Weiss Medien AG I Obere Bahnhofstrasse 5 I 8910 Affoltern am Albis I Telefon 058 200 5700 I Telefax 058 200 5701 I www.weissmedien.ch I Auflage 23 532 I AZ 8910 Affoltern a. A.
aus dem bezirk affoltern I Nr. 46 I 166. Jahrgang I Freitag, 14. Juni 2013
Erfreulich
Sinkende Steuern
Mehrertrag und Minderaufwand gegenüber dem Budget in Wettswil. > Seite 5
Ruhe Gemeindeversammlung in Bonstetten – Rückstellungen für die BVK. > Seite 5
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Grosse Traktandenliste Weiterer Schritt -
Gemeindeversammlung in Ottenbach: Zufriedenstellende Jahresrechnungen. > Seite 7
Mehr Kinder: In Wettswil läuft die Planung für ein neues Schulhaus. > Seite 9
«Alters- und Pflegezentrum ist innerhalb Jahresfrist voll besetzt» Senevita AG eröffnet im Sommer 2014 den «Obstgarten» auf dem OVA-Areal in Affoltern Die Senevita eröffnet das Altersund Pflegezentrum «Obstgarten» auf dem OVA-Areal in Affoltern im Sommer 2014. Werner Müller, Leiter der Unternehmensentwicklung, glaubt, dass die 120 Pflegeplätze sowie die 48 betreuten Wohnungen auch ohne Leistungsvereinbarung mit Affoltern innerhalb eines Jahres voll besetzt sein werden. ................................................... von werner Schneiter Beim Ämtler Arbeitgeberverband schilderte Müller am Mittwoch im Knonauer «Hörnli» den Werdegang des Projekts. Der Planung liegt ein Einzugsgebiet von acht umliegenden Gemeinden mit insgesamt 33 000 Einwohnern zugrunde. 5400 Einwohner in diesem Einzugsgebiet sind über 65jährig, 1500 über 80. Geht man davon aus, dass jeder vierte bis fünfte Betagte einen Pflegeplatz benötigt, ergibt sich ein Bedarf von zirka 375 Plätzen. Derzeit sind 209 vorhanden, es fehlen also 166. Die Senevita AG realisiert nun deren 120 und ging damals von einer Zusammenarbeit mit der Gemeinde Affoltern aus. Die Gemeindeversammlung befürwortete zwar die aufgegleiste Leistungsvereinbarung (die eine Aufhebung des Seewadel beinhaltet hat), aber bei der Urnenabstimmung scheiterte das Vorhaben.
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Auf Erfolgskurs Die Nähe zur Kundschaft als Trumpf der Mobiliar in Affoltern. > Seite 15
Arbeitslosenquote im Säuliamt unverändert tief Die Arbeitslosigkeit ist im Bezirk Affoltern weiterhin deutlich geringer als auf Kantonsebene. Ende Mai wurden in der Region 650 Personen ohne Arbeit gezählt. Das sind fünf mehr als in der Vormonatsperiode. Die Arbeitslosenquote verharrt bei 2,3 Prozent – ein Wert, der deutlich unter dem kantonalen liegt (3,1 Prozent). Nur der Bezirk Andelfingen (1,4 Prozent) weist eine tiefere Quote auf als das Säuliamt. Mit 4,2 Prozent ist der Bezirk Dietikon am stärksten betroffen, gefolgt von der Stadt Zürich (3,7 Prozent) und dem Bezirk Uster (3,3 Prozent). Gemäss einer Meldung des kantonalen Amtes für Wirtschaft und Arbeit (AWA) ist die Arbeitslosigkeit im Kanton Zürich dank guter Entwicklung im Baugewerbe im Mai saisonbedingt zurückgegangen. Saisonbereinigt hat sie allerdings leicht zugenommen. Die kantonale Quote von 3,1 Prozent liegt leicht über dem Schweizer Durchschnitt. (-ter.)
anzeigen
Werner Müller, Chef der Unternehmensentwicklung bei Senevita, vor dem im Bau stehenden Alters- und Pflegezentrum «Obstgarten». (Bild Werner Schneiter) Gespräch mit den umliegenden Gemeinden suchen Nun realisiert Senevita ohne Gemeinde Affoltern. Sie ist laut Werner Müller guten Mutes, dass sowohl die Pflegeplätze als auch die Wohnungen nach Fertigstellung im Sommer 2014 binnen eines Jahres vergeben und die 140 Stellen besetzt sind. Die Nachfrage sei vorhanden, und zudem werde
Senevita nun das Gespräch mit den umliegenden Gemeinden führen – mit dem Ziel, Leistungsvereinbarungen abzuschliessen, so der Leiter Unternehmensentwicklung. Die Frage, ob sich die im Säuliamt bestehenden Einrichtungen nach Eröffnung des Zentrums «Obstgarten» konkurrenzieren, relativierte Müller. «Wir haben in diesem Gebiet einen regulierten Markt mit fixen Tarifen. Eine individuellere Preis-
gestaltung ist bei der Hotellerie und bei der Betreuung möglich», sagte er. Die Pflegekosten im neuen Pflegezentrum belaufen sich pro Person/Tag auf 185 Franken. Eine ZweieinhalbZimmer-Wohnung kostet monatlich zwischen 3000 und 3500 Franken. Die Hälfte dieses Preises machen die «InHouse-Dienstleistungen» aus. ................................................... > Weiterer Bericht auf Seite 11
Üben, was nicht alle Tage vorkommt
Neue Rechtsform für Spital: Vorlage war überladen
Einen von jährlich vier Trainingstagen führten Rettungssanitäter und -sanitäterinnen sowie Feuerwehr auf einem Bauernhof in Ebertswil durch. Üben, was nicht alle Tage vorkommt. Dazu gehören unter anderem Bergung aus und von Silos herab, Rettungen im Stall, wo freilaufendes Vieh eine zusätzliche Gefahr für Helferinnen und Helfer ist. Zwei sehr spektakuläre Übungen des Rettungsdienstes Affoltern und der Stützpunktfeuerwehr Affoltern waren Bergungen aus grosser Höhe. Ein Patient musste von der Kuppel eines 18 Meter hohen Silos sicher auf den Boden zurückgeholt werden. Zu den schwierigeren Übungen zählte auch die Bergung einer bewusstseinsgetrübten Frau vom Futtertenn-Kran. Fazit: Für alle Beteiligten ein sehr lehrreicher Tag. ................................................... > Bericht auf Seite 14
Im Rahmen der Vernehmlassung zur neuen Rechtsform für das Spital Affoltern standen drei Forderungen im Vordergrund: Die demokratische Einflussnahme soll gewahrt bleiben, die Organisation soll einfacher werden. Und eine Beteiligung von Dritten wird von niemandem ausdrücklich gewünscht. Die Betriebskommission und die Projektleitung des Spitals luden am Mittwoch die an der Vernehmlassung beteiligten Personen, Parteien und Institutionen ein. Betont wurde, dass man die Resultate der Vernehmlassung ernst nehme und daraus Konsequenzen ziehen wolle. Die Vorlage war auch überladen, sie soll jetzt entschlackt werden. Am 4. Juli 2013 wird sie von den Delegierten des SpitalZweckverbandes zuhanden der Urnenabstimmung vom 24. November 2013 verabschiedet. ................................................... > Bericht auf Seite 9
Eine sehr schwierige Bergung mit Autodrehleiter: Bergung einer bewusstseinsgetrübten Frau vom Futtertenn-Kran. (Bild zvg.)
500 24 9 771661 391004
Auflage des öffentlichen Inventars
Ärztlicher Notfalldienst In Notfällen wende man sich zuerst immer über die Praxisnummer an den Hausarzt, bei Abwesenheit erhält man über den Telefonbeantworter die Nummer des Ärztetelefons 044 421 21 21. Bei Verkehrsunfällen Telefon 117 oder Telefon 044 247 22 11.
Telefon 144 für Sanitäts-Notruf
Einbürgerung Mit Beschluss vom 10. Juni 2013 hat der Gemeinderat Affoltern am Albis, unter Vorbehalt der Erteilung des Kantonsbürgerrechtes und der eidgenössischen Einbürgerungsbewilligung, ins Bürgerrecht der Gemeinde aufgenommen: – MATUKUTA Francine, 2002, staatenlos Zwei Gesuche wurden abgelehnt. Affoltern am Albis, 10. Juni 2013
Das öffentliche Inventar über den Nachlass Otto Huber, geb. 16. August 1933, von Adliswil ZH, gestorben 14. November 2010, wohnhaft gewesen Bucheneggstrasse 36, 8143 Stallikon, liegt den Beteiligten beim Notariat Schlieren, Uitikonerstrasse 9c, 8952 Schlieren, vom 14. Juni bis 15. Juli 2013 zur Einsicht auf.
Kirchgemeindeversammlung
Schlieren, 14. Juni 2013
1. Abnahme der Rechnung 2012 2. Informationen
Notariat Schlieren Postfach 8952 Schlieren
Gemeinderat Affoltern am Albis
Bezirksrat Affoltern Erneuerungswahlen der Bezirksbehörden des Bezirkes Affoltern für die Amtsdauer 2013 bis 2017 Wahl eines Ersatzmitglieds des Bezirksrates Affoltern Ergebnis des 2. Wahlganges vom 9. Juni 2013 Stimmberechtigte
32’816
eingegangene Stimmrechtsausweise
14’520
eingegangene Wahlzettel davon ungültig eingelegte Wahlzettel gültig eingelegte Wahlzettel davon leere Wahlzettel davon ungültige Wahlzettel gültige Wahlzettel davon leere Stimmen davon ungültige Stimmen massgebende Stimmen
8’151 71 8’080 2’731 34 5’315 0 9 5’306
massgebend ist das relative Mehr gewählt Wettstein Brigitte Vereinzelte Total massgebende Stimmen
4’951 355 5’306
Gegen dieses Wahlergebnis kann innert 5 Tagen seit der Veröffentlichung beim Regierungsrat des Kantons Zürich, 8090 Zürich, schriftlich Rekurs eingereicht werden. Die in dreifacher Ausfertigung einzureichende Rekursschrift hat einen Antrag und dessen Begründung zu enthalten. Der angefochtene Entscheid ist beizulegen oder genau zu bezeichnen. Die angerufenen Beweismittel sind genau zu bezeichnen und soweit möglich beizulegen. Affoltern am Albis, 14. Juni 2013
Bezirksrat Affoltern
Die Gemeinde Hedingen mit ihren knapp 3500 Einwohnern liegt westlich des Üetlibergs im Bezirk Affoltern am Albis und grenzt an den Kanton Aargau. Das Dorf ist aufgrund seiner Entfernung von 11 km Luftdistanz zu Zürich eine periurbane Wohngemeinde, welche sich durch eine hohe Lebensqualität auszeichnet und ein attraktiver Wohn- und Arbeitsstandort ist. Im Auftrag der Gemeinde Hedingen suchen wir nach Vereinbarung für die Nachfolge der zentralen Stelle in der Gemeindeverwaltung eine initiative Persönlichkeit als
Gemeindeschreiber/-in (100 %) Ihr Aufgabenbereich – Operative Leitung der Verwaltung und Führen des Verwaltungspersonals nach zeitgemässen Grundsätzen – Umsetzen der politisch-strategischen Ziele und Vorgaben des Gemeinderats – Kompetentes Wahrnehmen der Ansprech-, Dienstleistungs- bzw. Beratungsfunktion für den Gemeinderat, den Gemeindepräsidenten, die Bevölkerung, Presse und Öffentlichkeit; Vertreten der Verwaltung gegenüber den genannten Adressaten – Vor- und Nachbereitung Urnengeschäfte, Gemeindeversammlung und Gemeinderat – Gemeindeentwicklung – Wirtschafts- und Standortförderung Wir erwarten – Sie verfügen über eine kaufmännische Grundausbildung mit spezifischer höherer Weiterbildung in den Bereichen Betriebswirtschaft und/oder Verwaltungsmanagement (z. B. Gemeindeschreiberdiplom) – Mehrjährige Führungserfahrung (vorzugsweise im Bereich Public Management) – Ausgewiesene Kenntnisse in Gemeinde- und Verwaltungsrecht – Ausgeprägtes Verständnis für politische Abläufe – Initiative, belastbare Persönlichkeit mit ausgewiesener kommunikativer und sozialer Kompetenz – Verhandlungsgeschick und Durchsetzungsvermögen – Organisatorisches Geschick und zielorientiertes Handeln – Freundliche und zuvorkommende Persönlichkeit – Freude am Kontakt mit Kunden und Behörden Wir bieten – Zusammenarbeit mit einem motivierten, leistungsstarken Team – Ein vielfältiges, anspruchsvolles Aufgabengebiet mit Gestaltungsspielraum – Flexible Arbeitszeiten – Attraktive Weiterbildungsmöglichkeiten Einen ausführlichen Stellenbeschrieb finden Sie auf www.hedingen.ch/ stellenangebote. Für weitere Informationen wenden Sie sich an die Federas Beratung AG, Pascal Widmer, Telefon 044 388 71 81. Ihre vollständige Bewerbung mit Foto senden Sie bitte bis spätestens 9. Juli 2013 an: Federas Beratung AG, Pascal Widmer, Mainaustrasse 30, 8034 Zürich oder per E-Mail an: pascal.widmer@federas.ch.
Auflage Des Kollokationsplanes und des Inventars Im Konkurs über die Firma La Sova AG, mit Sitz in Affoltern am Albis, Obstgartenstrasse 9, 8910 Affoltern am Albis, liegen der Kollokationsplan und das Inventar den beteiligten Gläubigern beim Konkursamt Affoltern zur Einsicht auf. Bezüglich der Klage- und Beschwerderechte usw. wird auf die Bekanntmachung im Schweizerischen Handelsamtsblatt vom 14. Juni 2013 verwiesen. Affoltern am Albis, 14. Juni 2013 Konkursamt Affoltern Bahnhofplatz 9, Postfach 8910 Affoltern am Albis
Sonntag, 16. Juni 2013, im Anschluss an den Gottesdienst um ca. 11.00 Uhr im Kirchgemeindehaus, Ulmensaal Traktanden:
Im Anschluss an die Kirchgemeindeversammlung lädt Sie die Kirchenpflege zu einem Apéro ein. Die Unterlagen der Traktanden liegen während der üblichen Öffnungszeiten zwei Wochen vor der Versammlung im Sekretariat des Kirchgemeindehauses auf. Den Abonnenten werden diese Unterlagen zugestellt. Sie können zudem zwei Wochen vor der Versammlung im Sekretariat bezogen werden. Interessenten für ein Abonnement können sich beim Sekretariat (Telefon 044 761 24 00) melden und sich als Abonnenten eintragen lassen, so dass ihnen zukünftig die Unterlagen zugestellt werden. Die Überprüfung des Stimmregisters kann auf dem Kirchensekretariat erfolgen. Die Kirchenpflege freut sich über Ihre Teilnahme an der Kirchgemeindeversammlung.
Einstellung des Konkurses Über die Peric Heizungstechnik AG, mit Sitz in Affoltern am Albis, Alte Hedingerstrasse 19, 8910 Affoltern am Albis, ist durch Urteil des Einzelgerichts am Bezirksgericht Affoltern vom 18. April 2013 der Konkurs eröffnet, das Verfahren aber mit Urteil dieses Gerichts vom 30. Mai 2013 mangels Aktiven eingestellt worden. Sofern nicht ein Gläubiger bis zum 24. Juni 2013 die Durchführung des Konkursverfahrens verlangt, sich gleichzeitig zur Übernahme des durch die Konkursmasse nicht gedeckten Teils der Kosten verpflichtet und daran einen Barvorschuss von Fr. 4500.– leistet, gilt das Verfahren als rechtskräftig geschlossen. Affoltern am Albis, 4. Juni 2013
Römisch-katholische Kirchgemeinde Hausen-Mettmenstetten Einladung zur Kirchgemeindeversammlung Sonntag, 16. Juni 2013, anschliessend an den 11.00-Uhr-Gottesdienst Pfarrsaal, Bifangstrasse 4, Hausen a. A. Geschäfte:
Einstellung des Konkurses
Ein Vertreter des Synodalrates wird anwesend sein und über die Initiative zur Abschaffung der Kirchensteuern für juristische Personen informieren und Fragen beantworten.
Sofern nicht ein Gläubiger bis zum 24. Juni 2013 die Durchführung des Konkursverfahrens verlangt, sich gleichzeitig zur Übernahme des durch die Konkursmasse nicht gedeckten Teils der Kosten verpflichtet und daran einen Barvorschuss von Fr. 4500.– leistet, gilt das Verfahren als rechtskräftig geschlossen. Affoltern am Albis, 4. Juni 2013 Konkursamt Affoltern Bahnhofplatz 9, Postfach 8910 Affoltern am Albis
1. Genehmigung der Jahresrechnung 2012 2. Informationen der Kirchenpflege
Stimmberechtigt sind alle Mitglieder der Kirchgemeinde, welche das 18. Altersjahr zurückgelegt haben und im Besitze des Schweizer Bürgerrechts oder der Niederlassungs- oder Aufenthaltsbewilligung mit Ausweis B, C oder Ci sind. Nicht stimmberechtigte Gemeindemitglieder sind als Gäste herzlich willkommen. Die Unterlagen zum ersten Traktandum können zwei Wochen vor der Versammlung auf den Gemeindeverwaltungen Mettmenstetten und Hausen a. A. sowie bei den Sekretariaten der beiden Pfarreien während der üblichen Öffnungszeiten eingesehen werden. Anschliessend an die Versammlung wird ein Apéro offeriert. Zudem stehen Ihnen die Mitglieder der Kirchenpflege und die Seelsorger für Fragen zur Verfügung. Wir freuen uns auf eine gut besuchte Versammlung.
Schiessvereine
FeldschützenGesellschaft Zwillikon Obligatorische und freiwillige Übung mit Gewehr-Reinigung Sonntag, den 16. Juni von 9.00 bis 11.30 Uhr Der Vorstand
Einladung zur Gemeindeversammlung Die Stimmberechtigten werden auf Montag, 17. Juni 2013, 20.00 Uhr, in den Kasinosaal, Gemeindezentrum, Marktplatz 1, zu einer Gemeindeversammlung eingeladen. Zur Behandlung gelangen folgende Geschäfte: A) Sekundarschulgemeinde 1. Genehmigung der Jahresrechnung 2012 2. Bekanntmachungen Die Akten liegen ab Montag, 3. Juni 2013, in der Schulverwaltung der Sekundarschule, Zwillikerstrasse 16, 8910 Affoltern am Albis, zur Einsicht auf. B) Primarschulgemeinde 1. Genehmigung der Jahresrechnung 2012 2. Erhöhung der Anzahl Stellenprozente für die Schulsozialarbeit Hauptantrag: Erhöhung der Stellenprozente von derzeit 75% auf 115% Variantenantrag: Erhöhung der Stellenprozente von derzeit 75% auf 100% 3. Bekanntmachungen Die Akten liegen ab Montag, 3. Juni 2013, in der Schulverwaltung der Primarschule, Breitenstrasse 18, 8910 Affoltern am Albis, zur Einsicht auf.
Konkursamt Affoltern Bahnhofplatz 9, Postfach 8910 Affoltern am Albis
Über Dragoljub Vujkovic, geb. 1. März 1964, staatenlos, Alte Hedingerstr. 17, 8910 Affoltern am Albis (Inhaber der Einzelunternehmung «T-K-Joe, Vujkovic Dragoljub», mit Sitz in Affoltern am Albis), ist durch Urteil des Einzelgerichts am Bezirksgericht Affoltern vom 25. April 2013 der Konkurs eröffnet, das Verfahren aber mit Urteil dieses Gerichts vom 30. Mai 2013 mangels Aktiven eingestellt worden.
Politische Gemeinde Affoltern am Albis Primarschulgemeinde Affoltern am Albis Sekundarschulgemeinde Affoltern am Albis/ Aeugst am Albis
Kirchenpflege Hausen-Mettmenstetten, 12. Juni 2013
C) Politische Gemeinde 1. Abnahme und Genehmigung der Jahresrechnung und Sonderrechnungen 2012 2. Genehmigung Bauabrechnung Begegnungszone Obere Bahnhofstrasse, Affoltern am Albis 3. Bekanntmachungen Die Akten liegen ab Montag, 3. Juni 2013, in der Gemeindekanzlei, Marktplatz 1, 8910 Affoltern am Albis, zur Einsicht auf. Affoltern am Albis, 14. Juni 2013 Gemeindevorsteherschaften
Nutzungsplanung Aufhebung Privater Gestaltungsplan Chrämerhoger Festsetzung Affoltern am Albis. Mit Beschluss vom 3. Juni 2013 hat der Gemeinderat Affoltern am Albis die Aufhebung des Privaten Gestaltungsplanes Chrämerhoger bestehend aus: a) Aufhebungsbestimmungen, Stand 9. April 2013 b) Planungsbericht, Stand 9. April 2013 festgesetzt. Gegen diesen Beschluss kann innert 30 Tagen, von der Publikation an gerechnet, beim Baurekursgericht des Kantons Zürich, Postfach, 8090 Zürich, schriftlich Rekurs erhoben werden. Die in dreifacher Ausführung einzureichende Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten. Der angefochtene Beschluss ist beizulegen. Die angerufenen Beweismittel sind genau zu bezeichnen und, soweit möglich, beizulegen. Materielle und formelle Urteile des Baurekursgerichts sind kostenpflichtig; die Kosten hat die im Verfahren unterliegende Partei zu tragen. Affoltern am Albis, 3. Juni 2013 Gemeinderat Affoltern am Albis
Bezirk Affoltern
Freitag, 14. Juni 2013
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Einlenker von der Wolserstrasse in die Tambrigstrasse muss saniert werden Aus den Verhandlungen des Gemeinderates Maschwanden Das Teilstück der Wolserstrasse vom Einlenker mit der Tambrigstrasse bis zur ersten Anhöhe ist in einem schlechten Zustand. Bei diesem Strassenstück soll deshalb der Belag saniert werden. Die Kosten von rund 20 000 Franken für diese Strassenbelagsreparatur wurden zulasten der Investitionsrechnung 2013 genehmigt und der entsprechende Auftrag wurde an die Vonplon Strassenbau AG vergeben. Die Belagssanierung ist im Voranschlag 2013 vorgesehen.
Dileca-Jahresrechnung 2012 Das Dienstleistungscenter Amt (Dileca) teilt mit Protokollauszug vom 27. März 2013 mit, dass der Verwaltungsrat an seiner Sitzung den vorliegenden Geschäftsbericht inklusiv Jahresrechnung 2012 der Dileca mit einem Gesamtaufwand von Fr. 3 234 421.85 und einem Gesamtertrag von Fr. 3 166 696.10 respektive mit einem Aufwandüberschuss von Fr. 67 725.75 abgenommen und genehmigt hat. Die Bestandesrechnung per 31. Dezember 2013 weist Aktiven und Passiven von Fr. 1 003 773.26 auf. Der Gemeinderat genehmigt den Geschäftsbericht 2012 und die Jahresrechnung der Dileca.
Buslinie 230: Kostenbeteiligung an die Gemeinde Knonau Trotz der schwachen Benutzung des Postautos in Knonau im vergangenen Probejahr soll die bisherige Linienführung bis Dezember 2015 beibehalten
wir gratulieren
werden. Wie sich dann die Linienführung verändert, kann noch nicht abgeschätzt werden. Per Dezember 2015 ändern sich auch die Abfahrtzeiten der S-Bahnen. Die Gemeinde Maschwanden wird sich mit je maximal 2000 Franken für die Jahre 2014 und 2015 an den Haltestellenkosten des Bahnhofs Knonau beteiligen.
Gemeindearbeiter René Bieri hat per 31. Juli 2013 sein Arbeitsverhältnis in Maschwanden gekündigt, um eine neue Herausforderung in einer anderen Gemeinde anzunehmen. Der Gemeinderat dankt René Bieri auch im Namen der Bevölkerung recht herzlich für seinen langjährigen Einsatz für das Dorf Maschwanden. Als Nachfolger wurde Alois Nussbaumer aus Ottenbach als Gemeindearbeiter gewählt und in einem Pensum von 100% angestellt. Der Stellenantritt erfolgt am 1. August 2013. Der Gemeinderat freut sich auf den neuen Mitarbeiter und heisst Alois Nussbaumer schon heute herzlich in der Gemeinde Maschwanden willkommen.
Überarbeitung der Richtlinien im Bauwesen Sonnenkollektoren und Photovoltaik: Die Bewilligungspraxis bei Sonnenkollektoren hat sich seit der letzten Überarbeitung der Richtlinien für Sonnenkollektoren im Anhang der Bau- und Zonenordnung stark verändert. Die
Anforderungen sind etwas gelockert worden. Dadurch hat der Gemeinderat folgende Anpassung beschlossen: – Die Bauvorhaben unterliegen im Gemeindegebiet Maschwanden der Bewilligungspflicht. – Die aktuelle Wegleitung Solaranlagen der Baudirektion des Kantons Zürich (Amt für Raumentwicklung) ist massgebend. Der Download ist möglich bei www.are.zh.ch Auf diesem Teilstück ist eine Belagssanierung nötig. (Bild -ter.) › Raumplanung › Formulare & Merkblätter oder auf der möglich bei: www.awel.zh.ch › Wasser ze, Verordnungen und Weisungen. Homepage der Gemeinde Maschwan- & Gewässer › Abwasserentsorgung › Der Gemeinderat hat den Bericht der den www.maschwanden.ch › Online- Regenwasser › Versickerung. LucioRevisionen genehmigt. Schalter.
Regenwasserentsorgung Mitte April 2013 erhielt die Gemeinde die Mitteilung, dass die überarbeitete «Richtlinie und Praxishilfe Regenwasserentsorgung Version 3.0, Februar 2013» per sofort anwendbar ist. Die für Maschwanden wichtigste Änderung betrifft die sicherfähigen Platzflächen im Gewässerschutzbereich Au. Der Download der neuen Richtlinie ist
Revision Finanzen
Revision der KVG-Abrechnungen 2012
LucioRevisionen erstattet Bericht über die Revision vom 29. bis 30. April 2013. Sie umfasste die finanztechnische Prüfung der Jahresrechnung 2012 mit integrierter Stichprobenprüfung bei den Belegen und der Buchführung beim Jahresabschluss 2012. Gemäss Beurteilung LucioRevisionen entspricht die Jahresrechnung 2012 den Vorschriften der massgebenden Geset-
LucioRevisionen hat die Abrechnungen 2012 im Bereich der Krankenversicherung (KVG) am 29. und 30. April 2013 geprüft. Sie umfasste die Prüfung der Krankenversicherungs-Abrechnungen 2012 in den Bereichen der Sozialhilfe, der Zusatzleistungen zur AHV/IV sowie der Verlustscheine. Die Revision führte zu keinen Feststellungen und Hinweisen. (grk.)
Ja zum regionalen Energieplan
Zum 101. Geburtstag Am kommenden Sonntag, 16. Juni 2013, feiert Max Denzler in Ottenbach seinen 101. Geburtstag. Zu diesem hohen Wiegenfest gratulieren Verwandte, Freunde und Bekannte herzlich. Die besten Wünsche begleiten den Jubilaren.
Zum 85. Geburtstag Am kommenden Montag, 17. Juni, feiert Rudolf Wintsch in Stallikon seinen 85. Geburtstag. Herzliche Gratulation. Wir wünschen dem Jubilaren alles Gute.
Aus den Verhandlungen des Gemeinderates Obfelden Das Knonauer Amt hat das Projekt «EnergieRegion Knonauer Amt» lanciert und sich dabei zum Ziel gesetzt, bis ins Jahr 2050 so weit als möglich energieautark zu sein. Konkret sollen der gesamte Wärmeverbrauch und mindestens 20% des Stromverbrauchs regional produziert werden. Basis für diese Zielsetzung ist die Potenzialstudie vom März 2010 (econcept 2010). Wesentliche Massnahmen zur Erreichung dieser Ziele sind der verstärkte Einsatz von regionalen erneuerbaren Energieträgern sowie die umfassende und zielgerichtete Förderung der Energieeffizienz, beide möglichst unter Ausnützung des vorhandenen, regionalen Potenzials. Damit diese Ziele erreicht werden können wurde durch die Firma econcept AG, Zürich, ein regionaler Energieplan ausgearbeitet und dieser vom Gemeinderat genehmigt.
Gemeindeverwaltung Der Regierungsrat hat die Arbeitszeit für die Zentral- und Bezirksverwaltung im Hinblick auf den Jahreswechsel 2013/2014 geregelt. Die Gemeinde Obfelden schliesst sich der kantonalen
Thomas Stöckli, Redaktor Uschi Gut, Redaktionsassistenz Redaktion@affolteranzeiger.ch
Herausgeberin: Weiss Medien AG, Obere Bahnhofstrasse 5, 8910 Affoltern a. A. Geschäftsführerin: Barbara Roth Redaktion: Werner Schneiter, Chefredaktor
Copyright: Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für eingesandtes Material Gesamtauflage: 23 532 Beratung und Verkauf Inserate: Elisabeth Zipsin/Tiziana Dinisi Telefon 058 200 5700, Fax 058 200 5701 inserat@weissmedien.ch
Arbeitszeitregelung über die Feiertage an. Die Büros der Gemeindeverwaltung bleiben demnach ab Montag, 23. Dezember 2013, bis und mit Sonntag, 5. Januar 2014, geschlossen. Der Revisionsbericht der Lucio Revisionen, Zürich, über die KVG-Revision wurde abgenommen und den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Gemeindeverwaltung für die Arbeit der beste Dank ausgesprochen.
Kabelnetz Damit die Interessen der Gemeinde als Netzeigentümerin gewährleistet sind, wurde im Jahre 2009 eine Kabelnetzkommission gegründet. Im Laufe der Zeit zeigte sich aber, dass für diese Kommission kein Aufgabenbereich vorhanden ist, sodass diese Kommission wieder aufgelöst werden konnte. Für die Behebung einer Kabelkanalverengung an der Bachstrasse wurde ein Kredit von 15 200 Franken bewilligt.
Schützenhaus Die jetzige Hauswartin des Schützenhauses, Helena Künzi-Stalder, Mett-
Sonderseiten: Kurt Haas, Mediaberatung Telefon 058 200 5718, M 079 270 35 67 info@mein-mediaberater.ch Tarife: www.affolteranzeiger.ch Annahmeschluss: Dienstagsausgabe: Montag, 8.00 Uhr Freitagausgabe: Mittwoch, 16.00 Uhr Todesanzeigen: 11.00 Uhr am Tag vor Erscheinen Aboservice: abo@affolteranzeiger.ch Telefon 058 200 5700, Fax 058 200 5701
menstetten, kündigte das Arbeitsverhältnis per 30. Juni 2013. Als Nachfolgerin per 1. Juli 2013 wurde Monika Trachsler, Obfelden, als Hauswartin des Schützenhauses gewählt. Frau Künzi wird für die geleistete Arbeit und Frau Trachsler für die Bereitschaft diese Aufgabe zu übernehmen der beste Dank ausgesprochen.
34 926.30 und Bauarbeiten im Betrag von Fr. 229 868.20.
Polizeiwesen Es wurde folgende Geschwindigkeitskontrolle durchgeführt: Muristrasse, 2791 kontrollierte Fahrzeuge, 198 Übertretungen (Höchstgeschwindigkeit 61 km/, erlaubt 50 km/h.
Liegenschaften Die Ölheizungsanlagen in den Liegenschaften Dorfstrasse 61 und 64 müssen saniert werden. Für den Ersatz der Heizungsanlagen wurden umweltfreundliche Alternativen geprüft. Für die Sanierung der Heizungen mit Umstellung auf Erdgas wurden folgende Kredite bewilligt: Dorfstrasse 61, 31 000 Franken; Dorfstrasse 64, 30 000 Franken.
Wasserversorgungen Die Abrechnungen für den Ersatz der Wasserleitung in der Mettmenstetterstrasse, Dorfstrasse bis zum Haus Nr. 15, wurden wie folgt genehmigt: Ingenieurarbeiten (Ausschreibung und Ausführung) im Betrag von Fr.
Kontakt: Alle Mitarbeiter erreichen Sie unter vorname.name@azmedien.ch Druck: Mittelland Zeitungsdruck AG, Neumattstrasse 1, 5001 Aarau Ein Produkt der Verleger: Peter Wanner, www.azmedien.ch
Baupolizei Baurechtliche Bewilligungen wurden erteilt an: Rudolf Jäger und Anton Zollinger, Obfelden, für eine Projektänderung beim Anbau der Leichtbauhalle am Gewerbegebäude Vers.-Nr. 1278 an der Bachstrasse; Emanuel Frick, Obfelden, für die Überdachung der bestehenden Pergola an der Wolserstrasse; Fabian und Simone SchneebeliSchäubli, Obfelden, für den Teilabbruch und Neubau der Scheune Vers.Nr. 545 und die Erweiterung der Remise in der Weid. Eveline Meier, Gemeindeschreiberin
Namhafte Beteiligungen nach Art. 322 Abs. 2 StGB: AZ Anzeiger AG, AZ Fachverlage AG, AZ Management Services AG, AZ Regionalfernsehen AG, AZ TV Productions AG, AZ Verlagsservice AG, AZ Vertriebs AG, AZ Zeitungen AG, Belcom AG Dietschi AG, Media Factory AG, Mittelland Zeitungsdruck AG, Vogt-Schild Druck AG, Vogt-Schild Vertriebs GmbH, Weiss Medien AG
Wahlbüro
Abstimmungsprotokoll Teilrevision der Gemeindeordnung Abstimmung vom 9. Juni 2013 Zahl der Stimmberechtigten Zahl der eingegangenen Stimmzettel Ungültig eingelegt Gültig eingelegt Leer Ungültig Gültig Ja-Stimmen Nein-Stimmen
2344 824 5 819 25 – 794 687 107
Die Vorlage ist angenommen worden. Gegen diese Abstimmung kann wegen Verletzung von Vorschriften über die politischen Rechte und ihre Ausübung innert 5 Tagen, von der Veröffentlichung an gerechnet, schriftlich Rekurs in Stimmrechtssachen beim Bezirksrat, 8910 Affoltern am Albis erhoben werden. Die Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten.
Gemeindeverwaltung Bonstetten
Beschlüsse der Gemeindeversammlung
1. Publikation der Wahlvorschläge
Montag, 17. Juni 2013, bleiben die Büros der Gemeindeverwaltung und des Betreibungsamtes wegen des Personal- und Gemeinderatsausflugs den ganzen Tag geschlossen.
vom Freitag, 7. Juni 2013, 20.00 Uhr
Ersatzwahl eines Mitglieds der Primarschulpflege Maschwanden für den Rest der Amtsdauer 2010 bis 2014
Todesfallmeldungen werden stellvertretend vom Bestattungsamt Stallikon (Herr Peter Müller, Tel. 044 701 92 00) entgegengenommen. Wir danken für Ihr Verständnis. Gemeinderat, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter Gemeindeverwaltung Bonstetten
Politische Gemeinde Knonau Primarschulgemeinde Knonau Reformierte Kirchgemeinde Knonau An der Gemeindeversammlung vom 11. Juni 2013 sind folgende Beschlüsse gefasst worden: Politische Gemeinde
Gebühren für Siedlungsentwässerungsanlagen für das Jahr 2013 Der Gemeinderat hat am 21. Mai 2013 gestützt auf die Verordnung über die Gebühren für Siedlungsentwässerungsanlagen (GebVSE) vom 12. Juni 2003 für das Jahr 2013 folgende Gebühren für Siedlungsentwässerungsanlagen festgesetzt: 1. Die Grundgebühr für das Jahr 2013 wird auf Fr. –.10 (ohne Mehrwertsteuer) je Quadratmeter im Sinne von Art. 2.2 GebVSE gewichtete Grundstücksfläche beibehalten. 2. Der Mengenpreis im Sinne von Art. 2.2 GebVSE wird für das Jahr 2013 auf Fr. –.95 (ohne Mehrwertsteuer) je Kubikmeter Wasserverbrauch beibehalten. Massgebend ist der Wasserbezug im Jahr 2012. 3. Die Anschlussgebühr im Sinne von Art. 3.2 GebVSE wird von Fr. 14.– auf neu Fr. 16.– (ohne Mehrwertsteuer) je Quadratmeter massgeblicher Fläche angepasst. 4. Die Anschlussgebühren gemäss Art. 3.2 GebVSE kommen in jenen Fällen zur Anwendung, in denen die Kanalisationsanschlussbewilligung nach dem 31. Dezember 2003 erteilt worden ist.
Gebühren für die Kehrichtentsorgung für das Jahr 2013 Der Gemeinderat hat am 4. Juni 2013 gestützt auf Art 11 der Abfallverordnung vom 8. Dezember 2005 die Gebühren für die Kehrichtentsorgung für das Jahr 2013 wie folgt angepasst Grundgebühren (ohne MwSt.) Grundgebühr je Wohneinheit Fr. 150.– (bisher Fr. 190.–) Grundgebühr je Aussenhof Fr. 130.– (bisher Fr. 170.–) Grundgebühr je Gewerbebetrieb Fr. 50.– (wie bisher) Alle übrigen Gebühren bleiben unverändert. Rechtsmittel Die Beschlüsse liegen während der nachstehenden Rekursfrist in der Gemeinderatskanzlei zur Einsicht auf. Gegen die Beschlüsse kann innert dreissig Tagen, von der Publikation an gerechnet, beim Bezirksrat Affoltern schriftlich Rekurs erhoben werden. Die im Doppel einzureichende Rekursschrift muss einen Antrag mit Begründung enthalten. Hedingen, 14. Juni 2013 Gemeinderat Hedingen
1. Erteilung des Gemeindebürgerrechts an Shehu, Almira, albanische Staatsangehörige 2. Genehmigung der Jahresrechnung 2012 Primarschulgemeinde 1. Genehmigung der Jahresrechnung 2012 Ref. Kirchgemeinde 1. Genehmigung der Jahresrechnung 2012 2. Genehmigung der neuen Kirchgemeinde-Ordnung 3. Genehmigung der neuen Besoldungsverordnung 4. Kreditgenehmigung für eine 20%-Sekretariatsstelle für die Kirchgemeinde und das Pfarramt 5. Kenntnisnahme vom Jahresbericht 2012 der Kirchenpflege und Aussprache über das kirchliche Leben Rechtsmittelbelehrung Vom Zeitpunkt der Veröffentlichung an gerechnet, können beim Bezirksrat Affoltern, Postfach 121, 8910 Affoltern am Albis, folgende Rechtsmittel ergriffen werden: Stimmrechtsrekurs Innert 5 Tagen wegen Verletzung von Vorschriften über die politischen Rechte sowie der Vorschriften über ihre Ausübung (§ 151a Gemeindegesetz, § 147 Gesetz über die politischen Rechte). Gemeindebeschwerde Innert 30 Tagen gegen die gefassten Beschlüsse (Verstoss gegen übergeordnetes Recht, Überschreitung der Gemeindezwecke oder Unbilligkeit; § 151 Abs. 1 Gemeindegesetz). Begehren um Berichtigung der Protokolle sind in Form eines Rekurses innert 30 Tagen, vom Beginn der Auflage an gerechnet, einzureichen (§ 54 Abs. 3. Gemeindegesetz). Die Kosten des Beschwerdeverfahrens hat die unterliegende Partei zu tragen. Die Rekurs- oder Beschwerdeschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten. Der angefochtene Beschluss ist, soweit möglich, beizulegen oder genau zu bezeichnen. Die Beschlüsse und die Protokolle liegen ab Dienstag, 18. Juni 2013, bis zum Ablauf der Rechtsmittelfristen zu den Schalteröffnungszeiten in der Gemeindeverwaltung zur Einsicht auf oder können unter www.knonau.ch abgerufen werden. Knonau, 14. Juni 2013 Im Auftrag der Vorsteherschaften: Gemeindeverwaltung Knonau
Politische Gemeinde 1. Jahresrechnung 2012 des Politischen Gemeindegutes – Genehmigung 2. Erweiterung und Sanierung der Schulanlage Tömlimatt Kappel am Albis – Bewilligung Projektkredit – Rückweisung an den Gemeinderat Vom Zeitpunkt der Veröffentlichung der Beschlüsse an gerechnet können beim Bezirksrat Affoltern, Im Grund 15, 8910 Affoltern am Albis, schriftlich folgende Rechtsmittel ergriffen werden: – Stimmrechtsrekurs innert 5 Tagen wegen Verletzung von Vorschriften über die politischen Rechte und ihre Ausübung (§ 151a Gemeindegesetz) – Protokollberichtigungsrekurs innert 30 Tagen mit dem Begehren um Berichtigung des Protokolls (§ 54 Abs. 3 Gemeindegesetz) – Gemeindebeschwerde innert 30 Tagen gegen die gefassten Beschlüsse (Verstoss gegen übergeordnetes Recht, Überschreitung der Gemeindezwecke oder Unbilligkeit; § 151 Abs. 1 Gemeindegesetz). Die Kosten des Beschwerdeverfahrens hat die unterliegende Partei zu tragen. Die Rekurs- oder Beschwerdeschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten. Der angefochtene Beschluss ist, soweit möglich, beizulegen oder genau zu bezeichnen. Die Beschlüsse liegen bis zum Ablauf der Rechtsmittelfristen zu den Schalteröffnungszeiten in der Gemeindeverwaltung zur Einsichtnahme auf. Im Auftrag der Behörde Gemeindeverwaltung Kappel am Albis
Sekundarschulgemeinde Knonau, Maschwanden, Mettmenstetten
Beschluss der Gemeindeversammlung vom 11. Juni 2013 Gemeindeversammlung 1. Rechnung 2012 – Genehmigung
Gestützt auf die Wahlanordnung vom 25. September 2009 ist für die Ersatzwahl eines Mitglieds der Primarschulpflege Maschwanden innert festgesetzter Frist kein Wahlvorschlag eingereicht worden. Hiermit wird eine neue Frist von sieben Tagen, das heisst bis 21. Juni 2013, angesetzt. Jeder Vorschlag muss von mindestens 15 Stimmberechtigten mit Geburtsjahr und genauer Adresse eigenhändig unterzeichnet sein. Diese können ihre Unterschriften nicht zurückziehen und dürfen nur einen Vorschlag unterschreiben. Entsprechende Formulare können bei der Aktuarin bezogen werden. Geht für die zu besetzende Behördenstelle nur ein Wahlvorschlag ein, wird der oder die vorgeschlagene Person durch stille Wahl als gewählt erklärt. Maschwanden, 14. Juni 2013 Primarschulpflege Maschwanden
Einladung zur Gemeindeversammlung auf Montag, 17. Juni 2013, um 20.00 Uhr in die Kirche Maschwanden Traktanden A. Politische Gemeinde Anträge des Gemeinderates: 1. Genehmigung der Jahresrechnung 2012 2. Genehmigung Kreditabrechnung Ersatz Wasserleitung und Schächte Dorfstrasse (Abschnitt: Pumpwerk bis Gerbi) B. Primarschulgemeinde Antrag der Primarschulpflege: 1. Genehmigung der Jahresrechnung 2012 C. Kirchgemeinde Antrag der ref. Kirchenpflege: 1. Genehmigung der Jahresrechnung 2012
Rechtsmittelbelehrung Das Protokoll liegt ab 18. Juni 2013 in der Gemeindeverwaltung Mettmenstetten zur Einsicht auf. Begehren um Berichtigung des Protokolls sind in der Form des Rekurses innert 30 Tagen vom Beginn der Auflage an gerechnet, beim Bezirksrat, 8910 Affoltern am Albis, einzureichen. Gegen den Beschluss kann wegen Verletzung von Vorschriften über die politischen Rechte und ihre Ausübung innert 5 Tagen, von der Veröffentlichung an gerechnet, schriftlich Rekurs beim Bezirksrat Affoltern erhoben werden. Im Übrigen kann gegen den Beschluss gestützt auf § 151 Abs. 1 Gemeindegesetz (Verstoss gegen übergeordnetes Recht, Überschreitung der Gemeindezwecke und Unbilligkeit) innert 30 Tagen, von der Veröffentlichung an gerechnet, schriftlich Beschwerde beim Bezirksrat Affoltern erhoben werden. Die Kosten des Beschwerdeverfahrens hat die unterliegende Partei zu tragen. Die Rekurs- oder Beschwerdeschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten. Der angefochtene Beschluss ist, soweit möglich, beizulegen. Mettmenstetten, 14. Juni 2013 Sekundarschulpflege Knonau, Maschwanden, Mettmenstetten
Die Akten und das Stimmregister der Gemeinde Maschwanden liegen in der Gemeinderatskanzlei seit Freitag, 31. Mai 2013, zur Einsichtnahme auf. Die Stimmberechtigung richtet sich nach den Bestimmungen des Gesetzes über die politischen Rechte (GPR) vom 1. September 2003. Im Auftrag der einladenden Behörde: Gemeindeverwaltung Maschwanden
Verkehrsanordnung Auf Antrag des Gemeinderates hat die Kantonspolizei Zürich folgende Verkehrsanordnung verfügt: Parkieren nur für Gehbehinderte gestattet. Auf den speziell signalisierten und markierten Parkfeldern, der Parkplätze Friedhof, Gemeindehaus und Bahnhofstrasse Höhe Haus Nr. 8a/8b, ist das Parkieren nur von Fahrzeugen für Gehbehinderte gestattet. Gegen diese Verfügung kann innert 30 Tagen, von der Veröffentlichung an gerechnet, bei der Sicherheitsdirektion des Kantons Zürich, Rekursabteilung, Postfach, 8090 Zürich, Rekurs eingereicht werden. Die Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten. Die angefochtene Verfügung ist beizulegen oder genau zu bezeichnen. Die angerufenen Beweismittel sind genau zu bezeichnen und soweit möglich beizulegen. Das Rekursverfahren ist kostenpflichtig; die Kosten hat die unterliegende Partei zu tragen. Mettmenstetten, 14. Juni 2013 Der Gemeinderat
Beschlüsse der Gemeindeversammlung vom 10. Juni 2013 A. Politische Gemeinde 1. Abnahme der Jahresrechnung 2012 2. Genehmigung der Bauabrechnung über die Erweiterung der Sportanlage «Moos» B. Primarschulgemeinde 1. Abnahme der Jahresrechnung 2012 Rechtsmittelbelehrung Die Protokolle liegen ab heutiger Publikation bis zum Ablauf der Rechtsmittelfristen in der Gemeindeverwaltung zur Einsicht auf. Begehren um Berichtigung der Protokolle sind in der Form des Rekurses innert 30 Tagen, vom Beginn der Auflage an gerechnet, beim Bezirksrat Affoltern, Postfach 121, 8910 Affoltern a. A., einzureichen (§ 54 Abs. 3 Gemeindegesetz). Gegen die Beschlüsse kann wegen Verletzung von Vorschriften über die politischen Rechte und ihre Ausübung innert 5 Tagen, von der Veröffentlichung an gerechnet, beim Bezirksrat Affoltern Rekurs erhoben werden (§ 151a Gemeindegesetz und § 147 Gesetz über die politischen Rechte). Im Übrigen kann gegen die Beschlüsse gestützt auf § 151 Abs. 1 Gemeindegesetz (Verstoss gegen übergeordnetes Recht, Überschreitung der Gemeindezwecke oder Unbilligkeit) innert 30 Tagen, von der Veröffentlichung an gerechnet, beim Bezirksrat Affoltern Beschwerde erhoben werden. Die Kosten des Beschwerdeverfahrens hat die unterliegende Partei zu tragen. Die Rekurs- oder Beschwerdeschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten. Der angefochtene Beschluss ist, soweit möglich, beizulegen. Wettswil a. A., 14. Juni 2013 Gemeinderat Wettswil a. A. Primarschulpflege Wettswil a. A.
Bezirk Affoltern
Freitag, 14. Juni 2013
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Erfreulicher Rechnungsabschluss 2012 Mehrertrag und Minderaufwand gegenüber Budget in Wettswil am Albis Die Gemeindeversammlung Wettswil genehmigte am Montagabend eine erfreuliche Rechnung 2012 sowie die Bauabrechnung zur Erweiterung der Sportanlage «Moos». Auch die Rechnung 2012 der Primarschulgemeinde – mit Aufwandüberschuss – wurde gutgeheissen. ................................................... von urs e. kneubühl Die Jahresrechnungen 2012 der politischen Gemeinde und der Primarschule sowie die Bauabrechnung der Erweiterung der Sportanlage «Moos» fanden am vergangenen Montagabend nur geringes Interesse. Gerade einmal 46 stimmberechtigte Wettswilerinnen und Wettswiler, also 1,5% von allen, konnte Gemeindepräsident Hanspeter Eichenberger nämlich zur Gemeindeversammlung der politischen Gemeinde im Singsaal des Schulhauses «Mettlen» willkommen heissen. Zur anschliessenden Versammlung der Primarschulgemeinde begrüsste Präsidentin Francesca Brignoli Lutz eine stimmberechtigte Person mehr. Es wurde ausführlich präsentiert und nur
wenig diskutiert, weshalb die Versammlungen ordentlich rasch über die Bühne gingen.
Politische Gemeinde: 1,435 Mio. Franken Ertragsüberschuss Finanzvorstand Christoph Ehrsam präsentierte eine erfreuliche Jahresrechnung 2012 des Politischen Gemeindegutes. In der Erfolgsrechnung steht dem Aufwand von 14,2 Millionen ein Ertrag von 15,6 Millionen Franken gegenüber, woraus ein Ertragsüberschuss von 1,4 Mio. Franken resultiert. Im Budget hatte man mit einem Aufwandüberschuss von 554 800 Franken gerechnet, resultierend aus einem um eine Million höher angesetzten Aufwand und einem um rund drei Millionen geringer erwarteten Ertrag. Der gegenüber dem Budget um rund zwei Mio. Franken bessere Rechnungsabschluss ist zum grössten Teil auf Mehreinnahmen bei den Grundstückgewinnsteuern und bei den ordentlichen Steuern früherer Jahre sowie auf Minderausgaben im Bereich gesetzliche wirtschaftliche Hilfe zurückzuführen. Die Investitionsrechnung des Verwaltungsvermögens schliesst mit Nettoinvestitionen von
2,3 Mio. ab, budgetiert waren fast drei Millionen Franken. Die Versammlung stimmt in der Folge dem Antrag des Gemeinderates und der Rechnungsprüfungskommission zu und genehmigt die Jahresrechnung 2012 einstimmig.
Sportanlage «Moos»: Teurer wegen Mehrleistungen Die Bauabrechnung über die Erweiterung der Sportanlage «Moos», die als zweites Geschäft abgenommen werden musste, fiel mit einer Abrechnungssumme von sieben Millionen und einem auf die Gemeinde Wettswil entfallenden Kostenanteil von 3,6 Mio. Franken gegenüber dem Kostenvoranschlag teurer aus. Die Baukosten wurden um 49 412 Franken, der Kostenanteil der Gemeinde Wettswil (3,5 Mio.) um 75 018 Franken überschritten. Die Nachbarsgemeinde Bonstetten übernimmt Investitionskosten von zwei Millionen, die Gemeinde Stallikon von einer Million Franken. Die Überschreitung des Kostenvoranschlages ist auf getätigte Mehrleistungen bzw. Projektergänzungen zurückzuführen, welche im Umfang von insgesamt rund 700 000 Franken vor-
genommen wurden. «Diese im Zuge der Ausführungsplanung und Baurealisierung beschlossenen Projektergänzungen drängten sich aus betrieblichen, technischen oder anderen Gründen auf und deren Kosten konnten durch sehr vorteilhafte Arbeitsvergaben weitgehend kompensiert werden», erläuterte Hanspeter Eichenberger dazu. Zwei Nachfragen um Präzisierungen gab es und in der abschliessenden Abstimmung genehmigten 43 Ja-Stimmende bei zwei Gegenstimmen die Bauabrechnung klar.
Primarschule: 1,3 Mio. Mehraufwand wegen BVK und Finanzausgleich Die Jahresrechnung 2012 der Primarschulgemeinde, erläutert von Corina Schwald, präsentiert sich nicht so erfreulich wie jene der politischen Gemeinde. Die Erfolgsrechnung schliesst bei einem Aufwand von 8,9 Mio. und einem Ertrag von 7,6 Mio. Franken mit einem Aufwandüberschuss von 1,3 Millionen. Gegenüber dem Budget 2012 wird ein höherer Aufwand von 538 045 Franken und ein höherer Ertrag von 384 310 Franken ausgewiesen. Der gegenüber dem Budget 2012 um rund 150 000 Franken höher aus-
fallende Aufwandüberschuss ist auf die Rückstellungen wegen der Unterdeckung bei der BVK und die höheren Finanzausgleichszahlungen zurückzuführen. Die Investitionsrechnung schliesst mit einem um rund 300 000 Franken tieferen Aufwand ab als budgetiert. Grund: Beim Erweiterungsbau auf der Schulanlage Wolfetsloh wurde nicht der ganze Baukredit benötigt, ein Teil des Aufwandes fällt erst im 2013 an. Zudem konnte für die Garderobe/Dusche in der Turnhalle Mettlen ein günstigerer Bodenbelag gefunden werden. Allerdings mussten die Investitionen fremdfinanziert werden, da ja aus der betrieblichen Tätigkeit ein negativer Cashflow resultierte. Dadurch übersteigt nun das Fremdkapital das Finanzvermögen. Um diese Schuld nicht zu stark anwachsen zu lassen, müsste künftig aus der betrieblichen Tätigkeit ein positiver Cashflow resultieren, um Investitionen wenigstens teilweise selbst finanzieren zu können. «Mit einer weiterhin haushälterischen Ausgabenpolitik sind wir auf dem Weg zu diesem Ziel», bemerkte Corina Schwald. Der Antrag von Schulpflege und Rechnungsprüfungskommission um Abnahme der Rechnung 2012 fand klare Zustimmung.
Sinkende Steuern und Vier Jahresrechnungen und eine Rückstellungen für BVK Einbürgerung Ruhige Gemeindeversammlung Bonstetten
Gemeindeversammlungen in Knonau
Sowohl die politische Gemeinde als auch Primarschul- und reformierte Kirchgemeinde schrieben 2012 rote Zahlen. Trotzdem verlief die Rechnungsversammlung beinahe harmonisch.
Die Stimmberechtigten aus Knonau genehmigten die Jahresrechnungen sowohl von der Sekundarschulgemeinde Knonau, Maschwanden und Mettmenstetten, wie auch die der Primarschule und der politischen Gemeinde ohne Gegenstimme. Auch die Erteilung des Bürgerrechts an eine albanische Staatsangehörige erfolgte einstimmig.
................................................... von thomas stöckli Die Investitionsplanung sei ungenügend, hielt die Bonstetter Rechnungsprüfungskommission in ihrem Bericht zur Jahresrechnung der politischen Gemeinde fest. Konkret geht es um rund 5 Mio. Franken Fremdmittel, welche die Gemeinde beschafft hatte – ohne akuten Bedarf. «Günstiger bekommen wir das Geld nie mehr», hielt Gemeindepräsident Bruno Steinemann dagegen. Das Geld sei zwar ein Jahr herumgelegen – gut verzinst – werde nun aber gebraucht. Weitere Einwände sollte es nicht geben an der Bonstetter Gemeindeversammlung. Die 37 Stimmberechtigten hiessen die drei Jahresrechnungen einstimmig und diskussionslos gut. Dabei sehen die Zahlen alles andere als rosig aus. Sinkende Steuereinnahmen und eine zunehmende Verschuldung zeichnen ein trübes Bild. Zudem belasteten die einmaligen Rückstellungen für die BVK-Sanierung die Rechnungen von Schule und Gemeinde.
Die politische Gemeinde schloss entsprechend mit einem Minus von 380 162 Franken ab, dies bei einem Aufwand von 15,45 Mio. und Nettoinvestitionen von 2,58 Mio. Franken. Das Eigenkapital schrumpfte auf 6,05 Mio. Franken. Mit einem Rückschlag von 104 000 Franken hatte die Primarschulgemeinde gerechnet, schliesslich wurden es gar 224 152 Franken – allerdings mussten allein 523 860 Franken für die Sanierung der BVK zurückgelegt werden. Seit 2009 schrumpft das Eigenkapital der Primarschulgemeinde, das solle sich aber 2013 ändern, so Finanzvorstand Michael Illi. Auch die reformierte Kirchgemeinde vermeldete schliesslich einen Aufwandüberschuss, welcher mit 78 226 Franken um 66% höher war als budgetiert. Anhand der EinwohnerStatistik zeigte Carmen Besson, neue Finanzvorsteherin der Kirchgemeinde, auf, dass nicht primär Austritte zu den tieferen Steuereinnahmen führten, sondern ein abnehmendes Pro-KopfEinkommen. Übrigens: Speziell begrüsst wurde in der Versammlung der politischen Gemeinde der frisch gewählte Gemeinderat Frank Rutishauser, Primarschul-Präsidentin Christina Kienberger bedankte sich fürs Ja zum SchulhausNeubau und Kirchen-Präsident Jann Rapp sucht Kirchenpfleger.
leserbrief
Vorwiegend positive Erfahrungen Zuerst gratuliere ich Frank Rutishauser zu seiner Wahl ganz herzlich, und wünsche ihm Glück im neuen Amt! Die Bevölkerung von Bonstetten hat gewählt, die FDP hat einen sehr guten Kandidaten präsentiert. Ich möchte es nicht unterlassen, mich bei der Wählerschaft, die mich unterstützt hat, für ihre Stimmen zu bedanken. Ich habe mich mit Freude für das Amt zur Verfügung gestellt und viele positive Reaktionen erhalten. Leider wurde mein Engagement aber auch
durch Aktionen betrübt, die man normalerweise ausdiskutiert. Anonyme Briefe, vielleicht ausgelöst durch nicht ganz untendenziöse Leserbriefe, gehören in den Papierkorb, aber sie machen einen doch sehr betroffen. Ich wünsche allen zukünftigen Kandidaten irgendwelcher Ämter und Aufgaben, dass sie sich sachlichen Auseinandersetzungen stellen können und fair und respektvoll behandelt werden. Claude Wuillemin, Bonstetten
Die Präsidentin der Sekundarschulgemeinde Knonau, Maschwanden und Mettmenstetten, Helen von Allmen, benötigte fast mehr Zeit für die Rechtsmittelbelehrung als für die Behandlung des einzigen Traktandums der Versammlung. Ohne jede Diskussion wurde die Jahresrechnung einstimmig genehmigt. Sofort anschliessend durfte dann der Gemeindepräsident Walter von Siebenthal die ordentliche Gemeindeversammlung der politischen Gemeinde eröffnen. Die nun mit nur noch 44 anwesenden Stimmberechtigten gelichteten Reihen, erteilten der albanischen Staatsbürgerin Shehu Almira einstimmig mit Applaus und einem prächtigen Blumenstrauss das Gemeindebürgerrecht.
«Kräftige» Steuerzahlende in Knonau Gemeinderat und Finanzvorstand Rico Roth hatte dann ebenfalls ein leichtes Spiel mit der Jahresrechnung 2012. Er durfte dank reger Bautätigkeit mit über 770 000 Franken Grundstückgewinnsteuern und – wie er betonte – einigen guten und «kräftigen» Steuerzahlern eine positive Jahresrechnung präsentieren. Auch dieses Traktandum wurde ohne jede Diskussion genehmigt. Als Delegierter des Spitals Affoltern informierte ebenfalls Gemeinderat Roth sachlich und mittels überschaubaren Folien über die geplante neue Rechtsform des Spitals Affoltern. Eine Diskussion war jedoch nicht geplant, Roth verwies auf die kommen-
Gemeindepräsident Walter von Siebenthal gratuliert der neuen Knonauer Bürgerin Almira Shehu. (Bild Martin Mullis) den Veranstaltungen zu diesem Thema sowie auf die entsprechenden Erklärungen im Internet. Die Jahresrechnung 2012 der Primarschulgemeinde anzeige
und der reformierten Kirchgemeinde fanden ebenfalls ohne Gegenstimme die Genehmigung der Stimmbürger.
Planauflage: Die Pläne liegen auf den betreffenden Gemeindekanzleien zur Einsicht auf. Dauer der Planauflage: 20 Tage vom Datum der Ausschreibung an. Erfolgt die Ausschreibung im Amtsblatt des Kantons Zürich später, gilt das Datum der letzten Ausschreibung. Rechtsbehelfe: Begehren um die Zustellung von baurechtlichen Entscheiden sind innert 20 Tagen seit der Ausschreibung bei der Baubehörde schriftlich einzureichen; elektronische Zuschriften (EMails) erfüllen die Anforderungen der Schriftlichkeit in der Regel nicht. Wer das Begehren nicht innert dieser Frist stellt, hat das Rekursrecht verwirkt. Die Rekursfrist läuft ab Zustellung des Entscheides (§§ 314-316 PBG). Für die Zustellung baurechtlicher Entscheide wird eine geringfügige Kanzleigebühr erhoben.
Alles hat seine Zeit. Es gibt eine Zeit der Stille eine Zeit des Schmerzens, der Trauer und eine Zeit der dankbaren Erinnerung.
TODESANZEIGE
TODESANZEIGE Schmerzerfüllt nehmen wir Abschied von unserer über alles geliebten
24. Dezember 1931 – 10. Juni 2013
Ballett-Pädagogin 17. Mai 1958 – 8. Juni 2013
ganz unerwartet im Alter von 81 Jahren an einem Herzversagen verstorben.
Sie wird uns sehr fehlen, hatte sie doch immer ein offenes Ohr für alle Problemchen und Sorgen und zeigte stets ein grosses Mitgefühl.
Wir danken dir für deine grosse Liebe und die gemeinsame schöne Zeit, die wir mit dir verbringen durften.
Wir sind sehr dankbar, dass wir sie ein Stück in ihrem Leben begleiten durften.
8911 Rifferswil, den 10. Juni 2013
In stiller Tauer:
In stiller Trauer:
Anita und Hans Hunold mit Fatou und Abraham Hans-Peter Benz sowie Verwandte, Freunde und ihre Schüler
Hansruedi und Doris Bircher-Grob mit Mischa André Bircher und Angela Imfeld Peter Bircher und Carola Blank Elisabeth Bircher Roland Bircher Rosa Hutmacher Verwandte und Freunde
Die Trauerfeier ist am Dienstag, 18. Juni 2013, um 14.00 Uhr in der reformierten Kirche Bonstetten. Es werden keine Trauerzirkulare versandt.
Die Trauerfeier findet statt: Mittwoch, 19. Juni 2013, 14.00 Uhr, in der Kirche Rifferswil. Besammlung auf dem Friedhof.
Stallikon Bauherrschaft: Sandra und Jürg Feuz, Obere Aegerten 10, 8143 Stallikon Bauvorhaben: Erstellung 2 Fahrzeugabstellplätze, Obere Aegerten 10, Kat.Nr. 665, Zone W2/30
Statt Blumenspenden gedenke man der Schweizerischen Stiftung für Taubblinde, Fuhrstrasse 15, 8135 Langnau am Albis, Postkonto 80-99-44-5, IBAN CH68 0900 0000 8000 9944 5.
WIR DANKEN HERZLICH
Traueradresse: Hansruedi und Doris Bircher-Grob, Schonau, 8911 Rifferswil
Bestattungen Affoltern am Albis Am 10. Juni 2013 ist in Affoltern am Albis gestorben:
Ruth Niedermayer geb. Schibli geb. 6. November 1923, von Obergösgen SO, wohnhaft gewesen in Affoltern am Albis ZH, Im Welschland 10.
für die Anteilnahme und die vielen Zeichen der Verbundenheit, die wir beim Abschied von unserem lieben
Hermann Gubler erfahren durften.
Urnenbeisetzung am Dienstag, 18. Juni 2013, um 11.00 Uhr auf dem Friedhof Affoltern am Albis ZH.
Herzlichen Dank – Herrn Pfarrer Thomas Müller für die treffenden Worte und seine einfühlsame Grab- und Abdankungsrede, – für die liebevollen Schreiben vieler ehemaliger Sportkameraden und Nachbarn, – dem Team des Alterswohnheims Seewadel für die aufmerksame Betreuung.
Bestattungsamt Affoltern am Albis
Anfang Juni 2013
Affoltern am Albis Am 11. Juni 2013 ist in Affoltern am Albis ZH gestorben:
Paul Frey geb. 11. November 1923, Witwer der Bruna Frey geb. Gualazzini, von Erlinsbach SO, wohnhaft gewesen in Affoltern am Albis ZH, Betpurstrasse 40. Der Abdankungsgottesdienst findet am Dienstag, 18. Juni 2013, 14.30 Uhr, in der katholischen Kirche Bonstetten ZH statt.
Bonstetten In Bonstetten wird beerdigt:
geb. 30. Januar 1922, von Schönholzerswilen TG, Ehemann der Schönholzer geb. Heim, Renate Irene, wohnhaft Asylstrasse 18, 8810 Horgen.
Bonstetten
Die Urnenbeisetzung findet im engsten Familienkreis statt.
geb. 17. Mai 1958, von Zürich ZH und Oberurnen GL, wohnhaft gewesen Chapfstrasse 3, Bonstetten. Sie starb in Bonstetten ZH am 8. Juni 2013. Abdankung in der reformierten Kirche Bonstetten am Dienstag, 18. Juni 2013, 14.00 Uhr. Bestattungsamt Bonstetten
Knonau Bieri, Marcel von Flühli LU, geboren am 15. Juni 1933, wohnhaft gewesen am Vorderuttenberg 25, Knonau, gestorben am 11. Juni 2013 im Pflegezentrum Baar.
TODESANZEIGE Wir haben die traurige Pflicht, Sie vom Hinschied unseres langjährigen Eherenmitgliedes
Hans Bircher Wir bitten Sie, dem Verstorbenen ein ehrendes Andenken zu bewahren. Der Vorstand
Schönholzer, Richard Hermann
Er starb in Horgen ZH am 8. Juni 2013.
Hunold, Anita Cornelia
Die Trauerfamilie
Feldschützenverein Rifferswil
in Kenntnis zu setzen.
Bestattungsamt Affoltern am Albis
In Bonstetten ist gestorben:
Heute ist unser lieber Vater, Schwiegervater, Opa, Bruder, Onkel, Cousin, Götti und Schwager
Hans Bircher
Cornelia Hunold
Rifferswil Bauherrschaft: Urs und Marianne Moser, Ausserfeldstr. 12, 8911 Rifferswil Bauprojekt: Umbau Scheune in Wohnhaus (5,5 Zimmerwohnung) Geb. Vers.-Nr. 413 auf Grundst. Kat.Nr. 1610, Ausserfeldstr. 12, KZ
Du hast gesorgt, du hast geschafft, wohl manchmal über deine Kraft, nun ruhe und schlafe in Frieden. Hab tausend Dank für deine Müh, wenn du auch bist von uns geschieden, in unsern Herzen stirbst du nie.
Abdankung in der reformierten Kirche Bonstetten am Freitag, 14. Juni 2013, 14.00 Uhr. Bestattungsamt Bonstetten
Stallikon Am Sonntag, 9. Juni 2013, ist in Zürich ZH gestorben:
Meier Daniel Hugo geboren am 8. November 1944, von Degersheim SG, verheiratet mit Margrit Claudia Meier geb. Jäger, wohnhaft gewesen In der Weid 20, 8143 Stallikon. Die Abdankung findet am Mittwoch, 19. Juni 2013, um 14.00 Uhr in der katholischen Kirche Uitikon statt.
Es findet keine Beisetzung und Abdankungsfeier statt.
Die Urnenbeisetzung erfolgt im engsten Familienkreis auf dem Friedhof Stallikon.
Der Gemeindeschreiber
Bestattungsamt Stallikon
ABSCHIED
Alberto Terrenghi 15. Mai 1926 – 7. Juni 2013
Seinem Wunsch entsprechend nehmen wir in aller Stille Abschied von meinem Teto, meinem Papi, Schwiegervater und unserem Nonno am Gemeinschaftsgrab auf dem Friedhof in Stallikon. Wir lieben und vermissen Dich. Du bleibst immer in unseren Herzen. Annely Terrenghi-Dietrich Gabriella und Marcel Walter-Terrenghi Roger und Andrea Dominique und Reto Verwandte und Freunde Anstelle von Blumen gedenke man des Spitexvereins Knonaueramt (Bonstetten), Postkonto 87-267156-1, oder der Krebsliga des Kantons Zürich, Postkonto 80-868-5. Im Bezirk werden keine Leidzirkulare versandt. Traueradresse: A. Terrenghi-Dietrich, Untere Aegerten 20, 8143 Stallikon
Bezirk Affoltern
Freitag, 14. Juni 2013
Zufriedenstellende Jahresrechnungen fanden Zustimmung Grosse Traktandenliste der Gemeinde, Schule und reformierten Kirche in Ottenbach Trotz zahlreichen Geschäften der drei Versammlungen von der politischen Gemeinde sowie der Primarschule und der reformierten Kirchgemeinde wurden die Traktandenpunkte speditiv erledigt. Eingebürgert wurden Personen aus Deutschland, Grossbritannien und Bulgarien. ................................................... von martin mullis Trotz des warmen Sommerabends fanden immerhin 71 Stimmberechtigte den Weg in den Gemeindesaal, dies war vielleicht auch der Grund für die Behandlung der Traktandenpunkte im Schnellzugstempo. Bereits die Jahresrechnung 2012 der politischen Gemeinde, die durchaus als positiv bezeichnet werden darf, gab zu keinen Wortmeldungen Anlass. Sie wurde einstimmig genehmigt. Der Antrag des Gemeinderates zur Neuschaffung einer 100-Prozent-Stelle im Regiebetrieb lehnte die RPK mit einer etwas spitzfindigen Begründung ab. RPK-Präsident Pierre Zinggeler bemühte sich sehr, die Erwägungen seiner Kommission zu erklären. Die Per-
sonalaufstockung sollte infolge einer bevorstehenden Pensionierung nur befristet bewilligt werden, um im Jahre 2015 dann die Personalsituation im Regiebetrieb nochmals genauer beurteilen zu können. Gemeinderat Fritz Schumacher hielt jedoch mit einer beeindruckenden Aufzählung der vielfältigen Aufgaben des Regiebetriebes gegen diese Auffassung. Zum Teil vehemente Voten aus den Reihen der Stimmberechtigten unterstützten den Tiefbauvorstand, zeigten jedoch auch deutlich, dass der Grund des Ablehnungsantrages von einigen der anwesenden Bürgern nicht in letzter Konsequenz erkannt wurde. Die Zustimmung der Stimmbürgerinnen und Stimmbürger für die sofortige Neuschaffung einer 100-Prozent-Stelle im Regiebetrieb war dann auch eindeutig.
Einbürgerungen Den Einbürgerungsgesuchen des Ehepaars Thomas und Denise Haller mit ihren Kindern Jessica, Fabian und Mika Bürger aus der Bundesrepublik Deutschland bzw. der Ehefrau Haller aus Grossbritannien sowie der Elena Tzvetkova Koller, Bürgerin von Bulgarien, wurden zugestimmt. Die neuen
Willkommen als Schweizer Bürger: Präsident Kurt Weber gratuliert Thomas und Denise Haller. (Bild Martin Mullis) Ottenbacher Bürger wurden mit einem herzlichen Applaus und Blumen willkommen geheissen. Nach einigen Informationen über die kommenden Arbeiten und Projekte des Gemeinderates schloss Präsident Kurt Weber die Versammlung mit seinem Dank für die Mitarbeit zum Wohle der Gemeinde. Die Versammlung der Primarschulgemeinde zählte dann nur noch
48 Stimmbürgerinnen und Stimmbürger. Die Jahresrechnung 2012 kurz und prägnant erklärt durch den Finanzchef Anastasios Minidis fand ohne Wortmeldungen Zustimmung. So fanden auch die folgenden Traktanden um die Bauabrechnung der Sanierung der Turnhalle und der Wohnung im Oberdorf sowie die Sanierung des Biotops auf der Schulanlage das Einverständnis der Stimmberechtigten.
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Nicht angegurtet oder während der Fahrt telefoniert Die Kantonspolizei Zürich hat, unterstützt durch die Gemeindepolizei Affoltern, am Mittwochmorgen in den Bezirken Dietikon und Affoltern kriminal- und verkehrspolizeiliche Kontrollen durchgeführt. Während mehrerer Stunden wurden an verschiedenen Orten rund 100 Fahrzeuge und deren Insassen überprüft. Eine Person lenkte ihr Fahrzeug trotz Entzug des Führerausweises. Bei einem weiteren Fahrzeug mussten die Kontrollschilder im Auftrag des Strassenverkehrsamtes des Kantons Zürich konfisziert werden. Zudem wurden insgesamt 15 Fahrzeuge wegen technischer Mängel beanstandet. In über 30 Fällen sind die Fahrzeuglenker nicht angegurtet gewesen oder telefonierten während der Fahrt ohne die erforderliche Freisprecheinrichtung. Diese Personen wurden mittels Ordnungsbusse geahndet. Ablenkung und Unaufmerksamkeit sind im Kanton Zürich die Ursache für rund jeden fünften Unfall. Sie bilden neben übersetzter Geschwindigkeit und Fahrunfähigkeit eine der drei Hauptursachen für Unfälle auf unseren Strassen. Die Kantonspolizei Zürich weist daraufhin, dass Telefonieren ohne Freisprecheinrichtung, SMSSchreiben sowie das Bedienen von MP3-Playern oder von Navigationsgeräten am Steuer verboten ist. (pd.)
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Autos aufgebrochen
SVP Affoltern sagt Ja zu mehr Stellenprozenten für die Schulsozialarbeit
Unbekannte haben am Mittwochmorgen zwischen 8.30 und 9.30 Uhr auf dem Parkplatz beim Hexengraben am Türlersee zwei Autos aufgebrochen. Sie zertrümmerten Scheiben und entwendeten Handtasche, Portemonnaies und Ausweise. Der Sachschaden beläuft sich auf mehrere hundert Franken. Sachschaden, aber keine Beute in Affoltern: Zwischen Mittag und 22 Uhr wurde am 9. Juni versucht, die Wohnungstüre eines Doppel-Einfamilienhauses in Affoltern zu knacken. Das misslang jedoch. Auch in Bonstetten und Knonau kamen Diebe nicht zum Ziel: In Bonstetten misslang der Versuch, in einem Mehrfamilienhaus den Münzautomaten in der Waschküche zu entleeren. Und am Bahnhof Knonau versuchten Unbekannte, einen Verpflegungsautomaten aufzubrechen. Beträchtliche Sachschäden sind die Folge. In Affoltern meldet die Kantonspolizei einen Garderobendiebstahl, begangen am 11. Juni zwischen 18 und 19.30 Uhr im Schulhaus Stigeli. Ein unbeaufsichtigtes Mobiltelefon wurde gestohlen. (-ter.)
Im Rahmen ihrer gut besuchten Generalversammlung hat sich die SVP Affoltern a.A. neben den statutarischen Traktanden detailliert mit den anstehenden Geschäften der Gemeindeversammlung vom 17. Juni 2013 befasst. Gleich zu Beginn der Versammlung erläuterte Gemeinderätin und Finanzvorständin Susanne Leuenberger kompetent und verständlich die Mechanismen und die Effekte des Finanzausgleichs, unter dessen Regime Affoltern geführt wird. Darauf kam sie auf den «Glencore-Effekt» zu sprechen, und dann auf das Resultat, dass Affoltern zufolge des Finanzausgleichs von diesem Glencore-Effekt, der allen Zürcher Gemeinden mehr oder weniger viel Geld in die Kassen spülen wird, unter dem Strich nicht einen einzigen Franken profitieren wird. Sodann erläuterte Frau Leuenberger die Jahresrechnung der politischen
Gemeinde für das Jahr 2012, nicht ohne darauf hinzuweisen, dass diese noch unter ihrem Vorgänger Martin Gallusser geführt worden war. Die Jahresrechnung zeigt einen Ertragsüberschuss von 7,786 Mio. Franken, und Frau Leuenberger erwähnte kurz die Umstände, welche diesen Überschuss ermöglicht hatten. Dieser Überschuss wird zur Gänze in den Finanzausgleich zurückgeführt werden. Frau Leuenberger hat aber für die Gemeinde Affoltern beim Kanton bereits geltend gemacht, dass die Rückführung von Rechnungsergebnissen, welche besser ausfallen als in der Budgetierung erwartet, die Verbesserung der Finanzsituation von strukturell ertragsschwachen Gemeinden wie Affoltern dauerhaft verunmöglicht und jede Motivation, sich für bessere Ergebnisse anzustrengen, zerstört. Kantonsrat Jakob Schneebeli bestätigte, dass
dieses Schreiben der Gemeinde Affoltern vom Regierungsrat bereits zur Kenntnis genommen worden ist. Es besteht darum etwas Hoffnung, dass der Finanzausgleich bezüglich Affoltern a.A. etwas flexibler angewandt werden könnte als bisher. Die SVP Affoltern nahm hierauf die Jahresrechnungen der politischen Gemeinde, der Primarschulgemeinde (verdankenswerterweise von Nick Rickli präsentiert), der Sekundarschulgemeinde (vorgelegt durch Daniel Senne) und die Bauabrechnung Begegnungszone Obere Bahnhofstrasse zur Kenntnis; sie empfiehlt einstimmig deren Genehmigung. Engagiert begründete danach die Präsidentin Esther Stöckli den Antrag der Primarschulpflege auf Erhöhung der Stellenprozente für Schulsozialarbeit. Sie machte geltend, dass die Schulsozialarbeit in Affoltern aktuell
weit unter der kantonalen Empfehlung besetzt ist, und mit Abstand am schlechtesten im Vergleich mit den weiteren Ämtler Gemeinden. Aus der Bevölkerungsstruktur in Affoltern a.A. ergeben sich aber am meisten Problemfälle. Ihre Ausführungen wurden durch eindringliche Voten von Rolf Gutknecht und alt Gemeinderat Walti Dürr bestätigt. Sie ergänzten, dass der Aufwand für Hilfe an Primarschüler in schwierigen Familiensituationen weit geringer ist als der Aufwand, der später erwächst, wenn diesen Kindern nicht hat geholfen werden können. Unter dem Eindruck dieser Voten beschloss die Versammlung einstimmig (mit einer Enthaltung), auch den Hauptantrag der Primarschulgemeinde auf Erhöhung der Stellenprozente für die Schulsozialarbeit von derzeit 75% auf 115% zu unterstützen. SVP Affoltern
Was hat Glencore mit uns zu tun? Was haben wir mit Glencore zu tun? Einstecken und sich nicht umschauen? Die Hand nicht beissen, die einen «füttert»? Letzte Woche hat in Hausen ein denkwürdiger Vorstoss eine erste Abfuhr erlitten. Vom Einnahmenzufluss aus dem Börsengang der Firma Glencore wollte man einen Teil Hilfswerken zukommen lassen, welche die von Rohstofffirmen in den Herkunftsländern angerichteten Schäden lindern. Nun hat sich die Gemeinde Hedingen damit befasst, hoffentlich schon ernsthafter. Vielleicht war es noch zu früh, vielleicht haben sich die Menschen bei uns noch zu wenig gefragt, woher der Geldsegen für den Kanton Zürich gekommen ist und welches Unrecht sich dahinter verbirgt. Es «geht uns nichts an» oder «Entwicklungshilfe ist Sache des Bundes» sind so Spontanreaktionen gewisser Politiker. Doch verantwortliche Menschen denken anders.
Es darf nicht sein, dass wir die Glasenberg-Millionen in unseren Gemeinden dankbar einstecken, ohne nach der Herkunft zu fragen. Glencore bezahlt übrigens normalerweise gar keine Steuern in der Schweiz! Auch in Italien nicht und erst recht nicht dort, wo sie ihre Rohstoffe mit rücksichtsloser Vergiftung von Böden, Luft und Wasser den Ländern des Südens wegnehmen. Einfach nichts mit dem Geld zu tun haben wollen, hilft auch nicht weiter. Nein, wir sollten die Augen aufmachen. Die Rohstofffirmen sollen ihre Geschäftspraktiken ändern, sollen anständige Löhne bezahlen, gesunde und soziale Arbeitsbedingungen schaffen, die Umwelt schonen und für die Schäden aufkommen. Zudem müssen Steuern bezahlt werden und faire Konkurrenz- und Arbeitsbedingungen herrschen. Glencore-Xstrata hat kürzlich 1000 streikende Minenarbeiter in
Südafrika kurzerhand entlassen, übers Wochenende. Überlegen wir: Wie viel braucht es, bis ein Minenarbeiter streikt? Die Bedingungen müssen so schlecht sein, dass diese Menschen alles riskieren. Die Leute zu entlassen und neue anzustellen, ist das Gemeinste, was ein Arbeitgeber machen kann. In der westlichen Welt wäre nichts dergleichen möglich; die Chefs von Glencore lassen es sich hier gut gehen und lassen dort auf übelste Weise produzieren, wo man sie gewähren lässt. Und wie kommt es eigentlich, dass wir immer noch von «Entwicklungshilfe» sprechen (und dass sie uns nichts angehe)? Die afrikanischen Länder hätten sich von der kolonialen Ausbeutung doch längst erholt, wenn nicht Korruption und Misswirtschaft von internationalen Firmen aktiv gefördert würden. So lassen sich Regie-
rungsmitglieder die Taschen füllen und dafür den grossen Rest ungehindert ins Ausland fliessen. Erträge, mit denen ganz Afrika wirtschaftlich konkurrenzfähig wäre. Weil die Privatwirtschaft die Länder weiterhin schädigt und verschuldet, hinken staatliche und private Engagements der Entwicklungszusammenarbeit ständig hinten nach. Solange Ausbeutung toleriert wird, können sich die armen Länder nie erholen. Und da können wir mithelfen, die Praktiken aufzudecken und zu verurteilen. Wir dürfen nicht nur, wir müssen uns einmischen. Sonst sagen wir Ja zur Rohstoffgewinnung auf Kosten der Menschen und ihrer Umwelt in Afrika und Lateinamerika. Genau jetzt müssen wir Stellung beziehen: zeigen, dass wir nicht gutheissen, auch nicht dulden, wie Glencore die Welt ausbeutet. Pia Holenstein, Affoltern
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Bezirk Affoltern
Freitag, 14. Juni 2013
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Die neue Rechtsform des Spitals Affoltern wird entschlackt Betriebskommission nimmt die Kritik ernst und zieht die entsprechenden Konsequenzen Die neue Rechtsform des Spitals Affoltern ging in diesem Frühjahr bei den Gemeinden, den politischen Parteien und den Partnerorganisationen in die Vernehmlassung. Am Mittwoch haben Betriebskommission und Projektleitung des Spitals all jene, die sich an der Vernehmlassung beteiligt haben, über die Auswertung dieser Vernehmlassung und die Konsequenzen daraus orientiert. Fazit: Die Ernsthaftigkeit, mit der die Betriebskommission auf die Kritikpunkte eingegangen ist, fand rundum Anerkennung. «Unser Ziel ist, unserem Spital eine Rechtsform zu geben, die ihm den Fortbestand mit dem heutigen breiten Leistungsangebot auch in Zukunft ermöglicht. Wir haben eine Vernehmlassung durchgeführt, um den Stimmberechtigten eine mehrheitsfähige Vorlage für unser Spital unterbreiten zu können. Die Resultate dieser Vernehmlassung nehmen wir ernst und ziehen daraus die Konsequenzen», leitete der Präsident der Betriebskommission, Thomas Jucker, die Orientierung über die Auswertung der Vernehmlassung ein.
«De Chare isch überlade gsii» Drei Kritikpunkte standen in der Vernehmlassung im Vordergrund: Der demokratische Einfluss soll gewahrt bleiben, die Organisationsform soll einfacher werden und die Beteiligung Dritter wird von niemandem ausdrücklich gewünscht, von vielen aber vehement abgelehnt. Projektleiter Bertram Thurnherr stellte die Auswertung der Vernehmlassung vor: Alle Gemeinderäte haben der Vorlage grundsätzlich zugestimmt, ebenso die Spitex. Die Mehrheit der politischen Parteien und die
Ärztegesellschaft dagegen sind verschiedenen Punkten gegenüber kritisch eingestellt und die Diskussion anlässlich der öffentlichen Orientierungsveranstaltung vom 25. April hat diese Kritik bestärkt. «Diese Rückmeldungen, dass die neue Organisationsform nur mehrheitsfähig ist, wenn der demokratische Einfluss gewahrt wird und das Spital im ausschliesslichen Besitz der Gemeinden bleibt, sind wertvoll und wichtig», fasste Bertram Thurnherr zusammen, «die Vernehmlassung hat neue Gesichtspunkte geliefert, die uns ermöglicht haben, die Vorlage anzupassen, ohne bei den Kernanliegen Abstriche zu machen.» Diese Kernanliegen betreffen erstens eine verlässliche Struktur, aus der sich einzelne Gemeinden nicht mehr durch einen einseitigen Entscheid zurückziehen und dadurch die Existenz des Spitals gefährden können. Zweitens sollen operative Entscheide nach medizinischen und nicht mehr nach politischen Gesichtspunkten gefällt werden. Drittens soll das Kapital für das neue Bettenhaus verlässlich und steuerfussneutral zur Verfügung gestellt werden. Thurnherr stellte klar, dass ein neues Bettenhaus für den Fortbestand des Akutspitals unerlässlich sei. Thurnherr stellte fest, dass die Rückmeldungen der Vernehmlassung in sich weitgehend widerspruchsfrei seien. Die von den Einen kritisierten Elemente würden von den Anderen zwar akzeptiert, aber von niemandem vehement gefordert. Zudem könnten die drei wichtigsten Kritikpunkte kombiniert aufgenommen werden, da sie alle miteinander zusammenhängen: Der Verzicht auf die Beteiligung Dritter ermögliche eine einfachere Struktur mit nur einer Aktiengesellschaft. Dies wiederum lasse einen direkten demokratischen Einfluss auf grundlegende Fragen zu, indem die der AG zugrunde liegende Interkommunale Vereinbarung nur von den Stimmberechtigten geändert werden könne.
«De Chare isch überlade gsii», fasste Thurnherr zusammen. Die in der Vernehmlassung vorgeschlagene komplexe Gesellschaftsstruktur mit zwei Aktiengesellschaften werde als undurchschaubar und daher auch unkontrollierbar wahrgenommen. Eine Vereinfachung auf eine Aktiengesellschaft, kombiniert mit direktdemokratischen Rechten bei allen wichtigen Entscheiden, die das Spital betreffen, und ein Verzicht auf die Möglichkeit, Dritte zu beteiligen, seien daher die logische Konsequenz, wenn man die Vernehmlassung ernst nehme.
Positive Rückmeldungen Es waren besonders die Kritiker der ursprünglichen Vorlage, die sich positiv über die Änderungen äusserten. Hans Läubli, Kantonsrat der Grünen, hatte die Beibehaltung demokratischer Rechte und einen Verzicht auf die Beteiligung Dritter gefordert, um der Spital-AG zustimmen zu können. Er äusserte sich erfreut, dass beide Anliegen aufgenommen wurden. Auch SP-Kantonsrat Moritz Spillmann, der es begrüsst hätte, wenn den Zeitplan weniger straff ausgelegt worden wäre, sah seine wichtigsten Kritikpunkte mit der neuen Vorlage erfüllt. Dem Wunsch, einen Marschhalt einzulegen, hielt Chefarzt Tim Klose entgegen, das Spital hätte die neue Rechtsform bereits 2012 benötigt – jede zusätzliche Verzögerung der neuen Rechtsform bedeute eine Belastung für das Spital. Auf der anderen Seite sah Olivier Hofmann, der kommenden Montag als neuer Ämtler FDP-Kantonsrat vereidigt wird, in der neuen Vorlage einen guten, mehrheitsfähigen Kompromiss zwischen der Position der FDP, die drei Aktiengesellschaften (je eine für Liegenschaften, Akutspital und Langzeitpflege) bevorzugt hätte, und den Anhängern des bisherigen Zweckverbands. Seinem Wunsch, die verbindlichen Dokumente zu veröffentlichen, wird entsprochen – sobald sie bei den
Zufrieden mit den Rückmeldungen: Projektleiter Bertram Thurnherr und der Betriebskommissionspräsident, Thomas Jucker, freuen sich, dass der Mut, die neue Rechtsform des Spitals der in der Vernehmlassung geäusserten Kritik anzupassen, auf ein positives Echo gestossen ist. (Bild Salomon Schneider) Delegierten eingetroffen sind, werden sie gegen Ende Juni auch auf der Website www.unser-spital-affoltern.ch aufgeschaltet. Auch die Vertreter der SVP, die eine sehr differenzierte Vernehmlassungsantwort eingegeben hatten, nahmen positiv zur Kenntnis, dass die Organisation nun wesentlich schlanker und durchschaubar wird. Die Vertreterinnen und Vertreter der Gemeinden und der Delegierten, die auch der ursprünglichen Vorlage zugestimmt hätten, befürworteten mehrheitlich den Willen, eine mehrheitsfähige Vorlage zu schaffen. Die Anregungen, die zu verschiedenen Aspekten eingebracht wurden, werden nun überprüft und gegebenenfalls den Delegierten vorgelegt. Diese verabschieden am 4. Juli die Vorlage zur neuen Rechtsform des Spitals zuhanden der Gemeindeabstimmungen vom 24. November. Der Stalliker Gemeindepräsident, Walter Ess stellte auf die Frage, was geschehe, wenn nicht alle Gemeinden
der neuen Rechtsform zustimmten, klar: Im Zweckverband steht es jeder Gemeinde frei, sich vom Spital zurückzuziehen, da keine gesetzliche Pflicht zu einer Beteiligung mehr bestehe. Vom Spitalzweckverband Uster haben sich bereits vier von 17 Gemeinden zurückgezogen. Ein Zweckverband könne deshalb langfristig keine Lösung mehr sein. Wenn nur eine Gemeinde die Umwandlung in eine Aktiengesellschaft ablehne, könnten sich alle anderen, die der Umwandlung zugestimmt hätten, vom Zweckverband verabschieden, was das Ende des Spitals bedeuten könnte. Am Schluss der Veranstaltung zog Bertram Thurnherr das Fazit, dass er sehr zufrieden sei mit den Rückmeldungen. Die Vorlage sei offensichtlich zu schwer beladen gewesen. Der Umweg über die Vernehmlassung habe sich gelohnt, denn nun habe eine entschlackte Organisation gute Chancen, das Spital Affoltern für die Zukunft zu rüsten. (bs.)
Einen Schritt weiter in der Planung für ein neues Schulhaus in Wettswil Die Primarschulpflege betreibt seit 2008 eine rollende Schulraumplanung Die Primarschulpflege hat schon verschiedentlich informiert, dass die Bevölkerung von Wettswil in den letzten Jahren stetig gewachsen ist und auch in naher Zukunft weiter wachsen wird. Wettswil entwickelt sich immer mehr zu einer Agglomerationsgemeinde von stattlicher Grösse. Dies bedeutet, dass die öffentlichen Infrastrukturen dem Bevölkerungszuwachs angepasst werden müssen. Und weil immer mehr Kinder die Primarschule Wettswil besuchen, braucht es in absehbarer Zeit ein neues Schulhaus. Die Schulpflege betreibt seit 2008 eine rollende Schulraumplanung, um frühzeitig zu erkennen, welchen Platzbedarf die Schule hat. Gemäss den aktuellen Schätzungen sollte auf Beginn des Schuljahres 2017/18 ein neues Schulhaus erstellt werden,
um längere Phasen mit teuren Provisorien vermeiden zu können. Aufgrund dieser Tatsache ist die Planung für ein neues Schulhaus bereits angelaufen. Die Schulpflege hat dazu eine Machbarkeitsstudie in Auftrag gegeben. Das Ziel war, herauszufinden, wo ein solcher Neubau am besten realisiert werden kann. Die Ergebnisse liegen nun vor und es hat sich ergeben, dass das Grundstück «Ägerten» (Kat. Nr. 3040) oberhalb des Schulhauses Mettlen I der geeignetste Standort für ein neues Schulhaus ist. Die Schulpflege wird nach den Sommerferien, am 27. August 2013 an einer öffentlichen Veranstaltung detaillierter über die Ergebnisse der Machbarkeitsstudie informieren. Mit dem neuen Schulhaus, das neben den eigentlichen Klassenzimmern auch die benötigten Gruppenräume, Handarbeits- und Lehrerzimmer etc. enthalten muss, können verschiedene Fliegen mit einer Klappe geschlagen werden. Zum Beispiel steigt die Nach-
frage nach Hort-Plätzen stetig, weshalb das derzeitige Provisorium in der Schulanlage Mettlen auf Dauer den Anforderungen nicht mehr genügen wird. Und auch in der Bibliothek sind die Platzverhältnisse schon seit geraumer Zeit viel zu eng. Als wichtiger kultureller Bestandteil und Treffpunkt in der Gemeinde soll sie im Neubau den benötigten Platz bekommen, um ihren Aufgaben besser nachkommen zu können. Ausserdem hätte das den Vorteil, dass die politische Gemeinde die frei werdenden Räume für ihren erhöhten Platzbedarf beanspruchen kann. Schliesslich haben die Schulpflege und der Gemeinderat die Gunst der Stunde erkannt, und möchten einen Mehrzwecksaal, wie ihn andere Gemeinden von vergleichbarer Grösse haben, im Neubau integrieren. Die Schulpflege freut sich darauf, einen wichtigen Beitrag für die Entwicklung der Gemeinde leisten und damit ein Stück Wettswiler Geschichte zu schreiben zu dürfen.
Einladung zum öffentlichen Besuchsmorgen Am Montag, 24. Juni, von 8 bis 12 Uhr findet in der Primarschule Wettswil ein öffentlicher Besuchsmorgen statt. Die Wettswiler Bevölkerung ist eingeladen, zu einem Einblick, wie in der Primarschule Wettswil gearbeitet wird. In den Schülerhorten Mettlenhorst und Wolfi können im «Elternkafi», zwischen 9 und 10.30 Uhr, Kontakte geknüpft und Fragen gestellt werden. Die Schulpflege, Schulleitung und Lehrpersonen freuen sich auf jeden Besuch.
Weitere Informationen aus der Primarschulpflege An ihrer letzten Sitzung hat die Primarschulpflege entschieden, dass für beide Schulhäuser je ein automatischer externer Defibrillator (AED) angeschafft werden soll. Mit einem solchen Gerät kann bei Herz-Notfällen
rasch Hilfe geleistet werden, was die Chance für eine erfolgreiche Reanimation um ein Vielfaches verbessert. Die Geräte sind nicht in erster Linie für die Kinder, sondern für die anderen Benutzer der Schulanlagen gedacht. Entsprechend werden sie im Mettlen beim Singsaal sowie im Wolfetsloh beim Schwimmbad platziert und entsprechend beschildert. Die beiden Hauswarte werden für die Bedienung noch speziell geschult. Schliesslich haben alle Mitglieder der Primarschulpflege angekündigt, dass sie sich im nächsten Frühjahr für die Amtsperiode 2014 bis 2018 kandidieren werden. Aufgrund der vielen Projekte, insbesondere des Schulhausneubaus, ist es besonders sinnvoll und wichtig, wenn erfahrene Schulpflegemitglieder diese weiterhin begleiten und umsetzen können. Die Schulpflege hofft, auch in der folgenden Legislaturperiode weiterhin zusammenarbeiten zu können. R. Sch.
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Bezirk Affoltern
Freitag, 14. Juni 2013
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120 Pflegeplätze – 48 Wohnungen Alters- und Pflegezentrum «Obstgarten» von Senevita in Affoltern: Acht Pflegewohngruppen à 15 Personen Das Alters- und Pflegezentrum «Obstgarten» auf dem ehemaligen OVA-Areal in Affoltern umfasst 48 betreute Wohnungen und 120 Pflegeplätze. Das Fachpersonal ist rund um die Uhr präsent. ................................................... von werner schneiter 46 der 48 betreuten Wohnungen umfassen zweieinhalb Zimmer. Wie Werner Müller, Leiter der Senevita-Unternehmensentwicklung beim Arbeitgeberverband ausführte, entspricht das einer idealen Grösse. Wohnungsinhaberinnen oder -inhaber leben zwar eigenständig, können aber rund um die Uhr eine In-House-Spitex in Anspruch nehmen. Und sie geniessen ein lebenslanges Wohn-, Betreuungs- und Pflegerecht, was ebenso im Pensionspreis inbegriffen ist. Vorteil dieser Pflegewohnungen sind laut Müller drei Dinge: man kann zusammen essen, im Flur zirkulieren, sich treffen, hat aber mit der Wohnung einen Ort des Rückzugs. «Unser Konzept sieht integrative Lösungen vor», sagte Werner Müller unter dem Hinweis auf demenzkranke Menschen. Auch eine palliative Pflege ist vorgesehen. Und das alles ist natürlich
anspruchsvoll und personalintensiv: zirka 140 Stellen sind vorgesehen – zum Teil in Teilzeit. «Es ist unter diesen Voraussetzungen auch wichtig, dass wir dem Personal neuzeitliche Arbeitsplätze zur Verfügung stellen», so Werner Müller.
Alles 1-Bett-Pflegeplätze Im Pflege-Hauptgebäude an der Obstgartenstrasse befinden sich im Untergeschoss Pflegeabteilungen, die mit den Wohnungen verbunden sind. Das Erdgeschoss umfasst neben Empfang und Geschäftsleitung auch Restaurant, Küche (die täglich frische, variantenreiche und vertraute Speisen zubereitet), Therapie- und Aktivierungsräume. In den Obergeschossen sind insgesamt acht Pflegewohngruppen à 15 Personen untergebracht, insgesamt sind es also 120 1-Bett-Pflegeplätze.
Seit September 2012 im Bau Wohnungen und Zentrum befinden sich seit September 2012 im Bau. Die Eröffnung ist für Sommer 2014 vorgesehen. Bauherrin ist Mobimo; Senevita mietet die Gebäude und hat einen 30jährigen Mietvertrag mit Optionen für Verlängerung. «Wir wollen in Affoltern eine langfristige Lösung», fügte Werner Müller bei.
Werner Müller, bei Senevita für Unternehmensentwicklung zuständig, brachte den Mitgliedern des Arbeitgeberverbandes das Projekt auf dem ehemaligen OVA-Areal näher. (Bild Werner Schneiter) Anders als in Affoltern hat die Senevita an einigen Orten Leistungsverträge mit Gemeinden abschliessen können. «Diese Modelle sind immer
beliebter», so Müller. Einige sind aufgegleist. Bis dato unterhält die 1989 gegründete Senevita AG in der Deutschschweiz 13 Betriebe mit insge-
samt über 800 Wohnungen, in denen rund 1300 Betagte leben – rund 80 Prozent sind Frauen, ein ähnliches Verhältnis wie beim Personal.
Albisstrasse wird vom Rössliplatz bis «im Steinisacher» vollständig gesperrt Das kantonale Tiefbauamt nimmt in Mettmensteten abschliessend Belags- und Markierungsarbeiten vor Zwischen Rössliplatz und Einmündung «Im Steinisacher» wird die Albisstrasse in Mettmenstetten am kommenden Wochenende vollständig gesperrt. Seit Oktober 2011 erneuert das kantonale Tiefbauamt im erwähnten Bereich die Fahrbahn und die Trottoirs. Nun stehen noch die abschliessenden Belags- und Markierungsarbeiten bevor. Diese erfordern aus Gründen der Qualität, Effizienz und der Arbeitssicherheit eine vollständige Sperrung der Albisstrasse. Betroffen ist der Bereich Rössliplatz (Liegenschaft Clientis Sparcassa 1816) bis zur Einmündung «Im Steinisacher». Die Vollsperrung dauert von Samstag, 15. Juni, 5 Uhr, bis Montag, 17. Juni, 5 Uhr. Bei ungünstiger Witterung werden die Arbei-
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ten auf das nächste oder übernächste Wochenende verschoben. Gemäss einer Mitteilung des kantonalen Tiefbauamtes ist der Zugang für Fussgänger zu den Liegenschaften jederzeit gewährleistet. Anwohnerinnen und Anwohner der Albisstrasse, deren Liegenschaften nicht rückwärtig erschlossen sind, können ihre Fahrzeuge während der Vollsperrung auf dem Parkplatz beim Friedhof, bei den Schulhäusern und an der Grundrebenstrasse parkieren. Für den Durchgangsverkehr ist eine Umleitung über Rifferswil – Jonental-Affoltern – Mettmenstetten und umgekehrt signalisiert. Der öffentliche Verkehr ist nicht betroffen, weil am Wochenende auf der Albisstrasse keine Busse verkehren.
Auf diesem Abschnitt muss die Albisstrasse während zweier Tage vollständig gesperrt werden. (Bild Werner Schneiter)
(pd)
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eine Anwaltssekretärin, 50 % Sie sind zusammen mit einer Kollegin für die Organisation unseres Sekretariates verantwortlich und erledigen alle in einer Kanzlei anfallenden Arbeiten, wie Telefondienst und Klientenempfang, Erledigung der Korrespondenz, Rechnungsstellung und Mahnwesen, Fristenberechnung und -kontrolle, Archivierung, Betreuung der Bibliothek etc. Sie beteiligen sich aktiv an der Ausbildung unserer Lernenden. Wir erwarten eine kaufmännische Grundausbildung oder eine analoge Ausbildung und stilsicheres Deutsch. Grundkenntnisse in zumindest einer Fremdsprache sind von Vorteil. Als persönliche Voraussetzung bringen Sie Verschwiegenheit, Teamfähigkeit, Zuverlässigkeit und eine exakte Arbeitsweise mit. Wir bieten eine abwechslungsreiche und anspruchsvolle Tätigkeit mit der Möglichkeit, den Stellenumfang später aufzustocken. Wir freuen uns auf Ihre schriftliche Bewerbung. Oehmke Zahradnik Breidenstein Rechtsanwälte, Bahnhofplatz 9, 8910 Affoltern am Albis
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Bauvolumen von 125 Einfamilienhäusern Rund 300 Gäste an der Aufrichte auf OVA-Areal «Obstgarten» in Affoltern Das Volumen der Überbauung auf dem ehemaligen OVA-Areal in Affoltern entspricht etwa 125 Einfamilienhäusern. Am Mittwoch war Aufrichte, zu der rund 300 Gäste erschienen sind. Die Aufrichte ist in erster Linie ein Fest für Handwerker. Ihnen gehört der Dank für die Arbeit an der Front, wie Dieter Greber, CEO der Leuthard-Gruppe ausführte und bei dieser Gelegenheit mit beeindruckenden Zahlen Aufwartung machte und nicht ohne Stolz verkündete, der Auftrag auf dem OVAAreal sei die grösste zusammenhängende Baustelle in der Geschichte seines Betriebes. Im Auftrag der Hess-Gruppe entstehen das Hotel Holiday Inn, Bürogebäude mit vier Obergeschossen und einer 96-plätzigen Tiefgarage. Im Auftrag der Mobimo errichtet Leuthard 42 Mietwohnungen in drei Baukörpern, 48 Alterswohnungen in zwei Baukörpern und das Pflegezentrum mit 120 Einzelzimmern, das von der Senevita betrieben wird. Und das in einer Bauzeit von rund 20 Monaten. Allerdings hat der lange Winter die Arbeiten zusätzlich erschwert, ohne dass es zu Unfällen gekommen ist.
Derzeit grösste Baustelle im Säuliamt Und das ist bemerkenswert, weil gemäss Greber während der Bauzeit über 100 Firmen und zwischenzeitlich zwischen 240 und 280 Arbeiter auf der Grossbaustelle tätig sind. «Dieses Bauvolumen entspricht etwa 125 Einfamilienhäusern, die man in eineinhalb Jahren fertigstellt. Die Komplexität der begrenzten Flächen machen die Koordination aber um ein Vielfaches schwieriger», fügte der Leuthard-CEO hinzu und richtete den Dank an alle Beteiligten aus. «Wir danken auch unseren Nachbarn, die Baulärm zu ertragen haben», ergänzte Markus Schmid, der Baustellenverantwortliche von Leuthard. Gianni Scinta von der Bauherrschaft Mobimo sprach von einer professionell geführten Baustelle – der gegenwärtig grössten im Säuliamt. «Wenn alles unfallfrei abläuft, so ist das auch auf eine gute Führung zurückzuführen», sagte er. Dann folgte das, was man bei einer Aufrichte als Kernpunkt bezeichnet: gemütliches Beisammensein bei gutem Essen, in diesem Fall geliefert vom Restaurant Bahnhof in Mettmenstetten. (-ter.)
Rund 300 Gäste feierten am Mittwochabend auf dem ehemaligen OVA-Areal Aufrichte. (Bilder Werner Schneiter)
Leuthard-CEO Dieter Greber.
Blick auf die imposante Baustelle.
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Klassentreffen innert, als wir beide gegeneinander antreten mussten, du doppelt so gross wie ich. Schon nach dem Startsprung warst du mir Längen voraus. Die Schüler am Beckenrand schrieen: «Ute! Ute!» Ich glaubte natürlich, dass das dir gegolten hat. Dieter, dass du die Schwedin geheiratet hast, die damals mit vierzehn in unsere Klasse gekommen ist! Ich weiss noch, wie wir Mädchen sauer auf diese Schwedin waren – unsere Buben hatten nur noch Augen für sie!! Und Wolfgang, du mein ehemaliger Tanzstundenpartner. Weisst du, dass ich fünfzehn Jahre lang jeden Freitagabend in Zürich Rock’n’Roll getanzt habe? Das würde mir gefallen, ein letzter Rock’n’Roll mir dir. A propos Tanzen, Herbert, dass du dich noch an jeden, nein, an jenen Tanz erinnerst ... Unglaublich, Claus, was du von mir erzählt hast: Ich war zu spät dran. Der Lehrer
überholte mich, ging voraus ins Klassenzimmer und schimpfte mit mir, als ich hineinkam. Ich hätte erwidert: «Wenn Sie mir aus dem Mantel geholfen und die Tür geöffnet hätten, wäre ich vor Ihnen hier gewesen.» Eigentlich gut, dass mein Deutschlehrer das nicht erleben musste: Dass ich Autorin geworden bin. Ute Ruf
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Ich reiste in meine Heimatstadt. Aufgeregt. Klassentreffen nach so langer Zeit. Da wollte ich besonders schön sein, vor allem jung, aber meine Mutter rief: «Ute, was hast du mit den Augen gemacht?» «Geschminkt.» «Huch, du siehst aus wie ein Fuchs!» Unser uralter Englisch-Lehrer gab bei der Begrüssung vor, mich gerade an meinen Augen erkannt zu haben! Das glaubt ja kein Mensch. Und seine Ansprache war eine letzte, eine allerletzte Unterrichtsstunde – «Die Münster-Kunstgeschichte muss neu geschrieben werden …», uaah. Das war nett, Peter, dass du für mich vom Nachbartisch einfach einen Stuhl und ein Gedeck weggenommen und neben dich hingestellt hast. Ute, Namenskollegin, ich hab dich gar nicht an die Schwimmstafette er-
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Bezirk Affoltern
Freitag, 14. Juni 2013
Den Ernstfall auf dem Bauernhof geübt Thema Rettungseinsätze auf Landwirtschaftsbetrieben – Rettungsdienst und Feuerwehr in Ebertswil Der Rettungsdienst Affoltern (RDA) und ein Team der Stützpunktfeuerwehr Affoltern haben bei der Bauernfamilie Baumann in Ebertswil den Ernstfall geübt – mit zum Teil spektakulären Übungen. Am Samstag, 8. Juni, führte der RDA einen von jährlich vier Trainingstagen durch. Im Einsatzgebiet des RDA gibt es zahlreiche kleinere und grosse Bauernbetriebe, welche an die Rettungssanitäterinnen und Rettungssanitäter sowie Partnerorganisationen wie die Feuerwehr eine grosse Herausforderung stellen. Dazu gehören zum Beispiel auch Bergungen aus und von Silos herab. Aber auch Einsätze direkt im Stall, wo freilaufendes Vieh eine zusätzliche Gefahr für die Helfer ist, wurden trainiert. Nebst den besonderen örtlichen Gegebenheiten war auch die Rettungs-Arbeit in Zusammenhang mit schweren Landwirtschaftsmaschinen ein Themenschwerpunkt. Ziel eines solchen Trainingstages ist es, Situationen zu üben, welche nicht alle Tage vorkommen und viele Erfahrungen und Ideen zu sammeln. Und so waren entsprechend auch die verschiedenen Fallsituationen gewählt. Eine lebensgefährliche Bauch-Verletzung durch einen Kuhtritt im Freilaufstall, eine unter einem Kreiselheuer eingeklemmte Person behandeln und anschliessend bergen oder die Bergung eines Patienten mit einer schweren Brustverletzung nach Frontalaufprall aus einer Traktorkabine wo auf der einen Seite des Fahrzeugs die Stallwand und auf der anderen Seite die Kühe beim Fressen stehen. Kreativität und gute Absprache in den Teams waren ebenso wichtig, wie der Einbezug des anwesenden Landwirts, um mit den technischen Besonderheiten klarzukommen.
Bergung vom Silo und vom Futtertenn-Kran Zwei sehr spektakuläre Situationen übte der RDA zusammen mit einem Team der Stützpunkt-Feuerwehr Affoltern. Um Bergungen aus grosser Höhe zu lösen, unterstützen diese uns bei Notwendigkeit mit der Autodrehleiter (ADL). Eine Bergung eines Patienten von der Kuppel des 18 Meter hohen Silos scheint auf den ersten Blick kein Problem zu sein. Wenn man dann aber einmal oben steht und mit den extrem knappen Platzverhältnissen konfrontiert wird, ist dann alles nicht mehr so einfach. Zudem stellen Wind und Sonne eine zusätzliche Belastung an das Team. Und man bedenke, eine Unachtsamkeit und das Einsatzmaterial kann ganz tief fallen. Eine extrem schwierige Bergung mit der ADL war die Bergung einer bewusstseinsgetrübten Person vom Futtertenn-Kran. Aufgrund mehrerer Wespenstiche konnte diese Person den Kran nicht mehr bedienen. Das Rettungsteam kann nur durch die Hilfe der ADL an den Patienten gelangen und mit der Therapie beginnen. Dazu musste die Feuerwehr jedoch die ADL erstmal so stellen, dass die Drehleiter «In House» an die Situation heran positioniert werden konnte. Für alle Beteiligten war dieser Trainingstag zum Thema Rettungseinsätze auf Landwirtschaftsbetrieben ein sehr lehrreicher Tag. Zu hoffen bleibt, dass diese Ereignisse nicht eintreten. Und sollte dies trotzdem der Fall sein, ist der Rettungsdienst nach diesem Tag mit Sicherheit um viele Erfahrungen und Ideen reicher, um mit den speziellen Anforderungen umgehen zu können. Groser Dank gilt der Familie Baumann aus Ebertswil, die für einen ganzen Tag die Infrastrukturen und Gerätschaften ihres Betriebs zu Verfügung gestellt hat. Rettungsdienst Affoltern
Knifflige Aufgaben, subtiles Vorgehen: Rettung unter dem Kreiselheuer ...
... auf dem Silo ...
... und auf dem Traktor im Stall. (Bilder zvg.)
Der Malerbetrieb Albisbrunn hat einen Ausbildungsraum Mit Unterstützung von Sponsoren gebaut – Kosten von 15 000 Franken Sechs Handwerksbetriebe in Hausen stehen unter der Leitung der Stiftung Albisbrunn. Sie stellen Produkte her, erbringen Dienstleistungen, bilden aus. Sie sind zweites Elternhaus für männliche Jugendliche, die sozial besonders auffällig sind. Der Malerbetrieb hat jetzt mit Unterstützung von Sponsoren einen Ausbildungsraum für ihre Malerlernenden gebaut. ................................................... von robert helmy, fachzeitschrift applica Rund um das ehemalige Kurhaus mit seiner schönen Parkanlage ist es so idyllisch wie schon 1924, als das Areal von der bekannten Winterthurer Industriellenfamilie Reinhart gekauft wurde, um junge entwicklungsgefährdete Menschen zu fördern. Der Zweck hat sich seither nicht geändert. Jugendliche zwischen 13 und 18 Jahren leben auf dem ausgedehnten Areal der Stiftung Albisbrunn in sechs sozialpädagogisch betreuten offenen Wohngruppen, gehen hier zur Schule oder machen in einem der Betriebe eine Lehre. Die interne Sekundarschule Albisbrunn bietet 24 Schülern eine umfassende Schulbildung auf der Sekundarstufe mit Schulabschluss. Weitere 32 Jugendliche können in den Produktions- und Ausbildungsbetrieben in
zwölf verschiedenen Berufen eine qualifizierte und praxisnahe Ausbildung geniessen. Das ist denn auch das Spezielle am «Konzept Albisbrunn». Die Stiftung betreibt nicht bloss eine Lehrwerkstatt, sie ist auch eine kleine Holdinggesellschaft verschiedener Handwerksbetriebe. Ein Baubetrieb, einMalerbetrieb, Metallbau, eine Schreinerei, ein Maschinenbau und eine Abteilung Siebdruck/Werbetechnik arbeiten gewinnorientiert unter einem Dach. Unterstützt respektive entschädigt werden diese Betriebe lediglich
für die Mehraufwände, die durch die Betreuung der betreuungsintensiven Jugendlichen entsteht.
Sponsoring erwünscht Die Stiftung muss mit dem Geld, das ihr zufliesst, sorgfältig umgehen. Die Gebühren, die die einweisenden Behörden wie beispielsweise die Jugendanwaltschaft oder Vormundschaftsbehörden bezahlen, decken lediglich die laufenden Kosten des Aufenthaltes, der Betreuung und der Unterbringung
der Jugendlichen im Schul- und Bildungsheim. Für Extrawünsche wie einen 15 000 Franken teuren Ausbildungsraum für die Maler, wie sie den Betriebsleitern des Malerbetriebs vorschwebte, bleibt kein Geld übrig.
beteiligten sich an der Finanzierung des Projektes. 30 Prozent des erforderlichen Betrags floss der Stiftung aus dem Berufsbildungsfonds zu und The Ramsey Foundation beteiligte sich ebenfalls mit einer Spende.
Wo ein Wille ist ...
Dank an die Sponsoren
Mit engagiertem Werben für ihre Idee haben es Gesamtleiter Ruedi Jans, Toni Schönbächler, Leiter Schul- und Berufsbildung, und Max Sippel, Betriebsleiter Malerbetrieb, geschafft, das Geld zusammenzubringen, das im ordentlichen Budget nicht zur Verfügung steht. Die Geschäftsleitung des Schweizerischen Maler- und Gipserunternehmer-Verbandes SMGV zögerte nicht lange und übernahm 10 Prozent der Kosten. Auch in der Malerbranche zeigten bekannte Firmen wie Meier, Rafz, Sax-Farben, Dold, Akzo Nobel, Wiederkehr und die Neue Protechnik AG ein Herz und ein Gehör für das Anliegen der Betriebsleiter Max Sippel dankt am Apéro Vertretern der Spenderfirmen für ihre Grosszügigkeit. Heimleitung und (Bild Robert Helmy)
Am Einweihungsapéro begutachteten Vertreter und Vertreterinnen der Spenderfirmen, wie das Resultat ihrer Grosszügigkeit sich präsentierte. Den Malerraum, den sie mitfinanziert hatten, war von den Schreinerlehrlingen im eigenen Haus konzipiert und gebaut worden. Sie wird als eigentlicher Übungsraum genutzt werden können, um dort auch nicht alltägliche dekorative Techniken, die an der Lehrabschlussprüfung gefordert werden, zu beüben. Zwei Lehrlinge durchlaufen derzeit in Albisbrunn die Ausbildung zum Maler. Es wäre ihnen zu gönnen, wenn ihnen eine Berufs- und Lebenskarriere gelänge wie einem Vorgänger, der jetzt ein eigenes Geschäft im Bündnerland führt und gerne von Zeit zu Zeit bei seinen Lehrmeistern reinschaut. Der Weg zur beruflichen Unabhängigkeit und gesellschaftlichen Integration ist steinig für Jugendliche, die schwierige Biografien aufweisen wie die jungen Männer in Albisbrunn. Vielen von ihnen fehlt die Perspektive, die Einsicht in den Sinn einer Lehre. Eine Heimat wie Albisbrunn, die Perspektiven vermittelt, erfüllt für sie eine wichtige Aufgabe.
Bezirk Affoltern
Freitag, 14. Juni 2013
Nähe zur Kundschaft als Trumpf Wie Generalagent Thomas Naef die Mobiliar Affoltern auf Erfolgskurs halten will Die Generalagentur der Mobiliar Affoltern wächst in Säuliamt und angrenzenden Gemeinden überdurchschnittlich stark – auch dank kompetenten Mitarbeitenden, die nahe bei der Kundschaft sind. Generalagent Thomas Naef will, dass das so bleibt. Deshalb investiert er auch in die Nachwuchsarbeit. ................................................... von werner schneiter Zuerst die Fakten: Die Generalagentur (GA) der Mobiliar Affoltern ist in 17 Gemeinden mit insgesamt rund 50 000 Einwohnern und 30 000 Haushalten vertreten. Sie zählt rund 15 000 Kundinnen und Kunden, ist also in jedem zweiten Haushalt der Region vertreten und generiert im Bereich der Lebens- und Schadenversicherung ein Prämienvolumen von zirka 30 Mio. Franken. Im Vergleich zu anderen Generalagenturen der Schweiz wächst die Mobiliar Affoltern überdurchschnittlich stark. Im Gespräch macht Thomas Naef, seit 1. Januar 2013 als Generalagent selbstständiger Unternehmer, sofort klar, worauf die Erfolgsgeschichte in erster Linie basiert: auf den insgesamt 28 Mitarbeitenden, die laut ihrem Chef «Gott und die Welt kennen», als Einheimische allesamt mit der Region vertraut sind, den persönlichen Kontakt zur Kundschaft suchen – und alle kundenrelevanten Angelegenheiten vor Ort erledigen. In einem Callcenter ist das anders. «An der kürzlichen Gewerbeschau habe ich gestaunt, wie viele Leute unsere Mitarbeitenden kennen, mit ihnen zu 80 Prozent per Du sind. Das zeigt, wie stark sie hierzulande verankert sind», sagt Thomas Naef. So ist nachvollziehbar, dass die Mobiliar als Gesamtes in der Schweiz einen hervorragenden Namen hat, die beste Kundenzufriedenheit ausweist und im Mitarbeiterstab sehr tiefe Fluktuationsraten aufweist. Zum sprichwörtlichen Erfolg trägt auch der Umstand bei, dass die Mobiliar genossenschaftlich organisiert ist und ihre Kundschaft am Gewinn partizipieren lässt.
Neuzuzüger ansprechen – Konzept für Nachwuchsförderung Zahlen sprechen zwar Bände. Bequemes Zurücklehnen ist aber nicht Sache des Generalagenten, und so ganz einfach ist es nicht, den bereits sehr
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6000 Schadenfälle pro Jahr Die Mobiliar wird zum ersten Mal um 1833 mit lokalen Agenten im Knonauer Amt erwähnt. Seit 1919 gibt es eine Agentur in Affoltern. Die «Bezirksagentur» wurde 1954 in eine Generalagentur umgewandelt. Die GA Affoltern wird also im Jahr 2019 ihr 100-jähriges Bestehen feiern können. In Affoltern werden heute 28 Mitarbeitende inklusiv vier Lernende und zwei Praktikanten beschäftigt. 22 Mitarbeitende haben ihren Arbeitsplatz an der Zürichstrasse 81 in Affoltern, sechs davon in der Hauptagentur in Birmensdorf, die zur GA Affoltern gehört. Vor Ort erledigt die GA Affoltern mit ihrem eigenen, lokalen Schadendienst rund 6000 Schadenfälle pro Jahr. Die Mobiliar unterstützt viele Vereine, Organisationen und Veranstaltungen – von der Theateraufführung bis zum Velorennen. Die GA in Zahlen: – Prämienvolumen per 31. Dezember 2012: 29 Mio. Franken – Wachstum Prämienvolumen 2011 bis 2012: 6,14 Prozent. Das entspricht mehr als dem doppelten Marktwachstum in der Schweizer Assekuranz. – Anzahl Kundinnen und Kunden per 31. Dezember 2012: 15 200. Anzahl Schäden im Gebiet der Generalagentur 2012: 5433. (pd.)
persönlich Versteht sich nicht nur als Chef, sondern auch als Coach: Thomas Naef, Generalagent der Mobiliar Affoltern in seinem Büro an der Zürichstrasse 81 im Bezirkshauptort. (Bild Werner Schneiter) hohen Level nochmals anzuheben. In der weiter stark wachsenden Region erachtet es Thomas Naef als Aufgabe der GA, neue Kunden abzuholen. «Das ist eine Herausforderung, weil wir diese Leute noch nicht kennen. Wir sind es eher gewohnt, den bestehenden Kundenkreis, die persönlich bekannten Leute, zu pflegen als Neue anzusprechen. Diese Neuen kommen ja nicht automatisch zu uns, hält er fest. Die andere Herausforderung für den Generalagenten ist die Nachwuchsförderung im eigenen Hause. Gestandene Mitarbeitende kommen auch bei der Mobiliar in die Jahre. Deshalb will Thomas Naef die Lernenden motivieren, Eigenverantwortung zu übernehmen und unter dem Titel «Mobi jeunes» nach den Sommerferien ein eigenes Konzept für neue, junge Kunden aufzugleisen. Und das beschreibt er so: Die vier Lernenden der GA Affoltern bilden ein Team, das von
der Lernenden im 3. Lehrjahr geführt wird, über ein eigenes Budget verfügen kann – und den Auftrag erhält, etwas für die Jungen zu tun, für potenzielle Kundschaft. «Sie müssen mir Vorschläge unterbreiten, vielleicht in der Region einen Event für Junge organisieren, wozu dann alle im Säuliamt tätigen Lehrlinge eingeladen werden. Da ist auch Fantasie gefragt», so Thomas Naef. Die Lehrlinge erlernen bei der Mobiliar das breiteste Versicherungsangebot. Alle Sparten sind vertreten. Und den Lehrlingen will Naef eine gute Ausbildungsplattform bieten, ihnen damit gute Chancen auf dem Arbeitsmarkt eröffnen. «Natürlich versuchen wir auch, die Ausgebildeten auf unserer GA oder innerhalb der Mobiliar zu halten. Viele kommen nach Jahren wieder zurück – im Wissen auch, dass wir bei Mobiliar unsere eigene, ganz spezielle Kultur pflegen.»
Keine «Verkaufsmaschinen» Thomas Naef versteht sich nicht nur bei den Lehrlingen als eine Art Coach. Das will er auch bei den Mitarbeitenden im Aussendienst sein – und Voraussetzungen bieten, die diesen Leuten ermöglichen, einen guten Job zu machen. «Im Fokus steht das Kundeninteresse. Da kann es dem Aussendienstler eher egal sein, wer sein Chef ist ...», scherzt Naef, der gute Berater will und keine Verkaufsmaschinen, die ihre Klientel über den Tisch ziehen. «Wir wollen zufriedene Kunden, die optimal versichert sind. Voraussetzung dafür ist auch, dass sie auf alle sich bietenden Aspekte angesprochen werden – vor allem auch auf die persönliche Vorsorge. Niemand von unserer Kundschaft darf im Nachhinein die Frage stellen: Warum haben Sie mich nicht darauf aufmerksam gemacht?», hält der Generalagent fest.
Thomas Naef Thomas Naef (49) absolvierte die Lehre bei der GA Baden der Mobiliar. Mit 22 Jahren wechselte er zur Altstadt Versicherung, bei der er im Aussendienst, als Agenturleiter und Generalagent tätig war, ehe er 1995 in die erweiterte Geschäftsleitung berufen wurde. Es folgten zehn Jahre bei Züritel (heute Zürich Connect) bis zur Gesamtverantwortung. Ab 2007 leitete er bei der Allianz den Brokerkanal, das Kooperationsgeschäft, baute den Direktvertrieb Allianz24 auf und war im Agenturkanal Leiter der Region Mitte. Seit Oktober 2011 ist Thomas Naef wieder bei der Mobiliar. Seit dem 1. Januar 2013 leitet er als selbstständiger Unternehmer die Generalagentur Affoltern mit 28 Mitarbeitenden. Thomas Naef ist verheiratet und Vater von drei Töchtern.
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Gewerbe
Freitag, 14. Juni 2013
Über 20 Nationen
Führung behauptet
Begegnung der Kulturen morgen Samstag unter dem Affoltemer Kasino-Vordach. > Seite 21
Im Spitzenkampf der 4. Liga Gruppe 6 fertigt Hausen Siebnen mit 5:1 ab. > Seite 29
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Grosse Bühne Sina Dürst aus Wettswil steht im Halbfinal des «Swiss Talent Award». > Seite 31
Gemeinsam in die Zukunft Zwei Säuliämtler Malergeschäfte schaffen trotz Eigenständigkeit Synergien André Herrmann und die Gebrüder Markus und Stephan Da Rugna übernehmen gemeinsam die Geschäftsführung des Malerbetriebes «Kurt Herrmann GmbH». Das Malergeschäft «Da Rugna Söhne» bleibt wie bisher ein eigenständiger Betrieb. Walter «Raketenwalti» Baltisberger. (Bild tst.)
Geprüfter Feuerwerker Wer Grossfeuerwerk ablassen will, der braucht dafür ab 2014 eine Prüfung. Das gilt auch für «Raketenwalti», der vor Nationalfeiertag und Silvester jeweils auf dem Kronenplatz in Affoltern Feuerwerk verkauft. So besuchte Walter Baltisberger Mitte Mai den tägigen Kurs der IG Grossfeuerwerk. Die abschliessenden Tests (schriftlich und praktisch) hat er bestanden, den «eidgenössischen Verwenderausweis» wird er entsprechend erhalten. Die Prüfung gilt für fünf Jahre. Es wird also auch künftig Feuerwerk vom Kronenplatz geben ... (tst.)
Rosmarie Herrmann, die bisherige Besitzerin des Familienbetriebes Kurt Herrmann GmbH, befasste sich bereits seit einiger Zeit mit dem Gedanken die Verantwortung in andere Hände zu legen. Sie und ihr Sohn André kennen und schätzen die Gebrüder Da Rugna seit vielen Jahren, deshalb bezeichnen sie die Übernahme des Geschäftes in dieser Form als eigentlichen Glücksfall. Diese Lösung bietet denn auch beiden Betrieben einige Vorteile. Es werden sowohl beim Personaleinsatz als auch bei der Administration und allfälligen Arbeitsengpässen grosse Synergien geschaffen.
Ressourcen optimal nützen Beide Firmen bleiben im gewohnten Rahmen bestehen, haben aber trotzdem die Möglichkeit, unkompliziert
Sie freuen sich auf eine konstruktive Zusammenarbeit. Von rechts: Markus Da Rugna, Rosmarie Herrmann, Stephan Da Rugna und André Herrmann. (Bild zvg.) und effizient Lücken zu schliessen und die vorhandenen Ressourcen optimal zu nützen. Für die Mitarbeiter wird sich nichts ändern, die Kunden hingegen werden von der neuen Geschäftsführung und der Zusammenarbeit beider Betriebe profitieren.
Rosmarie Herrmann bedankt sich bei der geschätzten Kundschaft, der Firma Kurt Herrmann GmbH, ganz herzlich für die Treue und das entgegengebrachte Vertrauen in den letzten 37 Geschäftsjahren. Sie würde sich sehr freuen, wenn ihre Stammkund-
schaft auch der neuen Führung die Treue hält. (mm) Kurt Herrmann GmbH, Malergeschäft, Zürichstrasse 134, 8910 Affoltern, Telefon 044 761 72 43. Da Rugna Söhne, Malergeschäft, 8908 Hedingen und 8910 Affoltern, Telefon 044 761 47 51.
Für Sonne und Schatten Seit 39 Jahren unter Strom Pflanzenspezialitäten aus Rifferswiler Allmend Elektrofachgeschäft in Wettswil bietet umfassenden Kundenservice Mit einem stetig wachsenden Sortiment an Farnen, Ziergräsern und Blütenstauden bietet die Gärtnerei Blattgrün Pflanzenliebhaberinnen und Gartenfreunden Stauden für schattige und sonnige Lagen an. Der Schwerpunkt der neuen Gärtnerei liegt auf Eigenproduktion und Beratung.
lichen Klimazonen Nordamerikas oder Asiens, darunter viele Spezialitäten, die auch versierte Gärtnerinnen und Gärtner (noch) nicht kennen. Der Schwerpunkt des Sortiments liegt bei Blütenpflanzen für sonnige bis schattige Lagen, Farnen, Funkien und Gräsern. Viele Farne sind in Grosstöpfen erhältlich und eignen sich somit auch als Solitäre im Garten oder in Kübeln auf einer Terrasse. Neben dem Schwerpunkt Stauden sind weiterhin Rhododendren und Azaleen erhältlich. Fachlich berät ein kompetentes Team, das über vielseitige und langjährige Erfahrung im gärtnerischen und planerischen Bereich verfügt. Elisabeth Jacob ist Staudenkultivateurin und Fredy Ungricht ist als Landschaftsarchitekt für die Planung und Entwicklung des dazugehörigen Parkes zuständig. Mit zum Team gehörten die gelernte Staudengärtnerin Karin Spirgi sowie Marianne Pletscher und Esther Gisler.
Schattige Bereiche des Gartens werden häufig als «problematisch» erachtet, da der Wurzeldruck von Bäumen das Begrünen erschwert. Was pflanzen, an diesen trockenen und doch schattigen Bereichen? Viele Gartenbesitzer sind auch unsicher bei Pflanzflächen, die im Gebäudeschatten liegen. Antworten darauf sind in der Gärtnerei Blattgrün in Rifferswil zu bekommen – und natürlich auch die passenden Pflanzen. Blattgrün ist spezialisiert auf Stauden (d.h. mehrjährige, krautige Pflanzen) für schattige Lagen, aber auch für schwere oder feuchte Böden, wie sie in der Region häufig Blattgrün Gärtnerei im Park, Allmend, Rifferswil. vorkommen. Die Pflanzen werden auf Geöffnet April bis Oktober jeweils Fr. und Sa. 9 bis dem ehemaligen Gärtnerei- und Park- 17 Uhr oder nach Vereinbarung. Tel. 079 678 21 78, gelände von Ungricht Gartenbau sel- Elisabeth Jacob. www.gaertnerei-blattgruen.ch. ber produziert. Der grösste Teil wird aus Samen angezogen und ist bestens an die klimatischen Verhältnisse angepasst. Darunter finden sich Pflanzen aus der heimischen Flora, aber auch aus ähn- Vielfalt in der Gärtnerei Blattgrün in Rifferswil. (Bild zvg.)
Während die Verkaufsgeschäfte der EKZ praktisch im ganzen Kanton geschlossen wurden, bietet die Firma Schenk & Caramia AG weiterhin ein grosses Sortiment von der kleinsten Sicherung bis hin zur modernen Waschmaschine an. Das Team der Schenk & Caramia AG in Wettswil umfasst 25 Mitarbeiter, davon acht Lehrlinge und ist in dieser umfassenden Form nun das einzige Elektrofachgeschäft im Säuliamt. Pino Caramia führt seinen KMU-Betrieb noch als Patron der «alten Schule» mit Charisma und gewinnendem Auftreten. Der Betrieb mit den drei Hauptab-
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teilungen Elektrofachartikel- und Installationen sowie Telekommunikation und Hausgeräte behauptet sich seit 39 Jahren als Fachgeschäft mit überregionalem Ansehen. Die Palette der Dienstleistungen und Artikel ist denn auch riesig. Vom Leuchtmittel bis hin zu den modernsten Haushalt-Elektrogeräten, Beleuchtungskonzepte, wie auch Elektroinstallationen in Neuoder Umbauten gehören zum Kerngeschäft der Schenk & Caramia AG.
Spezialisten in Sachen Gebäudeautomation Die Installations-Spezialisten sind führend in der KNX-Gebäudeautomation, welche die Heizung automatisch re-
gelt sowie Strom-, Wärme- und Wasser verbrauch steuert und überwacht. Die Schenk & Caramia AG darf auf eine grosse Erfahrung der neuesten technischen Entwicklung zurückgreifen, so erstellte sie vor Kurzem die Elektroinstallationen im weitherum bekannten «Sonnenhaus» in Bonstetten. Das Tätigkeitsgebiet der Firma erstreckt sich weit über die Bezirksgrenzen hinaus. Dass die Kundenzufriedenheit auf einem hohen Level bleibt, dafür sorgt die seit Jahren geltende Firmenphilosophie, die da heisst: «Qualität, Termintreue und Flexibilität – bei allem was Kunden erwarten dürfen.» (mm) Schenk & Caramia AG, Poststrasse 3, 8907 Wettswil, Telefon 043 466 10 10, www.scelektro.ch.
Ref. Kirche Rifferswil
Kath. Kirche Obfelden
Sonntag, 16. Juni 9.30 Gottesdienst mit Abendmahl «Mach dir keis Bild vo Gott!» Pfrn. Yvonne Schönholzer Kirchenchor Sirnach TG Anschliessend Apéro Montag, 17. Juni 15.45 Kolibri
Samstag, 15. Juni 17.30 HGU-Abschluss-Gottesdienst für alle 1.-Klässler in Affoltern, anschl. Apéro 17.30 Segnungsfeier für 3.-Sekundar-SchülerInnen Sonntag, 16. Juni 10.00 Ökum. Gottesdienst zum Flüchtlingstag in der ref. Kirche Ottenbach 10.30 Antonius- und Pfarreifest für die ganze Pfarrei zusammen mit den ital. Pfarreiangehörigen und dem Kirchenchor
Ref. Kirche Aeugst a. A.
Kloster Kappel a. A.
Sonntag, 16. Juni 10.00 Gottesdienst Pfarrerin Bettina Stephan Samstag, 22. Juni Projektjugendgottesdienst «Kappeler Milchsuppe», Anmeldung bis zum Dienstag, 18. Juni, an bettina.stephan@zh.ref.ch oder Telefon 044 761 44 74
Werktags: Tagzeitengebete um 7.45, 12.00, 18.00 in der Klosterkirche Samstag, 15. Juni LAufmerksamkeit – Ein Pilgerweg von Zürich nach Kappel am Albis/ Leitung und Information: Pilgerzentrum St. Jakob: Telefon 044 242 89 15 oder Kloster Kappel: Telefon 044 764 88 10 Sonntag, 16. Juni 19.30 Abendgottesdienst mit Pfr. Christof Menzi anschliessend 20.30 Kirchgemeindeversammlung Mittwoch, 19. Juni 17.15 in der Klosterkirche offenes Singen mit Pfr. Christof Menzi Donnerstag, 20. Juni 13.30 Führung durch die Klosteranlage, Treffpunkt Eingang Amtshaus (Réception) Donnerstag, 20. Juni 18.00 Abendmahlsfeier mit Pfr. Markus Sahli
Ref. Kirche Affoltern a. A. Freitag, 14. Juni 18.00 Jugendgottesdienst 20.00 Gottesdienst nach der Liturgie von Taizé in der reformierten Kirche Samstag, 15. Juni Von 9.00 bis 14.00 Uhr Fest zur Begegnung der Kulturen, beim Märtplatz unter dem Kasino-Vordach 10.00 Familienmorgen, Treffpunkt vor der Kirche, anschliessend Familienkafi 16.30 Gottesdienst im Haus zum Seewadel, Pfr. W. Schneebeli 20.15 MAXIM Theater «Schweizerpass-Superstar» im Kasino-Saal Sonntag, 16. Juni 10.00 Gottesdienst zum Flüchtlingstag «Gemeinsam schaffen wir es» Pfr. W. Schneebeli Ca. 11.00 Uhr Kirchgemeindeversammlung im Ulmensaal, Kirchgemeindehaus anschliessend Apéro
Ref. Kirche Bonstetten Sonntag, 16. Juni 10.00 Gottesdienst mit Pfrn. S. Sauder Taufen der Geschwister Leon Noe und Yara Sofia Hermann
Ref. Kirche Hausen a. A. Samstag, 15. Juni 9.30 bis 11 Uhr Kolibri in der Zwinglistube Für Kinder im Kindergartenalter und 1. Klasse Sonntag, 16. Juni 11.00 Waldgottesdienst beim Reservoir oberhalb Ebertswil mit den Kindern der minichilie Pfrn. Irene Girardet und der Brass Band «Hope & Glory» Taufe von Ennio Wälti, Ebertswil Nach dem Gottesdienst besteht die Möglichkeit zum Bräteln. Bei schlechtem Wetter findet der Gottesdienst in der Kirche statt (Tel.: 1600 gibt Auskunft) Freitag, 21. Juni 6.00 Meditatives Morgengebet mit anschliessendem Frühstück
Ref. Kirche Hedingen Samstag, 15. Juni 9.30 Abfahrt in die Altersferien ab Schachenparkplatz Sonntag, 16. Juni 10.00 Gottesdienst mit Taufen Pfarrer Walter Hauser Getauft werden Dean Bodmer(Dubach), Zürich-Affoltern und Joelle Sidler, Widenacherstr. 4
Ref. Kirche Knonau Sonntag, 16. Juni Dritter Sonntag nach Trinitatis 10.00 Gottesdienst mit Pfr. Thomas Maurer Thema «Auge um Auge oder die Bergpredigt – Das ethische Problem der Liebe und des Hasses» Mittwoch, 19. Juni 12.00 Senioren-Essen im Giebel 19.00 Elternabend der neuen Konfirmanden im Pfarrhaus Maschwanden
Ref. Kirche Maschwanden Sonntag, 16. Juni 10.00 Gottesdienst in Knonau Predigt: Pfr. Thomas Maurer Anmeldung zum Fahrdienst bei Yvonne Ilg bis Samstagabend 18.00 Uhr, Telefon 044 768 26 81
Ref. Kirche Mettmenstetten Sonntag, 16. Juni 10.00 Gottesdienst Pfarrerin Gudrun Schlenk-Niederbäumer www.ref-mettmenstetten.ch
Ref. Kirche Obfelden Freitag, 14. Juni 19.00 Concerti piccoli, Violinschüler von Barbara Bolliger, ref. Kirche Sonntag, 16. Juni 9.30 Gottesdienst Pfrn. Bettina Gerber Angela Bozzola (Orgel) Taufe von Sinja Kohler, Tochter von Mathias und Andrea Kohler anschliessend Kirchenkaffee im ref. Kirchgemeindehaus 19.00 Schülerkonzert Musikschule Knonaueramt, ref. Kirche Mittwoch, 19. Juni 9.30 Fiire mit de Chline Donnerstag, 20. Juni 12.00 Club4, Do-Gruppe ref. Kirchgemeindehaus Freitag, 21. Juni 13.30 Freitagstreff Senioren «Jassen für alle» kath. Chilehuus www.kircheobfelden.ch
Ref. Kirche Ottenbach Ref. Kirche Kappel a. A. Sonntag, 16. Juni 19.30 Abendgottesdienst mit Pfr. Ch. Menzi 20.30 Kirchgemeindeversammlung Mittwoch, 19. Juni 20.00 Gesprächskreis im Pfarrhaus
Sonntag, 16. Juni 10.00 Ökumenischer Gottesdienst zum Flüchtlingssonntag mit den 7.-Klässlern und dem Ottenbacher Chor Jörg Ebert, Pfarrer, und Beatrice Gubser, Veronica Nulty, Orgel
Sonntag, 16. Juni 10.00 Kirche Stallikon: Gottesdienst mit Pfr. Otto Kuttler Taufe von Elenia Carolina Weiss, Wettswil Thema: «Zottel, Zick und Zwerg & andere Ausreisser» ca. 11.00 Uhr Kirchgemeindeversammlung (im Anschluss an Gottesdienst) Anschliessend: Apéro Fahrdienst: Anmeldung, 15. Juni, Telefon 044 700 09 91 Mittwoch, 19. Juni 9.15 + 10.15 Uhr Elki-Singen im Jugendhaus Stallikon 18.00 bis ca. 20.15 Uhr Gemeinsamer Domino-Treff Treffpunkt: für Stalliker: 17.45 Uhr beim Pfarrhaus, für Wettswiler: 18.00 Uhr bei der Kirche Wettswil 20.00 Chorprobe im Kirchgemeindesaal Wettswil Donnerstag, 20. Juni 9.15 + 10.15 Uhr Elki-Singen im Kirchgemeindesaal Wettswil 14.00 Senioren-Nachmittag im Kirchgemeindesaal Wettswil Freitag, 21. Juni 19.00 Fraueznacht im Kirchgemeindesaal Wettswil
Kath. Kirche Affoltern a. A. Samstag, 15. Juni 17.30 HGU-Abschluss-Gottesdienst für alle 1.-Klässler, anschl. Apéro Sonntag, 16. Juni 10.30 Antonius- und Pfarreifest für die ganze Pfarrei zusammen mit den ital. Pfarreiangehörigen und dem Kirchenchor in Obfelden 17.00 Gottesdienst für die Kroaten Mittwoch, 19. Juni 15.30 Gottesdienst im Haus Rigi Donnerstag, 20. Juni Das Sekretariat bleibt wegen Weiterbildung geschlossen 17.00 Anbetung
Kath. Kirche Bonstetten Samstag, 15. Juni 18.00 Vorabendmesse Sonntag, 16. Juni 10.00 Eucharistiefeier Dienstag, 18. Juni 19.30 Abendmesse anschliessend Gebetsgruppe Mittwoch, 19.Juni 9.00 Ökum. Morgengebet Donnerstag, 20. Juni 19.00 Rosenkranz
Kath. Kirche Hausen a. A. Samstag, 15. Juni 17.00 Familiengottesdienst Abschluss Versöhnungsweg 4. Kl. Sonntag, 16. Juni 11.00 Eucharistiefeier
Kath. Kirche Mettmenstetten Samstag, 15. Juni 18.30 Santa Messa Sonntag, 16. Juni 9.30 KEIN Gottesdienst in Mettmenstetten, dafür um 11.00 Eucharistiefeier in Hausen am Albis mit Pfr. A. Saporiti und Matthias Kühle-Lemanski Anschliessend Kirchgemeindeversammlung im Pfarrsaal in Hausen für die ganze Kirchgemeinde 13.00 Taufe von Ramun Dosch in der Kirche Maschwanden
Chrischona Affoltern am Albis, Kirche mit Nähe Alte Obfelderstr. 24 Samstag, 15. Juni 14.00 Tschägg-Point Kids + MegaKids Sonntag, 16. Juni 9.45 Gottesdienst «Schema Israel – Höre Israel» Pfr. Ueli Baltensperger Kinderhüeti, Kids-Treff 19.00 Aemtlergebet in der Heilsarmee Montag, 17. Juni 11.30 Mittagstisch Mittwoch, 19. Juni 14.15 Kleingruppe Senioren 19.00 Teens: peech in der Pfimi Donnerstag, 20. Juni 9.30 MuKi-Treff «Wirbelwind» Mehr Infos: www.sunntig.ch
Evang.-methodistische Kirche Zürichstrasse 47 Affoltern a. A., Sonntag, 16. Juni 9.45 Gottesdienst (Heinz Bähler) mit neu-motiviert Kinderhort
Heilsarmee Affoltern a. A., Wiesenstrasse 10
Samstag, 15. Juni ganzer Tag Brocki-Fest in der Brocki Affoltern a. A. Sonntag, 16. Juni 10.00 Gottesdienst mit Hort und KingsKids ca. 11.20 Uhr KorpsForum 19.00 Ämtler Gebet in der Heilsarmee mehr unter: www.heilsarmee-affoltern.ch
Pfingstgemeinde Affoltern a. A., Alte Obfelderstrasse 55
Sonntag, 16. Juni 9.45 Gottesdienst und Kinderprogramm mehr unter www.pga.ch
Evang. Täufergemeinde Weidstrasse Mettmenstetten, Sonntag, 16. Juni 10.30 Gottesdienst Sonntagsschulen/Unterricht Mittwoch, 19. Juni 20.00 Frauenabend Thema: 1. Mose 43, 15–24 Freundliche Aufnahme der Brüder Josefs
Gemeinde für Christus Schulweg 1 Ottenbach, Sonntag, 16. Juni 10.00 Gottesdienst Wir heissen Sie herzlich willkommen
Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage Heumattstrasse 2, 8906 Bonstetten
Sonntagsgottesdienste 9.20 Abendmahlversammlung 10.40 Sonntagsschule Informationen über weitere Veranstaltungen: siehe www.hlt-bonstetten.ch
www.brot-fuer-alle.ch
Tel. 031 380 65 65
Spendenkonto 40-984-9
Für eine gerechtere Welt. Gratisinserat
Ref. Kirche Stallikon-Wettswil
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«Die ganze Welt ist Material» Schriftsteller Peter Stamm las im Kloster Kappel Beziehungsgeschichten Die Lesung im Rahmen des von Peter Wild geleiteten Seminars «Verschlungene Wege. Peter Stamm liest Liebesgeschichten» wurde am vergangenen Sonntag von rund fünfzig Literaturinteressierten besucht. Die Texte gingen unter die Haut. ................................................... von regula zellweger Ein karger, düsterer Raum mit dicken, kalten Wänden im alten Kloster. An einem regnerischen Sonntagnachmittag. Einige Reihen Besucherstühle, ein Stuhl vor einem Tisch, auf dem Tisch drei Bücher. Das wäre wohl schon Stoff für den Beginn einer Geschichte. Denn Peter Stamm erwiderte auf die Frage, wie er zu seinen Geschichten komme: «Die ganze Welt ist Material». Peter Stamm würde auch diesen Raum beleben mit Menschen, vor allem aber mit dem, was zwischen den Menschen spielt, ohne es direkt auszusprechen, ohne es zu definieren oder gar zu bewerten. Er ist ein Meister im Malen von Beziehungsbildern, die oft eine individuelle Betroffenheit auslösen. Ein Schreibender ist immer mit drin in
seinen Texten, Zuhörende sind es bei den Geschichten von Peter Stamm auch. Man steht gleichzeitig drinnen und draussen. Das macht die Texte so faszinierend.
benachbarten Ferienhaus in Italien, die dramatisch endet. «Stille stört mehr als Lärm.»
Drei Geschichten
Die Zuhörenden nutzten die Gelegenheit, Fragen zu stellen, ausgiebig. Peter Stamm antwortete geduldig, ernsthaft, engagiert. Eine Frau meinte: «Eigentlich sind Ihre Protagonisten oft ziemlich unsympathisch – wir waren gespannt, Sie persönlich kennen zu lernen. Wie kommen Sie zu solchen Menschen?» «Durchschnittliche Menschen sind wahrscheinlich nicht immer sympathisch – wir wohl auch nicht.» Das Glück erzählt sich schlecht. Im Unglück ist Bewegung. Stamm beschreibt mit seinen Geschichten subtile Veränderungen in Beziehungen und in den Menschen. Stamm erzählte, dass er zu Beginn nicht wisse, wie sich eine Geschichte entwickeln werde. Was er genau weiss ist, wann das Ende erreicht ist. «Schreiben ist wie Tagträumen», meint er. Schreibende haben ein Gefühl für Formen. Tempo, Grössenverhältnisse. Ästhetische Fragen beschäftigen den heute sehr bekannten Autoren, der
Nach den einführenden Worten durch den Theologen Peter Wild, der sich mit seiner Seminargruppe bereits in die Titel, «Agnes», «Ungefähre Landschaft», «An einem Tag wie diesem» und «Sieben Jahre» vertieft hatte, begann Stamm seine Lesung mit der Geschichte der alten Regina, die allein lebt und sich mehr zu ihrer Enkelin und deren Freund aus Australien hingezogen fühlt als zu ihren Kindern. Sie lässt die beiden Jugendlichen in ihrem Haus gemeinsam in einem Zimmer übernachten, denn sie weiss, eine Dummheit ist keine Dummheit – das Leben ist kurz. Die zweite Geschichte entwickelte sich aus Stamms Idee: «Was wäre, wenn ich meinen Sohn einfach nicht aus der Krippe abholen würde?» Die dritte Geschichte erzählte vom Wiederaufflackern einer kinderlosen langjährigen Beziehung, angeheizt durch eine laute Familie mit zwei Kindern aus Stuttgart in einem
Intuition, Intellekt und psychologisches Denken
Nach der Lesung stellte sich Peter Stamm den vielen, oft nicht ganz einfachen Fragen der Zuhörenden. (Bild Regula Zellweger) lange Jahre Geschichten zwischen Realität und Fiktion geschrieben hat, ohne publizieren zu können. «Jeder Autor hat Themen, die ihn verfolgen», sinniert er. «Ich wollte kreativ sein – es hätte auch Fotografieren sein können.» Er zeigt «normale» Menschen, etwas komisch vielleicht, aber nicht pathologisch. «Ich habe mich schon immer für Menschen interessiert. Das sagen zwar viele, aber ich beobachte ge-
nau», und mit einem verschmitzten Lächeln sagt er trocken «und ich habe ja auch Psychologie studiert.» Nein, Liebesgeschichten wie in der Ausschreibung angekündigt waren es nicht, eher Beziehungsgeschichten. «Mogelpackung», lächelte der meist sehr ernsthafte Autor mit feinem Humor. Und auf eine Definition von Liebe wollte er sich nicht einlassen. Wer kann das schon?
buchtipp
Romandebüt: Der Weg Bibliotheken erweitern ihr Angebot der Töchter mit digitalen Medien Yejide Kilankos Geschichte über Morayo ................................................... von eva hauri* Yejide Kilanko erzählt in ihrem Romandebüt die Geschichte der aufgeweckten, lebensfrohen Morayo. Diese wächst wohlbehütet in der nigerianischen Millionenstadt Ibadan auf. Die Eltern gehören dem Mittelstand an und bewohnen ein hübsches, geräumiges Haus. Ihrer Schwester, einem Albi-
Eva Hauri. (Bilder zvg.)
«Der Weg der Töchter» von Yejide Kilanko. Graf Verlag 2013, ISBN 978-386220-037-5.
nomädchen, ist Morayo innig verbunden. Verwandte und Freunde, mit denen man eifrig Kontakt hat, bereichern den Alltag, ein Cousin wird gar liebevoll aufgenommen. Die anfängliche Begeisterung über den Familienzuwachs verschwindet bei Morayo jedoch schon bald und macht zu Recht einem beklemmenden Gefühl Platz. Sie, inzwischen in der Pubertät und inmitten einer zarten Liebesgeschichte, wird eines Nachts vom Cousin brutal vergewaltigt. Lange Zeit kann Morayo nicht darüber sprechen. Aus Angst, ihre Schwester könnte dasselbe Schicksal erfahren, vertraut sie sich endlich ihren Eltern an. Der Junge wird zwar sofort nach Hause geschickt, die Angelegenheit jedoch fortan totgeschwiegen. Einzig bei ihrer Cousine Morenike, ebenfalls in ihrer Jugend missbraucht, findet Morayo Verständnis und Trost. «Man verzichtet nicht darauf, sein Leben zu leben, nur weil die Leute einem etwas antun.» Die Worte dieser starken Frau prägen sich dem Mädchen ein und helfen ihr zu überleben. Während ihrer Studienzeit führt Morayo ein ausschweifendes Liebesleben ohne jeden Tiefgang. Nun macht sie die Spielregeln und verletzt sie die jungen Männer. In dieser Phase trifft sie unversehens auf ihren einstigen Jugendfreund und die Gefühle füreinander flammen wieder auf. Gibt es eine gemeinsame Zukunft für die beiden? «Der Weg der Töchter» ist ein beeindruckender Erstling der in Nigeria geborenen Autorin. Einfühlsam nähert sie sich dem wichtigen Thema des sexuellen Missbrauchs. Grossartig wie Cousine Morenike dem Leben die Stirn bietet und sich nicht unterkriegen lässt. Spannend auch die Sitten und Bräuche des fernen Landes und das pralle Leben einer Grossfamilie mit all ihren Werten und Facetten. Ein berührender Roman, der lange nachhallt. *Eva Hauri ist Bibliothekarin in der Bibliothek Wettswil
Im Säuliamt sind sieben Bibliotheken beteiligt Seit dem 13. Juni haben die Kundinnen und Kunden von 57 Gemeinde-, Regional- und Stadtbibliotheken im Kanton Zürich Zugriff auf ein digitales Angebot. Aus dem Säuliamt sind sieben Bibliotheken beteiligt. Die rasante Entwicklung des Medienmarktes und die damit einhergehende Veränderung des Medienverhaltens der Konsumenten beeinflusst auch die Wünsche und Ansprüche der Kundinnen und Kunden der allgemein öffentlichen Bibliotheken. Medien (Bücher, Zeitschriften, Zeitungen, Musik, Film) werden heute häufig am Computer oder auf mobilen Geräten (PC, iPhone, iPad) genutzt. Die «Onleihe» ermöglicht es Bibliotheken nun, in Ergänzung zum bisherigen Angebot, digitale Medien anzubieten.
Lösungen geprüft und Abklärungen getroffen. Insbesondere wurde unter anderem der Alleingang eines eigenen Verbundes geprüft. Der Anschluss an den bestehenden Verbund Dibiost ist aber kostengünstiger und bietet viele Vorteile wie einen ausgebauten Medienbestand und eine seit fünf Jahren erprobte Verbundszusammenarbeit. Der Verbund Dibiost wurde 2008 unter der Leitung der Kantonsbibliothek Vadiana St. Gallen gegründet. Mitglied sind heute 24 Bibliotheken aus den Kantonen St. Gallen, Appenzell Ausserrhoden und Appenzell Innerrhoden, Graubünden, Schaffhausen, Thurgau und dem Fürstentum Liechtenstein.
Was bietet die digitale Bibliothek? Diese gemeinsame Bibliotheksfiliale mit 27 000 Medien im Internet ist sieanzeige
Verbundlösung mit Dibiost (Digitale Bibliothek Ostschweiz) Die «Onleihe» wurde 2008 erstmals als Ergänzung zum Bibliotheksangebot diskutiert. Daraus entstand die Arbeitsgruppe Onleihe Zürich und mit ihr das Projekt, das nun umgesetzt werden kann. Die Arbeitsgruppe von fünf Bibliothekarinnen hat in den letzten zwei Jahren die notwendigen Grundlagen dazu erarbeitet. Ein erster Schritt dazu war das Angebot von Dibiost, die interessierten Bibliotheken in den Verbund aufzunehmen. Verwirklicht werden kann das Projekt dank der finanziellen Unterstützung des Lotteriefonds des Kantons Zürich, der mit 95 000 Franken zwei Drittel der Kosten beisteuert. Die beteiligten Bibliotheken finanzieren 45 000 Franken der Erstinvestitionen. Massgeblich werden davon die Implementierungskosten in den einzelnen Bibliotheken und mit 80 000 Franken die Aufstockung des Medienbestandes des Verbundes finanziert. Das Medienangebot wird laufend ausgebaut und aktualisiert. Im Laufe der Vorbereitungen wurden verschiedene
ben Tage die Woche rund um die Uhr offen. E-Medien jeder Art (e-book, e-audio, e-music, e-video, e-paper) können von überall heruntergeladen werden. Einzige Voraussetzung dazu sind ein Internetanschluss und ein Endgerät (PC, E-Book-Reader, mp3-Player für Musik, Tablets, iPad oder iPhone u.ä.) sowie eine gültige Bibliotheksausweis-/Kundenkarte einer der beteiligten Bibliotheken. Aufgrund der automatischen Sperrung der Daten nach Ablauf der Ausleihfrist entfällt eine Rückgabe der Medien und Mahngebühren fallen nicht an.
Bibliotheken, die die Onleihe anbieten Regionalbibliothek Affoltern, Bonstetten, Hedingen, Mettmenstetten, Obfelden, Ottenbach, Wettswil. Infos unter www.dibiost.ch.
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Auf Entdeckungstour im Wald Gratis-App mit 18 spannenden Exkursionen im ganzen Kanton Zürich Im Frühsommer lockt der Zürcher Wald für kleinere und grössere Wanderungen vor der Haustür. Die neue, kostenlose Smartphone-Applikation «Züriwald» der Baudirektion stellt 18 abwechslungsreiche Exkursionen vor – drei davon im und beim Säuliamt. Mittelalterliche Burgruinen, geheimnisvolle Wasserfälle, Findlinge aus der Eiszeit und sogar einen Elefanten im Bach: Die Wälder im Kanton Zürich halten neben einer artenreichen Tierund Pflanzenwelt auch Überraschendes bereit. Mit der neuen SmartphoneApplikation «Züriwald» lassen sich grosse und kleine Sehenswürdigkeiten im Zürcher Wald nun auf abwechslungsreichen Wanderungen entdecken.
Spielerische Aktivitäten, vielfältige Informationen, einfache Orientierung Der Reiseleiter und Buchautor Remo Kundert hat die Exkursionen mit vielen Aktivitäten für jüngere und ältere Waldbesucher angereichert. Das App eignet sich deshalb auch ausgezeichnet für Familien und Schulklassen, um den Lebensraum Wald und seine Eigenheiten spielerisch zu erkunden. Die Exkursionsbeschreibung mit detaillierten Karten kann vorgängig heruntergeladen werden. So fällt die Orientierung dank GPS auch dann leicht, wenn mitten im Wald keine Internet-Verbindung vorhanden ist. Die Wanderungen dauern zwischen eineinhalb und sieben Stunden. Alle Ausflugsorte sind mit dem öffentlichen
Verkehr erreichbar. Das «Züriwald»App ist mit finanzieller Unterstützung des Lotteriefonds entstanden. Es basiert auf dem Wanderführer «züriwald – eifach erläbe» der Abteilung Wald im Amt für Landschaft und Natur.
Exkursion 1: Ein Wald für alle Sinne Im Wald zwischen Knonau und Obfelden kann man sich, je nach Jahreszeit, vom Duft der Lindenblüten oder vom feurigen Laub der Kirschbäume betören lassen. Von den Jahreszeiten ganz unabhängig ist die Begegnung mit der Maschwander Eiche. Da ein Eichenleben zehn Menschengenerationen überdauern kann, war die Eiche stets ein Symbol für die Ewigkeit und galt in alten Religionen, Mythen und Sagen als heiliger Baum. Vielleicht «erzählt» einem die Maschwander Eiche aus ihren 200 Lebensjahren? Oder man begegnet einem Eichhörnchen, das gerade an einer Eichel knabbert. Die Eiche beherbergt mit bis zu 500 Arten gegenüber anderen Baumarten schliesslich die meisten Lebewesen. Die Walnüsse im Walnuss-Wald sollte man allerdings nicht sammeln. Diese stammen aus Wildbeständen und eignen sich für den Menschen nicht zum Verzehr. (Knonau – Obfelden, 9 km, ca. 2¾ Std.).
Exkursion 2: Märchenhaft der Eibenwald am Albis Die ausgedehnten Eibenwälder prägen die Albiskette europaweit einzigartig. Ausserdem ist es die Vielfalt, die eine Wanderung durch den Albis-Wald so attraktiv macht. Der Waldibach begleitet einen Teil des Weges durch den
märchenhaft anmutenden Dauerwald, den die sorgsame Bewirtschaftung reich strukturiert. Man wäre nicht überrascht, auf Feen und Kobolde zu treffen. Ebenso verzaubern der zartgrüne Buchenwald und das Zirpen im artenreichen Naturschutzgebiet. Am Albis hört man das Herz des Waldes schlagen. Wo der Sihlwald den natürli- Höhepunkt der Exkursion 2: Der Hochwachtturm. (Bild tst.) chen Zerfallsprozessen überlassen wird, dem friedlich- Waldbau und das Engagement für Erwilden Werden und Vergehen, kann holung, Lehre und Forschung aus – auch der Wanderer «die Seele bau- und davon profitiert auch der Waldbemeln» lassen. Spätestens auf dem sucher. Hier lässt sich der Wald mit Hochwachtturm, beim fantastischen seinen vielfältigen Düften und dem Ausblick in alle Himmelsrichtungen, Spiel des Lichts in den Bäumen genieswerden auch die letzten Sorgen ganz sen! Vielleicht kann man bei den «Maklein. (Adliswil – Hausen am Albis, 11 gerwiesen» an den Waldrändern Rehe km, ca. 4¾ Std. Hinweis: Der Aufstieg beim Äsen beobachten …? Ein Thevom Langnauerried zur Albispasshöhe menpfad der Akademischen Forstkomist etwas beschwerlich, aber kurz.) mission bietet Wissenswertes zu Themen wie Artenvielfalt, Naturschutz und Forstwirtschaft. Und wo es was zu Exkursion 3: Im Lehrwald lernen gibt, da soll es auch was zu am Üetliberg spielen geben. Der Hohenstein-SpielWer hat schon einmal eine Mammut- platz erfreut im Sommer die Kinder baum-Allee gesehen? Und wer weiss, und ist im Winter der Startpunkt zum warum Feuchtgebiete so nützlich Schlitteln. (Uitikon/Waldegg – Albissind? Hier gibt es was zu lernen! Als güetli, 6 km, ca. 2 Std.). Lehrwaldrevier der ETH Zürich dient der Wald am Üetliberg primär den Das kostenlose App mit 18 Exkursionen durch die Lehr- und Forschungszwecken. Der Zürcher Wälder steht ab sofort zum Download bereit: Lehrwald zeichnet sich durch wirt- www.zueriwald.ch/wald-fuer-alle/exkursischaftliche Nutzung, naturnahen onen/app-iphone-android/.
Pfadi hautnah erleben Ein Schnupperanlass beim VitaParcours in Affoltern. Das Pfingstlager ist vorbei, für die Pfadis geht es nun in grossen Schritten aufs Sommerlager zu, das Jahreshighlight! Auch dort warten wieder spannende Abenteuer und grosse Herausforderungen auf die Kinder und Jugendlichen aus dem Säuliamt. Genau deshalb freut sich die Pfadi Säuliamt immer über neue Gesichter. Die passende Gelegenheit dazu bietet sich am nächsten Schnupperanlass: Alle interessierten Jungen und Mädchen im Alter von 7 bis 12 Jahren sind am 15. Juni ganz herzlich zum Vita-Parcours in Affoltern eingeladen. Die Meute Sioni der Buebepfadi und die Meute Weowa der Meitlipfadi öffnen ihre Türen und bieten einen Einblick ins Pfadi-Leben. Treffpunkt ist um 14 Uhr am VitaParcours, das Ende um 16.30 Uhr am gleichen Ort. Mit dabei sein sollte wettergemässe Kleidung, gutes Schuhwerk und selbstverständlich gute Laune! Infos: www.pfadi-sa.ch oder info@pfadi-sa.ch.
Pfadis - In der Natur zu Hause. (Bild zvg.)
Wo Kinder spielen und lernen Die Tageskinderstätte Bonstetten stellt sich vor TaKiBo bietet flexible, zweisprachige Halb- und Ganztagsbetreuung für Kinder ab 2½ Jahren, ohne Mindestbetreuungszeit.
Kinder und Eltern auf dem Waldspielgruppen-Sofa. (Bilder zvg.)
Ein Tag im Wolserwald Spielgruppen Silberspur und Rägeboge Die Wald- und Raumspielgruppen der Gemeinde Obfelden organisierten am 8. Juni bei wunderschönem Wetter einen Waldplauschtag. Rund 20 Familien mit Kindern nahmen teil. Um 11 Uhr kamen die ersten neugierigen Gäste zur Feuerstelle der Waldspielgruppe. Schon bald war das Waldspielgruppen-Sofa mit gut gelaunten Kindern und Eltern besetzt. Die von den Spielgruppenleiterinnen vorbereiteten Posten wurden rege benutzt. So wurde ein Mandala aus Naturmaterialien, welche der Wald vor Ort bietet, ausgelegt. Der Tast- und GeruchssinnPosten war ebenfalls sehr beliebt; erstaunlich, wie doch alles verschieden riecht oder sich anfühlt, wenn man es nicht sieht. Spannend war auch das Benutzen der an Seilen befestigten Waldschaukel. Sowohl Naturketten, Mobile als auch Waldzwerge wurden von den Kindern und Eltern mit viel Fantasie hergestellt. In den Hängematten konnten sich die Kinder verweilen oder gar schlafen!
Um die Mittagszeit war es dann so weit: Die hungrigen Waldbesucher trafen sich zum Grillieren. Die Würste wurden aufgespiesst und über der heissen Glut knusprig gebraten. Die gemütliche und zufriedene Runde fand sich zu angeregten Gesprächen unter Eltern und mit den Spielgruppenleiterinnen oder genoss die Ruhe im Wald. Abgerundet wurde der Lunch mit Kaffee und feinen, selbst gebackenen Kuchen. Gegen 14.30 Uhr verabschiedeten sich die letzten Besucher und alle konnten auf einen wunderschönen Tag zurückschauen.
Am 1. September 1998 hat die Tageskinderstätte TaKiBo in einem ruhigen Wohnquartier in Bonstetten ihre Türen geöffnet. Seitdem bietet sie einer kleinen Gruppe von maximal zwölf Kindern zwischen 2½ und 5 Jahren Gelegenheit, durch zeitgemässe Montessori-Pädagogik ihre Selbstständigkeit in allen Bereichen zu erproben. Kinder möchten Spass beim Lernen haben und sich dabei aktiv betätigen können; die Räumlichkeiten des TaKiBo bietet ihnen eine Lernumgebung, in der dies möglich ist. Im Vordergrund steht das Montessori-Material, speziell konzipiertes Spielzeug, welches sich auf Alltagsarbeiten, Mathematik, Lesen, Schreiben, Geographie, Zeichnen, Schneiden etc. bezieht. Die Kinder entscheiden selbstständig, womit sie wann arbeiten möchten. Es besteht also kein Lernzwang. Der Lernfortschritt gründet auf dem persönlichen Wunsch, Wissen durch das Material zu erwerben, mit dem sich das Kind zu spielen entschieden hat. Somit kann sich jedes Kind individuell und seinen momentanen Fähigkeiten und Bedürfnissen entsprechend entwickeln.
Spielsachen wechseln regelmässig
Mit viel Fantasie am Werk.
TaKiBo ist auch stark von konventionellen Kindergartenspielen beeinflusst. Es gibt Puzzles, Brettspiele, Kunst- und Kochprojekte. So lädt für einige Monate ein grosses hölzernes Bauernhaus mit Traktoren und Tieren in der Spielecke zum Spielen ein. Weil die konventionellen Spielsachen regel-
Kinder mit Spass beim Lernen: Tageskinderstätte Bonstetten. (Bild zvg.) mässig gewechselt werden, ergeben sich immer wieder neue Spiel- und Lernmöglichkeiten. In der TaKiBo gibt es drei getrennte Räume, in denen die Kinder arbeiten können. Im Zimmer, wo sich das konventionelle Spielzeug befindet, findet auch die gemeinsame Kreiszeit statt. Neben der Einzelarbeit ist es für Kinder wichtig, an Gruppenaktivitäten teilzunehmen. In der Kreis- oder Gruppenzeit werden gemeinsam Lieder gesungen, Fingerspiele erlernt oder Geschichten erzählt. Auch bestimmte Themen, neue Lernmaterialien oder Bastelarbeiten werden im Kreis eingeführt oder besprochen. In dieser Zeit sind alle Kinder aufgefordert, zusammenzukommen. Sie müssen sich nicht aktiv beteiligen, sollen sich aber zur Gruppe dazusetzen. Es ist für alle Kinder wichtig, dass sie lernen, ein Teil der Gruppe zu sein, für ein paar Minuten ruhig zu sitzen und anderen zuzuhören. Das Spiel im Freien ist ein weiteres wichtiges Anliegen der TaKiBo. Der kleine private Garten und die kinderfreundliche, ruhige Wohnlage mit ih-
ren verschiedenen öffentlichen Spielplätzen laden ein, viel Zeit im Freien zu verbringen. Oft werden auch kleine Ausflüge in den Wald, die Bibliothek oder den nahe gelegenen Bauernhof unternommen.
Ganz- oder Halbtagesbetreuung Die Tageskinderstätte Bonstetten bietet Ganz- oder Halbtagesbetreuung mit oder ohne Mittagstisch und ohne Mindestbetreuungszeit an. Am Montag, Dienstag und Donnerstag sind die Türen von 7.30 bis 17.30 Uhr geöffnet und am Mittwoch von 7.30 bis 12 Uhr. Zusätzlich bietet die TaKiBo für Kindergartenkinder einen Mittagstisch mit oder ohne Nachmittagsbetreuung an. Die zweisprachige Betreuung in Deutsch und Englisch erfolgt durch Krippenleiterin Nancy Bergner, diplomierte und erfahrene Montessori-Kindergärtnerin. Unterstützung erhält sie durch ihre zwei Assistentinnen. Weitere Infos bei Nancy Bergner, Tel. 044 701 12 11 oder unter www.takibo.ch.
Veranstaltungen
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Begegnung der Kulturen unter dem Kasino-Vordach Menschen aus über 20 Nationen präsentieren ihre Traditionen und offerieren kulinarische Spezialitäten Die bereits zur Tradition gewordene festliche Begegnung der Kulturen findet am kommenden Samstag, 15. Juni, wieder unter dem Vordach des Affoltemer Gemeindehauses statt. Der unentgeltliche Anlass mit Musik, Tanz und Köstlichkeiten aus aller Welt dauert von 9 bis gegen 14 Uhr. Mit Menschen verschiedenster Herkunft ins Gespräch kommen, etwas von ihrer Kultur und ihren kulinarischen Vorlieben erfahren, kaum bekannte Rhythmen und Tanzschritte kennenlernen – und dies alles ganz ungezwungen und notabene unentgeltlich, das ist möglich im Rahmen des Begegnungstages.
Ab 9 Uhr werden an den Marktständen kleine Köstlichkeiten aus aller Welt zum Probieren angeboten und von 9.30 Uhr an wird ca. alle zwanzig Minuten eine andere Tanzoder Musikgruppe mit einer Darbietung aufwarten. Den Auftakt macht eine Ämtler Jodlerinnen-Formation, gefolgt von kolumbianischem Volkstanz, bevor dann gerade nochmals typisch schweizerische Alphorn-Klänge den Märtplatz erfüllen werden. Später treten russische und finnische Tanzgruppen auf. Etwa um 11 Uhr wird Clemens Grötsch ein Grusswort des Gemeinderates Affoltern an alle Anwesenden richten, bevor kosovarische Schülerinnen und Schüler mit einem vielfältigen Beitrag aufwarten – etwa mit Ge-
dichten und Kurzgeschichten, welche auf Deutsch übersetzt werden.
Für die Kinder: Schminken, Haarbändel knüpfen und Wettbewerb Kinder können sich ihr Lieblingsmotiv aufs Gesicht schminken lassen oder sich Bändel ins Haar knüpfen lassen. Mit etwas Glück kann man beim Wettbewerb einen schönen Preis gewinnen. Die Auslosung findet um 13 Uhr statt. Eine weitere Gelegenheit für eine eindrückliche Begegnung bietet sich gleichentags um 20.15 Uhr im KasinoSaal, wo Laien-Schauspielerinnen mit Migrationshintergrund das Theaterstück «Schweizerpass-Superstar» zur Aufführung bringen werden.
Am Begegnungstag Rhythmen und Tanzschritte kennenlernen. (Bild zvg.) Die ökumenische Vorbereitungsgruppe freut sich zusammen mit allen Beteiligten auf viele Besucherinnen
Stoff als Leidenschaft Aemtler Quilter am Wochenmarkt Affoltern
Sitar und Tabla-Baya Konzert im Bickwiler Forum Drei nepalesische Musiker spielen Ragas im klassisch indischen Stil und nepalesische Volksweisen aus der Tradition der Newarkultur. Von allen Stimuli, die das Bewusstsein des Menschen beeinflussen, ist der Klang der unmittelbarste und machtvollste. Die klassische indische Musik besteht aus Raga (Klang-Melodie) und Tala (Rhythmus). Das Spiel folgt Kompositionen, die auf uralten streng festgelegten Regeln aufgebaut sind. Dazu gehören eingeflochtene Teile von freier Improvisation. Manchmal sind die Improvisationen von Lehrern überliefert, manchmal sind sie ganz frei, entstanden aus der Dynamik des Moments. Die Kombination aus traditionellem musikalischem Material und spontanen Eingebungen prägen jedes Konzert. Auch für Kenner ist jede Aufführung einzigartig, überraschend in ihrer Vitalität, Kreativität und Tiefe. Die klassische indische Raga sucht Verbindungen zwischen äusseren und inneren Wahrnehmungen, schafft Be-
ziehung zwischen der göttlichen Welt und den Gefühlen und Empfindungen der Menschen. Viele Ragas und Talas sind einer Jahreszeit oder einem Naturereignis gewidmet und werden zu bestimmten Anlässen gespielt. Es gibt die Regen-Raga für die Monsunzeit, oder die Feuer-Raga für die Zeit der Lichterfeste. Tara Bir Singh Tuladhar und sein Sohn Satendra Bir Singh Tuladar spielen Sitar. Manaraj Nakarmi spielt Tabla-Baya. Die drei nepalesischen Musiker sind allesamt bedeutende Meister auf ihren Instrumenten. Sie vermögen die faszinierende traditionelle Musik, mit perlendem Spiel zu neuem Leben zu erwecken und erfüllen damit die Ohren und Herzen der Zuhörerinnen und Zuhörer. Tara Bir Singh Tuladhar ist immer mal wieder auf Tournee in Europa. Er gibt bereits zum dritten Mal ein Konzert im Knonauer Amt. Matinee im Bickwiler Forum am Brunnenweg 8, in Bickwil (Obfelden) am Sonntag, 23. Juni, um 11 Uhr. Reservierung: bickwiler.forum@bluewin.ch, Telefon 079 266 89 12.
Ein fertiggestellter Quilt hat meist eine lange Geschichte, bevor er wärmt, bzw. die Augen erfreut. Am Anfang steht ein Thema, eine Technik oder ein Gegenstand. Idealerweise ergänzen sich all diese Wünsche. Um einen schönen Quilt zusammenzustellen, gilt es, eine geeignete Technik zu wählen, ebenso eine Farbe, bzw. Farb- oder Formpalette als Thema. Am internationalen Welt-QuiltTag, 15. Juni, möchten die Aemtler Quilter zusammen mit vielen anderen Kolleginnen rund um den Globus ihre Leidenschaft für Textilien und Farben einem breiten Publikum vorstellen. Vom Entwurf zum fertigen Quilt, sowie auch verwendetes Material und interessante Arbeiten findet man an ihrem Stand. Auch dürfen Quilts angefasst und untersucht werden, sowie in Fachzeitschriften geblättert werden. Gerne geben erhalten Interessierte ein Stoffstück, eine Quiltzeitschrift oder ein -buch sowie die eine oder andere Anregung mit nach Hause.
Quilten kann süchtig machen! Am Marktstand verteilen die Aemtler Quilter ihren Quiltbrief, welcher viermal pro Jahr an die Mitglieder versandt wird. Dieser informiert über das Vereinsleben und aktuelle Ausstellungen. Anfängerinnen und Interessierten bietet der Verein die Möglichkeit, unverbindlich einem Treff beizuwoh-
Nein sagen können Zum ersten Mal lädt das Frauezmorgeteam Stallikon Wettswil zum Znacht mit Referat ein. Am Freitag, 21. Juni, in der reformierten Kirche Wettswil.
Die Aemtler Quilter bestehen seit 26 Jahren und immer wieder werden die entstandenen Quilts einem breiten Publikum gezeigt. Kommenden Samstag stellt sich der Verein aus Bonstetten am Wochenmarkt in Affoltern vor. Von links: Manaraj Nakarmi, Tara Bir Singh Tuladhar und Sohn Satendra. (zvg.)
und Besucher – auch über jene, die zwischen dem Samstagseinkauf nur kurze Zeit verweilen können.
Bunte Decke aus einem Anfängerkurs. (Bild zvg.)
nen. Bei genügend Nachfrage wird auch ein Anfängerkurs organisiert, wo die grundlegenden Techniken des Patchworks (Zusammennähen der Stoffstücke) sowie des Quiltens (drei Lagen Stoff miteinander verbinden) erlernt werden können. Aus 10 x 10 Zentimeter grossen Stoffresten entsteht im Anfängerkurs eine wunderschöne Decke, welche ganz einfach zu nähen ist. Die unkomplizierte Herstellung sowie die Möglichkeit, mit schönen Stoffen interessante Muster zu erzielen, ist immer spannend und begeisternd: Aufgepasst: Quilten kann süchtig machen! Die Aemtler Quilter treffen sich jeweils am letzten Dienstag im Monat (ausser im Februar, Juli und Dezember) im reformierten Kirchgemeindehaus, Bonstetten um 20 Uhr.
Viele Frauen können am Vormittag wegen Berufstätigkeit oder kleinen Kindern an den beliebten Frauezmorge nicht teilnehmen. Deshalb ist für den längsten Tag im Jahr ein Fraueznacht geplant worden. Natürlich sind alle Frauen eingeladen. Das Thema, jedenfalls, hat es in sich: Nein sagen können. Referentin Heidi Hofer Schweingruber ist Fachfrau auf diesem Gebiet und wird auf interessante Weise zeigen, wie man lernen kann, ehrlich und beherzt Ja, aber auch Nein zu sagen. Etwas, was manchmal gar nicht so einfach ist. Es wartet also ein spannender Abend mit feinem Znacht und Dessert. Der Unkostenbeittrag beträgt 15 Franken pro Person. Aus organisatorischen Gründen ist die Teilnehmerzahl auf 55 Frauen beschränkt. Fraueznacht am Freitag, 21. Juni, 19 bis ca. 22 Uhr in der reformierten Kirche Wettswil. Anmeldung bis Mittwoch, 19. Juni, an Erika Müller 044 777 99 72, e.mueller@stawet.ch.
Aemtler Quilter am Samstag, 15. Juni, 8 bis 12 Uhr, am Wochenmarkt in Affoltern. Infos: aemtler-quilter@gmx.ch; Aemtler Quilter, c/o Christine Gerber, Gugelrebenstrasse 2, 8912 Obfelden.
50 Jahre und «so jung wie noch nie» Auf seiner Jubiläumstournee macht der Circus Royal Station in Affoltern 50 Jahre und «so jung wie noch nie» – das hat sich der Circus Royal auf den Flyer seiner Jubiläumsshow geschrieben. Vom 21. bis 23. Juni steht das grosse Zirkuszelt auf dem Affoltemer Kronenplatz. Kulturelle Ereignisse gibt es heute im Übermass. Doch die Intensität des Erlebens ist höchst unterschiedlich. Der Geruch von Sägemehl und Popcorn, die bunten Lichter, die mitreissende Musik, die Spannung des artistischen Höhepunkts bieten unmittelbares sinnliches Erleben. Zirkus ist «lebendige Kunst ohne doppelten Boden».
Noch heute – 50 Jahre nach der Gründung des Circus Royal – sorgen die vielen Artisten und Tiere für Unterhaltung auf hohem Niveau. Eine Mischung aus traditionellem Zirkus, moderner Show und Musical zieht Zirkusbesucher jeden Alters in ihren Bann. Ein Höhepunkt sind jeweils die hauseigenen Tierdressuren. Weiter verblüffen im aktuellen Programm Stars des Kubanischen Staatszirkus «Circo National de Cuba» und lustige Clowns sorgen für heitere Momente. (tst.)
«Lullaby» in Ottenbach. (Bild zvg.)
Freilichtausstellung verlängert «Lullaby» heisst sie, die Freilichtausstellung des Bildhauers Nicholas Micros im Hinterdorf in Ottenbach. Diese werde nun bis 31. Mai 2014 verlängert, teilt der Künstler mit. Die Ausstellung ist gut mit den öV erreichbar.
Freitag, 21. Juni, 15 und 20 Uhr; Samstag, 22. Juni,
Tempojonglagen der Spitzenklasse aus Kuba. (Bild zvg.)
15 und 20 Uhr; Sonntag, 23. Juni, 11 und 15 Uhr.
Infos: www.stoneyard.ch/ausstellung2012.html
Ticket-Telefon 0848 848 049
oder www.nicholasmicros.com.
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Veranstaltungen
agenda
Bewegtes Theater mit Tanz und Musik
Freitag, 14. Juni Hedingen 20.15: Konzert mit der Band «Loufonq». Im Glashaus. Restaurant Drunder&Drüber. Affolternstrasse 5.
Obfelden 19.00-22.00: «Musig im Hirschengarten» mit der Wildbach-Express-Band. Restaurant Hirschen. Dorfstrasse 2.
Freitag, 14. Juni 2013
«Fahr.Werk.ö!» mit Jugendlichen auf dem Marktplatz Affoltern 60 junge Menschen – viele Kulturen – bewegtes Theater. Das alles bietet das Projekt «Westside Story – east side reloaded». Die öffentlichen Vorstellungen sind von Mittwoch bis Freitag, 19. bis 21. Juni, auf dem Marktplatz Affoltern.
21.00: Tanzabend mit DJ Frederic. Disco-Fox, Salsa, Schlager, Foxtrott... Bar offen ab 17 Uhr. Güggel-Bar. Rickenbach 3.
Samstag, 15. Juni Affoltern am Albis 08.00-12.00: Wochenmarkt mit Märtkafi. Früchte, Gemüse, Blumen, Bioprodukte, frisches Brot, süsses Gebäck, Käse, Olivenöl, Honig, Tiroler Spezialitäten und griechische Köstlichkeiten, Handwerk und Schmuck. Marktplatz. 08.00-12.00: «Welt-Quilt-Tag»: Quilter aus Bonstetten am Wochenmarkt. Mit Stoffen und mehr zum Erleben, Fühlen, Mitnehmen und Weitergeben. Marktplatz. 09.00-14.00: Fest der Begegnung mit anderen Kulturen. Musik, Tänze, Geschichten und kulinarische Spezialitäten aus aller Welt. Kinderschminken, Haarbändeli knüpfen, Wettbewerb. Marktplatz. 10.00: 1. Familienmorgen. Reformierte Kirche. 20.15: Flüchtlingstag 2013: «Schweizerpass-Superstar» mit dem Maxim Theater. Kasinosaal. Marktplatz 1.
Bonstetten 16.00-19.00: Vernissage der Ausstellung Daniel Day Huber, Pascal Murer, Malerei, Zeichnungen, Holzskulpturen, Bronzeplastiken. Die Ausstellung dauert bis 14. Juli. Galerie für Gegenwartskunst. Burgwies 2.
Vielzahl der Kulturen Das «Fahr.Werk.ö!» ist ein rollendes Theater, in welchem Profis mit jungen Menschen arbeiten. Die Spieler sind Schülerinnen und Schüler der 2. Sek. B und C, Affoltern, und aus dem MNAZentrum Lilienberg. Im MNA-Zentrum Lilienberg – MNA steht für «Mineurs non accompagnés», also unbegleitete
Probemorgen im Kasinosaal Affoltern. (Bild zvg.) Minderjährige – werden minderjährige Asylsuchende bis zum 17. Altersjahr, die sich ohne erwachsene Begleitung ausserhalb ihrer Heimat befinden, betreut und unterrichtet. Bereits zum vierten Mal seit 2007 findet ein solches Projekt statt. Über das Mittel der Kunst werden gegenseitige Verständigung, Akzeptanz und Wertschätzung geschaffen. Gemeinsam mit sieben Theaterleuten, Musikern und Tänzerinnen entwickeln die
Vorstellung Mittwoch bis Freitag, 19./20./21. Juni, jeweils 19.30 Uhr auf dem Marktplatz Affoltern. Eintritt: 5/12 Franken. Kein Vorverkauf. Ab 18.30 Uhr Kassa und kleine Festwirtschaft. Infos: Telefon 079 444 02 83.
Tag der offenen Türen im Wohnhuus Meilihof in Ebertswil
Neben stündlich geführten Rundgängen besteht für Kinder und Erwachsene auch die Möglichkeit, Hilfsmittel
für Menschen mit einer Behinderung kennenzulernen und auszuprobieren. Auf dem beliebten Rollstuhlparcours können die Schwierigkeiten eines Rollstuhlfahrers selber «erfahren» werden. Auch die topmodernen E-BikesZweisitzer stehen zur Verfügung. Bei musikalischer Unterhaltung mit dem
Ebertswil 11.00-17.00: Tag der offenen Tür. Mit Festwirtschaft und musikalischer Unterhaltung, Hausführungen, Rollstuhlparcours, Hilfsmittelpräsentation und Verkaufsständen. Wohnhuus Meilihof. Dorfstrasse 3c.
Kappel am Albis 09.30-17.30: LAufmerksamkeit Pilgerweg von Zürich nach Kappel. Leitung und Informationen: Pilgerzentrum St. Jakob, 044 242 89 15 oder Kloster Kappel, 044 764 88 10. Kloster Kappel. Kappelerhof 5.
Jugendlichen das Stück. Die Vielzahl der Kulturen sucht in diesem Projekt nach dem gemeinsamen Nenner und spannenden Unterschieden. So dürfte ein erlebnisreicher Theaterabend garantiert sein ...
Gemütlichkeit bieten und Begegnungen ermöglichen Am kommenden Samstag, 15. Juni, ab 11 Uhr lädt der Meilihof, die Bevölkerung aus nah und fern, zum Tag der offenen Tür.
Vor dem Wohnhuus Meilihof wird wieder viel Betrieb herrschen ... (Bild zvg.)
Mettmenstetten 10.00-16.00: Brocki - breites Angebot in guter Qualität. Evang. Missionshaus Güetli. Rossau. anzeige
Obfelden 08.30-11.00: Frühstückstreffen von Frauen für Frauen: «Gezeiten der Seele». Mit Regula Schwab, Küttigen BE, Erwachsenbildnerin. Musik mit den Aspiranten der Jumba. Anmeldung Telefon 044 760 49 65, 044 761 39 35 oder E-Mail: fft@gmx.ch. Schulhaus Chilefeld. Singsaal. Dorfstrasse 65.
Sonntag, 16. Juni
Aeugst am Albis Kommbox im Gemeindehaus, Dorfstrasse 22: «Lesen im Buch der Natur». Thema der Fotoausstellung ist die Natur in und um Aeugst. Die Ausstellung dauert bis 22. August. Öffnungszeiten: Mo, 811.30/16-18.15 Uhr, Di/Do, 8-11.30 Uhr, Mi, 8-11.30/14-16.30 Uhr.
Aeugstertal
Ottenbach Die Geschichte: Zwei Jugendgruppen – ein Dorfplatz. Jede Gruppe will den Ort für sich allein. Eine Mutprobe soll die Lösung bringen. Die Sache läuft schief, die Polizei fährt ein. Die ewig schimpfenden Nachbarn lachen sich schon ins Fäustchen. Doch dann ...
Ausstellungen
Mittwoch, 19. Juni Affoltern am Albis 18.30-19.50: «Blick hinter die Fassade des Museumsdepots - Ein Stück Schweizer Identität wird sichtbar». Mit Edgar Hiltebrand, Leiter Einlagerungen. Reservieren unter Telefon 044 762 13 13 oder fuehrungen.sz@snm-admin.ch. Sammlungszentrum. Lindenmoosstrasse 1. 19.30: Fahr.Werk.ö! präsentiert «West Side Story – east side reloaded». Mit 60 Jugendlichen verschiedener Kulturen. Marktplatz.
Trio «Räbbergfeger» aus Knonau lässt sich das vielseitige Angebot des HofKafis geniessen. Der Grill wird auf Hochtouren laufen, das Dessertbuffet zum Schlemmen einladen und Kinder können über der Feuerschale ein Schlangenbrot backen. Zudem freuen sich die Bewohnerinnen und Bewohner vom Meilihof, die kunstvoll gestalteten Stühle zu präsentieren sowie diverse selbst hergestellte Geschenkartikel zum Verkauf anzubieten. Und das von der Hochschule Wädenswil prämierte und ausgezeichnete türkische Olivenöl der Stiftung WFJB kann ebenfalls gekauft werden. Es gilt, die Gelegenheit zu nutzen, einen Einblick in das Leben im «Meilihof» zu bekommen und ein paar gemütliche Stunden in Ebertswil zu verbringen. Die Bewohnerinnen und Bewohner vom Wohnhuus in Ebertswil freuen sich schon darauf, ihre Gäste persönlich begrüssen zu dürfen.
Pegasus Small World, Habersaat: «Die Welt der Steifftiere» Mit über 100 Steifftieren. Die Ausstellung dauert bis 27. Oktober. Öffnungszeiten: Mi-So, 11-18 Uhr.
Bonstetten Galerie für Gegenwartskunst, Burgwies 2: Daniel Day Huber und Pascal Murer, Malerei, Zeichnungen, Holzskulpturen, Bronzeplastiken. Die Ausstellung dauert bis 14. Juli. Öffnungszeiten: Di-Fr, 14-18 Uhr, Sa/So, 13-17 Uhr. Schaulager Kunstfenster, Dorfstrasse 13: Geöffnet So, 14-17 Uhr und nach Vereinbarung.
Ottenbach GeGe-Atelier, Landhusweg 1: «George Gessler» (1924-2012). Gege’s Arbeitswelt. Öffnungszeiten: Jedes 1. und 3. Wochende im Monat von 10-12/15-17 Uhr. Atelier-Führungen nach telefonischer Vereinbarung. Telefon 044 761 83 80/079 731 46 08 oder gegessler@gmx.ch.
Rifferswil Park Seleger Moor: «Erleben Sie Natur». Das grösste Blütenparadies der Schweiz. Rhododendren, Azaleen, Seerosen, Farngarten. Geöffnet täglich bis 31. Juli von 8 bis 19 Uhr.
Stallikon Schulhaus Loomatt (Kunstforum), Massholderenstrasse: «Mandalas» - Bilder von Doris Rinderli, Stallikon. Die Ausstellung dauert bis 13. Juli. Öffnungszeiten: Mo, 19-20.30 Uhr, Di, 9-11/19-20.30 Uhr, Mi, 15.30-17 Uhr, Do, 9-11/15.30-17 Uhr, Sa, 10-12 Uhr. Während den Schulferien: Di, 19-20.30 Uhr.
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Weitere Infos: www.meilihof.ch
king. Organisator: Skiclub Hausen. Gemeindeparkplatz im Chratz.
Donnerstag, 20. Juni
kino kino kino Tel. Reservation/Auskunft: Mo bis Fr 9–12 h sowie ab 14 h, Sa/So ab 12 h
SEEHOF 1 041 726 10 01 ZUG
10.30-13.00: Sonntagskonzert mit Edi’s Blasmusikanten. Marktplatz.
Knonau 14.00: Live-Konzert mit der Country Band Britta T. Bei jeder Witterung. Peter’s Freihof. Chamstrasse 17.
Rifferswil 10.00-16.00: «Froschtag». Fachpersonen geben Interessantes über das Leben der Frösche preis. Anmeldung nicht erforderlich. Park Seleger Moor.
VERBORGENES KÖNIGREICH CH-Premiere/Reduz. Eintrittspr.! Do/Fr 18 h Sa/So 17.30 h, Mo/Di/Mi 18 h ALPSUMMER Dialekt, ab 8/6 J. Von Thomas Horat
Affoltern am Albis 19.30: Fahr.Werk.ö! präsentiert «West Side Story – east side reloaded». Mit 60 Jugendlichen verschiedener Kulturen. Marktplatz.
Sondervorstellung mit Einführung!
Do 20 h, E/d
DR. STRANGELOVE Von Stanley Kubrick, mit Peter Sellers uva. 4. Woche!
FAST & FURIOUS 6
Fr/Sa/So 20.15 h D gespr., ab 14/12 J.
Von Justin Lin, mit Vin Diesel uva. Sa/So 17 h (im Seehof 2) Mo/Di/Mi 20.15 h E/d/f, ab 12/10 J. Von Baz Luhrmann, mit Leonardo DiCaprio uva. 5. Woche/ 3D-Proj.!
Bonstetten 08.50: Mittelschwere Wanderung, Gruppe 1: Zweidlen - Laubberg Glattfelden - Stadel. Wanderzeit ca. 3½ Std. Anmeldung und Auskunft: Toni Koller, Telefon 044 700 53 17. Bahnhof. Treffpunkt.
THE GREAT GATSBY
SEEHOF 2 041 726 10 01 ZUG
Bonstetten Affoltern am Albis
5. Woche/Reduz. Eintrittspr./3D-Proj.! Sa/So/Mi 14.30 h EPIC – D gespr., ab 8, in Begl. ab 6 J.
13.30-14.00: «Gschichte-Zyt»: Regula Leutert erzählt Geschichten für Kinder ab 3 Jahren. Anmeldung nicht erforderllich. Gemeinde- und Schulbibliothek. Schachenstr. 95.
Kappel am Albis
Hausen am Albis
Ottenbach
07.15: Seniorenwanderung, Gruppe 2 (mittlere Anforderung): Seuzach Mörsburg - Bertschikon - Zünikon Elgg. Marschzeit: ca. 4 Std. Auskunft/Anmeldung: Hansruedi Billeter, Telefon 044 764 03 73. Postplatz. Treffpunkt. 19.00: Bike-Treff und Nordic Wal-
08.40: Ottenbach60plus: Wanderung Zugerberg - Höllgrotte - Baar. Mittagessen im Restaurant Höllgrotte oder aus dem Rucksack. Dauer ca. 3½ Std. Anmeldung bis 19. Juni, 15 Uhr, bei Hanspeter Reifler, Telefon 044 761 91 36. Postautohaltestelle. Treffpunkt.
13.30: Öffentliche Führung durch die Klosteranlage. Kloster Kappel. Treffpunkt: Amtshaus. Kappelerhof 5.
GOTTHARD 041 726 10 02 ZUG
LUX 041 726 10 03 BAAR
Letzte Vorstellung/Reduz. Eintrittspr.! Mi 14.30 h D gespr., ab 8, in Begl. ab 6 J.
HANNI & NANNI 3 3. Woche! Do/Fr 18 h, Sa/So 14.30 h, Mo/Di 18 h ROSIE Dialekt, ab 14/12 J. Von Marcel Gisler, mit Sibylle Brunner uva. 3. Woche! Mi 17 h HANGOVER 3 D gespr., ab 16/14 J. Von Todd Phillips, mit Bradley Cooper uva. Do/Fr/Sa 20.30 h D CH-Premiere/Nur kurze Zeit! So/Mo/Di/Mi 20.30 E/d/f THE BIG WEDDING Ab 12/10 J. Von Justin Zackham, mit Diane Keaton uva. Premiere!
Sa/So 14.30 h, OV/d/f, ab 10/8 J.
DER IMKER Von Mano Khalil, mit Ibrahim Gezer uva. 4. Woche Sa 17 h THE BROKEN CIRCLE OV/d/f, ab 14/12 J. Von Felix Van Groeningen, mit Johan Heldenbergh uva. Letzte Vorstellung! So 17 h, D gespr. DER GROSSE KANTON ab 12/10 J. Von Viktor Giacobbo 2. Woche! Tägl. 20.15 h BEFORE MIDNIGHT E/d/f, ab 14/12 J. Von Richard Linklater, mit Julie Delpy uva. Lux DVD-Verleih: Mo–Fr, 19.30–21.30 h, Sa, 14.00–22.00, So, 14.00–21.30 h Sa/So 17 h 4. Woche! FAST & FURIOUS 6 D gespr., ab 14/12 J. Von Justin Lin, mit Vin Diesel uva. 3. Woche! Do/Fr 20.15 h D, Sa/So 14.30/20.15 h D Mo/Di/Mi 20.15 h, E/d/f HANGOVER 3 Ab 16/14 J. Von Todd Phillips, mit Bradley Cooper uva.
Sport
Freitag, 14. Juni 2013
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Nur noch eine Nacht bis zur Jump-Session Morgen Samstag steigt die freestyle-night in Mettmenstetten Morgen am 15. Juni wird die grösste Wasserschanze Europas wieder zum Mekka für Begeisterte des freestyle-Sportes. Über 100 internationale und nationale Athleten aus den Disziplinen Freeski, Snowboard, Aerials (Skiakrobatik) und Bike treten gegeneinander an und kämpfen um den Sieg.
noch genügend Tickets vorhanden. Es besteht auch die Möglichkeit, bis heute Abend, an allen Vorverkaufsstellen Tickets zu kaufen. Für Kurzentschlossene ist morgen die Tageskasse im Jumpin ab 14 Uhr geöffnet. Die Organisatoren rechnen mit über 2000 Zuschauern. Übrigens sind Kinder bis und mit 12 Jahren in Begleitung Erwachsener gratis.
Bereits ab 14 Uhr werden die Türen geöffnet und die Besucher können das Gelände betreten. Nebst dem Wettkampf kann man sich auch im Promovillage-Bereich aktiv beteiligen. Spass für die ganze Familie ist garantiert. Ab 21.30 Uhr darf sich beim Slackline-Fun
Party mit sicherer Heimkehr Das Fahrschul-Team learnpool Affoltern am Albis wird dieses Jahr wieder einen besonderen Dienst anbieten. Für alle Partylöwen gibt es einen GratisHeimfahrdienst. Dies gilt für alle, welche nicht an öffentliche Verkehrsmittel angeschlossen sind oder Autofahrer, die alkoholisiert oder übermüdet nach Hause wollen. Der Fahrdienst läuft am Samstag von 22 Uhr bis 4 Uhr und gilt für den Bezirk Affoltern und angrenzende Dörfer. Wir gewähren sichere Heimkehr durch kompetente Fahrlehrer des learnpools.
freestyle-night: das Programm 14.00 Uhr Öffnung Eingangskassen und Promovillage 16.00 Uhr Qualifikation 18.00 Uhr Finale Tramp’n’Dive 19.30 Uhr Fallschirmspringer 20.00 Uhr Akroflug 20.30 Uhr Slackline über Pool 21.30 Uhr Modellflugshow 21.40 Uhr Nachtfinale anschl. Party
Snowboarder Lou Staub glänzt im Nachtfinale der freestyle-night. (Bild zvg.) Vorverkauf: 15 Franken, bis und mit heute Freitag,
jeder Besucher ins kühle Nass wagen. Jeder kann versuchen, den 20 Meter breiten Pool auf einer sogenannten Slackline – einem 4 Zentimeter breiten Kunstfaserband – zu überqueren. Balance ist gefragt, der Spass für Akti-
ve und Zuschauer ist definitiv gewährleistet! Wie letztes Jahr kann man sich auch diesmal wieder in drei Festzelten mit Essen und Getränken versorgen lassen. Um 21.30 Uhr findet das spek-
takuläre Nachtfinale statt, bei dem sich die Fahrer in jeder Disziplin messen. Danach folgt in der geschützten Haupthalle die legendäre Party mit bekannten DJs aus der Szene. Trotz des gut gelaufenen Vorverkaufes sind
14. Juni («es hät solangs hät») in Mettmenstetten (Avia Shop, Garage Graf; Raiffeisenbank; Avec Shop, Bahnhof; Wasserschanze Jumpin; Poststelle) oder in Affoltern (Break Music Bar; Powerbike Shop; GymFit; Poststelle). Abendkasse: 20 Franken. Kinder bis und mit 12 Jahren, in Begleitung Erwachsener gratis.
Starke Leistung am Zytturm Triathlon Vier Podestplätze für das Team Koach am Wochenende Vier Athleten unter zwei Stunden in Zug, die zweitbeste Radzeit overall, ein Sieg in der Altersklasse, zwei zweite Plätze und ein dritter: Kurt Müller hat als Chef des Teams Koach allen Grund, mit Stolz auf die Resultate seiner Leute am vergangenen Sonntag zurückzublicken. Der Bonstetter Turn-Nachwuchs ist bereit fürs Eidgenössische Turnfest. (Bild zvg.)
Mit 100 Kindern und Jugendlichen nach Biel TSV Bonstetten an Eidgenössischen Turnfest Der TSV Bonstetten reist am Samstag, 15. Juni, mit 107 Turnerinnen und Turnern nach Biel. Dort nehmen sie am dreiteiligen Jugendwettkampf teil. Am Sonntag wird die Delegation um 15.13 Uhr am Bahnhof Bonstetten wieder empfangen. Seit letztem Herbst wird in den verschiedenen Abteilungen der Jugi und des Geräteturnens auf diesen Grossanlass hin trainiert. Für das Jugendturnen besteht der Wettkampf aus Weitsprung und Ballwurf, einem Hindernislauf und einer 60 Meter Pendelstafette. Die Geräteturner absolvieren eine Mini-Tramp-Vorführung und den Hindernislauf. Alle Resultate zählen zusammen als Gruppenergebnis. Ein Turnfest ist natürlich nicht nur ein sportlicher, sondern auch ein sozialer Anlass. Mit über 17 000 Teilnehmern aus dem Jugendbereich an vier Wettkampftagen dazu auch eine organisatorische Herausforderung. Die Gruppe vom TSV Bonstetten wird von ca. 30 Leitern und Eltern begleitet. Nach dem Wettkampf am Samstagabend wird in Biel in einer Turnhalle übernachtet.
Am Sonntagmorgen können in Gruppen aufgeteilt, Vorführungen von anderen Vereinen auf dem Wettkampfgelände besucht werden. Die Heimreise erfolgt am Sonntagnachmittag mit dem Zug.
Fahnenweihe am Sonntag Der TSV Bonstetten wird an diesem Turnfest erstmals von der neuen Vereinsfahne begleitet. Die Turnfestteilnehmer werden um 15.13 Uhr am Bahnhof Bonstetten vom Musikverein Bonstetten, Vereinen und Eltern in Empfang genommen. Dann wird die neue Fahne mit einem kurzen Umzug, Musik und Fahnenweihe offiziell eingeweiht. Im Anschluss sind alle Teilnehmer und Besucher beim Sportzentrum Schachen zum Apéro eingeladen. Ein Eidgenössisches Turnfest findet nur alle sechs Jahre statt. Es wird deshalb für viele Teilnehmer ein vielleicht einmaliges Erlebnis sein, und hoffentlich als sportlicher und fairer Anlass in Erinnerung bleiben. Empfang Bahnhof Bonstetten: Sonntag, 16. Juni, um 15.13 Uhr, mit anschliessendem Umzug und Fahnenweihe im Sportzentrum Schachen.
«Eisige Temperaturen in St. Pölten, Erdrutsch und Rennabbruch in Rapperswil, Blitz und Donner in Kraichgau!» – Sandro Angelastri fuhr am Sonntag bei der Challenge Kraichgau seinen zweiten Sieg bei M55 über die halbe Ironman-Distanz für das Team Koach innerhalb von lediglich zwei Wochen ein. Das Kraichgau liegt nördlich des Schwarzwalds zwischen Stuttgart und Karlsruhe und bezaubert mit seiner Hügellandschaft. «Einer der schönsten Mitteldistanztriathlons», hält Angelastri fest. Über die leicht verkürzte Mitteldistanz ging am selben Tag der Triathlon Rheinfelden an
der deutsch-schweizerischen Grenze. Rahel Bättig stieg als Zweite in der AK2 für das Team Koach aufs Podest.
Fit für nächste Herausforderungen Entgegen den Erwartungen erlaubte die Wassertemperatur von 17 Grad in Zug das Schwimmen über die bei der olympischen Distanz vorgegebenen 1.5 Kilometer. Schnellster des Teams Koach war Urs Müller, 4. in seiner Altersklasse und 8. overall, dicht gefolgt von Martin Welti, der als 5. der AK 2 und Zweitschnellster overall auf der Radstrecke nur gut eine Minute auf Müller verlor. Dicht hinter ihnen folgten Markus Goldinger und Pascal Preisig. Gute Zeiten erreichten bei den Männern auch Manuel Schönbächler und Jörg Brassel. Die Athleten des Teams Koach, die mehrheitlich auf Langstrecken spezialisiert sind, kürzere Distanzen als wettkampfmässiges Training bestreiten und dennoch ganz vorne mit dabei sind, scheinen für die kommenden Herausforderungen wie
Die Ämtler am Zytturm-Triathlon Bei den Profis, die in Zug nicht über die olympische Distanz starteten, sondern einen Sprint-Triathlon über je zwei Mal 300 m Schwimmen, 7.5 km Radfahren und 2 km Laufen austrugen, errang der Rifferswiler Patrick Rhyner 25 Sekunden hinter dem Sieger, Sven Riederer, Rang 4. Das Profirennen galt gleichzeitig als Schweizermeisterschaft. Der Circuit geht in Zug über die Olympische Distanz. Da die Radstrecke um den Zugersee herum führt, lässt sie sich für den Short-Wettkampf nicht verkürzen, wodurch dieser länger dauert als üblich. (bs.)
26. M20; Sebastian Kamp, Zwillikon, 2:07.17,8, 25. M35; Manuel Schönbächler, Mettmenstetten, 2:10.12,0, 42. M20; Adrian Glättli, Ebertswil, 2:10.57,6, 30. M35; Pascal Läubli, Aeugst, 2:15.57,2, 56. M35; Jürgen Kugler, Hausen, 2:22.46,8, 38. M45; Rob Veelenturf, Hausen, 2:22.47,2, 39. M45; Michael Grimm, Affoltern, 2:28.03,0, 79. M20; Daniel Schüepp, Stallikon, 2:36.36,7, 65. M45; Stefan Hänni, Hedingen, 2:37.47,9, 131. M35; Beat Jakob, Bonstetten, 2:50.02,9, 76. M45; Sandro Venetz, Wettswil, 2:51.18,9, 93. M20. Short (0.5 km Schwimmen, 40 km Radfahren, 5 km Laufen): Lars Savoia, Affoltern, 1:41.48,2, 13. M35; Thomas Graber, Bonstetten, 1:47.05,3, 24. M35; Alister Irvine, Hausen, 1:48.52,4, 29. M35; Gabi Villiger, Bonstetten, 1:54.37,8, 13. F35; Gi-
Circuit (1.5 km Schwimmen, 40 km Radfahren, 10
angi Galeazzi, Mettmenstetten, 1:55.13,3, 32.
km Laufen): Urs Müller, Wettswil, 1:55.29,2, 4.
M45; Jeremy Dickinson, Uerzlikon, 1:56.45,7, 36.
M20; Markus Goldinger, Bonstetten, 1:58.59,5,
M35; Andrew Kemish, Aeugst, 2:03.27,6, 7. M55;
12. M20; Daniel Hassler, Hedingen, 2:03.18,0,
Paul Liversedge, Stallikon, 2:09.55,1, 39. M45.
Trotz Schmerzen vom Sturz beim Ironman Rapperswil erreicht Urs Müller in Zug in der Hauptklasse den vierten Rang. (Bild bs.) den Ironman Klagenfurt vom 30. Juni und den Ironman Switzerland vom 28. Juli in Zürich bestens gerüstet zu sein. Bei den Damen schaffte es Barbara Grüter als Zweite aufs Podest in der Altersklasse F55. Eine starke Leistung zeigte auch ihre Kollegin aus dem Team Koach, Marion Keller, die bereits zwei Wochen nach ihrer ersten Halbdistanz in Sankt Pölten weiter einen Triathlon bestritt. Den vierten Podestplatz des Teams errang Fridel Inderbizin. Er wurde über die Short Distanz Dritter in der AK3. (tk.) Weitere Infos und Bilder: www.kmsportcoaching.ch.
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FC Affoltern a. A. FCA: Vorletztes Spiel der Saison bei den Klosterbuben Die Saison neigt sich dem Ende entgegen. Für den FCA steht die Platzierung bereits fest. Entweder der 3. oder der 4. Platz. Höher gehts nimmer; tiefer auch nicht. Zwei Spiele stehen noch aus. Das Spiel am kommenden Sonntag, dem 16.6.2013 gegen den FC Einsiedeln ist das letzte Auswärtsspiel. Anstoss ist auf der Allmend um 15.30 Uhr. Eine Woche später folgt das letzte Heimspiel gegen die Zürcher Red Stars. Konzentrieren wir uns zunächst auf übermorgen. Der stark geschwächte FCA reist zum Tabellensechsten. Geschwächt deswegen, weil es fast schon zum guten Ton gehört, sich wegen Reklamierens eine gelbe Karte zu holen. So geschehen im letzen Spiel gegen Seefeld. Bala II und Shala durften noch in der ersten Halbzeit frühzeitig duschen. Somit reisen die beiden Stammspieler nicht mit. Zählt man die verletzten Bilic und Rako dazu, kann man getrost sagen, dass die Mittelachse im Affoltemer Spiel umdisponiert werden muss. Die Linie, angefangen von der Verteidigung bis
Walter «Walti» Steiner (FCA-Revisor, Ex-Vorstand, Goalsponsor der Veteranen): «Nachdem nun – nebst den vielen Verletzten – noch zwei Spieler gesperrt sind, sehe ich schwarz für einen FCASieg gegen Einsiedeln. Unser Fanionteam wird 1 : 3 verlieren.»
in den Sturm, ist nicht von den dort üblicherweise agierenden Spielern besetzt. Da es aber um nichts mehr geht, ist es eine gute Chance für junge Spieler, sich zu profilieren. Somit kann das Trainergespann FilipovicCorreia-Kaufmann, Spieler aus der zweiten Garde unter Echtbedingungen antreten lassen. Nicht umsonst ist das langjährige FCA-Mitglied Walti Steiner eher skeptisch, was das Resultat angeht. Er tippt auf einen Sieg des Gegners. Ähnlich wie beim FCA geht es bei den sechstplatzierten Innerschweizern lediglich darum, ob sie im Mittelfeld einen Platz höher oder tiefer rutschen. Ausser der Ehre ist somit nichts mehr zu holen. Die Klosterbuben konnten in den letzten fünf Spielen zwei unentschiedene und zwei verlorene Spiele verbuchen. Das Ergebnis des gestrigen Spiels gegen die Blue Stars stand bei Redaktionsschluss noch aus. Mit dem Wissen der Spieler und der Trainer, dass es in den letzen Spielen um nichts mehr geht, können beide Mannschaften zwanglos aufspielen.
Somit ist von einem spielerisch technischen Spiel auszugehen und weniger von einem kampfbetonten «Gewinnen um jeden Preis». Der Fussballplatz in Einsiedeln und der Ort selbst sind bekannt dafür, dass die Wetterverhältnisse drastischer ausfallen als anderswo. Regelmässig kommt es vor, dass Spiele wegen Unbespielbarkeit des Platzes an einen anderen Ort umverlegt oder gänzlich verschoben werden müssen. Bleibt zu hoffen, dass nach den sehr regnerischen vergangenen Wochen, das Spiel in der beschaulichen und pittoresken Stadt ausgetragen werden kann. Es wird ein bewölkter Himmel mit Gewittertendenz erwartet. Und zahlreiche Fans des FCA. Und ein Sieg. Hopp! Volkmar Klutsch
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Spieleckdaten FC Einsiedeln – FC Affoltern Spielbeginn: Sonntag, 16. Juni 2013, 15.30 Uhr Ort: Allmendstrasse, Einsiedeln
Die Spiele vom Wochenende Freitag, 14. Juni 2013 20.00 FCA Senioren – SV Rümlang Samstag, 15. Juni 2013
Alles über den FC Affoltern a.A. auf: www.fcaffoltern.ch
12.00 FCA Junioren Db – FC Adliswil b 13.00 FCA Junioren C – FC Schwamendingen a* 14.00 FCA Junioren Da – FC Wollishofen a* 14.30 FCA Juniorinnen D – FC Horgen b 15.00 FCA Junioren Cb* – FC Einsiedeln a* Sonntag, 16. Juni 2013 13.00 FCA Juniorinnen U-23 – FC Lachen/Altendorf
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Sport
Freitag, 14. Juni 2013
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Die Tabellenführung deutlich behauptet Spitzenkampf 4. Liga: FC Hausen – SC Siebnen 5:1 (4:0) Nach dem Sieg gegen Siebnen führt der FC Hausen die Tabelle mit vier Punkten vor Red Star Zürich an. Der Druck für die erste Mannschaft des FC Hausen war vor dem Spiel sicher hoch. Das Team um Trainer Samir Ben Nejma führte die Tabelle der 4. Liga mit nur zwei Punkten Vorsprung auf den SC Siebnen an. Doch die Hausemer Fussballer spielten vor rund 150 Zuschauern von der ersten Minute an mit viel Schwung und gesunder Aggressivität auf. Und bereits nach 14 Minuten wurde ihre Anstrengung mit dem ersten Tor durch Ralph Huster belohnt. Nur gerade zwei Minuten später doppelte Ronny Götschi
zum 2:0 nach. Die Hausemer Crew dominierte das Spiel weiter und kam zu einigen klaren Torchancen, auch wenn in dieser Phase mancherorts der Eindruck entstand, dass der FC Hausen gegen 12 Spieler anzurennen hatte. In der 30. Minute konnte abermals Ronny Götschi den Siebnener Torhüter zum 3:0 bezwingen. Deutlich war nun die Nervostität bei den Gästen zu spüren. Sie kamen kaum aus ihrer eigenen Hälfte heraus und kurz vor der Pause – in der 40. Minute – konnte erneut Ralph Huster auf dem rechten Flügel durchbrechen und das 4:0 erzielen. Nach der Halbzeitpause kam der FC Hausen allerdings immer mehr unter Druck. Der SC Siebnen versuchte mit allen Mitteln, die Führung zu ver-
kürzen. In der 60. Minute kam es dann zu einer unübersichtlichen Situation im Hausemer Strafraum. Der Schiedsrichter sah ein Foul des Torhüters und entschied auf Elfmeter für den SC Siebnen. Die Gäste verwandelten den Strafstoss zwar zum 4:1, blieben aber weiterhin glücklos und kassierten schliesslich in der 83. Minute das 5:1 durch Dominik Hochreuthener. Ein Resultat, welches dem Spielverlauf und den Stärkeverhältnissen auf dem Platz voll entsprach und von den beinahe 100 Hausemer Zuschauern auch entsprechend gefeiert wurde. Der FC Hausen führt nun die Tabelle mit vier Punkten vor dem neuen Tabellenzweiten Red Star Zürich an. Es stehen noch drei spannende Spiele um den Aufstieg in die 3. Liga bevor.
Immer einen Schritt schneller als die Gegner: Der FC Hausen. (Bild zvg.)
Ligaerhalt gesichert
Mit Freude am Unihockey-Sport
TCS-Senioren bleiben in der Nationalliga C
Gelungene Floorball Trophy in Affoltern
In der Abstiegsrunde musste der TC Säuliamt gegen den TC Frick antreten und gewann nach spannenden Partien mit 4:3 Punkten.
27, 33, 34, 42 – das sind nicht etwa die Losnummern, welche an der Tombola gewonnen haben. Dies ist die Entwicklung der Anzahl angemeldeter Teams am Unihockeyturnier für jedermann, welches am Wochenende vom 8./9. Juni bereits zum vierten Mal in der Turnhalle Stigeli in Affoltern stattgefunden hat. 126 Partien wurden total angepfiffen, über 250 Spielerinnen und Spieler haben teilgenommen. Bewährt hat sich die neue Kategorie ü30 für Spieler ab Jahrgang 1983 und älter, in der gleich sieben Teams mitgespielt haben. Während sich die Junioren über Medaillen für die drei Erstplatzierten freuten, gab es in den ErwachsenenKategorien die beliebten Geschenkkörbe. Nur schon deshalb lohnt es sich, auch künftig wieder ein Team anzumelden. Wie in den letzten Jahren wurde die Notfalltasche nur ganz selten benötigt. Einige Wunden wurden mit Pflästerli versorgt, daneben brauchte
................................................... von andré meier In einem Heimspiel konnte dank Wettkampfglück und Einsatz ein hart umkämpfter Sieg im Abstiegsspiel errungen werden. André Meier (R4) konnte in seinem Match gegen einen R5 klassierten Gegner nicht an die Leistungen in anderen Spielen anknüpfen und kämpfte scheinbar auch gegen Unebenheiten des Platzes. Trotzdem reichte es dank seinem allseits bekannten Siegeswillen und Einsatz zu einem standesgemässen 6:4; 6:0 Sieg. Jürg Schmidlin (R6) befand sich mit seinem gleich klassierten Gegner auf einer Berg- und Talfahrt. Schmidlin gewann den ersten Satz schon fast zu leicht, liess dann im zweiten aber stark nach. Im Entscheidungssatz kämpfte er sich wieder zurück und erzwang längere Ballwechsel. So konnte er den Match 6:1; 0:6; 6:3 für sich entscheiden. Bruno Schönbächler (R6), gewann dank zeitweise geduldigem Spiel und druckvollen Vorhandbällen in einem Match 7:6; 5:7; 6:4 gegen einen R7 klassierten Gegner. Das Spiel dauerte fast drei Stunden. Sein Gegner war schnell und gut auf den Beinen und brachte jeden Ball mit viel Länge und Geduld zurück, sodass Schönbächlers leicht höhere Fehlerquote zu einem Verlust des zweiten Satzes führte. Im dritten Satz lag Schönbächler zuerst zurück, bis er wieder zu einer erfolgreichen Kombination von Geduld und massvoll schnellen Bällen fand.
Ernst Widmer (R5) verlor seine Partie gegen seinen R5 klassierten Gegner 4:6; 2:6. Der Gegner hatte während des Spiels bemerkt, dass an diesem Tag die Vorhand von Widmer eher schwächer war und nutzte dies aus, indem er auf Fehler wartete. Urs Bächtiger (R6) musste gegen einen gleich klassierten Gegner antreten. Bächtiger konnte in dieser Saison leider nicht auf seinem gewohnten Niveau spielen und auch an diesem Wochenende waren seine Bälle nicht druckvoll genug. Nach klar verlorenem ersten Satz ging Urs Bächtiger im zweiten Satz 3:0 in Führung. Trotzdem konnte sein Gegner den ersten Punkt für sein Team holen, da er die nächsten sechs Games für sich entschied (1:6; 3:6).
Knapper Doppelsieg Trotz 5:4-Führung im ersten Satz verloren Widmer/Schmidlin im Doppel Nummer 1 das Spiel 5:7; 1:6. So musste das parallel noch laufende letzte Doppel den Entscheid herbeiführen, wer absteigen wird. Meier/Schönbächler konnten in einem hart umkämpften 1. Satz das Tie-Break dank besseren Volleys und Smashes knapp mit 7:5 für sich entscheiden. Dies war schon eine kleine Vorentscheidung, da die Säuliämtler auch weiterhin mehr Punkte am Netz erzielten (7:6; 6:3). Bisher mussten die Ämtler in den letzten drei Jahren immer mit fünf Spielern antreten, was eigentlich zu knapp ist, da immer mal jemand ausfallen kann. Falls jemand Interesse hat, sich nächstes Jahr der Herausforderung Senioren Nationalliga C zu stellen, soll er sich bei Captain Urs Bächtiger (E-Mail unter www.tcsauliamt.ch) melden.
es noch eine Dose Eisspray für Prellungen. Glücklicherweise blieb uns eine Fahrt ins Spital aber erspart. Dass es keine ernsthaften Verletzungen gab, lag vor allem an der sportlichen Fairness der Spielerinnen und Spieler. Zwar gab es immer mal wieder ein Kopfschütteln oder eine Regelbelehrung an die Schiedsrichter, trotzdem durften die Organisatoren mit grosser Freude feststellen – und viele Gespräche haben das während der zwei Turniertage bestätigt –, dass der Plausch am (Unihockey)-Sport bei Weitem überwog und die Freude am Spielen, schöne Tore und teils wunderbare Spielzüge haben den einen oder anderen Unmut rasch vergessen lassen.
Entscheidung nach 18 Penaltys Ein guter Spielplan ist das Herzstück eines funktionierenden Turniers. Hallenchef und Dragons Vizepräsident Fredi Haab hatte wieder einen Turnierplan erstellt, bei dem die Pausen
zwischen den Spielen weder zu lang noch zu kurz waren. Ausser, man spielte in mehreren Teams in verschiedenen Kategorien! Der Spielplan wäre sogar auf die Minute eingehalten worden, wäre das Spiel um Rang 3 in der Kategorie Mixed nicht erst nach dem 18. (!) Penalty entschieden worden! Und Monika Haab konnte mit ihrem Team am Kiosk so manchen Durst, Hunger oder einfach nur ein «Glüschtli» mit einem breiten Angebot löschen. Die Floorball Trophy Albis wird auch 2014 ihren Platz in der sportlichen Aktivitätenplanung im Säuliamt haben. Man darf sich bereits wieder auf viele originelle Teamnamen freuen, wie «Schnitzelbrot», «Freilos», «Sepl bind de Geissbock a» oder «Eltere chönds weder besser no länger» ... Roger Liechti Resultate und Ranglisten unter www.floorballtrophyalbis.ch.
Gelungener Start in Aufstiegsspiele Am letzten Samstag durften die Jungsenioren des TC Säuliamt bei 26 Grad und Sonnenschein ihr 1. Aufstiegsspiel mit einem weiteren Heimsieg feiern. Nachdem die Säuliämtler bei den Gruppenspielen Rang 1 belegten, traten sie letztes Wochenende gegen den TC Langnau ihr erstes Aufstiegsspiel an. Die Langnauer, die ohne ihre Nummer 1 nach Affoltern kommen mussten, lagen schon nach den ersten Einzeln 3:0 zurück. Christoph Schönbächler (6:3, 6:3), Hervé Brünisholz (6:0, 6:2) und Carsten Beck (6:0, 6:0) konnten ihre Spiele klar gewinnen. Anschliessend konnten Fredi Marek (6:0, 6:1) und Sven Anders (6:0, 6:2) zwei weitere Punkte für ihre
Heimmannschaft erzielen. Einzig Peter Zwicky musste sich nach einem hart umkämpften Match gegen seinen besser klassierten Gegner 7:5, 4:6, 1:6 geschlagen geben. Somit hatten sich die Säuliämtler den Rundensieg erneut bereits nach den Einzeln gesichert. Die Doppel gegen die sympathischen Langnauer waren also eine reine Formsache. Doch die beiden, die ausgespielt wurden, gingen ebenfalls an die Heimmannschaft. Am Schluss trennten sich die beiden Mannschaften 7:2. Morgen Samstag, 16. Juni, um 9 Uhr treten die Jungsenioren nun ihre vorläufig letzte Hürde an: In Rüti werden sie um den Aufstieg in die 1. Liga spielen. Fabian Gfeller
Coach Remo Knobel war sichtlich stolz auf «seine» Kinder. (Bild zvg.)
Ein Ämtler Sieg in Winterthur Shukokai Karate Affoltern vor dem Heimturnier in Bonstetten Am Sonntag, 9. Juni, trafen sich rund 350 Karatekas in Seuzach. Aus der ganzen deutschen Schweiz waren sie angereist, um sich in verschiedenen Karate-Wettkämpfen zu messen. Viel haben die sieben Kinder aus dem Shukokai Karate Center Affoltern trainiert. Gestartet wurde mit «Kata» der auch Schattenkampf genannt wird. Die Kinder kämpften und zeigten tolle Leistungen, doch leider gab es dann
die eine und andere Träne, weil es nicht so gut gelaufen ist. Aber nichtsdestotrotz und nach dem Motto «Ein Karateka gibt nicht auf» wurden die Kinder vom Coach Remo Knobel noch mal top motiviert, um bei der «Kumite» (Kampf) noch einmal alles zu geben. Die Kinder kämpften fair und hart um jeden Punkt. Am Schluss durften sich alle dann über den 1. Platz von Anina Suter freuen, und Coach Remo
Knobel war sichtlich stolz auf seine Truppe. Nun freuen sich alle vom Shukokai Karate Center Albis auf das Heimturnier, das am Sonntag, 23. Juni, im Sportzentrum Schachen in Bonstetten stattfindet. Zum selben Anlass finden am Samstag, 22. Juni, von 13 bis 16.30 Uhr ein Trainingsanlass und ein Familienplausch statt, zu dem alle Kinder und Jugendlichen aus der Umgebung herzlich eingeladen sind.
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Freitag, 14. Juni 2013
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Talent aus Wettswil
Gefülltes Schweinsfilet
«Swiss Talent Award»: Sina Dürst steht im Halbfinal
Emily, 1. Juni
Bisher trat sie nur im kleinen Kreis auf, am Sonntag werden in St.Gallen Hunderte ihrer ausdrucksstarken Stimme lauschen – Sina Dürst aus Wettswil steht im Halbfinale des Bühnenwettbewerbs «Swiss Talent Award». ................................................... von thomas stöckli
Abdul Hadi, 1. Juni.
Éric Naoki, 2. Juni.
Malia Noëline, 2. Juni.
Noah, 3. Juni.
Esma, 6. Juni.
Patrick Jan, 6. Juni. (Bilder Irene Magnin)
«Es ist mir unangenehm, Leute aufzufordern, für mich zu voten», verrät Sina Dürst. Doch genau darum geht es, wenn man es beim Swiss Talent Award auf die Bühne schaffen will. Es qualifizieren sich jeweils nämlich nur die acht Kandidaten, die am jeweiligen Stichtag die meisten Sternchen haben, für die nächste der insgesamt vier Halbfinal-Shows. Der 16-jährigen Wettswilerin mit dem Künstlernamen «S!n@» hätte es beinahe schon in die erste Show in Lugano gereicht. Weil ihr das zweite Halbfinale in Vevey nicht in den Plan passte, liess sie sich zurückfallen, um dann rechtzeitig vor dem dritten Termin in St.Gallen nochmals alles zu mobilisieren – tatkräftig unterstützt von der Familie, Freunden und einer wachsenden Fangemeinde. «Unser kommender Superstar» oder «Hammer-Stimme», so zwei der vielen positiven Kommentare zum Song «Mama Do» auf ihrem Kandidaten-Profil.
Die Leute berühren Wen wunderts: Die Wettswilerin mit der ausdrucksstarken Stimme mag selber auch Sänger mit unverkennbarem Stil, etwa Rock-Röhre Tina Turner. Genauso viel Wert legt sie allerdings auf die Aussage der Texte. Hier können etwa Passenger mit «Let her go» oder «Hero of War» von Rise Against bei ihr punkten. «Musik drückt das aus, was nicht gesagt werden kann und worüber zu schweigen unmöglich ist», verrät Sina Dürst. Auch sie will mit ihrer Musik die Leute berühren, ihnen aus dem Herzen sprechen. Wann hat denn die Gesangs-Karriere begonnen? «Diese Frage habe ich mir selber schon oft gestellt», gesteht die 16-Jährige und lächelt. Bereits in der Primarschule sei sie in einem
Für 4 Personen 600 g Schweinsfilet 4 EL Pinienkerne 50 g Gorgonzola 50 g Mascarpone 1 TL Rosmarin Salz, Pfeffer aus der Mühle 2 Zucchetti 8 Rosmarinzweige 1 TL Olivenöl
Zubereitung
Buntes Outfit, zurückhaltende Art, ausdrucksstarke Stimme – das alles ist Sina Dürst. (Bild zvg.) Chor gewesen, habe dann wieder aufgehört und für sich selber gesungen. Vor anderthalb Jahren erhielt sie erstmals Gelegenheit, Studio-Aufnahmen zu machen – der Kontakt hatte sich am Wettswiler 40er-Fäscht ergeben. Nach der Konfirmation stand sie zudem das eine oder andere Mal als «Vor-Act» für Konzerte in der Kirche auf der Bühne.
Spannende Erfahrung Statt 20 oder 30 Personen werden es kommenden Sonntag im grossen Chapiteau von «Das Zelt» Hunderte sein. «Das wird sicher eine mega spannende Erfahrung», sagt «S!n@». Sie habe schon etwas Bammel, verrät die 16Jährige. Gross sei hingegen die Vorfreude, Moderatorin und Ex-MissSchweiz Christa Rigozzi kennen zu
lernen. Nach St.Gallen begleiten werden sie die Familie, Gotte und Götti sowie einige Freunde der Familie. «Von meinen Kollegen kann niemand kommen», sagt sie, doch das sei ihr grad recht, so könne sie sich besser konzentrieren. Und wer weiss, vielleicht reicht es fürs Finale des Swiss Talent Awards am 25. November in Horgen? Pro Halbfinale bestimmen das Publikum und eine zwölfköpfige Expertenjury je einen Finalteilnehmer. Die verbleibenden acht Talente messen sich dann in der Entscheidungs-Show. «Ich würde natürlich gerne weiterkommen, aber wenn es nicht klappt, geht die Welt nicht unter», so die 16-Jährige. Infos unter www.swisstalentaward.ch. Profil von Sina Dürst: www.swisstalentaward.ch/cms/kandidaten/details/S_N_.html
wetter
Jeder Igel zählt Der Verein pro Igel ist brennend interessiert an jeder Igelbeobachtung, sei es eine zufällige oder regelmässige Begegnung, ein Opfer des Strassenverkehrs oder eine Igelkinderstube. Unter www.pro-igel.ch ist ein Formular zur einfachen Eingabe von Igelbeobachtungen. Meldungen per Post, Mail, Fax oder Telefon sind ebenso willkommen.
bauernregel «Der Wind dreht sich um St. Veit (15. Juni), da legt sichs Laub auf die andere Seit`.»
Filet in 8 Stücke schneiden, mit dem Messer seitlich eine Tasche schneiden. Pinienkerne in beschichteter Bratpfanne ohne Fett rösten, herausnehmen. Gorgonzola und Mascarpone mit Gabel zerdrücken. Rosmarin und Pinien fein hacken und daruntermischen. Füllung in die Taschen geben. Öffnung zudrücken. Fleisch rundum mit Salz und Pfeffer würzen. Zucchetti mit Sparschäler in Streifen ziehen, würzen und Fleischstücke damit seitlich rundum und über Öffnung wickeln. Je einen Rosmarinzweig mit Küchenschnur rundum fixieren. Fleisch im heissen Öl rundum braten oder bei mittlerer Hitze grillieren. Zubereitung ca. 20 Minuten.
Eisgekühlte Himbeercrème Für 4 Sekt- oder Martinigläser Creme: 200 g Himbeeren, tiefgekühlt 200 g Halbfettquark 8 EL Milch 4 EL Himbeersirup Garnitur: Schlagrahm aus der Dose Caprice Biscuits
Zubereitung
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Wieviele Igel leben in der Schweiz?
044 767 07 90 (Di - Do 9-16:30), info@pro-igel.ch.
(Bild zvg.)
Sekt- oder Martinigläser in den Tiefkühler stellen. Tiefgekühlte Himbeeren mit Halbfettquark, Milch und Himbeersirup pürieren. Crème abwechslungsweise mit Himbeersirup in die Gläser verteilen. Crème nochmals ca. 20 Minuten tiefkühlen. Mit Schlagrahm und Caprice Biscuits garnieren. Zubereitung ca. 10 Minuten und 30 Minuten tiefkühlen.
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Samstag, 15. Juni 2013, Sonntag, 16. Juni 2013, Sonntag, 23. Juni 2013, Sonntag, 30. Juni 2013, Sonntag, 14. Juli 2013,
Di–Fr, 14 bis 18 Uhr, Sa und So 13 bis 17 Uhr oder nach Vereinbarung Schaulager KUNSTFENSTER Dorfstrasse 13: Geöffnet So von 14 bis 17 Uhr und nach Vereinbarung.
Samstag, 15. Juni 2013, grosser
Flohmarkt in Wetzikon ZH
Sonntag, 16. Juni 2013, 17.15 Uhr
ab 8 Uhr! Bei der Eishalle. Infos: Telefon 079 356 67 00 E-Mail: froggy1@gmx.ch
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Feines vom Grill
Klosterkirche Kappel am Albis Zürcher Sä Sängerknaben Leitung: Alphons von Aarburg Klavier: Valentina Pfister-Modestova Solisten der Zürcher Sängerknaben
zum Beispiel ein Steak mit Salat für Fr. 10.– Bar täglich ab 17 Uhr geöffnet. Sonntag geschlossen. Herzlich willkommen! Claudia Zimmermann und Werner Meier
Geistliches Konzert Werke von F. Mendelssohn, G.B. Pergolesi, C. Franck u.a. Eintritt frei – Kollekte
Einladung zur öffentlichen Präsentation der Projektarbeiten OSA Herzlich willkommen! Mehr als 100 Drittklässler/-innen der Sekundarschule Affoltern am Albis/Aeugst am Albis präsentieren ihren Eltern und Interessierten ihre Abschlussarbeiten. Verpflegung mit Paëlla, Hotdog und Kuchen durch den Elternrat. Donnerstag, 20. Juni 2013, Schulhaus Ennetgraben, Affoltern am Albis 19.00 Uhr 19.15 Uhr 19.30 Uhr
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23. Juni 2013 17.00 bis 18.00 Uhr «Kultur am Platz» präsentiert die Schülerband OSA Märtkafi offen ab 16.00 Uhr Weitere Infos unter: www.osa.ch
16–19 Uhr 13–17 Uhr 13–17 Uhr 13–17 Uhr 13–17 Uhr