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Weiss Medien AG I Obere Bahnhofstrasse 5 I 8910 Affoltern am Albis I Telefon 058 200 5700 I Telefax 058 200 5701 I www.weissmedien.ch I Auflage 25 186 I AZ 8910 Affoltern a. A.

aus dem bezirk affoltern I Nr. 73 I 171. Jahrgang I Freitag, 22. September 2017

Realisierung verzögert

Natur geniessen

Hochwasserschutz am Haselbach, Knonau: Awel will das Projekt noch nachbessern. > Seite 3

Der Verschönerungsverein Hausen lud zu einer informativen Tageswanderung. > Seite 6

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Entlastung bieten Pflegebedürftige Angehörige zu Hause betreuen kann Menschen bis an ihre Grenzen belasten. > Seite 8

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Eigener Wohnstil Rita Hürlimann vermittelte am Frauezmorge Stallikon Wettswil Raumgefühl. > Seite 10

Verein Familienzentrum Bezirk Affoltern muss sparen Stellenabbau und weitere Restrukturierungsmassnahmen nötig Das Familienzentrum muss sein jetzt schon bescheidenes Budget in den kommenden beiden Jahren um rund einen Drittel kürzen. Danach fallen die Kantonszuschüsse ganz weg. ................................................... von martin platter Manchmal genügt es nicht, ein niederschwelliges, gutes und günstiges Angebot für Schweizer- und Immigrantenfamilien zu unterhalten. Es muss auch noch ins System passen. Diese Erfahrung macht derzeit der Verein Familienzentrum Bezirk Affoltern. Da der Kanton ab 2020 keine finanziellen Leistungen mehr direkt an die Erbringer, sondern nur noch an die Gemeinden ausrichtet, muss der Verein sein ohnehin schon geringes Budget in den kommenden beiden Jahren um rund einen Drittel kürzen – ehe die per 2018 stark reduzierten Kantonszuschüsse ganz entfallen. Entsprechend müssen auch die Integrationsleistungen wie Deutsch für Fremdsprachige deutlich zurückgefahren werden. Über Stellenabbau und weitere Restrukturierungsmassnahmen soll der

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Ganovengeschichte Jens Steiner las in Affoltern aus seinem Roman «Mein Leben als Hoffnungsträger». > Seite 11

Wie aus Abfall Müll wurde Güsel, Abfall, Unrat und Müll stehen alle für dasselbe: den zum heutigen Zeitpunkt nicht wiederverwerteten Teil der Siedlungsabfälle. Die Ausdrucksvielfalt zeigt auch, dass sich der Abfallbegriff gewandelt hat. Vor den 1950er-Jahren gab es noch fast keinen Abfall. Mit dem Plastik kam die Blütezeit der offenen, vor sich hingärenden Deponien, die bis in die 1990er-Jahre dauerte. Seither haben sich Gesetze und Wertvorstellungen radikal verändert. Abfall wird oft despektierlich als Müll bezeichnet, kostet Entsorgungsgebühren und sollte keine rezyklierbaren Bestandteile enthalten.

Müll deponieren ist ein Vergehen Während auf der politischen Ebene im Bezirk Affoltern letztmals in den 1980er-Jahren entschieden wurde, dass Hauskehricht in der Deponie Tambrig in Obfelden offen entsorgt werden soll, gelten heute offene Abfalldeponien als rückständig. Und, wenn Müll illegal im Freien deponiert wird, wird dies als Vergehen von der Polizei verfolgt. (sals) ................................................... > Bericht auf Seite 7

Das Leitungsteam des Familienzentrums Affoltern mit der scheidenden Geschäftsführerin Claudia Ledermann (links) und den beiden Co-Betriebsleiterinnen Michelle Furter und Michèle Hasler (rechts). (Bild Martin Platter) Voranschlag 2018 von derzeit 446 000 Franken auf 319 000 Franken gesenkt werden – für einen Betrieb mit 36 Angestellten. Der scheidenden Geschäftsführerin der Non-Profit-Organisation, Claudia Ledermann, gibt das zu den-

ken. Sie sagt: «Nirgends sonst war diese einzigartige Kombination von Familienarbeit und Integrationsleistungen so niederschwellig, günstig und zentral zu haben wie im Familienzentrum. Wenn man bedenkt, wie stark

Viele Fragen zum Vorsorgeauftrag

Kabarettistisches Schwergewicht

Modisch und im Trend

«Wann und warum brauche ich einen Vorsorgeauftrag?», war das Thema, zu dem die Spitex eingeladen hatte. Das Interesse an dem Informationsanlass in der Aula Ennetgraben war immens. Rund um das Thema Kesb und Vorsorgeauftrag besteht viel Verunsicherung, das zeigten die Fragen und kritischen Voten. Was klar hervorging: Mit einem Vorsorgeauftrag sollten sich nicht nur Betagte auseinandersetzen. (mvm) ................................................... > Bericht auf Seite 9

Stefan Waghubinger eröffnet am Donnerstag, 28. September, die KulturHerbstsaison in Obfelden. In «Aussergewöhnliche Belastungen» nimmt der Österreicher seine Steuererklärung mit auf die Bühne. Was nach eineinhalb Stunden herauskommt, ist kein einziges ausgefülltes Formular, dafür ein tiefschwarzer, bissiger und trotzdem irgendwie liebevoller Blick auf den Sinn und Unsinn des Lebens. ................................................... > Bericht auf Seite 21

«Rosengarten» im SRF

«SportsAwards» mit Neuerungen

Die Vorabendsendung «Mini Beiz, dini Beiz» auf SRF1 erreicht einen Marktanteil von 30 Prozent. Der Erfolg der Sendung beruht auf der Nähe zur Bevölkerung und der Gruppendynamik, die sich durch die gemeinsamen Essen der fünf Gäste ergibt. Vergangene Woche stellte Stammgast Mirco Isler das Restaurant Rosengarten in Affoltern vor. Wann die Sendung ausgestrahlt wird, war bei Redaktionsschluss noch nicht bekannt. (sals) ................................................... > Bericht auf Seite 13

Die Ämtler Sportlerinnen und Sportler des Jahres werden ab 2018 voraussichtlich in der Eventhalle im Grindel in Mettmenstetten gekürt. Wie bisher werden die Awards für Frauen und Männer vergeben. Hinzu kommt neu eine Kategorie «Newcomer». BoulderWeltmeisterin Petra Klingler aus Bonstetten und Turner Michael Meier, Obfelden, ergänzen das Organisationskomitee, als Moderator fungiert der ehemalige Spitzenläufer Philipp Bandi. ................................................... > Bericht auf Seite 29

anzeigen

frühzeitige Integrationsmassnahmen soziale Folgekosten zu reduzieren vermögen, frage ich mich, ob hier nicht am falschen Ort gespart wird.» ................................................... > Bericht auf Seite 5

Die Modebeilage im «Anzeiger» informiert Zweimal jährlich stellt der «Anzeiger» ausführlich vor, was in Sachen Mode im Trend liegt und in der Nähe eingekauft werden kann. Diverse «Shades of Grey» also Grautöne in allen Nuancen sind die Basics, auf denen sich alles aufbaut. Dies mit Materialien wie Leder, Samt oder Satinglanz. Dazu können fast schon knallige Töne wie Pink, Rot und Senfgelb kombiniert werden. Wem dies zu schrill ist, der darf auch auf Ocker, Beige, Khaki oder Smaragdgrün zurückgreifen.

Blümchenkleid trifft Jeansjacke. (Bild Susanne Crimi)

Ungewöhnliche Kombinationen Bei den Damenmode-Modellen fällt

auf, dass vieles länger ausgefallen ist als auch schon. Westen, Cardigans oder Mäntel vermitteln so den Eindruck von Wärme und Wohlsein. Karo und blumige Design sind die Trends der Saison – oft mit ungewöhnlichen Kombinationen. So darf das romantische Kleid denn auch eine Jeans- oder Grobstrickjacke als Partner haben und dazu derbe Stiefelletten. Die Herrenmode ist nicht mehr so stark auf Figur geschnitten, sondern wirkt bequem und naturverbunden. Ein klassischer Mantel darf durchaus mit einer Jeans getragen werden oder Anzüge mit feinen Pullis. Auch hier sind dezente Karos allgegenwärtig.

Lebensfreude und modische Experimentierlust ausdrücken Natürlich gehören Haare, Make-up und gepflegtes Äusseres zum Gesamteindruck und sind ebenfalls modischen Einflüssen ausgesetzt. Nicht zuletzt ist ein perfektes Styling auch eine Frage des körperlichen Zustandes. Ein gesunder Körper, der ausgeglichen und trainiert ist, vermittelt Lebensfreude und modische Experimentierlust. (sci) ................................................... > Modebeilage ab Seite 33 bis 40

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Affoltern am Albis Bauherrschaft: Schmidlin AG, Zürichstrasse 19, 8910 Affoltern am Albis Bauvorhaben: Abbruch Gebäude Vers.Nr. 2854, Aufstellen eines Pavillons für firmeninterne Schulungszwecke, Kat.Nr. 5856, Zürichstrasse 19, Industriezone

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Todesfälle Stallikon Am Mittwoch, 13. September 2017, ist in Zürich ZH gestorben:

Wiederkehr Josef geboren am 16. Juni 1946, von Neerach ZH, Spreitenbach AG, Zürich ZH, wohnhaft gewesen Massholderenstrasse 40, 8143 Stallikon. Die Abdankungsfeier findet am Mittwoch, 27. September 2017, 14.00 Uhr, in der kath. Kirche St. Mauritius in Bonstetten statt. Die Beisetzung erfolgt im engsten Familienkreis. Bestattungsamt Stallikon

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Bezirk Affoltern

Tote Forellen in Ottenbach Am 16. September um 16 Uhr wurde im Lättenbach in Ottenbach ein Fischsterben festgestellt; rund 15 tote Forellen wurden gezählt. Die Ursache ist noch nicht bekannt. Gemäss Angaben der Kantonspolizei haben Vertreter des kantonalen Amtes für Abfall, Wasser, Energie und Luft (Awel) Wasserproben entnommen. Geruch nach verbranntem Kunststoff und Rauchentwicklung riefen am 18. September um 6.45 Uhr die Feuerwehr auf den Plan. Bei einem ReihenEinfamilienhaus in Wettswil geriet eine Aussen-Steckdose in Brand. Auch in diesem Fall wird die Ursache derzeit ermittelt. Fahrraddiebe sind weiterhin aktiv: In einem unverschlossenen Velokeller eines Mehrfamilienhauses in Hedingen liessen Unbekannte zwischen 13. und 17. September ein (gesichertes) Zweirad im Wert von rund 2000 Franken mitlaufen. An der Reppischtalstrasse in Stallikon musste die Kantonspolizei am 15. September nächtliche Arbeit verrichten. Jugendliche rissen nach 23 Uhr Randleitpfosten aus dem Boden, verschwanden jedoch vor Eintreffen der herbeigerufenen Gesetzeshüter. (-ter.)

wir gratulieren Zur goldenen Hochzeit Heute Freitag, den 22. September, feiern Verena und Bruno Huber-Gehring in Obfelden die goldene Hochzeit. Zum 50-jährigen Ehebund gratulieren wir herzlich und wünschen dem Jubelpaar alles Gute.

Zum 90. Geburtstag Heute Freitag, den 22. September, feiert Germaine Josephine SchneebeliSchilling in Affoltern ihren 9o. Geburtstag. Wir wünschen der Jubilarin von Herzen alles Gute und ein schönes Fest.

Herausgeberin: Weiss Medien AG, Obere Bahnhofstrasse 5, 8910 Affoltern a. A. Geschäftsführerin: Barbara Roth Chefredaktor: Thomas Stöckli Redaktion: Salomon Schneider Andrea Bolliger redaktion@affolteranzeiger.ch Copyright: Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für eingesandtes Material Gesamtauflage: 25 186 Beratung und Verkauf Inserate: Elisabeth Zipsin/ Christine von Burg Telefon 058 200 5700, Fax 058 200 5701 inserat@weissmedien.ch Sonderseiten: Kurt Haas, Mediaberatung Telefon 058 200 5718, M 079 270 35 67 info@mein-mediaberater.ch Tarife: www.affolteranzeiger.ch Annahmeschluss: Dienstagsausgabe: Montag, 8.00 Uhr Freitagausgabe: Mittwoch, 16.00 Uhr Todesanzeigen: 11.00 Uhr am Tag vor Erscheinen Aboservice: abo@affolteranzeiger.ch Telefon 058 200 5700, Fax 058 200 5701 Kontakt: Alle Mitarbeiter erreichen Sie unter vorname.name@azmedien.ch Druck: Mittelland Zeitungsdruck AG, Neumattstrasse 1, 5001 Aarau Ein Produkt der

Freitag, 22. September 2017

Hochwasserschutz am Haselbach: Knonau muss warten Das Amt für Abfall, Wasser, Energie und Luft will das Projekt noch nachbessern Das Awel will den Hochwasserschutz entlang des Haselbachs im Zentrum von Knonau verbessern. Ein entsprechendes Projekt wurde im September 2016 öffentlich aufgelegt. Nun zeigt sich Nachbesserungs-Bedarf. Damit verzögert sich die Realisierung. Bei einem Extremhochwasser, wie es statistisch gesehen etwa alle 80 bis 100 Jahre zu erwarten ist, kommt es am Haselbach in Knonau zu Überschwemmungen. Das zeigen Berechnungen der Hochwasserfachleute des Amts für Abfall, Wasser, Energie und Luft (Awel). Das Nadelöhr bildet die Sagibrücke am Ortseingang. Dort staut sich das Wasser zurück, tritt über die Ufer und sucht sich einen Weg durch die angrenzenden Wohngebiete. Es sind grosse Schäden in den überfluteten Quartieren zu befürchten. Auch Menschen wären in Gefahr. Darum hat das Awel ein Projekt zur Verbesserung des Hochwasserschutzes entlang des Haselbachs im Zentrum von Knonau erarbeitet und letzten September öffentlich aufgelegt.

Zu teuer und gewisse Anforderungen nicht erfüllt Im Zuge der Detailprojektierung zeigt sich nun, dass gewisse Teile der geplanten Massnahmen die nötigen Anforderungen nicht erfüllen. So ist fraglich, ob die geplanten hydraulischen Klappschotts zur Umleitung von Hochwasser wirklich zweckmässig sind und genügend zuverlässig funktionieren. Auch beim beabsichtigten kontrollierten Überleiten des Wassers über die Sagi- und Oberdorfstrasse zurück in den Haselbach gibt es noch offene Fragen. Es ist zweifelhaft, ob der Überleitungskorridor wirklich nachhaltig von grossen Gegenständen wie Autos und Containern freigehalten werden kann, die im Ernstfall fortgespült und weiter unten einen Rückstau und Überschwemmungen verursachen würden. Weiter geht es darum, die Kosten des Projekts soweit zu

Reissender Haselbach beim Hochwasser 2007 im Oberdorf, Knonau. (Archivbilder) reduzieren, dass der Bund sich an der Finanzierung beteiligt.

Gut Ding will Weile haben Das Awel hat darum nach vorgängiger Information des Gemeinderats beschlossen, den offenen Punkten auf den Grund zu gehen und das Projekt soweit zu optimieren, dass der Hochwasserschutz im gewünschten Mass gewährleistet ist und Kosten und Nutzen in einem vertretbaren Verhältnis stehen. Damit verzögert sich die Projektrealisierung. Es sei weitaus sinnvoller, in der jetzigen Phase die kritischen Punkte zu durchleuchten, statt ein Projekt zu realisieren, das sich im Nachhinein als nicht optimal erweist, so das Awel. (pd./tst.)

Die beengten Verhältnisse schränken die planerische Vielfalt ein. anzeige

WWZ überprüft Erdgasleitungen

Vollsperrung im Aeugstertal

Im Knonauer Amt wird vom 22. September bis Anfang Oktober eine Stossodorierung durchgeführt.

Seit Mai 2016 werden die Bauarbeiten im Aeugstertal an der Reppisch, dem Mülibergbach und diversen anderen Teilprojekten im Aeugstertal realisiert. Die Arbeiten sind so gut wie abgeschlossen, sodass Ende September der Deckbelag der Mülibergstrasse unter Vollsperrung eingebaut werden kann. Dazu ist die Sperrung der Mülibergstrasse im Abschnitt von der Kreuzung Reppischtalstrasse auf einer Länge von ca. 350 m Richtung Müliberg für einen Tag notwendig. Die Vollsperrung ist für Mittwoch, 27. September, 20 Uhr, bis Donnerstag, 28. September, 18 Uhr, vorgesehen. Es empfiehlt sich, Fahrzeuge vor der Vollsperrung ausserhalb zu parkieren. Der Durchgangsverkehr muss in beide Richtungen grossräumig über Bonstetten – Hedingen – Affoltern ausweichen. Auch die PostAuto-Linie 235 wird umgeleitet. Es ist mit Verspätungen zu rechnen und die Anschlüsse sind nicht gewährleistet. Da der Einbau des Deckbelags stark witterungsabhängig ist, wurde ein allfälliger Ausweichtermin eingeplant: Freitag, 29. September, 6 bis 20 Uhr. Fragen zum Projekt oder zum Projektablauf beantwortet Stefan Seydl, Projektleiter Porta AG (Telefon 058 580 98 63). (pd.)

Erdgas ist leichter als Luft und verflüchtigt sich im Falle eines Austritts. Da Erdgas an sich für Menschen geruchsneutral ist, wird es standardmässig mit einem Geruchsstoff odoriert, der an den Geruch fauler Eier erinnert. Dies ist eine wichtige Sicherheitsmassnahme, um bereits kleinste Gasaustritte frühzeitig zu erkennen. Der eingesetzte Geruchsstoff ist für Menschen absolut unbedenklich. Zusätzlich überprüft WWZ in regelmässigen Abständen die Erdgasleitungen und Hausinstallationen mittels einer sogenannten Stossodorierung. Dazu wird dem Erdgas über einen bestimmten Zeitraum eine höhere Dosis des Geruchsstoffes beigemischt. Im Knonauer Amt wird diese Stossodorierung vom 22. September bis Anfang Oktober durchgeführt. WWZ bittet die Bevölkerung, Geruchswahrnehmungen, die auf Erdgasaustritte hindeuten könnten, unverzüglich unter Telefonnummer 041 748 48 48 zu melden. (pd.)

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Bezirk Affoltern

Freitag, 22. September 2017

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Der Verein Familienzentrum Bezirk Affoltern muss Leistungen deutlich reduzieren Kürzungen des Kantons bei Integrationskursen zwingen zu Einsparungen Das Familienzentrum ist ein offener Begegnungsort mit familienergänzenden Angeboten für Eltern mit Kindern im Vorschulalter. Der Verein unterstützt zudem integrationswillige Zuwanderer. 2018 muss das Integrationsangebot jedoch markant zurückgefahren werden.

den, weiterer politischer Gemeinden und Stiftungen oder durch Angebotspatenschaften sein», zählt Ledermann auf.

Brachliegendes Potenzial bei den Gemeinden

................................................... von martin platter Es herrschte reger Betrieb im Haus des Familienzentrums an der Zürichstrasse 136 in Affoltern beim Besuch des Schreibenden am vorletzten Donnerstagmorgen. Im Erdgeschoss trafen sich die Teilnehmenden des Babytreffs zu ihrem wöchentlichen Austausch im Kafi mit Spielzimmer. Im ersten Stock fand gleichzeitig das «mini muki gym» statt. Am meisten Betrieb war jedoch auf der zweiten Etage. Die Spielgruppe hatte nach den Ferien einigen Zuwachs erhalten. Im zweiten Stock haben auch die Betriebsleiterinnen ihr gemeinsames Büro: Michèle Hasler und Michelle Furter sowie die scheidende Geschäftsführerin Claudia Ledermann. Die drei Frauen in gleichwertigen Teilzeitpensen managen den vielseitigen Betrieb mit 36 Teilzeitangestellten, das Meiste sind Kleinstpensen. Eine ganze Menge, wenn man bedenkt, dass der Verein bisher nur über ein Gesamtbudget von jährlich rund 446 000 Franken verfügt hat. Nicht nur der Vorstand arbeitet deshalb ehrenamtlich, damit die Mitgliederbeiträge (für Familien 65 Franken pro Jahr) tief bleiben und die Kursgebühren gering. Das Budget, in dem die Familienarbeit und die Integrationsangebote so weit wie möglich getrennt geführt werden, damit es zu keiner Quersubventionierung kommt, alimentiert sich ausserdem aus Gemeindebeiträgen und öffentlichen Zuschüssen des Kantons. Bei letzteren harzt es jedoch. Claudia Ledermann erklärt: «Nach

In der Spielgruppe des Familienzentrums Affoltern mit der scheidenden Geschäftsführerin Claudia Ledermann (links) und den beiden Co-Betriebsleiterinnen Michelle Furter und Michèle Hasler (rechts). (Bild Martin Platter) langen Gesprächen und Workshops mit den Verantwortlichen wurden wir am 8. Mai darüber in Kenntnis gesetzt, dass die Leistungsvereinbarung mit der kantonalen Fachstelle für Integrationsfragen (FI) von jährlich 140 000 Franken auf 18 495 Franken reduziert und nur noch für die nächsten beiden Jahre verlängert wird. Dies nicht etwa, weil das FI mit unseren Leistungen unzufrieden gewesen ist, sondern weil unsere Organisationsform nicht mehr ins System passt und in der Verlängerung des kantonalen Integrationsprogramms I (KIP I) – also im KIP II – keine Ausnahmen mehr gewährt werden.»

Integrationszuschüsse nur noch direkt an die Gemeinden Der Kanton sehe vor, Leistungsvereinbarungen des KIPs nur noch mit den Gemeinden und nicht mehr direkt mit den Leistungserbringern abzuschlies-

sen. «Zur Lösung mit dem Familienzentrum ist es im Bezirk Affoltern seinerzeit gekommen, weil kleinere Gemeinden auf eine Bündelung des Bezirksbedarfs angewiesen sind, damit sprachliche und soziale Integrationskurse für Ausländer überhaupt erst zustande kommen. Anderenfalls müssten die Integrationswilligen für die Kurse nach Zürich geschickt werden, was mit wesentlich höheren Kosten allein schon für den Transport und die Kinderbetreuung verbunden ist.» Die FI sei anfänglich sehr begeistert gewesen von der Lösung, wie sie das Familienzentrum anbot. «Die FI-Verantwortlichen lobten stets den integrativen Charakter unseres Hauses und die kulturelle Durchmischung unserer Besucherinnen und Besucher. Mit dem jüngst gefällten Entscheid wird dem Familienzentrum jedoch die Finanzierungsgrundlage für ebendiese Integrationsangebote beinahe komplett entzogen», führt Ledermann aus.

Rund ein Drittel der Betriebskosten sind ab 2018 nicht mehr gedeckt, was einschneidende Restrukturierungsmassnahmen nötig macht. Man sei bereits über die Bücher gegangen und habe im Voranschlag den Rotstift angesetzt. Durch Stelleneinsparungen, Schliessung der Kinderkleider- und Spielsachenbörse «Hosenchnopf», der Reduktion der Deutschkurse mit Kinderbetreuung von zwölf auf vier, einer gestrafften Kursadministration und dem Wegfall des deutschen SprachenKafis werden die Kosten voraussichtlich um 126 000 Franken sinken. «Wir rechnen aber noch immer mit einem Defizit von 46 000 Franken, weil natürlich auf der anderen Seite auch die Einnahmen fehlen», führt Ledermann aus. Der Verein hoffe nun auf die Unterstützung durch die Öffentlichkeit. «Dies kann durch jährlich wiederkehrende Sponsorengelder, zahlreiche neue Vereinsmitgliedschaften, durch die Unterstützung von Kirchgemein-

Insbesondere bei den politischen Gemeinden lokalisiert sie noch Potenzial. «Wir hatten im Juli 2015 extra einen Workshop für die Gemeindevertreter organisiert, um unser Angebot in der Familienarbeit vorzustellen, und abzufragen, wo allenfalls noch Bedarf vorhanden ist, der das Familienzentrum zusätzlich abdecken könnte. Dazu haben wir errechnet, dass wir pro Einwohner Fr. 1.50 von den Gemeinden haben müssten, um die Kosten für unser Leistungsangebot zu decken», erklärt Ledermann. Die Gemeindepräsidentenversammlung habe sich schliesslich mit einem jährlichen Beitrag von Fr. 1.25 pro Einwohner einverstanden erklärt. Dieser Antrag wurde dann von acht Bezirksgemeinden für die Dauer von zwei Jahren bewilligt. «Im Anschluss an diese Regelung haben wir – um den ganzen Prozess zu vereinfachen – ab 2017 fixe Sockelbeiträge für die Gemeinden eingeführt. Eine Kleingemeinde wie Kappel oder Maschwanden bezahlt jährlich 500 Franken, eine grosse wie Affoltern 7500 Franken. Letztlich folgten aber nur acht von 14 Gemeinden unserem Antrag.» Ledermann findet diese Konstellation – die Neuausrichtung des Kantons und der mangelnde Zuspruch zahlreicher Gemeinden – bedauerlich und unverständlich. Nachdenklich sagt sie: «Nirgends sonst war diese einzigartige Kombination von Familienarbeit und Integrationsleistungen so niederschwellig, günstig und zentral zu haben wie bei uns. Wenn man bedenkt, dass frühzeitige Integrationsmassnahmen erfahrungsgemäss hohe soziale Folgekosten deutlich zu reduzieren vermögen, frage ich mich, ob hier nicht am falschen Ort gespart wird.»

korrekt

Teilnehmerrekord und spannender Austausch Pensioniert zu Gast im Spital Affoltern Mit 80 Pensionärinnen und Pensionären verzeichnete die diesjährige PensioniertenZusammenkunft des Spitals Affoltern einen Teilnahmerekord. Die fröhliche Schar trotzte dem Dauerregen und nutzte die Gelegenheit zum gegenseitigen Austausch und zum Schwelgen in alten Zeiten. Über neue Zeiten und mögliche neue Wege des Spitals als Gesundheitsdienstleister berichtete Direktor Michael Buik im Anschluss an den Begrüssungskaffee. Die Pensionärinnen und Pensionäre folgten seinen Ausführungen interessiert und stellten ihm, notabene als langjährige Kennerinnen und Kenner des Spitals, spannende und durchaus auch kritische Fragen über Herausforderungen und Möglichkeiten, aber auch über seine ganz persönliche Motivation, dieses Spital in eine gesunde, nachhaltige Zukunft zu führen.

Frauenanteil von 80 % Personalleiterin Liliane Bürge nahm den «Change»-Faden auf und erläuter-

Jünger gemacht: Im Leserbrief «Heisser Sommer in Bonstetten» vom Freitag, 15. September, wurde Gemeinderats-Kandidat Simon Vergés versehentlich zwei Jahre jünger gemacht: Er ist 21 und nicht 19 Jahre alt. Die SVP Bonstetten bittet um Entschuldigung.

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80 Pensionärinnen und Pensionäre folgten der Einladung des Spitals Affoltern. (Bild zvg.) te bereits erfolgte organisatorische Änderungen im Spital. Auf kurzweilige Weise bediente sie die pensionierten Mitarbeitenden mit einigen Zahlen aus dem Personalcontrolling. Schmunzelnd nahm die Zuhörerschaft zur Kenntnis, dass einiges auch bleibt, wie es ist: Nämlich zum Beispiel der Anteil an weiblichen Mitarbeitenden, der sich seit je bei rund 80 % bewegt.

Nach so viel «Pflicht» freute sich die hungrige Mannschaft auf die «Kür» – nämlich das gemeinsame Essen im Personalrestaurant Panorama. An stilvoll gedeckten Tischen wurden Salat, Bouillon mit Flädli und ein Schulterbraten mit Schupfnudeln serviert. Der Schlemmerei noch nicht genug, brillierte die geschätzte Küchenbrigade um Stefan Walter zum Abschluss mit

einer feinen crème brulée – mit Honigwabe obendrauf! Nach einer gelungenen Zusammenkunft durften sich die Pensionärinnen und Pensionäre auch dieses Jahr mit dem extra für sie bereiteten Butterzopf als Andenken auf den Heimweg machen. Barbara Rohrer, Spital Affoltern


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Bezirk Affoltern

Freitag, 22. September 2017

Das Gute liegt näher, als man denkt Natur geniessen – Veranstaltung des Verschönerungsvereins Hausen am Albis (VVH) Eine stattliche Schar von Naturgeniessern hat sich am Samstag, 16. September, zur Tageswanderung des Verschönerungsvereins Hausen eingefunden. Markus Wetli, Präsident des Verschönerungsvereins Hausen (VVH), begrüsst die Naturgeniesser, die sich am Treffpunkt eingefunden haben, herzlich. Der längst zur Tradition geworden VVH-Tag am Samstag vor Bettag spricht auch Personen ausserhalb der Gemeindegrenze an. Die NHO (Natur und Heimatschutzorganisation Oberamt) bringt eindrücklich die Pflege des Schnabelriedes unterhalb der Schnabellücke am Albisgrat zum Bewusstsein. Die Organisation verwöhnt die Naturgeniesser mit einer hervorragenden Heusuppe. Ein Mädesüss-Sirup entzückt die Teilnehmer ebenfalls. Von Katrin Hottinger erfahren sie viel Wissenswertes über die Pflanzen im Ried – die standortgerechten und die wenig geliebten invasiven Arten, welche die Riedpflanzen bedrängen. Zur Pflanze Mädesüss erfahren die Teilnehmer, dass vor 150 Jahren Forscher in der Weidenrinde und der Spierstaude reine Salicylsäure entdeckten, und einige Jahre später gelang erstmals die synthetische Herstellung von Acetylsalicylsäure. Dieses bahnbrechende Mittel wurde Aspirin genannt, a-spirea, abgeleitet von Spierstaude. Im Gegensatz zum isolierten chemischen Wirkstoff enthält eine Heilpflanze immer mehrere Inhaltsstoffe, welche einander vorzüglich ergänzen und deshalb weniger Nebenwirkungen verursachen. Schleimstoffe und Gerbsäuren im Mädesüss schützen zum Beispiel die Magenschleimhaut und heilen Entzündungen in Magen und Darm.

Bei der Gomhütte köchelt der Kräutertee über dem offenen Feuer. (Bild zvg.) «Hexentrank» aus Heilkräutern Die Gruppe disloziert nun auf den Gomwald. An den Walrändern des Hirzenmooses vermittelt Kräuterfachfrau Bea Gaisser einen ganzen Schwall von Informationen über die verschiedenen Waldaufbauten. Ein gesunder Waldrand ist stufig aufgebaut. Die äussere Zone (Kräutersaum/Waldmantel/ Strauchzone) ist Standort für niedrig bleibende Sträucher, genug Licht zwischen ihnen für Kräuter und Gräser. Rund 600 verschiedene Pflanzenarten finden sich in diesen Zonen. Also etwa ein Drittel der heimischen Flora. Der Artenreichtum ist von Klima und Bodenbeschaffenheit als auch vom Licht abhängig. In der mittleren Zone fühlen sich höherwüchsige Sträucher und Bäume in lockerem bis lichtem Bestand wohl. Die innere Zone ist der Beginn des eigentlichen Waldbestandes. Zurück zum Kräutersaum: Die Brennnessel wird seit Menschengedenken in vielen Lebensbereichen eingesetzt. In der Heilkunde, im Gemüseanbau, in der Küche und sogar in der Textilindustrie, wo man aus den faser-

reichen Stängeln einst Nesselstoff herstellte. Bei all dieser Vielseitigkeit wundert es dann doch, dass die Pflanze so eisern bekämpft wird. Bei der Gomhütte erstellt die Fachfrau am offenen Feuer einen Kräutertee. Mit Johanniskraut, Goldraute, Rotkleeblüten, Taubnessel, Brombeer-, Himbeerund Erdbeerblättern, Minzenblüten, Holderfrüchten, Schafgarbe, Hagebuttenfrüchten, Fünffingerkraut und Weissdornblättern entsteht ein eigentlicher Hexentrank.

Ursprüngliches und kommerzielles Moor Weiter geht es ins Naturschutzgebiet, ausschliesslich auf den vorhandenen Trampelpfaden quer durchs «Alte Selegermoor». Brigitte Maier führt die Vielfältigkeit des Moors vor Augen. Im Gebiet Chrutzelen werden Naturschutzorganisationen die Ursprünglichkeit des zweitgrössten Hochmoores des Kantons Zürich wieder herbeiführen. Mit einem Staumanagement und neuen Torfstichen sollen die Wasserhaltung für das Gebiet und beson-

dere Bepflanzungen angegangen werden. Dieses Moor ist Heimat für viele seltene Vogelarten, Libellen und auch Schlangen, welche aber nur ganz selten zu beobachten sind. Beim Barfusslaufen erleben viele Teilnehmer die Wohligkeit der Moorfläche als Laufweg. Erfüllt mit vielen Eindrücken zum herkömmlichen Moor begibt man sich auf den Weg zum «kommerziellen» Seleger Moor. Geschäftsführer Mäni Blum gibt dort Einblick in die neue Ausrichtung der Moorparks. Die Frühjahrsfröste und der darauffolgende Nassschnee haben dem Park arg zugesetzt. Der späte Schneefall hat 55 Bäume total beschädigt. Viele Strauchpflanzen sind geknickt worden. Die Natur hat sich jedoch schnell wieder selbst erholt. Der Parkbesuch ist zu jeder Jahreszeit ein besonderes Erlebnis.

Naturapotheke im Vorratsschrank Beim einladend angelegten Familiengrillplatz werden die Hausemer durch Yvonne und Frank Peter mit Würsten und Tranksame empfangen. Als letzte

Tagesaktion tritt nun Dorfdrogist Claudio Rütimann in Aktion. In seinem Referat nimmt er Stellung zu den veränderten Ernährungsverhalten, vom Grün- zum Fleischkonsum, einhergehend mit Wohlstandskrankheiten wie hoher Blutdruck, Übergewicht, Zuckerkrankheit und HerzKreislauferkrankungen. Weihrauch, bekannt aus der Weihnachtsgeschichte, galt als ein Geschenk für Könige. Einst so kostbar wie Gold, wurde der Weihrauch vor rund 20 Jahren wiederentdeckt. Er hilft bei Depressionen – und vor allem bei chronischen Entzündungen wie dem Morbus Crohn. Ein weiteres Gewürz, Kurkumin, wirkt durch die Hemmung der Enzyme entzündungshemmend. Diese Wirkung von Curcumin konnte etwa bei Patienten mit Knie-Arthrose nachgewiesen werden. Die Verminderung von Entzündungen wird zugleich als Ursache der krebshemmenden Wirkung angenommen. Nicht zu vergessen der Knoblauch. Eine Vielzahl von Untersuchungen ergab, dass seine Inhaltsstoffe die Blutfettwerte senken und daher vorbeugend gegen arteriosklerotische Veränderungen der Blutgefässe wirken. Zudem zeigen Metaanalysen, dass Knoblauch die Cholesterinwerte insgesamt signifikant senkt. Zusammenfassend macht Rütimann bewusst, dass in einem ganz normalen Haushalt eine vielfältige Naturapotheke zur Verfügung steht. Was in Erinnerung bleibt: Naturgenuss, gesundes Essen, Heilpflanzen mit ausgewogener Wirkung sind überall vorhanden. Rezepte zu den vorgelegten Kostproben können auf der Homepage des VVH abgerufen werden. Peter Schweizer Weitere Infos unter www.vvhausen.ch.

Wetterkapriolen und imposante Aussichten Zweitageswanderung der anspruchsvollen Wandergruppe von Bonstetten 60+ Graupellschauer und Sonnenschein als Begleiter, herbstlich gefärbte Alpweiden und eine Steinbockfamilie in den Felswänden als Augenweide. Den Teilnehmenden an der Zweitageswanderung vom 12./13. September wurde ein vielseitiges Programm geboten. Im Januar 2017 versandte Doris Jezler das Programm für die Zweitageswanderung der anspruchsvollen Wanderanzeige

gruppe von Bonstetten 60+. Von den ursprünglich angemeldeten 22 Personen fuhren schliesslich noch 14 Unentwegte durch den Gotthard zur Station Piora der Ritom-Standseilbahn. Damit geriet 60plus also zu 60minus! Beim Abmarsch bei der Bergstation Piora hatte sich der Regen, der uns auf der Fahrt bis Airolo begleitet hatte, verzogen, und die Sonne kämpfte sich durch einzelne Wolkenlücken. Bei idealem Wanderwetter erreichte die Gruppe nach Überquerung der Staumauer den abwechslungsreich

angelegten Wanderpfad auf der linken Seite des Ritomsees. Von dort schweiften die Blicke immer wieder ab zur Wasseroberfläche mit ihrem satten Grün und auf die dazu in Kontrast stehenden herbstfarbenen Alpweiden an den gegenüberliegenden Hängen. Am Seeende begann durch lichten Baumbestand der erste Anstieg. Nach der langen Anfahrt und rund zwei Stunden Marsch meldete sich der Hunger, und man war froh, dass die Capanna Cadagno in Sicht kam. Nach der erholsamen Rast und Verpflegung in der gastfreundlichen Berghütte wurde der Anstieg zum höchsten Punkt der Zweitageswanderung, zum Passo del Sole, 2376 M. ü. M., in Angriff genommen. Über Mittag hatte sich die Wetterlage leicht verändert. Zwar drückte die Sonne weiter durch die Wolken. Doch der Nordföhn hatte Nebelschwaden über den Alpenkamm gedrückt, aus denen der Wind Graupelschauer herantrieb. Zudem erreichte die Wandergruppe die Schneegrenze. Glücklicherweise waren die Wegverhältnisse sowohl im Aufstieg als auch im Abstieg gut. Über Alpweiden ging es schliesslich ins Tal des Brenno an die Lukmanierstrasse, wo das Tagesziel Acquacalda erreicht wurde. Im Centro Natura Lucomagno fanden die nach den Tagesstrapazen müden Glieder nach einem ausgiebigen Nachtessen Ruhe und Entspannung.

Steinböcke auf der Flucht Nach dem Frühstück wurde die zweite Tagesetappe in Angriff genommen,

Gespannte Blicke: Schafft die Steinbockfamilie die Flucht durch die Felswand? (Bild zvg.)

wobei auf dem Vorplatz des Hotels Vorsicht geboten war; Raureif hatte die Steinplatten überzogen. Dafür war der Himmel im Gegensatz zum Vortag weitgehend wolkenlos. Leicht ansteigend ging es Richtung Croce Portera. Kurz vor diesem Übergang wurde von vorne Ruhe geboten. Die Wandergruppe hatte eine Steinbockfamilie aufgeschreckt und in die Flucht getrieben. Gespannt wurden die Tiere in der Felswand beobachtet. Schafft das Jungtier wohl die schwierigen Passagen auf den Felsbändern wie seine Mutter? Ja, es klappte, und erleichtert wurde die Wanderung fortgesetzt. Über eindrücklich grosse, in den Herbstfarben Gelb und Braun leuchtende Alpweiden ging es nun in stetem Auf und Ab zum Weiler Anvéuda, einer gut erhaltenen Alpsiedlung. Dort begann der letzte steile Aufstieg von 250 m zum Cantonill. Eine längere Rast erlaubte es, die imposante Aus-

sicht zu geniessen. Tief unten lag das Val Camadra. Darüber strahlten im Neuschnee die Gipfel der Adula- und der Medelgruppe. Schliesslich musste man sich aber von diesen Bildern trennen und den steilen Abstieg von rund 750 m nach Campo Blenio in Angriff nehmen. Dort fanden die stark beanspruchten Hüftgelenke und Knie im Ristorante Genziana Erholung und die bei der langen Wanderung verbrannten Kalorien konnten mit Lasagne oder Minestrone ersetzt werden. Das letzte Teilstück, ein Abstieg von 300 m, führte über den alten Saumweg dem Brenno della Greina entlang durch eine imposante Felsschlucht nach Olivone. Bei einem stärkenden, wohl verdienten Trunk konnte schliesslich nochmals dankbar auf die beiden pannenfrei verlaufenen Wandertage zurückgeblickt werden, bevor man mit Bus und Bahn die Rückreise nach Bonstetten antrat. (nm)


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Früher normal, heute ein ernst zu nehmendes Vergehen Immer wieder werden im Knonauer Amt Kehricht und Grüngut unsachgemäss deponiert, früher war das legal Bis in die 1990er-Jahre gab es im Knonauer Amt offene Mülldeponien. Am Umgang mit Siedlungsabfällen zeigt sich eindrücklich, wie stark sich die Schweizer Gesellschaft in den letzten 70 Jahren verändert hat. ................................................... von salomon schneider In den letzten drei Monaten wurde in Ottenbach dreimal und in Wettswil einmal die illegale Entsorgung von Kehricht bei der Kantonspolizei angezeigt. Der Abfall wurde dabei sichergestellt und die Polizei untersucht in solchen Fällen die Abfälle routinemässig nach Hinweisen auf die Fehlbaren. Denn der heutige Zeitgeist in der Schweiz zeigt wenig Verständnis für nicht fachgerechte Entsorgung und illegales Deponieren wird gesetzlich als Vergehen taxiert. Das war nicht immer so.

Alles wurde repariert Vor 1950 gab es fast keine Abfälle. Der Grossteil der Geräte bestand bis zum Anfang des 19. Jahrhunderts aus Holz, zusammengehalten von Holzdübeln. Nur vereinzelte Werkzeuge bestanden aus Metall, wie beispielsweise Hämmer und Messer. Im Zuge der Industrialisierung konnten metallische Gegenstände immer günstiger und in grösseren Mengen produziert werden und lösten langsam handgefertigte Schmiedewaren ab. So setzen sich maschinell gefertigte Stahlnägel und Beschläge gegen ihre handgefertigten Pendants durch und wurden massentauglich. Weggeworfen wurde aber trotzdem fast nichts. Wenn ein Holzteil kaputt ging, wurde es ersetzt und das Holz zum Heizen verwendet. Kaputte Metallteile wurden gesammelt und zum erneuten Einschmelzen aufbewahrt. Mit Gummi aus Kautschuk kam zwar bereits im 19. Jahrhundert ein erster Kunststoff in die Schweiz, als Massenware setzte er sich aber erst in den 1950er-Jahren durch.

Auf der Müllhalde gespielt Während des Wirtschaftswunders der 1950er-Jahre wurde Papier als Verpackungsmaterial langsam von Plastik

Zwischen 1986 und 1994 wurden 300 000 Tonnen Säuliämtler Hauskehricht sowie Bauschutt in der Deponie Tambrig in Obfelden entsorgt, wo er bis heute vor sich hingärt. Der Abfall wird nun sortiert und, wenn im Winter Bedarf besteht, in Kehrichtverbrennungsanlagen verbrannt. (Bild sals) abgelöst, wie auch Glas- durch Kunststoffflaschen. Und Plastik wurde weggeworfen. Werner Utz erinnert sich, wie die Abfallentsorgung damals in Bonstetten funktioniert hat: «Es ist jeweils einer mit Ochse und Wagen durchs Dorf gefahren und wir konnten alles aufgeladen, was wir nicht mehr benötigten. Dann wurde alles ins Moos gekarrt, wo es zwischen Masstrasse und Zürcherstrasse eine offene Müllgrube gab. Wir waren oft dort und haben Metall herausgeholt und Glaslaschen. Wenn wir ganz viel Glück hatten, fanden wir sogar einmal ein Fahrrad. Das Metall haben wir nach Affoltern zu einem Wiederverwertungsunternehmen gebracht und für die Flaschen haben wir das Depot

kassiert. So haben wir unser Sackgeld verdient.» Für Werner Utz sind die Besuche auf der Müllhalde schöne Kindheitserinnerungen. Wenn heute Kinder auf Müllhalden in Medien gezeigt werden, geht es jedoch meistens um menschenunwürdige Zustände. Auch diesbezüglich hat sich die Mentalität in der Schweiz stark verändert. Plastik und Papier wurden, als Werner Utz ein Kind war, noch nicht zurückgenommen. Sie blieben deshalb in der Deponie, mit Bauabfällen und Aushub. Deponien wie jene in Bonstetten gab es in fast jeder Bezirksgemeinde. Geschlossen wurden sie erst, nachdem 1968 die Kehrichtverbrennungsanlage Zwillikon ihren Betrieb aufnahm – sie war bis 1985 in Betrieb und wurde 2004 zurückgebaut. Nach der Schliessung wurde der Kehricht wieder offen in der Deponie Tambrig in Obfelden deponiert.

Gesetzgeber greift bei Abfall durch

Illegal deponierter Hausmüll in einem Waldstück zwischen Zwillikon und Ottenbach. (Bild zvg.)

Bis 1983 war der Umgang mit der Umwelt im Schweizer Gesetz nur rudimentär geregelt. Es gab zwar eine Regelung im Giftgesetz, wonach giftige Abfälle fachgerecht zu entsorgen seien, doch es bestand nicht immer eine gute Lösung und viele giftige Abfälle landeten weiterhin auf ungeordneten Deponien und beeinträchtigen teilweise auch das Grundwasser. Am 7. September 1983 trat das Bundesgesetz über den Umweltschutz in Kraft, das seither immer wieder ergänzt wurde. «Mit der Technischen Verordnung über Abfälle (TVA), welche 1990 in Kraft trat, wurde den unkontrollierten Deponien schweizweit konsequent ein Riegel geschoben. Zudem regelte sie, an welchen Standorten Deponien gebaut und unter welchen Bedingungen sie betrieben werden dürfen sowie wie sie zu überwachen sind», erläutert Elmar Kuhn vom Amt für Abfall, Wasser, Energie und Luft (Awel) des Kantons Zürich. Mit dem Umwelt-

schutzgesetz wurde auch geregelt, dass Siedlungsabfälle kostendeckend entsorgt werden sollen. 1993 wurde deshalb im gesamten Bezirk Affoltern eine Kehrichtsackgebühr eingeführt. Elmar Kuhn erklärt: «Gesamthaft wurde die Kehrichtsackgebühr in der deutschen Schweiz sehr gut aufgenommen. Das Awel hatte hierbei proaktiv informiert und der Einführungsprozess wurde intensiv begleitet. Vereinzelt kam es vor allem während der Einführungsphase der Sackgebühr allerdings zu Widerstand, da die Leute weiterhin unentgeltlich und dort deponieren wollten, wo sie es jahrzehntelang getan hatten.»

Im Wald deponierte Tropenpflanzen Während in den 1990er-Jahren vereinzelte Bauern noch darauf bestanden, in ihrem Waldstück auch ihre Abfälle deponieren zu können, ist die korrekte Abfallentsorgung heute in weiten anzeige

Teilen der Bevölkerung akzeptiert. Trotzdem kommt es immer wieder zu unerlaubtem Deponieren von Abfall im Wald. «Wer jemanden beim Deponieren von Abfällen in der Natur beobachtet, sollte sich das Kennzeichen notieren und die Polizei informieren», meint Elmar Kuhn. Er ergänzt: «Ein noch nicht im Bewusstsein der Bevölkerung angekommenes Problem ist das Deponieren von Grüngut in der Natur. Invasive gebietsfremde Pflanzen, sogenannte Neophyten, aus den Siedlungsgebieten können sich so unkontrolliert in unseren Breitengraden vermehren.» Bambus beispielsweise ist sehr resistent und verbreitet sich in Windeseile. Auch in Gärten ist wuchernder Bambus oft ein Problem. In Wäldern verdrängt er aber einheimische Arten, welche die Lebensgrundlage für zahlreiche Tiere darstellen. Vergleichbar verhält es sich auch mit weiteren Grünabfällen, welche im Wald deponiert werden.


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«Ohne Liebe schafft man das nicht» Pflegebedürftige Menschen zu Hause betreuen ist eine Aufgabe, die Menschen bis an ihre Grenzen belastet Die meisten Menschen fühlen sich zu Hause am wohlsten, insbesondere wenn sie auf Hilfe angewiesen sind. Dank dem Entlastungsdienst für pflegende Angehörige und Alleinstehende der Spitex Knonaueramt können Menschen so lange wie möglich gut betreut in der gewohnten Umgebung leben.

Spitex Knonaueramt: «Insbesondere wird der Überlastung von Betreuungspersonen vorgebeugt und damit das Wohnen zu Hause für Hilfsbedürftige verlängert. Auch werden Betreuungsaufgaben bei alleinstehenden Personen übernommen.»

Professionelle Dienstleistung

................................................... von regula zellweger Herr G. singt leise ein Lied, das er aus seiner Pfadizeit kennt – und nicht vergessen hat, wie sonst fast alles. Seine Frau summt mit. Sie betreut ihren dementen Mann liebevoll. Es war ein langer, oft trauriger Prozess von den ersten Anzeichen der Krankheit bis heute. Der hochgebildete Mann verlor seine intellektuellen Fähigkeiten, die ein wichtiger Teil seiner Identität waren. Die interessanten Gespräche, die das Ehepaar über viele Jahre geführt hatte, sind schon lange nicht mehr möglich.

Annehmen, was ist Das Ehepaar G. stammt aus Luzern, lebt aber schon 48 Jahre im Knonauer Amt. Die vielen Bücherregale in der Wohnung mit der traumhaften Aussicht lassen erahnen, dass die beiden anspruchsvolle Berufe hatten und viele Interessen teilten. «Zum Glück lese ich gern», sagt Frau G. Denn es kam anders, als es sich das aktive Ehepaar gewünscht hatte. Vor neun Jahren zeigten sich bei Herrn G. erste Anzeichen von Demenz. Seither haben beide die fortschreitende Erkrankung zusammen «erlebt», jeder auf seine Weise, mit der ganzen Palette von Emotionen, die zu dieser Art der Auflösung der intellektuellen Persönlichkeit gehört. Und beide habe ihre Wür-

Lucia Kälin hilft, die Schuhe anzuziehen. Ein gemeinsamer Spaziergang steht auf dem Programm. (Bild Regula Zellweger) de gewahrt – unter unterschiedlichen Voraussetzungen.

Betreuende Angehörige können in eine Opferrolle fallen Frau G. musste auf die fortschreitende Krankheit adäquat reagieren – eine grosse Herausforderung. Eines aber wusste sie: «Ich will nie in eine Opferrolle fallen.» Dazu musste sie immer wieder den Balanceakt schaffen, einerseits geduldig für ihren Mann da zu sein, anderseits ihre eigenen Bedürfnisse ernst zu nehmen und Hilfe anzunehmen. Denn nur wenn sie selbst psychisch stabil bleibt, kann sie ihrem

Mann die nötige Pflege und geduldige Zuwendung zukommen lassen. Herr G. weiss vieles nicht mehr, aber er fühlt genauso intensiv wie gesunde Menschen. Als Lucia Kälin mit strahlendem Lächeln die Wohnung betritt, lächelt auch er sein feines Lächeln, das vor allem in den freundlichen Augen sichtbar ist. Auch Frau G. freut sich über den Besuch von Lucia Kälin. Die drei sind ein eingespieltes Team.

Entlastungsdienst Lucia Kälin arbeitet für den Entlastungsdienst Knonaueramt. Die Mutter

von drei Kindern besucht den dementen Mann zwei Mal wöchentlich, am Freitag kocht sie das Mittagessen für ihn und für eine Freundin seiner Frau, die mehrmals wöchentlich Herrn G. betreut. Sie geht mit Herrn G. spazieren und ist einfach bei ihm. Die beiden lachen auch oft zusammen. So kann Frau G. Einkäufe tätigen, kulturelle Anlässe besuchen und Kontakte pflegen. Sie hat so einen Tag für sich allein. Denn Tage mit ihrem Mann sind intensive 24-Stunden-Tage. Den Entlastungsdienst gibt es schon über 25 Jahre, seit 2013 ist er ein Dienstleistungsgebot für pflegende Angehörige und Alleinstehende der

Die Betreuenden wohnen in der Region und haben verschiedene Weiterbildungskurse besucht. In Bezug auf ihre Tätigkeit unterstehen sie der Schweigepflicht. Sie erhalten für ihre Arbeit eine Entschädigung. Für Lucia Kälin steht aber nicht der finanzielle Zustupf im Zentrum, sondern ganz einfach: «Ich tue es gern.» Sie hat sich nach dem Tod ihrer Eltern für diese Tätigkeit entschieden, weil für sie ein gewisses Mass an sozialem Engagement zum Zusammenleben in der heutigen Gesellschaft gehört. Frau G. ist des Lobes voll: «Sie ist ein Naturtalent. Sie strahlt ruhige Fröhlichkeit aus, reagiert intuitiv auf die Bedürfnisse meines Mannes, die er verbal nicht mehr äussern kann. Sie hat ein feines «Gschpüri» und ein gutes Nähe-Distanz-Gefühl. Zudem ist sie unkompliziert und praktisch, packt an, wenn es was zu tun gibt.» Und Lucia Kälin lacht: «Sonst würde es ja langweilig.» Herausfordernd finden beide Frauen die Entschleunigung, die sie aushalten müssen. Manchmal geht Herr G. in eine Klinik und seine Frau macht Ferien. Dann besuchen die Frauen vom Entlastungsdienst «ihren» Herrn G. dort regelmässig. «Wir hatten ein gutes Leben zusammen, und auch jetzt ist es gut», meint Frau G.. Sie und Lucia Kälin sind sich einig: «Ohne Liebe schafft man das nicht.» Entlastungsdienst Knonaueramt, www.spitexka.ch/de/entlastungsdienst/. Kontakt: Daniela Baumgartner, Mo. und Mi. 14 bis 16 Uhr, Fr. 9 bis 11 Uhr, Telefon 044 762 50 48, eld@spitexka.ch.

Hausemer Seniorenreise ins Heidiland Am 13. September holten zwei Busse 80 Hausemer Seniorinnen und Senioren ab und führten sie Richtung Bündnerland nach Jenins. Die beiden Carchauffeure hatten eine äusserst interessante Route ausgewählt, die, wann immer möglich, panoramamässig eindrücklich war. So mussten sie etwa in der Region Schindellegi auf schmalen Strassen

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ihre Fahrkünste beweisen und lösten bei den Passagieren Erstaunen aus. Nachher ging es auf der Autobahn weiter ostwärts, man erreichte die Linth Ebene, die erstmalig im frühen 19. Jahrhundert zum Schutz gegen das Hochwasser melioriert wurde. Das Ganze war eine Pioniertat von Hans Konrad Escher, dem diese Linthkorrektion den Ehrentitel «von der Linth» eingetragen hat. Für die Seniorinnen und Senioren war dies keine Neuigkeit, mehr eine Auffrischung

des Unterrichts einer einstigen Schulstunde.

Die unvergessenen Erzählungen der Johanna Spyri Zur Mittagszeit erreichte man das Reiseziel Jenins, das eingebettet in Rebberge in der Bündner Herrschaft liegt. Ein sehr gutes Menu und eine ebenfalls sehr gute Bedienung im Restaurant Bündte erfreute das Herz der Senioren. Viele der Teilnehmenden be-

tonten, hierhin werden sie wieder einmal kommen. Auch erinnerte man sich an Johanna Spyri, geboren 1827, die auf dem Hirzel aufgewachsen und in Zürich lebte, aber damals durch die Gegend Maienfeld und Jenins inspiriert worden ist, die Heidibücher zu schreiben. Im Gesamten produzierte sie 48 Erzählungen, wobei die Geschichten von Heidi und dem Geissenpeter, dem Alpöhi und dem Fräulein Rottenmeier den Senioren besonders in Erinnerung geblieben sind.

Auf der Heimfahrt machte man den Zvierihalt im Seminarhotel Römerturm in Filzbach. Noch einmal hatte die Reisegesellschaft die Gelegenheit, einen tollen Ausblick auf den Walensee und die Churfirsten zu geniessen. Anschliessend ging es heimwärts und alle gelangten wieder frisch und munter nach Hausen und bedankten sich bei den Organisatorinnen Vreni Zürcher und Esther Grabherr für diesen schönen Tag. Hanspeter Zürcher


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Wann und warum brauche ich einen Vorsorgeauftrag? Gut besuchter Themenabend der Spitex Die Verunsicherung rund um das Thema Kesb und Vorsorgeauftrag ist gross, das Bedürfnis sich zu informieren ebenso. Am SpitexThemenabend füllte sich die Aula Ennetgraben bis auf den letzten Platz. Fragen hatten ebenso Platz wie kritische Äusserungen. ................................................... von marianne voss 2013 wurde das Vormundschaftsrecht durch das neue Kindes- und Erwachsenenschutzrecht abgelöst. Dieses sieht vor, dass sich die Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde (Kesb) einschaltet, wenn eine Person nicht mehr urteilsfähig ist. Liegt jedoch ein Vorsorgeauftrag vor, können sich nahestehende oder juristische Personen um die persönlichen und finanziellen Anliegen des betroffenen Menschen kümmern. Was ist ein Vorsorgeauftrag? Wann braucht es ihn? Wie muss er verfasst sein? Und welche Rolle hat die Kesb? Diese Fragen beschäftigen viele. Die Verunsicherung ist gross. Der Themenabend der Spitex mit dem Titel «Wann und warum brauche ich einen Vorsorgeauftrag?» war ein Renner. Die Aula Ennetgraben füllte sich am vergangenen Freitag bis auf den letzten Platz. Zum Einstieg ins Thema gab Angela Wiget, Juristin und Ersatzbehördenmitglied der Kesb Bezirk Affoltern, eine Übersicht über den Vorsorgeauftrag und zeigte auf, dass dieser nicht nur für Betagte wichtig

Engagierte Fachleute informierten über den Vorsorgeauftrag. Von links: Ronald Alder, Karin Schmidiger, Franziska Marty, Anton Schaller (Moderation), Angela Wiget und Maja Brühlmann. (Bild Marianne Voss) ist. Es geht um die Vorsorge für den Fall der eigenen Urteilsunfähigkeit, was ja auch bei jüngeren Menschen zum Beispiel durch einen Unfall plötzlich eintreten kann. Im Vorsorgeauftrag kann man eine Person bestimmen, die sich dann zum Beispiel um die Betreuung, um die Wohnsituation, die Verwaltung der Finanzen oder die Vertretung vor Behörden kümmert. Der Vorsorgeauftrag ist nicht dasselbe wie eine Patientenverfügung, deren Bestimmungen bei Krankheit oder bei einem Unfall vorgehen.

Kesb will keine Schikanen Angela Wiget erklärte den Anwesenden auch, wie der Vorsorgeauftrag verfasst sein muss: «Entweder vollständig handschriftlich oder durch einen No-

tar beurkundet, und jeweils mit Datum und Unterschrift.» Der Vorsorgeauftrag werde erst wirksam, wenn eine Person urteilsunfähig geworden und durch die Kesb inkraft gesetzt worden sei. Für Irritation im Publikum sorgte das von ihr hierzu erklärte Prozedere. Die beauftragte Person werde umfassend auf ihre Eignung geprüft und müsse einen Betreibungsund Strafregisterauszug sowie ein Handlungsfähigkeitszeugnis einreichen. Die Juristin bekam durch kritische Äusserungen zu spüren, dass viele Vorbehalte und Vorurteile gegenüber der Kesb bestehen. Doch sie verstand es, überzeugend zu erläutern: «Es geht uns nicht um Schikanen, sondern um den Schutz der betroffenen Person.» Und sie versicherte auch, dass die KESB Interesse habe an einfachen,

massgeschneiderten und unkomplizierten Lösungen. Die Kesb komme sowieso erst auf den Platz, wenn keine andere Unterstützung mehr gewährleistet ist. Bis zum Schluss des Abends gelang es ihr, das Schreckgespenst Kesb etwas zu verscheuchen.

Familienkonflikte verhindern Im Bezirk Affoltern gibt es für 13 Gemeinden eine zentrale Beratungsstelle der Pro Senectute. Sie befindet sich an der Werkstrasse 1 in Affoltern, wo Franziska Marty gerne Auskunft gibt zu Alters- und Gesundheitsfragen. Die Gemeinde Affoltern hat eine eigene Anlaufstelle im Gemeindehaus. Franziska Marty (auch Gemeinderätin in Obfelden) zeigte an dem Abend anhand von Fallbeispielen auf, wie wich-

tig und hilfreich ein Vorsorgeauftrag sein kann. «Die eigenen Vorstellungen können formuliert werden, die Gefahr der Fremdbestimmung wird umgangen und man kann Konflikte in der Familie verhindern.» Im zweiten Teil des Abends fand eine engagierte Podiumsdiskussion unter der Leitung von Anton Schaller statt. Am Podiumstisch sassen Angela Wiget (Kesb), Karin Schmidiger (CareNet+), Maja Brühlmann (Leiterin psychiatrische Spitex) und Ronald Alder (Gesundheitsvorstand Ottenbach und Kantonsrat GLP). Noch wichtiger als die Diskussion unter den Podiumsteilnehmenden war für die Anwesenden jedoch die Möglichkeit, selber brennende Fragen und Voten loszuwerden. Die kompetenten Fachpersonen auf dem Podium sowie auch aus dem Publikum vermochten die meisten Fragen zu beantworten und kritische Voten mit hilfreichen Erklärungen abzuholen. Für die Erstellung eines Vorsorgeauftrags gibt es an verschiedenen Orten wie beim Beobachter oder im Internet sogenannte Vorlagen. Bei der Kesb kann ein Merkblatt bezogen werden. Bei Pro Senectute gibt es eine umfassende Mappe, den Docupass. Er beinhaltet eine Patientenverfügung, Anordnungen für den Todesfall sowie Vorlagen für einen Vorsorgeauftrag. Im Preis von 19 Franken ist auch eine Beratung inbegriffen. Unter dem Titel «Wer sorgt für mich im Alter?» lädt CareNet+ am Dienstag, 26. September, 19 Uhr, zum Vortrag mit Podiumsdiskussion ins Kasino Affoltern.

Eindrückliche Ausflüge auf Höhen und in Nachbartäler Seniorenferien der Knonauer und Maschwander im Montafon 30 Knonauer und Maschwander Senioren verbrachten vom 9. bis 16. September unter dem Patronat von Pro Senectute und den Kirchgemeinden abwechslungsreiche Ferien in Schruns. Leichter Nieselregen begleitete die Senioren auf der Anreise ins Montafon und ein nasser Gruss vom Himmel blieb ihnen die ganze Woche treu. Es tat der guten Stimmung keinen Abbruch, denn zahlreiche Ausflüge konnten bei guten Wetter- und Sichtverhältnissen durchgeführt werden. Schon am Sonntag war Hochbetrieb in Tschagguns infolge eines Pfarreinsatanzeige

zes und anschliessendem Festbetrieb in der Festhütte. Der Besuch des Bezirkshauptortes Bludenz begann mit einem Schock, als das Vergnügungsbähnli, vollbesetzt mit der Ämtler Gruppe, in der Altstadt einen Pfosten rammte. Zum Glück gab es keine Verletzten und das Bähnli konnte wieder flott gemacht werden. Aber der zerstreute Lokführer gab Humorstoff ab für die ganze Woche. All die Ausflüge auf den Golmberg, den Muttersberg, die Bieler Höhe und den Kristberg boten einmalige Erlebnisse. Höhepunkt war bestimmt der Kristberg im Silbertal, wo man bei schönstem Sonnenschein das Bergfrühstück genoss. Anschliessend gab

der Seniorwirt einen humorvollen Rückblick auf die Silbergewinnung im Tal und verblüffte mit einer Kostprobe des berühmten Kristberg-Echos. Eine Tagesreise in den Bregenzer Wald, nach Ischgl und ins Kloster Sankt Georg unter kundiger Führung des Zimba-Wirtes gab Einblick in Kultur und Geschichte dieser Walser-Region. Es blieb genügend Zeit für einen Jass, für ein Bad und für gemütliches Zusammensitzen. An den Abenden gab es Abwechslung mit Montafoner Sagen, mit Meditation und als Höhepunkt die Kunststücke eines Zauberers. Alles in allem eine wunderschöne Ferienwoche, besonders auch wegen der guten Vorarbeit und der Betreu-

Die Reisegruppe vor dem Hotel Kristberg im Silbertal. (Bild zvg.) ung durch die fünf Leiterinnen und Leiter und dem behaglichen Hotel.

Man darf sich schon heute auf die nächsten Ferien freuen. Bruno Grob


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8906 Bonstetten www.gartencenter-guggi.ch

Guggi-Tipp Blumenzwiebeln zum «Verwildern» Dieser Fachbegriff kommt von «wild wachsenden lassen» oder besser noch von «natürlich wachsen lassen». Die Natur wird hier imitiert. Indem die dafür geeigneten Blumenzwiebeln nach dem Abblühen im Frühling nicht entfernt, sondern am Ort belassen werden. Bei richtiger Pflege erblühen sie im kommenden Frühling erneut und verschönern mit ihren vielfältigen Farben und Formen bisher vernachlässigte Gartenecken, schattige Standorte sowie Rabatten. Da das Pflanzen für mehrere Jahren erfolgt, lohnt sich der etwas grössere Aufwand. Der Boden sollte gründlich, zwei Spaten tief, gelockert werden. Am besten heben Sie an den ausgewählten Stellen breite, flache Pflanzgruben aus. Die Zwiebeln sind besonders tief, in dichten Gruppen auszulegen, in schweren Böden empfiehlt sich eine Schicht Sand. Genügend Pflanztiefe ist dort besonders wichtig, wo im Sommer einjährige Blumen darüber gepflanzt werden. Tulpenund Narzissen-Zwiebeln können bis zu 20 cm tief versenkt werden. «Verwildern» heisst jedoch nicht «verkommen lassen». Im Gegenteil: Eine gewisse Pflege (lockern, jäten und düngen) fördert die dauerhafte Entwicklung und verhilft zu einer natürlichen Entfaltung der Blumen, die eine frische Neupflanzung nie erreichen kann. Regelmässiges Düngen mit Blumendünger ab Austrieb bis zum Verblühen ist in diesem Falle unbedingt notwendig. Nach dem Welken sollten die Blüten nur bei den Tulpen entfernt werden. Bei den Kleinzwiebeln vermehrt die Samenbildung den Bestand und fördert die Sesshaftigkeit. Es gibt unzählige Möglichkeiten, Blumenzwiebeln auf diese Art zu verwenden. Die meisten Arten sind sehr zäh und langlebig. Ein Schulbeispiel dafür sind die Kaiserkronen, Fritillaria imperialis rubra.

Staudenrabatten, Steingarten und die vielen Pflanzstellen für ausdauernde Blumen, die in fast jedem Garten vorkommen, lassen sich ausgezeichnet mit Zwiebelblumen ergänzen. Das Gartencenter Guggenbühl hat diesen Herbst wiederum ein breites Angebot an Zwiebelgewächsen parat, probieren Sie Neues aus, Sie werden sicher begeistert sein.

info@gartencenter-guggi.ch

Den eigenen Wohnstil entdecken und verwirklichen Gut besuchter Frauezmorge zum Thema «Raumgefühl» «Entrümpeln, Persönlichkeit zeigen, geniessen!» Diese und viele weitere Tipps zum Wohnen gab die Einrichtungsgestalterin Rita Hürlimann den zahlreichen interessierten Frauen am Frauezmorge Stallikon-Wettswil. ................................................... von marianne voss Der Frauezmorge Stallikon-Wettswil ist stets gut besucht. Die Tische im Kirchgemeindesaal Wettswil füllen sich meist bis auf den letzten Platz. Die Frauen geniessen jeweils das feine Frühstück und hören anschliessend gerne einen Vortrag zu einem interessanten Thema. Am vergangenen Freitag lautete das Thema «Raumgefühl». Die Referentin, Rita Hürlimann, ist ursprünglich Floristin und hat sich zur Raum- und Einrichtungsgestalterin ausgebildet. Sie ist eine echte Säuliämtlerin und kommt aus einer Handwerkerfamilie. Das kommt ihr und ihrer Kundschaft zugute. Ihre bodenständige, natürliche und erfrischende Art wirkt ansteckend. Ihre Ideen sind kreativ, aber realistisch, handfest und auch finanziell tragbar. Früher war der Wohnstil gesellschaftlich und kulturell stark vorgegeben. Erst nach den 1960er-Jahren kam es mehr und mehr auf, aus den Normen auszubrechen und eigene Stile zu entdecken. Für Rita Hürlimann ist klar: «Es geht nicht darum, ob wir einen Design-Stuhl oder ein Möbel aus der Ikea haben, wichtig ist, dass wir uns wohl fühlen damit.» Ihre Philosophie bei der Beratung: «Ich möchte

Einrichtungsgestalterin Rita Hürlimann referierte am Frauezmorge Stallikon-Wettswil. (Bild Marianne Voss) meine Kunden dort abholen, wo sie sind und ihnen nicht etwas aufschwatzen.» Ihren Vortrag begann sie humorvoll mit der Aufforderung zum Entrümpeln. «Der Schrank muss mal aufgemacht und vielleicht ausgeräumt werden!» Natürlich müsse und dürfe man sich dabei fragen, ob man dieses oder jenes gerne habe oder es brauche. Man solle aber auch den Mut haben loszulassen. «Wenn man das tut, entsteht Platz. Im Schrank, aber auch in uns drinnen.»

Motivierende Tipps Aus ihrer Arbeit zeigte Rita Hürlimann verschiedene Beispiele mit Bildern von vorher und nachher, wo mit

einfachen Mitteln Räume umgestaltet wurden oder andere Bestimmungen erhielten. «Schöner Wohnen wie im Heftli, das bringt es nicht. Die Einrichtung muss die eigene werden, sie muss beseelt werden.» Ihre Ratschläge waren offen und direkt. «Heben Sie das, was Freude macht, hervor. Geben sie das, was Sie nicht mehr brauchen weg. Und haben Sie Mut zum Experimentieren.» Wichtige Themen sind für sie auch die Farbgestaltung und das Licht. Farbe könne ein ganz anderes Raumgefühl vermitteln, und mit der richtigen Beleuchtung beginne ein Raum zu leben. Zum Schluss fasste sie ihre Tipps zusammen: «Sich aufs Wesentliche reduzieren. Wiederholungen verhelfen zu einem ausgeglichenen

«Wir Zwerglein sind lustig …» Spielplatzfest der kita Sunneland in Affoltern mit Wetterglück Das Spielplatzfest der kita Sunneland hat bereits Tradition: Einmal im Jahr an einem Freitagnachmittag sind Kinder, Eltern, Freunde und Verwandte auf den kita-Spielplatz an der Werkstrasse eingeladen. Bei perfektem Wetter mit Sonnenschein konnten Kinder und Eltern spielen, sich austauschen, Frisches, Gesundes, Süsses und Herzhaftes vom Apéro-Buffet geniessen. Eltern lernen die Spielfreundschaften ihrer Kinder und deren Eltern kennen, ältere Geschwister oder Grosseltern schnuppern kita-Luft und erfahren ein wenig über den Alltag der jüngeren Geschwister oder Grosskinder. In Anlehnung an die Projekte, mit denen sich die Kinder im Sommer beschäftigt haben, gab es spezielle Spielangebote: Ein Barfuss-Wald-Parcour und das Tannenzapfenwerfen erinnerte an das Thema «Wald», das die Rägebogengruppe erforschte. Das Zwergli Chnörzli aus dem nahen Wald besuchte die Kinder für sechs Wochen in der kita, erzählte jeden Morgen von seinen Erlebnissen und lud die Kinder ein, es in den Wald zu begleiten, die Tiere und Pflanzen dort kennenzulernen und zu hören, zu riechen, zu sehen und zu spüren, wie es sich dort lebt. Auch bei einem Ausflug in den Tierpark Langenberg gab es Waldtiere zu beobachten. Zum Ende der Projektwochen bauten die Kinder zusammen eine neue Höhle für Chnörzli und verabschiedeten ihn wieder in den Wald. Die regel-

Erlebnis Barfussweg. (Bilder zvg.)

Turmbau mit grossen Bauklötzen.

mässigen wöchentlichen Waldtage geben aber immer wieder Gelegenheit, Chnörzli zu besuchen. Die Kinder der Gruppe Wirbelwind gingen für sechs Wochen auf Weltreise: Auf einem Globus konnten sie schauen, wo ihr jeweiliges Heimatland ist, lernten Besonderheiten wie Sprache, Essen, Natur und Tiere in diesen Ländern kennen. Bei einem Ausflug in den Zoo konnten sie einige dieser Tiere sogar in Aktion erleben. Neben dem Kennenlernen erfuhren alle zusammen, dass Verschiedenheit viel Freude und Bereicherung bringt. Ein Ausflug zum Flughafen in Zürich animierte dazu, in der kita selber mit

Stühlen ein Flugzeug zu bauen und in ferne Länder zu reisen, um den Eiffelturm zu besteigen oder Löwen zu sehen. Das «Flugzeug» fand auch den Weg zum Spielplatzfest, wo Eltern und Kinder gemeinsam Pilot spielten. Mit grossen Bauklötzen wurden Türme gebaut, beinahe so hoch wie der Eiffelturm, oder bei einem Puzzle Länderflaggen zusammengesucht. Das Wald- und das Weltreiselied sangen und tanzten alle Besucher auf dem Spielplatz und konnten so nochmals ein bisschen Projekt-Atmosphäre mitnehmen. (UeA) Mehr über kita Sunneland: www.kita-sunneland.ch.

Raumgefühl. Mit kleinen Dingen Persönlichkeit zeigen. Hingucker schaffen.» Und zum Schluss: «Einfach geniessen!» Die Begeisterung und Freude der Referentin wirkte so motivierend, dass wohl manche Frau auf dem Heimweg überlegte, welchen Raum sie nun zuhause umgestalten oder welchen Schrank sie endlich ausräumen könnte. Der nächste «Frauezmorge» findet am 1. Dezember statt, mit einem Referat von Pfrn. Elisabeth Wyss-Jenny zum Thema: «Wer hat denn eigentlich Weihnachten erfunden?», sowie Musik von Iris Kuttler und Florian Engelhardt. Infos zur Einrichtungsberatung unter www.raumgefuehl.ch.

Abzugsfähigkeit der Kosten für WertschriftenVerwaltung angepasst Das Steuerrekursgericht des Kantons Zürich hat mit Entscheid vom 31. Januar 2017 festgestellt, dass die Weisung des Kantonalen Steueramtes Zürich über die Abzugsfähigkeit der Kosten für die Verwaltung von Wertschriften des Privatvermögens vom 8. August 2002 in einem Punkt wenig überzeugt und überarbeitungsbedürftig erscheint. Betroffen ist die Regelung bei Depotwerten über 2 Mio. Franken für deren Verwaltung der verwaltende Dritte eine Pauschalgebühr erhebt. Vor diesem Hintergrund hat das Kantonale Steueramt Zürich die Anpassung der Weisung beschlossen. Neu können bei Depotwerten über 2 Mio. Franken und bei Belastung einer Pauschalgebühr als Vermögensverwaltungskosten 6000 Franken plus die Hälfte der um den Betrag 6000 Franken reduzierten Pauschalgebühr steuerlich in Abzug gebracht werden. Beispiel: Depotwert = 20 Mio. Franken mit pauschaler Vermögensverwaltungsgebühr von 30 000 Franken. Abzug = 6000 Franken + (30 000 : 6000) x 0,5 = 18 000 Franken. Hans Ulrich Meuter, lic. iur., dipl. Steuerexperte, www.hansulrichmeuter.ch Quelle: Kantonales Steueramt Zürich aktuell.

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Bezirk Affoltern

Freitag, 22. September 2017

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Der Mann mit dem Putzfimmel und die Wegwerfgesellschaft Jens Steiner las in Affoltern aus seinem Roman «Mein Leben als Hoffnungsträger» Jens Steiner las am Dienstag in der Buchhandlung Scheidegger aus seinem vierten Roman. Dass der Autor die zahlreichen Besucher glänzend unterhielt, war zu erwarten gewesen: Im Oberamt aufgewachsen, bestritt er sozusagen ein Heimspiel. ................................................... von martin mullis

Lesung mit viel Witz und etwas Hintergründigkeit: Jens Steiner liest aus seinem neusten Werk. (Bild Martin Mullis)

Um den Unterschied eines Krimis zu einer raffinierten Ganovengeschichte herauszufinden, muss zwingend der neue Roman von Jens Steiner gelesen werden. In der Buchhandlung Scheidegger durften die rund 50 Besucher der Lesung eine Kostprobe einer ganz bestimmten Fähigkeit erleben. Nämlich die besondere Begabung des jungen Autors, wie er Belanglosigkeiten mit viel Gefühl, Wortwitz und Vorstellungskraft zu einer reizvollen und spannungsvollen Geschichte verarbeitet. Steiner stellte Philipp, den Helden seines Romans, als Hoffnungsträger aller Arten von Hoffnungen vor. Als Bühne der raffiniert zusammengestellten Handlung dient weitgehend ein Recyclinghof, welcher zwar in

Zürich liegt, aber genausogut der Ökihof in Affoltern sein könnte.

Recyceln bedeutet auch Loslassen Die Situationskomik der Erzählung mischt sich mit Ernsthaftigkeit, indem die Wegwerfgesellschaft geistreich persifliert wird. Die Thematik des Recyclings symbolisiert das eigentliche Loslassen oder gar ein Ablasshandel verbunden mit Trennungsschmerz. Zu Recht bewirbt der Arche-Verlag den Roman «Mein Leben als Hoffnungsträger» als ein «hintersinnig komisches Kammerspiel für vier Personen». Wer also das Geheimnis des Christbaumcontainers lüften oder in die heulenden Schlünde der Müllabfuhr blicken will, wird ohne das Buch zu lesen auch nie erfahren, warum ein Geräusch von Gummistiefeln auf dem Matsch des Recyclinghofs die ganze Misere der Welt zusammenfasst. Jens Steiner beendete die Lesung mit der etwas hinterhältigen Bemerkung und einem Augenzwinkern, dass in der Fortsetzung der witzigen Ganovengeschichte nun die eigentliche Aktion beginnen würde. Der sympathische, junge Erfolgs-Autor erhielt grossen Applaus.

Jublatag mit unerwartetem Besuch

Mit Kunst gegen die Konkurrenz aus dem Internet

Mit Plakaten Farbe in die Kirche gebracht

«ArtWalk»: in Bremgarten locken Kleingewerbler auf lustvolle Weise

Am Samstag, 9. September, fand in der ganzen Schweiz der nationale Jublatag statt. Auch die Schar der Jubla (kurz für Jungwacht Blauring) Säuliamt hat sich an diesem Samstag beteiligt und in Affoltern Präsenz markiert. Bei der Besammlung in der kath. Kirche in Affoltern hat sich neben vielen neuen und altbekannten Gesichtern auch eine etwas merkwürdige bunt gekleidete Lady eingefunden. Sie erzählte, dass sie vor längerer Zeit Farbe bestellt habe, um die Kirche, welche in ihren Augen sehr grau und trist aussähe, zu verschönern. Anstelle der Farben hat sie aber nur merkwürdige Umschläge erhalten, in denen Bilder von verschiedenen Orten in Affoltern waren. Da sie selbst keine Zeit hatte an den abgebildeten Orten nach der Farbe zu suchen, hat sich die Jubla bereit er-

klärt, für sie nach der Farbe zu suchen und die Kirche etwas bunter zu gestalten. In unterschiedlichen Altersgruppen machte man sich auf den Weg und suchte die Orte auf. Dort fanden die Jublas neue Umschläge mit Bildern und so entwickelte sich ein Orientierungslauf durch ganz Affoltern. Nach einigen Stationen im Dorf trafen alle Gruppen wieder in der katholischen Kirche ein, wo sie grosse Plakate vorfanden, die sie mit verschiedenen Gegenstände schmücken und verzieren konnten. Zusammen gestaltete man kreative, farbenfrohe Plakate, über die sich die bunt gekleidete Lady sehr freute. Es war ein toller Nachmittag und die Organisatoren freuen sich sehr über die vielen neuen Gesichter, die am Jublatag erschienen sind. Alle anderen interessierten Kinder im Alter von 6 bis 15 Jahren sind ebenfalls willkommen. Vera Friedrich Weitere Infos unter www.jublasaeuliamt.ch.

Kunst beim Gewerbe: Von der Seite ein wilder Holzstapel …

40 Gewerbler in der lauschigen Altstadt von Bremgarten haben zusammen mit 60 Künstlern den ArtWalk gegründet und den September zum Kunstmonat ausgerufen. Wäre so etwas auch in Affoltern möglich? ................................................... von martin platter

Auch die «Seifenblöterli» waren Teil der Jubla-Werbeaktion. (Bild zvg.)

Landauf, landab muss sich der Detailhandel gegen die wachsende Konkurrenz der grossen Einkaufscenter, Internethandel und den Einkaufstourismus bewähren. In Bremgarten, AG, machen dies die Gewerbetreibenden und Wirte auf äusserst lust- und phantasievolle Art. Sie haben den «ArtWalk» ins Leben gerufen und den September kurzerhand zum Kunstmonat ausgerufen. Zusammen mit regionalen, nationalen und internationalen Künstlern präsentieren die zahlreichen Geschäfte und Restaurants im lauschigen «Städtli» ihr Schaffen. Konzerte, Lesungen, Theater- und Filmvorführungen, ein Kunsthandwerksmarkt (am 23. September) und diverse andere künstlerische Performances runden das breite Unterhaltungsangebot für die ganze Familie ab, das mit der Finissa-

… von vorne ein Gesicht. (Bilder Martin Platter)

ge am 29. September endet. Ein umfassender und aufwändig gestalteter, 112 Seiten starker Kunst-Katalog informiert detailliert über die verschiedenen Aktivitäten, Künstler und Gewerbetreibenden.

Künstler und Querdenker Bereits beim Spittelturm, am oberen Eingang zur Altstadt, kündigt die Skulptur «Glockengeläut Holten» den Kunstrundgang an. Das Kunstwerk wurde geschaffen von Jürg Dutly in Anspielung an die Kuhglockengegnerin und Wahlaargauerin Nancy Holten. Nicht das einzige Werk von Dutly, der leidenschaftlich gerne alte Nähmaschinen sammelt und gegen 3000 Stück in seinem Besitz wähnt. Der gelernte Metallbauschlosser präsentiert etliche davon in setzkastenähnlichen Aufbauten, die in der ganzen Altstadt verteilt sind. Besonders beeindruckend sind jedoch die Kunstwerke von «Dr Simon» (Das «Dr» steht nicht für Doktor), der in der alten Post gleich neben dem Spittelturm ausstellt. Von der Seite wilde Bretterstapel, die erst von vorne aus der richtigen Perspektive als Gesicht erscheinen. Ein Rundgang löst immer wieder Staunen und Aha-Erleb-

nisse aus. Zieht den Blick nicht nur auf die Kunst, sondern auch auf das Angebot der gastgebenden Kleingewerbler.

In Affoltern eher nicht Da kommt die Frage auf: Wäre eine derartige Aktion nicht auch etwas für den Bezirkshauptort? René Ammann, Präsident des Gewerbevereins Affoltern, begrüsst derartige Aktionen. Er ist jedoch skeptisch, ob sich 40 KMU finden liessen. «Ein Affoltemer ArtWalk ist eher etwas für die Vereinigung Obere Bahnhofstrasse», sagt Ammann. Der Affoltemer Gewerbeverein werde jedoch im kommenden Jahr eine Aktion starten, um wieder mehr Bewusstsein fürs einheimische Gewerbe in der Bevölkerung zu wecken. Auch Barbara Roth, Vorsitzende der Vereinigung Obere Bahnhofstrasse (Voba), findet den ArtWalk «cool». Sie sagt, die Voba habe im Rahmen ihres Strassenfestes immer wieder Künstler und Musiker im Programm. Doch für einen ArtWalk wie in Bremgarten fehlten schlicht die personellen und finanziellen Ressourcen. Infos unter www.artwalk-bremgarten.ch.


mitenand: Freiwillige unterstützen Familien . . . zum Beispiel Familie B.: Familie B. lebt mit ihren drei Kindern im Alter von 2, 4 und 7 Jahren in einer Dreizimmerwohnung ohne Balkon oder Garten. Obwohl die Mutter täglich mit den Kindern auf den nahen Spielplatz geht, sind diese sehr unruhig und laut. Sie sucht eine zuverlässige Person, die ab und zu mit den Kindern weggeht und ihnen Neues zeigt, damit sie den Haushalt ungestört erledigen kann und die Kinder etwas Abwechslung und Anregung bekommen. Für Familien in solchen und ähnlichen Situationen suchen wir freiwillige Bezugspersonen aus dem Bezirk Affoltern. Vielleicht Sie? Bitte melden Sie sich bei uns, damit wir Sie zu einem unverbindlichen Gespräch einladen können: Gabriela Bregenzer, Telefon 044 552 01 88, gabriela.bregenzer@zh.ref.ch Wir freuen uns auf Sie!

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Schulen und Kurse

Über 150 Sorten Zier- und Speisekürbisse Festwirtschaft und verschiedene Marktstände Am Sonntag um 11 Uhr Platzkonzert des Musikvereins Maschwanden Am Sonntagnachmittag spielt das Trio Räbbergfäger Die Kürbisausstellung ist bis Ende Oktober offen. Wir freuen uns auf Ihren Besuch Familie J. Duperrex und Helferteam Stöckweid 1, 8934 Knonau, Tel. 044 767 03 17 www.stoeckweid.ch


Bezirk Affoltern

Freitag, 22. September 2017

Andersgläubige

Bergsturz

«Ausgegrenzt in Zürich»: Weltoffenes Knonau lud zur Stadtführung. > Seite 15

Serie «Alte Geschichten»: Spannendes rund um den Aeugsterberg. > Seite 17

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Neue Boutique Zur Eröffnungswoche bietet «Tresor» 20 % Rabatt auf das gesamte Sortiment. > Seite 19

«Unser ganzes Team hatte Freude daran, sich medial zu präsentieren» «Mini Beiz, dini Beiz» aus dem «Rosengarten» in Affoltern Ein Drehteam der erfolgreichen Vorabendserie «Mini Beiz, dini Beiz» von SRF1, die Montag bis Freitag jeweils um 18.15 Uhr ausgestrahlt wird, hat letzte Woche den «Rosengarten» in Affoltern besucht. Blick hinter die Kulissen einer Sendung, die Realität geschickt zu einer Story formt. ................................................... von bernhard schneider Rund 12 Stunden lang wird jeweils für die 23-minütige Sendung gedreht. Die Personen, die abgebildet werden, sind echt und werden vom vierköpfigen Drehteam unterstützt, sich so natürlich wie möglich zu verhalten. Es ist die Auswahl der Aussagen, der Emotionen, der Bilder, die am Schluss eine Geschichte gestaltet.

Der Stammgast Jede Woche gehen fünf «Stammgäste» gemeinsam fünf Restaurants zum Nachtessen besuchen. Jede Beiz wird bewertet, am Schluss der Woche wird aufgedeckt, welche gewonnen hat. Doch das ist nicht die Hauptsache, denn in den langen gemeinsamen Drehabenden entsteht in jeder Gruppe eine besondere Dynamik. Dies macht wohl die Attraktivität der Sendereihe aus, die durchschnittlich stolze 33 Prozent Marktanteil erreicht: Die Restaurants werden so auf eine persönliche, unterhaltsame Weise vorgestellt. «Ich bin im ‹Rosengarten› tatsächlich Stammgast», sagt Mirco Isler, Mitinhaber und Geschäftsführer von Maler Koch, «denn ich bin fast täglich für das Mittagessen hier.» Franco Onorati ist bei der Firma Schoch Gastro GmbH für die Restaurants «Rosengarten» in Affoltern, «Marisqueira Atlântico» in Zürich und «imGwand» in Merenschwand zuständig. Er hat sich beim Schweizer Fernsehen für die Teilnahme an der Sendereihe beworben

Kurze Drehpause im «Rosengarten»: Aufnahmeleiterin Katrin Trimmel, Franco Onorati vom «Rosengarten», die Floristinnen Stefanie Stöckli und Ramona Haas von Blumen Schneebeli sowie Stammgast Mirco Isler, Kellner Michele Cifarelli, Koch Kiri Sinnathamby und José Fernandes, Chef de Service. (Bild Bernhard Schneider) und dann Mirco Isler angefragt, ob er sich als Stammgast zur Verfügung stelle. Nach erfolgreichem Casting konnten die beiden nun den «Rosengarten» am letzten Donnerstag präsentieren. Wann die Sendung ausgestrahlt wird, steht noch nicht fest.

Besuch bei Blumen Schneebeli Am Nachmittag werden die Vorbereitungsarbeiten im Restaurant in Gegenwart des jeweiligen Stammgasts gedreht. Direkt oder indirekt trägt ein Zulieferer etwas zum Gelingen des Abends bei. Was passt zum «Rosengarten» besser als eine blumige Dekoration? Franco Onorati hat deshalb gleich beim Nachbarn gegenüber, Blumen Schneebeli, angefragt. Das 1888 gegründete Blumenfachgeschäft sagte zu und kreierte die Dekoration für den Abend.

Floristin Ramona Haas hat die Deko entworfen und realisiert. Für den Auftritt vor der Kamera liess sie aber ihrer Kollegin Stefanie Stöckli den Vortritt. Chefin Monika Schneebeli meinte nach dem Dreh, dieser sei viel kürzer als erwartet gewesen. Die Fernsehleute haben aufgrund der Lichtverhältnisse und des Bildhintergrundes festgelegt, wo genau die Aufnahme stattfinde, aber dann sei alles spontan und natürlich abgelaufen.

«Die meisten Gäste haben das Fernsehmenu gewählt» Der «Rosengarten» kombiniere gutbürgerliche Schweizer mit internationaler Küche, stellt Franco Onorati sein Restaurant vor. Die familiäre Atmosphäre im Lokal sei sehr wichtig. Der Donnerstagabend, an dem «Mini Beiz, dini Beiz» zu Gast war, sei praktisch aus-

verkauft gewesen. Die meisten Gäste hätten das Menu gewählt, das auch für das Fernsehen präsentiert wurde. Wie es sich zusammensetzt, darf noch nicht verraten werden. Franco Onorati stellt fest: «Unsere Gäste waren begeistert. Wie die vier anderen ‹Stammgäste› reagiert haben, erfährt man dann in der Sendung.» Mehr kann Onorati im Moment nicht sagen, um die Spannung bis zur Sendung zu erhalten. Nur so viel: «Ich bin erst morgens um 1 Uhr hier losgekommen.» Hat sich die Teilnahme gelohnt? «Es war viel Aufwand, aber unser ganzes Team hatte Freude daran, sich medial zu präsentieren.»

«Ich arbeite sehr gerne in der Schweiz» Aufnahmeleiterin Katrin Trimmel stammt ursprünglich aus Österreich.

Ihre erfolgreiche Radio- und FernsehLaufbahn im eigenen Land hat sie weiter nach Köln geführt, wo sie unter anderem für «Mini Beiz, dini Beiz» arbeitet. Ihre Hauptaufgabe als Set-Aufnahmeleiterin ist, für den reibungslosen Ablauf der Dreharbeiten zu sorgen, beispielsweise, dass sich die Mitarbeitenden in Küche und Service, des Partnerunternehmens sowie die Gäste immer zur richtigen Zeit am richtigen Ort befinden. Von allen Personen, die im Bild erscheinen, fordert sie das Einverständnis dazu ein. Sie schätzt die Abwechslung bei ihrer Arbeit: «Ich wollte schon immer im Ausland arbeiten und neue Gebiete kennenlernen, In der Schweiz drehe ich sehr gerne. Wenn ich nicht gerade für ‹Mini Beiz dini Beiz› unterwegs bin, dokumentiere ich filmisch Hochzeiten im deutschsprachigen Raum für ‹4 Hochzeiten & eine Traumreise› auf VOX.»

Diesen Herbst gibt es keine heimischen Marroni Edelkastanien, in der Schweiz Marroni genannt, wachsen nicht nur im Tessin und im Bergell GR, sondern auch im Säuliamt. Der Ebertswiler Bauer Stefan Berli hat den Versuch gewagt – dieses Jahr jedoch ohne Erfolg.

Bauer Stefan Berli setzt auf Marroni.

Der Edelkastanienbaum stammt ursprünglich aus Kleinasien. Er gehört zur Familie der Buchengewächse. In Deutschland wird sie «Keschde», in Südtirol «Keschtn» und in Österreich Maronen genannt. Es gibt mehrere hundert Sorten. Allein in Frankreich sind über 700 Sorten registriert. Bauer Stefan Berli hat einen mittelgrossen Milchwirtschaftsbetrieb in Ebertswil. Vor drei Jahren wagte er den Versuch, Edelkastanien anzupflanzen. Beraten wurde er von der Forschungsanstalt Agroscope ACW in Wädenswil, die ihm die beiden Sorten «Bouche de Betizae» und «Brunella», die sich besonders für das Klima im Säuliamt eignen, verkaufte. Berli wusste, dass vom Mittelalter bis ins

Sie müssen eben gekocht, gedünstet oder gebraten werden, dann kommen die wertvollen Inhaltsstoffe zum Vorschein, wie hochwertiges Eiweiss, wichtige Mineralstoffe und Spurenelemente (Kalium, Calcium, Phosphor, SchweDie markanten Blätter der Edelkastanie. (Bilder prs) fel, Eisen, Magne19. Jahrhundert die Edelkastanie das sium, Kupfer, Mangan), Vitamin E, C Hauptnahrungsmittel der Landbevöl- und alle B-Vitamine sowie das Provitakerung war. Das sogenannte «Arme- min A. Für Ernährungsbewusste ist Leute-Essen». Auch als Kraftfutter für wichtig: Marroni haben weniger Fett die Tiere fand sie Verwendung. Nach als Nüsse. Die Edelkastanie fördert mit ihren der Einführung der Kartoffeln aus Amerika geriet sie in Vergessenheit. Inhaltsstoffen die Gesundheit. Sie stärkt die Nerven. Aufgrund des VitaSehr zu Unrecht! Allmählich erinnern sich aber min B und des Phosphors hilft sie bei zahlreiche Menschen wieder an die geistiger und körperlicher Erschöpvielseitigen Verwendungsmöglichkei- fung. Da sie reich an basischen Mikroten der Marroni. Die Leute wissen, nährstoffen ist, bauen sie den Säuredass Marroni zu den Nüssen gehören, Überschuss im Körper ab. Sie stärkt die aber nicht roh gegessen werden. die Knochen und Zähne. Die Kombina-

tion von Calcium und Phosphor ist besonders für Jugendliche und ältere Menschen wertvoll. Sie hilft bei Krampfadern und Venenproblemen. Aus den gekochten Früchten können Mehl und Kastanienpüree (Vermicelles) und Confiserieartikel herstellt werden. Beim Wildpfeffer werden die Marroni oft mit Rotkraut serviert. Der volle Geschmack kommt aber erst durchs Rösten so richtig zur Geltung! Wer erinnert sich nicht daran, an kühlen Herbst- oder Wintertagen eine Tüte «heisser Marroni», die so herrlich duften und wunderbar schmecken, in der Hand gehalten zu haben? Stefan Berli wollte seine Marroni an den verschiedenen Weihnachtsmärkten, wie zum Beispiel an dem vom Verschönerungsverein organisiertem traditionellen Weihnachtsmarkt in Hausen a. A, der jeweils gegen Ende November stattfindet, anbieten. Dieses Jahr wird allerdings nichts daraus: Der Kälteeinbruch Anfang Mai hat die Blüten zerstört. Also gibt es nun keine heimischen Marroni. Doch die nächste Blüte kommt bestimmt. (prs)


Ref. Kirche Bonstetten

Kath. Kirche Hausen a. A.

Sonntag, 24. September 10.00 Gottesdienst mit Pfr. Mark Bickel Musik: Casey Crosby

Samstag, 23. September 17.00 Wortgottesfeier Sonntag, 24. September 10.30 Ökumenischer Chilbigottesdienst zum Erntedank in Rifferswil Montag, 25. September 19.00 Meditation in der ref. Kirche Donnerstag, 28. September 8.15 Wortgottesfeier

Ref. Kirche Ottenbach Sonntag, 24. September 10.00 Gottesdienst Pfarrerin Elisabeth Armingeon Thema: «Nein, danke» Veronica Nulty, Orgel Anschliessend Kafi uf de Heiweg www.kircheottenbach.ch

Ref. Kirche Aeugst a. A.

Kloster Kappel a. A.

Ref. Kirche Rifferswil

Sonntag, 24. September 10.00 Gottesdienst, Pfarrer Jürgen Schultz Donnerstag, 28. September Generation 60+ und Interessierte: Am Donnerstag, 28. September führt uns eine Exkursion nach Baden zu einem spannenden Stadtrundgang und anschliessendem Mittagessen Anmeldung bitte bis zum 22. September ans Pfarramt (044 761 44 74) oder an Esther Scherer (044 761 66 93)

Werktags: Tagzeitengebete um 7.45, 12.00, 18.00 Uhr in der Klosterkirche Freitag, 22. September MusikTheater «Der Ranft-Ruf Niklaus von Flüe, unter einem Stern geboren» (mit Glockengeläut gegen Ende der Vorstellung) Tickets via www.klosterkappel.ch oder an der Abendkasse (geöffnet ab 18.00 Uhr) Im Ticketpreis inbegriffen: Eine Portion Risotto oder eine Bratwurst Sonntag, 24. September 9.30 Gottesdienst mit Pfr. Christof Menzi Sonntag, 24. September 15.30 Vernissage: «Reduktion und Eigentliches» Bilder von Marcus Watta Die Vernissage wird musikalisch umrahmt von Rebecca Watta Sonntag, 24. September 17.15 Musik und Wort mit dem a cappella Chor Zürich Leitung: Bohdan Shved «cantus gloriosus» Lesungen: Pfr. Christof Menzi Eintritt frei, Kollekte Mittwoch, 27. September 17.00 Offenes Singen in der Klosterkirche Donnerstag, 28. September 13.30 Führung durch die Klosteranlage,Treffpunkt Eingang Amtshaus (Réception) 18.00 Abendmahlsfeier mit Pfrn. Susanne Wey

Sonntag, 24. September 10.30 Ökumenischer Chilbi-Gottesdienst zum Erntedank im Festzelt Diakon Matthias Kühle-Lemanski und Pfr. Kurt Liengme Gesangsverein Rifferswil, Leitung: Andreas Fischer

Ref. Kirche Affoltern a. A. Freitag, 22. September 18.00 Jugendgottesdienst Samstag, 23. September 10.00 Trauergruppe «Liechtblick» trifft sich im Zwillikerstübli im Café Seewadel Sonntag, 24. September 9.30 bis 9.55 Uhr «Morgenlob», singen in der Kirche mit Chr. Sommer 10.00 Gottesdienst, Pfr. Th. Müller Mittwoch, 27. September 12.15 Oase: Besinnung über Mittag, Pfr. W. Schneebeli Donnerstag, 28. September 18.00 Jugendgottesdienst

Ref. Kirche Hausen a. A. Freitag, 22. September 19.30 Benefizkonzert der Gruppe «Kressiva» aus Weissrussland Eintritt frei – Kollekte zugunsten der Tschernobylhilfe Sonntag, 24. September 11.00 Gottesdienst mit Pfarrer Christof Menzi Montag, 25. September 19 bis 20 Uhr Meditation am Abend in der Kirche Freitag, 29. September 6.00 Kontemplatives Morgengebet in der Kirche

Ref. Kirche Hedingen Sonntag, 24. September 11.00 Chile (nüd nur) für di Chliine a de Chilbi Renate Hauser, Pfarrerin Anette Bodenhöfer, Organistin und Team im Singsaal Schulhaus Schachen

Ref. Kirche Kappel a. A. Freitag, 22. September 16.00 3. Klass-Unti in Kappel Sonntag, 24. September 9.30 Gottesdienst mit Pfr. Ch. Menzi Montag, 25. September 16.30 Kolibri Dienstag, 26. September 19.00 Jugendgottesdienst

Ref. Kirche Obfelden Samstag, 23. September 9.30 Probe Kindertheater-Projekt, reformierte Kirche 17.00 «Sound of Music», Gesangverein Knonau, Ad hoc Chor Obfelden, Musik-Ensemble, Ref. Kirche Sonntag, 24. September 9.15 Kolibri, ref. Kirchgemeindehaus 9.30 Gottesdienst mit Pfr. Claude Fuchs, Kornél Radics (Orgel) Montag, 25. September 15.45 Minichile, Ref. Kirchgemeindehaus Donnerstag, 28. September 12.00 Club 4, ref. Kirchgemeindehaus www.kircheobfelden.ch

Ref. Kirche Maschwanden Samstag, 24. September 10.00 Gottesdienst in Knonau mit Pfr. Maurer

Ref. Kirche Knonau Sonntag, 24. September 10.00 Gottesdienst mit Vikar Balthasar Bächtold und Pfr. Thomas Maurer Text: Römer 12 Taufe Zoe Brodbeck

Ref. Kirche Mettmenstetten Sonntag, 24. September 11.00 Ökumenischer Familien-Gottesdienst an der Chilbi, Pfarrer Andreas Fritz und Pfarrer Angelo Saporiti, Jodlerklub am Albis www.ref-mettmenstetten.ch

Ref. Kirche Stallikon-Wettswil Freitag, 22. September 11.45 Stalliker Senioren-Mittagessen im Restaurant Burestübli 19.30 Konzert in der Kirche Stallikon: Filmmusik auf der Orgel mit Maria Mark Sonntag, 24. September 17.00 Kirche Wettswil: Heartbeat-Gottesdienst mit Artistin Luzia Bonilla und Pfr. Matthias Ruff (Zufahrt zur Kirche wegen Bauarbeiten über Landikon – Bäumlisächerstrasse) Fahrdienst: Anmeldung bis 23. September 044 700 45 45 Montag, 25. September 9.45 Elki-Singen im Jugendhaus Stallikon Dienstag, 26. September 9 bis 11 Uhr Café Mama Mittwoch, 27. September 19.30 Bildersturm im Kirchgemeindesaal Wettswil Donnerstag, 28. September 9.15 und 10.15 Uhr Elki-Singen im Kirchgemeindesaal Wettswil 12.00 Wettswiler SeniorenMittagessen im Restaurant Hirschen 14.30 Kafi Träff im Kirchgemeindesaal Wettswil 20.00 Jahreszeitgebet Herbst in der Kirche Wettswil

Kath. Kirche Affoltern a. A. Samstag, 23. September 17.30 Eucharistiefeier Sonntag, 24. September 9.00 Eucharistiefeier mit den ital. Pfarreiangehörigen, anschl. Chilekafi

Kath. Kirche Bonstetten Samstag, 23. September 18.00 Vorabendmesse Sonntag, 24. September 10.00 Eucharistiefeier mit dem Männerchor Sängerbund am Albis Dienstag, 26. September 19.30 Abendmesse, anschliessend Gebetsgruppe Mittwoch, 27. September 9.15 Ökumenisches Morgengebet Donnerstag, 28. September 19.00 Rosenkranz

Kath. Kirche Mettmenstetten Sonntag, 24. September 11.00 Ökum. Chilbi-Gottesdienst im Chilbi-Zelt mit Pfr. A. Saporiti und Pfr. A. Fritz Musik: Jodlerklub am Albis Dienstag, 26. September 19.00 Info-Veranstaltung Patientenverfügung/ Vorsorgeauftrag, im Pfarreisaal

Evang.-methodistische Kirche Zürichstrasse 47 Affoltern a. A., Sonntag, 24. September 9.45 Gottesdienst mit Hauskreis, Kinderhort mehr unter: emk-affoltern.ch

Heilsarmee Affoltern a. A., Wiesenstrasse 10

Sonntag, 24. September 10.00 Gottesdienst (Predigt: Manuel Fuhrer) Hüeti und KingsKids Dienstag, 26. September 19.00 ALPHALIVE Donnerstag, 28. September 14.30 FrauenTreff mehr unter: www.heilsarmee-affoltern.ch

Pfingstgemeinde Affoltern a. A., Alte Obfelderstrasse 55

Kath. Kirche Obfelden Samstag, 23. September 18.00 Santa Messa, anschl. Festa del pane Sonntag, 24. September 10.30 Eucharistiefeier mit Taufe; zusammen mit den ital. Pfarreiangehörigen

Chrischona Affoltern am Albis, Kirche mit Nähe Alte Obfelderstr. 24 Freitag, 22. September 19.00 Info Kurs «lieben–scheitern–leben» Sonntag, 24. September 10.00 Erntedank-Gottesdienst «Nahe bei Gott – von ihm beschenkt» David Ruprecht Kinderprogramm, Teenie-Godi anschliessend Mittagessen Montag, 25. September 12.00 Mittagstisch Mittwoch, 27. September 19.00 Elternkurs für Teenager Mehr Infos: www.sunntig.ch

Sonntag, 24. September 9.45 Gottesdienst und Kinderprogramm mehr unter www.pga.ch

Evang. Täufergemeinde Mettmenstetten, Weidstrasse 20 Sonntag, 24. September 10.30 Gottesdienst Beginn der Predigtreihe über König David, 1. Samuel 16, 1–13 Hort/Sonntagsschulen/Unterricht Donnerstag, 28. September 20.00 Bibelabend www.etg-mettmenstetten.ch

Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage Heumattstrasse 2, 8906 Bonstetten

Sonntagsgottesdienste 9.45 Abendmahlsversammlungen 11.05 Sonntagsschule Informationen über weitere Veranstaltungen: siehe www.hlt-bonstetten.ch


Bezirk Affoltern

Freitag, 22. September 2017

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Als noch «die Katholiken» die Zürcher Leitkultur gefährdeten Das Forum Weltoffenes Knonau organisierte eine Stadtführung zum Thema «Ausgegrenzt in Zürich»

Stadtführer Peter Dettwiler (Mitte, oben) führte die vom Forum Weltoffenes Knonau organisierte Exkursion durch die Zürcher Altstadt. (Bilder Salomon Schneider)

Der pensionierte, in Knonau wohnhafte ehemalige Pfarrer Peter Dettwiler kreierte einen Stadtrundgang durch Zürich, über Juden, Täufer, Katholiken und Muslime, um Toleranz für verschiedene Glaubensrichtungen zu fördern. Bei seinen Ausführungen wurde klar, dass Ausgrenzung primär zu Leid und radikalen Gegenreaktionen geführt hat. ................................................... von salomon schneider Die ersten überlieferten Ausgegrenzten in Zürich waren um das Jahr 300 die Stadtheiligen – Felix, Regula und Exuperantius. Sie waren koptische Christen, die von den Römern aufgrund ihrer Religion verfolgt undschliesslich in der befestigten Zollstation Turicum – deren Überreste immer noch auf dem Lindenberg zu sehen sind – gefangen und geköpft wurden.

«Die Juden» als Sündenbock Als nächste Minderheit wurden in Zürich Juden verfolgt. Sie lebten seit Jahrhunderten am Rande der Gesellschaft, waren als Geldverleiher und Händler aber eigentlich unabdingbar für die wirtschaftliche Blüte der christlich geprägten Städte Europas. Handwerk war Juden untersagt, dafür durften sie von Menschen nicht jüdischen Glaubens Zinsen einziehen. Peter Dettwiler erklärt: «Juden wurden in einige wenige Berufe gedrängt, in

denen sie sich dann umso mehr entfalteten. So bewiesen sie als Geschäftsleute oft grosses Geschick.» Im Winter 1348/49 brach in Zürich die Pest aus und wie in hunderten Städten Europas wurde «den Juden» die Schuld dafür gegeben. Nach Geständnissen, die unter schwerster Folter erzwungen wurden, wurden sie als Brunnenvergifter verfolgt. In 400 Städten Europas wurden alle Juden ausgelöscht. «Die Juden waren ein geeignetes Ziel, denn zahlreiche Menschen wurden durch den Tod der Juden plötzlich schuldenfrei. Da sie zudem eine sehr geschlossene Gemeinschaft bildeten, bestand wenig Chance, dass sich jemand nachdrücklich für sie einsetzte. Einige Jahre nach dieser grössten Judenvernichtung vor dem Holocaust wurden jedoch neue Juden nach Zürich gelockt, da man Geldverleiher brauchte. Als in den 1430er-Jahren der Papst das Zinsverbot für Christen lockerte, wurden jedoch alle Juden aus Zürich ausgewiesen», erläutert Peter Dettwiler. Zürich war anschliessend über 400 Jahre lang judenfrei, bis ihnen 1862 wieder die Niederlassungsfreiheit gewährt wurde.

ten die Kindertaufe ab – und entsprechend der Bergpredigt keinen Kriegsdienst und keine Todesstrafe. Das führte zum Bruch. Ab 1527 wurden die ersten Todesurteile gegen die Täufer durch Ertränken in der Limmat vollstreckt. Damit begann eine Täuferverfolgung, die bis ins 18. Jahrhundert andauerte. Bemerkenswert an der Täuferverfolgung ist, wie viele Täufer auch unter der Folter standhaft blieben und sich weigerten, ihrem «Irrglauben» abzuschwören und den «einzig wahren», evangelisch reformierten Glauben anzunehmen. Sie bezahlten dafür mit ihrem Leben und wurden von ihren Glaubensgenossen als Märtyrer verehrt. Für die heutigen Mennoniten und Amischen ist denn auch Zürich die Stadt von Felix Manz, dem ersten Märtyrer der Täuferbewegung und die Wiege ihrer Kirche. Erst 2004 wurde an der Limmat ein Gedenkstein für die verfolgten Täufer installiert. Bis dahin waren die Täufer in der Zürcher Geschichtsschreibung praktisch inexistent.

Lieber tot, als dem Glauben abzuschwören

Auch für Katholiken hatte die Reformation in Zürich weitreichende Folgen. Wer beim katholischen Glauben bleiben wollte, musste auswandern. Auch für viele Säuliämtler wäre die Auswanderung gleichbedeutend mit dem Verlust von Haus und Hof gewesen. Gerade die Landbevölkerung hatte deshalb starke, primär wirtschaftliche Interessen, die neue Religion anzunehmen. In zwei Kappeler Krie-

Im 16. Jahrhundert kam es zur nächsten grossen Verfolgung einer Minderheit: Es betraf die (Wieder-)Täufer. 1519 wurde Zwingli nach Zürich berufen, 1523 bereits die neue Lehre eingeführt. Einige Gefährten Zwinglis wollten jedoch eine radikalere Reform: die rasche Abschaffung der Messe, die Glaubenstaufe Erwachsener – sie lehn-

gen – 1529 und 1531 – führte die Religionsspaltung bereits sehr bald nach der Reformation zu den ersten intraeuropäischen Religionskriegen. In den nächsten Jahrhunderten verfestigten sich die Fronten. Peter Dettwiler zitierte ein Formular von 1713 zum Übertritt zum evangelisch-reformierten Glauben: «Wer der ‹alleinseligmachenden› reformierten Kirche beitreten wollte, musste bekennen, dass der Papst ‹der Antichrist seye› und ‹allen Irrthumen der römischen Kirchen gänztlich› absagen und erkennen, dass er oder sie aus der Finsternis des Papsttums ins Licht und auf den rechten Weg des Heils getreten sei.»

Die katholische Kirche galt als nicht-demokratiefähig Mit der einsetzenden Industrialisierung, Anfang des 19. Jahrhunderts, öff-

nete sich Zürich jedoch langsam wieder für Katholiken. Es gab dabei ein System, das den heutigen Aufenthaltskategorien des Bundes bereits sehr nahe kam. 1826 zählte Zürich 61 Niedergelassene (C-Bewilligung), 77 Aufenthalter (B-Bewilligung) und 320 Dienstboten und Saisonhandwerker (L-Bewilligung). Zürich war damals ein unabhängiger Staat. Bürger aus anderen Kantonen waren also Ausländer, die eine Niederlassungsbewilligung brauchten. Mit der Gründung des Bundesstaats 1848 wurde die Personenfreizügigkeit in der gesamten Schweiz eingeführt und damit flammten bald Überfremdungsängste auf. 1860 lebten bereits 4,2 Prozent Katholiken in Zürich, vergleichbar mit dem Anteil Muslime heute. 1880 waren es 9,5 Prozent. Die reformierte Leitkultur wurde dadurch als gefährdet angesehen und nationalistische Ideen erhielten Aufwind. Beispielsweise wurde eine überlebensgrosse Zwinglistatue aufgestellt. Peter Dettwiler zitierte zur Aktualität der Überfremdungsdiskussion den Soziologen José Casanova: «In der reformierten Schweiz des 19. Jahrhunderts wurde die katholische Kirche als vormoderne, fundamentalistische, nicht-demokratiefähige Religion mit einem Ayatollah in Rom angesehen – ganz ähnlich wie heute der Islam.»

Radikale Strömungen als Hauptproblem Da Katholiken auf allen Ebenen jedoch dieselben Rechte und Pflichten erhielten und die katholischen Stände im Ständerat sogar eine Mehrheit hatten, konnten sich die Religionen liberalisieren und den Radikalen wurde der Wind aus den Segeln genommen. Vor dem 11. September 2001 wurde «der Islam» selten als Problem angesehen. Doch mit dem folgenden, wachsendem Antiislamismus, bekamen die radikalen Strömungen in den islamischen Glaubensrichtungen Aufwind. An Einfluss werden diese Strömungen erst wieder verlieren, wenn erkannt wird, dass nicht «der Islam» das Problem ist, sondern radikale Strömungen auf allen Seiten das Hauptproblem der Gesellschaft darstellen.

Wer nicht konvertierte, musste auswandern

Wer ist das Forum Weltoffenes Knonau Das Forum Weltoffenes Knonau ist ein Dorfverein, der sich für die Förderung des Gemeinschaftslebens und eine hohe Lebensqualität in Knonau einsetzt. Das Forum wird getragen von seinen Mitgliedern und dem engagierten Einsatz aller Aktiver. Das Forum war in den Städten des Römischen Reiches ein Platz, der

sowohl als Marktplatz wie auch für Volksversammlungen oder Gerichtsprozesse genutzt wurde. Alle waren eingeladen, am Rednerpult ihre Meinung frei zu äussern. Auch das Forum Weltoffenes Knonau versteht sich als Ort der freien Meinungsäusserung zu allen Belangen des Dorfes. Es ist Ort der Integration und fördert die soziale Gemeinschaft. Das Forum

Weltoffenes Knonau tut dies unter Berücksichtigung sozialer und ethischer Ideale. Ziel des Vereins ist es, einen Beitrag zur Vielfalt, Offenheit und Lebendigkeit in Knonau und zur Lebensqualität im Gemeindeleben zu leisten. Der Verein finanziert sich über Mitgliederbeiträge, Spenden und Sponsoreneinnahmen.

Gedenktafel zur Judenverfolgung in Zürich.


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Serie

Freitag, 22. September 2017

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Spannendes rund um den Aeugsterberg Willy Hug: Alte Geschichten aus dem Säuliamt – Serie (123) Unzählige Geschichten und Sagen ranken sich um den Aeugsterberg und Türlersee. Naturparadiese und Waldreservate begeistern, ebenso ein Blick in die Erdgeschichte. Eindrücklich sind die bis 30 Meter grossen «Brocken», von den Einheimischen Gäissenoder Pottenhöger genannt, welche hinter dem Aeugsterberg liegen. Es sind Zeugen des Bergsturzes vor Autor Willy Hug. 15 000 Jahren. Es (Bild zvg.) geschah am Ende der letzten Eiszeit, als sich der Reussgletscher langsam zurückzog. Der Nordosthang des Aeugsterberges wurde dadurch instabil und 60 Millionen Kubikmeter Lehm, Glimmersand und Sandsteinbrocken kamen ins Rutschen. Geblieben ist eine 1,3 Kilometer lange und bis zu 100 Meter hohe Abrissstelle. Nach dem Bergsturz wurde das Wasser des zurückweichenden und abschmelzenden Gletschers durch den Bergsturzriegel gestaut und der Türlersee entstand. Bei der Seebucht und durch den Häxengraben im Jungalbis (ein Hügelzug) entstand ein neuer Abfluss Richtung Jonenbach. Der Rifferswiler Rolf Fenner weist darauf hin, dass ursprünglich nur dieser Graben durch den Jungalbis Häxengraben hiess und nicht wie heute die Seebucht genannt wird. In der alten Sage «Vrenelis Gärtli» steht geschrieben, wie der Teufel der Vrene eine Schaufel gab, um diesen Graben auszuheben, um dann die Herferswiler zu ertränken. Das Wasser floss nach dem Häxengraben bei den Weilern Linden und Breitmatt in den Schwarzenbach und weiter unten vor Herferswil in den Jonenbach. Der Häxengraben bildet auch heute noch die Grenze zwischen Aeugst und Rifferswil. Später floss der Türlersee wieder in die Reppisch, nun auf die rechte Talseite gedrückt, Richtung Limmat. Künstliche Seeabsenkungen und Trockenperioden waren der Grund, dass der Auslauf Richtung Jonenbach trockengelegt wurde. Ursprünglich lag der Seespiegel etwa zwei Meter höher als heute.

Der vom Bergsturz aufgestaute Türlersee. (Bilder Willy Hug)

Bis 30 Meter hohe «Brocken» zeugen vom Bergsturz.

Butticaz wollte den Türlersee in den Jonenbach ableiten Gemäss Recherchen von Rolf Fenner dürfte deshalb wahrscheinlich bereits 1442 der Auslauf über den Häxengraben Richtung Jonenbach ein Ende gehabt haben. Denn in diesem Jahr herrschte grosse Trockenheit und die Müller im Reppischtal durften deswegen den Auslauf der Reppisch beim See tiefer legen. Das hatte aber zur Folge, dass die Schwelle des anderen Auslaufs beim Häxengraben nun höher als der Seespiegel stand. Aber bei Trockenheit war Wasser sehr begehrt für Landwirtschaft und die Mühlen. Wurde deshalb auch nachgeholfen, um den Türlersee wieder auf die andere Seite, zum Jonenbach, abzuleiten? Aktenkundig ist jedenfalls, dass der renommierte Ingenieur Constant Butticaz von Lausanne 1905 um eine Bewilligung ersuchte, um das Wasser des Türlersees für Kraftanlagen in den Jonenbach abzuleiten. Kurz und bündig teilte ihm der Regierungsrat aber mit: «Auf das Konzessionsgesuch von Butticaz wird nicht eingetreten. Der Türlersee wird bereits als Reservoir ausgenutzt und dient einer grösseren Reihe von Wasserwerken im Reppischtal.»

Gratweg der Abrisskante entlang. Fortschrittliche Vorfahren Dass heute die Gegend um den Aeugsterberg und Türlersee eine derart unversehrte Landschaft darstellt, haben wir fortschrittlichen Vorfahren zu verdanken. 1934 wurde der TürlerseeSchutzverband gegründet und bereits 1901 stellte der Regierungsrat den gegen Nordosten abfallenden Aeugsterberg, die Bergsturzstelle, unter Schutz. Heute besteht hier ein Waldreservat und auf jegliche Holznutzung wird verzichtet. So entwickeln sich an diesem Steilhang interessente Lebensräume

Der Weiler Müliberg auf der Ostseite des Aeugsterberges. für Tiere und Pflanzen. Viele Orchideenarten, Wald- und speziell Bergföhren, welche sonst nur in den Voralpen und im Jura zu finden sind, kann man entdecken. Das Bergsturzgebiet ist abgestuft, teilweise landwirtschaftlich genutzt mit der Setziweid, Itschligweid, Götschiweid und am See die Almänd. Viele zum Teil bis 30 Meter grosse Brocken aus Molassesandstein zeugen vom Bergsturz. Im Chlosterholz versteckt, fliesst der Mülibergbach. Dort befand sich ein heute verlandeter sogenannter Wiedertäuferweiher. Während der Reformation sollen

hier heimlich Kinder getauft worden sein.

Leichen- und Milchtransport Die nächste Verbindung zwischen Aeugst und Habersaat führt auf der Westseite des Aeugsterberges hinunter. 1910 schrieb der Gemeinderat ein Gesuch an den Bezirksrat: «Die Gemeinde Aeugst steht in Bezug auf die Staatsstrassen gegenüber den Berggemeinden des zürcherischen Oberlandes ziemlich zurück. Die Verbindung nach Oberaeugstertal ist sehr mangelhaft, obwohl von alters her der Trans-

port der Leichen auf diesem Wege ausgeführt werden muss. Eine bessere Strasse würde auch den Milchtransport und den Fremdenverkehr nach Wängibad erleichtern.» Der Bezirksrat bestätigte die beinahe unbefahrbar Strasse und die Einwohner wären gezwungen, den Umweg über Vollenweid, Türlen oder den Müliberg zu nehmen. Er empfahl, den Aeugstern aus der Staatskasse 50 Prozent für eine neue Strasse vom Oberdorf zur Reppischtalstrasse zu bezahlen. Die Gemeinde sei ökonomisch nicht gut gestellt und mit Steuern überladen.


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Gewerbe

Freitag, 22. September 2017

Wo die Möbel nach Mass gefertigt werden

«Glücksmomente sind in schwierigen Situationen am wichtigsten»

15 Jahre Eckbank-Center Bieri, Cham

Neuroth Affoltern spendet ans Reha-Zentrum des Kinderspitals

Im Jahr 2002 haben Cornelia und Hanspeter Bieri die Möbelfirma von Paul Köchli in Cham übernommen. Nun feiert das Eckbank-Center Bieri sein 15-jähriges Bestehen.

5000 Franken spendet die Neuroth Affoltern Hörcenter AG ans Rehabilitationszentrums des Kinderspitals Zürich in Affoltern. Damit wird ein Aufenthaltsraum für Eltern eingerichtet, die ihre Kinder bei der Genesung begleiten.

Wer die 500 m² grosse Ausstellung im ersten Stock an der Gewerbestrasse 7 in Cham besucht, der findet sicher den Wunschbank fürs eigene Zuhause. Diverse Kombinationen von Bänken, Tischen und Stühlen präsentieren sich in der Ausstellung, damit die Kundschaft sich ein Bild von der Vielfalt der Modelle und Arten machen kann. Neben der traditionellen Eckbank aus massivem Holz finden sich auch Modelle in Kombination mit Chrom, dazu eine grosse Auswahl an Bezügen wie Microfaser, Stoff oder Leder. Für engere Platzverhältnisse, aber auch für den Wintergarten geeignet sind Ausziehbänke. So erhält man unkompliziert zusätzliche Sitzplätze. Im Alltag ist der Auszug in der Bank verstaut. Ebenso bietet das Eckbank-Center Bieri den passenden Tisch mit integrierter oder loser Einlegeplatte an. Sämtliche Möbel werden nach Mass hergestellt. Das ist der entscheidende Unterschied zum grossen Möbelhaus! Auf Wunsch kommt Hanspeter Bieri vorbei, um fachmännisch zu beraten, individuelle Lösungen zu finden und die Masse des Wohnraumes zu bestimmen. Ebenfalls eine

Cornelia und Hanspeter Bieri. (Bild zvg.) Selbstverständlichkeit ist auf Wunsch die Lieferung in die ganze Schweiz und die Montage vor Ort.

Jubiläumstage An den Jubiläumstagen vom Samstag, 30. September, und Sonntag, 1. Oktober, jeweils von 9 bis 17 Uhr, bietet das Eckbank-Center 20 % Rabatt und verlost 15 Gutscheine à 500 Franken. Die Besucher werden gratis mit Getränken, Jubiläumstorte und Hot Dogs bewirtet. Spezielle Ausstellungsstücke können zum absoluten Vorteilspreis mitgenommen werden. Die Kinder freuen sich über ein Geschenk aus der Tombola und vergnügen sich in der Mal- und Spielecke, damit ihre Eltern sich in Ruhe umschauen können. (pd.) 15 Jahre Eckbank-Center Bieri, Samstag, 30. September, und Sonntag, 1. Oktober, jeweils von 9 bis 17 Uhr, Gewerbestrasse 7, 6330 Cham. Telefon 041 741 12 60, www.eckbank-center.ch.

Diesen Sommer feierte die Neuroth Affoltern Hörcenter AG ihr 10-jähriges Bestehen. Vor dem Hörcenter beim Bahnhof Affoltern organisierte sie ein Fest für die Kundschaft. Geschäftsführer Richard Toggenburger: «Wir wollten uns damit bei unserer treuen Kundschaft bedanken. Gleichzeitig riefen wir uns ins Bewusstsein, dass gerade für Menschen in schwierigen Lebenssituationen Glücksmomente rar und deshalb extrem wertvoll sind. Wir entschieden uns deshalb, die Bratwürste zu verkaufen anstatt zu offerieren und das Geld dem Reha-Zentrum des Kispis zu spenden.»

Etwas eigentlich Unbezahlbares ermöglichen Das Jubiläum des Neuroth Hörcenters Affoltern war hervorragend besucht und so kamen durch die verkauften Bratwürste gut 2000 Franken zusammen. Daniel Bill von der Bill und Siegfried Getränke AG zog noch 470 Franken von der Rechnung ab, um sie

Ruth Meierhofer (links) nimmt von Richard und Michelle Toggenburger den Gutschein über 5000 Franken entgegen. (Bild Salomon Schneider) auch dem Kinderspital zu spenden. «Wir haben den Betrag genommen und verdoppelt. So können wir dem Kispi nun 5000 Franken spenden», erklärt Michelle Toggenburger. Das Rehabilitationszentrum des Kinderspitals Zürich in Affoltern ist kontinuierlich auf Drittmittel angewiesen. Ruth Meierhofer, die Leiterin Ökonomie des Reha-Zentrums, erläutert: «Beispielsweise den Kontakt zu Tieren, viele Einrichtungen für Therapie- und Bewegungsräume oder einen Aufenthaltsraum für Eltern, die ihre

Kinder bei der Genesung begleiten, können wir nur mit Drittmitteln finanzieren.» Michelle und Richard Toggenburger entschieden sich, die Einrichtung eines Aufenthaltsraums für begleitende Eltern zu finanzieren: «Wir wissen aus eigener Erfahrung, wie wichtig der Austausch für pflegende Eltern ist. So können wir etwas ermöglichen, was eigentlich unbezahlbar ist.» (sals) Neuroth Affoltern Hörcenter AG, Bahnhofplatz 5, 8910 Affoltern. Kontakt: 044 760 38 60.

Piatti-Konkurs: Girardi Mit Faszienyoga produziert weiter Schmerzen vorbeugen Die Schreinerei Arthur Girardi AG aus Hedingen ist als Fachhändler direkt vom Konkurs der Bruno Piatti AG betroffen. Auf laufende Aufträge hat dies jedoch keine Auswirkungen. Die Küchen können im eigenen Betrieb weiter produziert werden. «Jung, frisch & fründlich» - eine Lehre bei Volg. (Bild zvg.)

Eine Volg-Lehre im Dorf Jährlich beginnen etwa 160 junge Menschen eine zwei- oder dreijährige Berufsausbildung in den rund 580 Dorfläden. Diese umfasst neben der praktischen Ausbildung im Lehrbetrieb und der Berufsschule auch interne Weiterbildungsveranstaltungen in der Volg Academy. Es ist ein wichtiger Bestandteil der Volg-Philosophie, möglichst vielen jungen Menschen eine fundierte Berufsausbildung zu ermöglichen. Rund 400 Jugendliche werden momentan in den Volg-Läden zu Detailhandelsfachleuten oder Detailhandelsassistentinnen und -assistenten ausgebildet. Für das kommende Jahr sind noch Lehrstellen frei. Jugendliche, die Freude am Umgang mit Menschen haben, teamfähig sind und gerne praktisch arbeiten, sind bei Volg richtig. Dabei gilt: zuerst schnuppern, dann lernen. Die Schnupperlehre zeigt, ob man für den Beruf geeignet ist. Umfassende Informationen zu den verschiedenen Ausbildungsmöglichkeiten gibt es auf www.yousty.ch sowie im Informations-Flyer «Eine Lehre bei Volg – ist doch naheliegend». Dieser liegt in den Volg-Läden auf oder kann unter www.volg.ch heruntergeladen werden. (pd.)

Am 14. September hat das Bezirksgericht Bülach über die Bruno Piatti AG mit Sitz in Dietlikon den Konkurs eröffnet. Die Schreinerei Arthur Girardi AG aus Hedingen ist seit 1973 Fachhändler von Piatti-Küchen und damit direkt vom Niedergang des grössten Schweizer Küchenlieferanten betroffen. Dass Piatti in finanziellen Schwierigkeiten steckt, war schon länger bekannt. So kam es in den letzten Monaten zu Lieferschwierigkeiten und qualitativen Beanstandungen. Aus diesem Grund hat die Schreinerei Girardi wieder vermehrt auf Eigenproduktion gesetzt. Unter anderem deshalb hat sie auch in den Betrieb investiert und die Produktion erneuert. Seit Juni steht als jüngste Errungenschaft ein neuer Kantenleimautomat im Einsatz, der die moderne Infrastruktur mit CNCFräse und anderen hochprofessionellen Maschinen ergänzt. Damit können die Piatti-Küchen im eigenen Betrieb

produziert werden. Bisweilen hat die Schreinerei Girardi bereits für andere Fachhändler die Produktion von Küchen und Schränken übernommen. Die Schwierigkeiten der Bruno Piatti AG haben also auf laufende Bestellungen bei der Arthur Girardi AG keinerlei Auswirkungen. Sämtliche Aufträge werden in gewohnt hoher Qualität in der eigenen Schreinerei ausgeführt. Auch Ersatzteile sowie Apparate, Beleuchtungen und Beschläge werden wie bisher direkt auf dem freien Markt eingekauft.

Günstige Ausstellungs-Küchen

In diesem Zusammenhang wird die Schreinerei Girardi in naher Zukunft ihre Küchen- und Badezimmer-Ausstellung an der Maienbrunnenstrasse 5 in Hedingen erneuern und ergänzen. Bisherige Ausstellungsstücke (Küchen sowie Badezimmermöbel) können ab sofort zu besonders günstigen Konditionen bezogen werden. Weiterhin wird die Arthur Girardi AG konsequent auf Eigenproduktion setzen sowie die Zusammenarbeit mit anderen Partnern ausbauen und erweitern. Auch wenn mit Piatti eine traditionsreiche Marke vom Markt verschwinden sollte, bekommen die Kunden bei der Schreinerei Girardi hochwertige Küchen nach ihrem Geschmack, produziert in der Region. Schon bald können sich die Besucher in der überarbeiteten Ausstellung der Schreinerei Girardi in Hedingen von neuen und kreativen Ideen inspirieren lassen und sich einen Überblick über die verschiedenen Materialien und Hochwertige Küchen nach dem Geschmack der Kundschaft. Designs verschaffen. (pd.) (Bild zvg.)

Faszienyoga – auch Fayo genannt – ist ein ganzheitliches Bewegungskonzept für einen schmerz- und verspannungsfreien Körper. Ein ideales Training für den Herbst. Das Gesundheitszentrum Gut lädt am 30. September zur Schnupperstunde nach Mettmenstetten.

muskuläre Bindegewebe geschmeidig und elastisch zu halten. Mit den effektiven Bewegungen im Fayo werden die Faszien besonders gezielt trainiert und stimuliert, was Verspannungen löst und Schmerzen lindert.

Schnuppermorgen am 30. September

Das Gesundheitszentrum Gut in MettDirekt unter unserer Haut befinden menstetten bietet Fayo-Kurse in ihrem sich die Faszien, unser muskuläres Bewegungsangebot und lädt am 30. Bindegewebe. Es umhüllt und verbin- September um 9 Uhr zum Schnupperdet unsere Muskeln, Organe und Kno- morgen ein. Im Anschluss erhalten die chen. Die Faszien stützen unseren Kör- Teilnehmer zusätzlich eine Lektion per und machen ihn beweglich. Durch bodyArt – das Ganzkörpertraining für Stress, Bewegungsmangel und unna- neues Körperbewusstsein. Der ideale türliche Körperhaltungen können sie Start für mehr Bewegung und einen verkleben und unser Bewegungsspekt- beschwerdefreien Herbst. (pd.) rum einschränken. Wir werden unbeweglich, versteifen und die Muskula- Mehr Infos unter www.gut-tut-gut. tur verspannt. Diese Fehlbelastung der Strukturen ist oftmals die Ursache für Beschwerden. Deshalb ist es wichtig, sich regelmässig um die Faszien zu kümmern: mit Bewegungen und Dehnungen. Besonders effizient ist das Faszienyoga (Fayo), um das Mit Fayo in Bewegung bleiben. (Bild zvg.) anzeige


Gewerbe

Freitag, 22. September 2017

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«Be a Star» in Affoltern

Neueröffnung Boutique Tresor in Bonstetten

Für alle, die sich etwas gönnen möchten: Visagistin/Stylistin und Fotograf bieten die einmalige Gelegenheit, sich professionell stylen und fotografieren zu lassen. Wenn sich zwei Profis zusammentun, dann darf man gespannt sein, ganz nach dem Motto «1 + 1 = mehr als 2». Am 30. September organisieren die Visagistin Eveline Stöckli und der Fotograf Thomas Hadorn mit ihrer Herbstaktion etwas Besonderes. Wer Lust hat, kann sich von Eveline Stöckli schminken und frisieren lassen. Im Anschluss daran setzt Thomas Hadorn ins richtige Licht und macht professionelle Portraitaufnahmen. Das Ganze dauert ungefähr anderthalb Stunden und findet im Fotostudio von Thomas Hadorn Fotografie in Affoltern statt. Eveline Stöckli lebt in Islisberg und arbeitet mit Leidenschaft als selbstständige Visagistin und Stilberaterin seit mehr als zehn Jahren mit Fotografen, TV-Stationen, Werbeagenturen, Grossfirmen und vielen Privatpersonen zusammen. Ihre Spezialitäten: Professionelles Make-up und Hairsty-

ling für Fashion-Shootings, Fotoshootings, Beauty, Werbung, TV-/Video-Produktionen, Events, Hochzeiten etc. Thomas Hadorn ist bekannt als begeisterter «Menschen»-Fotograf. Er liebt es, Menschen von ihrer besten Seite zu zeigen und ins richtige Licht zu setzen. Dabei erstreckt sich sein Arbeitsgebiet von privaten Porträtshootings über Bewerbungsfotos und Businessaufnahmen bis hin zu Firmenporträts, bei denen die Mitarbeiter oftmals auch bei der Arbeit fotografiert werden. Gemeinsam lancieren nun Eveline Stöckli und Thomas Hadorn die Herbstaktion «Be a Star». Es lohnt sich, die Gelegenheit zu ergreifen und sich etwas Besonderes zu gönnen. So darf man sich verwöhnen, stylen und professionell porträtieren lassen. (pd.)

Das Zentrum Heumoos in Bonstetten könnte ab Montag zum Mekka für die modebewusste Frau werden. Die Boutique Tresor öffnet am 25. September ihre Türen zum ersten Mal.

«Be a Star» am Samstag, 30. September,

Verschiedene Labels bieten die ganze Bandbreite an, die die modebewusste Frau sucht. Bei «Vero Moda» sind das weite Ärmel, voluminöse Armweiten und Rüschen. Mit «Buena Vista» Jeans, die mit ihren perfekten Passformen in Superstretch jeder Figur schmeicheln und mit Optiken wie Crincle, verwaschenen und gesprayten Verarbeitungen echte Eyecatcher sind. Von «Only» gibts feminine Oberteile, traumhafte Stricks und vieles mehr und mit «ipsy» wird mit italienischen Modellen, die verspielt, edel und romantisch sind, die ganze Kollektion abgerundet.

9 bis 16 Uhr, Zürichstrasse 96 (Altes Gemeindehaus), Affoltern am Albis. 1 x professionelles Styling (Make up und Haare), 1 x professionelles Fotoshooting, 3 Bilder bearbeitet und retuschiert. Termin reservieren unter Telefon 043 530 03 99. Die Termine sind begrenzt. Weitere Infos bei Eveline Stöckli (www.evelinestoeckli.ch) oder Thomas Hadorn (www.fotoartcompany.ch).

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20 % Rabatt während der gesamten Eröffnungswoche bis am Samstag, 30. September, wird auf das gesamte Sortiment angeboten. Mirella Orteca und Giovannina Troxler, die beiden Modeberaterinnen, freuen sich sehr auf ihre Kundinnen und werden sie mit Häppchen und Getränken zusätzlich verwöhnen.

Figurschmeichler, feminine Teile und Eyecatcher

Die Frau ab 30 im Fokus

Visagistin/Stylistin Eveline Stöckli.

Fotograf Thomas Hadorn. (Bilder zvg.)

Boutique Tresor hat ihre Kollektionen auf die Frau ab 30 Jahren ausgerichtet, die sich gerne sportlich-elegant kleidet. Nahezu wöchentlich werden neue Teile geliefert, um das Sortiment immer spannend zu halten und die Lust auf immer neue Kombinationen nicht vergehen lässt. Bequeme Schnitte und Stoffe sind figurfreundlich und das Styling kann so den Körperformen angepasst werden.

Neue Fomen und Silhouetten in der Boutique Tresor – ab 25. September auch in Bonstetten. (Bild Susanne Crimi) Der Herbst ist unverkennbar eingetroffen – der Kleiderschrank harrt der entsprechenden Erweiterung. Die neuen Formen und Silhouetten für diese Saison können in der Boutique

Tresor im Coop-Einkaufszentrum in Bonstetten ab Montag entdeckt werden. Und all das mit einem grosszügigen Rabatt. Was will frau da mehr? (sci)

Ein breites Spektrum an sich ergänzenden Therapien

Gegen Schmerzen oder nur zur Entspannung

20 Jahre Gesundheitspraxis «Sunnehuus» in Affoltern

Naturheilpraxis Obfelden lädt ein

Die Gesundheitspraxis «Sunnehuus» in Affoltern feiert ihr 20-jähriges Bestehen am Samstag, 30. September, mit einem Tag der offenen Tür.

Wer an Kopfschmerzen oder Rückenbeschwerden leidet, einen Tennisellbogen hat oder sich einfach mal entspannen möchte, ist in der Naturheilpraxis in Obfelden genau richtig. Simone Schneebeli-Schäubli praktiziert hier seit 2013 und konnte schon vielen Patienten und Patientinnen helfen.

Zwei Praxisräume und ein kleiner Empfang. So startete die Praxis Sunnehuus am Bahnhofplatz 11 in Affoltern vor 20 Jahren. Massimo Vallini erinnert sich an die herausfordernde Anfangszeit. Mit seinen Engagements für die Fussballclubs und Präsenz an Grümpelturnieren hat er sich in die Wahrnehmung der Kundschaft massiert. Um der Kundschaft ein breites Spektrum an ganzheitlichen, sich ergänzenden Therapien und Lösungen anbieten zu können, waren ihm persönliche Weiterbildung und kompetente Ergänzungen im Team gleichermassen wichtig. So verdoppelte sich vor gut 13 Jahren die Praxisfläche mit dem Umzug in die Räumlichkeiten nebenan. Seit Anfang Monat bereichert Ernährungstherapeutin Annette Küffer die Praxisvielfalt. Im Oktober wird Nicole von Flüe mit manuellen Therapien und Aromatherapie dazustossen. «Die Nachfrage steigt ständig», stellt Vallini fest. Und er kennt auch den Grund: «Die Leute sind immer gestresster.» Immer mehr klagen über Schmerzen, oft gekoppelt mit Ermü-

Das «Sunnehuus»-Team empfängt zum Tag der offenen Tür. Von links: Nicole von Flüe, Pascale Andermatt-Zingg, Beatrice Wanner (vorne), Annette Küffer, Corinne Wüthrich, Corinne Arn und Massimo Vallini. (Bild zvg.) dungssymptomen. «Mentale Erschöpfung wirkt sich auch körperlich aus», so Vallini.

Stress angehen und lösen Um Stress geht es denn auch am Tag der offenen Tür vom Samstag, 30. September. Alle zwei Stunden wird Massimo Vallini dazu spannende Informationen vermitteln: «Gesundheit ist langfristig nur möglich, wenn Stress angegangen und gelöst wird», weiss er

aus Erfahrung. «Wir zeigen Möglichkeiten, in Selbstverantwortung zu Balance und innerer Ruhe zu finden.» Die Gäste werden mit Apérogetränken und feinen Knabbereien bewirtet und erhalten Gelegenheit, sich mit den sechs Therapeutinnen und dem Therapeut im «Sunnehuus» auszutauschen. (tst.) 20 Jahre Praxis Sunnehuus, Tag der offenen Tür am Samstag, 30. September, 10 bis 16 Uhr, Bahnhofplatz 11, Affoltern. www.sunnehuus-praxis.ch.

Im September zieht die Naturheilpraxis Obfelden in einen neuen Raum und es sind alle, welche Interesse haben, herzlich eingeladen, diesen zu besichtigen. Gerne informiert Simone Schneebeli über die verschiedenen Behandlungsmethoden, wie klassische Massage, Fussreflexzonentherapie, Manuelle Therapien, Dorntherapie, Schüsslersalze und vieles mehr. Die Praxis ist Krankenkassen anerkannt und ein grosser Teil der Kosten wird von der Zusatzversicherung übernommen. In der Praxis wird auch eine Schmerztherapie ausgeführt, welche unter dem Namen Manuelle Schmerztherapie (MST) bekannt ist. Diese Therapie hat sich bei vielen chronischen Leiden sehr bewährt. Die Therapie greift über die Vitalpunkte, insbesondere über die Muskeln/Sehnen und das Bindegewebe, in den Schmerzprozess ein.

Simone Schneebeli-Schäubli. (Bild zvg.) Am Tag der offenen Tür lädt Simone Schneebeli zu einem kleinen Apéro ein und jeder Gast erhält einen 20 %Gutschein für eine 60-minütige Behandlung nach Wahl. Die Praxis befindet sich auf dem idyllischen Bauernhof Weid in Obfelden, welcher sehr gut mit den öffentlichen Verkehrsmitteln oder mit dem Auto erreichbar ist. Parkplätze stehen zur Verfügung. (pd.) Naturheilpraxis-Obfelden, Tag der offenen Tür am Samstag, 30. September, 10 bis 16 Uhr. Simone Schneebeli, Weid 2, 8912 Obfelden. www.naturheilpraxis-obfelden.ch.


Veranstaltungen

Perfekte Drucksachen sind meine Passion. Erich Jud, Drucker 058 200 57 00

Freitag, 22. September 2017

Verklemmter «Erwin»

Titelkämpfe

Marc Haller bringt seine beliebte Kunstfigur in den Kasinosaal Affoltern. > Seite 23

Die Schweizer Meisterschaft im Vierkampf findet dieses Jahr im Knonauer Amt statt. > Seite 27

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Grosse Verantwortung Anton Stebih hat an Grossprojekten wie dem Gotthardtunnel oder der Expo 1964 mitgearbeitet. > Seite 31

Treffpunkt für alle

Die Abgründe der Steuererklärung

Die neue Bibliothek Wettswil bietet viel

Kabarettist Stefan Waghubinger im Singsaal Chilefeld, Obfelden Mit Stefan Waghubinger eröffnet am Donnerstag, 28. September, ein kabarettistisches Schwergewicht die Herbstsaison in Obfelden. Der Österreicher sinniert in «Aussergewöhnliche Belastungen» über Sinn und Unsinn der Steuererklärung und durchläuft sein ganzes Leben, ohne ein einziges Formular auszufüllen.

Buchstart-Treff in der neuen Bibliothek Wettswil. (Bild zvg.) In der neuen Bibliothek in Wettswil herrscht reger Betrieb an diesem Donnerstagnachmittag. Schulkinder kommen nach dem Unterricht vorbei um Freunde zu treffen oder hier eine kurze Pause vor dem Gitarrenunterricht einzulegen. In einer ruhigeren Ecke lösen Fünftklässler gemeinsam ihre Mathe-Aufgaben, andere Schüler haben sich von der Bibliotheks-Mitarbeiterin zu einem bestimmten Vortragsthema beraten lassen und beginnen danach gleich mit der Arbeit. In der Jugendecke auf den selbst konstruierten Palettensofas wird im Bravo geschmökert und dazu getratscht. Auch auf dem Bücherturm sind einige Köpfe, die sich über die neuesten Greg’s Tagebücher beugen, zu sehen. Erwachsene und Begleitpersonen finden auch einen ruhigen Platz für einen kleinen Schwatz oder blättern in der Zeitschriften-Ecke die neueste Ausgabe durch. In der neuen Bibliothek findet jeder «seine» Ecke zum Verweilen. «Ich bin überzeugt, dass die neue Bibliothek sich als Treffpunkt für Jung und Alt in Wettswil entwickeln wird», meint Fabienne Maurer, die Leiterin der Bibliothek. Seit der offiziellen Eröffnung am 9. August wurden bereits mehrere Veranstaltungen wie Buchstart und Geschichtenzeit (jeweils am letzten Mittwoch im Monat), das Bilderbuchkino am 40er-Fest, die Verlosung der Preise des Lesewettbewerbs und «Bücher im Gespräch» durchgeführt. Dazu trafen sich am 29. August über 30 Gäste zum Eröffnungsapéro im neu gestalteten Innenhof. Der wunderschöne Sommerabend und die sommerlichen Häppchen, dazu die Vorstellung von spannenden Neuerscheinungen zum Thema «Neubeginn» machten aus der Startveranstaltung einen rundum gelungenen Anlass. Alle Schul- und Kindergartenkinder wurden in der ersten Bibliotheksstunde spielerisch in die neue Bibliothek eingeführt und erhielten eine

neue Bibliothekstasche mit Bibliothekslogo. Ab sofort steht im Foyer von Bibliothek und Mehrzwecksaal eine Kaffeemaschine zur Verfügung. Die Besucher und Besucherinnen dürfen dort verweilen, in den bereit gelegten Zeitschriften und Zeitungen schmökern und einen Kaffee trinken. Das Team der Bibliothek richtet im Foyer eine «Bring- und Hol-Bibliothek» für fremdsprachige Bücher ein. Dort kann man fremdsprachige Bücher, die man nicht mehr braucht, vorbeibringen und andere können sie mitnehmen, lesen und danach auch wieder zurückbringen. Das Team der Bibliothek freut sich, wenn die Angebote genutzt werden!

Kommende Anlässe in der Bibliothek Wettswil Anlässlich des Herbstmäärts am 24. September verkaufen die Bibliotheksmitarbeiterinnen vor der alten Bibliothek ausgeschiedene Medien und Mobiliar. Am 27. September treffen sich interessierte Kunden und Kundinnen zum Lesezirkel. Das Buch «Baba Dunjas letzte Liebe» von Alina Bronsky wird besprochen. Die Teilnahme ist kostenlos; man kann sich ganz kurzfristig noch anmelden. Am Donnerstag, 19. Oktober, stellt Buchhändlerin Daniela Binder aus Winterthur eine Auswahl an spannenden und berührenden Büchern vor. Danach bietet sich Gelegenheit, diese Bücher auszuleihen und bei einem Apéro den Abend ausklingen zu lassen. Am 28. Oktober von 11 bis 17 Uhr findet das Eröffnungsfest der neuen Schulanlage Ägerten statt. Die Bibliothek beteiligt sich dabei mit Bibliotheks-Führungen, Geschichten und Kamishibai für die Kleinen, einer Bastelecke und einer Bibliotheksralley für die grösseren Schulkinder. Karin Auf der Maur

Geschichtenkoffer wieder auf Reisen Erzähl-Nachmittag in der Bibliothek Stallikon am Mittwoch, 27. September. Der Geschichtenkoffer geht wieder auf Reisen und kommt mit zahlreichen Geschichten in die Bibliothek Stallikon. Alle Kinder im Alter von 5 bis 8 Jahren sind dazu eingeladen, am Mittwoch, 27. September, 14.30 bis 15 Uhr, in der Bibliothek Stallikon. Der Eintritt ist frei. Im Anschluss an die Veranstaltung gibt es ein kleines Zvieri.

Der Geschichtenkoffer kommt. (Bild zvg.)

Waghubinger will eigentlich ein neues Kabarett-Programm schreiben, mit dem er endlich die Welt erklärt. Aber er kommt nicht dazu, weil er noch seine Steuererklärung erledigen muss. Das ganze Jahr über Unsinn gemacht und jetzt muss er ihn auch noch versteuern. Also macht er sie auf der Bühne, diese Steuererklärung. Ein Mann und eine Steuer. Ein Steuermann. Auf dieser Bühne stehen ein Tisch, eine Schreibtischlampe, ein Stuhl. In der Box auf dem Tisch liegen seine Papiere und Belege, die er bearbeiten soll. Aber er kommt nicht dazu, schweift immer wieder ab.

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Aussergewöhnlich belastend – oder schön? Was nach eineinhalb Stunden herauskommt, ist kein einziges ausgefülltes Formular, dafür ein tiefschwarzer, bissiger und trotzdem irgendwie liebevoller Blick auf den Sinn und Unsinn des Lebens. So treiben ihn die Kästchen in den grünen Bögen von der Erinnerung an seine erste Liebe und an seine erste Lüge bis zu apokalyptischen Visionen über das jüngste Gericht, das erstaunlicherweise einer Steuerprüfung gleicht, bis zur Angst vor dem einen weissen Kästchen, das immer irgendwann auftaucht und bei dem man nicht wissen wird, was man hineinschreiben soll. Am Schluss bleibt nur eine Frage: Ist dieses Leben eine aussergewöhnliche Belastung oder ist es aussergewöhnlich schön? (pd.) Donnerstag, 28. September, Beginn 20 Uhr, Singsaal Chilefeld, Obfelden. Türöffnung und Kulturbar ab 19.30 Uhr; Eintritt 30 Franken

Bringt die Steuererklärung auf die Bühne: Stefan Waghubinger. (Bild zvg.)

(Legi: Fr. 25.-, Familien: Fr. 70.-); Ticket reservieren unter www.kulturobfelden.ch.

Grünste Grossstadt der Schweiz Mit der Volkshochschule im Knonauer Amt nach Winterthur Das Wintersemester der Ämtler Volkshochschule beginnt am Freitag, 29. September, mit einer Exkursion in die Gartenstadt Winterthur. Als grünste Grossstadt der Schweiz ist Winterthur beinahe exemplarisch eine Gartenstadt. Nicht nur ausgedehnte Grünräume, Parkanlagen und Wälder prägen das Stadtbild, sondern auch zahlreiche Siedlungen. Arbeiterquartiere mit Selbstversorgergärten und Beamtenviertel im Zeichen der Reformbewegung haben gleichermassen zum besonderen Charakter der Stadt beigetragen. Auf einem Rundgang durch das ehemalige Industrieviertel auf den Brühlberg lernen die Exkursionsteilnehmenden die Architektur von Winterthur kennen: frühe Arbeiterunterkünfte, Villen mit Parkanlagen und Gartenanlagen, die auf zeittypische Diskussionen zurückgehen. anzeige

Forscher und Geschichtsvermittler Die Exkursion wird geleitet von Peter Niederhäuser, lic. phil. I. Er ist freischaffender Historiker in Winterthur mit breiter Tätigkeit in Forschung und Geschichtsvermittlung. Fachliche Schwerpunkte sind das Mittelalter mit der Adels-, Kloster- und Stadtgeschichte und die neuzeitliche Architekturgeschichte. Er veröffentlichte zahlreiche Publikationen zu diesen regionalgeschichtlichen Themen. Treffpunkt ist um 16.10 Uhr am Bahnhof Winterthur, vor dem Info- und Tourismusbüro (S5 Affoltern a.A. ab 14.53 Uhr, Zürich HB an 15.21 Uhr, IC Richtung St. Gallen Zürich HB ab 15.33 Uhr, Winterthur an 15.57 Uhr). Exkursion in die Gartenstadt Winterthur am Freitag,

Historiker Peter Niederhäuser. (Bild zvg.)

29. September. Kosten: Fr. 25.- / U30 Fr. 15.- / mit Kulturlegi: gratis. Anmelden bei Ruedi Wegmann,

oder rudolf.wegmann@bluewin.ch

Maschwanderstrasse 1, 8932 Mettmenstetten

(Teilnehmerzahl beschränkt).


Veranstaltungen

Freitag, 22. September 2017

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Schräg, etwas verklemmt, aber stets liebenswürdig

Anet Corti geht «bis zum bitteren Maximum»

«Erwin aus der Schweiz»: Marc Haller im Kasinosaal Affoltern

Am 29. September in Hedingen

Aufgrund des grossen Erfolgs seines Programms zeigt Marc Haller mit «Erwin aus der Schweiz – Reloaded» ein «Best Of» seines bisherigen Schaffens; garniert mit neuen Kabinettstücken. Am 29. September im Kasinosaal Affoltern.

Anet Corti kommt am 29. September, um 20.15 Uhr mit ihrem satirischen Theater Optimum – bis zum bitteren Maximum in den Werkgebäudesaal Hedingen,

Marc Haller, aufgewachsen in Wettswil, ist ein Hansdampf in allen Gassen. Gerade mal 30 Jahre alt, liest sich die Karriere des Wahl-Wieners wie eine Erfolgsstory aus einem HollywoodStreifen. Bereits mit 14 Jahren von der Zauberei begeistert, führte sein Weg ihn nach Verscio (TI) in die Scuola Teatro Dimitri und anschliessend in die Lee Strassberg-Schauspielschule nach New York; zu guter Letzt Abschluss im Hauptfach Schauspiel am Konservatorium in Wien. Auf der Bühne ist er «Erwin», der schräge, etwas verklemmte, jedoch stets liebenswürdige Schweizer mit dem barbarischen Hochdeutsch, das man im deutschsprachigen Ausland (und bei Schweizer Politikern) so liebt. Seine Show ist nicht klassische Comedy und auch nicht klassische Zauberei, sondern eine raffinierte Mischung aus beidem. Haller ist aber nicht so harmlos wie er tut. Nicht umsonst ist Josef Hader sein kabarettistisches Vorbild, bei ihm ist er auch schon im Vorprogramm aufgetreten.

Leute zum Lachen bringen «Mit offenem Mund sind die Menschen empfänglich. Somit ist es meine

sen und dadurch Neues entdecken.» Mit Ironie und Satire bringt er das Publikum nicht nur zum Lachen, sondern hält ihm auch einen Spiegel vor. Der Gewinner des «Prix Walo 2013» und des «Swiss Talent Award 2014» stapelt bewusst tief. «Der Zauberer sitzt immer auf dem hohen Ross und hat eine Aura der Unantastbarkeit. Erwin ist jedoch der schusselige Typ, der ebensogut im Bus auf dem Platz neben dir sein Ticket nicht findet oder sich im Restaurant versehentlich die Suppe über die Hosen schüttet.»

International erfolgreich Marc Haller ist schon lange nicht mehr der Prophet im eigenen Lande, sondern tourt bereits seit Jahren erfolgreich durch die deutschsprachigen Nachbarländer. Und das stets in ausverkauften Häusern. So erstaunt es denn auch nicht, dass er in der ORFShow «Die grosse Comedy-Chance» das Finale erreichte und es in der Schweiz bei «Die grössten Schweizer Talente» unter die Top 3 schaffte. Aufgrund des grossen Erfolgs seines Programms macht sich Marc Haller nochmals auf und zeigt mit «Erwin aus der Schweiz – Reloaded» ein «Best Of» seines bisherigen Schaffens; natürlich garniert mit neuen Kabinettstücken. (KA)

Marc Haller als «Erwin aus der Schweiz». (Bild zvg.)

«Erwin aus der Schweiz» am Freitag, 29. September, 20.15 Uhr, Kasino Affoltern. Türöffnung und Bar ab

Hauptaufgabe, sie zum Lachen zu bringen. Ich möchte, dass sich meine Zuschauer auf das Dargebotene einlas-

19.15 Uhr. Vorverkauf: Buchhandlung Scheidegger, Telefon 044 762 42 42, Reservieren: www.kulturaffoltern.ch.

Vielfarbige und variantenreiche Stars des Herbstes Das 20. «Kürbisfäscht» auf dem Erlebnishof Stöckweid in Knonau Die Kürbisse zeigen sich bezüglich Grösse, Farbe und Form in unglaublicher Vielfalt. Auf dem Eventbauernhof der Familie Duperrex auf der Stöckweid in Knonau wird das vielseitige Herbstgemüse zum viel bestaunten Ausstellungsobjekt. Auf der Stöckweid bei der Familie Duperrex in Knonau herrscht an diesem Dienstagnachmittag Hochbetrieb. Eine gefühlte Million von fast 200 verschiedenen Sorten Kürbissen warten nach der Ernte in Ladewagen, Paletten, Kisten und anderen Behältnissen auf die weitere Behandlung. Fleissige Helfer waschen und sortieren die kleinen, grossen, länglichen oder gezackten Zierkürbisse. Strohballen, ganze Baumstrünke, antike Karetten und ein Gabelstapler werden für die Arrangements der riesigen Kürbisse (lat. Cucurbita) benötigt. Die zum Teil ziemlich obskuren Zierkürbisse wiederum werden auf speziellen Marktständen so arrangiert, dass es keinem echten Naturfreund gelingt, ohne Staunen vorbeizugehen. Das emsige Treiben hat natürlich einen schon fast legendären Grund: Es heisst «Kürbisfäscht», ist tatsächlich auch ein Herbstmärt und eine Kürbisausstellung und feiert am Wochenende vom 23. und 24. September das 20jährige Jubiläum. Es hat sich viel verändert in den letzten 20 Jahren, weiss Jean-Jacques Duperrex.

Besucher aus der ganzen Schweiz Besuchten vor 20 Jahren am Herbstwochenende lediglich einige wenige

«Optimiere dich selbst!» Dieser Herausforderung stellt sich Anet Corti und nimmt in ihrem neuen Programm die Leistungsgesellschaft und deren EgoTuning-Manie ins Visier: «Mittelmass macht keinen Spass! Was wir wollen, ist im Minimum das Optimum.» Frühfördern, aufspritzen, therapieren, powernappen, akademisieren – und zwar politisch korrekt, glutenfrei und möglichst viersprachig. Wie gehen wir um mit diesem Optimierungswahn, den Geräten, die smarter sind als wir selbst und der ewigen Updaterei? Wie meistern wir die Anforderung, stets sexy und erfolgreich zu wirken? Wie schaffen wir den Spagat zwischen digitaler Vorstellung und analoger Realität? Anet Corti und ihre Bühnenfiguren präsentieren einen temperamentvollen Abend rund um das rastlose

Bei Anet Corti bleibt das Lachen manchmal im Hals stecken. (Bild zvg.) Streben nach Perfektion. Gemeinsam stürzen sich die Helden in die Abgründe der überförderten Gesellschaft. Ein Abend voller Wortwitz, Slapstick und brain scanning. Garantiert offline, dafür 100 % 3D. Organisiert wird die Veranstaltung durch den Gemeindeverein Hedingen. Am Schluss der Vorstellung wird eine Kollekte eingezogen. Es gibt keinen Billettverkauf. (pd.) Text: Anet Corti und André Küttel. Regie: Fabienne Hadorn und Dominique Müller. Infos: www.anetcorti.ch.

Max Lässers «Solostunde» Konzert im «Pöschtli» Aeugstertal «Solostunde»: Das sind ein Musiker, zehn Instrumente, 40 Jahre Erfahrung und zahlreiche Geschichten. Max Lässer ist seit über 40 Jahren als Gitarrist, Komponist, Sänger und Produzent mit diversen Formationen erfolgreich. Neben verschiedenen eigenen Projekten wie «Max Lässers Ark», «Madamax» oder «Max Lässer und das Überlandorchester» realisierte er zahlreiche Produktionen mit Musikern wie Andreas Vollenweider, Stephan Eicher, Gotthard, Bluesmax, Linard Bardill, Corin Curschellas, Büne Huber oder Hank Shizzoe. Nach unzähligen Konzerten auf Schweizer und internationalen Bühnen und mit über 15 veröffentlichten CDs hält der Ausnahme-Gitarrist nun Rückschau. Auf zehn verschiedenen Saiteninstrumenten wie Mandoline, Lauda, Dobro, Lap Steels und Gitarren aller Art erklingen Kompositionen aus den letzten vier Jahrzehnten. Auf ein Tänzchen aus dem Engadin folgen SlideKlänge, die an Lässers Aufenthalte in den USA erinnern. Die langjährige Zusammenarbeit mit südafrikanischen Musikern hat ebenso ihre Spuren hin-

Max Lässer. (Bild zvg.) terlassen, und auch seine Liebe zum Blues kommt nicht zu kurz. So entsteht eine Art Retrospektive ohne Nostalgie – ein Rückblick, der zur Gesamtschau wird. Da kommen Trouvaillen aus alten Zeiten zum Vorschein, mit vielen Geschichten zu Instrumenten und Menschen, die Max Lässer in seinem Musikerleben begegnet sind. So hat man Max Lässer noch nie gehört: 90 Minuten Musik für Herz und Ohr – und dies ganz ohne Mitmusiker! Konzert am 29. September, 20.30 Uhr, Pöschtli. Essen um 19 Uhr, Reservieren: 044 761 61 38.

Sträucher im bunten Herbstkleid Herbstexkursion am 30. September Einzigartige Ausstellung, bei der sämtliche Exponate erworben werden können: Serge und sein Vater Jean-Jacques Duperrex von der Stöckweid. (Bild Martin Mullis) Personen vom Dorf und der näheren Umgebung die auf dem Hofplatz ausgestellten Kürbisse, werden dieses Jahr mindestens 2000 Besucher die Kürbisausstellung auf der Stöckweid besichtigen. Juniorchef Serge Duperrex erzählt schmunzelnd, dass während der Ausstellung auf dem Parkplatz Autoschilder von praktisch sämtlichen Kantonen der Schweiz zu besichtigen seien. Das «Kürbisfäscht» hat sich in den Jahren zu einem veritablen Dorffest entwickelt und neben den Kürbissen als Hauptprotagonisten wird vielerlei Unterhaltung für Gross und Klein geboten.

Markstände und Hofladen bieten einheimische Produkte hauptsächlich vom Hof an, eine Wirtschaft erfüllt fast sämtliche kulinarischen Wünsche und natürlich untermauert eine Musik die urchige und fröhliche Stimmung. Jean-Jacques und Serge Duperrex halten jedoch explizit fest, dass ohne die vielen fleissigen Helferinnen und Helfer ein derart gewaltiger Anlass niemals durchgeführt werden könnte. Dabei darf auch erwähnt werden, dass anstelle einer Eintrittsgebühr sämtliche, an den beiden Tagen erwarteten 2000 Besucher mit einem herzlichen Willkommen begrüsst werden. (mm)

Das Naturnetz Unteramt lädt am 30. September, um 13 Uhr zur Herbstexkursion ein. Herbstlich bunt gewordene Sträucher erfreuen die Augen und verändern die Landschaft. Man ist es gewohnt, Sträucher und Heckenpflanzen an ihren Blüten zu erkennen. Aber ohne Blüten und mit farbigen Blättern? Kann man sie auch an ihren Beeren oder Früchten erkennen? Welche Beeren können durch den Menschen genutzt werden? Für welche Vögel sind welche Früchte eine Delikatesse oder gar eine wichtige Nahrungsquelle? Diese und weitere Fragen rund um das Thema Sträucher und Hecken stehen bei dieser Herbstexkursion im Zentrum. Zwei versierte Spezialisten führen und beantworten

Fragen. Die Teilnehmenden gehen zusammen in der Heckenlandschaft der Fildern auf die Pirsch und geniessen zu den interessanten Ausführungen der Experten den Anblick der herbstlich gefärbLandschaft. Früchte der Eber- ten (pd.) esche. (Bild zvg.)

Exkursion am Samstag, 30. September, Start 13 Uhr, beim Sportplatz Moos. Dauer zirka ½ Stunden. Die Exkursion findet bei jedem Wetter statt, ist kostenlos und steht allen Interessierten offen. Es braucht keine Anmeldung.


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Veranstaltungen

Freitag, 22. September 2017

agenda

Freitag, 22. September

Energie im Haus intelligent nutzen

Affoltern am Albis

Informationsanlass der Energiekommission Ottenbach

14.30-15.30: «Fit und Flott», Bewegung (auch im Stehen und Gehen) für aktive, ältere Personen mit der Physiotherapeutin des Hauses. Anmelden erwünscht: 043 322 74 74, Kostenpflichtig. Haus zum Seewadel. Obere Seewadelstrasse 12. 17.30-19.00: Anlaufstelle «Onleihe» Beratung und Unterstützung. Regionalbibliothek. Obere Seewadelstrasse 14. 18.00-22.00: JAAA: «Girlsfriday» der Mädchentreff. 4girls only! ab der 5. Klasse. Treffpunkt Hirtschüür. Bauspielplatz Oetlistal. 20.15: Kinofoyer LUX zeigt: «La Pazza Gioia» Film von Paolo Virzi. Mit Valeria Bruni Tedeschi und Micaela Ramazotti. Frankreich/Italien 2016, It/d/, 118 Min. Kasse und Bar ab 19.30 Uhr. Aula Ennetgraben.

Ob die Energiekommission mit ihrem Slogan «Ottenbach bringt Licht ins Dunkle!» dies mittels LED Beleuchtungskörper tatsächlich ermöglichen will, ist nicht abschliessend geklärt. Als definitiv sicher gilt jedoch, dass der Energieanlass am Donnerstag, 28. September, im Ottenbacher Gemeindesaal als überaus informativ und höchst spannend bezeichnet werden darf. Der sparsame Umgang mit Energie, Strom sparen sowie der optimale Einsatz von Haushaltgeräten und modernen Lichtkörpern sind die spannenden Themen des Informationsabends. Der Energiekommission gelang es, eine ganze Reihe Firmen und Organisationen rund um die Beantwortung

Zahlreiche angebotene LEDs haben unterschiedliche Wirkungsgrade. (sals)

bieten. Die Firma «digital Strom AG» orientiert über den Umgang mit den intelligenten Systemen zu Hause, die Firma «Lichtbox Funk» klärt Fragen rund um Beleuchtung und Stromsparen mit LED, die Firma «Schneebeli Küchen» erklärt die optimale Nutzung von Haushaltgeräten und für das Bundesamt für Energie ist das Thema «Standby-Betrieb» überaus aktuell. Ein spannender und interessanter Anlass nicht nur für Umweltbewusste, sondern auch für alle, welche die Energiekosten möglichst niedrig halten möchten. Der anschliessende Apéro bietet Gelegenheit für ganz persönliche Fragen rund ums Strom sparen. (mm) Informationsanlass der Energiekommission

von Fragen des Stromsparens und der optimalen Nutzung der Energie aufzu-

Ottenbach, Donnerstag, 28. September, 19.30 Uhr Gemeindesaal Ottenbach.

Bonstetten 14.00-17.00: Tag der offenen Tür. Tierschutz Limmattal und Säuliamt. Tierauffangstation. Dorfstrasse 5.

Hausen am Albis 14.00: «Zu zweit in die dritte Lebenshälfte» Referat von Dr. phil. Christine Ryffel mit Apéro. Eine Veranstaltung des Arbeitskreises Senioren und der Bibliothek Hausen. Bibliothek.

Hedingen 18.00: Chilbi mit Herbstmarkt. Attraktionen, Verpflegung und Chilbibahnen. Happy Hour am Freitag, 18 bis 20 Uhr. Schachenareal.

Kappel am Albis 20.00: MusikTheater «Der RanftRuf. Niklaus von Flüe, unter einem Stern geboren» mit Glockengeläut am Ende. Tickets via www.klosterkappel.ch oder an der Abendkasse ab 18 Uhr. Kleine Mahlzeit inbegriffen. Kloster Kappel. Kappelerhof 5.

Stallikon 18.30: 9. Üetliberger Oktoberfest das Höchste der Stadt! Ab 18 Jahren. Auf 871 Meter über Meer Bayerische Spezialitäten essen, auf den Bänken tanzen, Bier trinken und mitfeiern. Hotel-Restaurant Uto Kulm. Üetliberg. 19.30: Orgelkonzert mit Maria Mark mit Filmmusik aus «Forest Gump», «Amélie», «Chariots of fire» und «The King's Speech». Eintritt frei. Reformierte Kirche Stallikon.

Samstag, 23. September Affoltern am Albis 08.00-12.00: Wochenmarkt mit Märtkafi. Früchte, Gemüse, Blumen und Gestecke, Bioprodukte, frisches Brot und Gebäck, Pasta, Handgemachtes, Honig, Alpkäse, Konfitüren, griechische und persische Köstlichkeiten, exotische Früchte. Marktplatz.

Hedingen 12.00-20.00: Bibliothek an der Chilbi - Einmalige Schnäppchen und Lesefutter für jeden Geschmack zu tollen Preisen. anzeige

12.00: Chilbi mit Herbstmarkt. Attraktionen, Verpflegung und Chilbibahnen. Schachenareal.

Pop trifft auf Panflöte. Nino Lentini, Gitarre, Jonas Gross, Panflöte. Hutkollekte. Märtkafi ab 16.15 Uhr geöffnet. Marktplatz.

Kappel am Albis 15.00: 6. Schweizer Hölzler Meisterschaft mit musikalischer Unterhaltung. Restaurant Adler.

Knonau 20.00: «Concert & Dance Night» mit Apple's Paradise Big Band. Leitung: Max Helfenstein, Vocal, Caroline Spoerri, Tanzstile: Swing, Rock, Funk, Fox, Cha-Cha, Samba, Jive, Blues, Boogie. Abendkasse, Snacks und Drinks. Stampfisaal.

13.00: Chilbi mit Attraktionen und Essstände durch Vereine, Festwirtschaft mit Bar. Erspach-Quartier.

Obfelden 17.00: Drei Chöre - Gesangsverein Knonau, Ad-hoc-Chor Obfelden und Primarklasse 6e aus Steinhausen - singen Lieder aus dem Musical «Sound of Music». Leitung: Angela Bozzola. Reformierte Kirche. 20.00-01.00: «Time to Dance» mit «Swoody» Paartanz für Tanzfreudige. Schulhaus Chilenfeld (Singsaal). Schmittenstrasse 6.

11.00-17.00: 25. Wettswiler Herbstmäärt mit 55 Ständen, Märtbeiz und anderen Vereins-Attraktionen für Gross und Klein. Dorfkern.

Hedingen 11.30: Frühschoppenkonzert des Musikvereins Hedingen an der Chilbi. Schachenareal. 12.00: Chilbi mit Herbstmarkt. Attraktionen, Verpflegung und Chilbibahnen. Schachenareal. 12.00-18.00: Bibliothek an der Chilbi - grosse Auswahl an Bücher, Comics, Spiele, CDs und Zeitschriften zu unschlagbaren Preisen.

Kappel am Albis Mettmenstetten

Wettswil

15.30: «Reduktion und Eigentliches», Bilder von Marcus Watta, Musik von Rebecca Watta. Klostercafé, Klosterkeller, Gänge. Kloster. Kappelerhof 5. 17.15: Musik und Wort mit dem A-Cappella-Chor Zürich «cantus gloriosus». Lesungen Pfr. Markus Sahli. Eintritt frei. Kollekte. Kloster Kappel. Kappelerhof 5.

Knonau 17.00: Drei Chöre - Gesangsverein Knonau, Ad-hoc-Chor Obfelden und Primarklasse 6e aus Steinhausen - singen Lieder aus dem Musical «Sound of Music». Leitung: Angela Bozzola. Stampfisaal.

Ottenbach

Montag, 25. September Hausen am Albis 06.30: Sportliche Rundwanderung - im Reich der Köhler und Goldwäscher. Mit PW nach Romoos. Route: Holzwegen-Stächelegg-Napf-Breitnänit-Schwändi-Romoos. Wanderzeit: 6.10 Std. Auf- und Abstieg je 2014 m. Distanz 18,8 km. Auskunft/Anmeldung bis Freitagabend: Vreni Zürcher 044 764 07 62. Treffpunkt Parkplatz Chratz.

Dienstag, 26. September Affoltern am Albis 14.00: Senioren 60plus: Gemeinsames Spiel und Gespräche. Th. Seeburger und Team, 044 761 58 94. Chilehuus im Park. Zürichstrasse 94. 19.00: «Wer sorgt für mich im Alter - die Zukunft der Gesundheitsversorgung» Information und Podiumsdiskussion. Eine Veranstaltung von CareNet+ und Pro Senectute. Kasinosaal. Marktplatz 1.

Mittwoch, 27. September

21.00: Güggel Dance Party mit DJ Fix. Grooviger Sound, der in die Beine geht. Bar offen ab 20.00 Uhr. Güggel Bar. Rickenbach 3.

Mettmenstetten

Affoltern am Albis

11.00: Chilbi mit Attraktionen und Essstände durch Vereine, Festwirtschaft mit Bar. Erspach-Quartier.

Stallikon

Uerzlikon

18.30: 9. Üetliberger Oktoberfest das Höchste der Stadt! Ab 18 Jahren. Bayerische Spezialitäten, Bier trinken und mitfeiern. HotelRestaurant Uto Kulm. Üetliberg.

11.00-16.00: 3. Uerzliker Oktoberfest mit den «Jauks» und Münchner Spezialitäten. Rest. Lindenhof.

12.45: «Fitness ab 60»: Seniorenturnen für sie und ihn. Turnhalle Ennetgraben: 12.45 und 14 Uhr, Turnhalle Zwillikon: 13.45 Uhr. Arbeitsgruppe Seniorendienste. 13.30-17.30: Ferienjob Coaching für alle Jugendlichen ab 13 Jahren. Eine Veranstaltung der Jugendarbeit

anzeige

Wettswil 14.00: Jassturnier für jede Frau jeden Mann mit Jahresklassement. Rest. Hirschen. Stationsstrasse 38.

Sonntag, 24. September Affoltern am Albis 17.00: Kultur am Platz - Musig us em Amt: «The wooden tour light»

Affoltern. Jugendtreff Hirtschür. Jonentalstrasse 3. 19.00-20.00: «Fit mit Geni». Für Frau und Mann geeignete Turnlektion mit ganz einfachen Aerobicund Kickboxkombinationen. Mitturnen und sich überraschen lassen. Sporthalle Stigeli.

Kappel am Albis 17.00: Offenes Singen in der Klosterkirche. Kloster. Kappelerhof 5.

Donnerstag, 28. September Affoltern am Albis 10.00: Arbeitsgruppe für Seniorendienste: Exkursion Kerzenfabrik Balthasar, Hochdorf, Führung ca. 1 ½ Std. Leitung/Anmeldung: Ursula Frutig, 044 761 80 66. Bahnhof. 11.15: Arbeitsgruppe für Seniorendienste: Mittagstisch. An-/Abmeldung: Heidi Kleinhans, 044 761 09 88. Organisation Pro Senectute. Restaurant Rosengarten. 17.00: Herbstfest mit Zentrumstaufe, Festwirtschaft mit LiveMusik, Hüpfburg und Karussell. Mit Rabatten, Sonderangeboten und Wettbewerb. Zentrum Oberdorf. Centralweg. 19.00: Publikumsvortrag «Kiefer-/ Gesichtschirurgie» Entwicklungen und Fortschritte. Referat: Dr. Dr. med. dent. Henri Thuau, Facharzt für Kiefer- und Gesichtschirurgie. Spital (Mehrzweckraum, Haus Rigi (1. Stock). Melchior-Hirzel-Weg 40. 20.15: Jazz am Donnerstag mit «La Marotte Swingtett». Bar ab 18.30 Uhr, Eintritt frei, Kollekte. Kellertheater LaMarotte. Centralweg 10.

Bonstetten 07.15: Mittelschwere Wanderung, gemächliche Gruppe: HembergFuchslöcheren-RigelschwendiBendel-Salomonstempel-Hemberg. Wanderzeit ca. 3¼ Std. Anmeldung und Auskunft: Ernst Baumann, 044 700 08 06. Bahnhof.

Hausen am Albis 21.00: In Concert: «JuicyJazz» Vocal Ensemble - A Cappella Unplugged. Barbetrieb ab 20.30 Uhr. Mülibar. Gemeinschaftsraum Mülimatt. Rifferswilerstrasse.

Kappel am Albis 13.30: Führung durch die Klosteranlage, Treffpunkt Eingang Amtshaus (Réception). Kloster Kappel. Kappelerhof 5.

Obfelden 20.00: Kultur Obfelden präsentiert: Stefan Waghubinger, österreichischer Kabaretist mit «Aussergewöhnliche Belastungen». Türöffnung und Barbetrieb ab 19.30 Uhr. Schulhaus Chilefeld (Singsaal). Dorfstrasse 65.


Veranstaltungen

Freitag, 22. September 2017

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Unfall-Szenario mit Zug Beim gemeinsamen Kochen und Lastwagen und Essen ins Gespräch kommen Feuerwehr Affoltern lädt zur Hauptübung

«Tavolata»: Pro Senectute Affoltern lädt zum Sonntagstreff Oft ist es nicht einfach, Leute zu finden, mit denen man sich zu einer Tischrunde treffen und sich über Erlebtes austauschen kann, besonders am Sonntag nicht. Hier setzt das neue Angebot «Tavolata» an.

Vor vier Jahren übte die Stützpunktfeuerwehr Affoltern schon einmal an der Bahnlinie. Diesmal spielt sich die «Action» jenseits der Gleise ab. (Archivbild -ter.)

An der jährlichen Hauptübung zeigt die Stützpunktfeuerwehr Affoltern der Bevölkerung ihr Handwerk. Diesmal müssen die Feuerwehrleute am Samstag, 30. September, einen Unfall mit Zug und Lastwagen bewältigen. «Das wird ein grosser ‹Kuchen›», verrät Roger Hofstetter, Feuerwehr-Offizier und Organisator der Affoltemer Hauptübung. Das Szenario sieht einen Unfall vor, woran ein Zug und ein Lastwagen beteiligt sind. Es gilt, den Schadenplatz vor Gefahren zu sichern – etwa Chemikalien und der Strom der Fahrleitung –, Verletzte zu retten und den Schaden einzudämmen. Unterstützt wird die Feuerwehr Affoltern voraussichtlich von einem SBB-Löschzug.

Ausstellungen Aeugst am Albis Kommbox im Gemeindehaus, Dorfstrasse 22: «350 Jahre Kirche Aeugst» Am 1. September 1667 wurde die Kirche feierlich eingeweiht. Viel Wissenswertes über vergangene Zeiten und historische Dokumente sowie Herausforderung und Nachdenken über die Zukunft der Kirche. Mo, 8-11.30/ 16-18.15, Di/Do, 8-11.30, Mi, 8-11.30/14-16.30 Uhr. Bis 10. Dezember.

Aeugstertal Pegasus Small World Spielzeugmuseum, Habersaat: Mechanische und elektrische Spielzeuge von 1960 bis 1980erJahre. Mi-So, 11-18 Uhr. Bis Ende März 2018.

Affoltern am Albis Galerie Märtplatz, Obere Bahnhofstrasse 7: Kunstausstellung KA: «Auf den zweiten Blick». Eva Christen, Heidi Nil und Inés Hubacher im Gemeinschaftsprojekt «Wechselspiel». Fr, 17-20, Sa, 9-12, So, 11-14 Uhr. Bis 24. September.

Kappel am Albis Kloster Kappel (Klosterkeller/Klostercafé/Gänge), Kappelerhof 5: «Reduktion und Eigentliches», Bilder von Marcus Watta. Von 24. September bis 7. November.

Stallikon Schulhaus Loomatt: Kunstforum Stallikon: Skulpturen aus Holz von Toni Lengen, Stallikon. Mo, Mi. Do, Fr 15-19, Di 15-20, Sa 10-12 Uhr. Bis 29. Oktober.

Eine grosse Herausforderung der diesjährigen Hauptübung wird sein, wie man den eingeschränkten Platz, der zur Verfügung steht, sicher und effizient nutzen kann. «Die Bevölkerung soll sehen, weshalb man auch mal eine Strasse sperren muss», so Hofstetter. Die Hauptübung findet von 14 bis 17 Uhr statt. Der für die Bevölkerung spannende Teil spielt sich zwischen 14.30 und 15.30 Uhr im Bereich Lindenmoosstrasse/Dachlisserweg ab. Das Fachreferat zum Thema Schadenplatzorganisation nach der Übung ist dann nur noch an die Feuerwehrleute und ihre geladenen Gäste gerichtet. (tst.) Hauptübung der Stützpunktfeuerwehr Affoltern, Samstag, 30. September, 14.30 bis 15.30 Uhr, Lindenmoosstrasse/Dachlisserweg, Affoltern.

Mongolisches am Herbschtmäärt

Nahezu zwei Drittel der Mongolen leben als Nomaden. (Bild zvg.) Mongolei – was wissen wir über dieses Land? In der Schule hat man vielleicht noch von Dschingis Kahn gehört, aber dann hört das Wissen über dieses schöne Land meist auf. Oder wer wusste, dass die Mongolei 40-mal grösser ist als die Schweiz, aber nur 3 Millionen Einwohner dieses grosse Land bevölkern? Es gibt Wüsten, Steppen, grosse Waldgebiete, Berggebiete wie bei uns, nur ist noch alles Natur pur. Nahezu zwei Drittel der Bevölkerung sind Nomaden, die in Jurten (Zelten) leben. Sie ziehen mit ihren Tierherden, Pferde, Kühe, Schafe, Ziegen und Kamelen im Land umher. Mehr über die Mongolei lässt sich am Wettswiler Herbschtmäärt vom 24. September erfahren. In einer original mongolischen Jurte wird die bekannte Musikgruppe «Egschiglen» einige Konzerte geben. So kann man ein erstes Mal im Leben einer Pferdekopfgeige zuhören, über die Stimmentechnik eines ChoomiiSängers (Obertongesang) staunen oder die Augen an den Mongolischen Kostümen und an den Tänzen einer mongolischen Tänzerin erfreuen. Für den Gaumen gibt es mongolischen Tee und «Chuuschuur» (mongolische Teigtaschen). Hans Stadtmann-Khadbaatar Wettswiler Herbschtmäärt am Sonntag, 24. September, 11 bis 17 Uhr.

Füreinander kochen, miteinander essen und diskutieren – dies bedeutet für alle Menschen eine Bereicherung des Alltags. «Tavolata» bietet diese Möglichkeit. Das erste Treffen findet am Sonntag, 1. Oktober, 11 bis 16 Uhr im Familienzentrum Affoltern a. A. (Nähe Kronenplatz) statt und ist gleichzeitig eine Informationsveranstaltung. Beim gemeinsamen Kochen und anschliessenden Essen kommt man ins Gespräch und lernt sich kennen. Ziel der «Tavolata» ist es, Menschen zusammenzubringen, damit sie in vertrauter Atmosphäre miteinander essen und sich unterhalten können.

Freiwillig Helfende gesucht Die erste «Tavolata» ist kostenlos und wird von den Mitgliedern der ProSenectute-Ortsvertretung Affoltern organisiert. Zu Beginn werden Informa-

Mitglieder der Pro-Senectute-Ortsvertretung Affoltern. Von links: Regina Helfer, Heidi Kleinhans (Leiterin), Peter Leuenberger und Yvonne Wildi. (Bild zvg.) tionen zum Projekt vermittelt, danach gibt es ein leckeres Mittagessen. Im Anschluss sind alle zu Kaffee und Kuchen und zum gemütlichen Beisammensein eingeladen. Die Räumlichkeiten sind rollstuhlgängig. Weitere «Tavolata»-Treffen sollen ab 2018 jeden zweiten Sonntag im Monat stattfinden. Dafür werden noch freiwillig Helfende gesucht, ob fürs

Küchenteam, den Service oder zum Einkaufen. Wer Lust hat mitzuhelfen, ist gerne willkommen. (pd.) Erste «Tavolata» am Sonntag, 1. Oktober, 11 bis 16 Uhr im Familienzentrum Affoltern. Anmelden bis 28. September bei Heidi Kleinhans, Telefon 044 761 09 88; Yvonne Wildi, Telefon 044 761 58 82; Regina Helfer, 044 761 03 91 oder Peter Leuenberger, 044 761 00 84.

Wer sorgt für mich im Alter? CareNet+: Vortrag mit Podiumsdiskussion in Affoltern Man führt ein eigenständiges, selbstbestimmtes Leben, bis ein Vorfall alles auf den Kopf stellt. Das kann ein Sturz oder ein Schlaganfall sein – und plötzlich ist man auf Hilfe angewiesen. Bei einfacheren Vorfällen können Angehörige, die Spitex oder andere Pflegedienste die Betreuung und Pflege sicherstellen. Was aber, wenn der Heilungsprozess nicht so fortschreitet, wie man sich das wünscht oder die Pflege zunehmend anspruchsvoll wird? Mit steigender Lebenserwartung nimmt die Anzahl Menschen mit Mehrfachdiagnosen zu. Die Schwierigkeit besteht darin, dass Leistungen im Gesundheits- und Sozialbereich noch kaum aufeinander abgestimmt sind. Hier setzt das von Pro Senectute Kanton Zürich getragene Projekt CareNet+ an: Es will die Altersversorgung verbessern, indem es die Aktivitäten von Leistungserbringern und Kostenträgern gezielt koordiniert.

Einzigartige Dienstleistung Die Bevölkerung im Bezirk Affoltern profitiert seit mehr als einem Jahr von dieser Dienstleistung, die in der

Die Koordinationsstelle CareNet+ berät und betreut. (Bild zvg.) vorliegenden Form in der Schweiz einzigartig ist. Karin Schmidiger, Leiterin der Koordinationsstelle CareNet+, berät und betreut Personen, die umfassende individuelle Hilfe im gesundheitlichen und sozialen Bereich brauchen. Sie bezieht frühzeitig alle beteiligten Fachleute sowie Angehörige mit ein, um eine umfassende Planung, Behandlung und optimale Pflege und Betreuung bieten zu können. So wird

sichergestellt, dass Betroffene auch in schwierigen Situationen nie alleine dastehen. An der Informationsveranstaltung «Wer sorgt für mich im Alter?» erfahren Interessierte mehr über die Zukunft ihrer Gesundheitsversorgung. Eine Anmeldung ist nicht notwendig. Vortrag mit Podiumsdiskussion am Dienstag, 26. September, 19 Uhr, Kasinosaal, Marktplatz 1, Affoltern.

«Wege aus der Brüllfalle» Vortrag im Familienzentrum, Affoltern Zimmer aufräumen, Hausaufgaben anfangen, Computer abstellen – «Wege aus der Brüllfalle» handelt vom ganz normalen Erziehungsalltag, in dem Eltern immer wieder die Geduld verlieren und schliesslich ungewollt ihr Kind anbrüllen. Und das obwohl man sich jedes Mal wieder vornimmt, ruhig zu bleiben und ja nicht grob zu werden. Das Ergebnis solcher Eskalationen sind weinende oder trotzige Kinder und hilflose, frustrierte Eltern, die sich wieder einmal als Versager fühlen. Was können Eltern tun, wenn ihre Kinder auch nach fünfmal Bitten immer noch nicht reagieren?

telt ein Vorgehen, wie sich Eltern ohne Brüllerei und Androhung von Gewalt durchsetzen und ihren Kindern auch in Konfliktsituationen respektvoll begegnen können. (mf)

Wenn Eltern die Geduld verlieren ... (Bild zvg.)

Vortrag «Wege aus der Brüllfalle» am Mittwoch,

Genau an diesem Punkt setzt am Mittwoch, 27. September, von 19.45 bis 21.45 Uhr der Film an. Er vermit-

27. September, 19.45 bis 21.45 Uhr im Familienzentrum, Affoltern. Anmelden: Tel. 044 760 21 13 oder kurse@familienzentrum-bezirk-affoltern.ch.


Sport

Freitag, 22. September 2017

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Dressur und Springen in Mettmenstetten Die Schweizer Meisterschaft im Vierkampf findet dieses Jahr im Knonauer Amt statt, am 23. und 24. September Die Mitglieder des Reitvereins Birkenhof und besonders die für den Vierkampf Verantwortliche Susanne Schelling sowie ihre Helfer haben es sich zur Aufgabe gemacht, einen unvergesslichen Anlass auf die Beine zu stellen. Dressur und Springen finden am 23. und 24. September in der Reitanlage Ghei in Mettmenstetten statt.

besteht die Herausforderung immer noch im Reiten fremder Pferde. Jedes Team stellt zwei geeignete Pferde zur Verfügung und durch das Los ergibt sich die Vierergruppe. Von Vorteil sind späte Startnummern, dann kann man sich die Pferde in Ruhe anschauen und besser den eigenen Teammitglieder zuteilen. Wer Chancen auf das Podest hat, ergibt sich aus den Resultaten der laufenden Saison. Bei den A-Teams belegten Zug und Lorze jeweils die ersten Plätze. Erwartet wird toller Sport mit vielen hervorragenden Leistungen in allen Disziplinen, gute, leistungsbereite Pferde und schönes Wetter. Die Organisatoren freuen sich über viele Zuschauer, die das Engagement und den Eifer der Teilnehmenden honorieren. (pd.)

Nach fünf Qualifikationsturnieren steht nun der Höhepunkt der Saison bevor. 18 Teams werden auf verschiedenen Stufen um die Medaillen kämpfen. Die Junioren tragen ihre Meisterschaften schon seit Jahren aus. Im vergangen Jahr besetzten die A-Equipen Lorze, Egnach Bodensee und Zug sowie bei den B-Equipen Zug, Egnach Mostindien und Birkenhof Albis das Schweizer Meister-Podest.

Das Programm, Samstag, 23. September, 9 Uhr Mannschaftsführersitzung, Mehrzweckgebäude Brunnmatt, Obfelden 10.15 Uhr Start Laufen, Reussebene Ottenbach

Erprobtes Teilnehmerfeld Die letztes Jahr zum ersten Mal durchgeführte Schweizer Meisterschaft für die Aktiven (ab 21 Jahren) wurde auch dieses Jahr ausgeschrieben. 2016 kämpften sich erfolgreich Unterwalden und Säuliamt auf das Podest. In der Einzelwertung gelten wiederum Simone Suter, Anna Indergand und Nathalie Oliveri als Favoritinnen. Leider kämpfen 2017 nur fünf aktive

13.30 Uhr Start Dressur, Reitanlage Ghei, Mettmenstetten 17.45 Uhr Start Schwimmen, Schwimmbad Röhrliberg, Cham

2016 holte sich der Kavallerieverein Bezirk Affoltern Silber an den Schweizer Vierkampf-Meisterschaften. (Bild Archiv)

Sonntag, 24. September 10 Uhr Start Springen, Reitanlage Ghei,

Teams um den Titel. Das Teilnehmerfeld setzt sich zusammen aus erprobten Vierkämpferinnen und Vierkämpfern und sportlich aktiven Damen und Herren. Der Modus ist im Vergleich

zum Junioren-Vierkampf leicht abgeändert. Die Laufstrecke ist nur 1500 Meter lang, anstatt 3000 Meter. Verlangt werden vier eigene Pferde. Das Dressurprogramm ist identisch mit

dem Junioren Vierkampf-Programm. Ebenso der A-Parcours, welcher 90 Zentimeter beträgt und als Stilspringen mit Fehlerbewertung durchgeführt wird. Beim Junioren-Vierkampf

Mettmenstetten Ab 11.30 Uhr Apéro für Sponsoren, Gäste, Pferdebesitzer und Mannschaftsführer 14.15 Uhr Einmarsch und Siegerehrung Weitere Infos unter www.rv-birkenhof.ch.

Erster Rang für Alessia Danelli Leichtathletik Nachwuchs Meisterschaften

Fans können sich beim HSV Säuliamt auf attraktiv, schnell wechselnde Spiele freuen. (Bild zvg.)

Ein sportlicher Tag voller Handball Saisonauftakt beim HSV Säuliamt Am kommenden Samstag, 23. September, findet in der Stigelihalle der Saisonauftakt des HSV Säuliamt statt – eine Veranstaltung, die Geselligkeit und Sport verbindet. Der kommende Handball-Tag beginnt am Samstagmorgen mit der Sponsorenolympiade. Dabei wird der gesamte Verein bunt durchmischt in kleine Teams aufgeteilt. Nun müssen mehrere Aufgaben absolviert und möglichst viele Punkte erspielt werden. Die im Vorfeld gesammelten Sponsoren spenden schliesslich pro Punkt einen Geldbetrag, welcher direkt dem Verein zugute kommt. Im Anschluss folgt dann die Heimpremiere aller Aktivteams und der Juniorenkategorie U15: Junioren U15: 14 Uhr HSV Säuliamt – HC Dietikon-Urdorf Herren 2: 15.30 Uhr HSV Säuliamt – SG Limmat Schlieren-Hcdu Herren 1: 17 Uhr HSV Säuliamt – SG Einsiedeln/March-Höfe.

Handballsamstag mit Rundumversorgung Jede interessierte Person und alle Handballfans im Knonauer Amt sind herzlich eingeladen, die Teams des HSV Säuliamt zu unterstützen und die Faszination Handball hautnah zu erleben. Auch für Gaumenfreunden ist gesorgt mit dem berühmten Schnitzelbrot von Willy, dem Kioskchef, und feinem selbst gebackenen Kuchen findet jeder das passende Kulinarische. Sollte während den spannenden Partien dann Durst aufkommen, findet sich am Hallenkiosk jede Menge Abhilfe für dieses Problem. Wer also am Samstag noch keine weiteren Pläne hat, komme vorbei und begegne einer dynamischen, abwechslungsreichen, aber nicht alltäglichen Sportart. Der HSV Säuliamt würde sich sehr freuen, Interessierte in der Sporthalle Stigeli begrüssen zu dürfen. (pd.)

Eine erfolgreiche Saison geht für die Obfelder Leichtathletin Alessia Danelli mit dem Weitsprungtitel an den Nachwuchs Schweizer Meisterschaften zu Ende.

Der Sieg ist nicht alles

Bereits im Februar dieses Jahres konnte sich die Athletin aus Obfelden an den Schweizer Hallen-Nachwuchsmeisterschaften Gold umhängen lassen. Mit der Qualifikation für die U20Europameisterschaften in Grosseto, Italien, erlebte sie sicherlich einen Höhepunkt in ihrer noch jungen Sportkarriere. Mit der Schweizer Delegation durfte sie in die Toskana reisen und sich auf den grossen Event freuen, welcher Mitte Juli stattfand. «Kurz vor dem Wettkampf war ich sehr angespannt, weil dies mein erster so grosser Wettkampf war, aber auch, weil meine Heimtrainerin Rita Schönenberger nicht anwesend war», erinnert sich Alessia Danelli. Schon beim Einspringen fand sie nicht den idealen Set-up, was nichts Gutes ahnen liess. Als erste Athletin stieg sie in den Wettkampf ein und musste sogleich einen Übertritt verbuchen. Die beiden nächsten

Nach einer kurzen Enttäuschung, ihre Topform nicht abrufen zu können, überwog die Freude, an so einem Grossanlass teilgenommen zu haben und am Gewinn einer grossen Erfahrung. Der Teamspirit, der Austausch mit Athleten aus anderen Nationen sowie das Schnuppern von internationaler Luft entschädigte die Nichtwertungen bei Weitem. Umso mehr freute sich Alessia Danelli, dass sie bei kühlem und regnerischem Wetter am 9. September in Winterthur den Schweizer Meistertitel im Weitsprung holen konnte. Die Bedingungen waren an diesem Wochenende für alle Athleten schwierig. Trotzdem vermochte sich Alessia Danelli während des Wettkampfes zu steigern und sicherte sich so den obersten Podestplatz. Eine Woche später, an den Schweizer Staffelmeisterschaften über 4x100 m, hat sich Alessia als Startläuferin mit ihren drei Kolleginnen Lynn Mantingh, Lena Wernli

Versuche konnten leider auch nicht bewertet werden und Alessia schied mit drei Fehlversuchen aus der Wertung aus.

Alessia Danelli. (Bild Marco Danelli) und Nathacha Kouni – mit neuer Schweizer Allzeit-Bestleistung – nochmals Gold umhängen lassen. «Dieser Sieg als Mannschaft freut mich im letzten Event der Saison ganz besonders», meinte die aufgestellte und willensstarke Athletin. Bekanntlich ist ja nach der Saison bereits wieder vor der Saison. Doch bevor die Wintersaison wieder los geht, sind Ferien und Regeneration angesagt. Im nächsten Jahr stehen die U20-Weltmeisterschaften in Tampere, Finnland, auf dem Plan. Doch um dieses Ziel zu erreichen sind noch viele Trainingseinheiten und Sprünge in die Sandgrube angesagt. (pd.)

186 aktive Schützen Das Bezirksschiessen 2017 zog wieder zahlreiche Schützen an Am 26. August und 1. September führte die Pistolenschützengesellschaft Affoltern den Wettkampf auf der Schiessanlage Chüeweidhölzli durch. 26 Schützen und Schützinnen kämpften um die besten Rangierungen. Einzelrangliste Sektionswettkampf 25 m: 1. Gilbert Moraz (SV), 146 Pt., frei Pistole. 2. Paul Stutz (V), Ordonnanzpistole, 146 Pt. 3. Matthias Wildhaber (E), Ordonnanzpistole, 146 Pt., alle Pistolenschützengesellschaft Affoltern. Einzelrangliste Sektionswettkampf 50 m: 1. Paul Stutz (V), Ordonnanzpistole, 93 Pt. 2. Alfred Huber (SV), freie Pistole, 92 Pt. 3. Peter Stucki (SV),

Ordonnanzpistole, alle PSG Affoltern.

Gewehrwettkampf Am 2., 3. und 15. September führte der FeldschützenHeinz Hug traf am verein Bonstetten besten. (Bild zvg.) auf der Schiessanlage Lochenfeld ein gut organisiertes Bezirksschiessen bei sehr guten Bedingungen durch. 160 Schützen und Schützinnen lieferten sich einen spannenden Wett-

kampf. Die ausführlichen Ranglisten sind auf der Homepage des Bezirksschützenvereins Affoltern www.bsva.ch aufgeschaltet. Für den Bezirksvorstand, Primus Kaiser Einzelrangliste, alle Sportgeräte: 1. Heinz Hug (V, FW), 96 Punkte, FSV Ottenbach. 2. Dominic Frei (E,90), 96 Pt. SG Aeugst, 3. Jürg Pfister, (E, 5703), 96 Pt., FSV Knonau. Sieger der Vereinsschiessen: Kategorie 2: FSV Wettswil mit einem Durchschnitt von 92.486 Punkten. Kategorie 3: FSV Ottenbach, Schnitt von 91.551 Punkten. Kategorie 3: FSV Hedingen, Schnitt von 90.113 Punkten.


Sport

Freitag, 22. September 2017

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Säuliämtler SportsAwards ab 2018 in Mettmenstetten? Die Preisverleihung in der «Nacht des Ämtler Sports» mit einigen Neuerungen Die Ämtler Sportlerinnen und Sportler des Jahres werden ab 2018 voraussichtlich in der Eventhalle im Grindel in Mettmenstetten gekürt. Das Organisationskomitee stellte an einem Sponsoren-Apéro in Affoltern weitere Neuerungen in Aussicht. ................................................... von werner schneiter «Bewährtes bewahren – Neues wagen»: Diese Aussage bildet Richtschnur für das Organisationskomitee der Säuliämtler SportsAwards. Die Veranstalter feierten im Januar 2017 das 10-JahreJubiläum. Die Preisverleihung soll nun ab 2018 nach den Worten von OK-Präsident Hans-Peter Feller «zeitgemässer, moderner und trendiger» daherkommen – den guten Feedbacks für die bisherigen Austragungen zum Trotz.

Neu an einem Sonntag Ämtler Sportlerinnen und Sportler des Jahres werden künftig nicht mehr im Kasinosaal in Affoltern geehrt, sondern voraussichtlich in der Eventhalle im Grindel in Mettmenstetten – nach Fellers Empfinden ein passendes Lokal für diesen Anlass, der im Weiteren nicht mehr am Samstagabend, sondern am späteren Sonntagnachmittag, ab zirka 16 Uhr, über die Bühne gehen wird. Nächstes Jahr am Sonntag, 28. Januar. Die Preisverleihung findet ab zirka 17 Uhr statt, wobei der vorgängi-

Apéro für die Sponsoren der Säuliämtler SportsAwards bei der Mobiliar Generalagentur in Affoltern, von links: TeamKoach-Chef Kurt Müller, Neu-OK-Mitglied Michael Meier, Mobiliar-Generalagent Thomas Naef und OK-Präsident Hans-Peter Feller. (Bild Werner Schneiter) ge Ablauf im Grossen und Ganzen beibehalten wird. Es werden Bilder und Filme der Athleten gezeigt, und diese werden auch interviewt. Als Moderator fungiert neu der ehemalige Spitzenläufer Philipp Bandi – mehrfacher Schweizer Meister. Diese Ehrungen werden rund eineinhalb Stunden in Anspruch nehmen, ab 18.30 Uhr ist dann Barbetrieb. «Bei mehr als der Hälfte der Zeit, die der Anlass bean-

sprucht, sollen die Athletinnen und Athleten im Fokus stehen», sagte Hans-Peter Feller. Mit dem Weglassen eines Nachtessens entfällt ein Eintrittsgeld zur Veranstaltung, wodurch sich das OK erhofft, dass die SportsAwards über das Stammpublikum hinaus frequentiert werden – und der Anlass vermehrt auch bei einem jüngeren Publikum Gefallen findet. «Es war in den vergangenen Jahren nicht

einfach, Eintrittstickets zu verkaufen», so Feller.

Newcomer-Kategorie und Sportprominenz im OK Änderungen erfährt auch die Kür der Athleten. Wie bisher werden die Awards für Frauen und Männer vergeben. Hinzu kommt neu eine Newcomer-Kategorie, jene der U20 für beide

Geschlechter. Hier darf eine Athletin/ein Athlet nur einmal als Gewinner ausgerufen werden. Die Sportler des Jahres werden zu 30 Prozent von einer Fachjury und zu 70 Prozent von der Bevölkerung gewählt. Die bisherigen Saalstimmen entfallen. «Wir hoffen weiterhin auf Weltmeisterinnen, Europameister und Olympiateilnehmer in unserem Kandidatenfeld», fügte HansPeter Feller an und gab mit Freude bekannt, dass fortan zwei Spitzenathleten im Organisationskomitee mitarbeiten wollen: Boulder-Weltmeisterin Petra Klingler aus Bonstetten und der vor drei Wochen zum Schweizer Meister am Boden gekürte Obfelder Turner Michael Meier. Im Weiteren halten die Organisatoren am bisherigen Werbekonzept fest. «Unseren Sponsoren bieten wir auch in diesem intimeren Rahmen eine gute Plattform», versprach Feller, auch mit Blick zum Gastgeber des Sponsoren-Apéros, Thomas Naef, Generalagent der Schweizerischen Mobiliar in Affoltern. Die Mobiliar, mit einem Anteil von 55 Prozent Marktleader im Säuliamt, wendet jährlich 120 000 bis 140 000 Franken für Sponsoring auf. Unterstützt werden Vereine und deren Anlässe, insbesondere aber auch der Nachwuchsbereich. Nach dem Sponsoren-Apéro vermittelte Kurt Müller, Manager des Teams Koach, einen interessanten Einblick in seine Trainertätigkeit im Ausdauerbereich, namentlich bei den Triathleten. ................................................... > Bericht in der nächsten Ausgabe

Ein Kantersieg im Cup für den FC KMM

Die jungen Wilden siegreich

5:2 gegen FC Turkuaz Zürich

Wie in den letzten Jahren zogen die Anmeldungen erst in den letzten Tagen vor dem Turnier an, sodass insgesamt 95 Aktive und 40 Plauschspieler am 45. Turnier in Affoltern in sieben Leistungs-, vier Altersklassen und zwei Doppelkonkurrenzen antraten.

Der FC Knonau-Mettmenstetten hat das zweite «Rumox Cup Aktive Herren»-Spiel auswärts beim FC Turkuaz Zürich mit 5:2 überlegen für sich entscheiden können und steht somit in der dritten Runde. Die Männer rund um Haupttrainer Bledar Gjoshi haben die zweite Runde im «Rumox Cup Aktive Herren» erfolgreich gemeistert. Die Uhr tickte erst fünf Minuten, als Genci Ismjlaj nach einer schönen Kombination die Führung für den FC KMM markierte und das 0:1 schoss. Nur wenige Sekunden später war es Mergim Ismajlaj, der zum 0:2 in der zehnten Minute erhöhte und den gegnerischen Torwart mit seiner Aktion regelrecht blossstellte.

0:3 nach 20 Minuten Die Gastgeber aus Zürich machten den Eindruck, als seien sie vom hohen Tempo von «Bledar’s Eleven» überrascht worden und wussten offensichtlich keinen Rat, wie sie die Offensivaktionen der Ämtler stoppen konnten. Als sei dies noch nicht genug, holte Bledi Ismajlaj zu einem weiteren Paukenschlag aus und verwertete mit einem Weitschuss in der 21. Minute völlig ungehindert das 0:3. Auf dem feuchten Kunstrasen setzten Aimé Kouadio und Kushtrim Ismajlaj mit ihrer Schnelligkeit einen drauf und entpuppten sich als Dorn im Auge der gegnerischen Verteidigung. Kurz vor der halben Stunde statuierte Genci Ismajlaj erneut ein Exem-

pel und traf zum zweiten Mal – es stand nun 0:4 für den FC KMM. In der 35. Minute setzte Kushtrim Ismajlaj zum 0:5 nach.

Zwei Ehrentreffer für den FC Turkuaz Zur zweiten Halbzeit entschieden sich die Gäste aus dem Knonauer Amt wohl für eine angezogene Handbremse. Es schien jedoch schon fast so, als hätten die Gegner Mühe, das Spielgeschehen selbst in die Hand zu nehmen. Die gegnerischen Fans mussten sich bis zur 60. Minute gedulden, ehe eine erste Chance für den FC Turkuaz Zürich zu sehen war. Erst Kent Bögli erzielte das 1:5. Nach dem grandiosen Torfestival in der ersten Halbzeit plätscherte das Spiel nun so vor sich hin. Die Heimmannschaft konnte, der FC KMM wollte nicht mehr. Zwei Minuten vor Schluss erzielte Enes Sarac für den FC Turkuaz Zürich noch ein zweites Gnadentor und korrigierte das Schlussresultat auf 2:5. Mit einer weiteren Glanzleistung zieht der FC Knonau-Mettmenstetten in die dritte Runde ein und hofft bei der Auslosung auf einen attraktiven Gegner. (pd.) Matchtelegramm FC Turkuaz Zürich – FC KnonauMettmenstetten 2:5 (0:5), Sportplatz Juchhof 1, in Zürich. Tore: 5’ G. Ismajlaj (0:1), 10’ M. Ismajlaj (0:2), 21’ B. Ismajlaj (0:3), 28’ G. Ismajlaj (0:4), 35’ K. Ismajlaj (0:5), 60’ K. Bögli (1:5), 88’ E. Sarac (2:5). Aufstellung: J. Jurcevic, F. Krasniqi, J. Steinemann, B. Gjoshi, F. Sula, A. Kouadio, B. Ismajlaj, D. Lüscher, K. Ismajlaj, M. Ismajlaj (C), G. Ismajlaj, M. Gjini, L. Sefedini, L. Ismajlaj. Bemerkungen: FC KMM ohne L. Kaba, J. Ewason, H. Nemany, N. Ahmeti, J. Ewason, A. Mazza, L. Vollenweider.

Tischtennisturnier des Ttcaa vom 17. September

Der neue Turnierchef Daniel Raschle konnte die Spieler um 8.30 Uhr in der Affoltemer Stigelihalle begrüssen. Das gesamte Turnier verlief erfreulich unaufgeregt, trotz gelegentlicher lautstarker Gesten und Rufe von Spielern und Betreuern. Hierbei überwogen Berner Kraftausdrücke das Spielgeschehen. Zur Verbesserung der eigenen Leistung verhalf dies nur kurzzeitig.

Schweizer Meister muss sich der Jugend geschlagen geben Mit rund zehn Teilnehmern je Verein konnten Rapperswil, Luzern und Wädenswil die meisten Titelgewinne einheimsen. Der Nachwuchs im Tischtennis zeigte dabei überragende Leistungen, sodass sich auch der ehemalige Einzel-Schweizer-Meister und amtierende Doppel-Schweizer-Meister Christian Hotz (Wil SG) in der höchsten Stärkeklasse A19 geschlagen geben musste und lediglich die höchste Doppelkonkurrenz mit seinem Partner Norbert Tofalvi (Wädenswil) für sich entscheiden konnte. Die Säuliämtler konnten achtbare Erfolge erzielen, mit zwei zweiten und einem dritten Platz (Einzel C10 – Robin Feuz, Einzel D2 – Adrian Raschle und Einzel O40 – Michael Schlacher).

Das Turnier des Ttcaa bot zahlreiche spannende Duelle auf höchstem Niveau. (Bild zvg.)

Plauschturnier am Nachmittag Auch dieses Jahr veranstaltete der Ttcaa am Nachmittag einen Wettbewerb für jedermann, -frau, sowie Kinder und Jugendliche, bei dem sich nichtlizenzierte Spielerinnen und Spieler in ihren Altersklassen in Gruppenspielen miteinander messen konnten. Die insgesamt 40 Teilnehmenden zeigten grossen Ehrgeiz und eine beachtliche Leistungsstärke beim Spiel mit dem kleinen Ball. Die Türen

beim TTC Affoltern am Albis stehen fürinteressierte Spieler für ein Probetraining, an einem Montagabend, ab 20 Uhr, offen. Um zirka 18 Uhr war dann Schluss. Die Preise im Wert von über 1500 Franken (+ 50 % zum Vorjahr), sowie zahlreiche Sachpreise, waren verteilt und der Hunger in der reichlich ausgestatteten Cafeteria bestens gestillt, sodass der Anlass dank reibungslosem Turnierablauf erfolgreich beendet werden konnte. (pd.)


Veranstaltungen


Extra

Freitag, 22. September 2017

menschen im säuliamt

herkömmliches

«Ich spezialisierte mich auf Statik und Festigkeitsberechnungen»

Unterfangen

Anton Stebih kam 1960 von Slowenien in die Schweiz. Er hatte Maschinenbau studiert und arbeitete bis zu seiner Pensionierung an Grossprojekten wie dem Gotthardtunnel oder der Expo 1964 in Lausanne mit. Seit 1991 wohnt er mit seiner Frau in Stallikon.

ren die hohe Last des Platzes mit seinem Verkehr tragen.»

Grosse Verantwortung

................................................... mit anton stebih sprach marianne voss Der Gotthard-Strassentunnel, der ist ein wichtiger Teil von Anton Stebihs Leben! Der Maschinenbauer war dort jahrelang mit an der Arbeit. Nicht am Tunnel selber, sondern an den Tunnellüftungsschächten. Schon zu Beginn des Gesprächs in seiner Stube kramt er zahlreiche Unterlagen hervor: Skizzen, Bilder, Pläne und das Längsprofil des Tunnels. Und er erklärt: «Die Lüftungsschächte haben einen Durchmesser von etwa fünf Metern, der höchste ist über 500 Meter hoch.» Zur Wartung, Kontrolle und Reinigung der Drainagen seien neben den Schachtköpfen Aufzugsanlagen stationiert. «Ich habe damals bei der Elektrowatt gearbeitet und den Auftrag für die Entwicklung dieser Aufzugsanlagen bekommen. Sie waren ganz in meiner Verantwortung.» Er kommt beim Erzählen richtig ins Feuer. Spannend sei das gewesen und herausfordernd. «Ich fühlte mich fast wie ein Erfinder. Die Konstruktionen und Berechnungen waren alle von mir.» Ähnliche Arbeiten hat er auch am Seelisbergund am Gubristtunnel ausgeführt. Zusammenfassend sagt er: «Ich hatte mich vor allem auf Statik und Festigkeitsberechnungen spezialisiert, das war meine Stärke.»

Expo 64 und Bahnhofplatz Anton Stebih wurde Anfang 1929 in einem Bauernhaus in Slowenien geboren. Die Hebamme konnte trotz des vielen Schnees gerade noch rechtzeitig mit dem Pferdeschlitten geholt werden. Er habe zusammen mit seinen drei Brüdern und seinen liebevollen Eltern eine schöne Kindheit verbracht, erinnert er sich. Der Ausbruch des Zweiten Weltkriegs machte einen Strich durch seine Pläne, ein Gymnasi-

wetter

Anton Stebih erklärt anhand von Plänen und Skizzen seine herausfordernden Aufgaben. (Bild Marianne Voss) um zu besuchen. Seine Mutter starb, zwei seiner älteren Brüder waren weg, und die Intellektuellen – also auch die Lehrer – wurden deportiert. Er half dem Vater auf dem Hof und holte die Matur nach dem Krieg nach. Dann studierte er sechs Jahre an der Fakultät für Maschinenbau in Ljubljana. «Nach dem Studiumsabschluss mit Diplom kam ich 1960 in die Schweiz, eigentlich mit der Absicht, während ein paar Jahren meine Kenntnisse zu erweitern.» Heute wohnt Anton Stebih mit seiner Frau in Stallikon, zur Familie gehört auch ein längst erwachsener Sohn. Anfangs – bevor er zur Elektrowatt kam – arbeitete er in verschiede-

nen Firmen. «Zuerst war ich in Liestal, aber die Arbeit war für mich zu wenig herausfordernd.» Er wechselte zur Firma Tuchschmid in Frauenfeld, die einen Auftrag für die Expo 64 in Lausanne erhalten hatte. «Ich führte statische Berechnungen für die Ausstellungshallen und das Expo-Theater vom Architekten Max Bill sowie für den Monorail-Bahnhof durch.» Seine nächste berufliche Station war die Firma Wartmann. Unter anderem war er dort Ende der 70er-Jahre mit dem Bahnhofplatz in Zürich beschäftigt. «Unter dem Platz wurde die erste Etappe der Unterführung gebaut. Ich berechnete dafür die Belastbarkeit der Stahlstützen, die nun seit rund 45 Jah-

Seit einigen Jahren ist Anton Stebih pensioniert und geniesst mit seiner Frau das schöne Haus und den Garten. «Das Haus habe ich selber gebaut», betont er nicht ohne Stolz. «Jeder Strich auf den Plänen war von mir, und auch die Bauleitung habe ich selber geführt.» Der Gemüsegarten gehöre heute zu seinen Hobbys, dort halte er sich gerne auf, wirft seine Frau lachend ein. Und auch das Reisen sei ihnen wichtig, sicher zweimal im Jahr sei eine schöne Reise angesagt. «Und früher gingen wir auch oft in die Oper», meint er. Der Weg nach Zürich sei ihnen inzwischen aber etwas zu aufwändig geworden. Doch zum Schluss möchte Anton Stebih nochmals auf seine berufliche Tätigkeit zurückkommen. Denn es ist ihm ganz wichtig zu sagen, dass er sich bei der Projektierung der Objekte und Anlagen immer seiner grossen Verantwortung bewusst gewesen sei. «Naturgesetze lassen sich nicht strapazieren, man kann sie nicht ignorieren.» Und er stellt die kritische Frage in den Raum: «Wie würde unsere Welt aussehen, wenn wir Techniker die Naturgesetze ignorieren würden, wie es Politiker oder Juristen teilweise mit ihren Gesetzen tun?» Wenn eine Anlage von ihm infolge eines Berechnungsfehlers oder durch Nichtbeachtung eines Naturgesetzes versagen würde, wären vielleicht sogar Menschenleben in Gefahr. «Das wären Leben, die ich juristisch und moralisch verantworten müsste.»

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Der sonderbare Ausdruck Unterfangen ist gewagter Herkunft. Er stammt aus der Vogelwelt und widerspiegelt die Perspektive der jungen Adler, die hoch über steilen Felsklippen in der Geborgenheit eines Horstes aufwachsen, bestens umsorgt von den Alten. Dann aber kommt der Tag, an dem sie fliegen lernen müssen und erbarmungslos über den Nestrand gestossen werden. Da ist nichts als gähnender Abgrund. Fliegen, wie macht man das? Der brutale Rausschmiss ist eine Zumutung auf Leben und Tod. Aber die Alten verfolgen das Geschehen mit wachen Augen und kreisen über ihrer Brut. Und wenn etwas schief gehen sollte, stechen sie blitzschnell hinab und fangen die Jungen mit ihren Flügeln auf. Sie unterfangen die gefährdeten Nestlinge – ein wahrhaft heikles und gewagtes Unterfangen. Der biblische Prophet Jesaja hat diese Naturbeobachtung aufs menschliche Vertrauen übertragen, indem er sinngemäss sagte: Der Gott, der uns wie auf Flügeln trägt, ist kein Schutzpatron für Nesthocker und erspart uns den Blick in die Abgründe des Daseins nicht. Er traut uns ein beschwingtes und beflügeltes Leben zu. Aber das kommt nicht anders zum Tragen als in den Herausforderungen und Begegnungen des Alltags: «Wer auf Gott vertraut, dem wachsen Adlersflügel» (Jesaja 40,31). (ubo) In der Serie «Herkömmliches» deutet Urs Boller die mutmassliche Herkunft von Wörtern und Begriffen.

Im Spital Affoltern geboren

Serie «Menschen im Säuliamt» In der Serie «Menschen im Säuliamt» berichtet Marianne Voss aus dem Leben von Menschen – ob jung oder alt, ob berühmt oder unbekannt –, die im Säuliamt wohnen oder im Bezirk Affoltern ihren Arbeitsplatz haben. Die Serie erscheint in loser Folge.

Malin Nina, 9. September.

offener brief

Fünf Jahre Warten ist genug Offener Brief zum Baubeginn A4Zubringer Obfelden/Ottenbach.

bauernregel «Durch des Septembers heit’ren Blick, schaut nochmals der Mai zurück.»

Sehr geehrter Herr Regierungspräsident, vor genau fünf Jahren, am 23. September 2012, hat das Stimmvolk des Kantons Zürich dem Autobahnzubringer Obfelden/Ottenbach mit grosser Mehrheit zugestimmt. Aber weit und breit ist noch kein Bagger in Sicht. Das stimmt uns nachdenklich und strapaziert die Geduld der Bevölkerung. Denn noch immer fährt der Durchgangs- und Schwerverkehr mitten durch unsere Dorfzentren. Wir sind uns bewusst, dass Sie und Ihr Team alles darangesetzt haben, dass das Projekt auch vor den verschiedenen Interessensverbänden Stand hält – was wir schätzen. Ebenso ist uns bekannt, dass weiterhin einige Rekurse beim Zürcher Verwaltungsgericht hängig sind. Gerade angesichts der Tatsache, dass das Projekt nicht mehr grundsätzlich infrage gestellt ist, fragen wir uns jedoch, weshalb die verbleiben-

den Projektierungsarbeiten und Verhandlungen nicht unabhängig von noch ausstehenden Urteilen an die Hand genommen werden? Damit könnte man doch wertvolle Zeit gewinnen. Können Sie uns erklären, aus welchen Gründen Sie nicht grünes Licht geben für den Schlussspurt bis zum Baubeginn? Was den Landerwerb betrifft, vernehmen wir von direkt Betroffenen, dass diese vom Immobilienamt seit Monaten nichts mehr gehört haben. Sehr geehrter Herr Kägi, wir bitten Sie darum und verlassen uns darauf, dass Sie und Ihr Team alles daransetzen, dass der Baubeginn für den A4-Zubringer Obfelden/Ottenbach baldmöglichst erfolgt. Wir finden, fünf Jahre Warten ist genug. Es ist Zeit für sichere Schulwege und verkehrsberuhigte Dorfzentren. Es ist Zeit, dass der Wille des Stimmvolkes in die Tat umgesetzt wird. IG Sicherer Schulweg, Philipp Schweiger, Bruno Hausheer, Co-Präsidenten

Lorenzo, 10. September.

Julia Sara, 14. September. (Bilder Irene Magnin) anzeige

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Restaurant Brüelmatt, Birmensdorf

1. Huus-Metzgete Mittwoch, 27. Sept. 17 ab 18 Uhr! Donnerstag, 28. Sept. 17 ab 11 Uhr! Freitag, 29. Sept. 17 ab 11 Uhr! Freitag ab 19 Uhr musik. Unterhaltung mit em «Duo Noldi Schuler» Urdorf! Auf Ihren Besuch freuen sich M. + J. Korpar und Personal! Telefon 044 737 35 50 Sa, 23. September 2017, grosser

Flohmarkt in Wetzikon ZH ab 8 Uhr! Bei der Eishalle. Infos: Telefon 079 356 67 00 E-Mail: flohmi-wetzikon@gmx.ch

25. WETTSWILER HERBSCHTMÄÄRT SONNTAG, 24. SEPTEMBER 2017, 11.00 - 17.00 UHR, IM DORFKERN – – – –

FOOD AND DRINKS / CÜPLI-BAR – 55 STÄNDE / TOLLE AUSWAHL RACLETTE / GRILL / RISOTTO – KINDERATTRAKTIONEN KINDERFLOHMÄÄRT / SPIELE – BULL-RIDING / PONY-REITEN AUFTRITT MUSIKVEREIN BONSTETTEN VOR DEM MITTAG

– SCHIESSEN / TORWAND – HOLZEISENBAHN / HÜPFBURG


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073 2017  

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