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Weiss Medien AG I Obere Bahnhofstrasse 5 I 8910 Affoltern am Albis I Telefon 058 200 5700 I Telefax 058 200 5701 I www.weissmedien.ch I Auflage 23 532 I AZ 8910 Affoltern a. A.

aus dem bezirk affoltern I Nr. 27 I 166. Jahrgang I Dienstag, 9. April 2013

Weitere Schritte

Überschuss

Planungen zur Zukunft des Hauses zum Seewadel in Affoltern. > Seite 3

Die Hausemer Jahresrechnung 2012 mit einem erfreulichen Ergebnis. > Seite 5

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Erweiterungsbau Einweihungsfest der Pfadi Säuliamt im Affoltemer Schwandenhölzli. > Seite 7

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Ein dritttes Projekt? In diesem Fall kann der Förderpreis für Natur- und Landschaftsschutz verliehen werden. > Seite 9

Spital Affoltern – eine wichtige Ausbildungsstätte Gegen 100 Jugendliche am Informationstag über Spitalberufe Gegen 100 Jugendliche und einige Erwachsene liessen sich am Samstag am Spital Affoltern über zehn Berufe im Gesundheitswesen informieren. Der grösste Arbeitgeber in der Region bietet 50 Ausbildungsplätze an.

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Starke Bauernlobby SVP-Nationalrat Hansjörg Walter in Knonau über die Frühjahrssession. > Seite 12

FCWB trotzt Zug Der FC Wettswil-Bonstetten (1. Liga Classic) erkämpfte sich auswärts beim starken Zug 94 ein 0:0. Die Partie auf schwerem Terrain war fahrig, es mangelte an Spielfluss. Die zweitklassierten Innerschweizer hatten bei einem Aluminiumtreffer Pech und vergaben ihre grösste Chance zehn Minuten vor Schluss, als WB-Torhüter Merlo ihren Elfmeter mirakulös parierte. Der FCWB verbesserte sich mit diesem Punktgewinn auf den 4. Rang. In der 2. Liga verlor der FC Affoltern zuhause gegen Leader Horgen mit 0:1. (kakö)

................................................... > Berichte auf Seite 25

anzeigen

Von der Assistentin Gesundheit und Soziales, Fachfrau/Fachmann Gesundheit, Hebamme über die Köchin bis zum Rettungssanitäter: Im Gesundheitswesen ist die Zahl der Berufsbilder besonders gross. «Das Interesse an Gesundheitsberufen ist auf Sekundarstufe merklich gestiegen», konstatiert Susanne Koch, die zusammen mit Simone Heitlinger für die Ausbildung in der Langzeitpflege und im Aktivbereich zuständig ist. Besonders gefragt sei der Bereich Fachfrau/Fachmann Gesundheit (FaGe), der eine dreijährige Ausbildung erfordert. FaGe-Mitarbeitende pflegen und betreuen Klienten im stationären wie im ambulanten Bereich und haben mehrere Möglichkeiten zur Weiterbildung. «Hier haben wir besonders viele Bewerbungen. Leider können wir nicht alle berücksichtigen», sagt Frau Koch. Derzeit sind es fünf Auszubildende in der Langzeitpflege und drei im Akutbereich. Besonderes Interesse gilt aber auch einem relativ neuen Beruf: Assistent/in

Bei Conforama in Wallisellen (gegenüber Glattzentrum) und in Schlieren (im Wagishopping) gehen die verrückten Tage endgültig in die Schlussphase. Nur noch bis zum 22. April heisst es «Preise wie noch nie». Zahlreiche Neuheiten aus unserem Möbelsortiment haben wir für Sie zu absoluten Top-Preisen im Angebot. Und nicht vergessen, bei einem Einkauf ab

Rettungssanitäter Matthias Gretler und Bettina Hosig (in Ausbildung) zeigen, wie eine Verunfallte fachgerecht behandelt wird. (Bild Werner Schneiter) «Das ist eine Bereicherung», fügt Susanne Koch bei. Übrigens lassen sich an diesen regelmässig stattfindenden Infotagen nicht nur Jugendliche über die mannigfaltigen Möglichkeiten informie-

«Heartbeat Music», das den Event organisiert hatte, sicherte sich die Crew von «BSA Massiv». Wer es verpasst hat, am Contest teilzunehmen, kann beruhigt sein. Aufgrund des grossen Besucherandrangs und der positiven Rück-

meldungen überlegen sich die Organisatoren, Fredi Früh und Rico Balest, auch 2014 «De beschti Ämtler Song» zu finden. (sas) ................................................... > Bericht auf Seite 11

Fabian Gysling und Mischa Iseli von «BSA Massiv» freuen sich über den Sieg am Songcontest «De beschti Ämtler Song». (Bild Salomon Schneider)

von 350 Franken (genaue Bedingungen siehe Katalog). Conforama – so schön wohnen, so günstig.

Gesundheit- und Soziales. Hervorgestrichen wird die Vielseitigkeit der Berufe – und der wichtige Umstand, dass in der Grundausbildung auch eine Zusammenarbeit zwischen Langzeitpflege, Akutspital und Spitex stattfindet.

Das Säuliamt hat Talente Am vergangenen Samstag wurde in der Break Event-Hall «De beschti Ämtler Song» gekürt. Am Songcontest massen sich Bands aus allen musikalischen Richtungen. Den Gutschein für eine Plattenproduktion beim Studio

200 Franken erhalten Sie ein Gutscheinheft im Wert

ren. Es kommen auch Mütter, die sich für einen Wiedereinstieg interessieren oder einen neuen Beruf erlernen wollen. (-ter.) ................................................... > Weiterer Bericht auf Seite 5

Sind Gymi und Lehre gleichwertig? Eine Veranstaltung des Lehrstellenforums des Bezirks Affoltern in der Aula Ennetgraben in Affoltern. In der Schweiz absolviert eine Mehrheit der Jugendlichen nach der obligatorischen Schulzeit eine Berufslehre. Wenige steigen direkt ins Arbeitsleben ein, da sich so nur wenige berufliche Möglichkeiten bieten, und knapp 20 Prozent absolvieren das Gymnasium. Einen Königsweg gibt es indes nicht. Das Schweizer Bildungssystem ist extrem durchlässig. Egal, welcher Bildungsweg eingeschlagen wir, es bieten sich immer wieder Möglichkeiten, auf einen anderen Weg einzuschwenken. Die Möglichkeitsvielfalt des Schweizer Bildungssystems kann die Entscheidungsfindung unübersichtlich machen. Deshalb organisierte das Lehrstellenforum des Bezirks Affoltern am Mittwoch, 3. April, eine Informationsveranstaltung zum Thema Lehre und Gymi. (sas) ................................................... > Bericht auf Seite 17

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Einschlafen dürfen, wenn man müde ist und eine Last fallen lassen, die man lange getragen hat, das ist eine köstliche, eine wunderbare Sache.

Einbürgerungen Mit Beschluss vom 2. April 2013 hat der Gemeinderat Affoltern am Albis, unter Vorbehalt der Erteilung des Kantonsbürgerrechtes und der eidgenössischen Einbürgerungsbewilligung, ins Bürgerrecht der Gemeinde aufgenommen:

H. Heine

WIR DANKEN HERZLICH für die grosse Anteilnahme und die vielen Zeichen der Verbundenheit, die wir beim Abschied von

– KOLAJ Leonard, 1987, serbisch und montenegrinischer Staatsangehöriger – SULEJMANOVIC Amira, 2000, bosnisch-herzegowinische Staatsangehörige

Othmar Raimann erfahren durften. Besonders bedanken möchten wir uns bei den Pflegerinnen und Pflegern des Tagesheims Affoltern, die Othmar während Jahren mit viel Verständnis und Liebe betreut haben. Danke auch allen, welche uns persönlich trösteten und ihr Beileid mit Karten, Blumen und grosszügigen Spenden an die Palliative Care bekundeten.

Affoltern am Albis, 2. April 2013 Gemeinderat Affoltern am Albis

Strassensperrung

Auf der Seite zum Friedhof/Sportplatz bleibt die Giessenstrasse bis zum Bahnübergang normal befahrbar. Auf der Seite zur Zürichstrasse ist die Giessenstrasse bis etwa 70 Meter vor dem Bahnübergang nicht mehr befahrbar. Für die Fussgänger ist der Durchgang jederzeit gewährleistet, mit Behinderungen muss jedoch gerechnet werden. Die entsprechenden Signalisationen und Umleitungen sind zu beachten. Die beteiligten Stellen danken den Anwohnern und Verkehrsteilnehmern für das entgegengebrachte Verständnis.

Wir treten aus dem Schatten bald in ein helles Licht. Wir treten durch den Vorhang vor Gottes Angesicht. Wir legen ab das müde Erdenkleid; sind fertig mit den Sorgen und mit dem letzten Leid. Wir treten aus dem Dunkel nun in ein helles Licht. Warum wir’s Sterben nennen? Ich weiss es nicht.

TODESANZEIGE Unser geliebtes Müetterli und Grosi

Elise Schärer-Bürgi 16. November 1917 – 6. April 2013

Affoltern am Albis, 3. April 2013 Tiefbauabteilung

ist in der Nacht auf den 6. April 2013 plötzlich und unerwartet in den ewigen Schlaf gefallen. Wir sind unfassbar traurig und bestürzt. Sie hat eine grosse Lücke hinterlassen und wird uns unsagbar fehlen.

Öffnungszeiten Gemeindeverwaltung Die Büros der Gemeindeverwaltung und die zentrale Sammelstelle Püntenstrasse bleiben am Montag, 15. April 2013 den ganzen Tag geschlossen (Sechseläuten). Notfalldienste: – Bestattungsamt: – Wasserversorgung:

044 710 99 70 044 701 80 76

Mir danked vo Härze, für jedi stummi Umarmig, für jede warmi Händedruck, für s’ stilli bi ihm si, für d’ Verbundäheit und s’ grossi Mitgfühl, für alli Zeiche vo Liebi und Fründschaft für euse läbesfrohi, unvergässliche Vatter

Kurt Weber-Béguin En ganz persönliche Dank am Pfarrer Gusti Etter, sine Drehorgelfründe, am Turi Schärer, allne Fründä und Bekannte für ihri Ehrerwisig am Grab, de Ärzt im Spital Affoltere und am Pflägteam im Rigi 4 für ihri Betreuig und Pfläg

D’ Truurfamilie

Hedige, im April 2013

Wir laden Sie freundlich ein zum Gedenkgottesdienst am Donnerstag, den 11. April 2013, um 14.00 Uhr in der Neuapostolischen Kirche, Zeughausstrasse 3a, 8910 Affoltern am Albis.

HERZLICHEN DANK

Anstelle von Blumen gedenke man der Stiftung Make a wish Schweiz, die Herzenswünsche von schwerkranken Kinder erfüllen. Postkonto 30-286160-4. UBS Make-A-Wish Foundation® der Schweiz und Liechtenstein. Konto Nr. 0279-279459.40Y, Clearing 0279, IBAN Nr. CH260027927927945940Y.

für die Anteilnahme und die Zeichen der Verbundenheit, die wir beim Abschied von

Traueradresse: Familie Kurt und Sylvia Schärer, Schürweidstrasse 37, 8912 Obfelden

Hansruedi Zürcher 21. Februar 1955 – 17. Februar 2013

erfahren durften. Wir danken für die persönlichen Worte, Briefe und Spenden sowie allen, die Hansruedi in seinem Leben freundschaftlich begegnet sind.

Bestattungen Mettmenstetten Am Freitag, 12. April 2013, 14.15 Uhr, findet in der reformierten Kirche die Abdankung für

TODESANZEIGE

Dachlissen 18, statt (Beisetzung im engsten Familienkreis).

In tiefer Trauer nehmen wir Abschied von

Der Friedhofvorsteher

Obfelden

Ulrich Rindlisbacher

Am 6. April 2013 ist in Obfelden ZH gestorben:

6. Dezember 1954 – 5. April 2013

Schärer-Bürgi Elise

Nach schwerer Krankheit durfte er im Haus Pilatus des Spitals Affoltern in Frieden einschlafen.

geb. 16. November 1917, von Sumiswald BE, wohnhaft gewesen in Obfelden, Schürweidstrasse 37; Witwe des Schärer Werner. im

Die Friedhofvorsteherin

In stiller Trauer: Christine, Carmen und Jan Rindlisbacher Wilma Stauffer Verwandte und Freunde Die Beisetzung ist im engsten Familienkreis. Der Trauergottesdienst findet am Freitag, 12. April 2013, um 14.15 Uhr in der reformierten Kirche in Mettmenstetten statt.

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Die Trauerfamilien

Knonau, im April 2013

Ulrich Rindlisbacher

Die Urnenbeisetzung findet engsten Familienkreis statt.

Wo Gott gseh het, dass de Wäg z’ lang, de Berg z’ steil und s’ Schnuufe z’ schwer worde isch, het er sin Arm um ihn gleit und gseit: Chum hei

In stiller Trauer: Kurt und Sylvia Schärer Diana, Samanta, Nicolas Schärer Verwandte und Bekannte

Stallikon, 9. April 2013 Gemeinderat

Die Trauerfamilien

Bonstetten, im April 2013

Wegen Erneuerung der Werkleitungen mit Unterquerung des Jonenbaches muss die Giessenstrasse im Bereich des Bahnüberganges für den Durchgangsverkehr gesperrt werden. Die Sperrung erfolgt ab 22. April und dauert ca. drei Monate bis Ende Juli 2013.

Diese Anzeige gilt als Leidzirkular. Traueradresse: Christine Rindlisbacher, Dachlissen 18, 8932 Mettmenstetten

TODESANZEIGE Mit tiefer Betroffenheit erfüllen wir die schmerzliche Pflicht, Sie über den Hinschied unseres geschätzten Mitarbeiters und lieben Kollegen

Ulrich Rindlisbacher zu informieren. Er starb am 5. April 2013 nach schwerer Krankheit in seinem 59. Altersjahr. Herr Rindlisbacher war seit 1. August 1988 für unser Unternehmen tätig. Wir verlieren in ihm einen liebenswürdigen Menschen und Kollegen den wir in dankbarer Erinnerung behalten werden. Den Angehörigen entbieten wir unsere aufrichtige Anteilnahme. Zürich Versicherungs-Gesellschaft Der Trauergottesdienst findet am Freitag, 12. April 2013, 14.15 Uhr, in der reformierten Kirche von Mettmenstetten statt.


Bezirk Affoltern

Dienstag, 9. April 2013

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Planungen zur Zukunft des Hauses zum Seewadel in Affoltern Aus den Verhandlungen des Gemeinderates Affoltern – Projektgruppe wird eingesetzt Der Gemeinderat Affoltern am Albis hat an seiner Sitzung vom 2. April 2013 beschlossen, die weiteren Planungsschritte zur Zukunftssicherung des Betriebes Haus zum Seewadel anzugehen. Er setzt dazu eine «Projektgruppe Seewadel» mit dem Auftrag ein, bis Ende 2013 Entscheidungsgrundlagen für die Beschlussfassung zum weiteren Vorgehen zu beschaffen. Eine Ersatzlösung für das Haus zum Seewadel soll bis zum Jahr 2018 realisiert sein. Gestützt auf die bisherigen Erkenntnisse ergeben sich zwei Vorgehensvarianten, die in den kommenden Monaten zeitgleich vertieft geprüft werden sollen. An der Urnenabstimmung vom 25. November 2012 befanden die Stimmberechtigten in Affoltern am Albis über die Leistungsvereinbarung mit der Senevita AG zwecks Sicherstellung der gesetzlich erforderlichen Pflegeplätze. Diese Auslagerung des «Leistungsauftrages Pflege» wurde vom Stimmvolk abgelehnt. Die Senevita AG wird auf dem OVA-Areal in eigener Regie ein stationäres Pflegezentrum betreiben. Die Eröffnung dieser Pflegeeinrichtung ist auf das Jahr 2014 geplant. Für die Gemeinde Affoltern am Albis bedeutet dies aufgrund des gesetzlichen Auftrags, dass sie sich bezüglich der zukünftigen Sicherstellung von Pflegeplätzen für ihre Einwohnerinnen und Einwohner, losgelöst von der Senevita AG, Überlegungen anstellen muss. Die Sanierung des bestehenden Gebäudes Haus zum Seewadel wurde vom Gemeinderat vor Jahren bereits schon aufgrund der unverhältnismässig hohen Kosten und des schlechten Kosten-/Nutzenverhältnisses abgelehnt.

Zusammenarbeit mit dem Spital ist prioritär Als Hauptvariante und prioritäre Ausrichtung gilt nun die Aufnahme von Verhandlungen mit dem Spital Affoltern zwecks Realisierung eines gemeinsamen Projektes. Es sollen konkrete Möglichkeiten der Zusammenarbeit abgeklärt werden. Das kann von der vertieften Kooperation bis zur organisatorischen Fusion reichen. Die nun eingesetzte Projektgruppe Seewadel wurde beauftragt, bis Ende 2013 die notwendigen Grundlagen, gemeinsam mit der Spitalleitung Affoltern, zu erarbeiten. Insbesondere sollen eine Bedarfsanalyse für den stationären Pflegebedarf im Bezirk Affoltern erarbeitet sowie die Angebotsgestaltung und -leistungen definiert werden. Weiter sollen Fragen zum Standort, Infrastruktur- und Investitionsbedarf geklärt werden.

Eigene Lösung denkbar Um das weitere Vorgehen und den gesetzlichen Auftrag der Gemeinde zur Bereitstellung von Pflegeplätzen abzusichern, erhält die Projektgruppe einen zweiten sekundären Auftrag. Dieser beinhaltet die Erstellung einer Machbarkeitsstudie zur Auslagerung des Betriebes aus der Gemeindeverwaltung und die Erstellung eines Neubaus. Dabei sind die gleichen Fragen zu beantworten, wie bei der Zusammenarbeit mit dem Spital Affoltern. Allerdings sind zusätzliche Finanzierungslösungen zu prüfen, auch unter Berücksichtigung von möglichen externen Investoren für den Bau des neuen Gebäudes. Der Arbeitsgruppe liegen dazu die Resultate der früheren Projekte und Abklärungen vollständig vor, was bereits eine gute Basis für die weiteren Schritte ergibt. (tro)

Der Gemeinderat will eine Ersatzlösung für das Haus zum Seewadel bis 2018 realisieren. (Bild Werner Schneiter)

Der Seewadel heute Die Geschäftsleitung und das Kader vom Haus zum Seewadel befürworten und unterstützen sowohl die Entscheide wie auch die weitere Vorgehensweise des Gemeinderates. Sie werden sich aktiv in der Arbeitsgruppe einbringen und zugunsten einer sicheren Zukunftslösung engagieren. Bis zum Ersatz des Hauses zum Seewadel wird der jetzige Be-

trieb am heutigen Standort weitergeführt. Damit erhält der Seewadel als selbsttragende Einheit der Gemeindeverwaltung das Angebot an Pflegeplätzen aufrecht. Die Zeiten der Verluste sind vorbei, auch im Jahr 2012 hat der Betrieb wieder mit positivem Finanzresultat abgeschlossen. Am Seewadel selber werden die üblichen Unterhaltsarbeiten fortgesetzt, um die Lie-

genschaft in den nächsten Jahren weiterhin sicher betreiben zu können. Die Qualität im Pflegeheimbetrieb und der attraktive Arbeitsplatz Seewadel stehen heute auf hohem Niveau. Die Bewohnerschaft zeigt auch in regelmässigen Befragungen ein sehr gutes Wohlbefinden und bestätigt die gute Pflege und Betreuung.

Die Jahresrechnung 2012 im Rahmen des Budgets Aus den Verhandlungen des Gemeinderates Bonstetten Die Jahresrechnung des Politischen Gemeindeguts Bonstetten schliesst ab mit: – Fr. 15 451 409.59 Aufwand – Fr. 15 071’247.71 Ertrag in der laufenden Rechnung –Fr. 2’578’991.19 Nettoinvestitionen – Fr. 1 475 216.– Ausgaben bei den Sachwertanlagen – Fr. 28 397 345.71 Aktiven und Passiven. Trotz drei nicht planbaren und demzufolge auch nicht budgetierten erheblichen zusätzlichen Belastungen (Rückstellung für BVK-Sanierung, Rückzahlung Staatsbeitrag für Pflegefinanzierung, Umwandlung von früheren Kantonsbeiträgen an das Spital Affoltern in ein Darlehen von den Gemeinden) schliesst die Rechnung leicht besser ab als budgetiert.

Personelles Nach mehr als 30-jährigem Einsatz im Werkbetrieb der Gemeinde wurde Godi Schnyder per 1. März in den vorzeitigen Ruhestand verabschiedet. Als Nachfolger von Thomas Hunziker wird Marcel Ehlers per 1. Mai 2013 als neuer Tiefbausekretär angestellt. Als Betreibungsbeamtin und Gemeindeammann amtet Nicole Roth während dem Mutterschaftsurlaub der derzeitigen Amtsinhaberin Tanja Michel Burri. Als Ergänzung und Stellvertretung des hauptamtlichen Hauswarts werden einerseits Martin Roth mit einem 30-Prozent-Pensum und andererseits für eine vakante Stelle im Bereich Liegenschaftenverwaltung sowie als Unterstützung für die Bereiche Hochund Tiefbau Brigitta Hochstrasser mit einem 50-Prozent-Pensum angestellt.

Thomas Stöckli, Redaktor Uschi Gut, Redaktionsassistenz Redaktion@affolteranzeiger.ch

Herausgeberin: Weiss Medien AG, Obere Bahnhofstrasse 5, 8910 Affoltern a. A. Geschäftsführerin: Barbara Roth Redaktion: Werner Schneiter, Chefredaktor

Copyright: Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für eingesandtes Material Gesamtauflage: 23 532 Beratung und Verkauf Inserate: Elisabeth Zipsin/Tiziana Dinisi Telefon 058 200 5700, Fax 058 200 5701 inserat@weissmedien.ch

Als neue zweite Bestattungsbegleiterin hat der Gemeinderat Zandra Robinson gewählt.

Hoch- und Tiefbau Für den Umbau der Liegenschaft Stationsstrasse 4, 1. OG, zur Erweiterung des Kinderkrippenangebots, wird ein Kredit von 95 000 Franken bewilligt. Für die Erstellung eines Solarkatasters samt Orthophotoaufnahmen wird ein Kredit von 5174 Franken bewilligt. Das Projekt Ausbau/Sanierung der Strasse Am Lochenweiher wird genehmigt und dafür – vorbehältlich der Genehmigung des Voranschlages 2014 bis ein Nettokredit von 205 000 Franken bewilligt. Der Kredit für den Ersatz der Entwässerungsrinne der P+R-Anlage Nord in der Höhe von 13 500 Franken wird

Sonderseiten: Kurt Haas, Mediaberatung Telefon 058 200 5718, M 079 270 35 67 info@mein-mediaberater.ch Tarife: www.affolteranzeiger.ch Annahmeschluss: Dienstagsausgabe: Montag, 8.00 Uhr Freitagausgabe: Mittwoch, 16.00 Uhr Todesanzeigen: 11.00 Uhr am Tag vor Erscheinen Aboservice: abo@affolteranzeiger.ch Telefon 058 200 5700, Fax 058 200 5701

erteilt. – Die Schlussabrechnung mit der dazugehörenden Kostenaufteilung über den Bau der Erschliessungsanlagen des Quartierplans Vorderdorf mit Nettokosten von Fr. 1 056 444.40 wird genehmigt, wobei der Gemeinderat bedauert, dass diese Abrechnung erst jetzt und mit grosser Verspätung vorliegt.

Baubewilligungen Der Bonainvest AG/katholische Kirchenstiftung Bonstetten wird die baurechtliche Bewilligung für eine Kirche mit Nebennutzungen sowie zwei Mehrfamilienhäuser mit Sammelgarage erteilt. Der Baubeginn ist allerdings im Moment noch blockiert wegen eingegangenen Baurekursen. Sabina Bleisch Wyssling und Philipp Wyssling wird die baurechtliche Bewilligung für den Teilabbruch des

Kontakt: Alle Mitarbeiter erreichen Sie unter vorname.name@azmedien.ch Druck: Mittelland Zeitungsdruck AG, Neumattstrasse 1, 5001 Aarau Ein Produkt der Verleger: Peter Wanner, www.azmedien.ch

bestehenden Einfamilienhauses und den Neubau von Erd- und Obergeschoss Breitenacher 62 erteilt. Anja Nickel Lutz und Markus P. Lutz, Bonstetten wird die baurechtliche Bewilligung für die Dachsanierung und den Einbau von zwei Schleppgauben sowie für die Aufstockung nach Teilabbruch des Gebäudeteils auf der Nordseite beim Wohnhaus Alte Stationsstrasse 5 erteilt. Dem Verein Solarspar, Sissach, wird die baurechtliche Bewilligung für den Aufbau von Photovoltaik-Anlagen auf die bestehenden Schrägdächer Süd Trakt A und Trakt B des Sekundarschulhauses Schachenrain 1 erteilt.

Einbürgerungen Den Einbürgerungsgesuchen von Alisa Dias (Russland) und von der Familie Hicks (GB) wird entsprochen.

Namhafte Beteiligungen nach Art. 322 Abs. 2 StGB: AZ Anzeiger AG, AZ Fachverlage AG, AZ Management Services AG, AZ Regionalfernsehen AG, AZ TV Productions AG, AZ Verlagsservice AG, AZ Vertriebs AG, AZ Zeitungen AG, Belcom AG Dietschi AG, Media Factory AG, Mittelland Zeitungsdruck AG, Vogt-Schild Druck AG, Vogt-Schild Vertriebs GmbH, Weiss Medien AG


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Bezirk Affoltern

Dienstag, 9. April 2013

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40 Nationen – 83 Prozent Frauen Mit gesamthaft 650 Mitarbeitenden ist das Spital Affoltern grösster Arbeitgeber im Knonauer Amt 50 Ausbildungsplätze, insgesamt 650 Mitarbeitende aus 40 Nationen, viele in Teilzeit: Das Spital Affoltern ist grösster Arbeitgeber im Säuliamt. ................................................... von werner schneiter Im Spital Affoltern herrscht immer Betrieb – während 24 Stunden täglich, während 365 Tagen im Jahr. «Und wir haben die ‹Kunden› immer im Haus, das macht die Herausforderung besonders gross», sagt Personalchefin Liliane Bürge. Und sie betont in diesem Zusammenhang die Bedeutung der Dienstleistung, die mit engagiertem, stets freundlichem und zuvorkommendem Personal erbracht werden muss. Auf der anderen Seite hat auch das Personal Erwartungen an die Spitalleitung. «Insgesamt erfordert das eine hohe Professionalität von allen», fügt Liliane Bürge bei. Bei insgesamt 650 Mitarbeitenden, verteilt auf eine Vielzahl an Berufen, ist das eine besondere Herausforde-

rung. Das Spital Affoltern beschäftigt Mitarbeitende aus 40 Nationen, wobei Deutsche mit rund 10 Prozent nicht die Mehrheit der ausländischen Arbeitskräfte bilden. Es sind dies die Mitarbeitenden aus Ex-Jugoslawien, die auch in der Langzeit- und Akutpflege, wo allein 330 Personen beschäftigt sind, einen markanten Teil bilden. 83 Prozent der Mitarbeitenden sind weiblichen Geschlechts – eine Quote, die dem Durchschnitt entspricht.

Die häufigsten Wechsel in der Pflege 55 Prozent des Spitalpersonals wohnt im Übrigen im Säuliamt, aus dem Kanton Zug und dem Freiamt sind es etwa 15 Prozent. Viele sind langjährige Mitarbeitende, was Liliane Bürge als gutes Zeichen wertet. Die häufigsten Wechsel verzeichnet der Pflegebereich, was im Vergleich mit anderen Spitälern ebenfalls nicht aussergewöhnlich ist. «Es sind insbesondere Junge, die nach zwei Jahren wechseln, weil sie in einer anderen Disziplin tätig sein wollen und deshalb vom Kleinspital mit

Grundversorgung in ein Grossspital gehen», hält die Personalleiterin fest.

Vorteil des Kleinspitals In Affoltern können Stellen immer besetzt werden. In der Langzeitpflege ist das weniger mühevoll als im AkutPflegebereich. «Wir müssen uns schon sehr bemühen, die richtigen Leute zu finden, weil alle Bereiche ja sehr speziell sind – selbst der kaufmännische ist am Spital anders als in einer Firma», sagt Liliane Bürge. Aber sie betont einen Vorteil des Kleinspitals: «Hier kennt man sich, es ist überschaubar. Und man ist keine Nummer. Unter diesen Voraussetzungen finden wir eher die richtigen Leute.» Die Hoffnung, die richtige Leute rekrutieren zu können, ruht auch auf dem Info-Tag vom letzten Samstag, bei dem sich zehn Berufsgruppen präsentierten – mit Führungen durchs Spital, Filmvorführungen und Fotodokumentationen, Referaten und Erfahrungsberichten. Dabei erhielten Interessierte auch Informationen aus verschiedenen Berufsalltagen.

Blutdruck messen: Anschauungsunterricht am Infotag. (Bild Werner Schneiter)

Hausemer Jahresrechnung 2012 mit 276 000 Franken Überschuss Aus den Verhandlungen des Gemeinderates Hausen am Albis Die Jahresrechnung 2012 schliesst mit einem Ertragsüberschuss von Fr. 275 575.14 um Fr. 233 975.14 besser ab als budgetiert. Bei den Ausgaben ergeben sich Abweichungen insbesondere durch einen höheren Personal- und Sachaufwand. Zusätzlich fallen Rückstellungen für Sanierungsbeiträge der Beamtenversicherungskasse in der Höhe von rund 330 000 Franken ins Gewicht. Bei den Einnahmen liegt der Steuerertrag rund 700 000 Franken höher als veranschlagt. Weitere grössere Abweichungen ergeben sich in der Investitionsrechnung durch weniger Investitionstätigkeit als ursprünglich geplant. Dadurch fallen in der laufenden Rechnung die Abschreibungen tiefer aus als budgetiert. Die Bilanz weist per 31. Dezember 2012 Aktiven und Passiven von Fr. 40 340 671.72 und ein Eigenkapital von Fr. 20 470 399.79 aus. Die Jahresrechnung 2012 wurde unter bester Verdankung an die Finanzverwalterin und die übrigen Mitarbeiter der Gemeindeverwaltung abgenommen und der nächsten Gemeindeversammlung vom 3. Juni 2013 wird beantragt, die Jahresrechnung ebenfalls abzunehmen.

Steuerabrechnungen Die verschiedenen Steuerabrechnungen über den Bezug der ordentlichen Staats- und Gemeindesteuern und die Abrechnung über die Grundsteuern wurden abgenommen. Bei den ordentlichen Steuern ergab sich ein Mehrertrag von Fr. 699 296.28 und bei den Grundstückgewinnsteuern ein Mehrertrag von Fr. 51 936.75.

Gewinnanteil der ZKB Aus dem betrieblichen Konzerngewinn der Zürcher Kantonalbank werden 330 Millionen Franken zu zwei Dritteln dem Kanton und zu einem Drittel den politischen Gemeinden zugewiesen. Die Gemeinde Hausen erhält einen Gewinnanteil von Fr. 263 796.65.

Urnenabstimmung Die Gemeindeversammlung hatte am 19. März 2013 die Teilrevision der Gemeindeordnung vorberaten und ohne Änderungen gegenüber dem Antrag des Gemeinderates zuhanden der Urnenabstimmung verabschiedet. Der Abstimmungstermin für die Urnenabstimmung über die Teilrevision der Gemeindeordnung wurde auf Sonntag, 9. Juni 2013, festgesetzt.

Gemeindeversammlungen Für das Jahr 2014 wurden die Termine für die Gemeindeversammlungen wie folgt festgelegt: Donnerstag, 20. März (Reservetermin), Dienstag, 3. Juni (Rechnungsabnahme), Mittwoch, 24. September (Reservetermin), Mittwoch, 3. Dezember (Genehmigung Voranschlag).

25 Prozent wurde Heidi Gyr, Hausen, gewählt.

Neue Verordnungen bzw. Tarife Zur Erhebung der Gebühren im baurechtlichen Verfahren wurde eine neue Verordnung erlassen. Gleichzeitig wurden auch die Tarife für die Tagesstrukturen der Primarschule in den Stufen 1 bis 5 bei der Mittags- und Nachmittagsbetreuung um je 1 Franken erhöht. Zusätzlich wurde eine Stufe 6 eingeführt, die für ein Jahreseinkommen ab 110 000 Franken gilt. Die neue Verordnung und die neuen Tarife können am Schalter der Gemeindekanzlei oder auf der Homepage der Gemeinde eingesehen werden. Es wird auch auf die separate Publikation unter Hinweis auf die Rechtsmittelfrist verwiesen.

Bibliothek Bauabrechnungen Der nächsten Gemeindeversammlung wird beantragt, die Bauabrechnung über den Ersatz und Ausbau der Wasserleitung in der Albisstrasse im Betrage von Fr. 233 830.70 zu genehmigen. Der seinerzeit von der Gemeindeversammlung bewilligte Kredit von 315 000 Franken ist um rund 81 000 Franken oder 25,8 Prozent unterschritten worden. Die Bauabrechnung über die Sanierung des Quellgebietes Huebersberg schliesst mit Gesamtkosten von Fr. 158 003.75 und damit rund 42 000 Franken oder 21 Prozent tiefer ab als der bewilligte Kredit von 200 000 Franken. Auch diese Bauabrechnung wird der Gemeindeversammlung zur Genehmigung vorgelegt.

Gemeindeverwaltung Für die neu zu besetzende Sachbearbeiterstelle Hochbau/Tiefbau wurde der überarbeitete Stellenbeschrieb genehmigt. Als neue Hauswartin des Gemeindehauses mit einer Teilzeitstelle von

Für den Ersatz der Ausleihtheke und für die Anschaffung von Gestellen in der Bibliothek wurde ein Kredit von 19 300 Franken bewilligt.

Kommunales Schutzobjekt Das Gesuch der Grundeigentümerin um Entlassung des Objektes Inventar Nr. 73, Wohn- und Gewerbehaus / ehemalige Bäckerei, Vers.Nr. 898, auf Kat.Nr. 2692, Albisstrasse 3, Hausen, wurde gutgeheissen. Der Gemeinderat beurteilte aufgrund der schlechten baulichen Substanz und der geringen Schutzwürdigkeit des Gebäudes sowie der städtebaulichen wichtigen Zentrumsentwicklung der Gemeinde die Schutzwürdigkeit dieses Objektes als gering und verzichtete deshalb auf die Anordnung von Schutzmassnahmen. Dieser Beschluss wird unter Hinweis auf die Rechtsmittelfrist separat publiziert.

Wildnispark Zürich Sihlwald Vielfältige Rückmeldungen aus der Bevölkerung lassen den Schluss zu, dass

die Einschränkungen zum Schutze der Kernzone des Wildnisparkes Zürich Sihlwald durch die Schutzverordnung auf dem Gemeindegebiet von Hausen auf wenig Verständnis stossen. Insbesondere für Biker und Reiter sind die Sperrung des Albisgratweges und des Verbindungsweges zwischen Oberalbis und Schweikhof, aber auch die fehlende direkte Verbindung von Hausen über den Albisgrat nach Langnau respektive Horgen Grund zu Reklamationen. Auch viele der an den Sihlwald angrenzenden Grundeigentümer wünschen sich eine langfristige und klare Regelung der für sie unbefriedigenden Situation. Dies ohne Einbezug ihrer Grundstücke in die Schutzverordnung. Den zuständigen Stellen des Kantons wird deshalb beantragt, die Schutzverordnung Sihlwald zu überarbeiten, den Albisgratweg aus der Schutzverordnung zu entlassen, eine Übergangszone auf der Ostseite des Albisgrates einzurichten, die Strasse vom Schweikhof via Mattli zum Weiler Oberalbis für alle Wald- und Landschaftsnutzer zu öffnen, die Verbindung zwischen den Gemeinden Hausen, Langnau und Horgen für alle Wald- und Landschaftsnutzer über geeignete und kurze Wege durch den Wildnispark sicherzustellen und die Gemeinde Hausen ohne Kostenfolge in den Betrieb des Wildnisparkes einzubeziehen. Gemeinderat Gregor Blattmann als Vorsteher des Land- und Forstwirtschaftsressorts wird beauftragt, die Interessen der Gemeinde Hausen im vorbeschriebenen Sinne bei den kantonalen Stellen zu vertreten.

Kommunales Naturschutzinventar Um einen verbesserten Schutz für jene Naturschutzobjekte (vor allem Hecken) anzustreben, die nicht durch kantonale oder andere Vereinbarungen geschützt sind, sollen solche Objekte in Absprache mit den Eigentümern mittels Einzelverträgen nachhaltig gesichert und deren Pflege abgegolten werden. Besonders wertvolle

Feuchtstandorte werden ebenfalls in Absprache mit den Besitzern einzelvertraglich gesichert. Um die Qualität und Pflege nachhaltig zu fördern, wird ein Anreizsystem gemäss kantonalen Naturschutzbeiträgen ausgerichtet. Dabei werden die Bundesbeiträge in Abzug gebrachts, so dass der Gemeinde ein Restbetrag von 4 Franken pro Are verbleibt. Die jährlichen Kosten für die Gemeinde werden auf 9900 Franken geschätzt.

Verordnung über den Schutz des Türlersees Die kantonale Baudirektion verfügte eine Änderung der Verordnung über den Schutz des Türlersees. Diese umfasst Anpassungen der Schutzzoneneinteilungen entsprechend dem neuen Verlauf der Kernzonengrenzen in den Weilern Vollenweid, Tüfenbach und Türlen. Die teilweise Neufestsetzung der Kernzonenabgrenzungen ist gegenüber der rechtskräftigen Bauzonengrenze aus heutiger Sicht zweckmässiger und erfolgt im Sinne einer untergeordneten Abweichung vom kantonalen Richtplan innerhalb des Anordnungsspielraumes.

Archäologischer Zonenplan Auf Grund neuer Erkenntnisse wurde der Perimeter der Archäologischen Zonen Nr. 003 und 004 in Hausen durch die kantonale Baudirektion verändert. Es betrifft dies die Grundstücke Kat.Nrn. 301, 2167, 2330 und 2338 im nächsten Umkreis zur reformierten Kirche sowie Kat.-Nr. 1621 im Mönchbüel. In diesen Zonen müssen Bodeneingriffe (Bauvorhaben, Terrainveränderungen und anderes) im Rahmen des Bewilligungsverfahrens der Kantonsarchäologie gemeldet werden.

Baubewilligung Cyrill Rüttimann, Ebertswil, wurde die Ausnahmebewilligung für einen Schopfneubau an der Giselstrasse 18 in Ebertswil erteilt. (mk.)


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Angeregte Unterhaltung beim Einweihungsfest im und vor dem Zusatzbau, der ausschliesslich von der Pfadi Säuliamt genutzt werden kann.

Dienstag, 9. April 2013

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Haben bei der Realisierung des Pfadiheims massgeblich mitgewirkt: Thomas Pfister, Präsident des Heimvereins Pfadi Säuliamt (links) sowie Peter Eichenberger (Mitte) und Christian Moser. (Bilder Werner Schneiter)

Räume, die nicht mit anderen geteilt werden müssen Im Erweiterungsbau können sich die Mitglieder der Pfadi Säuliamt entfalten und Aktivitäten entwickeln Mit dem Erweiterungsbau im Pfadiheim Schwandenhölzli in Affoltern hat die Pfadi Säuliamt Räume geschaffen, die sie nicht mit anderen teilen muss. Am Freitag war Einweihungsfest. ................................................... von werner schneiter Wegen des Autobahnbaus musste das Pfadiheim Mettenholz im Jahr 1998 in Affoltern weichen. Die Suche nach einem neuen Standort endete im Schwandenhölzli, auf der Nordwestseite der ehemaligen landwirtschaftli-

chen Schule. Dort erwarb der Heimverein Pfadi Säuliamt vom Kanton ein 3000 Quadratmeter grosses Grundstück und realisierte 2003 ein Pfadiheim – aus finanziellen Gründen nicht in der ursprünglich geplanten Grösse. «Rund einen Drittel mussten wir auf unseren Plänen reduzieren», sagt Heimvereinspräsident Thomas Pfister. Die Realisierung des neuen Heims kostete damals rund 800 000 Franken, die durch Beiträge von Gemeinden, Spenden, Sponsoring, Hypothek und natürlich durch Eigenleistungen aufgebracht wurden. Innerhalb von zehn Jahren gelang es, die Schulden abzutragen, ja sogar

eine Reserve anzulegen. «Für uns kam im Jahr 2010 der richtige Zeitpunkt, das Projekt eines Erweiterungsbaus an die Hand zu nehmen», so Thomas Pfister. Ein Unterfangen, das grosse Anstrengungen erforderte – namentlich, um die Finanzierung sicherzustellen. Wiederum leisteten Gemeinden Beiträge, dieses Mal in der Höhe von 50 000 Franken, die nun aber dank Sporttotobeiträgen zurückbezahlt werden. Und wiederum waren Eigenleistungen gefragt, dieses Mal im Wert von 90 000 Franken – eingeschlossen das Sponsoring von Architekt und Bauingenieur, die kostenlose Hilfe leisteten; der Heimverein brachte

100 000 Franken auf, die er dank Vermietungen im «Altbau» eingenommen hatte. Die Wertschätzung der Pfadi widerspiegelte sich in den Spenden in der Höhe von 150 000 Franken! Die Realisierung dieses zusätzlichen Baus kam einem Kraftakt gleich. Drei Kommissionen befassten sich damit: rund 20 Personen, die allesamt Freiwilligenarbeit leisteten.

Alleinige Nutzung durch die Pfadi Säuliamt Aus finanziellen Gründen muss der «Altbau» auch fremdvermietet werden. Laut Thomas Pfister ist das rund ein

Jubla Säuliamt macht sich fit für den Frühling

wir gratulieren Zur goldenen Hochzeit Übermorgen Donnerstag, 11. April, darf das Ehepaar Hedwig und Bernhard Stübi im Schweikhof in Ebertswil seine goldene Hochzeit feiern. Zu diesem speziellen Hochzeitstag gratulieren wir ganz herzlich. Wir wünschen den beiden gute Gesundheit, viel Freude und Glück auf dem weiteren gemeinsamen Lebensweg.

Sportlicher Nachmittag in einer Obfelder Turnhalle Um endlich aus dem Winterschlaf aufzuwachen und auch gleich fit in den Frühling zu starten, versammelte sich die gesamte Schar der Jubla Säuliamt vor einigen Tagen in einer Obfelder Turnhalle. Die rund 30 Kinder, Leiterinnen und Leiter starteten mit einigen EinwärmÜbungen, und bald darauf rannten alle bei einem «Fangis» durch die Halle. Nachdem alle Geräte aus dem Geräteraum geholt und an einen geeigneten Platz gestellt worden waren, ging das Affenfangis los. Ob über Sprossenleiter, Barren, Bänke oder Matten, die Kinder, aber auch die Leiter, tobten sich kräftig aus. In einer Erweiterung des Spiels konnten dann auch noch Bälle verdient werden, in dem man dem Gegner Bändel klaute und diese dann gegen Bälle eintauschen ging. Diese Bälle wurden nach einer stärkenden Pause und gesundem Zvieri für einen Riesenrollmops gebraucht: Mit den gesammelten Bällen wurde ein Ball von einem halben Meter Durchmesser beschossen, um ihn über die gegnerische Linie zu befördern. Der sportliche Nachmittag wurde mit einem gemütlichen Massagekreis und einem lautstarken Tschieiei, dem Abschlussritual der Jubla Säuliamt, beendet. Doch schon bald findet der nächste Anlass statt: Am Samstag, 13. April, dreht die Schar aus dem Säuliamt im Rahmen des Jubla Filmfestivals diver-

Drittel eines Jahres der Fall. In dieser Zeit muss die Pfadi Säuliamt ihre Aktivitäten einschränken. Mit dem Neubau besitzt sie jetzt Räume, die von der Meitli- und Buebepfadi für Höcks und Übungen allein genutzt werden. Sie sind mit guter Infrastruktur ausgestattet. «Hier können Meitli und Buben Aktivitäten entwickeln, sich entfalten und verwirklichen», freut sich der Präsident – genauso wie über den Umstand, dass die Pfadi Säuliamt bei der Realisierung auf viel Goodwill von Gemeinden, Privaten und Firmen zählen konnte. Und diese wurden am Freitagabend zur Einweihung eingeladen.

Zum 95. Geburtstag Heute Dienstag, 9. April, feiert Olga Baur in Stallikon ihren 95. Geburtstag. Zu diesem hohen Wiegenfest gratulieren wir recht herzlich und wünschen der Jubilarin gute Gesundheit und ein schönes Geburtstagsfest.

Zum 85. Geburtstag Morgen Mittwoch, 10. April, feiert Josef Baumgartner in Türlen, Hausen, seinen 85. Geburtstag. Wir gratulieren dem Jubilaren herzlich zu diesem besonderen Anlass. Wir wünschen ihm einen schönen Festtag, sowie alles Liebe und Gute und weiterhin viel Freude und schöne Erlebnisse.

Das «Affenfangis» ist in vollen Gang. (Bild zvg.) se Filme. Die vier Jubla-Regisseure suchen allerdings noch Schauspielerinnen und Schauspieler für ihre Projekte und möchten allen interessierten Kindern zwischen sechs und fünfzehn Jahren die Chance geben, bei einem

Film mitzuwirken. Einen Nachmittag lang werden die Kinder von unter Jugend & Sport (J&S) ausgebildeten Leiterinnen und Leitern betreut und werden mit gleichaltrigen Kindern in geschlechtergetrennten Gruppen Spass

und Zeit haben, ihrer Kreativität freien Lauf zu lassen. Mehr Informationen zur Jubla Säuliamt und über diese Schnuppergruppenstunde sind unter www.jublasaeuliamt.ch zu finden.


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Dienstag, 9. April 2013

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Trifft ein drittes Projekt ein? In diesem Fall kann der Förderpreis für Natur- und Landschaftsschutz Knonauer Amt verliehen werden Kann im Jubiläumsjahr 2014 der 3. Förderpreis für Natur- und Landschaftsschutz Knonauer Amt verliehen werden? Zwei Projekte sind gemeldet. Die neue Regelung besagt, dass sobald sich mindestens drei Projekte um den Förderpreis bewerben, der Preis im folgenden Jahr wieder ausgeschrieben wird. Zurzeit sind zwei Projekte bei der Standortförderung gemeldet. Kommt also in nächster Zeit ein weiteres dazu, können 2014 nicht nur 10 Jahre Standortförderung und der 10. Frühlingstreff gefeiert werden, sondern auch der 3. Förderpreis für Natur- und Landschaftsschutz verliehen werden. Das würde dem Jubiläumsjahr einen zusätzlichen Wert verleihen. Bekanntlich ging auf die letztjährige Ausschreibung des Förderpreises nur ein Projekt ein. Bei der Standortförderung war man sich bewusst, dass es nicht jedes Jahr neue Projekte geben kann. Seit der ersten Ausschreibung 2008 wurden insgesamt elf Pro-

jekte eingereicht. Das ist beachtenswert für die Grösse unserer Region. Die Standortförderung Knonauer Amt hat sich deshalb mit den Verantwortlichen der Preisstifterin, der Ernst Schweizer AG, Metallbau, Hedingen, über eine Neuausrichtung des Förderpreises unterhalten. Man kam zum Schluss, auf einen fixen Zweijahresrhythmus zu verzichten und sich nach den Projekten zu richten.

Neue und bisherige Projekte erwünscht Auch früher gemeldete Projekte können sich wieder bewerben. Ausgenommen sind lediglich die bisherigen Preisgewinner. Sobald mindestens drei Projekte gemeldet sind, wird im Folgejahr der Förderpreis für Natur- & Landschaftsschutz ausgeschrieben. Bis dahin können noch weitere Projekte dazukommen. Nach der Ausschreibung bleibt den Projekt-Verantwortlichen genügend Zeit, eine Dokumentation

Landschaftspflege in der Baaregg, Knonau: Dieses Projekt kam bei der letzten Förderpreisverleihung auf Platz 3. (Bild zvg.) zu erstellen, wird doch der bisherige Ablauf des Förderpreises beibehalten.

Der Anmeldebogen steht dauernd auf der Homepage www.knonauer-amt.ch

zum Herunterladen bereit («News, Info, Projekte»).

Neues Leben für alte Instrumente «Musik übers Meer» – ein kraftvolles Karibik-Projekt aus Hedingen Seit 2008 ermöglicht «Musik übers Meer» Kindern und Jugendlichen in der Dominikanischen Republik Musikunterricht auf gespendeten Instrumenten aus der Schweiz. Die Initiantin ist Cornelia Diethelm aus Hedingen. 2011 wurde das private Projekt ein gemeinnütziger Verein. An seiner ersten Jahresversammlung konnte der Verein mit einer Filmpremiere überraschen. ................................................... von susanne lendenmann Musik ist in der Dominikanischen Republik allgegenwärtig. Immer und überall tönt es – manchmal überlaut – aus Häusern und Autos, auf öffentlichen Plätzen, am Strand. Eine musikalische Ausbildung gibt es in den öffentlichen Schulen nicht. Nur wenige Einheimische haben das Geld, sich ein Musikinstrument zu kaufen. Viele haben aber eine grosse Begabung für Klang und Rhythmus. Das erkannte auch Cornelia Diethelm. Die Journalistin und Organistin lebte zwar 25 Jahre lang in Hedingen und ist auch Bürgerin von Hedingen und Affoltern am Albis, aber in den 1990er-Jahren verbrachte sie zweimal je ein halbes Jahr in der Dominikanischen Republik. Sie verliebte sich in das Land, in die Menschen und ihre Musik.

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Pepe Lienhard dirigiert für «Musik übers Meer» ein Jugendorchester in der Dominikanischen Republik. (Bilder zvg.) Aus Dankbarkeit ihrem Gastland gegenüber beschloss Cornelia Diethelm 2004, in Río San Juan, einem Städtchen an der Nordküste der Dominikanischen Republik, eine Musikschule und ein Jugendorchester zu gründen. Kinder und Jugendliche sollten über die Musik eine Alltagsstruktur und Perspektive für ihr Leben bekommen. Cornelia Diethelm nannte ihr Projekt «Musik übers Meer». In Zusammenarbeit mit der Partnerschaftsorganisation des dominikanischen Kulturministeriums sind inzwischen übers Land verteilt zehn Musikschulen und Orchester entstanden. Weitere sind geplant. Bisher konnten 400 Musikinstrumente, die in der Schweiz nicht mehr gespielt wurden, in die Do-

minikanische Republik geschickt werden. Dort haben sie ein neues Leben erhalten und erklingen wieder täglich.

Farbiger Einblick in das Musikprojekt Um das kraftvolle Projekt noch breiter abzustützen, wurde 2011 in Hedingen der gemeinnützige Verein «Musik übers Meer» gegründet. Cornelia Diethelm wird diesen Sommer nach fünf Jahren im Kanton Graubünden selber auch wieder nach Hedingen zurückkehren. Am 22. März 2013 fand die erste Jahresversammlung von «Musik übers Meer» statt. Die Mitglieder und Gäste erhielten einen farbigen Einblick in den Alltag der dominikanischen Kinder und Jugendlichen und in

Cornelia Diethelm übergibt dem dominikanischen Kulturminister ein Schweizer Waldhorn.

den Erfolg des Projekts. Denn dank einer grosszügigen finanziellen Unterstützung der Schweizer Botschaft in Santo Domingo konnte der Verein die Zürcher Filmerin Sara Leuthold beauftragen, ein Video-Dokument über «Musik übers Meer» zu drehen. Dieser Film endet – das sei hier verraten – mit dem Auftritt des Jugendorchesters von Río San Juan am 1. Festival aller Orchester von «Musik übers Meer» bzw. «Música sobre el mar» am 20. November 2011. Die Kinder und Jugendlichen spielten Pepe Lienhards «Swiss Lady». Und der bekannte Schweizer Bandleader war als Gastmusiker und Ehrengast persönlich anwesend. Mit Piccolo, Saxofon und als Dirigent gewann er die Herzen der Kinder und Jugendli-

chen und des Publikums. Auf www.musikuebersmeer.ch kann man den Film über «Musik übers Meer» anschauen. Zudem erfahren Sie auf der Vereins-Webseite noch viel mehr über das Projekt. Und wer zu Hause ein funktionstüchtiges, aber nicht mehr benutztes Instrument hat, melde sich – und das Instrument erhält ein neues Leben in der Dominikanischen Republik. Man melde sich auch, wenn man vom Projekt begeistert ist: «Musik übers Meer» nimmt gern weitere Vereinsmitglieder auf und ist dankbar um finanzielle Unterstützung. Cornelia Diethelm gibt gerne nähere Auskünfte: Telefon 081 325 23 73. E-Mail mail@musikuebersmeer.ch.


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Dienstag, 9. April 2013

Aktion «Grümpel und Gulasch» – «Es suubers Dorf für alli» 140 Personen dabei: Stalliker Flurputzete war wiederum ein Grosserfolg Etwa 140 Personen beteiligten sich kürzlich an der vom Gemeindeverein und der Gesundheitsbehörde geleiteten Stalliker «Flurputzete». Erstmals stand sie unter dem Motto «Es suubers Dorf für alli» und wurde gemeinsam mit dem Üetliberg-Verein durchgeführt. Gesammelt wurden wiederum rund 1,5 Tonnen Kleinabfälle, vor allem Alu-Dosen, PET- und Glasflaschen, aber auch einzelne schwerere Kaliber. Gut 140 Personen, darunter rund 25 Primarschulkinder aus Stallikon, zum Teil von ihren Eltern und von der initiativen Lehrerin Renate Exer begleitet, haben die Aktion wieder zu einem Grosserfolg gemacht. Die Organisatoren verstanden die diesjährige Flurputzete als Wiederholung der bereits 2008 und 2011 durchgeführten Putzaktionen. Glück mit dem Wetter oder einen guten Draht zu Petrus hatten die Veranstalter: Obwohl recht kühle Temperaturen herrschten und eine lästige Bise wehte, lag nach längerer Zeit endlich kein Schnee mehr. Schon zwei Tage später sahen das Reppischtal und der Üetliberg bereits wieder winterlich aus. Die Organisatoren hatten das zirka 1300 ha grosse Gemeindegebiet wieder in Rayons eingeteilt. Die von Vertretern der Ortsvereine und -parteien sowie vom Üetlibergverein geleiteten Gruppen durchstreiften

wohl organisiert zwischen 9 und 12.30 Uhr mit Abfallsäcken bewaffnet ihre Reviere mit grosser Aufmerksamkeit und einem scharfen Auge für alles was nicht dorthin gehört. Und es kam wieder einiges zusammen; da konnten selbst die Zweifler an der Notwendigkeit der Aktion staunen.

Weniger grosse Abfälle Gegen 13 Uhr war Schluss und Stallikon wieder so sauber, wie nach den Aktionen von 2008 und 2011. Und so soll es in Zukunft auch bleiben. Dazu wollen alle Stallikerinnen und Stalliker beitragen. Als erfreulicher Unterschied zu früher und als Erfolg kann gesehen werden, dass wesentlich weniger grosse Abfälle beseitigt werden mussten. Auf der anderen Seite scheint es, dass leider viele Autofahrer sonderbare Gewohnheiten entwickelt haben: Obwohl die Schweiz weltweit über das dichteste Netz an PET- und Glassammelstellen verfügt, ist es offenbar Mode geworden, leere Flaschen kurz und bündig und rücksichtslos durch das Autofenster in die freie Natur zu entsorgen! Dabei werden die Gefahren für Menschen, Nutz- und Wildtiere gar nicht bedacht. Am Ende versammelten sich die Akteure im Werkhof zum Apéro oder zum wärmenden Tee und zum versprochenen und wohlverdienten «Gulasch». Bereits bei der Arbeit geschlossene Bekanntschaften wurden vertieft und im Stil des Jägerlateins Erlebnisse

Franz Birri, der ehemalige Stalliker Gemeindeschreiber, instruiert die Teilnehmenden. (Bild zvg.) und Begebenheiten aus der morgendlichen Tätigkeit ausgetauscht. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer haben mit der Unterstützung der Aktion einen wichtigen Beitrag zur Verschönerung des Ortsbildes geleistet. Als Vertreter des Gemeinderates dankte der stellvertretende Gesundheitsvorsteher Werner Michel allen Mitwirkenden für die grossartige Arbeit. Vor allem für den Einsatz der vie-

len Schüler/innen und Jugendlichen fand er speziell anerkennende Worte. Dem Gemeindeverein und dem Üetlibergverein sowie den an der Organisation beteiligten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Gemeindeverwaltung und des Gemeindewerkdienstes zollte er ebenfalls ein grosses Lob. Es war in der Tat wieder eine lobenswerte Aktion in einer guten und aufgeräumten Stimmung. Die Organi-

satoren danken allen kleinen und grossen Helfern für ihren vorbildlichen Einsatz. Ein grosses Dankeschön gebührt auch der Küchen- und Servicecrew sowie den zahlreichen Sponsoren. Auf der Homepage der Gemeinde www.stallikon.ch sowie auf derjenigen des Gemeindevereins www.gemv-stallikon.ch sind einige Fotos des gelungenen Anlasses sowie die Sponsorenliste platziert. (-/Bi)

Winterangebot von jugendplus «Füürtonne-Grillparty» für Jugendliche

Bestens gerüstet und voll motiviert: Die «Ebertswil blitzblank»-Equipe steht in den Startlöchern! (Bild zvg.)

Ebertswil blitzblank! Ein «Dreck-weg-Aktionsmorgen» der Primarschule Die Schneeschmelze brachte nicht nur Primeln und Narzissen zum Vorschein, sondern auch so manche unliebsame Überraschung: Leere PET-Flaschen, Süssigkeiten-Papierchen, Zigarettenkippen und vieles mehr säumt die Ebertswiler Strassen und damit auch die Schulwege der Kinder. Damit der Frühling gebührend und Abfall frei im Dorf Einzug halten kann, und

die Kinder dafür sensibilisiert werden, dass Papier, Plastik & Co. nicht auf den Boden gehören, veranstalten der Kindergarten und die Primarschule Ebertswil am Montag, 15. April, ab 9 Uhr einen «Dreck-Weg-Aktionsmorgen». Verschiebedatum bei schlechtem Wetter ist der 16. April. Die Kinder werden in altersdurchmischten Gruppen – ausgerüstet mit

Handschuhen, Abfallsäcken und Zangen – auf sieben Routen das Dorf durchforsten. Anschliessend wird das Erbeutete gemeinsam gewogen. Mal sehen, wie viel zusammenkommt! Alle sind herzlich eingeladen, die Kinder beim Sammeln zu begleiten und zu unterstützen. Treffpunkt ist der Pausenplatz der Primarschule Ebertswil.

«Füürtonne-Grillparty», was soll das denn wohl bedeuten? Ganz einfach, man nehme: Ein altes Fass, Holz und einen Rost um Würste und Co. zu braten. Das funktioniert auch im Winter, bei Minustemperaturen, und besonders bei Schneefall versprühen die flackernden Flammen einen besonderen Reiz und sorgen für ein warmes Ambiente. Iris Beyli, Mitarbeiterin von jugendplus und Ralph Baumgartner, Jugendarbeiter der reformierten Kirche Stallikon-Wettswil, führen die Feuertonnenaktionen im Auftrag von jugendplus gemeinsam durch. Zum ersten Mal kam die Feuertonne am 7. Dezember 2012 auf dem Spiel- und Begegnungsplatz Schachen in Bonstetten (nahe Skateranlage) zum Einsatz. Seither wurde monatlich eine Feuertonnen-Party vor Ort durchgeführt. Das Angebot wird rege genutzt, insbesondere von Jugendlichen im Alter von 14 bis ca. 18 Jahre. Dieses Angebot entspricht einem Bedürfnis der Jugendlichen, sich im öffentlichen Raum aufzuhalten, wo andere Regeln gelten als in den Jugendtreffs. Dies hat auch Einfluss auf die Beziehungsgestaltung zwischen den Jugendarbeitern und den Jugendlichen. Ziel ist es, Beziehungen zu dieser Zielgruppe aufzubauen und/oder zu vertiefen sowie Möglichkeiten für sinnvolle Freizeitgestaltung aufzuzeigen und vorzuleben. Ebenso wird ein konstruktiver und respektvoller Umgang mit Anwohnern und anderen Nutzungsgruppen im öffentlichen Raum thematisiert und direkt geübt im Sinne von learning by doing. Die Resonanz der Aktionen hat erstaunt. Am Freitag, 22. Februar

Party mit Lichterkette. (Bild zvg.) 2013, nahmen sage und schreibe 20 Jugendliche an der «Grillete» teil, dies trotz minus sieben Grad Celsius und beissender Bise. Das hat die Jugendarbeiter wie auch die patrouillierenden Securitas der Firma Starco, welche sich spontan in den Kreis rund um die Feuertonne gesellten, wirklich gefreut. Auch bei «Hudelwetter» am Freitag, 8. März, stieg die Teilnehmerzahl nochmals um das Doppelte: 40 Jugendliche aus Sekundarschule und Lehre erschienen und feierten ausgelassen. Sie gaben äusserst positives Feedback. Die nächste Grillparty findet statt: Samstag, 20. April, von 20 bis 22 Uhr. Iris Beyli, Mitarbeiterin Jugendplus, verantwortlich für Jugendkultur im öffentlichen Raum, www.jugendplus.ch


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Dienstag, 9. April 2013

Wasser als Inspiration für Bewegung

«Jetzt legen wir wirklich los!»

Jubiläumsproduktion von Moira Tanz

Am vergangenen Samstag traten neun Bands in der gut gefüllten Break Event Hall in Affoltern gegeneinander an. «BSA Massiv», eine Ämtler Mundartrap-Crew, gewann mit dem Song «Eis Läbä, Eis Lied».

Moving Generations nennt sich die Tanzschule von Marina Ganterts Tanztheater Moira; der Name ist Programm: die Mitwirkenden sind zwischen fünf und zweiundachtzig Jahre alt, also Kinder aller Grössen, Jugendliche, Erwachsene und Seniorinnen. Moira Tanztheater wird zwanzig Jahre alt und wie alle zwei Jahre ist diesen November eine grosse Aufführung geplant. ................................................... von denise bohnert Gegen 70 Mitwirkende aus allen Tanzklassen werden zusammen auftreten, zwei professionelle Tänzer, Deborah Hofstetter und Marco Volta, sind dabei und die Musik wird live dazu gespielt, teilweise neu komponiert. Dieses Jahr konnte Marina Gantert den international bekannten Schweizer Musiker und Stimmkünstler Christian Zehnder (ehemals Stimmhorn) und seine zwei Mitmusiker aus dem Trio Kraah, Thomas Weiss und Michael Pfeuti, engagieren. Der ursprüngliche Plan, mit OpernHausen zusammenzuarbeiten, wurde verschoben. Kürzlich fand in der Aula Ennetgraben, auf der Originalbühne, eine erste Vollversammlung aller Beteiligten statt, der «Anzeiger» war dabei und konnte einen Eindruck von der neuen Produktion gewinnen.

Ideen entstehen in den Kursen Unter dem Titel Quellwasser erläuterte Marina Gantert die Ideen, zu denen von den Tanzenden Bewegungen selber entwickelt wurden und werden. Das Thema Wasser inspiriert Menschen allen Alters, bestehen wir doch selbst hauptsächlich aus diesem Element. Und seine fliessende Eigenschaft bietet praktisch unendliche tänzerische Möglichkeiten. Der Weg von der Quelle bis zum Meer, verschiedene Formen vom Rinnsal zum Fluss und zum Wasserfall bis zur bedrohlichen Überschwemmung und vor allem auch vielfältige Begegnungen von Mensch und Wasser sollen in das Stück einfliessen. Zum Schluss wird das Wasser gefeiert. Ein ganzes Jahr lang wird in den Kursen experimentiert, Ideen werden gesammelt und verflochten, mit der Musik zusammengeführt, das Beste entsteht – gerade bei diesem Thema – im «Flow», dem Zustand wenn man sich vergisst und der Körper führt, die Hingabe an die Bewegung und an die Musik. Der nächste Schritt ist dann Choreografie, also diese Teile wahrnehmen, zueinander in Beziehung setzen, festlegen. Und die Tanzenden lernen mit Kopf und Körper die Figuren, bis die Geschichte sichtbar wird. Das ist sehr anspruchsvoll, ganz egal in welchem Alter. Marina Gantert plädiert eindringlich dafür, sich voll einzusetzen beim Kreieren des ureigenen

Stücks dieser Grossfamilie auf Zeit und verspricht: «Das macht glücklich!»

Vielschichtige Zusammenarbeit Tanz und Musik sind jedoch längst nicht alles, was eine solche Produktion erfordert. Die Ordner des Produktionsleiters Goggo Zweifel veranschaulichen deutlich, dass viel Organisationsarbeit dahintersteckt: Sponsoring, Koordination der Termine für Mitwirkende und Räume, Information und Mitwirkung der Eltern, Musiker, Werbung und vieles mehr. Die Arbeit von Christoph Lüthi und Heinz Maag – die Realisierung des Bühnenbilds – steht noch bevor. Dazu gehört auch die Projektion von einem Video, das Kathrin Oetli dreht; Ton- (Patrick Honegger) und Lichttechnik (Josef Busta und Christoph Siegenthaler) werden dem Stück eine weitere Dimension hinzufügen. Die meisten Kostüme werden von Katharina Thierer hergestellt; Delia Dahinden führt Regie, assistiert von Stefanie Schmid; Arlene Seydoux zeichnet für die neue Webseite www.quellwasser-tanz.ch und Pressekontakte verantwortlich.

Generationen fliessen ineinander Und nun bekommen die Anwesenden noch Einblick in bereits vorhandene Tanzabläufe der einzelnen Gruppen, von Kids 1 bis Kids 6, Erwachsenen, ÜSechzigerinnen bis zu den Profis. Sie bewegen sich über die ganze Bühne, fliessen am Boden und in der Luft, sind Welle und Schiffe, Wirbel und Wasserspiegel. Neu für alle ist, dass sie zusammenfliessen, parallel mit Verschiedenem auftreten. Die Kinder sind voller Bewegung, hopsen und hüpfen, schwingen ihre Arme. Die jungen Frauen haben schon eine ganz andere Körpersprache, sie sind geerdeter wie auch die Erwachsenen: schwerer aber geübter. Auch das Profipaar gibt eine improvisierte Kostprobe, sie geben einander Impulse, schmelzen zueinander, aneinander, auseinander, nur noch an einem Punkt verbunden tauschen sie Energie, ein Liebesspiel, eine Augenweide. Dann steht der kleinste Knirps plötzlich allein auf der Bühne und gibt ein kleines Spontansolo aus dem Stegreif, ein wunderbarer Moment und bestes Beispiel, wie Tanz eigenes Leben in sich trägt. Zur Demonstration wie sie die Tanzenden in den kreativen Prozess einbindet, führt Marina Gantert eine Übung durch: Fünfergruppen setzen sich aus allen Altersstufen zusammen, sie bekommen ein Bild und ein paar Minuten Zeit für eine Kleinstchoreo. Eifrig wird besprochen und sofort ausprobiert, in Reihen und Kreisen, flach am Boden, in die Höhe. Es ist erstaunlich, was dabei herauskommt, deutliche, schöne, auch humorvolle und vor allem vielfältige Varianten von Wasser, auch ganz kleine Bewegungen, die Zusammenarbeit über das breite Altersspektrum ist sehr berührend. Und das ist erst der Anfang! Auch die Kostproben der beiden Livemusiker -– Christian Zehnder selber war nicht dabei – lassen einiges ahnen, das noch gar nicht erschaffen worden ist. Man darf gespannt sein, was die Moving Generations in diesem, nach chinesischen Kalender, Jahr der Wasserschlange noch manifestieren werden!

Moving Generations tanzen zusammen, vermengen sich, fliessend wie Wasser. (Bild Arlene Seydoux)

Alle Infos: www.quellwasser-tanz.ch.

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In der Break Event-Hall wurde «De beschti Ämtler Song» prämiert

................................................... von salomon schneider

Das Konzept von «De beschti Ämtler Song» ist einfach. Jede Band, die mindestens ein aus dem Säuliamt stammendes Mitglied hat, konnte einen selbst geschriebenen Song einreichen. Diese Chance liessen sich viele Bands nicht entgehen. Von 16 eingesandten Beiträgen wählte das Organisationsteam vom Studio «Heartbeat Music» neun Bands aus. Diese erhielten die Chance, sich im Break vor einer Fachjury zu präsentieren. Fredi Früh von Heartbeat Music: «Wir wollten als Startschuss für unser Label etwas von Ämtlern für Ämtler organisieren.» Das Publikum war ebenso bunt gemischt wie die Bands. Das Spektrum zog sich von Newcomern bis zur überregional bekannten Metal-Band «Broken Fate», von Rap über Lovesongs, von unplugged mit Cello bis voll unter Strom. Die professionelle Jury, bestehend aus Samia Afra, Johnny Giussani, Bea Hofmann, Robert Url und Eddie Fiorito, gab den Artisten direkt nach dem Auftritt konstruktives Feedback. Nach den Konzerten nahm sich die Jury eine halbe Stunde Zeit, um die Sieger zu ermitteln. Mischa Iseli und Fabian Gysling von «BSA Massiv» konnten ihr Glück kaum fassen: «Das Niveau war so hoch, dass wir uns kaum Chancen auf den Sieg ausrechneten.» Die Crew macht zwar schon sieben Jahre zusammen Musik, doch bei «De beschti Ämtler Song» gaben sie erst ihr zweites Konzert: «Wir haben uns vor sieben Jahren hier im Break kennen gelernt und angefangen, gemeinsam Musik zu machen. Dass wir hier auch unseren ersten musikalischen Erfolg feiern, ist nur konsequent», freuten sich die Sieger. Nach diesem Erfolg wollen sie auf jeden Fall «richtig durchstarten».

Andi Wancla4c & the Bumm_Tschakka_Bumm_Bumm wussten mit einem humorvollen Auftritt zu überzeugen. Sie entstiegen auf der Bühne dem Mutterleib und rockten los. (Bild Salomon Schneider)

Selbstunfall fordert drei Verletzte

Initiativen sind zustande gekommen

Wegen übersetzter Geschwindigkeit hat ein junger Mann am frühen Sonntagmorgen in Aeugst am Albis einen Selbstunfall verursacht. Drei Personen wurden verletzt; am Personenwagen entstand Totalschaden.

Die Änderung Kantonsverfassung und kantonale Volksinitiative «Ja zu fairen Gebühren in den Gemeinden» – Änderung Gemeindegesetz – sind zustande gekommen.

Gemäss Angaben der Kantonspolizei befuhr der 23-jährige Autolenker kurz vor 2 Uhr die abfallende Mühlebergstrasse talwärts Richtung Aeugstertal. In einer Linkskurve verlor er die Herrschaft über sein Fahrzeug. Das Auto kam von der Strasse ab, schleuderte rund 70 Meter über eine abfallende Wiese, überschlug sich, kam auf der Seite liegend zum Stillstand. Während zwei Personen im Fahrzeug unverletzt blieben, zog sich der Lenker schwere sowie zwei Mitfahrer leichte bis mittelschwere Verletzungen zu. Sie wurden durch Ambulanzfahrzeuge in Spitäler gebracht.

Für drei Stunden gesperrt Die Mühlebergstrasse musste für die Unfallaufnahme in beiden Fahrtrichtungen für rund drei Stunden gesperrt werden. Die Stützpunktfeuerwehr Affoltern am Albis signalisierte eine Umleitung.

Bei der Direktion der Justiz und des Innern sind am 23. Januar 2013 zwei kantonale Volksinitiativen eingereicht worden: Die kantonale Volksinitiative

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«Ja zu fairen Gebühren im Kanton» (Änderung der Kantonsverfassung) und die Volksinitiative «Ja zu fairen Gebühren in den Gemeinden» (Änderung des Gemeindegesetzes).Da die erforderliche Anzahl von 6000 Unterschriften in beiden Fällen übertroffen wurde, gilt die Initiative als zustande gekommen, wie die Prüfung der Direktion der Justiz und des Innern ergeben hat. (ki.)


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Bezirk Affoltern

Dienstag, 9. April 2013

Starke Bauernlobby in Bundesbern SVP-Nationalrat Hansjörg Walter berichtete in Knonau von der Frühlingssession Im Rahmen der periodisch durchgeführten Veranstaltungen «Bürger fragen – Politiker antworten» der SVP Bezirk Affoltern, orientierte Nationalrat Hansjörg Walter (SVP, Thurgau) über die vergangene Frühlingssession im Parlament. ................................................... von martin mullis Der ehemalige Bauernpräsident und «Fast-Bundesrat», Nationalrat Hansjörg Walter, nahm die Reise vom Thurgau ins Säuliamt gerne unter die Räder, so versicherte der markige Politiker den gut zwei Dutzend Interessierten, die sich im Restaurant Hörnli in Knonau eingefunden hatten. SVP-Bezirkspräsident Martin Haab freute sich, einen so hohen Politiker im Knonauer Amt begrüssen zu dürfen, bekleidete doch Nationalrat Walter während der Session 2011/2012 auch als Nationalratspräsident das Amt des höchsten Schweizers. Der Thurgauer Politiker gab sich dennoch äusserst volksnah, und sein Rückblick auf die vergangene Frühlingssession in Bern war gespickt mit träfen Sprüchen und ziemlich kri-

tischen aber auch witzigen Bemerkungen. Die Debatten über das Bürgerrechtsgesetz, den Kauf der Kampfflugzeuge oder etwa die Erhöhung der Vignettengebühr traten beim Landwirtschaftsexperten eher etwas in den Hintergrund. Seine Ausführungen beschränkten sich hauptsächlich auf die Agrarpolitik. Das Landwirtschaftsgesetz mit seinen Änderungen betreffend Marktstützung, Ökologie, Tierwohl und Nahrungsmittelversorgung gab in Bern viel zu reden, so Walter. Sämtliche der 140 Anträge wurden abgelehnt, und dennoch gelang es, einige Hauptanliegen des Bauernverbandes weitgehend einzubringen. Der Thurgauer Nationalrat zeigte sich befriedigt, dass «seine» Bauern durch den Druck der Politik nun genügend Zeit besässen, um die gesetzlichen Anpassungen vorzunehmen.

Vieles sollte besser geregelt werden In der Agrarpolitik sei die Landwirtschaft in der Frühlingssession mit einem blauen Auge davongekommen hielt der SVP-Politiker fest. In der ausgiebigen Frage- und Diskussionsrunde war es denn nicht erstaunlich, dass sich das von Landwir-

ten dominierte Publikum auf die bäuerlichen Anliegen konzentrierte. Die Fragen und Anmerkungen zeigten deutlich, dass da einige Insider im Saal sassen. Vieles sollte anders oder besser geregelt werden und ein Votant erteilte dem Nationalrat ganz konkrete Aufträge für seine politische Arbeit. Der Politprofi wurde von den anwesenden Bauern doch etwas gefordert und sah sich einige Male gezwungen, zu differenzieren. Dabei war bei ihm auch deutlich ein gewisser Fatalismus, bedingt durch die langsamen politischen Mühlen, zu erkennen. Der einstige Bauernpräsident versprach aber, seinen Einfluss so weit wie möglich im Parlament geltend zu machen. Andere politische Themen der Frühlingssession, wie der Zulassungstopp für Ärzte, der Kauf der Kampfflugzeuge Gripen und die Wahl des Bundesrates durch das Volk gaben zu keinen Fragen Anlass, und sogar die massive Verteuerung der Autobahnvignette wurde nur kurz erwähnt. Bezirkspräsident Martin Haab dankte am Ende der spannenden Informationsveranstaltung dem Gast aus dem Thurgau für seine Ausführungen und den Parteimitgliedern und Bürgern für das Interesse.

Viel Insiderwissen aus Bundesbern: Nationalrat Hansjörg Walter (rechts) und Bezirkspräsident Martin Haab. (Bild Martin Mullis)

forum

Mitspielen!

Nachgedanken zu Ostern Auferstanden ins Leben, «Anzeiger» vom 28. März. Erst einmal ein dickes Kompliment dem «Anzeiger», dass er diesem Ereignis so viel Platz einräumt. Die generelle Regel scheint zu sein, dass man über das Christentum nicht spricht, obwohl dieses die kulturelle und wertmässige Grundlage der westlichen Demokratien ist. Allerdings werden wir im Osterbeitrag wieder einmal «aufs Diesseits vertröstet». Ich möchte nicht wirklich

über diese rein materiellen Theorien streiten. Sie sind wohl eine Anregung, die Berichte selber nachzulesen. Dieses Recht haben die Reformatoren erkämpft. Die Vision vom Sohn Gottes und Erlöser der Welt, der von dem suchenden Menschen nur den «Stutz» will, ist allerdings Horror. Das Leiden und die Auferstehung Christi und das Wissen um jene andere Welt ist Trost und Hoffnung für Milliarden. Im Grund genommen sind alle Menschen religiös, auch wenn dies heute oft unterdrückt wird. Sie haben eine Seele

und Gefühle. Der Glaube ist eine grosse Kraft. Deshalb wieder einmal der Hinweis: Das Christentum ist eine Religion und unglaublich reich, nicht nur an Lebenshilfen sondern auch an Mystik, an Nahrung für die Seele. So gibt es zum Beispiel die Tradition der orthodoxen Ikonen, viele Schriften christlicher Schriftsteller, Erlebnisberichte und reichhaltige christliche Traditionen und Bräuche in aller Welt. Die wunderbare Kirchenmusik ist eine Welt für sich. Viele grossartige Kirchen laden zur Besinnung ein.

Von fremden Religionen können wir lernen, aber unsere Wurzeln sind andere. Und last, but not least: Auch unsere dahinschmelzende protestantische Kirche birgt immer noch viele Schätze. Wir haben gerade hier im Amt viele gute Leute. Ich danke für die schönen Feiern, die in den Alltag ausstrahlen und wünsche mir, diese Erlebnisse noch mit vielen Menschen teilen zu können. Hanna Keller, Mettmenstetten

Gut auch mit privatrechtlicher Struktur Spital Affoltern – wie weiter? Leserbrief im «Anzeiger» vom 4. April. Als Herr Bortoluzzi noch Gemeindepräsident war und ich in Affoltern arbeitete, hatte ich oft Mühe mit ihm. In den letzten Jahren, in denen er sich als Gesundheitspolitiker profiliert hat, gefällt er mir nun immer besser. Seinen Beitrag zur Neustrukturierung des Spitals Affoltern könnte ich vollumfänglich unterzeichnen Man könnte noch ergänzend darauf hinweisen, dass das Spital in seiner bisherigen Struktur als Zweckverband zwar vom «Anzeiger» und den Leserbriefschreibern immer hochgelobt wurde, dass ich aber als Anwalt zumindest einen Fall erlebte, wo ich feststellen musste, dass der liebe Gott dem Verwalter leider trotz Pilgerfahrt nach Santiago nicht die Kraft gegeben hatte, um sich gegen die sich in seine Arbeit einmischenden Chefärzte, von denen das Kleinspital eine Unmenge aufweist, durchzusetzen, und dass das Spital durchaus nicht effizient verwaltet wurde. Allen denjenigen, die meinen, eine privatrechtliche Struktur eines Spitals und eine kostenbewusste Verwaltung würden dazu führen, dass die Patienten nicht mehr menschlich oder sogar nicht mehr optimal behandelt würden, sind von einem allzu naiven Staatsglauben beseelt. Wenn man, wie früher in den Staatsspitälern (durch-

aus nicht nur in Affoltern) üblich, die Ärzte nach eigenem Gusto schalten und walten lässt und den Spitalverwalter zum Famulus degradiert, dann wird oft das Eigeninteresse (möglichst viele Untergebene und möglichst viele Geräte, nur das Teuerste) als Patienteninteresse kaschiert. Ein gutes Beispiel ist die Zahl der im Kanton Zürich aufgestellten Magnetresonanztomographen. Die neuen Tarifstrukturen mit den diagnosebezogenen Fallpauschalen müssen selbstverständlich von einem Qualitätssicherungssystem, das vom Leistungserbringer auch kontrolliert wird, begleitet werden. Wenn wirklich jemand auf die wahnsinnige Idee kommen würde, einem Patienten die nötige Pflege gar nicht oder nur ungenügend zukommen zu lassen, weil diese die Fallpauschale übersteigt, dann gäbe es unter Umständen sogar strafrechtliche Konsequenzen, sicher würde aber ein solches Spital nicht mehr lange einen Leistungsauftrag kriegen. Oft werden als Beispiele, die gegen eine kostenorientierte Spitalorganisation sprechen, Fälle herangezogen, wo ein älterer oder sozial isolierter Mensch nach der stationären Behandlung eines akuten Leidens keine Akutpflege mehr braucht, aber noch nicht selbstständig ist und wegen seiner ungenügenden sozialen Vernetzung nicht nach Hause entlassen werden kann. Unter dem System der Tages-

pauschalen konnte das Akutspital solche Patienten noch längere Zeit behalten und an ihnen gut verdienen. Mit den Fallpauschalen wird dies nun nicht mehr möglich sein. Das bedeutet aber keineswegs, dass man diese Menschen in ein Taxi stecken und heimschicken kann und es bedeutet auch nicht, dass diese Menschen nun dauernd in einem Pflegeheim versenkt werden. Vielmehr wird eben der Sozialdienst des Spitals rechtzeitig Nachfolgelösungen (Sanatorium, Badekur, intensive Spitex oder vorübergehende Unterbringung in einem Pflegeheim, das sich im Falle Affoltern ja an der gleichen Stelle befindet) suchen müssen, und ein solcher Patient wird dann optimale Pflege zu einem optimalen Preis erhalten. Bei den Politikern der Linken, die in ihren historischen Anfängen durchaus staatskritisch war, scheint sich immer mehr die Meinung zu verfestigen, dass Sparen an sich böse ist und staatliche Strukturen an sich gut, vor allem dann, wenn sie ständig wachsen. Zwar wird ein Lippenbekenntnis zu ausgeglichenen Budgets abgegeben, wenn es aber konkret um Verbesserungen von Kostenstrukturen geht, stellt man sich quer. Das Argument ist immer das Gleiche: Sparen geht auf Kosten der Armen, weil sich die Reichen ja die eingesparten Leistungen aus dem eigenen Geld kaufen können. Mit diesem Argument kann man von der Poststelle in Hintertupfigen bis zum

Gratistram alles begründen. Dass Ressourcen beschränkt sind und deshalb so zu verteilen sind, dass sie möglichst wirksam sind, das heisst möglichst viele Bedürfnisse befriedigen, ist aber kein rechtes Postulat, sondern eine Binsenwahrheit. Die Frage, die sich bei neuen Spitalstrukturen stellte, kann und muss also sein, ob sie zu einer effizienteren Allokation der für die Gesundheit verfügbaren Mittel führen. Das muss bei einer schlecht organisierten privatrechtlichen Aktiengesellschaft nicht zwingend der Fall sein, weshalb man die für Affoltern geplanten Strukturen durchaus kritisch hinterfragen darf. Sicher aber ist die Begründung, man müsse das Spital in einem Zweckverband (also einer öffentlich-rechtlichen Korporation) belassen, weil eine wirtschaftliche Optimierung nicht erstrebenswert sei, untauglich (und im Übrigen bundesrechtswidrig). In letzter Konsequenz ist sie auch kontraproduktiv. Ich bin nicht unbedingt der Meinung, es brauche ein Akutspital im Bezirk Affoltern. Alle diejenigen, die das aber wünschen, müssten sich energisch für optimale Kostenstrukturen einsetzen, da der Leistungsauftrag für dieses Kleinspital sonst bald weg sein wird. Zwingend notwendig ist die Existenz dieses Spitals nämlich nicht. Hans Hegetschweiler, Hedingen

Die SP Mettmenstetten lädt ein zu einem öffentlichen Informationsabend über Behördenarbeit am Donnerstag, 11. April, 20 Uhr, im Restaurant Bahnhof, Mettmenstetten Im Frühjahr 2014 werden unsere Gemeindebehörden neu gewählt. Wir brauchen Kandidatinnen und Kandidaten, die die Entwicklung der Gemeinde aktiv mitgestalten wollen – im Gemeinderat, in den Schulpflegen, in Fürsorgebehörde und RPK. Noch ist nicht bekannt, welche Sitze es bei den Gemeindewahlen 2014 neu zu besetzen gilt. Aber es ist nicht zu früh, sich zu überlegen, ob die Mitarbeit in einer Behörde nicht eine spannende und befriedigende Arbeit sein könnte, eine sinnvolle Ergänzung und Bereicherung zum Alltag.

Behördenarbeit – was heisst das? Wie die Behördenarbeit im Alltag aussieht, wieviel Zeit das braucht, mit welchen Fragestellungen man zu tun hat, wie hoch die Mitarbeit entschädigt und was vorausgesetzt wird – das wissen nur wenige. Vertreterinnen und Vertreter aus unseren Behörden stellen ihre Arbeit vor, beantworten Fragen und diskutieren mit uns über die Gemeindepolitik. Ein öffentlicher Informationsabend für alle, die nicht nur auf der Tribüne sitzen, sondern auch mitspielen wollen.

Nicht stehen bleiben und Erreichtes sichern Neue Herausforderungen werden sich stellen und neue Lösungen und Verbesserungen notwendig werden. Wir brauchen Behörden, die offen sind, eine soziale und menschliche Gemeinschaft anstreben und sich einer ökologischen Entwicklung verpflichtet fühlen. Die SP Mettmenstetten spielt mit und will Menschen in die Behörden wählen, die diese Ziele anstreben und sich dafür einsetzen, dass bisher Erreichtes nicht in Frage gestellt, sondern weiterentwickelt wird. Franziska Sykora, Präsidentin der SP Mettmenstetten


Forum

Dienstag, 9. April 2013

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Gelungene Reise nach Bundesbern EVP des Bezirks Affoltern vermittelt Blick hinter die Kulissen des Bundeshauses «Mindestens einmal im Leben sollte man als Schweizerin und als Schweizer das Bundeshaus besucht haben»! Das haben sich offenbar viele Interessierte aus dem Knonauer Amt gedacht, wodurch die Plätze allzu rasch ausgebucht waren. Begleitet von Lisette Müller und Daniel Sommer genossen 25 Reiselustige den erlebnisreichen Ausflug nach Bundesbern. Bereits auf dem Rundgang durch die Berner Altstadt konnten unter kundiger Führung des ehemaligen EVP-Nationalrats Dr. Hans Oester, nebst städtebaulichen Besonderheiten, auch viele interessante Anekdoten aus der Stadt Bern und dem Nationalrat in Erfahrung gebracht werden. Eindrücklich und wohl ein besonderes Erlebnis war der Besuch im Parlamentsbetrieb während der Session, sowohl im National- als auch im Ständerat. Welch Kulturunterschied in diesen beiden Räten! Da der Nationalrat ‹nur› den Jahresbericht der GPK zur

Kenntnis nehmen musste, waren die Reihen arg gelichtet, etliche am Schwatzen und nicht wenige am Zeitunglesen. Ganz anders im Ständerat: Hier herrschte viel mehr Aufmerksamkeit und ein geradezu gemütliches Ambiente mit durchaus gepflegtem Kommunikationsstil.

Bewährte Zusammenarbeit mit der CVP Aufschlussreich war auch der anschliessende Austausch mit den beiden EVP-Nationalrätinnen Maja Ingold und Marianne Streiff. In ihren Ausführungen gaben sie Einblick in die bewährte Zusammenarbeit mit der CVP (mit welcher die EVP in der Fraktion ist) oder zeigten auf, wie anspruchsvoll die Lösungsfindung in der Kommissionsarbeit zum Thema Asylrecht sein kann: wenn zum Beispiel im Spannungsfeld von Abweisung und Humanität einzelne Parteien kein biss-

chen bereit sind von ihren ideologischen Positionen etwas abzurücken. Wenigstens wird dabei deutlich, dass Mitteparteien gerade bei solchen Pattsituationen eine wichtige Rolle in der Kompromissfindung spielen können. Abgerundet wurde der Bundeshausbesuch durch eine kurze Führung durch die Haupthalle, wo interessante Hintergrundinformationen zur vielseitigen Architektur und der verwendeten Baumaterialien vermittelt wurden. «Es war sehr interessant ‹hinter die Kulissen des Bundeshauses› sehen zu können und die Sessionen im National- und Ständerat zu besuchen», meinte ein Ausflugsteilnehmer und hat hiermit sicher den Tenor der meisten Mitgereisten treffend zum Ausdruck gebracht. Daniel Sommer und Lisette Müller, EVP Bezirk Affoltern Mehr Informationen: www.evp-knonaueramt.ch.

Wer hat Angst vorm Lieferanten? Seit einem Jahr muss meine vierjährige Tochter den 1,2 km langen Weg in den Kindergarten gehen. Die Schulbehörde möchte, dass sie bald die Strecke alleine bewältigt! Doch uns sind die Verkehrsverhältnisse auf dem besagten Schulweg zu chaotisch: Im Frühjahr 2012 fingen die Arbeiten zum Neubau in unserer Strasse an. Pünktlich wochentags wird dann, stets genau zu der Zeit, an der sich die Schul- und Kindergartenkinder auf dem Schul- oder Heimweg befinden, die Fahrspur von Bau- und Lieferfahrzeugen derart verengt, dass sich die Strasse selbstständig und ohne Absicherung zur einen Hälfte auf das Trottoir verlagert und fast jeder motorisierte Verkehrsteilnehmer ohne jede Rücksichtnahme und Anpassung der Geschwindigkeit zwischen die noch verschlafenen und vor sich hin trottenden Kinder und den riesigen Baufahrzeugen drängelt. Daher lasse ich mein Kind an dieser Passage grundsätzlich keinen Meter von meiner Seite weichen. An anderen Stellen versuche ich ihm etwas mehr Freiraum zu geben, da es sich ja auch verantwortungsvolles Verhalten auf dem Schulweg aneignen soll. Doch schon naht das nächste Hindernis. Für ein Kind mit nur wenigen Jahren Lebenserfahrung unüberwindlich: Genau vor dem Zebrastreifen lädt ein 30-Tönner seine Fracht auf dem Trottoir ab. Mein Kind müsste vor dem Lastwagen auf die Strasse, dort dann am Lastwagen entlang, bis zum Fussgängerübergang, um dort hinüberzulaufen. Eine hochgefährliche Situation, die die Kleine unmöglich alleine sicher lösen kann. Wieder muss ich sie an die Hand nehmen und mit ihr diese Barriere meistern. Noch während ich mit ihr vorsichtig am Brummi entlang gehe, überkommt mich ein sehr mulmiges Gefühl. Ich höre, wie sich uns von hinten ein Fahrzeug nähert. Wird abgebremst und gewartet bis wir den Engpass über die gelben Streifen sicher überwunden haben? Natürlich nicht! Zwar wird gebremst, dennoch rauscht das Fahrzeug nur einen halben Meter an uns vorbei. Forsch durchgemogelt und unser Leben in Kauf nehmend, quetscht sich der Lenker zwischen uns und dem LKW auf der einen Seite, und der Verkehrsinsel des Fussgängerübergangs auf der anderen Seite, hindurch. Liebe Mitbürger, Schulbehörden, Polizei und Politiker: Ist es wirklich in Ihrem Sinne, dass Kinder aus reiner Ignoranz, Unbedachtheit und der Macht des Stärkeren solchen Gefahren

Seit über einem Jahr Alltag in der Alten Hedingerstrasse.

Alt-Nationalrat Hans Oester, EVP, bei lebhaften Schilderungen zur Berner Altstadt. (Bild zvg.)

Polemik um die neue Rechtsform des Spitals Selten habe ich so viel Unsinn, dumme Behauptungen und Inkompetenz zum Thema Spital gelesen wie in den letzten Wochen. Seit bekannt ist, dass der Zweckverband eine andere Rechtsform in Form einer Aktiengesellschaft erhalten soll, müssen wir jeden Dienstag und Freitag im «Anzeiger» einen oder mehrere Ergüsse zu diesem Thema lesen. Mir sträuben sich die Haare, was alles darin behauptet wird. Da wird von zukünftigen Abzockern, Patienten als «Produktionsfaktor», Übernahme des Spitals durch Spekulanten, gewinngierigen Ärzten als zukünftige Aktionäre usw. gesprochen. Beachten wir doch einige Fakten aus dem sehr komplexen Gebilde Gesundheitswesen und Spital Affoltern. Seit dem 1. Januar 2012 muss sich jedes Spital (schweizweit), ungeachtet seiner Rechtsform, selber finanzieren und zwar seinen Betrieb, wie auch seine Investitionen. Die Gemeinden leisten keine Beiträge an ein Defizit. Die Deckung muss mit den neu eingeführten Fallpauschalen erfolgen. Über diese Finanzierungsart und damit mögliche Konsequenzen kann man zu Recht unterschiedlicher Meinung sein. Tatsache ist, dass sich im Vorfeld der Einführung dieses Systems, als gewisse Bedenken publik wurden, keiner dieser heutigen Schreiberlinge kritisch zu Wort gemeldet hat.

Im Besitz der Gemeinden

«Uuf’m Trottoir bisch in Sicherheit ...» (Liederzeile aus Ferox der Fuchs - Verkehrserziehung im Chindsgi) ausgesetzt werden? Lesen wir nicht viel zu oft in den Medien, dass schon wieder ein fünfjähriger Bub auf dem Weg in den Kindergarten von einem Lieferfahrzeug überrollt wurde? Warum wird an der Sicherheit unserer Kinder gespart und werden keine Lotsen an den neuralgischsten Punkten aufgestellt? Wie können Baufahrzeuge über ein Jahr von der Polizei unbehelligt Fahrspuren in Siedlungsgebieten einfach auf das Trottoir umleiten, ohne dass Absicherungen einen gefahrloseren Schulweg ermöglichen? Wieso muss das Vortrittsrecht auf dem Fussgängerstreifen ständig diskutiert werden?

Ein Autofahrer, der einen wartenden Fussgänger vor einem Zebrastreifen übersieht, ist mit den Vorgaben und Regeln des Strassenverkehrs überfordert. Absolut gerechtfertigt sind daher die drakonischen Strafen, die hier vom Gesetzgeber vorgesehen sind – leider wird dies nur viel zu selten kontrolliert! Wieso muss erst die Einsicht kommen, wenn ein Mitglied aus dem nahen Bekannten- oder Familienkreis betroffen ist? Lasst es bitte nicht so weit kommen! Wer will schon sein eigenes Kind überleben? J. von Keller, Alte Hedingerstrasse 55, Affoltern

Die Liegenschaften des Spitals gehören den 14 Bezirksgemeinden. Das wird auch in Zukunft mit der geplanten Aktiengesellschaft so sein. In den Statuten und mit Aktionärsbindungsverträgen kann klar geregelt werden, wie der Besitzstand für die Gemeinden sichergestellt werden kann. Diese AG wird für den Unterhalt und die notwendigen Erweiterungen der Liegenschaften verantwortlich sein. Sie wird dem Betrieb Spital einen angemessenen Mietzins belasten, um sich zu finanzieren. Ich kenne die Statuten noch nicht, gehe aber davon aus, dass sich die Gemeinden sicherlich finanziell an Projekten beteiligen können. Solche Kredite müssten, wie bisher, das schon heute gültige Bewilligungsverfahren durchlaufen. Der Verwaltungsrat wird sich aus aktiven Exekutivmitgliedern und externen Spezialisten zusammensetzen. Die anstehenden Aufgaben sind komplex und verlangen viel Sachkenntnis. Für den Betrieb selber wird eine eigene Aktienge-

sellschaft gebildet. Diese wird nach ersten Informationen mehrheitlich ebenfalls den 14 Gemeinden im Bezirk gehören. Es ist aber auch vorgesehen, dass interessierte Dritte eine Minderheitsbeteiligung halten können. Für diese AG kann ebenfalls statutarisch und mit Aktionärsbindungsverträgen sichergestellt werden, dass die Gemeinden immer ihre Mehrheitsbeteiligung halten können. Wäre es da so schlimm, wenn einzelne Ärzte sich am Spital beteiligen möchten? Dies würde sicher nicht aus Gewinnsucht erfolgen. Eine solche, engere Bindung wäre aus meiner Sicht vielmehr positiv, weil schlussendlich die Ärzte als Zuweiser dem Spital die notwendigen Patienten bringen. Ich kann mir nicht vorstellen, dass man als Aktionär einer gemeinnützigen AG reich wird!

Unternehmerische Fähigkeiten sind gefragt Das Spital ist mit über 600 Mitarbeitenden der grösste Arbeitgeber im Bezirk. Dieser Betrieb muss zeitgemäss und effizient geführt werden können. Lange und komplizierte Entscheidungswege lassen eine solche Führung nicht zu respektive erschweren sie sehr. Dies wäre im harten Konkurrenzkampf unter den Spitälern gefährlich. Der Spitalleitung und dem zukünftigen Verwaltungsrat müssen deshalb entsprechende Kompetenzen erteilt werden. Das bedingt auch, dass sich der Verwaltungsrat aus Mitgliedern mit unternehmerischen Fähigkeiten und nicht «nur» Politikern zusammensetzt. Das massvolle Engagement in neue Projekte und/oder Geräte ist auch bei einer AG mit kürzeren Entscheidungswegen sichergestellt. Wiederum ungeachtet der Rechtsform kann ein Spital seit 2012 nicht mehr ausgeben als es mit den Fallpauschalen verdient. Es wäre wünschenswert, wenn die Befürworter des Zweckverbandes mit ihrem Dauerbeschuss in Form von Leserbriefen mindestens so lange Zurückhaltung üben würden, bis die definitiven Unterlagen vorliegen und man anhand der Statutenentwürfe und den dazugehörenden Verträgen beurteilen kann, wie das neue Konstrukt dann tatsächlich aussehen soll. Peter Sandhofer, Obfelden, ehemaliger Präsident der Betriebskommission und des Spitalzweckverbandes


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Gewerbe

Vielseitig

Neue Produktion

«S’Gwärb uf de Strass» unterhält in Affoltern – nicht nur mit der Ausstellung. > Seite 19

VocalCord wird «Wicked» – eine weitere Aufführung in Uitikon-Waldegg. > Seite 20

Dienstag, 9. April 2013

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Im Netz Die Aemtler Bühne feiert am 12. April Premiere – Jugendliche spielen «Augenklick». > Seite 21

15 Aussteller mit einer bunten Palette Zum 13. Mal: Obfelder Frühlings-Show am 13. und 14. April in der Brunnmatt Traditionsgemäss findet im April die Obfelder Frühlings-Show in der Brunnmatt statt, dieses Jahr am Wochenende vom 13. und 14. April. An der Ausstellung sind 15 Firmen aus verschiedenen Bereichen beteiligt. Von 11 bis 20 Uhr am Samstag und von 10 bis 17 Uhr am Sonntag lohnt sich sicher ein Besuch in der Brunnmatt. Neben den 15 Ausstellern ist auch die Feuerwehr wieder präsent. Der Kinderhort gibt den Eltern die Gelegenheit, die Ausstellung in aller Ruhe zu durchstreifen. Die Festwirtschaft lädt zum Verweilen und Zusammensitzen mit Bekannten und anderen Besuchern ein. Auch das Konzert am Sonntag, 14. April, von 11 bis zirka 13 Uhr, wiederum mit «The 59ers-Six», fehlt natürlich bei der 13. Ausgabe der Obfelder Frühlings-Show nicht.

Ein paar Informationen zu den einzelnen Ausstellern Blum Elco ist an der Ausstellung mit Angeboten von V-Zug sowie Produkten von Sonos-Musiksystem vertreten. Roger Bossert und Alexander Gfeller, Bauspenglerei-Flachbedachungen-Blitzschutz sind mit ihrer neuen, grosszügig eingerichteten Werkhalle im Industriegebiet Mühl-

au bestens vorbereitet, um die Kunden effizient und mit einer sehr guten Arbeitsqualität zu bedienen. In Obfelden zeigen sie verschiedene Arbeiten aus ihrer umfangreichen Tätigkeit. Davanti Dienstleistungsservice ist einerseits im Reinigungs- und Hauswartungsservice tätig und andererseits werden Arbeiten im Innenbereich, wie zum Beispiel Bodenbeläge oder Mückenschutz, ausgeführt. Der Obfelder Dorfmärt ist bekannt für ein umfassendes Sortiment an ausgezeichneten Weinen aus der Schweiz und dem Ausland. An der Ausstellung steht eine Auswahl davon zur Degustation bereit. Probieren statt studieren heisst hier das Motto. Blueme 48 stellt täglich frische Blumensträusse und Arrangements zusammen und in der Brunnmatt kann man diese Wunderwerke bewundern und natürlich auch erwerben. Bei der Finetra AG, dem führenden Bettenfachgeschäft, findet man alles, was das Herz fürs Schlafzimmer begehrt. Man lasse sich über das persönliche Traumbett beraten. Im Aussenbereich zeigt die Finetra AG ein umfassendes Angebot an Gartenmöbel. Bei Forma Design GmbH sind Einbaumöblierungen in Bad, Küche und Wohnraum sowie Fenster das Thema in diesem Jahr. Aber auch Schreinerarbeiten in Um- und Neubauten werden gerne mit den Besuchern besprochen.

Wein degustieren: Auch der Dorfmärt ist wieder präsent. (Archivbild) Die Häberling Bau GmbH kann dabei helfen. An der Frühlings-Show bekommt man Anregungen und Ideen im Gespräch mit dem Fachmann. Bei Huber AG sind dieses Jahr die neuen Modelle von Outdoorchef-Grillgeräten mit ihrem vielfältigen Zubehör und ein Auszug aus der Eisenhandlung zu sehen. Seit 10 Jahren darf die Martin Bolzli GmbH für die Kunden Gartenideen und Konzepte entwickeln, den Garten verschönern oder ihn zur Wohlfühloase umgestalten. Am Stand kann man sich von den Gar-

tenträumen anstecken und überzeugen lassen. Müller Achitektur und Müller Immobilien stellen die neuesten Projekte vor. In den Fachbereichen Neubau, Umbau, Renovation, Kauf und Verkauf von Liegenschaften, Kauf und Verkauf von Bauland freut man sich auf eine persönliche Beratung. Hans-Peter Murer, Zweiradservice, will aus gesundheitlichen Gründen etwas kürzertreten und reduziert die Geschäftstätigkeit vor allem im Verkauf von Fahrzeugen. Restposten vom

Zweiradsortiment werden zu äusserst günstigen Preisen von bis zu 50% veräussert. An der Ausstellung stehen zudem diverse Elektrovelos für Probefahrten bereit. An der «Swiss Bakery Trophy» wurden vier Produkte des Pöschtlibecks mit einer Medaille ausgezeichnet, dreimal Gold und einmal Silber. An der Ausstellung werden die vier Sieger vorgestellt. Die Weber Storen AG zeigt die neueste Kollektion der Tuch-Lieferanten und Markisen-Produzenten. Auf dem Vorplatz der Brunnmatt präsentiert die Volvo-Vertretung Albis Herzog AG aus Ottenbach den neuen Volvo V60 Plug-in-Hybrid, den neuen Volvo V40 mit dem weltweit ersten Fussgänger-Airbag und natürlich, wie es sich bei Volvo gehört, allen anderen Sicherheits- und Umweltschutzsystemen. Aussteller, Feuerwehr sowie die «59ers-six» freuen sich, viele Besucherinnen und Besucher begrüssen zu dürfen. Wer die Brunnmatt an diesem Wochenende nicht besucht, hat mit Sicherheit etwas verpasst! Aufmerksamen Leserinnen und Lesern ist sicher das falsche Inserat aus dem Jahr 2011 im letzten «Anzeiger» aufgefallen, welches durch einen Fehler bei der Inseratenverwaltung entstanden ist. Die korrekte Fassung 2013 ist in dieser Ausgabe platziert.

Neue Space-Star- und OutlanderModelle

Wiedereröffnung nach kurzer Umbauzeit

Frühlingsausstellung in der Mitsubishi-Garage in Hedingen

Alfilo Hairdesign/Kosmetik im neuen Look

Hans-Peter Kaufmann, der Inhaber der gleichnamigen Garage in Hedingen, freut sich, während seiner Frühlingsausstellung die allerneusten Mitsubishi-Modelle vorstellen zu dürfen. Interessierte profitieren dabei von den «Best Offer»-Angeboten von Mitsubishi.

«The beauty house» wurde in Affoltern nach kurzer Umbauzeit wieder eröffnet. Einen «Wow»-Effekt erhält die Kundschaft beim Betreten der neuen Räumlichkeiten. Sessel und Rezeption, ein Highlight des Umbaus, wurden aus hochwertigen Materialien von der Firma Seona angefertigt.

mit der Umwelt – ein Aspekt, der bei heutigen Autos immer wichtiger wird. Schweizer Premiere am Autosalon in Genf feierte auch der neue SpaceStar. Mitsubishi definiert mit dem Space-Star die Kompaktklasse neu. Der neue Space-Star als kompaktes Raumwunder bietet Technik vom Feinsten auf gerade mal 3,71 m Länge. Dank neuen, ultra-effizienten Motoren, der gewichtsoptimierten Karosserie und einem rekordverdächtigen Aerodynamik-Wert begnügt sich der Space-Star

mit kaum mehr als vier Litern Benzin pro 100 km. Der Space-Star ist somit einer der Sparsamsten seiner Klasse und dadurch voll im Trend. Kompakt, umweltfreundlich, überraschend geräumig, sicher, komfortabel und farbig. Die Frühlingsausstellung ist wie folgt geöffnet: Samstag, 13. April, von 10 bis 17 Uhr. Sonntag, 14. April, von 11 bis 17 Uhr. Garage H.P. Kaufmann,

Kaufmann präsentiert die 3. GeneraZürcherstrasse 31, 8908 Hedingen, Telefon tion des erfolgreichen Outlanders. Die044 761 28 61. ser kommt leichter, sparsamer, hochwertiger, sicherer und noch familienfreundlicher daher. Die Fahrleistung des Outlanders genügt selbst höchsten Ansprüchen. Es macht einfach Spass, wenn das Auto auf jeden Befehl reagiert, als wäre es mit dem Fahrer zu einer Einheit verschmolzen. Darüber hinaus überzeugt der Outlander auch durch seinen schonenden Umgang H.P. Kaufmann vor dem Mitsubishi Outlander und dem Mitsubishi Space-Star. (Bild Kurt Haas)

Die seit 15 Jahren aus Abfallmetall selber kreierten und gebauten Spiegel wurden von Metallbau Frey in Mettmenstetten abgeändert, denn inzwischen sind Handtaschen und Multimedias von Frau und Mann grösser geworden. Es werden Tabletts für Kunden zu Verfügung gestellt und Free Wlan ist auch garantiert. Nicht nur am Tag wird durch die neue LED-Anlage von Elektro Lang aus Affoltern ein optimales Licht für Haut und Haarfarbe erreicht, sondern auch nachts sind die Lichtkombinationen mit verschiedenen Farben zu bestaunen. Das ganze Labor und auch der Aufenthaltsraum für das Personal sind neu gestaltet worden. Die Wände wurden mit einer angenehmen, warmen Schlammfarbe und Weiss durch die Firma Da Rugna von Hedingen neu gestrichen. Bei Alfilo kann man aus vielen und hochstehenden Angeboten un-

Alfi Calabrese mit Schwester Filomena, Geschäftspartnerin. (Bild zvg.) kompliziert spontan wählen. Beim Haarefärben gleichzeitig eine Manicure oder Augenbrauen zupfen mit Färben: kein Problem. «Wir organisieren es, denn das Beauty House bietet alles unter einem Dach», sagt Alfi Calabrese. Im ersten Stock kann man durch den Haupt- oder den Seiteneingang, die Ruhezone erreichen. Parkplätze sind in der Tiefgarage und um das Haus vorhanden. Zudem bietet Alfilo Hairdesign/Kosmetik ein umfangreiches Hochzeitspaket an, wobei die Firma durch langjährige Erfahrung über ein grosses Know-how verfügt. (pd.)


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Gewerbe

Dienstag, 9. April 2013

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«Wer seine Talente kennt, findet seinen Traumberuf» Lehrstellenforum organisierte in Affoltern einen Informationsabend zum Thema Berufslehre und Gymnasium Jugendlichen stehen in der Schweiz verschiedenste Möglichkeiten für den Berufseinstieg offen. Nach der sechsten beziehungsweise der achten oder neunten Klasse stehen wegweisende Entscheidungen an. Wie unterschiedlich die Wege sein können, zeigte der Anlass des Lehrstellenforums vom vergangenen Mittwoch in der Aula Ennetgraben, der bei Schülern und Eltern auf grosses Interesse stiess. ................................................... von salomon schneider Der Bildungsexperte Emil Wettstein leitete den Abend ein mit einem Vortrag zum Schweizer Bildungssystem: «Früher war es schwierig, eine Berufsausbildung zu erlangen, wenn dies nicht direkt nach der Volksschule angepackt wurde. Auch ein Universitätsabschluss war ohne den direkten Weg über das Gymnasium schwierig.» Heute seien die Wege durchlässig. Es gebe immer weniger Berufe, die keine Berufsausbildung voraussetzen. Deshalb wählten immer weniger Jugendliche den direkten Arbeitseinstieg. Die Berufslehre hält heute alle Wege offen. Über die Berufsmittelschule (BMS) und eine Fachhochschule ist auch ohne Maturazeugnis ein Universitätsabschluss möglich. Ein breites Angebot höherer Berufsbildungen kann ohne Zusatzschule nach der Berufslehre besucht werden. Hinzu kommen höhere Fachschulen, höhere Fachprüfungen und Berufsprüfungen, die den grössten Teil der höheren Abschlüsse ausmachen. Zudem gibt es die Zweitwegs-Maturität, die auch berufsbegleitend erlangt werden kann, wie auch die Abschlüsse von höheren Fachschulen und Fachhochschulen. Auf dem schulischen Weg gibt es Gymnasien, Handelsmittelschulen, Informatikmittelschulen und Fachmittelschulen. Wer nach der Matura eine Fachhochschule oder pädagogische

Hochschule besuchen will, muss ein einjähriges Praktikum absolvieren. Wettstein ergänzt: «Es gibt aber noch viel mehr Möglichkeiten als die, welche ich aufgezeigt habe. Schlussendlich ist mit jedem Weg praktisch jedes Ziel möglich.»

Gibt es einen richtigen Weg? Emil Wettstein führte aus, dass es keinen «richtigen» Weg gebe. «Alle möglichen Wege führen zu Berufen, die prestigeträchtig sind, glücklich machen und zu hohem Einkommen führen.» Zudem gebe es keinen direkten Zusammenhang zwischen Intelligenz und Erfolg. Die Motivation sei entscheidender. Vor allem im Lauf der Zeit sei Motivation zentral für die Ausbildung von Fähigkeiten. «Motivation kommt vom Spass an einer Tätigkeit und Spass stellt sich ein, wenn jemand etwas gut kann. Die eigenen Talente zu finden, ist deshalb für Jugendliche zentral – vor dem Entscheid für eine Bildungsrichtung», bemerkte Wettstein. Starke Reflexionsfähigkeiten fühtre dabei eher zu akademischen

Bei der Berufsfindung ist auch ein gesunder Humor wichtig, meinten die Gesprächsteilnehmer (von links) Zbynek Fristensky, Xavier Nietlisbach, Jürg Büchi, Christine Viljehr , Emil Wettstein, Melanie Niederberger, Bernhard Schneider und Werner De Luca. (Bild Salomon Schneider) Berufen, ausgeprägte Handlungskompetenz eher zu praktischen Berufen.

Wie eine Entscheidung finden? Die meisten Teilnehmerinnen und Teilnehmer des anschliessenden Podi-

ums haben einen unorthodoxen Bildungsweg hinter sich (siehe Kasten), wobei nicht immer der Traumberuf zum Glück führte. Oft sei eine Zusatzschlaufe nötig, um Defizite zwischen Motivation und Bildungsstand aufzuarbeiten. Xavier Nietlisbach, der bei

Bildungswege der Teilnehmer und Fehler im Rückblick Christine Viljehr, Berufsinformationszentrum (BIZ) in Urdorf: Sekundarschule, Dentalassistentinnenlehre und Lehrabbruch nach zwei Wochen, Au-pair im Tessin, KV-Lehre im Tessin, Arbeit als Kauffrau, Berufsmatura, Berufsberatung an Fachhochschule, Managementausbildung, heute Leiterin BIZ Urdorf. Rückblick: Hätte ich früher Ehrgeiz entwickelt, wäre mein Weg weniger steinig gewesen. Dr. Emil Wettstein, freischaffender Berufsbildungsexperte: Lehrerseminar, Eintrittsprüfung ETH, Ingenieurstudium ETH, Aufbau einer Tech-

nikerhochschule, heute selbstständiger Berufsbildungsfachmann. Rückblick: Ich habe es verpasst, mindestens einmal ein Jahr im Ausland zu arbeiten. Werner de Luca, Rektor der Kantonsschule Limmattal: Sekundarschule, Maschinenzeichnerlehre mit BMS, Zweitwegsmatura, Studium, Einstieg in den Lehrberuf, heute Rektor der Kantonsschule Urdorf. Rückblick: Ich hätte meine Wahl vielleicht weniger zielorientiert wählen sollen, und noch mehr auf meinen Bauch hören sollen. Melanie Niederberger, Lernende Coif-

feuse mit BMS: Bezirksschule, Lehre als Coiffeurin mit BMS (von Geschäft zur BMS motiviert). Rückblick: Ich hätte mich bei mehreren Betrieben bewerben sollen zum Glück habe ich den Job ja gekriegt. Xavier Nietlisbach, Berufsbildner bei der Ernst Schweizer AG: Lehre als Metallbauer, heute Lehrlingschef bei der Ernst Schweizer AG. Rückblick: Ich habe mir regelmässig überlegt, ob ich vielleicht ein Studium hätte machen sollen – grundsätzlich bin ich mit meinem Weg sehr zufrieden. (sas)

der Ernst Schweizer AG in Hedingen für die Lernenden zuständig ist: «Bei uns ist es so, dass wir weder Lehrlinge direkt von der Schule noch solche mit einem Zusatzjahr bevorzugen. Wichtig ist, dass wir die Begeisterung am Beruf spüren.» Über 90 Prozent der Lernenden im Kanton Zürich schliessen eine angefangene Berufslehre ab. Wobei die Hälfte der Abbrecher zum Zeitpunkt der Auflösung des Lehrvertrages bereits eine weiterführende Lösung gefunden haben. So ist es möglich, den Beruf beizubehalten, aber den Lehrbetrieb zu wechseln. Wer ganz aufhört, macht das meist im ersten halben Jahr. Kantonsschüler haben es hier schwieriger. Ein Profiloder Schulwechsel ist meist mit einem Wiederholungsjahr verbunden. Repetenten, die in höheren Klassen aus der Kantonsschule fliegen, haben es oft schwieriger mit dem Berufseinstieg. «Damit in die Kantonsschule eintretende Schüler auch reüssieren, absolvieren sie im ersten halben Jahr eine anspruchsvolle Probezeit. So können wir einem jahrelangen Abmühen seitens der Schüler vorbeugen», erklärte Werner De Luca. www.lehrstellenforum.ch, www.bizurdorf.zh.ch

Eine Immobilie verkaufen – Ja oder Nein? Eva Niederhauser von Astrid Rellstab Treuhand & Immobilien gibt Auskunft In der Schweiz besteht ein Einlegerschutz bis 100 000 Franken pro Bankkunde. Wer maximale Sicherheit wünscht, kann Gelderträge bei einer Bank mit Staatsgarantie anlegen. Die Postfinance verfügt derzeit noch über eine vollumfängliche Einlegergarantie sowie auch alle Kantonalbanken mit Ausnahme von BE, GE und VD. Die Zürcher Kantonalbank gilt sogar als zweitsicherste Bank weltweit. Natürlich hat Sicherheit ihren Preis: Der Zinsertrag im derzeitigen Umfeld ist gering.

Trägt man sich mit dem Gedanken, seine Liegenschaft zu verkaufen oder ein Eigenheim zu erwerben? Beide Seiten müssen sich nachhaltige Fragen stellen: Wie lege ich den Erlös am besten an? Wie sicher ist mein Erspartes? Muss ich Angst vor einem Markteinbruch haben, der meine bestehende oder neu erworbene Liegenschaft plötzlich entwertet? Eva Niederhauser sieht sich täglich mit diesen Fragen konfrontiert. Als Vertrauenspartnerin beim Verkauf des Eigenheims versteht sie die Verunsicherung. Sie ist den Fragen nachgegangen.

Immobilienblase und Marktkorrektur?

Zypern in der Schweiz? Das Marktumfeld mit tiefem Zinsniveau, hohen erzielbaren Marktpreisen und guter Nachfrage spricht für einen Liegenschaftsverkauf. Dem gegenüber stehen die Themen Geldertrag und Sicherheit. Aktuelle Entwicklungen in der EU verunsichern Anleger. Ist eine Situation wie zurzeit in Zypern auch in der Schweiz vorstellbar? Martin Diethelm, Filialleiter der ZKB in Affoltern, gibt Auskunft: «Auch wenn niemand in die Zukunft sehen

Eva Niederhauser, Immobilienexpertin. (Bild zvg.) kann, so scheint mir Zypern mit dieser Sondersteuer auf Vermögen doch ein Einzelfall zu sein. In der Schweiz ist so ein Vorgehen nicht denkbar. Einerseits haben wir wesentlich strenge-

re Gesetze zur Regelung der Banken, andererseits erfreut sich die Schweiz hoher politischer Stabilität. Dies sind nur zwei wichtige Faktoren unter vielen.»

Auch beim Erwerb des Eigenheims trifft Eva Niederhauser von Astrid Rellstab Treuhand & Immobilien auf Verunsicherung. «Seit Mitte 2012 greifen die neuen Vorschriften der Finanzmarktaufsicht Finma. Das betrifft vor allem den nötigen Bargeldanteil von 10% beim Kauf einer Liegenschaft, das Minimum von insgesamt 20% Eigenkapital, das eingebracht werden muss und die Pflichtamortisation auf maximal 65% Belastung innert 20 Jahren. Risikoreiche Finanzierungen werden dadurch erschwert. Das wird sich auf

das Preisniveau der Liegenschaften auswirken – etwas, das jetzt schon spürbar ist. Ein so rasanter Anstieg der Immobilienpreise, wie in den letzten Jahren, ist wohl nicht mehr zu erwarten. Entsprechend verringert sich das Risiko einer massiven Marktkorrektur.»

Vertrauenspartner beim Verkauf Unterstützung beim Hausverkauf ist Vertrauenssache, ist Eva Niederhauser überzeugt. Wie beurteilt man, ob ein Makler vertrauenswürdig ist? Eine kurze Frageliste kann helfen: Wie viel Zeit nimmt sich ein Makler, eine Maklerin, meine Liegenschaft anzusehen? Stellt sie relevante Fragen nach Kennzahlen, Renovationen etc.? Wie schnell ist er mit einem Verkaufspreis zur Hand? Wie gut kennt sie den regionalen Markt? Erhalte ich seriöse Beratung oder erzählt man mir, was ich hören will? Wird mir etwas aufgeschwatzt? Diese abschliessenden Fragen soll man sich natürlich auch als Kaufinteressent im Gespräch mit einem Makler, einer Maklerin stellen. Nicht zuletzt darf man sich hier auf sein Bauchgefühl verlassen.


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Gewerbe

Dienstag, 9. April 2013

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«S’Gwärb uf de Strass unterhält – nicht nur durch eine vielseitige Ausstellung Vom 28. Mai bis zum 2. Juni wird in Affoltern vielseitige Unterhaltung geboten Nebst einem breiten Angebot an Ausstellern und interessanten Einblicken rund um das Gewerbe im Bezirk Affoltern wird auch grosser Wert auf Unterhaltung gelegt.

renschule Sound am Albis Nino Lentini präsentieren Beatlemania: 20 der bekanntesten Lieder der Fab Four; von Yellow Submarine bis Taxman. Am Gesang wird die Schülerband von diversen Gastsängern wie Eddie Fiorito, Nevio Tebaldi und Michele Siciliano unterstützt.

................................................... von susanne crimi und nick werren

Tomazobi

Der bereits erwähnte NaturgartenRundgang von Hanspeter Hediger auf dem Ausstellungsgelände, wo sich Jung und Alt, Terrassenbesitzer, Gartenfreund und Balkonkisten-Gärtner über naturnahe und heimische Bepflanzung orientieren können, ist nur eines von vielen Highlights, die es zu sehen und hören gibt. Das Organisationskomitee stellt mit Freude die ersten unter Vertrag genommenen Künstler vor: Am Samstag, 1. Juni, wird im Kasinosaal fast ausschliesslich Ämtler Sound zu hören sein.

Ebenfalls am Samstag wird zwischendurch auch mal der Dialekt gewechselt und Bärntütsch unterhalten. Wer die erfolgreichen Berner schon live gesehen hat, weiss: Der Titel ihres neuen Albums «Affehuus» ist Programm. Nicht selten enden Konzerte an der Licht-Traverse hängend, rücklings im Bühnengraben oder irgendwo mitten im Publikum. Tomazobi kreuzen frech Mani Matter mit Freddie Mercury, spielen Guerilla-Troubadour von Flamenco über Punkrock bis hin zu Italo-Pop in 80er-Ästhetik und strapazieren die Lachmuskeln.

Apple’s Paradise Big Band

Gigi Moto

Sie wird gesponsort von Ernst Beeler Zaun/Tiefbau/Gartenbau, Zwillikon und travel station & gallery, Affoltern am Albis. Die «Heim-Big-Band» unter der Leitung von Claudia Vollenweider mit ihren 20 Musikerinnen und Musikern hat sich in der klassischen BigBand-Besetzung mit Trompeten, Posaunen, Saxofonen sowie einer Rhythmusgruppe schon längst in die Herzen gespielt. Das breite Repertoire der verschiedenen Stilrichtungen (Jazz, Swing, Latin, Blues, Funk, Rock) und ein umfassendes Tanzprogramm begeistern immer wieder.

Natürlich ist dies noch längst nicht alles – das Programm an der «s’Gwärb uf de Strass 2013» setzt auf typisch Schweizerisches, das auch über helvetische Grenzen bekannt sein dürfte. Als Auftakt der Gewerbeschau wird am Donnerstag Gigo Moto auftreten. Diese Band braucht man hierzulande kaum mehr vorzustellen. Seit 20 Jahren bereichert Gigis unverkennbare Soul-Rock-Röhre die Schweizer Musikszene. Jean-Pierre von Dach ist einer der versiertesten und besten Gitarristen des Landes und hat für unzählige Acts (Adrian Stern, Seven und viele mehr) sein Talent zur Verfügung gestellt.

Sugar Five Der echte Zucchero «Sugar» Fornaciari kann getrost in Pension gehen. Die Nachfolge ist gesichert: Fünf Jungs, die bereits vor einem Jahr am Strassenfest mehr als überzeugt haben, stehen dem italienischen Schwergewicht in nichts nach. Sugar Five werden uns eine gehörige Portion Italianità ins Kasino bringen.

Beatlemania Schülerinnen und Schüler der Schlagzeugschule Roli Elmer und der Gitar-

The Weyers: unverfälscht und «fadegrad» heraus Am Freitag werden weitere Highlights geboten. Live, unverfälscht und «fadegrad» heraus: The Weyers sind zwei Brüder, die zusammen musizierend aufgewachsen sind. Singer/Songwriter, Gitarrist und Loopmaschinist Adrian Weyermann war seit den schweizweiten Erfolgen seiner Jugendband Crank oft solo unterwegs. Nun hat er sich seinen Bruder Luke (Hillbilly Moon Explosion, Mona Li-

sa Overdrive) an Bord geholt und rocken zu zweit was das Zeug hält.

Stuberein Drei Zuger Stadtmusikanten, welche die Lebensfreude in ihren Songs mit viel Schalk im Nacken unter die Leute bringt. Stuberein ist für Jung und Alt eine interessante und humorvolle neue Art der «Schweizer Volksmusik».

Gefühlvolle Piano-Balladen: Eliane Müller, das Talent Auch der Sonntag wird durch eine besondere Künstlerin zum zwar letzten Ausstellungstag, aber nichtsdestotrotz mit einem besonders sehens- und hörenswerten Konzert geadelt. Eliane Müller, das Talent (gesponsert von Albin Herzog AG, Ottenbach), hat mit gefühlvollen Piano-Balladen das Publikum der TV-Show «Das Grösste Schweizer Talent» (DGST) verzaubert und einen glatten Finish hingelegt. Vom ersten Casting an hatte sie die Jury am Klavier und mit ihrer gewaltigen Stimme in ihren Bann gezogen – und am Ende das Finale mit der überwältigenden Mehrheit der Publikumsstimmen für sich entschieden. Eine wunderschöne junge Frau, ein Flügel und eine ausdrucksstarke Stimme – das muss man gesehen haben! Nick Werren, als Mitglied des OK verantwortlich für die Koordination des gesamten Unterhaltungsprogramms, verspricht noch viel mehr. Der nächste Bericht zur Gewerbeschau lässt gluschtig werden auf originelle Unterhaltung der Besucher durch aussergewöhnliche Aktivitäten, die zum Beispiel von Vereinen aus dem Amt angeboten werden. Oder es wird von Modeschauen mit ausstellenden Gewerblern erzählt und von speziellen Ämtler Menüs, die durch die anwesenden Festwirtschaften kredenzt werden. Für Party-Gänger, die bis spät nachts nicht nach Hause gehen wollen, wartet die Spyre Bar Lounge in Affoltern unter der Leitung von Serge Gabathuler an ihrem Standort auf dem Festgelände mit einem eigenen Programm – aber sicher mit weiteren Hotspots und Höhenflügen – auf. Weitere Informationen: www.s-gwaerb.ch

Eliane Müller, Siegerin «Die grössten Schweizer Talente 2012».

Kreuzen frech Mani Matter mit Freddie Mercury: Tomazobi.

Live, unverfälscht und «fadegrad» heraus: The Weyers. (Bilder zvg.)

Begeisterung in Bonstetten – trotz misslichem Wetter Gut besuchte Ausstellung im Corvette Sportcar Center von Kurt Huber Chevrolet – die Automarke mit Schweizer Wurzeln konnte trotz winterlicher Verhältnisse viele Interessierte ins Corvette Sportcar Center nach Bonstetten locken. Von der Möglichkeit, alle ChevroletModelle Probe zu fahren, wurde von vielen Gebrauch gemacht. Die Modellvielfalt und das ideale Verhältnis von Preis und Leistung werden sehr geschätzt und haben zu Kaufabschlüssen geführt. Auch der emotionale Stolz, dass das Chevrolet-Symbol (Bowtie) vom Schweizerkreuz abgeleitet ist, machte grosse Freude. Der Firmengründer, Louis Chevrolet, ist Schweizer und wurde 1878 in La Chaux de Fonds geboren. Vom Einsteigermodell Spark 1000 LS zum Luxuriösen Captiva 4x4 gibt es für alle

Kurt Huber (rechts) erklärt Besuchern die Chevrolet- und Corvette-Marken. (Bild Urs Etter)

Alltagsbedürfnisse Chevrolet zu sehr vorteilhaften Preisen. Für alternativ Antriebsbewusste steht mit dem Volt ein hervorragendes, elektrisch angetriebenes Alltagsauto mit Reichweitenverlängerung zur Verfügung. Der Antrieb erfolgt permanent elektrisch. Wenn nach zirka 80 Kilometer reinem Elektroantrieb die Batterie leer ist, schaltet sich automatisch der Benzinmotor zu. Der Benzinmotor erzeugt

Strom für die Ladung der Batterie und die Reise kann um zirka 450 km verlängert werden. Bei diesem Alternativauto muss auf nichts verzichtet werden. Aller Komfort und Luxus kann bestellt werden.

Auf nach «Corvette City»! Bei Huber haben natürlich die «Iconic-Cars» Tradition. Für Camaro und Corvette fahren die Leute aus der ganzen Schweiz und dem benachbarten Ausland nach «Corvette City». Für diese Fahrzeuge konnten auch verschiedene Zubehöre für Strasse und Rennstrecke bestaunt werden. Auch die Merchandise-Ecke fand regen Besuch. Caps, T-Shirts, Jacken, Modelautos und so weiter – alles was das Herz eines Chevrolet-Fans höher schlagen lässt, wechselte die Hand und wartet auf den Frühling. (pd.)


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Veranstaltungen

Dienstag, 9. April 2013

VocalCord wird «Wicked» Weitere Aufführung in Uitikon-Waldegg Seit vielen Jahren schon begeistert der VocalCord Musicalfans regelmässig mit neuen Produktionen. Nach einer etwas längeren Pause war es kürzlich soweit: Der VocalCord überzeugte das Publikum mit seiner neusten Produktion «Wicked». Neu führten diesmal Carola Berendts und Georgina Bachmann, zwei Mitglieder des Chors, Regie.

wurde es wieder etwas ruhiger. Galinda, die gute Hexe, begann den Bewohnern von Oz in einer Rückblende die Geschichte zu erzählen, wie Elphaba, die böse Hexe, überhaupt so böse wurde. Alles fing damals an der Universität an. Alsbald lernten auch die Zuschauer zusammen mit den Schülern Elphaba kennen. Und wirklich, mit ihrer grünen Hautfarbe und dem schwarzen Rock machte sie einen etwas erschreckenden Eindruck. Aber ist Elphaba denn wirklich böse?

................................................... von marco bär

Spielfreude und Enthusiasmus

Als sich der Vorhang öffnete, warteten die Zuschauer schon gespannt, unter ihnen einige Kinder, auf die nun kommende Show. Der Vorhang öffnete sich und der Blick wurde frei auf den Chor, der in grünes Licht getaucht dicht gedrängt stand, von grünen Häusersilhouetten umringt und mit grünen Umhängen versehen. Ein Bild wie von einem anderen Stern. Der kraftvolle Song «No one mourns the wicked» eröffnete das Musical und die Sängerinnen und Sänger bewiesen bereits damit wie stimmgewaltig, dicht und mehrstimmig sie klingen. Nach diesem fulminanten Start

In den darauffolgenden 40 Minuten erzählte der Chor, wie es damals war. Wie Galinda und Elphaba beste Freundinnen wurden und was es mit Fieyro dem schönen Jüngling auf sich hatte. Und vor allem wer der sagenumwobene Zauberer von Oz ist. Voller Spielfreude, mit viel Enthusiasmus und starken Stimmen werden die verschiedenen Songs vorgetragen und zum Teil von sehr unterhaltsamen Choreografien unterstützt. Ehe man sichs versieht, ist schon die Pause angesagt. Gespannt darauf wie es denn nun mit der Freundschaft zwischen Galinda und Elphaba weitergeht und was der zwiespältige Zaube-

Ein Bild wie von einem anderen Stern: Der VocalCord in grünes Licht getaucht. (Bild zvg.) rer, der übrigens von einer Frau dargestellt wird, noch alles aushecken wird, beginnt der zweite Teil. Dieser ist zu Beginn etwas düsterer und auch die Songs sind etwas melancholischer und dramatischer. Wunderschöne Solosongs und starke Chorstücke wechseln sich ab und begleiten den Zuschauer durch die Höhen und Tiefen, die Elphaba und Galinda zusammen erleben. Bis sich am Ende der Kreis wieder schliesst und Galinda ihre Geschichte über Elphaba zusammen mit dem Chor in einem kurzen aber fulminanten Finale abschliesst.

Wer den VocalCord kennt, der hat sicher schon viele Musicaldarbietungen desselben bestaunt und konnte bestimmt feststellen, dass die Produktionen von Mal zu Mal besser werden. Das gilt auch hier. Die Chorstücke waren dicht, mehrstimmig und voller Gefühl gesungen. Die starken solistischen Stimmen liessen es einem teilweise kalt den Rücken hinunterlaufen. Und die Energie, mit welcher die einzelnen Songs durch Choreografien unterstützt wurden, war einmalig. Auch das einfache aber sehr effektive

Bühnenbild und die perfekt passenden Kostüme liessen «Wicked» so fesselnd und überzeugend daherkommen. Fazit: jeder, der VocalCord kennt, darf Wicked unter keinen Umständen verpassen und jeder, der diesen Chor noch nicht kennt und wissen möchte, was denn nun wirklich mit Galinda, Elphaba und dem Zauberer alles geschieht, der sollte nächstes Wochenende ins Üdiker-Huus nach UitikonWaldegg. Dann spielen VocalCord nämlich nochmals am Samstag (20 Uhr) und am Sonntag (19 Uhr) «Wicked».

Tyrannosaur – eine Liebesgeschichte

Kinder, der Sommer kann kommen

Britische Tragödie im Kinofoyer Lux

Ist der Kinderkleiderschrank für die Sommersaison noch leer oder schon zu voll? Die MüZe-Kleider- und Spielsachenbörse «Hosechnopf» ist bereits in die Sommersaison gestartet. Zu finden sind saisongerechte Kinderkleider in den Grössen 50 bis 140, Schuhe bis Grösse 38, Badehosen und anderes zum Plantschen und Schwimmen, Rollerblades, Sportartikel, Spielsachen und vieles mehr zu fairen Preisen. Produkte für den Weiterverkauf werden gerne in Kommission genommen. Pro Person können 30 Stück für drei Monate in den Verkauf gegeben werden (momentan bitte nur Sommersachen). Für Mitglieder des Mütterzentrums gelten attraktive Sonderkonditionen – Informationen dazu direkt im MüZe oder unter www.mueze-affoltern-am-albis.ch. Die Börse «Hosechnopf hat wie folgt geöffnet, Dienstag- und Donnerstagnachmittag von

Joseph ist ein Trinker aus Leeds, der gern laut kundtut, was ihm nicht passt, ein Kerl mit Temperament, der auch mal seine Fäuste einsetzt. Meist bereut er seine Ausbrüche zwar sofort. In der rauen Schale des Protagonisten, sensibel und ausdrucksstark interpretiert durch Peter Mullan, steckt im Grunde ein rechtschaffener Mensch mit grossem Herz. Eines Tages landet Joseph nach einem heftigen Ausraster im Secondhand-Laden von Hannah (Olivia Colman), die sich seiner fürsorglich annimmt. Im Mittelpunkt des Films steht dann die zögerliche Liebesgeschichte oder Annäherung zwischen dem jähzornigen und gewalttätigen Joseph und der eher sanften, aber ebenso unglücklichen Hannah – und darum herum lauert die Gewalt gegen Tiere, Männer, Frauen, Jugendliche, Kinder. «Tyrannosaur», der erste Spielfilm des Schauspielers Paddy Considine, geht einem so nah, dass man weglaufen möchte. Ein furchtbarer und unendlich schöner, aufwühlender Film.

Und er hat mit Peter Mullan und Olivia Colman zwei wundervolle Hauptdarsteller, die den Zuschauer an die Hand nehmen und sicher durch diese unwirtliche Welt führen. Eine durchaus heitere Liebesgeschichte ist der kurze Animationsfim von Elena Madrid, der als Auftakt zum Filmabend gezeigt wird: «Der Kussdieb». Ein Mann ohne Mund verliebt sich in seine Nachbarin. Damit er sie küssen kann, entschliesst er sich, einen Mund zu stehlen. Bei einem Passanten entdeckt er einen schönen, grossen Mund… Der Kurzfilm war an unzähligen namhaften Filmfestivals zu sehen. Elena Madrid, Illustratorin und Trickfilmerin, lebt und arbeitet in Zürich.

Saisonstart in der MüZe-Börse «Hosechnopf»

Vanessa Schönbächler, Mitarbeiterin Börse (r.) mit Kundig Sandra Joller. (Bild zvg.) 14 bis 17 Uhr mit Annahme und am Mittwoch- und Freitagvormittag von 9 bis 11 Uhr, nur Verkauf, keine Annahme von Ware.

MüZe-Börse «Hosechnopf», Mütterzentrum, Zürichstrasse 136, 8910 Affoltern am Albis, Telefon 044 760 12 77. info@mueze-affoltern-am-albis.ch

«Tyrannosaur» von Paddy Considine mit Peter Mullan und Olivia Colman (GB 2011, 89 Min., OV/d) und der Kurzfilm «Der Kussdieb» von Elena Madrid (CH 2005, 5 Min. 50 Sek.) im Kinofoyer Lux, Aula Ennetgraben, Affoltern, am Mittwoch, 17. April, 20.15

Ein riesiges Osterei

Uhr. Kasse und Kinobar geöffnet ab 19.30 Uhr. Siehe auch www.kinolux.ch.

Zweites Säuliämtler «Pinewood-Derby» am 8. Juni 2013 Erneut lädt die Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage in Bonstetten alle Familien, Grosseltern, Schüler und übrigen Tüftler zum PinewoodDerby im Juni ein. Es gilt, aus einem vorgegebenen Bausatz ein möglichst schnelles oder originelles Rennauto zu basteln, das vielleicht sogar den Preis des «Publikumslieblings» gewinnen wird. Gefragt sind Einfallsreichtum, Witz und Spass, und wieder wird das Derby umrahmt sein von Spielen und Wettbewerben; auch für das kulinarische Wohl wird gesorgt sein. Am diesjährigen Derby wird eine neue Rennbahn mit sechs Bahnen

zum Einsatz kommen, und jeder Wagen wird mindestens sechs Läufe (auf jeder Bahn einen) absolvieren, bevor die -– mittels Zeitmessung ermittelten – Schnellsten gegeneinander antreten werden. Wer das Auto gerne unter Anleitung / Hilfe herstellen möchte, für den werden spezielle Abende im Werkraum des Schulhauses Wolfetsloh, Wettswil, angeboten: Jeweils Donnerstag, 30. Mai, und 6. Juni, ab 19 Uhr. Das Pinewood-Derby: Eine sinnvolle Familienaktivität, bei der die Zusammenarbeit zwischen Kindern und Eltern grossgeschrieben wird.

Auf ihrem Osterspaziergang hat die Familie Bosshard aus Rifferswil dieses riesige Osterei auf einer Wiese in Rifferswil, auf dem Weg nach Kappel, schön säuberlich abgestellt, gesichert und verpackt entdeckt. Auf was wartet das hier? (Bild zvg.)


Veranstaltungen

Dienstag, 9. April 2013

21

Aemtler Bühne 2013: Im Netz Premiere am 12. April in Mettmenstetten Die Aemtler Bühne feiert am 12. April Premiere! Das Besondere: In dieser Saison führt die Jugend das Zepter. Unter der Regie von Claudia Odin Anderegg spielen 13 Jugendliche und 4 Erwachsene im Theater vom Restaurant Rössli in Mettmenstetten. Es geht um Beziehungen in der Realität und im Netz. ................................................... von marcel landolt

Das Stück: «Augenklick»: Ein junges Ensemble, der vertraute Spielort, eine veränderte Spielzeit, ein neues Thema. So könnte man in wenigen Worten die Spielzeit 2013 der Aemtler Bühne umschreiben. Sie könnte aber auch mit dem Begriff Gegensätze charakterisiert werden: Realität – Fiktion; Gefühl – Leere; alt – jung; professionelle Führung – Improvisation. Das Thema und die Geschichte fesseln: Luna und Nino, beide Digital Natives, surfen mit Hochgeschwindigkeit

durch ihr Leben. Auf der Suche nach Anerkennung, Liebe und Abenteuer führt ihre Fahrt durch verschiedene Beziehungsnetze in der Online- und Offlinewelt. Zudem wollen neben allen Kollegen auch Opas, Mütter und Lehrpersonen die Richtung weisen. Dabei funktionieren ja die persönlichen Navis gar nicht schlecht! Im virtuellen Irgendwo zwischen Bits und Bytes, Fleisch und Blut treffen Nino und Luna aufeinander. Wohin führt sie die Verknüpfung ihrer Netzwerke? Der Hintergrund: Lassen wir die beteiligten Jugendlichen zu Wort kommen: « ...spielen alle Mädchen Luna und alle Jungs Nino. So sind auch mal mehrere Ninos und Lunas auf der Bühne. So wird wie das Innere der Charakteren gezeigt.» «Es zeigt wie sehr wir vernetzt sind.» «Meine Motivation ist, dass ich weiss, dass ich am Schluss etwas Grossartiges auf der Bühne zeigen werde.» «Das Ensemble will den deutlichen Unterschied zwischen realer und virtueller Welt. Was die virtuelle Welt mit einem macht, und auf was man

Zusammen oder allein...? (Bild Marcel Landolt) sich gefasst machen kann.» «Und es ist auch nicht immer ganz unchaotisch». «Man verschwindet in andere Welten, findet sich selbst in einem anderen Wesen, in einem anderen Charakter und vergisst vielleicht sogar für einige Augenblicke, wer man in Wirklichkeit zu sein glaubt.» «... und unsere Regisseurin hat viel Geduld und sprüht nur so vor Lebens-

freude, Ideen und Spass an ihrer Arbeit.» «... mir gefallen vor allem die Aufträge zu einem bestimmten Gefühl, denn genau das ist für mich Theater: Nicht einfach den Text runterleiern, sondern Emotionen zeigen.» «Ohne Gefühle nix Bühne!»

ten in zirka fünf Minuten erreichbar. Daten: Freitag, 12.4., Samstag 13.4., Sonntag, 14.4., Freitag, 19.4., Samstag, 20.4., Freitag, 26.4., Samstag, 27.4. Beginn jeweils um 20.15, am Sonntag um 17 Uhr. Vorverkauf: Gasthaus zum weissen Rössli in Mettmenstetten oder Buchhandlung Scheidegger in Affoltern. Reservierung:: www.aemtlerbuehne.ch oder Telefon 079 680 53 01 jeweils von 17 bis 19 Uhr. Bar: Ab 18.45 Uhr, Sonntag ab 15.30 Uhr. Tischreservierung

Spielort: Gasthaus zum weissen Rössli (Saal im ersten

zum Essen im Gasthaus zum weissen Rössli, Telefon

Stock), Mettmenstetten. Vom Bahnhof Mettmenstet-

044 767 02 01.

«Staubfinger, Mo, Maggie & Co.» – tänzerische Hommage an die Dialektik des Lesens Viel beklatschte Tanzaufführung des Tanzstudios Helen Lemm, Stallikon Dreimal «volles Haus» für die tanzpoetische Inszenierung des Fantasie-Romans «Tintenherz». Kleine und grosse Tänzerinnen und Tänzer begeisterten in der Mehrzweckhalle des Schulhauses Loomatt, Stallikon, mit kraftvollen und ausdrucksstarken Interpretationen. ................................................... von urs e. kneubühl Wie bringt man einen 570 Seiten starken Fantasie-Roman als Tanzstück für kleine und grosse Tänzerinnen und Tänzer auf die Bühne? So, wie dies das Stalliker Tanzstudio Helen Lemm am vergangenen Wochenende in der Mehrzweckhalle des Schulhauses Loomatt getan hat. Ja, genau so! Als die in jeder Hinsicht gelungene tanzpoetische Inszenierung von Cornelia Funkes erfolgreichstem Buch «Tintenherz» jedenfalls mit dem finalen Auftritt aller Beteiligten schloss, ernteten die Akteure nicht nur minutenlangen Applaus. Sie blicken auch in die Gesichter eines begeisterten und zugleich verdutzten Publikums. Und dies drei-

mal – bei der Premiere am Samstagabend genauso wie bei den beiden Aufführungen am Sonntagnachmittag.

Zauberzunge und ein feuerliebender Gaukler Im Roman «Tintenherz» geht es um Bücher und um das Vergnügen, die in den Wörtern und Sätzen geborgenen Figuren lebendig zu machen. Es ist die fantastische Geschichte der zwölfjährigen Meggie, die durch die besonderen Lesekünste ihres lesebegierigen Vaters Mo, Zauberzunge genannt, die Mutter verloren hat: Mit seinem Vorlesen aus einem Buch namens Tintenherz hat er Gestalten aus diesem Buch zum Leben erweckt -– im Austausch dafür ist aber Meggies Mutter in das Buch hinein verschwunden. Die Geschichte handelt von Meggies und Mos Versuch, dem Fluch seines Könnens und den Fängen des teuflischen Gegenspielers Capricorn zu entkommen – und Meggies Mutter zurückzuholen. Unterstützt werden sie u.a. von Meggies bücherliebenden Grosstante Elinor und Fenoglio, dem einfallsreichen Schöpfer von Tintenherz. Und da will ja auch der feuerliebende Gaukler Staub-

finger wieder in seine Geschichte zurückzukehren, während die bösen Schwarzjacken Mo zwingen wollen, Reichtümer, wie den Schatz der 40 Räuber aus Ali Baba und die 40 Räuber, aus den Büchern zu lesen. Das ist der Stoff, aus dem spannende Abenteuer gesponnen sind.

Sinnliche Hommage an das Lesen Das Tanzstudio Helen Lemm hat den langen, in sich verschachtelten Buchtext auf eine klare Handlung reduziert und für das gelungene einstündige Tanzstück auch zu Recht grossen Applaus ernten können. Die äusserst sinnesfrohe Produktion trifft das Wechselspiel von Realität und Fiktion, die Durchmischung zwischen Literatur und Leben aus dem Buch präzise. Es sind die mitreissende, Raum ergreifende Choreografie, die stimmige und gefühlvolle Dramaturgie, die das Einbinden des Mythischen in das Alltägliche gelingen lässt. Es sind – das Wichtigste – die ausdrucksstarken Tänzerinnen und Tänzer, die mit kleinen und grossen Gesten rassige, bewegte aber auch poetisch schöne Bilder bauen und es ist ebenso das pitto-

reske Bühnenbild, das einen realistischen Hintergrund mit fantastischem Potenzial bietet. Last but not least kommt dazu die fein ausgesuchte Hintergrundmusik, die zusätzlich (ge)wichtige Akzente setzt. Leicht und locker, flüssig und harmonisch gleiten die Bilder durch die Geschichte. Feinsinnige Momente, in denen sich die Tänzerinnen und Tänzer scheinbar in ihren Erinnerungen bewegen, werden durch gespielte Gewalt gebrochen, was wiederum fliessend in Gefühlvolles, Schwärmerisches übergeht. In diesen Wechseln offenbart sich die Schönheit der Körpersprache im Tanzen – egal, wie perfekt oder kindlich anmutig diese zum Ausdruck kommt. Die poetisch-kunstdemokratische Geschichte, die Cornelia Funke in «Tintenherz» erzählt, findet in «Staubfinger, Mo, Maggie & Co.» eine wundervoll adaptierte sinnliche Hommage an das Lesen. Zu hoffen und durchaus gut möglich, dass die Tanzaufführungen des Tanzstudios Helen Lemm da und dort die jugendliche Lust am Lesen und vielleicht auch die elterliche Lust am Vorlesen geweckt hat.

Mit Applaus gefeiert: Die Akteure von «Staubfinger, Mo, Maggie & Co.». In der Mitte die Choreografinnen Helen Lemm (links) und Silvana Lemm. (Bild kb.)

Streichquartett mit Miriam Brang, Nora Peterhans, Sarah Ihn, Nikola Ihn.

Alte Klostermauern – Junge Talente Talentbühne der Musikschule Knonauer Amt Am Sonntag, 14. April, wird in den alten Mauern des Klosters Kappel aus vielen Räumen Musik zu hören sein. Die jungen Musiker spielen sich ein für das Konzert, das um 18 Uhr im Klosterkeller beginnt.

Jahrelanges Üben – täglich Es ist ein Konzert der besonderen Art. Diese Kinder und Jugendlichen haben schon früh die Musik für sich entdeckt und pflegen seit Jahren ein aufwändiges Hobby: sie spielen ein Musikinstrument. Um die grossen Werke der Musik zu spielen, wie man sie an diesem Konzert hören wird, braucht es zusätzlich zum «Talent» jahrelanges tägliches Üben. Das setzt eine grosse Liebe zur Musik voraus. Im ersten Teil ertönen Klavierwerke, gespielt von Yiqi Zhao, Anja Püntener, Antonia Reiss, Lydia Helbling, Floris Zuur und Seraina Brügger. Nach der Pause erklingt Kammermusik: ein Klaviertrio mit Chantal Gautschi (Flöte), Aylin Breuer (Cello) und Seraina Brügger (Klavier), sowie ein Streichquartett mit Miriam Brang und Nora Peterhans (abwechselnd Violine und Viola), Sarah Ihn (Violine) und Nikola Ihn (Cello). Verantwortlich für die Leitung und Moderation sind Renata Condrau und Katrin Mettler.


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Susanna Schwager liest und Pascal Steiner spielt. (Bild zvg.)

Bestsellerautorin und Multiinstrumentalist Ein herzerwärmender Abend in Stallikon Susanna Schwager liest und Pascal Steiner spielt am 11. April in der Bibliothek Stallikon. Gemeinsam mit dem Multiinstrumentalisten Pascal Steiner gestaltet Susanna Schwager einen herzerwärmenden Männerabend – nicht zuletzt auch für Frauen. Untermalt von den eigens komponierten Klängen des ehemaligen Patent-Ochsner-Musikers liest die mehrfach preisgekrönte Bestsellerautorin aus ihren Büchern «Das volle Leben – Männer über achtzig erzählen» und «Das halbe Leben – junge Männer erzählen». Mit grosser Offenheit und in der ihnen eigenen Sprache erzählen die Porträtierten von ihren Freuden und Nöten, von Gewissheiten und Unsicherheiten, von ihren Gedanken, Taten und Träumen. Ein Abend voller Einsichten und Überraschungen. Susanna Schwager lebt in Zürich. Ihr Werk umfasst die Familientrilogie «Fleisch und Blut», «Die Frau des Metz-

gers» und «Ida – eine Liebesgeschichte», für die sie 2011 mit dem Preis der Schillerstiftung und der ZKB geehrt wurde. Sie schrieb die beiden Porträtbände «Das volle Leben – Frauen/beziehungsweise Männer über achtzig erzählen», sowie den 2012 erschienenen weiteren Band «Das halbe Leben – junge Männer erzählen». Pascal Steiner war von 1986 bis 2006 zweite Stimme und Multiinstrumentalist bei Konrad & die Knallfrösche, Pubell public und Patent Ochsner und ging mit Tinu Heiniger und Ursus & Nadeschkin künstlerische Kollaborationen ein. Zurzeit spielt er in verschiedenen Formationen, schreibt Theaterund Hörspielmusik und Kompositionen für Streichquartette. (apt/av) Musikalisch umrahmte Lesung am Donnerstag, 11. April, 20 Uhr in der Bibliothek des Schulhauses Loomatt in Sellenbüren. Eintritt frei, freiwilliger Unkostenbeitrag willkommen. Im Anschluss an die Lesung wird ein Apéro offeriert.

«Der Amisbühl» – ein Hotel mit Geschichte Katharina Zimmermann liest in Hausen Eine Lesung am Nachmittag mit der Berner Schriftstellerin Katharina Zimmermann in der Gemeindebibliothek Hausen. Im Mittelpunkt des Geschehens steht das Hotel «Amisbühl», das von den Grosseltern der Autorin zu Beginn des 20. Jahrhunderts aufgebaut und bewirtschaftet wird. Bänz, der pragmatische Grossvater, ist Dorfschullehrer, Wilma, die städtische Grossmutter, bringt Kultur und Glanz mit auf den Berg. Gemeinsam packen sie ihren Lebenstraum an, und die harte Arbeit lohnt sich: Der Betrieb floriert, die Gäste aus aller Welt kommen nach Beatenberg, es scheint eine gute Zeit zu sein für die Familie – bis zum Ausbruch des Ersten Weltkrieges. Die ausländischen Gäste blieben weg, die Familie kommt in finanzielle Bedrängnis und wird auch sonst nicht von der Schattenseite des Lebens verschont. Ein Stück Schweizer Geschichte, eingebettet in eine eindrücklich beschriebene Familiensaga. Katharina Zimmermann taucht mit ihren Themen gerne in die regionale Vergangenheit ein, schreibt aber auch Bücher, in denen sie die eigenen Familiengeschichten einwebt. Und sie kennt die Welt: Im Alter von 30 Jahren wanderte sie zusammen mit ihrer

Katharina Zimmermann. (Bild zvg.) Familie nach Indonesien aus, um dort Aufbauarbeit zu leisten. 1980 kehrte sie nach Bern zurück. Für ihr schriftstellerisches Schaffen erhielt sie einige Preise und Auszeichnungen, so u.a. den Schweizerischen Jugendbuchpreis oder den Buchpreis der Stadt Bern. (sfb) Lesung am Freitag, 12. April, 14.30 Uhr, Gemeindebibliothek Hausen, Eintritt frei, Kaffee und Kuchen. Katharina Zimmermann. «Der Amisbühl», Zytglogge.


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FC Affoltern a. A. FCA: Auswärtsspiel gegen FC Lachen (SZ) Nachholspiel in einer englischen Woche Wir erinnern uns: 18. August 2012. Ein sonniger Samstagabend, 19.45 Uhr im Moos. SchlusspďŹ ff im Hinrundenspiel gegen Lachen. Der FCA gewinnt mit 5:2. Wir blicken 3 Tage zurĂźck: Am vergangenen Samstag hat der FCA im ersten Heimspiel der RĂźckrunde gegen die Horgener unglĂźcklich mit 0:1 verloren. Den ausfĂźhrlichen Bericht lesen Sie auf der Sportseite. Auf diesen beiden Spielen lässt sich aufbauen. Zum einen hat der FCA RĂźckenwind aus dem souverän gewonnenen Spiel gegen Lachen und zum anderen sollten die FCA-ler hungrig genug sein, um das verlorene Spiel gegen Horgen vergessen zu machen.

Aktuell amtiert der FCA auf dem 6. Tabellenplatz mit insgesamt 24 Punkten. Das sind auf den Tabellenleader 7 Punkte und auf den Strich 15 Punkte. Mit anderen Worten, ein gefestigtes Mittelfeld. Ein Blick auf den Gegner zeigt Folgendes: Beim FC Lachen haben sich der Verein und der Spielertrainer Damiani in gegenseitigem Einverständnis getrennt. Damiani war 3 Jahre lang Spielertrainer und hat die Lachener in die 2. Liga gefßhrt. Die eher sprÜde Meldung und die Tatsache, dass kein Cheftrainer amtiert lässt vermuten, dass leichte Turbulenzen den oberen Zßrisee trßben. Den FC Lachen darf man aber nicht unterschätzen. Gegen Einsiedeln ha-

ben sie in der RĂźckrunde trotz Unterzahl ein respektables 1:1 rausgeholt. Das Trainergespann rund um Cheftrainier Filipovic ist aber professionell genug, die FCA-Mannen physisch und psychisch auf ein hohes Leistungsniveau zu bringen. Hopp FCA! Volkmar Klutsch

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Spieleckdaten FC Lachen / Altendorf – FC Affoltern am Albis Spielbeginn: Donnerstag, 11. April 2013 / 20.15 Uhr Ort: Peterswinkel. Lachen SZ

Spieltipp von JÜrg JÜgge Huber (ältester aktiver FCA-ler, 69 Jahre alt): Die Seebuben werden zu Wehbuben – Oh Weh am See! Unser FCA gewinnt mit 1:0

Einladung zur ausserordentlichen Generalversammlung Montag, 6. Mai 2013, 20.00 Uhr, im Clubhaus Mooshßsli Traktanden: 1. Appell 2. Wahl der Stimmenzähler 3. Änderung des Geschäftsjahres (Änderung Statuten Artikel 10.5) • Bisher: Das Vereinsjahr beginnt am 1. Juli und endet am 30. Juni • Neu: Das Vereinsjahr beginnt am 1. Jan. und endet am 31. Dez.

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Dienstag, 9. April 2013

25

Remis nach magerer Fussballkost Fussball, 1. Liga Classic: FC Zug 94 – FC Wettswil-Bonstetten 0:0 Nach einem sehr ereignisarmen und von zahlreichen Fehlzuspielen auf beiden Seiten geprägten Spiel, trennten sich am Samstag Zug 94 und Wettswil-Bonstetten mit einem 0:0-Unentschieden. Aufseiten der Ämtler konnte sich wenigstens noch Torhüter Merlo auszeichnen, als er in der 83. Minute einen Handspenalty entschärfte. ................................................... von andreas wyniger Dass sich der Rasen im schmucken Zuger Stadion sehr holprig präsentierte, darf nicht als Ausrede für eine schwache Darbietung beider Kontrahenten dienen. Über die gesamten 90 Minuten gab es kaum zusammenhängende Kombinationen zu beklatschen und

auch das Spieltempo blieb hinter den Erwartungen zurück. Beide Equipen traten nur mit einer Sturmspitze an und waren in erster Linie darum bemüht, hinten nichts anbrennen zu lassen. Einzige nennenswerte Aktion vor der Pause war eine Chance für Wettswil-Bonstetten nach 37 Zeigerumdrehungen. Via Gjergji und Buchmann kam Hasani in eine gute Abschlussposition. Allerdings hatte er das Leder auf seinem falschen, dem linken Fuss und schoss aus 15 Metern über das Zuger Gehäuse hinaus.

Zweite Hälfte mit Vorteilen für Zug Gleich nach dem Wiederanpfiff ein erstes Lebenszeichen der Zuger. Mehidic schoss den Ball aus spitzem Winkel an den Aussenpfosten. Nach Ablauf einer guten Stunde wurde Gjergji von Buchmann gut eingesetzt und kam aus sieben Metern zum Ab-

schluss. In extremis konnte Zugs Goalie Marinis jedoch in Corner befreien. An Freund und Feind vorbei setzte dann Zugs Mehidic einen Freistoss aus sicher 35 Meter Distanz an den Pfosten. Nur 60 Sekunden später vertändelten die Ämtler einen Ball im Mittelfeld, worauf Hrgota urplötzlich in gute Schussposition kam, aber aus 18 Metern knapp am Torpfosten vorbeischoss. In der 83. Minute schien dann die Führung für Zug 94 Tatsache zu werden. In einem Tohuwabohu vor dem Ämtler Tor konnte der Ball jedoch immer wieder geklärt werden und schliesslich warf sich Bonnemain so unglücklich vor das Leder, dass ihm dieses an die Hand sprang. Folgerichtig zeigte der Schiedsrichter auf den Penaltypunkt und verwies Bonnemain mit einer roten Karte des Feldes. Zugs Feuchter trat den Strafstoss, fand aber in WB Goalie Merlo seinen Meister. Mit dem einen Punkt können wohl

beide Teams gut leben, über das Niveau der Partie dürfen sich die 230 Zuschauer aber sicher Fragen stellen.

Heimspiel am Mittwoch Zum ersten Heimspiel des Jahres empfängt der FCWB am Mittwoch das liechtensteinische Topteam EschenMauren. Bemerkenswert und sympathisch, dass dann die erste Mannschaft der Ämtler alle Mitglieder des Goalclubs ab 18 Uhr in Röbis Golfbar zu einem Apéro einlädt. Spielbeginn auf dem «Moos» ist dann um 20 Uhr. Matchtelegramm: Zug 94 – FCWB 0:0; Herti-All-

Alessandro Merlo avancierte zum Matchwinner. (Bild Kaspar Köchli)

mend, 230 Zuschauer. FCWB: Merlo; Joller, Popov, Bonnemain, Illi; Y. Schlüchter, Hasani; Buchmann

Ee – Feusisberg/Schindellegi 2:2; Freienbach – Jun.

(67. Costancio), Makuka (73. Balaj), Acosta (88.

Ea 0:5; Jun. Da - Freienbach 1:1; Jun. Dc – Langnau

Ukay); Gjergji.

a/A 5:5; Horgen - Jun. Db 1:3; Jun. Cb – Benfica Clu-

Weitere Resultate: FCWB 2 – Industrie-Turicum 4:1;

be 1:7; Jun. Ca (CCJL) - Affoltern 1:3; Thalwil – Jun.

Veteranen – Republika Srpska 5:1; Herrliberg-Küs-

Ed 4:4; Jun. A2 – Affoltern a/A 2:1; Jun. A1 – Horgen

nacht – Senioren 2:6; Jun. Eb – Affoltern 5:10; Jun.

3:0.

Marco Nägeli und Remo Die Einheimischen verlieren Boss mit Auszeichnung unglücklich mit 0:1 Frühjahrsschwinget in Hittnau

Rückrundenstart des FC Affoltern gegen den Leader aus Horgen

Die Ämtler Schwinger-Delegation kämpfte bei winterlichen Verhältnissen und vor wenigen Zuschauern. Am Sonntag führte der Schwingklub Zürcher Oberland in Hittnau das Frühjahrsschwinget durch. Marco Nägeli, mit 56.25 Punkten, und Remo Boss, mit 56.00 Punkten, holten als einzige Ämtler die Auszeichnung. Nägeli als (noch) nicht Kranzschwinger, konnte so manchen Mitstreitern mit Kantonal- und Teilverbandskränze die Stirn bieten.

Die wenigen aber treuen FCA-Fans waren an diesem kalten Samstagabend gespannt auf den ersten Meisterschafts-Auftritt der ersten Mannschaft des FCA. Im Sturm fehlte Claudio Antenen wegen einer Verletzung, sein Bruder Sandro absolviert die Rekrutenschule und Matthias Spinner war gesperrt. Ansonsten hatte das Trainergespann alle Spieler zur Verfügung. Dieses Spiel war äusserst kampfbetont und beide Mannschaften hatten nur wenig Raum für den Spielaufbau. So suchte der FCA das Horgener Tor vorerst mit Weitschüssen, welche aber meistens abgeblockt oder vom Horgener Schlussmann sicher gehalten wurden. In der 11. Minute dribbelte sich Good auf der linken Seite in den Strafraum, sein Schuss wurde vom Torwart

Entscheid nach 9.30 Minuten Der Thurgauer Mario Schneider (58.72 Punkte) besiegte im Schlussgang Pirmin Ulrich aus Küssnacht am Rigi nach langen 9 Minuten und 30 Sekun-

den. Einen halben Punkt dahinter platzierte sich der Zürcher Fabian Kindlimann mit 58.25 Punkte.

Frühjahrsschwinget in Beggingen Remo Boss holte sich auch am Schaffhauser Frühjahrsschwinget in Beggingen vom 1. April die Auszeichnung mit 55.75 Punkte. Im Schlussgang siegte der Thurgauer Tobias Krähenbühl gegen Mario Schneider. Krähenbühl errang 58.50 Punkte. Der Eidgenosse Stefan Burkhalter landete auf dem zweiten Platz mit 57.25 Punkten, ebenso Samir Leuppi. Anja Bernhard, Schwingklub Albis

neben das Gehäuse gelenkt. Nach einer halben Stunde hatte Löliger plötzlich die Chance zur Führung; Horgens Torhüter traf den Ball ausserhalb des Strafraumes nicht richtig, Löliger schoss reaktionsschnell aus 35 Metern aufs leere Tor. Der Ball flog knapp am linken Pfosten vorbei. Drei Minuten später spielte Horgen einen weiten Ball auf den schnellen Coduti, welcher aus offsideverdächtiger Position startete. Torwart Steiner kam zu spät, Coduti lenkte den Ball geschickt an ihm vorbei und schoss das 0:1. In der zweiten Halbzeit wurde das Spiel immer wieder durch Fouls unterbrochen. Es gab nur wenige torgefährliche Szenen und der Tabellenführer Horgen war nur bei stehenden Bällen einigermassen gefährlich. In der 70.

Minute wurden Good und Löliger durch Rama und Luchsinger ersetzt. Der FC Affoltern erhöhte nun richtigerweise das Risiko und Rako wechselte von der Verteidigung in den Sturm. Mit dieser Massnahme konnten die Ämtler den Druck erhöhen und erspielten sich in den letzten fünf Minuten noch einige Tormöglichkeiten. Bei sämtlichen Abschlussversuchen hielt aber irgendein Horgener Spieler sein Bein dazwischen, sodass die Horgener glückliche drei Punkte mit nach Hause nehmen konnten. Marco Caprez FCA: Bala I. ©, Steiner, Bala II, Konate, Mühlemann, Rako, Löliger (70. Luchsinger) Good (70. Rama), Shala, Ismajlaj, Bilic. Ersatz: Luchsinger, Rama, Vollenweider, Oliveira da Silva, Meyer.

gewerbe

veranstaltungen

Eine wahre Zauberwelt mit Mineralien und Geschenken

Solange ihr lacht: Slam Poetry mit Simon Chen

Neueröffnung des «Rägeboge» in Mettmenstetten

Auftritt im «LaMarotte» in Affoltern

Der Mineralien- und Geschenkladen an der Zürichstrasse in Mettmenstetten besteht schon seit vielen Jahren. Am letzten Wochenende wurde der «Rägeboge» durch Renate Birkenmeier übernommen und neu eröffnet.

Kultur in Affoltern organisiert am Freitag, 12. April, 20.15 Uhr, den Sprachakrobaten mit dem Soloabend «Solange ihr lacht».

Wer den Mineralien- und Geschenkladen an der Zürichstrasse in Mettmenstetten betritt, merkt augenblicklich, dass der Name «Rägeboge» sozusagen massgeschneidert ist für die vielfältige Produktepalette. Eine eigentliche Explosion von Farben, Formen, Halbedelsteinen und Mineralien empfängt den Kunden im gediegenen und heimeligen Verkaufsraum. Neben einer Fülle von ausgewählten Steinen warten aber auch Figuren, Schmuck, Kerzen und gefühlte tausend kleinere Geschenkartikel auf anspruchsvolle Käufer. Renate Birkenmeier beschäftigt sich seit vielen Jahren mit Mineralien. Die zum Teil viele Millionen Jahre alten Steine faszinierten sie von jeher und unterstreichen ihre Naturverbundenheit. Sie ist überzeugt, dass die Steine viel zur Gesundheit des Men-

Mit viel Sinn für die Natur und schöne Dinge: Renate Birkenmeier, Inhaberin des «Rägeboge». (Bild Martin Mullis) schen beitragen und Heilungsprozesse unterstützen. Neben den Mineralien finden auch wählerische Kunden stilvolle Geschenke in Form von Kerzen, Schmuck, Figuren und Schalen. Der «Rägeboge» unmittelbar neben einem Blumengeschäft bietet eine ausgezeichnete Gelegenheit in einem gediegenen Rahmen erlesene und ge-

schmackvolle Geschenke für Freunde oder auch für sich selber auszuwählen. (mm)

Informationen: www.räge-boge.ch Renate Birkenmeier, «Rägeboge», Mineralien und Geschenke, Zürichstrasse 15, 8932 Mettmenstetten, Telefon 044 768 37 23.

In seinem Soloprogramm «Solange ihr lacht» treibt der Slampoet Simon Chen provokant bis politisch (unkorrekt) sein Spiel mit den Doppeldeutigkeiten und dem Hintersinn der deutschen Sprache. «Simon Chen stellt mit einer mühelos zwischen höherem Blödsinn und satirischer Gesellschaftskritik changierender Sprachartistik eine Ausnahmeerscheinung dar in der Spoken-Word-Szene», analysierte der Tages Anzeiger. Mit Vorwitz und Hintersinn schildert er Alltagsbeobachtungen, die uns nur allzu bekannt vorkommen. Simon Chen über sich selbst: «Als Fribourger aus Zürich, als halber Aargauer mit taiwanesischen Wurzeln gehe ich auch mit meinen Texten an die Grenzen. Als Schriftbeller ohne Maulkorb, als Wortpauker und Silbenmischer spiele ich einen Abend lang mit Realitäten, Absurditäten und anderen Aktualitäten, mit Wörtern, Bedeutungen und Zweideutigkeiten!»

Simon Chen. (Bild zvg.) Das Soloprogramm stellt Simon Chen individuell, dem Ort angepasst zusammen. Der Abend wird so zu Strapaze und zugleich voll Genuss. «Solange ihr lacht» mit Simon Chen, Freitag, 12. April, 20.15 Uhr im LaMarotte, Centralweg 10 in Affoltern am Albis. Billett-Vorverkauf bei Buchhandlung Scheidegger, Telefon 044 762 42 42. Abendkasse und Bar geöffnet ab 19.15 Uhr. Eine Veranstaltung von Kultur in Affoltern www.affoltern-am-albis.ch.


14. April 10 bis 14 Uhr REICHHALTIGER

BRUNCH Wir freuen uns auf Sie Ihr D+D-Team Restaurant Drunder & Dr端ber Affolternstrasse 5 8908 Hedingen Telefon 044 760 28 92 www.drunderunddrueber.ch info@drunderundrueber.ch Offen ist Dienstag bis Samstag: 9 bis 23.30 Uhr

Ein Blick hinter die Kulissen des Europaparlaments Die FDP des Bezirks Affoltern organisiert einen Ganztagesausflug nach Strassburg am Mittwoch, 26. Juni 2013. Details unter www.FDP-Knonaueramt.ch Anmeldung erforderlich bis 17. April 2013.


Sport

Dienstag, 9. April 2013

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Neue Vorstandsmitglieder in der LVA Sportlerehrungen als Höhepunkt an der Generalversammlung der Leichtathletik-Vereinigung Albis 49 Athletinnen und Athleten, Funktionäre, Eltern und Freunde der LV Albis verfolgten mit grossem Interesse die Geschäfte der 35. Generalversammlung. Höhepunkte des Abends waren die Sportlerehrungen und die Zuwahlen in den Vorstand. ................................................... von hanspeter feller Die statutarischen Geschäfte gingen zügig über die Bühne. Ohne Wortmeldungen wurden das Protokoll der letztjährigen GV und die Jahresberichte des Präsidenten und der Leiter der Trainingsgruppen einstimmig abgesegnet. Die Rechnung, welche einen kleinen Überschuss ausweist, wurde ebenso einstimmig genehmigt wie das

Budget für das kommende Vereinsjahr. Mit grossem Applaus wurden zwei neue Mitglieder in den Vorstand gewählt. Willy Biberstein aus Wettswil übernimmt das seit längerer Zeit verwaiste Ressort Sponsoring und Paolo De Carli, auch er aus Wettswil, übernimmt von Hanspeter Feller das Ressort Veranstaltungen. Mit diesen Zuwahlen wurde die seit längerer Zeit geplante Wachablösung an der Spitze des Vereins eingeläutet. Das Jahresprogramm 2013 der LV Albis sieht attraktiv aus. Im April/Mai bereiten sich die Athletinnen und Athleten in einem Trainingslager in Dornbirn und einem Trainingsweekend in Hedingen/Affoltern auf die neue Saison vor. Mit einem Stand wird der Verein an der Gewerbeschau in Affoltern am Albis präsent sein. Höhepunkt der Veranstaltersaison sind die kantona-

len Staffelmeisterschaften, welche die LV Albis am Mittwoch, 3. Juli, im Auftrag von zürich athletics organisieren wird. Die traditionellen Veranstaltungen wie das 1.-August-Meeting, der Türlerseelauf, der Säuliämtler Chlauslauf und das LVA-Cross werden auch 2013 durchgeführt. Traditionell an der GV der LV Albis sind die Sportlerehrungen. Am Schluss der Veranstaltung durften 21 Athletinnen und Athleten aus den Händen des Trainerteams ein kleines Präsent entgegennehmen. Ausgezeichnet werden die Qualifikation und Teilnahme an Schweizer Meisterschaften und Nachwuchsprojekten von Swiss Athletics sowie Podestplätze an den kantonalen Meisterschaften. Die LV Albis blickt mit viel Zuversicht in die neue Saison, welche mit den Bahnwettkämpfen im Mai eröffnet wird.

Die geehrten Athletinnen und Athleten. (Bild Nadia Heiniger)

«Gordonblue» in den Playoffs Volleyball-Mixed-Meisterschaft

Die letztes Jahr neu eingeführte Piccoli-Kategorie ohne Zeitrangliste erfreut sich bei den Jüngsten grosser Beliebtheit. (Bild zvg.)

Neue KnoliCupZeitrechnung KnoliCup mit etlichen Neuerungen Der Wiesentäli-Lauf vom kommenden Sonntag, 14. April, läutet nicht nur die diesjährige KnoliCup-Saison ein, sondern gleich eine neue KnoliCup-Zeitrechnung mit etlichen Neuerungen. Was lange währt, wird endlich gut, behauptet ein Sprichwort. Beim KnoliCup haben die Vorbereitungen erst kurz vor Ostern ihren Abschluss gefunden, entsprechend gross ist die Erwartung, dass die geplanten Änderungen dem KnoliCup neuen Schub verleihen. Knoli-Cup-Präsident Urs Kümmerli nach viel Vorarbeit stolz die Katze rechtzeitig vor dem traditionellen Wiesentäli-Lauf aus dem Sack gelassen: der KnoliCup wird professionalisiert.

Schritt Richtung Professionalisierung Ab sofort werden Anmeldung, Zeiterfassung und Rangliste in Zusammenarbeit mit Datasport abgewickelt, einem Unternehmen, das seit über 25 Jahren in vielen Lauf- und Ausdauersportarten diesen Service anbietet. Ausserdem wird dem Wunsch nach guten Bildern vom Lauf durch eine Zusammenarbeit mit dem Alphafoto-Team aus Dietikon Rechnung getragen.

Neue Website Nebst diesen grösseren Umstellungen wurde auch die Website neu gestaltet und ist jetzt unter www.knolicup.ch zu finden. Gleichzeitig wurden Logo

und Schriftzug modernisiert. Was allerdings noch fehlt ist die Unterstützung durch einen namhaften Sponsor. Die KnoliCup-Verantwortlichen sind zwar mit Interessenten im Gespräch, konnten aber für die diesjährige Saison noch keinen neuen Hauptsponsor präsentieren.

Die «Alten Herren» oder «die Ehemaligen», wie sie von den anderen Vereinsmitgliedern liebevoll genannt werden, haben sich bereits vor ihrem letzten Meisterschaftsspiel für die Playoffs qualifiziert. Mit 11 Siegen aus 13 Spielen zeigten die Säuliämtler, unter der Leitung von Spielertrainer Mustafa Issa (Junioren-Weltmeister von 1972), eine starke Leistung. Das schnelle Kombinationsspiel brachte nicht immer den gewünschten Erfolg, jedoch profitierten sie von der Ausgeglichenheit und der grossen Routine. Das A-Niveau in der Zürcher Mixedmeisterschaft wird von Jahr zu Jahr hochstehender. Einen entscheidenden Anteil am Erfolg haben die Frauen. Sie müssen nicht nur mit der ungewohnten höheren Netzkante kämpfen, sondern auch die teilweise hart geschlagenen Bälle der Männer verteidigen. Da die Kraft in den Angriffen gegenüber den Männern fehlt, müssen sie gekonnt mit gezielten und intelligenten Bällen ihre Punkte machen. Auch ist der Respekt gross, wenn ein 100 kg schwerer Nebenspieler zu einem Rush startet oder ihnen in der Verteidigung bedrohlich nahe

kommt. So kann es schon einmal vorkommen, dass man zähneknirschend einen Zahn verliert. Dass der Volleyball-Virus auch Spass machen kann, zeigt das Bild mit unserer holländischen Verstärkung Astrid Bier, die die grosse Herausforderung annahm und sich toll ins Team integriert hat.

Drei Mannschaften in der A-Klasse Stolz ist der «Vater» der Mixedmeisterschaft Heinz Gattiker, dass dieser Wettbewerb einen immer grösseren Stellenwert hat und bei Volley S9 sogar drei Mannschaften in der A-Klasse vertreten sind. Mit La Bamba könnte sich im letzten Spiel sogar noch eine zweite Mannschaft von Volley S9 qualifizieren und am 12. April, 19.15 Uhr, in der Sporthalle Schachen zu den Playoffs antreten. Magno – ebenfalls eine A-Mannschaft – sicherte sich mit wenig Trainingsaufwand einen Mittelfeldplatz und die Sangrias, die mit seriösem Trainingsbetrieb einen stark verbesserten Eindruck machten, konnten in der Gruppe C3 sogar überraschend den Leader schlagen.

Wiesentäli-Lauf als sicherer Wert Umso wichtiger ist es, zu wissen, dass der traditionelle Wiesentäli-Lauf, organisiert vom Turnverein Oetwil-Geroldswil, viele lokale Teilnehmer anzusprechen weiss und als sicherster Wert im KnoliCup mit vier Läufen, verteilt über die Monate April bis August, gilt. Am Sonntag, 14. April, ist es wieder so weit: die Laufbegeisterten aus dem Knonauer Amt und dem Limmattal treffen sich oberhalb von OetwilGeroldswil zur Saisoneröffnung mit Laufdistanzen zwischen 1,1 km und 4,0 km, je nach Alter und Leistungsstufe. Gestartet wird zwischen 10 und 13 Uhr, und für Kurzentschlossene besteht bis eine Stunde vor dem Start die Möglichkeit, sich vor Ort nachzumelden. Der organisierende Turnverein Oetwil-Geroldswil sorgt neben dem Renngeschehen auch mit einer vielseitigen kleinen Festwirtschaft für gute Laune bei den Betreuern und Eltern der vorwiegend jugendlichen Läuferinnen und Läufer. Alle Details und Informationen für Interessierte sind im Internet unter www.knolicup.ch verfügbar. Werner Eugster

Ex-Affoltern-Coach musste gehen Der abstiegsgefährdete FC Aegeri hat sich von Trainer Enzo Puntillo getrennt. Das wird auf der Homepage www.regional-fussball.ch gemeldet. Puntillo ist in der Region Zürich unter anderem aus seiner Zeit beim FC Affoltern bekannt. Bei den Säuliämtlern wirkte er bis im Juni 2011 als Assistenzcoach und Spieler. Beim FC Aegeri musste Puntillo aufgrund der nicht zufriedenstellenden Resultate nach dem dritten Spiel der Rückrunde gehen. Der Zuger Klub ist in der Gruppe 4 der interregionalen 2. Liga zurzeit auf Platz 12 klassiert.

In Affoltern mit Fussballstars trainieren Fussballbegeisterte Kinder haben Grund zum Jubeln: Bereits zum 10. Mal finden dieses Jahr die McDonald’s Fussball Camps statt. Auch in Affoltern. Von April bis Oktober lädt McDonald’s Schweiz Mädchen und Buben zu 22 Fussballwochen ein. Unter der Leitung von RN Sportevents trainieren diplomierte Junioren-Trainer die kleinen Fussballfans. Das Trainingsprogramm ist speziell auf die 6- bis 13Jährigen abgestimmt und vermittelt neben Fussballtricks vor allem auch Spass an der Bewegung. Die Fussballprofis Alain Sutter, Georges Bregy, Patrick Müller und Hakan Yakin sind 2013 wieder als Paten der McDonald’s Fussball-Camps dabei. Diese finden während den Schulferien statt und erfreuen sich stetig wachsender Beliebtheit: Insgesamt haben bereits über 14 000 Kinder in den letzten zehn Jahren daran teilgenommen. Am 7. Oktober 2013 findet ein solches Camp in Affoltern statt.

Remo Boss holt Auszeichnung

Der kleine Unterschied am Netz zwischen Mann und Frau. (Bild zvg.)

Die Ämtler Schwinger-Delegation kämpfte bei Sonnenschein und eisigen Temperaturen. Am Schaffhauser Frühjahrsschwinget in Beggingen vom 1. April 2013, erkämpfte sich Remo Boss mit 55.75 Punkten als einziger vom Schwingclub am Albis die Auszeichnung. Im Schlussgang siegte der Thurgauer Tobias Krähenbühl gegen Mario Schneider. Krähenbühl errang 58.50 Punkte. Der Eidgenosse Stefan Burkhalter landete auf dem zweiten Platz mit 57.25 Punkte, ebenso Samir Leuppi. Schwingklub Albis, Anja Bernhard


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