles ab», weiss Marcel Cathomas aus Erfahrung. Das bestätigt auch die nicht repräsentative Umfrage des «Anzeigers» unter Abgebenden aus dem Säuliamt: Die begehrtesten Stücke sind demzufolge Sackmesser, Kampfstiefel und Hörschutz, aber auch das Vlies-Jäckchen und die T-Shirts bleiben beim einen oder andern im Schrank. Das retournierte Material wird übrigens zu 80% wiederverwertet oder in Liq-Shops verkauft. Unter den Ehrengästen an der feierlichen Verabschiedung waren dieses Jahr nebst Regierungsrat Ernst Stocker (vgl. Kasten) Vertreter von neun Ämtler Gemeinden sowie die Kantonsräte Martin Haab, Jakob Schneebeli und Kurt Weber sowie Statthalter Claude Schmidt. Unter den Wehrleuten sei auch sein 31-jähriger «Göttibueb», verrät Walter von Siebenthal, Gemeindepräsident von Knonau. Um rund 20 kg Material erleichtert, dafür mit dem traditionellen «Ehrentrunk» sowie neu mit Armeebiskuits und -schokolade beschenkt, machten sich die 483 entlassenen Armeeangehörigen aus den Bezirken Affoltern und Bülach dann kurz nach Mittag auf den Heimweg – mehr oder weniger direkt ... anzeige

Zum letzten Mal in militärischer Form besammelt: Kreiskommandant Daniel Bosshard meldet 483 zu entlassende Armeeangehörige. (Bilder Thomas Stöckli)

Die Grundtrageinheit (GTE) wird demontiert.

Letzter Teil der Pflichtabgabe: Alles, was getarnt ist.

Spannung, Vorfreude oder Wehmut?

Einsatz gezeigt oder nur dabei gewesen? Ernst Stocker, Volkswirtschaftsdirektor des Kantons Zürich, bedankte sich bei den entlassenen Angehörigen der Armee für ihren geleisteten Dienst und befand die Armee nach wie vor als notwendig. «Zwei Herzen schlagen heute in meiner Brust», erklärte Regierungsrat Ernst Stocker zu Beginn seiner Rede an der traditionellen Entlassungsfeier der Soldaten, Gefreiten und Unteroffiziere. Als Volkswirtschaftsdirektor sei er natürlich froh, dass die entlassenen Soldaten nun bei ihren Arbeitgebern nicht mehr jedes Jahr während mehreren Wochen fehlen, auf der anderen Seite sei es aber immer wieder schade, wie viele kompetente junge Herren und Frauen die Armee nun verliere. Dieser Tag, fuhr er weiter, sei einer, an dem sich der Staat bei jedem einzelnen Bürger für seinen geleisteten Dienst bedanken wolle. Er sei sich nicht sicher ob die Angehörigen

der Armee, die in Reih und Glied vor ihm standen, sich auf diesen Tag gefreut haben oder auch mit ein bisschen Wehmut dieses Abrüsten in Angriff nahmen. «Jeder von Ihnen hat sich im Militärdienst eingesetzt oder war dabei, manchmal war man mehr dabei und manchmal setzte man sich ein», ergänzte Ernst Stocker und erntete für diesen Kommentar vielsagendes Gelächter aus dem Publikum.

«Die Armee braucht es» Nun nach der Entlassung sei man zwar nicht mehr Bürger und Soldat, aber immer noch Bürger und somit auch mitverantwortlich, wie die Armee in Zukunft aussehen wird. Viele der Anwesenden hätten Ihre RS in den 90er Jahre gemacht, zu einer Zeit, als die Kriege im Balkan aktuell waren, später haben sie ihre Wiederholungskurse Anfang des Jahrhunderts geleistet, das geprägt war von Terroranschlägen und den Folgen davon. Nun sei man in einer Phase des Umbruches im Nahen Osten und in Nordafrika.

Regierungsrat Ernst Stocker spricht zu den Abgebenden. (Bild Thomas Stöckli) Deshalb sei er überzeugt, dass es die Armee nach wie vor brauche. Jeder dürfe seine Meinung darüber kundtun und es sei auch wichtig, dass diese Diskussion geführt werde. Zum Schluss – nachdem er sich im Namen der Zürcher Regierung für den

geleisteten Dienst bedankt hatte – gab Ernst Stocker der Hoffnung Ausdruck, dass sich die ehemaligen Armeeangehörigen nach der Dienstpflicht weiterhin engagieren, sei dies in der Feuerwehr, einem Verein oder anderen Institutionen. (lf)


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Freitag, 28. September 2012

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Konzert und Multimedia-Schau Vernissage «500 Jahre Kirche Stallikon» Zur Eröffnung der Ausstellung zur 500-Jahre-Feier der Kirche Stallikon gab es ein Konzert und eine Multimedia-Präsentation über die Geschichte Stallikons und Umgebung. ................................................... von livio fürer Die Vernissage eröffneten die drei Musizierenden Corina Marti, Félix Verry und Magdalena Oliferko mit einem Konzert auf historischen Instrumenten wie Blockflöten, Renaissance- und Barockgeige sowie Orgel. Sie spielten Werke von Vivaldi, Bach, Händel und vielen anderen bekannten und weniger bekannten Komponisten der letzten fünf Jahrhunderte. Der zweite Teil dieser Vernissage bestand aus einer Multimedia-Schau im 500-jährigen Dachstuhl. Während man auf der Leinwand historische Bilder bestaunen konnte, wurde den Zuschauern den historischen Hintergrund zur Entstehung der Kirche in Stallikon erläutert unter anderem mit Lesungen aus historischen Texten. So wurde erklärt, welche Adelsgeschlechter zu frühen Zeiten in den Gebieten rund um den Üetliberg Burgen und Land besass, in welche Kriege diese Herren verwickelt waren und wie das schliesslich zur Kirche Stallikon führ-

te. Auf das Jahr 1482 ist eine Kirchenweihe datiert, am Sonntag vor Martini. An diesem Datum wird dann 530 Jahren später, am 3. Und 4. November, das «Chilefäscht» stattfinden. Obwohl die Grundmauern der Kirche schon seit 1482 bestehen, wird dennoch in diesem Jahr das 500-Jahre-Jubiläum gefeiert. Denn eine naturwissenschaftliche Untersuchung des Dachgebälks ergab, dass der Dachstuhl, welcher der Kirche ihre bis heute erhaltene Form gibt, im Jahre 1512 gebaut worden sein muss. Diese 90-minütige Präsentation wird dann auch am «Chilefascht» noch einmal vorgeführt. Neben der Präsentation stellten die Macher dieser Multimedia-Schau auch ein Buch und eine CD her, die käuflich sind. Ein paar Exemplare dieser Bücher liegen in der Kirche auf und können während den normalen Öffnungszeiten durchgeblättert werden. Dauerhaft angebracht auf dem Aufgang zur Kirche zeigen verschiedene Tafeln die Kirche im Laufe der Jahrhunderte (vgl. nebenstehenden Beitrag). So ist zum Beispiel der Innenraum auf einem Bild aus dem Jahre 1945 zu sehen. Mit einer Gipsdecke und ohne Chorbogen, was nach 100 Jahren im Jahre 1946 in einer umfassenden Renovation wieder in den früheren Zustand versetzt, also mit einer Holzdecke und einem Chorbogen, so wie die Kirche heute aussieht.

Die Tafel zeigt, dass die Kirche Stallikon im Jahr 1512 ihr heutiges Aussehen erhalten hat.

500 Jahre Kirche Stallikon Die audio-visuelle Ausstellung unter dem historischen Dachstuhl der Kirche Stallikon. (Bild Roger Schmutz)

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Im Rahmen der 500-Jahre-Feier der Kirche Stallikon vom 3./4. November sind am Aufgang vom Pfarrhaus zur Kirche bleibende Tafeln angebracht worden. Sie zeigen Wissenswertes aus

der bewegten Geschichte des Kirchenbaues. Mit der Veröffentlichung der Tafeln im «Anzeiger» möchte die reformierte Kirche Stallikon-Wettswil Interesse wecken und zur Besichtigung

der 2009 renovierten Kirche einladen. Während der täglichen Öffnungszeiten von 10 bis 17 Uhr können in einem Fotobuch alle Ausstellungsdokumente eingesehen werden.


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Freitag, 28. September 2012

Ausgang, Fussball und Drogen Alltägliche Themen der Jugendarbeit – Begleitung beim «Aufsuchen» in Affoltern und Obfelden Ralph Baumgartner und Iris Beyli von der Mobilen Jugendarbeit Säuliamt (Mjas) suchen in den Gemeinden Affoltern, Obfelden und Ottenbach Jugendliche auf und versuchen über Beziehungen zu den Jugendlichen deren Anliegen zu verstehen und ihnen zu helfen.

Mit Drogen angeben Später erklärte mir Ralph, dass er vermute der junge Mann habe einfach viel zu viel getrunken und als man den Rettungsdienst gerufen habe, versuchte er noch ein bisschen Eindruck zu schinden und gab an Drogen genommen zu haben. Wir setzten unsere Tour fort, trafen dann dieselbe Gruppe noch einmal vor der Landi an, gingen aber weiter und beendeten den Rundgang. Zum Schluss erzählte mir Ralph noch. wie es mit der erwähnten Ottenbacher Jugendgruppe weiterging, die

................................................... von livio fürer

Die Arbeitszeit, zu welcher die Jugendarbeiter von der Mjas unterwegs sind, ist vor allem der Abend. So auch heute. Ich warte um 18 Uhr am abgemachten Treffpunkt beim Jugendtreff in Affoltern auf Ralph Baumgartner, jenen Jugendarbeiter, der zusammen mit Iris Beyli für das Aufsuchen zuständig ist, und den ich heute begleite. Ralph wirkt locker, ist leger gekleidet. «Passt gut zu den Jugendlichen», denke ich, schon als ich ihn sehe. Wir gehen zusammen los auf der typischen Route, die die Jugendarbeiter in Affoltern jeweils zurücklegen, vorbei an den sogenannten «Plätzen» – öffentliche Orte, an denen sich häufig Jugendliche in ihrer Freizeit aufhalten. Unterwegs zu der ersten Station unserer Tour erklärt mir Ralph, dass sie nie wüssten, ob sie jemanden antreffen oder nicht. Unterschiedlich sei auch das Bedürfnis der Jugendlichen, mit ihnen zu sprechen. «Die Jugendlichen können immer sagen, dass sie nicht mit uns reden wollen – und dann gehen wir weiter», präzisiert Ralph. An den ersten Plätzen rund ums Oberstufenschulhaus treffen wir keine Menschenseele an. Es ist zu kalt und zu regnerisch. Wir gehen weiter zu den Sportplätzen und treffen bei einem überdachten Bänkli auf zwei Jugendliche zwischen 16 und 18 Jahren. Als Ralph sie anspricht, reagieren sie freundlich, aber misstrauisch. Erst als Ralph sich vorstellt und erklärt, dass er von der Mjas ist, entspannen sich die Gesichtszüge der Jungen, und sie setzen ungerührt den Bau ihres Joints fort. Sie kennen die Mitarbeiter der Mjas. Sie wissen, dass sie von ihnen nicht getadelt oder gar verraten werden. Ralph erklärte mir schon im Voraus, dass sie Wert auf die Beziehung mit den Jugendlichen legen. Aus diesem Grund müssen die Jugendlichen ihnen vertrauen können, das heisst, sie müssen sich sicher fühlen können in der Anwesenheit von Ralph und Iris. Sie seien nicht hier, um die Jugendlichen zu erziehen oder sie zu massregeln – im Gegenteil. Sie wollen nicht auch noch jemand sein, der den Finger hebt und sie verurteilt, weil viele Jugendliche diese Erfahrung schon mit Lehrern, Eltern oder der Polizei gemacht haben. Auf die Frage, ob sie dann bei allem einfach zusehen

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Ralph Baumgartner, Mitarbeiter der MJAS, spielt mit Jugendlichen sogenannte «ein-Minuten-Spiele» an einem Stand der Jugendarbeit Affoltern im Rahmen des Sporttages der Oberstufe Affoltern. (Bild Livio Fürer) und es als das Verhalten der Jugendlichen akzeptieren, erklärt mir Ralph, dass es natürlich auch Grenzen gebe. Wenn zum Beispiel starke Gewalt oder harte Drogen im Umfeld einer Jugendgruppe auftauchen. Man versuche es aber dennoch immer mit Gesprächen und leite die Jugendlichen an professionelle Beratungsstellen. Nur in seltenen und gravierenden Fällen werde auch die Polizei informiert.

Fehlende Cliquenräume Das Gespräch kommt auf das Thema der Cliquenräume, die den Jugendlichen häufig fehlen. Sie seien meistens eine grössere Gruppe, die häufig am Wochenende oder auch am Feierabend noch zusammen sein wollen. Die letzten drei Jahre hätten sie einen solchen Raum gehabt, erzählten die beiden Jugendlichen. Sie hätten ihn einmal gefunden an einem Waldrand und der Besitzer habe sie toleriert. Nun aber hat der neue Besitzer die Clique rausgeworfen. Ralph notiert sich, welche Anforderungen sie hätten und was für einen Raum sie sich vorstellten, auch bezüglich Miete. Sie seien sofort bereit, etwas zu bezahlen oder den Raum selbst noch zu erweitern oder umzubauen, sie hätten viele Handwerker in ihren Reihen. Nachdem alles notiert war, versprach Ralph, das Thema im Team zu besprechen und allenfalls zusammen mit der Gemeinde weitere Möglichkeiten zu suchen. Bei weitergehen erzählt mir Ralph, dass er in Ottenbach zurzeit einen ähnlichen Fall betreut. Eine Gruppe Jugendlicher war auf der Suche nach einer räumlichen Gelegenheit. Auch deshalb, weil sich immer wieder Personen an der Gruppe störten, die sich an öffentlichen Plätzen aufhielt. Das Team von der Mjas nahm sich dieser Problematik an und wollte den Kontakt zwischen den Jugendlichen

Mobile Jugendarbeit Säuliamt Die Mobile Jugendarbeit Säuliamt (Mjas) wurde vor zirka drei Jahren als ein Projekt der Gemeinden Affoltern, Aeugst, Obfelden und Ottenbach gestartet und nach einer zweijährigen Pilotphase mit einem neuen Team weitergeführt. Dieses Team soll die Jugendarbeit in den verschiedenen Jugendtreffs ergänzen, indem es die Jugendlichen auf der Strasse aufsucht. Man könne nicht mit allen Jugendlichen in Kontakt kommen in einem Jugendtreff, denn viele treffen sich an öffentlichen Plätzen und nicht im Jugendtreff. Deshalb gehen die Mitarbeiter der Mjas auf die Jugendlichen zu und versuchen, mit

eine Beziehung herzustellen. Ziel ist, dass man einerseits die Ansichten und Bedürfnisse der Jugendlichen besser verstehen und ihnen dabei helfen kann, auf ihre Anliegen aufmerksam zu machen. Andererseits wollen sie für die Jugendlichen auch Vertrauenspersonen sein, damit diese mit jemandem über Probleme oder Sorgen sprechen können. Die Jugendarbeiter erzählen diese Dinge nicht weiter, sondern sie versuchen, den Jugendlichen zu helfen oder sie an professionelle Hilfe zu einem spezifischen Thema weiterzuleiten, indem sie die Jugendlichen dazu ermutigen diesen Schritt zu gehen. (lf)

und der Gemeinde knüpfen und auch beidseitig gewisse Vorurteile abbauen. So organisierten die Jugendlichen an einem Sonntag ein Barbecue, zu dem die zuständigen Gemeinderäte eingeladen waren. Die Politiker kamen und das Fest wurde ein Erfolg, da die Jugendgruppe sich bei den Vertretern der Gemeinde positiv in Szene setzen konnte und auch Gelegenheit fand sich vorzustellen. So wurde unter der Mithilfe der Mjas ein Konzept erarbeitet, in welchem den Jugendlichen ein Bauwagen überlassen werden könnte, den sie dann – unter dem Beistand der Mjas – selbst verwalten können. Sie dürften und sollen ihn auch selbst ausbauen und erweitern, so dass sie sich darin wohlfühlen können in ihrer Freizeit. Auch die Regeln sollen sie selbst aufstellen können und durchsetzen. Ddiese würden noch mit den Jugendarbeitern besprochen.

Andere Gemeinde, ähnliche Themen In Obfelden hatten wir dasselbe Vorhaben wie in Affoltern, nur mit dem Unterschied, dass das Wetter an diesem Abend merklich besser war als in der Woche zuvor. Auch Iris Beyli, die in der Woche zuvor krank war, war wieder dabei. So konnte ich das vollständige Team begleiten. Auch in Obfelden trafen wir bei den ersten paar Plätzen niemand an. Aber Iris konnte mich beruhigen und erzählte, dass sie an diesen Plätzen noch nie jemanden angetroffen hätten. Sie haben diese Route von den Vorgängern übernommen, welche das Projekt Mjas gestartet haben und fügen laufend neue Plätze hinzu, die sie selbst in Erfahrung bringen. Am Rande der Sportanlagen der Schule trafen wir dann auf vier Jugendliche im Oberstufenalter. Ralph ging auf sie zu, Iris und ich blieben noch etwas zurück. «Bei jungen Männern geht immer zuerst Ralph hin und versucht einen Kontakt aufzubauen, bei jungen Frauen gehe ich», klärte mich Iris auf. Als Ralph mit ihnen ins Gespräch kam, gingen wir auch hin, stellten uns vor und setzten uns dazu. Zwei der Jugendlichen schien es irgendwie peinlich zu sein und sie verabschiedeten sich auch sogleich unter dem Vorwand einen Ball holen zu gehen. Sie kamen auch tatsächlich mit einem Ball zurück, mieden uns aber und blieben auf dem Fussballplatz. Das Gespräch zwischen Ralph und den verbliebenen Jugendlichen verlief locker und unverfänglich, Smalltalk über Themen wie Schule und Sport. Ralph fragte nach einem ihrer Kollegen, denn er habe gehört, dieser sei an einer Party abgestürzt. Einer der Jugendlichen erzählt dann offen, wie er die Situation erlebt hat. An einer Party habe dieser Bekannte zu viel getrunken und musste von der Ambulanz abgeholt werden. Auch Ecstasy sei im Spiel gewesen, behauptet der Jugendliche.

mit der Gemeinde im Gespräch sind, um einen eigenen Raum zu erhalten. Um diesen Raum zu finden, durften die Jugendlichen einen Artikel schreiben, in dem sie sich selbst vorstellen und ihr Anliegen mitteilen konnten. Um diesen Artikel zu besprechen, verabredete sich Ralph mit ihnen an einem Nachmittag. Doch als er dort auftauchte, war niemand zugegen. Die Jugendlichen versetzten ihn. Mit dem müsse man leider auch rechnen, und es sei nicht das erste Mal. Es sei schade, aber er werde am Ball bleiben und hofft dass die Jugendlichen aus Ottenbach bald einen Raum erhalten.


Forum

Freitag, 28. September 2012

15

Die Umzonung in Ottenbach ist mir ein grosses Anliegen Liebe Ottenbacherinnen und Ottenbacher: Am kommenden Mittwoch entscheidet die Gemeindeversammlung Ottenbach unter anderem über die Umzonung im Gebiet Stüdler/Steinhof. Die Gegner der Umzonung haben in Ottenbach ein Flugblatt verteilt, zu dem ich persönlich Stellung beziehen möchte: Es ist richtig, dass wir, die Familie Schneebeli und die Erbengemeinschaft Ramseier, als Grundeigentümer die Umzonung beantragt haben. Wir stehen zu den Plänen auf unserem Land. Auf der Website www.steinhof-ottenbach.ch sind sie im Detail dargestellt. Unzutreffend ist, dass es sich um die letzte Gewerbezone in Ottenbach handelt. Vielmehr beantragen wir die Umzonung des Randgebietes der Gewerbezone in eine Wohnzone, während der Teil Richtung Stüdlerstrasse, der sich nicht für Industriehallen eignet, weiterhin dem

Gewerbe zur Verfügung steht. Die Vorgaben haben sich geändert. Die Agenda «Läbigs Ottebach» ist siedlungsplanerisch von den kantonalen Vorgaben überholt worden. Die Stimmberechtigten haben mit dem Ja zur Kulturlandinitiative entschieden, dass das Siedlungsgebiet vorderhand kaum mehr erweitert werden kann. Die Idee, am Dorfrand Gewerbezonen zu schaffen, steht zudem im Widerspruch zur heutigen Erkenntnis, Gewerbebauten möglichst direkt von den Hauptstrassen her zu erschliessen.

Passt eine Industriehalle zu Ottenbach? Die Gemeinde Ottenbach und das ortsansässige Gewerbe profitieren von Familien, die hier leben, konsumieren und Steuern bezahlen. Die Lagerhalle eines Industriebetriebs würde die Ge-

meinde demgegenüber mit dem Problem konfrontieren, diese Gewerbezone am Dorfrand für den Lastwagenverkehr zu erschliessen.

Lastzüge ins Wohnquartier? Anders als bei Wohnbauten, deren Erschliessung keine Probleme verursachen würde, ist die Gewerbezone im Stüdler für den Schwerverkehr schlecht erschlossen: Auf der einen Seite (Richtung Muristrasse) besteht ein Lastwagenfahrverbot, auf der anderen Seite führt die Zufahrt zum Steinhof quer durch ein Wohngebiet zur Jonenstrasse. Konflikte mit den Anwohnerinnen und Anwohnern wären genauso vorprogrammiert wie mit den Gewerbetreibenden, wenn ein Industriebetrieb mit Lastzügen quer durch Ottenbach zur Autobahn fahren würde.

Umfahrung soll nachhaltig entlasten Die Stimmberechtigten des Kantons Zürich haben am vergangenen Wochenende entschieden, 39 Millionen für die Entlastung von Obfelden und Ottenbach vom Autobahnzubringerverkehr einzusetzen. Es wäre im Sinn dieses Entscheides, die Zonenordnung so anzupassen, dass die Entlastung durch die Umfahrung nicht sogleich wieder durch Lastwagenverkehr aus einem Randgebiet am anderen Ende des Dorfes heraus kompensiert wird.

Was will Ottenbach? Es trifft zu, dass Gewerbeland gefragt ist. Im Fall einer Ablehnung der Umzonung würden wir tatsächlich problemlos einen Käufer für das Land finden. Die Frage ist nur, ob Ottenbach tatsächlich eine Gewerbehalle von

53’980 Kubikmeter Volumen wünscht, wie sie die bestehende Bau- und Zonenordnung vorsieht. Bevor wir das Land einem Industrieunternehmen verkaufen, das eine solche Kubatur benötigt, möchten wir die Ottenbacherinnen und Ottenbacher fragen, ob sie das wirklich wollen.

Projekt mit Qualität Sie entnehmen meinen Zeilen, dass mich Ihr Entscheid nicht kühl lässt. Ich bin mit Leib und Seele Architekt und möchte in Ottenbach ein Projekt verwirklichen, für dessen Qualität ich die Hand ins Feuer legen kann. Ich würde mich freuen, im Steinhof Familienwohnungen zu bauen, die einen sanften Übergang des Siedlungsgebietes in die reizvolle Reusslandschaft schaffen. Walter Ramseier

Wir handeln umsichtig, wollen aber, dass widerrechtliches Entsorgen im Dorf aufhört Tatort Aeugst am Albis, Leserbrief im «Anzeiger» vom 21. September. Aeugst am Albis hat eine offene Sammelstelle für Altpapier, Karton, Glas, Weissblech und Altöl. Alle anderen Arten von Abfall werden dort nicht gesammelt, sondern müssen im Kehricht oder im Sperrgut entsorgt werden, was an der Sammelstelle sehr deutlich angeschrieben ist. Leider be-

greifen das ganz viele Mensch nicht, was uns dazu gezwungen hat, eine Videoüberwachung zu installieren, was natürlich auch sehr deutlich angeschrieben ist. Wir haben das auch – in dieser Zeitung – amtlich bekannt gemacht. Wenn wir jemanden identifizieren können, der an unseren Sammelstellen widerrechtlich Abfall entsorgt, fordern wir eine Entsorgungsaufwandgebühr, die unsere Kosten kaum deckt. Wir verlangen keine «ge-

tarnten Bussen», sondern schützen durch diese Gebühr die Steuergelder der Bürger, die ihren Abfall korrekt entsorgen. Wir halten dabei Augenmass und sind keineswegs Beamte, die sich hinter Erklärungen verschanzen. Mit unklaren Fällen befasst sich sogar der Gemeinderat, weil wir gut wissen, dass administrative Verfahren manchmal über das Ziel hinausschiessen können. Wir handeln umsichtig, aber wir wollen, dass widerrechtliche Ab-

fallentsorgungen mitten im Dorf aufhören. Wir sprechen mit den Betroffenen, aber wir tun das nicht mit Leserbriefen in dieser Zeitung. Die im Leserbrief von Frau Olsson erwähnte Aeugsterin wird schriftlich über den Entscheid des Gemeinderates vom 20. September 2012 – vor Erscheinen des Leserbriefes – orientiert. Im Namen des Gemeinderates Aeugst: Rolf Todesco

Unbedachte Äusserungen von Kantonsrat Läubli Nach dem überaus erfreulichen Abstimmungsresultat im Kanton Zürich über den A4-Zubringer vom vergangenen Wochenende bin ich erstaunt über Kantonsrat Hans Läubli (Grüne), welcher einmal mehr unbedachte oder sogar läppische Äusserungen machte – zu lesen im Tages-Anzeiger vom 24. September. Über das klare Abstimmungsverdikt offenbar immer noch hochgradig gefrustet, machte Läubli doch tatsäch-

lich die Aussage, dass besagter Entscheid weniger aus Solidarität als aus Desinteresse zustande gekommen ist. Läubli folgert demzufolge, dass im Kanton Zürich über 211 000 desinteressierte und wohl nichtwissende Stimmbürger ein Ja in die Urne legten. Welches Demokratie- und Staatsverständnis und welches politische Entscheidungsakzeptanzvermögen hat denn Hans Läubli? Sind für diesen Stimmbürgerentscheide nur dann

richtig, wenn diese «grün» und hieraus folgernd denn eben auch «richtig» gewählt haben? Unglaublich! Ich habe im Zürcher Oberland mit Stimmbürgern bezüglich besagten A4-Zubringer sehr viele Gespräche geführt, und es waren alle ausnahmslos der Meinung, dass dieser Zubringer insbesondere für Obfelden und Ottenbach wichtig und richtig ist. Wieso? Weil diese sich eben gründlich informierten und daher wussten, dass die-

ses Strassenprojekt mitunter dem wichtigen Naturschutz weitgehend nachkommt. Sie sehen also, Herr Läubli, selbst im Zürcher Oberland – und weit vom Schuss – haben überaus vernünftige Stimmbürger ein Ja in die Urne gelegt und das zweifelsfrei mit Überzeugung und nicht wegen eines von Ihnen unterstellten Desinteresses! Werner Frei, Hittnau

vermischtes

Altern in Würde ist ein Grundrecht Herbstsammlung von Pro Senectute. «Die Würde des Menschen ist zu achten und zu schützen.» Die Menschenwürde ist als Grundrecht in der Bundesverfassung der Schweizerischen Eidgenossenschaft verankert. Und trotzdem plagen finanzielle Ängste und Sorgen jeden sechsten älteren Menschen in der Schweiz, bei Alleinstehenden sogar jeden vierten. Zahlen, die sich mit dem Thema Menschenwürde schwerlich vereinbaren lassen. Pro Senectute Kanton Zürich setzt sich dafür ein, dass Menschen ihr Leben auch im Alter selbstbestimmt und frei von existenziellen Sorgen gestalten können. Mit der kostenlosen Sozialberatung, einem vielfältigen Kursangebot sowie Dienstleistungen für soziale Kontakte und Hilfen zuhause sorgt die private Stiftung dafür, dass Altern in Würde keine leere Worthülse bleibt. Möglich gemacht wird dieses umfassende Engagement nicht zuletzt durch Spenden. Die jährliche Herbstsammlung in allen 171 Gemeinden des Kantons findet dieses Jahr vom 24. September bis 20. Oktober 2012 statt.

Neue Zuständigkeiten in der Behörde Primarschule Affoltern: Neue Ressort- und Aufgabenaufteilung Um die Arbeitsbelastung der einzelnen Behördenmitglieder auszugleichen und die Trennung zwischen strategischer und operativer Ebene noch konsequenter durchzusetzen, hat sich die Primarschulpflege nach den Sommerferien zum Teil neu organisiert. Das bisherige Ressort «Schuleinheitsverantwortliche/r», das bisher von drei Personen besetzt war, wurde abgeschafft, da die Schulleitungen der drei Primarschuleinheiten inzwischen gut verankert sind und keine enge Begleitung durch ein Behördenmitglied mehr nötig ist. Stattdessen wurden die zwei neuen Ressorts «Schulentwicklung» und «Öffentlichkeitsarbeit» geschaffen – diesen beiden Gebieten soll in Zukunft ein grösseres Gewicht beigemessen werden. Ausserdem wurde das besonders arbeitsintensive Ressort «Pädagogik» auf zwei Behördenmitglieder aufgeteilt. Einige operative Aufgaben wie die Organisation des Gymiprüfungs-Vorbe-

reitungskurses, die Betreuung des Programms «Generationen im Klassenzimmer», die Koordination der Informatik und weitere administrative/organisatorische Aufgaben im Zusammenhang mit Schulgesundheitsdiensten, Tagesstrukturen und Skilager wurden den Schulleitungen und der Schulverwaltung übertragen. Einige Zusatzaufgaben müssen weiterhin von Behördenmitgliedern wahrgenommen werden, weil sie eine politische Verantwortung beinhalten. Beibehalten wurden auch die Begleitteams: Jeweils drei bzw. zwei Behördenmitglieder sind einer Schuleinheit fest zugeteilt und machen dort ihre Unterrichtsbesuche. Mehr Informationen zu den neuen Zuständigkeiten auf der Website der Primarschule: www.psa.ch.

Regelmässige Dachkontrolle Damit allfällige undichte Stellen an den Flach- und Satteldächern frühzei-

tig entdeckt und Wasserschäden vermieden werden können, sollen die Dächer aller Gebäude, die im Besitz der Primarschulgemeinde sind, in Zukunft jährlich von einer Dachdeckerfirma kontrolliert werden. Die Schulpflege hat diese Arbeiten an ein im Knonauer Amt ansässiges Unternehmen vergeben.

Ersatz von Turngeräten in der Turnhalle Zwillikon Bei der standardmässigen Sicherheitsüberprüfung der Turnhalle in Zwillikon wurde festgestellt, dass einige Geräte den aktuellen Anforderungen nicht mehr genügen und bei längerem Gebrauch ein erhöhtes Unfallrisiko bestehen würde. Es handelt sich insbesondere um die Sprungböcke, die Sprungkästen und die Weichsprungmatten. Die Primarschulpflege Affoltern hat deshalb beschlossen, diese Geräte sofort ersetzen zu lassen.

Kantonsrat Moritz Spillmann, der neue Vizepräsident der SP des Kantons Zürich. (Bild zvg.)

Moritz Spillmann Vizepräsident der kantonalen SP Der Ottenbacher Kantonsrat Moritz Spillmann ist zum Vizepräsident der SP des Kantons Zürich gewählt worden. Neues Mitglied der Geschäftsleitung ist auch der Affoltemer Gemeinderat Martin Gallusser, der als Finanzdelegierter wirkt. Am ordentlichen Parteitag hat die SP Kanton Zürich ein neues Präsidium und eine neue Geschäftsleitung gewählt. Unter der Leitung von Daniel Frei als neuem Präsidenten wird nun ein frisches, motiviertes Team die Geschicke der Partei leiten. Er bildet zusammen mit Vizepräsident Moritz Spillmann, Kantonsrat aus Ottenbach, das neue Führungsduo der SP. Zuvor verabschiedeten die Delegierten den bisherigen Präsidenten Stefan Feldmann und die Mitglieder der bisherigen Geschäftsleitung mit warmem Applaus. «Der neu gewählte Präsident bietet als ehemaliger Generalsekretär Gewähr für Kontinuität, die neue Geschäftsleitung verspricht frischen Schwung», heisst es in einer Medienmitteilung.

Heimatmacherin und Heimatmacher Der neue Präsident betonte in seiner Rede vor den Delegierten, dass es Heimat nicht einfach so gebe, sondern dass sie gemacht werden müsse. Zum Beispiel durch politisches Engagement. Er rief die Anwesenden dazu auf, sich als Heimatmacherinnen und Heimatmacher einzusetzen. Für eine Schweiz, die den gesellschaftlichen Zusammenhalt pflegt, anstatt aus dem Trennenden politisches Kapital zu schlagen.


Gewerbe

Freitag, 28. September 2012

Start mit Erdbeben

Schwere Aufgabe

Die Volkshochschule im Knonauer Amt bietet ein vielfältiges Programm. > Seite 23

Der FCWB trifft am Sonntag in Locarno auf das Team Ticino U21. > Seite 27

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Streitschlichter Projekttage der Affoltemer Primarschul-Einheit Butzen/Semper. > Seite 31

Die Gemeinde Rifferswil wächst Spatenstich für die neue Arealüberbauung «Wohnen am Bach» an der Tränkegasse Acht Einfamilienhäuser und ein Mehrfamilienhaus mit neun Wohneinheiten: Das umfasst die neue Arealüberbauung «Wohnen am Bach» an der Tränkegasse in Rifferswil. Am Montag erfolgte der Spatenstich. Das Grundstück und die inzwischen unter Denkmalschutz stehende, 173jährige Mühle gehören der Immovesta AG (Muri AG), die das Areal auch überbaut. 2008 trat sie mit den Eigentümern Hermann und Robert Baer in Kontakt. 2009 wurde das Baugesuch eingereicht. Wegen der neuen Bauund Zonenordnung und einer Intervention des kantonalen Amtes für Abfall, Wasser, Energie und Luft (Awel) kam es zu Verzögerungen. Gleichwohl bezeichnete Immovesta-Vertreter Dominik Gubler die Zusammenarbeit mit der Gemeinde Rifferswil als gut. «Auch wenn wir nicht immer gleicher Meinung waren», fügte er bei und stellt fest: «Wir haben heute ein sehr gutes Resultat.» Wegen einer Beschwerde des Heimatschutzes gegen einen Schopfabbruch verzögerte sich die Angelegenheit zwar abermals, doch im April diesen Jahres erfolgte die Baubewilligung. Gubler bezeichnete die geschichtsträchtige Mühle als Identitätsträgerin des Areals.

«Noch eine heile Welt» Für den Rifferswiler Hochbauvorstand Wilhelm Baumgartner spielt es im Grunde genommen keine Rolle, wo man wohnt. Sich wohlfühlen – das sei das wichtigste Kriterium. Und dazu biete Rifferswil die besten Vorausset-

Bauherrschaft, Käuferinnen und Käufer sowie Behördenvertreter beim Spatenstich vor der denkmalgeschützten Mühle. (Bild Werner Schneiter) zungen – nicht nur wegen der Umgebung und der Landschaft, sondern auch, weil noch heile Welt herrsche und man sich grüsse. Auch die Verkehrsbelastung unterscheide sich deutlich von anderen Gemeinden. «Wir bekommen vom Kanton keine Fussgängerstreifen, weil hier wenig Autos durchfahren – im Durchschnitt alle 45 Sekunden eines», sagte Baumgartner. Für ihn ist im kantonal und national geschützten Ortsbild die bauliche Identität wichtig.

Der Einbezug der historischen Gebäude und des Dorfbildes bildete denn auch bei der Bauherrschaft die Richtschnur. So sind die neuen Gebäudeeinheiten, die zwei halböffentliche Höfe mit unterschiedlichen Charakteren beinhalten, kleiner als die alte Mühle, die zu einem späteren Zeitpunkt saniert wird. «Die Bausubstanz von Rifferswil fliesst bei der neuen Überbauung ein», sagte Reto Gerber von der a4D Architekten AG. Laut Thomas Übel, Landschaftsarchitekt in der

gleichnamigen Firma, gilt das auch bei der Materialisierung. Am 1. Oktober erfolgt der Aushub; die Baumeisterarbeiten beginnen Ende 2012/Anfang 2013. Gebaut werden zwei frei stehende Einfamilienhäuser, sechs Reiheneinfamilienhäuser und ein Mehrfamilienhaus mit neun Eigentumswohnungen – allesamt im Minergiestandard. Die Wohnungsgrössen reichen von 2½ bis 6½ Zimmern, die sich über je 45 m² bis 317 m² erstrecken. Die Wohnungspreise bewegen

Atelier-Lagerverkauf bei Fata Morgana in der Fabrik am Weiher, Zwillikon

Fata Morgana: Mode für Frauen, die den eigenen Weg gehen. (Bild zvg.)

Naturtextilien, das heisst verantwortungsbewusst verarbeitete Rohstoffe und originelle Entwürfe, sind das Kennzeichen von Fata Morgana. Einzelteile, die jede Frau für sich kombinieren kann. Farben und Schnitte sind so konzipiert, dass das Kombinieren richtig Freude macht und nichts dabei schief gehen kann. Auch die bestehende Garderobe wird geehrt durch neue Teile, die das Gesicht völlig verändern können. Die Materialien sind gediegen: fliessende Seiden-Wolle-Gemische und Seidenstrick warm und angenehm auf der Haut. Wolle-BaumwollVerbindungen, etwas robuster und gut als Wetterbegleiter. Feine Jacquards und gemusterte Teile, die mit den Uniteilen zusammen sehr schön wirken, lassen vornehme und etwas lebendigere Kombinationen zu. Die Farben – profilierendes Schwarz, interessante Blautöne, Mauve und Brombeer, dann

leuchtendes Rot sowie viele Grau- und Beigetöne. Neu sind Steppjacken aus robusterem Material, die den Winter auf Distanz halten. Und wie immer: viele Shirts, Pullis, echte Basics, Jerseys aus Seide, Bambusfasern und schmeichelndem Baumwollplüsch, die in verschiedensten Kombinationen genutzt werden können. Und Foulards, Fouanzeige

Infos: Selina Duttweiler, Telefon 044 279 75 25, E-Mail: selina.duttweiler@immovesta.ch.

Gemeinsame Initiativen

Weiblich und pfiffig in den Winter Während vier Tagen öffnet Fata Morgana ein weiteres Mal die Türen für den anspruchsvollen Atelier-Lagerverkauf in der Fabrik am Weiher in Zwillikon.

sich zwischen 380 000 Franken und 1,68 Mio. Franken. Parkplätze gibt es in einer Tiefgarage. Laut Beat Vogt, der für den Verkauf zuständig ist, gab es nach einer ersten Verkaufsaktion im November 2011 rund 500 Anfragen. Zehn Einheiten sind bisher veräussert worden. Im November 2012 erfolgt ein weiterer Verkaufsevent. (-ter.)

lards, Foulards! Ganz neue Designs – kaum zu glauben, dass es immer wieder neue Ideen gibt. Die Preise sind sehr angenehm, von Sonderangeboten und Mengenrabatten kann frau wirklich profitieren. Atelier-Lagerverkauf vom 3. bis 6. Oktober. Mittwoch bis Freitag 10 bis 18 Uhr, Samstag 10 bis 14 Uhr. Info: www.fata-morgana.com.

Der Kantonale Gewerbeverband Zürich und der Hauseigentümerverband Kanton Zürich haben kürzlich gemeinsam die kantonalen Volksinitiativen «Ja zu fairen Gebühren» lanciert. Ziel ist es, die stetig ansteigende Gebührenflut einzudämmen, die insbesondere das Gewerbe und die Hauseigentümer belastet. Aus formellen Gründen sind zwei Initiativen parallel lanciert worden – eine zur Änderung der Kantonsverfassung und eine zur Änderung des Gemeindegesetzes. (pd.)


Ref. Kirche Aeugst a. A.

Ref. Kirche Hedingen

Samstag, 29. September 14.00 Taufe von Noah und Elijah Stanelle, Gemeindeleiter Hans Zürcher, Affoltern 17.00 bis 19.00 Uhr Erntegaben zum Schmücken der Kirche für den Erntedankgottesdienst können in der Kirche abgegeben werden. Sie kommen der Stiftung Solvita/Götschihof zugute. Sonntag, 30. September 10.00 Erntedankgottesdienst mit Taufe von Noël Stehli, Pfarrerin Bettina Stephan. Mitwirkung der minichile unter Leitung von Marlies Schmidheiny. Im Anschluss Apèro, organisiert von den Landfrauen Aeugst und Aeugstertal 18.30 Musik am Sonntagabend: Christian Stuckert, Klavier und Orgel, Christian Ledermann, Klarinette Mittwoch, 3. Oktober 17.00 Singwerkstatt mit Eva Stückelberger Donnerstag, 4. Oktober Seniorenwanderng Dorf Aeugst ab 8.10 Uhr Billette werden abgegeben Freitag, 5. Oktober 16.30 Chi-Chi – «Kolibri» in der Chilestube Pfarramtsvertretung vom 1.–12. Oktober: Pfarrer Hanns Walter Huppenbauer, Affoltern, Telefon 044 760 18 08

Sonntag, 30. September 10.00 Gottesdienst mit dem BezirzChor Amt Pfarrer Urs Boller Der BezirzChor singt aus dem Requiem von Gabriel Fauré. Orgel: Anette Bodenhöfer Leitung: Martin Schmid Anschliessend Apéro 17.00 Herbstkonzert des Gesangvereins in der Kirche Amtswoche: Pfarrer Hanns Walter Huppenbauer, Affoltern Telefon 044 760 18 08

Ref. Kirche Affoltern a. A. Freitag, 28. September 17.00 Kolibri im Chilehuus fällt aus! 18.00 Jugendgottesdienst für alle Samstag, 29. September 15.00 Fest der Hochzeitsjubilare Beginn in der Kirche Pfr. W. Schneebeli Es singt der Gospelchor 16.30 Gottesdienst im Haus zum Seewadel, Pfr. Th. Müller Sonntag, 30. September 10.00 «Milch und Honig fliessen» Gottesdienst zur Schöpfungszeit mit Taufe von David Langenbacher, Pfr. Th. Müller Kinder sind im Geschichtenhöck willkommen

Ref. Kirche Bonstetten Samstag, 29. September 9.30 Kolibri-Treff im Kirchgemeindehaus Sonntag, 30. Septeber 10.00 Gottesdienst zum Erntedank auf dem Hof von Hedi und Markus Müller, Dorfstrasse 56 Mitwirkung des Musikvereins Bonstetten, den MinichileChind von Katechetin, Manuela Rapp und Pfrn. S. Sauder. Thema: «Zwischen täglichem Brot und Lifestyle-Food». Anschliessend sind alle herzlich zu einem «Erntedank-Plättli» eingeladen

Ref. Kirche Kappel a. A. Samstag, 29. September 9.30 Auftakt Chor-Projekt Christnachtfeier im Chor der Kirche Sonntag, 30. September 9.30 Gottesdienst mit dem Oberämtler Chor Hausen und Pfr. Ch. Menzi Anschliessend Gabenverkauf Montag, 1. Oktober 13.30 Kolibri Dienstag, 2. Oktober 14.00 Bibelstunde 19.00 Jugendgottesdienst

Kath. Kirche Bonstetten

Freitag, 28. September 20.00 Toggenburgermesse von Peter Roth, Ad hoc Chor/Gesangverein Knonau, ref. Kirche Samstag, 29. September 9.00 Mannezmorge, Kirchgemeindehaus Sonntag, 30. September 9.30 Gottesdienst, Pfrn. Bettina Gerber, Erich Eder (Orgel) Taufe von Mike Gut, Sohn von Urs und Sandra Gut Anschliessend Kirchenkaffee im Kirchgemeindehaus Kollekte: Ulmenhof Ottenbach Montag, 1. Oktober 15.30 Kolibri, Kirchgemeindehaus Mittwoch, 3. Oktober 9.30 Fiire mit de Chline, ref. Kirche Donnerstag, 4. Oktober 11.30 Seniorenmittagstisch

Samstag, 29. September 18.00 Vorabendmesse Sonntag, 30. September 10.00 Eucharistiefeier An diesem Wochenende feiert Pater Perry Da Silva die Hl. Messen mit uns Dienstag, 2. Oktober 19.30 Abendmesse anschliessend Gebetsgruppe Mittwoch, 3. Oktober 9.00 Ökum. Morgengebet Donnerstag, 4. Oktober 19.00 Rosenkranz

Ref. Kirche Ottenbach Samstag, 29. September 9.30 Fiire mit de Chliine Cristina Riva erzählt: «Der kleine Pirat» mit Pfarrer Gustav Etter und Paula Gut, Orgel Anschliessend Znüni im Chilehuus Sonntag, 30. September 10.00 Ökumen. Chilbi-Gottesdienst und Abschiedsgottesdienst von Pfarrer Gustav Etter mit Jazz-Band «As It is» und dem Ottenbacher Chor Kollekte: ADES Solarkocher für Madagaskar Anschliessend Abschiedsapéro mit dem Männerchor Ottenbach, Leitung Andreas Manz 20.30 Vollmondsingen im Chor der Kirche mit Andreas Manz

Ref. Kirche Rifferswil Kloster Kappel a. A. Werktags: Tagzeitengebete um 7.45, 12.00, 18.00 in der Klosterkirche. Sonntag, 30. September 9.30 Erntedankgottesdienst mit dem Oberämtler Chor Hausen und Pfr. Christof Menzi Anschliessend Gabenverkauf 17.15 Musik und Wort mit dem Jodlerklub m Albis – anschliessend kleiner Imbiss im Klosterkeller (Fr. 15.– pro Person inkl. 1 Getränk) Donnerstag, 4. Oktober 13.30 Führung durch die Klosteranlage, Treffpunkt Eingang Amtshaus (Recéption) 18.00 Abendmahlsfeier mit Pfr. Markus Sahli?

Ref. Kirche Knonau Sonntag, 30. September 10.00 Gottesdienst mit Pfr. Ruedi Kleiner, Solothurn 17.00 Konzert Gesangverein in der Kirche, Toggenburger Messe

Ref. Kirche Maschwanden Sonntag, 30. September Kein Gottesdienst in Maschwanden

Ref. Kirche Hausen a. A. Samstag, 29. September 9.30 bis 11.00 Uhr Kolibri in der Zwinglistube Sonntag, 30. September 11.00 Ökumenischer Erntedankgottesdienst auf dem Bauernhof der Familie Streich, Vollenweid Mit Pfr. Matthias Fischer, Diakon Matthias Kühle-Lemanski und dem Jodlerclub am Albis Erntegaben können am Samstag bei der Familie Streich abgegeben werden Freitag, 5. Oktober 6.00 Kontemplatives Morgengebet in der Kirche

Ref. Kirche Obfelden

Ref. Kirche Mettmenstetten Samstag, 29. September 20.15 Gitarrenkonzert Tempesta – Antonio Malinconico e Amici in der Kirche, organisiert von «bi eus» Sonntag, 30. September 10.00 Gottesdienst Predigt Pfarrer Christoph Hürlimann «Wenn Menschen Gott neu entdecken» Orgel Silvia Jenny 13.00 Hochzeitsgottesdienst von Celina Hager und Matthias Allemand www.ref-mettmenstetten.ch

Sonntag, 30. September 9.30 Gottesdienst Pfrn. Bettina Bartels, Affoltern Lukas 15,11-32 «Familiengeschichte mit Happy End?» Montag, 1. Oktober 15.45 Kolibri

Ref. Kirche Stallikon-Wettswil Sonntag, 30. September 10.00 Kirche Stallikon: Gottesdienst mit Pfr. Otto Kuttler Thema: «Im Namen Gottes ...» Fahrdienst: Anmeldung, 29. September Tel. 044 700 09 82 11.15 Kirche Stallikon: Jugendgottesdienst 17.00 Kirche Stallikon: So ist die Lieb, ein Liederabend mit neu vertonten Gedichten von Eduard Mörike Mittwoch, 3. Oktober 9.15 + 10.15 Uhr Eltern-Kind-Singen im Jugendhaus Stallikon 18.00 bis ca. 20.00 Uhr Domino-Treff im Kirchgemeindesaal Wettswil 20.00 Projektchor 500 Jahr Feier, Changing Times, Probe im Kirchgemeindesaal Wettswil Donnerstag, 4. Oktober 9.15 + 10.15 Uhr Eltern-Kind-Singen im Kirchgemeindesaal Wettswil 18.00 bis ca. 20.00 Uhr Domino-Treff im Jugendhaus Stallikon 20.00 Pfarreiheim Bonstetten: Erwachsenenbildung Thema: Pilgern – eine alte Tradition lebt wieder auf Vortrag von Vittorio Ferlin

Kath. Kirche Hausen a. A. Samstag, 29. September 17.00 Wortgottesfeier Sonntag, 30. September 11.00 Ökumenischer Erntedank-Gottesdienst auf dem Bauernhof der Fam. Streich, Vollenweid, mit dem Jodlerclub am Albis

Kath. Kirche Mettmenstetten Sonntag, 30. September 9.30 Eucharistiefeier mit feierlicher Einsetzung von Pfarrer Angelo Saporiti Mitwirkung: Pfarreichor Anschliessend Apéro riche Dienstag, 2. Oktober 19.30 Elternabend für die Erstklässler (HGU)

Samstag, 29. September 18.00 Santa Messa/Festa di pane Sonntag, 30. September 10.00 Ökumenischer Chilbi-Gottesdienst und Abschiedsgottesdienst von Pfarrer Gustav Etter im Gemeindesaal Ottenbach 10.30 Familiengottesdienst zum Erntedank mit Teilete Dienstag, 2. Oktober 19.30 Lobpreis

Chrischona Affoltern am Albis, Kirche mit Nähe Alte Obfelderstr. 24 Samstag, 29. September 14.00 Tschägg-Point Kids + MegaKids Sonntag, 30. September 9.45 Erntedank-Gottesdienst Pfr. Ueli Baltensperger Kinderhüeti, Kids-Treff 19.00 Worship-Gottesdienst Montag, 1. Oktober 11.30 Mittagstisch Mittwoch, 3. Oktober 14.15 Kleingruppe Senioren 19.00 Teens: peech in der Heilsarmee Donnerstag, 4. Oktober 9.30 MuKi-Treff «Wirbelwind» Mehr Infos: www.sunntig.ch

Evang.-methodistische Kirche Zürichstrasse 47 Affoltern a. A., Sonntag, 30. September 9.45 Erntedankgottesdienst (Heinz Bähler) mit Chor und anschl. Teilete; Kinderhort

Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage Heumattstrasse 2, 8906 Bonstetten

Sonntagsgottesdienste 9.20 Abendmahlsversammlung, gestaltet von den Kindern unter dem Motto «Wähle das Rechte» 10.40 Sonntagsschule Informationen über weitere Veranstaltungen: siehe www.hlt-bonstetten.ch

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Heilsarmee Affoltern a. A., Wiesenstrasse 10

Freitag, 28. September 20.00 Lobpreis-Gebetsabend mit Abendmahl Sonntag, 30. September 10.00 Gottesdienst mit Hort und KingsKids Mittwoch, 3. Oktober 14.00 Spielmit-Nachmittag

Alte Obfelderstrasse 55

Samstag, 29. September 17.30 Familiengottesdienst zum Erntedank mit Teilete; musikalische Mitgestaltung durch das Streicherensemble der Musikschule Affoltern Sonntag, 30. September 9.00 Eucharistiefeier Dienstag, 2. Oktober 19.30 Lobpreis in Obfelden

Sonntag, 30. September Diesen Sonntag kein Gottesdienst Dafür Missionskonferenz in der GfC Luzern 10.00 im Gemeindehaus: Rotseehöhe 17, 6006 Luzern

Kath. Kirche Obfelden

Pfingstgemeinde Affoltern a. A., Kath. Kirche Affoltern a. A.

Gemeinde für Christus Schulweg 1 Ottenbach,

Sonntag, 30. September 9.45 Gottesdienst und Kinderprogramm mehr unter www.pga.ch

Evang. Täufergemeinde Weidstrasse Mettmenstetten, Sonntag, 30. September 10.30 Gottesdienst keine Sonntagschulen/Unterricht

Occ. Klavier Schimmel

Zustand wie neu, sehr voller Klang, gestimmt, Neupreis ca. 11000.–, VP 3600.–, Tel. 079 921 67 44


Gewerbe

Freitag, 28. September 2012

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Perfekte Lösungen für die persönliche Essecke

Englischkenntnisse nebenbei verbessern

10 Jahre: Eckbank-Center Bieri in Cham feiert Jubiläum

Irene’s Speakeasy – die neuen Herbstkurse

Seit 10 Jahren bietet der Eckbank-Spezialist Eckbank-Center Bieri (nahe Industrie Steinhausen) perfekte Lösungen für die Essecke an. In der 500 m² grossen Ausstellung finden sich diverse Modelle als Beispiele ausgestellt.

In netter Gesellschaft ein Buch lesen, ein Glas Wein oder einen Kaffee trinken und ganz nebenbei die Englischkenntnisse verbessern: Das ist das bewährte Konzept hinter den etwas anderen Sprachkursen von Irene Wirthlin in Mettmenstetten.

Neben den bekannten Holzarten wie Buche, Eiche oder Nussbaum, finden sich im Eckbank-Center Bieri auch diverse einheimische Holzarten. Das Zwetschgenholz besticht durch viele Farbnuancen von Brauntönen bis violett. Apfel wirkt sehr heimelig in rötlich-braun, Aprikose nimmt Orangetöne sehr gut auf. Weitere Holzarten sind Birnbaum und Kastanie. Alle leben durch ihre Maserungen und Farben – und werden durch die Kombination von Stoff oder Leder noch unterstrichen. Natürlich dürfen auch Modelle in Chrom nicht fehlen, erhielten sie in den letzten Jahren doch immer mehr Beachtung in den Schweizer Wohnund Esszimmern.

Als Gast in Irene’s Speakeasy bringt man zusammen mit anderen Gästen während eineinhalb Stunden pro Woche unter professioneller Leitung seine (vielleicht etwas eingeschlafenen) englischen Sprachkenntnisse auf Vordermann – und dies auf völlig lockere Weise: Es wird gelesen, vom Klassiker über die Familiensaga oder Liebesgeschichte bis hin zum haarsträubenden Krimi.

Ausziehbank für zusätzliche Sitzplätze Wer hat nicht schon spontan Besuch erhalten und nach Stühlen gesucht? Oder es gilt, einen Kindergeburtstag zu organisieren. Die clevere Lösung: Die Eckbank einfach ausziehen und so mehr Sitzfläche erhalten! Varianten in Massivholz oder in Kombination mit Chrom überraschen in der Ausstellung. Sämtliche Möbel werden genau nach persönlichen Massen des Kunden hergestellt, das ist der entscheidende Unterschied zum grossen Möbelhaus! Auf Wunsch kommt Hanspeter Bieri zum Kunden nach Hause, um vor Ort fachmännisch zu beraten, eine individuelle Lösung zu finden und die Masse des Wohnraumes zu nehmen. Ebenfalls eine Selbstverständlichkeit beim Eckbank-Center ist auf

Fremdsprache Englisch als Vergnügen Cornelia und Hanspeter Bieri, Inhaber Eckbank-Center Bieri freuen sich auf treue und neue Kundschaft an der Gewerbestrasse 7 in Cham. (Bild zvg.) Wunsch die Lieferung in der ganzen Schweiz und die Montage vor Ort.

10 Jahre: Das Jubiläum wird gefeiert Am Samstag, 6. Oktober, von 9 bis 16 Uhr und am Sonntag, 7. Oktober, von 10 bis 17 Uhr, lädt das Eckbank-Center Bieri zu Jubiläumstagen ein. Es wird einiges geboten an diesem Wochenende: An Wettbewerben für Gross und Klein kann man sein Glück versuchen, wird gratis mit Getränken, Kaffee und Geburtstagstorte sowie Hot-Dogs bewirtet und erhält erst noch 20% Rabatt auf Neubestellungen! Ausgesuchte Ausstellgruppen kann man gar zum absoluten Vorteilspreis mitnehmen. Das ist schon einen Besuch wert, doch es kommt noch besser: Vielleicht bekommt man die gesamte Bestellung gratis: Unter allen Neuaufträgen, die in den folgenden vier Wochen ab dem 6. Oktober 2012 bestellt werden, geht

ein ausgeloster Auftrag gratis raus! Sollte der Auftrag 5000 Franken übersteigen, bezahlt der Kunde nur den verbleibenden Rest.

Rock'n'Roll-Show Am Sonntag um 14 Uhr bieten die «Jail House Dancers» aus Freienbach (www.thejailhousedancers.ch) eine fetzige Rock'n'Roll-Show. Wie schon bestens bewährt, dürfen sich die Kinder in der Spiel- und Bastelecke vergnügen, so haben Mami und Papi ungestört Zeit, die Ausstellung zu besichtigen und sich beraten zu lassen. Aus Solidarität unterstützt das Eckbank-Center Bieri zum 10-Jahre-Jubiläum die Schweizer Berghilfe www.berghilfe.ch mit 1% aus jedem Auftrag 2012. Eckbank-Center Bieri, Gewerbestrasse 7, 6330 Cham, Telefon 041 741 12 60, www.eckbank-center.ch.

Zusehen, wie der Apfelsaft aus der Packpresse fliesst Frischer Süssmost am Bonstetter Herbstfest vom 30. September

Erleben, wie aus Obst frischer Most entsteht. (Bild zvg.) Das sollte man sich nicht entgehen lassen – zu erleben, wie aus Obst frischer Most entsteht. Man sieht, wie beim Moster Markus Müller der Apfelsaft aus der Packpresse fliesst. Daneben können die Kinder selber an einer

kleinen Korbpresse Hand anlegen und mit eigener Kraft Äpfel auspressen. Zudem können Kinder auf einer Steinmühle Getreidekörner zu Mehl verarbeiten oder bei den Fellnäherinnen etwas Hübsches mit Pelz basteln. Ein

Stand mit Bündner Alpkäse ist auch wieder präsent, weil Bonstetter Kühe wieder den Sommer im Schanfigg verbracht und Milch für feinen Käse geliefert haben. In der kleinen herbstlichen Festwirtschaft wird fürs leibliche Wohl gesorgt. Es gibt heisse Kürbissuppe mit knusprigem Bauernbrot, auch Grillwürste mit frischen Salaten und eine schöne Auswahl an Süssem. Süssmost gibts für den Durst frisch ab Presse oder zum Dessert als Süssmostcrème, als Apfelschaumwein oder sauren Most. Die Drummer Factory sorgt für Unterhaltung und bei einem Schätzwettbewerb können die Besucher ihr Glück probieren. Herbstfest am 30. September auf dem Bauernhof von Hedi und Markus Müller, Dorfstrasse 56, Bonstetten.

Ein 75-Kilogramm-Kürbis Am vergangen Wochenende konnten die Besucherinnen und Besucher des Kürbisfests das Gewicht eines ausgestellten Kürbisses (siehe Foto) schätzen. Rund 500 Personen haben eine Schätzung abgegeben, das Gewicht wurde auf 20 kg bis zu 500 kg ge-

schätzt! Am Sonntag um 16 Uhr hat Jean-Jacques Duperrex das Gewicht des Kürbisses bekannt gegeben, er wiegt 75.25 kg. Die Gewinnerinnen und Gewinner stehen fest, drei Damen und zwei Herren aus Dübendorf, Mettmenstetten, Zwillikon, Knonau und

Thalwil. Sie wurden diese Woche schriftlich benachrichtigt. Die fünf Personen haben das Gewicht auf 75 Diesen Gigant galt kg geschätzt. es zu schätzen.

«Wir tauschen uns laufend über die vielfältigen Themen aus, die die Texte aufbringen, und über Ideen und Gedanken, die sie in uns anregen.» sagt Irene Wirthlin, die erfahrene Sprachlehrerin und Kursleiterin.

«Wenn wir Literatur lesen, haben wir alles, was es braucht, um unsere Sprachkompetenz zu fördern: Eine packende Geschichte, interessante Themen und aktuellen Wortschatz, den wir uns fast nebenbei und ohne Stress aneignen. Auch das Verständnis einer Grammatikregel ergibt sich oft natürlich aus dem Zusammenhang einer Geschichte. So kann die Fremdsprache zur Quelle reinen Vergnügens werden.»

Gratis Schnupperabend Die Speakeasy-Englischkurse werden zu verschiedenen Tageszeiten und auf verschiedenen Niveaus (intermediate bis advanced) angeboten. Für neu Interessierte findet am 2. Oktober von 19 bis 20.30 Uhr ein Gratis-Schnupperabend statt. Hereinschauen und eine brillante Kurzgeschichte, ein Glas Wein sowie ein Appetithäppchen geniessen, denn – das ist die Speakeasy-Devise – in entspannter Atmosphäre lernt es sich am besten. Infos unter www.irenes-speakeasy.com.

Brillante Farben, grosse Ergiebigkeit Lascaux-Acrylfarben neu bei «kunst im stall» Die von vielen Künstlern bevorzugte Acrylfarbe ist in der Galerie/Atelier kunst im stall neu ins Sortiment aufgenommen worden. Viele Künstler schätzen die grosse Lichtechtheit, die brillanten Farben und die grosse Ergiebigkeit von Lascaux-Studio-Farben. Die universalen Acrylfarben in der altbewährten Künstlerqualität sind äusserst vielseitig verwendbar und eignen sich für alle Maltechniken auf praktisch jedem Untergrund. Die Lascaux-Studio-Farben bestehen aus lichtechten Pigmenten und ausgewählten Reinacrylaten. Sie sind wasserfest, kalkecht, alterungsbeständig und auf Wetterechtheit optimiert. Die Farben sind zudem über mehrere Jahre haltbar. Das Sortiment umfasst alle Grundfarben, Mischtöne sowie Lascaux-Studio-Bronzefarben Silber, Gold, Kupfer etc. in 85 und 250 ml Dispenserflaschen. Auch die Lascaux-Sirius-Linie ist vorhanden, es gibt sie einzeln oder als Starterpaket mit allen Grundfarben. Grössere Einheiten 500ml- und Ein-Liter-Flaschen werden auf Verlangen bestellt und sind gewöhnlich nach drei Arbeitstagen da.

Einem sofortigen Malbeginn steht nichts mehr im Weg Zum Farbsortiment bereichern die verschiedenen Firnisse und Lacke sowie die verschiedenen Modelliermassen und Malmittel die Auswahl. Zudem sind Leinwände in den Massen 50x50, 70x70, 80x80 und 100x100 cm erhältlich. Es kommen laufend neue Grössen dazu. Bislang mussten Künstlerinnen und Hobbymaler weite Strecken zurücklegen, um diese Farben zu bekommen. Nun steht einem sofortigen Malbeginn nichts mehr im Weg. Den ganzen Oktober gewährt «kunst im stall» 10% auf alle Farben und Hilfsmittel. Beim Kauf eines Lascaux-Produktes gibt es die 80-seitige Broschüre Malen mit Acrylfarben mit vielen nützlichen Tipps und Hinweisen gratis dazu. Galerie/Atelier kunst im stall, Untere Bahnhofstrasse 6, Mettmenstetten, 079 754 65 58. Mittwoch, 9 bis 12 Uhr, Donnerstag, 9 bis 12 und 13.30 bis 18.30 Uhr sowie am ersten Samstag im Monat, 14 bis 17 Uhr. Infos: www.kunstimstall.ch.

Den eigenen Lebensplan kennen Transaktionsanalyse: Jacqueline Dossenbach Die Transaktionsanalyse (TA) ist eine psychologische Methode zur Förderung der Selbstkompetenz und Autonomie. Sie hilft destruktive Kommunikationsmuster aufzudecken und zu beheben und zeigt Wege auf, zur befriedigenden Beziehungsgestaltung. Durch die Analyse der Kommunikation (Transaktionen) können Menschen und ihre Beziehungen besser verstanden werden. Die Transaktionsanalyse betont die Bedeutung des meist unbewussten Lebensplans – des in der Kindheit entwickelten Selbst- und Weltbilds – nach welchem jede Person ihre Erfahrungen auslegt und ihr Leben gestaltet.

Die Kenntnis des eigenen Lebensplans erhöht die Entscheidungsfreiheit und somit Autonomie über das eigene Leben. Mit der Transaktionsanalyse können Menschen lernen ihre Persönlichkeit zu entwickeln, ihre Potenziale auszuschöpfen und in Beziehungen effektiver zu kommunizieren. Dies erhöht die eigene Kompetenz im privaten und im beruflichen Handeln. Für weitere Auskünfte: Jacqueline DossenbachSchuler, lehrberechtigte Transaktionsanalytikerin TSTA/C, Supervisorin BSO und Kunsttherapeutin IAC, Obfelderstrasse 31, Affoltern, Telefon 044 761 01 60, www.transaktionsanalyse-ausbildung.ch.


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Jugendliche Straftäter: jeder Dritte rückfällig Statistik über Rückfallquoten von Jugendstraftätern im Kanton Zürich: Aussagen zur Wirksamkeit der verschiedenen Sanktionen lassen sich nur bedingt machen. Im September 2010 hat der Kantonsrat dem Regierungsrat ein Postulat überwiesen, in dem er um Angaben zur Rückfallhäufigkeit von jugendlichen Straftätern bittet. Auf Anfrage des Kantons Zürich hat das Bundesamt für Statistik (BFS) in der Folge die Fälle von 7356 Minderjährigen untersucht, die in den Jahren 2003 bis 2006 verurteilt wurden. Eingeflossen in die Statistik sind Strafurteile für ein Vergehen oder Verbrechen gegen das Strafgesetzbuch, das Betäubungsmittelgesetz und das Strassenverkehrsgesetz. Als rückfällig gelten darin alle Personen, die innerhalb von drei Jahren nach einem Urteil ein Vergehen oder ein Verbrechen begangen haben, das ein erneutes Urteil zur Folge hatte. Insgesamt weist diese Gruppe eine Rückfallrate von 34,9 Prozent aus. Dabei zeigte sich, dass die vergleichsweise kleine Gruppe von Jugendlichen mit schwerwiegenden Straftaten eine relativ hohe Rückfallwahrscheinlichkeit ausweist. Bei der Interpretation der Werte ist aber aus verschiedenen Gründen Vorsicht angezeigt. So waren in den genannten vier Jahren im Kanton Zürich 37 Jugendliche von der harten Sanktion einer unbedingten Einschliessung betroffen, im Durchschnitt also neun pro Jahr. Diese Jugendlichen sind meist älter, unter oft sehr schwierigen Verhältnissen aufgewachsen und sie weisen oft eine bereits lange Delinquenzkarriere auf. Sie sind deshalb grundsätzlich rückfallgefährdet. Noch sind – auch international – erst bruchstückhafte Vergleiche der Rückfallquoten jugendlicher Straftäter möglich. Diese sind aber wichtig, um die Wirkung von Sanktionen verlässlich beurteilen zu können. (ki.)

Freitag, 28. September 2012 Freitag, 28. September 2012

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Neuer Spielplatz für Knonau Der Kindergartenspielplatz Stampfi wurde offiziell eingeweiht

Die Kinder begannen nach der offiziellen Eröffnung sogleich auf ihrem neuen Spielplatz zu spielen. (Bild zvg.)

Bereits seit Anfang Monat durften die Kinder auf dem Spielplatz spielen und entdecken. Nun wurde er offiziell mit Ballons und «Znüni» eingeweiht.

staltung», erläutert Jörg Berger, Schulleiter der Primarschule Knonau und Mitglied der Arbeitsgruppe. Dieses Ziel sei laut Berger erreicht worden.

Da auf dem alten Spielplatz des Kindergartens ein Klettergerüst und zuletzt auch die Schaukeln aus Sicherheitsgründen abmontiert werden mussten, erarbeitete eine Arbeitsgruppe ein neues Spielplatzkonzept. Zusammen mit dem Partner Murimoos konnte dann der neue Spielplatz während der Sommerferien gebaut werden. «Das Ziel war eine deutliche Erhöhung des Spielwertes und der Sicherheit, sowie eine kindergerechte Ge-

NATUR- UND HEIMATSCHUTZGESELLSCHAFT OBERAMT EINLADUNG ZU EINEM ÖFFENTLICHEN DISKUSSIONSABEND Montag, 1. Oktober 2012, 20.00 Uhr im Singssaal der Oberstufe Hausen a. A.

Projekt Golfpark Zugersee Referenten: Ferdi Hodel, Geschäftsführer Zürcher Bauernverband Adrian Risi und Marcel Muri, Golfplatzprojekt Zugersee

Anschliessend werden die anwesenden Mitglieder über die Abstimmungsempfehlung der NHO entscheiden.

neuen Spielplatz zu spielen. Zudem gab es für alle Kinder und die rund 50 Gäste noch ein «Znüni-Schoggibrötli».

Verkehrssicherheit erhöht Ballons und «Schoggibrötli»

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Der Vorstand

Vermischtes

Auch die Kinder des Kindergartens, die zu Beginn der Einweihung ein selbst kreiertes Spielplatz-Lied gesungen haben, sind offensichtlich begeistert vom neuen Spielplatz. Ein Mädchen des Kindergartens durfte dann sogar die offizielle Eröffnung vornehmen und die Schnur, an welcher mehrere Ballons befestigt waren, durchschneiden. Als sie in den Himmel stiegen, brach unter den Kindern Jubel los und sie begannen sogleich auf ihrem

Neben den baulichen Neuerungen auf dem Spielplatz des Kindergartens wurden auch verkehrstechnische Massnahmen ergriffen, um die Verkehrssicherheit zu erhöhen. So brachte man an den Ein- und Ausgängen grüne Bodenmarkierungen auf den Strassen an und installierte Verkehrsführungselemente. Um diese flankierenden Massnahme durchzuführen, bedurfte es der Hilfe von der Gemeinde, des Verkehrsplaners und der Polizei.v «Der Bau des Kindergartenspielplatz Stamp-

fi ist der erste sichtbare und wahrnehmbare Schritt von baulichen Veränderungen an der Schule Knonau», erklärte Jörg Berger. Denn aufgrund der stetig wachsenden Einwohnerzahl von Knonau, steigt auch die Zahl an Schülerinnen und Schülern. Aus diesem Grund erarbeitete eine Arbeitsgruppe, bestehend aus Vertretern der Schulbehörde, der Lehrerschaft und der politischen Gemeinde ein Schulraumentwicklungskonzept. «Zurzeit ist man daran mögliche Lösungen zu evaluieren und zu konkretisieren», so Berger weiter. Eine Infoveranstaltung zu diesem Thema findet am 1. November um 19.30 Uhr im Schulhaus Aeschrein in Knonau statt.


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Vermischtes

Freitag, 28. September 2012

Bewegungsangebot für Kinder und Erwachsene «werk eins»: 30 Jahre Tanz und Gymnastik Am 3. und 4. November findet in der Aula Ennetgraben in Affoltern wieder eine Tanzaufführung von «werk eins» für Kinder, Jugendliche und Erwachsene statt. Hanna Wälchli Fuchs spricht im Interview über ihr Studio.

Die Auswahl ist gross: Zierkürbisse in bunter Farbenpracht. (Bilder Susanne Crimi)

Kürbis-Genuss für Auge und Gaumen Hochbetrieb am «Kürbisfäscht» auf der Stöckweid, Uttenberg ................................................... von susanne crimi

Gegen 800 kg Kürbisrösti wurden am Fest-Wochenende verspiesen.

«Wir brauchen noch Senf – jetzt!», schallt es vom Grillstand. Die gut 50 freiwilligen Helfer der Familie Duperrex haben alle Hände voll zu tun, um den Gästeansturm zu bewältigen. Dieses Jahr sind alle Erwartungen in Bezug auf Besucher übertroffen worden – einem teilweise regnerischen Wochenende zum Trotz. Bereits zum 14. Mal fand auf dem Hof Stöckweid der Familie Duperrex das Kürbisfest statt. Umrahmt von einem kleinen Herbstmarkt mit bäuerlichen Erzeugnissen, einer Kürbis-Ausstellung, die mit viel Liebe zum Detail geschaffen wurde, einer gut organisierten Festwirtschaft mit Kürbis-Suppe, Kürbis-Rösti, Kürbis-Apfelmus und natürlich Bratwürsten, Hamburgern sowie frischem Most wurde für jedermann etwas geboten. Familien mit Kindern kommen besonders gerne, können die Kälbchen im Stall bewundert werden, sind Güggel und Hühner samt dazugehörigem Hühnerhaus mitten auf dem Spielplatz untergebracht, grunzen drei glückliche Säuli auf ei-

ner eingezäunten Wiese gleich daneben.

Ein veritables Volksfest Zufriedene Besucher, erfreute Organisatoren und eine Crew, die mit Freude arbeitet und gerne zupackt – dies der erste Eindruck, der sich aufdrängt. Beim Nachfragen bestätigt es sich: gegen 800 kg Kürbisrösti, an die 500 Würste und ca. 400 Liter Kürbissuppe sind «verputzt» worden, das diesjährige Fest schlägt alle vorangegangenen. Offenbar kommt das «Produkt» Kürbis nicht aus der Mode, meint JeanJacques Duperrex. Über 150 Sorten Zier- und Speisekürbisse wurden ausgestellt und konnten erworben werden. Aus einem anfänglich kleinen Anlass ist ein veritables Volksfest geworden, erzählt Jean-Jacques Duperrex. Natürlich könnte er mit Festzelten noch vergrössern, aber das möchte er nicht, wichtig sei ihm vor allem die gemütliche und familiäre Atmosphäre, die diesem Kürbisfest zugrunde liege. Damit liegt er bestimmt richtig – das Fest ist und bleibt ein Besuchermagnet.

Neuer Pool für «Paradies»-Kinder Eine Affoltemerin hat das Wohnheim im Testament berücksichtigt Mitte September fuhren hinter dem Wohnheim Paradies in Mettmenstetten die Bagger auf. Bereits in den Herbstferien sollen sich hier die Kinder und Jugendlichen erstmals in ihrem neuen Pool vergnügen können. ................................................... von thomas stöckli «Mit eigenen Mitteln wäre es uns nicht möglich einen Pool zu bauen», spricht Kurt Romer, Heimleiter im «Paradies», Klartext. Eine vermögende Affoltemerin hat das Wohnheim in ihrem Testament mitberücksichtigt. Das Geld solle den Kindern und Jugendlichen zugutekommen, so ihre Vorgabe. Von einem Pool verspricht man sich einen langfristigen Nutzen. Rund 40 m² gross ist das neue überdachte Schwimmbad, das aktuell neben dem Glockentürmchen hinter dem Haupthaus entsteht. 24 Kinder und Jugendliche leben aktuell im Wohnheim der Heilsarmee. Nicht alle haben Eltern im Hintergrund, zu denen sie am Wochenende gehen können. Deshalb ist das «Paradies» während 365 Tagen im Jahr geöffnet. «Ein grosser Teil der Kinder ist hier zu Hause», so Kurt Romer. Da

Hinter dem Wohnheim Paradies in Mettmenstetten entsteht ein Pool. (Bild zvg.) sind auch Kontakte zur Bevölkerung wichtig. So sollen die Kinder auch mal Freunde aus dem Dorf zum Baden mitnehmen dürfen – ein weiterer Schritt zur Integration im Dorf.

individuelle Förderung oder ein besonderes Erlebnis Immer wieder kommt es vor, dass das «Paradies» Zuwendungen bekommt.

«Es gibt Spender, die wir noch nie gesehen haben, zu anderen haben wir einen engen Kontakt», verrät der Heimleiter und fügt an: «Ich finde es schön, persönlichen Kontakt zu pflegen.» Der Betrag für den Swimmingpool macht einen grossen Teil der erwähnten Erbschaft aus. Der Rest soll gezielt in weitere Projekte investiert werden, etwa individuelle Förderung oder ein besonders Erlebnis …

1982 übernahm Hanna Wälchli Fuchs die Leitung von «tanz & gymnastik» am Kronenplatz im alten Gerichtsgebäude in Affoltern. Damals konnten sich nur Wenige etwas unter Gymnastik im Sinne eines modernen Gesundheits- und Körperbewusstseins vorstellen. Mittlerweile hat sich das Bewusstsein und das Bewegungsangebot für die Gesundheit stark weiterentwickelt. Das Tanz- und Gymnastikstudio «werk eins», seit zwölf Jahren an der Werkstrasse 1 in Affoltern, bietet heute ein buntes Spektrum von Bewegungsmöglichkeiten für Erwachsene, Jugendliche und Kinder an. Ausgebildete Tanzlehrerinnen unterrichten klassisches Ballett, Jazztanz und kreativer Kindertanz. Für das Gymnastikangebot und die Rücken- und Haltungsschulung ist die eidg. diplomierte Gymnastikstudioleiterin Hanna Wälchli Fuchs zuständig. «Anzeiger»: Welches sind die Schwerpunkte des Angebots bei «werk eins»? Hanna Wälchli: Es gibt zwei Hauptrichtungen: eine ist der Tanz, die andere die Gymnastik. Die Rückenund Haltungsschulung steht für mich im Vordergrund. ...............................................................

«Das Gesundheits- und Körperbewusstsein meiner Schülerinnen und Schüler ist heutzutage hoch.» ............................................................... Jede Gymnastiklektion hat ihr eigenes Thema, beispielsweise die «Beweglichkeit der Brustwirbelsäule». Der ganze Körper wird mobilisiert, gekräftigt und gedehnt mit dem Ziel, die Haltung im Alltag zu verbessern und das eigene Wohlbefinden zu steigern. Das Gesundheits- und Körperbewusstsein meiner Schülerinnen und Schüler – ich habe auch eine Männerklasse – ist heutzutage hoch. Sie sind gut informiert und wollen einen direkten Nutzen. Durch meine regelmässigen Weiterbildungen – unter anderem in Spiraldynamik – kann ich diesem Anspruch gerecht werden. Wer besucht Ihre Kursangebote? Nach physiotherapeutischen Behandlungen kommen regelmässig Menschen in meinen Unterricht, die eine wöchentliche Bewegungsstunde zur Weiterführung der körperlichen Gesundung suchen. An meinen Kursen nehmen vorwiegend Frauen und Männer teil, die den Wunsch haben, ihr Körperverhalten zu verbessern – etwa bei Wachstumsfehlern wie Skoliose. Viele kommen jedoch nicht erst mit Rücken- und Haltungsschäden, sondern im Bewusstsein, dass präventives Handeln einfacher ist als kuratives. Es geht mir darum, die Zusammenhänge der Funktionen von Gelenken und Muskeln und das Gespür für den Körper zu vermitteln. Wieso können Sie sich seit 30 Jahren begeistern, Gymnastik zu unterrichten? Ich betrachte die Freude am Bewegungsunterricht als Naturgeschenk, wie man es in andern Berufen ja auch finden kann. Selbst wenn ich nochmals einen Beruf wählen könnte, würde ich keine andere Wahl treffen. All meine beruflichen wie auch persönlichen Erfahrungen kann ich in den Beruf einbringen. Mich interessiert und

Hanna Wälchli Fuchs hilft, das Körperverhalten zu verbessern. (Bild zvg.) fasziniert die Arbeit mit Menschen in der Bewegung. Gesund bleiben, sich bewusst bewegen und die Wertschätzung des Körpers vermitteln, wird immer mein Hauptthema bleiben. Am 3. und 4. November findet in der Aula Ennetgraben in Affoltern wieder eine Tanzaufführung von «werk eins» für Kinder, Jugendliche und Erwachsene statt, für deren Projektgestaltung Sie verantwortlich sind. Welches Ziel steht hinter diesen Aufführungen, die nahezu alle zwei Jahre stattgefunden haben, heuer bereits zum zwölften Mal? Vor allem möchte ich den Kindern und Jugendlichen aus den verschiedenen Tanzkursen die Gelegenheit geben, ihren Familien, Verwandten und Bekannten das Gelernte zeigen zu können. Sich tanzend darzustellen, eröffnet Welten jenseits der Sprache, fördert die kreative Ausdruckskraft und ist eine ideale Möglichkeit, mit andern Kindern und Jugendlichen in einem spannenden sozialen Umfeld etwas zu gestalten und zu erleben. ...............................................................

«Sich tanzend darzustellen, eröffnet Welten jenseits der Sprache.» ............................................................... «3 X 4 das tanzen wir» heisst die Aufführung vom November 2012. Es ist die zwölfte Aufführung des Studios «werk eins». Seit zwölf Jahren sind wir an der Werkstrasse domiziliert. Und wir haben das Jahr 2012. So werden die Erwachsenen vom Jazztanz, die Kinder und Jugendlichen des kreativen Kindertanzes, vom Ballett und vom Jazz die zwölf Monate eines Jahres durchtanzen. Mitverantwortlich in der Projektgestaltung für die diesjährige Aufführung sind Manitoscha Zehr und der Choreograf Danyël Züllig, die Projektleitung hat Anna Schaltegger, für die Tänze im kreativen Kindertanz sind Alevtina Roost, Barbara Lembacher und Manitoscha Zehr, für den Jazztanz Miriam Markovic und für das klassische Ballett Sima Bürgin zuständig. (Interview: K. Mühlemann) Tanzaufführung «3 x 4 das tanzen wir» am Samstag, 3. November, um 17 Uhr, Sonntag, 4. November, um 11 und um 17 Uhr in der Aula Ennetgraben, Affoltern. Vorverkauf ab 1. Oktober in der Buchhandlung Scheidegger, Affoltern.


Veranstaltungen

Freitag, 28. September 2012

Reizwort «Scharia»

Mit einem Erdbeben ins 5. Jahr

Film, Referat und Diskussion in Affoltern

Volkshochschule im Knonauer Amt startet am 1. November

Seit einigen Jahren hat es sich die reformierte Erwachsenenbildung Affoltern zur Aufgabe gemacht, immer wieder auch Anlässe anzubieten, die dazu einladen, andere Religionen kennenzulernen und sich mit verschiedenen Aspekten dieser Religionen vertieft auseinanderzusetzen. Von besonderem Interesse ist dabei der Islam als die nach dem Christentum (rund 70% der Wohnbevölkerung ab 15 Jahren) mit ca. 5% zweitstärkste Religion in der Schweiz. Da die diesjährige Veranstaltungsreihe sich unter der Überschrift «Hört, hört!» mit allerlei Hörbarem, Nicht-Hörbarem und Unerhörtem befasst, lag es – auch unter dem Eindruck der gegenwärtigen Lage in vielen arabischen Ländern – nahe, sich in diesem Jahr einem islamischen Begriff zuzuwenden, der sofort aufhorchen lässt und als Schlagwort immer wieder auch in hiesigen politischen Debatten und Zeitungsartikeln auftaucht: Scharia.

Ein Stolperstein Scharia – das Wort allein beschwört oft grauenvolle Bilder vor unserem inneren Auge herauf und die Vorstellung von einem Staat, dessen Rechtssystem auf dieser Scharia aufbaut oder sie als alternative Rechtsquelle zulässt, lässt bei vielen alle Alarmglocken läuten. Unerhört finden wir es, wenn vereinzelt gar Stimmen laut

werden, die auch in Europa die Einführung der Scharia befürworten. Kein Zweifel: Die Scharia ist ein Stolperstein in der christlich-islamischen Verständigung.

Einladung zur Auseinandersetzung Am Dienstag, 2. Oktober, sind alle Interessierten eingeladen, sich diesen Stolperstein ab 19.30 Uhr im reformierten Chilehuus einmal etwas genauer anzusehen: Was genau ist mit «Scharia» eigentlich gemeint? Was beinhaltet die Scharia? Ist sie vereinbar mit unseren Vorstellungen von Recht und Rechtsstaat? Welche Geltung hat sie etwa in England? Und was bedeutet sie für die Muslime, die in der Schweiz leben? – Auf einen Film-Input folgt ein kurzes Referat der Islamwissenschafterin und Mitarbeiterin der Türkisch-Islamischen Stiftung für die Schweiz (Diyanet) Dilek Ucak Ekinci. Danach ist noch reichlich Zeit, um nachzufragen und zu diskutieren. Der Fokus des Abends liegt dabei weniger auf der Scharia in der islamisch geprägten Welt als auf dem Wiederklang, den sie bei uns in Europa findet. Geleitet wird der Abend von Pfarrerin Bettina Bartels. Hört, hört! Reizwort «Scharia», Dienstag, 2. Oktober, 19.30 bis ca. 21 Uhr, im reformierten Chilehuus, Zürichstrasse 94, Affoltern, Eintritt frei, keine Kollekte, www.refkircheaffoltern.ch.

Meditatives Gehen Zweiteiliger Workshop für Erwachsene Gehmeditation ist eine traditionelle Art des tiefen Nachdenkens. Mit der «20 Schritte-Technik», die an zwei Freitagen, dem 26. Oktober und dem 3. November, von 9 bis 11 Uhr im Familienzentrum Affoltern erlernt werden kann, wird Energie getankt und innere Harmonie gefunden. Unter der Leitung von Reiki-Meisterin und Meditationslehrerin Natalia Kuratli erhält ein Spaziergang ei-

ne neue Qualität – mit einem intensiven Erleben von «Hier und Jetzt». Eine kostenlose Kinderhüeti wird angeboten. Anmeldungen bis 5. Oktober an MüZe, Kurswesen, Zürichstrasse 136, 8910 Affoltern, Telefon 044 760 21 13 (Freitagvormittag, sonst Anrufbeantworter) oder kurse@mueze-affoltern-am-albis.ch. Infos und vollständiges Kursprogramm unter www.mueze-affoltern-am-albis.ch.

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Im kommenden Wintersemester wird ein vielfältiges naturwissenschaftliches und geopolitisches Programm geboten. Im März 2007 wurde an einer Vorstandssitzung der GGA zum ersten Mal über eine Volkshochschule im Knonauer Amt diskutiert. Dann ging es Schlag auf Schlag: Partnerschaft mit der Volkshochschule des Kantons Zürich, Bestellung einer Arbeitsgruppe Volkshochschule, Werbekonzept, Budget, Zustimmung der Mitgliederversammlung 2008, Programm ausarbeiten, drucken, versenden, Start am 5. November 2008 mit einem Referat «Astronomie – Altes und Neues in Wort und Bild» von Dr. med. Felix Dinkelmann, Obfelden – 80 begeisterte Besucher: ein geglückter Start! Seither wurden in vier Wintersemestern 27 Referate mit naturwissen-

schaftlichem, historischem oder geopolitischem Inhalt von durchschnittlich 52 Hörerinnen und Hörern besucht.

Sieben Höhepunkte Im kommenden Wintersemester erwartet Interessierte ein vielfältiges naturwissenschaftliches und geopolitisches Programm, aus dem nicht einzelne Referate als Höhepunkte herausgehoben werden können – es sind sieben Höhepunkte! Die Referentinnen und Referenten der VHS im Knonauer

Amt verstehen es, neuste Forschungsergebnisse in allgemein verständlicher Weise an Laien weiterzugeben. Die «V lksh chsch l » bietet Gelegenheit, auf einfachste Art Bildungslücken zu schliessen – zur eigenen Bereicherung. Die erste Veranstaltung thematisiert am Donnerstag, 1. November, Erdbeben und Erdbebengefährdung in der Schweiz. Im Namen der Kommission VHS im Knonauer Amt, Marianne und Martin Christen Infos und Programm: www.orientiert.ch

Herbstferien mit Pferd und Pony KiTi-Hof und Sagahof bieten zahlreiche Kurse für Gross und Klein Vom 3. bis 21. Oktober bieten der KiTi-Hof in Baar und der Sagahof in Obfelden wieder eine ganze Palette an Ferienkursen. Das dreijährige Kind, das in aller Ruhe und Sicherheit erste Kontakte zu einem Pony knüpfen, es beobachten, streicheln, putzen, und natürlich auch darauf reiten kann, kommt ebenso auf seine Kosten, wie die Eltern, welche auf den Islandpferden die Grundlagen des Reitens entdecken oder wiederentdecken. Ein Hit ist sicher auch das Zirkuslager mit Übernachtung – inklusive Vorführung für die Eltern.

Mensch und Tier sollen sich gegenseitig Freude bereiten Im Vordergrund steht die Freude am natürlichen und respektvollen Umgang mit Tieren. Der KiTi-Hof etwa beherbergt Ponys, Pferde, Katzen, Nagetiere, und auch Hunde sind kein seltener Anblick. Mensch und Tier sollen

Reiten lernen bei Viviane Wolf (rechts) auf dem Sagahof, Obfelden. (Bild tst.) sich gegenseitig Freude bereiten. Menschen sollen Gelegenheit bekommen, das Zusammensein mit den Tieren zu geniessen und sich mit ihnen vertraut zu machen. Das geschieht beim Volti-

gieren, einem Ausritt in der Gegend oder beim Ausmisten des Stalles und der Pflege der Tiere. Infos: www.ferienplausch-albis.ch

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Jäger und Sammler sind willkommen Gebrauchten Gegenständen ein zweites Leben geben: Die Gesundheitsabteilung Affoltern lädt am Samstag, 29. September, zum Bring- und Holtag auf dem Marktplatz. Auch in diesem Jahr führt die Gemeinde Affoltern wiederum einen Bringund Holtag durch, an welchem nicht mehr gebrauchte Gegenstände aus Haushalt, Büro und Garten abgegeben werden können und andere so gratis zu was Brauchbarem kommen. Es bietet sich Gelegenheit, sich von nicht mehr Gebrauchtem zu trennen, Gegenständen so ein zweites Leben zu geben und andern erst noch eine Freude zu bereiten.

Gratis abgrasen Wer etwas abgeben möchte, schaue am Samstag, 29. September, zwischen 9 und 11 Uhr auf dem Marktplatz vorbei – oder dann zwischen 11 und 13 Uhr, wenn man etwas Bestimmtes sucht und vielleicht gerade hier auch findet. Und das alles erst noch gratis! Die Gesundheitsabteilung Affoltern freut sich auf möglichst viele Jäger und Sammler – bei jeder Witterung. Bring- und Holtag in Affoltern am 29. September 2012 ab 9 Uhr auf dem Marktplatz.

Das Projekt Golfpark Zugersee öffentlich diskutieren Natur- und Heimatschutz Oberamt lädt nach Hausen Die Natur- und Heimatschutzgesellschaft Oberamt (NHO) lädt am kommenden Montag, 1. Oktober, um 20 Uhr im Singsaal der Oberstufe in Hausen zu einer öffentlichen Diskussion über das Projekt Golfpark Zugersee ein. Am 25. November 2012 werden die Stimmberechtigten im Bezirk Affoltern erstmals über einen Eintrag in den regionalen Richtplan abstimmen. Die Delegiertenversammlung der Zürcher Planungsgruppe Knonaueramt (ZPK) hat sich im Mai 2012 knapp für eine Anpassung des regionalen Richt-

planes für den Golfpark Zugersee entschieden. Gleichzeitig hat sie den Antrag der Urnenabstimmung unterstellt. Nach den Statuten der ZPK braucht es für die Annahme die Mehrheit der Stimmenden im Bezirk und eine Mehrheit der 14 Verbandsgemeinden.

Pro- und Kontra-Argumente, dann über Empfehlung abstimmen Um die Frage «Golfplatz ja oder nein?» vor dem Einsetzen des Abstimmungskampfes sachlich zu diskutieren, ist es der Natur- und Heimatschutzgesellschaft Oberamt gelungen, kompetente

Referenten zu finden. Ferdi Hodel, Geschäftsführer des Zürcher Bauernverbands, wird die kritischen Fragen aus der Sicht der Landwirtschaft und des Landschaftsschutzes stellen. Adrian Risi und Marcel Muri, die Initianten des Golfplatzprojekt Zugersee, erhalten Gelegenheit, für das Projekt zu werben. Anschliessend werden die anwesenden Mitglieder der NHO über die Abstimmungsempfehlung für die Abstimmung im Bezirk vom 25. November abstimmen. Romy Balsiger, Präsidentin Naturund Heimatschutzgesellschaft Oberamt

kino kino kino Tel. Reservation/Auskunft: Mo bis Fr 9–12 h sowie ab 14 h, Sa/So ab 12 h

SEEHOF 1 041 726 10 01 ZUG

CH-Premiere/Nachtvorstellung! Sa 22.30 h D gespr., ab 16/13 J.

SEEHOF 2 041 726 10 01 ZUG

2. Woche/Eintritt nur 12 Franken!

Schutzengel Weitere Vorstellungen im Kino Lux CH-Premiere Nachmittags reduz. Eintrittspreis! Do 18.00 h (3D-D) 20.15 (3D-E/d/f) Fr 18.00 h (3D-D) 20.15 (3D-D) Sa 14.30 h (2D-D), 17.00 h (3D-D), 20.15 (3D-D) So 11.00 h (3D-E/d/f), 14.30 h (2D-D), 17.00 h (3D-D) 20.15 (3D-E/d/f), Mo/Di 18.00 h (3D-D) 20.15 (3D-E/d/f) Mi 14.30 h (3D-D), 17.00 h (2D-D), 20.15 (3D-E/d/f) MADACASCAR 3 Ab 6, in Begleitung ab 3 J. Sa/Mi 14.30 h

DER KLEINE RABE SOCKE D gespr., ab 3 J. 8. Woche/3D-Projektion Red. Eintrittspreis! So 14.30 h, D gespr., ab 8, in Begleitung ab 5 J.

BRAVE (3D) Nachtvorstellungen/3D-Projektion

Fr 23.15 h (E/d/f) D gespr., ab 16 J.

RESIDENT EVIL 5: RETRIBUTION (3D) Von Tony Paul W.S. Anderson, mit Milla Jovovich uva. CH-Premiere/3D-Projektion! Mi 20.30 h D gespr., ab 15/12 J.

ABRAHAM LINCOLN: VAMPIRE HUNTER (3D) Von Timur Bekmambetov.n 3. Woche! Fr/Sa 20.30 h (D), So 20.30 h (E/d/f) THE BOURNE LEGACY Ab 15/12 J. Von Tony Gilroy, mit Jeremy Renner uva. 4. Woche! Do 18.00 h, 20.30 h, Fr/Sa/So 17.30 h Mo/Di 18.00 h, 20.30 h, Mi 18.00 h HOPE SPRINGS (E/d/f), ab 13/10 J. Von David Frankel, mit Meryl Streep

GOTTHARD 041 726 10 02 ZUG

4. Woche!

Sa 14.30 h (Dialekt)

DREI BRÜDER À LA CARTE 2. Woche!

So 14.30h (E/d/f)

MAMA AFRIKA - MIRIAM MAKEBA Von Mika Kaurismäki 7. Woche!

Bestens unterhalten und verpflegt

Sa 17 h LE PRÉNOM F/d, ab 14/11 J. Von Matthieu Delaporte und Alexandre de la Patellière, mit Patrick Bruel uva. So 17.00h, F/d, ab 14/11 J CH-Vorpremiere!

An der Dorf-Chilbi in Maschwanden ist einiges los

AMOUR

Am Sonntag, 7. Oktober, trifft man sich wieder an der Chilbi in Maschwanden. Den Auftakt macht um 11 Uhr der Musikverein Maschwanden mit dem traditionellen Frühschoppenkonzert. Ab 12 Uhr wird in der Mehrzweckhalle für das leibliche Wohl gesorgt, es gibt Grillbraten mit verschiedenen Salaten. Der Frauenverein bie-

tet auch dieses Jahr wieder ein feines Dessertbuffet an. Der Erlös von Kaffee und Kuchen ist für den Götschihof, Aeugstertal, bestimmt. Ab 13 Uhr spielen die «Brassiness» zur Unterhaltung auf. Draussen auf dem Chäsiplatz ist dann auch einiges los: man kann um tolle Preise kegeln, am Schiessstand ins Schwarze treffen,

an den verschiedenen Verkaufsständen der Schulkinder einkaufen und die Kleinen können sich auf dem Karussell vergnügen. Am Abend um 19 Uhr findet der Kegelfinal mit anschliessender Rangverkündigung statt. In der Mehrzweckhalle sorgen die «Örgelichutze Freiamt» für einen gemütlichen Ausklang.

Von Michael Haneke, mit Jean-Louis Trintigant und Emmanuelle Riva «Im Gotthard um die Welt!» Mo 20.15h AVE (OV/d/f) CH-Premiere! Ausser Mo täglich20.15 h WAS BLEIBT D gespr., ab 14/11 J. Von Hans-Christian Schmid, Mit Corinna Harfouch uva.

LUX 041 726 10 03 BAAR

Lux DVD-Verleih: Mo–Fr, 19.30–21.30 h, Sa, 14.00–22.00, So, 14.00–21.30 h CH-Premiere 3D-Projektion/Reduz. Eintrittspr.! Sa/So 14.30 h, D gespr., ab 6, in Begleitung ab 3 J.

MADACASCAR 3 (3D) 5. Woche/3D-Projektion!

Sa/So 17 h D gespr., ab 10/7 J.

STEP UP 4: MIAMI HEAT (3D) Tägl. 20.15 h D gespr. ab 16/13 J. Von und mit Til Schweiger, mit Moritz Bleibtreu uva.

CH-Premiere

SCHUTZENGEL


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Veranstaltungen

Freitag, 28. September 2012

agenda

Ausstellungen Freitag, 28. September

Aeugst am Albis Kommbox im Gemeindehaus. Dorfstrasse 22: «Sunshine School». Einblick in die Schule Nepals. Die Ausstellung stellt eine Schule für Kinder aus ärmsten Verhältnissen vor. Die Ausstellung dauert bis 30. November. Infos unter www.aeugst-albis.ch. Öffnungszeiten: Mo, 8-11.30/1618.15 Uhr, Di/Do, 8-11.30 Uhr, Mi, 8-11.30/14-16.30 Uhr.

Affoltern am Albis 20.00: Vortrag über Greifvögel und Eulen mit Dr. Bettina Almasi, Biologin Schweizerische Vogelwarte Sempach. Vereinslokal des NVBA. Giessenstrasse. 20.15: Musikkabarett: «Duo Calva» - Cellolite - zwei Cellisten beim Vorspiel. Bar und Abendkasse ab 19.15 Uhr. Reservieren unter www.lamarotte.ch oder Telefon 044 760 52 62. Kellertheater LaMarotte. Centralweg 10.

Aeugstertal

Hausen am Albis 20.00: Lesung mit Susanna Schwager «Das halbe Leben: Junge Männer erzählen». Bibliothek.

Hedingen 20.00: Oldie-Disco-Night. Coolstes Outfit wird belohnt. Event Bar Zügig. Bahnhofplatz 15. 20.15: Musik-Kabarett von und mit Flurin Caviezel. Ein Abend mit Geschichten, Musik und einem vielfältigen Musikinstrument, Infos: www.flurincaviezel.ch. Chilehuus. Oberdorfstrasse 1.

Mettmenstetten 20.15: Aemtler Bühne präsentiert «Wachtmeister Studer» nach dem Kriminalroman von Friedrich Glauser. Regie: Klaus-Henner Russius. Bühnenbild: René Ander-Huber. Kostüme: Isabel Schumacher. Reservierung: Telefon 079 680 53 01 oder www.aemtlerbuehne.ch. Gasthaus zum weissen Rössli. Saal. Albisstrasse 1.

Im Mettmenstetter «Rössli» wird weitergespielt: Ein Teil des Wachtmeister-Studer-Ensembles. (Bild Christian Schmied)

Studer ermittelt weiter

Affoltern am Albis

Verlängerung bei der Aemtler Bühne in Mettmenstetten Der Krimi mit Wachtmeister Studer im Gasthaus zum weissen Rössli in Mettmenstetten wird verlängert. In der Tat. Das Stück um den grummeligen Wachtmeister Studer findet grossen Anklang. Er ermittelt weiterhin im so klar scheinenden Mordfall, der sich als doch nicht so eindeutig herausstellt. Nicht nur beteuert der Verhaftete, Schlumpf, die ganze Zeit

seine Unschuld – das machen alle – Studer kann einfach nicht so recht glauben, dass sein Gefangener zu einer solchen Tat fähig ist. Anstatt in die wohlverdienten Ferien fährt Studer nach Gerzenstein, um dort an Ort und Stelle den wie nach einem schlechten Roman riechenden Fall zu lösen. Dass ihn seine Frau Hedi dabei begleiten und eifrig mitfahnden will, gibt dem Theaterkrimi einen humorvollen Anstrich.

Die Vorführungsdaten Freitag, 28. September; Samstag, 29. September; Sonntag, 30. September; Dienstag, 2. Oktober; Freitag, 5. Oktober; Samstag, 6. Oktober. Zusätzlich: Sonntag, 7. Oktober, und Mittwoch, 10. Oktober. Beginn: 20.15 Uhr, Sonntag: 17 Uhr. Reservierung und Vorverkauf: www.aemtlerbuehne.ch und 079 680 53 01, Buchhandlung Scheidegger oder Gasthaus zum weissen Rössli, Mettmenstetten. (mala)

Wettswil 20.00-21.30: Slam-Show mit Laurin Buser und Renato Kaiser. Anschliessend Apéro. Bibliothek.

Samstag, 29. September Affoltern am Albis 08.00-12.00: Wochenmarkt mit Märtkafi. Pasta, italienische, griechische, iranische und Tiroler Spezialitäten uvw. Marktplatz. 09.00-11.00/11.00-13.00: Bringund Hol-Tag. Markplatz. 09.00-16.00: Säuliämtler Flohmärt. Wird bei jeder Witterung durchgeführt. Unbedingt Parkplätze im «Moos» benutzen. Nächster Flohmi 19. Oktober. Kronenplatz. 19.30: «La passeggiata» - ein Spaziergang mit Gioacchino Rossini und Johannes Brahms. Konzert des Gesangsvereins Hedingen unter der Leitung von Meret Burkhard begleitet von zwei Pianistinnen. Türöffnung ab 18.30 Uhr. Schulhaus Ennetgraben. Aula. Zwillikerstrasse. 20.00: Konzert mit dem BezirzChor Amt. Reformierte Kirche.

Hausen am Albis 20.00: OpernHausen präsentiert: «L’elisir d’Amore». Oper von Gaetano Donizetti. Musikalische Leitung: Raphael Honegger. Inszenierung: Mengia Caflisch. Reservierungen unter tickets@opernhausen.ch. Infos: www.opernhausen.ch. Weberei der Firma Weisbrod-Zürrer. Gegenüber der Grandezza.

Hedingen 15.00: Marionettentheater Zipfelmütze präsentiert: «Kasperle und die Wunderblume». Werkgebäude. Zwillikerstrasse 26.

Mettmenstetten 10.00-16.00: Brocki - breites Angebot in guter Qualität. Evang. Missionshaus Güetli. Rossau. 20.15: Antonio Malinconico e Amici mit «Tempesta» - Gitarren-Trio. Abendkasse ab 19.30 Uhr. Infos: www.maettmi.ch/bieus. Reformierte Kirche. 20.15: Aemtler Bühne präsentiert «Wachtmeister Studer» nach dem Kriminalroman von Friedrich Glauser. Regie: Klaus-Henner Russius.

Bühnenbild: René Ander-Huber. Kostüme: Isabel Schumacher. Reservierung: Telefon 079 680 53 01 www.aemtlerbuehne.ch. Gasthaus zum weissen Rössli. Saal. Albisstrasse 1.

Wettswil 11.00-17.00: Während des Herbschtmäärts ist die Bibliothek durchgehend geöffnet. Bibliothek.

Montag, 1. Oktober Obfelden 20.00: Dance-Night mit der 7Mann-Band «KOP» - Rock- und Pop-Perlen. Pause mit Dani Grasso alias Andi Wancla7c. Spezial-Bar. Türöffnung: 19.30 Uhr. Schulhaus Chilefeld. Singsaal. Dorfstrasse 65.

Ottenbach 20.00: Vollmond-Disco mit DJ Fin. Bar offen ab 20 Uhr. Güggel-Bar. Rickenbach 3.

Sonntag, 30. September Affoltern am Albis 17.00: Konzert mit dem BezirzChor Amt. Reformierte Kirche.

Affoltern am Albis 10.00-10.50: Everdance - Paartanz ohne Partner/in. Angebot der Pro Senectute Kanton Zürich. Leiterin: Martin Foster. Anmeldung und Infos: Janine Metzler, Forchstr. 145, 8032 Zürich, Telefon 058 451 51 31 oder sport@zh-prosenectute.ch. werk eins. Werkstrasse 1.

Hausen am Albis 14.30-17.30: Handarbeitsstubete von Pro Senectute. Häkeln, stricken, sticken oder einfach nur plaudern. Mit Kaffee und Kuchen. Leitung: Vera Stoll, 044 764 22 04. Reformierte Kirche. Zwinglistube.

Bonstetten 10.00-11.00: Erntedank-Gottesdienst der reformierten Kirche. Müllers Bauernhof. Dorfstrasse 56. 11.30-17.00: Herbstfest mit Mosterei und Festwirtschaft. Wettbewerb bei Müllers Büürelädeli. Müllers Bauernhof. Dorfstrasse 56.

Hedingen 19.30: «La passeggiata» - ein Spaziergang mit Gioacchino Rossini und Johannes Brahms. Konzert des Gesangsvereins Hedingen unter der Leitung von Meret Burkhard begleitet von zwei Pianistinnen. Reformierte Kirche.

Kappel am Albis 17.15: Musik und Wort mit dem Jodlerklub am Albis. Anschliessend kleiner Imbiss. Kloster Kappel.

Mettmenstetten 17.00: Aemtler Bühne präsentiert «Wachtmeister Studer» nach dem Kriminalroman von Friedrich Glauser. Regie: Klaus-Henner Russius. Bühnenbild: René Ander-Huber. Kostüme: Isabel Schumacher. Reservierung: Telefon 079 680 53 01 oder www.aemtlerbuehne.ch. Gasthaus zum weissen Rössli. Saal. Albisstrasse 1.

Dienstag, 2. Oktober Bonstetten 12.15: Leichte Wanderung: Menzingen - Sarbach - Neuheim. Wanderzeit ca. 2 Std. Anmeldung und Auskunft: Werner Bühlmann, Telefon 044 700 01 92, und Edith Koch, Telefon 044 700 02 93. Bahnhof. Treffpunkt.

Mettmenstetten 20.15: Aemtler Bühne präsentiert «Wachtmeister Studer» nach dem Kriminalroman von Friedrich Glauser. Regie: Klaus-Henner Russius. Bühnenbild: René Ander-Huber. Kostüme: Isabel Schumacher. Reservierung: Telefon 079 680 53 01 oder www.aemtlerbuehne.ch. Gasthaus zum weissen Rössli. Saal. Albisstrasse 1.

19.00-20.00: Fit mit Geni. Mit viel Spass die Ausdauer, Kraft, Beweglichkeit und Koordination steigern. Ausser während den Schulferien. Sporthalle Stigeli. 19.30: Storchenkafi des Spitals Affoltern präsentiert - Kurzvortrag für werdende Eltern zum Thema: «Ratgeber für die ersten Babymonate» mit Dr. Alice Asam, Kinderärztin. Jeden ersten Mittwoch im Monat. Im Haus Rigi. Spital. Melchior-Hirzel-Weg 40.

Affoltern am Albis 15.00: Ravensburger Figurenspiel präsentiert: «Das kleine Schlossgespenst». Fantasievolles Märchenspiel für Kinder und Junggebliebene. Schulhaus Semper. Mehrzweckraum. Butzenstrasse.

Galerie am Märtplatz, Obere Bahnhofstrasse 7: «Spuren». Marlies AchermannGisinger. Bilder, Mischtechnik auf Glas und Acryl. Nathalie Kellenberg und Jacqueline Stahl, Texte. Die Ausstellung dauert bis 30. September. Öffnungszeiten: Fr, 17-20 Uhr, Sa, 9-12 Uhr, So, 15-18 Uhr.

Bonstetten Galerie für Gegenwartskunst. Burgwies 2: Elia Häberli, Richard Jurtitsch und Julian Taupe. Malerei und Objekte in Glas. Die Ausstellung dauert bis 7. Oktober. Öffnungszeiten: Di-Fr, 14-18 Uhr, Sa/So, 13-17 Uhr. Schaulager Kunstfenster, Dorfstrasse 13, Geöffnet So, 14-17 Uhr und nach Vereinbarung.

Kappel am Albis Kloster Kappel, Kappelerhof 5: «Suche nicht draussen». Bilder von Sonnja Eberhard. Die Ausstellung dauert bis 14. Oktober. Öffnungszeiten: Täglich 8-22 Uhr.

Stallikon Bonstetten 13.30-14.00: «Gschichte-Zyt» - mit der Bonstetterin Regula Leutert. Für Kinder von 4 bis 6 Jahren. Anmeldung nicht erforderllich. Gemeinde- und Schulbibliothek. Schachenstrasse 95. 20.15: «Talk-Abend»: Röbi Koller wird aus seinen Medientägigkeiten und über das von ihm geschriebene Buch «Dr. Nils Jent - Leben am Limit» berichten. Moderation Urs Heinz Aerni. Anmeldung unter Telefon 044 700 24 77 oder E-Mail: info@bibliothek-bonstetten.ch. Im Anschluss wird ein Apéro offeriert. Schul- und Gemeindebibliothek.

Donnerstag, 4. Oktober Affoltern am Albis 20.15: Jazz am Donnerstag mit «Barisaxtett». Bar offen ab 18.30 Uhr. Reservieren unter Telefon 044 760 52 62 oder www.lamarotte.ch. Kellertheater LaMarotte. Centralweg 10.

Kappel am Albis 13.30: Öffentliche Führung durch die Klosteranlage. Kloster Kappel. Treffpunkt: Amtshaus. Kappelerhof 5.

Ottenbach

Mittwoch, 3. Oktober

Pegasus Small World. Spielzeugmuseum. Habersaat: «Action-Figuren»: KunststoffFiguren wie Batman, Superman, Spiderman, Terminator, James Bond Jr. usw. Die Ausstellung dauert bis 31. Oktober 2012. Öffnungszeiten: Mi-So, 11-18 Uhr.

09.43: Alterskommission Ottenbach: Mit dem Postauto nach Zürich-Enge und mit der S2 nach Horgen. Wanderung dem See entlang zum Restaurant Meilibach (Mittagessen). Weiter zur Halbinsel Au und zurück mit dem Schiff nach Rapperswil und der S15 nach Affoltern. Postautohaltestelle Engelwiese.

Schulhaus Loomatt. Kunstforum: «Ordnungen von Zufällen». Bilder und Objekte von Franziska Abu Shibika. Die Ausstellung dauert bis 6. Oktober. Öffnungszeiten: Mo, 19-20.30 Uhr, Di, 9-11/19-20.30 Uhr, Mi, 15.30-17 Uhr, Do, 9-11/15.30-17 Uhr, Sa, 10-12 Uhr. Während den Schulferien: Di, 19-20.30 Uhr.

agenda

Veranstaltungshinweise für die Freitag-Ausgabe des «Anzeigers»: Angaben bis spätestens

Dienstag, 12 Uhr, per Fax: 058 200 57 25, E-Mail: uschi.gut@azmedien.ch oder per Post: Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern, Agenda, 8910 Affoltern am Albis


Veranstaltungen

Freitag, 28. September 2012

«Irish Folk» in Aeugstertal

«Das kleine Schlossgespenst» Kindgerechtes Handpuppentheater, eine aufregende Abenteuergeschichte, faszinierende, handgeschnittene Figuren und junge Zuschauer, die begeistert mitmachen. So kennt man das Ravensburger Figurenspiel, das regelmässig im Säuliamt Station macht. Auch diesmal wird wieder ein fantasievolles Märchenspiel für Kinder und Junggebliebene präsentiert: «Das kleine Schlossgespenst» ist eine aufregende Geschichte, welche die Puppenspieler Enrico Vater und Vroni Trollmann seit Anfang des Jahres in ihrem Programm haben und mit welchem sie fast jeden Tag in einer anderen Gemeinde auftreten.

Die Band An Lár konzertiert am 7. Oktober im «Pöschtli» An Lár ist die bekannteste Celtic Folk Band der Schweiz. Am Sonntag, 7. Oktober, spielen die Musiker um 19 Uhr im «Pöschtli» Aeugstertal auf. Die vier Musiker aus Bern haben bereits vier Tonträger veröffentlicht und bestreiten jährlich rund 30 öffentliche Auftritte, so auch schon mehrmals im «Pöschtli», wo sie immer wieder gern gesehene Gäste sind. Ihr Mix aus Eigenem und Fremdem von Irland bis Asturien gehört seit Jahren zum Feinsten, was die Schweizer Irish- und Celtic-Folk Szene zu bieten hat. Die Musiker bedienen sich am riesigen Fundus traditioneller und zeitgenössischer keltischer Musik. Tunes und Songs aus Irland, Schottland und der Bretagne werden, angereichert durch Eigenkompositionen, energiegeladen und stilsicher auf die Bühne gebracht. An Lár hat über die Jahre einen unverkennbaren Sound geschaffen. Prägend sind dabei die spannenden Arrangements, die durch den wechselnden Einsatz von rund einem Dutzend Instrumenten noch an Vielschichtigkeit gewinnen. Mitreissende

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Tickets zu gewinnen

Die Musiker von links: Matthias Hofer, David Brühlmann, Stefanie Aeschlimann und Jürg Frey. (Bild Reto Camenisch) Rhythmus- und Stimmungswechsel sind wichtige Elemente in der Musik von An Lár. Die Virtuosität der einzel-

nen Musiker und der starke Gesang gehören ebenso zu den Stärken der Band.

Am Mittwoch, 3. Oktober, um 15 Uhr ist das Figurenspiel im Mehrzwecksaal des Schulhauses Gottfried Semper in Affoltern. Der Eintritt kostet neun Franken. Der «Anzeiger» verlost unter seinen Lesern allerdings auch dreimal zwei Freikarten. Teilnahme am Dienstagmorgen, 2. Oktober, zwischen 9 und 9.15 Uhr bei «Glücksfee» Uschi Gut unter Telefon 058 200 57 12.

Konzert am Sonntag, 7. Oktober, 19 Uhr, Essen

Ravensburger Figurenspiel präsentiert «Das kleine

(Irish Stew) gibt es ab 17.30 Uhr.

Schlossgespenst», am Mittwoch, 3. Oktober, 15 Uhr,

Reservieren: Telefon 044 761 61 38.

Schulhaus Gottfried Semper, Affoltern.

Ämtler Bibliotheken im Oktober Bibliothek Aeugst

Ausschnitt aus der Bildtafel von Hans Leu aus dem 16. Jahrhundert. (Bild zvg.)

Kabarett, Historisches, Jazz und Alphörner Die nächsten acht Tage im «LaMarotte» «Duo Calva» – Musikkabarett Mit ihrem neuen Programm «Cellolite – zwei Cellisten beim Vorspiel» feiern die beiden Cellisten-Komiker Alain Schudel und Daniel Schaerer wieder grosse Erfolge in Dutzenden von Auftritten im ganzen deutschen Sprachraum, und auch diesmal gilt: Klassik ist schön, aber nicht immer eine ernste Sache! Heute Freitag, 28. September, bereits ausverkauft! Bar und Abendkasse ab 19.15 Uhr, Beginn 20.15 Uhr, Eintritt 40 / 30 Franken.

Besuch im Landesmuseum Zürich Vor einem Jahr organisierte LaMarotte eine gut besuchte Führung durch das Sammlungszentrum Affoltern des Landesmuseums Zürich. Man kam aus dem Staunen über die Grösse dieser Anlage und die dort vorzunehmenden Restaurationen nicht heraus. Dabei erfuhr man auch anhand der fünf mit dem Stadtbild Zürichs bemalten Bildtafeln des Malers Hans Leu aus dem 16. Jahrhundert, wie viel immense Arbeit hinter einer solchen Restauration steckt. Die Fortsetzung dieser Veranstaltung führt am kommenden Mittwochabend ins Landesmuseum Zürich. Christine Keller, Kuratorin und Bernhard A. Schüle, Leiter des Objektzentrums Affoltern, erläutern im Landesmuseum an Ort und Stelle, warum und wie diese unerhört wertvollen Bildtafeln vom Depot Affoltern in die Ausstellung in Zürich gekommen sind. Eine einmalige Gelegenheit, sich in diese historischen Bilder des alten

Zürich zu vertiefen und gleichzeitig auch einen Blick hinter die Kulissen eines Museums werfen zu können! Mittwoch, 3. Oktober, Treffpunkt: ab 18.45 Uhr Eingangshalle Landesmuseum Zürich (beim Hauptbahnhof), Beginn 19.15 Uhr, Dauer bis ca. 21 Uhr, Eintritt 10 Franken.

«Jazz am Donnerstag» mit der Band «Barisaxtett» Die Formation spielt Nummern von Gerry Mulligan. Die Arrangements stammen von Ronnie Cuber. Altbekannte Tunes wie «Line für Lyons» oder «Bernie’s Tune» leben wieder auf. Donnerstag, 4. Oktober, Bar ab 18.30, Musik ab 20.15 Uhr, Eintritt frei, Kollekte. Kleines Essen 15 Franken.

«Echo vom Zürihorn» Echo vom Zürihorn lotet neue Wege und Ausdrucksformen des Alphornspiels aus. Sie bringen ihre verschiedenen, langjährigen Erfahrungen mit afrikanischer Musik, Klassik, freier Improvisation und Jazz in neue, oft im Spiel miteinander entstandene eigene Stücke ein. Dementsprechend breit ist ihr Repertoire: von rein perkussiven Stücken bis zum Highlight der traditionellen Literatur, von Jazzstandard bis zum stehenden Obertonklang, vom australischen Didgeridoo-Sound über pulsierende Afrogrooves bis zum südamerikanischen Tanz. Freitag, 5. Oktober, Bar und Abendkasse ab 19.15, Beginn 20.15 Uhr, Eintritt 35/25 Franken. Platzreservierung für alle Anlässe: www.lamarotte.ch oder Telefon 044 760 52 62.

Während der Herbstferien vom 8. bis 20. Oktober ist die Bibliothek jeweils am Montag von 18 bis 20 Uhr und am Samstag von 10 bis 12 Uhr geöffnet. Mittwoch, 24. Oktober, 14 Uhr: Kamishibai – Geschichte aus dem Koffer für Kinder ab 3 Jahren. Die Bibliothek ist anschliessend bis 18 Uhr geöffnet. Donnerstag, 25. Oktober, 14.30 Uhr: Värsliziit. «Wie Kinder die Sprache entdecken» – Infoveranstaltung geleitet von der Logopädin Dominique Sigrist, zur Sprachentwicklung beim Kleinkind. Für Eltern mit Kindern im Alter von 6 Monaten bis 3 Jahren.

Während der Herbstferien vom 8. bis 20. Oktober ist die Bibliothek jeweils am Donnerstag von 17 bis 20 Uhr und am Samstag von 10 bis 12 Uhr offen. Mittwoch, 24. Oktober, 9.30 bis ca. 10 Uhr: Buchstart-Treff «Reim und Spiel» mit Judith Zanini. Für Kinder von 9 bis 36 Monaten in Begleitung einer erwachsenen Person. Anmeldung nicht erforderlich.

am Dienstag von 17 bis 19 Uhr, am Mittwoch von 14 bis 18 Uhr und am Donnerstag von 14 bis 18 Uhr offen. Freitag, 26. Oktober, ab 19.30 Uhr: Spieltreff Säuliamt: Gesellschaftsspiele aller Art für Leute von 17 bis 99 Jahren. Mittwoch, 31. Oktober, 19.30 Uhr: Lesekreis. Besprochen wird das Buch «Accabadora» von Michela Murgia.

Bibliothek Hausen

Bibliothek Ottenbach

Während der Herbstferien vom 8. bis 20. Oktober ist die Bibliothek jeweils am Donnerstag von 18 bis 20 Uhr geöffnet.

Dienstag, 2. und 30. Oktober, 9 bis 9.30 Uhr: Buchstart-Treff «Reim und Spiel» für Kinder von 9 bis 36 Monaten. Während der Herbstferien vom 8. bis 20. Oktober ist die Bibliothek jeweils am Donnerstag von 15 bis 20.30 Uhr geöffnet.

Bibliothek Hedingen Regionalbibliothek Affoltern Dienstag, 2. Oktober, 9.30 bis 10 Uhr: Buchstart-Treff für Eltern mit ihren Kindern zwischen 9 und 36 Monaten. Gemeinsam Sprache erleben mit Versen und Fingerspielen. Montag, 8. Oktober, 18.30 bis ca. 19 Uhr: Einführung in die Benutzung der Regionalbibliothek. Rundgang und Information zur Regionalbibliothek, zum Angebot, zur Benutzung und zur Katalogsuche. Anmeldung nicht erforderlich. Mittwoch, 10. Oktober, 9 Uhr: Büchermorgen. Diskutiert wird über das Buch «Das Herz ist ein einsamer Jäger» von Carson McCullers. Während der Herbstferien vom 8. bis 20. Oktober gelten die normalen Öffnungszeiten.

Während der Herbstferien vom 8. bis 20. Oktober ist die Bibliothek jeweils am Mittwoch von 10 bis 12 Uhr und am Donnerstag von 18 bis 20 Uhr geöffnet.

Bibliothek Kappel Während der Herbstferien vom 8. bis 20. Oktober bleibt die Bibliothek geschlossen.

Bibliothek Knonau Während der Herbstferien vom 8. bis 20. Oktober ist die Bibliothek jeweils am Dienstag von 9 bis 10 Uhr und von 17.30 bis 19.30 Uhr sowie am Samstag von 10 bis 12 Uhr geöffnet.

Bibliothek Maschwanden Bibliothek Bonstetten Mittwoch, 3. Oktober, 13.30 bis ca. 14 Uhr: «Gschichte-Zyt». Regula Leutert erzählt Geschichten für Kinder von 4 bis 6 Jahren. Anmeldung nicht erforderlich. Mittwoch, 3. Oktober, 20.15 Uhr: «Talk-Abend» mit Röbi Koller. Moderation: Urs Heinz Aerni. Röbi Koller berichtet über die Entstehung seines Buches «Dr. Nils Jent – Leben am Limit» und seine Medientätigkeiten. Anmeldung direkt in der Bibliothek, per Telefon (Tel. 044 700 24 77) oder E-Mail (info@bibliothek-bonstetten.ch). Anschliessend wird ein Apéro offeriert. Unkostenbeitrag: 10 Franken.

Während der Herbstferien vom 8. bis 20. Oktober bleibt die Bibliothek geschlossen.

Bibliothek Mettmenstetten Während der Herbstferien vom 8. bis 20. Oktober ist die Bibliothek jeweils am Montag und Freitag von 18 bis 20 Uhr geöffnet. Mittwoch, 24. Oktober, 15 Uhr: «Zyt für Gschichte».

Bibliothek Obfelden Während der Herbstferien vom 8. bis 20. Oktober ist die Bibliothek jeweils

Bibliothek Rifferswil Während der Herbstferien vom 8. bis 20. Oktober ist die Bibliothek jeweils am Dienstag von 9.30 bis 11 Uhr und von 19 bis 20 Uhr geöffnet.

Bibliothek Stallikon Ab Montag, 1. Oktober, liegen neu eingekaufte Medien für Erwachsene auf. Im Oktober befindet sich auf einem Extratisch eine Medienauswahl zum Thema «Australien/Neuseeland». Während der Herbstferien vom 8. bis 20. Oktober ist die Bibliothek jeweils am Dienstag von 19 bis 20.30 Uhr geöffnet. Dienstag, 30. Oktober, 10.15 bis ca. 10.45 Uhr: Buchstart-Treff «Reim und Spiel» mit Claudia Berger. Für Eltern mit Kindern zwischen 9 und 36 Monaten. In der Bibliothek im Schulhaus Loomatt, Sellenbüren.

Bibliothek Wettswil Während der Herbstferien vom 8. bis 20. Oktober ist die Bibliothek jeweils am Mittwoch von 15 bis 19 Uhr und Donnerstag von 15 bis 20.30 Uhr geöffnet. Mittwoch, 31. Oktober, 10 bis 10.30 Uhr: Buchstart-Treff für Kinder von 9 bis 36 Monaten in Begleitung. Anmeldung nicht erforderlich. (IS)


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Sport

Freitag, 28. September 2012

Urs Huber erreicht den dritten Rang am Iron Bike in Einsiedeln Zahlreiche Spitzenresultate von Säuliämtler Bikern am Saisonabschluss in Einsiedeln Urs Huber kommt wieder in Schwung. Am Iron Bike Race am letzten Sonntag in Einsiedeln erreichte der RRC-Amt-Fahrer den dritten Finalrang. Noch weiter vorn in seiner Kategorie klassierte sich einzig Hanspeter Aeberli aus dem Aeugstertal, der auf der kürzeren Strecke in seiner Kategorie sogar gewann. ................................................... von martin platter Schönes Wetter nach einem verregneten Vortag: So präsentierte sich der Saisonabschluss der Schweizer Bikemarathon-Rennen. Für die 1750 Teilnehmerinnen und Teilnehmer hiess das, eine fahrtechnisch überaus anspruchsvolle, da glitschige Strecke zu absolvieren. Oder, wie es Hanspeter Aeberli ausdrückte: «Das Mousse au Chocolat in der Abfahrt vom Büel war nicht so meine Welt». Der Aeugstertaler bekundete auf seiner Siegfahrt in der Kategorie Fun 4 auf der 77-kmStrecke weniger Mühe mit den Steigungen wie mit den Abfahrten und konnte im Ziel berichten, dass es ihm ansonsten ausgezeichnet gelaufen war. In derselben Kategorie erreichte Markus Blaser, mit Jahrgang 1962 noch der Benjamin in der Fun-Kategorie der Ältesten, den 14. Rang. Der Aeugster war nur eine knappe Minute schneller wie Jack Schneebeli, der mit Jahrgang 1946 nicht nur einer der ältesten Teilnehmer war, sondern theoretisch sogar der Vater von Blaser. Mit Heini Homberger aus Hausen klassierte sich der vierte Oberämtler im Bunde auf dem 35. Platz. Jürg Bächtiger aus Hedingen wurde 79. von 102 klassierten Fun4-Fahrern. Auf der Mitteldistanz war mit Cyrill Rüttimann nur ein Säuliämtler noch schneller als Aeberli im Ziel. Der Ebertswiler wurde in seiner Kategorie Fun 2 Neunter. Knut Buengen aus Hausen gab das Rennen entkräftet auf. Eine Erkältung aus der Vorwoche war noch nicht abgeklungen.

Harter Zweikampf zwischen Urs Huber (vorn) und dem späteren Sieger Lukas Buchli im Aufstieg zum Spirstock, Haupthindernis des Iron Bike Race. Im Hintergrund das Euthal und der Sihlsee. (Bilder Martin Platter) Huber fehlte die Frische In der Königskategorie über 101 Kilometer spielte Urs Huber einmal mehr eine prägende Rolle. Der RRC-AmtFahrer sprengte mit seinem Tempoforcing die erste Verfolgergruppe, deren Rückstand auf den früh ausgerissenen Russen Alexej Medvedev bis zu vier Minuten betrug. Bei halber Distanz, in der Steigung zu Wisstannen, waren dann nur noch Huber, Lukas Buchli und Hansueli Stauffer auf der Verfolgung des Europameisters von 2011. Das Trio harmonierte auf der Fläche durchs Euthal und teilte sich die Führungsarbeit, die Medvedev alleine verrichten musste. In der Hauptsteigung auf den Spirstock schmolz sein Vorsprung dann noch vollends. Mit dem zweiten Gesamtsieg der iXS-classic vor Augen, fuhr Buchli im obersten Teil der zwölf Kilometer langen Steigung derart entfesselt, dass Huber die Pace nicht mehr mithalten konnte. Buchli gewann schliesslich mit dem

Finale auch die Gesamtwertung. Medvedev wurde Finalzweiter, Huber -dritter. «So wie wir den Spirstock hochgefahren sind, dachte ich eigentlich, dass ich den Sieg mit Buchli ausmachen werde. Gegen Ende fehlte mir jedoch die Frische, als Buchli nochmals zusetzen konnte», erklärte Huber. Danach habe er gehofft, dass Medvedev eine Schwäche erleide, was jedoch auch nicht eingetreten sei. «So blieb mir nichts anderes übrig, als mich auf die Verteidigung des dritten Ranges zu konzentrieren.» Bis zur WM am 7. Oktober in Ornans will Huber in der ersten Woche nochmals gezielt trainieren und sich in der zweiten erholen. So hofft er die alte Frische wiederzuerlangen. Als zweitbester RRC-Amt-Fahrer erreichte Michel Bravin als 40. das Ziel. Der Ottenbacher büsste eine gute Stunde auf die Siegerzeit ein – betreibt den Radsport aber tatsächlich als Hobby; das heisst: neben einem Vollzeit-Job. Ebenso, wie der Mett-

Cyrill Rüttimann, der schnellste Säuliämtler über die 77km-Distanz, ist sichtlich gezeichnet von den Strapazen.

menstetter Thomas Müller (58.), der Aeugster Hermann Blaser (90.) und der Hauptiker Köbi Schneebeli, die sich jede Trainingsstunde quasi vom Mund absparen. Das ist – neben eiserner Disziplin – die wahre Leistung. Oder einfach fahren, um durchzukommen. Wie der zweite Ottenbacher unter den Langstreckenfahrern, Roberto Schmidt. Er erreichte das Ziel als Letzter.

39:18. 5. Simone Cerny (Osterfingen) 49:21. Herren (77 km): 1. Mike Schuler (Alpthal) 3:17:10. 2. Lucien Besançon (Safenwil) 1:15. 3. Adrien Buntschu (La Tour-de-Trême) 2:24. 4. Mariusz Kowal (Pol) 6:14. 5. Mattia Longa (It) 8:55. Ferner: 43. Cyrill Rüttimann (Ebertswil) 36:20 (9. Fun2). 48. Hanspeter Aeberli (Aeugstertal) 40:01 (1. Fun4). 171. Markus Blaser (Aeugst) 1:17:39 (14. Fun4). 178. Jack Oliver Stemmer (Rifferswil) 1:24:47 (71. Fun3). 288.

Herren (101 km): 1. Lukas Buchli (Samedan)

Heini Homberger (Hausen) 1:42:05 (35. Fun4). 388.

4:19:43. 2. Alexej Medvedev (Russ) 0:57. 3. Urs Hu-

Daniel Hug (Mettmenstetten) 2:07:01 (104. Fun2).

ber (Jonen) 4:07. 4. Hansueli Stauffer (Sigriswil)

428. David Schoch (Affoltern) 2:21:12 (118. Fun2).

10:14. 5. Konny Looser (Hinwil) 16:53. 6. Alvarez

516. Stephan Lutz (Hedingen) 3:01:14 (47. Fun1).

Gutierrez (It) 16:54. 7. Nicola Rohrbach (Oberägeri)

517. Jakob Beat (Bonstetten) 3:06:04 (194. Fun3).

20:40. 8. Marcel Bartholet (Tuggen) 22:14. 9. Dami-

Frauen (77 km): 1. Jolanda Neff (Geroldswil)

an Perrin (Bern) 24:19. 10. Stefan Roffler (Chur)

3:36:17. 2. Corina Gantenbein (Klosters) 18:32. 3.

26:25. Ferner: 40. Michel Bravin (Ottenbach)

Fiola Foley (Zürich) 31:19. 4. Margrit Abächerli (Erst-

1:05:30 (6. Fun2). 58. Thomas Müller (Mettmenstet-

feld) 42:40. 5. Linda Indergand (Silenen) 43:52.

ten) 1:30:50 (9. Fun3). 90. Hermann Blaser (Aeugst)

Herren (53 km): 1. Urs Föhn (Schwyz) 2:16:55. 2.

1:46:06 (21. Fun3). 92. Köbi Schneebeli (Hauptikon)

Mario Nideröst (Oberägeri) 0:01. 3. Roland Reichlin

1:48:18 (23. Fun3). 196. Roberto Schmidt (Otten-

(Steinen) 0:03. Ferner: 28. Roger Tillmann (Hausen)

bach) 3:45:51 (66. Fun3).

11:44 (12. Fun).

kampfes sein. Teilnehmen werden zahlreiche Spitzenathleten, unter anderem die amtierende Schweizer Meisterin im Speed, die Bonstetterin Petra Klingler. Das Schweizer Sportfernsehen SSF berichtet am Dienstag, 9. Oktober, um 20.45 Uhr und 22.45 Uhr von diesem Wettkampf.

Erst fliegen die Mützen, dann die Bälle: Die Golfschule fit4par bietet Kurse für Kinder und Jugendliche ab sieben Jahren. (Bild zvg.)

Golf für Kinder und Jugendliche mular Anmeldungen entgegengenommen. Weitere Informationen zum Kurs sind unter der Rubrik «Junioren Angebot» zu finden. Swiss-PGA-Golflehrer Anthony Biasio freut sich heute schon über die Anmeldungen und dem bevorstehenden Kurs, bei denen die Kinder und Jugendlichen Spass beim Spielen haben werden. Infos: www.fit4par.ch

ker (Altdorf) 22:43. 4. Daniela Hartmann (Zizers)

Schneebeli (Hauptikon) 1:18:35 (17. Fun4). 199.

Schweizer Meisterschaft im Speedklettern

Die Golfschule fit4par auf dem Kurzspiel Golfplatz Affoltern (www.golfplatz-affoltern.ch) bietet Kindern und Jugendlichen ab sieben Jahren in den Herbstferien einen Golfkurs an: vom 8. bis 12. Oktober 2012; täglich von 13.30 bis 16.30 Uhr. Im Kursgeld von 180 Franken pro Kind ist alles inklusive. Auf der Webseite der Golfschule fit4par werden über das Kontaktfor-

5:24:05. 2. Jane Nüssli (Cham) 14:58. 3. Nadia Wal-

Resultate:

Gelingt Petra Klingler die Titelverteidigung? Eine ereignisreiche Wettkampfsaison mit vielen Höhepunkten findet am kommenden Samstag, 29. September 2012, ihren krönenden Abschluss mit den Schweizer Meisterschaften im Speedklettern. Bereits zum dritten Mal in Folge wird die Züspa in Zürich Schauplatz des spannenden Wett-

Frauen (101 km): 1. Antonia Wipfli (Seedorf UR)

Letztes Jahr holte sich Petra Klingler an der Züspa Speed-Gold. (Bild David Schweizer)

Im Final der Tennis-Akademie in Deutschland Der 13-jährige Tennisspieler Tom Cecchetto vom Tennisclub Wettswil kam in Deutschland in die Endausscheidung um ein einjähriges Stipendium einer Tennis-Akademie. Aus über 900 Junioren war er unter den 12 Finalisten, von denen dann schliesslich drei Jungen und ein Mädchen ermittelt wurden, um nun für ein Jahr in die Tennis-Akademie einzuziehen. Neben Kost und Logis bietet die Akademie für die Gewinner ein Jahr lang Training und einen Head-Vollvertrag. Obwohl es für den NachwuchsSpieler aus Birmensdorf nicht ganz gereicht hat, ist die Finalteilnahme dennoch ein grosser Erfolg für Tom Cecchetto.


Sport

Im Endeffekt fehlte der unbedingte Wille Volley S9: Damen 1 unterliegen in Einsiedeln Vor zehn Tagen startete die erste Damen-Mannschaft von Volley S9 auswärts gegen Einsiedeln in die Saison. Das Match ging 3:0 verloren. Nach einer eher durchwachsenen letzten Spielzeit, die mit einem enttäuschenden Rang im Mittelfeld endete und geprägt war von vielen Verletzungen, nimmt die erste Damenmannschaft die diesjährige Saison mit einem neuen (jungen) Trainer in Angriff. Frischer Wind, neue Angriffsvarianten und diverse teambildende Events sorgten für viel Spass und Motivation in der Vorbereitung. Allerdings wartete gleich beim ersten Meisterschaftsspiel ein dicker Brocken auf das Team; man musste auswärts bei Einsiedeln antreten. Zwar standen genug Spielerinnen im Aufgebot, die Hauptangreiferinnen waren aber unterbesetzt, was sich im Laufe des Spiels dann auch als Nachteil erweisen sollte. Das Resultat gleich vorneweg: das Match ging 3:0 verloren und zeigte dem Damen 1 auf, dass es noch viel Arbeit vor sich hat, wenn es sich rangmässig steigern will gegenüber der letzten Saison. Die Mannschaft startete unsicher in den ersten Satz und geriet schnell einige Punkte in Rückstand. Die Birmensdorferinnen zeigten zwar gute Angriffe und verteidigten häufig erfolgreich, doch der Gegner tat dies ebenso. Die Ballwechsel waren entsprechend lang, wobei die Mannschaft aus Einsiedeln mit star-

ken Angriffen und gutem Stellungsspiel seine Möglichkeiten konsequenter nutzte als S9 und den Satz mit 25:20 für sich entschied. Der zweite Satz begann wesentlich besser und war lange ausgeglichen. Endlich machte auch S9 vorne am Netz seine Punkte oder zwang den Gegner mit guten Angriffen zu Fehlern. Leider reichten ein kurzer Durchhänger und einige schlechte Annahmen, um Einsiedeln entscheidend auf 25:20 davonziehen zu lassen. Nun war die Luft beim Team aus dem Säuliamt etwas draussen, Frust machte sich breit, was die Spielqualität nicht sonderlich begünstigte. Mit den gleichen Fehlern, die zum Verlust des zweiten Satzes geführt hatten, startete man auch in den dritten und geriet so bis zu zehn Punkte in Rückstand. Nun, da das Match eigentlich schon fast entschieden war, kämpfte sich S9 nochmals bis auf wenige Zähler heran. Einsiedeln wurde zwischenzeitlich nervös, gab das Spiel am Ende aber nicht mehr aus der Hand und gewann mit 25:18. So hatte sich der lange Anfahrtsweg für S9 also nicht gelohnt; es mangelte an Konzentration und Präzision, sowohl in der Annahme als auch im Angriff. Und im Endeffekt fehlte wohl auch der unbedingte Wille, um jeden Ball zu kämpfen. So zogen die Ämtlerinnen, zwar um einige Erkenntnisse reicher, letztendlich aber geschlagen von dannen und verliessen das sonst so sonnige Alpthal in Richtung Heimat. Der Regen war passend.

Freitag, 28. September 2012

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Eine schwere Aufgabe im Tessin Am Sonntag gastiert der FC Wettswil-Bonstetten in Locarno Der FCWB trifft am Sonntag auf das Team Ticino U21, in welchem der Nachwuchs der Tessiner Proficlubs Lugano, Chiasso, Bellinzona und Locarno vereint wird. Trotz der letzten Niederlagen fahren die Ämtler guten Mutes in die Südschweiz, ein Unentschieden wird angestrebt. ................................................... von andreas wyniger Auch wenn die letzten Resultate enttäuschend waren, ist der Mumm beim FCWB immer noch gross. Man weiss, dass man in den letzten zwei Begegnungen ebenbürtig war und es keinen Grund gibt, sich verunsichern zu lassen. Gerade die letzte Runde hat bewiesen, dass in dieser Gruppe alles möglich ist. So bezwang beispielsweise Winterthur völlig überraschend den Leader Eschen/Mauren und auch die Niederlage des sonntäglichen Gegners in Balzers zeigt auf, dass sich die Ämtler durchaus Chancen ausrechnen dürfen. Die Tessiner Nachwuchskicker zeichnen ihre technischen Fähigkeiten und die taktische Ausbildung aus. Die Jungstars wollen mit herausragenden Leistungen auf sich aufmerksam machen und sich so für den Sprung in die Profikader empfehlen.

Nach wie vor gewichtige Absenzen Hart treffen den FCWB sicher die zahlreichen Verletzungen von potentiellen Stammspielern, welche einerseits einen Substanzverlust bedeuten und Trainer Dosch andererseits immer wieder zu Umstellungen zwingen. Im spielerischen Bereich gilt es, in der Offensive durchschlagskräftiger zu werden, mehr Situationen vor dem gegnerischen Tor zu kreieren und noch vehementer Strafraumszenen zu erzwingen. «Wir werden sicher nicht den Fehler begehen und jetzt alles in Frage stellen. Unsere Auftritte waren besser als die Punkteausbeute und ich bin überzeugt, rasch wieder auf die Erfolgsspur zurückzufinden», meint Trainer Dosch weiterhin sehr zuversichtlich und keineswegs verunsichert. Ebenfalls positiv auf das Spiel der Ämtler wird es sich auswirken, dass in dieser Woche wieder einmal richtig trainiert werden konnte und es wegen der vielen Spiele zuletzt nicht bloss darum ging, zu regenerieren. «Wir sind parat, kämpferisch können wir sicher noch eine Schippe drauflegen und wir alle sind guten Mutes, Zählbares mit nach Hause zu bringen», gibt sich auch Captain Buchmann zuversichtlich und sehr optimistisch. Das Spiel wird am Sonntag um 15 Uhr in Locarno angepfiffen. Schön, wenn auch zahlreiche Fans die Reise in den

Captain Nico Buchmann ist zuversichtlich, Zählbares aus dem Tessin heimzunehmen. (Bild Kaspar Köchli) Süden mitmachen und die Equipe live vor Ort unterstützen. Für die Mitreise im Mannschaftsbus nimmt wie gewohnt Marc Enskat (079 291 73 62) Reservierungen entgegen. Weitere Spiele: Freitag, 20.15: Rapperswil-Jona Senioren; Samstag, 11.00: Jun. Ec - Uitikon und Jun. Ed - Affoltern a/A, 11.45: Altstetten - Jun. Db, 12.30: Jun. Ea - Blue Stars, 13.00: Red Star - Jun. Da, 14.00: Jun. Dc - Horgen, 14.30: Langnau a/A Jun. Cb, 16.00: Jun. Ca - Regensdorf; Sonntag, 10.15: FCWB 2 - Thalwil, 12.30: Jun. B - Thalwil, 14.00: Wollishofen - Jun. A2, 14.30: Jun. A1 - Oetwil/Geroldswil, 15.00: Team Ticino U21 - FCWB 1.

Das Warten der Ämtler Handballer hat ein Ende

Den ersten Saisonsieg hart erkämpft

HSV Säuliamt ist erfolgreich in die Saison gestartet

Streethockeyaner schlagen Aegerten-Biel

Mit einem überzeugenden Resultat hat sich die erste Mannschaft des HSV Säuliamt den ersten Saisonsieg gesichert.

Mit einer überzeugenden Mannschaftsleistung holt sich die 1. Mannschaft des SHC Bonstetten -Wettswil die ersten wichtigen drei Punkte in der neuen Saison. Neuverpflichtung Jan Bily führte die Ämtler bei seinem Debüt mit drei Toren zum Sieg.

....................... von patrick bucheli Die Saison der Herren 1 des HSV Säuliamt sollte bereits am 8. September losgehen. Eine kurzfristige Spielverschiebung des Gegners eine Woche vor Spielbe- Für das erste Team des HSV Säuliamt hat die Saison endlich begonnen. (Bild zvg.) ginn, stellte die Geduld der Mannschaft jedoch zwei wei- der und bauten die Führung zu einem ligisten des HSV Säuliamt gewannen deutlichen 15-Tore-Halbzeit-Vorsprung auch die 2. Halbzeit mit 18:14, waren tere Wochen auf die Probe. Am Samstag, 22. September, konn- aus. Zu verdanken war dieser der ge- aber nicht mehr so überzeugend, wie te um 17.30 Uhr der lang ersehnte schlossenen Mannschaftsleistung, wel- während den ersten 30 Minuten. UnErnstkampf um die Punkte nun end- che sich vor allem in der Verteidigung konzentriertheiten schlichen sich in lich losgehen. Minutiös hatte sich die bemerkbar machte. So war der Gegner das Spiel des Heimteams und führten Mannschaft auf diesen Tag vorbereitet Grün-Weiss Effretikon gezwungen, zu einfachen Toren des Gegners. Das und sich die Ideen und Strategien des zweitklassige Chancen aus dem Rück- Endresultat von 37:18 ist dennoch geneuen Trainers angeeignet. Auch die raum zu nehmen, welche der Torhü- rechtfertigt und zeigt die Überlegenindividuellen Stärken wurden wäh- ter des HSV häufig zu entschärfen heit während den 60 Spielminuten. rend der Vorbereitungen kontinuier- wusste. Auch wurden so weitere Feh- Trainer Urs Schneeberger ist jedoch lich gefördert, sodass man trotz der ler der Gegner provoziert, was zu ei- vorsichtig. Es sei schwierig einzuschätmangelnden Siege in der Vorbereitung nem Ballgewinn seitens HSV führte. In zen, wie repräsentativ dieser Sieg sei. optimistisch in die neue Saison star- der Offensive wurde durch Spielwitz Es gelte, die weiteren Spiele abzuwarund Variantenreichtum überzeugt. So ten. ten durfte. Das nächste Heimspiel findet am Die anfängliche Nervosität der wurden die erarbeiteten Torchancen Mannschaft war in den ersten fünf Mi- effizient genutzt, was das Halbzeit Re- 29. September um 19 Uhr in der Stigeli-Halle in Affoltern statt. Die perfekte nuten des Spiels deutlich spürbar. So sultat von 19:4 ermöglichte. Die Herausforderung in der 2. Gelegenheit, das ambitionierte Team schlichen sich in dieser Phase immer wieder Fehlpässe und überhastete Ak- Halbzeit lag darin, sich durch das erar- zu unterstützen. An diesem Tag spietionen ein. Nach einer knappen 3:2- beitete Resultat nicht blenden zu las- len auch die weiteren Mannschaften Führung fingen sich die Ämtler wie- sen und Konstanz zu zeigen. Die Dritt- des HSV Säuliamt im Stigeli.

Erstmals in dieser Saison konnte das Fanionteam mit fast komplettem Kader antreten. So strebte man den ersten Saisonsieg auf heimischem Terrain an. Der Start verlief jedoch alles andere als gut. Wie beim Saisonauftakt führten die Gäste bereits nach drei Zeigerumdrehungen mit 1:0. Der Gästetreffer war jedoch der Weckruf für die Zürcher und sogleich drückten sie dem Spiel ihren Stempel auf. In der 14. Minute musste Billy, nach einem herrlichen Querpass von Suter nur noch einschieben und erzielte das 1. Tor in der Schweizer Liga. Nur eine Minute später setzte sich Bürki beim Bully in der gegnerischen Hälfte durch und Meyer erzielte mit einem satten Schuss in die untere Torecke die erstmalige Führung.

Aegerten-Biel mit Effizienz weiter im Spiel Die Gäste aus Biel überzeugten in dieser Phase mit ihrer Effizienz. Wussten sich sogleich wieder ins Spiel einzubringen und kamen im ersten nennenswerten Gegenangriff zum Ausgleich. Kurz vor dem Ende des ersten Drittels erwischte Meyer dann den Gästetorhüter mit einem Weitschuss zur erneuten Führung für das Heimteam. Mit der Führung im Rücken ging es in die erste Pause. Wieder starteten die Gäste etwas besser ins Drittel und erzielten nach

fünf Minuten den Ausgleich. Bily wollte den erneuten Ausgleich nicht auf sich sitzen lassen, zog alleine auf Torhüter Ledermann los und versenkte den Ball in der 30. Minute souverän zum 4:3. Diese Führung gaben die Ämtler nicht mehr her. Da Bürki und Bily noch zwei weitere Tore erzielen konnten, fielen die Treffer von Aegerten nicht weiter ins Gewicht. 6:5 gewann das Fanionteam schlussendlich verdient und konnte sich die ersten drei Punkte auf ihrem Konto gutschreiben lassen.

Schwere Aufgabe in Grenchen Natürlich will man den Schwung ins nächste Spiel mitnehmen, doch bereits am nächsten Wochenende wartet mit dem SHC Grenchen eines der stärksten Teams der Liga auf die Zürcher. Letzte Saison setzten sich die Grenchner im Cup-Final gegen den Serien-Sieger Oberwil-Rebells durch und wurden verdient Cup-Sieger. Auch dieses Jahr zählen sie neben den Rebells zu den Titelanwärtern, sowohl im Cup wie auch in der Meisterschaft. Anpfiff ist am Sonntag um 14 Uhr in Grenchen.

2. Mannschaft mit klarer Niederlage zum Saisonauftakt Die 2. Mannschaft verlor das erste Saisonspiel zu Hause gegen die Seetal-Admirals. Die Lenzburger waren den Reserven aus Bonstetten überlegen und kamen zu einem nie gefährdeten 2:12Sieg. Bei den Ämtlern kam zu Spielmitte mit Federico Benelli ein neuer Torhüter zu seinem ersten Meisterschaftspiel in der NLB. Nächsten Samstag um 14 Uhr spielt die 2. Mannschaft auswärts in Bettlach gegen den Aufsteiger Bettlach II.


Veranstaltungen Natur- und Vogelschutzverein Bezirk Affoltern

Faszinierende Greifvögel und Eulen Einladung zum öffentlichen Vortrag am

Freitag, 28. September 2012r Vortrag von Frau Dr. Bettina Almasi, Biologin, Schweizerische Vogelwarte Sempach. Über zwanzig Greifvögel- und Eulenarten gibt es in der Schweiz. In diesem Vortrag erfahren Sie mehr über die Besonderheiten dieser zwei faszinierenden Vogelgruppen, aber auch über die Probleme mit denen sie in der heutigen Kulturlandschaft zu kämpfen haben. Ort: Vereinslokal des Natur- und Vogelschutzvereins Bezirk Affoltern, Giessenstrasse 18 Zeitpunkt: 20.00 Uhr Die Veranstaltung ist kostenlos. www.nvba.ch

Sonntag, 30. Sept. 17.00 Uhr, Kirche Stallikon «So ist die Lieb!», Liederabend mit neu vertonten Gedichten von Eduard Mörike, Mitwirkende: Johannes Luchsinger, Bassbariton, Pfr. Matthias Ruff, Komposition und Klavierbegleitung, Katja Cooper-Rettich, Lesung.

Podiumsveranstaltung 2012 der SVP Wettswil am Mittwoch, 3. Oktober 2012, 20.00 Uhr, Singsaal Schulhaus Mettlen in Wettswil a. A.

mit Nationalrat Toni Bortoluzzi und «unserem» Nationalrat Hans Kaufmann Zum Abschluss der Veranstaltung werden Getränke und Salzgebäck offeriert. Die Teilnahme an der Veranstaltung (inklusive «Getränke-Runde») ist gratis! Beim Schulhaus Mettlen stehen viele Parkplätze zur Verfügung! Wir freuen uns auf viele Teilnehmer!

Die Veranstalterin des Anlasses: SVP Wettswil

Irene’s SPEAKEASY – more than a language course for people who would like to use and improve their English for people who love reading New Courses: starting October 16 Free Taster Course: Tuesday, October 2, 19.00–20.30 For detailed information see www.irenes-speakeasy.com or call 044 767 12 42


Extra

Freitag, 28. September 2012

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wir gratulieren

FondueBroccoli-Gratin

Teamwork: Röbi Eberhard demonstriert mit Schülern das «Streitschlichter-Spiel».

Im «Vier-Farben-Land» entstehen schliesslich farbige Bilder. (Bilder Thomas Stöckli)

Fairplay-Spiele, Friedenszeichen und Freundschaftsbänder

Fondue-Broccoli-Gratin. (Bild zvg.) Für 4 Personen

«Streitschlichter»: Projekttage der Affoltemer Primarschul-Einheit Butzen/Semper «Kinder lösen Konflikte selber», so die Idee hinter dem Projekt Streitschlichter. Je zwei Schüler aus jeder dritten, vierten, fünften und sechsten Klasse der Schuleinheit Butzen/Semper wurden letzte Woche zu Mediatoren ausgebildet.

Respekt und Zusammenarbeit. In der oberen Turnhalle Butzen etwa rennen am Dienstagmorgen Erst- und Zweitklässler um die Wette. In einer Stafette gilt es, Puzzleteile zu holen und richtig zusammenzusetzen. «Wir machen Spiele und achten dabei ganz besonders auf Fairplay», erklärt Lehrer

Markus Simmler. Seine Kollegin Kathi Schweizer instruiert die Kinder derweil bereits fürs nächste Spiel. Weiter oben im Handarbeits-Zimmer empfängt Conny Zanoli im «VierFarben-Land». In vier Gruppen eingeteilt, verfügten die Kinder hier anfangs nur über je eine Farbe. Sei es

................................................... von thomas stöckli

Diplomfeier zum Abschluss

Einander ausreden lassen, sich anständig ausdrücken und gemeinsam eine Lösung finden, die für alle Beteiligten stimmt. So sieht die Mediation Konfliktlösung vor. 18 Dritt- bis Sechstklässler aus Affoltern liessen sich in der vergangenen Woche an drei Vormittagen von Schulleiterin Pia Stauffacher und Schulsozialarbeiterin Maja Noser zu Streitschlichtern ausbilden. Diese sollen künftig bei Streitereien auf dem Pausenplatz zu vermitteln versuchen – als Ergänzung zur Pausenaufsicht der Lehrpersonen.

«Wenn jemand anders ist, kann das auch eine Bereicherung sein» Bei den anderen Schülern geht es derweil in verschiedenen Workshops und durchmischten Gruppen um Fairness,

nun beim Essen oder beim Malen, diese Eintönigkeit wird schnell langweilig. Wie gut tat es da, mit den anderen Gruppen tauschen zu dürfen, sodass schliesslich alle ein buntes Bild malen konnten. «Wenn jemand anders ist, kann das auch eine Bereicherung sein», schliesst Handarbeitslehrerin Conny Zanoli den Kreis.

Fairplay beim Spielen: Lehrerin Kathi Schweizer zeigt, wie es geht.

Unter grossem Zeitdruck ackert die Gruppe von Röbi Eberhard im Werkraum. Es gilt, für jede Klasse ein «Streitschlichter-Spiel» zu basteln. 182 Schnüre müssen dazu gehäkelt, 13 Holzplatten ausgesägt, gebohrt, geschliffen und bemalt werden. Im Spiel geht es schliesslich darum, in Teamarbeit mittels einer ausgeklügelten Vorrichtung Holzklötze aufeinander zu stapeln – natürlich ohne diese zu berühren. In weiteren Workshops entstehen Friedenszeichen, Stressbälle und Freundschaftsbänder, es wird Theater gespielt, gerappt und über Clichés gestritten. Am Freitagnachmittag erhielten die neuen Streitschlichter schliesslich auf dem Butzen-Pausenplatz ihr Diplom. Um den Start ihrer Mediatoren gebührend zu feiern, liessen die Schüler dann gemeinsam Ballons steigen.

2 St. Broccoli Salz, Pfeffer aus der Mühle 1 Pack Gnocchi z.B. Hilcona Butter für die Form 400 g Fondue-Mischung

Zubereitung 1. Ofen auf 200° C vorheizen. Broccoli in Röschen teilen und in viel siedendem Salzwasser blanchieren. Eiskalt abschrecken und abtropfen lassen. 2. Gratinform einbuttern und Broccoli mit Gnocchi darin mischen. FondueMischung darübergeben. 3. Alles in der Ofenmitte ca. 15 Minuten gratinieren. – Zubereitung ca. 15 Minuten plus 15 Minuten gratinieren.

Feurige Tomatensuppe

wetter

«Himmelsfeuer» über Obfelden Feurige Tomatensuppe. (Bild zvg.) Für 4 Personen 1 Beutel Tomatencremesuppe 1 EL Olivenöl 1 Chili 1 Knoblauchzehe Aceto balsamico rosso

Zubereitung Knoblauch und Chili hacken, mit Olivenöl rösten, mit etwas Aceto balsamico rosso, ablöschen und anschliessend in derselben Pfanne die Suppe gemäss Packungsbeilage zubereiten. – Zubereitung ca. 5 Minuten.

gedankensprünge Prozess Kaspar spricht mit leerem Magen Diese Steinpilzsuppe ess ich nicht Jetzt gehts der Köchin an den Kragen Er klagt sie an beim Pilzgericht

bauernregel «Sind um Michael (29. September) die Vögel noch hier, haben bis Weihnacht lind Wetter wir.»

Montagabend in Obfelden: Der Himmel scheint zu brennen ... (Bild Joëlle Lüscher)

Martin Gut


OktoberProgramm 2012 Jeden Dienstag SENIOREN 60plus Spielen, Plaudern, Gespräche etc. 14 Uhr, Chilehuus im Park, Affoltern Th. Seeburger + Team, 044 761 58 94 Mittwoch, 3./24./31. Okt. 2012 FITNESS ab 60 Seniorenturnen – für sie und ihn Katholische Kirche 8.45 Uhr Turnhallen: Ennetgraben: 12.45 und 14.00 Uhr Zwillikon: 13.30 und 14.45 Uhr Donnerstag, 11. Oktober 2012 WANDERUNG: Büren – Chameren (Geissberg) – Ruine Besserstein – Villigen Wanderzeit: 3½ Std. + 460 m – 520 m 7.10 Uhr Bahnhof Affoltern Verpflegung: aus dem Rucksack Leitung/Anmeldung: Marcel Ineichen 044 760 44 02 Donnerstag, 11. Oktober 2012 SENIORENTREFF «Wie Sterben die anderen?» Pfr. Thomas Müller beschreibt Abschiedsrituale u. Jenseitsvorstellungen anderer Religionen. Ausk.: Vreni Eugster, 044 761 53 67 Donnerstag, 18. Oktober 2012 SPAZIERGRUPPE Seebodenalp 8.40 Uhr, Bahnhof Affoltern Mittagessen: Alprestaurant Ruodisegg Leitgung/ev. Abmeldg.: Guido Jud, 044 761 28 91 Donnerstag, 18. Oktober 2012 BERGWANDERUNG Auf den Höhen rund um den Unter Frittenbachgraben Langnau i. E. 4 ½ Std. 7.45 Uhr, Bahnhof Affoltern Verpflegung in Restaurant Leitung/Anmeldung: Hans Heierli, 044 761 84 43 Donnerstag, 25. Oktober 2012 MITTAGSTISCH 11.15 Uhr, Rest. Rosengarten Fr. 16.–, An-/Abmeldung: Susanne Schmid, 044 761 34 42 Ortsvertretung Pro Senectute Donnerstag, 25. Oktober 2012 EXKURSION mit Führung Seilerei Kislig, Winterthur, einer der ältesten Handwerksbetriebe Anschliessend Mittagessen 7.55 Uhr, Bahnhof Affoltern Leitg./Anmeldg.: Esther Schneiter, 044 761 52 15 FITNESS FÜR DAS GEHIRN 1. Kurs: Mittwoch, ab 10. Oktober 2. Kurs: Donnerstag, ab 11. Okt. 3. Kurs: Mittwoch, ab 17. Oktober Anfänger: Donnerstag, ab 1. Nov. je 10 mal 14täglich; 9.00–11.00 Uhr Chilehuus im Park, Affoltern Fr. 250.- (je nach Teilnehmerzahl); Auskunft/Anmeldung: Ruth Schärer-Wicki, 044 784 98 92 Infos: Walter H. Hess, 044 761 87 42

Herbstfest bei Müllers Buurelädeli Dorfstrasse 56, Bonstetten Sonntag, 30. Sept. 2012 von 11.30 bis 17.00 Uhr Mosterei in Betrieb Festwirtschaft, Unterhaltung

077_28_09_2012  
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