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aus dem bezirk affoltern I Nr. 50 I 166. Jahrgang I Dienstag, 26. Juni 2012

Einheit

Im grünen Bereich

Neue Polizeiverordnung in allen sechs Gemeinden akzeptiert. > Seite 3

Aeugster Gemeindeversammlung segnete alle Anträge der Behörden ab. > Seite 3

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Abschied Affolterns Gemeindeschreiber Silvio Böni geht in den vorzeitigen Ruhestand. > Seite 5

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Manegenluft Zwilliker Primarschüler während einer Woche im Zirkus Lollypop. > Seite 8

PostAuto-Linie 200 nach Zürich: Verbindung am Samstag beliebt Mit 19 Fahrgästen pro Kurs und Richtung die Erwartungen übertroffen 19 Fahrgäste pro Kurs und Richtung nutzen im Schnitt den neuen Samstagsbetrieb der PostAuto-Linie 200 ab Affoltern am Albis via Bonstetten, Wettswil und Üetlibergtunnel nach Zürich Enge. Damit wurden die Erwartungen weit übertroffen.

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Begeisterung Projektwoche in Hedingen: Schule ist mehr als Rechnen, Schreiben, Lesen – und Prüfungen. > Seite 10

Jetzt auch Pfingstrosen im Park Seleger Moor In Frauenfeld müssen sie einem Radweg Platz machen und kommen deshalb in den Park Seleger Moor bei Rifferswil: 400 wertvolle Strauchpfingstrosen, die neben Rhododendren, Farnen und Seerosen eine weitere Attraktion darstellen. Sie werden von der Familie Vogt geschenkt und nun auf einer Fläche von 2000 Quadratmetern gepflanzt. (-ter.) ................................................... > Bericht auf Seite 7

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Die PostAuto-Linie 200 ist die direkteste Route zwischen dem Knonauer Amt und Zürich. Sie führt ab Affoltern via Bonstetten, Wettswil und Üetlibergtunnel nach Zürich Enge. Seit Dezember finanzieren die Gemeinden Affoltern, Hedingen, Bonstetten und Wettswil gemeinsam mit dem Einkaufs- und Freizeitzentrum Sihlcity den Samstagsbetrieb, dieser wurde zeitgleich auch auf der Linie 444 ab Bremgarten AG eingeführt.

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Auch Stadtzürcher nutzen die Linie Sehr schnell haben die Fahrgäste aus dem Knonauer Amt gemerkt, dass die neue stündliche Verbindung an Samstagen eine schnelle und bequeme Variante für eine Fahrt nach Zürich ist: keine Parkplatzsuche mehr, ohne Umsteigen direkt ins Einkaufszentrum Sihlcity oder nach Zürich Enge im Zentrum der Stadt. Umgekehrt haben auch viele Stadtzürcher realisiert, dass sie mit der Linie 200 innert weniger als 20 Minuten ins Naherholungsgebiet Knonauer Amt kommen. Entspre-

niessen und dabei ordentlich sparen. Darüber hinaus schenkt Ihnen Conforama für jeden Einkauf ab

Der Kurs 200 hält auch in Hedingen. (Archivbild)

200 Franken einen Gutschein im Wert von 200 Franken. Diesen können Sie vom 10. Juli bis 24. Sep-

chend gut ist das Angebot am Markt aufgenommen worden: Im Durchschnitt nutzen samstags bereits 19 Fahrgäste pro Kurs und Richtung das Postauto. Damit wurden die Erwartungen übertroffen. Der ausgezeichnete Start des Samstagbetriebs auf der Linie 200 zeigt, wie viel Potenzial in dieser Verbindung zwischen dem Bezirk Affoltern und der Stadt Zürich steckt.

Lösungen wegen Stau gesucht Der grosse Erfolg am Samstag steht im Kontrast mit der Stausituation, die den morgendlichen Berufsverkehr tangiert. Die Autobahnausfahrt in Zürich ist während der Morgenstunden regelmässig verstopft. Weil eine eigene Busspur oder Busbevorzugung bislang fehlt, bleiben die Postauto-Kurse zu

dieser Zeit vereinzelt während einer halben Stunde oder länger im Stau stecken. PostAuto setzt sich dafür ein, dass gemeinsam mit den zuständigen Verkehrsämtern und der Polizei eine Lösung gefunden werden kann, damit die Busse weniger vom Stau beeinträchtigt und die Fahrzeiten zuverlässiger eingehalten werden können. (pd.)

tember einlösen (nähere Infos im Katalog). Schauen Sie vorbei – es lohnt sich. Conforama – so schön wohnen, so günstig.

Sportlich erfolgreiche Fünftklässler Affoltemer «Kleberklasse» räumt ab Die Knaben sind Schweizer Vizemeister im Schülerhandball und Kantonsmeister im Fussball, die Mädchen Kantonsvizemeisterinnen im Fussball – eine Affoltemer Schulklasse im Hoch.

Patrick Rhyner in Zug beim Wechsel vom Rad auf die Laufstrecke. (Bild zvg.)

Triathlet Patrick Rhyner nahe an der Elite Der Rifferswiler Triathlet Patrick Rhyner belegte beim Zytturm-Triathlon in Zug den vierten Rang – direkt hinter der Schweizer Elite. Hier forderte er die Besten bereits auf der Schwimm-

strecke. Und beim Sprint-Wettbewerb in Cremona platzierte er sich als drittbester Schweizer im Mittelfeld. ................................................... > Bericht auf Seite 19

Am 7. Dezember letzten Jahres hatte sich sowohl das Mädchen- als auch das Knabenteam der Kleberklasse 5 – Namensgeber sind die Lehrpersonen Regula Klingler und Röbi Eberhard – in der Affoltemer Ausmarchung für die Schulfussball-Bezirksmeisterschaft qualifiziert. Diese gewannen am 14. Februar dann beide Teams.

Mit Hand und Fuss top Am 7. März wurden die Knaben ebenfalls in der Stigelihalle in Affoltern Kantonsmeister, die Mädchen eine Woche später Kantonsvizemeisterin-

nen. Am 28. März holten sich die Knaben in Meilen dann noch den Kantonsmeistertitel im Handball. Am 17. Juni folgte nun in Emmenbrücke der jüngste Streich: 64 Teams und über 500 Schülerinnen und Schüler kämpften dort in den Kategorien 4. bis 7. Schuljahr um Tore, Punkte und Medaillen.

Verletzungspech im Halbfinal Die Mannschaft «Handball united» aus Affoltern gewann wieder alle Spiele der Qualifikation sowie den Halbfinal. Ohne den verletzten Top-Scorer Sirak Fzum reichte es aber im Finalspiel nicht ganz zum totalen Triumph: Gegen die «Krauer Jackpot» aus Steffisburg unterlagen die Affoltemer mit 4:11 und wurden Schweizer Vizemeister. ................................................... > Bericht auf Seite 19

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Mit grossem Respekt nehmen wir Abschied von

In stiller Trauer nehmen wir Abschied von unserer lieben Tante

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Nichten und Neffe mit Familienangehörigen Die Urnenbeisetzung findet am Donnerstag, den 28. Juni 2012, um 14.00 Uhr im engsten Familienkreis statt. Anschliessend Abdankungsgottesdienst in der reformierten Kirche Wettswil um 14.30 Uhr. Anstelle von Blumenschmuck gedenke man des Schweizerischen Gehörlosenbunds, Oerlikonerstrasse 98, 8057 Zürich, Postkonto 01-48449-9. Traueradresse: H. Rosenberger, Bäumlisächerstrasse 2, 8907 Wettswil

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langjähriger ehemaliger Kirchenpflegepräsident. Er ist am 20. Juni 2012 in seinem 89. Lebensjahr verstorben. Ernst Benninger zeigte bis zuletzt stets grosses Interesse an unserer Kirchgemeinde und brachte auf engagierte wie faire Art und Weise seine Anliegen ein. Leider erlaubte ihm seine fortschreitende Krankheit, die er in bewundernswerter Tapferkeit ertrug, in der letzten Zeit nicht mehr in die Kirche zu kommen. Sein Platz wird nun für immer leer bleiben. Wir werden Ernst Benninger in dankbarer Erinnerung behalten. Evang.-ref. Kirchenpflege Aeugst am Albis Abdankungsfeier in der reformierten Kirche Aeugst am Albis heute, Dienstag, 26. Juni 2012, 14.00 Uhr. Besammlung 13.45 Uhr auf dem Friedhof.

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Ab Montag, 2. Juli 2012, gelten im Gemeindehaus Hedingen folgende Öffnungszeiten: Montag Dienstag Mittwoch Donnerstag Freitag

Vormittag 08.00 bis 11.30 Uhr 07.00 bis 11.30 Uhr geschlossen geschlossen 08.00 durchgehend bis

Nachmittag 14.00 bis 16.30 Uhr geschlossen 14.00 bis 16.30 Uhr 14.00 bis 18.30 Uhr 14.00 Uhr

Sollte es nicht möglich sein, während den Öffnungszeiten ins Gemeindehaus zu kommen, kann auch telefonisch ein individueller Termin vereinbart werden. Erweiterung des Internet-Angebotes Die Internetseite www.hedingen.ch enthält neben zahlreichen Informationen auch immer mehr Online-Angebote, die Telefonanrufe oder den Gang zur Verwaltung ersparen können.

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Hedingen, 26. Juni 2012 Gemeinderat Hedingen

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Die Trauerfeier findet am Dienstag, 26. Juni 2012, um 14.00 Uhr in der Kirche Aeugst am Albis statt. Ersatzwahl eines Mitgliedes der reformierten Kirchenpflege Affoltern am Albis Innert der am 24. Juni 2012 abgelaufenen Frist ist für die Ersatzwahl eines Mitglieds der reformierten Kirchenpflege Affoltern am Albis für den Rest der Amtsdauer 2010/2014 ein Wahlvorschlag eingereicht worden. Er wird in Anwendung des Gesetzes über die politischen Rechte (GPR) vom 1. Januar 2005 öffentlich bekannt gemacht: Kurt Gonzenbach geboren 14. Dezember 1948 pensionierter Primarlehrer von Zürich (ZH), Im Feld 9 8910 Affoltern am Albis Dieser Wahlvorschlag kann bis Dienstag, 2. Juli 2012, zurückgezogen werden. Der Kirchenpflege können bis zum gleichen Datum weitere, von mindestens 15 Stimmberechtigten der reformierten Kirchgemeinde Affoltern am Albis unterzeichnete Wahlvorschläge eingereicht werden. Die Wahlvorschläge sind an das Sekretariat der Reformierten Kirchenpflege, Zürichstrasse 94, 8910 Affoltern am Albis, zu richten. Die Unterzeichner/-innen von Wahlvorschlägen müssen eigenhändig mit Namen und Vornamen unterschreiben. Ebenfalls anzugeben sind Geburtsjahr und Wohnadresse (Strasse, Nummer und Ort). Der/Die Vorgeschlagene muss mit Name, Vorname, Geburtsjahr, Beruf und Wohnadresse (Strasse, Nummer und Ort) bezeichnet werden. Sofern nach Ablauf dieser Nachfrist die Zahl der Wahlvorschläge die Zahl der zu besetzenden Stellen nicht übersteigt, werden die Vorgeschlagenen gemäss erwähntem Gesetz über die politischen Rechte durch die Kirchenpflege als gewählt erklärt. Die Kirchenpflege

Nachdem die gesetzlichen Voraussetzungen für eine stille Wahl erfüllt sind (§ 54 GPR und Art. 7 GO), wird als Friedensrichterin für den Rest der Amtsdauer 2009 bis 2015 als gewählt erklärt: Marianne Roth, Jg. 51, lic. phil./Organisations- und Unternehmensberaterin, whft. Ausserfeldstrasse 10b, 8911 Rifferswil Gegen diese Wahl kann wegen Verletzung von Vorschriften über die politischen Rechte und ihre Ausübung innert 5 Tagen, von dieser Veröffentlichung an gerechnet, beim Bezirksrat, Postfach 121, 8910 Affoltern am Albis, schriftlich Rekurs erhoben werden.

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Ernst Weiss-Zimmermann im Leben verbunden waren. Die vielen Zeichen der Anteilnahme haben uns sehr berührt. Besonders danken wir: – der Spitex – dem Personal des Pflegeheims Sonnenberg, Affoltern a. A. – Frau Pfarrer Bettina Stephan – dem Organisten Christian Stuckert – für die vielen Karten, Briefe, Blumen und Spenden Aeugst am Albis, im Juni 2012

Die Trauerfamilie

Rifferswil, 26. Juni 2012 Gemeinderat Rifferswil

Bestattungen Wettswil am Albis Am 20. Juni 2012 ist in Affoltern am Albis gestorben:

Rosenberger, Luise Rosa geboren 1. Dezember 1917, Bürgerin von Wettswil am Albis, ledig, wohnhaft gewesen in Wettswil am Albis mit Aufenthalt in Affoltern am Albis. Der Abdankungsgottesdienst findet am Donnerstag, 28. Juni 2012, 14.30 Uhr, in der reformierten Kirche Wettswil am Albis statt. Der Friedhofvorsteher

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Bezirk Affoltern

Dienstag, 26. Juni 2012

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Weniger als 20 Gegenstimmen an sechs Gemeindeversammlungen Die neue Polizeiverordnung war nirgends umstritten – sie tritt im Oktober in Kraft Als letzte Gemeinde hat Affoltern vor Wochenfrist zur Polizeiverordnung Ja gesagt. Damit herrscht ab Oktober Einheit im Einsatzgebiet der Gemeindepolizei Affoltern. Die Initianten freuen sich über die Wertschätzung ihrer Arbeit.

den vergangenen vier Wochen angenommen haben. «Die Bevölkerung wird nicht merken, dass die neue Polizeiverordnung in Kraft ist», betont Matthias Kehrli, Leiter der Affoltemer Sicherheitsabteilung, sogar. Schliesslich sei der Spielraum der Gemeinden klein.

................................................... von thomas stöckli

Überschaubares Instrument für Gemeinden und Polizei

Materiell bringt sie keine grossen Veränderungen, die neue Polizeiverordnung (PV), welche die Gemeindeversammlungen Affoltern am Albis und Bonstetten, Hausen und Hedingen sowie Mettmenstetten und Obfelden in

Was bereits in übergeordnetem kantonalem oder eidgenössischem Recht geregelt ist, wurde bewusst weggelassen, sodass sich die neue Verordnung schlanker präsentiert als all ihre Vorgängerinnen. Aus bis zu 84 Artikeln werden nun deren 31 – ein überschaubares Instrument für Gemein-

Herausgeberin: Weiss Medien AG, Obere Bahnhofstrasse 5, 8910 Affoltern a. A. Geschäftsführerin: Barbara Roth Redaktion: Werner Schneiter, Chefredaktor Thomas Stöckli, Redaktor Uschi Gut, Redaktionsassistenz Redaktion@affolteranzeiger.ch Copyright: Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für eingesandtes Material Gesamtauflage: 23 475 Beratung und Verkauf Inserate: Elisabeth Zipsin/Tiziana Dinisi Telefon 058 200 5700, Fax 058 200 5701 inserat@weissmedien.ch Sonderseiten: Kurt Haas, Mediaberatung Telefon 058 200 5718, M 079 270 35 67 info@mein-mediaberater.ch Tarife: www.affolteranzeiger.ch Annahmeschluss: Dienstagsausgabe: Montag, 8.00 Uhr Freitagausgabe: Mittwoch, 16.00 Uhr Todesanzeigen: 11.00 Uhr am Tag vor Erscheinen Aboservice: abo@affolteranzeiger.ch Telefon 058 200 5700, Fax 058 200 5701 Kontakt: Alle Mitarbeiter erreichen Sie unter vorname.name@azmedien.ch Druck: Mittelland Zeitungsdruck AG, Neumattstrasse 1, 5001 Aarau Ein Produkt der Verleger: Peter Wanner, CEO: Christoph Bauer www.azmedien.ch

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den und Polizei – um Recht durchzusetzen. Für die neue gemeinsame Verordnung hat der Polizeikreis Affoltern das Rad nicht neu erfunden, sondern sich an jenen der Stadt Zürich und des Bezirks Meilen orientiert. Neu sind gesetzliche Grundlagen verankert, um gegen Littering vorzugehen, falls die Prävention nicht mehr ausreicht, sowie für Video-Überwachungen auf öffentlichem Grund. Weiter wurde die Möglichkeit geschaffen, einfache Übertretungen ohne gerichtliche oder statthalterliche Verfügung im Ordnungsbussenverfahren zu sanktionieren. Dazu arbeiten die Gemeinden aktuell an einer gemeinsamen Bussenverordnung. «Im Entwurf ist sie bereits vorhanden», so Kehrli.

Keine nennenswerte Opposition In den Gemeindeversammlungen stiess das Geschäft neue Polizeiverordnung auf keine nennenswerte Opposition. Das ist keine Selbstverständlichkeit, wie zwei aktuelle Fälle aus dem Bezirk Hinwil belegen: Die Gemeindeversammlung Seegräben hat vergangene Woche eine neue Polizeiverordnung zurückgewiesen und auch in Rüti mussten die Stimmberechtigten gestern zum zweiten Mal über eine Revision entscheiden. Ganz anders im Knonauer Amt: In Affoltern wurde die neue Verordnung zuletzt sogar ohne eine einzige Wortmeldung gutgeheissen. In anderen Ämtler Gemeinden forderten einzelne Votanten eher Verschärfungen oder Ergänzungen, die

bereits übergeordnet geregelt sind. Die schliesslich breite Zustimmung deutet Matthias Kehrli als Wertschätzung für die geleistete Arbeit der beteiligten Gemeinden: «Alle Gemeindevertreter haben das Geschäft sehr gut vertreten.» Vorerst wurde die Polizeiverordnung zwar «nur» im Polizeikreis vereinheitlicht, das muss aber keineswegs das Ende der Fahnenstange sein. Falls andere Bezirksgemeinden ihre Verordnung ebenfalls anpassen wollen, sei das durchaus willkommen – unabhängig vom Einsatzgebiet der Affoltemer Gemeindepolizei, wie Matthias Kehrli versichert. Eine Idee sei beispielsweise, beim Gemeindepräsidenten-Verband mit der neuen PV vorstellig zu werden.

Gemeindeversammlung Aeugst: Fast alles im grünen Bereich Die Stimmberechtigten genehmigten alle Behördenanträge Der Andrang an die Gemeindeversammlung vom letzten Donnerstag hielt sich in Grenzen. Lediglich 39 Stimmberechtigte waren anwesend. Traktandiert waren die Abnahme der Jahresrechnungen, die Genehmigung einer Bauabrechnung und eine Krediterteilung. ................................................... von karl straub Rechnungsabschlüsse im grünen Bereich heisst Abschlüsse ohne rote Zahlen. Die Rechnungen der Politischen Gemeinde und der Primarschulgemeinde schliessen beide besser als budgetiert und mit einem Ertragsüberschuss ab. Das Eigenkapital der Politischen Gemeinde erhöht sich dadurch auf 7,4 Mio. Franken und jenes der Schulgemeinde auf 4,2 Mio. Franken. Die reformierte Kirchgemeinde schliesst die Rechnung mit einem Aufwandüberschuss von 69 500 Franken ab, wodurch sich das Eigenkapital auf 256 000 Franken vermindert. Über alles betrachtet liegt Aeugst im Ranking der Zürcher Gemeinde in Bezug auf die finanzielle Situation in der vorderen Hälfte. Ferner genehmigten die Stimmberechtigten die Bauabrechnung des Netzausbaus der Wasserver-

sorgung im Gesamtbetrag von 427 000 Franken. Der Baukredit musste nicht ausgeschöpft werden. Mit der neu erstellten Ringleitung erhöht sich die Versorgungssicherheit im östlichen Dorfteil. Die Schulbehörde informierte über den Baufortschritt und den Zwischenstand der Bauarbeiten beim Umbau des Schulhauses Gallenbüel I und beim Abwarthaus. Bei beiden Vorhaben kann der Zeitplan eingehalten werden, das heisst auf den Beginn des neuen Schuljahres werden die umgebauten Gebäude bezugsbereit sein. Die Kirchgemeinde bewilligte einen Baukredit von 145 000 Franken für die Wärmedämmung, verbunden mit dem Ersatz aller Fenster des denkmalgeschützten Pfarrhauses. Der Gemeinderat hat sich zur Angewohnheit gemacht, nach Schluss der Gemeindeversammlung über hängige Geschäfte zu informieren. Dabei wird weder diskutiert, noch werden Beschlüsse gefasst. Diese Praxis wird von den Versammlungsbesuchern sehr geschätzt. Diesmal ging es um die nachfolgenden Themen.

Die Gemeinde besitzt an der Dorfstrasse ein älteres Bauernhaus mit Umschwung. Seit dem Wegzug der Päch-

Kita Hortstette öffnete die Türen

Kürzlich fand in der Kita Hortstette in Bonstetten ein Tag der offenen Tür statt. Trotz mittelmässiger Wetterbedingungen war er ein voller Erfolg. Vor allem Eltern, die ihre Kinder ab dem Sommer in der Kita Hortstette beim Sekundarschulhaus «Im Bruggen» betreuen lassen möchten, nutzten diese Gelegenheit, die Räumlich-

Bau- und Zonenordnung Die überkommunalen Richtpläne sind zurzeit in Revision. Ein Richtplan auf Gemeindeebene fehlt. Die geltende Bau- und Zonenordnung datiert aus dem Jahre 1998 und entspricht nicht mehr in allen Teilen den heutigen Bedürfnissen. Zum Beispiel bedürfen Foanzeige

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Torwand, Schminken und Kasperlitheater Der Tag der offenen Tür in der Kita Hortstette in Bonstetten war ein voller Erfolg.

terfamilie Moser steht es leer. Im Dezember 2011 haben über 90 Prozent der Stimmberechtigten an der Gemeindeversammlung einem Kredit von 4,76 Mio. Franken für die Umnutzung dieser Liegenschaft beziehungsweise einen Neubau zugestimmt. Aus planungs-, bau-, nachbar- und finanzrechtlichen Gründen wurde in der Zwischenzeit dagegen Beschwerde erhoben. Die gegen das Bauprojekt eingelegten Rechtsmittel sind selbstverständlich rechtens, verzögern jedoch das Bauvorhaben um unabsehbare Zeit. Der Gemeinderat ist nicht in der Lage, bezüglich des zeitlichen Ablaufs des Rechtsverfahrens eine Prognose zu stellen. Insgesamt präsentiert sich die Sache als unerfreulich.

keiten zu besichtigen und sich mit dem Betreuungspersonal auszutauschen. Bei entspannter Atmosphäre konnten grillierte Würste, Salate, Kaffee und Kuchen genossen werden. Das improvisierte Kasperlitheater mit den ersten selbstgefertigten Figuren fand grossen Anklang. Die Kinder hatten viel Spass bei den verschiedenen angebotenen Aktivitäten wie Torwandschiessen, Schminken oder an den Spielsachen im Freien.

tovoltaik- und Solaranlagen auf den Hausdächern einer neuen Regelung. Die Planungskommission wird unter Einbezug der Bevölkerung bis Ende 2012 ein Konzept entwickeln. Es ist vorgesehen, voraussichtlich bis Ende 2013 der Gemeindeversammlung eine mehrheitsfähige Vorlage unterbreiten zu können. Wie alle baulichen Anlagen unterliegen die Abwasserkanäle einem natürlichen Alterungsprozess. Das öffentliche Kanalnetz wird deshalb periodisch kontrolliert, gereinigt und gespült. Die Wartung der privaten Hausanschlüsse hingegen obliegt den Liegenschaftenbesitzern. Es liegt im öffentlichen Interesse, dass sich auch die privaten Hausanschlüsse in einem einwandfreien Zustand befinden. Im Hinblick auf die vergleichsweise hohen Anschlussgebühren, die von den Hausbesitzern verlangt werden, soll geprüft werden, ob die Gemeinde an die Kontrolle und Spülung der Hausanschlüsse einen Kostenbeitrag leisten kann. Mit einer allfälligen Kostenbeteiligung dürfte keine Erhöhung der Abwassergebühren verbunden sein.


Frauenverein Zwillikon sucht dringend . . .

. . . frisches Blut für den Fortbestand des Vereins Der Frauenverein Zwillikon ist ein gemeinnütziger Verein. Er bietet ein interessantes und unterhaltsames Jahresprogramm. Nun werden eine neue Präsidentin, zwei weitere Vorstandsmitglieder sowie junge, motivierte Neumitglieder gesucht.

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Dienstag, 26. Juni 2012

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Weder Aktenverwalter noch Protokollführer, sondern Mitgestalter Der Affoltemer Gemeindeschreiber Silvio Böni verabschiedet sich am Freitag in den vorzeitigen Ruhestand Er war kein Aktenverwalter oder Protokollführer, sondern hat im Gemeinderat gerne mitdiskutiert und auch mitgestaltet: Ende dieser Woche verabschiedet sich der Affoltemer Gemeindeschreiber Silvio Böni vorzeitig in den Ruhestand. ................................................... von werner schneiter Der offizielle Übergabeakt an seinen Nachfolger, Stefan Trottmann, erfolgte im Beisein von Claude Schmidt, dem Präsidenten des Bezirksrates, und Gemeindepräsident Robert Marty sowie dem Gemeindeschreiber-Stellvertreter Matthias Kehrli. Mit dem Unterzeichnen der Übergabeprotokolle ging eine 11-jährige Ära zu Ende. «Ein kompetenter, versierter Gesprächspartner, der mit einer gesunden Mischung von Humor und oft auch mit etwas Sarkasmus ausgestattet ist»: Mit diesen Worten würdigte Claude Schmidt den scheidenden Gemeindeschreiber und überreichte ihm ein Päckli aus dem Läckerlihuus. Silvio Böni wirkte von 1983 bis 1990 als Bausekretär im Bezirkshauptort – auch zum Vorteil des Chronisten, der in dieser Phase wiederholt «gute Geschichten» zu Artikeln verarbeiten konnte. 1990 folgte Silvio Böni dem Ruf aus Dübendorf, wurde stellvertretender Stadtschreiber. Als nicht die beste Phase im Berufsleben bezeichnet er jene vier Jahre, die er hernach als Gemeindescheiber in Regensdorf verbrachte. 2001 kehrte Silvio Böni nach Affoltern zurück – in seinen Wohnort, dem er auch im beruflichen Exil stets treu

blieb. Für ihn sei es «das Grösste» gewesen, im Wohnort als Gemeindeschreiber tätig zu sein. Und obendrein ein Vorteil, weil er aus seinen Zeiten als Bausekretär viel Wissen mitbrachte.

«Zum Oberarchivar befördern...» Mit diesem Wissen und der Erfahrung hat sich Silvio Böni nach eigenen Worten sehr gerne eingebracht im Gemeinderatsgremium. Als blossen Protokollverfasser oder Aktenverwalter sah er sich nie. Er diskutierte gerne mit und hat keinen Einwand gegen jene, die den Schreiber als «achten Gemeinderat» bezeichnen – auch deshalb, weil ja alles, was direkt an den Gemeinderat gerichtet ist, über sein Pult läuft. «Man hat meine Ansichten und Meinungen ernst genommen, aber nicht immer geteilt und anders gestimmt als ich mir das vorgestellt habe – für mich aber überhaupt kein Problem», fügt Silvio Böni hinzu. Er sah sich auch immer als Dienstleister und Bindeglied zwischen Verwaltung, Exekutive und Bevölkerung. Logischerweise entstehen da manchmal Reibungsflächen. Und ausnahmsweise auch mal Dissonanzen. «Ein Gemeinderat hat mir mal klar gemacht: Du bist nur Gemeindeschreiber. Und jener Gemeinderat hat dann dem heutigen Gemeindepräsidenten empfohlen, mich zum Oberarchivar zu befördern ...» Im Grossen und Ganzen aber bezeichnet Silvio Böni die Zusammenarbeit und das Klima in der Exekutive als «sensationell.» Der Job habe sich seit seinem Eintritt im Jahr 2001 nicht grundlegend geändert, die Haltung des Publikums jedoch schon. «Es wird heute mehr ge-

Amtsübergabe im Sitzungszimmer des Gemeinderates, von rechts: Gemeindepräsident Robert Marty, der neue Gemeindeschreiber Stefan Trottmann, sein Vorgänger Silvio Böni, Statthalter und Bezirksratspräsident Claude Schmidt und Gemeindeschreiber-Stellvertreter Matthias Kehrli. (Bild Werner Schneiter) lästert und reklamiert, aber es gibt auch mehr Leute, die sich für die Belange der Gemeinde interessieren. Und das ist gut so», stellt der Neo-Pensionär fest. In seine Zeit fielen im Bezirkshauptort bedeutende, arbeitsintensive Bauvorhaben wie der Bahnhofumbau oder der Neubau der Verwaltung. Und, natürlich, ist in all den Jahren die Gesetzes- und Regelungsdichte grösser geworden. Allein die Loseblattsammlung der kantonalen Gesetze und Verordnungen ist von 11 auf 14 Ordner gestiegen. Als Herausforderung bezeichnet Böni auch die Personalführung. In Affoltern werden in der

engeren Verwaltung und inklusiv jene, die im Stundenlohn arbeiten, 120 Mitarbeitende beschäftigt – das Seewadel-Personal nicht mitgezählt.

Fotografieren, Velofahren und Freiwilligenarbeit Mit all den Akten und sonstigen Herausforderungen muss sich Silvio Böni ab nächsten Freitag nicht mehr befassen. Dann stehen Hobbys wie Fotografieren, Velofahren, Antiquitäten sammeln und die Bastlerarbeit in seiner Heimwerkstatt im Vordergrund. «Ich werde keine Springereinsätze als Ge-

meindeschreiber leisten, Freiwilligenarbeit aber schon eher, weil ich Institutionen auch etwas zurückgeben will», sagt Silvio Böni. An Gemeindeversammlungen will er als Stimmbürger präsent sein, sich dort aber «ganz sicher nicht zu Wort melden – höchstens dann, wenn es darum geht, einen Ordnungsantrag auf Abstimmung beziehungsweise Ende der Diskussion zu stellen», scherzt er, glücklich auch darüber, dass er die Agenda nun über Bord werfen und auch bald vermehrt etwas unternehmen kann mit seiner Frau Elsbeth, die derzeit noch auf dem Steueramt in Birmensdorf tätig ist.

Zum Abschied von Gemeindeschreiber Silvio Böni Ende dieses Monats wird Silvio Böni 62-jährig als Affoltemer Gemeindeschreiber in den Ruhestand treten. Er hat den Zeitpunkt seines Rücktrittes gut durchdacht auf die Mitte der Amtsperiode des Gemeinderates gelegt. Die Zeit mit mehr Musse wird er zusammen mit seiner Gattin Elsbeth geniessen, sicher seiner Reiselust frönen und seinen vielfältigen Interessen nachgehen. Silvio Böni hat wohl, als er von 1966 bis 1970 seine Lehre als Maschinenzeichner bei der Georg Fischer AG in Schaffhausen absolvierte, kaum daran gedacht, jemals seine Laufbahn in der öffentlichen Verwaltung fortzusetzen und eine so wichtige Funktion zu übernehmen, wie sie das Amt des Gemeindeschreibers bedeutet. Jedenfalls hat er vorerst weiter bei seiner Lehrfirma gearbeitet und dann von 1972 bis 1978 als Zeichner und später als Gruppenchef des technischen Zeichnungsbüros bei den Gas- und Wasserwerken Schaffhausen/Neuhausen am Rheinfall sein berufliches Wissen eingebracht. Bereits 1978 jedoch wurde Silvio Böni als Leiter des Hochbauamtes der Stadtverwaltung Dübendorf angestellt, 1982 als Bausekretär in der Stadtverwaltung Opfikon und 1984 trat er erstmals eine Stelle in der Gemeindeverwaltung Affoltern am Albis als Bausekretär an. Mit seiner Familie nahm er damals hier Wohnsitz und fühlt sich sichtlich wohl im Säuliamt. Allerdings zog es ihn beruflich nochmals weg, 1990 wurde er als Stadtschreiber-Stellvertreter in Dübendorf angestellt, 1997 erfolgte dann seine Wahl als Gemeindeschreiber in Regensdorf.

Der Generalist Die frei werdende Stelle des Gemeindeschreibers in Affoltern am Albis kam für ihn wie gerufen, und er bewarb sich sofort auf deren Ausschreibung. Der Gemeinderat wählte ihn, den Generalisten mit dem für dieses Amt unkonventionellen Werdegang, als den Richtigen aus mehreren Bewerbungen aus und am 1. September 2001 trat Silvio Böni die Stelle an. Sein beruflicher Lebenslauf mit den vielfältigen praktischen Erfahrungen und beste Zeugnisse seiner früheren Arbeitgeber haben für ihn gesprochen. Gemeindeschreiber zu sein, bedeutet nicht nur, als Leiter der Gemeindeverwaltung zu agieren und dem Gemeinderat als rechtliches Gewissen und in allen Fragen beratend zur Seite zu stehen. Der Gemeindeschreiber, so wie ihn Silvio Böni verkörperte, ist vielfach erster Ansprechpartner für die Bevölkerung und muss auch auf schwierigere Zeitgenossen diplomatisch eingehen können. Er ist Personalchef über die ganze Verwaltung, alle Verwaltungsabteilungen, den Regiebetrieb, aber auch die vielen Nebenbereiche wie zum Beispiel Regionalbibliothek, Reinigungsdienst, Pilzkontrollstelle usw. Silvio Böni engagierte sich stets vorbildlich für die Gemeinde, verlangte aber andererseits auch konzentrierte und gewissenhafte Leistungen des Gemeindepersonals, ganz so, wie er dies selber vorlebte, im Dienste aller. Silvio Böni hat den Gemeinderat und insbesondere mich als Präsidentin jederzeit und in allen Belangen kompetent und zuverlässig unterstützt.

Die Zusammenarbeit war bereichernd und fordernd zugleich. Es waren ja auch sehr interessante Vorhaben, die zum Teil seit Jahren auf ihre Verwirklichung in der Gemeinde warteten. Als wichtigstes Projekt der vergangenen elf Jahre, während derer Silvio Böni Gemeindeschreiber war, ist sicher der Bau des Gemeindezentrums mit Verwaltungsgebäude und Kasinosaal am Marktplatz zu erwähnen. Am 30. November 2003 stimmte der Souverän dem Kredit von gut 21 Millionen zu und am 6. und 7. Januar 2006 wurde das Gebäude feierlich eingeweiht und der Öffentlichkeit am Tag der offenen Tür vorgestellt.

«Was wären die Gemeinderäte, wenn ihr Sekretär nichts täte?» Wie viel Arbeitszeit er in die Projektierungsarbeit, die Begleitung der Bauausführung, der Auswahl des neuen Mobiliars und der Organisation der

Abschiedsapéro beim Kasinosaal Am Freitag, 29. Juni, ab 15.15 Uhr, wird Silvio Böni an seinem letzten Arbeitstag vom Personal der Gemeindeverwaltung und des Hauses zum Seewadel bei einem Apéro verabschiedet. Die Bewohnerinnen und Bewohner von Affoltern am Albis sowie Behördenvertreterinnen und -vertreter (aktive und passive) und Berufskolleginnen und -kollegen des Bezirks sind herzlich eingeladen.

Züglete steckte, kann nur erahnt werden. Silvio Böni darf mit Stolz darauf zurückblicken, dass nach Jahrzehnten endloser Planungen das Gebäude im Zentrum nun steht und seinen Zweck erfüllt. Nebst dieser Grossbaustelle fielen viele weitere öffentliche Bauprojekte in seine Zeit, unter anderen die Neugestaltung des Bahnhofplatzes, der Werkhof unter der Autobahn, das Rückhaltebecken im Oetlistal oder die Begegnungszone Obere Bahnhofstrasse. Auch betriebsintern modernisierte er zusammen mit dem Gemeinderat laufend die Organisation. Der Gestaltung des einheitlichen öffentlichen Auftritts mit dem Slogan «s’Herz vo öisere Region» nahm er sich bereits nach wenigen Monaten seiner Amtszeit an. Treffender als der Bauerndichter Willy Peter kann man wohl nicht ausdrücken, was Hauptaufgabe eines Gemeindeschreibers ist: «Was wären die Gemeinderäte, wenn ihr Sekretär nichts täte? Selbst die schlechtesten Ergüsse formuliert er als Beschlüsse, dass sie losgelöst vom Flachen, eine gute Gattung machen.» Nicht zu Unrecht sagt man ja hie und da, der Gemeindeschreiber sei der achte Gemeinderat. Über seinen Tisch läuft jedes Schriftstück, das in die Verwaltung geschickt oder von ihr verfasst wird. Es sind Tausende Seiten Protokolle von Gemeindeversammlungen, Gemeinderats-, Ausschuss- und Kommissionssitzungen, die in seiner Amtszeit für die Nachwelt archiviert wurden. Die ganze Personaladministration mit unzähligen Bewerbungsgesprächen, die Sitzungsvor- und Nachbereitung und die Überwachung des Voll-

zugs der gefassten Beschlüsse gehörten zu seinen Aufgaben. Silvio Böni war Leiter des Wahlbüros der kommunalen, kantonalen und eidgenössischen Wahlen und Abstimmungen, was immer auch Sonntagsarbeit bedeutete. Als Sekretär des Gemeindepräsidentenverbandes des Bezirks und Mitglied der Steuerungsgruppe der Standortförderung Knonauer Amt lagen ihm stets auch die Weiterentwicklung unseres Bezirks und der Zusammenhalt der 14 Bezirksgemeinden am Herzen. Gesamthaft gesehen eben der Generalist mit vielfältigsten Arbeitsbereichen und die Drehscheibe in der Gemeindeverwaltung. Persönlich habe ich die Zusammenarbeit mit Silvio Böni, der für mich und den Gemeinderat wichtigster Ansprechpartner war, ausserordentlich geschätzt. Auf seine Fachkompetenz und sein Pflichtbewusstsein konnte ich mich verlassen. Es war auch immer möglich, mit ihm Probleme offen zu diskutieren und allenfalls unterschiedliche Standpunkte zu hinterfragen. Sein Engagement und seine Hingabe zu seinem Beruf, den er selbst als den schönsten, den es gibt, bezeichnete, war in den elf Jahren seines Wirkens als Gemeindeschreiber in Affoltern am Albis stets spürbar. Dafür gebührt ihm rückblickend mein persönlicher Dank und auch der herzliche Dank und die Anerkennung der Öffentlichkeit, verbunden mit den besten Wünschen für die Zukunft mit mehr Musse und Erfüllung lange zurückgestellter persönlicher Wünsche. Irene Enderli, ehemalige Gemeindepräsidentin (1998 bis 2010)


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Dienstag, 26. Juni 2012

400 Pfingstrosen für Park Seleger Moor In Frauenfeld müssen sie einem Radweg weichen – Schenkung einer wertvollen Sammlung Anne-Käthi und Rolf Vogt aus Frauenfeld schenken dem Park Seleger Moor 400 Strauchpfingstrosen – eine sehr wertvolle Sammlung, die auf dem Areal in Rifferswil auf einer Fläche von 2000 Quadratmetern gepflanzt wird. ................................................... von werner schneiter Sie gelten in China als Kaiserin aller Blumen, die Paeonia Rockii Hybriden, wie sie im Fachjargon genannt werden (vgl. Kasten). Es sind 400 Strauchpfingstrosen im Alter von 10 bis 30 Jahren, die da ins Säuliamt übersiedeln und im Park Seleger Moor im Zeitraum Ende August/Anfang September auf einer Fläche von rund 2000 Quadratmetern gepflanzt werden. Es handelt sich um eine Schenkung des Frauenfelder Ehepaars Anne-Käthi und Rolf Vogt. Ein Teil ihrer Sammlung muss nun einem regionalen Radwegbau weichen, was im Thurgau einiges Aufsehen erregt und zu Unmut geführt hat, weil wertvolles Kulturgut wegkommt. Die Thurgauer Zeitung widmete dem Thema mehrere Beiträge. «Wir sind natürlich sehr glücklich über diese Schenkung», halten Karin Seleger und Chefgärtner Roland Dünner fest. Die neue Pflanze stellt im Park Seleger Moor eine weitere Attraktion dar. anzeige

lenten Präsidenten der Stiftung», hält Karin Seleger fest. In der jetzigen Saison wurden bisher 36 000 Besuche registriert – rund 5000 mehr als in der Vorjahresperiode. Laut Roland Dünner beträgt der Jahresdurchschnitt der letzten 42 Jahre rund 40 000 Besucher. 50 000 müssten es für eine kostendeckende Rechnung sein. «Ohne Sponsoren, Spenden und Legate könnte der Park nicht existieren», so Roland Dünner. Sie sorgen für einen attraktiven Park Seleger Moor: Karin Seleger, Chefgärtner Roland Dünner (rechts) In den sechs bis sieben Wochen und Werber Christian Schutzbach. (Bild Werner Schneiter) Hochblütezeit sonders schön. – Der Park Seleger muss der Park 80 bis 90 Prozent des Grösster Farngarten der Schweiz Moor ist neun Monate im Jahr öffent- Jahresumsatzes erzielen. Ist das WetDas Seleger Moor ist seit 1978 eine lich zugänglich, im Frühling und im ter in dieser Zeit schlecht, reisst das Stiftung. Seit 1988 ist die Migros Patro- Herbst bei eingeschränkten Öffnungs- ein Loch in die Kasse. Die Migros leisnatsgeberin. Der Park umfasst 120 000 zeiten. Ab 14. Dezember bis Ende Feb- tet übrigens keine Defizitgarantie, Quadratmeter. Ebenso gross ist die ruar ist der Park geschlossen. Die Be- aber einen wertvollen Beitrag. Die EinAufzuchtfläche. Der Farngarten von sucherfrequenzen hängen natürlich nahmen stammen aus der auswärti6000 Quadratmetern Fläche und 70 stark von der Witterung ab, wenn- gen Arbeit, vom Pflanzenverkauf und Sorten, die auch heilende Wirkung ha- gleich der Gesamterfolg des Parks von von den Eintritten. Der Park beschäfben, ist der grösste der Schweiz. Auch verschiedenen Faktoren abhängt. «Wir tigt vier Gärtner, in der Hochsaison die Seerosen haben jetzt Saison, blü- haben ein gutes Team, mit Christian zwischen Anfang Mai und Ende Juni hen noch bis Mitte August und sind Schutzbach einen guten Werber und zusätzlich zwölf Teilzeitmitarbeitenlaut Karin Seleger in diesem Jahr be- mit Wolfgang Brokatzky einen exzel- de.

Pfingstrosen Die Strauchpfingstrosen, die der Park Seleger Moor erhält, sind so genannte Rockii-Hybriden. Jede Blüte ist anders in Form und Zeichnung. Die Farbe wechselt von Weiss bis Dunkelrot. An der Blütenbasis weisen sie einen dunklen Fleck auf. Ein Strauch wird über 100 Jahre alt. Die Blütengrösse variiert zwischen 20 und 30 Zentimeter. Strauchpäonien werden bis zu 2,5 Meter hoch. Sie blühen von Mai bis Juni. Die Pflanzen stammen aus China. Gezüchtet wurden die RockiiHybriden erstmals vom englischen Geheimagenten Peter Smithers. Sie sind sehr wertvoll. Eine sieben- bis achtjährige Pflanze kostet 70 bis 80 Franken; ihr Wert steigert sich jedes Jahr um 10 Franken. (-ter.) www.paeonien.ch

Schönes Exemplar: Pfingstrose.

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Bezirk Affoltern

Dienstag, 26. Juni 2012

Akrobaten, Jongleure und Zauberer Die Zwilliker Primarschüler durften im Zirkus Lollypop eine Woche lang Manegenluft schnuppern Zirkusatmosphäre rund ums Primarschulhaus: Vergangene Woche war der Zirkus Lollypop in Zwillikon zu Gast. Die Schüler hatten sich ihre Projektwoche mit einem Sponsorenlauf selber finanziert. ................................................... von thomas stöckli Auf dem Pausenplatz zwischen den bunt bemalten Wohnwagen fliegen die Diabolos, doch die meisten Kinder spielen auf der Wiese Fussball – gemeinsam mit einigen der 16 Zirkusleute. Die Hauptprobe der Freitagsgruppe steht kurz bevor. Nur einige Minuten später sitzen zwei Drittel der Schüler unter der Zirkuskuppel. Begonnen hat das Abenteuer Zirkus für viele bereits am Sonntag, 17. Juni. Die Schüler durften dann nämlich beim Zeltaufbau direkt neben dem Schulareal mithelfen. Am Montagmorgen ging es dann für alle darum, auszuprobieren, was sich alles machen liesse, und sich schliesslich für etwas zu entscheiden. Bereits vorgängig war die Schülerschaft für die Projektwoche in drei Gruppen eingeteilt worden. Von Donnerstag bis Samstag sollte jede eine Abendvorstellung präsentieren. Vom Kindergärtler bis hin zum Sechstklässler sollten alle ihren grossen Auftritt bekommen.

Die Akrobatik-Gruppe begeistert mit Pyramiden. (Bilder Thomas Stöckli)

Spektakel, Anmut und humorvolle Einlagen Am Montagnachmittag begannen dann die eigentlichen Probe-Arbeiten, am Dienstagabend stand das Programm bereits. «Wir Lehrkräfte sind es gewohnt, alles vorzubereiten, hier ging es darum, zu kommen und zu schauen, was passiert», sagt 5.-KlassLehrerin Jacqueline Erne. So hat das Zirkus-Team den Kindern Zeit eingeräumt, kreative Dinge entstehen zu lassen, seien es Choreografien, Spässe oder ganz besondere Kunststücke.

Die Fakire bieten Feuer-Spektakel. Das Zirkusprogramm, das Eltern und Angehörige am Abend geniessen dürfen, hat es denn auch in sich: Die Zwilliker Schüler balancieren und jonglieren, tanzen und turnen, musizieren und führen durchs Programm. Die Akrobaten-Gruppe begeistert durch spektakuläre Pyramiden, Zauberer lassen Tücher, Knoten und Zahn-

Balancieren und gleichzeitig jonglieren – da ist Koordination gefragt. stocher verschwinden und Tänzerinnen schwingen ihre Hüften zur Musik von Shakira. Nach den Trapez-Artistinnen beginnt es nach Brandmitteln zu riechen. Nun haben die Fakire ihren grossen Auftritt: Sie legen sich aufs Nagelbrett und bieten dann eine tolle Feuer-Show. «Hat es euch gefallen?»,

fragen die Direktoren ins Publikum. Ein mehrstimmiges «Jaaa!», ist die deutliche Antwort. Manche Mutter und mancher Vater dürfte über die bisher unentdeckten Talente ihrer Sprösslinge gestaunt haben. Nach den Vorstellungen luden dann Elternrat und der Sportclub Zwillikon in die Turnhallen-Festwirtschaft.

Um ihr Zirkusprojekt finanzieren zu können, waren die Zwilliker Schüler bereits im Herbst vergangenen Jahres gefordert gewesen. Am Sporttag hatten sie einen Sponsorenlauf durchgeführt. Das «erlaufene» Geld übertraf dann allerdings alle Erwartungen. Es dürfte sogar für eine zweite Projektwoche reichen ...

Eine langjährige Ära geht zu Ende In Bonstetten wird die Aufhebung der hauswirtschaftlichen Fortbildungskurse bedauert Der Kantonsrat hat am 6. Dezember letzten Jahres die Aufhebung der hauswirtschaftlichen Fortbildungskurse (HWF) beschlossen. Dagegen wurde zwar das Referendum ergriffen, aber bei der Abstimmung vom 4. September 2011 hat das Volk den Entscheid des Kantonsrates bestätigt. Somit zog sich der Kanton definitiv aus der Finanzierung der Kurse zurück. Die Gemeinden konnten die Kurse auf eigene Kosten weiterführen, was allerdings nur die Gemeinde Affoltern noch zwei Jahre tun will. An unserer Schule haben die Kurse schleichend an Attraktivität verloren und dies seitens der Teilnehmer als auch der Leiterinnen. Somit hat die HWF-Kommission an ihrer Sitzung vom 14. Dezember 2011 beschlossen, der Schulpflege die Auflösung zu beantragen. Nichtsdestotrotz kann die HWF auf eine lange und grösstenteils auch erfolgreiche Geschichte zurückblicken und verdient eine Würdigung.

Anfänge im 19. Jahrhundert Vorerst ein Blick zurück in die Entstehungsgeschichte, die im 19. Jahrhundert begann. 1893 übernahm die Stadt Zürich die von Gewerbekreisen getragene Gewerbeschule, zu welcher das Fach «Weibliche Arbeiten», das heisst unter anderem textiles Arbeiten wie Nähen und Flicken, gehörte. Zu dieser

Die Frauen treffen sich auf privater Basis weiterhin zu Nähkursen, die von Esther Stephan-Räber geleitet werden. (Bild zvg.) Zeit befand sich die Berufsbildung in den Anfängen und den Frauen standen wenige Berufsmöglichkeiten offen. Namhafte Politiker dieser Zeit nahmen sich der Sache an, um den Frauen das Erlernen «des häuslichen Berufes» zu ermöglichen. Der Erwerb hauswirtschaftlicher Fähigkeiten wie die Zubereitung gesunder Nahrung, das Instandhalten der Kleidung und der Wohnung, die Kenntnisse in der

Kindererziehung sowie Hygiene sollten Inhalte der angestrebten hauswirtschaftlichen Kurse sein. Ab 1894 bot die Gewerbeschule Zürich solche Kurse an. Nach einigen Anläufen der Frauenorganisationen gab es 1895 den Bundesbeschluss über die hauswirtschaftliche Berufsbildung, der die Errichtung der entsprechenden Schulen ermöglichte. Wesentlich war, dass der Bund 50% der Kosten übernahm. Im

Jahre 1931 wurde das kantonale Gesetz über die Hauswirtschaftliche Fortbildungsschule angenommen. Die «Konstituierende Sitzung der Aufsichtskommission der obligatorischen hauswirtschaftlichen Fortbildungsschule des Sekundarkreises Hedingen», zu welchem damals die Gemeinde Bonstetten gehörte, fand unter dem Vorsitz des Pfarrers Graf am 1. Juli 1932 statt. Dieser Mann wurde auch als Präsident gewählt. Der erste Kurs in Hedingen war ein Kochkurs, und zum Abschluss des Schuljahres wurden die Kommissionsmitglieder jeweils zur Schlussfeier des Kurses eingeladen. Die freiwilligen Kurse, v.a. die Nähkurse, erfuhren seit den 1940er- Jahren einen grossen Aufschwung. Während des Zweiten Weltkrieges waren nicht nur die Lebensmittel, sondern auch die Textilien rationiert. Aus Alt Neu zu machen war damals die Devise. Später änderten sich die Freiwilligen-Kurse in das hauswirtschaftliche Obligatorium, und 1973 wurde die Hauswirtschaftliche Fortbildungsschule Zürich zur Berufsstufe VI der Stadt Zürich. Diese berufliche Weiterbildung fand dazumal ein grosses Echo in der Presse, weil die professionelle Führung eines (Gross-) Haushaltes vom Bund als Beruf anerkannt worden ist. Später kamen auch Fortbildungskurse für Erwachsene hinzu. Das kantonale Gesetz über die hauswirtschaft-

liche Fortbildung von 1986 beinhaltete die Pflicht der Schulgemeinden hauswirtschaftliche Fortbildungskurse anzubieten. Die frühen Kurse standen unter der Aufsicht der Frauenkommission. Ende Schuljahr 1993/94 wird die Handarbeit- und Hauswirtschafts-Kommission aufgelöst, da die Aufsicht der Schulpflege übertragen wird. Der Erziehungsdirektion und der Lehrerschaft war es ein grosses Anliegen, dass die Kursangebote nahtlos weiter geführt würden. Die HWF an der Sekundarschule in Bonstetten wurde mit viel Engagement und Herzblut viele Jahre bis zur Auflösung 2011 von Esther StephanRäber geleitet. Frau Stephan fing in Bonstetten im Jahre 1986 als Handarbeitslehrerin an und blieb bis 1989. 1991 kehrte sie an die Schule zurück und führte hier die Nähkurse der HWF. Sie bedauert die Auflösung der Kurse, die ihr richtig ans Herz gewachsen sind. Ein kleiner Trost für sie ist es, dass einige der Frauen, die sich in ihren Nähkursen kennengelernt und diese auch über viele Jahre besucht haben, sich nun auf privater Basis, aber unter der Leitung von Frau Stephan, weiterhin regelmässig zum Nähen treffen. Für die Schulpflege der Sekundarschule Bonstetten: Jana Kaufmann


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Dienstag, 26. Juni 2012

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Staatsfonds bewirkt Steuersenkung Ein Staatsfonds zum Wohle der Schweiz! «Nationalräte meinen», «Anzeiger» vom 19. Juni. Es ist immer angenehm, schön und sinnvoll, einem politischen Gegner zustimmen zu können. Ich betrachte es als grossen Verdienst von Nationalrat Kaufmann, dass er sich für einen schweizerischen Staatsfonds einsetzt. Wie dargelegt, könnten nach seiner Ansicht 133 Mia. Vermögen der Nationalbank in einen solchen Fonds fliessen. Andere Fachleute reden von einem doppelt so hohen Betrag, zumal wir unser Guthaben aus Deutschland rechtzeitig abziehen sollten, denn von dort werden in naher Zukunft düstere Zahlen kommen. Herr Kaufmann möchte aber bezeichnenderweise in Aktien ausländischer Firmen investieren. Weshalb aber ausländische Firmen? Während dem wir zusehen müssen, wie Japaner und Chinesen unsere Industrieperlen sich unter den Nagel reissen? Da müsste Herr Kaufmann über seinen neoliberalen Schatten springen, denn die SVP vertritt leider Gottes dezidiert die Meinung, dass der Staat niemals Besitzer von Firmen sein sollte. Das wäre für sie Sozialismus pur, also eine ganz «gruusige» Sache. Wenn vom Staat aus nun Geld in Realwerte angelegt werden soll, dann in ausländische Firmen, das wäre dann weniger verdächtig – wird wohl angenommen. Seien wir doch ehrlich: wir haben enorme Anlageprobleme, einerseits die Milliarden der Nationalbank und andererseits der Pensionskassen mit einem derzeitigen Vermögen von über 600 Milliarden. Würden wir diese Gelder in namhafte inländische Firmen investieren, dann könnten wir alle – demokratisch völlig legitimiert – vom erzielten Mehrwert profitieren. Dann würden diese Gewinne in die Staatskasse fliessen. Es soll doch niemand mehr behaupten, der Staat könne keine Firmen erfolgreich führen. Was ist mit der Post, der Telekom, dem Rüstungskonzern Ruag, der SBB? Sind das alles marode, nicht funktionierende, skandalgeschüttelte Betriebe? Nein! Und was ist mit der staatlichen Unfallversi-

cherung, der – von einem Präsidenten, welcher der FDP angehört – geführten Suva? Diese erfolgreiche und effiziente Versicherung, die in den letzten Jahren in Folge die Prämien senken konnte? Haben Sie Ähnliches von der «Zürich» oder anderen Finanzhaien gehört? Und was ist mit den kantonalen Brandversicherungen? Haben Sie je davon gehört, dass diese Versicherungen an Private Gewinne zu verteilen hätten? Und haben Sie die tiefen Prämien gesehen? Was ist mit den Kantonalbanken? Affoltern erhält von der ZKB Jahr für Jahr 450 000 bis 500 000 Franken als Gewinnbeteiligung. Nicht auszudenken, was wir erhalten würden, wären die CS und die UBS unter demokratischer Kontrolle. Klar, die Gewinne würden niedriger ausfallen, weil viele kriminelle und sonstwie dubiose Steuerhintergehungs-Geschäfte dann nicht mehr getätigt werden dürften. Und nebenbei bemerkt, die Wohnbau-Genossenschaften zum Beispiel in Zürich sind allesamt in der Lage, Wohnungen 20 bis 35 Prozent günstiger anzubieten, als solche der gewinnorientierten Kapitalgesellschaften, wo die Gewinne privat versickern. Die oben erwähnten Firmen sind alles erfolgreiche Staatsbetriebe, die erwirtschaftete Gewinne nicht als Dividenden an private Geldsäcke abzuliefern haben. Die Gewinne aus neuen Firmeninvestitionen kämen also in die demokratisch abgesicherte Bundeskasse und somit uns allen zugute. Dass dafür Herr Kaufmann Hand bietet, empfinde ich als grosse Sensation. Ich danke ihm dafür und ich hoffe sehr, dass die Grünen und die Linke hier einsteigen. Jedenfalls bereiten wir von der SP aus eine Informationsreihe vor. Wir gehen davon aus, dass wir – das Volk – sich in der Finanzakrobatik vermehrt auskennen müssten und vor allem: Wir sollten mitreden, und unser Geld, das in Form von Monat für Monat zwanghaft abgezweigter Pensionskassenbeiträge und überrissener Versicherungsprämien nicht den Zockern und Absahnern überlassen. Hans Roggwiler, Zwillikon

Dem Brückenbau des Genie Bat 2 gingen lärmträchtige Rammarbeiten voraus. (Bild Werner Schneiter)

«Hämmerorgie» an der Reuss und ein beherzter Einwohner Militärischer Brückenbau an der Reuss hat wohl ein Nachspiel, «Anzeiger» vom 22. Juni. Die Schweiz erlebte beinahe eine Tropennacht, folglich waren über Nacht sämtliche Fenster offen, um ein wenig Abkühlung zu schaffen. Auch ich war ein genervter Obfelder, der Dank der Schweizer Armee nicht schlafen konnte. Auch wenn im Artikel stand, dass die Gemeindeverwaltung orientiert war, hat mir das wenig genützt. Das unabhörige Hämmern beim Einschlagen der Pfähle hat mich ungemein genervt, und ich gratuliere dem engagierten Obfelder Einwohner, der den Mut hatte, der Schweizer Armee die Stirn zu bieten. An der Reuss eine Stelle zu finden, wo man während der Nacht ungestört eine Notbrücke erstellen kann, ist bei der hohen Besie-

Projekt überarbeiten und Fakten richtigstellen Zuerst das erfreuliche: Jetzt kriegt auch Affoltern eine weitere neue Solaranlage für einen guten Zweck. Das Schwimmbad Stigeli soll mit «Solarwärme» betrieben werden. Eine erfreuliche Sache! Doch warum opfert der Gemeindepräsident lieber gut eine Viertelstunde Zeit, um den Gemeindeschreiber zu verabschieden, als sich eingehend mit den Fragen zum Solarprojekt zu beschäftigen? Auf 290 m² Solarpanel-Fläche sollen jährlich gut 80 000 kWh elektrische Energie erzeugt werden! Leider: Es geht bei Weitem nicht! Jede Hausfrau kann dies am Internet überprüfen auf: http://www.renewable-energy-concepts.com/german/sonnenenergie/basiswis-

sen-solarenergie/pv-solar-rechner.html Nur der Gemeinderat kann das nicht. Es geht jedenfalls nicht mit den Panels (Mitsubishi maximal 16% Wirkungsgrad) die der angebliche Fachmann der für das Projekt verantwortlichen Firma vorschlug und auch nicht mit den besten Panels am Markt (SunPower – Lebensdauerleistung ca. 70000KWh/Jahr ) Zudem könnte man anstelle einer komplizierten Heizung aus PV-Modulen, Wechselrichter und Wärmepumpen eine viel, viel billigere gleich leistungsfähige und praktisch wartungsfrei Anlage bauen, die nur die Solarwärme nützt. Zugegeben, die Fehlinvestitionen, die unser Gemeindepräsi-

dent mitzuverantworten, hat werden kontinuierlich kleiner. MyStop, (oder volkstümlich: MyFlop), Moosbachstrasse (konnte gerade noch an der Gemeindeversammlung verhindert werden) und jetzt die Solaranlage Stigeli. Die Frage ist bloss: Wie viele werden noch folgen? Wäre es für die Gemeinde nicht besser, wenn er sich in Zukunft ganz auf seine rhetorischen Fähigkeiten beschränken würde und die Konsequenzen zöge? Ich erwarte zumindest eine Überarbeitung des Projektes und eine Richtigstellung der Fakten. Bitte an der nächsten Gemeindeversammlung! Jürg Wyttenbach, Affoltern

delung in der Schweiz keine einfache Sache, und ich begreife auch, dass die Armee für Notsituationen den Brückenbau auch in der Nacht beherrschen muss. Trotzdem nochmals Gratulation und ich hoffe, dass es kein grosses Nachspiel für den beherzten Einwohner hat. Roger Lochmatter, Obfelden * Auch ich war doch reichlich erstaunt, als das Militär noch die ganze Nacht hindurch eine «Hämmerorgie» feierte. Also rund 24 Stunden Dauerlärm, der nicht mit Ohrstöpseln ignoriert werden kann, da das Rammen in den Boden sehr unangenehme Vibrationen erzeugt. Diese sind durch den ganzen Körper spürbar (Technoparty lässt grüssen). Selbstverständlich muss das Militär solche Einsätze üben. Muss es aber un-

bedingt in einem stark wachsenden Siedlungsgebiet sein und kann ein realitätsnahes Training nicht auch wiedergegeben werden, wenn dieses nervtötende Bummm, Bummm, Bummm, zwischen 23 und 7 Uhr eingestellt werden muss? Weiter wäre den Anwohnern auch geholfen, wenn die Information nicht nur zwischen Militär und Behörden laufen würde. Eine Information im «Anzeiger» oder zumindest auf der Gemeinde-Homepage, wann und wieviel mal im Jahr das Hämmern sein muss, ist sicher nicht zuviel verlangt. Dem stromabstellenden Herrn, der natürlich bestraft werden wird, gehört meine Sympathie. Kann man ein Spendenkonto einrichten damit er zumindest keine finanzielle Nachteile aus seiner Aktion zieht? Patrick Pestalozzi, Obfelden

Falsch zitiert Auf der Frontseite des «Anzeigers» von Dienstag, 19. Juni 2012, steht fett und in Anführungszeichen «Hilfe für Menschen, die dem Teufel vom Karren gefallen sind». Bei genauerem Hinsehen, zeigt sich, dass da ein Zitat aus der Rede von Stadtrat Martin Waser abgeändert und als plakativer Titel verwendet worden ist. Das Zitat von Stadtrat Waser tönt im Artikel anders, da steht nämlich: «Früher ist man mit Leuten, die dem Teufel vom Karren gefallen sind, nicht gerade zimperlich umgegangen.» Die eigenmächtige Veränderung dieser Aussage ist nicht im Sinne eines verantwortungsvollen journalistischen Schreibens. Ernsthafter Journalismus hat die Aufgabe, Ereignisse für die Allgemeinheit möglichst sachgemäss und wahrheitsgetreu darzustellen.

Herr Platter hat ein Zitat tendenziös abgewandelt und als Überschrift so eingesetzt, dass es nun das Gegenteil von dem sagt, was der Redner meinte. Einseitige Informationen und Polarisierungen gibt es zuhauf. Ich bin dankbar, wenn die Journalisten vom Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern da nicht mitziehen, sondern sich auf die bewährten Grundregeln ihres Metiers beschränken: ernsthafte und möglichst wahrheitsgetreue Berichterstattungen für die Allgemeinheit erarbeiten. Damit wird die Leserschaft vor einseitigen, subjektiv gefärbten Informationen geschützt, und das kommt allen zugute. Ursula Bez Bühler, Maschwanden

SP: Keine Solidarität in den eigenen Reihen Parolenfassung der SP Kanton Zürich zum A4-Zubringer Obfelden/Ottenbach. Als langjähriges SP-Mitglied und Besucherin der Delegiertenversammlung vom 12. Juni der SP Kanton Zürich bin ich tiefbetroffen, mit welchen Unwahrheiten gegen den Objektkredit «A4-Zubringer Obfelden/Ottenbach» argumentiert wurde. So wurde behauptet, drei

Flachmoore würden zerstört – dabei tangiert der Zubringer nicht einmal ein Flachmoor. Die Riedlandschaft bei der Reuss in Ottenbach wird mit umfassenden Aufwertungsmassnahmen von rund 2 Mio. Franken aufgewertet. Die Einführung von Tempo 30 löse die Verkehrsprobleme – gemäss Regierungsrat ist die Einführung von Tempo 30 auf stark befahrenen Hauptstrassen mit Zubringerfunktion undenkbar. Die

Verkehrszunahme sei marginal – die offiziellen Verkehrsdaten von 2011 zeigen klar, dass der Durchgangs- und Schwerverkehr stetig zunimmt; in Obfelden-Bickwil sogar um 70% seit der Eröffnung der A4. Äusserst enttäuscht bin ich über die Unsolidarität aus den eigenen Reihen: Die Bezirkspartei der SP Affoltern hat im April mit grosser Mehrheit die Ja-Parole gefasst. Trotzdem wurde an der kantonalen Dele-

giertenversammlung von einem Vorstandsmitglied der Bezirkspartei gegen den Objektkredit Stimmung gemacht. Ich hoffe sehr, dass die Stimmberechtigten im Kanton Zürich sich nicht mit Unwahrheiten abspeisen lassen und sich selber ein Bild der Situation in Obfelden und Ottenbach machen. Die IG sicherer Schulweg informiert sachlich über die Inhalte der Vorlage. Der Autobahnzubringer mit 40-Tönnern und

Autokolonnen führt mitten durch unsere Dörfer – auf Strassen, welche 870 Kinder täglich als Schulweg benützen müssen. Ich appelliere an die Solidarität der Bevölkerung des Kantons Zürich: Stimmen Sie am 23. September Ja zum A4-Zubringer Obfelden/Ottenbach und ermöglichen Sie unseren Kindern einen sicheren und erlebnisreichen Schulweg. Anastasia Plouda, Obfelden


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Bezirk Affoltern

Dienstag, 26. Juni 2012

Schule ist mehr als Rechnen, Lesen, Schreiben – und Prüfungen Projektwochenpräsentationen in Hedingen – 80 begeisterte Schülerinnen und Schüler Am vergangenen Freitagabend präsentierten rund 80 begeisterte Schülerinnen und Schüler im Schulhaus Güpf in Hedingen, was sie während einer Woche einerseits selbstständig, anderseits begleitet von Lehrpersonen und externen Fachkräften während einer Woche erarbeitet hatten. ................................................... von regula zellweger Das Konzept von Schulleiter Peter Thiele überzeugt. Für eine Woche wird den Schülerinnen und Schülern die Verantwortung für ihre Leistungen übertragen – aber sie werden damit nicht allein gelassen. Im Hintergrund engagieren sich die Lehrpersonen, wenn Bedarf ist. Vor allem machen sie Mut, unterstützen und stecken mit der eigenen Begeisterung die Schülerinnen und Schüler an.

Konzentration und Begeisterung Bereits mit der Einführung und Moderation durch Gabi Herold wurde klar, worum es ging: Sich mutig vor das zahlreiche Publikum hinstellen, Ängste überwinden und sich selbstbewusst präsentieren. Mit wechselnden Brillenmodellen und viel Charme führte die Seklehrerin durchs Programm. anzeige

Die einzelnen Vorführungen erfolgten Schlag auf Schlag – es begann bereits mit Schlägen in mitreissenden Rhythmen auf afrikanische Trommeln. Die Tanzgruppe liess die zahlreichen Zuschauer in der alten Turnhalle schon beim ersten Programmpunkt staunen. Die Mädchen zeigten einen anspruchsvollen Tanz mit komplexer Choreografie, begleitet durch die Rhythmusgruppe. Auch die weiteren Vorführungen der Tanzgruppe zeigten erstaunlich hohes Niveau – kein Wunder, denn am Morgen hatte jeweils die Tanzpädagogin und Choreografin Marina Gantert mit den Mädchen gearbeitet. Am Nachmittag übten die Mädchen ihre Tänze in eigener Regie.

Martial Arts Tricking Körperbeherrschung, Beweglichkeit, Tempo und Konzentration zeigte auch die Tricking-Gruppe. Zu lauter Musik zeigten sie Abläufe, die Elemente aus asiatischen Kampfsportarten, aber auch aus Breakdance und Gymnastik enthielten. Mit nackten Oberkörpern und schwarzen, zu Turbanen umfunktionierten T-Shirts begeisterten die Jungen das Publikum mit Sprüngen wie Schrauben und Saltos. Roger Bosshard von der Tricking Academy hatte den Jungen seine Botschaft übermitteln können: Martial Arts Tricking ist

Martial Arts Kicking ist ein Mix aus asiatischen Kampfsportarten, Breakdance und Gymnastik. (Bild Regula Zellweger) mehr als nur Sport. Es ist Leidenschaft, Gemeinschaft, Freundschaft.

Buntes Programm Die Graffitigruppe erklärte, wie sie die Rahmen bauten, Leinwand aufspannten, grundierten und schliesslich ihre grossflächigen Werke entstehen liessen. Die Rhythmusgruppe unter Eliane Lörtscher zeigte, dass man nicht nur mit Schlagzeug Rhythmen gestalten

kann, sondern auch mit Basketbällen, die im Takt auf Tisch und Boden geprellt wurden. Die Filmgruppe erntete mit ihrem Film über Wasserspringen viel Beifall von Eltern und Mitschülern. Sie hatten nicht nur hinter der Kamera gestanden, sondern auch mit entsprechender Software den Film mit speziellen Effekten gestaltet und mit passender Musik untermalt. Nach den Vorführungen in der alten Turnhalle konnte man im Schul-

haus und im Freien weitere Attraktionen besuchen: Kugelbahn, Modelleisenbahn, Infowand – und auch Kulinarisches wurde geboten. Schülerinnen, Schüler und Lehrpersonen dürfen stolz sein. Erstaunlich, was in einer Woche alles erarbeitet werden kann, wenn sich Lehrpersonen als wertschätzende Begleiter und Motivierer verstehen – und Schülerinnen und Schüler Eigenverantwortung übernehmen.


Gewerbe

Dienstag, 26. Juni 2012

«Bi de Lüt

Im Pech

«LaMarotte» lädt zum grossen Sommerfest mit vier Chören in Affoltern. > Seite 15

Urs Huber: über lange Zeit mehr technische Rückschläge denn je. > Seite 18

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Länderteams Jugendliche und Mitarbeiter spielen im Albisbrunn um die «FOFA»-Meisterschaft. > Seite 19

Einzelexemplare in fast neuwertigem Zustand Grosser Ausverkauf vor der Buchhandlung Scheidegger Viele Kunden freuen sich seit Jahrzehnten über das vielfältige und hochwertige Angebot vor der Buchhandlung Scheidegger. Nebst Büchern findet man immer mehr auch Spielsachen, CDs, Hörbücher und weitere Non-Book-Artikel zu sehr günstigen Preisen. «Wir werden immer wieder gefragt, wie ein so attraktives Angebot zustande kommt», heisst es bei der Buchhandlung Scheidegger. Dies hat verschiedene Gründe: Zum einen erscheinen jährlich ca. 90 000 neue Titel, wovon ca. 10 000 fürs Sortiment ausgewählt werden. Trotz jahrzehntelanger Erfahrung im Einkauf und guter Kenntnisse der Kundenwünsche können nicht alle Bücher innert nützlicher Frist verkauft werden. Und sehr oft sind es die speziellen Titel, die das Lager entlasten müssen, zugunsten der Neuerscheinungen. Es ist somit keine Massenware, die extra für Sonderverkäufe angeboten wird, sondern Einzelexemplare.

Die Weine der Familie Cadorin werden hohen Ansprüchen an Qualität sowie einem guten Preis-Leistungsverhältnis gerecht. (Bild zvg.)

Platz schaffen für Neuerscheinungen

Neue Weine aus dem Friaul

Im Weiteren ist die Scheidegger & Co. AG einer der Hauptaktionäre der AVA Verlagsauslieferung AG, die hinter der Buchhandlung domiziliert ist. Dort lagern gegen 60 000 verschiedene Titel mit einer Gesamtauflage von weit über 3 Millionen Exemplaren auf 10 Kilometer Handlagergestellen und

Degustation in der Weinhandlung Maurer Am Freitag, 29. Juni, von 14 bis 20 Uhr und am Samstag, 30. Juni, von 10 bis 16 Uhr werden die Weine des Gutes «Le Favole» aus dem südlichen Friaul in einer Degustation zu verkosten sein. Nach einer über fünfjährigen intensiven Suche ist es den Inhabern der Weinhandlung Maurer gelungen, einen neuen Produzenten im Friaul zu finden, der hohen Ansprüchen an Qualität sowie einem guten Preis-Leistungsverhältnis gerecht wird. Das Gut «Le Favole» liegt im südlichen Friaul zwischen Venedig und Triest. Das Gut ist im Besitze der Familie Cadorin. «Eine frische Meeresbrise voller Duftnoten hat uns empfangen, durch diesen Anblick kehrten unsere Gedanken zu weit zurückliegenden Landschaftsbildern zurück, die uns erneut an die Ursprünge der Familie erinnerten. Wir waren soeben in der Ortschaft Le Favole eingetroffen.» Erinnerungen, Verzauberung, Emotionen. Die Vergangenheit der Familie Cadorin ist eine Geschichte voller Leidenschaft für Wein und die magischen Landschaften, die den Ursprung für alles darstellen. Die beiden Brüder, Evio und Angelo, haben zusammen mit ihren Ehefrauen, Laura und Vilma, inmitten der intensiven Duftnoten von «Bosco Bando» in Carlino einen Traum wahr gemacht. Im Angebot sind vor allem Weissweine. Der Malvasia mit seinem inten-

siven Bouquet von Aprikosen und Pfirsichen, der Friulano mit seinen Mandelnoten, der Sauvignon Blanc mit seinem intensiven und vielfältigen Duft, der Traminer mit seinem Blumenbouquet und dem strukturierten Körper und der Pinot Grigio mit seiner überraschenden, zartrosaroten Farbe. Der einzige Rotwein im Angebot ist der Noglâr, ein reiner Merlot, der auf der Hefe in Fässern von 5 hl ausgebaut wurde. Als schöne Abrundung darf man sich mit dem süssen Wein «Verduzzo Friulano» verwöhnen. Diese Weine gibt es am 29. und 30. Juni zu degustieren. Weiter sind in dieser Degustation die neuen Jahrgänge der Weine des Gutes Luiano aus der Toscana im Angebot. Der Chianti Classico Riserva, auf den viele Kunden warten, ist wieder erhältlich! Weiterhin können Korkzapfen (nur Kork, kein Kunststoff!) in der Weinhandlung Maurer gratis abgegeben werden. Aus den Zapfen entstehen in der Korkmühle Näfels neue Presskorkartikel – ein wichtiger ökologischer Beitrag! Unter dem Motto «Wir verkaufen nur was wir selber trinken» bedienen Esther Maurer und Thomas Hunziker gerne an der Oberen Bahnhofstrasse 17, in Affoltern. Sie freuen sich, viele bestehende und neue Kunden beraten und bedienen zu dürfen. (hu) Weinhandlung Maurer, Obere Bahnhofstrasse 17, Affoltern, Telefon 044 760 09 01 oder 079 358 58 18 und 079 601 99 82.

Urs Wetli, Mitinhaber von Scheidegger und der AVA, ist verantwortlich für Exklusivität, Qualität und Preis. (Bild zvg.) 6500 Euro-Paletten. Die AVA lagert als Generalvertreter für die Schweiz die Produktion von über 300 so renommierten Verlagen wie Haupt, NordSüd, Limmat, Hier+Jetzt, Schulthess, Kiepenheuer & Witsch, Hatje-Cantz, Beltz, Oetinger, Spiegelburg und Coppenrath. Auch hier gilt: Für jedes neue Buch, das die Verlage produzieren, sollte ein Titel, der nicht mehr die erforderlichen Mindestverkäufe erzielt, das Lager verlassen. Sehr oft werden

diese Bücher dann nicht einfach dem Reisswolf übergeben, sondern über die Buchhandlung zu einem reduzierten Preis verkauft. Diese Bücher sind meist in einem fast neuwertigen Zustand und somit auch als Geschenk interessant. Kunstbände, Literatur und Kinderbilderbücher veralten ja nicht, sondern werden allenfalls von Neuerscheinungen verdrängt. (pd.) Grosser Ausverkauf am Samstag, 30. Juni, 8.15 bis 16 Uhr.

Sich selber eine Auszeit gönnen Feldenkrais-Wochenende im Emmental In einer schönen Umgebung zur Ruhe kommen – das ist ein Ziel des Wochenendkurses von Feldenkrais-Lehrerin Dorothea Kipfer. «Ich arbeite schon lange mit Gruppen, aber ich hatte noch nie eine so harmonische und doch so bunt zusammengewürfelte Gruppe», erinnert sich Dorothea Kipfer ans letztjährige Feldenkrais-Wochenende. So haben sich tiefsinnige ebenso wie witzige Gespräche ergeben – und am Schluss hatten alle ihre Beschwerden weg.

Vier bis fünf Stunden Feldenkrais Das Wochenende vom 10. bis 12. August im Emmental bietet Gelegenheit, dran zu bleiben, zu vertiefen und aus dem gewohnten Umfeld heraus zur Ruhe zu kommen. «In einer neuen Umgebung kann man anders mit neuen Impulsen umgehen», weiss die Feldenkrais-Lehrerin. «So kann man viel mehr aus den Ideen machen.» Befreit von Pflichten haben die Kursteilnehmerinnen und -teilnehmer Zeit, sich Gedanken zu machen, statt in den Alltagstrott, in die gewohnten Muster, zurückzufallen. Gemeinsam

mit den anderen bietet sich zudem immer wieder Gelegenheit, zu reflektieren. Das Hotel Möschberg bietet den idealen Rahmen: Ganz für sich gelegen, an einem Abhang, in der Nähe des Waldes, mit traumhaftem Ausblick und romantischem Garten. «Schon wenn man im Haus ankommt, fährt man runter», bringt es Dorothea Kipfer auf den Punkt. Bei vier bis fünf Stunden Feldenkrais pro Tag bleiben Raum und Zeit für individuel- Mehr über den Körper und Bewegungsmuster erfahren – les Erleben. Feldenkrais-Lehrerin Dorothea Kipfer weiss wie. (Bild zvg.) Nach den Sommerferien startet dann am 10. Septem- Feldenkrais-Wochenende im Hotel Möschberg, ber übrigens wieder der fortlaufende Grosshöchstetten bei Bern, am 10. bis 12. August. Montagabend-Kurs im Saal der Schule Anmeldung bis zum 15. Juli. Infos bei Kursleiterin Tägerst, Affoltern, jeweils 19.30 Uhr Dorothea Kipfer, Telefon 044 760 39 79, bis ca. 20.30 Uhr. Der Einstieg ist je- d.kipfer@feldenkraismethod.ch oder derzeit möglich. (tst.) www.feldenkraismethod.ch.


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veranstaltungen

Lauter Lobgesang wechselte am Wochenende mit zarten Piani und wunderschön getragenen Legati. (Bild zvg.)

Werke von W.A. Mozart Der Singkreis Affoltern hat begeistert Drei Werke von W. A. Mozart stehen auf dem Programm. Da erstaunt es nicht, wenn das Publikum zahlreich in die Pfarrkirche von Merenschwand strömt. Der Singkreis Affoltern, begleitet vom Orchester Camerata Fanny Mendelssohn, singt unter der Leitung von Brunetto d’Arco – ein Garant für hohe Qualität. Mit 13 Jahren komponierte Mozart das «Te Deum laudamus». Gespannte Ruhe ist vor dem ersten Takt. Doch dann machen jubelnde Melodien den Anfang. Schnelle Läufe wechseln mit ruhigen Passagen. Neckische Verzierungen bleiben nicht aus. Da wechselt lauter Lobgesang mit zarten Piani und wunderschön getragenen Legati. Auffallend ist die Ausgewogenheit von Frauen- und Männerstimmen. Durchsichtig, ja luftig, begleitet das Orchester. Ganz präzis und markig ist die Pauke. Verlangsamungen im Tempo macht sie haargenau mit. Beherzt beginnen die Männer die Schlussfuge. Sie geben Boden. Und dazu strahlen die Sopranistinnen auch in hohen Registern. Es folgt das Andante für Flöte und Orchester. Schon nach den ersten Takten öffnet sich eine neue Welt. Nein, ein Himmel tut sich auf. Ruhige Töne beginnen einen Melodiebogen und glasklare Flötentöne setzen ein und spinnen diesen weiter. Wunderschön ist das Wechselspiel von lieblichen Flötenmotiven und sanfter, manchmal auch kraftvoller Begleitung im Orchester. Die Streicher setzen auch mal überraschende Farbakzente, nie dominant, immer dem grossen Musikbogen angepasst. Catherine Baert spielt die Querflöte. Und wie sie spielt! Meisterhaft, mit Bravour! Da verweben sich ihre Flötenmelodien wie unzählige Perlenketten mit dem zarten Boden der Streicher. Oboe und Horn mischen Silberfäden in das luftige Gewebe. Die Flötistin spielt mit Ausstrahlung. Sie weiss, dass sie hunderten von Perlen ihren pastellfarbenen Schimmer und ihren geheimnisvollen Glanz geben kann. Diese Musik ist einfach bezaubernd schön.

Kraft, Energie und ein unbeschreibliches Strahlen Die Grosse Messe in c-Moll schlägt neue Register an. Sie hat Dramatik. Diese kommt einerseits aus den verschiedenen Stimmungen, ganz dem Messetext entsprechend, andererseits aus dem Wechsel von c-Moll und CDur. Und Mozart gestaltet die Wechsel so natürlich, ohne Reibungen oder Zurechtbiegen. Diese Musik gleicht einem Fliessen. Grossartig wie Chor und Orchester in diesen Fluss mitgehen. Und der Dirigent ist ein Meister im Gestalten. Seine kleinsten Impulse werden sofort wahrgenommen und umgesetzt. Wunderschön werden Piano und Forte herausgearbeitet und Veränderungen im Tempo gelingen

vortrefflich. In tiefer Lage beginnen die Frauen das «Kyrie». In dieser Musik liegen Flehen und das Beschwören von Erbarmen. Schwere lastet auf den langen Tönen. Und dennoch liegt in dieser Musik Luft. Sie atmet. Dazu begleitet subtil das Orchester. Hell wird die Stimmung, als die Sopranistin Vera Ehrensberger einsetzt. Mit ihren Forti bringt sie Kraft, Energie und ein unbeschreibliches Strahlen. Mächtig beginnt der Chor das «Gloria». Dieses Gotteslob hat Weite. Da verbinden sich Himmel und Erde. Der Musikfluss mäandert in grossen Bögen. Die Sopranistin Barbara Böhi singt mit Anmut das «Laudamus». Erstaunlich tiefe Töne wechseln mit Koloraturen in höchsten Lagen. Da leuchtet ihr Singen. Oft stehen die Piani überraschend da, steigern sich zu einem Forte, nie überschwänglich, immer ehrlich. Dadurch berühren sie das Herz.

Wechselspiel von Zu- und Miteinander, manchmal auch Gegeneinander Das Terzett «Quoniam tu solus» beginnen die Sopranistinnen. Doch der Tenor Dieter Wagner übernimmt eine wichtige Rolle. Seine Klangfarbe bringt etwas Neues, Spannendes und bereichert den Gesamtklang. In seiner Stimme ist Kraft. Wie Pinselstriche malt er hohe und tiefe Töne. Sicher beginnen die Männerstimmen die Schlussfuge. Und wieder überzeugt dieses Fliessen der verschiedenen Stimmregister. Das ist ein Wechselspiel von Zu- und Miteinander, manchmal auch Gegeneinander. Das «Credo» beginnt lebhaft, ja fast verspielt. Im Glauben verankert wiederholt sich immer wieder das gleiche Motiv. Das «Incarnatus est», singt Vera Ehrensberger. Und sie singt mit ihrer ganzen Seele. Ihr Gesang lässt erschauern. Die Begleitung von Fagott, Oboe und Flöte untermalt zusätzlich das Geheimnis der Menschwerdung Gottes. Und wie ein Fels steht plötzlich das «Sanctus» im Raum, lautstark, überzeugend. Grossartig ist die Steigerung im «Hosanna». Doch das Forte flutet immer wieder zurück in ein filigranes Piano. Das «Benedictus» singt das Soloquartett. Michael Jäger, Bass, kommt dazu. Seine tiefen Töne geben einen Kontrast zu den beiden Sopranstimmen. Er bringt Festigkeit und Verankerung. Das «Agnus Dei» beginnt in der gleichen schwer lastenden Stimmung wie das «Kyrie». Doch das flehende Moll verbindet sich mit heiteren Durklängen. Hell und Dunkel und unzählige Schattierungen dazwischen fliessen in einen breiten, tiefen Strom. Und wenn die Sopranistin Vera Ehrensberger das «Dona nobis pacem» singt, scheint der Friede ganz nah. Diese Messe ist ein Fragment. In Ausdruck und Ausstrahlung ist sie jedoch vollendet. Staunende Stille nach dem letzten Takt ist der grösste Dank. Doch dann folgt ein begeisterter Applaus. Und beglückt und berührt verlassen Zuhörerinnen und Zuhörer die Kirche. (bos.)


Veranstaltungen

Dienstag, 26. Juni 2012

Rohstoffe in der Schweiz

«LaMarotte bi de Lüt»

Vortrag von Dr. Rainer Kündig in Aeugst

Grosses Sommerfest mit vier Chören in Affoltern

Am Donnerstag, 5. Juli, um 20 Uhr referiert Rainer Kündig im Mehrzweckraum, Gemeindehaus Aeugst. Ein Kulturengagement der Gemeinde Aeugst.

Das Kellertheater «LaMarotte» und Blumen Schneebeli laden die Bevölkerung kommenden Freitag, 29. Juni, zu einem gemeinsamen Sommerfest auf dem Gärtnerei-Areal ein.

Obwohl einige der grössten Rohstoffunternehmen ihren Sitz in der Schweiz haben, denkt man bei den rohstoffproduzierenden Ländern nicht in erster Linie an die Schweiz. Gibt es überhaupt mineralische Rohstoffe in der Schweiz? Wenn ja, wo? Und wer kümmert sich um diese «Bodenschätze»? Die Faktoren zur wirtschaftlichen Gewinnung sind vielfältig und erhalten immer wieder eine andere Gewichtung. Die Geologie spielt eine wichtige Rolle, aber auch politische Veränderungen und Mangelzeiten können rasch den Stellenwert der Bo-

denschätze ändern. Zunehmend kommen heute auch sekundäre Rohstoffe und Recyclingmaterialien zum Einsatz. Neue technische Verfahren in der rohstoffverarbeitenden Industrie stellen wechselnde Anforderungen an die Qualität der mineralischen Rohstoffe. Oft verhindern Gesetze, Umwelt- und Landschaftsschutz einen Abbau oder Verarbeitung von einheimischen mineralischen Rohstoffen. Zu diesem Themenkreis wird im Vortrag Wissenswertes und Erstaunliches vermittelt, neben einigen Hinweisen auf den historischen Bergbau sowie ein paar Gedanken zu zukünftigen Trends im Hinblick auf eine neue Wahrnehmung von Rohstoffen. Der Vortrag von Dr. Kündig zu diesem spannenden Thema wird durch den Gemeinderat Aeugst am Albis ermöglicht. Eingeladen sind alle Interessierten aus dem Knonauer Amt.

«LaMarotte» führte bisher sein SaisonSchlussfest jeweils nur für seine Mitglieder und Mitarbeiter/innen im oder vor dem «Stammhaus» durch. Nun kommt es dieses Jahr zu einem Sommerfest für all jene, die gerne Musik hören, auch einem einfachen Essen (Chili-Topf), Getränken und Geselligkeit nicht abgeneigt sind oder sich ganz einfach auf den Sommer freuen. «LaMarotte» und die Gärtnerei Schneebeli, welche in verdankenswerter Weise ihr Aussenareal zur Verfügung stellt, sorgen als gemeinsame Gastgeber für einen reibungslosen Ablauf. Mitwirkend sind vier Chöre aus dem Amt mit attraktiven Ausschnitten aus ihrem Repertoire. Besonders erfreut sind die Veranstalter, dass Werner Schneiter, Chefredaktor des Anzeigers, als Moderator durch den Abend führen wird.

Die Chöre

Der neugegründete «Ottenbacher Chor» tritt am 1. Juli erstmals auf. (Bild zvg.)

Erster Auftritt des «Ottenbacher Chors» «Messe mit dem Schweizerpsalm» Bei der letzten GV im Februar ist der Frauenchor Ottenbach zu einem gemischten Chor geworden: Neu entstanden ist der «Ottenbacher Chor» unter der Leitung von Anette Bodenhöfer. Der «Ottenbacher Chor» besteht aus bisherigen Mitgliedern des Frauenchors, einigen Mitgliedern des noch bestehenden Männerchors, und ein paar neu hinzugekommenen Sängerinnen und Sängern. Am Sonntag ist der neue Chor mit einigen ProjektsängerInnen im musikalischen Abendgottesdienst um 19.30 Uhr in der reformierten Kirche Ottenbach zu hören: Begleitet von einem Instrumentalensemble singt der Ottenbacher Chor die «Messe mit dem Schweizerpsalm» nach Pater Alberik Zwyssig (1808-1854), einem vielseitig begabten Mönch und Musiker aus dem Kloster Wettingen. Der ebenfalls

aus Wettingen stammende Hubert Spörri hat aus den Fragmenten zum 100. Todestag des Komponisten diese Messe zusammengestellt. Die frühromantische Musik lässt den Zuhörer in eine Klangfülle eintauchen, die im Kirchenraum zum akustischen Erlebnis wird. Das «Diligam te Domine» wurde später national und international berühmt, da diese Melodie an das Gedicht «Schweizerpsalm» des Zürchers Leonhard Widmer angepasst und 1961 zur Nationalhymne erhoben wurde. Die Schweiz ist mit dieser Messe Ausgangspunkt für das weitere Programm: der Chor macht sich nach den Sommerferien auf eine musikalische Weltreise, zusammen mit Chören der Musikschule Knonauer Amt gibt es dann im November ein gemeinsames Projekt mit Liedern aus aller Welt. Ottenbacher Chor mit der Messe von P. Alberik Zwyssig am Sonntag, 1. Juli, um 19.30 in der reformierten Kirche Ottenbach.

Der Jodlerclub «Aemtler Jodlerfründe» aus Kappel besteht seit 1992. Ziel und Motivation des Klubs sind, mit der Bevölkerung durch den Jodelgesang verbunden zu sein, schweizerisches Brauchtum zu erhalten sowie Kameradschaft zu pflegen. Beim Eidgenössischen Jodlerfest 2011 in Interlaken erzielte die Gruppe die Bestnote. Die Leitung hat Vreni Eichmann, selber eine passionierte Jodlerin. Seit Januar 2011 gibt es den «Gemischten Chor Affoltern», entstanden aus dem Zusammenschluss des Frauenchors und des Männerchors Affoltern mit rund 45 Mitgliedern unter der Leitung des vielseitig ausgebildeten Wolfram Scharf. Das Chorrepertoire reicht von Volksliedern über Schlager, Operetten, Musicals bis hin zu Kirchenliedern. Der Cäcilienverein Affoltern ist der Kirchenchor der katholischen Pfarrei Affoltern. Der Chor zählt rund 40 aktive Sängerinnen und Sänger, unabhängig von ihrer Glaubensrichtung. Der Chorleiter Alois Heer pflegt nicht nur kirchliche Werke, sondern auch weltliches Liedgut aus dem Mittelalter bis hin zu Operetten, Schlagern, Musicals und Filmmusiksongs und Volksliedern aus aller Welt. Der Chor «VocalCord» wuchs 1999 aus der Singschule der Musikschule Knonauer Amt heraus, als die über 18-jährigen Sängerinnen und Sänger des Oberstufenchores beschlossen, einen neuen Chor zu gründen. Der ungewohnte Chorname VocalCord leitet sich aus dem englischen Begriff vocal-

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«Aemtler Jodlerfründe» aus Kappel.

Der Gemischte Chor Affoltern.

Der Cäcilienverein Affoltern.

Der Chor «VocalCord». (Bilder zvg.) cords (= Stimmbänder) ab. Auch diesen jungen Chor mit rund 20 Mitgliedern im Alter von 23 bis 45 Jahren aus dem ganzen Bezirk, dem Limmattal und der Stadt Zürich leitet der unermüdliche Alois Heer. Er führt sie begeisternd zu Auftritten mit Musicals, Pop-, Rock- und Jazz-Songs, gelegent-

lich aber auch mit Gospel, Klassik und Schlagern. Freitag, 29. Juni, auf dem Areal von Blumen Schneebeli, Untere Bahnhofstrasse 31, Affoltern. Bar ab 18.30, Beginn 20.15 Uhr, Eintritt frei. Essen ab 19 Uhr (Chilitopf) ohne Getränke 15 Franken. Bei jeder Witterung, das Areal wird überdacht.

Über die Sehnsucht nach Frieden

Auf Ponys reiten

Konzert mit dem MauritiusChor Bonstetten im Prättigau

KiTi-Hof bietet eine Vielfalt an Ferienkursen

Der Mauritius Chor Bonstetten singt kommenden Samstag in der Kirche von St. Antönien.

Der MauritiusChor Bonstetten. (Bild zvg.)

Anlässlich seiner diesjährigen zweitägigen Chorreise am Wochenende 30. Juni und 1. Juli singt der Mauritius-Chor Bonstetten am Samstagabend, 30. Juni, 17 Uhr, auf Einladung der

dortigen IG für Kirchenkonzerte in der Kirche von St.Antönien im Prättigau GR. Zu hören sind Motetten für Chor a cappella aus der Zeit der Gregorianik, der Renaissance, des Frühbarock, der Klassik, der Romantik und des Impressionismus bis hin zur Moderne zum ewig aktuellen Thema der Friedenssehnsucht der Menschen. Vielleicht ist dieser Anlass ein Anstoss, einen Ausflug in eine grossartige Berglandschaft zu unternehmen, wie sie St.Antönien ausserdem bietet ...?

Reto Huter, Chorleiter

Der Sommer beginnt und alle denken an Ferien. Insbesondere die Kinder freuen sich, weil mehrere Wochen schulfreie Zeit auf sie warten. Es ist die beste Gelegenheit im Jahr, im Freien zu sein und das zu tun, was man wirklich mag. Ponyreiten auf dem Bauernhof zum Beispiel! Am KiTi-Hof (Kind und Tier) in Baar gibt es wie in allen Schulferien Halb-, Ganztageskurse und Lager mit Übernachtung für alle Altersgruppen. Im Mittelpunkt stehen die Tiere. Der KiTi-Hof beherbergt über zehn Ponys und sogar drei frischgeborene Fohlen. Diese Ponys sind nicht nur «herzig», sie sind auch sehr geduldig. So eignen

sie sich bestens, um reiten und den Kontakt zum Pferd zu erlernen. Jeder Ferienkurs hat ein spezifisches Thema: Von klassischen Reitkursen mit oder ohne Abzeichen bis zu Indianertagen, von Eltern-Kind-Reiten für die ganz Kleinen bis zu Hundekursen. Im Gegensatz zu den anderen Jahreszeiten werden Reitlager organisiert. Der Kontakt zum Pferd und zur Natur, aber auch zu den anderen Kindern, ist so besonders intensiv. Kinder von 7 bis 10 können zum Beispiel ein Wochenende lang wie im Zirkus leben. Anmeldungen unter www.sommerferienplausch.ch Infos unter www.kitihof.ch.


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Sport

Dienstag, 26. Juni 2012

Urs Huber vom Pech verfolgt Technische Probleme verhindern seit Wochen ersehnten Exploit So viele technische Rückschläge über eine derart lange Zeit musste Urs Huber bisher noch nie hinnehmen. Obschon in Topform, musste der Joner in den letzten vier Wochen stets zusehen, wie seine Mitstreiter die Entscheidungen unter sich ausmachten. ................................................... von martin platter Im Sport ist es manchmal wie verhext. Das Material ist top, die Form ebenso und dennoch fehlt das Glück zum Sieg. Der vergangene Sonntag war exemplarisch für die letzten Wochen, in denen sich Urs Huber stets in einer komfortablen Ausgangssituation im Kampf um einen Podestplatz befand. Ebenso regelmässig verhinderte ein technischer Defekt das Spitzenresultat. Angefangen hatte es auf der vorletzten von vier Etappen an der Alpentour-Trophy Anfang Juni mit einem Reifenschaden. Dahin war der zweite Zwischenrang. Acht Tage nach dem Malheur beklagte der Bedauernswerte zum iXS-classic-Auftakt an der Elsa Bike Trophy in Estavayer-le-Lac sogar einen Totalausfall. In der Spitzengruppe fahrend, flog ein abgerissenes Metallteil einer Landmaschine in den Kettenwechsler von Hubers Bike. Worauf das

Bauteil blockierte und als Folge davon komplett abriss.

EM ohne Rennglück An der Mountainbike-Marathon-Europameisterschaft wiederum donnerte ein Konkurrent im Gerangel der Spitzengruppe ins Schaltwerk. Diesmal hielt die fragile Komponente, wurde aber verbogen. Sogleich verklemmte sich die Kette. Huber musste anhalten, die Kette wieder gangbar machen und den Wechsler neu ausrichten. Fortan rasteten die Gänge aber nicht mehr sauber ein. Derweil die Spitzengruppe davonfuhr. Der achte EM-Rang nach kraftraubender Aufholjagd war eine Parforce-Leistung. Für Huber, der mit dem Ziel eine Medaille zu gewinnen angetreten war, ein ernüchterndes Ergebnis. Am letzten Sonntag löste sich beim zweiten iXS-classic-Lauf am BerGiBike zu allem Übel auch noch der Sattel an Hubers Bike. Nur dank der Hilfe eines früheren Teamkollegen, der ihm ein Werkzeug überliess, konnte der Bikemarathon-Schweizermeister das lose Teil wieder einigermassen fixieren. 20 Kilometer vor dem Ziel in Bulle nützte jedoch alles nichts mehr. Huber verlor den Sattel ganz und musste sogar einige Zeit ohne die Sitzgelegenheit weiterpedalen. Dennoch erreichte er den fünften

Platz. Für einen, der die iXS-classic von 2007 bis 2009 dreimal gewonnen und dabei 15 Laufsiege teilweise in neuer Rekordzeit erzielt hat, ist das natürlich ein schwacher Trost. Ebenso, dass derzeit Lukas Buchli, einer seiner härtesten Konkurrenten, mit dem gleichen Schicksal hadert.

Moos mit Fortune Im Gegensatz dazu erlebt Alexandre Moos, ausgerechnet der Älteste im Elitefeld, einen zweiten Frühling. Der 39-jährige Romand, der zum nationalen Marathon-Titel auch schon Schweizermeister auf der Strasse wurde, sowie Tour-de-Romandie- und Tour-deSuisse-Etappen gewann, zeigt seinen zehn und mehr Jahre jüngeren Kontrahenten wo Bartli den Most holt. Huber und Buchli finden das gar nicht lustig – auch wenn sie sich äusserlich cool geben. «Am KitzApl-Marathon kommendes Wochenende werde ich pannenfrei über die Runde kommen», stellte Huber am BerGiBike mit einer Portion Galgenhumor in Aussicht. Lassen wir uns überraschen … Resultate: Männer (79 km): 1. Alexandre Moos (Miége) 3:16:55. 2. Thomas Stoll (Osterfingen) 0:52. 3. Max Knox (Rsa) 5:25. 4. Hansueli Stauffer (Sigriswil) 9:09. 5. Urs Huber (Jonen) 10:48. 6. Damian Perrin (Bern) 12:32. 7. Xavier Dafflon (Avry-sur-Matran) 12:33. 8. Matthias Rupp (Gossau, ZH) 16:45.

Manchmal fehlt einfach das nötige Rennglück zum Sieg - wie derzeit bei Bikemarathon-Schweizermeister Urs Huber. (Bild Martin Platter)

RRC-Amt Fahrer dominieren

Ein Gigathlet kennt keinen Schmerz Der Hedinger Daniel Hassler absolviert am kommenden Wochenende den diesjährigen Gigathlon in der Region Olten. Erstaunlich für Laien: Innerhalb von zwei Tagen wird er gegen dreissig Stunden mit Laufen, Biken, Schwimmen, Inlinen und dem Rennvelo unterwegs sein. ................................................... von martin schuppli Einen Gigathlon zu absolvieren ist für Otto oder Maria Normalsportler beinahe unvorstellbar und grenzt für den Chronisten fast an Wahnsinn. Man muss sich das einmal vorstellen: Da schnürt Daniel Hassler, 31, aus Hedingen morgens um halb sechs in Olten die Inlineschuhe und bladet gute zwei Stunden lang. Dann taucht er in Altreu SO in die Aare und schwimmt 9 km bis Solothurn. Danach sind vier Stunden auf dem Bike angesagt, nachher viereinhalb Stunden auf dem Rennvelo und zum Schluss noch zweieinhalb Stunden Laufen. Damit nicht genug. Nach einer kurzen Nacht beginnt am Sonntag in der Früh alles von vorn – in leicht veränderter Reihenfolge. Zählt man diese Monsterleistung auf, lächelt Daniel Hassler mit grosser Vorfreude. «Den diesjährigen Giga-

Pro Woche 17 Stunden Training Seit einem Jahr trainiert Daniel Hassler gezielt mit Coach und Trainingsplan für den Gigathlon. Durchschnittlich ca. 17 Stunden pro Woche. Der Trainingsumfang und die -intensität sind nicht jede Woche gleich. Gewöhnlich setzt sich sein Trainingsplan aus vierwöchigen Perioden zusammen. In den ersten drei Wochen steigert sich das Pensum Woche für Woche, anschliessend gibt es sieben Tage Erholung mit etwas weniger umfangreichen Trainingseinheiten. Anschliessend steigert der Athlet in der nächsten Periode das Training und intensiviert es umso mehr.

der Trainings die Zeit für mich, die Natur und die friedliche Stimmung. Zudem motivieren mich auch immer wieder meine Fortschritte im Training oder die guten Resultate an einem Wettkampf.» Da wäre zum Beispiel der Züri-Marathon: Den lief Hassler unter drei Stunden. «Dies sind sehr schöne und emotionale Gefühle. Sie entschädigen fürs intensive Training.» Wer glaubt, einer Pirmin Christen (links) und Christian Gut helfen, Daniel wie Daniel Hassler Hassler zu einem Spitzenresultat zu schieben. (Bild zvg.) würde nach solthlon absolviere ich zum ersten Mal chen Anstrengungen tagelang durch als Single-Athlet. In den Jahren 2011 die Gegend humpeln und an fürchterund 2010 nahm ich im «Team of Five» lichem Muskelkater leiden, der irrt. teil. Aber Laufsport, also Marathon «Muskelkater kenne ich nach so lanund Halbmarathon, betreibe ich seit ger und intensiver Trainingszeit kaum mehreren Jahren auf Wettkampfni- mehr. Seit letztem August bereite ich veau.» Eine Lieblingssportart kann er mich auf den Gigathlon 2012 vor. dabei nicht nennen. «Ich mache alles Trotzdem ist natürlich Erholung ein gerne. Favorisieren könnte ich höchs- wichtiger Faktor, um gute Leistung zu erbringen und sich langfristig zu vertens Rennvelofahren und Laufen.» bessern. Mein Training ist so ausgelegt, dass die verschiedenen SportarSchwimmtraining im Türlersee ten sowie intensive und weniger inWenn immer möglich trainiert der tensive Trainingseinheiten optimal Spitzensportler draussen in der Natur. aufeinander abgestimmt sind. AusserOft gehts direkt von zu Hause los. Im dem gehe ich regelmässig in die MasWinter oder bei miserablen Wetter- sage und achte auf eine gesunde und verhältnissen kann der Athlet zudem ausgewogene Ernährung. Mein intakjederzeit auf die hervorragenden Trai- tes Umfeld, meine Partnerin, meine ningsbedingungen und den Support Familie und meine Freunde tragen zuim Gut Training Mettmenstetten zäh- dem zu einer guten Erholung sowie zu len. Schwimmen trainiert Daniel Hass- positiver Grundstimmung und gutem ler im Hallenbad und jetzt im Sommer Wohlbefinden bei. Unterstützt wird der Aussendienstdraussen im Türlersee oder Hedinger Weiher. Nur fürs Inlinen muss er et- techniker von Christian und Maggie was weiter fahren – bis an den Grei- Gut in Mettmenstetten. Neben Wettkampfkleidern und kostenlosem Traifensee. Aber, warum um Himmelswillen ning auf modernsten Maschinen beinabsolviert ein Mensch einen Giga- haltet das Sponsoring auch ein ausgethlon? Warum tut sich jemand diese klügeltes Coaching durch das Team im Quälerei an? «Was heisst da Quälerei – Gut Training. «Pirmin Christen arbeibis anhin habe ich es noch nie als sol- tet für mich Trainingspläne aus, plant che empfunden», sagt Daniel Hassler. Testwettkämpfe und gibt mir Tipps zu «Im Gegenteil, ich geniesse während Ernährung und Erholung. Zudem

kann ich bei Christina Eugster regelmässig Massageeinheiten geniessen. Die tun gut.» Froh ist Daniel Hassler auch um seine zwei Kollegen Aron und Michael, die ihn am Gigathlon rund um die Uhr als Supporter unterstützen. «Ein weiterer Kollege, Peter, bietet mir in in der Nähe von Olten zudem einen Platz in seiner Wohnung an, wo ich mich wie im Hotel fühlen darf.»

Gegen Stürze ist niemand gefeit Fragt man Hassler nach dem Verletzungsrisiko, wehrt er ab. «Daran darf ich nicht denken. Nach einem Jahr Vorbereitungszeit wäre das für mich ein schlimmes Szenario.» Generell sei das Verletzungsrisiko bei den fünf Ausdauersportarten nicht allzu gross. «Selbstverständlich kann es gerade bei den Disziplinen Rennvelo, Biken oder Inline schwere Stürze geben, aber dagegen ist niemand gefeit.» Auch vor Dopingkontrollen nicht. Die führt Swiss Olympic auch am Gigathlon durch. Solche Kontrollen bereiten Daniel Hassler aber keine schlaflosen Nächte. «Die Frage ist eher, ob ich am Tag vor dem Gigathlon einschlafen kann. Wahrscheinlich bin ich so nervös, dass ich kaum ein Auge schliesse.» Eine kurze Nacht gibts in jedem Fall. Tagwache ist am Samstag, 30. Juni bereits um 3.30 Uhr. Und dann, nach über 15 Stunden hartem Sport, wird der Gigathlet erschöpft dem nächsten Tag entgegenschlafen. Die geschundenen Glieder lässt er direkt nach der Zielankunft massieren. Dann gibts einen reichhaltigen Znacht mit viel Teigwaren. Ein entscheidendes Mahl, denn für Sonntagfrüh müssen alle Energiespeicher wieder geladen sind. Zeitplan 30. Juni bis 1. Juli: Samstag: Start Olten: 5.30 Uhr, Inline 2,15h; Altreu Inline-Schwimmen: 7.45 Uhr, Schwimmen 1,5h; Soloturn SchwimmenBike 9.15 Uhr, Bike 4h; Oensingen Bike-Rennrad 13.15 Uhr, Rennrad 4,15h; Sissach Rennrad-Laufen 17.30 Uhr, Laufen 2.5h; Zielankunft Olten 20 Uhr. Sonntag: Start Olten 7 Uhr, Rennrad 3.45h; Sursee Rennrad-Schwimmen 10.45 Uhr, Schwimmen 1,15h; Nottwil Schwimmen-Inline 12 Uhr, Inline 1,45h; Rothrist Inline-Laufen 13.45 Uhr, Laufen 2.45h; Oensingen Laufen-Bike 16.30 Uhr, Bike 4,15; Zielankunft Olten 20.15 Uhr.

Schon ist die Saison der Abendrennen in Affoltern kurz vor dem Ende. Am nächsten Donnerstag findet das letzte Abendrennen dieser Saison in Affoltern statt. Nach einem Jahr Unterbruch darf der RRC Amt auf eine erfolgreiche Saison der Donnerstag-Abendrennen zurücksehen. Über sechzig verschiedene Fahrer waren beim Hauptrennen am Start. Darunter Lokalmatador und Bikemarathonfahrer Urs Huber wie auch Strassenprofi Gregi Rast oder Bahnfahrer Franco Marvulli. Es hatte von allen radsportlichen Disziplinen Topfahrer dabei.

Der Nachwuchs behauptet sich unter Topfahrern Stürze konnten leider nicht verhindert werden, diese sind jedoch zum Glück nicht sehr häufig gewesen. Das Wetter konnten die Organisatoren auch nicht selber bestimmen, so fegten zwei Stürme, einer am letzten Donnerstag, durch das Feld. Es war und ist jedesmal spannend, wenn man Nachwuchsfahrer oder Frauen zuschauen kann, wie sie sich unter Topfahrern behaupten können und ebenfalls regelmässig Punkte erspurten. Beim OK hofft man natürlich, dass für das letzte Rennen nochmals zahlreiche Fahrer an den Start kommen und noch mehr Zuschauer, die die Fahrer vom Strassenrand unterstützen.

Gesamtklassement: Entscheidung noch offen RRC-Amt Fahrer dominieren die diesjährigen Abendrennen. 12 der ersten 14 Fahrer im Gesamtklassement fahren für den RRC-Amt. Vor dem letzten Rennen kommen für das Gesamtklassement noch vier Fahrer in Frage. Es führen nach neun Rennen mit je 307 Punkten Philippe Weingartner und Michel Bravin. Auf Platz 3 und 4 folgen Patrick Rosenfelder und Marcel Frei mit vier und sechs Punkten Rückstand. Man darf sich also auf ein spannendes Finale freuen.


Sport

Schweizer Vizemeister im Schülerhandball Schülerinnen und Schüler der 4. bis 7. Klasse spielten am Sonntag, 17. Juni, um den Schulhandball-Schweizer-Meister. Mit dabei auch das Knabenteam der Kleberklasse 5 aus Affoltern. Begleitet wurden die Sportler von ihren Lehrkräften Röbi Eberhard und Regula Klingler sowie ihrem Trainer Reinhard Burri, Eltern, Geschwistern und Fans. Die Kleberklasse fuhr im von ihrem Lehrer gelenkten Postauto vor. Gespielt wurde auf kleinem Feld mit fünf Spielern. Bereits ab 9 Uhr morgens drängten die ersten Kids schon in die Halle. Die Finalspiele der 5. und 6. Klasse wurden am Morgen ausgetragen, am Nachmittag waren dann die höheren Klassen dran. Es wurde um jeden Ball gekämpft, hin und her gelaufen und kein Punkt verschenkt. Die zahlreichen Zuschauer kamen auf ihre Kosten. Die Mannschaft «Handball united» aus Affoltern gewann wieder alle Spiele der Qualifikation sowie den Halbfinal. Leider verletzte sich aber der Topscorer Sirak Fzum im Halbfinalspiel am Bein und musste zur Untersuchung ins Kantonsspital Luzern gebracht werden. Das KleberklassenKnabenteam schlug sich in der Zwischenzeit tapfer, verlor dann aber ihr Finalspiel gegen «Krauer Jackpot» aus Steffisburg mit 4:11 und wurde so verdientermassen Schweizer Vizemeister.

Dienstag, 26. Juni 2012

Rifferswiler Triathlet Geht Raffael Huber kitzelte Schweizer Elite an die Studenten-WM? Patrick Rhyner in Zug und Cremona

Nationale OL in Appenzell und in St. Gallen

Am Pro Sprint Triathlon in Zug belegte Patrick Rhyner den 4. Rang, direkt hinter der Schweizer Elite und beim Sprint Wettbewerb in Cremona landete er als drittbester Schweizer im Mittelfeld.

In den steilen Hängen im Gebiet Kauen südlich von Appenzell und in der Innenstadt von St.Gallen versammelte sich die Orientierungslauf-Weltelite zum Stelldichein.

................................................... von hanspeter feller Beim Zytturm Triathlon in Zug hat sich der junge Rifferswiler sehr aktiv gezeigt. Im ersten Durchgang ging er im Schwimmen resolut an die Spitze und forderte die Mitkonkurrenten bereits in dieser Disziplin. In den anschliessenden drei Radrunden neutralisierten sich die Gebrüder Salvisberg, Sven Riederer und Patrick Rhyner. Alle vier wechselten gemeinsam auf die Laufstrecke. Rhyner übernahm sofort resolut die Führung und setzte sich etwa 50 Meter ab. Durch die Routine von Sven Riederer schlossen die Verfolger wieder auf und begaben sich gemeinsam in den zweiten Durchgang. Jetzt wurde taktiert und beobachtet, sodass am Schluss der Laufstärkste als erster durchs Ziel lief. Florin Salvisberg gewann in 45.11 vor Sven Riederer in 45.22 und Andrea Salvisberg in 45.26. Trotz einer Zeitstrafe von 15 Sekunden erreichte Patrick Rhyner noch Platz 4 in 45.58.

Die Zeitstrafe wurde ausgesprochen, weil das Rad im Radständer umfiel. Diese Regel wurde erstellt, damit die nachfolgenden Teilnehmer ungestört den Wechsel vollziehen können.

Mittelfeldplatz in Cremona Auf der Schwimmstrecke wurde Rhyner die schmale Startbrücke zum Verhängnis. Er kam zwar gut weg, danach konnte er aber seine gute Schwimmfähigkeit nicht mehr ausnützen, da die nachfolgenden Schwimmer ihm auf die Beine schlugen und er kam mit einem Rückstand von ca. 50 Sekunden aus dem Wasser. Auf der Radstrecke bildeten sich verschiedene Gruppen. Die Spitzengruppe mit den Schweizer Florin und Andrea Salvisberg konnte sich mit gütiger Hilfe vom TV-Motorrad – es sah aus wie ein Derby-Rennen auf der Rennbahn – vom Rest absetzen. Patrick Rhyner war vorerst in der vierten Gruppe. Dank einer guten Leistung auf dem Rad schaffte er es noch in die zweite Gruppe. Auf der ersten Laufrunde sah es recht gut aus, Rhyner lief etwa auf Platz 20. Die zweite Runde lief dann mehr wunschgemäss. Rhyner bekam die Aufholjagd im Radrennen immer mehr zu spüren und verlor noch einige Plätze. Der Mittelfeldplatz in einem gut besetzten Rennen mit europäischen Spitzenathleten darf sich sehen lassen.

Länderspiele im Albisbrunn Die «FOFA» Streetsoccer-Meisterschaft hat Tradition Immer wenn eine Fussball-Europa- oder Weltmeisterschaft stattfindet, wird im Schul- und Berufsbildungsheim Albisbrunn auch Fussball gespielt. «FOFA» meint Federation of Football Albisbrunn und bedeutet Sport, Spiel und Spass.

Einzige Streetsoccer-Arena im Säuliamt Eigentlich sollte die «FOFA» wie üblich auf der Spielwiese bei der Turnhalle Albisbrunn stattfinden. Nachdem die alte Halle abgebrochen wurde und die Spielwiese als Lagerplatz für den Aushub benutzt wurde, war eine kreative Idee gefragt. Beni Sutter, Schulsozialpädagoge und Patrick Kaufmann, Leiter Trainings- und Orientierungswerkstatt haanzeige

Ranglistenauszug Appenzell HAL: 25. Lukas Funk (Winterthur) 45:39. HAM: 5. Andreas Gerber (Mettmenstetten) 32:46. HAK: 3. Roman Veronesi (Zwillikon) 25:25. HB: 12. Umberto Veronesi (Zwillikon) 33:58. 24. Markus Hintermann (Stallikon) 51:55. H50: 10. René Vock (Bonstetten) 42:48. H55: 47. Ruedi Hatt (Schlieren) 1:01:51. H60: 44. Hannes Zaugg (Aeugst am Albis) 1:18:29.

Der Weltcup fand leider ohne Säuliämtler Beteiligung statt. Bei den begleitenden Selektionsläufen schaffte aber Raffael Huber die Grundlage, um sich kommende Woche für die StudentenWeltmeisterschaften in Alicante (ESP) zu qualifizieren. Das physisch anspruchsvolle Gelände mit den grossen Wechseln zwischen kräfteraubenden, tiefen Taleinschnitten und längeren, schnellen Laufpassagen forderte auch von den Teilnehmern des parallel stattfindenden nationalen OLs viel ab.

H65: Martin Kehrer (Hedingen) Po.f.. H70: 20. Markus Hasler (Bonstetten) 34:38. 21. Walter Schwarzenbach (Wettswil) 34:59. H75: 1. August Grüniger (Rifferswil) 30:02. 2. Walter Bickel (Mettmenstetten) 31:07. H20: 21. Michael Weber (Affoltern am Albis) 53:18. H18: 21. Sandro Vock (Bonstetten) 36:45. DAK: 2. Rahel Hatt (Schlieren) 24:38. 33. Larissa Hintermann (Stallikon) 37:52. DB: 14. Monika Hintermann (Stallikon) 28:18. D35: 8. Enikö Stüdeli-Fey (Mettmenstetten) 41:31. D50: 33. Myrta Vock (Bonstetten) 46:52. D60:1. Yvette Zaugg (Aeugst am Albis) 25:19. D65:2. Lucia Hasler (Bonstetten) 26:51. 5. Berti Kehrer (Hedingen) 28:03. D70: 4. Margrit Bickel (Mettmenstetten) 37:25. D14: 14. Sofia Strahl

Ohrenbetäubender Lärm in der Marktgasse Schnelle Entscheidungen und ein hohes Lauftempo waren beim Sprintrennen in der Altstadt von St. Gallen gefragt. In den engen Gassen erwarteten einen auch knifflige Routenwahlen, die schnellste Route war oft nicht auf Anhieb zu erkennen. Anschliessend an den eigenen Lauf fieberten die OLLäufer mit den Aushängeschildern der Sportart mit. Die Stimmung in der Marktgasse steigerte sich zu ohrenbetäubendem Lärm, als sich Simone Niggli ihren zweiten Weltcupsieg am gleichen Wochenende sicherte. Manch ein jugendliches Talent dürfte sich in den nächsten Wochen in kühnen Träumen selbst in die Position der umjubelten Protagonisten verschieben lassen. (AM)

(Hedingen) 24:07. OK: 10. Madlen Hatt (Schlieren) 32:33.

Ranglistenauszug St.Gallen HAL 7: Lukas Funk (Winterthur) 15:04. HAK: 4. Roman Veronesi (Zwillikon) 13:01. HB: 13. Umberto Veronesi (Zwillikon) 15:56. H50: 17. René Vock (Bonstetten) 14:01. H55: 41. Ruedi Hatt (Schlieren) 17:26. H60: 11. Anders Widén (Luzern) 15:55. 39. Hannes Zaugg (Aeugst am Albis) 20:19. H65: 22. Martin Kehrer (Hedingen) 15:59. H70: 15. Markus Hasler (Bonstetten) 17:06. 26. Walter Schwarzenbach (Wettswil) 21:10. H75: 2. August Grüniger (Rifferswil) 15:16. 7. Walter Bickel (Mettmenstetten) 19:40. H20: 10. Michael Weber (Affoltern am Albis) 14:42. H18: 16. Sandro Vock (Bonstetten) 14:09. DAK: 4. Rahel Hatt (Schlieren) 13:05. D35: 9. Enikö Stüdeli-Fey (Mettmenstetten) 15:47. D50: 34. Myrta Vock (Bonstetten) 22:11. D60:1. Yvette Zaugg (Aeugst am Albis) 11:13. D65: 3. Lucia Hasler (Bonstetten) 11:35. 9. Berti Kehrer (Hedingen) 12:43. D14: 28. Sofia Strahl (Hedingen) 15:40.

«Olympische Spiele» 26. Patrouillenritt des Reitvereins Müliberg Am vergangenen Samstag stand einmal mehr das Pferd im Mittelpunkt des Interesses. Zum 26. Mal führte der Reitverein Müliberg wieder den traditionellen Patrouillenritt mit über 50 Patrouillen durch.

................................................... von toni schönbächler * Jugendliche und Mitarbeiter spielen im Albisbrunn auch dieses Jahr in Länderteams um die «FOFA»-Meisterschaft. Sechs Teams – Italien, Holland, Deutschland, Spanien, Frankreich und England – machen den begehrten Titel unter sich aus. Die Spieler werden den Mannschaften zugelost und mitmachen ist wichtiger als gewinnen – auch wenn auf dem Feld um jeden Ball gekämpft wird.

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Die einzige Streetsoccer-Arena im Säuliamt. (Bild zvg.) ben zusammen mit Jugendlichen aus dem Abbruchholz der alten Turnhalle eine Bande um das Basketballfeld gezimmert. Bemalt wurde die Umrandung von den Lernenden des Malerbetriebs, die gleich verschiedene Applikationstechniken üben konnten. Getreu dem Motto «Fordern und Fördern».

Noch freie Stehplätze am Finaltag Es versteht sich von selber, dass zu einen Fussballfest auch ein Grillbetrieb gehört. Die hungrigen Fussballer und Zuschauer können sich jeweils am Albisbrunn-Grill verpflegen. Als Grillmeister amten Mitarbeitende aus den verschiedenen Disziplinen. Nach den

Spielen können alle Jugendliche und Mitarbeitende im Personalrestaurant La Table Liveübertragungen auf Grossleinwand schauen und überprüfen, ob die Stars der Euro soviel Können besitzen wie die FOFA-Cracks. Die Vorrunde wurde an zwei Mittwochabenden gespielt, nun steht morgen Mittwoch, 27. Juni, ab 17.30 Uhr noch der Finaltag bevor. Gespielt wird in der Streetsoccer-Arena bei der Schreinerei Albisbrunn. Zuschauer sind herzlich willkommen und es hat bestimmt noch freie Stehplätze. Alle sind gespannt, wer als Gewinner der FOFA 2012 erkoren werden kann. * Der Autor ist Leiter Schul- und Berufsbildung der Stiftung Albisbrunn.

Bei perfektem Reit-Wetter und schon in der Frühe angenehmen Temperaturen fanden sich die ersten Patrouillen am Samstagmorgen beim Startplatz «Im Will» ein und machten sich auf, einen rund dreieinhalbstündigen Ritt durch das herrliche Reitgebiet am Mühleberg zu bestreiten. Die Postenarbeit an den sieben Posten war vielseitig, so kam es mal auf die Willigkeit der Pferde, mal auf die Geschicklichkeit oder das Wissen der Reiter an. Das Motto des diesjährigen Patrouillenritts war aus aktuellem Anlass «Olympische Spiele» und so hatten sich die Teilnehmer in diversen olympischen Disziplinen zu beweisen. Zuerst mussten bei der Eröffnungsfeier die Landesfahnen zu Pferd durch die Zuschauermenge getragen und dann dem richtigen Landes-Wahrzeichen zugeordnet werden. Sodann

wurde ein Pferde-Basketball-Match ausgetragen und es wurde ein Kanu von den beiden Reitern durch einen fiktiven Kanal gezogen. Am Verpflegungsposten beantworteten dann die frisch gestärkten Reiter viele knifflige Fragen rund um das Thema Olympia und waren anschliessend aufgefordert, diverse Sportgeräte ihrem Pendant zuzuordnen. Am letzten Posten musste dann, den sommerlichen Temperaturen entsprechend, mit Wasser der MedaillenSpiegel gehoben werden. Dieses Spektakel konnte direkt von der Festwirtschaft aus mit einem kühlen Getränk oder einer feinen Wurst genossen werden. Die Atmosphäre in der Festwirtschaft war so gut, dass ein Teil der zahlreichen Zuschauer noch lange nach der Rangverkündigung sitzen blieben.

Auszug Rangliste Patrouillenritt: 1. Patricia Patriarca und Nadja Patriarca, 2.Carole Streich und Fabienne Ruggiero 3. Carmen Bisang und Miriam Schläpfer, 4. Tiia Markkanen und Claudia Schiller, 5. Simone Sidler und Gabi Rudolf, 6. Barbara Kähr und Franziska Frei, 7. Michèle Steiner und Stefanie Bühlmann. Vollständige Rangliste unter www.rvmueliberg.ch.


Veranstaltungen Degustation Freitag 29. Juni, 14 bis 20 Uhr Samstag, 30. Juni, 10 bis 16 Uhr

Weine aus dem Friaul 5 neue Weissweine, ein Spitzen-Merlot und ein Süsswein aus dem Friaul des Weingutes «Le Favole» stehen zur Degustation bereit. Neben diesen Weinen bieten wir Ihnen die neuen Jahrgänge des Weingutes Luiano aus der Toscana an. Der äusserst beliebte Chianti Classico Riserva und der Lui sind wieder erhältlich!

2-Jahr-Jubiläum Restaurant Funk

Wir freuen uns auf Ihren Besuch bei uns Weinhandlung Maurer, Obere Bahnhofstrasse 17, 8910 Affoltern am Albis, 044 760 09 01 oder 079 358 58 18 und 079 601 99 82 Öffnungszeiten: Di–Fr 14.00–18.30 Uhr, Sa 10.00–16.00 Uhr

Donnerstag, 28. Juni 2012, ab 17 Uhr mit Musik aus den 70er-Jahren. Gratis-Imbiss Restaurant Funk Gebrüder Geretto Muristr. 9, 8913 Ottenbach Telefon 044 770 07 07

Säuliämtler FLOHMÄRT Samstag, 30. Juni 2012 Bitte Parkplätze beim Sportplatz «MOOS» benützen. Zufahrt ist markiert. VORSCHAU: Nächster Flohmarkttermin: 25. August 2012.

1. BauernhofJassturnier bei Familie Stalder in Aesch

Samstag, 30. Juni 2012, 13.30 Uhr – Teilnahmegebühr Fr. 20.– inkl. Begrüssungsapéro – Alle Teilnehmer erhalten einen Preis – Anzahl Teilnehmer ist beschränkt – Gespielt wird Einzelschieber mit Trumpf, Obenabe und Undenue – 4 Runden à 12 Spiele Im Anschluss Festwirtschaft Anmeldung erforderlich unter landw.stalder@bluewin.ch oder Telefon 044 737 12 04

Restaurant

Funk

Sommernachtsfest mit Live-Musik Samstag, 30. Juni 2012 ab 17.00 Uhr Restaurant Funk Gebrüder Geretto Muristr. 9, 8913 Ottenbach Telefon 044 770 07 07

House Clearance Diverse Möbelstücke günstig zu verkaufen. Samstag, 30. Juni, 10 bis 19 Uhr Baumgartenstrasse 3, 8932 Mettmenstetten


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