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Weiss Medien AG I Obere Bahnhofstrasse 5 I 8910 Affoltern am Albis I Telefon 058 200 5700 I Telefax 058 200 5701 I www.weissmedien.ch I Auflage 23 532 I AZ 8910 Affoltern a. A.

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aus dem bezirk affoltern I Nr. 42 I 166. Jahrgang I Freitag, 31. Mai 2013

Steinbuhnen

Alle machen weiter

Lebensraum für Äschenlarven – auch Ämtler Reussfischer profitieren. > Seite 5

Der Gemeinderat Knonau stellt sich geschlossen der Wiederwahl. > Seite 5

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Neue Triebzüge Ab Herbst 2013 mit neuem Rollmaterial von Stadler auf den Üetliberg. > Seite 7

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Jubiläum Die Holzkorporation Ober-Mettmenstetten feiert ihr 175-jähriges Bestehen. > Seite 9

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Energetische Fitness Schweizer AG: Steigender Umsatz, aber gleich viel Energieverbrauch wie 1978. > Seite 15

leitartikel

Eine Gewerbeschau mit regionalem Charakter ................................................... von werner schneiter

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er Bezirkshauptort Affoltern hat zwar über 11 000 Einwohner, will aber keine Stadt sein. Seit dieser Woche steht im Dorfzentrum eine Art Stadt – eine Zeltstadt. Was sich unter diesen hellen Blachen, aber auch im Freien, während vier Tagen abspielt, nennt sich

Gewerbeschau. Bis kommenden Sonntag präsentieren sich im Bereich der Oberen Bahnhofstrasse auf insgesamt fast 2200 Quadratmetern Ausstellungsfläche rund 110 Ausstellende, zur Hauptsache aus Affoltern, aber auch solche aus umliegenden Gemeinden. «S’Gwärb uf de Strass» hat also auch regionalen Charakter und ist die grösste Messe seit der 1999 letztmals durchgeführten Bezirksgewerbeschau mit 150 Ausstellern im ehemaligen

«S’Gwärb uf de Strass»: Affoltern hat für vier Tage eine «Stadt» im Dorf – eine Zeltstadt an der Oberen Bahnhofstrasse. (Bild Alois Kopp, Café Casino)

Zeughaus, die damals während zehn Ausstellungstagen Tausende anlockte. So viele werden es dieses Mal wohl nicht sein, weil die Ausstellung ja «nur» vier Tage dauert. Gleichwohl ist mit einem grossen Publikumsaufmarsch zu rechnen. Denn Gewerbeschauen erfreuen sich in aller Regel grosser Beliebtheit – egal, ob diese im Unteramt, im Oberamt, in Ottenbach, Obfelden oder in Mettmenstetten stattfinden. Das hat die Vergangenheit stets gezeigt. Warum ist das so? Überschaubarkeit ist eine Erklärung dafür. In einer komplexen, globalisierten (Arbeits-) Welt schätzt der Mensch das leicht Erklärbare – das, was in seinem unmittelbaren Umfeld geschieht. Er lechzt nach überschaubaren Inseln und verständlichen Zusammenhängen. Und genau das bietet eine Gewerbeschau. Hier erfährt die Besucherin und der Konsument auf anschauliche Weise, welche Mittel das Malergeschäft aus dem Dorf verwendet, welches Holz der Schreiner verarbeitet und mit welchen Zutaten die Bäckerin ihre Produkte veredelt. Wir lernen den Inhaber des Gartenmöbelgeschäfts kennen, können uns ungezwungen mit Dienstleistern zahlreicher Branchen unterhalten, Informationen einholen oder in der Weinhandlung degustieren – frei von Kaufzwang und Zeitdruck, die ständigen Begleiter im Alltag. «S’Gwärb uf de Strass» ist eine Chance für Anbieter. Und für Konsumentinnen und Konsumenten, die sensibilisierter und kritischer geworden sind. Sie können sich bei dieser Gelegenheit ein breites Bild ins Innenleben der KMU machen. Die Ausstellung offenbart einen adäquaten Querschnitt durch einheimisches Schaffen und schaufelt eine verblüffend grosse Vielfalt zutage, bei der die Besucherin oder der Besucher vielleicht zur Erkenntnis kommt, dass der Gang ins ausserkantonale Einkaufszentrum eigentlich gar nicht nötig und der Einkauf via Internet überflüssig ist. Natürlich basiert der Erfolg einer solchen Schau auch auf dem Einfallsreichtum des Organisationskomitees unter der Führung von Gerhard Baumann, das sich aus Mitgliedern der Gewerbevereine Affoltern und Hedingen sowie der Vereinigung Obere Bahnhofstrasse Affoltern (Voba) zusammensetzt. Und da sind keine Defizite auszumachen. Abgesehen von der bis dato einmaligen Präsentation des Gewerbes «auf der Strasse» wird an allen Ausstellungstagen auch ein vielseitiges Rahmenprogramm geboten. Bei all der aufwendigen Arbeit, die das Organisationskomitee in den vergangenen Monaten gestemmt hat, bleibt natürlich – auch wegen des Wetters – ein gewisses Risiko. Zu hoffen bleibt, dass die Anstrengungen auch belohnt werden.

Tempo 30 auf der einst stark befahrenen Zürichstrasse in Affoltern? (Bild -ter.)

Tempo 30 auch auf Kantonsstrassen? Am Mittwochabend lud die Arbeitsgemeinschaft Pro Amt ins Affoltemer La Marotte, um über die Sicherheitsaspekte von Tempo 30 auch auf Ortsdurchfahrten, die Kantonsstrassen sind, zu informieren. Vor vollen Rängen referierte unter der Leitung von Eva Torp ein hochkarätiges Quartett mit dem Chef des Amtes für Verkehr, Markus Traber, dem grünen Kantonsrat Hans Läubli, ZPK-Präsident Kurt Weber und Pro-Amt-Co-Präsident Tho-

mas Schweizer. Im Saal herrschte Einigkeit, dass Tempo 30 auch auf Kantonsstrassen zu begrüssen wäre. (map.) ................................................... > Bericht und Kommentar auf Seite 8 anzeigen

Spital: SVP gegen die Bildung von Aktiengesellschaften Die Gründung von zwei Aktiengesellschaften am Spital Affoltern führt nach Auffassung der SVP des Bezirks zu ausserordentlich komplizierten und unübersichtlichen Verhältnissen. Sie lehnt die vorgeschlagene Rechtsform deshalb ab und fordert Alternativen, mit der qualitative und wirtschaftliche Leistung gewährleistet sind. Die SP des Bezirks hat sich ebenfalls gegen die neue Rechtsform ausgesprochen («Anzeiger» vom 30. April).

Skeptische Ärztegesellschaft Auch die Ärztegesellschaft des Bezirks ist skeptisch. Sie lehnt zwar die vorgeschlagene Rechtsform nicht einfach ab. «Für die kommende Abstimmung bezüglich der neuen Rechtsform sollte eine unvoreingenommene und neutrale Diskussion der zur Wahl stehenden Möglichkeiten stattfinden», hält die Ärztegesellschaft in einer Stellungnahme fest. «Wir möchten auch in Zukunft eine gute medizinische Versorgung, welche auf die lokalen Bedürfnisse ausgerichtet ist», schreiben die Ärzte. Die FDP des Bezirks befürwortet die neue Rechtsform, will aber gewisse Änderungen («Anzeiger» vom 22. Mai). Die Gemeinderäte im Bezirk sind dafür («Anzeiger» vom 22. Mai). ................................................... > Berichte auf Seite 13

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Ärztlicher Notfalldienst In Notfällen wende man sich zuerst immer über die Praxisnummer an den Hausarzt, bei Abwesenheit erhält man über den Telefonbeantworter die Nummer des Ärztetelefons 044 421 21 21. Bei Verkehrsunfällen Telefon 117 oder Telefon 044 247 22 11.

Telefon 144 für Sanitäts-Notruf

Affoltern am Albis Submission (offenes Verfahren) – Bauvorhaben: Verpflegungs- und Energiezentrum Spital Affoltern am Albis – Leistungen: BKP 358 Gastrogrossküche – Bezug der Ausschreibungsunterlagen: www.simap.ch, oder Caretta + Weidmann Baumanagement AG, +41 44 497 67 78 – Zuschlag für BKP 230 Elektroanlagen: Marcel Hufschmid AG, Zug CHF 775 558.60

Konkurseröffnung

Einstellung des Konkurses Über Sami Alija, geb. 13. Januar 1973, Staatsbürger von Serbien-Montenegro, Rigiblick 15, 8913 Ottenbach, (Inhaber der Einzelunternehmung «Veniciana Pizza Kurier S. Alija, mit Sitz in Ottenbach) ist durch Urteil des Einzelgerichts des Bezirksgerichtes Affoltern, vom 20. September 2012 der Konkurs eröffnet, das Verfahren aber mit Urteil dieses Gerichtes vom 30. April 2013 mangels Aktiven eingestellt worden. Sofern nicht ein Gläubiger bis zum 10. Juni 2013 die Durchführung des Konkursverfahrens verlangt, sich gleichzeitig zur Übernahme des durch die Konkursmasse nicht gedeckten Teils der Kosten verpflichtet und daran einen Barvorschuss von Fr. 4300.– leistet, gilt das Verfahren als rechtskräftig geschlossen. Affoltern am Albis, 31. Mai 2013 Konkursamt Affoltern Bahnhofplatz 9, Postfach 574 8910 Affoltern am Albis

Einstellung des Konkurses

Über die AVO Consultants GmbH, mit Sitz in Kappel am Albis, Tömlimatt 10, 8926 Kappel am Albis, ist durch Urteil des Handelsgerichts des Kantons Zürich, Einzelgericht, vom 18. Juni 2012 der Konkurs eröffnet, das Verfahren aber mit Urteil des Bezirksgericht Affoltern, Einzelgericht, vom 21. Mai 2013 mangels Aktiven eingestellt worden.

Über die Arno Automobile GmbH in Liquidation, mit Sitz in Obfelden, Fabrikstrasse 4, 8912 Obfelden, ist durch Urteil des Einzelgerichts des Handelsgerichtes des Kantons Zürich vom 25. Mai 2012 die Liquidation nach den Vorschriften über den Konkurs angeordnet, das Verfahren aber mit Urteil des Einzelgerichts des Bezirksgerichtes Affoltern vom 30. April 2013 mangels Aktiven eingestellt worden.

Sofern nicht ein Gläubiger binnen zehn Tagen die Durchführung des Konkursverfahrens verlangt, sich gleichzeitig zur Übernahme des durch die Konkursmasse nicht gedeckten Teils der Kosten verpflichtet und daran einen Barvorschuss von Fr. 4000.– leistet, gilt das Verfahren als rechtskräftig geschlossen.

Sofern nicht ein Gläubiger bis zum 10. Juni 2013 die Durchführung des Konkursverfahrens verlangt, sich gleichzeitig zur Übernahme des durch die Konkursmasse nicht gedeckten Teils der Kosten verpflichtet und daran einen Barvorschuss von Fr. 4300.– leistet, gilt das Verfahren als rechtskräftig geschlossen.

Affoltern am Albis, 29. April 2013

Konkursamt Affoltern Bahnhofplatz 9, Postfach 574 8910 Affoltern am Albis

Konkursamt Affoltern Bahnhofplatz 9, Postfach 574 8910 Affoltern am Albis

Einstellung des Konkurseröffnung

Hedingen

Über die Skyfox Aviation AG in Liquidation, mit Sitz in Obfelden, c/o Gisela Sulger Büel, Muristrasse 29, 8912 Obfelden, ist durch Urteil des Einzelgerichtes des Handelsgerichtes des Kantons Zürich, vom 22. November 2012 die Liquidation nach den Vorschriften des Bezirksgerichtes Affoltern vom 30. April 2013 mangels Aktiven eingestellt worden.

Die Volkswirtschaftsdirektion des Kantons Zürich hat mit den folgenden Verfügungen Verkehrsbaulinien aufgehoben und neu festgesetzt:

Sofern nicht ein Gläubiger bis zum 10. Juni 2013 die Durchführung des Konkursverfahrens verlangt, sich gleichzeitig zur Übernahme des durch die Konkursmasse nicht gedeckten Teils der Kosten verpflichtet und daran einen Barvorschuss von Fr. 4300.– leistet, gilt das Verfahren als rechtskräftig geschlossen. Konkursamt Affoltern Bahnhofplatz 9, Postfach 574 8910 Affoltern am Albis

Einstellung des Konkurses Über die Metropol Gastro GmbH, mit Sitz in Affoltern a.A., Zürichstrasse 63, 8910 Affoltern a.A., ist durch Urteil des Bezirksgerichtes Affoltern, Einzelgericht, vom 31.01.2013 der Konkurs eröffnet, das Verfahren aber mit Urteil dieses Gerichtes vom 15.05.2013 mangels Aktiven eingestellt worden. Sofern nicht ein Gläubiger binnen zehn Tagen die Durchführung des Konkursverfahrens verlangt, sich gleichzeitig zur Übernahme des durch die Konkursmasse nicht gedeckten Teils der Kosten verpflichtet und daran einen Barvorschuss von Fr. 4000.– leistet, gilt das Verfahren als rechtskräftig geschlossen. Affoltern a.A., 27. Mai 2013 Konkursamt Affoltern Bahnhofstrasse 9, Postfach 8910 Affoltern a.A.

Aufhebung und Neufestsetzung von Verkehrsbaulinien

Nr. 5089 an der Arni-/Maibrunnenstrasse (Route 652), Abschnitt Litzistrasse bis SBB-Unterführung Nr. 5090 an der Zürcher-/Affolternstrasse (Route 382), Abschnitt Grenze Bonstetten bis Grenze Affoltern a.A. Nr. 5091 an der Zwilliker-/Alte Zwillikerstrasse (Route 299), Abschnitt Grenze Affoltern a. A. bis Lindenplatz. Die Pläne liegen von Montag, 3. Juni 2013, bis Dienstag, 2. Juli 2013, in der Abteilung Hochbau und Umwelt der Gemeindeverwaltung, Zürcherstrasse 27, 8908 Hedingen während den ordentlichen Öffnungszeiten zur Einsichtnahme auf. Innerhalb der genannten Auflagefrist von 30 Tagen können betroffene Grundeigentümer oder sonst in ihren Interessen berührte Personen, Gemeinden sowie andere Körperschaften oder Anstalten des öffentlichen Rechts gegen die Verkehrsbaulinienvorlage beim Regierungsrat des Kantons Zürich Rekurs erheben, wobei die Rekursschrift einen Antrag und dessen Begründung enthalten muss. Gemeinde Hedingen

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Strassensperrung Wegen Bauarbeiten ist die Chalchofenstrasse, Teilstück Moosbachstrasse bis Schulrain, ab 3. Juni 2013 bis ca. Ende Juni 2013 gesperrt. Für Fussgänger und Velofahrer ist eine Umleitung im Baustellenbereich signalisiert. Die Signalisationen sind zu beachten. Affoltern am Albis, 31. Mai 2013 Tiefbauabteilung

Gemeinde Aeugst am Albis Gemeindeversammlungen Die Stimmberechtigten der Gemeinde Aeugst am Albis werden auf Donnerstag, 20. Juni 2013, in die Kirche Aeugst am Albis zu den Gemeindeversammlungen eingeladen: A. Reformierte Kirchgemeinde 20.00 Uhr 1. Antrag der Kirchenpflege betreffend Genehmigung der Bauabrechnung für die Wärmesanierung des Pfarrhauses der evangelisch-reformierten Kirchgemeinde Aeugst am Albis. 2. Antrag der Kirchenpflege Aeugst am Albis betreffend Genehmigung der Jahresrechnung für das Jahr 2012 des Reformierten Kirchengutes. B Primarschulgemeinde

Gemeindeversammlung Die Stimmberechtigten der Gemeinde Hausen am Albis werden auf Montag, 3. Juni 2013, 20.00 Uhr, in den Gemeindesaal im Schulhaus Weid, Hausen am Albis, eingeladen zur Behandlung folgender Anträge des Gemeinderates: 1. Abnahme der Jahresrechnung 2012 2. Genehmigung der Bauabrechnung für den Ersatz der Kanalisation und den Ausbau der Wasserleitung Albisstrasse 23 bis 33 im Betrage von Fr. 233 830.70 3. Genehmigung der Bauabrechnung über die Quellensanierung Huebersberg im Betrage von Fr. 158 003.75 4. Informationen über das Projekt «Neue Rechtsform Spital Affoltern» Die Anträge liegen den Stimmberechtigten mit den dazugehörenden Akten im Gemeindehaus Hausen am Albis, Zugerstrasse 10, Einwohnerkontrolle (1. Obergeschoss, links), ab Freitag, 3. Mai 2013, zur Einsicht auf. Die Weisung wird allen Haushaltungen zugestellt. Hausen am Albis, 3. Mai 2013 Gemeinderat Hausen am Albis

Verkehrsanordnung Auf Antrag der Tiefbaukommission hat die Kantonspolizei folgende Verkehrsanordnung verfügt:

Verbot für Lastwagen Auf der Fabrikstrasse in Ebertswil, zwischen der Dorfstrasse und der Moosstrasse, ist der Verkehr mit Lastwagen verboten. Der Zubringerdienst ist gestattet. Gegen diese Verfügung kann innert 30 Tagen, von der Veröffentlichung an gerechnet, bei der Sicherheitsdirektion des Kantons Zürich, Rekursabteilung, Postfach, 8090 Zürich, Rekurs eingereicht werden. Die Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten. Die angefochtene Verfügung ist beizulegen oder genau zu bezeichnen. Die angerufenen Beweismittel sind genau zu bezeichnen und soweit möglich beizulegen. Das Rekursverfahren ist kostenpflichtig; die Kosten hat die unterliegende Partei zu tragen. Hausen a.A., 28. Mai 2013 Der Gemeinderat

Einstellung des Konkurses Über die Bonifatius GmbH, mit Sitz in Obfelden, Stehlistrasse 5, 8912 Obfelden, ist durch Urteil des Einzelgerichts des Bezirksgerichtes Affoltern vom 05.03.2013 der Konkurs eröffnet, das Verfahren aber mit Urteil dieses Gerichts vom 24.05.2013 mangels Aktiven eingestellt worden. Sofern nicht ein Gläubiger bis zum 10.03.2013 die Durchführung des Konkursverfahrens verlangt, sich gleichzeitig zur Übernahme des durch die Konkursmasse nicht gedeckten Teils der Kosten verpflichtet und daran einen Barvorschuss von Fr. 4 000.– leistet, gilt das Verfahren als rechtskräftig geschlossen. Affoltern am Albis, 31. Mai 2013 Konkursamt Affoltern Bahnhofstrasse 9, Postfach 8910 Affoltern am Albis

anschliessend

1. Antrag der Primarschulpflege Aeugst am Albis betreffend Genehmigung der Bauabrechnung für den Umbau und die Sanierung des Abwarthauses. 2. Antrag der Primarschulpflege Aeugst am Albis betreffend Genehmigung der Bauabrechnung für die Sanierung des Schulhauses Gallenbüel 1. 3. Antrag der Primarschulpflege Aeugst am Albis betreffend Genehmigung der Jahresrechnung für das Jahr 2012 des Primarschulgutes. C. Politische Gemeinde

anschliessend

1. Antrag des Gemeinderates Aeugst am Albis betreffend Genehmigung der Bauabrechnung für den Kostenanteil der Gemeinde Aeugst am Albis an die Erstellung eines Kreisels mit Bushaltestelle an der Affolternstrasse (Staatsstrasse) Einmündung Büelstrasse (Gemeindestrasse) durch den Kanton Zürich in der Höhe von Fr. 230’000.00 (inkl. MWST). 2. Antrag des Gemeinderates Aeugst am Albis betreffend Krediterteilung von Fr. 530’000.00 inkl. MwSt. (Rahmenkredit für die Jahre 2013-2016) für die Untersuchung und Bestandsaufnahme der privaten Liegenschaftsentwässerungsanlagen (Hausanschlüsse) die an die öffentliche Siedlungsentwässerung der Gemeinde Aeugst am Albis angeschlossen sind. Ergänzung: 3. Antrag des Gemeinderates Aeugst am Albis betreffend Krediterteilung von Fr. 230’000.00 inkl. MWST für die Sanierung des Flachdaches mit bestehendem Glasoberlicht und Erstellung Photovoltaikanlage bei der Liegenschaft Fabrik, Aeugstertal, Gemeinde Aeugst am Albis. 4. Antrag des Gemeinderates Aeugst am Albis betreffend Genehmigung der Jahresrechnung für das Jahr 2012 des Politischen Gemeindegutes. 5. Information des Gemeinderates Aeugst am Albis betreffend der neuen Rechtsform für den Spital Affoltern (ohne Beschlussfassung). 6. Information des Gemeinderates Aeugst am Albis betreffend des aktuellen Standes der Liegenschaft Dorfstrasse 37 der politischen Gemeinde Aeugst am Albis (ohne Beschlussfassung). 7. Information des Gemeinderates Aeugst am Albis betreffend der laufenden Revision der Bau- und Zonenordnung der Gemeinde Aeugst am Albis (ohne Beschlussfassung). 8. Information des Gemeinderates Aeugst am Albis betreffend die Wasserversorgung und die Zukunft der Quellen (ohne Beschlussfassung). Die Anträge, Abschiede und Akten sowie das bereinigte Stimmregister liegen ab Mittwoch, 5. Juni 2013, im Gemeindehaus zur Einsicht auf. Anfragen nach § 51 des Gemeindegesetzes sind der Vorsteherschaft mindestens 10 Arbeitstage vor der Gemeindeversammlung einzureichen. Bezüglich des Stimmrechts wird auf die Bestimmungen des Gesetzes über die Politischen Rechte GPR vom 27. Oktober 2004 verwiesen. Im Weiteren wird auf die erfolgte Publikation im Anzeiger des Bezirks Affoltern vom Freitag, 10. Mai 2013, verwiesen.

Dorfmuseum Affoltern a. A. – Zwillikon (in Zwillikon neben Volg/Rollstuhllift, Eintritt frei)

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Bezirk Affoltern

Freitag, 31. Mai 2013

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Zusätzliche Mittel aus Glencore-Effekt sollen in Hausen bleiben Aus den Verhandlungen des Gemeinderates Hausen am Albis Für die nächste Gemeindeversammlung vom 3. Juni 2013 ist eine von 24 Personen mitunterzeichnete Anfrage eingegangen. Der Gemeinderat wird angefragt, ob er die Auffassung teile, dass ein Teil der zusätzlichen Mittel aus dem Finanzausgleich, die auf dem Glencore-Effekt beruhen, für die Verbesserung der Lebensqualität der Menschen eingesetzt werden solle, die unter den ausbeuterischen Folgen des Rohstoffhandels leiden und ob der Gemeinderat bereit wäre, der Budget-Gemeindeversammlung vom Dezember 2013 einen Antrag vorzulegen, der es ermöglichen würde, einen Teil der erhaltenen Glencore-Gelder den Opfern dieser Geschäftspraxis zukommen zu lassen. Der Gemeinderat beantwortet beide Fragen mit nein und wird an der Gemeindeversammlung die Antwort ausführlich begründen. Eine Beratung und Beschlussfassung über die Antwort wird an der Gemeindeversammlung nicht stattfinden.

Gemeindeverwaltung Gemeindeschreiberin Nicole Baumann erkrankte Ende November und konnte die Arbeit seither nicht mehr aufnehmen. Im gegenseitigen Einverständnis wurde nun das Arbeitsverhältnis aufgelöst. Der Gemeinderat bedauert diesen Umstand ausserordentlich und dankt an dieser Stelle Nicole Baumann

für ihren grossen Arbeitseinsatz und für ihre guten Dienste zum Wohle der Gemeinde während der vergangenen drei Jahre. Moritz Koller wird vorderhand weiterhin ad interim die Funktion als Gemeindeschreiber wahrnehmen. Die Gemeindeschreiberstelle wird zur raschmöglichsten Wiederbesetzung ausgeschrieben.

Inkraftsetzungen Die neue Gebührenverordnung für das Bauwesen vom 26. März 2013 wird auf den 1. Juli 2013 und die neuen Tarife für die Tagesstrukturen vom 26. März 2013 werden ab Schuljahr 2013/2014 in Kraft gesetzt. Diese neuen Bestimmungen können auf der Homepage der Gemeinde eingesehen oder am Schalter der Gemeindekanzlei bezogen werden.

Regionaler Energieplan Im Rahmen der Standortförderung Knonauer Amt wurde der regionale Energieplan Knonauer Amt erstellt. Die Energieplanung leitet die Behörden an, die in ihrer Kompetenz stehenden Energiemassnahmen zu ergreifen und die entsprechende Umsetzung zu fördern. Sie dient primär als Führungs- und Koordinationsinstrument und zugleich als Kommunikations- und Informationsmittel. Dem re-

Im März dieses Jahres wurden in der Törlenmatt geologische Untersuchungen durchgeführt. Baubeginn ist voraussichtlich im November 2014. (Archivbild) gionalen Energieplan wurde zugestimmt und der Baudirektion des Kantons Zürich beantragt, den Energieplan zu genehmigen.

Überbauung Törlenmatt Die Baugenossenschaft SILU, Bassersdorf, und die Weisbrod-Zürrer AG,

Hausen, stellten im Zusammenhang mit der geplanten Überbauung Törlenmatt den Antrag für den zusätzlichen Ausnützungsbonus für energetisch wegweisende Projekte auf den Baugrundstücken. Unter Beachtung verschiedener Vorgaben wurde der zusätzliche Ausnützungsbonus von 10% auf den Grundstücken Kat.Nrn. 3649,

Ausgeglichenes Ergebnis von Pro Juventute

Geräte im Wert von mehreren tausend Franken gestohlen

Die Stiftung erzielte im Geschäftsjahr 2012 dank breiter Unterstützung aus Bevölkerung und Privatwirtschaft ein Plus von 219 000 Franken.

Bei einem Einbruch in ein Baustellenmagazin in Wettswil haben Unbekannte in der Nacht vom 27. auf den 28. Mai Gerätschaften im Wert von mehreren tausend Franken gestohlen. Laut Kantonspolizei ist der Sachschaden hingegen gering. Auf einer Baustelle in Hausen hat die Polizei am 28. Mai, kurz nach Mittag, zwei Schwarzarbeiter verhaftet.

Pro Juventute bestätigte im Geschäftsjahr 2012 ihren Turnaround. Unter Bereinigung der einmaligen Rückstellung für die BVK-Kosten schloss die Stiftung zum zweiten Mal seit Einleitung der Sanierungsmassnahmen mit einem ausgeglichenen Ergebnis ab. Unter Bereinigung der Ausfinanzierungskosten der Personalvorsorge resultierte 2012 ein Plus von 219 000 Franken.

Sensibilisierungkampagne zum Thema «Pubertät» Rund 300 000 Kinder und Jugendliche sowie 100 000 Eltern erhalten jedes Jahr Unterstützung durch die Angebote der grössten Kinder- und Jugendorganisation der Schweiz. Verstärkt unterstützt die Stiftung auch Eltern, damit diese für ihre Kinder da sein können. Die Stiftung macht derzeit mit der ersten Sensibilisierungskampagne für Eltern auf das Thema Pubertät aufmerksam. (pd.)

Geschäftsführerin: Barbara Roth Redaktion: Werner Schneiter, Chefredaktor

Portemonnaie gestohlen worden. Dieser befand sich in der Tasche, die unbeaufsichtigt im Einkaufswagen lag. Es kam aber nur wenig Bargeld weg. In Ottenbach wurde die Polizei am 24. Mai wegen einer Randale gerufen. Der Hinweis, Jugendliche würden die Bushaltestelle «auseinandernehmen», bewahrheitete sich beim Eintreffen der Kapo jedoch nicht. (-ter.)

Indoor-Hanfanlagen in Stallikon und Schlieren ausgehoben Die Kantonspolizei hat vier Tatverdächtige festgenommen Die Kantonspolizei Zürich hat am Donnerstag in Schlieren und Stallikon je eine Hanf-Indooranlage ausgehoben und insgesamt rund 600 Pflanzen und mehr als 200 Gramm Marihuana sowie im Kanton Aargau eine grosse Menge Material zur Betreibung weiterer Indooranlagen sichergestellt. Vier Tatverdächtige wurden festgenommen. Polizeiliche Ermittlungen führten in Schlieren und in der Folge in Stallikon zu Kontrollen, da der dringende Verdacht bestand, dass an den jeweili-

Thomas Stöckli, Redaktor Uschi Gut, Redaktionsassistenz Redaktion@affolteranzeiger.ch

Herausgeberin: Weiss Medien AG, Obere Bahnhofstrasse 5, 8910 Affoltern a. A.

Die Männer, die aus Mazedonien und aus dem Kosovo stammen, wurden der Staatsanwaltschaft zugeführt. In Obfelden wurden die Wände der Mehrzweckhalle Zendenfrei mit Sprayereien verunstaltet. Mehrere hundert Franken Sachschaden sind die Folge. Erneut ist einem Kunden in einem Affoltemer Einkaufszentrum das

Copyright: Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für eingesandtes Material Gesamtauflage: 23 532 Beratung und Verkauf Inserate: Elisabeth Zipsin/Tiziana Dinisi Telefon 058 200 5700, Fax 058 200 5701 inserat@weissmedien.ch

gen Örtlichkeiten Hanf angebaut wird. In Stallikon wurden mehr als 440 Pflanzen, in Schlieren 140 Pflanzen sichergestellt sowie an beiden Örtlichkeiten die gesamte Infrastruktur und insgesamt 80 Gramm Marihuana beschlagnahmt. Zudem stellten die Ermittler anlässlich einer weiteren Hausdurchsuchung im Kanton Aargau rund 130 Gramm Marihuana und Material für die Betreibung weiterer Indooranlagen fest. Drei mutmassliche Betreiber, ein 39-jähriger Brasilianer, eine 27-jäh-

Sonderseiten: Kurt Haas, Mediaberatung Telefon 058 200 5718, M 079 270 35 67 info@mein-mediaberater.ch Tarife: www.affolteranzeiger.ch Annahmeschluss: Dienstagsausgabe: Montag, 8.00 Uhr Freitagausgabe: Mittwoch, 16.00 Uhr Todesanzeigen: 11.00 Uhr am Tag vor Erscheinen Aboservice: abo@affolteranzeiger.ch Telefon 058 200 5700, Fax 058 200 5701

2627 und 2692 in der Törlenmatt in Aussicht gestellt.

Jagdgesellschaft Dem Antrag der Jagdgesellschaft Hausen zur Aufnahme von Jürg Signer, Wädenswil, als weiteres Mitglied der Jagdgesellschaft wurde entsprochen.

wir gratulieren Zur goldenen Hochzeit Elisabeth und Werner Gubler-Ryser, wohnhaft in Affoltern, feiern heute Freitag, 31. Mai, das Fest der goldenen Hochzeit. Herzliche Gratulation zum 50-jährigen Ehebund. Wir wünschen dem Jubelpaar alles Gute.

Zum 92. Geburtstag Am Sonntag, 2. Juni, kann Heiri Hegetschweiler im Ölberg, Ottenbach, seinen 92. Geburtstag feiern. Wir gratulieren dem Jubilaren herzlich und wünschen ihm ein schönes Geburtstagsfest und weiterhin eine gute Gesundheit.

Zum 85. Geburtstag In Obfelden feiert Alice Colombo-Cogneau übermorgen Sonntag, 2. Juni, ihren 85. Geburtstag. Der Jubilarin gratulieren wir herzlich und wünschen ihr ein schönes Geburtstagsfest.

rige Schweizerin und ein 44-jähriger Italiener wurden gleichentags festgenommen. Am Freitag, 24. Mai, verhafteten die Kantonspolizisten einen mutmasslichen Komplizen, einen 33jährigen Brasilianer. Die Festgenommenen wurden im Anschluss an die polizeiliche Sachbearbeitung der zuständigen Staatsanwaltschaft zugeführt und nach den Einvernahmen am Freitag, 24. Mai, beziehungsweise Samstag, 25. Mai, aus der Haft entlassen. (pd.)

Kontakt: Alle Mitarbeiter erreichen Sie unter vorname.name@azmedien.ch Druck: Mittelland Zeitungsdruck AG, Neumattstrasse 1, 5001 Aarau Ein Produkt der Verleger: Peter Wanner, www.azmedien.ch

Namhafte Beteiligungen nach Art. 322 Abs. 2 StGB: AZ Anzeiger AG, AZ Fachverlage AG, AZ Management Services AG, AZ Regionalfernsehen AG, AZ TV Productions AG, AZ Verlagsservice AG, AZ Vertriebs AG, AZ Zeitungen AG, Belcom AG Dietschi AG, Media Factory AG, Mittelland Zeitungsdruck AG, Vogt-Schild Druck AG, Vogt-Schild Vertriebs GmbH, Weiss Medien AG


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Sekundarschulgemeinde Obfelden-Ottenbach Politische Gemeinde Primarschulgemeinde Reformierte Kirchgemeinde

Einladung zur Gemeindeversammlung Die Stimmberechtigten der Gemeinden Obfelden und Ottenbach (Sekundarschulgemeinde) sowie der Gemeinde Obfelden (Politische Gemeinde, Primarschulgemeinde und Reformierte Kirchgemeinde) werden zur Gemeindeversammlung eingeladen auf Mittwoch, 5. Juni 2013, 20.00 Uhr, im Singsaal der Schulanlage Chilenfeld. Die Stimmberechtigung richtet sich nach dem Gesetz über die politischen Rechte vom 1. September 2003. Anträge: A. Sekundarschulgemeinde Obfelden-Ottenbach 1. Genehmigung der Jahresrechnung 2012 2. Genehmigung eines Projektierungskredites für die Sekundarschule Obfelden-Ottenbach über Fr. 200 000.– B. Politische Gemeinde Genehmigung der Jahresrechnung 2012 C. Primarschulgemeinde 1. Genehmigung der Jahresrechnung 2012 2. Genehmigung der Abrechnung Sanierung Pausenplatz Schlossächer 3. Genehmigung der Abrechnung Sanierung Technik Singsaal Chilefeld 4. Genehmigung der Schaffung einer neuen Stelle für eine Kindergartenlehrperson 5. Genehmigung der Erhöhung des Kinderbetreuungsangebots um eine 20- bis 50-%-Stelle D. Reformierte Kirchgemeinde 1. Genehmigung der Jahresrechnung 2012 2. Genehmigung der Bauabrechnung elektrische Anlagen in der Kirche Als Ergänzung zu den Anträgen liegen die Akten 14 Tage vor der Versammlung während den Bürozeiten bei der Gemeindeverwaltung zur Einsicht auf. Auf Wunsch werden die Anträge in Broschürenform den Stimmberechtigten zugestellt. Die Anträge können auch auf der Homepage der Gemeinde Obfelden (www.obfelden.ch) eingesehen werden. Obfelden, 31. Mai 2013 Die Gemeindevorsteherschaften

Planauflage: Die Pläne liegen auf den betreffenden Gemeindekanzleien zur Einsicht auf. Dauer der Planauflage: 20 Tage vom Datum der Ausschreibung an. Erfolgt die Ausschreibung im Amtsblatt des Kantons Zürich später, gilt das Datum der letzten Ausschreibung. Rechtsbehelfe: Begehren um die Zustellung von baurechtlichen Entscheiden sind innert 20 Tagen seit der Ausschreibung bei der Baubehörde schriftlich einzureichen; elektronische Zuschriften (EMails) erfüllen die Anforderungen der Schriftlichkeit in der Regel nicht. Wer das Begehren nicht innert dieser Frist stellt, hat das Rekursrecht verwirkt. Die Rekursfrist läuft ab Zustellung des Entscheides (§§ 314-316 PBG). Für die Zustellung baurechtlicher Entscheide wird eine geringfügige Kanzleigebühr erhoben.

Affoltern am Albis 8910 Affoltern am Albis Planauflage: Gemeindezentrum, Marktplatz 1, Hochbauabteilung, 2. OG Bauherrschaft: Ulrich Sidler, Hofibachstrasse 6, 8909 Zwillikon Bauvorhaben: Neubau Autounterstand Kat.-Nr.: 5920 Strasse: Hofibachstrasse 6 Zone: Wohnzone mit Gewerbeerleichterung WG2

Aeugst am Albis Bauherrschaft: APG/SGA Allgemeine Plakatgesellschaft, Giesshübelstrasse 4, Postfach 1501, 8027 Zürich Grundeigentümer: Manso Parada Rebekka und Jesus, Wängibadstrasse 2, 8914 Aeugst am Albis Bauvorhaben: Erstellung Plakatwerbeträger auf Liegenschaft Kataster-Nr. 914, Reppischtalstrasse 28, Zone: K2 A, Aeugstertal, Gemeinde Aeugst a. A.

Aeugst am Albis Bauherrschaft: Vögeli Thomas und Yvonne, Breitenstrasse 41, 8914 Aeugst am Albis Grundeigentümer: dito Bauvorhaben: Erstellung Gartenhaus im Bereich der Grenze bei der bestehenden Liegenschaft Kat.-Nr. 254, GVNr. 940, Zone: W1, Gestaltungsplangebiet Stümel (GP3), Breitenstrasse 41, Gemeinde Aeugst am Albis

Bonstetten Bauherrschaft: Müller Markus, Dorfstrasse 56, 8906 Bonstetten Projektverfasser: Schnider & Co., Birchstrasse 3, 8906 Bonstetten Bauvorhaben: Ersatzbau und Erweiterung von Remise, Gebiet Geren, Kataster-Nr. 663, Gebäudeversicherungs.-Nr. 203, (Landwirtschaftszone)

Hausen am Albis

Verkehrsanordnung Auf Antrag des Gemeinderates hat die Kantonspolizei folgende Verkehrsanordnung verfügt: Zone mit Geschwindigkeitsbeschränkung 30km/h Die bestehende Zone «C» Ottenloo – Böniweg wird ausgedehnt. Auf der neu erstellten Pfruendmattstrasse wird die zulässige Höchstgeschwindigkeit für Fahrzeuge auf 30 km/h festgelegt und entsprechend signalisiert. Gegen diese Verfügung kann innert 30 Tagen, von der Publikation an gerechnet, bei der Sicherheitsdirektion des Kantons Zürich, Rekursabteilung, Postfach, 8090 Zürich, Rekurs eingereicht werden. Die Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten. Die angefochtene Verfügung ist beizulegen oder genau zu bezeichnen. Die angerufenen Beweismittel sind genau zu bezeichnen und soweit möglich beizulegen. Das Rekursverfahren ist kostenpflichtig; die Kosten hat die unterliegende Partei zu tragen. Mettmenstetten, 31. Mai 2013 Der Gemeinderat

Gesuchsteller: Jürg und Anna Rosa Bitzer, Giselstrasse 6, 8925 Ebertswil Projektverfasser: Vonplon Architektur AG, Falkenweg 3, 6342 Baar Bauprojekt: Anbau Eingangsdach sowie Innenumbau auf Kataster-Nr. 2653, Giselstrasse 6, Ebertswil (W/1.2)

Maschwanden Bauherrschaft: Bühlmann Dominik und Markus, Hinterdorfstrasse 35, 8933 Maschwanden Bauvorhaben: Anbau Liegeboxen an best. Laufhof und Neubau Maschinenhalle bei Hinterdorfstrasse 35 (Vers.Nr. 181), Kat.-Nr. 156, Landwirtschaftszone

Maschwanden Bauherrschaft: Borer Christian und Johans Christine, Hofmatt 62, 6332 Hagendorn Projektverfasser/in: kneubühl architektur gmbh, Dorfstrasse 55, 8933 Maschwanden Bauvorhaben: Ersatz Fenster, Aussendämmung, Einbau zusätzliches Badezimmer, Heizungsersatz (durch Wärmepumpe), Abbruch Kachelofen und Vergrösserung der Garage, Wohnhaus Hinterdorfstrasse 45 (Vers.-Nr. 177), Kat.-Nr. 1162, Landwirtschaftszone

Bauherrschaft: Maurer Mathias und Edith, Grischheistrasse 16, 8933 Maschwanden Bauvorhaben: Einbau von 2 Dachflächenfenstern, beim Wohnhaus Dorfstrasse 57 (Vers.-Nr. 94), Kat.-Nr. 1071, Kernzone

Mettmenstetten Bauherrschaft: Peter + Andrea Schmid, Haselhof, 8932 Mettmenstetten Vertreter: Strüby Konzept AG, Steinbislin 2, 6423 Seewen Bauprojekt: Umbau + Erweiterung Wohnhaus, Vers.-Nr. 459, Kat. Nr. 2323, Haselhof (Landwirtschaftszone)

Nicht weinen, dass sie vorüber. Lächeln, dass sie gewesen.

TODESANZEIGE Traurig, aber mit grosser Dankbarkeit und vielen schönen Erinnerungen, nehmen wir Abschied von

Trudi Peyer-Krucker 30. September 1921 – 27. Mai 2013

Nach einem reich erfüllten Leben ist sie von ihren Altersbeschwerden erlöst worden. 8910 Affoltern am Albis, 27. Mai 2013

Mettmenstetten

Für immer in unseren Herzen: Bauherrschaft: Jumpin, Wasserschanzen-Center, Andreas Isoz, Rossauerstrasse 33, 8932 Mettmenstetten Vertreter: do. Bauprojekt: Aufstellen Materialcontainer auf Kat.-Nr. 4012, Rossauerstrasse 33 (Erholungszone E / Privater Gestaltungsplan Wasserschanzen-Center)

Obfelden Gesuchsteller: Felder Walter und Pia, Morgenhölzlistrasse 1, 8912 Obfelden, Projektverfasser: Atelier Fischer, Architektur + Gestaltung, Alte Affolterstrasse 2, 8909 Zwillikon Baurechtliches Vorhaben: Einbau Dachlukarne an Wohnhaus Vers.-Nr. 1274 auf Kataster-Nr. 3609 an der Morgenhölzlistrasse 1, 8912 Obfelden (Zone W2)

Stallikon Bauherrschaft: Hofmann Fredi, Aumüli 24, 8143 Stallikon, Bauvorhaben: Verlegung Zufahrt zu Grundstück Kataster-Nr. 1984, Aumüli, Kataster-Nr. 1615, 2116, 2117, 1984, Landwirtschaftszone (Vorentscheid)

Vreni und Miggel Peyer-Feusi Claire Bachmann-Feusi Verwandte Freunde und Bekannte Die Erdbestattung findet im engsten Familienkreis auf dem Friedhof in Arzier VD statt. Die Abdankungsfeier erfolgt am Mittwoch, 5. Juni 2013, um 14.00 Uhr in der Friedhofskapelle Affoltern am Albis. Traueradresse: Vreni und Miggel Peyer-Feusi, Chemin Haut des Bossons Audry 6, 1273 Arzier VD

Ihr dürft ihren Körper ein Haus geben, aber nicht ihren Seelen, denn ihre Seelen wohnen im Haus von morgen, das ihr nicht besuchen könnt, nicht einmal in euren Träumen. (aus „von den Kindern“ von Khalil Gibran, „der Prophet“)

Traurig nehmen wir Abschied von unserer Mutter, Grossmutter, Schwiegermutter und Schwester

Alice Höer-Sigrist 12. Januar 1937 – 21. Mai 2013

Bestattungen Affoltern am Albis Am 27. Mai 2013 ist in Affoltern am Albis ZH gestorben:

Markus und Nicole Presta mit Ana Daniel und Iris Presta mit Anastasia und Niovi Walter Sigrist und Familie Torsten Höer und Familie Dagmar Moser und Familie

Trudi Peyer-Krucker, geb. 30. September 1921, Witwe des Emil Peyer, von Bergdietikon AG, wohnhaft gewesen in Affoltern am Albis ZH, Zeughausstrasse 8.

Die Urnenbeisetzung wird im engsten Familienkreis abgehalten. Auch im Sinne der Verstorbenen findet keine Abdankung statt. Traueradressen: Daniel Presta, Quellenweg 6, 2572 Mörigen Markus Presta, Alter Zürichweg 30, 8952 Schlieren

Erdbestattung am Freitag, 31. Mai 2013 um 14.00 Uhr auf dem Friedhof Arzier VD. Der Trauergottesdienst findet am Mittwoch, 05. Juni 2013 um 14.00 Uhr in der Friedhofskapelle Affoltern am Albis ZH statt. Bestattungsamt Affoltern am Albis

GAffoltern am Albis In Affoltern am Albis ist am 21. Mai 2013 gestorben:

Höer geb. Sigrist, Alice geboren am 12. Januar 1937, von Urdorf ZH, Witwe des Höer Claus Christian, wohnhaft gewesen in Hedingen, Gehrstrasse 22. Abschied und Beisetzung haben im engsten Familienkreis stattgefunden. Bestattungsamt Affoltern am Albis

Orchesterverein Oerlikon

Meret Burkhard / Günther Stückle, Leitung Bettina Schneebeli, Mezzosopran

Berühmte Opernchöre im Konzert Bizet, Lortzing, von Weber Berlioz, Bellini, Verdi, Wagner

Samstag, 1. Juni 2013, 20.00 Uhr Aula Schulhaus Ennetgraben, Affoltern am Albis Türöffnung (Cüpli-Bar) 18.30 Uhr

Sonntag, 23. Juni 2013, 17.00 Uhr Reformierte Kirche Zürich-Oerlikon mit anschliessendem Apéro

Eintritt frei – empfohlene Kollekte Fr. 20.www.gesangverein.ch www.ovoe.ch


Bezirk Affoltern

Freitag, 31. Mai 2013

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Auch Ämtler Reuss-Fischer profitieren Vier Steinbuhnen bei Mühlau bieten Lebensraum für Äschenlarven An langsam fliessenden, flachen Uferbereichen mangelt es an der begradigten Reuss. Ein einfaches Aufwertungs-Projekt bei Mühlau, AG, bietet nun insbesondere dem Äschennachwuchs wertvolle Lebensräume. ................................................... von thomas stöckli Ein gutes Laich-Habitat ist die Reuss für die Äsche schon länger – nicht zuletzt dank der kleinen Emme, die viel

zur sache Imposante Rückenflosse Das äusserliche Erkennungszeichen der Äsche ist ihre imposante Rückenflosse, auch «Fahne» genannt, die mit dem Alter des Tieres immer grösser wird. Äschen haben einen silbrig-glänzenden Körper, der mit gelben oder rötlichen Flecken und Streifen verziert ist. Der Fisch schimmert in verschiedenen Farben. Die ausgewachsene Äsche wird etwa 30 Zentimeter bis einen halben Meter lang. Die grössten Exemplare können bis zu 70 Zentimeter erreichen und rund 3 Kilogramm Gewicht auf die Waage bringen. In Mitteleuropa erreichen die Fische ein Alter von bis zu 10 Jahren. (Pro Natura)

Kies mitbringt. Eher dünn gesät sind hingegen die langsam fliessenden Stellen, wo sich die Äschenlarven für den ersten Lebensabschnitt einrichten können. Das wollte Lukas Bammatter ändern. Der Zürcher ist freiwilliger Riverwatcher für WWF, zudem Gewässerbiologe und Pächter des Reussabschnitts bei Mühlau. An der Aare zwischen Thun und Bern fand er bald ein Referenzobjekt. Rutenbündel, Faschinen genannt, dienen hier am Flussufer als Rückzugsgebiet. Dieser Ansatz liess sich allerdings nicht übernehmen. «Die Reuss arbeitet mehr», begründet Bammatter. Die regelmässigen Hochwasser und die hohe Fliessgeschwindigkeit forderten etwas Stabileres. So entschied man sich schliesslich für Buhnen, dammartige Steinanhäufungen, die fünf bis sechs Meter in den Fluss hereinragen. Der Effekt ist schnell erklärt: Das Wasser vor und nach der Buhne fliesst langsamer, sodass die Äschenlarven Halt finden und sich von Kleinlebewesen wie Mückenlarven und Mückenpuppen ernähren können. Im seichten Wasser sind sie erst noch sicher vor grösseren Fressfeinden.

Die Massnahmen zeigen Wirkung Vier solche Steinbuhnen sind auf einem 500 Meter langen Reussufer-Abschnitt auf Aargauer Seite entstanden. Kostenpunkt inklusive wissenschaftlicher Begleitung: 40 000 Franken. Den Hauptteil trägt der Kanton Aargau,

Projektinitiator Lukas Bammatter bei der ersten von vier Steinbuhnen in der Reuss bei Mühlau. (Bild Thomas Stöckli) 15 000 Franken steuerte der Fonds «naturmade star» des Stadtzürcher Elektrizitätswerks (ewz) bei. «Wir können uns hier einbringen dank dem ökologischen Bewusstsein unserer Kunden», verrät Lorenz Hunziker vom genannten ewz-Fonds. Und dass die Massnahmen Wirkung zeigen, konnte Biologe Joachim

Guthruf bestätigen: Im Jahr vor dem Buhnenbau zählte er auf dem ReussAbschnitt fast keine Äschenlarven, im Jahr danach eine stattliche Anzahl – und sogar bereits am ersten Tag nahmen Weissfische den neuen Lebensraum in Beschlag. Von der Ufer-Aufwertung bei Mühlau dürften übrigens auch die Ämtler

Reuss-Fischer profitieren. Die Äsche ist nicht fix in einem Gebiet, sondern wandert auch flussaufwärts- und -abwärts», so Lukas Bammatter. Und auch für Erholungssuchende haben die Steinbuhnen einen willkommenen Nebeneffekt: sie bieten Zugang zum Wasser und laden förmlich ein zu Sonnenbad oder Picknick.

«Kinder an den Herd!» in der kita Sunneland

Gemeinderat stellt sich der Wiederwahl

Gelungener Tag der offenen Türe in Affoltern

Aus dem Gemeinderat Knonau

«Kinder an den Herd!» war einer der Tipps anlässlich des Vortrags über stressfreiere Mahlzeiten am Tag der offenen Türe in der kita Sunneland in Affoltern. Interessiert folgten die anwesenden Eltern und Interessierten den Ausführungen von Sarah Kovats. Die Kleinkinderzieherin und Gesundheitsberaterin ScGL zeigte mit vielen Tipps und Fallbeispielen anschaulich, wie die Atmosphäre am Familientisch verbessert werden kann. Eindrücklich waren auch die gezeigten vielen Zuckerwürfel, die sich in «gesunden» Fruchtgetränken oder «kindgerechten» Frühstücksflocken verbergen. Dass das Thema Ernährung und Stress am Fa-

milientisch viele Eltern beschäftigt, stellte sich in der rege genutzten Fragerunde heraus.

Bewegungsmöglichkeiten Unterdessen vergnügten sich die vielen kleinen Besucherinnen und Besucher in den liebevoll eingerichteten Räumen der kita. Die engagierten Mitarbeiterinnen hatten sich einiges einfallen lassen. So verführten verschiedene Gemüse- und Früchtekreationen auch kleine Gemüsemuffel zum Essen und die Dekoration verbreitete Frühlingsgefühle. Neben dem Crèpes-Stand wurden fleissig Holzperlen zu Halsketten aufgefädelt, das «Gumpizimmer» bot Bewegungsmöglichkeiten und neugierig untersuchten die Kleineren die viel-

fältigen Spielsachen. Im Hintergrund zeigten Bilder Höhepunkte aus dem kita-Alltag. So konnten auch Eindrücke vom Spielplatz und den täglichen Spaziergängen und Aufenthalten im nahen Wald gewonnen werden. Die Möglichkeit, in die kita hineinzuschauen, wurde von Interessierten, kita-Kindern und ihren Eltern sowie von Freunden und Angehörigen von Mitarbeiterinnen rege genutzt. Sogar einige ehemalige kita-Kinder kamen zu Besuch. Eine fröhliche, bunte Schar traf sich zum Kennenlernen oder Austauschen. Durchwegs wurde die freundliche und warme Stimmung gelobt. «Sunneland», meinte eine Besucherin, «das passt für diesen Ort.» Infos: kita Sunneland: www.kita-sunneland.ch

Der Gemeinderat Knonau stellt sich geschlossen zur Wiederwahl für die Amtsdauer 2014 bis 2018. Der Gemeinderat Knonau stellt sich geschlossen zur Wiederwahl; anlässlich der Klausurtagung des Gemeinderates vom 23. und 24. Mai 2013 haben sämtliche bisherige Mitglieder des Gemeinderates, namentlich der Gemeindepräsident Walter von Siebenthal, Vize-Präsident Peter Zürcher, Hochbauvorständin Esther Breitenmoser, Tiefbauvorständin Marianne Mühl sowie der Finanzvorstand Rico Roth bekannt gegeben, dass sie sich zur Wiederwahl für die Amtsdauer 2014 bis 2018 zur Verfügung stellen. Aufgrund der vielen Projekte, welche in der Aufbereitung sind sowie die Bildung einer Einheitsgemeinde (Informationsveranstaltung für die Bevölkerung findet am 25. Juni 2013 statt) ist es wichtig und sehr sinnvoll, wenn erfahrene Gemeinderatsmitglieder diese Projekte auch in der kommenden Amtsperiode begleiten und umsetzen. Sämtliche Gemeinderatsmitglieder sind der Auffassung, dass die Zusammenarbeit innerhalb des Gemeinderates aber auch mit dem Gemeindeschreiber und der Verwaltung seit 2010 sehr gut funktioniert habe. Der Gesamtgemeinderat hofft, auch in der neuen Amtsperiode weiterhin zusammenarbeiten zu können.

Grünes Licht für die Einheitsgemeinde ab 1. Januar 2014

Kinder nutzen die vielfältigen Spielmöglichkeiten. (Bild zvg.)

Ebenfalls an die Klausurtagung des Gemeinderates wurde zusammen mit der Primarschulgemeinde die neue Gemeindeordnung für die Bildung einer Einheitsgemeinde zu Handen der Urnenabstimmung vom 22. September 2013 verabschiedet. Es wurden

sehr konstruktive Gespräche zwischen dem Gemeinderat und der Primarschulpflege geführt und man wurde sich in allen noch zu klärenden Punkten einig. Der Gemeinderat und die Primarschulpflege sind sich sicher, mit der Bildung einer Einheitsgemeinde den richtigen Schritt in die Zukunft zu machen.

Zudem wurden folgende Beschlüsse gefasst: – Die Termine für die Erneuerungswahlen sämtlicher Behördenmitglieder für das Jahr 2014 festgesetzt (1. Wahlgang am 30. März 2014). – Das Einbürgerungsgesuch von Grabler, Franc, zu Handen der Gemeindeversammlung vom 3. Dezember 2013 genehmigt.

Folgende Kreditgenehmigungen beschlossen: – 9100 Franken für die Teilersatzbeschaffung der Gemeinde-, Kantonsund Bundesflaggen. – 32 950 Franken für das Einzäunen des Fussballplatzes. – 13 000 Franken für diverse Strassenreparaturen (Oberflächenbehandlungen). Matthias Ebnöther

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Einstellung der konkursamtlichen Nachlassliquidation Über die Erbschaft von Heinz Oskar Krauer, geb. 26. Mai 1947, von Zürich ZH, gestorben 10. März 2012, wohnhaft gewesen an der Dorfstrasse 21, 8933 Maschwanden, ist durch Urteil des Einzelgerichts des Bezirksgerichtes Affoltern, vom 7. Juni 2012 die konkursamtliche Liquidation angeordnet, das Verfahren aber mit Urteil dieses Gerichtes vom 30. April 2013 mangels Aktiven eingestellt worden. Sofern nicht ein Gläubiger bis zum 10. Juni 2013 die Durchführung des Konkursverfahrens verlangt, sich gleichzeitig zur Übernahme des durch die Konkursmasse nicht gedeckten Teils der Kosten verpflichtet und daran einen Barvorschuss von Fr. 4000.– leistet, gilt das Verfahren als rechtskräftig geschlossen. Affoltern am Albis, 31. Mai 2013 Konkursamt Affoltern Bahnhofplatz 9, Postfach 574 8910 Affoltern am Albis

Katholische Kirchgemeinde Affoltern am Albis Beschluss der Kirchgemeindeversammlung vom 27. Mai 2013 Die Rechnung 2012 wurde einstimmig angenommen. Das Protokoll der Kirchgemeindeversammlung liegt ab Montag, 3. Juni 2013, in den Sekretariaten der kath. Kirchgemeinde Affoltern am Albis, Seewadelstrasse 13, 8910 Affoltern am Albis und Bachstrasse 18, 8912 Obfelden, zur Einsicht auf.

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Bezirk Affoltern

Freitag, 31. Mai 2013

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Mit neuen Triebzügen auf den Üetliberg Neues Rollmaterial von Stadler und behindertengerechte Perronanlage bei der Endstation Die Sihltal-Zürich-Üetliberg-Bahn (SZU) setzt ab Herbst 2013 sechs neue Zweispannung-Triebzüge Be 510 ein – und erhöht damit die Kapazität markant. Schon zuvor, gegen Ende Juli, ist die behindertengerechte Perronanlage bei der Endstation auf Zürichs Hausberg fertiggestellt. ................................................... von werner schneiter Seit März müssen Passagiere auf einer 100 Meter langen, provisorischen Haltestelle zusteigen, die etwa 300 Meter vor der Endstation beim Restaurant Gmüetliberg liegt. Der Fussmarsch auf Uto Kulm verlängert sich somit um wenige Minuten. Das Provisorium wurde nötig, weil die SZU die Perronanlage bei der Endstation umbauen – behindertengerecht. Das geschieht nicht mit einer Perronerhöhung, sondern mittels Gleisabsenkung. Die beiden Perrons werden ausserdem mit einer neuen Möblierung, einer neuen Beleuchtung und mit Videoausrüstung ausgestattet – zur Erhöhung des subjektiven Sicherheitsempfindens, wie es von SZU-Seite heisst. Sie investiert rund 1,8 Mio. Franken in die Erneuerung. «Der Umbau ist eine logistische

Herausforderung, aber er läuft plangemäss», sagte Markus Kern, Abteilungsleiter Produktion bei der SZU und Vorstandmitglied des Üetliberg-Vereins anlässlich der Generalversammlung. Und das bedeutet: Der Umbau wird zwischen Mitte und Ende Juli beendet. Passagiere, die am 5./6. Juli im Rahmen des «Zürifäschts» das Feuerwerk auf dem See vom Üetliberg aus bestaunen wollen, können dann erstmals bei der umgebauten Endstation aussteigen. Kern stellte im Weiteren Umbauten beim Bahnhof Selnau und im Tiefbahnhof Zürich auf Ende 2014 in Aussicht. Sie dienen der «Werterhaltung».

Neue Kompositionen – höhere Frequenzen Kernstück der SZU-Investitionen bildet jedoch die Beschaffung von sechs neuen Doppel-Triebzügen, die vom Stadler-Werk hergestellt werden. Diese werden ab Herbst 2013 fahrplanmässig zum Einsatz kommen. Laut Markus Kern befinden sich die neuen Kompositionen in der Testphase. Ende Juli soll eine erste Abnahme durch das Bundesamt für Verkehr erfolgen, und für September ist eine erste Publikumsfahrt angesagt. In Spitzenzeiten sind dann die Züge Richtung Üetliberg nicht mehr 66,

Noch bis im Juli müssen Passagiere auf dem Üetliberg an einer provisorischen Haltestelle ein- und aussteigen. Sie liegt etwa 300 Meter vor der Endstation, die derzeit umgebaut wird. (Bild Werner Schneiter) sondern 100 Meter lang. Die Kapazität kann pro Stunde um 700 bis 800 Fahrgäste erhöht werden. Zudem wird das

alte Rollmaterial um eine Einheit verlängert. Und dank spezieller elektronischer Ausrüstung können die SZU-

Doppel-Triebzüge sowohl am Üetliberg als auch im Sihltal eingesetzt werden.

Fredy Lienhard bleibt Präsident bis 2015 Ruhige Generalversammlung des Üetliberg-Vereins auf Uto Kulm Bis zu den ordentlichen Wahlen im Jahr 2015 bleibt Fredy Lienhard Präsident des Üetliberg-Vereins. Die Generalversammlung bestätigte den ehemaligen Förster am Dienstag auf Uto Kulm per Akklamation. Markige Worte gehören zum Markenzeichen von Fredy Lienhard, der den Üetliberg aus seiner 38-jährigen Tätigkeit als Förster bestens kennt. Der Üetliberg-Verein sei kein «Protestverein». «Wir sind da, um positive Zeichen zu setzen, um Gutes zu tun», sagte er mit Blick auf den Tätigkeitsbereich des Vereins, der mit Waldputz- und Baumpflanzaktionen, mit dem Aufstellen von Wanderwegtafeln, mit Sternmärschen und anderem aufmerksam macht. Lienhards Führungsstil kommt bei den Mitgliedern offenkundig gut an; sie wählten ihn für zwei weitere anzeige

Mitgliederliste gehören dem Üetliberg-Verein derzeit 340 Mitglieder an.

Spielplatz-Einweihung am 18. August

Der Vorstand anlässlich der Generalversammlung, von links: Hansruedi Metzger, Peter Keller, Fredy Lienhard (Präsident), Alexandra Oggier, Franz Birri und Markus Kern. (Bild Werner Schneiter) Jahre zum Präsidenten. «2015 ist aber endgültig Schluss», bemerkte Lienhard, der auch Projekte im Ausland betreut. Vor Jahresfrist wurde er als Vizepräsident zum Präsidenten ge-

wählt, nachdem sich Roger Liebi, Gemeinderat und Präsident der SVP der Stadt Zürich, zurückgezogen hatte. Mit der Wahl von Fredy Lienhard zum Präsidenten rückte der ehemalige Stal-

liker Gemeindeschreiber Franz Birri zum Vizepräsidenten des Vereins auf. Und dem gehört ein weiterer Ämtler an: Hansruedi Metzger aus Stallikon, Kassier. Nach einer Bereinigung der

Weil sich der Bau des neuen Spielplatzes bei der Endstation der Üetlibergbahn wegen Einsprachen verzögerte, präsentieren sich Rechnung und Budget des Üetliberg-Vereins anders. Er leistet an diesen neuen Spielplatz nämlich einen Beitrag von 10 000 Franken. Die Verzögerung der Einweihung hat zur Folge, dass der Verein in der Rechnung 2012 noch einen kleinen Gewinn ausweist, derweil nun der Beitrag im Budget 2013 Folgen zeigt – in Form eines Verlusts. Klar ist nun auch: Der neue Platz wird am Sonntag, 18. August, ab 11 Uhr eingeweiht. Neben dem Üetliberg-Verein beteiligen sich auch die SZU, das Hotel Uto Kulm und die Gartenbaufirma Lüscher an der Finanzierung. (-ter.)


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Bezirk Affoltern

Freitag, 31. Mai 2013

kommentar

Generell Tempo 30 innerorts auch auf Kantonsstrassen? Die Arbeitsgemeinschaft Pro Amt lud zur Diskussion ins «LaMarotte» in Affoltern

Markus Traber (links), Hans Läubli, Eva Torp, Kurt Weber und Thomas Schweizer referierten über die Sicherheit von Tempo-30-Zonen auch auf Ortsdurchfahrten, für die der Kanton zuständig ist. (Bild Martin Platter)

Ein illustres Quartett referierte am Mittwochabend über den Sinn von Tempo 30 auf Ortsdurchfahrten, selbst wenn es sich dabei um Kantonsstrassen handelt. Der Tenor aus dem Publikum war mehrheitlich zustimmend – vor allem aus Sicherheitsgründen. ................................................... von martin platter Die physikalischen Gesetze lassen sich nicht übertölpeln. Bei Verdoppelung der Geschwindigkeit vervierfacht sich die Bremsenergie, was eine deutliche Verlängerung des Bremsweges zur Folge hat. Markus Traber, Chef des Amtes für Verkehr, Kurt Weber, Präsident der Zürcher Planungsgruppe Knonaueramt und der Gemeinde Ottenbach, Hans Läubli, Kantonsrat der Grünen und Thomas Schweizer, Co-Präsident von Pro Amt brachten unter der Gesprächsleitung von Eva Torp noch andere Aspekte der Thematik aufs Tapet. Das Referat von Markus Traber zum Thema «siedlungsverträgliche Ortsdurchfahrten» rief zunächst die Anforderungen der Strasseninfrastruktur in Erinnerung. Bei deren Planung gelte es auch die Bedürfnisse des öffentlichen Verkehrs, der Radfahrer und der Behinderten und Gebrechlichen angemessen zu berücksichtigen. Es gebe dazu ein Strategiepapier des Regierungsrats mit dem Titel «Wesensgerechter Verkehrsmitteleinsatz». Anhand einer Folie, auf der sich die Einsatzradien die verschiedenen Verkehrsträger überschnitten, zeigte Traber die Nutzungskonflikte zwischen Fuss-, Velo-, Auto- und öffentlichem Verkehr. Aus Platzgründen soll der Veloverkehr in den Zentren gestärkt werden, da man damit ressourcen- und umweltschonend auch grössere Distanzen relativ mühelos zurücklegen könne. In Winterthur und im Limmattal seien dazu Schnellbahnen für Velofahrer eingerichtet worden.

Mehr Lebensqualität in den Dörfern angestrebt Mehr Lebensqualität in den Dörfern bedeute, dass man dem öffentlichen

Verkehr Priorität einräume und den Fuss- und Veloverkehr sicherstelle, fuhr Traber fort. Wenn Kantonsstrassen zu sanieren seien, solle gemäss Weisung des Regierungsrats mit minimalem Aufwand saniert werden. Es gebe dabei aber die Möglichkeiten, die Strassenlandschaft zu verändern und die Geschwindigkeiten anzupassen. Ein Kostenverteiler zwischen Kanton und Gemeinde entlaste die Gemeindekasse. Das künftige Ziel sei, den Verkehr innerorts bezüglich seiner Geschwindigkeit zu «homogenisieren». «Man findet sich aber nicht überall. Kommunale Abstimmungen mit Verkehrsberuhigungen und Temporeduktionen wurden auch schon abgelehnt», räumte Traber ein. Für die Reduktion der Sihltalstrasse zugunsten eines Radwegs kürzte der Kantonsrat das entsprechende Budget. Dennoch seien weitere Betriebsund Gestaltungskonzepte (BGK) beispielsweise für die Ortsdurchfahrten in Hausen und Rifferswil in der Pipeline. Im Rahmen eines BGK seien auch Temporeduktionen auf Kantonsstrassen möglich. Die Akzeptanz der Verkehrsteilnehmer und Stimmbürger müsse dazu allerdings gegeben sein. Ziel sei es, den Verkehr durch die Dörfer auf Hauptachsen zu konzentrieren. Bei Nivellierung der Tempi komme es zu mehr Schleichverkehr in den Quartieren, führte Traber aus. Thomas Schweizer erklärte, dass der Sichtwinkel bei Tempo 30 breiter ist und der Anhalteweg wesentlich kürzer als mit 50. «Jeder km/h weniger sichert das Überleben.» Im Kanton Graubünden habe man mit dem 35 Tempo-30-Zonen rund die Hälfte weniger Unfälle und drei Viertel weniger Verletzte als mit Tempo 50 registriert. (Die absoluten Unfallzahlen blieb Schweizer allerdings schuldig.) In Sumvitg sei die Behörde vom Bundesgericht sogar dazu verpflichtet worden, Tempo 30 einzuführen. Auch aus energetischer Sicht sei eine Reduktion des Tempos im Stopand-Go-Verkehr angebracht. Schweizer erwähnte Aeugst als gutes Beispiel sowie Dachsen, Regensdorf und Elgg, die ebenfalls Tempo 30 auf Kantonsstrassen hätten. In Birmensdorf werde Tempo 30 während Schulzeit temporär signalisiert, was auch eine Lösung sein könne.

Keine neuen Gefährdungen schaffen Eva Torp stellte fest, dass seit geraumer Zeit Tempo 30 auf Kantonsstrassen möglich sei. Von den Podiumsteilnehmern wollte sie wissen, weshalb ist es so schwierig sei, im Kanton Zürich Tempo 30 einzuführen? Traber entgegnete, dass die verschiedenen Bedürfnisse der Strassennutzer abgewogen werden müssten. Generell Tempo 30 löse die Probleme nicht. Der Strassenarchitektur müsse dem Tempo angepasst werden, wobei auch der Individualverkehr fliessen dürfen soll. «Die baulichen Massnahmen dürfen keine neue Gefährdungen schaffen – sonst sind wir in der Verantwortung. Am besten ist, wenn die Strassengestaltung ohne Signalisation das richtige Tempo erzeugt», führte Traber aus. Gemäss Hans Läubli ist es hauptsächlich eine politisch und ideologisch geprägte Frage: «Wenn man den jährlichen Verkehrszuwachs als gottgegeben hinnimmt – was noch immer Doktrin ist – dann bleibt es so wie bis anhin. Priorität hat der Individualverkehr, der fliesst. Und nicht die Lebensqualität. Kinder werden schon mit fünf dazu erzogen, auf den Verkehr zu achten.» Kurt Weber erklärte, dass man mit der Abklassierung von einer Kantonsstrasse zur Gemeindestrasse mehr Möglichkeiten in der Tempogestaltung erhalte. Intensiv sei man derzeit daran, die Ottenbacher Ortsdurchfahrt neu zu gestalten. «Wieso nicht heute schon Tempo 30 auf der Muristrasse?», hakte Läubli bei Kantonsratskollege Weber nach. Dieser konterte: «Ich bin mir nicht sicher, ob der Gemeinderat einlenken würde. Aber Überlegungen bestehen – wenn sie dann dereinst Gemeindestrasse ist, was hoffentlich nicht erst in zehn Jahren der Fall sein wird.»

Bevölkerung muss Temporeduktionen gutheissen Traber: «Es braucht Zeit, bis die Temporeduktionen in der Bevölkerung akzeptiert sind.» Dazu komme, dass bei konstantem Tempo 30 moderne Autos weniger ökologisch arbeiten wie bei Tempo 50. «Ich bin schon an Gemeindeversammlungen gewesen, die Gestaltungs- und Betriebskonzepte mit

Verkehrsberuhigungsmassnahmen und Temporeduktionen mit Schimpf und Schande versenkt haben», gab Traber zu. Es sei nicht ganz so einfach. Landwirtschaftliche Fahrzeuge beispielsweise seien inzwischen bis 3,5 Meter breit. Gelenkbusse verlangten nach extremen Radien, ebenso Sattelschlepper und andere Nutzfahrzeuge. Dies alles gelte es bei der Gestaltung des Strassenraums zu berücksichtigen. Schweizer relativierte, dass der Kanton Bern bei der Einführung von Tempo-30-Zonen progressiver gewesen sei wie die Gemeinden. Man hat die Strassenräume angeschaut und mit den verschiedenen Nutzergruppen definiert, was die Zielsetzungen sind – nicht einfach nur aus Sicht des Verkehrs. Er habe das auch in Hedingen angeregt, verschiedene Büros zum Ideenwettbewerb einzuladen. Dies sei jedoch abgelehnt worden mit dem Hinweis, man habe einen bewährten Ingenieur.

Kommissionen gefordert «Können wir es uns überhaupt noch leisten, diese Tempi innerorts in Anbetracht der Ressourcen und der Schicksale der Unfallopfer zu tolerieren?», fragte eine Votantin in die Runde. Läubli entgegnete, dass sie dies mit ihrem Wahl- und Abstimmungsverhalten beeinflussen könne. Man war sich im Saal einig, dass nur eine bessere Sensibilisierung der Bevölkerung für die Gefahr des höheren Tempos Akzeptanz für Tempo 30 schafft. Und gegenseitige Toleranz. Bei dieser Gelegenheit war zu erfahren, dass sich in Obfelden eine Studentengruppe mit der Thematik der Verkehrsberuhigung befassen wird. Man war sich einig, dass bald etwas geschehen müsse. Zwar sinken die Unfall- und Verletztenzahlen beim Autoverkehr trotz steigender Verkehrsdichte. Bei den Velofahrern und Fussgängern steigen die Opferzahlen jedoch. Gemäss einer Votantin müssten deshalb in den Verkehrskommissionen künftig alle Nutzergruppen involviert sein. Wenn es diese Kommissionen überhaupt gibt. In Affoltern wurde die Verkehrskommission kürzlich abgeschafft – zum Missfallen der Anwesenden.

Strassentheater von martin platter

E

s ist eine seltsame Entwicklung, die sich derzeit auf den Schweizer Strassen abspielt. Autos, Traktoren und Nutzfahrzeuge werden immer breiter. Doch der Strassenraum wird zunehmend künstlich verengt. Die Fahrzeuge werden mit jedem Jahr leiser, sicherer, umweltfreundlicher und komfortabler. Doch der Verkehr soll immer langsamer rollen. Das ist unlogisch. Und es provoziert Ablenkung, Frust und Aggressionen. Die Leidtragenden sind die schwächsten Verkehrsteilnehmer, die Kinder, Fussgänger und Velofahrer. Genau jene, die mit den Verkehrsberuhigungsmassnahmen eigentlich geschützt werden sollten. Ist es wirklich nötig, dass wir mit immer mehr Inseln, Kreiseln und Pflästerungen die bisher sicheren und relativ wartungsarmen Strassen teuer verbauen? In einer Zeit, in der die Verkehrsdichte ohnehin so stark zugenommen hat, dass man es bald als Glücksfall bezeichnen muss, wenn man überhaupt noch irgendwo Richtgeschwindigkeit erreicht, beziehungsweise es schafft, pünktlich mit dem Auto eine Verabredung einzuhalten? – Wie stark die Swissminiaturisierung des Strassenraums bereits vorangeschritten ist, wird einem bewusst, wenn man in Deutschland fährt. So herrlich unverkrampft kann das Verhältnis zur Geschwindigkeit sein. Breite Strassen ausserorts, auf denen man wie bei uns bis 1985 völlig legal sagenhafte 100 Stundenkilometer fahren darf. Ganz zu schweigen von den Autobahnen, wo noch immer über weite Strecken «freie Fahrt» gilt. Die Ortsdurchfahrten weisen ebenfalls oft breite, übersichtliche Strassen auf – ohne Verbauungen. Trotzdem halten sich die Menschen ans Tempolimit von 50. Tempo 30 auf Quartierstrassen ist okay und auch von den meisten akzeptiert. Aber 30 auch auf Kantonsstrassen? Nachdem bereits die Buchten für die Bushaltestellen abgeschafft wurden und der Velostreifen auch als Orientierungsmarkierung für die mittelstreifenlosen Autofahrenden herhalten muss? Es gilt offenbar als chic, den Strassenverkehr vollends zum Erliegen zu bringen. Aber niemand scheints zu kümmern. Stecken unsere bürgerlichen Politiker eigentlich im Dauerstau? anzeige


Bezirk Affoltern

Freitag, 31. Mai 2013

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Holzkorporation Ober-Mettmenstetten feiert ihr 175-jähriges Bestehen Am kommenden Samstag, 1. Juni, findet in der Umgebung des Waldhauses Jungholz eine Jubiläumsfeier satt Zu diesem Jubiläum veranstaltet der Vorstand der Holzkorporation Ober-Mettmenstetten in der Umgebung des Waldhauses Jungholz am Samstag, 1. Juni, eine Feier, zu der die Einwohner der Gemeinde Mettmenstetten, benachbarte Korporationen, Geschäftspartner und alle am Wald interessierten Leute eingeladen sind. Präsident Fredi Keller eröffnet die Veranstaltung um 10.30 mit der Begrüssung. Anschliessend kann auf einem Rundgang an verschiedenen Posten Wissenswertes zum Wald erfahren und eine Demonstration der modernen Waldbewirtschaftung erlebt werden. Die Holzkorporation Ober-Mettmenstetten besitzt und bewirtschaftet oberhalb Mettmenstetten zirka 72 ha Wald, der zum Forstkreis 1 der 7 Forstkreise des Kantons Zürich gehört. Sie umfasst aktuell 26 Mitglieder mit je einer halben bis zwei sogenannten Gerechtigkeiten. Die Mehrheit sind aktive Landwirte, die zum Teil im Winterhalbjahr im Wald selbst Hand anlegen. Das Ziel der Korporation ist, den Wald so zu bewirtschaften, dass er auch in Zukunft seine wertvollen Funktionen erfüllen kann, das heisst, es wird pro Jahr nur so viel Holz geschlagen wie in dieser Zeit nachwächst (nachhaltige Bewirtschaftung).

Wie ist die Holzkorporation Ober-Mettmenstetten entstanden? Um das Jahr 1450 standen in der Gemeinde Ober-Mettmenstetten 13 Bauernhöfe, davon einer im Weiler Wissenbach, der ebenfalls zur Gemeinde gehörte. Grüt, Grossholz und Schüren waren noch nicht besiedelt. Die Haushaltungen dieser Hofstätten – meistens Grossfamilien – bewirtschafteten nach freiem Ermessen ihre eingezäunten Gärten beim Haus. Zu jedem Haus gehörten auch einige Stücke Wiesland, die das Futter für die Überwinterung von ein bis zwei Kühen lieferten. Im Sommer wurde alles Vieh des Dorfes von einem Hirten auf die Allmend getrieben. Auch die Wäl-

Das Waldhaus der Holzkorporation Ober-Mettmenstetten. (Bild Werner Schneiter) der dienten allen Dorfgenossen gemeinsam als Viehweide und als Holzlieferant. Da genügend Holz und Weidefläche vorhanden waren, nutzte jede Gemeinde die ihr zunächst liegenden Waldparzellen, ohne sich um eine genaue Abgrenzung gegenüber den Nachbargemeinden zu kümmern. Mit dem starken Wachstum der Bevölkerung änderten sich diese Verhältnisse. Im Jahr 1600 zählte man in Ober-Mettmenstetten schon 30 Hofstätten inklusive je eine im Grossholz, Grüt und Wissenbach, also mehr als doppelt so viele wie noch um 1450. Der Bedarf an Bau- und Brennholz stieg mit der Zahl der Einwohner und auch das gemeinsame Weideland der Allmend wurde allmählich knapper. Man kam nicht darum herum, die Nutzung zu reglementieren und einzuschränken. Im Jahre 1607 beantragten deshalb die Ober-Mettmenstetter, dass die Zahl der Hofstätten und Gerechtigkei-

Höhere Subventionen für den Brandschutz GVZ hat Reglement angepasst Der Regierungsrat hat die Verordnung über die Subventionen der Gebäudeversicherungsanstalt an den Brandschutz geändert und damit die Subventionen für freiwillige Verbesserungen des Brandschutzes auf einheitliche 40 Prozent der Erstellungskosten erhöht. Die Änderung trat am 1. Mai 2013 in Kraft. Die GVZ Gebäudeversicherung Kanton Zürich hat das zugehörige Reglement angepasst und ebenfalls auf den 1. Mai 2013 in Kraft gesetzt. Folgende Verbesserungen und Erleichterungen sind ins Reglement eingeflossen: – Neu gelten als freiwillige Massnahmen auch Verbesserungen des Brandschutzes, bei deren Ausführung gleichzeitig weitere bauliche Veränderungen oder Umnutzungen vorgenommen werden.

Subventionsberechtigt sind aber ausschliesslich bestehende, nicht von Umnutzungen oder Umbauten betroffene Gebäudeteile. – Neu sind Sicherheitsbeleuchtung und Rettungszeichen mit zentraler Stromversorgung sowie Sicherheitsstromversorgung subventionsberechtigt. – Neu werden Anpassungen von Sicherheitstreppenhäusern an die geltenden Vorschriften umfassender subventioniert. – Neu sind maximal 15 Prozent der anrechenbaren Kosten für Projektierung und Bauleitung subventionsberechtigt. Mit diesen Änderungen werden positive Anreize für die Verbesserung des Brandschutzes bei bestehenden Gebäuden gesetzt und die Anpassung an aktuelle Brandschutzvorschriften vorangetrieben. Die neuen Vorschriften können unter www.gvz.ch bezogen werden. (pd.)

ten auf ihrem Gemeindegebiet ein für alle Mal auf 30 beschränkt bleibe. Die Obrigkeit bewilligte ihr Gesuch, und anzeige

so blieb es über Jahrhunderte bei dieser Zahl, die heute noch für die Waldkorporation Gültigkeit hat. Dorfgenos-

se war in der Folge nur noch derjenige Familienvater, der eine der 30 Hofstätten und damit eine Gerechtigkeit besass. Diese gab ihm das Recht, die Allmend und den Wald mitzunutzen, das Recht auch, an der Gemeindeversammlung teilzunehmen und zu stimmen. Auf Druck der Landbevölkerung wurde nach dem Ustertag von 1830 die liberale Verfassung ausgearbeitet und 1831 in Kraft gesetzt. Sie regelte die Frage des Bürgerrechtes neu. Das Bürgerrecht wurde zu einem persönlichen Recht, das nicht an den Besitz eines Hauses und eines Gerechtigkeitsanteiles gebunden war. Als Folge dieser neuen Rechtslage tauchte sofort die Frage auf, wem nun der Wald gehörte: den Bürgern oder den bisherigen Besitzern von Gerechtigkeitsanteilen? 1838 verlangte der Kanton von jeder Gemeinde eine Klärung dieser Frage, das heisst eine saubere Ausscheidung zwischen Bürgergut und Gerechtigkeitsgut. Da in Ober-Mettmenstetten noch fast alle Haushalte einen Bruchteil einer Dorfgerechtigkeit besassen, einigten sich die Bürger und die Gerechtigkeitsgenossen mit dem Bezirksrat dahingehend, dass der Wald Eigentum der Besitzer von Gerechtigkeitsanteilen, also der früheren Dorfgenossen, bleibe. Das war 1838 die Geburtsstunde der Waldkorporation Ober-Mettmenstetten. Ernst Röthlisberger


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Forum

Freitag, 31. Mai 2013

Mitgliederversammlung der FDP-Bezirkspartei bei der Hawa AG Die gut besuchte Mitgliederversammlung der FDP-Bezirkspartei fand dieses Jahr in Mettmenstetten statt. Anlässlich einer interessanten Führung zeigte Gastgeber Gregor Haab die Firma Hawa AG, welche sich auf Schiebebeschlagsysteme spezialisiert hat und weltweit erfolgreich tätig ist. Anschliessend durfte der Präsident Olivier Hofmann auf ein erfolgreiches 2012 zurückblicken. Er zeigte sich davon überzeugt, dass die FDP mit ihrem Engagement einen Beitrag für ein attraktives Knonauer Amt geleistet hat. Dank verschiedener Veranstaltungen konnte die FDP zahlreiche kompetente Menschen zusammenbringen und in Folge guter Präsenz im Internet, Facebook sowie im «Anzeiger» die liberalen Anliegen und Vorhaben wirkungsvoll kommunizieren. Besonders zufrieden zeigte sich Olivier Hofmann über den Einsatz der FDP für den A4-Autobahnzubringer zur Entlastung von Ottenbach und Obfelden von Zubringerverkehr. Das Votum der Stimmberechtigten des Kantons Zürich am 23. September 2012 war mit einem Ja-Anteil von 62,6% überaus deutlich. Im letzten Jahr hat sich die FDP Bezirkspartei auch weiterhin stark für die Schwerpunktthemen Energie, Umwelt und Infrastruktur engagiert. In bester Erinnerung sind namentlich die beiden Veranstaltungen «Pumpspeicherwerke: Eine Voraussetzung für die Energiewende?» und «Das Stromnetz der Zukunft» wie

Abstimmungsempfehlungen der CVP Volkswahl des Bundesrats Unser Parlament, die vereinigte Bundesversammlung, trifft die bessere Wahl, als die Volkwahlkämpfe à l’américaine und finanzstarke Lobbys. Wir vertrauen dem vom Volk gewählten Parlament. Darum ein: Nein.

Asylgesetz (AsylG) Die Vorlage ist ein wichtiger Schritt zu schnelleren Verfahren und Abwicklungen. Die Attraktivität der Schweiz als Asylland wird gesenkt und die Zulassung beschränkt: Ja.

«Bonzensteuer» «Gegen Steuergeschenke für Superreiche; für einen starken Kanton Zürich» (Bonzensteuer): Die Steuer trifft auch Rentner, die für ein Eigenheim gespart hätten. Zürich rückte bei der Vermögenssteuer direkt hinter Genf an die Spitze: Nein.

Konkordat zu den Hooligans Gesetz über den Beitritt zum Konkordat über Massnahmen gegen Gewalt anlässlich von Sportveranstaltungen: Die Gewalt muss eingedämmt werden. Die Veranstalter müssen für ihre Fans die Verantwortung übernehmen und bei Schäden auch die Kosten: Ja. CVP Bezirk Affoltern

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auch der interessante Ausflug ins Grimselgebiet unter dem Motto «Energie im Granit».

Seit 50 Jahren Revisor! Anlässlich der Mitgliederversammlung durfte ein spezielles Jubiläum gefeiert werden: Kurt Kienast, Bonstetten, ist seit 50 Jahren (!) Revisor der FDP Bezirkspartei. Olivier Hofmann bedankte sich im Namen der Partei ganz herzlich und überreichte Kurt Kienast ein persönliches Erinnerungsgeschenk für seinen einmaligen Einsatz.

Rücktritt von Kurt Weber im Kantonsrat Kurt Weber erläutert die Gründe für seinen Rücktritt als Kantonsrat und Mitglied der Betriebskommission Spital Affoltern. Verschiedene kommunal wichtige Themen wie zum Beispiel die Umfahrung Ottenbachs oder die Neugestaltung des Dorfzentrums verlangen in naher Zukunft seine vermehrte Aufmerksamkeit und sind verbunden mit einem erhöhten zeitlichen Engagement. Da diese Vorhaben Kurt Weber als Gemeindepräsident wichtig sind und er sich diesen vollumfänglich und mit ganzer Kraft widmen will, hat er sich entschieden, von diesen zwei seiner öffentlichen Engagements zurückzutreten. Andere, wie z.B. dasjenige als Präsident der Zürcher Planungsgruppe Knonaueramt (ZPK) oder des

Parteipräsident Olivier Hofmann (l.) überreichte seinem Vorgänger Kurt Weber für den Einsatz im Kantonsrat Blumen und Champagner. (Bild zvg.) Finanzvorstandes im Sicherheitszweckverband behält er. Somit kann er seine Energie und sein Wissen vornehmlich in kommunal und regional bedeutsamen Projekten einbringen und nutzbar machen. Seine Nachfolge im Kantonsrat wird Olivier Hofmann antreten, da die bei den Kantonsratswahlen 2011 zweitplatzierte Heidi Fraefel zurzeit auf ein Nachrücken verzichtet («Anzeiger» vom 14. Mai). Für die Nachfolge in der Betriebskommission des Spitals gibt Kurt We-

ber seinem Wunsch Ausdruck, dass diese durch eine kompetente, in Fragen der Gesundheitspolitik und -gesetzgebung versierte Persönlichkeit, welche sich der regionalen Bedeutung des Spitals bewusst ist, wahrgenommen werden möge. Olivier Hofmann bedankte sich bei Kurt Weber und auch bei der leider abwesenden Heidi Fraefel ganz herzlich dafür, dass sie ihm ermöglichten, jetzt in den Kantonsrat nachzurücken. FDP Bezirk Affoltern

Show- statt Sachpolitik? Berlusconi statt Leuthard? Wollen wir eine Show- statt Sachpolitik? Wollen wir in der Bundesregierung der Schweizerischen Eidgenossenschaft mehr Berlusconi und weniger Leuthard und Co.? Nein! Ich, als Jungpolitiker, will in der Schweizer Regierung kompetente Politiker, die ich ernst nehmen kann und keine mediengeile Politiker, welche unsere Steuergelder verjubeln. Die Volksinitiative zur Volkswahl des Bundesrats ist unsinnig und wurde nur lanciert, da am 12. Dezember 2007 Unheil über der Schweiz ausbrach: eine Abwahl fand statt. Aber was würde diese Initiative bewirken? Sie würde zu einem Dauerwahlkampf in allen 26 Kantonen der Schweiz führen. Bereits bei den vierjährlich stattfindenden Wahlen wären zwei Wahlgänge programmiert. Zusätzlich müsste bei jedem vorzeitigen Rücktritt eines Bundesrates eine nationale Nachwahl erfolgen. Zweisprachige Städte wie Biel/Bienne oder Freiburg/Fribourg müssten speziell geregelt werden, kein Wort dazu lässt sich im Initiativtext finden.

Erwähnt ist jedoch, dass für die französischsprachige und die italienischsprachige Minderheit zwei Bundesratssitze garantiert werden. Das grösste Manko: Seit dem letzten Tessiner Bundesrat, Consigliere federale Flavio Cotti, notabene Christdemokrat, ist eben gerade die Nichtvertretung der italienischsprechenden Schweiz. Rund 1.75 Millionen Romands zu 350 000 Tessinern und 35 000 Rätoromanen. Ich glaube diese Zahlen sprechen Bände und zeigen deutlich, die Tessinern werden nie mehr in der höchsten Schweizer Exekutive Einsitz haben.

Nur gravierende Nachteile Weiter wirbt das Ja-Komitee damit, dass vermehrt profilierte, bestandene Persönlichkeiten in den Bundesrat gewählt werden. Dies ist aber schlicht falsch. Nämlich nicht das Volk schlägt die Kandidaten vor, sondern weiterhin die Parteien. So werden ausschliesslich die reichen Geldgeber und «Führungs-Politiker» einer Partei nomi-

niert. Ich nehme nicht an, dass ein Alain Berset nominiert worden wäre. Wer dann den Bundesrat besetzen würde, wäre ja wohl klar – Erfolgsmodell Schweiz, Ade! Immer, wenn ich das Ja-Komitee zitiere darf, beginne ich leicht zu lächeln: «Die vergangenen Jahre – insbesondere die Abwahl von Bundesrat Christoph Blocher – haben gezeigt, dass das parlamentarische Wahlverfahren an seine Grenzen stösst». Nun soll mir einer sagen, dass diese Initiative, welche direkt nach der Abwahl Blochers lanciert wurde, nicht einen Zusammenhang zu seiner Abwahl hat. Traurig, aber wahr. Aus diesen vielen Gründen setze ich mich klar für ein Nein zur Volkswahl des Bundesrates ein. Denn eine Initiative sollte immer eine Verbesserung bringen, diese bringt jedoch rein gar nichts, ausser gravierenden Nachteilen! Philipp Büchner, Vorstandsmitglied JCVP Kanton Zürich und Ortsparteipräsident CVP Affoltern

Im Schlafwagen ist es viel schöner! Es war einmal ein erfolgreicher schöner Zug. Er hatte eine starke Lokomotive mit einem grossen Tender voller Kohle, viele bequeme Wagen und auch komfortable Schlafwagen. In der Lokomotive waren kompetente Lokomotivführer und starke Kohlenschaufler, welche dafür sorgten, dass das Feuer nie ausging und ständig die erforderliche Temperatur hatte, damit im Kessel genügend Druck erzeugt werden konnte. An den Bahnhöfen hatte es Kohle- und Wasservorräte, welche regelmässig aufgefüllt wurden, um den Zug zu versorgen. Der Zug fuhr durchs Land, und die Bevölkerung freute sich über die prosperierende Heimat. Alle beteiligten sich ihren Möglichkeiten entspre-

chend am Auffüllen der Vorräte, und es hatte auch genügend Menschen, welche bereit waren, den Zug zu führen und Kohle zu schaufeln und dafür zu sorgen, dass das Feuer nie ausging. Weil alles so gut lief, wussten die Menschen mit der Zeit nicht mehr, wie die Zusammenhänge genau funktionierten. Es ging allen gut, aber immer weniger Menschen waren bereit, Vorräte anzulegen, und auch das Kohleschaufeln auf der Lokomotive wurde immer mehr Leuten zu anstrengend. Es funktionierte ja immer noch alles so gut, also warum selber Vorräte anlegen und mühsam Kohle schaufeln, sollen es doch diejenigen machen, welche «mehr haben». In den bequemen Wagen und in den komfortablen

Schlafwagen ist es doch viel schöner. Die Wagen waren mit der Zeit übervoll.

Nein zur «Bonzensteuer»! Der Zug wurde immer langsamer, aber die Leute merkten es nicht. Als dann keiner mehr auf der Lokomotive war und die Vorräte aufgebraucht waren, wunderten sich die Menschen, dass der Zug stehen blieb. Lassen wir es nicht so weit kommen! Darum: Nein zur «Bonzensteuer», sie zerstört letztlich die Grundlagen unseres Wohlstandes. Hans-Peter Schwald, Wettswil

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Was ist Gerechtigkeit? Roter Apéro der SP Mettmenstetten. Deutlich über 50 Personen konnte Franziska Sykora zum roten Apéro der SP im Rösslisaal Mettmenstetten begrüssen. Als Einstieg meinte sie, sie wisse immer sofort, dass etwas ungerecht ist, aber was gerecht ist, sei schwierig zu definieren. Andreas Cassee, Assistent am Ethik-Institut der Uni Zürich, führte mit einem philosophischen, aber auch für Laien gut verständlichen Exkurs in das spannende und knifflige Thema «Gerechtigkeit» ein. Als Ausgangspunkt nannte er ein sehr einleuchtendes, aber anreizarmes und für grössere Gemeinschaften unrealistisches Gerechtigkeitsmodell: Jeder/jede hat und bekommt gleich viel wie jeder/jede andere. Will man ein gerechtes System, das auch Ungleichheiten zulässt, so ist gemäss dem Philosophen John Rawls erstens zwingende Voraussetzung, dass Grundrechte und Grundfreiheiten für alle gelten. Zweitens sind wirtschaftlich-soziale Ungleichheiten nur zulässig, wenn sie auch den Schlechtergestellten Vorteile gegenüber dem System totaler Gleichheit bringen. Dies könnte dann der Fall sein, wenn Ungleichheiten als Anreize wirken, um den zu verteilenden Kuchen zu vergrössern. Und wenn auch die Schlechtergestellten einen grösseren Anteil vom Kuchen erhalten. Beim Versuch, dieses Gerechtigkeitsmodell auf unsere schweizerischen Verhältnisse anzuwenden, wird schnell klar, dass wir von einer gerechten Verteilung der Einkommen und Vermögen weit entfernt sind. Man denke nur an die Working Poor und die Frauenlöhne oder an Daniel Vasella und seine Abzockerkollegen. In der sehr angeregten Diskussion wurde allen bewusst, dass in der Schweiz immerhin realistische politische Auseinandersetzungen über mehr Gerechtigkeit möglich sind, zum Beispiel Minimallohn-, 1:12-Initiative oder Erbschaftssteuerinitiative. Blickt man hingegen über die Grenzen hinaus zum Beispiel aktuell nach Bangladesh, braucht es schon unverbesserliche Optimisten, um sich auch nur langfristig etwas mehr Gerechtigkeit vorstellen zu können. Und beim Thema Migration wird uns bewusst, dass an eine Ausweitung des Gerechtigkeitsmodells über die Schweizer Grenzen oder gar über Europas Grenzen hinaus bis auf weiteres kaum zu denken ist. Aus der philosophischen Fragestellung wurde so sehr rasch brutale Realität. Und dennoch: Der Kampf um mehr Gerechtigkeit muss und wird weitergeführt werden. Ungerechtigkeit empört und das Streben nach einer möglichst gerechten Gesellschaft ist eine zentrale politische Aufgabe, die uns alle bewegt und die nicht an den Landesgrenzen Halt macht. Es war ein sehr eindrücklicher und wahrlich erhellender roter Apéro. Für die SP Mettmenstetten: Ueli von Matt

Grüngut-Mulde in Ebertswil nur für Akrobaten Die Oberkante der neuen GrüngutMulde misst 1,65 m. Auch eine grosse Person steht vor einer unüberschaubaren grünen Eisenwand, über die es gilt, das Grüngut zu entsorgen. Nur Akrobaten oder Akrobatinnen vermögen ihr schweres Grüngut ab den viel zu hoch angebrachten Tritten über die 1,65 m hohe Kante zu kippen. In Ebertswil ist die Grüngut-Abfuhr seit vielen Jahren ein ungelöstes Problem und wird es voraussichtlich bleiben. Hans Wanner, Hausen


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Forum

Freitag, 31. Mai 2013

Eine Spital AG ist nicht «S’Gwärb» ist jetzt «uf de Strass» gottgegeben ... ... wie uns die Münchhausens unserer Region weismachen wollen. Herr Thurnherr, der hoch bezahlte Wirtschaftsprüfer, hat über 136 000 Franken Spitalgeld erhalten und die Illusionisten Schneider Communications beauftragt, in Bezug zur Spital-AG Einigkeit zu demonstrieren. Bernhard Schneider ist beim «Anzeiger» freier Mitarbeiter und nicht nur auf die Leserbriefseite angewiesen. Auch hat er schon genügend Munition bereit (Homepage), bietet so Schützenhilfe, damit dann Herr Thurnherr fette Verwaltungsrats-Mandate sich selbst und unter den Delegierten verteilen kann. Geld das eigentlich dem Spital zustünde, genauso wie der Betrag für diese unfaire Kampagne. Eine Institution als Verantwortungsträger hat ein übergeordnetes Ziel, das Wohl des Patienten. Bei der Aktiengesellschaft ist das Ergebnis übergeordnet. Eine Aktiengesellschaft gibt Aktien heraus, die gehandelt werden können. Eine konkursite Gemeinde kann zur Liquidierung gezwungen werden, ergo werden die Aktien verkauft. Eine Institution kann nicht verkauft werden. Der neuerliche Vorschlag, die Spital AG ohne Fremdin-

vestoren zu realisieren, ist deshalb auch eine Mogelpackung. Unsere Demokratie und der Parlamentarismus aller Parteien entarten immer mehr zum System lukrativer Selbstversorgung und persönlicher Nichtverantwortung. Beispiel BVK. Politik ist heute «die Kunst, die Leute daran zu hindern, sich um das zu kümmern, was sie angeht». Mit der Fallpauschale wurde die IndividualMedizin abgeschafft. Die freie Arztwahl ist damit eine Farce, und die Würde des Patienten/Menschen ist somit dem finanziellen Vorbehalt unterworfen. Im Gesundheitswesen haben sich die Politiker von den Lobbyisten das Zepter aus der Hand nehmen lassen. Immer mehr zentral gesteuerte Reglementierungen, eine «08-15-Medizin» für DRG-Ärzte-Marionetten und genormten Patienten. Doch man sollte darob nicht verzagen. Im Gegenteil, man sollte feiern! Ich schlage vor, wir gehen an die nächste Delegiertenversammlung und feiern Party. Motto: Tanz Dich frei ... Werner Nyffenegger, Obfelden

Einrichten am Donnerstagmorgen: Am Stand von Blumen Schneebeli, Affoltern. (Bild Werner Schneiter)

Kein Fan- oder Sportproblem, sondern ein Gesellschaftsproblem Die Vorkommnisse der letzten Wochen (Cupfinal vom 20. Mai, «Tanz dich frei» vom 25. Mai) zeigen wieder einmal, dass man ein gewisses Gewaltproblem hat und sich dieses Problem nicht alleine auf Sportanlässe beschränkt. Gewaltbereite Jugendgruppen suchen in der Masse den Schutz der Anonymität. Mit dem verschärften Konkordat versucht man bei Sportanlässen dieses Problem in den Griff zu bekommen, schiesst dabei aber weit am Ziel vorbei, ja noch schlimmer: Mit den getroffen Massnahmen besteht die erhebliche Gefahr, dass sich das Gewaltproblem noch mehr Richtung Sportanlässe verschiebt. Denn statt die kleinen Gruppen von Tätern härter anzupacken, wird die ganze Fangemeinde bestraft und in ihrer Freiheit massiv eingeschränkt.

Wer ist ein Gewalttäter/Hooligan? Immer wieder wurde ich von Leuten angesprochen, welche mir sagten distanziert euch doch von diesen «Hooligans». Dies ist in der heutigen Zeit bei Auswärtsspielen praktisch nicht möglich, mit dem verschärften Konkordat jedoch unmöglich. Denn das neue Konkordat sieht vor, dass man nur noch mit dem offiziellen Extrazug (oder Extrabus) an die Auswärtsspiele reisen kann. Die Alternativen mit dem herkömmlichen ÖV oder dem Privatauto fallen damit weg. Und sich auf dem Fanmarsch zum Stadion von der Gruppe zu distanzieren, ist bereits heute ein Ding der Unmöglichkeit, da die Polizei dies nicht will. Zudem stellt sich die Frage: Wer ist ein Hooligan? Denn alle Fans wer-

den heute von den Medien in den gleichen Topf geworfen und mit dem Wort «Hooligans» bezeichnet. Wie soll man da noch differenzieren, wer einer ist und wer nicht? Von wem soll man sich trennen?

Rechtsstaat Schweiz ade ... Auch hier geht es wieder darum was ist ein Hooligan bzw. Gewalttäter. Das Konkordat schafft eine Zweiklassengesellschaft. Dies lässt sich an einem Beispiel gut illustrieren: Sprayt jemand seinen Namen an eine Hauswand und wird dabei erwischt, erhält er dafür gemäss dem Strafgesetzbuch eine Busse. Sprayt dieser jemand etwas im Zusammenhang mit Fussball- oder Eishockeyveranstaltungen, bezahlt er nicht nur eine Busse, sondern er wird in die Hooligandatenbank «Hoogan» aufgenommen und kassiert noch Rayonund/oder Stadionverbot. Und wird mit jemandem gleichgesetzt, welcher viel schwerwiegendere Straftaten begangen hat (Körperverletzung usw.).

Grosse Kosten für Klubs und Gastronomie Bei der Vernehmlassung zum Entwurf der Konkordatsverschärfung warnten die Sportverbände, dass der Spielbetrieb massiv gefährdet sei. Der Spielplan ist jetzt schon dicht gedrängt, was geschieht, wenn Spiele nicht durchgeführt werden können, weil die Bewilligungen nicht erteilt werden? Ein normaler Meisterschaftsbetrieb wäre dann nicht denkbar. Im Weiteren führt das Ganze zu einem grossen administrativen Aufwand für die

Klubs. Mit dem Alkoholverbot gehen nicht nur den Gastrobetrieben im Stadion Einnahmen verloren, sondern auch denen im Umkreis. Fragen Sie sich doch einmal selbst, in welche Pizzeria gehen Sie am Samstagabend? In die, in welcher sie zu ihrer Pizza kein Glas Wein oder Bier bekommen oder in die fünf Strassen weiter, wo sie ein Glas bekommen?

Die Folgen dieser Politik sind erschreckend Was werden die Folgen dieser drastischen Politik sein? Die gewaltbereiten Fans werden Wege finden, die Massnahmen zu umgehen und weiterhin Probleme verursachen und sie werden sich eventuell noch mehr radikalisieren. Die Einschränkungen führen, leider auch dazu, dass immer weniger gemässigte Fans und Familien an die Spiele gehen, da sie wie Verbrecher behandelt werden. Es ist aktuell populär, Massnahmen gegen Sportfans zu fordern. Dabei wird aber oft der Sinn für die Realität und die Betrachtung des Gesamten vernachlässigt. Mit dem vorliegenden Konkordat wird am Ziel, der Gewährleistung der Sicherheit, vorbeigeschossen. Es werden für den Sport schädliche Massnahmen ergriffen, die aber keine Auswirkung auf die grundlegende Thematik haben: die Gewalt rund um das Stadion. Darum empfehlen die Jungfreisinnigen Säuliamt: Nein zum revidierten Konkordat! Alain Schwald, Vorstandsmitglied Jungfreisinnige Säuliamt und Redaktor bei zscblog.ch

FDP Hausen und Umgebung: Parolen für Gemeindeversammlung Am Montag, 27. Mai 2013, trafen sich die Mitglieder der FDP, um die Parolen für die Gemeindeversammlung vom 3. Juni zu beschliessen. Die Mitglieder der FDP diskutierten die Geschäfte der kommenden Gemeindeversammlung, welche von Gemeinderätin Angela Studer und Maya

Langhi von der Oberstufenschulpflege vorgestellt wurden. Die FDP Hausen empfiehlt einstimmig zur Annahme: Genehmigung der Jahresrechnung 2012 des Politischen Gemeindeguts und die Jahresrechnung 2012 der Sekundarschule. Die Bauabrechnungen «Ersatz Kanali-

sation und Ausbau der Wasserleitung Albisstrasse 23 bis 33» sowie «Quellensanierung Huebersberg» wurden ebenfalls einstimmig zur Annahme vorgeschlagen. Christoph Gut, Vorstandsmitglied der FDP Hausen und Umgebung

Frank Rutishauser ist der richtige Kandidat! Die Wähler haben Anrecht darauf zu wissen, welcher Grundhaltung ein Kandidat sich verpflichtet fühlt. Die FDP steht ein für selbstbestimmtes Handeln. Dabei ist grundsätzlich jeder selbst für sein Handeln wie auch für die damit verbundenen Konsequenzen verantwortlich. Rechte und Pflichten gehören diesbezüglich zusammen, der Freiraum der anderen ist zu respektieren. Die FDP legt Wert auf nachhaltiges Handeln unter Einbezug der vorhandenen Ressourcen und ökologischen Werte. Der Kandidat der FDP für den Gemeinderat Bonstetten steht für die vorstehenden Werte ein. Auch in Bonstetten stehen Zeiten erhöhter Investitionen und Ausgaben an. Frank Rutishauser ist als Rechtsan-

walt und Steuerexperte mit den Details des Staatswesens und dessen Finanzierung vertraut. Er weiss aus seiner Beratungstätigkeit für Unternehmer, wie entscheidend eine stabile Steuerbelastung ist und er ist in der Lage, gute Steuerzahler von Bonstetten als Wohnsitzgemeinde zu überzeugen. Mir sind nicht viele Steueranwälte bekannt, welche sich neben ihrem anspruchsvollen Beruf noch als Behördenmitglieder zur Verfügung stellen. Frank Rutishauser hat in renommierten Kanzleien in Zürich sein Handwerk gelernt, von seinem Know How kann Bonstetten nur profitieren. Hans Ulrich Meuter, Co-Präsident FDP und dipl. Steuerexperte, Affoltern

Dunkelrote Karte Gemeinderats-Ersatzwahlen vom 9. Juni in Bonstetten. Zum Leserbrief vom 28. Mai von JuniorenVater Erwin Leuenberger «Unfairer Bonstetter Gemeinderat!» (Was für ein Titel!) Lieber Herr Leuenberger, Sie Unterstellen dem Vorstand des Fussballclubs Wettswil-Bonstetten, er wisse nicht, was seine Mitglieder und Funktionäre zu tun und zu lassen haben! Der Fussballclub Wettswil-Bonstetten ist politisch und konfessionell neutral und verhält sich nach Wissen und Gewissen auch so! Nun zur Sache: Es ist üblich, dass Funktionäre (Schiedsrichter, Trainer, Junioren-Obmann usw.) beim FCWB Zugriff auf die Adressen seiner Mitglieder haben müssen, denn sie haben die Aufgabe, zu jeder Zeit die Mitglieder ihres Verein orientieren zu können, zum Beispiel bei Meisterschaftsspielen, Juniorenturnieren, Jahresbeitrag und so weiter. Dass die Anschrift an das Mitglied geht und der Inhalt vor allem bei Junioren an die Eltern gerichtet ist, wie zum Beispiel beim Brief von Gemeinderats-Kandidat Claude Wuillemin, an Ihren Sohn und zirka noch 200 andere Junioren des FCWB, ist völlig normal. Ich nehme

nicht an, dass Ihr sechsjähriger Sohn den Jahresbeitrag selber bezahlen muss! Dass die noch minderjährigen Mitglieder noch nicht stimmberechtigt sind, weiss der Kandidat Claude Wuillemin auch. Denn er nimmt seine Kandidatur für die Nachwahlen in den Gemeinderat Bonstetten sehr ernst, und es liegt ihm fern, die Sache ins Lächerliche zu ziehen, wie Sie in Ihrem Leserbrief vom Dienstag schreiben. Sie wären gut beraten gewesen, wenn Sie sich beim Vorstand des FCWB, dem Verein Ihres Sohnes, über die Sachlage erkundigt hätten, bevor Sie mit solchen beleidigenden Worten und unwahren Geschichten über einen seriösen Kandidaten wie es Claude Wuillemin ist, zur Presse gelaufen wären! Ich bin überzeugt, dass auch Ihr Kandidat, welcher diese Wahlen sicher ebenfalls als ernste Sache ansieht, keine Freude an solchen Leserbriefen hat! Nun, wenn ich auch noch einen Satz zum Fussball sagen darf, dann nur dieser: Für Sie, Herr Leuenberger, gibt es nur eine Karte – und die ist dunkelrot! Remo Illi sen., Bonstetten, Ex Präsident-Junioren-Obmann und Ehrenmitglied des FC Wettswil-Bonstetten


Forum

Freitag, 31. Mai 2013

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Wir Ärzte machen uns Sorgen Dieses Jahr werden Weichen gestellt für die Zukunft unseres Spitals in Affoltern. Es geht in dieser Phase um die Wahl einer neuen Rechtsform, welche für die Zukunft des Spitals wichtig sein wird. Vor kurzer Zeit wurde von der Betriebskommission im Auftrag der Delegiertenversammlung eine Umwandlung in zwei Aktiengesellschaften in die Vernehmlassung geschickt, andere Kreise fordern einen neu gestalteten Zweckverband. Beide Rechtsformen haben ihre Vor- und Nachteile. Einige Spitäler im Kanton Zürich haben ihre Rechtsform schon neu gewählt. Das Spital Uster und das Spital Limmattal haben sich für einen Zweckverband entschieden, die Spitäler in Wetzikon und Männedorf für eine Aktiengesellschaft. Offenbar kann man mit gutem Recht verschiedener Meinung sein. Und wahrscheinlich wird die Zukunft zeigen, dass beide Rechtsformen – falls sie richtig genutzt werden – funktionieren werden. Unser Interesse als Ärzte des Bezirkes gilt in erster Linie den Patienten und Patientinnen. Wir möchten auch in Zukunft eine gute medizinische Versorgung, welche auf die lokalen Bedürfnisse ausgerichtet ist. Dazu ist ein verlässliches Akutspital ebenso nötig wie eine kompetente Geriatrie, ein Alterspflegeheim und eine Palliativpflege. Bisher hatten wir das mitsamt einer bestens funktionierenden Vernetzung unter uns Ärzten und den heute zu einer umfassenden Pflege – sei es

stationär oder ambulant – gehörenden weiteren Organisationen. Die meisten von uns kennen sich seit vielen Jahren und die Informationswege sind deshalb kurz, einfach und von viel Verständnis füreinander geprägt. Unsere Patienten und Patientinnen profitieren davon. Das «Modell Affoltern» hat wesentlich zu einer Integrierung aller Beteiligten beigetragen und sollte auch in einer neuen Rechtsform Platz finden. Für die kommende Abstimmung bezüglich neuer Rechtsformen sollte eine unvoreingenommene und neutrale Diskussion der zur Wahl stehenden Möglichkeiten stattfinden. Die demokratische Meinungsbildung kann nur erfolgen mit offener Information, zu welcher auch die Strategie für eine langfristige Sicherung und Unabhängigkeit des Spitals sowie die zukünftigen Kosten und Budgets gehören. Dazu gehören z.B. auch die Kosten, welche momentan und in Zukunft für Berater und Verwaltungsrat anfallen und anfallen werden. Denn alle Zusatzkosten werden im sowieso schon sehr engen Budget des Spitals untergebracht werden müssen. Und da ein Grossteil der Kosten beim Lohn des Personals anfällt, hoffen wir, dass nicht einfach dort gespart werden wird. Ein Abbau des Personals geht immer mit einem Abbau der Qualität einher. Der Vorstand der Bezirksärztegesellschaft des Bezirkes Affoltern

Spital Affoltern: Halt hier? Aktiengesellschaften bilden oder es beim Zweckverband belassen? (Bild -ter.)

SVP des Bezirks gegen neue Spital-Rechtsform Der vermittelte Eindruck in den Vernehmlassungsunterlagen, die Fortführung des Akutspitals liege in den Händen der Bevölkerung im Bezirk Affoltern, ist falsch und bedarf in der weiteren Kommunikation der Korrektur. Die wirtschaftliche Überlebensfähigkeit des Akutspitals ist abhängig von übergeordneten Gesetzesbestimmungen und Leistungsverträgen, nicht vom Verhalten der Stimmberechtigten in den Bezirksgemeinden. Deshalb teilt die SVP die mit der neuen Rechtsform verbreitete Euphorie nicht. Allein die qualitative und wirtschaftliche Leistung ist entschei-

dend und dafür sind die Weichen zu stellen. Die SVP stellt fest, dass die Gründung von zwei Aktiengesellschaften mit den dazugehörenden Verträgen und Abmachungen zu ausserordentlich komplizierten und unübersichtlichen Verhältnissen führt. Die SVP hat auch erhebliche Zweifel am Finanzkonzept, welches intransparent ist. Nach Gesundheitsgesetz sind Quersubventionierungen durch die öffentliche Hand nicht erlaubt. Die SVP hält denn auch nicht eine weiterhin starke demokratische Einflussnahme auf den Betrieb für wün-

schenswert, sondern unterstützt eine Rechtsform mit einer fachlich kompetenten Führung, unter demokratischer Kontrolle. Politik und politische Behörden haben keine Spitäler zu führen, aber die Erwartungen der Bevölkerung mit einer geeigneten Aufsicht wahrzunehmen. Leider fehlen Alternativen zu den vorgeschlagenen beiden Aktiengesellschaften, was als Mangel empfunden wird. Die SVP des Bezirks Affoltern lehnt die vorgeschlagene Rechtsform ab. Ob sich eine geänderte Form des Zweckverbands eignet um die Schwer-

fälligkeit des Betriebes zu beseitigen, oder ob nur in einer einzigen Aktiengesellschaft die zweckmässige Struktur gefunden wird, muss sich weisen. Jedenfalls darf das Ziel, das Spital als Akut- und Pflegeeinrichtung der Bevölkerung zu erhalten und im Angebot bestmöglich zu positionieren, nicht fallen gelassen werden. Die SVP schlägt vor, trotz Zeitmangels, die Exponenten der verschiedenen Parteien zusammen mit den Gemeinden in den weiteren Prozess einzubeziehen. SVP Bezirk Affoltern

Ja zum Hooligan-Konkordat Die FDP-Bezirkspartei empfiehlt ein Ja zum Hooligan-Konkordat, welches am 9. Juni zur Abstimmung gelangt. In den letzten Jahren sind im Kanton Zürich diverse Gesetze (Polizeigesetz, Polizeiorganisationsgesetz, Gewaltschutzgesetz u.a.) zur Festigung der inneren Sicherheit neu erlassen und in Kraft gesetzt worden. Sie alle haben mehr Sicherheit der Bevölkerung zum Ziel. 2009 hat der Kantonsrat dem Gesetz über den Beitritt zum Konkordat über Massnahmen gegen Gewalt an Sportveranstaltungen zugestimmt und am 1. Juli 2010 in Kraft gesetzt. Leider hat sich gezeigt, dass mit diesem Instanzeige

rumentarium einer Reihe von Missständen nicht wirksam begegnet werden konnte. Die Konferenz der kantonalen Justiz- und Polizeidirektoren KKJPD hatte sich Anfang 2012 auf Verschärfungen geeinigt. Der Kantonsrat hat vergangenen November mit grossem Mehr den Verschärfungen zugestimmt. Gegen diese ist nun das Referendum ergriffen worden. Die Revision des Konkordates sieht vor, dass für unverbesserliche Gewalttäter neu Rayonverbote von einem bis zu drei Jahren verfügt werden. Bisher sind Verbote bis zu einem Jahr möglich. Das Verbot kann für Rayons in der ganzen Schweiz ausgesprochen werden. Sämtliche Spiele von

Klubs der obersten Ligen im Fussball und Eishockey unterstehen einer Bewilligungspflicht, wobei vorgesehen ist, den Klubs eine für die ganze Saison gültige Rahmenbewilligung zu erteilen, welche Auflagen nach einer dreistufigen Risikoskala enthält. Im Kanton Zürich wird dies nur Auswirkungen auf als Hochrisikospiele eingestufte Veranstaltungen haben. Im Falle von Hochrisikospielen würde – analog der heutigen Praxis der Stadt Zürich ein Alkoholverbot gelten – der Billettverkauf für einen Zugang zum Gastsektor, sowie die Anreisemodalitäten und die Festlegung der Anmarschroute über den Gastklub erfolgen

– für die bei der Zutrittskontrolle durchgeführten Durchsuchungen die bisherige Regelung gelten, dass private Sicherheitsdienste Matchbesuchende über den Kleidern nach gefährlichen Gegenständen abtasten dürfen und die Polizei bei konkretem Verdacht zusätzlich unter den Kleidern durchsuchen darf Die FDP befürwortet den Beitritt zum geänderten Konkordat und die damit verbundenen Massnahmen. Die Umsetzung soll pragmatisch und massvoll, aber konsequent erfolgen. Olivier Hofmann, Präsident FDP Bezirk Affoltern

Weshalb so laut – und erst noch falsch? Unfairer Bonstetter Gemeinderat?, Leserbrief im «Anzeiger» vom 28. Mai 2013. Regelkunde und Fairness sind offenbar dehnbare Begriffe. Herr Leuenberger moniert, Gemeinderatskandidat Wuillemin sei unfair und kenne die Regeln nicht. Er habe das Bonstetter Wappen für seine Kampagne missbraucht. Hätte der Polternde bei zuständigen Ämtern kurz nachgefragt, wüsste er, dass die Verwendung des Gemeindewappens in dieser Art gegen keine Regeln verstösst. So viel zum Thema Regelkunde.

Selbstverständlich keine gelbe Karte für sein naives Eigentor Gnade vor Recht, oder um im Fussballjargon zu bleiben: Herr Leuenberger erhält keine Gelbe Karte, weil Eigentore ungewollt passieren, ungeschickt, peinlich und Strafe genug sind. Der kommunikativ und ehrlich auftretende Kandidat Wuillemin hat es notabene nicht nötig, andere zu diffamieren oder lächerlich zu machen. Er versucht vielmehr, die Wählerschaft von seinen Qualitäten zu überzeugen. Wie es sein Kontrahent sicherlich auch tut. Grundsätzlich wäre es wünschenswert, Personen, die sich für das Wohl unserer Gemeinde einsetzen möchten, mit Respekt entgegenzutreten. Dies zum Thema Stil/Fairness. Kaspar Köchli, Bonstetten


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Gewerbe

Freitag, 31. Mai 2013

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Der Musikverein Bonstetten begeht sein Jubiläum mit dem Musiktag Amt und Limmattal. > Seite 19

Mit Karin Böbner hat die erste Säuliämtlerin das Dach der Welt bestiegen. > Seite 23

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Zweiter Rang Weil der Ultratraillauf Maxi Race ausfiel, ging Adrian Brennwald im Elsass an den Start. > Seite 25

Viel ruhiger und gelassener geworden

Neuer Antrieb für die Fabrik

Ursi Reumer über ParaMediForm

Die energetische Fitness eines Betriebes bringt viele Vorteile – nicht nur ökologische. Die Ernst Schweizer AG agiert erfolgreich am Markt und braucht trotz steigendem Umsatz gleich viel Energie wie 1978.

«Nach jahrelangen Ess-Störungen und Schmerzen war ParaMediForm Affoltern meine grosse Hoffnung.» Ursi Reumer aus Ottenbach erzählt, wie sie zu neuer Vitalität und Lebensqualität kam, weshalb sie sich für ParaMediForm entschieden hat und weiteren Betroffenen Mut machen möchte. Schon in der Primarschule klagte ich über Blähungen und Bauchschmerzen. Vor 10 Jahren begann ich mit ernsthaften Ess-Störungen zu kämpfen. Nach zwei bis drei Gabeln pro Mahlzeit stellte ich das Essen ein und trieb überdurchschnittlich Sport, sodass ich innerhalb von acht Monaten ganze 25 kg abgenommen hatte. Mit meinen Kräften am Limit konnte ich meinen Beruf als Tierarztgehilfin nicht mehr voll ausüben. Später landete ich mit meinen 1.71 m und 39 kg im Spital, wo man mich mit Sonden-Nahrung «aufzupäppeln» versuchte. Anstatt zuzunehmen, nahm ich noch weitere drei Kilos ab, da ich das Essen heimlich wegleerte. So folgte eine stationäre Behandlung in einer Klinik, worauf ich bei der Entlassung 52 kg wog. Da ich aber kurze Zeit später wieder abgenommen habe, drohte man mir mit einer weiteren Einlieferung. Deshalb begann ich so viel zu essen, bis die Waage schliesslich 85 kg anzeigte. Als ich schwanger wurde, bekam ich das Essen einigermassen in den Griff und erreichte so wieder ein akzeptables Gewicht. Aber die Beschwerden blieben. Nach der Geburt meines zweiten Sohnes waren die Ess-Störungen wieder da, sodass ich nach dem Abstillen kaum mehr etwas ass. Die Kilos blieben, genauso wie schon seit meiner Kindheit die Verdauungsprobleme, von Verstopfung über Blähungen bis zu akuten Bauchschmerzen.

Nahrungsumstellung, keine Diät Jahrelang ging ich von Pontius zu Pilatus und liess mich von A bis Z untersuchen und therapieren. Doch niemand konnte mir helfen, meine Beschwerden in den Griff zu bekommen. Mir blieb einzig die Diagnose: Reiz-Darm. Zum Schluss versuchte ich einzelne Lebensmittel wegzulassen, was aber auch nicht half. Je weniger ich ass, umso grössere Probleme hatte ich. Meine Verzweiflung wuchs und ich wurde immer weniger belastbar. Erneut in die Klinik – weg von meiner Familie – konnte ich mir nicht mehr vorstellen. Nun wusste ich, dass ich handeln muss. Eine Methode, bei der ich auf alles verzichten muss, was ich gerne habe, keine Kohlenhydrate essen darf sowie auch Nahrungsersatzmittel zu mir nehmen muss, kam für mich ebenfalls nicht infrage. Ich könnte es niemals ein Leben lang durchziehen. So nahm ich in letzter Hoffnung allen Mut zusammen und vereinbarte ein unverbindliches Beratungsgespräch bei ParaMediForm. Zu dieser Methode konnte ich vollumfänglich ja sagen, da es sich um eine individuelle Nahrungsumstellung – also keine Diät – handelt, welche indivi-

duell auf den jeweiligen Stoffwechseltyp abgestimmt ist. Für mich waren ein genaues Schema und ein geregelter Ablauf sehr wichtig. Aufgrund der Analyse habe Ursi Reumer. (zvg.) ich erfahren, wie viel von welcher Nahrungsmittelgruppe zu welchen Mahlzeiten gut für mich ist. Anfangs war ich wie auch mein persönliches Umfeld skeptisch, welches sich heute über meinen Erfolg freut. Zu Beginn vereinbarten wir eine Gewichtsreduktion von zwei Kilos, was mir ein gutes Gefühl gab. Da ich dann auch wöchentlich an Umfang und Gewicht verlor – obwohl ich so viel essen konnte, wie seit Langem nicht mehr – stieg auch mein Vertrauen. Von Woche zu Woche fühlte ich mich wohler. Meine Verdauung pendelte sich ein, mein Stoffwechsel kam in Balance und ich wusste, welche Nahrungsmittel mir nicht gut tun. Heute habe ich keinerlei Beschwerden mehr. Das heisst: Ich habe inzwischen meinen Reiz-Darm voll im Griff! Das Gefühl aufgedunsen zu sein, ist ebenfalls verschwunden. Mit meinen drei Kilos, die ich abgenommen habe und nun auch halten kann, befinde ich mich mit meinen 60 kg auf meinem Wohlfühlgewicht.

Gelebte Energieeffizienz bei der Ernst Schweizer AG

Definitiv überholt ist die Vorstellung, dass mit dem Umsatz zwingend auch der Energieverbrauch steigt. Denn mit den produktionstechnischen Verbesserungen bieten sich Chancen, die Energieeffizienz zu steigern und fossile Energieträger zu ersetzen. Durch die konsequente Umsetzung von Energiezielen lässt sich, bei stagnierendem Energieverbrauch, die Produktion steigern – und dies mit einem höheren Technisierungs- und Automatisierungsgrad.

Vier Fünftel weniger CO2 Dass sich der Energieverbrauch vom Umsatz abkoppeln kann, dafür liefert die Metallbaufirma mit Produktionsstandorten in Hedingen, Affoltern und Möhlin einen von Messwerten gestützten Beleg. Heute generieren mehr als doppelt so viele Mitarbeitende einen um den Faktor 2,6 höheren Umsatz im Vergleich zu 1978. In diesen 33 Jahren nahm der Energieverbrauch geringfügig ab – von 7 auf 6,9 Mio. Kilowattstunden pro Jahr. Die TreibhausgasEmissionen reduzierten sich in diesem

Ernst Schweizer AG setzt auf erneuerbare Energie. (Bild zvg.) Zeitraum um fast 80 Prozent, und die Umweltbelastung halbierte sich. Gestiegen ist dagegen der Anteil erneuerbarer Energien am Gesamtverbrauch: Knapp drei Viertel sind es heute, damals waren es 5,7 Prozent. Basierend auf den im Leitbild verankerten Zielen zur nachhaltigen Entwicklung der Firma formuliert die Geschäftsleitung betriebliche Vorgaben. Entscheidend für den Erfolg ist aber das Engagement der Mitarbeitenden. Dies setzt Vertrauen in das Unternehmen und dessen langfristige Ausrichtung voraus. Schwerpunkte für baulich-technische und betriebliche Massnahmen bilden Prozesse und Maschinen, Gebäude, Energieversorgung, Produktökologie sowie Mobilität.

Allgemein mehr auf sich achtgeben Von Anfang an hatte ich Sonja Humbel vertraut und fühlte mich in meiner Situation verstanden, ohne das Gefühl zu haben, krank zu sein. Deshalb war die ganzheitliche Betreuung für mich Gold wert. Es ging nicht nur um den Bereich Essen, sondern auch um alles andere rund herum, was vielen nicht bewusst ist. Ich lernte, genügend und das Richtige zu essen und trotzdem nicht auf alles verzichten zu müssen. Somit brauchte ich mir auch nicht mehr selber den Kopf darüber zu zerbrechen, was gut für mich ist. Heute kann ich mir auch mal etwas ausser Programm (inkl. meiner Schoggi) gönnen, ohne ein schlechtes Gewissen zu haben. Der ganze Druck ist ebenfalls weg und ich treibe gegenüber früher mässig Sport. Nicht zuletzt habe ich gelernt, allgemein mehr auf mich achtzugeben und Verantwortung für mein Handeln zu übernehmen. Mein persönliches Umfeld ist überrascht, wie viel ruhiger und gelassener ich geworden bin. Ich kann mich kaum zurückerinnern, wann es mir in meinem Leben je so gut gegangen ist wie heute. Es muss vor über 20 Jahren gewesen sein. Mit all diesen Erfahrungen bin ich mir heute sicher und im Vertrauen, dass ich dank der Methode und professionellen Begleitung von ParaMediForm, gesamthaft im Gleichgewicht und der Leichtigkeit bleiben werde. Ich weiss auch, dass ich mir und meinem Körper etwas gönnen darf. Morgen ist immer wieder ein neuer Tag! Somit kann ich allen, die ähnliche Herausforderungen haben, ParaMediForm sehr empfehlen. Ursi Reumer

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1978 bis 2011: Die Ernst Schweizer AG im Zeitsprung. (Grafik zvg.) anzeige

Breites Spektrum von Massnahmen Die systematische Umsetzung der Ziele führt zu einer gut gedämmten Fabrikhalle, die mit Holzpellets beheizt wird, zu Serverräumen mit solarer Kühlung, zu einer Lackieranlage mit Wärmerückgewinnung und zu einem Fahrtenmanagement für betriebliche Transporte mit effizienten Fahrzeugen. Die Beispiele illustrieren ein breites Spektrum von Massnahmen, die ohne Ausnahme integrale Elemente einer langfristigen Entwicklung sind – hin zu einer Fabrik mit geringerer Umweltbelastung. Weitere Infos: www.schweizer-metallbau.ch, unter «Unternehmen».


Ref. Kirche Ottenbach

Ref. Kirche Aeugst a. A.

Kloster Kappel a. A.

Sonntag, 2. Juni 10.00 Gottesdienst Pfarrer Andreas Fritz Montag, 3. bis Mo., 10. Juni Seniorenferien in Locarno Donnerstag, 6. Juni Seniorenwanderung Dorf Aeugst a.A. ab 09.09 Billette werden abgegeben

Werktags: Tagzeitengebete um 7.45, 12.00, 18.00 in der Klosterkirche Sonntag, 2. Juni 9.30 Gottesdienst mit Pfrn. Yvonne Schönholzer Mittwoch, 5. Juni 17.15 Offenes Singen in der Klosterkirche mit Pfr. Christof Menzi Donnerstag, 6. Juni 13.30 Führung durch die Klosteranlage, Treffpunkt Eingang Amtshaus (Recéption) 18.00 Abendmahlsfeier in der Klosterkirche Freitag, 7. Juni 17.00 bis 18.00 Uhr: Abendrundgang durch den Klostergarten: «Wer mit wem?» (Mischkulturen) Jeden 1. Freitag im Monat mit anschliessender Fragerunde im Klostercafé

Ref. Kirche Affoltern a. A. Freitag, 31. Mai 18.00 Jugendgottesdienst Samstag, 1. Juni 16.30 Gottesdienst im Haus zum Seewadel, Pfrn. B. Bartels Sonntag, 2. Juni 10.00 Konfirmations-Gottesdienst: «I see the future but live for the moment», Pfr. Th. Müller, Konfirmandinnen und Konfirmanden 10.00 Gottesdienst im Spital Affoltern, Mehrzweckraum Haus Rigi, 1. Stock. Abschied der Spitalpfarrerin V. Hofer. Mitwirkende: Männerchor Mettmenstetten, Dekan Pfr. W. Schneebeli, Kirchenrätin I. Gysel und Spitaldirektor F. Furrer. Anschliessend Apéro

Ref. Kirche Bonstetten Samstag, 1. Juni 10.00 Fiire mit de Chliine in der reformierten Kirche Ökumenischer Gottesdienst für Kinder von 0 bis 6 Jahren Thema: Du schaffst das, Ole! Anschliessend gemeinsames Znüni im Kirchgemeindehaus. Sonntag, 2. Juni 19.00 Abendgottesdienst mit Pfrn. S. Sauder zum Thema «Sehnsucht nach Meer»; Die alttestamentliche Geschichte von Jona. Mitwirkung des Männerchors Langrüti, Leitung: Urs Egli

Ref. Kirche Hausen a. A. Sonntag, 2. Juni 9.30 familien-kirche Gottesdienst zur Lego-Stadt mit Iris Wyss (Bibellesebund) und Pfrn. Irene Girardet. Anschliessend Apéro und Besichtigung der Legobauten Freitag, 7. Juni 6.00 Meditatives Morgengebet mit anschliessendem Frühstück

Ref. Kirche Hedingen Sonntag, 2. Juni 10.00 Konfirmationsgottesdienst Pfarrer Walter Hauser, Organistin Anette Bodenhöfer und die Konfirmandenklasse anschliessend Apéro

Ref. Kirche Kappel a. A. Freitag, 31. Mai 16.00 Club 4 in Kappel Sonntag, 2. Juni 9.30 Gottesdienst mit Pfrn. Y. Schönholzer Thema: «Keine anderen Götter» Dienstag, 4. Juni 14.00 Bibelstunde

Ref. Kirche Knonau Freitag, 31. Mai 18.00 Konfirmandenunterricht in der Kirche Sonntag, 2. Juni Erster Sonntag nach Trinitatis 10.00 Konfirmation, alle Pfarrer Konfirmandenchor, anschliessend Apéro (Türöffnung 9.50 Uhr) Dienstag, 4. Juni Seniorenfahrt ins Emmental

Ref. Kirche Maschwanden Sonntag, 2. Juni 10.00 Gottesdienst in Knonau Konfirmation, Pfarrteam Th. Maurer, Susanne Wey und Fabio Carrisi, Predigt: Pfrn. Susanne Wey Anmeldung zum Fahrdienst bei Yvonne Ilg bis Samstagabend 18.00 Uhr. Telefon: 044 768 26 81 Donnerstag, 6. Juni 8.30 Käsiplatz, Abfahrt Seniorenreise

Ref. Kirche Mettmenstetten Sonntag, 2. Juni 10.00 Gottesdienst im Kanzeltausch Pfarrerin Bettina Stefan, Aeugst Orgel Rosa Buchmann www.ref-mettmenstetten.ch

Ref. Kirche Obfelden Freitag, 31. Mai 19.00 Concerti piccoli, Marianne Lang (Sopran) und Susanne Foucault (Laute), reformierte Kirche Samstag, 1. Juni 9.00 3. Klass-Unti, reformiertes Kirchgemeindehaus Sonntag, 2. Juni 9.30 Gottesdienst mit Pfr. Chr. Hürlimann Erich Eder (Orgel) 10.45 Jugendgottesdienst Mittwoch, 5. Juni 9.30 Seniorenreise «Fahrt ins Blaue» Treffpunkt Garage Hächler 12.00 Club4, Mi-Gruppe reformietes Kirchgemeindehaus 20.00 Kirchgemeindeversammlung im Anschluss an die Gemeindeversammlung Donnerstag, 6. Juni 11.30 Senioren-Mittagstisch katholisches Chilehuus, Anmeldung R. Jolidon, Telefon 044 761 12 00 12.00 Club4, Do-Gruppe reformietes Kirchgemeindehaus Freitag, 7. Juni 13.30 Freitagstreff Senioren «Jassen für alle», katholisches Chilehuus www.kircheobfelden.ch

Ref. Kirche Rifferswil Samstag, 1. Juni 16.00 Fiire mit de Chline Sonntag, 2. Juni 19.30 Abendgottesdienst «Keine anderen Götter» Pfrn. Yvonne Schönholzer Montag, 3. Juni 15.45 Kolibri Montag, 3. bis Samstag, 8. Juni Seniorenferien in Au Mittwoch, 5. Juni ca. 21.00 Kirchgemeindeversammlung

Samstag, 1. Juni 9.30 Fiire mit de Chliine «Mamma mia! Was händ mir briegget!», erzählt von Alexandra de Pretto Jörg Ebert, Pfarrer Paula Gut, Orgel Anschliessend Znüni im Chilehuus Sonntag, 2. Juni 10.00 Konfirmationsfeier mit Stefan Schneebeli und Band Jörg Ebert, Pfarrer Konfirmiert werden: Lynn Berli, Robin Berli, Nathalie Erbacher, Sabine Frey, Samuel Haitz, Patrick Kohler, Lisa Meier und Stefan Schneebeli Anschliessend Apéro

Ref. Kirche Stallikon-Wettswil Sonntag, 2. Juni 10.00 Kirche Stallikon: Konfirmation der Stalliker Gruppe mit Abendmahl, Pfr. Otto Kuttler Thema: «Little Things» Musik: Casey Crosby, Ralph Baumgartner Anschliessend Apéro Fahrdienst: Anmeldung, 1. Juni, Telefon 044 700 25 69 Mittwoch, 5. Juni 9.15 und 10.15 Uhr: Elki Singen im Jugendhaus Stallikon 14.00 bis 16.00 Uhr: Kolibri Treff im Kirchgemeindesaal Wettswil 20.00 Erwachsenenbildung im Kirchgemeindesaal Wettswil Thema: Hat das Christentum in Südindien Zukunft? Einblick in ein Kinderhilfswerk vor Ort Anschliessend Apéro Eintritt frei, Kollekte 20.00 Chorprobe in der Kirche Wettswil Donnerstag, 6. Juni 9.15 und 10.15 Uhr: Elki Singen im Kirchgemeindesaal Wettswil

Kath. Kirche Affoltern a. A. Samstag, 1. Juni 17.30 Eucharistiefeier Sonntag, 2. Juni 11.15 Wallfahrts-Jodlermesse im Kloster Frauenthal zusammen mit den italienischen Pfarreiangehörigen und dem Jodelclub Affoltern und Chinderchile, anschl. Mittagessen (nähere Angaben siehe Schriftenstand oder Forum) Donnerstag, 6. Juni 17.00 Anbetung

Chrischona Affoltern am Albis, Kirche mit Nähe Alte Obfelderstr. 24 Freitag, 31. Mai 18.45 Ehekurs Samstag, 1. Juni 9.00 Campus für Christus Impulstag 14.00 Tschägg-Point Kids + MegaKids Sonntag, 2. Juni 9.45 Gottesdienst mit Abendmahl «Der barmherzige Samariter» Dominik Stäuble Kinderhüeti, Kids-Treff, anschliessend Picknick Montag, 3. Juni 11.30 Mittagstisch Mittwoch, 5. Juni 12.15 Grillfest Senioren 19.00 Teens: peech in der Pfimi Donnerstag, 6. Juni 9.30 MuKi-Treff «Wirbelwind» Mehr Infos: www.sunntig.ch

Evang.-methodistische Kirche Zürichstrasse 47 Affoltern a. A., Sonntag, 2. Juni 9.45 Gottesdienst (Heinz Bähler) mit Motiviert; Kinderhort

Heilsarmee Affoltern a. A., Wiesenstrasse 10

Sonntag, 2. Juni 10.00 Zeugnis-Gottesdienst mit Hort und KingsKids mehr unter: www.heilsarmee-affoltern.ch

Pfingstgemeinde Affoltern a. A., Alte Obfelderstrasse 55

Sonntag, 2. Juni 9.45 Gottesdienst und Kinderprogramm mehr unter www.pga.ch

Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage Heumattstrasse 2, 8906 Bonstetten

Sonntagsgottesdienste 9.20 Abendmahlversammlung 10.40 Sonntagsschule Informationen über weitere Veranstaltungen: siehe www.hlt-bonstetten.ch

Gemeinde für Christus Schulweg 1 Ottenbach, Sonntag, 2. Juni 10.00 Gottesdienst Wir heissen Sie herzlich willkommen

Kath. Kirche Bonstetten Samstag, 1. Juni 10.00 Fiire mit de Chliine in der reformieren Kirche Bonstetten 18.00 HGU-Abschlussgottesdienst Anschliessend Apéro Sonntag, 2. Juni 10.00 Eucharistiefeier Dienstag, 4. Juni 19.30 Abendmesse Anschliessend Gebetsgruppe Mittwoch, 5. Juni 9.00 Ökum. Morgengebet Donnerstag, 6. Juni 19.00 Rosenkranz

Kath. Kirche Hausen a. A. Samstag, 1. Juni 14.30 Firmgottesdienst mit Bischof Vitus Huonder 17.00 kein Gottesdienst Sonntag, 2. Juni 11.00 Wortgottesfeier

Kath. Kirche Mettmenstetten Sonntag, 2. Juni 9.30 Wortgottesdienst mit Matthias Kühle-Lemanski

Kath. Kirche Obfelden Sonntag, 2. Juni 11.15 Wallfahrts-Jodlermesse im Kloster Frauenthal zusammen mit den italienischen Pfarreiangehörigen und dem Jodelclub Affoltern und Chinderchile, anschl. Mittagessen (nähere Angaben siehe Schriftenstand oder Forum) Dienstag, 4. Juni 19.30 Lobpreis

Evang. Täufergemeinde Weidstrasse Mettmenstetten, Sonntag, 2. Juni 10.30 Gottesdienst Sonntagschulen/Unterricht

Juni-Programm 2013 Jeden Dienstag SENIOREN 60plus Spielen, Plaudern, Gespräche etc. 14 Uhr, Chilehuus im Park, Affoltern Th. Seeburger+Team, 044 761 58 94 Jeden Mittwoch FITNESS ab 60 Seniorenturnen für sie und ihn Kath. Pfarreizentrum: 8.45 Uhr Turnhallen: Ennetgraben: 12.45 und 14.00 Uhr Zwillikon: 13.30 und 14.45 Uhr Donnerstag, 6. Juni 2013 Hohenrain–Kleinwangen–Gelfingen Wanderzeit: ca. 2½ Std. 08.20 Uhr, Bahnhof Affoltern Verpflegung im Restaurant Leitung: Ernst Bründler Anm.: Ursula Frutig, 044 761 80 66 Mittwoch, 12. Juni 2013 EXKURSION Zweifel-Chips, Spreitenbach Betriebsbesichtigung: ca. 2 Std. 10.40 Uhr, Bahnhof Affoltern Mittagessen: Rest. Bären, Dietikon Leitg./Anmeldung: Ursula Frutig, 044 761 80 66 Donnerstag, 13. Juni 2013 SENIORENTREFF: S'wott aber e luschtige Summer gä Christine Sommer musiziert und singt mit uns Bekanntes und Gewünschtes (auch Zuhörer sind willkommen!). 14.00 Uhr, Chilehuus im Park, Affoltern Ausk.: Vreni Eugster, 044 761 53 67 Donnerstag, 20. Juni 2013 BERGWANDERUNG Flims–Ruinaulta Wanderzeit: 4½ Std. 06.45 Uhr, Bahnhof Affoltern Verpflegung im Restaurant Leitung/Abmeldung: Hans Heierli, 044 761 84 43 Donnerstag, 20. Juni 2013 SPAZIERGRUPPE Cham–Zug Spazieren: 1½ Std. 09.10 Uhr, Bahnhof Affoltern Mittagessen: Rest. Brandenberg, Zug Leitung/evtl. Abmeldung: Guido Jud, 044 761 28 91 Donnerstag, 27.Juni 2013 MITTAGSTISCH 11.15 Uhr, Rest. Rosengarten Fr. 16.–, An-/Abmeldung: Susanne Schmid, 044 761 34 42 Organisation: Pro Senectute Infos: Ursula Frutig, 044 761 80 66


Gewerbe

Freitag, 31. Mai 2013

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Leben retten lernen! Herz- und Diabetestherapeut im Interview Christian Gut, ausgebildeter Herz- und Diabetestherapeut, erklärt, warum schon wenig Fitness Wunder wirken kann und warum er seine Kunden den Umgang mit Defibrillatoren lehrt. «Anzeiger»: Christian Gut, Sie führten einen Lebensrettungskurs durch ... Christian Gut: Es waren insgesamt drei Kurse. Die Nachfrage war so gross. Sie luden Ihre Kunden dazu ein. Warum? Nun, überall hängen solche AEDDefibrillatoren (AED = automatischer externer Defibrillatoren, die Redaktion). Die wenigsten wissen damit umzugehen. Deshalb engagierten wir Rettungssanitäter Othmar Zimmermann. Bei Ihnen hängt auch ein Defi. Brauchten

Sie ihn schon? Den nicht. Aber den Defibrillatoren im Rucksack. Mit ihm rettete Nicole Greter einem Kardiopatienten auf einer Walkingrunde das Leben. Wie merkt man, wann ein Defi nötig ist? Wenn die Person nicht ansprechbar, also bewusstlos ist und man keine Atmung, respektive keine Brustkorbbewegung feststellen kann. Kann man da nichts kaputt machen? Der Defi ist kinderleicht zu bedienen und die Computerstimme gibt einem laufend die richtigen Anweisungen. Was, wenn jemand «nur» aufgrund einer Zuckerkrankheit schlapp machte? Bei einer Bewusstlosigkeit durch Unterzuckerung ist die Atmung noch fest-

30 Minuten für die Gesundheit Will man seine Gesundheit gut unterstützen, soll man wie folgt aktiv sein: – Täglich 30 Minuten zusätzliche Aktivität durch Alltagsbewegungen in mittlerer Intensität (leicht beschleunigter Atem). – 3 x pro Woche 20 bis 60 Minuten Ausdauertraining (mittlere Intensität).

– 2 x pro Woche Kraft/Beweglichkeit trainieren. Dies kann gut mit dem Ausdauertraining verbunden werden, sodass 3 x pro Woche sportlich aktiv sein für eine gute Gesundheitsförderung genügen. Mehr Infos unter www.gut-training.ch.

stellbar, also kein Defi nötig, sondern Zucker und eine Ambulanz. Konkret: ich sehe jemanden in SportAusrüstung auf einem Feldweg liegen. Er ist nicht ansprechbar. Was tun? Zuerst schauen, was passiert ist. An einer Puppe lässt sich gut üben, wie man beatmet und den Defi einsetzt. (Bild zvg.) Den Patienten anWer sich zu wenig bewegt, bekommt Hand aufs Herz: Ist Sport treiben wirksprechen, seine Atmung kontrollieren. früher oder später gesundheitliche ProbleIst er bewusstlos, sofort den Notfall lich gesund? über Telefon 144 alarmieren. Sport im Sinne regelmässiger Be- me. Das kann einen Arbeitgeber viel Geld wegung sowie aktiver Lebensweise, ist kosten. Was tun? Was, wenn die Person bewusstlos ist? Ein schlauer Chef bietet seinen in jedem Fall gesund und hilft vital zu Wenn sie atmet, bringe ich sie vor- bleiben. Viele Fachleute sind sich so- Mitarbeitenden firmeneigene Bewesichtig in die Seitenlagerung, also gar einig, dass die körperliche Bewe- gungsprogramme an. Das kann Firgung eines der besten Medikamente menturnen sein, eine Laufgruppe, ein Kopf überstreckt und beobachte sie. Gesundheitstag, Bewegungspausen, gegen viele Krankheiten ist. Und wenn sie nicht mehr atmet? Fitnessraum und so weiter. Ist das Sport ist also ein «Allerweltsmittel» …? nicht möglich, kann ein Patron seine Dann beginne ich sofort mit der Ja. Und erst noch ein kostengünsti- Mitarbeitenden zumindest bei ihren Herzdruckmassage, der sogenannten eigenen Bemühungen unterstützen. Thoraxkompression. Gibt es einen De- ges. fi in der Nähe, beauftrage ich jemanUnd die Arbeitsplätze sollten ergonoWie hoch ist der minimale Aufwand den, diesen zu holen. Dann öffne ich misch und bewegungsfreundlich eingerichtet um gesund zu bleiben? ihn und befolge die Anweisungen. Regelmässige, gesundheitsorien- sein. Was, wenns keinen Defi hat? Genau, denn eines ist klar: Fitte, tierte Aktivitäten sind die ZauberwörIn diesem Fall soll der Helfer Herz- ter. Je aktiver ich meinen Alltag gestal- zufriedene Mitarbeiter sind leistungsdruckmassage und Beatmung solange ten kann, desto weniger bin ich auf fähiger und nachweislich weniger krank. (Interview: MS) Freizeitaktivitäten angewiesen. durchführen, bis Hilfe da ist.

Ein regelmässiger Austausch mit Tradition Kolb in Hedingen hat Nachbarschaft zur Information eingeladen

Richten das gemeinsame Zelt 10 ein: André Kuchen (re.), Fernsehgenossenschaft Affoltern (FGA) und Markus Mayer, BlueNetwork Systems AG. (Bild Thomas Stöckli)

Zwei Aussteller für die Internet-Verbindung FGA und BlueNetwork an der Gewerbeschau Gestern Donnerstag wurde die Ausstellung «s’Gwerb uf de Strass» feierlich eröffnet. Die BlueNetwork System AG und die Fernsehgenossenschaft stellen sicher, dass die Aussteller Internetverbindung haben. Sie stehen auf dem ganzen Areal der «s’Gwärb uf de Strass», die sechs Antennen, welche die Internetverbindung für die Aussteller sicherstellen. «Eigentlich ist es ein flächendeckendes W-Lan-Netz», erklärt André Kuchen, Geschäftsführer der Fernsehgenossenschaft Affoltern (FGA). Seine FGA liefert das Internetsignal und richtet das Endmodem ein, während die BlueNetwork Systems AG die Wireless-Zugangspunkte beisteuert. Gemeinsam sponsern die beiden Unternehmen den Ausstellern den InternetZugang.

Vom Netz bis zum Endgerät Gemeinsam ist auch der Auftritt an der Gewerbeausstellung Affoltern. Die FGA und BlueNetwork teilen sich nämlich Zelt 10, welches direkt vor Expert Senn an der Oberen Bahnhof-

strasse 13 steht – auch das ist kein Zufall, denn Expert Senn ist der dritte Partner im Bunde: «Bei uns kann der Kunde alles über Kommunikation erfahren – vom Netz bis zum Endgerät», so Kuchen. Dabei schliesst die Kommunikation Sprache, Daten und Bilder mit ein. Die BlueNetwork Systems AG in Affoltern versteht sich als Partner für mittelgrosse Unternehmen in allen EDV-Belangen. Besondere Angebote sind etwa die Auslagerung der IT-Infrastruktur und Telefonieren über das PC-Netz. An der «s’Gwärb uf de Strass» will sich das Unternehmen primär selber präsentieren. Unter anderem werde ein Windows 8 Tablet-PC zu sehen sein, verrät Markus Mayer, Geschäftsführer der BlueNetwork Systems AG «Wir suchen neue Kunden», sagt André Kuchen unumwunden. Diesen gewährt die FGA an der Ausstellung ein besonderes Geschenk: Wer ein All-in-one-Angebot (Internet, Telefonie und TV/Radio) abschliesst, erhält nach Wahl ein Wireless-Telefon, einen Router oder ein DAB+ Radio. (tst.) FGA (www.fgaffoltern.ch) und BlueNetwork (www.8910.ch), Zelt 10 an der Gewerbeausstellung Affoltern bis 2. Juni.

Beziehungen soll man pflegen, und gute Nachbarschaft ist wichtig. Mitten im Wohngebiet eine Chemiefirma zu betreiben, ist in der heutigen Zeit nicht immer ein leichtes Unterfangen. Der regelmässige Austausch im Rahmen von Nachbarschafts-Anlässen hat darum bei Kolb einen festen Platz im Programm. Diese Tradition wird auch unter der Direktion von Dr. Sven Abend weitergeführt. Offene Information bestärkt im gegenseitigen Vertrauen. So hat denn Kolb am Dienstag, 28. Mai, die Nachbarn aus der Maienbrunnenstrasse einmal mehr zu einem informativen Apéro eingeladen. Ein gutes Einvernehmen mit allen Anwohnern zu pflegen, ist der Werksleiterin Caroline Schweisgut ein grosses Anliegen. Was natürlich erst recht auch für Willy Hübscher gilt, der als Verantwortlicher für Sicherheit, Gesundheit, Umwelt und Qualität der direkte Ansprechpartner für die Nachbarn ist. Caroline Schweisgut nutzte die Gelegenheit, um Rob Hilgers, den neuen Director Operations vorzustellen, der erst seit kurzer Zeit bei Kolb arbeitet. Rob Hilgers seinerseits nahm die Chance gerne wahr, mit den Nachbarn persönlich zu sprechen und dabei jederzeit ein offenes Ohr für ihre Anliegen zu versprechen. Danach wurde die interessierte Nachbarschaft kurz über die aktuelle Organisation bei Kolb informiert. Für die Besucher war zu erkennen, dass optimierte Strukturen und eine flache Hierarchie im Unternehmen zu schnellen und kurzen Entscheidungswegen führen. Caroline Schweisgut gab anschliessend Auskunft über aktuell geplante Projekte. So wird etwa in nächster Zeit ein Autoklav ersetzt, in der Produktion 2 entsteht eine neue Dispersionsanlage, und es wird in ein langfristiges Energiesparprojekt (Reduktion CO2) investiert. Die Werksleiterin brachte damit den Anwohnern die Firma Kolb und «ihre Chemie» etwas näher, manch einer lernte Neues dazu. Dass Kolb grossen Wert auf Si-

Der Apéro bot Gelegenheit für den persönlichen Austausch. (Bilder zvg.)

Martine Dols, Leiterin Marketing.

Werksleiterin Caroline Schweisgut.

cherheit und Umwelt sowie die Ausund Weiterbildung der Mitarbeitenden legt, war klar ersichtlich. Ebenso wie die Tatsache, dass Kolb ein wichtiger Arbeitgeber im Säuliamt ist. Im zweiten Referat nutzte Martine Dols, die Leiterin Marketing, die Möglichkeit, den Anwohnern das Mutterhaus KLK aus Malaysia näherzubringen und über den wichtigen Rohstoff Palmöl zu sprechen. Ihre spannenden Erzählungen mit Bildern von den Plantagen fanden grossen Anklang. Mehr über das (oft kontrovers diskutierte) Palmöl und die Lieferkette von

Malaysia nach Hedingen zu erfahren, hat manche Besucher staunen lassen und zum Diskutieren angeregt. Dass Kolb dem RSPO (=Roundtable on Sustainable Palm Oil, oder zu Deutsch: runder Tisch zu nachhaltigem Palmöl) angehört, hat für Anerkennung gesorgt und klargemacht, dass Kolb seine Aufgabe in Bezug auf die Natur und deren Nachhaltigkeit wahrnimmt. Beim anschliessenden reichhaltigen Apéro fanden schliesslich alle Gäste noch Zeit für den persönlichen Austausch. Das «Networking» wurde rege genutzt.


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Veranstaltungen

Freitag, 31. Mai 2013

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Grosses Musikfest zum 125. Geburtstag Der Musikverein Bonstetten begeht sein Jubiläum mit dem Musiktag Amt und Limmattal 20 Vereine zeigen am 6./7. Juli in Bonstetten an der Marschmusikparade und den Konzertvorträgen ihr vielfältiges Können. Das Festgelände bietet viel Abwechslung. Am Samstagabend sorgen die Stauffersberger Musikantenaus Bonstetten, Deutschland, und das Trio Wolkenbruch für Stimmung und Unterhaltung.

OK Musiktag Amt und Limmattal 2013, von oben links nach unten rechts: Joe Wetli, Werner Gut, Charles Höhn, Natascha Tanner, Isabel Hiltbrunner, Andy Brüesch, Peter Gut, Markus Hiltbrunner, Thuri Küng, Rägle Brawand, Werner Brawand, Urs Weber, Richi Frech, Ruth Küng, Claudia Leuenberger, Peter Steiner, Annelise Weiss. Es fehlt Achim Philipp. (Bilder zvg.)

Trio Contrasto in der Kirche Aeugst Seon-Deok Baik, Ruedy Marty und Shunji Akagi nehmen am 16. Juni mit auf eine musikalische Reise – und bescheren ihren Zuhörern eine beschwingte Stunde. Das Trio Contrasto macht vor keiner Stilrichtung Halt. Ob klassische Musik, ein heissblütiger Tango oder romantische Zigeunerweisen, jedes Stück wird von Ruedi Marty in minutiöser Kleinarbeit für die originelle Besetzung von Geige, Akkordeon und Kontrabass «massgeschneidert». So sind denn von solistischen Einsätzen bis zu fast orchestraler Klangfülle alle Nuancen zu hören. Besonders besticht die qualitativ hochstehende Ausführung und das perfekte Zusammenspiel sowie die frappante Authentizität auch ausserhalb der E-Musik. Seon-Deok Baik ist seit 1999 als Solo-Kontrabassistin im Zürcher Kammerorchester engagiert und spielt in diversen Trios. Ruedi Marty unterrichtet Akkordeon an der Musikschule Knonaueramt und Kantonsschule Zürich Nord. Er ist Schulleiter der Musikschule Volketswil. Der japanische Violinist Shunji Akagi wirkte über dreissig Jahre lang im Zürcher Kammerorchester mit. Daneben trat er immer wieder in kammermusikalischen Besetzungen auf. Trio Contrasto, Konzert am Sonntag, 16. Juni, 17 Uhr, in der ref. Kirche Aeugst. Eintritt frei. Kollekte zugunsten der Musiker.

1888 legten ein paar wackere Männer den Grundstein für den Musikverein Bonstetten. Seither sind 125 Jahre vergangen und der Verein hat viele Geschichten geschrieben. Grund genug also, ein würdiges Musikfest auf die Beine zu stellen. Nach rund 2-jähriger Vorarbeit ist es am Wochenende vom 6./7. Juli 2013 so weit, geht der Musiktag Amt und Limmattal im Bonstetter Schachen über die Bühne. Ein voll motiviertes Organisationskomitee unter

5000 bis 6000 Stunden Arbeit Es ist nur eine Schätzung – aber wenn man den Aufwand aller OKMitglieder über die zwei Jahre zusammenzählt, kommt man auf gegen 6000 Stunden Arbeit. Was es alles zu tun gibt, welche Arbeiten zu erledigen sind usw., das beschreibt ein späterer Beitrag «Blick hinter die Kulissen» im Anzeiger. der Leitung von Charles Höhn und vor allem von Peter Steiner, sind voller Tatendrang, Bonstetten für ein Wochenende zur Hochburg der Blasmusik zu machen und ein unvergessliches Fest zu organisieren. Sie freuen sich schon heute, hunderte von Musikantinnen und Musikanten in und um die Dreifachhalle in Bonstetten begrüssen zu

Das Logo bringt die 125 Jahre Musikverein Bonstetten und den Musiktag 2013 auf einen Blick zum Ausdruck. dürfen. Sie werden die Besucher mit Trompeten-Klängen, Piccolo-Gezwitscher und viel Rhythmus erfreuen. Verschiedene Beizli mit Grilladen, Penne oder Raclette, begleitet von einem guten Glas Wein oder süffigen Drinks tragen zum stimmungsvollen Fest bei. Es lohnt sich also, dieses Wochenende zu reservieren.

Eine volle Kirche und begeisterte Besucher Jumba-Aspirantenspiel und Musikverein Hedingen spielten in Bonstetten Wer erst knapp vor Konzertbeginn an das gemeinsame Konzert des Aspirantenspiels der Jumba und des Musikvereins Hedingen eintraf, hatte Mühe, in der reformierten Kirche Bonstetten überhaupt noch einen freien Platz zu finden: Nur mit eilig herbeigeschafften Zusatzstühlen konnte schliesslich für alle eine Sitzgelegenheit angeboten werden. Und die zahlreichen Zuhörer wurden mit moderner, lebendiger Blasmusik auf hohem Niveau überrascht. Das Aspirantenspiel eröffnete das Konzert mit dem Marsch «Marching Along», in dem die warmen Klänge des Klarinettenregisters im attraktiven Kontrast zur schwungvollen Begleitung der Perkussion standen. Das folgende Werk «Pieces of Eight» von Larry Clark wird am diesjährigen Eidgenössischen Jugendmusikfest in Zug als Aufgabenstück für die Unterstufenklasse bewertet. Die jungen Ansagerinnen und Ansager aus den Reihen der Spieler erklärten, dass das Aspirantenspiel zwar nicht am «Eidgenössischen» teilnehmen wird, sich aber dennoch an dieses Aufgabenstück gewagt hat. Und das Resultat überzeugte nicht nur die Zuhörer, sondern freute auch den Dirigenten Daniel Raschle: «Die Jugendlichen haben die Herausforderung sehr erfolgreich gemeistert. Wir werden am 15. Juni als Zuhörer an das Jugendmusikfest gehen und sind gespannt, wie dieses Stück klingt, wenn es von Jugendmusiken mit doppelt so vielen Bläserinnen und Bläsern gespielt wird. Und natürlich werden wir auch das Wettspiel des Blasorchesters der Jumba verfolgen.»

«Die Jugendlichen haben die Herausforderung sehr erfolgreich gemeistert», so Dirigent Daniel Raschle über sein «Aspi».

Ebenso präzise wie leidenschaftlich

Trio Contrasto von vorne: Ruedi Marty, Shunji Akagi, Seon-Deok Baik. (Bild zvg.)

Im «Slippery Slide Rag» konnte das grosse Posaunenregister brillieren und nach «Baba’s Reggae-Rock» verlangte das Publikum eine Zugabe, bevor dann der Musikverein Hedingen mit dem zweiten Konzertteil startete. Wie die Präsidentin erklärte, nutzte der Verein diese Gelegenheit zur Vorbereitung des Auftritts am Musiktag in Bonstetten, welcher am 6./7. Juli stattfinden wird (vgl. Text oben). Unter der Leitung der Dirigentin Karin Wäfler präsentierte der Musikverein Hedingen die sehr melodiösen Werke «On The Amercan River» von Ala Lee Silva sowie «Showtime!» vom belgischen Komponisten Sven van Calster. Mit der Filmmusik «Highlights from Ratatouille» setzten die Musiker

Gemeinsames Finale: Das Jumba-Aspirantenspiel und der Musikverein Hedingen. (Bilder zvg.) einen fröhlichen Abschluss ihres ebenso präzise wie leidenschaftlich gespielten Konzertteils. Das Konzert fand seinen Höhepunkt in der von beiden Formationen gemeinsam gespielten Melodie «Circle of Life» aus dem Film Lion King und ei-

ner ebenfalls gemeinsam gespielten Zugabe. Am anschliessenden Apéro durften die teilweise noch sehr jungen Aspirantenspieler viel Lob für das hohe Niveau und die grosse Spielfreude entgegennehmen. Sie hatten dieses Konzert mit wenig Unterstützung von

Erwachsenen selber organisiert und dabei gelernt, dass nicht nur das Üben, sondern auch die Organisation einiges an Zeit und Arbeit benötigt. Der Anlass, dürfte wohl allen Besuchern, aber auch den Musikern in bester Erinnerung bleiben.


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Veranstaltungen

Freitag, 31. Mai 2013

Dem Leben Sinn geben Spiel-Spass-Theater-Tag in Hausen Wilhelm Schmid stellt sein neues Buch vor

Ein Event für Menschen im Alter von 7 bis 77 und älter

Am 6. Juni ist der deutsche Philosoph Wilhelm Schmid um 20 Uhr in der Buchhandlung Scheidegger zu Gast. Anlass ist das Erscheinen seines neuen Buches «Dem Leben Sinn geben».

Am Nachmittag stehen Spiele für alle Altersstufen bereit, dazu Kaffee und Sirup. Um 17 Uhr spielt das Theater «Kaschtanka», ein Stück, das Erwachsene und Kinder gleichermassen beglückt. Sonntag, 9. Juni, im und um den Gemeindesaal Hausen.

Wilhelm Schmid ist kein Unbekannter im Knonauer Amt. Während zehn Jahren war er für die Philosophie-Wochen am Spital Affoltern engagiert. Diese sind noch vielen Teilnehmenden nachhaltig in Erinnerung. Das mediale Echo war in allen Jahren gross.

Philosophie der Lebenskunst Sein Projekt ist die Lebenskunst und damit nahe bei den Menschen. Er gehört nicht zu den akademischen Philosophen, die wissenschaftliche Fragen in einem kleinen Kreise von Gelehrten diskutieren, sondern steht gleichsam mitten im Leben wie jedermann und prüft seine Gedanken in der Alltagswelt. Das begründete auch seinen Erfolg am Spital, wo er von der ganzen Belegschaft, trotz anfänglicher Skepsis, geschätzt und verstanden und deshalb begeistert aufgenommen wurde, In Schmids neuem Buch geht es um Sinn. Nicht irgendeinen Sinn, sondern um den Sinn des Lebens. Er postuliert, dass wir ohne Sinn gar nicht leben können. Für die meisten von uns, so seine These, liegt dieser Sinn am nachhaltigsten in der Liebe. Dabei ist es nicht wichtig in welcher Form der Liebe. Liebe also nicht nur als Zweierbeziehung, sondern auch Liebe zu sich selbst, zu Freunden, ja selbst zu Feinden, zu Tieren und Pflanzen

Philosoph Wilhelm Schmid. (Bild zvg.) genauso wie zu Dingen, zu Natur und Kultur. Diese Form der Sinnfindung ist allen möglich und alle finden sich auch verstrickt in Beziehungen aller Art. Wir können deshalb ganz persönlich etwas aus seinen Betrachtungen gewinnen. Gewinnen meint hier neue Standpunkte kennen lernen, Anregungen erhalten, eigene Positionen überprüfen oder sich auch nur bestätigt finden in Gedanken, die einem wichtig sind. Im Gespräch mit Annina Hess-Cabalzar und Christian Hess wird Wilhelm Schmid sein neues Buch vorstellen und anschliessend signieren. Jedermann ist, ganz im Sinne der von ihm vertretenen Lebenskunst, herzlich dazu eingeladen. Donnerstag, 6. Juni, um 20 Uhr in der Buchhandlung Scheidegger. Eintritt 25 Franken. Vorverkauf

Spiellust, Spielfeuer, Spielfreude – eine Freude die in jedem Alter zum Feuer angefacht werden kann und die mit anderen geteilt noch grösser wird. An diesem Sonntagnachmittag stehen Spiele für alle Altersstufen bereit – drinnen und draussen, auf Tischen und am Boden – zum Ausprobieren, um sich darin zu vertiefen, um miteinander zu teilen. Und das Schöne daran; ganz egal ob man alleine, als Gruppe, oder Familie kommt, es werden sich vor Ort Mitspielerinnen und Mitspieler finden. Und wie gesagt, wo Spiellustige zusammenkommen, bricht schnell das Feuer der Freude und der Leichtigkeit aus, das lebendiges und unbeschwertes Miteinander ermöglicht. Kaffee und Sirup stehen kostenlos zur Verfügung.

Über die Kraft der Herkunft Ab 16.30 Uhr ist dann die Kulturbar geöffnet, wo sich Gross und Klein von

Das Theaterschöneswetter spielt «Kaschtanka». (Bild zvg.) den Spielstrapazen erholen, plaudern und auf den folgenden Theatergenuss einstimmen können. Das Stück Kasch4 tanka nach Anton Cechov ist gedacht für Menschen ab sieben Jahren. Aus der Perspektive von Kaschtanka, einem kleinen roten Hund wird erzählt, was es heisst, seine Heimat zu verlieren, und eine neue, bessere nicht zu finden. Ein philosophisches Stück über Hunde und Menschen, und über die Kraft der Herkunft und die Macht der frühen Prägungen, die uns ein Leben lang begleiten. Dazu sagte 4 Anton Cechov: «Man sollte nicht für Kinder schreiben, sondern es fertig-

bringen, auszuwählen aus dem, was für Erwachsene geschrieben ist», und es in anderer «Dosierung» auch Kindern zugänglich machen. Und so ist mit Kaschtanka ein Stück entstanden, an dem auch Erwachsene ohne Kinder ihre helle Freude haben werden. Spiel und Theater können übrigens auch unabhängig voneinander besucht werden. (san) Sonntag, 9. Juni, im und um den Gemeindesaal Weid, 14.30 bis 16.30 Uhr: Spiel und Spass - allerlei Spiele locken zum Verweilen, 17 bis 18 Uhr: Theater und Spass. Kulturbar und Kasse sind ab 16.30 Uhr geöffnet. www.theaterschoeneswetter.ch.

«LaMarotte» vor der Sommerpause Die letzten beiden Anlässe der Spielzeit 12/13 im Kellertheater

dringend empfohlen.

Sommerfest mit «Zirkusband Federlos»

Auf Exkursion mit Bauer und Naturschützer Auf der Buchenegg werden gesunde Nahrungsmittel produziert. Was braucht es dazu im Jahresverlauf? Was wird für die Förderung der Biodiversität im Kulturland geleistet? Die Antworten dazu und mehr geben die Akteure direkt. Zwischen der Reppischtalsole und dem Albiskamm, zwischen Girstel und Buchenegg befindet sich eine der reichhaltigsten Kulturlandschaften in Stallikon. Ein vielfältiges Mosaik mit Wiesen, Weiden, Äckern, Hecken, Obstbäumen, Kleingewässer und Naturschutzgebieten. Hier werden sowohl Nahrungsmittel wie auch Biodiversität produziert. Das leuchtend gelbe Goldammermännchen ist eines der «Aushängeschilder» dieser Kulturlandschaft. Seine bevorzugten Sing- und Brutplätze sind die Hecken. Für das künftige Überleben dieser Vogelart ist eine Nutzung der Landschaft notwendig, die auch den Schutz der Artenviel-

Ein leuchtend gelbes Goldammermännchen. (Bild Marcel Ruppen) falt berücksichtigt. Dies eine einmalige Gelegenheit für einen besonderen Spaziergang – zusammen mit einem Bauern und einem Naturschützer. Das Leiterteam garantiert spezielle Einsichten und überraschende Beobachtungen. Beide Exkursionen führen zum Erlebnistag bim Puur auf der Hinterbuchenegg. Mit Bauer und Naturschützer auf Exkursion, Samstag, 8. Juni, 9 bis 10.30 Uhr. Exkursion 1: ab PW-Parkplatz Buchenegg; Exkursion 2: ab Bushaltestelle Gamlikon. Busverbindung nutzen. Keine Parkplätze.

Glückliche Umstände haben dazu geführt, dass die wunderbare Zirkuskapelle des legendären Circus Theater Federlos wieder zum Leben erweckt wurde: Für die Verleihung des Schweizer KleinKunstPreises 2010 an das einstige Circus-Federlos-Mitglied Ueli Bichsel fand die Band wieder zusammen. Das Sextett – die Musikerliste ist wie ein Best-of der Schweizer Jazz-Szene zu lesen: Co Streiff (Saxofone, Perkussion), Thomy Meier (Saxofon, Bassklarinette, Surna, Perkussion), Peter Schärli (Trompete, Flügelhorn), Christian Kuntner (Bass, Elektrobass), Fredi Flükiger (Schlagzeug, Perkussion, Balafon), Ben Jeger (Akkordeon, Farfisa, Klarinette, Keyboard) – tourt seither wieder und macht Station auch im «LaMarotte» mit Zirkusweltmusik oder wie ein wohlmeinender Kritiker es einst nannte: «Ethno-Schrott vom Feinsten». Heute Freitag, 31. Mai, Bar und Abendkasse ab 18.30 Uhr, ab 19 Uhr: Nasi Goreng für 15 Franken (Anmeldung erwünscht), Konzertbeginn 20.15 Uhr, Eintritt 40/30 Franken.

Surrealistischer Saisonschlusspunkt: «Blaubart» spielt «Blaubär» Die Gruppe Blaubart bietet ein herzund ohrenerwärmendes Spektakel vol-

Die Gruppe Blaubart bietet ein herz- und ohrenerwärmendes Spektakel. (zvg.) ler sentimentaler und absurder Momente, das verblüfft und begeistert. Sie hat sich für dieses Projekt mit dem Schauspieler Julius Griesenberg zusammengetan. Griesenberg liest ausgewählte Episoden aus dem Kultbuch «Die 13½ Leben des Käpt’n Blaubär» von Walter Moers, dem bekannten deutschen Comic-Zeichner und schlüpft dabei in verschiedene Figuren. Er entführt das Publikum nach dem surrealistischen Zamonien, wo Sandstürme viereckig sind und Musik auf Instrumenten aus Milch gespielt wird. Mit einfachen gestalterischen Mitteln bedient der Erzähler ausserdem einen antiquierten

Hellraumprojektor und lässt so verschiedene Szenen oder Figuren auch visuell aufleben. Die drei Musiker Chris Wirth (Bassklarinette, Klarinette), Christian Strässle (Violine, Viola) und Manuela Keller (Piano) geben ihre eigene Version der Geschichten zum Besten, die mal frech, zart, dröhnend, verführerisch, melodiös, tiefsinnig oder rabauzig sein kann. Freitag, 7. Juni, Bar und Abendkasse ab 19.15, Beginn 20.15 Uhr, Eintritt 40/30 Franken. Platzreservierungen für beide Anlässe dringend empfohlen unter www.lamarotte.ch oder Telefon 044 760 52 62.

Ausbruch aus dem Einfamilienhaus-Alltag «Der Rote Norden»: Franziska Häny liest in der Regionalbibliothek Affoltern Am Mittwoch, 5. Juni, liest Franziska Häny um 20 Uhr in der Regionalbibliothek Affoltern aus ihrem Erstlingsroman «Der Rote Norden». «Wenn das fertig ist, fahre ich weg.» Franziska Hänys Debüt zeigt, dass es nie zu spät ist, aus dem eigenen Leben auszubrechen. Der Roman vereint gekonnt die verschiedensten Genres vom klassischen Märchen zur Fantasystory und ist im Grunde vor allem eines: ein moderner Roadmovie.

Der Anlass ist denkbar banal: Die Katze hat wieder einmal gekotzt; aber die gute Hausfrau Sophie hat es nicht bemerkt und jetzt ist das Erbrochene eingetrocknet und das LiebFranziska Häny. lingsbild, das einen springenden Delfin zeigt, kaputt. Natürlich kann man das Bild ersetzen, man kann fast alles ersetzen. Doch ir-

gendetwas ist entzwei. Und jetzt sieht sich Sophie plötzlich in ihrem eigenen Wohnzimmer, wo sie die letzten, endlos scheinenden 30 Jahre mit Kaspar verbracht hat. Sie sieht diese dicke und weinende Frau. Sie sieht sich selber. Und sie will hier raus, einfach nur weg. Sie steht auf und geht.

Kann man Verpasstes nachholen? Franziska Häny schildert in ihrem Debüt den Ausbruch einer 50-jährigen Frau aus ihrem Einfamilienhaus-All-

tag; Sophie rennt nicht davon, weil sie einen «zweiten Herbst» erlebt und sich verliebt. Sie merkt nur, dass sie für sich eigentlich etwas anderes gewollt hat. Die Autorin entführt Sophie und damit die Lesenden in eine andere, «rote» Welt und stellt nebenbei ein paar grundsätzliche Fragen: Kann man Verpasstes nachholen? Kann man Fehler wieder gutmachen? Lässt die Vergangenheit einen nie los? Dass «Der Rote Norden» dennoch ein leichtes und mitreissendes Buch

ist, liegt an Sophies Humor und den eindrücklichen Bildern, die Häny zeichnet: Den riesigen roten Wäldern, den unendlich weiten Strassen und der Dunkelheit. Man wähnt sich in einem europäischen Roadmovie, bei dem man mit der Heldin mitfiebert und erst noch Spass hat. Anschliessend an die Lesung wird ein Apéro offeriert. Mittwoch, 5. Juni, 20 Uhr in der Regionalbibliothek Affoltern, Obere Seewadelstrasse 14, Affoltern. Eintritt frei, Kollekte.


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Dem Glauben ein Gesicht geben Jodlermesse im Kloster Frauenthal Am Sonntag, 2. Juni, um 11.15 Uhr wird im Kloster Frauenthal die Jodlermesse von Jost Marty zu erleben sein. Den Weg dorthin kann man gemeinsam zu Fuss, per Velo oder mit dem Auto in Angriff nehmen. Die Sängerinnen und Sänger des Jodlerklubs Affoltern unter der Leitung von Therese Lüscher werden die Menschen mit ihrem Gesang und den berührenden Texten der Lieder ansprechen und damit «dem Glauben ein Gesicht geben». Unter dieser Leitidee versucht die katholische Pfarrei Affoltern ihre Gottesdienste, ihr Jahresprogramm zu gestalten.

Der Gottertstollen mit beleuchtetem Wasserspiegel. (Bild J.Pfiffner)

Licht im Stollen Verein Bergwerk Riedhof lädt ein nen. Darum wird an diesem Samstag die Stollenbesichtigung verlängert. Bereits ab 11 Uhr sind Besichtigungen möglich. Treffpunkt ist im Museum zum Bergwerk Riedhof (beim Blumenladen im Götschihof/Stiftung Solvita im Aeugstertal; Museum offen ab 10 Uhr), wo sich die Wartezeit bis zum Stollenbesuch gut mit allerlei Informationen und Exponaten oder einem interessanten Film zur Bergwerkgeschichte verbringen lässt.

Am Samstag, 1. Juni, ist es wieder so weit. Für ein paar Stunden wird der Gottertstollen im Bergwerk-Riedhof für Interessierte geöffnet sein. Eindrücklich ist neben der Besichtigung der fachkundig restaurierten Stollenbereiche sicher auch ein Blick über den geheimnisvoll beleuchteten Wasserspiegel im Hauptstollen. Bei der letzten Öffnung im April waren die Organisatoren aus den Verein Bergwerk Riedhof überwältigt vom grossen Andrang. Für manche Besucher bedeutete dies eine längere Wartezeit, da aus Sicherheitsgründen nicht mehr als 20 Personen pro Gruppe in die Stollen geführt werden kön-

Rainer Kündig, Verein Bergwerk Riedhof Infos unter www.bergwerk-riedhof.ch.

Mit den Füssen, betend und singend sowie im gemütlichen Zusammensein Es gibt die verschiedensten Ideen, dem Glauben ein Gesicht zu geben. «Sich-auf-den-Weg-machen» zu einem Ziel ist eine Möglichkeit und dazu eine uralte Form des Glaubenslebens. Pilgerinnen und Pilger unterbrechen ihren Alltag und begegnen auf ihrem Weg der Natur, anderen Menschen und Gott. Die Jodlermesse von Jost Marty mit ihren ergreifenden Melodien und tiefsinnigen Worten berührt die Menschen und nimmt sie mit ins Gebet, ins Loben und Staunen über Gottes unfassbares Geheimnis der Schöpfung. Das Vertrauen in Gottes Heilshandeln kommt in den liturgischen Gesängen zum Ausdruck, trägt durch die ganze Feier und lässt Volksmusik und Gottesdienst zu einer Einheit verschmelzen.

Jodlermesse im Kloster Frauenthal. (Bild zvg.) Mit Speis und Trank Nach dem festlichen Gottesdienst gibt es für alle Mitfeiernden am Grillstand Wurst und Brot und gegen den Durst Mineralwasser und Wein. Das Seelsorgeteam der katholischen Pfarrei Affoltern lädt Jung und Alt herzlich zum Wallfahrtsgottesdienst ein. Für die Kinder wird eine eigene «Chinderchile» gestaltet. Es bestehen drei Möglichkeiten, um an der Wallfahrt teilzunehmen: Zu Fuss, per Velo oder mit dem Auto.

Die Fussgänger versammeln sich um 8.45 Uhr vor der kath. Kirche Affoltern oder um 9.15 Uhr vor der kath. Kirche Obfelden, Velofahrer gleichenorts um 9.45 Uhr (Affoltern) oder um 10 Uhr (Obfelden). Die Autofahrer wählen am besten die Route über Maschwanden. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich! Die Wallfahrt findet bei jedem Wetter statt. (jo) Jodlermesse im Kloster Frauenthal am Sonntag, 2. Juni, um 11.15 Uhr.

Einsatz für Kinder in Not in Kerala und Kanyakumari Vortragsabend des ökumenischen Forums für Erwachsenenbildung Bonstetten-Stallikon-Wettswil Hat das Christentum in Südindien Zukunft? Pater Thomas Kulangara ist Professor und Dozent an verschiedenen Priesterseminarien in Trivandrum, der Hauptstadt von Kerala. Er berichtet über seine Erfahrungen und Einschätzungen.

In einem zweiten Teil wird er auf seine Vision und Herausforderungen als Leiter des Hilfswerkes für Kinder in Not in Kerala und Kanyakumari eingehen.

Kinder als Boten für Frieden und Einheit Sein Werk, welches seit 1995 durch einen Verein aus der Schweiz unterstützt wird, setzt an der Basis an. Er betreut in drei Häusern Kinder aus schwierigen Familienverhältnissen und bildet sie als Boten für Frieden und Einheit aus. Mit seiner Langzeitstrategie will er das Denken und Wissen der Armen und Unterdrückten fördern. Dies be-

Referent Pater Thomas hat während seines Studiums in Rom jeweils in den Semesterferien Aushilfe in verschiedenen Gemeinden in der Schweiz geleistet und sich dabei gute Deutschkenntnisse angeeignet. Er wird in einem ersten Teil eine Lagebeurteilung vornehmen und einen Ausblick in die nähere Zukunft wagen.

ruht auf einem hinduistischen Sprichwort: «Du wirst genauso wie du denkst!». Mit einigen Bildern werden seine Ausführungen untermalt. Vortragsabend des ökumenischen Forums für Erwachsenenbildung Bonstetten-Stallikon-Wettswil am Mittwoch, 5. Juni, 20 Uhr im Kirchgemeindesaal der reformierten Kirche in Wettswil. Der Eintritt ist frei. Ein Apéro wird den Anlass abrunden.

Pater Thomas mit einigen seiner Schützlinge. (Bild zvg.)

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Veranstaltungen

agenda

Ämtler Bibliotheken im Juni

Freitag, 31. Mai 13.00-22.00: «S’Gwärb uf de Strass» mit diversen Attraktionen. Festplatz bis 02.00 Uhr. Infos unter www.s-gwärb.ch. Obere Bahnhofstrasse. 19.00: «Eine Naturoase in Wettswil»: Exkursion mit dem Naturund Vogelschutzverein Bezirk Affoltern (NVBA) ins Naturschutzgebiet Filderen. Wetterfeste Kleidung. Dauer: ca. 2 Std. Vereinslokal des NVBA. Treffpunkt. Giessenstrasse. 20.15: «Zirkuskapelle Federlos» Das traditionelle Sommerfest mit viel Musik und feinem Essen. Bar und Abendkasse ab 18.30 Uhr. Reservierung unter Tel. 044 760 52 62 oder www.lamarotte.ch. Kellertheater LaMarotte. Centralweg 10.

Bibliothek Aeugst Samstag, 1. Juni: Flohmarkt auf dem Gemeindehausplatz. Es werden Bücher und Spielsachen verkauft sowie Kaffee und Kuchen angeboten. Die Bibliothek ist von 10 bis 13 Uhr geöffnet. Samstag, 29. Juni, 10 bis 12 Uhr: Buch und Kaffee. Bei einer guten Tasse Kaffee und einem leckeren Stück Zopf kann in den sommerlichen Neuerscheinungen geschnuppert werden.

Obfelden 19.00: «Concerti piccoli»: Marianne Lang, Sopran, und Susanne Foucault, Laute. Reformierte Kirche.

Dienstag, 4. Juni, 9.30 bis 10 Uhr: Buchstart-Treff für Eltern mit Kindern zwischen 9 und 36 Monaten – gemeinsam Sprache erleben mit Versen und Fingerspielen. Anmeldung nicht erforderlich. Mittwoch, 5. Juni, 20 Uhr: Zu Gast in der RBA: Franziska Häny liest aus ihrem Debütroman «Der Rote Norden». Anschliessend Apéro. Eintritt frei – Kollekte. Dienstag, 11. Juni, 10.30 bis ca. 11 Uhr: Einführung in die Benutzung der Regionalbibliothek. Rundgang und Infos zur Regionalbibliothek, zum Angebot, zur Benutzung und zur Katalogsuche. Anmeldung nicht erforderlich. Mittwoch, 12. Juni, 9 Uhr: Sommerbüchermorgen. Das Bibliotheksteam stellt Neuerscheinungen vor.

Aeugstertal 10.00-16.00: Bergwerksmuseum. Heute können zusätzlich von 11-16 Uhr der Stollen, der See und das Beizli im Berginnern besichtigt werden. Ausstellung zum ehemaligen Kohlebergwerk Riedhof und Interessantes aus der regionalen Geschichte. Geöffnet jeden ersten Samstag im Monat. Mehr Infos unter Telefon 044 767 07 15 oder www.bergwerk-riedhof.ch. Bergwerksmuseum. Beim Götschihof. Areal Stiftung Solvita.

Affoltern am Albis 08.00-12.00: Wochenmarkt mit Märtkafi. Früchte, Gemüse, Blumen, Bioprodukte, frisches Brot, süsses Gebäck, Käse, Olivenöl, Honig, Tiroler Spezialitäten und griechische Köstlichkeiten, Handwerk und Schmuck. Merkurstrasse. 09.00-22.00: «S’Gwärb uf de Strass» mit diversen Attraktionen. Festplatz bis 02.00 Uhr. Infos unter www.s-gwärb.ch. Obere Bahnhofstrasse. 10.00-16.00: Besichtigung der reichlich ausgestatteten Ausstellung über das alte Affoltern/Zwillikon. Geöffnet jeden 1. Samstag im Mo-

Mittwoch, 12. Juni, 9.30 bis ca. 10 Uhr: Buchstart-Treff «Reim und Spiel» mit

nat. Dorfmuseum Affoltern am Albis-Zwillikon. Mehrzweckgebäude. Ottenbacherstrasse 79. 20.00: Berühmte Opernchöre im Konzert von Berlioz bis Wagner: Gesangverein Hedingen und Orchesterverein Oerlikon. Schulhaus Ennetgraben. Aula. Zwillikerstrasse.

Maschwanden

kino kino kino

15.00: Ausstellung «Alte und neue Arbeiten» von Julia Kleiner. Die Ausstellung wird begleitet mit Live-Musik der Gruppe Iliria Nueva. Bei schlechtem Wetter am 15. Juni. Infos unter www.tonform.ch. Atelier Tonform. Bungartstrasse 2.

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Tel. Reservation/Auskunft: Mo bis Fr 9–12 h sowie ab 14 h, Sa/So ab 12 h 3.Woche/Reduz. Eintrittspr./3D-Proj.! Do/Fr/Sa/So/Mi 14.30 h, EPIC D gespr., ab 8, in Begl. ab 6 J.

VERBORGENES KÖNIGREICH So 11.45 h, OV/d, ab 12/10 J.

SEARCHING FOR SUGAR MAN Oscar 2013: Bester Dokumentarfilm Mo/Di/Mi 18 h Deutsch gespr., ab 12/10 J.

DER GROSSE KANTON Von Viktor Giacobbo CH-Premiere! Täglich 20.15 h Do/Fr/Sa/So auch 17.30 h, Fr/Sa auch 22.45 h HANGOVER 3 D gesprochen, ab 16/14 J. Von Todd Phillips, mit Bradley Cooper uva.

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GOTTHARD 041 726 10 02 ZUG

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4.Woche/Reduz. Eintrittspr.! Do/Fr/Sa/So/Mi 14.30 h D gespr., ab 8, in Begl. ab 6 J.

HANNI & NANNI 3 So 11.30 h Mo/Di/Mi 18 h Rosie Dialekt, ab 14/12 J. Von Marcel Gisler, mit Sibylle Brunner uva. 2. Woche! Fr/Sa 22.30 h FAST & FURIOUS 6 D gespr., ab 14/12 J. Von Justin Lin, mit Vin Diesel uva. CH-Premiere! Do/Fr/Sa 20.30 h HANGOVER 3 E/d/f, ab 16/14 J. Von Todd Phillips, mit Bradley Cooper uva. 3. Woche/ 3D-Proj.! Do/Sa/So 17 h, Fr 17 h D, So/Mo/Di/Mi 20.30 h E/d/f THE GREAT GATSBY ab 12/10 J. Von Baz Luhrmann, mit Leonardo DiCaprio uva. CH-Premiere!

3. Woche

DER GROSSE

Bibliothek Hausen Mittwoch, 19. Juni, 14.30 Uhr: «Meister Maurer’s Zauberlehrlinge». Ein spannendes Zauberprogramm für Kinder von 6 bis 12 Jahren. Eintritt fünf Franken. Eine Anmeldung ist erwünscht.

Bibliothek Hedingen Montag, 3. Juni, 20 bis 21.30 Uhr: Büecherkafi am Abend – «Auf in den Sommer». Das Bibliotheksteam präsentiert eine grosse Auswahl an neuen Büchern für einen spannenden Lesesommer. Mittwoch, 12. Juni, 9.30 bis 10 Uhr: Buchstart-Treff für Eltern mit ihren Kleinkindern. Mit Versen und Fingerspielen in die Welt der Sprache eintauchen und die gemeinsame Zeit geniessen.

Bibliothek Maschwanden Donnerstag, 27. Juni, ab 18.30 Uhr: Sommerbücherapéro in der Bibliothek.

Bibliothek Obfelden Bibliothek Bonstetten

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3. Woche

der Leseanimatorin Michèle Bolliger. Für Kinder von 9 bis 36 Monaten in Begleitung. Mittwoch, 19. Juni, 13.30 bis ca. 14 Uhr: «Gschichte-Zyt». Regula Leutert erzählt Geschichten für Kinder ab 3 Jahren. Mittwoch, 26. Juni, 20 Uhr: «E-Reader – Lesegeräte für elektronische Medien». Roger Mella (Gemeinderat) stellt die von ihm getesteten Lesegeräte verschiedener Marken vor und macht auf Vor- und Nachteile aufmerksam. Anschliessend werden interessierte Teilnehmer in die Ausleihe elektronischer Medien eingeführt.

Regionalbibliothek Affoltern

Samstag, 1. Juni

Nicht verpassen!

Ausstellungen Aeugst am Albis

Ab Mitte Juni bis Mitte September findet zum fünften Mal die «Lesebank-Aktion» statt. Im Bezirk werden Behälter mit Büchern und Zeitschriften bei Ruhebänken und Badeanstalten bereitstehen und zum Schmökern, Lesen und Geniessen einladen. Informationen zu den Standorten geben die beteiligten Gemeindebibliotheken.

Affoltern am Albis

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Freitag, 31. Mai 2013

Do/Sa/So 14.30 h, D gespr. KANTON ab 12/10 J.

Von Viktor Giacobbo 3. Woche

Do/Fr/Sa 20.15 h THE GREAT GATSBY E/d/f, ab 12/10 J. Von Baz Luhrmann, mit Leonardo DiCaprio uva. 2. Woche Do/Sa/So 17 h So/Mo/Di/Mi 20.15 h THE BROKEN CIRCLE OV/d/f, ab 14/12 J. Von Felix Van Groeningen, mit Johan Heldenbergh uva. Lux DVD-Verleih: Mo–Fr, 19.30–21.30 h, Sa, 14.00–22.00, So, 14.00–21.30 h Täglich 20.15 h 3. Woche Do/Fr/Sa/So auch 14 h, 17 h FAST & FURIOUS D gespr., ab 14/12 J. Von Justin Lin, mit Vin Diesel uva.

Freitag, 14. Juni, ab 19.30 Uhr: Spieltreff Säuliamt. Gesellschaftsspiele aller Art für Leute von 17 bis 99 Jahren.

Ottenbach 09.00-16.00: Gesundheitstag in Ottenbach: 20 Aussteller präsentieren eine breite Palette an Angeboten zum Schwerpunktthema Gehirn. Ein Highlight ist der Brain Bus. Flyer mit allen Infos auf www.ottenbach.ch. Neuhofareal.

Sonntag, 2. Juni

Dienstag, 11. und 25. Juni, 9 bis 9.30 Uhr: Buchstart-Treff. Reim und Spiel für Eltern mit ihren Kindern von 9 bis 36 Monaten.

Bibliothek Rifferswil Donnerstag, 6. Juni, 20 Uhr: VerdiAbend anlässlich des 200. Geburtstags von Giuseppe Verdi. Opern-Kenner Hugo Kaspar aus Aeugst erzählt aus Leben und Werk des Komponisten von Aida, Rigoletto, Nabucco, Otello, Un ballo in maschera und vielen anderen berühmten und weniger bekannten Opern. Es werden Filmausschnitte zu sehen und Arien zu hören sein. Alle Liebhaber der klassischen Musik sind eingeladen.

Bibliothek Stallikon Ab Montag, 3. Juni, liegen die neu eingekauften Medien für Erwachsene auf. Freitag, 28. Juni, 20 Uhr: Sommerbücherabend. Das Bibliotheksteam stellt Neuheiten zum Lesen und Hören vor. Anschliessend wird ein Apéro offeriert. Ab Juni bis nach den Sommerferien liegt auf einem Extratisch eine grosse Auswahl an Ferien- und Reiselektüre bereit.

Bibliothek Wettswil Samstag, 15. Juni, 9.30 bis 12 Uhr: Infostand zum Thema Onleihe mit Apéro. Mittwoch, 26. Juni, 10 bis 10.30 Uhr: Buchstart-Treff «Reim und Spiel» für Kinder von 9 bis 36 Monaten in Begleitung, keine Anmeldung. Mittwoch, 26. Juni, 14.30 bis 15 Uhr: Geschichtenzeit für Kinder von 3 bis 5 Jahren in Begleitung, keine Anmeldung. Freitag, 28. Juni, 20 bis 21.30 Uhr: Bücher im Gespräch: Afrika. Das Team stellt afrikanische Literatur vor. Gast: Afrika-Kennerin Margit Zingg. Anschliessend Apéro, Eintritt frei, Kollekte. (I.S.)

11.00-17.00: «S’Gwärb uf de Strass» mit diversen Attraktionen. Infos unter www.s-gwärb.ch. Obere Bahnhofstrasse.

Knonau 11.00-17.00: Stiftigsfäscht 2013. Mit Festwirtschaft. Spielspassparcours für Gross und Klein, Tombola, Pferdereiten, Kinderkarussel, Hüpfburg für die Kleinsten usw. Zürcherische Pestalozzi-Stiftung. Langacher.

Aeugstertal Pegasus Small World, Habersaat: «Die Welt der Steifftiere» Mit über 100 Steifftieren. Die Ausstellung dauert bis 27. Oktober. Öffnungszeiten: Mi-So, 11-18 Uhr.

Bonstetten Galerie für Gegenwartskunst, Burgwies 2: Nadja-D. Hlavka, Etiyé Dimma Poulsen und Caroline Sorger, Malerei, Figuren in Raku und Bronze. Die Ausstellung dauert bis 9. Juni. Öffnungszeiten: DiFr, 14-18 Uhr, Sa/So, 13-17 Uhr oder nach Vereinbarung. Schaulager Kunstfenster, Dorfstrasse 13: geöffnet So, 14-17 Uhr.

Kappel am Albis Kloster Kappel, Kappelerhof 5: «Seht, da ist der Mensch»! von Oliver Henggeler. Die Ausstellung dauert bis 11. Juni 2013. Täglich geöffnet von 08.00 bis 22.00 Uhr.

Ottenbach GeGe-Atelier, Landhusweg 1: «George Gessler» (1924-2012). Gege’s Arbeitswelt. Öffnungszeiten: Jedes 1. und 3. Wochende im Monat von 10-12/15-17 Uhr. Atelier-Führungen nach telefonischer Vereinbarung. Telefon 044 761 83 80/079 731 46 08 oder gegessler@gmx.ch.

Rifferswil

Montag, 3. Juni

king. Organisator: Skiclub Hausen. Gemeindeparkplatz im Chratz.

Hausen am Albis

Ottenbach

Stallikon

14.30-17.30: Handarbeits-Stubete. Häkeln, stricken, sticken oder einfach nur plaudern. Für Kaffee und Kuchen wird gesorgt. Leitung: Vera Stoll, Hausen, Tel. 044 764 22 04. Immer am 1. Montag im Monat. Reformierte Kirche. Zwinglistube.

19.00-19.50: Qi-Gong in der Natur. Atem- und Bewegungsmeditation zur Harmonisierung des Qi-Flusses. Telefon 079 811 29 59. Pontonierhaus an der Reuss.

Schulhaus Loomatt (Kunstforum), Massholderenstrasse: «Mandalas» - Bilder von Doris Rinderli, Stallikon. Die Ausstellung dauert bis 13. Juli. Öffnungszeiten: Mo, 19-20.30 Uhr, Di, 9-11/19-20.30 Uhr, Mi, 15.30-17 Uhr, Do, 9-11/15.30-17 Uhr, Sa, 10-12 Uhr. Während den Schulferien: Di, 19-20.30 Uhr.

Donnerstag, 6. Juni

Hedingen 20.00-21.30: Abend-Bücherkafi: Das Bibliotheksteam stellt spannende Sommerneuheiten vor. Schul- und Gemeindebibliothek. Schachenstrasse 7.

Affoltern am Albis

Dienstag, 4. Juni

20.00: Lesung mit Wilhelm Schmid: «Dem Leben Sinn geben». Einblick in seine philosophischen Nachforschungen zum Thema Liebe und Lebenssinn. Buchhandlung Scheidegger. Obere Bahnhofstrasse.

Bonstetten

Kappel am Albis

09.00: Leichte Wanderung: Schmerikon - Bollingen - Jona. Wanderzeit ca. 2½ Std. Anmeldung und Auskunft: Edith Koch, Telefon 044 700 02 93, Edith Fankhauser, Telefon 044 700 30 25, Hermi Fischer, Telefon 086 078 666 30 56. Bahnhof. Treffpunkt.

13.30: Öffentliche Führung durch die Klosteranlage. Kloster Kappel. Treffpunkt: Amtshaus. Kappelerhof 5.

Mittwoch, 5. Juni 19.30: Storchenkafi des Spitals Affoltern präsentiert - Kurzvortrag für werdende Eltern zum Thema: «Von Baby-Blues, der Erschöpfung und der Depression nach der Geburt». Mit Esther Frank, Psychotherapeutin. Jeden ersten Mittwoch im Monat. Im Haus Rigi. Spital. Melchior-Hirzel-Weg 40.

Hausen am Albis 19.00: Bike-Treff und Nordic Wal-

anzeige

KINO Programm Sins, 30. Mai - 5. Juni

Hangover 3

D, 16/14 DO 17:00/ 19:00/ 21:00 FR 17:00/ 19:00/ 21:00 SA 17:00/ 19:00/ 21:00 SO 17:00/ 20:00 MO 20:30 DI 20:30 MI 20:30 PREMIERE

Obfelden 20.00: Schertenlaib und Jegerlehner mit ihrem Programm «Schwäfu - ein stilles Glück». Türöffnung und Bar ab 19.30 Uhr. Schulhaus Chilefeld. Singsaal. Dorfstrasse 65.

Affoltern am Albis Affoltern am Albis

Kommbox im Gemeindehaus, Dorfstrasse 22: «Lesen im Buch der Natur». Thema der Fotoausstellung ist die Natur in und um Aeugst. Die Ausstellung dauert bis 22. August. Öffnungszeiten: Mo, 811.30/16-18.15 Uhr, Di/Do, 8-11.30 Uhr, Mi, 8-11.30/14-16.30 Uhr.

Park Seleger Moor: «Erleben Sie Natur». Das grösste Blütenparadies der Schweiz. Rhododendren, Azaleen, Seerosen, Farngarten. Geöffnet täglich bis 31. Juli von 8 bis 19 Uhr.

Mettmenstetten 10.00-16.00: Brocki - breites Angebot in guter Qualität. Evang. Missionshaus Güetli. Rossau.

Bibliothek Ottenbach

Ottenbach 09.13: Alterskommission Ottenbach: Mit dem Postauto nach Affoltern, mit dem Zug nach Zürich und mit dem Tram zum Zoo. Wanderung durch den Wald zum Restaurant Ziegelhütte, Mittagessen. Anschliessend Spaziergang nach Schwamendingen und über den HB (mit Kaffeehalt) zurück nach Ottenbach. Postautohaltestelle. Treffpunkt.

Der grosse Kanton SO 11:00 DI 19:00 MI 19:00

D, 12

Epic -verborgenes DO,SO 15:15 3D D, 6

Königreich FR,SA 15:15 MI

Hanni &Nanni3 D, 8

Nachtzug nach Lissabon

13:30

DO,FR 13:30 SA,SO 13:30 MI 15:15 MO MI

18:30 17:00

Olympus has fallen ab 13. Juni im Kino Reservation: www.cinepol.ch Telefon: 041 787 36 00


Sport

Freitag, 31. Mai 2013

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Mount-Everest-Jubiläum – auch für eine Hausemerin Mit Karin Böbner hat die erste Säuliämtlerin das Dach der Welt bestiegen Am 29. Mai hat sich die Erstbesteigung des Mount Everest durch Sir Edmund Hillary und Sherpa Tenzing Norgay zum 60. Mal gejährt. Am 21. Mai, morgens um 5.30 Uhr blickte auch Karin Böbner vom höchsten Berg der Welt. «Es ging mir fast zu einfach», sagt die Hausemerin rückblickend. ................................................... von martin platter «Mir hat der lange Winter nichts ausgemacht. Während der anhaltend kühlen Temperaturen konnte ich mich optimal auf die Everest-Expedition vorbereiten», beginnt Karin Böbner mit gewinnendem Lächeln von ihrem Abenteuer im Himalaja zu erzählen. Etwas müde wirkt sie aber keineswegs abgemagert oder gar ausgemergelt, wie das nach solch strapaziösen Reisen durchaus die Regel sein kann. Auf ihrem Balkon in Heisch liegen beim Besuch des «Anzeigers» die textilen Ausrüstungsgegenstände nach dem Waschen zum Trocknen in der Sonne. Eine tibetanische Girlande zeugt vom ausserordentlichen Erlebnis, das nur wenigen Menschen auf unserem Planeten vorbehalten ist. Eine gute körperliche Verfassung, ausserordentliche Fitness und rund 50000 Franken auf der hohen Kante genügen nämlich nicht alleine. Es braucht gewisse genetische Voraussetzungen, um die unwirtlichen Bedingungen auf Höhen über 7000 Meter auch geniessen zu können. Böbner besitzt diese Gabe, wie sich auf früheren Expeditionen immer wieder gezeigt hatte. In «tieferen» Lagen bis etwa 6000 Meter über Meer zählt sie zwar nach wie vor nicht zu den schnellsten Läufern. Doch darüber hat ihr Körper das Talent, besser mit der dünnen Luft fertig zu werden, wie es nur wenige besitzen. «Ich brauche weder Medikamente noch zusätzlichen Sauerstoff, damit ich mich in grosser Höhe wohlfühle, normal essen und nachts beschwerdefrei schlafen kann», erklärt die 48-Jährige, die kürzlich Grossmut-

ter geworden ist. Mit der Besteigung des Everest hat sie sich einen Lebenstraum erfüllt. Wochenlang hat sie im Winter an sechs Tagen bis zu sechs Stunden trainiert. Mit 25 Kilogramm Ballast im Rucksack ist sie im Eilschritt auf alle erdenklichen Berge in der Region gelaufen, hat Ski- und Schneeschuhtouren mit dem Skiclub Hausen unternommen. Alles, um ihren Lebenstraum zu erfüllen, der wegen der unbestimmten Wetterlage lange Zeit ungewiss blieb.

Lange Akklimatisation Je nach Wetter vier bis sechs Wochen dauert es von der Ankunft in Lhasa, der Hauptstadt des autonomen Gebiets Tibet der Volksrepublik China, bis man das Dach der Welt erreicht. Ein Dutzend verschiedene Routen sind bekannt, die auf den Everest führen. Der Berner Reiseorganisator Kobler und Partner, dem sich Böbner Anfang April angeschlossen hat, favorisiert die Besteigung von Norden her «da dies objektiv der sicherste Weg sei» (Zitat Homepage kobler-partner.ch). Der wegen Dissonanzen mit Sherpas ins Gerede geratene Extrembergsteiger Ueli Steck war zur gleichen Zeit aus Richtung Süden von nepalesischem Gebiet aus auf dem Weg zum Everest-Gipfel. Böbner hat den Medienrummel nur am Rande mitbekommen. In ihrem Team und auch in Begegnungen mit anderen Equipen sei die Stimmung friedlich gewesen, sagt sie. Fünf Wochen dauerte die Akklimatisation. Während dieser Zeit pendelte die Hausemerin zu Fuss mir ihrer Reisegruppe zwischen den vier Basislagern, die sich in 5000 bis 7000 Metern Höhe befinden. Am 17. Mai war es endlich so weit. Der Wetterbericht sagte einen «Summit Day» voraus. «Der erste Anlauf misslang jedoch wegen des starken Windes. Wir mussten umkehren», erzählt die zähe Frau. Zwei Tage später startete der zweite Versuch – obschon es noch immer stürmte. «Neben der Kälte ist der Wind das grösste Problem. Auf dieser Höhe bläst es selten unter Windgeschwindigkeiten von 60 bis 80 Stun-

Gipfelglück für Karin Böbner am 21. Mai auf dem höchsten Berg der Welt. Die weisse Zinkpaste im Gesicht als Kälteschutz verleiht ihrem Antlitz etwas Gespenstisches. (Bild zvg.) denkilometern.» Auf 7800 Metern habe man übernachtet, um am folgenden Tag auf 8300 Meter aufzusteigen. Nach einer weiteren Übernachtung war es am 21. Mai, morgens um 5.30 Uhr, endlich so weit: Karin Böbner erreichte den Gipfel des höchsten Berges der Welt auf 8844 Meter über Meer.

Unbeschreibliches Glücksgefühl «Es war unglaublich. Für die letzten 550 Höhenmeter benötigte ich nur fünfeinhalb Stunden bei einem zusätzlichen Sauerstoffverbrauch von rund vier Litern pro Minute. Dann stand ich oben. Die Sonne schien, es war nahezu windstill und mit minus 22 Grad relativ warm, was äusserst selten vorkommt. Es herrschte eine sensationelle Aussicht auf die umliegenden Achttausender und der Himmel wirkte unbeschreiblich nah. Doch es ging mir fast zu leicht», versucht Böbner ihre

Das Potenzial voll ausschöpfen Juniorinnen U23 des FC Affoltern wollen in die 4. Liga Der Spielerinnen können sich noch genau daran erinnern, als die Juniorinnen U23 des FC Hausen im November 2012 zum ersten gemeinsamen Training kamen: Es war ein kalter Abend auf dem Kunstrasen im Moos. Man kannte sich nur als Gegnerinnen auf dem Feld. Und wie eben ein Derby so ist, waren die Emotionen bei den Spielen jeweils hochgeflogen. Daher wussten die Spielerinnen nicht genau, wie sie miteinander umgehen sollten. «Aber es ging nicht lange und wir haben uns super verstanden», erinnert sich der Captain. Das erste Testspiel gegen den 4. Ligisten FFC Südost Zürich gewann man mit 2:1. «Da habe ich das erste Mal gemerkt, wie viel Potenzial in unserer Mannschaft wirklich steckt», so der Captain. Im Moment ist der FFC Südost ungeschlagen in der 4. Liga und nah am Aufstieg in die 3. Liga. Dann ging es am 21. April ins Trainingslager nach Barcelona. Von dort kamen die Spielerinnen als Mannschaft zurück. Mittlerweile spielen sie die vierte Saison in der Juniorinnen U23 Liga (eine Saison ist ein halbes

einmaligen Eindrücke in Worte zu fassen. Gerne hätte sie es ohne zusätzlichen Sauerstoff versucht. Doch die Gefahren stiegen damit exponentiell. «Ohne zusätzlichen Sauerstoff lässt nicht nur das persönliche Leistungsvermögen massiv nach und die Konzentrationsfähigkeit nimmt markant ab. Die Gefahr von Erfrierungen steigt, da die Extremitäten weniger gut durchblutet werden.» Es können zudem Lungen- und Hirnödeme auftreten. Die Wahrnehmenstrübung könne bis zum Wahnsinn führen. «Psychisch am Anschlag, wird man zudem leichter reizbar, was sich auch in aggressivem Verhalten äussern kann», hat Böbner beobachtet. Es gelte aber, keine Fehler zu machen, denn jeder Fehler könne sich beim Bergsteigen tödlich auswirken. Medienberichte, wonach mit dem technischen Fortschritt und der mas-

sentouristischen Erschliessung des Everest quasi jeder den höchsten Berg der Welt erklimmen kann, lösen bei Böbner nur Kopfschütteln aus. Sie habe Tote und sterbende Menschen auf dem Weg zum Gipfel erlebt, denn die Leichen würden nicht abtransportiert, sondern lägen wie Mumien im ewigen Schnee. «Das ist grauenhaft. Aber jeder muss sich der Gefahren bewusst sein, in die man sich begibt, wenn man leichtsinnig ist, sich nicht richtig vorbereitet hat oder grosse Höhe nicht erträgt, das Risiko aber dennoch eingeht.» Man dürfe nicht ausser Acht lassen, dass der Aufstieg oft der einfachere Weg sei. Die grösseren Gefahren lauerten auf dem Rückweg, der trotz Müdigkeit nochmals vollste Konzentration erfordere – und das während Stunden. Beeindruckende Worte einer Frau, die sich bereits das nächste Ziel in grosser Höhe vorgenommen hat.

FCA-Veteranen siegen überlegen Ein 8:2-Kantersieg gegen Regensdorf

Erfolgreich – auch im altmodischen Trikot: die U23-Juniorinnen. (Bild zvg.) Jahr). In dieser Zeit wurden die Ämtlerinnen zweimal Meister und einmal Vize-Meister. «So viele Erfolge hatte ich noch nie mit einer Mannschaft», so der Captain. Im Moment stehen die Ämtlerinnen ungeschlagen – sechs Spiele und sechs Siege – an der Tabellenspitze. «So einen guten Zusammenhalt hatte ich noch nie», so der Captain. Die Ämtlerinnen suchen neue Herausforderungen, neue Gegnerinnen und haben das Ziel aufsteigen zu können, um stärkere Gegnerinnen zu bekommen und ihr Potenzial voll ausschöpfen zu können. Ich stecke mein ganzes Herzblut in diese Mannschaft und hoffe, dass es in dieser Formation weitergehen wird.

Leider hat der FC Affoltern zu wenig Schiedsrichter, um die talentierten Ämtlerinnen in die 4. Liga anmelden zu können. Interessierte dürfen sich beim FC Affoltern melden. Weiter wird ein Tenuesponsor gesucht. «Leider haben wir ein altmodisches, rotes und zu grosses Tenue für unsere Auswärts-Spiele», sagt der Captain und verspricht einem künftigen Sponsor: «Unsere erfolgreiche Mannschaft wird sie in und um Zürich bekannt machen.» Wer jetzt Lust hat, die Ämtlerinnen in Aktion zu sehen, der erhält am 16. Juni um 13 Uhr auf der Sportanlage Moos Gelegenheit. Dann findet ihr letztes Spiel der Saison statt – eventuell mit Meisterfeier nach Spielschluss.

Am vergangenen Mittwoch gewannen die FCA-Veteranen gegen Regensdorf in einem wichtigen Spiel zum Klassenerhalt mit 8:2. In einer überragenden ersten Halbzeit schalteten und walteten die FCA-Veteranen nach Belieben und schossen konsequenterweise sechs Tore. Die weiteren Tore, auch die Gegentore, fielen in der 2. Halbzeit. Überragender Stürmer mit insgesamt fünf Zählern war Bruno «Nöggi» Müller. Praktisch jeder seiner Angriffe führte zum Erfolg oder löste gefährliche Gegenangriffe aus. Die weiteren Tore schossen Wettstein, Willa und Frivat. Unterstützung bekamen die Veteranen von drei Spielern der Seniorenmannschaft, die insbesondere im Mittelfeld Akzente setzten. Der verletzte Spielertrainer Käslin war nach Abpfiff mit der Leistung seiner Mannen hochzufrieden. Trotz des Erfolgs erinnerte er in einer Mannschaftsansprache an den letzte Woche verstorbenen Peter «Pit» Hottinger. Pit war

langjähriges FCA-Mitglied und beendete seine aktive Fussball-Karriere bei den Veteranen. Die Mannschaft widmete ihm das Spiel und den Sieg.

Jubelnder Bruno «Nöggi» Müller nach seinem dritten von fünf Toren. (zvg.)


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Sport

Freitag, 31. Mai 2013

Traumhafte Strecke, eisige Temperaturen AK-Sieg von Sandro Angelastri für Team Koach Das auf diese Saison hin gegründete Team Koach von Coach Kurt Müller hat den ersten Sieg in einer Altersklasse in einem Ironman eingefahren: Sandro Angelastri gewann den Ironman 70.3 in St. Pölten bei M55.

Die Ü50 Nationalmannschaft. (Bild zvg.)

Gold für die Ü50-Nati Ämtler Volleyballer im Sieger-Team an der Europameisterschaft Die Globalboys, bei denen auch vier Mitglieder von Volley S9 mitwirken, haben zum zweiten Mal die inoffizielle Europameisterschaft der über 50-Jährigen in Pula (Kroatien) bestritten. Nach dem letztjährigen 3. Schlussrang konnte dieses Jahr sensationell Gold gewonnen werden. An der EVVA (Europian Veteran Volleyball Association) zeigte sich das Team von Andreas Grasreiner (ex DDR-Nationalspieler) und Hugo Lombriser (Präsident von Volley S9) in einer hervorragenden Verfassung. Dieser Erfolg ist hoch einzustufen, weil sich die Globalboys nach dem Gewinn der Bronzemedaille an der Weltmeisterschaft, im Oktober 2012, neu

formieren mussten. Neuzuzüger Peter Ulrich (ex Schweizer Nationalspieler) war eine klare Verstärkung für das Team. Mit seinen perfekten Abnahmen und präzisen Angriffen zeigte der Jüngste, dass er an der WM 2014 eine Teamstütze werden kann. Ein Allrounder wie er im Buche steht und ein Teamplayer. Wie es bereits die Schweizer Eishockeyaner gezeigt haben, können gute Stimmung und Teamgeist Berge versetzen. Auch für die kleine Schweiz schauen so immer wieder sportliche Erfolge heraus, die niemand erwarten würde.

nung für das fairste und sympathischte Team. Vermutlich erfolgten diese Auszeichnungen, weil die Globalboys all ihren Gegnern Schweizer Schokolade verteilt hatten. Nicht irgendeine, nein, die berühmte Globalboys Schokolade! Die Veranstalter waren voll des Lobes für das Team und fragten auch gleich an, ob die Schweiz im Jahr 2015 eine Ü50-EM austragen würde. Gut möglich, dass in zwei Jahren im Säuliamt ein Volleyball-Grossanlass stattfinden wird.

Resultate: Auszeichnung für das fairste und sympathischste Team Nebst der Goldmedaille erhielten die Globalboys auch noch die Auszeich-

Schweiz - Ukraine 2:0 (25:23, 25:12) Schweiz - Serbien 2:0 (25:10, 25:12)

Als einen der schönsten Wettkämpfe bezeichnet der erfahrene Langstreckentriathlet Sandro Angelastri den Halb-Ironman von St. Pölten: «Österreichische Gastfreundschaft, effiziente Veranstalter und eine in allen Belangen traumhafte Strecke schienen mir die perfekten Zutaten für meinen Saisonstart zu sein.» Einziger Wermutstropfen: Die Österreichische Bundesbahn erlaubt keinen Fahrrad-Selbstverlad auf dem RailJet und zwingt die Athleten daher zur siebenstündigen Anfahrt mit dem Auto. Das Wetter war weniger gastfreundlich: Es regnete ohne Unterbruch bei kühlen Temperaturen. Obwohl die Wassertemperatur von 16 Grad das Schwimmen über 1.9 Kilometer im Neopren ohne weiteres zugelassen hatte, entschied die Rennleitung angesichts der Lufttemperatur von lediglich 5 Grad reglementskonform, darauf zu verzichten und direkt mit der Radfahrt in kleinen Gruppen, die alle 30 Sekunden lostgeschickt wurden, zu starten. «Ich selbst wäre gerne geschwommen», meint Angelastri, bezeichnet den Entscheid aber als «das einzig Richtige». Die 90 Kilometer waren sehr fordernd angesichts der kalten Temperaturen, gepaart mit Windböen von bis zu 60 Stundenkilometern. Auch wenn Angelastri festhält, der «letzte Biss» habe ihm auf dem Rad gefehlt, weil er die tolle Donaulandschaft genossen habe, führte er die Altersklasse M55 mit einer Radzeit von 2:32:17 bereits klar an, als er in die Laufschuhe wechselte. Er entschied sich, die erste Hälfte des Halb-

marathons locker anzugehen, um die zweite Hälfte rascher zu laufen. Die Rechnung ging auf, im Ziel lag er 12 Minuten vor dem Zweitplatzierten, seinem Kollegen Gilbert Fisch, der damit für einen Schweizer Doppelsieg sorgte. Angelastris Fazit zu seiner Laufstrategie: «Sehr empfehlenswert, muss aber im Training Sandro Angelastri. noch verfeinert (Bild zvg.) werden.» Glücklich im Ziel waren alle TeamKoach-Mitglieder. Marion Keller unterbot auf der Laufstrecke ihres ersten Ironmans überhaupt die 2-StundenMarke. Im Ziel konnte sie zusammen mit Ehemann Daniel Keller und den Teamkolleginnen Evelyne Jenni, Präsidentin des Triathlon Clubs Säuliamt, und Barbara Grüter feiern, die alle den Wettkampf innerhalb von 40 Minuten erfolgreich abschlossen.

Rapperswil am Sonntag Übermorgen Sonntag folgt der Ironman 70.3 in Rapperswil. Auch hier kann angesichts der tiefen Temperaturen erstmals kein Schwimmen stattfinden. Gestartet wird stattdessen mit einem Lauf über 4.5 Kilometer. Für das Team Koach bedeutet Rapperswil auch als Duathlon einen Höhepunkt. So werden unter vielen anderen Startern vom Team Koach auch Mitglieder mit Podestchancen am Start sein wie Urs Müller, Martin Welti, Markus Goldinger, Pascal Preisig und Sandro Angelastri. (tk.) Mehr Infos unter: www.kmsportcoaching.ch.

Schweiz - Belgrad 2:0 (25:19, 25:20) Freundschaftsspiel: Schweiz - Russland ü40 1:3 (22:25, 25:19, 24:26, 25:23).

Klare Niederlage Dritte Interclubrunde der TCS-Senioren In der letzten Interclubrunde in der Nationalliga C musste die Mannschaft des Tennisclubs Säuliamt gegen den vorzeitigen Gruppensieger Lido Lugano antreten und verlor ehrenhaft mit 2:5 Punkten. ................................................... von andré meier

Hinten von links: Werner Kehrli (Versicherungsberater Mobiliar), Cello Leuthold, Sven Kammer, Jonas Feil, Manuel Schneiter, Yannic Schmidt, Thomas Naef (Generalagent). Vorne: Cedric Beyeler, Jann Götschi, Ivo Götschi, Manuel Frank. (Bild zvg.)

Mit neuem Outfit in die Saison Die Herrenkorbballer von Hausen in sportlich-rotem Dress Kurz vor Saisonstart dürfen sich die Korbballer von Hausen in einem neuen Outfit präsentieren. Dank der Mobiliar spielen ab diesem Sommer die Routiniers, wie auch der zahlreiche Nachwuchs in einem sportlichen, ro-

ten Dress. Die Mannschaft wird in der Umgebung diverse Einsätze spielen dürfen, wie auch während der Meisterschaft in der ganzen Nordwestschweiz. Dies ermöglicht das grosszügige Sponsoring von Werner Kehrli

und der Generalagentur Affoltern unter der Leitung von Thomas Naef. Das Korbballteam Hausen versucht mit vollem Einsatz, das beste aus den neuen Trikots herauszuholen. Sven Kammer

Da die Säuliämtler als einzige Mannschaft Punkte gegen den starken Gegner erspielte, konnte schlussendlich doch noch der dritte Gruppenrang sichergestellt werden. Aufgrund des schlechten Wetters mussten die Partien in der Tennishalle Aesch ausgetragen werden, was für die Heimmannschaft ein Vorteil war. André Meier (R4) gewann sein hochklassiges Match gegen einen R3klassierten Gegner 6:3, 7:5. Dank druckvollem und angriffigem Spiel, v.a. mit der Backhand, konnte er seinen Gegner in Schach halten. Ernst Widmer (R5) verlor seine Partie gegen seinen R4 klassierten Gegner 1:6; 0:6. Es war klar ersichtlich, dass der ehemals N4-klassierte Spieler der mit Abstand beste Spieler seiner Mannschaft war und bei Bedarf das Tempo und die Präzision beliebig erhöhen konnte. Urs Bächtiger (R6) wurde aus taktischen Gründen «geopfert» und musste auch gegen einen R4 klassierten Gegner antreten. Ganz ohne Gewinndruck angetreten, schlug Urs sehr befreit auf und spielte einige schöne Punkte. Damit er-

zielte er eine achtbare 2:6; 3:6 Niederlage. Jürg Schmidlin (R6) machte gegen seinen R5-klassierten Gegner dank Ballsicherheit und Ausdauer die Überraschung fast perfekt, verlor aber in einem Abnützungskampf über 2½ Stunden in einem Hitchcock-Finale im TieBreak des 3. Satzes 5:7 (3:6; 7:5; 6:7). Bruno Schönbächler (R6) verlor trotz solidem Spiel und druckvollen Vorhandbällen knapp den ersten Satz gegen seinen gleichklassierten Gegner (letzes Jahr R5). Im 2. Satz erhöhte der Luganese den Druck dann noch mehr und servierte noch besser. Mit seinen schnellen, harten Aufschlägen auf die Backhandseite konnte er das Spiel 4:6, 0:6 für sich entscheiden. Meier/Schönbächler konnten an die guten Leistungen im Einzel anknüpfen und erzielten in einem hart umkämpften 3. Satz den wichtigen zweiten Sieg (6:4, 4:6, 7:6). Das zweite Doppel entschieden die Gegner klar für sich. Mit fast perfekten Services und höchster Sicherheit am Netz dominierten sie die Partie. Widmer/Schmidlin verloren 2:6, 3:6.

Heimspiel in der Abstiegsrunde gegen den TC Frick In der Abstiegsrunde am Sonntag, 2. Juni, ab 15 Uhr wird der TC Frick im Moos antreten. Der Verlierer steigt in die 1. Liga ab. Zuschauer sind wie immer willkommen. Das Clubrestaurant des TC Säuliamt bietet mit seinem Pizzaoffen und der mediterranen Küche abwechslungsreiche Gerichte an.


Sport

Freitag, 31. Mai 2013

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Statt 86 «nur» 50 Kilometer Aeugster Adrian Brennwald lief im Elsass auf Platz zwei Der Ultratraillauf Maxi Race fiel dem schlechten Wetter zum Opfer – besonders bitter für Adrian Brennwald, der eigens nach Frankreich gereist war. Schliesslich konnte der Aeugster gleichentags einen 50-KilometerTraillauf bestreiten. Resultat: Rang 2.

Jasmin Corrodi und Martin Schmidlin, Schweizer Meister Standard Sen II. (Bilder zvg.)

Tanzsport auf hohem Niveau in Hausen Die Schweizer Meisterin lädt ein Am 8. Juni veranstaltet der Tanzsport Club TSCZ wieder seinen traditionellen «TSCZ Cup» im Gemeindesaal in Hausen. Ab dem frühen Mittag bis Mitternacht tanzen die besten Tanzpaare aus der Schweiz und dem nahen Ausland um Siege und Platzierungen in den Lateinamerikanischen und in den Standard-Tänzen. Wer «Dancing Stars» oder «Let’s dance» für einmal live erleben will, muss am 8. Juni in den Hausemer Gemeindesaal kommen. Der jeweils im Frühsommer stattfindende «TSCZ-Cup» gehört seit Jahren zu den beliebten Höhepunkten im Schweizer Tanzturnierkalender. Mehr als 70 Paare aus der gesamten Schweiz und dem benachbarten Ausland haben sich wieder für einen oder mehrere der insgesamt 15 Wettbewerbe angemeldet. Eine auserlesene Tombola und ein Turnierkleider-Verkaufsstand bereichern den Anlass. Ein grosses Buffet mit Grillwürsten, Sandwiches und Kuchen sorgt für das leibliche Wohl der Gäste. Der Erlös des alljährlichen Anlasses kommt der Jugendförderung im Turniertanz zugute. Gestartet wird nach Alterskategorien getrennt, von den Schülern bis zu den Senioren in verschiedenen Stärke-Klassen. Von den Anfängern in der K-Klasse bis zu den Fast-Profis in der S-Klasse. Unterschiedliche Klassen tanzen zum Teil im selben Wettbewerb, werden aber separat gewertet.

Die Paare messen sich in den fünf Standardtänzen – Englischer Walzer, Tango, Wiener Walzer, Slowfox und Quickstep – und den fünf Lateinamerikanischen Tänzen – Samba, Cha-ChaCha, Rumba, Paso Doble und Jive. Ein fünfköpfiges Wertungsrichterteam beurteilt die Leistungen und kürt die Gewinner. Bewertet werden die Musikalität, die Körperbalance, Bewegungsabläufe und der Ausdruck des Charakters jedes Tanzes.

Einheimische unter den Favoriten Zu den Favoriten bei den Juniorenpaaren sowohl in den Lateinamerikanischen als auch in den Standardtänzen gehören auch die Paare des veranstaltenden TSCZ: Davide Corrodi und Marisha Zimmerli sowie Dominik Zimmermann und Daria Akhmedova, die schweizweit in ihrer Altersklasse schon zahlreiche Podestplätze ertanzen konnten. Nach den Schüler- und Juniorenwettbewerben am Nachmittag heisst es ab 19 Uhr «Bühne frei» für die Latein-Hauptkategorie-Paare (ab 18 Jahren) und die Standard-Senioren-Paare (ab 35 Jahren). In glitzernd-farbigen Kleidern bringen sie zu heissen Samba-Rhythmen oder schmachtenden Rumba-Klängen lateinamerikanische Lebensfreude in den Gemeindesaal oder drehen sich in hinreissenden Ballroben und im eleganten Frack scheinbar mühelos rechtsherum und linksherum im Dreivierteltakt. Für die Schweizer Paare ist das Turnier eine willkommene Vorbereitung auf die am 19. und 20. Oktober 2013 stattfindenden Schweizer Tanzsport-Meisterschaften in Luzern. Der Eintritt für Erwachsene kostet 25 Franken für den ganzen Tag, die sie begleitenden Jungen bis 16 Jahre sind gratis. Die ersten Wettbewerbe tragen ab 11 Uhr die Schüler und Jugendlichen aus, ab 16 Uhr sind dann auch die Erwachsenen im Einsatz. Im «Chratz» beim Gemeindesaal in Hausen stehen Parkplätze in ausreichender Zahl zur Verfügung. Für weitere Auskünfte: Jasmin Corrodi, Tanzsporttrainerin und Präsidentin TSCZ, Telefon

Marisha Zimmerli und Davide Corrodi, Jun. B, Hausen.

044 764 10 09.

Eigentlich wollte Adrian Brennwald am Sonntagmorgen am Maxi Race in Annecy starten. Das schlechte Wetter über die ganze Woche stimmte ihn jedoch nachdenklich, ob das Rennen überhaupt würde durchgeführt werden können. Ein Blick auf die Internetseite des Veranstalters am Samstagmorgen zeigte jedoch: alles in bester Ordnung. So fuhr der Aeugster nach Annecy und holte die Startnummer. Als die Startnummer-Ausgabe geschlossen wurde, teilte der Veranstalter allerdings mit, dass alle Rennen abgesagt werden. Dass man das Rennen wegen schlechten Wetters mit tiefer Schneefallgrenze absagt, ist durchaus nachzuvollziehen, ärgerlich ist allerdings, damit zu warten, bis alle Teilnehmer angereist sind.

Windig und kalt Brennwald machte sich also wieder auf den Heimweg, wo er um 20 Uhr ankam. In der Zwischenzeit konnte sein Cousin zumindest einen Traillauf am Sonntag ausfindig machen und beim Veranstalter abklären, dass der Aeugster sich noch vor Ort nachmelden könne. Also fuhr Brennwald am Sonntagmorgen um 4 Uhr wieder nach Frankreich, diesmal ins Elsass, zum Trail des Marcaires: 50 Kilometer mit 2500 Höhenmetern. Um 8.30 Uhr erfolgte dort der Startschuss. Wegen des schlechten Wetters hatte der Aeugster Handschuhe, Kappe und Jacke in den Rucksack eingepackt. Auf dem ersten Berg war die Temperatur unter dem Gefrierpunkt und es windete extrem stark, dadurch waren die Trails mit einer Eisschicht überzogen. Handschuhe und Kappe konnte Brennwald noch anziehen, jedoch keine Jacke, weil es so starke Windböen hatte.

Rang 2 für Adrian Brennwald am Trail des Marcaires. (Bild Nicolas Fried) Nun einige lange Trainingseinheiten in den Bergen Möglichst schnell machte er sich deshalb auf den Abstieg, wo es dann auch wieder wärmer wurde. In der Eile verpasste er jedoch einen Verpflegungsposten, da dieser um zwei Kilometer vorverlegt worden war und Brennwald sich nur auf die Kilometer Angaben konzentrierte. So kam er ziemlich ausgetrocknet am letzten Verpflegungsposten an. Schliesslich benötigte er vier Stunden und 42 Minuten, was ihm den zweiten Gesamtrang hinter

Mathieu Martinez aus Frankreich einbrachte. «Mit diesem Resultat bin ich sehr zufrieden», so Adrian Brennwald, der in fünf Wochen in den Dolomiten am Lavaredo Ultratrail über 118 km und 5700 Hm an den Start gehen will. «Leider fehlt mir nun ein längerer Wettkampf als Vorbereitung», bedauert er die Absage des Maxi Race (86 km, 5500 Hm) in Annecy. «Ich hoffe, dass ich noch ein paar lange Trainingseinheiten in den Bergen bestreiten kann – sofern das Wetter besser wird ...» (tst.)

Emma Pooley gewinnt die Rad-Tour du Languedoc-Roussillon Grossartiger Erfolg der Britin Emma Pooley, die in Hausen wohnt und für das Bigla Cycling Team startet: Sie gewinnt das UCI 2.2. Mehretappenrennen Languedoc-Roussillon in Frankreich. Am GP Cham-Hagendorn stellte sie sich in den Dienst des Teams. Das Rennen in der Languedoc, welches eigentlich als 6-Etappen-Rennen vorgesehen war, führte über 5 Etappen. Die erste Etappe über 122.2 Kilometer endete mit einem Massensprint. Die zweite Etappe startete auf Meereshöhe und führte über 2 Pässe bevor der Schlussaufstieg auf 1700 m ü.M. in Angriff genommen wurde. Nach 123.5 Kilometern erreichte Emma Pooley als Erste Station de Camurac und gewann damit diese schwierige Etappe und konnte sich auch das Maillot Jaune überziehen lassen. In der 3. und zugleich längsten Etappe über 130.2 Kilometern über 3 Pässe erfolgte der Angriff auf die Fahrerinnen des Bilga Cycling Teams. Die Verteidigung des Leadertrikots von Pooley gelang aber souverän. Beim Einzelzeitfahren über 27.8 Kilometer musste die Ex-Weltmeisterin in dieser Disziplin zwar eine Nie-

derlage einstecken, hielt die härtesten Konkurrentinnen auf den Gesamtsieg jedoch auf Distanz und wurde mit 32 Sekunden Rückstand 2. Dies reichte, um im Maillot Jaune die Schlussetappe in Angriff zu nehmen. In dieser über 114 Kilometer führenden Etappe befand sich Pooley zwar nicht in der Spitzengruppe. Ihr Vorsprung reichte aber zum souveränen Gesamtsieg der 1. Tour du Languedoc-Roussillon in Frankreich in einer Gesamtzeit von 15:18.45 Emma Pooley durfte sich feiern lassen. (Bild zvg.) vor der Russin Tatiana Antoshina, 1:29 zurück. ging auf, belegten doch zwei FahreNach der super Unterstützung der rinnen ihres Teams die Plätze 1 und Fahrerinnen des Bigla Cycling Teams 2. Pooley hatte kurz vor Beginn der an der Tour setzte sich Emma Pooley letzten Runde einen Platten und eram GP Cham-Hagendorn in den reichte das Ziel mit einem grösseren Dienst der Mannschaft. Die Rechnung Rückstand. (hpf)


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FC Affoltern a. A. Reifeprßfung gegen den FC Schwamendingen Die erste Mannschaft des Fussballclubs Affoltern a.A. gewann die beiden letzten Meisterschaftsspiele in ßberzeugender Manier (Heimspiel gegen FC Urdorf 7:1; Auswärtsspiel gegen Blue Stars 2:0). Durch diesen Punktezuwachs rangiert das FCAFanionteam auf dem guten 3. Platz. Am kommenden Sonntag, 11.00 Uhr, kommt es in Affoltern a.A. zur Begegnung mit dem punktgleichen FC Schwamendingen. Im Anschluss an diese Partie gelangt das 200er-Lotto im Mooshßsli zur Austragung. Schwamendingen äusserst spielstark Die Stadtzßrcher sind ein technisch versiertes und äusserst spielstarkes Team, das eine ausgezeichnete Rßckrunde gespielt hat. So hat die Mannschaft von Trainer Sokol Maliqi und seinem Assistenten Michele Digeronimo auswärts den Tabellenfßhrer FC Horgen besiegt und gegen den zweitplatzierten FC Kilchberg/ Rßschlikon, ebenfalls auswärts, unentschieden gespielt. Von einem Auswärtskomplex bzw. einer -schwä-

che kann also bei dieser Equipe nicht ausgegangen werden, auch wenn das letzte Spiel gegen die (verstärkte) zweite Mannschaft von FC Seefeld 1:0 verloren ging. Die Schwamendinger haben in dieser Saison – wie der FC Affoltern a.A. – 42 Punkte auf ihrem Konto und belegen damit den 4. Rang (mehr Strafpunkte). Auf AugenhÜhe mit Schwamendingen Noch vier Runden sind in dieser Saison ausstehend, also noch 12 Punkte zu vergeben. Durch die am letzten Spieltag unerwartete Niederlage des Tabellenfßhrers beträgt der Rßckstand des FCA und vom FC Schwamendingen nur 5 Punkte auf den Fussballclub Horgen. Das Fanionteam aus dem Bezirkshauptort wird alles daran setzen, den Druck auf Horgen hoch zu halten und die dafßr benÜtigten 3 Punkte einzufahren. Da davon ausgegangen werden kann, dass dieses Unterfangen auch von Schwamendingen angestrebt wird, bedarf es eines tadellosen spielerischen, taktischen und kämpfe-

rischen Leistung. Wichtig wird aber vor allem sein, dass der FCA das Spiel in die eigene Hand nimmt, so wie im Vorrundenspiel, wo die Partie gegen die StadtzĂźrcher gewonnen werden konnte. Das Trainergespann Filipovic, Kaufmann und Correia kann in dieser spannenden Partie fast aus dem Vollen (Matthias Spinner abwesend) schĂśpfen, obwohl einige Spieler angeschlagen sind.

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Der FC Affoltern a.A. freut sich Ăźber einen zahlreichen Aufmarsch zur UnterstĂźtzung unserer ÂŤEinsÂť und dankt Ihnen dafĂźr. Im Anschluss an diese interessante Partie ďŹ ndet im Clubhaus ÂŤMooshĂźsliÂť das alljährliche 200er-Lotto der 1. Mannschaft statt.

Spieleckdaten FCA – FC Schwamendingen Spielbeginn: Sonntag, 2. Juni 2013, 11.00 Uhr Ort: Moos, Affoltern

Spieltipp von Peter Ochsner (ehemaliger Senioren-Obmann und langjähriges Vorstandsmitglied des FCA, sowie Supporter der 1. Mannschaft):  Ich wßnsche der 1. Mannschaft viel Glßck und hoffe dass sie die drei Punkte im Spitzenspiel gewinnen wird. Nach dem Motto: Wer nichts riskiert der gewinnt auch nichts. Der FCA gewinnt mit 2:1.

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Die Spiele vom Wochenende Freitag, 31. Mai 2013 20.00 FCA Senioren – FC Morava Samstag, 1. Juni 2013 10.00 FCA Junioren Ec – FC Kilchberg-Rßschlikon c 12.00 FCA Junioren Dd – FC Dietikon b 13.00 FCA a* Junioren C – SC Veltheim a* 13.00 FCA Juniorinnen D – FC Horgen b 14.00 FCA Junioren D – FC Thalwil a 15.00 FCA Junioren Cb*– FC Regensdorf a* 16.00 FCA Juniorinnen C – FC Lachen/Altendorf Sonntag, 2. Juni 2013 11.00 FCA 1. Mannschaft – FC Schwamendingen 1 13.00 FCA Juniorinnen U23 – FC Horgen

Matchballspender: FINETRA AG ZĂźrichstrasse 130 8910 Affoltern a.A. Tel. 043 322 88 44

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Extra

Freitag, 31. Mai 2013

glosse

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Was nach OVA und MyStop?

Pouletbrust mit Erdbeervinaigrette

Nach den seinerzeit wertlos gewordenen OVA-Aktien war die geplante Realisierung der Autobahn-Raststätte in Affoltern für viele Ämtler ein Hoffnungsschimmer. Dank Überzeugungsarbeit des damaligen quirligen Delegierten des Verwaltungsrates wurden bereits die Aktien der ersten Stunde stark überzeichnet. Krethi und Plethi aus dem Bezirk füllte enthusiastisch den Zeichnungsschein aus. Man wollte auf alle Fälle von Anfang an dabei sein. Auf einen sehr guten Geschäftserfolg konnte gehofft werden. Aber auch das Treffen zufriedener Aktionäre an der jährlichen Generalversammlung gehört zu den Werten einer solchen Institution. Doch erstens kommt es anders und zweitens als man denkt. Obschon sich die Verantwortlichen vermutlich alle Mühe gaben und weiter geben, kommt der Betrieb nicht vom Fleck. Die Kapitalvernichtungsmaschine lief in den ersten Jahren auf Hochtouren. Ende 2012 betrug der Steuerwert einer Aktie von nominell tausend gerade noch fünfzig Franken. Auch die Prognosen im soeben erschienenen Geschäftsbericht 2012 zuhanden der Aktionärs-Versammlung von Mitte Juni hauen niemanden vom Stuhl. Denken gewisse Aktionäre etwas zu kurzfristig? Handelt es sich bei diesem Engagement erst langfristig um eine gute Anlage? Für mich ist per heute die «Milchbüechli»-Rechnung jedenfalls rasch gemacht: Rund ein Dutzend Aktien ergibt auf dem Papier ein Minus

von fast ebenso vielen Tausendernoten. Nach OVA und MyStop stellt sich nun allen Ernstes die Frage, welche Firma überhaupt ein Knüller als sprudelnde Bezirks-Aktiengesellschaft sein könnte. Am Boden liegende Restaurantbetriebe (zum Beispiel «Kreuz» in Maschwanden, «Uttenberg» bei Knonau oder «Wiesental» in Hausen) könnten in einer Kette zusammengefasst und zentral betrieben werden. Doch glaube ich kaum, dass eine solche (Fress-)Aktie in der heutigen Zeit auf guten Boden fallen würde. Florierende Familien-AGs im Bezirk, die an die Börse drängen, sind mir nicht bekannt. Somit kann es wohl nur noch eine zukunftsträchtige Investition geben: das Spital Affoltern. Vermutlich wittern ausländische Investoren aufgrund des derzeitigen Hick-Hacks in der Öffentlichkeit längst ein Potential. Denn Kranke und Pflegebedürftige wird es immer geben. Also ist jetzt die Zeit reif, unser Spital in eine Volks-Aktiengesellschaft umzuwandeln. Das wäre doch der Coup des 21. Jahrhunderts. Und wenn es dann halt auch bei diesem Engagement wie bei OVA und MyStop zu keiner Dividende reichen sollte, könnte doch wenigstens nach der AktionärsGV mit einem Apéro riche gerechnet werden, nachdem die Küche des Spitals ja grosszügig umgebaut werden soll.

Einst Hoffnungsträger, jetzt ein Sanierungsfall: MyStop. (Bild Werner Schneiter)

(rf.)

Kälte verhinderte «Zuckerwatte» auf Strauch Diese beiden Bilder entstanden fast auf den Tag genau am selben Datum im Mai 2011 und letzte Woche 2013. An der Zwillikonerstrasse, ausgangs Ottenbach war damals das kleine Gebüsch mit einem Schleier überzogen. Doch die Raupen der Gespinstmotten wurden dieses Jahr ganz offensichtlich wegen der anhaltenden Kälte nicht motiviert, den Strauch mit einem riesigen weissen Netz zu umhüllen. Sicher ist, dass seinerzeit die kurzzeitige «Besetzung» der Pfaffenhütchen-Motte dem Strauch nicht geschadet hat, steht doch das Gebüsch in voller Gesundheit am Strassenrand. (mm)

wetter

Ende Mai 2011: als «Zuckerwattenstrauch» ...

... und jetzt ohne Netz der Gespinstmotten. (Bilder mm)

zwischen-ruf

Manche Wiederholungen liebe ich, zum Beispiel wiederholtes Erdbeerkuchenessen. Die Wiederholung findet seit einer Woche täglich statt. Ich mache mir diesen himmlischen Dessert selber: Vom Biskuit ein grosses Stück abschneiden, mit geschlagenem Rahm sanft bestreichen, halbierte Erdbeeren darauf verteilen. Wie toll das aussieht! Eine knallrote

«Auf Petronellentag (31. Mai) Regen, wird sich der Hafer legen.»

Für 4 Personen 1 l Geflügelbouillon 4 Pouletbrüstli Salz, Pfeffer 6 EL Weissweinessig 1 EL Limetten- oder Zitronensaft 3 EL Rapsöl ¼ Zwiebel fein gehackt 6 Erdbeeren Kräuter, z.B. Oregano, Thymian, Zitronenmelisse, Pfefferminze

Zubereitung Bouillon aufkochen. Pouletbrüstli würzen, in der heissen Bouillon während ca. 15 Min. pochieren, d.h. unter dem Siedepunkt ziehen lassen. Inzwischen Essig, Limettensaft und Öl verrühren und Zwiebel beigeben. Mit Salz und Pfeffer pikant abschmecken. Erdbeeren sehr fein würfeln, einige Kräuter fein hacken und beides zur Vinaigrette mischen. Pouletbrüstli schräg in Tranchen schneiden. Vinaigrette dazu geben und mit Kräutern garnieren. Tipp: Dazu passen Ebly und gedämpftes Gemüse.

Frühlingssalat mit Knoblauchcroutons Für 4 Personen

Knallrote Verführung

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Verführung! Und wie toll das schmeckt! So fruchtig! Zur Zeit unterstütze ich die italienischen Erdbeerbauern. In Bälde aber pflücke ich im Säuliamt. Empfinde während des Essens ein ausgeprägtes Wohlgefühl – mmh – frische Früchte sind gesund! Ute Ruf

20 g Kräuter z.B. Basilikum, Schnittlauch, Peterli, Bärlauch, Sauerampfer, Kerbel, Kresse 400 g Salat z.B. Sprossen, Rucola, Frühlingsspinat, Frisée, Kopfsalat, Löwenzahn 6 Scheiben Toastbrot Bratcrème 2 EL Sonnenblumenkerne 1 bis 2 Knoblauchzehen Salatsauce 2 EL Zitronensaft 4 EL Weissweinessig Salz, Pfeffer aus der Mühle 1 TL Senf 6 EL Rapsöl

Zubereitung Für die Sauce alle Zutaten sehr gut mischen. Kräuter und Salat mischen und in Schüssel geben. Brotscheiben entrinden, Brot würfeln und in heisser Bratcrème rundum goldbraun und knusprig rösten. Sonnenblumenkerne kurz mitrösten. Knoblauch darüber pressen und mischen. Auf dem Salat verteilen. Sauce darüber träufeln. Tipp: Veilchen, Gänseblümchen oder Schlüsselblumen zusätzlich unter den Salat mischen.


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44. Veranstaltung der Vortragsreihe: Von Spezialisten fĂźr Interessierte

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