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047 2013

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Weiss Medien AG I Obere Bahnhofstrasse 5 I 8910 Affoltern am Albis I Telefon 058 200 5700 I Telefax 058 200 5701 I www.weissmedien.ch I Auflage 23 532 I AZ 8910 Affoltern a. A.

aus dem bezirk affoltern I Nr. 47 I 166. Jahrgang I Dienstag, 18. Juni 2013

Teilreorganisation

Hochkarätig besetzt

Organisatorische Änderungen in der Hedinger Gemeindeverwaltung. > Seite 3

Zuger Forum der Wirtschaft befasst sich in Kappel mit dem Rohstoffhandel. > Seite 5

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Silber Jumba-Tambouren am Eidgenössischen Jugendmusikfest in Zug erfolgreich. > Seite 7

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Fahnenweihe TSV-Jugend Bonstetten nach dem Eidgenössischen gross empfangen. > Seite 7

Rohstoffgelder: Entscheid vertagt Hedingen: Trotz deutlichem Ja zur Solidaritäts-Initiative folgt eine Urnenabstimmung Soll Hedingen 110 000 Franken der erhaltenen Glencore-Million an Geschädigte des Rohstoffabbaus und -handels weitergeben? Für dieses Anliegen sprach sich an der Gemeindeversammlung eine grosse Mehrheit aus. Die Gegner konnten allerdings eine Urnenabstimmung durchsetzen. ................................................... von thomas stöckli Die Begeisterung der Initianten währte am Donnerstagabend nur kurz. Ziemlich genau um 22 Uhr sagten 173 Stimmbürger Ja zu ihrem Antrag «Rohstoffmillionen – Hedingen handelt solidarisch». Doch sofort beantragte einer der 91 Nein-Stimmenden, die Bevölkerung an der Urne entscheiden zu lassen. Es folgte ein veritabler Abstimmungs-Krimi, der ganze 20 Minuten dauern sollte – immer wieder unterbrochen durch Rücksprachen und rechtliche Abklärungen. Gemeindepräsident Paul Schneiter liess zuerst über den allfälligen Budget-Nachtragskredit entscheiden (Resultat: 180 Ja- zu 71 Nein-Stimmen), dann mussten die Stimmenzähler die Anwesenden nochmals zählen, da klar

war, dass der Entscheid hauchdünn ausfallen dürfte. Schliesslich reicht ein Drittel der Stimmen – das wären 89 der 265 Stimmberechtigten im Schachensaal –, um eine Urnenabstimmung durchzusetzen. Eine erste Auszählung ergab 90 Ja-Stimmen für eine Urnenabstimmung – also ein Entscheid um zwei Stimmen. Das schien den Initianten verständlicherweise zu knapp, um nicht hinterfragt zu werden. Sie stellten erfolgreich den Antrag auf eine erneute Auszählung der Stimmen, doch am Entscheid für eine Urnenabstimmung sollte sich nichts ändern: 91 Stimmberechtigte sprachen sich diesmal dafür aus.

Handeln statt wegschauen Dem Abstimmungs-Krimi war eine rund einstündige Diskussion vorausgegangen, in deren Verlauf auch Vertreter der Hilfswerke Heks (Projekt: «Zugang zu Land»), der Arbeitsgruppe Schweiz Kolumbien (Schutz der Menschenrechte) sowie der Helvetas (Nachhaltige Ressourcen-Nutzung) zu Wort kamen. «Das ist eine einmalige Gelegenheit, nicht wegzuschauen, sondern zu handeln», sprach sich Peter Lanzendörfer, Wortführer des Initiativkomitees, für den Solidaritätsbei-

trag aus. Rund eine Mio. Franken hat der Börsengang von Glencore über die Steuerzahlung von CEO Ivan Glasenberg in Rüschlikon und den Finanzausgleich in die Hedinger Gemeindekasse geschwemmt. Geld aus einem Geschäft, das keine Rücksicht nehme auf Menschen und Natur, so Lanzendörfer weiter. Deshalb solle man nun ein Zeichen setzen und die Geschädigten beteiligen. Für die Initiative setzten sich auch Alt-Gemeinderat Leonhard Grimmer und Hansruedi Schweizer ein: «Wir können soziale, ökologische und wirtschaftliche Verantwortung übernehmen», so der Patron der Ernst Schweizer AG. «Wenn ich eine Million bekommen würde, würde ich die ganze Million spenden», sollte schliesslich ein junger Mann betonen.

Eigenen Konsum hinterfragen «Grundsätzlich behandeln wir alle Steuereinnahmen gleich», hielt Gemeindepräsident Paul Schneiter im Namen des Gemeinderates dagegen. Zudem sei das Thema Entwicklungshilfe Sache des Bundes. Weiter führten Votanten auf, dass Spenden eine private Angelegenheit sei, dass die Schweiz bereits jährlich 73 Mio. Fran-

ken Entwicklungsgelder in die betroffenen Regionen schicke. «Global denken, regional handeln», appellierte einer an die Hedinger, selber aktiv zu werden, das eigene Konsumverhalten zu hinterfragen und grössere Ziele ins Auge zu fassen. Ein anderer Votant sollte sogar beantragen, die ganze Glencore-Million an die Firma Ernst Schweizer AG auszuzahlen – mit dem Auftrag, für Hedingen so viele Warmwasser-Kollektoren zu erstellen wie möglich. Das sei zu weit weg vom Thema, wies Gemeindepräsident Paul Schneiter diesen Antrag allerdings zurück.

Andernorts ähnliche Bestrebungen Was mit einem überraschenden Antrag an der Budget-Gemeindeversammlung im Dezember letzten Jahres begann, geht nun also demnächst in die dritte Runde. Die Vorgänge in Hedingen dürften aus dem ganzen Bezirk interessiert verfolgt werden, denn auch andernorts laufen Bestrebungen, Teile der Glencore-Gelder an Geschädigte in den vom Rohstoffabbau betroffenen Gebieten zurückzugeben. ................................................... > Bericht zur Gemeindeversammlung auf Seite 5

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Bereichernd Über 20 Nationen am Fest der Kulturen in Affoltern vertreten. > Seite 9

Beschwerden vom Bundesgericht abgewiesen Das Bundesgericht hat die Beschwerde eines Stimmbürgers letztinstanzlich abgewiesen und erlaubt die Realisierung einer Fotovoltaik- und Solarthermieanlage im Schwimmbad Stigeli. Der Objektkredit wurde von der Gemeindeversammlung seinerzeit ohne Gegenstimme bewilligt. Ein anderer Fall betrifft das Protokoll der Gemeindeversammlung vom 18. Juni 2012. Das Verwaltungsgericht stellte fest, die Aussagen der Votanten hätten zum Teil präziser formuliert werden müssen. Eine Protokollberichtigung hat das Verwaltungsgericht allerdings abgelehnt. Der Beschwerdeführer zog das Urteil weiter ans Bundesgericht. Dieses hat nun den Fall zur Neubeurteilung ans Verwaltungsgericht zurückgewiesen. In Umsetzung des Verkehrsrichtplans hat der Gemeinderat korrekt gehandelt, und auch eine Strafanzeige wegen Urkundenfälschung bezüglich Verkehrsrichtplan wurde abgewiesen. ................................................... > Bericht auf Seite 3

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Nachtspektakel im «Jumpin» Mettmenstetten

Spitzensport mit besonderem Ambiente: Die freestyle-night lockte wieder über 2000 Leute an die Wasserschanze. (Bild Daniel Loosli) Am Samstag massen sich in Mettmenstetten wieder die waghalsigen Freestyler in den Kategorien Freeski, Snowboard, Bike und Aerials. Die Zu-

schauer durften nicht nur spektakuläre Tricks bestaunen, sondern auch selber das eine oder andere ausprobieren, etwa einen Balance-Akt über den

Jumpin-Pool. Im Promo-Village lockten trendige Shirts und Accessoires, Darts und Glücksrad. Bis in die Morgenstunden waren die Fahrlehrer vom Learn-

pool beschäftigt, Partygänger sicher nach Hause zu bringen. (tst.) ................................................... > Bericht auf Seite 13

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Bestattungen Affoltern am Albis Beschlüsse der Rechnungsgemeindeversammlung vom Dienstag, 11. Juni 2013

Beschlüsse der Gemeindeversammlungen vom Donnerstag, 13. Juni 2013

Beschluss der Kirchgemeindeversammlung vom 16. Juni 2013

Beschlüsse der Gemeindeversammlung vom 12. Juni 2013

Geschäfte

A. Reformierte Kirchgemeinde

1. Die Rechnung 2012 wird genehmigt.

An der Gemeindeversammlung vom 12. Juni 2013 wurde aufgrund der Erläuterungen durch den Gemeinderat, der Primarschulpflege und der reformierten Kirchenpflege folgendes beschlossen:

A. Politische Gemeinde Die Gemeindeversammlung genehmigt die Jahresrechnung 2012 des Politischen Gemeindeguts einstimmig: – Fr. 15 451 409.59 Aufwand und Fr. 15 071 247.71 Ertrag in der laufenden Rechnung – Fr. 2 876 118.89 Ausgaben und Fr. 297 127.70 Einnahmen sowie daraus resultierende Nettoinvestitionen von Fr. 2 578 991.19 in der Investitionsrechnung – Fr. 1 475 216.00 Ausgaben und Fr. 0.– Einnahmen bei den Sachwertanlagen – Fr. 28 397 345.71 Aktiven und Passiven. Das Eigenkapital beträgt per 31. Dezember 2012 Fr. 6 047 410.42. Der Aufwandüberschuss von Fr. 380 161.88 in der laufenden Rechnung wurde dem Eigenkapital entnommen. B. Primarschulgemeinde Die Gemeindeversammlung genehmigt die Jahresrechnung 2012 der Primarschulgemeinde einstimmig: Fr. 9 372 551.19 Aufwand und Fr. 9 148 399.65 Ertrag mit einem Aufwandüberschuss von Fr. 224 151.54. In der Investitionsrechnung stehen den Ausgaben von Fr. 522 791.92 Einnahmen von Fr. 280.– gegenüber. Daraus resultieren Nettoinvestitionen von Fr. 522 511.92. Die Bestandesrechnung zeigt Aktiven und Passiven von Fr. 6 472 477.22. Durch die Entnahme von Fr. 224 151.54 hat sich das Eigenkapital auf Fr. 3 403 368.16 vermindert. C. Ref. Kirchgemeinde Die Gemeindeversammlung genehmigt die Jahresrechnung 2012 der reformierten Kirchgemeinde einstimmig: Fr. 826 514.27 Aufwand und Fr. 748 288.45 Ertrag mit einem Aufwandüberschuss von Fr. 78 225.82. Die Bilanz weist Aktiven und Passiven von Fr. 648 745.13 aus. Durch die Entnahme des Aufwandüberschusses von Fr. 78 225.27 aus der laufenden Rechnung, hat sich das Eigenkapital auf Fr. 262 221.08 vermindert. Im Rechnungsjahr 2012 wurden keine Investitionen getätigt. Rechtsmittelbelehrung Gegen diese Beschlüsse kann wegen Verletzung von Vorschriften über die politischen Rechte und ihrer Ausübung innert 5 Tagen, von der Veröffentlichung an gerechnet, schriftlich Rekurs beim Bezirksrat Affoltern, Im Grund 15, 8910 Affoltern am Albis, erhoben werden. Im Übrigen kann gegen diese Beschlüsse, gestützt auf § 151 Abs. 1 Gemeindegesetz (Verstoss gegen übergeordnetes Recht, Überschreitung der Gemeindezwecke oder Unbilligkeit) innert 30 Tagen, von der Veröffentlichung an gerechnet, schriftlich Beschwerde beim Bezirksrat Affoltern, Im Grund 15, 8910 Affoltern am Albis, erhoben werden. Die Kosten des Beschwerdeverfahrens hat die unterliegende Partei zu tragen. Die Rekurs- und Beschwerdeschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten. Der angefochtene Beschluss ist, soweit möglich, beizulegen. Ein Rekurs gegen die Richtigkeit des Protokolls muss innert 30 Tagen, vom Beginn der Auflage an gerechnet, beim Bezirksrat Affoltern, Im Grund 15, 8910 Affoltern am Albis eingereicht werden (gemäss § 54 des Gemeindegesetzes). Das Protokoll liegt für die Stimmberechtigten auf der Gemeindekanzlei ab sofort zur Einsichtnahme auf.

1) Die Jahresrechnung 2012 der reformierten Kirchgemeinde Hedingen wurde genehmigt. B. Politische Gemeinde 1) Die Jahresrechnung 2012 der politischen Gemeinde Hedingen wurde genehmigt. 2) Der Antrag des Gemeinderates auf Bewilligung eines Bruttokredites in der Höhe von Fr. 135 000.– für die bauliche und ökologische Sanierung des Dammes am Hedinger Weiher wurde angenommen. 3) Der Antrag des Gemeinderates auf Bewilligung eines Bruttokredites in der Höhe von Fr. 935 000.– für die Sanierung der Flachdächer und Fenster im Schulhaus Schachen 1 und der Turnhalle Schachen wurde vom Gemeinderat zurückgezogen. 4) Der Antrag der Schulpflege um Erweiterung des Stellenplans der Schulverwaltung von bisher 100 % auf neu 150 % wurde angenommen. 5) Initiative «Rohstoffmillionen – Hedingen handelt solidarisch» a. Die Initiative «Rohstoffmillionen – Hedingen handelt solidarisch» wurde angenommen. b. Der Budgetnachtragskredit in der Höhe von Fr. 110 000.– Franken wurde angenommen. c. Der Antrag, die Initiative nachträglich der Urnenabstimmung vorzulegen, wurde angenommen. Protokollauflage und Rechtsmittel Die Protokolle können während 30 Tagen von dieser Publikation an gerechnet in der Gemeinderatskanzlei, Zürcherstrasse 27, 8908 Hedingen, eingesehen werden. Gegen die von den Versammlungen gefassten Beschlüsse kann wegen Verletzung von Vorschriften über die politischen Rechte und ihre Ausübung innert 5 Tagen, von dieser Veröffentlichung an gerechnet, beim Bezirksrat Affoltern, Im Grund 15, 8910 Affoltern am Albis, schriftlich Rekurs erhoben werden. Im Übrigen kann gegen die Beschlüsse, gestützt auf § 151 Abs. 1 des Gemeindegesetzes (Verstoss gegen übergeordnetes Recht, Überschreitung der Gemeindezwecke oder Unbilligkeit), innert 30 Tagen, von dieser Veröffentlichung an gerechnet, beim Bezirksrat Affoltern, Im Grund 15, 8910 Affoltern am Albis, schriftlich Beschwerde erhoben werden. Die Kosten des Beschwerdeverfahrens hat die unterliegende Partei zu tragen. Die Rekurs- oder Beschwerdeschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten. Der angefochtene Beschluss ist, soweit möglich, beizulegen. Hedingen, 18. Juni 2013 Reformierte Kirchenpflege und Gemeinderat Hedingen

Reformierte Kirchenpflege Affoltern am Albis

Beschluss der ordentlichen Kirchgemeindeversammlung vom 16. Juni 2013: Die Jahresrechnung vom 2012 wird genehmigt. Das Protokoll der Gemeindeversammlung kann bei der Gemeindekanzlei eingesehen werden. Beim Bezirksrat Affoltern am Albis, Im Grund 15, 8910 Affoltern am Albis, können – von der Veröffentlichung an gerechnet – schriftlich folgende Rechtsmittel ergriffen werden: – innert 5 Tagen Rekurs wegen Verletzung der politischen Rechte sowie der Vorschriften über ihre Ausübung (gemäss § 147 Gesetz über die politischen Rechte); – innert 30 Tagen Rekurs mit dem Begehren um Berichtigung des Protokolls (gemäss § 54 Gemeindegesetz); – innert 30 Tagen Beschwerde gegen die gefassten Beschlüsse (gemäss § 151 Gemeindegesetz).

1. Genehmigung der Jahresrechnung 2012 der Primarschulgemeinde 2. Genehmigung der Bauabrechnungen für a. Diverse Sanierungen im Turnhallengebäude b. Die Sanierung und Umnutzung der Wohnung im Schulhaus Oberdorf 3. Genehmigung der Bauabrechnung für die Sanierung des Biotops auf der Schulanlage C. Reformierte Kirchgemeinde 1. Genehmigung der Jahresrechnung 2012 der reformierten Kirchgemeinde 2. Bewilligung eines Kredites von Fr. 85 000.– für die Renovation der Wohnung im Chilehuus an der Jonenstrasse 9, 8913 Ottenbach

Rechtsmittelbelehrung

Kirchenpflege Kappel am Albis

Gegen die gefassten Beschlüsse kann – wegen Verletzung von Vorschriften über die politischen Rechte und ihre Ausübung innert 5 Tagen von der Veröffentlichung an gerechnet, schriftlich Rekurs erhoben werden. – gestützt auf § 151 Abs. 1 Gemeindegesetz (Verstoss gegen übergeordnetes Recht, Überschreitung der Gemeindezwecke oder Unbilligkeit) innert 30 Tagen von der Veröffentlichung an gerechnet, schriftlich Beschwerde erhoben werden.

Berichtigung der Publikation vom 14. Juni 2013:

Publikation definitiver Wahlvorschlag: Ersatzwahl eines Mitglieds der Primarschulpflege Maschwanden für den Rest der Amtsdauer 2010 bis 2014. Auf die Ausschreibung vom 30. April 2013 wurde ein Wahlvorschlag eingereicht. Die für die Ersatzwahl in die Schulpflege vorgeschlagene Manuela Mireille Buchmeier-Bättig, geb. 1984, Hausfrau/Masseurin, Dorfstrasse 49, 8933 Maschwanden wird gemäss § 54 Gesetz über die politischen Rechte und Art. 8 der Gemeindeordnung in stiller Wahl als gewählt erklärt.

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B. Primarschulgemeinde

Kappel am Albis, 16. Juni 2013

Primarschulpflege Maschwanden

druck@azmedien.ch 058 200 57 00

1. Genehmigung der Jahresrechnung 2012 der Politischen Gemeinde 2. Neuschaffung einer 100-%-Stelle im Regiebetrieb 3. Einbürgerung von Thomas und Denise Haller mit ihren Kindern Jessica, Fabian und Mika Haller, Bürger der Bundesrepublik Deutschland bzw. von Grossbritannien (Ehefrau) 4. Einbürgerung von Elena Tzvetkova Koller, Bürgerin von Bulgarien

Die Protokolle liegen zu den Schalteröffnungszeiten in der Gemeindeverwaltung zur Einsicht auf.

Maschwanden, 18. Juni 2013

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A. Politische Gemeinde

Die Rechtsmittel müssen einen Antrag und eine Begründung enthalten.

Beschwerden gegen diese Wahl sind innert 5 Tagen nach Veröffentlichung an den Bezirksrat, Postfach, 8910 Affoltern a. A., zu richten.

Bonstetten, 18. Juni 2013 Namens der Gemeindevorsteherschaften Gemeinderat Bonstetten

Das Protokoll der Kirchgemeindeversammlung liegt ab Freitag, 21. Juni 2013, im Sekretariat der reformierten Kirchgemeinde, Zürichstrasse 94, zur Einsicht auf. Gegen das Protokoll und gegen den Beschluss der Kirchgemeindeversammlung kann innert 30 Tagen seit dieser Veröffentlichung beim Präsidenten der Bezirkskirchenpflege, Herr Martin Billeter, Püntenstrasse 16, 8932 Mettmenstetten, Rekurs geführt werden.

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Das Begehren um Berichtigung des Protokolls ist in der Form des Rekurses innert 30 Tagen vom Beginn der Auflage an gerechnet, einzureichen. Rekurse und Beschwerden sind an den Bezirksrat Affoltern, 8910 Affoltern am Albis, zu richten. Die Eingaben haben einen Antrag und dessen Begründung zu enthalten. Die Kosten von Rekurs- und Beschwerdeverfahren hat die unterliegende Partei zu tragen. Gemeindekanzlei Ottenbach

Am 13. Juni 2013 ist in Affoltern am Albis ZH gestorben:

Katharina Stuber-Kremser geb. 4. Dezember 1933, Witwe von Hermann Stuber, von Seedorf BE, wohnhaft gewesen in Affoltern am Albis ZH, Obere Seewadelstrasse 8. Erdbestattung am Freitag, 21. Juni 2013, um 14.00 Uhr auf dem Friedhof Affoltern am Albis ZH, anschliessend Trauergottesdienst in der Friedhofskapelle Affoltern am Albis ZH. Bestattungsamt Affoltern am Albis

Hausen am Albis Am 9. Juni 2013 ist in Frankreich gestorben:

Sonderegger Bruno Viktor geb. 20. August 1955, von Zürich und Oberegg AI , wohnhaft gewesen in Ebertswil. Bestattungsamt Hausen am Albis

Wettswil am Albis Am 13. Juni 2013 ist in Affoltern am Albis gestorben:

Guggenbühl geb. Hürzeler, Anna Maria geboren 25. März 1940, Bürgerin von Uetikon am See ZH, Ehefrau des Guggenbühl, Erwin Willi, wohnhaft gewesen in Wettswil am Albis, Stationsstrasse 70. Der Abdankungsgottesdienst findet am Mittwoch, 19. Juni 2013, 14.30 Uhr, in der reformierten Kirche Wettswil am Albis statt. Der Friedhofvorsteher

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Bezirk Affoltern

Dienstag, 18. Juni 2013

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Gemeinde gewinnt vor Bundesgericht Aus den Verhandlungen des Gemeinderates Affoltern am Albis Die Gemeindeversammlung hatte im Juni 2012 ohne Gegenstimme einen Objektkredit bewilligt, damit auf den Dächern des Schwimmbades Stigeli eine Fotovoltaik- und Solarthermieanlage erstellt werden kann. Gegen den Gemeindeversammlungsbeschluss erhob ein Stimmberechtigter Gemeindebeschwerde und Stimmrechtsrekurs. Bereits der Bezirksrat und das Verwaltungsgericht wiesen die Beschwerden ab. Nun hat auch das Bundesgericht die Beschwerden des Stimmbürgers letztinstanzlich abgewiesen und ihm die Kosten auferlegt. Der Beschluss der Gemeindeversammlung ist somit rechtskräftig und die Anlage im Schwimmbad Stigeli kann erstellt werden.

Protokollberichtigungsrekurs wird vom Verwaltungsgericht neu beurteilt Im Januar hatte das Verwaltungsgericht den Protokollberichtigungsrekurs gegen das Protokoll der Gemeindeversammlung vom 18. Juni 2012 teilweise gutgeheissen. Die Aussagen der Votanten hätten zum Teil präziser festgehalten werden müssen. Die verlangte Protokollberichtigung hat das Verwaltungsgericht allerdings abgelehnt. Als Begründung führte es aus, dass nach über einem halben Jahr, die Aussagen nicht mehr vollständig rekonstruiert werden können. Der Beschwerdeführer hatte das Urteil ans

Bundesgericht weitergezogen. Das Bundesgericht hat den Fall nun zur Neubeurteilung ans Verwaltungsgericht zurückgewiesen. Insbesondere sei zu prüfen, ob Beweise erhoben werden können, aufgrund derer das Protokoll ergänzt werden kann. Allfällige Ergänzungen führen im Sinne einer vollständigen Information und der Transparenz zu einem neuen Protokoll, welches aber keine neuen Fristen auslöst.

Fahrplan 2014/2015 Das Netz des öffentlichen Verkehrs im Knonauer Amt wird während der Fahrplanperiode 2014/2015 von einer Zwischensituation geprägt, bevor im Dezember 2015 die 4. Teilergänzung der S-Bahn-Zürich mit neuen Zugsabfahrtszeiten und grösseren Auswirkungen auf das Postauto-Netz umgesetzt wird. Im Vorfeld dieses grossen Meilensteins wird das Angebot während den Übergangsjahren 2014 und 2015 nur punktuell angepasst. Im Entwurf zum Verbundfahrplanprojekt 2014/2015 sind auf den Fahrplanwechsel vom Dezember 2014 deshalb kaum Änderungen vorgesehen. Die geringen Angebotsverbesserungen, betreffend die Buslinien 200 und 215, werden vom Gemeinderat grundsätzlich begrüsst. In der Stellungnahme zum Verbundfahrplanprojekt 2012/2013 hat sich der Gemeinderat zum Ziel ge-

setzt, in naher Zukunft das Angebot des öffentlichen Verkehrs für Zwillikon in Form einer guten Einbindung ins Netz des öffentlichen Verkehrs sowie auch einer attraktiveren Anbindung an den Bahnhof Affoltern zu verbessern. Im Hinblick auf die nächste Fahrplanperiode ist deshalb durch die marktverantwortlichen Unternehmen eine Verbesserung des Angebots für Zwillikon einzuplanen. Das Projekt für die neue Bushaltestelle mit Verkehrskreisel beim Fachmarkt an der Obfelderstrasse (Hornbach) wurde vom Kanton festgesetzt und ist rechtskräftig. Wann die neue Bushaltestelle durch den Kanton erstellt und von den Linien 212, 213 und 217 bedient werden kann, ist zum jetzigen Zeitpunkt noch offen, weil Einsprachen den Bau des Fachmarktes verzögern.

Und übrigens ... ... wurde dem Spital Affoltern die Baubewilligung für den Neubau des Verpflegungs- und Energiezentrums mit Spitalküche erteilt. ... hat die Gemeindepolizei in ihrem Einsatzgebiet ein Fahrzeug mit 108 km/h gemessen, erlaubt gewesen wären 50 km/h. Der Lenker wurde an die Staatsanwaltschaft verzeigt.

Gemeindeordnung Die totalrevidierte Gemeindeordnung wird am 22. September 2013 den Stimmberechtigten zur Beschlussfassung unterbreitet. Neben der Schaffung einer formellen Rechtsgrundlage für die seit 1885 bestehende Wasserversorgungsgenossenschaft soll die Rechnungsprüfungskommission von 7 auf 5 Mitglieder reduziert werden. Auch die Finanzkompetenzen und die Rechtsetzungsbefugnisse erfahren eine Anpassung. Zudem ist eine Optimierung der Verwaltungsorganisation geplant. Seit 1. Januar 2013 wird das Vormundschaftswesen nicht mehr durch die Gemeinde erledigt, sondern von der Kindes- und Erwachsenschutzbehörde (KESB) betreut. Deshalb musste die Organisation der Sozialabteilung neu beurteilt werden. Der Gemeinderat nahm dies zum Anlass die gesamte Struktur der Gemeindeverwaltung zu überprüfen. Dabei wurde festgestellt, dass aufgrund einer sinnvollen Gemeindeorganisation die Gesundheitsabteilung mit der Sozialabteilung fusioniert und mit gesellschaftlichen Themen erweitert werden soll. Als neues Ressort wird eine Immobilienabteilung geschaffen. Welche Aufgaben im Detail den sieben Abteilungen zugewiesen werden, ist im Rahmen des bereits laufenden Projekts genau zu definieren. Der Entscheid über die Namensgebung der Abteilungen muss in die Gemeinde-

ordnung einfliessen, weshalb dieser Zwischenentscheid vor dem Projektabschluss gefällt werden musste.

Gemeinderat handelt korrekt Zwei Einwohner haben beim Bezirksrat eine Aufsichtsbeschwerde und bei der Staatsanwaltschaft eine Strafanzeige eingereicht. Sie warfen dem Gemeinderat vor, dass er den Beschluss der Gemeindeversammlung in Bezug auf den kommunalen Verkehrsrichtplan nicht korrekt umsetze. Insbesondere sei ein Plan auf der Homepage der Gemeinde publiziert, welcher nicht dem entspreche, was die Gemeindeversammlung beschlossen habe. Der Gemeinderat habe Pläne gefälscht und vertrete den Volkswillen nicht mit genügend Überzeugung. Das Obergericht stellte fest, dass kein strafrechtlich relevantes Verhalten vorliegt. Auch der Bezirksrat hält in seinem Beschluss fest, dass von einer widerrechtlichen Abänderung des Verkehrsrichtplanes nicht gesprochen werden könne und das Vorgehen des Gemeinderates korrekt ist. Die Beschwerdeführer haben die Verfahrenskosten in der Höhe von 1656 Franken – zu tragen. – Zwei weitere Einwohner hatten ebenfalls eine Strafanzeige wegen Urkundenfälschung in Bezug auf den Verkehrsrichtplan eingereicht. Auch hier stellte das Obergericht nun fest, dass kein Verdacht für ein strafbares Verhalten ersichtlich ist. (tro)

Teilreorganisation der Gemeindeverwaltung Herausgeberin: Weiss Medien AG, Obere Bahnhofstrasse 5, 8910 Affoltern a. A. Geschäftsführerin: Barbara Roth Redaktion: Werner Schneiter, Chefredaktor Thomas Stöckli, Redaktor Uschi Gut, Redaktionsassistenz Redaktion@affolteranzeiger.ch Copyright: Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für eingesandtes Material Gesamtauflage: 23 532 Beratung und Verkauf Inserate: Elisabeth Zipsin/Tiziana Dinisi Telefon 058 200 5700, Fax 058 200 5701 inserat@weissmedien.ch Sonderseiten: Kurt Haas, Mediaberatung Telefon 058 200 5718, M 079 270 35 67 info@mein-mediaberater.ch Tarife: www.affolteranzeiger.ch Annahmeschluss: Dienstagsausgabe: Montag, 8.00 Uhr Freitagausgabe: Mittwoch, 16.00 Uhr Todesanzeigen: 11.00 Uhr am Tag vor Erscheinen

Aus den Verhandlungen des Gemeinderates Hedingen Eine vom Gemeinderat bei der Federas Beratung AG in Auftrag gegebene Analyse der Gemeindeverwaltung Hedingen hat ergeben, dass sich zur Verbesserung der Erfüllung der Aufgaben organisatorische Änderungen aufdrängen. Der Gemeinderat hat auf diese Situation reagiert und beschlossen, der Verwaltung durch die Entflechtung einzelner Bereiche und Zusammenfassung in einer neu zu schaffenden Vollzeitstelle (Bereichsleitung Soziales, Bereichsleitung Umwelt und Energie, Projekte, Kultur und Freizeit, Informatik) die notwendigen zusätzlichen Ressourcen zur Verfügung zu stellen. Im Stellenplan wird dafür die bisherige, vakante Teilzeit-Sekretariatsstelle Hochbau und Umwelt bzw. Gemeinderatskanzlei verwendet, zusätzlich erfolgt eine Aufstockung um 30%, welche in der Kompetenz des Gemeinderates liegt. Da der bisherige Gemeindeschreiber Samuel Büchi gleichzeitig den Wunsch geäussert hat, sich aus gesundheitlichen Gründen bzw. im Hin-

blick auf seine Pensionierung für die letzten Arbeitsjahre zu entlasten, wird er die neugeschaffene Stelle übernehmen, während für ihn ein neuer Gemeindeschreiber gesucht wird. Der Wechsel soll auf den Stellenantritt des neuen Gemeindeschreibers erfolgen.

Erneuerungswahlen der Gemeindebehörden Der Gemeinderat hat die Termine für die Erneuerungswahlen der Gemeindebehörden für die Amtsdauer 2014 bis 2018 auf den 30. März 2014 (Erster Wahlgang) bzw. 18. Mai 2014 (allfälliger zweiter Wahlgang) festgesetzt. Neu gewählt werden dabei die Mitglieder und Präsidien des Gemeinderates, der Schulpflege, der Rechnungsprüfungskommission, der Baukommission sowie der ref. Kirchenpflege.

Senkung der Abfallgrundgebühren Die Kosten der Abfallentsorgung (ohne die Kehrichtsäcke, deren Gebühr di-

rekt von der Dileca erhoben wird) werden im Wesentlichen mit der Grundgebühr gedeckt. Wird mit den Einnahmen ein Überschuss erzielt, fliesst dieser in ein Spezialkonto, aus welchem im umgekehrten Fall Verluste gedeckt werden können. In den letzten Jahren entstand immer ein Überschuss, so dass der Saldo dieses Ausgleichskonto mittlerweile fast 300 000 Franken beträgt. Bisher wurde die Gebühr aber nicht gesenkt, da unter anderem die Entwicklung der Grüngutkosten unklar war. Nachdem diese Kosten aber nicht im erwarteten Mass angestiegen sind, konnte die Grundgebühr auf das Jahr 2013 nun um rund 20% gesenkt werden. Die Gebühren werden Anfang 2014 erneut überprüft.

Unwetterschäden am Hedingerweiher Als Folge der anhaltenden Regenfälle entstanden auch am Hedingerweiher beträchtliche Schäden. So fiel unter anderem ein Baum, dessen Wurzeln

unterspült wurden, in den Weiher. Zur Behebung dieser Schäden hat der Gemeinderat einen Kredit von 25 000 Franken bewilligt.

Baulicher Zivilschutz Alle 5 Jahre muss die sogenannte Ausgleichsgebietsplanung des Baulichen Zivilschutzes überprüft werden. Diese hat ergeben, dass in Hedingen zurzeit rund 3600 Schutzplätze gebraucht werden. Tatsächlich zur Verfügung stehen aber rund 4100 Plätze. Da aber auch in 15 Jahren der Bedarf an Schutzplätzen lediglich auf rund 4000 Plätze ansteigen wird, soll künftig auf die Pflicht, bei Neubauten neue Schutzplätze zu erstellen, verzichtet werden. Stattdessen ist eine Ersatzabgabe zu bezahlen. Diese Befreiung gilt nicht für die Weiler Ismatt und Frohmoos, da diese beiden Gebiete vom übrigen Baugebiet zu weit weg liegen. (büc)

Aboservice: abo@affolteranzeiger.ch Telefon 058 200 5700, Fax 058 200 5701 Kontakt: Alle Mitarbeiter erreichen Sie unter vorname.name@azmedien.ch Druck: Mittelland Zeitungsdruck AG, Neumattstrasse 1, 5001 Aarau Ein Produkt der Verleger: Peter Wanner, www.azmedien.ch Namhafte Beteiligungen nach Art. 322 Abs. 2 StGB: AZ Anzeiger AG, AZ Fachverlage AG, AZ Management Services AG, AZ Regionalfernsehen AG, AZ TV Productions AG, AZ Verlagsservice AG, AZ Vertriebs AG, AZ Zeitungen AG, Belcom AG Dietschi AG, Media Factory AG, Mittelland Zeitungsdruck AG, Vogt-Schild Druck AG, Vogt-Schild Vertriebs GmbH, Weiss Medien AG

wir gratulieren Zum 85. Geburtstag In Affoltern dürfen wir Edeltraud Trischler-Hajok zum 85. Geburtstag gratulieren. Sie feiert ihn morgen Mittwoch, 19. Juni. Wir wünschen der Jubilarin alles Gute und wünschen ihr einen schönen Festtag.

Zum 80. Geburtstag Am kommenden Donnerstag, 20. Juni, feiert Maria Muggli in Stallikon ihren 80. Geburtstag. Wir gratulieren der Jubilarin herzlich zu diesem Ehrentag und wünschen ihr ein schönes Geburts-

Obfelden: Kleinkind bei Verkehrsunfall verletzt Auf vorderen Personenwagen aufgefahren Bei einem Verkehrsunfall ist am Freitagmittag in Obfelden ein Kleinkind verletzt worden. Ein 77-jähriger Automobilist befuhr kurz vor 12 Uhr die Dorfstrasse Richtung Ottenbach. Beim Fussgängerstreifen vor der Bushaltestelle Gessnerstrasse brachte er sein Fahrzeug zum Stillstand, um einer Frau mit ihrem Kleinkind den Vortritt zu gewähren. Die nachfolgende 26-jährige Autolen-

kerin konnte nicht mehr rechtzeitig abbremsen und kollidierte mit dem stehenden Personenwagen. Dieser wurde durch den Aufprall nach vorne geschoben, erfasste das Kleinkind, welches in der Folge unter das Fahrzeug geriet und zirka 18 Meter mitgeschleift wurde. Als der Wagen zum Stillstand kam, kroch das Mädchen selbstständig unter dem Auto hervor. Die Vierjährige war immer ansprechbar. Sie wurde für genauere Untersuchungen mit dem Rettungsheli-

kopter der Rega ins Spital geflogen. Die Dorfstrasse musste im Bereich der Unfallstelle für die Dauer der Unfallaufnahme in beiden Richtungen gesperrt werden. Die ausgerückten Feuerwehren signalisierten eine Umleitung. Nebst der Kantonspolizei Zürich standen ein Ambulanzfahrzeug, ein Rettungshelikopter der Rega sowie Angehörige der Stützpunktfeuerwehr Affoltern und die Feuerwehr Obfelden im Einsatz.


Die Gemeinde Hedingen mit ihren knapp 3500 Einwohnern liegt westlich des Üetlibergs im Bezirk Affoltern am Albis und grenzt an den Kanton Aargau. Das Dorf ist aufgrund seiner Entfernung von 11 km Luftdistanz zu Zürich eine periurbane Wohngemeinde, welche sich durch eine hohe Lebensqualität auszeichnet und ein attraktiver Wohn- und Arbeitsstandort ist. Im Auftrag der Gemeinde Hedingen suchen wir nach Vereinbarung für die Nachfolge der zentralen Stelle in der Gemeindeverwaltung eine initiative Persönlichkeit als

Gemeindeschreiber/-in (100 %) Ihr Aufgabenbereich – Operative Leitung der Verwaltung und Führen des Verwaltungspersonals nach zeitgemässen Grundsätzen – Umsetzen der politisch-strategischen Ziele und Vorgaben des Gemeinderats – Kompetentes Wahrnehmen der Ansprech-, Dienstleistungs- bzw. Beratungsfunktion für den Gemeinderat, den Gemeindepräsidenten, die Bevölkerung, Presse und Öffentlichkeit; Vertreten der Verwaltung gegenüber den genannten Adressaten – Vor- und Nachbereitung Urnengeschäfte, Gemeindeversammlung und Gemeinderat – Gemeindeentwicklung – Wirtschafts- und Standortförderung Wir erwarten – Sie verfügen über eine kaufmännische Grundausbildung mit spezifischer höherer Weiterbildung in den Bereichen Betriebswirtschaft und/oder Verwaltungsmanagement (z. B. Gemeindeschreiberdiplom) – Mehrjährige Führungserfahrung (vorzugsweise im Bereich Public Management) – Ausgewiesene Kenntnisse in Gemeinde- und Verwaltungsrecht – Ausgeprägtes Verständnis für politische Abläufe – Initiative, belastbare Persönlichkeit mit ausgewiesener kommunikativer und sozialer Kompetenz – Verhandlungsgeschick und Durchsetzungsvermögen – Organisatorisches Geschick und zielorientiertes Handeln – Freundliche und zuvorkommende Persönlichkeit – Freude am Kontakt mit Kunden und Behörden

TODESANZEIGE In Liebe und Dankbarkeit nehmen wir Abschied von meiner lieben Frau, unserer Mutter, Grossmutter und Schwiegermutter

Annemarie «Mosi» Guggenbühl-Hürzeler 25. März 1940 – 13. Juni 2013

Ihr erfülltes Leben war geprägt von Güte und Liebe zu uns allen. Wir behalten sie in dankbarer Erinnerung. In stiller Trauer: Erwin Guggenbühl sen. Verena Guggenbühl Yvonne Guggenbühl und Peter Wolf mit Kindern Erwin und Priska Guggenbühl mit Familie Verwandte und Bekannte Der Abdankungsgottesdienst findet am Mittwoch, 19. Juni 2013, um 14.30 Uhr in der reformierten Kirche Wettswil am Albis statt. Anstelle von Blumenspenden gedenke man der Stiftung Spital Affoltern am Albis, Postkonto 85-391373-1, Vermerk Palliativstation Villa Sonnenberg. Es werden keine Leidzirkulare versandt. Traueradresse: Erwin Guggenbühl, Stationsstrasse 70, 8907 Wettswil a. A.

Wir bieten – – – –

Du siehst den Garten nicht mehr grünen. Du siehst die Blumen nicht mehr blühen. Hast stets geschafft, manchmal gar über deine Kraft. Alles hast du gern gegeben, Liebe, Arbeit war dein Leben. Du hast ein gutes Herz besessen, nun ruhe still und unvergessen.

Zusammenarbeit mit einem motivierten, leistungsstarken Team Ein vielfältiges, anspruchsvolles Aufgabengebiet mit Gestaltungsspielraum Flexible Arbeitszeiten Attraktive Weiterbildungsmöglichkeiten

Einen ausführlichen Stellenbeschrieb finden Sie auf www.hedingen.ch/ stellenangebote. Für weitere Informationen wenden Sie sich an die Federas Beratung AG, Pascal Widmer, Telefon 044 388 71 81. Ihre vollständige Bewerbung mit Foto senden Sie bitte bis spätestens 9. Juli 2013 an: Federas Beratung AG, Pascal Widmer, Mainaustrasse 30, 8034 Zürich oder per E-Mail an: pascal.widmer@federas.ch.

Con grande dolore annunciamo la morte di

Carfagno Gerardo nato il 22. 12. 1945, morto il 16. 6. 2013

Il tuo sorriso era contagioso e dava allegrezza all’anima. Sentiremo la tua mancanza ma ti portiamo stretti nel cuore.

HERZLICHEN DANK

Si stringono intorno a te

für die tiefe und herzliche Anteilnahme und die vielen Zeichen der Verbundenheit, die wir beim Abschied von unserer lieben Mutter, Grossmutter, Urgrossmutter, Schwester und Tante

la moglie Fiorentina i figli Massimo, Moreno e Gelsomina genero/nuora Carmine e Nadia i nipoti Vanessa, Loris, Massimo, Eleonora Il funerale si svolgerà Giovedì 20. 6. 2013 al cimitero di Affoltern am Albis, ore 14.00.

Heidi Amstein-Roth

A seguire la santa messa nella chiesa di Affoltern a. A. erfahren durften. Wir fühlen uns begleitet und getragen. Besonders danken möchten wir Frau Pfarrerin S. Sauder-Ruegg für den einfühlsam und persönlich gestalteten Gottesdienst sowie Rägle Brawand, Fränzi Eichenberger, Urs Egli und der Gruppe von Solothurner Singknaben, die mit wunderschöner Musik zusätzlich dazu beigetragen haben, dass aus der Abschieds- eine Lebensfeier wurde, die alle tief berührt hat. Danken möchten wir auch für die Spenden, die dem Mutter-undKind-Hilfswerk MUKIBA von Schwester Margrit Schenkel im Sudan zugute kommen werden. Bonstetten, im Juni 2013

Die Trauerfamilie

Indirizzo: Carfagno Fiorentina, Merkurstrasse 1, 8910 Affoltern a. A.


Bezirk Affoltern

Dienstag, 18. Juni 2013

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Der Hedingerweiher wird saniert 265 Stimmberechtigte an der Gemeindeversammlung in Hedingen Erst das letzte Traktandum wurde an der Gemeindeversammlung rege diskutiert (vgl. Front). Zuvor gab es breite Zustimmung für die Rechnungen, die DammSanierung am Weiher und den Ausbau der Schulverwaltung. ................................................... von thomas stöckli Der Hedingerweiher soll erhalten und weiterhin zum Baden gebraucht werden. Das betonte Tiefbau- und Sicherheitsvorstand Ruedi Fornaro in seiner Ausführung zur Damm-Sanierung. In den vergangenen Jahrzehnten hat das Wasser das Ufer unterspült. Erst kürzlich stürzte deshalb ein Baum in den Weiher. Für 135 000 Franken wird nun der Damm saniert, das Ufer wieder hinterfüllt und mit geflochtenen Gebindewalzen sowie groben Steinen gegen Erosion geschützt. «Wir hoffen, dass wir nächsten Winter bauen können», so Fornaro. Die Gemeindeversammlung sagte einstimmig Ja zu diesem Geschäft. Mit drei Gegenstimmen wurde anschliessend auch die Stellenplan-Erweiterung der Schulverwaltung von 100 auf 150% gutgeheissen. «Der Aufwand wird immer grösser», hatte Schulpflege-Präsident Hermann Bättig begründet. Den Kredit-Antrag für die Sanierung der Flachdächer und Fenster vom Schulhaus Schachen 1 und von der Turnhalle hat der Gemeinderat zurückgezogen. Es stehe eine neue Variante mit Sonnenenergie-Nutzung zur Diskussion, verriet Gemeindeprä-

265 Stimmberechtigte an der Gemeindeversammlung Hedingen. (Bild Thomas Stöckli) sident Paul Schneiter. Das Geschäft werde deshalb bei einer künftigen Gemeindeversammlung vorgelegt.

Positive Rechnungsergebnisse Erfreuliche Zahlen durfte Finanz- und Liegenschaftsvorstand Bertram Thurnherr der Versammlung verkünden:

Die Rechnung 2012 schloss bei einem Aufwand von 17,96 Mio. mit einem Plus von 538 122 Franken – budgetiert war ein Rückschlag von 629 800 Franken. «Beim Aufwand sind wir im Budget, beim Ertrag deutlich darüber», liefert Thurnherr die Erklärung. Primär sind es die unerwartet hohen Steuereinnahmen, die zum guten Ergebnis

geführt haben. «Wir können mit einem leicht sinkenden Steuerfuss rechnen», stellte der Finanzvorstand in Aussicht. Netto hat die Gemeinde 3,60 Mio. Franken investiert – in dieser Grössenordnung dürfte es auch künftig weitergehen. Auch die reformierte Kirchgemeinde schrieb schwarze Zahlen und

steht mit 4,85 Mio. Franken Eigenkapital sehr gut da. Zwei ausserordentliche Positionen – der Landhandel mit der Gemeinde und der Erlös aus dem Verkauf des Ferienlagerhauses Mörlialp – haben die Rechnung stark beeinflusst. Die Sanierung des Chilehuus wurde verschoben. Es soll 2014/15 umfassend renoviert werden.

Die Schweiz im Schwitzkasten der internationalen Rohstoffhändler? Zuger Forum Kirche und Wirtschaft mit hochkarätigen Referenten am 25. Juni in Kappel Wie ethisch ist das Profitieren der Schweizer Bevölkerung von Welthandelsgewinnen aus Rohstoffen auf dem Rücken der Ärmsten dieser Welt? Unter anderem mit dieser Frage befasst sich eine Vortragsreihe mit namhaften Referenten im Kappeler Gemeindesaal.

versammlung von letztem Donnerstag stimmte der Souverän dann aber einer Bürgerinitiative zu, die das konkrete Ziel hat, 110 000 Franken an Hilfswerke zu überweisen, die in Ländern tätig sind, wo Glencore Rohstoffabbau und -handel betreibt. Worauf allerdings erfolgreich der Antrag auf eine Urnenabstimmung gestellt wurde.

Stimmberechtigte fragen nach

................................................... von martin platter Der Rohstoffhandel ist derzeit in aller Munde – auch im Säuliamt. Genauer: Die Milliardengewinne, die der Börsengang von Glencore generierte. Zwei Kadermitglieder (u. a. der Geschäftsführer Ivan Glasenberg) des in Baar ansässigen Bergbau- und Rohstoff-Giganten wohnen in Rüschlikon und haben im letzten Jahr rund 400 Millionen Franken Steuern bezahlt. Miteigner Glasenberg, der durch das Going Public über Nacht zum Milliardär wurde, erhielt alleine eine Steuerrechnung über 360 Millionen Franken. 200 Millionen flossen in Form von Staatssteuern an den Kanton Zürich. 160 Millionen werden über den Finanzausgleich an die Zürcher Gemeinden gezahlt. Im Säuliamt regt sich ob dem zusätzlichen Geldsegen in einigen Gemeinden Widerstand. In Hedingen, das in den Genuss von zusätzlichen zwei Millionen Steuerfranken kommt, wurde an der mager besuchten Budgetgemeindeversammlung im letzten Dezember erfolglos der Antrag gestellt, einen Teil der Glencore-Steuermillionen Entwicklungshilfeorganisationen zukommen zu lassen. An der gut besuchten Rechnungsgemeinde-

Die aktuellen Beiträge des Zuger Forums Kirche und Wirtschaft mit hochkarätigen Referenten interessieren die Menschen, so auch am 25. Juni zum Thema Rohstoffhandel. (Bild Martin Platter)

Auch an der Hausemer Gemeindeversammlung wurde vor zwei Wochen eine entsprechende Anfrage gemäss Paragraf 51 gestellt. Der Gemeinderat stellte sich in seiner Antwort – wie in Hedingen – jedoch auf den Standpunkt, dass Spenden aus Steuergeldern in grösserem Umfang Entwicklungshilfe ist und deshalb Bundessache. Zudem fehlten die gesetzlichen Grundlagen für derartige «Zweckentfremdungen» von Steuersubstrat. Das Forum Kirche und Wirtschaft der katholischen Kirche Zug widmet sich in seiner Vortragsserie «Wirtschaft und Werte» der Thematik Rohstoffhandel. Unter dem Titel «Von Alu bis Zink: Die Rohstoffbranche im Kanton Zug zwischen Profit und Verantwortung» konnte Fachstellenleiter Christoph Balmer hochkarätige Gäste gewinnen, die nicht nur referieren, sondern sich auch den Fragen aus dem Publikum stellen. Im Kanton Zug spielt der Rohstoffhandel seit den 1950er-Jahren eine bedeutende Rolle. Mit der kürzlich abgeschlossenen Fusion von Glencore und Xstrata rückte der Standort vollends und dauerhaft ins öffentliche Interesse. Der Bundesrat hat Ende März 2013 einen lange erwarteten «Grundlagenbericht Rohstoffe» veröffentlicht. Er

nimmt darin Stellung zur Rohstoffbranche in der Schweiz und macht 17 Empfehlungen zur Verbesserung der Rahmenbedingungen im internationalen Rohstoffmarkt. Was bedeutet das nun für die betroffenen Unternehmen? Hat es Auswirkungen für die Arbeiter und Einwohner in den Rohstoffländern? Was sind die Chancen und Risiken des Rohstoffhandels für die Schweiz? Wie kann man die Thematik ethisch einordnen? Über diese Fragen referieren und diskutieren am Dienstag, 25. Juni, im Kappeler Gemeindesaal Georges Martin, stellvertretender Staatssekretär des EDA; Martin Fasser, Präsident des Zuger Rohstoffhandelsverbandes; François Mercier, Fachverantwortlicher Entwicklungsfinanzierung sowie Programmverantwortlicher im Kongo bei «Fastenopfer»; Theologe Prof. Stefan Grotefeld von der Fachstelle Gesellschaft und Ethik der reformierten Landeskirche Zürich. Moderiert wird das Forum vom mehrfach preisgekrönten Wirtschaftsjournalisten Daniel Ammann, der sich unter anderem als Autor des Buches «König des Öls – die geheimen Leben des Marc Rich» international einen Namen gemacht hat. (Marc Rich hatte 1974 den Vorläufer der Glencore gegründet.) Die öffentliche Veranstaltung beginnt um 18.30 Uhr mit einer besinnlichen Einstimmung in der Klosterkirche. Um 19.15 Uhr starten die Vortragsreihen im Kappeler Gemeindesaal. Der Apéro Riche wird schliesslich im Klosterkeller serviert. Der Eintrittspreis beträgt 45 Franken. Aufgrund des grossen Andrangs ist eine vorherige Anmeldung bis zum 21. Juni notwendig auf forum-kirchewirtschaft.ch.


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Bezirk Affoltern

Dienstag, 18. Juni 2013

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Jumba-Tambouren: Silber am Schweizer Jugendmusikfest Empfang für die Jumba in Affoltern nach Rückkehr vom Schweizer Jugendmusikfest in Zug Mit einer silbernen Auszeichnung der Tambouren sowie weiteren guten Resultaten ist die Jugendmusik Bezirk Affoltern vom Schweizer Jugendmusikfest in Zug zurückgekehrt.

«Es waren erlebnisreiche zwei Tage und wir haben in den verschiedenen Kategorien gute Resultate erzielt», verkündete er stolz und sprach von einer «sehr guten Gesamtleistung».

Silberauszeichnung für Tambouren

................................................... von urs e. kneubühl Mit schmissigen Klängen holten am Samstagabend die «Grossen» des Musikvereins Affoltern die «Jungen» der Jugendmusik Bezirk Affoltern am Bahnhof ab. Mit dabei waren auch die Fahnendelegationen von Armbrustschützenverein, Damenturnverein, Turnveteranen, Gemischter Chor, Schützenverein, Feldschützen- und Pistolenschützen-Gesellschaft sowie eine stattliche Anzahl an Interessierten, welche die jugendlichen Musikerinnen und Musiker mit grossem Applaus willkommen hiessen. Vom Bahnhof ging es dann im Umzug durch die Obere Bahnhofstrasse zum Kasino, wo sich Jumba-Präsident Jann Rapp herzlich für den Empfang bedankte und kurz vom Schweizer Jugendmusikfest in Zug berichtete.

Grosser und schmissiger Empfang am Bahnhof für die Jumba, die vom Schweizer Jugendmusikfest zurückkehrte. (Bild kb.)

Insgesamt nahmen über 5000 junge Musikerinnen und Musiker am Schweizer Jugendmusikfest teil. Die rund vierzig jungen Aktiven der Jumba hatten sich dabei mit 113 Formationen aus der gesamten Schweiz zu messen. Und dies taten sie durchaus mit Bravour: In der Kategorie Harmonie Mittelstufe holte sich das Blasorchester unter Leitung von Gilbert Théraulaz mit «The Glacier Express» einen guten Mittelfeldplatz, wogegen bei der Parademusik in der Kategorie Evolutionen mit dem Deep-Purple-Klassiker «Smoke on the water» der ausgezeichnete fünfte Platz resultierte. Die Drummer Factory der Jumba schloss im Perkussionsspiel mit dem vierten gar noch um einen Rang besser ab, dieweil die Tambouren in der Kategorie S3J für ihren Auftritt mit der silbernen Auszeichnung belohnt wurden.

TSV-Jugend Bonstetten: Grosser Empfang und Fahnenweihe Rückkehr vom Eidgenössischen Turnfest in Biel Nach zwei Tagen am Eidgenössischen Turnfest in Biel wurden die Kinder und Jugendlichen des TSV Bonstetten am Sonntagnachmittag herzlich willkommen geheissen und ihre neue Fahne offiziell geweiht. ................................................... von urs e. kneubühl Mit Pauken und Trompeten, dem Spiel des Musikvereins Bonstetten, den Fahnen- und Hörnerträgern anderer Bonstetter Dorfvereine sowie einem stattlichen Publikum wurden die Kinder und Jugendlichen des Turn- und Sport-

vereins Bonstetten empfangen. Zwei Tage Eidgenössisches Turnfest – für viele war es das erste Mal – und ein respektables Abschneiden im Vereinswettkampf Jugend, 3-teilig, waren gute Gründe für den grossen Bahnhof. In einem kurzen Umzug unter Marschmusikbegleitung des Musikvereins und Trommelspiel der Tambouren wurden die Jugendlichen zum Sportzentrum Schachen begleitet, wo schliesslich TSV-Präsidentin Monika Rahn in einer kurzen Ansprache die beiden Turnfest-Tage in Biel Revue passieren liess. Noch zusammengerollt blieb vorerst die neue erste Vereinsfahne der Bonstetter TSV-Jugend. Diese – anläss-

lich der GV geweiht – hatte die jugendlichen Turnerinnen und Turner zwar am Eidgenössischen schon begleitet, sollte aber nun zum Empfangsfest entrollt, präsentiert und offiziell geweiht werden. Susanne Sauder, reformierte Pfarrerin in Bonstetten, fand dazu feierliche wie launige Worte. Mit der zeitgemässen und attraktiven Fahne ist ein grosser Wunsch der Bonstetter Jugend-Turnerinnen und -Turner in Erfüllung gegangen. Mit Stolz und grosser Freude zeigten sie ihr neues schmuckes Vereinssymbol und nahmen den verdienten grossen Applaus für das gelungene Werk und ihren Turnfesteinsatz entgegen.

Die gut gelaunte GGA-Feriengruppe vor dem Backhaus von Oberwald. (Bild zvg.)

Unvergessliche Eindrücke GGA-Seniorenferien im Goms Die Seniorenferien der Gemeinnützigen Gesellschaft des Bezirks Affoltern (GGA) fanden vom 8. bis 15. Juni 2013 in Fieschertal statt. Dank des langen Winters in den Alpen erlebten sie den Bergfrühling in voller Schönheit.

Feierlich und stolz präsentieren die jugendlichen Turnerinnen und Turner des TSV Bonstetten ihre neue erste Vereinsfahne der Bonstetter Öffentlichkeit. (Bild Urs E. Kneubühl)

Die Anreise nach Fieschertal und die Rückreise aus dem Wallis gestaltete sich als Lotterie, denn die Pässe waren immer noch tief verschneit. So musste der Ämtler Car in der Hinreise auf die Furkabahn verladen werden und bei der Rückreise auf die geplante Grimselstrecke verzichten. Umso schöner empfanden die 23 Teilnehmenden und die drei Leiterinnen die sonnigen Tage, die sich in der Ferienwoche ankündeten. Das Hotel Alpenblick im 150-Seelendorf Fieschertal bot ein sehr angenehmes und persönliches Ambiente, das von den Beteiligten sehr geschätzt wurde. Die Angebote im Turnen, Singen und Schwimmen wurden rege benutzt und am Abend wurde fleissig gejasst und gespielt. Täglich war ein Ausflug auf dem Programm, beispielsweise nach dem Mineraliendorf Binn, nach der Musikhochburg Ernen oder auch nach Brig mit dem berühmten Stockalperpalast. Beim Besuch der Riederalp war erst-

mals auch das Matterhorn im Blickfeld und als Überraschung bei der Talfahrt fuhr der legendäre Art Furrer, leicht erkennbar an seinem Amerikaner-Hut, in der Kabine mit. Höhepunkt war die Fahrt auf das Eggishorn am strahlenden und wolkenfreien Donnerstag, der den Blick auf den berühmten Aletschgletscher öffnete und die ganze Schönheit der Schweizer Alpen offenbarte. Am Mittwoch fand eine Führung in Oberwald statt, welche Werner Ruprecht aus Affoltern arrangierte. Er ist im Winter Langlauflehrer in Oberwald und daher mit dem Dorf und seiner Geschichte und Kultur sehr verbunden. Er wurde begleitet von der GGA-Vizepräsidentin Hanni Mohr, welche der Feriengruppe einen Besuch abstattete und die Grüsse des Vorstandes überbrachte. Sie dankte den Leiterinnen Afra Grob, Klärli Kistler und Trudy Grob für ihren Einsatz in dieser Ferienwoche. Nebst dem Besuch des Gommer Museums, des Backhauses und der alten Mühle konnte die Führerin Carmen viel von der Kultur, den Gebäuden und den Lebensgewohnheiten der Gomser Bevölkerung erzählen. Bei den Beteiligten werden viele Erinnerungen an diese schöne Ferienwoche haften bleiben. Bruno Grob


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Forum

Dienstag, 18. Juni 2013

Unser Spital: Wegschauen und zuschauen genügen nicht Nachdem nun die Vernehmlassung in der Rechtsform-Frage (offiziell als überladen bezeichnet) unseres Spitals abgeschlossen ist, drängen sich einige Feststellungen auf. Vorab sei vermerkt, dass der Verursacher des grundsätzlich falsch aufgegleisten Verfahrens, der Hediger Projektleiter jetzt eigentlich tapfer die Konsequenzen zu ziehen hätte und das Schiff einem demokratiefreundlicheren Kapitän übergeben sollte, allein schon aus Respekt vor dem Souverän. Er war es, der uns derart nicht-demokratische Konstrukte für hohe Honorare vorgelegt hat.

Gemeinderätin in allen 14 Gemeinden von unserem Bezirk! Und dann diese Selbstbeweihräucherung! Teilnehmer an dieser Sitzung vom 12. Juni im Spital, wo von links und grün bis rechts sich Vertreter der Parteien bemüssigt gefühlt haben, sich selber lobende Worte auszusprechen. Lob in Anbetracht der Verzehrung öffentlicher Mittel ohne Ende, nur um persönliche (politische) Wunschträume von Leuten, die scheinbar unaufhaltsam nach oben streben, zu erfüllen? Wir beobachten da sehr genau und werden zu gegebener Zeit umfassend und mit Namen informieren.

nicht in eine AG ausgelagert und dergestalt der Verfügungsgewalt des Parlamentes entzogen werden dürfen. Das ist momentan der Trend. Die Stimmberechtigten sind hellhörig geworden! Wir als Bevölkerung haben uns doch darum zu kümmern, wo unsere Eltern, oder wir selber dereinst einmal platziert werden, in welchen Institutionen sie sich (oder wir uns) im schweren Pflegefall aufhalten müssen, wer sie/uns betreut und begleitet. Wir haben uns selber darum zu kümmern, wo und wie Verunfallte und akut Erkrankte ihrer Genesung entgegengeführt werden. Das ist unser ganz persönliches Engagement in urmenschlicher Hinsicht. Da wollen wir nichts unseren Apparatschiks und Geldmenschen überlassen. Da geht es um unsere höchstpersönliche Gesundheit. Und da wollen wir selber mitbestimmen. Liebe Gemeinderäte, ist das so verwerflich? Ist das so schwer zu kapieren? Der Delegierte, der Bauer und Gemeinderat aus Hausen hat da ein sehr offenes Wort ausgesprochen. Er wurde nach seinen eigenen Worten gewählt als Gemeinderat, aber als Delegierter für das Spital wurde er einfach abgeordnet. Und er spricht da sehr deutlich: Davon verstehe er nichts. Und die 13 übrigen Delegierten? Verstehen sie mehr von der Materie? Wenn man ihre letzten 10 Beschlüsse betrachtet, kommt man da leicht ins Sinnieren.

ter und der Präsident der Betriebskommission räumen ihre Stühle wegen schwerem Versagen. Die haben sich ganz einfach massiv verstiegen. Der Jurist und Rechtsanwalt der Betriebskommission übernimmt die Geschäfte als Präsident ad interim und strebt zügig die Statutenrevision an. Diese werden so geändert, wie die Regierung das seit 2011 fordert und in organisatorischer Hinsicht werden die Delegierten zu einer eigenständigen Körperschaft mit eigenem Präsidenten formiert. Und diese Delegierten werden künftig an Gemeindeversammlungen gewählt. Es sollen allesamt Persönlichkeiten sein, die sich in Gesundheitsfragen auskennen und sich dort engagieren. Gemeinderat zu sein genügt als Kriterium nicht mehr. Diesen degenerierten Behördenklüngel mit seinem unkontrollierten Eigenleben müssen wir aufmischen.

Spitex: Wertvolle Hilfe Streifzug durch die Spitex-Standorte, «Anzeiger» vom 4. Juni.

Es muss wieder das erlangt werden, was 95% unserer Gemeinderäte und Gemeinderätinnen in den letzten Monaten durch ihre sagenhafte Passivität und ihr gekonntes Wegschauen allesamt verspielt haben: ihr kostbarstes Gut, das Vertrauen! Deshalb ist es angezeigt, jetzt und zügig zu handeln. Wir haben konkrete, konstruktive Wege aufgezeigt. Man braucht den Faden nur aufzunehmen und die nötigen Konsequenzen zu ziehen. Lesen Sie dazu vielleicht in unserer Homepage: www.verein-zweckverband.ch

Die Spitex Mettmenstetten, zusammen mit Herrn Dr. Peter Barben, haben meinen Mann und mich durch die Wintermonate begleitet, als mein (englischer) Mann den Wunsch äusserte, daheim sterben zu dürfen. Herr Dr. Barben versprach uns seinen professionellen Beistand, und mein Mann freute sich über seine freundschaftliche Begleitung. Die Weichen waren gestellt. Frau Hassler von Spitex Mettmenstetten besuchte uns und immer wieder bis zum Tag, als mein Mann starb. Die Spitex übernahm zuerst kleinere Aufgaben, die nach und nach mehr Pflege für meinen Mann beinhalteten. Bei zunehmender Verschlechterung seines Zustandes erhielt mein Mann mehr hilfreiche Zuwendung von Herrn Dr. Barben sowie mehr liebevolle Pflege vom Spitex-Team Mettmenstetten, das er kannte und schätzte. Gemeinsam verhalf es mir zu Entscheidungen, zu denen ich alleine nicht mehr fähig war. Das Rad drehte sich langsam: ich blieb die willige Helferin, doch wurde ich immer mehr mitgetragen und durfte viel Verantwortung in die professionellen Hände geben und einfach loslassen. All die Liebe, Fürsorge und Geborgenheit, die wir erfahren durften, war für uns beide eine enorme Bereicherung. Wir wurden sachte zur nächsten Phase geführt, bis hin zu den Frauen vom Begleitdienst, die meinen Mann fast bis zu seinem Tod mitbegleiteten.

Hans Roggwiler, Zwillikon

Eva Hird, Mettmenstetten

Graben zwischen Behörden und Bevölkerung

Die ungeliebte, deplatzierte AG

Je mehr aus den Interna der Vorgänge um das Finden einer neuen Rechtsform in die wache Bevölkerung dringt, desto eher wird in aller Schärfe klar, dass mit wenigen Ausnahmen die Behörden völlig anders ticken, als der normale Stimmbürger und die gesunde Stimmbürgerin. Diese Behörden, die nächsten Februar offenbar wieder gewählt werden möchten, decken jegliche Selbstbedienung im Spital. Da darf mit Millionenbeträgen und Gagen im Hunderttausenderbereich operiert werden, ohne dass je einmal einer oder eine das zu sagen wagt, was schön längst hätte gesagt werden müssen: Stoppt diesen Gigantismus, stoppt diesen Grössenwahn, stoppt diese Geldverschleuderung im Gesundheitswesen. So wollen wir Stimmberechtigte nicht vergessen: Wer diese Machenschaften mitträgt, macht sich mitschuldig, jeder Gemeinderat, jede

Wir geben es zu, die Bevölkerung in unserem Lande hat in den letzten 15 Jahren nahezu tatenlos zugeschaut, wie einige ganz Clevere dazu übergegangen sind, unsere sozialen Institutionen in Aktiengesellschaften umzuwandeln. Das ist ein lukratives Business! Aber damit ist nun Schluss. Viele haben es bereits gemerkt, worauf das hinausläuft. AGs gehören zur Wirtschaft, und diese Wirtschaft ist nicht demokratisch organisiert. Unser Demokratie beschränkt sich auf den öffentlichen Bereich, und da sollen nun Profitmaximierung und Gewinnabschöpfung für Wenige Einzug halten? Eine AG, wo ein unzugänglicher Verwaltungsrat im Hinterstübchen zu Horror-Honoraren seine einsamen Entscheide fällt? Am vergangenen Sonntag wurde in St. Gallen von der Bevölkerung mehrheitlich verfügt, dass selbst die Busbetriebe der Stadt

Hat die Polizei kein Gespür für Vernunft?

Wir Patienten machen uns Sorgen ...

Unnötige Bussen für Kinder in Bonstetten, Leserbrief im «Anzeiger» vom 11. Juni. Es ist nun ziemlich genau 50 Jahre her, da hatten wir dieselbe Situation am Zugersee, nämlich von Oberwil nach Zug, wo unser Schulweg zur Sek. nach Zug verlief. Wir, auch ich, wurden mehrmals von der Polizei gebüsst, weil wir auf dem Trottoir fuhren – auch dies in den Augen gewisser Leute absolut zu Recht, weil die Polizei ja nur ihre Pflicht tat. Bis zum Tag, an welchem einer von unseren Kollegen von einem Lastwagen erfasst wurde und das nicht überlebte. Der Tag ist mir heute noch glasklar in Erinnerung. Da wurde plötzlich das Fahren auf dem Trottoir obligatorisch für Schüler. Kennt denn die Polizei nur das Gesetz und hat kein Gespür für Vernunft? Offenbar müssen sich solch tragische Vorfälle wiederholen, um eine gewisses Verständnis in die Köpfe gewisser Zeitgenossen einfliessen zu lassen. Klaus Fässler, Obfelden

... weil man uns durch die Fallpauschalen (DRG) das Vertrauen in die Medizin genommen hat. Wir bekommen nur noch Fallpauschalenleistung. Wir wurden zum Objekt degradiert. Der Patient wird nicht mehr als Mensch wahrgenommen, sondern DRG-homogenisiert, pasteurisiert und sterilisiert. Die Würde des Patienten ist dem finanziellen Vorbehalt unterstellt. Solange wir zahlen ists Ok, wenn wir aber krank und teuer werden, serviert man uns ab. Ethik? Ja schon, aber erst nach der Fallpauschale. ... weil die Pharma-Industrie unser Bundesbern erpresst und künstlich Medikamentenengpässe herbeiführt oder ein eigenen Euro-Umrechnungskurs erhält. Der Dumme ist der Steuerzahler. Viele, zu viele unheilige Allianzen zwischen Politik und den Pharma-Interessenvertreter und dem BAG oder auch Swissmedic, die sich nun zu schnelleren Zulassungsverfahren erpressen liessen. Wer ist dann das Versuchskaninchen? Unser Gesundheitswesen muss unbedingt von der Pharma entflechtet werden, notfalls mit Gewalt. ... weil bis zu 80% der Grundstoffe der Medikamente aus Indien und China stammen und nachweislich mit

Revidierter Zweckverband nötig Demzufolge: Dabei könnte alles ganz rasch und kostengünstig über die Bühne gehen. Das ginge so: Der Projektlei-

Schwermetallen belastet sind. Diese Medis helfen uns kurzfristig, machen aber langfristig krank. (Tages-Anzeiger vom Montag 10. Juni/Das Schweigen der Pharmaindustrie). Und weil unsere Lebensmittel zunehmend mit E- oder Zusatzstoffen versetzt sind. Deren Gefährdungspotential wurde nur auf «gesunde» Menschen abgestimmt. Wie es sich bei Menschen verhält, die langfristig Medikamente einnehmen müssen, wurde nie untersucht. Oder auch die Zwangsmedikamentierung (Psychopharmaka) über das Salz mit diesen Fluoriden. Heute wird so etwas über unsere Köpfe hinweg entschieden. ... weil wir beim Einzahlen in eine obligatorische Krankenversicherung zur Solidarhaftung gezwungen sind, auf der anderen Seite will man uns mit privatwirtschaftlichen Organisationsstrukturen, wie eine Spital-AG, zu deren Milchkühen machen. Und übrigens: Eine Spital-AG, die ohne «PublicAktien» besteht, also ohne Fremdinvestoren bzw. Risikokapital, hat ihren Vorteil bereits preisgegeben. Übrig bleiben die (hohen) Kosten für die Führung (Verwaltungsräte). Und für Aktien im Gemeindebesitz ist schlussendlich der Steuerzahler haftbar, also

Mittelschule in Affoltern? Aufforderung an den Gemeinderat Der Kanton Zürich sucht drei neue Gymi-Standorte, insbesondere steht auch ein Standort im Bezirk Affoltern zur Diskussion. Überfüllte Pendlerzüge und stark wachsende Mittelschülerzahlen eröffnen den von Zürich entfernt liegenden Gemeinden neue Chancen. Nach den Sommerferien geht die Suche los. Gemäss NZZ hat die Diskussion mindestens im Meilemer Gemeinderat über einen Standort

in Meilen bereits eingesetzt. Der Gemeinderat von Affoltern am Albis sollte ebenfalls diese Chance packen und sich für einen Gymi-Standort Affoltern einsetzen. Dadurch würde Affoltern für die Einwohner und allfällige Neuzuzüger attraktiver und die Pendlerzüge nach Urdorf bzw. nach Zürich würden entlastet. Affoltern liegt im Zentrum des Knonauer Amtes und ist verkehrstechnisch gut erschlossen. Daher

würde sich der Standort geradezu anbieten. Hinzu kommt, dass die Mittelschule vom Kanton Zürich finanziert würde und Standorte in Affoltern zur Verfügung stünden. Aufgrund vorstehender Ausführungen wird der Gemeinderat aufgefordert, sich für eine Mittelschule einzusetzen. Hans Ulrich Meuter, Co-Präsident FDP-Ortspartei Affoltern

Unser Spital braucht Vertrauen

kein Unterschied zu einer Institution. ... weil in Bundesbern (und nicht nur dort) die Parlamentarier-Marionetten der Krankenkassenmafia uns das Blut aussaugen. Heute eine Familie zu gründen, ist auch deshalb ruinös. Hinter verschlossenen Türen tagt im Bundeshaus die SKG (Kommission für soziale Sicherheit und Gesundheit für die Gesundheitsbranche). Dort sind 25 National- und 13 Ständeräte, die in dieser Kommission Einsitz haben. Davon sind nur 6 Räte, die nicht in irgendeiner Form mit der Branche verbandelt sind. Darunter, und das muss auch gesagt sein, Christoph Blocher und Paul Rechsteiner. Es sind längst nicht nur die Ärzte oder andere Faktoren, die diese Teuerung im Gesundheitswesen treiben, sondern die Gesundheitsmarkt-Mafia mit ihren Lobbyisten und gekauften Politikern. (siehe hierzu «Bilanz», Schweizer Wirtschaftsmagazin 11/2013, Seite 46) ... weil wir Immunschwachen zunehmend von Zwangsimpfungen und immer intensiveren Handy- bzw. Mikrowellen- und Wireless-Strahlung bedroht und belastet sind. Es gibt keine strahlengeschützten Räume mehr. Dies ist das Nirgendwo für uns Schwache.

... weil kostenintensive Kranke oft ausgeschlossen werden, indem man sie als «unheilbar» taxiert, auf die Psychoschiene geschoben oder auch via Bundesgericht und arroganter medizinisch-wissenschaftlicher Kompetenz ausmanipuliert werden. Die Komplizenschaft des BAG ist dabei auch schon entlarvt. Beispiel chronische Borreliose: Fehlende Evidenz (kein Beweis) schreibt das BAG dazu. Labortests, die eine Diagnose dazu ermöglichen könnten, werden vom BAG als unzureichend deklassiert. Seltsamerweise trifft man dann bei der Frage der Blut- und Organspende auf die Aussage des BAG: wird nicht empfohlen! Warum wohl? ... weil wir Patienten uns wohl nur noch durch «Zerschlagen des Geschirrs oder Porzellans», also nur noch den Weg über den Scherbenhaufen gehen, bzw. alles zusammenschlagen müssen, um uns Gehör zu verschaffen. Niemand hört unseren Hilfeschrei, denn die sind viel zu sehr mit ihrem Geldscheffeln beschäftigt. Dies ist nur ein Teil unserer Sorgen, denn da ist ja auch noch die Krankheit. Wir chronischen und Langzeit-Patienten machen uns grosse Sorgen um unsere Zukunft. Werner Nyffenegger, Obfelden

Zuschriften immer mit Adresse Die Redaktion erhält regelmässig per E-Mail übermittelte Zuschriften, die keine vollständige Adresse der Autorin oder des Autors enthalten. Bitte in jedem Fall einen Absender vermerken und eine Telefonnummer für allfällige Rückfragen angeben. Bei Zuschriften, die sich auf Artikel im «Anzeiger» beziehen,

sind dessen Titel und das Erscheinungsdatum notwendig. Kürzere Beiträge haben bessere Abdruckchancen – ebenfalls solche, die sich auf Artikel im «Anzeiger» beziehen. Über nicht veröffentlichte Beiträge führt die Redaktion keine Korrespondenz. redaktion@affolteranzeiger.ch


Bezirk Affoltern

Dienstag, 18. Juni 2013

Farbenfroh, fröhlich und bereichernd Menschen aus über 20 Nationen begegneten sich am Fest der Kulturen in Affoltern Farbenfrohe Kostüme, fröhliche Gesichter, eine kulinarisch und musikalisch grosse Bandbreite: Menschen aus über 20 Nationen begegneten sich am Samstag beim Fest der Kulturen in Affoltern. ................................................... von werner schneiter Nach heissen Sambarhythmen folgten Alphornklänge, auf den russischen Volkstanz ein Jodellied: Der Kontrast im Rahmen der festlichen Begegnung der Kulturen in Affoltern war augenfällig gross. Zum achten Mal innert zehn Jahren ausgetragen und von der ökumenischen Arbeitsgruppe der reformierten und katholischen Kirche ins Leben gerufen, bietet der Anlass eine ausgezeichnete Gelegenheit, mehr über andere Kulturen und Menschen zu erfahren – sei das im Gespräch, im Rahmen eines Tanzes oder im kulinarischen Bereich. An verschiedenen Ständen konnte man sich unter dem Vordach des Verwaltungszentrums verköstigen oder zu ungewohnten Klängen mittanzen. Nach längerem Unterbruch zum ersten Mal wieder dabei: eine Vertretung aus dem Kosovo mit Schülern, die mit Gedichten und Kurzgeschichten Aufwartung machten.

Beschwingt-rhythmisch: Volkstanz aus Kolumbien. (Bilder Werner Schneiter)

Sechs richtige Sätze Gelegenheit, einen russischen, finnischen oder spanischen Satz zu erlernen, bot sich im Rahmen eines Wettbewerbes. «Wie sagt man guten Tag auf ...?» Wer dabei sechs richtige Sätze ablieferte, «qualifizierte» sich dann zur Teilnahme am Wettbewerb. Dazu konnten sich Kinder ihr Lieblingsmotiv auf Arm oder Gesicht malen lassen oder Haarbändel knüpfen. Was bedeutet der Begegnungstag für den reformierten Affoltemer Pfarrer Thomas Müller, der durchs Programm führte? «Hier können wir die Vielfalt von Kulturen auf engstem Raum wahrnehmen. Das wird an diesem Tag sichtbar», sagt er. Für Clemens Grötsch, der die Grussbotschaft des Gemeinderates überbrachte, findet hier die bewusste Begegnung statt. «Wir begegnen täglich Leuten unbewusst, hier bewusst. Für ihn ist es eine ganz besondere Begegnung, weil alle Sinne angesprochen werden. «Musik und Tanz bringen all unsere Saiten zum Schwingen. Das Herz geht auf, und es wird uns wohl in der Gemeinschaft», sagte Clemens Grötsch. «Um froh zu sein bedarf es wenig – und wer froh ist, ist ein König», schloss er und bedankte sich bei den Organisatoren und bei den Künstlern und allen, die ein schönes Fest bescherten.

Jodel: Heidi Roth, Vreni Eichmann, Luzia Strickler (v.l.)

Grussbotschaft: Clemens Grötsch.

Auch typisch schweizerisch: Alphornbläserin und -bläser.

Russischer Volkstanz.

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Rekordkulisse, aber ... Ich übertreibe sicher nicht, wenn ich im Zusammenhang mit der Hedinger Gemeindeversammlung vom vergangenen Donnerstag, 13. Juni, von einer «Rekordkulisse» spreche. Die Initiative «Rohstoffmillionen – Hedingen handelt solidarisch» hat bei Hedingern aller politischen Richtungen für eine Extramotivation und damit für eine aussergewöhnlich hohe Teilnahme an der Gemeindeversammlung gesorgt. Mit über 10% der Stimmberechtigten hätte die Gemeindeversammlung zu einem positiven Beispiel der Gemeindeversammlungsdemokratie werden können. Leider blieb es beim «hätte». Die Gemeindeversammlung wird gerne als

Kern der direkten Demokratie bezeichnet. Sie ermögliche eine direkte Auseinandersetzung und Meinungsbildung bis hin zur Beschlussfassung. Voraussetzung dafür wäre eine gesittete, respektvolle Diskussion, würde ich meinen, die alle Meinungen anhört. Wie passen da unflätige Zwischenrufe und erschreckend abschätzige Äusserungen gegenüber jenen dazu, die hinstehen und ihre Meinung vertreten? Und welches Signal wird ausgesendet, wenn ein deutlicher Beschluss der Gemeindeversammlung (bei dem es notabene gerade einmal um 11% der Finanzbefugnisse der Gemeindeversammlung ging) durch die «Verlierer»

der Urnenabstimmung unterstellt wird? Zu einer Aufwertung der Gemeindeversammlung führt dies sicher nicht. Mit der angeführten Begründung müssten künftig alle Gemeindeversammlungsbeschlüsse an die Urne gebracht werden – oder wieso sollten nur bei dieser Initiative alle Stimmberechtigten eine zweite Möglichkeit erhalten, ihre Meinung zu äussern? Ich bin gespannt, wie konsequent diese Kreise ihre Haltung in Zukunft vertreten werden. Moritz Wandeler, Hedingen ................................................... > Weitere Zuschriften auf Seite 8

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Gewerbe

Dienstag, 18. Juni 2013

Vorurteile abbauen

Turner-Medaillen

Vom Lilienberg hinunter ins Dorf: Theaterprojekt mit Jugendlichen von «Fahr.werk.ö!». > Seite 12

Turnverein Obfelden startet erfolgreich ans Eidgenössische in Biel. > Seite 16

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Luft draussen Der FCA verliert auswärts gegen den FC Einsiedeln mit 4:1. > Seite 17

«Vini astigiani» Degustation in Mü’s Vinothek, Affoltern Cantina Sociale Vinchio Vaglio Serra – das ist eine Winzergenossenschaft der Extraklasse. Ihre Produkte lassen sich am Samstag, 22. Juni, degustieren; von 10 bis 15 Uhr in Mü’s Vinothek.

Zwei Generationen – ein Betrieb, von links: Adrian Gallmann (Geschäftsführer), Nicole Gallmann-Kyburz (Rechnungswesen/Buchhaltung), Bruna Kyburz (Verwaltungsrätin) und Othmar «Oddo» Kyburz (Verwaltungsratspräsident).

Wo Präzision und Qualität eine besondere Rolle spielen Tag der offenen Tür bei Kyburz Feinmechanik AG in Wettswil Präzision und Qualität – diese beiden Begriffe sind die ständigen Begleiter bei der Kyburg Feinmechanik AG in Wettswil. Die Firma lud am Freitag zur Besichtigung der neuen Räume ein. Die Kyburz Feinmechanik AG an der Leimattenstrasse 8 in Wettswil ist ein Familienunternehmen, gegründet im Jahr 1979 von Othmar «Oddo» Kyburz und Anfang 2010 in zweiter Generation übernommen von Tochter Nicole Gallmann-Kyburz und Schwiegersohn Adrian Gallmann, der in der Firma 1980 als Lehrling begonnen hat. 1989 erfolgte die Umwandlung in eine Aktiengesellschaft. 2011/12 wurde die Produktionsfläche verdoppelt und in die-

sem Jahr bezogen. Die Kyburz Feinmechanik AG beschäftigt derzeit 9 Personen, die laufend geschult werden, um für neue Technologien gerüstet zu sein: neun Polymechaniker, vier angelernte Mitarbeiter, zwei Büroangestellte, ein KV-Lernender und drei Polymechanik-Lernende.

Lohnfertiger Sie verfügt über einen hochmodernen Maschinenpark und dies für eine grosse Kapazität. Die Ansprüche an Genauigkeit und Qualität sind im Bereich der Feinmechanik zentral, die Firma ist seit 2009 Iso-zertifiziert – nach Norm 9001:2008. Rostfreier Stahl, Werkzeugstahl, Baustahl, Aluminium, Buntmetalle und sämtliche Kunststof-

fe werden hochpräzis verarbeitet. «Wir haben keine Eigenprodukte, sondern sind Lohnfertiger», sagt Adrian Gallmann. Die Fertigung von Teilen erfolgt nach Zeichnungen bzw. Wünschen der Kundschaft. «Wir bieten unseren Kunden die ganze technische Prozesskette an. Vom Einkauf über die Fertigung und Montage – bis zur Oberflächenveredelung bei zuverlässigen Unterlieferanten», heisst es im Firmenporträt anlässlich des 30-Jahre-Jubiläums 2010.

swissAward-Preis hergestellt Einen Award hat die Kyburz Feinmechanik AG zwar noch nicht gewonnen, dafür diesen Preis herstellen dürfen – nach Entwürfen und in Zusammenarbeit mit der Designculture AG, Zürich. 2008 wurde dieser Preis von Köbi Kuhn gewonnen, was Adrian Gallmann als Präsident des FC Wettswil-Bonstetten besonders gefreut haben dürfte.

2012 über 57 000 Rohmaterial eingekauft Im vergangenen Jahr hat die Kyburz Feinmechanik AG 57 634 Tonnen Rohmaterial eingekauft, davon rund 19 000 Tonnen verarbeitet. Die Entsorgung von Spänen und Festmaterial machten gut 38 000 Tonnen aus. Verarbeitet wird zur Hauptsache Aluminium und Werkzeugstahl. Im gleichen Gebäudekomplex an der Leimattenstrasse sind auch weitere Firmen domiziliert, die am vergangenen Freitag Einblick in ihre Räume gewährten: A. Renk, Bauunternehmung; erwin grond GmbH, Teppiche; em-tools GmbH, Werkzeugschleifservice, die mit Kyburz geschäftliche Beziehungen unterhält.

Beatrice und Markus Gretler betreiben die em-tools GmbH im gleichen Gebäudekomplex wie die Kyburz Feinmechanik AG. (Bilder Werner Schneiter)

(-ter.)

Die Winzergenossenschaft wurde am 26. Februar 1959 von 19 Winzern aus Vinchio e Vaglio Serra gegründet. Heute zählt sie 224 anliefernde Mitglieder, Eigentümer und Verwalter von ca. 320 ha Weinanbaufläche. Mit Angelo Noe zeichnet einer der renommiertesten Önologen Italiens für die Weine verantwortlich. Die Kellerei verfügt über moderne Technologien, dank derer das hohe Potential der Reben voll ausgeschöpft werden kann, Anlagen der Weinerzeugung auf dem neuesten Stand und eine immer grösser werdende Zahl kleiner Fässer in französischer Eiche für den Ausbau edler Weine. Flaggschiff der Kellerei sind die Cru Barbera «Insynthesis» und «Vigne Vecchie». Barbera-Trauben aus den besten Lagen, streng selektioniert, erstklassig vinifiziert und in neuen Barriques aus französischem Eichenholz ausgebaut. Zum 25-Jahre-Jubiläum der «Vigne Vecchie» hat der Kellermeister eine Sonderedition Barbera d’Asti und Grappa kreiert. Natürlich stehen diese beiden Kreationen, die

Emiliano Morando präsentiert Arneis, Gavi, Barbera d’Asti, Moscato Passito und Grappa. (Bild zvg.) von Mü’s Vinothek in der Schweiz exklusiv vertreten werden, ebenfalls zur Degustation. Dazu präsentiert der persönlich anwesende Emiliano Morando auch exzellente Weissweine und leckere Dessertweine. Mü’s Vinothek, Dachlisserweg 1, Affoltern, Telefon 044 776 31 15, Degustationsliste unter www.mues-vinothek.ch.

Faszination der Dampfbahn Thema im Emmen-Center Die Furka-Bergstrecke ist eine der schönsten Bahnlinien in den Schweizer Alpen. Die Dampfzüge fahren auf der ehemaligen Glacier-Express-Route durch die Bergwelt am Furkapass. Dieses Jahr feiert die Dampfbahn Furka Bergstrecke den 100. Geburtstag ihrer zwei wichtigsten Dampflokomotiven. Zu diesem Anlass präsentiert die Sektion Innerschweiz des Vereins Furka Bergstrecke VFB vom 17. bis 29. Juni 2013 im Emmen Center eine eindrückliche Ausstellung.

100 Jahre Furkahorn und Gletschhorn Die beiden Dampflokomotiven HG 3/4 Nr. 1 «Furkahorn» und Nr. 9 «Gletschhorn» sowie die Furka Oberalp Nr. 4 sind die wichtigsten Arbeitspferde der Dampfbahn Furka Bergstrecke. Die Lokomotiven Nr. 1 und 4 gehörten zur ersten Serie und die Nr. 9 zur zweiten Serie, die 1913/14 von der Schweizerischen Lokomotiv- und Maschinenfabrik (SLM) in Winterthur mit Antriebssystem Abt und Verbund-Wirkung hergestellt wurden. Die Sektion Innerschweiz des Vereins Furka Bergstrecke freut sich, zum 100-Jahre-Jubiläum der Dampflokomotiven an der Ausstellung im Emmen Center einen kleinen Einblick in die Welt der Dampfbahn und den Einsatz der Freiwilligen zu zeigen. Die Frondienst-Gruppen, welche zu einem grossen Teil aus dem Seetal kommen, arbeiten in wechselnder Gruppenzu-

sammensetzung jeden dritten Samstag von Frühsommer bis Herbst entlang der Bahnstrecke. Mit verschiedenen Schaustücken kann die Funktionsweise dieser Maschinen erklärt werden.

Mit Dampflokomotiven durch Schweizer Alpen Die Dampfbahn Furka Bergstrecke quert zwischen Urseren und Goms mit der Furka, eine Nahtstelle in der Längsfurche der Schweizer Alpen. Die hochalpine Landschaft mit Bergen, Gletschern und Bächen ist einmalig. Die Strecke lässt Naturkräfte spüren. Nach der Winterkälte, Eis und Schnee erscheinen die Landschaft, Flora und Fauna grossartig, wenn die Bahn jeweils ab Ende Juni bis Anfang Oktober zu genussvollen Fahrten einlädt. Die Züge verkehren mit historischen Dampflokomotiven und Wagen. Sie sind ein erhaltenswertes Kulturgut. Wer sich der Eisenbahntechnik von gestern anvertraut, geniesst die Sicherheit von heute. Was für die Lokomotiven Kohle und Wasser, ist für die Bergstrecke die Begeisterung: Jene der Fahrgäste, jene der Dampfbahnfreunde, welche mitfinanzieren, und jene der Freiwilligen, die bei Bau und Betrieb Frondienst leisten. (pd.) Informationen zu den Veranstaltungen im Emmen Center erhält man unter www.emmencenter.ch oder Telefon 041 260 61 12.


veranstaltungen

Gute Stimmung bei den Proben im MNA Zentrum Lilienberg. (Bild zvg.)

Vom Lilienberg hinunter ins Dorf «West Side Story – east side reloaded» auf dem Marktplatz Affoltern Die vierte Ausgabe der Theaterproduktion von «Fahr.werk.ö!» mit Schülern des MNA-Zentrums Lilienberg und der 2. Sek.-Klassen B des Schulhauses Ennetgraben findet am 19., 20. und 21. Juni erstmals auf dem Marktplatz in Affoltern statt. «Diesen Platz schlug uns vor zwei Jahren eine Gemeinderätin vor», erklärt Theaterfrau Conni Stüssi die Wahl des neuen Aufführungsortes. Es gibt aber noch einen weiteren Grund: «Kultur in Affoltern» ist mit ihrer 2012 ins Leben gerufenen Veranstaltungsreihe «Kultur am Platz – Musig us em Amt» ebenfalls bestrebt, den Platz zu beleben. «Deshalb unterstützt uns die Kommission bei unserem Projekt», freut sich Stüssi.

Rivalisierende Jugendliche Unter der Regie sieben erfahrener Theaterleute der rollenden Theaterwerkstatt Fahr.werk.ö! entwickeln 60 junge Menschen aus unterschiedlichsten Kulturen wiederum ein gemeinsames Theater. Der Titel: «West Side Story, east side reloaded». Die Geschichte lehnt sich denn auch an das berühmte US-amerikanische Musical an, bei dem es um einen rassistisch motivierten Bandenkrieg rivalisierender Jugendlicher aus Nordamerika und Puerto Rico geht.

Die Affoltemer Version in Kürze: Mitten im Dorf gibt es einen grossen Platz mit einer coolen Live-Musik-Bar. Zwei Gruppen junger Menschen wollen Bar und Platz für sich allein. Treffen sie aufeinander, geraten sie sich in die Haare. Die Barleute versuchen zu vermitteln – ein erfolgloses Unterfangen. Es kommt zu einer Mutprobe: wer verliert, muss gehen. Doch die Situation eskaliert. Und da sind auch noch die netten Nachbarn, die am liebsten 24 Stunden am Tag ihre Ruhe hätten!

Vorurteile abbauen Aus Erfahrung mit diesem Projekt weiss Conni Stüssi, dass durch gemeinsames Üben und Proben während rund zwei Wochen und das Erlebnis der Aufführungen schon manche der mitwirkenden Jugendlichen Vorurteile gegenüber anderen Kulturen abgebaut haben. Das Reizvolle am Projekt: «Die Kraft der jungen Leute so zu bündeln, dass es in einem starken Ganzen endet», sagt Conni Stüssi. Die West Side Story wurde weltweit ein grosser Erfolg. Der «Fahr.werk.ö!»-Produktion ist es zu gönnen, dass zahlreiche Affoltemer und Säuliämtler, Alt und Jung, die Aufführungen besuchen. Mittwoch, 19., Donnerstag, 20., und Freitag, 21. Juni, 19.30 Uhr, Marktplatz Affoltern. Abendkasse und kleine Festwirtschaft ab 18.30 Uhr. Infos unter Telefon 079 444 02 83 oder www.fahrwerk-oe.ch.

In die Farbenwelt eintauchen Galerie «kunst im stall» öffnet die Türen Viele fahren vorbei, ein grosser Teil ist eilig zu Fuss unterwegs zum Bahnhof, oder von diesem zurück nach Hause. Immer schneller, und kurzlebiger wird die heutige Zeit. Kaum jemand hat Zeit die Türfalle der Galerie zu drücken, um in die farbige, vielleicht ein bisschen heile Welt, einzutauchen. Aus diesem Grund lädt Bernadette Galli, alle ein, die schon lange wissen wollten, was in den Stallräumlichkeiten an der Unteren Bahhnofstrasse 6 in Mettmenstetten passiert. Vom Freitag, 21., bis Sonntag, 23. Juni, steht die Türe jeweils von 14 bis 21 Uhr für alle Interessierten offen. Ausgestellt sind eindrucksvolle Werke in Acryl und Mischtechnik von 40 bis 155 cm Grösse. Auch etliche Unikate, die in einem schlichten weissen Rahmen gehalten sind, werden präsentiert. Die Besucher sollen in die Farbenwelt eintauchen darin schwelgen, sie geniessen und ein bisschen verweilen.

Im Angebot sind neben den Bildern auch Kerzen in lang anhaltenden Duftnoten, Dekorationsartikel für innen und aussen, sowie der beliebte Dachlisser Honig der Imkerei Bühler. Nicht zu vergessen Acrylfarben und Hilfsmittel der Schweizer Firma Lascaux. Auf Bilder, die mit einem blauen Punkt markiert sind, wird eine Preisreduktion von zwanzig Prozent gewährt. Ausserdem erhält jeder Besucher ein kleines Geschenk – solange der Vorrat reicht. An der Bar können sich Besucher mit einer selbst gemachten Sangria oder alkoholfreien Getränken erfrischen. Dazu ein feines Häppli oder doch lieber etwas Süsses? Bernadette Galli freut sich auf ein reges Kommen und Gehen. Tage der offenen Tür in der Galerie «kunst im stall», Mettmenstetten, von Freitag, 21., bis Sonntag, 23. Juni, jeweils 14 bis 21 Uhr.


Sport

Dienstag, 18. Juni 2013

Gastgeber gewinnt die Königsdisziplin Spektakuläre freestyle-night mit Heimsiegen für Andreas Isoz, Lou Staub und Luca Schuler Wie jedes Jahr zeigten Freeskier, Snowboarder, Bike-Fahrer und Skiakrobaten ihr beachtliches Können. Mit 2100 Zuschauern, einem spektakulären Wettkampf und einem super Publikum war die diesjährige elfte Ausgabe dieses Events ein voller Erfolg. Am vergangenen Samstag, 15. Juni, fand im Jumpin die freestyle-night statt. Bereits ab 11 Uhr morgens mussten die rund 60 Wettkämpferinnen und Wettkämpfer ins kühle Nass. Um 16 Uhr wurden mittels Qualifikationsspringen 8 Fahrer pro Disziplin ausgewählt, welche das Nachtfinale bestreiten durften. Um 21.45 Uhr startete das Spektakel, die Athleten sprangen in spannenden «K.o.-Duellen» gegeneinander, wobei sich der Gewinner jeweils für die nächste Runde qualifizierte. Rund eine Stunde später standen die vier Sieger der diesjährigen freestyle-night fest. Bei den Snowboardern konnte sich Lou Staub gegen Nicolas Huber durchsetzen. In der Disziplin Freeski setzte sich das Nachwuchstalent aus Ebertswil, Luca Schuler gegen den Weltcup-Springer Christian Bieri durch. Pitt Bosser konnte seinen Vorjahressieg verteidigen und gewann in einem packenden Duell gegen Luca Digele. Die Skiakrobaten mit bis zu 18 Meter hohen Sprüngen waren wiederum eines der Highlights an der diesjährigen freestyle-night. Die beiden Favoriten Andreas Isoz – gleichzeitig Organisator der freestyle-night – und Thomas Lambert (beide Mettmenstetten) standen sich nach spannenden K.o.-Runden wie erwartet im Final gegenüber. Beide zeigten einen fast perfekten Dreifachsalto mit vier Schrauben (Full double Full Full) wobei Andreas Isoz bei den Kampfrichtern etwas höher punkten konnte.

Strahlt als Veranstalter und Sieger: Andreas Isoz. (Bilder Daniel Loosli / Thomas Stöckli)

Vom Trampolin in den Pool – die neue Disziplin an der freestyle-night.

Spektakel pur am Nachtfinale der freestyle-night in Mettmenstetten.

Spannendes Rahmenprogramm Neben der Action auf den Schanzen wurden diverse andere Attraktionen geboten. Die fünf Fallschirmspringer, welche mit horrendem Tempo vom Himmel gefallen sind, oder Kunstflieger Urs Vogelsang gehörten zu den weiteren Highlights der diesjährigen Ausgabe. Aber auch in weniger luftiger Höhe wird einiges an Rahmenprogramm geboten. Gleich im Anschluss an das Qualifikationsspringen auf den Schanzen wurde in spannenden Duellen um die beiden Sieger in der neuen Disziplin «Tramp’n’Dive» gesprungen. Hier stellten sich die Freestyler der verschiedenen Kategorien dem direkten Vergleich. Wobei Lokalmatador Luca Schuler den Sieg für die Freeskier mit nach Hause nahm. Im Anschluss durfte sich das Publikum selber versuchen: Jeder hatte die Möglichkeit, über eine 20 Meter lange «Slackline» zu balancieren – oder dies zumindest zu versuchen ...

Selber probieren: Balance-Boards im Promo-Village.

Die Zuschauer sind beeindruckt.

Volle Konzentration.

Die Landung ist geglückt.

Körperspannung bis in die Zehenspitzen.

Auf dem fliegenden Teppich?

Tricks in luftiger Höhe.

Mit viel Dynamik und Style über Mettmenstetten.

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Sport

Dienstag, 18. Juni 2013

In neuem Outfit zu Eidgenössischen Medaillen Sehr erfolgreicher Start für den Turnverein Obfelden in Biel Am Eidgenössischen Turnfest in Biel erzielte der Turnverein Obfelden im neuen blau-schwarzen Tenu hervorragende Einzel-Resultate. Die Geräteturner sicherten sich Podestplätze. Am kommenden Samstagmorgen wird nun im Vereinswettkampf am «Eidgenössischen» angetreten. Der Obfelder Stefan Meier (amtierender Schweizer Meister) erkämpfte sich in der höchsten Geräteturnkategorie K7 die Silbermedaille. Wie bereits an den vergangenen Schweizer Meisterschaften lieferten sich die Protagonisten der Königklasse ein Duell auf höchstem Niveau. Am Ende fehlte nur ein Zehntel zu Gold. In der gleichen Kategorie gelang seinem Vereinskollegen Martin Häberling eine Top-Leistung und mit dem 8. Rang ein Top-10 Ergebnis. Mit einer Glanzleistung sicherte sich der erst 15-jährige Mauro Nussbaumer eine Bronzemedaille in der Kategorie K5. Knapp am Podest vorbei schlitterte im K6 mit dem vierten Rang Roman Niederhäuser. 2,5 Zehntel fehlten am Ende für eine Medaille. In beiden Kategorien konnte sich die Geräteriege Obfelden noch vier weitere Auszeichnungen erturnen.

Zwei Medaillen, acht Auszeichnungen Neben den Einsätzen im Geräteturnen wurde auch am Turnwettkampf teilgenommen. Durch Madlen Sprenger konnte dort ebenfalls eine Auszeich-

Michael Meier hatte sich viel vorgenommen für diesen Anlass. Seit er in Magglingen trainiert, hatten die Trainer bei ihm das Hauptaugenmerk auf die Erhöhung der Schwierigkeitsgrade auf internationales Niveau gerichtet. Trotz der kurzen Zeit nach der Rekrutenschule gelangen ihm die erschwerten Übungen im Training meistens gut und sein Ziel fürs Eidgenössische waren 84 Punkte und ein Rang unter den ersten sechs. Aber eben, Training ist nicht gleich Wettkampf.

Nun an die Universiade nach Russland

Alle Sektionen und Riegen des Turnvereins Obfelden im neuen Outfit. (Bild Beat Streiff) nung erreicht werden. Mit zwei Medaillen und insgesamt acht Auszeichnungen darf das Eidgenössische Turnfest in Biel als eines der erfolgreichsten für den Turnverein Obfelden bezeichnet werden. Trainer und Betreuer vor Ort zeigten sich äusserst zufrieden mit den 25 Sportlerinnen und Sportlern. Nach den Einzelwettkämpfen tritt der Turnverein Obfelden am Samstag, 22. Juni, am Eidgenössischen Turnfest in Biel an. Gestartet wird ab 9.30 Uhr in insgesamt neun Disziplinen. Dabei stehen Leichtathletik und Geräteturnen im Vordergrund für die Sportler aus Aktiv- und Damenriege. Zusätzliche Motivation für den dreiteiligen Vereinswettkampf ist der neue Gesamtauftritt in einheitlichem blau-

schwarzen Tenue. Das Eidgenössische Turnfest ist der grösste Breitensportanlass der Schweiz. Mit 60 000 Turnerinnen und Turnern und 100 000 erwarteten Besuchern. Traditionell wird der Turnverein Obfelden am Sonntag nach dem Fest von den Vereinen abgeholt. In Begleitung des Musikvereins wird die Dorfstrasse hinuntermarschiert und im Anschluss ein Apéro für die Turnerinnen und Turner vom Pöschtli Beck offeriert. Zuschauer in Biel oder am Sonntag ab 17 Uhr zwischen den PostautoHaltestellen Toussen und Alte Post sind herzlich willkommen. (dst/sn) Weitere Berichte und die genauen Startzeiten in Biel sind auf www.tvobfelden.ch zu finden.

Vize-Turnfestsieger Stefan Meier. (Bild Stephan Niederhäuser)

Toller 4. Platz am Spannung Zytturm Triathlon, Zug vor dem Finale Erfolgsserie von Patrick Rhyner hält an

Letztes Donnerstagabend-Rennen 2013

Dem Rifferswiler Spezialisten im Sprint Triathlon gelang in Zug erneut eine überzeugende Leistung. Mit weniger als 10 Sekunden Rückstand aufs Podest belegte Rhyner den ausgezeichneten 4. Rang. Ein weiterer 4. Rang schaute an der Duathlon Schweizer Meisterschaft in Zofingen heraus und am Continental Cup in Marokko klassierte er sich als 7.

Die ganze Saison fuhren die Akteure mit horrendem Tempo um das Affoltemer Industriequartier. Es gab immer wieder Ausbruchversuche, die erfolgreich waren, aber auch solche, bei denen die Fahrer nach einigen Runden wieder eingeholt wurden. Der Kampf um den Gesamtgewinn könnte nicht spannender sein: Sieben Fahrer haben noch die Möglichkeit, um den Gesamtsieg zu spurten. Die ersten drei Fahrer haben gerade mal vier Punkte Unterschied. Da heisst es aufgepasst, sonst ist der Sieg weg.

Das Pensum des Sprint-Triathlons in Zug, zugleich die Schweizer Meisterschaften, ging über zweimal 300 m Schwimmen, zweimal 8 km Radfahren und zweimal 2 km Laufen. Mit 7 Sekunden Rückstand auf die Top-Athleten Florian Salvisberg und Sven Riederer nahm Rhyner das zweite Schwimmen in Angriff. Auf der zweiten Radstrecke versuchte Rhyner zusammen mit Van Berkel das Spitzenduo einzuholen, was nicht gelang. Zu Beginn des letzten Laufabschnittes konnte Rhyner seinen Begleiter Van Berkel leicht distanzieren. Dieser liess sich aber nicht abschütteln und konnte Rhyner trotz Zeitstrafe kurz vor dem Ziel noch übersprinten. So blieb Rhyner der undankbare 4. Platz hinter Sven Riederer, Florian Salvisberg und Jan van Berkel. Beim Intervall Duathlon in Zofingen wurde abwechslungsweise dreimal 4 km gelaufen und zweimal 16 km auf dem Rad zurückgelegt. Da an diesem Rennen gleichzeitig die Schweizer Meisterschaften dieser Disziplin ausgetragen wurden, war die Schweizer Elite am Start. Auf der ers-

Rang zehn und Kranz am Eidgenössischen

ten Laufstrecke lief Patrick Rhyner in einer Verfolgergruppe mit wenig Rückstand auf die Spitze. Auf dem ersten Radabschnitt schlug Ronnie Schildknecht ein horrendes Tempo an und distanzierte seine Gegner. Den Verfolgern gelang es nicht mehr, Schildknecht einzuholen. Patrick Rhyner Patrick Rhyner in konnte die Verfol- Marokko. (Bild zvg.) gergruppe sprengen und lief als Vierter – einmal mehr knapp neben dem Podest – ins Ziel. Mit einem 7. Rang im Sprint Africa Cup Rennen in Marokko erreichte Patrick Rhyner sein bestes Resultat an einem ITU-Rennen und er konnte sich auch noch einige Weltcuppunkte gutschreiben lassen. In einer 20-köpfigen Spitzengruppe wechselte er vom Schwimmen aufs Rad. Die Radstrecke über 6 hügelige Runden entwickelte sich zu einem brutalen Ausscheidungsrennen, die Spitzengruppe reduzierte sich bald auf 14 Fahrer, welche die Laufstrecke mit kurzen Abständen in Angriff nahmen. Zwischenzeitlich auf dem dritten Platz liegend, musste er das Tempo drosseln und fiel vorübergehend auf Platz neun zurück. Mit einem tollen Finish sicherte sich Rhyner den tollen 7. Schlussrang, wenig fehlte aufs Podest. (hpf)

Nachwuchs: Kampf um Bronze Bei den Nachwuchsfahrern sind die ersten zwei Plätze vergeben. Michi Ki-

ser, der jedes Rennen gewonnen hatte und Fabian Flüeler vom RRC-Amt werden Rang 1 und 2 belegen. Anders sieht es für den letzten Podestplatz aus. Da werden Cedric Graf vom RRCAmt und Lukas Kuhn vom VC Zürich Affoltern um den 3. Rang fahren, diese zwei sind lediglich drei Punkte auseinander. Und wer die Nachwuchsfahrer schon mal fahren gesehen hat, wird begeistert sein. Durch die Anfeuerungsrufe der Zuschauer wird nochmals fester in die Pedale getreten. Es lohnt sich, die spannende Ausgangslage am nächsten Donnerstag live an der Strecke mitzuverfolgen. Das erste Rennen startet um 18.30 Uhr.

Mit Vollgas um das Affoltemer Industriequartier. (Bild zvg.)

Meier startete am Sprung, wo er den Yurtschenko zum ersten Mal mit zweieinhalb Schrauben zeigte. Fast wäre der Start gelungen. Aber die missglückte Landung auf dem verlängerten Rücken kostete einen ganzen Punkt und damit bereits zu Beginn die gute Gesamtnote. Bis zum Reck turnte er in der Folge ausser ein paar kleineren Fehlern gemäss den Erwartungen. Dann kam der nächste Sturz: Beim zweiten Flieger, dem sogenannten Gingersalto konnte er die Stange nicht mehr greifen und er landete auf der Matte. Dass er die kommenden Übungen trotz dieses erneuten Tiefschlages erfolgreich turnte, bewies seine gute Moral und weckt Hoffnungen auf eine gute Fortsetzung seiner Karriere. Der nächste Start ist die Universiade, die Olympischen Spiele der Studenten in Kazan, Russland. Dort turnt er am 8. Juli mit der Mannschaft und am 10. Juli hoffentlich einen Gerätefinal.

Den Gegner klar überschlagen Am vergangenen Sonntag spielte Obfelden auswärts gegen Richigen C ihr 6. Meisterschaftsspiel in der laufenden Meisterschaft. Das Ziel war klar: ein Vier-Punkte-Sieg gegen das klar schwächer einzustufende Richigen C. Der Sommer ist zurück, dass merkte man an den sehr warmen Temperaturen und dem stahlblauen Himmel. Es ging auch nicht lange und die Obfelder mussten sich wie schon oft in dieser Saison eine Nummer schreiben lassen – aus der Traum von den vier Punkten. Es kam noch schlimmer, zwei weitere Nummern folgten noch im ersten Durchgang. Beim Schlagen gab sich Obfelden keine Blösse und hielt seine Leistung klar über derjenigen des Gastgebers. Im 2. Durchgang kamen nochmals zwei Nummern auf das Konto der Ämtler Hornusser, auch Richigen erging es nicht besser, sie mussten sich gleich drei Nummern schreiben lassen. Die HGO hielt ihre Schlagleistung konstant und überschlug Richigen klar. Dank dieser Leistung konnte Obfelden wenigstens 1 Punkt mit nach Hause nehmen, Richigen C bekam 2 Punkte. Obfelden verlor das Spiel mit 5 Nummern und 751 Punkten zu Richigen C, 3 Nummern und 705 geschlagenen Punkten. Einzel erzielten Walti Müller (68 Punkte), Ueli Müller und Markus Buchmann (je 61) und Reto Binggeli (59 Punkte) gute Leistungen.


Sport

Dienstag, 18. Juni 2013

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FCA: Luft war draussen FC Einsiedeln – FC Affoltern 4:1

Auch die Kleinsten sind in der Kategorie Piccolo mit vollem Elan dabei. (Bild zvg.)

«Morgenhölzli schlägt Breitener und Sentmatt» Obfelder Grümpi sucht Quartier-Teams Am Samstag, 17. August, findet die 41. Ausgabe des Obfelder Fussball-Turniers statt. Der Turnverein Obfelden sucht dafür erstmals auch Quartiere, die gegeneinander antreten möchten. Die Anmeldung ist bis 14. Juli möglich. Am Obfelder Grümpelturnier können in acht Kategorien Jung und Alt mitmachen. Dieses Jahr wird eine spezielle Kategorie für die Quartiere angeboten. So werden Obfelder zum Beispiel aus dem «Morgenhölzli» sich gegen die «Raihalten» messen und so das beste Quartier erküren. In der Kategorie Plausch steht das Fussballspielen nicht an erster Stelle. Es gilt zusätzlich in verschiedenen Plausch-Spielen die gegnerischen Teams zu schlagen. Zusätzlich zu den sportlichen Leistungen zählt auch die Kreativität. In der Kategorie Mixed spielen Fussball-Teams mit mindestens drei Damen gegeneinander. In diesen beiden Kategorien sind Teams aus der ganzen Region am Start.

schaft mit feinen Grilladen und auch einem Pasta-Menü für die ganze Familie an. Wer sich vom Fussball- oder Lauf-Fieber packen lässt, meldet sich bis zum 14. Juli an. Unterlagen sind über das Info-Telefon 078 740 8912 und im Internet unter www.tvobfelden.ch erhältlich. (dst)

Die Schnellsten sind gesucht! Für den «Schnellsten Obfelder» kann man sich ab sofort, dank der Unterstützung durch «Kurt Wohndesign» kostenlos anmelden. Der Laufwettbewerb ist offen für alle Obfelder und Obfelderinnen. Gestartet wird in insgesamt 16 Kategorien getrennt nach Mädchen und Knaben. Anmeldung auf www.tvobfelden.ch oder per Post.

Mit 4:1 endete das Spiel der 1. Mannschaft des FCA gegen die Innerschweizer Klosterbuben aus Einsiedeln. Bei hochsommerlichen 26 Grad im Schatten schlugen sich die Mannen von Trainer Filipovic wacker – konnten aber das Spiel nicht zu ihren Gunsten entscheiden. ................................................... von volkmar klutsch Im Einsiedeln-Stadion, mit der wohl besten Tribünen-Vereinsheim-Kombination der 2. Liga, konnten die etwa 200 Zuschauer ein Spiel sehen, in dem es für beide Mannschaften um nichts mehr ging. In den Spielen der beiden Kontrahenten konnte man in der Vergangenheit von einer körperbetonten und recht ruppigen Gangart ausgehen. Nicht so in diesem Spiel. Fehlpässe und Pech wechselten sich beim FCA ab. Ein Beispiel: Das erste Tor der Einsiedler aus der 21. Minute war genau genommen ein Eigentor. Aber was für eins. Es gab aus ca. 35 Metern, halb linke Position, einen Freistoss für die in Rot spielenden Innerschweizer. Die Zweimannmauer

bestehend aus Löliger und Mühlemann stand demnach mehr als Formalität, denn als Bollwerk gegen fulminante Schüsse da. Der Freistoss wurde ausgeführt, der hochsteigende Mühlemann wurde angeschossen und der Ball stieg höher und höher. Mit dem mitbekommenen Drall drehte das Leder immer mehr und mehr in Richtung Tor von Steiner und senkte sich punktgenau und unhaltbar hinter ihm ins Netz. Pech eben. Die Tore zwei und vier der Einsiedler – das muss man neidlos anerkennen – waren schön herausgespielt. Das dritte Tor der Gastgeber war ein Tor der Kategorie: Schnellstmöglich vergessen. Zunächst schlägt Mühlemann eine senkrechte Bogenlampe, die drei Meter neben ihm, direkt in den Füssen von Torwart Steiner landete. Steiner, völlig überrascht, versucht den Ball zu kontrollieren und legt ihn dann ungewollt in den Lauf des gegnerischen Stürmers. Tor in der 47. Minute.

Ein Spiel folgt noch Ein Tor schossen die Ämtler dann doch noch. Das Tor markierte der in der 60. Minute für Löliger eingewech-

selte Meier. Er konnte sich geschickt von seinem Gegner lösen, wurde in den Lauf angespielt und schloss die Aktion hart und präzise flach unten links ab. Ein sehenswerter, lehrbuchmässiger Treffer. Auszeichnen konnte sich wieder einmal Steiner; auch wenn er viermal hinter sich greifen musste. Drei eins-zu-eins Situationen konnte Steiner mit seiner ganzen Erfahrung und Kaltschnäuzigkeit klären. Trainer Filipovic konnte im vorletzten Spiel der Saison nur auf eine Rumpfmannschaft zurückgreifen. Selbst er, der Trainer, hatte das Tenue angelegt, um für den Fall der Fälle als dritter Einwechselspieler eingreifen zu können. Ausserdem musste mit Ronny Aeschlimann im Sturm ein Spieler aus der zweiten Mannschaft unterstützend eingreifen. Als Fazit zum Match sagte Trainer Filipovic auf Anfrage: «Die Luft ist draussen. Es geht um nichts mehr. Schade, dass wir während der Saison Spieler-Ausfälle wegen Ferien hatten. Wir hätten besser abschneiden können». Ein Spiel steht noch aus. Kommenden Samstag empfangen die Blauen die Zürcher Red Stars im heimischen Moos.

Künftig in der Meisterklasse Zwei Punkte Vorsprung: FCA-Senioren steigen auf Die Senioren-Mannschaft des FC Affoltern hat trotz einer starken Saison etwas überraschend den 1. Platz in der Promotion Gruppe 2 erreicht. Damit steigt die Mannschaft von Spielertrainer Padi Wälter in die Meisterklasse auf.

Gespielt wird nur am Samstag

................................................... von michael romer

Senioren rund um den Spielertrainer Patrick Wälter (vorne, 2. v.r.). (Bild zvg.)

Die Obfelderinnnen und Obfelder selbst können auch in den Kategorien Herren, Senioren, Schülerinnen, Schüler und Piccolo antreten. Für die TopTeams wird es Auszeichnungen geben, für die Schüler-Teams werden Medaillen verteilt. Gespielt wird nur am Samstag und im Anschluss ist auf dem Sportplatz Zendenfrei die Bar geöffnet. Am gleichen Weekend findet auch der Lauf-Wettbewerb «Der schnellste Obfelder» statt. Dieser startet am Sonntag, 18. August 2013 ab 10 Uhr. Während des ganzen Wochenendes bietet der Veranstalter eine Festwirt-

Eine Runde vor Schluss war die Ausgangslage simpel. Einen Punkt hinter Urdorf, musste das eigene Spiel gewonnen werden und Urdorf durfte nicht reüssieren. Gesagt getan. Die Dramaturgie nach dem 3:1-Sieg im Schlussgang gegen Rümlang war indes kaum zu überbieten. Gemäss der Internetseite des Fussballverbands Region Zürich (FVRZ) hatte Urdorf seine Partie zuerst 4:2 verloren, bis das Resultat kurze Zeit später umgekehrt angezeigt wurde. Die kürzeste Meisterfeier der Vereinsgeschichte fand ein jähes Ende. Der Stolz über das geleis-

tete minderte das jedoch nicht im Geringsten. Auf dem Weg ins Mooshüsli jedoch kam erneut eine Kehrtwende auf der FVRZ-Webseite. Diesmal definitiv. Die Niederlage von Urdorf wurde per direkten Anruf bestätigt. Unglaublich aber wahr, der zweite Meisterjubel an einem Abend nahm seinen Lauf. Zusammen mit den Veteranen, die gleichzeitig mit ihren Sponsoren den Meisterschaftsabschluss feierten, wurde gefeiert. Dass sogar noch die Polizei wegen Nachtruhestörung vorbeikommen musste, passte zu dem verrückten Saisonabschluss …

Bei den Kleinsten mit Jahrgang 2008 oder jünger ist auch mal Unterstützung gefragt. (Bild zvg.)

FCA-Veteranen steigen ab – und feiern trotzdem Nur ein Tor! Nur ein einziges Tor mehr geschossen. Oder nur ein einziges Tor weniger kassiert. Und die Veteranen wären nicht abgestiegen. So eng liegen Erfolg und Misserfolg beieinander. Vier Unentschieden waren es, bei denen es gereicht hätte, ein Tor mehr zu schiessen oder eins zu verhindern. Aber es ist anders gekommen. Die Veteranen steigen nach nur einem Jahr in der Promotion in die «Schlauchliga» ab. Dies stand bereits letztes Wochenende fest, nachdem der direkte Konkurrent FC Polizei-Oerlikon ihr Spiel gewinnen konnte. Auf die Frage, warum es nicht gereicht hatte für die Promotion, erwiderte der Spielertrainer Käslin: «Es kam eins zum anderen: Wir hatten viele Verletzte, einige sogar für längere Zeit, ausserdem haben wir zwei Spiele mit nur zehn Mann begonnen, es gab berufliche Verpflichtungen, Schicksalsschläge und, und,

und. Zum Glück konnten wir uns öfters durch Spieler aus der Seniorenmannschaft ergänzen, um einem Forfait zu entgehen. Leider hat es nicht gereicht.». Neben den Affoltemern steigt auch der FC Republika Srpska ab. Tabellensieger ist mit insgesamt 35 Punkten der «Erzrivale» der Affoltemer, der FC Wettswil-Bonstetten. Dem Zusammenhalt und der guten Laune innerhalb der Mannschaft tat der Abstieg aber keinen Abbruch. Nach dem Spiel der Senioren von vergangenem Freitag feierten die Senioren, die Goalsponsoren der Veteranen und die Veteranen, den Aufstieg der einen und den Abstieg der anderen. Laut ging es im Mooshüsli zu (vgl. oben, Bericht zum Aufstieg der Senioren von Michi Romer). In seiner anschliessenden Dankesrede an Mannschaft und Gäste sagte der Trainer: «So ein gemeinschaftliches Erlebnis, der

Auf- und der Abstieg, kann zusammenschweissen. Die Zukunft wird zeigen, ob wir einen direkten Wiederauf-

stieg schaffen ...» Los geht die neue Saison Ende August/Anfang September 2013. Volkmar Klutsch

Personell haben dem Team immer wieder Gäste ausgeholfen: Veteranen wie etwa Nöggi Müller oder Dani Bill, die Palatella-Zwillingsbrüder von den Italos, der Eins-Trainer Dragi Filipovic und sein Assistent Manu Correia oder gar altinternationale wie Enzo Puntillo. Wohl kaum eine Mannschaft hat so wenig Spieler und dennoch derart viele Schnittstellen zu anderen Mannschaften des Vereins. Was die notorisch unterdotierte Senioren-Mannschaft in der neuen Saison erwartet, ist ungewiss. Die Aufgabe wird sicherlich spannend.

Unentschieden zum Saisonende SC Schweizer/BW Mode: Das letzte, intensive Spiel der Hedinger Firmenfussballer beim FC Gastro in Winterthur endete 3:3. Der SC Schweizer/BW Mode konnte über weite Strecken einen Klassefussball zeigen. Sabani war mit drei Treffern der Matchwinner. In der letzten Spielminute kassierten die Hedinger jedoch unglücklich den Ausgleich durch das Heimteam. Mit dem enttäuschenden 9. Rang verabschiedet sich die Mannschaft nach einer turbulenten, von Verletzungen und Abwesenheiten geprägten Saison, in die Sommerpause. Ende August gehts mit neuem Schwung in die nächste Saison. (me.)

Es spielten: Merz M., Britt, Caruso, Neinhaus, Brotschi, Ackermann, Fecker, Schacher (45. Kolaj V.),

Oldies beim FCA: Veteranen mit Spielertrainer Käslin (hinten, 3. v.l.). (Bild zvg.)

Carluccio, Tomasulo, Sabani.


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Zum 88. Geburtstag Am 19. Juni feiert Hedwig Reichwein in Mettmenstetten ihren 88. Geburtstag. Der Jubilarin gratulieren wir herzlich und wünschen ihr im Kreise ihrer Familie ein schönes Fest an diesem Tag.

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