039_2021

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CH Regionalmedien AG I Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern I Obere Bahnhofstrasse 5 I 8910 Affoltern am Albis I Telefon 058 200 5700 I www.affolteranzeiger.ch I Auflage 26 633 I AZ 8910 Affoltern a. A. I Post CH AG

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AUS DEM BEZIRK AFFOLTERN I Nr. 39 I 175. Jahrgang I Mittwoch, 26. Mai 2021

Klare Regelung

Das Freibad Stigeli in Affoltern bleibt nur bei drohendem Gewitter oder Sturm zu. > Seite 3

«Klimajugend»

Die Lokalgruppe hat am Freitag in Hausen und Affoltern zu Aktionen mobilisiert. > Seite 5

Weitere Infos unter:

Song für die Liebe

In ihrer neuen Single «The One» setzen «Patrick Harbor» auf tanzbaren Sommersound. > Seite 8

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Natur entdecken

Serie «Streifzüge durch die Natur»: In Teil eins schreibt Biologe Stefan Bachmann über Füchse. > Seite 9

Sachliche Debatte über Klima und Landwirtschaft Martin Haab und Tiana Moser diskutierten mit Herzblut über zwei Abstimmungsvorlagen GLP-Nationalrätin Tiana Moser und der Mettmenstetter SVP-Nationalrat Martin Haab debattierten an der Online-Veranstaltung der Grünliberalen über die Abstimmungen vom 13. Juni in einem durchaus kollegialen Ton, der auch Raum liess für herzhaftes Lachen. Profitiert hat die differenzierte, sachliche Argumentation. von Bernhard Schneider Der Handlungsdruck sei längst bekannt, doch der Gesetzesprozess habe sich als schwierig erwiesen, erläuterte GLPNationalrätin Tiana Moser. Nun werde über einen Kompromiss abgestimmt, zu dem die Grünliberalen stehen, weil er auf liberale Steuerungsinstrumente und technologischen Fortschritt setze. Dadurch wirke sich das Gesetz positiv auf den Werk- und Forschungsplatz Schweiz aus. «Wir sind als Alpenland extrem stark vom Klimawandel betroffen, gemäss den Messungen doppelt so stark wie der globale Durchschnitt», fuhr die GLP-Nationalrätin fort, das vorliegende CO2-Gesetz garantiere noch längst keine Wende, sondern sei das Minimum des Verantwortbaren. Ausgerechnet die Schweiz als eines der wohlhabendsten Länder stehe selbst mit dem CO2-Gesetz erst durchschnittlich da. Ohne das Gesetz zählte unser Land zu den europäischen Ländern mit der geringsten Reduktion von Klimagasen.

Partei- oder Bauernherz? Die Arbeit am CO2-Gesetz begann lange bevor Martin Haab in die SVP-Fraktion des Nationalrats eintrat: «Ich vertrete hier die SVP, die das CO2-Gesetz ablehnt, bin aber bekanntlich gleichzeitig im Bauernverband aktiv, der das Gesetz befürwortet.» Damit deutete er an, dass er mit wesentlich mehr Herzblut gegen die anschliessend diskutierte «Trinkwasserinitiative» kämpft.

Engagierte, kompetente Debatte: Trotz inhaltlicher Differenzen konnten Martin Haab, Tiana Moser und das Online-Publikum in der spannenden Abstimmungskontroverse «Grünliberale am Puls» zwischendurch auch herzhaft lachen. (Bild bs) Die SVP habe Bedenken, dass der Flughafen Zürich benachteiligt werde durch die Abgabe für den Flugverkehr. Klima sei eine globale Frage und gemessen am weltweiten Ausstoss sei der Anteil der kleinen Schweiz bescheiden. Innovation müsse nicht mit einem Fonds gefördert werden, die Schweiz sei auch «mit einem freiheitlicheren Gedanken» innovativ. Auf der anderen Seite sehe er das Potenzial des Biogases aus der Landwirtschaft. Er selbst habe 2013 auf den Gebäuden seines Hofes eine Fotovoltaik-Anlage installiert: «Das war die beste Investition, die ich je gemacht habe.» Er habe dies aber ohne Gesetz aus freien Stücken getan, allerdings dank der kostendeckenden Einspeisevergütung. In der Diskussion meinte Martin Haab: «Ich persönlich würde von der Flugticketabgabe profitieren. Das Pro-

blem liegt darin, dass Europa so vernetzt ist, dass man aus der Schweiz einfach zu einem benachbarten Flughafen in der EU fahren kann.» Tiana Moser schliesst daraus, dass eine Ausweitung der Flugverkehrsabgabe auf ganz Europa sehr erwünscht wäre. Auf die Frage, wie er persönlich beim CO2-Gesetz stimmen werde, antwortete Martin Haab lachend: «Ehrlich gesagt, ich weiss es noch nicht.»

Besseres Trinkwasser oder mehr Palmöl? Für Martin Haab steht die Versorgungssicherheit mit Landwirtschaftsgütern im Vordergrund. Wenn Transporte international verteuert werden, sei dies in seinem Sinn, weil dies der Versorgung mit einheimischen Nahrungsmitteln diene. Seine grünliberale Ratskollegin nahm den Ball auf und verwies auf die

Versorgungssicherheit mit Energie – dazu sei allerdings nicht nur das CO2Gesetz, sondern auch das Rahmenabkommen erforderlich. GLP-Kantonsrat Ronald Alder nahm das Stichwort Versorgungssicherheit auf, um zu den Landwirtschaftsinitiativen zu wechseln. Martin Haab wies darauf hin, dass die Initianten der Trinkwasserinitiative ihren eigenen Text umdeuteten, indem sie das Verbot des Futtermittelzukaufs relativierten, nachdem diese Vorschrift im Initiativtext die Bio-Bauern zur Nein-Parole bewogen hatte: «Die Trinkwasserinitiative hat ausser im Titel nichts mit Trinkwasser zu tun.» Sie führe dazu, dass die Schweiz mehr importieren müsse – und damit den ökologischen Fussabdruck weiter verschlechtere: «Diese Importförderungsinitiative führt dazu, dass wir mehr ökologisch belastete Nahrungsmittel zulasten gesunder einheimischer Produkte einführen.» «Wir stimmen über zwei Initiativen von besorgten Menschen aus der Bevölkerung ab, die ein akutes Problem, den Umgang mit Pestiziden, angehen wollen», antwortete Tiana Moser. Auch hier bestehe ein hoher Handlungsbedarf. Sie sei enttäuscht, dass der Bauernverband alle Massnahmen gegen übertriebenen Pestizideinsatz bekämpfe. Die Agrarpolitik 22plus, die schrittweise Abhilfe habe schaffen wollen, sei unter der Führung des Bauernverbandes gegen den eigenen Bundesrat, Guy Parmelin, versenkt worden. Im Futtermittelbereich sei die Initiative zwar «sehr eng» formuliert. Das Parlament, das die Agrarpolitik 22plus zurückgewiesen habe, würde nach einem Ja aber eine gesetzliche Lösung finden, die für die Bauern und für das Trinkwasser erträglich sei. Während in der Diskussion die einen empfahlen, der Trinkwasserinitiative als «Fingerzeig» zuzustimmen, befürchtete Martin Haab, dass zahlreiche Ackerbaubetriebe nach einem Ja zur Initiative auf Subventionen verzichten und den Anbau intensivieren würden: «Wir haben dann intensiven Maisanbau und importieren mehr Palmöl.»

Geschirr zerschlagen

Einfamilienhaus in Flammen

Die FDP Stallikon hat turbulente Zeiten hinter sich. Der Ton war zuweilen so rau, dass Gemeinderätin Monika Rohr und Schulpfleger Robert Brand aus der Partei ausgetreten sind. Nun will der dreiköpfige Vorstand eine neue Zeit anbrechen lassen, mit «gegenseitiger Achtung, Mut, Talent, Verstand und etwas Charme», wie er in einem Schreiben an Mitglieder und Sympathisanten festhält. Zusammen wolle man wieder zukunftsfähige Lösungen für Stallikon erarbeiten. (red.)

In Affoltern stand am späten Freitagabend, 21. Mai, das Untergeschoss eines Einfamilienhauses in Flammen. Die sofort alarmierte Feuerwehr Affoltern brachte das Feuer schnell unter Kontrolle und konnte ein Übergreifen der Flammen auf weitere Gebäudeteile verhindern. Verletzt wurde niemand. Die Flammen und vor allem auch Rauch und Russ haben einen Sachschaden von mehreren hunderttausend Franken verursacht. Die Brandursache ist noch nicht geklärt. (red.)

> Bericht auf Seite 3

Feuerwehreinsatz in Affoltern in der Nacht von Freitag auf Samstag. (Bild zvg.)

> Bericht auf Seite 10

Rare Stauden

Die Gärtnerin Elisabeth Jacob wird in einem viel beachteten Gartenbuch gelobt. > Seite 13

Street-Art-Bank zur Erinnerung Hausen ist seit Donnerstag um eine Attraktion reicher: An der Kreuzung Heischerstrasse/Bachstrasse steht neu eine bunte Sitzbank zum Gedenken an den vor acht Jahren verstorbenen Künstler August Winiger, besser bekannt als «Guschti vo Huuse» (G.v.H.). Gestaltet hat die Bank der bekannte Maler und Street-Art-Künstler Pirmin Breu, der Guschtis bunte und lebendige Fantasie geschickt in die Aufmachung einfliessen liess. So lebt die Erinnerung an diesen liebenswerten Menschen, seine Schlauheit und seine Lebensfreude im Sitzbänkli im Heisch weiter. (red.)

> Bericht auf Seite 5

Erster Sieg nach fast neun Monaten In Spanien hat Urs Huber die bisher längste sieglose Phase in seiner 16-jährigen Sportkarriere als MountainbikeBerufsrennfahrer beendet. Am Andalucia Bike Race, einem sechstägigen Etappenrennen, schaffte er es nach 253 Tagen ohne Sieg erstmals wieder zuoberst aufs Podium. Dies gemeinsam mit seinem neuen, zwölf Jahre jüngeren Teampartner Simon Schneller, deutscher U23Crosscountry-Meister von 2019. (red.)

> Bericht auf Seite 21 ANZEIGEN

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Auflage des Kollokationsplanes

S4/S10 Giesshübel – Zürich HB Unterhalts-/ Reinigungsarbeiten Für die Sicherheit der Reisenden führt die SZU laufend Unterhaltsarbeiten an den Anlagen durch. Die Arbeiten verursachen unvermeidlich Lärm. Wir bemühen uns, diesen auf ein Minimum zu beschränken. Vorgesehene Nachtarbeiten: 27./28. Mai bis 3./4. Juni 2021

In der konkursamtlichen Liquidation über den Nachlass des René Max Gemperle, geb. 29. Dezember 1931, Bürgerort: Degersheim-Dorf SG und Zürich ZH, gest. 20. November 2020, wohnhaft gewesen in 8910 Affoltern am Albis, liegt der Kollokationsplan den beteiligten Gläubigern beim Konkursamt Affoltern zur Einsicht auf. Bezüglich der Klage- und Beschwerderechte usw. wird auf die Bekanntmachung im Schweizerischen Handelsamtsblatt vom 26. Mai 2021 verwiesen. Affoltern am Albis, 21. Mai 2021

Wir danken für Ihr Verständnis. Sihltal Zürich Uetliberg Bahn SZU AG www.szu.ch/nachtarbeiten

Konkursamt Affoltern Bahnhofplatz 9, Postfach 8910 Affoltern am Albis

Papier- und Kartonsammlung Am Samstag, 29. Mai 2021 findet in Affoltern am Albis (inkl. Zwillikon) die Papierund Kartonsammlung statt. Bitte stellen Sie Papier und Karton separat gebündelt und geschnürt bis spätestens 8 Uhr morgens bereit. Deponieren Sie die Bündel gut sichtbar am öffentlichen Strassenrand und nicht beim Hauseingang oder Einfahrt. Loses, beschichtetes, verunreinigtes oder in Säcken/Taschen abgefülltes Material sowie nicht zusammengefaltete Schachteln oder untragbare, übergrosse Bündel werden nicht abgeführt. Sammelverein: Sportclub Zwillikon Kontaktstelle bei nicht abgeholtem Papier oder Karton: 079 577 62 29 (ab 12 Uhr). 25. Mai 2021 Stadt Affoltern am Albis, Bereich Hochbau und Umwelt

Bezirks-Schützenverein Affoltern www.bsva.ch

Hauptschiessen Eidg. Feldschiessen 300/50/25 m 300 m: Schiessplatz Kappel: Freitag: 28. Mai Samstag: 29. Mai Sonntag 30. Mai

18.00 – 20.00 Uhr 9.00 – 12.00 Uhr 13.00 – 16.00 Uhr 9.30 – 12.00 Uhr

Schiessplatz Zwillikon: Freitag: 28. Mai Samstag: 29. Mai Sonntag 30. Mai

17.30 – 20.00 Uhr 9.00 – 12.00 Uhr 9.00 – 12.00 Uhr

Schiessplatz Wettswil: Freitag: 28. Mai Samstag: 29. Mai

18.00 – 20.00 Uhr 9.00 – 12.00 Uhr 13.00 – 16.00 Uhr

50/25m: Schiessplatz Affoltern a. A. Freitag: 28. Mai 18.00 – 20.00 Uhr Samstag: 29. Mai 10.00 – 12.00 Uhr Sonntag 30. Mai 10.00 – 12.00 Uhr Der Bezirks Feldchef

Vorläufige Konkursanzeige Schuldner: Herr Pedro Manuel Lopez Da Cruz, geb. 26. Februar 1975, Staatsangehörigkeit: Portugal, ehemals wohnhaft an der Zürichstrasse 13, 8932 Mettmenstetten ZH, derzeit unbekannter Wohnsitz Datum der Konkurseröffnung: 20. Mai 2021 Die Publikation betreffend Art, Verfahren und Eingabefrist usw. erfolgt später. Vergleiche im Übrigen Publikation im Schweizerischen Handelsamtsblatt vom 26. Mai 2021. Affoltern am Albis, 26. Mai 2021 Konkursamt Affoltern Bahnhofplatz 9, Postfach 574 8910 Affoltern am Albis

Beschlüsse Delegiertenversammlung der Zürcher Planungsgruppe Knonaueramt (ZPK) Betrifft: Aeugst a. A., Affoltern a. A., Bonstetten, Hausen a. A., Hedingen, Kappel a. A., Knonau, Maschwanden, Mettmenstetten, Obfelden, Ottenbach, Rifferswil, Stallikon und Wettswil a. A. 1. Das Protokoll vom 11. November 2020 wird genehmigt. 2. Der Jahresbericht 2020 wird genehmigt. 3. Die Jahresrechnung 2020 wird genehmigt. Beschlussdatum: 19. Mai 2021 Rechtliche Hinweise Publikation nach § 7 Gemeindegesetz (GG). Das Protokoll und die Akten zu den Beschlüssen liegen beim Sekretariat ZPK, c/o Abteilung Bau und Infrastruktur, Obere Bahnhofstrasse 7, 8910 Affoltern am Albis, ab dieser Publikation, während den ordentlichen Schalteröffnungszeiten öffentlich auf. Gegen die Beschlüsse können − vom Tag nach der Veröffentlichung an gerechnet − folgende Rechtsmittel ergriffen werden: • wegen Verletzung von Vorschriften über die politischen Rechte innert 5 Tagen schriftlich Rekurs in Stimmrechtssachen (§ 19 Abs. 1 lit. c i.V.m. § 21a und § 22 Abs. 1 VRG) • und im Übrigen wegen Rechtsverletzungen, unrichtiger oder ungenügender Feststellung des Sachverhaltes sowie Unangemessenheit der angefochtenen Anordnung innert 30 Tagen schriftlich Rekurs erhoben werden (§ 19 Abs. 1 lit. a i.V.m. § 19 Abs. 2 lit. c Ziff. 4 sowie § 20 und § 22 Abs. 1 VRG). Die Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten. Der angefochtene Beschluss ist beizulegen. Die angerufenen Beweismittel sind genau zu bezeichnen und soweit möglich beizulegen. Die Rekursschrift ist an den Bezirksrat Affoltern, im Grund 15, 8910 Affoltern am Albis, zu richten.

Datum der Konkurseröffnung: 15. April 2021 Summarisches Verfahren, Art 231 SchKG Eingabefrist: 28. Juni 2021 Vergleiche im Übrigen Publikation im Schweizerischen Handelsamtsblatt vom 26. Mai 2021. Affoltern am Albis, 19. Mai 2021 Konkursamt Affoltern Bahnhofplatz 9, Postfach 574 8910 Affoltern am Albis

Dauer der Planauflage: 20 Tage vom Datum der Ausschreibung an. Erfolgt die Ausschreibung im Amtsblatt des Kantons Zürich später, gilt das Datum der letzten Ausschreibung. Rechtsbehelfe: Begehren um die Zustellung von baurechtlichen Entscheiden sind innert 20 Tagen seit der Ausschreibung bei der Baubehörde schriftlich einzureichen; elektronische Zuschriften (EMails) erfüllen die Anforderungen der Schriftlichkeit in der Regel nicht. Wer das Begehren nicht innert dieser Frist stellt, hat das Rekursrecht verwirkt. Die Rekursfrist läuft ab Zustellung des Entscheides (§§ 314–316 PBG). Für die Zustellung baurechtlicher Entscheide wird eine geringfügige Kanzleigebühr erhoben.

Wettswil am Albis Bauherrschaft: David und Eveline Stotz-Schrepfer, Im Grundächer 10, 8907 Wettswil am Albis Projektverfasser: Architec-Haus GmbH, Schachenstrasse 2, 8907 Wettswil am Albis Projekt: Erweiterung bestehendes Dachgeschoss beim Einfamilienhaus Vers.-Nr. 1447, Im Grundächer 10, 8907 Wettswil am Albis Katasterinformationen: Grundstück-Nr.: 3688, Zone: W2b

Obfelden

Konkurseröffnung Schuldner: Axel Neumann, geb. 23. Februar 1967, von Zürich ZH, wohnhaft: Sennhüttenstrasse 16, 8912 Obfelden, ehemals Inhaber der im Handelsregister inzwischen gelöschten Einzelunternehmung Windelversand Schweiz Axel Neumann, Sitz: Obfelden, CHE-168.949.248

Bauprojekte

Planauflage: Die Pläne liegen auf den betreffenden Gemeindekanzleien zur Einsicht auf.

Am 16. Mai 2021 ist in Aarau AG gestorben:

Graf Aaron

Einladung zur Delegiertenversammlung Die Stimmberechtigten werden am Donnerstag, 24. Juni 2021, 20.00 Uhr, in der Mehrzweckhalle (Gebäude C) an der Jonenbachstrasse 16, 8911 Rifferswil zur Delegiertenversammlung eingeladen. Geschäfte: 1. Information Projekt sep. Sonderschulung auf Kindergartenstufe 2. Mitteilungen des Präsidenten der Verbandsschulpflege 3. Schulentwicklungs- und Ressourcenplan (SER) 2021/22 der HPS 4. Leistungsauftrag 2022 der HPS 5. Jahresrechnung 2020 Die Akten liegen ab Montag, 7. Juni 2021 in der Verwaltung SZV, untere Bahnhofstrasse 16, 8910 Affoltern a. A. zur Einsicht auf. Sie können aber auch auf der Homepage www.schulzweckverband.ch heruntergeladen werden oder werden auf Verlangen kostenlos zugestellt. Die Versammlung ist öffentlich. Verbandsschulpflege Schulzweckverband Bezirk Affoltern

geboren am 15. Mai 2021, von Rebstein SG, wohnhaft gewesen in Obfelden, Lindenmatt 2. Die Urnenbeisetzung findet im engsten Familienkreis statt. Die Friedhofvorsteherin

Wettswil am Albis Am 20. Mai 2021 ist in Affoltern am Albis gestorben:

Vögeli geb. Thalmann, Annemargreth geboren 14. Februar 1931, wohnhaft gewesen in Wettswil am Albis mit Aufenthalt in Affoltern am Albis. Der Abdankungsgottesdienst findet am Dienstag, 1. Juni 2021, 14.30 Uhr, in der Ref. Kirche Wettswil am Albis, statt. Bestattungsamt Wettswil am Albis


Bezirk Affoltern

Lockerungen an Schulen Auf Stufe Volksschule fällt per 31. Mai die Maskentragpflicht im Freien. In Innenräumen bleibt sie bis zu den Sommerferien. In Anbetracht der positiven epidemiologischen Entwicklung hat die kantonale Bildungsdirektion vorsichtige Lockerungen an den Schulen beschlossen: Auf Volksschulstufe wird auf den 31. Mai die Maskentragpflicht im Freien aufgehoben, in Innenräumen gilt sie allerdings weiter bis zu den Sommerferien. Der Schwimmunterricht in Hallenbädern ist ab der 4. Klasse der Primarschulstufe wieder zulässig. Schulveranstaltungen sind auf allen Schulstufen unter Berücksichtigung der Bundesvorgaben möglich, und unter Einhaltung eines bewilligten Schutzkonzepts können auch Klassenlager durchgeführt werden. Dies gilt auch für die Mittel- und Berufsfachschulen. Es sei ihr stets wichtig gewesen, die Schulen während der Pandemie offen halten zu können und für einen möglichst normalen Alltag zu sorgen, teilt die Bildungsdirektion mit. Dabei ist für Regierungsrätin Silvia Steiner klar: «Es braucht ein Gleichgewicht zwischen sicheren, verhältnismässigen und praktikablen Schutzmassnahmen.» Erwähnt seien hier, neben individuellen Schutzkonzepten für jede Schule, das Contact Tracing, die Maskenpflicht, anlassbezogene Ausbruchstestungen sowie repetitive Massentests. Derzeit haben sich dafür rund 180 Schulen registriert. In der Frage, welche Rolle Kinder in der Pandemie spielen und in welchem Ausmass sie sich in der Schule infizieren, steht die Zürcher Bildungsdirektion in engem Austausch mit der Wissenschaft. Wertvolle Entscheidungsgrundlagen bietet etwa die Studie «Ciao Corona» der Universität Zürich. (red.)

Mittwoch, 26. Mai 2021

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Turbulente Zeit in der FDP Stallikon Rücktritte im Vorstand und zwei Parteiaustritte von Behördenmitgliedern Die FDP Stallikon hat turbulente Zeiten hinter sich. Die Situation überwinden und sich beherzt der Zukunft zuwenden – so lautet nun der jüngste Appell des Vorstands an die Mitglieder. «Die FDP war in vergangener Zeit immer wieder mit sich selber beschäftigt», konstatiert Christian Bachmann, der im letzten Monat als Co-Präsident der FDP.Die Liberalen Stallikon zurückgetreten ist. Offenbar krachte es im Gebälk schon 2016, nachdem die FDP BonstettenWettswil-Stallikon gegründet worden war. So wurde diese Fusion schon zwei Jahre später wieder rückgängig gemacht. Die Wiedergeburt der FDP Stallikon kam auf Initiative von Co-Präsident Mark Itin zustande, aber Meinungsdifferenzen und Spannungen blieben ständige Begleiter. «Auf Druck einzelner Parteimitglieder, welche uns dringenden Handlungsbedarf in der Schule Stallikon aufgezeigt hatten, haben wir uns im Vorstand verleiten lassen – und bei der Gemeinde sowie der Schulpflege Stellungnahmen und konkrete Massnahmen gefordert», sagt Christian Bachmann. Dies bezeichnet er heute als Fehler, schon deshalb, weil man die FDP-Behördenmitglieder im Gemeinderat und in der Schulpflege zuvor nicht über dieses Vorhaben informiert hatte. Und die Schulbehörde ausserdem unabhängig ist. «Ich habe mich deswegen an einer Mitgliederversammlung dafür entschuldigt. Aber nicht alle befanden dies damals für notwendig», so Bachmann.

Im April 2021 als Co-Präsident der FDP.Die Liberalen Stallikon zurückgetreten: Christian Bachmann. (Bild Werner Schneiter) «Hintenherum» Stimmung gemacht? Das Feuer mottete weiter. Die Gemeindeversammlung vom 2. Dezember 2020 sagte einstimmig Ja zur Absichtserklärung, der Genossenschaft Hofgarten ein im Gemeindebesitz befindliches Landstück zu verkaufen. Dazu wurde ein Eventualkredit von 420 000 Franken gesprochen. Ein FDP-Vorstandsmitglied betonte an der Gemeindeversammlung zwar, man wolle das generationenübergreifende Wohnprojekt nicht gefährden. Er fand aber, 1000 Franken pro Quadratmeter seien zu wenig; der Verkaufspreis sei an den Medianpreis in Stallikon (1150 Franken) anzubinden. Laut Christian Bachmann ist aber namentlich von zwei FDP-Mitgliedern «hintenherum» Stimmung gegen das Vorhaben gemacht worden, zum Beispiel an mehre-

ren Sitzungen, in Telefonaten, per EMail und WhatsApp – dies, obwohl die Partei die Ja-Parole herausgegeben habe und das Projekt mit einer Ausnahme von allen Vorstandsmitgliedern als «gute Idee» bezeichnet worden sei. Wegen dieser Obstruktion sei sogar über Parteiausschlüsse diskutiert worden. Letztlich habe man aber wegen starkem emotionalem Druck gegenüber und innerhalb des Vorstandes davon Abstand genommen, sagt Christian Bachmann.

Gestört an der Art und Weise der Kritik Offenbar war aber Geschirr bereits zerschlagen. Gemeinderätin Monika Rohr, Sozialvorsteherin, und Schulpfleger Robert Band sind aus der FDP ausgetreten. Auch wenn betont worden sei, man wolle das Vorhaben nicht gefährden: Die

Art und Weise, wie an der Gemeindeversammlung Kritik geübt worden sei, habe sie gestört. «Der Ton macht die Musik», sagt Monika Rohr, die vor der Gemeindeversammlung den Kritikern bei sich zu Hause zum Projekt Fragen beantwortet hat. Sie sei der FDP nach wie vor wohlgesonnen, aber im Moment sei eine Rückkehr nicht möglich. Sie habe trotzdem ein gutes Standing im Dorf, fügte sie bei. Der derzeit dreiköpfige Vorstand bedauert die Parteiaustritte ausserordentlich und sieht darin auch einen beträchtlichen Schaden für die FDP, der zu einem Zerwürfnis geführt habe. In einem Schreiben an die Mitglieder und Sympathisierenden appelliert er nun, die Situation zu überwinden und sich beherzt der Zukunft der Ortspartei zuzuwenden. Im Brief heisst es: «Zusammen mit engagierten Behörden- und Parteimitgliedern aus allen Generationen wird es wieder gelingen, zukunftsfähige Lösungen für Stallikon zu erarbeiten und zu realisieren. Nicht mit dem Kopf durch die Wand, sondern mit gegenseitiger Achtung, Mut, Talent, Verstand und etwas Charme wird es uns gelingen, diesen Vorfall zu überwinden, das Gespräch nach allen Seiten wieder aufzunehmen und eine neue Zeit anbrechen zu lassen.» Christian Bachmann sieht für die FDP Stallikon und ihrem dritten Versuch, die kommunale Zukunft positiv zu gestalten, nur eine Chance, wenn sich einzelne langjährige und aus seiner Sicht festgefahrene Mitglieder zurücknehmen – und der Veränderung und insbesondere Neuen Platz machen. (-ter.)

Auch bei Regen baden gehen Aus den Verhandlungen des Stadtrats Affoltern

Leiterin: Barbara Roth Chefredaktor: Thomas Stöckli redaktion@affolteranzeiger.ch Redaktion: Livia Häberling Stefan Schneiter Copyright: Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für eingesandtes Material Gesamtauflage: 26 633 Beratung und Verkauf Inserate: Elisabeth Zipsin/Christine von Burg Telefon 058 200 57 00, Fax 058 200 57 01 inserat@affolteranzeiger.ch Spezial- und Sonderseiten: Kaspar Köchli Telefon 058 200 57 14, M 079 682 37 61 kaspar.koechli@chmedia.ch Tarife: www.affolteranzeiger.ch Annahmeschluss Inserate: Dienstagausgabe: Montag, 8.00 Uhr Freitagausgabe: Mittwoch, 16.00 Uhr Todesanzeigen: 11.00 Uhr am Tag vor Erscheinen Abonnementspreise: ¼ Jahr Fr. 79.– ½ Jahr Fr. 97.– 1 Jahr Fr. 170.– Aboservice: abo@affolteranzeiger.ch Telefon 058 200 55 86 Kontakt: Alle Mitarbeiter erreichen Sie unter vorname.name@chmedia.ch Druck: Mittelland Zeitungsdruck AG, Neumattstrasse 1, 5001 Aarau Ein Produkt der Verleger: Peter Wanner, www.chmedia.ch Beteiligungen der CH Media AG auf www.chmedia.ch

die Ausführung dieser Arbeiten hat der Stadtrat einen Kredit von 100 000 Franken bewilligt.

In den letzten Jahren kam es öfters zu Unsicherheiten, ob das Freibad Stigeli bei wechselhaftem Wetter geöffnet ist oder nicht. Bisher war die Badi nämlich nur bei schönem Wetter zugänglich. Doch was bedeutet schönes Wetter? Auch Wolken und Regenschauer können schön sein – eine Frage der Optik. Die Bevölkerung hatte in den vergangenen Jahren immer wieder bemängelt, dass es unklar sei, wann das Bad geöffnet sei. Die Stadt Affoltern am Albis hat deshalb entschieden, das Freibad nun während den ordentlichen Öffnungszeiten durchgehend offen zu halten, auch bei wechselhaftem oder regnerischem Wetter. Einzig bei drohenden Gewittern oder bei Sturm wird das Bad geschlossen, damit die Sicherheit der Besucherinnen und Besucher gewährleistet werden kann.

Auf der südwestlichen Seite des Bahnhofs hat die Stadt Affoltern eine neue Veloparkierungsanlage erstellt. Diese bietet durch die dortige Unterführung direkten Zugang zu den Perrons. Die Kreditabrechnung zeigt nun Erstellungskosten von 201 855 Franken. Der Kredit des Stadtrats belief sich auf 213 000 Franken, was eine Kreditunterschreitung von 11 145 Franken ergibt.

LED-Beleuchtung Für den Ersatz der Beleuchtung in der Turnhalle Stigeli hat der Stadtrat einen Kredit von 100 000 Franken bewilligt. Die Turnhalle mit samt allen Nebenräumen wird auf eine energiefreundliche LED-Beleuchtung umgestellt. Die bisherige Beleuchtung entsprach nicht mehr den Empfehlungen des Bundesamts für Sport. Zudem haben verschiedene Vereine gemeldet, dass die Ausleuchtung ungenügend ist. Auch die Flutlichtanlage auf dem Sportplatz Moos wird auf LED umgestellt. In einem ersten Schritt wird der Platz 1 und die Leichtathletikanlage im Sommer modernisiert. Aufgrund der vorhandenen Richtofferten hat der Stadtrat dafür einen Kredit von 294 000 Franken bewilligt. Mit der LED-Beleuchtung werden die in die Jahre gekomme-

Veloparkierungsanlage Obstgartenstrasse

Stefan Trottmann, Stadtschreiber ANZEIGE

Saisonstart im Freibad Stigeli bei bedecktem Himmel. (Bild zvg.) nen Halogen-Metalldampflampen ersetzt. Mit diesen Massnahmen handelt die Stadt Affoltern weiterhin im Sinne des angestrebten Labels Energiestadt.

Neue Spielgeräte im Schulhaus Zwillikon Die im Rahmen der Sanierung des Kindergartens Zwillikon für die Kindergartenkinder angeschafften Spielgeräte erfreuen sich auch bei den Primarschülern grosser Beliebtheit. Der Stadtrat hat deshalb einen Kredit von 50 000 Franken für weitere Spielgeräte beim Schulhaus Zwillikon bewilligt. Die neuen Geräte werden an die Bedürfnisse der Kinder in der Primarstufe angepasst und voraussichtlich Anfang Juni 2021 montiert. Der Auftrag wurde an die lokale Firma Murimoos in Muri AG vergeben, welche die Geräte selber herstellt oder diese bei anderen Schweizer Firmen beschafft.

Hauswartwohnung umgebaut Damit die Tagesstrukturen in der Primarschule über optimale Räumlich-

keiten verfügen, wurde die bisherige Hauswartwohnung im Schulhaus Zwillikon zu einem Hort umgebaut. Die Ausbauten wurden gemäss Auftrag der Primarschulpflege ausgeführt. Der Kredit von 110 000 Franken konnte mit einer Punktlandung bei Fr. 109 352.25 abgerechnet werden.

Strassenlampen werden ersetzt Die Stadt Affoltern rüstet jedes Jahr eine gewisse Anzahl Strassenlampen auf LED um. Für den Ersatz im Jahr 2021 werden an der Tannholzstrasse ein Leitungsteilstück (zirka 170 Meter) mit insgesamt elf Beleuchtungskandelabern ersetzt. An der Tannrütistrasse sind fünf Kandelaber und im Goldigen Berg vier Strassenlampen und ein Leitungsteilstück von rund 150 Metern zu ersetzen. Der neue LED-Leuchtentyp ist sehr energieeffizient. Der Energieverbrauch gegenüber den bestehenden Strassenlampen beträgt noch knapp 50 Prozent. Auch die Lebensdauer ist erheblich höher und die Beleuchtungskandelaber können einzeln gedimmt werden. Für

Stefan Gut

Landwirt, Gemeinderat

«Die Bevölkerung kann uns Bauernfamilien vertrauen. Wir geben täglich unser Bestes.» extreme-agrarinitiativen-nein.ch

Herausgeberin: CH Regionalmedien AG Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern Obere Bahnhofstrasse 5 8910 Affoltern a. A.

Das Freibad Stigeli ist dieses Jahr auch bei unsicherem Wetter geöffnet. Nur bei Gewitter oder Sturmwinden wird das Bad geschlossen.

den extremen 2x NEIN zuAgrar-Initiativen Mogelpackungen «Trinkwasser» & «Pestizidfrei»


Mit Themen rund um Energie, Umwelt, Nachhaltigkeit

Detaillierte Infos finden Sie im Internet www.tagedersonne-knonaueramt.ch

Programm Tage der Sonne Knonauer Amt 2021 Organiisatiion/ /Ort

Datum/ /Zeiit

Event

Th hema

Kafi f müli Stallikon

25.5. 13:30-16 Uhr

Energiewerkstatt

Solarexperimente rund ums Haus zentrum-kafimueli.ch

Familienzentrum Affoltern a.A.

26.5. 13:30-16 Uhr

Energiewerkstatt

Solarbetriebene Spielautos bauen familienzentrum-bezirk-affoltern.ch

Nationaler Klimatag

27.5.

OnlineVeranstaltung

Einkaufen, Ernährung, Mobilität, Wohnen, Klimafakten klimatag.ch

Dialog 2030

27.5. 15-17 Uhr

OnlineVeranstaltung

Nachhaltigkeit: Chancen für Unternehmen knonaueramt-amt.ch

Graf Automobile AG 28.5-6.6. Mettmenstetten

Probefahrten

Elektrofahrzeuge und Fahrzeuge mit Plug-in Hybrid grafauto.ch

maettmi50plus Mettmenstetten

28.5.-6.6.

Sunewäg

Ausstellung Energie-Jahresverbrauch maettmi50plus.ch

AntaSwiss AG Knonau

28.5. 12-19:30 Uhr

Besichtigung

Sonnenenergie im öffentlichen Mobiliar antaswiss.ch

Ref. Kirche Affoltern a.A.

28.5. 20-20:45 Uhr

Offene Kanzel

Lange Nacht der Kirchen: «Herzenssache Umwelt» refkircheaffoltern.ch

Repair Café Affoltern a.A.

29.5. 9-17 Uhr

Offene Türen

Reparieren statt wegwerfen! bauspielplatz.ch

Mettmenstetten Rössliplatz

29.5. 10-14 Uhr

Energietag

Klimaschutz sichtbar machen mettmenstetten.ch

LaMarotte Kappel a.A.

29.5. 16-19 Uhr

Nahreise

Historisch-ornithologische Wanderung von Kappel nach Rifferswil lamarotte.ch

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30.5. 13:45-18 Uhr

Energieweg

Eröffnung Energieweg Knonauer Amt solarbonstetten.ch

Aeugst a.A. Gemeindehaus

2.6. 19-20:30 Uhr

Spaziergang

Aeugster Energiespaziergang aeugst-albis.ch/veranstaltungen

LaMarotte Affoltern a.A.

2.6. 19-21 Uhr

Online-Podium

Wie weiter in der Landwirtschaft? lamarotte.ch

Strike for Future Affoltern, Marktpl.

5.6. Austausch 8:30-12:30 Uhr

Zum Thema Klimakrise strikeforfuture.ch

LaMarotte Affoltern a.A.

8.6. 19-21 Uhr

Diskussion über das CO₂-Gesetz lamarotte.ch

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Bezirk Affoltern

Helfen aus Liebe zu Mensch und Tier Serie «Vereinsleben»: Natys Tiere in Not Der Bonstetter Verein Natys Tiere in Not engagiert sich für verletzte, verwahrloste, entlaufene oder zugelaufene Tiere. Präsidentin Naty Kilcher leistet auch Aufklärungsarbeit betreffend Kastration von heimatlosen Tieren und arbeitet eng mit anderen Tierschutzorganisationen in der ganzen Schweiz zusammen. von nEpita santiago «Ich hatte soeben einen Notfall», sagt Naty Kilcher etwas atemlos zur Begrüssung. Dieser Notfall stellt sich als ein vier bis fünf Wochen altes neugieriges Katerchen heraus. Seine Mutter, eine heimatlose Katze, hat auf einem Bauernhof gejüngelt. Aber draussen lauern viele Gefahren für eine junge Katzenfamilie und so wandte sich der Bauer an den Verein «Natys Tiere in Not», die Katzenfamilie wurde eingefangen und einem Tierschutzverein übergeben. Drei Tage später fand sich noch der kleine Kater, der soeben von Naty und ihrer siebenjährigen Tochter Naemi abgeholt wurde. Er sei schon zwei Mal vom Heustock gefallen, und jetzt balanciert der Kleine an der äussersten Tischkante auf den Stift der Journalistin zu. Wenn das nur gut geht ... Begonnen hat alles 2006. «Ich fuhr mit meinem Auto und einer Transportbox von Bauernhof zu Bauernhof und bot überall meine Unterstützung für Tiere in Not an. So wurde die Tierhilfe bekannt», erzählt Naty Kilcher, die schon als Kind jeden Regenwurm rettete, wie sie sagt. Im letzten Jahr entschied sie sich dann, den gemeinnützigen Verein zu gründen. «Ich kann das alles nicht mehr allein tragen. Auch finanziell nicht», seufzt sie und zeigt eine neue Tierarztrechnung. «Zähne, Tests, Impfungen, Kastrationen, das alles kostet schnell einige hundert Franken.»

SERIE «VEREINSLEBEN» Vereine sind ein Kitt der Gesellschaft. Hier begegnen sich Menschen, die sich sonst vielleicht nicht begegnen würden und hier finden Neuzugezogene Anschluss ans Dorf- oder Stadtleben. Der «Anzeiger» besucht in loser Folge Vereine im Säuliamt. (san) Bereits erschienen: Bezirzchor, Bienenzüchter, FC Hausen, Gero Clowns, Höckler Gugge, Hornusser, KiTi Hof, Natur- und Vogelschutz, Orientierungsläufer, Pontoniere, Quilt, Rhönrad,

So ist die 33-jährige Nail Stylistin natürlich auch froh um jede Spende, um freiwillige Mitarbeit beim Verein und «ganz viele Stimmen beim momentan laufenden Vereins- Wettbewerb von Volg», der die Vereinskasse gut füllen würde.

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Hausen hat jetzt eine G.v.H.-Erinnerungsbank Street-Art-Künstler Pirmin Breu liess «Guschtis» Fantasie einfliessen

«Jeder und jede kann etwas tun» Wird die Vereinstelefonnummer gewählt, erfolgt erst eine Beratung dann macht sich Naty oder eine Helferin auf den Weg. Mit dabei diverses Equipment, um Tiere zu sichern und einzufangen. «Dazu gehören verschiedene Lebendfallen, Kameras, Wildtierkameras oder ein Endoskop, um Tiere zu sichten, die sich an unzugänglichen Orten verkrochen oder verklemmt haben», erzählt die engagierte Tierretterin. Letztes Jahr meldete beispielsweise eine Frau, sie habe einen Mann im Wald getroffen, der seinen Hund nicht mehr zu fassen bekomme. «Vor Ort traf ich auf einen misstrauischen Hund und seinen durchgefrorenen Besitzer, der seit bald sechs Stunden ohne Handy im Wald und somit ohne Hilfe war.» Der Hund sei dem Besitzer zwar nicht von der Seite gewichen, aber dieser konnte ihn nicht anfassen, ohne dass er sich wieder entfernte. Nach einer Stunde konnte der Hund von Katy und einer Helferin gesichert und nach Hause gebracht werden.

Nicht nur erfreuliche und befriedigende Einsätze Das sind jeweils erfreuliche und befriedigende Einsätze. Anders, wenn die Tierretterinnen auf verwahrloste Geschöpfe treffen. Das komme oft bei Katzen vor. «Es gibt noch immer viel zu viele nichtkastrierte Katzen, die dann irgendwo werfen wo man die Kitten nicht sofort entdeckt. Dann verwildern sie und werfen selbst wieder. Das tut im Herz weh und wäre einfach zu umgehen.» Die Motivation der Vereinsgründerin für ihren unermüdlichen Einsatz sei schlicht Liebe. Liebe zu den Menschen genauso wie zu den Tieren, die sich ja nicht selber helfen können. «Helfen ist so einfach, indem man nicht wegschaut. Jeder und jede kann etwas tun», ist Kilcher überzeugt. Inzwischen ist der «kleine Notfall» auf dem sicheren Boden und erkundet unter Aufsicht von Naemi seine Umgebung. Dann plötzlich maunzt er kläglich. «Er vermisst seine Mutter», meint Naty Kilcher voller Mitgefühl, «ich treffe mich gleich mit der Dame vom Tierschutzverein.» Sagt es, und macht sich auf den Weg zur tierischen Familienzusammenführung.

Samariter, Säulistrom, Seniorenwandern, SonnenBad Schönhalde.

Mittwoch, 26. Mai 2021

Weitere Infos unter www.natystiereinnot.ch. Für Meldungen: 079 961 35 48.

Vereinsgründerin Naty Kilcher mit dem neugierigen «Notfall». (Bild Nepita Santiago)

Kasimir Winiger, Sohn des 2013 verstorbenen Künstleroriginals Guschti vo Huuse, und der Wohlemer Maler und Street-ArtKünstler Pirmin Breu (rechts) übergeben die G.v.H.-Erinnerungs-Sitzbank zur Nutzung der Öffentlichkeit. (Bild Urs E. Kneubühl)

An der Kreuzung Heischerstrasse/ Bachstrasse steht seit letztem Donnerstag eine bunte Künstlerbank im Gedenken an das Hausemer Künstleroriginal «Guschti vo Huuse».

Wohlemer Maler und Street-Art-Künstler Pirmin Breu, wobei er Guschtis bunte und lebendige Fantasie geschickt in die Aufmachung einfliessen liess.

von Urs E. KnEUbühl

Das Sitzbänkli zeigt drei der typischen Breu-Figuren im trauten Beisammensein; die mittlere der Figuren trägt ein maskenhaftes Gesicht, wie es Guschti in seinem Bild «Grüner Heinrich» gemalt hatte. Auch Guschtis Signatur «G.v.H.» sowie ein Säuli in der Art, wie das Hausemer Künstleroriginal solche malte, widerspiegeln Guschtis Geist und Schöpferkraft. Hierin lebt auch die unverkennbare Parallele zwischen den beiden Freigeistern: Sie erheitern mit erfindungs- wie geistreichen Ideen, einem Bündel an schöpferischer Fantasie und

Acht Jahre nach dem Tod des Hausemer (Lebens-)Künstlers und Originals Guschti vo Huuse (G.v.H.) – eigentlich August Winiger – und vier Jahre nach der Verkaufsausstellung im April 2017, deren Erlös zugunsten einer Erinnerungsbank im Heisch ging, hat Sohn Kasimir Winiger das versprochene G.v.H.-Bänkli nun aufgestellt. Die bunte Sitzbank steht an der Kreuzung Heischerstrasse/ Bachstrasse jedermann zum Verweilen offen. Gestaltet hat sie der bekannte

Anlehnung an Guschtis verspielte Kunst

Witz, die sie in erfrischender wie inspirierender Kunst ausleben. Darüber hinaus ist Pirmin Breu, wie G.v.H. es war, nicht nur Künstler, sondern auch Sammler – von Gegenständen wie von Eindrücken und Begegnungen mit ihrer Umwelt. Die Realisation der Bänkli-Idee entspricht deshalb auch dem Bedürfnis Breus, Kunst, Künstler und Publikum zusammenzuführen. Dies hat der Wohlemer Künstler unlängst auch wieder mit K-13, den von ihm initiierten Tagen der offenen Ateliers im Freiamt, belegt. Und wenn der Guschtische Einfallsreichtum, der sprudelnde Fantasiequell und seine Schöpferkraft mittlerweile seit acht Jahren versiegt sind, lebt die Erinnerung an diesen liebenswerten Menschen, seine Schlauheit und seine Menschenliebe im fröhlichen G.v.H.Sitzbänkli im Heisch in Hausen weiter.

Der «Sitzstreik» fand im Stehen statt Aktionen der «Klimajugend» in Hausen und Affoltern

«Wem sini Zuekunft?» «Oisi Zuekunft!» «Wem sis Affoltere?» «Oises Affoltere!» Gegen 30 Personen haben sich am Freitagnachmittag um 15 Uhr auf dem Kronenplatz in Affoltern eingefunden, um gemeinsam für eine soziale Klimapolitik Lärm zu machen. Vom geplanten Sitzstreik sehen sie angesichts der nasskühlen Bedingungen allerdings ab, stattdessen wird im Stehen skandiert. Die Aktion in Affoltern fand im Rahmen einer schweizweiten Aktion «Strike for Future» statt. Der erste Höhepunkt

des Streik- und Aktionstages war der Klima-Alarm um 11.59 Uhr, im Knonauer Amt zelebriert auf dem Parkplatz «Chratz» in Hausen. Weshalb dieser ungewöhnliche Zeitpunkt? «Vor zwei Jahren haben wir gewarnt, es sei fünf vor zwölf», sagt Co-Organisatorin Mia, «und jetzt bleibt noch weniger Zeit.» Die Kundgebung auf dem Kronenplatz ist nach einer halben Stunde vorüber, einige plaudern noch etwas, hier und da wechselt ein Flugblatt die Hand. Und wie geht es nun weiter? «Im Herbst

werden wir sicher nochmals etwas machen», sagt Co-Organisatorin Anna. Geplant seien dann mehrere Aktionstage, voraussichtlich gemeinsam mit Gewerkschaften. Bis dahin werde man vor allem inhaltliche Arbeit leisten. In einem längeren kollektiven Prozess sei bereits ein Manifest mit 14 Themenbereichen entstanden – unter anderem Bildung, Wirtschaft und Demokratie. Dieses gelte es nun auf regionale und lokale Ebene herunterzubrechen. (tst.)

Klima-Aktion auf dem Kronenplatz in Affoltern. Sogar ein SRF-Filmteam ist mit dabei. (Bild Thomas Stöckli)


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Bezirk Affoltern

Mittwoch, 26. Mai 2021

Serienmörder im Reusstal

«Carlitos sucht einen Freund» Neues Kinderbuch von Susanne Baer aus Bonstetten

«Odium»: neuer Regionalthriller von Jane Phil

Woran erkennt man wahre Freunde und warum klappt es mit dem Finden nicht immer sofort? Diesen Fragen geht Susanne Baer in ihrer Geschichte vom kleinen Spatz «Carlitos» auf den Grund.

Die erste Frauenleiche wird in der Reuss bei Ottenbach entdeckt, die zweite in Zwillikon. Im Buch «Odium» von Jane Phil ermittelt die Polizei vorwiegend im Knonauer Amt.

«Draussen zwischen Wildrose, Hartriegel und Berberitzen tummeln sich die Spatzenkinder. Alle, nur Carlitos nicht. ‹Carlitos, komm spiel mit uns›, tschilpen sie. Doch Carlitos mag nicht spielen. Das ständige Gezwitscher und Tschilpen der vielen Spatzen ist ihm heute einfach zu viel, zu laut und zu lebhaft.» So beginnt die Geschichte von Susanne Baer, die der Baeschlin Verlag soeben in Buchform herausgebracht hat. Und so macht sich der kleine Spatz auf die Suche nach einem passenden Gefährten. «Lieber Vogel, hör mir zu, ich suche einen Freund, der ist wie du!» Aber mit seiner Kontaktaufnahme blitzt der neugierige kleine Spatz sowohl bei der so schön singenden Amsel, als auch beim prächtigen Erpel und beim trommelwirbelnden Buntspecht ab. Davon lässt Carlitos sich allerdings nicht entmutigen und sucht weiter, bis er – so viel sei verraten – dann schliesslich doch noch fündig wird. Susanne Baer ist vor Kurzem von Mettmenstetten nach Bonstetten gezogen. Der Autorin ist es wichtig, mit offenen Augen die Welt zu entdecken und das Auffällige wie auch das Unscheinbare wahrzunehmen. Sie arbeitete als Kindergärtnerin und Lehrerin

«Weiblicher Leichenfund, Eingang Ottenbach, unterhalb der Brücke.» Von dieser Pagermeldung wird Pirmin Ruch, stets elegant gekleideter Chef der Mordkommission, an einem tristen Regenmorgen kurz vor Weihnachten geweckt. Vor Ort birgt die Feuerwehr dann eine offenbar sadistisch verstümmelte Frauenleiche aus der Reuss. Es handelt sich um eine junge Barfrau, die wenige Stunden zuvor in der Altstadt von Zürich entführt worden ist. Ruch erkennt die Brisanz und übernimmt den Fall höchstpersönlich, denn es scheint nur eine Frage der Zeit, bis die «Bestie» ihr nächstes Opfer ins Visier nimmt. Unterstützt wird er dabei von einer jungen Kollegin, die ihrerseits ein dunkles Geheimnis hütet. Unter dem Unausgesprochenen leidet die Zusammenarbeit des ungleichen Ermittlerteams. Und so tappen sie vorerst noch im Dunkeln. Verdächtig macht sich zunächst ein polizeibekannter Exhibitionist, der in der Nähe des Tatorts wohnt, dann ein einflussreicher Unternehmer und Politiker. Inzwischen schlägt der Mörder ein zweites Mal zu. Und schliesslich sind es die Obduktionsergebnisse und eine Zufallsbegegnung, welche entscheidende Hinweise liefern. Die

Das Cover des neuen Kinderbuchs von Susanne Baer. (Bild zvg.) und hat zwei erwachsene Töchter und zwei Enkelkinder. Die Geschichte von Carlitos lässt sich übrigens nicht nur erzählen, sondern auch als mehrstrophiges Lied singen und pfeifen – inklusive Arrangements für Gitarre und Klarinette oder Klavier. Möglich gemacht hat es Komponist Hanspeter Reimann. Bis 2008 leitete er die Musikschule Brugg, ehe er nach Brasilien auswanderte und dort als

freier Musiker zu wirken begann. Mit Texten von Susanne Baer hat er schon viele Kinderlieder komponiert, darunter auch ein Händewasch-Lied (der «Anzeiger» hat berichtet) passend zur Coronazeit. (tst.) Susanne Baer: Carlitos sucht einen Freund, Bilderbuch ab 3 Jahren, 40 Seiten, gebunden, 24x24 cm, durchgehend farbig illustriert. Fr. 25.80, ISBN 978-3-85 546-374-9.

Für Autorin Jane Phil ist «Odium» bereits der zweite Roman. (Bild zvg.) Ermittler müssen diese allerdings erst noch deuten können ... Für die junge Autorin mit dem Pseudonym Jane Phil ist «Odium – Kokon der Zerrissenheit» nach «Schwarze Feder – Sinneswandel» bereits das zweite Buch. Wer sie als Autorin schon kennt, weiss, dass sie neben ihrem Sinn für Dramatik und Leidenschaft auch nicht davor zurückschreckt, die Gesellschaft kritisch zu hinterfragen. In welcher Form das in «Odium» der Fall ist, das sei an dieser Stelle allerdings nicht verraten. (tst.) Jane Phil: Odium – Kokon der Zerrissenheit, Regionalthriller Freiamt/Säuliamt, 670 Seiten. Novum Verlag, 2021, ISBN 978-3-99 010-951-9.

BUCH-TIPP

Ein Song für die Liebe

Der Aufräum-Kompass

Neue Single «The One» von «Patrick Harbor»

von nadine Schori, Leiterin BiBLiothek ottenBach

Die Zürcher Band «Patrick Harbor» um Patrick Struchen aus Obfelden bringt am Freitag eine neue Single heraus.

Die meisten von uns besitzen viel zu viel und oft liegt alles irgendwie herum oder wird schnell verstaut, damit es aus dem Blickfeld ist. Über die Jahre sammeln sich unzählige Dinge an, Nadine Schori. die man eigentlich (Bilder zvg.) gar nicht mehr mag oder braucht. Und dann muss man sich ja auch noch um den ganz normalen Haushalt kümmern... Wie man das Chaos in den Griff bekommt, das zeigt die Aufräum-Expertin Jelena Weber in ihrem Buch «Der Aufräum-Kompass – Sauber machen, Ordnung schaffen, Ordnung halten: Die besten Strategien für ein schönes Zuhause». Sie hat verschiedene Methoden zum Ausmisten und Ordnung Halten getestet und weiss, welche davon am besten funktionieren. Sie hat ihre Erfahrungen sowie alltagstaugliche Tipps und Tricks zum Aufräumen, Ordnen und Putzen zusammengestellt. Ausmisten – klingt erst mal nach Stress. Es ist aber genau das Gegenteil. Wenn einen schon allein der Gedanke an das Chaos in der Wohnung stresst,

«Von wem träumst du diese Nacht?», fragen «Patrick Harbor» im Promotionstext zu ihrer neuen Single. «Von einer neuen Flamme oder von jemandem, der dich schon lange durch dein Leben begleitet?» Der neue Song will darauf gar keine Antwort liefern, sondern vielmehr ermutigen, nie den Glauben an die grosse Liebe, die eine Person, eben «The One» zu verlieren.

Die Band um den Obfelder Gitarrist und Leadsänger Patrick Struchen bezeichnet sich selbst als «Anti-Boyband» und steht für Popmusik, die vorantreibt und zum Tanzen einlädt, die eingängig ist und doch immer wieder zu überraschen vermag. Die letzte Single «What If I Fly» des Quintetts hat es in die Playlists von namhaften Radiostationen geschafft. Der neue Song «The One» will daran anknüpfen, setzt den Fokus dabei aber noch mehr auf energetischen, tanzbaren Sommersound. (tst.) «The One» von Patrick Harbor erscheint am 28. Mai.

Die Band «Patrick Harbor» um Patrick Struchen (2.v.l.) aus Obfelden. (Bild zvg.) ANZEIGE

Wohnen

ist es höchste Zeit, etwas zu verändern. Jelena Weber ist davon überzeugt, dass äusseres Chaos immer auch inneren Stress auslöst. Dadurch werden wir immer wieder daran erinnert, was wir noch alles tun müssen. Es erinnert uns auch an die Vergangenheit, die vielleicht nicht immer schön war, oder an Menschen, die uns nicht guttun. Das alles manifestiert sich in den Dingen, die wir um uns haben. Wenn wir in jeder Ecke Zeug rumstehen haben, das wir eigentlich schon längst wegschaffen wollten, oder über Kisten stolpern, oder wenn das alte Geschirr von Mama, das wir eigentlich hässlich finden, immer noch im Schrank steht, sind wir permanent damit beschäftigt, diesen belastenden Dingen Aufmerksamkeit zu schenken. Das bedeutet Stress.

Nicht nur das Sichtbare aufräumen Es ist aber nicht damit getan, nur die sichtbaren Dinge aufzuräumen! Weil auch das unsichtbare Chaos, das in den Schränken, Schubladen oder im Keller lauert, stresst. Allein schon deshalb, weil wir wissen, dass es da ist! «Der Aufräum-Kompass» motiviert einen, mal wieder alles auszumisten und Ordnung zu schaffen. Und wer weiss, vielleicht findet man noch Dinge, die man schon lange gesucht hat, oder man findet eine andere Verwendung dafür. Autorin Jelena Weber aus Berlin ist bekannt als

«Der Aufräum-Kompass» von Jelena Weber. Zabert Sandmann Verlag, München 2021. ISBN 978-3-96 584-095-9. Influencerin im Bereich «Do it Yourself». Für ihren Youtube-Kanal mit knapp 100 000 Abonnenten – und natürlich für ihr eigenes Wohlbefinden zu Hause – hat Jelena Weber es sich zur Aufgabe gemacht, zahlreiche Aufräum-Ratgeber zu lesen und die Methoden im Alltag zu testen. Sie glaubt nicht daran, dass es die eine Strategie gibt, die vollumfänglich und für alle funktioniert. Deshalb rät sie dazu, sich aus den Tipps die Ansätze herauszupicken, die für einen persönlich passend erscheinen.

für alle verteuern?

Das neue CO2-Gesetz führt mit unrealistischen Vorschriften zu einer immensen Verteuerung von Mieten und Wohneigentum:

● Zwangssanierungen aufgrund des CO2-Gesetzes bei 1,2 Mio. Miethäusern und Liegenschaften! Diese Milliardenkosten müssen Mieter und Eigentümer zahlen! ● Raubzug auf das Portemonnaie der Mieter: Aufgrund der Zwangssanierungen verteuern sich die Mieten für eine 100m2 Wohnung basierend auf einer Studie des Bundesamtes für Energie um durchschnittlich Fr. 140.– pro Monat!

R E UST

l sabst mmun V lk e Vo für diie Stimmzettel 3. Juni 2021 vom 13 Antwort

M

etz s «Bundesges Wollen Sie da n vo inderung über die Verm issionen em as sg Treibhau an » nehmen? (CO2-Gesetz)

Nein

Deshalb:

NEIN zu diesem CO2-Gesetz! HEV Albis Zürichstrasse 120 8910 Affoltern am Albis hev-albis.ch


Bezirk Affoltern GESUNDHEITS-KOMPASS

Dr. med.univ. Dagmar Wildpaner Fachärztin für Allgemeine Innere Medizin und Rheumatologie

Rheumatische Erkrankungen Unter «Rheuma» wird eine Vielzahl von schmerzhaften Erkrankungen des Bewegungsapparats zusammengefasst. Diese gehören in den westlichen Industrienationen zu den häufigsten Gründen, weshalb Erwachsene ärztliche Hilfe suchen. Die häufigste entzündliche Gelenkerkrankung ist die rheumatoide Arthritis. Die überwiegend weiblichen Patientinnen leiden unter symmetrischen und anhaltenden Schmerzen und Schwellungen, vor allem an den kleinen Gelenken an Händen und Füssen. Unbehandelt kann die rheumatoide Arthritis zu Gelenkdeformitäten und Behinderungen führen. Im Rahmen der Abklärung werden Sie zu Ihrer Krankengeschichte befragt, Laboranalysen werden gemacht und eine bildgebende Diagnostik erstellt. Die Therapie ist meist medikamentös. Das Therapieziel ist die Unterdrückung der Entzündung und dadurch Linderung Ihrer Beschwerden und die Verhinderung der Entwicklung struktureller Schäden. Die häufigste Gelenkerkrankung überhaupt ist die primäre Arthrose. Darunter versteht man den langsamen Abbau des Gelenkknorpels. Die angrenzenden Strukturen sind mitbetroffen. In jahrelangem Verlauf kommt es zu zunehmenden Schmerzen und zu einer fortschreitenden Einschränkung der Mobilität. Am häufigsten sind Knie, Hüfte und Fingergelenke betroffen. Haben Sie Anlaufschmerzen, belastungsabhängige Schmerzen oder Gelenkschwellungen? Dies sind ernstzunehmende Warnzeichen und sollten abgeklärt und behandelt werden. Die Behandlung beinhaltet einen Mix aus physiotherapeutischen und medikamentösen Massnahmen sowie auch das Ausschalten von auslösenden Fehlbelastungen, um das weitere Fortschreiten der Arthrose zu verhindern. Als letzte Option bleibt die Gelenkoperation. Im Idealfall arbeiten Hausarzt, Rheumatologe, Orthopäde und Therapeut im Sinne einer interdisziplinären Therapie zusammen, um für Sie ein individuelles Behandlungsprogramm festzulegen. Als weitere Erkrankung des Bewegungsapparates sollte noch die Osteoporose erwähnt werden. Durch Verminderung der Qualität und Struktur wird der Knochen so fragil, dass ein Sturz oder auch nur eine Überbelastung zu Knochenbrüchen führen kann. Die Ursachen für eine Osteoporose sind vielfältig. Der normale Alterungsprozess, hormonelle Veränderungen nach der Menopause, genetische Faktoren, aber auch Vorerkrankungen, gewisse Medikamente oder Ihr Lebensstil können die Entwicklung einer Osteoporose begünstigen. Durch genaue Anamnese und Analyse von bildgebenden Verfahren, wie der Knochendichtemessung oder Röntgenbildern, wird Ihr individuelles Frakturrisiko berechnet, eine Langzeitstrategie zur Verbesserung Ihrer Knochengesundheit festgelegt und damit das Frakturrisiko gesenkt. Bei allen rheumatischen Erkrankungen kann eine frühe Diagnose und Therapieeinleitung weitere Schäden und damit Schmerzen verhindern.

Mittwoch, 26. Mai 2021

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Nächtliche Begegnungen mit schlauen Kleptomanen Streifzüge durch die Natur, Teil 1 In dieser neuen Serie nimmt der Biologe Stefan Bachmann aus Mettmenstetten mit auf seine Streifzüge durch die Natur des Knonauer Amts. Besonders hat es ihm Meister Reineke angetan. von Stefan Bachmann Wenn abends die letzten Sonnenstrahlen über den (Aargauer) Horizont blitzen, ist es im Säuliamt oft besonders schön. Ich pedale dann ab und zu mit meinen Töchtern übers Land, wir bewundern das Abendrot und freuen uns über die Stille. Während der Wind auffrischt, schweift unser Blick hinüber zur Bergstation auf der Rigi und zum Pilatus. Mittlerweile weiss ich auch, wo es abends besonders viele Füchse zu beobachten gibt. Für diese hübschen Tiere interessiert sich auch meine jüngere Tochter sehr. Gemeinsam machen wir uns auf die «Fuchsjagd»; nicht mit einem Gewehr bewaffnet, sondern nur mit einer guten Taschenlampe. Als ziemlich ergiebig hat sich ein Teil der Maschwander Allmend herausgestellt. Vom Weg aus haben wir dort letztes Jahr innert einer Stunde zehn Füchse gezählt, darunter zwei Familien mit Jungen. Während wir ihnen beim Jagen zusahen, rief hinter uns eine junge Waldohreule aus dem Baum, und am selben Abend sahen wir zwei Hasen, Fledermäuse und einen Grasfrosch. Ein Fuchs streift auch regelmässig durch unseren Garten, wie die Wildkamera beim Kompost bezeugt. Auf einem Bild ist zu sehen, wie er aus dem Stand ins 1,3 Meter hohe Kompostgitter springt, um sich ein Stück altes Brot oder Gurkenschalen zu holen. Das zeigt, dass Meister Reineke ein Allesfresser ist, wenn er auch besonders gerne Mäuse jagt – zur Freude der Bauern.

Komplexes Sozialleben Füchse sind äusserst soziale Tiere. Sie leben in einer komplexen Familienstruktur, in deren Zentrum die Fähe und der Rüde stehen. Zur Gruppe gehören

Wenn sich ein Fuchs zeigt, hat sich der abendliche Ausflug schon gelohnt. (Bild zvg.) neben deren Jungen weitere Tiere: Junggesellen und teils auch alte, schwächere Verwandte. Diese helfen der Fähe manchmal bei der Aufzucht der Jungen. Und wenn eine ganz junge Füchsin zum ersten Mal Welpen hat, hilft die Fähe ihr und nimmt auch mal ein Junges an die Brust. Vom komplexen Sozialleben der Füchse zeugt auch der Umstand, dass sie über mindestens sechs unterschiedliche Lautäusserungen verfügen. «Wowwow-wow» rufen sie, wenn sie verliebt sind. Mit «waaah» versuchen Fähen einen Rüden anzulocken. Mit einem gedämpften Husten warnen sie die Jungen vor Gefahr. Und mit einem leisen Pusten begrüssen die Jungen ihre Eltern. Vom lokalen Jäger habe ich gehört, dass Füchse wirklich so schlau sind, wie man ihnen nachsagt. So ziehen sie zum Beispiel lieber in eine alte Dachshöhle, als dass sie selber wochenlang graben.

Besonders Faule ziehen ihre Jungen einfach unter einem Gartenhäuschen hoch – Hauptsache, es gibt mehrere Notausgänge. Dort kommen dann im Frühling mehrere kaum 100 Gramm schwere Welpen zur Welt. Sie öffnen die Augen erst mit etwa zwei Wochen. Jetzt im Mai sind sie schon grösser, und man kann sie vor dem Bau spielen sehen. Manchmal vergräbt ihnen die Mama eine Maus, damit sie das Suchen und Jagen erlernen. Oder sie bringt ihnen einen Schuh oder einen Ball zum Spielen. Füchse seien nämlich Kleptomanen, hat mir der Jäger gesagt. Auch ihm sind die Rotfüchse ans Herz gewachsen. Und mir und meinen Töchtern sowieso. Jedes Mal, wenn wir wieder einen beobachten können, hat sich der abendliche Ausflug schon gelohnt. Auch wenn wir meistens nur kurz die Augen von Meister Reineke sehen, wenn sie im Licht der Taschenlampe aufblitzen.

STREIFZÜGE DURCH DIE NATUR In dieser neuen Serie schreibt der Biologe und Journalist Stefan Bachmann über seine Erlebnisse in der Natur im Knonauer Amt. Er zeigt, welche Tiere und Pflanzen es je nach Jahreszeit vor unserer Haustür Stefan Bachzu entdecken mann. (Bild zvg.) gibt – und welche spannenden und faszinierenden Lebensweisen sie entwickelt haben. Stefan Bachmann ist im Vorstand des Vereins Naturnetz Unteramt VNU (www.naturnetz-unteramt.ch).

Wandern im Berner Mittelland Aussichtsreiche Buchsi- und Wynigenberge Die beschauliche Wanderung führte ausserhalb der Siedlungen durch die liebliche Hügelwelt der Buchsi- und Wynigenberge von Herzogenbuchsee nach Wynigen. Die sanften Höhen, die lichten Wälder, die ertragreichen Ackerflächen und die Weite der Landschaft inspirierten Maler wie Cuno Amiet und Dichter wie Walter Flückiger und Maria Waser in ihrer

Im «Gesundheits-Kompass» geben Fachleute des Spitals Affoltern Tipps zu Gesundheitsfragen. Kontakt: Telefon 044 714 26 68 oder gesundheitskompass@spitalaffoltern.ch.

Der 14 Meter hohe Mutzbachfall. (Bild zvg.)

Arbeit. Die Schriftstellerin nannte ihre Heimat liebevoll «Land unter Sternen». Nachdem man die Aussenquartiere hinter sich gelassen hatte, führte der Weg durch den Wald zu den offenen Matten und Ackerlandschaften von Bollodingen. Nun querte man die Önz am Fuss des Humbergs und wanderte auf dem teils mit Stufen versehenen Hohlweg steil durch den Wald aufwärts. Auf der Berghöhe führte der Weg in leichtem Ab und Auf zu den Höfen von Spych, dem ehemaligen Wohnort des heimatverbundenen Dichters Walter Flückiger. Hier gabs eine Pause an der Sonne. Etwas oberhalb des Weilers sah man zum Schulhaus von Oschwand, hinter dem sich das frühere Atelier von Cuno Amiet befindet. Dann ging es weiter durch die offene Hügellandschaft, entlang von Höfen und prächtigen Gemüseund Blumengärten, bis man die Wanntalhöchi erreichte und damit den höchsten Punkt dieser Route. Hier öffnete sich ein herrlicher Ausblick über Oschwand zu den Jurahöhen. Nach dem Mittagessen folgte die Gruppe einem Waldweg, der sich vom Baschiloch hinunter zum «Mutzgrabe» schlängelte. Das abgeschiedene Waldtal ist mit dem 14 Meter hohen Mutzbachfall einzigartig. Nun ging es auf einem Treppenweg steil vom Bach weg und in weitem Bogen

zum Weiler Rüedisbach. Im Gesicht spürte man die ersten Regentropfen. Dann führte ein Strässchen bis Hinter Leggiswil. Die Aussicht vom Riederenwald ins Wasseramt und über die bewaldeten Höhen des Emmentals ist

wunderschön. Das letzte Stück führte zuweilen auf einem in den Sandstein gehauenen Weglein rasch hinunter nach Wynigen. Dölf Gabriel, Wanderleiter www.miteinanderwandern.ch.

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Bezirk Affoltern

HINTER-GRÜNDE

Feuer verursacht grossen Sachschaden

Er war mein Garant Kappel war immer wieder einmal ein Thema in meinen Kolumnen. So war vor bald zehn Jahren von einer Gemeindefusion die Rede. Mein Vorschlag war ein Zusammenschluss mit Rifferswil zu Kappelwil. Auch vom Gemeindehaus war kurz nachher an der Reihe. Unter dem Titel «Frauenhaus Kappel» schilderte ich, dass die ganze Gemeindeverwaltung damals in weiblicher Hand war. Neben diesen eher als leichtgewichtig einzustufenden Themen stand später das grosse Umbauprojekt für die Klosterdomäne im Mittelpunkt. Gar einen dritten Kappelerkrieg schloss ich in diesem Zusammenhang nicht aus. Denn die im Jahr 2018 eingereichte Initiative «In Kappel darf keine neue (KIoster-)Mauer gebaut werden», brachte anstelle der erforderlichen 2000 Unterschriften innerhalb der Sammelfrist nur 1800 zusammen. Also stellte ich eine Milchbüechli-Rechnung an und glaubte, dass die auf Anfang 2019 von den kirchlichen Gremien unseres Kantons auf 1000 reduzierte Limite von den Mauer-Gegnern mit einem neuen Vorstoss hätte erreicht werden können. Dies nicht zuletzt deshalb, weil der Erstunterzeichner der früheren Initiative bei den SynodalWahlen fast 1100 Stimmen für sich verbuchen konnte. Doch man verzichtete auf einen neuen Anlauf und strich die Segel. Somit kam es im Kanton Zürich bei den Reformierten zu keiner Abstimmung bezüglich der Mauer. Mitte 2020 empfahl ich der Bauherrschaft deshalb in einem Artikel mit dem Titel «In Kappel wird gebaut», das seinerzeitige Ex-Muros-Komitee nach Fertigstellung der Arbeiten wenigstens zu einer Kappeler Milchsuppe einzuladen. Zugegeben, das Thema «Umbau Klosterdomäne» war natürlich brisanter als die eingangs erwähnte Gemeindefusion oder die Frauen-Bastion im Gemeindehaus. Ein Mit-Initiant meinte in einem Brief an mich im letzten Sommer, jetzt sei das tiefste Niveau meiner Glossen erreicht. Wenn er mir das nächste Mal begegne, werde er mich nicht mehr kennen. Doch auch wenn ich die Gegner gelegentlich auf die Schippe nahm, wollte ich ja keine «richtig» falsche Sachen schreiben. Deshalb legte ich meine Entwürfe jeweils dem verstorbenen und kürzlich im «Anzeiger» gewürdigten Franz Leutert aus Obfelden vor, der ja rund zwanzig Jahre die Kappelerpflege präsidiert hatte und sich auch später sehr für das Thema interessierte. Er war immer mein Garant bei etwas gewagten Formulierungen. Ich werde mich ehrenvoll an ihn erinnern. Erich Rüfenacht

Mittwoch, 26. Mai 2021

Hausbrand in Affoltern am Freitag

Die Feuerwehr konnte ein Übergreifen des Feuers verhindern. (Bild Kapo ZH)

Bei einem Brand im Untergeschoss eines Einfamilienhauses entstand am späten Freitagabend, 21. Mai, ein Sachschaden von mehreren hunderttausend Franken. Verletzt wurde niemand. Als eine Familie kurz nach 22 Uhr an ihren Wohnort in Affoltern zurückkehrte, stellten sie im Einfamilienhaus Rauch fest. Die sofort alarmierte Feuerwehr brachte das Feuer schnell unter Kontrolle und konnte ein Übergreifen der Flam-

men auf das ganze Haus verhindern. Verletzt wurde durch diesen Brand niemand. Der Sachschaden durch das Feuer und die entstandenen Russ- und Rauchschäden werden auf mehrere hunderttausend Franken geschätzt. Die Ursache des Feuers sei derzeit nicht bekannt und werde durch ihre Spezialisten des Brandermittlungsdienstes untersucht, teilt die Kantonspolizei Zürich mit. Weiter standen die Stützpunktfeuerwehr Affoltern und vorsorglich ein Rettungswagen von SRZ (Wache Spital Affoltern) im Einsatz. (red.)

«VoteInfo» neu auch für Gemeindeabstimmungen Pilotprojekt im Kanton Zürich läuft schon Die von Bund und Kantonen lancierte App «VoteInfo» umfasst neu auch Abstimmungen von Gemeinden und Geschäfte von Gemeindeversammlungen. Der Kanton Zürich ist Pilotkanton. Der Bund und die Kantone haben im Jahr 2019 gemeinsam die App «VoteInfo» lanciert. Mehr als 500 000 Nutzende belegen das rege Interesse an diesem Angebot. Neu enthält «VoteInfo» neben den Erläuterungen und Resultaten zu eidgenössischen und kantonalen Abstimmungen auch regionale und kommunale Vorlagen des Kantons Zürich. Die Gemeinden können im Vorfeld die behördlichen Erläuterungen und am Abstimmungssonntag die Ergebnisse ihrer Urnengeschäfte automatisiert veröffentlichen. Zusätzlich haben die Gemeinden auch die Möglich-

keit, Abstimmungen an der Gemeindeversammlung zu veröffentlichen. Die Teilnahme an «VoteInfo» ist freiwillig. Zur Umsetzung dieses Erweiterungsschritts haben das Statistische Amt des Kantons Zürich und die Bundeskanzlei mit der Unterstützung von Drittpartnern und Kantonen eine neue Applikation zur Erfassung der Erläuterungen entwickelt. Kanton und Gemeinden können hier die Abstimmungserläuterungen digital aufbereiten sowie selbstständig und automatisiert veröffentlichen. Für den Abstimmungssonntag vom 13. Juni seien bereits über 70 Vorlagen der Zürcher Gemeinden mit kommunalen sowie auch regionalen Abstimmungsvorlagen aufgeschaltet, teilt die Staatskanzlei mit. So bieten etwa Hausen und Stallikon die Informationen zur Totalrevision ihrer Gemeindeordnung an. (red.)

Über 180 Fahrzeuge und deren Insassen kontrolliert Die Kantonspolizei Zürich hat in Zusammenarbeit mit der Stadtpolizei Dietikon in der Nacht auf Samstag, 22. Mai, an verschiedenen Orten in den Bezirken Dietikon und Affoltern kriminal- und verkehrspolizeiliche Kontrollen durchgeführt. Während mehreren Stunden wurden über 180 Fahrzeuge und deren In-

sassen kontrolliert. Eine 19-jährige Frau lenkte ihr Auto unter Alkoholeinfluss; der Autofahrerin wurde der Führerausweis auf Probe vorläufig abgenommen und sie wird sich von der Staatsanwaltschaft Limmattal/Albis verantworten müssen. Ein 23-jähriger Fahrzeuglenker missachtete die Auflagen im Führerausweis und wird an das Statthalteramt

Dietikon verzeigt. 14 kontrollierte Fahrzeuge entsprachen nicht den gesetzlichen Vorschriften oder wurden wegen mangelnder Betriebssicherheit beanstandet. In zehn Fällen ahndete die Polizei verschiedene Übertretungen mit Ordnungsbussen. Kantonspolizei Zürich

FORUM

Die Parolen der Bezirks-SVP Abstimmungen vom 13. Juni.

wird, den Bürgern das Geld aus dem Sack zieht. Ja zu einer effizienteren Terrorismusbekämpfung. Der Polizei sollen gegenüber extremistischen Gewalttätern nicht weiter die Hände auf dem Rücken gebunden sein. Die Ämtler SVP sagt, in Abweichung von der Kantonalpartei, mehrheitlich Nein zum kantonalen Gesetz über die Geldspiele. Die «einarmigen Banditen», die das Zürcher Volk 1995 aus unseren Gaststätten verbannt hat, sollen im Kanton Zürich verboten bleiben. Die beiden kantonalen Initiativen für noch mehr Verbilligung von Krankenkassenprämien aus Steuergeldern und eine Erhöhung der Kinderzulagen um 50 % lehnt die SVP ab. Die Corona-Seuche hat unsere Staatsfinanzen bereits massiv ins Ungleichgewicht versetzt und die Unternehmen belastet. Jetzt ist ganz gewiss nicht der Moment, um nach dem Giesskannenprinzip massiv noch mehr Geld zu verteilen.

Da eine DV immer noch nicht durchgeführt werden konnte, hat der Parteivorstand der Bezirks-SVP im Namen der zwölf Ämtler Sektionen am 20. Mai für die Abstimmung vom 13. Juni folgende Parolen beschlossen: Nein zu den beiden extremen Agrarinitiativen. Die SVP steht entschlossen zu unseren Bauern, die sich jeden Tag bei Wind und Wetter für unsere Umwelt einsetzen, statt Theorien zu verbreiten. Wir wollen nicht gute einheimische Lebensmittel durch Importware ersetzen. Nein zum CovidGesetz, denn es gilt jetzt endlich ein Zeichen zu setzen gegen die arrogante und oft auch inkompetente Ausweitung der Staatsmacht seit über einem Jahr. Nein zum nutzlosen, teuren und ungerechten CO2-Gesetz. Den Klimawandel beeinflusst man nicht, indem man in der Schweiz, die ihre Treibhausgase bereits massiv reduziert hat und mit intelligenten Innovationen weiter reduzieren

SVP Bezirk Affoltern

«Geissliwiese» als Grünzone erhalten Revision der Bau- und Zonenordnung in Affoltern.

daher entsprechend zoniert werden. Weitere Ideen zu mehr Ökologie, Baumpflanzungen, Dachbegrünung usw. können in die Bau- und Zonenordnung eingebracht werden. Helfen auch Sie mit. Bis zum 4. Juni können Ideen beim Stadtrat von Affoltern eingegeben werden (Ausführliche Eingabe mit Anträgen und Begründungen unter gruene-zh.ch/ aktuell-1).

Der Stadtrat von Affoltern hat in seiner Medienmitteilung vom 16. März die Bevölkerung zur Mitwirkung bei der Revision der Bau- und Zonenplanung aufgerufen. Die Grünen nehmen diese Chance wahr und setzen sich dafür ein, dass in der Stadt Affoltern mehr Grünzonen geschaffen werden – allen voran die «Geissliwiese». Sie ist ideal gelegen und soll langfristig grün bleiben und

Thomas Schweizer, Hedingen, Kantonsrat, Grüne Bezirk Affoltern

Hausen: Den Überblick verloren? Auf die Verzögerungen folgt der Zusatzkredit, «Anzeiger» vom 7. Mai.

dard wie Türlen. Die Differenz zum bewilligten Projektierungskredit von 2,5 Mio. beträgt 800 000 Franken. Die bewilligten 2,5 Mio. inkl. höhere Baukosten im Kt. Zürich von zirka 10 % , müssen reichen, um ein ökologisches und wirtschaftliches Campinggebäude zu erstellen. Im Detail ist ersichtlich, dass die Mehrkosten von 270 000 Franken auch aus dem Bereich Rohbau kommen, total 151 000 Franken, davon z.B. Baugrubenaushub zirka 80 000 Franken. Das Gebäude steht auf einer Bodenplatte! Denken wir zusätzlich an das aktuelle wichtige Problem Klimawandel, die besten Einsparungen sind keine verbrauchten Ressourcen. Unser Fussabdruck muss zwingend kleiner werden. Campieren ist nicht 5-Stern und findet in freier Natur statt. Der Zusatzkredit ist abzulehnen, die bewilligten Kosten von Fr. 2.5 Mio. sind genügend. Damit kann auch eine für Türlen gute Anlage realisiert werden. Hans Binzegger, Hausen

In Hausen läuft einiges schief. Überteuerter Schulraum Ebertswil, Debakel Postplatz, Mehrkosten Individualsportanlage, Mehrkosten Schulprojekte, Gestaltungsplan Rauchmatt. Auch aus dem Projekt Camping Türlen werden Probleme gemeldet. Begründung; ein Planungsfehler verursache Mehrkosten von 270 000 Franken. Setzt man das Projekt einem ähnlichen Bau (Hafenrestaurant Altnau) gegenüber, kommt man auf folgendes: Altnau: 1830 m³ Bauvolumen, 80 Innenplätze, 180 Aussenplätze, WCs, kleiner Kiosk, Küchenausbau 460 000 Franken, Fotovoltaik 60 kW, das Gebäude ist nicht unterkellert und wird in Minergie ausgeführt. Türlen: 1170 m³ Bauvolumen, 120 Aussenplätze, 11 Duschen, 12 WCs, 2 Pissoirs, Fotovoltaik 15 kW, Gebäude nicht unterkellert. Vergleicht man die Baukosten pro m³ der beiden Projekte, sind es in Altnau 1530, in Türlen 2370 Franken. In Altnau ist das Bauvolumen um 660 m³ grösser. Pro m³ ist Altnau 840 Franken günstiger. D.h. in Altnau würde man den Camping Türlen mit einer Bausumme von zirka 1,7 Mio. Franken erstellen. Altnau hat in den Bereichen Heizung, Kälte, Lüftung mindestens den gleichen Stan-

Der «Anzeiger» nimmt Zuschriften an redaktion@affolteranzeiger.ch gerne an. Ein Leserbrief soll in maximal 2000 Zeichen ein Thema aus der Region aufgreifen. Letzte Briefe zum Urnengang vom 13. Juni müssen die Redaktion bis Freitagmittag, 4. Juni, erreicht haben. (red.)

Parolenspiegel Politische Parteien Bezirk Affoltern Eidgenössische Abstimmung vom 13. Juni 2021

EDU

EVP

FDP

GLP

Grüne

Mitte

SP

SVP

1 Volksinitiative "Für sauberes Trinkwasser und gesunde Nahrung"

Nein

X

Nein

Ja

Ja

Nein

Ja

Nein

2 Volksinitiative "Für eine Schweiz ohne synthetische Pestizide"

Nein

X

Nein

X

Ja

Nein

Ja

Nein

3 Covid-19 Gesetz

Nein

JA

Ja

Ja

Ja

Ja

Ja

Nein

4 CO2-Gesetz

Nein

JA

Ja

Ja

Ja

Ja

Ja

Nein

X

JA

Ja

Nein

Nein

Ja

Nein

Ja

EDU

EVP

FDP

GLP

Grüne

Mitte

SP

SVP

1 Einführungsgesetz zum Bundesgesetz über Geldspiele

Nein

Nein

Ja

Ja

Nein

Ja

Ja

Nein

2 Volksinitiative "Raus aus der Prämienfalle"

Nein

JA

Nein

Nein

Ja

Ja

Ja

Nein

Ja

JA

Nein

Nein

Ja

Nein

Ja

Nein

5 Bundesgesetz über polizeiliche Massnahmen zur Bekämpfung von Terrorismus Kantonale Abstimmung vom 13. Juni 2021

3 Volksinitiative "Mehr Geld für Familien" Zusammenstellung der IPK des Bezirk Affoltern

X= Stimmfreigabe


Forum

Argumente sind nicht stichhaltig «Wasser predigen, aber selber Wein trinken», Interview im «Anzeiger» vom 18. Mai. Als umsichtiger und verantwortungsvoller Biobauer weiss Hansjörg Schneebeli, wie wichtig eine nachhaltige und bodenschonende Produktionsweise ist. Dass der Verband der Biobauern und -bäuerinnen die Nein-Parole für die Trinkwasserinitiative beschlossen hat, macht den Biolandbau unglaubwürdig. Das Argument, viele Betriebe würden auf Direktzahlungen verzichten und auf den ausgeschiedenen Biodiversitätsflächen wieder wie gehabt produzieren, sticht nicht. Es gibt Bauern und Bäuerinnen, welche durchaus den Wert solcher Flächen zu schätzen wissen. Andere, welche in erster Linie an Direktzahlungen interessiert sind, stellen ihre unproduktivsten Flächen für die Biodiversität zur Verfügung. Hier lohnt sich auch der Einsatz von Dünger und Pestiziden nicht. Der grösste Stein des Anstosses ist aber die von der Initiative verlangte hofeigene Futterproduktion für die Tiere. Tatsache ist, dass auch einige Biobetriebe zu viele Tiere halten, die mit Importfutter ernährt werden müssen und deren Mist und Gülle unsere Gewässer belasten. Einem Zukauf von Futtermitteln aus der Region oder von Betriebszweiggemeinschaftspartnern, gekoppelt mit Abnahmegarantie für Mist und Gülle, steht aber laut Rechtsgutachten nichts im Weg. Der Initiative Scheinheiligkeit zu unterstellen ist grotesk. Tatsache ist, dass durch den Einsatz von Pestiziden in der Landwirtschaft sowie dem Eintrag von Nitrat und Phosphor unser Wasser kontaminiert wird. Eine grosse Anzahl der Konsumenten predigt Wasser, möchte aber gerne sauberes Wasser trinken. Deshalb 2x Ja. Elisabeth Käser, Zofingen

Mittwoch, 26. Mai 2021

11

Lesermeinungen zu den Abstimmungen vom 13. Juni Den Bauern nicht alles verbieten Mit der Denkfähigkeit haben wir Menschen das Leben bequemer gemacht. Das aber auf Kosten der Natur. Wir überbauen Wiesen, holzen Wälder ab, verbrennen Erdöl und Kohle, synthetisieren Tausende von neuen Stoffen für Nahrungszusätze, Körperpflegeprodukte Medikamente usw. Wir verteilen radioaktive Stoffe durch Atomkraftwerke, Atombomben und auch durch die Medizin. Wir produzieren elektromagnetische Wellen, die es in der Natur noch nie gab (Handy). Und all das, weil wir uns einen Vorteil versprechen und die Nachteile ausblenden. Wir haben jetzt die Welt, die wir mit unserem Konsumverhalten gemacht haben. Jetzt haben wir entdeckt, dass der Verbrauch von Kohle und Erdöl unser Klima dramatisch verändert und damit auch unsere Lebensgrundlagen bedroht sind. Als logische Konsequenz müsste man heizen mit Öl, Autofahren und fliegen verbieten. Aber das ist politisch nicht umsetzbar, weil praktisch 100 % der Bevölkerung davon betroffen wären. Das CO2-Gesetz versucht mit Lenkungsabgaben und Förderung von erneuerbaren Energien das Problem langfristig in den Griff zu bekommen. Wir glauben hier, unser Gewissen mit ein paar Franken reinwaschen zu können. Ganz anders gehen die beiden AgrarInitiativen vor. Sie wollen den Bauern alles verbieten, was ihre Existenz einfacher macht oder gar sichert. Ich bin seit 54 Jahren Bio-Bauer und gerade daran, in einem drei Hektar grossen Weizenfeld Blacken auszureissen. Das geht heftig in den Rücken. Es wird gegen 150 Stunden brauchen. Das Problem könnte ich mit Spritzmitteln für zirka 300 Franken lösen. Ich habe also beim

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Blackenstechen einen Stundenlohn von zwei Franken. Wer von den Befürwortern würde die sehr anstrengende Arbeit auch nur einen Tag lang für zwei Franken pro Stunde machen? Würden konsequent nur noch Bio-Produkte gekauft, würden auch nur noch Bio-Produkte produziert. So einfach wäre das Problem zu lösen. Ja zum CO2-Gesetz, 2x Nein zu den Agrarinitiativen. Paul Leuthold, Maschwanden

Jetzt jammern sie wieder, die Bauern Meine beiden Grosseltern waren Bauern. Ich war als Kind oft in den Ferien bei ihnen und habe ihr hartes Leben und Arbeiten hautnah miterlebt. Die Trinkwasser- und die Pestizid-Initiative sind Ausdruck des wachsenden Unbehagens der Bevölkerung gegenüber der vorherrschenden Produktionsweise in der stark subventionierten Schweizer Landwirtschaft. Die beiden Initiativen sind so etwas wie ein Warnschuss an die Bauern und die Pharma-Lobby: Nicht mehr weiter so! Hansjörg Schneebeli hat im «Anzeiger» vom 18. Mai seine Argumente gegen die Trinkwasser-Initiative gut formuliert. O.k. die Trinkwasser-Initiative ist nicht ganz ausgegoren. Ihr Bauern: Ihr kennt die Kreisläufe der Natur und ihr wisst, dass die Pestizide und Herbizide am Schluss im Trinkwasser landen. Also Schluss damit! Habt nicht blindes Vertrauen in die Pharma. Weniger ist mehr. Die Weinbauern im Wallis haben das begriffen. Statt auf Masse wie vor 30 Jahren, setzen sie auf Qualität. Der Walliser Wein ist spürbar besser geworden. Wir Städter und Halbstädter aus der Agglo werden euch Bauern weiterhin unterstützen.

Auf ihr Bauern! Macht wirklich Ernst mit der naturnahen und ökologischen Landwirtschaft. Es ist möglich. Paul Rippstein, Ottenbach

Unser Trinkwasser ist gefährdet Wenn ich diese Diskussion verfolge, so fällt mir vor allem eines auf. Es geht darum, darf man das Trinkwasser weiter gefährden? Darauf gibt es nur eine Antwort: Ein klares Nein. Wo sind wir da eigentlich, wenn ich mir überlegen muss, soll ich jetzt noch Hahnenwasser trinken? Da gibts wirklich nur eines: Stoppt diesen Irrsinn. Eine der grössten Qualitäten der Schweiz, nämlich wunderbares klares Wasser, ist in Gefahr. Also Leute, der Fall ist klar: Keine das Wasser gefährdende Aktionen mehr, welcher Art auch immer. Hier muss man andere Lösungen suchen und finden. Nichts gegen die Bauern, aber in dieser Sache sind sie schlecht beraten worden. Fritz Keller, Obfelden

Missglückte Vorlage Das Gesetz «Polizeiliche Massnahmen zur Bekämpfung von Terrorismus (PMT)» regelt den Umgang mit «terroristischen Gefährdern». Diesen Personen können eine Meldepflicht oder ein Kontakt- oder Ausreiseverbot auferlegt werden. Ausnahmsweise können sie auch mit einem Hausarrest belegt werden. Der Umgang mit Gefährdern wurde bisher nicht befriedigend gelöst. Die strafrechtlichen Instrumente greifen erst, wenn Straftaten begangen oder bereits konkrete Schritte dazu unternommen wurden. Dies entspricht an sich

auch einem liberalen Rechtsstaat: Wer sich nichts hat zu Schulden kommen lassen, soll vor staatlichem Eingriff geschützt sein. Bei der Terrorbekämpfung kommt es aber zu einem Spannungsfeld zwischen Grundrechtsschutz und Schutz der Bevölkerung. Um die Bevölkerung zu schützen, muss in Grundrechte Einzelner eingegriffen werden können. Das PMT soll dafür die Grundlage schaffen – doch ist die Vorlage missglückt: Nach Art. 23e (ein Kernelement des PMT) gelten als terroristische Aktivitäten «Bestrebungen zur Beeinflussung oder Veränderungen der staatlichen Ordnung, die durch die Begehung oder Androhung von schweren Straftaten oder mit der Verbreitung von Furcht und Schrecken verwirklicht oder begünstigt werden sollen». Bedeutet dies nun, dass eine Volksinitiative («Veränderung der staatlichen Ordnung»), die mit ernsthaft geschilderten, düsteren Zukunftsaussichten beworben wird und somit «Furcht» begünstigt, problematisch ist? Im Gegensatz zur Regelung im Strafrecht (Art. 260quinquies StGB) liegt gemäss PMT kein Terrorismus vor bei Gewaltverbrechen, die «nur» dazu dienen, die Bevölkerung einzuschüchtern. Auch dies ist ein Mangel des PMT. Die Eingriffe in Grundrechte nach PMT können schwerwiegend sein (z.B. Hausarrest) und sollen auch gegen Jugendliche verfügt werden können. Dann aber sind die gesetzlichen Bestimmungen präzise und in Übereinstimmung mit anderen Gesetzen zu formulieren. Diesen Anforderungen genügt das PMT nicht. Es ist abzulehnen und zur «Überarbeitung» an den Gesetzgeber zurückzusenden. Rolf Kuhn, Mettmenstetten, für den Vorstand GLP Knonaueramt


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Mittwoch, 26. Mai 2021

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Das spezielle Kino

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Je ne te voyais pas

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Do, 27. Mai - 20.30

Ammonite

Eine historische Liebesgeschichte

Fr, 28. Mai - 18.00

13

Vertonte Gedichte

Sybille Diethelm und Fabienne Romer singen und spielen am Sonntag in Kappel. > Seite 15

Jazz und wandern

Das «LaMarotte» verlegt seine Aktivitäten vorläufig ins Oberamt. > Seite 17

«Sommer-Biathlon»

Im Rahmen von «AffolternBewegt» lässt sich die Disziplin «Target Sprint» in Zwillikon ausprobieren. > Seite 21

CO2-Gesetz – es sorgt für Innovationen, Investitionen und Wachstum in der Schweiz. Charles Höhn Bonstetten

«An den Grünen Daumen glaube ich nicht» «Blattgrün» in Rifferswil vereint Gärtnerei mit Landschaftsarchitektur Die Gärtnerin Elisabeth Jacob kennt sich mit Stauden, Farnen und exotischen Ingwergewächsen aus. Dafür wird sie in einem viel beachteten Gartenbuch gelobt. Gemeinsam mit ihrem Mann betreibt sie seit 2013 bei Rifferswil eine SpezialitätenGärtnerei in BioSuisse-Qualität. «Anzeiger»: Elisabeth Jacob, sind Sie ein glücklicherer Mensch, seit Sie nicht mehr als Journalistin, sondern als Gärtnerin arbeiten? Elisabeth Jacob: Ich liebe es sehr mit Pflanzen zu arbeiten und vor allem auch draussen zu sein. Mir gefallen beide Berufe sehr und wenn ich mich nun entscheiden müsste ... echt schwierig. Ich war auch gerne Journalistin, aber die Medien haben sich sehr verändert in den letzten Jahren – und alt werden kann man als Journalistin nicht. So gesehen arbeite ich lieber in meiner eigenen Gärtnerei. Aber eines haben beide Berufe gemeinsam: lange Arbeitszeiten und tiefer Lohn. Ich verbinde aber nach wie vor beide Berufe, indem ich gelegentlich Artikel oder Kolumnen schreibe und an einem botanischen Jahrbuch mitarbeite.

Wann haben Sie Ihren Grünen Daumen entdeckt? Ach, an den Grünen Daumen glaube ich ja nicht! Genau beobachten ist alles. Meine Grosseltern und meine Eltern hatten Gärten. Wir waren als Kinder viel in diesen Gärten, mussten mithelfen, was damals nicht so viel Freude gemacht hat, aber die zahlreichen Erfahrungen sind geblieben. Dann wollte ich lange Zeit nichts von Garten wissen. Mit meinem Mann – er ist Landschaftsarchitekt – hatte ich lange einen Schrebergarten in Zürich. Das hat uns beiden viel Freude gemacht und in dieser Zeit habe ich viel erfahren und auch gelesen über Pflanzen und Gärten. Wie sind Sie nach Rifferswil gekommen? Die Familie meines Mannes hat in Rifferswil eine Rhododendron-Baumschule als Zweigbetrieb ihres GartenbauBetriebes Ungricht in Dietikon geführt bis zirka 2000. Der Verkauf von Rhododendron hat aber dann stark abgenommen und die Baumschule mit Schaugarten und Gärtnerhaus war verwaist. Wir haben schon früh Pläne geschmiedet, das Gelände der Baumschule in eine Spezialitäten-Gärtnerei umzuwandeln und den Park sanft zu renovieren, ohne dass er seinen Charakter verliert. Das haben wir dann auch umgesetzt.

Diese Gärtnerei ist nicht nur auf Staudenraritäten spezialisiert. (Bilder Angela Bernetta)

Wie haben Sie sich das Wissen über Pflanzen angeeignet? Ich habe einen klassischen Weg gewählt: eine Staudengärtnerinnen-Lehre, anschliessend Wanderjahre in Südafrika, Deutschland, Italien und dann noch die Obergärtnerinnen-Ausbildung am Oeschberg. Daneben viele Kurse, Austausch mit Kolleginnen und Kollegen und auch Fachliteratur. Ich bin gut vernetzt, auch international und habe einen regen Austausch, etwa auch über Social Media via Instagram. Wie und für wen arbeiten Sie? Wir produzieren Staudenspezialitäten in BioSuisse-Qualität. Wir sind spezialisiert auf Schattenstauden, haben aber auch Pflanzen für sonnige Standorte. Unsere Kundschaft sind zur Hälfte Profis wie Gartenbauer oder Planerinnen und Privatpersonen. Wir beliefern auch immer wieder mal Botanische Gärten oder fahren an Pflanzenmärkte. Im Buch «Das grosse Buch der Gärtnerinnen und Gärtner» werden Ihre Staudenspezialitäten lobend erwähnt. Wieso mögen Sie diese Gewächse? Die Vielfalt an Pflanzen weltweit ist riesig, und ich kenne auch nur einen Bruchteil davon. Ich liebe es nach neuen, spannenden Pflanzen zu suchen, die in unseren Breitengraden gut wachsen, bei uns auszuprobieren und dann zu vermehren. Stauden gehören dazu. Wir müssen als Kleinbetrieb ohnehin etwas Besonderes bieten. Die biologische Produktion von Schattenspezialitäten und die sorgfältige Beratung sind unser Plus. Wir kennen nicht nur die Pflanzen, sondern wissen auch, wie sie am besten kombiniert und gepflegt werden. Was unterscheidet Staudenraritäten von gewöhnlichen Stauden? Das sind Stauden, die selten erhältlich sind. Für mich ist es wichtig, dass sie gute Eigenschaften haben. Mich interessieren nur robuste Pflanzen, die im Garten gut wachsen und Freude bereiten. Ich recherchiere im Winter sehr viel, um neue spannende Arten zu finden. Und so ändert sich unser Sortiment von Jahr zu Jahr etwas.

Elisabeth Jacob kennt sich mit allerlei Stauden und Farnen, aber auch wilden Pfingstrosen aus. Was kann man vom Garten und Gärtnern lernen? Geduld und Gleichmut, sei es gegenüber Menschen, Wetterkapriolen oder Schadorganismen. Sehr wichtig finde ich auch zu beobachten, wie und warum etwas wächst – oder nicht. Das ist oft sehr aufschlussreich. Wie sieht Ihrer Meinung nach der ideale Garten aus? Für mich muss ein Garten vor allem artenreich sein. Eine gute Mischung von Gehölzen, Stauden und wer genügend Platz und Zeit hat, auch mit Obst und Gemüse. Die Pflege sollte der/dem jeweiligen Gärtner*in angepasst sein, so dass sie/er die Arbeit gerne macht und Freude an den Pflanzen hat. Für Kinder ist ein Garten ein wunderbares Beobachtungsfeld. Dann soll ein Garten auch Insekten, Vögeln und anderen Tieren Nahrung und Unterschlupf bieten.

Von einigen Pflanzen werden wir uns verabschieden müssen, andere werden uns weiterhin viel Freude bereiten. Die Auswahl an Pflanzen wird sich langsam ändern. Ich bin dagegen, dass Pflanzen vermehrt gegossen oder Bewässerungssysteme installiert werden. Diesen Wasserverbrauch können wir uns künftig nicht mehr leisten. Deshalb ist es wichtig, passende Pflanzen für den eigenen Garten zu finden. Was möchten Sie noch machen? Den Betrieb so weiterführen wie bisher. Ich arbeite sehr gerne mit Pflanzen und Menschen. Gerne würde ich öfter auf botanische Exkursionen oder Reisen gehen, um Pflanzen an ihren Naturstandorten kennen zu lernen. Es gibt so viel zu entdecken. Interview: Angela Bernetta Das grosse Buch der Gärtnerinnen und Gärtner. Anja

Wie erleben Sie den Klimawandel im Garten?

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Kaum Arbeitseinstellungen nach Covid-19-Betriebskontrollen Seit Ende März 2020 hat die Suva schweizweit bei über 19 000 Betrieben die Umsetzung der Covid-19-Schutzmassnahmen kontrolliert und zieht eine positive Bilanz. Temporäre Arbeitseinstellungen wurden lediglich in unter einem Prozent der Fälle erwirkt.

wenigen Fällen drastische Massnahmen ergreifen musste. Bei gesamthaft 19 245 Betriebskontrollen, welche die Suva von Ende März 2020 bis Ende April 2021 durchgeführt hatte, mussten deren Sicherheitsexpertinnen und -experten lediglich in 62 Fällen temporäre Arbeitseinstellungen einleiten.

Betriebe haben schnell reagiert Seit rund einem Jahr kontrolliert die Suva auf Baustellen sowie in diversen Gewerbe- und Industriebetrieben, ob die vom Bund vorgegebenen Covid19-Schutzmassnahmen konsequent eingehalten werden. Die interne Analyse der Kontrolldaten zeigt, dass die allermeisten Betriebe sich an die Vorgaben halten und die Suva nur in

Darüber hinaus zeigen die Zahlen, dass die Betriebe nach anfänglichen Unsicherheiten dazugelernt und schnell reagiert haben, um ihre Arbeitnehmenden zu schützen. Die Fälle, bei denen die Arbeit aufgrund von groben Mängeln temporär eingestellt werden mussten, sind allesamt auf Betriebskontrollen zurückzuführen, die zu

Beginn der Pandemie in den Monaten April und Mai 2020 stattgefunden haben. Von Mai 2020 bis April 2021 erfolgten keine weiteren Arbeitseinstellungen. Gleichwohl wurde die Kontrolltätigkeit nach den etwas ruhigeren Sommermonaten zu Beginn der zweiten Welle wieder intensiviert. So führte die Suva abgesehen von den ersten beiden Kontrollmonaten März und April im November und Dezember 2020 am meisten Kontrollen durch. Im kantonalen Vergleich wurde im Kanton Zürich am meisten kontrolliert, gefolgt vom Kanton Waadt. In diesen beiden Kantonen wurden bis Ende April 2021 je rund 2500 Betriebskontrollen durchgeführt. Am drittmeisten wurde mit rund 2000 Betrieben im Kanton Bern kontrolliert.

Schutz der Arbeitnehmenden muss weiterhin hoch bleiben André Meier, Abteilungsleiter Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz bei der Suva, hat eine mögliche Erklärung, warum die Zahlen so positiv ausgefallen sind: «Die Betriebe haben kein Interesse daran, dass gleichzeitig mehrere Arbeitnehmende ausfallen, weil sie sich wegen unzureichender Schutzmassnahmen bei der Arbeit gegenseitig mit Covid-19 anstecken», so der Experte. Zwar habe es während des vergangenen Jahres immer mal wieder Kontrollen gegeben, bei denen die Suva Mängel festgestellt hat, wie beispielsweise, dass die Sicherheitsabstände nicht eingehalten werden konnten, gleichwohl aber keine Gesichtsmasken im Einsatz waren. Allerdings konnte man solche Mängel

umgehend beheben, so dass keine Einstellung der Arbeiten nötig wurde. Alles in allem habe die Erfahrung gezeigt, dass die allermeisten Betriebe die Schutzmassnahmen ernst nehmen und konsequent umsetzen, um die Gesundheit ihrer Arbeitnehmenden bestmöglich zu schützen. Trotzdem hat zuletzt gerade in Bezug auf die Maskentragpflicht bei Arbeiten draussen, bei denen der Sicherheitsabstand nicht gewährleistet werden kann oder beim Arbeiten drinnen, wo eine generelle Maskenpflicht gilt, die konsequente Umsetzung etwas nachgelassen. «Der Schutz der Arbeitnehmenden muss auch bei sinkenden Fallzahlen weiterhin ernst genommen werden. Hier sind die Arbeitgeber in der Pflicht, die Schutzmassnahmen weiterhin konsequent durchzusetzen», so André Meier. Suva


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VIVIVA Baar ist ein privatgemeinnütziges Unternehmen, welches unter der Trägerschaft des «Vereins Frohes Alter Baar» Dienstleistungen für Seniorinnen und Senioren im Kanton Zug erbringt. Wir betreiben zwei Alters- und Pflegeheime, Tagesplätze, eine betreute Wohngemeinschaft und bieten ambulante Dienstleistungen wie Spitex, Mahlzeitendienst, Alltagsunterstützung und Fahrservice an. Mit unseren Angeboten begleiten wir betagte Personen beim Übergang in eine neue Lebensphase und unterstützen sie dort, wo es individuell nötig ist. Für die Öffentlichkeit betreiben wir Restaurantbetriebe mit Banketträumlichkeiten. Unsere über 200 engagierten und qualifizierten Mitarbeitenden sowie Lernenden geben VIVIVA Baar ein Gesicht und leisten als kompetentes Team einen Beitrag zum Wohle der Gesellschaft. Zur Ergänzung unseres Teams suchen wir nach Vereinbarung eine

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Dipl. Pflegefachperson HF

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Aufgaben • Sicherstellen einer individuellen Pflege und Betreuung unter Berücksichtigung des Leitbildes VIVIVA Baar • Übernahme der Verantwortung für Pflege und Betreuung der zugeteilten Bewohner • Einleiten und Evaluation von Pflegemassnahmen • Fachliche Beratung und Unterstützung der Teamkolleginnen und Lernenden • Übernahme der Tagesverantwortung auf der Abteilung • Erfassen von BESA Leistungen und Massnahmen daraus ableiten • Unterstützung bei der Einführung neuer Mitarbeitenden • Unterstützung der Berufsbildner im Bereich FAGE und AGS • Mit- und Weiterentwicklung der Pflegequalität

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Fachperson Gesundheit 90-100% Aufgaben • Durchführen einer bewohner- und bedürfnisorientierten Pflege, Betreuung und Alltagsgestaltung gemäss dem Leitbild der VIVIVA Baar • Mithilfe in der Pflege und Betreuung von Bewohnern mit komplexen Situationen nach Rücksprache mit der Pflegefachperson • Ausführen von medizinaltechnischen Aufgaben • Einträge in die elektronische Pflegedokumentation Voraussetzungen • Ausbildung als Fachfrau/-mann Gesundheit EFZ • Freude am Umgang mit betagten und dementen Menschen • Gute Arbeitsorganisation • Belastbarkeit und Flexibilität • Hohe Sozialkompetenz, Teamfähigkeit • Sehr gutes Deutsch (mind. B2 Niveau) • Gute IT-Anwenderkenntnisse Wir bieten Sie suchen einen vielseitigen und anspruchsvollen Aufgabenbereich (ohne Nachtdiensteinsatz) und übernehmen gerne Verantwortung. Es erwartet Sie ein motiviertes Team sowie moderne Infrastrukturen im Haus. Eine angemessene Einführung wird gewährleistet und Fort- und Weiterbildungen werden grosszügig unterstützt. Die Pflegedokumentation und Leistungserfassung ist EDV gestützt. Sind Sie motiviert diese Herausforderung anzunehmen, dann freuen wir uns auf Ihre vollständigen Bewerbungsunterlagen via unserer Webseite: www.vivivabaar.ch unter Unternehmen – Karriere – Offene Stellen. Kontakt bei Fragen: VIVIVA Baar – Martinspark Sandra Beeler Leiterin Human Resources / Telefonnummer: +41 41 769 89 25

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Veranstaltungen

Mittwoch, 26. Mai 2021

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Plangliedli, Lanzigliedli Summerliedli und Heiwehliedli Sybille Diethelm und Fabienne Romer singen und spielen am Sonntag in Kappel Am Sonntag, 30. Mai, sind poetische und humorvolle Vertonungen von Gedichten des Mundart-Dichters Meinrad Lienert im Rahmen der Konzertreihe «Musik und Wort» in der Klosterkirche Kappel zu hören. Mundarttexte und heimelige Klänge im Kunstlied? Das ist mehr als ein schöner Traum. Die Sängerin Sybille Diethelm und die Pianistin Fabienne Romer präsentieren uns kostbare, fantasievolle, poetische und humorvolle Vertonungen von Gedichten des Mundart-Dichters Meinrad Lienert (1865–1933). Und mit ihm ist es ein bisschen wie mit Mozart: Seine Gedichte gefallen einem schon, wenn man sie nur einmal hört, ohne dass man genau weiss, warum. Und wenn man sich ausgiebiger mit ihnen beschäftigt, kann es passieren, dass man vor Freude fast «vergitzelt», weil sie so charmant und wortgewandt sind und so voller feiner Details stecken …

es, wenn ich an den Lyriker Lienert denke. Ein überquellendes Stimmungsglücksgefühl, wie wenn man über eine Alpweide wandelt.» Auch die zehn Komponisten – von Volkmar Andreae über Friedrich Niggli bis Walter Schulthess – zeigen sich von ihrer besten Seite und untermalen und ergänzen die Sprachbilder von Lienert mit den lebendigsten musikalischen Farben. Eine genüssliche Spurensuche nach der eigenen kulturellen Identität. Lesungen von Pfrn. Regula Eschle-Wyler begleiten die Musik. Kloster Kappel Das Konzert in der Klosterkirche Kappel beginnt am Sonntag, 30. Mai, um 17.15 Uhr. Der Eintritt ist frei

Die Sängerin Sybille Diethelm und die Pianistin Fabienne Romer präsentieren poetische und humorvolle Vertonungen. (Bild zvg.)

(Kollekte). Es besteht eine Maskenpflicht. Aufgrund der begrenzten Anzahl Plätze ist eine

Oder wie es Carl Spitteler, der bisher einzige Schweizer Literatur-Nobelpreisträger ausdrückt: «Es ist kaum möglich, diese Lyrik zu überschätzen, und es ist

schwierig, ihr mit nüchternen Worten beizukommen. Mir wenigstens läuft vor dieser Lyrik einfach mein bisschen Kritik davon. Mich jauchzt es, mich jubelt

Anmeldung erforderlich unter: sekretariat. theologie@klosterkappel.ch oder Telefon 044 764 87 84. Die Teilnahme wird bestätigt. Weitere Informationen: www.klosterkappel.ch.

Das Kätzchen, das etwas ganz anderes wollte...

Das Theater Roos & Humbel landete mit seinem Figurentheater «Pitschi» einen Volltreffer Am Mittwoch, 19. Mai, konnte die Bibliothek Wettswil gegen 50 kleine und grosse Besucher und Besucherinnen im Mehrzwecksaal Ägerten begrüssen. Alle freuten sich darauf, wieder einmal Theaterluft zu schnuppern. Zu Gast war das Theater Roos & Humbel mit seinem Figurentheater «Pitschi», dem Kinderbuch-Klassiker von Hans Fischer, der von den beiden Theaterleuten mit viel Liebe zum Detail neu interpretiert wird. Die verwendeten Figuren und Puppen haben sie alle selber hergestellt. Das Theater Roos & Humbel, bestehend aus Silvia Roos und Stefan Roos Humbel, wurde als Wanderbühne mit dem Namen «Puppentheater Roosaroos» 1995 gegründet. Seither bietet das Zwei-PersonenTheater verschiedene Produktionen für Kinder und für Erwachsene an. Gespannt warteten die Kinder auf den Beginn des Theaters: Die Kätzchen

der alten Lisette machten den ganzen Tag Radau. Pitschi, das kleinste Kätzchen fand das nicht lustig. Und so probierte Pitschi aus, ob es Spass macht, mit dem Hahn zu stolzieren, mit der Ziege zu meckern oder mit den Häschen um die Wette zu spielen. Im Teich versuchte Pitschi sogar mit den Enten zu schwimmen, was fast ein böses Ende genommen hätte. Irgendwann entdeckte Pitschi, wie viel Spass es machte, zu machen, was Kätzchen machen. Und das ist ein Grund zum Feiern! Man merkt, wie viel Herzblut Silvia Roos und Stefan Roos Humbel in die Inszenierung gesteckt haben. Mit ihrer Kombination aus Figurentheater und Schauspiel drückten sie viele Gefühle aus und konnten die Kinder mit einbeziehen. Packend wurde die Geschichte von Pitschi umgesetzt, und die Kinder schauten gebannt zu und fieberten mit. Zwei Mädchen sagten nach der Vorstellung: «Es hat mega Spass gemacht und war super cool!» Fabienne Maurer, Bibliothek Wettswil

Silvia Roos und Stefan Roos Humbel mit ihren handgemachten Puppen. (Bild zvg.)

Trouvaillen entdecken

Das Repair Café ist zurück

Am Samstag, 19. Juni, findet im Familienzentrum Affoltern ein Flohmarkt statt. Ein idealer Treffpunkt für alle, die auf der Suche nach Second-HandTrouvaillen sind oder solche zu Hause rumliegen haben.

Am Samstag, 29. Mai, von 9 bis 16 Uhr, unterstützen Reparatur-Profis im Repair Café Besucherinnen und Besucher jeden Alters erneut dabei, ihren geliebten besonderen Stücken ein zweites Leben zu schenken.

Am Flohmarkt-Tag sind mehrere Stockwerke des Familienzentrums geöffnet. Eine willkommene Gelegenheit, um Spielsachen, Bücher, Puzzles, Spiele, Kinderkleider, Schuhe und andere nicht mehr benutzte Artikel zu verkaufen. Alles, was einfach zu schade zum Wegwerfen ist, findet an diesem Flohmarkt bestimmt einen glücklichen neuen Besitzer oder eine Besitzerin. Tische können gemietet werden und bis auf eine kleine Tischgebühr geht der Erlös aus dem Verkauf vollumfänglich an die fleissigen Verkäuferinnen und Verkäufer. Die Tischmiete beträgt für Mitglieder 10 und für Nichtmitglieder 15 Franken. Eine Tischreservierung ist bis 10. Juni unter mail@familienzentrum-bezirkaffoltern.ch erforderlich. Es lohnt sich, vorbeizukommen und im vielseitigen Angebot zu stöbern. Das Organisationskomitee freut sich auf viele Gäste.

Vieles, was scheinbar verloren ist, lässt sich durch einfache Handgriffe reparieren. Unentgeltlich stehen im Repair Café Reparatur-begeisterte Fachleute den Anwesenden zur Seite. Mit Nadel und Faden, Hammer und Lötkolben unterstützen sie dabei, Flick-Bedürftiges wieder in Schwung zu bringen. Werkstatt und Werkzeug stehen zur Verfügung, falls die mitgebrachten «Patienten» Ersatzteile brauchen, sind diese zu bezahlen. Jede und jeder kann so aktiv und mit Spass an der Sache mithelfen, unsere Abfallberge zu verkleinern und damit zugleich auch die Energie für Herstellung und Entsorgung zu sparen. Aufgrund der aktuellen Corona-Situation wird, soweit möglich, draussen gearbeitet. Mit dem Desinfizieren von Händen und Werkzeugen, mit Abstand wahren – wo nötig mit Masken und mit Verstand und Augenmass – lässt

Der ideale Zeitpunkt, um etwas zu kaufen oder zu verkaufen. (Bild zvg.) Das Corona-Schutzkonzept richtet sich nach den aktuellen Weisungen des Bundes. Es gilt eine Maskenpflicht für alle Personen ab 12 Jahren. Familienzentrum Bezirk Affoltern Tisch mieten unter Telefon 044 760 12 77 oder E-Mail: mail@familienzentrum-bezirk-affoltern.ch. Weitere Infos: www.familienzentrum-bezirk-affoltern.ch.

«Sommerwiese» von Andrea Christina Leisinger. (Bild zvg.)

«Dein Garten wollt ich sein» Andrea Christina Leisinger zeigt im Kloster Kappel Bilder und Objekte. Die Vernissage findet am kommenden Sonntag, 30. Mai, um 15.30 Uhr statt. Künstlerkollege Giorgio Avanti bezeichnet sie als «Meisterin im Zeichnen». Andrea Christina Leisinger stellt Miniaturen ebenso wie grosse Drucke von Sommerwiesen und Installationen aus. So verwandeln sich die Räume des Klosters Kappel während der Ausstellung in einen eingefriedeten Garten, einen «Hortus conclusus», in dem – im ewigen Kreislauf der Natur – manch Zauberkraut, Blütentraum und Paradiesapfel wächst und reift. Die filigranen Werke erzählen von Gärten im Gewand der Jahreszeiten, von verlorenen und wiedergefundenen Paradiesen. Sie überraschen, lassen Grenzen auflösen zwischen Aussen- und Innenwelt, Tag und Traum. Andrea Christina Leisinger hat an der Zürcher Hochschule der Künste ZHdK studiert. Sie illustrierte zahlreiche wissenschaftliche, pädagogische und literarische Publikationen. Daneben war sie als Fachlehrerin für Bildnerisches und Technisches Gestalten tätig, erteilte Mal- und Zeichenkurse für Erwachsene und leitete verschiedene Gruppenprojekte. Seit den Neunzigerjahren finden ihre künstlerischen Arbeiten bei Einzelund Gruppenausstellungen zunehmend Beachtung. Seit 2018 bietet sie in ihrem Chamer Atelier «arteandrea» Workshops, individuelle Projektbegleitungen sowie Kleinanlässe für Kunstinteressierte an. (red./Kloster Kappel) Vernissage am Sonntag, 30. Mai, 15.30 Uhr, Kreuzgang, Kloster Kappel. Musikalische Begleitung: Therese Hauser, Cello. Ausstellung bis 20. August.

Sauberes Trinkwasser und gesunde Böden

Vieles kann mit wenigen Handgriffen repariert werden. (Bild zvg.) sich das Risiko minimieren. Allfällige Wartezeiten können im Bistro Frosch verbracht werden. Kati Kovats, OK Repair Café Repair Café Säuliamt, Samstag, 29. Mai, 9 bis 16 Uhr. Bauspielplatz/Gemeinschaftszentrum, Alte

Die Trinkwasser- und die Pestizidinitiative werden in den Medien heftig diskutiert. Die SP befürwortet beide Vorlagen und engagiert sich dafür. Eine ökologische Reform der Landwirtschaft darf nicht mehr länger hinausgeschoben werden – wir müssen handeln. Die beiden Initiativen stellen die Weichen: Für unsere Kinder, für die Umwelt und für unsere Gesundheit. Können wir diesen Weg wagen? Darüber sollten wir sprechen. Der Abstimmungsstand vor dem Märtplatz ist ein gutes Forum dafür. Am Samstag, 29. Mai, freuen sich Mitglieder der SP Bezirk Affoltern am Stand vor dem Wochenmarkt auf Gespräche mit den Stimmberechtigten.

Jonentalstrasse 1-3, Affoltern. Weitere Infos auf www.repair-cafe.ch.

Franziska Sykora, SP Bezirk Affoltern


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Veranstaltungen

Mittwoch, 26. Mai 2021

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Jazz, eine Nahreise und zarte Melodien «LaMarotte» verlegt seine Veranstaltungen vorläufig ins Oberamt Jazz am Donnerstag mit dem «LaMarotte Swingtett» Duke Seidmann ts, voc | John Service tb | Peter Niederer p | Christoph Häfeli g | Arno Calonder b | Thomas Gütermann d Die sechs Musiker haben die Corona-Zeit für Proben benützt und präsentieren neue Arrangements bekannter Titel sowie Eigenkompositionen von Duke Seidmann. Sicher ist für jede und jeden ein Ohrenschmaus dabei. Donnerstag, 27. Mai, Löwensaal Hausen, Türöffnung 19.30 Uhr/Konzertbeginn 20.15 Uhr. Eintritt frei, Kollekte. Platzreservierung für Konzert über www.lamarotte oder Telefon 044 760 52 62 Ab 18 Uhr Menu à la carte. Reservierung für das Essen direkt beim Restaurant Löwen,

Historisch interessant ist das 1827 erbaute Doktorhaus in Rifferswil, zu dem sogar Johann Wolfgang Goethe einen Bezug hatte. Energie und Umwelt geniessen in Rifferswil einen hohen Stellenwert, davon zeugen unter anderen der Verein «Nachhaltiges Rifferswil», die zahlreichen Fotovoltaikanlagen auf den Dächern oder der Wärmeverbund. Die Brüder Walter und Rudolf Kehrli stellen den Betrieb vor, welcher das halbe Dorf mit Wärme versorgt. Der Gemeindepräsident Christoph Lüthi äussert sich zu aktuellen Themen. Zu 1000 Jahre Rifferswil schenkte sich die Bevölkerung 2019 einen öffentlichen Dorfbackofen. Aus diesem stammt der Imbiss, auf den sich die Wandergruppe freuen darf: Ab ungefähr 18.30 Uhr: Pizza und Sagibräu (Reservierung erwünscht).

vor Jahren geschrieben hatte, gewinnt in dieser überraschenden Form eine neue Funktion und völlig neues Leben. Die wunderbar fragile Musik, die er, gemeinsam mit zwei seiner ältesten, erfahrensten Freunde «erimprovisiert» hat, erhält im Wechselspiel mit Daniil Charms’ skurril-tiefsinnigen Texten aus den ersten Jahrzehnten der Sowjetunion zusätzliche Dimensionen und Tiefen. Mit dem Schauspieler Herwig Ursin hat Häusermann, ebenfalls aus seinem engsten illustren Umfeld, zielsicher den perfekten Verkörperer der Textfragmente dieses grossen, fast vergessenen Dichters ausgewählt! Es sind zarte, einfache Melodien, die den Musikern als Aufklang für ihre verwinkelten Traumreisen dienen und Fenster in die fantastische Welt des genialen russischen Dichters öffnen.

Telefon 044 764 00 06. Samstag, 29. Mai, Treffpunkt in Kappel ab 16 Uhr beim Klostercafé Kappel, Start 16.30 Uhr.

Nahreise VIII von Kappel nach Rifferswil

Peter Zürcher, «LaMarotte»

Kostenbeitrag: 25/18 Franken, mit KulturLegi 12 Franken. Essen: 20 Franken. Beschränkte

Kultur und Natur im Säuliamt. Reiseleitung Urs Heinz Aerni und Bernhard Schneider Die 8. Wanderung führt von Kappel nach Ober-Rifferswil. Mitte Mai kehrten die letzten Zugvögel zurück, was auf vielfältige Beobachtungen hoffen lässt.

Kammer-Musiktheater mit (v. l.) Ruedi Häusermann, Herwig Ursin, Claude Meier und Marco Käppeli. (Bild zvg.)

Teilnehmerzahl.

Ume-Lieder Kollektion & Daniil Charms bricht ein «Es ist gefährlich, über alles nachzudenken, was einem gerade einfällt.» Daniil

Abendkasse ab 19.30 Uhr, Beginn 20.15 Uhr. Eintritt 40/30 Franken, mit KulturLegi 20 Franken.

Charms (1905–1942). Ruedi Häusermann: Flöten, Klarinetten, Örgeli; Claude Meier: Kontrabass, akustische Gitarre; Marco Käppeli: Schlagzeug, Asa-

Chan; Herwig Ursin: Stimme. Die Suite für Jazz-Trio, die Ruedi Häusermann – unbestrittener Meister des deutschsprachigen Kammer-Musiktheaters –

Laut und leise

Platzreservierung über www.lamarotte.ch oder per Telefon 044 760 52 62. Die Reservierung für das Essen erfolgt direkt beim Restaurant Löwen, Telefon 044 764 00 06.

«English Conversation»

In der langen Nacht der Kirchen gibt es in Affoltern Workshops, Tanz oder auch Musik «Laut und leise»: So heisst das Motto in der reformierten und katholischen Kirche in Affoltern am 28. Mai ab 19 Uhr. In der katholischen Pfarrei werden ab 19 Uhr «3x3 Workshops» angeboten, die im Zeichen der Besinnlichkeit und Stille stehen. Immer zur vollen Stunde finden drei Veranstaltungen statt, die in kleinen Gruppen abgehalten werden. Andreas Gaegi Juon von «sichtbar Gehörlose Zürich» führt in die Gebärdensprache ein und lässt erfahren, wie gehörlose Menschen zu einer differenzierten Kommunikation kommen. Sakraltanzleiterin Claudia Schüpbach, bekannt durch «Spirit in Motion», wird durch einfache, meditative Tänze die Anwesenden, wenn sie mitmachen, in äussere und innere Bewegung versetzen. So kann erlebt werden, wie Tanz und Musik Leib und Seele wohltuend zum Schwingen bringen kann. Im Erzählcafé von Gabriela Bregenzer und Ursula Jarvis haben die Teilnehmenden das Wort und tauschen sich über Erfahrungen aus, die

Samstag, 29. Mai, Löwensaal Hausen,

Andreas Gaegi Juon gebärdet: «Zwei Menschen treffen sich.» (Bild zvg.) für sie spirituell waren. Es kann miterzählt werden, vielleicht aber lieber auch nur zugehört, alle sind ins Erzählcafé eingeladen und willkommen. Während im Innern der katholischen Kirche St. Josef die Workshops laufen, brennt draussen ab 19.30 Uhr während der ganzen Veranstaltung ein Feuer, das zu «Gesprächen am Feuer über Gott und die Welt» einlädt.

Ökumenisch in Affoltern unterwegs Die reformierte und die katholische Kirche haben ihre Programme in öku-

menischer Zusammenarbeit entstehen lassen und bieten bunte Einblicke und Begegnungen. Vielfältiges und Erfahrbares erwartet Besucherinnen und Besucher in der «Langen Nacht der Kirchen»: Musik und Tanz, Aufregendes und Besinnliches, Genüssliches und Herausforderndes, Unterhaltsames und Bedenkliches. Mal kann es laut, mal leise zugehen, mal darf man einfach dazusitzen, mal ist man zum Mitmachen eingeladen. Natürlich wird auch für Kinder etwas geboten. Jeder Programmpunkt

Im Familienzentrum Affoltern starten am Montag, 7. Juni, zwei neue Englisch-Klassen.

kann einzeln besucht werden und dauert zwischen 30 und 60 Minuten. Natürlich kann nach Belieben zwischen den beiden Kirchen hin und her gewechselt werden. Wer mag, kann sich den Weg von hier nach dort auch noch etwas vergnüglicher gestalten und sich unterwegs länger verweilen – mit der kostenlosen App «Actionbound» auf dem Smartphone den QR-Code im Schaukasten der beiden Kirchen scannen, den Ton einschalten und schon kann es losgehen! Auch der Schlusspunkt der «Langen Nacht der Kirchen» in Affoltern ist von ökumenischem Geist getragen: Um 22.15 Uhr findet eine besinnliche Taizé-Feier in der katholischen Kirche statt. Aber grundsätzlich gilt: «Der Eintritt ist frei – dabei sein ist alles!»

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Renate Wüst, Pastorale Mitarbeiterin Ökumene

Familienzentrum Affoltern

«Die lange Nacht der Kirchen», Freitag, 28. Mai,

Die Kosten für die sechs Lektionen bis zu den

ab 19 Uhr in der reformierten und der katholischen

Sommerferien betragen für Mitglieder 135 Franken

Kirche in Affoltern, Abschluss 22.15 Uhr in der

und für Nicht-Mitglieder 175 Franken.

katholischen Kirche. Weitere Informationen auf:

Anmeldungen unter Telefon 044 760 12 77 oder

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FRÜHLING/SOMMER 2021

BRAUI NEWS AUS DER BRAUEREI BAAR

ANSTOSS

MITMACHEN UND GEWINNEN

«Wieder zusammenkommen und anstossen» – das wird unser Motto des Sommers 2021. Sei es zum Anstoss des EM-Fussballabends daheim oder beim gemeinsamen Grillieren unter freiem Himmel. Unser Saisonbier «Anstoss» ist immer dabei und garantiert eine leichte, prickelnde und kühle Erfrischung.

Am 11. Juni ist Anstoss zur Fussball-EM 2021. Bei unserem grossen Tippspiel gibt es bierige Preise zu gewinnen – Spannung und Spass inklusive. Zu gewinnen gibt es beispielsweise eine Bier-Party für dich und neun Freunde. Mach mit und zeig allen deine Fussballkompetenz. Noch mehr Spass garantiert: Erstelle eine Gruppe und lade deine Freunde, Arbeits- und Vereinskollegen zum Tippspiel ein. Details erfährst du unter brauereibaar.ch/ anstoss. Wir wünschen dir viel Glück beim Tippen und immer ein kühles Baarer Bier zur Hand.

Neben den Mehrwegflaschen gibt’s auch ein Pack für Fussballabende zuhause: mit zwei Gläsern, einem Anti-Stress-Ball sowie den Bieren «Anstoss», «Halbzeit» und «Schlusspfiff», deren Inhalt identisch ist.

Liebe Freunde des Baarer Gerstensaft ftes Mit dem Bier «Anstoss» kreiert die Brauerei Baar ein erfrischendes Bier für die Fussball-Europameisterschaft ft, ganz nach dem Motto «Wieder zusammenkommen und anstossen». Unser Braumeister und seine Crew gingen neue Wege. Die im Jahr 2020 mit der IG bio Zugerland in der Region Menzingen angebaute Braugerste wurde mit 30% Malzanteil in diesem Rezept eingebraut. Auch setzt man in Baar wiederholt auf 100% Schweizer Hopfen aus dem Stammheimertal, also Bier mit Heimat! Tauche ausserdem ein in unsere neue Bildwelt, welche einzigartige Aufnahmen aus dem Brauerei-Alltag zeigt. Zu sehen auf der neuen Webseite und im aufgefrischten Braui Markt. Hereinschauen lohnt sich auf jeden Fall!

Weiter reagieren wir auf den Markt und dienen unseren Kunden dabei, den gesellschaft ftlichen Aspekt des Biertrinkens zu zelebrieren – auch mit Abstand. Einerseits entwarfen wir das überdimensionale, lustige Spiel-Set «Zug um Zug». Im Weiteren gibt es unser beliebtes Original, das Lagerbier Hopfemandli 1862, in einer handlichen 5-Liter-Partydose und als XL-Pack à zwölf 33-cl-Flaschen. Andererseits bieten wir mit dem neuen Service «Apéro-Set» eine Unterstützung bei der Organisation virtueller Apéros. Nur geniessen muss man hier noch selbst. In diesem Sinne wünschen wir dir eine spannende Lektüre – und bleib gesund! Herzliche Grüsse

Kurt Uster

SPIEL «ZUG UM ZUG» Unser neues Spiel wird auf einer 1 x 1-m-Blache und mit Originalflaschen gespielt. Bring deine vier Flaschen ins Ziel und sichere dir Zug um Zug den Sieg bei diesem fröhlichen, abendfüllenden Spielvergnügen.

Martin Uster

1 PALETTE

PARTYDOSE UND XL-PACK

Ein echter Hingucker, der garantiert nicht aus dem Rahmen fällt: 1 Palette Baarer Bier (24 x 33 cl, assortiert). Entwickelt in Zusammenarbeit mit der Stiftung Werk- und Wohnhaus zur Weid in Rossau.

Ein Hopfemandli kommt selten allein: Neu gibt es das Hopfemandli 1862 einerseits im XL-Einweg-Pack à 12 Flaschen, andererseits in der sehr beliebten 5-Liter-Partydose. Dazu gibt es handliches Zubehör wie die praktische Kühltasche oder einen Partyfass-Butler für den sauberen und effizienten Ausschank.

BAARER BIER

Erhältlich im Braui Markt.

Brauerei Baar AG, Langgasse 41, 6340 Baar, 041 766 48 66, info@brauereibaar.ch

HOPFEMANDLI 1862


Suchst du ein besonderes Kundengeschenk?

Gestalte eine Etikette nach deinen Wünschen und mach Baarer Bier zu deinem Bier! Bereits ab 480 Etiketten füllen wir für dich ab. Überrasche zum Beispiel 60 Kunden mit einem 8er-Einweg-Pack als Feierabend-Bier.

Klar doch, immer. Habt ihr ein tolles Angebot?

Wow; super Idee! Und was muss ich tun?

Cool, nicht? Unter Mybeer.ch findest du alle Informationen. Viel Spass!

REKRUTEN ANTRETEN Musst du ab 5. Juli 2021 in die Rekrutenschule einrücken und bist im Kanton Zug, im Säuliamt oder im Freiamt zuhause? Wir versenden interessierten Rekruten auch in diesem Jahr gratis ein Sixpack Urhell. Wie kommst du zu deinem Gruss aus der Heimat? Schicke ein Foto deines Marschbefehls an info@brauereibaar.ch und ab geht die Post. PS: Weitersagen erlaubt!

DIGITALES UPDATE Neue Webseite Ganz frisch und so authentisch: Unsere brandneue Webseite mit vielen Eindrücken aus der Brauerei steht ganz im Zeichen unseres Handwerkes. Wir freuen uns riesig, unsere Leidenschaft für unser Naturprodukt und die Braukunst mit dir zu teilen.

Übrigens: Auch der neue Webshop, der Mitte Juni online geht, wird im gleichen Layout wie die Webseite daher kommen. Das Shop-Angebot bauen wir laufend aus. Schau vorbei und tauche ein in die Welt des Baarer Biers. brauereibaar.ch

GEGEN FOOD-WASTE

APERO-SET

Rund um den Lockdown fand eine Überproduktion an Fassbier statt. Um Food-Waste zu vermeiden, konnte die Brauerei Baar dieses qualitativ einwandfreie Bier zu Schnaps, also Bierbrand, veredeln, was in diversen Medien auf positives Echo stiess. Hast du ihn schon probiert?

Befindet sich euer Team im Homeoffice und wünscht ihr euch mehr sozialen Austausch untereinander? Oder seid ihr ein paar Freunde, die gemeinsam am Feierabend virtuell anstossen wollen? Mit unserem neuen Service «Apéro-Set» entlasten wir dich bei der Organisation von Getränken/Knabberzeug und übernehmen auf Wunsch das Zusammenstellen, Adressieren, Verpacken und den Versand an deine Kollegen. Hier geht’s zum Apéro-Genuss: brauereibaar.ch/apero

BRAUI MARKT

NUR FÜR KURZE ZEIT:

VORTEILSANGEBOT

IM NEUEN KLEID

RUNNING/CYCLING DRESS

20% RABATT AUF 200 WEINE

Modern, authentisch und noch schöner; so kommt der aufgefrischte Braui Markt daher. Neben viel Holz setzen wir bei der Bildwelt auf Aufnahmen aus dem Brauerei-Alltag. Nach dem Motto: Hier wird dein Einkauf zum Erlebnis.

In Zusammenarbeit mit der Firma Cuore of Switzerland haben wir eine Baarer Bier Running/Cycling-Kollektion entwickelt. Die Artikel sind bis 16. Juni 2021 bestellbar und werden im Anschluss nach sechs Wochen ausgeliefert.

Mach dir selbst ein Bild und besuche uns im Braui Markt.

Bestellen kannst du unter brauereibaar.ch

Auch ohne Weinmesse kommen Geniesser von edlen Tropfen im Braui Markt auf ihre Rechnung. Rund 200 auserlesene Weine stehen bis am 2. Juni 2021 im Angebot – mit 20% Rabatt. Die Aktion gilt ausschliesslich auf Bestellungen mit dem Bestellformular. Jetzt profitieren und geniessen. brauimarkt.ch

Öffnungszeiten Braui Markt: Mo.–Fr., 8.30–12.00, 13.15–18.30 Uhr. Sa., 8.00–16.30 Uhr


Grill-Rezept mit Gelinggarantie

WETTBEWERB: «Kochen» verlost unter allen Teilnehmern 5 Titanium Steakmesser-Sets von Kuhn Rikon inklusive eines Grillkochbuchs von Annemarie Wildeisens «Kochen». Jetzt mitmachen und einer von


Sport

Aufschlag zur Tennissaison Am kommenden Wochenende startet der TC Hausen in die Interclub-Meisterschaft. Eröffnet wird die Saison am Samstag ab 9 Uhr auf der heimischen «AlbisbrunnArena» durch das 3.-Liga-Team Herren 35+ um Captain Nico Kölliker. Gegner ist der TC Oberrieden. Die Ambitionen sind nach den guten Resultaten in der letzten Saison hoch, das Wort Aufstieg ist in der Mannschaft kein Fremdwort. Um 13 Uhr folgt gleich der nächste Leckerbissen, wenn die Damen 30+ (Captain Marianne Fust) mit ihrem Heimspiel gegen Kilchberg die Saison in Angriff nehmen. Sie wollen die Aufstiegsspiele erreichen. Am Sonntag um 9 Uhr erfolgt der Startschuss für die Damen Aktive mit Captain Marie Pliska. Das junge, aber bereits erfahrene IC-Team empfängt den TC Zumikon zu ihrer Auftaktpartie. Gespannt darf man dann am Nachmittag ab 13 Uhr auch auf den ersten Auftritt der neu formierten Equipe Herren 45+ um Captain Bruno Eggmann sein. Im 3.-Liga-Heimspiel gegen Niederurnen wird es darum gehen, sich mit den Interclubgegebenheiten zurechtzufinden, den einen oder andern Sieg einzufahren und vor allem Spass zu haben. Die drei restlichen IC-Teams starten mit Auswärtsspielen (Damen 30+ in Meilen, Herren Aktive in Schlieren und Herren 45+ in Pfäffikon). Die Heimteams freuen sich auf möglichst zahlreichen Besuch ihrer Spiele. Chasper Weidli, Tennisclub Hausen

21

253-tägige Durststrecke beendet Gemeinsam mit seinem neuen Teampartner gewinnt Urs Huber das Andalucia Bike Race Der Mettmenstetter Urs Huber gewinnt wieder. In Spanien hat er die bisher längste sieglose Zeit in seiner 16-jährigen Sportkarriere als MountainbikeBerufsrennfahrer beendet – nach fast neun Monaten! von martin platter Die ersten Rennen der Saison 2021, die Urs Huber seit Ende März in Spanien und Italien gefahren war, endeten meist im Mittelfeld. Eine ungewohnte Bilanz für den erfolgsverwöhnten Säuliämtler, der in den vorherigen Jahren Siege sammelte wie andere Leute Briefmarken. Doch dann folgte die Überraschung. Zusammen mit seinem neuen «Bulls»Teampartner Simon Schneller ist Huber erstmals am sechstägigen Etappenrennen Andalucia Bike Race angetreten. «Nach sechs Team-Wettkämpfen mit Simon Stiebjahn wollte ich es mal mit Simon Schneller versuchen. Er ist ähnlich zäh wie ich und versucht immer das Beste aus der Situation zu machen», begründet Huber den Wechsel. Ihm mache es Spass, jungen Fahrern seine Erfahrung weiterzugeben. Zum Auftakt des Andalucia Bike Race am vorletzten Montag, 17. Mai, galt es lediglich, eine nicht besonders anspruchsvolle Kurzetappe zu absolvieren. Nicht unbedingt die Stärke von Huber, aber durchaus die seines zwölf Jahre jüngeren Partners. Schneller war 2019 deutscher U23-Crosscountry-Meister und im Vorjahr als Neoprofi bereits Dritter bei den Bikemarathon-Meisterschaften geworden. Mit 27 Sekunden Vorsprung liess das «Bulls»-Duo dann überraschend die gesamte Konkurrenz hinter sich. Nach 253 Tagen ohne Sieg stand Huber erstmals wieder zuoberst auf dem Podium.

Ruhig bleiben und abwarten

Das Damenteam 30+ empfängt Kilchberg zum Duell. (Bild zvg.)

Mittwoch, 26. Mai 2021

«Allzuviel bildeten wir uns darauf aber nicht ein, denn die harten Teilstücke kamen ja erst noch, zumal das Rennen sehr gut besetzt war. Bis am letzten Samstag kündigten sich in Südspanien zudem täglich steigende Temperaturen

Urs Huber (Bildmitte, stehend) und Simon Schneller (rechts von Huber) lachen, umringt von ihren Teamkollegen, als Sieger vom Podium des Andalucia Bike Race. (Bild Sportograf) mit Spitzenwerten von gegen 40 Grad an», blickt Huber zurück. Wie flüchtig das Leadertrikot ist, zeigte sich bereits auf der zweiten Etappe, als Schneller kurz nach dem Start einen Reifendefekt zu beklagen hatte. Das «Bulls»-Duo verlor als Zweite genau 27 Sekunden an die beiden Sieger Samuele Porro/Daniel Geismayr. Damit waren die beiden führenden Teams zeitgleich. Da in solchen Situationen das letzte Resultat ausschlaggebend fürs Leadertrikot ist, mussten es Schneller/Huber an Porro/ Geismayr abgeben. Mit dem Triumph auf dem dritten Teilstück holte es sich das Deutsch-Schweizer Duo aber wieder zurück, denn diesmal war es Porro, der mit einem Defekt (gebrochener Lenker) viel Zeit einbüsste. 80 Sekunden hinter den Leadern lauerten nun der WM-Dritte Martin Stosek und sein Partner, der WM-Zweite von 2019, Kristian Hynek auf Rang zwei im Zwischenklassement.

Doch auf der vierten Etappe verpassten Stosek/Hynek den Abgang der Spitzengruppe. Schneller/Huber konzentrierten sich darauf, die Führung zu verteidigen und erreichten das Ziel als Zweite. Nun waren Jose Silva Dias und Hans Becking mit 96 Sekunden in Lauerposition. Aber das topgesetzte «Bulls»-Team vermochte das Zeitpolster auf den verbleibenden beiden Etappen erfolgreich zu verwalten.

Die Bestätigung für die Geduld Für Huber ist dieser Triumph eine Bestätigung und das Ende einer ungewöhnlich langen Durststrecke. Letztmals stand der Mettmenstetter am 5. September 2020 am Jura Bike Marathon zuoberst auf einem Podium. Huber sagt: «Mit zunehmender Zeitdauer entwickelte sich im Vorjahr der CoronaShutdown zum Problem. Ich hatte mich

sehr intensiv auf das Cape Epic, das jeweils Anfang April stattfindet, vorbereitet. Dann kam die Absage. Mich reute es, das ganze Wintertraining einfach so verfallen zu lassen.» So habe er versucht, das Niveau zu halten – bis zum Swiss Epic im August 2020. Ganze neun Monate ununterbrochenes Training sei natürlich zu viel gewesen, wovon die beiden zweiten Ränge an der O-Tour und an der Schweizer Meisterschaft zeugten. «Vor allem der Titelkampf war für mich derart enttäuschend, dass ich danach die Saison 2020 mental bereits abhakte und die verbleibenden Rennen ohne grosse Ambitionen fuhr.» In der Vorbereitung auf diese Saison habe er es ruhiger genommen, wovon auch die Resultate im Mittelfeld zeugten. «Der Sieg am Andalucia Bike Race könnte ein Indikator sein, dass mein Plan für dieses Jahr wieder aufgeht», frohlockt der 36-jährige Mettmenstetter.

Schiessen mit Ausdauer und Präzision Jasmin Suter gewinnt das Endschiessen Team-Event für Jugendliche Im Rahmen von «Affoltern Scheiben gefallen, müssen die Athleten Am vergangenen Samstag, Bewegt» findet am Donnerstag, 27. Mai, von 17.30 bis 19.30 Uhr, in Zwillikon für alle Interessierten ein Probetraining in der Disziplin «Target Sprint» statt. Sie kommen und gehen, die Trendsportarten. Ein paar wenige bleiben. Dazu kann beim Schiesssport der Target Sprint gezählt werden. Im Winter ist diese Sportart unter dem Namen «Biathlon» bekannt. «Target Sprint» ist körperliche Belastung im Mitteldistanz-Laufwettbewerb, gepaart mit der Präzision im schnellen Luftgewehrschiessen. Die Regeln sind einfach, die Athleten und Athletinnen laufen nach dem Massenstart einen 400 Meter langen Rundkurs. Am Ende der ersten Laufstrecke finden sich die Sportlerinnen und Sportler beim 10-m-Luftgewehr-Schiessstand ein, wo sie fünf Biathlon-Klapp-Scheiben beschiessen. Der Alterskategorie entsprechend wird in der Liegend- oder Stehend-Stellung geschossen. Nach der zweiten Laufstrecke müssen die Athletinnen und Athleten eine weitere Schiesseinlage von fünf Scheiben treffen, bevor sie die dritte und letzte Laufstrecke absolvieren. Im Schiessstand schiessen sie, bis alle Scheiben gefallen sind. Sie haben dafür pro Schiesseinlage maximal 15 Diabolos (Schuss) zur Verfügung. Sind nach 15 Schuss nicht alle

für jede nicht getroffene Scheibe in einer Strafzone 15 Sekunden warten, bevor sie wieder auf die Laufrunde geschickt werden. Target Sprint ist eine Kombination aus körperlich fordernden Läufen und möglichst zügigem, aber konzentriertem Schiessen bei stark erhöhtem Pulsschlag. Die neue Disziplin erfordert Fitness sowie ein hohes Konzentrationsvermögen und verbessert gleichermassen die Präzision beim sportlichen Schiessen wie auch die körperliche Fitness der Teilnehmer. Urs Sigg, Issf Target Sprint Neugierige können sich bei Albert Suter, Mitglied bei den Feldschützen Zwillikon, nach weiteren Informationen erkundigen: www.zwillikon-fsg.ch.

Beim Target Sprint ist neben Ausdauer auch Präzision gefragt. (Bild Urs Sigg)

22. Mai, hat bei schönem Wetter das Endschiessen der Armbrustschützen Zwillikon stattgefunden. Der Armbrustschützenverein wurde 1934 gegründet und findet in der heutigen, schnelllebigen Zeit immer mehr Begeisterung bei Kindern und Jugendlichen. Am Endschiessen nahmen, wie bereits an den letzten Schiessen, viele Schützinnen und Schützen teil. Im Vorfeld zur Veranstaltung haben die Kinder bei Verwandten, Bekannten, Nachbarn oder Firmen für den grossen Gabentisch gesammelt. Dieser war am Schluss reich bestückt: Als Hauptpreis winkte dem Schützenkönig oder der Schützenkönigin sogar ein Goldvreneli! Die Spannung war an diesem Anlass unter den Kindern besonders gross, da sie den Gabentisch bereits vor ihrem Einsatz besichtigen und bestaunen durften. Das Schiessen lief wie gewohnt ruhig und diszipliniert ab. In allen Disziplinen, sowohl im Endschiessen als auch im Kursschiessen, setzten sich die Frauen als Siegerinnen durch. Das Endschiessen gewann Jasmin Suter mit 85 Punkten (das mögliche Maximum lag bei 100 Punkten). Den zweiten Platz sicherte sich Lea Genkinger mit 84 Punkten, gefolgt von Larina Lange mit 80 Punkten. Die Rangliste der Gruppe A führte Lea Genkinger an. Sie schoss 414 Punkte. Auf dem zweiten Rang folgte Linda

Jasmin Suter setzte sich mit 85 Punkten an die Spitze. (Bild zvg.) Ruprecht mit 404 Punkten, gefolgt von Lina Blaser mit 398 Punkten. In der Rangliste der Gruppe B setzte sich Ramona Schneebeli mit 364 Punkten an die Spitze. Hinter ihr, auf dem zweiten Platz, positionierte sich Arina Zimmermann mit 331 Punkten, und auf den dritten Platz schaffte es mit nur zwei Punkten weniger Dominik Fuchs. Er erzielte 329 Punkte. Im Anschluss konnten die Erwachsen ihr Können unter Beweis stellen. Diesen Wettkampf konnte Albert Suter für sich entscheiden. Patrick Genkinger, FSG Zwillikon

Verteilt in der ganzen Schweiz findet an sechs Standorten die Sommerserie SwissPass Smile Challenge statt. Kinder und Jugendliche mit den Jahrgängen 2006 bis 2014 können mit ihren Freunden ein tolles Sportfest erleben. Dabei können die Teilnehmenden in Fünferteams unter anderen bei den kreativen Nordic-, Alpine-, Freestyle- und CrossParcours ihre Geschicklichkeit und Ausdauer unter Beweis stellen. An jedem der sechs Events qualifizieren sich die ersten fünf der zwei Kategorien Juniors (2006–2010) und Youngsters (2011–2014) sowie ein glückliches Wildcard-Gewinner-Team für den grossen Saisonabschluss. Im Verkehrshaus Luzern kämpfen die Finalisten am 18. September um den Sieg der SwissPass Smile Challenge 2021. Am Sonntag, 20. Juni, findet die SwissPass Smile Challenge in Bonstetten statt. Der Wettkampf wird im Sportzentrum Schachen durchgeführt. Alle sind herzlich willkommen! Pro Fünferteam kostet die Teilnahme ab 85 Franken. Auch Einzelanmeldungen sind möglich. Im Startgeld inbegriffen sind die Wettkampfspiele, das Mittagessen, die Getränke und ein Teilnehmergeschenk. Renngruppe Albis SwissPass Smile Challenge in Bonstetten:

Vollständige Rangliste: www.zwillikon-fsg.ch.

Sonntag, 20. Juni. www.smile-challenge.ch.


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