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Weiss Medien AG I Obere Bahnhofstrasse 5 I 8910 Affoltern am Albis I Telefon 058 200 5700 I Telefax 058 200 5701 I www.weissmedien.ch I Auflage 23 913 I AZ 8910 Affoltern a. A.

aus dem bezirk affoltern I Nr. 61 I 168. Jahrgang I Freitag, 8. August 2014

Keine Gebühren

Töff-Leidenschaft

Ausnahmeregelung für Solar-/Fotovoltaikanlagen in Mettmenstetten. > Seite 3

Zum Hinschied von Ernst Baltisberger aus Affoltern, auch «Gotthard-Balti» genannt. > Seite 5

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Gelebte Solidarität In Obfelden fand das neunte Rumänienfest statt – 9000 Franken kamen zusammen. > Seite 7

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Kontrastprogramm Sommerserie: Martin Platter erlebte in Kambodscha einen erholsamen Kulturschock. > Seite 8

Konstante Zahl an Leerwohnungen im Bezirk

Leerwohnungsziffer im Säuliamt knapp ein Prozent Im Bezirk Affoltern beträgt die Leerwohnungsziffer 0,97 Prozent. Am 1. Juni standen in der Region insgesamt 219 Wohnungen leer; vor Jahresfrist waren es 212. Besonders gesunken sind die Leerwohnungsbestände in Hedingen, Mettmenstetten und Kappel, während sie in Bonstetten, Maschwanden, Aeugst und Ottenbach überdurchschnittlich gestiegen sind. (-ter.)

Krisenintervention Wenn eine normale Krise zum Problem wird – Intervention ohne psychiatrische Klinik. > Seite 9

«Traumhaft» zum Zirkus-Jubiläum Morgen Samstag startet der Jugendzirkus Biber in Arni in seine 30. Saison. Mit dabei sind auch wieder vier Familien aus dem Säuliamt. Sie stellen fünf der 50 jugendlichen Artisten. Das Jubiläumsprogramm heisst «Traumhaft» und vereint Artistik und Clownerie, Balancierkunst und Jonglage – alles verpackt in eine spannende Rahmengeschichte. ................................................... > Bericht auf Seite 5

Während im Kanton Zürich ein deutlicher Anstieg der Leerwohnungszahl verzeichnet wird, bleibt sie im Bezirk Affoltern konstant bei knapp unter einem Prozent. Per 1. Juni 2014 standen im Kanton Zürich 5359 Wohnungen leer, fast 1200 mehr als im Vorjahr. Die Leerwohnungsziffer beläuft sich damit auf 0,76 Prozent, weiterhin ein moderates Niveau. Gemäss einer Erhebung des Statistischen Amtes haben sich die Leerbestände auch in der Stadt Zürich erhöht, ja gar verdoppelt, auch wenn dort die Quote von 0,22 Prozent immer noch tief ist. Leer stehen dort vor allem teure Objekte. 95 Prozent der Leerwohnungszunahme entfallen auf die Regionen Zürich, Zimmerberg, Oberland und Glatttal. In diesen Regionen steigt die Quote von 0,49 auf 0,76 Prozent, im Weinland sinkt sie von 1,02 auf 0,84 Prozent. Insgesamt, so das Statistische Amt, befinden sich 63 Prozent aller Leerwohnungen in städtischen Gemeinden mit über 10 000 Einwohnern, auf die der Löwenanteil des Leerwohnungszuwachses entfällt. In einzelnen Gemeinden und in Städten haben grössere Bauprojekte zu steigenden Leerwohnungszahlen geführt.

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202-Kilometer-Lauf durch Bündner Berge

Dynamischer Spatenstich zum Ersatzneubau Tägerstein. Von links: Architekt Melk Nigg, Beat Kalt (Schulpflege, Ressort Infrastruktur), Fabrizio Meo (Leiter Immobilienabteilung Gemeinde Affoltern), Primarschul-Präsidentin Esther Stöckli und Stephan Eisenegger (Rückbau). (Bild Thomas Stöckli)

Nach 50 Jahren wird das Provisorium ersetzt

Knapp 202 Kilometer mit nahezu 11 500 Metern Steigung – am Swiss Irontrail vom 14. bis 17. August in Davos messen sich die härtesten Ultra-Bergläufer. Der Aeugster Adrian Brennwald zählt zum engsten Favoritenkreis. Im Interview verrät er unter anderem, was für ihn der Reiz solch extremer Herausforderungen ist und wie er sich darauf vorbereitet. ................................................... > Interview auf Seite 22 anzeigen

Kindergarten Tägerstein in Affoltern: Der Baustart ist erfolgt Mit dem offiziellen ersten Spatenstich begann vergangene Woche der Ersatzneubau des Doppelkindergartens Tägerstein in Affoltern. Die Kindergärtler kommen vorübergehend im nahen Pavillon der Oberstufe Ennetgraben unter. ................................................... von thomas stöckli 50 Jahre stand der transportable Schulpavillon als Doppelkindergarten

im Tägerstein. Von einem «Providurium» – einem Provisorium, das zur Dauereinrichtung wurde – sprach Primarschul-Präsidentin Esther Stöckli in diesem Zusammenhang. Ein «Providurium», das längst nicht mehr zeitgemäss war, fehlten doch der Gruppenraum, der Arbeitsplatz für Lehrpersonen und gedeckter Aussenraum. In knapp einem Jahr sollen diese Mängel durch einen Ersatzneubau behoben sein. Geplant und von der Gemeindeversammlung bewilligt ist ein einstöckiger Holzbau. Das rund 2,1 Mio. Franken teure Gebäude ist etwas

länger und breiter als das bisherige, mit einigen Anpassungen kann allerdings das bestehende Fundament übernommen werden. Energie in Form von Strom und Wärme liefern eine Fotovoltaikanlage und eine Wärmepumpe. Voraussichtlich bis Sommer 2015 dauern die Bauarbeiten. «Eventuell können wir auch schon nach den Frühlingsferien wieder einziehen», stellt Esther Stöckli in Aussicht. Die Kindergärtler kommen in der Zwischenzeit im Holzpavillon der Oberstufenschule Ennetgraben unter.

Abenteuer, Natur Saisonstart für die und gesellige Momente Ämtler Fussballer Jugendgruppen berichten aus den Lagern

Viele Mutationen im Kader des FCWB

Zelten im Tösstal, Geländespiele in Uzwil (SG), eine Forschungsreise ins Bündnerland oder eine traditionelle «Sauete» in Egg (SZ) – Ämtler Jugendgruppen wussten in ihren Sommerlagern einiges zu bieten. So verging die Zeit wie im Fluge.

Der FC Wettswil-Bonstetten will sich in der 1. Liga in Richtung oberes Tabellendrittel orientieren, der FC Affoltern strebt den Wiederaufstieg an – und bekommt es mit dem FC Hausen und dem FCWB 2 zu tun.

Gleich für zwei Wochen zog es die Jubla Säuliamt in die Region Einsiedeln. «AbgeSchottet», so der Titel des Zeltlagers, in dem es die Teilnehmer sogar mit Mafiosi und dem legendären Monster von Loch Ness zu tun bekamen. Mysteriös ging es bei der Meitli-

pfadi Säuliamt zu und her: Die Pfadis strandeten nämlich auf einer Insel, mit eigenem Magnetfeld, welches alles um sich herum anzieht. «Gut, gibts die Schweizer Bauern», hiess es im Lager der Jungschar Affoltern. Ein Höhepunkt war hier sicher das Schwinger- und Älplerfest mit feinem Käsefondue aus dem Kochkessel. Die gemeinsame Teenagerarbeit der Affoltemer Freikirchen «Peech» setzte derweil auf Spiele und Rätsel. Unvergesslich bleibt das Lagerfeuer mit «Schoggi-Banane» und Gesang unter sternenklarem Himmel. (tst.) ................................................... > Berichte auf den Seiten 15 und 16

Am Samstag startet der FCWB in die Meisterschaft. Die Rotschwarzen müssen auswärts gegen Gossau (SG) ran. Nachdem in der Sommerpause neun Spieler den Verein verlassen haben und es 13 neue zu integrieren galt, kommt der Start für die Unterämtler noch etwas früh. Entsprechend dürfte

die Mannschaft zum Start noch nicht ihr volles Potenzial abrufen können. «Zurück in die 2. Liga», heisst es derweil beim FC Affoltern. Trotz des Abstiegs gab es im Kader nur wenige Veränderungen. In der Drittliga-Gruppe 1 bekommt es der FCA unter anderem mit dem FC Hausen zu tun. Dieser wird nun wieder im heimischen «Jonentäli» empfangen, nachdem die Bauarbeiten an der Sportanlage abgeschlossen sind. Die zweite Mannschaft des FCWB komplettiert das Ämtler Trio in der Gruppe 1. Los geht es hier am 17. August. (tst.) ................................................... > Berichte auf Seite 21

500 32 9 771661 391004


Ärztlicher Notfalldienst In Notfällen wende man sich zuerst immer über die Praxisnummer an den Hausarzt, bei Abwesenheit erhält man über den Telefonbeantworter die Nummer des Ärztetelefons 044 421 21 21. Bei Verkehrsunfällen Telefon 117 oder Telefon 044 247 22 11.

Telefon 144 für Sanitäts-Notruf

Auflage des Kollokationsplanes und des Inventars Im Konkurs über den Nachlass von Rita Martha Herde-Schwarz, geb. 19. April 1938, Bürgerort: Zeihen AG, gest. 27. November 2013, wohnhaft gewesen: Schlossmattstrasse 28, 8934 Knonau, liegen der Kollokationsplan und das Inventar den beteiligten Gläubigern beim Konkursamt Affoltern zur Einsicht auf. Bezüglich der Klage- und Beschwerderechte usw. wird auf die Bekanntmachung im Schweizerischen Handelsamtsblatt vom 8. August 2014 verwiesen. Affoltern am Albis, 8. August 2014

Einstellung des Konkurses

Konkurseröffnung

Über die Klang + Namen AG, mit Sitz in Affoltern a. A., Zürichstrasse 120, 8910 Affoltern am Albis, ist durch Urteil des Bezirksgerichtes Affoltern, Einzelgericht, vom 26. Mai 2014 der Konkurs eröffnet, das Verfahren aber mit Urteil dieses Gerichtes vom 28. Juli 2014 mangels Aktiven eingestellt worden. Sofern nicht ein Gläubiger bis zum 18. August 2014 die Durchführung des Konkursverfahrens verlangt, sich gleichzeitig zur Übernahme des durch die Konkursmasse nicht gedeckten Teils der Kosten beteiligt und daran einen Barvorschuss Fr. 5000.– leistet, gilt das Verfahren als rechtskräftig geschlossen.

Konkurseröffnung Schuldner: Nachlass von Luciano Spino, geb. 12. Dezember 1965, von Zürich ZH, gest. 20. September 2013, wohnhaft gewesen: 8914 Aeugst am Albis.

Eingabefrist bis 8. September 2014 Vergleiche im Übrigen Publikation im Schweizerischen Handelsamtsblatt vom 8. August 2014. Affoltern am Albis, 25. Juli 2014 Konkursamt Affoltern Bahnhofplatz 9, Postfach 574 8910 Affoltern am Albis

Die konkursamtliche Liquidation über den Nachlass von Hans Ulrich Strässle, geb. 3. Februar 1926, von Zürich ZH, gest. 18. Mai 2012, wohnhaft gewesen in 8910 Affoltern am Albis, ist durch Urteil des Bezirksgerichtes Affoltern, Einzelgericht, vom 29. Juli 2014 als geschlossen erklärt worden. Affoltern am Albis, 8. August 2014 Konkursamt Affoltern Bahnhofplatz 9, Postfach 8910 Affoltern am Albis

Eingabefrist bis 8. September 2014

Über Roger Marty, geb. 30. Dezember 1968, von Steinen SZ, Grundstr. 20, 8934 Knonau, ist durch Urteil des Obergerichts des Kantons Zürich, II. Zivilkammer, vom 30. Juni 2014 der Konkurs eröffnet (nach Abweisung der Beschwerde gegen die Konkurseröffnung des Bezirksgerichtes Affoltern), das Verfahren aber mit Urteil des Bezirksgerichtes Affoltern, Einzelgericht, vom 28. Juli 2014 mangels Aktiven eingestellt worden.

Summarisches Verfahren, Art. 231 SchKG

Schluss der konkursamtlichen Nachlassliquidation

Konkursamt Affoltern Bahnhofplatz 9, Postfach 8910 Affoltern am Albis

Summarisches Verfahren, Art. 231 SchKG

Einstellung des Konkurses

Datum der Konkurseröffnung: 4. Juli 2014

Affoltern am Albis, 8. August 2014

Datum der Konkurseröffnung: 17. April 2014

Konkursamt Affoltern Bahnhofplatz 9, Postfach 8910 Affoltern am Albis

Schuldner: Nachlass von Margrit Egli, geb. 1. November 1946, von Männedorf ZH und Egolzwil LU, wohnhaft gewesen Schuelweidweg 4, 8914 Aeugstertal, gestorben am 13. Februar 2014.

Vergleiche Publikation im Schweizerischen Handelsamtsblatt vom 8. August 2014. Affoltern am Albis, 8. August 2014 Konkursamt Affoltern Bahnhofplatz 9, Postfach 8910 Affoltern am Albis

Schluss der konkursamtlichen Nachlassliquidation

Sofern nicht ein Gläubiger bis zum 18. August 2014 die Durchführung des Konkursverfahrens verlangt, sich gleichzeitig zur Übernahme des durch die Konkursmasse nicht gedeckten Teils der Kosten verpflichtet und daran eine Barvorschuss von Fr. 4000.– leistet, gilt das Verfahren als rechtskräftig geschlossen.

Die konkursamtliche Liquidation über den Nachlass von Karl-Heinz Sütterlin, geb. 4. Juli 1941, Staatsangehöriger von Deutschland, gest. 24. Oktober 2011, wohnhaft gewesen in 8912 Obfelden, ist durch Urteil des Bezirksgerichtes Affoltern, Einzelgericht, vom 4. August 2014, als geschlossen erklärt worden.

Affoltern am Albis, 8. August 2014

Affoltern am Albis, 8. August 2014

Konkursamt Affoltern Bahnhofplatz 9, Postfach 8910 Affoltern am Albis

Konkursamt Affoltern Bahnhofplatz 9, Postfach 8910 Affoltern am Albis

Schluss des Konkursverfahrens Das Konkursverfahren über Mathias Nägelin, von Reigoldswil BL, geb. am 27. Oktober 1978, Zürichstrasse 9, 8932 Mettmenstetten, ist durch Urteil des Bezirksgerichtes Affoltern vom 25. Juli 2014 als geschlossen erklärt worden. Konkursamt Affoltern Bahnhofplatz 9 8910 Affoltern am Albis

Bestattungen Affoltern am Albis Am 2. August 2014 ist in Affoltern am Albis ZH gestorben:

Pauline Sidler geb. Wechsler geb. 10. Oktober 1917, von Affoltern am Albis ZH, wohnhaft gewesen in Affoltern am Albis ZH, Melchior-Hirzel-Weg 40. Trauergottesdienst am Donnerstag, 4. September 2014, 14.30 Uhr, in der reformierten Kirche Affoltern am Albis ZH. Bestattungsamt Affoltern am Albis

Knonau Siegenthaler-Burkhardt, Ruth

1. Publikation der Wahlvorschläge

von Trub BE, geboren am 26. Februar 1932, wohnhaft gewesen in Knonau, Eschfeld 14, gestorben am 5. August 2014 in Baden.

Ergänzungswahl von 3 Mitgliedern der evangelisch-reformierten Kirchenpflege für den Rest der Amtsdauer 2014 bis 2018 Gestützt auf die Wahlausschreibung vom 20. Juni 2014 ist für die Ergänzungswahl von drei Mitgliedern der reformierten Kirchenpflege innert der festgesetzten Frist folgender Wahlvorschlag eingereicht worden:

Die Beisetzung mit anschliessender Abdankungsfeier findet am Dienstag, 12. August 2014, um 10.00 Uhr auf dem Friedhof in Knonau statt.

Name Vorname Geburtsjahr Wohnort

Die Gemeindeschreiberin-Stv.

Baer

Trudi

1945

Beruf

8914 Aeugst a. A. Hausfrau

Bisher/neu neu

Gemäss den gesetzlichen Bestimmungen wird eine neue Frist von 7 Tagen bis Freitag, 15. August 2014, angesetzt, innert welcher der Wahlvorschlag zurückgezogen, geändert oder auch neue Wahlvorschläge bei der Wahlvorsteherschaft Aeugst am Albis eingereicht werden können. Jeder Vorschlag muss von mindestens 15 Stimmberechtigten unterzeichnet sein. Diese können ihre Unterschrift nicht zurückziehen. Gemäss § 24 der Verordnung über die politischen Rechte (VPR) geben Personen, die einen Wahlvorschlag unterzeichnen, Namen, Vornamen, Geburtsdatum, Geschlecht und Adresse (Strasse, Hausnummer, Wohnort) an und fügen ihre Unterschrift hinzu. Der Kandidat oder die Kandidatin muss mit Namen, Vornamen, Geschlecht, Beruf, Adresse und Heimatort bezeichnet werden sowie angeben, ob die vorgeschlagene Person dem Organ schon bisher angehört hat. Gegen diese Anordnung kann wegen Verletzung von Vorschriften über die politischen Rechte und ihre Ausübung innert 5 Tagen, von der Veröffentlichung an gerechnet, schriftlich Stimmrechtsrekurs beim Bezirksrat Affoltern, Im Grund 15, 8910 Affoltern am Albis, erhoben werden. Die Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten. Die Wahlvorsteherschaft

Gemeindeammannund Betreibungsamt Affoltern am Albis Grundpfandverwertung Schuldner De Pretto Guido Walter, Meiholzstr. 3b, 8913 Ottenbach, und De Pretto Alexandra Martina, Winkelstr. 39, 8912 Obfelden, je solidarisch haftend. Pfandeigentümer De Pretto Guido Walter, Meiholzstr. 3b, 8913 Ottenbach, und De Pretto Alexandra Martina, Winkelstr. 39, 8912 Obfelden, Miteigentümer je zur Hälfte. Tag und Zeit der Steigerung Freitag, 17. Oktober 2014, 13.30 Uhr. Steigerungslokal Besprechungszimmer K21, Kopfbau Kasino, Obere Bahnhofstrasse 7, 8910 Affoltern am Albis. Eingabefrist bis 28. August 2014. Auflegung der Steigerungsbedingungen und des Lastenverzeichnisses Mittwoch, 17. September 2014, bis Freitag, 26. September 2014, im Amtslokal des Betreibungsamtes Affoltern am Albis, Obere Bahnhofstrasse 4, 8910 Affoltern am Albis, Montag von 08.00 bis 11.30 und 13.30 bis 18.30 Uhr, Dienstag bis Donnerstag von 08.00 bis 11.30 und 13.30 bis 16.00 Uhr, Freitag von 07.00 bis 15.00 Uhr durchgehend. Besichtigungen Donnerstag, 14. August 2014, um 16.30 Uhr, und Montag, 22. September 2014, um 08.00 Uhr (geführte Besichtigungen, Besammlung jeweils beim Hauseingang, Jonenstrasse 29, 8913 Ottenbach). Grundstück In der Gemeinde Ottenbach laut Grundregister Blatt 748, Plan Nr. 2, Kataster-Nr. 1376: Wohnhaus, für Fr. 1 324 000.– versichert (Schätzung der Kantonalen Gebäudeversicherung vom 11. März 2009, Gebäude Nr. 318) sowie separates Garagengebäude, für Fr. 71 800.– versichert (Schätzung der Kantonalen Gebäudeversicherung vom 1. Juli 2003, Gebäude Nr. 1042), mit folgender Aufteilung: Gebäude Wohnen 121 m², Nebengebäude 69 m², Bodenbedeckungsarten: befestigte Fläche 162 m², Gebäude 190 m², Trottoir 2 m², Gartenanlage 752 m², Jonenstrasse 29, 8913 Ottenbach. Grenzen laut Grundbuchplan. Anmerkungen, Vormerkungen und Dienstbarkeiten laut Grundbuchauszug. Rechtskräftige betreibungsamtliche Schätzung Fr. 1 580 000.–. Die Verwertung erfolgt auf Verlangen der Grundpfandgläubigerin an 1. Pfandstelle. Der Erwerber hat an der Steigerung unmittelbar vor dem Zuschlag, auf Abrechnung am Zuschlagspreis, Fr. 50 0000.– in bar oder mit einem auf eine Bank mit Sitz in der Schweiz an die Order des Betreibungsamtes Affoltern am Albis ausgestellten Bankscheck (kein Privatscheck) zu bezahlen. Personen, die als Stellvertreter in fremdem Namen, als Mitglied einer Rechtsgemeinschaft oder als Organ einer juristischen Person bieten, haben sich unmittelbar vor dem Zuschlag über ihre Vertretereigenschaft auszuweisen. Vertreter von Vereinen und Stiftungen haben sich zusätzlich über ihre Vertretungsbefugnis auszuweisen. Handelsgesellschaften und Genossenschaften haben zudem unmittelbar vor dem Zuschlag einen Handelsregisterauszug vorzulegen. Es wird ausdrücklich auf das Bundesgesetz über den Erwerb von Grundstücken durch Personen im Ausland (BewG) sowie auf die Verordnung über den Erwerb von Grundstücken durch Personen im Ausland (BewV) aufmerksam gemacht. Wir fordern hiermit die Pfandgläubiger (und die übrigen Beteiligten) auf, ihre Ansprüche am Grundstück, insbesondere auch für Zinsen (beim Schuldbrief gemäss Art 818 Abs. 1 Ziff. 3 ZGB nur die tatsächlich geschuldeten Zinsen) und Kosten, bis zum 28. August 2014 beim Betreibungsamt Affoltern am Albis, Obere Bahnhofstrasse 4, 8910 Affoltern am Albis, anzumelden und gleichzeitig anzugeben, ob die Kapitalforderung schon fällig oder gekündigt ist, allenfalls für welchen Betrag und auf welchen Termin. Innert der Frist nicht angemeldete Ansprüche sind, soweit sie nicht durch die öffentlichen Bücher festgestellt sind, von der Teilnahme am Ergebnis der Verwertung ausgeschlossen. Ebenso haben Faustpfandgläubiger von Pfandtiteln ihre Faustpfandforderungen anzumelden. Innert der gleichen Frist sind auch alle Dienstbarkeiten anzumelden, welche vor 1912 unter dem früheren kantonalen Recht begründet und noch nicht in die öffentlichen Bücher eingetragen worden sind. Soweit sie nicht angemeldet werden, können sie einem gutgläubigen Erwerber des Grundstückes gegenüber nicht mehr geltend gemacht werden, sofern sie nicht nach den Bestimmungen des Zivilgesetzbuches auch ohne Eintragung im Grundbuch dinglich wirksam sind. Im Übrigen wird auf die Steigerungsbedingungen verwiesen. Affoltern am Albis, 8. August 2014

Betreibungsamt Affoltern am Albis R. Günthardt, Betreibungsbeamter


Bezirk Affoltern

Freitag, 8. August 2014

3

Neue Gebührenregelung für Solar-/Fotovoltaikanlagen Aus den Verhandlungen des Gemeinderates Mettmenstetten Bei Anschluss von Liegenschaften an die öffentlichen Siedlungsentwässerungsanlagen oder baulichen Werterhöhungen haben die Grundeigentümer eine einmalige Anschlussgebühr zu entrichten. Als Basis dient der von der kantonalen Gebäudeversicherung ermittelte Gebäudeversicherungswert. Im Sinne einer Ausnahmeregelung werden neu Solar-/Fotovoltaikanlagen von der Gebührenpflicht ausgenommen. Offenbar besteht von der Gebäudeversicherung die Praxis, dass auf dem Dach angebrachte Solar-/Fotovoltaikanlagen nicht in die Versicherungssumme einbezogen werden bzw. nur Indachanlagen (Ziegel bzw. äusserste Dachschicht wird durch Solar-/Fotovoltaikanlage ersetzt). Diese Regelung führt beim Gebührenbezug je nach Ausführungsart zu einer Ungleichbehandlung. Gestützt auf Art. 13 der Verordnung über die Gebühren für Siedlungsentwässerungsanlagen, Spezielle

tragen, für einen ohnehin nur geringfügigen Kostenanteil zu belangen. Sollte sich zu einem späteren Zeitpunkt aufgrund veränderter gesetzlicher Bestimmung die Anordnung von altlastenrechtlichen Massnahmen ergeben, wird auf diesen Entscheid zurückgekommen.

Kataster der öffentlich-rechtlichen Eigentumsbeschränkungen

Feuerwehr-/Werkdienstgebäude mit Fotovoltaikanlage. (Bild zvg.) Verhältnisse, hat der Gemeinderat von der Möglichkeit Gebrauch gemacht, eine Ausnahmeregelung für den Abwassergebührenbezug festzusetzen, auch unter dem Aspekt «Anreiz für die Umsetzung von energetischen Massnahmen» (Prozess Energiestadt). Die Wasserversorgungsgenossenschaften sind eingeladen worden, die neue Ge-

Ferner hat der Gemeinderat ... – den nachstehenden Vereinen, nämlich bi eus, Info DräSchiibe, Sport Club Rossau, Verschönerungsverein sowie Wasserversorgungsgenossenschaft Mettmenstetten, welche alle im laufenden Jahr Jubiläen feiern, als Anerkennung für die erbrachten Vereinsaktivitäten Beiträge ausgerichtet. – wegen sicherheitsrelevanten Überlegungen eine Anpassung des Schwimmbadreglementes vorgenommen – einen Nachtragskredit von 9072 Franken für die technische Bearbeitung des Bauvorhabens Sanierung/Verlegung des Loobaches, im Bereich des Areals Werk- und Wohnhaus zur Weid, Rossau, bewilligt, da für die kantonale Bewilligungsinstanz, Awel, zusätzliche Leistungen zu erbringen sind. – für Fussgängerschutzmassnahmen (Installation Zaun/Ausplanierung Kiesweg) im Bereich des Chileweges, Teilstück Liegenschaften Albisstrasse 70-68 einen Kredit von 15 000 Franken bewilligt.

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– Baskim Ismailoski, Emmen, zur Führung des Convenience Store avec, Bahnhof, das Patent mit Alkoholausschank rückwirkend per 1. August 2013 erteilt. – per 1. Juli 2014 am Tarifmodell externe Kinderbetreuung für Kinder im Vorschulalter Ergänzungen/Präzisierungen vorgenommen. – im zustimmenden Sinne Kenntnis von einer Änderung im Bestand der Jagdgesellschaft Mettmenstetten Kenntnis genommen: Anstelle von Gilbert de Stefani hat Ralph Hort die Funktion des Obmannes übernommen. – der Naturschutzgruppe die aus dem Besuch des Fachkurses «Naturschutzberatung in der Gemeinde» angefallenen Kurskosten von 2040 Franken zurückerstattet, da die Gemeinde bei der Umsetzung des Leitbildes Biodiversität in hohem Masse von den erworbenen Kenntnissen profitieren und mit entsprechender Unterstützung der Naturschutzgruppe Mettmernstetten (NGM) rechnen kann.

bührenbezugspraxis ebenfalls anzuwenden.

Initiative Rohstoffmillionen Der Gemeinderat hat im vergangenen Jahr ein Initiativbegehren «Rohstoffmillionen – Mettmenstetten handelt solidarisch» für ungültig erklärt. Gleichzeitig wurde im Sinne einer freiwilligen Leistung und ohne Bindung an das Initiativbegehren entschieden, 2014 eine Überweisung von 30 000 Franken an eine noch zu bestimmende, von Kirche, Staat und Parteien unabhängige Hilfsorganisation vorzunehmen. Anlässlich der Gemeindeversammlung zur Festsetzung des Voranschlages 2014 wurde ein Antrag auf Verzicht der eingestellten Beitragsleistung abgelehnt. Im Sinne der von den Initianten «Rohstoffmillionen» eingereichten Empfehlung ist nun das Hilfswerk Swissaid berücksichtigt worden.

Ablagerungsstandort Eigi Über eine bis ins Jahre 1957 im Gebiet Eigi von der Gemeinde betriebene Schuttablagerungsstelle mussten auf Anordnung des Awel, da es sich um einen belasteten Standort handelt, umfangreiche Untersuchungen veranlasst werden. Die Erhebungen haben zum Resultat geführt, dass der Standort nach wie vor als belastet gilt, aber weder als überwachungs- noch sanierungsbedürftig eingeschätzt wird. An die gesamten Untersuchungskosten von rund 75 000 Franken wurde ein Abgeltungsbeitrag von 40% ausgerichtet. Da die Gemeinde als Verursacher gilt, ist vorderhand darauf verzichtet worden, die beiden Grundeigentümer, welche an der Belastung keine Schuld

Der Bund verpflichtet die Kantone und diese ihrerseits die Gemeinden/Städte, einen Kataster der öffentlich-rechtlichen Eigentumsbeschränkungen einzuführen. In der Schweiz unterliegt die Nutzung eines Grundstücks mancherlei Einschränkungen. Es tönt unglaublich, aber es sollen mehr als 150 verschiedene öffentlichrechtliche Eigentumsbeschränkungen (ÖREB) bestehen. Bis heute war es nicht so einfach, die entsprechenden Informationen für ein bestimmtes Grundstück zusammenzutragen. Im ÖREB-Kataster werden in einer ersten Phase die 20 wichtigsten Eigentumsbeschränkungen aus den acht Bereichen Raumplanung, Nationalstrassen, Eisenbahnen, Flughäfen, belastete Standorte, Grundwasserschutz, Lärm und Wald an einer einzigen Stelle erfasst. Im Kanton Zürich ist die Einführung für die Jahre 2016 bis 2019 vorgesehen. Der Gemeinderat hat für die Jahre 2017/2018 einen Gesamtkredit von 30 000 Franken bewilligt.

Arbeitssicherheit In Beachtung der ArbeitssicherheitsRichtlinien zur Verhütung von Unfällen und Berufskrankheiten finden alle zwei bis drei Jahre über die Objekte Gemeindehaus (öffentlich zugänglicher Bereich), Jugend- und Gemeinschaftszentrum Sputnik, Schwimmbadanlage sowie Werkdienstgebäude mit Tierkörpersammelstelle Gefährdungsermittlungen statt. Gewisse Hinweise betreffen vom Personal periodisch vorzunehmende Prüfungshandlungen und zu beachtende Verhaltensregeln im Arbeitsalltag. Daneben wird aber auch auf bauliche sowie sicherheitstechnische Mängel hingewiesen. Aus dem Vollzug der Beanstandungen fallen Ausgaben von fast 23 000 Franken an.

als Nachfolgerin Flutur Aslani (langjährige Mitarbeiterin offene Jugendarbeit Zug) per 1. Juni 2014 eingestellt worden. Mit einem Beschäftigungsgrad von 55 % teilt sie sich zusammen mit Mitarbeiter Florian Frey, ebenfalls zu 55 % angestellt, die Aufgaben der offenen Jugendarbeit, umfassend die Gemeinden Mettmenstetten, Knonau sowie Maschwanden.

Kommandowechsel Feuerwehr Knonaueramt Süd Hptm Ueli Vollenweider, Mettmenstetten, seit 1. Januar 2011 Kommandant der Feuerwehr Knonaueramt Süd, hat per Ende 2014 seinen Rücktritt erklärt. Im Sinne der Zweckverbandsstatuten ist der Ernennung von Oblt Markus Tschan, Mettmenstetten, unter gleichzeitiger Beförderung zum Hptm mit Wirkung ab 1. Januar 2015 entsprochen worden.

Werkdienst, Kleintraktor, Ersatzbeschaffung Auf Wunsch des Werkdienstteams ist der Ersatzbeschaffung des seit 2006 in Gebrauch stehenden Rasentraktors, welcher auch für die Schneeräumung eingesetzt wird unter Gewährung eines Kredits von 44 000 Franken entsprochen worden. Das neue Fahrzeug vermag das zu erfüllenden Anforderungsprofil nun noch besser zu erfüllen, da eine Ausrüstung mit Kabine erfolgt (Schutz gegen Kälte, Lärm und Staub) und neu auch für die Laubräumung eingesetzt werden kann.

Herausgeberin: Weiss Medien AG, Obere Bahnhofstrasse 5, 8910 Affoltern a. A. Geschäftsführerin: Barbara Roth Redaktion: Chefredaktor: Werner Schneiter Thomas Stöckli, Redaktor Salomon Schneider Redaktion@affolteranzeiger.ch Copyright: Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für eingesandtes Material

Personelles

Gesamtauflage: 23 913

Aufgrund der von der bisherigen Leiterin offene Jugendarbeit, Chantal Kamm, infolge beruflicher Neuorientierung eingegangenen Kündigung ist

Beratung und Verkauf Inserate: Elisabeth Zipsin/Tiziana Dinisi Telefon 058 200 5700, Fax 058 200 5701 inserat@weissmedien.ch


Hausen am Albis

Planauflage: Die Pläne liegen auf den betreffenden Gemeindekanzleien zur Einsicht auf. Dauer der Planauflage: 20 Tage vom Datum der Ausschreibung an. Erfolgt die Ausschreibung im Amtsblatt des Kantons Zürich später, gilt das Datum der letzten Ausschreibung. Rechtsbehelfe: Begehren um die Zustellung von baurechtlichen Entscheiden sind innert 20 Tagen seit der Ausschreibung bei der Baubehörde schriftlich einzureichen; elektronische Zuschriften (EMails) erfüllen die Anforderungen der Schriftlichkeit in der Regel nicht. Wer das Begehren nicht innert dieser Frist stellt, hat das Rekursrecht verwirkt. Die Rekursfrist läuft ab Zustellung des Entscheides (§§ 314-316 PBG). Für die Zustellung baurechtlicher Entscheide wird eine geringfügige Kanzleigebühr erhoben.

Affoltern am Albis Planauflage: Gemeindezentrum Marktplatz 1 Hochbauabteilung, 2. OG Bauherrschaft: Sparcassa 1816 Genossenschaft, Zugerstrasse 18, 8820 Wädenswil Projektverfasser: Architekturfabrik GmbH, Fabrikstrasse 6, 8912 Obfelden Bauvorhaben: Abbruch Gebäude Vers.-Nrn. 1453, 1455, 1459, 1461, 1465 und 1471, Neubau 2 Mehrfamilienhäuser mit Tiefgarage, Kat.-Nrn. 6581, 6580, 6436, 6760, 648, 6759, 6758, Äussere Grundstrasse, Wohnzone W4

Hausen am Albis Gesuchsteller und Projektverfasser: Peter Schweizer, Rigiblickstrasse 26, 8915 Hausen am Albis Bauprojekt: Erstellen einer Sichtschutzwand auf Kat.-Nr. 1719, Rigiblickstrasse 26 (W 1.4)

Hausen am Albis Gesuchsteller und Projektverfasser: Rudolf Holliger, Fabrikstrasse 8, 8925 Ebertswil Bauprojekt: Erstellung eines Allwetterplatzes und Pferdeführanlage auf Kat.-Nr. 907, Fabrikstrasse, Ebertswil (K II)

Hausen am Albis Gesuchsteller und Projektverfasser: Urs Flückiger, Houen 1, 8925 Ebertswil Bauprojekt: Bodenverschiebung bereits erstellt auf Kat.-Nr. 2535, Husertalstrasse, 8915 Hausen am Albis (LW)

Gesuchsteller: Marlis & Bruno Christen, Oberalbisstrasse 36, 8915 Hausen am Albis Projektverfasser: Starkl + Vieli Architekten, Dorfplatz 6/Postfach, 6383 Dallenwil NW Bauprojekt: Abbruch Holzschopf, Neubau Gartenhaus, Neubau Doppelgarage mit Vorplatz auf Kat.-Nrn. 2837 und 2838, Oberalbisstrasse 36 (W/1.2)

Leuchtende Tage nicht weinen, dass sie vorüber lächeln, dass sie gewesen.

Tief traurig, aber im Wissen, dass ihm längeres Leiden erspart blieb, müssen wir Abschied nehmen von meinen geliebten Ehemann, unserem Papi, Schwiegerpapi, Grosspapi, Bruder, Schwager und Schwiegersohn

Hausen am Albis Gesuchsteller: Miriam Natale, Bachstrasse 13, 8915 Hausen am Albis Bauprojekt: Sichtschutz bereits erstellt auf Kat.-Nr. 3421, Bachstrasse 13 (K II)

Klaus Schmidiger 8. Mai 1948 – 3. August 2014

Vreni Vollenweider Schmidiger Susan Schmidiger und Dani Krebs Rolf Schmidiger und Nadine Hefti Schmidiger mit Samira, Shane und Fynn-Lucien Marlies Hofmann und Familie Anna Marie Hofer und Familie Klär und Walter Vollenweider Sonja Niederhauser mit Familie Margrit Müller Fredy Müller mit Familie

Hedingen Gesuchsteller: Boller Herzog Markus + Herzog Carole, Bachtalenstrasse 2, 8908 Hedingen Bauprojekt: 1. Projektänderung: Vergrösserung Dachlukarne sowie Einbau Dachflächenfenster anstelle von zweiter Dachlukarne, Bachtalenstrasse 2, Kat.-Nr. 97, Vers.-Nr. 463; Wohnzone W2.0

Auf Wunsch von Klaus findet keine Abdankung statt. Die Urnenbeisetzung ist im engsten Familien- und Freundeskreis. Im Bezirk werden keine Leidzirkulare versandt.

Mettmenstetten Bauherrschaft: Richard Ginnow, Herferswil 2, 8932 Mettmenstetten Bauprojekt: Ausbau Dachgeschoss mit Dachsanierung und Einbau von 4 Dachflächenfenstern beim best. Wohnhaus, Vers.-Nr. 60, Kat.-Nr. 2132, Herferswil 2 (Landwirtschaftszone)

Ottenbach Bauherrschaft: Roth Hans, Unterer Lätten 7, 8913 Ottenbach Bauvorhaben: Erstellung Wintergarten (unbeheizt) (Vers.-Nr. 860), Unterer Lätten 7 auf dem Grundstück Kat.-Nr. 1097 (Kernzone B)

Traueradresse: Vreni Vollenweider Schmidiger, Zwillikerstrasse 7a, 8913 Ottenbach

TODESANZEIGE Traurig, aber dankbar, nehmen wir Abschied von meiner Mutter, unserer Grossmutter, Urgrossmutter, Tante und Gotti

Pauline (Päuly) Sidler-Wechsler 1917 – 2014

Wettswil am Albis Bauherrschaft: Erich und Leonie Manser-Zehnder, Oberhausenstr. 12, 8907 Wettswil am Albis Bauvorhaben: Wärmepumpe beim Wohnhaus Vers.-Nr. 1175 auf Kat.-Nr. 3092 an der Oberhausenstrasse 12 (Wohnzone W1)

Sie schlief am 2. August 2014 im Heim Rigi ein. Die Hinterlassenen Heinz und Julia Sidler-Grande, Barcelona Patrick und Alessandra Sidler-Dell’Eva mit Iker, Barcelona Christian Sidler, Shanghai Däni und Jolanda Gerber mit Svenja und Marvin, Arlesheim Patrick und Diana Gerber mit Noah, Basel Gaby und Gino Pecoraro-Michel mit Gina und Giulia, Dietwil

Wettswil am Albis Bauherrschaft: Oscar Ferrrer Lopez und Denise Ferrer-Ebneter, Hofächerstrasse 32, 8907 Wettswil am Albis sowie Bruno und Eliane Kühne-Lochmatter, Sennhüttenstrasse 6, 8907 Wettswil am Albis Bauvorhaben: Abbruch Einfamilienhaus Vers.-Nr. 240 und Neubau Doppel-Einfamilienhaus auf Kat.-Nr. 1700 am Niederweg 10 (Wohnzone W2a)

Die Abdankung findet am Donnerstag, 4. September 2014, um 14.30 Uhr in der reformierten Kirche Affoltern am Albis statt.

TODESANZEIGE Traurig nehmen wir Abschied von unserer lieben

Susanna Elisabeth Kunz-Pflüger 26. Mai 1945 – 5. August 2014

Sie ist nach schwerer Krankheit friedlich im Kreise ihrer Familie eingeschlafen. 5605 Dottikon, 5. August 2014 Alte Hägglingerstrasse 2

Paul Weber Christina Kienberger Kappeler und Erich Kappeler mit Michael, Alexandra, Franziska, Melanie, Alessia, Keren und Abischag Silvia und Thomas Dössegger-Kunz mit Ilian und Arik Verwandte und Freunde Die Urnenbeisetzung findet am Mittwoch, 13. August 2014, um 14.00 Uhr auf dem Friedhof Dottikon statt, anschliessend Trauergottesdienst in der Kirche Dottikon. Im Sinne der Verstorbenen gedenke man bitte anstelle von Blumenund Kranzspenden der Krebsliga Schweiz, Postkonto 30-4843-9.


Bezirk Affoltern

Freitag, 8. August 2014

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«Die Eltern müssen mittragen» Der Jugendzirkus Biber feiert morgen Samstag Premiere – vier Ämtler Familien engagieren sich tatkräftig Im Trainingslager haben sich die 50 jungen Artisten diese Woche den Feinschliff für die 30. «Biber»-Saison geholt. Zuvor waren allerdings die Eltern beim Zelt-Aufbau gefordert.

Sabine Schnorf klar. Selber tut sie dies als Bar-Chefin, ihr Mann Peter ist für die Beleuchtung mitverantwortlich. Und die Töchter? Valérie und Romy machen dieses Jahr Akrobatik und finden das Zirkusleben «mega cool!».

«Unter dem Strich geht es total auf»

................................................... von thomas stöckli

Auch Familie Bader schaute vor fünf Jahren in eine Vorstellung hinein. «Wir haben mal in Arni gewohnt», verrät Vater Andreas Bader. Der Obfelder amtet in der «Biber»-Crew als Manegen-Chef. Er ist während der Vorstellung verantwortlich, dass die richtigen Geräte und Utensilien bereit sind. Den Sommer hindurch sei die Familie zwar sehr ausgelastet, «unter dem Strich geht es total auf», so seine Bilanz. Baders Töchter sind 18 und 16 Jahre alt. Die ältere Schwester hat zwei Jahre lang mitgewirkt, die jüngere, Anina, ist nun zum fünften und – altersbedingt – letzten Mal als Artistin dabei. Aber wer weiss, vielleicht setzt sie ihre Zirkus-Karriere als Trainerin fort, schliesslich hat sie bereits letztes Jahr als Co-Trainerin geamtet.

Ab Samstag stehen sie wieder im Scheinwerferlicht, die 8- bis 16-jährigen Artisten des Jugendzirkus Biber. Das aktuelle Programm «Traumhaft» bietet dem Publikum wieder einen bunten Mix an Artistik und Clownerie, Balancierkunst und Jonglage – alles verpackt in eine spannende Rahmenhandlung. Seit März sind die Kinder und Jugendlichen mit ihren Trainern dafür am Proben, der Feinschliff erfolgte diese Woche im Zirkuslager. Genauso stark gefordert wie die jungen Artisten sind allerdings deren Eltern. Sie wirken als Barleute und Manegenhelfer, Schminker und Kostümdesignerinnen – und halfen vor Wochenfrist alle beim Aufbau des Zirkuszelts und der weiteren Infrastruktur.

Vorstellungen: Samstag, 9. August, 19 Uhr ; Sonntag,

Nicht nur Familien aus Arni Mittendrin ist die Familie Schnorf aus Wettswil. Vor fünf Jahren sei sie zum ersten Mal mit dem «Biber» in Berührung gekommen – als Zuschauerin, er-

Der «Biber» ist ein Projekt für die ganze Familie. Sabine und Peter Schnorf mit Töchtern Valérie (links) und Romy.

Wo es etwas zu tun gibt, legt Manegen-Chef Andreas Bader Hand an. (Bilder Thomas Stöckli)

10. August, 14 Uhr ; Freitag, 15. August, 19 Uhr; Samstag, 16. August, 19 Uhr; Sonntag, 17. August, 14 Uhr; Freitag, 29. August, 19 Uhr; Samstag, 30.

innert sich Mutter Sabine Schnorf. In der Pause habe sie in einem Gespräch erfahren, dass nicht nur Familien aus

Arni mitmachen dürfen. «Das wäre toll für meine Zwillinge», dachte sie sich. Bevor die zwei Mädchen aller-

dings mittun durften, musste sich die Familie in einem Casting bewerben. «Die Eltern müssen mittragen», stellt

Motorräder waren seine Leidenschaft Zum Hinschied von Ernst Baltisberger, Affoltern Vorletzten Sonntag starb Ernst Baltisberger im 97. Lebensjahr in Affoltern. Als Bub erlebte er nicht nur die ersten Autos, sondern bediente auch die erste Tankstelle im Dorf und er galt als ältester Töfffahrer der Schweiz. Sein bescheidenes und liebenswürdiges Wesen wurde nicht nur im Dorf, sondern auch weit herum in Motorradkreisen sehr geschätzt. Ernst gehörte zum Dorf wie kaum ein anderer. Wenn ich ihn abends nach meiner Arbeit im hektischen Zürich vom Bahnhof herkommend bei seiner Ernst Baltisberger auf einem seiner Oldtimertöffs vor seiner Werkstatt an der Werkstatt. (Bild zvg.) Zürichstrasse traf, hatte ich das Gefühl, im Dorf ange- Werkstatt war ein kleiner Raum im kommen zu sein. Ernst strahlte immer hinteren Teil. Stolz zeigte hier Ernst Ruhe, Bescheidenheit und Zufrieden- seine Drehbank, immer noch mit Eleheit aus. Spitzbübisch leuchteten sei- vatoren angetrieben. ne Augen, wenn er Anekdoten von früher erzählte. Immer freute er sich und war für einen Schwatz aufgelegt. «Gotthard-Balti» Entweder hantierte er bei schönem Es war 1980 bei der Eröffnung des Wetter vor seiner Werkstatt, auf Gotthard-Autotunnels, als Ernst offizieinem kleinen Harass sitzend an ei- ell als Erster mit seiner «Kaffeemühle» nem seiner Oldtimertöffs, oder bei Re- durch den Tunnel fuhr, einer Motosagen dasselbe in der Werkstatt. Bei der coche Jahrgang 1918 samt SperrholzKlingel neben dem Eingang war im- Seitenwagen, einer der zahlreichen mer noch das Namensschild seines Va- Töffs, welche Ernst in liebevoller Arters angebracht: Theodor Baltisberger. beit restaurierte und fahrtüchtig Sein Vater hatte dieses Haus 1918 ge- machte. Ernst gab im Gotthardtunnel kauft und die Werkstatt eingerichtet. Vollgas und der «Blick» schrieb nachErnst hatte hier ein riesiges Sammel- her auf der Titelseite: «... fuhr mit ohsurium von Ersatzteilen, aber er fand renbetäubendem Geknatter und aus immer auf Anhieb das Passende für allen Rohren qualmend, auf einem urOldtimerfans. Das Herzstück der alten Feuerstuhl. Das Superloch ist of-

fen!». Ernst doppelte nach: «Ich bin stolz, als Erster durch den Tunnel gefahren zu sein.» Fortan erhielt er den liebevollen Namen «Gotthard-Balti». Als ich ihn einige Jahre später fragte, welchen Wunsch er noch hege, kam sofort als Antwort: «Ich möchte gerne als Erster bei der Eröffnung der Autobahn durch das Säuliamt fahren». Er erhielt aber keine Zusage, denn die Regierung wollte den offiziellen Eröffnungstag geheim halten. Aber im November 2009 war es tatsächlich so weit. Ernst, mittlerweile 91 Jahre alt, wurde von der Polizei abgeholt und fuhr als Erster mit einem alten Töff, Marke Eigenbau durch den Islisbergtunnel. «Weisst du», sagte er zu mir, «oben in Islisberg gab der Grossvater meiner Frau einmal Schule». Einen Helm wollte er nicht tragen. «Notfalls habe ich eine Dispens vom Militär», sagte er verschmitzt. «Mit so einem Kübel auf dem Kopf kann man ja nicht normal fahren.» Er zeigte mir einen angeschweissten Metallschlitten unter dem Motor: « – falls die Gabel brechen sollte ...»

Motorräder wurden seine Leidenschaft Über Ernst wurde in all den Jahren viel geschrieben in Zeitungen und Zeitschriften. Aber auch in Radio und TV war er präsent. «Benzin im Blut», betitelte einmal eine Zeitung ihren Artikel über ihn. Das war nicht einmal soweit daneben gegriffen, denn Ernst verbrachte seine Jugendjahre oft in der Velo- und Motorradwerkstatt seines Vaters. Der Duft von Öl, Fett und Benzin packte Ernst und er kam davon nicht mehr los. Er machte denn auch eine Ausbildung als Feinmechaniker und Werkzeugmacher. Später absolvierte er noch die eidgenössische Meisterprüfung als Fahrrad- und Motorradmechaniker. Kriegsbedingt gab es einen Unterbruch, aber nachher sagte er zu seinem Vater: «Es ist Zeit, wieder zu motörle». Motorräder wur-

den seine Leidenschaft. Wie kaum jemand hat Ernst in seinem Leben die Entwicklung des Strassenverkehrs vor seiner Haustüre miterlebt. Anfänglich war auf der Zürichstrasse noch ein Naturbelag. Wenn es trocken war, wirbelten die Pferdegespanne den Strassenstaub hoch und dieser drang durch die Fensterritzen in die Häuser. Später folgten die ersten Autos. Ernst durfte zusammen mit seinem Bruder Walti nach Schulschluss die BP-Tankstelle vor dem Haus bedienen. Es war die erste im Dorf. Manchmal bekamen sie einen «Batzen», fünf oder zehn Rappen Trinkgeld.

Motorradbücher statt Werkstatt Eine Pensionierung gab es für Ernst nie, er tüftelte und hantierte in seiner Werkstatt bis vor dreieinhalb Jahren, als er mit seiner Frau Ruth aus ihrem Haus an der Zürichstrasse einige Meter weiter ins Oetlistal in eine neue Wohnung zog. Den Umzug überstand er bestens. Die Trennung von seiner Werkstatt fiel ihm umso leichter, da er den hinteren Teil mit seiner Drehbank bei den neuen Hauseigentümern behalten durfte. Als ich ihn fragte, ob er die Werkstatt nicht vermissen werde, sagte er: «Ja, dann werde ich Zeit haben, um meine vielen Motorradbücher lesen zu können». Und tatsächlich, wenn ich vor seinem grossen Zimmerfenster vorbeiging, sah ich ihn in eines seiner Bücher vertieft. Dass es ihm so gut ging, war auch ein wesentliches Verdienst seiner Frau Ruth, deren Kochkünste er pries. Seine Familie mit den beiden Töchtern bedeutete ihm sehr viel. Seine Frau Ruth äussert im Gespräch: «Ernst war ein glücklicher Mensch und kannte keinen Neid.» Noch zwei Wochen, bevor er ins Spital musste, machte er auf einem Töff im Oetlistal eine Versuchsfahrt, angezogen mit Pantoffeln. Passend zu seinem Schalk, welcher aus seinem Gesicht strahlte und den wir vermissen werden. Willy Hug

August, 19 Uhr; Sonntag, 31. August, 14 Uhr; Freitag, 5. September, 19 Uhr; Samstag, 6. September, 14 und 19 Uhr. Infos: www.jugend-circus-biber.ch.

wir gratulieren Zur goldenen Hochzeit Heute Freitag, 8. August, feiern Elvira Dalla Valle und Vittorio Brunelli in Affoltern das Fest der goldenen Hochzeit. Wir gratulieren herzlich zum Ehrentag und wünschen dem Paar alles Gute.

Zum 80. Geburtstag Gertrud Hegner-Schär darf am Montag, 11. August, in Obfelden ihren 80. Geburstag feiern. Zum Ehrentag gratulieren wir herzlich und wünschen ein schönes Geburtstagsfest.

ZVV-Ticketpreise steigen Der Regierungsrat hat die geplante Preisanpassung des Tarifs des Zürcher Verkehrsverbunds (ZVV) genehmigt. Die Ticketpreise für das Fahrplanjahr 2015 steigen durchschnittlich um 2,55 Prozent. Die Anpassung ist wegen der Angebotsausbauten im Zusammenhang mit der Eröffnung der Durchmesserlinie und den 4. Teilergänzungen der Zürcher S-Bahn nötig. Die grosse Mehrheit der Zürcher Gemeinden unterstützt die Massnahmen. (ki.)

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Freitag, 8. August 2014

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Wenn Solidarität gelebt wird In Obfelden fand das neunte Rumänienfest statt Freiwilligenarbeit und Freude gehen nicht immer einher. Um ihre Entwicklungszusammenarbeit in Rumänien finanzieren zu können, haben zwei junge Männer vor neun Jahren das Rumänienfest ins Leben gerufen. ................................................... von salomon schneider Vor elf Jahren wurde Michael Nötzli von einem Holzfach-Lehrlings-Kollegen gefragt, ob er ein Entwicklungsprojekt des roten Kreuzes tatkräftig unterstützen wolle. Nötzli war dabei und hatte grossen Spass an der direkten Entwicklungszusammenarbeit in Rumänien. «Als ich dort gearbeitet habe, sind tiefe Beziehungen entstanden, die ich weiterführen wollte», erzählt Michael Nötzli. Deshalb fragte er zwei Jahre später Tobias Schneebeli an, ob er auch einmal mitkommen wolle. anzeigen

Die Sitzplätze am Rumänienfest waren auch dieses Jahr gut besetzt. (Bild Salomon Schneider) Tobias war dabei und auch ihm machte es Freude, etwas bewegen zu können. Als sie einmal nicht die vier Wochen investieren konnten, um

nach Rumänien zu fahren und anzupacken, riefen sie das Rumänienfest ins Leben, um ihre Projekte wenigstens mit Geld zu unterstützen. Der ge-

samte Gewinn des Festes geht an von den Organisatoren ausgewählte Projekte. «Unser Geld geht direkt an den Verein zur Unterstützung verlassener

Strassenkinder», erklärt Tobias Schneebeli und ergänzt: «Es ist einfach schön, dass jedes Jahr mehr Menschen ans Rumänienfest kommen und wir immer mehr Geld einsetzen können. Wir hatten auch mit dem Wetter immer wieder Glück.» 9000 Franken konnten dieses Jahr nach Rumänien überwiesen werden. Nächstes Jahr findet das 10. Rumänienfest statt. Das Ziel der Organisatoren ist es dann, die 10 000-Franken-Grenze zu knacken. Die Stimmung am Rumänienfest erinnerte auch dieses Jahr an ein typisches Bauernhoffest. Zwischen Stall und Wohnhaus des Bauernhofs von Hansjörg Schneebeli fühlten sich die Gäste wie zu Hause. «Ich bin Obfelder und wurde von einem Freund motiviert, das Fest zu besuchen. Es ist immer wieder schön, hier alte Bekannte zu treffen», erzählt Besucher Samuel Vontobel. Das Rumänienfest scheint sich auf jeden Fall als Fixpunkt im Säuliämtler Festkalender etabliert zu haben


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Serie

Freitag, 8. August 2014

Kontrastprogramm zur überreglementierten Schweiz Sommerserie (7): Kambodscha – ein erholsamer Kulturschock Zugegeben: Die Faszination meines früheren Schulkollegen Gilo für Kambodscha war für mich nur bedingt nachvollziebar – bis ich ihn zusammen mit meinen Jasskollegen diesen Februar in Sihanoukville besuchte. Es wurden die entspanntesten Ferien, die ich in letzter Zeit erlebt hatte. ................................................... von martin platter So muss sich ein Gefangener auf dem elektrischen Stuhl fühlen: Amüsiert hatte ich dem Coiffeur noch zugeschaut, wie er die beiden Elektrokabelenden zusammengedrehte, weil die Schneidmaschine über keinen Stecker verfügte. Als er nach getaner Arbeit und erfolgreicher Funktionskontrolle die freiliegenden Kabelverbindungen dann aber ohne Isolation achtlos auf den Boden fallen liess, machte sich bei mir ein mulmiges Gefühl breit. Die baren Kabelstellen lagen nur wenige Zentimeter vom eisernen Fuss meines Frisörstuhls entfernt...Passiert ist dann aber nichts. Für ein paar Cents bekam ich meine Haare toll geschnitten und wurde wieder ins Gewusel von Sihanoukville entlassen. Auch am zweiten Tag in Kambodscha erschlagen mich die äusseren Eindrücke fast. In den ersten Stunden nach Ankunft in der Kapitale Phnom Penh hat sich auf der 220 km langen Autofahrt nach Sihanoukville ein veritabler Kulturschock vollzogen, der allerdings mit der Zeit eine heilsame Wirkung entfaltete. Zu Hitze und Müdigkeit kommt zunächst der Strassenverkehr, der nur eine Richtung kennt: vorwärts! Für einen Menschen aus dem überreglementierten Westeuropa ein heilloses Durcheinander, bei dem es nur eine Regel gibt: fahren, möglichst alle miteinander, ungeachtet von Ampeln, Verkehrsschildern, Fussgängern, Tieren und allen anderen Verkehrsteilnehmern auf der Fahrbahn. Wobei sich «ungeachtet» aber tatsächlich nur auf die Infrastruktur bezieht. Denn jeder achtet auf den anderen. Der Verkehr rollt so ständig in alle Richtungen. Langsam zuweilen, aber es stockt eher selten.

Foto mit Fernwehpotenzial: Autor Platter (rechts) am Abend der Ankunft in Kambodscha mit seinen Jasskumpels am Strand von Sihanoukville. (Bilder Martin Platter)

Wo es «Anzeiger»Journalisten hinzieht Juli/August – Ferienzeit: Schweizer schwärmen aus, verbringen ihre Ferien an allen Ecken dieser Welt. Oder geniessen die schönste Zeit des Jahres in der Heimat. Zu Hause oder in den Bergen, am Fluss oder in der Badi. Oder auf «Balkonien». Über ihre Lieblingsdestinationen berichten Mitarbeitende des «Anzeigers» im Rahmen der Sommerserie 2014. (-ter.)

Bereits erschienen: 15. Juli: «Kraft und Schönheit der Natur» – mit Marianne Voss auf Corvo. 18. Juli: «Der Säbelzahntiger in der Waldlichtung» – mit Martin Mullis im Ämtler Wald. 22. Juli: «Unter der Linde vor der Kirche» –

Es müssen nicht immer Berge sein. Bike-Tour an einem der weiten Standstrände um Sihanoukville.

25. Juli: «Allegra! – Hochgefühle im Unterengadin» – mit Werner Schneiter im Bündnerland. 29. Juli: «In der Ruhe liegt die Kraft» – mit Salomon Schneider im Tessin. 5. August: «Soweto – farbig statt schwarzweiss» – mit Bernhard Schneider in Südafrika.

Chaotischer Strassenverkehr mit System Vor allem die überaus zahlreichen, rollerähnlichen Zweiräder finden immer eine Lücke im Gewühl und das ist höchst faszinierend. Anstatt stures Beharren auf strikte Regeln, gelebte Autonomie und Selbstverantwortung. Denn das System bedingt, dass jeder auf den anderen aufpasst. Selbst bei richtungsgetrennten Fahrbahnen kommen einem immer wieder Fahrzeuge entgegen. Automatisch wird langsamer und konzentrierter gefahren. Es wird gehupt aber nicht geflucht oder schikaniert. Der Verkehr rollt auch akustisch vergleichsweise ruhig, da aus Spargründen tieftourig und mit Viertaktmotoren gefahren wird. Kein Vergleich zum zwiebackfräsenähnlichen Gekreische der Zweitakt-Mofas, wie man sie aus unseren südlichen Nachbarländern kennt. Alle bleiben cool – nicht nur im Strassenverkehr. Diese unaufdringliche Art zeichnet die Khmer generell im Umgang aus. So verliert die Zeit mit jedem Tag mehr von ihrer absoluten Bedeutung. Sie wird zum ungefähren Richtwert. Die eigene Hektik weicht einer Bedächtigkeit. Es kommt zur Metamorphose. Wie die Einheimischen beginnt man sich langsamer und weniger zu

mit Regula Zellweger im Bergdorf Ernen.

Nichts für schwache Geruchsnerven: Fleischhändlerin auf dem Markt in der Blechhalle bei 30 Grad Innentemperatur. bewegen. Denn jede Bewegung zuviel, löst bei Temperaturen um 30 Grad und der vorherrschenden Luftfeuchtigkeit einen Schweissausbruch aus. Fasziniert saugt man die stoische Gelassenheit und das Improvisationstalent auf, mit der die Khmer ihr nicht gerade einfaches Leben meistern.

Auf dem Weg aus der Armut Kambodscha verfügt (wie u. a. Liechtenstein und Monaco) über eine konstitutionelle Monarchie. Seit 1997 Hun Sen als Premierminister an die Macht kam, ist endlich Ruhe eingekehrt im Land, das von 1863 bis 1953 unter französischem Protektorat stand und

immer wieder Schauplatz blutiger Auseinandersetzungen war. Dank relativ demokratischer Politik und relativ freier Marktwirtschaft ist das Land auf dem Weg aus der Armut. Inzwischen nimmt es gemessen am durchschnittlichen Jahreseinkommen Rang 142 im 184 Länder zählenden WohlstandsRanking ein. Alleine in den letzten sieben Jahren konnte die Anzahl Menschen, die unter der Armutsgrenze von 1.25 Dollar pro Tag leben, von 50 auf 20 Prozent reduziert werden. Nicht zuletzt durch Auswirkungen der Globalisierung und der modernen Informationstechnologie, die dank kabelloser Datenübermittlung auch für weniger Begüterte erschwinglich ge-

worden ist. Zuweilen führt das zu bizarren Bildern: Hütten ohne Wasser und Strom auf dem Lande. Davor parkiert zeitgemässe Autos und Bewohnerinnen und Bewohner, die auf Smartphones herumtippen. In diesem strukturellen Umfeld käme es allerdings keinem der 14 Millionen Khmer in den Sinn, sich freiwillig auf einem Fahrrad abzumühen. Erstens ist es mit Tagesteperaturen um 30 Grad viel zu heiss. Und zweitens ist Fahrradfahren etwas für Erwachsene, die es im Leben zu nichts gebracht haben. Nur Kinder fahren in Kambodscha noch freiwillig Fahrrad und Arme. Ganz klar: Die Einheimischen haben andere Prioritäten, die so

gar nicht mit der bei uns propagierten 2000-Watt-Gesellschaft kompatibel sind. Kollege Viktor und ich liessen uns vom geringen Status des muskelgetriebenen Zweirads nicht abschrecken und mieteten uns für drei Dollar zwei Mountainbikes. Auf 60 Dollar pro Stück bezifferte der Vermieter den Neuwert dieser bleischweren Göppel, die es bei uns allenfalls in Warenhäusern zu kaufen gibt. Unterwegs trafen wir auf unzählige Singletrails, nicht besonders anspruchsvoll und leider oft mit Glasscherben, Bauschutt und Müll übersät. Ganz klar: Der Umweltschutz geniesst bei den Khmer keine Priorität. Dazu fehlt es (nicht wie bei uns) an Geld und Interesse, um den Unrat, der überall achtlos liegengelassen wird, wegzuräumen. Dennoch hat das Gelände etwas Faszinierendes, Idyllisches. Ebenso, wie die endlosen, mit feinem weissem Sand gesegneten Strände. Ein enormes touristisches Potenzial, das derzeit schrittweise erschlossen wird, wie die zahlreichen Bauplätze zeigen. Ich bin gespannt, wie die Entwicklung weitergehen wird, und hoffe, dass die Khmer ihre stoische Gelassenheit mit dem von Nachbar Thailand herüberschwappenden Tourismus-Boom nicht verlieren werden.


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Freitag, 8. August 2014

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Wenn normale Krise zum Problem wird Krisenintervention ohne psychiatrische Klinik Eine Kündigung, ein Familienkrach, eine Beziehungskrise, ein Verlust – es sind Ereignisse, die zum Leben gehören und uns je nach persönlicher Situation ganz plötzlich aus dem Gleis werfen können. Was tun? ................................................... von marianne voss Krisen, Weggabelungen, Verluste zwingen zu Veränderungen, die im ersten Moment überfordern können. Die Frau Mitte 30 hatte ihren Job geliebt und sich mit allen Kräften für die Firma eingesetzt. Dann kam eine Umstrukturierung, und sie wurde nicht mehr gebraucht. Sie fiel in ein tiefes Loch, zweifelte nur noch an sich selbst und sah keinen Weg mehr für ihr Leben. Oder der Mann um die 50, der mit seiner Tochter und ihrer Familie plötzlich in eine fast unlösbare Konfliktsituation geriet. Zuerst Missverständnisse, dann Verletzungen und schliesslich eine Mauer des Schweigens. Das gemeinsam geführte Familienunternehmen stand auf dem Spiel. Er wusste nicht mehr weiter, stand innerlich vor einer Wand. Es gäbe viele weitere Lebensgeschichten dieser Art. Fast jede und jeder erlebt solche Situationen. Momente, in denen es kein Morgen zu geben scheint und alles zusammenbricht.

Und je nachdem, wo wir persönlich stehen, was rundherum stabil ist oder zu allem Elend auch noch wackelt, können wir damit umgehen oder nicht.

eine Auszeit. Nur kurz, ein paar Tage. Etwas Distanz, um wieder einen klaren Kopf zu haben, und ein paar Gespräche mit einer psychologisch geschulten Person.

Wunsch nach geborgenem Ort

Offene Häuser

«In Krisen brauchen wir andere Menschen, die uns zuhören und uns verstehen», erklärt der Fachpsychologe Dr. Christoph Pally von der Ökumenischen Beziehungsberatungsstelle in Affoltern. «Der Partner, die Partnerin ist sicher die wichtigste Ansprechperson aber manchmal ist er oder sie zu nah dran, selber involviert oder überfordert.» Was tun? Die junge Frau ging den naheliegenden Weg und rief eine Freundin an. Dort war die Combox eingeschaltet. Eine gute Bekannte hatte unmöglich Zeit. So versuchte sie es bei einem befreundeten Seelsorger, doch der war in einer Weiterbildung und erst in der kommenden Woche zu sprechen. Schliesslich rief sie – inzwischen völlig verzweifelt – den Hausarzt an, der ihr für den ersten Moment ein beruhigendes Mittel empfahl und am kommenden Tag einen Termin anbot. Nein, das war nicht das, was sie brauchte. Sie wollte reden und zwar jetzt, sie sehnte sich aber auch nach Ruhe, nach einem geborgenen Ort, fern von den eigenen vier Wänden. Auch der Mann mit der Familienkrise wünschte sich

«Das sind keine Fälle für unseren Psychiatriestützpunkt», ist für Dr. Roland Kunz vom Spital Affoltern klar. Eigentlich handle es sich hier um «normale» Krisen, wie sie uns das Leben bescheren können. Doch für das Normale gebe es leider kaum Auffangbecken. Wo sind die Orte für Menschen in solchen «normalen» Krisen? Dr. Roland Kunz empfiehlt als erste Anlaufstelle das Sunnehus in Wildhaus, ein Ort, wo man seinen Aufenthalt nach den eigenen Bedürfnissen gestalten kann. Weiter weiss er von der Ca Stella Garni in Bignasco, der Ayurveda-Pension Le Cocon in Villeret und von der Waldoase in Bugardo, einem eher alternativen Angebot. Dr. Christoph Pally empfiehlt die Kliniken Schützen in Rheinfelden und Al Ronc in Castaneda, zudem auch die Casa Civetta, ein kleines, persönlich geführtes Haus. Und natürlich weist er darauf hin, dass die Beziehungsberatungsstelle in Affoltern für alle da ist, und ein erstes klärendes Telefongespräch meistens innert Tagesfrist geführt werden kann. Ebenfalls für alle Menschen steht das Kloster Kappel of-

Risse, Sprünge oder Scherben können in jedem normalen Leben vorkommen. (Bild Marianne Voss)

fen, das für eine Auszeit mit seelsorgerlichen Gesprächen prädestiniert ist. Der Theologische Leiter, Pfarrer Markus Sahli, betont: «Menschen, die Ruhe suchen und begleitende Gespräche wünschen, sind bei uns immer willkommen.» Und schliesslich gibt es noch die Dargebotene Hand, ein absolut anonymes Angebot, wo geschulte Frauen

und Männer zuhören und je nach Bedarf auch nützliche Anlaufstellen empfehlen. Informationen unter: www.sunnehus.ch, www. ca-stella.ch, www.lecocon.ch, www.waldoase.ch, www.klinikschuetzen.ch, www.alronc.ch, www. casacivetta.ch, www.klosterkappel.ch, www.beziehungsfragen.ch und die Dargebotene Hand unter Tel. 143 oder www.143.ch.

Briefkästen gesprengt Auch Lärm und Einbrüche Viermal wurden in den vergangenen Tagen Briefkästen gesprengt. Auch 1.-August-Raketen zu Unzeiten und Einbrüche prägten die Arbeit der Polizei in den vergangenen Tagen.

Das Herausgeberteam: Mechthild Willi Studer mit Peter Lude (rechts), Fachpsychologe für Psychotherapie FSP, querschnittgelähmt seit 1984, sowie Fritz Vischer, Texter und Redaktor, Bankkaufmann, querschnittgelähmt seit 1977. (Bild matthiasstuder.ch)

Warum das Leben weitergeht Lebensbejahung im Alter und mit Behinderung Die demografische Entwicklung wird auch das Zusammenleben der Generationen und von Menschen in unterschiedlichen Lebenssituationen neu definieren. Solidarität auf freiwilliger Basis muss wieder einen höheren Stellenwert bekommen. Man kann ewig über Dinge diskutieren – und alles bleibt im Kopf, intellektuell abgehandelt. Oder man kann

mit Beispielen das Herz ansprechen, berühren – und im Fall des Buches «Warum das Leben weitergeht» Mut machen, das Leben immer wieder neu anzupacken und Veränderungen als Chancen zu sehen. Es ist eine Einladung und Hilfestellung, die Beschwerden des Alters etwas gelassener anzugehen. In dieser Hinsicht haben Menschen mit Querschnittlähmung, denen der Alltag beständig grosse Hindernisse in den Weg stellt, viel zu sagen. Dieses Buch gibt Interessierten in Form von Fachbeiträgen und Inter-

Ehemalige Pflegedienstleiterin des Spitals Affoltern Mechthild Willi Studer, MSc Organizational Development, war nach der Ausbildung in psychiatrischer Krankenpflege und der Erlangung des Oberschwesterndiploms in verschiedenen Funktionen an der Psychiatrischen Universitätsklinik Zürich, als

Geschäftsleiterin beim Spitex-Verband des Kantons Zürich und als Pflegedienstleiterin der Spitals Affoltern tätig. Heute wohnt sie in Knonau und ist Leiterin Pflegemanagement am Schweizer Paraplegiker-Zentrum in Nottwil.

views Informationen und macht emotional betroffen.

Von Betroffenen lernen Der immense Erfahrungsvorsprung von Menschen mit Querschnittlähmung im Umgang mit massiven Einschränkungen, wie sie auch im Alter auftreten können, soll anderen zugänglich gemacht werden. Aus dem Lebenswissen der Menschen, die in «Warum das Leben weitergeht» zu Wort kommen, lässt sich nicht nur ein persönlicher, sondern auch ein breiter gesellschaftlicher Nutzen ziehen. Wenn sich jemand nach der Lektüre dieses Buches lebendiger fühlt als zuvor, dann hat das Buch seine Aufgabe erfüllt, etwas von dem Geheimnis zu vermitteln, was echte Lebendigkeit ausmacht. (rz) Warum das Leben weitergeht – Auch im Alter und mit Behinderung, Peter Lude / Fritz Vischer / Mechtild Willi Studer (Hrsg.), Verlag Johannes Petri, 2014, 279 S., ISBN 978-3-03784-045-0.

Vandalen haben in den vergangenen Tagen vier Briefkästen mit Sprengmaterial zerstört. Ein erstes Mal am 1. August in Mettmenstetten, wo sich der Sachschaden auf 500 Franken beläuft. In Wettswil hörte der Wohnungsbesitzer am 2. August um 1 Uhr einen Knall. Als er der Ursache nachging, stellte er fest: Briefkasten zerstört. Die Polizei spricht hier von Sachschaden in der Höhe von 800 Franken. Kurz zuvor, um 0.30 Uhr, geschah dasselbe in Affoltern – und zwischen dem 31. Juli und dem 4. August auch in Bonstetten, wo der Briefkasten durch Feuerwerk zerstört wurde. Resultat: über 1000 Franken Schaden. In der Nähe eines Schulhauses in Bonstetten geriet ein Toi-Toi-WC am 1. August um 20.45 Uhr durch einen Böllerschuss in Brand. Die Kantonspolizei beziffert den Schaden auf rund 2000 Franken. Unkontrolliert Richtung Bahnhof Knonau zielendes Feuerwerk war am Nationalfeiertag kurz vor 24 Uhr der Grund für einen Anruf bei der Polizei. Bevor die Gemeindepolizei Affoltern eintraf, machten sich Jugendliche aus dem Staub.

Wegen Lärm und Feuerwerk rückte die Polizei am 1. August in den Morgenstunden auch in Affoltern, Hedingen und Bonstetten aus. Auch Vandalen ohne Sprengmaterial trieben in den vergangenen Tagen ihr Unwesen. So wurde in Obfelden vom 1. auf den 2. August eine Hauswand versprayt. Der Schaden beläuft sich auf zirka 2500 Franken. Im Mettmenstetter Industriegebiet wurden zwischen 31. Juli und 2. August die Scheibenwischer eines Lastwagens abgerissen. Ein paar hundert Franken Schaden sind hier die Folge.

Schmuck gestohlen Die Polizei beschäftigte sich auch mit Einbrüchen beziehungsweise Einbruchsversuchen. Bei Versuchen blieb es beim Schulhaus in Mettmenstetten, wo sich Einbrecher via Fenster Zutritt verschaffen wollten – und im Schwimmbad Stigeli in Affoltern, wo es nicht gelang, eine Türe zu öffnen. Der Sachschaden: rund 2500 Franken. Goldschmuck und andere Gegenstände fielen Unbekannten bei einem Einbruch am 4. August, tagsüber, in ein Einfamilienhaus in Mettmenstetten in die Hände. Die genauen Umstände sind noch in Abklärung. Die Täter stiegen via Fenster ein und verursachten Schaden von mehreren hundert Franken. (-ter.)

Katzen eingefangen und behandelt Eine Freiwillige von Network for Animal Protection (NetAP) hat auf dem Campingplatz an der Reuss in Ottenbach Katzen eingefangen. Die Tiere wurden kastriert und gegen innere und äussere Parasiten behandelt sowie weitere individuell angezeigte Behandlungen vorgenommen. «Die Mutterkatze mit Jungtieren ist sehr mager. Wir hoffen, dass sie

sich erholt – jetzt, wo sie sich vor allem um sich selber und nicht mehr ständig um den Nachwuchs kümmern muss», hält NetAP-Gründerin Esther Geisser fest. NetAP ist eine international tätige Tierschutzorganisation, die sich da einsetzt, wo die Not gross ist und mit ihrer Hilfe die Lebensqualität der betroffenen Tiere nachhaltig verbessert. (pd.)


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Vermischtes

Freitag, 8. August 2014

Bewohner versuchen, nicht aufzufallen Pia Holenstein aus Affoltern war drei Monate lang als Menschenrechtsbeobachterin in Palästina – Schluss ................................................... von pia holenstein Einige Reaktionen auf die Artikel haben mir gezeigt, dass ich die Einleitung übersprungen hatte: Weder habe ich das Programm vorgestellt, noch den Grund für meinen Einsatz genannt. Mein Entschluss wuchs bei einem Anlass in der Bibliothek Affoltern, wo zwei Schweizerinnen, eine Jüdin und eine Christin, Judith Bloch und Hildegard Koch, gemeinsam über die Situation im Westjordanland berichteten. Gerade die Einsicht, dass die Besatzung auf beiden Seiten bekämpft wird, überzeugte mich. Wer Israel liebt, sollte sich um Frieden, die Beendigung der Besatzung und die Rückkehr Israels in die Rechtsstaatlichkeit bemühen. Israelfeindlichkeit liegt mir fern. Als Beobachterin in einer Friedensmission habe ich nach bestem Willen versucht, unvoreingenommen zu beobachten. Was ich ankreide, sind Menschenrechtsverletzungen, die ich gesehen habe. Meine politische Überzeugung ist dabei unwichtig und es ist absurd, mir Sympathien für die Hamas zu unterstellen. Ich verurteile Gewalt auf beiden Seiten und wünsche nichts sehnlicher als eine friedliche Lösung.

Was ist und was macht Eappi? Auf einen Hilferuf der christlichen Kirchen in Palästina hin entstand 2000/ 2002 unter dem Patronat des Weltkirchenrats das «Ökumenische Begleitprogramm für Frieden in Palästina und Israel» Eappi. Es trägt sowohl Israel wie Palästina im Namen und ist ausdrücklich unparteiisch. Das Ziel ist ein Frieden, bei dem die Menschen auf beiden Seiten in Ruhe und unversehrt leben dürfen. In der Schweiz trägt das Heks (Hilfswerk der Evangelischen Kirchen Schweiz) die Verantwortung und PWS (Peace Watch Switzerland) hat die operationale Führung; in andern Ländern ist der Staat involviert. Dreimal jährlich kommen jeweils um die 30 Freiwillige aus aller Welt, die für drei Monate in sechs oder sieben verschiedenen «Placements» stationiert sind. Während dieser Zeit begleitet man die Bevölkerung in ihrem Alltag, Kinder zur Schule, gibt Trost oder versucht zu helfen in den Wirren der israelischen Administration. Ausserdem pflegt man Kontakt zu den immer weniger werdenden palästinensischen Christen und besucht die Kirchen. Zudem stehen Kurse und Besuche in Israel und sogar in israelischen Siedlungen auf dem Programm, man erhält Einblick in die Friedensbewegungen in Israel, wie zum Beispiel schweizerisch unterstützte Friedensdorf Wahat al-Salam/ Neve Shalom. Oberstes Prinzip ist die Gewaltlosigkeit. Wir EAs (Ökumenischen Begleiter) dürfen nicht eingreifen, sondern nur beobachten, und dann

Zerstört. Die Olivenbäume waren schon während der Bauzeit um das Haus herum aufgezogen worden.

schreiben wir Berichte an verschiedene Organisationen wie die Vereinten Nationen oder das UNO-Kinderhilfswerk Unicef etc. Festgestellte Übergriffe dokumentieren wir mit Fotos; wir dürfen mit den Soldaten kurz reden, doch sonst halten wir uns im Hintergrund. Das israelische Militär liebt diese Überwachung zwar nicht und versucht sie manchmal zu verhindern, kann das Zuschauen aber nicht verbieten. Nach der Rückkehr folgt der zweite Teil der Aufgabe, «Advocacy»: Wir sollen in aller Welt erzählen, was hinter den Mauern der Besatzung geschieht. Diesem Auftrag komme ich nach, indem ich den Menschen im Bezirk Affoltern erzähle, was ich gesehen habe. Das ist nicht «den Nahostkonflikt» hierher tragen. Es gibt keinen «Konflikt», sondern Besatzung, und das heisst, eine Macht und Unterdrückte; es ist eine unhaltbare, ungerechte Situation, und diese gilt es zu beenden. Wenn meine Schilderung der Menschenrechtssituation nun einseitig anmutet, liegt das in der Natur der Sache: Der Hilferuf kommt aus Palästina, dort leiden die Menschen seit 47 Jahren unter der feindlichen Besatzung und können sich nicht wehren. Israelis bekommen Land fast gratis und das israelische Militär ist verpflichtet, seine Bürger zu schützen, auch wenn sie völkerrechtswidrig im fremden Gebiet siedeln, sogar wenn sie kriminelle Handlungen dort begehen. So erhielten wir die Nachricht, israelische Bulldozer seien daran, eine Landschaft im Dorf Ras ’Atiya zu planieren – eine klare Vorbereitung für neue Siedlungsvorhaben. Am Sonntag darauf wurde als Demonstration ein öffentliches Gebet auf der Kuppe des Hügels veranstaltet. Trotz gefährlich scheinendem Aufmarsch von Militär, Siedlern und auf der palästinensischen Seite vieler junger Männer konnte das Vorhaben friedlich durchgeführt werden.

Separierte Beduinendörfer Alle zwei Wochen fährt von Qalqilia ein Kleinbus, die mobile Klinik, zu zwei Beduinendörfern, ’Arab ar Ramadin al Janubi und ’Arab Abu Farda. Sie sind zwar nicht weit entfernt, doch muss man einen Checkpoint überqueren. Denn die Dörfer liegen zwar auf palästinensischem Gebiet, aber im Bereich der illegalen jüdischen Siedlung Alfe Menashe. Diese medizinische Einrichtung und das Personal ist, wie so vieles der palästinensischen Infrastruktur, von Hilfswerken bezahlt. Gleichzeitig ist sichtbar, mit wie viel Anstrengung und Aufopferung die Aufgabe wahrgenommen wird, welche überaus kompliziert und ausserdem ständig von Geldmangel gefährdet ist. Gerne würden die Klinikmitarbeiterinnen auch ins nördliche Nachbardorf ’Arab ar Ramadin ash Shamali fahren, doch dieses liegt im Bereich einer andern illegalen israelischen Siedlung, Zufin. Dorthin ist ein anderer Checkpoint zu durchqueren, doch die Bewilligung wird nur für einen erteilt. So wurde entschieden, die zwei südlichen Dörfer zu bedienen, weil das zusammen mehr Personen betrifft. Die Beduinen im nördlichen Dorf werden also nie von Ärzten besucht und kommen nur im höchsten Notfall ins Krankenhaus von Qalqilia. ’Arab ar Ramadin ash Shamali (Norden) ist eigentlich der nördliche Teil von ’Arab ar Ramadin al Janubi (im Süden), doch da sie durch zwei Checkpoints getrennt sind, können sie einander ihr Leben lang nie treffen. Die Separation der Beduinendörfer voneinander durch die Siedlungen engt deren Heiratsmöglichkeiten drastisch ein.

erteilt wird. Die Familien wachsen und brauchen Platz, doch dürfen sie keine unbewilligte Wand anbringen. So werden zwangsläufig zahlreiche Häuser ohne Baubewilligungen erstellt. Die abbrechenden Soldaten finden sich daher im Recht, auch wenn sie einer Beduinenfamilie zum wiederholten Mal die Zelte niederwalzen. (Das kommt tatsächlich vor.)

Viel schlimmer als erwartet

Die Oase des Friedens: Wahat al-Salam / Neve Shalom. (Bilder zvg.) Der Allgemeinarzt ist selbstverständlich auch für Zähne, Ohren und Lebensprobleme zuständig; die Gynäkologin für Mütterberatung und Familienplanung. Wenn Platz ist, darf jemand von uns EAs mitfahren. Die Dörfer scheinen in beispielloser Verwahrlosung. Blechhütten, keine Strasse, keinerlei Infrastruktur. Eines der beiden ist so furchtbar schmutzig, dass wir den Geruch nicht ohne Mund- und Nasenschutz aushalten. Die Menschen leben zusammen mit ihren Tieren und haben kein Wasser. Dabei ziehen sie Grossvieh auf, um das Fleisch an die Siedler zu verkaufen.

Verbotene Hilfsgüter Doch was ist das? Ich sehe einen grossen, funktionstüchtigen, weissen Wassertank. Ein französisches Hilfswerk hat ihn gespendet. Er ist leer. Israel verbietet die Inbetriebnahme. Die Bauern müssen jeden Liter Wasser, der von einer israelischen Firma aus ihrem Boden gewonnen wird, kaufen und per Tankwagen holen. Sechzig Schekel kostet ein recht klein erscheinender Tank; das Pferdchen ziehe ihn den ganzen Tag hin und her, sagt man mir, und die Kosten seien kaum zu tragen. Wie die Kinder dieses Dorfes in die Schule gehen, habe ich bereits früher angetönt: Statt ins Nachbardorf – dort ist die illegale Schule – müssen sie mit dem Bus zum Checkpoint hinaus in eine weit entfernte Schule. Man sagt, dass sie dort ausgegrenzt werden. Ihre Lebensweise, die mangelnde Hygiene und die fehlenden Kontaktmöglichkeiten mit andern Kindern, da sie immer mit dem Bus zurück müssen, machen ihnen die Integration fast unmöglich. Als Resultat sieht man auch während Schulzeiten Kinder im Dorf, die wohl nie einen Abschluss machen können. Das andere Dorf ist etwas grösser und scheint irgendwie über Wasser und Strom zu verfügen. Sogar eine Schule ist da, voller vergnügter Kinder. Doch auch sie ist gefährdet: Obwohl ausländische Hilfswerke sie gespendet haben, ist sie illegal und kann jederzeit abgerissen werden. Neben dem Zelt, das bei einer erneuten Zerstörung des Lehmgebäudes – es wäre nicht das erste Mal – wieder die ganze Schule aufnehmen müsste, stehen ein Kopierer und ein Kühlschrank. Wie schwierig es für die Lehrerinnen und Lehrer ist, in die Schule zu kommen, wie schikaniert der Schulbusfahrer und die Kinder selbst an den Checkpoints und Toren werden, habe ich bereits angetönt. Man habe ihr gesagt, sie solle doch anderswo unterrichten, sagt eine junge Lehrerin. Wie kann man sich erklären, weshalb die israelischen Machthaber das machen? Meine Antwort werden mir wiederum einige als «einseitig» vorwerfen, doch mir kommt keine bessere in den Sinn: Die Beduinen habe hier schon lange vor den Siedlern gewohnt, das Recht kann ihnen niemand streitig machen. Die Siedlung aber will sich ausdehnen, sie soll rein

israelisch sein und keine Fremdlinge dulden. Daher ist erstens das Gebiet als «Zone C» deklariert, das heisst, vollständig israelisch kontrolliert und keine Baubewilligung ist möglich, weder für Schule, Wasser oder Strasse. Alles, was gebaut ist, steht unter Abbruchverfügung, selbst die Zelte und Blechhütten. Die Bewohner versuchen einfach, nicht aufzufallen, damit sie und ihre Hütten da bleiben können. Denn es ist ganz offensichtlich: Sie sollen weg.

Abbruch und Zerstörung Eines Morgens hatten wir wie immer die Abläufe bei einem Landwirtschaftstor beobachtet, als plötzlich ein Militärauto durch das Tor in das palästinensische Gebiet fuhr. Das ist eigentlich nicht zu erwarten, doch im Juni, nach der Entführung der drei Teenager, herrschte überall Ausnahmezustand und das Militär verbreitete Angst und Schrecken. Wir fuhren später dem Jeep nach, und er stand irgendwo auf der Strasse, die Soldaten hielten die Passanten an, verlangten Ausweise und befragten sie. Das war einfach zur Kenntnis zu nehmen. Rein zufällig kamen wir bei dieser Gelegenheit an der Stelle vorbei, wo zwei Tage zuvor ein Haus zerstört worden war; meine Kollegen waren dort gewesen, ich hatte es noch nicht gesehen. Und der Anblick war herzzerreissend. Ein etwa dreissigjähriger Mann stand unbeweglich da. Es war Morgen früh, er musste stundenlang da gewesen sein, vielleicht sogar seit vorgestern. Auf unsere Fragen zeigte er nochmals, was geschehen war. Er hatte sein ganzes Leben lang mit seinen Eltern in engsten Verhältnissen gelebt, eine Ausbildung zum Polizisten gemacht und all sein seither verdientes Geld, wie seine Verwandten auch, für den Bau des gemeinsamen Heims zusammengelegt. Nun war es eben fertig geworden, der Garten gepflegt, die schon früher gepflanzten Bäumchen trugen bereits die ersten Oliven. In vier Tagen wäre der Einzugstermin gewesen. Über Nacht war dann der Bulldozer gekommen und hatte ganze Arbeit geleistet. «Seht her, alles neu, teuer, noch nie gebraucht», sagt er immer wieder. «Sie zerstören am liebsten die neuen Häuser», sagt ein anderer Betroffener. In einem Dorf geschah es während der Hochzeitsfeier, israelische Bulldozer brachen das Haus des jungen Paares ab. Es ist wahr, dass wohl für jeden dieser Vorgänge ein Gesetzesbuchstabe existieren mag: Zone C, zu nahe an einer Siedlung, zu nahe an der Mauer oder militärische Feuerzone – so eine Vorschrift gibt es immer, denn über 70 % des palästinensischen Landes liegt in der Zone C. Die Hauszerstörungen werden von israelischen Behörden angeordnet, welche sämtliche zivilen Angelegenheiten im besetzten Gebiet bestimmen, und dann offiziell vom israelischen Militär ausgeführt. Es ist nun so, dass über Jahre hinweg kaum je eine Baubewilligung für Palästinenser

Jedes Dorf in unserer Umgebung hat ein anderes Problem. Beim einen sind es die Abbruchdrohungen, beim andern die geschlossenen Verkehrswege, und im dritten kommen Siedler jeden Freitag und verwüsten die Felder und Bäume, zerstören Wasservorräte, schlagen alte oder behinderte Bewohner. Anfang Mai, also zu Beginn des Sommers, verwüstete eine Gruppe von etwa 100 Siedlern ein kleines Dorf in unserer Nähe; dabei zertrümmerten sie den gemeinsamen Wassertank so, dass der Inhalt in der gleichen Nacht ausfloss. Am meisten zu erleiden haben Palästinenser insgesamt von Siedlern. Seit 1967 wachsen israelische Siedlungen auf palästinensischem Boden rasant. Nach internationalem Recht ist es einer Besatzungsmacht absolut verboten, eigene Bevölkerung in besetzten Gebieten anzusiedeln. Sie ist vielmehr verpflichtet, den Zustand zu bewahren, die Bevölkerung und ihr Recht auf Eigentum zu schützen. All diese Bestimmungen sind verletzt. Die Siedler sind inzwischen zu einer grossen, einflussreichen Macht geworden, in Militär, Politik und Geheimdienst bestens vertreten. Fast 800 000 leben schon in Palästina – und das im angeblich gefährlichen Gebiet. Es ist daher ein offenes Geheimnis, dass nicht Sicherheitsbedenken, sondern Landnahme der Grund für die weit ins okkupierte Territorium geführten Sperranlagen wie Mauer und Hochsicherheitszäune sind. Die unzähligen Profiteure dieser unablässigen Bereicherung aufgrund von Ausbeutung und Vertreibungspolitik sind so stark, dass die Politik nicht mehr ohne Druck von aussen aus der Lage herauskommt. Darum gibt es die Boykottbewegung, welche die auf palästinensischem Gebiet gewonnenen israelischen Produkte betrifft. Mein Bericht wirkt einseitig, das ist mir bewusst, weil ich meine Beobachtungen interpretiert habe. Auch wer das nicht glaubt, wird einsehen, dass diese Zustände nicht haltbar sind. Trotz intensiver Vorbereitung muss ich sagen: Was ich im Westjordanland erlebt habe, war viel schlimmer als erwartet. Hatte ich mit Streitereien und einzelnen Übergriffen gerechnet, fand ich ein vielfältiges, kompliziertes System von Unterdrückung, Bedrohung und Beraubung vor. Und es scheint mir nichts Dringenderes zu geben, als für die Beendigung der Besatzung zu kämpfen. Die Kinder, die dort aufwachsen, haben ein Leben voller Horror vor sich.

Ökumenisches Begleitprogramm Pia Holenstein wurde von Heks und Peace Watch Switzerland als Menschenrechtsbeobachterin nach Palästina und Israel gesendet, wo sie am ökumenischen Begleitprogramm (Eappi) des Weltkirchenrates teilnahm. Dies ist der vierte und letzte Beitrag dieser Serie. Die darin vertretenen Meinungen sind persönlich und decken sich nicht zwingend mit denjenigen der Sendeorganisationen.


Forum

Freitag, 8. August 2014

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«Mein Sommer-Erlebnis» Leserfoto-Wettbewerb im «Anzeiger»: Die Einsendefrist endet in fünf Tagen

Tanjung Puting National Park auf Borneo. Das Orang-UtanBaby ist erst einige Wochen alt. (Bild Roger Klaus)

Sarah hat Spass am Baden. (Bild Ruth Ochsner)

Wunderschöne Natur: Relaxen unter der Eiche beim Weiher zwischen Ottenbach und Rickenbach, AG. (Bild Rita Fischer)

Unser Zuhause im Wolfacker in Uerzlikon ist für uns der schönste Ort, den es gibt.

Der wunderschöne Türlersee, für einmal aus einer etwas anderen Perspektive betrachtet.

(Bild Stephan und Irene Fleischli)

(Bild Jacqueline Ott)

Der ideologische und geschichtliche Israel wird dauernd Hintergrund geprüft Der Israel-Palästina-Konflikt in Kürze Die Leser vom «Anzeiger» wurden mit drei ganzseitigen Beiträgen über das Los der Araber auf der «Westbank» in dem Sinne völlig einseitig informiert als die ideologischen und geschichtlichen Hintergründe des Konfliktes zwischen Israel und den Arabern vollständig ausgeblendet wurden. Holen wir das nach: In der Gründungsakte der Terrororganisation Hamas wird folgende Hadith*-Stelle zitiert: Der Prophet Allahs sagte: «Das jüngste Gericht wird nicht stattfinden, bis ihr mit den Juden gekämpft habt, und jeder Stein, hinter welchem sich ein Jude verbirgt, wird sagen: «Oh Muslim! Es verbirgt sich ein Jude hinter mir, also töte ihn.» *Ein Hadith ist ein Bericht, der eine Mohammed zugeschriebene Handlung oder Anweisung beinhaltet. Das vorliegende Zitat ist entnommen aus: Sahi Bukhari Band 4, Buch 52, Nummer 177.

Diese Stelle aus den heiligen Schriften des Islam kennt im Übrigen jedes arabische Schulkind auswendig. Wer sich vertieft über muslimischen Judenhass informieren will, wird im Internet sofort fündig. Hier nur so viel: Hitlers «Mein Kampf» ist in der gesamten arabischen Welt noch heute ein Verkaufsschlager. Das ist einer der Hauptgründe dafür, dass im Gebiet des ehemaligen britischen Protektorates «Palästina» bis heute kein Frieden eingekehrt ist. Zur Geschichte der Region noch folgende kurze Zusammenfassung: Israel akzeptierte die 2-Staaten-Lösungen von 1937 (Peel-Kommission), den UN-Teilungsplan von 1947, die Rückgabe der «Westbank» an eine palästinensische Regierung wie sie 1994 im Oslo-Prozess vorgesehen war, und ebenso die im Jahre 2000 in Camp David ausgehandelte Übergabe dieses Gebietes. Die Hamas akzeptiert nicht eine dieser Lösungen sowie keinen (anderen) Friedensplan, in welchem die Existenz von Israel mit eingeschlossen ist.

Die Bevölkerung des Staates Israel besteht zu ca. 20 % aus arabisch-muslimischen Bürgern, die vollständige Geichberechtigung geniessen. Dass es heute noch überhaupt eine «Westbank» gibt und die Zweistaatenlösung nicht Realität geworden ist, liegt an der unverminderten Aggression von PLO, Hamas und der gesamten arabischen Welt. Die PLOCharta verlangt in Artikel 15 die «Liquidation der zionistischen Präsenz in Palästina». Die beklagenswerten Opfer dieses religiös begründeten Hasses sind nicht nur die Juden in Israel, welche seit Jahrzehnten mit muslimischem Terror leben müssen, sondern auch die Palästinenser selber, denen eine prosperierende Gegenwart und Zukunft von ihren eigenen Führern (und ihrer eigenen Ideologie) verunmöglicht wird. Wenn die Araber die Waffen niederlegen, wird Frieden einkehren, wenn die Juden die Waffen niederlegen, wird es kein Israel mehr geben. Peter Christ, Mettmenstetten

Seit seiner Staatsgründung 1948 wurde Israel gezwungen, sich in mehreren Kriegen zu behaupten und sich gegen einen konstanten Terrorismus zu wehren. Aus dieser Sicht muss man verstehen, dass Israel sich an seinen Grenzen weiterhin absichern muss und sich eine Leichtgläubigkeit nicht leisten kann. Daher wird Israel unterstellt, es reagiere zu massiv auf Provokationen, aber man vergisst dabei, dass Israel sich keinen Fehler leisten kann, denn dies würde unter Umständen seinen Untergang einleiten. Interessant in diesem Zusammenhang ist, dass in Israel bei einer Bevölkerungszahl von 8.2 Millionen rund 1.6 Millionen Araber leben, die offenbar in ihrer Mehrheit zufrieden, ja froh sind, in Israel wohnen und arbeiten zu können. Nach meiner Ansicht wäre es gut, wenn die Palästinenser, die um Israel herum angesiedelt und auch kluge Leute sind – ich habe in meinem Berufsleben drei palästinensische Ärzte kennengelernt und ich meine das aufrichtig – endlich einmal dafür besorgt

wären, eine gute Führung zu bekommen. Eine Führung, die sich bereit erklärte, die Waffen abzulegen und sich bemühte mit Israel Frieden zu schliessen. Eine Führung, die Israel als Vorbild nehmen würde, wie man im Vorderen Orient die Wüsten in blühende Gärten verwandelt und wie man erfolgreiche Industrien aufbaut. Dies wäre und ist nämlich möglich! Hanspeter Zürcher, Hausen

Naturschönheit ohne Motorenlärm Schöne Touren durchs Knonauer Amt, «Anzeiger» vom 30. Juli. Aber bitte nicht mit dem Auto, Motorrad oder Mofa. Wir im Reppischtal sind durch den Ausflugsverkehr jedes Wochenende genug lärmgeplagt, so dass man weder Fenster offen halten kann, geschweige denn, im Garten Ruhe findet. Silvia Martin, Sellenbüren


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Der Jodlerklub am Albis lädt am 14. August nach Ebertswil. > Seite 17

Die Ämtler Orientierungsläufer überzeugen an der Swiss-O-Week in Zermatt. > Seite 22

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Erlebnisbericht Simone Dörflinger schreibt über ihre Woche als Praktikantin beim «Anzeiger». > Seite 23

Der Mann fürs Grosse Schmidlin AG: Vincenzo Onorati pensioniert Am Donnerstag, 31. Juli, konnte Vincenzo Onorati nach etwas mehr als 25 Jahren bei der Schmidlin AG in den wohlverdienten Ruhestand treten.

Vincenzo Onorati. (Bild zvg.)

Vincenzo Onorati hat seine Tätigkeit bei der Schmidlin AG in der Abteilung Kanäle am 1. Mai 1989 aufgenommen und ist dieser Abteilung während der ganzen Zeit treu geblieben. Mit seiner freundlichen Art hat er viel zu einem guten Betriebsklima beigetragen. Zum Aufgabengebiet von Onorati gehörte hauptsächlich der Zusammenbau von Formstücken. Er hat sich in dieser langen Zeit eine Menge Fachwissen angeeignet, und er wurde in dieser Abteilung der Mann für die grossen Teile! Gab es in der Spenglerei überdimensionierte Kanal- oder Formteile zu fertigen, war Vincenzo Onorati bestimmt an deren Produktion beteiligt. Kurz gesagt, er wird der Firma sehr fehlen! (pd.)

Sonnenenergie und Ökologie in Hedingen WWF Zürich lädt zu einer Exkursion Der WWF Zürich lädt am Mittwoch, 20. August, von 18 bis 21 Uhr alle Interessierten an eine öffentliche Führung zu drei interessanten Beispielen rund um den Bahnhof Hedingen ein. Auf dem Programm stehen eine Besichtigung des zukunftsweisenden Generationen-Mehrfamilienhaus von Architekt Peter Ackermann – ein Beitrag zur Energiewende. Danach bietet die Ernst Schweizer AG Einblick in ihre Abteilung Sonnen-Energiesysteme mit

Wärme-Kollektoren und Strom-Indach-Anlagen. Zum Schluss erläutert Olivier Hofmann, FDP-Kantonsrat und Präsident der Supportorganisation EnergieRegion Knonauer Amt mögliche Zukunftsperspektiven der Energie-Region bis zur Vision Energiewende. Beim anschliessenden Aperitif werden von den Referenten gerne weitere Fragen beantwortet. Exkursion um 18 Uhr ab Bahnhof Hedingen. Kosten für WWF-Mitglieder 20, Nichtmitglieder 25 Franken. Infos und Anmeldung (bis 12. August) an: www.wwf-zh.ch/agenda.

Sonnenenergie in Hedingen – nicht nur für Schweizer ein Thema. (Bild zvg.)

Das Team unter dem Dach von ParaMediForm: Esther Stamm, Esther Mollet, Sonja Humbel, Astrid Natzler (v. l.). (Bild zvg.)

Ein neues, starkes Team Individuelle Ernährungsumstellung, Astrologie sowie klassische Homöopathie und Körperarbeit unter dem Dach von ParaMediForm Affoltern. Sonja Humbel blickt inzwischen auf bald zehn erfolgreiche Jahre mit ihrem Institut in Affoltern zurück und wird von ihrer treuen und kompetenten Mitarbeiterin, Esther Stamm, Pflegefachfrau und Gesundheitsberaterin, in ihrer Arbeit unterstützt. Als Personalfachfrau, Gesundheits- und Persönlichkeitscoach ist es ihr erklärtes Ziel, all ihre Erfahrungen anderen verfügbar zu machen und zu deren Nutzen einzusetzen. Immer mehr Menschen neigen heute zu Stoffwechselstörungen. Deshalb hilft oft nur noch eine individuelle, persönliche und möglichst ganzheitliche Ernährungsumstellung, die auch langfristig ihre Wirkung zeigt. Bei der vorgenommenen Stoffwechselanalyse werden 284 Ernährungsprofiltypen unterschieden. Da die Methode «alltagstauglich» ist und sich von Diäten unterscheidet, wurden durch ParaMediForm Affoltern inzwischen über 500 Kunden im Alter zwischen 8 und 80 Jahren zu ihrem Wohlfühlgewicht begleitet. Die beiden Beraterinnen sind deshalb stolz darauf, immer wieder zu erfahren, dass sich bei ihren Kunden nebst der Gewichtsreduktion allgemein eine neue Leichtigkeit zeigt,

verbunden mit einer verbesserten Lebensqualität und Gesundheit.

Klienten und Therapeuten profitieren Vor bald zwei Jahren entschied sich Sonja Humbel für den Umzug mit ParaMediForm von der Betpurstrasse an die Mühleberg-/Spittelstrasse 9. Dadurch kann sie mehr Flexibilität und Verfügbarkeit für die Begleitung ihrer Kunden anbieten und gleichzeitig für ihre Tochter da sein. Zudem konnte sie in den grosszügigen, freundlichen Räumlichkeiten eine Praxisgemeinschaft gründen, wodurch Klienten und Therapeuten gleichermassen von Synergien profitieren. Bereits seit über einem Jahr betreibt nun Esther Mollet ihre astrologische Praxis in den Räumlichkeiten von ParaMediForm. Sie beschäftigt sich bereits seit über 30 Jahren mit Astrologie, hat ihre Grundausbildung bei Niklaus L. Rutkowsky absolviert und bildete sich bei Siegfried Schmid in integraler Astrologie weiter. Neben langjähriger Berufstätigkeit im Bereich Marketing sowie in der Personalberatung und -vermittlung, hat sie laufend Vertiefungs- und Fortbildungskurse besucht. Hauptanliegen einer astrologischen Beratung sei es, ein grösseres Verständnis für das eigene Handeln und Erleben zu erlangen. Nebst Persönlichkeitsanalysen und Standortbestimmungen, liegen ihre Beratungsschwerpunkte bei Kinder- und Partanzeige

Puzzlevergnügen, Hüpfschiff und Gesellschaftsspiele Ravensburger Spielewelten zu Gast im Emmen Center Spielen, lesen, basteln, zusammensetzen, hüpfen und Käpt’n Blaubär bestaunen … all das bieten die Ravensburger Spielwelten bis zum 16. August im Emmen Center.

Erinnerungsfoto mit Käpt’n Blaubär

Ein Riesen-Puzzle mit 32 000 Teilen und einer Grösse von 5 x 2 Metern sorgt für Spektakel und bietet ein unvergessliches Puzzlevergnügen. An

Im Kreativ-Bereich haben die Kinder die Möglichkeit, einen Bilderrahmen mit bunten Mosaiksteinen zu verzieren und anschliessend mit nach Hause zu nehmen. Natürlich darf auch ein

verschiedenen Tischen können diverse Gesellschaftsspiele gespielt werden und in der Leseecke kommen Leseratten auf ihre Kosten.

Hüpfschiff zum Austoben nicht fehlen. Heute Freitag, 8. August, sowie an den beiden Samstagen, 9. und 16. August, kommt Käpt’n Blaubär zu Besuch und begrüsst seine kleinen und grossen Fans. Er gibt Autogramme, steht für Erinnerungsfotos bereit und lässt bei der Käpt’n Blaubär Kinderdisco die Hüften schwingen! (pd.) Weitere Infos unter www.emmencenter.ch.

nerschaftshoroskopen, Terminselektionen sowie bei der Berufs- und Laufbahnberatung.

Klassische Homöopathie und Körperarbeit Neu ist Astrid Natzler mit ihrer Praxis Asna-Sana zum Team gestossen. Sie bietet – wie schon in den letzten Jahren in der «Praxis Am Bahnhof» – ein fein abgestimmtes Therapieprogramm an, in dessen Zentrum die klassische Homöopathie und Körperarbeit stehen. Durch Reflexzonenmassage der Füsse, Hände, Ohren oder am ganzen Körper (chinesische Heilmassage) können Beschwerden akuter oder chronischer Art be-Hand-elt werden. Für eine tiefgreifende konstitutionelle Umstimmung von Körper und Psyche eignet sich die Homöopathie als Therapieschwerpunkt. Auch die Eigenkompetenz der Klienten in Sachen Gesundheit und Prävention wird geschult z.B. durch Selbstmassagetechniken, ChiGong-Übungen oder durch CoachingTechniken. Das neue Team stellt sich gerne für ein unverbindliches KennenlernGespräch zur Verfügung und freut sich auf eine erfolgreiche Zusammenarbeit mit vielen Kunden, die sie auf ihrem Weg begleiten dürfen. (pd.) Infos: www.affoltern-paramediform.ch, www.astroversum.ch, www.asna-sana.ch.


Evang.-methodistische Kirche Zürichstrasse 47 Affoltern a. A., Sonntag, 10. August 9.45 Gottesdienst (Michael Schneider) anschliessend Teilete; Kinderhort

Heilsarmee Affoltern a. A., Wiesenstrasse 10

Sonntag, 10. August 10.00 Gottesdienst (Predigt: Manuel Fuhrer) Ferien-KingsKids mehr unter: www.heilsarmee-affoltern.ch

Ref. Kirche Aeugst a. A.

Ref. Kirche Obfelden

Samstag, 9. August 13.30 Gottesdienst zur Trauung von Martin Willi und Sabrina Ferrari Sonntag, 10. August 10.00 Regionalgottesdienst in Affoltern am Albis Pfarrer Thomas Müller

Freitag, 8. August 13.30 Jassen für alle, kath. Chilehuus Samstag, 9. August 13.30 Hochzeit Helene und Andreas Bützer ref. Kirche Sonntag, 10. August 10.00 Regionalgottesdienst in Affoltern am Albis mit Pfr. Thomas Müller ref. Kirche Fahrdienst Rolf Stucker Telefon 044 761 30 72

Ref. Kirche Affoltern a. A. Freitag, 8. August 20.00 Gottesdienst nach der Liturgie von Taizé in der katholischen Kirche Samstag, 9. August 14.00 Trauung von Natalie Kroth und Swen de Vries durch Pfr. Th. Müller Sonntag, 10. August 10.00 Gottesdienst, Pfr. Th. Müller Donnerstag, 14. August 14.00 Seniorentreff: Wir grillieren auf der Chilehuus-Terrasse (bei nasser Witterung drinnen) Musik: R. Bernhard.

Ref. Kirche Bonstetten Sonntag, 10. August 10.00 Regional-Gottesdienst in Bonstetten mit Pfrn. Susanne Sauder

Ref. Kirche Hausen a. A. Sonntag, 10. August 9.30 Oberämtler Gottesdienst in Rifferswil mit Pfarrer Matthias Fischer

Ref. Kirche Hedingen Sonntag, 10. August 10.00 Regionalgottesdienst in Affoltern Pfarrer Thomas Müller Fahrdienst auf Anmeldung bei Marcel Pfister, Tel. 044 760 09 68

Kloster Kappel a. A. Werktags: Tagzeitengebete um 7.45, 12.00, 18.00 Uhr in der Klosterkirche Mittwoch, 13. August 17.00 KEIN offenes Singen während der Schulferien Donnerstag, 14. August 13.30 Führung durch die Klosteranlage, Treffpunkt Eingang Amtshaus (Réception) 18.00 Abendmahlsfeier mit Pfrn. Elisabeth Wyss-Jenny

Ref. Kirche Knonau Sonntag, den 10. August 10.00 Regionalgottesdienst in Knonau mit Pfr. Thomas Maurer Mittwoch, 13. August 13.30 Vorbereitungsanlass Seniorenferien im Giebel 20.00 Lesekreis im Pfarrhaus wir besprechen «Ida» von Susanna Schwager alle sind eingeladen, zu kommen

Ref. Kirche Maschwanden Freitag, 8. August 20.00 Gebetsabend in der Kirche Leitung: R. Künzi Sonntag, 10. August 10.00 Regionalgottesdienst in Knonau Predigt: Pfarrer Thomas Maurer

Ref. Kirche Mettmenstetten Sonntag, 10. August 10.00 Regionalgottesdienst in Knonau Pfarrer Thomas Maurer Donnerstag, 14. August 19.00 Tangokonzert Gignoli & Nogues Bandoneon und Piano ref. Kirche www.ref-mettmenstetten.ch

www.kircheobfelden.ch

Ref. Kirche Ottenbach Sonntag, 10. August 10.00 Regionaler Gottesdienst in Affoltern am Albis Pfarrer Thomas Müller Fahrdienst: Käthi Kurtz Telefon 044 761 23 47 www.kircheottenbach.ch

Ref. Kirche Rifferswil Sonntag, 10. August 9.30 Gottesdienst in Rifferswil mit Pfarrer Matthias Fischer

Ref. Kirche Stallikon-Wettswil Sonntag, 10. August 10.00 Ref. Kirche Bonstetten: Regionalgottesdienst für Stallikon-Wettswil und Bonstetten mit Pfrn. Susanne Sauder Fahrdienst: Anmeldung, 9. August, Telefon 044 700 17 75

Kath. Kirche Affoltern a. A. Samstag, 9. August 16.30 Gottesdienst im Haus Seewadel 17.30 Eucharistiefeier Sonntag, 10. August 9.00 Wortgottesdienst mit hl. Kommunion anschl. Chilekafi Mittwoch, 13. August 15.30 Gottesdienst im Haus Pilatus

Kath. Kirche Bonstetten Sonntag, 10. August 10.00 Eucharistiefeier Dienstag, 12. August 19.30 Abendmesse Freitag, 15. August 19.30 Gottesdienst zu Maria Himmelfahrt

Kath. Kirche Hausen a. A. Samstag, 9. August 17.00 Eucharistiefeier Sonntag, 10. August 11.00 Eucharistiefeier Taufe Federica Hinteregger

Kath. Kirche Mettmenstetten Sonntag, 10. August 9.30 Eucharistiefeier mit Pfr. A. Saporiti 11.00 Taufe von Marc Rolf Neuhaus

Kath. Kirche Obfelden Sonntag, 10. August 10.30 Eucharistiefeier

Chrischona Affoltern am Albis, Kirche mit Nähe Alte Obfelderstr. 24 Sonntag, 10. August 9.45 Gottesdienst «Ein Herz und eine Seele» Dominik Stäuble Kinderhüeti, Kids-Treff-Ferienprogramm Montag, 11. August 11.30 Mittagstisch Mehr Infos: www.sunntig.ch

Pfingstgemeinde Affoltern a. A., Alte Obfelderstrasse 55

Sonntag, 10. August 9.45 Gottesdienst mehr unter www.pga.ch

Evang. Täufergemeinde Weidstrasse Mettmenstetten, Sonntag, 10. August 10.30 Gottesdienst Thema: Was es bedeutet, Kind Gottes zu sein 1. Johannesbrief 3, 4–10 Kinderhort Sonntagsschule Sammelklasse Donnerstag, 14. August 20.00 Gebetsabend www.etg-mettmenstetten.ch

Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage Heumattstrasse 2, 8906 Bonstetten

Sonntagsgottesdienste 9.20 Abendmahlsversammlung 10.40 Sonntagsschule Informationen über weitere Veranstaltungen: siehe www.hlt-bonstetten.ch


Vermischtes

Schwinger- und Älplerfäscht.

Freitag, 8. August 2014

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Tolle Lagerstimmung – auch wenn sich das Wetter nicht von seiner Sonnenseite zeigte. (Bilder zvg.)

Gut, gibts die Schweizer Bauern Sommerlager der Jungschar Aiona aus Affoltern im Tösstal Spass im Nass – etwa so ist das Sommerlager der Jungscharen mit Kindern zwischen 5 und 16 Jahren aus Affoltern, Bassersdorf und Zürich Wollishofen in Kürze zusammengefasst. Obwohl sich das Wetter nicht von seiner

Sonnenseite zeigte, wurde das Zeltlager im Tösstal in vollsten Zügen genossen. Das Thema der Woche war «Gut, gibts die Schweizer Bauern», was auch vom gleichnamigen Verband grosszügig unterstützt wurde. Mit einem tol-

len Alphornkonzert bei Sonnenuntergang, dem Schwinger- und Älplerfäscht mit feinem Chäsfondue im Kochkessel und vielen Gruppenspielen zum Thema Bauer verging die Zeit wie im Fluge. Obwohl auch der Freibadbe-

such ins Wasser fiel, konnte man ein Bad im selbst gebauten Pool oder eine warme Dusche auf der Terrasse in Richtung Wald geniessen. Die Leiter blicken auf ein erfolgreiches Sommerlager zurück und freu-

en sich auf die nächsten Abenteuer. Interessierte sind willkommen. Seraina Sommer, Hauptleiterin Mehr Infos unter www.jsaiona.jemk.ch.

Jeden Tag ein neues Highlight «Peech-Lager»: ein unvergessliches Erlebnis Das Sommerlager für Teens, organisiert vom «Peech», der Jugendgruppe aus den fünf Freikirchen in Affoltern und durchgeführt in Uzwil (SG), setzte sich aus einem abwechslungsreichen Programm, heiterer Stimmung und echten Freundschaften zusammen. ................................................... von tina haldemann

Für das gemeinsame Leben während der Suche hat die Pfadi Säuliamt ein grosses Schiff gebaut. (Bild zvg.)

Ämtler Pfadis brachen den Bann der Insel Sommerlager der Meitlipfadi Säuliamt Zusammen mit ihrem Helfer, Fritzli Bühler, reiste die Pfadi Säuliamt auf die Insel Tegnam. Auf dieser mysteriösen Insel sollten sich nämlich jene Schweizer Forscher befinden, welche aus unbekannten Gründen unauffindbar waren. Für das gemeinsame Leben während der Suche wurde ein grosses Schiff gebaut, auf welchem sich ein grosses Aufenthaltszelt sowie ein Aussichtsturm befanden. Als Schlafplätze dienten für die sechs Gruppen die «Rettungsboote». Noch bevor die Schweizer gefunden werden konnten, wurde die Pfadi vor weitere Herausforderungen gestellt: von einer uralten Inselbewohnerin erfuhr sie, dass die Insel von niemandem mehr verlassen werden konnte, also auch von der Pfadi nicht. Nachdem die Schweizer also gefunden und befreit werden konnten, musste vor Lagerende auch dieses Pro-

«Kleine Diebe hängt man …» «Auf!», versucht eine ältere Dame das Sprichwort zu beenden. Höflich liest der Teenager ihr die korrekte Endung des Sprichwortes: «Kleine Diebe hängt man, grosse lässt man laufen.» So vergnügen sich Jung und Alt gemeinsam mit Spielen und lösen Rätsel bei traumhaftem Wetter auf der Terrasse des Altersheims in Uzwil. Eine Gruppe von Jugendlichen bildet darüber hinaus einen Chor und singt ein paar traditionelle Lieder für die Bewohner. Es

herrscht eine heitere Atmosphäre im Sommerlager für Teens, organisiert vom «Peech», der Jugendgruppe aus den fünf Freikirchen in Affoltern. Ein abwechslungsreiches Programm sorgte für gutes Gelingen. «Ich liebe es, im Lager eine ganze Woche Zeit mit den Teens zu verbringen und sie zu fördern», sagt Lea Lang, die 21-jährige Leiterin. «Man lernt einander viel tiefer kennen.»

Sinnige Gespräche am Abend Jeden Tag wartete ein neues Highlight auf die 12- bis 16-jährigen Teilnehmenden. Geländespiele im Wald, ein Postenlauf mit lustigen Wettkämpfen, ein Nacht-Game und ein GPS-Koordinaten-Orientierungslauf sorgten für Bewegung und Teamgeist. Aber auch ganz gemütliche Ausflüge, wie – nach einem ausgiebigen Brunch – ein Nachmittag in der Stadt St. Gallen oder der Besuch in der Schokoladenfabrik Maestrani versüssten den Tag. Das Wetter spielte herrlich mit, weshalb auch ei-

ne Abkühlung in der Uzwiler Badi nicht fehlen durfte. Am Abend war selbstredend auch viel los im Lagerhaus der Ämtler Jugendlichen. Sind unsere Freundschaften echt? Ist die Bibel echt? Ist Gottes Liebe echt? Sind wir echte Vorbilder? – Fragen, die gemeinsam in sinnigen Gesprächen diskutiert wurden. Dazu meint Lea Lang: «Mir ist wichtig, dass die Teens ihre echte Identität finden und ein echtes Leben führen können.» Verschiedene Inputs, die sich auf das tägliche Leben übertragen lassen, und das gemeinsame Singen liessen den Tag fröhlich ausklingen. Nachtruhe war jedoch noch lange nicht. BeautyAbend für die Mädchen mit Massagen, Schmink- und Nagelecke sowie Fussball-Abend für die Jungs bescherten glänzende Augen und viel Spass. Unter sternenklarem Himmel ein Lagerfeuer mit «Schoggi-Banane» und Gesang geniessen und am Abschlussabend einen Sketch über die Leitenden präsentieren, liess das Lager zu einem unvergesslichen Erlebnis werden.

blem gelöst werden. Die Pfadis fragten das Orakel um Rat, welches sie in das Mysterium einweihte: auf der Insel befand sich ein Magnetfeld, welches alles um sich herum anzog. Es gab zwar eine Möglichkeit, das Magnetfeld zu zerstören, jedoch waren die Nebenwirkungen der Zerschlagung ungewiss.

Aufwändiges Ritual macht es möglich Die Pfadi versuchte es trotzdem und so konnte das Magnetfeld mittels aufwendigem Ritual zerstört und der Heimweg pünktlich zum Lagerende freigemacht werden. Nebenbei blieb natürlich auch Zeit, um zu basteln, zu baden, zu spielen und das Leben in der Gruppe zu geniessen. So verbrachte die Meitlipfadi elf erlebnisreiche Lagertage im Bündnerland und kehrte anschliessend zufrieden zurück ins Säuliamt.

Bewegung und Teamgeist haben einen hohen Rang im Teens-Lager. Doch vor allem Spass darf nicht fehlen. (Bild zvg.)


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Vermischtes

Freitag, 8. August 2014

Dudelsack spurlos verschwunden AbgeSchottet: Die Jubla Säuliamt im Sommerlager in Egg SZ Die Jubla Säuliamt wurde von Scotland Yard verdächtigt, einen Dudelsack gestohlen zu haben und musste darum bis spätestens am Montag, 14. Juli, um 16 Uhr in Schottland (Egg SZ) vorsprechen. Zwei Wochen zelten, baden im Sihlsee, wandern rund um die Region Einsiedeln, Schoggifondue essen und, und, und … Wenn man in diesem Sommer einen Jublaner oder eine Jublanerin trifft, so wird er oder sie viel Abenteuerliches zu erzählen haben, denn die Jubla Säuliamt ging auch dieses Jahr wieder in ein Sommerlager (Sola). 21 abenteuerlustige Kinder und Jugendliche trafen sich deshalb am Sonntag, 13. Juli, beim Bahnhof Affoltern. In vier verschiedene Himmelsrichtungen stürmte die Schar in altersgetrennten Gruppen los, weil jede Gruppe dachte, dass sie denn schnellsten und schönsten Weg nach Schottland kennen würde. Drei Gruppen machten sich zuerst mit dem Zug und später zu Fuss auf den Weg; die vierte Gruppe schwang sich aufs Velo. Nach einem regenreichen und körperlich anstrengenden Einstieg trafen alle Gruppen am Montag gegen 16 Uhr auf dem Lagerplatz ein. Wie angekündigt kam am Abend der Scotland Yard vorbei und stellte den verdächtigten Jublanern Verhaltensregeln auf.

Lavabo, Sauna und Fussballtore Am Dienstag machten sich alle Lagerteilnehmer mit ihren Leitern daran, den Lagerplatz einzurichten. Es wurde gehämmert, gesägt und geschraubt, und so konnten schliesslich diverse Bauten wie ein Lavabo, eine Sauna, eine Dusche, Fussballgoals und vieles mehr gebaut werden. Am nächsten Morgen bereiteten sich alle in einem Dorfgame auf die spätere Suche nach dem Dudelsack vor. Ziel war es, den Mister X zu finden, was auch gelang. Am nächsten Tag wurde die Jubla-Schar von einem schottischen Musiker besucht. Er inst-

ruierte sie, wie man am besten die Stimme einwärmt, wie man professionell ein Lied einstudiert und schlussendlich, wie man selbst Instrumente bauen kann. Am Abend zeigten die Jublaner dem Musiker, was es bedeutet, ein Teil der Jubla Säuliamt zu sein: Man darf keine Scheu haben, sich nass und farbig zu machen: In einem actionreichen Game wurde so ziemlich jeder von Kopf bis Fuss farbig. In derselben Nacht wurde das Lager vom Lager-Omi geweckt. Diese konnte nicht mehr schlafen, da sie sich vor der schottischen Mafia fürchtete. Die Mafiosi veranstalteten nämlich in jener Nacht einen Riesenlärm. Um wieder schlafengehen zu können, mussten sie geschickt besänftigt werden. Doch bereits am nächsten Tag blockierte die Mafia den Weg und stellte die Forderung: Nur ganz dreckig und farbig können alle weitergehen. Die Jubla-Schar stellte sich der Herausforderung. Sie machten eine traditionelle «Sauete» – ein Spass für alle. Am Samstag war das Wetter optimal für den Sporttag. Mit zahlreichen Spielen wurden alle zum Schwitzen gebracht. Zur Abkühlung wurde im Loch Ness (Sihlsee) gemeinsam noch eine Runde Wasserball gespielt. Anschliessend wuschen sich alle im Sihlsee mit Naturshampoo, da man die Eltern am nächsten Tag einigermassen sauber begrüssen wollte. Am Abend gönnten sich die Leiter und Kinder einen wohlverdienten Easy-Abend, wo man sich bei Gesichtsmasken, Massagen oder einem Sauna-Besuch entspannen konnte.

Die Mafiosi packen aus Am nächsten Morgen reisten die Eltern für einen eintägigen Besuch nach Schottland und die Kinder konnten berichten, was sie in der ersten Lagerwoche erlebt hatten. Es kam jedoch nach dem Mittagessen zu Unstimmigkeiten zwischen den Eltern und dem Scotland Yard, die in einem Game ausgetragen werden mussten. Trotz des Sieges der Eltern und Kinder gegen die schottischen Beamten mussten die El-

So farbig, dreckig und schleimig wie möglich: die Jubla-Lagerteilnehmer nach der traditionellen «Sauete». (Bild zvg.) tern aufgrund ihrer befristeten Visa zurückreisen. Am Abend wurde die Einladung der schottischen Mafia ins Kasino dankend angenommen und sich in verschiedenen Spielen geübt. Einige Mafiosi haben tiefer ins Glas als in die Karten geschaut und prahlten damit, die Schar aus dem Säuliamt verarscht zu haben, denn sie hätten den Dudelsack gestohlen. Natürlich genügt ein gelalltes Geständnis eines Mafioso nicht, um den Scotland Yard von der Unschuld der Jubla Säuliamt zu überzeugen: Der gestohlene Dudelsack musste her! So nahmen die Jublaner am nächsten Tag die Verfolgung auf. Viele Stunden wurde gegen die Mafia und vor allem gegen den Regen gekämpft, bis die Mafiosi mit dem Dudelsack am nächsten Morgen auf dem Gipfel eines schottischen Berges gestellt werden konnten. In strömendem Regen, aber im Besitz des Dudelsacks, nahm man den Weg zurück zum Lagerplatz unter die Füsse.

Am Mittwoch stand für den grossen Teil des Leitungsteams ein eintägiger schottischer Tanzkurs auf dem Programm, sodass die ältesten Kinder die Leitung übernehmen durften. Den Kindern gelang es endlich, das Nessi zu finden. Nachdem man dieses besser kennen gelernt hatte, wurde es gegen Abend zurück zum Loch Ness gebracht und die Schar erspielte sich in einem Game für alle ein feines Schoggifondue.

Ein letztes Mal im Schottenrock Die doch recht beleidigte Mafia störte am Donnerstagmorgen den Lagerfrieden, indem sie der Jubla-Schar kurzerhand das Wasser abdrehte. Als einige Stunden später wieder Wasser durch die neuen Leitungen floss, konnte man den Rest des Tages in einzelnen Gruppen mit individuellem Programm verbringen. Schon stand für die Jublanerinnen und Jublaner der zweitletzte Tag in

Schottland bevor und man bereitete das Festprogramm für den Schlussabend vor. Der Höhepunkt war das Tattoo mit anschliessender Übergabe des Dudelsacks an den Scotland Yard. Vonseiten der Polizei kam dann auch die lang ersehnte offizielle Entschuldigung und der Rückkehr der Schar ins Säuliamt stand nichts mehr im Wege. So wurde am Samstag alles abgebrochen und eingepackt. Ein letztes Mal kleideten sich alle mit ihrem Schottenrock, der bei den meisten nicht mehr so aussah und roch wie zwei Wochen zuvor. Der Schmutz geht wieder raus, aber all die Erinnerungen werden daran haften bleiben. Wer gerne mehr über die Zeit der Jubla Säuliamt in Schottland erfahren würde und die Fotos dazu sehen will, der ist herzlich an den Sola-Rückblick vom Mittwoch, 27. August, um 19.15 Uhr im kath. Pfarreizentrum Affoltern (Seewadelstrasse 13) eingeladen. Infos zur Jubla Säuliamt: www.jublasaeuliamt.ch.

sport

Qi Gong am Hedingerweiher Qi-Gong-Übungen sind einfache fliessende Bewegungen. Sie entspannen und wirken wohltuend. Diese Übungen haben Einfluss auf die Atemwege, auf das Verdauungssystem, auf das Blutbild, auf den Herzkreislauf und auf das Nervensystem. Wer Qi Gong Susanna Bareth. in der Natur aus- (Bild zvg.) übt, kann das «Fliessen» noch mehr erfahren. Man ist Teil des grossen Ganzen. Susanna Bareth ist angehende Qi-Gong-Lehrerin. Ihre Ausbildung absolviert sie bei Piet Häuser in Luzern. Sie beschäftigt sich jedoch bereits seit über zehn Jahren mit Körper- und Energiearbeit. Das Qi Gong am Hedingerweiher findet jeweils am Mittwochabend statt (20. und 27. August, 3., 10., 17. und 24. September). Besammlung ist um 19 Uhr beim Kiosk. Bei Regen findet das Qi Gong nicht statt. Anmeldung bei Susanna Bareth Tel. 044 760 17 07 oder SMS 079 811 29 59. Dauer eine Stunde, Kosten 15 Franken.

Kräftemessen der Aerials-Athleten Freestyle Masters auf der Wasserschanze in Mettmenstetten am 17. August Am Sonntag, 17. August, treten die Schweizer Aerials-Springer zur ersten Standortbestimmung vor dem kommenden WM-Winter an. Anlässlich des Freestyle Masters in Mettmenstetten trifft sich die internationale Konkurrenz, angeführt von Olympiasieger Anton Kushnir (BLR). Am 17. August misst sich die internationale Aerials-Szene beim jährlichen Freestyle Masters auf der Wasserschanze in Mettmenstetten. Für das Schweizer Team rund um den Vorjahres-Zweiten und Teamleader Christopher Lambert ist der SommerWettkampf ein Heimspiel: Den ganzen Sommer über trainieren sie jeweils im Mettmenstetter Jumpin. Gemeldet sind Athletinnen und Athleten aus sechs weiteren Nationen, darunter der Olympiasieger Anton Kushnir (BLR), der Olympia-Fünfte Mac Bohonnon (USA) sowie der OlympiaSechste Oleksandr Abramenko (UKR).

Olympiasieger als Zaungast Ein weiterer Olympiasieger wird das Geschehen als Zaungast mitverfolgen:

Sonny Schönbächler, Olympiasieger von Lillehammer 1994. Seinem Erfolg ist es zu verdanken, dass das Jumpin in Mettmenstetten überhaupt gebaut wurde. Seinen Sieg vor genau 20 Jahren und das Freestyle Masters nutzt der Mettmenstetter als Gelegenheit für eine Art «Klassentreffen» mit seinen ehemaligen Freestyle-Kollegen. «Am 17. August werden also nicht nur aktive, sondern auch ehemalige Spitzenathleten anzutreffen sein», freut sich Michel Roth, Schweizer Aerials-Nationaltrainer und ehemaliger Teamkollege von Sonny Schönbächler. Auch die Nachwuchs-Springer der Regionalkader dürfen sich am Freestyle Masters mit der Konkurrenz – und der Elite – messen. Während der Pause zwischen der Qualifikation und dem Finaldurchgang der Hauptkategorie werden sie dem Publikum ihre besten Sprünge zeigen und gleichzeitig um den Sieg beim Regiocup kämpfen. Der Eintritt für die Zuschauer ist kostenlos. Programm: 9 - 10.15 Uhr: Training Qualifikation; 10.20 - 11 Uhr: Qualifikation (zwei Sprünge pro Athlet); 12 - 13 Uhr: Training Final; 14 - 15.30 Uhr: Final (Beste acht Frauen und zwölf Männer).

Vorjahres-Zweiter und Teamleader: Christopher Lambert. (Archivbild)


Veranstaltungen

Freitag, 8. August 2014

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Fest des Schneidens und Bewahrens Der August ist geprägt durch die Ernte, vor allem die Getreide-, aber auch die Obst-, Gemüseund Kräuterernte. Deshalb steht das nächste Jahreskreisfest, das Jren Omlin mit Frauen am Freitag, 15. August, begehen möchte, unter dem Titel: «Kräuterweih – Ernten und Bewahren».

Jodlerklub am Albis an der 1.-August-Feier in Mettmenstetten. (Bild zvg.)

Gemütliche Stubete zum Ferienende Der Jodlerklub am Albis lädt am 14. August nach Ebertswil Bereits zum fünften Mal führt der Hausemer Jodlerklub am Albis die Jodlerstubete durch. Weitere Jodler und Schwyzerörgelispieler dürfen sich spontan dazustellen und mitmachen. Wie es die Tradition vorgibt, singen und spielen Volksmusikanten in lockerem Programmablauf in der wunderschön hergerichteten Scheune bei Grillfleisch und verschiedenen Durstlöschern. Vorgesehen sind wie immer der Jodlerklub Hausen mit der Kindergruppe sowie die befreundeten Weidschürli-Örgeler.

Zur «Stubete» gehört ebenfalls, dass sich weitere Jodler, Jodlerinnen und Schwyzerörgelispieler spontan dazustellen und mitmachen. Die Stubete ist ebenfalls geeignet, um am Zuhörerplatz leise mitzusingen oder sich gar unter die aktiven Sänger zu mischen. Diese Art mitzusingen wird mitunter als «Fischjodel» bezeichnet (den Mund auf und zu bewegen, ohne einen Ton von sich zu geben, wie Fische im Wasser …). Für den Jodlerklub ist die jährliche Stubete inzwischen zu einem weiteren Höhepunkt in ihrem Vereinsjahr gewachsen. Nebst vielen anderen öffent-

lichen Auftritten war dieses Jahr die Teilnahme am Eidgenössischen Jodlerfest in Davos ein wichtiger Klubtermin. Ebenso sind die Daten der nächsten Jodlerabende in Hausen bzw. Mettmenstetten vorzumerken: In Hausen tritt am 21. März 2015 als Gastklub die Jodlergruppe Hirschberg Appenzell auf und eine Woche später in Mettmenstetten das Schmittenchörli Necker. Beides «jodlerische Leckerbissen». Stubete am Donnerstag, 14. August, ab 19.30 Uhr, in der Scheune der Familie Holliger, Fabrikstrasse in Ebertswil. Weitere Infos unter www.jkamalbis.ch.

Noch ist in der Natur – der vielen nassen Tage zum Trotz – die ganze Fülle des Sommers da. Und doch, wer genauer hinschaut, sieht das langsame Welken und Absterben der Pflanzen. Die Sommersonnenwende am 24. Juni hat den Wechsel eingeleitet. Der Höhepunkt der hellen Tage ist überschritten. Es ist deutlich zu sehen und zu spüren. Der Sommer lässt sich nicht festhalten. Die Pflanzen hatten ihre Zeit des Wachsens und Reifens. Langsam verlässt sie ihre Lebenskraft. Es ist Zeit zu schneiden, abzuernten und die Fülle des Sommers zu bewahren, Zeit, die späten Sommerfrüchte einzulagern oder haltbar zu machen. Kräuter, Blüten, Getreidehalme, die in diesen Tagen gepflückt und zu Sträussen zusammengebunden werden, sollen Ausdruck des Dankes an die Natur, aber auch der Bitte um

Schneiden und Bewahren, was dem Leben Heilung schenkt. (Bild zvg.) das eigene Wohl an Körper und Seele sein. Es darf gesammelt und bewahrt werden, was dem Leben in den dunkleren Zeiten Geschmack, Würze und Heilung verleiht. Jahreskreisfest Kräuterweih, Treffpunkt: am Freitag, 15. August, um 19 Uhr beim Bahnhof Hedingen; leichtes Wandern ca. 1½ Std. in, dem Wetter entsprechender Kleidung und guten Schuhen; Bitte mitnehmen: Kräuter, die in Ihrem Garten wachsen; Dauer bis ca. 22 Uhr; Leitung: Jren Omlin, Fachperson Ritualgestaltung und freie Seelsorgerin, Rüchligstrasse 2C, 8913 Ottenbach, Tel.: 079 733 40 29, jren.omlin@bluewin.ch. 25 Franken pro Frau. Weiterer Jahreskreisfeste: «Herbsttagundnachtgleiche»: 24. September; «Dunkelheitsfest»: 31. Oktober; «Wintersonnenwende / Lucia»: 12. Dezember.

Neue Kastanienallee

Erzählnachmittag im Seleger Moor

Die Kastanienallee im Wildnispark Zürich Langenberg muss aus Sicherheitsgründen ersetzt werden.

Die Geschichtenerzählerin Sibylle Baumann nimmt Kinder und Erwachsene am Mittwoch, 13. und 20. August, im Park Seleger Moor, Rifferswil, mit auf eine magische Reise. In freier Natur gibt es Geschichten und Märchen für die ganze Familie, für Klein und Gross. Lebendig und in Mundart führt Sibylle Baumann in eine Welt, wo Wunderliches, Zauberhaftes und Spannendes vorkommt. Die Teilnahme ist kostenlos, eine Anmeldung nicht erforderlich. Der Erlebnistag findet bei jeder Witterung statt.

Die alten Kastanienbäume in der Allee zwischen dem Westteil und dem Zentrum des Wildnisparks Zürich Langenberg weisen im Wurzelbereich starke Verletzungen und Schäden auf. Dies ergaben Untersuchungen von Fachpersonen im Auftrag der Parkleitung. Am 10. Juli 2014 ist bereits eine Rosskastanie in der Allee spontan umgestürzt. Das angetroffene Wurzelbild bestätigt die Untersuchungsergebnisse. Die Wurzelschäden stammen zum einen von der jahrzehntelangen Belas-

tung durch Tritt und Frass im ehemaligen Rothirschgehege. Zum anderen stehen sie im Zusammenhang mit dem in mehreren Etappen erfolgten, früheren Wegausbau. Um die Sicherheit der Besucherinnen und Besucher weiterhin gewährleisten zu können, hat sich die Stiftung Wildnispark Zürich schweren Herzens entschlossen, die über 100jährigen Kastanien zu fällen und durch neue Bäume zu ersetzen. Bei der Auswahl der neuen Bäume wird darauf geachtet, dass die Baumart wenig krankheitsanfällig und die Baumindividuen von lokaler Herkunft sind. Die Ersatzpflanzung im Spätherbst wird mit grosser Sorgfalt erfolgen. (pd)

«Die Sprache der Welt»: Mittwoch, 13. und 20. August. 14.30, 15.30 und 16.30 Uhr, Park Seleger Moor in Rifferswil. Infos: www.selegermoor.ch.

In freier Natur gibt es Geschichten und Märchen. (Bild zvg.)

erlebnisse

Soul, Blues und R&B mit Tiefgang «Musig im Dorf» mit der Berner Band VanDango in Bonstetten «Musig im Dorf» lädt morgen Samstag, 9. August, zum zweiten Mal in diesem Jahr die Bonstetter Bevölkerung auf den Dorfplatz ein. Der Sommerabend verspricht mit VanDango Musikgenuss vom Feinsten. Die Musiker des Berner Quartetts VanDango mischen seit Jahrzehnten in der Berner, bzw. der Schweizer Musikszene mit. Sie wissen, was einen soliden Sound ausmacht. Die Songs sind ausgereift und werden ohne Aufregung erzählt. Statt vieler Worte gibt es Musik mit Tiefgang, von Soul zu Blues zu R&B mit einer feinen Prise Country und Jazz. Einige Songs aus ihrem aktuellen Repertoire sind hochstehende Covers. Sie kopieren nicht, sie interpretieren und machen «fremde» Songs zu ihren eigenen. Marianna Polistena, die Keyboarderin und Sängerin der Band, hat ein Flair für soulige Balladen. Dieses tönte sie schon als Mitglied von Polo Hofers Schmetterding an und perfektionierte es später mit ihrer eigenen Band Sixpack und als Songwriterin für andere. So finden sich auf VanDangos zweitem Album «Back From The Foggy Side» einige Kompositionen, die wegen ihres Charakters und Tiefgangs un-

Von Airolo über Biasca nach Belinzona Von Basel nach Chiasso, Etappe 8: Velo- und E-Bike-Tour von Airolo über Biasca nach Bellinzona am Sonntag, 7. September.

VanDango: Mauro Zompicchiatti, Marianna Polistena, Thomas Wild und Antonia Giordano (von links). (Bild zvg.) schwer als solche von Marianna Polistena erkennbar sind.

Von bodenständig bis verspielt Im Hintergrund sorgen Bassist Mauro Zompicchiatti und Thomas Wild (Schlagzeug) für einen Drive, den man so nur nach jahrelangem Zusammenspiel aus den durchtrainierten Handgelenken schütteln kann. Die beiden waren 18 Jahre lang das Rhythmusgespann für Polo Hofers Schmetterband, und hielten den Beat selbst dann, wenn das prallvolle Festzelt konsequent daneben klatschte. Das jüngste Mitglied im Bund ist Gitarristin Antonia Giordano, eine ebenso versierte wie inspirierte Jazzerin, die bei Van-

Dango auch als Sängerin und Songwriterin neue und verspielte Akzente setzt. VanDango ist eine Band, die auf Kontinuität setzt und weiss, dass gut Ding Weile haben will. Am besten tönen VanDango auf der Konzertbühne, denn hier können sie ihr unverwechselbares Zusammenspiel voll entfalten. Ab 18 Uhr serviert «Musig im Dorf» Apéro, ab 19 Uhr gibt es Musik, Speis und Trank auf dem Dorfplatz (bei schlechtem Wetter im Gemeindesaal). Serviert werden feine, selbst gekochte Speisen, an der Bar gibt es professionelle Drinks, der Eintritt ist frei (Kollekte). (ksch) Infos zur Band unter www.vandango.ch.

Nachdem im August die Alpen mit einer 3-Tagseswanderung von Nord nach Süd überschritten wurden, folgen nun die Etappen im Süden. Den Anfang macht die Velo- bzw. E-BikeTour von Airolo via Biasca nach Bellinzona, sie ist knapp über 60 km lang. Die am Samstagnachmittag verladenen eigenen Fahrräder werden pünktlich um 9 Uhr in Airolo bereitstehen, so dass nach einer kurzen Information von Otto Steinmann die Radtour in Airolo beginnen kann. Der einzige wesentliche Aufstieg ist gerade beim Beginn am Bahnhof, dann geht es meist talwärts oder es ist flach. Die Tour folgt dem offiziellen Radweg Nr. 3. Dieser Weg führt nicht einfach der nun wenig befahrenen Kantonsstrasse entlang, es folgen viele sehr schöne Wege, die bisher eher wenig bekannt sind. Nebst flachen Abschnitten gibt es auch die eine oder andere rasante Abfahrt und die Sicht auf die Gotthardbahn, die Autobahn und die Kantonsstrasse sind recht eindrücklich. Auf dem erwähnten Radweg fahren wir

Die Organisatoren, v. l.: Andreas, Otti und Hansruedi Steinmann. (Bild zvg.) auch durch kleine Dörfer und durch noch unberührte Natur. Um die Mittagszeit werden wir Biasca erreichen. Dort wartet in einem schönen Grotto ein feines Mittagessen auf die Radfahrer. Frisch gestärkt durchfahren wir nach dem Mittagessen Biasca und überqueren in der Folge die Autobahn und den Fluss Ticino. Die Nachmittagsetappe führt dann auf der Ebene meist ganz flach in Richtung Bellinzona. Die Kantonshauptstadt Bellinzona wird gegen 15 Uhr erreicht. Die Radtour ist so organisiert, dass E-Bike und Fahrräder gut neben- und miteinander fahren können. Der Tourenleiter fährt mit dem «normalen» Fahrrad mit und bestimmt so das Tempo, dies als Lehre von der letzten Tour. Anmelden für diese «Erlebnis»-Veranstaltung bis 26. August an: «Erlebnisse», Otto Steinmann, Postfach 265, 8910 Affoltern oder Telefon 079 318 80 08. E-Mail: otto@erlebnisse.ch oder www.erlebnisse.ch.


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Veranstaltungen

agenda

Sandmaler Urs Rudin in Affoltern

Freitag, 8. August Kappel am Albis 17.00: Abendrundgang durch den Klostergarten mit Christine Schmid. Kloster Kappel. 20.45: Freilicht-Theater der «Aemtler Bühne», Jubiläums-Produktion «Zusammenstoss», musikalische Groteske nach Karl Schwitters. Wetter/Information über Durchführung ab 14 Uhr: 078 804 47 01 oder www.aemtlerbuehne.ch. Vor der Aufführung Möglichkeit im Kloster Kappel zu essen, Übernachtung in Gästezimmern möglich, Tisch- oder Übernachtungsreservierung: Telefon 044 764 88 10. Kloster Kappel.

Obfelden 19.00: Musig im Zelt: «Sax & Voice» Tanz- und Partyband. Feine selbstgemachte Menus zur Auswahl, Eintritt frei. Restaurant Hirschen. Dorfstrasse 2.

Samstag, 9. August Affoltern am Albis 08.00-12.00: Wochenmarkt mit Märtkafi. Früchte, Gemüse, Blumen, Bioprodukte, frisches Brot, süsses Gebäck, Käse, Olivenöl, Honig, griechische und italienische Köstlichkeiten, Handwerk und Schmuck, frischer Fisch. Marktplatz.

Kappel am Albis 20.45: Freilicht-Theater der «Aemtler-Bühne», Jubiläums-Produktion «Zusammenstoss», musikalische Groteske nach Karl Schwitters. Wetter/Information über Durchführung ab 14 Uhr: 078 804 47 01 oder www.aemtlerbuehne.ch. Vor der Aufführung Möglichkeit im Kloster Kappel zu essen, Übernachtung in Gästezimmern möglich, Tisch- oder Übernachtungsreservierung: Telefon 044 764 88 10. Kloster Kappel.

Auftritt in der reformierten Kirche Im Rahmen des Festes zum Schulbeginn tritt Sandmaler Urs Rudin in der reformierten Kirche in Affoltern am Albis auf.

Kappel am Albis

Sonntag, 10. August Obfelden

Ottenbach

14.00: Musik im Zelt am Sonntag: Tanznachmittag mit Tanzkapelle «Jeannette und Peter Bonetti». Eintritt frei. Restaurant Hirschen. Dorfstrasse 2.

11.40: Ottenbach60plus: Ab, uf de Zürisee... Gemütlicher Nachmittag auf dem Schiff. Abfahrt 11.47 Uhr ab Postautohaltestelle. Billette: ZVV9-Uhr-Pass 1. Klasse, Anmeldung: Trudi Streule 044 761 26 50. Postautohaltestelle (Treffpunkt).

10.00-16.00: Brocki wird von Jugendlichen auf freiwilliger Basis gestaltet und geführt, Erlös zugunsten eines Hilfswerkes. Brocki im «Güetli» Rossau.

Ottenbach 19.25: Ottenbach60plus: Grillieren bei Feuerstelle Isenberg - kombiniert mit Gemeinde-Umgang Nord. Treffpunkt bei der Brücke, wandern entlang der westlichen und nördlichen Gemeindegrenze bis Feuerstelle Isenberg. Wanderzeit: ca. 1½ Std. Grillgut und Getränke selbst mitbringen, bei guter Witterung kann ab 21 Uhr grilliert werden. Reussbrücke (Treffpunkt).

Mittwoch, 13. August Affoltern am Albis 09.00-11.00: Alterskommission Affoltern: «Kafi-Träff». Der zentrale Treffpunkt für Senioren. Angeregte Gespräche und interessante Informationen, jeweils am 2. Mittwoch im Monat. Märtkafi. Obere Bahnhofstrasse 7.

Dienstag, 12. August

Kappel am Albis

Hedingen

17.15: KEIN offenes Singen während der Schulferien. Kloster Kappel.

09.00-11.30: Computeria für Senioren (Pro Senectute). aemtlerpc.ch. Riedstrasse 14. 15.00-17.30: Computeria für Senioren (Pro Senectute). aemtlerpc.ch. Riedstrasse 14. anzeige

mal sandig zu und her gehen, denn Sandmaler Urs Rudin begleitet das Fest zum Schulbeginn und weiht die Kinder in seine Kunst ein. Faszinierende Bilder entstehen auf seinem Sandtisch und scheinen kurz nachher nur ein Traum gewesen zu sein. Zu diesem sandigen Fest mit Gottesdienst sind alle herzlich eingeladen. – Das Picknick ist mitzubringen. Grill, Getränke und Kuchen sind vorhanden.

Bereits zum dritten Mal findet am letzten Sonntag der Sommerferien in der reformierten Kirche Affoltern am Albis ein Fest zum Schulbeginn statt. Kinder, die kurz davor stehen, den Schritt in etwas Neues zu wagen – sei es, dass sie das erste Mal in den Kin- Sonntag, 17. August, 10 bis 14.30 Uhr in und um dergarten oder zur Schule gehen oder die reformierte Kirche Affoltern. einfach eine Klasse weiter kommen – sind mit Eltern und Geschwistern eingeladen, dieses besondere Ereignis gebührend zu feiern. Der erste Tag nach den Sommerferien ist für alle Kinder eine Art Neubeginn. In den Sommerferien sind sie vielleicht noch über den Strand gelaufen, haben Sandburgen gebaut und die Schritte im Sand genossen – nun kommt wieder der Schritt in den Schulalltag. Aber vorher wird es noch ein- Sandmaler Urs Rudin. (Bild zvg.)

20.45: Freilicht-Theater der «Aemtler Bühne», Jubiläums-Produktion «Zusammenstoss», musikalische Groteske nach Karl Schwitters. Wetter/Information über Durchführung ab 14 Uhr: 078 804 47 01 oder www.aemtlerbuehne.ch. Vor der Aufführung Möglichkeit im Kloster Kappel zu essen, Übernachtung in Gästezimmern möglich, Tisch- oder Übernachtungsreservierung: Telefon 044 764 88 10. Kloster Kappel.

Mettmenstetten

Freitag, 8. August 2014

freier Natur Geschichten und Märchen hören für die ganze Familie. Erzählungen beginnen um 14.30, 15.30 und 16.30 Uhr, es gibt immer verschiedene Geschichten. Findet bei jeder Witterung statt. Park Seleger Moor.

Uerzlikon 17.30: Tango - Workshop und Tanzabend, Anmeldung unter Telefon 078 743 19 87. Workshop für Anfänger ohne Vorkenntnisse von 17.3019 Uhr, danach Barbetrieb, ab 20.15 Uhr Tangokonzert mit Tango Argentino und Tanzshow. Im Zelt bei Fam. Häberling. Oberdorfstrasse 20.

Donnerstag, 14. August Affoltern am Albis 08.20: Arbeitsgruppe für Seniorendienste: Exkursion Agrovision Burgrain, Alberswil, die Zukunft unserer Landwirtschaft. Führung ca. 1½ Std. Verpflegung im Restaurant. Leitung/Anmeldung: Ursula Frutig, Tel. 044 761 80 66. Bahnhof. 14.00: Seniorentreff «Wurst und Musik» Grillieren auf der Chilehuus-Terasse (bei nasser Witterung drinnen). Ruth Bernhard begleitet auf dem Keyboard. Auskunft: Vreni Eugster 044 761 53 67. Chilehuus im Park. Zürichstrasse 94.

Kappel am Albis Rifferswil 14.30-17.30: Erlebnistag für die Familie: «Die Sprache der Welt» Geschichten mit Sibylle Baumann. In

13.30: Führung durch die Klosteranlage, Treffpunkt Eingang Amtshaus (Réception). Kloster Kappel. 20.45: Freilicht-Theater der «Aemtler Bühne», Jubiläums-Produktion «Zusammenstoss», musikalische Groteske nach Karl Schwitters. Wetter/Information über Durchführung ab 14 Uhr: 078 804 47 01 oder www.aemtlerbuehne.ch. Vor der Aufführung Möglichkeit im Kloster Kappel zu essen, Übernachtung in Gästezimmern möglich, Tisch- oder Übernachtungsreservierung: Telefon 044 764 88 10. Kloster Kappel.

Mettmenstetten 19.00: Tangokonzert mit dem Duo Gignoli & Nogues, Bandoneon und

Ausstellungen Aeugst am Albis Kommbox im Gemeindehaus, Dorfstrasse 22: «waldsichten» - Hermann Hess verbindet seine berufliche Tätigkeit beim kantonalen Forstdienst mit seinen Eindrücken als Waldgänger. Karten- und Inventurauswertungen, eigene Fotos ergeben Über- und Ansichten aus den Waldverhältnissen im Oberamt. Mo 8-11.30/16-18.15, Di/Do 8-11.30, Mi 8-11.30/14-16.30 Uhr. Bis 21. August.

Aeugstertal Pegasus Small World Spielzeugmuseum, Habersaat: «Space Toys» Eine Reise in die fantastischen Welten der 50er-, 60er- und 70er-Jahre. Mi-So, 1118 Uhr. Bis 31. Oktober.

Affoltern am Albis Spital: Werke von Eveline Stauffer und Rita Häfliger, Bilder von Stefanie Grenacher, Fotokunst von Alex Ochsner. Bis Ende Oktober.

Kappel am Albis Kloster Kappel: «Impressionen aus dem Säuliamt» Fotografien von Renato Balsiger. Die Ausstellung befindet sich in den öffentlich zugänglichen Räumen (Klostercafé, Klosterkeller, Gänge) und ist täglich von 8-22 Uhr geöffnet. Bis 16. September.

Rifferswil Park Seleger Moor: «Erleben Sie Natur» Das grösste Blütenparadies der Schweiz. Rhododendren, Azaleen, Pfingstrosen, Seerosen, Farngarten. Park und Pflanzenverkauf täglich 8-18 Uhr. Bis 31. Oktober.

Stallikon Schulhaus Loomatt: Buchzeichen-Ausstellung im Kunstforum Stallikon. Zeichnungen der Stalliker Primarschüler und -schülerinnen. Während der Schulferien: Di 19-20.30 Uhr, ab 18. August: Mo 19-20.30, Di 9-11 und 19-20.30, Mi 15.30-17, Do 9-11 und 15.30-17, Sa 10-12. Bis 13. September.

Auf der Flucht über den Himalaya Am Freitag, 22. August, gastiert der international bekannte Fotograf und Dokumentalist Manuel Bauer mit dem Vortrag «Flucht aus Tibet» im Postlonzihus, Merenschwand. Manuel Bauer ist bisher der einzige Fotograf, dem es gelang, Tibeter auf der Flucht über den Himalaya zu begleiten. Seine beeindruckende Repor-

Piano. Eintritt frei, Türkollekte. Reformierte Kirche.

Uerzlikon 20.30: Sommertheater im Zelt: Philipp Galizia spielt «Am Seil Abelo». Essen, Dessert und Trinken ab 18.30, Theaterbeginn 20.30. Im Zelt bei Fam. Häberling. Oberdorfstrasse 20.

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tage dokumentiert den gefahrvollen Weg eines Vaters und seiner sechsjährigen Tochter, von Lhasa in Tibet bis nach Dharamsala in Nordindien über den 5716 Meter hohen Nangpa Pass. 22. August, 20 Uhr, Postlonzihus, Merenschwand. Vorverkauf ab 18. August (18 - 19 Uhr) unter Telefon 056 664 50 18.


Sport

Freitag, 8. August 2014

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Den Ball möglichst hochhalten: FCWB-Trainer Martin Dosch (links) hofft auf einen guten Saisonstart mit dem neuen Kader in der 1. Liga Classic. (Bild Kaspar Köchli)

Die neue Mannschaft braucht noch etwas Zeit, um zusammenzuwachsen Der FC Wettswil-Bonstetten steht vor dem Start in die neue Saison In der vergangenen Spielzeit ist es dem FC Wettswil-Bonstetten gelungen, sich in der vierthöchsten Spielklasse zu etablieren. Nun soll es einen Schritt weiter gehen in Richtung oberes Tabellendrittel. ................................................... von marc enskat Für die am Samstag in Gossau (SG) beginnende Saison 2014/15 waren ursprünglich nur punktuelle Kaderveränderungen geplant. Nach kurzer Zeit musste man jedoch anerkennen, dass aus der erhofften, ruhigeren Sommerpause nichts werden würde. Während

es bei den Trainern und Betreuern keine Änderungen zu verzeichnen gab, verliessen neun Spieler die Mannschaft, 13 neue galt es zu integrieren. Wenn man nach den Gründen für die vielen Wechsel sucht, stellt man fest, dass diese unterschiedliche Ursachen haben. Mit ein Grund sind sicher finanzielle Verlockungen anderer Vereine gewesen. Vom Grundsatz des vernünftigen Haushaltens will man im Amt jedoch nicht abweichen.

Intensive Testphase So war die kurze Vorbereitung gekennzeichnet durch ein stetiges Auf und Ab. Etliche Testspieler wurden gesichtet, vieles ausprobiert und Auto-

matismen einstudiert. Die Kaderplanung konnte erst eine Woche vor Meisterschaftsstart abgeschlossen werden. Entsprechend fielen auch die Resultate der diversen Testspiele aus, welche eine grosse Palette an positiven wie auch negativen Resultaten zeigen und noch keine Rückschlüsse auf das Leistungsvermögen der Mannschaft zulassen. Trainer Dosch zeigt sich mit der neuen Kaderzusammensetzung und der Vorbereitung durchaus zufrieden und streicht insbesondere das Engagement und das gute Klima seiner jungen Truppe heraus. Zusammen mit Sportchef Stephan Zollinger ist es gelungen, einige vielversprechende Spieler zu verpflichten, welche der Ver-

einsphilosophie (jung, hungrig, belastbar) entsprechen.

Saisonstart am Samstag in Gossau Den Verantwortlichen wäre eine etwas längere Sommerpause lieber gewesen. Die neue Mannschaft wird noch etwas Zeit brauchen, um zusammenzuwachsen. Zudem wird man zum Saisonstart auf die noch verletzten Popov, Constancio und Sabanovic sowie auf den abwesenden Captain Buchmann verzichten müssen. Die Basis, um den angestrebten sicheren Mittelfeldplatz zu erreichen, scheint jedoch gelegt. Wer sich selbst ein Bild vom Formstand der Mannschaft machen möch-

te, kann dies anlässlich des Meisterschaftsstarts vom nächsten Samstag, um 16.30 Uhr auf dem Sportplatz Buechenwald, Gossau (SG) tun.

Mutationen im Kader: Zugänge: Philipp Bachmann (Oberwallis Naters), Milan Anicic (Kriens), Luca Studer (Wohlen U-23), Boris Peric (Oerlikon/Polizei), Oleg Dukhnich (Ausland/Tschechien), Samuel Zimmermann (Kriens), Marvin Baumgartner (FCZ U21), Alex Halef (FC Luzern U21), Yannick Waser (GC U21), Claudio Lauper (2. Mannschaft), Labinot Emini (St. Gallen U18), Ivan Bonfardin (Schwamendingen), Edis Gogalis (United Zürich). Abgänge: Polat Günes (Wesen), Adnan Mustafi (Birmensdorf), Alessandro Merlo, Esat Balaj (beide Cham), Stiven Ukaj (Kosova), Shiqprim Thaqaj (Muri), Luca Glavurdic, Farid Benramdane, Marco Gisi (?).

FC Affoltern: Rückkehr in die 2. Liga als Saisonziel Der Fussballclub aus dem Bezirkshauptort setzt beim Kader und Trainerteam auf Kontinuität Die 1. Mannschaft des FC Affoltern steckt mitten in der Vorbereitung zur Saison 2014/15. Meisterschaftsstart ist am Sonntag, 17. August, gegen Adliswil. ................................................... von walter zech Nur drei Wochen nach dem Saisonende begrüsste Trainer Dragan Filipovic mit seinen Assistenten Sandro Kaufmann und Manuel Leite Correia die Spieler Mitte Juli zum Trainingsstart. Der Frust nach dem Abstieg ist überwunden und hat neuer Motivation Platz gemacht. Mit drei Trainingseinheiten pro Woche bereitet sich die Mannschaft intensiv auf die neue Saison vor. Die bisher ausgetragenen Vorbereitungsspiele wurden zwar gewonnen, geben aber wegen der zahlreichen Ferienabwesenheiten noch keine grossen Aufschlüsse her. Der Fussballverband der Region Zürich führt in der nächsten Saison eine zum Teil umstrittene Regeländerung bei den Auswechslungen ein. In der 3. Liga ist ab sofort ein freies Einund Auswechseln aller 18 auf der Spielerkarte aufgeführten Spieler erlaubt.

Die 1. Mannschaft des FC Affoltern beim ersten Vorbereitungsspiel in Muri. (Bild zvg.) Einerseits kommen in Zukunft nun mehr Spieler zum Einsatz, andererseits können die häufigen Spielerwechsel zu Spielverzögerungen führen und den Spielfluss beeinträchtigen.

Kaum personelle Veränderungen Den Zusammenhalt in der Mannschaft und die Verbundenheit zum Verein zeigt die Tatsache, dass das Kader trotz des Abstiegs nur wenige Veränderungen erfahren hat. Die Spieler ha-

ben schon frühzeitig zugesagt, auch unabhängig der Ligazugehörigkeit weiterhin beim FCA zu bleiben. Als Abgänge sind Kristian Kovac (zu Baar) und Ivan Kovac (Pause) zu verzeichnen. Eventuell werden noch Spieler aus der 2. Mannschaft, die das Vorbereitungsprogramm mitmachen, in den Kader aufgenommen. Der im Frühling am Fuss operierte Marco Bilic wird erst im Verlauf der Vorrunde wieder zur Verfügung stehen. Ansonsten hat das Team zurzeit keine verletzten Spieler zu beklagen.

Der Verein setzt weiterhin vorwiegend auf eigene Spieler. Vom aktuellen Kader hat der grösste Teil schon die Juniorenabteilung des FC Affoltern durchlaufen und auch von den übrigen Spielern gehört die Mehrheit bereits seit mehreren Jahren dem Verein an.

FCA ist Aufstiegsfavorit der Gruppe 1 Der FC Affoltern geht als Aufstiegsfavorit der Drittliga-Gruppe 1 in die neue Saison. Im Kampf um den Grup-

pensieg wird in erster Linie mit Adliswil, Urdorf und Buttikon zu rechnen sein, aber auch die übrigen Gruppengegner dürfen keinesfalls unterschätzt werden. Allen Beteiligten ist klar, dass der Wiederaufstieg nur mit harter Arbeit und mannschaftlicher Geschlossenheit zu erreichen ist. Mannschaft und Trainerteam sind zuversichtlich, die sofortige Rückkehr in die 2. Liga zu schaffen. Den ersten Schritt dazu kann der FC Affoltern schon beim ersten Meisterschaftsspiel gegen den FC Adliswil machen.


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Sport

Freitag, 8. August 2014

«In den Bergen war ich noch nie so lange unterwegs» Swiss Irontrail: Kommenden Donnerstag startet Adrian Brennwald zum Saisonhöhepunkt Yvette Zaugg, Siegerin D65, und Walter Bickel, Sieger H 80. (Archivbilder)

Viele Ämtler Podestplätze an der Swiss-O-Week An der Swiss-O-Week in Zermatt lernten über 4800 OL-Läufer aus über 30 Nationen – darunter auch 33 OL-Cracks aus dem Säuliamt – neben dem autofreien Zermatt auch fünf weitere Laufgebiete kennen. Viele Mitglieder der OLG Säuliamt halfen bei der Organisation tatkräftig mit. Die Swiss-O-Week war wieder einmal ein ganz spezielles Sporterlebnis. Die Etappen führten vom Touristenort Zermatt bis hoch ins Gletschergebiet «Trockener Steg». Nach dem ersten Tag bei Sonnenschein und warmen Temperaturen führte die zweite Etappe die Läuferinnen und Läufer ins gut belaufbare, manchmal sehr detaillierte Laufgelände rund um die Staffelalp. Der Nebel erschwerte die Orientierung im offenen Gelände der Staffelalp teilweise ein wenig, was aber nur für die wenigsten OL-Läuferinnen und Läufer ein wirklicher Nachteil war. An der dritten Etappe auf der Riffelalp erwartete die Läuferinnen und Läufer dann ganz passables OL-Wetter, sodass man teilweise die OL-Posten schon von Weitem sah. Zur guten Sicht kam ein deutlich besser belaufbarer Untergrund.

«Grünsee», die Liebliche und «Trockener Steg», die Eisige Gut erholt nach dem Ruhetag konnten die OL-Läuferinnen und -Läufer zum Grünsee starten. Das Laufgelände für die Mitteldistanz bestand aus einem bezaubernden Arvenwald, der Boden war mit Gras bewachsen und gut belaufbar. Die fünfte Etappe, die Königsetappe auf dem trockenen Steg, versprach ein grosses Highlight zu werden. Aufgrund der Höhenlage herrschten trotz intensiver Sonneneinstrahlung angenehme Wettkampftemperaturen. Der westliche Teil war erst kürzlich vom Gletscher freigegebenes Gebiet von flachen, geschliffenen Steinen und Geröllfeldern durchzogen. Der östliche Teil, die Lichenbretter, dagegen bestand aus grossen Felsplatten durchzogen von zahlreichen Felsrippen, Mulden, Hügeln und Seen. Und schon stand die letzte Etappe der Swiss-O-Week in Zermatt an. Zum Schluss erwartete die Läuferinnen und Läufer ein offenes Felssturzgebiet, bevor der Lauf in bewaldetes Gelände führte. Der märchenhafte Wald war zwar steil, aber orientierungstechnisch äusserst interessant. Der letzte Teil führte für alle Kategorien nochmals über halb offenes Gelände in Richtung Leisee, wo sich das Ziel befand. Welch würdiger Abschluss dieser Woche.

Raphael Huber und Sandro Vock in den Top-Ten Die beiden talentierten OL-Läufer Raphael Huber HE und Sandro Vock H20 belegten die Ränge 8 und 5. Bei den Seniorinnen und Senioren brillierten Walter Bickel H80 und Yvette Zaugg D65 je auf dem 1. Platz, während Lucia Hasler bei D65 den hervorragenden 2. Platz belegte.

Am Swiss Irontrail vom 14. bis 17. August in Davos zählt Adrian Brennwald zum engsten Favoritenkreis. Grossen Respekt vor den knapp 202 Kilometern mit nahezu 11 500 Metern Steigung und Gefälle hat aber auch er. «Viele Dinge sind nicht planbar», sagt der Aeugster. «Anzeiger»: Mit zwei Siegen sowie je einem dritten und vierten Platz bei vier Starts scheint Ihnen die erste Saisonhälfte geglückt. Sind Sie zufrieden mit dem Erreichten? Adrian Brennwald: Auf jeden Fall. Nachdem ich letztes Jahr wegen einer Verhärtung des einen Oberschenkelmuskels fast die ganze Saison aussetzen musste, bin ich glücklich, wenn ich ein Rennen verletzungsfrei durchstehen kann. Eine Selbstverständlichkeit ist dies nicht, denn die Beschwerden sind nach wie vor vorhanden. Mit Massage, Physiotherapie und Übungen bekam ich die Verletzung aber in den Griff. Ausgerechnet beim Eiger Ultratrail, den Sie zusammen mit dem Swiss Irontrail zum Saisonhöhepunkt deklarierten, verpassten Sie einen Podestplatz. War die Konkurrenz stärker oder befanden Sie sich am dritten Juli-Wochenende nicht in Top-Form? Die Gegner waren besser. Insofern bin ich mit dem vierten Platz zufrieden. Speziell, weil ich mein Leistungsvermögen abzurufen vermochte. Dies ist das Wichtigste. Ob meine Leistung zum ersten, vierten oder zehnten Platz reicht, hängt von der Konkurrenz ab. Mit seinen knapp 202 Kilometern wird der Swiss Irontrail der längste Anlass im Trail-Running sein, den Sie je absolviert haben. Wie gross ist Ihr Respekt vor der Distanz und den je 11 480 Metern Steigung und Gefälle? Gross. Und zwar, weil viele Dinge nicht planbar sind. Ich denke zum Beispiel an das Wetter und die Beschaffenheit der Wege. Doch genau dies macht einen Start interessant. In einem 24-Stunden-Lauf legte ich zwar schon 232 Kilometer zurück, in den Bergen war ich aber noch nie so lange unterwegs. ...............................................................

«Manche liessen sich wohl zu einem für sie zu hohen Anfangstempo verleiten.» ............................................................... Wie stellen Sie sich auf dieses überaus anspruchsvolle Rennen ein? Es ist vor allem eine Kopfsache und eine mentale Vorbereitung daher unabdingbar. Im Training lasse ich mir verschiedene Situationen durch den Kopf gehen und überlege mir das entsprechende Verhalten. Zugute kommt mir dies insbesondere in Phasen, in denen es mir nicht wunschgemäss läuft. Profitieren kann ich zweifelsfrei von meinen früheren Teilnahmen an Ultra-Triathlons. Dabei erlitt ich immer wieder Krisen, fing mich aber auch wieder auf. Einen Start am Swiss Irontrail hatten Sie schon letztes Jahr ins Auge gefasst, mussten letztlich aber wie eingangs erwähnt aus Verletzungsgründen absagen. Haben Sie das Rennen via Internet verfolgt? Ja. Dadurch konnte ich mich in die Lage meiner Angehörigen versetzen, die ein Rennen von mir ebenfalls von zu Hause aus elektronisch verfolgen. Das war sehr spannend. Immer wieder erwartete ich die via Live-Tracker verfolgten Läufer zu bestimmten Zeiten

Am Eiger hat Adrian Brennwald das Podest vor zwei Wochen knapp verpasst, nun geht es nach Davos. (Archivbild) bei der Zwischenzeit, doch es fühlte sich teilweise wie eine Ewigkeit an, bis sie diese passierten. Welche Eindrücke haben Sie gewonnen? Mir fiel auf, dass mehrere Athleten anfänglich vorne mitliefen, im Verlaufe des Rennens aber Position um Position einbüssten und letztlich sogar aus unterschiedlichen Gründen aufgaben. Manche von ihnen liessen sich wohl zu einem für sie zu hohen Anfangstempo verleiten – was teilweise vielleicht auch die geringe Finisherquote von 30 Prozent erklärt. Lohnt sich da das Taktieren? Nein. Wichtig ist, auf den eigenen Körper zu hören und allfällige Signale richtig zu deuten. Ein derart langes Rennen ist nicht planbar; es birgt viel Unvorhergesehenes in sich. Dieses kann eine persönliche Strategie gründlich über den Haufen werfen. Meine Taktik besteht darin, dass ich flexibel bin, Situationen richtig einschätze und entsprechend reagiere. Dann stützen Sie sich also nicht auf Ihren Betreuerstab ab? In einem Wettkampf muss ich ohne Betreuer zurechtkommen. Ihre Anwesenheit motiviert mich jedoch sehr – vor allem nachts und am zweiten Renntag. Um die Attraktivität zu steigern, erfährt die Swiss-Irontrail-Strecke bei der dritten Auflage mehrere Modifikationen. Was meinen Sie zur neuen Streckenführung? Den Rundkurs begrüsse ich sehr. Das Gefühl, nach vollbrachter Leistung an den Ausgangspunkt zurückzukehren, ist wunderschön. Zudem ist er sowohl für die Teilnehmer als auch für die Betreuer mit weniger Aufwand verbunden als ein Lauf, der von A nach B führt. Einen Teil der Strecke kenne ich, den anderen schaue ich bewusst nicht an. Ich denke, dass dieser Mix von Vorteil ist. Als wichtig erachte

ich, dass mir der Anfang und der Schluss vertraut sind und das mittlere Teilstück die eine oder andere Überraschung mit sich bringt. Auf welchen der zahlreichen landschaftlich überaus reizvollen Abschnitte freuen Sie sich am meisten? Auf jenen von Lenzerheide nach Arosa und anschliessend nach Davos, weil ich auf diesen Teilstücken früher schon rannte und mit dem Bike unterwegs war. Aber auch die Passage vom Sertigpass zur Keschhütte mit dem folgenden Abstieg nach Bergün. Aller Voraussicht nach werde ich diesen Abschnitt bei Tageslicht zurücklegen und hoffentlich möglichst viel von der reizvollen Berglandschaft sehen. ...............................................................

«Ich spüre eine Sucht nach sportlicher Höchstleistung über viele Stunden.» ............................................................... Die Leidenschaft für Ultra-Distanzen entdeckten Sie beim Ultra Trail du Mont Blanc 2004. Wie beurteilen Sie die eigene Entwicklung in den zehn Jahren? Für die Ultra-Triathlons trainierte ich gezielter und war leistungsorientierter. Seit ich mich auf Ultra-Läufe spezialisiere, trainiere ich spezifischer. Gleichzeitig erhöhte sich der Spassfaktor. Laufen in den Bergen bereitet mir enorm viel Freude und Genuss. Und wie haben sich die Ultra-Wettkämpfe in dieser Zeit entwickelt? Das Angebot wurde grösser. Ebenso die Nachfrage, was sich insbesondere in ausgeschöpften Teilnehmerlimits ausdrückt. In der Anfangszeit des Trail-Running übten diesen Sport nur jene aus, die sich schnell mit ihm anfreundeten. Heute beteiligen sich an diesen Veranstaltungen teilweise Sportlerinnen und Sportler, für die

das Laufen in den Bergen fremd ist – und die nicht über einen ausreichenden Formstand verfügen. Die Herausforderung kann für sie zu einer Überforderung führen. Ihr Palmarès zieren mehrere Erfolge im Ultra-Bereich – sei es in der Sparte Trail Running oder früher beim Radsport und im Triathlon. Worin sehen Sie den Reiz in stundenlanger körperlicher Betätigung? In der Antwort, ob und wie ich das entsprechende Ziel erreichen oder anders ausgedrückt die Herausforderung schaffen kann. Ich spüre aber auch eine gewisse Sucht, sprich ein Verlangen nach einer sportlichen Höchstleistung über viele Stunden. Irgendwie erscheint mir das Ganze wie eine Hassliebe. Während und unmittelbar nach dem Wettkampf denke ich oft, dass ich so etwas nie mehr machen werde. Am darauffolgenden Tag melde ich mich dann aber bereits wieder für den nächsten Wettkampf an. Sie dürfen sich Europameister, Weltrekordhalter und insgesamt vierfacher Weltmeister nennen – alles im Double- und Triple-Ironman. Werden Sie dereinst in den Triathlonsport zurückzukehren? Nein. Der Triathlonsport im Ultrabereich ist überaus intensiv und zeitaufwändig. Zudem erreichte ich schon sehr viel, eine Steigerung erachte ich praktisch als unmöglich. Insofern ist dieses Kapitel für mich abgeschlossen. Im Vordergrund steht für mich in absehbarer Zukunft das Neue. Ich möchte für mich neue Strecken in mir bis anhin unbekannten Ländern kennenlernen. In der Sparte Ultra-Triathlon stellt dies ein Ding der Unmöglichkeit dar. Es sind immer Rundkurse, weshalb man von Land und Leuten nicht sehr viel mitbekommt. Interview: Anita Fuchs Swiss Irontrail, 14. bis 17. August, Davos. 201,8 km, 11 480 Hm. Infos: www.irontrail.ch.


Extra

Im Spital Affoltern geboren

Freitag, 8. August 2014

bus-geschichten

Einmal Journalismus zum Mitnehmen, bitte Eine Woche Praktikantin beim «Anzeiger» – ein Erlebnisbericht

Aylin, 19. Juli.

Fredrik Louis, 27. Juli.

Ich stand mit Stift und Block in der Hand, die Kamera um den Hals gehängt, etwas verloren auf dem Postplatz in Affoltern, als mir plötzlich zwei junge Männer entgegenkamen. «Das ist meine Chance», dachte ich, ging auf die beiden zu und nahm meinen ganzen Mut zusammen und sprach sie an. In diesem Moment war das Eis gebrochen. Ich sollte eine Ferienumfrage durchführen für einen Artikel im «Anzeiger», mit Fragen, die ich selber zusammenstellt hatte. Das Durchführen der Umfrage war neu für mich und ich war schon etwas aufgeregt. Mit jeder weiteren Person, die ich ansprach, wuchs allerdings mein Selbstvertrauen und ich meisterte die Aufgabe immer besser. Es bereitete mir sogar richtig Spass, die verschiedenen Leute anzusprechen – auch wenn manche kein Interesse an der Umfrage hatten.

Vorbereitung beim Fotograf

Lorik, 27. Juli. (Bilder Irene Magnin)

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Das war nicht meine erste Aufgabe für das Praktikum beim «Anzeiger». Und die Vorbereitungen fingen schon viel früher an: Einen Praktikumsplatz zu finden kann zu einer Herausforderung werden, denn nicht jeder Betrieb kann ein Praktikum anbieten. Hat man dann aber doch das Glück und findet einen Platz, steckt man im Gefühlschaos. Zuerst herrscht Freude und dann kommen auch andere Emotionen: Angst und Unsicherheit, weil man nicht weiss, was einen erwartet. So ging es auch mir. Um mich auf das Praktikum beim «Anzeiger» vorzubereiten, organisierte ich eine Kamera und besuchte einen Fotografen, der mir die einzelnen

Kennen Sie Frau Schneider? ................................................... von werner utz, pensionierter buschauffeur vbz Es ist Sonntag, Dienst 6105 endet um 7.49 Uhr am Klusplatz und beginnt wieder um 8.34 Uhr am Klusplatz. Wo während dieser kurzen Zeit den wohlverdienten Kaffee trinken? Dies ist die Frage von zentraler Wichtigkeit. Die Lösung befindet sich naheliegend um zwei Strassenecken, im Altersheim Kluspark. Aber ohalätz da habe ich die falsche Türklinke erwischt. Eintreten kann ich, aber die Kaffeemaschine ist noch nicht eingeheizt, da die Cafeteria erst um 9 Uhr öffnet. Da sitze ich nun einsam auf einem Stuhl, vor mir einen Automatencafe ohne feines Gebäck, in der leeren Cafeteria. Doch da kommt sie, von einer Angestellten mit Frau Schneider* angesprochen und setzt sich an den freien Tisch neben mir.

Ein Stift, Papier, ein Laptop und eine Kamera. Den Alltag einer Journalistin kennenlernen – das ist mein Ziel. Ein Blick hinter die Kulissen des «Anzeigers» aus der Sicht einer Praktikantin. ................................................... von simone dörflinger

Haniya, 20. Juli.

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Simone Dörflinger mit Stift, Papier und Kamera am Postplatz, Affoltern. (Bild tst.) Handgriffe genau erklärte. Und ich stattete Affoltern einen Besuch ab, damit ich wusste, wo ich meine nächste Woche verbringen würde. Am Montagmorgen startete mein Praktikum als Journalistin beim «Anzeiger». Natürlich war ich aufgeregt, allerdings legte sich dies schon bald, als man mich freundlich begrüsste und mir die Zeitung vorstellte. Viel Zeit blieb mir nicht, denn ich wurde ins kalte Wasser geworfen oder wie man so schön sagt: Probieren geht über studieren.

Wenn man schreibt, vergeht die Zeit wie im Flug Mein erster Auftrag bestand darin, einen Ferienplauschkurs zu besuchen und einen Bericht darüber zu schreiben. Ich machte mich also auf den Weg. Ein paar Fotos dort, ein paar Notizen hier, sowie kurze Gespräche mit Teilnehmern und der Kursleiterin. Mit dem gesammelten Material setzte ich mich an meinen Computer und fing an, den Artikel zu schreiben. Wenn man schreibt, vergeht die Zeit wie im Flug. So geht es jedenfalls mir. Schon bald war ich fertig und die nächste Aufgabe wartete auf mich. Die nächsten Artikel fielen mir schon leichter

Nur drei Paare zur Auswahl

als der erste, denn ich konnte bereits einiges, was ich in dieser doch kurzen Zeit gelernt hatte, anwenden. Natürlich durfte ich auch den Mitarbeitern des «Anzeigers» über die Schultern schauen und verschaffte mir so einen Einblick in die Zeitungsproduktion. Vom Schreiben eines Artikels, über die eingehenden Inserate und das Layouten der Seiten, bis zum Korrigieren war alles dabei. All diese Einblicke beeindruckten mich sehr, da ein Laie sich nicht vorstellen kann, wie viele Schritte hinter einer einzigen Zeitung eigentlich stecken – und wie viel Aufwand damit verbunden ist. Ich finde, ein Praktikum ist etwas sehr Schönes, denn man lernt viele neue Dinge und wächst an den Herausforderungen, die man gestellt bekommt.

Auch ich begrüsse die charmante ältere Dame. Mir fielen aber sogleich ihre goldenen Schuhe auf. «Diese Schuhe passen genau zu Ihnen», meine ich. «Ja wissen Sie», beginnt sie schmunzelnd zu erzählen, «im Schuhladen hatten sie nur drei Paare zur Auswahl, ein schwarzes, ein blaues und ein goldenes Paar. Schwarz wollte ich nicht, die blauen waren mir zu eng und so habe ich mich für das goldene Paar entschieden.» «Da haben Sie aber genau die goldrichtige Wahl getroffen», lobe ich ihren Entscheid. Mit den besten Wünschen für einen schönen Tag verabschieden wir uns. Zufrieden und mit einem eigenartigen Glücksgefühl in der Magengegend kehre ich zurück zur Arbeit.

persönlich

gedankensprünge

Während der Sommerferien absolvierte Simone Dörflinger ein wöchiges Redaktions-Praktikum beim «Anzeiger». Zurzeit besucht die 16-jährige Schülerin die Fachmittelschule in Zürich Oerlikon.

*Name geändert.

Jederzeit Nicht nur an allen schönen Tagen Will die Sonnenuhr die Zeit ansagen Ist es bewölkt geht sie darum Ganz einfach ins Solarium Martin Gut

wetter

Irrt «Strolchi» nun durchs Säuliamt? Nach einem Autounfall ist der Mischlingshund wieder getürmt Die Geschichte eines tierischen Ausreissers geht nun schon zum zweiten Mal durch die ganze Schweiz. Auf Facebook hat die Gemeinschaft «Neelix gesucht» bereits 980 Unterstützer gefunden. Die Suche konzentriert sich mittlerweile auf Mettmenstetten, Maschwanden und Ottenbach.

bauernregel «Ist’s im August recht hell und heiss, so lacht der Bauer im vollen Schweiss.»

«Ich vermisse ihn sehr», sagt Anja Werffeli. Die Rede ist von ihrem Mischlingshund Strolchi. Am 16. Juli kam sie mit ihrem Auto von der Fahrbahn ab und landete in einem Bach. Beim Unfall zerbarst die Heckscheibe und «Strolchi» suchte das Weite. Vom aargauischen Reusstal her kommend, wurde er zuletzt in den Wäldern von Ottenbach, Maschwanden und Mettmenstetten gesichtet. Da er sehr scheu sei, solle man auf keinen Fall versuchen, ihn einzufangen, betont Anja Werffeli, sondern ihr die Sichtung melden. «Strolchi» wird übrigens nicht zum ersten Mal gesucht. Sein Leben begann als Strassenhund in Serbien. Eine

österreichische Tierschutz-Organisation rettete ihn nach Wien. Seiner damaligen Betreuerin ist er Ende letzten Jahres bei einem Aufenthalt im Elsass entlaufen. Fast fünf Monate später tauchte er in der Schweiz auf – vor der Haustür von Anja Werffeli. Wem gehört der sichtlich abgemagerte und verwahrloste Hund? Im Internet stiess sie auf Einträge zum Verschwinden von «Neelix», wie Anja Werffeli und «Strolchi». Der Rüde ist rötlichbraun mit der Hund damals weisser Blesse und Brust. Er trägt ein braunes Geschirr. (zvg.) noch hiess. Nach vier Tagen gelang es Anja Werffeli mal wieder eine Wende zum Guten schliesslich, ihn anzulocken und ein- findet. (tst.) zufangen. Nun bleibt also nur noch zu hof- Infos unter www.facebook.com, «Neelix gesucht». fen, dass die Geschichte auch dies- Sichtungen melden unter Telefon 079 398 19 59.


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Veranstaltungen

Betriebsferien vom 28. Juli bis 9. August 2014 Unser Geschäft bleibt über diese Zeit geschlossen. Wir freuen uns, Sie ab Montagnachmittag, 11. August 2014, wieder bedienen zu dürfen und Ihnen bereits die ersten Herbstneuheiten zeigen zu können.

Zürichstrasse 88

Affoltern am Albis

Stellenanzeiger Mein Name ist Romy, geboren am 14. Februar 1996 in Quito (Ecuador) und habe dort die Matura in spanischer Sprache am 27. Juni 2014 abgeschlossen. Momentan bin ich bei meinen Grosseltern in Wettswil und

suche bis Mitte Dezember eine Arbeit wo ich, wenn möglich, meine Sprachen Spanisch, Deutsch und Englisch einsetzen kann. Auch Kinder hüten würde mich interessieren. Für eine Gesprächstunde wäre ich dankbar. Telefon 044 700 05 21

Reinigungskraft für Privathaushalt in Mettmenstetten für 2 bis 3 Std. wöchentlich gesucht. Telefon 041 545 21 35 (erreichbar ab Montag, 11. 8. 2014)

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Frau für Kochen und allgemeine Hausarbeiten Mittwoch bis Samstag für ca. 3 bis 4 Stunden/Tag auf Landwirtschaftsbetrieb. Telefon 079 775 01 59

Restaurant Hirschen Telefon 044 761 42 06 Obfelden Freitag, 8. August, ab 19 Uhr Musik im Zelt «Sax & Voice», Tanz- und Partyband Sonntag, 10. August, ab 14 Uhr «Jeannette und Peter Bonetti» Tanzkapelle Eintritt frei Bruna Bortoluzzi und Team

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061 2014  

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