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CH Regionalmedien AG I Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern I Obere Bahnhofstrasse 5 I 8910 Affoltern am Albis I Telefon 058 200 5700 I www.affolteranzeiger.ch I Auflage 26 633 I AZ 8910 Affoltern a. A. I Post CH AG

AUS DEM BEZIRK AFFOLTERN I Nr. 44 I 175. Jahrgang I Freitag, 11. Juni 2021

Ohne Masken

Weitere Lockerungen für die Bewohnerinnen und Bewohner des «Seewadels». > Seite 3

Mettmenstetten spart

Handlungsanleitungen sollen helfen, die Kosten für externen Berater zu reduzieren. > Seite 5

Werke aus Österreich

Drei Künstlerinnen stellen in der Galerie für Gegenwartskunst in Bonstetten aus. > Seite 8

Lust an der Sprache

Herwig Ursin im Interview vor dem-Gastspiel mit «Queneau’s Stilübungen» in Hausen. > Seite 10

«Das Hotel hat sich als Impfzentrum bewährt» In den ersten zwei Monaten wurden im «Holiday Inn» 23 050 Impfungen verabreicht Seit zwei Monaten läuft der Betrieb im Impfzentrum Affoltern. Die Kapazität wurde in dieser Zeit kontinuierlich erhöht, die Nachfrage nach Terminen ist ungebrochen. von Thomas sTöckli Geplant waren im Impfzentrum des Spitals Affoltern 600 Impfungen pro Tag. Waren es im April aus Mangel an Impfstoff noch deutlich weniger, wird dieses Ziel mittlerweile übertroffen. 730 bis 740 seien es aktuell, verrät Leiter Reto Schegg, einerseits weil man schneller vorankomme – die durchschnittliche Aufenthaltszeit in der Impfkoje liegt bei vier statt fünf Minuten –, andererseits weil die Betriebszeiten ausgedehnt wurden. So kann man sich seit Anfang Juni donnerstags und freitags nicht nur bis 17.30 Uhr, sondern bis 21 Uhr impfen lassen und auch samstags von 8 bis 13 Uhr werden Termine vergeben. Die Nachfrage ist ungebrochen: Am Donnerstag letzter Woche seien kurzfristig einige Termine freigegeben worden, so Schegg, «innert zehn Minuten waren alle weg.» Bis und mit Dienstag wurden im Impfzentrum Affoltern 23 050 Impfungen durchgeführt, 12 250 mit Pfizer/ Biontech, 10 800 mit Moderna. Während im April fast ausschliesslich ersteres gespritzt wurde, hat sich dies in der Zwischenzeit immer mehr auf Moderna verlagert. Eine Auswahl gibt es nicht.

Jessica Maggetti stellt sich im Live-Wettbewerb Berufskollegen aus Deutschland. > Seite 13

Kontroverse um CO2-Gesetz Am 13. Juni stimmt die Schweiz über das CO2-Gesetz ab. Im LaMarotte in Affoltern haben diese Woche vier Exponenten aus Politik und Wirtschaft kontrovers über das Gesetz diskutiert, das auch das Knonauer Amt direkt betrifft. FDP-Kantonsrätin Arianne Moser (Bonstetten) und Samuel Schweizer, Vorsitzender der Unternehmensleitung der Ernst Schweizer AG (Hedingen) brachten ihre Argumente für das CO2-Gesetz vor. Der heutige CO2-Ausstoss gefährde die Chancen künftiger Generationen auf ein intaktes Klima, das CO2-Gesetz gebe da Gegensteuer, führten sie an. Das Gesetz helfe mit, die Subventionierung fossiler Treib- und Brennstoffe zu beenden. Ihnen gegenüber standen Conny Baumann-Zingg, Geschäftsführerin der Zingg-Transport AG (Hedingen) und der Vizepräsident der SVP Bezirk Affoltern, Marc Bochsler. Sie legten dar, was aus ihrer Sicht am Gesetz schlecht ist. Es bringe eine unzulässige Bevormundung der Bürger, indem ihnen vorgeschrieben würde, wie sie zu leben hätten. Statt staatlicher Vorgaben solle die Investition in klimarelevante Innovationen privaten Unternehmen überlassen werden. (red)

> Bericht auf Seite 9 ANZEIGEN

Hier wurden mittlerweile bereits gegen 25 000 Spritzen aufgezogen: Das Leitungsteam des Impfzentrums Affoltern um Reto Schegg (links) in der Küche des Hotels Holiday Inn, der Impfstoff-Aufbereitung. (Bild Thomas Stöckli) Herausforderungen sieht er die Verfügbarkeit von Impfpersonal während der anstehenden Ferienzeit und die schwer abschätzbare Dauer der Impfkampagne. «Bis Ende August geht es sicher», ist er überzeugt, ab Juli je nach Kapazität und Nachfrage allenfalls wieder ohne Abendtermine. Und vermutlich werde der Impfbetrieb auch darüber hinaus weitergehen. Der Vertrag mit dem Liegenschaftseigentümer läuft jedenfalls bis September, aber auch für eine allfällige Verlängerung sei die Bereitschaft da.

direkt in der Impf kabine, mit einer Karte, mitgebrachten Guezli oder per E-Mail. Jüngere dagegen zeigen sich eher mal ungeduldig. «Jetzt kommen halt auch vermehrt Leute, die sich für die Ferien impfen lassen», so der Impfzentrumsleiter. Und selbst das Wetter wirkt sich offenbar auf die Stimmung aus: «Wenn es regnet, sind die Leute eher mal genervt.» Dabei geht es üblicherweise schnell: Wer pünktlich kommt, ist in der Regel innert 30 Minuten durch – Ausnahmen, wie etwa die 20-minütige Verspätung letzten Samstag – bestätigen die Regel. Dass man mal fünf Minuten eher drankommt, sei möglich, noch früher zu kommen, macht allerdings keinen Sinn: Die Reihenfolge richtet sich nach dem Termin und nicht nach der Ankunft.

Und wie vertragen die Leute die Impfung? «Allergische Reaktionen sind selten», sagt Michèle Vettovaglia, Leiterin Impfprozess, «einen anaphylaktischen Schock hatten wir noch nie.» Wenn es hoch kommt, werde es jeden zweiten Tag mal jemandem schlecht. Damit der Kreislauf mitspielt, empfiehlt sie deshalb, sich Zeit zu nehmen und vor dem

Termin genug zu trinken und etwas zu essen. Wer generell Mühe mit der Impfung hat, solle sich nicht schämen, dies vorgängig melden, damit man darauf eingehen könne. Der bisher schwerste Vorfall ereignete sich denn auch nicht während oder nach der Impfung, sondern davor: Anfang Mai habe jemand vor dem Impfzentrum wiederbelebt werden müssen, so Vettovaglia – auch dank der Kompetenz und der Infrastruktur vor Ort ist dies gelungen und inzwischen hat die Person bereits ihre zweite Impfung in Affoltern erhalten. Mit fast 85 Mitarbeitenden geht das Impfzentrum Affoltern als mittleres KMU durch. Rund ein Drittel davon sind Vollzeit angestellt, die Mehrheit komme halbtageweise. «Die Mitarbeitenden sind extrem motiviert und die Zusammenarbeit läuft gut», lobt Reto Schegg. Als

Telefonbetrüger verhaftet

Schlüsselübergabe Im faszinierenden FCA-Damen stehen beim HEV Albis Sog der Technik vor dem Aufstieg

Nach mehreren Anrufen von falschen Polizisten hat eine Frau in Affoltern am Freitagmittag einem ihr unbekannten Mann 20 000 Franken übergeben. Als die Frau im Anschluss realisierte, dass sie Opfer eines Betrugs geworden war, meldete sie sich bei der Kantonspolizei. Da die Telefonbetrüger eine Chance auf grössere Beute witterten, kontaktierten sie das Opfer erneut. Bei der zweiten Abholung am Dienstag warteten Fahnder und verhafteten den Abholer, einen 23-jährigen Schweizer, wie die Kantonspolizei mitteilt. Zusammen mit der Staatsanwaltschaft prüft sie nun, ob der Verhaftete im Zusammenhang mit weiteren Betrugsfällen steht. (red.)

Nach neun Jahren Vorstandstätigkeit hat René Homberger das Präsidium des Hauseigentümerverbands (HEV) Albis abgegeben. Sein Nachfolger Martin Fröhli wohnt im Aeugst, ist Baufachmann und seit drei Jahren im Vorstand. Die offizielle Schlüsselübergabe fand am letzten Dienstagabend im Restaurant Central in Affoltern statt, im Beisein der bisherigen und neuen Vorstandsmitglieder. Homberger hat den HEV Albis engagiert, mit viel Herzblut und klaren Worten für die Sache geleitet. In Erinnerung bleiben aber auch die ideenreichen und spannenden Anlässe. (red.)

Die World Robot Olympiad ist ein internationaler Wettbewerb für Kinder und Jugendliche. Die Organisatoren möchten Kindern und Jugendlichen mit diesem Anlass die Robotik, Technik und Informatik näherbringen. 2004 fand er zum ersten Mal statt, seit 2013 ist die Schweiz mit dabei. In diesem Jahr war auch das Säuliamt vertreten: Fünf Teams aus Aeugst waren an der Regionalausscheidung am vergangenen Samstag am Start. Es galt, einen Roboter zu programmieren, sodass dieser selbstständig verschiedene Aufgaben löste. Besonders brilliert haben zwei Mädchenteams. (red.)

Das Frauen 1 Team des FC Affoltern steht vor einem historischen Schritt: Erstmals kann es den Aufstieg in die 1. Liga schaffen. Noch nie war die Realisierung dieses Ziels so nahe, dank einer ausserordentlichen Vorrunde der Fussballfrauen in der Meisterschaft 2020/21. Drei Matchbälle haben die FCA-Damen nun für die Umsetzung des sportlichen Grosserfolgs zur Verfügung: Aus den letzten drei Spielen in dieser Saison müssen sie noch mindestens zwei Punkte holen. Am Sonntag bietet der Match gegen Veltheim die erste Chance. (red.)

> Bericht auf Seite 3

> Bericht auf Seite 11

> Bericht auf Seite 21

«Allergische Reaktionen sind selten»

Wettkochen

Geduld ist abhängig vom Wetter und von der Generation Die Rückmeldungen von den Geimpften seien überwiegend positiv, freut sich Reto Schegg. Vor allem ältere Leute drückten ihre Dankbarkeit aus, sei es

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Wir trauern um unseren lieben Freund und Kollegen

Reto Baer «Fusi» 20. März 1975 – 3. Juni 2021

Marcel Bischoff * 14. 12. 1961

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Tief betroffen, fassungslos und unendlich traurig nehmen wir Abschied von unserem lieben Mitarbeiter und Kollegen Marcel Bischoff, der uns völlig unerwartet und viel zu früh verlassen hat. Er hatte noch so viele Pläne…

Dein plötzliches Fehlen reisst eine grosse Lücke in unseren Freundeskreis und in unsere Herzen. Über Jahrzehnte lang haben wir viele schöne Momente miteinander geteilt. Wir haben gemeinsam gefeiert, Ausflüge unternommen, aber vor allem haben wir viel zusammen gelacht. Für Deine Freundschaft und die schöne Zeit mit Dir möchten wir Danke sagen. In Gedanken wirst Du immer bei uns bleiben. Deine Freunde und Kollegen Daniel, Wändu, Pitsch, Andreas, Roland, Thomas, Markus, Daniel S., Claudio, Marcel

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† 5. 6. 2021 Hedingen

Marcel hat die Mitarbeitenden der Spitex Knonaueramt während den vergangenen fünf Jahren als betrieblicher Gesundheitsmanager unterstützt. Wir durften uns bei vielen Beratungsgesprächen, Weiterbildungen und Projekten auf sein Know-how und seine Professionalität verlassen. Sein Tod hinterlässt eine grosse Lücke. Wir werden seine Positivität, seine ansteckende sowie einfühlsame Wesensart und seine wertvollen Ideen schmerzlich vermissen. Unser Mitgefühl und unsere herzliche Anteilnahme gelten seiner Familie. Geschäftsleitung, Vorstand und Mitarbeitende des Vereins Spitex Knonaueramt

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Wenn die Sonne des Lebens untergeht, dann leuchten die Sterne der Erinnerung.

Traurig und fassungslos müssen wir von unserem Sohn, Bruder, Onkel und Götti

Reto Baer

Einbürgerungen Mit Beschluss vom 1. Juni 2021 hat der Stadtrat Affoltern am Albis, unter Vorbehalt der Erteilung des Kantonsbürgerechtes und der eidgenössischen Einbürgerungsbewilligung, in das Bürgerrecht der Stadt Affoltern am Albis aufgenommen: • Dejan Marinkovic, 1985, Staatsangehöriger von Serbien • David Marinkovic, 2016, Staatsangehöriger von Serbien • Anastasia Marinkovic, 2019, Staatsangehörige von Serbien • Martin Zimmermann, 1977, Staatsangehöriger von Deutschland • Kirsten Simone Zimmermann, 1978, Staatsangehörige von Deutschland • Amira Felicitas Zimmmermann, 2007, Staatsangehörige von Deutschland • Elodie Ilva Zimmermann, 2008, Staatsangehörige von Deutschland • Salome Talea Zimmermann, 2012, Staatsangehörige von Deutschland 11. Juni 2021 Stadtrat Affoltern am Albis

Beschluss der Kirchgemeindeversammlung vom 3. Juni 2021 Die von 19 Stimmberechtigten besuchte Kirchgemeindeversammlung der reformierten Kirchgemeinde Knonau fasste folgenden Beschluss: •Genehmigung Jahresrechnung 2020 Beim Präsidenten der Bezirkskirchenpflege, Martin Billeter, Püntenstrasse 16, 8932 Mettmenstetten, können schriftlich von der Veröffentlichung an gerechnet, folgende Rechtsmittel ergriffen werden: – innert 5 Tagen kann Rekurs wegen Verletzung der Vorschriften über die politischen Rechte und ihre Ausübung erhoben werden. – innert 30 Tagen kann Rekurs mit Begehren um Berichtigung des Protokolls erhoben werden. – innert 30 Tagen kann Beschwerde gegen die Beschlüsse der Kirchgemeindeversammlung erhoben werden. Das Protokoll der Kirchgemeindeversammlung liegt ab Mittwoch, 9. Juni 2021 im Sekretariat des Pfarrhauses zur Einsicht auf. Knonau, 4. Juni 2021 Reformierte Kirchenpflege Knonau

20. 3. 1975 bis 3. 6. 2021 Abschied nehmen. Durch einen tragischen Unfall in den Bergen müssen wir dich gehen lassen. Margrit und Hansruedi Baer Susanne Baer Jasmin Baer Thomas Baer und Igea Cesarano Verwandte und Freunde Urnenbeisetzung am Freitag, 18. Juni 2021, 11.00 Uhr, auf dem Friedhof Mettmenstetten. Es werden keine Leidzirkulare versandt.

Ersatzwahl für ein Mitglied der reformierten Kirchenpflege Knonau für den Rest der Amtsdauer 2018–2022

Traueradresse: Margrit und Hansruedi Baer, Albisstrasse 62, 8932 Mettmenstetten

Amtliche Publikation vom 10. Juni 2021 Für die aus der reformierten Kirchenpflege Knonau zurückgetretene Fabienne Zeberli ist eine Nachfolgerin bzw. ein Nachfolger für den Rest der laufenden Amtsdauer 2018 – 2022 zu wählen. In Anwendung von Art. 6 der Kirchgemeindeordnung sowie §§ 48ff. des Gesetzes über die politischen Rechte (GPR) sind bis spätestens am 20. Juli 2021 Wahlvorschläge beim Gemeinderat Knonau (wahlleitende Behörde), Stampfistrasse 1, 8934 Knonau, einzureichen. Wählbar ist jede stimmberechtigte Person, die ihren politischen Wohnsitz in Knonau hat und der evangelisch-reformierten Kirchgemeinde Knonau angehört, das 18. Altersjahr vollendet hat sowie über das Schweizer Bürgerrecht oder eine ausländerrechtliche Bewilligung B, C oder Ci verfügt. Die vorgeschlagene Person muss mit Name, Vorname, Geschlecht, Geburtsdatum, Beruf, Heimatort und genauer Adresse auf dem Wahlvorschlag aufgeführt werden. Jeder Wahlvorschlag muss von mindestens 15 Mitgliedern der evangelisch-reformierten Kirchgemeinde Knonau, die in der politischen Gemeinde Knonau Wohnsitz und das 16. Altersjahr vollendet haben sowie über das Schweizer Bürgerrecht oder eine ausländerrechtliche Bewilligung B, C oder Ci verfügen, mit Name, Vorname, Geburtsdatum und genauer Adresse, eigenhändig unterzeichnet sein. Diese Stimmberechtigten können ihre Unterschrift nicht zurückziehen. Jede Person kann nur einen Wahlvorschlag unterzeichnen. Die provisorischen Wahlvorschläge werden nach Ablauf der ersten Frist veröffentlicht. Innert einer zweiten Frist von 7 Tagen, von der Publikation im amtlichen Publikationsorgan an gerechnet, können die Vorschläge geändert oder zurückgezogen werden, oder es können auch neue Wahlvorschläge eingereicht werden. Der Gemeinderat Knonau erklärt die vorgeschlagene Person als gewählt, wenn die Voraussetzungen für eine stille Wahl gemäss § 54 GPR erfüllt sind. Sind die Voraussetzungen für eine stille Wahl nicht erfüllt, wird am Sonntag, 26. September 2021, eine Urnenwahl durchgeführt. Formulare für die Wahlvorschläge sind bei der Gemeinderatskanzlei, Stampfistrasse 1, 8934 Knonau, erhältlich und auf der Homepage der Gemeinde Knonau aufgeschaltet. Gegen diese Wahlanordnung kann wegen Verletzung von Vorschriften über die politischen Rechte und ihre Ausübung innert 5 Tagen, von der Veröffentlichung an gerechnet, schriftlich Rekurs in Stimmrechtssachen bei der Bezirkskirchenpflege Affoltern am Albis, Präsident, Martin Billeter, Püntenstrasse 16, 8932 Mettmenstetten, erhoben werden. Die Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begrüdung enthalten. 10. Juni 2021 Gemeinderat Knonau

Du warst so einfach und schlicht, in deinem Leben voller Pflicht. Du hast uns geliebt, umsorgt, bewacht und selten nur an dich gedacht. Nun ruhe sanft und schlaf in Frieden, hab tausend Dank von deinen Lieben.

Traurig, aber mit grosser Dankbarkeit nehmen wir Abschied von meiner lieben Ehefrau, unserem Mäms, Grosi, Urgrosi, Schwester und Gotte

Berty Gallmann-Aeberli 6. 8. 1935 – 3. 6. 2021

Sie durfte friedlich einschlafen und wurde von ihrem Leiden erlöst. Eine vertraute Stimme schweigt. Ein Mensch, der uns lieb war, ist nicht mehr unter uns.

In lieber Erinnerung: Dein Ehemann: Henri Deine Kinder: René mit Marianne, Peter mit Silvia, Ursi, Bruno und Hans mit Vreni Deine Enkelkinder: Charly, Mirjam, Michael, Karin, Andreas, Roman und Daniel Dein Bruder: Heiri Urnenbeisetzung: 16. Juni 2021, um 13.30 im engsten Familienkreis, anschliessend um 14.00 Trauerfeier in der ref. Kirche Hausen a.A. Anstelle von Blumen gedenke man der Verstorbenen mit einer Spende an Spitex Knonaueramt, IBAN CH78 0900 0000 8726 7156 1. Traueradresse: Henri Gallmann, Tüfenbach 9a, 8915 Hausen am Albis


Bezirk Affoltern

Gesundheitskosten steigen moderat Die Krankenkassenprämien 2022 werden laut Comparis-Prognose um weniger als 1 Prozent steigen. Eine Verordnungsänderung erlaubt den Krankenkassen einen stärkeren Reservenabbau. Die gesamten Gesundheitskosten in der Schweiz dürften laut der Prognose von Comparis mit der Konjunkturforschungsstelle KOF 2022 um rund 3,8 Prozent steigen. Die für die Krankenkassenprämien relevanten Kosten dürften aber weniger stark klettern. Felix Schneuwly, Krankenkassenexperte von Comparis, prognostiziert für das laufende und das nächste Jahr ein Kostenwachstum der medizinischen Leistungen zu Lasten der Grundversicherung von je 2 bis 3 Prozent und geht davon aus, dass die KOF auch das prognostizierte Gesamtwachstum der Gesundheitsausgaben von 3,8 Prozent etwas nach unten korrigieren wird. Die Grundversicherungsprämien werden 2022 wohl nochmals deutlich weniger steigen als die Gesundheitskosten. Viele Versicherte dürfen sich auf eine Nullrunde, einige gar auf leicht tiefere Prämien freuen. Der Grund: Das Krankenversicherungsaufsichtsgesetz (Kvag) verlangt seit der Inkraftsetzung 2017 mindestens kostendeckende Prämien. «Das hat zum Anstieg der Reserven auf über elf Milliarden Franken geführt», so Schneuwly. Mit den Reserven wiederum hätten die Kassen an den Kapitalmärkten hohe Renditen erzielt und die Reserven weiter erhöht. Mit einer Verordnungsänderung gibt der Bundesrat den Krankenkassen nun mehr Spielraum für den Abbau der Reserven. Schneuwly warnt allerdings: «Baut die ganze Branche wie 2008 und 2009 die Reserven rasch und massiv ab, droht danach ein ähnlicher Prämienschock.» Comparis

Freitag, 11. Juni 2021

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Ein Schlüssel aus Brot als Symbol für 3500 Häuser Martin Fröhli, Aeugst, ist neuer Präsident des Hauseigentümerverbandes Albis (HEV) René Homberger hat nach neun Jahren Vorstandstätigkeit als Präsident des HEV Albis sein Amt in jüngere Hände übergeben. Martin Fröhli, Baufachmann, wohnhaft in Aeugst und seit drei Jahren Vorstandsmitglied, hat seine Nachfolge angetreten. von Martin Mullis Während langer Zeit fanden im HEV infolge der herrschenden Corona-Situation die Verbandsgeschäfte und Kontakte mit den Mitgliedern nur noch brieflich oder virtuell statt. Aus diesen Gründen entschloss sich der scheidende Präsident, René Homberger, den neu gewählten Vorstand zu einer «Schlüsselübergabe» einzuladen. Am letzten Dienstagabend fand das Treffen unter den immer noch herrschenden Bedingungen des BAG im Restaurant Central in Affoltern statt. Dort begrüsste der neu gewählte Präsident des HEV Albis, Martin Fröhli, die bisherigen und neuen Vorstandsmitglieder. Er freute sich, seinen Vorgänger René Homberger, in diesem schönen Rahmen gebührend verabschieden zu können.

Mit viel Geschick und Herzblut Während seiner Präsidialzeit prägte Homberger den HEV Albis nicht nur mit seinen zielstrebigen Bemühungen, sondern stets auch mit ideenreichen und

Der neue Präsident, Martin Fröhli (links), erhält von René Homberger einen Schlüssel aus Brot, symbolisch für alle Häuser im Säuliamt. (Bild Martin Mullis) spannenden Anlässen. Er überzeugte mit engagiertem Auftreten, viel Herzblut und klaren Worten für die Sache. Anwesend waren auch die Vorstandsmitglieder Anne-Marie Bischofberger, Franziska Marty, Manuela Huber, Manfred Suter (Vizepräsident), Dominique Lipp sowie Marco Tanner. Die seit Mitte 2020 am Mietgericht

Bezirk Affoltern vermieterseits amtende Richterin, Carole Neukomm, war ebenfalls anwesend. Der scheidende Präsident René Homberger nutzte die Gelegenheit, dem «alten» Vorstand für die gute Zeit und die Loyalität, welche er entgegennehmen durfte, herzlich zu danken. Für ihn war es ein zentrales Anliegen den Vor-

stand des HEV Albis zu verjüngen. Dies ist ihm mit dem jetzigen Vorstandsmitgliedern hervorragend gelungen. Seine Freude darüber war ihm sichtlich ins Gesicht geschrieben, als er seinem Nachfolger mit den allerbesten Wünschen einen symbolischen Schlüssel, sowie den Vertreterinnen des Vorstandes einen Blumenstrauss überreichen durfte.

WIR GRATULIEREN

Keine Masken mehr für Bewohnende

Pflegeheim Seewadel in Affoltern weiter auf dem Weg zur Normalität Herausgeberin: CH Regionalmedien AG Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern Obere Bahnhofstrasse 5 8910 Affoltern a. A.

Zum 95. Geburtstag Am 12. Juni vor 95 Jahren erblickte Hans Bachmann das Licht der Welt. Morgen Samstag darf er in Affoltern seinen hohen Geburtstag feiern. Wir gratulieren herzlich und wünschen ihm ein fröhliches Fest voller Sonnenschein.

Zur eisernen Hochzeit

Leiterin: Barbara Roth Chefredaktor: Thomas Stöckli redaktion@affolteranzeiger.ch

Ihr Eheversprechen liegt 65 Jahre zurück und hat auch heute noch Aktualität – ein wunderbarer Anlass, um diese lange gemeinsame Zeit zu feiern. Es tun dies am Montag, 14. Juni, Anna und Alfons Limbeck in Zwillikon – ganz herzliche Gratulation zur eisernen Hochzeit!

Redaktion: Livia Häberling Stefan Schneiter Copyright: Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für eingesandtes Material Gesamtauflage: 26 633

Tarife: www.affolteranzeiger.ch Annahmeschluss Inserate: Dienstagausgabe: Montag, 8.00 Uhr Freitagausgabe: Mittwoch, 16.00 Uhr Todesanzeigen: 11.00 Uhr am Tag vor Erscheinen Abonnementspreise: ¼ Jahr Fr. 79.– ½ Jahr Fr. 97.– 1 Jahr Fr. 170.– Aboservice: abo@affolteranzeiger.ch Telefon 058 200 55 86 Kontakt: Alle Mitarbeiter erreichen Sie unter vorname.name@chmedia.ch Druck: Mittelland Zeitungsdruck AG, Neumattstrasse 1, 5001 Aarau Ein Produkt der Verleger: Peter Wanner, www.chmedia.ch Beteiligungen der CH Media AG auf www.chmedia.ch

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Die «Seewadel»-Bewohner freuen sich über wiedergewonnene Freiheiten. (Bilder zvg.)

Der Stadtrat Affoltern und die Geschäftsleitung Seewadel freuen sich, weitere Schritte hin zur Normalisierung tätigen zu können. Somit steht einem Eintritt ins Pflegeheim Seewadel, falls dieser nötig sein sollte, nichts mehr im Wege. Seit Februar sind alle mobilen Bewohnerinnen und Bewohner des Pflegeheims Seewadel in Affoltern vollständig geimpft. Ebenfalls die meisten Neueintretenden. Dadurch sind weitere Lockerungsschritte möglich. Die Bewohnenden dürfen sich im gesamten Haus wieder ohne Maske aufhalten und bewegen. Ebenfalls können sie am Nachmittag im Bistro oder auf der sonnigen Terrasse etwas konsumieren. Dies ist auch in Gruppen möglich. Weiter finden wieder gemeinsame Aktivitäten und Gottes-

dienste statt. Besuche sind in Bezug auf die Zeitdauer nicht mehr begrenzt, die offiziellen Besuchszeiten sind jedoch einzuhalten. Es dürfen weiterhin maximal zwei Besucher pro Tag empfangen werden und sich im Zimmer der Bewohnenden aufhalten. Auch Spaziergänge mit Angehörigen oder ein Kaffee auf der Terrasse sind wieder möglich.

Ausflüge wieder möglich Ebenfalls erlaubt sind neu auch wieder grössere Ausflüge von Bewohnenden mit ihren Angehörigen oder ein Besuch bei den Angehörigen zu Hause. Hier gilt die Regelung, dass die Bewohnenden bei der Rückkehr entweder getestet werden oder, falls sie noch nicht geimpft sind, sich in Quarantäne begeben müssen. Dies ist nötig, damit die übrigen wiedergewonnen Freiheiten beibehalten werden können.

Das Bistro bleibt weiterhin für externe Gäste geschlossen. Im Moment darf im Gastrobereich noch keine Durchmischung von Bewohnenden, Mitarbeitenden und Bistro-Besuchenden stattfinden. Für eine räumliche Trennung ist das Bistro im Provisorium zu klein. Für die Bewohnenden mit Besuch steht während den Besuchszeiten die Bistro-Terrasse zur Verfügung. Der allseits beliebte Take-Away der SeewadelKüche bleibt für externe Gäste weiterhin geöffnet. Das BAG empfiehlt, die Situation nach vier Wochen erneut zu analysieren und neu zu beurteilen. Das Pflegeheim Seewadel wird somit Ende Juni die Situation prüfen und falls möglich weitere Lockerungen definieren. Die aktuell geltenden Massnahmen sind immer auf der Website des Seewadels zu finden. Stefan Trottmann, Stadtschreiber

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Beschlüsse der ev. ref. KirchgemeindeVersammlung Stallikon Wettswil Die Kirchgemeindeversammlung vom Sonntag, 6. Juni 2021, fasste folgende Beschlüsse: 1. Die Jahresrechnung 2020 wird genehmigt 2. Neue Kirchgemeindeordnung – Traktandum zurückgezogen Gegen diese Beschlüsse kann wegen Verletzung von Vorschriften über die politischen Rechte und ihre Ausübung innert 5 Tagen ab Veröffentlichung schriftlich Rekurs bei der Bezirkskirchenpflege Affoltern, Herrn Martin Billeter, Präsident, Püntenstrasse 16, 8932 Mettmenstetten, erhoben werden. Das Protokoll liegt für die Stimmberechtigten auf den Gemeinden Stallikon und Wettswil ab 11. Juni 2021 zur Einsichtnahme auf. Beschwerden gegen die Richtigkeit des Protokolls müssen innert 30 Tagen, vom Beginn der Auflage an gerechnet, bei der Bezirkskirchenpflege Affoltern, Herrn Martin Billeter, Präsident, Püntenstrasse 16, 8932 Mettmenstetten, eingereicht werden. Ev. ref. Kirchenpflege Stallikon Wettswil

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Planauflage: Die Pläne liegen auf den betreffenden Gemeindekanzleien zur Einsicht auf. Dauer der Planauflage: 20 Tage vom Datum der Ausschreibung an. Erfolgt die Ausschreibung im Amtsblatt des Kantons Zürich später, gilt das Datum der letzten Ausschreibung. Rechtsbehelfe: Begehren um die Zustellung von baurechtlichen Entscheiden sind innert 20 Tagen seit der Ausschreibung bei der Baubehörde schriftlich einzureichen; elektronische Zuschriften (EMails) erfüllen die Anforderungen der Schriftlichkeit in der Regel nicht. Wer das Begehren nicht innert dieser Frist stellt, hat das Rekursrecht verwirkt. Die Rekursfrist läuft ab Zustellung des Entscheides (§§ 314–316 PBG). Für die Zustellung baurechtlicher Entscheide wird eine geringfügige Kanzleigebühr erhoben.

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Hedingen In Affoltern am Albis ist am Samstag, 5. Juni 2021 gestorben:

«Marcel» Robert Bischoff, geboren am 14. Dezember 1961, von Bülach ZH, verheiratet, wohnhaft gewesen in Hedingen. Die Beisetzung findet im engsten Familien- und Freundeskreis statt.

Knonau Am Montag, 7. Juni 2021, ist in Knonau gestorben:

Tinner Arnold geboren am 10. Januar 1947, von Sennwald-Frümsen SG, wohnhaft gewesen in in Knonau, Eschfeld 5. Bestattungsamt Knonau

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Bezirk Affoltern

Freitag, 11. Juni 2021

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Sparbemühungen gehen weiter Aus den Verhandlungen des Gemeinderats Mettmenstetten Der Gemeinderat hat im Zuge der Sparübungen im Frühjahr 2021 unter anderem festgehalten, dass die Beratertätigkeiten zu kürzen sind. In einem ersten Schritt wurden die Berateraufwände 2019 bis 2020 analysiert und das Sparpotenzial evaluiert. In der Folge wurde einen Leitfaden für den Umgang mit externen Lieferungen und Dienstleistungen innerhalb des freihändigen Verfahrens erstellt. Dieser soll die bestehende Gesetzgebung im Submissionswesen ergänzen und der Gemeindeverwaltung konkrete Handlungsanleitungen vorgeben, damit die externen Beratertätigkeiten optimiert werden können. Der Leitfaden ist auf der Webseite der Gemeinde Mettmenstetten einsehbar.

Liegenschaftsstrategie Die Gemeinde Mettmenstetten ist Eigentümerin einer Vielzahl von Liegenschaften in unterschiedlichen Zonen und mit unterschiedlichem Verwendungszweck. Gleichzeitig tritt sie als Akteurin auf dem Immobilienmarkt auf, kauft und verkauft Parzellen und investiert in bestehende Infrastruktur. Naturgemäss geht es dabei oftmals um grosse Geldbeträge, weshalb Entscheidungen in diesem Bereich nach aussen nachvollziehbar und kommunizierbar sein müssen. Die geplante Veräusserung der gemeindeeigenen Liegenschaft an der Dachlisserstrasse 11 zur teilweisen Rückzahlung von Bankkrediten, welche im Zuge der Schulraumerweiterung aufgenommen werden mussten, hat zunehmenden Erklärungsbedarf bei Einwohnerinnen und Einwohnern ausgelöst, weil kurz darauf der Kauf einer Liegenschaft an der Albisstrasse 29 durch die Gemeinde bekannt wurde. Der Ressortvorstand Finanzen und Liegenschaften erarbeitete aufgrund dessen mit Unterstützung des Abteilungsleiters Bau und der Arbeitsgruppe Liegenschaften eine Liegenschaftenstrategie, welche prägnant und übersichtlich Vision, Ziele und die wichtigsten Grundsätze festhält und für mehr Transparenz sorgen soll. Die neu erstellte Liegenschaftenstrategie der Gemeinde Mettmenstetten ist auf der Website der Gemeinde Mettmenstetten einsehbar.

ARA Knonau – Abtretung Grundstückbesitzanteil Nach der Urnenabstimmung vom 29. November 2020 und der deutlichen Zustimmung der Bevölkerung wird der Zweckverband Awvk, der drei Verbandsgemeinden Knonau, Mettmenstetten und Kappel am Albis, aufgelöst. Voraussichtlich Ende 2022 fliesst das Abwasser in die ARA Schönau in Cham und damit treten die drei Gemeinden einzeln dem Gewässerschutzverband der Region Zugersee-Küssnachtersee-Ägerisee (Gvrz) bei. Die ARA Knonau wird anschliessend ausser Betrieb genommen und Anfang 2023 zurückgebaut. In der Urnenabstimmung vom 29. November 2020 war die Frage zur Nutzung der frei werdenden Fläche noch ausgeklammert bzw. die Gespräche zwischen den Verbandsgemeinden noch nicht abgeschlossen. Nun möchte die Gemeinde Knonau die im Besitz des Zweckverbands befindliche Parzelle Nr. 161 übernehmen (Zone für öffentliche Bauten), um das Hauptgebäude sowie die Zufahrt in das Areal weiter nutzen zu können. Bei einer weiteren Nutzung der genannten Objekte werden die Rückbaukosten für den Zweckverband Awvk um zirka 160 000 Franken günstiger ausfallen. Die Parzelle 161 ist ab 1957 schrittweise in den Besitz des Zweckverbands Awvk übergegangen, die Etappierung der Käufe ergeben einen Kaufpreis von Fr. 2.50/m². Der Gemeinderat von Knonau vertritt die Auffassung, dass bei der Auflösung des Zweckverbands der Selbstkostenpreis gilt, analog einer Nennung in einer damaligen Vereinbarung. Der Gemeinderat Knonau anerkennt dabei die Preissteigerung nach dem Landesindex der Konsumentenpreise (LIK) was einen Wert von Fr. 10.50/m² ergibt. Entsprechend dem Verteilschlüssel bei der Urnenabstimmung (Einwohner und Einwohnerinnen Stand 1. Juli 2020), für Mettmenstetten 57.84%, ergibt dies einen Selbstkostenpreis von 42 462 Franken. Der Gemeinderat von Mettmenstetten erklärt sich mit dem Vorschlag der Gemeinde Knonau betreffend Verkauf der Parzelle 161 der ARA Knonau an die Gemeinde Knonau, zu einem Preis in der Höhe von 42 462 Franken, einverstanden. Ergänzend dazu ersucht die Gemeinde Mettmenstetten den Gemeinderat von Knonau, das frei wer-

dende Land dem Jugend-, Breiten- und Amateursport, insbesondere dem Vereins- und Verbandssport, zur Verfügung zu stellen. Konkret wird begrüsst, wenn damit die Bedingungen des FussballClubs Knonau-Mettmenstetten-Maschwanden nachhaltig verbessert und ausgebaut werden.

Unterstützung des Schützenvereins Dachlissen-Mettmenstetten Die Baudirektion Kanton Zürich Amt für Abfall, Wasser, Energie und Luft (Awel) fordert infolge der Altlastensanierung der Schiessanlage Wissenbach vom Schützenverein Dachlissen-Mettmenstetten (SDM) seinen Anteil der Sanierungskosten von 130 000 Franken zu übernehmen. Ausserdem stehen dringende Sanierungsarbeiten des Schützenhauses mit Investitionen in der Höhe von zirka 250 000 Franken an, welche der Schützenverein zu übernehmen hat. Die Sanierungskosten plus Investitionen betragen insgesamt 380 000 Franken, was den Verein vor eine schier unüberwindbare Hürde stellt. Auf Gesuch des Schützenvereins Dachlissen-Mettmenstetten hin prüft der Gemeinderat eine allfällige Unterstützung und hat dafür im Einvernehmen mit dem Schützenverein eine BusinessAnalyse in Auftrag gegeben.

Doppelkindergarten Pavillon Der erweiterte Bedarf an KindergartenKlassenzimmern konnte nicht im Projekt Schulraumerweiterung Mettmenstetten realisiert werden. Bei der ursprünglichen Raumplanung (2014) wurde davon ausgegangen, dass 5 Kindergärten ausreichen werden. Doch schon bald musste mit dem Doppelkindergarten Niederfeld auf das weitere Wachstum reagiert werden (Bezug 2019). Aktuell führt die Primarschule 7 Kindergärten mit 6.5 Klassen. Aufgrund der Entwicklung der Einwohnerzahlen ist nun aber bekannt, dass weitere Kindergärten nötig werden. Es wird von einem Bedarf von 7.5 Klassen bzw. 8 Kindergärten ausgegangen. Aus diesem Grund hat das eingesetzte Projektteam zusammen mit dem Architekturbüro Bernhard Stierli, Affoltern am Albis, verschiedene Varianten für die Erweiterung des Kindergartenraums eruiert. Der Ge-

meinderat hat sich für die kostengünstige Variante entschieden. Diese umfasst das Stehenlassen des heutigen Kindergartenpavillons mit dem Umbau zu einem Doppelkindergarten (inklusive energetische Sanierung) und einem Anbau beim Kindergarten Dorf zum Dreifach-Kindergarten mit entsprechender energetischer Sanierung. Für die erste Etappe, den Doppelkindergarten Pavillon, hat der Gemeinderat Architekturleistungen im Umfang von 70 100 Franken bewilligt (Projektierung und Ausführung). Die Genehmigung des Bauprojekts zu Umbau und Sanierung wird voraussichtlich im Dezember 2021 der Gemeindeversammlung unterbreitet.

Strassensanierungen Mehrere Strassenabschnitte in unserem Gemeindegebiet müssen saniert werden. Den Auftrag für die Sanierung und Werterhaltung, für den Ersatz der bestehenden LED-Leuchten sowie für drei zusätzliche Kandelaber bei zwei im Weiler Dachlissen liegenden Strassenabschnitten hat der Gemeinderat an das wirtschaftlich günstigste Angebot der Firma Leuthard Gruppe zu Fr. 246 085.95 vergeben. Für die Projektierung der Sanierung der Grundreben- und Langacherstrasse hat der Gemeinderat nach durchgeführter Submission ebenfalls das wirtschaftlich günstigste Angebot der Firma Architektur- und Ingenieurbüro Baucal AG, Affoltern zu 18 400 Franken berücksichtigt. Ausserdem hat der Gemeinderat für die jährlichen Sanierungs- und Unterhaltsarbeiten von weiteren Gemeindestrassen einen Kredit von 122 000 Franken bewilligt.

Ferner hat der Gemeinderat ... • den von der Prüfstelle «GemeindeFinanzen.ch erstellten Bericht zur Prüfung der Jahresrechnung 2020 genehmigt. • den von der Prüfstelle über den Bereich Krankenversicherung (KVG), Prämienverbilligungen bzw. Prämienübernahmen 2020 ausgestellten Revisionsbericht genehmigt. • das Wahlresultat der Erneuerungswahl der Friedensrichterin vom 7. März 2021 erwahrt. • die Bauabrechnung Sanierung Leberenstrasse mit der Abrechnungssum-

me von Fr. 223 604.75 genehmigt (Minderkosten von Fr. 24 395.25 bzw. 9.8%). • Oliver Bär als Ersatz für die per 31. Dezember 2021 als Verwaltungsrätin der interkommunalen Anstalt Sozialdienst Bezirk Affoltern zurücktretende Ursula Junker in der Verwaltungsrat, als Vertreter der Gemeinde Mettmenstetten, gewählt. • einen jährlich wiederkehrenden Betrag von Fr. 2599.50 für die Weiterführung des Integrationsprojekts Ämtler Tandem gesprochen. • das auf Anregung der Gemeinde von der EKZ ausgearbeitete Beleuchtungskonzept für Mettmenstetten genehmigt. • als Ersatz des bisherigen Verwaltungsrats des Spitals Affoltern, Lukas Rist, Rebekka Bommer-Gemperle, Erlenbach ZH gewählt. • im Rahmen der Arbeitssicherheit für die Angestellten der politischen Gemeinde (inkl. Primarschule) der Arbeitssicherheit Zehnder GmbH einen Auftrag in der Höhe von 5300 (einmalig) und 4900 Franken (wiederkehrend) erteilt. • den Aufsichtsbericht der Kindertagesstätte «Knirpsen Villa» zur Kenntnis genommen und festgehalten, dass die Voraussetzungen für den Betrieb weiterhin erfüllt sind. • mit Bedauern den gesundheitlich bedingten Rücktritt von Bea Gallati, Primarschulpräsidentin und Gemeinderätin, entgegennehmen müssen. Der Gemeinderat bedankt sich für ihr Engagement während sieben Jahren als Behördenmitglied und wünscht ihr alles Gute für die Zukunft. Zur interimistischen Vertretung der Primarschulpräsidentin im Gemeinderat wurde Rita Röllin, bisher Vizepräsidentin der Primarschule, bestimmt. • die Jahresrechnung 2020 des Zweckverbands Feuerwehr Knonaueramt Süd sowie des Abwasserverbands Knonau genehmigt. • die Jahresrechnungen und Geschäftsberichte 2020 der interkommunalen Anstalt Pflegezentrum Sonnenberg, der interkommunalen Anstalt Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde, des Dienstleistungscenters Amt (Dileca) sowie der interkommunalen Anstalt Sozialdienst Bezirk Affoltern genehmigt. Oliver Bär, Geschäftsführer, Gemeindeverwaltung Mettmenstetten

Mehr Mitspracherecht zu Strassen im Ortszentrum

Rekordmarke in der ambulanten Pflege

Der Kanton soll bei der Planung der Kantonsstrassen mehr Rücksicht auf die Bedürfnisse der Gemeinden nehmen. Das forderte Ronald Alder in einem Postulat, welches der Kantonsrat am Montag überwiesen hat.

Pro Senectute Kanton Zürich blickt auf ein herausforderndes Geschäftsjahr zurück. Trotz Social Distancing galt es, die Senioren und Seniorinnen im Alltag zu unterstützen.

Ein lebendiges Dorf braucht ein attraktives Zentrum. Kantonsstrassen in den Dorf- und Stadtzentren sind nicht nur Träger des Verkehrs, sondern auch Einkaufsorte und Treffpunkte. Der Kanton Zürich nehme darauf in seiner bisherigen Planung praktisch keine Rücksicht, rügt der Ottenbacher GLP-Kantonsrat Ronald Alder. Sein entsprechendes Postulat von Mai 2018 hat der Kantonsrat am Montag überwiesen. «Der Zeitpunkt ist genau richtig», so Alder, «weil aktuell die Planungen im Dorfzentrum von Ottenbach stattfinden.» Tempo 30 habe ein enormes Potenzial für die Verkehrssicherheit, argumentiert Alder. Im Weiteren könne die Lärm- und Luftbelastung reduziert werden. Das Bundesgericht hat mittlerweile in mehreren Urteilen festgehalten, dass die Einführung von Tempo 30 zulässig und sinnvoll ist. Zumal eine Temporeduktion sogar eine Verbesserung des Verkehrsflusses bewirken könne, dank kürzerer Stillstandzeiten und kontinuierlicherem Fahren. (red.)

«Sonnenuntergang durch die Blume» auf dem Albishorn. (Leserbild Jacqueline Ott)

Die Corona-Pandemie stellte das gesellschaftliche Miteinander auf eine grosse Bewährungsprobe. In der Sozialberatung von Pro Senectute Kanton Zürich blieben auch 2020 finanzielle Fragen das zentrale Thema. 82 % der Ratsuchenden wünschten sich entsprechende Unterstützung und Beratung. Daneben gab es, bedingt durch Corona, auch vermehrte Anfragen zu anderen Themen. Aufgrund der Einschränkungen konnten viele ältere Menschen nicht mehr selbstständig einkaufen gehen. Die Einkaufshilfe «Amigos» sowie diverse Nachbarschaftshilfen boten rasch und unkompliziert Unterstützung und der Mahlzeitendienst CasaGusto stellte sicher, dass sich ältere Menschen auch im Shutdown jederzeit gesund ernähren konnten. So stiegen ab Frühjahr 2020 die Bestellungen bei CasaGusto stark an. Mit «Pro Senectute Home» – dem Spitexbereich von Pro Senectute Kanton Zürich – konnte mit dem ambulanten Pflegeund Betreuungsangebot die Rekordmarke von 100 000 geleisteten Stunden übertroffen werden. (red.)


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Bezirk Affoltern

Fünf Verletzte – 40 000 Franken Schaden

Brand in Obfelder Garagenbetrieb Am Freitag, 4. Juni, kam es um 14.20 Uhr zu einem Brand im Nebenraum eines Garagenbetriebes in Obfelden. Laut Angaben der Kantonspolizei in Affoltern war fahrlässiger Umgang mit brennbarer Flüssigkeit die Ursache. Die Feuerwehr brachte den Brand schnell unter Kontrolle; eine Umweltgefährdung bestand nicht. Vier Personen mussten mit Verdacht auf eine Rauchgasvergiftung ins Spital gebracht werden, eine Person verletzte sich an der Hand. Die Kapo beziffert den Sachschaden auf rund 40 000 Franken.

Trotz lauter Musik im Tiefschlaf Am 5. Juni störten sich um 3.20 Uhr Anwohner in Mettmenstetten an lauter Musik aus der Nachbarschaft. Die ausgerückten Kapo-Beamten klingelten an der Tür. Als sich nichts regte, riefen sie die Feuerwehr, die mit einer Leiter anrückte. In der übermässig beschallten

Wohnung stiess man auf eine Frau im Tiefschlaf ... Kantons- und Stadtpolizei Affoltern sahen sich aber auch andernorts mit zahlreichen Lärmklagen konfrontiert: Lautstarkes Tanzen am 4. Juni um 23.20 Uhr in einer Wohnung in Affoltern, lärmende Jugendliche um 2.30 Uhr an einer Postautohaltestelle im Weiler Türlen in Hausen, eine lärmende Gruppe am 5. Juni um 22.30 Uhr auf dem Sportplatz Schlag in Hedingen, ein lauter Nachbar am 5. Juni um 5 Uhr in Bonstetten. Im Weiteren rückten Beamte der Kapo und der Stadtpolizei Affoltern in den vergangenen Tagen und Nächten nach Knonau, zum Schulhaus Schlossächer in Obfelden und – einmal mehr – auch nach Zwillikon aus, wo am 6. Juni selbst um 6.30 Uhr noch keine Ruhe herrschte. Dort wurde ein Clubbetreiber von der Kapo mit einer Ordnungsbusse belegt. Auch in Affoltern überreichte die Stadtpolizei einen Bussenzettel. (-ter.)

Auf den Spuren von Wilhelm Tell

Jubla Säuliamt im Lager in Wettswil Am Pfingstsamstag besammelte sich die Jubla Säuliamt mit Sack und Pack bei der katholischen Kirche in Affoltern, als unverhofft Wilhelm Tell und sein Sohn Walter auftauchten. Walter und Wilhelm planten einen Aufstand gegen die Habsburger, um deren Anführer Gessler zu stürzen und sie baten die Jubla eindringlich um Hilfe! Sie waren sich alle einig: Da sind sie dabei! Mit rund 30 Kindern aus unterschiedlichen Altersgruppen lief die gesamte Schar zum Lagerplatz nach Wettswil, einige Unerschrockene badeten sogar im Hediger Weiher. Kaum am Lagerplatz am Waldrand angekommen, brachte sie Gessler um die wohlverdiente Pause und entführte kurzerhand den kleinen Walter. Drei Tage lang kämpfte die Jubla hartnäckig gegen die Habsburger, bis es am Schluss zum berühmten, unvermeidlichen Apfelschuss kam. Walter stellte sich tapfer der Aufgabe

und obwohl der Apfelschuss gelang, wurde Wilhelm wegen des zweiten Pfeiles von Gessler verhaftet und mitgenommen. Es kam zum finalen Kampf und der Jubla gelang es, Gessler zu stürzen und Wilhelm zu befreien. Der Wettergott meinte es gut mit der Schar, so war es zwar recht frisch, aber mehrheitlich trocken. Sogar die «Nachtaction» konnte trockenen Fusses stattfinden. Nach dem traditionellem «Chiaiai» zum Schluss kehrten die Kinder müde, glücklich und etwas verschmutzt zurück nach Hause. Im Sommer wird die Jubla Säuliamt eine Reise ins alte Ägypten unternehmen und in den Pyramiden nach versteckten Schätzen suchen. Das Sommerlager im Kanton Graubünden findet vom Sonntag, 18. Juli, bis Samstag, 31. Juli, statt. Silvan Santschi Infos unter www.jublasaeuliamt.ch.

Freitag, 11. Juni 2021

Drei eigenständige Oberösterreicherinnen Ausstellung in der Galerie für Gegenwartskunst in Bonstetten

Elfi Bohrer kuratiert ihre Ausstellungen mit Professionalität und ästhetischem Feingefühl. (Bild Regula Zellweger)

Die Ämtler Galeristin Elfi Bohrer wuchs in Oberösterreich auf und ist ihrer Heimat im Bereich Kunstvermittlung und Kunstförderung treu geblieben. Maria Moser, Christa Mayrhofer und Helga Hofer stehen regelmässig im Programm der Galerie. Von Regula ZellwegeR Für Künstler ist es essenziell, dass sie an Orten ausstellen können, wo sie in den Medien und in der Öffentlichkeit an Bekanntheitsgrad gewinnen können. Seit drei Jahrzehnten bietet Elfi Bohrer hochprofessionell Künstlerinnen aus der Region, aus der Schweiz und besonders auch aus Österreich ein attraktives Podium. Als Laie fragt man sich, wie sie bei den vielen Bewerbern mit Fachwissen und Herzblut eine Auswahl trifft. Wie kam sie zu den drei Künstlerinnen, deren Werke sie an den kommenden beiden Wochenenden im Kunstfenster in Bonstetten zeigt?

Helga Hofer

Das traditionelle «Chiaiai» gehört zu einem Jubla-Lager. (Bild zvg.)

Auf Helga Hofer wurde Elfi Bohrer dank der Einladungskarte eines österreichischen Galeristen aufmerksam: «Sie stach mir ins Auge, weckte meine Neugier – und ich erkundigte mich vorerst bei meinem Berufskollegen. Dieser arbeitete schon lange mit Hofer zusammen und konnte mir sie und ihre Arbeit wärmstens empfehlen. Also nahm ich Kontakt

auf, bekam Einblick in ihr langjähriges Schaffen, war überzeugt von ihrer emotional warmen Sprache und nahm sie ins Programm auf.» Formale Ruhe und inhaltliche Gewissheit und Beständigkeit zeichnen die Gemälde von Helga Hofer aus. Die Bildsprache ist erdhaft, dicht und fest. Elfi Bohrer findet für die Ölbilder von Helga Hofer besondere Worte: «Sie schöpft aus einem weiblichen Universum und geht damit zu Herzen.»

Maria Moser Die bekannte Ämtler Künstlerin Charlotte Liedtke hat Elfi Bohrer ganz zu Beginn ihrer Galerie-Tätigkeit Anfang der 90er-Jahre auf Maria Moser aufmerksam gemacht: «Sie drückte mir einen Katalog von Moser in die Hand, denn diese hatte bereits in Zürich und an der Art Basel ausgestellt. Ich war begeistert, nahm mit der Künstlerin Kontakt auf, besuchte sie in ihrem Atelier und seit 1994 habe ich ihre kraftvollen Werke in mehr als zehn Ausstellungen in Bonstetten und an Kunstmessen in Zürich und Wien vorgestellt.» Maria Moser spielt mit dem Feuer. Auf ihren Bildern, die dreidimensional wirken, bewegen sich glühende, abstrakte Elemente im Raum. Die dynamischen Bilder bilden eine Gegenbewegung zu den Werken von Christa Mayrhofer.

Christa Mayrhofer Hört man den Namen Christa Mayrhofer, denkt man unweigerlich an Bilder

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mit Kühen, an Kuhporträts. Die Haslacherin malt figürlich, mit Liebe zum Detail und zu symbolischen Aussagen. Von ihr zu sehen sind Porträts, Waldbilder, Landschaften und Holzschnitte, Unikathochdrucke auf handgeschöpftem Papier. Elfi Bohrer erzählt: «Christa Mayrhofer stellte sich mir in den 90er-Jahren vor. Anlässlich einer Schweizreise zeigte sie mir eine Reihe ihrer Unikathochdrucke auf Nepalbütten. Mir war sofort klar, dass es sich um ein eigenständiges Werk handelt. Nach einer längeren Wartezeit – ich war über Jahre hinweg ausgebucht – haben wir 2003 die erste gemeinsame, erfolgreiche Ausstellung organisiert. Im Dreijahresrhythmus zeige ich nun die differenzierten Arbeiten dieser Künstlerin, die vor dem Studium der Malerei ein Musikstudium abgeschlossen hat.» Elfi Bohrer hat die Bilder der drei Künstlerinnen bewusst kuratiert und dadurch gleichzeitig Harmonie und Spannung geschaffen. Es lohnt sich, wenn man sich beim Ausstellungsbesuch nicht nur auf die einzelnen Werke konzentriert, sondern auch bewusst wahrzunehmen, wie sie miteinander korrespondieren. Elfi Bohrer meint abschliessend: «Alle drei Künstlerinnen haben eine begeisterte Sammlerschaft hier gefunden, was uns alle sehr freut.»

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Bezirk Affoltern

Freitag, 11. Juni 2021

CO2-Gesetz: Bürgerbevormundung oder Generationenaufgabe Wie Unternehmer und Politiker aus dem Säuliamt das CO2-Gesetz bewerten Argumentativ gesittet, aber mit komplett entgegengesetzten Standpunkten, debattierten zwei Unternehmerpersönlichkeiten und zwei Personen aus der Politik über das CO2-Gesetz, über das am 13. Juni abgestimmt wird. Von stefan schneiter Korrekt ausgewogen war die Zusammensetzung des Podiums, das am Dienstag im LaMarotte das CO2-Gesetz diskutiert. Je ein Mann und eine Frau, je eine Unternehmerpersönlichkeit und je ein Politiker und eine Politikerin brachten ihre Argumente für und gegen die Vorlage vor, die am 13. Juni an die Urne kommt. Wir hätten eine Generationenaufgabe zu erfüllen, erklärte Samuel Schweizer, Vorsitzender der Unternehmensleitung der Ernst Schweizer AG in Hedingen, in der von Bernhard Schneider geführten Diskussion. Mit unserem heutigen CO2Ausstoss gefährdeten wir die Chancen künftiger Generationen auf ein intaktes Klima. Das Gesetz gebe da Gegensteuer, um diesen Ausstoss zu reduzieren, indem CO2-Verursacher stärker belastet würden. Die meisten Haushalte würden finanziell profitieren. FDP-Kantonsrätin Arianne Moser aus Bonstetten, ebenfalls eine Befürworterin des Gesetzes, sieht es genauso: 90 Prozent der Bevölkerung zahle unter dem Strich nicht mehr oder erhalte sogar mehr zurück. «Nur wer in einem grossen Haus wohnt, fossil heizt, viel umherfliegt oder viele Kilometer im Auto zurücklegt zahlt mehr – also diejenigen, die darauf beharren, die Erde zulasten der kommenden Generationen weiter aufzuheizen.» Marc Bochsler sieht die Sache ganz anders. Der Vizepräsident der SVP Bezirk Affoltern erklärte, die Schweiz produziere gerade mal einen Tausendstel des weltweiten CO2-Ausstosses: «Und das können wir nicht ändern». Selbst wenn unser

«Nutzlos, teuer und ungerecht.» Marc Bochsler Land klimaneutral würde, würde das dem Weltklima «null und nichts bringen». Das CO2-Gesetz bringe lediglich eine Bevormundung der Bürger: «Man will uns in Zukunft vorschreiben, wie wir leben müssen, was wir essen sollen, welches Auto wir zu fahren haben, welche Heizung wir im Haus einbauen.» Bochsler diagnostizierte eine allgemeine «Klima-

Beim CO2-Gesetz alles andere als einer Meinung: Conny Baumann-Zingg und Marc Bochsler (links) lehnen es vehement ab, Arianne Moser und Samuel Schweizer (je rechts) sind dezidiert dafür. Bernhard Schneider (Mitte) moderierte zwischen beiden Polen. (Bild Stefan Schneiter) hysterie». Wir müssten endlich aufhören, uns selbst zu drangsalieren, uns einzuschränken für eine Reduktion des inländischen CO2-Ausstosses, denn, eben, das bringe dem Weltklima nichts. Die Schweiz mache mit diesem Gesetz nur ihren Wohlstand kaputt. Bochsler plädierte, ohne dies allerdings genauer auszuführen, für eine «effiziente Klimapolitik», bei der mit wenig Kosten viel erreicht werden kann. Conny Baumann-Zingg, Geschäftsführerin der Zingg Transporte AG in Hedingen, lehnt das Gesetz ebenfalls ab. Ihrer Ansicht nach verursache es einen riesigen Etatismus und schaffe viele Stellen in den Bundesämtern. Als regelmässige Berggängerin stelle sie zwar fest, dass der Klimawandel auch hierzulande stattfinde. Dieser werde sich fortsetzen, auch wenn wir uns für Klimaschutz einsetzen würden. Laut Baumann-Zingg müssten wir etwas für den Klimaschutz tun, «aber auf freiwilliger Basis. Es kann nicht per Gesetz vorgegeben werden, was der Einzelne tun muss».

Schweiz kann und soll mehr betiragen Den Verweis Bochslers auf die geringe Grösse der Schweiz konterte Arianne Moser mit dem Hinweis, die Schweiz sei zwar klein, der CO2-Ausstoss pro Kopf der Bevölkerung im weltweiten Vergleich aber sehr hoch. An die 200 Länder hätten das Pariser Klimaabkommen unterzeichnet, Länder wie die Schweiz sollten ent-

sprechend ihrem Wohlstand sehr wohl mehr beitragen zum Klimaschutz als ärmere Länder. «Wir können es uns leisten, pro Kopf etwas mehr zu bezahlen als andere Länder.» Als liberale Politikerin gefällt Moser insbesondere, dass das CO2Gesetz nicht auf Verbote, sondern auf Lenkungsabgaben setzt. Für Samuel Schweizer spricht für das CO2-Gesetz, dass der Staat damit die Innovation von privaten Unternehmen in der Klimapolitik fördern kann. Unternehmen und Volkswirtschaften, die jetzt bei der Dekarbonisierung die Entwicklung vorantreiben, hätten einen Wettbewerbsvorteil. Das sehe er in seinem Unternehmen, wo der Energieverbrauch seit 40 Jahren optimiert werde und heute mehr Umsatz und Wertschöpfung bei weniger Energieverbrauch als in den Achtzigerjahren erzielt werde. «Die Entkoppelung von Wohlstandswachstum und Ressourcenbelastung ist möglich», meinte Schweizer. «Mit dem CO2-Gesetz müssen wir jetzt die Anreize dazu setzen, dass sich unsere Wirtschaft und Gesellschaft noch mehr in diese Richtung bewegt.»

Falscher Ansatz Conny Baumann-Zingg strich ebenfalls die Fortschritte ihres Transportunternehmens in ökologischen Belangen heraus. Mit dem CO2-Gesetz aber werde Unternehmen unter dem Strich mehr Geld entzogen als nötig. «Dass man uns Unternehmern per Gesetz Geld nimmt,

statt das man es uns lässt, um in unsere eigenen Innovationen zu investieren, ist der falsche Ansatz.» Zum Schluss forderte Moderator Bernhard Schneider die Teilnehmer auf, ihre Pro- und Contra-Haltung zum CO2Gesetz in kurzen Sätzen formulieren. Marc Bochsler brachte es auf die Kurzformel: «Das CO2-Gesetz ist nutzlos, teuer und ungerecht.» Arianne Moser ist für ein Ja, weil die Kostenwahrheit in diesem Gesetz dafür sorge, die Subventionierung fossiler Treib- und Brennstoffe zu beenden. Das eingenommene

«Zukunftsweisender, als den Ölscheichs Milliarden zu überweisen». Arianne Moser Geld werde zurückverteilt an die Bevölkerung oder für Innovationen genutzt. «Und das ist zukunftsweisender für uns alle, statt jährlich acht Milliarden Franken an die Ölscheichs zu verteilen.» Laut Conny Baumann-Zingg setzt das CO2Gesetz einseitig auf Verbote, Vorschriften und neue Steuern, «dabei wäre eine vorausschauende Klimapolitik gefordert, die kluge Anreize schafft und den freiwilligen Klimaschutz fördert.» Samuel Schweizer dagegen stimmt ja, weil Klimaschutz eine lohnende Investition sei in die kommenden Generationen, aber auch in die Wirtschaft. Das CO2-Gesetz fördere Innovation, Wachstum und die Chancengleichheit in der Schweiz.

Ein Gewinn für Arbeitslose und Impfzentren In den vergangenen Wochen wurden im Rahmen des Projekts «Esperanza» rund 450 Stellensuchende an die elf Impfzentren des Kantons Zürich vermittelt. Das Projekt «Esperanza» schafft eine Win-Win-Situation für Stellensuchende und Impfzentren: Bei den Regionalen Arbeitsvermittlungszentren (RAV) angemeldete Personen auf Stellensuche werden bevorzugt für die gesuchten Tätigkeiten in den Impfzentren des Kantons Zürich rekrutiert. Die Gesundheitsdirektion hat die Zusammenarbeit mit Personaldienstleistern ermöglicht, welche die konkreten Arbeitseinsätze abwickeln. Die Impfzentren profitieren vom zentralisierten Rekrutierungsprozess und der Flexibilität der Stellensuchenden. Bislang konnten rund 450 Stellensuchende vermittelt werden. Dabei handelt es sich um vorübergehende Anstellungen für medizinisches Personal, administrative Fachkräfte sowie Sicherheits- und Reinigungspersonal. Die Arbeitseinsätze beinhalten zu rund 20 Prozent medizinische und zu 80 Prozent nicht medizinische Tätigkeiten. «Stellensuchende können dank dem Projekt neue berufliche Erfahrungen sammeln, ihr Netzwerk erweitern und einen Beitrag zur Bewältigung der Coronakrise leisten», sagt Volkswirtschaftsdirektorin Carmen Walker Späh. «Ich hoffe, dass sich für diese Menschen da und dort eine Tür für eine neue Festanstellung öffnet, so dass die Impfzentren zum doppelten Hoffnungsträger werden – für alle Impfwilligen im Kampf gegen die Pandemie und für die Stellensuchenden für ihre berufliche Zukunft.» Volkswirtschaftsdirektion

Neue Regeln für Gymi-Übertritt Ab dem Schuljahr 2022/23 gelten an allen Maturitätsschulen des Kantons Zürich die gleichen Aufnahmebedingungen. Nachdem das Bundesgericht eine Beschwerde abgewiesen hat, kann die neue Aufnahmeverordnung am 1. August 2022 in Kraft gesetzt werden. Für den Übertritt in Langgymnasium, Kurzgymnasium, Fachmittelschule, Handelsmittelschule, Informatikmittelschule und Berufsmaturitätsschule zählen ab dann zur einen Hälfte die Vornoten und zur anderen Hälfte die Aufnahmeprüfung in Deutsch und Mathematik. Auf eine mündliche Prüfung wird künftig verzichtet. (red.)

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Bezirk Affoltern

Freitag, 11. Juni 2021

Ein «metaphysischer Rausch» soll entstehen Herwig Ursin im Interview vor dem «LaMarotte»-Gastspiel in Hausen mit seinem Programm «Queneau’s Stilübungen» In Queneau’s Stilübungen wird eine lapidare Alltagsepisode in verschiedensten Stilen, Genres, und Haltungen erzählt. Die szenische Lesung in Hausen vereint Lust an der Sprache und Humor, was auch im Gespräch mit Herwig Ursin rüberkommt. Sie bringen zusammen mit Michael Wolf und mit der Musik von Philipp Läng einen Text des Autors Raymond Queneau auf die Bühne, der als Avantgardist galt und 1976 in Paris verstarb. Wie kamen Sie auf ihn? Herwig Ursin: Ich sah damals im November 1989 – da war ich 22 jung – im Burgbachkeller in Zug, den meine Mutter leitete, eine Aufführung von «Queneau’s Stilübungen», dargebracht von Joachim Frank und Hannes Zerbe aus Ostberlin. Die Aufführung dieses Textes blieb mir unvergessen und hat in mir initialzündungsmässig den Wunsch eingebrannt, diesen Text auch mal auf die Bühne zu bringen. Nach der Aufführung waren die Ostberliner dann noch auf einen Umtrunk bei uns zu Hause und sie sahen im TV, wie bei ihnen zu Hause die Mauer fiel. Ein historisch perfekter Mauerfall auf allen Bühnen! Das Buch war seither immer in meiner Nähe ...

«Als Schauspieler kommt man in die Freude, die verschiedensten Register zu ziehen.» Das Buch «Stilübungen» spielt mit vielen Erzählformen eine Episode in einem Bus in Paris durch. Worin lag die Verlockung oder die Herausforderung für Ihre szenische Umsetzung? Da Queneau in den «Stilübungen» eben die verschiedensten Stile durchexerziert, kommt man einerseits als Schauspieler ebenfalls in die Freude, die verschiedensten schauspielerischen Register zu ziehen. Andererseits wird die Herausforderung sein, auch wegen

PERSÖNLICH Schauspieler und Musiker Herwig Ursin wurde 1967 in Zug geboren, studierte 1990 bis 1994 an der Schauspielschule des Berner Konservatoriums. Seitdem ist er als freischaffender Schauspieler tätig, zunächst am Theater Neumarkt in Zürich, dann folgten Gastengagements am Schauspielhaus Zürich, Theater Basel, Luzerner Theater, Schauspiel Hannover. Von 2007 bis 2009 war er festes Mitglied am Theater Marie in Aarau. Neben Arbeiten als Schauspieler entwickelt Herwig Ursin auch eigene Theatermusiken. 2011 erhielt er von der Stadt Bern ein JazzStipendium.

Im Vordergrund steht bei Herwig Ursin die Spielfreude, beim Schauspielern ebenso wie in der Musik. (Bild zvg.) der knappen Probenzeit, einen möglichst einfachen, unelaborierten Ablauf der Texte festzulegen und doch ein paar knackig-szenische Ideen umzusetzen, die über eine blosse Lesung hinausgehen. Was wäre also das Ziel? Mein Traum wäre, dass sich der Fächer der Möglichkeiten derart pompös ausbreitet, dass eine Art metaphysischer Rausch entstünde, der das vielleicht öde Alltagsleben mit einem Tischbombeneffekt ideell in pure Freude verwandelt. Ihre schauspielerische Karriere führte vom Berner Konservatorium über diverse Bühnen u. a. in Zürich, Basel, Luzern, Hannover und Aarau. Wie sehen Sie die beruflichen Voraussetzungen für Ihren Beruf in der Schweiz? Ich glaube, wir Theaterschaffenden haben es gut hier in der Schweiz. Für

Hedingen im Sammelfieber

die Freie Szene gibt es genug Geld, man kann arbeiten. Ich persönlich habe ein gutes, vertrautes Arbeitsnetz und kann mich wirklich nicht beklagen. Da ich auch gern musikalisch unterwegs bin, haben sich für mich dadurch im Theaterbereich auch neue Türen geöffnet. Darüber bin ich sehr froh. Eigentlich ein Traum. Sie machen auch Theatermusik und erhielten von der Stadt Bern ein JazzStipendium. Wie darf man sich die Arbeit zur Musik fürs Theater vorstellen? Ich spiele relativ gut Klavier und kann vor allem in Teamarbeit z.B. einen Song entwickeln; wie bei der Zürcher Kindertheatergruppe Kolypan. Im Vordergrund steht aber auch hier, wie beim Schauspielern, einfach die Spielfreude, auch mit einem Tasten-Instrument improvisatorisch während einer Proben-

phase etwas Musikalisches zu erfinden und auch mit verschiedenen Musikstilen zu jonglieren. Bei unserem QueneauAbend freue ich mich auf Philipp Längs Musikwelt mit seinen analogen, selbsterfundenen Instrumenten.

«Für ein gelungenes Fest muss natürlich jeder Einzelne seinen bescheidenen Beitrag leisten.» Es scheint, Sie glauben an die Zukunft des Theaters live vor Publikum. Warum? Wenn man am Wochenende gern in ein feines Restaurant zum Essen und Trinken geht, dann doch auch weil man neben der puren Nahrungsaufnahme – früher oder später stürbe man, wenn

man nichts mehr trinken und essen täte – zusätzlich noch gesellschaftliche und kulturelle Bedürfnisse gestillt werden. Ich glaube fest daran, auch wenn das nicht für alle gilt, dass das Live-Erleben eines Vorgangs auf einer Bühne auch ein wichtiges Bedürfnis stillt: Das Einnehmen geistiger Nahrung kann im besten Fall neue Gedankengänge eröffnen: «Heute bestelle ich einen Dreigänger.» In welcher mentalen Verfassung sollten sich die Besucherinnen und Besucher vor Ihrer Aufführung am besten befinden? Ich würde sagen kindliche Vorfreude und Neugier, lockere Gespanntheit und innere Konzentration sollten den Zuschauerkörper angenehm durchfluten, wie kurz bevor man in ein Haus tritt, wo man zu einem Fest geladen ist, aber nicht alle Gäste kennt. Für ein gelungenes Fest muss natürlich jeder Einzelne seinen bescheidenen Beitrag leisten, n’est-ce-pas? Interview: Urs Heinz Aerni «Queneau’s Stilübungen», szenische Lesung am Freitag, 18. Juni, 20.15 Uhr Löwen-Saal, Albisstrasse 2, Hausen. Infos: lamarotte.ch.

Nur wenige tragen eine Rettungsweste Wasseraktivitäten wie Schlauchbootfahrten sind äusserst beliebt «Böötle» ist beliebt – auch auf der Reuss. In heiklen Situationen kann das Tragen einer Rettungsweste das Schlimmste verhindern. Doch nur 15 % der Gummibootpassagiere tragen eine solche, wie die BFU beobachtet hat.

Aufgepasst, Hedingen sammelt: Panini-Bildli? Altkarton? Stimmen? Egal - einfach mal bringen! (Bild zvg.)

Jedes Jahr begeben sich zahlreiche Menschen mit Schlauchbooten auf Schweizer Gewässer. Dieser Trend dürfte dieses Jahr bei schönem Sommerwetter kaum abreissen. «Leider werden diese Ausflüge oft einfach als Spass mit Freunden und nicht als Sport angesehen», stellt BFU-Wassersportexperte Christoph Müller fest. Diese Einstellung zeigt sich auch bei der RettungswestenTragquote. In einer kürzlich publizierten, umfangreichen Beobachtungsstudie, welche die BFU letzten Sommer an rund 40 Standorten in der ganzen Schweiz durchgeführt hat, liess sich feststellen, dass nur 15 % der rund 2700 Personen auf Schlauchbooten eine Rettungsweste trugen. Für Christoph Müller ist die Rettungsweste vergleichbar mit einer Lebensversicherung: «Wenn bei einem Unfall die Weste gut sitzt und über einen Kragen verfügt, dann dreht sie eine bewusstlose Person auf den Rücken und hält so das Gesicht und die Atemwege über Wasser.» Das Tragen einer Rettungsweste kann nicht nur bei einem Schlauchboot-Unfall Leben retten,

Schlauchbootfahrten dürften sich auch diesen Sommer wieder grosser Beliebtheit erfreuen – wie hier 2020 vor der Obfelder Reussbrücke. (Archivbild tst.) sondern auch bei jeder anderen Art von Boot sowie beim Stand-up-Paddeln.

Boote nie zusammenbinden Bei Flussfahrten lohnt es sich, neben dem Tragen einer Rettungsweste einige weitere Sicherheitsempfehlungen zu beachten. Gemeinsam mit der Schweizeri-

schen Lebensrettungs-Gesellschaft (Slrg) rät die BFU den Gummiböötlern, bei Gruppenfahrten die Boote nie zusammenzubinden und mit einem allfälligen Alkoholkonsum zu warten, bis sie wieder am Ufer sind. Zudem ist dringend empfohlen, sich vorher zu informieren, wo es geeignete Stellen für den Ein- und Ausstieg gibt. BFU


Bezirk Affoltern

Freitag, 11. Juni 2021

Auf Erfolg programmiert Zwei Mädchen-Teams aus Aeugst glänzten an der Robotik-Olympiade Am vergangenen Samstag haben fünf Teams aus der Primarschule Aeugst an der Regionalmeisterschaft der Robotik-Olympiade teilgenommen. Zwei MädchenGruppen haben die ProgrammierAufgaben so gut gelöst, dass sie bald an der Schweizer Meisterschaft antreten dürfen. von livia häberling Eigentlich, erzählt die elfjährige Laura, habe sie bisher Polizistin werden wollen. Aber jetzt werde sie sich das nochmals überlegen. «Vielleicht mache ich etwas mit Applikationsentwicklung.» Am Samstag hat Laura mit ihren beiden Kolleginnen Luana und Noemi an der Regionalmeisterschaft der Wissenschaft-Olympiade teilgenommen. Für den Anlass haben sie einen eigenen Roboter zusammengebaut und ihn so programmiert, dass er auf einem Spielfeld eine Abfolge von Arbeitsschritten ausführen konnte – und zwar derart präzis, dass das Trio den zweiten Platz geholt hat. Nicht nur Laura hatte bis vor Kurzem wenig mit Robotern zu tun, auch für Luana war das Gebiet neu. Doch dann flatterte bei Klassenlehrerin Stephanie Betschart eine Einladung für die World Robot Olympiad (WRO) ins Haus. Neben den regulären Fächern unterrichtet sie das Fach Informatik. Die Ausschreibung weckte ihr Interesse, sodass sie sich weiter in die Materie vertieft und einen Robotikkurs für Kinder ab der 3. Klasse konzipiert hat. Anfangs sei die Begeisterung in der Klasse gross gewesen, erinnert sich Laura. Am Schluss fanden sich drei Mädchenteams, ein Buben- und ein gemischtes Team. Insgesamt waren es rund ein Dutzend Kinder, die mit Stephanie Betschart von März bis Mai wöchentlich zwei Lektionen trainiert und erste Grundlagen des Programmierens kennengelernt haben. Vorbehalte gegenüber technischen Themen stelle sie bei ihren Mädchen nicht fest, sagt Betschart. Innerhalb der Schule ist sie die Ansprechperson, wenn es um die pädagogische Vermittlung von ICT-Inhalten geht. Mit ihrem Engagement möchte sie den Schülerinnen auch zeigen: «Frauen können das.»

Spezial-Training für die Mädchen Die World Robot Olympiad ist ein internationaler Wettbewerb für Kinder und Jugendliche. Er findet seit 2004 statt, seit 2013 ist auch die Schweiz mit dabei. Ziel ist es, Kinder und Jugendliche für Robotik, Technik und Informatik zu begeistern und einen Beitrag zur Förderung der naturwissenschaftlichen Fächer zu leisten. Dabei ist es dem Verein WRO, der den Anlass organisiert, ein besonderes Anliegen, Mädchen und jungen Frauen die Robotik näherzubringen. Rund 35 Prozent der Teilnehmen-

Auf solchen Spielfeldern (im Bild das Parkhaus-Modell), mussten die Roboter den programmierten Ablauf abfahren. Idealerweise entlang der schwarzen Linien. den seien mittlerweile weiblich, heisst es auf der Website. Damit diese Quote weiter ansteigt, werden Mädchen besonders gefördert. So erhalten auch die drei MädchenTeams aus Aeugst je einen Roboter-Baukasten geschenkt, während die anderen beiden Gruppen mit den Schulrobotern trainieren. Ausserdem dürfen sie im April an einem Workshop teilnehmen, in welchem sie Tipps erhalten, wie sie ihr Gefährt noch funktioneller machen können. «Wir haben den Roboter in diesem Kurs nochmals umgebaut», sagt Luana. Besonders der Greifarm habe sich als Herausforderung erwiesen: «Er musste stabil sein, durfte aber auch nicht allzu schwer sein», erklärt sie. «Am Anfang ist uns der ganze Roboter vornübergekippt ist, deshalb mussten wir das Gewicht ausgleichen.» Den Greifarm brauchte der Roboter, damit er später auf dem Spielfeld alle Aufgaben meistern konnte. Dieses Jahr stand die Olympiade unter dem Motto «PowerBots – the future of energy». Zu lösen gab es Problemstellungen, wie sie im Rahmen von Energieoptimierungen auftauchen können. Jede der drei Altersklassen löste mehrere Aufgaben zu einem anderen Unterthema. Laura, Luana und Noemi traten in der Kategorie «Elementary» an. Für sie galt es, ein Haus mit Energiesparlampen und Solarzellen zu modernisieren. Konkret bedeutete das, dass ihr Roboter auf der Spielunterlage selbstständig mehrere vorgegebene Arbeitsschritte abwickeln musste. Zum Beispiel, indem er Bauklötze auf einer vorgegebenen Spur von einem Zimmer ins andere transportierte und sie innerhalb der Markierung ablegte. Der Wettkampf am Samstag bestand aus mehreren Teilaufgaben. Coronabedingt wurde er dezentral ausgetragen. Die Kinder lösten die Aufgaben in ihrem jeweiligen Schulhaus, während das Expertenteam via Zoom zugeschaltet war. Nachdem die drei Mädchen ihre Aufgabenstellung erhalten hatten, stellten sie auf dem Tablet jeweils die Abfolge der Bewegungen zusammen, die der Roboter auf dem Spielfeld ausführen sollte. Dies, indem sie eine Reihe von AnweisungsSignalen miteinander kombinierten. Anschliessend führte der Roboter die

Arbeitsschritte aus, und die Übung wurde von einem Expertenteam bewertet.

«Beim Programmieren gibt es nicht nur einen richtigen Weg» Nicht in einem Haus, sondern in einem Parkhaus spielte sich das Geschehen auf dem Spielbrett von Mira, Elizabeth und Rebecca ab. Auch sie traten als eines der Aeugster Mädchenteams an, jedoch in der Kategorie «Junior». Ihre Aufgabe bestand darin, ein Parkhaus automatisch zu bewirtschaften. Auch ihr Roboter musste sich innerhalb der vorgegebenen Spur bewegen und Bauklötze – die symbolisch für Autos standen – von einem Parkplatz auf einen anderen umplatzieren. Besonders herausfordernd sei es gewesen, das Auto innerhalb des Spielfelds auf der Spur zu halten, sagen Mira und Elizabeth. Um das zu schaffen, habe es zwei Programmier-Arten gegeben, wobei sie sich rückblickend für die falsche entschieden hätten. Für ihr Team hat es in der Tageswertung nicht fürs Podest gereicht. Dafür haben die drei in einer anderen Kategorie gepunktet: Mit ihrem Video, in dem sie sich und ihren Roboter im Vorfeld zum Wettkampf vorstellten, gewannen sie den «Design Ovation Award». Mit dieser Auszeichnung prämiert die Jury die interessantesten und innovativsten Roboter. Dank ihrer ausgezeichneten Leistungen dürfen beide Mädchenteams aus Aeugst am 19. Juni an der Schweizer Meisterschaft teilnehmen. Auch abseits ihrer Resultate scheinen die Mädchen die Robotik-Erfahrung genossen zu haben: «Es hat Spass gemacht, etwas zu erfinden und am Schluss zu sehen, was entstanden ist», sagt Liz, und Mira sagt, ihr habe besonders gefallen, dass es beim Roboter-Bauen und Programmieren nicht nur einen richtigen Weg gebe: «Man kann ausprobieren und dann sehen, ob es klappt.» Ein voller Erfolg ist das Projekt auch aus der Sicht von Stephanie Betschart: «Die Kinder waren sehr engagiert und fanden auch Lösungsansätze, die wir Erwachsene nicht entdeckt hätten.» Für sie ist heute schon klar: Sie wird den Robotik-Kurs nächstes Jahr wieder anbieten.

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FORUM

Erinnerung an den «Birlitockter» Was hat uns Urs Boller doch schon so viele Wörter und Begriffe erklärt. Aber weiss auch noch jemand, wer der «Birlitockter» war? Den gab es tatsächlich, aber wir müssen mindestens ein halbes Jahrhundert zurückgehen: Früher da waren die Strassenlaternen noch nicht so hoch wie heute, sie gaben auch noch nicht so hell. Bestückt waren sie mit gewöhnlichen Glühbirnen. Hat nun eine solche den Geist aufgegeben, so telefonierte in der Regel die Person, die am nächsten wohnte, dem EKZ. So man einen Telefonanschluss hatte, dies hatten damals noch lange nicht alle. Das EKZ avisierte nun ihren «Birlitockter». Ich sehe ihn noch heute kommen, mit dem Fahrrad, in Zeitlupentempo! An der oberen Stange des Velos hatte er einen Bund Bambusstangen befestigt. Weil diese doch ordentlich Platz benötigten, musste er mit dem einen Bein ein zünftiges O machen. Er war also schon vom Weitem zu erkennen. Bei der Laterne, die nicht mehr brannte, hat er nun die Bambusstangen zusammengeschraubt bis auf die Höhe der Laterne. Am oberen Ende der Stange war wie eine Krone aus Blattfedern eine Halterung befestigt, mit der er die Birne nun fassen konnte.

Nicht immer, aber vielfach konnte er so die defekte Birne ausschrauben, und hernach die neue wieder einschrauben. Wir Buben aus dem Wengli, schauten natürlich mit Argusaugen zu, damit uns ja nichts entgehen konnte. Ja, und da wohnten an dieser Strasse immer wieder böse Buben, die mit Steinen ihre Treffsicherheit übten. Strassenlampen waren schon ein verlockendes Ziel, und wenn die Steine ihr Ziel erreichten, war die Birne nicht mehr zu retten. Die Buben heutzutage kommen da gar nicht in Versuchung, woher die Steine nehmen? Auf den damaligen Naturstrassen konnten wir noch auslesen, runde, flache, grössere, kleinere, aber wehe der Birne. Diese konnte der «Birlitockter» nicht ersetzen. Hier musste das EKZ selbst ausrücken mit einer grossen, fahrbaren Auszugleiter, notabene vollgummibereift, konnten dann auch schwierige Patienten ausgewechselt werden! Für den «Birlitockter» wären, denke ich, die LED-Lampen, die unser Stadtrat in löblicher Weise an verschiedenen Strassen, der Turnhalle Stigeli und auf dem Sportplatz Moos installieren lässt, definitiv eine Nummer zu gross gewesen. Ueli Suter, Moosegg, Affoltern

Klammheimlicher Leistungsabbau Wie üblich wollte ich kürzlich an einem Freitagabend am Standort der früheren Post in Wettswil einen Brief einwerfen, in der Annahme, der minimalistische Poststellen-Ersatz in Form eines Briefkastens würde anderntags um 8 Uhr geleert. Doch weit gefehlt: Klammheimlich war das Schild mit der Abholungszeiten erneuert worden. Fazit: samstags gibt es keine Leerung mehr. Nach einer Odyssee von Briefkasten zu Briefkasten wurde ich dann beim Volg fündig: Noch wird dort auch samstags die Post geleert – wie lange noch? In der gleichen Woche beim Bahnhof Affoltern musste ist feststellen, dass der einzige noch verbliebene Brief kasten im ganzen Säuliamt, der eine Sonntags- und Festtagsabholung der Post gewährleistete, ebenfalls vom Leistungsabbau betroffen ist: Neu wird nur wochentags und samstags geleert, am Samstag bereits um 10 Uhr. Mit Verlaub: Wem nützt eine Abholung am Samstag um 10 Uhr etwas? Sinnvoller wäre gewesen, die Samstagsabholung zu streichen und dafür jene vom Sonn- und Festtagen beizubehalten.

Gleiches Bild am Bahnhof Bonstetten-Wettswil: Auch da wird nur noch wochentags geleert. Aber nicht, wie bis jetzt üblich, um 17 Uhr – wenn sich der Arbeitstag dem Ende neigt und man auf dem Weg nach Hause noch rasch die Post einwirft – sondern bereits um 10 Uhr. Völlig am Kundenbedürfnis vorbeigeplant. Bei allem Verständnis für die Einsparungs- und Optimierungsbemühungen der Post: Ich bin überzeugt, dass die Abholungszeiten besser und kundengerechter gesetzt werden können – aber dazu braucht es Praktiker am Werk und keine Akademiker und Bürokraten, die ihre hochbezahlten Jobs in gewohnt schildbürgerartiger Manier ausüben und damit völlig an der Realität vorbeizielen. Ich rufe die verantwortlichen Gemeindeinstanzen auf, sich bei der Post dafür einzusetzen, dass dem Säuliamt nach dem grossflächigen Poststellenabbau wenigstens ein Brief kastensystem erhalten bleibt, dass auf die Kundenbedürfnisse zugeschnitten ist. Christian Gräub, Wettswil

Wachsam bleiben und mitdenken Stimmvolk sagt «ja, aber ...» zum Zusatzkredit, «Anzeiger» vom 4. Juni. Ein grosses Dankeschön den engagierten, aufmerksamen Mitbürgern, die sich die Mühe genommen haben dem unguten Gefühl nachzugehen, das sich in der Gemeinde Hausen bezüglich Bautätigkeiten breit gemacht hat. Sie haben aufgezeigt, dass bei ähnlichen, mit dem Campinggebäude am Türlersee vergleichbaren Objekten, bei den Kosten

erhebliche Unterschiede bestehen. Bei vielen Anwesenden kamen Bedenken auf, die sich bei der Abstimmung über den Zusatzkredit niederschlugen. Der Gemeinderat ist auf faire, kompetente Planer und Unternehmer angewiesen. Für diese Berufsgruppe sollte das Resultat der Abstimmung ein Zeichen sein, auch im Hinblick auf weitere anstehende Projekte. Wachsam bleiben und mitdenken ist auch in Zukunft wichtig. Demokratie ist manchmal mühsam – aber bestimmt nicht peinlich! Heinrich Ehrensperger, Hausen

Zentrumsplanung in Hedingen

Der Roboter führte auf dem Spielfeld die Befehle aus, welche die Kinder auf dem Tablet zusammenstellten. (Bilder zvg.)

Die Planungsbüros wurden in der Zentrumsplanung Hedingen durch Corona gebremst. Es ist zu hoffen, dass sie in dieser Zeit die Verkehrssituation genau beobachtet haben. Die unhaltbare Situation im Bereich Einkauf durch den vielen Schwerverkehr zur Firma Schweizer AG zeigt zwar, dass es dieser Firma sehr gut geht, was erfreulich ist. Jedoch genügt den teils langen Lastwagen die Strassenbreite bei den Einmündungen Zürcherstrasse und Bahnhofplatz nicht immer, so dass auch die Trottoirs herhalten müssen. Besonders bei der Einmündung auf den Bahnhofplatz ist dies problematisch, sind doch dort zwei Schulwege betroffen, die von Dutzenden Schulkindern benützt werden. Nachdem

die Nordzufahrt zum Areal «nur über eine umfassende raumplanerische Ausnahmebewilligung» möglich sein soll, so der Kanton, muss eine andere Lösung gesucht werden, da eine Einigung Jahre dauern dürfte. Mit dem Konkurs einer Transportfirma an der Maienbrunnenstrasse hat sich nun eine neue Situation ergeben. Gemeinde und/oder Schweizer erwerben die Liegenschaft und bauen die Zufahrt auf das Areal für den Güterund den Personalverkehr. Dadurch wird nicht nur der Einkaufsverkehr und der Bahnhofplatz stark entlastet, sondern auch der «Ängpass» an der Arnistrasse, da der Personal-Verkehr aus dem Aargau neu über die Maienbrunnenstrasse führt. René Berbier, Hedingen


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Steuereinschätzungen von unselbständig Erwerbenden und Rentnern gemäss den Richtlinien des kantonalen Steueramtes Registermutationen Abzahlungsvereinbarungen sowie Debitorenüberwachung inkl. Durchführung der Inkassomassnahmen und Verlustscheinbewirtschaftung Quellensteuer Beraten und Bedienen der Kundschaft am Schalter und Telefon Weitere Aufgaben im Steuerbereich je nach Eignung und Absprache

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Haben wir Ihr Interesse geweckt? Dann freuen wir uns auf Ihre vollständige und digitale Bewerbung (maximal zwei PDF-Dokumente) bis am 25. Juni 2021 an die Adresse gemeinde@mettmenstetten.ch. Für Auskünfte steht Ihnen Oliver Bär, Geschäftsführer der Gemeinde Mettmenstetten, Telefon 044 767 90 19, gerne zur Verfügung.

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Gewerbe

Dichter-Wettstreit

Der 13. Poetry Slam in Affoltern findet draussen auf dem Märtplatz statt. > Seite 16

RATGEBER

Seline Wenzinger über den US-Aktienmarkt*

Der Bullenmarkt im Aufwärtstrend Der Handel am Dienstag endete leicht positiv, mit dem Small Caps Russel 2000 mit 232,89 (+1,06 %), der S&P Midcap 400 mit 2750,32 (+0,89 %), der Nasdaq (+0,31 %) und der Dow Jones mit 34 742,82 (-0,09 %). Auffallend ist, dass der früher marktführende Nasdaq von den anderen Indizes abgelöst wurde. So legten dieses Jahr vor allem die MidCaps (+19,24 %), die Small Caps (+18,79 %), der S&P 500 (+12,54 %) und der Dow Jones (+13,05 %) zu. Der technologiebasierte Nasdaq stieg in derselben Periode nur um 8,4 %. Dass der Nasdaq im letzten Jahr um ganze 47,58 % zulegte, war hauptsächlich auf die Corona-Pandemie zurückzuführen. In dieser Zeit wurden Homeoffice und die nicht zu bremsende Digitalisierung zum Hauptgrund des rasanten Anstiegs. Als im Mai, die Indizes korrigierten, wurden die ersten «Bären» wieder auf den Plan gerufen. Die Technologieaktien erlebten ihre zweite grössere Korrektur in diesem Jahr. Die Korrektur wurde vor allem durch Verkäufe (Gewinnmitnahmen) ausgelöst. Weil diese mit einem Tagesverlust von 2,7 % doch deutlich ausfiel, wurden Befürchtungen nach einem noch stärkeren Rückgang an der Nasdaq wach. Die weltweit rückläufigen Covid19-Ansteckungen, die überall steigenden Impfquoten, die Aussicht auf Herdenimmunität und die damit verbundenen Hoffnungen auf eine langsam aber sicher zurückkehrende Normalität, beflügelten die Indizes aber erneut. Die Hoffnungen wurden durch die Zahlen am Arbeitsmarkt, die weltweit steigenden Exporte und die wieder positiveren Aussichten bestätigt. Dies spiegelt sich in der Tatsache, dass die meisten Indizes einen steigenden Trend aufweisen, wider. Allerdings bleiben gewisse Unsicherheiten in den Märkten. Die unsichere Entwicklung, im Zusammenhang mit der Pandemie, die zur Zeit auf kommenden Inflationsängste sowie die Entwicklung an der Zinsfront mahnen doch einige Anleger zur Vorsicht. Dass durch die Pandemie veränderte Konsum-, Arbeits- und Einkaufsverhalten der Gesellschaft wird sich auch in der Entwicklung der verschiedenen Aktiensektoren zeigen. Die klaren Profiteure der Pandemie werden die IT- und Logistikbranche bleiben. Dagegen werden Rückgänge bei den Gewerbe- und Verkaufsflächen im oberen Preissegment erwartet. Weiterhin ungebrochen bleibt der langfristige Trend nach Nachhaltigkeit. Dies zeigt sich auch ganz klar in der positiven Entwicklung des europäischen ESG-Indizes (+15.69 %). * Seline Wenzinger ist Geschäftsführerin der Wenzinger Finanz AG, Vermögens- und Steuerberatung, Poststrasse 2, Affoltern.

Freitag, 11. Juni 2021

Wieder Fussball

Das Fanionteam des FC WettswilBonstetten reist am Samstag nach Gossau. > Seite 21

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Verdienter Jubilar

Jakob Geissbühler, ehemaliger Rifferswiler Gemeindepräsident, feiert den 80. Geburtstag. > Seite 23

Eine Affoltemerin kämpft um den Titel «Koch des Jahres» Powerfrau Jessica Maggetti als Kandidatin beim Live-Wettbewerb in Deutschland Mit ihrem Bewerbermenü hat sich Jessica Maggetti gegen 100 Konkurrenten durchgesetzt und darf nun beim Live-Wettbewerb vom 18. Juli in Bonn um eines der sechs Finaltickets kämpfen. Es locken 10 000 Euro Preisgeld. Die erfahrene Köchin Jessica Maggetti stellt sich einer der grössten Herausforderungen der Gastronomieszene: Dem Live-Wettbewerb «Koch des Jahres». Im schriftlichen Vorentscheid konnte sich die 38-Jährige gegen 100 Mitbewerberinnen und Mitbewerber aus dem deutschsprachigen Raum durchsetzen und als eine von acht für das Vorfinale qualifizieren. Am 18. Juli kann sie ihr Können beim Live-Wettbewerb im Kameha Grand Hotel in Bonn beweisen. Sieben Stunden hat sie Zeit, um ihr DreiGänge-Menü vor Zuschauern für die hochkarätige Wettbewerbsjury zuzubereiten. Nur zwei der acht Talente werden sich in diesem Vorentscheid einen Platz im Finale sichern können. Ein Schweizer Sternekoch und ein badischer Küchenchef haben sich bereits für das Finale qualifiziert. Wird es nun auch Jessica Maggetti gelingen? Auf der Onlineplattform «Spoon Fellas» lässt sich das live mitverfolgen.

Immer auf der Suche nach einer neuen Herausforderung Als Betriebsleiterin des SAG-Personalrestaurants in Dietlikon kocht Jessica Maggetti täglich frisch und mit viel Kreativität und Liebe zum Detail für 100 bis 150 Gäste und leitet ein kleines Team von drei Mitarbeiterinnen. Besonders wichtig sei ihr dabei eine gute und transparente Kommunikation. Ihre Ausbildung absolvierte sie im Restaurant Gotthard in Goldau und blickt nun auf

ZUR SACHE «Koch des Jahres»

Preisgekrönte Köchin aus Affoltern: Jessica Maggetti. (Bild zvg.) zahlreiche berufliche Stationen in der Schweiz zurück. Unter anderem war sie Sous Chefin im EKZ in Zürich, Geschäftsführerin und Küchenchefin im Restaurant Rigi in Arth sowie Küchenchefin und Betriebsassistentin der puurpuur Solution AG in Zug. «Keine Langweile aufkommen lassen, immer dazulernen und sich neuen Herausforderungen stellen», ist ihr Motto. So absolvierte sie neben ihrem beruflichen Alltag verschiedenste Weiterbildungen und nahm bereits an einigen Wettbewerben teil, wie beispielsweise an der Olympiade der Köche, wo sie 2004 in Erfurt den Titel nach Hause holte

oder beim TV-Format Beef Club, wo sie sich bis ins Halbfinale kämpfte. Nun folgt die nächste grosse Herausforderung: Ihre Teilnahme beim renommierten Live-Wettbewerb «Koch des Jahres». Dort muss sie sich als einzige weibliche Kandidatin gegen ihre sieben Mitstreiter durchsetzen, um sich den Einzug ins Finale zu sichern. Ihr Rat an junge Nachwuchsköchinnen: «Um sich als Frau in der Branche zu behaupten, braucht man Durchhaltevermögen. Es ist wichtig, dass man sich traut zu sagen was man denkt – besonders, wenn einem etwas nicht passt, denn nur so kommt man weiter.»

Als Live-Wettbewerb mit umfassendem Rahmenprogramm ist das Networking-Event «Koch des Jahres» eine Ideenschmiede für neue Konzepte, die die Gastronomie-Branche bewegen. Veranstalter ist die spanische Unternehmensgruppe Grupo Caterdata S.L. mit Sitz in Barcelona (ES) und Freiburg (DE). Der Wettbewerb richtet sich an Profi-Köche aus Deutschland, Österreich, der Schweiz und Südtirol. In drei Vorfinalen kürt eine Jury internationaler Spitzengastronomen je zwei Finalisten. Die Teilnehmer müssen innerhalb von sieben Stunden (Sonntag: 2 Stunden Mise en Place, Montag: 5 Stunden Wettbewerbszeit) ein Dreigang-Menü für 7 Personen mit einem Warenwert von maximal 16 Euro pro Person präsentieren. Am 11. Oktober 2021 treten die jeweils sechs Finalisten auf der weltweit grössten Ernährungsmesse Anuga in Köln gegeneinander an, um den prestigeträchtigen Titel Koch des Jahres sowie Preisgelder in Höhe von insgesamt 10 000 Euro zu gewinnen. Weitere Infos unter www.kochdesjahres.de.

Finale in Köln Die Finalisten treten im Oktober 2021 auf der weltweit grössten Ernährungsmesse Anuga in Köln gegeneinander an, um den prestigeträchtigen Titel Koch des Jahres, 10 000 Euro Preisgeld sowie zahlreiche Sonderpreise zu gewinnen. Dem Gewinner steht zudem ein enormer Karrieresprung in Aussicht. Grupo Caterdata S.L.

Aqua Win: Gewinnen und viel Meer im Coopark Der Coopark verwandelt sich bis 19. Juni in eine geheimnisvolle Unterwasserwelt. Von Spielinseln aus lässt sich abtauchen, um als Hauptpreis einen Peugeot 2008 e Active an Land zu ziehen. Die kleinen Meeresforscher können sich auf das virtuelle Aquarium «paint2life» freuen. Als Hauptpreis auf den Aqua Win-Spielinseln lockt ein Peugeot 2008 e Active im Wert von 44 950 Franken, der am Ende der grossen Roadshow verlost wird. Aber auch Tausende Sofortgewinne und attraktive Rabattgutscheine im Wert von über 200 000 Franken warten darauf, von den Kunden aus den Tiefen des Ozeans gefischt zu werden.

Leuchtturm-Buzzer mit Sofortpreisen Im Coopark zeigen die Leuchttürme den Weg zum grossen Gewinn. Beim täglichen Buzzer-Spass gibt es einen Reise-

und F1-Museum im Wert von je 18 Franken sowie Tausende weitere Sofortpreise und Rabattgutscheine der CooparkGeschäfte auf die Gewinnerinnen und Gewinner. Die persönlichen Aqua-WinKarten mit dem Spiel-Code können gratis an den Kassen oder bei den Hostessen auf der Eventfläche bezogen werden.

Lieblingsfischs der kleinen Malkünstler abzuholen. Per Knopfdruck tauchen die kreativ gestalteten Meeresbewohner in das überlebensgrosse, virtuelle Aquarium. Coopark Coopark, Büelstrasse 15, Affoltern.

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Mit der persönlichen Aqua-Win-Spielkarte können die Kunden im Coopark um jeden Gewinn spielen. (Bild zvg.) Gutschein von ITS Coop Travel im Wert von 2000 Franken, eine Woche Aktivferien im Campofelice Camping Village im Wert von 1320 Franken oder eine Übernachtung im Hotel Meilenstein inkl. Ferrari-Fahrt oder Family Package im Wert von 750 Franken zu gewinnen. Zudem warten im Langenthaler Erlebnishotel Meilenstein 500 Tageseintritte für das Aquarium und das Fahrzeug-

Neben dem Spielen und Gewinnen können die Kunden aber auch in die Atmosphäre der tiefen, glasklaren Unterwasserwelt abtauchen. Eine interaktive Bodenprojektion reagiert auf die Bewegungen und wird so zu einem faszinierenden Unterwasser-Erlebnis mit spannenden Informationen über die geheimnisvollen Kreaturen der Tiefsee sowie zu Nachhaltigkeit und Umwelt. In der Welt von «paint2life» werden die Zeichnungen von Kindern lebendig und die Grenzen zwischen Realität und virtueller Welt verschwimmen. Im Coopark oder als Download auf www. coopark.ch ist die Malvorlage des

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Ref. Kirche Maschwanden

Kath. Kirche Mettmenstetten

Sonntag, 13. Juni 9.30 Gottesdienst mit Pfr. I. Monz Ref. Kirche Kappel a. A. 10.00 Gottesdienst mit Pfr. A. Fritz Bauernhof Waldmatt, Familie Müller www.kirche-maschwanden.ch

Sonntag, 13. Juni 9.15 Sunntigsfiir fällt aus 9.30 Gottesdienst fällt aus 10.00 Erstkommunionfeier Gruppe I mit Eltern und Angehörigen Pfr. A. Saporiti und B. Broch Orgel: A. Bozzola Mehr unter www.kath-hausen-mettmenstetten.ch

Ref. Kirche Mettmenstetten

Ref. Kirchgemeinden im Bezirk

Ref. Kirche Hausen a. A.

Mit dem Telefon und im Internet kommt die reformierte Kirche zu Ihnen nach Hause. Unter Tel. 032 520 10 82 hören Sie ein Wort zur Woche von einer Pfarrerin oder einem Pfarrer aus dem Säuliamt. Die Wochenworte und regionalen Video-Gottesdienste können jederzeit auf www.ref-saeuliamt.ch abgerufen werden.

Sonntag, 13. Juni 9.30 Gottesdienst in Kappel mit Pfarrerin Ilona Monz

Ref. Kirche Aeugst a. A. Sonntag, 13. Juni 10.00 Gottesdienst Kirche Aeugst, Pfrn. Selina Zürrer (Endlich wieder mit Chilekafi)

Ref. Kirche Affoltern a. A. Freitag, 11. Juni 20.00 Feier nach der Liturgie von Taizé in der ref. Kirche (Es darf mit Maske wieder gesungen werden). Sonntag, 13. Juni 10.00 Konfirmation «Kein Mensch überlebt den Tod, aber mit genug Lebenswille findest du den Weg aus jedem Labyrinth» Pfr. W. Schneebeli, Eve Rickenmann, Antonia Nardone und die KonfirmandInnen. Die Platzzahl in der Kirche ist beschränkt. Die Gäste der KonfirmandInnen haben Vorrang. Die Konfirmation kann auch im Ulmensaal miterlebt werden oder über den Link auf der Homepage zuhause am Bildschirm. Zu einem «Predigt-Gottesdienst» lädt die reformierte Kirche Aeugst ein. Dienstag, 15. Juni 14.00 60plus Spielnachmittag im Ulmensaal Donnerstag, 17. Juni 14.30 Gedenkfeier für Alfred Buchschacher in der Kirche

Montag, 14. Juni 10.00 – 11.30 Lese- und Gesprächskreis im Pfarrhaus 19.00 – 20.00 Meditation am Abend in der Kirche Freitag, 18. Juni 6.00 Kontemplatives Morgengebet in der Kirche

Ref. Kirche Hedingen

Ref. Kirche Obfelden

Sonntag, 13. Juni 10.00 Abschlussgottesdienst mit dem 2. Klass-Unti Pfarrer Ueli Flachsmann und Team Es gilt das Schutzkonzept der Zürcher Landeskirche (Maskenpflicht).

Sonntag, 13. Juni 10.00 Gottesdienst mit Pfrn. Eva Eiderbrant Gastvortrag über CSI, Christian Solidarity International Erich Eder (Orgel) 9.45 Kolibri Sonntagsclub für Kinder im ref. Kirchgemeindehaus

Kloster Kappel a. A.

Montag, 14. Juni 15.45 Minichile Gruppe Omega im ref. Kirchgemeindehaus

Werktags: Tagzeitengebete um 7.45, 12.00, 18.00 Uhr in der Kirche Sonntag, 13. Juni 19.00 Kontemplation zum Wochenbeginn «Wach auf…» im Kapitelsaal. Eintritt frei. Leitung und Information: Ilona Monz, Tel. 044 764 12 59 oder unter ilona.monz@klosterkappel.ch Dienstag, 15. Juni 13.30 Führung durch den Klostergarten, Treffpunkt Eingang Amtshaus (Réception) Donnerstag, 17. Juni 13.30 Führung durch die Klosteranlage, Treffpunkt Eingang Amtshaus (Réception) www.klosterkappel.ch

Ref. Kirche Bonstetten Sonntag, 13. Juni 10.00 Regional-Gottesdienst in Aeugst mit Pfrn. Selina Zürrer. www.kirchebonstetten.ch

Sonntag, 13. Juni 10.00 Bauernhof Gottesdienst Bauernhof Familie Müller Waldmatt Pfarrer Andreas Fritz Bläserensemble la bacanella Freitag, 18. Juni Ab 20.00 NAchtsamkeit – Meditationsnacht in der Kirche Pfarrer Andreas Fritz Samstag, 19. Juni 17.00 Vernissage «Angekommen?!» Ausstellung rund um die Kirche Sonntag, 20. Juni 2.00 Pilgerwanderung ins Kloster Kappel Besammlung in der Kirche Bitte um vorgängige Anmeldung www.ref-mettmenstetten.ch

Ref. Kirche Kappel a. A. Sonntag, 13. Juni 9.30 Gottesdienst in Kappel Pfrn. Ilona Monz Verabschiedung der Organistin A. Theodoridou 19.00 Kontemplation zum Wochenbeginn Kapitelsaal des Klosters Kappel Dienstag, 15. Juni 19.00 Elterninformationsamt Oberamt Kleiner Mühlesaal, Kappel a. A.

Donnerstag, 17. Juni 12.00 Club 4, Gruppe Pax 20.00 Chorprobe in der Kirche www.kircheobfelden.ch

Ref. Kirche Ottenbach Sonntag, 13. Juni 10.00 Regionaler Gottesdienst in Bonstetten. Es wird ein Fahrdienst angeboten. Melden Sie sich bitte bei Käthi Kurtz, Telefon 044 761 23 47 www.kircheottenbach.ch

Ref. Kirche Rifferswil Sonntag, 13. Juni 9.30 Wald-Gottesdienst für Familien mit der minichile und Katechetin Heidi Degiorgi, Grillplatz in Foren, wir wandern um 9.00 Uhr ab Kirche Rifferswil dorthin! Eigenverpflegung aus dem Rucksack, Grillgut bitte mitbringen! Musik: Diana Fischer, Daniel Rüegg, Miria Rüegg, Pfarrer Christian Wermbter, Schlechtwetter?: in der Kirche Rifferswil! www.kircherifferswil.ch

Kath. Kirche Obfelden Ref. Kirche Stallikon-Wettswil Sonntag, 13. Juni 9.00 Kirche Wettswil, und Wettswiler Konfirmation 10.30 Konfirmationsgottesdienste mit Pfr. Matthias Ruff und Ralph Baumgartner Thema: «Selbstvertrauen» Musik: Zhanel Messaadi & Band Dienstag, 15. Juni 19.30 Bildersturm im Kirchgemeindesaal Wettswil Donnerstag, 17. Juni 14.30 Kafi Träff im Kirchgemeindesaal Wettswil www.kirche-stallikon-wettswil.ch

Kath. Kirche Affoltern a. A. Samstag, 12. Juni 10.00 Gottesdienst im Haus Seewadel 17.30 Familiengottesdienst zum Versöhnungsweg (4. Klasse); Musik: Tatiana Tolstova, Sopran & Blockflöte Sonntag, 13. Juni 9.00 Eucharistiefeier 18.30 Santa Messa www.kath-affoltern.ch

Sonntag, 13. Juni 10.30 Gottesdienst zum Patrozinium; Mitgestaltung: Liturgiegruppe; Musik: Maja Fluri, Sopran, anschl. Apéro www.kath-affoltern.ch

Chrischona Affoltern am Albis Kirche mit Nähe Alte Obfelderstrasse 24 Sonntag, 13. Juni 10.00 Gottesdienst & Livestream Gut angezogen Deine Schutzkleidung Mehr unter www.sunntig.ch

Heilsarmee Affoltern a. A. Wiesenstrasse 10 Alle Veranstaltungen mit vorgeschriebenem Schutzkonzept Sonntag, 13. Juni 10.00 Gottesdienst Predigt: Manuel Fuhrer KingsKids Donnerstag, 17. Juni 14.30 Frauentreff www.affoltern.heilsarmee.ch

Pfingstgemeinde Affoltern a.A., Alte Obfelderstrasse 55

Kath. Kirche Bonstetten

Sonntag, 13. Juni 10.00 Gottesdienst und Kinderprogramm www.pfimiaffoltern.ch

Samstag, 12. Juni 18.00 Vorabendmesse Sonntag, 13. Juni 9.00 Beichtgelegenheit im 2. OG 10.00 Hl. Messe mitgestaltet von den Firmanden Montag, 14. Juni 19.00 Monatsandacht Dienstag, 15. Juni 18.45 Rosenkranz 19.30 Hl. Messe Mittwoch, 16. Juni 10.30 Ökum. Morgengebet 18.30 Rosenkranz Donnerstag, 17. Juni 8.15 Rosenkranz 9.00 Hl. Messe

Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage Heumattstrasse 2, 8906 Bonstetten

Sonntagsgottesdienste 10.00 Klassenzeit 11.10 Abendmahlsversammlung

Evang. Täufergemeinde Mettmenstetten, Weidstrasse 20 Sonntag, 13. Juni 10.30 Gottesdienst Thema: Gegenseitige Erinnerung und Fürbitte Psalm 103, 1– 4 Hort, Sonntagsschulen, Unterricht

Kath. Kirche Hausen a. A. Wir freuen uns, mit Euch wieder folgende Gottesdienste zu feiern: Freitag, 11. Juni 19.00 Gottesdienst zum Versöhnungsweg mit Matthias, Cristina und der 4. Klasse Samstag, 12. Juni 17.00 Wortgottesfeier mit Matthias Donnerstag, 17. Juni 8.15 Wortgottesfeier mit Matthias

Mittwoch, 16. Juni 20.00 Frauenabend 1. Petrusbrief 2, 1–10 www.etg-mettmenstetten.ch

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Veranstaltungen

Freitag, 11. Juni 2021

Johannisnacht

Das Tier und wir

Ökumenisch-kantonsübergreifende Sternwanderung ins Kloster Kappel Sie ist bereits eine schöne Tradition: die Pilgersternwanderung ins Kloster Kappel von Samstag, 19., auf Sonntag, 20. Juni. Der Wanderanlass rund um die traditionelle «Sommerweihnacht» wird ökumenisch und kantonsübergreifend ausgetragen. Der Johannistag ist der Gedenktag der Geburt Johannes des Täufers. An Weihnachten feiern wir den Gedenktag der Geburt Jesu. Dazwischen liegen sechs Monate, in denen die Tage immer kürzer und die Nächte immer länger werden. Schliesslich, wenn die Nacht am längsten ist, wird Jesus Christus geboren, die Sonne der Gerechtigkeit, das Licht der Welt. Vor diesem christlichen Hinter-

grund feiern wir mit der Johannisnacht ein Fest des Übergangs und der Wende. In der fast kürzesten Nacht sind die Teilnehmenden unterwegs zum fast längsten Tag. Die ökumenische Pilgersternwanderung ins Kloster Kappel wird von den Kirchen Affoltern, Mettmenstetten, Muri, Oberrieden, Pilgerzentrum St. Jakob Zürich, Wädenswil, Zug und vom Kloster Kappel organisiert. Je nach Ausgangsort dauert die Pilgerwanderung durch die Nacht zwischen 4 und 5½ Stunden mit Einstimmung, Besinnungsstationen und Schweigezeiten. Vor dem Kloster brennt um vier Uhr das Johannisfeuer. In der Klosterkirche findet anschliessend eine liturgische Feier statt. Und schliesslich erwartet die Pilger im Klosterkeller ein reichhaltiger, feiner Zmorge.

Eingeladen sind Einzelpersonen und Paare sowie Familien mit Kindern ab zirka zehn Jahren. Gutes Schuhwerk und den Witterungsverhältnissen angepasste Kleidung ist empfehlenswert. Die Johannisnacht wird bei jeder Witterung durchgeführt. In der Region gibt es verschiedene Startpunkte. Startpunkt Mettmenstetten: Besammlung und Einstimmung um 2 Uhr in der reformierten Kirche Mettmenstetten. Wegzeit eineinhalb bis zwei Stunden. Zwischenhalt und Möglichkeit zum Einsteigen in der reformierten Kirche Rifferswil um zirka 3 Uhr. Leitung: Andreas Fritz, Telefon 079 955 81 89, andreas.fritz@ref-mettmenstetten.ch. Startpunkt Zug-Affoltern: Besammlung und Einstimmung um Mitternacht in der reformierten Kirche Zug, Alpenstrasse 7, Zug. Wegzeit zirka drei Stunden. Leitung: Aline Kellenberger, Telefon 041 780 58 49, aline.kellenberger@ ref-zug.ch Pilgerwanderung und Pilgerbegleitung sind kostenlos. Die Kosten für die Zwischenverpflegung bei der Ankunft und das reichhaltige Frühstück betragen 25 Franken. Nach dem Morgenessen Transportservice nach Baar und Affoltern, bis die öffentlichen Verkehrsmittel regulär verkehren. Gutes Schuhwerk. Kleidung je nach Wetterverhältnissen. Zwischenverpflegung bitte selber mitnehmen. Versicherung ist Sache der Teilnehmenden. Durchführung bei jedem Wetter. Kloster Kappel Anmeldung bis Freitag, 18. Juni, an die jeweilige Leitung. Die Anmeldungen werden nicht bestätigt. Im Verhinderungsfall bitte abmelden. Weitere Auskünfte erteilt gerne Pfarrer Volker Bleil, Theologischer Leiter Kloster Kappel, Telefon 044

Johannisnacht im Kloster Kappel. (Bild Peter Tobler)

«LaMarotte» spielt zwei Mal im «Löwen»-Saal in Hausen

Patrick Bianco as | Claude Diallo p | Rosario Bonacorso b Gibt es Eigenkompositionen, die so authentisch klingen, dass sie den Zuhörer, die Zuhörerin fesseln und an Jazzstandards erinnern? Ja – es gibt sie. Dies will das Jazztrio um Patrick Bianco hörbar beweisen. Rosario Bonaccorso, einer der wichtigsten und aktivsten italienischen Kontrabassisten, der Pianist Claude Diallo, vor zwei Jahren aus New York zurück in die Ostschweiz gezogen und der Saxofonist Patrick Bianco, unter anderem Gewinner des Swiss Jazz Award, haben ein musikalisches Programm gestaltet, welches in der besonderen Besetzung ohne Rhythmusinstrument auskommt. Dabei wird das Publikum auf eine lyrische, swingende und groovige Reise mitgenommen. Eine Symbiose, auf die man gespannt sein darf und die extra für das «LaMarotte» konzipiert wurde!

Donnerstag, 17. Juni, «Löwen»-Saal Hausen, Türöffnung 19.30 Uhr, Beginn 20.15 Uhr. Eintritt frei, Kollekte. Platzreservierung Konzert: www.lamarotte.ch oder Telefon 044 760 52 62, ab 18 Uhr Menü à la carte. Reservierung Essen: direkt Restaurant Löwen 044 764 00 06.

Theater: Raymond Queneau’s Stilübungen als Schauspielfest Szenische Lesung mit Michael Wolf und Herwig Ursin, Text und Schauspiel; Philipp Läng, Musik Die beiden Schauspieler verspüren die unbändige Lust, diesen alten Klassiker von 1947 endlich durch ihren Sprechapparat gleiten zu lassen, ihm mittels ihrer Sprechwerkzeuge neues Leben einzuhauchen. In Queneau’s Stilübungen wird eine lapidare Alltagsepisode in verschiedensten Stilen, Genres, und Haltungen erzählt: Als Gedicht, Ode, Schauerroman, Klappentext oder amtliches Schreiben; mit spezifischer Haltung wie zögernd, beleidigend oder reaktionär; aber auch aus der Per-

Referat zu einer zeitgemässen Tier-Ethik Wie könnte ein gutes und gerechtes Miteinander von Menschen und Tieren auf dieser Welt aussehen? Dieser Frage geht der Tierethiker und Pfarrer Dr. Christoph Ammann am 22. Juni in der reformierten Kirche Affoltern nach. Das Verhältnis des Menschen zum Tier ist ebenso vielfältig wie zwiespältig: Manche Tiere werden als Nutztiere gehalten, andere sind uns treue Lebensgefährten. Tiere helfen Menschen bei der Arbeit, dienen als Assistenten und Therapeuten, sie werden gepflegt und für Versuche gebraucht. Einige gelten als Schädlinge, einige tragen zur menschlichen Ernährung bei oder werden zu Kleidungsstücken, Gebrauchsgegenständen oder Schmuck verarbeitet. Darf man mit Tieren eigentlich alles machen, was man will?

Tierethik als Herausforderung Die christliche Theologie hat sich lange nicht sonderlich für die Tiere interessiert. In den letzten Jahrzehnten lässt sich aber eine verstärkte Hinwendung zur Tierthematik feststellen. Christoph Ammann setzt sich schon seit Langem als Präsident des Arbeitskreises Kirche und Tier (AKUT) für die Würde des Tiers ein. Auf Einladung der reformierten

spektive verschiedener Berufsgruppen: Gastronom, Schneider oder Telegrafist. Aus der Sicht diverser Wissenschaften wie Botanik, Medizin, Zoologie oder Semantik, welche die Buchstaben durcheinanderpurzeln lässt, bis der Hinhalt mal lauterisch flötne egth ... Neben aller sprachlichen und formalen Brillanz dieser literarischen Miniaturen, gilt es vor allem, den Humor zu geniessen, die Maske der Eintönigkeit runterzureissen und sich vergnügt den darunter wimmelnden Reichtum überbordender Sichtweisen zu vergegenwärtigen. Ein Schmaus in allen Belangen und in seiner unerbittlichen Menge an Varianten hypnotisierend.

Welche Rechte haben Tiere? (Bild zvg.) Erwachsenenbildung im Säuliamt skizziert er in einem etwa einstündigen Vortrag Grundlagen und Leitlinien einer modernen Tier-Ethik. Im Anschluss an den Vortrag besteht die Möglichkeit zur Diskussion, und wie immer gilt: Alle Interessierten sind herzlich willkommen! Bettina Bartels «Das Tier und wir» – Vortrag von Dr. Christoph Ammann am Dienstag, 22. Juni, um 19.30 Uhr in der reformierten Kirche, Zürichstrasse 94, Affoltern. Anschliessend Diskussion. Eine Anmeldung ist nicht nötig. Der Eintritt ist frei.

Auf dem Gantrisch Panoramaweg Der beliebte Wanderweg führt im Naturpark Gantrisch von Gurnigel Berghaus nach Zollhaus, mit vielen schönen Aussichtspunkten und einem Gäggersteg.

764 88 09, E-Mail: volker.bleil@klosterkappel.ch.

Jazz und Stilübungen Jazz am Donnerstag

Der Gantrisch Panoramaweg befindet sich im Naherholungsgebiet der Städte Bern, Fribourg und Thun. Im Süden sind die Gipfel der Gantrischkette mit Nünenflue, Gantrisch, Bürgle und Ochse zum Greifen nahe und in der Ferne sind schneebedeckte Alpengipfel zu sehen. Richtung Norden schweift der Blick über das Schwarzenburgerland und Berner Mittelland bis zum Bielersee und Jura. Bei guter Fernsicht reicht der Blick bis zum Feldberg im Schwarzwald sowie zum Titlis und Pilatus. Die Route ist durchgehend als Gantrisch Panoramaweg beschildert. Zuerst geht es über eine Alpstrasse, mit schöner Sicht auf den Thunersee, Eiger und Mönch. Die Jungfrau, der dritte Gipfel im bekannten Dreigestirn, verbirgt sich hinter der Stockhornkette. Kurz über eine Alpweide und durch Wald gelangt man ebenen Weges und aufwärts am Selibüelsattel vorbei bis zur 1720 Meter hohen Schüpfenflue. Der Aus-

blick auf das Mittelland und den Jura ist atemberaubend und in der Ferne ist der Schwarzwald zu erkennen. Im Süden präsentieren sich Nünenen, Gantrisch, Bürgle und Ochse. Nun geht es zuerst steil, dann gemächlicher abwärts über die Süftenenegg zur Schutzhütte Süftenen. Der anschliessende Abschnitt ist besonders reizvoll. Der Sturmwind Lothar zerstörte im Jahre 1999 den Wald grossflächig. Der Weg führt teilweise über einen erhöhten Holzsteg, dem Gäggersteg und ermöglicht ungewohnte Einblicke auf den nachwachsenden Wald. Dann geht es in aussichtsreicher Lage auf der Krete auf die Pfyffe, zum Horbüelpass und Oberi Hällstett. Hier wird der Blick auf den Schwarzsee, Plaffeien und das westliche Mittelland frei. Eine Panoramatafel erleichtert die Orientierung. Nun folgt ein längerer Abstieg über Martene ans Ziel bei Zollhaus, das auf dem Boden des Kantons Freiburg liegt. Dölf Gabriel, Wanderleiter Wanderung am 19. Juni. Anmeldung bis 16. Juni per E-Mail miteinander.wandern@bluewin.ch oder per Telefon 044 761 99 36 und 079 288 22 72. Weitere Infos: www.miteinanderwandern.ch

Peter Zürcher, «LaMarotte» Freitag, 18. Juni, Löwensaal Hausen, Türöffnung 19.30 Uhr, Beginn 20.15 Uhr. Eintritt 40/30 Franken Reservierung Theater: www.lamarotte.ch. Ab 18 Uhr Menü à la carte, Reservierung Essen: direkt beim Restaurant Löwen, Telefon 044 764 00 06.

Platz nehmen und Dialog treten Vom 18. bis 25. Juni findet in Obfelden und Ottenbach die Aktion «Nimm Platz» statt. Die Aktion wird im Kanton Zürich von vielen Jugendarbeitsstellen gleichzeitig durchgeführt und sollte auf die Wichtigkeit des öffentlichen Raumes für die Jugend aufmerksam machen. Mit der Aktion soll die Bevölkerung erreicht und sensibilisiert werden. Die Mobile Jugendarbeit Säuliamt und O2Jugend

möchten im Rahmen der Aktion auch im Bezirk Affoltern eine Plattform für den Austausch mit Anwohnerinnen, Anwohnern und Interessierten schaffen. In Obfelden wird das Mjas-Mobil am 18. und 19. Juni im Zehndenfrei (Sportplatz) stehen und den öffentlichen Raum in ein Wohnzimmer umgestalten. Am 18. Juni ist das Team von 16 bis 20 Uhr und am 19. Juni von 14 bis 19 Uhr vor Ort. In Ottenbach findet die Aktion am 23. und 25. Juni statt. Am 23. Juni von 14 bis 18 Uhr und am 25. Juni von

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16 bis 20 Uhr. Das Mjas-Mobil steht während diesen Zeiten auf dem Schulhausplatz. Die Plätze werden zu einem Wohnzimmer umgestaltet, und die Organisatoren laden alle interessierten aus der Bevölkerung und natürlich die Jugendlichen zu einem Austausch oder einem gemütlichen Beisammensein ein. Mit verschiedenen Aktivitäten wird auch für Unterhaltung gesorgt. Mjas und O2Jugend-Team

Die Gantrischkette lockt mit ihren markanten Gipfeln. (Bild zvg.)


16 AGENDA

Freitag, 11. Juni Affoltern am Albis

19.00–21.00: Vernissage: «Fotografie und Skulpturen». Katharina Proch, rustikale Hütten im Säuliamt, und Noldi Vogler, abstrakte Skulpturen aus Holz. Galerie Märtplatz, Obere Bahnhofstrasse 7.

Hedingen

20.15: Gemeindeverein Hedingen präsentiert: Enrico Lenzin - Andi Pupato. Eintritt frei, Kollekte. Konzert mit einem Mix aus Tradition und Moderne. Stattfinden wird es in der überdachten, offenen Remise des Hofs. Keine Ausgabe vom Speisen und Getränken. Maskenpflicht auf dem ganzen Areal. Platzzahl beschränkt. Reservierung zwingend: www. gemeindevereinhedingen.ch/ Veranstaltungen. Eintritt frei, Kollekte. Bauernhof Familie Suter, Hof Ismatt.

Obfelden

20.30: Kultur Obfelden präsentiert: Live-Konzert mit «Banan‘N Jug». Südstaaten-Sound gespielt durch vier Französinnen. Eintritt wird von der Gemeinde Obfelden offeriert. Ticketreservierung auf kulturobfelden.ch. Badi Obfelden.

Samstag, 12. Juni Affoltern am Albis

11.00–13.00: «Erlebniskochen für kleine Meisterköche». Ernährungsberaterin Simone Kleiner zeigt Kindern wie Erlebniskochen mit vollwertigen Lebensmitteln geht. Hauptmahlzeit und Dessert werden hergestellt. Anmeldung unter 044 760 12 77, Weitere Infos: www.familienzentrum-bezirkaffoltern.ch Familienzentrum, Zürichstrasse 136.

Sonntag, 13. Juni Affoltern am Albis

12.00–16.00: Tavolata Sonntagstreff 60+. Gemeinsam essen, plaudern. Mithilfe willkommen. Organisiert von der OV der Pro Senectute Affoltern. Anmeldung bis Freitagabend an Heidi Kleinhans, 044 761 09 88. Familienzentrum, Zürichstrasse 136.

Montag, 14. Juni Hausen am Albis

14.30–17.00: Handarbeits-Stubete von Pro Senectute in der Zwinglistube, neue Teilnehmende sind willkommen. Häkeln, stricken, sticken oder einfach nur plaudern. Mit Kaffee und Kuchen. Leitung: Brigitte Burger, Telefon: 044 764 03 49. Reformierte Kirche.

Dienstag, 15. Juni Affoltern am Albis

16.00–18.30: Steine mit Mandalas verzieren. Mandalas sind meditative Instrumente, die in diversen Religionen als Tradition gepflegt werden. Sie beruhigen die Psyche und stärken die Konzentration. Geeignet für Erwachsene und Kinder ab 8 Jahren. Anmeldung: 044 760 12 77 oder kurse@familienzentrum-bezirk-affoltern.ch. Familienzentrum, Zürichstrasse 136.

Kappel am Albis

13.30: Führung durch den Klostergarten, Treffpunkt Eingang Amtshaus, Réception. Kloster Kappel, Kappelerhof 5.

Mittwoch, 16. Juni Affoltern am Albis

18.30–19.50: Öffentliche Führung: «Sammeln-Bewahren-Ver-

Veranstaltungen

Freitag, 11. Juni 2021

Es liegt Poesie in der Luft Erster Open Air Poetry Slam in Affoltern Am Samstag, 19. Juni, findet um 19 Uhr der 13. Poetry Slam auf dem Märtplatz Affoltern statt. Moderiert wird der Anlass von Rhea Seleger.

Donnerstag, 17. Juni Affoltern am Albis

19.30: Lesung «2610 m ü. M.Irma Clavadetscher. Ein Leben auf der Coaz-Hütte» mit Irene Wirthlin. Die Lesung ist limitiert auf 40 Gäste. Eintritt kostenpflichtig. Info: www.scheidegger-buecher. ch. Buchhandlung Scheidegger, Obere Bahnhofstrasse 10 a.

Der Poetry-Slam-Event hat in Affoltern bereits Tradition. Am 19. Juni findet die 13. Austragung des modernen Dichterwettstreits statt. Rhea Seleger moderiert die Veranstaltung, und DJ Ironneck (Vincent Aeberhard) liefert den passenden Sound dazu. Ursprünglich war der Event im März vorgesehen, musste aber coronabedingt verschoben werden. Nun wird der von KulturAffoltern organisierte Anlass erstmals Open Air auf dem Märtplatz unter dem Kasinovordach ausgetragen.

Kappel am Albis

13.30: Führung durch die Klosteranlage, Treffpunkt Eingang Amtshaus, Réception. Kloster Kappel, Kappelerhof 5.

Wortwitz und Leidenschaft zählen Poetry Slam ist ein literarischer Wettbewerb, bei dem die Teilnehmenden versuchen, mit allen Stilmitteln der «Spoken Word»-Kunst das Publikum auf ihre Seite zu ziehen – oder wörtlich übersetzt: zu schlagen. Die geladenen Dichterinnen, Wortakrobaten und Geschichtenerzählenden treten mit ihren selbst verfassten Texten gegeneinander an. Diese werden mit Wortwitz, Engagement und viel Leidenschaft innerhalb einer bestimmten Zeit vorgetragen. Das Publikum kürt je nach Intensität des Applauses anschliessend die Siegerin oder den Sieger. Traditionsgemäss wird die beste Performerin oder der beste Performer mit einem Zusatzapplaus und einer Flasche Single Malt Whiskey als Siegespreis ausgezeichnet. Das Publikum darf sich also auf schräge Kurzgeschichten und stil-

Ottenbach

Die in Mettmenstetten aufgewachsene Moderatorin Rhea Seleger ist bereit. (Bild Livia Häberling) sichere Lyrik freuen und sich von den wortgewandten Slammerinnen und Slammern in ihren Bann ziehen lassen. Das Märtkafi ist ab 18.30 Uhr offen.

Bühne steht offen Falls jemand aus dem Knonauer Amt seine literarische Ader und seine Performancekünste auf den Prüfstand stellen möchte, bietet sich spontan Gelegenheit dazu. Neben den geladenen Poeten dürfen auch ein bis zwei Teilnehmende aus der Region beim Wett-

streit mittun. Anmeldung per Mail an Rhea Seleger (rhea.seleger@icloud.com) oder spontan an der Abendkasse. KulturAffoltern

Kasinovordach, Marktplatz 1, Affoltern. Eintritt: 30 Franken. 15 Franken für Jugendliche bis 20 Jahre, Studierende mit Legi bis 25 Jahren oder Personen mit Kulturlegi. Vorverkauf Buchhandlung Scheidegger, Obere Bahnhofstrasse 10a, Affoltern (Telefon 044 762 42 42) oder via kulturaffoltern.ch. Abendkasse und Märtkafi ab 18.30 Uhr offen.

Konzerte in Affoltern und Mettmenstetten Der Singkreis Bezirk Affoltern lädt am 19. und 20. Juni je zu einer Aufführung in der katholischen sowie in der reformierten Kirche.

Der Violinist Jan Sosinski wird am Konzert auch zu hören sein. (Bild zvg.) zu schreiten, jedoch immer wieder den tiefen Trost empfangend, wie Musik ihn zu geben vermag, um dann, in ruhiger Beschaulichkeit die innigsten Räume der Seele zu betreten, die Quellen unseres Seins und Daseins erahnend und

erfühlend. Mit der 12. Sonate von Arcangelo Corelli, genannt «La Follía», nähern wir uns in zahlreichen kurzen Variationen schliesslich einer etwas verrückten Welt (vielleicht der unseren?), ganz im Sinne des Humanisten Erasmus von Rotterdam, der meint: «Die höchste Form des Glücks ist ein Leben mit einem gewissen Grad an Verrücktheit».» Die Konzerte werden veranstaltet vom Singkreis Bezirk Affoltern. Es musizieren der Violinist und Konzertmeister Jan Sosinski und der Dirigent des Singkreises Brunetto Haueter an der Orgel. Singkreis Bezirk Affoltern Konzerte: Samstag, 19. Juni, 20 Uhr, katholische Kirche Affoltern und Sonntag, 20. Juni, 17 Uhr, reformierte Kirche Mettmenstetten. Kollekte. Platzreservierung empfohlen unter Angabe von Name und Telefonnummer bei: a.spiss@bluewin.ch oder 044 761 02 22 (8 bis 10 Uhr).

«Nomadland» mit Francis McDormand

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Aktuelle Ausstellung im Kunsthaus Zug: ZuZug aus Osteuropa – Positionen der Sammlung – VERLÄNGERT BIS 8. AUGUST 2021 Kunsthaus Zug richtet den Blick nach Osten Unbekannt, fremd, anders. Das Kunsthaus Zug zeigt zum ersten Mal grössere Werkgruppen mittel- und osteuropäischer Kunstschaffender aus der eigenen Sammlung. Dabei zieht es nicht nur eine Linie von «West» nach «Ost», sondern verbindet auch verschiedene Generationen und Sichtweisen. Freiheit und Toleranz, Weggang und Flucht bleiben als Themen schmerzlich aktuell. Mit Werken von: Guido Baselgia, Boris Groys, Josef Hoffmann, ˇ Ilya Kabakov, Tomas Kratky, Jan Jedlicka, Péter Nádas, Pavel Pepperstein, Aleksandra Signer, Roman Signer, Pravoslav Sovac, Annelies Štrba. Veranstaltungen: Sonntag, 13. Juni, 10.30–12.30 Uhr: Fahrrad-Führung zu ortsbezogenen Kunstwerken der Stadt Zug von Bethan Huws, Heinz Grappmayr, Thomas Schütte, Matt Mullican, Franziska Zumbach, Esther Stocker, Peter Kogler, Pavel Pepperstein. Mit Dr. des. Sandra Winiger, Leiterin Kunstvermittlung. Treffpunkt: 10.30 Uhr vor dem Kunsthaus Zug, mit eigenem Fahrrad. Über die Durchführung informieren wir 24 Stunden vorher auf der Homepage. Die Versicherung ist Sache der Teilnehmenden. Dienstag, 15. Juni, 12.15–12.45 Uhr, Kunst über Mittag, neue Reihe: ZuZug aus Osteuropa. Nicht gezeigte Werke. Zu Ernst Maass, mit Dr. Marco Obrist, Sammlungskurator.

Nun schafft es auch «Nomadland», Gewinner der Kategorie «Bester Film» der diesjährigen Oscar-Verleihung als Premiere in die Kinos. Nicht nur der Zeitpunkt ist speziell, auch der Film ist es: Abgehängt vom wirtschaftlichen Leben ist die Hauptfigur Fern mit ihrem Camper unterwegs durch mehrere USBundesstaaten, um sich über Wasser zu halten. Dort trifft sie auf weitere Nomaden, welche sich ein normales Leben nicht mehr leisten können, keinen Job finden und alles verloren haben, was die Situation noch bitterer macht.

Donnerstag, 17. Juni, 18.00 Uhr, Eröffnung der neuen Installation «Hütte» von Thomas Schütte, Daheimpark, Zug. Öffnung: 18.00 Uhr. Begrüssung: Reto Fetz, Präsident Zuger Kunstgesellschaft, Im Gespräch: Thomas Schütte und Dr. Matthias Haldemann, Direktor. Die Veranstaltungen richten sich nach den aktuellen Pandemie-Regeln. Dorfstrasse 27, 6301 Zug, www.kunsthauszug.ch, T 041 725 33 44

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Samstag, 19. Juni, 19 Uhr: 13. Poetry Slam,

Musik «zur Rekreation des Gemütes»

Nach Aussage von Johann Sebastian Bach sollte Musik «zur Ehre Gottes und zur Recreation des Gemüths» dienen. Da Musik nun wieder erklingen und Publikum erfreuen darf, lädt der Singkreis Bezirk Affoltern mit den beiden Musikern Brunetto Haueter und Jan Sosinki ein zu einer Seelenwanderung durch die wunderbare und vielseitige Landschaft der Barockzeit mit Kompositionen von Albinoni, Bach, Corelli, Händel und Veracini. Brunetto Haueter schreibt dazu: «Neben fröhlichen, zum Teil fast ausgelassenen Erlebnissen, scheuen wir uns nicht, mit den Komponisten auch durch das Tal der Trauer, ja der höchsten Nöte

mittlung»-Ein Rundgang durch das Objektdepot. Mit Marcel Sax, Leiter Einlagerung/Depotverwaltung. Eine Anmeldung ist erforderlich bis um 12 Uhr am Tag der Führung unter Telefon 044 762 13 13. Sammlungszentrum Schweizerische Landesmuseen, Lindenmoosstrasse 1.

Fern ist mit dem Camper unterwegs, wo sie auf andere Nomaden trifft. (Bild zvg.)

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Veranstaltungen

Ausstellungen Aeugst am Albis

Kommbox im Gemeindehaus, Dorfstrasse 22: «Aus 4 Elementen entsteht Kunst.» Wie Ton seine Gestalt durch die Elemente verändert. Die Vielfältigkeit des Töpferns mit Viktoria Jeanroy. Mo 8–11.30, 16–18.15, Di 8–11.30, Mi 8–11.30, 14–16.30, Do 8–11.30. Bis 15. September.

Affoltern am Albis

Galerie Märtplatz, Obere Bahnhofstrasse 7: «Fotografie und Skulpturen». Katharina Proch, Rustikale Hütten im Säuliamt, und Noldi Vogler, Skulpturen aus Holz. Fr 17–20, Sa 9–12, So 11–14. Bis 27. Juni.

Kappel am Albis

Kloster Kappel, öffentliche Räume, Kappelerhof 5: «Dein Garten wollt ich sein» Bilder und Objekte von Andrea Christina Leisinger. Mo-Fr 9-18 Uhr. Bis 20. August.

Abend zum Thema Achtsamkeit Bücher im Gespräch spezial zum Thema Achtsamkeit am Freitag, 18. Juni, um 20 Uhr in der Bibliothek Wettswil – mit einem Kurzreferat von Chantal Woods und Bernadette Gölz. Achtsamkeit liegt im Trend und die positive Wirkung ist wissenschaftlich belegt. Aber was genau ist Achtsamkeit? Achtsam sein heisst, man ist im Hier und Jetzt präsent und nimmt bewusst wahr, was gerade im eigenen Körper oder Geist passiert – ohne zu werten. Das tönt schwierig in Zeiten von Multitasking und Zeitdruck! Chantal Woods ist diplomierte Yogalehrerin und hat sich 2020 ihren Traum vom eigenen Yogastudio in Bonstetten erfüllt. Bernadette Gölz ist Ernährungsberaterin und bringt mehr als zehn Jahre Erfahrung in Spitälern und Arztpraxen mit. Zusammen bieten sie verschiedene Workshops in der alten Post Bonstetten an. Mit einem Kurzreferat und einer praktischen Übung werden Anwesende in die Achtsamkeit eingeführt. Yoga, Ernährung, Achtsamkeit, Gelassenheit, Meditation, Loslassen, Nein sagen – alles Themen, bei denen es eine riesige unübersichtliche Auswahl an Ratgebern gibt. Das Team der Bibliothek wird aktuelle, sorgfältig ausgewählte Bücher dazu vorstellen. Aufgelockert wird die Auswahl mit zeitgenössischen Romanen. «Achtsam morden» beispielsweise ist ein Krimi – ein Mordsvergnügen sogar! Und Titel wie «Die Einsamkeit der Seevögel» oder «Der Klang der Wälder» sind wunderbar poetisch und wecken die Sehnsucht nach einem guten Buch zur Entspannung. Aus Coronagründen muss leider auf den geplanten Apéro verzichtet werden. Bibliothek Wettswil

Freitag, 11. Juni 2021

Stadionatmosphäre in reduziertem Rahmen Fussball-EM im Bezirk: «Public Viewing» unter erschwerten Bedingungen Wenn im Fussball kontinentale oder globale Meisterschaften ausgetragen werden, verspricht das «Break» in Affoltern Stadionatmosphäre. Aber auch im Unter- und im Oberamt lassen sich die Spiele in Gesellschaft verfolgen. Ein ganzes Jahr zusätzlich mussten sich die Fussballfans gedulden, aber heute beginnt sie, die Fussball-Europameisterschaft. Insgesamt 24 Nationen treten bis zum 11. Juli an, um den Nachfolger von Portugal auszuspielen. Das Schweizer Team wird morgen Samstag um 15 Uhr in Baku gegen Wales erstmals gefordert. Die weiteren Spiele sind am Mittwoch, 16. Juni, um 21 Uhr in Rom gegen Italien und am Sonntag, 20. Juni, 18 Uhr, gegen die Türkei, wieder in Baku. Die Möglichkeiten, Fussballmatches in Gesellschaft zu geniessen, sind dieses Jahr im Vergleich zu den vorangegangenen Europa- und Weltmeisterschaften allerdings bescheiden. Das zeigt sich auch in der grössten «Arena» im Bezirk,

dem «Break» in Affoltern. Während sonst jeweils alle Begegnungen gezeigt wurden, beschränkt sich das Angebot diesmal auf die Matches der Schweizer. Und die Zuschauerkapazität ist deutlich reduziert: «Vielleicht ein Drittel von dem, was wir sonst hatten», so Gastgeber René Neuschwander. Eigentlich hatte das «Break» mit dem Thema Public Viewing bereits abgeschlossen. Der letzte Lockerungsschritt der Corona-Massnahmen bewog dann allerdings doch noch zu einem Umdenken, zumindest in reduziertem Rahmen. «So kurzfristig hätten wir gar nicht die personellen Möglichkeiten gehabt, alle Spiele zu zeigen», so Neuschwander. Zudem stelle sich die Frage, ob der Betrieb unter den geltenden Auflagen überhaupt kostendeckend sein kann. Zwei Stunden vor Anpfiff öffnet das «Break». Verpflegt werden die Fussballfans mit Grilladen und Getränken, «was in der kurzen Vorlaufzeit noch möglich war», so Neuschwander. Und wahrscheinlich bleibt es für die Schweizer nicht bei den drei Gruppenspielen. Gewinnt sie die Gruppe A, be-

kommt sie es im Achtelfinal in London mit dem Zweitplatzierten der Gruppe C (Niederlande, Österreich, Ukraine, Nordmazedonien) zu tun. Der Zweitplatzierte misst sich in Amsterdam mit dem Zweiten aus der Gruppe B (Belgien, Dänemark, Russland, Finnland). Sollte sich die Schweiz unter den vier besten Gruppendritten befinden, würde der Sieger aus der Gruppe B, F oder E warten, also vielleicht Deutschland, Frankreich oder Spanien. Auch in Bonstetten ist Public Viewing eine Option. Das «Milia’s» etwa empfängt im Festzelt mit Grossleinwand und auch in der Lounge im Anbau lässt sich das Spielgeschehen verfolgen. Mit grossen Bildschirmen punktet der «Schluck» – bei schönem Wetter kann man hier die Spiele im Freien vor der Apérobar geniessen. In Hausen lädt der «Löwen» zum «Public Viewing» in die wiedereröffnete Bar. Grundsätzlich werden hier die Schweizer Spiele und andere spannende Partien gezeigt, die während den Öffnungszeiten stattfinden. Los geht es am 15. Juni mit dem Klassiker Frankreich – Deutschland. (tst.)

Kreatives für den Sommer Ganz spontan hat sich Martina Schneiter, Glasjuwelen-Künstlerin aus Affoltern,

entschlossen, auch diesen Juni eine Ausstellung durchzuführen. Da die «Corona-Version» mit wenigen kreativen Gastausstellern vor Weihnachten sehr gutes Feedback brachte, hält sie an die-

Kunschtplatz.ch bringt bezeichnet sich als «Symbiose zwischen Galerien, Kunstforen, Kunstschaffenden, Kunstinteressierten sowie Käuferinnen». Die Plattform informiert über Ausstellungen, Events, Projekte und Workshops, um sie regional und überregional noch bekannter zu machen. Auch die Stalliker Künstlerin Esti Frei ist vertreten. Zum vierjährigen Bestehen möchte der Digitalplatz im Oktober in Ettingen BL eine Vernissage veranstalten, bei der neben fünf anderen Künstlerinnen und Künstlern auch Esti Frei verschiedene kleinformatige Bilder zeigt. Damit der Anlass stattfinden kann, läuft derzeit ein Crowdfunding. (red.)

kunschtplatz-braucht-lokalhelden.

sem Konzept fest. Und so findet man kommendes Weekend in und vor der Scheune an der Mühlebergstrasse 8 in Affoltern alles, was man so braucht für einen tollen Sommerstart: Sonnenhüte für sie und ihn, dazu passend glamouröse Handytaschen und Portemonnaies aus hochwertigem Leder, einen schönen Kaschmirschal für laue Sommerabende und natürlich farblich abgestimmt feine Armbänder und Fussketteli fürs Sommeroutfit. Auch spezielle Dekobilder oder Karten und hölzerne Schalen dürfen nicht fehlen. Dazu werden erfrischende Drinks, frischer Streuselkuchen (nur Samstag) und leckere Nusstorte sowie feines Eingemachtes (nur Sonntag) angeboten. Für den grösseren Hunger gibt es saftige Burger. Fussballfans können sich auf aktuellem Spielstand halten und ganz spezielle Schweiz-Fanartikel werden auch nicht fehlen ... Der Sommer kann kommen! Martina Schneiter Ausstellung vom 11. bis 13. Juni, Mühlebergstrasse 8, Affoltern. Freitag 18 bis 21 Uhr; Samstag 13 bis 19 Uhr;

Martina Schneiter, Wendy Rodrigues und Avital Gur. (Bild zvg.)

Vom Onlineplatz in die Galerie

Weitere Infos auf: www.lokalhelden.ch/

Ausstellung vom 11. bis 13. Juni Gast-Ausstellung bei Martina Schneiter in Affoltern.

Esti Frei ritzt die feinen Linien auf ihren Werken mit dem Messer. (Bild zvg.)

Sonntag 13 bis 17 Uhr. glasjuwelen.ch.

Endlich geht es wieder los! Nach einem halben Jahr Pause darf die SVP Bonstetten wieder zum Wahlapéro einladen. Das Wahlbüro im Gemeindehaus ist bis um 10 Uhr geöffnet. Ab diesem Zeitpunkt ist das Rigelhüsli für alle Personen geöffnet. Die SVP offeriert einen Apéro. Es gibt genügend Vorlagen, zu denen das Resultat analysiert und kommentiert werden kann. Speziell hofft man auf den Besuch von vielen Landwirten, um auf die erhoffte Ablehnung der beiden Agrarinitiativen anstossen zu können. Für den Hunger stehen Wienerli und Schweinswürstchen bereit. Der Anlass bietet den Besucherinnen und Besuchern die Gelegenheit, wieder einen Schritt Richtung Normalität zu machen. Herzlich willkommen sind neben altbekannten natürlich auch neue Gesichter. Vorstand SVP Bonstetten

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Agenda-Einträge Veranstaltungshinweise erscheinen einmal wöchentlich in der Agenda, jeweils in der Freitag-Ausgabe des «Anzeigers»: Die Angaben sind bis spätestens Mittwoch, 10 Uhr, an agenda@affolteranzeiger.ch einzusenden. (red.)

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Sport

Freitag, 11. Juni 2021

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FCWB vor dem Re-Start Spielbetrieb wieder aufgenommen – Gossau als erster Gegner Endlich geht es weiter – die 1. Liga nimmt am kommenden Wochenende den Spielbetrieb wieder auf. Das Fanionteam des FC Wettswil-Bonstetten reist nach Gossau. von oliver Hedinger

Das Herrenteam des TC Hausen. Stehend von links: Andrés Villalaz, Bernard Burri, Urs Vollenweider und Ursin Albrecht. Kniend: Pepijn de Ridder, Nico Koelliker, Markus Jäger. (Bild zvg.)

TCH-Herren mit perfektem Saisonstart

Tabellenspitze nach der zweiten Spielrunde Die Herren 35+ des TC Hausen sind fulminant in die neue Saison gestartet. Nach zwei gespielten Runden grüssen die Oberämtler souverän von der Tabellenspitze ihrer 3.-Liga-Gruppe. Das Auswärtsspiel gegen den TC Stallikon vom letzten Wochenende gewann das Team um Captain Nico Koelliker diskussionslos mit 6:3 Punkten. Dabei gilt es, besonders die Leistung von Pepijn de Ridder (R7) hervorzuheben, der nach einer längeren Verletzungspause sein Comeback im FedererStil mit einem klaren Zweisatzsieg fei-

ern konnte. Aber auch seine Kollegen vermochten in den Einzelpartien grösstenteils zu überzeugen. Der einzige Wermutstropfen war, dass von den drei gespielten Doppel nur ein Punkt an die Hausemer ging.

Entscheidendes Heimspiel um den Gruppensieg am 19. Juni Während das Team am nächsten Wochenende spielfrei ist, steht dann am 19. Juni das wohl entscheidende Heimspiel um den Gruppensieg gegen den TC Ried Wollerau an. Chasper Weidli

Natürlich können es die Akteure kaum erwarten. Den letzten Ernstkampf bestritt das Team von Trainer Oswald am 24. Oktober des letzten Jahres. Und man erinnert sich gerne, denn der FCWB war in der Meisterschaft zuletzt viermal in Serie als Sieger vom Feld gegangen und grüsste über die unfreiwillig verlängerte Winterpause von der Tabellenspitze. Im Gegensatz zum vergangenen Jahr, als die Spielzeit ohne Wertung und ohne Auf- und Absteiger abgebrochen wurde, soll nun also die Vorrunde zu Ende gespielt und gewertet werden. Aufstiegsspiele gibt es keine, die beiden besseren Gruppensieger der drei 1.-LigaGruppen werden direkt in die Promotion League aufsteigen.

Lange, kurze Vorbereitung Natürlich blieben die Spieler der Rotschwarzen den Winter über im individuellen Training. Eine wirkliche Spielvorbereitung, gemeinsam auf dem Platz und war aber nur in den letzten Wochen seit dem letzten Lockerungsschritt möglich. Der FCWB nutzte die Zeit und absolvierte drei Testspiele, welche durchaus erfolgreich verliefen. Gegen Red Star spielte man noch 0:0, ehe gegen Höngg (1:0) und zuletzt am Dienstag gegen Dietikon (2:0) Siege resultierten. Beim Gegner stimmen die beiden Tests weniger zuversichtlich, verlor man doch zweimal gegen unter-

Den letzten Ernstkampf am 24. Oktober 2020 gewann WB gegen Winterthur 1:0. (Bild Kaspar Köchli)

klassige Teams. Für die Fürstenländer steht weniger auf dem Spiel. Nach guten Resultaten im Spätsommer liegen sie auf Platz drei, allerdings schon acht Punkte hinter den Ämtlern und aufgrund des angepassten Modus‘ somit ohne Ambitionen auf den Aufstieg.

Spannung garantiert Man darf aber einmal mehr von einer spannenden Begegnung ausgehen. Die Teams agierten in den letzten Jahren stets auf Augenhöhe und die Partien zwischen WB und Gossau waren immer hart umkämpft, die Resultate meist knapp. So auch die letzte Begegnung der beiden, die auf den September 2019 datiert, damals konnte der FCWB die Partie mit einem Lucky Punch in der letzten Minute noch für sich entscheiden. Anpfiff auf dem Sportplatz Buechenwald in Gossau SG ist am Samstag um 16 Uhr. Natürlich gilt es alle lokal definierten Schutzmassnahmen einzuhalten.

Re-Start auch im Moos Auch die meisten anderen Teams des FCWB werden am Wochenende im Einsatz stehen. So sind auf dem Wettswiler Moos am Samstag ab 10 Uhr diverse Juniorenspiele angesetzt. Am Sonntag folgt um 10.15 Uhr die Partie der 2. Mannschaft gegen Männedorf und am Nachmittag dann weitere Juniorenspiele. Auch auf dem Moos gelten nach wie vor verschiedene Schutzmassnahmen, die es unbedingt zu befolgen gilt. Alle WB-Spiele vom Wochenende Samstag: 10.00 Schlieren – Jun. Da, Jun. Ec – Albisrieden, Urdorf – Jun. Eb; 12.00 Jun. Ca – Affoltern a/A, 13.00 Knonau-Mettmenstetten – Jun. Cb; 14.00 Jun. Db – Affoltern a/A, 16.00 Srbija – Sen. 40+, Freienbach – Jun. Dd, Gossau – FCWB 1. Sonntag: 10.15 FCWB 2 – Männedorf 1; 12.00 Kilchberg-Rüschlikon – FCWB 3; 12.30 Jun. Ed – Hakoah, 13.30 Adliswil 2 – FCWB 4; 14.00 Veltheim – Jun. Ba (JL); 15.00 Jun. Aa (JL) – Glattbrugg, Jun. Bb – Uitikon/Birmensdorf; 16.00 Wädenswil – Jun. A+.

Zum Finish der Saison eine Duftmarke setzen

13. Juni, 13 Uhr: FC Affoltern – FC Wiedikon Im Abschluss zur Meisterschaft 2020/21 im Amateurfussball und somit auch in der 3. Liga Gruppe 2 geht es für das Fanionteam des FC Affoltern nach sieben Monaten pandemiebedingtem Unterbruch um vermeintlich wenig. Obschon der FCA in den verbleibenden zwei Partien nicht mehr um den Aufstieg mitspielen kann, sollte die Motivation gegen den Leader hoch sein.

Das FCA-Frauenteam könnte erstmals in die 1. Liga aufsteigen. (Bild zvg.)

Ein Spiel für die Geschichtsbücher 13. Juni, 16 Uhr: SC Veltheim – FC Affoltern Frauen 1 Dank einer ausserordentlichen Vorrunde in der Meisterschaft 2020/21 in der 2.-Liga-Gruppe 1 steht das Frauen 1 Team des FCA vor einem historischen Schritt: Dem Aufstieg in die 1. Liga. Noch nie war ein FCA-Frauenteam diesem sportlichen Grosserfolg so nahe. Die Vorrunde vor dem Pandemie-Unterbruch im Spätherbst 2020 war den Frauen 1 des FCA beinahe optimal gelungen. Aus sieben gespielten Partien resultierten sechs Siege und ein Remis, summa summarum 19 Punkte und somit sieben

mehr als das zweitplatzierte Wädenswil. Die Säuliämtlerinnen stellen bis dato die beste Abwehr, den zweitbesten Sturm und viel wichtiger: die fairste Mannschaft in der Gruppe!

Drei Matchbälle Das Team Frauen 1 hat sozusagen drei Matchbälle, um die mindestens notwendigen zwei Punkte für den Aufstieg zu ergattern. Selbstverständlich möchten Trainer Albi Ott und das Team den Sack gleich gegen Veltheim zumachen. Dies würde zum einen in der Woche darauf im Heimspiel gegen Wädenswil auf beruhigte Art und Weise eine tolle Aufstiegsparty zulassen.

Zum anderen könnten die verbleibenden Partien bereits als wertvolle Vorbereitung für die neue Saison genutzt werden. Noch ist der Aufstieg aber nicht in trockenen Tüchern, was sicherlich allen bewusst ist. Obschon die Direktbegegnungen wie etwa Wädenswil gegen Uster dazu verlocken, will sich das FrauenEins auf keine Rechnereien einlassen. Der ganze FCA drückt der Mannschaft beide Daumen, dass der vereinshistorische Aufstieg gelingen mag. Das Heimspiel gegen Wädenswil am 20. Juni, 13 Uhr, gilt es im Kalender jedenfalls dick zu markieren. Michael Romer

Hätte, hätte Fahrradkette... wer weiss, welche Relevanz das einzige Heimspiel für den FCA hätte, wäre die komplette Rückrunde der MS 2020/21 gespielt worden... Der lange Unterbruch hat einiges verändert. So gab es auch Veränderungen im Kader des Fanionteams. Mit Jan Haas wurde ein Eigengewächs aus dem A+ integriert. Für die kommende Saison wird mit Patrick Kündig ein weiteres dazustossen und für frischen Wind sorgen. Auf behutsamen Weg zurück ist auch der langzeitverletzte Jael Huber, wobei ein Einsatz aber erst auf die neue Saison geplant ist. Dafür wird Leo Buqa verletzungsbedingt nicht zur Verfügung zu stehen.

FC Wiedikon – selbstbewusst Dem Gast FC Wiedikon läuft es in dieser Saison – auch dank der Verkürzung der Meisterschaft – nach Wunsch, thront man doch mit vier Punkten Vorsprung auf dem Aufstiegsplatz. Theoretisch könnte der Zürcher Quartier-

verein im Affoltemer Moos sein Aufstiegsbier runterspülen. Der FCA dürfte hier indes etwas dagegen haben. In der abgebrochenen Covid-19-Saison 2019/20 trennte den Gast und den FCA lediglich ein Punkt nach elf Spielen. Heuer sind es aber zehn Punkte nach neun Partien. Den letzten Eindruck gilt es zu korrigieren. Die vom Trainerduo Sabato/ Jenni gecoachten Heurieder mussten in den letzten 20 Meisterschaftspartien allerdings lediglich zwei Niederlagen hinnehmen. Eine einzige in der laufenden Saison gegen Zürich City SC und ... richtig, Ende August 2019 gegen den FCA, als dieser mit 2:0 dank Toren von Himmelreich/Stähli gegen die Stadtzürcher gewann. Der FC Wiedikon seinerseits dürfte dennoch mit breiter Brust auf dem Moos einmarschieren, zumal der Gast bereits einen Ernstkampf in den Beinen hat, der mit einem Sieg gegen den SV Rümlang die nächste Runde im Regionalcup bescherte.

Letzter Heimauftritt der Sturmperle Die mit Spannung zu erwartende Partie vom kommenden Sonntag, 13. Juni, verdient sicherlich einen Grossaufmarsch. Dies nicht zuletzt darum, weil die langjährige und verlässliche Sturmperle Claudio Antenen per Ende Saison aus dem Eins zurücktritt und somit sein Abschiedsheimspiel geben wird. Wer dabei sein kann, sollte den Anpfiff im Moos um 13 Uhr auf keinen Fall verpassen. Michael Romer


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Freitag, 11. Juni 2021

«Konsens über die Parteigrenzen hinaus war mir immer wichtig» Jakob Geissbühler, ehemaliger Rifferswiler Gemeindepräsident, feiert den 80. Geburtstag Zwölf Jahre, von 1998 bis 2010, präsidierte er den Gemeinderat von Rifferswil, und er nimmt weiterhin regen Anteil am Dorfleben und an der Politik: Heute Freitag feiert Jakob Geissbühler den 80. Geburtstag.

Umgang. Nach Meinungsdifferenzen bei Sitzungen haben wir im Restaurant angestossen.» In den zwölf Jahren seines Präsidiums tat sich insbesondere in baulicher Hinsicht viel; diverse Gestaltungspläne fanden Zustimmung. Darüber hinaus aber nicht alles. «An einer Gemeindeversammlung am 11. Juni 2003, ausgerechnet an meinem Geburtstag, verwarfen die Stimmberechtigten fast alles, darunter ein Verkehrskonzept – eher die Ausnahme. Allerdings bin ich fast etwas stolz, dass wir in Rifferswil bis heute noch keine Tempo-30-Zonen haben – trotz starker rot-grüner Kräfte im Dorf», fügt Jakob Geissbühler lachend bei.

von Werner Schneiter «Es ist das rote Haus»: So lautete die – nicht politisch gemeinte – Orientierungshilfe für den Chronisten beim Besuch «Im Mattler». In diesem Dorfteil wohnt der Jubilar, der 1973 aus Affoltern ins Oberamt kam. Den Draht zu den Bewohnerinnen und Bewohnern fand die Familie auch deshalb schnell, weil Ehefrau Gret bereits 1974 Mitglied des damaligen Töchterchors wurde. 1992 übernahm Jakob Geissbühler das OK-Präsidium des Bezirks-Gesangstags in Rifferswil, und seither ist er auch im dörflichen Gesangverein aktiv. Der Harmonie Affoltern hält er mit seinem Euphonium seit seinem Eintritt im Jahr 1965 bis heute die Treue: als Präsident (1974 bis 1982), als Mitbegründer der Jumba und im Sponsoring-Bereich. Das für letztes Jahr angesagte 100-Jahre-Jubiläum der Harmonie Affoltern, kombiniert mit dem Musiktag Amt und Limmattal sowie der kantonalen Veteranentagung, musste coronabedingt abgesagt werden. Unzählige Stunden hat Jakob Geissbühler aufgewendet, um Sponsoren für dieses Fest zu gewinnen – mit Erfolg, weil der Pensionär und ehemalige Garagist viel Zeit in persönliche Gespräche mit potenziellen Geldgebern gesteckt hat.

Führungsarbeit im Verein gelernt

Vor seinem «roten Haus», auf der Sitzbank, die ihm der Gemeinderat zu seinem Rücktritt geschenkt hat: Jakob Geissbühler, von 1998 bis 2010 Gemeindepräsident in Rifferswil. Heute Freitag feiert er den 80. Geburtstag. (Bild Werner Schneiter)

Verein und Behörde – heute eine seltene Kombination Musik begleitet ihn mehr als das halbe Leben: Jakob Geissbühler spielte zwischen 1960 und 1985 in der legendären «Seldwyler Dorfmusik», die unter Dirigent Jakob Fahrner auch im Fernsehen zu sehen war. «Vereins- und Behördentätigkeit zusammen – das ist eine nicht mehr alltägliche Kombination», sagt er. Sein Interesse an Politik stieg nach dem EWR-Nein im Jahr 1992 schlagartig; er bezeichnet das als sein Schlüsselerlebnis, aus dem unter anderem 1997 die Gründung der SVP-Sektion Rifferswil resultierte – bis heute die einzige Partei

Fototermin für den «Anzeiger» im Mai 1992, als Jakob Geissbühler das OK-Präsidium des Bezirks-Gesangstages in Rifferswil übernahm. (Archivbild) im Dorf. Sein Herz schlägt voll und ganz für die Volkspartei. Ein Jahr später kürten ihn die Rifferswiler Stimmberechtigten zum Gemeindepräsidenten, nachdem er zuvor auch in der RPK tätig gewesen war. Jakob Geissbühler setzte sich im zweiten Wahlgang knapp gegen Margreth Lüthi durch, die Mutter des heutigen Gemeindepräsidenten und eine engagierte

WETTER

Sozialdemokratin. Unterschiedliche politische Auffassungen trübten die Zusammenarbeit in der Behörde jedoch nie. «Es sind auf dieser Ebene Personen, die Probleme gemeinsam lösen – nicht Parteien. Konsens über diese Grenze hinaus war mir immer wichtig», betont der Jubilar und sagt auch: «Die Zusammenarbeit war stets gut, harmonisch – und wir pflegen einen respektvollen

Er habe sehr viel auf Gespräche mit der Bevölkerung gesetzt und weniger auf externe Experten, wie heute in vielen Gemeinden üblich. Für den Jubilaren stand auch akribisches Aktenstudium im Vordergrund – selbst in Bereichen, in denen im Gemeinderat andere zuständig sind. Führungsarbeit habe ich im Verein gelernt. Das wird heute zu wenig ernstgenommen», fügt der AltGemeindepräsident bei. Und auch eine exakte Vorbereitung auf eine Gemeindeversammlung, verbunden mit einem Leitfaden, kann matchentscheidend sein. Dossiersicherheit – ein Leitwort für Jakob Geissbühler. «Wir haben jeweils klar ausgemacht, wer vom Gemeinderat zu welchem Thema spricht und auch schon Diskussionen von Teilnehmenden beendet, wenn sie sich im Kreis zu drehen begannen – so wie damals, als in Rifferswil ein Ja zum 400 000-FrankenKredit für die Sportplatzbeteiligung in Hausen resultierte.» Die Vorlage scheiterte, weil sie ausgerechnet von der Standortgemeinde abgelehnt wurde. Im «roten Haus» wecken Fotos und Zeitungsbeiträge Erinnerungen an vergangene Zeiten. Auch solche, auf denen seine Ehefrau Gret zu sehen ist. Sie verstarb Anfang April, am Karsamstag. Glücklicherweise ist Jakob Geissbühler nicht allein: In der oberen Etage des Hauses wohnen Tochter Patricia und Schwiegersohn Thomas Oberle-Geissbühler. Viel Zeit verbringt er mit Lesen, aber auch am Stammtisch im Restaurant Central in Affoltern ist er nach coronabedingter Absenz wieder anzutreffen.

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«Mansikkalumi»

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14° 27°

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19° 29°

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LEBENSWEISHEIT «Politik heisst nicht, ständig nach dem Wetterhahn auf dem Dach zu schauen, sondern seine Überzeugungen umzusetzen.» Angela Merkel

500 g Erdbeeren 150 g Zucker 4 Eiweiss 1 Pr. Salz 2 dl Vollrahm Erdbeeren und Zitronenmelisse für Garnitur

Zubereitung Erdbeeren mit 50 g Zucker pürieren. Eiweiss mit Salz steif schlagen, restlichen Zucker einrieseln lassen und weiterschlagen, bis die Masse glänzt. Rahm steif schlagen und sorgfältig mit dem Eischnee mischen. In Gläser verteilen, eine Vertiefung machen und das Erdbeerpüree einfüllen. Mit Erdbeeren und nach Belieben mit Zitronenmelisse garnieren.

In Finnland werden Walderdbeeren verwendet. Das Gericht kann aber auch mit allen andern Beerenarten zubereitet werden. Mehr Rezepte: www.volg.ch/dorfplatz/rezepte.

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HERKÖMMLICHES

Erfolg Der vielversprechende Ausdruck Erfolg ist nicht nur grammatikalisch, sondern auch gesellschaftlich ein Hauptwort, dem offensichtlich das Tätigkeitswort folgen zugrunde liegt. Darf demzufolge als erfolgreich gelten, wer auf Facebook die meisten Followerinnen und Follower hat? Oder der attraktive Liebhaber, dem zahlreiche Frauen nicht nur nachlaufen, sondern auch folgen im Sinne von gehorchen? Erfolge, Teil- oder Scheinerfolge lassen sich in allen Lebensbereichen erzielen oder zumindest anstreben. Dementsprechend besteht eine verwirrende Fülle an Beratungsangeboten und Erfolgsrezepten, die auf schnellstem Weg den grösstmöglichen Profit versprechen, sei es in wirtschaftlicher, schulischer, sportlicher, moralischer oder politischer Hinsicht. Und was muss wirklich erfolgen, damit sich ein gewünschter Erfolg einstellt? Das Herkunftswörterbuch gibt diesbezüglich gar nichts her. Aber wer nicht dem gesellschaftlichen Erfolgsdruck erliegen will, tut gut daran, sich auf die persönlichen Fähigkeiten und Vorlieben zu besinnen und der eigenen Intuition zu folgen, wobei auch mit Misserfolgen zu rechnen ist. (ubo) In der Serie «Herkömmliches» deutet Urs Boller die mutmassliche Herkunft von Wörtern und Begriffen.

ZWISCHEN-RUF

Zweimal Literatur pur Meine Mutter deklamiert beim Zmorge auswendig folgendes Frühlingsgedicht: Grün ist der Jasminstrauch abends eingeschlafen. Als ihn, mit des Morgens Hauch, Sonnenlichter trafen, ist er schneeweiss aufgewacht. Wie geschah mir in der Nacht? Seht, so geht es Bäumen, die im Frühling träumen! Das sei von Friedrich Rückert, werde ich belehrt von der kulturbeflissenen fast Hunderteinjährigen. «Jetzt ein ähnliches Gedicht», sage ich und deklamiere: Heute Morgen aufgewacht und gedacht: Hey, was ist denn los mit mir? Plötzlich über Nacht erblüht? Weiss gar nicht, wie mir so geschieht! Bin voll mit neuen weissen Tupfern – Ich strecke meine Zweige aus, grüss die Bäu‘rin vor dem Haus, wink auch den gelben Blumenpunkten, die sich gemütlich ducken unten dicht an dicht ins grüne Gras. Heute macht das Leben Spass. «Auch hübsch. Von wem ist das? », will meine Mutter wissen. «Von mir.» Ute Ruf ANZEIGE


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