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048_2022

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CH Regionalmedien AG I Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern I Obere Bahnhofstrasse 5 I 8910 Affoltern am Albis I Telefon 058 200 5700 I www.affolteranzeiger.ch I Auflage 26 856 I AZ 8910 Affoltern a. A. I Post CH AG

Sommerpause? ... nicht bei uns. Bleib in Bewegung für Deine Gesundheit. GESUNDHEITSZENTRUM GUT www.gut-tut-gut.ch AUS DEM BEZIRK AFFOLTERN I Nr. 48 I 176. Jahrgang I Freitag, 24. Juni 2022

Stadtpark kommt

Der «Brauiweiher» in Affoltern wurde nach intensiver Diskussion gutgeheissen. > Seite 3

Enttäuschte Petitonäre Begegnung gefeiert

Der Gemeinderat Obfelden bleibt Antworten zur Überbauung Postareal schuldig. > Seite 5

Das Fest der Kulturen in Affoltern bot Gelegenheit, mit anderen ins Gespräch zu kommen. > Seite 6

«Viel gelernt»

Jugendliche aus dem Oberamt über ihren Sprachaustausch in Fribourg. > Seite 9

Tage der Geschichte, der Musik und der Freundschaft Bonstetten feiert 900 Jahre seit der ersten Erwähnung – mit Gästen der Partnergemeinde Dieses Wochenende feiert Bonstetten das 900-Jahre-Jubiläum der ersten Erwähnung. Im Festzelt beim Sportzentrum Schachen findet heute Freitag ab 18 Uhr der Tag der Geschichte, morgen Samstag der Tag der Musik, und am Sonntagvormittag der Tag der Freundschaft statt. Von Bernhard Schneider Bonstetten entstand wohl im 7. oder 8. Jahrhundert als alemannische Rodungssiedlung. Die Ortsnamen zählen zu den wenigen Hinweisen, in welcher Abfolge die Dörfer gegründet wurden. In Urkunden von 1122, 1124 und 1155 wird der Name unterschiedlich geschrieben: Boumstedin, Bounstetin, Bounsteten. Die des Lesens und Schreibens unkundigen Dorfbewohner nannten dem Mönch, der eine Urkunde niederschrieb, den Namen, und er schrieb diesen so, wie er ihn gehört hatte. Deshalb kann die Schreibweise von einer Urkunde zur nächsten abweichen. Althochdeutsch «boum» bedeutet Baum; -stetten kommt von althochdeutsch «stat», was Stätte, Ortschaft oder Stadt bedeutet. Möglicherweise waren Gemeinden mit -stetten im Namen – Bonstetten und Mettmenstetten – grösser als andere und wurden etwas früher gegründet. Die erste Nennung steht jedenfalls nicht in einem direkten Zusammenhang mit der Gründung eines Dorfs.

Anschnitt des «Urkuchens» Der heutige «Tag der Geschichte» enthält vier Blöcke, wie Rolf Werner aus-

führt, der bei der Planung federführend ist: Auf die Urzeit folgt ein Blick ins 19. Jahrhundert. Im Anschluss an das Nachtessen folgt das 20. Jahrhundert. Arianne Moser, die am 1. Juli das Gemeindepräsidium übernimmt, schliesst den Geschichtsabend ab mit einem Blick in die Zukunft. Jeder Block wird mit einem Sketch, erarbeitet und gespielt von Bonstetterinnen und Bonstettern jeden Alters, und einer musikalischen Einlage beendet. Zum Abschluss des Abends schneidet Gemeindepräsident Erwin Leuenberger den Bonstetter «Urkuchen» an, den der Dorfbeck eigens für dieses Fest kreiert hat und der anschliessend von diesem auch zum Kauf angeboten wird. Vertieft wird die Geschichte am 29. Oktober und 19. November mit einer Ausstellung in Form von Infotafeln zu Themen wie Wasserversorgung, Dorfentwicklung und namhafte Persönlichkeiten aus der Gemeinde. Vorgesehen ist auf diesen Zeitpunkt auch die Vernissage eines neuen Buches über Bonstetten, verfasst von Rolf und Christine Werner, alt Gemeindeschreiber Ernst Baumann und Arthur Glättli.

Freundschaft in Fels gemeisselt Am «Tag der Musik» laden Cevi und Pfadi morgen Samstag um 10 Uhr zum Kinderprogramm, gefolgt vom Kinderkonzert Silberbüx: «Ein Detektivkonzert für alle ab fünf Jahren», Beginn um 14.30 Uhr. Um 18.30 Uhr starten Festwirtschaft und Barbetrieb. Auf ein Konzert mit afrikanischer Musik von Claudia Masika und Band um 19.30 Uhr folgt die Soul-Show von Nicole Bernegger und Band um 21.30 Uhr. Und ab 23 Uhr legt DJ Casa auf.

Die Mettmenstetter Velogruppe 60+ hat ihr 25-jähriges Bestehen gefeiert. > Seite 11

Neues Album Auch wenn sich die Formation über die Jahre personell verändert hat – «Last Avenue» gilt als das Ämtler Rock-Urgestein. Nun bringt die Hausemer Band ihr neustes Album raus. Mit zehn Songs macht «Hedonism» kein Geheimnis daraus, dass der Titel auch als Ansage auf ein Leben nach Corona zu verstehen ist – jetzt kann es wieder voll losgehen. Plattentaufe ist am Freitag, 1. Juli, im «Kater» in Zürich. Als Support Act eröffnen «The Silver Linings» den Abend mit kraftvollem Alternative Rock. (red.)

> Bericht auf Seite 15

Formkurve stimmt

Der damalige Gemeindepräsident Charles Höhn (links) und Anton Gleich, Bürgermeister von Bonstetten (D) am Musiktag 2013, den der Musikverein Bonstetten anlässlich seines 125-jährigen Bestehens organisierte. (Archivbild zvg.) Am Tag der Freundschaft, der am Sonntag das Festwochenende abschliesst, treffen Bonstetten Schweiz und Deutschland musikalisch aufeinander, um 50 Jahre freundschaftliche Beziehungen zwischen den beiden Gemeinden zu feiern. Um 9.30 Uhr wird ein ökumenischer Gottesdienst gefeiert, um 10.40 Uhr beginnt das Freundschaftsprogramm mit den Musikvereinen der beiden Bonstetten. Teil des Programms ist auch das gemeinsame Singen des Bonstetter Liedes. Alt Gemeindepräsident Charles Höhn, der die Kontakte zwischen den beiden Gemeinden bis heute pflegt, schildert, wie die Freundschaft zwischen den beiden Bonstetten zustande kam: Es begann im Jahr 1968, als eine Rechnung, bestimmt für die Gemeinde Bonstetten

CH, der Gemeinde Bonstetten D zugestellt wurde. Hubert Huber, Bürgermeister von Bonstetten D, wandte sich an Gemeindepräsident Max Huber aus Bonstetten CH. Die Rechnung landete beim eigentlichen Adressaten, wurde bezahlt – und die beiden Gemeindevorsteher vereinbarten, sich kennenzulernen. So kam es, dass 1971 erstmals drei Cars aus Bonstetten CH in Bonstetten D eintrafen. Beim Gegenbesuch 1973 brachten die deutschen Bonstetter einen 15 Zentner schweren Granitblock als Geschenk mit, betitelt mit «Bonstetten», geschmückt mit den beiden Wappen. Der Fels, in den die Freundschaft der beiden Gemeinden gemeisselt ist, steht heute vor dem Gemeindehaus.

Zwei Tagessiege und einmal Schnellster seiner Altersklasse – Laufsportler Adrian Brennwald hat an den letzten beiden Wochenenden trotz brütender Hitze nichts anbrennen lassen. «Zurzeit läuft es super», freut sich der Aeugster. Die Erfolge über für ihn kurze Distanzen begründet er auch mit einer Trainingsumstellung. Für die nächste grosse Herausforderung heisst es allerdings wieder durchbeissen: Am Brixen Marathon in den Dolomiten werden 2450 Höhenmeter zu bewältigen sein. (tst.)

> Bericht auf Seite 20 ANZEIGE

> Weiterer Bericht auf Seite 7

Co-Präsidium für die Ämtler Gemeindepräsidenten Der Ämtler Gemeindepräsidentenverband (GPV) wird künftig von Nadia Hausheer (Aeugst) und Stefan Gyseler (Hausen) präsidiert. Sie treten gemeinsam die Nachfolge von Gaby Noser (Ottenbach) an, welche ihrerseits anstelle von Clemens Grötsch (Affoltern) die Interessen des Knonauer Amts im kantonalen Leitungsausschuss vertreten wird. Das haben die amtierenden wie auch die zukünftigen Gemeindepräsidentinnen und -präsidenten des Bezirks am Mittwochabend in Aeugst einstimmig beschlossen. Nebst der Verdankung des Engagements von Gaby Noser, Nadia Hausheer und Clemens Grötsch im Vorstand wurden an der traditionellen Sitzung zum Legislaturwechsel auch Erwin Leuenberger, Christian Gabathuler, René Kälin, und Werni Michel verabschiedet. Verbandssekretär bleibt bis voraussichtlich Ende Jahr Stefan Trottmann, Stadtschreiber von Affoltern. Ab 2023 soll dann eine Geschäftsstelle installiert werden. (tst.)

Jubiläumstour

75

Jahre Leidenschaft seit 1947

Wir verwirklichen auch Ihre Träume: schneebeli.ch

Jonenstrasse 22 8913 Ottenbach T 043 322 77 77 Gruppenbild mit den Neuen: Christian Bachmann, Arianne Moser, Eveline Fenner, Valérie Battiston und Martin Hunkeler (vorne, von links, es fehlt Vreni Spinner); den Bestätigten: Ruedi Fornaro, Christoph Lüthi, Nadia Hausheer, Stefan Gyseler, Gaby Noser, Esther Breitenmoser und Katrin Röthlisberger (mittlere Reihe, es fehlt Stephan Hinners); sowie den Abtretenden: Erwin Leuenberger, René Kälin, Werni Michel, Clemens Grötsch und Christian Gabathuler (hinten, es fehlt Jakob Müller). (Bild Th. Stöckli)

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Ärztlicher Notfalldienst In Notfällen wende man sich zuerst immer über die Praxisnummer an den Hausarzt, bei Abwesenheit erhält man über den Telefonbeantworter die Nummer des AERZTEFON: 0800 33 66 55. Bei Verkehrsunfä fällen Telefon 117 oder Telefon 044 247 22 11.

Telefon 144 für Sanitäts-Notruf

So nimm denn meine Hände.

In Liebe nehmen wir Abschied von

Magdalena (Mädi) Meier-Egli 4. April 1927 – 20. Juni 2022

Du warst ein liebenswürdiger Mensch, der uns so viel gegeben hat. Danke! Danke! Danke!

Ruth und Willy Welti-Meier Urs und Carmen Meier-Zanconato Irène Walther-Meier Enkel und Urenkel

Einstellung des Konkurses Über den Nachlass von Hans Josef Facchini, geb. 30. Juni 1962, von Adelboden BE, gest. 18. Januar 2022, wohnhaft gewesen Bachstrasse 19, 8912 Obfelden, ist durch Urteil des Bezirksgerichtes Affoltern, Einzelgericht, vom 27. April 2022 die konkursamtliche Liquidation angeordnet, das Verfahren aber mit Verfügung dieses Gerichtes vom 14. Juni 2022 mangels Aktiven eingestellt worden.

Abschiedsgottesdienst: Mittwoch, 29. Juni 2022, 14.00 Uhr, Reformierte Kirche Hedingen. Urnenbeisetzung: 13.30 Uhr. Mit allfälligen Spenden unterstützen wir Vereine von Enkeln und Urenkeln. Traueradresse: Ruth Welti-Meier, Schachenstrasse 12, 8908 Hedingen

Sofern nicht ein Gläubiger bis zum 4. Juli 2022 die Durchführung der konkursamtlichen Nachlassliquidation verlangt, sich gleichzeitig zur Übernahme des durch die Konkursmasse nicht gedeckten Teils der Kosten verpflichtet und daran einen Barvorschuss von Fr. 4500.00 leistet, gilt das Verfahren als rechtskräftig geschlossen.

Traurig, aber auch dankbar nehmen wir Abschied von meinem Gatten, unserem Vater, Schwiegervater, Grossvater und Bruder

Anton Vögele-Mattmann

14.05.1935 – 14.06.2022

Du hinterlässt eine grosse Lücke. Wir vermissen dich: Elsbeth Vögele-Mattmann Gaby und Urs Buser-Vögele, Samira und Felix, Siro Marianne Huber-Vögele, Björn, Ivan Beat und Elena Vögele-Bigger, Andri und Olivia, Gian Kandid und Dominique Vögele-Gisler, Lars, Ian Bernadette Vögele Eduard Vögele, Oberriet Die Abdankungsfeier findet am Mittwoch, 29. Juni 2022, 14.00 Uhr in der reformierten Kirche Ottenbach statt, vorgängige Urnenbeisetzung im Familienkreis. Dreissigster: Samstag, 16. Juli 2022, 17.30 Uhr in der katholischen Kirche Affoltern a. A Im Sinne des Verstorbenen unterstütze man: Verein Spitex Knonaueramt, 8910 Affoltern a. A. IBAN CH79 0900 0000 8726 7156 1, PC 87-267156-1, Vermerk «Anton Vögele»

Affoltern am Albis, 24. Juni 2022 Konkursamt Affoltern Bahnhofplatz 9, Postfach 8910 Affoltern am Albis

Nun ruhen deine fleissigen Hände die tätig waren immer dar. Du ahntest nicht, dass schon das Ende so schnell für dich gekommen war. Nun schlafe wohl und ruh` in Frieden hab` tausend Dank für deine Müh`; und bist du auch von uns geschieden in unseren Herzen stirbst du nie.

TODESANZEIGE Wir haben die schmerzliche Pflicht, Sie vom Hinschied unseres Ehrenmitgliedes

Ernst Thöni

Stiftung Spital Affoltern, 8910 Affoltern a. A. IBAN CH44 0900 0000 8539 1373 1 Vermerk «Villa Sonnenberg / Anton Vögele» Traueradresse: Elsbeth Vögele-Mattmann, Salzrain 11, 8913 Ottenbach

27. September 1936 – 27. Mai 2022

Beschlüsse der Gemeindeversammlung vom 20. Juni 2022

Gilt als Leidzirkular

in Kenntnis zu setzen. Wir werden Ernst stets in guter Erinnerung behalten. Den Angehörigen sprechen wir unser herzliches Beileid aus.

Gesangsverein Rifferswil

A) Sekundarschulgemeinde Affoltern am Albis / Aeugst am Albis 1. Genehmigung der Jahresrechnung und Sonderrechnung 2021 B) Politische Gemeinde Affoltern am Albis 1. Genehmigung der Jahresrechnung und Sonderrechnung 2021 2. Genehmigung eines Verpflichtungskredits für die Erstellung des Stadtparks Brauiweiher Die Jahresrechnung 2021 kann auf unserer Homepage www.stadtaffoltern.ch heruntergeladen werden. Rechtsmittelbelbelehrung Von der Veröffentlichung an gerechnet, können beim Bezirksrat Affoltern, im Grund 15, 8910 Affoltern am Albis, folgende Rechtsmittel erhoben werden:

Feldschützenverein Ottenbach

Unter dem Vorbehalt der Erteilung des Kantonsbürgerrechts und der eidgenössischen Einbürgerungsbewilligung hat der Einbürgerungsausschuss der Gemeinde Bonstetten an seiner Sitzung vom 14. Juni 2022 die folgenden Personen in das Bürgerrecht der Gemeinde Bonstetten aufgenommen: • Breuer Monika Gertrud (w), 1969, von Deutschland

Nutzungsplanung: Gewässerraumfestlegung im vereinfachten Verfahren: Öffentliche Auflage zur Festlegung des Gewässerraums im Siedlungsgebiet

• Demirova Yana Miteva (w), 1959, von Bulgarien

Betrifft 8932 Mettmenstetten

• Klein Christian (m), 1971, von Deutschland und Klein geb. Verdelhan des  Wegen Verletzung von Vorschriften Molles Delphine Sophie (w), 1974, von über die politischen Rechte und ihre Frankreich mit Klein Matthieu Jean Ausübung innert 5 Tagen schriftlich Paul (m), 2004, von Frankreich und Rekurs in Stimmrechtssachen Deutschland; Klein Etienne Guillau Und im Übrigen innert 30 Tag me Victor (m), 2006, von Frankreich schriftlich Rekurs erhoben werden. und Deutschland; Klein Baptiste Pierre Die in dreifacher Ausfertigung einzuThomas (m), 2009, von Frankreich und reichende Rekursschrift muss einen Deutschland Antrag und dessen Begründung enthalten. Der angefochtene Beschluss ist, soweit • Larsson Noah Daniel (m), 2004, von Schweden möglich, beizulegen.

24. Juni 2022 Stadtrat Affoltern am Albis

• Stirnimann Ilona (w), 1990, von der Schweiz • Vergés Simon (m), 1996, von der Schweiz Bonstetten, 24. Juni 2022 Einbürgerungsausschuss

Öffnungszeiten während den Sommerferien vom 25. Juli bis 12. August 2022 Ab diesem Sommer wird der Schalter und das Telefon der Gemeindeverwaltung während den Schulsommerferien teils reduziert betrieben. Ab dem 25. Juli bis 12. August 2022 sind der Schalter sowie das Telefon wie folgt bedient: Montag bis Freitag von 8.00 bis 11.30 Uhr, Nachmittag geschlossen Dringliche Termine können selbstverständlich nach vorgängiger Absprache ausserhalb der Öffnungszeiten vereinbart werden. Für die Meldung von Todesfällen wird auf dem Telefonbeantworter eine Pikett-Nummer bekannt gegeben. Gemeindeverwaltung Obfelden

TODESANZEIGE

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Öffentliche Auflage Im Auftrag von Kanton Zürich, Baudirektion, Amt für Abfall, Wasser, Energie und Luft, Wasserbau - Planung, Walcheplatz 2, 8090 Zürich. Gemäss §§ 6 und 7 PBG in Verbindung mit § 15 g Abs. 1 HWSchV werden die Projektunterlagen zur Festlegung des Gewässerraums im Siedlungsgebiet der Gemeinde Mettmenstetten öffentlich aufgelegt. Rechtliche Hinweise und Fristen Die Unterlagen liegen ab dem 24. Juni 2022 bis am 23. August 2022 während 60 Tagen zu den ordentlichen Öffnungszeiten zur Einsicht auf der Gemeindeverwaltung, Einwohnerkontrolle, Albisstrasse 2, 8932 Mettmenstetten auf. Sie sind auch online auf der Homepage www.mettmenstetten.ch/aktuelles ab dem 24. Juni 2022 einseh- und downloadbar. Termine ausserhalb der Öffnungszeiten sind telefonisch anzufragen. Mit Beginn der öffentlichen Auf lage werden die Gewässerräume zudem auf dem kantonalen GIS-Browser (www.maps.zh.ch) in der Karte «Öffentliche Oberf lächengewässer, Gewässerraum, Wasserrechte und Hochwasserrückhaltebecken» ersichtlich sein. Einwendungen gegen die Festlegung des Gewässerraums im Siedlungsgebiet können innerhalb der Auflagefrist mit schriftlicher Begründung im Doppel beim Bauamt, Gemeinde Mettmenstetten, Albisstrasse 2, 8932 Mettmenstetten, eingereicht werden. Rechtsmittelfrist Frist: 60 Tage Ablauf der Frist: 23. August 2022 Nutzungsplanungen haben eine Rechtsmittelfrist von 60 Tagen.

Traurig müssen wir von unserem Schützenkameraden und Ehrenmitglied Abschied nehmen.

Anton Vögele 14. Mai 1935 – 14. Juni 2022

Lieber Toni, Dein ganzes Leben lang warst Du ein treuer Schützenfreund. Immer konnten wir auf Deine Hilfe und Deinen Einsatz zählen. Die Kameradschaft und das gesellschaftliche Zusammensein waren Dir immer sehr wichtig. Auch werden wir in Zukunft Deinen Platz am Jass-Tisch vermissen. Der Trauerfamilie sprechen wir unser herzliches Beileid aus.

Mitglieder und Vorstand Feldschützenverein Ottenbach

Wettswil, im Juni 2022 Tief traurig, aber dankbar für viele schöne Erinnerungen nehmen wir Abschied von meinem geliebten Ehemann, unserem fürsorglichen Papà, Nonno und Schwiegervater

Mario De Carli 29. März 1939 – 14. Juni 2022

Nach langer Krankheit ist er friedlich eingeschlafen. Ti ringraziamo per tutto quello che hai fatto per noi. Resterai per sempre nei nostri cuori Du wirst für immer in unseren Herzen bleiben Luciana De Carli-Antoniazzi Claudio und Sandra De Carli mit Alessandra und Sina Paolo und Susanne De Carli mit Alessandro und Fabio Verwandte und Freunde Seinem Wunsch entsprechend haben wir im engsten Familien- und Freundeskreis Abschied genommen. Wir danken allen, die Mario in Freundschaft begegnet sind und ihm in seinem Leben etwas Gutes getan haben. Speziell danken möchten wir seiner Hausärztin A. Sivickiene, den Teams des Spital- und Pflegezentrums Limmattal und der Spitex. Traueradresse: Luciana De Carli, Niederweg 2a, 8907 Wettswil


Bezirk Affoltern WIR GRATULIEREN Zum 90. Geburtstag Schon viele Male hat sich die Welt gedreht, seit Myrtha Burkhard geboren wurde. Sie feiert heute Freitag, 24. Juni, in Affoltern den 90. Geburtstag und das hoffentlich bei guter Gesundheit und in bester Stimmung; alles Gute!

Zum 85. Geburtstag Affoltern scheint ein Ort zu sein, um gut älter werden zu können. Sonja Althaus feiert heute Freitag, 24. Juni, und Heidi Buchmann am Montag, 27. Juni, ihren 85. Geburtstag. Wir wünschen beiden Damen alles Gute und einen schönen Festtag voller Sonnenschein!

Zum 80. Geburtstag Herzliche Gratulation zum 80. Geburtstag! Heute Freitag, 24. Juni, darf Margrit Nussberger in Affoltern ihren hohen Runden feiern. Einen tollen Festtag und alles Gute im neuen Lebensjahrzehnt!

Einsendungen für die Rubrik «wir gratulieren» bitte per Mail schicken an redaktion@affolteranzeiger.ch. Aufgenommen werden Geburtstage ab dem 90., runde und halbrunde ab dem 80. sowie Hochzeitsjubiläen ab der Goldenen Hochzeit (50 Jahre).

Herausgeberin: CH Regionalmedien AG Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern Obere Bahnhofstrasse 5 8910 Affoltern a. A. Leiterin: Barbara Roth Chefredaktor: Thomas Stöckli redaktion@affolteranzeiger.ch Redaktion: Livia Häberling Stefan Schneiter Copyright: Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für eingesandtes Material Gesamtauflage: 26 856 Beratung und Verkauf Inserate: Elisabeth Zipsin/Christine von Burg Telefon 058 200 57 00 inserat@affolteranzeiger.ch Spezial- und Sonderseiten: Kaspar Köchli Telefon 058 200 57 14, M 079 682 37 61 kaspar.koechli@chmedia.ch

Abonnementspreise: ¼ Jahr Fr. 79.– ½ Jahr Fr. 97.– 1 Jahr Fr. 170.– Aboservice: abo@affolteranzeiger.ch Telefon 058 200 55 86 Kontakt: Alle Mitarbeiter erreichen Sie unter vorname.name@chmedia.ch Druck: CH Media Print AG, Neumattstrasse 1, 5001 Aarau Ein Produkt der Verleger: Peter Wanner, www.chmedia.ch Beteiligungen der CH Media AG auf www.chmedia.ch

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Eine Altlast gab zu reden Ja zum Stadtpark und zu den Rechnungen an der Gemeindeversammlung Affoltern Höhere Steuereinnahmen haben der Stadt Affoltern zu einem Ertragsüberschuss von 11,5 Mio. und der Sekundarschulgemeinde zu einem reduzierten Aufwandüberschuss verholfen. Kontrovers diskutiert wurde am Montagabend über den geplanten Stadtpark. von thomas stöckli Eine gute halbe Stunde hatte Stadtrat Markus Gasser präsentiert, eine weitere Stunde dauerten die Rückmeldungen aus dem Saal. So wurde es gegen 22 Uhr, bis im Kasinosaal über den Verpflichtungskredit für die Erstellung des Stadtparks Brauiweiher für knapp eine Million Franken abgestimmt werden konnte. Zuerst stand allerdings noch der Rückweisungsantrag von Toni Bortoluzzi, alt SVP-Nationalrat, im Raum. Doch der Reihe nach: Markus Gasser hatte in seiner Präsentation den grossen Nutzen des geplanten Parks herausgestrichen. «Die innere Verdichtung findet statt», führte er aus und kreiste auf einem Stadtplan nicht weniger als sechs bevorstehende grössere Bauprojekte ein. Bei mehr Leuten auf demselben Raum sei es wichtig, die Aussenräume bewusst zu gestalten. Zudem bewähren sich Grünflächen, schattenspendende Bäume und offene Gewässer auch bei Hitzewellen, wie sie künftig vermehrt erwartet werden. Der neue Stadtpark solle denn auch die Interessen von Umwelt und Mensch zusammenbringen, Raum bieten für die Natur, aber auch für Ruhe, für Begegnung und für Spiel. «Wir wollen keinen Party-Park», so Gasser, «sondern einen Ort, an dem der Mensch die Natur erleben und beobachten kann.»

Belassen oder sanieren? Über 985 000 Franken sollte die Gemeindeversammlung abstimmen.

Blumen zum Abschied: Stadtpräsident Clemens Grötsch (re.) und Martin Gallusser, Stadtrat Soziales und Gesellschaft, im Kasinosaal Affoltern. (Bild Thomas Stöckli) Bereits abgezogen sind da 90 000 Franken für die Projektierung (bereits bewilligt) und 357 000 Franken gebundene Ausgaben für eine teilweise Beseitigung von Altlasten. Diese gab denn auch hauptsächlich zu reden. Konkret handelt es sich dabei um Teerklumpen und Mineralöl-Rückstände, die mutmasslich schon seit hundert Jahren auf dem Areal sind. Grundsätzlich also Sondermüll, aber so stabil, dass weder ein Sanierungsbedarf noch eine Überwachungspflicht gegeben sei, wie Gasser betonte. Gegen eine Totalsanierung sprechen etwa die Kosten – mindestens 5 Mio. Franken – sowie der Ressourcenverbrauch, müsste die Altlast ausgebaggert, transportiert und schlussendlich wieder irgendwo deponiert werden. «Das macht weder ökologisch noch wirtschaftlich Sinn», so Gasser. Anders sieht das die Rechnungsprüfungskommission. Sie sprach sich für eine umfassende Sanierung aus, «damit das finanzielle Risiko einer möglichen Sanierung in Zukunft ausgeschlos-

sen werden kann.» Ein Thema waren auch potenzielle Zusatzkosten als Folge der Bauarbeiten am Rande des belastenden Gebiets. Man solle deshalb eine weitere Expertise einholen und den Bau auf der angrenzenden, ebenfalls belasteten Parzelle abwarten, forderten verschiedene Votanten. Andere sprachen den Geologie-Experten ihr Vertrauen aus und lobten den Mut des Stadtrats. Affoltern als «Herz der Region» brauche eine grüne Lunge, so EVP-Kantonsrat und Regierungsratskandidat Daniel Sommer. Mit 49 Stimmen scheiterte der Rückweisungsantrag von alt Nationalrat Toni Bortoluzzi. 111 der 183 anwesenden Stimmberechtigten hiessen den Antrag des Stadtrats in der Folge gut. Somit können die Bagger im Herbst auffahren. Die Eröffnung des Stadtparks ist für Sommer 2023 vorgesehen.

Sattes Plus bei den Steuereinnahmen Von «ausserordentlich» und «erfreulich» hatte zuvor Claudia Ledermann gespro-

Die befürchteten Einbussen sind ausgeblieben Vor der politischen Gemeinde hielt im Kasinosaal Affoltern die Sekundarschulgemeinde Affoltern/Aeugst ihre Gemeindeversammlung ab.

Tarife: www.affolteranzeiger.ch Annahmeschluss Inserate: Dienstagausgabe: Montag, 8.00 Uhr Freitagausgabe: Mittwoch, 16.00 Uhr Todesanzeigen: 11.00 Uhr am Tag vor Erscheinen

Freitag, 24. Juni 2022

Bei seiner Derniere – er verlagert seinen Lebensmittelpunkt zurück nach Schwyz – durfte Finanzvorstand Christoph Bühlmann ein um 700 000 Franken besseres Rechnungsergebnis präsentieren. So gelang es, den Aufwandüberschuss bei rund 11,4 Mio. Aufwand und den Ertrag auf 40 000 Franken zu begrenzen. Als Ursache für das bessere Abschneiden nannte er die massiv höheren Steuereinnahmen: Die befürchteten Einbussen seien zum Glück ausgeblieben. Mehrkosten fielen bei der Sanierung der Aula an, wo Asbestfunde Finanz- und Zeitplan durcheinanderbrachten. Die höheren Schülerzahlen im MNA-Zentrum Lilienberg machten zwei zusätzliche Klassen nötig. Diese Zusatzkosten werden der Gemeinde allerdings durch den Kanton rückver-

gütet. Die Rechnung wurde ohne Gegenstimme angenommen.

Probleme im Lilienberg Das MNA-Zentrum Lilienberg war Hauptthema im anschliessenden Informationsteil. Dort seien rund 90 junge Männer zwischen 13 und 17 Jahren untergebracht, die ohne (erwachsene) Begleitung den Weg in die Schweiz gefunden haben, führte Sekundarschulpräsident Urs Bregenzer aus. Fast alle stammen aus Afghanistan. Die Oberstufe Ennetgraben setze darauf, ihnen vor allem die nötigen Sprach- und Mathematikkenntnisse zu vermitteln. Das MNA-Zentrum stand zuletzt unter medialer Kritik. Eine Herausforderung seien einerseits die beengten Räumlichkeiten, andererseits die hohe Fluktuation bei der Betreuung der Jugendlichen, so Bregenzer weiter. Diese und andere Probleme schwappen auch in die Schule über. Entsprechend hofft Bregenzer auf eine baldige gute Lösung. Zumindest was die Schulraumknappheit anbelangt, ist er zuversichtlich. Drei Klassen habe man vorüber-

gehend im Ennetgraben unterbringen können. Nun soll eine Containerlösung her, entweder beim Lilienberg oder auf dem Ennetgraben-Areal.

Abschied und Projekte Bevor Bregenzer die Schulpflegemitglieder Julian Marti und Detlef Braun nach einer Legislatur sowie Christoph Bühlmann nach deren zwei verabschiedete, orientierte er noch über den erfreulichen Bericht zur Schulevaluation: «Wir haben wertvolle Hinweise zur Weiterentwicklung bekommen und hoffen, dass wir viele davon umsetzen können», so Urs Bregenzer. Mit dem Hinweis auf die Präsentation der Abschlussprojekte – «gewaltig, was da wieder umgesetzt wurde!» – vom Donnerstag, 30. Juni, von 18 bis 20.30 Uhr und auf das gemeinsame Theaterprojekt der «Lilienberg»Jugendlichen und der Sek Hausen mit dem «Fahrwerk.ö!», dessen Resultat am 5. und 6. Juli zu bestaunen sein wird, schloss der Sekundarschulpräsident die Versammlung. (tst.)

chen. Die Stadträtin Finanzen durfte eine Rechnung mit 11,5 Mio. Franken Ertragsüberschuss präsentieren. Budgetiert waren 1,9 Millionen. Als Hauptgründe für das verbesserte Resultat nannte sie ein Plus von 4,01 Mio. Franken bei den allgemeinen Gemeindesteuern und von 4,54 Mio. bei den Grundstückgewinnsteuern. Zudem resultierte durch den Verkauf der Park-and-Ride-Anlage Lindenmoos ein nicht budgetierter Buchgewinn von 965 000 Franken. Günstiger kamen der Bereich Soziale Hilfe (-1 Mio.) und die Pflegefinanzierung (-1,22 Mio.). Letzteres wirkte sich allerdings auch beim Altersheim Seewadel aus: Hier führte die coronabedingt tiefe Bettenbelegung zu einem Defizit von 1,65 Millionen. Netto hat die Stadt Affoltern 2021 rund 18,1 Mio. Franken investiert, allein 8 Mio. in Schulliegenschaften und 7,5 Mio. ins Projekt Seewadel. Mit dem aktuellen Abschluss kommt Affoltern auf einen Selbstfinanzierungsgrad von 109 Prozent für 2021, respektive 102 Prozent für die ganze Legislatur. Die Rechnung 2021 wurde ohne Gegenstimmen genehmigt. Auch zu einer Anfrage nach Paragraf 17 des Gemeindegesetzes nahm der Stadtrat zum Legislaturende noch Stellung. Konkret ging es um die Verkehrserschliessung von Zwillikon. Das temporäre Fahrverbot in Richtung Hedingen, Ismatt ist zwar ausgelaufen, die definitive Einführung durch einen Rekurs blockiert, schon droht allerdings gegen Bickwil hin weiteres Ungemach. Dort werde mit einem Speedy-Messgerät das Verkehrsverhalten dokumentiert und anschliessend mit Obfelden darüber kommuniziert, teilte der Stadtrat mit – und versprach, künftig proaktiv das Gespräch mit den Direktbetroffenen suchen zu wollen. Das würden auch die Anfragesteller begrüssen. Sie bezahlen nämlich gleich doppelt für den im Fall Zwillikon-Ismatt eingelegten Rechtsweg: Ganz direkt für die eigene Rechtsvertretung und über die Steuerrechnung für jene der Stadt.

Applaus zum Abschied Der Abschluss der Versammlung stand dann ganz im Sinne der Verabschiedungen. Der Einsatz von Clemens Grötsch, zwölf Jahre im Gemeinde- respektive Stadtrat, die letzten acht als dessen Präsident, wurde mit lautstarkem und lang anhaltendem Applaus verdankt. Markus Meier, Stadtrat Sicherheit, lobte Grötsch als «profilierten Politiker» – und nannte im gleichen Atemzug die Namen von Weizsäcker und Furgler – sowie «zugänglichen Chef, der seine Hilfe nie aufgedrängt, aber auch nie verweigert hat.» Markus Gasser liess dann einige Highlights aus den drei Legislaturen des zurücktretenden Stadtrats Martin Gallusser Revue passieren, der zuerst die Finanzen, dann die Gesundheit und schliesslich Soziales und Gesellschaft unter sich hatte. Das Alters- und Gesundheitskonzept, das als Grundlage für den Seewadel-Neubau diente, fand ebenso Erwähnung wie der gemeinsame Heimweg der beiden velofahrenden Bewohner der Siedlung «Hasenbüel». Und auch Gallusser durfte nebst Geschenken wohlwollenden Applaus entgegennehmen.

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Hedingen

Die Gesamterneuerungswahlen der Kirchenpf lege Stallikon-Wettswil haben nach zwei Wahlgängen keine rechtsgültige Wahl des Präsidiums ergeben, womit vorderhand keine ordentliche Konstituierung möglich ist. Aufgrund dieser Ausgangslage hat die Bezirkskirchenpflege Affoltern Evelyne Schäppi, Im Gjuch 4, 8143 Stallikon, ab 1. Juli 2022 bis längstens 15. November 2022 als Interimspräsidentin für die evangelisch-reformierte Kirchgemeinde Stallikon-Wettswil eingesetzt. Der Beschluss kann bei der Bezirkskirchenpflege Affoltern, c/o Martin Billeter, Püntenstrasse 16, 8932 Mettmenstetten, bezogen werden. Gegen diesen Beschluss kann binnen 30 Tagen beim Kirchenrat, Hirschengraben 50, Postfach, 8024 Zürich, schriftlich Rekurs erhoben werden. Die Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten. Der angefochtene Beschluss ist beizulegen oder genau zu bezeichnen. Bezirkskirchenpflege Affoltern

Bauprojekte

Planauflage: Die Pläne liegen auf den betreffenden Gemeindekanzleien zur Einsicht auf. Dauer der Planauflage: 20 Tage vom Datum der Ausschreibung an. Erfolgt die Ausschreibung im Amtsblatt des Kantons Zürich später, gilt das Datum der letzten Ausschreibung. Rechtsbehelfe: Begehren um die Zustellung von baurechtlichen Entscheiden sind innert 20 Tagen seit der Ausschreibung bei der Baubehörde schriftlich einzureichen; elektronische Zuschriften (EMails) erfüllen die Anforderungen der Schriftlichkeit in der Regel nicht. Wer das Begehren nicht innert dieser Frist stellt, hat das Rekursrecht verwirkt. Die Rekursfrist läuft ab Zustellung des Entscheides (§§ 314–316 PBG). Für die Zustellung baurechtlicher Entscheide wird eine geringfügige Kanzleigebühr erhoben.

Affoltern am Albis Bauherrschaft: Hans Pfister, Im Chrämerhoger 14, 8910 Affoltern am Albis Projektverfasser: Gebäude TechnikAtelier AG, Affolternstrasse 7, 8908 Hedingen, Schweiz Projekt: Luft-/Wasser-Wärmepumpe Aussenaufstellung, Im Chrämerhoger 14, 8910 Affoltern am Albis Katasterinformationen: Grundstück-Nr.: 4197, Zone: W2b

Bauherrschaft: Tamás Mezei, Affolternstrasse 27, 8908 Hedingen; Pamela Glas, Affolternstrasse 27, 8908 Hedingen Vertretung der Bauherrschaft: Werkstatt GmbH Architektur Energie, Affolternstrasse 7, 8908 Hedingen Projektverfasser: Die Vertretung der Bauherrschaft ist Projektverfasser. Projekt: Energetische Sanierung Dach und Fassade, Ersatz Fenster, Affolternstrasse 27, 8908 Hedingen Katasterinformationen: Grundstück-Nr.: 1289, Zone: Wohnzone W 2.0, Grundstück-Nr.: 1289, Zone: Wohnzone, mässig störendes Gewerbe zulässig WG 2.0

Hedingen Bauherrschaft: Heinz Stähli, Hirslen 1a, 8908 Hedingen Vertretung der Bauherrschaft: Landwirtschaftliches Bau- und Architekturbüro LBA des Schweizerischen Bauernverbandes, Bärenmatte 1, 6403 Küssnacht am Rigi Projektverfasser: Die Vertretung der Bauherrschaft ist Projektverfasser. Projekt: Sanierung Wohnhaus Vers.-Nr. 642, Hirslen, 8908 Hedingen Katasterinformationen: Grundstück-Nr.: 1130, Zone: Kantonale Landwirtschaftszone Lk

Knonau Bauherrschaft: Paolo und Janina Valeo Schelbert, Dorfstrasse 1c, 8934 Knonau Projekt: Verglasung als Wind- und Wetterschutz, Dorfstrasse 1c, 8934 Knonau Katasterinformationen: Grundstück-Nr.: 1451, Gebäudevers.-Nr.: 1180, Zone: Kernzone Dorf

Mettmenstetten Bauherrschaft: Gemeinde Mettmenstetten, Albisstrasse 2, 8932 Mettmenstetten Projektverfasser: Burlet & Partner AG, Püntenstrasse 8, 8932 Mettmenstetten Projekt: Dachsanierung mit Indach PV-Anlage sowie Ersatz Sonnenkollektoren, Vers.-Nr. 954, Schulhausstrasse 2, 8932 Mettmenstetten Katasterinformationen: Grundstück-Nr.: 4339, Zone: Kernzone KA / Zone für öffentliche Bauten und Anlagen Oe

Ottenbach Bauherrschaft: Jego AG, Rothusstrasse 5B, 6331 Hünenberg Projektverfasser: Der Bauherr ist Projektverfasser. Projekt: Abbruch Gebäude Vers.-Nr. 507 sowie Nebengebäude und Neubau Reiheneinfamilien- und Doppeleinfamilienhaus mit gesamthaft 5 Wohneinheiten und Einstellhalle sowie Photovoltaik- und Erdsonden-Wärmepumpenanlage, Isenbergstrasse 36a bis 36e, 8913 Ottenbach Katasterinformationen: Grundstück-Nr.: 405, Zone: W2b

Hausen am Albis Bauherrschaft: Hans Knobel, Fuessmättli 4a, 8913 Ottenbach Projektverfasser: Robert Ritschard Architekt HTL, Alte Landstrasse 111, 8803 Rüschlikon Projekt: Besucherparkplatz und Umgebung zu Neubau MFH, Oberalbis 28, 8915 Hausen am Albis Katasterinformationen: Kreis: Hausen am Albis, Grundstück-Nr.: 3087, Zone: KW

Hausen am Albis Bauherrschaft: Walter und Trixie Ineichen, Heischerstrasse 37, 8915 Hausen am Albis Projektverfasser: SalamonPlanungGmbH, Jonenbachstrasse 19, 8911 Rifferswil Projekt: Dachausbau, Lukarne und PVAnlage, Heischerstrasse 37, 8915 Hausen am Albis Katasterinformationen: Kreis: Hausen am Albis, Grundstück-Nr.: 2537, Zone: KII

Am 21. Juni 2022 ist in Affoltern am Albis ZH gestorben: Wenn ihr an mich denkt, traut euch von mir zu erzählen und zu lachen. Lasst mir einen Platz zwischen euch, so wie ich ihn im Leben hatte.

Susanne Weiss-Moser geboren am 8. Mai 1966, wohnhaft gewesen in Affoltern am Albis ZH. 24. Juni 2022 Bestattungsamt Affoltern am Albis

Bonstetten Am 18. Juni 2022 ist gestorben:

Marianne Birkenstock geboren am 22. Juni 1920, von Deutschland, wohnhaft gewesen in Bonstetten, Sunnehaldestrasse 5. Bestattungsamt Bonstetten

Nach langer, mit Geduld ertragener Krankheit ist unser geliebtes Mami, Partnerin, Schwester und Freundin von uns gegangen.

Susanne Weiss-Moser

8. 5. 1966 – 21. 6. 2022

Du hast bis zum Schluss gerne gelebt und nun deinen Körper verlassen und einen uns unbekannten Weg angetreten.

Wir vermissen dich: Natacha Weiss und David Küng Philipp Weiss und Flavia Nägeli René Steiner Anita Moser und Günther Haas Ilse und Mike Kos Paul Weiss Freunde und Verwandte

Bonstetten Am 20. Juni 2022 ist gestorben:

Renate Hofstetter-Küng geboren am 8. April 1943, von Hinwil ZH, wohnhaft gewesen in Bonstetten, Friedmattstrasse 21. Die Beisetzung findet im engsten Familienkreis statt. Bestattungsamt Bonstetten

Die Abdankungsfeier findet am 1. Juli 2022 um 14.00 Uhr in der reformierten Kirche Affoltern am Albis statt. Auf Wunsch von Susanne bitten wir euch ausdrücklich auf Trauerkleidung zu verzichten.

Hedingen

Anstelle von Blumen und Spenden berücksichtigt die Palliative Care Villa vom Spital Affoltern, wo Susanne ihre letzte Zeit verbracht hat.

In Affoltern am Albis ist am Montag, 20. Juni 2022 gestorben:

Traueradresse: Natacha Weiss, Wagenrain 5, 5628 Aristau

«Magdalena» Naidah Meier geb. Egli geboren am 4. April 1927, von Hedingen, verwitwet, wohnhaft gewesen in Hedingen. Urnenbeisetzung und Abdankung am Mittwoch, 29. Juni 2022, 13.30 Uhr bzw. 14.00 Uhr, in Hedingen.

Wettswil am Albis Am 14. Juni 2022 ist in Schlieren ZH gestorben:

DANKSAGUNG Für die grosse Anteilnahme und die vielen Zeichen der Verbundenheit und des Mitgefühls zum Abschied von

Hansruedi Gut-Funk

De Carli, Mario

Herzlichen Dank!

geboren am 29. März 1939, wohnhaft gewesen in Wettswil am Albis.

Besonders danken wir: – den Teams des Spitals Affoltern und der Ambulanz für die liebevolle Begleitung – Volker Schnitzler für die einfühlsame Gestaltung des Abschiedsgottesdienstes – Für die musikalische Begleitung von Anette Bodenhöfer, Sarah Erlanger und Siddique Eggenberger – der Fahnendelegation für den letzten Gruss – für die vielen Briefe und Karten, die Spenden für die Palliativstation und den Götschihof – allen, die ihn auf seinem letzten Weg begleitet haben.

Die Urnenbeisetzung hat im engsten Familienkreis stattgefunden. Bestattungsamt Wettswil am Albis

Unterschutzstellungsvertrag Liegenschaft Im Graben 1, Hausen am Albis

Die Trauerfamilie Ottenbach, im Juni 2022

Betrifft 8915 Hausen am Albis

Affoltern am Albis Bauherrschaft: JUMBA Jugendmusik Bezirk Affoltern, Giessenstrasse 23, 8910 Affoltern am Albis, Schweiz Projektverfasser: SHS Haustechnik AG, Sagistrasse 12, 8910 Affoltern am Albis Projekt: Luft/Wasser-Wärmepumpe Aussenaufstellung, Giessenstrasse 23, 8910 Affoltern am Albis Katasterinformationen: Grundstück-Nr.: 6010, Zone: Oe

Affoltern am Albis

Angaben zur Meldung

Einbürgerung Mit Beschluss vom 14. Juni 2022 nahm der Gemeinderat in das Bürgerrecht der Gemeinde Hausen am Albis auf: De Angelis, Marco Antonio männlich, geb. 1966 bisheriger Bürgerort: Schangnau (BE) Im Sinne von § 20 der kantonalen Bürgerrechtsverordnung (KBüV) erfolgt hiermit die Veröffentlichung dieses Einbürgerungsentscheides. Gemeinderat Hausen am Albis

Einbürgerungen Mit Beschluss vom 21. Juni 2022 hat der Gemeinderat Obfelden, unter Vorbehalt der Erteilung des Kantonsbürgerrechtes und der eidgenössischen Einbürgerungsbewilligung, in das Bürgerrecht der Gemeinde Obfelden aufgenommen: • Nijazi Iseni, 1985, Staatsangehöriger von Serbien • Bertrand Grange, 1981 und Marion Chochoy, 1982, mit ihren Kindern Eléa Grange, 2010, Kim Grange, 2012 und Chloé Grange, 2018, alle von Frankreich. 24. Juni 2022 Gemeinderat Obfelden

Der Gemeinderat Hausen am Albis hat am 3. Mai 2022 den Schutzvertrag zwischen der Politischen Gemeinde Hausen am Albis und dem Eigentümer, Karl Burkard, für die Liegenschat Inv.-Nr. 70, Vers.-Nr. 888 auf dem Grundstück Kat.-Nr. 3555, Im Graben 1, Hausen am Albis, genehmigt. Einsichtnahme Der Beschluss des Gemeinderates sowie die Akten liegen während der Rekursfrist beim Bauamt, Ebertswilerstrasse 1, 8915 Hausen am Albis, öffentlich zur Einsichtnahme auf und können während den ordentlichen Bürozeiten eingesehen werden.

Anschluss finden

Rechtliche Hinweise und Fristen Publikation nach Planungs- und Baugesetz (PBG).

§ Repetitionskurse

Gegen diesen Beschluss kann innert 30 Tagen, von der Publikation an gerechnet, beim Baurekursgericht des Kantons Zürich, 8090 Zürich, schriftlich Rekurs erhoben werden. Die in dreifacher Ausführung einzureichende Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten. Der angefochtene Beschluss ist beizulegen. Die angerufenen Beweismittel sind genau zu bezeichnen und soweit möglich beizulegen. Materielle und formelle Urteile des Baurekursgerichts sind kostenpflichtig; die Kosten hat die im Verfahren unterliegende Partei zu tragen.

§ Vorbereitungskurse auf die ... • die 1. Sek • die Berufsschule • die Probezeit (Kurz- und Langgymi) § Vorbereitung auf den Multicheck oder

Rechtsmittelfrist Frist: 30 Tage Ablauf der Frist: 25. Juli 2022 Meldungen für Unterschutzstellungen haben eine Rechtsmittelfrist von 30 Tagen.

Ferienkurse für Schüler/-innen

Während der Sommerferien finden folgende Kurse in Mathe und Geometrie statt: Stoff der ... • 5. Primar • 1. Sek • 1. und 2. Sek

basic-check (andere Fachchecks auf Anfrage)

Weitere Informationen erhalten Sie bei Roland Schmid (dipl. Seklehrer phil. II) unter 079 710 96 76 oder unter lernpilot.ch.


Bezirk Affoltern

Freitag, 24. Juni 2022

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Leuchtende Zahlen und gelbe T-Shirts Behördenmitglieder an der Gemeindeveranstaltung verabschiedet – Vorfreude auf 900-Jahre-Feier im Dorf Die Stimmberechtigten genehmigten in Bonstetten alle Anträge des Gemeinderats. Zum letzten Mal leitete Erwin Leuenberger die Sitzung. von Luc MüLLer Am Schluss stand Gemeindepräsident Erwin Leuenberger mit geschenktem Golfkäppi auf der Bühne – und die 53 anwesenden Stimmberechtigten spendeten dem nach vierjähriger Polittätigkeit abtretenden Dorfchef, der in seiner Freizeit gerne Golf spielt, Standing Ovations. Für einen Politiker das Zeichen grösster Anerkennung. Ebenfalls verabschiedet wurden Christina Kappeler, die 20 Jahre lang als Primarschulpräsidentin amtete – sie wird nun weiter im Gemeinderat tätig sein. Nach vier Jahren im Gemeinderat gab es zum Abschied auch für Heinz Schlüchter und Simon Vergés nette Worte und ein Geschenk. Sie alle trugen gelbe T-Shirts mit der Aufschrift 900 Jahre Bonstetten: Das entsprechende Fest steigt diesen Freitag bis Sonntag im Dorf. Positiv im wahrsten Sinn des Wortes startete die Gemeindeversammlung am Dienstagabend. «Das war ein erfolgreiches Jahr», bilanzierte die Finanzchefin und zukünftige Gemeindepräsidentin Arianne Moser. Bei einem Aufwand von rund 26,4 Millionen Franken gab es sein

Gaben ihre Ämter ab (von links): Primarschulpflegepräsidentin Christina Kappeler, Gemeinderat Simon Vergés, Gemeinderat Heinz Schlüchter und Gemeindepräsident Erwin Leuenberger. (Bild Luc Müller) Plus von rund 3,6 Millionen in der Jahresrechnung 2021. Budgetiert war ein Gewinn von nur rund 42 000 Franken. Was führte zum deutlich besseren Resultat? Einerseits wurde überall so viel ausgegeben wie budgetiert. Nur in den Bereichen Bildung (+ 110 000 Franken) und Gesundheitsversorgung (+ 146 000 Franken) lagen die Ausgaben über dem Budget 2021. Bei der Bildung stiegen die Kosten auch, weil in der Primarstufe höhere Entschädigungen an den Kanton für die Besoldung der Lehrer gezahlt werden mussten.

Schule mit gutem Ruf Grundsätzlich macht die Bildung in der Jahresrechnung mit rund 10 Millionen

den grössten Brocken bei den Ausgaben aus – rund die Hälfte der Steuereinnahmen wird für die Primarschule aufgewendet. «Unsere Schule geniesst einen hervorragenden Ruf. Und im Vergleich zu anderen Gemeinden sind die Bildungskosten unterdurchschnittlich tief», betonte Arianne Moser.

Weniger investiert Bei der Gesundheit gab die Gemeinde mehr Geld als budgetiert aus, weil mehr Pflegebedürftige mit höherem Pflegebedarf zu betreuen waren. «In den nächsten zehn Jahren wird der Anteil der 85-Jährigen auch in Bonstetten ansteigen», erläuterte Arianne Moser. Für das Plus von rund 3,6 Millionen in

der Jahresrechnung 2021 sorgte im Alleingang die Grundstückgewinnsteuer in Höhe von rund 3,6 Millionen Franken. Dabei sorge ein Einzelereignis für beträchtlichen Geldsegen von rund 1,9 Millionen Franken: Eine Pensionskasse überführte ihre Liegenschaften in eine neue Firma. 2021 investierte die Gemeinde netto rund 1,3 Millionen, budgetiert waren eigentlich rund 5,7 Millionen. Grund für die Verschiebung? «Im Bereich Verkehr, Kabelnetz, Wasser und Abwasser verzögern sich Projekte oder wurden zurückgestellt», erklärte Moser. Insgesamt geht es der Gemeinde Bonstetten finanziell sehr gut, auch wenn 2021 mit 4,5 Millionen sogar weniger Geld aus dem kantonalen Finanzausgleich als üblich floss. 2017 gab es noch eine Nettoschuld pro Einwohner, nun liegt das Nettovermögen pro Einwohner bei rund 2000 Franken. Der Souverän genehmigte die Jahresrechnung 2021 einstimmig. Für kurze Verwirrung sorgte das Traktandum 3. Die öffentliche Trinkwasserleitung, die Hauptsammelleitung von Schmutz- und Meteorwasser und ein öffentlicher Teilbereich des Chrüzacherwegs müssen erneuert werden. Die Trinkwasserleitung wird ab der Kreuzung Chapfstrasse bis zur Kreuzung Friedhofstrasse/Chrüzacherweg erneuert. Ein Anwohner am Chrüzacherweg, über dessen Grundstück eine alte Leitung führt, fragte sich

ob diese bleibe oder saniert werde. Von der Gemeinde hiess es, es werde nichts gemacht, so der Votant. Nun will er im Sommer seinen Vorplatz neu machen, was die von der Gemeinde nun beschlossenen Trinkwasserleitung-Sanierung tangieren könnte. Müsse er nun mit seiner Vorplatzsanierung noch warten? Was passiere, wenn es doch noch Bedarf gebe, auch weil hier im Bereich noch zwei neue Hydranten kommen? «Im Kreditantrag ist auch ein Puffer drin von rund 23 000 Franken. Damit könnte man den Ersatz einer weiteren Trinkwasserleitung finanzieren», so der Gemeindepräsident zum Votanten. Die Sanierungsarbeiten sollen noch diesen Sommer beginnen. Der Souverän genehmigte schlussendlich den Kreditantrag in Höhe von 682 000 Franken.

Neue Friedhofsverordnung Die Stimmberechtigten sagten auch ja zur angepassten Friedhof- und Bestattungsverordnung. So ist nun beispielsweise geregelt, dass der Friedhof von 7 bis 22 Uhr zum Verweilen geöffnet ist – Angehörige von Verstorbenen haben aber immer Zutritt. Der Friedhof wird nicht abgeschlossen. Eine Votantin monierte, dass beim Urnenhain die Grabstellen nicht mehr nach Todesjahr geordnet seien, sondern wild durcheinander, «was es schwer macht, das entsprechende Grab zu finden».

Mehr als sechs Monate für sieben Zeilen Postareal-Überbauung in Obfelden: Petitionäre sind enttäuscht

Für den Obfelder Gemeinderat ist die Umsetzungsform des Bauprojekts «Postareal» noch völlig offen, wie aus dem Schreiben auf eine Petition hervorgeht. Petitionär René Périsset ist aus Verärgerung über die «NichtAntwort» aus der Kommission für Altersfragen zurückgetreten. von Werner Schneiter Das Postareal mit dem inzwischen ehemaligen Restaurant Kreuzstrasse ist seit 2012 Thema. Am 16. September 2020 hat die Gemeindeversammlung den privaten Gestaltungsplan genehmigt. Ursprünglich war geplant, dass die Gemeinde die Planung einer Überbauung ihrer Grundstücke an die Hand nehmen will. Die Bevölkerung war eingeladen, Ideen einzubringen. Klar ist heute nur: Die Migros realisiert auf ihrem Grundstück, zu dem auch die «Kreuzstrasse» gehört, einen Versorgungsladen nach dem Voi-Konzept. Bauherrin ist die

Leuthard AG. Dieses Bauvorhaben ist aber noch durch Rekurse blockiert.

Petition mit 70 Unterschriften «Wie weiter mit dem Bauvorhaben der Gemeinde beim Postareal? – so lautet der Titel einer am 24. November 2021 beim Gemeinderat eingereichten Petition. Sie wurde von Silvia Egli und René Périsset formuliert und von rund 70 Einwohnerinnen und Einwohnern mitunterzeichnet. Sie erkundigten sich unter anderem nach der Möglichkeit altersgerechter Wohnungen. Und stellten Fragen, zum Beispiel, welche Personengruppe für die Ideensammlung in die Projektierung einbezogen werden soll. Soll das Vorhaben mit einer Baugenossenschaft realisiert werden oder lässt es sich durch einen Investor verwirklichen, der den Bau vorfinanziert? Gibt es andere Varianten, um das Vorhaben voranzutreiben? Die Petitionäre verweisen auch darauf, dass die Kommission für Altersfragen ein Arbeitspapier für ein Raumprogramm mit wünschbaren Wohnungsgrössen zusam-

mengestellt hat. Nachdem man von der Behörde lange nichts hörte, stiessen die Petitionäre nach und baten um Antworten an der Gemeindeversammlung vom 9. Juni. Sie wurden dann in einem Brief vom 1. Juni erst formaljuristisch belehrt – mit der Feststellung, dass für die Beantwortung einer Petition an der Gemeindeversammlung kein direktes Antragsrecht bestehe. «Anträge können nur bei zu behandelnden Geschäften anlässlich der Gemeindeversammlung gestellt werden», heisst es vonseiten der Gemeinde.

Alles noch völlig offen Und die Antwort liegt nun nach mehr als sechs Monaten auch schriftlich vor – ein paar Tage nach Ablauf der gesetzlichen Frist, wofür sich der Gemeinderat unter dem Hinweis auf Umstrukturierungen und Personalwechsel im Bauamt entschuldigte. Über die Antwort sind die Petitionäre sehr enttäuscht, weil sie nichts Konkretes enthält und nie eine persönliche Kontaktaufnahme erfolgte.

Die Baugespanne für den Voi-Laden der Migros auf dem Areal des ehemaligen Restaurants Kreuzstrasse stehen, aber das Projekt ist noch durch Rekurse blockiert. Was auf dem übrigen Postareal realisiert wird, ist völlig offen. (Bild Werner Schneiter) Die Umsetzungsform des Bauprojekts sei noch völlig offen, schreibt der Gemeinderat. Ob die Gemeinde selber baue oder das Projekt einer Wohnbaugenossenschaft oder einem Investor überlasse, die Baufelder im Baurecht abgebe, sei noch nicht definiert. Das sei von vielen Faktoren abhängig, die erst noch geklärt werden müssten, hält die Behörde fest. Beim Miteinbezug der Bevölkerung bei solchen Projekten werde man sich an die gesetzlich vorgeschriebenen Abläufe halten. Wann das Projekt gestartet werden könne, hänge vom Verlauf der bereits laufenden Grossprojekte in Obfelden ab.

Die siebenzeilige Antwort des Gemeinderates ist für die Petitionäre eine grosse Enttäuschung. «Einfacher gehts ja wohl nicht», ärgert sich René Périsset. Er sehe nun keinen weiteren Sinn mehr für einen weiteren persönlichen Einsatz mehr für «Fragen und Anliegen der älteren Bevölkerung» und trete per sofort aus der Kommission für Altersfragen zurück, sagte er gegenüber dem «Anzeiger». Gemeindepräsident Stephan Hinners, der als Hochbau- und Liegenschaftenvorstand auch den Lead hat für das Postareal, weilt derzeit in den Ferien. Zum Thema wollten sich die angefragten Gemeinderäte nicht äussern.

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Bezirk Affoltern

Freitag, 24. Juni 2022

Gefeierte Interpretation des «Messias» Der Singkreis Bezirk Affoltern berührte mit Georg Friedrich Händels Oratorium Der Singkreis Bezirk Affoltern brachte das bekannte Oratorium in der Stadtzürcher Kirche St. Peter, in Merenschwand und in der Klosterkirche Kappel zur Aufführung. Die Interpretation dieses zweieinhalbstündigen Werks wartete mit vielen Überraschungen auf. Das vor 280 Jahren in Dublin erstmals aufgeführte Werk schrieb Händel in unfassbar kurzen drei Wochen. Da manche Passagen zu den bekanntesten und meistaufgeführten der Musikgeschichte gehören, ist die Aufgabe der Werkinterpretation umso herausfordernder. Die nun aufgeführte Version wurde nicht nur dem Gesamtwerk gerecht, sondern ermöglichte gerade in den sehr bekannten Teilen des Werks ganz neue Hörerlebnisse: Der erste Teil des «Messias» schildert die Verheissung und die Geburt Jesu und setzt mit einem berührend und präzis gesungenen «Tröstet mein Volk» ein. Der Tenor Raphael Höhn singt berückend leicht und eröffnet den Zuhörenden einen direkten Zugang zum Werk. Mit dem ersten Chorauftritt «Denn die Herrlichkeit Gottes des Herrn wird offenbaret» zeigt der sehr aufmerksame Chor, worauf sich das Publikum freuen kann: verständlich gesungene Texte, ein kompaktes Volumen mit ebenbürtig besetzten Stimmlagen. Die darauffolgende Bass-Arie von Robert Koller lässt ein erstes Mal die unglaubliche Breite des Werks von Händel erahnen. Die stimmliche und dramatische

Der Singkreis Bezirk Affoltern – hier in der Klosterkirche Kappel – hat mit Händels «Messias» begeistert. (Bild zvg.) Qualität des Solisten vervielfachen die Aussage des Textes: «Ich beweg den Himmel und die Erde, das Meer und das Trockene, und ich beweg die Menschheit.»

Differenzierte Soli Ein erster Höhepunkt folgt mit dem bekannten Chor «Ehre sei Gott in der Höhe ...». Wunderbar differenziert jubeln die Stimmen im Wechselspiel mit dem sehr ausdrucksvoll spielenden

Orchester Camerata Fanny Mendelssohn unter der Leitung von Konzertmeister Jan Sosinski. Unmittelbar anschliessend singt die Sopranistin Maria C. Schmid glockenhell das «Erwach, frohlocke, o Tochter von Zion». Mit ihrer wunderbar über dem Orchester schwebenden Stimme intoniert sie mit grosser Leichtigkeit. Im zweiten Teil des Messias wird die Passion und Auferstehung besungen. Über die Schmerzen und die Qual von Jesus singt die Altistin Bettina Weder mit ihrer warmen, farbigen und sehr

wandlungsfähigen Stimme so eindringlich, dass die Peinigungen schon fast direkt spürbar werden.

Voluminöser Gesamtklang Die darauffolgenden Chorstücke sind sehr präzis gesungen und der voluminöse Gesamtklang des Singkreises Bezirk Affoltern, verstärkt durch einige Sängerinnen und Sänger der Voci Appassionata, ist beeindruckend. Immer wieder überrascht der Dirigent Brunetto d’Arco

mit Interpretationen, die das Oratorium in einem neuen Licht erstrahlen lassen. Der fünfstimmige Chor «Hoch tut euch auf, und öffnet euch weit ...» klingt luftig und leicht und trotzdem sehr kompakt. Der zweite Teil des Oratoriums schliesst mit dem «Hallelujah», dem wohl bekanntesten Chorwerk von Händel. Auch da überzeugt der Chor mit einer eigenständigen Interpretation. Hier könnte die Aufführung mit diesem unglaublich eindringlichen Lob Gottes enden. Doch Händel komponierte einen dritten Teil mit Lobpreisungen und Dank. Zum Glück. In zwei wunderschönen Arien zeigen zuerst der Sopran und dann der Bass gemeinsam mit der brillanten Trompete die Qualität von Händels Kompositionskunst. Das zwischen den Arien gesungene Chorstück lässt Brunetto d’Arco mit einem SoloQuartett der vier Solisten einführen. In diesen wenigen sehr intensiven Takten verbinden sich die vier eigenständigen Stimmen der Solistinnen zu einem wundervollen Ganzen. Dass diese ausserordentlich gelungene Aufführung das Publikum unmittelbar berührt hatte, zeigten die Reaktionen auf die Aufführung des Werks. In allen drei Konzerten würdigte das Publikum die Aufführung mit lang anhaltendem Applaus. Die hervorragenden Leistungen von Chor, Orchester und ganz besonders auch der Solistinnen und Solisten vereinigte der Dirigent Brunetto d’Arco zu einem Kunstwerk, welches Emotionen auslöste, die wohl nur den Konzertbesuchenden nachvollziehbar erscheinen. Martin Klee

Begegnungen über Grenzen hinweg auf der Piazza Oberdorf

Gut besuchtes Fest der Kulturen in Affoltern Die zahlreichen Gäste am «Fest der Kulturen» beim Zentrum Oberdorf waren froh über die schattige Überdachung – so konnte sie die Hitze nicht davon abhalten, Spezialitäten aus aller Welt zu geniessen, mit Menschen ins Gespräch zu kommen, und auch mal mitzutanzen. Nach einer von Corona erzwungenen Pause konnte letzten Samstag endlich wieder das Fest der Kulturen gefeiert werden! Das Fest der Kulturen wird in der Regel alle zwei Jahre durch die reformierte und die katholische Kirche organisiert. Es bietet Anlass, die kulturelle Vielfalt zu feiern und Raum für Begegnungen zu schaffen. Die angebotenen Köstlichkeiten aus zwölf Ländern erfreuten sich grosser Beliebtheit. Die grosse Vielfalt reichte

von würzigen Häppchen aus Mexiko, süssen Spezialitäten aus Sri Lanka, typisch italienischem Kaffee bis zu Leckereien aus der Schweizer Backstube. «Das neue Zuhause schätzen und die eigene Kultur niemals vergessen», so beschrieb es eine Tänzerin aus Kolumbien, welche mit ihrer Tanzgruppe Tayrona auftrat. Auch für Unterhaltung war gesorgt – traditionelle Musik und Tanz aus aller Welt. Die Musik aus Italien mit dem Akkordeon und die eritreische Musik mit dem traditionellen Zupfinstrument Krar waren ansteckend und lockten das Publikum auf die Tanzfläche. Fasziniert wurde den rund 30 Tänzern und Tänzerinnen zugeschaut, die tänzerisch mit in ihre Heimat nahmen. So konnte man über den Mittag verteilt kolumbianischen Tanz, Bachata aus der Dominikanischen Republik und Bharatanatyam aus Indien bewundern.

Die kosovo-albanische Gruppe Shota begeisterte am «Fest der Kulturen». (Bild Dominic Täubert) Den Abschluss machte dann die Tanzgruppe Shota aus Kosovo-Albanien. Die jungen Profis liessen sich die heissen Temperaturen trotz der

traditionellen Trachten kaum anmerken. Und so manche Zuschauende vergassen wegen der grossartigen Performance ganz, dass sie eigentlich

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Bezirk Affoltern

Freitag, 24. Juni 2022

Freiherr, Burg und erste Erwähnung des Ortsnamens Bonstetten Ein hochadliger Clan verschenkt seinen Besitz, um das Kloster Engelberg zu gründen Der erste bekannte Bonstetter ist Freiherr Heinrich von Bonstetten. Er war der ältere Bruder oder der Vater Konrads von Sellenbüren, der mit der Vergabung seiner Güter, zu welchen auch Besitz in Bonstetten gehörte, die Gründung des Klosters Engelberg um 1120 ermöglicht hatte. Die Verbindung Heinrichs zu den späteren Freiherren von Bonstetten lässt sich nicht rekonstruieren. von Bernhard Schneider Die Aufzeichnung des Klosters Engelberg zu seiner Gründung ist datiert vom 22. November 1122, wobei es sich um eine später verfasste Kopie handelt, die sich auf die Privilegien zugunsten des Klosters von 1124 des Papstes und des Kaisers abstützt. Die unbestrittenen Teile der Dokumente sind im damaligen Latein des Vatikans formuliert und deshalb zweifellos echt. Andere Teile wurden Urkunden des Klosters Muri entlehnt, wieder andere waren in einer wesentlich einfacheren Sprache formuliert, weshalb es sich dabei offensichtlich um Nachbesserungen des Klosters handelt. Sicher ist, dass Konrad von Sellenbüren der Stifter des Klosters war. Heinrich von Bonstetten und Eglof von Gamlikon waren bei der Vergabung mit von der Partie. In der ersten Hälfte des 12. Jahrhunderts trugen selbst Hochadlige noch keine dynastischen Familiennamen, sondern wurden mit ihrem Vornamen und der Burg, auf der sie lebten, bezeichnet. Da der Raum Sellenbüren – Bonstetten – Gamlikon zu klein war für mehr als einen hochadligen Freiherrenclan, muss es sich um enge Verwandte gehandelt haben. Eglof von Gamlikon lässt sich nicht weiter einordnen, er erscheint in keinen anderen Urkunden und die Reste seiner mutmasslichen Burg, die vermutlich auf der Burgstelle Baldern stand, ruhen unberührt unter der Erde. Auch Heinrich von Bonstetten wird nicht weiter erwähnt, aber seine Burg wurde ausgegraben und archäologisch ausgewertet. Um ihn einzuordnen, ist im ersten Schritt ein Blick zu Konrad von Sellenbüren erforderlich.

Vater oder Bruder? Die Burg Sellenbüren wurde vermutlich um 1075 im Auftrag Heinrichs von Sellenbüren – der in Urkunden von 1080 und 1092 genannt wird – weitgehend

Die Burg Bonstetten stand zwischen der heutigen Dorf- und der Aumülistrasse. Die Ruine wurde vor dem Bau der Siedlung im Vordergrund rechts 1989 ausgegraben und archäologisch ausgewertet. Dahinter steht gut sichtbar die Kirche Bonstetten. (Bilder Bernhard Schneider) aus Holz errichtet. Der erstgeborene Sohn wurde meist auf den Namen seines Vaters getauft. Der älteste Sohn Heinrichs von Sellenbüren dürfte um 1080 geboren worden sein, der älteste Enkel um 1100. Dies ist die Ausgangslage für die Beantwortung der Frage, wer die Burg Bonstetten bewohnt haben könnte. Die Burg Bonstetten verfügte im Gegensatz zum «Ofengüpf» in Sellenbüren über Turm und Mauer aus Stein, wurde 30 bis 40 Jahre nach der Burg Sellenbüren errichtet. Konrad war wohl ein Enkel des erwähnten Heinrich von Sellenbüren. Heinrich von Bonstetten könnte sein älterer Bruder oder sein Vater gewesen sein: Entweder wollte der Sellenbürer Burgherr nicht umziehen und liess für seinen erstgeborenen Sohn eine neue, wesentlich komfortablere Burg errichten. Oder aber er liess eine neue Burg in Bonstetten für sich bauen und überliess seine alte Sohn Konrad. In den beiden Dokumenten von 1124 erscheint Heinrich von Bonstetten nicht mehr, wohl, weil er zu diesem Zeitpunkt nicht mehr lebte. Vielleicht hatte er aber die Gründung des Klosters gar nicht miterlebt, sondern sein Name wurde später ins angebliche Dokument von 1122 eingefügt. Dies würde für die Variante sprechen, dass Heinrich von Bonstetten der Vater Konrads von Sellenbüren war. Konrad als möglicherweise kinderloser Erbe verschenkte daraufhin seine Güter dem Kloster.

herr von Bonstetten taucht erst 1217 wieder auf. Die Burg war noch dieselbe, die Familie verfügte nun aber über einen dynastischen Namen, der nicht mehr direkt an die Burg gebunden war. Zwischen dem Verschwinden des hochadligen Clans um Konrad von Sellenbüren nach dessen Tod 1126 und dem Auftauchen Walters von Eschenbach in einer Urkunde von 1172 besteht in den Quellen eine Lücke, die es verhindert, verwandtschaftliche Beziehungen zu rekonstruieren. Der erste Angehörige der Freiherrendynastie von Bonstetten, der in den Quellen greifbar ist, war Hermann von Bonstetten senior (1255–1312), der in

Bonstetten, Uster und Zürich residierte. Er war Stellvertreter König Rudolfs von Habsburg im Gebiet vom Aargau bis zum Thurgau. Von 1277 bis 1304 war er Reichsvogt von Zürich, der den König in der Reichsstadt Zürich vertrat. Sein Sohn, Hermann junior, folgte ihm in praktisch allen Funktionen. Die Freiherren von Bonstetten verliessen die für einen Reichsvogt nicht mehr standesgemässe Burg Bonstetten. Die Ruine wurde 1371 vom Kloster Kappel erworben. Während der Zürcher Zweig der Familie von Bonstetten 1606 ausstarb, stieg der Berner Zweig zum ratsfähigen Stadtadel auf. Nachfahren leben bis heute im Kanton Bern.

Schutz der Daten Die Datenschutzbeauftragte des Kantons Zürich präsentiert ihren Tätigkeitsbericht 2021. Dabei geht es um die Schule und um Apps. Trifft bei der Datenschutzbeauftragten eine Meldung über einen Datenschutzvorfall ein, wird diese eingehend geprüft. Die Meldepflicht dient der kontinuierlichen Verbesserung, damit sich Fehler nicht wiederholen. Häufig werden Meldungen zu Mails an viele Empfängerinnen und Empfänger, bei denen die Adressen für alle sichtbar sind, gemacht. Wenn es etwa um Quarantäneverfügungen oder Mitteilungen von Regionalen Arbeitsvermittlungsstellen (RAV) geht, werden dabei sensitive Informationen über Personen bekannt gegeben. Hier könnten Mailinglisten einen guten Schutz bieten. Fragen zu «Bring Your Own Device» waren im Jahr 2021 häufig. Wenn Schulen den Einsatz privater Geräte im Unterricht erlauben, müssen dafür klare Regeln definiert werden. Sie bleiben auch in diesem Fall verantwortlich für den Schutz der Personendaten. Die Schule kann aber die Sicherheit der privaten Geräte nicht direkt gewährleisten. Deshalb sind die Schülerinnen und Schüler zu verpflichten, die grundlegenden Schutzmassnahmen umzusetzen. Das Gerät muss mit einem Passwort geschützt sein. Verunsicherte Studierende wandten sich an die Datenschutzbeauftragte mit Fragen zur Überwachung bei Online-Prüfungen. Schulen und Hochschulen müssen gewährleisten, dass die Prüfungen fair ablaufen. Einzelne Programme verbieten virtuelle Hintergrundbilder, sodass Einblicke in die privaten Wohnräume übertragen oder aufgezeichnet werden. Dies stellt einen Eingriff in das Grundrecht auf Achtung der Wohnung dar. Ein weiterer Fall 2021: Ein ZVV-Kunde bat die Datenschutzbeauftragte um eine Beurteilung der Zugriffsberechtigungen einer neuen App-Lösung. Sie verlangt den permanenten Zugriff auf die aktuellen Standortdaten der Person. Die bisherige Lösung griff nur bei der aktiven Nutzung auf diese zu. Die Datenschutzbeauftragte beurteilte diesen erweiterten Zugriff als unverhältnismässig. Inzwischen legte der ZVV dar, dass die Einstellung aus technischen Gründen notwendig ist. Bis zum eigentlichen Check-In findet jedoch keine Ortung statt. Vertragliche Regelungen verbieten dem Anbieter eine Ortung ausserhalb der aktiven Nutzung der Check-In-Funktion. Damit beurteilt die Datenschutzbeauftragte die Lösung als datenschutzkonform. (red.) Videoschaffende, Tiktoker, Youtuber und alle anderen Content-Maker können ihre Arbeiten bis

Die Freiherren von Bonstetten Das 1124 erwähnte Gut in «Bounstetin» wurde dem Kloster 1184 als «Bowensteden» vom Papst bestätigt. Ein Frei-

zum 31. August 2022 für den Datenschutz-VideoWettbewerb einreichen. Infos dazu:

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Bezirk Affoltern

Freitag, 24. Juni 2022

Sprachlich und sozial viel gelernt

E-Bikes und Velos gestohlen

Jugendliche aus dem Oberamt im Sprachaustausch in Fribourg

Auch mit Zweirad-Unfällen, Vandalen, Auseinandersetzungen, einem Wiesenbordbrand und ausgebüxten Kühen beschäftigte sich die Polizei.

20 Schülerinnen und Schüler der 2. Sek. Hausen haben im April und Mai einen Sprachaustausch gemacht mit Schülerinnen und Schülern aus Fribourg. Während des ganzen Schuljahres fanden verschiedene Aktivitäten mit Briefwechseln und Videobotschaften statt. Zum Abschluss des Projekts durfte fast die Hälfte aller Schüler eine Woche lang den Alltag einer Person aus dem Kanton Fribourg miterleben und gleichzeitig die Französischkenntnisse verbessern. Sie brillierten auch als Gastgeber und hiessen den Austauschpartner in ihrem Zuhause willkommen. Stellvertretend für alle berichten Timon, Nina, Rahel und Anja über ihre Erfahrungen mit dem Austausch, der in der Sek. Hausen bereits seit fünf Jahren fester Bestandteil des Französischunterrichts ist.

«Die Schule in Fribourg ist um vieles grösser als unsere Schule hier.» Warum habt ihr euch für den Austausch entschieden? Wir haben uns für dieses freiwillige Angebot entschieden, um die Sprachkenntnisse zu verbessern, um neue Leute und deren Alltag inklusive deren Schulsystem und Familien kennenzulernen. Einige haben mitgemacht, weil sie von älteren Geschwistern oder Freunden vom Projekt gehört haben. Was waren eure Erwartungen? Zum einen erwartet man eine nette Gastfamilie, die einem sicher genug Essen gibt, einen so gut wie möglich unterstützt und Geduld hat. Auch haben wir erwartet, einen Fortschritt in der französischen Sprache zu machen und viele neue Wörter zu lernen. Gespannt waren wir auch, eine neue Region zu sehen. Wie habt ihr euch vorbereitet? Wir wurden durch die Lehrpersonen vorbereitet. In einem Kurs haben wir die Grundlagen der französischen Sprache repetiert und viele Small-Talk-Sätze geübt. Wir simulierten Alltagssituationen und lernten Begriffe für den täglichen Umgang in der Gastfamilie. Unterstützt haben uns dabei auch die drei Mädchen aus Fribourg, die bei uns ein 10. Schuljahr absolvieren. Das hat uns sehr geholfen, Hemmungen beim Sprechen abzubauen. Wie habt ihr die Schule in Fribourg erlebt? Die Schule in Fribourg ist um vieles grösser als unsere Schule hier. Es hat

Jede Sprechgelegenheit ist ein Gewinn. Das erfuhren Jugendliche aus dem Oberamt im Sprachaustausch. (Bild zvg) etwa 1000 Menschen davon 900 Schüler und 100 Lehrer. Die Lehrpersonen sind strenger und weniger persönlich mit den Schülern. Zusätzlich achten sie viel weniger auf das Aneignen von sozialen Kompetenzen und sie lernen es auch nicht wirklich. Was habt ihr beim Sprachaustausch vor allem gelernt? Erstens lernt man auf natürliche Weise die Sprache besser, vor allem das Sprechen. Auch wird man mutiger und traut sich mehr zu sagen, egal ob es falsch oder richtig ist. Wir mussten unsere Komfortzone verlassen, was einige etwas Überwindung kostete. Man lernt auch, mit fremden Leuten umzugehen und offener für Neues zu sein. Wir haben nette Menschen getroffen und Freundschaften geschlossen. Auch die Reise nach Fribourg ohne Begleitung von Erwachsenen war ein spezielles Erlebnis.

«Wir mussten unsere Komfortzone verlassen, was einige etwas Überwindung kostete.» Was waren eure Highlights? Wir fanden es spannend, die Hobbys der Austauschschüler auszuprobieren

und deren Freunde und Familien kennenzulernen. Auch der Besuch der Stadt Fribourg hat uns sehr gefallen. Wir gingen dort essen und erkundeten die Region. Einige besuchten die Schokoladenfabrik Cailler, andere waren im Schloss Greyerz oder an einem Match von Fribourg Gotteron. Das hat extrem Spass gemacht. Alle Gastfamilien waren sehr toll und haben uns so gut wie möglich bei verschiedenen Dingen geholfen und uns mit sehr gutem Essen verwöhnt. Welche Erfahrungen habt ihr als Gastgeber oder Gastgeberin gemacht? Es war ziemlich anstrengend. Wir probierten sie zu unterstützen, damit sie sich auch bei uns wohlfühlten – und dies von morgens früh bis abends spät. Doch es machte auch sehr viel Spass, zusammen Zeit zu verbringen. Von der Schule wurden Tickets für den Zug und ein Budget zur Verfügung gestellt, damit wir gemeinsam eine Tour nach Zürich machen konnten. Anlässlich dieses Ausflugs machten wir viele Fotos, die wir nachher zu einer PowerpointPräsentation verarbeitet haben. Würdet ihr den Sprachaustausch weiterempfehlen? Wir würden den Austausch auf jeden Fall weiterempfehlen, da man sehr viel lernt dabei, sowohl sprachlich als auch sozial. Wir verstehen nun Französischsprachige viel besser. Es war

eine sehr gute Erfahrung fürs Leben. Wir sind mutiger geworden und wissen, dass man auch schwierige Situationen meistern kann. Zudem wurde uns von der Schule eine Teilnahmebestätigung überreicht, die wir unseren Bewerbungsunterlagen beilegen können. Einige von uns werden im Herbst einen zweiten Austausch mit der gleichen Partnerin beziehungsweise dem gleichen Partner machen.

«Wir sind mutiger geworden und wissen, dass man auch schwierige Situationen meistern kann.» Welche Tipps gebt ihr den zukünftigen Teilnehmenden? Man soll immer offen sein und mit den Leuten reden – egal ob der Satz richtig oder falsch ist, die Familie und die Schüler werden es schon verstehen. Jede Sprechgelegenheit ist ein Gewinn. Man sollte viel Schulmaterial nach Fribourg mitnehmen, damit es im Unterricht nicht langweilig wird, da es in einigen Fächern zu schwierig ist zu folgen.

Interview: Luzia Vogel, Verantwortliche Sprachaustausch Sek. Hausen

Diebe haben in Bonstetten E-Bikes gestohlen: von Sonntag auf Montag aus einer Tiefgarage und am Montag ein abgeschlossenes Zweirad. Deren Wert beläuft sich gemäss Angaben der Kapo auf 3500 bzw. 6500 Franken. Beim Mehrzweckgebäude Zendenfrei in Obfelden sind vor einigen Tagen mehrere Velos gestohlen worden. Die Geschädigten meldeten sich praktisch gleichzeitig bei der Polizei. In Hausen konnte die Polizei am Samstag um 10 Uhr ein Mofa sicherstellen, das zuvor in Rifferswil gestohlen worden war, und dem Halter zurückgeben. Bei einem Selbstunfall mit dem E-Bike hat sich am 17. Juni um 12 Uhr in Hedingen eine 54-jährige Frau verletzt. Mit der Sanität wurde sie ins Spital transportiert. Ein Selbstunfall mit dem E-Bike ereignete sich am Samstag um zirka 8.40 Uhr auch in Affoltern. Auch in diesem Fall wurde die verletzte 50-jährige Frau ins Spital gebracht. Nicht zum ersten Mal haben Vandalen eine Fassade beim Schulhaus Butzen in Affoltern mit Farbe überzogen – wohl von Freitag auf Samstag. Die Kantonspolizei in Affoltern spricht von einem Sachschaden von rund 2000 Franken. Unbekannte bewarfen von Sonntag auf Montag die Fassade eines Einfamilienhauses in Aeugst mit Eiern. Die Reinigung dürfte etwa 500 Franken kosten. Mit den Temperaturen steigen auch die Aggressionen: Mehrere Patrouillen sind am Freitag nach Hausen ausgerückt. Dort kam es in den Abendstunden zu einem Streit unter mehreren Familienmitgliedern. Eine Intervention, hält die Kapo fest, sei aber nicht nötig gewesen. Auch in Affoltern bestand von Samstag auf Sonntag nach einer Auseinandersetzung kein Interesse an einer Strafverfolgung. Laut Polizei kam es zum Disput, nachdem zwei E-TrottinettFahrer zurechtgewiesen wurden. Eine Brille ging kaputt. Mehrere Male rückten Kantons- und Stadtpolizei Affoltern in diversen Gemeinden auch wegen Lärms, Streitereien und aggressiven Verhaltens aus. In keinen Fällen kam es zu Verzeigungen. Am Freitag kurz vor 16 Uhr «spielte» die Polizei auch Feuerwehr, weil beim Bauspielplatz in Affoltern ein Wiesenbord in Brand geriet – mutmasslich durch noch glühende Kohle eines Grills. Ein paar Wasserbehälter reichten aber für die Löscharbeiten aus. Sogar Kühe fanden Einlass in einen Polizeirapport. In Bonstetten machten sie sich am Sonntagmorgen aus einer Weide davon. Der «Spaziergang» blieb folgenlos. (-ter.)

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Bezirk Affoltern

Freitag, 24. Juni 2022

RATGEBER BEZIEHUNG

Viktor Arheit, Paarberater/ Mediator in Affoltern

Beziehungsferien Was meinen Sie mit Beziehungsferien? Die Beziehung selber kann nicht Ferien machen. Aber wir können uns Ferien gönnen vom Beziehungsalltag. Also statt Ferien zu zweit mal Ferien alleine? Genau. Das mag für viele im ersten Moment ungewohnt klingen, denn Ferien macht man doch nicht freiwillig alleine! Wo liegt der Gewinn? Das Wir ist wunderbar. Es braucht aber auch das Ich. Der Dalai Lama sagte: «Verbringe jeden Tag eine Zeit nur mit dir.» Wenn ich wirklich allein bin mit mir – nicht unterwegs in einer Wander- oder Velogruppe – dann spüre ich mich, meine Bedürfnisse und Gefühle viel bewusster. Das Alleinsein fördert die Selbstwahrnehmung. Ich erlebe auch mein Umfeld, die Menschen oder die Landschaft viel direkter und intensiver. Kann es auch schön sein, den Tag ganz egoistisch nach den eigenen Bedürfnissen zu gestalten? Natürlich. Wenn ich allein Ferien mache, bin ich völlig frei in der Tagesgestaltung. Ich kann meine eigenen Interessen spüren und ihnen Raum geben. Die gewohnten Alltagsrhythmen zu zweit und das Rücksichtnehmen oder SichAnpassen, das alles kann Ferien machen. Gerade im Urlaub zu zweit braucht es ja viel Abstimmung aufeinander. Das beginnt bei der Frühstückszeit und geht hin bis zu den Erwartungen an die Erlebnisse. Wie ist das mit dem Austausch, dem Teilen der Erlebnisse, dem Gespräch? Klar, ich kann mit meiner Partnerin oder meinem Partner meistens telefonieren. Aber manchmal ist es auch schön zu schweigen und nicht zu reden. Fast 365 Tage im Jahr teilen Paare ihr Leben und tun das meiste gemeinsam. Von diesem Gemeinsamen dürfen wir uns mit gutem Gewissen ein paar Tage oder Wochen Ferien nehmen. Und danach? Zuerst freuen sich beide aufs Wiedersehen und haben sich viel zu erzählen. Danach geht es darum, sich der Beziehung wieder anzunehmen und diese zu pflegen. Beziehung pflegen heisst nicht, das Gegenüber zu verändern. Das wird oft verwechselt. Die Frage für jede und jeden heisst: Was kann ich beitragen zur Beziehung? Was ist mein Teil?

Kontakt: viktor.arheit@paarberatung-mediation.ch.

Die Gruppen spielten zahlreiche Hits, die bei den Zuhörerinnen und Zuhörern für viel Freude sorgten. (Bild zvg.)

Bläser heizten dem Publikum ein Die Musikschule Knonauer Amt sorgte für beste Unterhaltung Am Bläsertag zeigten Schüler und Schülerinnen der Musikschule Knonauer Amt vollen Einsatz. Nach mehreren Verschiebungen konnte der erste Bläsertag der Musikschule Knonauer Amt (Mska) endlich vergangenen Samstag stattfinden. Die beiden Bläserensembles der Schule demonstrierten dabei eindrücklich, was man mit Fleiss und viel Spass erreichen kann. Hatten sie vorher separat in den wöchentlichen Kursen oder im Unterricht geübt und geprobt, kamen sie am Samstagnachmittag bei brütender Hitze zum ersten Mal alle zusammen. Die beiden Bläserensembles der Mska und einige noch fortgeschrittenere Schüler bereiteten sich auf den Höhepunkt des Tages vor: das Abschlusskonzert am

Abend. Trotz gefühlter 40 Grad wurde dabei intensiv gearbeitet und bis ganz zuletzt an Details geschliffen – nicht nur musikalischen. Auch solch banale Dinge wie die Frage, was man mit seinem Instrument macht, nachdem der letzte Ton eines Stückes verklungen ist, spielen für den Eindruck auf der Bühne eine Rolle und mussten koordiniert werden. Es machte Freude, wie motiviert und konzentriert alle bis zum Schluss blieben. Selbst in der längeren Pause vor dem Abschlusskonzert ruhten viele nicht aus, sondern übten in den verschiedenen Ecken des Birmensdorfer Gemeinschaftszentrums Brüelmatt weiter. Die Stimmung war so gut, dass sich einige Mitglieder des Bläserensembles 2 gar spontan dazu bereit erklärten, im Konzert beim Ensemble 1 mitzuwirken und die noch jüngeren

Musikerinnen und Musiker auf der Bühne zu unterstützen.

Schüler und Lehrer gemeinsam Diese waren darüber sicher froh, mussten sie doch bereits ohne ihren gewohnten Leiter Xaver Sonderegger auskommen. Die vielen coronabedingten Verschiebungen hatten zu Terminkollisionen geführt. Beim Abschlusskonzert merkte man das allerdings nicht. Unter der Leitung von Tobias Loew, dem Organisator des Tages, trumpften die beiden Ensembles auf und spielten Klassiker wie «Do Wah Diddy Diddy» oder «Watermelon Man». Danach trat unter der Leitung von Marcel Schöni, der Xaver Sonderegger ersetzte, das Schüler-Lehrer Orchester an. Das Ensemble besteht, wie der Name

vermuten lässt, aus Schülerinnen und Schülern der Musikschule und ihren Lehrpersonen. An diesem Samstag musizierten sie zum ersten Mal gemeinsam, hörten zum ersten Mal, wie alle Stimmen zusammenklingen. Und das, wie man aus dem Publikum bestätigen kann, klang sehr gut. Gerade die einzigartige Kombination aus professionellen Musikern und ihren Schülern verlieh dem Ensemble seine Dynamik und war für alle Beteiligten ein besonderes Erlebnis. Der Höhepunkt kam am Ende des Konzertes, als alle Schülergruppen gemeinsam auftraten. Mit Verve spielte das Gesamtorchester «My Heart Will Go On» und «Mamma Mia» und entliess das applaudierende Publikum mit der passenden Zugabe «Summer Nights» in den Abend. Simon Bittermann, Musikschule Knonauer Amt

Malerische Weiher, traumhafte Moorlandschaften Ämtler Wandergruppe in der Heimat der Freiberger Pferde Die Wanderung führte im Kanton Jura durch eine parkähnliche Landschaft zu den zwei bekannten Moorseen von Saignelégier, Etang des Royes und Etang de la Gruère. Saignelégier liegt nordöstlich von La Chaux de Fonds auf einer leicht gewellten Hochebene in den nördlichen Freibergen, am Rand des tief eingeschnittenen Tales des Doubs. Nach Südosten wandert man über ausgedehnte Juraweiden, mit einzelnen oder in Gruppen stehenden grossen Fichten sowie durch Wald- und Moorgebiete und vorbei an typischen weiss getünchten Bauernhöfen und Weilern. In den Senken befinden sich die malerischen Weiher Etang des Royes und Etang de la Gruère. Über der ganzen Landschaft liegt eine Weite und Ruhe, die an Skandina-

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Ämtler Wandergruppe in den Freibergen beim Etang de la Gruère. (Bild zvg.) vien erinnert. Die beliebte Wanderung war mit dem Namen La Randoline ausgeschildert und begann in Saignelégier – die Heimat der Freiberger Pferde. Der Weg führte immer mehr in die typische Juralandschaft ein, mit Moos überwachsene Trockensteinmauern, weicher

Boden mit weissem Jurakalk, Fichtenwald und offene Weideflächen mit einzelnen Tannen. Vieh- und Forstwirtschaft finden hier auf der gleichen Fläche statt. Gemütliche Feuerstellen und lauschige Plätzchen, der flache Verlauf und die Möglichkeit für eine Abkürzung

mit dem Postauto, machen die Strecke zur idealen Familienwanderung. Bald erreichte man den naturnahen Weiher Etang de Royes. Dann ging es via Sous la Neuvevie, Les Cerlatez und La Theurre bis zum Etang de la Gruère, wo man im Schatten des kühlenden Waldes ein Picknick aus dem Rucksack genoss. Am Ufer konnte man einige Tiere beobachten, Enten und Blesshühner, Fische im braunen Moorwasser und Wasserläufer zwischen den Pflanzen. Nach der Pause ging es zum Teil über Holzstege und kleine Brücken rund um den malerischen Weiher und durch Weiden wieder zurück nach Saignelégier und mit der Bahn ins Knonauer Amt. Dölf Gabriel, Wanderleiter www.miteinanderwandern.ch.


Bezirk Affoltern

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Jubiläumstour zum Bruno-Weber-Park Die Velogruppe 60+ Mettmenstetten feierte ihr 25-jähriges Bestehen Alle Seniorinnen und Senioren der Velogruppe 60+ Mettmenstetten wurden am 16. Juni zu einer Jubiläumstour eingeladen, die auf zwei verschiedenen Wegen zu einem unbekannten Bestimmungsort führen sollte. Eine rekordverdächtige Anzahl von 51 begeisterten und neugierigen Velofahrerinnen und -fahrern konnte der Tourenleiter begrüssen, mit Ausnahme von drei «Biofahrern» alles E-Biker. Als Vertreter der benachbarten Velogruppen wurden Arthur Huber (Velogruppe Steinhausen) und René Kaufmann (Hedingen) willkommen geheissen, die hin und wieder auch bei den Mettmenstettern mitfahren. Die «Genussfahrer», die normalerweise nur eine Halbtagestour absolvieren, gelangten über Affoltern, Wettswil, Birmensdorf und durchs Reppischtal (55 km und 350 Höhenmeter) zum geheimnisvollen Bestimmungsort. Die anspruchsvollere Tour führte über Zwillikon, Arni, Mutschellen zum Egelsee und weiter nach Dietikon. Zwei Bergpreise mussten sich die Ambitionierten verdienen, um in den Genuss des überraschenden Events zu gelangen (57 km und 960 Höhenmeter).

Führung im Skulpturenpark Hätte man mit dem Start noch zehn Minuten gewartet, wären der Gruppe total durchnässte Leibchen erspart geblieben. Nicht einmal zum Auspacken der Regenschutzkleidung blieb angesichts des gewittrigen Sturzbachs Zeit. Nach dem zehnminütigen Spuk machte sich schnell die Sommerhitze breit, und so trocknete die Kleidung im Fahrtwind innert Minuten. Nach rund zwei Stunden lüftete sich das Geheimnis, die Gruppen erreichten den Skulpturenpark Bruno Weber oberhalb Dietikon. Die Velofahrerinnen und -fahrer kamen in den Genuss einer inte-

Tourenleiter mit Gründungsmitglied. Von links: Christoph Nussbaumer, Jürg Graf, Ruedi Kessler, Hans Nägelin (90, Gründungsmitglied), Christian Kupferschmied, Rita Schwarz, Werni Meier (Koordinator), Armin Diebold und Martin Koller. (Bilder zvg.) ressanten Führung sowie eines Filmes über das Lebenswerk des fantasiebegabten Skulpturenkünstlers und Malers, der 1962 mit dem Aufbau des Skulpturenparks oberhalb Dietikon begann. Bekannt wurde Bruno Weber 1990 mit der Platzgestaltung beim Restaurant Uto Kulm auf dem Üetliberg mit der Riesenspinne und den überlebensgrossen Hirschfiguren, die mit ihren Leuchten auf den Geweihstangen den Besucher vom Bahnhof bis zum Uto Kulm begleiteten. Nach seinem Tod 2011 fand der Künstler im doppelköpfigen Stierpavillon seine letzte Ruhestätte.

Musik und historischer Rückblick Der Auftritt von Catherina Klemm (Geige) und Oleg Lips (Akkordeon) wurde mit stehendem Applaus verdankt und war einer der Höhepunkte des Jubiläumstags. Die beiden begeisterten mit temperamentvollen spanischen und ungarischen Melodien. Zur Einstimmung der Laudatio rezitierte der angehende neue Tourenleiter Christoph Nussbaumer in Versen Episödchen und kuriose Beobachtungen während vergangener Velotouren. Anschliessend berichtete Koordinator Werni Meier in einem historischen

ÄMTLER NATIONALRÄTE MEINEN

vember Rückschau, zeigt Bilder und berichtet genüsslich über die persönlichen Biker-Heldentaten. Seit 2016 öffnet Ernst Müller im Februar seine Scheune in der Waldmatt für ein gemütliches Fondue-Essen. 2016 lud Christian Kupferschmied alle Velofahrer zur «Bewegung im Winter» ein, kurze monatliche Touren zur Erhaltung der Fitness mit geselligem Kaffeehöck. Schon seit etlichen Jahren freut sich die Gruppe auf die jährlichen mehrtägigen Veloferien, die mehr als einmal auch in Nachbarländer führten, 2022 geht es ins Emmental. Die Velogruppe unternimmt jeden zweiten Donnerstag eine Tagestour und neu seit 2021 jeden zweiten Mittwoch eine Halbtages-«Genusstour» für die etwas gemütlicheren Bikerinnen und Biker, organisiert von Tourenleiterin Rita Schwarz.

Schon früh unter dem Patronat der Pro Senectute

Mittagessen im Wassergartensaal des Skulpturenparks Bruno Weber. Rückblick über den Werdegang der Velogruppe Mettmenstetten. Diese wurde 1996 von Vreni Funk und Olga Capt in loser Form lanciert. Zwei Jahre später erfolgte dann die offizielle Gründung der Gruppe mit den Mitgliedern Hans Nägelin, Willi Neuenschwander und Heini Reutlinger. Gründungsmitglied Hans Nägelin, heute 90-jährig, liess es sich nicht nehmen, die Jubiläumstour persönlich mit seinem Velo abzufahren. Zu Beginn fand zweimal pro Monat die gleiche Tour mit rund 40 km in der näheren Umgebung statt, natürlich

ohne Motor. «Die extremen Steigungen nahmen wir gemütlich zu Fuss», entnimmt man einem Protokoll. Ab 2011 erschienen immer mehr mit einem E-Bike, und alsbald verlängerten sich die Touren auf 50 bis 70 km.

Jede Woche eine Tour Seit Beginn waren und sind insgesamt 21 Tourenleiterinnen und -leiter aktiv, und es wurden in den 25 Jahren rund 400 Velotouren abgespult. Am Jahresschlusshöck hält man seit 2011 im No-

Bereits 1997 gelangte die Velogruppe unter das Patronat der Pro Senectute. Ruedi Kessler, Verantwortlicher für die gesamtschweizerische Ausbildung der Velo-Tourenleitenden der Pro Senectute und selber aktiver Tourenleiter der Velogruppe 60+ Mettmenstetten, verwies auf die Bedeutung einer gesunden sportlichen Betätigung der Seniorinnen und Senioren und die Pflege des geselligen Zusammenseins im Alter. Nach Apéro und Mittagessen ging es am Nachmittag weiter. Die Sommerhitze setzte den Fahrerinnen und Fahrern langsam zu, aber man wurde mit einem Kaffeehalt in der Kunstgalerie Bachlechner im Wiesentalpark in Bergdietikon versöhnt. Alle Velofahrerinnen und -fahrer erreichten nach anderthalb Stunden Fahrt durchs Reppischtal zufrieden, aber etwas ermüdet den Ausgangsort Mettmenstetten. Christoph Nussbaumer und Armin Diebold Weitere Infos unter velogruppe-mettmenstetten.ch.

FORUM

Was will die «Mitte» eigentlich? Ronald Alder, GLP, Ottenbach

Die Mitte kommt – mit Clemens Grötsch, Leserbrief vom 17. Juni.

Es geht vorwärts im Kanton

Die «Mitte», ehemals CVP, ehemals Katholisch-Konservative, hat sich nach der Fusion mit den Resten der verblichenen BDP gemäss eigener Aussage im «Anzeiger» vom 17. Juni «mit staatstragender Grundhaltung und klaren Positionen» neu erfunden. Mit dem bisher parteilosen und kürzlich abgewählten Gemeindepräsidenten von Affoltern als Spitzenkandidaten zieht sie in den Kantonsratswahlkampf. Das ist ihr gutes

Ende November 2021 haben die Zürcher Stimmberechtigten das neue Energiegesetz angenommen. Es tritt nun am 1. September 2022 in Kraft und läutet damit die neue Ära der klimafreundlichen Heizungen ein. Das Gesetz schreibt vor, dass Öl- und Gasheizungen nur noch mit klimafreundlichen Heizungen ersetzt werden dürfen. Dieser Ersatz wird vom Kanton finanziell unterstützt. Und in klar definierten Fällen können Ausnahmen gemacht werden. Dieser Schritt ist sehr wichtig, denn heute verursachen Öl- und Gasheizungen rund 40 Prozent der klimaschädlichen CO2-Emissionen. Die Auswirkungen der Klimaerwärmung bekommen wir gerade diese Tage durch die enorme Hitze zu spüren. Und an vielen Orten herrscht Wassermangel. In der Schweiz sind wir vom Klimawandel besonders betroffen, weil bei uns die Temperatur doppelt so stark ansteigen wird. Je länger wir zuwarten, umso grösser werden die Schäden und umso teurer wird es, uns davor zu schützen. Was uns leider aktuell auch vor Augen geführt wird, ist unsere Auslandabhängigkeit. Jedes Jahr gibt die

Schweiz 13 Milliarden Franken für Energieimporte aus, insbesondere für Öl und Gas. Das Gas kommt zum Teil aus Russland. Mit dem Geld wird u.a. der Krieg in der Ukraine finanziert. Die Energiewende ist also nicht mehr nur eine klimapolitische Notwendigkeit, sondern auch eine Frage der nationalen Sicherheit. Energiepolitik ist heute auch Sicherheitspolitik. Und nicht zu vergessen: Dank der erneuerbaren Energien bleibt das viele Geld in der Schweiz und kommt direkt dem Zürcher Gewerbe zugute. 87 000 zusätzliche Arbeitsplätze entstehen dadurch in der Schweiz. Denn der lokale Wertschöpfungsanteil der zukünftigen, erneuerbaren Heizungslösungen ist wesentlich höher. Mit dem Umstellen auf klimafreundliche Energien unterstützen sie somit den Wirtschaftsstandort Schweiz. Apropos Unterstützung: Im nächsten Februar finden Kantonsrats- und Regierungsratswahlen statt. Da werde ich zusammen mit einem sehr kompetenten und motivierten GLP-Team (wieder) antreten. Ich freue mich über Ihre Stimme, um die ökologischen, wirtschaftsfreundlichen und lösungsorientierten Kräfte weiter zu stärken.

Recht. Mit einem Wähleranteil von 2,83 Prozent in den letzten Wahlen ist sie allerdings von einem Mandatsgewinn noch sehr weit entfernt, selbst wenn man die 0,87 Prozent der BDP dazuzählt. Wir wünschen Glück. Man staunt allerdings schon, wenn sich die «Mitte» im Bezirk auf ihre Bundesrätin Viola Amherd beruft. Am 28. April hat der Kommandant der Luftwaffe, Divisionär Peter Merz, das weitaus wichtigste Projekt genau dieser Bundesrätin, das neue Kampfflugzeug, sowie andere Vorhaben der Armee in Mettmenstetten vor zahlreichem Publi-

kum vorgestellt. Eingeladen hatten unsere Partei sowie die militärischen Verbände. Die Sicherheit von Land und Leuten ist aber keine Parteisache. «Mitte» und FDP des Bezirks als Parteien, die grundsätzlich zu unserer Landesverteidigung stehen, waren deshalb ausdrücklich eingeladen mitzumachen. Von der FDP kamen nur Ausflüchte, und der Präsident der «Mitte» hat auf die Einladung gar nie geantwortet. Was will diese Partei eigentlich? David Vogelsanger, Kappel, Präsident SVP Bezirk Affoltern

Das Spital Affoltern hat eine Zukunft Das Spital Affoltern startet in den Transformationsprozess, «Anzeiger» vom 17. Juni. Die Grünliberalen aus dem Knonauer Amt nehmen die Berichterstattung zur Neupositionierung des Spitals Affoltern mit Freude zur Kenntnis. Nach der Hiobs-Botschaft im Frühling, dass ab 2026 nur noch stationäre Leistungsaufträge in der Psychiatrie erteilt werden, aber insbesondere die Alters- und Palliativmedizin wegfallen sollen, haben nun intensive Gespräche des Verwaltungsrates und der Spitalleitung mit der Gesundheitsdirektion stattgefunden. Wie sich zeigt, konnte dabei das Spital Affoltern glaubhaft aufzeigen, dass es eine zentrale Rolle in der

Gesundheitsversorgung unseres Bezirkes wahrnimmt und bei der Alters- und Palliativmedizin eine kantonale, ja gar überkantonale Versorgungsrelevanz aufweist. Angesichts des demografischen Wandels mit immer mehr älteren Menschen ist ein Mehrbedarf an wohnortnaher Versorgung ausgewiesen. Mit dem Erhalt des Spitals Affoltern wird auch die integrierte Versorgung gestärkt. Ein funktionierendes Netzwerk der verschiedenen Gesundheitsversorger ist essenziell. Ärztinnen und Ärzte aus diversen Fachgebieten, Spitäler, Apotheken, Spitex, Pflegeheime, Physiotherapeutinnen und Physiotherapeuten usw. müssen gut zusammenarbeiten. So kann die Qualität erhalten und dem Kostenwachstum wirksam begegnet werden. Wie sich bereits

zeigt, führt die Alters- und Gesundheitsstrategie Bezirk Affoltern (Agsba) zu einer noch besseren Vernetzung. Nicole Beck-Taubenest, Aeugst Präsidentin Grünliberale Knonauer Amt

Der «Anzeiger» nimmt Zuschriften an redaktion@affolteranzeiger.ch gerne an. Ein Leserbrief muss mit Namen sowie vollständiger Adresse und Telefonnummer des Verfassers oder der Verfasserin versehen sein und soll in maximal 2000 Zeichen ein Thema aus der Region aufgreifen. Ein Recht auf Publikation besteht nicht. Die Redaktion behält sich Kürzungen vor. (red.)


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Aufstieg in die 3. Liga knapp verpasst Nach perfekter Vorrunde fehlte am Schluss bloss ein Punkt Nach dem Abstieg in die 4. Liga erreichte das Fanionteam des FC Hausen nach einer Siegesserie in der Vorrunde schliesslich den 2. Tabellenplatz und verpasste damit den sofortigen (Wieder-)Aufstieg in die 3. Liga um einen Punkt. Das Fanionteam des FC Hausen spielte nach dem Abstieg eine tolle Vorrunde in der 4. Liga. Nach einer unglaublichen Siegesserie gingen die beiden letzten Matches vor der Winterpause jedoch verloren. Trotzdem überwinterten die Hausemer auf Rang 1 mit drei Punkten Vorsprung auf Altstetten 2. Das Wintertraining gestaltete sich dann wegen Corona abermals schwierig. Es konnten kaum Hallentrainings durchgeführt werden und das Team musste zuweilen nach Uitikon-Waldegg ausweichen. Nichtsdestotrotz startete die Mannschaft optimistisch in die Rückrunde und der Start gelang dann auch mit einem 2:1-Heimsieg gegen Uitikon wie erhofft. Leider folgten danach im Derby in Affoltern mit einem 1:1-Unentschieden die ersten Punktverluste. Schon dort hatten die Hausemer mit dem Umstand zu kämpfen, dass viele Spieler verletzungsbedingt fehlten. Beim Heimspiel gegen Wollishofen gab es die nächsten drei Punkte. Das Auswärtsspiel am 28. April bei Inter Club Zurigo, einem Team aus der hinteren Tabellenhälfte, bleibt schmerzlich in Erinnerung. An diesem Abend passte bei den Hausemern nichts zusammen. Es gab eine 0:3-Niederlage. Der direkte Verfolger Altstetten 2 hatte in der Rückrunde dagegen noch keinen Punkt abgegeben und konnte nun in der Tabelle Hausen an der Spitze ablösen.

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Spannender Kampf um die Tabellenführung Trotzdem blieben die Oberämtler optimistisch und schlugen am Heimspiel-Weekend den drittplatzierten FC Birmensdorf diskussionslos mit 3:0. Nun stand wieder ein Derby an. Der FCH reiste an einem Dienstagabend zu Knonau-Mettmenstetten. Nach einem Blitzstart mit einem Tor von Flurin Locher und einem Eigentor der Gastgeber stand es nach neun Spielminuten schon 2:0 für Hausen.

Engagement schiesst ein Tor Egal, ob Sieg, Niederlage oder Unentschieden: Wir feuern an. Als lokale Finanzpartnerin engagieren wir uns für den Fussball in unserer Region. Darum unterstützen wir die Junioren und Juniorinnen des FC Hausen am Albis. Raiffeisenbank Cham-Steinhausen Geschäftsstelle Hausen am Albis

Trotz beherztem Spiel hat das Faniontem den Wiederaufstieg in die 3. Liga verpasst. (Bild Marco Bisa)

Durch das zweite Eigentor des Abends schaffte Knonau-Mettmenstetten vor der Pause den Anschlusstreffer. In der zweiten Halbzeit wurde das Spiel ruppiger und je ein Spieler beider Mannschaften wanderte mit Rot frühzeitig unter die Dusche. Hausen erhöhte noch auf 3:1 und nahm wieder drei Punkte mit. Am darauffolgenden Sonntag folgten beim Heimspiel gegen Oetwil-Geroldswil erneut ärgerliche Punktverluste. Die Gäste schossen den 1:1-Ausgleichstreffer erst in der 89. Minute. Nach einem Auswärtssieg in Langnau war die Situation zwei Runden vor Schluss noch offen. Hausens Rückstand auf Leader Altstetten betrug vier Punkte. Bei einer Niederlage Altstettens und einem Sieg der Oberämtler würde es in Altstetten in der letzten Runde zum grossen Showdown kommen. Zuerst musste Altstetten gegen Uitikon-Waldegg spielen. Die Uitikoner schafften tatsächlich die Überraschung und schlugen den Tabellenersten mit 4:3. Somit war die grosse Chance für Hausen da, den Rückstand mit einem Sieg auf einen Punkt zu verringern. Das Spiel im heimischen Jonentäli war an Dramatik nicht zu überbieten. Der Gast aus WettswilBonstetten führte nach 68. Minuten entgegen dem Spielverlauf mit 2:0. Dann kam die

grosse Wende. Zwischen der 73. und 81. Minute erzielten Kay Götschi und zwei Mal Janis Steinemann drei Tore. Hausen war nun wohl mit den Gedanken schon beim Showdown vom kommenden Sonntag. Diese Unkonzentriertheit nützten die Gäste ihrerseits und kehrten das Spiel mit zwei Toren wiederum zu ihren Gunsten. Die Schlussoffensive brachte nichts mehr Zählbares; die Chance war vertan und die Enttäuschung riesig. Auch wenn der Abschluss am 19. Juni in Altstetten mit einem 2:0-Sieg für Hausen versöhnlich endete: Altstetten 2 lag nach 20 Runden den einen entscheidenden Punkt vor Hausen. Es gilt nun die Saison zu analysieren und die richtigen Schlüsse zu ziehen. Die suboptimale Trainingssituation im Winter, die vielen verletzungsbedingten Ausfälle diesen Frühling und auch Pech können als Gründe für den verpassten sofortigen Wiederaufstieg angeführt werden. Die Hausemer bekamen aber auch viele späte Tore, die Punkte kosteten und nicht nötig waren. Trainer Daniel Bucher meint dazu: «Sicher sind wir enttäuscht, vor allem über den Verlauf der Frühlingsrunde. Es gilt nun, die richtigen Schlüsse daraus zu ziehen, damit wir nächste Saison wieder voll angreifen können.» (mab./map)

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Das Frauenteam des FC Hausen erlebte eine turbulente Winterzeit. Ein Trainer verliess den Verein und zwei weitere Assistenztrainer kamen neu hinzu. Ein neues Spielsystem und eine neue Formation mussten sich zunächst einspielen. Viele Wechsel in einem Team sorgen standesgemäss für eine gewisse Unruhe. Die Frauenequipe des FC Hausen machte da keine Ausnahme. Nach dem Trainerwechsel gab es eine Phase, in der die Mannschaft mit einer neuen Formation versuchte, ein neues Spielsystem zu etablieren, was Turbulenzen auslöste. Danach startete das Team gut in die Rückrunde und der Spass am Fussball rückte wieder in den Vordergrund. Mit sieben Siegen, einem Unentschieden und zwei Niederlagen zeigte das Team eine ähnlich gute, wenn nicht sogar eine bessere Leistung, wie in der Vorrunde. Anfang Saison setzte sich die Mannschaft das Ziel, unter die ersten Drei zu kommen. Dieses Ziel erreichten die Hausemerinnen mit Rang drei verdient. Eine kämpferische und erfreuliche Rückrunde schweisste das Team wieder zu einer Einheit zusammen. Eine Equipe, der die Spielfreu-

Das erfolgreiche Frauenteam des FC Hausen mit neuen Trainern.

de anzusehen war, die den Teamspirit lebte. Die Saison wurde mit einem 5:4-Sieg gegen Wädenswil 2 würdig abgeschlossen. Der Siegtreffer fiel in der letzten Minute. Danach wurde der Saisonabschluss gemeinsam gefeiert. Vier Spielerinnen und zwei Trainer,

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(Bild Roland Huber)

die allesamt aufhören, wurden würdig verabschiedet. Das Trainergespann und das Kader für die kommende Saison stehen bereits in den Startlöchern. Die Oberämtlerinnen haben sich zum Ziel gesetzt, weiterhin mit Spass auf der Erfolgswelle zu surfen. (mab./map.)

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Freitag, 24. Juni 2022

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Der Tessiner Mattia Zappa spielt am 5. Juli in der reformierten Kirche Aeugst. > Seite 15

Arbeit im Fokus Der Kanton Zürich hat 2021 bei rund 2300 Arbeitgebenden die minimalen Arbeits- und Lohnbedingungen kontrolliert und über 500 Verstösse festgestellt. Auch Fälle von Schwarzarbeit wurden aufgedeckt. Im Fall der Branchen ohne Gesamtarbeitsvertrag (GAV) obliegt die Kontrolltätigkeit der kantonalen Tripartiten Kommission (TPK). Diese hat im vergangenen Jahr 2357 in- und ausländische Arbeitgebende und 3242 Arbeitnehmende sowie 143 Selbstständige kontrolliert. In 547 Fällen wurden Lohnunterbietungen festgestellt. Die betroffenen Arbeitgebenden werden zur Nachzahlung der Lohndifferenzen sowie zur Anpassung des Arbeitsvertrags (bei Schweizer Arbeitgebern) aufgefordert. 2021 wurde das Augenmerk auf das Boden- und Parkettgewerbe, den Detailhandel, das Autogewerbe, den Maschinenbau, die Veranstaltungsorganisationen sowie das Gesundheits- und Sozialwesen gelegt. Das Amt für Wirtschaft und Arbeit (AWA) sanktioniert Verletzungen der Arbeits- und Lohnbedingungen sowie der Mitwirkungspflichten beim Entsenden von ausländischem Personal in die Schweiz. So verhängte das AWA 2021 insgesamt 443 Verwaltungsbussen und 153 Dienstleistungsverbote. In 1565 Betriebs- und 2661 Personenkontrollen wurden zudem 46 Fälle von Schwarzarbeit aufgedeckt. (red.)

«Packesel» kommt In der Zentralschweiz ist der «Packesel» bereits bekannt und konnte schon viel Gutes tun. Künftig will das junge Start-upUnternehmen seine Dienstleistung im Bereich Recyclingservices auch in Affoltern anbieten. Mit der Peter Schmid Baudienstleistungen AG hat der «Packesel» in Affoltern einen erfahrenen Partner für die Transportlogistik zu den verschiedenen Endverwertern gefunden. Der Bau der Sortieranlage im Industriegebiet Lindenmoos hat bereits begonnen. Bis Mitte Juli 2022 sollte diese fertiggestellt sein. Auch an diesem Standort wird der «Packesel» wieder Arbeitsplätze für Menschen in schwierigen Situationen zur Verfügung stellen und diesen damit Unterstützung bieten können. «Ab August werden wir mehr Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter für unsere Sortieranlage am neuen Standort benötigen», teilt die Packesel Recycling Service GmbH mit. «Gerne bieten wir Menschen, die mitwirken und etwas bewirken möchten, aufgrund schwieriger Lebensumstände aber keine Vollzeitstelle annehmen können, eine Jobmöglichkeit mit reduziertem Pensum ab 20 Prozent.» Durch das Aussortieren der vollen Wertstoffsammelsäcke verschiedener Sammelsack-Aboanbieter kann einer sinnvollen Tätigkeit nachgegangen werden und gleichzeitig wird ein wichtiger Beitrag für die Umwelt geleistet. Die sortengetrennten wiederverwertbaren Wertstoffe können so in den Recyclingkreislauf zurückgeführt werden. (red.) Packesel Recycling Service GmbH, Sortieranlage Affoltern ab Mitte Juli, Lindenmoosstrasse 9. Weitere Infos unter www.packesel-reservice.ch.

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Rund ums Gemeindehaus Mettmenstetten wird am 2. Juli über die Krankheit aufgeklärt. > Seite 17

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Urs Huber hat am letzten Wochenende gleich zwei harte Wettkämpfe bestritten. > Seite 22

Getreideernte hat früh begonnen Erfreuliche Erträge bei der Gerste – Futtergetreide wird teurer Dieses Jahr hat der Start der Getreideernte Freude gemacht. Die vergangenen Tage waren die Mähdrescher in den Gerstenfeldern unterwegs. Die Erträge sind durchschnittlich bis gut. Von Marianne Voss Die Getreideernte hat einen Monat früher begonnen als letztes Jahr. 2021 waren die Bedingungen denkbar schlecht. Eine endlose Regenperiode und zudem ein massives Hagelunwetter waren die Ursachen für unerfreuliche Erträge. Jetzt ist es ganz anders. Schönes, sonniges und fast etwas zu trockenes Wetter haben das Getreide gut heranwachsen lassen. Vor einer Woche waren bereits die ersten Gerstenfelder reif. Die Mähdrescher fuhren, und in der Sammelstelle in Mettmenstetten waren die Mitarbeiter voll im Einsatz. Das beständige Sommerwetter liess bei der Ernte auch keinen Stress aufkommen. Alles konnte in Ruhe trocken unter Dach gebracht werden, die ausgedroschenen Körner und auch das Stroh.

Raps und Weizen folgen in einigen Wochen Die Erträge sind zufriedenstellend. Laut Markus Staub, Bereichsleiter Agrarhandel der Getreidesammelstelle, liegen sie in einer grossen Spannbreite zwischen fünf und acht Tonnen pro Hektare. «Das Hektolitergewicht beträgt im Schnitt 65 Kilogramm, was einer durchschnittlichen Qualität entspricht.»

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Ein Gerstenfeld kurz vor der Ernte. (Bild Marianne Voss) In einigen Wochen folgt die Ernte von Raps und Weizen. Natürlich hoffen die Landwirte, dass auch diese Getreide ohne Unwetterschäden eingebracht werden können.

Genügend eigenes Brotgetreide Angesichts der Kriegssituation stellt sich die Frage, ob wir in der Schweiz über

genügend Getreidevorräte verfügen. «Dem ist so», beruhigt Staub. «Mit Brotgetreide kann sich die Schweiz fast vollständig selbst versorgen. Die Eigenbedarfsdeckung liegt im Schnitt bei 80 Prozent.» Beim Futtergetreide sei ein Zukauf aus dem Ausland nötig. «Hier arbeiten wir mit den umliegenden Ländern zusammen, vor allem mit Deutschland und Frankreich.»

Wo der Landwirt den aktuellen Krieg spüren werde, sei bei den Preisen. Das Futtergetreide werde dieses Jahr teurer sein. «Da wir aber über ein Grenzschutzsystem verfügen, liegen die Preiserhöhungen im tragbaren Bereich.» Nachdenklich fügt der Fachmann an: «Das fehlende Getreide spüren nicht wir, sondern die Ärmsten, zum Beispiel die Menschen in Afrika.»

Die Beiträge in der Rubrik «Marktplatz» wurden von Werbekunden eingereicht. Interessiert? Tel. 058 200 57 00

Offene Tür im Gesundheitszentrum Oberamt «Von Kopf bis Fuss, rundum gesund» dafür steht das neu eröffnete Gesundheitszentrum, mitten in Hausen. Um das neue Angebot der Öffentlichkeit zu präsentieren, findet am 25. Juni ein Tag der offenen Tür statt. In den ehemaligen Räumen des Restaurants Hirschen befinden sich die Praxisräume. Vier selbstständige Personen mit jeweils eigener Firma, haben hier das Gesundheitszentrum Oberamt gegründet. Jetzt kommt der Moment, an dem alle eingeladen sind, hinter die Kulissen zu schauen, das Angebot des neuen Gesundheitszentrums kennenzulernen und mit den Akteuren in Kontakt zu treten.

Vielfältiges Angebot von Kopf bis Fuss Das Gesundheitszentrum bietet ein vielfältiges Angebot von Kopf bis Fuss. Die persönliche Gesundheit und die persönliche Weiterentwicklung der Klienten stehen im Zentrum. Das ganzheitliche Denken und die Vernetzung innerhalb des Teams, sind zentrale Werte, die im Gesundheitszentrum gelebt werden. Deshalb steht der Mensch im Mittelpunkt. In ihren Handlungen setzen sie alles daran, ihre

Sie stehen hinter dem Gesundheitszentrum Oberamt. Von links: Julia Lanz, Martina Ghelma, Janet Gebhart und Claudio Rütimann. (Bild Christian Reichenbach)

Klienten zum persönlichen Erfolg zu führen, und das wenn immer möglich auf allen Ebenen. Das sind: Janet Gebhart-Haas, diplomierte Homöopathin und Schmerztherapeutin, bietet neben ihrer normalen Sprechstunde auch Klangschalentherapie an. Mit ihrem Angebot hat sie einen Weg gefunden, mit Menschen aller Altersgruppen einen konstruktiven Weg zur Linderung oder Heilung ihrer Beschwerden zu gehen. Julia Lanz sieht in der Lebenssituation ihrer Klienten ihre Leiden-

schaft. Als Coach ist sie eine vertrauensvolle Gesprächspartnerin, an die man sich wendet, um seine Ziele zu formulieren und zu erreichen. Sie gibt Feedback, Impulse und stellt wichtige Leitfragen. So unterstützt sie Klienten, eigenständige Lösungen für Probleme zu finden, die leicht in den (beruflichen) Alltag übertragen werden können. Martina Ghelma mit der bekannten «Bewusstfuss-Praxis» bietet Fusspflege, Fussreflexzonenmassage und energetische Behandlungen an. Symptome am

Körper haben immer eine Ursache. Ihre verschiedenen Methoden unterstützen den Heilungsprozess. Mithilfe ihrer Techniken verhilft sie dazu, den eignen Weg wieder klarer zu sehen. Blockaden werden gelöst und Selbstheilungskräfte aktiviert. Das Ziel ist es, durch die energetische Behandlung das Gleichgewicht zwischen Körper, Seele und Geist wieder herzustellen. Der Hausemer Drogist Claudio Rütimann freut sich, mit den neuen Praxisräumen Raum und Diskretion für Themen anbieten zu können, die im normalen Ladenbetrieb nicht möglich sind. Gezielte ganzheitliche Gesundheitsentwicklung, um gesund alt werden zu können, ist der Kern seines Handelns. Dazu gehört ebenso das neuste Gebiet – die Zuckersprechstunde. Er und die Initiantinnen freuen sich darauf, ihre Räume und ihr Wirken allen Interessierten, am Tag der offenen Tür näher zu bringen. Auch für das leibliche Wohl sei gesorgt, um der Besucherschaft nach der Besichtigung Raum und Zeit für einen individuellen Austausch zu geben. Julia Lanz Gesundheitszentrum Oberamt, Ebertswilerstrasse 2, Hausen. Tag der offenen Tür am 25. Juni von 11 bis 16 Uhr. Parkplatz Chratz benutzen. Weitere Infos unter www.gesundheitszentrum-oberamt.ch.


Ref. Kirche Obfelden

Kath. Kirche Hausen a. A.

Freitag, 24. Juni 19.00 Treff der Phönix-Jugendlichen ab Oberstufe bei der Kirche

Wir freuen uns, mit Euch folgende Gottesdienste zu feiern:

Samstag, 25. Juni 9.00 3.-Klass-Unti, Gruppe Füür Sonntag, 26. Juni 9.45 Kolibri im Kirchgemeindehaus 10.00 Gottesdienst, Pfr. Claude Fuchs, Erich Eder (Orgel) 20.00 Konzert mit dem Gospelchor «Happy voices» in der Kirche Dienstag, 28. Juni 15.45 Minichile, Gruppe Sonne

Reformierte Kirchgemeinden im Bezirk Jede Woche ein Gedanke von einer Pfarrerin oder einem Pfarrer aus dem Säuliamt: Tel. 032 520 10 82 oder www.ref-saeuliamt.ch

Ref. Kirche Aeugst Sonntag, 26. Juni 10.00 Taufgottesdienst mit den Kindern des 3.Kl-Unti, Marlies Schmidheiny und Pfrn. Selina Zürrer, Musik: Viswas Orler 17.00 Konzert mit Viswas Orler (Orgel) und Gemma Galeano (Saxophon), anschliessend Apéro zum Abschied von Viswas Orler Donnerstag, 30. Juni 12.00 Grill-Mittagessen Generation 60+ in der Genossenschaft Unterdorf. Es bereiten vor: David Kohn und Trudy & Ruedi Baer. Anmeldung bis am Montag vorher bei claudia.tschuor@ ref-knonaueramt.ch Freitag, 1. Juli 12.00 Kolibri in der Chilestube Aeugst. Zmittagessen, Singen, Basteln und eine Geschichte hören. Anmeldung bei corinne.imthurn@bluewin.ch

Ref. Kirche Affoltern a. A. Freitag, 24. Juni 14.30 Erzählcafé «…und dann wurde ich ins kalte Wasser geworfen» im Pfarrhauskeller Mettmenstetten Samstag, 25. Juni 10.00 Familienmorgen in der Kirche anschliessend Familienkafi 10.00 Ökumenische Trauergruppe «Liechtblick» im Wöschhüsli Sonntag, 26. Juni 10.00 Gottesdienst Pfr. Thomas Müller Musik: Antonia Nardone Dienstag, 28. Juni 14.00 60plus Spielnachmittag im Ulmensaal 14.30 Gesprächsgruppe für pflegende und begleitende Angehörige im Chilehuus Mittwoch, 29. Juni 12.15 Oase – Besinnung über Mittag Pfrn. Bettina Bartels

Ref. Kirche Bonstetten Sonntag, 26. Juni 9.30 Ökum. Gottesdienst zur 900 Jahr-Feier im Festzelt bei der Dreifachturnhalle im Schachen, mit Pfr. J. Leuthold und Pfr. A. Lee sowie dem Musikverein Bonstetten. www.ref-knonaueramt.ch

Ref. Kirche Hausen a. A. Sonntag, 26. Juni 11.00 Waldgottesdienst beim Reservoir oberhalb Ebertswil mit den Kindern der minichile, Sonja Kilchmann, Pfarrerin Irene Girardet und der Brassband Hope & Glory. Im Anschluss Apéro und Möglichkeit, selbst Mitgebrachtes zu bräteln. Bei schlechter Witterung in der Kirche (Tel. 1600 gibt Auskunsft) Montag, 27. Juni 19.00– 20.00 Meditation am Abend in der Kirche Freitag, 1. Juli 6.00 Kontemplatives Morgengebet in der Kirche. Anschliessend Frühstück im Pfarrhaus

Ref. Kirche Hedingen Sonntag, 26. Juni 10.00 Regionalgottesdienst in Affoltern www.ref-knonaueramt.ch

Ref. Kirche Kappel a. A. Freitag, 24. Juni 19.00 Klosterkirche bei Nacht (JuKi-Wahlprogramm, bitte anmelden) Pfrn. I. Monz Sonntag, 26. Juni 10.00 Buurehofgottesdienst mit minichile, Taufe und Jodlerklub Hausen Fam. Brunner, Weid, Uerzlikon, Parkplätze am Hof Pfrn. Ilona Monz, Heidi Degiorgi (Katechetin)

Kloster Kappel a. A. Werktags: Tagzeitengebete um 7.45 Uhr, 12.00 Uhr, 18.00 Uhr in der Klosterkirche

Mittwoch, 29. Juni 12.00 Club 4 Freitag, 1. Juli 9.15 Fiire mit de Chliine in der Kirche 18.30 Phönix-Treff www.kircheobfelden.ch

Ref. Kirche Ottenbach Freitag, 24. Juni 19.00 Freitag! Kirche Ottenbach lädt ein Pfarrer Volker Schnitzler Musik: Tanya Birri und Andrea Kobi Samstag, 25. Juni 9.30 Fiire mit de Chliine Gottesdienst für Kinder von 3 – 7 Jahren; Karin Koller Anschliessend Znüni im Chilehuus

Ref. Kirche Rifferswil Sonntag, 26. Juni 9.30 Regionalgottesdienst in Kappel, Pfarrerin Ilona Monz www.ref-knonaueramt.ch

Samstag/Sonntag, 25./26. Juni Johannisnacht Ökumenische Pilgerwanderung ins Kloster Kappel Startpunkte: Mettmenstetten, um 2 Uhr, Ref. Kirche, Affoltern am Albis, um 23.30 Uhr, ref. Kirche. Anmeldung: em.jodl@bluewin.ch) 04.00 Amtshausplatz Ô Johannisfeuer, anschliessend: Liturgische Feier Danach: feiner Zmorge im Klosterkeller.

Sonntag, 26. Juni 10.00 Kirche Stallikon, Familien-Gottesdienst Pfr. Otto Kuttler, Judith Fries und Kolibrikinder Thema: «Der grosse Seesturm» Musik: Zhanel Messaadi, Orgel & Klavier anschliessend Apéro

Sonntag, 26. Juni 17.15 Musik und Wort, «NATUIR» Jodlerklub Fruttklänge Kerns Lesungen: Pfr. Volker Bleil Eintritt frei. Kollekte 19.00 Kontemplation Leitung: Pfrn. Ilona Monz Eintritt frei. Kollekte.

Dienstag, 28. Juni 19.00 Stille & Tanz in der Kirche Wettswil

Donnerstag, 30. Juni 13.30 Führung durch die Klosteranlage Treffpunkt: Amtshausplatz www.klosterkappel.ch

Ref. Kirche Knonau Sonntag, 26. Juni 10.00 Gottesdienst in Maschwanden mit Pfarrer Wilhelm Schlatter

Ref. Kirche Stallikon Wettswil

Montag, 27. Juni 9.15 + 10.15 Elki-Singen im Jugendhaus Stallikon

Donnerstag, 30. Juni 9.45 Elki-Singen im Kirchgemeindesaal Wettswil www.kirche-stallikon-wettswil.ch

Kath. Kirche Affoltern a. A. Samstag, 25. Juni 17.30 Gottesdienst Sonntag, 26. Juni 9.00 Eucharistiefeier, anschl. Chilekafi 18.30 Santa Messa

Ref. Kirche Maschwanden

www.kath-affoltern.ch

Samstag, 25. Juni 13.00 Traugottesdienst in Maschwanden Mit Pfr. Claudia Mehl Musik: 5 Bläser des Maschwander Musikvereins und Marianne Rutscho an den Tasten

Kath. Kirche Bonstetten

Sonntag, 26. Juni 10.00 Gottesdienst in Maschwanden Mit Pfr. Schlatter Musik: Marianne Rutscho www.ref-knonaueramt.ch

Ref. Kirche Mettmenstetten Freitag, 24. Juni 14.30 Erzählcafé im Pfarrhaus Mettmenstetten Thema: «… und dann wurde ich ins kalte Wasser geworfen» Sonntag, 26. Juni 2.00 Johannisnacht – Sternwanderung ins Kloster Kappel Besammlung: Kirche Mettmenstetten Anmeldung: 079 955 81 89 10.00 Gottesdienst in Maschwanden Pfarrer Wilhelm Schlatter Für Mitfahrgelegenheit bitte melden bei Regula Tedaldi 079 632 23 04 (bis Samstag Abend) Mittwoch, 29. Juni 19.30 Neumondsingen in der Kirche

Samstag, 25. Juni 18.00 Vorabendmesse Sonntag, 26. Juni 8.00 Hl. Messe 9.30 Ökum-Gottesdienst zur 900-Jahr-Feier der Gemeinde Bonstetten im Festzelt Schachen. Dienstag, 28. Juni 18.45 Rosenkranz 19.30 Hl. Messe Mittwoch, 29. Juni 10.30 Ökum. Morgengebet 18.30 Rosenkranz Donnerstag, 30. Juni 8.15 Rosenkranz 9.00 Hl. Messe

Freitag, 24. Juni 19.30 Gottesdienst zum Abschluss des Versöhnungswegs mit Matthias, Cristina, den Familien der vierten Klasse und Anette an der Orgel Samstag, 25. Juni 17.00 Eucharistiefeier mit Pater Ben, Orgel Anette Sonntag, 26. Juni 11.00 Wir feiern das Pfarreifest zum 100-jährigen Jubiläum. Wir beginnen mit einem Gottesdienst mit Matthias und Clown, musikalisch unterstützt von Anette und dem Sing mit!-Chor. Zudem ist der Kindergottesdienst mit Cristina und der Gruppe Kindergottesdienst. Anschliessend findet unser Pfarreifest mit Grillplausch, Paella, Cocktails und Glace statt. Für die Kinder gibt es Spiel und Spass mit verschiedenen Spielstationen und Kinderschminke. Auch dabei ist die Gruppe Welt mit einem Stand mit fair gehandelten Produkten. Ihr seid herzlich eingeladen mit uns dieses Fest zu feiern. Donnerstag, 30. Juni 8.15 Wortgottesfeier www.kath-hausen-mettmenstetten.ch

Kath. Kirche Mettmenstetten Sonntag, 26. Juni 9.30 Wortgottesdienst mit Andreas Bolkart Orgel: Crispin Augustine Mehr unter: www.kath-hausen-mettmenstetten.ch Rüteliweg 4 8932 Mettmenstetten Tel. 044 767 01 21 sekretariat@kath-mettmenstetten.ch

Kath. Kirche Obfelden Sonntag, 26. Juni 10.30 Eucharistiefeier

Seniorendienste Affoltern a.A.

Juli – Programm 2022 Jeden Dienstag SENIOREN 60plus Gemeinsame Spiele und Gespräche 14.00 Uhr, Chilehuus im Park Th. Seeburger, 044 761 58 94 Jeden Mittwoch FITNESS ab 60 (exkl. Schulferien) Seniorenturnen für sie und ihn Turnhalle Ennetgraben 12.45 Uhr und 14.00 Uhr Donnerstag, 7. Juli 2022 WANDERUNG Melchsee-Frutt Wanderzeit: 3¼ Std. 7.00 Uhr, Bahnhof Affoltern Leitung / Anmeldung: Urs Kellerhals, 044 761 10 89 Donnerstag 14. Juli 2022 KURZWANDERUNG Frauenfeld – Kartause Ittingen Wanderzeit: 2 Std. 8.15 Uhr, Bahnhof Affoltern Leitung / Anmeldung: Ernst Bründler, 044 761 94 19 Donnerstag, 14. Juli 2022 SENIORINNEN-TREFF Alphorn – Ein Stück Heimat 14.00 Uhr Chilehuus im Park Auskunft: Vreni Eugster, 044 761 53 67 Donnerstag, 21. Juli 2022 BERGWANDERUNG Rund um den Gantrisch Wanderzeit: 4 Std. 6.15 Uhr, Bahnhof Affoltern Picknick Leitung / Anmeldung: Hans Heierli, 044 761 71 43 Pro Senectute Ortsvertretung Tavolata, Sonntag, 10. Juli 2022 12.00 Uhr, Familienzentrum Findet zum letzten Mal statt. An-/ Abmeldung: Heidi Kleinhans, 044 761 09 88 Mittagstisch, Donnerstag, 28. Juli 2022 11.15 Uhr, Rest. Rosengarten An-/ Abmeldung: Esther Maurer, Tel. 079 358 58 18

www.kath-affoltern.ch

Chrischona Affoltern am Albis Kirche mit Nähe Alte Obfelderstrasse 24 Sonntag, 26. Juni 10.00 Konfirmations-Gottesdienst Mehr unter www.sunntig.ch

Heilsarmee Affoltern a. A. Wiesenstrasse 10 Sonntag, 26. Juni Kein Gottesdienst

Musik und Wort Sonntag, 26. Juni 2022 17.15 Uhr in der Klosterkirche

«NATUIR»

Montag, 27. Juni 9.30 Baby/Kids-Song Donnerstag, 30. Juni 14.30 Frauentreff www.affoltern.heilsarmee.ch

Pfingstgemeinde Affoltern a. A.

Alte Obfelderstrasse 55

Jodlerklub Fruttklänge Kerns Leitung: Emil Wallimann

Lesungen: Pfr. Volker Bleil Eintritt frei | Kollekte Kloster Kappel 8926 Kappel am Albis Tel. 044 764 88 10 | info@klosterkappel.ch www.klosterkappel.ch

Sonntag, 26. Juni 10.00 Gottesdienst und Kinderprogramm www.pfimiaffoltern.ch

Evang. Täufergemeinde Mettmenstetten, Weidstrasse 20 Sonntag, 26. Juni 10.30 Gottesdienst Kinderhort, Sonntagsschulen, Unterricht 13.30 Abendmahlfeier www.etg-mettmenstetten.ch

Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage Heumattstrasse 2, 8906 Bonstetten

Sonntagsgottesdienste 10.00 Klassenzeit

Büros zu vermieten Im Sanapark Birmensdorf 3 Büros 30/30/60 m2 Vermietung auch einzeln. Information: Edith Schneider 044/739 49 59 e.schneider@es-management.ch

11.10 Abendmahlsversammlung

Freitag, 1. Juli 9.00 Herz-Jesu-Gottesdienst Die Schweizerische Herzstiftung fördert die Forschung, berät Patientinnen und Patienten und motiviert zur Vorbeugung durch ein gesünderes Leben.

Zeigen Sie Herz. Helfen Sie uns helfen.

Herzlichen Dank für Ihre Unterstützung. Spendenkonto 30-4356-3 www.swissheart.ch Schweizerische Herzstiftung

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Veranstaltungen

Freitag, 24. Juni 2022

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Sie bleiben weiterhin Classic-Rocker Die Plattentaufe von «Last Avenue» steigt am 1. Juli in Zürich

«Hedonism» heisst das neue Album von «Last Avenue», der Band aus Hausen. Die Hausemer Band «Last Avenue» tauft ihr neustes Album «Hedonism» am Frei-

tag, 1. Juli, im «Kater» in Zürich. Als Support Act eröffnen «The Silver Linings» den Abend und präsentieren Alternative Rock in voller Stärke. Das neue Album «Hedonism» mit zehn Songs macht kein Geheimnis daraus,

dass der Titel auch als Ansage auf ein Leben nach Corona zu verstehen ist – jetzt kann es wieder voll losgehen. Seit bald einem Vierteljahrhundert sind «Last Avenue» gemeinsam unterwegs: zunächst unter dem Namen «Mild’n», seit 2006 als «Last Avenue». Seit jeher setzen sie dabei auf Rockmusik. So passen die Etiketts, die «Last Avenue» schon früher gerne mit Stolz zur Schau trugen, noch heute. Ihr Rock ist tief und fest in den 1970er-Jahren verwurzelt. Auch wenn die Formation sich über die Jahre personell verändert hat, stehen Last Avenue seit eh und je für einzigartige Rock-Stage-Performance, die sie in ungezählten Konzerten bewiesen haben. Classic-Rocker seien sie, sagen «Last Avenue» von sich selber. Als ob es noch einen Beweis dafür gebraucht hätte, haben die vier RockUrgesteine aus Hausen mit «This Place Is Magic» einen Track am Start, welcher bereits am 22. April veröffentlicht wurde und als Vorbote des neuen Albums steht. Sibylle Tanner «Last Avenue» Plattentaufe «Hedonism», Freitag, 1. Juli, Türöffnung 18 Uhr; «The Silver Linings» 19.30 Uhr, «Last Avenue», 20.30 Uhr; im «Kater», Kanonengasse 33, Zürich, Vorverkauf Starticket 18 /

«Last Avenue» rocken schon fast ein Vierteljahrhundert. (Bild zvg.)

MARKTPL ATZ

Abendkasse 20 Franken, www.lastavenue.ch.

Mattia Zappa improvisiert gerne mit seinem Cello. (Bild zvg.)

Soli vom Meister

Konzert am 5. Juli in der Kirche Aeugst Solosonaten auf seinem Cello: Das präsentiert Mattia Zappa seinem Publikum. Der Tessiner Cellist Mattia Zappa, seit mehr als 20 Jahren Mitglied des Tonhalle-Orchesters Zürich, spielt am Dienstag, 5. Juli, um 19.30 Uhr in der reformierten Kirche Aeugst sein neues «One Cello»-Programm mit einer spannenden Auswahl an Solowerken. Als Höhepunkt des Solorezitals sind zwei

Meisterwerke von Johann Sebastian Bach zu hören: die Cellosuite Nummer 4 in Es-Dur und eine neue Transkription für Cello von der imposanten Chaconne aus der Partita Nummer 2 für Violine (BWV 1004). Der Cellist Mattia Zappa ist auch als herausragender Improvisator bekannt und wird am Ende des Programms in Aegust improvisierte Musik spielen. Peter Zürcher Konzert, 5. Juli, 19.30 Uhr, Kirche Aeugst, Türöffnung 19 Uhr / Kollekte.

Die Beiträge in der Rubrik «Marktplatz» wurden von Werbekunden eingereicht. Interessiert? Tel. 058 200 57 00

Abend im Zeichen von Abnehmen, ohne zu schwitzen Schönheit und Schmuck Neue Behandlungen bei Siegfried Coiffure & Kosmetik in Affoltern «Beauty-Day» am Montag in Affoltern Am Montag, 27. Juni, laden Alain von Volere, Avital von Purajoya und Sabrina von Nu Skin Cosmetics zusammen zu einem Abend voller wertvoller, aufschlussreicher Gespräche, Beratung über Haut, Haare und Schmuck und natürlich Speis und Trank ein. Wer den eigenen Haut- oder Haartyp genau kennen möchte und erfahren will, was für Schmuck einem steht, darf sich auf den Montag freuen, wenn es heisst: «Beauty meets Schmuck.» Der Slogan von Coiffeur Volere ist: «Denn das Leben ist zu kurz, um ohne Style zu sein.» Alain, der junge Inhaber, ist voller Tatendrang und Elan jeder und jedem seiner Kundinnen und Kunden seinen persönlichen Style zu kreieren. Er hat ein gutes Auge und ein noch besseres Gespür für deren Wünsche. Seit nun bald einem Jahr ist Coiffeur Volere ein neuer Stern in Affoltern. Wer den schönen Salon schon einmal betreten hat, weiss: Man fühlt sich sofort wohl und ist bei Alain in den besten Händen. Eine seiner Spezialitäten ist die Haar- und Kopfhaut-Analyse. Mit einer Kamera kann er den persönlichen Problemen auf den Grund gehen und – manchmal auch für jahrzehntelanges Leiden – einen Lösungsansatz aufzeigen. Vor über 20 Jahren hat Avital, die Gründerin von Purajoya Jewelry, ihre Leidenschaft für Schmuck entdeckt. Zur qualitativ hochwertigen Kollektion ge-

hört mittlerweile auch ihr eigenes Schmucklabel. Dabei setzt sich Purajoya für Nachhaltigkeit, soziale Gerechtigkeit und langlebige Produkte ein: «Meine Kunden sollen den Schmuck auch in zehn Jahren noch lieben!», betont Avital. Daher verwendet sie nur edle Materialien wie 925er-Silber, 24-Karat-Gold, Edelsteine und Perlen für ihre zeitlosen Schmuckstücke. Neben der persönlichen Typ-Beratung bietet sie auch Schmuckreparatur und -erneuerung an, damit einstige Lieblingsstücke erneut getragen werden. Sabrina arbeitet seit über zwei Jahren mit Passion und voller Überzeugung mit den Produkten von Nu Skin. Die US-Firma ist ein weltweit operierendes Unternehmen für Körperpflegeund Wellnessprodukte. Sie unterstützt Menschen, jung auszusehen und sich jung und gesund zu fühlen dank eines breiten Sortiments an ausgezeichneten Premiumprodukten, die Wissenschaft und Natur vereinen. Nu Skin hat ausserdem zwei eigene Wohltätigkeitsorganisationen. Die Idee: den Menschen etwas zurückgeben. Sabrinas Spezialität ist eine individuelle Beratung für die perfekte Hautpflege, um die individuelle Schönheit zu unterstreichen.

Ohne Fitnessstudio den Körper umformen? Ja, das geht! Siegfried Coiffure & Kosmetik in Affoltern bietet neu InShapeBodyforming- und Icoone-LaserBehandlungen an.

«InShape ist ein Körperformungsgerät der neusten Generation, das hilft, überschüssiges Fett zu verbrennen und Muskeln aufzubauen», erklären Dragana und Sandrine Veselinovska von Siegfried Coiffure & Kosmetik und fügen gleich an: «Mittels eines elektromagnetischen Feldes werden nichtinvasive Impulse erzeugt, die gewollte Muskelkontraktionen herbeiführen und so zu Kalorienverbrennung, Muskelaufbau und Hautstraffung anregen – ohne Schmerz, Ausfallzeiten oder Beschwerden. Also: Abnehmen, auch ohne zu schwitzen!» Es ist eine intelligente Muskeltrainingstechnologie, welche nicht nur die Muskeln stimuliert, sondern damit verbunden den Körperstoffwechsel (Fettverbrennung) aktiviert und die Haut strafft. Das entspricht einer intensiven Übung mit 20 000 Kniebeugen oder Sit-ups mit Rumpfbeugen und Rumpfheben. Der

behandelte Muskel wird umgeformt, rehabilitiert, das Ergebnis ist eine straffere und festere Muskulatur von Bauch, Oberschenkeln sowie Gesäss – und ein besseres Körpergefühl, ein ästhetisches Erscheinungsbild sowie ein besserer Selbstwert.

Entspannendes Erlebnis Der Icoone Laser ist eine Technologie, die Gesichts- und Körperbehandlungen ermöglicht und ein entspannendes Erlebnis bietet. Die Wirkung der mechanischen Stimulation in Verbindung mit LED- und Laserlicht ermöglicht schnelle, gezielte Behandlungen in bestimmten Fettbereichen, die nicht auf Diäten und Bewegung ansprechen, um schnellere und lang anhaltende Ergebnisse zu erzielen. Es wird für die Verbesserung des Cellulite-Erscheinungsbildes, den Abbau von Fetteinlagerungen, Entwässerung, Straffung, Modellierung, Dehnstreifen, Verbesserung der Durchblutung, Geweberegeneration oder Lifting eingesetzt. Der Beauty-Salon an der Oberen Bahnhofstrasse 25 in Affoltern – 2. Stock mit Lift – führt in seinem Namen zudem ja das «Coiffure». Das kleine und sympathi-

Sandrine Veselinovska bei einer Behandlung mit InShape. (Bild zvg.)

sche Team mit Sandrine und Debora ist professionell aus- sowie weitergebildet und hat sich der Gesundheit, Pflege und dem pfiffigen wie passenden Styling der Haare von Kundinnen und Kunden verpflichtet. Siegfried Coiffure & Kosmetik Siegfried Coiffure & Kosmetik GmbH – InShapeBodyforming sowie Icoone-Laser-Behandlung, Haare schneiden, kolorieren, pflegen und frisieren für sie und ihn. Obere Bahnhofstrasse 25, Affoltern, 0447615655, info@siegfried-coiffure.ch, www.siegfried-coiffure-kosmetik.ch.

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Jahreskonferenz «Bereit?»

Volere/Purajoya/Nu Skin «Beauty meets Schmuck» am 27. Juni, Coiffeur

1. – 3. Juli 2022

Volere, Mühlebergstrasse 2, Affoltern. Kosten 10 Franken pro Person. Anmelden erforderlich unter info@purajoya.ch, 0768311897 oder

• Vorträge zu den Hilfsprojekten der Mission am Nil in sechs afrikanischen Ländern • Erlebnisstände mit Ak�vitäten für die ganze Familie • Sponsorenlauf am Samstagnachmi ag • Spannenden Menschen begegnen

bit.ly/BeautyAffoltern.

Mission am Nil International www.mn-international.org/konferenz Verranstaltungsort: V

Leb L benshaus Güetli, Baarerstrasse 8 8932 Me menste en (Rossau) w w.guetli-rossau.ch www

Alain, Avital und Sabrina laden zu «Beauty meets Schmuck» ein. (Bild zvg.)

Veranstalter: Mission am Nil International

info@mn-interna�onal.org | 044 767 90 90


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Veranstaltungen

Freitag, 24. Juni 2022

Gesänge preisen Gott

AGENDA

Freitag, 24. Juni Affoltern am Albis

17.30–21.00: «Play and Dine». Eltern essen gemütlich im Restaurant Weingarten, während die Kinder ausgelassen spielen. Plätze sind knapp, schnell anmelden: www.familienzentrum-bezirk-affoltern.ch. Familienzentrum, Zürichstrasse 136.

Konzert des Gospelchors Happy Voices am Sonntag in Obfelden

Ausstellungen Aeugst am Albis

Kommbox im Gemeindehaus, Dorfstrasse 22: «Die grosse Liebe zu Korallen». Eindrückliche, dreidimensionale und farbenfrohe Kunstobjekte von Claudia Ruiz . Mo 8–11.30, 16–18.15, Di 8–11.30, Mi 8–11.30, 14–16.30, Do 8–11.30 Uhr. Bis 31. August.

Samstag, 25. Juni Aeugst am Albis

10.00–12.00: Buch und Kaffee. Bei einem feinen Stück Zopf und Kaffee oder Tee in neu erschienenen Romanen schmökern. Bibliothek.

Aeugstertal (Aeugst Am Albis)

Affoltern am Albis

10.00: 900-Jahre-Feier Bonstetten mit «Musik im Dorf». Tagsüber ab 10 Uhr Kinderprogramm der Cevi und Pfadi. 18.30: Türöffnung Festwirtschaft und Abendprogramm, 19.30 Uhr Konzert Claudia Masika & Band, 21.30 Uhr Konzert Nicole Bernegger & Band, ab 23 Uhr DJ Casa bis 2 Uhr. Dreifach-Turnhalle Schachenmatten.

Knonau

12.00–18.00: Raku-Wochenende mit Künstler Peter Widmer. Vorgebrannte Objekte selber glasieren, brennen und mitnehmen. Feuerköchin Monica Eichenberger bietet überraschende Kulinarik und erfrischende Getränke. Nur bei trockenem Wetter. Nur wenige Parkplätze vorhanden. Mit Velo oder zu Fuss leicht erreichbar vom Bahnhof. Kiosk im Naturgarten, Baareggstrasse 12.

Mettmenstetten

19.00: Openair-Kino: «Monsieur Claude und seine Töchter 2». Festwirtschaft zur Deckung der Unkosten. Filmbeginn bei Eintritt der Dunkelheit. Es wird kein Eintritt erhoben. Schulhaus Wygarten (Sportplatz).

Die «Happy Voices» bieten den Zuhörenden eine breite Palette an Songs: von modern bis klassisch. (Bild zvg.)

Der Chor Happy Voices gibt vor allem Lieder mit Bezug zu Gott zum besten – es sind aber auch rockige Töne zu hören. Die «Happy Voices» gehen wieder auf ihre kleine Konzerttournee. Die ersten zwei Konzerte des Jahres finden am Samstag in Widen und am Sonntag in Obfelden statt. Mit dem Programm möchte man auf Gott hinweisen, der auch in Zeiten der Not immer zu uns stehe und uns begleite. Das Konzert sei reich an vielen verschiedenen Stilrichtungen, verspricht der Chor. Die Songs sollen Zuversicht und Freude vermitteln. Zu hören sind bei-

Sonntag, 26. Juni

Elvis Täglich Sa Mi So

CH-Premiere

D 12 (14) Jurassic World 19.45 Do Fr Sa 17.00 Sa So Mi 16.30

Kappel am Albis

Originalfassung

Elvis So Mi

Originalfassung

Maison de retraite F/d 10 (12) I Am Zlatan 17.30 Fr Di Mi 19.30 Do Fr 20.00 19.30 Mo Di

E/d 12 (14)

10.00–10.30: Buchstart-Treff. Für Kinder von 9 bis 36 Monaten in Begleitung. 14.30–15.00: «Gschichteziit» für Kinder von 3 bis 5 Jahren in Begleitung.

10.30–16.00: Raku-Wochenende mit Künstler Peter Widmer. Vorgebrannte Objekte selber glasieren und brennen. Feuerköchin Monica Eichenberger bietet Kulinarik und Getränke. Nur bei trockenem Wetter. Nur wenige Parkplätze. Mit Velo oder zu Fuss gut erreichbar vom Bahnhof. Kiosk im Naturgarten, Baareggstrasse 12.

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Dienstag, 28. Juni Kappel am Albis

13.30–14.30: Führung durch die Klostergärten, Treffpunkt Eingang

Nobody has to know E/d 16 Sundown Fr Di 17.30 Do Mo

KW 26 | Donnerstag 23. bis Mittwoch 29. Juni

Kino Cinepol, Bahnhofstrasse 28, 5643 Sins Tel: 041 787 36 00

Vorpremiere

D 6 (8) Minions 14.00 Sa So Mi

14.00

D 12 Immenhof 17.00 So Mi

14.30

D6

D6

D 16 Operation Mincemeat D 12 Für immer Sonntag CH 14 Sonic the Hedgehog 2 D 6 (8) 17.30 Sa 17.30 Do Mo 17.30 Mo Di 14.00

fachen Songs bis zu sehr komplexen und rhythmisch anspruchsvollen Arrangements zusammengestellt. Von den Sängerinnen und Sängern erfordert dies volle Konzentration und gesangliche Höchstleistungen. Begleitet werden «Happy Voices» schon seit vielen Jahren von Barbara Seiler am Piano, von Markus Seiler an der Bassgitarre und von Robin Burtscher am Schlagzeug. Bea Buob Sonntag, 26. Juni, 20 Uhr, reformierte Kirche

Auch in diesem Jahr hat die Dirigentin Bea Buob eine Komposition von ein-

Wettswil am Albis

Knonau

D 12 Dog 17.30 Sa So

Von einfach bis anspruchsvoll

Mittwoch, 29. Juni

17.15: Musik und Wort «Natuir» Jodlerklub Fruttklänge Kerns. Lesungen: Pfr. Volker Bleil. Kollekte. Klosterkirche, Kappelerhof 5.

D 12/10 Top Gun: Maverick D 12 /10 Lightyear 20.00 Täglich (ausser So) 20.15 Sa So Mi 16.30 So 19.45

spielsweise der A-capella-Song «We’ve Come a Long Way, Lord» von John A. Behnke, die Gospel-Ballade «This is a Move» von Nick Robertson oder der Gospel-Rock «Precious Lord, Take My Hand» von Thomas A. Dorsey. Songs wie «Peace in the Midst of the Storm» von Stephen R. Adams, «He Never Failed Me Yet» von Robert Ray und «Never Forsaken» von Joel Lindsey und Wayne Haun nehmen Bezug zu Gott.

Amtshaus, Réception. Kloster Kappel, Kappelerhof 5.

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Kinoprogramm Sins

11.15: Ortsvertretung Pro Senectute: Mittagstisch für Seniorinnen und Senioren, Fr. 17.-. An-/Abmeldung: Brigitte Sandhofer, 044 761 48 00. Restaurant Rosengarten.

Kappel am Albis

Wettswil am Albis

Bonstetten

Affoltern am Albis

13.30: Führung durch die Klosteranlage, Treffpunkt Eingang Amtshaus, Réception. Kloster Kappel, Kappelerhof 5.

19.30–21.30: «Ladies Night». Musik, verschiedene Aktivitäten und kulinarische Leckerbissen aus dem Buch «Fürobigchuchi» von Zoe Torinesi. Bibliothek, Dettenbühlstrasse 1.

08.00–12.00: Wochenmarkt mit Märtkafi. Früchte, Gemüse, Gebäck, Käse, Bioprodukte, Blumen, Selbstgemachtes und mehr. Märtkafi offen 7 bis 17 Uhr. Marktplatz. 09.00–16.00: Säuliämter Flohmarkt. Kunterbuntes, Altes, Neues, Gebrauchtes und viele Trouvaillen. Findet bei jedem Wetter statt. Kronenplatz. 13.00–19.00: «Tag der offenen Tür», Veranstalter Jugendarbeit JA-AAA. Offen für alle Interessierten. Jugendtreff Hirtschür, Jonentalstrasse 3.

Helen Spörri, 044 761 89 80. Turnhalle Gallenbüel.

Obfelden, Chileweg 12. Kollekte. Türöffnung 30 Minuten vor Konzertbeginn.

20.00: Lesezirkel. Besprechung des Buchs «Unsere Seelen bei Nacht» von Kent Haruf. Bibliothek, Dettenbühlstrasse 1.

Donnerstag, 30. Juni Aeugst am Albis

18.15–19.10: Turnen Fit 60+. Schnupperstunde jederzeit möglich. Auskunft/Anmeldung:

Pegasus Small World Spielzeugmuseum, Habersaat: Sonderausstellung «Barbie: Von der Luxuspuppe zum Massenspielzeug». Fr bis So 11-17 Uhr oder nach Voranmeldung. Bis 31. Juli.

Kappel am Albis

Kloster, Öffentliche Räume, Kappelerhof 5: «Variationen einer Wirklichkeit». Fotografien von Ursula Gross, Bilder von Peter Heusi. Täglich 8-22 Uhr. Bis 24. Juli.

Stallikon

Schulhaus Loomatt: Kunstforum Stallikon: «Vernetzt». Bilder von Esti Frei aus Stallikon, eine künstlerische Werkschau ihres 30-jährigen Schaffens. Mo bis Fr 15-19 Uhr. Sa 10-12 Uhr. Bis 16. Juli.

Zwillikon

Ortsmuseum, Ottenbacherstrasse, Gemeindeplatz: Dauerausstellung zu Geschichte und Alltag, Gewerbe und Kultur von Affoltern am Albis. Jedes 1. Wochenende im Monat. Gruppenbesuche nach Vereinbarung. Rollstuhllift, Eintritt frei. Kontakt: 044 761 77 42, Ursula Grob oder 044 761 81 76, Hansruedi Huber.


Veranstaltungen

Freitag, 24. Juni 2022

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Finanzkolumne

Thomas Walder, Teamleiter Filiale Affoltern am Albis, Zürcher Kantonalbank

ZKB Visa Debit Card: Das kann die neue Debitkarte Der Jodlerklub Fruttklänge besteht aus 24 aktiven Jodlerinnen und Jodlern. (Bild zvg.)

Jodelklänge in der Klosterkirche Ein Jodlerklub entführt die Zuhörenden direkt in die wunderschöne Bergwelt Obwaldens Am Sonntag, 26. Juni, ist der Jodlerklub Fruttklänge Kerns in der Reihe «Musik und Wort» in Kappel zu hören.

Traditioneller Naturjuiz

Der Jodlerklub Fruttklänge unter der Leitung von Emil Wallimann besteht aus 24 aktiven Jodlerinnen und Jodlern im

Dirigent Emil Wallimann, ein landesweit bekannter Komponist unzähliger Werke für die Jodlerei, ist dieser seit frühester Jugend tief verbunden. Er ist

Alter von 20 bis 71 Jahren. Gegründet wurde der Verein im Jahr 1943.

Träger des «Goldenen Violinschlüssels» und Leiter der Abteilung Jodeln des Eidgenössischen Jodlerverbandes. Er dirigiert die Kernser Jodlerinnen und Jodler seit 2015. Entsprechend stehen diese für gepflegten Jodelgesang und den in der Innerschweiz typischen, traditionellen Naturjuiz. Unter dem Motto «Natuir» entführt der Jodlerklub Fruttklänge

Kerns die Zuhörenden direkt in die Bergwelt Obwaldens. So vielfältig und urchig wie diese sind auch die Lieder, auf welche man sich freuen darf. Lesungen dazu hält Pfarrer Volker Bleil. (red.) Sonntag, 26. Juni, 17.15 Uhr, Klosterkirche Kappel. Musik und Wort mit dem Jodlerklub Fruttklänge Kerns. Lesungen: Pfarrer Volker Bleil. Kollekte.

Vorträge und Aktivitäten zum Thema Demenz Der «Demenztag» in Mettmenstetten soll ein spezielles Volksfest werden Mit Infoständen, Vorträgen und Aktivitäten rund ums Gemeindehaus, soll über die Krankheit aufgeklärt und Betroffenen geholfen werden. Weil die Menschen heute viel länger leben als früher, häufen sich die Fälle von altersbedingter Demenz in unserer Gesellschaft. Die Krankheit bedeutet eine grosse Belastung für die betroffene Person, ihre Familie und ihr Umfeld. Eine inklusive Gesellschaft muss versuchen, sie bestmöglich zu integrieren. Die Kommission für Altersfragen lädt ein zu einem speziellen «Demenztag» am Samstag, 2. Juli, von 10 bis 15 Uhr. Es soll eine Art Volksfest werden mit

verschiedenen Informationsständen und Aktivitäten rund um den Dorfplatz.

Gedächtnisspiel mit Fühlkiste Vorgesehen ist eine praktische Anleitung, wie man Menschen mit Demenz zum Essen verführen kann. Sehr oft ist gerade dies eine besondere Herausforderung im Alltag. Der Spezialist Markus Biedermann gibt Tipps dazu, wie man mit Kreativität ein attraktives Angebot auch für Menschen mit Schluckstörungen zubereiten kann. An weiteren Standorten wird demonstriert, wie ein Therapiehund in der Betreuung und Beschäftigung demenzkranker Personen eingesetzt werden kann. Bruno Köhler wird einen Vortrag über

die Rolle des Hausarztes in der Diagnose der Krankheit und in der Pflege und Begleitung von Betroffenen und ihren Angehörigen halten. Auch die Alzheimervereinigung Kanton Zürich wird mit ihrem Alzheimermobil anwesend sein. Die Spitex Knonaueramt, die Beratungsstelle Alters- und Gesundheitsfragen Knonaueramt, der Entlastungsdienst, Wabe Knonaueramt und die gemeindeeigene Beratungsstelle werden vertreten sein. Das Gesundheitszentrum Gut präsentiert Aktivitäten im Zusammenhang mit Demenz. Spiel und Spass für Gross und Klein werden nicht zu kurz kommen: Vorgesehen sind ein Gedächtnisspiel mit Fühlkiste und ein Wettbewerb mit einem attraktivem Hauptpreis. Und zwischendurch kann

man sich im Kulturcafé Brister stärken. Auch die Bibliothek Mettmenstetten beteiligt sich am Demenztag mit einer Medienausstellung zu diesem Thema. Maria Cristina Schmid, KofAM Samstag, 2. Juli, ab 10 Uhr, Gemeindeplatz in Mettmenstetten. Referate: 10.30 Uhr: Thema: Rolle des Hausarztes, von Bruno Köhler, im Kulturcafé Brister. 11 Uhr: Thema: Einsatz eines Therapiehundes, im Waagstübli, Eingang Zürichstrasse. 11.45 Uhr: Thema: Esskultur im Alter, von Markus Biedermann, im reformierten Pfarrhauskeller. 13.15 Uhr: Thema: Einsatz eines Therapiehundes, im Waagstübli, Eingang Zürichstrasse 14 Uhr Thema: Rolle des Hausarztes, von Bruno Köhler, im Kulturcafé Brister.

Spiel und Spass im Pfarrgarten

Nachwuchs im Wildnispark Zürich

Am Samstag, 2. Juli, ab 16 bis 19 Uhr steigt ein Kinder-Sommerfest im Pfarreigarten in Affoltern. Ein Familiengottesdienst bildet den Startpunkt. In der Feier zum Thema «Noah und die Arche» werden die Teilnehmenden Gott um Schutz und Segen für die Ferien und für die Familie bitten. Danach stehen auf dem Kirchengelände Spiel und Spass auf dem Programm: Vom Ponyreiten über Schiff bauen bis hin zum Ballonkünstler laden die Kinder ein, sich zu vergnügen. Kostenfreie Verpflegung und Musik runden das Angebot ab. (red.)

Im Tierpark Langenberg leben zurzeit zahlreiche Jungtiere

Ein etwas anderes Opernerlebnis Zum Sommerferienauftakt singt der Zürcher Konzertchor, bei dem auch einige Sängerinnen und Sänger aus dem Knonauer Amt mitwirken, am Sonntag, 10. Juli, um 13.30 und um 19 Uhr im Bernhard Theater beim Opernhaus in Zürich fröhliche Lieder aus italienischen und tschechischen Opern. Das aussergewöhnliche Konzert eignet sich speziell für Familien. Kinder bis 16 Jahre haben gratis Zutritt. Unter der Leitung von André Fischer wirken namhafte Solisten und eine interessante Instrumentalgruppe mit. René Landis

Rund 11,3 Millionen Debitkarten sind schweizweit im Umlauf; fast alle besitzen eine. Das für viele wichtigste Bezahlmittel hierzulande ist universell einsetzbar und aus dem Alltag nicht mehr wegzudenken. Die Debitkarte ist – im Unterschied zur Kreditkarte – direkt mit dem Bankkonto verknüpft. Sämtliche Einkäufe und Bargeldbezüge werden direkt dem Konto belastet, was jederzeit volle Transparenz über die Ausgaben ermöglicht. Zusätzlich zu den bewährten Einsatzmöglichkeiten einer Debitkarte, wie bargeldloses Bezahlen in Geschäften und Restaurants oder Bargeldbezüge am Automaten, wartet die Debitkarte der neuen Generation mit weiteren Vorteilen auf. Online einkaufen Das Einkaufen im Internet ist für einen Grossteil der Schweizer Bevölkerung zur Gewohnheit geworden. Die ZKB Visa Debit Card trägt diesem veränderten Konsumverhalten Rechnung, indem neu weltweit in Onlineshops bezahlt oder die Karte bei Abodiensten hinterlegt werden kann. Auch die Reservation von Hotels und Mietautos ist möglich. Der Standard 3-D Secure erhöht die Sicherheit bei Onlinezahlungen zusätzlich. Mobil bezahlen Das kontaktlose Bezahlen mit dem Smartphone oder Wearable funktioniert neu ganz selbstverständlich. Die angebotenen Bezahldienste sind ersichtlich unter zkb.ch/visadebit. Flexible Kartenverwaltung Die Einsatzmöglichkeiten der Karte können im eBanking und im Mobile Banking individuell und flexibel an die eigenen Bedürfnisse angepasst werden. Limiten verwalten, Karten sperren sowie Funktionen wie Onlinezahlungen oder kontaktloses Bezahlen aktivieren und deaktivieren sind nur einige der Annehmlichkeiten.

Am Sonntag, 26. Juni, bietet der Wildnistag «Jungtiere» den Besuchenden spannende Blicke hinter die Kulissen. Im Moment gibt es im Tierpark Langenberg zahlreiche verspielte Jungtiere zu entdecken. Nachwuchs gab es bisher bei den Wildkatzen, bei Steinbock und Rothirsch, bei den Przewalskipferden, den Wildschweinen und den Wölfen. Ein Jubiläum, zwei Vorträge und zahlreiche Erlebnisposten. Wer sich für eine bestimmte Tierart besonders interessiert oder generell mehr über die Bedeutung von Jungtieren im Tierpark Langenberg erfahren möchte, sollte sich am 26. Juni den Nachmittag freihalten. An diesem Sonntag bietet der Wildnistag «Jungtiere» im Langenberg ein reichhaltiges Programm für Kinder und Erwachsene. Martin Kilchenmann, Leiter Bereich Tiere, erzählt den Besucherinnen und Besuchern über die Jungtiere im Tierpark. Welche Bedeutung hat die Nachzucht für bedrohte Tierarten und welche Rolle spielen Jungtiere im Sozialleben der einzelnen Tiergruppen? Der Vortrag

Kontaktlos bezahlen, online einkaufen, Hotels reservieren oder die Karte bei mobilen Bezahldiensten hinterlegen – all dies und vieles mehr ist mit der Debitkarte der neuen Generation möglich. Was die praktische Alltagsbegleiterin sonst noch bietet, erfahren Sie in diesem Beitrag.

Frischlinge werden die Jungen einer Wildsau genannt. (Bild Stefan Eichholzer) findet zweimal, um 14 und 15 Uhr, statt. Bei den Przewalskipferden ist der Verein «International Takhi Group» zu Gast, denn es gibt Grund zum Feiern: Vor 30 Jahren wurden in der Mongolei die ersten dieser im Freiland ausgestorbenen Wildpferde wieder angesiedelt. Auch der Wildnispark Zürich beteiligt sich aktiv an diesem erfolgreichen

Arten- und Naturschutzprojekt. Zwei Kurzführungen in die begehbare Wildschweinanlage und in die Futterküche des Tierparks sowie drei Informationsstände von Wildnisboten und Pro Natura Zürich runden das Programm ab. (red.) Details zum Programm: www.wildnispark.ch/wildnistag-jungtiere.

Einsatzregion ändern Standardmässig kann die ZKB Visa Debit Card in der Schweiz und in Europa genutzt werden. Der weltweite Einsatz lässt sich im eBanking und im Mobile Banking bequem selbst freischalten, auch zeitlich begrenzt. Akzeptiert wird die Karte überall dort, wo das Bezahlen mit Visa möglich ist: weltweit bei über 70 Millionen Händlern und Akzeptanzstellen. Weitere Informationen Überzeugen Sie sich selbst von den zahlreichen Vorteilen der ZKB Visa Debit Card. Details sind unter zkb.ch/visadebit ersichtlich.


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Sport

Freitag, 24. Juni 2022

Das Wettkampfglück fehlte ihnen Aufstiegsspiele des TC Säuliamt im Interclub nicht sehr erfolgreich Zum Saisonabschluss hatte das Team Interclub der Herren 35+ in der 3. Liga keine Chance gegen den Gegner aus Wollishofen. Die zwei Aufstiegsspiele sowie die zwei letzten Gruppenspiele fanden am vergangenen Wochenende bei hochsommerlichen 33 bis 34 Grad im Schatten statt und forderten Heimmannschaften und Gegner. Bewundernswert wurde trotzdem um jeden Ball gekämpft und auch ein dritter Satz im Match nicht gescheut. Leider gab es für die Mannschaften des TC Säuliamt kein positives Happy End. Die Herren 55+ 1. Liga spielten 3:3 gegen den TC Brütten, verloren aber die 2. Aufstiegspartie wegen des schlechteren Satzverhältnisses und auch wegen der Zerrung eines Spielers. Die Herren 45+ 2. Liga zogen mit 2:5 den Kürzeren in ihrem 2. Aufstiegsspiel gegen den TC Itschnach. Die Damen 40+ 3. Liga verloren 2:4 gegen den Gruppensieger TC Burmoos Richterswil und müssen sich mit dem 2. Gruppenrang zufrieden geben. Die letzte Interclub-Begegnung in der 3. Liga Herren 35+ fand am vergangenen Samstag statt. Die Gegner kamen aus Wollishofen. Sie gewannen 7:2. Das Team vom TC Säuliamt gewann eine Einzel- und eine Doppelpartie. Obschon das Resultat vernichtend klingt, hat die

Das Team Herren der 3. Liga beim Saisonfinale: (v.l. stehend) Tom Kehrli, Dani Zimmermann, Dani Ledermann, Beni Schöb, Andi Gräflein; kniend: Markus Hänsenberger, Captain Remo Bischofberger, Urs Habermacher. Es fehlen: Stefano Ardagna und Jan Bass. (Bild zvg.) ganze Mannschaft des TC Säuliamt alles gegeben und gute Spiele gezeigt. Namentlich erwähnt sei Tom Kehrli, der nicht nur sein Einzel, son-

dern auch zusammen mit Dani Zimmermann das Doppel gewann. Die beiden liessen nicht nur das Resultat besser aussehen, sondern kämpften für ein

spannendes Spiel und dies mit grossem Körpereinsatz. Andi Gräflein und André Meier

Für sichere Anlagen Öffentliche Sportanlagen boomen, doch nicht alle sind sicher – es drohen schwere Unfälle. Die Beratungsstelle für Unfallverhütung (BfU) zeigt in einer neuen Fachdokumentation, worauf es bei der Planung, dem Bau, Betrieb und Unterhalt von sicheren Sportanlagen ankommt. Zwei wesentliche Punkte: Pumptracks, Skateparks und Fitnessgeräte gilt es von Kinderspielplätzen mit genügend Abstand zu trennen. Und die freien Fallhöhen bei den Sportgeräten sollten beschränkt werden. Die BfU bietet mit der Fachdokumentation «Freizeitsportanlagen im urbanen Raum» einen neuen Leitfaden für alle, die solche Sportanlagen planen, bauen, betreiben und unterhalten. Oft befinden sich mehrere Sportanlagen am selben Ort. Das ist für Nutzerinnen und Nutzer attraktiv, kann aber auch zu Unfällen führen – nämlich dann, wenn Anlagen für Kinder und solche für Ältere schlecht voneinander abgetrennt sind. BfU-Experte Roger Schmid kennt solche Gefahren: «Ein kleines Kind erkennt nicht, wo ein Spielplatz endet. Plötzlich verlässt es Schaukel und Rutschbahn und gelangt mitten auf den Pumptrack, wo Jugendliche und Erwachsene heranbrausen.» Klare Abgrenzungen sind zwingend, wie Schmid betont. Das müsse für die Betreibenden nicht immer teuer sein: «Manchmal reicht ein Abstand von hundert Metern zwischen einem Spielplatz und einer Skateanlage.» Für viele Sportanlagen bestehen Normen und Richtlinien. Manchmal braucht es für die Unfallprävention weitergehende Massnahmen. Die BfU erläutert in ihrer Fachdokumentation, was dies bedeutet. (red.)

Saison mit spannendem Finale Interclub-Bilanz des TC Wettswil mit mehr Licht als Schatten Einem Aufsteiger stehen zwei Absteiger gegenüber – dennoch darf die Interclub-Bilanz 2022 des Tennisclubs Wettswil als positiv gewertet werden. Denn der Klassenerhalt, der für den Grossteil der Teams das Saisonziel darstellte, wurde mehrheitlich erreicht. Zudem erfolgte einer der beiden Abstiege erst am grünen Tisch. Mit dem klaren Ziel des (Wieder-)Aufstiegs war lediglich eines der zwölf Interclub-Teams des TC Wettswil in die Meisterschaft gestartet. Das ZweitligaTeam 1 der Kategorie Herren Aktive, letztes Jahr ersatzgeschwächt aus der 1. Liga abgestiegen, erreichte diese Vorgabe in überzeugender Manier. In den drei Vorrundenspielen wurden 24 von

27 Matches gewonnen. Noch besser kam es in den beiden Aufstiegsspielen gegen Migros und Lachen, in denen durchwegs Siege erspielt wurden. Das Team, dessen Kern die Bronzemedaillengewinner der Junioren-IC-Schweizer-Meisterschaft 2019 bilden, hat vielversprechende Perspektiven. Die meisten Spieler haben ihr Potenzial noch nicht ausgeschöpft. Zwar dürfte die NLC bis auf Weiteres eine Nummer zu gross sein. Aber falls das Team zusammenbleibt, müsste in der nächsten Saison auch in der 1. Liga die Aufstiegsrunde angepeilt werden.

Chancenlos gegen Marly Dorthin geschafft haben es erneut die in der NLC spielenden Herren Aktive. Die wie das Aufsteigerteam der 2. Liga von Guido Baumann gecoachten Wettswiler erreichten in einer starken Gruppe den zweiten Rang, waren in der

Aufstiegsrunde gegen Marly aber erwartungsgemäss chancenlos. Trotzdem bleibt es eindrücklich, wie sich ein Klub, der fast ausschliesslich auf eigene Spieler setzt, über Jahre bei den Aktiven auf nationaler Ebene behaupten kann. Ebenfalls die Aufstiegsspiele erreichten die in der 1. Liga spielenden Herren 35+ sowie ihre 2.-Liga-Kollegen der Kategorie 65+. Beide scheiterten zwar, aber den Senioren fehlte nur wenig zum grossen Coup. Sie erreichten die zweite Aufstiegsrunde, in der sie Schwerzenbach knapp unterlagen. Als Sieger fühlen durften sich zum Schluss auch die Damen 1. Liga Aktive, die 2.-Liga-Herren Aktive 2, die Herren 2. Liga 45+ und die Herren 1. Liga 55+. Sie alle mussten zwar in die Abstiegsrunde, setzten sich dort aber durch und schafften somit den angestrebten Klassenerhalt. Die beiden 3.-Liga-Teams der Damen (30+ und 40+) schlugen sich beachtlich, für den Aufstieg reichte es aber leider nicht.

Sich im Dschungel des Reglements verheddert

Sie schafften den unmittelbaren Wiederaufstieg in die 1. Liga: (vorne) Nicolas Schulz (im Sessel) und Gian Nehr, (hinten von links) Luis Mäder, Gian und Yves Wiedemeier, Daniel Kesseli, Guido Baumann, Roman Schweizer, Patrick Konzbul und Felix Möhle. (Bild zvg.)

Captain Raphi Hofstetter und sein Team, letztes Jahr gefeierte Aufsteiger in die 2. Liga 35+, mussten absteigen. Während in ihrem Fall der Abstieg sportlich in Ordnung ging, traf es Patrick Mastais Senioren 45+ härter. Ohne ihre verletzungshalber ausgefallenen, langjährigen Teamstützen Thomas Bopp und Micha Wiedemeier ebenfalls in die Abstiegsrunde verbannt, blieben sie dort vermeintlich siegreich. Der Gegner legte im Nachhinein aber Rekurs gegen die Niederlage ein. Die Intervention war erfolgreich. Die Wettswiler hatten aus Personalnot einen Aushilfsspieler organisiert, der zwar im Einzel und Doppel verlor, dessen Einsatz aber nicht reglementskonform war, weil er schon in mehreren anderen Mannschaften ausgeholfen hatte. Man muss allerdings kein grosser Prophet sein, um diesem Team den sofortigen Wiederaufstieg in die 1. Liga vorauszusagen, sofern es 2023 mit den langjährigen Stammspielern antreten kann. Bruno Kesseli

Adrian Brennwald am Bannalper Berglauf. (Bild zvg.)

Grundschnelligkeit da

Nun folgt Brixen Marathon in Dolomiten Zwei Tagessiege und ein Sieg in seiner Altersklasse an den letzten beiden Wochenenden – dem Aeugster Laufsportler Adrian Brennwald läuft es sportlich rund. Die nächste grosse Herausforderung wird der Brixen Marathon in den Dolomiten sein. Am vergangenen Wochenende hat sich Adrian Brennwald, Ultraläufer aus Aeugst, gleich zwei für seine Verhältnisse kurzen Herausforderungen gestellt. Der Hörnlilauf vom Samstag führt über 11,3 km und rund 700 Höhenmeter aufwärts sowie 250 bergab auf das Hörnli auf 1133 m ü.M. Bei warmen Temperaturen – «wobei zum Glück fast die Hälfte der Strecke im Wald verlief», so Brennwald – konnte der Aeugster nach knapp zwei Kilometern die Führung übernehmen. Auf dem Weg zum Tagessieg sollte es aber nochmals eng werden: «Nach der Hälfte des Rennens, bei einem steilen Aufstieg, kam der Zweitplatzierte wieder recht nahe heran», so Brennwald. Bergab konnte er den Vorsprung jedoch wieder vergrössern, auf fast eine Minute bis ins Ziel. Tags darauf startete der Aeugster dann auch noch am Bannalper Berglauf über 11 km mit 1180 Höhenmetern. «Beim Einlaufen spürte ich noch die Beine vom Lauf vom Vortag», so Brennwald.

Während des Wettkampfs sei es dann allerdings erstaunlich gut gelaufen. Auch wenn die Hitze diesmal viel mehr zu schaffen machte, weil ein grosser Teil der Strecke in der Sonne lag. Den Entscheid, trotz vier Verpflegungsposten einen Trinkbeutel mitzunehmen, habe er denn auch nicht bereut, so der Aeugster, der das Ziel als Gesamtvierter und Sieger seiner Altersklasse erreichte. «Zurzeit läuft es mir sportlich super», freut sich Adrian Brennwald. Das hatte sich bereits am Wochenende zuvor abgezeichnet. Da hatte Brennwald am Samstag den Aarauer Stadtlauf gewonnen, der über sechs Runden durch die schöne Aarauer Altstadt mit sehr vielen Zuschauern führt. In der letzten Runde konnte sich der Aeugster vom letzten Verfolger absetzen und einen knappen Sieg feiern. Für die Erfolge an den kürzeren Rennen macht er eine Trainingsumstellung verantwortlich: «Ich mache nicht mehr so lange Trainingsläufe.» In einer guten Woche wartet allerdings wieder eine etwas längere Herausforderung: Am 2. Juli findet in den Dolomiten der Brixen Marathon statt. Die 42,195 Kilometer sind hier mit 2450 Höhenmetern gepfeffert. «Ich bin gespannt, wie es mir dort läuft, da ich dieses Jahr erst einen Trainingslauf über 2,5 Stunden absolviert habe», sagt Brennwald. (tst.)


Sport

Freitag, 24. Juni 2022

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Sportanlass begeistert Jugend in Knonau Junge Leichtathleten haben viel Spass am UBS Kids Cup – die schnellsten im Knonauer Amt erkoren Bereits zum achten Mal fand der Kids Cup in Knonau statt. 120 Kinder und Jugendliche nutzten den Anlass für einen lokalen, kantonalen oder sogar schweizweiten Vergleich. Für einige war es vielleicht der erste Schritt Richtung Kantonsfinal. Bei rekordverdächtigen Temperaturen blieben die 120 Mädchen und Jungs am vergangenen Samstag cool und liefen um die Wette, sprangen in den Sand und warfen den Ball in die Weite und erzielten tolle Resultate. Beim 60-Meter-Lauf liefen Devin mit 8,61 Sekunden, Colin mit 8,66 Sekunden, Timon mit 8,81 Sekunden und Eelis mit 8,90 Sekunden sowie Jill mit 8,75 Sekunden und Anja mit 8,85 Sekunden hervorragende Zeiten. Sie alle blieben unter der 9-Sekunden-Marke. Beim Weitsprung konnte niemand die hervorragende Weite von 4,54 Meter von Devin schlagen. Timon mit 4,17 Meter und Colin mit 4,15 Meter kamen ihm noch am nächsten. Bei den Mädchen sprang Jill mit 4,10 Meter am weitesten, gefolgt von Amanda mit 4,02 Meter. Wenig überraschend kam beim Ballwurf niemand an Nico heran. Mit 38,26 Meter erzielte er die beste Weite, gefolgt von Eelis mit 36,51 Meter. Bei den Mädchen warfen zwei Athletinnen weiter als 32 Meter: Amanda mit 32,92 und Nora mit 32,03 Meter. Einen Höhepunkt des Nachmittages bildete das 50-Meter-Rennen um das schnellste Knonauer Mädchen und den

Beim 60-Meter-Lauf zeigten alle ihr Können. Die schnellste Knonauerin wurde Jill Gebhardt, schnellster Knonauer Devin Albrecht (Bild rechts). (Bilder zvg) schnellsten Knonauer Jungen. Die schnellste Kindergärtlerin wurde Bailey mit 10,40 Sekunden und der schnellste Kindergärtler Levin mit 9,57 Sekunden. Die schnellste 1./2.-Klässlerin war dieses Jahr Elena mit 8,48 Sekunden, die um eine winzige Hundertstelsekunde Ally auf den zweiten Platz verdrängte. Die schnellste Zeit bei den 1./2.-Klässlern erzielte Jorim mit 7,84 Sekunden. Bei den Jungs der 3. und 4. Klassen sprintete Timon mit rekordverdächtigen 7,19 Sekunden durchs Ziel; bei den Mädchen durfte Liana mit 7,92 Sekunden den Titel als schnellste 3.-/4.-Klässlerin ent-

gegennehmen. Schlussendlich war Colin mit 7,60 Sekunden der schnellste 5./6.-Klässler und Devin mit 7,36 Sekunden der schnellste Oberstufenschüler. Bei den Mädchen holten sich diese Titel Jill mit 7,54 Sekunden bei den 5./6.-Klässlerinnen und Amanda mit 7,69 Sekunden bei den Oberstufenschülerinnen.

Grosses Finale um die allerschnellsten Knonauer

Auch 2023 wieder ein Kids Cup

Ganz zum Schluss kämpften dann bei den Mädchen und bei den Jungs je die sechs schnellsten aus allen Klassen-

Bei den Jungs wurde es noch knapper. Devin Albrecht war mit seiner Spitzenzeit von 7,06 Sekunden der schnellste

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Knonauer. Um nur eine winzige Hundertstelsekunde verpasste Colin Bucher diesen Titel. Auf dem dritten Platz folgte Timon Troppmann, der seine Zeit aus der Vorrunde nochmals steigern konnte und mit 7,18 Sekunden ebenfalls dicht dran war. Auch nächstes Jahr wird der UBS Kids Cup wiederum durchgeführt. Am besten trägt man das Datum bereits jetzt in die Agenda ein: Samstag, 10. Juni 2023. Christian Albrecht Weitere Infos: www.ubs-kidscup.ch.

Der FCA siegt zum Abschluss der Saison

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stufen um den begehrten Titel der schnellsten Knonauer. Sowohl bei den Mädchen wie auch bei den Jungs durften die Zuschauer ganz spannende Rennen erleben. Die schnellste Knonauerin wurde Jill Gebhardt mit einer sagenhaften Zeit von 7,13 Sekunden vor Anja Tschofen mit 7,18 Sekunden und Amanda Huber mit 7,43 Sekunden.

3:2-Auswärtsieg beim FC Engstringen Nach einer verpatzten ersten Hälfte steigert sich der FCA. Der Gegner FC Engstringen steigt nach der Niederlage ab. Am vergangenen Sonntag war man besonders froh, um diese frühe Uhrzeit auf dem Platz stehen zu dürfen. Die Meteorologen prognostizierten Temperaturen, bei denen man eigentlich nur einen Wunsch hegte: Ab in die Badi! Während für das Fanionteam ein Sieg einen gelungenen Saisonabschluss bedeutete, schlug für den Gegner FC Engstringen die Uhr fünf vor zwölf. Nur ein Sieg konnte sie noch auf den rettenden drittletzten Rang bringen, während gleichzeitig Industrie Turicum auswärts bei den Blue Stars nicht gewinnen durfte. Die mitgereisten Fans dürften sich wohl die Augen gerieben haben, als sie Captain Benjamin Luchsinger als Sturmspitze auflaufen sahen.

Die erste Hälfte dominiert der FC Engstringen Gleich nach Anpfiff übernahm das Heimteam das Zepter und bearbeitete die Defensive des FCA. Der unbedingte Wille, diese drei Punkte zu holen, war bei ihnen spürbar, während unsereins sich noch finden musste. Während 20 Minuten hatte das Heimteam mehr Ballbesitz und startete immer wieder gefährliche Angriffe, welche vorerst noch nicht mit einem Tor belohnt wurden. Zwar fanden die Gäste in der Folge auch etwas besser ins Spiel, die Nadelstiche setzten jedoch die Einheimischen. Mit zwei schönen Treffern belohnten sie sich noch vor der Halbzeit für die gezeigte Leistung. In der Pause fand das Trainerduo Boris Jevremovic und Kemal Bulut klare Worte: «Ein desaströser Auftritt!» Nicht der Fussball, den man sich von dieser

Truppe gewohnt war. Mit ihrer Ansprache trafen sie wohl genau den Nerv, der den Schalter bei den Jungs umlegte.

Engstringen verspielt eine Zwei-Tore-Führung Die Körpersprache in der zweiten Halbzeit war eine andere. Die Bälle wurden einfacher, aber schneller gespielt. Es wurden Freiräume in der gegnerischen Hälfte geschaffen. Knapp zehn Minuten nach Wiederanpfiff zappelte der Ball im Netz. Nach einer stark getretenen Ecke von Bitzer war Aco zur Stelle und brachte den Ball mit seinem Oberschenkel über die Linie. Keine Zeigerumdrehung später jubelte der FCA wieder. Diesmal war es Stähli, der nach einer Flanke souverän einnickte. Der Rückstand wurde egalisiert.

Heimteam noch abgefangen – der Abstieg ist besiegelt Während die Temperaturen weiter stiegen, wurde auf dem Platz ein Gang runtergeschaltet. Das Heimteam war nach vorne stets bemüht, aber langsam schwanden auch ihre Kräfte. Sie waren gezwungen, auf eine offensivere Taktik umzustellen, da drei Punkte zwingend nötig waren. Dies wiederum verschaffte dem FCA nach vorne viel Freiheit, was in der 81. Minute schliesslich wieder von Aco ausgenutzt wurde, um den 2:3-Siegtreffer zu erzielen. Der FCA nimmt die drei Punkte verdient mit nach Hause, während der FC Engstringen nach dieser Niederlage nächste Saison in der 4. Liga kicken wird. Jan Wildi FCA: Aegerter, Von Wattenwyl (Ravasio) Jeyakumar, Wildi, Premananthan, Stefanovic, Bitzer, Huber, Stähli (Buqa), Luchsinger (Cotardo), Angelillo (Vanetta).


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Sport

Freitag, 24. Juni 2022

Urs Hubers Monsterpensum Sellaronda Hero und Raid Evolenard am gleichen Wochenende gefahren

Die Erfolgs-Dartspieler. (Bild zvg)

Darter steigen auf Die im Sommer 2021 gegründete Steeldarts Mannschaft Triple-A-Darters hat gleich in ihrer ersten Saison in der DartsLiga Region Zürich (Dlrz) den Aufstieg in die Liga B geschafft. Nachdem in der Liga ein starker 2. Platz belegt wurde, musste man in der Barrage am vergangenen Freitag gegen die Highland Devils aus Uster spielen. Die ersten vier Spiele wurden zwischen den beiden Teams aufgeteilt, wonach es 2:2 stand. Nachher wurden bei den Triple-A-Darters die nächsten vier Spiele gewonnen. Damit waren die sechs Punkte in der Tasche und der Aufstieg sicher. Das Team mit Patrick Döttling, Ralf Gerbert, Lars Kessler, Niels Kessler, Niels Rot, Evelyne Schwerzmann, Christian Stamm, Jakob Studhalter darf sich nächste Saison mit den Stärkeren der Region Zürich messen. Die Triple-A -Darters sind nun ein Verein mit über 30 Aktiven. In ihrem Heimatort im «Break» in Affoltern gibt es vier Steeldart-Scheiben. 2023 werden drei Mannschaften in der Dlrz starten. Jeden Montag findet im «Break» ein offener Trainingsabend ab 19.30 Uhr statt. Niels Rot und Niels Kessler www.aaadarters.ch

Urs Huber hats wieder getan: Am letzten Samstag fuhr er Italiens härtesten Marathon Sellaronda Hero und wurde Vierter. Am folgenden Sonntagmorgen trat er im 550 km entfernten Wallis zum Raid Evolenard an, wo er bei Gluthitze sogar Zweiter wurde.

sogleich stehen. Urs Huber sagt: «Da, wo ich Claes abhängen wollte, wurde ich nun von Kerschbaumer eingeteilt.»

Mit letzten Kräften durch die Gluthitze

martin platter Zwei harte Wettkämpfe an einem Wochenende sind für Radsportler nichts Aussergewöhnliches. Die eben erst zu Ende gegangene Tour de Suisse bot besten Anschauungsunterricht. Liegen zwischen den Wettkämpfen jedoch noch fast 600 Autokilometer, dann leidet die Erholung. Urs Huber hat es sich am letzten Wochenende wieder mal angetan – und das erst noch bei Gluthitze selbst in den Bergen. Am Samstag fuhr der Mettmenstetter in Wolkenstein den Sellaronda Hero. Nur um 14 Sekunden verpasste der RRCAmt-Leistungsträger das Podium, was ihn im Ziel dann doch etwas ärgerte. «Ich hatte mir das Rennen perfekt eingeteilt, um im Finale die nötigen Reserven parat zu haben. Und dann passiert mir das», nervte sich Huber. Während er sich in der letzten Rennstunde zusammen mit dem Belgier Frans Claes leicht abgesetzt hatte und sich bereits Hoffnungen auf den dritten Podestplatz machte, nahte von hinten unbemerkt Gerhard Kerschbaumer – und liess die beiden in der nächsten Gegensteigung

Stark im Sattel

Zwei Vierkampfturniere, zwei Siege

Allein auf weiter Flur kämpft sich Urs Huber am Raid Evolenard im Wallis dem Ziel entgegen. (Bild Martin Platter)

Spassiger Patrouillenritt Der Reitverein Müliberg als Organisator

Zum 35. Mal führte der Reitverein Müliberg letzten Samstag den traditionellen Patrouillenritt mit fast 70 Patrouillen durch.

Team Birkenhof (von links): Kyra Ciruel, Seraina Hafner, Kiana Abderhalden, Chiara Fontana, Julia Wagner, Luc Kern und Susanne Schelling. (Bild zvg.)

Das erste Turnier fand in Birmensdorf statt, organisiert vom Kavallerieverein Affoltern mit OK-Präsidentin Natalie Oliverie. Das zweite unter der Leitung der Familie Koller in Baar/ Zug. Das Team Birkenhof zeigte eine starke Leistung. Nach der langen Pause, seit der Schweizer Meisterschaft im Herbst, wurden die Erwartungen an die Equipe klein gehalten. Es mussten drei erfahrene Teilnehmerinnen durch junge Nachwuchssportlerinnen ersetzt werden. Das Resultat entstand dank des Überfliegers Luc Kern und den zahlreichen ersten Plätzen im Laufen (3000 m), in der Dressur und im Springen. Nur im Schwimmen (50 m Freistil) ist noch eine Verbesserung möglich. Die Rangliste im Einzel sah nach allen vier Disziplinen so aus: Kat. A: 1. Luc Kern, 4. Chiara Fontana, 13. Kiana Abderhalden; Kat B: 2. Julia Wagner. Entsprechend stiegen die Erwartungen ans nächste Turnier: Es gab in allen Sparten nur noch vordere Plätze. Am meisten freute der Sieg in der Dressurvorführung. Das Klassement: 1. Luc

Kern, 2. Kiana Abderhalden, 3. Chiara Fontana; im B: 2. Julia Wagner. Auch in der Springprüfung belegten die Birkenhöfler die vorderen Plätze. Diese Disziplin gewann das Team Lorze B, allerdings mit Pferden vom Birkenhof. Die fremden Pferde werden gemäss Startliste ausgetauscht und können während 30 Minuten geritten werden. Die besten Pferde vom Turnier werden ausgezeichnet: Da holten die Pferde vom Birkenhof «Vainqueur de l’Hôta» den Preis bestes Springpferd und bestes Pferd Springen/ Dressur gesamt, sowie «Jongleur d’Aveline» bestes Pferd Dressur. Als Ersatz startete Luise Felner in der Equipe Egnach-Birkenhof Mixed. Mit dem 4. Platz in der Gesamtwertung zeigte sich ihre Klasse: Sie wurde zwei Wochen vor dem Wettkampf aufgeboten. Ebenfalls starteten an beiden Turnieren Seraina Hafner und Kyra Ciruel bei den Einsteigern. Beim ersten Anlass in Birmensdorf war es ein Abtasten. Jedoch bereits in Zug fehlten wenige Punkte auf das Podest. Mit dem 4. Rang war man auch zufrieden. In der Einzelwertung gesamt erreichte Kyra Ciruel den 6. Platz und Seraina Hafner den 7. Platz. Susanne Schelling

Nicht ganz so lange dauerte das «eingeteilt werden» am Raid Evolenard sonntags darauf. «Erzfeind» Martin Fanger wusste um das kraftraubende Pensum und die mangelnde Erholung Hubers und fackelte nicht lange. Schon in der ersten Steigung hielt Fanger das Tempo so hoch, das einzig Huber imstande war, zu folgen. Nach zirka 20 Minuten wurde es dann aber auch diesem zu schnell. Fortan kurbelte Fanger alleine zu Sieg. Huber verlor mit jedem Kilometer mehr Zeit und erreichte das Ziel rund drei Stunden später in der Kuhkampf-Arena von Evolene schliesslich als Zweitplatzierter mit mehr als zehn Minuten Rückstand. Er sagte: «Nach dem gestrigen Tag habe ich erwartet, dass es hart werden wird. Die Hitze machte es aber noch brutaler. An der letzten Steigung musste ich meine letzten Reserven mobilisieren, um den zweiten Platz zu verteidigen.» Über alles gesehen zeigte er sich dennoch zufrieden mit seiner Leistung. Am ersten Julisonntag stehen die Schweizer Bikemarathon-Meisterschaften am Bergibike auf der OffroadStrecke zwischen Fribourg und Bulle auf dem Programm. Der 36-Jährige blickt dem sechsten Titelgewinn optimistisch entgegen: Die Form stimmt.

Die ersten Reiter fanden sich vergangenen Samstag schon um 6.30 Uhr am Start oberhalb von Affoltern ein. Die über 100 Reiter und ihre Pferde machten sich ab dem Startplatz «Im Wil» auf, einen dreistündigen Ritt durch das Reitgebiet am Mühleberg zu bestreiten. Die Postenarbeit an den acht Posten war vielseitig. Das Motto des diesjährigen Patrouillenritts hiess «Bauernhof» und so konnten sich die Teilnehmenden auf lustige Spiele zu Themen rund um den Bauernhof freuen. Am ersten Posten galt es, Erntesäckli über einen Parcours zu transportieren. Am zweiten schlüpfte einer der Reiter in die Rolle des Bauern und musste eine lebensgrosse Kuh melken und einen «Mini-Traktor» fahren. Danach musste der Hof vom Pferd aus gefegt werden und am nächsten Posten stand Schweinefüttern auf dem Programm. Die Pferde sollten hier ruhig stehen, damit die Reiter Spielzeug-

früchte ins Maul eines aufgemalten Schweins werfen konnten. Ein Posten stand im Zeichen von «Bauer, ledig, sucht». So ergatterten die Reiter je eine Bäuerin (Puppe) und trugen diese durch einen Geschicklichkeitsparcours. Mist in Form von Tennisbällen musste abtransportiert werden. Am letzten Posten ging der anstrengende Bauernhoftag direkt vor der Festwirtschaft zu Ende. Es gab auch wieder einen Kostümpreis für die Patrouille mit der besten Verkleidung. Hier die Rangliste: 1.«Packgeissen», Patrouille 66, Jasmin Schoch und Andrea Schönholzer; 2.«Alpabzug», Patrouille 26, Tanja Schneider und Ursula Kohli; 3. «Chicken Run», Patrouille 50, Valentina Allmann und Maria Häfliger. Lisa Kienast Leins, RVM Kategorie OKV: 1. Corinne Walzer und Dania Leuenberger, Verein Elgger Pferdefreunde, Sektor 3; 2. Jennifer Neyer und Rahel Vonarburg, Reitverein Lorze, Sektor 1; 3. Carole Streich und Leona Streich (Jr.), Kavallerieverein Affoltern am Albis, Sektor 1; Kategorie offen: 1. Silvia Scherrer-Haldi und Martin Graf; 2. Zivile Amsler und Jörg Eng; 3. Sybille Zimmermann und Irene Betschart. Vollständige Ranglisten: www.rvmueliberg.ch.

Die Sieger der Kostümwertung: die «Packgeissen». (Bild zvg.)

Die Aktivriege vereint. (Bild zvg.)

Aktive geben alles Nachdem die Jugendriege super reüssiert hatte, zogen die Aktiven am vergangenen Wochenende mit gemischten Gefühlen ans Turnfest nach Lyss. Nichtsdestotrotz stellten sie sich nach dem Eidgenössischen in Aarau nun zum zweiten Mal in der Aktivkarriere dem Kampfgericht. Unterstützt von zwei starken Jungturnern wagten sie sich an den Fachtest Allround, griffen zum Schleuderball und warfen Bälle und Wurf körper. Es zeigte sich, dass die Bonstetter Turnerinnen und Turner sich zu einer Werferriege entwickeln. So haben im Jugendwettkampf Jerome, Michel und Dina mit 51 Meter beziehungsweise 41 Meter die Bestnote 10 geworfen. Im Weitsprung reichten die 5,54 Meter von Julien zu einer guten 10. Bei den Aktiven zog Werfer Lukas seine Turnkameraden zu ansprechenden Leistungen mit. Wenn nächstes Jahr die erfolgreichen Jungturnerinnen und -turner zu den Grossen stossen, werden die starken aktiven Weitwerfer gut unterstützt sein. Dass im Jugendbereich auch die guten Weitspringerinnen und Weitspringer darauf brennen, bei den Aktiven mittun zu dürfen, stimmt zuversichtlich, dass in den nächsten Jahren ein mittlerer Ranglistenplatz zu erreichen ist. Die Aktivriege des TSV Bonstetten ist noch immer im Aufbau. Die ältesten Turnerinnen und Turner sind nun gerade mal 20 Jahre alt. Sie stehen vor Lehrabschluss und stecken in Maturarbeiten. Das engagierte Leiterteam unternimmt alles, diese Truppe auszubauen. Das Zürcher Kantonalturnfest im Sommer 2023 ist das nächste grosse Ziel. Maja Loder


Extra

Freitag, 24. Juni 2022

«Das Bedürfnis hat sich durch die Digitalisierung nicht verändert» Menschen im Säuliamt: Felix Heidelberger schätzt als Marketingberater die Jobdynamik Seit der KV Lehre hat Felix Heidelberger in der Werbebranche gearbeitet. 2018 gründete er seine eigene Firma und erstellt Marketing- und Mediakonzepte für Firmen und Organisationen. Er wohnt in Obfelden, spielt Tennis und plant im Sommer eine Veloreise durch die Schweiz. von marianne voss «Meine Arbeit hat viel mit gesundem Menschenverstand zu tun», erklärt Felix Heidelberger zu Beginn des Gesprächs und ist somit schon mitten im Themenbereich seines Berufs. 2018 habe er seine eigene Firma «Tolega» gegründet, der Name bedeute Touch-Lead-Gain (Ansprechen, Interesse erzeugen, Mehrwert generieren). Der Start in die Selbstständigkeit war für ihn aufregend, denn kurz nach der Aufbauphase kam Corona. «Es begann gut mit den ersten Kunden, doch im Frühling 2020 wurde alles abbestellt. Ich stand am Nullpunkt.» Dabei blieb es zum Glück aber nicht. «Durch bestehende Kontakte erhielt ich Aufträge, um grosse nationale politische Kampagnen zu begleiten.» Inzwischen hat Felix Heidelberger sein Büro im «Anzeiger»-Gebäude in Affoltern eingerichtet und einen Mitarbeiter eingestellt. In Köniz betreibt er eine Tochterfirma, die sich in erster Linie auf nationale Werbung fokussiert. In Affoltern betreut er Firmen, Organisationen und KMU aus der Region. «Es geht um eine Marketingberatung auf strategischer Ebene. Ich suche mit den Kunden ihre Erfolgspositionen und versuche, diese zu stärken.» Die digitalen Kanäle seien heute natürlich sehr wichtig. «Sie stellen oftmals auch technische Herausforderungen dar.» Aber manchmal seien Offline-Lösungen wirksamer, das habe er bereits mehrmals festgestellt. «Das menschliche Bedürfnis hat sich durch die Digitalisierung nicht komplett verändert. Der Wunsch nach persönlicher Beachtung und Zuwendung kann durch das Internet nicht ersetzt werden.»

Unbeschwerte Kindheit Felix Heidelberger schätzt die Dynamik und die ständigen neuen Herausforde-

Felix Heidelberger im Treppenhaus des «Anzeiger»-Gebäudes, wo sich sein Büro befindet. (Bild Marianne Voss) rungen und Begegnungen bei seiner Arbeit. Seit dem Abschluss der KV-Lehre war er stets in der Werbe- und Marketingbranche tätig. Zuerst arbeitete er in Uster in der Orell Füssli Werbe AG. Als diese in die Publicitas überging, blieb er. «Ich war dort in verschiedenen Bereichen tätig, hatte also quasi verschiedene Jobs. Das war abwechslungsreich und gefiel mir.» Bevor es mit der Publicitas zu Ende ging, startete er ein Masterstudium, das ihm dann für die Selbstständigkeit die richtige Ausgangslage gab. Aufgewachsen ist Felix Heidelberger zusammen mit seiner Schwester in Uster, wo er eine unbeschwerte Kindheit erleben konnte. Rückblickend kommt er fast ein bisschen in Schwärmen: «Wir waren im Quartier eine fröhliche Horde von Kindern, kannten keine Probleme,

hatten keinen Fernseher und von der Welt keine Ahnung.» Heute wohnt Felix Heidelberger zusammen mit seiner Partnerin in Obfelden. «Wir konnten eine Liegenschaft im Grünen kaufen, wohnen also sehr ländlich, umgeben von Landwirtschaft. Das ist sehr schön.» Genügend Freiraum in der Natur sei für ihn immer wichtig gewesen. «Manchmal bin ich lieber einen Tag draussen in der Natur, als noch ein Projekt mehr zu stemmen.» Durch die Selbstständigkeit sei ihm diese Freiheit oftmals möglich. Aber, klar: «Wer Erfolg haben möchte, muss natürlich auch präsent sein.»

Gern mit dem Bike unterwegs Auch die Hobbys von Felix Heidelberger finden vorwiegend in der Natur statt. Zusammen mit seiner Partnerin ist er

gerne mit dem Bike unterwegs in den Bergen, in der Region vom Lindenberg oder auf dem Albis. «Dort ist es besonders lässig.» Er gehe auch mit dem Bike – einem E-Bike – zur Arbeit. «Sommer und Winter, bei jedem Wetter», betont er stolz. Eine andere Freizeitbeschäftigung ist das Tennisspiel. «Wir sind Mitglied im Tennisclub Stallikon und spielen in der zweiten Liga.» Auf die bewundernde Reaktion meint er humorvoll: «Verglichen mit Nadal oder Federer machen wir nichts anderes als Ball übers Netz.» Er lacht. Grosse Reisen stehen im Moment nicht auf seinem Plan, obwohl er sehr gerne in der Ferne unterwegs ist. Diesen Sommer werde er sein Bike bepacken und einfach losfahren. «Ich möchte durch die Schweiz radeln, die Route ist unbestimmt.»

VOLG-REZEPT

WETTER Heute

Meteotest.ch

Basel 17° 23° Zürich 16° 22°

Affoltern

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Bern 16° 21° Interlaken 16° 21°

Zutaten für acht Stücke

St.Moritz 10° 15°

Sion 16° 24°

Genève 17° 23°

Chur 17° 22°

Bellinzona 18° 22°

Aussichten

Samstag

Sonntag

Montag

Dienstag

Mittwoch

Alpennordseite

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15° 26°

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15° 24°

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Alpensüdseite

15° 27°

18° 27°

19° 27°

18° 27°

19° 27°

min °C max °C

ZwetschgenPfirsich-Galette Ein rund ausgewallter Kuchenteig à 230 g 2 Pfirsiche, in Schnitzen 300 g Pf laumen oder Zwetschgen, in Schnitzen 80 g Zucker 1 Ei, verquirlt 30 g Butter, in kleinen Stücken

Zubereitung

LEBENSWEISHEIT «Die beste Zeit, einen Baum zu pflanzen, war vor zwanzig Jahren. Die nächstbeste Zeit ist jetzt.» Aus Afrika.

Kuchenteig mit dem Backpapier auf ein Blech legen, Teig mit einer Gabel dicht einstechen. Pfirsiche und Früchte mit Zucker mischen, auf dem Teig verteilen, dabei einen Rand von etwa vier Zentimetern freilassen. Rand einschlagen, mit Ei bestreichen. Butter über die Früchte verteilen. Backen: In der Mitte des auf 220 Grad (Ober-/Unterhitze) vorgeheizten Ofens rund 30 Minuten

backen. Tipp: Tiefgekühlte Zwetschgen verwenden. Zuerst auftauen, Saft abtropfen, dann weiterverarbeiten. Schmeckt super mit fluffig geschlagenem Rahm. Mehr Rezepte: www.volg.ch/dorfplatz/rezepte.

23

ZWISCHENRUF

Miis Mami Gestorben ist sie. Vor wenigen Tagen. Nach fünf Stunden Spitalaufenthalt in Affoltern. Beinah wäre sie 102 Jahre alt geworden. Nur vier Tage haben gefehlt. Vor einem Jahr verliess sie ihre Wohnung in Süddeutschland und zog zu mir ins Säuliamt. Wir lebten gut zusammen. Meine Mutter hatte früher viele Bildungsreisen unternommen, sie erzählte von Norwegen und von Südfrankreich, sie hat unzählige Seidenmalbilder gemalt und jahrzehntelang im Bach-Chor gesungen. Neulich erst notierte sie: «Die Krönungsmesse von Bach ist relativ kurz, deshalb sangen wir anschliessend noch das Magnificat.» Gearbeitet hatte sie zehn Jahre in der Bank. Zum Schluss in der geliebten Immobilienabteilung. Wie sie da zwei Herren vom Lidl (oder wars Aldi?) einen Bauplatz gezeigt hat. Jetzt räume ich ihr Zimmer auf. Sehe das Buch, das sie gerade ausgelesen hat, die Autobiografie des Komikers Bülent Ceylan, und das angefangene Buch «Mut und Menschlichkeit – als Arzt weltweit», finde eine Geburtstagskarte «Zum Hundertsten» von Steven Schneider, dann noch etliche Kreuzworträtsel. Erinnere mich, dass ich neulich auch eines zu lösen versuchte und nicht wusste, was Leuchtturm auf französisch heisst. Sie half mir: «Le phare.» Sie hat meine Rätsel meistens fertig gemacht. In letzter Zeit bekam sie Probleme mit dem Herz (Wasser in den Beinen), hatte immer weniger Appetit, das heisst gar keinen mehr. Schwach wurde sie. Aber bis vier Tage vor dem Tod noch täglich selber geduscht. Und bis vor Kurzem folgende Hausarbeiten übernommen: Geschirrspülmaschine ausgeräumt, Altpapier gebündelt, Salat gerüstet. Eines ihrer Lieblingsgedichte, sie konnte etwa 30 auswendig, war «Trost» von Ina Seidel. Das zum Abschied für dich, liebs Mami: Unsterblich duften die Linden. Was bangst du nur? Du wirst vergehn, und deiner Füsse Spur wird bald kein Auge mehr im Staube finden. Doch blau und leuchtend wird der Sommer stehn. Und wird mit süssen Atemwehn Gelind die arme Menschenbrust entbinden. Wo kommst du her? Wie lang bist du noch hier? Was liegt an dir? Unsterblich duften die Linden. Ute Ruf

HERKÖMMLICHES

Abdankung Wen oder was haben Sie abgedankt, als Sie das letzte Mal an einer Beerdigung waren? Oder hat es der Pfarrer getan? Ein Leser dieser Kolumne hält den in der Schweiz gebräuchlichen Ausdruck «Abdankung» für nicht mehr angebracht, weil man im Wörterbuch vergeblich nach einer entsprechenden Tätigkeit sucht. Recht hat er. Zwar hat es das Verb «jemanden abdanken» tatsächlich gegeben. Es stammt aus der Zeit gegen Ende des 14. Jahrhunderts und bedeutete damals «jemanden mit Dank verabschieden». Das wäre noch heute verständlich. Doch in diesem Sinne hat das mittelalterliche Tätigkeitswort schon längstens «abgedankt», während die eben erwähnte Redensart noch immer gebräuchlich ist. «Jemand hat abgedankt» bedeutet sinngemäss und etwas ausgeschmückt: Sie oder er ist zurückgetreten oder ausgeschieden, hat ausgedient und «den Löffel abgegeben» oder gar «ins Gras gebissen». Solche und ähnliche Assoziationen klingen nicht gerade pietätvoll. Und es gibt keinen Grund, am ausrangierten Hauptwort Abdankung festzuhalten. Formulierungen wie «Abschiedsund Gedenkfeier» oder «Beerdigungsgottesdienst» ersetzen den herkömmlichen Ausdruck voll und ganz und sind bestens geeignet, um auf einer Todesanzeige zur Anteilnahme einzuladen und verstorbene Angehörige im ursprünglichen Sinn des Wortes «mit Dank zu verabschieden». (ubo)


Rosen-Tag!

Sa 25. Juni 2022

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Neophyten einfach erkennen - Abendspaziergang mit der Naturschutzkommission

Badi-Tag vom 2. Juli 2022 Im Schwimmbad Stigeli Das erwartet Dich: - Stigeli-Sprint für Schulkinder aus der Region Affoltern - Am Nachmittag diverse Plauschaktivitäten mit Hüpfburg - und Arschbombenkontest, organisiert von der Stadt Affoltern Verschiebedatum: 9. Juli 2022. Über die definitive Durchführung des Anlasses informieren wir am Vortag ab 17.00 Uhr auf unserer Baditag-Website.

Invasive Neophyten sind gebietsfremde Problempflanzen, die sich bei uns stark ausbreiten und Schäden verursachen. Sie verdrängen einheimische Arten, reduzieren die Artenvielfalt, können Schäden an Bauten anrichten, sowie Probleme in der Landund Forstwirtschaft verursachen. Einige Arten sind auch für die Gesundheit von Mensch und Tier problematisch. Für deren Bekämpfung stehen unterschiedliche Methoden zur Verfügung. Lernen Sie die verschiedenen invasiven Neophyten im Kulturland und deren Bekämpfung kennen. Zusammen mit Markus Gasser, Präsident Naturschutzkommission und Benjamin Kämpfen, Naturschutzbeauftragter der Stadt Affoltern am Albis.

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24. Juni 2022 Stadt Affoltern am Albis, Bereich Hochbau und Umwelt

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Samstag

9.JULI 22 14:00 - 02:00 Uhr

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Wann? am Mittwoch, 29. Juni 2022, von 19.00 – ca. 20.30 Uhr Wo? Treffpunkt: Panoramaweg, Parkplatz Mühlebergstrasse (Ex-Tennisplatz) Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme.

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