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Donnerstag, 4. Februar 2021

112. Jahrgang Nr. 5

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Geschichten, die die Klinik schrieb Anlässlich ihres 100jährigen Bestehens hat die Klinik Arlesheim Geschichten gesammelt. Dabei herausgekommen ist ein buntes Mosaik von Erinnerungen.

Münchenstein

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Caspar Reimer 30 Geschichten hat Verena Jäschke, Kommunikationsverantwortliche der Klinik Arlesheim, bisher gesammelt: «Es sind Geschichten von Menschen, die in irgendeiner Form mit der Klinik in Verbindung standen, ob als Patient, als Mitarbeitende oder in einer anderen Funktion.» Die Aktion hat Jäschke anlässlich des Jubiläums «100 Jahre Klinik Arlesheim» lanciert. Die Briefe, die nach dem Aufruf im Wochenblatt im vergangenen Herbst eingesandt wurden, enthalten Erlebnisse, die bis in die 1940er-Jahre zurückgehen. «So ergibt sich ein schönes Mosaik aus Erinnerungen über die letzten 100 Jahre.» In den Anfangsjahren hiess das Spital Klinisch-Therapeutisches Institut, dann Ita Wegman Klinik (ab 1971) und seit der Fusion mit der Lukas Klinik (2013) Klinik Arlesheim.

Das «Klinik-Baby»

Eine der ältesten Geschichten ist jene von Regine Pettermand, die als Säugling in den 1940er-Jahren häufig in der Klinik war, «wenn meine Mutter Rat suchte bei Herrn Dr. Werner Kaelin. Schwester Alice, damals am Empfang (…), nannte mich das Klinik-Baby.» Regine Pettermand ist mit dem Spital über die Jahrzehnte verbunden geblieben, auch wenn sie 30 Jahre in Irland lebte und dort als Heilpädagogin arbeitete. Während ihrer Ferien in Arlesheim suchte sie Frau Dr. Madeleine van Deventer in der Klinik auf: «Was mich bei Terminen mit ihr erfreute, war, dass

Tür auf: Der Münchensteiner Fahrdienst ermöglicht Seniorinnen und Senioren eine günstige Transportmöglichkeit im Alltag.

Dornach

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Vintage: Die junge Krankenschwester Angela Terp «mit dem Hut von Mister Macanelly aus Canada», wie auf der Aufnahme von 1958 zu lesen ist. FOTO: ZVG sie meistens ein Päckchen Marlboro auf ihrem Pult liegen hatte. Ich war eine begeisterte Raucherin.» Nach ihrer Rückkehr in die Schweiz arbeitete sie sogar für zwei Jahre als Stationshilfe in der Klinik. Mittlerweile habe ihre Beziehung zur Klinik «hauptsächlich mit der Patienten-Bibliothek im vierten Stock zu tun».

Vier wundervolle Jahre

«Die Klinik Arlesheim ist für mich immer ein Zauberwort (…) mit ganz lebendigen Erinnerungen nach nun 62 Jahren», schreibt Angela Terp, die als junge Krankenschwester in den 1950er-Jahren nach dem Examen von Hamburg nach Arlesheim kam. Mit der Anthroposophie, der ihre Eltern nahegestanden hatten, konnte sie anfänglich nichts anfangen: «In der

ersten Zeit war ich etwas aufsässig – besonders wenn einer sagte: ‹Das müssen Sie in Ihr Bewusstsein nehmen›, und ähnliche Sprüche.» Doch bald drehte der Wind, und aus «einem angeblichen Probejahr wurden vier wundervolle Jahre mit heiteren und schweren Stunden». Angela Terp weiss viele Anekdoten aus ihrer Zeit in der Klinik zu berichten. Besonders beeindruckt haben sie jedoch das Essen und der Umgang mit den Verstorbenen: «Auch die Schwester, die den Verstorbenen betreut hatte, war bei der Feier dabei und wenn möglich auch auf dem Friedhof anwesend.»

«Das Leben gerettet»

Raymonde Roaux suchte im Jahr 2003 Hilfe in der Lukas Klinik, nachdem bei

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ihr eine lymphatische und weit fortgeschrittene Krebserkrankung diagnostiziert worden war. Das Universitätsspital verordnete eine starke Chemotherapie, doch Raymonde Roaux fühlte sich dort mit ihren Zweifeln und Ängsten nicht ernst genommen: «Ich beschliesse daraufhin, einen Termin in der Klinik Arlesheim zu vereinbaren», schreibt sie. Der Arzt in der Klinik habe ihr aufmerksam zugehört und sich darum bemüht, zu verstehen, «warum ich diese Chemotherapie nicht will». Der damalige Arzt J.-J. Kuehn gab ihr zu verstehen, dass die Überlebenschancen ohne Chemo gering sind, sie sich aber Zeit lassen solle, um darüber nachzudenken – so oder so würde er sie auf ihrem Weg begleiten. Fortsetzung auf Seite 2

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REGION

Donnerstag, 4. Februar 2021 Nr. 5

Ärztlicher Notfalldienst Telefon 061 261 15 15 Unter dieser Nummer erreichen Sie in Notfällen den diensttuenden Arzt, Kinderarzt und Zahnarzt in Ihrer Nähe.

Geschichten, die die Klink schrieb

Jenzer baut Onlinehandel für Fleischwaren auf Christoph Jenzer hat eine überregionale Bestellplattform für Fleischwaren und Delikatessen aufgebaut. Sie soll für Schweizer Metzgereien einen Rückstand im digitalen Warenhandel aufholen.

Bitte versuchen Sie zuerst, Ihren Hausarzt zu erreichen.

Eva Oberli

Raymonde Roaux: «Dr. Kuehn hat mir mit seinem offenen Ohr das Leben gerettet.» FOTO: ZVG Fortsetzung von Seite 1 Roaux entschied sich für die Chemo mit komplementärmedizinischen Begleittherapien, danach «eine stationäre Behandlung, um meine Lebensgeister wieder zu wecken. (…) Dr. Kuehn hat mir mit seinem offenen Ohr das Leben gerettet.»

Schriftlich oder per Skype

Diese und viele weitere Geschichten sind auf der Jubiläums-Homepage der Klinik nachzulesen, wobei die Seite noch nicht ganz vollständig ist. Der Aufruf hat gezeigt, dass die Ausstrahlung der Klinik weit über die Schweiz hinaus wirkt: «Wir haben etwa Geschichten aus Australien oder Lanzarote erhalten.» Die meisten Reaktionen seien in schriftlicher Form gekommen, mit anderen hatte sich Jäschke über Skype unterhalten oder zum Gespräch getroffen. 100.klinik-arlesheim.ch

SOLOTHURN

Sicherung des JuraHöhenweges

IMPRESSUM

Amtliches Publikationsorgan der Gemeinden Aesch, Arlesheim, Dornach, Gempen, Hochwald, Münchenstein, Pfeffingen und Reinach www.wochenblatt.ch Erscheint wöchentlich (Donnerstag) Herausgeberin CH Regionalmedien AG Ermitagestrasse 13, 4144 Arlesheim Redaktionsleitung Fabia Maieroni, Tel. 061 706 20 21 fabia.maieroni@chmedia.ch Redaktion Tel. 061 706 20 21 redaktion.arlesheim@wochenblatt.ch Für nicht verlangte Manuskripte (max. 1500 Zeichen) und Illustrationen übernimmt die Redaktion keine Haftung. Redaktionsschluss: Dienstag, 9.00 Uhr Inserate Tel. 061 706 20 20, Fax 061 706 20 30 inserate@wochenblatt.ch Verkaufsleiter Marco Dietz, Tel. 061 927 26 73 marco.dietz@chmedia.ch Inserateschluss Montag, 16.00 Uhr Inseratetarife www.wochenblatt.ch Beglaubigte Auflage 32 435 Ex. (WEMF 2020)

Inseratetarife als PDF

Inseratekombinationen – Birs-Kombi: Inseratekombination mit Wochenblatt (Schwarzbubenland/Laufental), Wochenblatt (Birseck/Dorneck) und Birsigtal-Bote Auflage: 76 086 Ex. – AnzeigerKombi 31: Inseratekombination mit Birs-Kombi-Titeln, fricktal.info, Oberbaselbieter Zeitung, Allschwiler Wochenblatt, Muttenzer&Prattler Anzeiger, Birsfelder Anzeiger Auflage: 203 267 Ex. Druck CH Media Print AG Copyright CH Regionalmedien AG Abonnemente CH Regionalmedien AG, Abo Contact Center Neumattstrasse 1, 5001 Aarau Tel. 058 200 55 86, Fax 058 200 55 56 abo@azmedien.ch ½ Jahr Fr. 60.–, 1 Jahr Fr. 120.– Eine Publikation von www.chmedia.ch

WOB. Die kantonsrätliche Umwelt-, Bauund Wirtschaftskommission unterstützt das Erstellen einer neuen Seilbrücke beim Balmberg zwischen dem Hofbergli und dem Niederwiler Stierenweg. Dadurch soll der wegen akuter Steinschlaggefahr gesperrte Wegabschnitt auf der nationalen Wanderroute Nr. 5 «Jura-Höhenweg» wieder begehbar werden. Hintergrund: Im Frühling 2017 musste die nationale Wanderroute Nr. 5 «JuraHönenweg» wegen akuter Steinschlaggefahr im Abschnitt «Gschliff» gesperrt werden. Die bestehende Umleitung bietet aufgrund des grossen Höhenunterschieds mittel- bis langfristig keine befriedigende Lösung. Trotz Verbot und Absperrung wird die Gefahrenzone weiterhin rege begangen. Es besteht dringender Handlungsbedarf. In einer Variantenstudie wurden verschiedene Lösungen geprüft. Dabei hat sich eine leichte Seilbrücke als vorteilhafteste Variante herausgestellt. Die rund 50m lange und 90cm breite Konstruktion entspricht einer schlichten und ortsgerechten Lösung. Die neue Brücke kann ausserhalb der Gefährdungszone platziert werden und ermöglicht die Wiederherstellung der ursprünglichen Wanderroute von nationaler Bedeutung.

DIE POLIZEI MELDET

Einbruch in Parteisekretariat WOB. Unbekannte haben in Solothurn einen Einbruch in das Kantonale Sekretariat der Sozialdemokratischen Partei verübt. Zwischen Samstag, 30. Januar, 11.30 Uhr, und Montag, 1. Februar, 8.45 Uhr, sind Unbekannte am Rossmarktplatz in Solothurn gewaltsam in das Kantonale Sekretariat der Sozialdemokratischen Partei eingedrungen. Die Einbrecher durchsuchten in der Folge die Büroräumlichkeiten und entwendeten diverse Gegenstände. Anschliessend konnten sie unerkannt entkommen. Die Polizei sucht Zeugen, Tel. 032 627 70 00.

Am Dienstag wurde der SchlaraffenlandShop, die neue digitale Einkaufsplattform für Metzgereien- und Delikatessenhändler eröffnet. Christoph Jenzer, einer der beiden Initiatoren des Projekts, hält die Umstellung von analoger auf digitale Bestellung im Fleischereihandel für einen längst fälligen Schritt. «Jeder Tante-Emma-Laden im hintersten Dörflein nutzt Strichcodes für elektronische Bestellungen – nur wir Metzger nicht», bemängelt er. Die bisherige Warenhandelsadresse für Anbieter und Abnehmer von Fleischprodukten war das MetzgerCenter Zürich, kurz MC+. Als dieses ankündigte, auf Ende Januar 2021 dichtzumachen, beschlossen Christoph Jenzer und Metzgermeister Michael Stübi, eine neue Bestellplattform ins Leben zu rufen und das Angebot des bestehenden Hoga-

shops auszubauen. Die beiden konnten in kurzer Zeit 30 Aktionäre für die Gründung des Schlaraffenland-Shops gewinnen sowie 18 Lieferanten, die ein Sortiment von über 28 000 Artikeln bereitstellen.

Effizienteres Arbeiten

Für die Kunden, die den Hogashop bereits von MC+ kennen, ändert sich einerseits die Bestellweise, ab dem 1. Februar werden Bestellungen nur noch elektronisch entgegengenommen. Die Kommunikation nur noch über einen Onlinekanal zu leiten statt wie zuvor analog über Fax, Telefon und E-Mail, vereinfache und präzisiere die Arbeitsabläufe und beuge Doppelspurigkeiten und Übermittlungsfehlern vor, wie Jenzer erklärt. Als weitere Effizienzsteigerung arbeitet der Schlaraffenland-Shop mit dem System Crossdock. Dabei verpackt und adressiert der Lieferant die bestellte Ware selbst, an einem Umschlagpunkt wird die Ware an den Transporteur übergeben und gelangt dadurch ohne Zwischenlager direkt zum Kunden. Dies ist schneller, ökologischer und kostengünstiger, da Lieferungen zum Zwischenhändler und damit verbundene Wartezeiten und Verzögerungen erheblich reduziert werden können. «Unsere Ware ist unglaublich viel frischer, weil wir nur noch produzieren, was bestellt ist, und sie so ohne Zwischenlager zum Empfänger geliefert

Innovativer Unternehmer: Christoph Jenzer aus Arlesheim. FOTO: WOB ARCHIV wird», betont Jenzer. Sein Unternehmen hat bereits viele Erfahrungen zum Thema Onlineshop und Warenversand sammeln können, für Privatkunden bietet es seit über einem Jahr Heimlieferungen, Pickup-Möglichkeiten und Nacht-Express-Versand per Post für Onlineshop-Bestellungen an. Dieses Know-how kann Christoph Jenzer nun für seine neue Plattform nutzen.

IVB BEHINDERTENSELBSTHILFE

IVB fährt Mobilitätsbehinderte gratis zum Impfen WOB. Ab 1. Februar transportiert der IVBBehindertentransport alle mobilitätsbehinderten Personen (Gehbehinderte, Rollstuhlfahrer etc.) kostenlos zu den Impfzentren in Basel-Stadt und Baselland und zurück. Dieses Angebot gilt für alle Menschen mit Behinderungen, welche den öffentlichen Verkehr nicht selbstständig nutzen können. Menschen mit Behinderungen gehören oft zur Risikogruppe und die IVB-Behindertenselbsthilfe beider Basel will für die Betroffenen

die Möglichkeit bieten, sich ohne grosse Umstände impfen lassen zu können. Damit will die IVB auch einen konkreten Beitrag leisten, dass sich mobilitätsbehinderte Menschen impfen lassen und dass der Weg über die Impfung zum Erfolg bei der Bewältigung dieser für die ganze Gesellschaft sehr belastenden Pandemie führt. Das Impfen soll nicht wegen Transportkosten scheitern. Wer also nicht selbstständig die öffentlichen Verkehrsmittel benutzen kann, kann sich, sobald

der Impftermin bestätigt wurde, bei der IVB-Transportdisposition, unter Telefon 061 426 98 00 oder via Mail bei «transport@ivb.ch» einen Transport bestellen. Dieses spezielle Angebot gilt nicht für Personen, die aus aktuellen medizinischen Gründen in Ihrer Mobilität eingeschränkt sind. Diese haben die Möglichkeit, entsprechende Krankentransporte, die Betroffene mit dem kostengünstigen IVB-Patiententransport machen können, mit der Krankenkasse abzurechnen.

LEBEN IN DEN HOFGÄRTEN

In Einklang mit Natur und Mensch PR. Die Hofgärten konnten sich seit 2018 im Herzen von Röschenz etablieren. An sonniger Lage und mit gutem ÖV-Anschluss befindet sich die Wohnüberbauung. In den Hofgärten bestimmen Sie selbst, wie viel Gemeinschaft Sie erleben möchten. Die Nähe zur Natur, das Kulturcafé mit seinen Anlässen, das Hotel und die öffentlich zugängliche Wellnessanlage (mit sich im Aufbau befindenden Angebot) bieten perfekte Möglichkeiten. Die

Hofgärten bieten 1,5-, 2,5- und 3,5-Zimmer-Wohnungen mit hohem Ausbaustandard. Unter dem Motto «aus Freude am Leben» begrüsst das Restaurant Röschenzerhof mit neuem Konzept seine Gäste. Der Röschenzerhof setzt auf Nachhaltigkeit und bietet lokale und saisonale Speisen an. Auf dem Hofmarkt werden regionale Bio- und Demeterprodukte sowie hausgemachte Produkte für den täglichen Gebrauch angeboten. Die Miet-

wohnungen in den Hofgärten können aufgrund der aktuellen Situation nur unter Voranmeldung besichtigt werden (Besichtigungen einzeln). Anmeldung: info@hofgaerten.ch. Der Hofmarkt ist samstags von 9 bis 13 Uhr geöffnet. Offene Tür der Wohnungen: Samstag, 13. Februar, 9.30 bis 12 Uhr, in der Oberdorfstr. 16, 4244 Röschenz (hinter dem Rest. Röschenzerhof). www.roeschenzerhof.ch www.hofgaerten.ch/hofgaerten.

GIPFELTREFFEN

Sonntagsmatinee direkt im eigenen Wohnzimmer WOB. Vergangenen Sonntag wurde die siebte Ausgabe des Gipfeltreffens auf die Bildschirme im Birseck übertragen. RegioTVPlus machte es möglich, dass die entspannte Talkrunde gemütlich von zu Hause aus mitverfolgt werden konnte. Zu Gast waren Sattlerin und Pferdefachfrau Selina Betge, Kultururgestein Niggi Ullrich, Unternehmerin Yvonne Bettinger und der Rapper Pyro. Von Yvonne Bettinger erfuhren die Zuschauerinnen und Zuschauer gleich zu Beginn, dass der Rockstar Bon Jovi nicht nur Musiker ist, sondern auch Pastasaucen herstellt – oder zumindest seine Familie. Die Bongiovi-Saucen werden in Dornach hergestellt und in die ganze Welt verschickt. Neben den Saucen hat die Unternehmerin auch ein praktisches Accessoire für Hundebesitzer entwickelt: ein saugfähiges Tuch, das man an den Gürtel schnallen kann, um die eigenen Hände oder den Vierbeiner einfach abputzen zu können. Dieses Helferlein könnte auch Sattlerin Selina Betge, selbst Hundebesitzerin, nützlich werden. Die

gelernte Bereiterin betreibt im Leimental eine Sattlerei, in der sie verschiedene Ledersachen herstellt – nicht für nur Pferde und deren Menschen. Ihre Ausbildung zur Bereiterin hat sie im renommierten Stall von Europameister und OlympiaBronze-Gewinner Pius Schwizer absolviert. Im Talk erklärte sie, welche Erfahrungen sie in diesem Stall machen durfte. Ohne Pferde, das wurde im Gespräch schnell klar, könnte die junge Frau nicht leben.

Geballte Ladung Kultur

Erfrischende Lines hatte Rapper Pyro am Sonntag dabei. Der Münchensteiner erzählte, wie er seine Texte schreibt und wie er versucht, aktuelle Themen und Geschehnisse in seine Songs einzubauen. Auch erzählte er, wieso es in der Rappszene nicht immer hilfreich ist, einen Basler Dialekt zu haben. Auf die Frage von Moderator Aernschd Born hin, ob er denn auch freestylen könne, legte Pyro souverän los und improvisierte gekonnt.

Der vierte Gast der Runde war der ehemalige Kulturbeauftragte des Kantons Baselland und Regisseur Niggi Ullrich, der sich freute, wieder einmal in einem Theater zu sitzen – wenn auch ohne Zuschauer. Dass es den Kulturschaffenden in der aktuellen Lage nicht gut geht, bestätigte Ullrich, wies aber auch darauf hin, dass sich gewisse Umbrüche in der Kulturlandschaft der Schweiz nicht vermeiden lassen würden. Er und Rapper Pyro waren sich nicht immer ganz einig, was zu spannenden Diskussionen führte. Abgerundet wurde der Talk mit dem Auftritt von Pyro, der mit seinen Beats jeden zum Bouncen brachte. Organisiert wird das Gipfeltreffen von Barbara Preusler und Aernschd Born, der das Format zusammen mit WochenblattChefredaktorin Fabia Maieroni moderiert. Wer die Ausgabe vom Sonntag verpasst hat, kann die Talksendung nach wie vor online auf Youtube unter youtube/GN22IFBBa7g anschauen. Die nächste Ausgabe des Gipfeltreffens findet am 16. Mai um 11 Uhr statt.


ARLESHEIM Amtliche Publikationen

ARLESHEIM

www.arlesheim.ch gemeindeverwaltung@arlesheim.bl.ch Baupublikationen

Baugesuch Nr. 2021-0277 Projekt: Dachgaube – Standort: Parzelle Nr. 1792, Blauenstrasse 14, 4144 Arlesheim – Gesuchsteller: Barbara Spreng, Blauenstrasse 14, 4144 Arlesheim / Philipp Spreng, Blauenstrasse 14, 4144 Arlesheim – Projektverfasser: Martin Plattner, Blauenstrasse 15, 4144 Arlesheim

Auflagefrist: 4. bis 15. Februar 2021 Planauflage: Gemeindeverwaltung Arlesheim, Bauverwaltung, Domplatz 8, 4144 Arlesheim Einsprachen sind innerhalb der Auflagefrist schriftlich (4-fach) an die Baubewilligungsbehörde, Kanto-nales Bauinspektorat, Rheinstrasse 29, 4410 Liestal zu richten.

Fasnacht 2021

Leider keine Waggis Die Säulizunft teilt offiziell mit, dass die Fasnachtsveranstaltungen vom 2021 nicht stattfinden. Weder der Kinderumzug noch das «Fasnachtsfüür mit Reedlischwinge» können

aufgrund der coronabedingten Schutzmassnahmen durchgeführt werden. Die Gemeindeverwaltung

In Versform

Kompostieren Sie bereits? 1, 2, 3 – los geht’s mit der Kompostiererei! Lassen Sie draussen zerkleinert verrotten, zack, zack was drinnen nur fault und viel Platz nimmt, im Abfallsack. Schon bald und nicht erst nach Jahren können Sie auch noch Abfallgebühren sparen. Schnell eingerichtet im eigenen Garten müssen Sie auf gute Erde auch nicht lange warten. Haben Sie Fragen, damit Sie es wagen? Rufen Sie uns an, wir sind nicht in der Ferne, denn wir beraten Sie auch vor Ort sehr gerne. 079 833 48 17 oder kompostberatung@arlesheim.bl.ch Kompostberatung Arlesheim

THEATER AUF DEM L ANDE

Kultur auf Eis Wie gerne hätten wir «Chunt scho guet» ausgerufen. Gemeinsam mit den beiden Slampoeten Dominik Muheim und Sanjiv Channa und ihrem gleichnamigen Kabarett. Doch leider müssen wir diese Vorstellung vom 5. Februar in der Trotte Arlesheim absagen. Ebenso wie das Stück «Klärli und der belgische Pilot» mit Cornelia Montani am 6. Februar. Schon erworbene Tickets werden rückerstattet. Weitere Informationen bei Marco Gigli:

Tel. 076 408 40 28 oder info@tadl.ch. Als Veranstalter planen wir die nächste Spielsaison 21/22 und sind bemüht ab September Ersatztermine für die genannten Vorstellungen zu finden. Unsere Bitte ans Publikum: Bleiben Sie neugierig und informieren Sie sich auf der Website www.tadl.ch über den aktuellen Stand der Dinge. Theater auf dem Lande Arlesheim, Barbro Hartmann

K AMMERMUSIK

«Zwei Bläser und ein Engel» fällt aus Noch können wir uns nicht so frei bewegen wie erwünscht und die coronabedingten Hygienemassnahmen lassen bis auf Weiteres keine Konzerte zu. So wird unser Konzert vom 7. Februar «Zwei Bläser und ein Engel» nicht stattfinden, wie es dann weiter geht, entscheiden wir Ende Februar. Wir werden das ausfallende Konzert aber in der kommenden Saison nachholen. Sollte sich die Lage bis

Ende Februar nicht entspannen und das für den 14. März geplante Konzert auch nicht stattfinden können, werden wir auch dieses Konzert nachholen. Wir können im Moment nur sehr kurzfristig planen. Bleiben Sie neugierig und verfolgen Sie auf kammermusik-arlesheim.ch wie es ab März weitergehen wird. Wir informieren so früh wie möglich. Ihre Kammermusik Arlesheim

Donnerstag, 4. Februar 2021 Nr. 5

Bedrückend, vorwurfsvoll, aber auch mit viel Humor und guter Laune Ein Thema, drei Herangehensweisen: Die preisgekrönten Filme der Arlesheimer Kurzfilmtage thematisierten den Klimawandel ganz unterschiedlich. Tobias Gfeller Eine Frau liegt am Strand, blutet aus dem Mund und ringt nach Luft. Daneben geniessen andere Leute das Leben, baden im Meer und spielen im Sand. Der Mann, der von weither angelaufen kommt, kann nur noch ihren Tod feststellen. Aus ihrem Mund zieht er Reste eines Fischernetzes und Plastikabfall. In den letzten Sekunden des Films wird die Frau zu einem Vogel. Jämmerlich erstickt an der Hinterlassenschaft des Menschen. Der Film hat keinen Dialog – braucht er nicht. Denn die Bilder sagen mehr als tausend Worte und hinterlassen beim Zuseher ein bedrückendes Gefühl. Das empfanden auch die 198 Personen, die online für den Film abgestimmt und ihn so zum Sieger des Publikumspreises in der Höhe von 500 Franken, gesponsert vom «Wochenblatt», gemacht haben. Der Brite Orson Cornick, der während Jahren in Basel gearbeitet hatte, hat mit «Choker», auf Deutsch Halsband oder eng anliegende Halskette, ein Werk geschaffen, das Spuren hinterlässt. «Solche Szenen – dass Vögel hier am Strand ersticken – passieren jede Minute, jeden Tag», sagte Cornick, der per Video zugeschaltet aus London teilnahm. Der Entscheid, den Film komplett ohne Dialog zu machen, habe er bewusst gefällt. Denn der Klimawandel habe keine Sprache. Er passiere überall. «Manchmal ist es besser, gar nichts zu sagen», meinte der britische Filmemacher sichtlich gerührt.

Besserwisserisches Gehabe

Dass die Jury bei ihrer Preisverleihung «Choker» nicht auf die ersten beiden Plätze wählte, zeigt einerseits, wie unterschiedlich Geschmäcker sind, und andererseits, wie vielfältig das Thema «Klima» ansprechend angegangen wurde. Kurzfilmtage-Initiant David Borter, Dokumentarfilmer Matthias von Gunten und SRF-Kulturjournalistin Sarah Herwig waren sich nach intensiver Diskussion einig, dass Pascal Treuthardt mit «Klima Realisten» das Thema am besten

«Wochenblatt»-Publikumspreises: Orson Cornick gewann mit seinem eindrücklichen Kurzfilm «Choker». FOTOS: ZVG

Zweiter Platz: Larissa Puma überzeugte mit «Couchsurfing in Switzerland».

Sieger des Jurypreises: Pascal Treuthardt mit «Klima Realisten».

umgesetzt hatte. Er setzte zwei Mädchen in einen Park und liess sie über den Klimawandel diskutieren. Beide machten sich Vorwürfe, dass sie mit ihrem Verhalten den Klimawandel verursacht hätten. Der Film spielt in der Zukunft, hält der Gegenwart aber den Spiegel vor. Der Binninger thematisiert Vorwürfe, Ausgrenzung und besserwisserisches Gehabe auf humorvolle Art und Weise. Jurymitglied Sarah Herwig lobte den Film als «entlarvend» und dass damit eine wichtige Botschaft übermittelt werde: «Mit Schuldzuweisungen kommen wir beim Klimawandel nicht weiter.» Auf den zweiten Platz wählte die Jury Larissa Pumas «Couchsurfing in Switzerland». Sie lässt sich in verschiedenen

Stilmitteln über das Meer surfen, das bis in die Schweizer Alpen aufgestiegen ist. Der Film versprüht gute Laune, spricht aber die Katastrophe des stetig steigenden Meeresspiegels an, lobte Matthias von Gunten die Bieler Filmemacherin. Die Jurypreise waren mit 1000 beziehungsweise 500 Franken dotiert. Die professionell aufgemachte Preisverleihung der Arlesheimer Filmtage am Samstagabend aus dem Culinarium bewies eindrücklich, dass in Zeiten von Corona eine solche Veranstaltung auch digital durchgeführt glamourös sein kann. Für all jene, die nicht live zuschalten konnten, ist die Preisverleihung unter www.arlesheimerkurzfilmtage.ch weiterhin zu sehen.

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Donnerstag, 4. Februar 2021 Nr. 5

PARTEIEN

AUS DER GEMEINDE

Initiativrecht auf Gemeindeebene Wann waren Sie zuletzt an einer Gemeindeversammlung? Falls es schon lange her ist, sind sie in bester Gesellschaft. Die grosse Mehrheit der Stimmbürgerinnen und Stimmbürger nimmt aus unterschiedlichen Gründen nicht teil. Auch wenn eine Gemeindeversammlung durchaus eine lebendige Form der Demokratie darstellt, so sind ihr doch klare Grenzen gesetzt. Personen, deren Mobilität eingeschränkt ist, die abends arbeiten oder Leute mit Betreuungspflichten sind von vornherein ausgeschlossen. In der aktuellen Situation mit Corona hat sich diese Situation nochmals deutlich verschärft. Wer eine Änderung der Gemeindeordnung oder einer Bestimmung in einem Gemeindereglement möchte,

muss jedoch an der Gemeindeversammlung einen Antrag stellen. Wir sind der Meinung, dass es auch auf Gemeindeebene ein weiteres Instrument braucht, um ein Anliegen einzubringen. Zusammen mit der Frischluft haben wir die Initiative betreffend Einführung des Initiativrechts in Arlesheim lanciert. Das Initiativrecht kennen wir ja bestens auf kantonaler und nationaler Ebene. Nicht jedoch auf Ebene der Gemeinde. Dies wollen wir ändern. Die Möglichkeit des direktdemokratischen Instruments auf kommunaler Ebene wäre seit der Revision der Gemeindegesetzes auch in Arlesheim möglich. Dafür ist eine Einführungsinitiative notwendig. Das Initiativrecht auf Gemeindeebene bereichert das politische Leben in Arlesheim. Dies ist weder ein linkes, noch ein bürgerliches, sondern schlichtweg ein demokratiepolitisches Anliegen. Wir freuen uns über weitere Unterschriften. Der Bogen kann auf unserer Homepage heruntergeladen werden und ist mit nur einer Unterschrift gültig: SP Arlesheim (sp-arlesheim.ch). Michael Krisztmann, Lea Mani und Noëmi Sibold, SP Arlesheim

GOTTESDIENSTE Katholische Gottesdienste in Arlesheim www.rkk-arlesheim-muenchenstein.ch

Sonntag, 7. Februar 10.00 Predigtgottesdienst mit Pfarrer Markus Wagner

Samstag, 6. Februar 17.00 Arlesheim: Eucharistiefeier

17.00 Ökumenischer Familiengottesdienst zum «Unser Vater» in der reformierten Kirche mit Pfarrerin Claudia Laager-Schüpbach. Speziell eingeladen sind Kinder der 2. Klassen, die das Gebet im Religionsunterricht gelernt haben. Anmeldung erforderlich: per E-Mail an c.laager@ref-kirchearlesheim.ch – per WhatsApp/Threema an 079 371 58 34 oder online

Sonntag, 7. Februar 9.45 Münchenstein: Eucharistiefeier 11.15 Arlesheim: Eucharistiefeier, anschl. euch. Anbetung in der Odilienkapelle bis 19.00, Kommen und Gehen jederzeit möglich 17.00 Arlesheim, ref. Kirche: Ökum. Familiengottesdienst Vater Unser Dienstag, 9. Februar 7.30 Arlesheim: Laudes 9.30 Arlesheim: Rosenkranzgebet, anschl. euch. Anbetung in der Odilienkapelle bis 19.00, Kommen und Gehen jederzeit möglich Mittwoch, 10. Februar 7.30 Arlesheim: Laudes 9.00 Münchenstein: Eucharistiefeier 15.30 Arlesheim, Landruhe: ref. Gottesdienst Donnerstag, 11. Februar 7.30 Arlesheim: Laudes 18.00 Münchenstein: Vesper 19.00 Arlesheim: Wortgottesfeier mit Kommunion Freitag, 12. Februar 7.30 Arlesheim: Laudes

Reformierte Kirchgemeinde Arlesheim Freitag, 5. Februar 9.30 Krabbel-Gottesdienst in der Kirche «Der chlei Igel und s’grosse Gschängg» mit Pfarrerin Claudia Laager-Schüpbach und Team

ARLESHEIM

Mittwoch, 10. Februar Im Dialog mit einer Pfarrperson: Ab sofort ersetzen wir das Präsenzangebot in der Kirche durch telefonische Erreichbarkeit. Gerne haben wir ein offenes Ohr für Sie. Rufen Sie uns an, wenn Sie ein Gespräch wünschen oder von einer Person unserer Kirchgemeinde wissen, die unsere Unterstützung braucht: – Claudia Laager, Pfarrerin 061 701 40 11, (14.00 bis 16.00) – Thomas Mory, Pfarrer 061 701 26 11, (17.30 bis 19.00)

Liebe Arlesheimerinnen und Arlesheimer Wir erleben in diesen Tagen schwierige Zeiten. Einerseits sind die Corona-Fallzahlen und die Covid-bedingte Spitalbelegung in beiden Basel so tief wie schon lange nicht mehr, andererseits haben die neuen Mutationen des Corona-Virus den Bundesrat bewogen, bis Ende Februar schwerwiegende Einschränkungen des öffentlichen und privaten Lebens zu verfügen. Ob es sich dabei um eine Überreaktion oder um weise Voraussicht handelt, werden wir wahrscheinlich nie mit Bestimmtheit sagen können, denn es ist kaum möglich, zu deuten, wie sich die Situation entwickelt hätte, hätte man anders entschieden. Der Kanton Baselland unternimmt derzeit grosse Anstrengungen, um künftige Einschränkungen möglichst zu vermeiden. Einerseits werden bereits Mitte Februar alle Bewohnerinnen und Bewohner von Alters- und Pflegeheimen sowie

Wir alle kennen die Skulptur der drei Affen: nichts sehen, nichts hören, nichts sagen. Um das durch das Bauprojekt La Colline bedrohte Naturschutzgebiet Schwinbach-Aue tobt seit Wochen und Monaten ein Kampf. Die Fondation Franz Weber hat beim Bundesgericht Klage eingereicht, weil das Bauprojekt Natur- und Denkmalschutzrecht verletzt. Das Verfahren ist noch hängig. Auch das Goetheanum als Besitzerin des Naturschutzgebiets wehrt sich mit juristischen Mitteln für das bedrohte Feuchtbiotop. Dennoch hat die Bauherrschaft ihre Bautätigkeit begonnen und will vollendete Tatsachen schaf-

ARLESHEIM Fussballclub Arlesheim 1933. Der FCA bietet Trai-

ningsmöglichkeiten für alle. Geselligkeit auf dem Sportplatz und im Clubhaus in den Widen ist uns wichtig. Zusätzliche Infos und viel Spannendes findet man auf www.fcarlesheim.ch

FDP.Die Liberalen Arlesheim. Kontaktadressen:

Balz Stückelberger, Präsident, 079 628 20 28; Hannes Felchlin, Vizepräsident, info@fdp-arlesheim.ch, www.fdp-arlesheim.ch, www.treffpunkt-schule.net

tungen und Mitgliedschaft erteilt die Präsidentin, Daniela Reith Plattner, Blauenstrasse 15, 4144 Arlesheim, 061 702 28 26. Unsere Homepage- Adresse lautet: www.frauenverein-arlesheim.ch

300m Schiessen. Trainings jeweils Do, 18.00, Schiessanlage Gobenmatt, Arlesheim (Apr. bis Sept.). Interessierte Schützinnen und Schützen sind herzlich willkommen. Infos: www.fsg-arlesheim.ch

Frauenverein Arlesheim. Auskunft über Veranstal-

GGA Arlesheim. Präsident: Karl-Heinz Zeller, 061

701 34 62. Geschäftsstelle: Postfach, 4144 Arlesheim, 061 703 92 10. Bei Störungen im Kabelnetz: 062 386 80 20 (7×24h), WD RegioNet AG, 4710 Balsthal.

Gemeindebibliothek Arlesheim. Kathi Jungen, Er-

mitagestrasse 2, 4144 Arlesheim, Tel. 061 701 97 13, Fax 061 701 97 14. Öffnungszeiten: Mo geschlossen, Di 14.30–18.30; Mi 9.00–11.00 und 14.30–18.30; Do 14.30–18.30; Fr 14.30–19.30; Sa 10.00–12.30 Uhr. Während der Schulferien: Fr 14.30–20.00 Uhr.

glp Grünliberale Partei. Ortsgruppe Arlesheim,

4144 Arlesheim. arlesheim@grunliberale.ch, www.arlesheim.grunliberale.ch; Präsident: JeanClaude Fausel, Mobile 079 222 80 84.

Hauseigentümerverein Arlesheim. Sekretariat und

Achtung! Sammler sucht

Rechtsberatung: Niklaus Widmer, Futuro Immobilien AG, Telefon 061 702 01 10, E-Mail nwidmer@ futuro-immobilien.ch

Jodlerclub Arlesheim. Probe jeden Donnerstag

19.45 bis 21.45 im Domplatzschulhaus. Neue Sänger stets willkommen. Auskunft: Therese Holinger, Präsidentin, 076 438 00 79, tholinger@bluewin.ch, www.jodlerclub-arlesheim.ch

Jugendhaus Arlesheim. Öffnungszeiten: Dienstag:

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In gutem oder schlechtem Zustand. Zahle bar. Telefon 079 356 54 06

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fen, bevor das Bundesgericht entschieden hat. Auch lieferte der Kanton diesem offenkundig falsche Informationen, so dass es seinen bereits verfügten provisorischen Baustopp wieder aufhob. Eine Petition an den Regierungsrat zur Rettung dieses Natur- und Kulturraums wurde von über 9200 Menschen unterschrieben. Und in einem von über 600 Menschen unterschriebenen und von einer Kundgebung mit Glocken und Lichtern unterstützten Offenen Brief wurde auch die Bauherrschaft gebeten, ihre zerstörerischen Tätigkeiten einzustellen. Vergeblich! Neben den für jedermann sicht- und hörbaren Erd- und

Pfählungsarbeiten wurde zum Beispiel auch unrechtmässig der geschützte Auwald entlang des Naturschutzgebiets gerodet. Die Polizei musste intervenieren. Und wie in den Medien am letzten Donnerstag zu lesen war, beweisen Wasserproben nun klar, dass die Bautätigkeit die Quellen im geschützten Feuchtgebiet sogar mit Chemikalien und Schwermetallen verschmutzt. Dennoch geht die Zerstörung ungehindert weiter. Wo bleibt die Intervention der zuständigen Behörden? Gilt hier das Prinzip: Nichts sehen, nichts hören, nichts sagen? Felix Lindenmaier

6 J. und für Jugendliche. Freitags: Einsteiger, 16.15–17.00; Anfänger, 17.00–18.00; Fortgeschrittene, 18.15–19.15. Auskunft/Anmeldung: 079 771 05 01 oder www.kinderschachclub-arlesheim.ch

Tennisclub Arlesheim. Der Tennisclub im Dorf und mitten im Sportzentrum von Arlesheim für Aktive, Breitensportler und Junioren. Ausgewiesener Clubtrainer für Trainings, Interclubmeisterschaften, Clubanlässe und Turniere. Kontakt: Luca Sammarchi (Präs.), St. Jakob-Str. 151, 4132 Muttenz, 079 374 77 15, luca.sammarchi@tc-arlesheim.ch

VEREINSNACHRICHTEN

Weitere Informationen zu Gottesdiensten und Angeboten sowie Änderungen neuer Massnahmen, die aufgrund der Corona-Pandemie ergriffen werden, finden Sie auf unserer Hompage «Agenda» www.ref-kirchearlesheim.ch

Dornach, Herzentalstrasse 40 Telefon 061 Telefon 061 701 701 38 38 26 26 Besuchen Sie unsere Website: Online bestellen: www.alfredneuman.ch www.alfredneuman.ch

Markus Eigenmann, Gemeindepräsident

La Colline und die drei Affen

Feldschützengesellschaft Arlesheim. Sportliches

Jetzt Onlineshop besuchen! Wegen Lockdown bleibt das Geschäft vorübergehend rte geschlossen. Schnecken (Paare ) aus Madagaskar.

Gemeindeverwaltung unterstützen gerne dabei. Wir sollten bereit sein, wenn es wieder möglich ist, Restaurants und kulturelle Veranstaltungen zu besuchen, und wir sollten auch baldmöglichst wieder in den Geschäften einkaufen, die derzeit geschlossen sind. Dies alles wird dazu beitragen, dass wir uns wieder vermehrt persönlich begegnen und austauschen, anstatt uns in Onlinemedien und Kommentarspalten die Meinung elektronisch kundzutun. Ich bin überzeugt, dass dies der Lebensqualität von uns allen gut tun wird. Ich wünsche Ihnen im Namen des Gemeinderats für die nächsten Wochen viel Geduld, Kraft und Mut, und freue mich darauf, Ihnen schon bald wieder persönlich zu begegnen!

LESERBRIEF

Freitag, 12. Februar 19.00 Segnungsfeier für Liebende in der Kirche mit Pfarrerin Claudia LaagerSchüpbach. Musikalische Leitung: Carmen Ehinger

ANZEIGEN

zahlreiche übrige besonders verletzliche Personen die Möglichkeit gehabt haben, sich zweimal impfen zu lassen. Weiter wurde in den vergangenen Wochen die Contact Tracing Organisation massiv ausgebaut, um Ansteckungsherde schneller und effektiver eingrenzen zu können. Und schliesslich werden gerade die ersten Pilotversuche mit Massentests in Bildungsinstitutionen und Betrieben durchgeführt. Ich bin deshalb zuversichtlich, dass wir mit noch etwas Geduld die schwierigsten Phasen bald hinter uns haben. Es geht nun darum, dass wir uns vorbereiten auf die Zeit, wo wieder mehr möglich ist. Sobald es soweit ist, sollten wir bereit sein, Veranstaltungen in unserer Gemeinde wieder durchzuführen, damit persönliche Begegnungen dort wieder möglich werden, wo sie zurzeit eingeschränkt sind. Der Gemeinderat und die

Männerchor Arlesheim. Chum doch au cho singe!

Mer hän jede Donnschtig Prob, und zwar zobe am achti in dr Aula vom Geremattschuelhus. Neui Sänger wärde abgholt. Uskunft: Markus Ribi, Gempenweg 24, 4144 Arlesheim, Tel. 079 333 57 32, oder über eins von unsere Aktivmitglieder. www. maennerchor-arlesheim.ch

Männerriege Arlesheim. Gymnastik, Faustball, Volleyball. Winterhalbjahr: 18.45, Turnhalle Gerenmatt G4. Sommerhalbjahr: 19.00, Sportplatz Hagenbuchen. Kontakt: René Danner, 061 701 26 41, info@mr-arlesheim.ch, www.mr-arlesheim.ch

Musikverein Arlesheim. Gesamtprobe jeden Frei-

tag, Zusatzprobe am Dienstag, jeweils ab 20.00 in der Domplatz-Turnhalle. Jugendmusik Arlesheim. Probe jeden Dienstag ab 18.30 in der DomplatzTurnhalle. Kontakt: Marco Kaiser, Präsident (079 639 58 01) oder unter www.mv-arlesheim.ch

Orchesterverein Arlesheim. Proben jeden Di 19.30,

Aula Gerenmatt. Musikbegeisterte Streicher und Bläser sind herzlich willkommen. Kontakt: Andreas Nüesch, Präsident (061 751 70 45) oder unter www.orchester-arlesheim.ch

Seniorenverein Arlesheim. Pf. 106, 4144 Arlesheim.

E-Mail: seniorenverein-arlesheim@intergga.ch. www.seniorenverein-arlesheim.ch. Co-Präsidium: Margrit Schärer 079 229 08 67, Toni Fritschi 079 439 59 88. Jassturnier jeden letzten Montag des Monats, Auskunft Hans Roos 061 701 57 60.

SLRG Sektion Birseck. Wintertraining im Hallen-

bad Dornach. Jugendgruppen (7- bis 16-Jährige): jeden Mi 18.20–19.20 und 19.20–20.20. Aktive (ab 16 Jahren): jeden Mi 20.30–22.00. Anfängerschwimmkurse: Mi 17.30–18.10. Weitere Auskünfte: www.slrg-birseck.ch

Sozialdemokratische Partei (SP) der Schweiz, Sektion Arlesheim. Kontaktadresse: Veronica Münger / Lea Mani . Mehr unter www.sp-arlesheim.ch

Sportfischer Arlesheim. Präsident: Bernard Zwicky, Baselstrasse 8, 4144 Arlesheim, 061 701 21 26, vbzwicky@sunrise.ch

15.00–18.00, Mittwoch: 14.00–18.00, Donnerstag: 15.00–18.00, Freitag: 16.00–18.00/20.00–23.00, Samstag: 14.00–18.00/20.00–23.00, Sonntag: 14.00–17.00 (2. und 4. im Monat). Weitere Auskünfte unter der Nummer 061 701 34 44.

Sportschützen Arlesheim. Gewehr 50m und 10m.

Jungwacht/Blauring Arlesheim. Sinnvolle Freizeit-

Stiftung Obesunne. Pflege und Betreuung betag-

beschäftigung für alle Mädchen und Buben von 6 bis 16 J., z.B.: Zeltlager, Seifenkistenrennen, Kerzenziehen, Seilbrücke, Kochen, Schnitzeljagd, Feuermachen, Geländespiele, Schmuck basteln, Abenteuer, Spiele erfinden… Gruppenstunden jeden Samstag, 14.00–16.00. Präses ist Michael Meier: michimeier@gmx.net, Tel. 079 226 03 42, www.jubla-arlesheim.ch

Kath. Frauenverein Arlesheim. Die Veranstaltungen sind jeweils im Pfarrblatt publiziert. Kontaktadressen: Domplatz 10, 4144 Arlesheim, 079 771 05 01 (L. Savitzky-Ruh), kfv.arlesheim@gmail. com. Neue Mitglieder sind herzlich willkommen! Kinderschachclub Arlesheim. Kurse für Kinder ab

Jugend Kurse + Probetraining aller Altersklassen. Auskunft bei Chef Nachwuchs Andreas Meier: andy_meier@gmx.ch oder 079 328 38 25 und Infos unter www.sportschuetzen-arlesheim.ch

ter, auch demenzbetroffener, Menschen stationär sowie teilstationär, Alterswohnungen, diverse Dienstleistungen. Weitere Informationen: 061 705 07 00, www.obesunne.ch

Stiftung Sunnegarte. Familienergänzende Kinder-

betreuung in Tagesheim, Tagesfamilien oder schulergänzender Tagesbetreuung/Mittagstisch. Auskunft: Stiftung Sunnegarte, Stollenrain 11, 4144 Arlesheim, 061 701 85 81.

SVP Schweizerische Volkspartei. Co-Präsident Arlesheim: Peter Brodbeck, In den Hagenbuchen 6, 4144 Arlesheim, 061 701 58 88. Co-Präsident Münchenstein: Stefan Haydn, Lehengasse 24a, 4142 Münchenstein, 079 421 47 52.

Tennisclub Reichenstein Arlesheim. Tennis und Clubleben an attraktiver Lage. Trainings für Erwachsene und Junioren, clubinterne Anlässe und Turniere. Sekretariat: Frau Bettina Rothweiler, info@tcreichenstein.ch, www.tcreichenstein.ch Turnverein Arlesheim. Der polysportive Verein für

Kinder, Jugendliche, Frauen und Männer. Jugend: MuKi, KiTu, polysportive Mädchen- und Knabenabteilungen, Badminton, Volleyball, Leichtathletik, Break-Dance, HipHop, Trampolin. Erwachsene: Aerobic, Badminton, Gymnastik, Leichtathletik, Trampolin, Volleyball. Kursangebot: Turnen für Alle, Gesundheitsturnen für Senioren. Auskunft 079 547 55 98 oder www.tvarlesheim.ch

Verein «AHE – Arleser hälfe enand». Angebot: Di-

verse Hilfsleistungen des täglichen Bedarfs zu bescheidenen Preisen. Auskunft bei der Geschäftsstelle. Öffnungszeiten des Büros vis à vis der Tramhaltestelle Arlesheim Dorf im Faissgärtli 15: Dienstag und Freitag, 15.30–17.30, Mittwoch, 9.00–11.00. 061 701 55 45.

Basketball-Club Arlesheim. GU9/U11 (2007 und

jünger gemischt): Mo+Mi 17.00–18.00 Hagenbuchen 2. GU13 (2005 und 2006 gemischt) Mo+Mi 17.00–18.00 Hagenbuchen 3. HU15 low (2003+2004) Mo+Do 18.30–20.00 Gerenmatte. HU15 high (2003+2004) Mi+Fr 18.00–19.30 Gerenmatte. HU17 (2001+2002) Mo+Mi 18.00– 20.00 Hagenbuchen 2. HU20 (1998, 1999+2000) Mo, Mi+Fr 18.00–20.00 Hagenbuchen 3. DU15 (2003+2004) Mo+Mi 18.30–20.00 Gymnasium Münchenstein. DU17 (2001+2002) Mo+Mi 18.30– 20.00 Gymnasium Münchenstein. DU20 (1998, 1999+2000) Mo, Mi+Fr 18.30–20.00 Gymnasium Münchenstein. H2L 1 Mo 20.00–21.30 Hagenbuchen 3 + Mi 20.00–21.30 Gymnasium Münchenstein. H2L 2 Mo 20.00– 21.30 Gerenmatte und Mi+Fr 20.00–21.30 Hagenbuchen 2/3. H3L Mo 20.00–21.30 Gerenmatte und Mi+Fr 20.00–21.30 Hagenbuchen 2/3. H4L Mi 18.00–20.00 Hagenbuchen und Fr 20.00–21.30 Gerenmatte. H5L Mi 20.00–21.30 Gerenmatte. DNLB Mo+Mi 18.30– 20.00 und Fr 20.00–21.30 Gymnasium Münchenstein. D2L 1 Mo 20.00–21.30 Gymnasium Münchenstein. D2L 2 Mo 20.00–21.30 Hagenbuchen 2 + Mi 20.00–21.30 Gymnasium Münchenstein. Weitere Auskünfte bei Martin Spörri 061 405 42 20 (G), 079 351 89 28 (P), info@bc-arlesheim.ch oder unter www.bc-arlesheim.ch

Bocciaclub Arlesheim. Schwimmbadweg 14, 4144

Arlesheim (bei den hinteren Tennisplätzen). Kontakt: Toni Lerch, Präsident, In den Hagenbuchen 8, 4144 Arlesheim, 061 701 28 84, E-Mail boccia@ boccia-arlesheim.ch. Spiel- und Trainingszeiten, Jahresprogramm und weitere Infos unter www. boccia-arlesheim.ch

Briefmarkensammlerverein Birseck. Infos, Kauf,

Verkaufsberatung, Rundsendungen, Tausch. Versammlung jeweils am letzten Donnerstag des Monats im Restaurant Mühle Aesch (Turmzimmer). Kontakt: Werner Rudin, Dornach, 079 373 53 25.


REINACH Amtliche Publikationen

REINACH

www.reinach-bl.ch 061 511 60 00 kommunikation@reinach-bl.ch

Donnerstag, 4. Februar 2021 Nr. 5

5

Gebrochenes Fasnachtsherz

Gemeinde Reinach, Hauptstrasse 10, 4153 Reinach Mo–Do 8.30–11.30 Uhr, Fr 8.30–14.00 Uhr durchgehend Stadtbüro: sowie nach Vereinbarung Abteilungen: nach Vereinbarung Bestattungsbüro: 8.30–11.30 Uhr, Termine ausschl. auf telefonische Voranmeldung

AUS DEM GEMEINDERAT Vergabe der regionalen Kulturbeiträge 2021 Die regionalen Kulturleistungen sowie die damit verbundenen Institutionen werden vom Gemeinderat als wichtig erachtet und von der Gemeinde Reinach unterstützt. Denn damit steht der lokal interessierten Bevölkerung ein vielfältiges Kultur- und Begegnungsangebot zur Verfügung. Der budgetierte Gesamtbetrag 2021 beläuft sich auf CHF 73 000. Der Gemeinderat hat beschlossen, das Theater «neuestheater.ch» im Rahmen eines Leistungsvertrags mit einem Betrag von CHF 25 000 zu unterstützen. Weitere Beiträge gehen an: Theater Basel, Basler Marionettentheater, B-Scene, Collegium musicum, Company MEK, das Luftschloss, Helmut Förnbacher Theater Company, Jugendarbeit Dornach (Jugendwoche), Klang Basel (Reserve), Neues Orchester Basel, Offbeat Concert GmbH (Offbeat-Festival), Summerblues Festival, Theater Arlecchino und das Theater Fauteuil. Eine Reserve in Höhe von CHF 500 kann im laufenden Jahr durch die zuständige Ressortleiterin vergeben werden.

DIE GEMEINDE INFORMIERT Volksabstimmung vom 7. März 2021 Am 7. März 2021 werden folgende Vorlagen zur Abstimmung gelangen:

Kommunale Vorlage: a) Referendum zum «Quartierplan Buch-Hain» Kantonale Vorlagen: b) Formulierte Gesetzesinitiative «Die gigantische und unerfüllbare Anzahl von 3500 Kompetenzbeschreibungen in den Lehrplänen auf ein vernünftiges Mass reduzieren» vom 29. August 2019 c) Revision des Gesetzes über die Bekämpfung der Schwarzarbeit (GSA) d) Revision des Arbeitsmarktaufsichtsgesetzes (AMAG) Eidgenössische Vorlagen: e) Volksinitiative vom 15. September 2017 «Ja zum Verhüllungsverbot» f) Bundesgesetz vom 27. September 2019 über elektronische Identifizierungsdienste (E-ID-Gesetz, BGEID) g) Bundesbeschluss vom 20. Dezember 2019 über die Genehmigung des Umfassenden Wirtschaftspartnerschaftsabkommens zwischen den EFTA-Staaten und Indonesien Im Hinblick auf diesen Urnengang bitten wir die Stimmberechtigten, Folgendes zu berücksichtigen:

Briefliche Stimmabgabe 1. Für die briefliche Stimmabgabe muss der ausgefüllte Stimm- oder Wahlzettel in einem verschlossenen Couvert mit der Aufschrift «Stimm-/Wahlzettel» ins «Zustell- und Antwortcouvert für Wahlen und Abstimmungen» gelegt werden. 2. Dem Antwortcouvert beizulegen ist der «Stimmrechtsausweis». Dieser ist nur gültig, wenn er von der stimmberechtigten Person eigenhändig unterschrieben ist. 3. Der «Stimmrechtsausweis» muss so im «Zustell- und Antwortcouvert für Wahlen und Abstimmungen» platziert werden, dass die Anschrift der Gemeinde Reinach im Fenster sichtbar ist. 4. Das «Zustell- und Antwortcouvert für Wahlen und Abstimmungen» kann persönlich im Stadtbüro der Gemeinde Reinach, Hauptstrasse 10, abgegeben werden, in den

Abfuhrdaten

Gemeindebriefkasten eingeworfen oder per Post gesandt werden. Dieses Couvert darf nachträglich weder zurückgegeben noch verändert werden. Das Couvert muss spätestens um 17 Uhr am Tag vor dem Abstimmungsoder Wahltermin in der Gemeinde Reinach eintreffen. 5. Die briefliche Stimmabgabe ist möglich ab dem Zeitpunkt, in dem Sie im Besitz der Stimm- oder Wahlunterlagen sind. Damit Ihre Stimme gültig ist, senden Sie das Abstimmungscouvert bitte unbedingt rechtzeitig ein, und zwar bei brieflicher Stimmabgabe bis spätestens Dienstagabend vor dem Wahlund Abstimmungssonntag.

Persönliche Stimmabgabe Wenn Sie persönlich Ihre Stimme an der Urne abgeben, müssen Sie den «Stimmrechtsausweis» im Wahllokal abgeben. Eine Unterschrift ist nicht nötig. Zur persönlichen Stimmabgabe ist das Wahllokal im Gemeindehaus an der Hauptstrasse 10 am Sonntag von 9.30 bis 11.00 Uhr geöffnet. Bitte beachten Sie, dass eine Maskenpflicht gilt. Die Abstimmungsunterlagen werden den Stimmberechtigten bis spätestens 15. Februar 2021 durch die Post zugestellt. Verlorene Stimmrechtsausweise können bis am Freitag, 12 Uhr vor dem Abstimmungstermin im Stadtbüro an der Hauptstrasse 10 nachbezogen werden. Wer Wahl- oder Stimmzettel planmässig einsammelt, ausfüllt oder ändert oder wer derartige Wahl- oder Stimmzettel verteilt, wird mit Haft oder Busse bestraft (Art. 282bis des Schweizerischen Strafgesetzbuches).

Hundesteuerrechnungen 2021: An- und Abmeldung der Hunde Wer in Reinach einen Hund hält, muss dafür eine Steuer entrichten. Hunde, die älter als vier Monate sind, müssen deshalb im Stadtbüro (061 511 63 40, stadtbuero@reinach-bl.ch) angemeldet und mit einer Hundemarke versehen werden. Alle Hundebesitzerinnen und Hundebesitzer werden bis Ende Februar 2021 eine Rechnung zur Entrichtung der Hundegebühr erhalten. Bei einer Neuanmeldung ist das Chipformular bzw. das Impfbüchlein und eine Kopie der Privathaftpflichtversicherung mitzubringen. Eine Anmeldung ist auch für Hunde erforderlich, die beim Tierarzt gechipt wurden. Verstorbene Hunde sind ebenfalls dem Stadtbüro zu melden, damit keine Rechnungsstellung mehr erfolgt.

Berichtigung des BaZ-Artikels vom 25. Januar 2021 zum Quartierplan Buch-Hain Der Artikel «Sagt das Volk Nein, muss Reinach zahlen» in der Basler Zeitung vom 25. Januar wies diverse Fehler auf. So wurde im Artikel nicht berücksichtigt, dass das Referendumskomitee gegen den Quartierplan Buch-Hain eine Stimmrechtsbeschwerde gegen die Abstimmungszeitung der Gemeinde Reinach eingereicht hatte und redaktionelle Änderungen durchsetzen konnte. Diese Änderungen betreffen etwa eine Visualisierung des Projekts oder die Anzahl Geschosse bei einem vereinfachten Quartierplanverfahren. Auch der Titel ist verwirrend. Bei einem Volks-Nein, könnte das Areal im vereinfachten Quartierplanverfahren entwickelt werden. Entschädigungspflichtig wird die Gemeinde erst, wenn das Areal umgezont wird. Im Quartierplan können die Gebäude 17 Meter hoch gebaut werden, im vereinfachten Verfahren liegt die Gebäudehöhe bei 13,3 Metern. Die Fehler wurden in der BaZ-Ausgabe vom 27. Januar berichtigt. (Fortsetzung auf Seite 6)

9. Februar Bio-/Grünabfuhr Gesamte Gemeinde 10. Februar Papierabfuhr Kreis West 10. Februar Kartonabfuhr Kreis Ost Details zu den Abfalltouren finden Sie in der Abfallfibel der Gemeinde, auf www.reinach-bl.ch sowie auf der App der Gemeinde als Push-Abo.

Ohni Clique, Gugge und Waggis: Im Herzen soll die Fasnacht dennoch weiterleben.

Obwohl in diesem Jahr die Fasnacht ausfällt, hat das Fasnachtskomitee eine Blagedde herausgegeben.

Franken kostet und bei allen GrellingerFilialen in Reinach oder online im Webshop des Fasnachtskomitees zu haben ist. Für die aktiven Fasnächtlerinnen und Fasnächtler gibt es zudem eine limitierte Blagedde in Silber.

Caspar Reimer

Dämpfer für den Nachwuchs

«Machs guet – d Fasnacht blibt im Härz» – dieser Wunsch an die Fasnacht als solche, aber auch an die Bevölkerung von Reinach ist das Motto der diesjährigen Blagedde, die das Fasnachtskomitee trotz der Absage des bunten Treibens herausgegeben hat. Optisch kommt das Stück in Form eines Herzens daher, was sich einerseits auf die Liebe zur Fasnacht, andererseits auf die gebrochenen Herzen der Fasnächtlerinnen und Fasnächtler bezieht. Dies kommt nicht von ungefähr, wie Fasnachtsobfrau Désirée Lang erzählt: «Im Herbst mussten wir den Entscheid fällen, dass es nicht möglich sein wird, unsere geliebte Fasnacht durchzuführen.» Die Gesundheit der Fasnächtlerinnen und Fasnächtler und jene der Bevölkerung hätten den Ausschlag gegeben, den Anlass abzusagen: «Der Entscheid fiel einstimmig aus und Tränen flossen.» Mit der nun vorgelegten Blagedde soll die Fasnacht im Herzen weiterleben: «Deshalb haben wir die Blagedde herausgegeben.» Auf das Thema Corona habe man ganz bewusst verzichtet: «Das Bild des Virus ist schon omnipräsent. Unsere Blagedde hingegen wünscht Gutes.» Das Fasnachtskomitee hat 500 Stück aus Kupfer produzieren lassen, wovon eine zehn

Der Ausfall ist aber nicht nur ein schwerer Schlag für die Fasnacht selber, sondern auch für die daran beteiligten Vereine: «Nachwuchsförderung wird so schwierig. Guggemusiken dürfen schon lange nicht mehr proben. Vor allem die Jugendgugge Graffittispukker leidet zurzeit an einem

FOTO: ZVG

massiven Mitgliederschwund.» Auch alle anderen, «Wägeler» und «Schyssdräckzygli», hoffen auf ein baldiges Ende der Pandemie. Finanziell sei der Ausfall «nicht schlimm. Wo nichts stattfinden kann, entstehen auch keine Kosten.» Für die Gemeinde sei es eine Möglichkeit, Geld einzusparen: «Wir hoffen, dass das Ersparte sinnvoll weitergegeben wird.» Nebst der Blagedde hat das Fasnachtskomitee noch eine andere Überraschung für die Reinacherinnen und Reinacher vorbereitet. Diese wird ab dem 6. Februar im Dorf zu bewundern sein. Blagedde bestellen: www.fasnachtrynach.ch.

Doch noch etwas Corona ... car. Jürg Bopp, Obmaa der P(r)oscht-Waggis und Reinacher Fasnachtsurgestein, verkauft während der beiden Tage, an denen eigentlich die Fasnacht stattfinden sollte, einen Corona-Badge. «Die Leute sollen eine Erinnerung an dieses spezielle Jahr haben.» Anders als in Basel konnte in der Stadt vor der Stadt die Fasnacht 2020 noch stattfinden. «Letztes Jahr hatten wir Glück. In diesem Jahr ist Pause. Leider.» Um dies zu verdeutlichen, hat Bopp einen Badge entworfen, den er nun an zwei Tagen verkaufen wird. Und weil Bopp davon überzeugt ist, dass die Fasnacht im kommenden Jahr wieder zum Leben erwacht, hat er sich eine kleine Überraschung für das Fasnachtskomi-

tee ausgedacht: «Der Erlös aus meinem Badge-Verkauf geht an die Fasnachtsdeko 2022.» Der Verkauf wird am 11. und am 13. Februar jeweils von 14 bis 16 Uhr vor der Bäckerei Grellinger beim Dorfbrunnen stattfinden. Ein Badge kostet 5 Franken (wenn möglich Geld passend mitbringen).

AUS DER GEMEINDE

CityClub: Solidarität mit dem Reinacher Gewerbe Der Bewegungsradius ist in den letzten Monaten deutlich geringer geworden. Nachbarn und Läden um die Ecke haben an Bedeutung gewonnen. Höchste Zeit, vermehrt auch ans Reinacher Gewerbe zu denken. Schreiner, Maler, Sanitär, Gärtnerbetriebe: In Reinach gibt es seit eh und je viele Handwerks- und Dienstleistungsbetriebe, Einkaufsläden und medizinische Angebote. Die zweitgrösste Baselbieter Gemeinde hat Hunderte von leistungsstarken Unternehmen, Angebote vor der eigenen Haustür gibt es zuhauf. Jetzt, da die Mobilität pandemiebedingt geringer ist, sollten vermehrt Unternehmen vor Ort zum Zug kommen. Der CityClub ruft die Bevölkerung daher zur Solidarität mit dem Reinacher Gewerbe auf. «Zumindest könnte man die Angebote vor Ort einmal ausprobieren oder sich eine Offerte auch von einem Reinacher Betrieb erstellen lassen», so Gerda Massüger, Präsidentin von kmu

Reinach. «Denn die haben es in der jetzigen Zeit erst recht schwer. Sie haben unsere Unterstützung verdient, ihr Angebot ist absolut vergleichbar mit anderen», so Massüger weiter. Mit einer gross angelegten Kampagne mit gelben Plakaten und Inseraten erinnert der CityClub die Reinacher Einwohnerinnen und Einwohner daran, das lokale Gewerbe zu berücksichtigen. Au f der G emei nde-Website www.reinach-bl.ch sind alle Unternehmen zu finden (Über Reinach >> Wirtschaftsstandort >> Firmenverzeichnis), auch nach Stichworten. Ebenso auf www.kmu-reinach-bl.ch Der im Januar 2018 gegründete CityClub besteht aus Vertreterinnen und

Das lokale Gewerbe sollte jetzt unterstützt werden. FOTO: ADOBE STOCK Vertretern von Gewerbe, Kultur, Politik und Verwaltung. Sein Ziel ist eine bessere Vernetzung der Zentrumsakteure und eine Entwicklung des Ortskerns als Begegnungsort.


REINACH

Donnerstag, 4. Februar 2021 Nr. 5

Jugendkulturfestival 2021: jetzt anmelden! Am Jugendkulturfestival Basel, das dieses Jahr am 3. und 4. September stattfindet, zeigen junge Talente Basels reichhaltige Theater-, Musik-, Kunst und Kulturszene. Künstler und Künstlerinnen aller Sparten und Menschen mit Projektideen aus den Kantonen Basel-Stadt, Basel-Landschaft, Aargau und Solothurn sowie dem grenznahen Ausland können ab sofort ihre Bewerbungen unter www.jkf.ch einreichen. Die Anmeldephase läuft noch bis am 31. März 2021. Das JKF-Team arbeitet zurzeit an verschiedenen Festivalkonzepten, die unterschiedlichen potenziellen epidemiologischen Situationen im Spätsommer 2021 gerecht werden sollen. Trotz aller Vorbereitung wird aber hauptsächlich ebendiese epidemiologische Situation darüber entscheiden, ob es 2021 ein JKF geben wird, respektive wie das Festival aussehen wird.

Birsstadt-TV: das 7. Gipfeltreffen Im Fokus der Sendung vom 1. Februar 2021 steht das 7. Gipfeltreffen, das bereits zum zweiten Mal via Livestream zum Publikum nach Hause kam. Die Sendung steht online auf der Webseite und App der Gemeinde Reinach, auf dem YouTube-Kanal des Vereins Birsstadt sowie auf der Webseite des Vereins Birsstadt (www.birsstadt.swiss) zur Verfügung. Zudem wird sie jeweils ab Montag um 19 Uhr auf regioTVplus ausgestrahlt und zu jeder ungeraden Stunde wiederholt.

Anlässe in Reinach – 5.2., 8.30-11.30 Uhr, Frischwarenmarkt, Gemeindeplatz Alle Anlässe in Reinach sind auf www.reinach-bl.ch sowie auf der kostenlosen App der Gemeinde zu finden.

ENDRESS+HAUSER

Dr. Mirko Lehmann: Neuer Geschäftsführer von Endress+Hauser Flow. FOTO: ZVG PR. Dr. Mirko Lehmann übernimmt innerhalb der Endress+Hauser Gruppe neue Aufgaben. Er wird zum 1. April Geschäftsführer des Product Centers für

Durchflussmesstechnik mit Sitz in Reinach. Die vergangenen 14 Jahre leitete er den Sensorhersteller Innovative Sensor Technology IST AG im sankt-gallischen Ebnat-Kappel. Mirko Lehmann folgt auf Dr. Bernd-Josef Schäfer, der das Unternehmen verlassen hat. Seit 2007 führt Mirko Lehmann die Geschäfte der Innovative Sensor Technology IST AG, die zur Endress+Hauser Gruppe gehört und auf die Herstellung von Primärsensoren spezialisiert ist. «Herr Lehmann hat die Innovative Sensor Technology IST AG gemeinsam mit den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern erfolgreich entwickelt und ausgebaut. Er steht für eine konsequente Kundenorientierung, hohe fachliche Kompetenz und eine starke Firmenkultur. Wir freuen uns, dass er künftig eines unserer grössten Product Center führen wird», erklärte Matthias Altendorf, CEO der Endress+Hauser Gruppe. Derzeit wird der Firmensitz in Reinach für mehr als 60 Millionen Schweizer Franken ausgebaut.

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Gemeinde Reinach; Planauflage Das von der Bau- und Umweltschutzdirektion am 1. Februar 2021 beschlossene Bauprojekt für die Fuss- und Velobrücke Kägen wird gemäss § 13 des Raumplanungsund Baugesetzes während 30 Tagen, vom 8. Februar 2021 bis 10. März 2021 in der Gemeindeverwaltung Reinach öffentlich aufgelegt und kann dort während der Schalteröffnungszeiten eingesehen werden. Einsprachen zu diesem Bauprojekt sind bis spätestens 10. März 2021 schriftlich und begründet der Bau- und Umweltschutzdirektion, Rheinstrasse 29, 4410 Liestal einzureichen. Tiefbauamt

Wie wir uns helfen

Wechsel an der Spitze

In der Krise die kleinen Zeichen sehen – zum Beispiel mit Briefe schreiben. Foto Simone Haintz/pixelio.de

Reinach hat Hunderte von leistungsstarken Unternehmen. Darum: Wer sucht, wird auch in der Nähe fündig. Zum Beispiel im Unternehmensverzeichnis auf der Webseite der Gemeinde – reinach-bl.ch – oder im KMU-Mitgliederverzeichnis: kmu-reinach-bl.ch

Vergangenen Freitag musste der Frischwaremarkt aus Sicherheitsgründen leider kurzfristig abgesagt werden und viele Nutzerinnen und Nutzer des Angebotes haben das Ortszentrum vergebens aufgesucht. Die Gemeinde bedauert dies sehr, möchte aber einmal mehr darauf hinweisen, dass die Sicherheit der Marktbesuchenden und der Markthändlerinnen und –händler oberste Priorität hat. Bei Wetterwarnungen (Sturmböen, Unwetterwarnungen) orientiert sich die Gemeinde an den Prognosen von www.meteoschweiz.admin. ch. Bei aktiven Wetterwarnungen infolge von Böen oder Unwetterwarnungen wird der Markt deshalb, wenn nötig auch kurzfristig, abgesagt. Auch bei Temperaturen unter –5 Grad (ca. um 7 Uhr morgens) sieht die Gemeinde von der Durchführung des Frischwarenmarktes ab. Infolge Corona ist es nicht möglich, den Frischwarenmarkt alternativ im Lichthof des Gemeindehauses durchzuführen, da die Schutzbestimmungen nicht eingehalten werden können. Planbare Vorverschiebungen oder Absagen von Märkten wird von der Gemeinde jeweils im Wochenblatt publiziert. 2021 betrifft dies folgende Daten: – Am 1. April 2021 ist es den Markthändlern freigestellt, mit einem eigenen Stand vor Ort zu sein, d.h. es werden sicherlich nicht alle Markthändler- und händlerinnen präsent sein. – Am 14. Mai 2021 ist es den Markthändlern freigestellt, mit einem eigenen Stand vor Ort zu sein, d.h. es werden sicherlich nicht alle Markthändler- und händlerinnen präsent sein. – Der Markt vom 24. Dezember 2021 wird vorverschoben auf den 23. Dezember 2021. – Am 31. Dezember 2021 findet kein Markt statt. Könnte der Frischwarenmarkt ohne Sicherheitseinbussen besser organisiert oder attraktiver gestaltet werden? Nach wie vor ist die Gemeinde auf der Suche nach freiwillig Engagierten, die die Gemeinde bei der

Organisation entlasten oder diese selbstständig übernehmen wollen. Kontaktperson ist Doris Auer, Leiterin Kultur und Begegnung, doris.auer@reinach-bl.ch oder Tel. 061 511 63 53. Alternativ nimmt die Gemeinde auch gerne Ideen entgegen.

Wenn alle im gleichen Boot sitzen, bekommt Solidarität eine ganz besondere Bedeutung und Qualität. Wir nehmen dann die Sorgen und Nöte unserer Nächsten bewusster wahr und machen uns plötzlich über Gewohnheiten Gedanken, die uns bisher kaum beschäftigt haben. Zum Beispiel darüber, wem wir unsere Aufträge vergeben. Und kommt dabei in der jetzigen Situation bald einmal zum Schluss, dass wir das Angebot vor der eigenen Haustür zumindest prüfen könnten. Das Angebot des Malers, Sanitärs, Schreiners, Gärtners usw., das Angebot mit den kurzen Wegen. Geben Sie dem Reinacher Gewerbe eine Chance!

Kurzfristige Absage des Frischwarenmarkts

Reinach

www.reinach-bl.ch 061 511 60 00 kommunikation@reinach-bl.ch (Fortsetzung von Seite 5)

Evangelisch

EVANGELISCH-REFORMIERTE KIRCHGEMEINDE

REINACH

Reformierte

Amtliche Publikationen

Kirchgemeinde

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Krisen sollten nie umsonst sein Ist das so? Bisher war es meine feste Überzeugung, dass jede Krise einen Sinn hat, sonst würden wir sie umsonst erleben müssen. Wir alle haben schon die eine oder andere Krise durchgemacht. Doch meist konnten wir gestärkt aus ihnen herauskommen und irgendwann sogar erkennen, dass Veränderungen nur durch eine Krise entstehen konnten. Nicht immer verstehen wir, warum wir diesen schweren Weg gehen mussten, aber rückblickend wissen wir, dass Gottes Wege unergründlich sind und wir auf ihn setzen dürfen. Der Versuch in der jetzigen Pandemie-Krise einen Sinn zu sehen, ist zugegebenermassen recht schwer. Doch ein kleines Zeichen habe ich bekommen: einen handgeschriebenen Brief, drei Seiten lang und mit Tinte geschrieben. Banal vielleicht für den Einen oder Anderen, aber für mich ein wunderschönes «Ich habe an dich gedacht». Dieser Brief war für mich der Auslöser, selbst mein Briefpapier und meinen Füller auszupacken, auch ich wollte, nein ich musste sogar Briefe schreiben. Die Briefe wurden auf den Weg gebracht, die Antworten werden sicher kommen, zwar nicht in einer Stunde oder noch schneller, nein ich werde warten müssen, doch es ist ein schönes Warten. Ist das ein Zeichen? Ich glaube schon. Ergibt das einen Sinn? Vielleicht, mindestens für mich. Uns fehlen die direkten Kontakte mit den Menschen, doch wir sind schon lange geübt darin, unsere Freunde mit Herzchen, Daumen und anderen Bildchen per SMS und WhatsApp zu versorgen. Wir sind ihnen aber viel näher vor einem leeren Blatt, mit dem Füller in der Hand und unseren Gedanken. Auch das Warten auf Antwort bringt uns immer wieder zu ihnen. Der Glaube an diese kleinen Zeichen könnte uns ein bisschen helfen auf der Suche nach dem Sinn, den es ganz sicher geben muss. Wir alle erhalten individuelle Botschaften, die für uns ein Wegweiser sein können. Bleiben wir wach, hören, sehen oder spüren wir sie, denn wir sind im Glauben nie allein. Vielleicht ist es der wunderschöne blaue Himmel ohne weisse Streifen, vielleicht ist es die Ruhe beim Essen, weil kein Termin ansteht, vielleicht ist es das nette Gespräch auf dem Spaziergang mit dem sonst muffeligen Nachbar, alles könnte es sein. Irene Endress Provokative Plakate in Reinach

«Noch einen Espresso, Schätzli».

Foto Florence Develey

Sind Ihnen die grossen Plakate in Reinach mit den provokanten Sätzen wie «Für eine Frau machst Du das ganz gut!» oder «So behindert!» auch schon aufgefallen? Haben Sie sich an den Aussagen gestört? Die Plakate werden von «Reinach redet» verantwortet – von diversen Akteurinnen und Akteuren der Jugendförderung, darunter auch von der Reformierten Kirchgemeinde Reinach. «Reinach redet» engagiert sich dafür, dass jugend- und gesellschaftsrelevante Themen aufgegriffen und fundiert diskutiert werden. Die aktuelle Kampagne befasst sich mit Zivilcourage. Wann ist es Zeit, bei Gewalt, Ausgrenzung, Mobbing, Vandalismus oder Sexismus «Stopp» zu sagen? Dazu «Reinach redet»: «Wenn grundlegende Anstands- und Verhaltensregeln verletzt werden, geht das alle etwas an! Zivilcourage beginnt dann, wenn Menschen nicht wegschauen, wenn sie sich einmischen. Zivilcourage bedeutet stehen zu bleiben, genau hinzuschauen und sofort zu reagieren, ohne sich selbst unnötig in Gefahr zu bringen.» Der QR-Code unten rechts auf dem Plakat leitet direkt zur Homepage von «Reinach redet» (https://www.reinachbl.ch/reinach-redet/). Dort werden die Sätze vertieft und es wird der Frage nachgegangen, wie man sich «richtig», das heisst couragiert, verhalten soll, wenn man im Alltag mit den angesprochenen Situationen konfrontiert wird. Aber es wird auch jede*r Homepage-Besucher*in aufgefordert, Stellung zu den Sätzen zu beziehen. Wie würde ich reagieren? Die eingegangenen Reaktionen werden im April an einer Veranstaltung nochmals aufgenommen und diskutiert. Der Gottesdienst kann nach wie vor jeden Sonntag um 10.30 Uhr in der Mischelikirche mit einer maximalen Besucher*innenzahl von 50 Personen stattfinden. Kontakt Evangelisch-Reformierte Kirchgemeinde Bruderholzstrasse 39, 4153 Reinach Tel. 061 711 44 76, Fax 061 713 84 77 E-Mail sekretariat@refk-reinach.ch, https://mischeli.refk-reinach.ch


REINACH

Donnerstag, 4. Februar 2021 Nr. 5

KOMMUNALE ABSTIMMUNG

KOMMUNALE WAHLEN

Buch-Hain: David vs. Goliath

Pure Angstmacherei

Was nützt eine Demokratie mit Referendumsrecht, wenn Goliath die Wählerschaft laufend mit Beschönigungen und Fake News manipuliert? Nie hätte ich geHans-Peter Bieger dacht, dass dies in so einem Ausmass möglich ist. Sowohl Zeitungsberichte als auch Leserbriefe von «Goliath» sind voller Fehlinfos. «David» kann zwar Berichtigungen verlangen, doch etwas bleibt bei den Lesern immer hängen. Falsch ist beispielsweise die Behauptung, dass bei einer Ablehnung der Buch-Hain-Abstimmung das Bauland in eine Naturschutzzone umgezont wird, mit fatalen Kosten für den Steuerzahler. Richtig ist, bei einem Nein würde ein weniger gigantisches Bauprojekt im einfachen Quartierplanverfahren zum Zuge kommen. Der

Erschreckend, wie einig von Links bis Rechts alle Reinacher Parteien – mit Ausnahme der Grünen – den masslosen Buchloch-Moloch durchdrücken wollen. Die Szene erinnert mehr an Erwin Frey die Kopfnicker-Versammlung eines Volkskongresses als an lebendige Demokratie. Der Stil, mit alternativen Fakten die Wahrheit zu verdrehen, ist definitiv in der Reinacher Politik angekommen. So wird behauptet, bei einem Volks-Nein müsse Reinach Entschädigung zahlen. Das ist falsch und pure Angstmacherei! Eine Ablehnung bedeutet keine Auszonung: die Gemeinde muss nichts zahlen. Dann käme das vereinfachte Quartierplanverfahren zum Zug, was eine sanftere Bebauung zur

einfache Quartierplan steht nicht unter dem Referendumsrecht. Die Gebäude dürften ein Stockwerk höher gebaut werden, als die umliegenden Häuser. Falsch ist, dass es sich bei den geplanten Gebäuden um drei Geschosse plus Attikawohnung handelt. Richtig ist, die BuchHain-Überbauung sieht fünf 16 bis 17.5 Meter hohe Gebäude mit 5 Vollgeschossen vor, die von weitem als Baukolosse sichtbar sein werden. Die Befürworter werben mit der Renaturierung des Schönenbachs, der schon jetzt natürlich verläuft sowie mit neuen Weihern, welche ein Roden von Bäumen auf Naturschutzgebiet zur Folge hat. Dies trotz Versprechen, dass dort unter keinen Umständen Bäume gefällt werden. Seien Sie bitte kritisch und lassen Sie sich nicht blenden von namhaften Persönlichkeiten, die «Goliath» unterstützen. Referendum-buchhain.ch / Nein zum Buch-Hain. Hans-Peter Bieger

KOMMUNALE ABSTIMMUNG

Was ist mit dem Einwohnerrat los? Von den verschiedenen Argumenten, welche die Gegner des Quartierplans 2014 vorbrachten, hat sich nur eines geändert: Statt des Hochhauses und eines Wohnblocks werden jetzt fünf hohe Häuser gebaut. Alle anderen Argumente sind immer noch gültig: Massive Verdichtung am falschen Ort, fern vom öffentlichen Verkehr, erschlossen nur durch eine Quartierstrasse ohne Trottoir, Gewinnmaximierung auf Kosten der Allgemeinheit. Umso unverständlicher ist es, dass der Einwohnerrat diese Argumente ausgeblendet hat. Von den anwesenden 36 Einwohnerrätinnen und Einwohnerräten stimmten mit Ausnahme der drei Grünen alle für den Quartierplan. Es gab keine Diskussion zu diesem Projekt, wie man dies aufgrund der verschiedenen Parteien mit ihren politischen Ausrichtungen

hätte annehmen können. Liebe Stimmbürgerinnen und Stimmbürger, versuchen Sie sich vorzustellen, wie eine Gemeindeversammlung zu diesem Projekt verlaufen wäre. Der Einwohnerrat müsste eigentlich die Bevölkerung vertreten, sollte man meinen. Von der SP, die jetzt den Bau von Luxuswohnungen unterstützt, bis zur SVP stehen alle stramm hinter dem Gemeinderat. Auch von meiner Partei, der CVP und ihrer Fraktion, hätte ich mir eine kritischere Auseinandersetzung mit dem Quartierplan gewünscht. Stattdessen wird nachgebetet, was der Gemeinderat vorgibt. So macht sich der Einwohnerrat selbst überflüssig, denn er nimmt seine Aufgabe als Legislative gegenüber dem Gemeinderat (Exekutive) nicht mehr wahr. Quartierplan Buch-Hain: Nein! Hannelore Jeker

KOMMUNALE ABSTIMMUNG

Irreführende Bilder Buch-Hain Referendum: Die Plakate des Nein-Komitées irritieren mich. Enge braune Klötze mit Grimassen und erhobenen Krallen stehen herum, tote Frösche und ein verdrängter Wald werden präsentiert. Daher habe ich mich selbst im Netz intensiv mit dem Quartierplan und den Pro und Contras auseinandergesetzt. Die Gemeinde beschäftigt sich seit zwei Jahren mit dem Projekt Quartierplan Buch-Hain und viele Faktoren wurden berücksichtigt. Fünf ovale Gebäude werden in diesem naturnahen Bauprojekt realisiert, welche sich meiner Meinung nach ideal in die umgebende Landschaft einfügen. Die Gegnerplakate zeigen somit ein komplett anderes, ja sogar irreführendes Bild. Nicht nur, dass die Plakate ein völlig falsches Bild vermitteln, sondern die Fak-

ten darauf sind aus meiner Sicht entweder verkehrt oder werden ignoriert: Von der auf den Plakaten genannten «Maximalverdichtung» kann nicht die Rede sein, da die geplanten Gebäude nur 17 Prozent der Parzellenfläche einnehmen werden. Bei der Planung des Projektes Buch-Hain stand gemäss meinem Verständnis der Natur- und Landschaftsschutz stark im Vordergrund und wird auf diesen verzerrten Plakaten nicht wiedergegeben. Sehr schade, denn dadurch geht die Gelegenheit für einen differenzierten politischen Diskurs verloren. Somit von meiner Seite ein klares «Ja» für den Quartierplan und das naturnahe Projekt, durch das die Gemeinde Reinach nur an Attraktivität gewinnen kann. Tanya Vögeli Gymnasiastin

BUCHHAIN am 7. März 2021

«Für ein attraktives Reinach.» Ines Zuccolin FÜR EIN NATURNAHES BAUKONZEPT Stimmen Sie JA zum Quartierplan Buch-Hain! buch-hain.ch

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Folge hätte: niedrigere Häuser (ca. 13,5 m hoch), weniger Wohnungen, weniger Zusatzverkehr. Augenwischerei ist auch das «naturnahe Baukonzept» des Projekts. Damit können wohl nicht die gewaltigen Erdbewegungen während der mehrjährigen Bauzeit gemeint sein, nicht der immense Lärm und die enormen Erschütterungen, wenn massive Erdanker tief in den Fels getrieben werden, um die schweren Baukörper auf der rutschigen Lehmschicht zu sichern. Naturnah ist wohl auch nicht das Trockenlegen der Feuchtwiese, um das Hangwasser wegen der 100 Meter langen Tiefgarage abzuleiten, ebenso wenig die Auslichtung des vorgelagerten Waldes, um zwei nicht öffentliche Weiher samt Dämmen zu errichten. Sollten nach der Bauzeit Waldtiere überhaupt noch da sein, würden sie durch die Lichtimmissionen der fünfstöckigen Bauten endgültig vertrieben. Nein zum Buch-Hain! Erwin Frei, Advokat

PARTEIEN

Vielen Dank an Heidi Eichenlaub

KOMMUNALE ABSTIMMUNG

Nach 11 Jahren engagierter Mitarbeit in der Sozialhilfebehörde ist Heidi Eichenlaub auf Ende der Amtsperiode zurückgetreten. Die SP Reinach dankt ihr ganz herzlich für das grosse und langjährige Engagement. Getreu ihrem Wahlmotto «Für die Anliegen sozial schwächerer Menschen möchte ich mich stark machen, für mich steht die Integration im Vordergrund – in erster Linie in den ersten Arbeitsmarkt – aber auch bei LangzeitUnterstützten in das alltägliche Sozialleben», hat Heidi Eichenlaub viel dazu beigetragen, dass Aus- und Weiterbildung unterstützt und gefördert wurde. Sie hat sich ebenfalls enorm für einen Deutschkurs für Migrantinnen mit Kinderbetreuung bei uns in Reinach eingesetzt und trotz einigen bürokratischen Hürden schlussendlich auch umgesetzt. Heidi Eichenlaub hat sich immer mit viel Fingerspitzengefühl und doch hartnäckig und beständig für eine bessere Lebensqualität der Klienten und Klientinnen eingesetzt. Auch für sie selber waren Weiterbildungen, um den hohen Anforderungen dieser Behörde gerecht zu werden, wichtig und so hat sie regelmässig die diversen Angebote genutzt. Liebe Heidi, wir danken dir ganz herzlich, auch Namen der unzähligen Menschen, die nicht auf der Sonnenseite im Leben stehen und unsere Hilfe und Unterstützung brauchen, für deinen Einsatz und dein Interesse an ihrem Wohlergehen. Du hast immer mit viel Einfühlungsvermögen, Herzlichkeit und Freude diese Behördentätigkeit ausgeübt trotz den engen gesetzlichen und finanziellen Rahmenbedingungen. Deine Mitarbeit und Erfahrung werden noch lange in Erinnerung bleiben und wir sind froh, dass wir weiterhin auf dich als engagierte sozialpolitische Persönlichkeit zählen können. Für die SP Reinach, Bianca Maag-Streit, Claude Hodel, Co Präsidium

Quartierplan Buch-Hain ist besser Am 7. März stimmen wir über den Quartierplan Buch-Hain ab. Ich stimme aus Überzeugung Ja! Das Grundstück ist Bauland; mit dem aufwendigen Quartierplan-Verfahren wurde eine Überbauung entwickelt, die der speziellen Situation am Rande des Waldes Rechnung trägt und die Natur in die Planung mit einbezieht. Wird dieser Quartierplan dagegen abgelehnt, so kann trotzdem gebaut werden, denn das Grundstück bleibt Bauland. Es wird dann wohl das vereinfachte Quartierplan-Verfahren mit weniger Auflagen zum Zuge kommen. Nicht bebaut würde der Buch-Hain erst, wenn das Gebiet ausgezont würde. Genau dieser Vorschlag wurde jedoch schon einmal vom Stimmvolk abgelehnt. Mit anderen Worten, es kann so oder so gebaut werden. Stimmen Sie der besseren QuartierPlanung zu, denn sie nimmt speziell

Rücksicht auf die Natur: Sagen Sie ja zum Quartierplan Buch-Hain. Gerda Massüger, FDP Reinach

ngen Abstimmungsempfehlu Ja

zum Quartierplan Buchhain

Nein zur Lehrplaninitiative Ja

zur Bekämpfung der Schwarzarbeit

Ja

zur Revision des Arbeitsmarktgesetzes

Nein zum Verhüllungsverbot Ja

zum E-ID-Gesetz

Ja

zum Partnerschaftsabkommen EFTA und Indoniesien www.fdp-reinach.ch

GOTTESDIENSTE Röm.-kath. Kirchgemeinde Reinach Pfarrei St. Nikolaus

Chrischona-Gemeinde Reinach-Münchenstein

Dorfkirche St. Nikolaus

Wiedenweg 7, Reinach Tel. 061 711 17 16 www.chrischonareinach.ch

Donnerstag, 4. Februar 19.00 Eucharistiefeier (Agathabrot- und Blasius-Segen) Samstag, 6. Februar 17.30 Eucharistiefeier

Sonntag, 7. Februar 10.00 4D-Gottesdienst mit Abendmahl, Schatzinsel + Kidstreff

Sonntag, 7. Februar 10.30 Eucharistiefeier

BewegungPlus (Christliches Begegnungszentrum Birseck) Römerstrasse 75, Reinach Tel. 079 229 22 53 www.cbb-reinach.ch

Mittwoch, 10. Februar 9.15 Wortgottesfeier mit Kommunion Donnerstag, 11. Februar 19.00 Eucharistiefeier

Ev.-ref. Kirchgemeinde Reinach

Neuapostolische Kirche Reinach

Sonntag, 7. Februar 10.30 Gottesdienst in der Mischelikirche, Pfarrerin Florence Develey. Predigttext: Lukas 8, 4–8

Sonntag, 7. Februar 9.30 Gottesdienst

Das Bistro Glöggli bleibt bis Ende Februar 2021 geschlossen.

Mittwoch, 10. Februar 20.00 Gottesdienst

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Donnerstag, 4. Februar 2021 Nr. 5

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In dieser Ausbildung erlernen Sie den ganzheitlichen Unterhalt der Gemeindeliegenschaften und deren Umgebung. Dazu gehören die Überwachung der Haustechnik, die Ausführung von Reparaturen, die Unterhalts-, Zwischen- und Grundreinigung, die Abfallbewirtschaftung sowie die Pflege von Grünanlagen. Für diese Ausbildung benötigen Sie handwerkliches Geschick und technisches Verständnis. Zudem können Sie sich für eine abwechslungsreiche Tätigkeit im Innenbereich aber auch im Freien begeistern. Sie bringen Zuverlässigkeit, Einsatzbereitschaft, Sozialkompetenz und als weitere Voraussetzung, nebst einer Prise Humor, eine gute körperliche Verfassung mit.

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Ihre Aufgaben: – Sie sind verantwortlich für eine saubere und effiziente Arbeitsausführung von Arbeiten im Bereich Strassenbau. – Führung genauer und sauberer Ausmasse / Rapporte – Kontakt mit Kunden und Geschäftspartner

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Sie bringen mit: – Eine abgeschlossene Ausbildung als Strassenbauer EFZ mit Vorarbeiter Weiterbildung oder bringen entsprechende Führungserfahrung mit – Mehrjährige Berufserfahrung – Sie sind belastbar und behalten in hektischen Situationen den Überblick – Hohe Selbstständigkeit und Eigeninitiative sowie Eigenverantwortung Sind Sie an einer spannenden und abwechslungsreichen Herausforderung interessiert? Dann freuen wir uns auf Ihre Bewerbung per Mail. Kontakt: Dominik Zimmermann, zimmermann.aushub@bluewin.ch

Wir bieten eine praxisnahe Ausbildung und Sie können sich auf eine vielseitige Ausbildung im kleinen Team freuen. Ihre Bewerbung senden Sie bis zum 1. März 2021, mit den üblichen Unterlagen wie Zeugnisse, Lebenslauf, Motivationsschreiben etc. an: Gemeinde Hofstetten-Flüh Bau-, Umwelt- und Raumplanung «Bewerbung» Neuer Weg 7 4114 Hofstetten Für weitere Auskünfte steht Ihnen Thomas Schelker vom Hauswartdienst gerne zur Verfügung, Telefon 061 735 91 97.

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REINACH KOMMUNALE ABSTIMMUNG

Stellplätze für die Feuerwehr. Es wird auch Mehrverkehr im Quartier geben. Das sind zu viele Wohnungen, zu viele Autos und eine zu grosse Tiefgarage. Für uns ist unbegreiflich, wie dieses Projekt das Areal ökologisch aufwerten soll. Nein zum Quartierplan! Georg und Dora Marstik-Gisin

KOMMUNALE ABSTIMMUNG

Natur und Wohnen vereint Pro Buch-Hain: Nur 17 Prozent der Flächen werden verbaut. Die Nachfrage nach neuem Wohnraum in der Schweiz steigt stetig. Dabei steigt auch die Sorge, dass zu viele Grünflächen bebaut werden. Umso schöner ist es zu sehen, dass durchaus Pläne für neuen Wohnraum bestehen,

die Natur und Wohnen vereinen. So auch beim Quartierplan Buch-Hain: Die Gebäude sollen sich in ihre Umgebung einfügen, wobei die umliegende Naturschutzzone noch vergrössert wird. Deshalb: Ein deutliches «Ja» von meiner Seite für den Quartierplan Buch-Hain. Gent Shurdhani

VEREINSNACHRICHTEN REINACH Tierparkverein Reinach. Täglich offen, Dam-Hir-

künfte über Aktivitäten: www.vcreinach.ch oder praesident@vcreinach.ch

Verein für Natur- und Vogelschutz Reinach. Aus-

sche, Ziervögel, Entenweiher. Die Erholungsstätte für alle. Präsidentin Esther Jundt, Tel. 078 698 36 39; Mitgliederbeitr. 30 Franken pro Jahr. www. tierpark-reinach.ch

kunft und Jahresprogramme bei Fabio Di Pietro, Herrenweg 32, Tel. 061 712 55 06, www.vnvr.ch oder info@vnvr.ch

Turnverein STV Reinach. www.tvreinach.ch, Tur-

Vitaswiss Sektion Reinach. Gymnastik, Atemgym-

nen: Erwachsene: Geräteturnen und Ballspiele, Kinder: Gerätejugi, Ballspiel- und LeichtathletikJugi für Mädchen und Knaben. Auskünfte Urban Kessler: 061 712 03 41. Jedermannsturnen, Auskünfte Monica Loop: 061 711 28 63. Handball, Minis bis U 21 Mädchen und Knaben, Markus Schürch: 079 283 74 50, Liga-Mannschaften, Roger Zähner: 079 413 96 69. Frauenriege, Di, 20.00, Surbaumhalle. Auskunft: Susanne Brosi, Tel. 061 711 43 49.

Veloclub Reinach. Grosses Angebot für Velofahrer

und Mountain Biker. Kinder bereits ab 10 Jahren. Trainingszeiten Montag/Donnerstag, jeweils 18.15, Samstag, 13.30 (nur Bike). Treffpunkt: Heimatmuseum/Ernst Feigenwinter-Platz, Reinach. AusANZEIGE

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BUCHHAIN

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AUS DER GEMEINDE

Ökologische Aufwertung Die Überbauung Buch-Hain ist zu riesig. Vier 17,5 m und ein 16 m hohes Gebäude sollen auf diesem heiklen Areal gebaut werden mit insgesamt 43 Luxuswohnungen. Die Autos dieser Bewohner will man in einer mehr als 100 m langen Tiefgarage unterbringen. Dazu braucht es noch Besucherparkplätze, befestigte Wege und

Donnerstag, 4. Februar 2021 Nr. 5

nastik und Pilates, jeweils Mo, Di, Mi, Fr, vormittags und abends. Auskunft erteilt unsere Präsidentin Maja Rieser, Talholzstrasse 14, 4103 Bottmingen, Tel. 061 401 12 62.

Volkstanzkreis Reinach. Wir tanzen jeden Di 19.30– 21.45. Schweizer und internationale Volkstänze, in der Aula Schulhaus Bachmatten. Auskunft: Andrea Weber, 061 711 05 42.

Verkehrszählung auf dem Rebberg zeigt: Belastung ist nicht hoch Die Verkehrsbelastung am westlichen Rebberg ist stabil auf tiefem Niveau und hat in den letzten Jahren nicht zugenommen. Dies zeigt eine Verkehrszählung der Rudolf Keller & Partner Verkehrsingenieure AG vom November 2020 und deren Vergleich mit früheren Messreihen, die die Gemeinde in Auftrag gegeben hat. Auch der Anteil des Durchgangverkehrs dürfte somit in diesem Gebiet weiterhin bei rund einem Drittel liegen. Trotz Fahrverbot (Zubringerdienst gestattet) auf der Therwilerstrasse ist kein spürbares Ausweichen auf die übrigen Strassen am Rebberg festzustellen. Seit der Einführung dieses Fahrverbots hat sich die Verkehrsbelastung dort auf etwa einem Drittel des früheren Niveaus stabilisiert. Anlass für die erneute Verkehrszählung waren Rückmeldungen aus der Bevölkerung an der «Dialogveranstaltung Rebberg» vom November 2019. Der Gemeinderat hat im Rahmen dieses Anlasses diverse Anliegen rund um das Thema Infrastruktur am Rebberg entgegengenommen und nebst der Verkehrszählung verschiedene Arbeiten eingeleitet und fortgeführt.

Sanierung des Sauberwasserkanals im Hinterlindenweg ist abgeschlossen

Der Sauberwasserkanal im Hinterlindenweg ist bereits saniert, im Frühling wird der neue Deckbelag aufgetragen und eine punktuelle Überprüfung des Verbesse-

Die Infrastruktur auf dem Rebberg wird verbessert.

FOTO: GEMEINDE REINACH

Die Aussicht muss gewährleistet sein

rungspotentials bei den schmalen Fusswegen (z.B. Oberwilerwägli und Bluemenrainwägli) vorgenommen. Mit den Kanalarbeiten im Hinterlindenweg wurden auch die beiden Fussgängerquerungen bei den Knoten Brunngasse und Hubackerweg sicherer gestaltet. Die im vergangenen Jahr verstärkten Geschwindigkeitskontrollen am Hinterlindenweg trugen ebenfalls zur Verkehrssicherheit bei.

Betreffend Aussichtsschutz im Bereich des Hollenweges wurden die Grundeigentümerinnen und - eigentümer im Mai 2020 von der Gemeinde schriftlich aufgefordert, innert zwei Jahren ihre Bepflanzung gemäss den zonenrechtlichen Bestimmungen anzupassen. Bei der Umsetzung bietet die Gemeinde Reinach entsprechend Beratung.

Spielplatz könnte Ort der Begegnung werden

Parkraumbewirtschaftung ist denkbar

Als Vorbereitung für den Austausch mit der Quartierbevölkerung wird im 2021 ein Konzept für einen Aufenthaltsort bzw. Spielplatz erarbeitet. Als möglicher Standort dafür wurde die Wiesenfläche auf der Parzelle des Wasserwerks beim Reservoir eruiert. Eine allfällige Umsetzung des Projekts würde voraussichtlich im 2023 stattfinden.

Voraussichtlich Mitte 2021 wird dem Einwohnerrat ein Konzept zur Einführung einer flächendeckenden Parkraumbewirtschaftung im gesamten Gemeindegebiet unterbreitet. Eine solche Parkraumbewirtschaftung kann u.a. eine gerechtere Nutzung von Parkplätzen auf öffentlichem Grund bewirken und den Suchverkehr reduzieren.

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Zunft zu Rebmessern. Postfach 110, 4153 Reinach

1, www.talzunft.ch, Zunftmeister André Sprecher, 061 711 16 10. AGLR Lebendiges Reinach. Treffpunkt Leimgruberhaus, Schulgasse 1, Reinach. Tel. 061 711 98 05, E-Mail info@aglr.ch. Internet www.aglr. ch. Kontaktperson Frau Petra Kaderli, Präsidentin.

Altersverein Reinach und Umgebung. Präsident: Rainer Rohrbach, Schulgasse 7, Reinach, 079 221 58 82. Kassier: Ruedi Schneider, Münchensteinerweg 7a, Reinach, 079 595 88 25. Bus-Ausflüge, Lottomatches, Jass, Sonntags-Brunches… BESJ Jungschar Reinach. Kids ab 6- bis 14-jährig.

Treffpunkt Wiedenweg 7, jeden 2. Samstag um 14.00. Kontaktadresse: Nadine Schäfer, Natel 079 442 33 03. www.jungschireinach.ch

KOMMUNALE ABSTIMMUNG

Wer hat, dem wird gegeben Trotz überwältigender Flut von Ja-Plakaten, vom Luzerner Grundeigentümer grosszügig gesponsert, bleibt unklar, weshalb am 7. März für das Projekt Buch-Hain gestimmt werden soll. Das sogenannte «naturnahe» Baukonzept, welches ausgerechnet von den Grünen Reinach bekämpft und als nicht umweltfreundlich empfunden wird, kann es nicht sein. Fünf massive Baukolosse mit 100 Meter langer Tiefgarage können beim besten Willen nicht naturnah sein. Reinach muss bei einem Nein auch nicht zahlen, wie falsch

behauptet wird. Bei einer Ablehnung kommt das vereinfachte QP-Verfahren zum Zug. Die viel zitierte nicht finanzierbare Auszonung ist kein Thema. Weshalb wird dieses Bauprojekt so auffallend breit von der Reinacher Politprominenz unterstützt? Augenfällig ist die eingeschworene Gemeinschaft von Politik und Behörden mit dem Luzerner Investor – ein einig Volk von Brüdern – Schelm der Böses denkt. Für den Investor geht es um sehr viel Geld. Wer hat, dem wird gegeben. Man kann sich des Eindrucks nicht erwehren,

dass nun endlich die zusätzlichen Steuerzahler des höheren Segments so rasch als möglich hier einziehen sollen, ungeachtet der offensichtlichen Projekt-Mängel. Entgegen den stur vorgetragenen Falschmeldungen und vergeblichen Beschönigungsversuchen seitens der Befürworter verbleiben für Reinachs Bevölkerung kritisch betrachtet keine einleuchtenden Argumente übrig, welche eine Annahme dieses überdimensionierten Bauprojektes rechtfertigen könnten. Deshalb Nein zu BuchHain. Gerda Grieder

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Betreibungs- und Konkursamt Abteilung Liegenschaften VZG Eichenweg 12 Postfach 4410 Liestal T 061 552 46 00 betreibungsamt@bl.ch www.bl.ch/baka-steigerung

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Betreibungsamtliche Grundstückversteigerung

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Am Mittwoch, 10. März 2021 um 14.30 Uhr, wird im Konferenzraum Nr. 004a der Sicherheitsdirektion BL, Amtshausgasse 7, 4410 Liestal, die nachstehende Liegenschaft versteigert:

Am Dienstag, 16. März 2021 um 14.30 Uhr, wird im Konferenzraum Nr. 004a der Sicherheitsdirektion BL, Amtshausgasse 7, 4410 Liestal, die nachstehende Liegenschaft versteigert:

Grundbuch Münchenstein, Liegenschaftsparzelle Nr. 4943, haltend 404 m². Einfamilienhaus mit kostenpflichtigem Benützungsrecht an Autoeinstellhallenplatz. Baujahr 1984.

Grundbuch Reinach, Liegenschaftsparzelle Nr. 4115, haltend 325 m2. Einfamilienhaus mit Garage. Baujahr 1966.

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Donnerstag, 4. Februar 2021 Nr. 5

TODESFÄLLE «Ich sagte zu dem Engel, der an der Pforte stand: Gib mir ein Licht, damit ich sicheren Fusses der Ungewissheit entgehen kann. Und er antwortete: Gehe nur in der Dunkelheit und lege deine Hand in die Hand Gottes. Das ist besser als ein Licht und sicherer als ein bekannter Weg.»

Gerhard Frey, geb. 2. Juni 1932, gest. 31. Januar 2021, von Aarau AG (wohnhaft gewesen Hauptstrasse 22). Wird im engsten Familienkreis verabschiedet. Erich Kögl-Zeier, geb. 9. Oktober 1942, gest. 28. Januar 2021, von Wiedlisbach BE (wohnhaft gewesen Herrenweg 5). Wird im engsten Familienkreis verabschiedet.

Traurig und erfüllt mit vielen schönen und unvergesslichen Erinnerungen nehmen wir Abschied von der lieben Ehefrau, unserer herzensguten Mama und Grossmama, unserer Schwiegermutter, Schwester und Schwägerin

Roswitha Haller-Imhof

20. November 1935 – 25. Januar 2021

Nach einem langen und erfüllten Leben durfte sie friedlich einschlafen. Sie war ein wunderbarer Mensch, der in liebevoller Hingabe und Fürsorge stets für alle geduldig da war. Mit tiefster Dankbarkeit für alles, was sie uns gegeben hat, behalten wir sie fest in unserem Herzen. Möge sie von Licht und Liebe getragen sein Anton Haller Beatrice und Florian Meier-Haller mit Damian und Fiona Roswitha Haller mit Gina Stefan Haller Berthold und Annina Berthold mit Leon und Paula Franz und Adri Imhof-Onderwater Urs Haller Die Beisetzung erfolgt im engsten Familien- und Freundeskreis. Anstelle von Blumen gedenke man bitte mit einer Spende an Schweizerisches Rotes Kreuz, Bern, Postkonto 30-9700-0, IBAN CH97 0900 0000 3000 9700 0. Traueradresse: Anton Haller, Hofgasse 11, 4144 Arlesheim

Arlesheim, im Januar 2021

Aesch

Jacqueline Pisan, geb. Frei, geb. 11. März 1963, gest. 27. Januar 2021, von Aesch BL, Nuglar-St. Pantaleon SO (wohnhaft gewesen Andlauweg 2). Wird im engsten Familienkreis beigesetzt.

«Niemand ist fort, den man liebt, denn Liebe ist ewige Gegenwart.» Stefan Zweig

TODESANZEIGE Nach einem reich erfüllten Leben hat sich der Lebenskreis geschlossen. Unendlich traurig nehmen wir Abschied von unserer Mutter, Schwiegermutter, Grossmutter und Freundin

Ingrid Hedwig Elisabeth Gass geborene Jost 24. März 1930 – 21. Januar 2021

Margrithe Schönenberger-Scheiber, geb. 28. Oktober 1927, gest. 30. Januar 2021, von Bütschwil-Ganterschwil SG, Bütschwil SG (wohnhaft gewesen Seniorenzentrum Aumatt, Aumattstrasse 79, 4153 Reinach). Wird zu einem späteren Zeitpunkt verabschiedet und beigesetzt.

Wir vermissen Dich Andreas und Anita Gass Fabian Gass und Blerina Temaj Lea Gass und Fabian Schnider Michael und Christine Gass Patrick Gass und Sarah Bernhardsgrütter Gabriela und Christian Dubs

Arlesheim Ingrid Hedwig Elisabeth Gass-Jost, geb. 24. März 1930, gest. 21. Januar 2021, von Basel (wohnhaft gewesen Im Lee 30). Trauerfeier im engsten Kreis. Roswitha Katharina Haller-Imhof, geb. 20. November 1935, gest. 25. Januar 2021, von Arlesheim BL, Gontenschwil AG (c/o Stiftung Landruhe, Ermitagestrasse 4, 4144 Arlesheim). Trauerfeier im engsten Familien- und Freundeskreis. Margrit von Krannichfeldt-Honegger, geb. 19. April 1923, gest. 26. Januar 2021, von Bioggio TI (wohnhaft gewesen Ermitagestrasse 4). Trauerfeier im engsten Kreis.

Die Urnenbeisetzung findet aufgrund der Corona-Situation auf dem Friedhof Bromhübel in Arlesheim im engsten Familienkreis statt. Es werden keine Leidzirkulare versandt. Bei Spenden gedenke man der «Unterstützungskasse» der reformierten Kirchgemeinde Arlesheim CH53 0076 9020 3400 0230 9, Postkonto 40-44-0, BLKB 4410 Liestal, Vermerk: «Ingrid Gass». Traueradressen: Andreas Gass, Leubergstrasse 12, 8615 Wermatswil Michael Gass, Alte Langackerstrasse 77, 8704 Herrliberg

Dornach Anna Cäzilia Ettlin-Panzeri, geb. 9. April 1931, gest. 2. Februar 2021, von Kerns OW (wohnhaft gewesen APH Wollmatt, Wollmattweg 10, 4143 Dornach). Die Trauerfeier und die Urnenbeisetzung finden im engsten Familienkreis statt. Arno Michel Mehlin, geb. 11. Juli 1938, gest. 27. Januar 2021, französischer Staatsangehöriger. Die Urnenbeisetzung findet zu einem späteren Zeitpunkt auf dem Friedhof Dornach statt.

«Der Sinn des Lebens besteht nicht darin ein erfolgreicher Mensch zu sein, sondern ein wertvoller». Albert Einstein

Jacqueline Pisan-Frei 11. Mä rz 1963 – 27. Januar 2021

Gempen Gérard Greven-Mast, geb. 18. Dezember 1933, gest. 24. Januar 2021, von Frankreich (wohnhaft gewesen Liestalerstrasse 10). In stillem Gedenken.

Unser geliebtes Mami, meine Tochter, meine Schwester, unsere Freundin hat sich auf ihre letzte Reise begeben.

Münchenstein

Sie hat mit grossem Mut und Tapferkeit gegen ihre schwere Krankheit gekä mpft und am 27. Januar ihre Augen fü r immer geschlossen. Wir sind sehr traurig.

Radivoje Levic, geb. 19. April 1956, gest. 30. Januar 2021, von Serbien (wohnhaft gewesen Binningerstrasse 15). Beisetzung im Ausland.

Ihr Leben war die Familie. Wir vermissen ihre Liebe und ihre Herzlichkeit, mit der sie sich um uns und ihre Mitmenschen gekü mmert hat. In tiefer Dankbarkeit fü r alles, was sie uns gegeben hat, behalten wir sie in unseren Herzen und spü ren sie im Himmel ü ber uns wachen.

Reinach Ruth Elsbeth Vögtlin-Dill, geb. 23. Oktober 1927, gest. 29. Januar 2021, von Augst BL (wohnhaft gewesen Stiftung Obesunne, Bromhübelweg 15, 4144 Arlesheim). Urnenbeisetzung im engsten Familienkreis.

In liebevoller Erinnerung Jrène Frei Massimo und Catiana Pisan-Merz Angela Pisan und Thierry Gretler Simone Frei und Paul Hänggi Peter Pisan Roger und Andreas Frei Margrit und Moreno Graziani-Nebel Lucia und Hans Bechtel Verwandte und Freunde Wir nehmen Abschied am Dienstag, 9. Februar 2021, auf dem Friedhof in Aesch. Wegen der Corona-Situation bitten wir um Anmeldung an massimo.pisan@hotmail.com oder 079 304 98 26 Traueradresse: Familie Pisan, Andlauweg 2, 4147 Aesch Jacqueline hat gewü nscht, dass anstelle von Blumenspenden das Hospiz im Park in Arlesheim unterstü tzt werde (Vermerk: Jacqueline Pisan): Konto 40-339568-8, IBAN CH92 0900 0000 4033 9568 8

Selig sind, die Frieden stiften; denn sie werden Gottes Kinder heissen. Matthäus 5:9


AESCH PFEFFINGEN Amtliche Publikationen

AESCH

www.aesch.bl.ch gemeindeverwaltung@aesch.bl.ch

Beschlüsse der Gemeindeversammlung vom 26. Januar 2021

1. Beschlussprotokoll der Gemeindeversammlung vom 23. September 2020 ://: Das Protokoll der Gemeindeversammlung vom 23. September 2020 wird einstimmig genehmigt. 2. Besprechung und Beschlussfassung über das Budget 2021 mit Festlegung der Steuersätze und Gebühren Abstimmung Gegenüberstellung der Anträge «Gemeindekommission» und «FDP» ://: Der Antrag der Gemeindekommission auf ersatzlose Streichung der Budget-Position «7900.5290.19; Planung See Aesch» in der Höhe von CHF 110 000 obsiegt gegenüber dem Antrag der FDP auf Reduktion der Budget-Position «7900.5290.19; Planung See Aesch» auf CHF 60 000 mit 18 zu 8 Stimmen. Abstimmung Gegenüberstellung der Anträge «Gemeindekommission» und «Hauptantrag» ://: Der Antrag der Gemeindekommission auf ersatzlose Streichung der Budget-Position «7900.5290.19; Planung See Aesch» in der Höhe von CHF 110 000 obsiegt gegenüber dem Hauptantrag des Gemeinderats auf keine Streichung der Budget-Position «7900.5290.19; Planung See Aesch» mit 20 zu 8 Stimmen. Schlussabstimmung ://: Das Budget 2021 – nach ersatzloser Streichung der Budget-Position «7900.5290.19; Planung See Aesch» in der Höhe von CHF 110 000 – mit einem Aufwandüberschuss in der Höhe von CHF 1 618 087 und Nettoinvestitionen in der Höhe von CHF 5 238 500 sowie die Steuersätze und Gebühren werden einstimmig genehmigt. Gemeindeversammlung Aesch

Baupublikation

Baugesuch Nr.: 0248/2021 Parzelle(n) Nr.: 1058 – Projekt: 4 Dachflächenfenster / Sitzplatzüberdachung, Rebgasse 7, 4147 Aesch – GesuchstellerIn: Böhringer Regina, Rebgasse 7, 4147 Aesch – ProjektverfasserIn: Architekturbüro Picker, Laigweg 19, 4463 Buus Baugesuch Nr.: 0256/2021 Parzelle(n) Nr.: 3102 – Projekt: Umgebungsgestaltung / Zaun, Therwilerstrasse 3-7, 4147 Aesch – GesuchstellerIn: GSR Wieland Stiftung, Therwilerstrasse 3-7, 4147 Aesch – ProjektverfasserIn: Bitterli Architekten AG, Malsmattenweg 1, 4144 Arlesheim

Donnerstag, 4. Februar 2021 Nr. 5

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«Wir sind parat»

Baugesuch Nr.: 0285/2021 Parzelle(n) Nr.: 5756 – Projekt: Schwimmteich / Umgebungsgestaltung, Kilchhofweg 5, 4147 Aesch – GesuchstellerIn: Schuhmacher Fankhauser Ariane u. Fankhauser Werner, Kilchhofweg 5, 4147 Aesch – ProjektverfasserIn: Neuschwander AG, Rieder Lukas, Industriestrasse 25, 4227 Büsserach Planauflage: Gemeindeverwaltung Aesch BL, Bauabteilung, Hauptstr. 29, 4147 Aesch Auflagefrist: 15. Februar 2021 Einsprachen sind 4-fach an das Bauinspektorat Basel-Landschaft, Rheinstrasse 29, 4410 Liestal zu richten.

Neue Gastgeber im Aescher Gartenbad-Restaurant Der Gemeinderat freut sich, zum Auftakt des Jubiläumsjahres zum 50. GartenbadGeburtstag zwei neue Gastgeber im Gartenbad Aesch begrüssen zu dürfen. Urs David und Sabina Eicher Bieri haben die Pacht am 1. Februar 2021 übernommen. Nach der GartenbadEröffnung am Samstag, 8. Mai 2021 – sofern Wetter und Corona dies zulassen – werden die Angebote von Restaurant und Kiosk durch einen Foodtruck ergänzt. Dieser wird ebenfalls von Urs David mit einer eigenen Crew betrieben werden und eng mit dem Gartenbad-Team zusammenarbeiten. Der Foodtruck bietet jeweils am Wochenende frisch zubereitete Pizza, Piadina und Schnitzelbrote. Das Restaurant-Angebot wird familienfreundlich und preiswert sein, ausgerichtet auf die Bedürfnisse der Gartenbad-Gäste. Die Speisen werden regional eingekauft und – mit wenigen Ausnahmen – frisch zubereitet. Die neuen Gartenbad-Pächter sind seit vielen Jahren in Aesch verwurzelt – privat, aber auch durch verschiedene Vereins- und Gastro-Tätigkeiten. Urs David, Experte in Rechnungslegung und Controlling, wird sich um die Administration kümmern; Sabina Bieri Eicher wird als Gastgeberin das neue Gesicht des Gartenbad-Restaurants sein.

(Fortsetzung auf Seite 12)

Voller Tatendrang ins Jubiläumsjahr: die neuen Gastgeber Sabina Eicher und Urs David.

Sabina Eicher und Urs David sind die neuen Pächter des Gartenbads. Ihre Vision: Ein Foodtruck, Outdoordiscos und Nachtschwimmen. Axel Mannigel Dass ein Schwimmbad mit Wasser zu tun hat, ist klar. Aber auch ohne ins Becken zu springen, war es beim Gesprächs- und Fototermin am Montag aufgrund der aktuellen Wetterlage recht feucht. Wie wohltuend war da der Blick voraus in den kommenden Sommer mit blauem Himmel, Wärme und viel Sonne, doch ohne Coronavirus. Ob sich Letzterer bis zum Saisonstart am 8. Mai wird verscheuchen oder weiter eindämmen lassen, bleibt abzuwarten. «Wir sind parat», sagen Sabina Eicher und Urs David unisono. Beide strotzen vor Zuversicht und Tatendrang. Für Eicher ist es ein Traum, der endlich in Erfüllung geht: «Wir sind beide Feuer und Flamme und brennen für dieses Abenteuer.» Während der Foodtruck, der im Szenario der neuen Pächter eine wichtige Rolle spielt, fürs Foto in Position geschoben wird, erzählt Eicher

von ihrer langjährigen gastronomischen Erfahrung. Von der Mitinhaberschaft eines Restaurants auf der venezolanischen Insel Isla de Margarita 1997 über die Teilnahme am «Basler Kochstar» 2010 bis hin zur Tätigkeit als Köchin von diversen Gesellschaften und Anlässen in den letzten Jahren – die neue Gastgeberin Eicher ist mit Herzblut bei der Sache und macht für die kommende Saison einen vielversprechenden Eindruck.

Beitrag an die Gemeinde

Urs David auf der anderen Seite ist Experte in Rechnungslegung und Controlling und wird sich als solcher um den ganzen administrativen Bereich kümmern. «Ich mache gerne solche Projekte», sagt er. Und er fügt lachend hinzu: «Solange ich nicht selbst kochen muss ...» Sowohl David als auch Eicher sind in Aesch verwurzelt und zu Hause. Beide sind für die Evangelisch-Reformierte Kirchgemeinde Aesch-Pfeffingen tätig und auch sonst im Aescher Dorfeben aktiv. «Mit unserem Engagement wollen wir unseren Beitrag zur Erhöhung der Attraktivität der Gemeinde Aesch leisten», meint Eicher und blickt über das schöne Gelände des Gartenbads. David nickt zustimmend: «Wir machen dieses Projekt aus Leidenschaft.» Die Wirtin und der Controller zählen seit langem zu den

FOTO: AXEL MANNIGEL

Stammgästen des Gartenbads und freuen sich sehr, im 50. Jubiläumsjahr desselben von der Wiese und aus dem Becken auf die gastgebende Seite zu wechseln.

Innovativ und familienfreundlich

«Die Gemeinde Aesch hat sich entschieden, die Pacht im Hinblick auf die Jubiläumsaktivitäten neu auszuschreiben, damit auch neue Angebote und Konzepte für den Gastrobereich eingereicht werden können», so die Aescher Gemeindepräsidentin Eveline Sprecher auf Anfrage. Zu den Innovationen von Eicher und David gehört definitiv der Foodtruck, den David bereits seit einiger Zeit erfolgreich betreibt. Er soll das klassische Restaurantangebot wochenendweise mit frisch zubereiteten Pizzen, Piadine und Schnitzelbroten ergänzen. David und Eicher wollen ein familienfreundliches Erlebnis bieten, faire Preise und regionale Produkte inklusive. Neben dem Restaurantbetrieb sind Tanzmusik, Freiluftkino, Familienabende, Nachtschwimmen sowie ein Raclette- und Fonduezelt, letzteres ausserhalb der Badesaison, Möglichkeiten für weitere Events. Dazu könnten Geschäftsessen und Morgenkaffee für ältere Personen kommen. Die Ideen und die Energie sind da, jetzt müssen nur noch das Wetter und die Viren mitspielen.

DIE POLIZEI MELDET

In Not geratenes Ehepaar gerettet WOB. Am Samstagmittag, 30. Januar, kurz nach 13 Uhr, konnte ein Ehepaar durch Rettungskräfte aus dem sehr steilen und unwegsamen Gelände unterhalb der Ruine Pfeffingen gerettet werden. Der entsprechende Notruf ging um 11.17 Uhr bei der Einsatzleitzentrale der Polizei ein. Die alarmierten Einsatz- und Rettungskräfte konnten die in Not geratenen Personen, ein Ehepaar 38, bzw. 35 Jahre alt, unterhalb der Ruine Pfeffingen lokalisieren. Da der fragliche Geländebereich felsig, sehr steil und der Boden durch den vielen Regen glitschig ist, gestaltete sich die Rettung aufwendig und zeitintensiv. Schlussendlich konnten die beiden Personen unverletzt auf sicheren Boden geführt werden. Abklärungen der Polizei ergaben, dass das Ehepaar von Aesch kommend auf einem Wanderweg nach Pfeffingen marschieren wollte. Da die Strasse auf halbem Wege wegen Holzschlags gesperrt war, zogen sie eine Handy-App zu Rate und bogen in einen vermeintlichen Fussweg ein. Dieser wurde jedoch zusehends unwegsamer und schlussendlich blieb das Ehepaar auf einem Felsenband stecken. Da sie nicht

Notruf: Die Rettung unterhalb der Ruine Pfeffingen gestaltete sich sehr aufwendig und zeitintensiv. FOTO: ZVG mehr weiter vorankamen und sich auch nicht mehr getrauten, auf dem gekommenen Weg zurückzugehen, alarmierten sie die Polizei. Vor Ort im Einsatz

standen die Verbundsfeuerwehr Klus, die Höhenretter der Berufsfeuerwehr Basel sowie die Polizei Basel-Landschaft.


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AESCH PFEFFINGEN

Donnerstag, 4. Februar 2021 Nr. 5

Amtliche Publikationen

AESCH

www.aesch.bl.ch gemeindeverwaltung@aesch.bl.ch (Fortsetzung von Seite 11)

Künftig sollen im Gartenbad auch Anlässe ausserhalb der Betriebszeiten durchgeführt werden. Insbesondere natürlich im Jubiläumsjahr zum 50. Gartenbad-Geburtstag. Auch eine gastronomische Nutzung ausserhalb der Badesaison ist in Planung. Der Gemeinderat wünscht den neuen Gartenbad-Pächtern einen guten Start und freut sich schon jetzt auf eine Badesaison voller attraktiver Angebote. Gemeinderat Aesch

Häckseldienst am Dienstag, 9. Februar 2021

(Anmeldung telefonisch oder per Internet) Am Dienstag, 9. Februar 2021, haben die Einwohnerinnen und Einwohner die Gelegenheit, ihren Baum- und Sträucherschnitt vor Ihrer Liegenschaft zum Häckseln bereitzustellen (Äste bis Ø 15 cm und verholzte Gartenpflanzen und Stauden). Ausgenommen sind Wurzeln, Heckenabschnitt, loses Laub und Kleinmaterial, weil dadurch die Maschine beschädigt würde. Bitte beachten: Häckseln bis zu 15 Minuten ist gratis. Für grössere Mengen verrechnen wir einen Unkostenbeitrag. Die auf die 15 GratisMinuten folgende erste Viertelstunde kostet 30 Franken. Danach werden pro weitere Viertelstunde je 50 Franken verrechnet. Die Gemeinde stellt nach erfolgter Leistung Rechnung. Das Material kann in einem Behälter oder sauber gehäuft am Trottoirrand vor der Liegenschaft deponiert werden. Das Häckselmaterial wird nicht mitgenommen. Bei vielen Anmeldungen kann es vorkommen, dass gewisse Liegenschaften erst am Mittwoch bedient werden. Anmeldung: Um die Häckseltour besser organisieren zu können, ist eine Anmeldung bis Montag, 8. Februar 2021, 12.00 Uhr erforderlich. Telefon an Gemeindeverwaltung Aesch, Bauabteilung, Tel. 061 756 77 50, oder per Internet: www.aesch.bl.ch >> Online-Schalter >> Häckseldienst. Bauabteilung Aesch

Vakante Stelle: Leiter/in Mittagstisch 40–50%

Die Gemeinde Aesch sucht per 1. April 2021 oder nach Vereinbarung eine selbständige, flexible Persönlichkeit als Leiter/in Mittagstisch 40–50%. Das entsprechende Stelleninserat finden Sie unter www.aesch.bl.ch >> Verwaltung >> Stellen. Gemeinderat Aesch

Vakante Stelle: Kinderbetreuer/in Mittagstisch im Stundenlohn Die Gemeinde Aesch sucht ab sofort oder nach Vereinbarung eine offene, flexible Persönlichkeit als Kinderbetreuer/in Mittagstisch im Stundenlohn. Das entsprechende Stelleninserat finden Sie unter www.aesch.bl.ch >> Verwaltung >> Stellen. Gemeinderat Aesch

Energiestadt – Info 01/21

Förderbeiträge der Energiestadt Aesch 2021 Im Rahmen ihrer Energiepolitik unterstützt die Gemeinde Aesch seit Jahren den Neubau von Solar- und Fotovoltaik-Anlagen finanziell. Neu wird auch die Sanierung fossil betriebener Heizungen gefördert. Förderbeiträge für den Heizungsersatz werden ausgezahlt, wenn mit Öl oder Gas betriebene Heizungen durch Anlagen mit erneuerbaren Energieträgern (Holz, Pellets, Wärmepumpe etc.) ersetzt werden. Die Förderbedingungen bei den Solar- und Fotovoltaik-Anlagen bleiben gleich wie bisher. Der Gemeinderat stellt im laufenden Jahr gesamthaft CHF 15000 als Fördermittel zur Verfügung. Weitere Informationen zu den aktuellen Förderbeiträgen sind auf der Gemeinde-Website zu finden unter: www.aesch.bl.ch >> Raumplanung & Umwelt >> Förderbeiträge >> Solaranlagen bzw. >> Heizungssanierungen. Bauabteilung Aesch

Birsstadt TV: Sm’Aesch-Pfeffingen mit neuer Co-Präsidentin In der neuen «Birsstadt TV»-Folge dreht sich alles um Sm’Aesch-Pfeffingen. Die NLA-Volleyballerinnen reihen aktuell Erfolg an Erfolg und stehen bereits als Siegerinnen der Playoff-Qualifikationsrunde fest. Und an der Clubspitze wirkt seit Kurzem die Co-Präsidentin Laura Tschopp. Grund genug, dem NLA-Team wieder einmal den Puls zu fühlen. Die aktuelle Birsstadt TV-Sendung sowie sämtliche bisherigen Folgen sind online verfügbar unter: www.aesch.bl.ch >> Aktuelles. Daneben wird die Folge auf dem Infokanal der interGGA ausgestrahlt. Gemeinderat Aesch

Goldene Hochzeit

LESERBRIEF

Der Zweck heiligt die Mittel Der Bundesrat nimmt dafür bewusst die Bildung von grossen Ansammlungen von Leuten in Kauf, der Landrat ist unwillig (temporär) über alternative Formen nachzudenken (z.B. Urnenabstimmung), als Folge lädt der Gemeinderat zur (Budget-)Gemeindeversammlung ein. Mit weniger als 30 Teilnehmern (3+ Promille aller Stimmberechtigten!) lässt sich der Gemeinderat ein Budget von 45 Millionen Franken absegnen. Zwei Kleinvereine mit Präsenz hätten mit dem Antrag für eine massive Steuersenkung den Gemeinderat gezwungen das Budget zurückzuziehen. Das alleine ist ein verantwortungsloser Umgang mit dem Instrument der Gemeindeversammlung, auf dem Buckel der Stimmbürger. De facto wurden viele Stimmberechtigte ausgeschlossen. Privat muss ich mich über Monate fernhalten von Freunden und Bekannten, selbst im eigenen Haus. Ich darf als mündiger Bürger in kein Restaurant gehen, kein Museum besuchen. Aber über ein Budget, dass noch zwei Monate Zeit hat abgesegnet zu werden, muss jetzt und auf diese Art und Weise bestimmt werden. Bei solchen Pseudoveranstaltungen bleibt das, was als Nebeneffekt zelebriert wird, die direkte Demokratie, gänzlich auf der Strecke, aber der Zweck heiligt halt die Mittel. De jure hat der Gemeinderat ein bewilligtes Budget erhalten. Als mündiger Bürger komme ich mir auf allen Ebenen verschaukelt vor. Niklaus Wasem

GOTTESDIENSTE Katholische Gottesdienste in Aesch www.rkk-angenstein.ch Samstag, 6. Februar 18.00 Eucharistiefeier mit Blasiussegen, Kerzenweihe und Brot Segnung Sonntag, 7. Februar 10.15 Eucharistiefeier mit Blasiussegen, Kerzenweihe und Brot Segnung Dienstag, 9. Februar 18.00 Schülergottesdienst Mittwoch, 10. Februar 9.15 Gemeinschaftsgottesdienst der Frauen

Am 29. Januar durfte das Ehepaar MohlerBloch Erhard und Monika das Fest der goldenen Hochzeit feiern. Der Gemeinderat gratuliert dem Jubelpaar ganz herzlich und wünscht ihm für die kommenden Jahre alles Gute, vor allem gute Gesundheit und weiterhin eine schöne Zweisamkeit. Gemeinderat Aesch

Donnerstag, 11. Februar 16.30 Rosenkranzgebet

95. Geburtstag

Dienstag, 9. Februar 16.15 Rosenkranzgebet 18.00 Schülergottesdienst in Aesch

Am 2. Februar durfte Herr Häring-Beuret Hermann seinen 95. Geburtstag feiern. Der Gemeinderat gratuliert dem Jubilar ganz herzlich und wünscht ihm für die kommenden Jahre Gesundheit, Glück und viel Freude. Gemeinderat Aesch

90. Geburtstag

Am heutigen 4. Februar darf Frau MenthaScharbach Lieselotte ihren 90. Geburtstag feiern. Der Gemeinderat gratuliert der Jubilarin ganz herzlich und wünscht ihr für die kommenden Jahre Gesundheit, Glück und viel Freude. Gemeinderat Aesch

90. Geburtstag

Am 31. Januar durfte Frau Sprecher-Belloni Diletta ihren 90. Geburtstag feiern. Der Gemeinderat gratuliert der Jubilarin ganz herzlich und wünscht ihr für die kommenden Jahre Gesundheit, Glück und viel Freude. Gemeinderat Aesch

Katholische Gottesdienste in Pfeffingen www.rkk-angenstein.ch Samstag, 6. Januar Kein Vorabendgottesdienst Sonntag, 7. Januar 11.30 Eucharistiefeier mit Blasiussegen, Kerzenweihe und Brot Segnung

Freitag, 12. Februar 9.15 Wortgottesdienst mit Kommunion

Evangelisch-reformierte Gottesdienste in Aesch-Pfeffingen www.erkap.ch Sonntag, 7. Februar 10.00 Gottesdienst. Ref. Kirche Aesch. Pfarrer Ingo Koch. Kollekte: Sophie Blocher Haus Amtswoche: 6. bis 12. Februar Pfarrer Ingo Koch, 061 751 17 00

Freie Evangelische Gemeinde Aesch Industriestrasse 45, Tel. 061 599 71 32 www.fegaesch.ch Sonntag, 7. Februar 9.00 Gebet 9.30 Gottesdienst mit Predigt von Felix Dürrenberger «Daniel allein in der Gefangenschaft» Sonntagsschule und Kinderbetreuung nach Bedarf Mittwoch, 10. Februar 19.30 Gebets- und Bibelabend

Christliches Begegnungszentrum CBZ Nordring 2 (Landigebäude, 3. Stock) www.cbz.ch, Tel. 061 530 03 60 Gottesdienst vor Ort wieder möglich. Laut den Schutzmassnahmen des BAG ist Anmeldung zwingend. Ab sofort gilt während des Gottesdienstes Maskenpflicht. Weitere Info über www.cbz.ch

Amtliche Publikationen www.pfeffingen.ch gemeindeverwaltung@pfeffingen.bl.ch

Einladung Gemeindeversammlung Gerne erinnern wir Sie daran, dass am nächsten Dienstag, 9. Februar 2021, um 20.00 Uhr in der Mehrzweckhalle die «coronabedingt» verschobene «Budget-Gemeindeversammlung» stattfindet. Die Traktanden entnehmen Sie bitte der per Post in alle Haushalte verteilten Einladung oder unserer Homepage www.pfeffingen.ch Bitte beachten Sie die in der Einladung ausführlich beschriebenen Schutzvorkehrungen COVID-19. Zudem erleichtern Sie uns die Organisation des Anlasses, wenn Sie sich vorgängig anmelden: – telefonisch unter 061 756 81 22 oder – per E-Mail an gemeinde@pfeffingen.bl.ch Wir laden Sie herzlich ein, an der Gemeindeversammlung teilzunehmen. Gemeinderat Pfeffingen

Nachruf alt Gemeinderat Niklaus Baumann, sel. Am 21. Januar 2020 verstarb kurz nach seinem 85. Geburtstag Niklaus «Niggi» Baumann-Truedsson. Er wirkte von 1980 bis 1988 im Gemeinderat Pfeffingen und war von 1980 bis 2006 Präsident der Baukommission Pfeffingen. In diesem langen Zeitraum prägte er massgeblich die raumplanerische Entwicklung der Gemeinde mit. Nebst zweier Zonenplanrevisionen, waren der etappierte Ausbau der Gemeindeinfrastruktur (Neubau Gemeindeverwaltung, Werkhof und Zivilschutzanlage, sowie Erweiterung Mehrzweckgebäude mit Kindergarten) wichtige und sehr herausfordernde Aufgaben. Der Gemeinderat würdigt das langjährige engagierte Wirken von Niggi Baumann in und für die Gemeinde und wird ihn dankbar in bester Erinnerung behalten. Der Trauerfamilie entbietet er seine herzliche Anteilnahme. Gemeinderat Pfeffingen

Neubau Fusswegverbindung «Byfangweg–Hauptstrasse» Im Auftrag der Einwohnergemeinde Pfeffingen wird seit dem 1. Februar 2021 die im Strassennetzplan vorgesehene Fusswegverbindung zwischen Byfangweg und Hauptstrasse realisiert. Die Stimmbürgerinnen und Stimmbürger der Gemeinde Pfeffingen genehmigten hierfür an der Einwohnergemeindeversammlung vom 5. Dezember 2019 einen BruttoInvestitionskredit von CHF 199 000. Die Bauarbeiten umfassen den Neubau eines Treppenwegs mit Rampe und Handlauf, neue Werkleitungen sowie eine neue Beleuchtung. Die Beleuchtung des Treppenwegs wird in den Handlauf integriert. Die Bauarbeiten dauern voraussichtlich bis Mitte April 2021. Aufgrund der eingeholten Offerten hat der Gemeinderat die Baumeisterarbeiten an die Firma Rofra Bau AG, Aesch, vergeben. Die Bauleitung erfolgt durch die Sutter Ingenieurund Planungsbüro AG, Reinach. Während der Bauzeit wird der Byfangweg zwischen der Verzweigung Helgenmattweg und der Liegenschaft «Byfangweg 7» gesperrt. Dieser Strassenbereich wird für das

Entsorgungskalender Pfeffingen

Die nächste Entsorgung von Kehricht / Kleinsperrgut brennbar Garten- und Küchenabfälle Papier-/Kartonsammlung Grobsperrgut brennbar / Sperrgut unbrennbar Häckseldienst (Anmeldung bis vorherigen Freitag, 12.00 Uhr, erforderlich) Metall

Baupublikation

Kleinbaugesuch Nr. 02/2021 Gesuchsteller/in: Wenziker Christoph und Michaela, Eichenweg 8a, 4148 Pfeffingen – Projekt: Fassadensanierung, Parz. 8, Hauptstrasse 40, Pfeffingen – Projektverfasser/in: Wenziker Christoph und Michaela, Eichenweg 8a, 4148 Pfeffingen Auflagefrist: 15. Februar 2021 Einsprachen gegen Kleinbaugesuche, mit denen geltend gemacht wird, dass öffentlichrechtliche Vorschriften nicht eingehalten werden, sind schriftlich unter Nennung der Kleinbaugesuchs-Nummer während der Auflagefrist von zehn Tagen (Poststempel) einzureichen an: Gemeinderat Pfeffingen, Hauptstrasse 63, 4148 Pfeffingen. Rechtzeitig erhobene, aber unbegründete Einsprachen sind innert zehn Tagen nach Ablauf der Auflagefrist zu begründen. Die gesetzlichen Fristen gemäss § 127 Abs. 4 Raumplanungs- und Baugesetz (RBG) vom 8. Januar 1998, in Kraft seit 1. Januar 1999, sind abschliessend und können nicht erstreckt werden. Die Baubewilligungsbehörde tritt demnach auf Einsprachen nicht ein, wenn a. sie nicht innert Frist erhoben oder b. nicht innert Frist begründet wurden. Bei offensichtlich unzulässigen oder offensichtlich unbegründeten Einsprachen kann die Baubewilligungsbehörde gemäss § 127 Abs. 2 Raumplanungsund Baugesetz (RBG) Verfahrenskosten bis CHF 3000.– erheben. Die Pläne liegen auf der Gemeindeverwaltung Pfeffingen, Bauabteilung, Hauptstrasse 63, zur Einsicht während den ordentlichen Schalterstunden (Montag bis Freitag von 10.00 bis 11.30 und 15.00 bis 17.00 Uhr, Mittwoch bis 18.30 Uhr) auf. Gemeindeverwaltung Pfeffingen

Bürgergemeinde Pfeffingen

Digitale Holzgant 2021 vom 30. Januar bis 7. Februar 2021 Leider dürfen wir aufgrund der Verordnung des Bundesrates unsere beliebte Holzgant nicht wie gewohnt im Wald durchführen. Der Bürgerrat hat beschlossen, Ihnen als Alternative eine digitale Holzgant anzubieten. Sie bestellen Ihr Holz elektronisch auf unserer Homepage www.bgpfeffingen.ch, per E-Mail info@bgpfeffingen.ch oder telefonisch (061 751 67 06, Cornelia Meyer) und erhalten Ihr Brennholz ab Mai 2021 zersägt nach Hause geliefert durch Josef Meyer, Schlosshof. Die Stere werden ab nächster Woche nummeriert bereitstehen und können bei der Waldhütte besichtigt werden. Bürgerrat Pfeffingen

findet statt am Dienstag, 9. Februar 2021 Mittwoch, 17. Februar 2021 Mittwoch, 24. Februar 2021 Mittwoch, 10. März 2021 Montag, 22. März 2021 Mittwoch, 5. Mai 2021

VEREINSNACHRICHTEN AESCH/PFEFFINGEN

Sonntag, 7. Februar 10.00 Predigt: Martin Hoppe-Boeken

Dienstag um 20.00 im Gemeindesaal. Kontakt: Casimir Schmeder, Langbodenweg 9, 4148 Pfeffingen, 061 751 74 17. Neue Sänger sind jederzeit herzlich willkommen!

Donnerstag, 11. Februar 6.00 bis 7.00 Frühgebet

Deponieren der Baustelleninstallation und für den Materialumschlag benötigt. Die Zu- und Wegfahrt für Bewohner/innen des Helgenmattwegs und Byfangwegs (exkl. Byfangweg 7) wird via Helgenmattweg sichergestellt. Eine entsprechende Umleitung wird signalisiert. Der Gemeinderat hofft, dass die Bauarbeiten ohne Komplikationen verlaufen werden. Er bittet die betroffenen Einwohnerinnen und Einwohner um Verständnis für die bevorstehenden Bauarbeiten. Gemeinderat Pfeffingen

UMWELT-INFO

Der Gottesdienst wird per livestream übertragen.

Parallel Kindergottesdienst

PFEFFINGEN

Männerchor Pfeffingen. Gesangsstunde jeweils

Männerriege Aesch. Jeden Montag ab 19.00 in MZH

Löhrenacker, 19.00–20.00 Faustball, 20.00– 21.00 Fitness, 21.00–21.45 Spiele. Auskunft: Ruedi Rietmann, 077 505 31 34.

MSA Modelleisenbahn Sekundarschule Aesch. Bau-

abend: Jeden Dienstag 19.00–21.00, Werkstatt Schützenmattschulhaus TraktC (ausser Schulferien). Auskunft: Marcel Häring, 4147 Aesch, Tel. 061 751 52 69.


MÜNCHENSTEIN Amtliche Publikationen

MÜNCHENSTEIN

www.muenchenstein.ch gemeindeverwaltung@muenchenstein.ch

Baupublikationen

Nr. 2021-0252 Gesuchsteller: Fabien Jaccoud, Höhenweg 34, 4142 Münchenstein – Projekt: Schwimmbad, Parzelle: 4973, Höhenweg 34, 4142 Münchenstein – Projektverfasser: Fabien Jaccoud, Höhenweg 34, 4142 Münchenstein Nr. 2021-0258 Gesuchsteller: McDonald‘s Suisse Development Sàrl, Centre McDonald‘s, Case Postale, 1023 Crissier – Projekt: Restaurant / Container, Parzelle: 4619, Bruderholzstrasse 41, 4142 Münchenstein – Projektverfasser: Frey Architekten AG, Haldenstrasse 22, 4600 Olten Nr. 2021-0269 Gesuchsteller: Zbigniew Sacharuk, Ruchfeldstrasse 1, 4142 Münchenstein – Projekt: An- und Ausbau Wohn- und Gewerbegebäude, Parzelle: 2277, Ruchfeldstrasse 1d, 4142 Münchenstein – Projektverfasser: Zbigniew Sacharuk, Ruchfeldstrasse 1, 4142 Münchenstein Nr. 2021-0297 Gesuchsteller: Isabelle und Christian Weber, Rauracherstrasse 4, 4142 Münchenstein – Projekt: Gartenschopf, Parzelle: 3522, Rauracherstrasse 4, 4142 Münchenstein – Projektverfasser: Isabelle und Christian Weber, Rauracherstrasse 4, 4142 Münchenstein Auflagefrist: 15. Februar 2021 Einsprachen sind 4-fach an das Bauinspektorat Basel-Landschaft, Rheinstrasse 29, 4410 Liestal zu richten.

Personelles: Herzlich willkommen! Per 1. Februar 2021 hat Didier Doggé seine Arbeit als Sachbearbeiter Baugesuchsprüfung für die Bauverwaltung der Gemeinde Münchenstein aufgenommen. Der gelernte Tiefbauzeichner mit Berufsmatur hat erfolgreich den Diplomstudiengang Bauingenieur FH sowie weitere Weiterbildungen in den Bereichen Raumplanung und Projektmanagment absolviert. Nach verschiedenen Tätigkeiten in der Privatwirtschaft war Didier Doggé über zehn Jahre lang für eine grosse Agglomerationsgemeinde in verschiedenen Funktionen, zuletzt als Gruppenleiter Bewilligungen und Projektleiter Quartierplanungen, tätig. Der Gemeinderat und die Mitarbeitenden der Gemeindeverwaltung wünschen Didier

Doggé viel Erfolg bei der Ausübung seiner Tätigkeit und freuen sich auf eine gute Zusammenarbeit.

Ersatzwahl Musikschulrat: Vorschläge einreichen bis 19. Februar Mit Schreiben vom 24. November 2020 hat Frau Susanne Suter ihren Rücktritt aus dem Musikschulrat per 31. Dezember 2020 mitgeteilt. Dementsprechend besteht im Gremium zurzeit eine Vakanz für die laufende Amtsperiode vom 1. August 2020 bis zum 31. Juli 2024. Im Rahmen der nächsten gemeinsamen Sitzung vom 8. März 2021 wird der Gemeinderat und die Gemeindekommission eine Nachfolgerin respektive einen Nachfolger für Susanne Suter wählen. In diesem Zusammenhang wird darum gebeten, Wahlvorschläge bis spätestens Freitag, 19. Februar 2021, per E-Mail an kommunikation@muenchenstein.ch einzureichen. Der Gemeinderat

Corona-Hotline des kantonsärztlichen Dienstes: 061 552 25 25 Wie der Kantonale Krisenstab mitteilt, ist seit Kurzem unter der Nummer 061 552 25 25 die Corona-Hotline des kantonsärztlichen Dienstes in Betrieb. Die Hotline beantwortet Fragen zu Isolation, Quarantäne, Reisequarantäne und weitere artverwandte Anliegen. Die Gemeindeverwaltung

Friedhof: Bepflanzung Sommerflor vor und nach Pfingsten Für gewöhnlich schliesst die Friedhofsgärtnerei die Bepflanzung der Gräber mit Sommerflor vor Pfingsten ab. Da im laufenden Jahr 2021 die Termine der sogenannten „Eisheiligen“ erst kurz vor Pfingsten enden, werden die Arbeiten der Sommerflorbepflanzung zwar vor dem Pfingstwochenende vom 22. bis 24. Mai 2021 aufgenommen, können allerdings erst im Anschluss abgeschlossen werden. Mit dieser Massnahme soll verhindert werden, dass allfälliger Frost den nicht winterharten Sommerflor angreifen kann. Betroffen sind jene Gräber, die aufgrund eines Pflegevertrages von der Gemeinde bepflanzt und gepflegt werden. Die Bauverwaltung

Donnerstag, 4. Februar 2021 Nr. 5

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Tür auf: Ein Stück Lebensqualität dank dem Fahrdienst Der Münchensteiner Fahrdienst ermöglicht Senioren eine günstige Transportgelegenheit im Alltag. Gerade während Corona steht aber auch der soziale Austausch zwischen Gast und Fahrer im Vordergrund. Benedikt Kaiser «Wir transportieren hauptsächlich Alleinstehende und sind für sie oft der einzige soziale Kontakt in längerer Zeit», sagt Willy Toggenburger, Gründer, Präsident und Fahrer des Münchensteiner Fahrdienstes. Für die Gäste des Fahrdienstes könne dies genauso wichtig sein wie der Transport an sich. Auch für Fahrerinnen und Fahrer könne eine Fahrt eine willkommene Chance für ein kleines Gespräch sein, sagt Toggenburger. «Schlussendlich profitieren immer beide Seiten», ist er überzeugt. Damit auch während der Pandemie gefahren und geschwatzt werden kann, hat der Fahrdienst einige Anpassungen vornehmen müssen. So werden momentan nur Einzelpersonen transportiert, die zusätzlich nicht neben der Fahrerin oder dem Fahrer Platz nehmen dürfen. Selbstverständlich müssen sowohl Fahrerin oder Fahrer als auch Gast einen Mundschutz tragen. Des Weiteren empfiehlt Toggenburger seinen Fahrerinnen und Fahrern, die Fenster während der Fahrt nach Möglichkeit geöffnet zu halten. Trotz dieser Massnahmen gebe es im Moment logischerweise eine kleinere Nachfrage, sagt Toggenburger. «2020 machten wir 1728 Fahrten, was doch eine bedeutend geringere Zahl ist als in den Jahren zuvor.»

Eine Fahrt für fünf Franken

Genutzt werden darf der Münchensteiner Fahrdienst von in Münchenstein wohnhaften Senioren und Seniorinnen ab 60 Jahren. Interessierte treten dem Verein Fahrdienst für Senioren Münchenstein bei und melden sich dann bei Bedarf bei der Vermittlungszentrale, die eine Fahrerin oder einen Fahrer organisiert. Wichtig sei, dass diese Anfrage mindestens 48 Stunden vor der geplanten Fahrt gemacht würde, sagt Toggenburger. Ausser für Rollstuhl- und Möbeltransporte, die aus logistischen Gründen

Sucht noch ehrenamtliche Fahrerinnen und Fahrer: Willy Toggenburger, Gründer, Präsident und selbst Fahrer des Münchensteiner Fahrdienstes. FOTO: BENEDIKT KAISER nicht möglich sind, kann der Fahrdienst für jegliche Art von Transport gebraucht werden, sei es für einen Einkauf, für eine Fahrt zum Arzt oder zur Therapie. Auch Fahrten ausserhalb der Region Basel sind nach Absprache möglich. Zusätzlich zur sozialen Komponente böte der Fahrdienst auch preislich einen Vorteil gegenüber den herkömmlichen Taxis, sagt Toggenburger. «Eine einfache Fahrt von A nach B im Perimeter Münchenstein, zum Beispiel vom Berg runter bis zur Gartenstadt, kostet fünf Franken.»

Fahrerinnen und Fahrer gesucht

Der Verein Fahrdienst für Senioren Münchenstein zählt momentan 309 Mitglieder, wovon 19 die Funktion der Fahrerin oder des Fahrers übernehmen. Toggenburger ist erfreut über diese Zahlen, würde sich aber im Idealfall noch zwei bis drei Fahrerinnen und Fahrer mehr wün-

schen. «Zu Spitzenzeiten kann es vorkommen, dass wir Schwierigkeiten haben, Fahrer zu finden.» Umgekehrt gebe es aber auch Perioden, wo sehr wenig bis gar nichts los sei. Er selbst habe beispielsweise im Januar keine einzige Fahrt gehabt. Als Fahrerin oder Fahrer für den Fahrdienst eignen sich alle über 60-jährigen Seniorinnen und Senioren, die in Münchenstein wohnen und ein Auto besitzen. Während die Arbeit an sich ehrenamtlich ist, werden mit den Einnahmen die Fahrzeugspesen der Fahrerinnen und Fahrer gedeckt. Zusätzlich habe man als Fahrerin oder Fahrer die schöne Gewissheit, die Lebensqualität der älteren Bevölkerung positiv zu beeinflussen. Auch zahlreiche Freundschaften hätten ihren Ursprung in Gesprächen zwischen Fahrerinnen und Fahrern und ihren Fahrgästen, weiss Toggenburger zu berichten.

GOTTESDIENSTE Ref. Kirchgemeinde Münchenstein

9.00 Münchenstein: Eucharistiefeier

www.refk-mstein.ch

15.30 Arlesheim, Landruhe: ref. Gottesdienst

Sonntag, 7. Februar 10.15 Gottesdienst. Dorfkirche. Predigt: Pfarrerin Annina Rast. Kollekte: Ökumenisches Institut Bossey Amtswoche: 6. bis 12. Februar Pfarrerin Annina Rast, 061 411 08 11

Kath. Pfarrei St. Franz Xaver www.rkk-arlesheim-muenchenstein.ch Samstag, 6. Februar 17.00 Arlesheim: Eucharistiefeier Sonntag, 7. Februar 9.45 Münchenstein: Eucharistiefeier 11.15 Arlesheim: Eucharistiefeier, anschl. euch. Anbetung in der Odilienkapelle bis 19.00, Kommen und Gehen jederzeit möglich 17.00 Arlesheim, ref. Kirche: Ökum. Familiengottesdienst Vater Unser Dienstag, 9. Februar 7.30 Arlesheim: Laudes 9.30 Arlesheim: Rosenkranzgebet, anschl. euch. Anbetung in der Odilienkapelle bis 19.00, Kommen und Gehen jederzeit möglich Mittwoch, 10. Februar 7.30 Arlesheim: Laudes

Donnerstag, 11. Februar 7.30 Arlesheim: Laudes 18.00 Münchenstein: Vesper 19.00 Arlesheim: Wortgottesfeier mit Kommunion Freitag, 12. Februar 7.30 Arlesheim: Laudes

Eckstein Birseck Tramstrasse 58, 4142 Münchenstein 061 517 90 85, www.ecksteinbirseck.org Unsere Gottesdienste finden unter Einhaltung verschiedenster Schutzmassnahmen statt. Weitere Infos sind auf unserer Website ersichtlich. Sonntag, 7. Februar 9.30 und 11.15 Der Sonntagmorgen im Eckstein Wir bieten zwei Veranstaltungen mit dem Thema «Fürchte dich nicht» zu verschiedenen Zeiten an. Es findet jeweils unser Kinder- und Jugendprogramm statt. Wir freuen uns darauf, mit Ihnen zusammen einen inspirierenden Morgen zu verbringen.

VEREINSNACHRICHTEN MÜNCHENSTEIN Sie & Er Fitnessturnen in Münchenstein. Montags 19.00–20.00; Turnen mit Musik für jedermann im Schulhaus Lange Heid, Turnhalle Süd. Auskunft: Heinz Heller, Tel. 079 222 84 31.

SP Sozialdemokratische Partei Münchenstein. www.sp-muenchenstein.ch. Co-Präsidium:

Miriam Locher, Schmidholzstrasse 47, Tel. 061 411 16 35, miriam.locher@bluewin.ch und Dieter Rehmann, Drosselstrasse 19, Tel. 061 711 10 15, dieter. rehmann@bluewin.ch

SENIORENR AT

Neues aus dem Corana-Vokabular Die Pandemie speit laufend neue Wortgebilde aus. Hätten wir je gedacht, dass uns «Lockdown» genau so leicht von den Lippen gehen würde wie etwa «Guete Sunntig»? Neu im Angebot des Gemischtwarenladens der Corona-Begriffe ist «Reaktanz.» Was dies zu bedeuten hat? Reaktanz will sagen, dass auf eine schwierige Situation nicht mit Intelligenz, Besonnenheit und gutem Willen reagiert wird, sondern mit Abwehr, Verbitterung und der Tendenz zu depressivem Ver-

halten. Wenn man liest, dass viele junge Menschen zu Reaktanz neigen, muss einem das zu denken geben. Wo haben wir «Alten» die Möglichkeit, den Jungen ein bisschen unter die Arme zu greifen? Tramhaltestelle Gartenstadt: Ein junger Mann, vermutlich ausländischer Herkunft, fragt höflich nach dem Standort der Kantonalbank. Er lässt sich erklären, dass er hier keine Bankfiliale, sondern lediglich einen Bank-Automaten finden kann. Es entwickelt sich ein kurzes Ge-

spräch, man kommt auf die allseits belastende Corona-Situation zu sprechen. Sagt der junge Mensch: «Muss Hoffnung behalten. Diese Zeit geht vorbei, kommt andere, bessere Zeit. Irgendeinmal.» Das Tram fährt ein, kurze Verabschiedung, man wird sich kaum je wiederbegegnen. Zurück bleibt «ein kleines, stilles Leuchten.» Was ein Wortgebilde ist, das der Dichter C.F. Meyer einem seiner Gedichte eingefügt hat. Viele kleine und grosse Lichtblicke wünscht Ihr Seniorenrat

PARTEIEN

EVP-Parolen: Zweimal Ja und dreimal Nein Die EVP Baselland fasste letzte Woche an ihrer online abgehaltenen Parteiversammlung die Abstimmungsparolen für den 7. März. Die ref. Pfarrerin Claudia Laager aus Arlesheim ermutigte in ihrer besinnlichen Einleitung, den Mitmenschen in einer Haltung der Freundlichkeit, Demut und Geduld zu begegnen. Über das E-ID-Gesetz referierte Matthias Stürmer, IT-Dozent und Forscher an der Uni Bern. Nach angeregter Diskussion fassten die Anwesenden eine klare Ja-Parole. EVP-Landrätin Sara Fritz (Birsfelden) stellte die Volksinitiative «Ja zum Verhüllungsverbot» sowie den indirekten Gegenvorschlag vor. Die EVP BL empfiehlt, das Gesetz abzulehnen. Die Ja-Pa-

role beschloss die Versammlung nach Pro und Contra-Vortrag zum Bundesbeschluss über die Genehmigung des umfassenden Wirtschaftspartnerschaftsabkommens zwischen den EFTA-Staaten und Indonesien durch EVP-Gemeinderat Daniel Kaderli (Biel-Benken). Zur kantonalen Initiative «Die gigantische und unerfüllbare Anzahl von 3500 Kompetenzbeschreibungen in den Lehrplänen auf ein vernünftiges Mass reduzieren» fassten die Anwesenden nach der Präsentation durch EVP-Landrätin Andrea Heger (Hölstein) einstimmig die Nein-Parole. Bereits im Dezember hatte der EVP-Kantonalvorstand die Nein-Parole zur Revision des Gesetzes über die Bekämpfung

der Schwarzarbeit (GSA) sowie der Revision des Arbeitsmarktaufsichtsgesetzes (AMAG) gefasst. Nach Erläuterungen durch EVP-Landrat Werner Hotz (Allschwil) wurde diese Haltung in einer Konsultativabstimmung klar bestätigt. Beat Widmer EVP, Mitglied Gemeindekommission Münchenstein


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DORNACH GEMPEN HOCHWALD Amtliche Publikationen

DORNACH

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ERNEUERUNGSWAHLEN 2021: WAHL DES GEMEINDERATES Am 25. April 2021 finden die Wahlen für den Gemeinderat statt. Die Ausschreibung und Publikation des Wahlgangs erfolgte bereits im Wochenblatt vom 14. Januar 2021. Gewählt werden am 25. April 2021 sieben Mitglieder des Gemeinderates. Mit der Annahme des Ressortsystems in der Volksabstimmung vom 10. Januar 2021 wird die Zahl der Gemeinderäte von neun auf sieben reduziert. Dafür übernimmt jedes Mitglied des Gemeinderates einen inhaltlichen Verantwortungsbereich, ein «Ressort». Die Anmeldefrist für Listen und Kandidatinnen/Kandidaten für das Amt als Gemeinderat läuft bis zum 8. März 2021, 17.00 Uhr. Die Wahlvorschläge müssen fristgerecht auf dem amtlichen Formular dem Gemeindeschreiber persönlich abgegeben werden. Ausführliche Informationen zu den Erneuerungswahlen 2021 finden Sie auf der Website der Gemeinde unter www.dornach.ch/31 478. Gemeindekanzlei

BAUPUBLIKATIONEN

Dossier-Nr.: 2021-0016 Bauherr: Röm-kath. Kirchgemeinde Dornach – Adresse: Bruggweg 106, 4143 Dornach – Grundeigentümer: Röm-kath. Kirchgemeinde Dornach, Bruggweg 106, 4143 Dornach – Bauobjekt: Erstellen Infostehle, beleuchtet

«Zu Helden werden und davon ein Lied singen»

– Bauplatz: Bruggweg 106 – Parzelle GB Dornach Nr.: 576 – Projektverfasser: Röm-kath. Kirchgemeinde Dornach, Bruggweg 106, 4143 Dornach Publiziert am 4. Februar 2021 Einsprachefrist bis 18. Februar 2021 Die Pläne zu diesem Bauvorhaben können bei der Bauverwaltung der Einwohnergemeinde Dornach, Weidenstrasse 50, unter telefonischer Voranmeldung (TEL. 061 706 25 10) eingesehen werden. Einwendungen gegen dieses Bauvorhaben, mit denen geltend gemacht wird, dass öffentliche Vorschriften nicht eingehalten werden, sind schriftlich und begründet, innerhalb der Einsprachefrist im Doppel an die Bauverwaltung der Einwohnergemeinde Dornach zu richten. Bauverwaltung

GANZES DORF: PAPIERSAMMLUNG (OHNE KARTON) Am Mittwoch, 10. Februar 2021 wird die Papiersammlung (ohne Karton), von Haus-zuHaus, in Dornach durchgeführt. Das Papier muss am Mittwoch gebündelt und bis spätestens um 7.00 Uhr bereitgestellt werden. Bitte deponieren Sie das Altpapier an der gleichen Stelle, wo normalerweise auch der Hauskehricht zur Abfuhr steht. Bauverwaltung

LESERBRIEF

50 Jahre Frauenstimmrecht Schweiz Am 7. Februar 2021 ist es erst 50 Jahre her, dass rund 65 Prozent der stimmenden Männer der Schweiz Ja sagten zur Einführung des Frauenstimmrechts. Dieses Jubiläum bietet Anlass, Frauen in der Politik zu feiern und ihre Wahl zu unterstützen, damit der Frauenanteil im Kantonsrat zukünftig mehr als 28 Prozent beträgt! Den Grünen Dorneck-Thierstein ist es, unabhängig von Parteigrenzen, ein grosses Anliegen, dass mehr Frauen in politische Ämter gewählt werden. Wir möchten deshalb mit einem überparteilichen Podium auf die Kandidatinnen der Kantonsratswahlen vom 7. März aufmerksam machen. Das Podium findet online statt. Schalten Sie sich am Sonntag, 7. Februar um 10.30 Uhr dazu und seien Sie dabei, wenn die Politikerinnen

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Donnerstag, 4. Februar 2021 Nr. 5

unter der kompetenten Moderation von Claudia Merz diskutieren. Den Link zur Teilnahme finden Sie unter www.grueneso.ch/do-thi. Es nehmen folgende Politikerinnen teil: Janine Eggs (Grüne, Dornach), Karin Kälin Neuner-Jehle (SP, Rodersdorf ), Evita Weisskopf (GLP, Witterswil), Susanne Koch Hauser (CVP, Erschwil), Nicole Ditzler (FDP, Fehren), Sibylle Jeker (SVP, Erschwil). Falls Sie Fragen an die Politikerinnen haben, reichen Sie diese gerne bis am Samstag, 6. Februar per Mail ein an dorneck-thierstein@gruene-so.ch, und vielleicht lässt sie die Moderatorin einfliessen in die Diskussion. Wir freuen uns auf Ihren virtuellen Besuch am Podium! Florian Lüthi, Präsident Grüne Dorneck-Thierstein

ÜBERPARTEILICHES PODIUM 50 Jahre Frauenstimmrecht Schweiz

Am Sonntag, 7. 2. um 10.30 Uhr Mit Vertreterinnen von GRÜNEN, SP, GLP, CVP, FDP, SVP. Link zur Onlineteilnahme: gruene-so.ch/do-thi

Eingespieltes Team (von links): Felicitas als Erzählerin, Komponistin Danielle Volkart und Lukas als Räuber Hotzenplotz. FOTO: BEA ASPER

Das integrative Orchester Stegreif unter der Leitung von Danielle Volkart musste seine Proben aufschieben, sorgt nun aber für eine freudige Überraschung mit dem Hörspiel «Räuber Hotzenplotz». Bea Asper Den Musizierenden fehlen die Freundschaftstreffen. Wenn sie sich im Integrativen Orchester von Dornach unter der Leitung der freischaffenden Musikerin und Komponistin Danielle Volkart zu den wöchentlichen professionellen Proben trafen, stimmten sie den Klang aufeinander ab, mit dem gemeinsamen Kochen und Essen wuchsen sie zu einer grossen Familie zusammen. Diese Atmosphäre des Vertrauens schenkt Selbstbewusstsein und jeder lernt vom anderen. Riesig war die Freude über das Gelingen und gemeinsam fieberte man den grossen Momenten entgegen. Die Auftritte waren ein Teil ihres Lebens. Die Lücke, die Corona hineinriss, schmerzt. Und auch das Publikum vermisst die Konzerte, die mit Herzblut und viel Können den Emotionen freien Lauf liessen und mehr ausdrückten als tausend Worte. Immer wieder staunte man, wie berührend die Werke erklangen, wenn Musizierende mit Handicap zusammen mit Amateur- und

Profimusikern spielten. Begonnen hatte das Integrative Orchester 2006 mit 16 Musizierenden, inzwischen ist es angewachsen auf über 40 und wird immer wieder unterstützt von mitwirkenden Musikern, die auf der Weltbühne zu Hause sind.

Hörspiel mit ganz persönlicher Note

Coronabedingt ist das Licht des Klangs erloschen. Doch jetzt hat das Quintett Stegreif, fünf eigeninitiative Musikantinnen und Musikanten aus dem Integrativen Orchester, mit Fantasie für ein Alternativprogramm gesorgt. Es bietet ein Hörspiel an mit «köstlichen» Liedern, die für wunderbar frohe Gedanken sorgen. Es erzählt die eigene Geschichte vom Räuber Hotzenplotz – wobei die Musikschüler von Danielle Volkart bei der Musik und den Texten ihre ganz persönliche Note einbrachten. Sich in der Rolle von Hotzenplotz Luft zu verschaffen, war Lukas’ Reaktion, dem Corona-Kummer zu trotzen, und brachte den Stein ins Rollen: «Jeder musizierte in der Isolation alleine für sich und vermisste die gemeinsamen Proben, dann fiel uns etwas ein, um uns selber zu befreien aus dieser traurigen Lage, um uns wieder gegenseitig zu unterstützen», erzählt Lukas im Gespräch mit dem Wochenblatt und betont: «Wir entschieden uns, Helden zu werden. Jeder sollte davon ein Lied singen, und mit unseren Handys konnten wir das Ganze zu einem gemeinsamen Stück verbinden und noch ausbauen.» Mit jedem Gedanken an das neue Projekt nahm die Begeisterung zu. Die Musizierenden liefen auf zur Höchstform und

dürfen nun zu Recht stolz sein auf ein künstlerisches Meisterwerk, das dem Zuhörer viel Freude bereitet und ein Lachen ins Gesicht zaubert. Später, nach Corona, soll das Stück dann auch aufgeführt werden, ist der Gedanke der Mitwirkenden. Dies sind Felicitas als Erzählerin, Grosi und am Metallophon, Lukas als Räuber Hotzenplotz sowie am Cello und Christine als Polizist Dimpfelmoser und am Cello, Eron und Jan zaubern als Zauberer Zwackelmann am Metallophon und Percussion. Einzelne Szenen hat das Quintett spontan schon mal im einen oder anderen Garten zum Besten gegeben. Das Hörspiel ist ab sofort erhältlich zusammen mit einem bunten Bildband. Dieser entstand unter der Leitung von Felicitas und beinhaltet auch viele eindrückliche Zeichnungen von Lukas. Das Bilderbuch und das Hörspiel, mit selbst erfundenen Dialogen und Scherzen, eigenen Kompositionen und Liedertexten wurde mit Enthusiasmus vollkommen selbstständig realisiert; mit der professionellen Schnitttechnik wurde Christian Hernmarck beauftragt. Das gesamte Projekt wurde von Danielle Volkart vorfinanziert. Das Quintett Stegreif macht nun den Verkauf und Versand der CD und des Bilderbuches ebenfalls zur Herzensangelegenheit. «Wir nehmen die Bestellungen persönlich entgegen, stellen die Pakete zusammen und sorgen für zuverlässige Auslieferung», verspricht Danielle Volkart. Hörspiel (CD) und Bilderbuch kosten zusammen 40 Franken und können bestellt werden unter folgender E-Mail-Adresse: d.volkart@gmx.net

BUCHVORSTELLUNG PARTEIEN

Coronakonformes Kennenlernen Aus bekannten Gründen ist es leider nicht möglich einen regulären Wahlanlass durchzuführen, bei dem Sie die 13 Kandidierenden der CVP für den Kantonsrat sowie die beiden Regierungsratskandidaten Sandra Kolly-Altermatt und Thomas A. Müller persönlich kennenlernen können. Die CVP Dorneck-Thierstein möchte Sie deshalb alternativ zu einem OnlineStammtisch einladen, bei dem Sie

unsere Kandidierenden via Zoom kennenlernen und mit ihnen diskutieren können. Alle Informationen finden Sie unter www.cvp-schwarzbubenland. ch; bei vorgängiger Anmeldung per Mail an info@cvp-so.ch sorgen wir ausserdem für die Versorgung mit einem kleinen Apéro! Wir freuen uns auf Sie! Für die CVP Dorneck-Thierstein Glenn Steiger, Vizepräsident

Hintergründiger Lesespass Sebastian Jüngel lebt in Dornach. Sein neuntes Werk ist ein Roman. Er heisst «Schabernack» und ist ein Buch für Jugendliche und Junggebliebene. Die Stadt Káput, irgendwo im Osten, ist wie ein Brandenburgisches Konzert – mit einem Leben im Dauerwohlklang. Doch die Agentur für politische Propaganda wirft einen Schatten auf die Idylle. Was in gut lesbarer, knapper Sprache so leicht und locker daherkommt, ist einerseits ein modernes Märchen, andererseits ein Stück Gesellschaftskritik. Man merkt,

dass Jüngel sehr gut mit der IT-Sprache und -technik vertraut ist, schliesslich hat er neben Germanistik auch Informatik studiert. Es geht im Buch um die Bedrohung des Menschlichen durch die Sachzwänge und Automatismen einer durchgeplanten digitalisierten Welt. Wer Schabernack ist, wird erst am Ende verraten. Wenn man die Rezeptur dieses gelungenen Romans erklären müsste, käme man wohl zu folgenden Ingredienzien: 1 Tasse Michael Ende, 1 Espressotasse Tucholsky, 3 Sup-

penlöffel Karl Valentin und 1 Prise Kafka. Die Passage über den verhinderten Krieg zwischen Káput und seinem Nachbarstaat ist Paradebeispiel einer geglückten Persiflage auf den grassierenden Bürokratiewahnsinn. Die Lektüre dieses mit Wortwitz und Komik gespickten Romans sei wärmstens empfohlen. Das Buch eignet sich sowohl als anregende Diskussionsgrundlage im Deutschunterricht der Sekundarstufe wie auch als Geschenk für Jugendliche. Thomas Brunnschweiler

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kli Peter Hodel & Remo An

Kantonsratswahlen vom 7. März 2021

LISTE 3

Annabelle Lutgen

Diego Koch

Roland Matthes

Kurt Schwyzer

Thomas Spaar-Maini

Christian Thalmann

Martin Vogel

Mark Winkler

gsrat zämme in den Regierun lt Erfahrung zäh


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DORNACH GEMPEN HOCHWALD

Donnerstag, 4. Februar 2021 Nr. 5

K ANTONSR ATSWAHLEN

PARTEIEN

Für eine moderne Familienpolitik

SP Gempen: Wechsel im Präsidium

Edna Baumgartner Guggisberg (SP)

Die SP Dornach schlägt zwei junge Frauen als Kandidatinnen für den Kantonsrat vor. Zum einen ist dies Edna Baumgartner Guggisberg (1982). Sie ist verheiratet und hat ein Kind. Als wissenschaftliche Mitarbei-

terin ist sie im Staatssekretariat für Migration tätig. In der Gemeinde engagiert sie sich als Ersatzgemeinderätin. Sie ist Mitglied in der Sicherheitskommission und in der Begleitgruppe der Ortplanungskommission. Zu ihren Anliegen gehören unter anderem eine moderne Familienpolitik und eine gesunde und starke Wirtschaft. Weiter wird Anna Hochstrasser (2001) als Vertreterin der 2000er-Generation vorgeschlagen. Hanspeter Ruesch, SP

GOTTESDIENSTE Katholische Gottesdienste in Dornach

Evangelisch-reformierte Kirchgemeinde Dornach-Gempen-Hochwald Sonntag, 7. Februar 10.00 Gottesdienst im TimotheusZentrum mit Haiko Behrens. Musik Raouf Mamedov

Freitag, 5. Februar 19.00 Gottesdienst mit Eucharistie. Gest. JM für Cäcilia Fink-Meister Sonntag, 7. Februar 10.30 Gottesdienst mit Kommunion

Nächste Schatzsucher: Samstag, 6. März 9.30 bis 12.00 im reformierten Kirchgemeindehaus, Dornach, Gempenring 18 in Dornach

Mittwoch, 10. Februar 9.00 Frauengottesdienst

Katholische Gottesdienste in Gempen

Amtsübergabe (von links): Stephan Häring, Ruedi Hartmann, Siegfried Bongartz.

FOTO: ZVG

Ökumenische Gemeinschaft Dornach

Dienstag, 9. Februar 19.00 Gottesdienst mit Eucharistie. Nachhaltung für Zita Schmidli

Gebetszeiten an der Amthausstrasse 8: Montag bis Samstag: 7.00, 12.00, 18.00, 21.00

Katholische Gottesdienste in Hochwald

Sonntag: 7.30, 12.00, 15.00, 21.00

Sonntag, 7. Februar 9.15 Gottesdienst mit Kommunion

Sonntag, 7. Februar 9.00 Wortgottesfeier

Nach beinahe 50 Jahren als Präsident der SP Gempen gibt Ruedi Hartmann sein Amt weiter. Ruedi Hartmann hat die SP Gempen durch seine klare Haltung massgeblich geprägt und die sozialdemokratischen Anliegen mit viel Herzblut und grossem Engagement

vertreten. Die SP Gempen dankt ihm von Herzen für seinen langjährigen und ausserordentlichen Einsatz. Die beiden neuen CO-Präsidenten Siegfried Bongartz und Stephan Häring wurden an der letzten Mitgliederversammlung einstimmig gewählt. Sie

bringen als ehemalige Gemeinderatsmitglieder viel politische Erfahrung mit und freuen sich auf ihr neues Amt. Die Vorbereitungen für die bevorstehenden Gemeinderatswahlen laufen bereits auf Hochtouren. SP-Sektion Gempen

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KELSAG Papiersammlung in Dornach Am Mittwoch, 10. Februar 2021 findet in Dornach die Papiersammlung (ohne Karton) im Auftrag der KELSAG statt. Bitte stellen Sie das Papier bis spätestens 7.00 Uhr gebündelt und gut sichtbar an den üblichen Sammelstellen (wie Hauskehricht) bereit. Kein Papier in Kartonschachteln! Keine verschlossenen Behältnisse! Nicht hinter Fahrzeugen, Hecken oder Containern verborgen. Wir bitten zu beachten, dass das Sammelfahrzeug nicht in enge Quartierstrassen oder Sackgassen fahren kann.

Kan ntonsratswahlen am 7. 7 März 2021

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Publikationen

Korrigendum vom 28. Januar 2021 Bauherr: Vögtli Monika, Stollenhäuser 3, 4145 Gempen – Bauobjekt: Einfriedung der Parzelle für temp. Freilandschweinehaltung – Architekt: Bauherrin – Bauplatz: Flurnamen; Alt Schauenburg – Bauparzelle: GB Nr. 359 Bauherr: Bieli Rita, Bürenweg 16, 4145 Gempen – Bauobjekt: Neubau Einfamilienhaus – Architekt: Bitterli Architekten AG,

Malsmattenweg 1, 4144 Arlesheim – Bauplatz: Bürenweg 18 – Bauparzelle: GB Nr. 970 Planauflage vom 4. bis 18. Februar 2021 in der Gemeindeverwaltung auf telefonische Voranmeldung unter der Telefonnummer 061 701 86 26. Einsprachefrist: 18. Februar 2021 Baukommission Gempen

LESERBRIEF

Einfach nur peinlich Gut hat der Gemeinderat dem Rücktrittstheater von Christian Schlatter nun einstimmig einen Riegel geschoben. Da niemand ernsthaft den vollmundigen und widersprüchlichen öffentlichen Begründungsversuchen unseres Gemeindepräsidenten wirklich glauben geschenkt haben dürfte, liegt der wahre Grund für diesen unüberlegten Hüftschuss wohl eher in der Frustration über die Ablehnung der überdimensionierten Mehrzweckhalle durch den Souverän. Obwohl diese Enttäuschung in Kombination mit dem seit Jahren schlechten «Betriebsklima» im Gemeinderat eine Demission für viele nachvollziehbar gemacht hätte, konnte er sich aber nicht zu dieser Konsequenz durchringen. Vielmehr versuchte er mit seinen abstrusen Vorschlägen,

sich der politischen Verantwortung zu entziehen, ohne gleichzeitig auf sein fürstliches Gehalt bis zum Ende der Legislatur zu verzichten. Christian Schlatter hat mit dieser Posse seine mangelnde Eignung für diese Aufgabe bestätigt und nicht nur sich selbst und seiner Partei, den FWD, sondern einmal mehr dem Ruf der Gemeinde geschadet. Der Beschluss des Gemeinderates ist vernünftig und zwingt Christian Schlatter die von ihm zu verantwortende wohl desaströse Jahresrechnung 2020 selbst vor der Gemeindeversammlung zu vertreten und für die korrekte Implementierung des von ihm angeblich so sehr herbeigesehnten Ressortsystems besorgt zu sein. Das Ganze ist einfach nur peinlich. Lorenz Altenbach

LESERBRIEF

Den Hut nehmen: nicht genehmigt Einen Tag, nachdem der Souverän an der Urne die Einführung des Ressortsystems beschloss, kündigte der Gemeindepräsident dem Gemeinderat und den Medien seinen überraschenden politischen Teilrücktritt an (Anmerkung, bz-Artikel: Dornacher Gemeindepräsident Christian Schlatter nimmt den Hut). In der Zwischenzeit genehmigte der Gemeinderat am 25. Januar dessen Teilrücktritt nicht, obschon dieser Schritt gemäss Schlatter eine gewisse Entspannung in der Gemeinde herbeigeführt hätte. Für Aussenstehende ohne Politerfahrung könnten diese Vorgänge als Zickzackkurs verstanden werden, aber, in einer Phase, in welcher das Dorf sich wieder politische Ruhe wünscht, kann der Gemeinderatsbeschluss Raum für Spekulationen zulassen: wollte der Rat womöglich durch die

erwähnte Ablehnung gar ein letztes mal Revanche bei Schlatter nehmen? Grundsätzlich gilt: Schlatter wurde als Vollamtspräsident gewählt und hat somit Anspruch, sein Amt bis Ende Juli weiterzuführen. Davor finden die Erneuerungswahlen statt (Eingabefrist: 8. März). Potentielle Gemeinderatskandidatinnen und Gemeinderatskandidaten dürften sich die Frage stellen, welche Bedingungen sie in der Verwaltung und im Gemeinderat bei einer Zuwahl vorfinden würden? Schlatter spricht derweil von seinem guten Willen, seine Aufgaben bis Ende Legislatur motiviert wahrzunehmen und die Geschäfte geordnet zu übergeben. Aus menschlicher Sicht ein Spagat für alle Beteiligten. Sicher ist, dieses Jahr gibts ein Neuanfang. Für alle. Giovanni Acconcia

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Donnerstag, 4. Februar 2021 Nr. 5

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FORUM SCHWAR ZBUBENL AND

Sibylle Jeker zur neuen Präsidentin gewählt WOB. An der Spitze des Forums Schwarzbubenland ist es zu einem personellen Wechsel gekommen. Per 1. Februar hat Sibylle Jeker das Vereinspräsidium übernommen. Die Erschwilerin folgt auf Christian Schlatter, der das Amt nach fünf Jahren abgibt. Sibylle Jeker ist Gemeinderätin in Erschwil (Ressort Hoch- und Tiefbau) und Solothurner Kantonsrätin (Mitglied in der Kommission Umwelt, Bau und Wirtschaft) und entsprechend politisch erfahren. Als Mitarbeiterin bei der RaiffeisenCasa und als Unternehmerin verfüge sie über den wirtschaftlichen Blick, um das Forum Schwarzbubenland in eine weiterhin erfolgreiche Zukunft zu steuern, heisst es in der Medienmitteilung des Forums. Sibylle Jeker ist verheiratet und Mutter von zwei Kindern. Jeker tritt die Nachfolge von Christian Schlatter an, der das Präsidium vor fünf

Jahren in einem für das Forum Schwarzbubenland wichtigen Moment übernommen hat. Damals galt es, zusammen mit dem Vorstand und den aktiven Mitgliedern, die Strategie des Vereins zu überdenken und neu zu definieren. Mit viel Engagement und Umsicht habe er diesen längeren Prozess erfolgreich gestalten können. Die unter seiner Amtsführung erarbeiteten Leitsätze hätten die Arbeit des Forums Schwarzbubenlands bis heute geprägt: «Wir stärken die Region Schwarzbubenland. Wir fördern die entscheidenden Standortfaktoren. Wir vernetzen Menschen in der Region.» Auf den 1. Februar 2021 konnte der Vorstand des Forums Schwarzbubenland zudem die vakante Stelle der organisatorischen Leitung des Vereins neu besetzen. Im Mandatsverhältnis wird diese Funktion Stéphanie Erni aus Büren übernehmen.

An der Spitze: Sibylle Jeker hat das Vereinspräsidium übernommen.

FOTO: ZVG

K ANTONSR ATSWAHLEN

Von der Bürokratie und Gesetzesflut Schon bald wählt die Bevölkerung des Kantons Solothurn ein neues Kantonsparlament. Die Parlamentsmitglieder bilden ein wichtiges Glied in der Gesetzgebung. Sie prüfen, ergänRoman Baumann zen und genehmi(FDP) gen die Gesetzesvorlagen der Verwaltung und setzen auch eigene Impulse. Viele Politiker werben mit dem Slogan «Weniger Gesetze, weniger Bürokratie». Was hat es damit auf sich? Unter Bürokratie verstehe ich eine

Gesetzesanwendung durch die Behörden, die allzu pingelig ist und sich an komplizierten Verwaltungsvorschriften orientiert. Der Bürger vermisst den gesunden Menschenverstand und den Pragmatismus. Man weiss heute, dass die Zahl der Gesetze kaum Einfluss auf das Mass der Bürokratie hat. Ich meine also, die Aussage, viele Gesetze führen zu mehr Bürokratie, trifft nicht zu. Viel entscheidender ist hingegen die Qualität der Gesetze und gerade daran hapert es zuweilen. Als Rechtsanwalt stelle ich erstens fest, dass heute die Gesetzgebung oft zu schnell und ohne Einbezug der betroffenen Kreise erfolgt. Eine Arbeitsgruppe mit verwaltungsexternen Fachleuten

und Betroffenen nimmt zwar mehr Zeit in Anspruch, kann sich aber lohnen. Es fördert die Qualität und die Akzeptanz der Gesetze. Zweitens beobachte ich eine Art Hauruck-Gesetzgebung. Nach oft tragischen Vorfällen, die von den Medien gepuscht werden, muss schnell reagiert werden. Man will die Gemüter beruhigen, Geschwindigkeit ist alles, Qualität bleibt auf der Strecke. In der Regel stellt sich dann schon nach kurzer Zeit heraus, dass ein überstürztes Gesetz nachgebessert werden muss. Es würde mich freuen, wenn ich bald meinen Teil zu einer qualitativen Gesetzgebung im Kantonsrat beitragen dürfte. Roman Baumann, Kantonsratskandidat, FDP.Die Liberalen

K ANTONSR ATSWAHLEN

Etikettenschwindel durch die Politik Das E-Fahrzeug erfüllt Paris 2050 nicht, bietet dafür Kinderarbeit beim Abbau von Kobalt im Kongo. Beim Abbau von Lithium vertrocknen die Salzwasserseen in den Anden. Der Grundwasserentzug (10Mia.L.p.a.) in diesem Naturreservoir und erzeugt Leid an Ureinwohnern und geschützten Tieren wie Vikunjas. Beim Abbau von seltener Erde in China wird Radioaktivität freigesetzt, die das Grundwasser und die E-Akkus für immer verseuchen. Zur Entsorgung wird dieser Elekroschrott zur Verbrennung nach

Ghana und Nigeria geschickt. Warum sind die Grünen, Linken und der WWF von der E-Mobilität begeistert, die eigentlich eine katastrophale CO2-Bilanz vorweist? Der MDR, WDR, das Frauenhofer und Wuppertaler Institut für Klimaforschung, beweisen, dass ein E-Fahrzeug sowohl in der Herstellung, Lieferung, Nutzung (mit 100% erneuerbare Energien) und Entsorgung mehr CO2 erzeugt als ein 3-Tonnen-Dieselfahrzeug der gleichen Kategorie mit 166 000 km oder ein 1-Tonnen-Dieselfahrzeug mit 500 000

km. «Wir haben die Verantwortung gegenüber der Schöpfung: sie gemeinsam in Liebe zu bewahren». Eine Lösung bietet die Power to Fuel Technologie, bei dem das CO2 aus der Luft gebunden wird und zu Kohlenwasserstoffe (Diesel, Benzin, Kerosin, Öl, Gas) umgewandelt wird. Mit diesem wissenschaftlich fundierten umweltfreundlichen CO2-Kreislauf lässt sich das Klimaziel 2050 weltweit für die Industrien, Fahrzeuge und Heizungen erreichen. Sebastian Rastberger, SVP Kantonsratskandidat

LESERBRIEF

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Die für Dornach sehr wichtigen Abstimmungen sind vorbei, die Wogen haben sich ein wenig geglättet und hoffentlich ziehen jetzt wieder Anstand, Respekt, Wertschätzung und gegenseitige Achtung in den politischen Alltag von Dornach ein. Die vermeintlichen Gewinner gegen das Projekt SuSi werden sich wahrscheinlich dereinst die Augen reiben, wenn dieses dringende und für Dornach wichtige Projekt, in welcher Form auch immer, realisiert wird. Ziemlich sicher wird es insgesamt wesentlich mehr kos-

ten als das von der Gemeindeversammlung genehmigte und später bekämpfte, abgelehnte Projekt. Für den Schaden und die Mehrkosten werden die Steuerzahler aufkommen müssen, nicht die Verursacher der Misere. Was wegen den vielen unwürdigen Angriffen auf unseren geschätzten Gemeindepräsidenten Christian Schlatter nirgends mehr erwähnt wurde, waren die Arbeiten beim Umbau des Gemeindehauses. Gemeinderat Daniel Müller hat im Juni 2019 stolz erklärt, dass er jetzt der Projektleiter ist und dass

es jetzt – endlich – vorwärts gehe mit dem Umbau. Im August 2019 hat er vom Baubeginn im Mai 2020 gesprochen, bis jetzt wurde aber noch mit keinen Arbeiten gestartet. Ich werde den Verdacht nicht ganz los, dass ein Teil dieser Angriffsmanöver auch als Ablenkung vom «ruhenden» Umbau anzusehen sind. Gerne lasse ich mich informieren, was die wirklichen Gründe dafür sind. Vielleicht muss auch hier Christian Schlatter oder Corona als Sündenbock herhalten. Felix Heiber

22.00, So 14.00–18.00 (jeden 2. So.). Weitere Informationen sind auf www.jugendarbeit-dornach. ch zu finden. – Jugendarbeit Dornach, 061 701 60 53, team@jugendarbeit-dornach.ch

Mi; Veteranen, 19.15–20.45, Mi; A-Junioren, 19.30– 21.00, Di, Do, Fr; B-Junioren, 19.30–21.00, Di, Do; C-Junioren, 19.00–20.30, Mo, Mi; Da-Junioren, 17.45–19.15, Di, Do; Db-Junioren, 18.00–19.30, Mo, Mi; Ea-Junioren, 17.30–19.00, Di, Do; Eb-Junioren, 17.30–19.00, Mo, Do; Fa-Junioren, 17.30–19.00, Mo, Mi; Fb-Junioren, 17.30–19.00, Mo, Mi; G-Junioren, 17.30–18.45, Mi.

VEREINSNACHRICHTEN DORNACH Ev.-ref. Kirchgemeinde Dornach-Gempen-Hochwald. Mittagstisch für Schulkinder: Mo, Di, Do und

Fr im Timotheus-Zentrum, Gempenring 16, Dornach. Anmeldung und Auskunft bei Bea Flores, Tel. 077 481 94 34, E-Mail: floerli58@hotmail.com – Kindertreff. Ab 7 Jahren. Jeden Mittwoch- und Samstagnachmittag, 14.00–17.00, Timotheus-Zentrum Gempenring 18, Dornach. Programm während der Schulferien, Gemeindebrief auf www. refkirchedornach.ch – Jugendtreff. Jugendliche von 10 bis ca. 16 Jahren. Freitagabend von 18.00– 21.00 Timotheus-Zentrum, Gempenring 18, Dornach. Anmeldung und Auskunft für Kinder- und Jugendtreff bei René Burri, Jugendarbeiter, 061 701 36 41, 061 599 27 16, reneburri@breitband.ch. Programm während der Schulferien, Gemeindebrief auf der Homepage www.refkirchedornach.ch

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kümmert sich um Anliegen von Jugendlichen und betreibt das Jugendhaus Dornach als offener Treff. Öffnungszeiten Treff: Mi 14.00–22.00, Fr 18.00–

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den Dienstag, 20.00–22.00 in der Aula, Schulhaus «Brühl» Dornach. Kontakt: Salomé Derrer, Tel. 079 963 29 63.

Orchester Dornach. Proben jeweils Mittwoch, 20.00 im ref. Kirchgemeindehaus Dornach. Kontaktperson: Imelda Ackermann, Baschiackerstrasse 293, 4232 Fehren, Tel. 061 791 91 49. Senioren Turngruppe Dornach. Obmann Raymond

Scheller, Dornach, Tel. 061 701 73 42. Turnen: Mittwoch 17.00–18.00 (Turnhalle Brühl). Leitung: 2 ausgebildete Vorturnerinnen. Honorar: Fr. 5.–/ Std. Senioren ab 60 sind willkommen.

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schaften: I. Mannschaft, 19.00–21.00, Mo–Fr; II. Mannschaft, 19.00–21.00, Mo, Di, Do; III. Mannschaft, 19.30–21.00, Mo, Mi; Senioren, 19.15–20.45,

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Turnen: Do; Kinderturnen: Mo; Jugendriege: Do; Hip-Hop (Kinder): Di; Badminton (Kinder): Mi; Unihockey (Kinder): Fr; ActiFit Frauen: Do; ActiFit Männer: Fr; GymFit Frauen: Do (Fitness), Di (50+); GymFit Männer: Mo (Fitness und Spiel), Mo (Fitness); Volleyball (Frauen): Mi; Faustball (Männer): Mi; Aerobic: Mo; Yoga: Di – www.tvdornach.ch

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