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Weiss Medien AG I Obere Bahnhofstrasse 5 I 8910 Affoltern am Albis I Telefon 058 200 5700 I Telefax 058 200 5701 I www.weissmedien.ch I Auflage 25 186 I AZ 8910 Affoltern a. A.

aus dem bezirk affoltern I Nr. 72 I 171. Jahrgang I Dienstag, 19. September 2017

Denkmalschutzobjekte Wie viel online? Affoltern, Hausen und Hedingen haben zur Überarbeitung des Inventars Anträge gestellt. > Seite 3

350 Jahre Kirche Aeugst Vor dem 1. September 1667 mussten die Aeugster nach Mettmenstetten, die Aeugstertaler nach Stallikon zur Kirche gehen. Das änderte sich mit der feierlichen Einweihung der eigenen Kirche in Aeugst vor 350 Jahren. An dieses historische Ereignis erinnert nun bis Dezember eine kleine Ausstellung in der KommBox. Gezeigt werden nicht nur interessante Originaldokumente aus längst vergangenen Zeiten, auch die Gegenwart und die Zukunft haben im Seitenraum des Gemeindehauses Platz. ................................................... > Bericht auf Seite 3

Jugendliche nutzen verschiedene digitale Medien mit grosser Selbstverständlichkeit. > Seite 5

Der FC Wettswil-Bonstetten machte am Wochenende gegen den FC Mendrisio Vieles richtig. Die Oswald-Elf spielte druckvoll, glich nach der Mendrisio-Führung durch einen Elfmeter wieder aus und drückte in der zweiten Halbzeit vehement auf den Sieg. Tore wollten dem FCWB jedoch nicht gelingen und wie so oft, wenn man das Tor nicht macht, gelingt es dem Gegner. Zweimal musste sich WB auskontern lassen und verlor schlussendlich mit 3:1. (sals) ................................................... > Bericht auf Seite 19

Ettenbergstrasse zu

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Zum Abschluss der Bauarbeiten kommt es in Wettswil zu Umleitungen. > Seite 5

Uraufführung Volle Klosterkirche Kappel zur Premiere des MusikTheaters «Ranft-Ruf». > Seite 6

Spital-Zukunft kostet gegen 200 Mio. Franken Betriebskommission hat ihre Idee für Neuausrichtung vorgestellt Einen Ersatzneubau für 150 bis 170 Mio. Franken – das braucht das Spital Affoltern, um im Wettbewerb bestehen zu können. Abreissen und neu bauen – für rund 24 Mio. – heisst es auch beim Haus Rigi der Langzeitpflege. ................................................... von thomas stöckli

In Druckphase ausgekontert

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2 Mio. Franken Gewinn hat das Spital Affoltern für das laufende Jahr budgetiert. Dazu werde es sicher nicht kommen, verriet Clemens Grötsch, Präsident der Spital-Betriebskommission: «Wir müssen mit einem Defizit rechnen», stellte er an der Informationsveranstaltung vom letzten Donnerstagabend klar. «Die Kernbereiche der Grundversorgung sind defizitär», so Grötsch. Das wird sich auch in den kommenden Jahren kaum ändern – im Gegenteil: Mittelfristig dürfte das jährliche Defizit auf 5 Mio. Franken anwachsen. Zudem stünden in den nächsten fünf Jahren Sanierungskosten von rund 70 Mio. Franken an – 30 Mio. allein im Akutspital. «Das Spital

kann das selber nicht finanzieren», so Grötsch. Und auch die Probleme würden dadurch nicht gelöst, zumal die Tage des Privat-Pavillons gezählt sind: 2020 läuft die Bewilligung ab. Im bestehenden Altbau sei ein profitabler Betrieb nicht möglich, so die Erkenntnis der Betriebskommission (BK). Damit war die Variante «Weiter wie bisher» schnell begraben. Zur Fach klinik soll das Spital Affoltern ebenfalls nicht werden. Einerseits weil die Bevölkerung am GrundversorgungsAngebot hängt, andererseits, weil mit dem Fokus auf einzelne Disziplinen das Klumpenrisiko zu gross würde. Für Fusionen und Kooperationen fehlen geeignete Interessenten.

Varianten alles oder nichts Damit verbleiben für die Betriebskommission nur die Varianten eines Gesundheitszentrums – mit einem Neubau für 150 bis 170 Mio. Franken – oder einer Schliessung des Akutspitals. Mit 120 Betten sei in einem Neubau ein profitabler Betrieb möglich, versicherte Clemens Grötsch den rund 80 Anwesenden im Kasinosaal Affoltern. Dies werde möglich durch kürzere Wege und effizientere Abläufe. Zudem

steige damit die Attraktivität als Arbeitsplatz und Behandlungsort. Als «mutigen Schritt» bezeichnete aus dem Publikum Kardiologe David Koller die Vorwärtsstrategie der BK: «Aber ohne mutigen Schritt geht das Spital zugrunde.» Nun geht es darum, auf politischer Ebene schnell Klarheit zu schaffen. Am 10. Juni 2018 soll die Bevölkerung über die neuen Rechtsformen für Langzeitpflege und Akutspital abstimmen. Die Grundsatzfrage lautet nun also: will man das Spital oder will man es nicht? «Rein versorgungstechnisch betrachtet, braucht es das Spital Affoltern nicht», sagte selbst BK-Mitglied Heinz Spälti, angesichts des SpitalAngebots ums Säuliamt herum, «aber die Bevölkerung will es.» Darum müsse die BK nun dafür sorgen, dass es rentabel wird. Nicht zuletzt gehe es auch darum, die Wertschöpfung zu erhalten, schliesslich macht das Spital 43 Mio. Umsatz und beschäftigt rund 700 Mitarbeitende. Investiert werden, muss nicht nur ins Akutspital. Das Haus Rigi der Langzeitpflege ist in so schlechtem Zustand, dass nur ein Ersatzneubau infrage kommt – geschätzte Kosten: 24 Mio. Franken.

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Schlossbesitzerin Sonja Gurt hat ein Buch über die Auswanderung in den Südwesten Frankreichs geschrieben. > Seite 8

Keine Immobilienblase Seit Jahren geistert das Gespenst einer Immobilienblase über den Schweizer Immobilienmarkt. Am ersten «ImmoZmorge» der Standortförderung Knonauer Amt wurde die Situation im Bezirk Affoltern analysiert. Aufgrund der Standortvorteile, zwischen den Zentren Zürich und Zug, der hervorragenden Verkehrsanbindung und dem hohen Anteil Wohneigentum, muss im Bezirk Affoltern jedoch nicht mit einer Immobilienblase gerechnet werden. Eine wachsame Beobachtung des Marktes ist jedoch auf jeden Fall angebracht, denn auch im Bezirk Affoltern stehen Wohneinheiten leer. (sals) ................................................... > Bericht auf Seite 5

anzeigen

Happy-Jubiläum! Vom 19. September bis zum 23. Oktober 2017 Bei Conforama in Wallisellen und in Schlieren feiern wir das Happy-Jubiläum mit unglaublichen Preisen. Kommen Sie zu uns und gewinnen Sie auch Preise im Gesamtwert von mehr als Fr. 200 000.– und 3 Autos Renault! (Bedingungen im Katalog). Conforama – seit 40 Jahren in der Schweiz

50-Jahre-Jubiläum und eine neue Fahne Die Jugendmusik Bezirk Affoltern lud zum Festakt in den Kasinosaal

Nach dem Sternmarsch: das Gesamtorchester auf dem Kasinoplatz mit den Gästen der Stadtmusiken Dietikon, Schlieren sowie der Jugendmusik rechtes Limmattal. (Bild Werner Schneiter)

Diverse Musikformationen machten der Jumba letzten Samstag die Aufwartung. Schliesslich galt es, ein halbes Jahrhundert zu zelebrieren. «Wir

haben eine bewegte 50-jährige Geschichte hinter uns», so Nicole Frech, die selbst 15 Jahre in der Jumba musizierte, in ihrem Rückblick auf die

vergangenen Jahre der Nachwuchsorganisation. Mehr Unterstützung würden sich die Jumbaner von den Ämtler Musikvereinen wünschen. Die-

se holen sich vermehrt 16-, 17-Jährige direkt in den Verein – ohne Jumba. ................................................... > Bericht auf Seite 7

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Todesfälle

Urnenabstimmung vom 24. September 2017 Am Sonntag, 24. September 2017, findet nebst den eidgenössischen und kantonalen Abstimmungen, die Urnenabstimmung über den «Erlass einer neuen Gemeindeordnung/Bildung einer Einheitsgemeinde (Vereinigung der politischen Gemeinde und der Primarschulgemeinde und Anpassung der Gemeindeordnung an das neue Gemeindegesetz)» statt. Die Abstimmungsvorlage und der beleuchtende Bericht werden den Stimmberechtigten zugestellt und können auf der Homepage der Gemeinde (www.obfelden.ch) eingesehen werden. Im Übrigen wird auf die Publikation für die eidgenössischen und kantonalen Abstimmungen verwiesen. Obfelden, 11. August 2017 Gemeinderat Obfelden und Primarschulgemeinde Obfelden

Stellen

Affoltern am Albis Am 14. September 2017 ist in Affoltern am Albis ZH gestorben:

Joseph Höglmeier geb. 12. September 1929, wohnhaft gewesen in Affoltern am Albis ZH. Bestattungsamt Affoltern am Albis

Mettmenstetten

Gedanken – Augenblicke sie werden uns immer an dich erinnern, uns glücklich und traurig machen und dich nie vergessen lassen.

Am Freitag, 22. September 2017, 14.15 Uhr, findet in der reformierten Kirche die Abdankung für

Unser lieber Daddy, Bruder, Onkel, Cousin und Freund

Heinz Frauchiger-Hager

René Rieben-Yayon

Grundrebenstrasse 37, statt.

11. November 1955 – 11. September 2017

Der Friedhofvorsteher

Obfelden

hat uns verlassen – sein Herz hat unerwartet zu schlagen aufgehört.

Am 3. September 2017 ist in Zürich ZH gestorben:

In tiefer Trauer Ray-Mark Rieben Anita Sherman-Rieben Esther und Rebecca Sherman Anita und Bruno Hurni Verwandte und Freunde

Wäfler-Bieri, Marlise geb. 4. Mai 1951, von Zürich ZH und Frutigen BE, wohnhaft gewesen in Obfelden, Raihaltenstrasse 19, Ehefrau des Wäfler-Bieri, Rolf. Die Urnenbeisetzung fand im engsten Familienkreis statt.

Die Urnenbeisetzung findet am Freitag, 22. September 2017, um 13.30 Uhr auf dem Friedhof Guggenbühl in Dietikon statt. Anschliessend nehmen wir Abschied in der Abdankungshalle.

Coiffure/Coiffeuse 50 –100% im Wellness House in Affoltern am Albis Wir suchen eine/einen kompetenten, berufsfreudigen und belastbaren Mitarbeiter/Mitarbeiterin. Gerne auch einem/eine Wiedereinsteiger/-in. Sie können sich gerne schriftlich oder für eine Vorausauskunft auch telefonisch bei uns melden. Wir freuen uns. Team Coiffure Matilde Somasana House Lindenmoosstrasse 8 8910 Affoltern am Albis 044 761 14 77

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Die Friedhofvorsteherin

Stallikon Wegen Personalausflug bleiben die Gemeindeverwaltung und die Gemeindewerke am Donnerstag, 21. September 2017, den ganzen Tag geschlossen. Das Bestattungsamt kann in dringenden Fällen über Telefon 078 656 11 31 erreicht werden. Wir danken für Ihr Verständnis. Gemeindeverwaltung und Gemeindewerke

Traueradresse: Anita Sherman, Bordackerstrasse 18, 8610 Uster

Am Freitag, 8. September 2017, ist in Affoltern am Albis ZH gestorben:

Huwyler-Bührer, Martha geboren am 31. Oktober 1931, von Mühlau AG, wohnhaft gewesen Buchenegg 44, 8143 Stallikon. Die Abdankungsfeier findet am Mittwoch, 20. September 2017, um 14 Uhr in der reformierten Kirche Stallikon statt. Bestattungsamt Stallikon

Und immer sind da Spuren deines Lebens, Gedanken, Bilder, Augenblicke. Sie werden uns an dich erinnern, uns glücklich und traurig machen und dich nie vergessen lassen.

Der Herr ist mein Hirte, mir wird nichts mangeln

TO D E S A N Z E I G E Zwei Tage nach deinem 88. Geburtstag wurdest du von deinem langen und geduldig ertragenen Leiden erlöst. Du durftest in unserem Beisein friedlich und ruhig deine letzte Reise antreten. Traurig nehmen wir Abschied von unserem lieben Vater, Schwiegervater, Opa und Bruder.

Josef (Sepp) Höglmeier-Uhlmann 12. September 1929 – 14. September 2017

Unendlich traurig aber mit vielen schönen Erinnerungen nehmen wir Abschied von meinem geliebten Ehemann, unserem fürsorglichen Vater, meinem lieben Ätti, meinem Schwiegervater, unserem Bruder, Schwager, Onkel, Cousin, Götti und Freund

Heinz Frauchiger-Hager

Wir danken dir für die schöne Zeit, die wir mit dir verbringen durften. In stiller Trauer Ursi und Jürg Gysel-Höglmeier Melanie und Julia Gysel Geschwister, Verwandte und Bekannte

16. Oktober 1945 – 13. September 2017

Nach schwerer Krankheit wurdest du von deinen Schmerzen erlöst und durftest friedlich gehen. In deinem Leben hast du dich mit viel Liebe und Fürsorge um uns gekümmert. Wir sind dankbar für die gemeinsame Zeit. Wir vermissen dich Therese Frauchiger Thomas Frauchiger Daniela und Daniel Fässler-Frauchiger mit Ina Ruth und Martin Heiniger-Frauchiger Toni und Christine Frauchiger Lotti Frauchiger und Werner Aeschbacher Verwandte und Freunde Die Trauerfeier findet am Freitag, den 22. September 2017, um 14.15 Uhr in der reformierten Kirche in Mettmenstetten statt. Anstelle von Blumen gedenke man FRAGILE ZÜRICH, Verein für hirnverletzte Menschen, 8008 Zürich, Postkonto 80-11964-8, Vermerk: Heinz Frauchiger. Traueradresse: Therese Frauchiger, Grundrebenstrasse 37, 8932 Mettmenstetten

Der Abdankungsgottesdienst ist am Freitag, 22. September 2017, um 14.15 Uhr in der Friedhofskapelle Affoltern am Albis. Die Urnenbeisetzung findet im engsten Familienkreis statt. Traueradresse: Ursi Gysel-Höglmeier, Hasenbühlstrasse 18 b, 8910 Affoltern am Albis

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Bezirk Affoltern

«Mitenand»: Interessierte sind willkommen «Mitenand – Freiwillige unterstützen Familien» – Unter diesem Titel startet die Reformierte Kirche Affoltern in Kooperation mit dem Kinder- und Jugendzentrum kjz und weiteren Kirchge- Gabriela Bregenmeinden im Säuli- zer. (Bild zvg.) amt ein Projekt zur Unterstützung und Entlastung junger Familien im Bezirk Affoltern (im «Anzeiger vom 15. September). Dafür werden Freiwillige gesucht, die Freude am Kontakt mit Kindern und Eltern haben, über etwas freie Zeit verfügen sowie offen und zuverlässig sind. Auch Familien sollen sich nicht scheuen, sich zu melden, wenn Sie ab und zu Besuch und etwas Unterstützung von einer Person Ihres Vertrauens wünschen. In einem Gespräch – bei sich zu Hause oder im Büro von Sozialdiakonin Gabriela Bregenzer – erfahren Interessierte mehr übers Projekt. Erst danach entscheiden die Familien, ob sie das Angebot nutzen möchten. (pd.)

Tel. 044 552 01 88, gabriela.bregenzer@zh.ref.ch.

Herausgeberin: Weiss Medien AG, Obere Bahnhofstrasse 5, 8910 Affoltern a. A. Geschäftsführerin: Barbara Roth Chefredaktor: Thomas Stöckli Redaktion: Salomon Schneider Andrea Bolliger redaktion@affolteranzeiger.ch Copyright: Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für eingesandtes Material Gesamtauflage: 25 186 Beratung und Verkauf Inserate: Elisabeth Zipsin/ Christine von Burg Telefon 058 200 5700, Fax 058 200 5701 inserat@weissmedien.ch Sonderseiten: Kurt Haas, Mediaberatung Telefon 058 200 5718, M 079 270 35 67 info@mein-mediaberater.ch

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ratgeber

350 Jahre Kirche Aeugst in der KommBox Ausstellung mit historischen Dokumenten und Blick in die Zukunft Vor 350 Jahren wurde die Kirche Aeugst eingeweiht. Nach den offiziellen Jubiläumsfeierlichkeiten erinnert nun bis Dezember eine kleine Ausstellung in der KommBox an das historische Ereignis. ................................................... von marianne voss Der kleine Seitenraum im Gemeindehaus ist nicht gross, doch zentral gelegen. Er nennt sich KommBox und steht für Ausstellungen zur Verfügung. Am 7. September fand dort die gut besuchte Vernissage der Ausstellung zum Jubiläum der Kirche Aeugst statt, die am 1. September 1667 feierlich eingeweiht wurde. Vorher mussten die Aeugster nach Mettmenstetten, die Aeugstertaler nach Stallikon zur Kirche gehen, was manchmal sehr beschwerlich war. Die Kirchgemeinde Aeugst gibt es nun also seit 350 Jahren.

Kontakt: Gabriela Bregenzer, Sozialdiakonin, reformierte Kirche Affoltern, Zürichstrasse 96,

Dienstag, 19. September 2017

Interessante Originaldokumente und als Blickfang alte Kirchenuhrzeiger Die Ausstellungsmacherin war Sandra Claus. Sie stürzte sich voller Begeisterung in die geschichtlichen Zusammenhänge, recherchierte, wühlte in Archiven und erstellte ein Konzept. Der Platz in der KommBox ist beschränkt, daher wählte sie für die Ausstellung aus der Fülle des Materials ein paar interessante Originaldokumente und als Blickfang die alten Zeiger der Kirchenuhr aus. «Die haben wir auf der Winde vom Pfarrhaus gefunden», berichtet Johannes Bartels, Präsident der Kirchenpflege. Ebenso gefunden wurde die goldene Kugel, die durch den Sturm Lothar von der Turmspitze gefegt worden war. Die alten Zeiger kommen nun in der KommBox wieder zu Ehren und symbolisieren als Uhr die Zeit – die von früher, die heute und auch die zukünftige. Die Originaldokumente in der Vitrine,

Sandra Claus und Johannes Bartels in der KommBox. Die alten Kirchenuhrzeiger symbolisieren die Zeit von früher wie von heute. (Bild Marianne Voss) wie eine Bibel, ein Steuerbuch oder ein Zinsbuch, hat Sandra Claus im Archiv der Gemeinde gefunden. Andere Informationen aus der Kirchengründungszeit stammen aus dem Staatsarchiv. Verschiedene Anekdoten oder wissenswerte Hinweise hat sie liebevoll in wunderschöner Handschrift, alphabetisch geordnet, in ein Buch eingetragen, das aufliegt und zum Durchblättern einlädt. Anschauen oder kaufen kann man auch die interessante Festschrift «350 Jahre reformierte Kirche Aeugst».

Fenster in die Zukunft In der Ausstellung werden noch zwei weiteren Jubiläen Platz eingeräumt: Vor 50 Jahren fand die Totalrenovierung der Kirche statt, vor 80 Jahren der Glockenaufzug. Von der Glockeneinweihung kann ein Film angesehen werden, natürlich in schwarz-weiss

und ohne Ton, doch deswegen nicht weniger unterhaltsam und berührend. Auch die Gegenwart und die Zukunft haben in der KommBox Platz. Wunderschöne Postkarten mit Sujets von der Kirche und von Aeugst, die aus einem Wettbewerb hervorgegangen sind, können bewundert und auch gekauft werden. Und das Fenster nach draussen wird zum Fenster in die Zukunft. Es soll anregen, sich Gedanken zu machen. Anregungen oder Wünsche für die Jubilarin, respektive die Kirchgemeinde, können mit farbigem Filzstift auf die Scheibe geschrieben werden. «An der Finissage möchten wir hier ein farbiges Fenster präsentieren», erklärt Sandra Claus. Die Ausstellung in der KommBox im Gemeindehaus Aeugst ist zu Bürozeiten frei zugänglich. Die Finissage findet am 10. Dezember nach dem Gottesdienst statt.

Aus drei Erlassen wurde einer Aus dem Vorstand der Zürcher Planungsgruppe Knonaueramt

Hans Ulrich Meuter, lic. iur. und dipl. Steuerexperte

Aktueller Stand der Steuervorlage 17 An seiner Sitzung vom 6. September 2017 hat der Bundesrat die Vernehmlassung zur Steuervorlage 17 (SV17) eröffnet. Rund ein halbes Jahr nach dem Scheitern der Unternehmenssteuerreform III legt nun der Bundesrat eine Neuauflage des Projekts vor. Die aktuellen Steuerprivilegien für die 24 000 Firmen sollen aufgrund internationaler Standards abgeschafft werden. Alle Kantone sollen eine Patentbox einführen, wobei die bisher umstrittenen Softwareerträge ausgeschlossen sind. Der für den Kanton Zürich interessante Steuerabzug für Zinsen auf überschüssigem Eigenkapital ist nicht mehr vorgesehen. Der gesamte Steuerrabatt für Firmen darf aufgrund der neuen Privilegien in den Kantonen maximal 70 % betragen. Zusätzlich werden den Kantonen namhafte steuerliche Abzüge für Forschung und Entwicklung gewährt. Der Bundeshaushalt soll weniger stark belastet als vorher, und die Interessen der Städte und Gemeinden sollen stärker berücksichtigt werden. Schlussendlich profitieren nach Auffassung des Bundesrates die Firmen aufgrund der Vorlage nach wie vor von wettbewerbsfähigen steuerlichen Rahmenbedingungen. Deshalb sollen auch Unternehmer und Unternehmen zur Gegenfinanzierung der Steuerausfälle im Zusammenhang mit der Abschaffung der aktuellen Steuerprivilegien beitragen. Der Rabatt für Aktionärsdividenden (Unternehmer) soll darum für massgebliche Beteiligungen nur noch 30 % ausmachen, und die Firmen (Unternehmen) sollen ihren Beitrag mittels erhöhter Familienzulagen leisten. Die Vernehmlassung endet am 6. Dezember 2017. Die Botschaft des Bundesrates an das Parlament ist dann im Frühjahr 2018 vorgesehen. Die Vorlage wird demnach frühestens 2020 in Kraft treten. Man kann gespannt sein, ob der Steuerabzug für Zinsen auf überschüssigem Eigenkapital wirklich gestrichen wird.

Tarife: www.affolteranzeiger.ch Annahmeschluss: Dienstagsausgabe: Montag, 8.00 Uhr Freitagausgabe: Mittwoch, 16.00 Uhr Todesanzeigen: 11.00 Uhr am Tag vor Erscheinen Aboservice: abo@affolteranzeiger.ch Telefon 058 200 5700, Fax 058 200 5701 Kontakt: Alle Mitarbeiter erreichen Sie unter vorname.name@azmedien.ch Druck: Mittelland Zeitungsdruck AG, Neumattstrasse 1, 5001 Aarau Ein Produkt der

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Der Kanton Zürich hat das Inventar der Denkmalschutzobjekte im Kanton Zürich überarbeitet und die Region informell angehört. Der Vorstand holte dabei die Haltung der Zweckverbandsgemeinden ab. Die Anträge der Gemeinden Affoltern, Hausen und Hedingen wurden denn auch unterstützend weitergereicht. Die übrigen Gemeinden stellten keine Anträge. Im Weiteren wurde von der Aktualisierung des Inventars der schutzwürdigen Ortbilder von überkommunaler Bedeutung (Kobi) der Gemeinde Mettmenstetten zustimmend Kenntnis genommen. Zum überarbeiteten

kommunalen Verkehrsrichtplan der Gemeinde Mettmenstetten wurden insbesondere Anträge zur Ergänzung des Velowegnetzes aufgrund der übergeordneten Planungen gestellt. Die Gemeinde Hedingen hat informell um Stellungnahme zur geplanten Nordzufahrt auf das Areal der Ernst Schweizer AG gebeten. Die vorliegende Nordzufahrt generiert Beeinträchtigungen, jedoch ist der Vorstand überzeugt, dass die Verlagerung des Firmenverkehrs aus dem Dorfzentrum heraus viele Chancen für die Zentrumsentwicklung ermöglicht. Die Beeinträchtigungen können mit geeigneten Massnahmen kompensiert werden. Die bis anhin gültigen Zugangsnormalien, die Verkehrssicherheitsverordnung sowie die Strassenabstandsverordnung sind rund 30 bis 40 Jahre alt und werden den tatsächlichen und rechtlichen Entwicklungen nicht mehr gerecht. Der Kanton Zürich hat die drei Erlasse neu in einem Erlass – der Verordnung über die Anforderungen an die verkehrssichere Erschliessung von Grundstücken (Erschliessungsverordnung) – zusammengefasst und in die Vernehmlassung gegeben.

Der Vorstand begrüsst die grundsätzliche Stossrichtung der Vorlage und stellt im Wesentlichen nur Anträge zur Präzisierung von Begrifflichkeiten und Klärung der späteren Auslegung der Bestimmungen. Die totalrevidierten Zweckverbandsstatuten wurden mittlerweile zuhanden der kommenden Delegiertenversammlung verabschiedet. Die Delegierten werden nach eingehender Prüfung und allfälliger Bereinigung die totalrevidierten Statuten den Stimmberechtigten des Knonauer Amtes zur Abstimmung unterbreiten. Die Urnenabstimmung findet am 10. Juni 2018 statt. Im Weiteren wurde eine Stellungnahme bezüglich einer Sanierung des Bauspielplatzes des Familienclubs Wettswil-Bonstetten und allfälliger Ersatzstandorte abgegeben. Der Kanton Zürich hat das Ergebnis der Prüfung des Antrags der Zürcher Planungsgruppe Knonaueramt um Festsetzung des regionalen Richtplanes Knonauer Amt zugestellt. Die geforderten Änderungen konnten an der vorangegangenen Bereinigungssitzung reduziert werden, sodass der regionale Richtplan Knonauer Amt wohl vom Regierungsrat bis Ende Jahr festgesetzt werden wird. (ps.)

Quelle: Medienmitteilung des Bundesrates.

wir gratulieren Zum 80. Geburtstag Heute feiert Heinz Fischer in Hausen seinen 80. Geburtstag. Zu diesem besonderen Anlass gratulieren wir recht herzlich. Wir wünschen ihm ein schönes Fest im Kreise seiner Familie, alles Liebe, gute Gesundheit und viel G’freuts. anzeige


Vermietungen Das einzig Wichtige im Leben sind die Spuren von Liebe, die wir hinterlassen, wenn wir weggehen. Albert Schweitzer

Fassungslos und unendlich traurig nehmen wir Abschied von unserem lieben

Sepp Wiederkehr 16. Juni 1946 – 13. September 2017

Eine schwere Hirnblutung hat seinem reichen, aktiven Leben ein abruptes Ende gesetzt. Viele schöne Stunden verbrachte er in seinen geliebten Bergen. Für die wunderbare Zeit, die wir mit ihm verbringen durften, sind wir sehr dankbar. Du wirst für immer in unseren Herzen weiterleben. Ruth Stark mit ihrer Familie Daniel Wiederkehr Hans Wiederkehr Trudi Wiederkehr Verwandte und Freunde Der Trauergottesdienst findet am Mittwoch, 27. September 2017, um 14.00 Uhr in der katholischen St. Mauritius Kirche Bonstetten (vis-à-vis Bahnhof Bonstetten-Wettswil) statt. Die Urnenbeisetzung erfolgt im engsten Familienkreis. Nach dem Gottesdienst treffen wir uns in der Aula der Kirche zu einem Zvieri, um Sepp zu gedenken und uns gegenseitig Trost und Mut zu geben. Wer spenden möchte, berücksichtige bitte den SAC Sektion Manegg Zürich, Postkonto 80-23766-4, Vermerk: Hüttenfonds. Traueradresse: Ruth Stark, Massholderenstrasse 40, 8143 Stallikon

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Bezirk Affoltern

Dienstag, 19. September 2017

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ratgeber

Maya Kipfer, Suchtprävention Bezirke Affoltern und Dietikon

Das Säuliamt: Boomregion der Immobilienbranche

www.supad.ch.

Jugend Online – wie viel Zeit verbringen sie im Netz? Das Internet ist zu einem wichtigen Teil unseres Alltags geworden. Kein Tag vergeht, ohne dass Informationen aus dem Internet oder einer App abgerufen werden. Jugendliche nutzen verschiedene digitale Medien mit grosser Selbstverständlichkeit und nicht selten machen sich Eltern deswegen Sorgen. Die meisten Jugendlichen in der Schweiz nutzen das Internet unproblematisch, wie der neueste JamesFocus-Bericht (2017) zeigt. Sie können einschätzen und steuern, wie sie die Geräte nutzen und wissen, wann sie offline gehen müssen. Jugendliche verbringen dennoch viel Zeit am Bildschirm: 12- bis 19-Jährige nutzen das Internet täglich durchschnittlich 2,3 Stunden unter der Woche und 3,4 Stunden am Wochenende. Die verbrachte Zeit an Bildschirmen ist allein jedoch kein Indiz für eine problematische Nutzung; und doch kann sie negative Auswirkungen haben, unter anderem auf den Schlaf. Bereits 8,5 % der Jugendlichen weisen eine problematische Internetnutzung auf. Ihnen fehlt die Balance zwischen online und offline sein. Dies wirkt sich unter anderem so aus, dass die Konzentration darunter leidet und ein Abschalten nicht mehr möglich ist. Der Kontakt mit Freunden wird vernachlässigt, sie haben kein Interesse an früheren Hobbys oder sie sind übermässig mit Internetspielen beschäftigt. Eine intensive Nutzung kann sich zur Sucht entwickeln. Bezeichnend sind dabei der Kontrollverlust und dass Betroffene trotz negativer Folgen nichts an ihrem Verhalten ändern können.

Erster «Immo-Zmorge» der Standortförderung Knonauer Amt Die Standortförderung lud erstmals zum «Immo-Zmorge» und als Gastgeber bewirtete die Zürcher Kantonalbank die rund 50 interessierten Besucher. Ziel dieser Netzwerkplattform ist es, einen Überblick über den regionalen Immobilienmarkt zu vermitteln. ................................................... von martin mullis Dass Martin Diethelm, Leiter der ZKBFiliale Affoltern, bereits morgens um sieben Uhr in der Empfangshalle rund 50 handverlesene Gäste aus Wirtschaft, Gewerbe, der Versicherungsbranche und der Politik vorfindet, dürfte sicher ein eher seltenes Ereignis sein. Der Grund der frühmorgendlichen Zusammenkunft war die Einladung der Standortförderung Knonauer Amt. Bei einem «Networking Frühstück» zum Thema «Immobilienmarkt Knonauer Amt» sollte ein Überblick über Bautätigkeit, Immobilienhandel und Zuwanderung vermittelt werden. Die prominenten Namen und Funktionen auf der Gästeliste, darunter Vertreter der Immobilienfirmen, Architekten und Bauunternehmen sowie auffallend zahlreich anwesende Behördenvertreter aus den Gemeinden, unterstrichen die Bedeutung des Anlasses. Die Frühaufsteher wurden mit dem Referat von Dr. Jörn Schellenberg, Teamleiter Financial Engineering Immobilien der ZKB, jedoch mehr als belohnt. Nach der Begrüssung der Gäste durch Stefan Gyseler, Präsident und Marcel R. Streiff, Geschäftsführer der Standortförderung Knonauer Amt, zeigten nicht nur die Ausführungen des Experten sondern auch anschauliche Folien einige überaus bemerkenswerte Fakten.

Gutgelaunte Frühaufsteher: Referent Jörn Schellenberg, Marcel R. Streiff, Martin Diethelm und Stefan Gyseler (von links). (Bild Martin Mullis)

Boomregion für Immobilienhandel Das Säuliamt galt in den Jahren 1981 bis 2000 als eigentliche Boomregion der Immobilienbranche und in der nachfolgenden Periode bis 2015 änderte sich diese Sachlage nur marginal. Das Knonauer Amt ist bezüglich Bevölkerungswachstum deutlich stärker gewachsen als der kantonale Durchschnitt. Eine weitere bemerkenswerte Entwicklung zeigte eine Statistik betreffend Wohneigentumspreise. Hier ist seit 2015 ein erneuter Preisanstieg festzustellen. Im Umfeld der Rekordzinstiefe sind auch Ausweichbewegungen auf ländliche Regionen und in ältere oder Objekte mit kleineren Wohnflächen immer öfters üblich.

In den Gemeinden des Knonauer Amtes wächst das Wohnungsangebot zum Teil markant. Erstaunlich, dass aktuell im Säuliamt lediglich 312 leerstehende Wohnungen vorhanden sind.

Der Schmetterling fliegt Auf den Grenzumriss des Säuliamtes anspielend hielt Referent Schellenberg fest, «Der Schmetterling fliegt» und unterstrich das charmante Kompliment mit einigen deutlichen Vorzügen des Bezirkes. Er erwähnte die ruhigen Aussichtslagen in ländlicher Umgebung, die hervorragend ausgebaute Verkehrsanbindung, die rege Bautätigkeit sowie die grosse Nachfrage an überdurchschnittlicher Wohnat-

traktivität. Er erwartet jedoch infolge des abflachenden Preiswachstums keine Preisblase. Filialleiter Martin Diethelm bezeichnet die ZKB als wichtigen Player im Immobilienhandel. Immerhin besitze die Kantonalbank in der Region einen Marktanteil im Immobilienhandel und im Bereich Hypotheken zwischen 35 und 50 Prozent, so Diethelm. Darüber hinaus unterstrich er das wertvolle Knowhow und die umfassenden Kenntnisse im Immobilienhandel in der Region. Der anschliessende und reichhaltige «Immo-Zmorge» an den Stehtischen in der Schalterhallte bot ausgezeichnet Gelegenheit für entspannte Gespräche unter Experten, Interessenten und Politikern.

Was können Eltern tun? Die Gefahr, eine Sucht zu entwickeln, kann mit der Anzahl internetfähiger Geräte und der OnlineDauer steigen: dann, wenn Jugendliche häufiger zur Unterhaltung oder aus Langeweile im Internet surfen, fernsehen oder öfters gamen. Jüngere Jugendliche sind der Versuchung mehr ausgesetzt als ältere, da die Selbstkontrolle für sie schwieriger ist. Die rasante Verbreitung von Smartphones und Tablets erschwert den Eltern die Kontrolle über die Mediennutzung ihres Kindes. Eltern sind Vorbilder: Es lohnt sich, das eigene Medienverhalten immer wieder zu reflektieren. Kinder und Jugendliche schauen sehr genau, wie ihre Eltern die verschiedenen Geräte nutzen und orientieren sich daran. Eltern sollen Grenzen setzen und mit den Kindern klare Regeln vereinbaren, wie, wann und wo die Geräte genutzt werden dürfen. Sie brauchen Mut, um offline zu sein und in der Nacht das WLAN auszuschalten. Sie sollen immer wieder Alternativen aufzeigen, was sonst noch lustvolle Freizeitbeschäftigungen sein können und ebensolche gemeinsame Familienerlebnisse ermöglichen. Eltern müssen sich für die Aktivitäten ihrer Kinder interessieren und dabei mit ihnen über die positiven und negativen Erlebnisse und Erfahrungen sprechen. Medienerziehung hat das Ziel, das eigene Kind zu kompetenten und verantwortungsvollen Nutzern zu machen, die einen guten Umgang mit On und Off kennen.

Vollsperrung der Ettenbergstrasse Zum Abschluss der Bauarbeiten kommt es in Wettswil zu Umleitungen Öffentlicher Verkehr Die Postauto-Linien 221 und 229 verkehren eingeschränkt. ÖV-Nutzer beachten die Fahrgastinformationen an den Haltestellen und in den Bussen. Bei Fragen oder Unklarheiten wenden sich Interessierte an das ZVV-KontaktCenter, Telefon 0848 988 988. (pd.) anzeige

Bis zum 24. September gegen Mittag soll die Husächerstrasse noch befahrbar sein. Anschliessend muss grossräumig umfahren werden. (Karte zvg.)

Die Vollsperrung der Ettenbergstrasse beginnt am Samstag, 23. September, um 20 Uhr und dauert bis Montag, 25. September, um 5 Uhr. Die Umleitung wird signalisiert. Die PostautoLinien 221 und 229 verkehren eingeschränkt. Die Werkleitungs- und Strassenbauarbeiten an der Ettenbergstrasse im Abschnitt Husächer- bis Langächerstrasse neigen sich dem Ende zu. Für die

abschliessenden Belagsarbeiten muss der betroffene Abschnitt aus Gründen der Effizienz und Einbauqualität des Belags sowie der Arbeitssicherheit für den Verkehr gesperrt werden. Die Belagsarbeiten erfordern trockenes Wetter. Bei schlechter Witterung werden sie auf das Wochenende vom 30. September bis 2. Oktober verschoben. Der Durchgangsverkehr wird in beiden Richtungen grossräumig umgeleitet: Ab Landikon über Stallikon – Bahnhof Bonstetten/Wettswil – Wettswil. Die Trottoirs entlang der Et-

tenbergstrasse bleiben während den Bauarbeiten begehbar. Die Kreuzung Ettenberg-/Husächerstrasse bleibt bis Sonntag, 24. September, um zirka 12 Uhr, offen. Danach ist das Quartier für etliche Stunden nur noch über die Egg-/Bühlerstrasse erreichbar (siehe Karte). Allen Anwohnenden im Baustellenbereich, die über keine rückwärtige Erschliessung verfügen, empfiehlt die Baudirektion, während der Vollsperrung ihre Fahrzeuge ausserhalb der Baustelle zu parkieren.


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Dienstag, 19. September 2017

«Versuche nicht, mit dem Verstand zu erfassen, was jenseits deines Denkens ist» Uraufführung des Niklaus von Flüe MusikTheaters in Kappel Am Samstag ist in der bis auf den letzten Platz gefüllten Klosterkirche Kappel das MusikTheater zum Gedenkjahr «600 Jahre Niklaus von Flüe» uraufgeführt worden. Autor, Komponist und Regisseur Simon Jenny hat im Auftrag des Klosters Kappel ein vielschichtiges Stück geschaffen. ................................................... von bernhard schneider «Der Ranft-Ruf. Niklaus von Flüe, unter einem Stern geboren», lautet der vollständige Titel des Stücks zum Bauern, Ratsherrn und Einsiedler Niklaus von Flüe, der 1648, nach dem Ende des Dreissigjährigen Kriegs, seelig-, und 1947, nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs, heiliggesprochen wurde. Es ist keineswegs ein Zufall, dass ihm diese Weihen nach zwei Kriegen zukamen, die in ihrer Brutalität von den jeweiligen Zeitgenossen als noch nie dagewesen betrachtet wurden. Das Stück besteht vor allem aus Zwiegesprächen, die musikalisch ergänzt und eingeordnet werden. Im Prolog stirbt Niklaus von Flüe, genannt Bruder Klaus. Und damit beginnt seine Auslegung. Die erste Biografie über ihn wurde bereits 1488, ein Jahr nach seinem Tod am 21. März 1487, veröffentlicht. Geschichte und Legende flossen von Beginn weg ineinander.

Bruder Klaus in der Gegenwart Die Journalistin Naomi (Sylvia Garatti) hat den Auftrag erhalten, einen Artikel über Bruder Klaus zu schreiben. Sie bleibt in der Fülle der Informationen stecken und drängt dem in sich gekehrten Historiker Johannes (Luc Müller), Spezialist für Bruder Klaus, ein Gespräch auf. Sie will wissen, was war. Er erklärt ihr, dass dies gar nicht so wichtig ist, dass Empfindung beim Verständnis von Bruder Klaus entscheidender ist als das Faktische. Naomi will wissen, wie es Ehefrau Dorothea (Dorothée Reize) empfunden hat, als Niklaus von Flüe sie und ihre zehn Kinder verliess. Johannes nimmt Naomi mit, um die Spiritualität des mystischen Bruders Klaus kennen zu lernen.

Das Leben steckt voller Widersprüche Auf dieser Basis werden vor allem Zwiegespräche geführt. Dorothea

möchte Klaus bei sich behalten, im Wissen, dass er sich immer näher bei Gott als bei ihr fühlt. Naomi betrachtet Klaus als «typischen Mann auf dem Egotrip», Johannes antwortet, er habe auch schon solche Frauen erlebt. Im Zwiegespräch mit Naomi versucht Dorothea, der rationalen Journalistin zu erklären, dass «alles anders» ist. Dorothea musste als 14-jährige akzeptieren, dass die Eltern ihre Ehe mit dem 28-jähigen Klaus arrangiert hatten. Sie stammte aus einer Ratsherrenfamilie, er hatte ein grosses Bauerngut geerbt. Dank der Ehe mit ihr wurde er selbst Ratsherr. In einem seiner Monologe schildert Klaus, wie er traumatisiert worden ist: Als eidgenössischer Soldat im alten Zürichkrieg erlebte er, wie der Schwyzer Landammann Ital Reding alle Bauern, die das Städtchen Greifensee verteidigt hatten, einzeln köpfen liess, nachdem sie sich ergeben hatten, ohne die Bitten der Bauern und ihrer Angehörigen um Gnade zu erhören. Als Ratsherr und Richter in Obwalden sah Klaus rotes Feuer aus den Mündern der anderen Richter lodern, wenn sie ungerechte Entscheide zugunsten von Männern aus der Oberschicht fällten.

Gegenläufige Beziehungen Sie verstehe die Visionen des Bruders Klaus nicht, meint Naomi, worauf Johannes entgegnet: «Versuche nicht, mit dem Verstand zu erfassen, was jenseits deines Denkens ist.» Als Naomi Johannes verrät, sie sei von Bruder Klaus überfordert, verzichte darauf, ihren Artikel zu schreiben und breche deshalb das Gespräch mit ihm ab, antwortet er: «Deine Fragen verändern mein Leben.» Während Dorothea «im Vertrauen auf das Unaussprechliche» akzeptiert, dass Klaus, der ihr nie wirklich nahe gewesen ist, sich endgültig von ihr abwendet, bewegen sich Naomi und Johannes – unterbrochen von Konflikten und Zweifeln – aufeinander zu. Es zählt zu den Stärken des Stücks, dass diese Annäherung spürbar ist, ohne konkretisiert zu werden. Zwischen den Szenen singen Larissa Bretscher (Sopran), Anne Heffner (Mezzosopran), Tamás Henter (Tenor) und Yves Brühwiler (Bass), begleitet von Christof Mohr (Cello) Lieder, die Raum für das Nachempfinden der Gespräche auf der Bühne schaffen. «Der Ranft-Ruf» spricht das Publikum auf ganz unterschiedlichen Ebenen an: mit der Musik, den nuancier-

Bruder Klaus mit Naomi und Johannes in seiner Zelle in Flüeli Ranft vor dem Rad-Bild, das einen mystischen Zugang zu ihm schafft. (Bilder Erika Schmid) ten Entwicklungen der beiden Paarbeziehungen, der mystisch-religiösen, der historisch-kritischen Ebene. Gerade dadurch, dass vieles ungeklärt bleibt, erhellt Autor Simon Jenny die legendenumwobene historische Figur des Bruders Klaus. Das Publikum bedankte sich für die überzeugende Uraufführung mit langanhaltendem stehendem Applaus. Die weiteren Aufführungen in der Klosterkirche Kappel finden am 22. September um 20 Uhr und am 8. Oktober um 17 Uhr statt. Es ist empfehlenswert, die Billette möglichst rasch zu buchen. Hinzu kommen Gastspiele in der ganzen Schweiz. Infos zu den Aufführungen und zum Vorverkauf unter www.ranft-ruf.ch.

Dorothea (in der hellen Bluse), von ihrem Gatten, Bruder Klaus, verlassen, ergänzt in der Schluss-Szene den Chor.

Pilgern seit 1000 Jahren Letzte Woche hat das Landesmuseum Zürich eine Ausstellung eröffnet, die in der Art der Vermittlung von Spiritualität und Aktualität bestens zum MusikTheater «Ranft-Ruf» passt: «Kloster Einsiedeln. Pilgern seit 1000 Jahren.» Der Zeit entsprechend wesentlich sagenumwobener als Bruder Klaus, ist der Einsiedler Meinrad, der gemäss der Legende 861 von zwei Räubern bei seiner Klause ermordert worden ist. An der Stelle seines Wirkens wurde 934 ein Benediktinerkloster errichtet. Einsiedeln gelang es, ein gesamteuropäisches Netzwerk zu errichten, nachdem das Kloster von Kaiser Otto I. besondere Förderung genossen hatte. Bei Bruder Klaus liessen sich zwar keine Kaiser beraten, doch kehrten Machthaber der eidgenössischen Stände bis hin zu einem Gesandten der Stadt Mailand bei ihm ein. Dies ermöglichte ihm unter anderem, entscheidenden Einfluss zugunsten des Friedensbündnisses «Stanser Verkommnis» zwischen den Stadt- und Länderorten auszuüben. In beiden Fällen gilt: Spiritualität muss kein Gegensatz zu Gegenwartsbezug sein. Die Ausstellung im Landesmuseum stellt das Pilgern aus der Sicht der Gegenwart ins Zentrum, verknüpft die spirituelle mit der politischen, wirtschaftlichen und kulturellen Ebene. Besonders einprägsam ist die Wand, an der Kleider der be-

rühmten Schwarzen Madonna ausgestellt sind, die von Pilgern aus der ganzen Welt gestiftet wurden, darunter eines von buddhistischen, ein anderes von muslimischen Donatoren. Abt Urban Federer bekannte anlässlich der Eröffnung der Ausstellung, er sei dem Projekt anfangs skeptisch gegenüber gestanden, aus der Befürchtung heraus, es werde mit einem historifizierenden Ansatz konzipiert. Er führe das Kloster Einsiedeln nicht rückwärtsgerichtet, sondern in der Gegenwart und in die Zukunft. Diese Bedenken hätten sich erfreulicherweise nicht bestätigt. Die Ausstellung passe zum Platz direkt beim Verkehrsknotenpunkt Hauptbahnhof, wo sich die unterschiedlichsten Gruppen von Menschen treffen. Damit passe die Ausstellung zur wichtigsten Funktion des Klosters, denn Einsiedeln wirke integrativ für Menschen aus der ganzen Welt: «Ganze Scharen von Menschen aus der ganzen Welt besuchen die Schwarze Madonna von Einsiedeln. Sie haben Einsiedeln zu dem gemacht, was es heute ist: Das Kloster verbindet Pilger und Touristen aus allen Schichten, Kontinenten, ja sogar Religionen.» Bruder Klaus und der Dalai Lama, Lady Thatcher und George Bush senior, Goethe und Mendelssohn befinden sich auf der unendlich langen Gästeliste. Die Ausstellung ist bis am 21. Januar 2018, von Dienstag bis Sonntag geöffnet. (bs)


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Eine Zeitspanne voller Veränderungen Zum 50-Jahre-Jubiläum eine neue Fahne für die Jugendmusik Bezirk Affoltern Eine Zeitspanne voller Veränderungen, Freud und Leid, Lust und Frust, aber vor allem Arbeit und Engagement: So beschrieb Ex-Jumbanerin Nicole Frech die 50 Jahre der Jugendmusik Bezirk Affoltern (Jumba), die am samstäglichen Jubiläum in Affoltern eine neue Fahne in Empfang nehmen durfte. ................................................... von werner schneiter Das Jubiläumsfest vor und im Kasinosaal in Affoltern begann am Samstag um 14.30 Uhr mit dem Empfang der Jugendmusiken aus dem Limmattal, die mit ihren Platzkonzerten im Seewadel, im Spital und im Kinderspital Betagte und Kranke erfreuten. Nach dem Apéro-Konzert mit «The 59ers-six Dixielandband» erfolgte ein Sternmarsch mit Gesamtchor auf dem Kasino-Vorplatz – und hernach die eigentliche Jubiläumsfeier mit Fahnenweihe. Dabei warf Nicole Frech, die selbst 15 Jahre in der Jumba musizierte, einen Blick auf die vergangenen Jahre der Nachwuchsorganisation. Sie sind gekennzeichnet von Hochs und Tiefs. Wenige Jahre nach der Gründung im Herbst 1967 durften die Nachwuchsmusikantinnen und -musikanten in neue Uniformen schlüpfen und danach erstmals auch mit einer Vereinsfahne auftreten. In den ersten 20 Jahren ist die Jumba musikalisch und personell auf einer «unglaublichen Erfolgswelle» geritten. Das Probelokal platzte aus allen Nähten. Nachdem die Gemeinde Affoltern kostenlos Land zur Verfügung stellte, erstellte die Jumba in Fronarbeit an der Giessenstrasse in Affoltern ein neues Probelokal – rund 20 Jahre nach ihrer Geburtsstunde. Der Erfolg dauerte an: 1992 erfolgte die Gründung der Drummer Factory. An nationalen wie internationalen Anlässen feierten die Jumbaner Erfolge, unter anderem an einem Musikfest nahe Barcelona. Zum 40-Jahre-Jubiläum im September 2007 in Obfelden gabs eine neue Uniform und ein Jahr später einen Auftritt am eidgenössischen Jugendmusikfest in Solothurn. «Ein Erfolg, zudem durfte die Drummer Factory den Schweizer Vizemeistertitel feiern», sagte Nicole Frech.

Sinkende Mitgliederzahlen – trotzdem Erfolge In den folgenden Jahren sanken die Mitgliederzahlen in der Jumba, gleichwohl konnten musikalische Erfolge gefeiert werden – auch in Deutschland und Österreich. Dazwischen drückten aber Schicksalsschläge auf die Stimmung: So der unfreiwillige Wegzug des japanischen Dirigenten Yukio Yamada, der die Schweiz wegen nicht Erneuerns der Aufenthaltsbewilligung verlassen musste – oder 2015 der Tod des langjährigen Lehrers, Dirigenten und Gründer der Drummer Factory, Werner Eigenmann. «Glücklicherweise ist es der Jumba gelungen, den Kopf trotz aller Widrigkeiten über dem Wasser zu halten», fügte Nicole Frech an. So erhielt sie am eidgenössischen Jugendmusikfest 2013 in Zug drei silberne Auszeichnungen. Sie tritt regelmässig am Zürcher Sechseläuten auf und blickt mit Freude auf eine Mittelmeer-Kreuzfahrt zurück. Und schliesslich das Highlight im Jubiläumsjahr: Der berühmte Schweizer Komponist und Dirigent Christoph Walter komponierte für die Jumba ein Stück, das anlässlich eines Gala-Abends des Lions-Clubs Knonauer Amt uraufgeführt wurde. «Wir haben eine bewegte 50-jährige Geschichte hinter uns. Die Jumba

Fahnenträger Silvan Rigoni mit dem neuen Jumba-Banner (links), das von Vertretern der Ämtler Musikvereine begrüsst wird. (Bilder Werner Schneiter)

Ehrenmitglied und OK-Präsident Hugo Lang interviewt René Glauser, den Erschaffer der neuen Jumba-Fahne. Hinten Fahnengotte Helena Bühlmann.

David Stäheli, Zürcher Blasmusikverband, überreicht JumbaPräsidentin Andrea Lippmann einen Check für Notenmaterial.

Wenig Unterstützung von Vereinen

Seit 2012 dirigiert Etienne Théraulaz die Jumba. ist Garantin für Nachwuchs in den Musikvereinen und bietet eine sinnvolle Freizeitbeschäftigung», schloss Nicole Frech. Vor ihrer Rückschau ging der Fahnenakt über die Bühne: die Begrüssung des neuen, von René Glauser entworfenen Banners, durch fahnenbewehrte Vertreter der Ämtler Musikvereine. Dabei durfte Fahnengotte Helena Bühlmann aus Bonstetten als Spende-

rin eines namhaften Beitrags einen Blumenstrauss in Empfang nehmen. Nachdem der Affoltemer Gemeindepräsident Clemens Grötsch im Namen des Ämtler Gemeindepräsidentenverbandes die Glückwünsche überbracht hatte, warb David Stäheli, Vorstandsmitglied des Zürcher Blasmusikverbandes, für die Workshops und Lager des Verbandes, die auch in Stein am Rhein stattfinden. Er überreichte

Jumba-Präsidentin Andrea Lippmann einen Check zur Anschaffung von Notenmaterial und schloss mit den Worten von Friedrich Nietzsche: «Ohne Musik wäre das Leben ein Irrtum». Mit der von Philipp Wyssling geleiteten Tambourengruppe «Trümmlig», mit «Helmut’s Onemanband» und «Gerold’s Musikvagabunden» fand die Jubiläumsfeier im Kasinosaal ein würdiges Finale.

Die Unterstützung der Musikvereine im Bezirk Affoltern lässt aus Sicht der Jumba zu wünschen übrig. Weniger als in früheren Jahren rekrutieren sie ihr Personal in der Jugendmusik. «Oft holen sie die 16-, 17-Jährigen direkt in den Verein – ohne Jumba», sagte Jubiläums-OK-Mitglied Silvia Frech am Rande des Festes. Sie plädiert für eine erste Ausbildung in der Jumba und für einen Eintritt in den Musikverein ab zirka 20 Jahren. «Leider schauen viele Vereine nur auf sich», sagt Silvia Frech. In den besten Jahren fanden sich in den Reihen der Jumba 200 junge Musikantinnen und Musikanten. Heute sind es – einschliesslich Drummer Factory und AspirantenSpiel – rund 50. (-ter.)


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Dienstag, 19. September 2017

Vom Einfamilienhaus in Knonau zum Schloss in Frankreich Sonja Gurt hat ein Buch über die Auswanderung in den Südwesten Frankreichs geschrieben Nach der Frühpensionierung 2007 hat sich Mark Gurt nicht dem Ruhestand gewidmet, sondern ist mit seiner Frau Sonja nach Frankreich ausgewandert. Bereits 2001 hatten sie sich ein kleines Schloss in Pleuville, Departement Charente, gekauft, renovierten es und bieten seit 2008 zwei Ferienwohnungen an. ................................................... von salomon schneider Noch einmal im Leben etwas Neues anfangen, in einer neuen Umgebung, noch einmal das Leben zum Abenteuer zu machen, das schwebte Mark Gurt seit Jahren vor. Im Sommer 1999 erhielt dieser Wunsch neuen Auftrieb, als das Ehepaar Sonja und Mark Gurt Freunde in Frankreich besuchte, die von England nach Frankreich ausgewandert waren und ihren Traum Wirklichkeit werden liessen. Sonja und Mark begaben sich auf die Suche nach einer geeigneten Liegenschaft und standen im Frühjahr 2001 erstmals vor dem Château de Gorce. «Es war Liebe auf den ersten Blick. Mit seinen fünf Türmen erinner-

in einem wohltuenden Kontrast zum häufig überregulierten Leben in der Schweiz.»

te es uns an ein Dornröschenschloss. Wir waren sofort begeistert und wussten schnell, dass dies unser Traumobjekt ist», erinnert sich Sonja Gurt. Im Sommer desselben Jahres erwarben sie das historische Gebäude aus dem 14. und 15. Jahrhundert.

Zahlreiche Gäste aus dem Säuliamt

Jede Medaille hat zwei Seiten «Welche Schwierigkeiten uns erwarten würden, stand in den Sternen und das war wohl auch gut so. Hätten wir es vorher gewusst, hätte uns wahrscheinlich der Mut verlassen», meint Sonja Gurt augenzwinkernd. Bis 2007 wurde laufend renoviert, um dann Mitte Jahr die Zelte in Knonau definitiv abzubrechen. Sie zogen mit ihren drei Katzen, dem Labradormischling Nicki und dem Rhodesian-RidgebackWelpen Chameena ins Château de Gorce. Es begann eine intensive, schöne, manchmal nervenaufreibende und vor allem spannende Zeit für Sonja und Mark, da noch vieles angepackt werden musste. Ihnen war bewusst, dass grössere Bauvorhaben selten reibungslos ablaufen, was auch in Frankreich so ist. Das grundsätzlich positive französische «savoir vivre» beeinflusste gelegentlich Zeitvereinbarungen. Sonja und Mark wussten jedoch, dass

Sonja und Mark Gurt mit ihren Hunden. (Bild zvg.) Rom auch nicht an einem Tag erbaut wurde. Sonja wägt ab: «Die Mentalität von Handwerkern, Bürokraten und der gesamten Bevölkerung ist im Süd-

westen Frankreichs anders als wir es gewohnt waren. Auch wenn nicht immer alles wie am Schnürchen lief, steht die unbekümmerte Art der Leute

Seit zehn Jahren wohnen Sonja und Mark nun im Château de Gorce und vermieten zwei grosszügige Ferienwohnungen an Ruhesuchende und Naturliebhaber. Ob sie manchmal Heimweh nach dem Säuliamt haben? Mark und Sonja schauen sich an und sagen mit fester Stimme: «Nein.» Dann fangen sie an zu strahlen und Sonja schiebt nach: «Wir haben ja regelmässig Gäste aus unserer alten Heimat, und zudem besuchen uns auch immer wieder Freunde aus dem Knonauer Amt. Wenn die Gesundheit mitmacht, werden wir auf jeden Fall noch lange auf Château de Gorce bleiben.» Die Erfahrungen und Erlebnisse des Auswanderungsabenteuers hat Sonja Gurt jahrelang schriftlich festgehalten und an Freunde und Verwandte verschickt. Daraus ist nun das Buch «La Bonne du Château» (Die Schlossmagd) entstanden, welches bei der Buchhandlung Scheidegger in Affoltern erhältlich ist. «La Bonne du Château»: ISBN 978-3-9524831-0-7.

forum

Dubiose Richterwahl

Schöne Aussichten

Zur Richterwahl vom 24. September.

Einige Wohnlagen in unseren Ämtler Gemeinden zeichnen sich durch eine aussergewöhnliche Weitsicht aus. Der Blick über das Reusstal zum Lindenberg soll nun durch eine neue Attraktion bereichert werden. Ein Windpark mit einem Dutzend vielleicht auch zwanzig 130 bis 145 Meter hohen Windrädern ist in Planung. Die in Merenschwand wohnende Energieministerin Doris Leuthard hat ja solche Windparks sinngemäss als eine Bereicherung der Landschaft bezeichnet. Nun haben aber nicht alle Nachbarn der Windpark-Freundin Leuthard Freude an solchen Einrichtungen. Kurz nach Bekanntgabe der Pläne zum Windpark Lindenberg haben sich Komitees gebildet, die der Verschandelung der schönen Landschaft, wie sie es nennen, kein Verständnis entgegen bringen. Von Hitzkirch über das ganze Aargauer Freiamt entsteht zunehmender Widerstand.

Der Blick auf das Unterstützungskomitee des Bezirksgerichtskandidaten, Herr Andreas Huber, wirft einige Irritationen auf. Es finden sich eine Vielzahl von Notaren, Betreibungsbeamte und Friedensrichter, also Leute, die im Falle seiner Wahl, seiner Aufsicht unterstellt wären. Würde dies nicht die Vertrauenswürdigkeit und die Integrität des Gerichtes infrage stellen? Die Bemerkung sei erlaubt, dass es jedenfalls sehr dubios anmutet. In diesem Zusammenhang konnte man auch schon das Wort «Korruption» lesen. Es sei zu erinnern, dass eine tadellose und neutrale Judikative ein tragender Pfeiler unserer föderalistischen Gewaltentrennung und somit unseres Staatswesens darstellt. Dies darf keinesfalls aufs Spiel gesetzt werden. Wir empfehlen mit Patrick Bischoff einen neutralen und integren Mann als Bezirksrichter. Patrick Bischoff (38) ist nicht nur ein hervorragend qualifizierter Jurist, der sich durch seine fundierte akademische Aus- und Weiterbildung und seine breite praktische Berufserfahrung auszeichnet. Er überzeugt auch mit seiner besonnenen und verantwortungsbewussten Art, welche neben der Sache stets auch den Menschen ins Zentrum stellt. Das macht ihn zum

idealen Richter fürs Säuliamt.

Konrad Langhart zu Besuch Gerne laden wir Sie zum Wahlapéro am Sonntag, 24. September, ein. Als Gast Konrad Langhart. besonderer begrüssen wir den (Bild zvg.) Präsident der Zürcher SVP, Kantonsrat Konrad «Koni» Langhart. Es wird langsam ein wenig zur Tradition, dass der Präsident der Kantonalpartei, einmal in seiner Ägide bei uns zu Gast ist. Koni Langhart gilt als eine sehr liebe und treue Seele. Er ist ein «gmögiger» Mensch, der viel Interessantes zu berichten weiss. Als bodenständiger Bauer repräsentiert er die SVP des Kantons Zürich bestens. Lassen Sie es sich keinesfalls entgehen, ihn kennenzulernen. Gerne rufen wir wieder einmal in Erinnerung, dass unsere Wahlapéros öffentlich sind und bei jedem Abstimmungstermin ab 10.30 Uhr im Rigelhüsli in Bonstetten stattfinden. In geselliger Atmosphäre werden aktuelle politische, ortsspezifische oder andere Themen diskutiert. Wir freuen uns auf Ihren Besuch! SVP Bonstetten

Ende der Diskussion Wie angekündigt, schliesst der «Anzeiger» mit diesen Beiträgen die Diskussion zu den Vorlagen vom 24. September 2017 ab. Zuschriften zu anderen Themen an redaktion@affolteranzeiger.ch sind nach wie vor willkommen. Ein Leserbrief muss mit Namen, Adresse

und Telefonnummer des Verfassers versehen sein, soll in maximal 2000 Zeichen ein Thema aus der Region aufgreifen und darf keine persönlichen Angriffe enthalten. Über die Publikation und allfällige Kürzungen entscheidet die Redaktion. (Red.)

Nachdem die Energiestrategie vom Volk angenommen wurde, sind solche Vereine gegen Windparks unverständlich. Auch in unserem Bezirk wäre es sinnvoll, einen solchen Windpark in Planung zu nehmen. Ziel des Forums Energie und Umwelt im Bezirk Affoltern ist es ja, unsere Energieversorgung möglichst eigenständig zu sichern. Da wären doch die Windverhältnisse zwischen Ebertswil-Kappel und Aeugst, die Ebene unterhalb von Hausen a/A, wie am Lindenberg, geradezu ideal für einen Windpark. Windpark Seleger Moor oder wie man dann das Projekt auch taufen will. Wichtig ist, die durch den Verzicht auf Atomkraftwerke entstehende Energielücke, frühzeitig durch alternative Einrichtungen sicher zu stellen. Ihr Oberamtmann* * Der Oberamtmann ist kein offizielles Amt,

Die AHV soll weiter bestehen Immer, wenn ich die Zuschriften von der rechten Seite her lese, frage ich mich, was treibt diese Leute an. Ich tippe, irgendwie steckt was mit Geld dahinter. Doch nun zur Sache. Wir stimmen praktisch über den Weiterbestand der AHV ab. Es war ein SP-Bundesrat (Tschudi), der bei der Gründung der AHV führend war. Nun ist es wieder ein SP-Bundesrat (Berset), der für den Weiterbestand dieses Werkes in naher Zukunft sorgen will. Ich vertraue auf den Sachverstand dieser Leute und stimme eindeutig Ja. Fritz Keller, Obfelden

Möglichst alle Generationen

sondern ein Pseudonym für diese Kolumne.

Energie und Willen, etwas zu bewegen

Simon Vergés in den Gemeinderat Bonstetten

Liebe SVP Bonstetten, danke für die wohlwollenden Worte für meinen Sohn Simon, der sich als Gemeinderat zur Verfügung stellt. Da ich bei seiner Geburt dabei war, kann ich Ihnen versichern, dass er nicht 19, sondern über 21 Jahre alt ist. Simon mag jünger aussehen als er ist. Er hat jedoch durchaus schon Wissen und Erfahrung als Erwachsener. Auf jeden Fall – und das muss ich als «Alter» zugeben – hat er mehr Energie und Willen, etwas zu bewegen. Und er kennt die Bedürfnisse der jungen Generation von Bonstetten, unserer Zukunft.

Es freut mich sehr, dass sich ein junger Mensch für Gemeindepolitik interessiert und sich für den Gemeinderat zur Verfügung stellt. Aus dem Schüler, als den ich ihn kennengelernt habe, ist ein Student geworden; aus dem Kind ein Erwachsener mit neuen Ideen für unser Dorf. Dem Gemeinderat tut eine Frischzellenkur gut, stehen doch Entscheide an, welche die Generation von Simon Vergés umsetzen muss. Mit seiner klaren und freundlichen Art ist er eine willkommene Bereicherung der Dorfpolitik. Daher empfehle ich seine Wahl in den Bonstetter Gemeinderat am 24.September.

Liebe SVP Bonstetten, vielen Dank für die freundlichen Worte zu meiner Kandidatur in der Ausgabe vom Freitag. Ich kann Sie beruhigen, so jung wie Sie mich darstellen bin ich gar nicht. Zu den von ihnen erwähnten 19 Jahren können Sie zwei dazurechnen, denn ich bin 21. Ob es sich hierbei um schlechte Mathematikfähigkeiten, mutwillige Diffamierung oder um fragwürdige Recherchemethoden handelt, weiss ich nicht. Ich finde es aber durchaus bedenklich, wenn Parteien mit falschen Informationen an die Öffentlichkeit treten. Fake News scheinen auch vor dem Bezirk Affoltern keinen Halt zu machen. Ich bin mir meines jungen Alters durchaus bewusst. Umso mehr bin ich motiviert, mich in ein solches Amt einzuarbeiten und mich für Bonstetten einzusetzen. Meine Kandidatur steht im Glauben an unser Milizsystem, welches möglichst alle Generationen, Berufe und politischen Richtungen vertritt.

Ernst Hedinger, Bonstetten, Die Grünen

Simon Vergés, Bonstetten

Amadeo Vergés, Bonstetten


Gewerbe/Dienstleistungen

Elegant kombiniert

Rebell der Panflöte

Die Modeschau bei Käppeli in Muri zeigte Trends für den kommenden Winter. > Seite 10

Konzert von Jonas Gross und Nino Lentini mit Panflöten- und Gitarrenklängen. > Seite 13

Dienstag, 19. September 2017

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Präzise und schnell Die Ottenbacher Pontoniere Martin Guthauser und Christian Schnopp auf dem Podest. > Seite 19

Fotovoltaik-Dach für höchste Ansprüche

Ziele sind das Trentino, Mantovana in der Lombardei und das Veneto

Schweizer: PV-Modulsortiment für Solrif

Degustationsreise der Weinhandlung Maurer nach Norditalien Am Freitag und Samstag, 22. und 23. September, geht die Reise durch das Trentino in den Dolomiten Richtung Gardasee ins hügelige Mantovana und zum Schluss ins Veneto in die Region Verona.

Qualitativ hochwertige und langlebige PV-Glas-Glas-Module – kombinierbar mit Sonnenkollektoren und Dachfenstern. (Bild zvg.)

Die robusten Fotovoltaik-GlasGlas-Module ermöglichen eine optimale Ausnutzung der Dachfläche und eine maximale Flexibilität bei der Eindeckung. Solrif, das patentierte FotovoltaikMontagesystem Indach der Ernst Schweizer AG, macht aus einem rahmenlosen Standardmodul einen Solar-Dachziegel und ersetzt damit die klassische Ziegel-Eindeckung beim Schrägdach. Um die Anwendungsmöglichkeiten im Bereich der zukunftsorientierten Solarprodukte weiter auszubauen, lanciert Schweizer ein eigenes PV-Modulsortiment. Die neuen Module stammen aus deutscher Produktion und bringen hinsichtlich Qualität, Flexibilität, aber auch bezüglich Bautechnik und Lieferzeiten Vorteile.

Bessere Flächenausnutzung dank unterschiedlichen Formatbreiten Die Anforderungen an eine Dacheindeckung erfüllt das Glas-Glas-Modul durch die hohe Robustheit und Langlebigkeit besonders gut. Die PV-Zellen sind beidseitig durch ein Glas geschützt, damit erhöht sich die Steifigkeit des Moduls und auch die Belas-

tungsgrenze. Somit kann eine deutlich längere Leistungsgarantie von 30 Jahren gewährt werden. Die neuen PV-Glas-Glas-Module bieten auch bautechnisch einen klaren Mehrwert: Sie sind in drei unterschiedlichen Breiten (mit 48, 54 und 60 Zellen) und der selben Höhe erhältlich. Damit wird die Flächenausnutzung auf dem Dach gesteigert. Die Kombinationsmöglichkeiten bieten also eine optimale Flexibilität. Zusätzlich kann Solrif auch mit Sonnenkollektoren zur Warmwassergenerierung und Dachfenstern kombiniert werden.

Ästhetisch und pflegeleicht Die in Schwarz gehaltenen Module und Rahmen sind optisch aufeinander abgestimmt und äusserst ästhetisch. Die Modulunterkante hat nur rückseitig ein Rahmenprofil. Dadurch kann Wasser gut abfliessen und Verunreinigungen wegspülen, was wiederum den Ertrag steigert. Jedes Modul kann einzeln ausgehängt und ausgewechselt werden. Warum also noch ein Dach mit herkömmlichen Ziegeln eindecken? (pd.) Weiter Informationen unter www.solrif.ch.

Im Angebot steht das Weingut «Endrizzi» aus San Michele im Trentin (Etschtal). Das Ziel des Vorzeigebetriebs ist es, gesunde Weine auf nachhaltige Weise zu erzeugen. Mitten in den Alpen erzeugt sind die Weine sehr erfrischend und mineralisch klar mit feiner Aromatik, gemildert durch die Nähe zum Gardasee. Flaggschiff des Weingutes ist der Gran Masetto, ein Wein aus der Sorte Teroldego. Er wurde erst kürzlich zu einem der besten Weine Europas gekürt. Die ursprüngliche Sorte aus dem Trentino ist prädestiniert für hochkarätige, langlebige und, bei aller Ele-

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Die Familie Endrizzi vereint auf dem eigenen Gut. (Bild zvg.) ganz, intensiv schmeckende Gewächse. Schliesslich hat die erstmals 1383 urkundlich erwähnte Sorte eine enge genetische Verwandtschaft zu Lagrein und Syrah. Wer die rote Diva namens Teroldego versteht und mit ihr umzugehen weiss, dem zeigt sie, welches enorme Potenzial in ihr schlummert. Weiter im Angebot ist das Weingut «Reale» der Familie Boselli. Seine

Ursprünge gehen bis auf das Jahr 1442 zurück. Es liegt an den morenischen Hügeln von Mantua, in der Gemeinde Volta Mantovana und im Gebiet des Mincio Parks, wenige Kilometer südlich des Gardasees. Der kleine Familienbetrieb hat sich durch vortreffliche Weine einen Namen gemacht. Das dritte Gut ist «Villa Girardi» aus dem Veneto. Dieses liefert die bekannten Venetoweine wie Soave, Bianco di Custozza, Bardolino, Ripasso und Amarone. Dieses kleine Gut aus den Hügeln von San Pietro in Cariano passt sehr gut zur Weinhandlung Maurer. Der Ripasso «Bure Alto» ist seit Jahren der meistverkaufte Rotwein. (hu) Degustationsreise Norditalien in der Weinhandlung Maurer, Freitag, 22. September, 14 bis 18.30 Uhr und Samstag, 23. September, 10 bis 16 Uhr, Obere Bahnhofstrasse 17, Affoltern. Degustationsliste anfordern unter weinhandlung.maurer@sunrise.ch, Telefon 044 760 09 01 oder 079 358 58 18 und 079 601 99 82.

Amarone, Veneto und Südtirol Mü’s Vinothek lädt zum Degustations-Event nach Affoltern Amarone: Wenn jährlich über eine halbe Millionen Schweizer in eine Region aufbrechen, muss da etwas ganz Besonderes geboten werden. Der kapitale Rotwein Amarone ist ihr Ziel. Auch dieser Wein hat sich in den letzten Jahren total gewandelt, weniger schwere dafür elegantere Amarone sind das Resultat. Die sympathische Familie Speri hat mit dem Jahrgang 2012 den Sprung in die «sette migliori» geschafft. Was nichts anderes bedeutet, als dieser wunderbare Amarone zu den besten sieben Weinen Italiens gehört. Klammheimlich tastet sich Antonio Fattoris Amarone Jahr für Jahr näher an die Spitze heran. Mit seinem famosen Ripasso ist ihm dies schon seit längerem gelungen. Zenato ist ebenfalls ein ganz grosser Name in

dieser Szene. Heuer zur Degustation aus dem grossen Jahrgang 2010 die «Riserva Sergio Zenato». So Amarone Weine zu zelebrieren, ist ein Erlebnis der Extraklasse. Das Südtirol ist eine der weiteren Lieblingsdestinationen der Schweizer Touristen in Italien. Zur Degustation steht eine beeindruckende Reihe von Lagrein, Lagrein Riserva, Blauburgunder und Merlot Riserva und Weissburgunder aus der gräflichen Kellerei von Meran» bereit. Südtiroler Weine zählen ganz klar zur Spitze im Weinbau unseres südlichen Nachbarlandes. (pd.) Amarone-, Veneto- und Südtirol-Event vom 21. bis 23. September in Mü’s Vinothek, Dachlisserweg 1, Affoltern. Donnerstag und Freitag 18 bis 20 Uhr, Samstag 10 bis 15 Uhr. Degustationsliste unter www.mues-vinothek.ch.

Giorgia Costa, quirlige Repräsentantin der Fattori-Weine. (Bild zvg.)

Autos, lauter Autos auf dem Kronenplatz! Die traditionelle Auto-Show des hiesigen Autogewerbes vermochte am Samstag wiederum viele Interessierte anzuziehen.

Zweimal im Jahr präsentieren verschiedene Auto-Markenvertreter aus dem Säuliamt und dem benachbarten Freiamt auf dem Kronenplatz, Affoltern, Neuheiten – wie am vergangenen Samstag. (Bild Urs E. Kneubühl)

Es erstaunt wenig, wenn von Autos auf Affolterns Kronenplatz die Rede ist, schliesslich ist er ein öffentlicher Parkplatz. Zweimal im Jahr allerdings zeigt das hiesige Autogewerbe dort die aktuellen Modelle, was am vergangenen Samstag wiederum zahlreiche interessierte Besucher anlockte. Da standen sie also zur freien Besichtigung, die Nissans, Mazdas, Audis, Renaults, Hondas, BMWs, Volvos, Corvettes und Co., die Opels, Suzukis, Fords, Ssang Yongs und Kias – selbst Dfsk-Nutzfahrzeuge fehlten nicht. Insgesamt ein

Dutzend Markenvertreter aus dem Bezirk Affoltern und aus dem benachbarten Freiamt präsentierten so eine breite Auswahl an PKW-Neuheiten für jeden Anspruch und jede Geldbörse. Die Besucher nutzten die grosse «Auslegeordnung» zur direkten Information durch die Fachleute vor Ort, für beratende Gespräche und da und dort auch zur Vereinbarung einer Probefahrt. Zudem konnten entschlossene Käufer gleichzeitig von Sonderangeboten profitieren. Selbstverständlich war auch das gemütliche Bistro mit Grill ebenso gerne besucht. Und darüber hinaus gab es beim Wettbewerb tolle Preise, gesponsert von Huwyler-Anhänger, Affoltern, sowie Pirelli und Castrol, zu gewinnen. (kb.)


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Gewerbe

Dienstag, 19. September 2017

Die Wintermode setzt auf Kombination von Stilrichtungen Modeschau bei Käppeli Mode Muri zeigte, dass die Kleider zur Person passen müssen und nicht umgekehrt Entgegen der Wettervorhersage für den letzten Samstag, die nichts Gutes versprach, behauptete Roger Huwiler, der langjährige und bewährte Moderator der Modeschau bei Käppeli Mode, dass nicht Sturmtief und Winde fürs Wetter zuständig seien, sondern einzig Benno Käppeli. ................................................... von susanne crimi Zumindest für die Samstage, an denen er «seine» Modeschau ansetzt, die jeweils vor dem Laden Open-Air stattfinden, wettet Benno Käppeli auf gutes Wetter. Der Laufsteg und die Besucherbänke waren mutig und zuversichtlich ohne Zelt aufgebaut worden. Die interessierten Besucher fanden sich zahlreich ein und mit den ersten Klängen, der für jede Modeschau typischen, stark betonten Rhythmen von Popsongs, gab Roger Huwiler auch gleich einen Überblick über die Highlights der kommenden Modesaison für die Damen- und Herrenmode.

Nichts und doch Vieles ist neu Um es auf den Nenner zu bringen, meinte er nonchalant: «Nichts ist neu erfunden worden und doch gibt es viel Neues.» Der Stilmix in Sachen Bekleidung ist die kommende Saison das A und O, die richtige Dosierung davon mache das perfekte Styling aus.

Stil-Mix oder gewollter Stil-Bruch Die Models Mirjam, Jociane und Graziella bei der Frauenmode, Alan und

Jociane zeigt Animal-Print Bluse und Jacke, Graziella «Uniform-Hose» und Mirjam einen auffälligen Aufnäher auf der Jeans. der ebenfalls seit Jahren bekannte Tom zeigten die «Modebilder» gekonnt und sympathisch. Die Damenmode präsentierte sich wieder eher körperbetont und schlank. Leggings oder Leggings-ähnliche Hosen sind in der kommenden Saison wieder auf dem Vormarsch. Sie können in Lederoptik, edel glänzend oder sogar samtig sein. Generell sind viele Oberbekleidungen wieder eher länger anzutreffen, sei es als Blazermantel, Cardigan oder als funktioneller Parka. Die Blusen sind entweder feminin und verspielt, mit Rüschen und Spitzen oder sehr

Alan mit Karostretchhose und Mantel, Tom mit rostfarbenen Chinos. (Bilder Susanne Crimi)

gradlinig und simpel oder mit Animal-Print. Es waren aber auch männlich wirkende Stile auszumachen, Karohemden etwa oder Hosen, die mit betonten Seitenstreifen an Uniformen denken lassen. Romantische Blümchenkleider kombiniert mit Grobstrickjacke und derben Schuhen oder «Destroyed-Jeans» gepaart mit «GlamChic», also funkelnden und glitzernden Oberteilen, wurden vorgeführt. Die Farben sind der Saison entsprechend eher gedeckt und dunkel, Farbtupfer bringen rubinrote oder smaragd-farbige Teile, dunkelblaue aber

auch cremefarbene Kleidung setzt sich dem grau-anthrazit-schwarzen Trend entgegen. Auffällig waren viele glitzernde Aufnäher oder eingewebte Lurexfäden in Gold und Silber oder, ganz neu in dieser Saison, kupferfarbene Glitzerelemente.

Ein Wollmantel zu Jeans Bei den Herren setzt sich ebenfalls ein Stilmix in Szene. Ein klassischer Wollmantel soll durchaus in Kombination mit Jeanswear getragen werden, zu Anzügen können auch mal, anstatt

nur konventionelle Hemden, auch solche mit Stehkragen oder sogar ein leichter Pulli mit V- oder Rundhalsausschnitt kombiniert werden. Die Modewelt hat dafür einen eigenen Namen geschaffen; das Ganze nennt sich «Crossdressing». Tom und Alan, die männlichen Models, trugen deshalb Cargohosen oder Chinos vereint mit Vestons, Stretchjeans mit einem Lederkurzmantel und einen modischen Karoanzug zu einem Funktionsmantel mit integriertem silberfarbenen Gilet, das heraustrennbar ist. Natürlich sind Bomberjacken, Karohemden und Hoodies nach wie vor im Trend, zusammen mit groben Boots stehen sie noch immer für natürliche, bequeme und sportliche Mode in der Männerwelt. Erfreulich für das Auge ist jeweils, dass die Männermode mit viel Farbe in den Winter geht – rostrot, senfgelb, helle Beigetöne in Hosen aber auch ein knallroter Pulli sind auszumachen. Kaum war die Modeschau zu Ende, strömten die modeinteressierten Kunden in den Laden. Sämtliche Umkleidekabinen waren im Nu besetzt und diverse Teile ausverkauft oder nicht mehr in allen Grössen erhältlich. Offenbar hat das Modehaus Käppeli einmal mehr den Geschmack des Publikums erkannt. All diejenigen, welche die zweite Modeschau drei Stunden später besuchten, konnten wohl das eine oder andere Modell nicht mehr ergattern. Aber Roger Huwiler, der gekonnt die Schau präsentierte, meinte zum Schluss marketing-bezogen: «Es lohnt sich auch, ein zweites Mal vorbeizuschauen – die Oktober-, Novemberund Dezemberkollektionen sind auch einen Blick wert.»

Krankheiten sanft und natürlich heilen

Säuliämtler Wendeltreppe

Themenabend am 21. September in Affoltern

Im Theater Casino Zug

Aroma-Themenabend am Donnerstag, 21. September, von 19 bis 21.30 Uhr, mit Michèle Brüllhardt. Ätherische Öle sind ein einzigartiges Geschenk der Natur – aufbauend, schützend, beruhigend und regenerierend. An diesem Themenabend erhalten Interessierte einen Einblick in die Geschichte der Duftkultur. Sie lernen die ersten wichtigsten ätherischen Öle für Babys, Kleinkinder und bis zur Pubertät näher kennen. Neben wichtigen In-

formationen zu den häufigsten Krankheiten erhalten die Teilnehmenden auch Informationen für das eigene Wohlbefinden. Eine ausgeglichene Mutter ist ein wichtiger Bestandteil einer gesunden Familie. Der Themenabend soll mit den besten sieben Kinderdüften der Natur vertraut machen. Bei der Auswahl der ätherischen Öle hat sich Michèle Brüllhardt jene Aspekte ausgesucht, die ihr besonders wichtig erscheinen. Der Fokus liegt voll und ganz in der praktischen und vielfältigen Anwendung der ätherischen Öle. Es gibt Tipps und Tricks, die Öle in den

Alltag zu integrieren. Aromaexpertin Michèle Brüllhardt zeigt im praxisnahen Workshop, wie naturreine Pflanzenkräfte wirkungsvoll und unkompliziert anzuwenden sind. Vorkenntnisse sind für diesen Kurs keine erforderlich. (pd.) 21. September, von 19 bis 21.30 Uhr, Aroma-Workshop in der Flügelwerkstatt, Obstgartenstrasse 19, Affoltern. In der Kursgebühr von 30 Franken sind Skript und Materialkosten für einen Roll-On enthalten. Anmeldung ist erforderlich unter 079 634 13 94 oder administration@urmi-natur.com. Urmi-Natur, c/o Flügelwerkstatt, Obstgartenstrasse 19, 8910 Affoltern, www.urmi-natur.ch.

Herbst-Chilbi bei Möbel Egger Am Sonntag, 24. September, von 10 bis 17 Uhr offen Bei Möbel Egger in Eschenbach wird gefeiert. Diesen Samstag und Sonntag ist Chilbi-Zeit. Ein vielfältiges Chilbi-Angebot machen diese Tage zum Familien-Event und die attraktiven Preisvorteile, fantasievollen Inspirationen und genussvollen Degustationen sind einen Besuch wert. Nicht nur in der Natur verändern sich die Farbwelten – auch bei der Einrichtung, insbesondere den Dekorationen, wechseln Möbel Egger wieder gerne zu warmen Herbstfarben. Möbel Egger lädt die Kundschaft zur herbstlichen Saisoneröffnung ein und feiert dies mit einer tollen Chilbi.

Spezialitäten degustieren Da dürfen Besucherinnen und Besucher nicht nur schauen, sondern auch genussvoll degustieren. Neben den Food- und Weinspezialitäten gibts Feines vom Grill und Süssigkeiten vom Chilbi-Stand. Und wer in der grossen Ausstellung sein Traummöbel entdeckt, profitiert von 20 %-Abholrabatt auf Möbel und mit etwas Glück können sich Glückliche zusätzlich bis 6 % Rabatt erwürfeln. In der Boutique werden Dekorationen mit einer 10 %-Vergünstigung angeboten. Diese Angebote gelten übrigens nur noch bis zum Sonntag, 24. September. Während sich die jüngsten Gäste am Samstag und Sonntag auf dem Kinderkarussell, beim Sackhüpfen, Büch-

senwerfen oder mit dem Hau-den-Lukas vergnügen, haben die Eltern geruhsam Zeit für einen Bummel durch die Möbelwelten und die Wohnboutique. Wer dann noch an sein Glück glaubt, nimmt am Wettbewerb teil und macht es sich vielleicht schon bald in einem komfortablen Stressless-Sofa im Wert von 5365 Franken gemütlich. Die Möbel Egger HerbstChilbi findet am Samstag, 23. September, von 9 bis 16 Uhr und am Sonntag, 24. September, von 10 bis 17 Uhr statt und bietet eine Fülle attraktiver Vorteile. (pd.) Mehr erleben bei einem Besuch bei Möbel Egger in Eschenbach und unter www.moebelegger.ch, Möbel Egger, Luzernstrasse 101, 6274 Eschenbach, 041 449 40 40.

Sie ist mehr als nur ein Blickfang, die im Bezirk Affoltern geplante und hergestellte neue Wendeltreppe des Theater Casino Zug.

Schmuckstück, das sich harmonisch an den alten Bau anschmiegt. Jürg Müller von der Ämtler Metallbaufirma m4metallbau AG, die für derartige Spezialanfertigungen einen besonders guten Ruf geniesst, durfte viele Komplimente entgegennehmen. «Wir sind glücklich und stolz, dass wir unsere Auszubildenden sowohl an allgemeinen Metallbauarbeiten, aber genauso an solch ganz speziellen Aufgaben heranführen und ausbilden können», hält Müller dazu fest. (kb.)

Das 10 Tonnen wiegende Schwergewicht aus massivem Stahl mit einem Durchmesser von nahezu vier Metern ragt an der seeseitigen Fassade des Zuger Kulturhauses empor, wo sie als Verbindung vom Balkon im 1. Stock ins Erdgeschoss dient. Geplant und gefertigt wurde die schön geschwungene Wendeltreppe mit ihren zwanzig Tritten in der Werkstatt der m4metallbau AG an der Lindenmoosstrasse 16 in Affoltern. Hier, wo auch Lehrlinge ausgebildet werden, hat man die einzelnen Metallteile der herausfordernden Konstruktion als wichtigen architektonischen Teil im Rahmen der Gesamtsanierung des Theater Casino Zug zugeschnitten, zurechtgebogen, verschraubt und verschweisst. Anlässlich der Wiedereröffnung des renovierten Kulturhauses präsentierte Stahlkoloss aus Affoltern: Die m4metallbau AG konstruierte sich die Säuliämt- und fertigte aus zahlreichen Einzelteilen die Wendeltreppe, ler Wendeltreppe welche am renovierten Theater Casino Zug seeseitig das als besonderes Erdgeschoss mit dem 1. Stock verbindet. (Bild Urs E. Kneubühl)


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«Die Jauks» machen Stimmung 3. Uerzliker Oktoberfest am Sonntag, 24. September «O’zapft is!» heisst es zum dritten Mal im Lindenhof in Uerzlikon. Das Dirndl sitzt, die Lederhose passt! Ab gehts ans Oktoberfest in den Lindenhof !

Dirigentin Angela Bozzola probt mit den drei Chören. (Bild zvg.)

Ein Ohrenschmaus für Gesangsfreunde Konzerte mit Liedern aus «Sound of Music» Der Gesangverein Knonau und der Ad hoc Chor Obfelden singen die bekanntesten Lieder aus dem Musical «Sound of Music». Dabei werden sie von den Kindern der Primarklasse 6e aus Steinhausen und einem 13-köpfigen Orchester begleitet. Die Dirigentin Angela Bozzola leitet die Chöre seit 32 Jahren und sie ist Garant für eine perfekte, dynamische Aufführung. Katharina Thierer wird als Erzählerin durch die Handlungen des Bühnenstücks führen. Der Schweizer Arrangeur Ewald Fässler hat die Lieder speziell für Chor-Aufführungen mit Kinderstimmen arrangiert.

führt. Das Stück handelt von einer Familie mit sieben Kindern, deren Mutter verstorben ist und wo nun Maria, die Novizin aus dem Kloster Nonnberg, dem verzweifelten Vater Baron von Trapp hilft, die Kinder zu betreuen. Sie macht das mit viel Gesang und Musik und begeistert nicht nur die Kinder, sondern auch den Baron, der sie heiratet. In der Nazizeit mussten sie fliehen und landeten schliesslich in den USA, wo sie als Familie Trapp auf vielen Bühnen auftraten. Auch das berühmteste Lied, das um die Welt ging, «Edelweiss», wird bei diesem Anlass nicht fehlen. Ein Besuch dieses Konzertes lohnt sich! Bruno Grob

Am Sonntag, 24. September, von 11 bis 16 Uhr, heisst es bei Barbara Eder und Louis Bisig, «Hau di hera, dann samma mehra», oder für alle, die nicht Bayrisch verstehen: «Setz dich hin, dann sind wir mehr.» Livemusik zum Schunkeln und Mitsingen, sowie fesche Madeln in ihren Dirndln sorgen für ordentlich Gaudi. Das speziell gebraute Oktoberfest-Bier fliesst in Strömen und auf der Speisekarte stehen bayerische Leckerbissen wie Weisswürste, Hendl, Haxn und Brezn. Nach dem grossen Erfolg im letzten Jahr wird dieses Jahr das dritte Uerzliker Oktoberfest gefeiert. Was wäre das Oktoberfest ohne zünftige

«Sound of Music» ist eines der beliebtesten Bühnenwerke aller Zeiten. Allein in London wurde das Musical von Richard Rodgers 2386 Mal aufge-

um 17 Uhr in der Kirche Obfelden, am Sonntag, 24. September, um 17 Uhr in der Stampfi Knonau und am Samstag, 30. September, um 17 Uhr in der Aula des Schulhauses Feldheim 3, Steinhausen. Eintritt für Erwachsene, 20 Franken, für Kinder und Jugendliche bis 15-jährig, 5 Franken.

«Time to dance» in Obfelden Zum dritten Mal steigt der beliebte Anlass Am 23. September heisst es im Singsaal Chilefeld in Obfelden erneut «Time to dance» – wieder im gewohnten Rahmen mit Tanzmusik aller Sparten. Das Team von «Time to dance» freut sich ganz besonders, dass die bisherigen Anlässe so gut bei den tanzbegeisterten Menschen angekommen sind und sie so zahlreich die Tanzfläche nutzten. Der letzte Tanzabend widmete sich dem Thema der Swingtänze mit einem Crashcours in Boogie Woogie, welcher durch die ehemaligen Schweizer Meister Jeannette Ott und Christoph Waldmeier geleitet wurde. Ganze 16 Paare fanden sich zum Tanzkurs ein und durften Schritte und Figuren in einer Abfolge lernen. Danach hiess es auch für die später eintreffenden Besucher, die Beine zur swingigen Musik zu bewegen. Es ist immer wieder schön, wie viele glückliche Gesichter das Team von Time to dance sehen darf und genau das motiviert sie immer wieder von Neuem, den Besuchern einen wundervollen Abend zu gestalten.

Mit Tanz-Single-Tisch Am 23. September findet nun der nächste «Time to dance»-Anlass statt, dieses Mal wieder im gewohnten Rahmen mit Tanzmusik aller Sparten. Sicher hat es wieder für jeden und jede was dabei, um die Füsse über die Tanzfläche schweben zu lassen. Interessierte sind eingeladen, den unkomplizier-

ten Tanzabend in ihrer nächsten Umgebung zu geniessen. Auch dieses Mal wird es einen Tanz-Single-Tisch geben, für alle, die keinen Tanzpartner haben. Damit das Team möglichst ausgeglichene Paare hinkriegt, benötigt es dazu eine entsprechende Anmeldung bis am Mittwoch, 20. September, über www.swoody.ch und übrigens, tanzende Männer sind besonders gefragt, da ja die Frauen bekanntlich eher in der Überzahl sind. Die «Time to dance»-Abende in Obfelden, mit Musik vom Tänzer DJ Swoody für Tänzerinnen und Tänzer, sind für alle Menschen gedacht, die gerne zu zweit tanzen. Es sind auch Abende, um Musik zu hören, gemütlich etwas zu trinken und andere Menschen zu treffen. «Time to dance» soll ein Ort sein, wo sich jede und jeder willkommen fühlt, der Freude am gemeinsamen Tanzen hat, egal welches Niveau, Können und Alter. Christoph Waldmeier und sein Team freuen sich am 23. September auf viele tanzbegeisterte und musikliebhabende Leute! Wer an diesem Tanzabend bereits verplant ist, kann sich schon heute das Datum vom 16. Dezember in seiner Agenda dick eintragen. Ab vier Personen können Tische reserviert werden. (pd.) Time to dance: 23. September und 16. Dezember 2017 (alle Stile), jeweils von 20 bis ca. 1 Uhr, Singsaal Chilefeld, Obfelden. Eintritt: 20 Franken. Infos und Reservieren: www.swoody.ch / contact@swoody.ch; Christoph Waldmeier, 079 376 40 17.

Musik? Für die Stimmung sind auch dieses Jahr «die Jauks» verantwortlich. Wer diese Vollblut-Musiker kennt, der weiss, sie werden in der «Home Base» des Fanclubs, dem Lindenhof, die Bude rocken! Wer das Wirtepaar und

die Jauks kennt, der weiss, um 16 Uhr ist mit Sicherheit noch nicht Schluss! Oktoberfest am Sonntag, 24. September, 11 bis 16 Uhr im Lindenhof, Uerzlikon. Reservieren unter Telefon 044 764 12 33.

Vernissage und A-cappella-Gesang Kloster Kappel bietet Kunst und Musik Am Sonntag, 24. September, wird im Kloster Kappel eine Ausstellung von Marcus Watta eröffnet. Sie steht im Rahmen der Gedenkanlässe zum Bruder– Klaus–Jubiläumsjahr. Anschliessend singt der «A cappella Chor Zürich» in der Reihe «Musik und Wort».

Aufführungen am Samstag, 23. September,

Berühmte Musical-Lieder

Vollblut-Musiker: Die Jauks. (Bild zvg.)

Marcus Wattas Arbeiten teilen sich in die Bereiche Porträt und Essentielle Malerei beziehungsweise Zeichnung. Verbindendes Merkmal aller Arbeiten und Werkreihen ist die Reduktion auf jene für die bildnerische Absicht wesentlichen Elemente. Hierdurch gewinnen die Bilder Klarheit und Ruhe bei aller malerisch-gestischen Bewegtheit. Sie öffnen sich zudem für eine klangliche Assoziierbarkeit, für etwas

Musikalisches. Die aktuelle Ausstellung unter dem Titel «Reduktion und Eigentliches» anlässlich des Gedenkjahres für Bruder Klaus zeigt eine Auswahl abstrakter Bilder, welche die Malerei auf ihre Essenz zurückführen, ihr einzig Nötiges: die Farbe. Marcus Watta lebt mit seiner Familie seit zehn Jahren in Winterthur. Die Vernissage beginnt am Sonntag, 24. September, um 15.30 Uhr. Nach der Begrüssung und Ansprache durch Pfr. Markus Sahli wird Marcus Watta in sein Werk einführen. Die Vernissage wird mit Gesang umrahmt von Rebecca Watta. Anschliessend wird um 17.15 Uhr der «A cappella Chor Zürich» zu hören sein mit seinem Programm «cantus gloriosus». Mit einer Auswahl von verschiedenen Werken aus fast einem halben Jahrtausend wirft es ein Licht

Ein Paradies für Fledermäuse Vortrag zu Arbeiten beim Zwilliker Weiher

Der Weiher in Zwillikon beherbergt 13 Arten Fledermäuse. (Bild zvg.)

Am 29. September, um 20 Uhr hält Nora Hug (Pro Natura Zürich) einen Vortrag zu den geplanten Massnahmen und zum Stand der Arbeiten beim Zwilliker Weiher. Der ehemalige Fabrikweiher in Zwillikon beherbergt 13 verschiedene Fledermausarten und ist seit 2015 im Besitz von Pro Natura Zürich. Um den wertvollen Lebensraum für die nächtlichen Jäger weiter zu optimieren, sind verschiedene Aufwertungsmass-

nahmen geplant. Ausserdem soll auch ein Zugang zum Weiher für die Bevölkerung erstellt werden. Die Aufwertungsarbeiten haben bereits letzten Winter begonnen und werden zurzeit fortgesetzt. Im Vortrag von Nora Hug, im Vereinslokal des Natur- und Vogelschutzverein Bezirk Affoltern, wird das Projekt näher vorgestellt. Interessierte sind herzlich zu dieser kostenlosen Veranstaltung eingeladen. (pd.) Freitag, 29. September, 20 Uhr, Vereinslokal des Nvba, Giessenstrasse 18, Affoltern.

auf unterschiedliche Formen und Ausdrucksweisen der sakralen Musik – immer im Dienste der Botschaft, und doch immer geprägt und durchdrungen von der wunderbaren individuellen Gestaltungskraft und dem Einfallsreichtum der einzelnen Komponisten. Die geistige Reise führt vom hochkünstlerischen Kontrapunkt der Renaissance (Tallis, Tomkins) bis zu Zeitgenossen (Pärt, Tavener), die mit ihrer Vorliebe für homophone Melodien an die Gregorianik anknüpfen. Begleitet werden die Gesänge von Texten, ausgewählt und gelesen von Pfarrer Christof Menzi. Der Eintritt ist frei (Kollekte). Anschliessend hält das Klostercafé diverse hausgemachte Köstlichkeiten für die Gäste bereit. (pd.) Weitere Infos unter Tel. 044 764 88 10, info@klosterkappel.ch oder www.klosterkappel.ch.

Pirsch nach dem Bunten Birnmoos Die Reussebene beherbergt neben attraktiven Blütenpflanzen auch unauffällige Moose. Das Bunte Birnmoos gilt in der Schweiz als vom Aussterben bedroht, sein Nachweis braucht geübte Augen. Auf einem Rundgang in der Giriz-Aue in Rottenschwil erhalten die Teilnehmenden Einblicke in die faszinierende Welt der Moose. Unter Anleitung helfen sie an der Bestandesüberwachung des Bunten Birnmooses mit. Dabei lernen die Besucher weitere interessante Pflanzen und Tiere in diesem nationalen Auengebiet kennen. Die öffentliche Exkursion der Stiftung Reusstal unter Leitung von Dr. Heike Hofmann und Josef Fischer beginnt um 13 Uhr auf dem Parkplatz der Reussbrücke Rottenschwil-Unterlunkhofen (Westseite) und endet ebenda um zirka 16 Uhr. Für Erwachsene wird ein Unkostenbeitrag von zehn Franken erhoben, Kinder bis 16 Jahre sind gratis dabei. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich (pd.) Samstag, 23. September, 13 bis ca. 16 Uhr, Treffpunkt: Parkplatz Reussbrücke Rottenschwil-Unterlunkhofen (westseitig). www.stiftung-reusstal.ch.

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veranstaltungen

SOS im Niemandsland Theater Fahr.werk.ö! im Seleger Moor

Bei den Proben ruht sich ein «Zwergli» an einem Baum aus. Oder gehört die Szene gar zum Theaterstück? (Bild zvg.)

Heute, 19. September, um 18 Uhr finden die öffentlichen Vorstellungen des Theaters Fahr.werk.ö! statt, im Park Seleger Moor. Das «Fahr.werk.ö!» macht Landschaftstheater und zieht von Frühling bis Herbst mit seinen Wagen durchs Land – von Bühnenbild zu Bühnenbild, von Theaterstück zu Theaterstück. Die Bühne wird dieses Mal das Seleger Moor sein. Die Schauspielerenden besuchen die 5. Klasse der Primarschule Ottenbach, die hier ihr Klassenlager verbringt. Das Stück entwickeln vier Theaterleute des «Fahr.werk.ö!» gemeinsam mit den Kindern.

Leben im Wohnwagen gehört dazu Tolles Theater heisst nicht nur Wort und Sprache. Auch Bewegung, Action, nonverbales Spiel, Witz und Komik gehören dazu. Es ist Theater für Aug und Ohr. Neben dem Theater gehört auch das gemeinsame Leben rund um die Wagen dazu. Die ganze Theater-

truppe wohnt, kocht und lebt in und um die Theaterwagen. In der Küche stehen die Lehrpersonen, das Theater wird mit den Theaterprofis des «Fahr.werk.ö!» entwickelt. Das «Fahr.werk.ö!» ist seit bald 20 Jahren von Frühling bis Herbst mit jährlich rund 15 Produktionen auf Tournee. Theaterleute entwickeln gemeinsam mit Kindern und Jugendlichen Theaterstücke, die sich durch ein lustvolles, authentisches Spiel auszeichnen. Das Motto lautet: Was man selber erfindet, muss man nicht auswendig lernen. Das Publikum wandert mit Stühlen und Bänken von Szene zu Szene, von Akt zu Akt. Es kann sein, dass es auch mal etwas regnet bei den Proben oder bei der Aufführung – auch das gehört zum Theater unter freiem Himmel! (pd.) Der Eintritt ist frei – am Ende geht der Hut um. Ebenfalls brennen am Ende die Grills – Grilladen und Getränke selber mitnehmen. Es wird bei jedem Wetter gespielt. Regenschutz, Regenhose, gute Schuhe empfehlen sich und sind besser als der Regenschirm, vor allem für all jene in der zweiten Reihe!

Am Vertikaltuch unter dem Dach in Wettswil Heartbeat-Gottesdienst mit Luzia Bonilla Im Heartbeat-Gottesdienst am 24. September, 17 Uhr, in der Kirche Wettswil wird die Artistin Luzia Bonilla zu Gast sein. Die Lufttänzerin und Bewegungsschauspielerin Luzia Bonilla ist im Tessin aufgewachsen und lebt in Zürich. Sie liess sich an der Bewegungstheaterschule Comart ausbilden. 2004 gründete sie zusammen mit Mario Camani, das Clownerie Ensemble «Luzia e Mario» und kurz danach das Duo «Lucy & Lucky Loop» mit Michael Kobi. In dieser Formation ist sie international tätig. Zudem ist sie die Gründerin und Leiterin der Companie «The Flying Circus». Seit 2009 ist sie Mitglied der Lufttanz Compagnie Öff Öff Aerial Dance. 2010 startet sie mit der «Bauer Hochseilshow» eine neue luftakrobatische Disziplin auf dem schwankenden Mast (bis zu 60 Meter). Mit dieser Performance gelangte sie ins Finale der italienischen TV Show «tu si que vales». 2016 war sie auf Tournee mit dem Zirkus Chnopf und hatte Auftritte im Tingel Tangel Varieté. Seit Februar 2017 arbeitet sie auch beim Kinderzirkus Robinson als Ensemble-Trainerin mit.

Artistische Auftritte im Gottesdienst Luzia Bonilla ist eine spannende, sehr vielseitige Artistin mit grossem Herz und äusserst sympathischer Ausstrahlung. Neben dem artistischen Können bringt sie auch eine zünftige Portion

Humor in ihre Aufführungen und begeistert damit Jung und Alt. Im Heartbeat-Gottesdienst werden die Besucherinnen und Besucher Luzia Bonilla im Interview mit Pfarrer Matthias Ruff erleLuzia Bonilla. ben und von ihr (Bild zvg.) hören, welche Höhen sie bereits erfahren hat als Artistin und welche Schwierigkeiten zu überwinden waren und sind. Natürlich wird sie nicht nur plaudern, sondern auch zwei Auftritte haben im Heartbeat-Gottesdienst. Bei einem zeigt sie eine Hula-Hoop-Show, beim anderen Teil ihres Auftritts schwingt sie sich am Vertikaltuch hoch unter das Dach der Kirche.

Ein Spektakel für alle Generationen So wird die moderne Kirche vorübergehend zum Zirkus und alle dürfen ihrer Darbietung staunend folgen. Der Gottesdienst und Luzia Bonilla werden inspirieren und begeistern. Es sind nicht nur die Erwachsenen, sondern besonders auch die Kinder ganz herzlich dazu eingeladen. Anschliessend, beim Apéro, wird Luzia Bonilla auch noch anwesend sein für Gespräche und Fragen. (mr) Der Heartbeat-Gottesdienst findet am 24. September, um 17 Uhr, in der Kirche Wettswil statt.


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«Rue de Blamage» Pop trifft auf Panflöte und zwei weitere Filme Konzert von Jonas Gross und Nino Lentini in Affoltern Demnächst im Kino Mansarde in Muri

Bewohner der Baselstrasse. (Bild zvg.) «Rue de Blamage» porträtiert einige Bewohner der Luzerner Baselstrasse. Diese liegt in einem Quartier der Stadt, welches nicht gerade den besten Ruf geniesst: 76 Nationen, Bordelle und Drogenhandel. Der Filmemacher Aldo Gugolz, gebürtiger Luzerner, begleitet einige Bewohner während dreier Jahre in ihrem Alltag und holt sie so aus ihrem Schattendasein heraus.

«Sage femme – Ein Kuss von Beatrice» Claire (Catherine Frot) ist eine Hebamme mit Leib und Seele. Mit den Jahren beginnt sie jedoch, ihre Fähigkeiten in Frage zu stellen. Als sie eines Tages einen Anruf von der ehemaligen Geliebten ihres verstorbenen Vaters erhält, wird ihr Leben auf den Kopf gestellt. Die extravagante Glücksspielerin (Catherine Deneuve) konfrontiert

die zurückhaltende Claire mit wichtigen Neuigkeiten.

«L’Opéra de Paris» Die neue Dokumentation von JeanStéphane Bron taucht ein in das pulsierende Leben der Pariser Oper und gestaltet sich wie ein Bilderbuch, dessen Geschichten einen Blick hinter die Kulissen bieten. Der Zuschauer erhält Einblick, was sich abseits der Bühne abspielt: stundenlange Regiearbeit, die Arbeit der Näher und Näherinnen und der Bühnenarbeiter. Die Opéra wirkt wie ein Bienenstock, aus dem der Regisseur mit viel Leidenschaft immer wieder Details ins Zentrum rückt. (yh) «Rue de Blamage»: Donnerstag, 21. Sept., 18 Uhr. «Sage femme»: Donnerstag, 21. Sept., 20.30 Uhr und Freitag, 22. Sept., 18 Uhr. «L’Opéra de Paris»: Freitag, 22. Sept., 20.30 Uhr. www.kinomansarde.ch.

Zu zweit in die dritte Lebenshälfte Bildungsanlass in der Bibliothek Hausen In Hausen spricht Dr. phil. Christiane Ryffel über das gemeinsame Älterwerden in langjährigen Paarbeziehungen. Die Referentin ist Soziologin und Paarberaterin. Während über 20 Jahren unterrichtete sie an der Fachhochschule für Soziale Arbeit. Zudem hat sie breite Erfahrung in Paar- und Familienberatung. In einem vielbeachteten Buch hat sie sich mit der Frage auseinandergesetzt, was es braucht, damit Paare zusammenbleiben. Christiane Ryffel wird aufzeigen, welche inneren Haltungen und konkreten Achtsamkeiten helfen können, auch in langjährigen Paarbeziehungen Zuneigung, Verbundenheit und Freude miteinan-

der zu erleben, um die Herausforderungen im Alter gemeinsam zu meistern. In Würde zusammen älter werden, das ist ihre Kernbotschaft, die sie mit vielen praktischen Beispielen illustrieren wird. Der Bildungsanlass wird vom Arbeitskreis Senioren in Zusammenarbeit mit der Bibliothek Hausen organisiert. Georges Köpfli im Auftrag des Arbeitskreises Senioren Freitag, 22. September, 14 Uhr in der Bibliothek Hausen. Eintritt 10 Franken mit Apéro, Anmelden an bibliothek@hausen.zh.ch, empfehlenswert.

Info-Veranstaltung in Mettmenstetten

Niemand denkt gerne über schwere Krankheiten, Unfälle oder sogar den eigenen Tod nach. Wer aber entsprechende Vorkehrungen trifft, stellt sicher, dass sein Wille bei Urteilsunfähigkeit oder nach dem Ableben weiter gilt – und erspart so den Angehörigen manche Schwierigkeiten. Mit der «Patientenverfügung» und allenfalls weiteren Dokumenten wie dem «Vorsorgeauftrag» kann man verbindlich

Mit seinem einzigartigen Mix aus Tradition und Moderne ist Jonas Gross kein unbeschriebenes Blatt mehr in der Schweizer Showszene. Der 21-jährige Gewinner des Kleinen Prix Walos, der bereits mit bekannten nationalen und internationalen Künstlern zusammenarbeiten durfte, wird nun als nächstes unter dem Kasinovordach in Affoltern zu hören sein. Der Auftritt findet zusammen mit dem versierten Ämtler Gitarristen Nino Lentini statt, der mit Leib und Seele als Gitarrenlehrer an der Gitarrenschule Sound am Albis tätig ist. Lentini tritt dabei nicht zum ersten Mal im Rahmen von «Kultur am Platz» auf. Der vielseitige Musiker begleitete schon Michael Williams («The Singing Postman») auf dem Märtplatz und war vor zwei Jahren mit seiner Rockband «Barakuda» openair zu erleben.

Jonas Gross – Rebell der Panflöte Jonas Gross, der vielversprechende Nachwuchskünstler im Schweizer Instrumentalbereich ist mit seiner Panflöte ein musikalisches Chamäleon. Seit seinen musikalischen Anfängen tänzelte er gekonnt zwischen diversen Genres umher. So startete der damals fünfzehnjährige Musiker 2011 im Schlagerbereich, bereits vier Jahre spä-

Nino Lentini tritt regelmässig mit namhaften nationalen und internationalen Künstlern auf. (Bild zvg.) ter brachte er ein reines Popalbum heraus und überraschte im Frühjahr 2016 mit der Electro-Pop-Single «Enigma».

Zahlreiche TV-Auftritte Zeitgleich ging der junge Panflötist mit seiner Liveband auf Tour und präsentierte dort die einzigartige Verschmelzung von Pop, Rock und Panflöte, welche er auch in den TV-Sendungen «Beatrice Egli – Die grosse Show der Träume» und «Heiligabend mit Carmen Nebel» zum Besten geben konnte. Man darf also gespannt sein, was passiert, wenn in diesem etwa ein-

sicherstellen, dass in jedem Fall nach seinem Willen gehandelt wird. Eine Fachperson von Pro Senectute Kanton Zürich gibt einen vertieften Einblick in die «Patientenverfügung». Zudem werden der «Vorsorgeauftrag» und praktische Dokumentvorlagen vorgestellt. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen. Die Teilnahme ist kostenlos (freiwillige Kollekte zur Deckung der Unkosten). Organisiert wird diese Veranstaltung vom Pfarreirat der Katholischen Pfarrei St. Burkard Mettmenstetten, Knonau und Maschwanden in Zusammenarbeit mit Pro Senectute Kanton Zürich. (pd.) Anmelden bis 22. September beim Pfarreisekretariat, Telefon 044 767 01 21 kathmettmenstetten@bluewin.ch.

stündigen Konzert Jonas Gross und Nino Lentini ihr Programm «The wooden tour light» auspacken und Panflöte auf Pop trifft. Am Schluss wird wie immer eine Hutkollekte eingesammelt, die voll und ganz den Musikern zukommt und das Team vom Märtkafi ist ab 16.15 Uhr bereit, seine Gäste zu bedienen. (pd.) «Pop trifft auf Panflöte» mit Jonas Gross und Nino Lentini. Sonntag, 24. September, 17 Uhr, Märtplatz Affoltern, Hutkollekte. Märtkafi offen ab 16.15 Uhr. Das Konzert findet unter dem Kasino-Vordach statt. www.jonasgross.com, www.soundamalbis.ch Weitere Infos: www.kulturaffoltern.ch.

Maria Mark spielt Filmmusik Orgelkonzert in der Kirche Stallikon am 22. September Am Freitag, 22. September, wird die Organistin Maria Mark auf der neuen Orgel in der Kirche Stallikon Filmmusik erklingen lassen.

likon Filmmusik aus Filmen wie Forrest Gump, Amélie, Chariots of fire oder The King’s speech. Mit ihrem genreübergreifenden Konzert unternimmt sie mit den Zuhörerinnen und Zuhörern einen musikalischen Spaziergang in eine unerwartete, überraschende Welt: «Sind wir nicht alle mit den bewegten Bildern und vor allem mit den Tonbildern aufgewachsen und haben uns von ihnen berühren lassen? Wie nahe liegt es da, diese Musik auf der Orgel zu spielen, die ja selbst ein Orchester in sich ist.» (mvm)

Die Organistin Maria Mark, ehemals in Bonstetten wohnhaft, ist eine vielseitige Musikerin in den Fächern Klavier, Orgel und Gesang. Sie versucht immer wieder, der Orgel neue Klänge zu entlocken.

oder Telefon 044 764 21 73 ist aus Platzgründen

Patientenverfügung und Vorsorgeauftrag Am Dienstag, 26. September, findet im Pfarreizentrum Rüteliweg der katholischen Kirche Mettmenstetten von 19 bis rund 21 Uhr eine Informationsveranstaltung zu den Themen «Patientenverfügung» und «Vorsorgeauftrag» statt.

Das letzte diesjährige Konzert der Reihe «Kultur am Platz» steht vor der Tür: Kommenden Sonntagabend, dem 24. September, um 17 Uhr, werden Panflöten- und Gitarrenklänge als moderner und poppiger Sound auf dem Affoltemer Märtplatz zu hören sein.

Musikalischer Spaziergang Am Freitag, 22. September, spielt sie auf der neuen Orgel in der Kirche Stal-

Zu dem Konzert am 22. September, 19.30 Uhr, sind

Maria Mark spielt Orgel. (Bild zvg.)

alle herzlich eingeladen. Der Eintritt ist frei.

6. Schweizer Hölzler Meisterschaft in Kappel

Ein Dorffest für Jung und Alt

Der Austragungsort der Schweizer Hölzler Meisterschaft ist auch in diesem Jahr das Restaurant Adler in Kappel. Sie findet am 23. September statt.

Ein Herbstbeginn ohne Chilbi wäre in Mettmenstetten unvorstellbar. So darf man sich auch dieses Jahr auf einen schönen und unvergesslichen Anlass im Erspach freuen. Viele Vereine mit ihren Mitgliedern sind wieder mit dabei und engagieren sich, um die Chilbibesucher mit ihren Ständen, Festwirtschaften und Attraktionen zu erfreuen. Natürlich fehlt auch der LunaPark nicht mit Autoscooter und weiteren Bahnen. Es lohnt sich also, sich das Wochenende vom 23. und 24. September für die Chilbi Mettmenstetten zu reservieren. Alle, die sich in den örtlichen Vereinen für dieses traditionelle Ereignis engagieren, freuen sich auf Besucher. (pd.)

Das markante, überdimensionale Streichholz vor dem Restaurant Adler, welches einen Hinweis auf das Spiel im Rahmen der diesjährigen Schweizerischen Hölzler Meisterschaft am Samstag, 23. September, darstellt, wurde von der Firma Vonplan gestiftet. Die diesjährige Meisterschaft, bei welcher wieder viele Teilnehmer aus der Innerschweiz stammen, beginnt um 15 Uhr – standesgemäss für einen Anlass von nationaler Bedeutung mit der Nationalhymne. Auch der letztjährige Sieger, der einheimische Beat Moos, wird seinen Titel verteidigen wollen.

Alle Teilnehmer – jeder bekommt übrigens einen Preis – bestreiten drei Runden. Die besten 16 aus dieser Vorrunde machen dann in Vierergruppen die vier Finalisten für den Schweizer Meistertitel aus. Die Resultate werden im Anzeiger veröffentlicht. Renata Schönbächler wird mit ihrem Adler-Team die Teilnehmer mit Speis und Trank verwöhnen. Sie hat auch für musikalische Unterhaltung gesorgt und nimmt noch Anmeldungen für den Anlass im Adler an. Beim «Hölzle» geht es darum, dass jeder Teilnehmer ein bis drei Zündhölzer in seiner Hand hält und die exakte Anzahl Zündhölzer in den Händen aller Mitspielenden erraten muss. Wer die richtige Zahl erraten hat, kann sich zurückziehen. Wer übrig bleibt, hat verloren. (pd./sals)

Chilbi-Wochenende Mettmenstetten, 23. und 24. September, Erspach.


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Vermischtes

Dienstag, 19. September 2017

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Hauseigener Jazz und imposanter Puppenkrimi Die nächste Woche im Kellertheater LaMarotte Die IG Sicherer Schulweg will, dass der Zubringer bald realisiert wird. (Bild zvg.)

Zubringer, wo bist du? Am Samstag, 23. September, jährt sich die Volksabstimmung zum A4-Zubringer zum fünften Mal. Die IG Sicherer Schulweg veranstaltet über Mittag eine «Jubiläumsfeier» beim Gemeindehaus Obfelden und fragt die Verantwortlichen: Wann geht es endlich los? Der Sommer 2012 war in Ottenbach und Obfelden vom turbulenten Abstimmungskampf um den A4-Zubringer geprägt. Unter anderem dank dem grossen Engagement der lokalen Bevölkerung, zeigten sich die Stimmbürger im Kanton Zürich solidarisch und winkten die Abstimmungsvorlage mit über 60 Prozent Ja-Stimmen deutlich durch. Im Säuliamt betrug die Zustimmung fast 70 %. Nach einer Vielzahl von Abklärungen und Einsprachen, setzte der Kanton Zürich das Projekt im vergangenen Jahr endlich fest. Auf den Baubeginn warten die Ottenbacher und Obfelder aber immer noch. Denn drei Rekurse von Anstössern sind beim

Zürcher Verwaltungsgericht weiterhin hängig.

Grill, Musik und Podiumsdiskussion Mit der «Jubiläumsfeier», die zugleich auch eine Mahnveranstaltung ist, erinnert die IG Sicherer Schulweg daran, dass der Durchgangs- und Schwerverkehr noch immer mitten durch die Dorfzentren fährt – und die Sicherung der Schulwege weiterhin auf sich warten lässt. Bei Musik und Würsten vom Grill kann sich die Bevölkerung aus erster Hand über die aktuelle Situation informieren. An der Podiumsdiskussion mit dem Titel «1000 Mal diskutiert – 1000 Mal nichts passiert?» nehmen Thomas Ammann, Gemeindepräsident von Obfelden, Ronald Alder, Gemeinderat von Ottenbach sowie Kantonsrat, und Christian Kull, Projektleiter A4-Zubringer des Kantons Zürich, teil. (pd.) Samstag, 23. September, ab 11 Uhr, Dorfstrasse 66, Obfelden (Parkplatz beim Gemeindehaus). Podiumsdiskussion ab 11.40 Uhr. Die Veranstaltung findet bei jedem Wetter statt. Bitte Autos zuhause lassen.

Jazz am Donnerstag mit dem «LaMarotte Swingtett» Muss man sie noch vorstellen, die sechs Musiker der hauseigenen Jazzband? Sie locken bei jedem ihrer Auftritte im «LaMarotte» eine grosse Zuhörerschaft in das Kellertheater. Und an jedem ihrer Anlässe eröffnen sie ein anderes Klangfenster. Fetziger Dixieland, swingende Balladen und LatinTunes gehören zum Programm. Duke Seidmann spielt Tenorsaxophon und Klarinette, Marcello Rosenberger ist der bewährte Mann an der Posaune, Thomas Gütermann «bearbeitet» das Schlagzeug, Arno Calonder steht am Bass, Christoph Häfeli zupft Gitarre und Banjo und Christoph Hegi fasst am Piano die ganze Band harmonisch zusammen. Donnerstag, 28. September, Bar ab 18.30 Uhr, Musik ab 20.15 Uhr. Eintritt frei, Kollekte. Kleines Essen 15 Franken.

«Matto regiert» Ein Puppen- und Menschentheater nach Friedrich Glauser. Spiel: Delia Dahinden, Anna Karger und Lukas Roth. Regie: Dorothee Metz. Puppenbau: Delia Dahinden. Musik, Leitung, Komposition: Martin Schumacher.

Die grossen, ausdrucksvollen Puppen von Delia Dahinden betonen die Charaktere der Romanfiguren in Friedrich Glausers grossartigem und beklemmendem Werk. (Bild zvg.) Die psychiatrische Klinik Randlingen: eine kleine, geschlossene Welt, bevölkert von Ärzten, Patienten und Pflegern. Schritte hallen durch lange Gänge, Türen werden aufgerissen und fallen ins Schloss. Wieder kündigt die Turmuhr einen neuen Tag an, der für einmal nicht routinemässig totgeschlagen wird: Direktor Borstli und Patient Pieterlen sind verschwunden und der Berner Wachtmeister soll die Sache aufklären. Studer gerät in den Sog der Anstalt. Benebelt durch die suggestive Kraft von Chefarzt Laduner tastet er sich durch das Labyrinth der Abteilungen. Auf der Suche nach einer vertret-

baren Wahrheit entspinnt sich ein regelrechter Zweikampf zwischen dem Chefarzt und dem Fahnder Wachtmeister Studer. «Eine Geschichte muss irgendwo spielen. Die meine spielt im Kanton Bern, in einer Irrenanstalt. Die Personen, die auftreten, sind frei erfunden. Man wird wohl noch Geschichten erzählen dürfen?» – Aus Glausers «notwendiger Vorrede» zu Matto regiert. Freitag, 29. September, Bar und Abendkasse 19.15 Uhr, Beginn 20.15 Uhr. Eintritt 40/30 Franken, mit KulturLegi 20 Franken. Platzreservationen für beide Anlässe empfohlen über www.lamarotte.ch oder Telefon 044 760 52 62.

sport

Floorball Albis mit fulminantem Auftaktsieg Sieg im ersten Meisterschaftsspiel nach der Fusion zwischen den Buccaneers Sellenbüren und Floorball Albis Floorball Albis hatte einen turbulenten Sommer hinter sich. Nach der bitteren Niederlage im entscheidenden Playoutspiel der Buccaneers gegen die Kadetten Schaffhausen im Frühjahr und dem daraus resultierenden Abstieg in die 3. Liga folgte die Fusion der beiden führenden Vereine im Säuliamt, um gemeinsam in eine gloriose Zukunft zu gehen. Zum ersten Mal in der Vereinsgeschichte hat man nun zwei Aktive Grossfeldmannschaften. Das Gerüst des Herren 1 bildet der Grossteil der letztjährigen Buccaneers, ergänzt mit den besten Talenten aus dem letztjährigen Kader des damaligen Konkurrenzvereins. Das Herren 2 startet in zwei Wochen in die neue 4.-Liga-Saianzeige

son. Trainiert wird weiterhin gemeinsam. Das Debüt in der neuen Organisation misslang mit dem Cup-Out in der ersten Runde gegen Wetzikon zwar gewaltig, dennoch verlief die Saisonvorbereitung mehrheitlich zufriedenstellend, sodass man optimistisch in die neue Saison starten konnte, mit dem klar formulierten Ziel, sofort wieder in die 2. Liga aufzusteigen.

Solide Defensive als Fundament für eine erfolgreiche Saison Verteidiger Sandro Ibernini, welcher zusammen mit Nicola Grass diese Saison das Coaching-Duo bildet, legt in den Trainings den Fokus auf eine gut organisierte Defensive und einen strukturierten Spielaufbau. Zwar braucht ein neues System immer viel Zeit, aber bereits ist die neue Handschrift des gewieften Taktikers deut-

lich zu erkennen. Zürichsee kam nur zu wenigen Chancen und Albis Torhüter Sven Hanselmann wurde zu Beginn der Partie kaum geprüft. Dass es nach dem ersten Drittel noch unentschieden stand, lag eher an der ungenügenden Chancenauswertung der Ämtler. Nicola Grass mit einem platzierten Hocheckschuss und Joël Wuillemin aus dem tiefen Slot brachten Albis früh zweimal in Führung, beide Male kassierte man jedoch postwendend den Ausgleich – zuerst nach einem Abstimmungsfehler in der Defensive, danach mittels Penalty. Nachdem die Anfangsnervosität abgelegt worden war, zeigte Albis immer deutlicher, wer das bessere Team ist. Christian Grass mit einem Slapshot im Powerplay und Nicola Grass nach einem schnellen Konter, legten im Mitteldrittel den Grundstein zum Sieg, bevor im letzten Spielabschnitt

dann rasch alles klargemacht wurde. Joris Schweiger traf zuerst aus spitzem Winkel zum vorentscheidenden 5:2, bevor dann Alec Hintermann und Sven Eckert mit je zwei Toren zur Kür ansetzten. Schlussendlich resultierte ein diskussionsloser 9:3 Sieg, sodass man nach dem ersten Spieltag gleich von der Tabellenspitze grüsst.

Die neu zusammengestellte Mannschaft harmoniert bereits Erfreut konnte zur Kenntnis genommen werden, dass die Mannschaft in der neuen Zusammensetzung bereits gut harmonierte. Die beiden Verteidiger-Haudegen Michael Stöckli und Mike Heiniger fanden sich mit ihrem neuen Block-Partner ebenso gut zurecht, wie die wirbligen Alain Jacomet und Alec Hintermann, denen nicht anzusehen war, dass es ihr erster

Einsatz in der 3. Liga war. Hintermann verpasste gar, wegen eines Lattenschusses im Mittelabschnitt, nur ganz knapp einen Hattrick. Wichtig ist nun, dass man den Schwung in die kommenden Trainings mitnehmen kann, in den taktischen Bereichen weiterhin akribisch arbeitet und danach mit der gleichen Einstellung ins nächste Spiel gegen den UHC Dietlikon in zwei Wochen geht. Floorball Albis – UHC Zürichsee II 9:3 (2:2, 2:0, 5:1) Sportanlage Farlifang, Zumikon – 46 Zuschauer. 2. N.Grass (Schweiger) 1:0. 5. 1:1. 7. J.Wuillemin (N.Grass) 2:1. 10. 2:2. 25. C.Grass (Heiniger) 3:2. 30. N.Grass (J.Wuillemin) 4:2. 41. Schweiger (J.Wuillemin) 5:2. 43. Eckert (Ibernini) 6:2. 47. Hintermann (Eckert) 7:2. 50. Hintermann (Eckert) 8:2. 51. 8:3. 56. Eckert (Kern) 9:3. Florrball Albis: Hanselmann; Heiniger, C.Grass; Ibernini, Stöckli; N.Grass, Schweiger, J.Wuillemin; Hintermann, Jacomet, Eckert; Schiller, Kern.


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Sport

Dienstag, 19. September 2017

Gestärkt aus der englischen Woche

Gute Leistung wurde nicht belohnt

FC Affoltern in drei Partien ungeschlagen

Der FC Wettswil-Bonstetten überzeugte im Tessin mit einer starken Leistung. Doch erneut reichte dies nicht, um Punkte mitzunehmen. Nach einer aufopfernden Partie musste die Oswald-Elf eine 3:1-Niederlage hinnehmen.

Gegen Horgen spielte der FCA erneut Unentschieden und zum Wochenabschluss resultierte ein ungefährdeter Cupsieg gegen ein harmloses Veltheim. Trainer Filipovic war erneut zu zahlreichen Umstellungen gezwungen und setzte nicht weniger als 19 verschiedene Akteure ein.

Bilic Matchwinner im Cup

Im Donnerstagsspiel gegen Horgen musste die Mannschaft schon früh einen unglücklichen Penalty hinnehmen. Nach einem Fehlzuspiel von Bala konnte dieser zwar nochmals eingreifen, seine Intervention taxierte der gute Schiedsrichter jedoch mit dem Elfmeterpfiff. Garcia liess sich nicht beirren und verwandelte sicher. Auch in der Folge hatten die Gäste die besseren Möglichkeiten und hätten das Skore weiter ausbauen können. Kurz vor der Halbzeit hatte auch der FCA gute Szenen, allerdings ohne das nötige Abschlussglück. Mit zunehmender Spieldauer wurden die Aktionen der «Säulis» zwingender. Die Folge war der viel umjubelte Ausgleich durch Captain Ismajlaj. Kurz zuvor hatte Sandro Antenen nur die Lattenunterkante getroffen. Zum Schluss war die Punkteteilung das gerechte Resultat.

Am letzten Samstag durften die Ämtler gleich nochmals auf dem heimischen Moos antreten und dies ebenfalls gegen einen Zweitligisten. Mit dem SC Veltheim gastierte der Tabellenletzte der Gruppe 2 im Bezirk. Von Beginn an übernahmen die Einheimischen das Kommando und drückten dem Spiel den Stempel auf. Zwar dauerte es einige Minuten, bis die Kombinationen flüssig wurden und es war eine Frage der Zeit, bis sich das Gezeigte auch in Zählbares umwandeln liess. Einen ersten guten Abschlussversuch hatte Claudio Antenen, den konnte der Gästehüter aber gerade noch behändigen. Kurz vor dem Pausentee folgte die wichtige Führung für den FCA. Nach einer Regelwidrigkeit an der Strafraumgrenze durfte Bilic zum Freistoss antreten und liess sich nicht zwei Mal bitten. Sein strammer Schuss landete genau in der linken, unteren Ecke. Auch nach dem Seitenwechsel ging es in ähnlichem Stil weiter. Die Einheimischen bestimmten das Spiel, hatten Chancen zum frühzeitigen Ausbau der Führung und mussten ihrerseits in der Defensive nur wenig Zwingendes zulassen. Meist war spätestens bei Abwehrchef Luchsinger Schluss. Nur einmal kamen die Gäste mustergültig vor das Gehäuse von Aegerter, dieser reagierte jedoch glänzend und konnte den Ball gerade noch zur Seite abwehren (60. Minute). In der Folge erhöhten die Blauweissen nochmals den Druck und Bilic, der beste Spieler auf dem Platz, durfte nochmals jubeln. Eine wunderbare Kombination über mehrere Stationen konnte er routiniert zum Endresultat von 2:0 abschliessen. Die junge Mannschaft hat gezeigt, zu was sie fähig ist. Mit Wandke, Ruoss und Popp haben drei Spieler ihre Feuertaufe bestens bestanden. Harry Wettstein

FCA: Steiner; Hirzel, Premananthan, Bala, Luchsinger;

FCA: Aegerter; Hirzel, Ruoss, Luchsinger, Premanant-

Ismajlaj, S. Antenen, M. Rako, Wandke (66› C. Ante-

han; Ismajlaj, Oetterli, Wandke (25› Popp, 72› E.

nen); Halilovic (6› V. Shala, 79› E. Shala), Bilic. Tore:

Shala), V. Shala (86› Vanetta), Bilic, C. Antenen. Tore:

21› 0:1 Garcia (P), 78› 1:1 Ismajlaj.

43› 1:0 Bilic, 83› Bilic 2:0.

Der Cheftrainer des FC Affoltern ist wahrlich nicht zu beneiden. Die Verletztenliste hat sich in der intensiven Woche nicht gelichtet. Im Gegenteil; es sind noch einige Spieler mit leichten Blessuren dazugekommen. Zusätzlich befinden sich drei Spieler im Militärdienst und können unter der Woche nicht trainieren. Trotzdem, die Mannschaft hat sich bei den Heimspielen als Einheit gezeigt und mit der Achse Luchsinger, Ismajlaj und Bilic hat das Team wichtige und starke Säulen.

Unentschieden gegen Horgen

Fussball 1. Liga: FC Mendrisio – FC Wettswil-Bonstetten 3:1 (1:0)

Nach einer guten Leistung gegen Kosova reiste der FCWB am Sonntag frohen Mutes nach Mendrisio. Der starke Auftritt, der am vergangenen Wochenende lediglich zu einem 0:0 reichte, sollte gegen spielstarke und aufsässige Tessiner in Zählbares umgewandelt werden. Doch die Spiele im Tessin sind immer hart umkämpft und benötigen eine Glanzleistung, um punkten zu können. Auch dieses Mal liess die Ausgangslage nichts anderes vermuten. Mendrisio lag in der Tabelle nur zwei Punkte vor Wettswil-Bonstetten und konnte sich nach einem durchzogenen Saisonstart stetig steigern und zu alter Stärke zurückfinden.

Penalty bringt Heimteam in Front Beide Teams starteten dynamisch und engagiert in die Partie. Trotz des holprigen Terrains versuchten die Mannschaften mit gepflegtem Spielaufbau zu Chancen zu kommen. Nach 16 Minuten kam der FCWB das erste Mal zu einer Grosschance. Srdic konnte sich mit einer schönen Einzelleistung durchsetzen und kam aus elf Metern frei zum Abschluss. Zu unpräzise, konnte dieser aber vom Torhüter abgefangen werden. Praktisch im Gegenzug überzeugte auch Mendrisio ein erstes Mal und verpasste nur knapp die Führung. Die beiden Teams gestalteten die Partie ausgeglichen und auf beiden Seiten wurden immer wieder Torchancen herausgespielt. In der 36. Minute kamen die Tessiner zu einer vielversprechenden Chance, mit Ex-Profi Alberto Regazzoni. Dieser suchte im Strafraum der Gäste das Eins gegen Eins und setzte seine ganze Klasse ein, um einen Penalty herauszuholen. Abgeklärt verwandelte er dann auch gleich den Elfmeter. Die Säuliämtler reagierten prompt und kamen in den

Im schmucken Stadio Comunale trifft WB-Captain Luca Studer (ganz links) aus spitzem Winkel zum 1:1 in die Tessiner Maschen. (Bild Kaspar Köchli) folgenden Minuten zu zwei sehr gefährlichen Szenen, die jedoch nicht in Tore umgemünzt werden konnten. Somit pfiff der Unparteiische zur Halbzeit.

FCWB mit mehr Spielanteilen Die zweite Hälfte startete gleich wie die erste endete: Mit einem engagierten und stark aufspielenden FCWB, der nun das Zepter definitiv übernommen hatte. Die Tessiner blieben aber auch in dieser Phase fortwährend gefährlich und konnten immer wieder einzelne Nadelstiche setzen. Der eingewechselte Machado, der nach einer Verletzungspause sein Comeback gab, konnte in der 65. Minute durch eine Flanke gefährlich zum Kopfball steigen, verfehlt das Tor aber knapp. Der Druck der Ämtler nahm nun noch mehr zu. Zudem waren die Gäste permanent gefährlich bei Standardsituationen. In der 68. Minute kam Peter nach einem weiteren schön getretenen Freistoss von Loosli zu einem gefährlichen Kopfball, der jedoch von Cataldo gerade noch um den Pfosten gelenkt werden konnte. Zwei Minuten später war es dann endlich soweit: Per Eckball konnte Studer zum Ausgleich einköpfen. Im Anschluss war WB noch zwingender

und der Führungstreffer schien nur noch eine Frage der Zeit zu sein.

In Druckphase ausgekontert In der grössten Druckphase der Gäste konterten die Tessiner und krönten einen mustergültigen Gegenangriff mit dem Führungstor durch Lagrotteria. Aber auch im Anschluss drückte WB auf den erneuten Ausgleich und kam durch Machado und Srdic zu hochkarätigen Chancen. Ein weiterer Konter der Tessiner setzte dann jedoch den Schlusspunkt. Mendrisio gewann die Partie in abgeklärter Manier und mit einer fast 100-prozentigen Chancenauswertung. Eine überzeugende Leistung des FCWB reichte erneut nicht für einen Sieg. Umso wichtiger wird die Partie am kommenden Samstag gegen Tabellennachbar Winterthur U21. (LSt) Matchtelegramm: Campo Comunale, Mendrisio. FCWB: Thaler; Peter, Hotnjani (81. Bétrisey), Studer; Gouiffe à Goufan, Loosli, Schneebeli, Peduzzi, Siefkes (88. Omotayo); Le (60. Machado); Srdic. Weitere WB-Resultate: Sen. 40+ - Richterswil 3:1, Jun. Dc – Affoltern a/A 6:1, Jun. Dd – Engstringen 2:7, Urdorf – Jun. Db 4 :1, ZH-Affoltern – Jun. Ca (CCJL) 1:0, Jun. Cb – Thalwil 2:3, Kilchberg-Rüschlikon – Jun. Da 2:6, Jun. Bc – Lachen/Altendorf 1:5, Centro Lusitano – Sen. 30+ 4:2

Martin Guthauser und Christian Schnopp auf dem Podest

Erfolgreiche Fahrer des RRC-Amt

Ottenbacher an der Pontoniermeisterschaft in Olten

Mädchen gewinnen Gesamtwertung

Der Saisonhöhepunkt der Jungpontoniere wurde in der Aarestadt Olten ausgetragen. Zwei Drittel kehrten mit dem begehrten Kranz heim. Das seriöse Wettkampftraining hat sich gelohnt.

Das letzte der 6 EKZ-Cup-Rennen wurde am letzten Sonntag in Egg gefahren.

Als Mitfavoriten galten die Geschwister Michèle und Irene Leutert. Sie vergaben am Pfeiler 2 ärgerliche Punkte, was ihnen den Podestplatz kostete. Ein kleiner Wermutstropfen; sie fuhren die beste Zeit in der Kategorie 1 hinaus. Mit dem 11. Schlussrang wurden sie mit dem Kranz belohnt. Vor ihnen reihten sich Nora und Timo Schriber unter den ersten zehn ein. Gian Vögele und Simon Flori darf man mit einem sprudelnden Vulkan vergleichen, der nur kurz vor dem Durchbruch ist. Ihr Potenzial ist hoch. Sie begnügten sich in der Kategorie 2 mit dem 8. Rang. Tauchen musste leider Sebastian Schriber, der bei der Stachelfahrt über Bord ging und eine kurze Abkühlung in der Aare nahm. In der Kategorie 3 stand mit Cedric Berli und Cornel Humbel nur ein Fahrpaar von Ottenbach am Start. Sie fuhren auf den guten 11. Rang.

Die Geschwister Michèle und Irene Leutert am Pfeiler. (Bild zvg.) Resultate der Aktiven Die Aktiven befuhren das Gewässer am Vortag. Präsident der Ottenbacher ist Martin Guthauser, der auch auf dem Wasser mit viel Respekt behandelt wird. Zusammen mit Christian Schnopp liessen sie knapp 140 Boote hinter sich und bestiegen das Podest auf dem dritten Rang. In der Kategorie D erhielten Beat Vögele und Kurt Hegetschweiler sowie Peter Berli und Ulrich Wittenwiller eine Kranzaus-

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zeichnung. Zum ersten Mal in Saison ging es für Raphaela Humbel und Jasmin Räber auf. Sie erzielten mit einer Nullrunde eine Auszeichnung – wie auch Anita Stanger und Corinne Leutert. Die Pontoniere werden noch bis Ende September auf dem Wasser trainieren und begeben sich dann ins Wintertraining mit dem Ziel, am Eidgenössischen Pontonierwettfahren 2018 in Bremgarten möglichst gut abzuschneiden. (pd.)

Durch das Regenwetter am Samstag und am Sonntagmorgen wurde die Strecke, vor allem in den Abfahrten, sehr anspruchsvoll. Der RRC-Amt startete mit 18 Fahrenden. Die Kategorien U15 und U13 mussten die grosse Runde abfahren. Die Abfahrt bei diesen Kategorien unterteilte sich in zwei Abschnitte. Der erste Teil im Wald ging ohne grosse Kurven den Berg in einem Schlammbett hinab. Der zweite Teil auf der Wiese im Stile eines Riesenslaloms. Durch das nasse Gras wurde auch der zweite Teil zu einer rutschigen Passage. Nico Huter mit Rang 9, Leonie Müller Rang 5 und Cedric Graf mit dem 13. Rang kamen sehr gut mit den schwierigen Verhältnissen zurecht. Die jüngeren Teilnehmenden hatten verkürzte Runden ohne die rutschigen Abfahrten. Bei der Kategorie U9 dominierte Shana Huber über die ganze Saison und gewann 5 von sechs Rennen. Sie gewann somit auch die Gesamtwertung dieser Kategorie. Die Kategorie U7 Mädchen wurde vom RRC-Amt Nachwuchs dominiert. Mit

ebenfalls 5 von 6 Rennen gewann Sara Käppeli vor Lina Huber, fünfmal Zweite, und vor Aline Graf als Dritte. Sophia Steinauer rundete als Gesamtvierte die guten Resultate ab. Mit bis zu 50 startenden Kindern pro Kategorie ist es sehr schwierig, zuvorderst mitzufahren. Sämtliche Kinder vom RRC-Amt konnten mit diesen grossen Feldern gut umgehen und verbesserten sich von Rennen zu Rennen. (pd.) Alle Ranglisten und Fotos unter www.rrc-amt.ch.

Nico Huter vom RRC-Amt. (Bild zvg.)


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