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CH Regionalmedien AG I Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern I Obere Bahnhofstrasse 5 I 8910 Affoltern am Albis I Telefon 058 200 5700 I www.affolteranzeiger.ch I Auflage 26 352 I AZ 8910 Affoltern a. A.

AUS DEM BEZIRK AFFOLTERN I Nr. 51 I 174. Jahrgang I Freitag, 3. Juli 2020

Strassenbau

An der Stations- und der Dorfstrasse in Bonstetten entstehen zwei neue Bushaltestellen. > Seite 3

Urteil bestätigt

Nötigung und Drohung: 24-jähriger Schweizer aus dem Säuliamt blitzt am Obergericht ab. > Seite 5

Rücksicht nehmen

Aktivitäten im Freien sind zu Coronazeiten besonders beliebt. > Seite 7

Kirchenpflegen am Zug Aviatik- und Tierliebe Die Unterlagen für die FusionsAbstimmung KG+ im Säuliamt sind verabschiedet. > Seite 7

«Historischer» Abend in Aeugst Letzte Gemeindeversammlung vor der Einheitsgemeinde

Spannende Abschlussprojekte der Schülerinnen und Schüler an der Sek. Hedingen. > Seite 9

Ein halbes Jahrhundert treu

Ein Abschluss und ein Neuanfang: Es war eine besondere Gemeindeversammlung, die am vergangenen Dienstagabend trotz Corona noch 37 Stimmberechtigte ins Aeugster «Gallenbühl» lockte.

Als kleiner Bub hat Erich Grond auf dem Unternehmensgelände der Ernst Schweizer AG gewohnt und gespielt. Gelegentlich durfte er seinen Vater sogar in die Fabrik begleiten. Als Jugendlicher absolvierte er als erster Lernender die Ausbildung im Hedinger Betrieb und blieb seiner Lehrfirma über 50 Jahre treu – bis er nun demnächst pensioniert wird. (red.)

von Thomas sTöckli

> Bericht auf Seite 11

Statt in der Kirche fand die Aeugster Gemeindeversammlung diesmal im Kulturraum des Schulhauses Gallenbühl statt. Eine nette Geste, der Primarschulpflege bei ihrer letzten Gemeindeversammlung Gastrecht zu gewähren? Das dürfte nicht die Hauptüberlegung gewesen sein, vielmehr liessen sich die Corona-Bestimmungen hier besser umsetzen. Für 48 Personen war im Saal gestuhlt. Wenn sich Paare zusammensetzen, hätten noch etwas mehr Platz gefunden. Und sicherheitshalber mussten sich die Versammlungsbesucher mit Namen und Telefonnummer eintragen. So hätte der empfohlene Abstand von 1,5 Metern notfalls auch unterschritten werden dürfen. Als Alternative mit noch mehr Platz wäre im Dorf nur die Turnhalle geblieben, so Gemeindepräsidentin Nadia Hausheer. Schliesslich waren es 37 Stimmberechtigte und eine Handvoll Gäste, die Schulpräsidentin Verena Commissaris zur «historischen Gemeindeversammlung» begrüssen durfte. Es war die letzte vor der Auflösung der Primarschulgemeinde. Die Primarschule wird nun – wie mit Ausnahme von Wettswil und Maschwanden schon im ganzen Bezirk umgesetzt oder in Umsetzung – in die Politische Gemeinde integriert. Verena Commissaris nutzte die Gelegenheit zu einem ganz kurzen Rückblick von der ersten Erwähnung einer Schule in Aeugst im Jahr 1667, über den Regierungsratsbeschluss von 1927, die Schulen Aeugst und Aeugstertal zusammenzuschliessen, bis zum aktuellen Zusammenschluss mit der Politischen Gemeinde. Und auch als Kommission werde sich die Schulpflege weiterhin mit ganzem Herzen für die Schule einsetzen, versprach die Präsidentin, die per 1. Juli als Ressortvorsteherin Bildung im Gemeinderat Einsitz genommen hat.

Ein Ungetüm zieht um

Verzicht auf gesellige Anlässe Anlässe mit bis zu 1000 Personen sind zwar grundsätzlich wieder zulässig, sobald ein Verpflegungsangebot dazugehört, wird es allerdings sehr aufwändig mit Schutzkonzept, Aufnahme von Kontaktdaten und Gastronomievorschriften. Zudem wenn sich die Gäste möglichst nicht vermischen sollen. Der Gemeinderat Wettswil hat deshalb entschieden, in diesem Jahr sowohl auf die beliebte 1.-August-Feier wie auf die Neuzuzügerbegrüssung zu verzichten. (red.)

> Verhandlungsbericht auf Seite 3

Verena Commissaris (links) leitete ihre letzte Gemeindeversammlung als Schulpflegepräsidentin, Gemeindepräsidentin Nadia Hausheer begrüsst sie im Gemeinderat. In der Mitte: der neue Gemeindeschreiber Vit Styrsky. (Bild Thomas Stöckli) Aufwandüberschuss und Mehrkosten für die Schulgemeinde Die letzte eigene Rechnung der Primarschulgemeinde schliesst mit einem Minus von 130 000 Franken – budgetiert war eine schwarze Null. Für die Mehrkosten sorgten unter anderem die höheren Schülerzahlen, Mehrbedarf an sonderpädagogischer Förderung und eine Aufstockung in der Hauswartung, wie Finanzvorstand Adrian Glutz ausführte. Netto wurden 1,29 Mio. Franken investiert – alles ins Projekt Aufstockung Gallenbühl 2. Darin enthalten ist neben den zwei zusätzlichen Klassenzimmern und Gruppenräumen auch eine Vergrösserung der rege genutzten Tagesbetreuung «Villa Kunterbunt» im Gallenbühl 1. Im Dezember 2017 hatte die Gemeindeversammlung für das Projekt 1,075 Mio. Franken gesprochen. Teurer wurde es schliesslich unter anderem, weil eine Baustellenerschliessung erstellt und im Sinne des barrierefreien Zugangs ein Lift nachgerüstet werden musste, wie Schulpflegerin Ursula Leuthold aufzeigte. Die Bauabrechnung wurde wie auch die Jahresrechnung diskussionslos und ohne Gegenstimme gutgeheissen. Mit einem Blumenstrauss verabschiedete Verena Commissaris die Schul-

leiterin Simone Augustin, die nach Horgen wechselt. Ablösen wird sie Urs Bregenzer – ad interim in einem 80-Prozent-Pensum und für maximal ein Jahr. Bregenzer wohnt in Aeugst, ist Schulpräsident der Oberstufe Ennetgraben und wurde vor zwei Jahren als Schulleiter der Sek. Mettmenstetten pensioniert. Mit dem Wechsel von der Primarschulversammlung zu jener der politischen Gemeinde durfte Commissaris ihrerseits von Gemeindepräsidentin Nadia Hausheer ein «Power-Päckli» entgegennehmen. Unter anderem dafür, dass sie «sechs Jahre charmant durch die Schulgemeindeversammlung geführt» habe, aber auch als Energieschub für die künftige Mehrbelastung im Gemeinderat.

Sattes Plus bei den Grundstückgewinnsteuern Seine Gemeindeversammlungs-Premiere in Aeugst erlebte der neue Gemeindeschreiber Vit Styrsky. Er liess sich durch technische Probleme mit dem Beamer kaum aus der Ruhe bringen. Ohne Gegenstimmen und Wortmeldung wurde die Abrechnung der Sanierung Kanalisation Üerenberg gutgeheissen – eine finanzielle Punktlandung. Keinen Dis-

kussionsbedarf lieferte auch die Jahresrechnung 2019. Anstelle der budgetierten schwarzen Null blieb bei einem Gesamtaufwand von 7,25 Mio. und einem Gesamtertrag von 7,89 Mio. Franken ein Plus von 648 000 Franken. Den Unterschied zur Schulgemeinde machen die Grundstückgewinnsteuern, so Marlyse Blatter Burger. 500 000 Franken wurden in diesem Bereich mehr eingenommen als budgetiert. Gestiegen ist auch die Steuerkraft. Hier muss die Gemeinde im Coronajahr 2020 dann allerdings wieder mit einem markanten Rückgang rechnen. Und teuer fiel mit 110 000 Franken der ungeplante Springereinsatz für den Gemeindeschreiber aus. Investiert wurden nur 773 000 Franken. Hauptgrund dafür sind verschobene Investitionen. Etwa die Sanierung der Schiessanlage auf dem Bolet. Dafür dürfte es in zwei Jahren mehr Subventionen geben – und zwar 24 000 Franken, wie die Gemeindepräsidentin auf eine Nachfrage aus der Versammlung präzisierte. Angenommen wurde dann auch die neue Entschädigungsverordnung für Behörden und Kommissionen – allerdings sorgte zuvor ein überraschender Antrag für Diskussionsstoff ...

An einem Ottenbacher Haus fiel während Jahren ein eigenartiges Fabelwesen auf: ein handgemachter Wasserspeier. Das Ende des Kupferrohrs am grossen Ziegeldach ist ein Unikat, mit viel Liebe und Fantasie gestaltet. Nach der Renovation der Liegenschaft hat der kupferglänzende Drachenkopf einen neuen Besitzer gefunden. Ganz in der Nähe, in einem Haus, das noch älter ist. (red.)

> Bericht auf Seite 17 ANZEIGEN

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> Weiterer Bericht auf Seite 7

Maskenpflicht im öffentlichen Verkehr Frau getötet Seit den Lockerungen der CoronaRestriktionen sind die Fallzahlen wieder gestiegen. Nun greift der Bundesrat ein: Ab Montag ist das Tragen einer Schutzmaske in öffentlichen Verkehrsmitteln obligatorisch. Schutzmasken sollen helfen, Covid in der Schweiz einzudämmen. Das hat der Bundesrat am Mittwoch kommuniziert. Ab kommendem Montag, 6. Juli, tritt deshalb im öV eine Maskenpflicht in Kraft. Weiterhin gilt es, die Hygienemassnahmen einzuhalten und Abstand

zu wahren. Zudem führt der Bundesrat eine Quarantänepflicht für Ein- oder Zurückreisende aus Risikogebieten ein. Die Liste dieser Gebiete soll monatlich angepasst werden. Im Kanton Zürich müssen Clubgänger künftig eine ID vorweisen, damit das Contact Tracing Team der Gesundheitsdirektion bei einem Krankheitsfall die potenziellen Kontaktpersonen erreichen kann. Pflichtangaben sind Name und Postleitzahl, sowie Handynummer und Mail-Adresse. Die Handynummer werde durch einen Kontrollanruf überprüft. Freiwillig bleibt hingegen die Verwendung der SwissCovid-App. (tst.)

Im Oktober 2017 schlug ein geständiger Säuliämtler in Affoltern mehrfach und so stark auf seine Ehefrau ein, dass sie mehrere Rippenbrüche, Kopfverletzungen und Quetschwunden davontrug. Im Verlauf des anschliessenden Tages verstarb die Frau, aufgrund von vier massiven Leberrissen. Die Staatsanwaltschaft forderte eine Haftstrafe von 17 Jahren, wegen vorsätzlicher Tötung. Die Verteidigung verlangte einen Freispruch, da der Beschuldigte nicht für die tödlichen Leberrisse verantwortlich sein könne. (sals)

> Bericht auf Seite 5

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Ärztlicher Notfalldienst In Notfällen wende man sich zuerst immer über die Praxisnummer an den Hausarzt, bei Abwesenheit erhält man über den Telefonbeantworter die Nummer des AERZTEFON: 0800 33 66 55. Bei Verkehrsunfä fällen Telefon 117 oder Telefon 044 247 22 11.

Telefon 144 für Sanitäts-Notruf

Papier- und Kartonsammlung Am Samstag, 4. Juli 2020 findet in Affoltern am Albis (inkl. Zwillikon) die Papier- und Kartonsammlung statt. Bitte stellen Sie Papier und Karton separat gebündelt und geschnürt bis spätestens 8 Uhr morgens bereit. Deponieren Sie die Bündel gut sichtbar am öffentlichen Strassenrand und nicht beim Hauseingang oder Einfahrt. Loses, beschichtetes, verunreinigtes oder in Säcken/Taschen abgefülltes Material sowie nicht zusammengefaltete Schachteln oder untragbare, übergrosse Bündel werden nicht abgeführt.

Sammelverein: Säuligugger

Auflage des Kollokationsplanes und des Inventars In der konkursamtlichen Liquidation über den Nachlass von Peter Brülisauer, geboren am 28. November 1952, von Appenzell Al, wohnhaft gewesen Lierenhof 9, 8926 Kappel am Albis, liegen der Kollokationsplan und das Inventar den beteiligten Gläubigern beim Konkursamt Affoltern zur Einsicht auf.

Kontaktstelle bei nicht abgeholtem Papier oder Karton: 079 554 83 18 (ab 12.00 Uhr) 3. Juli 2020 Stadt Affoltern am Albis, Bereich Hochbau und Umwelt

Bezüglich der Klage- und Beschwerderechte usw. wird auf die Bekanntmachung im Schweizerischen Handelsamtsblatt vom 3. Juli 2020 verwiesen.

Die Kirchgemeindeversammlung vom 28. Juni 2020 fasste folgenden Beschluss: 1. Die Rechnung 2019 wird genehmigt. Das Protokoll der Kirchgemeindeversammlung liegt ab Freitag, 3. Juli 2020, im Sekretariat der reformierten Kirchgemeinde, Zürichstrasse 94, zur Einsicht auf. Gegen diese Beschlüsse kann wegen Verletzung von Vorschriften über die politischen Rechte und ihre Ausübung binnen 5 Tagen und wegen Rechtsverletzungen, unrichtiger oder ungenügender Feststellung des Sachverhalts oder wegen Unangemessenheit binnen 30 Tagen, von der Veröffentlichung an gerechnet, schriftlich Rekurs bei der Bezirkskirchenpflege, Herrn Martin Billeter, Püntenstrasse 16, 8932 Mettmenstetten, erhoben werden. Die Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten. Sie ist in genügender Anzahl für die Rechtsmittelinstanz und die Vorinstanz beizulegen. Der angefochtene Beschluss ist beizulegen oder genau zu bezeichnen. Die angerufenen Beweismittel sind genau zu bezeichnen und soweit möglich beizulegen. Das Rekursverfahren in Stimmrechtssachen ist kostenlos. Im Übrigen hat die unterliegende Partei die Kosten des Rekursverfahrens zu tragen. Reformierte Kirchenpflege Affoltern am Albis

Affoltern am Albis, 3. Juli 2020 Konkursamt Affoltern Bahnhofplatz 9, Postfach 8910 Affoltern am Albis

Dein Leben war voller Hingabe, deine lieben Hände ruhten nie. In Liebe und Sorge, in Freud und Leid, stets gütig zu allen, zu helfen bereit. Immer warst du für uns alle da, wir lieben dich und sind dir nah.

Nach und nach hat sich unser Mami, Grosi, Urgrosi, unsere Schwiegermutter, Schwester, Tante und Gotte von uns verabschiedet. Nun ist sie still und leise endgültig von uns gegangen. Wir behalten sie in Erinnerung, wie sie für ihre Familie und andere immer da war – liebevoll, optimistisch und bescheiden. Wir alle sind dankbar, dass sie ein so wichtiger Teil in unserem Leben war und ist.

Luise Blaser-Bosshard 15. November 1931 bis 25. Juni 2020

In liebevoller Erinnerung: Anna und Rolf Bühler-Blaser mit Mathias und Familie, Stefan Elsbeth Blaser und Rainer Benz mit Marc und Selina Christian und Maya Blaser-Lüscher mit Lina, Lukas und Manuel Emmi und Fritz Boller-Bosshard Verwandte und Freunde Die Abschiedsfeier findet am Donnerstag, 9. Juli 2020, in der Kirche Hittnau statt. Besammlung bei der Friedhofhalle um 14.00 Uhr. Aufgrund der aktuellen Situation erfolgt die Abdankung im engen Familien- und Freundeskreis. Anstelle von Blumen gedenke man der Stiftung Sonnweid, Bachtelstrasse 68, 8620 Wetzikon, Postkonto 87-396986-0, IBAN CH59 0900 0000 8739 6986 0, Vermerk: Luise Blaser. Traueradresse: Anna Bühler-Blaser, Zelgweg 4, 3506 Grosshöchstetten

Konkurseröffnung Schuldner: Nachlass von Anton Muff, geboren am 16. April 1927, von Altishofen LU, gestorben am 15. Oktober 2019, angemeldet gewesen Chamstrasse 15, 8934 Knonau, wohnhaft gewesen Betreutes Wohnen, Kirchweg 4, 6221 Rickenbach LU Datum der Konkurseröffnung: 23. März 2020

Summarisches Verfahren, Art. 231 SchKG Eingabefrist: 4. August 2020

Affoltern am Albis, 3. Juli 2020

Erneuerungswahl der Beisitzenden des Arbeitsgerichtes des Bezirkes Affoltern für die Amtsdauer 2020 – 2026

Konkursamt Affoltern Bahnhofplatz 9, Postfach 8910 Affoltern am Albis

Definitive Wahlvorschläge und Anordnung Urnenwahl

Vergleiche Publikation im Schweizerischen Handelsamtsblatt vom 3. Juli 2020.

Nach der Ausschreibung vom 12. Juni 2020 liegen folgende definitive Wahlvorschläge vor:

Sonderabfall-Sammlung in Affoltern am Albis Das Sonderabfallmobil kommt. Kommen Sie auch. Am Dienstag, 7. Juli 2020 findet die Sonderabfallsammlung von 8.30 bis 12.00 Uhr im Entsorgungszentrum ÖKI-HOF, Lindenmoosstrasse 15, 8910 Affoltern am Albis statt. Sonderabfall aus Haushalten bis maximal 20 kg pro Abgeber wird kostenlos entgegen genommen. Im Sonderabfall-Mobil gesammelt werden: • Farben, Lacke, Klebstoffe • Säuren, Laugen, Entkalker, Abflussreiniger • Lösungsmittel, Pinselreiniger, Verdünner, Brennsprit • Medikamente, Quecksilber, -Thermometer

A. Für die Arbeitgeberseite (6 Sitze / 6 Wahlvorschläge): 1. Aeberli Daniel, 1966, technischer Leiter, von Dürnten ZH, in Langnau, neu 2. Hirschburger-Schuler Carla, lic. iur., 1980, Mitglied der eidg. Einigungsstelle zur Beilegung von kollektiven Arbeitsstreitigkeiten, von Schwyz, in Zürich, bisher 3. Hunziker Thomas, 1968, Schreiner, von Thalwil ZH, in Thalwil ZH, neu 4. Jaeggi-Geel Beatrice, 1955, eidg. dipl. Apothekerin, von Zürich, in Zürich, bisher 5. Quendoz Roger, Dr. iur. und eidg. dipl. Glasbauexperte, 1962, Geschäftsführer der Quendoz Glas AG, von Zürich, in Hedingen, bisher 6. Studer Jürg, 1957, selbständig als Dozent, Verleger und Berater in Ausbildungs- und HR-Fragen, von Niederried BE, in Zürich, bisher B. Für die Arbeitnehmerseite (6 Sitze / 7 Wahlvorschläge): 1. Biber Willi Hans, 1951, Hauswart, von Horgen, in Zürich, bisher 2. Dutler Edwin Christian, 1947, Unternehmensberater, von Dietikon ZH, in Dietikon, neu 3. Hauri Jakob, 1952, Pensionär, von Hirschthal AG und Zürich, in Zürich, bisher 4. Meile Alexandra, 1968, Flugbegleiterin, von Zürich, in Bonstetten, neu 5. Siegenthaler Kathrin, 1961, Personalleiterin, von Zollikon ZH, in Wetzikon, neu 6. Stierlin Lukas, 1970, Teamleiter, Vorarbeiter Unterhaltsreinigung, von Schaffhausen, in Zürich, neu 7. Weber Anand, 1988, Wirtschaftsinformatiker, von Untereggen SG, in Mettmenstetten, neu Für die Vertreterinnen und Vertreter der Arbeitgeberseite ist eine stille Wahl möglich, welche mit separatem Beschluss durch den Bezirksrat erfolgt. Hier findet keine Urnenwahl statt.

Erneuerungswahl der Beisitzenden des Mietgerichtes des Bezirkes Affoltern für die Amtsdauer 2020 - 2026 Ergebnis stille Wahl Als Beisitzerinnen und Beisitzer des Mietgerichtes des Bezirkes Affoltern werden für die Amtsdauer 2020 – 2026 in stiller Wahl als gewählt erklärt: A. Für die Vermieterseite: 1. Höfliger Erwin, lic. iur., 1963, Rechtsanwalt, von Freienbach SZ, in Affoltern am Albis, neu 2. Wepfer Neukomm Caroline Anna Maria, lic. iur., 1966, Rechtsanwältin, von Zürich, in Nürensdorf, neu 3. Schwendener Niklaus, lic. iur., 1967, Rechtsanwalt, von Buchs SG, in Wettswil am Albis, bisher B. Für die Mieterseite: 1. Huggenberger Felicitas, lic. iur., 1970, Rechtsanwältin, von Seon AG, in Pfäffikon ZH, bisher 2. Stehlik Claudia, lic. iur., 1961, Rechtsanwältin, von Wädenswil ZH, in Zürich, neu 3. Suffert Christian Thomas, Dr. iur., 1966, Rechtsanwalt, von Zürich, in Uitikon, neu C. Für die Verpächterseite: 1. Pfister Walter, 1958, Landwirt, von Egg ZH, in Egg ZH, bisher 2. Weber Christian, 1990, betriebswirtschaftlicher Berater, von Schwerzenbach ZH, in Gossau, neu

Für die Vertreterinnen und Vertreter der Arbeitnehmerseite ist eine Urnenwahl erforderlich. Der erste Wahlgang findet am Sonntag, 27. September 2020, statt.

D. Für die Pächterseite: 1. Knellwolf Ernst, 1946, eidg. dipl. Meisterlandwirt und Treuhänder, von Herisau AR, in Elgg, bisher 2. Kündig Hansruedi, 1957, Landwirt, von Schwyz, in Grüningen, bisher

Sonderabfälle niemals via Kehricht oder Kanalisation entsorgen! Mehr Informationen zum Sonderabfall finden Sie unter www.sonderabfall.zh.ch.

Gegen diesen Entscheid kann innert 5 Tagen seit der Veröffentlichung beim Regierungsrat des Kantons Zürich, 8090 Zürich, schriftlich Rekurs eingereicht werden. Die in dreifacher Ausfertigung einzureichende Rekursschrift hat einen Antrag und dessen Begründung zu enthalten. Der angefochtene Entscheid ist beizulegen oder genau zu bezeichnen. Die angerufenen Beweismittel sind genau zu bezeichnen und soweit möglich beizulegen.

Gegen diesen Entscheid kann innert 5 Tagen seit der Veröffentlichung beim Regierungsrat des Kantons Zürich, 8090 Zürich, schriftlich Rekurs eingereicht werden. Die in dreifacher Ausfertigung einzureichende Rekursschrift hat einen Antrag und dessen Begründung zu enthalten. Der angefochtene Entscheid ist beizulegen oder genau zu bezeichnen. Die angerufenen Beweismittel sind genau zu bezeichnen und soweit möglich beizulegen.

3. Juli 2020

Affoltern am Albis, 3. Juli 2020

Affoltern am Albis, 3. Juli 2020

Stadt Affoltern am Albis, Bereich Hochbau und Umwelt

Bezirksrat Affoltern

Bezirksrat Affoltern

• Pflanzen- und Holzschutzmittel, Schädlingsbekämpfungsmittel, Unkrautvertilger, Dünger • Chemikalien, Gifte, Javel-Wasser • Spraydosen, Druckgaspatronen • Unbekanntes und Stoffe mit einer Giftklasse oder einem Gefahrensymbol


Bezirk Affoltern WIR GRATULIEREN Zum 80. Geburtstag Zwei Affoltemer feiern in den kommenden Tagen ihren 80. Geburtstag. Am Sonntag, 5. Juli, ist das Hermann Marc Sennhauser und am Montag, 6. Juli, Ernst Willen. Wir wünschen beiden einen schönen Geburtstag und alles Gute im neuen Lebensjahrzehnt.

Herausgeberin: CH Regionalmedien AG Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern Obere Bahnhofstrasse 5 8910 Affoltern a. A. Leiterin: Barbara Roth Chefredaktor: Thomas Stöckli redaktion@affolteranzeiger.ch Redaktion: Livia Häberling Stefan Schneiter Copyright: Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für eingesandtes Material Gesamtauflage: 26 352 Beratung und Verkauf Inserate: Elisabeth Zipsin/Christine von Burg Telefon 058 200 57 00, Fax 058 200 57 01 inserat@affolteranzeiger.ch Spezial- und Sonderseiten: Kaspar Köchli Telefon 058 200 57 14, M 079 682 37 61 kaspar.koechli@chmedia.ch Tarife: www.affolteranzeiger.ch Annahmeschluss Inserate: Dienstagausgabe: Montag, 8.00 Uhr Freitagausgabe: Mittwoch, 16.00 Uhr Todesanzeigen: 11.00 Uhr am Tag vor Erscheinen Abonnementspreise: ¼ Jahr Fr. 79.– ½ Jahr Fr. 97.– 1 Jahr Fr. 170.– Aboservice: abo@affolteranzeiger.ch Telefon 058 200 55 86 Kontakt: Alle Mitarbeiter erreichen Sie unter vorname.name@chmedia.ch Druck: Mittelland Zeitungsdruck AG, Neumattstrasse 1, 5001 Aarau Ein Produkt der ANZEIGEN

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Freitag, 3. Juli 2020

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Verkalkte Abwasserleitungen im Gebiet Hirsächersteig Aus den Verhandlungen des Gemeinderats Wettswil Im Weiteren hat der Gemeinderat …

Bei den Meteorabwasserleitungen im Gebiet der Schulanlage Wolfetsloh, im Hirsächersteig, der Hirsächerstrasse und dem Niederweg wurden anlässlich der periodischen Spülarbeiten immer wieder massive Verkalkungen festgestellt. Mit den normalen Spülarbeiten lässt sich diese Verkalkung nicht mehr lösen und entfernen. Meteorabwasserleitungen sind generell sehr anfällig auf Verkalkungen. Aufgrund von durchgeführten Kanalfernsehaufnahmen wurde deutlich, dass diverse Leitungen im Gebiet des Hirsächersteigs in einem sehr schlechten Zustand sind und Handlungsbedarf besteht. Es wurden deshalb eine erste Kostenschätzung für die Sanierung der Strassen- und Abwasserleitungen erarbeitet, der Sanierungsumfang definiert und in drei Lose unterteilt. Die Arbeiten im Los 1, welches die Sanierung der Hirsächerstrasse und des Niederweges inklusive allen Werkleitungen umfasst, wurden bereits im Jahr 2018 ausgeführt. Damit die Abschnitte zwei und drei, Hirsächersteig und Hirsächerstrasse im Bereich Schulanlage Wolfetsloh im kommenden Jahr saniert werden können,

lässt der Gemeinderat nun ein Bauprojekt mit Kostenvoranschlag erarbeiten und hat dafür einen Kredit von insgesamt 35 300 Franken bewilligt.

Hindernisfreie Bushaltestellen

Benzin ausgelaufen

Neue Stabsstelle im Albisbrunn

Das kantonale Tiefbauamt baut in Bonstetten an der Stationsstrasse bei der Einmündung der Dorfstrasse zwei neue hindernisfreie Bushaltestellen.

Wegen einer undichten Schlauchverbindung ist beim Tanken an einer Wettswiler Tankstelle Benzin ausgelaufen. Das hat einen Feuerwehreinsatz erfordert. Laut Angaben der Kantonspolizei in Affoltern ist die Umwelt dabei nicht in Mitleidenschaft gezogen worden. Vom 26. auf den 27. Juni sind Unbekannte in die Büroräume einer Wohnung in Hausen eingestiegen. Sie haben Bargeld und einen Fahrzeugschlüssel gestohlen. Sachschaden wird nicht gemeldet. In den Nachtstunden des 27. Juni wurde versucht, ins Restaurant Felsenegg einzubrechen. Die Täterschaft zertrümmerte eine Fensterscheibe, drang aber nicht ein. Der Sachschaden beläuft sich auf etwa 700 Franken. Aus einer Mulde bei «Hornbach» in Affoltern wurde am 26. Juni Elektroabfall gestohlen. Die Diebe haben kurz vor Mitternacht eine Schranke überwunden.

Die Finanzierung einer Institution, wie dies das Albisbrunn in Hausen ist, wird zunehmend komplexer. Obwohl die Institution für den Staat eine Aufgabe übernimmt, zieht sich die öffentliche Hand immer mehr aus der Finanzierung zurück. Die Lücke kann nur mit professionalisiertem Fundraising geschlossen werden. Diese Aufgabe hatte bereits in den letzten zehn Jahren Toni Schönbächler. Nun übernimmt er die neu geschaffene Stabsstelle Baumanagement & Fundraising. Diese umfasst auch Marketingfragen und Projekte rund um die Berufsbildung. «Ich freue mich auf die neuen Aufgaben und die Zusammenarbeit mit den Gewerblern aus dem Oberamt», so Schönbächler. Seit Februar 2006 leitete er die Berufsbildung und die Betriebe, anfänglich noch zusammen mit der Schule. Per Ende Juli werde er diese Funktionen abgeben und aus der Geschäftsleitung austreten. Seine Nachfolge als Leiter Berufsbildung sei noch nicht bestimmt. (red.)

Die bestehenden Haltestellen an der Stationsstrasse und Dorfstrasse in Bonstetten werden ersetzt und zu zwei Busbuchten mit Wartehäuschen zusammengelegt. Zudem werden eine zusätzliche Fussgängerschutzinsel gebaut, die öffentliche Beleuchtung und die Strassenentwässerung angepasst sowie der Fahrbahnbelag instandgesetzt. Die Bauarbeiten beginnen am kommenden Montag, 6. Juli, und dauern voraussichtlich bis Ende November. Während der Bauzeit wird der Verkehr einspurig mit einer Lichtsignalanlage durch die Baustelle geführt. Die bestehenden Bushaltestellen bleiben bis zum Abschluss der Arbeiten an ihrer jetzigen Lage in Betrieb. Tiefbauamt

1.-August-Feier und Neuzuzügerbegrüssung abgesagt Die 1.-August-Feier erfreute sich in den vergangenen Jahren grosser Beliebtheit. Jeweils rund 300 Besucherinnen und Besucher zog die Bundesfeier an. Auch die Neuzuzügerbegrüssung, zu welcher die neu Zugezogenen der letzten beiden Jahre zu einem Nachtessen und Rahmenprogramm eingeladen werden, ist geschätzt und wird gut besucht. Anlässe mit bis zu 1000 Personen sind zwar grundsätzlich wieder zugelassen. Bei Abgabe von Verpflegung sind jedoch die Gastronomievorschriften einzuhalten. Es müsste zudem ein Schutzkonzept für den Anlass erstellt und ein Contact-Tracing ermöglicht werden. Auch die Hygiene- und Abstandsregeln gelten weiterhin und die Gäste sollten sich möglichst nicht vermischen. Dazu wäre ein unverhältnismässig hoher Aufwand nötig. Der Gemeinde-

rat hat deshalb entschieden, die 1.-August-Feier sowie die Neuzuzügerbegrüssung 2020 abzusagen. Der Gemeinderat ist zuversichtlich und freut sich, die beiden Anlässe im 2021 wieder in gebührendem Rahmen durchführen zu können.

Urnenabstimmung vom 27. September Am 27. September 2020 stimmen die Stimmberechtigten nebst den zwei kantonalen und fünf eidgenössischen Vorlagen über den Investitionsbeitrag an die Primarschule Wettswil (verschoben vom 17. Mai 2020) sowie die Grundsatzfrage, ob die von der FDP und der SVP eingereichte Initiative zur Bildung der Einheitsgemeinde als erheblich erklärt wird, ab. Der Beleuchtende Bericht zu diesen beiden kommunalen Vorlagen hat der Gemeinderat nun verabschiedet. Ausserdem gelangt der Antrag für einen Baukredit der Sekundarschule Bonstetten für einen Schulhausneubau und den damit verbundenen Rückbau des Schulhaustrakts C zur Abstimmung. Ebenso erfolgt eine Ersatzwahl für das Arbeitsgericht Bezirk Affoltern.

Auch Diebe, Vandalen und Lärmende An der Butzenstrasse in Affoltern haben Vandalen vom 27. auf den 28. Juni zwei Signalisationstafeln ausgerissen – samt Sockel. Laut Kapo entstand dabei ein Schaden von zirka 200 Franken. Mehrmals rückten Kantons- und Stadtpolizei Affoltern in den vergangenen Tagen wegen Lärmbelästigung – oft wegen zu lauter Musik – in nächtlichen Stunden aus: In Affoltern, Obfelden, Maschwanden, Uerzlikon und Wettswil. Beim Pfadiheim und am Hedinger Weiher wurden von Freitag auf Samstag zwei Gruppen angetroffen, über die sich Anwohner beschwert hatten. In diesem Fall wurden Ordnungsbussen ausgestellt. Oft ziehen sich Lärmverursacher bei Anrücken der Polizei zurück und werden nach deren Wegzug wieder aktiv. Am Sonntag, kurz vor 3 Uhr, ist der Gast einer Bar in Affoltern aufs Dach gestiegen und hat hernach bei einer angrenzenden Wohnung geklingelt. Wohl nicht zur Freude der Mieterschaft. (-ter.)

• unter Vorbehalt der Erteilung des Kantonsbürgerrechts und der eidgenössischen Einbürgerungsbewilligung Zeljko, Natasa, Srdan und Sergej Kovacevic, alle Staatsangehörige von Bosnien und Herzegowina, in das Bürgerrecht der Gemeinde Wettswil aufgenommen; • auf Antrag der Grundsteuerkommission Grundstückgewinnsteuern in der Höhe von Fr. 1 276 534.80 veranlagt; • die Baubewilligung für eine Gartenneugestaltung mit Pool, Strumbergächerstrasse 24 an Esther und Daniel Halter erteilt; • Stellung genommen zur Vernehmlassung für Regionen und funktionale Räume des Verbands der Gemeindepräsidenten des Kantons Zürich; • eine Absichtserklärung für die Vertragsverhandlungen mit der Pro Senectute für die Weiterführung von CareNet+ unterzeichnet. Alexandra Brandenberger, Gemeindeschreiberin


Erneuerungswahl der Beisitzenden des Arbeitsgerichtes des Bezirkes Affoltern für die Amtsdauer 2020 – 2026 Ergebnis stille Wahl Als Beisitzerinnen und Beisitzer des Arbeitsgerichtes des Bezirkes Affoltern werden für die Amtsdauer 2020 – 2026 in stiller Wahl als gewählt erklärt: A. Als Vertreterinnen und Vertreter der Arbeitgeberseite: 1. Aeberli Daniel, 1966, technischer Leiter, von Dürnten ZH, in Langnau, neu 2. Hirschburger-Schuler Carla, lic. iur., 1980, Mitglied der eidg. Einigungsstelle zur Beilegung von kollektiven Arbeitsstreitigkeiten, von Schwyz, in Zürich, bisher 3. Hunziker Thomas, 1968, Schreiner, von Thalwil ZH, in Thalwil ZH, neu 4. Jaeggi-Geel Beatrice, 1955, eidg. dipl. Apothekerin, von Zürich, in Zürich, bisher 5. Quendoz Roger, Dr. iur. und eidg. dipl. Glasbauexperte, 1962, Geschäftsführer der Quendoz Glas AG, von Zürich, in Hedingen, bisher 6. Studer Jürg, 1957, selbständig als Dozent, Verleger und Berater in Ausbildungs- und HR-Fragen, von Niederried BE, in Zürich, bisher Gegen diesen Entscheid kann innert 5 Tagen seit der Veröffentlichung beim Regierungsrat des Kantons Zürich, 8090 Zürich, schriftlich Rekurs eingereicht werden. Die in dreifacher Ausfertigung einzureichende Rekursschrift hat einen Antrag und dessen Begründung zu enthalten. Der angefochtene Entscheid ist beizulegen oder genau zu bezeichnen. Die angerufenen Beweismittel sind genau zu bezeichnen und soweit möglich beizulegen. Affoltern am Albis, 3. Juli 2020 Bezirksrat Affoltern

Gemeinde Obfelden Ersatzwahl eines Mitglieds der Primarschulpflege für den Rest der Amtsdauer 2018 – 2022 Provisorische Wahlvorschläge Gestützt auf die Wahlausschreibung vom 06. März 2020 sind für die Ersatzwahl eines Mitgliedes der Primarschulpflege für den Rest der Amtsdauer 2018 – 2022 innert der festgesetzten Frist folgende Wahlvorschläge eingereicht worden:

Sonntag, 5. Juli 2020, 10.30 Uhr in der reformierten Kirche Hausen am Albis

Primarschulgemeinde Bauabrechnung für die Aufstockung des Schulhauses Gallenbüel 2 Genehmigung Jahresrechnung 2019 Genehmigung

Traktanden 1. Genehmigung Jahresrechnung 2019 2. Information der Kirchenpflege zur Abstimmung im Herbst 2020 zum Zusammenschluss von 10 Kirchgemeinden

Politische Gemeinde Schlussabrechnung Sanierung der Kanalisation Üerenberg Genehmigung Jahresrechnung 2019 Genehmigung Entschädigungsverordnung für Behörden und Kommissionen Genehmigung

Eine Übersicht der Unterlagen zu den Traktanden werden in der Gemeindeseite in der Beilage der Zeitung «reformiert» vom 12. Juni 2020 publiziert. Die detaillierten Unterlagen können im Kirchensekretariat ab dem 16. Juni 2020 sowie auf der Homepage der reformierten Kirche Hausen www.ref-hausen.ch eingesehen werden.

Evangelisch-reformierte Kirchgemeinde Jahresrechnung 2019 Genehmigung

Reformierte Kirchenpflege Hausen am Albis

Rechtsmittelbelehrung Von der Veröffentlichung an gerechnet, können beim Bezirksrat Affoltern, im Grund 15, 8910 Affoltern am Albis, folgende Rechtsmittel erhoben werden; • Wegen Verletzung von Vorschriften über die politischen Rechte und ihre Ausübung innert 5 Tagen schriftlich Rekurs in Stimmrechtssachen • Und im Übrigen innert 30 Tagen schriftlich Rekurs erhoben werden. In Angelegenheiten der Reformierten Kirchgemeinde gelten die gleichen Rechtsmittel. Diese sind jedoch nicht an den Bezirksrat, sondern an die Bezirkskirchenpflege Affoltern am Albis, c/o Martin Billeter, Püntenenstrasse 16, 8932 Mettmenstetten, zu richten. Die in dreifacher Ausfertigung einzureichende Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten. Der angefochtene Beschluss ist, soweit möglich, beizulegen. 1. Juli 2020 Namens der Gemeindevorsteherschaften Gemeinderatskanzlei Aeugst am Albis

1. Batur Jure, Beruf COO / CFO, Jahrgang 1981, Alte Schulhausstrasse 22, Urdorf ZH, parteilos 2. Rittmeyer David, Beruf Sozialarbeiter, Jahrgang 1966, Dorfstrasse 71, St. Gallen SG, SP 3. Steinmann Benno, Beruf Personalfachmann, Jahrgang 1963, Lindenmatt 4, Horw LU, portiert FDP In Anwendung von Art. 8 der Gemeindeordnung der Politischen Gemeinde und § 53 des Gesetzes über die politischen Rechte (GPR) wird eine neue Frist von 7 Tagen, bis spätestens am 10. Juli 2020, angesetzt, innert welcher die Wahlvorschläge zurückgezogen oder geändert werden oder auch neue Wahlvorschläge beim Gemeinderat, Dorfstrasse 66, 8912 Obfelden, eingereicht werden können. Wählbar ist jede stimmberechtigte Person, die ihren politischen Wohnsitz in der Gemeinde hat. Die Kandidatin oder der Kandidat muss mit Namen, Vornamen und Geschlecht, Geburtsdatum, Beruf, Adresse und Heimatort auf dem Wahlvorschlag bezeichnet werden. Zusätzlich können der Rufname und die Zugehörigkeit zu einer politischen Partei angegeben werden. Jeder Vorschlag muss von mindestens 15 Stimmberechtigten der Gemeinde unter Angabe von Name, Vorname, Geburtsdatum und Adresse eigenhändig unterzeichnet sein. Diese können ihre Unterschrift nicht zurückziehen. Jede Person kann nur einen Wahlvorschlag unterzeichnen. Der Wahlvorschlag kann mit einer Kurzbezeichnung versehen werden. Der Gemeinderat erklärt die Vorgeschlagenen als gewählt, wenn die Voraussetzungen für eine stille Wahl gemäss § 54 GPR erfüllt sind. Sind die Voraussetzungen für eine stille Wahl nicht erfüllt oder ist eine stille Wahl nicht vorgesehen, wird eine Urnenwahl mit amtlichem Wahlzettel/amtlichen Wahlzetteln oder einem leeren Wahlzettel durchgeführt. Gegen diese Wahlanordnung kann wegen Verletzung von Vorschriften über die politischen Rechte und ihre Ausübung innert 5 Tagen, von der Veröffentlichung im amtlichen Publikationsorgan an gerechnet, schriftlich Rekurs in Stimmrechtssachen beim Bezirksrat, Postfach, 8901 Affoltern a/A erhoben werden. Die Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung erhalten. Obfelden, 3. Juli 2020

Gemeinderat Obfelden

Einladung zur Kirchgemeindeversammlung

Beschlüsse der Gemeindeversammlung vom 30. Juni 2020

Die Kirchgemeindeversammlung vom 25. Juni 2020 fasste folgenden Beschluss: 1. Die Jahresrechnung 2019 wird einstimmig genehmigt. Das Protokoll der Kirchgemeindeversammlung liegt ab Sonntag, 5. Juli 2020, im Sekretariat der reformierten Kirchgemeinde, Chilestrasse 7, zur Einsicht auf. Beim Präsidenten der Bezirkskirchenpflege Affoltern, Herrn Martin Billeter, Püntenstrasse 16, 8932 Mettmenstetten, können schriftlich folgende Rechtsmittel ergriffen werden: -Innert 5 Tagen, von der Veröffentlichung an gerechnet, kann Rekurs wegen Verletzung von Vorschriften über die politischen Rechte und ihre Ausübung erhoben werden. -Innert 30 Tagen, von der Veröffentlichung an gerechnet, kann Rekurs mit Begehren um Berichtigung des Protokolls erhoben werden. -Innert 30 Tagen, von der Veröffentlichung an gerechnet, kann Beschwerde gegen die Beschlüsse erhoben werden. Bonstetten, 29. Juni 2020 Reformierte Kirchenpflege Bonstetten

Einbürgerung Mit Beschluss vom 23. Juni 2020 hat der Gemeinderat, unter Vorbehalt der Erteilung des Kantonsbürgerrechts und der eidgenössischen Einbürgerungsbewilligung, in das Bürgerrecht der Gemeinde Mettmenstetten aufgenommen: • Angela Lena Achermann, 1984, Bürgerin von Emmetten NW 3. Juli 2020 Gemeinderat

Beschluss der ev. ref. Kirchgemeindeversammlung Stallikon Wettswil Die Kirchgemeindeversammlung vom Sonntag, 28. Juni 2020 fasste folgenden Beschluss: 1. Die Jahresrechnung 2019 wird genehmigt Gegen diesen Beschluss kann wegen Verletzung von Vorschriften über die politischen Rechte und ihre Ausübung innert 5 Tagen ab Veröffentlichung schriftlich Rekurs bei der Bezirkskirchenpflege Affoltern, Herrn Martin Billeter, Präsident, Püntenstrasse 16, 8932 Mettmenstetten, erhoben werden. Das Protokoll liegt für die Stimmberechtigten auf den Gemeinden Stallikon und Wettswil, ab 6. Juli 2020, zur Einsichtnahme auf. Beschwerden gegen die Richtigkeit des Protokolls müssen innert 30 Tagen, vom Beginn der Auflage an gerechnet, bei der Bezirkskirchenpflege Affoltern, Herrn Martin Billeter, Präsident, Püntenstrasse 16, 8932 Mettmenstetten, eingereicht werden. Ev. ref. Kirchenpflege Stallikon Wettswil

Beschluss über die Inkraftsetzung der Gemeindeordnung Die Totalrevision der Gemeindeordnung der Sekundarschulgemeinde Knonau – Maschwanden – Mettmenstettten wurde von den Stimmberechtigten an der Urne vom 9. Februar 2020 angenommen. Diese neue Gemeindeordnung wurde vom Regierungsrat des Kantons Zürich mit Beschluss Nr. 586 vom 10. Juni 2020 (mit einer Präzisierung des neuen Artikels 27 Absatz 1 dahingehend, dass weiterhin zwei Lehrpersonen an den Sitzungen der Schulpflege mit beratender Stimme teilnehmen) genehmigt. Die Schulpflege der Sekundarschulgemeinde Knonau – Maschwanden – Mettmenstetten hat die Inkraftsetzung der neuen Gemeindeordnung auf den 1. August 2020 beschlossen. Gegen diesen Beschluss kann innert 30 Tagen, von der Veröffentlichung an gerechnet, beim Bezirksrat Affoltern, Im Grund 15, Affoltern, schriftlich Rekurs erhoben werden. Die in dreifacher Ausfertigung einzureichende Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten. Der angefochtene Beschluss ist, soweit möglich, beizulegen. Einem allfälligen Rekurs wird die aufschiebende Wirkung entzogen. 3. Juli 2020 Sekundarschulpflege Knonau – Maschwanden – Mettmenstetten


Bezirk Affoltern

Freitag, 3. Juli 2020

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Jahrelange Streitereien, die mit einer Tötung endeten Eventualvorsätzliche Tötung der Ehefrau: 11 Jahre Gefängnis für 47-Jährigen Wegen eventualvorsätzlicher Tötung seiner Ehefrau hat das Bezirksgericht Affoltern einen 47-jährigen Schweizer mit italienischen Wurzeln zu elf Jahren Gefängnis verurteilt. Die Staatsanwaltschaft forderte 17 Jahre, die Verteidigung einen Freispruch. Das Urteil wird angefochten. von Werner Schneiter Der Prozess fand Anfang März 2020 statt (der «Anzeiger» hat darüber berichtet). Die Tat ereignete sich im Oktober 2017 in Affoltern – nach einem kurzen und heftigen Streit an einem Dienstagabend. Der Beschuldigte gestand zwar ein, die Frau verprügelt zu haben, aber nicht so heftig, dass die verstarb. Als er die Wohnung verlassen habe, habe sie bei seiner Rückkehr um Mitternacht noch gelebt. Am Mittwoch sei er zur Arbeit gefahren und habe seinen damals 11-jährigen Sohn am Abend zum Fussballtraining gebracht. Als er mit ihm in die Wohnung zurückgekehrt sei, habe er seine Frau tot aufgefunden, in Blut, Kot und Urin liegend. Worauf er die Wohnung zusammen mit dem Sohn gereinigt und seine Frau unter die Dusche gelegt habe, gab der Mann im Rahmen der Untersuchung an. Erst am Donnerstag hat er sich bei der Polizei gemeldet. Das Institut für Rechtsmedizin (IRM) stellte im Gutachten vom 2. Februar 2018 inneres Verbluten und vier Leberrisse als Todesursache fest. In der Anklageschrift ist von heftigen Tritten in die Bauchgegend sowie von drei Quetschwunden am Kopf die Rede, herbeigeführt durch das Bein eines Hockers, wie ihm Rahmen der Spurenauswertung festgestellt wurde. Das IRM

geht davon aus, dass der Tod zwischen Mittwochmorgen, 7 Uhr, und Donnerstagmorgen, 7 Uhr, erfolgt sein muss.

Keine Hinweise auf Fremdtäterschaft Der Beschuldigte bestritt den Streit mit seiner Frau nicht – auch nicht, dass er sie geschlagen hat – was offenbar mehrmals vorgekommen ist. Fusstritte und Schläge mit dem Hocker verneinte er genauso wie den Vorwurf von Tritten in die Bauchgegend. Für die Leberrisse könne er nicht verantwortlich sein – eine Behauptung, die vom Verteidiger gestützt wurde. Ein Leberriss führe in kurzer Zeit zum Tode. Es müsse während der Abwesenheit des Beschuldigten zu einem weiteren Streit gekommen sein, der todesursächlich gewesen sei, argumentierte die Verteidigung und verlangte einen Freispruch. Allerdings gibt es für die Staatsanwaltschaft keinerlei Hinweise auf eine Fremdtäterschaft, weder DNA noch Einbruchsspuren in der Wohnung. Die Verletzungen, führte Gerichtspräsident Peter Frey bei der Urteilsbegründung aus, hätten durchaus auch am Mittwochmorgen zugefügt werden können. Er sprach auch von einer gewaltbeladenen Beziehung, von regelmässigen Auseinandersetzungen – besonders dann, wenn die Frau alkoholisiert gewesen sei. Zeugen hätten dies bestätigt, und auch alte Verletzungen (Rippenbrüche) wiesen auf frühere Gewalt hin. Das Gericht sei auch überzeugt, dass der Beschuldigte seine Frau mit dem Hockerbein auf den Kopf geschlagen habe, wovon Blutspritzer zeugten. Zudem widerlege der Spurenbericht die Aussage, wonach der Mann die Wohnung nach der Tat sauber geputzt habe. Der Boden sei mit einer Staubschicht bedeckt gewesen. «Es gibt keine Zweifel: die Frau hat sich die Verletzungen nicht selbst beigebracht», sagte der Gerichts-

präsident. Für das Bezirksgericht ist der Sachverhalt erstellt. Zweifelsfrei sei der sich mehrfach in Widersprüche verstrickende Beschuldigte der Täter – auch das Spurenbild sei klar. Es gebe «keine vernünftigen Zweifel» an seiner Schuld.

Konfliktbeladene Beziehung Das Bezirksgericht erkannte eine eventualvorsätzliche Tötung; der Mann hat also den Tod «nur» in Kauf genommen. Es reduzierte die von der Staatsanwaltschaft beantragte Strafe um sechs auf 11 Jahre Gefängnis. 12 Jahre wären hier eigentlich dem Verschulden angemessen, führte Peter Frey aus. Dem Täter, von Beruf Elektriker, wird zugutegehal-

ten, dass die Alkoholkrankheit seiner Frau und die damit verbundenen Konflikte eine grosse Belastung gewesen sein müssen. Es sei ihm wohl darum gegangen, die Frau «ruhigzustellen», weil er ihre abermalige Betrunkenheit nicht ertragen habe, hiess es in der Urteilsbegründung. Im Weiteren hat das Bezirksgericht der Schwester des Opfers eine Genugtuung von 5000 Franken und dem Sohn des Paares eine solche von 150 Franken zugesprochen; der 14-Jährige hat ausdrücklich nicht mehr verlangt. Das Urteil wird, wie angenommen, von der Verteidigung angefochten, wie vom Bezirksgericht zu erfahren war. Man sieht sich also im Rahmen des Berufungsverfahrens wieder vor Obergericht.

Die wichtige Rolle des Todeszeitpunkts Vergleichbare Leberrisse führen innert weniger Stunden zum Tod. Wie viele Stunden mit dem Begriff wenige Stunden maximal gemeint sein können, definierte das Institut für Rechtsmedizin der Universität Zürich in seinem Gutachten nicht. Auch den Todeszeitpunkt konnte es nur auf 24 Stunden genau feststellen – auf frühestens 12 Stunden nach der massiven Gewalteinwirkung. Die Staatsanwältin interpretierte das Gutachten so: «Das heisst, dass der Beschuldigte durchaus seine Ehefrau umgebracht haben kann. Auch das Alibi, welches sein Sohn ihm gegeben hat, ist zweifelhaft.» Die Staatsanwältin ging darauf ein, dass die Aussagen des Beschuldigten widersprüchlich seien und dieser massive Gewalt eingesetzt habe. Es brauche keine direkte Tötungsabsicht, für den Tatbestand der vorsätzlichen Tötung: «Wenn ein körperlich so stark überlegener Mann

so massiv und wiederholt auf seine Gattin einschlägt, muss er damit rechnen, dass dies Todesfolgen nach sich zieht.» Der Strafverteidiger des Beschuldigten fokussierte auf die Wundheilung des Opfers. Da laut Gutachten die Leber keine Heilungen der Verletzungen zeigte, die anderen Verletzungen am Körper aber schon: «Mein Mandant war während der möglichen Todeszeit nachweislich am Arbeitsplatz. Er hat immer die Wahrheit gesagt. Bisher waren wir der Meinung, dass die Vorkommnisse am Abend vor dem Tod zu den tödlichen Verletzungen geführt haben. Jetzt wurde der Todeszeitpunkt frühestens auf den darauffolgenden Morgen gelegt und das Gutachten weist explizit auf eine kurze Zeit zwischen den Verletzungen und dem Tod hin. Er kann also nicht für die Leberrisse der Verstorbenen verantwortlich sein.» (sals)

Keine Strafreduktion für Ämtler Drogenhändler Nötigung und Drohung: Obergericht bestätigt Strafmass des Bezirksgerichts Affoltern Drogenhandel und -konsum standen nicht zur Diskussion, aber der 24-jährige Schweizer aus dem Säuliamt wollte einen Freispruch vom Vorwurf der versuchten Nötigung und der Drohung und deswegen eine Strafreduktion erwirken. Das Obergericht blieb jedoch bei 26 Monaten Gefängnis. von Werner Schneiter Zwischen März 2016 und Juni 2018 hat der junge Mann gedealt, in mehreren Fällen Marihuana und Kokain von hohem Reinheitsgehalt erworben und verkauft – insgesamt wurden ihm Drogenkauf und -handel von insgesamt gut 1,7 kg vorgeworfen, dazu auch Konsum. Aber nicht nur deswegen hat ihn das Bezirksgericht Affoltern im August 2019 zu 26 Monaten Gefängnis ohne Bewährung verurteilt (der «Anzeiger» hat berichtet). Als straferhöhend taxierte das Gericht auch mehrfache Drohung und versuchte Nötigung. So rief er bei einer Firma an, verlangte nach seiner dort arbeitenden Freundin und drohte einem Mitarbeiter, «das ganze Büro auseinanderzunehmen». Zwei Monate später drohte er der verfahrensleitenden Staatsanwältin mit dem Tod, falls seine Grossmutter sterbe. Und gegenüber einem Besucher in der U-Haft prophezeite er, der Mitarbeiterin des Kapo-Gewaltschutzes «den Kopf

abzuschneiden und die Schlampe abzustechen». Diese Aussagen hat er im Wissen gemacht, dass Besuchergespräche sowie Einvernahmen in Gefängnissen auf Tonträger festgehalten werden.

Emotional aufgewühlt Nicht der Drogenhandel und -konsum standen diese Woche vor Obergericht zur Debatte, sondern der Vorwurf der Drohung und der versuchten Nötigung. Die Anwältin machte geltend, dass den Argumenten ihres Mandanten in den Einvernahmen zu wenig Beachtung geschenkt wurde, dass er sich ungerecht behandelt gefühlt habe. Sie sprach auch von schlampigen Ermittlungen der Polizei, von falschen Anschuldigungen, von nicht vorhandener DNA und stellte in Abrede, dass die beiden verbal bedrohten und deswegen Anzeige einreichenden Vertreterinnen von der Gewaltschutzabteilung der Kapo und der Staatsanwaltschaft in ihrem Sicherheitsgefühl verletzt sowie in Angst und Schrecken versetzt worden seien. In ihren Jobs müssten sie sich solcherlei Anwürfe gewohnt sein. Sie räumte aber ein, dass derartige Aussagen ihres Mandanten nicht akzeptabel seien. Der telefonisch bedrohte Mitarbeiter jener Firma, in der die Freundin des Beschuldigten tätig ist, habe hernach keinerlei Schutzvorkehrungen getroffen, warf die Anwältin ein. Ihr Mandant habe nach seinen verbalen Ausrastern Einsicht und Reue gezeigt und sich bei den Frauen auch schriftlich ent-

schuldigt. «Er war nach seiner Verhaftung emotional aufgewühlt und hat geglaubt, dass Tonbandaufnahmen bei Befragungen nur bei Kollusionsgefahr gemacht werden», sagte die Verteidigerin. «Mehr als 24 Monate Gefängnis sind hier nicht angemessen», fügte sie bei und verlangte einen Freispruch vom Vorwurf der Drohung und versuchten Nötigung. Natürlich provozierte die Anwältin beim Staatsanwalt Widerspruch. Dass die beiden Frauen Anzeige erstattet haben, bezeichnete er als einen aussergewöhnlichen Akt, mit dem sie sich gegen die massive Beeinträchtigung gewehrt hatten. «Staatsanwälte und Polizistinnen müssen zwar über eine dicke Haut verfügen, aber mit den Drohungen dieser Art hat der Beschuldigte eine Schwelle überschritten», argumentiere der Ankläger und stellte klar, dass bei Befragungen dem Angeklagten stets mitgeteilt wird, dass solche Einvernahmen immer auf einem Tonträger festgehalten werden – und dass die Aussagen auch immer bei den Untersuchungsbehörden landen.

Disziplinarische Massnahmen im Gefängnis Das Obergericht beliess es denn auch bei den vom Bezirksgericht Affoltern verhängten 26 Monaten Gefängnis und bei einer Busse von 300 Franken. Zudem muss er die Verfahrenskosten übernehmen. Das Obergericht sieht den Nötigungsvorwurf als erstellt. Allerdings sei

nicht klar, dass die beiden Frauen durch die (indirekten) Drohungen in Angst und Schrecken versetzt worden seien. Aber Oberrichter und Verhandlungsleiter Christoph Spiess hielt fest, dass die Führungsberichte des Beschuldigten im Gefängnis (er befindet sich seit Juni 2018 in U-Haft bzw. im vorzeitigen Strafvollzug) «durchwachsen» sind, es immer wieder zu Problemen gekommen ist, die disziplinarische Massnahmen nach sich zogen. Vier einschlägige Vorstrafen sprechen auch nicht für den Mann. Jedenfalls wurde ein Straferlass abgelehnt. Nun aber erkennt das Obergericht in der Entwicklung des Beschuldigten auch positive Tendenzen. Seine Gefängnisstrafe endet Mitte August 2020. Er ist gewillt, eine Ausbildung zu absolvieren mit dem Ziel, Hochbauzeichner zu werden. Er unterzieht sich zudem einer Therapie, was er anfänglich verweigert hatte. In seinem Schlusswort sprach der Beschuldigte von «beschämenden Aussagen» aus seinem Munde und vom Willen, jetzt eine Aufnahmeprüfung für seine berufliche Zukunft zu absolvieren. Die wäre eigentlich jetzt fällig. Der Verhandlungsleiter sprach zwar von einem unumgänglichen Schuldspruch, empfahl ihm aber, mit dem Amt für Justizvollzug in Kontakt zu treten. «Vielleicht wird es Ihnen erlaubt, jetzt die Prüfung in Begleitung zu absolvieren. Ansonsten müssen Sie diese halt nachholen», schloss Spiess. Das gesamte Verfahren zieht übrigens Kosten von mehr als 100 000 Franken nach sich.

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Aeugst am Albis Bauherrschaft: Josef Schuler, Hübscherenstrasse 4, 8914 Aeugst am Albis Projektverfasser: H. Schlegel Architekturbüro SIA, Forchliweg 2, 8914 Aeugst am Albis Projekt: Einbau eines Zimmers im Dachgeschoss, Hübscherenstrasse 2-4, 8914 Aeugst am Albis Katasterinformationen: Grundstück-Nr.: 811, Zone: Landwirtschaftszone

Affoltern am Albis

Obfelden

Obfelden

Bauherrschaft: Danijel Martinovic, Albisstrasse 3a, 8932 Mettmensteten Projektverfasser: EMWE Architektur AG, Ringstrasse 28a, 8057 Zürich, Schweiz Projekt: Abbruch Gebäude Vers.-Nr. 1933 und Vers.-Nr. 1929, Neubau Mehrfamilienhaus, Titlisstrasse 3, 8910 Affoltern am Albis Katasterinformationen: Grundstück-Nr.: 1739, Zone: W2c

Bauherrschaft: Kurt und Sylvia Schärer, Schürweidstrasse 37, 8912 Obfelden Projektverfasser: ARCHITEC-HAUS GmbH, Schachenstrasse 2, 8907 Wettswil, Schweiz Projekt: Sichtschutzwand mit Steinkörben entlang des Nachbargrundstücks Kat.-Nr. 3530 (bereits erstellt), Schürweidstrasse 37, 8912 Obfelden Katasterinformationen: Grundstück-Nr.: 4170, Zone: W1

Bauherrschaft: Martin und Marianne Schneebeli, Rigistrasse 16, 8912 Obfelden Projektverfasser: Der Bauherr ist Projektverfasser. Projekt: Neubau Carport, Rigistrasse 16, 8912 Obfelden Katasterinformationen: Grundstück-Nr.: 1791, Zone: W1

Bonstetten Bauherrschaft: Stiftung Rotenbirben, c/o Urs-Peter Sauder, Im Bruggen 6, 8906 Bonstetten, Schweiz Projekt: Folientunnel für Gemüseanbau, Rütistrasse 3, 8906 Bonstetten Katasterinformationen: Grundstück-Nr.: 2774, Zone: Landwirtschaftszone

Hausen am Albis Bauherrschaft: Stephanie und Thilo Neugebauer, Glärnischstrasse 138, 8805 Richterswil Projektverfasser: Arndt Geiger Herrmann AG, Mythenquai 345, 8038 Zürich Projekt: Neubau EFH mit Unterniveaugarage und Swimmingpool, Püntestrasse 3, 8925 Ebertswil Katasterinformationen: Kreis: Ebertswil, Grundstück-Nr.: 2414, Zone: W/1.2, privater Gestaltungsplan Gisel

Hedingen Bauherrschaft: Lutvi und Adije Gili, Zwillikerstrasse 35, 8908 Hedingen Bauprojekt: Erweiterung Parkplätze und Neubau Sichtschutzwand, Zwillikerstrasse 35, Kat.-Nr. 2048, Zone W2.0

Aeugst am Albis Mettmenstetten Bauherrschaft: Entrée Generalunternehmung AG, Hinterbergstrasse 49, 6312 Steinhausen, Schweiz Projekt: Einbau PV-Anlagen auf südwestseitigen Satteldächern, Im Loo 10 / 12 / 14 / 16 / 18 / 20 / 22, 8932 Mettmenstetten Katasterinformationen: Grundstück-Nr.: 4453-4459, Zone: Kernzone KB

Obfelden Bauherrschaft: Susanne und Gerd Kunzelmann, Landusweg 6, 8912 Obfelden Projektverfasser: Der Bauherr ist Projektverfasser. Projekt: Anbau Gartensitzplatz an Wohnhaus Vers.-Nr. 802, Landhusweg 6 8912 Obfelden Katasterinformationen: Grundstück-Nr.: 4342, Zone: WG3

Bauherrschaft: Werner Gilli, Im Haldenächer 15, 8907 Wettswil a. A. Projektverfasser: Zweifel Gartenbau AG, Kapellstrasse 15, 8853 Lachen, Schweiz Projekt: Gartenumgestaltung mit Aussenschwimmbad und Pergola beim Einfamilienhaus Vers.-Nr. 791, Im Haldenächer 15, 8907 Wettswil a. A. Katasterinformationen: Grundstück-Nr.: 2167, Zone: W2a

Affoltern am Albis Am 26. Juni 2020 ist in Affoltern am Albis ZH gestorben:

Heidy Roth geb. Irion geboren am 16. November 1921, wohnhaft gewesen in Affoltern am Albis ZH. Die Beisetzung hat im engsten Familienkreis stattgefunden. Bestattungsamt Affoltern am Albis

Affoltern am Albis

Obfelden Bauherrschaft: Erbengemeinschaft Hablützel Karin und Marcel, Fleugstrasse 9, 8912 Obfelden Projektverfasser: Starhaus AG, Eisenbahnstrasse 41, 9400 Rorschach, Schweiz Projekt: Abbruch Einfamilienhaus Vers.Nr. 842 und Neubau Doppeleinfamilienhaus mit Carport und zwei Luft-Wasserwärmepumpen, Sentmattstrasse 9, 8912 Obfelden Katasterinformationen: Grundstück-Nr.: 2858, Zone: W2

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Bauherrschaft: Etienne Porret, Schuelweidweg 4, 8914 Aeugstertal Projektverfasser: Kibernetik AG Langäulistrasse 62, 9470 Buchs Projekt: Erstinstallation einer Luft-/Wärme-/Wasser-Pumpe, aussen aufgestellt, Schuelweidweg 4, 8914 Aeugstertal Katasterinformationen: Grundstück-Nr.: 1428, Zone: Kernzone K2A

Obfelden Bauherrschaft: Franz und Christin Seng, Alte Schulhausstrasse 8b, 8912 Obfelden Projektverfasser: Der Bauherr ist Projektverfasser. Projekt: Sichtschutzwand mit Stahlstelen zu den Nachbargrundstücken Kat.-Nrn. 3547 und 2056, Alte Schulhausstrasse 8b, 8912 Obfelden Katasterinformationen: Grundstück-Nr.: 4514, Zone: WG2

Wettswil am Albis

Am 25. Juni 2020 ist in Wetzikon ZH gestorben:

Luise Blaser geb. Bosshard geboren am 15. November 1931, wohnhaft gewesen in Affoltern am Albis ZH. Bestattungsamt Affoltern am Albis

Obfelden Am 30. Juni 2020 ist in Affoltern am Albis gestorben:

Oppliger-Kuhn Helene geboren am 10. April 1941, von Sumiswald BE und Niederglatt ZH, wohnhaft gewesen in Obfelden, mit Aufenthalt im Pflegezentrum Sonnenberg, 8910 Affoltern a/A. Die Urnenbeisetzung findet im engsten Familienkreis statt. Die Friedhofvorsteherin

Wettswil am Albis Am 30. Juni 2020 ist in Zollikon ZH gestorben:

Gürber, Max

Die Jagd ist eröffnet:

geboren am 3. Oktober 1937, wohnhaft gewesen in Wettswil am Albis.

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Bezirk Affoltern

Freitag, 3. Juli 2020

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Willkommen draussen – Ein überraschender Antrag mit Rücksicht auf Natur und Informationen zu KG+ Freiluft-Aktivitäten sind besonders beliebt

Spannende Gemeindeversammlung in Aeugst

Diesen Sommer könnte es eng werden an den schönen Flecken draussen im Grünen – für die Menschen, aber auch für die Natur. Umso wichtiger ist es, bei Outdoor-Aktivitäten Rücksicht zu nehmen auf Tiere und Pflanzen.

Die Behörden- und Kommissionsentschädigung verdoppeln – das beantragte ein Votant an der Aeugster Gemeindeversammlung. Damit löste er zumindest eine Debatte aus. Die Kirchenpflege orientierte derweil über das Pfarramt und KG+.

Die letzten Wochen und Monate haben es gezeigt: Die Corona-Krise lockt mehr Menschen hinaus in die Natur. Damit beschleunigt sich eine grundsätzliche Entwicklung: Moderne Trendsportarten wie Canyoning oder Stand-Up-Paddeln haben zugenommen. Früher wenig ausgeübte Sportarten wie etwa Schneeschuhwandern wurden «neu entdeckt». Und mit der verbesserten Infrastruktur gewinnen mehr Leute Freude am Wandern, Mountainbiken und an Skitouren. Zusammengefasst: Wir sind heute mobiler denn je. Wir haben mehr Freizeit und geben gerne Geld dafür aus. Wenn mehr Menschen die Natur geniessen und diese so besser kennen und schätzen lernen, ist das grundsätzlich erfreulich. Tatsache ist aber auch, dass die zunehmenden Möglichkeiten, Freizeit und Sport draussen zu verbringen, die Natur belasten. «Im Schilf brütende Vögel fliehen schon vor einem einzelnen Stand-Up-Paddler in ihrer Nähe. Bei wiederkehrenden Störungen kann es sein, dass die Elterntiere gar nicht mehr zu ihrer Brut zurückkehren», erklärt Andreas Boldt, Fachspezialist bei Pro Natura. Es empfiehlt sich deshalb, sich zu informieren, wie man die Wanderung, SUP-Runde oder Mountainbike-Tour mit Rücksicht auf Fauna und Flora planen kann. «Sie helfen damit, das zu erhalten, was sie geniessen möchten: eine möglichst intakte und vielfältige Natur», so Boldt.

von Thomas sTöckli

Rücksicht nehmen – darum geht es im «Wald-Knigge» der Arbeitsgemeinschaft für den Wald. (Cartoon Max Spring) Wer – vielleicht zum ersten Mal überhaupt – ein Naturschutzgebiet besucht, findet die wichtigsten Verhaltensregeln oft an den grünen Informationstafeln vor Ort: Auf den Wegen bleiben, den Hund an die Leine nehmen, Feuer nur an erlaubten Feuerstellen entfachen und Abfall mitnehmen. In einigen Schutzgebieten informieren und beraten Rangerinnen und Ranger die Besuchenden persönlich. Viele Tier-, Pflanzen- und Pilzarten benötigen für ihr Überleben Naturräume, in denen der Mensch möglichst gar nicht in die Entwicklung eingreift. Wer sich vor einem Ausflug in die Natur informiert, hilft daher auch mit, die letzten ursprünglichen Gebiete der Schweiz zu erhalten. Pro Natura

Wenn der Gemeinderat an der Entschädigungsverordnung schraubt, hat das immer etwas Heikles. Schliesslich geht es auch um den eigenen Lohn. In Aeugst wurde es allerdings höchste Zeit: Die aktuelle Regelung datiert aus dem Jahr 1993 und wurde in den 27 Jahren seither nur marginal angepasst. Bei den neuen Ansätzen habe sich der Gemeinderat am Mittelfeld der Ämtler Gemeinden ohne Affoltern orientiert, so Nadia Hausheer. Weiter werden die Kommissions-Entschädigungen vereinheitlicht und verschiedene Feuerwehr-Funktionen aufgewertet, insbesondere das Vizekommando. Insgesamt verursacht die Anpassung der Behörden- und Kommissionsentschädigungen jährliche Mehrkosten von 36 000 Franken, respektive 16 000 Franken, sobald der Gemeinderat nach der vorübergehenden Aufstockung durch die Einheitsgemeinde (neu mit Schulpräsidentin) 2022 wieder auf sieben Mitglieder reduziert wird. Zu bescheiden fand dies ein Votant und stellte den Antrag, die Ansätze für die Gemeinderäte und Schulpfleger zu verdoppeln. «Ihr macht einen super Job», lobte der Antragsteller und versicherte, dass mit der Aufwertung keine zusätzlichen Erwartungen verbunden seien. Es brauche schlicht einen äquivalenten Lohn, für eine Reduktion des

Abstimmungsunterlagen genehmigt Kirchgemeinde Säuliamt: Name wird nochmals evaluiert Der Lenkungsausschuss KG+ im Bezirk Affoltern hat die Unterlagen für die Abstimmung über den Zusammenschluss zu einer Kirchgemeinde verabschiedet. Jetzt liegt der Ball bei den Kirchenpflegen. Sie beschliessen in den nächsten Wochen ihre Empfehlung im Hinblick auf die Abstimmung vom 27. September. Nach dem positiven Prüfungsbericht des Kirchenrats zum Zusammenschlussvertrag und zum Entwurf der Kirchgemeindeordnung genehmigten die Präsidentinnen und Präsidenten der zehn Vertragsgemeinden die Abstimmungsunterlagen. Nach diesem Entscheid wurden die Unterlagen der Öffentlichkeit auf der Website www.ref-saeuliamt.ch zugänglich gemacht. Ironischerweise gab

ZUR SACHE Urnenabstimmung am 27. September Im Projekt KG+ Bezirk Affoltern beteiligen sich die zehn evangelisch-reformierten Kirchgemeinden Aeugst, Affoltern, Bonstetten, Hausen, Hedingen, Kappel, Maschwanden, Mettmenstetten, Ottenbach und Rifferswil. Seit Anfang 2018 verhandeln diese Gemeinden, gestützt auf einen Auftrag der Stimmberechtigten, über den Zusammenschluss zu einer Kirchgemeinde. Die Urnenabstimmung über den Zusammenschlussvertrag findet am 27. September 2020 statt. Abstimmungsunterlagen: www.ref-saeuliamt.ch/ KG+ Kirchgemeinde Knonaueramt.

Der Autonomieverlust der einzelnen Kirchgemeinde ist mit den Vorteilen eines Zusammenschlusses abzuwägen. (Illustration zvg.) an der Sitzung des Lenkungsausschusses, in dem die Präsidentinnen und Präsidenten der zehn reformierten Kirchgemeinden vertreten sind, nochmals der Name der neuen Kirchgemeinde zu reden. Der Kirchenrat äusserte sich aus sprachlichen Gründen kritisch gegenüber der Bezeichnung «Kirchgemeinde Säuliamt». Die Bezeichnung «Kirchgemeinde am Albis» wäre für den Kirchenrat denkbar. Vorbehalte gegenüber diesem Namen meldete indes die Kirchgemeinde Sihltal an, zu der die Gemeinde Langnau am Albis gehört. So hat sich der Lenkungsausschuss auf die Bezeichnung «Kirchgemeinde Knonauer Amt» geeinigt. Diese wird jedoch nach der Abstimmung nochmals evaluiert und ist noch nicht in Stein gemeisselt. scheint doch die Bezeichnung «Kirchgemeinde Säuliamt» die Herzen besser anzusprechen.

Abstimmungsempfehlungen der einzelnen Kirchenpflegen Die Unterlagen für die Abstimmung liegen nun bei den einzelnen Kirchenpflegen. Es handelt sich dabei um den

Zusammenschlussvertrag, den Beleuchtenden Bericht sowie einen ausführlichen Bericht dazu. Für die Meinungsbildung liegen der Entwurf der Kirchgemeindeordnung sowie der Entwurf eines Geschäfts- und Kompetenzreglements ebenfalls vor. Beim Entscheid über eine Abstimmungsempfehlung haben sich die Kirchenpflegen am Verhandlungsauftrag für den Zusammenschluss zu orientieren. Der von den Stimmberechtigten erteilte Auftrag verlangt den Zusammenschluss zu einer Kirchgemeinde, wobei dieser insgesamt vorteilhafter als das Fortbestehen als eigenständige Kirchgemeinde sein soll. Zudem ist mit dem Zusammenschluss die örtliche kirchliche Heimat zu gewährleisten. Der Autonomieverlust der einzelnen Kirchgemeinde ist mit den Vorteilen eines Zusammenschlusses abzuwägen. Die Ausgangslage dafür ist in jeder Kirchgemeinde anders, weshalb unterschiedliche Einschätzungen aus den einzelnen Gemeinden zu erwarten sind. Die Entscheide der Kirchenpflegen werden Mitte Juli erwartet. Projektteam KG+ Kirchgemeinde Säuliamt

beruflichen Pensums, die ein aufwändiges Behördenmandat nötig mache. «Ich hatte schon schlimmere Anträge», kommentierte die Gemeindepräsidentin, freute sich über die damit verbundene Wertschätzung, sprach sich aber trotzdem gegen diese zusätzliche Lohnerhöhung aus. Wie auch ihr Vor-Vorgänger Ruedi Bieri: «Es bestünde die Gefahr, dass Leute wegen des Lohns Gemeinderat werden wollen. Wir brauchen aber Leute, die Lust haben, die Gemeinde weiterzubringen.» Schliesslich sprach sich eine deutliche Mehrheit der Versammlungsteilnehmer gegen die fast 200 000 Franken jährlichen Mehrkosten – rund drei Steuerprozent – aus. Im abschliessenden Informationsteil orientierte Sozialvorsteherin Gisèle Stoller Laubi über die unbürokratische Corona-Soforthilfe für Kleinstunternehmer und die erfreuliche Entwicklung der Jugendarbeit. In der Pipeline sei ein Treffpunkt für ältere Jugendliche und junge Erwachsene. Weiter werden in Aeugst demnächst neue Asylsuchende erwartet. Wer sich für diese engagieren möchte, dürfe sich gerne melden. Nadia Hausheer machte nochmals darauf aufmerksam, dass die Feier zum 1. August abgesagt sei. Corona-bedingt hätte sie nicht im üblichen, ungezwungenen Rahmen stattfinden können. Das Programm werde nun einfach um ein Jahr auf 2021 verschoben.

Reformierte Kirchgemeinde: Unerwarteter Steuergeld-Segen Eine erfreuliche Rechnung durfte im Anschluss auch Hanno Schmidheiny von der reformierten Kirchenpflege vorstellen. Sie schliesst mit einem Plus von 65 000 Franken, ermöglicht durch fast 20 Prozent mehr Steuereinnahmen. Das

nahmen die 24 Stimmberechtigten gerne an. Kirchenpflegepräsident Johannes Bartels informierte zuerst über das Pfarramt. Pfarrerin Simone Weil führt dieses vertretungsweise vom 1. Juli bis Ende Herbst 2020. Die Pfarrwahlkommission suche derweil eine Pfarrperson, die sie zur Wahl vorschlagen könne. Spannend waren auch die Ausführungen zum Stand der geplanten Kirchgemeinden-Fusion KG+. Es sei ein herausforderndes Projekt, eben weil jeder kirchliche Ort ein starkes Zentrum bleiben solle. Als grosse Stärke sieht Bartels den Übergang vom Einzel- in ein Team-Pfarramt. Aktuell verfüge die reformierte Kirche Aeugst über eine 50-Prozent-Pfarrstelle. Von der Zusammenarbeit mit dem Pfarrteam aus Affoltern verspricht er sich einen Mehrwert, während gleichzeitig der persönliche Bezug zur Pfarrperson erhalten bleibe. Genauso wichtig seien die administrative Entlastung für die Kirchenpflege vor Ort, die dann zur Kirchenkommission würde und das Plus an regionalen Angeboten, wie sie eine kleine Kirchgemeinde sonst kaum realisieren könnte. Den erwähnten Chancen stehen natürlich auch Risiken gegenüber. «Wir geben ein Stück Autonomie ab», sagte Bartels, und erwähnte insbesondere das Vermögen und die Liegenschaften. Das sei eine Frage des Vertrauens. Der Kirchenkommission bleibe gestalterischer Freiraum, in Form von Kompetenzen und einem eigenen Budget. Für den Zusammenschluss spreche nach Bartels die zunehmende Schwierigkeit, Behördenmitglieder zu finden, ebenso wie die Entwicklung der Mitgliederzahlen: «Vor 15 Jahren waren in Aeugst noch 54 % der Einwohner Reformierte, heute sind es noch 38 %.»

Politik mit Feuer Corona hat auch das Jahresprogramm der EVP Affoltern durcheinandergebracht. Die Mitgliederversammlung wurde kurzerhand mit dem traditionellen Sommeranlass Politik mit Feuer zusammengelegt. Kurz nach einem heftigen Gewitterregen und optimistisch, dass es nun trocken bleiben wird, durfte Daniel Sommer eine stattliche Anzahl Mitglieder und Gäste zur Jahresversammlung in seiner Gartenlounge begrüssen. Die ordentlichen Geschäfte konnten rasch erledigt werden. Alle Vorstandsmitglieder stellen sich für eine weitere Amtszeit zur Verfügung und wurden einstimmig wiedergewählt. Mit einem Dank an alle Interessierten und dem Hinweis, dass der Jahresbericht auf der Homepage publiziert wird, konnte Daniel Sommer die Versammlung schliessen und zum 2. Teil des Abends überleiten.

Krisenzeiten – wie weiter? Das Coronavirus hat uns alle getroffen, unerwartet und die meisten unvorbereitet. Mit einem Pinnwandgespräch unter der Leitung von Eveline Fenner wurden die Teilnehmer eingeladen, gemeinsam der Frage «Welche Chancen bietet das Leben nach Corona?» nachzugehen. In

der Diskussion wurden nebst negativen Auswirkungen auch positive Aspekte wie mehr freie Zeit, eine allgemeine Entschleunigung und auch die grosse Solidarität in der Bevölkerung festgestellt. Die Krise zeigt aber auch den Handlungsbedarf auf. Da stellen sich zum Beispiel Fragen wie: Entspricht die Beurteilung der Bedrohungslage wirklich der aktuellen Situation? Welche Reformen braucht unsere Demokratie für die Bewältigung künftiger Krisensituationen? Oder: Wie lässt sich die soziale Gerechtigkeit in unserem Land verbessern? Wie es mit Corona weitergehen wird und welches die richtigen Massnahmen im Umgang mit dem Virus sind, wird sich noch zeigen müssen und konnte an diesem Abend nicht geklärt werden. Das Feuer aber war inzwischen erloschen und die Glut zum Grillieren bereit. Gestärkt mit einem feinen Znacht und nach angeregten Gesprächen machten sich die Gäste, glücklicherweise verschont von Regengüssen, auf den Heimweg. Schon bald nach den Sommerferien, am 13. September, lädt die EVP zum nächsten Anlass ein. Die 8. Etappe «Auf dem Jakobsweg durch die Schweiz» führt von Sachseln OW auf den Brünig BE. Der detaillierte Beschrieb kann auf www.evp-affolternamalbis.ch heruntergeladen werden. Doris Balmer, EVP Affoltern a. A.

Eveline Fenner moderiert am EVP-Anlass das Gespräch zur Coronakrise. (Bild zvg.)


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Freitag, 3. Juli 2020

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Im eigenen Flugzeug nach Abu Dhabi jetten Aviatik- und Tierliebe bei den Abschlussprojekten der Schülerinnen und Schüler an der Sekundarschule Hedingen Sarina Egger ging in ihrem Abschlussprojekt der Frage auf den Grund, wie in einem Hühnerei Leben entsteht. Raphael Schudels Leidenschaft gilt den Flugzeugen. Er steuerte eine Maschine mit 285 Passagieren sicher in die Vereinigten Arabischen Emirate – zumindest virtuell. von livia häberling Das Abschlussprojekt von Sarina Egger ist gelb und flauschig. Noch passt es in ihre beiden Fäuste – wenn es sein muss. Ein Hühnerei ausbrüten, – klappt das wirklich?, hat sich die 15-jährige Sek-A-Schülerin aus Hedingen gefragt, die Eier in einen Brutkasten gelegt – und abgewartet, was passiert. «Passiert» ist Leben: In 21 Tagen haben sich im Innern der befruchteten Eier kleine Küken entwickelt. Vor wenigen Tagen sind diese nun geschlüpft – und picken sich seither fröhlich durch das Sägemehl ihres Holzgeheges.

Die Sendung «Galileo» gab den Anstoss Inspirieren liess sich Sarina Egger vor einiger Zeit durch die Fernsehsendung «Galileo». Dort hatte ein Team dasselbe Experiment durchgeführt – mit Eiern aus dem Supermarkt und Erfolg, notabene. Die Schülerin sah sich die Folge an und war zunächst kritisch. «Das klappt eh nicht», habe sie sich gedacht – und wollte es unbedingt selber ausprobieren. Also fährt Sarina Egger nach Deutschland. Im Supermarkt kauft sie

Eier – wie das Galileo-Team –, im Internet bestellt sie sich einen Brutkasten, und durch einen Bauern aus der Region kommt sie zu Käfig, Futter und Sägemehl. Parallel liest sie sich im Internet in das Thema ein und schaut sich Videos auf YouTube an. Im Brutkasten kann sie Temperatur und Luftfeuchtigkeit selber regulieren. Der Behälter wendet die Eier automatisch, damit die Küken nicht an der Eihülle festkleben. Als sie die Eier nach sieben Tagen – einem Drittel der Brutzeit – mit einer speziellen Lampe erstmals durchleuchtet, macht sich Ernüchterung breit: Keines der Eier hat sich weiterentwickelt. Das lasse sich in einem abgedunkelten Raum mühelos feststellen, sagt Sarina Egger: «Bei einem befruchteten Ei, in dem sich der Embryo entwickelt, ist der Grossteil des Eis dunkel, teilweise sind auch erste Äderchen zu erkennen. Bei den anderen Eiern hingegen ist das Innere durchleuchtbar.» Sarina Egger startet einen zweiten Versuch. Wieder legt sie SupermarktEier in den Brutkasten, dazu kauft sie solche vom Bauernhof. «Bei denen wusste ich mit Sicherheit, dass sie befruchtet sind», sagt die Schülerin. Und tatsächlich: Dieses Mal entwickelt sich nicht nur in zwei Bauernhofeiern, sondern auch in einem Supermarkt-Ei je ein Küken. Letzteres stirbt allerdings kurz vor dem Ende der Brutzeit, doch die anderen beiden Küken schlüpfen Ende 2019 und leben heute wieder auf dem Bauernhof, von dem sie die Eier geholt hat.

Aus 24 Bauernhof-Eiern schlüpfen zwei Küken Als Sarina Egger Anfang 2020 ein Thema für ihre Abschlussarbeit auswählen

muss, entscheidet sie sich, ihr Experiment im Rahmen der Projektarbeit weiterzuführen. Sie startet einen dritten Versuch. Dieses Mal legt die Schülerin ausschliesslich Bauernhof-Eier in den Brutkasten, 24 Stück. Den Brutprozess gestartet hat sie Anfang Juni – in der Hoffnung, dass die Küken bereits auf der Welt sind, wenn die Klassen in der Schule die Abschlussarbeiten präsentieren. Ein klein wenig aufgeregt sei sie schon gewesen, erzählt die Schülerin: «Es ist immer eine Ungewissheit da, ob tatsächlich etwas schlüpft. Dieses Mal habe ich mir aber besonders gewünscht, dass es klappt.» Zunächst sind es elf Eier, in denen sich Embryos weiterentwickeln. Schliesslich sind es zwei Küken, die sich im Abstand von zwei Tagen aus ihrem Ei pellen. «Weil sie in der Nacht geschlüpft sind, konnte ich leider nicht dabei sein», so Sarina Egger.

Bald leben die Küken wieder auf dem Bauernhof Noch leben die piepsenden Tierchen bei Sarina Egger zu Hause in einer Küken-Aufzuchtbox. Demnächst jedoch werden die Seidenhühnchen zurück auf den Bauernhof ziehen, von dem sie herkommen: «Im Alter von zirka zwei Wochen entwickeln die Küken langsam einen Eigengeruch», sagt Egger. Dieser rieche zeimlich streng, sodass man ihn nicht unbedingt in der Wohnung haben möchte. Namen hat Sarina Egger ihren Küken bewusst nicht gegeben: «Ich hatte Angst, dass es mir sonst schwerfallen würde, sie wieder wegzugeben.» Auch in Zukunft werden Tiere im Leben von Sarina Egger eine grosse Rolle spielen. Sie beginnt im Sommer in Zug die Lehre als Tiermedizinische Praxisassistentin.

Raphael Schudel bereitet sich auf die Flüge an seinem Flugsimulator minutiös vor. Dazu gehört auch, die Flugroute vorab genau zu studieren. (Bild Livia Häberling) Auch der 16-jährige Raphael Schudel hat sich als Abschlussarbeit ein spezielles Projekt ausgedacht und sich kurzerhand für einen Trip in die Vereinigten Arabischen Emirate entschieden. Immerhin ist der Schüler bereits stolzer Besitzer eines 787-9 Dreamliners von Boeing ... Zumindest online, in seiner Simulator-Software, die er zu Hause am PC installiert hat. Schon als kleiner Bub sei er von Flugzeugen fasziniert gewesen, erzählt er: «Mein Götti ist Pilot und schenkte mir zu meinem sechsten Geburtstag einen Flug in einem Simulator, in dem normalerweise Berufspiloten ausgebildet werden. Das war für mich ein Riesenerlebnis.» Später sei er am PC zu Hause erste Flüge mit einem Simulator geflogen, und in den letzten drei, vier Jahren habe er begonnen, sich «so richtig» mit der Materie zu befassen. Was er damit meint, wird klar, als der Hedinger von seiner Abschlussarbeit zu erzählen beginnt: Im Rahmen des Projekts hat er einen Flug von Zürich nach Abu Dhabi originalgetreu nachgeflogen und hat sein Vorgehen in Videos und einer Doku festgehalten.

Original-Handbücher der Flugzeugbauer studiert

Aus diesem Ei schlüpft kein Küken: Der Inhalt scheint durchsichtig, es ist keine Entwicklung zu erkennen.

Sarina Egger mit den beiden Küken, die vor wenigen Tagen in ihrem Brutkasten geschlüpft sind. In den nächsten Monaten werden sie auf einem Bauernhof im Bezirk Affoltern zu ausgewachsenen Seidenhühnern. (Bild Livia Häberling)

Hier hingegen entwickelt sich der Embryo. Im unteren Bereich sind Blutadern zu erkennen. (Bilder zvg.)

«Ein Flug im Simulator», sagt Raphael, «das ist nichts, was man mal eben schnell macht.» Wenn man ihn originalgetreu nachfliegen wolle, dann müsse man die Reise professionell vorbereiten. Die Sitzung, die die Piloten normalerweise vor dem Flug im Team abhalten, fällt für ihn weg. Stattdessen gibt er die Flugroute in ein Programm ein, anschliessend wird ihm der exakte Flugweg angezeigt. Im Programm sind zahlreiche schwarze Linien sichtbar. «Das sind die Strassen, auf denen sich der Luftverkehr bewegt», erklärt der Schüler. Ist die Flugroute studiert, druckt sich Raphael Schudel den

Operational Flight Plan aus. Anzahl der Passagiere, Treibstoffmenge, Gewicht des Flugzeugs: Solche Infos sind in diesem Dokument vermerkt. «Danach gehe ich ins Cockpit und starte die Systeme auf», sagt Raphael Schudel, was bedeutet, dass ihm an seinem Bildschirm nun die Perspektive angezeigt wird, wie sie Piloten auch haben. «Das System ist realgetreu nachgebaut», sagt er. Die meisten Knöpfe kenne er inzwischen. Um die Technik zu verstehen, habe er die Handbücher der Flugzeughersteller gelesen und Videos auf YouTube angeschaut. An seinem PC durchläuft Raphael Schudel während des Flugs virtuell die nahezu identischen Arbeitsabläufe der Piloten. Er arbeitet Checklisten ab, hört sich die Funksprüche an, rollt auf die Startbahn, löst den Take-Off aus. Das Luftfahrt-Vokabular hat Raphael Schudel schon verinnerlicht: Er spricht von «Climb», wenn er vom Steigflug erzählt, und vom «Cruise», der einsetzt, sobald das Flugzeug die Reiseflughöhe erreicht hat. Das Fliegeralphabet, das unter anderem bei Funksprüchen gebraucht wird? Sitzt. Nach zahlreichen Flügen kenne er die Abläufe bestens, sagt er. In seinem Simulator greift er deshalb meistens zu einem Kniff: Er spult die Reisezeit vor, bis zum «Descent», dem Sinkflug. Oder er baut zusätzliche Herausforderungen ein: Garstiges Wetter, oder auch mal ein brennendes Triebwerk. Nicht immer gelingt es ihm, den Fehler zu beheben. Ab und zu landet sein Dreamliner dann unsanft in Einzelteilen, statt auf der Piste der Zieldestination. Nach den Sommerferien startet Raphael Schudel seine Lehre als Elektroplaner. Das Fliegen bleibt sein Traum: «Am liebsten würde ich Jetpilot im Militär werden», sagt er. Noch mehr Adrenalin – genau sein Ding.

Blick ins Cockpit von Raphael Schudels 787-9 Dreamliner: Auf dem PC-Bildschirm werden Flugzeug, Flughafen, Start- und Landebahn aber auch Landschaften möglichst originalgetreu dargestellt. (Bild zvg.)


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Gewerbe

Freitag, 3. Juli 2020

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Von der Lehre bis zur Pensionierung bei der Ernst Schweizer AG Erich Grond ist seinem Arbeitgeber 50 Jahre lang treu geblieben Nun, kurz vor der Pensionierung, blickt der langjährige Mitarbeiter auf eine aussergewöhnliche Karriere und eine enge Verbindung zum Unternehmen zurück.

die Lehre zum Metallbaukonstrukteur antreten – zusammen mit einem zweiten Lehrling, aber der hat nach einem Jahr abgebrochen. Heute haben wir mehr als 40 Lernende im Betrieb und bilden in zehn Berufsbildern aus.

Als kleiner Bub hat Erich Grond auf dem Unternehmensgelände von Schweizer gewohnt und gespielt. Gelegentlich durfte er seinen Vater sogar in die Fabrik begleiten. Als Jugendlicher gab er den Anstoss, dass Schweizer zum Ausbildungsbetrieb wurde – und absolvierte hier als erster Auszubildender die Lehre. Über Jahrzehnte hinweg prägte Erich Grond das Unternehmen mit. So manche Innovation geht auf seine Ideen zurück. 50 Jahre später steht die Pensionierung kurz bevor. Erich Grond blickt auf ein ganzes Berufsleben und eine enge Verbindung zum Unternehmen zurück, während sich sein Enkel auf den Lehrabschluss bei Schweizer vorbereitet. Im Interview berichtet er über eine aussergewöhnliche Karriere.

Dann ist die enge Verbindung zu Schweizer bereits in Ihrer Lehrzeit entstanden? Eigentlich sogar noch früher. Ich bin praktisch mit «Schweizer» aufgewachsen. Mein Vater hat hier gearbeitet, meine Mutter und mein Onkel. Als kleiner Bub habe ich mit meiner Familie hier auf dem Gelände gewohnt – in einem Haus, das inzwischen zum Hauptsitz des Unternehmens gehört. Eine Zeit lang hatte ich meinen Arbeitsplatz dort, wo ich als Kind gespielt habe.

Nach 50 Jahren im Unternehmen gehen Sie nun in Pension. Was bedeutet das Unternehmen für Sie? Erich Grond: Es ist ein Teil von mir. Für mich ist Schweizer ein Vorzeige-Unternehmen: Schaut auf die Umwelt, ist sehr innovativ, bringt immer neue Produkte auf den Markt. Ich bin froh, dass ich so lange ein Teil davon sein konnte. Wie sind Sie ins Unternehmen gekommen? Als Jugendlicher kannte ich den damaligen technischen Leiter. Er hat im gleichen Haus wie wir gewohnt, direkt hinter dem Unternehmensgelände. Ich habe oft gesehen, wie er am Reissbrett Pläne zeichnete. Das hat mich enorm fasziniert. Allerdings gab es damals noch gar keine Lehrstellen bei Schweizer. Deshalb hat sich der technische Leiter dafür stark gemacht, dass ich die Lehre hier machen konnte. So ist Schweizer zum Ausbildungsbetrieb geworden. 1970 durfte ich dann als Erster

Was hat sich in den 50 Jahren am meisten verändert? Die Anforderungen im Baugewerbe. Ökologie und Nachhaltigkeit werden immer wichtiger. Es gibt eine Menge Vorschriften, die man einhalten muss, gleichzeitig muss aber alles schnell und einfach gehen. Für uns heisst das, dass es viel mehr Wissen braucht, um einen guten Job zu machen. Auch intern haben wir uns unglaublich weiterentwickelt. Wie haben Sie diese Entwicklung wahrgenommen? Ich habe alle drei Generationen der Unternehmensführung erlebt: Bei Ernst Schweizer habe ich angefangen, dann hat Hans Ruedi Schweizer übernommen und Ende 2019 hat er die Unternehmensleitung an seinen Sohn Samuel übergeben. Als Hans Ruedi Schweizer in die Firma gekommen ist, hat sich das Unternehmen sehr gewandelt: Ökologie ist stark in den Vordergrund gerückt. Als Solarpionier hat er einen neuen Geschäftsbereich aufgebaut. Das war eine sehr gute Sache. Wir haben uns vom Metallbauunternehmen zum Vorreiter im ökologischen Bauen entwickelt. Das macht mich stolz.

der ich Mühe hatte. Aber am Ende hat sich daraus eine neue Chance entwickelt. Ich habe danach den Export übernommen, was absolutes Neuland für mich war. So konnte ich mich wieder weiterentwickeln und etwas Neues aufbauen. Inzwischen sind Sie als Verkaufsberater in der Innerschweiz unterwegs. Was ist Ihnen in dieser Funktion besonders wichtig? Die Kundenbindung. Jemandem einmal etwas zu verkaufen, ist keine Kunst. Mir ging es immer darum, eine langfristige Beziehung zu den Kunden aufzubauen, von der beide Seiten profitieren. Ich denke, das ist mir gelungen.

Erich Grond vor dem «Bauernhaus». Als Bub hat er mit der Familie im ersten Stock gewohnt, später hatte er im gleichen Gebäude sein Büro. Die Glasfaltwand im Erdgeschoss hat er mitentwickelt und auf den Markt gebracht. (Bild zvg.) Sie haben in verschiedenen Funktionen zu dieser Entwicklung beigetragen. Was waren Ihre persönlichen Meilensteine? Jeder Abschnitt hat seine besonderen Meilensteine. Nach der Lehre war ich technischer Zeichner im Fassadenbereich. Wir haben in einem Dreierteam an den gleichen Projekten gearbeitet. Das war eine sehr schöne Zeit. Eins der schönsten Projekte war eine Fassade in Gabun. Es war nicht mal nur die Fassade selbst, die so speziell war, sondern das ganze Drumherum. Faszinierend war nur schon, wie wir die fertigen Elemente in Kisten verpacken und auf dem Seeweg nach Gabun liefern konnten. Wenig später haben Sie dann erstmals ein eigenes Team übernommen – ebenfalls ein wichtiger Meilenstein? Absolut. Als Anfang der 80er-Jahre der Renovationsboom kam, haben wir ein neues Team geschaffen, das sich speziell um die kleinen Aufträge im Bereich Fenster und Türen kümmert. Ich durfte 1982 die Teamleitung übernehmen. Das

Schöne an dieser Zeit war, dass wir viele Innovationen entwickelt und auf den Markt gebracht haben. Auf welche Innovationen sind Sie besonders stolz? Da gab es einige. Etwas Besonderes war sicher, dass wir die erste Glasfaltwand auf den Markt bringen konnten, die Vorgängerin der US-2000. Und dann natürlich die erste isolierte Glasfaltwand, die Vorgängerin der IS-4000: Die haben wir 1989 auf den Markt gebracht. Heute sind die Glasfaltwände natürlich viel weiter. Aber damals waren das bedeutsame Entwicklungen. Ausserdem durfte ich damals unser Partnernetz aufbauen. Das war für mich eine wunderbare Aufgabe. Der persönliche Kontakt hat mir sehr gut gefallen. Herauszufinden, was für Partner zu unserem Unternehmen passen – das war sehr spannend. Gab es auch schwierige Momente? 2010 gab es eine Reorganisation, mit

Wie haben Sie es geschafft, diese enge Kundenbindung aufzubauen? Wenn der Kunde etwas will, machen wir es möglich. Natürlich können wir nicht alle Wünsche erfüllen. Doch was machbar ist, das machen wir auch. Ausserdem hören wir zu, reagieren schnell und sind gut erreichbar. In 50 Jahren haben Sie zahlreiche Objekte betreut. An welche erinnern Sie sich besonders gerne zurück? Es gab so viele – und jedes ist auf seine Art besonders und einzigartig. Zu den herausragenden Objekten der letzten Jahre gehört sicher das Schloss Elmau, wo 2015 der G7-Gipfel stattgefunden hat. Wir durften das Schloss mit Falt- und Schiebewänden ausstatten. Speziell waren auch das Sony Center in Berlin, ein Projekt für den sozialen Wohnungsbau in München und ein ganzes Einfamilienhaus, das komplett mit Faltwänden ausgestattet wurde, in Stuttgart. Ich könnte noch lange so weitermachen. Was werden Sie nach Ihrer Pensionierung am meisten vermissen? Den Kontakt zu den Kunden. Das hat mir viel Freude bereitet. Interview: Ernst Schweizer AG

«Nala The Chocolate Queen» wird mobil

Die Schokolade aus Rifferswil gibts jetzt auch direkt ab Chocomobil Mit ihrer Chocolaterie ist Shireen von Schulthess ab sofort unterwegs und bietet ihre neusten Kreationen an. So auch morgen Samstag, 4. Juli, am Wochenmarkt in Affoltern, und am Riffi-Märt vom 11. Juli. Aprikosen mit Thymian, Basilikum mit rosa Pfeffer oder lieber Caramel mit Zitronengras? Diese und weitere Aromakombinationen erwarten die Kundschaft, wenn sie die aktuelle PralinenSelektion von «Nala the Chocolate Queen» geniessen. Shireen von Schulthess, Gründerin von «Nala The Chocolate Queen», ist fasziniert von der Welt der Aromen, und sie liebt Schokolade. Nun kann man diese speziellen Kreationen von der mobilen Chocolaterie geniessen. In der noch jungen Manufaktur in Rifferswil werden Schokoladentafeln und Pralinen von Hand und mit achtsam ausgewählten Zutaten gefertigt. Ein besonderes Augenmerk legt Shireen von

Schulthess auch darauf, woher der Kakao kommt, denn Nachhaltigkeit und Fair Trade sind für sie zentral. Mittlerweile zählt ihr Sortiment über 20 Pralinensorten und sieben verschiedene Tafelsorten. Pro Saison gibt es daraus eine aktuelle Selektion. In der Sommerselektion sind zurzeit acht Pralinensorten zu geniessen.

Künftig an lokalen Genussmärkten unterwegs

Shireen von Schulthess, die Gründerin von «Nala The Chocolate Queen», ist fasziniert von der Welt der Aromen. (Bild zvg.)

Mit ihren edlen Produkten überrascht Shireen von Schulthess ihre stetig wachsende Kundschaft immer wieder aufs Neue. Die kleine schmucke Chocolaterie auf Rädern wird künftig an lokalen Genuss-Märkten zu sehen sein. «Jetzt habe ich ihn endlich, meinen kleinen Laden auf vier Rädern. Dank der eingebauten Kühlvitrine bleiben meine Produkte frisch und behalten die perfekte Temperatur. Ich freue mich sehr darauf, mit meiner kleinen mobilen Chocolaterie mit vielen Schokolade-Liebhaberinnen

und -liebhabern ins Gespräch zu kommen und sie mit meinen Kreationen zu beglücken», meint Shireen von Schulthess. Die mobile Chocolaterie kann auch am privaten Fest oder Firmenevent eingesetzt werden und Kunden oder Freunde überraschen. Denn mit dem kleinen Schmuckstück ist «Nala The Chocolate Queen» ortsunabhängig und flexibel. Die Produkte von «Nala The Chocolate Queen» eignen sich ideal als Geschenk oder Give-Away. Persönliche Aroma-Wünsche oder Logos werden gerne aufgenommen. Ein ideales Weihnachtsgeschenk – gerade für Firmen. Ebenso bietet «Nala Chocolate» auch Chocolate-Tasting-Workshops für Teams oder kleine Gruppen an. Shireen von Schulthess, Gründerin «Nala The Chocolate Queen» Direktverkauf in Rifferswil an der Ausserfeldstrasse 8 oder auf www.nalachocolate.ch. Nächste MarktTermine: in Affoltern am Wochen-Markt vom 4. Juli und in Rifferswil am Riffi-Märt vom 11. Juli.


Ref. Kirche Rifferswil

Kath. Kirche Hausen a. A.

Sonntag, 5. Juli 19.30 Abendgottesdienst in Rifferswil mit Pfarrerin Susanne Wey aus Mettmenstetten www.kircherifferswil.ch

Wir freuen uns, mit Euch wieder folgende Gottesdienste zu feiern: Samstag, 4. Juli 17.00 Eucharistiefeier mit Pfr. Peter Amgwerd Donnerstag, 9. Juli 8.15 Wortgottesfeier www.kath-hausen-mettmenstetten.ch

Ref. Kirche Stallikon-Wettswil

Reformierte Kirchgemeinden im Bezirk Spirituelle Impulse Unter Tel. 032 520 10 82 oder www.ref-saeuliamt.ch gibt es ein gutes Wort zur Woche.

Ref. Kirche Aeugst a. A. Sonntag, 5. Juli 10.00 Gottesdienst, Pfrn. Simone Weil anschliessend Chilekafi (Corona-konform organisiert!) Sonntag, 12. Juli 19.00 Musik am Sonntagabend, Organist Viswas Orler Pfarrvertretung bis Ende Herbst: Pfarrerin Simone Weil. Pfarramt Aeugst am Albis Tel: 044 761 44 74.

Ref. Kirche Affoltern a. A. Sonntag, 5. Juli 10.00 Taufgottesdienst im Archewäldli mit Pfrn. B. Bartels, Pfr. Th. Müller, einem Goldregenpfeifer und der Harmonie Affoltern Getauft werden: Amy Vögeli, Oskar und Lou Bossert und Melissa Langenbacher Bei ungünstiger Witterung findet der Gottesdienst in der Kirche statt mit A. Nardone, Orgel Im Zweifelsfall: Auskunft ab 8.00 Uhr unter Tel. 044 761 60 15 Dienstag, 7 Juli 14.00 60 PLUS: Wiederaufnahme des Spielbetriebs Auskunft: Theres Seeburger 044 761 58 94 Donnerstag, 9. Juli 14.00 SeniorenInnen-Treff im Chilehuus: Vom ApfelbaumDorf zur Kleinstadt Hansruedi Huber zeichnet die Entwicklung vom bäuerlich geprägten Dorf zur Stadt nach. Freitag, 10. Juli 20.00 Feier nach der Liturgie von Taizé in der katholischen Kirche.

Ref. Kirche Hedingen Sonntag, 5. Juli 10.00 Gottesdienst im Frohmoos Zusammen mit der KG Bonstetten feiern wir wieder den traditionellen «Grenzgottesdienst». Pfarrer Hansjakob Schibler, Pfarrerin Susanne Sauder, Organistin Anette Bodenhöfer und Mira Luttikhuis, Violine. Anschliessend Apéro Bei Regen: Gemeinsamer Gottesdienst in der Kirche Bonstetten. Info-Tel: 044 701 15 82 ab Sonntag, 8.00 Uhr.

Ref. Kirche Kappel a. A. Sonntag, 5. Juni 9.30 Gottesdienst mit Pfr. Ch. Menzi

Kloster Kappel a. A. Dienstag bis Samstag: Tagzeitengebete um 7.45, 12.00, 18.00 Uhr in der Kirche, donnerstags als Abendmahlsfeier nach Ansage Dienstag, 7. Juli 13.30 Führung durch den Klostergarten, Treffpunkt Eingang Amtshaus (Réception) Mittwoch, 8. Juli 17.00 Offenes Singen in der Klosterkirche Donnerstag, 9. Juli 13.30 Führung durch die Klosteranlage, Treffpunkt Eingang Amtshaus (Réception) www.klosterkappel.ch

Ref. Kirche Knonau Sonntag, 5. Juli 10 Uhr Gottesdienst in Obfelden

Ref. Kirche Maschwanden Sonntag, 5. Juli 10.00 Gottesdienst mit Pfrn. C. Mehl mit Predigt zum Matthäuseffekt In der ref. Kirche Maschwanden Musik: Veronica Hvalic www.kirche-maschwanden.ch

Ref. Kirche Bonstetten

Ref. Kirche Mettmenstetten

Sonntag, 5. Juli 2020, 10.00 Uhr «Hedingen-Bonstetten-Grenz-Gottesdienst» am oberen Frohmoos-Waldrand zum Thema: Grenzen – auch bei Jesus? Mit Pfr. HJ. Schibler und Pfrn. S. Sauder; Anette Bodenhöfer, Gitarre und Mira Luttikhuis, Violine. Anschl. Apéro mit genügend Tischen (Abstand einhalten). Zu Fuss: Besammlung 9.20 Uhr bei der ref. Kirche Bonstetten. Mitfahrgelegenheit: bitte bei E. Glättli (Tel. 079 700 82 82) und/oder Andy Kyburz (Tel. 079 349 24 61) anfragen. Bei Regen findet der Gottesdienst in der Kirche Bonstetten statt. Info-Tel. 044 701 15 82 ab Sonntag, 8.00 Uhr. www.kirchebonstetten.ch Die Kirche ist täglich von 8.00 bis 22.00 Uhr geöffnet (Seiteneingang)

Sonntag, 5. Juli 19.30 Abendgottesdienst mit Pfarrer Andreas Fritz, Orgel Marina Wehrli Mittwoch, 8. Juli 19.30 Kirchgemeindeversammlung in der Kirche

Ref. Kirche Hausen a. A. Sonntag, 5. Juli 9.30 Gottesdienst mit Pfarrerin Irene Girardet 10.30 Kirchgemeindeversammlung Montag, 6. Juli 19.00 - Meditation am Abend in 20.00 der Kirche Freitag, 10. Juli 6.00 Kontemplatives Morgengebet in der Kirche

www.ref-mettmenstetten.ch

Ref. Kirche Obfelden Freitag 3. Juli 12.00 Club 4, Abschiedsunterricht Gruppe Alpha Sonntag, 5. Juli 10.00 Gottesdienst mit Taufe Pfrn. Eva Eiderbrant Kornél Radics (Orgel) 18.30 Vollmondsingen mit der Kirchgemeinde Ottenbach In der Jonenkapelle Montag, 6. Juli 15.45 Minichile www.kircheobfelden.ch

Ref. Kirche Ottenbach Sonntag, 5. Juli 20.30 Vollmondgottesdienst vor der Kirche Ottenbach (ohne Gesang). Bei schlechter Witterung in der Kirche. Pfarrerin Elisabeth Armingeon und das Vollmondteam www.kircheottenbach.ch

Sonntag, 5. Juli 10.00 Kirche Stallikon, Gottesdienst mit Pfr. Otto Kuttler Musik: Zhanel Messaadi Offene Kirchen Wettswil 9.00 Uhr – 18.00 Uhr Stallikon 10.30 Uhr – 17.00 Uhr www.kirche-stallikon-wettswil.ch

Kath. Kirche Affoltern a. A. Samstag, 4. Juli 16.00 Familiengottesdienst zum Schulabschluss; (Kinderfest entfällt) 17.30 Eucharistiefeier Sonntag, 5. Juli 10.30 Eucharistiefeier 17.00 Eucharistiefeier für die Kroaten 19.00 Santa Messa Freitag, 10. Juli 9.15 Kein Gottesdienst 20.00 Taizé-Feier in der kath. Kirche www.kath-affoltern.ch

Kath. Kirche Bonstetten Samstag, 4. Juli 18.00 Vorabendmesse Sonntag, 5. Juli 9.00 Beichtgelegenheit 10.00 Hl. Messe Dienstag, 7. Juli 19.30 Abschlussgottesdienst der Oberstufen-Schüler, anschliessend Gebetsgruppe Mittwoch, 8. Juli 10.30 Ökumenisches Morgengebet 19.00 Rosenkranz Donnerstag, 9. Juli 9.00 Hl. Messe

Kath. Kirche Mettmenstetten Samstag, 4. Juli 11.00 Taufe Pelli Olivia Sofia Sonntag, 5. Juli 9.30 Eucharistiefeier mit Pfr. Angelo Saporiti, Orgel: A. Bozzola www.kath-hausen-mettmenstetten.ch

Kath. Kirche Obfelden Sonntag, 5. Juli 9.00 Eucharistiefeier www.kath-affoltern.ch

Chrischona Affoltern am Albis Kirche mit Nähe Alte Obfelderstrasse 24 Sonntag, 5. Juli 10.00 Gottesdienst und Livestream David Ruprecht Anmeldung erforderlich Mehr unter www.sunntig.ch

Evang.-methodistische Kirche Affoltern a. A. Zürichstrasse 47 Sonntag, 5. Juli 9.45 Gottesdienst (Stefan Zürcher) mit Brassband und EMKidz

Evang. Täufergemeinde Mettmenstetten, Weidstrasse 20 Sonntag, 5. Juli 10.30 Gottesdienst Thema: Steht fest in der Bedrängnis 1.Thessalonicherbrief 3, 1-5 Hort/Sonntagsschulen/Unterricht Donnerstag, 9. Juli 18.45 Chorprobe Offenes Singen 20.00 Gebetsabend www.etg-mettmenstetten.ch

Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage Heumattstrasse 2, 8906 Bonstetten

Sonntagsgottesdienste 9.15 Online Klassenzeit 11.30 Abendmahlsversammlung in der Kirche Informationen über weitere Veranstaltungen siehe: www.hlt-bonstetten.ch

Heilsarmee Affoltern a.A.

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Alle Veranstaltungen mit vorgeschriebenem Schutzkonzept

Freitag, 3. Juli 19.00 Ehekurs Sonntag, 5. Juli 10.00 Sommer-Gottesdienst Donnerstag, 9. Juli 14.30 Frauen-Treff 17.00 VIP-Gebet Mehr unter: www.affoltern.heilsarmee.ch


Vermischtes RATGEBER BEZIEHUNG

Viktor Arheit, Paarberater und Mediator in Affoltern

Trennung – Ja oder Nein? Wann ist es richtig, sich zu trennen? Auf diese Frage gibt es keine abschliessende Antwort. Nicht jede Beziehung kann gerettet werden, nicht jede Beziehung muss 100 Jahre dauern. Nicht alle Differenzen zwischen Paaren sind lösbar, auch mithilfe der besten Psychologen nicht. Die Entscheidung für eine Trennung sollte jede und jeder selber treffen. Jede selber gefällte Entscheidung schafft Klarheit. Eine Trennung kann eine grosse Befreiung sein und ermöglicht die Chance für einen Neuanfang. Viele tun sich schwer mit dem Entscheid, sich zu trennen, obwohl die Beziehung schon lange serbelt. Was sind die Gründe? Meistens sind es Ängste: zu verletzen, alleine zu sein, in finanzielle Not zu geraten, die Familie auseinanderzureissen oder sich selber aushalten zu müssen. Gerade bei etwas älteren Paaren ist es oft auch die Bequemlichkeit. Lieber erduldet man eine unerfüllte Beziehung, als dass man das Gewohnte verlassen müsste. Viele empfinden sich nach einer Trennung als Verlierer. Wenn sich ein Mensch nach einer Trennung nicht mehr für das neue Leben öffnen kann, dann macht er sich selber zum Verlierer. Grundsätzlich haben wir Menschen immer – egal was uns geschieht – die Möglichkeit, uns wieder positiv und mit neuer Hoffnung ins Leben hinein zu wagen.

«Mit Würde, Respekt und Anstand» Aber wenn die Trennung von einer Seite bewirkt wird, bleibt doch der oder die andere verletzt zurück. Wenn ein Partner den gemeinsamen Raum verlässt, kann das verletzen und auch egoistisch wirken. Es gibt aber durchaus Momente im Leben, wo man für sich selber schauen und sich selber lieb sein muss. Eine Trennung beinhaltet aber immer für beide ein Abschiednehmen. Sie sprechen vom gemeinsamen Raum. Was bedeutet er? In einer Beziehung ist nicht in erster Linie die Eigenart des Partners/ der Partnerin entscheidend, sondern der gemeinsame Raum. Was ist zwischen uns vorhanden? Ist der Raum gefüllt mit guten Erlebnissen und Gefühlen? Oder ist dort nichts mehr? Es geht nicht darum, den anderen auszutauschen, sondern zu erspüren, ob der Raum wieder gefüllt werden kann oder eben nicht. Was raten Sie Paaren, wenn es zur Trennung kommt? Tut es mit Würde, Respekt und Anstand! Verharrt nicht in den Gefühlen, aus denen heraus der Partner/die Partnerin verteufelt und schlechtgemacht wird. Damit schadet und disqualifiziert jede und jeder sich selber. Schliesslich haben sich beide ja einmal füreinander entschieden. Die beste Basis für einen befreienden und versöhnlichen Abschluss ist die Dankbarkeit für alles Gute während der gemeinsamen Zeit.

Kontakt: viktor.arheit@paarberatung-mediation.ch

Freitag, 3. Juli 2020

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Häufigere Fahrradnutzung auch nach der Coronazeit? Wie Verkehrsinfrastruktur und -auf kommen das Nutzungsverhalten beeinflussen Während der Coronazeit hat die Nutzung von Fahrrad und E-Bike im Pendler-, Alltags- und Freizeitverkehr deutlich zugenommen. Nachhaltig ist die Entwicklung allerdings nur, wenn die Veloverkehrsinfrastruktur und -gesetzgebung schritthält, wie es im Ausland zu beobachten ist. Von Martin Platter* Das anhaltend schöne Wetter während des Corona-Shutdowns wirkte wie ein Booster auf die Fahrradnutzung in die Schweiz. Pendler stiegen vom öffentlichen Verkehr auf Velo und E-Bike um, weil sie sich vor einer Ansteckung mit dem Coronavirus schützen wollten. Als die Leute aufgefordert waren, zu Hause zu bleiben und wenn immer möglich die Arbeit und Schule im Homeoffice wahrzunehmen, schwangen sie sich weiter jede freie Minute auf den Sattel, um Besorgungen zu machen und um sich an der frischen Luft zu bewegen. Kunststück: Wandern, Joggen und Velofahren waren so ziemlich die einzigen Sportarten, die während des Shutdowns im Freien ausgeübt werden konnten. Das hat auch die Mobilitätsstudie von ETH Zürich und Uni Basel gezeigt, die nicht nur bei der Fahrradnutzungshäufigkeit nahezu eine Verdoppelung registrierte. Auch die gefahrenen Wegstrecken waren deutlich länger. Derweil bei allen anderen Verkehrsträgern markante Rückgänge bei der Nutzung verzeichnet wurden.

Höheres Durchschnittstempo bei Autos Die 3700 Nutzerinnen und Nutzer in der ganzen Schweiz, die sich der Studie anschliessen durften, stammten aus der letztjährigen Studie des Forschungsprojekts Mobilitätsverhalten in der Schweiz (Mobis). Bedingung für die Teilnahme war, dass an mindestens drei Tagen in

Der wachsenden Beliebtheit des E-Bike-Fahrens mit einer passenden Veloverkehrsinfrastruktur Rechnung tragen. (Bild Martin Platter)

der Woche ein Auto genutzt wird. Auch da hat man interessante Resultate erhalten. Die durchschnittliche Geschwindigkeit des Autoverkehrs ist zwischen dem 16. März bis zur Lockerung des Shutdowns am 11. Mai vor allem in der Stosszeit deutlich höher gewesen, was auf die Entlastung des Strassennetzes hindeutet. Diese Freude ist inzwischen verflogen. Der Autoverkehr hat wieder sein Vor-Corona-Niveau erreicht. Die Nachfrage nach Fahrrädern und vor allem E-Bikes ist nach der Freigabe des physischen Verkaufs in den Fahrradgeschäften am 11. Mai jedoch buchstäblich explodiert. Viele haben offenbar die Effizienz und das befreiende Gefühl des Fahrradfahrens neu entdeckt. Der Platz in den Städten wird auch in Zukunft und mit Elektroautos eng bleiben. Da bleibt das Fahrrad als schnellstes Verkehrsmittel von Haustür zu Haustür erste Wahl. Wichtig wäre es nun, dass die Infrastruktur entsprechend ange-

passt wird. Studien haben nämlich gezeigt, dass eine gefährliche Veloverkehrsinfrastruktur vom Radfahren abhält.

Gefährliche Velowege halten vom Radfahren ab Was eine klimafreundliche und nachhaltige Verkehrspolitik bewirken kann, hat die dynamische Entwicklung der Veloverkehrs-Infrastruktur im Ausland gezeigt, wo vielerorts Pop-up-Fahrradspuren (Strassen, die provisorisch zu Fahrradwegen umgewandelt werden) entstanden sind. In zahlreichen Hauptstädten hat man neue Fahrradwege sogar in Innenstädten auf Kosten von Autofahrspuren auf Hauptstrassen und Boulevards geschaffen. In der Schweiz hat das nur Genf gewagt. Ausgerechnet das Autoland Deutschland zeigt sich gegenüber dem Veloverkehr besonders aufgeschlossen und hat am 28. April eine neue Strassen-

verkehrsordnung in Kraft gesetzt, die auch für die Schweiz wegweisend sein könnte. Nicht mit einer abschreckenden Velohelmpflicht, sondern mit sinnvollem Schutz für die schwächsten Verkehrsteilnehmenden auf Gesetzesebene: Ein Mindestabstand für Motorfahrzeuge beim Überholen von Fussgängern und Velofahrern, ein generelles Halteverbot für mehrspurige Motorfahrzeuge auf Radstreifen, ein langsameres Rechtsabbiegetempo für Lastwagen innerorts, Radschnellwege, zusätzliche Fahrradzonen, eine Liberalisierung des Personentransports auf Fahrrädern, Vereinfachungen für Lastenvelos schaffen neue Anreize für die Fahrrad-Nutzung. Und nicht mit dem alljährlichen Herunterbeten von E-Bike-Unfallzahlen, wie es das Bundesamt für Unfallverhütung (BfU) praktiziert hat, kaum hatte sich der Corona-Schock etwas gelegt. * Der Autor ist Geschäftsführer und Medienverantwortlicher von Velosuisse.

KOMMENTAR

Schluss mit der einseitigen Fokussierung auf die Unfallzahlen! VON MARTIN PLATTER

D

es einen Freud, des anderen Leid: Auch so könnte man den Bericht des Bundesamts für Unfallverhütung (BfU) zur jährlichen Unfallstatistik der E-Bikenden lesen. Logisch gibt es immer weniger Tote bei Autounfällen. Werden die Autos nämlich immer grösser, sicherer und mit mehr vom Fahren ablenkenden Entertainmentsystemen ausgestattet, ist das aber zum Nachteil der Zweiradfahrer. Wegen ihrer schmalen Silhouette werden sie selbst von Autoassistenzsystemen schlecht erkannt, geschweige denn von unaufmerksamen Autofahrenden.

Mehr E-Bikes auf den Strassen führen zu mehr Unfällen. Diese Gleichung scheint für die BfU zum Standard zu werden. Ausgeblendet wird, dass die Unfall-

zahlen bei Weitem nicht im selben Umfang zunehmen wie die Anzahl E-Bikerinnen und E-Biker. Ausgeblendet wird ausserdem, dass E-Bikende nicht nur öfter auf dem Fahrrad sitzen, sondern auch weitere Strecken zurücklegen, also länger auf der Strasse unterwegs sind. Würde man die Fahrleistung auf Personenkilometer umrechnen, wie das bei der Bahn und im Flugverkehr üblich ist, gäbe es keinen signifikanten Unterschied zu den Unfallzahlen normaler Velofahrer.

Natürlich ist jeder Unfall einer zu viel. Velofahrerinnen und E-Biker haben diesbezüglich ein gemeinsames Problem. Sie sind verletzlich, weil sie keine schützende Karosserie um sich haben. Zudem sind sie sturzanfällig, da sie nur einspurig unterwegs sind. Ist die Fahrbahn verunreinigt und sind Hindernisse wie Gleise, Dolendeckel, Fahrbahnmarkierungen, parkierte Autos, Randsteine oder

andere Unebenheiten (z. B. im Winter gefrorene Exkremente von Pferden) im Weg, kann das zu Stürzen bzw. Kollisionen führen. Zweiradfahrende haben auch einen längeren Bremsweg, da nur zwei Reifen – anstatt wie beim Auto vier – die Verzögerung auf den Boden übertragen.

Für Zweiradlenker ist eine vorausschauende Fahrweise im Strassenverkehr deshalb überlebenswichtig. Gegen rücksichtslos bewegte SUVs, die am stärksten wachsende Fahrzeuggruppe bei den Personenwagen, nützt jedoch das beste Sicherheitskonzept nichts. Die Autos sind bauartbedingt so hoch, dass man als Velofahrender bei einer seitlichen Kollision immer mit dem Gesicht auf die Dachkante aufschlägt. Da nützt der beste Helm nichts.

Es gibt nur einen Weg, um das Velofahren und E-Biken sicherer

zu machen: Es muss auch Velofahrenden eine adäquate Infrastruktur mit genügend Strassenraum zur Verfügung gestellt werden, damit sie ihr Rechtsfahrgebot unbehelligt wahrnehmen können. Überholende Kraftfahrzeuge müssen (wie in Deutschland) den Zweiradlenkenden einen gebührenden Sicherheitsabstand gewähren.

Anstatt einseitig auf die Unfallzahlen zu fokussieren, müsste doch gerade in Corona-Zeiten auch mal die Frage erlaubt sein, wie viele Leben durchs Velofahren und E-Biken erhalten und verlängert werden. Wie viel gesundheitlicher Mehrwert, Lebensqualität und Freude durchs Velofahren generiert werden. Und wie viel Frust und Stress durchs Velofahren in der Stadt vermieden wird, weil man mit dem Fahrrad weniger gezwungen ist, im Stau zu stehen oder einen Parkplatz suchen zu müssen.


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Mein e s u a Zuh Das Pflegezentrum Sonnenberg ist seit der Auflösung des Zweckverbands Spital Affoltern per 1. Januar 2020 in eine eigenständige interkommunale Anstalt (IKA) überführt worden. Diese öffentlich-rechtliche Rechtsform ermöglicht den 14 Gemeinden des Bezirks Affoltern – also der Trägerschaft des Pflegezentrums – in den kommenden fünf Jahren die strategische Ausrichtung des Pflegezentrums gemeinsam mit dem Verwaltungsrat und der Geschäftsleitung mitzugestalten. Auch darüber hinaus wird eine längerfristige Zusammenarbeit mit

Interview mit Dr. med. Roland Kunz Mitglied des Verwaltungsrats des Pflegezentrums Sonnenberg Von 2006 bis 2016 war Dr. med. Roland Kunz als Chefarzt Geriatrie und Palliativstation am Spital Affoltern tätig. Unter seiner Führung wurde mit grosser Fachkompetenz die Palliativstation in der Villa Sonnenberg aufgebaut und die Akutgeriatrie etabliert. Nun ist er mit seinem Verwaltungsrats-Mandat beim Pflegezentrum Sonnenberg wieder in den Bezirk Affoltern zurückgekehrt.

den Bezirksgemeinden angestrebt. Haus Pilatus und Haus Rigi

Qualität – auch in Zeiten von Corona

Das Pflegezentrum Sonnenberg verteilt sich auf zwei Häuser mit insgesamt 110 Pflegeplätzen. Im Haus Pilatus befindet sich ein Pflegezentrum mit integrierter Demenzabteilung und Überbrückungspflege. Im Haus Rigi werden neben dem Pflegezentrum die Tagespflege, die Überbrückungspflege – zum Beispiel nach einem Spitalaufenthalt – sowie Ferienbetten angeboten. Den Bewohnern stehen grosszügige, gemütliche Ein- sowie Zweibettzimmer zur Verfügung. Dank der direkten Anbindung an das Spital Affoltern ist die ärztliche Betreuung vor Ort rund um die Uhr sichergestellt.

Das Pflegezentrum hat hohe Qualitätsstandards, die laufend überprüft werden. Hierbei legen wir grossen Wert auf die regelmässige Schulung des Personals und bieten auch Ausbildungsplätze für diverse Berufsrichtungen im Gesundheitswesen an.

Demenzabteilung Ältere, an Demenz erkrankte Menschen finden in der Demenzwohngruppe ihren Platz in einem weglaufgeschützten Rahmen mit ruhigen Zweierzimmern, gemütlichem Wohnbereich und einem idyllischen rundlaufartigen Garten. Ebenfalls besteht ein ambulantes Angebot für Betroffene und deren Angehörige mit folgenden Schwerpunkten: Gesprächskreis für Angehörige sowie Gedächtnistraining und Spezialsprechstunde in der Memory Clinic des Spital Affoltern.

Dank der hohen Qualitätsstandards konnte auch die Corona-Pandemie bis jetzt gut gemeistert werden. Von Seiten der Mitarbeitenden wurde alles daran gesetzt, um für die Bewohnerinnen und Bewohner und ihre Angehörigen diese schwierige Zeit zu überbrücken – zum Beispiel mit der Einführung von Tablets für Facetime-Anrufe oder dem Aufbau eines Besucherchalets. Die Lockerung der Besuchsregelung ist für alle Beteiligten eine grosse Erleichterung. Weitere Schritte des BAG und der Gesundheitsdirektion werden stets genau geprüft und mit grosser Vorsicht umgesetzt. Verwaltungsrat und Geschäftsleitung danken dem Pflegepersonal an dieser Stelle für den aussergewöhlichen und engagierten Einsatz. Verdankt wurde dieser auch durch viele Schreiben und Zuwendungen seitens der Angehörigen.

Strategie für die Zukunft Tages- und Nachtpflege Die Tages- und Nachtpflege kann dazu beitragen, dass pflegebedürftige Menschen länger zu Hause bleiben können. Gleichzeitig werden pflegende Angehörige, die etwas mehr Zeit für sich brauchen, im Alltag entlastet. Sie erhalten so Auszeiten und können Energie für die fordernde, aber auch bereichernde Pflegeaufgabe tanken. Der Aufenthalt in der Tagespflege bietet ein vielfältiges und abwechslungsreiches Aktivierungsangebot wie Turnen, Gedächtnistraining, Backen, Malen, Werken, Singen, Vorlesen, Kochen und Spaziergänge. Mittels dieser aktivierenden Alltagsgestaltung versuchen wir, die verbliebenen Fähigkeiten zu erhalten und zu fördern. Die Tages- und Nachtpflege wird jeweils von Montag bis Freitag angeboten. Mit unserem Auto holen wir die Gäste gerne von Daheim ab und bringen sie wieder zurück.

Damit auch die Zukunft des Pflegezentrums Sonnenberg gesichert ist, arbeitet der Verwaltungsrat gemeinsam mit der Geschäftsleitung mit Hochdruck an der Festsetzung der Geschäftsstrategie und der Erstellung von Zusammenarbeitsverträgen mit dem Spital Affoltern sowie an einer ausgeglichenen Rechnung. Eine weitere wichtige Herausforderung wird die Auseinandersetzung mit immer komplexeren Pflegesituationen sein. Oberste Priorität hat dabei für den Verwaltungsrat und die Geschäftsleitung, dass das Pflegezentrum Sonnenberg auch in Zukunft in einer familiären Atmosphäre und mit einer fachlich hochstehenden Pflege und Betreuung für die Bewohnerinnen und Bewohner da ist.

Der Verwaltungsrat des Pflegezentrums Sonnenberg Daniel Eugster (Präsident)

Was hat Sie dazu bewogen, wieder an Ihren ehemaligen Wirkungsort zurück zu kehren? Auch nach meinem Wechsel ans Waidspital in Zürich blieb ich mit dem Spital Affoltern und der Region sehr verbunden. Während meiner Tätigkeit am Spital hatte ich mich intensiv mit der Entwicklung der Altersversorgung im Bezirk befasst und in verschiedenen Kommissionen mitgewirkt. Als mit der Abstimmung die Abtrennung des Pflegezentrums beschlossen wurde und ich die Anfrage erhielt, im neuen Verwaltungsrat mitzuwirken, habe ich mich sehr gefreut. Mit meiner langjährigen Erfahrung im Bereich der Altersmedizin und den Kenntnissen der lokalen Verhältnisse möchte ich dazu beitragen, das Pflegezentrum in eine gute Zukunft zu führen.

Was hat sich in der Altersmedizin in den letzten Jahren verändert? Die Menschen werden immer älter und möchten gleichzeitig ihre Selbstständigkeit möglichst lange behalten. Die Funktionen zu erhalten und Krisen – wie zum Beispiel Stürze – zu vermeiden stehen im Zentrum. Rehabilitation nach akuten Gesundheitsstörungen ist deshalb noch wichtiger geworden, aber auch eine massgeschneiderte Unterstützung, um möglichst lange zu Hause bleiben zu können. Demenzerkrankungen können wir leider noch nicht verhindern, deshalb bleiben Beratungs-, Unterstützungs- und Entlastungsangebote weiterhin sehr wichtig.

Wie hat sich dies auf die Pflege ausgewirkt? Viele Menschen, die ins Pflegezentrum eintreten, haben noch ein hohes Rehabilitationspotential, sie haben die Möglichkeit einer Rückkehr nach Hause noch nicht aufgegeben. Das erfordert ein Pflegekonzept, das die Selbstständigkeit fördert, und unterstützende Therapieangebote. Immer mehr Bewohnerinnen und Bewohner des Pflegezentrums können dank dieser Anstrengungen nach einigen Wochen wieder austreten. Andererseits ist die Pflege heute auch mit komplexeren Situationen konfrontiert, weil die Patienten früher aus dem Spital verlegt werden. Und schliesslich braucht es eine hohe Kompetenz zum Thema Demenz mit all seinen Facetten.

Wo liegen die Herausforderungen für die Pflege in der Zukunft? Das Bedürfnis nach möglichst hoher Selbständigkeit und der sehr unterschiedliche Pflegebedarf erfordern individuell abgestimmte Angebote. Wir brauchen in Zukunft einen breiteren Fächer an Angeboten. Der reicht vom Service-Wohnen über betreute Wohngruppen und klassische Langzeitpflege bis zu Rehabilitationsangeboten, es braucht aber auch spezialisierte Angebote für Demenzbetroffene. Und weil Pflegezentren zum häufigsten Sterbeort geworden sind, werden Kompetenzen in Palliative Care noch wichtiger, um Menschen in der letzten Lebensphase gut zu betreuen.

Franziska Marty (Vize-Präsidentin) Franjo Ambrož (Mitglied) Dr. med. Roland Kunz (Mitglied) Marta Omlin (Mitglied)

Die Geschäftsleitung des Pflegezentrums Sonnenberg Daniel Eugster (CEO ad interim) Franziska Marty (Mitglied ad interim) Edwin Meier, Leiter Pflege (Mitglied) med. pract. Markus Minder, Chefarzt Geriatrie & Palliative Care, Ärztlicher Leiter (Mitglied)

Was zeichnet Ihrer Meinung nach das Pflegezentrum Sonnenberg besonders aus? Es bietet schon jetzt eine breite pflegerische Kompetenz in geriatrischer Versorgung an und ist gut gerüstet für die genannten Herausforderungen, auch dank laufender Weiterbildung der Pflegeteams. Kaum ein anderes Pflegezentrum kann eine vergleichbare ärztliche Versorgung rund um die Uhr durch geriatrisch und palliativmedizinisch erfahrene Ärzte anbieten. Die Nähe zum Spital ist aber nicht nur für die medizinische Betreuung wichtig, sondern ermöglicht auch den gezielten Einsatz von Therapeutinnen und Therapeuten zur Wiedererlangung von mehr Selbständigkeit. Und nicht zuletzt ist auch der Blick über Affoltern und das Reusstal einmalig.


Vermischtes

Sonderausstellung zum Thema Hochzeit

Freitag, 3. Juli 2020

Die Wiedergeburt eines antiken Drachens

Das Ortsmuseum Affoltern ist wieder offen

Ein uraltes Ungetüm aus Kupfer verschiebt seinen Sitz

In Affoltern kann am Samstag, 4. Juli, eine Sonderausstellung über Hochzeiten besichtigt werden.

Der Kopf eines kupfernen Ungetüms diente während vieler Jahre als Wasserspeier. Nach einer Renovation und dem Umbau der Liegenschaft zog der Drachenkopf in ein noch älteres Haus ganz in der Nähe um.

Als Definition von Aussteuer ist auf Wikipedia zu lesen, dass es bis ins späte 20. Jahrhundert üblich war, dass junge Frauen bis zum Zeitpunkt ihrer Heirat eine Grundausstattung an Gütern für den zukünftigen Haushalt angesammelt hatten. Diese als Aussteuer bezeichneten Güter bestanden aus hochwertigen Heimtextilien, Essgeschirren und anderen im Haushalt benötigten Gegenständen. Unter Aussteuer können sich die jüngeren Generationen kaum mehr etwas vorstellen. Die Lebensformen haben sich verändert und häufig besteht bereits ein gemeinsamer Haushalt bei der Heirat oder es bestehen zwei Haushalte, die dann zusammengelegt werden. Der sogenannte Wunschzettel zur Hochzeit enthält nicht mehr Gläser, Küchenmaschinen-Geschirr und Putzkessel. Heute wünschen sich Paare beispielsweise Geld für die Hochzeitsreise. Junge Menschen können sich auch nicht mehr vorstellen, wie wenig Freude es früher bereitete, wenn Mädchen zu Weihnachten und zum Geburtstag von den Grosseltern einen Silberlöffel oder eine Gabel geschenkt bekamen, um dann mit 20 ein ganzes Besteck für die Aussteuer zu besitzen. Wie wurden doch die Knaben beneidet! Und das war in den 1940er- und 50er-Jahren noch üblich. In einem im Museum vorhandenen Tagebuch von 1931 aus Affoltern ist Folgendes zu lesen: (Der kurze Vermerk des Bräutigams) 16. Juli 1931: Bei Möbel-Hurst in Zürich Aussteuer gekauft (3800 Franken) Und die Braut: Sie hat die Arbeit vier Monate vor der Heirat aufgegeben «Nach dem Austritt aus dem Frauenverein kehrte ich in mein Elternhaus im Vild zurück, um meine Aussteuer zu nähen.»

von martin mullis

Aussteuer: Bett-, Küchen- und Badwäsche, teils mit Monogramm versehen. (Bild zvg.) (Anmerkung: Sie arbeitete im Restaurant des Frauenvereins «Karl der Grosse» in Zürich) «Unsere Möbel waren von Hurst. Sie kosteten 3815 Franken. Ich habe daran tausend Franken bezahlt und hatte noch fünfhundert übrig. Den Rest musste mein Mann bezahlen. Die Wäsche und Kleider kosteten auch viel und wurden selbstverständlich von mir bezahlt.» Die Ausstellung Hochzeit vom letzten Monat hat unserem Museum ganz spannende Gespräche und neue Objekte gebracht. So sind neu ein Wunschzettel aus den 1960er-Jahren und weitere Hochzeitskleider zu sehen. Ausserdem hat das Team in seinen Beständen nachgeforscht und noch zusätzlich einige Gegenstände, die zur Aussteuer gehörten, ausgestellt. Ursula Grob, Ortsmuseum Affoltern Das Museum ist jeweils am ersten Samstag im Monat, von 10 bis 16 Uhr geöffnet. Das nächste Mal also diesen Samstag, 4. Juli. Das Museum befindet sich an der Ottenbacherstrasse 79 in Zwillikon, gleich neben dem Volg. Besuche und Führungen mit Telefon 044 761 77 42 (Ursula Grob) oder 044 761 81 76 (Hansruedi Huber).

Im Park Seleger Moor ertönen ferne Klänge

Das erste Konzert dieser Konzertreihe fand bereits statt – am 20. Juni spielte das Carmina Quartett im Kulturzelt. Es war für dieses bekannte Streichquartett das erste Konzert, das die Musiker nach den musikfreien Monaten wieder spielen durften. Und auch das Publikum genoss es sehr, an einem wundervollen Abend wieder einmal ins Konzert gehen zu können. Am kommenden Samstag, dem 4. Juli, nehmen der Gitarrist und Sänger Edmauro de Oliveira und der Cellist

Der Kopf des Fabelwesens diente während mindestens hundert Jahren als auffallender und auch etwas einschüchternder Wasserspeier, am Dach eines ehemals begüterten Landwirts und Pferdeliebhabers in der Gemeinde Ottenbach. Das Ende des Kupferrohrs am grossen Ziegeldach ist ein Unikat, mit viel Liebe und Fantasie gestaltet. Wind und Wetter, Grünspan sowie eine Schicht vertrockneter Vogelkot bezeugen jedoch unübersehbare Spuren einer langen Zeit. Dennoch, der Drachenkopf sollte nicht in der Abfalltonne für Kupfer landen und so begann der «Anzeiger» über die Geschichte des Wasserspeiers zu forschen. Ein Gerücht im Dorf hält sich bereits seit Jahren, in dem einige Hobby-Historiker eine eigentliche Räubergeschichte kolportieren. Demzufolge sollen im Mittelalter die Dorfoberen über das Gemeindewappen debattiert haben. Das Emblem soll ursprünglich das Bild eines Feuer speienden Drachen gezeigt haben. Doch der Mehrheit des Rates war das Untier zu scheusslich und so sollen sich die Gemeinderäte auf den heutigen Hahn geeinigt haben. So passend und auch originell diese Überlieferung auch sein mag, sie dürfte zwar gut erfunden sein, aber dennoch keine historisch belegte Wurzeln besitzen. Trotzdem beschloss ein nur gut 300 Meter Luftlinie entfernt wohnendes Ehepaar, dem Drachen eine neue Heimat zu

Nach wenigen Minuten beginnt der kupferne Drachenkopf wieder zu glänzen: «Alchemist» Patrick Helfer taucht das antike Stück in Schwefelsäure. (Bild mm) bieten. Nicht zuletzt natürlich, weil ihr Haus im Jahre 1790 gebaut wurde und deshalb dem alten Kupferdrachen einen adäquaten Dachkennel bieten konnte. Erste Versuche des Hausherrn, das kunstvolle Ungetüm zu putzen, scheiterten jedoch kläglich. Salz vermischt mit Essig, verursachte einen schwarzen Putzlappen und die im Internet gepriesene Behandlung mit Ketchup hinterliess grauenhafte Spuren auf den Granitplatten hinter dem Haus.

Ultimativer Ratschlag, einen Fachmann zu bestellen Dies bewirkte wiederum, dass seine Frau ihm den ultimativen Ratschlag erteilte, doch besser einen Fachmann um Hilfe zu bitten. Der Experte heisst Patrick Helfer, stellvertretender Geschäftsführer der Firma Galvanik AG in Obfelden. Die Firma Kälin AG ist eine Spezialfirma für chemische sowie elektrolytische Beschichtungsverfahren und für diese Oberflächenbehandlungen auch der einzige Betrieb im Säuliamt. Ihre Kunden

sind Maschinenbauer, Blechbearbeitungsfirmen und kommen vielfach auch aus Architekturkreisen. Die Sparte «aus Alt mach Neu» beanspruchen immerhin auch sehr viele Privatkunden. Patrick Helfer entfettete den Wasserspeier und tauchte ihn in ein Schwefelsäurebad. Nach nur kurzer Zeit verschwand die Schmutzschicht aus Vogeldreck und Grünspan und das Kupfer begann zu glänzen. Für einen Laien erinnert der Ablauf irgendwie an Zauberei, und der bärtige Patrick ähnelte viel eher einem altehrwürdigen Alchemisten, der aus gewöhnlichen Steinen versucht Gold herzustellen, als einem seriösen und bestausgebildeten Galvaniker. Der Vorgang wird fachmännisch Buntmetallbeizen genannt. Anschliessend wird der nun wieder kupferglänzende Drachenkopf mit einer Lackierung überzogen. Der kupferne Wasserspeier wird weitere zweihundert Jahre bewundernde Blicke auf sich ziehen und weiterhin als Zeuge stolzer Handwerkskunst dienen.

Gruppen sind auf Voranmeldung jederzeit möglich.

Eine Reise um die Welt Mit «Brasilistan» am 4. Juli um 19.30 Uhr und «Debussy trifft Monet» am 15. Juli um 19.30 Uhr finden vor der Sommerpause noch zwei Konzerte im Kulturzelt im Park Seleger Moor statt.

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Eldar Saparayev ihr Publikum mit auf eine Reise rund um die Welt – von Brasilien über Argentinien nach Europa und weiter in die Steppen Kasachstans. Dieses Konzert ist speziell auch für Kinder und Jugendliche geeignet. Noch vor der Sommerpause findet am 15. Juli, um 19.30 Uhr, das Konzert «Debussy trifft Monet» statt. Mitten in einem dreidimensionalen Monet-Bild werden Werke der Komponisten Claude Debussy, Jacques Ibert, Arnold Bax aufgeführt. Es spielen Johanna Dömötör (Flöte), Christoph Bielefeld (Harfe) und Andreas Fischer (Bratsche). Kulturzelt Park Seleger Moor «Brasilistan», Samstag, 4. Juli, 19.30 Uhr und «Debussy trifft Monet», Mittwoch, 15. Juli, um 19.30 Uhr. Kulturzelt Park Seleger Moor, Rifferswil. Weitere Infos: www.kulturzelt.ch.

Endlich wieder spannende Matches Säuliämtler Tennis-Juniorenmeisterschaft vom 27. bis 28. Juni Während die Tennis-Profis wegen der Corona-Pandemie bis heute keine regulären Turniere spielen dürfen, konnte die Säuliämtler Tennis-Juniorenmeisterschaft dank der Lockerungsmassnahmen des Bundes wider Erwarten stattfinden. Obwohl das Turnier ursprünglich abgesagt worden war, meldeten sich auf die kurzfristige Ausschreibung vom 8. Juni 35 motivierte Spielerinnen und Spieler für den Wettkampf an. Die Spiele in sieben Kategorien (Mädchen U10, U12 und U14, Jungen U10, U12, U14 und U16) fanden in freundschaftlicher Atmosphäre auf den Anlagen des Tennisclubs Stallikon und des Tennisclubs Säuliamt (Affoltern) statt. Die Begeisterung der Kinder und Jugendlichen, nach dem Shutdown endlich wieder spannende Wettkämpfe austragen zu dürfen, war deutlich spürbar. Die beteiligten Tennisclubs freuten sich über die sportliche Fairness der Spielerinnen und Spieler und über freundliche

Die Sieger (von links): Anna Lara Bennefeld (U14 Girls), Leona Blattner (U12 Girls), Lina Aguayo (U10 Girls), Maurice Müller (U10 Boys), Ramon Bisa (U12 Boys), Luca Contino (U14 Boys) und Nicolas Betti (U16 Boys). (Bild zvg.) Begegnungen auf und neben den Tennisplätzen. In der Kategorie U10 gewann bei den Mädchen Lina Aguayo; bei den Jungen holte sich Maurice Müller den Titel. Leona Blattner und Ramon Bisa siegten in der Kategorie U12. Anna Lara Bennefeld und Luca Contino setzten sich in der Kategorie U14 durch, und Nicolas Betti

siegte in der Kategorie U16. Dank der Zusammenarbeit der Tennisclubs Säuliamt, Hausen und Stallikon erhalten auch 2021 sowohl lizenzierte als auch nicht-lizenzierte Spielerinnen und Spieler aus der Region die Gelegenheit, sich Clubübergreifend mit anderen zu messen. Andreas Gräflein, Tennisclub Säuliamt

Filmreprisen im Kino Zug Im Sommer 2020 bietet das Kino Zug seinem Publikum die Möglichkeit, ausgesuchte Filmperlen der letzten Jahre und Jahrzehnte neu zu entdecken.

Am letzten Samstag spielte das Carmina Quartett in Rifferswil. (Bild Dennis Yulov)

Das Programm für die ersten drei Wochen steht fest: In der ersten Woche, vom 2. bis 8. Juli, werden Filme unter dem Thema «Black Films Matter»

gezeigt. Und zwar: «Fruitvale Station» (2013), «I Am Not Your Negro», (2016), und «If Beale Street Could Talk», (2018). In der zweiten Woche vom 9. bis 15. Juli werden Filme gezeigt rund um die «(Alb-)Traumfabrik Hollywood»: «Once Upon A Time... In Hollywood», (2019), «La La Land», (2016) und «L.A. Confidential», (1997). In der dritten Woche gibts Filme zum Thema «Car Cult Classics». Und

zwar: «Ferris Bueller’s Day Off», (1986), «Drive» (2011) und «The Blues Brothers» (offizieller Re-Release, Extended Version, 1980). Für die Filmreprisen gelten die folgenden Spezialpreise: Der Normalpreis für den Eintritt beträgt 13 Franken, Personen unter 25 Jahren und Zuger Kinokarten-Besitzer bezahlen 10 Franken. Weitere Infos auf www.kinozug.ch.


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Corona-Zeit gesundheitlich gut überstanden

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Interviews mit den Trainern des Herren- und Damenteams, Philippe Leu und Roger Schneebeli

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Unterschiedlicher konnte die Ausgangslage des Frauen- und Herren-Teams des FC Hausen vor dem Corona-Lockdown nicht sein. Während die Frauen bei Saisonabbruch an der Tabellenspitze standen, lagen die Herren auf dem letzten Tabellenplatz. Dennoch starten beide Trainer zuversichtlich in die neue Saison. Bei den Herren lautet das Ziel Klassenerhalt. Die Frauen wollen dort weitermachen, wo sie im letzten November aufgehört haben. Wie sind Du und Dein Umfeld gesundheitlich durch die Corona-Zeit gekommen? Roger Schneebeli: Wir sind bis jetzt alle gut durch die Corona-Zeit gekommen. Niemand in meinem nahen Umfeld hat sich angesteckt und ich konnte zum Glück während der gesamten Zeit meiner Arbeit weiterhin nachgehen.

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Wie hast Du die fussballfreie Zeit genutzt? R.S: Mit anderen sportlichen Aktivitäten. Joggen, Fahrradtouren und Wandern in den Bergen ersetzten in dieser Zeit den Fussball.

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War es frustrierend für Dich und das Team, als die Saison in einer solch tollen Ausgangslage abgebrochen wurde? R.S: Es war am Anfang sehr frustrierend für alle, dass eine perfekte Vorrunde so zunichte gemacht wurde. Auch der Entscheid des schweizerischen Fussballverbands, dass es keine Aufsteiger gibt, obwohl man eine komplette Runde gespielt hatte, war am Anfang schwer zu akzeptieren. Aber die Gesundheit aller ist sicher wichtiger als ein Aufstieg, auch wenn die Ausgangslage perfekt war, um unser Saisonziel zu erreichen.

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Welche Saisonbilanz ziehst Du nun? R.S: Bis zur Corona-Pause eine sehr positive. Es ist auch schwer Negatives zu finden, wenn man alle Spiele gewonnen hat. Aber es gibt sicherlich noch ein paar Sachen, die wir in Zukunft besser machen müssen. Vor allem wollen wir einen noch gepflegteren Fussball spielen und unser Niveau nicht den Gegnerinnen anpassen.

Engagement schiesst ein Tor Egal, ob Sieg, Niederlage oder Unentschieden: Wir feuern an. Als Ihr lokaler Finanzpartner engagieren wir uns für den Fussball in unserer Region. Darum unterstützen wir die Junioren und Juniorinnen des FC Hausen am Albis. Raiffeisenbank Cham-Steinhausen Genossenschaft Geschäftsstelle Hausen am Albis, Ebertswilerstrasse 2

Was wirst Du auf die neue Saison hin optimieren? R.S: Wir müssen sicherer werden, wenn wir im Ballbesitz sind und nicht zu schnell in Panik geraten und einen langen Ball spielen. Das ist sicherlich der Hauptpunkt in der Vorbereitung auf die neue Saison.

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Das Rasentraining hat wieder begonnen. Wie fit sind die Spielerinnen nach der langen Pause? R.S: Die Spielerinnen haben einen guten Fitnesszustand. Sie mussten während der Corona-Pause jede Woche mindestens einmal eine Runde joggen. Einige Spielerinnen machten zudem noch ein Zoom-Training miteinander, das sie selbst organisiert haben. Was sind Deine Ziele für die neue Saison? R.S: Das Ziel für die neue Saison ist möglichst lange um den Aufstieg mitspielen. Es wird im Team Abgänge geben, die durch junge Spielerinnen von den B-Juniorinnen und neuen Spielerinnen kompensiert werden. Bis das Team wieder eingespielt ist, wird sicher etwas Zeit verstreichen. Darum wollen wir eine gute Vorrunde spielen und dann im Winter weiterschauen, ob es wieder bis an die Tabellenspitze reicht. • Elektro- & Sonnenenergieanlagen | Telefonie Licht- & Beleuchtungssysteme | Reparatur & Verkauf von Haushaltgeräten & Kaffeemaschinen

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Roger Schneebeli, Trainer der Damen

Wie sind Du und Dein Umfeld gesundheitlich durch die Corona-Zeit gekommen? Philippe Leu: Gesundheitlich sind wir gut durch diese Zeit gekommen. Die Umstellung auf Home-Schooling und BeinaheLockdown war für uns alle zuhause aber schon sehr tiefgreifend.

chen. Ich bin auch genug selbstkritisch, um zu wissen, dass ich als junger Trainer noch sehr viel lernen muss. Ich habe mir auf die neue Saison hin vorgenommen, die Trainingspräsenz der Spieler mit mehr Spielzeit zu belohnen. Zudem denke ich, dass wir taktisch flexibler werden müssen.

Wie hast Du die fussballfreie Zeit genutzt? P.L.: Ich habe sehr viel Zeit mit der Familie und meinen Kindern verbracht, was ich schön fand. Als Team haben wir uns zwei Mal wöchentlich über Zoom zu HomeFitness «getroffen». Dies hat ziemlich gut funktioniert. So waren wir nicht ganz so einsam während der Corona-Krise und konnten den Teamgeist und die Fitness fördern.

Das Training auf dem Rasen hat inzwischen wieder begonnen. Wie fit sind die Spieler nach der langen Pause? P.L.: Wie schon erwähnt, haben wir in der Pause zweimal wöchentlich an der Fitness gefeilt. Kräftigungsübungen auf einer Yogamatte und 90 Minuten auf dem Spielfeld dem Ball nachrennen, sind von der Belastung her aber natürlich nicht das Gleiche. Daher ist es momentan wichtig, dass wir uns schrittweise an die Belastung auf dem Rasen herantasten. Die Gefahr für Verletzungen ist nach einer so langen Pause grösser. Der Kopf möchte und der Körper kann noch nicht. In der Vorbereitung werden wir dies berücksichtigen. Ziel ist, dass wir Mitte August bereit sind.

Welche Bilanz ziehst Du nach Deiner ersten, doch recht speziellen Saison als Trainer der ersten Mannschaft des FC Hausen? P.L.: Wir wussten zu Beginn der Saison, dass es schwierig werden würde, sich in der dritten Liga zu behaupten. Dies hat sich dann auch bestätigt. Wir waren zwar an allen Spielen dabei und oft nahe dran an Punkten. Aber eben: Nahe dran und gut spielen ist das eine; dies aber auch in Punkte und gute Resultate ummünzen, das andere. Mit dem Spielerischen und dem Einsatz der Mannschaft bin ich denn auch zufrieden. Wir haben in allen Spielen gezeigt, dass wir in die dritte Liga gehören. Bei der Effizienz vor dem Tor und der Konstanz über 90 Minuten haben wir noch Verbesserungspotenzial. Positiv herausheben möchte ich die Integration der jungen Spieler in die Mannschaft. Die Jungen haben mir und dem Verein mit ihrem Einsatz und ihrer Unbekümmertheit viel Freude bereitet. Was wirst Du auf die neue Saison hin optimieren? P.L.: Luft nach oben gibt es in allen Berei-

Was sind Deine Ziele für die neue Saison? P.L.: Die Ziele unterscheiden sich nicht vom Vorhaben der letzten Saison. Wir wollen erneut den Klassenerhalt erreichen. Zudem wollen wir uns weiterhin am Fussballspiel erfreuen und gesund bleiben. Die Wichtigkeit dieser beiden Punkte wurde mir in der Corona-Krise wieder viel bewusster. • Interview: Marco Bisa

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Freitag, 3. Juli 2020

«Meine Tiere haben alle einen eigenen Charakter» Menschen im Säuliamt: Anastasiia Yalanska stellt fröhliche Filztiere her Vor zehn Jahren begann Anastasiia Yalanska, originelle Filzfiguren herzustellen. Im Moment investiert sie viel Zeit in dieses schöne Hobby. Sie studierte in der Ukraine Sprachen und Banking und war im Finanzbereich tätig. Seit zwei Jahren lebt sie mit ihrem Mann in Hausen. Mit AnAstAsiiA YAlAnskA sprAch MAriAnne Voss Sorgfältig nimmt sie ein Tier nach dem anderen aus der Box: ein Löwe, ein Schwein, mehrere Mäuse, Hunde, Hasen, eine Katze, ein Känguru und auch Fantasiegestalten, darunter ihr bester Freund, Ignatius, das blaue Einhorn. Sie nenne ihre Filztiere auch «Zwüschetierli», erklärt Anastasiia Yalanska in leicht gebrochenem, aber sehr gut verständlichem Deutsch. Die Bezeichnung habe sie gewählt, weil manchmal die Tierart nicht ganz klar definiert sei. «Dann ist es zum Beispiel etwas zwischen Hund und Schwein oder einfach ein Fantasietier.»

«Wir dachten, warum nicht in die Schweiz? Das ist doch sicher spannend. Zugleich hatte ich aber auch Angst vor dem, was mich da wohl erwartet.» In Hausen fand das Paar eine Wohnung, und Anastasiia fühlt sich schon fast zu Hause. Sie schwärmt vom schönen Dorf, von den freundlichen Leuten, vom angenehmen Zusammenleben im Quartier und von der schönen Landschaft. «Es ist hier fast wie im Paradies!» Im Moment konzentriere sie sich darauf, noch besser Deutsch zu lernen. «Zuerst Hochdeutsch, dann das Schwiizertütsch.» Sie lacht. Und sie sei zurzeit auch intensiv mit ihrem Hobby, den Filztieren beschäftigt.

Es begann mit farbiger Wolle Angefangen habe sie mit dem Hobby vor zehn Jahren. «Meine Familie wusste, dass ich sehr kreativ bin und schenkte mir zum Geburtstag eine grosse Schachtel voll farbiger Schurwolle. Ich begann, ohne Plan intuitiv damit zu arbeiten, und bald entstanden die ersten Tiere.» Via Facebook und ihre Website www.suunsfoons.com konnte sie die Figuren auch verkaufen.

Besonders intensiv übte sie das Hobby im Jahr 2016 aus, als ihr Vater starb. «Sein Tod traf mich sehr. Ich liess damals viele Fantasiefiguren entstehen, mit denen ich Kontakt aufnehmen konnte. Das war meine Therapie.» Die junge Frau hat noch viele Träume und Ideen. «Ich möchte mich weiterentwickeln. Ich möchte gerne mit Menschen arbeiten und ihnen mit meiner Kreativität Freude machen.» Sie hatte schon ab und zu die Möglichkeit, Kurse zu geben. Kurz vor der Coronakrise konnte sie zum Beispiel für Pro Senectute mit einer Seniorengruppe Filzhühner für Ostern basteln. Sie berichtet begeistert: «Es war so motivierend zu erleben, wie alle Kursteilnehmer am Schluss beglückt ein Resultat von ihrer Arbeit sehen und heimnehmen konnten.»

Vierbeinige Champions Anastasiia hat noch ein weiteres intensives Hobby, ihre beiden Irish Terrier. «Sie sind echte Champions. Ich gehe an internationale Hundeausstellungen und erhalte immer wieder Preise für sie.» Zudem trainiere sie ihre beiden Vier-

beiner auch intensiv, wenn sie mit ihnen draussen unterwegs sei.

Noch nicht ausgelernt Doch damit nicht genug. Sie erlernt auch das Gitarrespielen und absolviert einen Design-Kurs. Das mache sie beides online. «Zudem sticke ich gerne Bilder mit Kreuzstichen, aber nur, wenn ich zu faul bin für anderes.» Wenn sie wünschen könnte, dann würde sie einen Club gründen in Hausen, sinniert sie. «So wie andere zusammen lesen oder diskutieren, würde ich gerne mit Gruppen sticken oder Filztiere basteln. Aber noch brauche ich etwas Zeit, um ganz hier anzukommen.»

Serie «Menschen im Säuliamt» In der Serie «Menschen im Säuliamt» berichtet Marianne Voss in loser Folge aus dem Leben von Menschen - ob jung oder alt, ob berühmt oder unbekannt -, die im Säulimat wohnen oder hier ihren Arbeitsplatz haben.

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HERKÖMMLICHES

Reineke Fuchs Weshalb der Fuchs in der Tierfabel Reineke genannt wird, illustriert der altgriechische Dichter Babrios anhand folgender Fabel: «Ist es wirklich so rein in deinem Bau, dass du den Namen Reineke trägst?», fragte ein Hase den Fuchs. «Wenn du daran zweifelst, dann komm doch herein.» Der Hase vertraute ihm. Drinnen im Bau aber wurde er dem hinterlistigen Fuchs zum Braten. Da meinte der Hase: «Zu meinem Schaden zwar, aber immerhin verstehe ich jetzt, dass dein Name nicht von rein hergeleitet ist, sondern von eke, was im Klartext um die Ecke bringen heisst.» Der fabelhaften Deutung ist allerdings so wenig zu trauen wie den scheinheiligen Beteuerungen von Reineke Fuchs. Alles gelogen, beteuern die Etymologen. In Wirklichkeit sei Reineke eine Koseform zum Personennamen Reinhart und bedeute: «Einer, der in seinem Rat feststeht». Was aber nicht ausschliesst, dass seine Absichten eigennützig sind. Und letztlich läuft alles auf dasselbe hinaus: Guter Rat ist teuer, wenn man nicht einem schlauen Fuchs auf den Leim kriechen will. (ubo) In der Serie «Herkömmliches» deutet Urs Boller die mutmassliche Herkunft von Wörtern und Begriffen.

«Zwüschetierli mit Seele» Wenn sie an den Filztieren arbeite, habe sie immer gute Laune und übertrage ihre gute Stimmung auf die Figuren. «Darum sind sie fröhlich und optimistisch. Und sie haben alle einen eigenen Charakter, eine Seele.» Wenn sie die Tiere an andere Menschen weitergebe, gebe sie auch gute Stimmung und Fröhlichkeit weiter. «Das macht den Leuten und auch mir viel Freude. Ich möchte mit meinen Figuren Glück verbreiten.» Anastasiia platziert die Tiere um und verändert durch das Biegen der Beine ihre Positionen. «Meine Zwüschetierli sind nicht nur da zum Anschauen, sondern man kann mit ihnen auch gut kommunizieren», erklärt sie. Das Känguru ist nun zum coolen Typen geworden, der die Arme in die Hüfte stemmt. Der Löwe hat sich hingesetzt und gemütlich die Beine verschränkt.

DIGITALISIERUNG IN WORTEN

Binärcode

Wie im Paradies Anastasiia Yalanska ist in der Ukraine aufgewachsen und hat Sprachen sowie Banking studiert. Sie war nach dem Studium als Analytikerin im Finanzbereich tätig. Vor zwei Jahren kam sie mit ihrem Mann in die Schweiz, weil er hier das Angebot einer Stelle im IT-Bereich erhielt.

Anastasiia Yalanska mit ihren Zwüschetierli in der «Alten Käserei» in Hausen, wo sie die Filztiere manchmal ausstellen kann. (Bild Marianne Voss)

WETTER

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Montag

Dienstag

Tomatenkaltschale 100 g Zwiebeln, grob gehackt 600 g Tomaten, grob gehackt 20 g Knoblauch 4 EL Olivenöl 2 Pouletbrüstli, in Bouillon gekocht 1 l Gemüsebouillon Salz, Pfeffer 100 g Fetakäse, in Würfel geschnitten 1 Avocado, in Würfel geschnitten 2 EL Peterli, gehackt

Weitere Rezepte: www.volg.ch/dorfplatz/rezepte

Mittwoch

Zubereitung

Alpennordseite

11° 24°

13° 26°

16° 24°

13° 22°

11° 23°

Alpensüdseite

17° 27°

18° 29°

20° 30°

20° 29°

18° 28°

LEBENSWEISHEIT «Für den Optimisten ist das Leben kein Problem, sondern bereits die Lösung.» Marcel Pagnol

köcheln lassen und dann mit Salz und Pfeffer abschmecken. Auskühlen lassen. Suppe in Tellern anrichten. Pouletbrust in feine Streifen zerzupfen. Pouletstreifen, Fetawürfel, Avocado und Peterli über den Suppentellern verteilen und servieren. Mit Limettensaft abschmecken und Maischips dazu geniessen. Suppe kann auch heiss serviert werden. Zubereitung: 1 Stunde.

Tomaten in einer Bratpfanne ohne Öl anrösten. Mit dem Mixer pürieren. Zwiebeln und Knoblauch in einer Pfanne mit Olivenöl anschwitzen. Bouillon und pürierte Tomaten beigeben. 30 Minuten langsam

Beim Binärcode werden Inhalte von zwei verschiedenen Symbolen dargestellt, beispielsweise 1 und 0 oder wahr/ falsch. Die 1 steht dabei für wahr, die 0 für falsch. Durch diese klare, einfache Struktur lassen sich digitale Informationen deshalb hervorragend in dualen Codes verarbeiten. Fast alle Computer und digitalen Maschinen sind in Binärcodes programmiert. Die kleinstmögliche Informationseinheit, die im Binärcode ausgedrückt werden kann, also 1 oder 0 wird Bit genannt. Bit ist der Name der Masseinheit für digitale Informationen. Da sich Binärcodes einfach in elektromagnetischen Wellen ausdrücken lassen, ist ein Binärcode für digitale Informationen viel geeigneter als das römische Alphabet oder arabische Zahlen. Das Wort Säuliamt sieht im Binärcode wie folgt aus: 0101001111000011101001 000 111 010 101101100011010010110 000 101 101 10 101 110 100. Das S wird dabei durch diese binäre Zahlenfolge ausgedrückt: 01 010 011. (sals) In der Serie «Digitalisierung in Worten» erläutert der «Anzeiger» primär aus dem Englischen stammende Begriffe, die sich im 21. Jahrhundert auch im deutschen Sprachgebrauch durchgesetzt haben.

ZWISCHEN-RUF

Sieben minus fünf minus eins Hier ein Aufsätzli. Autorin war meine Zweitklässlerin Melanie. Ich ha 7 Bräneslä Raupä gsamlät. 5 sind tot und 1 han ich nümä gfunde. Und 1 läbt. Ich ha diä vom Tessin bis Zürich mit gno. Ich pfläg sie und sie ist chli und härzig. So sollte man schreiben können! Kurz, prägnant, in fünf Sätzen ein Drama mit glücklichem Ausgang. Ute Ruf


Kinoprogramm Sins

KW 27 | Donnerstag 2. Juli - Mittwoch 8. Juli

Kino Cinepol, Bahnhofstrasse 28, 5643 Sins Tel: 041 787 36 00

Vorpremiere

Guns Akimbo Do Sa So Mi

Pinocchio 18.00 Sa So 20.15 Mi

D 10 Hope Gap The High Note 20.15 Do Fr Sa So Mo Di 20.15 Do Fr Di Mi Mi 17.30 Sa So

D 12

D 16

D 10/8

17.30 20.00

D 6/4 Dolittle Mo Mi 17.30 Mina und die Traumzauber Mo Di 15.15

The Gentlemen Fr Mo Di

20.00

Richard Jewell Mo Di Mi

20.15

D 16

D 12

The Hunt Do Fr

20.15

Night Life Sa So

D 12 Platzspitzbaby 17.45 Do Fr

D 16

Od 16 Narziss und Goldmund D 12 It Must Be Heaven Mo 18.00 Do Fr 18.00

ZUGER KINOPROGRAMM www.kinozug.ch

Seehof 041 726 10 01 Gottha

D6 Trolls World Tour Sa So Mo Di Mi 15.00 D 6(8) Onward Sa So Mi 15.15 Der Spion von Nebenan D 12/10 Sa So Di 17.30 D 6/4 Lassie Mo Mi 15.00

D6

CH (14)

18.00

D 6 Chaos auf der Feuerwache Sonic The Hegehog Mo Di 17.30 Sa So Di 15.00

KÄPPELIS GIGANTISCHER

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Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern • Obere Bahnhofstrasse 5 • 8910 Affoltern am Albis Tel. 058 200 57 00 • E-Mail: inserat@weissmedien.ch