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Weiss Medien AG I Obere Bahnhofstrasse 5 I 8910 Affoltern am Albis I Telefon 058 200 5700 I Telefax 058 200 5701 I www.weissmedien.ch I Auflage 23 532 I AZ 8910 Affoltern a. A.

aus dem bezirk affoltern I Nr. 71 I 166. Jahrgang I Dienstag, 10. September 2013

Hommage

Entdeckungsreise

GeGe: Ausstellung bis 22. September in der Galerie am Märtplatz in Affoltern. > Seite 5

Ämtler Gemeindeschreiber und -schreiberinnen in der Leuchtenstadt Luzern. > Seite 6

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Attraktiv Die Spitex als Arbeitgeberin – Tag der offenen Türen in den Ämtler Zentren. > Seite 7

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Angebot ergänzen Kindergärten Breiten und Haupel in Affoltern bauen eine Bibliothek auf. > Seite 7

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Bewegend Forum: Leserinnen und Leser zu den Abstimmungsvorlagen vom 22. September. > Seiten 8/9/10

FC Wettswil-Bonstetten: Zweiter Sieg innerhalb von 72 Stunden Dank Geschlossenheit und taktischer Meisterleistung bezwang der 1.-Ligist FC Wettswil-Bonstetten Zug 94 mit 3:0 – und landete damit den zweiten Sieg gegen ein Spitzenteam innerhalb von 24 Stunden. – Anders der 2.-Ligist FC Affoltern: Ohne überhaupt zu Chancen zu kommen, unterlag dieser den Red Stars auswärts mit 0:4.

................................................... > Berichte auf Seite 17

anzeigen

Will nach einem Zwischenjahr 2014 wieder international starten: Hans-Heiri Weiss vierspännig unterwegs. (Bild Werner Schneiter)

Fahrsport – Massarbeit auf dem Bock Eleganz, Geschick, Harmonie und Schwung: Diese Elemente gehören zum Fahrsport. Rund 90 Gespanne duellierten sich am Wochenende beim 3. nationalen Fahrturnier auf dem Areal

der Familie Obschlager in Zwillikon. Das Publikumsinteresse war gross, insbesondere am Sonntag. Mit Platz drei bei den Zweispännern sorgte Elisabeth Berweger aus

Uerzlikon für das beste Ämtler Ergebnis. Hans-Heiri Weiss, der mit Training berufsbedingt zurückstecken musste, kam bei den Vierspännern auf Platz

vier – eine Klassierung, die auch Carole Streich aus Maschwanden bei den «Ponys gemischt» erreichte. (-ter.) ................................................... > Bericht auf Seite 19

Bei Conforama in Wallisellen (gegenüber Glattzentrum) und in Schlieren (im Wagi-Shopping) gibt es vom 12. bis zum 23. September wieder die Aktion 1 Tag = 1 unschlagbarer Preis. Attraktive Produkte aus dem Möbel-, Deko- und Elektroniksortiment sind jeweils an einem bestimmten Tag zu einem absoluten Tiefpreis erhältlich – solange der Vorrat reicht!

Süssmost aus den Obstpressen im Säuliamt Die Ernte von Tafel- und Mostobst ist zufriedenstellend. Die Früchte sind zwei Wochen später gereift. Jetzt ist die Ernte in vollem Gange. Sie wird jedoch durch Wespen erschwert. Sowohl die Tafel- als auch die Mostobsternte 2013 bezeichnet der Schweizer Obstverband als durchschnittlich zufriedenstellend. Die Reife der Früchte sei zwar um fast drei Wochen später dran, nun sind die Erntearbeiten aber in vollem Gange. Obstbauer Robert Huber aus Obfelden klagt jedoch über die Wespenplage, welche die Obsternte stark erschwert.

Verarbeitung durch die Fremo AG in Muri Grosse Mengen Mostobst aus dem Säuliamt werden in der Fremo Interdrink AG in Muri verarbeitet. Im Knonauer Amt produzieren noch drei kleinere Kundenmostereien Süssmost. Bruno Wittwer in Bickwil, Felix Leutert in Maschwanden und Markus Müller in Bonstetten, pressen Äpfel, Birnen und kleinere Mengen Trauben und bieten den süssen Saft frisch oder sterilisiert in den verschiedensten Behältnissen an. In der Maschwander Mosterei werden Früchte sogar aus den umliegenden Kantonen Zug und Aargau verarbeitet, während Markus Müller in Bonstetten mit einer fahrbaren Mosterei den fabelhaften Apfelsaft gewinnt. (mm) ................................................... > Bericht auf Seite 5

Ämtler Persönlichkeiten und ein starker «Ersatz»

Nähere Infos gibt es im Katalog. Und das ist nicht alles! Vom 12. bis 16. September können Sie auch vom einem Rabatt von 30% auf Bett-Textilien, Teppiche, Beleuchtung, Tischkultur und Dekoration profitieren. Conforama – so schön wohnen, so günstig.

Der «Anzeiger» lud zum «Rüüss-Abig» nach Ottenbach Über 110 Persönlichkeiten aus dem Knonauer Amt trafen sich dieses Jahr zum beliebten Anlass des «Anzeigers» an der Reuss bei Ottenbach. Paul Liversedge referierte im Pontonier-Zelt über Wein und seine besondere Ausbildung. ................................................... von thomas stöckli Bundesrätin Doris Leuthard hatte als Gastreferentin bereits zugesagt – unter Vorbehalt eines allfälligen Auslandaufenthaltes. Schliesslich musste sie dem «Anzeiger» Mitte August doch noch einen Korb geben: Ein Treffen mit dem italienischen Verkehrsminister stand höher auf der Prioritätenliste der Magistratin. Als «mindestens ebenso exklusiv» kündete «Anzeiger»-Chefredaktor Werner Schneiter ihren Ersatz als Gastreferent an: «In der Schweiz gibt es sieben Bundesräte, aber nur zwei Masters of Wine.» Einer dieser beiden ist Paul Liversedge; halb Engländer, halb Schotte und in Stallikon zu Hause. Um den begehrten Titel «MW» zu erhalten, hat er sich fünf Jahre lang intensiv vorbereitet. Schliesslich musste auch er die schwierigste Weinprüfung der Welt ablegen: Theorietests, Blinddegustationen und schliesslich eine Dissertation. Nur ein Bruchteil der Anwärter be-

steht. Weshalb nimmt man das auf sich? Er habe sich in einer Midlife-Crisis befunden, verriet Liversedge und fügt schmunzelnd an: «Aber ich wollte kein Motorrad kaufen.» Er sei sportbegeistert, aber weder so talentiert wie Roger Federer noch so schnell wie Usain Bolt. So kürte er die Prüfungen zum Master of Wine zu seinen persönlichen Olympischen Spielen. Die intensive Auseinandersetzung habe ihm ein vertieftes Verständnis gegeben, weshalb ein Wein schmeckt, wie er Weinkenner aus Leidenschaft: Paul Liversedge referierte schmeckt, verriet am «Rüüss Abig» des «Anzeigers». (Bild Thomas Stöckli) der Master of Wine seinem interessierten Publikum. Auch sammenhalt können wir eine gute Zeidieses Jahr hatten wieder über 110 tung machen», bedankte sich Barbara Persönlichkeiten aus Politik und Be- Roth, Geschäftsführerin der Weiss Mehörden, Wirtschaft und Kultur zum dien AG, schliesslich bei den anwesenPontonierzelt an der Reuss gefunden. den Vertretern von Gewerbe und GeSie nutzten die Gelegenheit zu ange- meinden. regten Gesprächen in gemütlicher At- ................................................... mosphäre. «Dank dem regionalen Zu- > Weiterer Bericht auf Seite 3

200 37 9 771661 391004


Freibadanlage Mettmenstetten Schliessung Der Betrieb der Badeanstalt Mettmenstetten wird nach dem Sonntag, 15. September 2013, eingestellt. Die Freizeitanlagen können bis zur Wiedereröffnung 2014 weiterhin tagsüber von 08.00 bis 20.00 Uhr genutzt werden. Das Bassin ist gesperrt und darf nicht betreten werden. Kleinkinder dürfen nur in Begleitung Erwachsener das Badeareal betreten. Das Eingangstor ist immer sofort zu schliessen, damit kein freier Zugang für Kleinkinder entsteht. Für Unfälle wird keine Haftung übernommen. Es gilt das Badereglement bezüglich Ordnung, Sauberkeit und Lärm. Fundgegenstände können am Montag, 16. September 2013, am Schalter der Gemeindeverwaltung abgeholt werden. Über nicht abgeholte Gegenstände wird verfügt. Der Gemeinderat

Wegen Personalausflugs bleiben die Gemeindeverwaltung und die Gemeindewerke am

Ein müder, hinaufsteigender Wanderer bin ich. Mein Blick sucht den Gipfel des Berges. Wer hilft mir? Meine Hilfe kommt von dem, der Himmel und Erde gemacht hat.

Haben sie Freude am Umgang mit Kindern? Sind Sie belastbar, teamfähig, flexibel und humorvoll? Haben Sie Zeit für Neues?

(Psalm 121, 1.2)

Dann sind Sie richtig bei uns

WIR DANKEN VON HERZEN

Wir suchen per sofort eine

für die grosse Anteilnahme, die tröstenden Worte sowie die vielen Zeichen der Verbundenheit, die wir beim Abschied von unserem geliebten

Montag bis Freitag, 11.45 bis 13.30 Uhr für Kinderbetreuung und Mithilfe in der Küche.

Ernst Baumann-Rüegg erfahren durften. Ein besonderer Dank gilt Herrn Pater Ben für die Begleitung in den letzten Monaten, die äusserst einfühlsamen und liebevollen Worte sowie die wunderschöne Messe. Herzlichen Dank den Ärzten sowie dem Pflegepersonal des Spitals Affoltern. Vielen Dank für die zahlreichen Karten, Blumen und Kränze sowie die grosszügigen Spenden. Das kostbarste Vermächtnis eines Menschen ist die Spur, die seine Liebe in unseren Herzen zurückgelassen hat. Wir sind dankbar für die schöne Zeit mit Ernst.

Gemeindeverwaltung und Gemeindewerke

Schiessvereine

FeldschützenGesellschaft Zwillikon Freiwillige Übung Vorschiessen Endschiessen Mittwoch, den 11. September 2013 von 18.00 bis 20.00 Uhr Der Vorstand

www.sonnenbad-schoenhalde.ch In Wängibad (Aeugst am Albis) mit idyllischem Gelände mit viel Grün (Naturistenverein). Samstag, 14. September 2013 Gratis-Schnuppertag Bekleidete Führungen um 09.30 und 10.30 Uhr. Nachmittags frei. E-Mail: sbs@datazug.ch

Haben wir Ihr Interesse geweckt, dann melden Sie sich doch bitte bei Frau A. Stucki , Telefon 076 430 26 62. Ihre schriftlichen Bewerbungsunterlagen schicken sie bitte an: Primarschule Birmensdorf, Sekretariat Schulhausstrasse 1, 8903 Birmensdorf Weitere Informationen über unsere innovative Schule finden Sie unter www.primabirmensdorf.ch

Obfelden im September 2013

Die STIFTUNG ALBISBRUNN in Hausen am Albis/ZH ist eine Schul- und Bildungseinrichtung für normal begabte, männliche Jugendliche in Entwicklungskrisen im Alter von 13 bis 22 Jahren. Im stationären Rahmen und in einem interdisziplinären Kontext bietet sie zivil- und strafrechtlich eingewiesenen Jugendlichen Entwicklungschancen für ein selbstständiges Leben.

Dreissigster: Donnerstag, 19. September 2013, um 9.00 Uhr in der katholischen Kirche Obfelden.

Zur Ergänzung unseres Teams im Technischen Dienst suchen wir per 1. Januar 2014 oder nach Vereinbarung einen qualifizierten, jüngeren

Mitarbeiter Technischer Dienst / Park- und Umgebungspflege

Freitag, 13. September 2013, den ganzen Tag geschlossen. Das Bestattungsamt kann in dringenden Fällen über Telefon 078 656 11 31 erreicht werden. Wir danken der Bevölkerung für das Verständnis.

Person für den Mittagstisch/Hort

WIR DANKEN VON HERZEN für die grosse Anteilnahme und die vielen Zeichen der Verbundenheit, die wir beim Abschied von unserer lieben

Olga Baur-Märki erfahren durften. Danken möchten wir Herrn Pfarrer Otto Kutler für seine Abschiedsworte, welche das Leben von Olga so treffend umrahmten. Ein spezieller Dank gebührt den Ärzten Dr. Schmid, Dr. Bürgi und der Spitex, die Olga immer würdevoll betreut und unterstützt haben. Dieser Dank gilt auch den freiwilligen Helfern und Helferinnen, die Olga oft die Zeit verkürzt, sie zu Anlässen gefahren und auch in den letzten Tagen begleitet haben, damit sie friedlich zuhause sterben durfte. Herzlichen Dank für die Spenden an das RGZ, für späteren Grabschmuck und die vielen tröstenden Worte. Es rührt uns sehr, zu spüren, wie viele Menschen Olga gerne hatten und sie schätzten.

Anforderungsprofil: – Abgeschlossene Ausbildung als Landschaftsgärtner, Gärtner, Forstwart, FM Betriebsunterhalt, o. ä. mit einigen Jahren Berufserfahrung – Bereitschaft zur Arbeit mit Jugendlichen in Entwicklungskrisen, Mitarbeit bei der praktischen Anleitung und Ausbildung der Lernenden – Selbstständige und selbstverantwortliche Arbeitsweise, Teamfähigkeit und hohe Sozialkompetenz Aufgabengebiet: – Park- und Umgebungspflege, inkl. Holzerarbeiten sowie Unterhalt Schwimmteich – Reinigung, Wartungs- und Kontrollarbeiten von Liegenschaften, Wasserversorgung, Fahrzeug- und Maschinenpark – Wertstoffbewirtschaftung Wir bieten: – Interessante und abwechslungsreiche Tätigkeit in einem nicht alltäglichen Umfeld – Unterstützung bei der beruflichen Weiterbildung – Entlöhnung nach Richtlinien des Kantons Zürich mit guten Sozialleistungen Detaillierte Informationen über unsere Stiftung finden Sie auf unserer Homepage: www.albisbrunn.ch Ergänzende telefonische Auskünfte gibt Ihnen gerne Raymond Gimmi, Leitung Technischer Dienst, Telefon 044 764 81 81. Ihre vollständige schriftliche Bewerbung senden Sie bitte an: STIFTUNG ALBISBRUNN Personalabteilung, Jeannette Fritsch, Ebertswilerstr. 33, 8915 Hausen a. A. Telefon 044 764 81 50 oder per Mail an: jeannette.fritsch@albisbrunn.ch

Die Trauerfamilien

Im September 2013

Stellenanzeiger

Wir suchen zur Ergänzung unseres Teams per sofort oder nach Vereinbarung

Elektroinstallateur Ihr Aufgabenbereich Servicearbeiten, Telefon- u. Netzwerkinstallationen Installationen und Unterhalt von Stark- und Schwachstromanlagen, Arbeiten in Neu- und Umbau

Für unsere Bäckerei-Konditorei am Goldbrunnenplatz suchen wir per 1. Oktober 2013

eine tüchtige TeilzeitDetailhandelsassistentin

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Kinderbetreuerin (dienstags und freitags für je 6½ Stunden). Betreuung unserer drei Schulkinder, Zubereitung des Mittagessens, Aufgabenhilfe, leichte Haushaltarbeiten; Nähe Affoltern a. A. Stundenlohn: Fr. 25.– brutto. Gute Deutschkenntnisse oder Muttersprache Englisch sind Voraussetzung. Bitte melden Sie sich unter Chiffre 3779 Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern, 8910 Affoltern am Albis.

Ihr Profil Gelernter Elektroinstallateur mit guten Umgangsformen, sicherem Auftreten und hohem Verantwortungsbewusstsein. Sie haben einige Jahre Berufserfahrung und arbeiten selbstständig mit hoher Ausführungsqualität. Unser Angebot Eine herausfordernde und abwechslungsreiche Tätigkeit. Aus- und Weiterbildungsmöglichkeiten. Sehr gute Entlöhnung und Sozialleistungen. Interessiert? Ihre Bewerbungsunterlagen senden Sie bitte an w. wittwer ag, Schürweidstrasse 43, 8912 Obfelden Auskunft unter Tel. 044 762 50 00


Bezirk Affoltern

Dienstag, 10. September 2013

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Auf dem Albispass wird gebaut Heute Dienstag wird der regionale Parkplatz auf dem Albispass erneuert. Gestern haben die Vorbereitungsarbeiten begonnen. Die Bauarbeiten, ausgeführt durch das kantonale Tiefbauamt, umfassen den Ersatz der Deckschicht sowie der defekten Randabschlüsse und Entwässerungsleitungen. Gestern Montag erfolgten die Vorbereitungsarbeiten, seit heute Dienstag wird gebaut. Die Arbeiten dauern voraussichtlich bis Ende September 2013. In der ersten Bauphase werden die defekten Randabschlüsse und Entwässerungsleitungen instand gestellt. In dieser Zeit sind Zuund Wegfahrt zu den anstossenden Liegenschaften sowie Parkieren auf dem Parkplatz mit Einschränkungen möglich. Für die abschliessenden Belagsarbeiten muss der ganze Parkplatz für vier Tage komplett gesperrt werden – aus Gründen der Qualität und der Arbeitssicherheit. Diese Vollsperrung findet voraussichtlich Ende September 2013 statt. Den betroffenen Anstössern wird empfohlen – sofern sie nicht auf ihr Fahrzeug verzichten können – dieses während der Vollsperrung ausserhalb des Parkplatzes abzustellen. (pd.)

wir gratulieren Zur diamantenen Hochzeit In Zwillikon dürfen Helene und Reinhold Erpen-Studer am Donnerstag, 12. September, das Fest der diamantenen Hochzeit feiern. Zum 60-jährigen Ehebund gratulieren wir herzlich und wünschen einen schönen Festtag.

Zum 95. Geburtstag Am Mittwoch, 11. September, feiert Hans Keller seinen 95. Geburtstag. Pro Senectute Knonau gratuliert dem Jubilaren herzlich, wünscht ihm ein freudvolles Fest und noch viele schöne Stunden im Garten und auf erlebnisreichen Wanderungen.

Zum 85. Geburtstag In Obfelden dürfen wir Werner Peyer zum 85. Geburtstag gratulieren. Er feiert am Donnerstag, 12. September. Wir gratulieren herzlich, verbunden mit den besten Wünschen.

Zum 80. Geburtstag In Affoltern feiert Maria Zenti morgen Mittwoch, 11. September, ihren 80. Geburtstag. Herzliche Gratulation zum «Runden»!

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Von links: «Anzeiger»-Chefredaktor Werner Schneiter, Referent Paul Liversedge, Weiss-Medien-Geschäftsführerin Barbara Roth und AZ-Verleger Peter Wanner.

«Degustieren ist kein Mysterium» Paul Liversedge, «Master of Wine» aus Stallikon, referierte am Rüüss-Abig in Ottenbach Nebst Fisch, Spiesschen und Wurst gehört auch guter Wein zum traditionellen «Rüüss-Abig» des «Anzeigers». Diesmal brachte Referent Paul Liversedge einige Flaschen zur gemeinsamen Degustation mit. ................................................... von thomas stöckli «Was braucht es, um ein guter Degustateur zu werden?», fragt Paul Liversedge in die Runde. Dann beantwortet der Master of Wine aus Stallikon seine Frage gleich selber: «Man muss eine gute Nase haben, man muss Lust haben und interessiert sein.» Und wie bei allem, das man perfektionieren will, müsse man üben, üben und üben. «Wein degustieren ist kein Mysterium: Es gibt eine Strategie», so seine Kernbotschaft. Anhand eines nord-chilenischen Weins demonstrierte er im Ottenbacher Pontonierzelt, woraus ein Weinkenner seine Schlüsse zieht: «Einen ersten Eindruck liefert das Auge», verriet Liversedge. Wie ist der Farbton, die Farbintensität? Dann kommt die Nase zum Zug – «Übersee-Weine riechen fruchtiger», so Liversedge – und zuletzt der Geschmackssinn. Hier kann man unter anderem auf den Alkoholgehalt achten: Heisse Länder geben mehr Zucker – und somit auch mehr Alkohol. Nach dem AusschlussVerfahren liefern die drei genannten Sinne dem Kenner somit alle Erkenntnisse, die er braucht, um etwa Herkunft und Traubensorte zu bestimmen. Den Lohn für die interessanten Ausführungen überreichte AZ-Verleger Peter Wanner: drei Flaschen von seinem eigenen Rebberg, dem Weingut Bick in Würenlos. Mit der Gabe verknüpfte der Verleger allerdings auch gleich eine Bitte: «Ihr fachmännisches Urteil würde mich sehr interessieren.» Spontan wurden die Flaschen entkorkt und gemeinsam mit anderen Interessierten degustiert.

Thomas Stöckli, Redaktor Uschi Gut, Redaktionsassistenz Redaktion@affolteranzeiger.ch

Herausgeberin: Weiss Medien AG, Obere Bahnhofstrasse 5, 8910 Affoltern a. A. Geschäftsführerin: Barbara Roth Redaktion: Werner Schneiter, Chefredaktor

Copyright: Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für eingesandtes Material Gesamtauflage: 23 532 Beratung und Verkauf Inserate: Elisabeth Zipsin/Tiziana Dinisi Telefon 058 200 5700, Fax 058 200 5701 inserat@weissmedien.ch

Der «Bicker» aus dem Weingut von Verleger Peter Wanner wird degustiert. Vorne: Walter Ess, Gemeindepräsident Stallikon.

Am Grill: Xavier Cogniasse, technischer Leiter Inserate des «Anzeigers».

Sonderseiten: Kurt Haas, Mediaberatung Telefon 058 200 5718, M 079 270 35 67 info@mein-mediaberater.ch Tarife: www.affolteranzeiger.ch Annahmeschluss: Dienstagsausgabe: Montag, 8.00 Uhr Freitagausgabe: Mittwoch, 16.00 Uhr Todesanzeigen: 11.00 Uhr am Tag vor Erscheinen Aboservice: abo@affolteranzeiger.ch Telefon 058 200 5700, Fax 058 200 5701

Professionelles Interesse: Wirtin Vreni Spinner vom «Rössli» Mettmenstetten und Berufskollege Fredy Steck vom «Burestübli», Sellenbüren. (Bilder tst. / sci.)

Kontakt: Alle Mitarbeiter erreichen Sie unter vorname.name@azmedien.ch Druck: Mittelland Zeitungsdruck AG, Neumattstrasse 1, 5001 Aarau Ein Produkt der Verleger: Peter Wanner, www.azmedien.ch

Namhafte Beteiligungen nach Art. 322 Abs. 2 StGB: AZ Anzeiger AG, AZ Fachverlage AG, AZ Management Services AG, AZ Regionalfernsehen AG, AZ TV Productions AG, AZ Verlagsservice AG, AZ Vertriebs AG, AZ Zeitungen AG, Belcom AG Dietschi AG, Media Factory AG, Mittelland Zeitungsdruck AG, Vogt-Schild Druck AG, Vogt-Schild Vertriebs GmbH, Weiss Medien AG


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Bezirk Affoltern

Dienstag, 10. September 2013

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Apfelsaft sprudelt wieder fabelhaft Die Tafel- und Mostobst-Ernte ist im Gange und in den Mostereien herrscht Hochbetrieb Mehr als zwei Wochen später ist die diesjährige Obsternte. Nun ist die Ernte der Lagersorten angelaufen. Auch in den beiden Kundenmostereien im Säuliamt sprudelt der Süssmost ergiebig. ................................................... von martin mullis Robert Huber aus Obfelden spricht von einer mengenmässig normalen Ernte, auch wenn die Frühsorten erst verspätet geerntet werden konnten. Auch bei den Birnen habe es Verzögerungen gegeben, weiss Röbi Huber, doch die Williamsbirnen seien nun abgelesen. Die Apfelsorten Maigold, Boskop und Jonagold würden in den nächsten 10 bis 14 Tagen eingebracht. Der Ernteertrag sei als durchschnittlich gut zu bezeichnen, meint der Obstbauer, hingegen würden in diesem Jahr die überaus zahlreichen Wespen die Erntearbeiten beeinträchtigen. Besonders bei Früchten, die durch Vogelfrass beschädigt sind, müssen die Pflücker höllisch aufpassen. Die Wespen verstecken sich in kleinen Löchern der Früchte und stechen bei Berührung sofort zu. Die gelben Plagegeister würden so die Erntearbeiten richtiggehend erschweren. Bei einer zerquetschten Frucht in der Kundenmosterei von Felix Leutert in Maschwanden wimmelt es ebenfalls nur so von herumschwirrenden

schwarz-gelben Insekten. Doch hier erschweren sie die Arbeiten weniger. Am Freitagnachmittag hat Felix Leutert seine Mosterei bereits wieder blitzblank gewaschen und geputzt. In Maschwanden wird während der Saison vor allem am Freitagmorgen gemostet. Von den gut 300 Kunden der Mosterei Maschwanden stammt die Mehrheit aus dem Säuliamt. Leutert kauft aber auch Früchte von einigen Mostobstproduzenten aus den angrenzenden Kantonen Aargau und Zug. Gemäss der Ernteschätzung des Schweizer Obstverbandes (SOV) werden dieses Jahr ca. 88 060 Tonnen Mostäpfel und 12 590 Tonnen Mostbirnen erwartet. Damit, so der SOV, sollte die Nachfrage der Verarbeiter befriedigt werden können. Der Kundenmoster erwartet dieses Jahr von seinen Lieferanten eine durchschnittliche Menge Obst. Allerdings, so erzählt Felix Leutert, habe ein Wandel stattgefunden, es werde tendenziell eher weniger Süssmost getrunken als früher.

Der Kundenmoster geht nicht mehr auf die «Stör» In der Maschwander Mosterei erhalten die Obstlieferanten ausschliesslich den Saft ihrer eigenen Früchte in der gewünschten Menge. Die übrig gebliebene Menge und den Saft von zugekauften Früchten verkauft Felix Leutert in verschiedenen Flaschengrössen oder Kartons. Von der Literflasche

Gesunder Saft in verschiedenen Gebinden: Felix Leutert, Kundenmoster in Maschwanden. (Bild Martin Mullis) über Fünf- oder Zehn-Liter-Kartons, Drei-Liter-Stehbeutel und gar 25-LiterStandflaschen ist der süsse Saft sterilisiert erhältlich und auf Voranmeldung ab Hof jederzeit zu erstehen.

Neben der Mosterei Wittwer in Bickwil findet man aber auch in Bonstetten noch einen Kundenmoster. Markus Müller besitzt eine zwei Tonnen schwere, nigelnagelneue auf ei-

nem Autoanhänger montierte, fahrbare Mosterei. Mit der ziemlich teuren verchromten Presse fährt er aber nicht mehr auf die Stör zu den Höfen, sondern mostet auf seinem Betrieb.

Hommage an GeGe George Gessler Ausstellung bis 22. September in der Galerie Märtplatz, Affoltern In einer Retrospektive zeigt die Galerie Märtplatz, Affoltern, bis 22. September etliche Werke des im vergangenen Jahr verstorbenen Ottenbacher Kunstmalers GeGe George Gessler.

ben-Herauspressen nicht infrage, er sah in der Herstellung der Farben Ernst und Tiefe, die seine Bilder verdienten. Gleichzeitig richtete sich seine Aufmerksamkeit auch immer wieder auf malerische Fragestellungen, obwohl er den Weg des Weder-Noch mit Beharrlichkeit verfolgte. Künstlerische Praxis verstand er aber nie als Anpassungsprozess, woraus eine Kontinuität resultierte, die weder Abweichungen noch Brüche zuliess. Mag sein, dass er damit an der wechselnden Nachfrage vorbeigearbeitet hat. Die Ausstellung in der Galerie allerdings belehrt eines Bessern. GeGes Werke sind nach wie vor von ausserordentlicher Schöpfungs- und Ausdruckskraft, von brillanter Farbgebung und Harmonie und von besonderem künstlerischem Liebreiz.

................................................... von urs e. kneubühl Es sind die künstlerische Schaffenskraft, die bildnerischen Gestaltungselemente, der Pinselduktus und die Komposition der Farben, die GeGe George Gessler so bemerkenswert wie evident beherrscht hat. Mit ihnen hat er Bilder von besonderer Ausdruckskraft, künstlerischer Leichtigkeit und einer eigenen ätherischen Anmut erschaffen. Die bis 22. September dauernde Retrospektive in der Affoltemer Galerie Märtplatz legt entsprechend Zeugnis ab über sein malerisches Œuvre, das aus Inspiration, Konzentration und einer Verschmelzung von Talent und künstlerischer Genialität bestand. «Katharina – Kunst, Quelle der Lebensenergie» ist eine Hommage an den Ottenbacher Künstler mit Werken aus den Sechziger- und den späten Siebzigerjahren. Mit ihnen erinnert sich Ehefrau Katharina Gessler zurück an die erste Begegnung mit dem Künstler GeGe und an ihre Reisen mit ihm. Die Vernissage zur Ausstellung am vergangenen Freitag, 6. September, in der Galerie am Märtplatz in Affoltern wurde von Lisette Müller, Knonau, mit einer Ansprache eröffnet, mit der ihr eine prägnante Würdigung des Malers und Menschen GeGe sowie dessen Schaffens gelang. Musikalisch begleitet wurde die Eröffnung vom duotonart, Sara Steiner am Akkordeon und Didi Berger am Saxofon, die ganz im Sinne der Ausstellung passend auf eine internationale musikalische Reise entführten.

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Spital Die zu grosse Spital-Leitung Das Bild der verlegen dreinschauenden Spitalleitung vom Freitag zeigt uns eines: Wir haben zu viele Chefärzte! Auf 21 Akutbetten ein Chef mit einem Riesenlohn treibt unsere KK-Prämien in die Höhe. Vom Volk gewählte Delegierte vom Zweckverband, wie wir das postulieren, hätten hier schon längst für Abhilfe gesorgt.

Katharina Gessler (rechts) und Lisette Müller eröffneten am vergangenen Freitag die Retrospektive «Katharina - Kunst, Quelle der Lebensenergie», eine Hommage an den Ottenbacher Künstler GeGe George Gessler. Figurative Kompositionen Gewiss, GeGe gehörte nicht zu den Künstlertheoretikern und ebenso wenig schwamm er mit dem grossen Strom. Er hatte seine methodischen Paradigmen, seine eigene gestalteri-

sche Aussage, die aber nie ohne Sichtbarkeit und Evidenzen blieb. George Gesslers Werke sind durchwegs keine «anstrengende» Kunst für den Betrachter. Seine figurativen Kompositionen, die durch geometrische Elemente und flächigen Farbauftrag strukturiert

sind, offenbaren zeichnerische Souveränität. Er war ein Tüftler, ein Schaffer, ein Schöpfer, der etwas hatte, was vielen Künstlern fehlt: Er erzeugte seine Malfarben selbst mit natürlichen Pigmenten und weiteren Komponenten. Für ihn kam das Aus-den-Farbtu-

Ein kritischer Arzt sagte uns, dass die meisten Ärzte jeweils dort sind, wo das grosse Geld geholt werden kann. Deshalb sind sie für die AG. Da kann man künftig noch mehr abzocken. Jetzt wird einem klar: Zweimal am 24. November 2013

NEIN

www.verein-zweckverband.ch siehe «Aktuell» u. «Tagebuch»


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Bezirk Affoltern

Dienstag, 10. September 2013

Entdeckungsreise in der Leuchtenstadt Der Jahresausflug der Ämtler Gemeindeschreiber und -schreiberinnen führte nach Luzern Kultur- und Kongresszentrum, Empfang durch den Stadtschreiber, Korporationshaus und Stadtrundgang: Der jährliche Ausflug der Ämtler Gemeindeschreiber und -schreiberinnen – eine Entdeckungsreise in der Leuchtenstadt Luzern. Die Gemeindeschreiberinnen und -schreiber des Bezirks Affoltern treffen sich monatlich zum Austausch. Und einmal im Jahr gehen sie auf Reisen. Der Ausflug, organisiert vom Luzerner Thomas Holl, Gemeindeschreiber in Aeugst, führte am Freitag in dessen Heimat – in die Leuchtenstadt Luzern. Mit einem kulturellen Aufgalopp im Kultur- und Kongresszentrum (KKL), der imposanten Baute zwischen Bahnhof und See. Weil das Lucerne Festival im Gang ist und intensiv geprobt wird, musste die Führung bereits auf 8 Uhr angesetzt werden. Sie gipfelte in einem Besuch der 1850 Personen fassenden Konzerthalle – ein architektonisches Meisterwerk mit baulichen Raffinessen, die insbesondere der Tonqualität dienen.

Die Reisegesellschaft bei prächtigem Wetter vor Luzerns Wahrzeichen, der Kapellbrücke, und Wasserturm. (Bilder Werner Schneiter) Empfang durch den Stadtschreiber Die Reisenden – unter ihnen auch Statthalter Claude Schmidt, sein Vorgänger Hansruedi Maag und Bezirksratsschreiberin Tamara Pfiffner – wurden hernach vom Luzerner Stadtschreiber Toni Göpfert empfangen. Der Berufskollege gewährte einen Einblick in die Organisation von Verwaltung, Regierung und Parlament. Fünf vollamtliche Stadträte und ein 48-köpfiges Parlament, der Gross-Stadtrat, lenken die Geschicke der Stadt – zusammen mit der rund 1800 Mitarbeitenden zählenden Verwaltung, von denen rund die Hälfte in den Betagtenzentren arbeitet. Zu den Stadtratssitzungen sagte Göpfert: «Die Stadträte stimmen selten über ein Geschäft ab. Man diskutiert so lange, bis Einigkeit vorhanden ist ...» Der Blick aufs Organigramm und die Ausführungen des Stadtscheibers veranlassten Hansruedi Maag zur Anmerkung: «Die Verwal-

tung ist sehr gut organisiert.» Göpferts Bemerkung, dass man im Kanton Luzern über die Abschaffung der Regierungsstatthalter diskutiere, provozierte seitens der Gemeindeschreiber zum Spass-Seitenhieb an Claude Schmidt «Du kannst dich bald beim RAV anmelden ...»

Weitreichendes Tätigkeitsfeld der Korporation Luzern Ja, die Stimmung war gut, das Programm unterhaltend und aufschlussreich. Interessant auch der Besuch im sogenannten Korporationshaus, wo Korporationsschreiber Armin Meyer die Ämtler Delegation empfing. Die Korporation kann nicht mit den unsrigen verglichen werden, die sich auf Wald beschränken. In Luzern verdankt die Korporation ihre umfassenden Aufgabenbereiche auch der französischen Revolution. Sie ist heute ei-

ne öffentlich-rechtliche Körperschaft, die demokratisch geführt und von einer Verwaltung unterstützt wird. Ihr fallen die Bewirtschaftung und Pflege der Wälder zu, Unterhalt, Verpachtung und Vermietung von Stadt- und Alpliegenschaften, Pflege und Nutzung der Reuss- und Seefischenzen sowie die Pflege der historisch wertvollen Kulturgüter. Die Korporation Luzern zählt 525 stimmberechtigte Korporationsbürger, hat einen Bürgerrat (Legislative) und eine Korporationsverwaltung (Exekutive). Nach viel Informationen und einem Mittagessen folgte am Nachmittag ein Rundgang durch die Altstadt, eine geschichtliche Exkursion, die auch über Luzerns Wahrzeichen, die Kapellbrücke, und auf den Wasserturm führte. Fazit: ein üppiges und interessantes Programm, das dank häufigen Treppensteigens auch eine sportliche Note enthielt. (-ter.)

Empfang im Stadthaus: Stadtschreiber Toni Göpfert (links) mit den Gemeindeschreibern Thomas Holl (Aeugst, Mitte) und Roberto Brunelli (Stallikon).

Ämtler Wirtinnen und Wirte auf Höhenfahrt Gastronomen von Gastro Affoltern fuhren mit Ross und Wagen nach Kappel Auch wenn zu Beginn beim Mettmenstetter Schützenhaus die Sonne nicht für alle Wirte gleich hell schien (Foto), wechselte dies im Laufe des herrlichen September-Nachmittags mehrmals, so blieb keiner lange geblendet. In gemütlichem Schritt, frischem Trab und

gelegentlichem Galopp zogen die Pferde zwei Wagen mit nicht ganz zwei Dutzend Gastwirten durch die sanften Wiesen und lauschigen Wälder des Knonauer Amtes. Mancher von ihnen entdeckte die Vielseitigkeit unseres Bezirks, abseits der Autostrassen, von

Neuem. Zu betrachten gab es neben der Schönheit der Natur auch die heimeligen Dörfer mit vielen schmuck herausgeputzten Häusern. Mit Ross und Wagen fuhren die Gastgeber auf Wald- und Feldwegen in aller Ruhe von Mettmenstetten hinauf nach Kap-

pel. Links sah man das Panorama des Albis mit der Kappeler Klosterkirche im Vordergrund und rechts war der Blick auf das weite Amt, den Zugersee, die Innerschweizer Berge bis hin zu den Berner Alpen gerichtet. Ein wichtiger Teil solcher Treffen und somit

Auf den Wagen sassen die Fuhrmänner Albert Schoch und Ruedi Grob, die Gastronomen Ruth und Tony Abächerli (Sonnental, Rossau), Cecile und Hansueli Born (ehemals Kreuz, Maschwanden), Beat Burkard (Löwen, Hausen), Annemarie und Guido Eggerschwiler (Spycher, Mettmenstetten), Anita und Andreas Häberling (Weingarten, Affoltern), Ernst Schneider (Ehemaliger Direktor Lunch Check), Vreni Spinner (Rössli, Mettmenstetten) Trudi, Fredy, Patrick und Karin Steck mit Sohn Tobias (Burestübli, Stallikon), Richi und Regula Studer (Erpel, Tülersee), Linus Wasescha (ehemals Frohsinn, Hedingen), Monsieur Yvon (Löwen, Obfelden) und der Fotograf Urs Peter (Löwen, Obfelden).

auch dieses Ausfluges ist das Gespräch unter den Gastronomen. Nebst verbrachten oder bevorstehenden Ferien drehte sich dieses auch um die Gastlichkeit und wie sie trotz der vielen unwirtlichen Gesetze erhalten werden kann, aber auch um die aktuellen Betriebsschliessungen und die Schwierigkeit, Betriebe aufrechtzuerhalten, wenn mit anderen Nutzungen wesentlich mehr Geld verdient werden kann. In Kappel erwartete die Wirtin Renate Schönbächler auf der Terrasse des Restaurants Adler ihre Berufskollegen, die von einer fantastischen Aussicht ins Amt und auf die Alpen überrascht wurden. Natürlich gab es auch ein feines Zvieriplättli, spendiert von der Gastro-Affoltern-Präsidentin Vreni Spinner, die einen ihrer jugendlichen Geburtstage feiern konnte. Ein Gläschen Wein durfte natürlich auch nicht fehlen, mit dem das etwas zu hoch angestimmte «Happy Birthday» leichter von der Kehle ging. Für einige war der Ausflug bereits um fünf Uhr wieder zu Ende, weil deren Wirte-Sonntag sich nicht mit dem Datum des Ausfluges deckte. Die anderen fuhren mit Ross und Wagen zurück und feierten später im Mettmenstetter «Weissen Rössli» bei Vreni Spinner weiter. (PU)


Bezirk Affoltern

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Spitex: Fördern, unterstützen, begleiten und ausbilden Tag der offenen Tür in fünf Spitex-Zentren des Bezirks Affoltern Unter dem Titel «Spitex – die attraktive Arbeitgeberin» öffneten am nationalen Spitex-Tag vom vergangenen Samstag die fünf regionalen Zentren der Spitex im Knonauer Amt ihre Türen. ................................................... von urs e. kneubühl Statistisch gesehen stürzt jeder Mensch über 65 einmal pro Jahr. Die Gründe dafür sind vielfältig – Unachtsamkeit, schwache Beine, Schwindel oder tiefer Blutdruck –, die Folgen zuweilen schwer. «Sturzprävention in der ambulanten Pflege», lautet denn auch der Titel eines Kurses, den der Spitex-Verband Zürich 2013 SpitexMitarbeiterinnen und -Mitarbeitern anbietet. Er ist einer von 13 Fortbildungskursen, die im aktuellen Schulungsprogramm stehen, denn Weiterbildung wird bei der Spitex grossgeschrieben – genauso wie die Ausbildung.

Spitex – attraktive Arbeitgeberin Der nationale Spitex-Tag vom vergangenen Samstag stand denn auch unter dem Titel «Spitex – die attraktive Arbeitgeberin» und zeigte, neben den vielseitigen Angeboten und Dienstleistungen der Spitex im Alltag auch die vielfachen Möglichkeiten zur Berufsausbildung, welche die Spitex im Ausbildungsverbund mit dem Spital Affoltern anbietet: Assistentin/Assistent Gesundheit und Soziales EBA, Fachfrau/Fachmann Gesundheit EFZ (FaGe) bis hin zur dipl. Pflegefachfrau, zum dipl. Pflegefachmann HF. Mit dem Informationsschwerpunkt «Ausbildung bei der Spitex» am Spitex-Tag reagiert die Organisation auf den wachsenden Bedarf an qualifizierten Fachkräften im Pflegebereich und erweist sich als engagierter Lehr-

betrieb. Regula Bitterlin, Zentrumsleiterin im Bezirkshauptort, freut sich entsprechend, dass der Tag der offenen Tür auch von jungen Leuten, die vor der Berufswahl stehen, zur Information genutzt wurde: «Wir bilden zurzeit vier Lehrlinge aus, die im August in ihre Ausbildung gestartet sind, und es gefällt uns natürlich, dass sich bereits die nächste Generation für eine Lehre bei uns interessiert.»

Handlungsspielräume fördern, unterstützen und begleiten Der Arbeitsplatz bei der Non-Profit-Organisation ist denn auch genauso abwechslungsreich wie herausfordernd. Die Tätigkeiten, Dienstleistungen und Angebote sind vielfältig und anspruchsvoll. Für die fünf Spitex-Zentren im Knonauer Amt (siehe Kasten) arbeiten Pflege-, Hauswirtschafts- und Betreuungspersonal. Die Spitex ist dabei im Bezirk mit ihren Kerndienstleistungen, die von rund 150 Mitarbeitenden in Teilzeitanstellungen geleistet werden, eine unverzichtbare Anbieterin für die Hilfe und Pflege zu Hause. Die Spitex pflegt und unterstützt kranke, behinderte und rekonvaleszente Menschen zu Hause, ganz nach dem im Leitbild verankerten Grundsatz: «Wir achten besonders darauf, unsere Kundinnen und Kunden in ihren gewünschten Handlungsspielräumen zu fördern, zu unterstützen und zu begleiten.» Sie hilft bei körperlicher oder psychischer Krankheit, Behinderung, altersbedingten Einschränkungen, Unfall oder Überlastung, im Wochenbett, und sie unterstützt auch Schwerkranke und Sterbende.

Vielseitige Angebote und Dienstleistungen Das tut die Spitex mit einem breiten Spektrum von Dienstleistungen und Angeboten sowie fachkundigem Perso-

nal. Damit verbessert sie die Lebensqualität ihrer Kunden, ermöglicht den Verbleib in der eigenen Wohnung und entlastet Angehörige. Da ist zum Beispiel der Mahlzeitendienst, der wöchentlich gesundes, ausgewogenes und schmackhaftes Essen liefert. Dieser kann von AHV-Berechtigten ebenso in Anspruch genommen werden, wie von Kranken und Rekonvaleszenten sowie von Behinderten und Verunfallten jeden Alters, ebenso von Familien in Notfallsituationen. Die Mahlzeiten werden zentral gekocht, durch Pasteurisieren und nicht durch künstliche Konservierungsstoffe haltbar gemacht. So sind die Menus – es gibt Normalkost, leichte Kost, Fleischloses oder Diabetesdiät, wobei bei jeder Variante sechs verschiedene Menüs zur Auswahl stehen – haltbar und können im Wasserbad oder im Mikrowellenofen erwärmt werden. «Im Bezirk Affoltern wird der Mahlzeitendienst zurzeit von rund 70 Kunden genutzt», sagt Isabel Rigoni von den Zentralen Diensten der Spitex Knonauer Amt und fügt an: «Die Kapazität ist aber weiter ausbaufähig.» Zum Angebot der Spitex Knonauer Amt gehört zudem genauso die Beratung, die Miete oder der Kauf von Hilfsmitteln wie Gehhilfen, Rollstuhl oder Rollator.

Umfassender Einblick Am Tag der offenen Tür vom vergangenen Samstagvormittag bekamen die Besuchenden in allen fünf Ämtler Spitex-Zentren nicht nur Informationen über die Angebote und Dienstleistungen der Spitex, sie konnten sich auch Blutdruck und -zucker messen lassen. Und überall erhielt man einen offenen und umfassenden Einblick in das, was die Spitex das ganze Jahr über für ihre Kundinnen und Kunden sowie ihre Mitarbeitenden ist: Nicht nur eine attraktive Arbeitgeberin, sondern auch geschätzte Ansprechpartnerin.

Blutdruck und Blutzucker messen waren am Tag der offenen Tür der fünf Ämtler Spitex-Zentren viel genutzte Dienstleistungen. (Bild Urs E. Kneubühl)

Spitex Knonauer Amt Der Verein Spitex Knonauer Amt (www.spitexka.ch/) existiert seit Anfang dieses Jahres und wurde gebildet aus den drei Vereinen Spitex Knonauer Amt Nord-West, Spitex Affoltern/Aeugst/Hedingen und Spitex Oberamt. Der Einheitsverein ist für die Spitex-Kerndienstleistungen Pflege, Hauswirtschaft und Betreuung, den Entlastungsdienst und den Mahlzeitendienst im gesamten Bezirk zuständig. Die Geschäftsleitung und die zentralen Dienste sind an der Werk strasse 1, Affoltern (Telefon 044 762 50 40) domiziliert, wo sich auch die

Die Kindergärten Breiten und Haupel in Affoltern bauen eine Bibliothek auf Zur Ergänzung des Angebotes sind gebrauchte Bilder- und Sachbücher gesucht Die Schuleinheit Chilefeld/Stigeli der Primarschule Affoltern am Albis nimmt am Programm Quims (Qualität in multikulturellen Schulen) teil. Dabei hat sie sich den Schwerpunkt «Bibliothek als Lernort und Leseförderung» gesetzt. Der Aufbau einer Bibliothek für den Kindergarten ist eine Massnahme, die das Quims-Programm unterstützt. «Damit soll bereits den Kleinsten der Volksschule der Zugang zu Büchern ermöglicht werden», erklärt die Kindergärtnerin Eliane Studer Kilchenmann. Denn Leseförderung beginnt bereits im frühen Kindesalter – sei es mit Versen, Kniereitern oder eben mit Bilderbüchern. Ziel der Breiten- und Haupel-Kindergärtnerinnen ist es, ihren rund 80 Sprösslingen einen umfangreichen, vielfältigen Grundstock an Bilderbüchern anbieten zu können. Damit dies gelingt, möchten sie das Quims-Angebot erweitern, indem sie eine Büchersammlung veranstalten. «Vielleicht», mutmasst Studer Kilchenmann, «verstaubt in vielen Regalen das eine oder andere Bilder- oder Sachbuch für Kinder im Vorschulalter». Und weil das schade wäre, nimmt der Kindergarten Breiten II solche vergessenen Bücher in noch gutem Zustand gerne als Ge-

psychiatrische Spitex für alle Bezirksgemeinden befindet. Spitex-Zentren gibt es in Affoltern, Obere Seewadelstrasse 10a, Telefon 044 762 50 40; in Bonstetten, Dorfstrasse 1, Telefon 044 762 50 40; Hausen, Bifangstrasse 1, Telefon 044 762 50 40; Mettmenstetten, Obere Fischbachstrasse 2, Telefon 044 762 50 40; und in Obfelden, Bächlerstrasse 11, Tel. 044 762 50 40. Der Verein kann mit Spenden unterstützt werden: Verein Spitex Knonaueramt, Affoltern, Postkonto IBAN CH780900 0000 8726 7156 1, BIC POFICHBEXXX.

Trockengrasballen auf der Anlage in Merenschwand Die Grastrocknergenossenschaft Muri erwägt die Anschaffung einer Industriepresse zur Herstellung von Trockengrasballen. Im Vordergrund der Überlegungen steht die Erhaltung der wiederkäuergerechten Futterstruktur mit einer Faserlänge von 3 bis 6 cm. Erfahrungen zeigen, dass sowohl Milch- als auch Mastvieh sehr vorteilhaft darauf reagieren. Am Dienstag, 17. September, 10 bis 12 Uhr, werden auf dem Areal der Grastrocknerei Merenschwand (Zürichstrasse-Industrie Nord) verschiedene – zu Grossballen gepresste – Gräserund Luzernemischungen gezeigt werden. Die zu Demo-Zwecken beschafften Trockengrasballen werden ab Platz verkauft. Apéro für die Besucher. (pd.)

in kürze

«Kasperle» zu Gast in Hedingen

Freuen sich auf viele Bücher für die Bibliothek: Kindergärtnerinnen Eliane Studer Kilchenmann (links) und Pia Nyffenegger. (Bild Claudia Merki) schenk in die Bibliothek auf. Und lässt so die Geschichten im Kindergarten wieder aufleben. Vorbeibringen kann

man Bilder- und Sachbücher für Kinder im Vorschulalter am Freitag, 13. September, von 14 bis 17 Uhr. Kinder-

garten Breiten II, Breitenstrasse 16, Affoltern am Albis. Es gibt Kaffee und Kuchen. Claudia Merki

Das Marionettentheater Zipfelmütze spielt am Donnerstag, 12. September, im Werkgebäude Hedingen. Um 16.30 Uhr präsentiert es das Stück «Kasperle und der Räuber Zottelbart». Das Spiel dauert rund 50 Minuten, der Eintritt kostet 9 Franken.


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Forum

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Nachhaltige Initiative in Hedingen

Glencore geht uns alle an Die Gegner der Initiative bestreiten nicht, dass Glencore in den RohstoffAbbauländern viel Schaden angerichtet hat. Sie bestreiten nicht, dass den Einheimischen in den Abbauländern von den Milliardengewinnen, die mit ihren Rohstoffen erwirtschaftet werden, nicht viel mehr als eine dreckige Umwelt und gesundheitliche Schäden bleiben. Nein, die Gegner verstecken sich hinter dem kleinlichen und formalistischen Argument, Entwicklungshilfe sei Sache des Bundes. Richtig ist, dass Hedingen von einem ausserordentlichen Geldsegen profitiert hat. Das Geld ist da. Deshalb muss es heissen: Hinschauen, Solidarität zeigen und handeln! Wir glauben nicht, dass diese Missstände Privatsache sein können. Umweltschutz, Menschenrechte, Korruption und Steuertricks, zumal wenn Schweizer Unternehmen darin ver-

strickt sind, gehen uns alle an. Auf Bundesebene, auf kantonaler Ebene und in unserer Gemeinde, die vom Geld profitiert. Zwei Drittel der Stimmberechtigten an der Gemeindeversammlung haben ein Zeichen gesetzt. Bürgerinnen und Bürger in fünf anderen Ämtler Gemeinden (Affoltern, Hausen, Kappel, Mettmenstetten und Obfelden) haben ebenfalls Initiativkomitees gegründet.

Kontrolle und Besoldung professionell Bei Heks und Helvetas arbeiten über 240 bzw. über 140 Personen im Monatslohn mit (neben zahlreichen Freiwilligen). Es handelt sich um hochprofessionelle Organisationen, die höchsten Transparenzstandards genügen. Ein Blick in Geschäfts- und Finanzberichte (online abrufbar) bestätigt dies. Bei Heks zum Beispiel verdient ein Ge-

schäftsleitungsmitglied brutto jährlich im Durchschnitt 125 000 Franken. Das ist viel Geld, zweifellos. Dies entspricht ungefähr dem Lohn eines Mittelschullehrers mit Diplom und vier bis fünf Jahren Berufserfahrung. Das scheint uns ein angemessener Vergleichswert, denn an die Geschäftsleitung eines Hilfswerks haben wir höchste Ansprüche hinsichtlich der Professionalität. Höchste Ansprüche haben auch der Bund und die Kirchen; deshalb arbeiten sie mit diesen beiden Organisationen zusammen. Wir sind darum überzeugt, dass das Geld bei den damit bedachten Menschen in den Rohstoffabbauländern ankommt. Bei der ask! (Arbeitsgruppe Schweiz-Kolumbien) handelt es sich um ein Kleinsthilfswerk; es verfügt nur über 130 Stellenprozente, die meiste Arbeit wird von Freiwilligen geleistet. Ein Zewo-Gütesiegel ist zwar wünschenswert, dies zu erlangen be-

Setzen auch Sie ein Zeichen und lassen Sie sich nicht von unbedeutenden formalistischen Einwänden blenden. Wir danken Ihnen für Ihre Stimme am 22. September! Für das Initiativkomitee «Hedingen handelt solidarisch!»

Mit einer Ja-Stimme zur Initiative «Hedingen handelt solidarisch» können wir praktische und nachhaltige Verantwortung wahrnehmen. Sozial, weil das Geld den betroffenen Menschen in Kolumbien, Bolivien und Kongo zugute kommt. Ökologisch, weil bei den Projekten konsequent darauf geachtet wird, Umweltschäden rückgängig zu machen oder mit der Natur schonend umzugehen. Wirtschaftlich, weil durch die unterstützten Projekte in den Rohstoffländern positive Beschäftigungseffekte erzielt werden und das Geld durch professionelle Hilfsorganisationen eingesetzt wird. Helvetas und Heks werden von uns seit Jahren unterstützt, weil die Resultate überzeugen und sie eine transparente Jahresberichterstattung haben, auch zu den Geschäftsleitungslöhnen.

Samuel Schweizer und Mauro Gorgi, Hedingen

Hans Ruedi Schweizer, Unternehmer, Hedingen

deutet aber für ein kleines Hilfswerk einen grossen Mehraufwand – finanziell und personell. Die ask! bereitet aber die Zewo-Zertifizierung trotzdem vor. Wir haben uns entschieden, dieses Hilfswerk zu berücksichtigen, da es sich in den 25 Jahren seiner Existenz ein sehr umfangreiches Spezialwissen über Kolumbien angeeignet hat und ein einmaliges Netzwerk dort hat. Deshalb sind wir überzeugt, dass so das Geld sinnvoll eingesetzt wird.

Zeichen setzen

Erhebliches Risiko für die Gemeindefinanzen

Hedingen handelt solidarisch

Stellungnahme der FDP Wettswil zum Projektierungskredit Ergänzungsneubau der Primarschule. Ja zum Planungskredit.

Entwicklungshilfe ist doch nicht Aufgabe der Gemeinde! Kommt das Geld überhaupt den Richtigen zugute? Wir können doch nichts ändern! Zudem hat Glencore in diesen Ländern nichts gestohlen, hält sich an die jeweiligen Gesetze und ist bei uns ein gern gesehener guter Steuerzahler, den wir nicht verteufeln dürfen. All diese Feststellungen und Fragen habe ihre Berechtigung. Und trotzdem denke ich, dass in der globalisierten Welt Mechanismen wirken, die uns privilegierte Schweizer bevorzugen und auf Kosten rohstoffreicher Länder reicher machen. Vielen rohstoffreichen, armen Ländern ist gemeinsam, dass in diesen, ausser dem Export von den abgebauten Rohstoffen, keine weitere Wertschöpfung stattfindet. Arme Länder haben nur ihr Land, ihren Boden sowie billige Arbeitskräfte als Wettbewerbsvorteil anzubieten. Internationale Konzerne – inklusive Agrarunternehmen – nutzen diese Tatsache, um

An der Mitgliederversammlung der FDP Wettswil vom 2. September 2013 war unter anderem der Projektierungskredit für den Schulhausneubau im Gebiet Mettlen traktandiert. Die anwesenden FDP-Mitglieder waren sich über die Notwendigkeit eines Schulhausneubaus und Kinderhorts einig. In Anbetracht der sehr hohen zu erwartenden Investitionskosten von rund 18 Mio. Franken wurde intensiv darüber diskutiert ob und in welcher Grösse die geplante Bibliothek und der Mehrzweckraum notwendig sind. Obwohl die Politische Gemeinde die Finanzierung eines Teils dieses Projektes in Aussicht gestellt hat, sieht die FDP ein erhebliches Risiko für die Gemeindefinanzen! Zur Finanzierung dieses und weiterer notwendiger Pro-

Die «Gemeindekonkordanz» wahren Ersatzwahl am 22.9. eines Mitglieds der Sekundarschulpflege. Die drei Gemeinden Bonstetten, Stallikon und Wettswil bilden zusammen die Sekundarschulgemeinde, wo eine Ersatzwahl nötig wurde. Kandidatinnen sind Frau Judith Eugster aus Wettswil und Frau Sibylle AlbrechtSchnetzer aus Bonstetten. Beide Kandidatinnen haben Jahrgang 1969, eine gute Ausbildung und einen angesehenen Beruf.

Vier von fünf aus Wettswil? Die FDP Stallikon geht davon aus, dass auch die Kandidatin aus Wettswil – gleich wie ihre drei Wettswiler Kolleginnen – die Interessen Bonstettens angemessen berücksichtigen wird. Trotzdem ist es dem Vorstand der FDP Stallikon wichtig, die «Gemeindekonkordanz» zu wahren, das heisst, jede der drei Kreisgemeinden soll in der Schulpflege vertreten sein. Bei einer Wahl der Kandidatin aus Wettswil kämen vier von fünf Mitgliedern aus Wettswil, eines aus Stallikon und keines aus Bonstetten, wo das Schulhaus steht. Andreas Ochsenbein, ehemaliges Mitglied der Sekundarschulpflege, für den Vorstand und den Ehrenpräsidenten der FDP.Die Liberalen Stallikon»

jekte plant die politische Gemeinde den Verkauf der Landreserven im Gebiet Heissächer. Ob und wann dieser Landverkauf durchgeführt werden kann, ist zum heutigen Zeitpunkt jedoch unklar. Sollte dieser Plan nicht aufgehen, müssen die gesamten Finanzierungskosten durch den Souverän getragen werden, was massiv höhere Steuern zur Folge hätte. Bis zur geplanten Urnenabstimmung vom 8. März 2015 werden die definitiven Kosten bekannt sein und auch die Frage, ob die Finanzierung durch die politische Gemeinde wie geplant möglich ist, kann zu jenem Zeitpunkt voraussichtlich beantwortet werden. Diesen Bedenken Rechnung tragend erfolgt folgende Abstimmungsempfehlung: Die FDP Wettswil befürwortet den beantragten Planungskredit von 350 000 Franken, behält sich jedoch vor, an der Gemeindeversammlung

vom 16. September 2013 folgenden Zusatzantrag zu stellen: «Das Gesamtprojekt wird so geplant, dass bei unsicherer oder knapper Finanzlage sowohl Bibliothek als auch der Mehrzweckraum zurückgestellt und zu einem späteren Zeitpunkt realisiert werden können.»

Wahlfreigabe für Neumitglied Sekundarschulpflege Bonstetten, Stallikon, Wettswil Auch über die beiden Kandidaturen für die Sekundarschulpflege wurde an dieser Mitgliederversammlung diskutiert. Die Teilnehmenden haben Vorund Nachteile beider Kandidatinnen abgewogen. Da die Argumente ausgeglichen waren und beide Kandidatinnen absolut wählbar sind, hat sich die FDP Wettswil für Wahlfreigabe entschieden. FDP Wettswil

nach unseren marktwirtschaftlichen Regeln, ihren Gewinn wirtschaftlich (gesetzeskonform) zu maximieren.

Solidarischere und gerechtere Welt Da unsere Landwirtschaft ebenfalls und immer mehr der globalisierten Konkurrenz und den gleichen Mechanismen unterworfen ist, müssen wir diese subventionieren, damit der Bauernstand weiter existieren kann und nicht verarmt. Diese Subventionierung stellt niemand infrage und ist auch in ihrem enormen Ausmass begründbar. Deshalb verschleudern wir Hedinger mit der Annahme der Initiative keine Steuergelder, sondern setzen als weltoffene Bürger ein kleines Zeichen, dass wir nicht nur in der Schweiz gegen die Abzockerei eintreten und für eine solidarischere, gerechtere Welt einstehen. Urs Lendenmann, Hedingen

Ja zum Projektierungskredit der Primarschule Wettswil braucht zusätzlichen Schulraum. Und zwar bis 2017 ein Schulhaus für sechs Klassen, mit Hort-Räumen, offen für einen weiteren Ausbau bei Bedarf. Das war die klare Botschaft der Primarschulgemeinde-Präsidentin Francesca Brignoli Lutz am von ihr geleiteten Orientierungsabend vom 27. August. Grund für das neue Schulhaus ist die überproportional zur ansteigenden Einwohnerzahl wachsende Schülerzahl. Weil zudem die für die Schule und auch für alle erwachsenen Wettswiler wichtige Schul- und Gemeindebibliothek mehr Raum benötigt und die politische Gemeinde selber die heutigen Bibliotheksräume nutzen möchte, beinhaltet die sehr detaillierte Mach-

barkeitsstudie der Primarschulgemeinde neben den Schul- und Horträumen auch Platz für die Schul- und Gemeindebibliothek. Zudem ist für grössere Anlässe von Schule, Bibliothek, Vereinen oder Behörden ein Mehrzweckraum für rund 300 Besucher vorgesehen. Die Machbarkeitsstudie hat aufgezeigt: die Erstellung des neuen Schulhauses mit Bibliotheksräumen, HortRäumen und einem Mehrzwecksaal kann die Bedürfnisse der Schulgemeinde und der politischen Gemeinde erfüllen. Die vorgesehene Lage oberhalb des bestehenden Mettlen-Schulhauses ist für die Nutzung durch die Schule optimal, angrenzend an das be-

stehende Pausenareal und die Sportanlagen. Auch die Bibliothek und der Mehrzwecksaal werden gut erreichbar sein, Parkplätze vor dem Gebäude sind realisierbar. Wie sieht es aus mit der Finanzierung? Die Machbarkeitsstudie schätzt die Baukosten auf rund 17,9 Millionen Franken. Ausgehend von der gemeinsamen Finanzplanung erwarten die Finanzvorstände der Schulgemeinde und der politischen Gemeinde – aus heutiger Sicht – keine Erhöhung des Wettswiler Gesamtsteuerfusses durch den Schulhausneubau. Mehr Einwohner brauchen nicht nur zusätzliche öffentliche Infrastrukturen, sie bringen auch zusätzliche Steuereinnahmen.

Der Baukredit für den Neubau und die Finanzierungsplanung soll den Stimmbürgern im März 2015 vorgelegt werden. Zur Erarbeitung der Vorlage ist der Projektierungskredit von 350 000 Franken nötig, über den die Primarschulgemeinde-Versammlung am 16. September abstimmt. Die CVP-Ortsgruppe Wettswil steht hinter dem Antrag der Primarschulgemeinde. Sie bittet die Stimmberechtigten, am 16. September an der ausserordentlichen PrimarschulGemeindeversammlung im MettlenSingsaal teilzunehmen und dem Projektierungskredit zuzustimmen. Urs Egger, CVP-Ortsgruppe Wettswil

Ja zur zeitgemässen Gemeindeordnung Wie in den Erläuterungen des Gemeinderates zu lesen ist, ist die Gemeindeverordnung der geltenden Rechtsordnung anzupassen. Ich begrüsse den Schritt des Gemeinderates Bonstetten, gleichzeitig eine einfache und auch zukunftsweisende Gemeindeordnung mit ergänzender Geschäftsordnung vorzuschlagen. Als Kommissionsmitglied gehöre auch ich zu den zitierten Sitzungsgeldnehmern, welche die Arbeit in einer solchen Kommission in Frage stellen. Entgegen der publizierten Meinung der FDP kann ich festhalten, dass sich

wohl niemand einen Einstieg so in die Politik sucht. Die Praxis zeigt, Durchschnittsalter 50+ und die Kommissionsmitglieder sind bereits heute von den vielen komplexen gesetzlichen Vorgaben eingeschränkt. Alles wird von unserer Gemeinderverwaltung – bereits heute unter Einbezug entsprechender externen Fachpersonen – bestens vorbereitet, so dass nur noch eine Sitzung einer Kommission zum OK notwendig ist. Wie auch in den Erläuterungen erwähnt, können nach wie vor interessierte Bürger in Kommissionen bzw. Ausschüssen Einsitz neh-

men. Parteien, Organisationen oder selbst der Gemeinderat sind für jede Meldung sicher dankbar. Darum Ja für eine schlanke zukunftsweisende Gemeindeordnung (wie bereits in vielen Nachbargemeinden). Ja zu einem flüssigen Ablauf der Geschäfte ohne Behinderung. Ja zu weniger Kosten und Leerläufen. Ja zu mehr Vertrauen in Verwaltung und den von uns gewählten Gemeinderatsmitgliedern ... Die neue schlanke Gemeindeordnung mit der Geschäftsordnung schränkt weder politische Interessen noch Nachwuchs ein, bringt

keine vermehrten Rekurse oder Einsprachen ein, sondern elimiert Leerläufe und unnötige Kosten. Und wie eingangs erwähnt, es geht nicht nur um Kommissionen, sondern um eine zeitgemässe Gemeindeordnung, welche schnellere, unbürokratischere und somit günstigere Entscheide und Vernehmlassungen trifft. Warum gerade die FDP Bonstetten diese zeitgemässe, weniger bürokratische und kostensparende Variante bekämpft, ist mir unbegreiflich! Willi Schumacher, Bonstetten


Forum

Dienstag, 10. September 2013

Das Gutmenschentum

Ein Zeichen setzen

Glencore-Steuern und Solidarität.

Am 22. September können wir im Kanton Zürich darüber abstimmen, ob wir unseren ausländischen Mitbewohnern in kantonalen Angelegenheiten das Stimm- und Wahlrecht gewähren wollen. Wieso würde das Sinn machen? Viele Ausländer in der Schweiz wohnen schon seit Jahren hier. Sie arbeiten hier, sie schicken ihre Kinder in unsere Schulen, sie zahlen hier ihre

In den Gemeinden unseres Bezirks geht das Gutmenschen-Virus um. Solidarität ist das Schlagwort. Es ist geprägt vom unbändigen Willen, Gutes zu tun. Das Virus ergreift die davon Betroffenen, indem sie Unterschriften sammeln. Den Steuersegen, welche die gleichen Leute noch vor einigen Wochen mit der Initiative Bonzensteuer durchsetzen wollten (Abstimmung vom Juni 2013), soll jetzt trotz damaliger Ablehnung in allen Gemeinden des Bezirks doch noch möglichst breit und umfangreich weltweit gestreut werden. Die Glencore-Gelder sind überraschend bei den Gemeinden eingetroffen. Rohstoff-Geschädigte sollen unterstützt werden, obwohl auch sie von den damit geschaffenen Arbeitsplätzen in ihrem Land profitiert haben. Der Gutmensch ist ja in der Regel beim Staat oder bei einem privaten Dienstleister angestellt. Er – oder oftmals eine Sie – sind als Paar oder auch alleine überdurchschnittlich gut ent-

lohnt. Können also vergleichsweise mit geringem Aufwand und mit feudaler Vorsorgeeinrichtung versehen, ein unbeschwertes Leben führen. Das mag ich ihnen eigentlich gönnen. Das Verständnis hört dann auf, wenn sie aus ihrer Wohlfühl-Oase hinaus auf die Idee kommen, Geld, welches der Allgemeinheit gehört, ohne besondere Not zu verteilen. Damit unterscheidet sich der Gutmensch auch vom heiligen Martin. Der heilige Martin hat bekanntlich dem armen frierenden Menschen geholfen, indem er seinen Mantel geteilt hat. Sinngemäss teilt der Gutmensch nun nicht seinen eigenen Mantel, sondern den der anderen. Eine bessere Idee wäre es, die Gutmenschen in unserem Bezirk nähmen sich am heiligen Martin ein Beispiel und verteilten ihr eigenes Geld. Das Geld der Allgemeinheit könnte in unseren Gemeinden zum Schuldenabbau, welche unter anderem durch hohe Sozialausgaben entstanden sind, verwendet werden. Es lebe die Solidarität. Toni Bortoluzzi, Affoltern

Das Geschäft mit dem Spendensammeln? Hedingen handelt solidarisch, Leserbrief im «Anzeiger» vom 3. September. Lieber Leonard Grimmer, auch ich gehörte an der Gemeindeversammlung vom 13. Juni 2013 zu den 91 Stimmbürgern, die dem Antrag zur Abstimmung an der Urne überzeugt zugestimmt haben und das aus einem sehr guten Grund. Ich störe mich an der Art und Weise, wie Spendengelder auf der Strasse eingenommen werden. Am 3. September 2013 wurde ich auf der Bahnhofstrasse von einer jungen Frau angesprochen, ob ich nicht bereit wäre, der Helvetas etwas zu spenden. Nach einem kurzen Gespräch stellte ich folgende Fragen: «Sind Sie Studentin und werden sie pro Unterschrift und Spende bezahlt?» Sie hat sich als Studentin ausgegeben. Über die Bezahlung gab sie mir folgende Antwort: «Es gibt nicht einen Betrag pro Unterschrift, sondern eine Entlöhnung von 160 Franken pro Einsatz.» Auf die Dauer eines Einsatzes angesprochen, lautete die Antwort:

«Drei bis vier Stunden». Auf die Bemerkung, ob sie denn direkt bei Helvetas oder bei einer Sammelorganisation im Lohnverhältnis stehe, erhielt ich leider keine Antwort. Am erwähnten Standort waren zwei Personen im Namen von Helvetas unterwegs. Da entstehen also schon einmal Ausgaben in der Höhe von 320 Franken, die dann natürlich von den Spenden abgehen. Wissen das die Spenderinnen und Spender? Wie viele gleiche Stand-Aktionen parallel laufen, lässt sich wohl nur erahnen! Genau diese gemeinnützige Organisation Helvetas soll unter anderem mit der Initiative «Rohstoffmillionen – Hedingen handelt solidarisch» berücksichtigt werden. Ich stehe nun also vor der Wahl, mit einem Ja den «rentablen Geschäftszweig» des Spendensammelns mit zu unterstützen oder mit einem Nein, ein Zeichen dagegen zu setzen. Für mich ist klar: Ich stimme am 22. September 2013 Nein zu dieser Initiative. Thomas Bollhalder, Hedingen

Mehr Nacht- und Sonntagsarbeit – nein! Zur Abstimmung vom 22. September. In der Schweiz gibt es mittlerweile rund 1300 Tankstellenshops, welche immer grösser werden und das Sortiment wird immer breiter. Sie haben sich zu gewöhnlichen Läden entwickelt – mit zusätzlichen Zapfsäulen. Die Befürworter der Arbeitsgesetz-Re-

Zu den Abstimmungsvorlagen vom 22. September Beiträge zu den Abstimmungsvorlagen publizert der «Anzeiger» letztmals in der Dienstagausgabe, 17. September. Diese müssen die Redaktion bis Samstag, 14. September, 12 Uhr, erreichen. Über nicht veröffentlichte Text wird keine Korrespondenz geführt. Kürzere Beiträge haben bessere Abdruckchancen. Jede Zuschrift muss mit einer vollständigen Adresse versehen sein. (Red.)

vision behaupten, dass nur wenige Tankstellenshops von der Gesetzesänderung betroffen wären. Der Geltungsbereich dieser Regelung ist aber sehr ungenau definiert, deswegen ist eine logische Konsequenz, dass sich nicht genau regulieren lässt, welche Shops 24 Stunden offen haben und alle Produkte verkaufen dürfen. Betroffen ist dann nicht nur das Verkaufspersonal, welches immer mehr in der Nacht oder am Sonntag arbeiten muss, sondern auch Sicherheitsdienste, Putzpersonal und Zulieferer. Heute arbeiten 10 Prozent der Beschäftigten regelmässig an Sonntagen und 6 Prozent in der Nacht. Die meisten von ihnen leisten gesellschaftlich wichtige Arbeiten, wie im Gesundheitsbereich oder in der Sicherheit. Falls aber die Gesetzesrevision, über die wir am 22. September abstimmen werden, angenommen wird, wären immer mehr Arbeitnehmende von Nacht- und Sonntagsarbeit betroffen. Das müssen wird verhindern! Nein zur Revision des Arbeitsgesetzartikels! Felix Keller, Hedingen

Steuern. Und trotzdem ist ihnen verwehrt am politischen Leben in ihrem Wohnkanton teilzunehmen. Mit dieser Vorlage haben wir die Möglichkeit dies zu korrigieren. Wenn man am politischen Leben teilnehmen darf, führt das zu mehr Identifikation mit dem Wohnkanton und automatisch auch zu mehr Integration. Das ist es gerade was viele

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von unseren ausländischen Mitbewohnern immer wieder fordern. Nebenbei hätten die Stimmenden im Kanton Zürich die Möglichkeit, ein Zeichen zu setzen für eine weltoffene Schweiz, was nach all der schlechten Propaganda, die die Schweiz in letzter Zeit im Ausland hatte, ja auch nicht so schlecht wäre. SP-Ortspartei Affolten

Keine Abschaffung der Schweizer Armee durch die GSoA Wie man in Zeitungen lesen und im TV sehen kann, will die «Gruppe Schweiz ohne Armee», kurz GSoA genannt, unsere Armee abschaffen. Da kommt einem doch unwillkürlich der Gedanke auf: Sind das «Vaterlandsverräter», welche mit der Abschaffung unserer Armee die Sicherheit der Schweiz an die Wand fahren und so als Schwächling anderen Ländern gegenüber darstellen? Es ist ja längst bekannt, dass die Euro-Staaten durch diese Euro-Währung, die ein rein politischer und schädlicher Beschluss war, der von zahlreichen Ökonomen abgelehnt wurde, zu einem finanziellen Desaster geführt hat. So stehen praktisch alle Eurostaaten mit riesigen Staatsschulden am finanziellen Abgrund und ärgern sich über die Schweiz, welche diese gewaltigen Probleme nicht hat. Und dass es bei uns noch Politiker hat, welche unbedingt die Schweiz in die

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EU bugsieren wollen, ist ja kaum zu glauben. Wenn man nun etwas weiter über den Tellerrand denkt, könnte es in der EU durch ihre immer grösser werdenden Probleme zu sehr starken Konflikten kommen und zur Planung eines Übergriffs auf die Schweiz – auf die Insel des problemlosen Schweizerfrankens mitten in Europa. Nichts ist heute unmöglich geworden. Und bei einer Schweiz ohne Armee würde diese Möglichkeit erst recht als positiver Akt geradezu als attraktiv dastehen. Die GSoA hat ja schon früher versucht, der Schweiz mit diversen Volksinitiativen durch Armeeabschaffung Schaden zu verursachen, so im November 1989, was aber nicht gelang. Dann wurde 1993 versucht, die Anschaffung von F/A-18-Flugzeugen zu verhindern, was ebenfalls nicht gelang, und 2001 mit einer 2. Armeeabschaffung. Das scheiterte auch. Und 2007 schliesslich die Forderung, den

Export von Kriegsmaterial zu verbieten. Nun soll am 22. September 2013 die Wehrpflicht abgeschafft und damit also erneut die Sicherheit der Schweiz infrage gestellt werden. Da wäre es gescheiter, wenn sich die GSoA selber abschaffen würde. Jedes Land hat bekanntlich eine eigene Armee – und wenn nicht, dann garantiert eine fremde Armee, also sind wir mit einer eigenen Armee bestens aufgehoben und wissen so genau, was wir haben. Auch zu dieser erneuten widersinnigen Forderung der himmeltraurigen GSoA-Gesellen, die Schweiz erneut quasi als leichtes Angriffspotential darzustellen, gibt es nur eine überdeutliche Antwort: Am Abstimmsonntag, 22. September, zur Abschaffung der Wehrpflicht ganz klar Nein stimmen. Rolf Baumann, Hausen


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Forum

Dienstag, 10. September 2013

Wir können unseren Gemeindepräsidenten vertrauen! Hans Roggwiler hat im «Anzeiger» vom 6.9.2013 unter dem Namen «Verein Pro Zweckverband Spital Affoltern» ein Inserat veröffentlicht mit der Frage «Dürfen die Gemeindepräsidenten etwas vorlegen, das die Regierung nicht genehmigt hat und bei dem auf obrigkeitliches Geheiss noch vieles abgeändert werden muss?» Selbstverständlich dürften sie das nicht, aber die Behauptung betreffend regierungsrätlicher Genehmigung ist genauso falsch wie die Behauptung, es müsse noch vieles abgeändert werden. Die Vorlage über die neue Rechtsform Spital Affoltern genehmigen weder der Regierungsrat noch das Gemeindeamt oder dessen «regierungsrätliche Juristin», die Vorlage ist Sache der 14 Ämtler Gemeinden, die glücklicherweise selbstständig, ohne «obrigkeitliches Geheiss» entscheiden können. Richtig ist, dass die «regierungsrätliche Juristin» in ihrem Bericht festhält, dass der Regierungsrat die allfällige Auflösung des Zweckverbands zur Kenntnis zu nehmen hat, weshalb aus allen Ver-

bandsgemeinden die Protokolle der Urnenabstimmungen dem Gemeindeamt einzureichen sind. Es kann eigentlich nicht allzu schwierig sein, den Unterschied zwischen einer regierungsrätlichen Genehmigung und der Kenntnisnahme eines Abstimmungsresultats zu verstehen. Vielleicht hat Herr Roggwiler die beiden Sachverhalte einfach verwechselt – oder er verbreitet mit seinem Verein gezielt Unwahrheiten, um seinem politischen Ziel zum Durchbruch zu verhelfen. Jeder Leser wird sich diesbezüglich sein eigenes Urteil bilden. Die Projektleitung neue Rechtsform Spital Affoltern hat sämtliche Empfehlungen des Gemeindeamtes analysiert und entschieden, welche in die Vorlage übernommen werden sollen und welche nicht. Kriterium war dabei eine zweckmässige Gestaltung der Gemeinnützigen Spital Affoltern AG und die Gewährleistung der demokratischen Rechte für wesentliche Fragen des Spitals. Dieser Prozess der Analyse und Entscheidung über die Empfehlungen ist

selbstverständlich im Einzelnen begründet und dokumentiert und kann unter www.unser-spital-affoltern.ch/php/kanton.php eingesehen werden. Heute ist die Vorlage bereinigt, mit den Delegierten besprochen und bereit für die Urnenabstimmung am 24. November 2013. Behauptungen, es sei noch vieles unklar, entsprechen nicht der Realität. Zahlreiche Gespräche mit den 14 Gemeindepräsidenten haben mir in den letzten Monaten gezeigt, dass sich diese Persönlichkeiten sehr ernsthaft mit der Vorlage neue Rechtsform Spital Affoltern auseinandergesetzt und sich überzeugt haben, dass kein Gemeindevermögen «vernichtet» wird. Die Gemeindepräsidenten verdienen unsern Respekt und unser Vertrauen. Und wenn sie geschlossen die neue Rechtsform Spital Affoltern unterstützen, nehmen sie ihre Verantwortung wahr, für die Bevölkerung die Zukunft des Spitals zu sichern. Bertram Thurnherr, Projektleiter

Abstimmung über die Spital-AG muss verschoben werden! Spitalleitung einstimmig für neue Rechtsform, «Anzeiger» vom 6. September. Projektleitung und Spitalpräsident müssen sehr unter Druck sein, dass sie nun ein schönes Föteli von der Spitalleitung (SL) veröffentlichen und der Bevölkerung auf diesem Wege glaubhaft machen wollen, dass die SL angeblich einstimmig hinter der neuen Rechtsform stehe. Ich wäre nicht überrascht, wenn die Projektleitung in einem weiteren Schritt das Spitalpersonal mit entsprechenden Transparenten auf die Strasse schickt. Wenn eine Projektleitung zu solchen Mitteln greift, hat sie aus meiner Sicht bereits verloren! Der Ärztliche Direktor, Chefarzt Roland Kunz, war schon immer gegen die Rechtsform Zweckverband. Angeblich hat er damit am Spital Limmattal negative Erfahrungen gemacht. Er verschweigt, dass seine Erfahrungen nichts mit dem Zweckverband, sondern mit dem damaligen Direktor Boos zu tun hatten. Ein Ärztlicher Direktor hat sich nicht in die örtliche Politik einzumischen, sondern seinen Job zu machen. Der Hinweis der Pflegedienstleiterin Corina Maron, dass mit der neuen Rechtsform schneller auf Veränderungen reagiert werden könne, löst bei mir nur Kopfschütteln aus. Wenn SL und Spitalpräsident beweglicher wären, hätte man diesen Punkt jederzeit auch via Zweckverband entsprechend anpassen können. Ebenso die Grösse der SL mit 12 Personen, welche in keinem anderen Spital unserer Grössenordnung so gross ist. Bei so vielen Mitgliedern entsteht erfahrungsgemäss die Gefahr von Missverständnissen. Jeder meint, der andere nehme sich der besprochenen Themen an, usw. Vermutlich haben die Mitglieder der SL zu viel Zeit für solche nicht mehr zeitgemässe Sitzungen oder dann sind sie nicht bereit, sich zeitgemässen Führungsmethoden anzupassen. Ein Hauptanliegen der SL aber ist, dass mit einer AG genügend Kapital für ein neues Bettenhaus beschafft werden kann. Konkret will man bei den Verbandsgemeinden auf diesem Wege noch schnell 30 Mio. Franken abholen. Was mit diesen genau passiert, steht in den Sternen, denn bis heute hat die Bevölkerung keinerlei Informationen, wie das neue Bettenhaus aussehen soll und welche Abteilungen darin untergebracht werden.

Die Spitäler Limmattal, Uster, GZO (Spital Wetzikon), Männedorf und Kantonsspital Zug haben bewiesen, dass das Geld für solche Bauvorhaben auch anderweitig beschafft werden kann. Umso erstaunlicher ist, dass unter anderem der Gemeinderat Affoltern unserem Spital für das neue Bettenhaus einen Kredit von rund 7 Mio. Franken in Aussicht stellt, ohne die Details dieses gewaltigen Bauvorhabens zu kennen. Ich bin nun gespannt, was die Rechnungsprüfungskommissionen (RPK) der Verbandsgemeinden zu den Risiken einer Gemeinnützigen AG – ist im Gesetz nicht vorgesehen – und der Finanzierung eines neuen Bettenhauses für mind. 60 Mio. Franken meinen.

«Fuder» überladen Meine Gespräche mit Gemeindepräsidenten und Gemeinderäten haben ergeben, dass mit der Abstimmung zur neuen Rechtsform und dem gleichzeitigen Kreditantrag für ein neues Bettenhaus das «Fuder» überladen ist. Man wolle sich aber gegenüber den übrigen Gemeinden solidarisch verhalten und der Projektleitung nicht in den Rücken fallen. Das bedeutet, unsere Spitaldelegierten gehen den Weg des geringsten Widerstandes und vertrauen voll der Arbeit von Projektleiter Dr. Thurnherr. Das heisst, eine einzige Person bestimmt zur Zeit über die Zukunft unseres Spitals! Ich bin zuversichtlich, dass die Bevölkerung einer solchen Vorgehensweise nicht zustimmen wird. Was aber passiert, wenn die neue Rechtsform wie auch das neue Bettenhaus von der Bevölkerung abgelehnt werden? Kommt dann das grosse Jammern oder gibt es eine Variante B? Mir stehen die noch wenigen Haare zu Berge, wenn ich daran denke, dass die politischen Spitalverantwortlichen für ein solches Projekt knapp drei Jahre brauchen und dafür inzwischen rund 600 000 Franken ausgegeben haben. Dazu kommt, dass alle anderen Spitäler diese Arbeit schon lange abgeschlossen haben. Eine Anpassung der Zweckverbandstatuten wäre innert 6 Monaten möglich und mit deutlich weniger Kosten verbunden gewesen! Ich hoffe sehr, dass die RPK-Mitglieder mehr «Füdli» haben und verlangen, dass der Abstimmungstermin vom 24. November 2013 verschoben wird, bis sämtliche Auflagen zur neuen Rechtsform vom Gemeindeamt des

Kantons in den Abstimmungsunterlagen berücksichtigt sind. Eine einheitliche Vorgehensweise aller RPK-Mitglieder im Bezirk würde am meisten bewirken. Der Kredit für ein neues Bettenhaus sollte der Bevölkerung erst unterbreitet werden, wenn für Akutspital und Langzeitpflege ein Gesamtkonzept vorliegt. Ich denke dabei unter anderem an die laufenden Gespräche zwischen der Gemeinde Affoltern und den Spitalverantwortlichen bezüglich der späteren Unterbringung der rund 80 Seewadel-Bewohner. Anscheinend sind bereits Ideen vorhanden für ein zusätzliches Gebäude mit 150 Betten für ein Pflegezentrum für den ganzen Bezirk auf einem noch nicht überbauten Grundstück des Spitals. Warum ist es nicht möglich, dass für alle noch offenen Projekte ein Gesamtprojekt (Akutspital/Langzeitpflege) erstellt wird, das alle Bedürfnisse seitens der Bevölkerung abdeckt ? Wenn ich die dauernden Investitionsanträge seitens des Spitals verfolge, bekomme ich immer mehr den Eindruck, dass unsere Spitaldelegierten mit einer gesamtheitlichen Betrachtungsweise überfordert sind. Vermutlich werden viele davon bei den nächsten Wahlen zurücktreten, damit sie keinerlei Verantwortung übernehmen müssen. Die übrigen werden sich in den Verwaltungsrat wählen lassen. Ändern wird sich mit einer AG aber vermutlich nichts. Warten wir mal ab, wie die Gesundheitsdirektion entscheiden wird, wenn der Neubau des Spitals Limmattal steht. Die SP hat auf sachlicher Ebene entschieden, unserer Bevölkerung die Ablehnung der beiden Anträge zu empfehlen. Bei den übrigen Parteien fehlt dieser Mut. Zum Glück stehen bald Neuwahlen an. Die Bevölkerung wird mit den von der Projektleitung ausgearbeiteten Abstimmungsunterlagen überfordert sein. Der Projektleiter nimmt sich leider nicht die Zeit – oder findet es überflüssig – einen Antrag so zu formulieren, dass er für alle verständlich ist. Er muss sich deshalb nicht wundern, wenn die beiden Anträge am 24. November 2013 mit grossem Mehr abgelehnt werden. Schade, dass Projektleiter Dr. Thurnherr alles besser weiss und nicht auf die Anliegen der Bevölkerung eingehen will. Diese will auch über die Variante Zweckverband und nicht nur über die AG abstimmen. Peter Ackermann, Affoltern

«Massaker» im Sihlwald. (Bild zvg.)

IG «Sihlwald für alle» ist nötig! Die mehr als 1000 Unterschriften für die Anliegen der Interessengruppe «Sihlwald für alle», die inzwischen über 300 Mitglieder zählt, sind ein eindeutiges Zeichen, dass nicht nur, wie behauptet wird, «ein paar Biker und Reiter» ihren Unmut über die Entwicklung im Sihlwald kundtun wollen. Bei der Ausarbeitung der Schutzverordnung wurden jene Gruppen ignoriert, die seit Jahrzehnten den Sihlwald als Naherholungsgebiet aufsuchen, sei das zum Wandern, Reiten, Radfahren oder ganz einfach zum Abtauchen in die Natur. Seit man keine Forstwirtschaft mehr betreibt, hat sich das Gebiet kontinuierlich zu einem Naturwald entwickelt. Die genannten Nutzergruppen haben diese Entwicklung in keiner Art und Weise beeinträchtigt. Um das Label Naturerlebnispark zu erlangen, haben der Kanton und die Wildnisparkleitung eine einseitige Schutzverordnung erarbeitet, die nach Korrekturen verlangt, um künftig ein sinnvolles Nebeneinander der Interessengruppen zu ermöglichen. Christian Stauffer, der Geschäftsführer des Wildnisparks höchstselbst, hat nach der Intervention der IG Sihlwald eine Revision in Aussicht gestellt. Sogar in der SVO selber steht, dass diese überarbeitet werden kann, wenn ein öffentliches Interesse vorliegt.

Wald- und Grundstücksbesitzer wurden ignoriert Die Wald- und Grundstückbesitzer entlang des Albisgrates wurden weder angefragt, noch um eine Bewilligung ersucht, als die Grenzen des Parks über ihr Land gezogen wurden. Ein gut frequentierter Verbindungsweg vom Schweikhof auf den Oberalbis wurde auf 500 Meter einfach gekappt und den Reitern, Radfahrern, landund forstwirtschaftlichen Fahrzeugen der Durchgang verwehrt. Ein Übergang für Reiter und Radfahrer über die Schnabellücke fehlt ebenfalls. Weiter wollte die Parkleitung, wiederum ohne Land und Waldbesitzer zu fragen, eine Pufferzone auf der Südseite des Albis einrichten. Eine Studie des Bundesamtes für Wald und Landschaft hat aber aufgezeigt, dass der Gratweg in der heutigen Form keinen negativen Einfluss auf die Kernzone des Sihlwaldes hat. Das würde bedeuten, dass Fussgänger, Radfahrer und Reiter auf den Wegen und Waldstrassen des Sihlwaldes keine Gefahr bedeuten für die Entwicklung des Naturwaldes. Dass die Parkleitung etwa 80 gesunde Laub- und Nadelbäume gewaltsam mit einer Seilwinde umreissen liess, um die Streuboden- und Biristrasse komplett zu sperren, rief kei-

nen einzigen der sogenannten Naturschützer auf den Plan. Kommuniziert wurde dieses Massaker von der Parkleitung natürlich nicht. Wo waren da eigentlich die Initianten und Mitunterzeichner des Dringlichen Postulates, das die dringend notwendige Revision der Schutzverordnung verhindern will? Wo blieb der Aufschrei von Frau Bianchi, die Mountainbiker lieber in die abgelegensten Orte verbannen möchte? Wo derjenige von Vogelschützer Andreas Gürtler? Als Naturliebhaber radle ich lieber im ruhigen schattigen Sihlwald, statt mich der Hektik und den Abgasen auf den Hauptstrassen auszusetzen. Bei den 40 Kilometer Velowegen, die ständig propagiert werden, ist kurioserweise die Autostrasse im Sihltal von Langnau nach Sihlbrugg miteingerechnet. Wie auch die Waldstrassen auf der Seite des Zimmerbergs. Im Sihlwald sind niemals 40 Kilometer vorhanden. Fakt ist, dass die Schutzverordnung übers Ziel hinausschiesst. Und, dass man bei tatsächlichem Einbezug der langjährigen Nutzer eine einvernehmlichere Lösung hätte finden können, die auch dem Label Naturerlebnispark gerecht geworden wäre. Die IG Sihlwald hat so viele Sympathisanten, weil sie als einzige Organisation auf eine Entwicklung aufmerksam macht, die vonseiten Naturschutz eine unheimliche Eigendynamik entwickelt hat. Assistiert vor einer linksgrünen Koalition will man den Sihlwald Stück für Stück als öffentlich zugänglichen Naherholungsraum sperren und in ein Naturmuseum verwandeln. Dass die ganze Geschichte den Steuerzahler Jahr für Jahr obendrein noch etwa sieben Millionen Franken kostet, ist eine andere Geschichte. IG «Sihlwald für alle»: Bruno Heinzer, Präsident anzeige


Gewerbe

Dienstag, 10. September 2013

«Zwei Streife»

Pauken und Trommeln Schweizer Meister

Bruno Hächler kommt mit seinem neuen Album nach Knonau. > Seite 15

Das Schlagzeugensemble Beat’n’Breaks spielt in Hausen. > Seite 17

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Kunstturner Michael Meier holt sich den nationalen Titel im Sprung. > Seite 18

Bewegungskünste und Babymassage

Volvo sechsmal neu entdecken

Neue Kurse im Shindo-Zentrum

Jetzt lässt sich Volvo ganz neu erleben – in Form von sechs neuen Modellen, die alle individuell für die Kundschaft entwickelt wurden. Ein Überblick bietet sich am 14. und 15. September in Ottenbach.

Im Shindo-Zentrum Affoltern werden Akupunkturbehandlungen nach der sanften und wirksamen japanischen ToyohariMethode für Kinder und Erwachsene durchgeführt. In diesem Herbst werden zusätzlich zwei neue Kurse angeboten.

In diesem Kurs lernen die Teilnehmer die alte Kunst der Babymassage. Durch sanfte, einfache Berührungen unterstützen und fördern sie das Wohlbefinden des Babys. Es fühlt sich geborgen und geliebt und gewinnt Vertrauen. Während der Massage entspannt sich das Kind und häufig lassen sich Beschwerden wie Bauchweh oder Schlafprobleme lindern. Da das Immunsystem gleichzeitig gestärkt wird, kann den typischen Erkältungskrankheiten vorgebeugt werden. Man kann die Verbundenheit zum Baby genies-

Jutta Staub, Shiatsu und Craniosacraltherapeutin. (Bild zvg.) sen und es mit Liebe und Zuwendung verwöhnen. Einführungsseminar für Tai Ji und Qi Gong: Infos unter www.shindo.ch.

Velofahrer- und FussgängerErkennung Eine Weltneuheit für die Sicherheit der Mitmenschen: Radar und Kamera erkennen neu nicht nur Fussgänger, sondern erstmals auch Fahrradfahrer.

Reagiert der Fahrer nicht auf die Warnung, wird automatisch eine Notbremsung eingeleitet. Das Bremssystem City Safety verhindert Auffahrunfälle neu bis 50 km/h. Bei einem drohenden Zusammenstoss aktiviert es automatisch die Bremsen, um den Zusammenstoss zu vermeiden oder die Aufprallgeschwindigkeit zu verringern. Die neue Funktion Active High Beam Control macht Fahrten in der Dunkelheit noch sicherer und bequemer.

Den eigenen neuen Volvo entdecken Alle Modelle und vielleicht auch den eigenen neuen Volvo entdecken Interessierte aber am besten persönlich – anlässlich der grossen Herbstausstellung am Wochenende vom 14. und 15. September, am Samstag von 9 bis 18 und am Sonntag von 10 bis 17 Uhr. Albin Herzog und sein Team freuen sich auf Besucher. (pd.) Albin Herzog AG, Jonenstrasse 32, 8913 Ottenbach, Telefon 043 322 66 00, contact@albinherzogag.ch,

Beatrice Egli. (Bild zvg.)

Autogrammstunde mit Beatrice Egli Als besondere Attraktion der Herbstausstellung in der Garage Albin Herzog wird Beatrice Egli, Star der Castig-Show Deutschland sucht den Superstar, am Samstag, 14. September, von 9.30 bis 10.30 Uhr Autogramme geben.

www.albinherzogag.ch.

Babymassage-Kurs in Affoltern am Montag, 15 bis 16 Uhr, fünfmal ab 30. September. Weiterer Kurs in Wettswil am Mittwoch, 18 bis 19 Uhr fünfmal ab 16. Oktober. Anmeldung bei Jutta Staub, IAIM International Association of Infant Massage, Shiatsu- und Craniosacraltherapeutin, Telefon 079 318 22 90 oder E-Mail: jutta.staub@cranioplus.ch. Shindo Zentrum

Schweiz trifft Argentinien Herbstdegustation in der Weinhandlung Maurer, Affoltern

für Alternativmedizin, Zürichstrasse 49, 8910 Affoltern a.A. oder unter www.shindo.ch.

Tinkturen und Salben selber herstellen Kräuterkurs bei Ernestine Astecker Heilkräuter werden seit Urzeiten bei verschiedensten Beschwerden oder auch vorbeugend eingesetzt und unsere Grossmütter wussten um die vielfältigen Wirkungen von wohltuendem und heilsamem Tee, stärkenden Tinkturen, belebendem Kräuterelixier oder lindernder Salbe. Die alten Kräuterkundigen haben ihre Kräuterprodukte selber hergestellt. Heute entdecken Interessierte, dass die Herstellung von eigenen Kräuterprodukten Freude bereitet, deren Anwendung Gesundheit und Wohlbefinden unterstützt und einem die Natur wieder näherbringt. Selber hergestellte Kräuterprodukte sind voll im Trend. Die Fülle des Herbstes schenkt kostbare Kräuter wie Weissdorn, Engelwurz, Ringelblumen, Goldrute. Engelwurztinktur hilft unter anderem bei Verdauungsbeschwerden und ist Balsam für Körper, Seele und Geist. Die Ringelblumensalbe gehört in jede Hausapotheke und wird nicht nur von Hobbysportlern geschätzt. Neben der einheimischen Goldrute besitzen auch die kanadische Goldrute und die Riesengoldrute heilkräftige Wirkungen. Worauf ist bei der Herstellung von Tinkturen zu achten? Was ist der Unterschied zwischen Salbe und Crème? Wie werden duftende Pflanzenwässer

Herbstausstellung der Garage Albin Herzog in Ottenbach

Vom urbanen Volvo XC60 bis zum eleganten Volvo S80 beweisen die neuen Modelle alle mit einer Vielzahl an Innovationen rund um die Kunden und deren persönliche Sicherheit, dass bei Volvo der Mensch im Mittelpunkt steht. Sensus Connected Touch etwa verbindet das Fahrzeug mit dem Internet. Eine Berührung genügt und das optionale 7-Zoll-Display verwandelt sich in einen dynamischen Touchscreen.

Am 15. November beginnt ein neues Einführungsseminar für Tai Ji und Qi Gong. Dieser Abendkurs vermittelt an zehn Freitagen eine grundlegende Einführung in die faszinierende Welt der chinesischen Bewegungskünste. Am 30. September startet der fünfteilige Babymassagekurs mit Jutta Staub.

Mehr als eine liebevolle Berührung

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aus Kräutern auf einfache Weise hergestellt? Der Kräuterkurs am 21. September, unter der fachkundigen Leitung von Ernestine Astecker, bietet die Möglichkeit, Kräuterprodukte selber herzustellen und gibt Antworten zu Ernestine Astecker diesen Fragen. Ein (Bild zvg.) Kurs für alle, die sich neu von diesem Handwerk begeistern lassen oder ihre Kenntnisse vertiefen möchten. Ernestine Astecker, zert. Homöopathin SHS und Apothekerin, führt eine Gesundheitspraxis in Jonen mit Schwerpunkten Pflanzenheilkunde, Homöopathie und Quantenheilung. Sie bildet sich laufend bei verschiedenen Heilkräuterkundigen weiter. Die Kursleiterin freut sich auf interessierte Teilnehmende. Kräuterkurs am Samstag, 21. September, von 10 bis 16 Uhr im Gesundheitshaus Zum Löwen, Obschlagenstrasse 2, Jonen. Kurskosten 140 Franken inkl. Material und Skript. Nähere Infos auch zu weiteren Kräuterkursen und Anmeldung: kontakt@eastecker.ch, www.eastecker.ch, 043 322 86 70.

An der Herbstdegustation vom 13. und 14. September in der Weinhandlung Maurer geht es um die hoch dotierten Weine des Gutes aagne aus Hallau und um argentinische Weine von Alta Vista – diese mit 10% Rabatt. Seit einem Jahr darf die Weinhandlung Maurer die Weine des Gutes aagne im Knonauer Amt anbieten. «aagne Familie Gysel» ist ein innovatives Weingut, gewachsen aus langjähriger Rebbautradition. Schon seit mehreren Generationen pflegt die Familie Gysel neben Ackerbau und Tierhaltung mit Stolz ihre Weinberge zur Traubenproduktion. Die Begeisterung an Rebe und Wein sowie die Motivation, etwas Gutes zu produzieren, war der Grundstein vom «aagne». Die Rebfläche beträgt rund 10 Hektaren. Erich und Irma Gysel initiierten mit ihrem ersten eigenen Wein die Marke aagne. Stefan Gysel Saxer und seine Frau Nadine Saxer führen zusammen mit Markus und Nadja Hallauer diese Idee fort. Im Jahre 2009 wurde Stefan Gysel zum Winzer des Jahres gekürt. An der internationalen Weinprämierung 2013 der Expovina erhielten der Riesling Silvaner, der Sauvignon blanc und der Pinot Noir Spätlese je eine Goldmedaille!

Qualitätsleader in Argentinien Ganz anders präsentiert sich das Weingut Alta Vista aus Argentinien. Weinkritiker Robert Parker bezeichnet das Gut als «Qualitätsleader» im argentinischen Weinbau und zählt es zu den fünf besten Weingütern dieses Landes. Besitzer Patrik d’Aulan und Winemaker Philippe Rolet setzen alles

Thomas Hunziker und Esther Maurer mit Markus Hallauer, dem Betriebsleiter des Weingutes aagne. (Bild zvg.) daran, Weine von höchstmöglicher Qualität zu keltern – allen voran Malbecs. Das Weingut umfasst 209 Hektaren Rebberge. Diese liegen alle zwischen 1040 m und 1100 m über Meer. Der Winemaker bezeichnet Alta Vista als eine Fusion zwischen der französischen und der argentinischen Weinbaukultur. Die französische Seite erkennt man durch das Verheiraten von verschiedenen Rebsorten und Terroirs und natürlich durch das Verwenden von französischen Eichenfässern. Die argentinische Seite zeigt sich durch das Klima, die Bodenbeschaffenheit sowie die Arbeit der Menschen, welche den Wein vom Rebberg bis in die Flasche begleiten. Das breite Angebot der Weinhandlung Maurer umfasst persönlich ausge-

suchte Weine aus der Schweiz, Italien und Spanien, eine kleinere Auswahl aus Österreich, Portugal, Australien, Neuseeland, Südafrika, Argentinien und Chile. Nebst dem traditionellen Sortiment suchen die Inhaber laufend Neuigkeiten und Weine mit optimalem Preis-/Genussverhältnis. Eine grosse Palette Grappe, spezielle Öle, Pastaund Risottozutaten ergänzen das Angebot ideal. Die Weinhandlung Maurer bietet einen umfassenden Beratungsservice an. Die moderaten Preise überraschen. Degustation am Freitag, 13. September, 14 bis 18.30 Uhr und Samstag, 14. September, 10 bis 16 Uhr, Weinhandlung Maurer, Obere Bahnhofstrasse 17, Affoltern. Infos unter Telefon 044 760 09 01 oder 079 358 58 18 und 079 601 99 82.


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Der Apfel fällt nicht weit vom Stamm Rosenkeller wird in jüngere Hände gelegt Edith und Walter Zeier übergeben ihren Rosenkeller in Aristau nun der Tochter Janine, die schon jetzt für die Floristik zuständig war. Es wird kein endgültiger Abschied von Edith und Walter sein. Sie werden auch in Zukunft, mit weniger Präsenzzeiten, anwesend sein. Was vor über 17 Jahren mit einer Ausstellung in der «Gschänkboutik im Stall» begann, endet nun mit der letzten Ausstellung im Rosenkeller von Edith und Walter Zeier. Mit Restaurieren von Antiquitäten, Geschenken und Accessoires fing alles an. Schon damals wurde saisonale Floristik angeboten, die in der Küche unter Mithilfe von Janine kreiert wurde. In all den Jahren weitete sich der Kundenstamm über die ganze Schweiz aus, was sich sicher auch dem zweifachen GardinaSilberaward und den aussergewöhnlichen Kreationen zuschreiben lässt. In den letzten Jahren drängte sich das Wohndesign, mit Holzmöbeln und Objekten, – eine Leidenschaft von Edith Zeier – immer mehr in den Vordergrund und bleibt auch nach der Übernahme durch die Tochter in Ediths Händen.

Von der Mutter zur Tochter Der Rosenkeller wird nun in jüngere Hände übergeben. Was aber nicht heisst, dass man auf das Gewohnte verzichten muss. Janine arbeitet schon seit mehreren Jahren im Rosenkeller. Nach Floristiklehre und Handelsschule fing sie unter den wachsamen Augen von Mutter Edith im Rosenkeller an. Sie bereicherte damals die Floristik mit ihren Ideen ebenso wie mit Engagement. Seit rund drei Jahren ist sie schon alleine für den Floristikbereich samt Personal zuständig. Nun fühlt sie sich bereit für die gesamte Führung des Rosenkellers. «Ich habe viel gelernt», erklärt Janine Zeier. «Aber nun bin ich bereit für die Übernahme des Geschäfts.» Und sie freut sich über die neue Herausforderung. Nicht nur die Jahreszeiten prägen unser Leben. Auch Feste, Rituale oder besondere Ereignisse. Der Rosenkeller

Edith und Walter Zeier mit Tochter Janine Zeier. (Bild zvg.) ist weit über die Kantonsgrenze hinaus bekannt für seine besondere Ideenvielfalt und die aussergewöhnlichen Ausstellungen. So wird auch die letzte Ausstellung von Edith und Walter Zeier – natürlich inklusive Janine und ihrem Team – wieder ein Leckerbissen für Aug und Herz. Seit mehreren Monaten wird auf diese Ausstellung hingearbeitet. Laut Edith Zeier eine Ausstellung, die alles Bisherige übertrifft und die Herzen der Besucher erwärmen soll. Eine Ausstellung zum Abschied von Edith und Walter Zeier, aber auch gleichzeitig eine Ausstellung zur Neueröffnung von Janine.

Vorbereitung für die Ausstellung In gewohnter Rosenkeller-Manier kann man sich auf etwas Spezielles freuen. Die Ausstellung in Aristau wird von Dienstag, 17. September, ab 19 Uhr bis am Sonntag, 22. September, zu besichtigen sein. Ab dem 24. September wird der Herbst im Keller Einzug halten. Und wie gewohnt wird man wieder Gestecke, Herbststräusse und die speziellen Rosen vorfinden. So kann man sich die farbenfrohe Jahreszeit ins Haus holen. Rosenkeller, Floristik & Dekorationen, Bremgartenstrasse 19, 5628 Aristau, Tel. 056 664 64 55 www.rosenkeller.ch.

25 kg leichter und voll neuer Lebensqualität ParaMediForm mit normalen Lebensmitteln Warum haben Sie sich entschieden, mit ParaMediForm abzunehmen? Agnes Odermatt, Kilchberg: Durch eine Kollegin wurde ich aufmerksam, als sie mir einen Prospekt von ParaMediForm Affoltern mitbrachte. Weil ich unter Knieschmerzen litt und dadurch im Alltag eingeschränkt war, bzw. oft Hexenschuss hatte und viel müde war, wusste ich, dass es an der Zeit ist, etwas in meinem Leben zu ändern. Eine Diät kam für mich aber nicht mehr in Frage, da andere Diäten mir langfristig nichts gebracht hatten. Was waren die wichtigsten Faktoren, die Ihnen zum Erfolg verhalfen? Meine Familie unterstützte mich von Anfang an, da es möglich war, die Ernährungsumstellung in den Familienspeiseplan zu integrieren. Die ganzheitliche Beratung war für mich sehr wichtig. Ich lernte dabeizubleiben, es durchzuziehen. Immer mehr kam ich ins Vertrauen, dass wenn ich genügend und das Richtige esse, mein Gewicht konstant runtergeht und ich es auch halten kann. Andererseits konnte ich auch meine ganze Lebensweise reflektieren und mich neu ausrichten, was mir zusätzlich eine neue Lebensqualität gab.

Welches sind die grössten Veränderungen? Sehr schnell stellten wir aufgrund der individuellen Stoffwechselanalyse und regelmässigen Konsultationen fest, welche Lebensmittel mir gut tun und auf welche ich eher reagiere. Heute habe ich ein ganz anderes Lebensgefühl. Ich bin zudem viel leistungsfähiger, ausgeglichener und mit mir selber zufrieden. Seit einiger Zeit habe ich mein Arbeitspensum im Blumenladen von ca. 20 auf 50 % erhöht. Neben meinen Aufgaben als Familienfrau mit einem 10-jährigen Zwillingspaar und einer 11-jährigen Tochter, Haushalt und Garten bin ich schon so überdurchschnittlich ausgefüllt und körperlich beansprucht. Trotzdem blieb ich immer zufrieden und voller Power. Die ganzen Belastungen hat bisher niemand gespürt, wo ich doch früher schnell mal gereizt und teilweise gar überfordert war. Somit kann ich allen ParaMediForm sehr empfehlen, denn alleine hätte ich mein Ziel wohl kaum so leicht erreicht. Ich fühlte mich immer sehr aufgehoben und weiss, dass ich auch über die Abnehmzeit hinaus betreut bin, damit ich mein Gewicht langfristig halten kann. (pd.)


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Veranstaltungen

Dienstag, 10. September 2013

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«Zwei Streife» für guten Zweck «Knonau für Afrika»: Bruno Hächler kommt mit seinem neuen Album

Organistin Maria Mark. (Bild zvg.)

Musik auf der neuen Truhenorgel Am Sonntag, 15. September, findet in der Kirche Stallikon um 17 Uhr ein Orgelkonzert statt. Die Bonstetter Organistin Maria Mark spielt auf der neuen Truhenorgel Musik von Bach, Daquin, Storace, Sweelinck und Thomas. In einem ca. 40-minütigen Konzert, stellt Maria Mark die neue Truhenorgel mit wenigen Worten und viel Musik vor. Sie zieht im wahrsten Sinne des Wortes alle Register und macht damit die verschiedenen Klangfarben hörbar. Sie zeigt mit passenden Stücken, welche Vielseitigkeit in der kleinen Orgel steckt. Maria Mark ist in Andwil (SG) aufgewachsen. Ihre Kindheit war geprägt von einer grossen stilistischen Bandbreite an Musik. Im Gymnasium belegte sie bereits Orgel, Klavier und Gesang und wurde von der St. Galler Pianistin Christa Romer sehr gefördert. An der Musikhochschule Zürich erwarb sie ihr Lehrdiplom Klavier bei Martin Christ 2001 und in der Klasse von Gitti Pirner an der Musikhochschule Winterthur 2004 das Konzertdiplom Klavier. Auf der Orgel bildete sie sich laufend fort bei Janine Lehmann, Stephan Johannes Bleicher und Rudolf Scheidegger. Es folgten Jahre als Chorkorrepetitorin und Begleiterin, Klavierpädagogin, Kammermusikpartnerin, Musical «Die schwarzen Brüder» in Schaffhausen in der Rolle der Elisa und als Organistin. 2011 schloss sie ihre Orgelausbildung bei Andi Jost, Grossmünster mit dem Master Performance Organ mit Auszeichnung ab. Diverse Kammermusikkurse und Liedgestaltung bei Hans Adolfsen/Daniel Fueter während der Ausbildung und weiterführende Meisterkurse bei Monika Henking und Ludger Lohmann waren inspirierende Momente. 2012 folgte ein Solorezital in der Collégiale de Neuchâtel sowie die Zusammenarbeit mit dem ZKC in der Tonhalle und Neumünster-Kirche und Konzerte in der Bullingerkirche. Maria Mark lebt mit ihrer Familie in Bonstetten. Seit 2010 hat sie die Stelle als Organistin an der Bullingerkirche, Zürich, inne.

Erntedank in Aeugst Die Landfrauen von Aeugst und Tal organisieren auch dieses Jahr wieder vieles für den Erntedank-Gottesdienst am Eidgenössischen Bettag, den Pfarrerin Bettina Stephan am Sonntag, 15. September, 10 Uhr, in der Kirche Aeugst halten wird. Auch die 2.-Klass-Kinder, unter der Leitung der Katechetin Marlies Schmidheiny, werden mitwirken. Wer den Erntedank-Gottesdienst mit ausschmücken möchte, ist eingeladen, am Samstag, 14. September – zwischen 18 und 19 Uhr (oder nach Absprache) – Erntegaben jeglicher Art in die Kirche zu bringen. Die Gaben werden als Spende an den Götschihof übergeben, wo sie jeweils mit grosser Freude in Empfang genommen werden. Bei Fragen steht Marina Wallier, Telefon 043 322 87 39, gerne zur Verfügung. Erntedank-Gottesdienst in der ref. Kirche Aeugst, 15. September, 10 Uhr. Anschliessend Apéro, Chilestube.

Er schafft mit seinen Kinderliedern eine eigene Welt aus Skurrilem und Vertrautem, aus Fantasie und Alltäglichem. Auf seiner neuen CD «Zwei Streife» klingt das poppig, neu, übermütig. Noch vor der offiziellen CD-Taufe gibt Bruno Hächler mit seiner Band in Knonau eine Kostprobe. Es ist alles da, was Bruno Hächlers Songs ausmacht: das Augenzwinkern, die fröhlichen Melodien, der Groove in den Texten, der die Worte nur so vom Himmel purzeln lässt. Aber da ist auch etwas Ungewohntes, Leichtes, Stürmisches. Bereits der erste Song, «Ich ha gern …», öffnet das Fenster zur Fantasie. Und so geht das weiter. Das Geheimnis um den CD-Titel ist schnell gelüftet: Der Dachs mit seinen zwei Streifen ist ruhelos unterwegs. Jap, der Hund, dagegen mags gemütlich. Er kommt aus England und trinkt den ganzen Tag Tee. Wunderschön poetisch und still lässt Hächler den Morgen erwachen, bevor es an der Geburtstagsparty so richtig abgeht. «Zwei Streife» rockt und träumt und tanzt – und das am liebsten im

Regen. «Zwei Kinder sind nach einem verregneten Konzert zu mir gekommen und haben mir erzählt, dass ihnen das Tanzen im Regen am besten gefallen habe», sagt Hächler. Er nahm die Idee auf und machte ein Lied daraus: «Tanze, tanze, tanze, ich tanze gern verwäge – tanze, tanze, tanze, und das chasch guet im Räge …» («Tanze, tanze»).

Lustig-poetische Texte Seit 15 Jahren schreibt und singt Bruno Hächler für Kinder, oder besser gesagt für die ganze Familie. Seine erste Kinder-CD, «Pablo», wurde 2001 veröffentlicht. «Bruno Hächler gelingt wie keinem anderen Schweizer die Verbindung von musikalischem Einfallsreichtum und ebenso lustigen wie poetischen Texten», schrieb damals die Coop Zeitung. Inzwischen hat er Hits wie «Pfäfferland» und «Sibe langi Schlange» geschrieben. «Langi Ohre» erhielt 2006 den «Lollipop Award» für die beste Kinder-CD. Und mit dem Album, «Stadtfüchs», schaffte er den Sprung in die Schweizer Hitparade. Zu den Kinderliedern ist Bruno Hächler über die Kinderbücher ge-

Seit 15 Jahren begeistert Bruno Hächler Kinder mit Text und Gesang. (Bild zvg.) kommen. Mehr als ein Dutzend sind es inzwischen. Sie wurden in 13 Sprachen – unter anderem auch Japanisch und Chinesisch – übersetzt und teilweise für Radio und Fernsehen adaptiert. «Ich liebe es, am Computer zu sitzen und mir Geschichten auszudenken», verrät Hächler. Aber natürlich zieht es ihn im nächsten Moment

Inhaltsdiskussion über das Gesundheitswesen Symposium der «Akademie Menschenmedizin» am 20. September Das schweizerische Gesundheitswesen befindet sich in einem grundlegenden Umbruch. Die «Akademie Menschenmedizin» sieht dabei den Patienten immer mehr an den Rand gedrängt und will mit ihrem Symposium «Markt – Mensch – Medizin» eine Inhaltsdiskussion anstossen. Das Schweizer Gesundheitswesen steht seit geraumer Zeit zunehmend stärker unter Kostendruck. Insbesondere Spitäler und Kliniken sind aktuell am stärksten den wirkenden Kräften einer spürbaren Komplexitätszunahme ausgesetzt. Für Annina und Christian Hess ist deutlich, dass die gegenwärtige Entwicklung mit dem politischen Entscheid für einen tiefgreifenden Wandel der Versorgungsstrukturen durch die Einführung der Leistungsfinanzierung einerseits und dem von den Versicherern geförderten

Fachtagung für alle Die Tagung «Markt – Mensch – Medizin» der «Akademie Menschenmedizin» spricht Bürger, Patienten, Professionelle, Politiker sowie Medien gleichermassen an. Sie findet am Freitag, 20. September 2013, im Vortragssaal des Kunsthauses Zürich, Heimplatz 1, statt. Anmeldeformulare können über www.menschenmedizin.ch oder telefonisch (079 279 81 21) geordert werden. Die Teilnahmegebühr beträgt 175 Franken inklusive Pausenerfrischung und Stehlunch; Studierende und andere Personen bei Bedarf bezahlen 75 Franken. Inhaltlich unterstützt wird das Symposium von der Ärztegesellschaft Zürich, der Assoziation Schweiz. Psychotherapeutinnnen/-therapeuten, der Europäischen Gesellschaft für interdisziplinäre Studien und dem Schweizer Berufsverband der Pflegefachfrauen/-männer. Die Organisatoren haben ausdrücklich auf Sponsoring verzichtet.

Laden zum Symposium ein: Annina und Christian Hess. (Bild zvg.) Wettbewerb, der durch die aktuellen Anreize weiterhin verzerrend wirkt, in eine falsche, gefährliche Richtung weist: «Es braucht eine Inhaltsdiskussion. Im Gesundheitswesen liegt diese inzwischen einseitig im monetären Bereich. Wurden früher noch Ressourcen für Patienten bereitgestellt, haben heute Patienten zur Verfügung zu stehen, um Ressourcen zu optimieren.»

Symposium: Grundsatzdiskussionen und Zukunft Die Autoren des bekannten und gerühmten Buches «Menschenmedizin» und ihre Mitbegründer der «Akademie Menschenmedizin» – Stefan Uhlig, Leiter der Psychotherapie am Spital Affoltern, und Stephan Bachmann, Direktor Rehab Basel – sind klar der Meinung, dass Wettbewerb im Gesundheitswesen nur bedingt Platz hat. «Der öffentliche Fokus liegt heute vorwiegend auf den Kosten. Wettbewerb soll Effizienz und Qualität garantieren; die Modelle dazu sind aus Wirtschaft und Industrie abgeleitet. Entsprechend hat sich ein Gesundheitsmarkt entwickelt», stellt der vierköpfige Vorstand der «Akademie Menschenmedizin» fest und ist der Meinung: «Menschenmedizin geht primär vom Menschenbild aus, weshalb sich im Gesundheitswesen die Fragen explizit zuerst um dieses Paradigma drehen sollten.» – Am Freitag, 20. September 2013, führt die

«Akademie Menschenmedizin» deshalb im Vortragssaal des Kunsthauses Zürich das Symposium «Markt – Mensch – Medizin» durch. Zwischen neun bis siebzehn Uhr will sie dabei wichtigen Fragen auf den Grund gehen. Der Vormittag des SymposiumProgramms sieht entsprechend Grundsatzdiskussionen vor: Mathias Binswanger, Ökonom und Dozent der Universität St. Gallen, referiert über den «Denkansatz des Wettbewerbs und sinnlose Aspekte im Gesundheitswesen», während Preisüberwacher Stefan Meierhans den sinnvollen Wettbewerb und die Pauschalisierung im Gesundheitswesen thematisiert. Der Nachmittag steht dann ganz im Zeichen der Zukunft und startet mit den Stimmen des Nachwuchses. Die Pflegefachfrau Maya Karin Arnold und die beiden Assistenzärzte Lea Stocker und Richard Valek sprechen über ihre Visionen vom Gesundheitswesen als System und darüber, was ihnen genügend Motivation gibt, um im Beruf zu bleiben. «Das ist mit Sicherheit die nachhaltigste Dimension am Symposium», sind Annina und Christian Hess überzeugt. Der bekannte Philosoph und Publizist Ludwig Hasler legt dar, warum eine menschengerechte Medizin auch ökonomischer als eine Pauschalierung ist. Im letzten Teil werden Thesen und Forderungen für ein gerechtes und bezahlbares Gesundheitswesen formuliert.

schon wieder auf die Bühne – wie auch am kommenden Samstag, 10 Uhr, in Knonau (vgl. «Anzeiger» vom 6. September). «Knonau für Afrika», Kinderfest am 14. September, 9 bis 18 Uhr, am Stampfi-Platz, Knonau. Konzert mit Bruno Hächler um 10 Uhr. Infos: www.mamadouetbineta.com.

Spiel und Bewegung mit Babys Pekip-Kurs in Zusammenarbeit mit der Elternbildung Region Süd, im MüZe Affoltern, für Eltern mit Kindern zwischen acht Wochen und einem Jahr. Das Prager-Eltern-Kind-Programm (Pekip) begleitet und unterstützt Eltern mit ihren Babys im sensiblen Prozess des Zueinanderfindens. Sinnes-, Spiel- und Bewegungsanregungen stehen im Mittelpunkt und ermöglichen es, das Baby in seinen Entwicklungsphasen bewusst zu erleben und zu begleiten. Der Kurs A findet donnerstags im Familienzentrum Affoltern vom 24. Oktober bis 12. Dezember jeweils von 9.30 bis 11 Uhr statt. Für die Teilnehmenden, die auf eine Kinderhüeti angewiesen sind (sie wird für ältere Geschwister kostenlos angeboten), startet am gleichen Tag um 14 Uhr der Kurs B. Beide Kurse werden von Jutta Häfliger, Sozialpädagogin und PekipGruppenleiterin, geleitet. Mitzubringen sind eine Unterlage fürs Baby, Ersatzwindel und Getränk. Zu den Kursen wird eine Schnupperlektion angeboten, die am Donnerstag, 3. Oktober, von 9.30 bis 11 Uhr, am gleichen Ort stattfindet. Anmeldungen bis 4. Oktober (Kurs) resp. 27. September (Schnupperlektion an MüZe, Kurswesen, Zürichstrasse 136, 8910 Affoltern, Telefon 044 760 21 13 (Freitagvormittag, sonst Anrufbeantworter) oder kurse@mueze-affoltern-am-albis.ch. Weitere Infos und ganzes Kursprogramm unter www.mueze-affoltern-am-albis.ch.

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sport

FCWB setzt einen drauf Fussball 1. Liga Classic: FC Wettswil-Bonstetten – Zug 94 3:0 (1:0) Eine neuere Art von Musik mit Schlaginstrumenten erleben. (Bild zvg.)

Beat’n’Breaks im Amt Das Schlagzeugensemble spielt in Hausen Das Schlagzeugensemble Beat’n’Breaks tritt am kommenden Samstag, 14. September, im Gemeindesaal Weid in Hausen auf. Mit einem Programm, bestehend aus Hits der 80er, beschreitet es neue Wege. Ein Schlagzeugensemble will es mit den Hits von Queen, A-ha, George Michael und Michael Jackson aufnehmen? Wie sollen Perkussionisten mit ihren Pauken und Trommeln denn diese Lieder vertonen? Am 14. September gibt es in Hausen Antworten darauf. Denn Beat’n’Breaks bespielt nicht nur die bekannten Schlaginstrumente wie Trommeln, Schlagzeug, Triangel und Tamburin, sondern kombiniert diese mit vielen Melodie-Instrumenten. Dank Xylofon, Vibrafon und Marimbafon können die Perkussionisten «99 Luftballons» (Nena) steigen lassen, einen grossen «Jump» (Van Halen) machen und versuchen «Forever Young» (Alphaville) zu bleiben. Dank ausgefeilter Arrangements und der Unterstützung von E-Gitarre, E-Bass und eines Synthesizers überträgt sich der Groove dieser Hits auch auf das Publikum.

Zwei Affoltemer aktiv mit dabei Doch Beat’n’Breaks wird auch moderne Nummern mit einigen Show-Einlagen zum Besten geben. In den USA haben sich sogenannte «Novelty-Stücke» entwickelt, welche Alltagsgegenstände wie Geschirr, Plastik-Säcke oder Kartonschachteln als Instrumente verwenden und ganz spannende Effekte erzeugen. Zur Abrundung des Konzertes werden Kleinformationen die Klangfarben der verschiedenen Instrumente ganz klar hörbar machen. Beat’n’Breaks wurde vor rund vier Jahren von fünf begeisterten Perkussionisten gegründet. Das Ensemble hat zwar seinen Probeort im Zürcher Weinland, aber mit Magy und Michel Romang sind auch zwei Affoltemer aktiv mit dabei. Michel ist sogar eines der Gründungsmitglieder und im Vorstand engagiert. Das Ensemble hat es sich zum Ziel gesetzt, seinen Zuhörern die vielseitigen Möglichkeiten eines Schlagzeugensembles zu präsentieren und die bislang eher wenig bekannte perkussive Kunst zu verbreiten. Beat’n’Breaks am Samstag, 14. September, um 19.30 Uhr (Türöffnung 19.00 Uhr) im Gemeindesaal Weid in Hausen.

Hedingen feiert Chilbi vom 20. bis 22. September Wie jedes Jahr findet auch heuer wieder am Wochenende nach dem Bettag die traditionelle Hedinger Dorfchilbi statt. Am Freitag kann man sich im Raclettestübli von den Frauen des Damenturnvereins ein feines Raclette servieren lassen und bei einem Gläschen Weissen auf den kommenden Herbst anstossen. Wem noch nicht nach Käse ist, der kann in der Höckler-Beiz der Hedinger Gugge eine herzhafte Kürbissuppe geniessen. Für die Jungen und Junggebliebenen sind die beiden Chilbibahnen offen, wer es etwas gemütlicher mag, kann auf einen Drink oder zwei in der Bar vorbeischauen.

Mit einer beeindruckenden mannschaftlichen Geschlossenheit und einer taktischen Meisterleistung bezwang der FC Wettswil-Bonstetten am Samstag auch Zug 94 glatt mit 3:0 und landete damit den zweiten Sieg innerhalb 72 Stunden gegen ein Spitzenteam. ................................................... von andreas wyniger Mit Gisi auf der Aussenverteidigerposition und Buchmann im Defensivzentrum ersetzte Trainer Dosch die gesperrten Bonnemain und Popov hervorragend. Mit einem unglaublichen Pressing und enormer Lauf- und Kampfbereitschaft verdiente sich seine Equipe die drei Punkte gegen Zug 94. Die Gäste aus Zug begannen flott, kombinierten fürs Auge sehr schön, aber blieben zumeist ineffizient. Zwar hatten sie nach sechs Minuten die erste richtige Torchance der Partie als Allou Verteidiger Buchmann vernaschte, mit seinem Abschluss jedoch an Goalie Merlo hängen blieb. Den Nachschuss setzte Mani neben das Tor und so blieb es beim 0:0. Weitere Zuger Möglichkeiten gab es kaum, zu gut und aufmerksam stand fortan die Defensive der Ämtler. Genau im richtigen Augenblick schlug der FCWB dann selbst zu. Ein Acosta-Corner fand 120 Sekunden vor der Pause den Kopf Eggmanns, welcher zum 1:0 einnickte.

Klares Chancenplus im zweiten Umgang Nach dem Wechsel änderte sich das Bild kaum. Zug hatte viel Ballbesitz,

liess das Leder gut durch die eigenen Reihen zirkulieren, aber konnte sich nie bis in die Abschlusszone durchsetzen. Anders die Ämtler. Früh wurde der Gegner gestört und mit den erkämpften Bällen sofort eine Offensivaktion angestrebt. So auch nach 55 Minuten, als Eggmann die Kugel abfing und via Acosta Gjergji lanciert wurde, aber dessen Abschluss der starke Zuger Goalie Marinis zum Corner abwehrte. Nur 180 Sekunden später verlängerte Eggmann ein weites Zuspiel von Torhüter Merlo gut mit dem Kopf in den Lauf Gjergjis, welcher den Ball jedoch hinters Tor schoss. Weitere fünf Minuten später eine tolle Ämtler Kombination über mehrere Stationen, aber Eggmanns Abschlussversuch verfehlte das Zuger Gehäuse erneut. In der 67. Minute dann doch das 2:0. Acosta verlängerte einen langen Ball perfekt in den Lauf Eggmanns, der allein gegen Zugs Goalie Marinis loszog, diesen umspielte und trocken einnetzte. Auch in der Folge immer wieder dasselbe Spiel. Die früh störenden Ämtler erkämpfen sich den Ball, lancierten blitzschnell den Konter und kamen zu weiteren gefährlichen Abschlüssen. Aber Acosta (74. Min.), Gjergji (77. Min.) und Günes (83. Min.) scheiterten jeweils am Torhüter oder der Torumrandung.

FCWB-Doppeltorschütze Pierre Eggmann. (Bild Kaspar Köchli) hen, wie engagiert die Ämtler auftraten. Man hat nun gegen die beiden Topfavoriten Rapperswil und Zug sechs Punkte gewonnen. Dass dabei auch ein Torverhältnis von 7:0 erreicht wurde, unterstreicht die tolle Wochenausbeute eindrücklich. Matchtelegramm: FCWB - Zug 94 3:0 (1:0); Stadion Moos, 176 Zuschauer; Tore: 43. Eggmann 1:0, 67. Eggmann 2:0, 87. Acosta 3:0 (Foulpenalty). FCWB: Merlo; Gisi, Buchmann, Ukaj, Balaj; Constancio (65.

Entscheidung durch Elfmeter Drei Minuten vor dem Spielende wird Yann Schlüchter wiederum nach einem schnell gespielten Konter im Gästestrafraum umgerissen. Ohne zu zögern zeigt der Referee auf den ominösen Punkt, von welchem Acosta schliesslich zum 3:0-Endstand trifft. Es machte unheimlich viel Freude zu se-

Dakouri), Y. Schlüchter, Kalyon, Gjergji (87. Yondhen), Acosta; Eggmann (71. Günes). Weitere Resultate: Industrie Turicum - FCWB 2 2:4, Lachen/Altendorf - FCWB 3 4:3, Senioren - Herrliberg-Küsnacht 2:3, Wädenswil - Veteranen 4:1, Jun. Ea - Schlieren 7:0, Jun. Ed - Kosova 3:8, Jun. Db Birmensdorf 1:3, Jun. Cb - Wollishofen 3:8, Veltheim - Jun. Ca (CCJL) 3:1, Thalwil - Jun. Da 4:3, Schwamendingen - Jun. B1 (CCJL) 0:4, Oerlikon/Polizei Jun. A 3:10, Jun. B2 - Schlieren 0:13

FCA: Vier Tore kassiert und drei Punkte liegen gelassen Ohne wirkliche Chancen verliert der FCA im direkten Vergleich gegen die Red Stars auswärts mit 0:4.

Kürbisstand an der Chilbi. (Bild zvg.) Bar, bevor sie sich auf den Heimweg machen.

Marktluft und OL

Sprinter und Klettermaxe

Am Samstag ist der Markt geöffnet. Neben dem obligaten Magenbrot gibt es auch fernöstliche Spezialitäten, Pizza, frischen Most, Kürbisse, alte Bücher und eine grosse Auswahl an Handwerklichem. Für Spiel und Spass sorgen das Gumpischloss des Cevi, das Harrassenstapeln des Musikvereins und natürlich das Ponyreiten. Neu wird in diesem Jahr ein Kinderflohmarkt durchgeführt, an welchem alle Kinder, die möchten, ihre alten Spielsachen verkaufen dürfen. Auch für die Sportbegeisterten gibt es Interessantes: Wer mag, kann seine Fitness und seinen Orientierungssinn am Volks-OL unter Beweis stellen. Wer am Abend dann noch genügend Kondition aufbringen kann, für den ist das Höckler-Zelt die richtige Adresse. Beim Klang der beiden Guggen Vollgashöckler und Säuligugger wird kaum einer stillstehen können. Wenn dann die Lichter der Bahnen langsam erlöschen, ist noch lange nicht Feierabend. Die Einen gönnen sich ein Mitternachtsraclette, die Anderen einen Schlummertrunk in der

Der Sonntag beginnt ab 9 Uhr mit einem Brunch der Landfrauen in der Schachenturnhalle. Um 11 Uhr findet dann die «Chile für die Chliine» statt. Da die Kirche in diesem Jahr Jubiläum feiert, steht auf dem Chilbiplatz eine grosse Überraschung für alle Kinder und Junggebliebenen bereit. Das Frühschoppenkonzert des Musikvereins läutet um 11.30 Uhr den letzten Chilbitag ein und wird sicher auch den übernächtigtsten Schlafwandler aufwecken. Nebst den verschiedenen Attraktionen wird am Sonntag auch der schnellste Hedinger gesucht. Angespornt durch Anfeuerungsrufe rennen die jungen Sportler über die Ziellinie und tragen anschliessend stolz ihre Medaille am Hals. Für die Klettermaxe gilt es nun ernst: Am späten Nachmittag findet der Final im Harassenstapeln statt. Auch Zuschauen lohnt sich – es ist immer wieder unglaublich, wie hoch die Türme werden, bevor sie in sich zusammenkrachen. Gegen Abend kann man das Wochenende dann wieder gemütlich in einer der Festwirtschaften ausklingen lassen.

Bereits der erste Angriff der Red Stars in der 2. Halbzeit führte zum Tor. Es war ein Tor, dem Freund und Feind Respekt zollten. Ein weit geschlagener Ball konnte durch den herauseilenden FCA-Torwart Steiner per Kopfball ausserhalb des Strafraums bis zur Mittellinie geköpft werden. Das Leder landete direkt in den Füssen des gegnerischen Spielmachers, der ohne Skrupel draufhielt und praktisch von der Mittellinie das 0:1 erzielte. Ein sehenswertes, ein schönes Tor. Das erste von weiteren drei, die noch folgen sollten. So richtig ins Spiel kam der FCA nie. Bis auf ein Tor der Ämtler, das wegen Handspiels aberkannt wurde, gab es kaum wirklich gefährliche Torszenen. Eine gute Chance hatte Ammann (28. Minute) aus unbedrängter, halbrechter Position: Der voll durchgezogene Schuss ging über den gegnerischen Kasten. Dass die Ämter sich so schwer taten, lag zum einen am Gegner und zum anderen an dem noch nicht eingespielten FCA-Team. Mit Halilovic, Birrer, Äschlimann, Ammann, Stähli, und Joos kamen gleich sechs junge Spieler zum Einsatz. Die erstgenannten zwei spielten notabene durch. Ausserdem gab es Rochaden auf vielen Positionen und Schlüsselspieler fehlten. Hatte sich im letzten Spiel Antenen C. noch verletzt (Zerrung des hinteren Kreuzbandes), so hinkte Bilic in den letzten 10 Minuten – nach wiederholten Fouls an ihm –

bedenklich. Luchsinger, der in der Innenverteidigung langsam Fuss gefasst hat, fehlte ebenfalls. Sein Partner in der Innenverteidigung, Konate, setzt bereits seit zwei Spielen verletzungsbedingt aus. Folglich fehlten die ganzen Automatismen, die einstudierten Am Einsatz lag es nicht: Joos (li.) hängt sich rein. (Bild zvg.) Spielzüge, die einer Mannschaft die nötige Sicherheit Spieler der Red Stars wehren. Ein mogeben, um darauf aufbauen zu kön- derner Überzahlfussball, den die Stadtnen. Erstaunlich und ungewohnt wa- zürcher praktizierten. Die weiteren Tore gegen die Ämtren die vielen Rückpässe zu Torwart Steiner und die Fehlpässe der Blauen. ler fielen in der 68. Minute durch FoulEntweder wurde der Pass direkt dem elfmeter, in der 76. Minute konnte der Gegenspieler in die Füsse gespielt oder Red-Star-Stürmer nach Freistoss im er war zu steil, ging ins Aus oder «ver- Fallen einköpfen und das 0:4 war eine hungerte» unterwegs. Einen kapitalen herrliche Ballstafette in der 90. MinuFehler, der glücklicherweise nicht te, der die Ämtler nur noch resigniert zum Tor führte, erlaubte sich Shala als hinterherschauen konnten. Nun hat das Trainergespann Fililetzter Mann: Den Pass in die Füsse des Gegners konnte Steiner parieren. povic/Correia/Kaufmann neun Tage Am Platz kann es nicht gelegen ha- Zeit, bis zum nächsten Spiel, das Team ben, dass das Zusammenspiel so harz- auf den kommenden Gegner einzute. Es war bester Fussballrasen bei ide- stimmen. Am kommenden Wochenenalen Bedingungen: bewölkter Himmel de ist für die 1. Mannschaft spielfrei. Das nächste Spiel ist am Dienstag, 17. und angenehme 19 Grad. Betrachtet man nun das Spiel der September, gegen FC Srbija. Anstoss Gegner, wird klar, warum der FCA ist im heimischen Moos um 20 Uhr. sich so schwer tat: Zum einen griffen die Red Stars immer wieder früh an. Telegramm: Mannschaft: Steiner, Bala I., Shala, Zum anderen, wenn die Ämtler in die Good (70’ Joos), Bala II.; Ammann (74’ Aeschligegnerische Hälfte vordrangen, muss- mann), Ismajlaj L., Bilic, Halilovic, Birrer, Kaufmann te der ballführende Spieler sich im- (76’ Stähli). Ersatz: Meyer, Lüthi, Stähli, Aeschlimer wieder gegen zwei oder mehrere mann, Joos


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Sport

Dienstag, 10. September 2013

Schweizer Meister beim Sprung Der Obfelder Kunstturner Michael Meier triumphiert an den nationalen Titelkämpfen in Montreux Am vergangenen Wochenende fanden in Montreux die Schweizer Meisterschaften der Elite statt. Dabei gewann Michael Meier beim Sprung die Goldmedaille. Am Barren und im Mehrkampf schaffte er den 4. Platz. Der Mehrkampf vom Samstag begann mit vielen Stürzen. Dabei traf es auch Favoriten. Michael hingegen gelang die Startübung am Boden ausgezeichnet. Mit 14.40 Punkten erreichte er an diesem Gerät die Bestnote. Man sah es ihm geradezu an, wie ihm ein Stein vom Herzen viel, dass ihm die sehr schwierige Übung mit der auch international beachtlichen Ausgangsnote von 16,40 Punkten ohne Sturz gelungen war. Beim zweiten Gerät erwischte es aber auch ihn. Das Pferd bockte einmal mehr. Ein Fehlgriff und schon lag er am Boden. Zum Glück ohne Verletzung, sodass er die Übung doch noch fertigturnen konnte. Trotz dieses ärgerlichen Missgeschicks gelangen ihm die folgenden Übungen gut, ja beim Sprung sogar sehr gut. Mit hervorragenden 15.20

Punkten schaffte er die Tageshöchstnote. Schlussendlich reichte es ihm im Mehrkampf mit 83.50 Punkten zum ausgezeichneten vierten Platz und an drei Geräten zur Teilnahme an den Einzelfinals vom Sonntag.

Zwei Stürze im Bodenfinal Der Start im Bodenfinal gelang ihm am Sonntagvormittag gar nicht nach Wunsch. Als Mitfavorit gestartet, musste er zwei Stürze in Kauf nehmen und weg war die erhoffte Medaille. Nun galt es, diese Enttäuschung möglichst schnell wegzustecken und sich auf den Sprungfinal vom Nachmittag zu konzentrieren. Keine einfache Sache, denn auch an diesem Gerät war er Mitfavorit. Im Gegensatz zum Boden gelangen ihm die beiden verlangten Sprünge aber hervorragend. Mit 14.80 Punkten, dem Durchschnitt aus beiden Sprüngen, legte er eine Supernote vor, welche kein anderer Turner mehr erreichen sollte. Damit stand Michael zum ersten Mal bei der Elite auf dem höchsten Podest. Unmittelbar nach diesem Erfolgserlebnis hiess es, sich auf den Barren

Strahlender Schweizer Meister: Michael Meier (Mitte) mit Marco Walter (links) und Manuel Kast. (Bild zvg.) zu konzentrieren, denn dieser Final wurde gleichzeitig mit demjenigen am

Sprung durchgeführt. Michael bestand auch diese Drucksituation und been-

dete mit dem vierten Rang ein gelungenes Wochenende.

Ein sportliches Ereignis bei sommerlichen Temperaturen Bezirksschiessen auf den Schiessanlagen «Oberalbisstrasse» in Hausen (25/50 m) und «Joner Goom», Ottenbach Gegen 320 Personen nahmen am diesjährigen Bezirksschiessen teil. Die idealen Bedingungen sorgten für eine hohe Trefferquote. Die Kurzdistanz-Sieger heissen Viktor Odermatt (25 m) und Gilbert Moraz (50 m), bei den Gewehrschützen setzte sich Martin Landis durch. Der diesjährige Bezirkswettkampf fand am Samstag, 24. August, sowie am Wochenende vom 31. August und 1. September statt. Unter der Leitung des Präsidenten Bruno Peier absolvierten die Gewehrschützen ihr Programm auf dem Stand «Joner Goom» in Ottenbach. 255 Teilnehmende, was gegenüber dem Vorjahr eine kleine Minderbeteiligung von 8 Schützen entspricht, waren an diesem Wettkampf dabei. Etwas enttäuschend ist, dass sechs Vereine aus dem Bezirk Affoltern das Minimum an Pflichtresultaten nicht erreichten und somit in der Sektionsrangliste auch nicht gewertet werden konnten. Mit sehr guten 98 Punkten (Max. 100 Punkte) steht Martin Landis (FSV Wettswil) zuoberst auf der Rangliste. Zwei weitere Schützen erreichten mit dem Standardgewehr 97 Punkte. Ebenfalls 97 Punkte erreichte Jolanda Meier (FS Buttwil-Geltwil) mit dem Stgw. 90. Weitere Höchstresultate erreichten: Ruedi Keller (FSV Wettswil), 95 Punkte mit dem Karabiner, und Markus Hasler (FSV Bonstetten), 92 Punkte mit dem Stgw. 57/03. Die PRSV Hausen, unter der Leitung von Josef Pfiffner mit seinen Helfern, organisierte das diesjährige Bezirksschiessen auf der Kurzdistanz. Es beteiligten sich auf der 50-m-Distanz 26 Schützinnen und Schützen und auf der 25-m-Distanz 34 Schützinnen und Schützen. Die Gesamtkranzquote der 50-m-Distanz beträgt 53,800 %, und die Gesamtkranzquote der 25-m-Distanz beträgt 55.900 %. Gegenüber dem letzten Jahr ist eine kleine Minderbeteiligung von sieben Schützen zu verzeichnen. Bei der Distanz 25 m schwang mit 148 Punkten Viktor Odermatt obenauf, gefolgt von Gilbert Moraz mit 147 Punkten und Paul Stutz mit ebenfalls 147 Punkten. Bei der Distanz 50 m gelang Gilbert Moraz die

Führung mit 95 Punkten. Auf den nachfolgenden Plätzen erreichten Philippe Läng 95 Punkte und Alfred Huber 94 Punkte. Auf beiden Schiessplätzen wurde kein Zwischenfall verzeichnet, was darauf hinweist, dass die Schützinnen und Schützen sich ihrer Verantwortung im Umgang mit ihrem Sportgerät voll bewusst sind. Ebenfalls sind hier auch keine teuren Sicherheitsmassnahmen nötig, wie das leider mancherorts bei grösseren Anlässen bereits üblich ist.

ter Keller, PSG Affoltern. 85: Bruno Hehli, PSG Affol-

ägeri SG; Werner Wider, Obfelden-Maschwanden SV;

Schweizer, Benzenschwil FS; Pascal Spillmann, Hau-

tern; Peter Schoch, PSG Affoltern. 84: Markus Furrer,

Louis Habicht, Ottenbach FSV; Markus Brugger, Rif-

sen SG; Jakob Spillmann, Hedingen SV; Vincent

PRSV Hausen; Matthias Wildhaber, PSG Affoltern. 82:

ferswil FSV; Urs Bereuter, Wettswil FSV; Verena Stei-

Maag, Oberengstringen FSV; Bettina Peier, Ottenbach

Josef Wyss, PSG Affoltern. 81: Wilhelm Binzegger,

ner, Zwillikon SG; Heinz Störi, Zwillikon SG. 88: Hans

FSV; Alois Zimmermann, Unterägeri SG; Roland Blig-

PRSV Hausen. 80: Alfred Funk, PRSV Hausen. 65:

Pfister, Aeugst SG; Marco Pianezzi, Aeugst SG; Odette

gensdorfer, Wettswil FSV; Alfred Baur, Zwillikon SG.

Walter Häfeli, PRSV Hausen.

Wyss, Affoltern SV; Roland Meier, Benzenschwil FS;

81: Hans Spinner, Aeugst SG; Bernhard Leva, Bon-

Paul Späni, Benzenschwil FS; Guido Furrer, Bettwil

stetten FSV; Philipp Moser, Bünzen SG; Damian Ha-

Sektionsrangliste 300 m:

FS; Erwin Küng, Buttwil-Geltwil FS; Hanspeter Kern,

begger, Hausen SG; Ursula, Spillmann Hedingen SV;

1. 89.914: Feldschützenverein Wettswil, 2. 89.381:

Dachlissen-Mettmenstetten SV; Josef Schöpfer, Em-

Beda Rütimann, Jonen SG; Alfred Schilter, Jonen SG;

Schützengesellschaft Jonen, 3. 89.198: Feldschüt-

men SG; Peter Schörg, Hallwil SG; Hansueli Fischer,

Willi Dubach, Remetschwil SG; Hans Ulrich Litscher,

zenverein Ottenbach, 4. 87.942: Feldschützenge-

Jonen SG; Ernst Wicki, Jonen SG; Hans Töngi, Künten

Unterengstringen SG. 80: Gody Plankensteiner, Af-

sellschaft Zwillikon, 5. 87.492: Schützenverein Affol-

FS; Guido Brumann, Oberlunkhofen FSG; Erwin Ilg,

foltern SV; Werner Lüchinger, Bonstetten FSV; Walter

tern, 6. 87.428: Feldschützen Bettwil, 7. 85.300:

Stallikon FSV; Anton Hauser, Wettswil FSV. 87: Danie-

Nietlispach, Dachlissen-Mettmenstetten SV; Alois

Schützengesellschaft Aeugst , 8. 83.200: Schützen-

la Keller, Affoltern SV; Hugo Nietlispach, Benzen-

Zemp, Dachlissen-Mettmenstetten SV; Ruedi Wyler,

verein Hedingen, 9. 81.162: Schützenverein Dach-

schwil FS; Hans Frey, Buttwil-Geltwil FS; Jakob Haus-

Hedingen SV; Josef Fischer, Merenschwand SV; Martin

lissen-Mettmenstetten, 10. 80.100: Schützengesell-

mann, Buttwil-Geltwil FS; Urs Hagmann, Dachlis-

Nietlispach, Merenschwand SV; Erwin Gasser, Stalli-

schaft Hausen.

sen-Mettmenstetten SV; Bruno Huber, Jonen SG; Ar-

kon FSV. 79: Werner Hofmann, Aeugst SG; Josef Wyss,

thur Rütimann, Jonen SG; Roland Meier, Künten FS;

Affoltern SV; Primus Kaiser, Bonstetten FSV; Marius

Einzelrangliste 300 m:

Stephan Städelin, Merenschwand SV; Bruno Niede-

Bachmann, Dachlissen-Mettmenstetten SV; Arnold

98: Martin Landis, Wettswil FSV. 97: Jolanda Meier,

rer, Oberengstringen FSV; Paul Zwicky, Obfelden-

Meier, Hausen SG; David Vogelsanger, Kappel FSV;

Einzelrangliste 25 m:

Buttwil-Geltwil FS; Walter Grimmer, Knonau FSV; Gi-

Maschwanden SV; Christian Kohler, Ottenbach FSV;

Adolf Bichsel, Knonau FSV; Theres Weber, Künten FS;

148: Viktor Odermatt, PSV Mettmenstetten. 147: Gil-

on Kuster, Obfelden-Maschwanden SV. 96: Christian

Josef Wengert, Rottenschwil-Werd FS; Jürg Commi-

Esther Weibel, Künten FS; Otto Käppeli, Meren-

bert Moraz, PSG Affoltern; Paul Stutz, PSG Affoltern.

Bühler, Jonen SG; Heinz Hug, Ottenbach FSV; Heinz

not, Wettswil FSV; Moritz Fankhauser, Zwillikon SG;

schwand SV; Gian Zgraggen, Ottenbach FSV; Marcel

144: Daniel Maurer, FSV Wettswil. 142: Peter Stucki,

Meili, Wettswil FSV. 95: Alwin Bosshard, Bünzen SG;

Arthur Frey, Zwillikon SG; Christian Nyfeler, Zwillikon

Rohner, Wettswil FSV. 78: Christian Röthlisberger,

PSG Affoltern; Peter Schoch, PSG Affoltern. 140: Su-

Hansueli Minder, Hausen SG; Pirmin Käppeli, Meren-

SG; Albert Schneebeli, Zwillikon SG. 86: Evelyne Jo-

Aeugst SG; Michael Spahr, Aeugst SG; Walter Husner,

sanna Bolinger, PSV Mettmenstetten; Werner Schlat-

schwand SV; Herbert Fankhauser, Wettswil FSV; Ruedi

ho, Bettwil FS; Jane Schöpperle, Bonstetten FSV;

Affoltern SV; Hans Jenni, Affoltern SV; Alex Furrer,

ter, PSG Affoltern; Odette Wyss, PSG Affoltern. 139:

Keller, Wettswil FSV; Thomas Leuenberger, Wettswil

Marlies Trolio, Bonstetten FSV; Markus Tschan, Dach-

Bettwil FS; Alois Meier, Bettwil FS; Andreas Glättli,

Kurt Spillmann, PSG Affoltern. 138: Josef Rogenmo-

FSV; Dieter Rothacher, Wettswil FSV. 94: Peter Klaus-

lissen-Mettmenstetten SV; Ruedi Meili, Hedingen SV;

Bonstetten FSV; Christian Hosig, Obfelden-Masch-

ser, PSG Affoltern; Matthias Wildhaber, PSG Affoltern.

ner, Benzenschwil FS; Sascha Kaiser, Bonstetten FSV;

Hans Wetli, Hedingen SV; Marianne Eberli, Jonen SG;

wanden SV; René Zimmermann, Obfelden-Masch-

137: Reto Bernhard, PRS Bonstetten. 136: Walter

Urs Frey, Bünzen SG; Manuela Tozzo, Jonen SG; An-

Hans Urmi, Knonau FSV; Karl Weber, Künten FS; Fredy

wanden SV; Werner Baur, Zwillikon SG. 77: Hans

Häfeli, PRSV Hausen. 135: Fritz Suter, PSG Affol-

dreas Tozzo, Jonen SG; Peter Zürcher, Knonau FSV;

Eugster, Langnau SG; Peter Nyfeler, Ottenbach FSV;

Berli, Affoltern SV; Bruno Hehli, Affoltern SV; Hansjörg

tern.133: Evelyne Schwerzmann, PRSV Hausen. 132:

Robert Stirnimann, Merenschwand SV; Alfred Häfli-

Bruno Peier, Ottenbach FSV; Thomas Wirz, Zwillikon

Liengme, Benzenschwil FS; Willi Stooss, Dachlissen-

Elisabeth Hauser, FSV Wettswil; Josef Pfiffner, PRSV

ger, Ottenbach FSV; Albert Suter, Zwillikon SG. 93:

SG. 85: Gerhard Baumann, Affoltern SV; Bruno

Mettmenstetten SV; Alice Schenkel, Knonau FSV;

Hausen; Josef Wyss, PSG Affoltern; Bruno Hehli, PSG

Kurt Scherrer, Bettwil FS; Nadia Gürber, Buttwil-

Schneiter, Affoltern SV; Heinrich Joho, Bettwil FS; Sa-

Hansruedi Guhl, Zwillikon SG. 76: Jakob Bähni, Kün-

Affoltern.. 131: Ingrid Cianci, PRSV Hausen. 127: Jo-

Geltwil FS; Martin Arnold, Kappel FSV. 92: Daniel

rah Joho, Bettwil FS; Rudolf Wegmann, Bonstetten

ten FS; Fredy Künzi, Obfelden-Maschwanden SV;

sias Läng, PRSV Hausen; Alfred Baur, PSG Affoltern..

Spahr, Aeugst SG; Walter Schwab, Beinwil (Freiamt)

FSV; Kurt Wolfer, Dägerlen SV; Armin Häcki, Hausen

Werner Imhof, Zwillikon SG. 75: Susanna Meier,

126: Rudolf Solinger, PRSV Hausen; Philippe Läng,

SG; Markus Hasler, Bonstetten FSV; Anita Gürber,

SG; Peter Züger, Hedingen SV; Patricia Bühler, Jonen

Bettwil FS; Ueli Künzi, Dachlissen-Mettmenstetten

PRSV Hausen. 125: Anton Hauser, FSV Wettswil; Ul-

Buttwil-Geltwil FS; Heinz Gamper, Hedingen SV; Ja-

SG; Fredy Gallmann, Kappel FSV; Walter Meier, Ober-

SV; Silvio Bächli, Ottenbach FSV; Werner Steiner,

rich Bächtold, PSG Affoltern. 117: Hansruedi Billeter,

kob Schenkel, Knonau FSV; Esther Wider, Obfelden-

engstringen FSV; Roland Brunner, Ottenbach FSV; Joël

Zwillikon SG. 74: Rolf Müller, Affoltern SV; Rudolf So-

PRSV Hausen. 108: Alfred Funk, PRSV Hausen; Albert

Maschwanden SV; Josef Wigger, Root SG. 91: Peter

Brunner, Ottenbach FSV; Franz Schöpfer, Unterengs-

linger, Dachlissen-Mettmenstetten SV; Edith Schoch,

Suter, PSG Affoltern. 99: Werner Steiner, PSG Affol-

Frei, Aeugst SG; Hans Bachmann, Affoltern SV; Fritz

tringen SG; René Ippel, Wettswil FSV; Urs Kamm,

Hedingen SV; Philipp Hübscher, Oberlunkhofen FSG;

tern. 98: Gion Kuster, PRSV Hausen. 80: Detlef Trylla,

Suter, Affoltern SV; Hans Breitenstein, Bettwil FS;

Wettswil FSV; Karin Seeger, Wettswil FSV; Patrick

Luca Niederer, Ottenbach FSV; Frank Röthlisberger,

PRSV Hausen. 66: Kurt Tellenbach, PRSV Hausen.

Claudio Lingua, Jonen SG; Alfons Rütimann, Jonen

Genkinger, Zwillikon SG. 84: Alfred Koller, Affoltern

Ottenbach FSV; Melanie Schmidt, Ottenbach FSV. 73:

SG; Hans Kern, Knonau FSV; Werner Burkart, Meren-

Sektionsrangliste 50 m:

SV; Ulrich Weiss, Affoltern SV; Rico Spirig, Bettwil FS;

Roger Walder, Aeugst SG; Samuel Burkhalter, Ben-

schwand SV; Ernst Schmid, Merenschwand SV; Marcel

Bruno Künzli, Bonstetten FSV; Markus Notter, Bünzen

zenschwil FS. 72: Florian Hitz, Hausen SG; Margreth

1. 91.867: PSG Affoltern, 2. 82.000: PRSV Hausen.

Brumann, Oberlunkhofen FSG; Christian Schurten-

SG; Kurt Tellenbach, Obfelden-Maschwanden SV; An-

Häusermann, Oberengstringen FSV. 71: Bernhard

berger, Ottenbach FSV; Urs Troxler, Unterengstringen

Einzelrangliste 50 m:

dré Ghinolfi, Ottenbach FSV; Reto Bernhard, Stallikon

Frieden, Bünzen SG; Antoine Pacheco, Dachlissen-

SG; Stefan Obschlager, Zwillikon SG. 90: Fritz Aeschli-

FSV; Arthur Stutz, Stallikon FSV; Daniel Kurmann,

Mettmenstetten SV; Herbert Bühler, Jonen SG; Josef

95: Philippe Läng, PRSV Hausen; Gilbert Moraz, PSG

mann, Affoltern SV; Andreas Schneiter, Affoltern SV;

Zwillikon SG; Hans Kurmann, Zwillikon SG. 83: Erwin

Nietlispach, Rifferswil FSV. 70: Jerome Rothert,

Affoltern. 94: Alfred Huber, PSG Affoltern; Josef Ro-

Albin Räber, Benzenschwil FS; Oskar Marti, Bettwil

Böhler, Aeugst SG; Theo Furrer, Bettwil FS; Jacqueline

Dachlissen-Mettmenstetten SV; Eliane Baer, Hausen

genmoser, PSG Affoltern. 93: Daniel Maurer, FSV

FS; Rolf, Wetzstein Buttwil-Geltwil FS; Ivo Kanig,

Reist, Bettwil FS; Peter von Däniken, Bettwil FS;

SG. 69: Samuel Burkhardt, Affoltern SV. 68: Fritz Ber-

Wettswil. 92: Viktor Odermatt, PSV Mettmenstetten.

Bünzen SG; Adrian Bühler, Jonen SG; Ueli Hug, Ot-

Frank Landis, Dachlissen-Mettmenstetten SV; Felix

ger, Knonau FSV; Franz Hagenbuch, Oberlunkhofen

91: Renzo Mühlebach, PRS Bonstetten; Kurt Spill-

tenbach FSV; Martin Kohler, Ottenbach FSV. 89: Nico-

Baer, Hausen SG; Alois Fisler, Hedingen SV; Marianne

FSG. 67: Edmond E. Bürgi, Rottenschwil-Werd FS.

mann, PSG Affoltern. 89: Arthur Urech, PSG Affoltern;

la Bregenzer, Aeugst SG; Hans Marti, Affoltern SV; Urs

Wetli, Hedingen SV; Theo Bühler, Jonen SG; Doris

65: Hans Gerber, Hausen SG. 63: Markus Burkhard,

Paul Stutz, PSG Affoltern; Odette Wyss, PSG Affoltern ;

Räber, Benzenschwil FS; Rudolf Weibel, Benzen-

Häusermann, Oberengstringen FSV; Dominic Studer,

Dachlissen-Mettmenstetten SV. 62: Patrick Bächli,

Celine Frei, SG der Stadt Zürich. 88: Peter Utzinger,

schwil FS; Ruedi Brunner, Bettwil FS; Bruno Christen,

Oberengstringen FSV; Thomas Kohler, Ottenbach FSV;

Ottenbach FSV. 59: Alfred Buchschacher, Zwillikon

PSG Affoltern. 87: Michaela Huber, PRSV Hausen; Su-

Bettwil FS; Benedikt Meier, Buttwil-Geltwil FS; Do-

Konrad Vogt, Ottenbach FSV; Josef Krauer, Sins SG;

SG. 58: Jan, Burkhardt Affoltern SV; Ferdinand Geiss-

sanna Bolinger, PSV Mettmenstetten. 86: Daniel

minic Gerber, Hausen SG; Albert Bürgisser, Jonen SG;

Hansruedi Rosenberger, Wettswil FSV; Peter Frutiger,

bühler, Dachlissen SV. 52: Anton Vögele, Ottenbach

Liechti, PSG Affoltern; Peter Stucki, PSG Affoltern; Pe-

Max Käppeli, Merenschwand SV; Josef Merz, Ober-

Zwillikon SG. 82: André Bircher, Aeugst SG; Ulrich

FSV. 49: Peter Breitenmoser, Aeugst SG.

BSVA SM 300 m, B. Künzli

Sektionsrangliste 25 m: 1. 144.365: PSG Affoltern, 2. 132.816: PRSV Hausen.


Sport

Dienstag, 10. September 2013

19

Elegantes Gespann, dem nach mangelndem Training noch die Routine abgeht: Hans-Heiri Weiss nahe an den Zuschauern auf dem Parcours. (Bilder Werner Schneiter)

Fahrerisches Geschick und Eleganz Elisabeth Berweger lieferte beim 3. nationalen Fahrturnier in Zwillikon das beste Ämtler Ergebnis Elisabeth Berweger aus Uerzlikon sorgte beim 3. nationalen Fahrturnier in Zwillikon bei den Zweispännern mit Platz drei für das beste Ämtler Ergebnis. HansHeiri Weiss fehlte bei den Vierspännern nach berufsbedingt mangelndem Training die Routine.

den Vierspännern Ex-Weltmeister Werner Ulrich mit neuen Pferden erst wieder aufbauen muss.

Gespann Weiss mit Potenzial

................................................... von werner schneiter Rund 90 Gespanne traten auf dem Areal der Familie Obschlager in Zwillikon am Samstag und Sonntag in sechs Kategorien an. Der Wettkampf begann für alle mit einer Dressurprüfung, bei der die Richter auf Freiheit und Regelmässigkeit der Gänge, auf Harmonie und Leichtigkeit der Bewegungen achten – aber auch auf Schwung und korrekte Stellung der Pferde in der Bewegung. Bei den Fahrern wird auf Fahrstil, Exaktheit und auf die allgemeine Beherrschung des Gespanns geachtet. 10 Punkte bilden das Maximum, ein Nuller heisst: nicht ausgeführt. Der Dressur folgt der Hindernisparcours, der von den Zuschauern stärker beachtet wird, weil er ein gewisses Spektakel bietet. 20 Hindernisse in Form von sogenannten «Töggeln» gilt es zu bewältigen, ohne dass das Bällchen vom «Töggel» fällt. Ansonsten drohen Strafpunkte – ebenso, wenn die vorgegebene Zeit überschritten wird. Jurypräsident René Staub lobte den vom der Fahrgruppe des Kavallerievereins Affoltern gebauten Parcours als gut und anspruchsvoll. Gut, weil er für die Pferde und nicht in erster Linie für die Fahrer gebaut wurde – mit Wendungen, aber mit genügend Platz zum Kehren. «Nicht das Pferd, sondern der Fahrer muss studieren, wie er durch den Parcours kommt», sagt Staub, der auch am Niveau gefallen fand. «Ziemlich hoch» sei dieses, lobte er und strich dabei Einspänner-Sieger Leonhard Risch hervor: «Der hat sich schon an Weltmeisterschaften bewährt.» Auf internationalem Niveau wirds für die Schweizer aber schwieriger, weil der Nachwuchs fehlt und bei

Lieferte mit Lucky und Lambrusco vom Weidhof das beste Ämtler Ergebnis: Elisabeth Berweger aus Uerzlikon.

Und das will nun auch Hans-Heiri Weiss aus Mettmenstetten, der bei den Vierspännern «nur» Platz vier belegte. Der Grund ist klar: Aus geschäftlichen Gründen (Umzug) musste er das Training dieses Jahr stark reduzieren. Mangelndes Training reduziert auch die Routine. «Die Pferde sind aber gut gegangen», fügt er an. In Zwillikon hat Weiss 2013 sein drittes Turnier bestritten. Im nächsten Jahr will er wieder international starten. Jurypräsident Staub sieht bei Weiss und seinen Pferden Bernando, Bertus, Coenraad und Tarzan viel Potenzial und spricht von einem eleganten Gespann. «Wenn er gezielt trainiert, traue ich ihm Spitzenplätze zu.» Elisabeth Berweger, eine routinierte Fahrerin aus Uerzlikon, lieferte in Zwillikon mit Platz drei bei den Zweispännern das beste Ämtler Ergebnis. «Ich bin vor allem mit der Dressur zufrieden», sagte sie nach ihren Hindernisläufen, die sie im Regen absolvieren musste. Erwähnenswert auch der vierte Platz von Carole Streich aus Maschwanden in der Prüfung «Ponys gemischt». Das Hindernisfahren gelang ihr besonders gut.

Ranglistenauszug Vierspänner: 1. René Heiniger, Lohn-Ammannsegg, 2. Marlis Reifer-Sax, Fehraltorf, 3. Martin Wagner, Niederteufen. 4. Hans-Heiri Weiss, Mettmenstetten. Zweispänner M/S: 1. Brigitte Spörri, Agasul, 2. Daniel Wüthrich, Trimstein, 3. Elisabeth Berweger, Uerzlikon, 10. Hans-Heiri Weiss, Mettmenstetten. Zweispänner L: Veronika Boss, Stans, 2. Elisabeth Frei, Oberbipp, 3. Jonas Jutzi, Aeschau. Einspänner M/S: Leonhard Risch, Salvenach, 2. Charlotte Vogel, Niederbipp, 3. Urs Bernhard, Rüdtlingen. Einspänner L: 1. und 2. Martin Kipfer, Oberfrittenbach, 3. HansRuedi Siegrist, Beinwil. 8. Heinz Kellenberger, Hausen. Pony gemischt L/M/S: 1. Melanie Miesch, Nussbaumen, 2. Christof König, Unterstammheim, 3. Tamara Wülser, Goldwil, 4. Carole Streich, Maschwan-

René Heiniger mit Tandem – Sieger in der Vierspännerkategorie.

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