Donnerstag, 31. Januar 2019
111. Jahrgang – Nr. 05
AMTLICHER ANZEIGER FÜR DAS SCHWARZBUBENLAND UND DAS LAUFENTAL P.P. A 4242 Laufen Post CH AG
Der Tank ist versenkt
0ºC 3ºC
Am Dienstagvormittag wurde bei der Landi Laufen ein Fünfkammern-Tank mit einem Gewicht von 28 Tonnen und einem Fassvermögen von 120 000 Liter in den Boden versenkt.
2ºC 4ºC
Freitag, 1. Februar 2019 Wechselnd bis stark bewölkt mit etwas Schnee oder in den tiefsten Lagen Regen. Samstag, 2. Februar 2019 Veränderlich mit Schauern und möglichen Aufhellungen am Nachmittag. Sonntag, 3. Februar 2019 Stark bewölkt, teilweise mit Schneefall oder Regen.
1ºC 3ºC
Laufen
Benildis Bentolila
Am Grellinger Turnerabend wurde das grassierende Kurswesen gehörig auf die Schippe genommen.
B
eat Gisin, Vorsitzender der Geschäftsleitung der Landi Reba, strahlte vorgestern Vormittag mit der Sonne um die Wette. «Ist das nicht ein prächtiger Tag?», fragte er in die Runde von Verwaltungsräten, Personal der Landi und von Baufirmen, «für mich ein Omen für eine gute Bauzeit.» Er begrüsste die Eingeladenen zur Versenkung des Tanks der neuen Tankstelle und hielt fest: «Wir hätten gerne die Bevölkerung zu diesem Anlass empfangen, aber es war uns zu riskant hier auf der Baustelle.» Er versprach, Kundinnen und Kunden dürften zu einem späteren Zeitpunkt vorbei schauen. Sie könnten es dann lesen im Wochenblatt. Auf den offiziellen Spatenstich hat Landi aufgrund des langen Verfahrens für die Baubewilligung verzichtet. 72 Tonnen plus 55 Tonnen Am Montagnachmittag wurde der Pneukran, der ein Leergewicht von 72 Tonnen aufweist, aufgestellt. Er musste mit 55 Tonnen Gegengewicht gesichert werden. Die dafür notwendigen fünf Betonklötze wurden mit zwei Sattelmotorfahrzeugen hergebracht. Der Fünfkammern-Tank mit einem Gewicht von 28 Tonnen – Fassvermögen 120 000 Liter – traf am frühen Dienstagmorgen aus dem Fürstentum Liechtenstein ein. Alles
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Grindel
Mit dem Funkgerät auf hohe Berge: René Lutz aus Grindel frönt einer ganz besonderen Leidenschaft.
Präzisionsarbeit: Nachdem bei der vorgeschriebenen letzten Prüfung der Aussenhülle keine Fehlerstellen entdeckt wurden, wird der Tank gegen das mit ausgewaschenem feinem Sand ausgelegte Erdloch gesteuert. FOTO: BENILDIS BENTOLILA klappte wunderbar; alle waren auf ihren Posten, das grosse Spektakel konnte beginnen. Doch halt: Gemäss Vorschrift ist unmittelbar vor dem Versenken die äusserste Tankbeschichtung durch den Hersteller mit einem Porenprüfgerät auf Poren und Fehlerstellen zu untersuchen. Das geschah gewissenhaft und ohne Eile und in Anwesenheit von Roland Metzmeier, Amt für Umweltschutz und Energie Baselland. Er hielt sich auf der Baustelle auf, bis der Tank versenkt war und die Arbeiter begannen, ihn zu überdecken. Nachdem keine Fehler, beispielsweise Haarrisse, festgestellt wurden, hob
der Kranführer den Tank hoch und steuerte ihn gegen das Loch, welches allseitig mit mindestens 20 Zentimeter ausgewaschenem feinen Sand (Körnung 0 bis 4 Millimeter) ausgelegt war. Der Tank war jetzt genau über der Vertiefung, als jemand rief: «Das Loch ist zu klein!» Was für eine Sensation! Alle liefen zur Baustellenabschrankung und schienen etwas enttäuscht, als sich der Tank ruhig und irgendwie majestätisch in die Grube verabschiedete. Er glitzerte in der Sonne, er war so neu und ungebraucht. Und nun wurde er einfach versenkt, wo er über Jahrzehnte ruhen wird. Seine Haltbarkeit dürfte wohl länger sein, als es
noch Autos mit Benzin und Diesel gibt, meinte Beat Gisin. Nachdem der Behälter auf dem Boden aufgesetzt hatte, machten sich die Bauarbeiter, die für das Einfüllen der Leerräume um den Tank und das Zudecken verantwortlich waren, an die Arbeit. Der Tank wurde mit einer Erdschicht von 1 Meter, inklusive 20 Zentimeter Sandschicht, zugedeckt. Während diesen Arbeiten fuhr ein Lastwagen aus der Ostschweiz auf den Platz und entlud die Abscheideanlage. Dieses Betonelement wurde auch gleich versenkt und man kann nur loben: Die Logistik hatte wunderbar geklappt.
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IMPRESSUM
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6. August 3. September 1. Oktober 5. November 3. Dezember
LAUFENTAL
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Donnerstag, 31. Januar 2019 Nr. 05
LAUFEN
GRELLINGEN
Weisse Felder, blaue Zone
Kurzweil mit kühnen Kursen
Provisorisch: Blaue Zone, auch wenn die Felder weiss markiert sind. gin. Frohnaturen biegen einfach in die neuen weissen Parkplätze am Viehmarktplatz in Laufen ein, freuen sich über ihr Glück, stellen die Parkscheibe und gut ist. Grübler machen, was sie auszeichnet, sie grübeln: Weisse Parkfelder bedeuten doch, dass man zahlen muss, oder das Parkieren zeitlich unbeschränkt ist? Es sei denn ein Schild mache auf eine maximale Parkdauer aufmerksam. Und ein Schild steht da tatsächlich: «max. 60 Min.». Dazu ein Piktogramm mit Parkscheibe. Wie aber soll man mit seiner Parkscheibe belegen, dass man maximal 60 Minuten parkiert? Der Stadtpolizist Max Wey sorgt für Aufklärung: «Auf den weissen Parkfeldern am Viehmarktplatz kann man analog zur Blauen Zone parkieren.» Das heisst, man muss die normale Park-
FOTO: GINI MINONZIO
scheibe stellen und kann mit ein bisschen Glück das Auto 89 Minuten stehen lassen. Wieso sind denn die neun Parkfelder weiss markiert? Sie seien nur provisorisch mit Klebefolie gekennzeichnet. Es gebe keine blaue Klebefolie, weshalb man weisse genommen habe. Am Viehmarktplatz seien die gröbsten Bauarbeiten erledigt, aber die definitive Ausgestaltung samt den wertvollen Parkplätzen werde erst im Frühling über die Bühne gehen. Dann werden die Parkfelder permanent blau markiert, so Wey. Bis es soweit ist, hat die Stadt den potenziellen Parkraum nicht brach gelassen. Dies zur Freude der Autofahrerinnen, die ja eigentlich den grössten Teil des Tages nicht Auto-Fahrerinnen, sondern Auto-Parkiererinnen sind.
EINGESANDT
125 Jahre Stadtmusik Laufen Von der 124. Generalversammlung der Stadtmusik Laufen gibt es kaum ausserordentliches zu berichten, was Wahl des Vorstands und Abnahme der Rechnung anbelangt. Nachdem Manfred Cueni vor einem Jahr das Präsidium übernommen hatte, gab er jetzt sein Amt als Vizedirigent und Mitglied der Musikkommission ab und reicht sowohl Direktionsstab als auch Kommissionssitz an Trompeter Claudio Gebhardt weiter, der sich in der Direktionsausbildung befindet und so Gelegenheit erhält, sich die Dirigenten-Sporen abzuverdienen. Zentral im laufenden Vereinsjahr sind zum einen das Kirchenkonzert, am 5. Mai 2019 in der St. Katharinenkirche, der Jugendmusikpreis, den die Stadtmusik am 18. Mai 2019 in Laufen organisiert sowie der Stundenchorwettbewerb in Bretzwil vom 22. Juni 2019, an dem die Stadtmusik teilnimmt. Beim Stundenchorwettbewerb besteht die Herausforderung darin, innert einer einzigen Stunde ein vorgegebenes Stück einzustudieren und anschliessend vorzutragen. Ohne die Kristallkugel bemühen zu müssen: Diese Stunde wird bestimmt äusserst schnell vorbei sein. Dieser eine Vortrag wird bewertet – jeder Ton zählt also und es gibt nur eine Chance, es richtig zu machen. Zusammen mit dem
vorbereiteten Selbstwahlstück und einem Marsch gibt es eine Punktzahl, die in die Schlussrangliste kommt. Der Höhepunkt des Vereinsjahrs ist zweifellos die Feier zum 125-jährigen Vereinsbestehen. Die Stadtmusik wird ihre Gäste zu einer ganz besonderen Jubiläumsgala einladen: ihr Konzert wird erstmalig durch Vorführungen des Turnvereins Laufen umrahmt. Ob der Turnverein die legendäre Pyramide früherer Jahre präsentierten wird, steht wohl noch in den Sternen. Bereits klar ist jedoch, dass der Turnverein eine Ringübung zeigen wird. Mehr dazu wird an dieser Stelle aber noch nicht verraten! Stadtmusik und Turnverein sind überzeugt, ein dem hohen Jubiläum würdiges Programm zu bieten und wird es daher gleich an zwei Abenden, nämlich am 29. und 30. November 2019, in der Mehrzweckhalle im Primarschulzentrum «Serafin» präsentieren. Geschenke macht die Stadtmusik im Jubiläumsjahr übrigens nicht nur dem Publikum, sondern auch sich selbst, nämlich mit einer Teilneuinstrumentierung. Die neuen Instrumente werden ebenfalls an der Jubiläumsgala präsentiert. Sabine Asprion
Hosenträger und Edelweiss-Hemd: Bedingungen für den Bünzli-Bürger-Kurs.
Ausgefallene Kurse für Auf-, Um- oder Aussteiger präsentierte der TV Grellingen an seinem Turnerabend. Während Kinder, Jugendliche und Erwachsene eine tolle Show boten, zankte sich das Kursleiterteam in originellen Dialogen. Jürg Jeanloz
W
er heute etwas auf sich hält, belegt einen Kurs. Welch seltsame Blüten das Kurswesen treibt, bewies der kreative Turnverein. Er schrieb kurzerhand einen Bünzli-Bürger-Kurs aus, der die Teilnehmenden verpflichtete, in Hosenträgern und Edelweisshemd anzutreten. Zu den Melodien von Schacher Seppli und Brienzer Buurli tanzten die angehenden Spiessbürger, was das Zeug hielt. Ganz anders präsentierte sich der Imker-Kurs, in welchem die als Bienen verkleideten Kinder zu den Klängen der Biene Maja sanft über die Bühne schwebten. «Non je ne regrette rien» dudelte über den Lautsprecher, als die Mädchenriege mit farbig-geringelten Strumpfhosen und
weissen T-Shirts die Welt der grossen Bühne in Beschlag nahmen und ihren Französisch-Kurs mit allerlei Tänzchen über die Runde brachten. Zwischen den Vorführungen gaben sich die Kursleiterinnen und -leiter verschiedene Stelldichein und verstrickten sich in Ränkespiele und Widersprüche. Während sie sich alle hochmotiviert und seriös vorbereitet gaben, liessen sie dennoch durchblicken, dass zweifelhafte Beziehungen und geistige Wässerchen sie an den Rand ihrer Möglichkeiten brachte. «Der Fisch beginnt am Kopf zu stinken» meinte eine Analystin und deckte zugleich ein grosses Loch in der Kurskasse auf. Da nützte auch der Spruch des weisen Gurus nichts, dass die Wahrheit mit wenigen Worten aus-
FOTOS: JÜRG JEANLOZ
kommt. Derweil zauberte die Männerriege im Line Dance eine flotte Nummer auf die Bretter und wurde von den vielen Gästen frenetisch beklatscht. Dass die ergrauten Häupter so umjubelt wurden, war auch dem Umstand geschuldet, dass in ihren Reihen ein Landrat und ein ehemaliger Gemeindepräsident flott mittanzten. Im Managerkurs wirbelten die Aktiven über den Kasten und boten eine Kostprobe ihrer Fitness und Vitalität. Bodytoning war als Schlussbouquet angesagt: Ein gemischtes Team in farbenfrohen Dress zeigte eine erstaunliche und kecke Darbietung. Zum Ausklang formierten sich alle Turnerinnen und Turner zu einer Polonaise, angeführt vom unermüdlichen Gemeindeund TV-Präsidenten Alex Hein.
Früh übt sich: Kinder im Grillkurs.
KABARETT Samstag, 2. Februar, 20.15 Uhr
Sarah Hakenberg* Struwwelpeter Reloaded
Mittwoch, 6. Febr. 2019, 16.00 Uhr
MÄRLISTUNDE Wydehof-Center Breitenbach, erster Stock für Kinder von 4 bis 7 Jahren Eintritt: Fr. 2.– www.kfl.ch
Der alte Struwwelpeter für eine neue Zeit: Die Kabarettistin und Liedermacherin Sarah Hakenberg singt statt vom Zappelphilipp von der Ritalin-Aline, aus Hans-guck-in-die-Luft wird Mandyguck-aufs-Handy, und der Suppenkasper erscheint als draller Kalle, der in der Röhrenrutschbahn stecken bleibt . . . KINO
LESERBRIEF
GALERIE
Lasten gemein(d)sam tragen!
Irène Spörri – Malerei
Vor über 10 Jahren trat die 5. eidgenössische IV-Revision in Kraft. Durch strenge Auflagen hat sich die Zahl anerkannter IV-Fälle seither halbiert. Diese Fälle wandern praktisch 1:1 ins Sozialsystem der Gemeinden. Dasselbe Bild bei der Arbeitslosenversicherung: Die Kürzung der Bezugsdauer bei der ALV hat dazu geführt, dass das Fürsorgesystem der Gemeinde für diese Leute aufkommen muss. Während die IV und ALV zu 50% von den Unternehmen finanziert wird, zahlt neu 100% der Steuerzahler: Die rechte Wirtschafts-Lobby hat ganze Arbeit geleistet und die Zeche kurzerhand an den Mittelstand umverteilt. Damit nicht genug. Da im Baselbiet die Sozialhilfekos-
ten nicht unter den Gemeinden verteilt werden, wie dies in vielen anderen Kantonen geschieht, muss eine kleine Zahl den grössten Teil dieser Mehrkosten tragen. Das ist ungerecht. So zahlte ein Einwohner von Nenzlingen im Durchschnitt der letzten Jahre 6 Franken jährlich für das Sozialwesen, während ein Einwohner von Grellingen gegen 437 Franken stemmen musste. Es ist nur logisch und richtig diese Kosten auszugleichen, wenn auch nur anteilig zu 70%. Deshalb ein Doppeltes JA am 10. Februar. Solidarität ist keine Einbahnstrasse – Lasten gemeinsam tragen ist doch der Sinn von Gemeinschaft. Remo Oser Gemeindepräsident Röschenz
Bis 3. Februar
Die Künstlerin Irène Spörri lässt sich bei ihrer Arbeit gerne von inneren Stimmungen leiten. Die Beobachtung der Natur unterstützt ihren kreativen Prozess. Es entstehen Abbildungen, die einmal abstrakt, einmal mehr konkret wirken. Öffnungszeiten Galerie: Freitag, 17–21 Uhr, Sonntag, 11–16 Uhr Frau Spörri wird an den Sonntagen in der Galerie anwesend sein.
Donnerstag, 7. Februar, 20.30 Uhr
The Party
Um ihre Ernennung zur Gesundheitsministerin im Schattenkabinett zu feiern, lädt die Politikerin Janet Freunde in ihr Londoner Stadthaus. Als ihr Ehemann Bill mit einem brisanten Geständnis herausplatzt, nimmt die Party eine überraschende Wendung. Komödie, Drama, Grossbritannien, 2017, 71 Min. Regie: Sally Potter, mit Patricia Clarkson, Bruno Ganz, Cherry Jones, Emily Mortimer, Cillian Murphy, Kristin Scott Thomas, Timothy Spall u. a. *Vorverkauf:
Der Laden – Biofachgeschäft Delsbergerstrasse 24, Laufen, oder auf www.kfl.ch bequem von zu Hause aus.
Jeden Freitag von 18.00 Uhr bis Mitternacht
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Gottesdienste Als die Kraft zu Ende ging, wars kein Sterben, wars Erlösung.
BewegungPlus Laufen evangelische Freikirche Brunch-Gottesdienst Sonntag, 3. Februar 2019 mit Kidstreff in der neuen Spielhalle 10.30 Uhr, Wahlenstrasse 81, Laufen
www.bewegungplus-laufen.ch
Freie Missionsgemeinde Laufental-Thierstein Bodenackerstrasse 21, 4226 Breitenbach www.fmg-laufental-thierstein.ch Sonntag, 3. Februar 2019 10.00 Uhr Gottesdienst mit Abendmahl mit Kinder-Gottesdienst und Kinderhüte Mittwoch, 6. Februar 2019 14.00–16.00 Uhr Schatzsucher Gäste sind herzlich willkommen.
EVANGELISCH-REFORMIERTE KIRCHGEMEINDE SOLOTHURNISCHES LEIMENTAL ÖKUMENISCHE KIRCHE FLÜH www.kgleimental.ch Sonntag, 3. Februar, 18 Uhr Musikalischer Abendgottesdienst: Clara Schumann. Pfarrer Stefan Berg, Organistin Sharon Prushansky und weitere Musiker Mittwoch, 6. Februar, 14.30 Uhr Ökum. Geschichtenabenteuer, Martina Hausberger und Sigrid Petitjean, Anmeldung bis 4. 2. unter Tel. 061 731 38 84 Donnerstag, 7. Februar, 9.30 Uhr Müttertreff, Martina Hausberger
Nach einem erfüllten Leben ist unsere Mutter, Grossmutter, Urgrossmutter, Schwester, Schwägerin, Tante und Gotte
Klara Jeker-Jeker 6. Dezember 1928 bis 23. Januar 2019 friedlich eingeschlafen.
Wenn wir dir auch Ruhe gönnen, Ist doch voller Trauer unser Herz., Dein Leid sehen und nicht helfen können War unser allergrösster Schmerz.
Traurig und mit schwerem Herzen, aber mit vielen schönen Erinnerungen nehmen wir Abschied von unserem lieben Bruder, Schwager, Onkel, Götti und Freund
Jost Linder 9. 1. 1948 bis 26. 1. 2019
In stiller Trauer: Hans-Peter und Cécile Jeker-Felix Rolf und Petra Jeker-Lüthi mit Kevin und Celine Tanja und Christoph Glanzmann-Jeker Doris und Konrad Borer-Jeker Yves und Yvette Borer-Nussbaumer mit Lyan und Hannah Geschwister und Anverwandte Die Trauerfeier findet am Freitag, 1. Februar 2019, um 14.30 Uhr in der Herz-Jesu-Kirche in Laufen statt. Die Urne wird bereits vorher im engsten Kreis beigesetzt. Traueradresse: Hans-Peter Jeker, Bündtenstrasse 409, 4252 Bärschwil Gilt als Leidzirkular.
Deine schwere Krankheit war stärker als dein Wille, aber mit Humor und mit viel Mut hast du sie tapfer ertragen. Du wirst in unseren Gedanken weiterleben. In liebevoller Erinnerung und stiller Trauer: Toni Linder Willi und Madlen Binder-Biri Bruno und Daniela Linder-Eidenberger mit Salome, Julien und Rafael Andreas und Marlies Linder-Ehrsam mit Nils und Annika Sandra und Thierry Lüthi-Linder mit Colin und Aaron Auf Wunsch des Verstorbenen findet die Urnenbeisetzung im engsten Familienkreis statt. Traueradresse: Willi Linder, Hintere Gasse 2, 4254 Liesberg Gilt als Leidzirkular.
Evangelisch-reformierte Kirchgemeinde Thierstein Gottesdienste: Sonntag, 3. Februar, 10.15 Uhr, ref. Kirche Thierstein, Breitenbach, Gottesdienst, Pfarrer Stéphane Barth. Mittwoch 6. Februar, 8.30 Uhr, kath. Kirche Fehren, ökumenischer Schulgottesdienst, Pfarrer Stéphane Barth, Pfarrer Markus Fellmann, Katechetin Patricia Gisler, Schülerinnen der 1.–6. Klasse Fehren, Thema: «Die Speisung der 5000». Samstag, 9. Februar, 10.00 Uhr, Kapelle Zentrum Passwang, reformierter Gottesdienst, Pfarrer Stéphane Barth. Sonntag, 10. Februar, 10.15 Uhr, ref. Kirche Thierstein, Breitenbach, Gottesdienst, Pfarrer Stéphane Barth. Sonntagsschule/ChinderChilche: So, 10. Februar, 10.15–11.15 Uhr, im Sonntagsschulraum. Konfirmandenunterricht: Donnerstags von 18-19.30 Uhr im Gde.-Saal im ref. KGH, Breitenbach. Gr. 2 am 31. Jan. und 14. Feb. Gr. 1 am 7. Feb und 21. Feb.
Evangelisch-reformierte Kirchgemeinde Laufental Laufen Freitag, 1. Februar, 10.00 Uhr, Kapelle des Altersheimes: Andacht am Wochenende im ökumenischen Geist. Freitag, 1. Februar, 18.30 Uhr, Jugendtreff. 18.30–22.00 Uhr, unterhalb der kath. Kirche Laufen für alle Jugendlichen ab 7. Klasse. Sonntag, 3. Februar, 10.15 Uhr, ref. Kirche Laufen, Gottesdienst mit Pfarrerin Regine Kokontis und Vikar Kim Dällenbach. Dienstag, 5. Februar, 10.00 Uhr, offene Kirche, Bistro am Markttag. In der Katharinenkirche sind wir für Sie da am Monatsmarkt 10.00–12.00 Uhr und 13.00–15.00 Uhr. Um 13.30 Uhr gibt es einen literarischen und musikalischen Zwischenhalt. Liesberg Freitag, 1. Februar, 12.30 Uhr, ökumenischer Seniorenclub im Restaurant Coni’s Träff (Liesberg). Mittagessen, anschliessend Lottomatch.
Wenn Ihr an mich denkt, seid nicht traurig. Erzählt lieber von mir und traut euch ruhig zu lachen. Lasst mir einen Platz zwischen euch, so wie ich ihn im Leben hatte. Wer im Herzen seiner Lieben weiterlebt, ist nicht tot. . . nur fern.
In Liebe und Dankbarkeit nehmen wir Abschied von meinem lieben Ehemann, unserem Vater, Schwiegervater, Grossvater, Urgrossvater, Bruder, Schwager, Onkel und Götti
Marcel Saladin-Hänggi 9. Mai 1925 – 24. Januar 2019 Nach einem reich erfüllten Leben durfte er friedlich einschlafen. Wir sind traurig, dass du nicht mehr bei uns bist, doch dankbar für die gemeinsame von Liebe erfüllte Zeit.
Wir vermissen dich sehr: Estelle Saladin-Hänggi Christa und Hans Peter Wanner-Saladin Sebastian und Sandra Wanner mit Sienna und Tilda Felix Wanner Marlene und Peter Schweizer-Saladin Yannick Schweizer Roman Saladin und Monika Spaar Jasmine und Emanuel Reichlin mit Aaron und Neo Andrea und Chris Brady mit Spencer und Siena Marc Saladin Carmen Saladin und Arno Bürgin Andreas und Florence Saladin-Ferrier Anouk Saladin Melissa Saladin und Joao Dias Pereira Matthias und Yvonne Saladin-Heiniger Jamie Saladin Philipp Saladin Alice und Peter Walliser-Saladin Anverwandte, Freunde und Bekannte
Einschlafen, wenn man das Leben nicht mehr selber gestalten kann, ist der Weg zur Freiheit und Trost für alle.
TO D E S A N Z E I G E Traurig, aber in Liebe und Dankbarkeit nehmen wir Abschied von meiner lieben Frau, unserem herzensguten Mutti, Schwiegermutti, Grossmutti und Urgrossmutti
Nelly Stich-Brunner 3. April 1932 – 26. Januar 2019 In kleinen Schritten haben dich Gesundheit, Unabhängigkeit und Lebenskraft verlassen. Wir werden dich immer in unseren Herzen tragen. In liebevoller Erinnerung: Pius Stich-Brunner Niklaus und Regina Stich-Malzach Raphael und Lisa Stich-Kaiser mit Alina und Leara Jonathan Stich Zita Stich Schaible und Franz Schaible-Stich Isabelle Schaible und Dario Petrelli Tim Schaible Cornelia und Guido Sutter-Stich Vinzenz Stich Elsbeth Stich-Keller und Hanspeter Löliger Geschwister und Verwandte Die Trauerfeier findet am Montag, 11. Februar 2019, um 14.30 Uhr in der Kirche in Kleinlützel statt. Die Urnenbeisetzung findet zu einem späteren Zeitpunkt im engsten Familienkreis statt. Dreissigster: Samstag, 16. März 2019, um 18 Uhr. Traueradresse: Pius Stich-Brunner, Huggerwaldstrasse 227, 4245 Kleinlützel Gilt als Leidzirkular.
Der Trauergottesdienst findet am Dienstag, 5. Februar 2019, um 14.00 Uhr in der katholischen Kirche in Grellingen statt. Dreissigster: Sonntag, 17. Februar 2019, um 10.45 Uhr. Anstelle von Blumenspenden wird das Opfer im Sinne des Verstorbenen für einen guten Zweck verwendet. Traueradresse: Estelle Saladin, Neutalweg 8, 4203 Grellingen Gilt als Leidzirkular.
Todesanzeigen
für das Wochenblatt nehmen wir bis am Mittwoch, 9.00 Uhr entgegen. Sabine Renz berät Sie gerne. Rufen Sie einfach an. Telefon 061 789 93 34 E-Mail: sabine.renz@chmedia.ch
Jesus Christus, unser Retter, hat den Tod entmachtet und hat uns das Leben gebracht, das unvergänglich ist. So sagt es das Evangelium.
2. Timotheusbrief 1, 10
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153 Tage
AMTLICHE MITTEILUNGEN
Aus der Stadtratssitzung vom 28. Januar 2019
Der Stadtrat hat an seiner letzten Sitzung u.a. folgende Geschäfte behandelt und Beschlüsse gefasst: • Die Gemeindeversammlung hat am 13. Dezember 2018 den Quartierplan EGK-Neubau beschlossen. Zur Genehmigung des Quartierplans durch den Regierungsrat muss der Quartierplanvertrag unterzeichnet vorliegen. Der Quartierplanvertrag zum Quartierplan EGK-Neubau wurde genehmigt. • Die Volkshochschule beider Basel feiert im Jahr 2019 das 100-jährige Bestehen. Zu diesem Anlass möchte sie sich in der Region sichtbar machen. Von April bis September 2019 wünscht sie grosse rote «V» auf öffentlichem Grund aufzustellen: Vorstadtkreisel – vor dem Stadthaus, Helyeplatz – vor der
Stedtlibibliothek und vor dem Schulhaus Baselstrasse. Es werden noch 3 «V» auf privatem Grund (röm.-kath. Kirche, SBB, Salmenareal) aufgestellt. Die Standorte für das Aufstellen von 3 Stück roten «V» vor dem Stadthaus, auf dem Helyeplatz vor der Liegenschaft Amthausgasse 35 und vor dem Schulhaus Baselstrasse von April bis September 2019 wurden genehmigt. Die Volkshochschule ist für die Sicherheit der «V» verantwortlich. • Die Standaktionen der SVP Laufental vom 23. Februar und 16. März 2019 wurden bewilligt. • Die Gemeindeversammlung der Gemeinde Büsserach hat am 10. Dezember 2018 beschlossen, sich für die nächsten vier Jahre mit CHF 10.00 pro Einwohner an den Betriebskosten des Schwimmbads sowie der Eissportund Freizeithalle zu beteiligen. Büsserach hat
rund 2600 Einwohner, d.h. Büsserach wird ca. CHF 26000.00 pro Jahr bezahlen. Der Vertrag mit der Gemeinde Büsserach betreffend Betriebskostenbeiträge an das Schwimmbad Nau und die Eissport- und Freizeithalle wurde genehmigt.
Sirenentest am 6. Februar 2019 Am Mittwoch, 6. Februar 2019, findet der jährliche schweizweite Sirenentest statt. Dabei wird die Funktionsbereitschaft der Sirenen für den «Allgemeinen Alarm» und für den «Wasseralarm» getestet. Im Kanton Basel-Landschaft werden total 151 Sirenen getestet. Gehörlose Bewohner werden im Kanton Basel-Landschaft via SMS auf die Alarmauslösung aufmerksam gemacht. Es sind keine Verhaltens- und Schutzmassnahmen zu ergreifen. Kein WasseralarmTest im Kanton Basel-Landschaft. Weitere Hin-
weise und Verhaltensregeln finden Sie im Internet unter www.sirenentest.ch.
Baugesuch, Auflage vom 31. Januar bis 11. Februar 2019 BG-Nr. 0167/2019. Bauherrschaft: Ricola AG / Baselstrasse 31 / 4242 Laufen. Projekt: Erweiterung Produktionsgebäude / Parz. 422, Wahlenstrasse 103, 4242 Laufen. Projektverfasser/in: fabsolutions AG Zaugg Christoph / Ifangstrasse 6 / 8952 Schlieren Begründete Einsprachen sind mit der Baugesuchsnummer versehen, innerhalb der Auflagefrist in drei Exemplaren an das Bauinspektorat Liestal, Rheinstrasse 29, 4410 Liestal, zu richten.
Im nächsten Jahr ist es 725 Jahre her, seit Laufen das Stadtrecht erhalten hat. Mit zahlreichen Anlässen soll ab Ende 2019 daran erinnert werden. Der Stadtrat hat dazu ein Organisationskomitee gebildet. Zudem will man an einem Workshop mit der Bevölkerung weitere Ideen entwickeln.
A
Kurze Stadtgeschichte
L
aufen ist natürlich älter als 725 Jahre. Es gab schon in römischer Zeit Siedlungen in Laufen. Den Ursprung Laufens sehen Historiker im Gebiet der Martinskapelle beim Friedhof. Im Jahr 728 ist dieses Gebiet als Schenkung an das Kloster Murbach erwähnt. 1141 wird das Dorf als «Loufen» erstmals erwähnt. Im Laufe der Jahrhunderte erlebte das Stedtli eine wechselvolle Geschichte. In früher Zeit gehörte das Birstal zum Römischen Reich. Um das Jahr 500 wurde das Tal alemannisch. Danach gehört es zum Frankenreich, bevor es zwischen 853 und 1033 zum Königreich Burgund gehörte. Bis zur Französischen Revolution war das Gebiet Teil des Fürstbistums Basel und des Heiligen Römischen Reiches. Ab 1792 gehörte Laufen zu Frankreich. Durch den Wiener Kongress wurde es schweizerisch, indem das Laufental dem Kanton Bern zugeschlagen wurde. Seit dem 1. Januar 1994 ist das Tal Teil des Kantons Basel-Landschaft. (stl)
Seit 153 Tagen bin ich im Stadtrat für die Technischen Dienste zuständig. Das Amt ist eine sehr abwechslungsreiche und anspruchsvolle Aufgabe, doch ebenso spannend und lehrreich. Glücklicherweise haben wir eine professionelle und gut arbeitende Verwaltung und einen Werkhof der jeden Tag tolle Arbeit leistet, das alles hat mir den Einstieg ungemein erleichtert und dafür möchte ich mich schon mal bedanken. Ich möchte gerne etwas in die Zukunft schauen, am 10. Februar stimmen wir über die Ausgleichsinitiative ab. Die Initiative unterstützt einerseits die Eigeninitiative der Gemeinden, in dem ein Teil der Sozialhilfekosten bei den Gemeinden bleibt und entlastet gleichzeitig besonders stark betroffene Gemeinden, in dem der restliche Teil in einem Pool gesammelt und von allen Gemeinden gemeinsam getragen wird. Dies ist gut so, weil zwar einiges von den Gemeinden getan werden kann und auch getan wird, unter anderem von der Stadt Laufen, um die Kosten im Griff zu haben, doch Sozialhilfekosten sollten nicht dazu führen um Gemeinden gegeneinander auszuspielen.
Die Stadt Laufen rüstet sich zum Jubiläum
m 26. Dezember 1295 erteilt Bischof Peter Reich von Reichenstein Laufen das Stadtrecht. Der Stadtrat nimmt dieses Jubiläum zum Anlass, diverse Jubiläumveranstaltungen zu organisieren und dabei Vereine, Institutionen und Firmen einzubinden. Ziel ist es unter anderem, die Bekanntheit der Stadt Laufen als Marke nachhaltig zu vergrössern. Gleichzeitig soll die Zusammenarbeit innerhalb der Stadt – Stadt, Vereine, Institutionen, Firmen – verstärkt werden. Um dies zu erreichen, will man zahlreiche, sehr unterschiedliche Anlässe durchführen. Erwünscht ist natürlich, dass sich die Einwohnerinnen und Einwohner daran beteiligen und selber auch aktiv mitwirken. Ab Ende 2019 soll, während eines
SIMON CROLL, STADTRAT
Kick-off-Event
Dieses Bild am Untertor zeigt, wie Bischof Peter Reich von Reichenstein einem Vertreter der Stadt den Stadtbrief überreicht.
ganzen Jahres mindestens einmal im Monat ein Event stattfinden; diese stehen unter dem gleichen übergeordneten Thema «Wie sieht Laufen in 25 Jahren aus?». Den Auftakt zum Jubiläumsjahr ist am Christchindli-Märt im Dezember vorgesehen.
Überregional wirken
Dabei geht es auch darum, dass einiges davon auch nach dem Jubiläumsjahr bleibt. Dies gilt insbesondere für die ge-
meinsame Werbung für die Stadt durch überregional wirkende Anlässe. Mit den Vereinen, Institutionen und Firmen sollen die Zusammenarbeit, Produkte und Anlässe über den Tag hinaus wirken und auch nach 2020 erhalten bleiben. Zurzeit ist ein kleines Organisationskomitee, das die Anlässe und den Kick-off-Workshop koordiniert, an der Arbeit, bestehend aus Stadträtin Sabine Asprion, Stadtrat Simon Felix, Stadtverwalter Walter Ziltener sowie
Lehre als Kauffrau/Kaufmann (E-Profil) Sind Sie interessiert an einer Ausbildung bei der Stadtverwaltung Laufen? Details finden Sie auf der Homepage www.laufen-bl.ch\Aktuelles oder im Aushang.
FOTO: STL
Christoph Sütterlin mit der fachlichen Unterstützung von Gelgia Herzog. Zielgruppen der Anlässe sind natürlich in erster Linie auch die Einwohnerinnen und Einwohner von Laufen. Dann aber auch Kulturinteressierte jeden Alters (Eventbesucher, Touristen), Familien und Kinder, potenzielle Neuzuzüger sowie potenzielle Kunden für den Detailhandel. Das Stedtli und die Vorstadt Laufen sollen nachhaltig belebt werden.
Am 16. Februar findet – gewissermassen als vorbereitender Auftakt – ein Kick-off-Workshop statt: 8.30 bis 12.00 Uhr im Schulhaus Serafin an der Baslerstrasse. Dort stellt das OK das Eventkonzept und die ersten Ideen vor. Ebenso will man Inputs vonseiten der Teilnehmenden aus der Bevölkerung erhalten. Gemeinsam soll das Feuer für das Jubiläum und die Zeit danach entfacht werden. Vorgesehen ist, dass sich die Teilnehmenden in Gruppen der Frage widmen: «Was würdet ihr in den nächsten 25 Jahren verändern, wenn ihr König oder Königin von Laufen wärt?» Ausserdem erhalten die Vereine eine Art Hausaufgabe: Sie sollen – eventuell auch mehrere Vereine gemeinsam – ein OK bilden, um zusammen einen Anlass zu planen. Der Anlass soll innovativ, kreativ, zukunftsgerichtet und sozial verbindend sein. Der Fokus soll auf dem Lokalen und Regionalen liegen (Künstler, Produkte etc.); auch sollen die Kosten realistisch sein. Überdies soll ein Bezug zur übergeordneten Frage des Jubiläumsjahres bestehen und die Marke «Stadt Laufen» eingebunden sein. Wichtig ist auch, die Jugend und den Nachwuchs zu fördern. (stl)
Steuererklärung mit EasyTax Die Vorteile der Steuererklärung mit EasyTax sind: – Erstmalig Daten erfassen und im Folgejahr übernehmen – EasyTax denkt mit und übernimmt diverse Pauschalabzüge, Berechnungen und Additionen – Eine Steuerberechnung wird erstellt – Per Mausklick elektronisch Daten übermitteln Die Software EasyTax 2018 steht ab Anfang Februar auf der Homepage des Kantons (www.bl.ch unter dem Link «Downloads/Supports) zur Verfügung.
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Ärztlicher Notfalldienst Telefon 061 261 15 15 Unter dieser Nummer erreichen Sie in Notfällen den diensttuenden Arzt, Kinderarzt und Zahnarzt in Baselland sowie in den Solothurner Bezirken Thierstein und Dorneck Telefon 0848 112 112 Bitte versuchen Sie zuerst, Ihren Hausarzt zu erreichen.
Tief betroffen nehmen wir Abschied von unserem geschätzten Mitarbeiter und Arbeitskollegen
José Manuel Pazos 29. 9. 1983 bis 27. 1. 2019 Wir werden José Pazos in bester Erinnerung behalten und sprechen der Familie Pazos in stiller Trauer unsere Anteilnahme zum schweren Verlust aus.
Dr. med. P. Hofer-Kym Bahnhofstrasse 16, 4242 Laufen
Geschäftsleitung Bisser AG Familie Henz Arbeitskollegen
Sportferien vom 16.2. - 24.2.19 Ferienvertretung im Notfall: Dr. med. R. Stäuble In den Zweigen 7, 4246 Wahlen Telefon 061 761 33 00
Baupublikation
Bauherr: Schaeren Helen, Fringeliweg 206, 4252 Bärschwil Bauobjekt: Wohnraumerweiterung in der Scheune, Fensterfront und Balkon Bauplatz: Fringeliweg 206 Bauparzellen: GB Nr. 886 Planauflage: Gemeindeverwaltung Einsprachefrist: 15. Februar 2019
Büsserach
Baupublikation
Gesuchsteller: Blackrock Immobilien AG, Spitalstrasse 37, 4226 Breitenbach Bauobjekt:Versatz Doppelgarage Standort: Breitenbachstrasse 63a Grundstück: GB 609 Nutzungszone: W2b Projektverfasser: Joseph Saner, Spitalstrasse 37, 4226 Breitenbach Planauflage: Bauverwaltung, Breitenbachstrasse 22, 4227 Büsserach Einsprachefrist: 15. Februar 2019
Baupublikation
Gesuchsteller: Andrea + Roger Saner, Breitenbachstrasse 18, 4227 Büsserach Bauobjekt: Anbau Hobbyraum + Keller mit Ausnahme Flachdach Standort: Breitenbachstrasse 18 Grundstück: GB 1197 Nutzungszone: WG3 Projektverfasser: Raumwunder Sander Architektur GmbH, Fabrikweg 2, 4227 Büsserach Planauflage: Bauverwaltung, Breitenbachstrasse 22, 4227 Büsserach Einsprachefrist: 15. Februar 2019
Himmelried
Baupublikation
Bauherrschaft: Siciliano Giuseppe & Sandra, Talstrasse 368, 4204 Himmelried Projektverfasser/-in: Architektur Stefan Borer, Kirchweg 160, 4204 Himmelried Bauvorhaben: Anbau Wintergarten Bauort: Talstrasse 368 Bauparzelle: GB-Nr. 471 Planauflage: Gemeindeverwaltung Himmelried Einsprachefrist: 14. Februar 2019
Kleinlützel
Baupublikation
Bauherrschaft: Stefanie + Marco Meier Schulstrasse 38a, 4245 Kleinlützel Bauobjekt: Neubau Einfamilienhaus Grundeigentümer: Kopp Rita + Luzia Christen-Kopp, Niedermatt 603, 4245 Kleinlützel Projektverfasser: G3 Architektur GmbH Wahlenstrasse 81, 4242 Laufen Bauplatz: Breitenweg Bauparzelle: 1278 (BG 530) Zone: W2b Ausnahmebewilligung: Keine Planauflage: Gemeindeverwaltung Kleinlützel Einsprachefrist: 15. Februar 2019
Seewen
Baupublikation Bauherrschaft: Herrn Walther Sascha, Neuweilerstrasse 150, 4123 Allschwil Bauobjekt: Neubau Einfamilienhaus mit Einliegerwohnung und Doppelgarage Bauplatz: Schürenmattstrasse 11 Projektverfasser: Altermatt Hausbau AG, Ollenweg 18, 4226 Breitenbach Bauparzelle: GB 4107 Planauflage: Beim Aktuar und Montag, den 4. Febr. 2019, von 18.00–19.00 Uhr im Sitzungszimmer Bauk., Dorfstrasse 5 Einsprachefrist: Bis 15. Febr. 2019 an die Baukommission, 4206 Seewen
Dorneckberg
Sirenenprobealarm 2019 Am Mittwoch, 6. Februar 2019, findet in der ganzen Schweiz der alljährliche Sirenenprobealarm statt. Entsprechend den Weisungen des Bundesamtes für Bevölkerungsschutz sind alle Gemeinden zur Durchführung des Probealarms verpflichtet. Der Probealarm beginnt um 13.30 Uhr und wiederholt sich 3-mal. Dabei wird der allgemeine Alarm (regelmässig auf- und absteigender Ton) ausgelöst. Wir bitten um Kenntnisnahme.
Regionale Zivilschutzorganisation Dorneckberg
Laufen Ordentliches eisenbahnrechtliches Plangenehmigungsverfahren Planvorlage der SBB betreffend Bahnfunk GSM-R am Standort Bahnhof Laufen Laufen Schweizerische Bundesbahnen SBB AG, Infrastruktur – Telecom, Anlagemanagement, Poststrasse 6, 3072 Ostermundigen Gegenstand Das Bauvorhaben betrifft die Stadt Laufen wie folgt: Bahnfunkanlage Bahnhof Laufen LFNX (Koord. 2’604’847/1’252’107): Erhöhung der maximal zulässigen äquivalenten Strahlungsleistung ERP an der bestehenden GSM-R-Anlage von 350 W auf 600 W. Für Detailinformationen wird auf die öffentlich zur Einsichtnahme aufgelegten Planunterlagen verwiesen. Das Verfahren richtet sich nach dem Eisenbahngesetz Verfahren (Art. 18 ff. EBG; SR 742.101), der Verordnung über das Plangenehmigungsverfahren für Eisenbahnanlagen (VPVE; SR 742.142.1), dem Bundesgesetz über die Enteignung (EntG; SR 711) und nach dem Bundesgesetz über das Verwaltungsverfahren (VwVG; SR 172.101). Öffentliche Auflage Die Planunterlagen können vom 4. Februar bis 5. März 2019 während der ordentlichen Öffnungszeiten in der Stadtverwaltung Laufen, Vorstadtplatz 2, 4242 Laufen, eingesehen werden. Weil das Werk keine baulichen Veränderungen erfährt, Aussteckung entfällt eine Aussteckung. Einsprachen Einsprache kann erheben, wer nach dem VwVG und dem EntG Partei ist. Einsprachen müssen schriftlich und innert der Auflagefrist (Datum der Postaufgabe) beim Bundesamt für Verkehr, Sektion Bewilligungen I, 3003 Bern, eingereicht werden. Wer keine Einsprache erhebt, ist vom weiteren Verfahren ausgeschlossen. Innerhalb der Auflagefrist sind auch sämtliche enteignungsrechtlichen Einwände sowie Begehren um Entschädigung oder Sachleistung geltend zu machen (vgl. Art. 18 f. Abs. 2 EBG i. V. m. Art. 35–37 EntG). Für nachträgliche Forderungen gilt Art. 41 EntG. Gesuchstellerin
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Bundesamt für Verkehr, 3003 Bern
Nuglar-St. Pantaleon
Baupublikation
Bauobjekt: 18-032 Umbau best. EFH Grundbuch-Nr.: 2431 Adresse: 4412 Nuglar, Drissetstr. 9 Gesuchsteller: Leutwiler Therese 4654 Lostorf, Schlossstr. 14 Grundeigentümer: Leutwiler Therese 4654 Lostorf, Schlossstr. 14 Planverfasser: Wülser Lostorf AG Leutwiler Michael 4654 Lostorf, Hauptstr. 14 Datum Baugesuch: 31. Januar 2019 Planauflage: Gemeindeverwaltung Nuglar-St. Pantaleon Einsprachefrist: 15. Februar 2019 Einsprachen sind in 3-facher Ausfertigung einzureichen.
Todesanzeigen online aufgeben: www.gedenkzeit.ch
Todesanzeigen und Danksagungen können Sie direkt am Schalter einer der folgenden Geschäftsstellen aufgeben oder uns einfach per E-Mail oder Fax zusenden. bz Basellandschaftliche Zeitung Rheinstrasse 3, 4410 Liestal Tel. 061 927 26 70, Fax 061 927 26 04 8 bis 12 Uhr und 13 bis 17 Uhr todesanzeigen@basellandschaftlichezeitung.ch www.basellandschaftlichezeitung.ch, www.bzbasel.ch Anzeigenschluss: Vortag, 17 Uhr Wochenblatt für das Birseck und das Dorneck Ermitagestrasse 13, 4144 Arlesheim Tel. 061 706 20 20, Fax 061 706 20 30 inserate@wochenblatt.ch, www.wochenblatt.ch Anzeigenschluss: Mittwoch, 10 Uhr Wochenblatt für das Schwarzbubenland und das Laufental Hauptstrasse 37, 4242 Laufen Tel. 061 789 93 33, Fax 061 789 93 30 inserate.laufen@wochenblatt.ch, www.wochenblatt.ch Anzeigenschluss: Mittwoch, 9 Uhr Samstag und Sonntag (bis 16 Uhr) per E-Mail an todesanzeigen@basellandschaftlichezeitung.ch oder per Fax an 058 200 54 07
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Bärschwil
LAUFENTAL WAHLEN
LAUFEN
Älteste Bewohnerin von Wahlen jjz. Erwartungsvoll stehen Familienangehörige und Gäste am Sonntagmittag im Foyer des Gemeindezentrums Wahlen und erwarten ihre geschätzte Jubilarin. Endlich ertönt das «Klack-KlackKlack» der beiden Pferde und das herausgeputzte Wägelchen hält vor dem Eingang still. Sohn und Tochter heben ihr Mutti vom Wagen und geleiten sie in den Saal. So viel Aufhebens ist sich Anna Neyerlin-Ehrler nicht gewöhnt; bescheiden nimmt sie die ersten Gratulationen entgegen und drückt den Gratulanten liebevoll die Hände. 100 Jahre sind vergangen, seit sie am 27. Januar 1919 in Immensee geboren wurde. Die Furchen im Gesicht verraten ein reiches und erfülltes Leben. «Sie ist immer zufrieden und jammert nie», sagt ihre Enkelin Claudia Borer. Sie spiele noch heute leidenschaftlich gerne «Nünistei» und sei immer für einen Jass zu haben. Heute lebe das gesellige Mutti bei ihrer Tochter Olivia Pasternak in Wahlen. Anna Ehrler wuchs in einer Grossfamilie in Immensee am Zugersee auf. Sehr verbunden war sie mit ihrer eineiigen Zwillingsschwester Louise, die ihr wie ein Tropfen Wasser glich. Zusammen verbrachten die beiden Schwestern Ferien in Weggis oder in den Bergen. Als Anna Ehrler eine Stelle in Laufen an-
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nahm, lernte sie ihren späteren Ehemann Walter Neyerlin kennen. Zusammen führten sie einen Bauernhof in Wahlen. Anna gebar ihrem Ehemann drei Kinder, die ihrerseits sechs Enkeln und vier Urenkeln das Leben schenkten. In Wahlen widmete sie sich ihren Pferden und ritt leidenschaftlich gerne aus. Kaum hat Anna Neyerlin an ihrem Geburtstag Platz genommen, kündigt sich hoher Besuch an. Regierungsrätin Sabine Pegoraro, ihr Weibel und Landschreiberin Elisabeth Herr Dietrich betreten den Saal und überbringen ihr die Glückwünsche der Baselbieter Regierung. Sie sei gerne gekommen und wünsche der Jubilarin weiterhin gute Gesundheit und einen schönen Geburtstag, sagt die Regierungsrätin. Gemeindepräsident Willy Asprion hält fest, dass er sich die Kutschenfahrt mit der 100jährigen Anna schon lange gewünscht habe. «Heute bist du die älteste Bewohnerin und Burgerin von Wahlen», sagt er zu ihr stolz. «Liebs Mutti, mir sy dankbar für alles, was du im Läbe für üs gmacht hesch», meldet sich Sohn Markus Neyerlin zu Wort. Er wünsche ihr, dass sie noch lange gesund und munter auf ihrem Sitzplatz den Vögeln zuschauen könne.
Klassik kann auch lustig sein
Poesie und Musik: Clown Robert Wicke lässt sich durch die Musik von Gidon Kremer zu romantischen Gefühlen verleiten. FOTO: GABY WALTHER+
Gidon Kremer und die Kremerata Baltica verzauberten ihr Publikum mit einem aussergewöhnlichen Konzert. Dabei bewiesen sie, dass klassische Musik durchaus auf humorvolle Weise vorgetragen werden kann. Gaby Walther
K Hoher Besuch: (v.l.) Gemeindepräsident Willy Asprion, Landschreiberin Elisabeth Heer Dietrich, Jubilarin Anna Neyerlin-Ehrler, Regierungsrätin Sabine Pegoraro und Weibel Daniel Hofer. FOTO: JÜRG JEANLOZ
ein Sesselrücken, kein Husten, kein störendes Geräusch, nur die sanften Töne der Violinen, des Violoncellos, der Streicher und des Vibrafons waren zu vernehmen. «Midnight in Riga» des lettischen Komponisten Arturs Maskats entführte in das romantische Riga der 1930er-Jahre. Gidon Kremer und die Kremerata Baltica sind dank dem Verein Kamer Konzerte, der
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DITTINGEN
guten Beziehung von ihrer Präsidentin Ruth Wlodarczak und vor allem dank der finanziellen Unterstützung der Emilund-Rosa-Richterich-Beck-Stiftung bekannte Gäste in Laufen. Am letzten Mittwoch gaben der weltberühmte Geiger und sein Orchester ein weiteres Konzert in Laufen – diesmal auf ausdrücklichen Wunsch von Kremer im Schlachthuus. Und dies, obwohl die Akustik im Kulturforum nicht an jene in der Katharinenkirche heranreichen kann. Der Grund für die Wahl des Konzertortes wurde einem nach der Pause bewusst. Denn nach dem abwechslungsreichen ersten Teil, in welchem nebst den Streichern vor allem auch Andrei Pushkarev am Vibrafon überzeugte, stand zum 100. Geburtstag des Komponisten Mieczylaw Weinberg Film- und Zirkusmusik im Fokus des zweiten Teils des Konzertabends. Nachdem die Musikerinnen und Musiker auf lustige Weise ihren Platz auf der Bühne eingenommen hatten, betrat ein weiterer Musiker mit einem so noch nie gesehenen Instrument die Bühne – der Clown Robert
Wicke erzeugte mit knackenden Pommes Chips, später durch Beatboxen den richtigen Rhythmus. Immer wieder tauchte der Clown auf und mischte mit Witz, Poesie und Jonglage Zirkusstimmung in das klassische Konzert. Dabei waren seine Einlagen immer lustig, ohne aber zu übertreiben oder der wunderbaren Musik die Show zu stehlen. Im Gegenteil: Mit seiner Pantomime strich er die Schönheit der Interpretationen hervor. Er sinnierte bei den liebevollen Tönen und liess sich mitreissen von den rassigen Kompositionen. Es war eine sehr gelungene Kombination von Musik und Theater, die bewies, dass klassische Musik durchaus nicht nur ernst sein muss. Gidon Kremer, nun in buntem Gewand, aber auch die neun Musikerinnen und zehn Musiker schienen diese Abwechslung zu geniessen und liessen ihr schauspielerisches Talent aufblitzen. Sogar das Publikum wurde zum Mitsingen und Klatschen aufgefordert und freute sich über diese etwas andere, kreative Art von klassischem Konzert.
Abstimmung: Grellinger Gemeinderat Die Grünen wollen in den Landrat gin. Ein neuer Vorstand will der Ortsempfiehlt drei mal Ja partei Grüne Region Laufen neues
Beziehen Position: Christian Richli, Marlies Feller, Alex Hein, Stephan Pabst und Carmen Egli (v.l.) vom Grellinger Gemeinderat. FOTO: ZVG Fair, unkompliziert und wirkungsvoll: Setzen Sie sich ein für eine gerechte Verteilung der Sozialhilfekosten. Stimmen Sie deshalb am 10. Februar 2 x JA zur Ausgleichsinitiative und zum Gegenvorschlag – und bei der Stichfrage für die Initiative. Der Kanton Baselland will den Gemeinden verbieten, bei Um- und Aufzonungen eigenständig eine Mehr-
wertabgabe einzuführen. Die Gemeinden und Steuerzahlenden sind die Geprellten. Denn sie bezahlen die erforderlichen Aufwertungsmassnahmen, um auch bei dichter Bebauung eine lebenswerte Gemeinde zu bleiben. Stimmen Sie daher NEIN zum Gesetz über die Abgeltung von Planungsmehrwerten. Gemeinderat Grellingen
Leben einhauchen. Vom bisherigen Vorstand macht lediglich der Wahlner Angelo Bolzern weiter, und zwar als Kassier. Die anderen Mitglieder des sechsköpfigen Vorstandes wurden an der Mitgliederversammlung vom Freitag in Dittingen neu gewählt. Evelyn Buchwalder und Reto Kurth haben das CoPräsidium inne. Das erste grosse Unterfangen werden die anstehenden Wahlen sein. Der Vorstand kandidiert geschlossen für den Landrat. «Im Laufental gibt es keine grosse grüne Bewegung. Doch wir möchten uns sichtbar machen, damit uns diejenigen Leute finden, die wie wir denken», erklärt Buchwalder. Alle fänden es gut, auf dem Land zu leben. Dass man aber auch etwas dafür tun müsse, sei in den Köpfen weniger präsent, so Bolzern. «Wenn wir einen grünen Kanton haben wollen, so müssen viele Grüne im Landrat sein.» Vor der Mitgliederversammlung ging Regierungsrat Isaac Reber in einem Vortrag der Frage nach, ob im Baselbiet alle
Vorstand mit Regierungsrat : Evelyn Buchwalder, Regierungsrat Isaac Reber, Fabian Zeugin, Simon Müller, Reto Kurth, Angelo Bolzern und Sylvia Voets (v. l.). FOTO: GINI MINONZIO Ampeln auf Grün stehen. So wie es im Augenblick aussehe, stehe der Kanton nach grossen Anstrengungen finanziell wieder auf solidem Boden. Das gebe wieder Spielraum, den die Grünen für ihre Anliegen nutzen können. Der Kanton müsse unter anderem die Artenvielfalt und auf den Strassen die Elektromobilität fördern. Für die Elektrovelos brauche es Schnellstrassen.
«Hier müssen wir mehr bieten als ein lückenhaftes Radnetz.» Reber freut sich sehr, dass die junge Generation sage, man müsse etwas gegen den Klimawandel machen. «Ich warte aber noch auf den Tatbeweis.» Was den Doppelspurausbau der Bahn anbelangt, ist Reber überzeugt, dass dieser im nächsten Jahrzehnt realisiert wird.
LAUFENTAL
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VERANSTALTUNG
Wärme, Harmonie und Tiefgang Lieder mit viel Tiefgang und Ehrlichkeit, authentische Texte, mitreissende Musik: Das ist Toby Meyer. Durch zahlreiche Auftritte ist er in der ganzen Deutschschweiz bestens bekannt. Mit seinem aktuellen Album «Freiheit – Mini Gschicht mit Gott» ist er in der Schweizeralbum Hitparade auf Platz 22 eingestiegen, in Fernsehsendungen aufgetreten und nun mit rund 250 Konzerten auf Schweizertournee. Diese 12 brandneuen Songs erzählen von seiner Lebensgeschichte. Über sein Lebensgefühl, da er ungeplant und sehr unpassend geboren wurde, über Sehnsucht und wie er Hoffnung, Sinn und Freiheit findet. Meyers Leidenschaft ist es, mit Musik die Herzen der Menschen zu berühren, zu ermutigen und Wertschätzung und Hoffnung zu säen. Die Kraft der Worte und der Töne kommt aus seinem tiefen Glauben heraus. Mit seinem Vornamen ist ihm dieses Fundament in die Wiege gelegt. Tobias stammt aus dem Hebräischen: «Gott ist gut». Sein Glaube an und seine Liebe zu Gott sind spürbar in jedem Ton. Toby Meyers Sound ist unverkennbar an Wärme, Harmonie und
Toby Meyer: Der Musiker tritt in der Kirche in Zwingen auf. Tiefgang. Seine einfühlsamen Streicher Arrangements in Verbindung mit hymnischem Pop und Rock sind generationsverbindend und sein Markenzeichen. Das Konzert findet am Montag,
FOTO: ZVG
18. Februar um 20.00 Uhr in der Kirche in Zwingen statt. Eintritt frei, Kollekte. Patricia Schumacher Seelsorgeverband am Blauen
EINGESANDT
Walter Meyer Ehrenmitglied des SAC Über 100 Mitglieder begrüsste Präsident Kurt Häner (Nunningen) an der 37. GV des SAC Sektion Hohe Winde im Restaurant «Rosengarten» in Laufen. Der Verein konnte auf unzählige Ski-, Berg- und Wandertouren zurückblicken, welche im vergangenen Vereinsjahr stattgefunden haben. Auch die Weiterbildung für Tourenleiter kam nicht zu kurz. Bei der Juniorenabteilung war das Kletterlager in Arco, in der Nähe des Gardasees der Highlight des Jahres. Immer beliebter kann die auf Vordermann gebrachte Kletterhalle in Laufen bezeichnet werden. Viele Bergsportfans, darunter auch Nichtmitglieder des Schweizer Alpen Clubs (SAC), nützen die wetterunabhängige Trainingsmöglichkeit. Der langjährige Kassier Erich Müller konnte sowohl für die Vereinskasse, als auch für die Kletterhalle schwarze Abschlusszahlen vermelden.
Wie alle Jahre konnten einige Vereinsjubilare gefeiert werden. Der Verein konnte wieder einmal ein verdientes Mitglied zum Ehrenmitglied ernennen: Walter Meyer (Laufen). Er hat sich in mehr als zwei Jahrzehnten in verschiedenen Funktionen dem Verein nützlich gemacht, zuletzt (2006-2017) als umsichtiger Seniorenobmann. Im Vorstand galt es die im letzten Jahr verunglückte Hildegard Wasescha zu ersetzen. Silvana Mazzoni (Laufen) wurde mit Applaus in den Vorstand gewählt. Der Rest des Vorstandes wurde für eine 2-jährige Periode bestätigt. Die beiden Tourenobmänner Erwin Lack (Sissach) und Dieter Iselin (Fehren) gaben ein interessantes Tourenprogramm für das neue Jahr. Mit Pflege der Geselligkeit und Klängen des Ländlersextetts «Silberdischtle» fand der Anlass seinen Ausklang. Ernst Mani-Stich
LESERBRIEF
Ausgleichsinitiative, eine gerechte Lösung für alle Die Kosten der Sozialhilfe betrugen 2017 im kantonalen Durchschnitt 248 Franken pro Einwohner, sie sind aber extrem ungleich verteilt. Auch bei uns im Laufental: Jede Bewohnerin und jeder Bewohner von Zwingen bezahlte 2017 265 Franken für die Sozialhilfe, in Grellingen 353 Franken und in der Stadt Laufen waren es sogar 363 Franken. Dagegen bezahlte jemand, der in Blauen wohnte, gerade mal 22 Franken. Die Ausgleichsinitiative schlägt jetzt einen Ausgleich zwischen allen Baselbieter Gemeinden vor. 70% der Sozialhilfekosten sollen auf alle Einwohner vom Kanton gleichmässig verteilt werden, 30% bezahlen weiterhin die Gemeinden selber. Was würde das konkret
bedeuten? In Laufen würde die Last pro Einwohner auf 282 Franken fallen, dagegen würde sie in Blauen auf 180 Franken steigen. Die Unterschiede bleiben bestehen, sind aber nicht mehr so gross. Im Streitgespräch auf Tele Basel zwischen Alex Hein, GP Grellingen und Markus Eigenmann, GP Arlesheim wurde von Markus Eigenmann bestätigt, dass das jetzige System nicht gerecht sei. Dieses könnte in einigen Punkten in der Verordnung angepasst werden! Diese Anpassungen fordert die Gemeinde Grellingen schon seit Jahren beim Kanton. Der Landrat hat die prekäre Situation von einigen Gemeinden erkannt und einen Gegenvorschlag zur Initiative vorgeschlagen. Doch auch diesen Gegenvorschlag lehnt Eigenmann ab.
Grund: Der nützt den betroffenen Gemeinden zu wenig! Für die Initiativgemeinden ist dieser Gegenvorschlag ein Schritt in die richtige Richtung und sagen deshalb auch zum Gegenvorschlag ja. Aber wie Eigenmann richtig sagt, der Gegenvorschlag nützt zu wenig. Aus dieser Sicht ist die Ausgleichsinitiative eine gute und ausgewogene Lösung für das Baselbiet. Übrigens kennen die meisten Kantone in unserem Land eine solche Lösung. Deshalb sage ich am 10. Februar überzeugt Ja zur Ausgleichsinitiative und Gegenvorschlag und kreuze beim Stichentscheid die Initiative an.
Breitenbach. Zeiten: Mo, Di oder Mi, 8.20–11.30. Pro Woche 2×2 Lektionen. Kurspreis: pro Lektion Fr. 5.– mit Kinderbetreuung, (Frühlingssemester, 88 Lektionen: Fr. 440.–/Herbstsemester, 60 Lektionen: Fr. 300.–). Kurseintritt: pro Quartal möglich! (Jan., Apr., Aug., Okt.). Info: Jutta Kunz, K5 Basler Kurszentrum, 061 365 90 23.
Yoga-, Qigong-, Pranayama-, Meditations-Kurse. In Nenzlingen, von und mit indischen Meistern, Ayurveda u. v. m. Infos: www.dattatreyahuus.ch, 061 228 78 33.
gänzende und familienbegleitende Kinderbetreuung. Mo–Fr, 7.30–18.30: Spielgruppe, Waldgruppe, Mittagstisch, Aufgabenhilfe, Infos und Anm.: 061 731 33 75, vogelnest.metzerlen@bluewin.ch, www.vogelnest-metzerlen.ch
Hans-Peter Hänni Grellingen
VEREINSNACHRICHTEN ˜
Bibliotheken
Stedtlibibliothek Laufen, offen: Di 9–11 Uhr, (Markttag 14–16 Uhr), Mi 14–18 Uhr, Fr 16–20 Uhr, Sa 9–15 Uhr, Sommer- und Herbstferien: Di 9–12 Uhr, Fr 16–20 Uhr, Sa 9–12 Uhr. www.stebilaufen.ch Bibliothek Breitenbach, Wydehof 1. Stock, Öffnungszeiten: Mo 15 –17 Uhr, Mi 14 –18 Uhr, Do 9 –11 Uhr, Fr 16 –19 Uhr und Sa 10 –14 Uhr. (Ausnahme: Während der Sommer-Schulferien Mi 14 –18 Uhr, Fr 16 –19 Uhr) Bücher-Broggi Laufental, Mehrzweckhalle, 4223 Blauen. Offen jeden Samstag, 10.00 –15.00 Uhr. Ludothek Laufental-Thierstein, Amthausgasse 35, Laufen. Offen: Di 9.00–11.00, Mi 14.00–17.00, Fr 16.00–18.00, Sa 10.00–12.30. Fasnachts-, Sommer- und Herbstferien BL nur Fr 16.00– 19.00. www.ludolauthi.ch
gung ab 15 J. Training Do 20–21.30 und Fr 19.30– 21 im Dojo Judoclub Nunningen. S. Rudin, 076 265 40 41, www.taekwondo-nunningen.ch AIKIDO-Schule Laufen. Training Erwachsene: Di 19.00–20.30, Fr 19.00–21.00, So 10.00–11.30. Training Jugendliche: Di 18.00–19.00, Fr 19.00–21.00. Training Kinder: Di 17.00–18.00. Gratisprobetraining jederzeit möglich, in der Industriezone Ried, www.aikidola.ch Kampfkunstcenter Laufental-Thierstein. Fudomotion: Di 18.00, Mi 10.00, Do 18.00. Kobudo/ Kyusho: Mi 19.00, Do 19.30. TaiChi-QiGong: Di 19.30. Samurai Kids: Mi 15.45, 16.45, 18.00. Samurai Youths: 19.00 in Laufen (Seniorenzentrum Rosengarten, MZH Serafin) u. Breitenbach (Turnhalle Mur). www.kampfkunstcenter-laufen.ch, 079 511 00 84
Happy-Dog-School, Borer Maria. Ort: Hundesport Brislach. Sie und Ihr Hund sollen ein glückliches Team werden. Welpen immer Samstag, 9.30 bis 11.00 Uhr. Internet www.happy-dog-school.ch. Handy 076 345 54 45.
Kozuchi Karate Do Laufen. Wir sind ein traditioneller Karate Verein mit familiärem Charakter, gegründet 1980. Unser Training ist für alle Altersklassen ab 10 Jahren geeignet. Unser Ziel ist Kampfkunst, nicht Kampfsport. Sie lernen bei uns Selbstvertrauen, Selbstverteidigung, Selbstdisziplin und tun Ihrem Körper etwas Gutes. Haben wir Ihr Interesse geweckt? Melden Sie sich gleich für ein Probetraining an. Tel. 078 679 80 18, www.kozuchi.ch, info@kozuchi.ch
Hundeschule EICHMÄTTLI, Industriestrasse, 4227 Büsserach, P. Herter. Beratung und Hilfe rund um Ihren Vierbeiner! Kurse für Welpen, Junghunde, Familienhunde. Ausbildung in Sanität, Obedience, Agility (A. Hürbin), 061 761 40 75.
Kempo. Training Erwachsene und Jugendliche jeweils Mo. 19.00–20.30 und Do, 19.00–20.30. Gratisprobetraining jederzeit möglich, in der Industriezone Ried in Zwingen, Weitere Info unter 076 741 47 47 od. www.kempo-laufen.ch
Bogenschiessen, Konzentration, Ruhe, Gelassenheit – Abenteuer, Spass, Natur. Info: 079 308 26 05, Thomas Twerenbold, www.bs-buesserach.ch
KungFu21.ch. Unterricht in Karate, KungFu für Kinder/Jugendliche. Qi Gong, DCM21 für Erwachsene jeden Alters. Mi. und Sa. im Ried in Zwingen (Dojo-Laufen) und Do. in Kleinlützel (Eich). Infos unter 079 504 30 60/info@kungfu21.ch
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Sport
Schwingen! Jeden Di und Do, 18.30 bis 20.00 Uhr in Nunningen. Schnuppertraining ab 7 Jahre! Schwingklub Dorneck-Thierstein-Laufental, K. Christ, Telefon 079 225 77 89, Internet www.schwingklub-dornach.ch Kletterhalle Laufen (SAC Sektion Hohe Winde). Die Halle steht täglich von 8.00 bis 23.00 Uhr zur Verfügung. Alles Wissenswerte und Fotos auf www.kletterhallelaufen.ch Wanderverein Laufen. Gemeinsame Fahrt zu Volkswanderungen in CH/D, zweimal jhl. mit Car. Frei wählbare Strecken von ca. 5/10/20 km. Auch für Nordic Walking. Verpflegung am Start/Ziel u. unterwegs. Anm. Tel. 061 761 64 95. Der Basketballclub Laufen sucht Spieler/innen für das Damen- und Herrenteam. Trainingszeiten: Di., 19.15–20.45 und 20.45–22.15. Do., MixedTraining, 20.45–22.15 in der Serafinhalle Laufen. Kontakt und Infos unter bbclaufen@gmail.com
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Kursangebot
Deutschkurse. Für fremdsprachige Frauen Breitenbach m. Kinderhort. Niveaustufen: A1.1 bis A2.2. Kursort: Kath. Pfarreiheim, Fehrenstr. 6, 4226
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Kampfkunst
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Jugendgruppen
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Mütter- und Väterberatung
Laufental. Beratung für Eltern von Kindern 0 bis 5 Jahre. Die Beratungszeiten ihrer Wohngemeinde und weitere Informationen finden sie unter www.mvberatung.ch oder Mütter- und Väterberatung Laufental, Rathaus, Hauptstrasse 2, 4242 Laufen, mvblaufental@bluewin.ch, Tel. 061 761 16 65. Tagesfamilien Laufental. Hauptstrasse 20, 4242 Laufen, 061 761 10 12, Öffnungszeiten Dienstag und Donnerstag. Für weitere Auskünfte siehe unter www.tagesfamilien-laufental.ch Thierstein. Öffentliche Beratung in den Wohnortgemeinden mit Voranmeldung. Weitere Infos über das Zentralsekretariat, Tel. 061 785 90 00 oder unter www.muetterberatung-so.ch
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Kindertagesstätte
Kindertagesstätte KIBU Kinderburg. Kinderbetreuung auf dem Bauernhof in Seewen, Grellingerstrasse 10 und in Münchenstein, Gutenbergstrasse 1. Für Kinder ab 3 Mt. bis zum Schulaustritt. Mo bis Fr von 7.15 bis 18.00 Uhr; Für weitere Auskünfte: Teresa Kaeser, Tel. 061 411 11 18 oder www.kibu.ch Kindertagesstätte Metzerlen Vogelnest, familiener-
Kinder Kinderhort Hirzenkäfer, Spitalstrasse 38, 4226 Breitenbach, 061 781 52 20. Öffnungszeiten: Montag bis Freitag, 6.30 bis 19.00 Uhr, Kinder ab 4 Monate bis 10 Jahre. Kindertagesstätte Laufen, Weststrasse 19, 4242 Laufen, Tel. 061 765 90 90. Familienergänzende Betreuung für Kinder im Alter von 3 Mte bis 12 Jahren. Öffnungszeiten: Mo bis Fr, 6.30– 18.00. www.kita-laufen.ch Kita «Hand in Hand» Blauen Dorfstrasse 13, 4223 Blauen. Öffnungszeiten: Mo bis Mi, 7.00–18.30. Säuglings-, Kleinkinder- und Kindergarten/ Schülergruppe. Mittagstisch, Waldtage; auch Stunden- und Ferienbetreuung. Tel. (Mo–Mi) 061 763 06 22. info@kitahandinhand.ch. Weitere Infos unter www.kitahandinhand.ch
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Pro Senectute und Spitex
Pro Senectute beider Basel. Ihre Partnerin für Fragen rund ums Älterwerden, Beratungsstelle Laufental. 061 761 13 79, www.bb.pro-senectute.ch Pro Senectute Dorneck-Thierstein, Fachstelle für Altersfragen, 061 781 12 75. Weitere Infos unter www.so.pro-senectute.ch. Fahrdienst «s’Mobil» SPITEX Thierstein/Dorneckberg 061 783 91 55, Hilfe und Pflege zu Hause, Spitex-24h-Notruf, alles aus einer Hand, seit 40 Jahren in der Region, Krankenkassen anerkannt, im Auftrag der Gemeinden, www.spitex-thdo.ch, Spitalstrasse 38, 4226 Breitenbach SPITEX Laufental, Hilfe und Pflege zu Hause, 061 761 25 17, spitex-laufental@bluewin.ch SPITEX Acura, 061 322 41 74, alles aus einer Hand, Tag/Nacht 24h, garantierte Entlastungs- u. Ferienbetten, off. Pflegetarife, Krankenkassen anerkannt, Leistungsaufträge von Gemeinden, www.acura-spitex.ch; Bodenackerstr. 1a, 4226 Breitenbach.
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Selbsthilfegruppen
Verein Selbsthilfe BS/BL: Wir vernetzen und begleiten Menschen, die eine Selbsthilfegruppe suchen oder gründen wollen. In unserer Region gibt es ca. 170 Selbsthilfegruppen zu physischen und psychischen Themen. Telefonzeiten: Mo, 10–12; Mi/Do, 15–17 Uhr; 061 689 90 90. Persönliche Beratung nach Termin Vereinbarung. Weitere Infos auch zu aktuellen Gruppen unter www.zentrumselbsthilfe.ch
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THIERSTEIN
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GRINDEL
Funk mit Suchtpotenzial Beschlüsse des Gemeinderats vom 28.01.2019
Der Gemeinderat genehmigte einen Kredit von CHF 71‘000.- für die Beschaffung von Betriebseinrichtungen für die Neubauten im Primarschulbereich. Die Feuerwehr Breitenbach übernimmt im Bereich der Biologieund Chemiewehr Sonderaufgaben für die ganze Region. Mit der Erbringung dieser Dienstleistungen wird sie von der kantonalen Gebäudeversicherung beauftragt. Der Rat genehmigte einen neuen Rahmenvertrag für diesen Tätigkeitsbereich. Die Ratsmitglieder stimmten der Ausbildung von Herrn Armin Kündig zum Offizier der Feuerwehr zu. Der Rat definiert gemäß kommunalem Steuerreglement jährlich die Höhe der Vergütungs- und Verzugszinsen. Der Vergütungszins bleibt für das laufende Jahr unverändert auf 1%. Ebenfalls unverändert verharrt der Verzugszins bei 3%.
In der letzten Minute des Silvesters 2018 bestiegen René Lutz und Carine Kalbermatten ihren 100. SOTA-Gipfel, den Corne des Bernlaires im Kanton Waadt. Das Paar betreibt seit drei Jahren das Hobby SOTA: Über Funk müssen sie auf dem Gipfel vier Funkamateure suchen, um den Gipfel «aktivieren» zu können. Cristina Sendon
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Der alljährliche Sirenentest stellt die Alarmierung der Bevölkerung in Notfällen sicher. Am 6. Februar wird der Test zu folgenden Zeiten durchgeführt werden:
enn René Lutz von seinem Hobby erzählt, beantwortet Fragen mit einer Leidenschaft, die man von viel zu wenig Menschen zu hören bekommt: «Es ist ein ganz anderes Gefühl mit Menschen aus der ganzen Welt über Funk zu sprechen, es scheint als würde man wirklich etwas tun, um mit ihnen sprechen zu können. Klar, das Smartphone erledigt das in wenigen Sekunden, jedoch ist das Gefühl eine einfache Nachricht zu schreiben bei weitem nicht das gleiche, wie den Kontakt über Funk zu suchen und mit einer noch unbekannten Person ein Gespräch zu führen.» René und Carine sind seit vielen Jahren begeisterte Bergwanderer und haben sich sogar vor 14 Jahren auf einer Bergwanderung kennen und lieben gelernt. Die beiden gehören zu den aktivsten SOTA Mitgliedern der Schweiz und sind stolze Besitzer des SOTA Mountain Goat Diplom, das sie 2018 für ihre insgesamt 1000 erreichten Punkte erhalten haben. Nach insgesamt 284 Stunden Marschzeit alleine im Jahr 2018, fragt
BREITENBACH
Termine Fasnacht 2019
Breitenbach
Samstag, 9. Februar Samstag, 16. Februar
Breitenbach (Hirzebach)
Donnerstag, 28. Februar
Breitenbach (Hirzebach) Breitenbach (Hirzebach)
Donnerstag, 28. Februar Donnerstag, 28. Februar
Breitenbach (Hirzebach)
Samstag, 2. März
14:00 h
Breitenbach (Hirzebach)
Samstag, 2. März
17:30 h
Breitenbach
10.00 h 10.00 h 05.00 h 13.30 h 19.15 h
Plagetteverkauf im Wydehof mit Apéro Plagetteverkauf im Wydehof & Coop "Chesslete" anschliessend Mehlsuppe im Restaurant Wydehof Kinder-Fasnacht im Pfarreiheim Sternmarsch mit anschliessender Guggen-Gala Grosser Umzug. Anschliessend Beizenfasnacht mit Guggen und Schnitzelbänk. Hirzeball im Pfarreiheim
Sirenentest vom 6. Februar 2019
13:30 Uhr 13:35 Uhr 13:45 Uhr
Wir bedanken uns für Ihr Verständnis für die kurzzeitige Störung. Ihre Gemeindeverwaltung
Anlässe im Februar 2. Februar, 14-16h 3. Februar, 10h 4.-8. Februar 6. Februar, 14-17h 8. Februar, 13h 8.-9. Februar 10. Februar, 17h
Industrie-Museum geöffnet, Rundbau Breitgarten Begleitung Gottesdienst, Kirchenchor Häckseldienst, Einwohnergemeinde Tanzcafé für SeniorInnen, Landgasthof W. Kreuz Wanderung, AHV-Wandergruppe Nothilfekurs, ZSA Grien, Samariterverein Männerstimmen Basel, Kath. Kirche, KLV
Weitere Informationen finden Sie auf der Homepage der Gemeinde (www.breitenbach.ch). Für die Inhalte des Veranstaltungskalenders zeichnen die Institutionen verantwortlich.
Gemeindeverwaltung Breitenbach auf Facebook!
EINGESANDT
Himmelried hat ab sofort einen Mittagstisch für Schulkinder Am 4.Februar 2019 kann in Himmelried der Startschuss für den neuen Mittagstisch gegeben werden. Dank hochmotiviertem Engagement aus der Bevölkerung und konstruktiver Zusammenarbeit mit der Gemeinde war es möglich, innert kurzer Zeit den Verein Mittagstisch Himmelried ins Leben zu rufen. Dreimal wöchentlich können
schulpflichtige Kinder ein professionell zubereites Mittagessen geniessen. Gleichzeitig ist eine kompetente Betreuung gewährleistet. Informationen auf www.himmelried.ch oder per EMail auf mittagstisch@himmelried.ch Für den Vorstand Maya Hinrichs
Immer Empfang: René Lutz aus Grindel besteigt Berggipfel selten ohne sein Funkegerät. FOTO: ZVG man sich von wo die beiden ihre Motivation hernehmen. Auch hierzu, äussert sich René Lutz: «Da ist nur schon die Aussicht, die Freude bereitet, aber auch die frische Luft, die sportliche Aktivität, der Kontakt mit Menschen aus der ganzen Welt und der Ansporn neue Punkte zu erhalten. All das macht es zu einem unfassbaren Hobby.» SOTA verbindet die Leidenschaft des Bergsteigens mit der des Amateurfunks. Ein Handfunkgerät genügt Nachdem ein Berg bestiegen wurde, packt man sein Funkgerät aus und sucht vier weitere Funkamateure, um den Gipfel zu aktivieren. Diese werden durch Zufall miteinander verbunden. Doch es kann nicht irgendein Gipfel bestiegen werden. Wie jedes gute Abenteuer, hat auch dieses hier Regeln: Das Gelände von einem Berggipfel muss auf allen Seiten mindestens 150 Höhenmeter
abfallen, sonst bekommt man keine Punkte beim Aktivieren des Gipfels. Je mehr Punkte man erreicht, desto höher steigt man automatisch in der Weltrangliste und kann sich damit weitere begehrte Diplome erarbeiten. Für den Einstieg braucht man ein Handfunkgerät. Falls man sich steigern und auf höhere Berge wandern möchte, empfiehlt sich ein besseres Equipment, für Kurzwellenbetrieb, um auch Funkamateure in weit entfernten Ländern erreichen zu können. Obwohl es eine sehr vielseitige und spannende Freizeitbeschäftigung ist, ist SOTA noch weithin unbekannt, eine Tatsache die René und Carine ändern möchten. Um diese Änderung wahr zu machen, bieten sie in ihrem Laden an, sich das Hobby Amateurfunk an einer modernen und sehr umfangreichen Amateurfunkanlage live vorführen zu lassen und so einem Teil von SOTA näher zu kommen.
Er machte die BLKB-Filiale zur Spaar-Bank bü. Kaum einer gab der Basellandschaftlichen Kantonalbank (BLKB) auf Solothurner Boden Kredit. Doch der Vollblut-Banker Willi Spaar schaffte den Turnaround. Ende Januar geht der «Apéro-Willi» in den Unruhestand. Bestärkt von besten Wünschen und den Songs von Ida-Lin Hübscher. Der «kleine» Abschiedsapéro von Willi Spaar, seit 1999 Leiter der BLKBNiederlassung in Breitenbach und laut Gemeindepräsident Dieter Künzli «ein Breitenbacher Urgewächs», entpuppte sich an diesem Mittwochabend als ein rauschender Anlass, der einen ganzen Pfarreisaal zu füllen vermochte. Da trafen sich Familienangehörige und Freunde mit Persönlichkeiten aus Politik, Bankenwelt, Sport und Gewerbevereinen, um sich erst einmal des künftigen Frührentners Rückblick auf sein vielfältiges Arbeitsleben zu Gemüte zu führen. Dies, wie bei Spaar üblich, gewürzt mit unterhaltsamen Anekdoten. So meinte Spaar zu seinen ersten sieben Bankjahren als Allrounder bei der Solothurner Kantonalbank in Breitenbach: «Ich dachte immer, ohne mich würde die Niederlassung Breitenbach untergehen, aber es wurde noch viel schlimmer, nach meinem Wegzug zur SKA ging die ganze Kantonalbank unter!» Aufbau im Container In der grossen SKA habe er, im Militär knapp unter dem Gefreiten, mit all den hohen Militärs bei ihren Diensterlebnissen nicht mithalten können. Mithalten konnte Spaar dann aber problemlos mit den holländischen Kollegen der Amro Bank, die ihn zu seinem UniversitätsStudium befragt und dann nach dem Stichwort «Banklehre» nur so gestaunt hätten. «Gestaunt habe dann auch ich, als die BLKB mit der Idee einer Filiale auf Solothurner Boden an mich herantrat», kam Spaar auf die vergangenen 19 Jahre zu sprechen, «als ich da mit null
«The Story of Apéro-Willi»: Viel Lob, Reminiszenzen und Musik von Othmar Cueni, Willi Spaar, Dieter Künzli, Urs Hofmann und Sängerin Ida-Lin Hübscher (v.l.) FOTO: ROLAND BÜRKI
Kunden und für die ersten acht Monate in einem Container wichtige Aufbauarbeit leistete.» «Ich verstand 1999 noch als CS-Mann die Welt nicht mehr und gab dem BLKB-Container in Breitenbach keine Chance», wandte sich Othmar Cueni, später von 2008 bis 2014 Geschäftsleitungsmitglied der BLKB, an die Apéro-Gäste, «doch beim Namen Willi Spaar wusste ich, der packt das». Weil er omnipräsent, seine Sozialkompetenz aber mehr als eine Krawatte gewesen sei. «E-Banking und Hotline können Kundenkontakte nicht ersetzen», lobte Cueni Spaars Bankertyp, den man heute kaum mehr antreffe. Kredite für den kleinen Mann Urs Hofmann, Mitglied der BLKB-Direktion, wusste nach seinen Worten gleich, warum der SoBa die Freude am
Standort Breitenbach verging: «Willi Spaar ist einer, der konsequent am Ball bleibt und sich hier gleich durchzusetzen und zu positionieren wusste.» Mit einem «Fläschli», symbolisch für die vielen Kundekontakte mit Apéro, wünschte Hofmann alles Gute für die vita tertia. Auch Gemeindepräsident Dieter Künzli konnte es kaum glauben, dass der bekannteste und beliebteste Bankdirektor vor Ort so jung und dynamisch schon seine Spaar-Bank verlässt, und reimte unter anderem: «Obwohl die Bank oft nur wollte Rendite, gab Willi auch dem kleinen Mann Kredite. So half er vielen Menschen ganz nebenbei zu ihrem Glück, das war ihm nie einerlei.» Und Ida-Lins Song «The Story» über die eine ganze Lebensgeschichte wiedergebenden Spuren im Gesicht dürfte auch Spaar berührt haben.
THIERSTEIN BREITENBACH
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SCHWARZBUBENLAND
Kelsag auf dem Prüfstand bea. Hat der Verwaltungsrat der Kelsag seine Kompetenzen überschritten? Der Breitenbacher Gemeinderat verlangt Auskunft über die Zahlungen im Streitfall mit Duggingen. Bisher hat die Geschäftsführung der Kelsag darauf verwiesen, dass der Rechtsstreit nicht den Verwaltungsrat betreffe, sondern zwischen den Aktionären Büsserach und Duggingen geführt worden sei. Der Gemeindepräsident von Büsserach, Josef Christ, versicherte seinen Einwohnern hingegen, dass die Kelsag der Gemeinde Büsserach die ihr entstandenen Verfahrenskosten rückerstattet habe (das Wochenblatt berichtete). Es geht insgesamt um 40 000 Franken. Das Schiedsgericht hatte letzten Herbst der Gemeinde Duggingen Recht gegeben, trotz Aktionärsbindungsvertrag auf die Dienstleistungen der Kelsag verzichten zu dürfen. Breitenbach will nun klare Verhältnisse. «Wir gehen zum jetzigen Zeitpunkt davon aus, dass die Klage gegen die Gemeinde Duggingen allein auf Initiative der Gemeinde Büsserach erfolgt ist. Ungeachtet der gesetzlichen Kompetenzen eines Verwaltungsrates in einer AG stünde es der Kelsag-Leitung unseres Erachtens nicht zu, einen solch schwerwiegenden Entscheid (Klage gegen einen Mitaktionär) ohne das Wissen und die Zustimmung der anderen Aktionärsgemeinden zu fällen», hält der Breitenbacher Gemeinderat in seinem Schreiben an die Kelsag fest. «Kann der Verwaltungsrat bestätigen, dass die Kelsag keine aus dem Rechtsstreit Büsserach/Duggingen entstandene Kosten (Verfahrensund Anwaltskosten) trägt?»
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Es geht aber auch um Grundlegendes: «Der Gemeinde Duggingen gelingt es im Alleingang, ihren Einwohnern kostengünstigere Entsorgungskosten anzubieten als im Verbund der Kelsag. Wie stellt sich der Verwaltungsrat zu diesem Sachverhalt?» Und Breitenbach bringt noch einen weiteren heiklen Punkt zur Sprache: «Gemäss unseren Informationen hat die Kelsag der Gemeinde Duggingen keine Mittel aus den Rückzahlungen der KVA Basel überwiesen. Bei den übrigen Aktionärsgemeinden war dies der Fall. Gedenkt sich der Verwaltungsrat in dieser Frage auf einen weiteren Rechtsstreit einzulassen?» Gemäss Recherchen dieser Zeitung ist der Rechtsstreit bereits am Laufen (vor Kantonsgericht) mit entsprechender Kostenfolge. Umwelt höher gewichtet Die Kostenentwicklung in der Kelsag dürfte die Aktionäre noch weiter beschäftigen. Bei der neusten Submission für das Einsammeln von Kehricht hat der Verwaltungsrat nämlich entschieden, der Umweltfrage höhere Gewichtung einzuräumen. Der Preis machte im Wettbewerb für die Transportunternehmer nur noch 45 Prozent aus. Der Unternehmer, der vom Verwaltungsrat der Kelsag den Zuschlag und einen Mehrjahresvertrag erhielt, liegt 800 000 Franken über dem günstigsten Angebot, ist aus gut unterrichteter Quelle zu erfahren. Konkrete Antworten liegen Breitenbach noch nicht vor, man habe von der Kelsag aber Gesprächsbereitschaft signalisiert bekommen, sagt Gemeinderat Christian Thalmann auf Anfrage.
Sorgt für Diskussionen: Kehrichtentsorgung durch die Kelsag.
FOTO: JIRI REINER
Zögerlich kommt der Hirsch Der Hirsch taucht ab und zu wieder im Schwarzbubenland auf. Während die Jäger ins Schwärmen geraten, machen sich die Förster Sorgen um den Wald. Gini Minonzio
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in Hirsch! Ein Hirsch! In Breitenbach rennt ein Hirsch herum!», versichern jagdnahe Kreise. Jägerlatein? Oder doch eine Sensation? «Es ist durchaus möglich, dass er zurückgekehrt ist, denn in Kleinlützel löste schon mehrmals ein Hirsch die Fotofalle aus», erklärte der Solothurner Jagd- und Fischereiverwalter Marcel Tschan. Auch im Baselland habe es Hirsche. Allerdings seien seit Jahren immer nur einzelne Tiere gesehen worden, und noch nie eine Hirschkuh mit einem Kalb. Es seien meist jüngere männliche Hirsche, die auf Erkundungstour gehen. Tschan geht davon aus, dass die Hirsche unserer Region aus den Vogesen einwandern. Es könnte aber auch sein, dass sie von Genf oder vom Emmental her kommen. Gehören denn Hirsche überhaupt in unsere Region? Ja, sagt Tschan klar. Früher gab es hier Hirsche. Doch um 1850 waren die Jurawälder ziemlich verlassen. Hirsche, Rehe, Gämsen und Wildschweine waren ausgerottet. Eigentlich in der ganzen Schweiz, mit Ausnahme einiger abgelegener Täler, wo sich Gämsen halten konnten. Erst um 1900 sind die Hirsche wieder von Österreich her in die Schweiz gekommen. Es mag lange dauern, bis ein ganzes Hirschrudel eine neue Region
Bei uns eine rare Sicht: Hirsch während der Brunft im Justistal (BE). erobert. Sind sie aber einmal etabliert, scheinen sie sich gut zu vermehren. «Vor 30 Jahren konnten im Kanton Bern jährlich nur ein Dutzend Hirsche geschossen werden. Mittlerweile sind es Hunderte», erklärt Tschan. Dürften die Schwarzbuben-Jäger denn einen Hirsch schiessen? «Nein, auch wenn es ein jagdbares Tier ist.» Bevor sich nicht eine stabile Population aufgebaut habe, erlaube der Kanton das Schiessen nicht. Und der Wald? Weniger Vorfreude auf die Hirsche kommt beim ehemaligen Kreisförster Martin Roth auf. Klar gehöre der Hirsch in unsere Region, doch man müsse aufpassen, dass sich die Population nicht zu stark vermehre. Hirsche können dem Wald schaden. Wie die Rehe auch verbeissen Hirsche junge Bäumchen oder zerstören sie, wenn sie das junge Geweih an ihnen fegen. Zudem schälen Hirsche auch Bäume bis zu einer Grösse von 30 Zentimetern, was sie absterben lassen kann. «Im Waadtland, wo es
FOTO: ZVG
grosse Hirsch-Populationen hat, musste man feststellen, dass die Baumvielfalt leidet», so Roth. «Hirsche fressen die häufigsten Bäume wie Buche und Rottanne nicht so gerne.» Als Erstes fressen sie die seltenen Baumarten wie beispielsweise Ahorn, Weisstanne, Kirsche und Eiche. Das Problem sei, dass Hirsche nur schwer zu jagen seien. Denn über Nacht könnten sie grosse Strecken zurücklegen und mehrere Jagdreviere durchqueren. Die Gefahr sei deshalb gross, dass man ihrer nicht mehr Herr werde. «In Anbetracht der neuen Wildart braucht es ein grossräumiges Konzept über Kantonsgrenzen hinweg für die Bejagung des Hirsches», betont Roth. Die kantonale Abteilung Jagd und Fischerei habe bereits 2011 ein kantonsübergreifendes Rothirschkonzept ausgearbeitet, so Tschan. Ziele sind, die Hirsche in der Kulturlandschaft zu integrieren, den Wildschaden tragbar zu halten und die Hirsche angemessen jagen zu können.
VERANSTALTUNG
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Männerstimmen in der Kirche
Flohmarkt Am 3. Februar findet in der Mehrzweckhalle Himmelried von 11.00 bis 15.00 ein Flohmarkt statt. Eine Anmeldung ist nicht nötig, für einen «Stand» braucht es eine Decke oder ein Tuch. Nicht verkaufte Sachen, die man nicht nach Hause nehmen möchte, werden an ein Brockenhaus gespendet. Alle sind herzlich eingeladen, zu stöbern und selber anzupreisen. Valérie Mischler
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Schule sucht Senioren
VERANSTALTUNG
Freude an Arbeit mit Kindern: Senioren können den Schulalltag bereichern. Pro Senectute Kanton Solothurn leitet das Projekt «Senioren im Klassenzimmer» im Auftrag des Kantons. Es umfasst rund 200 Freiwillige und 70 Gemeinden. Das Team der Schule Bärschwil/Grindel sucht weitere unterstützende Begleitpersonen. Als Seniorin oder Senior im Klassenzimmer besuchen Sie an einem halben Tag pro Woche eine Schul- oder Kindergartenklasse. Dabei bereichern Sie mit Ihrer Le-
Kommen nach Breitenbach: Männerstimmen Basel.
FOTO: ZVG
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benserfahrung den Schulalltag und fördern die Beziehungen zwischen den Generationen. Pädagogische Vorkenntnisse sind nicht notwendig. Einzig die Freude an der Arbeit mit Kindern zählt. Möchten Sie sich gerne engagieren? Dann melden Sie sich bei: Pro Senectute Kanton Solothurn, Sabina Lutz, 032 626 59 56. Wir freuen uns auf Sie! Valérie Mischler
WoS. Der 30 köpfige Chor «Männerstimmen Basel» – gegründet 2008 von ehemaligen Sängern der Knabenkantorei Basel – besticht durch sein breites Repertoire aus Renaissance, Romantik, Volkslied, aber auch aus zeitgenössischer Literatur. Die Kleidung aus den 50er-Jahren mit Knickerbocker, Hosenträger, und Cordjacken erscheint bewusst altbacken, doch in den Kleidern stecken junge Männer, die sich mit Herz und Seele der Männerchorliteratur ver-
schrieben haben. Ein bunt gemischter Haufen, dessen Qualität an Wettbewerben im In- und Ausland beeindruckt, wie der Sieg in der Kategorie «Männerchöre» an den World Choir Games in Cincinnati 2012 beweist. Daneben haben die Männerstimmen noch etliche weitere Preise gewonnen. Der Kulturund Leseverein präsentiert Männerstimmen Basel am 10.02.2019 in der Katholischen Kirche Breitenbach. Eintritt frei, Kollekte.
Industriemuseum ist geöffnet Am Samstag, den 2.Feb.2019 ist das Industriemuseum Breitenbach wie gewohnt von 14 – 16 Uhr geöffnet. Der Eintritt ist gratis. Wir zeigen diesmal auch Bilder von der Brächete in Zäziwil. Dazu erklären wir die Herstellung von Leinen aus Flachs. Das Museum befindet sich nach wie vor am alten Standort, im Rundbau an der Breitgartenstrasse. Auf Wunsch werden den Besuchern die Ausstellungsobjekte erklärt und die Maschinen vorgeführt. Willi Thalmann
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KELSAG Papier- und Kartonsammlung
In den nächsten Wochen finden wieder Papier- und Kartonsammlungen im Auftrag der KELSAG statt. Wir machen nochmals darauf aufmerksam, dass das Papier und der Karton an den üblichen Sammelstellen (wie Hauskehricht) am Strassenrand bereitgestellt werden müssen. Bereitstellung bis spätestens 7.00 Uhr morgens, gut sichtbar. Nicht hinter Fahrzeugen, Hecken, Containern verdeckt. Das Sammelfahrzeug kann nicht in enge Quartierstrassen oder Sackgassen fahren. Papier und Karton müssen getrennt und gebündelt bereitgestellt werden. Kein Papier in Kartonschachteln! Keine verschlossenen Behältnisse! Bitte beachten Sie folgende Sammeldaten: Papier allein (ohne Karton): 04. Februar Büsserach 06. Februar Brislach
Workshop in Basel
BodyVoicing: Vier-Muskel-Training und Soul Motion. Jeden ersten Samstag im Monat. Samstag, 2. Februar 2019 15.00–16.30 Uhr, Vier-Muskel-Training 17.00–19.00 Uhr, Soul Motion® – Tanz der Seele Ort in Abklärung. Weitere Daten Anfang Februar online.
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10.–14. März 2019 5 Tage Winterferien in Pertisau am Achensee Carfahrt, Übernachtungen u. v. m. Fr. 650.– 22.– 24. März 2019 3 Tage Saisoneröffnungsfahrt nach Rüdesheim am Rhein Carfahrt, Übernachtungen u. v. m. Fr. 425.– 31. März – 4. April 2019 Frühling in Jesolo und Venedig Carfahrt, Übernachtungen u. v. m. 18.– 22. April 2019 Ostern in Alba – Piemont Carfahrt, Übernachtungen u. v. m. 27. April – 4. Mai 2019 Sardinien-Rundreise Carfahrt, Übernachtungen u. v. m.
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27. Februar
Nunningen
Papier und Karton gleichzeitig (getrennt bereitgestellt, gemeinsam gesammelt*): 05. Februar Büren, Himmelried 15. Februar Dittingen, Grindel, Wahlen 08. Februar Ederwiler, Roggenburg, Kleinlützel 21. Februar Hofstetten, Flüh 11. Februar Bärschwil, Liesberg 25. Februar Hochwald, Seewen 12. Februar Beinwil, Erschwil 26. Februar Rodersdorf, Burg 14. Februar Zwingen, Nenzlingen Karton allein (ohne Papier): 20. Februar Nunningen Sie finden die Sammeldaten auch auf unserer Homepage www.kelsag.ch. * «getrennt bereitgestellt, gemeinsam gesammelt» ist effizient, umweltfreundlich und wirtschaftlich für die Papier- und Kartonsammlung in kleineren Gemeinden (< 1500 Einwohner). Auf der Sortieranlage lassen sich gebündelte, flächige Waren (Karton gefaltet) leicht automatisch separieren.
DORNECK
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MARIASTEIN
FLÜH
Viele Informationen an der Generalversammlung
Kampf mit «dem Chinesen»
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Viel Staub wird nicht mehr aufgewirbelt in den Räumen der Recticel AG in Flüh. Noch vor zwanzig Jahren war das Gebäude eine klassische Fabrik. Geblieben ist die Nischenproduktion. Die Vorstandsmitglieder: Fridolin Roth, Breitenbach; Urs Gschwind, Gempen; Benjamin Meier, Metzerlen; Georg Hofer, Fehren FOTO: BENILDIS BENTOLILA BB. Die Generalversammlung des OVS am letzten Freitagabend im Klosterhotel Kreuz fand, wie es bei den Schwarzbuben ist, in freundschaftlicher Atmosphäre statt. Präsident Dieter Koeninger beleuchtete in seinem Jahresbericht besonders das erste «Schorniggelfescht», das anfangs Mai 2018 auf dem Hof von Familie René, Brigitte und Benjamin Meier in Metzerlen erfolgreich stattfand. Dieses Jahr findet der Anlass auf dem Lämmlismatthof von Irene Häner in Fehren statt, und zwar am Sonntag, 5. Mai. (Schorniggel heissen die unreifen, noch grünen Kirschen, welche sich nach dem Abfallen der Blütenblätter zeigen.) Philipp Gut von der Fachstelle Spezialkulturen Wallierhof orientierte über Ergebnisse von Untersuchungen in der
Bekämpfung der Kirschessigfliege und weiteren Schädlingen, die an der Obstbautagung der drei Kantone Aargau, Baselland und Solothurn vor zehn Tagen präsentiert wurden. Andreas Vögtli, Präsident Solothurner Bauernverband, berichtete von den wichtigsten Geschäften aus den Dachverbänden SOBV und SBV und begründete die Nein Parolen des Solothurner- und des Schweizer Bauernverbands zur Zersiedlungsinitiative der Jungen Grünen. Die GV ging schnell über die Bühne; so konnten die Teilnehmer länger beisammen sitzen beim lockeren Gespräch. «Beim Austausch unter Kolleginnen und Kollegen erfahren wir viel von der praktischen Seite des Obstbaus», meinte der Präsident.
VERANSTALTUNG
Handwerk in unserer Gemeinde
Cristina Sendon und Peter Walthard
I
n den Produktionsanlagen herrscht ein angenehmes Klima. Es ist nicht zu kalt und nicht zu warm. Ruhig, mit Geduld und Vorsicht wird hier an Unterfederungen, Matrazen und Kissen gearbeitet. Produktionsleiter Markus Zoller führt eine Delegation der Wirtschaftsförderung Schwarzbubenland durch den Betrieb. Er hat die guten und die weniger guten Zeiten erlebt: Auf Grosserfolge am Markt folgten Personalabbau und der Verkauf. «Ohne Recticel würde die Marke Swissflex nicht mehr existieren», sagt Zoller. Der belgische Kunststoffgigant war ursprünglich als Partner beim Produktionsbetrieb in Flüh eingesteigen und hat dann übernommen. In der Schweiz produziert wird noch wegen der Marke. «Swissflex», derzeit gross nachgefragt in China, wirbt mit Schweizer Qualität. Da müssen die Kriterien der «Swissness» eingehalten werden. Für die Qualität verantwortlich sind Produktionsleiter Markus Zoller und seine meist elsässischen Mitarbeiter. Insgesamt 60 Personen arbeiten heute noch am Standort, zwischenzeitlich war die Zahl gar auf 40 gesunken. Nun gehe es wieder aufwärts, meint Zoller zuversichtlich. Man sei am rekrutieren. «Die Chinesen sind wild auf unsere Produkte», freut er sich.
«Die Zähne ausbeissen» Von dort, aus China, kommt aber auch die grösste Gefahr: Billige Imitate, die die Preise auf dem Markt immer tiefer drücken. Gegen sie führt Flüh HighTech ins Feld: Die ausgeklügelten Unterfederungen, die optimales Liegen ermöglichen, brauchen viel Know-How.
Hartes Geschäft: Produktionsleiter Markus Zoller (l.) gibt der Arbeitsgruppe Wirtschaft des Forums Schwarzbubenland mit ihrem Leiter Mark Winkler (r.) Einblicke in den Produktionsalltag. FOTO: PETER WALTHARD Das beginnt beim Material. Bis zu vierzehn Kunststoffrezepturen stellen sicher, dass die Komponenten den Belastungen standhalten, für die sie ausgelegt sind. Sie sind selbstverständlich geheim, werden bei Brac in Breitenbach von eigens dafür konzipierten Maschinen hergestellt. «Wenn der Chinese das nachbauen will, wird er sich erst einmal die Zähne ausbeissen», sagt Zoller martialisch und klopft auf eine der Komponenten: «Eine etwas andere Kunststoffmischung, und das Teil bricht bei der geringsten Belastung.» Es ist die einzige Strategie, die am Hochpreisstandort Schweiz überhaupt noch industrielle Produktion erlaubt:
Man muss der Konkurrenz stets zwei Entwicklungsschritte voraus sein. Möglich ist dies nur dank der Mutterfirma aus Belgien. In den neunziger Jahren feierte die damalige Matra AG mit ihren Swissflex-Produkten zwar grosse Erfolg, konnte diese aber kaum in schwarze Zahlen umsetzen. 1999 suchte man deshalb einen finanzkräftigen Partner und fand ihn in Recticel, die den Betrieb schliesslich komplett übernahm. Produziert wird durchwegs im hochpreisigen Segment. Dafür sei die Lebensdauer hoch, so Zoller: «Es gibt Kunden, die heute noch nach Ersatzteilen für Betten aus den 90er Jahren fragen.»
HOCHWALD Ausstellung: Die Kulturwerkstatt zeigt Zeugnisse aus Wirtschaftsleben von früher. FOTO: ZVG
Kampf um den Hahn im Dorf
In Hofstetten - Flüh gab es bereits im 19. Jahrhundert einen breiten Handwerkerstand. In Flüh baute z.B. ein Küfer seine Fässer und Bottiche. Maurer und Zimmerleute beschäftigten sich in Hofstetten mit der Wasserversorgung und den Gebäuden der Bürgerschaft. Es gab in der Gemeinde sogar Posamenter, welche für die Exportfirmen in der Stadt Seidenbänder woben. In unserer Ausstellung zeigen wir Objekte aus folgenden Berufen: Bäcker, Zimmermann/Schreiner, Drechsler, Wagner, Schlosser/Schmied, Wagner, Schuhmacher/Sattler Viele seltene und aufwendig restau-
Jahresversammlung der Friedensrichter: Begrüsst von Gemeindepräsident Georg Schwabegger (l.). Neben ihm Gastgeberin Doris Vögtli, langjährige Friedensrichterin von Hochwald. Mit auf dem Bild sind ausserdem Fridolin Jeger (Meltingen), Hans-Jakob Ammann (Himmelried) und Enrico Meier (Bättwil) sowie vom Amtsgericht: Remo Morand, Markus Christ und Anja Dillena. FOTO: BEA ASPER
rierte Objekte, wie die Aufreibe- resp. Wegglimaschine sind ausgestellt. Diese war bis in die 1970er Jahre in der Bäckerei Stalder in Hofstetten in Betrieb. Die Restauration der komplizierten Mechanik beschäftigte unsere Werkgruppe über ein halbes Jahr. Vernissage: Sonntag 3. Februar 2019 14 – 17 Uhr in der Kulturwerkstatt, Flühstrasse 30, Hofstetten Anschliessend jeden ersten Sonntag im Monat von 14 – 17 Uhr. Führungen nach Absprache möglich, auch verbunden mit einem Apéro. www.kulturwerkstatt-hofstetten-flueh.ch Urs Brodbeck
DORNACH
Steinklang mit zwei Gästen WoS. Dominik Dolegas Gäste sind an diesem Abend Sylwia Zytynska und Peter Schärli. Die beiden wurden aufgefordert, ein musikalisches Element mitzubringen. Der Dialog zwischen den Musikern entsteht durch das Mischen von ungehörten Klängen, verschiedenen Musikstilen und Instrumenten, welche neu zusammengestellt werden. Es sind dies komponierte Improvisationen, welche die klingenden Steine in neue klangliche Welten führen, erstaunliche Begegnungen ermöglichen und neue musikalische Freundschaften schliessen lassen.
Klangerlebnis, Sound Experience – so nennt Peter Schärli (Trompete) seine Kompositionen, die er mit sorgfältig gewählten Klangverwandten zum Leben erweckt. Mit Sylwia Zytynska (Vibraphone) verbindet ihn eine langjährige musikalische Freundschaft und zahlreiche Auftritte im Duo, Trio oder Quartett. In Dornach werden die beiden zum ersten Mal mit Dominik Dolega die «Klangerlebnisse» um dessen Lithophone und Steine bereichern. «Steinklang mit Gästen», «Dominik Dolega mit Sylwia Zytynska und Peter Schärli»: Fr 01.02., 19.30 Uhr.
Nachbarschafts-Streitigkeiten und Strafbefehle beschäftigen nach wie vor die 21 Friedensrichter vom Schwarzbubenland. Diese trafen sich letzte Woche zu ihrer alljährlichen Versammlung unter der Leitung des Amtsgerichts Dorneck-Thierstein und zogen Bilanz. Bei den zivilgerichtlichen Fällen kamen 13 zur Sprache, Strafbefehle gab es für 76 Einwohner, die meisten davon für unentschuldigtes Fernbleiben bei der Rekrutierung der Feuerwehrleute. Man liege im Schnitt der letzten Jahre, resümierte das Gericht. Auch im 2018 zählten Lärmbelästigungen wegen krähenden Hähnen zu den hauptsächlichen Streitgründen. Dabei ist einem Friedensrichter der Kompromiss gelungen, dass der Senior Hahn vor Ort bleiben darf, während seine Nachkommen fremdplatziert werden,
damit das Krähen nicht überhandnimmt im Wohnquartier. In einem anderen Fall konnten sich die Streitparteien darauf einigen, dass der Hahn die Nacht nicht mehr im Garten verbringen darf, sondern bis nach Sonnenaufgang in einer – schallgedämmten – Hütte bleibt, damit der Nachbar nicht aus dem Schlaf gerissen wird. Doch auch die Frage des Schattenwurfs eines Baumes oder die Entsorgung der zu Boden fallenden Blätter zählten zu den Gründen, warum die Friedensrichter auf den Plan gerufen wurden. In wenigen Fällen ging es auch um arbeitsrechtliche Streitigkeiten, wobei die Friedensrichter nur zum Einsatz kommen, wenn beide Parteien im selben Dorf wohnen. «Aufwendige Verhandlungen machen den kleineren Teil meiner Arbeit aus, meistens kann die
Sache mit ein paar Gesprächen erledigt werden», erläutert Fridolin Jeger, Friedensrichter von Meltingen, gegenüber dieser Zeitung. Oft gehe es um Beleidigungen, Demütigungen oder um den Vorwurf der Verleumdung. Mehr verrate er natürlich nicht, oberstes Gebot sei Verschwiegenheit, macht Jeger klar, der auf eine dreissigjährige Amtszeit zurückblicken kann. Nicht ein ganzes Heer von Juristen zu beschäftigen, sondern auf diplomatische Art und Weise im Dorf Frieden zu stiften, dies gelinge den Friedensrichtern vom Schwarzbubenland sehr gut, lobte Gerichtspräsident Markus Christ. Er begrüsst den Trend, dass die Gemeinden das Amt des Friedensrichters zusammenlegen, wie es zum Beispiel Bärschwil, Grindel und Erschwil machten.
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das
Donnerstag, 31. Januar 2019 Nr. 05
Rätsel
Lösung der letzten Ausgabe
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mittel
SPORT VERANSTALTUNG
Von den Gastformationen ist die Tanz- und Musicalschule «Move in Arts» aus Liestal Stammgast bei «Soul of Gym». Zum dritten Mal dabei sind die «Calibas» aus Basel, die mit ihrem eigenen Körpergewicht trainieren, ohne Maschinen und Geräte. Für «Younggunz», eine Gruppe von Breaking Schülern vom Movement Spot aus Pratteln und die Kids- und Showdance Gruppe vom Studio Emotion aus Liestal sind es Premieren. «Soul of Gym» ist das faszinierende Zusammenspiel von Livemusik und turnerischem Können, tänzerischen Leckerbissen, artistischen Höchstleistungen und genialer Körperbeherrschung. Es hat noch Plätze frei, Tickets sind vor Ort erhältlich.
Die Frage nach dem Glas
Moral: Laufen holte mit dem Sieg gegen China Moral für die Playoff-Duelle mit Rheinfelden. FOTO: EH-PRESSE
Treten auf: Die Calibas.
FOTO: ZVG
«Soul of Gym», Freitag/Samstag, 1. /2. Februar, 19.00 Uhr. Familienvorstellung Samstagnachmittag 14.30 Uhr. Hallenöffnung 30 Minuten vor Beginn. Sportzentrum Rosen, Liestal. Vorverkauf mit Barzahlung: TopPharm Studer Apotheke, Rathausstr. 53 und Bücheli Center, Liestal. Online: www.eventfrog.ch.
ORIENTIERUNGSLAUF
Orientierungsläufer bieten Kurs für Schulkinder an Für Schülerinnen und Schüler findet in den Frühlingsferien in der Region ein Schüler OL-Kurs statt. Dabei werden die Voraussetzungen geschaffen um im Herbst sogar selber an den Nationalen OL-Wettkämpfen dabei zu sein. Infos unter www.ol-laufental-thierstein.ch. Bereits laufen die Vorbereitungen für weitere besondere Ereignisse im Orientierungslaufen im Tal: Am 30. März findet in Blauen der 33. Laufentaler OL statt. Für diesen Anlass wird eine neue OL Karte «blauen-ottmart» erstellt. Sie umfasst das Gebiet von der Blauenweide bis zum Dittinger Bergmatttenhof. Inbegriffen ist das ganze Gebiet um den Bergrücken «Ottmart». Ende September ist das «EGK-Weltcup OL Weekend» in Laufen das sportliche Highlight der Saison. Parallel dazu wird von den OL Vereinen der Region Nordwestschweiz ein «Nationales OL Weekend Laufental-Thierstein» organisiert.
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EISHOCKEY
Sportgala mit Live-Musik uwz. Bald ist es wieder soweit. Die 13. Ausgabe der sportlich musikalischen Show «Soul of Gym» vom 1. und 2. Februar steht heuer unter dem Motto «Mit Dynamik und Kreativität zur Perfektion». Vor einem Jahr begleitete die «Future Band» mit über 40 Musikern die Vorführungen. Heuer sind es nur fünf musikalisch engagierte ehemalige Klassenkameraden des Gymnasiums Liestal. Diese hatten sich im September 2016 mit der spontanen Idee getroffen, sich am Firewire Bandcontest anzumelden. «Blue Carpet» war geboren. Nach zwei intensiven Monaten hatten sie ein explosives Repertoire erarbeitet und dabei auch einige Stücke komponiert. Als Senkrechtstarter gingen sie als Sieger des Firewire 2016 hervor. Es folgten Auftritte auf bekannten Bühnen und zahlreiche private Anlässe prägen die Laufbahn der noch jungen Band. Für diese ist das Engagement bei «Soul of Gym» eine grosse Herausforderung. Auch für die Athletinnen und Athleten des Nordwestschweizerischen Kunstturn- und Trampolinzentrums Liestal (NKL) – darunter sind auch mehrere aus dem Schwarzbubenland – ist der zur Tradition gewordene Anlass eine Besonderheit und zugleich eine willkommene Abwechslung zum leistungsbezogenen Training. Einmal jährlich dürfen sie aus ihrem Trainingsalltag ausbrechen und auf kreative Art und Weise zeigen, was ihnen das Turnen bedeutet. Bei «Soul of Gym» können sie befreit vom Wettkampf- und Notendruck auftreten.
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Am Weltcupweekend findet am Freitag 27. Sept im Gebiet «Stürmenchopf» ein Wald OL der Weltelite statt, gefolgt von 2 attraktiven Sprint-OL in Zwingen und Laufen. Die übrigen Orientierungsläufer oder Breitensportler können gleichzeitig an einem Nationalen OL Weekend in den Wäldern von Breitenbach-Brislach und dem Stürmenchopf an 2 Wettkämpfen teilnehmen. 2019 wird für den OL in der Region LaufentalThierstein also zu einem einmaligen Höhepunkt. Franz Karrer, Brislach
Am Samstag beginnen in der 2. Liga die Playoffs. Im Viertelfinal kommt es zum interessanten Duell zwischen dem EHC Rheinfelden und dem EHC Laufen. Neu ist, dass die erste Playoff-Runde im «Best-offive» ausgetragen wird. Für die Laufentaler stellt sich aber die Frage: Ist das Glas Wasser halb voll oder nicht doch halb leer? Edgar Hänggi
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or einer Woche konnte Laufen vor über 300 Zuschauern ein Testspiel gegen das Team China mit 4:1 für sich entscheiden. «Man darf auf Ergebnisse in Testpartien nicht allzu viel Wert legen, aber ein positives Resultat ist sicher besser», so Trainer Christof Amsler. Ihm passte vor allem, dass das Team beinahe wieder vollzählig auf dem
Eis stand und er ist zuversichtlich, dass Philipp Aeppli gerade rechtzeitig für die Playoffs wieder fit ist. Dass Laufen die Viertelfinal-Spiele gegen Rheinfelden austragen darf oder muss, nimmt der erfahrene Hockey-Coach gelassen. «Es war ja kein Wunschkonzert. Die Punktzahlen und die Spieldaten boten keinen Raum für allfällige Wunschergebnisse.» Nicht nur Amsler rechnete eigentlich damit, dass der Gegner Altstadt Olten heisst. Die Niederlage Rheinfeldens im letzten Match gegen Bucheggberg ergab dann buchstäblich in letzter Sekunde das Derby. Aus der Optik der Laufentaler ist das Derby ideal. «Ich gehe mal davon aus, dass doch der eine und andere Zuschauer mehr den Weg auf sich nehmen wird. Zudem ist der Weg auch für uns etwas einfacher», sieht Amsler positive Aspekte. Objektiv betrachtet wäre Laufen gegen Altstadt der letzten Wochen so gut wie chancenlos gewesen. Die Krux jedoch ist nun, wie geht man ins Spiel gegen Rheinfelden. In beiden bisherigen Begegnungen rechneten sich die Laufentaler etwas aus, da die Aargauer im Vorfeld nicht ihre Bestform zelebrierten. Beide Male gab es am Ende Kanterniederlagen. Wie ist es denn nun, das Glas? Halb voll (Chancen auf eine Überraschung)
oder halb leer? Amsler will darüber nicht debattieren. «Es muss einiges zusammenpassen, wollen wir eine Überraschung schaffen.» Für Rheinfeldens Coach Michael Eppler ist es eine schöne Affiche und auch er sieht es, was das Reisen und die Zuschauer betrifft, gleich. «Wir gehen mit dem nötigen Respekt an die Aufgabe heran. Ich denke aber, dass wir beim veränderten Modus doch etwas im Vorteil sind.» Eppler macht sich keinen Kopf, dass es nur zu Rang drei gereicht hat. «Freimettigen, letztjähriger Sieger der Zentralgruppe, wurde auch Dritter. Ich sehe es als Spiegelbild unserer Leistungen. Die Vorbereitung war nicht das, was es gebraucht hätte. Zudem sind die «Top Vier» noch stärker geworden und wir haben viele erfahrene Trainer an der Bande.» Eppler bringt noch einen interessanten Aspekt hinein. «Sollten wir das Final erreichen, haben wir einige Spiele in den Beinen und vielleicht zahlt sich dann unser später Saisonbeginn noch aus.» Die weiteren Spiele Spiel eins ist am Samstag um 20.15 Uhr in Rheinfelden; Spiel zwei am Dienstag um 20.30 Uhr in Laufen und Spiel drei am Sonntag darauf um 20.15 Uhr in Rheinfelden.
Schüler-OL-Kurs
HANDBALL
23.–26. April 2019
Klarer Sieg – aber erst in der zweiten Spielhälfte!
Infos: www-ol-laufental-thierstein.ch
2. Liga SG Wahlen Laufen – TV Pratteln NS 2 37:22 (14:14) us. Wer gedacht hatte, die Tabellenletzten vom TV Pratteln NS 2 seien in einem «Sonntagsspaziergang» zu schlagen hatte sich getäuscht. So ging es – trotz Vorbereitung durch das Trainerduo – vermutlich auch den Spielern. Die Gastgeber begannen unkonzentriert und lagen bis zur 9 Spielminute bereits mit 3:6 im Rückstand. Zu diesem katastrophalen Start trugen auch 5 technische Fehler und Fehlpässe bei. Auch die Verteidigung war nicht auf der Höhe ihrer Möglichkeiten. Es dauerte bis zur 18 Minute, als die SG Wahlen Laufen erstmals ausgleichen konnte. Nun plätscherte das Spiel hin und her und man musste froh sein, mit einem 14:14 in die Pause gehen zu können. Nach der Halbzeitpause besann man sich auf die vorhandenen Fähigkeiten und zeigte auch den nötigen Kampfgeist – vor allem auch in der Abwehr. Überragender Werfer war mit 13 Toren aus 14 Versuchen einmal mehr Patrick Studer. Zu seinem ersten Einsatz im Eins kam der 17jährige Junior Kimi Kohler. Er schlug sich hervorragend in der Abwehr und konnte gar 2 Treffer erzielen. Die SG Wahlen Laufen liegt nach diesem Sieg nun auf dem 4 Tabellenplatz, nur noch einen Punkt hinter GC Amicitia Zürich. Nun geht es am kommenden Samstag, 2. Februar, auswärts
Erzielte acht Tore: Torschütze Marc Eng. gegen den Tabellenzweiten, die SG Binningen (15.00 Uhr, Sporthalle Spiegelfeld Binningen). Hier braucht es eine ausserordentliche Leistung um 2 Punkte zu holen! Junioren U15 SG Wahlen Laufen – HC Vikings Liestal 36:09 (17:04) Die U15 Junioren schickten den Tabellenletzten mit einer deutlich «Klatsche» nach Hause. Sie spielten sowohl
FOTO: FREDY SCHMIDLIN
im Angriff wie auch in der Abwehr eine Klasse besser, als ihre Gegner. Junioren U17 SG Wahlen Laufen – SG Handball Basel-Stadt 26:33 (14:16) In einer lange Zeit ausgeglichen geführten Partie schlugen sich die Gastgeber nicht schlecht. Die Laufentaler mussten sich aber zum Schluss des Spieles den etwas stärkeren Städtern beugen.
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Donnerstag, 31. Januar 2019 Nr. 05
VERANSTALTUNG
EINGESANDT
Guggä-Night mit Oktoberfest-Party
Abschied in den musikalischen Ruhestand
Die Guggä-Night in Erschwil ist eine der grössten Vorfasnachtsveranstaltungen der Region und sorgt am 2. Februar für die Riesengaudi, die Du unmöglich verpassen darfst. Und wenn Du vor 21.00 Uhr die Eintrittskontrolle passierst, erhält Du erst noch gratis Eintritt. Im Dirndl bzw. in Lederhosen macht Dein Besuch der Guggä-Night unter dem Motto «Oktoberfest» besonders grossen Spass. Passend dazu ist die Mehrzweckhalle in Erschwil für einmal in den Farben blau und weiss dekoriert und eine tolle Lichtinstallation sorgt für weitere farbenfrohe Effekte und Akzente. Im Schweinwerfer-Licht auf der Show-Bühne freuen sich folgende sechs Guggen darauf, ihr Bestes zu geben und Dich zu begeistern: «Turboschnäggä» Erschwil, «Chessilochruächä» Grellingen, «Lady Killers» Laufen, «Akademiker» Basel, «Hirzefäger» aus Breitenbach und die «Strittere Wildsäu» aus Grindel. Ab 20.00 Uhr bis spät in die Nacht bzw. bis 3 Uhr in der Früh sorgt DJ Dave S zusätzlich für Partystimmung. An der Bar wird nicht nur Bier ausgeschenkt, sondern auch viele coole Drinks gemixt – selbstverständlich auch alkoholfreie. Für Hunger stillende Genüsse sorgt die Crew in der Küche. Die Türen der Mehrzweckhalle öffnen sich im One-Way System um 20:00 Uhr für alle ab 18 Jahren (ID-Kontrolle). Der Eintritt ab 21.00 Uhr kostet 10 Franken. Alle weiteren Informationen sind im Internet auf www.bberschwil.ch zu finden. Werner Kamber
KORRIGENDA
Musikgesellschaft ist keine Brassband Im Bericht vom Konzert der Musikgesellschaft Harmonie Büsserach ist mehrfach von «Brassband» die Rede. Diese Bezeichnung ist nicht korrekt. Für den Fehler bitten wir um Entschuldigung. Die Redaktion
Redaktionsschluss Für Beiträge gilt folgender Redaktionsschluss: Montag, 12.00 Uhr redaktion.laufen@wochenblatt.ch
Eines der Traktanden an einer Vereins–GV, das Emotionen hervorrufen kann, ist oft das Traktandum Mutationen. Sprich Ein-, bzw. Austritte von Aktivmitgliedern. Leider ist es so, dass die meisten Musikvereine in unserer Region mit einem Mitgliederschwund zu kämpfen haben. So auch die Musikgesellschaft Fehren. An der diesjährigen GV hatte die Musikgesellschaft Fehren einen Austritt zu verzeichnen, der nicht nur negative Emotionen hervorrief. Wir haben eine langjährige aktive Musikantin in den verdienten musikalischen Ruhestand entlassen. Bernadette Müller hat nach 50 Jahren aktiver Mitgliedschaft den
Verein als Musikantin verlassen. Bernadette war eine Pionierin, im Bezug auf Frauen, welche sich aktiv in Musikvereinen einbrachten. Sie war eine der ersten Frauen, welche sich in der damalige Männerdomäne Musikverein durchsetzte und das nicht nur kurzfristig. 50 Jahr lang war sie aktiv in der Musikgesellschaft Fehren tätig. Sie war die erste Frau, welche mit 20 Jahren als Bezirksveteranin des Thiersteiner Bezirksmusikverbandes geehrt wurde. Heute können wir uns Musikvereine ohne Frauen nicht mehr vorstellen. Bernadette war aber nicht nur musikalisch tätig. Sie ist auch die Fahnengotte unseres derzeitigen Vereinsbanners
GEDANKENSTRICH
und Ehrenmitglied unseres Vereins. Bernadette stammt aus einer Musikalischen Familie. Ihr Vater, Robert Hofer sen. war auch langjähriges Mitglied der MG Fehren. Und ihr Bruder Robert Hofer jun. musste leider aus gesundheitlichen Gründen nach über 60 Jahren Mitgliedschaft auf die GV 2019 seinen Rücktritt als Aktivmitglied bekannt geben. Wir danken Bernadette und Robi für ihren Einsatz und ihre treue zur MG Fehren währen der letzten 50 bzw. 60 Jahren und entlassen sie in den wohlverdienten musikalischen Ruhestand. Elmar Altermatt Musikgesellschaft Fehren
EINGESANDT
Sicherer unterwegs mit einem Bewegungscoach Um der Vereinsamung entgegenzuwirken und gleichzeitig die körperliche Aktivität zu fördern, bietet Pro Senectute ein Begleitangebot für Seniorinnen und Senioren an: Eine sogenannte Bewegungspatenschaft durch einen Bewegungscoach. Im Rahmen der Bewegungspatenschaften werden ältere Menschen aktiv durch einen Bewegungscoach begleitet und darin gefördert, alltägliche Bewegungsabläufe selbstständig auszuführen. Die individuelle, niederschwellige Bewegungsförderung zielt zudem darauf ab, die mobile Sicherheit wieder zu erlangen. Das Angebot erhält und fördert soziale Kontakte. Die Bewegungscoachs sind freiwillige Mitarbeitende, welche an einer Schulung auf ihre Tätigkeit vorbereitet werden. Die Einsätze finden in der
Begleitung: Bewegungscoachs arbeiten freiwillig. Regel einmal pro Woche am Wohnort der älteren Person statt. Sind Sie an einem Engagement als Bewegungscoach interessiert? Dann melden Sie sich bei
FOTO: ZVG
Pro Senectute, Julia Loher, 032 626 59 60, bewegungspatenschaft@so.prosenectute.ch Julia Loher-Linder
VERANSTALTUNG
VERANSTALTUNG
«Staunen» in der Klosterkirche Dornach?
Vom Glück und herausfordernden Schicksalsschlägen
WoS. Wer staunt noch vor 300-jährigen Altarbildern in barocken Kirchen? Sind sie uns nicht einfach zur Gewohnheit geworden? Kennen Sie die wundersamen Geschichten rund um katholische Gnadenbilder? Alois Schuler (Gemeindeleiter röm.-kath. Pfarrei Reinach) und Barbara van der Meulen (Kunsthistorikerin) führen durch den Abend mit Betrachtungen über das Altarbild «Maria Hilf» und über das Staunen bei arabisch-orientalischen Liedern des Vokalensembles CANTÙ aus Arlesheim unter der Leitung von Carmen Ehinger. Im Anschluss treffen wir uns wer möchte an der langen Tafel im Klosterkeller bei himmlischem Eintopf, Wein und Kaffee in unkomplizierter und geselliger Runde (CHF 30.-). Reservation: info@klosterdornach.ch oder 061 705 10 80.
Zwei von 12 Autoren, die über Schicksalsschläge in ihrem Leben im Buch «Glück ist Leben» berichten, lesen am 7. Februar aus ihren Texten. Im anschliessenden Podiumsgespräch vertiefen sie ihre Erfahrungen. Sie schildern, wie sie mit dem Verlust der Partnerin umgehen, respektive ihre schwere Erkrankung meistern, ohne dabei die Freude am Leben zu verlieren, sondern dennoch ein glückliches Leben führen. Daraus ergeben sich Fragen wie: Was bedeutet Glück für sie? Wie gehen sie mit ihrem Schicksal um? Wo und wie finden sie Hilfe? Und wie war es, als sie erkannten, dass es ohne fremde Unterstützung nicht weiter geht? Jeder wird in seinem Leben irgendwann mit schweren Lebensabschnitten konfrontiert, und das meist unvorbereitet. Darüber werden die beiden Autoren Markus Bläsi und Markus Latscha aus
ihrer Sicht berichten. Möglichkeiten, wie Betroffene Hilfe und Unterstützung erhalten können, zeigen Susanne Hoffmann, Präsidentin netzwerk rynach und Florence Develey, Pfarrerin der ev. ref. Kirche Reinach auf. Ebenfalls wird sich Alfonso Pecorelli, der in seinem Riverfield Verlag «Glück ist Leben» herausgab, in das von Heiner Leuthardt moderierte Podiumsgespräch einbringen. Im Anschluss an die Lesung, die in Zusammenarbeit mit dem netzwerk rynach, der ev. ref. Kirche und Kultur in Reinach durchgeführt wird, offeriert Kultur in Reinach einen Apéro. Die Lesung «Glück ist Leben» findet am Donnerstag, 7. Februar 2019 um 19.30 Uhr im Bistro Glöggli im Kirchgemeindehaus Mischeli statt. Der Eintritt beträgt 15 Franken. Infos: www.kir-bl.ch Priska Tschanz
EINGESANDT
Die MGB hat einen Ehrendirigenten
Lorenz Heizmann Am Samstag, 26. Januar 2019 begrüsste die Präsidentin Ella Gerster im Restaurant Kreuz die Aktiv- und Ehrenmitglieder sowie die Gäste zur 113. Generalversammlung der Musikgesellschaft Bärschwil. Der Kassier Benno Henz durfte positive Zahlen präsentieren, denn das Dorffest vom 8./9. September 2018 war
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gesellschaftlich wie finanziell ein Riesenerfolg. In Versform ehrte die Präsidentin den Dirigenten Lorenz Heizmann, der aus familiären Gründen seinen Taktstock bei der MGB anlässlich des Platzkonzertes am 11. Mai 2019 (Verschiebedatum 18. Mai 2019) ein letztes Mal schwingen wird. Während zwölf Jahren hatte er die Bärschwiler-Musikanten durch Hochs und Tiefs begleitet. Unter Freudentränen auf beiden Seiten überreichte die Präsidentin dem Ehrendirigenten die Urkunde. Mit tosendem Applaus und Standing Ovations bezeugten die Anwesenden dem Geehrten wie sehr sie ihn schätzen. Auch im 2019 wird das Jahresprogramm der MGB reich gefüllt sein. Der nächste Anlass ist der Maskenball am 02. März 2019 mit dem Motto «FREI», zu welchem alle, ob als Maske oder Zivilperson, herzlich eingeladen sind. Valeria Henz Musikgesellschaft Bärschwil
Kopfkino
Gaby Walther Ich liebe es, Bücher zu lesen. Im Kopf werden die Romane zur Wirklichkeit, die Gestalten lebendig und die Handlungen erlebbar. Ein verfilmtes Buch kann mich dann nur noch enttäuschen. Nichts ist so, wie ich es mir in meiner Fantasie ausgemalt habe. Ähnlich ergeht es mir mit der Geschichte. In Gedanken wird sie lebendig, durch den Film zerstört. So passiert mit Huldrych Zwingli. Nicht dass ich allzu viel über den Zürcher Reformator gewusst hätte. Im Gegenteil, mein Wissen war klein und ich erhoffte mir, meine Lücken mit dem zurzeit im Kino laufenden Film zu füllen. Tatsächlich erfuhr ich einiges: über die Pest, welche vor 500 Jahren in Zürich gewütet hatte, über Felix Manz, der wegen Ungehorsam ertränkt wurde, oder darüber, dass wer in der Fastenzeit Fleisch ass, hingerichtet wurde. Parallelen zum extremsten Islam tun sich hier auf. Trotz all den vielen Fakten war ich enttäuscht. Denn Zwingli entsprach gar nicht meinen Vorstellungen. Von dem frommen Mann gibt es keine Bilder und doch stellte ich ihn mir als imposante und sehr selbstsichere Person vor. Einer, der einen langen Atem brauchte, um seine Ideen und Auslegungen der Bibel durchzusetzen. Stattdessen erscheint auf der Grossleinwand ein feinfühliger Mann. Gut möglich, dass Zwingli solch ein Charakter war. Doch auch nach zwei Stunden konnte sich meine eigene Vorstellung des Reformators nicht auflösen. «Intellektuell ist der Film auf der Höhe von ‹Transformator 2›», schreibt ein Kritiker, ein anderer ergänzt: «Propagandastück. Zu wenig fundiert.» Im Grossen und Ganzen lässt sich jedoch hauptsächlich Positives in der Presse finden. Dankbar für diesen Historikerstreifen werden in Zukunft viele Schülerinnen und Schüler und ebenso einige Lehrpersonen sein. Erstere können sich gemütlich zurücklehnen und den Geschichtsstoff filmisch reinziehen, die anderen ersparen sich Vorbereitungszeit. Doch machen Sie sich selber ein Bild davon. Tauchen Sie ein ins 15. Jahrhundert, bilden Sie sich Ihr Urteil. Geschichte ist wichtig, heisst es. Man könne daraus lernen. Oder auch nicht: Die Geschichte wiederholt sich immer wieder.
DIES UND DAS
Donnerstag, 31. Januar 2019 Nr. 05
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Kosten den Gemeinden, Ertrag den Baulöwen? Mehrwertabgabe Nein!
Ermando Imondi in den Landrat!
Eine gute Lösung
Kann nicht sein, denken Sie sicher beim Lesen dieser Überschrift. Und doch: das vom Landrat verabschiedete Gesetz zur Abgeltung von Planungsmehrwerten bewirkt genau diese ungerechte Verteilung von Kosten und Ertrag. Die Gemeinden sind verpflichtet, die Nutzungsplanung vorzunehmen. Darunter fällt die Zuweisung des Gemeindegebiets in Zonen für Wohnen, Gewerbe, Industrie, Landwirtschaft und weitere. Wer schon einmal Landwirtschaftsland besessen hat, das in den 70er oder 80er Jahren eingezont wurde, kennt den Mechanismus: als Landwirtschaftsland hat ein Quadratmeter Land einen Wert um CHF 5.--. Wird es wegen der Nachfrage zu Bauland, kann es alleine durch die Umzonung in die Wohnzone seinen Wert um den Faktor 100 steigern und für CHF 500.—verkauft werden. Das ist der Planungsmehrwert. Diese Umzonung ermöglicht sodann dem Eigentümer, darauf Wohnungen zu bauen und rentabel zu vermieten oder zu verkaufen. Die Gemeinde, welche für die Kosten der Umzonung aufkommen musste, bleibt darauf sitzen. Diese Kosten betragen im Fall eines Quartier- oder Teilzonenplans rasch mehrere Zehntausend Franken, im Fall einer Ortsplanungsrevision gehen die Beträge in den sechststelligen Bereich. Es ist also gerecht und angemessen, dass die Profiteure aus der Umzonung einen Teil des Planungsmehrwerts der
Gemeinde abgeben. Das vom Landrat verabschiedete Gesetz ist aber abzulehnen: bei Einzonungen ist eine gemessen an den Planungskosten der Gemeinden völlig ungenügende Abgabe vorgesehen. Zudem fällt die Abgabe beim Kanton an, der bei einer Zonenänderung gar keine Auslagen hatte. Bei Aufzonungen (z.B. von W2 in dW3) und Umzonungen (von Gewerbe in Wohnzone) wird den Gemeinden sogar Verboten, eine Mehrwertabgabe zu erheben. Geschont werden damit einzig die Investoren, die auf Land bauen, welches einen Planungsmehrwert erzielt hat. Angstmacherei betreibt, wer behauptet, die Mietkosten würden dadurch steigen. Vielmehr gilt: es müssen diejenigen mit der Mehrwertabgabe belastet werden, die von einem Planungsmehrwert profitieren. Anders entscheiden heisst: die Gemeinden bleiben auf ihren Planungskosten sitzen und müssen diese aus Steuergeldern zahlen – damit zahlen Sie alle mit und finanzieren mit Ihren Steuern die Gewinne der Investoren! Mit einem Nein zur Mehrwertabgabe setzen Sie am 5. Februar 2019 ein Zeichen für Kostenwahrheit, Gerechtigkeit und die Entlastung der Gemeindesteuern! Sabine Asprion, Stadträtin Laufen Stephan Pabst, Gemeinderat Grellingen
ihre Zonenpläne zu überprüfen und der aktuellen Situation anzupassen. Dies ist ein Langwieriges Arbeitsverfahren, welches mit Arbeitsgruppen und mithilfe von Fachleuten, wie Planern, Bauverwalter, etc. vor sich geht. Nach Abschluss der Überprüfung wird das erarbeitete Material ausgewertet und anschliessen zur Vernehmlassung an die wichtigsten, Gruppierungen der Gemeinde, wie Wirtschaft und Vereine etc. zur Stellungnahme weitergereicht, auch einzelne Personen können zu den Resultaten der Vernehmlassung Stellung nehmen. Anhand dieser Stellungnahmen wird das Ganze wieder neu bewertet und überarbeitet. Es ist also nicht so, dass bei der Einzonung Willkür herrscht, sondern es wird mit dem Boden haushälterisch und umgegangen, und nicht so wie dies die Vorlage der Jungen Grünen erscheinen lässt. Darum ein NEIN zu dieser Vorlage Helen Wegmüller Landratskandidatin GLP
chen Folgen von Bewegungsmangel und ungesunder Ernährung tut Not. Wer medizinische Hilfe braucht, soll auf Qualität zählen können, unabhängig von der Dicke des Portemonnaies. Wir setzen uns für eine ganzheitliche und effiziente Betrachtung des Gesundheitswesens ein, wobei dem Vorbeugen deutlich mehr Gewicht eingeräumt werden soll. Sylvia Voets, Landratskandidatin Grüne
Sylvia Voets Gesundheit ist weit mehr als die Abwesenheit von Krankheit. Eine ausgewogene Ernährung mit naturnahen, gentechfreien Nahrungsmitteln schafft die Grundlage für ein gesundes Leben. Eine breite Aufklärung über die gesundheitli-
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Gelebte Laufentaler Solidarität 15 Baselbieter Gemeinden von insgesamt 86 stemmen 80% der Sozialhilfekosten. Auch Laufentaler Gemeinden wie Grellingen, Laufen und Zwingen sind stark betroffen von steigenden Kosten im Sozialbereich. Mit der Ausgleichs-Initiative schaffen wir mehr Fairness. Zeigen wir uns doch als Laufentaler solidarisch untereinander, so
wie wir es auch schon erfolgreich in der Vergangenheit getan haben und geben wir am 10. Februar der Ausgleichs-Intitiative bei der Stichfrage den Vorrang, denn der regierungsrätliche Vorschlag ist nur ein Tropfen auf einen heissen Stein. Linard Candreia, Landrat SP
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Wofür zahle ich eigentlich Steuern? 51:34 Stimmen beschlossen hat. Gemeindeexekutiven kämpfen gegen Kantonslegislative – und das mit Geldern der öffentlichen Hand. Dafür bezahle ich keine Steuern. Wir die Steuerzahler sind die Geprellten. Ich unterstütze das Baselbieter Parlament und sage am 10. April klar Ja zum neuen Gesetz. Ernst Tüscher Röschenz
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Ist Grellingen selber schuld? Grellingen ist eine der Baselbieter Gemeinden, die schwer unter den Sozialhilfekosten leidet. Warum leben in Grellingen so viele Menschen, die auf Unterstützung der Sozialhilfe angewiesen sind? Der wichtigste Faktor ist sicher der günstige Wohnraum, der in Grellingen vorhanden ist. Im Gegensatz dazu haben viele Gemeinden mit fast nur Einfamilienhäuser kaum Bewohner, die Sozialhilfe brauchen, und somit auch fast keine finanziellen Lasten. Ist Grellingen jetzt selber schuld für die hohen Sozialhilfekosten, und muss deshalb
Franz Meyer, Landrat CVP
eine gute und ausgewogene Lösung, wie sie viele Kantone bereits kennen. Deshalb sage ich am 10. Februar Ja zur Ausgleichsinitiative. Marc Scherrer, Landrat CVP
Vorbeugen ist besser als heilen
Nathalie Caduff Gemeinderätin Zwingen
Die Lasten der Baselbieter Gemeinden sind extrem ungleich verteilt, was die Sozialhilfe betrifft. Einige Gemeinden haben deswegen zunehmend dramatische finanzielle Probleme. Das ist soweit unbestritten. Am 10. Februar stimmen wir über zwei Lösungsansätze ab, die diese Problematik abmildern wollen. Die «Ausgleichsinitiative» schlägt vor, 70% der Netto-Sozialhilfelasten über alle Gemeinden nach deren Einwohnerzahl auszugleichen. Der Landrat hat dazu einen Gegenvorschlag formuliert, der auf anderem Weg ebenfalls den stark belasteten Gemeinden ein Stück entgegenkommen will. Beide Vorschläge gehen aus meiner Sicht in die richtige Richtung. Bei der Stichfrage werde ich mich aber für die Initiative aussprechen, da diese deutlich unkomplizierter und wirkungsvoller ist.
Marc Scherrer
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Initiative ist wirkungsvoller
Gegen Zersiedlungsinitiative
Wofür zahle ich eigentlich Steuern? Etwa, damit mit diesem Geld ein Abstimmungskampf geführt wird, der völlig gegen meine Interessen geht? Genau das geschieht im Moment. Weil einzelne Gemeinderäte bei der Abgeltung von Planungsmehrwerten auch ein Stück vom Kuchen haben wollen, bedienen sie sich für die Finanzierung ihrer Kampagne aus dem Steuertopf. Damit bekämpfen sie das Gesetz, das der Landrat mit
Die Kosten der Sozialhilfe betrugen 2017 im kantonalen Durchschnitt 248 Franken, diese aber sind ungleich verteilt. Auch bei uns im Laufental: Die Bewohnerinnen und Bewohner von Laufen bezahlten im Jahr 2017 über 363 ranken für die Sozialhilfe, in Grellingen waren es 353, in Brislach 276 und in Zwingen 265 Franken. Andere Gemeinden hatten keine oder aber nur geringe Sozialhilfekosten. Für die Gemeinden ist das eine grosse Herausforderung und resultiert in zunehmend dramatischen finanziellen Verhältnissen. Die Ausgleichsinitiative schlägt nun einen Ausgleich zwischen allen Baselbieter Gemeinden vor. 70% der Sozialhilfekosten sollen nach Einwohnerzahl ausgeglichen werden. Was bedeutet das konkret? In Laufen würde die Last pro Einwohner auf 282 Franken fallen, in anderen Gemeinden wären die Kosten dagegen höher. Die Unterschiede bleiben bestehen, werden aber gemildert. Aus meiner Sicht ist das
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Die von den Jungen Grünen vorgeschlagene Zersiedlungsinitiative schiesst am Ziel vorbei. Sie könnte das Aus für grössere Infrastrukturprojekte der öffentlichen Hand bedeuten. Bei einem Ja würden Städte und Dörfer in ihrer Flexibilität massiv eingeschränkt Bund, Kantone und Gemeinden wären damit hoffnungslos überfordert. Es gilt bei diesem Projekt auch das Bevölkerungswachstum der Zeitspanne von 1960 bis 2017 zu betrachten. Die Bevölkerung der Schweiz betrug 1960, 5,29 Mio. Einwohner, 2017 waren es 8,39 Mio. In diesem Zeitraum gab es ein Bevölkerungswachstum von 3,1 Millionen Einwohnern. Als ehemalige Gemeinderätin einer grossen Vorortsgemeinde bin ich der Meinung, dass mit Boden, zum Beispiel auf Gemeindeebene, sehr sorgsam umgegangen wird und die Vorlage gehaltlos und kontraproduktiv ist. In einem Rhythmus von ca. 15 bis 20 Jahren sind die Gemeinden aufgefordert
Als ich erfahren habe, dass Ermando Imondi für den Landrat kandidiert, habe ich mich gefragt, was das für mich, die Gemeinde und den Kanton bedeutet. Ich arbeite als Gemeinderätin in Zwingen seit bald zwei Jahren und schätze die Arbeit, die Ermando tagtäglich in unserer Gemeinde leistet, ausserordentlich. Ermando Imondi ist Gemeindepräsident von Zwingen und dies mit Leib und Seele. Obwohl er RAVLeiter in Laufen, in zahlreichen Vereinen und Handelskammern tätig und zugleich Gemeindepräsident ist und sein Kalender überfüllt, nimmt er sich stets Zeit für meine Belange und die der anderen Gemeinderäte, was ich ihm hoch anrechne. Nun hat er sich entschlossen, sein grosses Know-How in die Politik und als langjähriger Staatsbediensteter im Landrat für den Kanton einzubringen. Ich bin überzeugt, dass Ermando sein ganzes Herzblut in die neue Aufgabe einwerfen wird, sollte er zum Landrat gewählt werden. Ebenso wie er es bei der Gemeinde Zwingen tagtäglich macht. Ich drücke Ermando all meine Daumen und hoffe, dass die Bevölkerung von Zwingen und im Laufental sein langjähriges Engagement zu schätzen wissen und ihn in den Landrat wählen.
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auch ganz alleine dafür geradestehen? Oder ist es nicht besser, wenn sich alle Gemeinden ein Stück an diesen Kosten beteiligen? Es kann doch nicht sein, dass ein paar reiche Gemeinden die anderen im Stich lassen – und damit einen soliden Grundstein der schweizerischen Sozialpolitik kaputt machen. Deshalb sage ich am 10. Februar überzeugt Ja zur Ausgleichsinitiative. Stephan Pabst Gemeinderat Grellingen
Angriff auf die Gemeindeautonomie Bei Um- und Aufzonungen entstehen für die Steuerzahlerinnen und Steuerzahler in den Gemeinden Kosten. Deshalb sollen Arealbesitzer einen Teil ihres Profits mit der üblichen Mehrwertabgabe an diese erheblichen Beträge beisteuern. Die regierungsrätliche Vorlage hat ursprünglich vorgesehen, dass die Gemeinden eine eigene Regelung bei Umund Aufzonungen treffen dürfen. Genau dies will nun eine Landratsmehrheit den Kommunen mit dem vorliegenden unfairen Gesetz verbieten. Die Gemeinden und die Steuerzahlenden sind somit die Geprellten. Sie bezahlen die erforderlichen Aufwertungsmassnahmen, um auch bei dichterer Bebauung eine lebenswerte Gemeinde mit Kindergärten, Primarschulen, Turnhallen und Sportplätzen, einer Wasser- und Energieversorgung, Trottoirs und Strassen zu bleiben – werden dafür aber nicht entschädigt. Profiteur ist einzig der – oft nicht vor Ort wohnhafte – Arealbesitzer, dessen Land dank staatlicher Planung über Nacht ein Mehrfaches an Wert gewinnt. Darum sagen wir Nein zum Gesetz über die Abgeltung von Planungsmehrwerten und füllen den grünen Abstimmungszettel Nr. 5 entsprechend aus. Wir wollen Gerechtigkeit. Werner Strüby, Reinach
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Richtungsweisend fürs Laufental Die Veränderungen der Rahmenbedingungen im Gesundheitswesen, die fortschreitende Spezialisierung, die zunehmende Patientenmobilität (51% der Baselbieter besuchen ausserkantonale Spitäler) sowie die Verschärfung des Wettbewerbs stellen die Spitäler vor enorme Herausforderungen. KSBL und USB können langfristig in den heutigen Strukturen kaum überleben, bisherige Kooperationen haben keine Kosteneffizienz erzielt. Ein Grund des heutigen Kostenwachstums liegt bei den Spitälern. Ineffizienzen im Spitalbetrieb (z.B. Prozessabstimmungsprobleme, fehlende Harmonisierung der IT Infrastruktur, fehlende Investitionsstrategie, Konkurrenzsituation) kosten enorm viel Geld. Das Universitätsspital Nordwest stellt eine logische Lösung der heutigen Probleme dar. Die Gesundheitsdirektionen haben erkannt, dass die heutige Konkurrenzsituation ausser hohen Kosten nichts bringt und sich deshalb für einen gemeinsamen Weg entschieden. Jeder Standort wird künftig eine Funktion im Gesamtsystem sowie einen Schwerpunkt übernehmen. Laufen wird einen 24h-Notfall sowie in den Bereichen geriatrische Rehabilitation und Schmerztherapie Leistungen anbieten. Die neu-
Remo Stebler en Strukturen bieten unserem Spital Laufen neue Perspektiven. Laufentalervertrag hin- oder her: Ohne USNW wäre ein 24h-Notfall nicht finanzierbar und ein Ausbau (z.B. Schmerztherapie) undenkbar gewesen. Das USNW bietet uns Laufentaler die Chance, weiterhin eine Notfallversorgung in unserer Nähe zu haben und das Spital Laufen weiter entwickeln zu können. Remo Stebler Landratskandidat CVP
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DIES UND DAS LESERBRIEF
LESERBRIEFE
Symtombekämpfung anstatt Ursachenbekämpfung!
Jonathan Thai in den Landrat
Bei Annahme der Ausgleichsinitiative würden die kleineren Laufentaler Gemeinden mit heutzutage tiefen Sozialhilfekosten finanziell erheblich belastet. Die abgesicherte Schätzung des Kantons geht im Durchschnitt von zusätzlichen 70 Franken pro Einwohner aus. Solidarität zeigen Laufentaler Gemeinden mit tiefen Sozialhilfekosten schon heute, indem sie sich an den Allgemeinkosten ihrer Sozialhilfebehörden beteiligen. Die vom Landrat am 27. September beschlossenen Änderungen des Finanzausgleichgesetzes kommen Gemeinden mit hohen Sozialhilfekosten finanziell stark entgegen und sind ein vernünftiger Kompromiss. Viel wichtiger aber ist die Tatsache, dass Probleme nicht gelöst werden, indem Sie auf mehrere Schultern verteilt werden. Jeder, welcher einmal in der Privatwirtschaft Verantwortung getragen hat, wird dies nachvollzie-
hen können. Die Ursachen der permanent ansteigenden Sozialhilfekosten sind hinlänglich bekannt, auch wenn Sie von vielen politischen Kräften verschwiegen und beschönigt werden. Ursachen für diese Entwicklung sind unter anderem ungebremste Zuwanderung, Asylindustrie sowie falsche Anreize und Missbrauch unseres Sozialsystems. Es braucht Massnahmen, welche das Problem bei der Wurzel packen, und es nicht umverteilen, denn dies wird garantiert keine Probleme lösen. Und es wäre auch ein falscher Anreiz, denn nur da wo ein gewisser Druck und herrscht, und wo man im Wettbewerb steht, ist die Bereitschaft hoch, Massnahmen zu treffen und sich dafür einzusetzen, die Situation zu verbessern. Patrick Portmann LandratskandidatSVP
LESERBRIEF
Für ein sozial starkes Baselbiet
Franz Meyer Derzeit wird viel über das soziale Engagement der Baselbieter Regierung diskutiert und man liest Aussagen wie dass das Baselbiet nicht sozial sei. Das Gegenteil ist der Fall. Die Regierung hat auch in finanziell schwierigen Zeiten die Bedürfnisse der Schwächsten unserer Gesellschaft nie aus den Augen verloren. Zurzeit beschäftigen sich die zuständigen kantonalen Stellen sehr intensiv mit der Erarbeitung einer ganzheitlichen Strategie gegen die Armut. Gleichzeitig wird auch auf Anstoss aus bürgerlichen Kreisen eine kantonale So-
zialhilfestrategie geprüft. Beide sollen helfen, die verschiedenen sozialpolitischen Instrumente besser aufeinander abzustimmen und das heutige Auffangnetz für sozial Schwache zu verbessern. Soziale Fragen haben für die Baselbieter Regierung einen sehr hohen Stellenwert. So wurde zum Beispiel Ende November eine neue «Konsultativkommission Sozialhilfe» eingesetzt. In diesem 19-köpfigen Gremium spielen die Gemeinden mit 12 Vertretern eine ganz zentrale Rolle. Dies ist richtig und notwendig. Denn in den Gemeinden wird die Sozialhilfe vollzogen und sie tragen einen grossen Teil der damit verbundenen finanziellen Lasten. Wie der zuständige Finanzdirektor Anton Lauber richtig festhält, kann letztlich aber nur ein finanziell gesunder Kanton auch ein sozial starkes Gemeinwesen sein. Dank der bürgerlichen Regierungsmehrheit verfügt das Baselbiet mittlerweile wieder über den dazu erforderlichen finanziellen Handlungsspielraum. Die bisherigen Regierungsmitglieder Monica Gschwind, Anton Lauber und Thomas Weber sowie Nationalrat Thomas de Courten werden dafür sorgen, dass dies weiterhin der Fall sein wird. Franz Meyer, Landrat Bürgerliches Komitee «Zukunft Baselbiet gestalten»
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gesunden Einfluss auf den Kanton aus, diese Fraktion sollte nicht weiter gestärkt werden. Die ganz normalen Menschen mit gesundem Menschenverstand sind im Landrat untervertreten. Es wäre also Zeit, jungen politisch Interessierten ohne vorgefassten Meinungen eine Chance zu geben und sie in den Landrat zu wählen. Ich bin überzeugt, dass Jonathan Thai im Landrat gute Arbeit leisten wird und sich unbefangen seine Meinung bilden wird und sich für das Wohl des Laufentals einsetzen wird. Wenn Sie der gleichen Meinung sind, wählen Sie Jonathan Thai auf der Liste 11. Margareta Bringold
Mit Jonathan Thai stellt sich ein junger wacher Laufentaler als Kandidat für den Landrat zur Verfügung. In Wahlen ist er zusammen mit seinem Bruder aufgewachsen und hat seine Schulzeit verbracht. Danach hat er seine Ausbildung zum Kaufmann abgeschlossen. Da er weiss, dass nur lebenslanges Lernen Er-
folg hat, wird er im März eine berufsbegleitende Weiterbildung als Wirtschaftsinformatiker beginnen. Er lebt er zusammen mit seiner Partnerin in Laufen und in seiner Freizeit sind ihm seine Familie und seine Freunde wichtig. Das politische Weltgeschehen und die lokale Politik interessieren ihn immer mehr. Seine Stärken liegen im Zuhören. Es ist ihm wichtig, dass er alle Meinungen anhört und sich dann eine Meinung bildet. Polarisieren liegt ihm nicht. Er kann sich auch in Menschen mit abweichenden Meinungen einfühlen und respektiert auch Andersdenkende. Im Landrat sitzen viele Juristen, obwohl es in der Verwaltung ja eigentlich genügend Juristen gibt um neue Gesetze auszuarbeiten. Auch Lehrer hat sind übervertreten. Staatsangestellte braucht es eigentlich im Landrat auch nicht. Sie müssten eigentlich immer in den Ausstand treten, wenn es um Anliegen der Staatsangestellten geht. Die Trabanten der Wirtschaftskammer üben einen un-
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LESERBRIEF
Solidarität ist keine Einbahnstrasse
Aus der Traum vom eigenen Heim
Jonathan Thai
Margareta Bringold Es ist noch keine zwei Jahre her, als sich das ganze Laufental solidarisch mit den Gemeinden Zwingen und Blauen und ihren Quellen zeigte und den Kantonalen Richtplan bachab schickte. Das Tal zeigte sich in eindrücklicher Weise solidarisch mit den beiden Gemeinden. Unschön an dieser Geschichte war einzig, dass die Gemeinde Zwingen unter Federführung von Gemeindepräsident Ermando Imondi am gleichen Wochenende den Austritt aus der Sozialberatung Laufental beschloss. Die Profilierungsneurose eines einzelnen Politikers hat eine bewährte Institution im Laufental empfindlich getroffen. Im letzten Wochenblatt hat nun auch der Gemeindepräsident von Blauen der Solidarität im Laufental eine Absage erteilt. Er stellt sich explizit gegen die Ausgleichsinitiative. Er müsste es eigentlich besser wissen. Es ist ja nicht so, dass die Menschen in Blauen vom Verlust der Arbeit, von Scheidungen oder von Krankheiten verschont bleiben. Nur leben die Menschen in Blauen mehrheitlich in Einfamilienhäusern. Wenn also ein Familienvater arbeitslos und ausgesteuert wird, muss er zuerst sein Vermögen aufbrauchen und dann sein Haus verkaufen. Mangels Mietwohnungen wird er also aus Blauen wegziehen und sich in Grellingen oder Laufen eine günstige Wohnung suchen. Blauen kann aufatmen und seine Hände in Unschuld waschen. Wenn der Blauner Gemeindepräsident also meint, die Ausgleichsinitiative sei nicht gerecht, frage ich mich, ist es denn gerecht, dass die Lasten der Sozialhilfe einige wenige Gemeinden finanziell erdrücken und der Rest wegschaut und sich von der Verantwortung drückt? Es wäre an der Zeit, wenn sich die Politiker des Laufentals darauf besinnen würden, dass wir nur gemeinsam etwas erreichen und dieses Gärtchendenken dem ganzen Tal schadet. Politiker, die nur Rosinen picken und diese situative Solidarität gutfinden, gehören weder in den Landrat noch an die Spitze einer Gemeinde. Solidarität ist keine Einbahnstrasse. Margareta Bringold Wahlen
Schätzt man die Natur und wünscht man sich, dass möglichst viel Kulturland geschützt bleibt, erscheint die Zersiedelungsinitiative rein vom Titel her der richtige Weg zu sein. Setzt man sich aber mit den starren Forderungen der Initianten auseinander realisiert man schnell, dass man dieser Initiative nicht zustimmen darf. Das aktuelle Raumplanungsgesetzt schränkt die Zersiedelung bereits massiv ein. Neueinzonungen unterliegen heute strikten Auflagen. Die Initiative führt zu einer Verknappung von Wohn- und Industriefläche. Nicht nur der Traum vom eigenen Heim sondern auch der Bau von grossen Projekten wird eingeschränkt, denn die Initiative betrifft das ganze Siedlungsgebiet und schränkt damit alle möglichen Infrastrukturen ein, die zum Wohnen, Arbeiten, für die Freizeit oder Mobilität benötigt werden. Die Initiative fordert ein zentralistisches Raumkonzept, dass keine Rücksicht nimmt auf die unterschiedlichen Bedürfnissen in den verschiedenen Regionen in der Schweiz. Dies ist ungerecht. Gemeinden welche in der Vergangenheit grosszügig eingezont haben würden belohnt werden, die anderen hätten das Nachsehen. Eine solche Politik würde
Innovativ und kreativ - Liste 11 bl.grunliberale.ch
Jacqueline Wunderer die einen bevorteilen und die anderen abstrafen. Zu guter Letzt, diese Initiative würden die Miet – und Grundstückpreise für alle in die Höhe treiben. Wer über das nötige Kleingeld verfügt, kann sich weiterhin ein Einfamilienhaus oder eine Stadtwohnung leisten, alle anderen werden in die Peripherie verdrängt. Deshalb NEIN zur Zersiedelungsinitiative. Jacqueline Wunderer, Landrätin SVP
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«Mistel, Wärme und künstlerische Therapien» zeigt sie Ihnen die Station, die Ambulanz und die Tagesklinik. Selbstverständlich steht sie Ihnen auch für Ihre Fragen zur Verfügung. Die Führung dauert etwa 1,5 Stunden, eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Unsere Führungen finden an jedem ersten Mittwoch im Monat statt, die nächste Führung erfolgt am 6. März. Verena Jäschke Kommunikation Klinik Arlesheim
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Brand in Einfamilienhaus
Auto überschlägt sich wegen Schnee
WoS. Am Wochenende musste in Laufen die Feuerwehr ausrücken. Am Abend des Freitag, 25. Januar gegen 22.30 kam es in einem Einfamilienhaus am Maiersackerweg zu einem Brandfall. Die Bewohner des Hauses hatten im Laufe des Abends das Cheminée eingefeuert. Kurz nach 22.30 entdeckten sie Rauch im Wohnzimmer und meldeten dies bei der Einsatzleitzentrale der Polizei Basel-Landschaft. Die Feuerwehr wurde aufgeboten. Das Feuer war in die Zwischendecke gelangt und hatte sich dort ausgebreitet. Die Feuerwehr rückte an und konnte den Brand rasch unter Kontrolle bringen: Ein offenes Feuer konnte nicht entstehen, Personen kamen keine zu Schaden. Die genaue Brandursache ist noch unklar. Spezialisten der Polizei haben Abklärungen eingeleitet.
WoS. Ein 22-jähriger Autolenker kam im Schneegestöber anfangs Woche noch einmal mit dem Schrecken davon: Sein Auto kam am 18.Januar um 20.10 bei der Bushaltestelle «Rechtenberg» in Seewen auf der schneebdeckten Strasse
Selbstunfall: Verletzt wurde niemand.
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ins Schleudern und fuhr auf die Böschung am rechten Strassenrand auf. Der Wagen überschlug sich und kam auf dem Dach zum Stillstand. Der Fahrer konnte unverletzt aussteigen, das Auto erlitt jedoch Totalschaden.
14 CDs sind bisher im Rahmen der retrospektiven Edition «Bootleg Series» erschienen. Vol. 14 mit dem Titel «More Blood, More Tracks» (Sony) präsentiert Studiosessions, aus denen das Hitalbum «Blood On The Tracks» entstanden ist. Es zählt zu Dylans bedeutendsten und meistverkauften Alben. Die sechs CDs umfassende DeluxeEdition umfasst als Remasters sämtliche Aufnahmen inklusive zahlreiche Outtakes, die während der New York-Sessions im September 1974 aufgenommen wurden, sowie die fünf im Dezember danach in einem Tonstudio in Minneapolis neu eingespielten Stücke. Zusätzlich enthält die Deluxe-Ausgabe ein Foto-Buch mit ausführlichen Liner Notes. «More Blood, More Tracks» ist ebenfalls als Einzel-CD und mit gleichem Inhalt als Doppel-LP erhältlich. Diese Tonträger sind eine auf elf Tracks der New Yorker Aufnahmen reduzierte Essenz der opulenten Deluxe-Edition. 2018 ist ausserhalb der «Bootleg Series» mit dem Doppelalbum «Bob Dylan - Live 1962-1966» (Sony) noch ein weiterer, nicht nur für Dylan-Fans musikhistorisch interessanter Sampler erschienen. Darauf sind Aufnahmen versammelt, die bisher nur auf den streng limitierten und schwer zugänglichen «Copyright Collections» zugänglich waren. Benno Hueber
FOTO: ZVG
Der Aussetzer oder die Resonanz einer Schuld Von Beat Vogt
Mit diesem Debütroman hat Beat Vogt einen Preis erhalten: Nämlich den Förderpreis der Zentralschweizer Literaturförderung. Das ist auch schwer verdient, denn der Roman ist einfach unglaublich gut. Beat Vogt ist 1972 in Luzern geboren und aufgewachsen. Er studierte Pantomime und Schauspiel in Paris und realisierte Theaterprojekte in Israel, Frankreich und Deutschland. Seit 18 Jahren ist er wieder in der Schweiz und arbeitete als Journalist bei der Neuen Luzerner Zeitung. Heute ist er Produzent, Redaktor und Moderator beim Schweizer Radio SRF. Chris und Maya haben gemeinsam einen Konzertabend genossen Doch plötzlich ist da ein junger Mann, der Chris provoziert und dieser reagiert mit grösster Brutalität. Eben ein Aussetzer, etwas, was gar nicht zu seinem Charakter passt. Er kommt dafür ins Gefängnis. Jahre später legt die Studentin Eva ihrem Professor die Masterarbeit vor. Sie will darin die Schweizer Justiz durchleuchten. Raffiniert verknüpft Vogt die beiden Geschichten so, dass man bis zum letzten Wort gespannt bleibt. Christine Eckert
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