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Weiss Medien AG I Obere Bahnhofstrasse 5 I 8910 Affoltern am Albis I Telefon 058 200 5700 I Telefax 058 200 5701 I www.weissmedien.ch I Auflage 24 280 I AZ 8910 Affoltern a. A.

aus dem bezirk affoltern I Nr. 71 I 168. Jahrgang I Freitag, 12. September 2014

Eine Eingabe fehlt

Neue Orgel

Der Förderpreis für Naturund Landschaftsschutz kommt wieder. > Seite 3

Stallikon: Am 19. September präsentiert die ref. Kirchenpflege das Projekt. > Seite 11

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Myrta und Myrta

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«post sichten» – Doppelausstellung von Myrta Moser-Zulauf und Myrta Gross in Affoltern. > Seite 13

«Abfall»-Kunst Zwei Obfelder Schülerinnen gewinnen mit Kunst aus Abfall am 17. Kreativ-Wettbewerb. > Seite 15

Katholische Kirche in Bonstetten: Der Bau-Entscheid ist vertagt Ein Antrag auf Urnenabstimmung wurde ganz knapp angenommen Eine neue Kirche für elf Millionen Franken? An der ausserordentlichen Kirchgemeindeversammlung sollten die Unterämtler Katholiken über die Finanzierung von St. Mauritius in Bonstetten entscheiden. Auf ein deutliches Ja zum Geschäft folgte ein knapp angenommener Antrag auf Urnenabstimmung. ................................................... von thomas stöckli Mit 51 Ja- zu 17 Nein-Stimmen hatten die 78 anwesenden Katholiken aus dem Unteramt dem Antrag zur Finanzierung der neuen Kirche zugestimmt. Wäre es bei diesem Entscheid geblieben, hätten bereits Ende Oktober die Bagger vorfahren können. Doch als Kirchenpflege-Präsident Toni Gasser die Versammlung gegen 22.30 Uhr schliessen wollte, wurde noch ein Antrag auf Urnenabstimmung vorgetragen. Die Auszählung gestaltete sich äusserst spannend. Mit 27 Ja für eine Urnenabstimmung wurde die erforderliche Drittels-Minderheit um eine Stimme übertroffen. «Der Entscheid ist zu akzeptieren», so Toni Gasser. Und wie geht es wei-

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Neue Energie Vom Vater zum Sohn: Führungswechsel bei Renercon in Knonau. > Seite 19

Leichter Rückgang der Arbeitslosigkeit im Säuliamt Während die kantonalen Arbeitslosenquote bei 3,1 Prozent verharrt, ist sie im Säuliamt im August um 0,1 auf 2,2 Prozentpunkte gesunken. Laut dem kantonalen Amt für Wirtschaft und Arbeit (AWA) herrscht derzeit wenig Dynamik am Arbeitsmarkt – zu wenig, um die Arbeitslosigkeit spürbar zu reduzieren. Der leichte Rückgang erkläre sich mit konjunkturellen Effekten der bescheidenen Wirtschaftserholung, heisst es in einer Mitteilung des AWA. Im Bezirk Affoltern schlägt sich das mit einer leichten Reduktion der Arbeitslosigkeit nieder. Mit einer Quote von 2,2 Prozent steht die Region vergleichsweise weiterhin gut da. Eine tiefere Quote weist derzeit nur Andelfingen auf (1,4 Prozent). Am stärksten von der Arbeitslosigkeit betroffen ist nach wie vor der Bezirk Dietikon, wo 4,2 Prozent der arbeitsfähigen Bevölkerung arbeitslos sind. (-ter.) anzeigen

Am Dienstagabend sollte der Entscheid über den Kirchen-Neubau in Bonstetten noch nicht fallen. (Bild Thomas Stöckli) ter? Wahrscheinlich werden die Unterämtler Katholiken tatsächlich an der Urne über den Bau entscheiden. Das dürfte den Projektstart aber um ein halbes Jahr verzögern. Alternativen wären eine Finanzierung über die Kir-

chenstiftung, was wesentlich teurer würde, oder ein komplett anderes Finanzierungsmodell. Den Abstimmungen waren zwei Stunden des Erklärens und Fragen-Beantwortens vorausgegangen. Kritisiert

Über Sinn und Unsinn von Naturreservaten

Kernzone des Wildnisparks: Wie viel Naturschutz darf es sein? (Archivbild)

70 Personen haben sich am Montagabend in Langnau aus erster Hand über die Revision der Sihlwald-Schutzverordnung informiert. Wenig, wenn man bedenkt, dass die Unterlagen zur SVO-Revision noch bis Ende Monat in den Gemeinden Hausen, Hirzel, Horgen, Langnau, Oberrieden und Thalwil zur Begutachtung für die Bevölkerung aufliegen. Für die Gemeindebehörden dauert die Vernehmlassung noch bis Ende Oktober. Viel Neues war von den Verantwortlichen von Naturschutz und Parkleitung denn auch nicht zu vernehmen. Man gab zu, dass Fehler bei der Festlegung des Wildnispark-Perimeters gemacht worden seien, die nun bereinigt wurden. Prinzipiell soll der Schutz des Parks aber nicht gelockert werden. Abermals entbrannte darob die bekannte Kontroverse über Sinn und Unsinn solcher Naturreservate: Unter dem Titel «Naturschutz» würden die Leute aus der ganzen Schweiz herangekarrt, während man den Anwohnern den Weg in den Wald vor ihrer Haustür so unattraktiv wie möglich gestaltet. (map.) ................................................... > Bericht und Kommentar auf Seite 9

wurden das Fehlen von Visualisierungen und die Tatsache, dass die 78 Anwesenden für die knapp 2900 Katholiken im Unteramt entscheiden sollten. ................................................... > Bericht auf Seite 5

Wegen Mordes angeklagt Im November müssen sich die drei jungen Männer vor dem Bezirksgericht Affoltern verantworten, die 2012 einen Rentner aus Aeugst überfallen und schwer verletzt haben, so dass er wenig später verstarb. Die Staatsanwaltschaft spricht von einem besonders skupellosen Vorgehen. Die Anklage lautet auf Mord. ................................................... > Bericht auf Seite 3

Wirte-Ehepaar im Restaurant Post in Rifferswil Vitto und Elvira Laubscher-Mannanova sind das neue Wirte-Ehepaar im Restaurant Post in Rifferswil. Es hat mit der Genossenschaft einen Vorvertrag unterzeichnet und bringt viel Erfahrung in der Gastronomie mit. Die neuen Pächter werden ihre Tätigkeit im einzigen Dorfrestaurant im ersten Quartal 2015 aufnehmen. Die Planung für die notwendigen Um- und Ausbauarbeiten und das Bewilligungsverfahren sind im Gang.

................................................... > Bericht auf Seite 7

500 37 9 771661 391004


Ärztlicher Notfalldienst In Notfällen wende man sich zuerst immer über die Praxisnummer an den Hausarzt, bei Abwesenheit erhält man über den Telefonbeantworter die Nummer des Ärztetelefons 044 421 21 21. Bei Verkehrsunfällen Telefon 117 oder Telefon 044 247 22 11.

Telefon 144 für Sanitäts-Notruf

Schluss des Konkursverfahrens Das Konkursverfahren über Mirko Pavic, geb. 25. September 1968, von Urdorf ZH, Bahnhofplatz 1, 8910 Affoltern am Albis, ist durch Urteil des Einzelgerichtes am Bezirksgericht Affoltern vom 25. August 2014 als geschlossen erklärt worden. Affoltern a. A., 12. September 2014 Konkursamt Affoltern Bahnhofplatz 9, Postfach 8910 Affoltern am Albis

Auflage des Kollokationsplanes und des Inventars Im Konkurs über die Verkehrsinstitut Albis AG in Liquidation, mit Sitz in Obfelden, UID CHE-100.429.970, Fabrikstrasse 13, 8912 Obfelden, liegen der Kollokationsplan und das Inventar den beteiligten Gläubigern beim Konkursamt Affoltern zur Einsicht auf. Bezüglich der Klage- und Beschwerderechte usw. wird auf die Bekanntmachung im Schweizerischen Handelsamtsblatt vom 12. September 2014 verwiesen. Affoltern a. A., 12. September 2014 Konkursamt Affoltern Bahnhofplatz 9, Postfach 8910 Affoltern am Albis

Im Konkurs über Philippe Joss, geb. 6. Mai 1967, von Basel BS, Rossauerstrasse 15, 8932 Mettmenstetten, liegen der Kollokationsplan und das Inventar den beteiligten Gläubigern beim Konkursamt Affoltern zur Einsicht auf. Bezüglich der Klage- und Beschwerderechte usw. wird auf die Bekanntmachung im Schweizerischen Handelsamtsblatt vom 12. September 2014 verwiesen.

Konkursamt Affoltern Bahnhofplatz 9, Postfach 8910 Affoltern am Albis

Die Stimmberechtigten der Gemeinden Obfelden (Politische Gemeinde) werden zur ausserordentlichen Gemeindeversammlung eingeladen auf Mittwoch, 17. September 2014, 20.00 Uhr, im Singsaal der Schulanlage Chilenfeld. Die Stimmberechtigung richtet sich nach dem Gesetz über die politischen Rechte vom 1. September 2003.

Auflage des Kollokationsplanes und des Inventars

Affoltern a. A., 12. September 2014

Einladung zur ausserordentlichen Gemeindeversammlung

Antrag:

Auflage des Kollokationsplanes und des Inventars Im Konkurs über Daniel Studerus, geboren 8. April 1962, von Waldkirch SG, wohnhaft an der Ankengasse 10, 8911 Rifferswil, liegen der Kollokationsplan und das Inventar ab Freitag, 12. September 2014, den beteiligten Gläubigern beim Konkursamt Affoltern, Bahnhofplatz 9, 8910 Affoltern am Albis, zur Einsicht auf. Bezüglich der Klage- und Beschwerderechte usw. wird auf die Bekanntmachung im Schweizerischen Handelsamtsblatt vom 12. September 2014 verwiesen. Konkursamt Affoltern Bahnhofplatz 9 8910 Affoltern am Albis

Beschlüsse der Gemeindeversammlungen vom 4. September 2014 A. Politische Gemeinde 1. Zustimmung zur Totalrevision der Statuten des Zweckverbandes Spital Affoltern im Hinblick auf die Einführung eines eigenen Haushaltes. Rechtsmittelbelehrung

Genehmigung der Totalrevision der Zweckverbands-Statuten des Spitals Affoltern

Stimmrechtsrekurs Gegen die Beschlüsse der Gemeindeversammlungen kann gemäss § 151a Gemeindegesetz wegen Verletzung der politischen Rechte und die Vorschriften über ihre Ausübung (§ 147 des Gesetzes über die politischen Rechte) innert 5 Tagen, von der Veröffentlichung an gerechnet, schriftlich Rekurs beim Bezirksrat Affoltern erhoben werden. Einen Stimmrechtsrekurs kann nur erheben, wer die Verletzung von Vorschriften schon an der Versammlung gerügt hat.

Obfelden, 15. August 2014 Gemeinderat Obfelden

Affoltern am Albis Häckseldienst im Jahr 2014/2015 Die Mitarbeiter des Werkhofs der Gemeinde Affoltern am Albis bieten Ihnen auch für das Jahr 2014 bzw. 2015 den bewährten Häckseldienst an. Die Daten sind auf der untenstehenden Anmeldung aufgeführt. Der Häcksler zerkleinert Baum- und Heckenschnitt sowie hölzerne Sträucher bis 18 cm Durchmesser. Das Material sollte ordentlich aufgeschichtet und noch nicht angerottet sein. Die Kostenbeteiligung für diese Dienstleistung beträgt 20.– Franken für den ersten Kubikmeter lose aufgeschichtete Äste und 15.– Franken für jeden weiteren Kubikmeter. Sollten Sie für das Häckselgut keine Verwendung haben, so nimmt es der Werkhof gerne mit, wenn am Standort zwei Fahrzeuge nebeneinander Platz finden.

Gemeindebeschwerde Gegen Beschlüsse der Gemeindeversammlung kann, gestützt auf § 151 Abs. 1 Gemeindegesetz, wegen Verstosses gegen übergeordnetes Recht, Überschreitung der Gemeindezwecke oder Unbilligkeit innert 30 Tagen, von der Veröffentlichung an gerechnet, schriftlich Beschwerde beim Bezirksrat Affoltern erhoben werden. Protokollberichtigungsrekurs Ein Rekurs gegen die Richtigkeit des Protokolls muss innert 30 Tagen, vom Beginn der Auflage an gerechnet, beim Bezirksrat Affoltern eingereicht werden (gemäss § 54 Gemeindegesetz). Das Protokoll liegt ab Dienstag, 16. September 2014, zur Einsicht auf.

Bei weiteren Fragen steht Ihnen unser Werkhof unter Telefon 079 605 07 65 gerne zur Verfügung. Affoltern am Albis, im September 2014

Anmeldung Der Häckseldienst wird wie folgt gewünscht: (Zutreffendes bitte ankreuzen)  1. Oktober 2014  5. November 2014  3. Dezember 2014

   

 Das Häckselgut möchte ich behalten  Das Häckselgut wird nicht benötigt Name, Vorname Adresse Datum

Unterschrift

4. Februar 2015 4. März 2015 1. April 2015 6. Mai 2015

Die Badeanlage wird am Samstag, 13. September 2014. geschlossen. Verlorene Gegenstände können bis Samstag, 13. September 2014, 16.00 Uhr (am Samstag bei jeder Witterung), in der Badeanlage abgeholt werden. Über nicht abgeholte Fundgegenstände wird nach diesem Zeitpunkt verfügt.

bis Sonntag, 14. September 2014, 18.00 Uhr, geöffnet. Wir bitten unsere Badegäste, die Garderobenschränke bis dann zu räumen und die Schlüssel an der Schwimmbadkasse abzugeben. Nicht abgeholte Fundgegenstände werden an gemeinnützige Institutionen weitergegeben. Badmeister, Badwachen und Pächterteam verabschieden sich mit einem herzlichen Dankeschön an die Badegäste. Der Gemeinderat

Ebenfalls bis Samstag, 13. September 2014, müssen die Saisonkästchen geräumt werden. Die Depot-Rückerstattung erfolgt nur gegen Schlüsselabgabe. Der Kiosk ist bei schönem Wetter noch weiter geöffnet.

Ersatzwahl evangelisch-reformierte Kirchenpflege Für die Ersatzwahl der evangelischreformierten Kirchenpflege Aeugst am Albis für den Rest der Amtsdauer 2014 bis 2018 ist aufgrund der ordnungsgemässen Ausschreibungen (vom 20. Juni 2014 und 8. August 2014) nur ein Wahlvorschlag eingegangen. Somit ist die Voraussetzung für eine stille Wahl der vorgeschlagenen Person erfüllt. In Anwendung von § 54 Abs. 1 des Gesetzes über die politischen Rechte bzw. Art. 6 der Kirchgemeindeordnung hat die Kirchenpflege mit Beschluss vom 27. August 2014 als neues Mitglied der evangelisch-reformierten Kirchenpflege Aeugst am Albis für den Rest der Amtsdauer 2014 bis 2018 als gewählt erklärt: Baer Trudi, 1945 Hausfrau, Unterdorf 1 8914 Aeugst am Albis Gegen die Wahl kann wegen Verletzung von Vorschriften über die politischen Rechte und ihre Ausübung innert 5 Tagen, von der Veröffentlichung an gerechnet, beim Bezirksrat Affoltern, Bezirksgebäude, 8910 Affoltern, schriftlich Stimmrechtsrekurs erhoben werden. Die Rekursschrift hat einen Antrag und dessen Begründung zu enthalten. Aeugst am Albis, 9. September 2014 Kirchenpflege Aeugst am Albis

Einbürgerungen Unter dem Vorbehalt der Erteilung des Kantonsbürgerrechtes sowie der eidg. Einbürgerungsbewilligung hat der Gemeinderat mit Beschluss vom 9. September 2014 ins Bürgerrecht der Gemeinde Stallikon aufgenommen: Kuttler Otto Albert, geb. 1962, Bürger von Deutschland Kuttler geb. Folte Iris, geb. 1976, Bürgerin von Deutschland Kuttler Tilman Carl, geb. 2008, Bürger von Deutschland Kuttler Leander Friedrich, geb. 2010, Bürger von Deutschland wohnhaft in Stallikon, Dorfstrasse 5 Stallikon, 12. September 2014 Gemeinderat Stallikon

Sammelstelle Püntenstrasse Ausserordentliche Schliessung Wegen des Einweihungsfestes des Schulhauses Pünten und des Knabenschiessens bleibt die EntsorgungsSammelstelle Püntenstrasse am Samstag, 13. September 2014, und am Montag, 15. September 2014, geschlossen. Wir danken für Ihr Verständnis. Stallikon, 10. September 2014 Gesundheitsbehörde Stallikon

Gemeinderat Aeugst am Albis

Entlassung aus dem Inventar der schutzwürdigen Objekte von kommunaler Bedeutung

Landumlegung N4 Affoltern Affoltern am Albis Am 27. August 2014 haben die versammelten Grundeigentümerinnen und Grundeigentümer die Auflösung der Landumlegungsgenossenschaft N4 Affoltern beschlossen.

Mit freundlichen Grüssen Tiefbauabteilung Gemeinde Affoltern am Albis

Das Schwimmbad Obfelden ist noch

Aeugst am Albis, 8. September 2014

Bitte senden Sie den untenstehenden Anmeldetalon ausgefüllt rund 10 Tage vor dem gewünschten Datum per Post an: Werkhof Gemeinde Affoltern am Albis Lindenmoosstrasse 21 8910 Affoltern am Albis

Badeanlage Hedingerweiher

Abteilung Tiefbau und Sicherheit Bereich Sport

Politische Gemeinde

Als Ergänzung zum Antrag liegen die Akten 14 Tage vor der Versammlung während den Bürozeiten bei der Gemeindeverwaltung zur Einsicht auf. Auf Wunsch wird der Antrag in Broschürenform den Stimmberechtigten zugestellt. Der Antrag kann auch auf der Homepage der Gemeinde Obfelden (www.obfelden.ch) eingesehen werden.

Saisonschluss Schwimmbad Obfelden

Das Protokoll über die Schlussversammlung der Landumlegungsgenossenschaft N4 Affoltern liegt in der Gemeindekanzlei, Marktplatz 1, 8910 Affoltern am Albis vom 12. September 2014 bis am 11. Oktober 2014 während den Öffnungszeiten zur Einsichtnahme auf. Gemäss § 69 des Landwirtschaftsgesetzes vom 2. September 1979 sind allfällige Rekurse gegen die von der Versammlung gefassten Beschlüsse innert 30 Tagen vom Datum der Veröffentlichung an gerechnet, schriftlich und begründet im Doppel beim Bezirksrat Affoltern einzureichen. Affoltern a. A., 12. September 2014 Der Vorstand

Der Gemeinderat Hedingen hat mit Beschluss vom 2. September 2014 gestützt auf § 213 des Planungs- und Baugesetzes vom 7. September 1978 (PBG) den Ökonomieteil Vers.-Nr. 832 auf dem Grundstück Kat.-Nr. 2200 an der Affolternstrasse 1, aus dem Inventar der schutzwürdigen Objekte von kommunaler Bedeutung entlassen. Auf das Anordnen von Schutzmassnahmen wird verzichtet. Der Beschluss des Gemeinderates kann während der Rekursfrist bei der Gemeindeverwaltung eingesehen werden. Gegen diesen Beschluss kann innert 30 Tagen, von der Zustellung an gerechnet, beim Baurekursgericht des Kantons Zürich, 8090 Zürich, schriftlich Rekurs erhoben werden. Die in 3facher Ausführung einzureichende Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten. Der angefochtene Beschluss ist beizulegen. Die angerufenen Beweismittel sind genau zu bezeichnen und, soweit möglich, beizulegen. Materielle und formelle Urteile des Baurekursgerichts sind kostenpflichtig; die Kosten hat die im Verfahren unterliegende Partei zu tragen.

Erlass der Vollziehungsverordnung zur Abfallverordnung Gemäss Art. 4 der Abfallverordnung (AbfVO) vom 16. April 2014 hat der Gemeinderat mit Beschluss vom 9. September 2014 die Vollziehungsverordnung zur Abfallverordnung (VVOzAbfVO) erlassen. Der Gemeinderatsbeschluss sowie die Vollziehungsverordnung zur Abfallverordnung liegen während der Rekursfrist am Schalter der Einwohnerkontrolle zur Einsicht auf. Die Unterlagen können zudem auf der Internetseite www.stallikon.ch heruntergeladen werden. Gegen diesen Beschluss kann innert 30 Tagen, von der Publikation an gerechnet, beim Bezirksrat Affoltern, Postfach, 8910 Affoltern am Albis, schriftlich Rekurs erhoben werden. Die im Doppel einzureichende Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten. Stallikon, 12. September 2014 Gemeinderat Stallikon


Bezirk Affoltern

Freitag, 12. September 2014

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Überfall auf Rentner in Aeugst – drei junge Schweizer wegen Mordes angeklagt Staatsanwaltschaft spricht von «besonders skrupellosem Vorgehen» – Gerichtsverhandlung im November Drei junge Männer haben vor gut zwei Jahren in Aeugst einen 85-jährigen Mann überfallen und ihn so schwer verletzt, dass er zehn Tage nach der Tat starb. Sie werden nun von der Staatsanwaltschaft wegen Mordes angeklagt. Das Bezirksgericht Affoltern hat im November drei Verhandlungstage angesetzt.

Opfer. Sie besuchten ihn und erhielten 70 Franken für eine angebliche Party, dazu noch 20 Franken für Fahrkosten – freiwillig. Rund eineinhalb Monate später, am 5. Juli 2012, beschlossen sie in Zürich den Überfall auf den Rentner – in der Hoffnung auf eine Beute von 5000 bis 6000 Franken und auch darauf, dass zu diesem Zeitpunkt die AHV-Rente ausbezahlt sei.

Die mehrseitigen Anklageschriften sind die Protokolle einer Tat, welche die Staatsanwaltschaft IV als besonders skrupellos und verwerflich einstuft. Die drei Männer – damals im Alter von 18 bis 20 Jahren – kannten ihr

Brutale Gewalt Laut Anklage besprachen sich die Männer vor der Tat auf einem Parkplatz in der Nähe des Gemeindehauses. Als der Mann die Türe öffnete, stülpten sie ihm einen Plastiksack

über den Kopf, stiessen ihn zu Boden und schlugen das wehrlose Opfer – so heftig, dass die Auflistung der Verletzungen in der Anklageschrift dreieinhalb Seiten beansprucht. Es ist unter anderem von einem Schädel-HirnTrauma die Rede, von Kopfschwartenverletzungen, von mehreren Rippenbrüchen, mehrfachen Quetschungen, Blutungen. Die Plastiksäcke über dem Kopf des Opfers waren blutdurchtränkt. Die skrupellosen Täter durchsuchten die Wohnung, brachen Behältnisse auf. Insgesamt 110 Franken wurden erbeutet. Bevor die Wohnung verlassen wurde, trat einer der Männer nochmals mit dem Fuss gegen den Ge-

schädigten. Die drei mutmasslichen Raubmörder rannten schliesslich weg, vorbei an drei Nachbarn und durch ein Maisfeld und durch einen Wald. Dann trennten sie sich, konnten aber wenige Tage später verhaftet werden und sitzen seither in Haft. Sie gestanden den Überfall.

Einen Menschen geopfert Zehn Tage nach der Tat verstarb der Rentner an einem Herz-Kreislauf-Versagen durch frischen Herzinfarkt – nach Auffassung der Staatsanwaltschaft als Folge der massiven Verletzungen. Die Männer sind nun von der Staatsanwaltschaft wegen Mordes an-

wir gratulieren

Jugendliche in Bonstetten verzeigt

Zur goldenen Hochzeit Heute Freitag, 12. September, feiern Josef und Irma Engelberger das Fest der goldenen Hochzeit. Pro Senectute Knonau gratuliert dem Jubelpaar ganz herzlich, wünscht ihm ein freudvolles Fest und für die gemeinsame Zukunft alles Gute.

In Bonstetten störten sich Anwohner am Freitag am Lärm von Jugendlichen. Kantons- und Gemeindepolizei rückten aus und kontrollierten die Verursacher. Daraus resultierten zwei Verzeigungen, die eine, weil Betäubungsmittel sichergestellt wurden.

Zur goldenen Hochzeit In Rifferswil feiern Margaretha und Jakob Geissbühler-Berger heute Freitag, 12. September, das Fest der goldenen Hochzeit. Zu diesem Ehrentag gratulieren wir herzlich und wünschen dem Jubelpaar alles Gute.

Lärm an Hochzeiten

Zur goldenen Hochzeit Trudy und Eugen Gomringer-Kälin in Obfelden haben heute Freitag ebenfalls Grund zum Feiern: Auch sie blicken auf 50 Jahre Ehe zurück. Wir wünschen einen schönen Festtag!

Zum 90. Geburtstag In Affoltern dürfen wir Gertrud Siegfried-Gugerli zum 90. Geburtstag gratulieren. Sie feiert morgen Samstag, 13. September. Wir wünschen der Jubilarin einen schönen Festtag.

Zum 85. Geburtstag Joseph Höglmeier darf heute Freitag, 12. September, in Affoltern den 85. Geburtstag feiern, wozu wir ihm herzlich gratulieren. Alles Gute!

Herausgeberin: Weiss Medien AG, Obere Bahnhofstrasse 5, 8910 Affoltern a. A. Geschäftsführerin: Barbara Roth Redaktion: Chefredaktor: Werner Schneiter Thomas Stöckli, Redaktor Salomon Schneider Redaktion@affolteranzeiger.ch Copyright: Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für eingesandtes Material Gesamtauflage: 24 280 Beratung und Verkauf Inserate: Elisabeth Zipsin/Tiziana Dinisi Telefon 058 200 5700, Fax 058 200 5701 inserat@weissmedien.ch Sonderseiten: Kurt Haas, Mediaberatung Telefon 058 200 5718, M 079 270 35 67 info@mein-mediaberater.ch Tarife: www.affolteranzeiger.ch

geklagt und müssen sich im November am Bezirksgericht Affoltern verantworten. Im Gesamtzusammenhang betrachtet, sei die Tötung des Geschädigten «besonders skrupellos». Die Staatsanwaltschaft spricht von hinterhältigem Vorgehen, davon, dass die Tat aus nichtigem Anlass einem wehrlosen, betagten und gebrechlichen Mann galt. Die Täter hätten aus Habgier gehandelt und einen Menschen geopfert, der ihnen nichts getan hatte. Bis zum Urteil des Bezirksgerichts Affoltern, das im November drei Verhandlungstage angesetzt hat, gilt die Unschuldsvermutung. Bei Mord ist die Höchststrafe «lebenslänglich». (-ter.)

Hans Peter und Esther Hediger bei der Zwetschgenernte: Für ihren Einsatz um Erhaltung und Wiederverbreitung von Hochstamm-Obstbäumen haben sie 2010 den letzten Förderpreis für Natur- und Landschaftsschutz erhalten. (Bild sas)

Noch eine Eingabe fehlt für den nächsten Preis Der Förderpreis für Natur- & Landschaftsschutz kommt wieder Bereits zweimal hat die Standortförderung Knonauer Amt den Förderpreis für Natur- und Landschaftsschutz vergeben. 2015 soll es wieder so weit sein. Dafür müssen aber noch Projekte eingegeben werden.

ges zu pflegen. Die Erhaltung sei nämlich mit viel Arbeit verbunden, die oft nicht sichtbar sei, selten geschätzt werde und wenig Aufmerksamkeit errege.

................................................... von salomon schneider

Von der Eingabe ausgeschlossen sind einzig Projekte, die den Förderpreis bereits erhalten haben. Zudem müssen die Projekte auf eine private Initiative zurückzuführen sein. Charles Höhn dazu: «Alle zwölf bisher eingereichten Projekte waren prämierungswürdig. Deshalb würden wir uns sehr freuen, wenn schon einmal eingereichte Projekte wieder eingereicht würden.» Momentan fehlt noch ein Projekt, damit der Förderpreis 2015 wieder vergeben werden kann. Die Jury des Förderpreises ist mit sechs Experten aus verschiedenen Gesellschaftsbereichen besetzt, die unabhängig von einander jedes Projekt bewerten. Das Projekt mit der höchsten Gesamtbewertung erhält den nächsten Förderpreis. Für die Anmeldung eines Projekts steht ein Formular auf

Für den Förderpreis für Natur- und Landschaftsschutz der Standortförderung Knonauer Amt können sich alle Projekte bewerben, die einen Beitrag zur Nachhaltigkeit von Natur und Landschaft leisten. Der Preis ist mit 5000 Franken dotiert und wird von der Ernst Schweizer AG, Metallbau, gestiftet. Standortförderer Charles Höhn erläutert die Ziele des Förderpreises: «Wir wollen bestehende wertvolle Flächen schützen, neue schaffen, der Natur wieder mehr Raum geben sowie Biodiveristät fördern.» Gerade Projekte die zum Ziel haben, Natürliches zu erhalten, seien sehr wichtig. Denn Neues anzureissen mache meist mehr Freude, als Bisheri-

der Internetseite der Standortförderung Knonauer Amt bereit. Download des Formulars für die Projekteingabe: www.knonauer-amt.ch/projekte.html.

Weil Hochzeitsgesellschaften am vergangenen Wochenende Lärm verursachten, rückte die Polizei am vergangenen Wochenende gleich zweimal aus. In Aeugst störten sich Anwohner an zu lauter Musik, die beim Eintreffen der Kapo abgestellt wurde. In Ottenbach trafen die ersten Klagen bei der Polizei bereits am späteren Nachmittag ein, um 21 Uhr weitere. Die Hochzeitsgesellschaft wurde schliesslich ermahnt: Fenster zu! Lärm, verursacht von Jugendlichen in Schulhausnähe, war auch in Mettmenstetten der Grund für ein Ausrücken der Gemeindepolizei. Als diese gegen Mitternacht eintraf, waren die Verursacher bereits entschwunden.

Schmuck und Bargeld gestohlen Bei einem Einbruch in ein Doppeleinfamilienhaus in Obfelden erbeuteten Diebe Schmuck und Bargeld von noch unbekanntem Wert. Die Täter stiegen via Fenster ein und verursachten Schaden von mehreren hundert Franken. Gegen 100 Franken Sachschaden verursachten Unbekannte bei der Bibliothek in Obfelden, wo am Sonntag eine Scheibe in die Brüche ging.

Infos: Charles Höhn, info@knonauer-amt.ch

Wer das letzte Mal nicht gewonnen hat, kann wieder eingeben

oder Telefon 043 333 55 66.

(-ter.)

Korrektur zum Artikel Hochwasserschutz und Sicherheit

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Am 9. September stand im Artikel über die Gemeindeversammlung in Aeugst, dass die Reppisch im Aeugstertal länger offen geführt werde. Korrekt ist, dass mit der Umlegung Reppisch, die Linienführung der Reppisch gestreckt wird und via neuem Bachdurchlass unter der Mülibergstrasse geführt wird. Beim Mülibergbach hat der Kanton die Bedingung gestellt, den Bach offenzulegen. Ziele der Umlegung Reppisch und Offenlegung Mülibergbach sind mehr Hochwasserschutz, Renaturierung und Verkehrssicherheit. (red.)


Hausen am Albis

Sperrung der Püntenstrasse am 13. September 2014 Am Samstag, 13. September 2014, wird die Püntenstrasse, zwischen Einlenker Stationsstrasse und Kehrplatz Schulanlage/Werkhof wegen eines Festanlasses der Gemeinde für den Fahrzeugverkehr gesperrt. Für die Anwohner ist die Zufahrt möglich. Stallikon, 12. September 2014 Polizeivorsteherin Stallikon

Planauflage: Die Pläne liegen auf den betreffenden Gemeindekanzleien zur Einsicht auf. Dauer der Planauflage: 20 Tage vom Datum der Ausschreibung an. Erfolgt die Ausschreibung im Amtsblatt des Kantons Zürich später, gilt das Datum der letzten Ausschreibung. Rechtsbehelfe: Begehren um die Zustellung von baurechtlichen Entscheiden sind innert 20 Tagen seit der Ausschreibung bei der Baubehörde schriftlich einzureichen; elektronische Zuschriften (EMails) erfüllen die Anforderungen der Schriftlichkeit in der Regel nicht. Wer das Begehren nicht innert dieser Frist stellt, hat das Rekursrecht verwirkt. Die Rekursfrist läuft ab Zustellung des Entscheides (§§ 314-316 PBG). Für die Zustellung baurechtlicher Entscheide wird eine geringfügige Kanzleigebühr erhoben.

Affoltern am Albis Planauflage: Gemeindezentrum Marktplatz 1 Hochbauabteilung, 2. OG Bauherrschaft: Schweizerische Bundesbahnen SBB, Postfach, 8021 Zürich Bauvorhaben: Neubau Carparkplatz, Kat.-Nr. 5959, Obstgartenstrasse, Zentrumszone Z4

Bonstetten Bauherrschaft: Weiss Peter, Dachenmas 48, 8906 Bonstetten Projektverfasser: Schneider Martin, Ettenbergstrasse 5, 8907 Wettswil Bauvorhaben: Erweiterung Laufhof, Neubau Aussenliegeboxen, Kälberunterstand und Abkälberbox, Dachenmas, Kat.-Nr. 2464, (Landwirtschaftszone)

Gesuchsteller: Ruth und Beat Burkard, Albisstrasse 2, 8915 Hausen am Albis Bauprojekt: Gesuch für befristeten Betrieb Fonduezelt auf Kat.-Nr. 3486, Albisstrasse 2 (Kernzone KI)

Danke für Deine Liebe, Deine Wärme, Deine Fürsorge.

Rifferswil

In unseren Armen mussten wir Dich gehen lassen, dabei wolltest Du so gerne noch bei uns bleiben. Du hast die Familie verkörpert und gelebt – Du warst immer für uns da.

Bauherrschaft: Debora Breiter, Schonau, 8911 Rifferswil Bauprojekt: Hühnerstall auf Grundst. Kat.-Nr. 978, Schonau, Lwsz

Rifferswil

Rifferswil Bauherrschaft: K. und U. Grenzebach, Im Winkel 16, 8911 Rifferswil Bauprojekt: Verlängerung Vordach Garage (Teil EFH Geb. Vers.-Nr. 410) auf Grundst. Kat.-Nr. 1612, Im Winkel 16, KZ

Stallikon Bauherrschaft: Erbengemeinschaft R. Möhrle, Chüeweidweg 4, 8143 Stallikon, Vertreten durch: Florian Schrott, dipl. Architekt ETH, Manessestrasse 170, 8045 Zürich Bauvorhaben: Fassadensanierung, Chüeweidweg 4, Kat.-Nr. 195, Zone W2/35

Mettmenstetten Bauherrschaft: A. Kemmler, Im Gjuch 1, 8932 Mettmenstetten Vertreter: Zweifel Terrazza AG, Mühlenenstrasse 8, 8856 Tuggen SZ Bauprojekt: Abbruch Gartenhaus, Vers.-Nr. 1236, Neubau Grillmauer mit Beschattungsanlage, Abbruch/Neubau Aussenschwimmbad, Neubau Carport, Böschungsneugestaltung mit Gartenmauern, Kat.-Nr. 1547, Im Gjuch 1 (Wohnzone W2a)

De Plättlileger walter-staehli@bluewin.ch 079 696 89 21, 8909 Zwillikon

Qualität aus Freude am Beruf

Am 24. August 2014 ist in Italien gestorben:

In Zürich ist gestorben:

Salvatore Bruno

Bader geb. Fernandez, Maria Esther

geb. 1. Mai 1946, Ehemann der Teresa Bruno, von Italien, wohnhaft gewesen in Affoltern am Albis ZH, Grossmatt 1.

geboren 2. Januar 1942, von Zürich, Ehefrau des Bader, Paul, wohnhaft Im Heumoos 17B, Bonstetten.

In Affoltern am Albis ist am 25. August 2014 gestorben:

Schmid, Oskar geboren am 8. August 1934, von Hedingen ZH, ledig, wohnhaft gewesen in Hedingen, Zwillikerstrasse 4, mit Aufenthalt in der Langzeitpflege Sonnenberg, Haus Pilatus, Affoltern am Albis. Urnenbeisetzung im engsten Familienkreis auf dem Friedhof Hedingen.

Esther Bader-Fernandez 2. Januar 1942 – 5. September 2014

Sie starb in Zürich am 5. September 2014. Die Urnenbeisetzung findet in Zürich, Friedhof Enzenbühl, Forchstrasse 384, am Dienstag, 16. September 2014, 10.30 Uhr, statt. Anschliessend Abdankung in der Friedhofskapelle Enzenbühl.

Am Donnerstag, 25. September 2014, 14.15 Uhr, findet in der reformierten Kirche die Abdankung für

Manfred Meier Püntenstrasse 28, statt (Beisetzung im engsten Familienkreis). Der Friedhofvorsteher

M. Peter eidg. dipl. Gärtnermeister Fixpreisgarantie Tel. 079 701 43 03 www.geronimogartenbau.ch Talente teilen – Alltagshilfe mit Zeit bezahlen. give&get das innovative Talent-Tauschnetz für unbürokratische Alltagshilfe und seine Regionalgruppe Ämtler Tauschnetz freuen sich auf neue Mitglieder. Jetzt informieren und registrieren auf www.giveandget.ch

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In ewiger Liebe mit Dir verbunden Paul Bader Daniel Bader und Melissa Magliana mit Claire Urnenbeisetzung und Abdankung: Dienstag, 16. September 2014, 10.30 Uhr, im Friedhof Enzenbühl, Forchstrasse 384, 8008 Zürich.

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Wenn ihr mich sucht, sucht mich in euren Herzen. Habe ich dort eine Bleibe gefunden, lebe ich in euch weiter. Rainer Maria Rilke

Traurig, aber mit schönen Erinnerungen, nehmen wir Abschied von unserem lieben Ehemann, Vater, Schwiegervater, Schwager, Onkel und Götti

Max Schmid-Huber 31. August 1932 – 7. September 2014

Mit der Erlösung von seinem Leiden durfte er zu Hause im Arm seiner Gattin friedlich einschlafen. Wir sind dankbar für die schöne Zeit, die wir mit ihm verbringen durften. Heidi Schmid-Huber Heidi und Fredy Zbinden-Schmid Verwandte und Freunde Die Urnenbeisetzung findet im engsten Familienkreis statt. Die Abdankung erfolgt am 16. September 2014, um 14.30 Uhr in der Friedhofskapelle Affoltern am Albis. Anstelle von Blumen gedenke man: Verein Spitex Knonaueramt, Affoltern am Albis, Postkonto 87-267156-1

TODESANZEIGE Traurig nehmen wir Abschied von unserem Ehrenmitglied

Max Schmid 31. August 1932 – 7. September 2014

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Wir vermissen Dich unendlich.

Traueradresse: Heidi Schmid-Huber, Äussere Grundstrasse 16, 8910 Affoltern am Albis

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Tief traurig, aber voller schöner Erinnerungen, nehmen wir Abschied von meiner geliebten Gattin, unserer Mutter, Schwiegermutter und Grossmutter.

Bauherrschaft: Emil Bär, Schonau, 8911 Rifferswil Bauprojekt: Wiederaufbau Scheune Geb. Vers.-Nr. 155 (Brandereignis) auf Grundst. Kat.-Nr. 977, Schonau, Lwsz

Affoltern am Albis

Bestattungsamt Affoltern am Albis

TODESANZEIGE

Gesuchsteller: Altherr Thomas, Poststrasse 4, 8912 Obfelden, Projektverfasser: Cartier Vogt Sibylle, Laubholzstrasse 57, 8703 Erlenbach Baurechtliches Vorhaben: Umbau bestehendes Einfamilienhaus Vers.-Nr. 197 zu Zweifamilienhaus sowie Erstellen eines Autounterstandes auf Kat.Nr. 3504 am Chileweg 3, (Zone W2)

Bestattungen

Die Erdbestattung fand in Italien statt.

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Hausen am Albis Gesuchsteller und Projektverfasser: Beatrice Gaisser, Türlen 16, 8915 Hausen am Albis Bauprojekt: Umbau in Kurs- und Eventräume auf Kat.- Nr. 2820, Türlen 8 (K)

Niemand, den man wirklich liebt, ist jemals tot.

Max Schmid war ein langjähriges Mitglied unseres Musikvereins. Seit vielen Jahren hat er sich als Ehrenmitglied für unseren Verein engagiert und war ein guter Freund. Seine Begeisterung für die Blasmusik wird uns in bester Erinnerung bleiben. Den Angehörigen entbieten wir unsere herzliche Anteilnahme. Musikgesellschaft Stallikon Der Trauergottesdienst findet am Dienstag, 16. September 2014, um 14.30 Uhr in der Friedhofskapelle Affoltern am Albis statt.


Bezirk Affoltern

Freitag, 12. September 2014

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St. Mauritius in Bonstetten muss warten Die Katholiken im Unteramt zeigten sich an der Kirchgemeindeversammlung mehrheitlich angetan Eine deutliche Mehrheit war für den Kirchen-Neubau in Bonstetten. Doch die Gemeindeversammlung beschloss trotzdem, die Meinung der Abwesenden an der Urne einzuholen.

hen von der Kirchgemeinde, weitere 4 Mio. von zwei stadtzürcher Katholiken-Verbänden. Ein Rahmenkredit über maximal 7,75 Mio. Franken – wobei nur so viel bezogen wird, wie benötigt – der Neuen Aargauer Bank (NAB), sollte die Finanzierungslücke decken. Dieser wird allerdings nur an die Kirchgemeinde ausbezahlt, weil sie dank Steuer-Hoheit die attraktivere Schuldnerin ist als die Stiftung.

................................................... von thomas stöckli Schon eine Viertelstunde vor Beginn bildeten sich vor dem Pfarreiheim Menschentrauben. Wo sollte die ausserordentliche Kirchgemeindeversammlung stattfinden, wie angekündigt im Pfarreiheim oder doch in der Kirche? Und bereits auf dem Trottoir wurde rege über die Anträge der Kirchenpflege diskutiert. Unter den Gästen war auch der – nicht stimmberechtigte – Wettswiler Gemeindepräsident Hanspeter Eichenberger. «Ich will mich aus erster Hand informieren», verriet er. Es ging in die Kirche und dort versicherte Kirchenpflege-Präsident Toni Gasser den 78 Stimmberechtigten, dass die Behörde bestrebt sei, gegensätzliche Positionen zum gemeinsamen Wohl zusammenzuführen. Er appellierte weiter an die Versammlungsteilnehmer, im Sinne der jungen und zukünftigen Gemeindemitglieder zu entscheiden.

Zinssicherheit über 25 Jahre Gerügt wurde der Entscheid, sich auf die NAB festzulegen. Das würde die Verhandlungsbasis schwächen, so ein Votant. Die Finanzierung mit der Bank sei bereits aufgegleist, hielt Matthias Lehmann, unabhängiger Experte für Finanzierungen und Zinsabsicherungen, entgegen. Für die NAB sprechen die tiefe Kreditmarge sowie die Zinssicherheit über 25 Jahre. «100 % Sicherheit kann uns niemand geben, aber das Risiko lässt sich abschätzen», so Roland Gächter. Jährlich 410 000 Franken soll die Kirchgemeinde der Kirchenstiftung für die Nutzung der Kirche zahlen. Die Höhe dieses Mietzinses kann allerdings je nach Liquidität der Gemeinde und der Stiftung neu verhandelt werden. Damit die Kirchgemeinde diese Mehrkosten tragen kann, wurde an der Kirchgemeindeversammlung vom 20. November 2012 der Steuerfuss von 9 auf 11 % erhöht. «Das reicht für die absehbare Zeit», versichert Martin Bieri vom Stiftungsrat St. Mauritius. Um 250 000 Franken pro Jahr will die Stiftung die Schulden abbauen. Aus heutiger Sicht könnten diese so bereits in 20 Jahren abbezahlt sein.

Kirchenraum, der sich erweitern lässt Minutenlang hatte es gedauert, die Stimmberechtigten zu zählen und auf Verlangen einiger Stimmbürger mussten ein Mikrofon geholt und das Vorgehen rechtlich geklärt werden. Dann konnte Liegenschaftsverwalter Roland Gächter endlich über das 11 Mio. Franken schwere Bauprojekt Kirche St. Mauritius informieren: Vier Geschosse solle der Neubau an der Stallikerstras-

Ende Oktober hätten die Bauarbeiten an der neuen Kirche beginnen sollen. Am 10. Oktober wird (wie bereits im Mai 2012 bewilligt) der Glockenturm in die Ecke Stationsstrasse/Stallikerstrasse versetzt und um vier Meter erhöht. (Visualisierung zvg.)

Die Vorgeschichte 1959 kaufte der damalige Pfarrer von Affoltern beim Bahnhof Bonstetten Land, weil er überzeugt war, dass die Gemeinden im Unteramt dereinst eine katholische Kirche brauchen. Ab 1960 fanden die Gottesdienste im Saal des Restaurants «Bahnhof» statt. 1970 konnte die Liegenschaft mit dem Restaurant ebenfalls gekauft werden. Das umgebaute «Bahnhöfli» dient seit 1982 als Kirche. Das Land für die Verwirklichung der Vision eines eigenen Kir-

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chenzentrums steht also schon lange zur Verfügung. Als erster «Eckpfeiler» kam 2005 der neue Kirchturm, eine allseitig verglaste schlichte Stahlkonstruktion, die mittels LEDLeuchten in den liturgischen Farben erstrahlt. Die Glocken dazu hatte ein Mitglied der Kirchgemeinde gestiftet. 2009 schrieb die Kirchenstiftung einen Architektur-Wettbewerb für das ganze Areal aus. Das Rennen machte das Projekt «Bruder Jakob» von Ramser Schmid Architekten.

se 2 haben. Im Erdgeschoss sind unter anderem die sanitären Anlagen, die Erdsonden-Wärmepumpen-Heizung sowie Lagerräume eingeplant, im Erdgeschoss ein Eingangs- und der 337 m² grosse Sakralraum sowie eine Aula von 268 m², die dem Kirchenraum angegliedert werden kann. Der Luftraum über der Aula erstreckt sich bis ins erste Obergeschoss, jener über dem Sakralraum bis ins zweite. In den Obergeschossen sind zudem Archiv, Sekretariat und Gemeinschaftsräume, ein Sitzungszimmer, ein Beichtraum und eine Kinderkrippe untergebracht. Ein Flachdach mit extensiver Begrünung sowie Vorinstallationen für die Nutzung von Sonnenenergie runden das Gebäude ab.

Fehlende Visualisierungen Ein Votant forderte, dass die Detailpläne auf Leinwand projiziert werden. Diese seien bereits wiederholt und ausführlich präsentiert worden, hielt Toni Gasser dagegen. Weiter wurde die Preispolitik der bonainvest kritisiert, die auf dem Areal im Baurecht 22 Miet- und 23 Eigentumswohnungen sowie einen Gewerberaum realisieren will. Das habe nichts mit dem Kirchenbau zu tun, stellte die Kirchenpflege klar. Da auf dem Grundstück noch eine Hypothekarschuld von 1,8 Mio. Franken besteht, muss die Kirchenstiftung für den Bau rund 13 Mio. Franken auftreiben. 2,5 Mio. kommen als Darle-

Wende im letzten Augenblick «Die Kirche ist eine Notwendigkeit», stellte Toni Gasser klar, «und zum jetzigen Zeitpunkt haben wir die besten Bedingungen.» Ein Votant würdigte die «gewaltige Vorarbeit», die hinter der detaillierten Präsentation im aktuellen «Pfarreibrief» stecke, ehe es zu den eigentlichen Abstimmungen kam. Und diese lieferten zunächst ein klares Verdikt: Der Änderungsantrag, die NAB aus dem Kreditantrag zu streichen, kam nur auf 18 Stimmen, der Antrag der Kirchgemeinde zum Darlehens- und Mietvertrag mit der Stiftung sowie dem Kreditvertrag mit der NAB wurde mit 51 zu 17 Stimmen angenommen. Der mit 27 Stimmen denkbar knapp angenommene Antrag auf Urnenabstimmung sollte den Entscheid dann allerdings noch kippen (vgl. Frontseite).


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kommentar

Vorvertrag unterzeichnet Vitto und Elvira Laubscher – das neue Wirte-Ehepaar in der Rifferswiler «Post» Die Suche dauerte, aber jetzt ist klar, wer das Restaurant Post in Rifferswil ab erstem Quartal 2015 führen wird: Vitto und Elvira Laubscher-Mannanova unterzeichneten einen Vorvertrag. Vitto Laubscher gehört zu den begnadeten Gastronomen, die sich sowohl am Kochherd als auch beim Empfang der Gäste und in der Gaststube wohlfühlen. Er ist Koch aus Leidenschaft und Gastgeber aus Freude und wir meinen, er macht beides wirklich sehr gut. Seine Koch-Lehre hat er in Bern absolviert. Die Jahre danach nutzte er zur Erweiterung seiner Kenntnisse in verschiedenen Bereichen. Dazu gehörte gleichermassen die Perfektion in Patisserie und Diätküche sowie in betriebswirtschaftlichen Belangen und der Personalführung. Er war der jüngste Küchen-Chef eines Schweizer Spitals und mehrere Jahre Leiter der Gastronomie eines der renommiertesten Golf-Clubs der Schweiz. Zu seinem beruflichen Lebenslauf gehören 9 Jahre Arbeit in Deutschland und in der Karibik wie auch 7 Jahre an Kochherden, im Aufbau und in der Führung von gastronomischen Betrieben in Russland. Dort hat Vitto auch seine Ehefrau Elvira kennen gelernt. Seit 2010

Die neuen Wirtsleute im Restaurant Post in Rifferswil: Vitto und Elvira Laubscher-Mannanova. (Bild zvg.)

arbeiten Vitto und Elvira Laubscher wieder in der Schweiz. Als Küchen-Chef fühlt sich Vitto in erster Linie der Schweizer Qualitäts-Küche verpflichtet. Dies beinhaltet saisonale und regionale Produkte bester Qualität. Beim Fleisch setzt er auf Bio. Elvira unterstützt ihn im Service und in der Administration. Wer nicht bis zur Wiedereröffnung des Restaurants Post im 1. Quartal 2015 warten kann, besucht Vitto und sein Team schon vorher entweder im Zuger Café «Ascot» (www.cafeascot-zug.ch) oder im «Der Schwiizer» in Zürich, Website: www.derschwiizer.com.

Der Vorstand der Genossenschaft Post Rifferswil freut sich ganz ausserordentlich, dass Vitto und Elvira Laubscher die zukünftigen Pächter des «Pöstli» sind. Er sei überzeugt, dass Laubschers an der Tradition von Rolf und Maria Meier anknüpfen können und der «Post» gleichzeitig ihre eigene, ganz persönliche, schmackhafte Note verpassen werden, auf die die Gäste sich freuen können.

Um- und Ausbau in Planung Auch wenn es vordergründig sehr ruhig ums Gebäude des Restaurants Post ist, so laufen im Hintergrund Sitzungen, die Prüfung der Bauvorhaben und die Planungen auf Hochtouren. Zurzeit ist das Bewilligungsverfahren bei der Gemeinde in Bearbeitung. Der Architekt und die Baukommission beschäftigen sich ausserdem mit dem detaillierten Kostenvoranschlag. Die zentrale Erschliessung des Gebäudes, der Ausbau des mittleren Stocks sowie der Einbau einer Zentralheizung sind die wichtigsten Bauvorhaben – natürlich immer unter Berücksichtigung diverser feuerpolizeilicher und denkmalpflegerischer Auflagen. Aufgrund der aktuellen Planung wird das Pöstli im ersten Quartal 2015 wieder eröffnet werden. (pd)

24 Seitenwagen-Töffs sorgen für ein Erlebnis Ausfahrt für Behinderte mit 24 Motorradfahrern – organisiert von Toni Barmettler Sich im Seitenwagen durchs Säuliamt chauffieren lassen – dieser Traum ging vergangenen Samstagnachmittag für rund 80 Behinderte aus der Innerschweiz in Erfüllung. ................................................... von thomas stöckli Es herrscht reger Betrieb vor dem «Sonnental» in Rossau. Rund 130 Personen haben sich eingefunden, um gemeinsam einen tollen Töff-Tag zu erleben. 24 davon sind Fahrer von Seitenwagen-Töffs, die restlichen Behinderte aus den Kantonen Nidwalden und Zug sowie ihre Bezugs- und Betreuungspersonen. Alle zwei Jahre finden Ausfahrten dieser Art statt. «Wir haben vor über 20 Jahren angefangen», verrät Initiant Toni Barmettler. Ursprünglich ausschliesslich mit Nidwaldern, seit zwölf Jahren sind auch Zuger mit dabei. Rund 60 Gespannfahrer schreibt Barmettler jeweils an, bittet Nachbarn um Kuchen-Spenden und zahlt die Auslagen weitgehend aus dem eigenen Sack. «Ich habe drei gesunde Kinder und das ist nicht selbstverständlich», so der Unternehmer.

Weiss – ein schwarzes Schaf? von werner schneiter

W

er mit falscher Deklaration täuscht, Pferdestatt Rindfleisch verkauft und die Lachs-Rölleli mit Pangasius statt – wie vermerkt – mit Zander umwickelt, der muss beim Auffliegen des Skandals mit geharnischten Reaktionen rechnen. Der kritischer gewordene Konsument versteht da gar keinen Spass, schon gar nicht, wenn es sich um Lebensmittel handelt. Das offenbarten die Reaktionen nach der «Kassensturz»-Sendung vom letzten Dienstag; da flogen viele verbale Giftpfeile nach Hausen ins Oberamt. Wer den Beitrag gesehen hat, dem fällt es nicht leicht zu glauben, was da als Rechtfertigung der gravierenden Vorfälle aufgetischt worden ist (vgl. auch «Anzeiger» vom 9. September) – vor allem nicht, weil sich diese dreiste Täuschung der Kunden über längere Zeit erstreckt hat und ein gestandener Metzgerei-Inhaber den Unterschied zwischen Pferde- und Rindfleisch erkennen muss. Auch wenn die Verfehlungen dieser nun freigestellte Mitarbeiter begangen hat, fallen diese auf die Inhaber zurück. Sie tragen die Verantwortung, ihnen obliegt eine Kontrollpflicht, die im vorliegenden Fall überhaupt nicht gespielt hat. Da nützt auch der «Schock» über die Aussagen des Mitarbeiters nicht, der offenbar dann Pferdefleisch verkauft hat, wenn kein Rindfleisch verfügbar gewesen sein soll. Da haben wohl auch beim Einkauf, in der Regel Chefsache, die Kontrollmechanismen nicht gespielt. Falls es zu einem juristischen Nachspiel kommt, sind die Inhaber der Metzgerei Weiss in Hausen damit möglicherweise weniger gestraft als mit drohendem Vertrauensverlust. Nach vielen Vorfällen steht ja die Fleischindustrie unter besonderer Beobachtung. Vor diesem Hintergrund wird es nicht leicht sein, das mit Pferdefleisch und Pangasius leichtfertig verspielte Vertrauen zurückzugewinnen. Es ist zu hoffen, dass das gelingt. Und ja, auch das darf gesagt werden: Die Metzgerei Weiss ist bekannt für gute Qualität. anzeige

Ein Spaziergang zur Weid Nach der gut halbstündigen Rundfahrt durchs Säuliamt kommen die Seitenwagentöffs wieder zurück nach Rossau. Hier werden sie schon sehnlichst erwartet. Es macht sich nämlich bereits die zweite Gruppe für die Ausfahrt bereit. Einige hat allerdings der Mut verlassen. Sie ziehen einen gemütlichen Spaziergang zum idyllisch gelegenen Werk und Wohnhaus zur Weid dem Abenteuer Töff-Ausfahrt vor. Die Gruppe hat es sich im «Sonnental»-Garten

Ein besonderes Erlebnis: Die Passagiere aus der Innerschweiz haben die Ausfahrt durchs Säuliamt im Seitenwagen sichtlich genossen. (Bild Thomas Stöckli) und auf Festbänken vor dem Restaurant gemütlich gemacht. «Es ist super, das Gelände hier nutzen zu können», so Barmettler. Verpflegung und Infrastruktur stellt Wirt Toni Abächerli zur Verfügung – «zum Selbstkostenpreis»,

sagt er. Weil er 2014 sein 30-JahreWirtejubiläum feiert, sei eine ganze Reihe von Anlässe geplant, so Abächerli weiter. Als die zweite Gruppe von der Ausfahrt zurück ist, neigt sich auch der

Ausflugstag schon bald seinem Ende zu. Für die Zuger geht es im Auto nach Hause, während die Nidwaldner noch einmal im Seitenwagen Platz nehmen dürfen. Sie werden nämlich vor der eigenen Haustür abgesetzt.


ratgeber

Gewinnsteuersätze bei Firmen senken, um steuerattraktiv zu bleiben? ................................................... von hans ulrich meuter *

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Wie dem Bericht des Steuerungsorgans zur Unternehmenssteuerreform III vom 11. Dezember 2013 zu entnehmen ist, steht die Schweiz unter anderem im Zusammenhang mit ihren Holding-, Domizil und gemischten Gesellschaften (kantonale Steuerstati) unter sehr starkem internationalen Druck. Die Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) und die Europäische Union (EU) haben ihre Bestrebungen intensiviert, weltweit Regeln für einen gerechten Steuerwettbewerb zu definieren und durchzusetzen. Insbesondere sollen Gewinne am Ort der tatsächlichen Tätigkeit besteuert, agressive Steuerplanung unterbunden und die internationale Nichtbesteuerung vermieden werden.

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National Die Schweiz kann und sollte sich diesen Entwicklungen nicht verschliessen. Die Einhaltung von allgemein anerkannten internationalen Standards der OECD ist eine Grundvoraussetzung für die internationale Akzeptanz des schweizerischen Steuersystems und damit für Rechts- und Planungssicherheit für die in der Schweiz tätigen internationalen Unternehmen. Die Schweiz hat sehr gute Voraussetzungen, um in diesem Wettbewerb auch in Zukunft erfolgreich mitzumachen. Die Schweiz braucht aber eine steuerpolitisch flexible Strategie mit griffigen Massnahmen. Eine solche Strategie erfordert schweizerischerseits gewichtige Änderungen in der internationalen Unternehmensbesteuerung. Seit Längerem wird vom Ausland die in der Schweiz unterschiedliche steuerrechtliche Behandlung von in- und ausländischen Unternehmenserträgen massiv kritisiert. Einkünfte aus dem Ausland werden zurzeit teilweise tiefer besteuert als Einkünfte aus der Schweiz. Die OECD, der auch die Schweiz als Mitglied angehört, fordert deshalb die Abschaffung der privilegierten Besteuerung der ausländischen Einkünfte in den Holding-, Domizil und gemischten Gesellschaften. Diese Abschaffung ist mit einer Einschränkung der aktuellen internationalen Wettbewerbsfähigkeit der Schweiz und damit einer massiven Verschärfung des interkantonalen Steuerwettbewerbs verbunden. Mit hohen Steuerausfällen wird gerechnet. Deshalb ist es unumgänglich, dass die zu erwartenden hohen Steuerausfälle mit gezielten Massnahmen kompensiert werden.

Lizenzbox oder ein Steuerabzug für Eigenkapitalzinsen Gezielt versucht man in der aktuellen politischen Diskussion, mit verschiedenen Ersatzmassnahmen wie bspw. einer Lizenzbox oder einem Steuerabzug für Eigenkapitalzinsen die Steuerattraktivität in den Kantonen zu erhalten. Die Lizenzbox ist als neues Steuerprivileg für Erträge aus geistigem Eigentum vorgesehen, doch die Defini-

Hans Ulrich Meuter. tion dieser Erträge ist sowohl auf internationaler und nationaler Ebene noch völlig unklar. Auch unklar in der aktuellen politischen Diskussion ist, ob ein fiktiver Steuerabzug für Eigenkapitalzinsen eingeführt werden soll oder nicht. Mit einem fiktiven Steuerabzug für Eigenkapitalzinsen liessen sich wohl viele Finanzgesellschaften ohne allzu grosse finanzielle Einbussen für die Kantone in der Schweiz halten, doch diese Ersatzmassnahme ist, wie erwähnt, politisch ebenfalls umstritten (NZZ, 2. Mai 2014, S. 11).

Gewinnsteuersatz senken Selbst Ersatzmassnahmen wie eine Lizenzbox oder ein Steuerabzug für Eigenkapitalzinsen wären offenbar nicht genug, um in der Schweiz bzw. in den Kantonen steuerattraktiv zu bleiben. Deshalb erwägen viele Kantone, auf allgemeine Gewinnsteuersatzsenkungen zurückgreifen, um den Wegzug von Firmen zu verhindern. Die Konsultation der Kantone ist diesbezüglich abgeschlossen. Per Ende September 2014 wird die Vernehmlassungsvorlage des Finanzdepartements an den Gesamtbundesrat mit grosser Spannung erwartet. Anschliessend wird die Botschaft des Bundesrates verfasst und die parlamentarische Beratung erfolgen. Von dieser Botschaft und der parlamentarischen Beratung sowie einer allfälligen Volksabstimmung dürfte es dann abhängen, in welchem Umfang die Kantone Gewinnsteuersenkungen vornehmen müssen. Das finanzielle Schlussergebnis für den Kanton Zürich und die damit wohl zu erwartende Gewinnsteuersatzsenkung wird auch Auswirkungen auf den Finanzausgleich innerhalb des Kantons Zürich und somit ebenfalls auf die Gemeinden im Säuliamt – insbesondere Affoltern – haben. * Der Autor ist dipl. ing. agr. ETH, lic. iur. und dipl. Steuerexperte. Er leitet die Division Dienstleistungen des kantonalen Steueramtes Zürich und ist Co-Präsident der FDP Ortspartei Affoltern. Seine Kolumnen beinhalten vor allem das Steuerrecht, die Steuerund die Agrarpolitik. Dabei handelt es sich um persönliche Auffassungen. (Red.)

Tiefere Betriebskosten dank «intelligenter» Energiesysteme Die Energiekosten und/oder den Energieverbrauch zu senken ohne auf Komfort zu verzichten? Die EnergieRegion Knonaueramt und Visplanum geben Hauseigentümern wertvolle Tipps. Zukunftsorientierte Investitionen erfolgreich und am «richtigen» Ort tätigen – dazu gibt es am Donnerstagabend, 25. September im Singsaal des Schulhauses Mettlen, Wettswil, Lösungskonzepte und wertvolle Tipps. Der FDP-Kantonsrat Olivier Hofmann wird zusammen mit den Umweltinge-

nieuren Raphael Frei, Marcel Rossi und Benjamin Suter durch den Abend führen. Beim anschliessenden Apéro bietet sich Gelegenheit, mit den Referenten zu diskutieren oder Themen zu vertiefen. Organisiert und durchgeführt wird die produktneutrale Information von der EnergieRegion Knonaueramt sowie der Visplanum GmbH. Unterstützt wird der Anlass von der Gemeinde Wettswil. Informationsabend am Donnerstag, 25. September, 20 Uhr im Singsaal des Schulhauses Mettlen, Wettswil.


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«Zu wenig gut überlegt» Überarbeitung der Sihlwald-Schutzverordnung – altbekannte Vorbehalte auf beiden Seiten Am Montagabend konnten sich Interessierte aus erster Hand bei den Verantwortlichen über die Revision der Schutzverordnung im Sihlwald informieren. Erneut entwickelte sich eine Kontroverse mit altbekanten Vorbehalten auf beiden Seiten. ................................................... von martin platter

Am Montagabend luden die obersten Naturschützer im Kanton Zürich, Rolf Gerber und Ursina Widmer, sowie der Projektleiter des Wildnisparks im Sihlwald, Hanspeter Tschanz, zur Informationsveranstaltung im Langnauer Schwerzisaal. Traktandiert waren Erläuterungen zur Revision der Sihlwald-Schutzverordnung, SVO. Wer sich jedoch mehr Informationen als die bereits publizierten Unterlagen erhoffte, wurde nur bedingt befriedigt. Als wichtigste Änderungen beinhaltet die SVO-Revision die Entlassung des Albis-Gratweges und des Albismätteliwegs bis hinunter zum Schweikhof aus den Zonen der SVO. Eine Aufhebung der Leinenpflicht für Hundehalter entlang der Sihl und eine neue Definition der Nutzungsrechte auf dem Wegnetz im gesamten Sihlwald. Am Verbot für Velofahrer und Reiter auf der Bachtelenstrasse soll ab 2018 jedoch festgehalten werden. Zum Gratweg sagte Tschanz, dieser verlaufe

grösstenteils knapp ausserhalb der Schutzzone. «Die Nutzung des Gratweges hat eigentlich wenig mit dem Schutz der Kernzone zu tun. Man hat sich das zu wenig gut überlegt, als man die Karte zeichnete.» Damit der Gratweg nicht in der Sackgasse ende, wolle man auch den Albismätteliweg an der Peripherie der Kernzone wieder für Velos und Reiter erlauben. Denn das sei die Verbindung in den Schweikhof. «Der Perimeter der Kernzone wurde nur an einer Stelle kurz vor dem Albismätteliweg minimal um 1,6 Hektaren verkleinert.» Auch die Gesamtzahlen lieferte Tschanz: Um vom Bund als Naturerlebnispark anerkannt zu werden, war in der Kernzone ein Flächennachweis von 400 ha zusammenhängender Wald nötig. Mit der Revision verfügt der Sihlwald über eine 441,8 ha grosse Kernzone. Auch die Länge der Wege durch den Sihlwald wurde neu erfasst und die Nutzung durch die verschiedenen Gruppen (Wanderer, Reiter, Biker) vom Amt überarbeitet. Wobei Tschanz einräumte, dass man neue Wege dazu genommen hat, die bisher nicht erfasst waren. In der anschliessenden Diskussions- und Fragerunde wiederholten sich denn auch die zahlreichen kritischen Stimmen, die das eigenwillige Vorgehen der Mandatsträger bemängelten. Einig war man sich aber bei Befürwortern wie Gegnern, dass der Sihlwald schützenswert ist. Die Frage nach dem Wie erhitzt die Gemüter aber weiter. – Kommentar unten.

Die Revision der Sihlwald-Schutzverordnung legt neben anderem fest, welche Wege durch den «Wildnispark» künftig wie genutzt werden dürfen. (Bild Martin Platter)

kommentar

Wenn der Berg eine Maus geboren hat ................................................... von martin platter

B

ei der Informationsveranstaltung zur Revision der Schutzverordnung im Sihlwald wurde man das Gefühl nicht los, dass hier der Berg eine Maus geboren hat. Projektleiter Hanspeter Tschanz gab wortreich zu, dass man bei der Festlegung des Perimeters zu wenig überlegt hat. Gleichzeitig räumte er ein, dass das öffentliche Interesse bei derartigen Projekten immer mit den Individualinteressen kollidiere. Eine interessante Feststellung, bei der man zuerst einmal definieren müsste, wer das öffentliche Interesse verkörpert. Die Politi-

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ker? Oder die Beamten in der Verwaltung, die am letzten Montagabend beim Schreibenden nicht den Eindruck vermittelten, ein echtes Interesse an den Anliegen der Anwesenden zu haben? Oder ist es tatsächlich die Bevölkerung? Vonseiten der Kritiker wurden noch immer dieselben Bedenken geäussert, wie bei der ersten Veranstaltung zum Wildnispark im Oktober 2012 an der Gewerbeschau Langnau, die ebenfalls im Schwerzisaal stattgefunden hatte. Die Bedenken konnten bis heute nicht ausgeräumt werden. Konkrete Zahlen zum Wildbestand, zum Nutzen der Schutzverordnung und zu Besucherfrequenzen konnten oder wollten die Verantwort-

lichen auch am Montagabend nicht liefern, was einigen Unmut auslöste.

Motiv nicht nachvollziehbar Aus den zahlreichen Wortmeldungen war herauszuhören, dass niemand etwas gegen den Schutz des Sihlwaldes hat. Es ist ja auch nicht so, dass dieser Schutz mit der SVO-Revision aufgeweicht würde. Eine Vielzahl der Interessierten und Betroffenen kann schlichtweg das Motiv nicht nachvollziehen, weshalb man unter dem Oberbegriff «Naturschutz» einen «Wildnispark» (das Wort ist schon ein Widerspruch in sich) unterhält, mit dem Ziel und eigens dafür organisierter Anläs-

se, aus der ganzen Schweiz und dem Ausland Besucher heranzukarren. Während man es den Menschen aus den Anrainergemeinden mit teilweise nicht nachvollziehbaren Nutzungsregeln und Verboten auf dem Wegnetz möglichst schwer und kompliziert macht, in den Wald vor ihrer Haustür zu gelangen und sich darin zurechtzufinden. Man konnte sich des Eindrucks nicht erwehren, dass sich die Beamten in ihrer Rolle, die früher die Landvögte innehatten, gefielen. Ärgerlich ist, dass der Steuerzahler dieses ganze «Rösslispiel», das ihn auch noch einengt, finanziert. Denn seien wir ehrlich: Die IG Sihlwald für alle hätte für

die vorliegende Revision vermutlich höchstens zwei Sitzungen gebraucht – und nicht elf Monate. Und nun müssen wieder die Steuerzahler und Stimmbürger aktiv werden, wollen sie die Revision so nicht hinnehmen. Denn wie die Nutzungsvorgaben des Wegnetzes vorgenommen wurden, ist stellenweise ein Witz. Es macht den Eindruck, als ob das wieder jemand vom Schreibtisch aus so bestimmt hat – ohne Kenntnis der realen topografischen Begebenheiten vor Ort. Mit dem klaren Ziel, bisher schöne Runden im und durch den Sihlwald möglichst unattraktiv zu machen. Man darf deshalb gespannt sein, wie diese Revision ausgehen wird.


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Freitag, 12. September 2014

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Neue Orgel für die Kirche Stallikon Die Kirchenpflege Stallikon mit Projektpräsentation für die neue Orgel, am 19. September, um 19.30 Uhr Seit die Orgel in Stallikon vor gut zwei Jahren nicht mehr spielbar war und sich schnell herausgestellt hat, dass für eine grundlegende Renovation zu wenig tragfähige Substanz vorhanden ist, hat die Kirchenpflege sich mit dem Thema Orgelneubau beschäftigt. Nach ersten grundsätzlichen Abklärungen mit Fachleuten wurde als Übergangslösung eine kleine Truhenorgel angeschafft.

und im Kirchenschiff geprüft und zusammen mit der Denkmalpflege wichtige Kriterien für einen Orgelneubau festgelegt. Eine neue Orgel soll nicht nur musikalischen Gesichtspunkten, sondern auch der Architektur der 500 Jahre alten Kirche gerecht werden und mit möglichst wenigen Eingriffen in diese auskommen. Angestrebt wird ein Projekt von einer moderaten, nicht überrissenen Grössenordnung, das den räumlichen Verhältnissen in der kleinen und schlichten Kirche Rechnung trägt.

Konkrete Schritte Vorarbeit der Orgelkommission Vor gut einem Jahr hat eine Orgelkommission, bestehend aus Kirchenpflegern, Pfarrern und der externen Fachperson Thomas Leutenegger, ihre Arbeit aufgenommen. Thomas Leutenegger ist Organist an der Nydeggkirche Bern und hat schon mehrere Orgelprojekte begleitet. Bisher hat die Kommission verschiedene Standorte auf der Empore

Seit drei Monaten hat die Arbeit der Orgelkommission sehr konkret Gestalt angenommen: Nach einer öffentlichen Ausschreibung haben acht schweizerische Orgelbaufirmen die Kirche besichtigt und Projekte für einen Wettbewerb eingereicht. Die eingegangenen Projekte wurden eingehend von der Orgelkommission, die seit Anfang Juli um vier Mitglieder aus der Kirchgemeinde erweitert ist, ge-

sichtet und anhand der erarbeiteten Auswahlkriterien bewertet. Auch Hörproben von verschiedenen Orgelbauern gab es bereits.

Präsentation der Projekte Jetzt werden die attraktivsten Projekte allen Interessierten an einer ersten öffentlichen Projekt-Präsentation am 19. September, 19.30 Uhr in der Kirche Stallikon vorgestellt. Danach trifft die Orgelkommission in Zusammenarbeit mit der Kirchenpflege ihre endgültige Entscheidung für ein definitives Projekt. Dieses wird der Kirchgemeinde in einer zweiten Projekt-Präsentation am 11. November vorgestellt, wo auch der Orgelbauer des Siegerprojektes anwesend sein wird. Der letzte Schritt ist dann die Abstimmung betreffend Realisierung des Projekts an der Kirchgemeindeversammlung am 7. Dezember.

Kostendach und Sponsoring Auch wenn beim Neubau der Orgel Stallikon ein moderates und alltags-

taugliches Projekt angestrebt wird, so hat eine neue Orgel, die grösstenteils in Handarbeit gefertigt wird, dennoch ihren Preis, der auch in Zusammenhang mit der Lebenserwartung eines solchen Instruments gesehen werden muss: Eine Orgel soll mindestens 100 Jahre halten und hat 10 Jahre Garantie. Die Kirchenpflege hat ein Kostendach von maximal 450 000 Franken vorgesehen. Darin sind alle baulichen Massnahmen wie zum Beispiel der Abbau der bestehenden Orgel und Anpassungsarbeiten an der Empore inbegriffen. Dennoch wird angestrebt, dieses Kostendach möglichst nicht auszuschöpfen und es zudem durch verschiedene Sponsoringaktionen zu reduzieren. Firmen und Privatpersonen können kleinere oder grössere Orgelpfeifen mit ihrer Spende finanzieren. Die Orgelkommission ist dabei, das Sponsoring im Detail zu planen. Es gibt auch bereits einen Orgelfonds, auf dem Kollekten und Spenden eingegangen sind. Zudem haben erste Sponsoren ihr Interesse bekundet. Die Or-

Alte Orgelpfeifen. (Bild zvg.) gelkommission freut sich, wenn die Mitglieder der Kirchgemeinde das Projekt für die alte und gut erhaltene Kirche Stallikon wohlwollend und mit konstruktiver Kritik begleiten. (rs)

Chilbi und Wiederaussendung von Sr. Margrit Schenkel Zurück in die Wahlheimat Sudan für Mutter-und-Kind-Betreuungsarbeit Bei vorwiegend schönstem Sommerwetter fand die Bonstetter Chilbi statt. Auch am Sonntagmorgen konnte dank gutem Wetter der Gottesdienst auf dem Dorfplatz mitten im ChilbiGelände abgehalten werden. Es war wie jedes Jahr ein fröhliches Miteinander, das Spiel des Musikvereins Bonstetten begleitete die Ansprache von Pfarrerin Susanne Sauder zum Thema «Gegensätze – Spagat im Leben». Eine einfühlsame Predigt in Zusammenarbeit mit einer aufgeweckten Schülergruppe, die den Teilnehmenden Fragen stellte zum Leben als solches und insbesondere zu Vorlieben an der Chilbi. Viele Menschen auf dieser Welt leben in angstmachenden Umständen. Aktuell durch Kriege, bedrohliche politische Situationen, Glaubensverfolgung, Hunger und Durst oder durch Krankheit und Tod. Auf der anderen Seite dürfen wir hier in Frieden an der Sonne sitzen und die Freuden der Chilbi geniessen. Die unterschiedlichen Lebensumstände lassen uns nicht kalt und wir müssen rein gedanklich oft schon einen gewaltigen Spagat machen. Diesen Spagat macht auch Sr. Margrit Jahr für Jahr, wenn sie Ende Sommer in ihre Wahlheimat Sudan, in das anzeige

Abschied und Geldübergabe, von links: Selina Höhn, Sr. Margrit Schenkel, Pfarrerin Susanne Sauder. (Bild Werner Kriesi) Krisengebiet Norddarfur zurückkehrt. Unendliche Gegensätze prägen ihr Leben. Sie darf nun unter Gottes Schutz und Segen zu ihrem 41. Arbeitsjahr im Sudan aufbrechen. Diese Worte sollen

sie im neuen Arbeitsjahr begleiten: «Freut euch Tag für Tag, dass ihr zum Herrn gehört. Und noch einmal will ich es sagen: Freut euch! Alle Menschen sollen eure Güte und Freund-

lichkeit erfahren.» Philipper 4 ab Vers 4. Sie wird ihre Liebe und Kraft wieder den vielen Bedürftigen im Norddarfur widmen und ihnen medizinische Versorgung und Überlebenshilfe in allen

Lebensbereichen geben. Gebäude wie zum Beispiel das Ernährungszentrum in El Fasher werden nach Regenfällen gereinigt und teilweise repariert werden müssen. Mit viel Geduld und Mut wird sie die anstehenden Arbeiten in Angriff nehmen. Während des Chilbi-Gottesdienstes überreichte die Tochter von Frau Höhn den grossen Betrag von 500 Franken an Sr. Margrit, den Ertrag aus dem bereits zur Tradition gewordenen Ponyreiten am Chilbi-Samstag. Vielen herzlichen Dank für dieses liebenswerte Engagement! Im Anschluss an den Gottesdienst liess Sr. Margrit mit ihrer Bilderpräsentation die vielen interessierten Besucher in der Kirche an ihrem Alltag teilnehmen. Dieses Miterleben durch die eindrücklichen Bilder und die Erlebnisse von Sr. Margrit während des vergangenen Jahres liessen niemanden unberührt. Als Trägerverein Mukiba und im Namen von Sr. Margrit danken wir der Bonstetter Bevölkerung herzlich für das lebhafte Interesse und die grossen Kollektenspenden im Totalbetrag von 2552 Franken. Hanne Hartmann Mukiba Mutter-und-Kind-Betreuungs-Arbeit, Helene Harlacher, Isenbachweg 8, Bonstetten, Telefon 044 700 03 74.


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Myrta und Myrta in der Galerie Märtplatz «post sichten» – Doppelausstellung bis 21. September in Affoltern Die Affoltemer Galerie Märtplatz zeigt aktuell Werke von Myrta Moser-Zulauf und Myrta Gross. Eine Ausstellung zweier Künstlerinnen mit verbindendem Hintergrund, Gemeinsamem wie diametral Verschiedenem und vor allem Überraschendem. ................................................... von urs e. kneubühl Zwei Frauen mit demselben Vornamen – Myrta Moser-Zulauf aus Affoltern, Myrta Gross aus Weggis – und einer langjährigen Freundschaft, die beide einen eigenen künstlerischen Weg gehen, sich aber per Briefen und Postkarten immer wieder rege darüber austauschen . . . Da muss, wenn sich diese zu einer gemeinsamen Ausstellung entschliessen, etwas Ungewöhnliches und Spannendes entstehen. Dies nun kann bis 21. September in der Galerie Märtplatz in Affoltern am Albis besichtigt werden.

Skulpturales von Myrta Moser-Zulauf Myrta Moser-Zulauf zeigt Skulpturales vor allem in Stein und Erde. Es sind behauene und geschliffene Steine, die sich von den Regeln der Komposition ablösen und eine sinnliche Wahrnehmung des Betrachters fordern, die über das Begreifen mit den Augen hinausgeht. Die menschlichen Torsos sind anzeige

zumeist fragmentarisch in stiller Kontemplation festgehalten, wobei sich die Form nur angedeutet, leicht abhebt, und sie stehen für sich selbst, losgelöst von einem erzählerischen Inhalt, dennoch in der Stille ihre ganze Kraft entfaltend. Genauso lassen sich Moser-Zulaufs Terrakotta-Arbeiten empfinden. Sie vermitteln ein Bild zeitloser Schönheit, wobei die Künstlerin im künstlerischen Umgang zwischen Wirklichkeitsnähe und Idealisierung scheinbar immer neue Formulierungen findet. Es geht dabei um Nähe und Distanz. Die Figuren sind infolgedessen vertraut wie divergent, ebenso berührend wie entgegengesetzt – alle aber in stiller Ergriffenheit spürbare und erlebbare Emotionen ausdrückend.

Myrta Gross: Spiel mit Worten und Formen Myrta Gross malt, druckt und collagiert auf Papier, spielt dabei mit Worten und Gebilden und schafft Bilder, die Geschichten erzählen. Das Betrachten der Bilder, ein Zusammenspiel von Farbe und Form, wird zur Lektüre und zum Reiz, sich den Worten, den Begriffen wieder und wieder zu nähern, ihre Struktur nach übersehenen Impulsen zu durchforschen. So entfaltet, entblättert sich der Text allmählich und korrespondiert mit dem Bild nach dem geheimen Gesetz einer Poesie, die dem einzelnen Sprachpartikel wie dem ganzen Gebilde eine

Galerie Märtplatz: : Myrta Moser-Zulauf (links) stellt Skulpturales aus Stein, Erde, Karton (im Bild vorne) und Textil aus, während Myrta Gross gemalte, gedruckte und collagierte Bilder (an der Wand) zeigt, die Geschichten erzählen. (Bild kb.) gleichberechtigte Bedeutung zumisst. Das alles erschöpft sich nicht in einem oberflächlich wahrnehmbaren Spiel mit Worten. Es ist das Zusammenwirken von Erwägung und Intuition, von

Erkenntnis und Struktur, welche das Prinzip der Wirkung von Myrta Gross’ Bilder enthüllt und den Betrachter raten, rätseln, aber ebenso verstehen lässt.

Ausstellung «post sichten» bis 21. September: Myrta Moser-Zulauf, Affoltern, und Myrta Gross, Weggis. Galerie Märtplatz. Obere Bahnhofstrasse 7, Affoltern. Öffnungszeiten – Freitag: 17 bis 20 Uhr, Samstag: 9 bis 12 Uhr, und Sonntag: 15 bis 18 Uhr.


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Wenn «Abfall» zu Kunst wird Zwei Obfelder Schülerinnen Schülerinnen gewinnen am 17. Kreativ-Wettbewerb Recyclingkunst Jeden Tag wird tonnenweise Abfall achtlos auf den Boden geworfen. Um diesem Trend entgegenzuwirken haben IgoraGenossenschaft für Aluminium Recycling und Ferro Recycling den Recyclingkunst-Wettbewerb ins Leben gerufen. ................................................... von salomon schneider Schweizer Traditionen hiess das Thema des 17. Wettbewerbs Recyclingkunst. Die Obfelder Fünftklässlerinnen Nadine Hess und Ronja Rüegg haben je einen von 14 Preisen in der Kategorie Einzelkünstler (Kinder und Jugendliche) gewonnen. Die Projekte sind im Rahmen des Werkunterrichts bei Marcel Tischer im Schulhaus Chilefeld entstanden. Er nimmt seit mehreren Jahren mit seinen vierten Klassen am Wettbewerb teil: «Der Wettbewerb ist optimal für den Werkunterricht. Es wird mit Metall gearbeitet, die Kinder werden für Recycling sensibilisiert und die Aussicht auf einen Preis motiviert.»

Metall-Recycling in der Schweiz 92 Prozent der verkauften Aludosen finden den Weg zur RecyclingStelle, jedoch nur 60 Prozent der Aluminium-Tuben. Das entspricht einer Sammelmenge von 12 000 Tonnen jährlich. Alu-Recycling benötigt nur fünf Prozent der Energie, die es braucht, um Aluminium neu herzustellen.

Ronja Rüegg präsentiert «Der Schlittelberg». Abfall für Recyclingkunst auf dem Schulweg gefunden Die Aufgabenstellung von Marcel Tischer lautete: Abfall auf dem Schulweg zusammenzusammeln und daraus ein Kunstwerk zu gestalten – ergänzt von Abfall der zuhause gesammelt wurde. «Die Schüler und Schülerinnen waren sehr erstaunt, wieviel Abfall sie auf dem Schulweg gefunden

haben. Zudem gab es riesige Unterschiede in der Sensibilisierung zuhause», erzählt Marcel Tischer. Abfalltrennung sei noch nicht in allen Familien ein Thema. Der Sensiblisierungs-Effekt sei dieses Jahr besonders gross gewesen, da neben dem Werkunterricht auch noch eine Projektwoche zum Thema Ökologie durchgeführt worden sei. Die Schülerinnen haben neben Ruhm

Nadine Hess mit «Schweizer Bahnhofsuhr». (Bilder Photopress/Gian Ehrenzeller) auch noch je ein Goldvreneli als Preis erhalten.

Rolf Knie als Jurypräsident Die Preisverleihung des Kreativ-Wettbewerbs Recyclingkunst fand am 6. September in Rapperswil statt. Bei der Preisverleihung rühmte Rolf Knie den Wettbewerb: «Die kreative Auseinan-

dersetzung mit Gebrauchtem sensibilisiert die kleinen und grossen Künstler zu einem sparsameren Umgang mit unseren Ressourcen. Zudem ist das Gestalten mit Metall ein Erlebnis für alle Sinne und fördert den Austausch und das Zusammenspiel zwischen den Generationen.» Der 18. Kreativ-Wettbewerb Recyclingkunst startet im kommenden November.

gestorben

Gerold Hegner – Erinnerungen an Good-bye Joe Simbi vorbildlichen Gemeindepräsidenten Diesen Sommer ist Gerold Hegner, zusammen mit seiner Frau im hohen Alter von 93 Jahren in Kappel gestorben, der Gemeinde, die er von 1978 bis 1990 präsidiert hatte. Das Knonauer Amt verliert mit ihm einen überaus engagierten Bürger und Gemeindepolitiker. Aus einer alten Winterthurer Familie stammend, wuchs Gerold Hegner als Sohn des Leiters einer Textilfabrik bei Bäretswil im Oberland auf. Hauptsächlich drei Elemente wurden in seinem Leben bestimmend: ein unverwüstlicher Patriotismus, die Faszination für alles Technische und die Freude an der Natur, vor allem an den Tieren. Das Engagement für die schweizerische Heimat, ihre Staatsform und ihre Unabhängigkeit war für Hegner derart selbstverständlich, dass er darüber in seiner nüchternen Zürcher Art gar keine grossen Worte zu machen brauchte. Er wurde Freisinniger in einer Zeit, als in dieser Partei noch niemand an diesen Werten gezweifelt hat und als diese die Schweizer und Zürcher Politik in einer Weise dominierte, die man sich heute nur noch schwer vorstellen kann. Gerold Hegners Patriotismus äusserte sich aber auch in seinem Sinn für Traditionen, ganz besonders als begeisterter Meisenzünfter am Sechseläuten. Noch bei meinem letzten Besuch hat er mir mit leuchtenden Augen davon erzählt, wie er an über fünfzig Sechseläuten um den brennennden Böögg geritten sei. Selbstverständlich hat er sich auch für die Verteidigung des Landes in schwe-

Gerold Hegner. (Bild zvg.) rer Zeit engagiert. Noch als Kantonsschüler wurde er im gefährlichsten Jahr 1940 freiwilliger Ortswehrsoldat in Bäretswil und bald darauf Offizier im Zürcher Oberländer Füsilierbataillon 66. Aufgrund des Aktivdiensts mit etwas Verzögerung, die er aber selber rückblickend aufgrund der daraus resultierenden Freundschaften und Kontakte als äusserst wertvoll bezeichnete, absolvierte Hegner an der ETH ein Studium als Maschineningenieur. Es folgte eine intensive berufliche Laufbahn, die ihn in verschiedenen Chargen in kleineren und grossen Betrieben über Uzwil, Winterthur, Solothurn, Zug und wieder Uzwil schliess-

lich definitiv als für die Stabsbereiche verantwortliches Geschäftsleitungsmitglied der Zuger Traditionsfirma Landis und Gyr in unsere Gegend geführt hatte. Längst hatte er seine Frau Annemarie geheiratet, die ihn während seines langen Lebens und bis zuletzt in allen Funktionen unterstützte. Das Ehepaar Hegner baute in Kappel, das bis dahin aus dem Kloster, der Ziegelei, zwei Restaurants und einigen Bauernhöfen bestanden hatte, das erste Einfamilienhaus, ein staatliches Anwesen mit Rossstall. Der damals noch vollkommen idyllischen Gemeinde, wo kein hässlicher Bau störte und jeder jeden kannte, blieben sie bis zuletzt treu. Hier konnten sie auch ihre Leidenschaft für die eigenen Pferde und die treuen Hunde ausleben. Bis zuletzt teilte ein stürmischer brauner Labrador ihr Leben. Und noch mit über achtzig Jahren konnten die Kappeler ihren ehemaligen Gemeindepräsidenten im Sattel sehen. Es war für Gerold Hegner fast eine Selbstverständlichkeit, sich seiner Wohngemeinde für ein Milizamt zur Verfügung zu stellen. 1974 wählten ihn die Kappeler in den Gemeinderat, vier Jahre später als Gemeindepräsidenten, ein Amt, dass er mit Umsicht und Begeisterung zwölf Jahre lang, weit über das Ende seiner beruflichen Laufbahn hinaus, ausgeübt hat. Weniger selbstverständlich war es, dass das damals rein landwirtschaftlich und handwerklich geprägte Kappel, in dem kaum jemand einer anderen als der damaligen «Bauernpartei» angehörte, ein FDP-Mitglied wählte. David Vogelsanger

Die traurige Nachricht vom plötzlichen Hinschied von unserem gemeinsamen Freund Joe hat uns alle tief getroffen. Natürlich wussten wir alle schon länger von seinem Problem mit dem schweren Atem und der starken Müdigkeit beim Gehen und Treppensteigen. Er hat uns aber immer wieder Hoffnung gemacht, dass es mit der Zeit etwas besser gehe. Umso betroffener sind wir alle, dass er uns nun so früh verlassen musste. Mit «wir» meine ich seine Stammtisch-, Tennis und Golffreunde. Wir alle haben ihn kennen und schätzen gelernt als unser Barbier von Affoltern am Albis. Richtig begonnen hat unsere Freundschaft aber in der Tennishalle bei Heinz Sönning und seiner Tennisschule. Neidvoll haben wir jeweils vom Tenniscafé auf Platz Nr. 1 geschaut, wie Joe mit dem neusten Tennistenue aufgetreten ist. Klar, dass wir da auch dazugehören mussten. Zusammen mit ihm entwickelten wir uns zu ganz passablen Tennisspielern. Anschliessend haben wir uns dann auch noch im Billard im ersten Stock über dem Café gemessen und vergnügt. Besonders gerne erinnern wir uns an unsere Tennisausflüge nach Forte dei Marmi. Das war jedes Jahr ein Highlight mit ganz speziellen Erlebnissen auf dem wunderschönen Sandplatz. Da waren die Tennis-Emotionen mit fliegenden Tennisrackets und Linienball-Diskussionen an der Tagesordnung. Mit zunehemdem Alter und Beweglichkeitseinschränkungen haben wir uns dann einer neuen Sportart zugewandt. Dem Golfspiel. Den Einstieg in diesen neuen Sport bzw. dieses Spiel hat uns die Driving Range beim Fussballplatz ermöglicht. Mit dem Neun-Loch-Platz von Emilio ist dann

das Golffieber vollends ausgebrochen. Mit der Golfetikette und der Platzreife sind wir dann alle beim Migros-Golfpark in Holzhäusern gelandet. Als inzwischen bereits Pensionierte hatten wir nun auch genug Zeit unter der Woche, mehrmals Golfrunden zu absolvieren. Der absolute Höhepunkt in unserer Golfkarriere ist und war aber der Golf- und Landclub Bayerwald in Poppenreut/Jandelsbrunn. Regelmässig und zum Teil mehrmals jährlich haben wir zusammen mit Joe dieses einmalige Erlebnis genossen. Ein Golfplatz zum Verlieben mit einer Golfbeiz vom Besten, dem Hofstüberl. Seine offene persönliche Art im Umgang mit dem Personal ist auf grosse gegenseitige Symapthie gestossen, als würde er zum Team gehören. Unnötig zu erwähnen, wie sehr Joe es vermisst hat, im letzten Jahr nicht mehr mit uns dahin reisen zu können. Seit Längerem vermissten wir Joe aber auch an unserem Stammtisch im Restaurant Rosengarten. Es fehlen uns seine sympatischen und manchmal auch sarkastischen Kommentare zu allen möglichen Themen. Auch wenn er nicht mehr zum Stammtisch kam, so wussten wir doch, dass er bei Gisela mehr als gut aufgehoben war. Des öftern hat er uns erklärt, wie wichtig es für ihn sei, eine so liebe Ehepartnerin zu haben. Besonders stolz war er auch über die wunderbare Entwicklung seines Sohnes Uwe mit Partnerin Diana in Leben und Beruf. Ein echter Freund und Partner ist leider zu früh von uns gegangen. Wir werden ein grosses Andenken an ihn bewahren und ihn bei vielen Momenten immer wieder vermissen. Hadi mit seinen Stammtisch-, Tennis- und Golfreunden


Veranstaltungen

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Schulen und Kurse Unsere Fahrten im Herbst/Winter 2014: Wochenmarkt Luino: Mittwoch 24. September Carfahrt mit Kaffee und Gipfeli

Fr. 45.–

Mittwoch 22. Oktober Carfahrt mit Kaffee und Gipfeli

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Europa Park 2014: 8., 14., 16. und 18. Oktober Carfahrt inkl. Eintritt und Kaffee und Gipfeli

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AGRAMA Bern: Freitag 28. November Carfahrt inkl. Kaffee und Gipfeli

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Weihnachtsmärkte und Shopping 2014: Samstag 29. November Milano Fr. 55.– Sonntag 30. November, Montag 1. Dezember Kaisersberg/Colmar ab Fr. 220.– Mittwoch 3. Dezember, Freiburg i. B. Carfahrt mit Kaffee und Gipfeli Fr. 53.– Samstag–Sonntag, 6.–7. Dezember Ludwigsburg/Stuttgart ab Fr. 220.– Sonntag 7. Dezember Strassbourg Carfahrt mit Kaffee und Gipfeli Fr. 58.– Donnerstag 11. Dezember, Konstanz Carfahrt mit Kaffee und Gipfeli Fr. 43.– Carfahrt mit Kaffee und Gipfeli

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Freitag, 12. September 2014

Nicht reif für einen eigenen Haushalt Abstimmungsempfehlungen der SVP Affoltern: Totalrevision der Zweckverbandsstatuten Spital Affoltern abgelehnt. An ihrer Mitgliederversammlung vom 9. September hat die SVP Affoltern unter anderem die beiden Vorlagen für die Gemeindeversammlung vom 15. Sept. 2014 diskutiert. Der Antrag auf Abschreibung des Kredits für eine Fotovoltaik-Anlage im Stigeli fand nach Erläuterung des Hergangs dieser Vorlage einstimmige Zustimmung. Grössere Wellen warf die Revisionsvorlage der Statuten des Spitalzweckverbands. Es wurde stark kritisiert, dass mit der Annahme der Revisionsvorlage dem Spitalzweckverband finanzielle Kompetenzen eingeräumt werden, welche letztendlich die Verbandsgemeinden wegen ihrer Solidarhaftung für das Defizit des Zweckverbands belasten. Damit werden die relativ eng begrenzten Finanzkompeten-

zen der Gemeindeorgane mit nicht vorhersehbaren Folgen ausgehebelt. Die schlechte Finanzlage gerade der Gemeinde Affoltern am Albis verbietet es geradezu, derart grosse Risiken einzugehen. Leider hat die Führung des Spitalzweckverbands in den vergangenen Jahren versäumt, das Vertrauen zu begründen, welches Voraussetzung für die Einräumung der beantragten Kompetenzen wäre. Es ist beispielsweise unklar, wo die Mehreinnahmen von jährlich mindestens 16 Milionen geblieben sind, welche seit Einführung der neuen Spitalfinanzierung (DRG, Fallpauschalen) am 1. Januar 2012 dem Spital zugeflossen sind. Nach wie vor gibt es keinen Investitionsplan, und es ist unbekannt, welcher zukünftige Finanzbedarf vom Spital geltend gemacht werden wird. Rechnungen aus der Vergangenheit, wie bezüglich des neuen Verpflegungszentrums, haben sich als äusserst unzutreffend erwiesen. Ein Budget nach dem anderen

ist massiv überschritten worden. Die laufenden Budgetüberschreitungen lassen sogar befürchten, dass die Organe des Spitalzweckverbands ihre Finanzkompetenzen überschreiten. Die Rechnungslegung entspricht bis heute weder den Statuten noch den gesetzlichen Vorgaben. Begründungen für die massive Ergebnisverschlechterung von 2012 auf 2013 stehen aus, und die bisher vorliegenden Zahlen für 2014 lassen ebenfalls keine erhebliche Verbesserung erwarten. Aus den Kennzahlen über die letzten paar Jahre ist schnell erkennbar, dass der Personalbestand, der Personalaufwand und der Sachaufwand des Spitals weit schneller als der Bevölkerungsbestand angestiegen sind. Die Betriebsüberschüsse sind aber weit davon entfernt, angemessene Abschreibungen und marktgerechte Mieten zu ermöglichen. Der laufende Debitorenbestand entspricht rund einem Viertel des Jahresumsatzes, was für sich allein genommen schon bedenklich ist, und was entspre-

chende Liquiditätsengpässe verursacht. Bei allem Respekt vor den im Spital Affoltern erbrachten medizinischen Leistungen ist die SVP Affoltern am Albis nicht bereit, der Leitung des Spitals mit der Revisionsvorlage eine eigene Vermögensfähigkeit und damit auch die Fähigkeit zur eigenen Verschuldung einzuräumen. Seit Beginn seiner Existenz hat der Spital Affoltern keinen eigenen Haushalt. Es gibt keinen Grund, aus dem er diesen heute haben müsste. Bereits bei den AGVorlagen wurde bestätigt, dass eine bloss buchhalterische Abgrenzung zwischen Akut- und Pflegebetrieb den gesetzlichen Vorgaben genügt. Diese Abgrenzung ist auch mit der heutigen Struktur möglich. Dementsprechend wird die Revisionsvorlage von der SVP Affoltern abgelehnt und den Stimmbürgern konsequenterweise ebenfalls zur Ablehnung empfohlen. SVP Affoltern am Albis

Auch Baugenossenschaften lehnen Vorlage ab Sämtliche Vertreter von Genossenschaften, somit direkt Betroffene, mit denen ich über die Vorlage diskutiert habe, lehnen die Initiative entschieden ab. Genossenschaften sind an einer sozialen und demagogischen Durchmischung ihrer Mitglieder interessiert. Sie möchten, dass Mieter, die einmal in jungen Jahren Genossenschafter wurden, bis zu deren Lebensende als Mieter bei ihnen verbleiben. Sie wollen sowohl den jungen, finanzschwachen Mietern am Beginn ihrer beruflichen Laufbahn eine Wohnung bieten wie auch dann, wenn diese

mehr verdienen, sich verheiraten und Kinder haben. Wenn die Kinder ausgezogen sind und die Mieter pensioniert werden, sollen sie Genossenschafter bleiben und wieder in eine den Bedürfnissen und Vorgaben der Genossenschaft angepasste Wohnung umziehen können. Genossenschaften bieten nicht nur einfach billigen Wohnraum an, und wollen das auch nicht. Sie sind nicht Repräsentanten des sozialen Wohnungsbaues, und wollen es auch nicht werden. Gerade das wird aber bei Annahme der Initiative geschehen.

Marktwirtschaftliche Machtdemonstration Eine öffentlich rechtliche Einheitskasse wäre eine knallharte marktwirtschaftliche Machtdemonstration. Während weltweit fast alle Aktionäre Grossfusionen fast gierig begrüssen, obwohl sie mehrheitlich Aktienwerte vernichten, lassen sich bei einer Fusion vieler kleine Betriebe die Erfolgschancen wesentlich besser kalkulieren. Eine Einheitskasse würde innert kürzester Zeit Hunderte von überbezahlten Direktionsmitgliedern und Verwaltungsräte überflüssig machen. Dutzende von Kundenpublikationen, die eh niemand liest, könnten eingespart werden, ebenso fast sämtliche Honorare für die Kassenlobbyisten in Bundes-Bern und den grösseren Kantonen. Noch weit wichtiger jedoch sind die direkten betrieblichen Einsparungen. Durch einheitliche Informatiklösungen könnten jährlich insgesamt bis zu 500 Millionen eingespart werden. Die Datentransparenz würde sich um Grössenordnungen verbessern, was zu besseren politischen Entschei-

den führen müsste. Natürlich gibt es im Pharma-/IT-Interessenfilz nahhaltige Interessen, eine Einheitskasse zu verhindern. Hätte diese doch auch die Macht, Medikamentenpreise und vor allem den Medikamentennutzen besser zu definieren beziehungsweise festzulegen! Zudem sollten alle sich ernsthaft fragen, wo im Gesundheitsmarkt wirklich Wettbewerb besteht! Etwas bei Schönheitsoperationen oder bei alternativen Hungerdiäten? Zwischen Krankenkassen kann es nämlich per Definition keinen Wettbewerb geben, da die Einnahmeseite (Tarmed) zu nahezu 100% staatlich geregelt und definiert ist. Wettbewerb heisst nämlich freie Preis- und Angebotsgestaltung auf allen Ebenen! Eine öffentlich rechtliche, kantonal ausgerichtete Einheitskasse ist also der einzige Weg, um die massive Geldverschwendung im Krankenwesen endlich zu stoppen. Jürg Wyttenbach, Affoltern

Der Metzgerei Weiss die Treue halten Es ist noch nicht lange her, da hatte Hausen keine Metzgerei. Die Familie Weiss kaufte das Gebäude an der Ebertswilerstrasse und baute die Metzgerei mit viel Liebe und Elan zu einem schönen Ladenlokal um. Das Bedürfnis nach einem guten Metzger bescherte den Ladenbetreibern schon von Beginn weg viele zufriedene Kunden. Nun sind Fehler passiert, die die Familie Weiss nicht abstreitet. Sie hat

dazu Stellung genommen und sich entschuldigt. Da uns die Dorfmetzg wichtig ist und wir deren Service und Qualität sehr schätzen, werden wir auch weiterhin bei der Metzgerei Weiss AG einkaufen. Wir hoffen, dies werden uns viele zufriedene Kunden gleichtun. Roger und Claudia Götschi, Ebertswil

Genossenschaften schaffen, bezogen auf das bewohnte Gebiet und Grundstück, auf welchem sie das Wohngebäude errichtet haben, oftmals eine für die dort herrschenden Verhältnisse günstigere Wohnung als der private Sektor, aber auch nicht immer. Baut eine Genossenschaft beispielsweise nahe eines Industriegebiets ohne Blick auf See und Berge, liegt der durchschnittliche Mietzins für eine Dreieinhalb-Zimmer-Wohnung wesentlich tiefer als bei einer Genossenschaftswohnung gleicher Grösse an den Ufern des Zürichsees

mit Blick in die Berge. Genossenschaftswohnungen sind also nicht einfach billig und sollen es auch nicht sein, sie sind manchmal einfach preiswerter als in vergleichbaren Mietobjekten am selben Standort. Wenn nun bereits jene, die nach den Behauptungen der Initianten von der Initiative profitieren sollten, gegen die Vorlage stimmen werden, ist das ein untrügliches Zeichen dafür, dass die Initiative verfehlt ist. Ich lege mit Sicherheit ein Nein in die Urne. Erwin Höfliger, Rechtsanwalt, Affoltern

Für einzige öffentliche Krankenkasse Leserbrief vom 9. September. In seinem Aufruf gegen die Einheitskasse erklärt uns Bortoluzzi lang und breit die Nachteile des Sozialismus und die Vorteile der freien Marktwirtschaft. Auf die konkreten Ziele einer öffentlichen Krankenkasse geht er nicht gross ein. Was würde man sagen, wenn es bei der Autobahnvignette 61 Anbieter gäbe. Autobahnvignetten mit verschiedenen Grössen, Farben und Preisen. Mit allen Klebern

hätte man die Berechtigung auf die Autobahn zu fahren. Ein solches System wäre unsinnig. Jedermann würde denken, dass es dabei nicht mit rechten Dingen zu und her gehen kann. Doch genau so es mit den 61 verschiedenen Krankenkassen und den insgesamt 300 000 verschiedenen Prämienstufen in der Schweiz. Eine einzige öffentliche Krankenkasse für die Grundversicherung ist eine saubere Lösung. Darum stimme ich am 28. September Ja. Felix Schürch, Hedingen

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EVP: Ja zur Statutenrevision Zweckverband Mit eigenem Haushalt mehr Transparenz. Dass aus dem Zweckverband Spital keine gemeinnützige AG werden soll, hat der Souverän im vergangenen Jahr an der Urne zum Ausdruck gebracht. Trotzdem muss sich das Spital immer noch in einem zunehmend umkämpften Markt behaupten können. Nebst einer professionellen und menschennahen Medizin müssen auch die Strukturen so angelegt sein, dass diese das wirtschaftliche Führen des Spitalbetriebes unterstützen. Mit der in allen Gemeinden zur Abstimmung kommenden Totalrevision der Statuten des Spital-Zweckverbandes bietet sich dazu nun die längst fällige Möglichkeit. Die jetzige Organisation ist schwerfällig und in gewissen Punkten intransparent. So sind zum Beispiel Investitionen und deren Abschreibungen nur in den Rechnungsabschlüssen der Verbandsgemeinden zu finden, nicht aber in der Rechnung des Spitales. Mit den neuen Statuten hat der Zweckverband eigenes Vermögen und führt das Spital nach betriebswirtschaftlichen Regeln. Die Delegiertenversammlung entscheidet über Gewinnverwendung oder Verlustdeckung. Zur Finanzierung von Investitionsvorhaben kann der Zweckverband Fremdmittel aufnehmen, die sowohl von Dritten als auch von Verbandsgemeinden gewährt werden können.

Bessere Grundlage für erfolgreichere Spitalführung In der vergangenen Zeit sind immer wieder Kritik an der Spitalführung und der Betriebskommission aufgetaucht. Nicht immer sind deren Entscheide und die Kommunikation darüber goutiert worden. Die nun anstehende Abstimmung über die Verbandsstatuten hat jedoch keinen direkten Zusammenhang mit der Art und Weise, wie das Spital bisher geführt wurde. Im Gegenteil bietet die anstehende Totalrevision die Gelegenheit, für den Spitalbetrieb eine verbesserte Grundlage zu schaffen, damit dieser für die aktuellen Herausforderungen gerüstet ist. Die EVP empfiehlt allen Stimmbürgerinnen und Stimmbürgern der Totalrevision der Zweckverbandsstatuten zuzustimmen. EVP Affoltern, Daniel Sommer Sidler

Wieder ein Vertrauensbruch Ich bin masslos enttäuscht, dass so etwas passieren konnte in der nahen Umgebung im Säuliamt. Seit Längerem kaufe ich kein Fleisch bei Grossverteilern, weil mir die Lust darauf vergangen ist nach dem Fleischskandal: abgepacktes Fleisch öffnen und als Frischfleisch in den Verkauf zu legen! Ich habe das Vertrauen generell beim Fleisch von Grosskonzernen verloren. Ich möchte gerne gut deklariertes, aus der Region, gutes, ehrliches Fleisch konsumieren. Es muss nicht jeden Tag Fleisch geben. Wenn Fleisch, dann gutes! Ich bezahle lieber ein wenig mehr, dafür weiss ich, was ich kaufe – dachte ich! Ich begann mein

Fleisch ausschliesslich beim lokalen Metzgern zu kaufen. Es ist eine Vertrauensangelegenheit, weil ich als Laie keine Chance habe, zu prüfen, ob das Fleisch, welches ich zu einem bestimmten Preis kaufe, auch dem entspricht, was ich dachte zu kaufen.

Masslos enttäuscht Ich vertraute den lokalen Metzgern. Jetzt, nach dem unglaublichen Vorfall beim Metzger Weiss in Hausen am Albis, bin ich masslos enttäuscht und fühle mich ausgeliefert. Wo soll ich in Zukunft Vertrauen fassen und wo werde ich noch seriös bedient? Mit sei-

nem nicht zu entschuldigenden Betrügen kann Metzger Weiss die ganze Metzger-Branche in den Dreck ziehen. Das finde ich unerhört! Und schade, es gibt fast keine Metzger in unserer Region. Zum Glück kann ich – jetzt noch – in Hedingen bei der Metzgerei Odermatt im Volg Hedingen einkaufen gehen – und das, oh staune, mit guten Gefühl! Es ist eine Schande, was die Metzgerei Weiss in Hausen geboten hat! Viele Abnehmer leiden jetzt unter Vertrauensbruch und fühlen sich hintergangen. Suann Rutschmann, Hedingen

Wer macht denn keine Fehler? Hey ihr da draussen, was denkt ihr eigentlich? Macht ihr alle da draussen keine Fehler? Meint ihr, der Kassensturz ist 100 Prozent ehrlich und macht keine Fehler? Wir machen täg-

lich alle Fehler und jeder lernt doch von Fehlern. Wir sind stolz auf unsere Dorfmetzgerei und hoffen, dass viele Kunden hinter der Familie Weiss stehen.

Wir haben immer sehr lustige Momente in der Metzgerei und geniessen die grosse Freundlichkeit. Danke! Roger und Tatjana Egli, Hausen


Veranstaltungen

www.Krone-Hedingen.ch Rock & Schlager aus den 70er- und 80er-Jahren Tanz mit Tom & Garry aus dem Tirol Samstag, 20. September, ab 20.00 Uhr. Eintritt Fr. 20.–

Herbstferienkurse für Kinder auf dem Ponyhof

Ferien-S P A S S

☺ 4-Tages Reitkurs für Anfänger und Fortgeschrittene ☺ SVPS-Reitkurse mit Abzeichen ☺ Kindergeburtstage auf dem Ponyhof und vieles mehr Daten/Info: www.ferienplausch-albis.ch Telefon 078 866 16 42

s’Beizli

Samstag, 13. Sept. 2014, grosser

Flohmarkt in Wetzikon ZH

(Bäsäbeiz bim Schweikhof) z'Ebertswil ob Sihlbrugg

ab 8 Uhr! Bei der Eishalle. Infos: Telefon 079 356 67 00 E-Mail: froggy1@gmx.ch

Das Warten hat sich gelohnt! Samstag, 13. September, 19.00 Uhr

Restaurant

Rockabilly-Night mit den verrückten rockigen Two Bones Wo: Bäsäbeiz bim Schweikhof 8925 z’Ebertswil ob Sihlbrugg Eintritt frei – (Tischkollekte) Wir freuen uns auf Euch und auf einen rockigen Abend. Das Bäsäbeizli-Team www.s-beizli.ch Telefon 079 218 59 59

Rütli

Sonntag, 14. Sept. 2014 Dixie-Grill mit der Porky Valley Dixieband 11.00 bis 15.00 Uhr (nur bei schönem Wetter) Restaurant Rütli Gebrüder Geretto Dorfstr. 129, 8912 Obfelden Telefon 044 770 07 07


Gewerbe/Dienstleistungen

Café Fédéral

Drei Stimmen

Drei SP-Nationalräte reden im «LaMarotte»über aktuelle politische Themen. > Seite 22

Daniel Knecht, Anna Trauffer und Jürg Morgenthaler denken über Kleinkunst nach. > Seite 29

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«Rüüss-Abig» Der Anlass am Fluss ermöglicht den Austausch über Grenzen und Berufe hinaus. > Seite 35

Fitness-Center mit 30-jähriger Erfolgsgeschichte Gesundheitsweekend am 20./21. September im Gymfit

Stabswechsel bei Renercon: René Müller (rechts) bleibt VR-Präsident, sein Sohn Andreas Stalder übernimmt als Geschäftsführer. (Bild zvg.)

Neue Energie für die Zukunft Führungswechsel bei Renercon in Knonau Die Firma Renercon plant, baut und betreibt grössere Fernwärmeanlagen. Heizen mit dem einheimischen Rohstoff Holz lautet die Devise. Seit dem 1. September hat sie einen neuen CEO. Bei ihrer Gründung vor zwölf Jahren hatte sich Renercon zum Ziel gesetzt, mit einheimischen und nachwachsenden Ressourcen Wärme zu erzeugen. Die Produktion erneuerbarer Energien stand dabei im Zentrum, wie auch einen Absatz für das Holz aus den nahegelegenen Wäldern und lokale Wertschöpfung zu schaffen. Ein motiviertes Team von Ingenieuren und Technikern plant und realisiert die aus Heizzentrale, Wärmeleitungen und Hausanschlüssen bestehenden Anlagen. Abnehmer der produzierten Wärme sind Ein- und Mehrfamilienhäuser, sowie öffentliche Gebäude, Gewerbebetriebe und grössere Unternehmen. Mit ihren Wärmeverbünden in Bonstetten, Hedingen und Rümlang leistet Renercon einen wesentlichen Beitrag zur nachhaltigen Nutzung lokaler Ressourcen. Das Geld wird nicht für Öl- und Gaslieferungen in ferne Länder transferiert, sondern in die Pflege unserer Wälder investiert. Seit dem 1. September hat die Renercon-Contracting für regenerative Energien einen neuen CEO. Andreas Stalder löst seinen Vater René Müller anzeige

als Geschäftsführer ab. Dieser bleibt Präsident des Verwaltungsrates und wird als Experte das Team weiterhin unterstützen.

Von der Pionierin die Konsolidierungs-Phase Mit dem Stabwechsel beginnt für das Unternehmen eine neue Ära. Die Aufbauarbeit der Gründungs- und Pionierphase geht in die Phase der Konsolidierung über. Es stehen grössere Projekte an, die dem neuen CEO einiges an Organisationstalent und Führungsarbeit abverlangen werden. Andreas Stalder wird sich zusammen mit seinen Mitarbeitern neben all den Planungs- und Ausführungsarbeiten auch der Schärfung des Unternehmerprofils widmen. Dabei werden ihm sein Studium als Holz-Ingenieur Prozessmanagement und sein MBA (Master of Business Administration) sehr zustatten kommen. Die Führung einer Unternehmung im Energiebereich stellt an alle Beteiligten hohe Anforderungen in technischer, gesellschaftspolitischer und ökonomischer Hinsicht. Die Stabübergabe wurde am ersten September im kleineren Rahmen gefeiert, die Verdienste des Gründers und bisherigen Geschäftsführers, René Müller, gewürdigt und die Vision des neuen Geschäftsführers zur Zukunft des Unternehmens mit Genugtuung zur Kenntnis genommen. (pd.) Infos unter www.renercon.ch.

1996 kaufte Sonny Schönbächler das damals 12-jährige Fitness-Center Gymfit. Seither führt er das Sportcenter mit seinem tollen Team sehr erfolgreich und verzehnfachte die Mitgliederzahl seit der Übernahme. Wer im Gymfit trainiert, spürt die langjährige Erfahrung der Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen der nun 30-jährigen Erfolgsgeschichte des Gymfit in Affoltern. In einer Woche übergibt Sonny die Geschäftsführung an Dave Sägesser (27) und freut sich, in Dave einen jungen, zielstrebigen Nachfolger gefunden zu haben, der vor Energie sprudelt. Dave freut sich, am Gesundheitsweekend viele Leute begrüssen zu dürfen. Sonny Schönbächler wird weiterhin im Gymfit arbeiten und bleibt Besitzer.

Wieder neue Groupfitness-Stunden Bosu ist eine weiche Halbkugel und wird in den Fun-Tone-Lektionen als funktionelles Training für alle, die schnelle und sichtbare Ergebnisse wollen, eingesetzt. Mehrere Muskelgruppen auf einmal werden beansprucht, abgestimmt auf zwölf Musiktracks. Die Herzfrequenz sowie der Kalorienverbrauch werden erhöht. Zusätzlich zu Kraft und Ausdauer wird Schnelligkeit, Balance, Stabilität und Beweglichkeit trainiert. Die Choreografie bleibt jeweils für zwei bis drei Monate gleich und man weiss, worauf man sich freuen kann. Hula Hooping bringt die Erinnerungen zurück in die Vergangenheit! Mit dieser neuen und einzigartigen Gruppenstunde lädt die ehemalige Zirkusartistin Andrea Birrer-Tichy zu anzeige

Der neue Trend Hula-Hooping aus Amerika mit der ehemaligen Zirkusartistin Andrea Birrer-Tichy – bereits ab 3. Oktober im Gymfit und erstmals in der Schweiz! (Bild zvg.) einer einzigartigen Stunde mit dem Hula-Hoop-Reifen ins Gymfit in Affoltern ein. Während dieser 55-minütigen Lektion wird schnell gemerkt, dass unmögliche Tricks für alle möglich werden. Als angenehmer Nebeneffekt wird dabei der Rücken gestärkt. Eine flache, straffe und schlanke Taille sind weitere positive Nebeneffekte. Zusätzlich werden die Koordination, Kondition und Beweglichkeit verbessert. Ein neuer USA-Hit jetzt schon in der Schweiz. Viel Spass! M.A.X, Crossfit, TaeBo, NIA, Pilates, Pumpwork, Yoga und Five-Rückengymnastik gehören weiterhin zu den meistbesuchten Gruppenstunden im Gymfit. Davon gibt es wöchentlich to-

tal über 60, die frei wählbar ohne Reservierung besucht werden können.

Viele tolle Lektionen zum Mitmachen Am Wochenende vom 20. und 21. September von 12 bis 18 Uhr sind die Türen am Gesundheitsweekend vom Gymfit und Soma-Sana-Haus geöffnet. Die neusten und erfolgreichsten Trainingsgeräte und Räume können besichtigt werden und es gibt viele tolle Lektionen zum Mitmachen. Gesundheitsweekend am Samstag und Sonntag, 20. und 21. September, 12 bis 18 Uhr im Gymfit, Affoltern. Programm in der heutigen Beilage dieser Zeitung oder unter www.gymfit-affoltern.ch.


Ref. Kirche Rifferswil Freitag, 12. September 19.30 Singabend mit Taizé-Liedern im Chor der Kirche Sonntag, 14. September 9.30 Gottesdienst mit Pfarrerin Irene Girardet Fischer

Kath. Kirche Affoltern a. A.

Ref. Kirche Aeugst a. A.

Ref. Kirche Maschwanden

Samstag, 13. September 14.00 Gottesdienst zur Trauung von Myriam Wiederkehr und Alexander Herrmann Sonntag, 14. September 10.00 Gottesdienst Pfarrerin Bettina Stephan Mittwoch, 17. September 14.30 Talertreff im Pegasus

Sonntag, 14. September 10.00 Begrüssungsgottesdienst der Pfarrstellenvertreterin Susanne Brüngger anschliessend Apéro Sonntag, 14. September 17.00 JUKI in der Kirche Knonau Pfarrteam T. Maurer, A. Fritz S. Brüngger Freitag, 19. September 20.00 Gebetsabend in der Kirche Leitung: Ruedi Künzi Samstag, 20. September 9.00 Konfirmandenunterricht im Pfarrhaus Maschwanden

Ref. Kirche Affoltern a. A. Freitag, 12. September 20.00 Gottesdienst nach der Liturgie von Taizé in der katholischen Kirche Samstag, 13. September 10.00 Familienmorgen, Treffpunkt im Ulmensaal, anschliessend Einladung zum Familienkafi Sonntag, 14. September Bettagsabendmahl 10.00 Gottesdienst «Wie haben Sie’s mit dem Abendmahl?» oder «Die sieben Siegel der Liebe» (1. Korintherbrief 11, 23–26) Pfr. W. Schneebeli Dienstag, 16. September 19.30 Fremde Götter – Einführung in den Hinduismus, Chilehuus

Ref. Kirche Bonstetten Sonntag, 14. September 10.00 Gottesdienst mit Pfr. Reinhard Rolla an der Orgel: Ursula Hauser

Ref. Kirche Hausen a. A. Sonntag, 14. September 11.00 Gottesdienst mit Pfarrer Matthias Fischer Thema: « . . . Dir helfen, Deinen Wohnsitz in uns zu verteidigen . . .» (Etty Hillesum) Freitag, 19. September 6.00 Meditatives Morgengebet in der Kirche. Anschliessend Frühstück im Pfarrhaus

Ref. Kirche Hedingen Sonntag, 14. September 10.00 Gottesdienst mit Pfarrer Urs Boller

Ref. Kirche Kappel a. A. Freitag 12. September 16.00 Club 4, Pfarrhauskeller Kappel Samstag 13. September 9.30 minichile, Musikzimmer des Schulhauses Kappel Sonntag 14. September 9.30 Gottesdienst mit Pfr. Matthias Fischer Dienstag 16. September 19.00 Jugendgottesdienst Donnerstag, 18. September 13.30 Kolibri

Ref. Kirche Knonau Sonntag, 14. September 10.00 Gottesdienst in Maschwanden Vorstellung neue Verweserin Frau Susanne Brüngger VDM Fahrdienst ab Kirche Knonau um 9.45 Uhr 17.00 JUKI in Knonau Vikarin Mehl und VDM Brüngger – ohne Imbiss Mittwoch, 17. September 12.00 Senioren-Essen im Giebel 20.00 Lesekreis

Ref. Kirche Mettmenstetten Freitag, 12. September 12.00 Herbstsuppe Info DräSchiibe Pfarrhauskeller Sonntag, 14. September 10.00 Gottesdienst Pfarrer Wilhelm Schlatter Orgel Angela Bozzola 17.00 JUKI Jugendgottesdienst in Knonau www.ref-mettmenstetten.ch

Samstag, 13. September 16.30 Wortgottesdienst im Haus Seewadel 17.30 Eucharistiefeier Sonntag, 14. September 9.30 Eröffnungsgottesdienst zur Erstkommunion mit Teilete Musik: Alois Heer 11.00 Santa Messa

Kath. Kirche Bonstetten Samstag, 13. September 18.00 Vorabendmesse Sonntag, 14. September 10.00 Eucharistiefeier Dienstag, 16. September 19.30 Abendmesse Mittwoch, 17. September 9.00 Ökum. Morgengebet Donnerstag, 18. September 19.00 Rosenkranz

Kath. Kirche Hausen a. A. Ref. Kirche Obfelden Samstag, 13. September 9.00 3.-Klass-Unti ref. Kirchgemeindehaus Sonntag, 14. September 9.30 Gottesdienst Pfr. Andres Boller Erich Eder (Orgel) reformierte Kirche 10.45 Jugend-Gottesdienst Pfr. Andres Boller Dienstag, 16. September 14.00 Frauentreff Aufenthaltsraum Alterswohnungen Alte Landstrasse 33 Donnerstag, 18. September 12.00 Club4, Gruppe Goliath ref. Kirchgemeindehaus Freitag, 19. September 19.00 Concerto piccolo mit Mirjam Künzli (Querflöte) reformierte Kirche www.kircheobfelden.ch

Ref. Kirche Ottenbach Sonntag, 14. September 10.00 Gottesdienst mit Taufe von Henri Karl Furrer Vorstellung der neuen Konfirmanden Thema: «Wer bin ich wirklich . . .?» Text: Psalm 139 Pfarrer Jörg Ebert Veronica Nulty, Orgel www.kircheottenbach.ch

Samstag, 13. September 17.00 Eucharistiefeier Sonntag, 14. September 11.00 Eucharistiefeier 12.00 Taufe von Anna Baur

Kath. Kirche Mettmenstetten Sonntag, 14. September 9.30 Eucharistiefeier mit Pater Karl Benz aus Immensee

Kath. Kirche Obfelden Sonntag, 14. September 10.30 Eucharistiefeier

Chrischona Affoltern am Albis, Kirche mit Nähe Alte Obfelderstr. 24 Samstag, 13. September 8.30 Frauen-Frühstückstreffen 14.00 Tschägg-Point Kids + MegaKids Sonntag, 14. September 9.45 Gottesdienst mit Taufe Pfr. Ueli Baltensperger Kinderhüeti, Kids-Treff Montag, 15. September 11.30 Mittagstisch Mittwoch, 17. September 14.15 Senioren-Treff 19.00 Teens: peech in der Heilsarmee Mehr Infos: www.sunntig.ch

Evang.-methodistische Kirche Zürichstrasse 47 Affoltern a. A., Sonntag, 14. September 9.45 Gottesdienst (Heinz Bähler) mit Motiviert; Kinderhort

Heilsarmee Affoltern a. A., Ref. Kirche Stallikon-Wettswil Sonntag, 14. September 10.00 Kirche Stallikon: Gottesdienst mit Pfr. Otto Kuttler Thema: «Und eine Zeit zum Bauen . . .» Fahrdienst Anmeldung 11. September Telefon 044 700 09 91 Mittwoch, 17. September 9.15 + 10.15 Uhr Elki-Singen im Jugendhaus Stallikon 14.00 Kolibri-Treff im Kirchgemeindesaal Wettswil und Jugendhaus Stallikon 20.00 Chorprobe im Kirchgemeindesaal Wettswil Donnerstag, 18. September 9.15 + 10.15 Uhr Elki-Singen im Kirchgemeindesaal Wettswil 14.00 Senioren-Nachmittag im Kirchgemeindesaal Wettswil Vorführung der Clowns vom Zirkus Balloni auch für Familien mit Kindern Freitag, 19. September 12.30 Stalliker Senioren-Mittagessen im Rest. Burestübli 19.30 Kirche Stallikon: Präsentation von Orgelprojekten für die Kirche Stallikon. Wir stellen Ihnen Wettbewerbs-Projekte verschiedener Orgelbauer vor mit kleinem Orgelkonzert auf der Truhenorgel, gespielt von Thomas Leutenegger

Wiesenstrasse 10

Sonntag, 14. September 10.00 Gottesdienst mit Kindereinsegnung von Noah Fuchser Hüeti und KingsKids mehr unter: www.heilsarmee-affoltern.ch

Pfingstgemeinde Affoltern a. A., Alte Obfelderstrasse 55

Sonntag, 14. September 9.45 Gottesdienst und Kinderprogramm mehr unter www.pga.ch

gewerbe

Die Kraft der Gedanken Autogenes Training in Affoltern Ausgeglichenheit ist die Basis des Wohlbefindens. Christina Veltz, diplomierte Kursleiterin für Autogenes Training, bietet wieder neue Grundkurse an. Handlungen und Worte zeigen Wirkung – aber wie verhält es sich mit unseren Gedanken? Auch die bestimmen die Gefühle und somit das Leben. So hat jeder Gedanke Einfluss aufs Wohlbefinden und die Gesundheit. Autogenes Training hilft, geistige und körperliche Leistungen zu verbessern, es schult die Fähigkeit sich zu regenerieren und lehrt auch, die Kraft der Gedanken zu nutzen, um alte Denkmuster zu lösen, das Selbstbewusstsein und die Selbstwahrnehmung zu fördern. Autogenes Training kann stressbedingte Beschwerden günstig beeinflussen und lindern. Autogenes Training ist eine anerkannte Methode, die auf Visualisierung und Autosuggestion aufgebaut und einfach zu erlernen ist. Im Gegensatz zu anderen Entspannungsmethoden kann Autogenes Training zu jeder Zeit und an jedem Ort durchgeführt werden. Es sind weder Infrastruktur noch Hilfsmittel nötig. Der Grundkurs findet in Kleingruppen in geschützter und ruhiger Atmosphäre statt. Innerhalb von sechs Wochen werden einmal pro Woche die Übungen Schritt für Schritt einstudiert, begleitet und reflektiert. Mit einem geringen Zeitaufwand wird so eine wirksame Methode erworben, um Stresssituationen zu meistern, die innere Ruhe zu bewahren und damit

die Lebensqualität wesentlich zu verbessern. Es besteht auch die Möglichkeit, Autogenes Training in Einzelsitzungen zu erlernen oder als geschlossene Gruppe einen Grundkurs zu einem beliebigen Datum zu buchen. Als diplomierte Heilpraktikerin bietet Christina Veltz in ihrer Praxis an der Zürichstrasse 128, in Affoltern auch Naturheilkundliche Massagen, Céres Phytotherapie und Homöopathie an. Sie ist A-Mitglied beim NVS und vom EMR anerkannt. Ihre Leistungen können bei den meisten Zusatzversicherungen geltend gemacht werden. Kurse ab 25. September oder ab 13. November jeweils donnerstags 18.30 bis 19.30 Uhr. Weitere Infos: Telefon 044 760 04 03 oder www.emindex.ch/christina.veltz/.

Fahrradgeschäft mit Baby-Abteilung Alles unter einem Dach bei A. Rüegg AG Das Traditionshaus in Steinhausen bietet seit bald 100 Jahren Dienstleistungen im Velobereich an. Deshalb ist vielen das Fahrradgeschäft ein Begriff, nicht aber die angegliederte Baby-Abteilung. Auch dieses Jahr wird in den Monaten September und Oktober wiederum die beliebte Aktion «Alt gegen Neu» lanciert. Wer hat sich auch schon überlegt, das alte Velo auszutauschen gegen ein Neues? Jetzt wäre die passende Gelegenheit dazu. Fürs alte Velo gibt es 200 Franken bei einem Fahrzeug-Neukauf ab 1000 Franken, auf Lagermodelle. Oder darf es ein E-Bike sein? Die neue, coole Mobilität, die nicht nur die ältere, sondern auch die junge Generation begeistert. Zusammen mit einem Kinderanhänger freut sich die ganze Familie über das neue Fahrgefühl. Die Vorführ- und Test-E-Bikes können jetzt zu Sonderkonditionen mit Rabatten bis zu 30% erworben werden. Selbstverständlich gilt auch hier die Aktion «Alt gegen Neu».

Evang. Täufergemeinde Weidstrasse Grösstes Sortiment an Kinder- und Mettmenstetten, Sonntag, 14. September 10.30 Gottesdienst gestaltet von den Jugendlichen des Unterrichts Kinderhort, Sonntagsschulen Mittwoch, 17. September 20.00 Frauenabend Thema: Die Kraft des Glaubens 1. Johannesbrief 5, 1–13 www.etg-mettmenstetten.ch

Christina Veltz, diplomierte Kursleiterin für Autogenes Training. (Bild zvg.)

Jugendvelos der Region Bereits für die Kleinsten werden Dreiräder und Laufvelos angeboten. Mit den Laufvelos trainieren die Kinder

auf spielerische Art ihren Gleichgewichtssinn und werden somit auf das Zweiradfahren vorbereitet. Ob die beliebten Puky- oder die lässigen KTMKindervelos bevorzugt werden, hängt individuell von den Benutzern ab. Aber die Qualität der Velos spricht seit vielen Jahren für sich. Gleichwohl beliebt sind die voll ausgerüsteten Schülervelos zu attraktiven Preisen, in vielen Grössen und verschiedenen Farben. Denn schliesslich ist die Auswahl an Kinder- und Jugendvelos nirgendwo in der Region grösser.

Hol- und Bringservice für Reparaturen Während der Wintersaison von Mitte September bis Mitte Februar werden E-Bikes und Velos beim Kunden zu Hause abgeholt und nach erfolgter Reparatur zurückgebracht. In der Baby-Abteilung schliesslich findet sich ein vielfältiges, ausgesuchtes Sortiment an Baby-, Kinder- und Geschenkartikeln. Fachmännische Beratung sowie Reparaturen an den bei ihnen erworbenen Produkten ist für die Rüegg-Mitarbeiter eine Selbstverständlichkeit. (pd.) A. Rüegg AG, 2-Rad- und Baby-Center, Bahnhofstrasse 38, Steinhausen. Telefon 2-Radcenter: 041 741 16 41; Telefon Babycenter: 041 741 16 20. Weitere Infos unter www.ruegg-steinhausen.ch.

Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage Heumattstrasse 2, 8906 Bonstetten

Sonntagsgottesdienste 9.20 Abendmahlsversammlung 10.40 Sonntagsschule Informationen über weitere Veranstaltungen: siehe www.hlt-bonstetten.ch

Zweirad- und Baby-Center unter einem Dach. (Bild zvg.)


Gewerbe

Freitag, 12. September 2014

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Generationenwechsel bei Gnädinger «Wir brauchen doch Aus «Haute Coiffure Urs» wird «Hair Trend Nadja» keine Paarberatung ...» Ende April 1968 hat Urs Gnädinger seinen Coiffeursalon in Affoltern übernommen – und in den 46 Jahren seither 35 Lehrlinge ausgebildet. Mittlerweile 71 Jahre alt, hat er sein Lebenswerk nun Tochter Nadja Stieger anvertraut. «Das war immer mein Traum», verrät diese, «ich freue mich auf die neue Herausforderung!» Was Angebot und Öffnungszeiten anbelangt, will Nadja Stieger nichts ändern. Einzig die Preise werden etwas angepasst – «zugunsten der Kundschaft», wie sie versichert. Unterstützung erhält die neue Chefin von Helga Juhasz. «Und wenn sie Hilfe braucht, sind wir auch noch da», versichert Mutter Sylvia Gnädinger. Von seinen Erfolgen – etwa an der Coiffeur-WM – will Urs Gnädinger nicht mehr sprechen. Wichtig ist es ihm allerdings, der Kundschaft für das langjährige Vertrauen zu danken.

Seiner Partnerschaft eine Chance geben «Wir brauchen doch keine Paarberatung, das schaffen wir selber!» – und wenn das eine Illusion ist? Es braucht sehr viel Mut, Hilfe von aussen zu holen.

Urs und Sylvia Gnädinger (rechts) ziehen sich aus dem Geschäft zurück, Tochter Nadja Stieger übernimmt – mit Unterstützung von Helga Juhasz (links). (Bild tst.) Dankbar ist auch Nadja Stieger: dafür, dass ihr die Kunden eine Chance geben, das Erreichte weiterzuführen. So lädt sie am Samstag, 18. Oktober, zu einem Apéro. «Alle, die uns verbunden

sind und waren, sind willkommen.» (tst.) Hair Trend Nadja, Nadja Stieger, Obere Bahnhofstrasse 17, Affoltern. Telefon 044 761 32 31.

Einen Früchtekorb gewonnen Gelungener Herbstanlass im Obfelder Dorfmärt

Dorfmärt-Mitarbeiter Ralf Zuberbühler und Gewinnerin Maya Hegetschweiler. (Bild zvg.)

Bei herrlichem Sonnenschein führte der Obfelder Dorfmärt seinen Herbstanlass durch. Die Kunden konnten einen Wasabi-Käse aus Holland und Üetliberger-Spezialitäten von der Metzgerei Küenzli aus Stallikon degustieren. Der Hit des Tages war das Markt-Ma-

genbrot der Bäckerei Hiestand, welches mit viel Genuss probiert und gekauft wurde. Beim Wettbewerb galt es, den ausgestellten Kürbis aufs Gramm genau zu schätzen. Mit 85 Gramm Differenz lag Maya Hegetschweiler aus Obfelden dem Gewicht von 11 775 Gramm am nächsten. Sie durfte einen Früchtekorb im Wert von 100 Franken entgegennehmen. Nach diversen Degustationen und dem Ausfüllen des Wettbewerbs konnten die Kunden sich in der Festwirtschaft mit einer feinen Wurst vom Grill und Getränken stärken. (pd.)

Wenn bisher Bewährtes nur noch kurzfristig hilft, Gespräche kaum noch stattfinden, oder immer nach demselben Muster ablaufen, wenn keine Veränderungen mehr passieren und Streit sich immer um dasselbe Thema dreht – in immer kürzeren Abständen, wenn Diskussionen kein Ende finden und fast ausschliesslich Vorwürfe Gesprächsinhalte sind, wenn eine Zeit mehr für Gemeinsamkeit ist, Nähe, Zärtlichkeit und körperlicher Austausch ausbleiben, Wünsche nicht mehr angesprochen und Bedürfnisse nicht mehr erfüllt werden, wäre es dann nicht an der Zeit, sich Gedanken über eine Paarberatung zu machen? «Warten Sie nicht so lange, bis der Alltag nur noch grau ist und der Leidensdruck so gross ist, dass Sie es kaum noch aushalten», so Susanna Herger. Wer den Mut hat, zu sagen: «Wir schaffen das nicht mehr alleine», steht zu sich und zu seinen Fehlern, ist motiviert, etwas zu verändern und gibt sich und seiner Partnerschaft eine Chance.

Lösungen für zukünftige Konflikte erarbeiten Eine Paarberatung ist immer wertfrei und gibt jedem Partner den Raum, seine Sicht des Konflikts zu schildern. Es geht hier um Ihre Gefühle, Ziele, Wünsche und Bedürfnisse. Um der Beziehung eine neue Chance zu geben,

Susanna Herger. (Bild zvg.) ist es wichtig, Vorwürfe, Verletzungen, Missverständnisse, Schweigen aufzudecken. Lösungen für zukünftige Konflikte werden gemeinsam erarbeitet. Es kommt auch öfter vor, dass nur ein Partner, eine Partnerin in eine Paarberatung kommt. Auch wer alleine kommt, kann viel für die Beziehung erreichen. Und man stelle sich vor: Nicht selten stösst dann der Partner oder die Partnerin dazu. Eine Paarberatung kann die Chance zur Klärung und die Möglichkeit für einen Neuanfang sein. Deshalb: Mut zeigen und den Schritt zur Paarberatung wagen. Die erste Hürde hat bereits genommen, wer einen Termin zum Kennenlern-Gespräch vereinbart. Susanna Herger, Paar- und Familienberatung, Wiesenstrasse 9a, Affoltern, Tel. 044/761 60 12, www.susannaherger.ch.

Die nächste grosse Auto-Show

Alles von «jöh» bis «voll geil» und «mega stylisch»

Auto-Baar: Garagisten in den Startlöchern

«Rockzwergä – Fashion for Kids» feiert den dritten Geburtstag

Das Auto-Event im Herbst geht in die zweite Runde und wartet diesen Freitag und Samstag mit motorisierten Highlights, unschlagbaren Herbstaktionen sowie einem grossen Wettbewerb auf.

Beim Betreten des Geschäftes fällt die liebevolle und bunte Einrichtung ins Auge. Dass sich da Kinder jeden Alters sofort wohlfühlen ist augenscheinlich. Die liebevoll eingerichtete Spielecke lädt zum Verweilen ein, indes Mama sich in Ruhe nach geeigneten Kleidern für den Nachwuchs umsehen kann. Vom Neugeborenen bis zum Teenager gibt’s für alle Kids Alltägliches und Ungewöhnliches zum Anziehen. Das Baby wird wohl weniger mitreden und sich dem «Jöh-Effekt», der allen menschlichen Winzlingen anhaftet, ergeben. Mamas und Papas, Grossmütter bis hin zu Göttis entdecken alles, um das kleine Lebewesen mit herzigen und doch babygerechten Kleidern zu verwöhnen. Kids bis 16 Jahre, die eher auf coole Sachen stehen und durchaus selber über ihren Look mitreden wollen, finden immer etwas, das «voll geil» oder «mega stylisch» ist. Von 0- bis 16-Jährig bekommt man für jedes Bedürfnis und jeden Geschmack das Richtige.

Benzin liegt in der Luft, Motoren rumoren – die Automeile im Kanton Zug lädt erneut zum gemeinsamen AutoEvent: 13 Garagen, 13 Standorte, 23 Marken, eine Auto-Baar. Wenn am kommenden Freitag und Samstag, 12. und 13. September, wieder sämtliche Baarer Autohäuser mit Markenvertretung ihre Türen gemeinsam öffnen, erwartet die Besucher eine geballte Ladung PS, ein grosser Wettbewerb und vor allem unschlagbare Aktionen. «Der Herbst ist attraktive Auto-Saison, denn überall warten einschlägige Herbstpromotionen», wissen Ivan Strickler und Peter Reichlin, Initian-

ten der Auto-Baar. Dies machten sie sich unter anderem zunutze und lancierten im vergangenen Jahr erstmals und zusammen mit sämtlichen Baarer Garagisten dieses Ausstellungs-Event. «Im Unterschied zu einer Auto-Expo im Frühjahr, empfangen wir die Besucher vor Ort in unseren jeweiligen Betrieben», erläutert Peter Reichlin. Das habe den Vorteil, dass Kunden individueller und kompetenter beraten werden können. «Kunden werden sich mehr und mehr bewusst, dass sie mit ihrem Auto nicht einfach nur ein Fahrzeug kaufen. Sondern – bei den offiziellen Markenvertretern – eben auch einen verlässlichen Partner mit dazu erhalten», betont Peter Reichlin. Auto-Baar, Freitag und Samstag, 12. und 13. September, bei allen offiziellen Markenvertretern in Baar. Öffnungszeiten: Freitag, 16 bis 20 Uhr. Samstag, 9 bis 17 Uhr. Infos: www.auto-baar.ch sowie www.facebook.com/AutoBaar.

«Kein Loch im Portemonnaie»

Auto-Baar: Die Garagisten empfangen. (Bild zvg.)

«Rockzwergä», das Geschäft für Kinderkleider in Bonstetten, ist auch freundlich zum Geldbeutel von Eltern und Verwandten. Mit Erstaunen stellt man nach einem Blick auf die Preisschilder fest, dass auch nach dem Einkauf das Budget nicht übermässig strapaziert wird. «Rockzwärge» hat sich auf die Fahne geschrieben, dass Vielfalt und Qualität wichtig ist, teure Preise aber bezahlt man woanders. Das Team im «Rockzwergä» berät gerne und hilft mit, das Richtige zu finden. Sie habe bei Weitem nicht alles im Laden, weil es nicht «aamäche-

Karin Woodtli, Gaby Hochstrasser und Simona Breitenmoser (von links) sind «Rockzwergä». (Bild Susanne Crimi) lig» sei, in einem vollgestopften Geschäft nach etwas zu suchen, erzählt Gaby Hochstrasser, die Inhaberin des Ladens, aber ihr Lager sei sehr gross und so auch die Auswahl bemerkenswert. Möglich ist es auch, falls ein Urlaub, z.B. mitten im Winter in tropischen Gefilden geplant ist, Sommerkleider, die sonst nirgendwo zu finden sind, einzukaufen. Da zahlt sich das grosse Lager eben sehr aus.

«Reima» und «Name it» sind die neuen Labels Wo am Anfang die Altersgrenze etwa bei 12 Jahren lag, hat Gaby Hochstrasser das Angebot bis zur grössten Kindergrösse bis 16 Jahre erweitert. Nicht selten kleidet sich auch eine Mutter mit schlanker Statur bei ihr ein. Die Marke «Reima» ein Label für

Outdoorbekleidung, welche auch von Waldspielgruppen-Leiterinnen sehr empfohlen wird, findet sich in jeder Grösse und Art im Laden. Auch bei Kindern gilt: «Es gibt kein schlechtes Wetter, nur schlechte Kleidung». Mit dem dänischen Label «name it» ist eine günstige, aber qualitativ gute Marke zum Warenbestand dazugekommen. Das Fest zum 3. Geburtstag feiert «Rockzwergä» am Samstag, 13. September, von 10 bis 16 Uhr mit ihren kleinen und grossen Kunden und interessierten Besuchern. Kindertatoos mit Airbrush, Apéro und kleine Häppchen und 10 % Rabatt auf das ganze Sortiment werden die Party bestimmt schwungvoll unterstützen. (sci) Rockzwergä, Mode für Boys & Girls, Heumoos 11, Bonstetten. www.rockzwergä.ch.


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Veranstaltungen

Freitag, 12. September 2014

«Concerto rumoristico» Nina Dimitri und Silvana Gargiulo in Obfelden Kultur Obfelden holt die beiden grossartigen Künstlerinnen ins Säuliamt und verspricht einen unvergesslichen und sehr bewegenden Abend mit dem «Concerto rumoristico». Die sensible Pianistin (Silvana Gargiulo) wird von der arroganten Sängerin (Nina Dimitri) gründlich eingeschüchtert, weil sie die lateinamerikanischen Lieder nicht wunschgemäss begleitet. Die Missachtete steuert die feurige Aufführung in die Katastrophe … Unerwartet keimt im Durcheinander die Hoffnung auf ein Miteinander. Eine herrliche Kombination aus erstklassigem Konzert und umwerfender Komik vereinen dieses Programm zu einem unterhaltsam-hochstehen-

den Ereignis. Das 70-minütige Programm eignet sich auch für Familien mit Kindern ab 12 Jahren. Concerto Rumoristico ist eine musikalische Clownerie. «Nina begeistert mich mit ihrer unglaublichen Stimme, sie ist virtuos auf Gitarre und Charango und nützt ihr grosses komisches Theatertalent», so Clown Dimitri, «Silvana ist eine der wenigen aussergewöhnlichen Clowninnen. Sie erreicht das Publikum und bringt sie zum Lachen. Wenn sich die beiden Frauen am Ende nach vielen Zusammenstössen versöhnen, kommen mir vor Rührung die Tränen.» Donnerstag 18. September, 20 Uhr, Singsaal Chilefeld, Türöffnung 19.30 Uhr, Kultur-Bar, Eintritt: 30 (Legi: 25, Familien: 70) Franken, Platz reservieren unter www.kulturobfelden.ch.

Thomas Hardegger.

Chantal Galladé.

Daniel Jositsch. (Bilder zvg.)

Drei Nationalräte zu Gast Café Fédéral der SP im «LaMarotte», Affoltern Am Dienstag, 16. September, findet im «LaMarotte» in Affoltern ein Café Fédéral statt. Die drei Nationalräte der SP, Chantal Galladé, Thomas Hardegger und Daniel Jositsch berichten über aktuelle politische Themen und von der laufenden Session.

Die sensible Pianistin (links, Silvana Gargiulo) wird von der arroganten Sängerin (Nina Dimitri) gründlich eingeschüchtert. (Bild zvg.)

Wer einen Einblick haben möchte, wie der politische Betrieb im Bundeshaus funktioniert, ist hier an der richtigen Stelle. Die drei erfahrenen Politi-

ker plaudern aus dem Nähkästchen und erzählen aus erster Hand, was zurzeit im Bundeshaus diskutiert wird. Chantal Galladé sitzt seit elf Jahren für die SP im Nationalrat. Ihre Schwerpunktthemen sind die Bildungs- und Sicherheitspolitik sowie der ökologische Umbau unserer Gesellschaft. Daniel Jositsch ist Strafrechtsprofessor an der Universität Zürich. Er gehört seit sieben Jahren dem Parlament an. Thomas Hardegger sitzt seit 2011 im Nationalrat und ist daneben Gemein-

Fulminanter Auftakt der Klassikreihe

Ausstellungen

Nächste Woche im Kellertheater LaMarotte, Affoltern

KommBox im Gemeindehaus, Dorfstrasse 22: «Tischlein deck dich!» Die vier Beizen in der Gemeinde Aeugst sind alltagskulturelle Räume. Entdecken Sie diese Räume - in der KommBox und in den Restaurants «Pöschtli», «Eichhörnli», «Mühleberg», «Pegasus Small World». Mo 8-11.30/16-18.15, Di/Do 8-11.30, Mi 8-11.30/14-16.30 Uhr. Bis 27. November.

«Jazz am Donnerstag» mit dem Quartett «Daccordeon» «Daccordeon» entsprang 2009 ursprünglich der Idee, die fast in Vergessenheit geratene Musik der grossen Jazz-Akkordeonisten neu verpackt wieder aufleben zu lassen. Das akustische Jazz-Akkordeon wurde während vielen Jahren durch die Elektronik ins Abseits gedrängt. Inzwischen hat sich das Instrument in zahlreichen Projekten und über eine breite Palette der Musikszene seinen Weg auf die Bühne zurückerobert, u.a. auch ein Verdienst der vier hochkarätigen «Daccordeon»Jazzmusiker! Das heutige Repertoire des Quartetts (Richard Pizzorno, Akkordeon, Nick Perrin, Gitarre, Samuel Joss, Bass, und Chris von Hoffmann, Schlagzeug) beinhaltet aktuelle Eigenkompositionen verschiedener Richtungen sowie Swing, Jazz-Musette und neu überarbeitete Klassiker des Chansons Française. Donnerstag, 18. September, Bar ab 18.30, Musik ab 20.15 Uhr. Eintritt frei, Kollekte. Kleines Essen 15 Franken.

Klassik im Kasinosaal mit dem «Jugend Sinfonieorchester Zürich» Für ein Sinfonieorchester mit rund 60 Mitgliedern ist das Kellertheater LaMarotte nicht gerade der geeignete Raum. Und doch wollten die Programmverantwortlichen des Vereins LaMarotte nicht verzichten auf das Angebot des «Jugend Sinfonieorchesters Zürich», in Affoltern ein grosses Konzert zu geben. So weicht man wieder einmal in den Kasinosaal Affoltern aus. Dort gibt es Platz für ein grosses Orchester und ein grosses Publikum. Und für grosse Musik! Auf dem Pro-

Aeugst am Albis

Aeugstertal Pegasus Small World Spielzeugmuseum, Habersaat: «Space Toys» Eine Reise in die fantastischen Welten der 50er-, 60er- und 70er-Jahre. Mi-So, 1118 Uhr. Bis 31. Oktober.

Affoltern am Albis

Massimiliano Matesic, Dirigent des Jugend Sinfonieorchesters Zürich ...

... sowie dessen Solistin Hani Song.

gramm stehen das virtuose Violinkonzert von Tschaikowski und die pastorale 2. Sinfonie von Brahms, also berühmte Werke der klassischen Romantik. Solistin im Violinkonzert ist die 1997 geborene Hani Song, eine hochbegabte junge Musikerin. Sie besucht zurzeit die 4. Klasse des Musik- und Sportgymnasiums Rämibühl in Zürich und studiert gleichzeitig Violine und Klavier an der Zürcher Hochschule der Künste. Das Schweizer Fernsehen drehte einen Dokumentarfilm über dieses Ausnahmetalent und begleitete sie einige Zeit auf ihrem musikalischen Weg. Massimiliano Matesic, seit 2002 Chefdirigent des «Jugend Sinfonieorchesters Zürich», hat sein Orchester gut vorbereitet, wird es auch bei der

Aufführung der 2. Brahmssinfonie intensiv fordern und das Konzert zu einem strahlenden Schluss führen. Die Veranstaltung ist ein Benefizkonzert, dessen Erlös ganz zugunsten von LaMarotte gedacht ist. Die Zuhörer werden demnach mit ihrem Besuch sowohl die musikalischen Leistungen der jungen Musikerinnen und Musiker anerkennen als auch die Bestrebungen des Kellertheaters LaMarotte unterstützen.

(Bilder zvg.)

Freitag, 19. September, im Kasinosaal Affoltern,

Galerie Märtplatz, Obere Bahnhofstrasse 7: Kunstausstellung KiA: «post sichten» 2 Künstlerinnen, 2 Freundinnen, 1 Ausstellung. Myrta Gross, Bildnerisches, Myrta Moser-Zulauf, Skulpturales. Fr 17-20, Sa 912, So 15-18. Bis 21. September. Spital: Werke von Eveline Stauffer und Rita Häfliger, Bilder von Stefanie Grenacher, Fotokunst von Alex Ochsner. Bis Ende Oktober. Zürcher Kantonalbank (Schalterhalle): «Momente», Annamaria Hornecker: Gespachtelte Acrylfarben & Fotografie werden zu «Kunstdruck». Mo-Fr 9.30-12.30/ 14.30-17 Uhr. Bis 5. November.

Marktplatz 1. Bar und Abendkasse ab 19.15, Konzertbeginn 20.15 Uhr. Die Plätze sind nicht

Bonstetten

nummeriert. Eintritt 40 / 30 Franken / Jugendliche

Galerie für Gegenwartskunst, Burgwies 2: Sangwoo Kim, Lotte Müggler, Wolfgang Seierl - Objekte in Ton,

unter 16 Jahren 20 Franken. Reservierung für beide Anlässe erwünscht unter www.lamarotte.ch oder Telefon 044 760 52 62.

depräsident von Rümlang sowie Geschäftsführer und Verwaltungsrat der Hardegger Immobilien AG. Die breite Erfahrung und die unterschiedlichen Tätigkeitsbereiche der drei Politiker sind garant für einen interessanten und unterhaltsamen Abend. Es hat genügend Platz für Fragen und Diskussionen. Die Veranstaltung ist öffentlich und kostenlos. Es sind alle willkommen. Café Fédéral, Dienstag, 16. September, 20 Uhr, «LaMarotte», Centralweg 10, Affoltern.

Fotogramme und Malerei. Di-Fr, 14-18, Sa/So, 13-17 Uhr oder nach Vereinbarung. Bis 5. Oktober. Schaulager Kunstfenster, Dorfstrasse 13, So, 14-17 Uhr.

Kappel am Albis Kloster Kappel: «Impressionen aus dem Säuliamt» Fotografien von Renato Balsiger. Die Ausstellung befindet sich in den öffentlich zugänglichen Räumen Klostercafé, Klosterkeller, Gänge. Täglich 8-22 Uhr. Bis 16. September.

Ottenbach Galerie Marlène, Lanzenstrasse 6: Gastausstellung open Art: Josef Ebnöther, Bilder, Armin Göhringer, Skulpturen. Fr, Sa + So 15-19 Uhr. Bis 12. Oktober.

Rifferswil Park Seleger Moor: «Erleben Sie Natur» Das grösste Blütenparadies der Schweiz. Rhododendren, Azaleen, Pfingstrosen, Seerosen, Farngarten. Park und Pflanzenverkauf täglich 8-18 Uhr. Bis 31. Oktober. Kunst & Kultur Foto-Wanderausstellung. 20 Fotografinnen und Fotografen präsentieren speziell ausgewählte Bilder in ungewohnter Umgebung, täglich 8-18 Uhr. Bis 27. September.

Stallikon Schulhaus Loomatt: Buchzeichen-Ausstellung im Kunstforum Stallikon. Zeichnungen der Stalliker Primarschüler und -schülerinnen. Mo 19-20.30, Di 9-11/19-20.30, Mi 15.30-17, Do 9-11/15.30-17, Sa 10-12 Uhr. Bis 13. September.


Veranstaltungen

Freitag, 12. September 2014

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agenda

Freitag, 12. September Aeugstertal 20.00: Musig i de Beiz: Echo vom Locherguet- «Hauptsach es fäderet» Musik aus der Schweiz. Reservieren unter 044 761 61 38. Restaurant Alte Post «Pöschtli». Pöstliweg.

Affoltern am Albis 14.00-15.15: Tai i Qi Gong - für Ruhe und Energie. Mit Monika Klauser, Bewegungspädagogin BGB. Keine Vorkenntnisse nötig, nur nach Voranmeldung 079 758 74 89. Kath. Pfarreizentrum St. Joseph. Seewadelstrasse 13. 20.15: «Reise ins Unbekannte» Peter Landis & Gabriela Friedli, Saxofon und Flügel. Bar & Abendkasse ab 19.15 Uhr. Kellertheater LaMarotte. Centralweg 10. 20.15: Kinofoyer Lux präsentiert: «Der Imker» Dokumentarfilm von Mano Khalil mit Ibrahim Gezer/CH 2013, 107 Min., D, Kurd/d. Kasse und Lux-Bar ab 19.30 Uhr geöffnet. Kinofoyer Lux. Aula Ennetgraben.

Samstag, 13. September Affoltern am Albis 08.00-12.00: Wochenmarkt mit Märtkafi. Früchte, Gemüse, Blumen, Bioprodukte, frisches Brot, süsses Gebäck, Käse, Olivenöl, Honig, kroatische und italienische Köstlichkeiten, frischer Fisch, Handwerk, Schmuck. Marktplatz.

Bonstetten 11.00-12.00: Kinderkonzert & CDTaufe mit Oli Beck. «De Chübel hät es Loch drin». 21 neue Kinderlieder. Reservierung/Infos unter www.fam-club.ch. Singsaal Sek. Bonstetten. Schachenrain 1.

Kappel am Albis 20.15: «Zusammenstoss», musikalische Groteske nach Karl Schwitters. Jubiläums-Produktion der «Aemtler-Bühne». Freilicht-Theater mit gedeckter Tribüne. Wetter/Info über Durchführung ab 14 Uhr: 078 804 47 01, www.aemtlerbuehne.ch. Shuttlebus von/nach Affoltern. Vor der Aufführung Möglichkeit im Kloster Kappel zu essen, Übernachtung in Gästezimmern möglich, Tisch-/Hotelreservierung: 044 764 88 10. Kloster Kappel.

Mettmenstetten 09.00-16.00: Neueröffnung Volg Bäckerei: «Immer etwas los im Volg». Besichtigung, selber Zopf backen/Erdbeertörtchen machen, Streichelzoo und Ponyreiten, Wettbewerb, Festwirtschaft. Volg Mettmenstetten. 10.00-16.00: Brocki von Jugendlichen auf freiwilliger Basis gestaltet und geführt, Erlös zugunsten eines Hilfswerks. Brocki im «Güetli» Rossau. 20.15: Wortfront «Lieder zwischen Panik & Poesie». Sandra Kreisler, Tochter des Chanson-Altmeisters Georg Kreisler, und Dr. phil. Roger Stein. Ihre Musik: eine Mischung von Mozart, Fanta Vier und Adam. Gasthaus zum weissen Rössli.

Obfelden 08.30-11.00: 25 Jahre Frühstückstreffen von Frauen für Frauen: «In uns Erwachsenen lebt das Kind, das wir einmal waren». Mit Silvio Spa-

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din, Pfarrer (freiberuflich), Lebensund Eheberater. Anmeldung Telefon 044 760 49 65, 044 761 39 35 oder E-Mail: fft@gmx.ch. Diese Treffen werden in Zukunft nicht mehr weitergeführt. Schulhaus Chilefeld (Singsaal). Dorfstrasse 65.

Clown-Show für Kinder und Senioren

Ottenbach 21.00: Konzert mit «Broken Fate» Metal Night. Bar offen ab 20 Uhr. Güggel-Bar, Rickenbach 3.

Sonntag, 14. September Affoltern am Albis 17.00: Kultur am Platz, Musig us em Amt: «Music from my Heart» Michael Williams, Gesang und Nino Lentini, Gitarre. Marktplatz.

Bonstetten 13.00-17.00: Apéro. Sangwoo Kim, Lotte Müggler, Wolfgang Seierl Objekte in Ton, Fotogramme und Malerei. Galerie für Gegenwartskunst. Burgwies 2.

Obfelden 11.00-15: Rest. Rütli: Dixie-Grill

Rifferswil 10.00-16.00: Farntag. Informationen und Beratungen für den privaten Garten, Musterpflanzungen. Führungen um 11 und 15 Uhr. Park Seleger Moor.

Montag, 15. September Affoltern am Albis 19.00-21.00: «Unsere Kunden sind uns wichtig». Informationen zu Heimeintritt, Kosten, Finanzierbarkeit, Ergänzungsleistungen, Hilflosenentschädigung und praktische Belange. Anschliessend Apéro. Haus zum Seewadel.

Stallikon 15.00-19.00: Am Knabenschiessen-Montag offen. Bibliothek Schulhaus Loomatt.

Dienstag, 16. September Affoltern am Albis 14.00: Senioren 60plus: Gemeinsames Spiel und Gespräche. Th. Seeburger und Team, 044 761 58 94. Chilehuus im Park. Zürichstrasse 94.

Hausen am Albis 09.30-10.00: Buchstart. Reime und Fingerspiele für die Kleinsten. Bibliothek.

Mittwoch, 17. September Affoltern am Albis 09.00: Fitness ab 60: Seniorenturnen für Sie und Ihn. Katholisches Pfarreizentrum: 9 Uhr, Turnhalle Ennetgraben: 12.45 und 14 Uhr, Turnhalle Zwillikon: 13.30 und 14.30 Uhr. Arbeitsgruppe Seniorendienste. 18.30-19.50: «Die Schweizer Armee beim Ausbruch des Ersten Weltkrieges - Ausrüstung, Bewaffnung, Fahrzeuge» mit Jürg Burlet, Kurator Militaria/Uniformen und Jürg Mathys, Restaurator technisches Kulturgut. Anmeldung erforderlich: Telefon 044 762 13 13 oder fuehrungen.sz@snm.admin.ch. Sammlungszentrum Schweizerische Landesmuseen. Lindenmoosstr. 1. 19.00-20.00: Fit mit Geni. Mit viel Spass die Ausdauer, Kraft, Beweg-

Die Clowns Pepe & Tommy am Seniorennachmittag in Wettswil Am Donnerstag, 18. September, sind die Clowns Pepe & Tommy vom Circus Balloni zu Gast am Seniorennachmittag im Kirchgemeindesaal Wettswil. Auch Eltern mit ihren Kindern sind zur Vorführung herzlich eingeladen. Die Clowns Pepe & Tommy präsentieren ein Clownstheater um Gewinner und andere. Die hohe Kunst des Scheiterns. In atemberaubender Geschwindigkeit – ZackZack eben – manövrieren sich der gewissenhafte Tommy und der begriffsstutzige Pepe gekonnt durch allerhand mögliche und unmögliche Situationen. Zauberei und Jonglage, Slapstick und Wortspielereien – mit viel Witz und Spielfreude vorgetragen von zwei Clowns, die menschlicher nicht sein könnten. (pd)

lichkeit und Koordination steigern. Mit Aerobic- und Kickboxkombinationen. Mitturnen und sich überraschen lassen. Sporthalle Stigeli.

Die Clowns Pepe & Tommy in Aktion. (Bild zvg.)

20.15: Jazz am Donnerstag mit «Daccordeon». Bar offen ab 18.30 Uhr. Info unter www.lamarotte.ch, reservieren unter 044 760 52 62. Kellertheater LaMarotte.

Obfelden

Bonstetten

20.00: «Concerto Rumoristico» mit Nina Dimitri + Silvana Gargiulo. Türöffnung 19.30 Uhr. Schulhaus Chilefeld (Singsaal). Dorfstrasse 65.

20.00: Farbgeschichten - von Azurit bis Zinnober mit Stefan Muntwyler, Maler und Farbforscher. Bickwiler Forum. Brunnenweg 8.

Hausen am Albis 07.30: Seniorenwanderung, Gruppe 2 (leichte Anforderungen): Von Würenlos nach Zürich Grünwald. Marschzeit: 3 Std. Auskunft/Anmeldung: Peter Reichmuth, Telefon 044 764 04 79. Postplatz (Treffpunkt). 09.00-10.00: Everdance: einfache Schrittfolgen des Gesellschaftstanzes, es braucht keinen Tanzpartner und ist schnell gelernt. Tanzen macht fit, stärkt Kreislauf, Koordination und geistige Beweglichkeit. Besuch einer Schnupperstunde möglich. Für Frauen und Männer. Leitung M. Flumini, 076 396 32 46. Mehrzwecksaal. Bifangstrasse 1.

Hedingen 09.30-10.30: Annahme Herbstund Winterbörse. Werkgebäude. Zwillikerstrasse 26. 14.30-16.00: Verkauf Herbst- und Winterbörse. 2. Verkauf: 19-20 Uhr. Werkgebäude. Zwillikerstr. 26. 19.00-20.00: Qi Gong am Hedingerweiher mit Susanna Bareth. Bei Regenwetter Ausfall, Anmeldung und Auskunft Tel. 044 760 17 07/ 079 811 29 59. Hedinger Weiher.

Kappel am Albis 17.00: Offenes Singen in der Klosterkirche. Kloster Kappel.

Donnerstag, 18. Sept. Affoltern am Albis 07.15: Seniorenwanderung Affoltern am Albis: Bergwanderung Wildegg-Gisliflue-Bänkerjoch. Wanderzeit ca. 4½ Std. Picknick. Leitung/ Anmeldung: Hans Heierli, Telefon 044 761 84 43. Bahnhof (Treffpunkt). 09.10: Arbeitsgruppe für Seniorendienste: Spaziergruppe Rafz-Hüntwangen, Weg ca 1½ Std., Leitung/ Anmeldung: Guido Jud, Telefon 044 761 28 91. Bahnhof (Treffpunkt). 18.30-19.50: «Die Schweizer Armee beim Ausbruch des Ersten Weltkrieges - Ausrüstung, Bewaffnung, Fahrzeuge» mit Jürg Burlet, Kurator Militaria/Uniformen und Jürg Mathys, Restaurator technisches Kulturgut. Anmeldung erforderlich: Telefon 044 762 13 13 oder fuehrungen.sz@snm.admin.ch. Sammlungszentrum Schweizerische Landesmuseen. Lindenmoosstr. 1.

06.45: Mittelschwere Wanderung, Gruppe 1: Gais-Hoher HirschbergAppenzell. Wanderzeit ca. 3½ Std. Anmeldung und Auskunft: Rosemarie Baumann 044 700 08 06. Bahnhof (Treffpunkt).

Hedingen 13.45-14.30: Rückgabe Herbst- und Winterbörse. Werkgebäude.

Kappel am Albis 13.30: Führung durch die Klosteranlage, Treffpunkt Eingang Amtshaus (Réception). Kloster Kappel.

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Ottenbach 09.13: OTTENBACH60+: Wanderung Thurauen-Flusswanderung. Dauer ca. 3 Std. Billette 9-Uhr-Tageskarte selbst besorgen. Fahrt via Affoltern, Winterthur nach Andelfingen. Auskunft Hansruedi Gut, Telefon 044 761 21 68. Postautohaltestelle (Treffpunkt).


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Veranstaltungen

Freitag, 12. September 2014

Ebertswil gehörte einmal zur Gemeinde Kappel Wanderung durch Hausen am 20. September, ab 10.45 Uhr

Richard Koechli hat einen steilen Aufstieg hinter sich. (Bild zvg.)

Schweizer FilmpreisGewinner im Säuliamt Konzert von Richard Köchli in Hedingen Der Gemeindeverein Hedingen organisiert auch diesen Herbst und Winter zahlreiche Events – am 19. September, um 20.15 Uhr, kommt der Gitarrist Richard Köchli ins Werkgebäude. Nach seinem preisgekrönten Erfolgsbuch «Masters of Blues Guitar» verblüffte der Schweizer Gitarrist & Songwriter Richard Koechli Ende 2011 mit dem fantastischen RootsBlues-Album «Howlin’ with the bad boys»: 15 persönliche Songs zu Ehren der legendären Altmeister des American Folk Blues; traditionsverbunden und zugleich leidenschaftlich eigenständig,

poetisch und musikalisch atemberaubend. 2013 doppelte Koechli kräftig nach, heimste den renommierten Swiss Blues Award ein, legte das vor Spielfreude strotzende neue Live-Album «Still howlin» vor und beweist eindrücklich: Auf der Konzertbühne läuft der Blues zur Höchstform auf. Inzwischen wurde seine Filmmusik zu «Der Goalie bin ig» (Co-produziert mit Peter Von Siebenthal) mit dem Schweizer Filmpreis 2014 («Beste Filmmusik») ausgezeichnet. (pd) Infos: http://www.gemeindevereinhedingen.ch, Eintritt frei – Kollekte.

Die Gemeinde Hausen auf spezielle Art kennenzulernen und neu zu entdecken, das ist das Ziel der Wanderung des Verschönerungsvereins Hausen. Er lädt alle Interessierten ein zu einem Rundgang durch Ebertswil, Hausen und Heisch. Wer möchte die Geschichte alter Häuser und ihrer Bewohner kennenlernen? Wer weiss, dass halb Ebertswil einmal zu Kappel gehörte? Im Laufe der Wanderung haben Andreas Müller und Martin Elmiger für Gross und Klein allerlei Interessantes zu erzählen. Die Gruppe der Neugierigen und Wanderlustigen besammelt sich um 10.45 Uhr beim Schulhausplatz in Ebertswil (Postauto-Haltestelle). Kleidung, die der Witterung entspricht, wird empfohlen, denn der Anlass wird bei jedem Wetter stattfinden.

Geschichte und Architektur Die Route führt zuerst durch Ebertswil. Nach einer Pause mit Lunch aus dem eigenen Rucksack wird am «Tann-

In Hausen gibt es noch viele traditionelle Riegelhäuser. (Bild zvg.) hof» und später am «Albisbrunn» vorbei nach Hausen gewandert. Dort wird unter anderen Ronald Weisbrod zu Vergangenheit und Gegenwart der Gebäude der Firma Weisbrod-Zürrer viel zu berichten haben.

Im Laufe des Nachmittags geht es weiter durch Heisch und zum Abschluss ins Schützenhaus, wo der Verschönerungsverein (ab ca. 15.30 Uhr) alle Teilnehmenden zu Speis und Trank einlädt. (pd)

Meister der Leuchtkraft Farbgeschichten mit Stefan Muntwyler im Bickwiler Forum Für den Maler und Farbforscher Stefan Muntwyler ist Farbe zum Leitthema seiner Kunst geworden und die Erforschung der Farbmittel zu seiner grössten Leidenschaft. Das Bickwiler Forum bietet einen Erlebnisabend mit dem Künstler. Stefan Muntwyler hat sich während 30 Jahren zunehmend spezialisiert, auf das Wissen über die materiellen Bereiche der Malerei: Farbpigmente, Farbstoffe, Bindemittel, historische und moderne Rezepturen: «Ich forsche seit drei Jahrzehnten, sammle alles Wissenswerte über verschiedene Aspekte der Farbmittel und Bindemittel: kulturhistorisch, geschichtlich, chemisch, technologisch, literarisch, anekdotisch und künstlerisch. Dieses Wissen habe

ich in Zusammenarbeit mit weiteren Fachleuten 2010 im Buch ‹Farbpigmente Farbstoffe Farbgeschichten› festgehalten. Das Buch hat sich seither als Standardwerk im Umfeld von Kunst, Kunsthochschulen, Kunsthistorik, Restaurierung, Architektur, Design und Kunsthandwerk etabliert». Farbgeschichten mit Stefan Muntwyler ist eine faszinierende und abenteuerliche Reise ins Reich der Farben. Es ist kein Referat, kein dozierender Vortrag im üblichen Sinn, vielmehr breitet sich eine Vielfalt von Objekten und eine sinnliche Farbenpracht aus, die einzigartig ist.

Azurit – Auripigment – Zinnober ... Der Abend wird ein Erlebnis für alle Sinne. Stefan Muntwyler erzählt Geschichten zur Kultur der Farben, il-

lustriert diese mit grossen Farbtafeln und präsentiert Minerale, organische Rohstoffe und spannende Objekte. Mit dem klassischen gotischen Farbdreiklang Azurit – Auripigment – Zinnober wird in die Farbpalette der alten Meister eingetaucht. Dann spannt der Künstler einen weiten Bogen, von den Giftküchen der Alchemisten bis hin zu den nicht weniger giftigen ersten chemischen gelben Pigmenten. Dazu kann er ebenso viele Geschichten erzählen wie zu organischen Farbmitteln: Gummi Gutti, Indisch-gelb und Kurkuma. Wenn zum Ausklang die grosse Dose mit den Safranfäden geöffnet wird, breitet sich der betörende Duft im ganzen Raum aus. (pd) Am Donnerstag 18. Sept. 2014 um 20 Uhr, am Brunnenweg 8, in Obfelden.

Die Theaterwerkstatt Fahr.werk.ö! gibt Kindern die Möglichkeit, sich als Schauspielende zu versuchen. (Bild zvg.)

Die Rollen werden von den Kindern erarbeitet Theater mit dem Fahr.Werk.ö! am Türlersee Letztes Jahr um diese Jahreszeit war es das Seleger Moor, das die jungen Theaterschaffenden vom Fahr.Werk.ö! inspiriert hat. Dieses Jahr dient der Türlersee im herbstlichen Licht als Theaterkulisse, am 15. und 16. September, ab 18.30 Uhr.

Farbe ist für Stefan Muntwyler das zentrale Element. (Bild zvg.)

Bis zum 17. September dient der Türlersee als Theaterkulisse. Keine Bühnenbilder werden dort aufgestellt – die wunderbare Landschaft rund um den See ist Bühnenbild genug: Campingplatz, Garderoben, Hafen, See. Die Zuschauenden werden von Akt zu Akt wandern, einmal quer durch die Theatergeschichte hindurch. Die öffentlichen Vorstellungen werden am 15. und 16. September, ab 18.30 Uhr, stattfinden. Der Eintritt ist frei. Es gibt eine Hutsammlung. Wettertaugliche Kleidung und gute Schuhe sind empfohlen. Im Anschluss brennt der Grill. Grilladen und Getränke nehmen alle selber mit. Das Fahr.Werk.ö! ist eine rollenden Theaterwerkstatt, die das Ziel ver-

folgt, lebendiges Theater mit jungen Menschen zu entwickeln – nicht in der nüchternen Atmosphäre eines Singsaals oder einer Mehrzweckhalle – sondern in und um Liegenschaften und Landschaften, die zu Geschichten inspirieren. Theater ist nicht nur Text; Theater beinhaltet auch Bewegung, Komik, Musik, Tanz. Das Stück ist nicht vorgegeben – die Rollen und Figuren werden zusammen mit den Kindern und Jugendlichen entwickelt. Die Crew der Theaterwerkstatt besteht aus professionellen Theaterleuten, Musikerinnen, Künstlern, die sich zum Ziel gesetzt haben, mit jungen Menschen zusammen spannende Theater zu entwickeln und inszenieren. Während der Woche lebt, wohnt und kocht das ganze 32-köpfige Theaterensemble vor Ort in den Wagen: Kein Kommen und Gehen – intensives Dasein – mitten auf der Bühne. Eine Lebens- und Produktionsgemeinschaft auf Zeit! Weitere Infos unter www. fahrwerk-oe.ch, Telefon 079 444 02 83 oder fahrwerk@gmx.ch.


Veranstaltungen

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Leben als freie Kleinkunstschaffende Drei Autoren machen sich Gedanken über Kleinkunst und die Bedeutung des «LaMarotte» als Begegnungsort Inmitten der alljährlich wiederkehrenden Gedenk- und Aktionstage hat auch die Kleinkunst mit dem 13. September einen fixen Tag im nationalen Jahreskalender. Das «LaMarotte» hat zu diesem Anlass drei Stimmen eingefangen: Daniel Knecht denkt über Kleinkunst nach, Anna Trauffer und Jürg Morgenthaler berichten aus ihrem Leben. ................................................... von daniel knecht, anna trauffer und jürg morgenthaler Daniel Knecht Kleinkunst-Bühne, gibt es daher die «Kleine Kunst»? Oder: Wie gross muss die Kunst sein, um wenigstens zur Kleinkunst zu gehören? Oder wie klein? Muss ich kleine Ohren mitnehmen, um die Musik auf einer Kleinkunst-Bühne geniessen zu können? Wird auf einer Kleinkunst-Bühne kleine Kunst zu Gehör oder zur Aufführung gebracht? Wird also klein musiziert oder klein gesungen? Ist eine Bühne nicht grundsätzlich ein Begegnungsort? Ist die zu oft in grösseren Räumen hohe Podesterie nicht doch eher eine Art Abschrankung? Wieso müssen sich Künstler und Publikum abschranken? Ist das der Sinn von Kunst? Gar nicht, im Gegenteil! Kleinraum = Kleinkunst? Mathematisch betrachtet und gekürzt mit dem Divisor «klein» ergibt: Raum = Kunst. Ob Raum klein oder gross, Kunst bleibt Kunst. Aber: Im Kleinraum ist man der Kunst und den Künstlern besonders nah. Gibt es eine schönere, direktere und persönlichere Begegnungsform für Publikum und Künstler als in einem Klein-Theater? Im Kleinkunst-Raum-Ambiente erblüht die Seele im Publikum, wie bei den Künstlern, farbenfroher und freudiger. Alle lieben diese Räume, egal ob im Publikum sitzend oder auf dem Podium wirkend. Es lebe die Faszination für jene Orte, in welchem Auftretende und Publikum in einen befruchtenden und nachhaltig-intensiven Dialog treten, daher: Es lebe die Kleinkunst-Szene, es lebe folglich das einzigartige «LaMarotte» in Affoltern! Daniel Knecht ist Leiter PreCollege Musik an der Zürcher Hochschule der Künste. Am 19. September veranstaltet das Jugend Sinfonieorchester Zürich im Kasinosaal ein Benefizkonzert zugunsten des «LaMarotte».

«Meditation für den Alltag» Kurs für Erwachsene im Familienzentrum Bezirk Affoltern. Meditation harmonisiert Körper und Geist, baut Stress ab und gibt Kraft. Am Freitag, 26. September, von 9 bis 11 Uhr startet ein vierteiliger Meditationskurs. Natalia Kuratli, Reiki-Meisterin und Meditationslehrerin, bringt den Kursbesuchern bei, wie man schnell und einfach, zu Hause oder in kurzen Arbeitspausen meditiert. Die TeilnehmerInnen erleben die Kunst der wohltuenden fünf Minuten und wählen eine für sich passende Meditationstechnik. Mitzubringen sind Gymnastikmatte, bequeme Kleidung und Socken. Eine kostenlose Kinderhüeti wird angeboten. Infos: www.familienzentrum-bezirk-affoltern.ch. Anmelden bis 15. September über die Homepage oder Telefon 044 760 21 13 (Freitagvormittag).

Freie Kunstschaffende: Jürg Morgenthaler ... Jürg Morgenthaler Wenn ich meinen Beruf als Musiker bekannt gebe, kommt oftmals die Frage: Schön, aber wie verdienst du deinen Lebensunterhalt? Darauf erwidere ich, dass ich eigentlich zwei Berufe ausübe, den als Musiker und den als Musiklehrer. Ich unterrichte gerne, habe im Laufe meiner Musiklehrertätigkeit schon vielen Jugendlichen und Erwachsenen das Klarinetten- und Saxofonspiel beigebracht. Auch Bands leite und unterrichte ich an der Musikschule Konservatorium Zürich (MKZ), ein kleines Ensemble (4-8 Musiker) und eine Big Band. Einige meiner ehemaligen Schüler haben sich zu bekannten Namen in der Jazzszene entwickelt. Warum erwähne ich als Erstes das Unterrichten? Zuerst die Arbeit und dann das Vergnügen, nein Spass beiseite. Der Beruf als Musiker ist zunächst einmal mit viel Üben verbunden. Er hat wie alle Berufe Sonnen- und Schattenseiten. Der Jazzmusiker hat normalerweise keine feste Anstellung. Big Bands beispielsweise sind bis auf wenige ausgestorben. Also spielt der Jazzmusiker in Jazzclubs, an Apéros, Geburtstagen, Hochzeiten, Abdankungen, Events. Es gibt Tage, an denen man sich vierteilen könnte, um alle Anfragen zu bewältigen, andererseits gibt es

... und Anna Trauffer suchen ihren Weg. (Bilder zvg.)

Phasen, in denen man 14 Tage nichts zu spielen hat. Natürlich hängt die Nachfrage auch mit dem eigenen Akquirieren zusammen. Wer sich bemüht Gigs (Auftritte) zu bekommen, hat bei entsprechender Ausdauer sicher mehr Erfolg als ein eher passiver Musiker. Es ist nicht einfach, sich selber zu vermarkten. Ist es besser, eine Agentur damit zu beauftragen? Dann würde von der kleinen Gage, die ein Jazzclub bezahlen kann, kaum etwas übrigbleiben. Der Beruf des Jazzmusikers beinhaltet ein hohes Mass an Freiheit, jedoch braucht es im Gegenzug viel Ausdauer und Disziplin. Komponieren, Arrangieren und das Aufnehmen von CDs erfordern viel Zeit und Energie. Doch wenn es dann gut swingt und klingt hat sich die Mühe gelohnt und so ist es für mich der schönste Beruf auf Erden. Jürg Morgenthaler studierte am Konservatorium Zürich und an der Swiss Jazz School Bern. Er erhielt mehrere Auszeichnungen als bester Klarinettist im Jazz-Journal Jazz’n’more. Am 2. Oktober ist er im LaMarotte gemeinsam mit dem Gitarristen Dani Solimine zu hören.

Anna Trauffer Beim Versuch, eine eigene Website einzurichten, stand ich auf einmal vor der Aufgabe, meine Tätigkeitsbereiche auseinanderzunehmen, sie zu benen-

nen und zu beschreiben. Ich habe mich schliesslich für Musiktheater, Theatermusik, Wort, Klangkunst, Soloprogramm und Komposition entschieden. Angefangen hat alles mit einem Lehrdiplom an der Hochschule der Künste Bern im Fach Kontrabass mit Abschluss 2004. Weiter ging es mit dem Umzug nach Zürich und grosser Angst vor dem Nichts, denn ein Studium ist keine Garantie für Auftritte. Also habe ich zu Hause eine kleine SoloCD aufgenommen und diese an Bestattungsinstitute und Laien-Orchester verschickt, um zu signalisieren, dass es mich gibt. Diese Offensive hat mir lediglich dabei geholfen, dass ich wusste: ich habe es versucht; aber letztendlich kam es auf ein, zwei wichtige und wegweisende Begegnungen an. Nach zehn Jahren Erfahrung als selbstständig erwerbende Kontrabassistin bedeutet für mich Musikerin zu sein, nun ein hohes Mass an Selbstbestimmung und Freiheit. Der Respekt davor, keine Engagements zu kriegen, ist der Überzeugung gewichen, dass auf dichte Zeiten leere folgen und auf leere dichte. Die Ungewissheit, was das nächste Halbjahr alles bringen wird, kann Anstoss für eigene Projekte sein. So auch zum Beispiel für die kürzlich in Zürich aufgeführte Komposition P.O.S.T. – 97

«Die Welt in warmem Golde» Leichte Wanderung mit Impulsen und Brunch nach Bauernart Jren Omlin, freie Seelsorgerin und Fachperson Ritualgestaltung lädt am Morgen vom Sonntag, 21. September, zu einer leichten Wanderung mit spirituellen Impulsen und anschliessendem Brunch nach Bauernart ein. «… und bald siehst du, wenn der Schleier fällt, den blauen Himmel unverstellt, herbstkräftig die gedämpfte Welt in warmem Golde fliessen» (Eduard Mörike). Der Herbst ist die Zeit der Reife und der Ernte. Prallvolle Traubenranken, Apfel- und Zwetschgenbäume, wohin das Auge blickt. Bei Mensch und Tier werden Vorräte gesammelt. Vorräte, die mit dem versorgen, was zum Leben gebraucht wird, dann, wenn die Tage kalt und karg an Farben werden.

der zu verschliessen, um sich ihre Kraft einen Winter lang zu bewahren. Der Weg in die Einkehr, in die ruhigere Zeit begleitet die Natur mit einem Fest der Farben und Gaumenfreuden. (pd) «Septembermorgen» am

«Septembermorgen» – ein Morgen des Staunens. (Bild zvg.)

Sonntag, 21. September, Treffpunkt um 7 Uhr,

Und – über allem schwebt ein wenig Wehmut, ein wenig Abschied. Der September zeigt mit seiner zunehmenden Farbenpracht auf, wie nah Reifung und Abschied beieinander liegen. Im Frühling hat sich die Erde geöffnet, im Herbst beginnt sie sich wie-

Bahnhof Affoltern; Wanderzeit rund 3 ½ Stunden; Abschluss: ca. 12 Uhr, Bahnhof Affoltern; Leitung: Jren Omlin, freie Seelsorgerin & Fachperson Ritualgestaltung; Anlass findet bei jeder Witterung statt, Anmeldung erwünscht, aber auch Kurzentschlossene willkommen, jren.omlin@bluewin.ch oder Telefon 079 733 40 29; Kosten: 45 Franken, inkl. Brunch.

Ansichten aus dem Dead Letter Office – eine Weltbeschreibung nach gefundenen Postkarten. Zusammen mit zwei anderen Musikern/Komponisten vertonte ich gesammelte Ansichtskarten. Das Ergebnis waren vier Stunden Musik, welche unserer Überzeugung nach nicht per DVD zu den Leuten in ihre Stuben geraten, sondern als begehbare Installation zum gemeinsamen Verweilen einladen sollten. Ein Künstlerpaar aus Wien entwarf einen Raum, der uns als Akteure miteinbezog, und ein holländischer Videokünstler kreierte einen vierstündigen Film mit all den Postkarten und den Ideen, die er unserer Musik entnehmen konnte. Eigene Produktionen auf die Beine zu stellen, gehört ebenso zu meiner Arbeit wie das Üben, Komponieren, Proben und Entwickeln. Doch es erfordert weitaus mehr Wissen, als einem ein Hochschulstudium mit auf den Weg gibt: Spielortsuche, Dossiers verfassen mit Projektbeschrieb und Finanzierungsplan und damit Stiftungen, Stadt und Kanton anfragen, Pressearbeit, verantwortlich sein für Löhne und parallel dazu das Projekt nicht aus den Augen verlieren, da zwischen Idee und Realisierung häufig mehr als zwei Jahre liegen. Wenn ich dann nach einer solchen Arbeit auch einmal wieder einfach in den Zug steigen und mit einem Schriftsteller auf einer kleinen Bühne das Publikum für eine Stunde in unsere Welt entführen kann, schätze ich, dass sich auch bei mir gewisse Dinge wiederholen. Eine musikalische Lesung mit Tim Krohn oder Gerhard Meister in petto zu haben und immer mal wieder aus dem Ärmel zu schütteln, mit dem Soloprogramm unterwegs zu sein oder beim Ensemble für neue Musik Zürich bei Kontrabass-Bedarf anzudocken, sind unter anderem meine wiederkehrenden Fixpunkte in der Vielfalt an Arbeiten, die zu meinem Beruf gehören. Um nochmals auf die Bereiche zurückzukommen, in die ich meine Website eingeteilt habe: Vielleicht gibt es in jedem Tätigkeitsfeld wiederkehrendes, vielleicht «stirbt mal eines aus» oder gewinnt für Jahre Überhand, zieht mich mit seinem Sog in die Welt der Komponisten oder auf die Theaterbühnen – es ist und bleibt spannend, was morgen passiert, wie im Leben schlechthin. Anna Trauffer arbeitet als freischaffende Kontrabassistin in den Bereichen Musiktheater, Improvisation und Performance. Im LaMarotte gastieren sie und Gerhard Meister am 9. Januar 2015 mit Geschichten, Songs und szenischen Aktionen.

Alpenveilchen im Jonental Das Jonental ist bekannt für seine Biodiversität – Rundwanderung mit Biologe Josef Fischer. Das Jonental im aargauisch-zürcherischen Grenzraum fasziniert durch sein weitgehend naturbelassenes Bachbett, eingekerbt bis in den Molasseuntergrund, umgeben von alten Moränensträngen des Reussgletschers. Es beherbergt einen der seltenen Fundorte des Alpenveilchens (Cyklamen) im Mittelland und bietet Weiteres für die Biodiversität. Es ist mit seiner einsamen Kapelle auch ein Wallfahrtsort. Josef Fischer, Biologe, Stiftung Reusstal, führt uns auf einer rund 4.5 km langen naturkundlichen Rundwanderung. Dauer: ca. drei Stunden, Treffpunkt: 9 Uhr beim Parkplatz zum Vitaparcours, an der Obschlagenstrasse rund 400 Meter von der Post in Jonen entfernt. (pd)


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Vermischtes

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Gemeinsam in Erinnerungen geschwelgt Die Jubla Säuliamt hat am Samstag ihr 30-jähriges Bestehen gefeiert «30 Jahre durchgesaut», lautet das Motto der Jubiläums-Veranstaltung. In Erinnerung bleiben zahlreiche gemeinsame Erlebnisse – und am Samstag folgt der nationale Jublatag. ................................................... von thomas stöckli Cowboys, Hexen und Detektivgeschichten, Gallier, Wikinger und Piraten – die Jubla-Kinder haben in den Sommerlagern der vergangenen 30 Jahre einiges erlebt. Wer vergangenen Samstag ins Untergeschoss der katholischen Kirche in Affoltern kam, erhielt einen Eindruck von der Vielfalt der Lager-Erlebnisse. Da hingen Fahne und T-Shirts, weiter konnten die Besucher in unzähligen Fotoalben schmökern. Zehn Bilder aus jedem Jahr hat das OK für die Zeitreise im Abendprogramm ausgewählt. Mit Dias, Anekdoten dazu und Show-Einlagen ging es durch die 30 Jahre der Jubla-Geschichte. Eine wichtige Etappe war da natürlich bei Halbzeit: 15 Jahre – in diesem Alter schicken sich schliesslich auch die Kinder an, Leiter zu werden. Im Schattentheater wurden verschiedene typische Jubla-Szenen dargestellt, etwa ein Zelt-Aufbau oder wie

man Feuer macht. Und natürlich durfte auch der typische Lager-Schlusspunkt nicht fehlen: Im «Herzblatt» geht es darum, die im Lager entstandenen Pärchen-Gerüchte aufzuarbeiten. Bis nach 23 Uhr dauerte das Jubiläums-Programm – und damit eine Stunde länger als geplant. Den Leitern und Ehemaligen bot sich danach Gelegenheit, im Barwagen gemeinsam in Erinnerungen zu schwelgen und Freundschaften aufzufrischen. So manchem wurde dabei wieder bewusst, wie toll die Zeit in der Jubla doch war. Für die Kinder hatte das Jubiläumsprogramm bereits am Mittag begonnen. Am Geländegame waren sie physisch gefordert. In jedem Team schlüpfte jemand in einen weissen Overall. Und dann galt es, sich Farben zu erkämpfen und die Overallträger der Gegner möglichst bunt zu machen. Morgen Samstag steigt für die Jubla Säuliamt übrigens bereits der nächste grosse Anlass. Am nationalen Jublatag geht es darum, möglichst viele Interviews mit unterschiedlichen Menschen zu führen. Der Rekordversuch startet um 14 Uhr beim katholischen Pfarreizentrum in Affoltern und dauert bis 16.30 Uhr. Alle zwischen 7 und 15 Jahren sind dabei willkommen – in wettergerechter Kleidung und mit guten Schuhen.

Geländegames machen Spass! Am Samstagnachmittag ging es beim Vitaparcours in Affoltern bunt zu und her.

Die Overall-Träger der Gegner sollen eingefärbt werden.

Wer hat noch den Überblick? (Bilder zvg./tst.)

sport

Geschwister Ott mit Spitzenplätzen Nachwuchsreiterinnen überzeugten Gastgeberpaar Anita & Andreas Häberling bedanken sich beim Aoba für das tolle Open-Air-Konzert. (Bild zvg.)

Frühschoppen-Konzert auf der Weingarten-Piazza Das Aoba hat sich bei seinem Stammlokal bedankt Aller guten Dinge sind drei! Denn beim dritten Anlauf konnte endlich am letzten Sonntag, 7. September, das geplante Open-Air-Konzert des Akkordeonorchesters des Bezirks Affoltern (Aoba) doch noch auf der WeingartenPiazza stattfinden. Bei wunderschö-

nem Spätsommerwetter wurden die Zuhörer vom 25-köpfigen Orchester während einer guten Stunde mit rhythmischen Samba- und Swing-Klängen, sowie mit bekannten Melodien wie «Pink Panther» oder «Take five» verwöhnt und alle genossen die gross-

artige Darbietung für einmal unter stahlblauem Himmel. Dieses exklusive Konzert war ein Geschenk des Aoba an sein Stammlokal Weingarten, da Anita und Andreas Häberling zwei Jahre zuvor das Orchester bei seinem CDProjekt grosszügig unterstützt hatten.

Zehn Wirte von Gastro Affoltern genossen den sportlichen Ausflug nach Mühlau. (Bild zvg.)

«Velotürli» auf dem Reussdamm «Wenn Engel reisen, lacht der Himmel», hatte am Dienstag, 2. September fürwahr seine Berechtigung. Denn als sich die zehn Wirte von Gastro Affoltern um 14.30 Uhr bei der Reussbrücke in Ottenbach trafen und den Weg auf dem Reussdamm Richtung Mühlau unter die Velo-Räder nahmen, war es ein Prachtstag – der Schönste seit Wochen! Toni Abächerli organisierte diesen sportlichen Ausflug im Rahmen der jährlichen Mitglieder-Events von Gastro Affoltern.

In Mühlau angekommen, machten die Gastgeber aus dem Säuliamt im Garten des Restaurant Storchen halt und wurden von Wirtin Regula Strebel mit einer hausgemachten Apfelwähe empfangen. Nach der Stärkung und angeregtem Austausch trat man die Rückreise an, welche nun über Land, beim Schoren vorbei führte bis wieder zum Ausgangspunkt nach Ottenbach. In der «Reussbrücke» bei Klaus Imhof liessen die aktiven Gastronomen den wunderschönen Nachmittag bei

einem feinen Nachtessen auf der Gartenterrasse ausklingen. Alle waren sich einig, dass ein solcher Anlass die beste Gelegenheit bot, die wunderschöne Säuliämter Landschaft wieder einmal mit anderen Augen zu betrachtet, aber auch die Gemeinschaft untereinander zu pflegen. Man freut sich schon auf ähnliche Aktivitäten im kommenden Jahr! Anita Häberling, Sekretariat Gastro Affoltern

Elin und Merel Ott, die beiden Töchter von Spitzenreiter Andreas Ott, erreichten in verschiedenen Prüfungen gute Klassierungen. Die 15-jährige Elin erreichte als jüngste Teilnehmerin am CSI in Humlikon beachtliche Resultate: Mit Loxana belegte sie in der ersten Prüfung (mittlere Tour, 130 cm) den 5. Schlussrang. In der zweiten Prüfung (mittlere Tour, 135 cm) sprang sie mit Lori- Elin Ott mit Lorina. na auf den 2., mit Loxana auf den 5. Platz. Im Final (grosse Tour, 140 cm) holte sie sich mit Lorina den ausgezeichneten 9. Schlussrang. Als ebenfalls jüngste Teilnehmerin gewann die 14jährige Merel Ott mit Castella den Amateur-Tour-Final. Mit Copilot erzielte sie in der gleichen Prüfung nach zwei fehlerfreien Runden den 8. Schlussrang. Im Weiteren erreichte sie mit Castella einen 2. Platz und mit Copilot den 18. Schlussrang in der Amateur-TourPrüfung. (pd) Merel Ott auf Copilot. (Bilder zvg.)


Sport

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Vier Ämtler in Mont Tremblant Ironman-70.3-WM: «Es war ein tolles Erlebnis mit perfektem Wetter in einer sehr schönen Umgebung» Vier Ämtler sind in Mont Tremblant an der Weltmeisterschaft Ironman 70.3 gestartet. Alle haben das Rennen im hochkarätigen Feld in der ersten Ranglistenhälfte beendet, drei davon mit einer Zeit von weniger als fünf Stunden. Das Ticket für die WM ist nicht ohne Leistung zu erhalten. Die Startplätze für die Weltmeisterschaft werden nach Altersgruppen verteilt. Jede Altersgruppe erhält Startplätze entsprechend ihrem Anteil an den Finishern. Wird ein Startplatz nicht beansprucht, wird er dem Bestklassierten der Altersgruppe unter den Anwesenden an der Slotvergabe angeboten.

Urs Müller (Wettswil) qualifizierte sich als 3. seiner Altersklasse beim Ironman 70.3 Mallorca, Bernhard Schneider (Ottenbach) als 2. beim Ironman 70.3 Südafrika in Buffalo City. Adrian Glättli (Ebertswil) und Thomas Baumgartner (Wettswil) freuen sich über das Glück, dass sie als 31. in Luxemburg beziehungsweise 21. auf Mallorca davon profitieren konnten, dass die Erstplatzierten ihrer Altersklassen nicht alle ihren Startplatz beanspruchten oder bereits für die WM qualifiziert waren. Urs Müller hat zwei Wochen vor der Weltmeisterschaft in Kanada seine Altersklasse beim Ironman in Louisville, Kentucky, gewonnen und ist als 7. overall mitten unter den Profis gelandet. Mit diesem Resultat hat er sich

für die Ironman-Weltmeisterschaft in Hawaii im Oktober über die volle Distanz qualifiziert. Dies hat seine Prioritäten verschoben: Aus dem Saisonhöhepunkt wurde in Mont Tremblant ein Aufbauwettkampf für Hawaii. Als 16. seiner Altersgruppe zeigte Urs Müller einen soliden Wettkampf, entstieg dem Wasser nach 26:56 Minuten als 34., fuhr die 90 km mit dem Rad in 2:20 Stunden und wechselte als 24. auf die Laufstrecke. Den anspruchsvollen Halbmarathon lief er in 1:23 Stunden. Das Rennen beurteilt er sehr positiv, insbesondere die reibungslose Organisation. Einziger Minuspunkt: Teilweise sah man grosse Felder Windschatten fahren, ohne dass Schiedsrichter eingegriffen hätten.

Auch Adrian Glättli äussert sich positiv sowohl über die Wettkampforganisation als auch über seinen Wettkampf: «Da ich eher glücklich an die WM kam, erwartete ich nicht zu viel. Der Ehrgeiz hat mich dann vor dem Rennen aber trotzdem gepackt.» Er fuhr sehr stark Velo, verbesserte sich in 2:22 von Rang 197 seiner Altersklasse nach dem Schwimmen auf Rang 123 und lief mit einer HalbmarathonZeit von 1:42 als 140. der Altersklasse im Ziel ein. Seine persönliche Vorgabe von einer Zeit unter fünf Stunden erreichte er mit 4:46 problemlos. Thomas Baumgartner hatte nicht mit der Qualifikation gerechnet, nahm aber die Möglichkeit, «einmal in meinem Leben» an einer WM teilzunehmen, gerne an. Er habe diesen

Sommer bei der Ironman Europameisterschaft in Frankfurt auf dem Velo «überzockt», deshalb ging er diese Disziplin vorsichtig an: «Ich habe mich exakt an den Wettkampfplan gehalten.» Das hat sich dann beim Laufen ausbezahlt. «Zusammen mit dem Schwimmen war es ein perfektes Rennen, alles hat an diesem Tag gepasst», so Baumgartner. Das Ziel, unter die Top 100 seiner Altersklasse zu kommen, hat er als 81. mit erheblicher Reserve erreicht. Mit seiner Schlusszeit von 5:05 platzierte er sich noch in der ersten Hälfte des 2700-köpfigen Feldes. Sein Fazit: «Es war ein tolles Erlebnis mit perfektem Wetter in einer sehr schönen Umgebung und alles bestens organisiert.» (bs.)

Team Koach führt in der Clubwertung

Schöner Abschluss einer erfolgreichen Saison

Podestplatz und 11 Finisher an der WM

Die WM in Kanada war in jeder Hinsicht ein Erfolg

Coach Kurt Müller trat mit einem Grossaufgebot von elf Athletinnen und Athleten an der Ironman 70.3 Weltmeisterschaft in Mont Tremblant an. Gleichzeitig errang das Team Koach an der Schweizer Meisterschaft in Locarno über dieselbe Distanz zwei Podestplätze und einen Schweizer Meistertitel.

Vor zwei Wochen hat Bernhard Schneider mit dem InfernoTriathlon einen der härtesten Ausdauerwettkämpfe in der Schweiz als 2. seiner Altersklasse erfolgreich bestanden. Im Bericht darüber hat er die Frage aufgeworfen, wie sich dies wohl auf die Halbdistanz-Weltmeisterschaft in Kanada auswirken werde. Hier sein Erfahrungsbericht.

In der Gesamt-Teamwertung über die Kurz- und Mitteldistanz von Swiss Triathlon führt das Team Koach vor dem letzten Wettkampf in Murten. «Selbst wenn wir noch auf der Ziellinie abgefangen würden, steht jetzt schon fest, dass wir uns bereits im ersten Jahr ganz vorne in der Schweizer Triathlon-Szene platzieren konnten», freut sich Team-Chef Kurt Müller.

Perfekter Wettkampf in Kanada

tersklasse M65, was allerdings wenig überraschend war, nachdem er bereits im Vorjahr das globale Ranking seiner Altersklasse für sich entschieden hatte. Auch die anderen Teammitglieder erreichten die gesetzten Ziele. Coach Kurt Müller, die seine Leute in der Vorbereitungswoche vor Ort betreut und am Wettkampftag vom Streckenrand aus begleitet hat, äusserte sich zufrieden: «Die Bedingungen waren perfekt und wir haben uns mit einem Grossaufgebot sehr gut in Szene gesetzt.»

Schweizer-Meister-Titel in Locarno Philipp Koutny hat zugunsten der Langdistanz-WM in Hawaii auf Kanada verzichtet und dafür in Locarno an der Halbdistanz-Schweizermeisterschaft teilgenommen. Dies hat sich gelohnt: In 3:47 errang er den Schweizer-Meister-Titel. Ebenfalls unter vier Stunden blieb Martin Welti, der in seiner Altersklasse Zweiter wurde. Insgesamt zehn Teammitglieder starteten in Locarno über die Halb- oder die Kurzdistanz und erzielten durchwegs starke Resultate. Es ist eines der Ziele von Kurt Müller, gemeinsam mit den Athletinnen und Athleten ambitionierte, aber realisierbare Ziele festzulegen. Dies ist die Basis dafür, dass die Finisherquote des Teams ausgesprochen hoch ist und darüber hinaus immer wieder Exploits erfolgen. (Team Koach)

Der Ironman 70.3 ist ein attraktives Format, in dem sich Lang- und Kurzdistanztriathleten gleichsam in der Mitte treffen. Bisher fand die Weltmeisterschaft über diese Distanz mit 1,9 km Schwimmen, 90 km Rad und einem Halbmarathon (21,1 km) in den USA statt und wurde relativ wenig beachtet. Seit diesem Jahr wechselt der Austragungsort, diesmal Mont Tremblant in Kanada, nächstes Jahr Zell am See in Österreich. Gleichzeitig hat die Beachtung des WM-Wettkampfs über diese Distanz markant zugelegt: bei den Profis wie bei den Altersgruppenathleten Weitere Infos: www.kmsportcoaching.ch. waren praktisch alle dabei, die im globalen Ranking vorne liegen. Entsprechend hoch war das Niveau. Dies zeigt ein Blick auf die oft sehr engen Entscheidungen, aber auch auf das Profil des Wettkampfs. Insbesondere die Streckenführung des Halbmarathon hatte es in sich: Die Organisatoren haben die flachen Abschnitte ersetzt durch teils recht steile Passagen auf- und abwärts. Dennoch waren die realisierten Zeiten sehr schnell. Mano Hefti setzte den Glanz- Urs Müllers (rechts) Schlussspurt bringt seine Konkurrenten punkt als 2. der Al- ins Staunen. (Bild Erika Schmid)

Um es gleich vorwegzunehmen: Ganz spurlos ist der Inferno nicht an mir vorbeigegangen. Dennoch – oder gerade deshalb – bin ich mit dem Resultat an der WM sehr zufrieden. Ich habe mir eine Zeit von unter fünf Stunden zum Ziel gesetzt – und war nach 4:59:15 im Ziel. Um dies zu erreichen, dosierte ich die Kraft bereits auf dem Rennrad, fuhr 25 Watt unter dem rechnerisch möglichen Bereich, da ich gleich zu Beginn der Radstrecke feststellte, dass ich so zu rasch das Limit erreichen könnte. Dafür blieben mir genügend Reserven für den Schlussspurt auf dem letzten Kilometer, der zuerst steil aufwärts und anschliessend noch steiler abwärts führte. Dieser Effort war für das Erreichen meines Ziels unabdingbar. Das Format Ironman 70.3 besteht erst seit knapp zehn Jahren, erfreut sich aber einer rasch wachsenden Beliebtheit. Daniela Ryf, die das Rennen der Frauen dominiert hat, wird an den Olympischen Spielen 2016 auf der Kurzdistanz um Gold kämpfen. Gleichzeitig können Langdistanz-Triathleten auf der sogenannten Mitteldistanz ihre Form aufbauen: Von einem rund fünfstündigen Wettkampf hat man sich viel rascher erholt als von der doppelten Dauer. Die ganze Woche vor dem Ironman war geprägt von den Vorbereitungen und der Nervosität vor dem Wettkampf. Kurt Müller leitete zwei Tage vor dem Rennen ein letztes kurzes Schwimmtraining, in dem wir Start, Zwischenspurts und Verhalten im Gedränge übten. Es waren 20 anstrengende Trainingsminuten, aber die haben sich gelohnt. Ich habe die Schwimmzeit gegenüber meinen beiden Ironman-70.3-Wettkämpfen in diesem Jahr in Südafrika und Rapperswil um dreieinhalb Minuten reduzieren können, was nahezu zehn Prozent entspricht. Dabei zeigte sich, wie stark das Feld an dieser WM war: Während ich mit den schlechteren Zeiten bei den Qualifikationswettkämpfen bereits nach dem Schwimmen im vorde-

Guten Mutes in den Wettkampf: Bernhard Schneider vor dem Start zur Ironman-70.3-WM am Lac Tremblant in Kanada. (Bild Erika Schmid) ren Mittelfeld platziert war und auf dem Rad zur Spitze aufschliessen konnte, reichte es hier mit dem 59. Zwischenrang in der Altersklasse nicht einmal mehr für die vordere Ranglistenhälfte beim Wechsel aufs Rad. Umso mehr Terrain konnte ich auf dem zweiten Abschnitt gewinnen. Auf Anraten des Schweizer Triathlonprofis Ruedi Wild, der uns an einem Team-Koach-Anlass bezüglich Wettkampfernährung beraten hat, habe ich die Zusammensetzung des Wettkampfgetränks leicht angepasst. Bereits beim Inferno habe ich von der besseren Verträglichkeit dieses Getränks profitiert und auch in Mont Tremblant ging die Rechnung auf. So gewann ich auf der Radstrecke allein in meiner Altersklasse 24 Ränge. Mont Tremblant ist vor allem als Wintersportort positioniert. Der Ortsteil bei den Bergbahnen ist von Hotels und Restaurants geprägt und hat etwas Kulissenhaftes. Fährt man den Berg hoch, breitet sich ein scheinbar unendliches Meer von Wäldern und Seen aus. Einer dieser Seen, der Lac Tremblant, stand am Anfang des WMTriathlons. Es war sehr angenehm, hier zu schwimmen – nichts von hohen Wellen wie im Indischen Ozean in Südafrika, weit angenehmere Temperaturen als im kühlen Obersee bei Rapperswil. Die Radstrecke führte über grosse Teile durch die Wälder, die wir zuvor von oben bewundert

hatten. Die Laufstrecke schliesslich entsprach ganz meinem Geschmack mit ihrem ständigen Auf-und-Ab. Obwohl ich nun deutlich spürte, dass meine Muskeln noch nicht ganz vom Inferno erholt waren, konnte ich meine Position nochmals ausbauen. Mit dieser WM ist mir für meine bisher erfolgreichste Saison ein krönender Abschluss gelungen. Gemäss dem Slogan der WM, «I remember», bleibt mir die Erinnerung an einen perfekt organisierten Wettkampf mit schöner, anspruchsvoller Streckenführung bei herrlichem Wetter – was in dieser Saison besonders erfreulich ist. Dass wir als Team und mit weiteren Kolleginnen und Kollegen aus der Schweiz vor und nach dem Wettkampf viel Spass hatten, rundet den Eindruck ab. Gerade weil Triathlon eine Einzelsportart ist, bringt die Einbettung im Team nicht nur die Möglichkeit, sich gegenseitig in den Trainings zu motivieren und zu fordern, sondern auch viel gegenseitige Aufmunterung vor und während dem Wettkampf. Hinzu kommt, dass der Coach des Teams Koach, Kurt Müller, nicht nur das Auge für die richtigen Trainings jedes Einzelnen hat, sondern auch ganz praktisch helfen kann, wenn sich beispielsweise die elektronische Schaltung des Triathlonrads am Tag vor dem WM-Rennen plötzlich nur noch von Fall zu Fall an meine Schaltbefehle hält. (Bernhard Schneider)


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Sport

Freitag, 12. September 2014

Schnelle Läufe und packende Spiele Heisse Sonne am AZO Jugi-Spiel- und Stafettentag vom 7. September in Bonstetten Die ersten Helfer schluckten schon ihren Znünikaffee, als kurz nach sieben Uhr die ersten Kinder auf dem Sportplatz Schachen in Bonstetten eintrafen. Petrus schien sein Versprechen zu halten, so zeigten sich über dem Wald die ersten Sonnenstrahlen kurz nach dem Eintreffen der Kinder. Ein bisschen Hektik, hin und her: «Wo sollen wir lagern?» «Wo haben wir am Nachmittag Schatten, und wo wohl die beste Sicht auf das Geschehen auf den Spielfeldern?» Zehn Minuten vor acht Uhr weckte dann der Starter die letzten Langschläfer in der Umgebung. Die Qualifikationsläufe zum schnellsten Säuliämtler hatten begonnen! Während die Knaben auf der Laufbahn um Hundertstelsekunden stritten, kämpften sich die Mädchen mit den Bällen den Schlaf aus den Augen. Eine muntere Schar spielte Jägerball, Linienball und Korbball. Dass die Teilnehmerzahlen mit steigendem Alter abnehmen, zeigte sich bei den Spielen deutlich. Es waren nur noch drei Mädchen- und drei Knabenmannschaften aus der ganzen Region Albis-Zürichsee-Oberland im Korbballturnier vertreten. Schade, so fehlt dem Anlass halt doch ein bisschen Spannung.

Kopf an Kopf: ein äusserst spannender Finallauf bei den Mädchen. (Bilder zvg.)

Blasen von der heissen Laufbahn Nach der Znünipause um zehn Uhr wechselten dann die Einsätze: die Mädchen reihten sich zum Laufen ein, die Knaben balgten sich um die Bälle. Die Sonne war nun auch endgültig wach und wärmte Platz und Laufbahn zünftig auf. Barfussläufer mussten von den anwesenden Samariterinnen gepflegt werden. Die heisse Laufbahn erzeugt schmerzhafte Blasen, die dann gekühlt und verarztet werden mussten. Dass Unfälle auch beim Schabernack entstehen können, erfuhr ein Mädchen auf schmerzhafte Art, musste es doch zu weiteren Abklärungen an das Spital verwiesen werden. Wer den Quali-Lauf absolviert hatte und nicht bei den Spielen im Einsatz stand, durfte via Geländelauf die Bonstetter Schulhäuser umrunden. Leider ging es auch hier nicht ganz ohne Verletzungen aus. Gerangel um Plätze und Kollisionen mit eifrigen Zuschauern führte zu Stürzen mit blutenden Schürfwunden. Gute Besserung auch hier allen Patienten, die von den Sanitäterinnen super behandelt und getröstet wurden. Während der kurzen Mittagspause warteten alle gespannt auf die Resultate der Qualifikationsläufe. Da das Ausscheidungsverfahren via Zeitmessan-

Jäger und Gejagte: Wer abgeschossen wird, muss das Spielfeld verlassen.

Wer kann den Ball hinter der gegnerischen Grundlinie auf den Boden legen?

lage geschah, war noch nicht ersichtlich, wer im nachmittäglichen Finallauf starten durfte. Pommes frites, Würste und Steaks aus der Festwirtschaft des Turn- und Sportvereins Bonstetten waren schnell verspeist, literweise musste getrunken werden und schon ging es weiter zu den Finalrunden der Spiele. Bald standen auf den Spielfeldern die Sieger fest, alle Finalläufer und Läuferinnen waren nun auch bekannt. So konnte zum Höhepunkt des Tages gestartet werden. In je zwei Finalläufen pro Jahrgang sollten die Schnellsten erkoren werden. Lautstarke Unterstützung durch die anwesenden Zuschauer trieb die jugendlichen Läufer und Läuferinnen zu tollen Sprints, ganz nach den Vorbildern der vergangenen Europameisterschaften.

Knaben 2003: 1. Fabio Zweidler, LVAlbis; 2. Noah

Mädchen 1999: 1. Sereina Berthoud, LVAlbis; 2.

Bischoff, Hedingen; 3. Tim Beger, LVAlbis.

Celina Betschard, Hausen; 3. Livia Scheiwiller, Wetzi-

Knaben 2002: 1. Yves Baur, Birmensdorf; 2. Silas

kon.

Schuler, Hedingen; 3. Tobias Rutishauser, Bonstet-

Pendelstafette Knaben: 1. Birmensdorf 1; 2. Otten-

ten.

bach 1; 3. Aesch 1.

Knaben 2001: 1. Patrick Bill, Affoltern; 2. Siro

Pendelstafette Mädchen: 1. Ottenbach; 2. Hedingen;

Romano, Ottenbach; 3. Noah Anderegg, Hedingen.

3. Mettmenstetten.

Mädchen der LV Albis dominant Noch standen die abschliessenden Stafetten auf dem Oberstufenrasen aus. Ein letztes Mal tief durchatmen, alle restliche Energie sammeln und dann los! Dass die schnellsten Sprinter auf

der Bahn dann auch die schnellsten Stafettenläufer waren, erstaunt nicht weiter. Die Birmensdorfer Knaben stellten mit sieben Medaillengewinnern auch die schnellste Stafettenmannschaft. Nur die Mädchen der LV Albis heimsten mit acht Podestplätzen mehr Medaillen ein. Ein heisser Sommertag ging mit einer bunten Rangverkündigung zu Ende. Medaillengewinner und Gewinnerinnen wurden mit farbenfrohen Fahnen zum Podest begleitet, Fotografen knipsten wild und die Sieger und Siegerinnen wurden ausgiebig beklatscht. Die grossen Meisterschaften wirken auf die kleinen Anlässe und die Vorbilder werden bei den Leistungen und Ehrungen nachgeahmt. (ml)

Knaben 2000: 1. Moritz Kümmerli, Aesch; 2. Benji Diethelm, Birmensdorf; 3. Cyrill Hofstetter, Aesch.

Sieger Geländelauf

Knaben 1999: 1. Dominik Biberstein, LVAlbis; 2. Till

Knaben 2006/07: David Rutishauser, Bonstetten.

Anderegg, Hedingen; 3. Silvan Bänziger, Ottenbach.

Knaben 2004/05: Mike Schumacher, Ottenbach.

Mädchen 2007: 1. Joy Tidas; 2. Aylin Cantekin, beide

Knaben 2002/03: Flavien leutert, Bonstetten.

Mettmenstetten; 3. Ladina Gyr, Ottenbach.

Knaben 2000/01: Benji Diethelm, Birmensdorf.

Mädchen 2006: 1. Milla Domeisen, Bonstetten; 2.

Knaben 1998/99: Dominik Biberstein, LVAlbis.

Nadira Pereira, Obfelden; 3. Lynn Grosjean, Bonstet-

Mädchen 2006/07: Alisha Kitzinger, Ottenbach.

ten.

Mädchen 2004/05: Nina Wicki, LVAlbis.

Mädchen 2005: 1. Nina Huber, LVAlbis; 2. Sara Frey,

Mädchen 2002/03: Derya Hintermann.

Affoltern; 3. Yara Moser, LVAlbis.

Mädchen 2000/01: Anne Oettli, Hausen.

Mädchen 2004: 1. Carla Wicki, LVAlbis; 2. Nina Wicki,

Mädchen 1998/99: Alexa Nünlist, Wetzikon.

LVAlbis; 3. Arlette Kern, LVAlbis.

Ranglisten «de schnällst Säuliämtler»

Mädchen 2003: 1. Derya Hintermann, Hedingen; 2.

Ranglisten Spiele

Knaben 2007: 1. Timo Haab, Birmensdorf; 2. Lorenz

Sereina Winzeler, Mettmenstetten; 3. Mira Seyaku-

Korbball Knaben: 1. Hedingen; 2. Ottenbach; 3.

Haller, Hausen; 3. Pascal Werlen, Birmensdorf.

mar, Obfelden

Aesch. Korbball Mädchen: 1. Wetzikon; 2. Hausen;

Knaben 2006: 1. Silas Del Bon, Birmensdorf; 2. Di-

Mädchen 2002: 1. Elena Koller, Ottenbach; 2. Naila

3. Mettmenstetten. Linienball Knaben: 1. Hedingen

ego Casartelli, LVAlbis; 3. Gennaro Sartori, Ottenbach.

Weber, Hedingen; 3. Lea Bieri, Obfelden.

1; 2. Bonstetten 1; 3. Birmensdorf 1. Linienball

Knaben 2005: 1. Raffael Fresia, Birmensdorf; 2.

Mädchen 2001: 1. Lea Carlsen, LVAlbis; 2. Nadine

Mädchen: 1. Hedingen 1; 2. Affoltern 1; 3. Obfelden

Lenny Wolfisberg; 3. Dominik Schacher, Birmensdorf.

Zweidler, Affoltern; 3. Jill Billeter, Hausen.

1. Jägerball Knaben: 1. Bonstetten 1; 2. Birmens-

Knaben 2004: 1. Nils Launer, Obfelden; 2. Tim Glätt-

Mädchen 2000: 1. Leonie Schilliger, LVAlbis; 2. Gioja

dorf; 3. Bonstetten 2. Jägerball Mädchen: 1. Otten-

li, Bonstetten; 3. Mike Schumacher, Ottenbach.

Strebel Ottenbach; 3. Nathalie Kreidler, Hausen.

bach1; 2. Bonstetten3; 3. Bonstetten1.

Ein junges Team mit Potenzial Saisonauftakt für den SHC Bonstetten-Wettswil Am kommenden Sonntag startet der SHC Bonstetten-Wettswil in die neue Saison. Nach langer Vorbereitungsphase wird es nun Zeit, das Trainierte auch in der Meisterschaft umzusetzen.

Nachwuchs gesucht: Schwingklub Albis lädt zum Schnuppern. (Bild Anja Bernhard)

Schwing-Schnuppertag in Ottenbach Wer möchte diesen Samstag einmal schnuppern, was Schwingen genau für ein Sport ist? Interessierte sind herzlich eingeladen, von 9.30 bis 11.30 Uhr im Schwingkeller in Ottenbach vorbeizuschauen. Am diesjährigen Schnuppertag werden in der ganzen Schweiz

die Schwingklubs ihre Türen für Interessierte öffnen. Der Schwingkeller befindet sich beim Gemeindesaal. Der Schwingklub Albis freut sich auf viele Besucher. Anja Bernhard Infos unter www.esv.ch/jugend.

Nach den Rücktritten von Bürki und Wymann war bereits Ende letzter Saison klar, dass es schwierig wird, die beiden Routiniers zu ersetzen. Als Ersatz des Top-Scorers Bürki wurde auf diese Saison hin Noël Breguet aus den eigenen Junioren mit ins Team der ersten Mannschaft aufgenommen. Breguet hat ebenfalls bereits erste Erfahrungen gesammelt auf internationaler Bühne und gilt als grosse Zukunftshoffnung des SHC Bonstetten-Wettswil. Bereits im ersten Testspiel zeigte er mit zwei Toren, dass er sich bestens in der Mannschaft eingelebt hat.

Weiter konnte Dardan Osmani, der bereits letzte Saison einige überzeugende Teileinsätze im Fanionteam ablieferte, übernommen werden. Osmani spielte letzte Saison noch in der zweiten Mannschaft, konnte sich aber dank überzeugenden Leistungen für die erste Mannschaft aufdrängen. Auch Osmani war bereits Torschütze in der Vorbereitung und ist bestens im Team integriert.

Durchschnittsalter bei 23 Jahren Spielertrainer Hedinger steht in dieser Saison ein sehr junges Kader zur Verfügung. Die Abgänge der Routiniers Bürki und Wymann hatte mitunter zur Folge, dass das aktuelle Durchschnittsalter bei 23 Jahren liegt. Somit steigt der SHC Bonstetten-Wettswil mit dem jüngsten Nationalliga-AKader der Vereinsgeschichte in die ak-

tuelle Saison. Trotzdem erwartet das Trainerteam eine Platzierung in der vorderen Tabellenhälfte. Im ersten Spiel der Saison trifft der SHC Bonstetten-Wettswil auf den SHC Martigny. Die Martinacher müssen diese Saison einen schweren Rückschlag hinnehmen. Mit Gregory Dumas verloren sie ihren besten Spieler an den aktuellen Schweizer Meister Oberwil Rebells. Dumas, der auch im Nationalteam spielt, war jeweils der grosse Führungsspieler bei Martigny. Es wird sich zeigen, wie die Walliser sich ohne Dumas schlagen werden. Im ersten Heimspiel der Saison gegen Martigny sollte also für die Ämtler ein Sieg Pflicht sein, will man nicht gleich zu Beginn der Saison wichtige Punkte um die vorderen Tabellenplätze liegen lassen. SHC BW – SHC Martigny am Sonntag, 14 Uhr, Moos.


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Freitag, 12. September 2014

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Wieder Siegerin von GeTu Mettmenstetten Gerätemeisterschaft in Effretikon – der letzte Wettkampf der Saison Der letzte Wettkampf der Saison fand am letzten Wochenende in Effretikon statt. Eileen Siegenthaler holte sich den 1. Rang in Kategorie 4 – bereits zum zweiten Mal in dieser Saison. ................................................... von iris fusinato Das Niveau am letzten Wettkampf ist nochmals etwas gestiegen und so ist man bei GeTu Mettmenstetten stolz, auch an diesem letzten Wettkampf so tolle Leistungen zu vermerken. Freuen darf man sich über den Sieg von Eileen Siegenthaler (Kategorie 4, 186 Turnerinnen), welche sich in dieser Saison bereits zum zweiten Mal den 1. Rang holte. Anna Fusinato (ebenfalls Kategorie 4), Siegerin des letzten Wettkampfs, verpasste beim Ringabgang durch einen kurzen Griff zum Boden den 2. Platz und landete so auf Rang 4. Weiter zeigte Roxane Voser grossarti-

GeTu Mettmenstetten glänzte einmal mehr mit tollen Leistungen. (Bild zvg.) ge Noten an allen Geräten und holte sich dadurch den 13. Rang, Pola Pfenningwerth auf Rang 26 und Lea Götschi zum 1. Mal in den Auszeich-

nungsrängen auf Platz 33 ergänzten die hervorragende Team-Leistung. Weitere Auszeichnungen erhielten in der Kategorie 5B (107 Turnerinnen)

Juliana De Siebenthal (10.), Jacqueline Loretz (17.) sowie Aline Leidenix und Katja Künzi (32.). In der Kategorie K3 (222 Turnerinnen) verpasste Larissa Kurmann leider um 0.05 Punkte das Podest und wurde 4. vor Elena Widmer (15.), Jill Wettstein (51.), Leona Rösch (61.) und Jenny Neuhaus auf Rang 93. In der Kategorie K2 (313 Turnerinnen) gelang es folgenden Turnerinnen, eine Auszeichnung zu erturnen: Selina Meier (25.), Aline Gottsmann (41.), Angelina Vollenweider (62.), Jana Eisenegger (87.), Larina Schmid (125.) und Lara Al-

brecht (135.). In der Kategorie K1 (415 Turnerinnen) gelang dies Ylenia Tsianakas (48.), Alani Widmer (58.), Noelia Vollenweider (106.), Riana Buchele (115.), Janice Meier (133.) und Gloria Vallini auf Rang 143. Auch bei den Knaben gab es Auszeichnungen zu gewinnen. So erturnten sich Pascal Bitterli (19.) und Niklas Burkhard (21.) eine Auszeichnung in der Kategorie K1 (72 Turner). In der Kategorie K2 (69 Turner) brillierten Jonas Kurmann (4.) und Gian Müller (13.), in der Kategorie K4 (43 Turner) Tim Schmid auf Rang 6 und in der Kategorie 5 (39 Turner) Emanuel Foster auf Rang 5. Die Saison ist zu Ende und einige Turnerinnen und Turner wechseln in höhere Kategorien, wo es daran geht, die neuen Elemente kennen zu lernen, zu üben und zu perfektionieren. Auch gibt es wieder mehr Zeit, um Kraft und Beweglichkeit optimal zu trainieren, damit wir im Frühling 2015 wieder für die neue Wettkampfsaison bereit sind.

Ein Podestplatz und Den Stars auf dem Rasen nacheifern zwölf Auszeichnungen Kinder-Fussball-Camp mit Alain Sutter in Affoltern Erfolgreiche Bonstetter Geräteturnerinnen An den kantonalen Gerätemeisterschaften in Effretikon waren am 6./7. September 21 Turnerinnen und Turner vom TSV Bonstetten dabei. Der letzte Wettkampf in dieser Saison motivierte alle Teilnehmenden zu tollen Leistungen. Insgesamt nahmen über 2000 Aktive an diesem Wettkampf teil. Für einmal waren die Jüngsten an vorderster Stelle. In der Kategorie K1 bei den Mädchen gewann Anna Rothenbach die Silbermedaille. Ihre Teamkollegin Stefanie Troppan wurde ausgezeichnete Sechste, und um das Resultat noch abzurunden, schaffte es Lynn Grosjean auf den zehnten Platz. Diese Resultate sind umso höher zu werten, wenn man weiss, dass in dieser Kategorie über 400 Mädchen am Start waren. Von den insgesamt sechs K1 Turnerinnen erhielten alle eine Auszeichnung. Weiter klassierten sich Chiara Fontana als 25, Elena Rüede als 75, und Zoe Felder als 125. Auch in der zweiten Kategorie schnitten die beiden Teilnehmerinnen mit Auszeichnungen ab. Tamara Spillmann als 59, und Anja Wicki als 81. Weiter in der Kategorie 3 erreichte Myriam Spillmann den 53. Rang mit

Auszeichnung. In dieser Kategorie traten nun auch die Knaben an. Tobias Ruthishauser schaffte es, sich als 25. eine Auszeichnung zu sichern. Bei den Jugendlichen im K4 bewährten sich Michelle Stolz als 34. und Sarah Rahn als 48. mit Auszeichnung. Das Teilnehmerfeld war auch hier mit 186 Turnerinnen beachtlich. Die erfahrensten Turnerinnen und Turner beim TSV Bonstetten turnen zurzeit im K5. Bei den jungen Männern gelang es Nick Stolz mit dem 20. Rang ganz knapp nicht, sich für eine Auszeichnung zu qualifizieren. Von den vier Turnerinnen in dieser Gruppe, erreichte nur Alexandra Heinzelmann mit dem ausgezeichneten zwölften Rang die Auszeichnung. (sa)

Ranglistenauszug K1-Turnerinnen: 2. Anna Rothenbach, 6. Stefanie Troppan, 10. Lynn Grosjean, 25. Chiara Fontana, 75. Rüede Elena, 125. Zoe Felder. K2-Turnerinnen: 59. Tamara Spillman, 81. Anja Wicki. K3-Turnerinnen: 53. Myriam Spillman. K3-Turner: 25. Tobias Ruthishauser, 31. Diego Lardelli, 54. Rémi Fröhlich. K4Turnerinnen: 34. Michelle Stolz, 48. Sarah Rahn. K4-Turner: 35. Thierry Chollet. K5B-Turnerinnen: 12. Alexandra Heinzelmann, 57. Nadine Descombes, 60. Vincentia Vollenweider, 60. Nathalie Heinzelmann. K5-Turner: 20. Nick Stolz.

Unter dem Patronat von Campgötti Alain Sutter organisiert RNSport auf der Sportanlage im Moos in den Herbstferien bereits zum fünften Mal das Fussballcamp für Schüler, Schülerinnen und Jugendliche aus der Region. Einmal ein grosser Fussballstar zu werden, ist der Traum von vielen Kindern und Jugendlichen. Keine Frage, eine Weltmeisterschaft wie die in Brasilien regt viele dazu an, den Stars auch auf dem Rasen nacheifern zu wollen. Und genau diese Gelegenheit bietet sich in der Woche vom 6. bis 10. Oktober auf der Sportanlage im Moos. «Bei uns steht nicht die Talentsuche oder das Gewinnen im Mittelpunkt. Bei uns sind alle Kinder aus dem Breitensport sowie Schüler und Schülerinnen, die einfach das ABC des Fussballs kennenlernen wollen. Mädchen wie Knaben im Alter von 5 bis 14 Jahren dürfen bei uns eine erlebnisreiche Woche verbringen» so Initiant Roland Leemann. RNSport organisiert zum fünften Mal in Zusammenarbeit mit dem FC Affoltern und unter dem Medienpatronat des «Anzeigers» das Fussballcamp in Affoltern. «Mit der Sportanlage im Moos haben wir ideale Verhältnisse», freut sich Roland Leemann. Camp-Götti ist kein Geringerer als der Ex-Nationalspieler und heutige TV-Fussballexperte Alain Sutter. Er wird das Camp in Affoltern während eines Tages besuchen und mit den Kids kicken sowie für Tipps und Autogramme zur Verfügung stehen.

Ein Nati-Shirt für alle Teilnehmer

Anna Rothenbach: Silbermedaille.

Lynn Grosjean: Auszeichnung. (zvg.)

Spiel und Spass am Ball, das ist das Motto der Organisatoren. Ob Mitglied in einem Fussballverein oder nicht, ob Mädchen oder Jungs, ob mit oder ohne Handicap – jedes Kind ist willkommen. In diesem Camp geht es nicht ums Gewinnen oder um die Talentsuche. Man will den Kindern eine Woche lang Spass, Bewegung, Team-Feeling und Fussballfieber bieten. Hier sind die Kinder die Stars. Ausgebildete Trainer zeigen ihnen täglich von 10 bis 15.30 Uhr das ABC des Fussballs. Am Freitag, 10. Oktober, findet dann das grosse Highlight statt: das eigene WM-Turnier. Zu diesem Turnier sind auch alle Eltern und Sponsoren eingeladen, nicht nur bei den Aktivitä-

ten mit dabei zu sein, sondern auch am traditionellen Apéro um 13.30 Uhr teilzunehmen. Um das Fussballfieber zu erhöhen, schenken RNSport, der Organisator und der «Anzeiger» jedem Camp-Teil-

nehmer ein Original-Nati-Trikot im Wert von 69 Franken. Kinder-Fussball-Camp vom 6. bis 10. Oktober, 10 bis 15.30 Uhr, auf der Sportanlage Moos, Affoltern. Anmelden unter www.rnsport.ch.

«Wir möchten mit diesen Camps etwas bewegen» Interview mit Camp-Götti Alain Sutter. Ist das Fussballcamp-Engagement ein lukrativer Job oder eine Herzensangelegenheit? Alain Sutter: Ganz klar eine Herzensangelegenheit. Wir möchten mit diesen Camps etwas bewegen und vor allem Freude am Spiel und speziell am Fussballspiel ermöglichen. Was ist ihre schönsten Erinnerun- Camp-Götti Alain Sutter wird mit den Kids kicken und gen an die Fussball steht für Tipps und Autogramme zur Verfügung. (Bild zvg.) Camp-Besuche? Das stand auch schon im Raum, Es sind die Freude und der echt riesige Spass, den die Teilnehmenden aber ich habe (noch) nicht die nötihaben. Es ist kein Druck und kein gen Diplome dafür. Geplant ist allerWettkampf. Alle ob mehr oder weni- dings nichts, aber ich bin offen und ger begabt, können mit dabei sein. sage nie nie. Ich trainierte allerdings Die ungezwungene Spielfreude ohne in verschiedenen Vereinen schon in Druck spürt man und das motiviert der Nachwuchsabteilung. auch mich weiter mit dabei zu sein. Welchen Bezug haben Sie zum Kennen die kleinen Camp-Teilnehmer Schweizer Vereinsfussball? Sie überhaupt noch als Fussballer, oder Ich bin im Moment in Teilzeit sind es eher die Mütter? Berater bei den GC-Frauen in den (Schmunzelt.) Es sind natürlich vergangenen Jahren hatte ich weiteschon eher die Eltern, welche mich re Beratermandate, zum Beispiel bei auf meine sportliche Vergangenheit Grasshopper und dem FC Winteransprechen. Die kleinen Teilnehmer thur. waren ja noch nicht mal auf der Sie sind ja vor allem vom Fernsehen Welt, als ich in den obersten europäischen Ligen und für die National- als Experte bekannt. Gibt es da Rückmannschaft im Einsatz war. Als Fuss- meldungen? Oh ja und zum Glück sind die ballexperte im Schweizer Fernsehen meisten recht positiv. Natürlich gibt nehmen mich die Kids wahr. es auch negative Meldungen. Damit Alain Sutter als Trainer einer grossen muss man aber umgehen können, Schweizer Mannschaft – ist das dem- wenn man sich in der Öffentlichkeit nächst möglich? bewegt.


Extra gedankensprünge Seenot Ich hab bei hohem Wellengang Eine Schifffahrt unternommen Danach bin ich mir stundenlang Verschaukelt vorgekommen Martin Gut

Im Spital Affoltern geboren

Naemi-Lynn, 31. August.

Jan, 1. September.

Marco, 9. September. (Bilder I. Magnin)

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Freitag, 12. September 2014

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Austausch über Grenzen und Berufe hinaus Der 14. «Rüüss-Abig» des «Anzeigers» in Ottenbach

D

ie AZ Medien sind eine Grossfamilie, die in den letzten Jahren weiter wacker zugelegt hat. Die Weiss Medien AG, Herausgeberin des «Anzeigers» und seit 1999 unter dem AZ-Dach, ist da nur ein Rädchen. Dass die «Generalität» aus Aarau starkes Interesse an diesem Rädchen zeigt, bewies sie einmal mehr am vergangenen Donnerstag: Neben Verleger Peter Wanner kreuzten auch Konzern-CEO Axel Wüstmann und Roland Kühne, Leiter Medien Schweiz und Verlagsservice, am traditionellen «Rüüss-Abig» des «Anzeigers» am Flussgestade in Ottenbach auf. Und sie blieben im Pontonierhaus lange auf den Festbänken sitzen, was ebenfalls als gutes Zeichen gewertet werden darf. Offenkundig fühlen sie sich wohl im Säuliamt, wohl unter Amtsträgern, Parteienvertretern, Politikern, Gewerbetreibenden sowie Vertretern aus Kultur und Sport auf Gemeinde- und Bezirksstufe. Es ist der einzige Anlass im Amt mit dieser Dichte an lokaler und regionaler Prominenz. Über 100 Gäste leisteten der Einladung Folge – wohl auch im Wissen, dass es sich nicht um einen Event mit langen Reden handelt, der obendrein noch Dresscode verlangt. Der offizielle Teil – das eine Mal ein Referat, das andere Mal eine Degustation – dauert höchstens eine halbe Stunde. Dann folgt die mindestens ebenso wichtige Phase. Die Akteure – Mitarbeitende der Weiss Medien AG – stehen dann am Grill und bedienen die Gäste mit Würsten und Spiessli. Eine mindestens so lange Kolonne bildet sich aber auch am Stand der beiden Fischspezialisten Jack Hausheer und Roger Bissegger. Die Wartezeit nutzen die Gäste für Gespräche, die an den Tischen fortgesetzt werden. Und das ist genau der Zweck des «Rüüss-Abigs»: Leute aus unterschiedlichsten Bereichen zusammenführen, ihnen einen ungezwungenen Anlass bieten, der Austausch über jegliche Grenzen und Berufe hinaus ermöglicht. Es stimmt zuversichtlich, wenn der SP-Vertreter mit dem SVP-Kantonsrat parliert, wenn die Vertreterin der Sozialbehörde auf den Gemeindepräsidenten zugeht oder der Firmenchef zwischen dem Biss ins Fischchnusperli und dem Schluck aus dem Weinglas beim Gemeindeschreiber ein Anliegen deponiert. (-ter.)

Unterhaltung am Reussufer, v.l. Daniela Bommer, Gemeindeschreiberin in Hausen; Bezirksratsschreiberin Tamara Pfiffner; Thomas Ammann, Gemeindepräsident Obfelden.

Stefan Biedermann, Geschäftsführer Wochenzeitungen der AZ (Mitte), und Simone Biedermann Plüss im Gespräch mit dem Stalliker Gemeinderat Robert Sidler.

Galeristinnen unter sich: Marlène Hegetschweiler (r.) und Elfi Bohrer.

Am Grill statt an der Druckmaschine: Weiss-Medien-Mitarbeiter Paul Hurschler verköstigt Götschihof-Leiter Markus Feil. (Bilder Thomas Stöckli)

Gerichtspräsident Peter Frey, KapoBezirkschef Markus Huber und Statthalter Claude Schmidt (von links).

Die Gastgeber des «Rüüss-Abigs» mit den Gästen aus dem AZ-Medien-Haus, von links: Medien-Schweiz-Chef Roland Kühne, CEO Axel Wüstmann, Barbara Roth, Verleger Peter Wanner und Werner Schneiter.

Therese Kron, Verlagsleiterin «Der Freiämter» (Muri), und «Anzeiger»Mitarbeiter Urs E. Kneubühl.

zwischen-ruf

volg-rezept

Britta besucht den Kantonspolizisten

bauernregel «September schön in den ersten Tagen, will den ganzen Herbst ansagen.»

Sie habe ich in einem Kloster kennengelernt. Das zu einem Volkshochschulheim umgerüstet worden ist. Ich machte ein Schreibseminar, Britta eine Steinskulptur. Da sie aber in Berlin wohnt im dritten Stock und kein Auto hat, konnte sie ihren schweren Charakterkopf nicht mitnehmen. Sie schenkte ihn mir. Den «Kantonspolizisten», wie sie ihn nannte. Ich lud sie ein, mich und ihn zu besuchen. Britta und ich schlendern am Ufer entlang. Sonntag, wenig Leute, da der Himmel bedeckt ist. Enten und Schwäne im Zuger See. Immer wieder denkt man, der Weg sei zu Ende, aber nein, noch durch dieses Tor, ein Weglein entlang und wir landen im Strandbad beim Casino, setzen uns auf die Holzplanken, schauen den Schwimmern zu, den vom Dreimeter-Brett-Springern, den Surfbrett-Paddlern (offenbar eine neue Sportart), und da kommt der Strandbeizbetreiber mit einem Tablett und verteilt uns allen KokosDrinks mit Schuss. Wolken am Himmel, aber warm. Als es tröpfelt, brechen wir auf.

Britta entdeckt das Zuger Schloss, das Zuger Museum, das Zuger Kunsthaus, Zuger Türme und Stadtmauern. Gewaltig, wie sich dieses Städtchen gewehrt hätte. Gewehrt hat? Wir werden es googeln. Da erinnere ich mich daran, wie ich vor vielen Jahren mal einen Lehrer-Gospel-Ferien-Kurs besucht hatte und wir anschliessend drei Tage im Zuger Kloster Station gemacht hatten, Ausgangspunkt unserer kleinen «Schweizer-Tournee». Damals wurde ich beauftragt, ein Geschenk fürs Kloster zu beschaffen, eventuell ein Blumenarrangement, hiess es. Ha, mir fiel was Besseres ein: Ich betrat ein Blumengeschäft und liess 18 Mini-Sträusschen binden. Zum Abschied sang unser Chor den im Ess-Saal versammelten Klosterfrauen ein schönes Gospellied und dann nahmen unsere Bässe und Tenöre je ein Sträusschen und überreichten es einer Nonne. (Ein Zahnputzglas hatte jede in ihrer Zelle.) Noch nie, behaupte ich mal, hat sich jemand über Blumen mehr gefreut. Ute Ruf

Gemüseauflauf Zutaten für 4 Personen Butter für die Form 4 Eier 250 g Cantadou mit Kräutern 250 g Quark 1 Pack Rosenkohl tiefgekühlt 1 Pack Broccoli tiefgekühlt Salz, Pfeffer aus der Mühle Zubereitung Ofen auf 220 Grad vorheizen. Gratinform einbuttern. Eier teilen. Eigelb mit Cantadou, Quark und dem Gemüse mischen und würzen. Eiweiss mit Salz steifschlagen, sorgfältig unter die Mischung ziehen. In die Form füllen und in der unteren Ofenhälfte ca. 45 Minuten backen. Zubereitung: zirka 10 Minuten und 45 Minuten backen.


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071 2014  

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