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Weiss Medien AG I Obere Bahnhofstrasse 5 I 8910 Affoltern am Albis I Telefon 058 200 5700 I Telefax 058 200 5701 I www.weissmedien.ch I Auflage 23 532 I AZ 8910 Affoltern a. A.

aus dem bezirk affoltern I Nr. 28 I 168. Jahrgang I Donnerstag, 4. April 2013

Unter Tage

Autos geknackt

Im ehemaligen Bergwerk Riedhof kann man in eine faszinierende Welt eintauchen. > Seite 3

In den vergangenen Tagen wurden zahlreiche PWs beschädigt und Beute gemacht. > Seite 5

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Parteiaustritte

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Wenns nicht mehr stimmt zwischen Behördenmitglied und «seiner» Partei. > Seite 7

Erhalten! 102 Einwohner wollen an der Sunneberg-Haltestelle in Bonstetten festhalten. > Seite 7

Jetzt wieder ein Rückgang der Straftaten im Bezirk Affoltern Das Knonauer Amt – eine der sichersten Regionen im Kanton Zürich Im Bezirk Affoltern sind die Straftaten 2012 im Vergleich zum Vorjahr um 9 Prozent zurückgegangen. Die Kantonspolizei Zürich hat zudem mehrere Täter überführen können.

taten wurden im Säuliamt begangen. Im vergangenen Jahr erfasste die Kapo in der Region insgesamt 2152 Straftaten, was gegenüber dem Vorjahr ein Rückgang um satte 9 Prozent bedeutet. Im Vergleich: 2011 verzeichnete das Amt eine Zunahme von 17,1%.

................................................... von werner schneiter

Zahlreiche Festnahmen

In den letzten gut zehn Jahren waren Verstösse gegen das Strafgesetzbuch im Kanton Zürich rückläufig – ein Trend, der 2011 gebremst wurde. 2012 stieg die Zahl der erfassten Straftaten erstmals wieder. Und zwar um 8,4 Prozent auf insgesamt 138 291 – die Steigerung ist laut der jüngsten Kriminalstatistik (Krista) insbesondere auf den Anstieg der Delikte gegen das Vermögen zurückzuführen. – Im Bezirk Affoltern sind die Zahlen vergleichsweise bescheiden; nur gerade 1,6 Prozent der im Kanton Zürich verübten Straf-

«Im Vergleich zu anderen Regionen leben wir hier tatsächlich in einem sicheren Bezirk», sagt Markus Huber, Bezirkschef der Kantonspolizei in Affoltern. Die Zahl der Einbrüche sank in der Berichtsperiode von 374 auf 314. Der Rückgang liegt auch in der Verhaftung eines sogenannten «Fensterbohrers» Ende 2011 begründet. Im Weiteren hat die Kapo im Verlauf des vergangenen Jahres mehrere weitere Täter verhaften und der Staatsanwaltschaft zuführen können. «Sitzen diese längere Zeit in U-Haft, so zeigt das in der Statistik Auswirkungen», so Mar-

kus Huber. Seit Eröffnung der Autobahn treiben auch sogenannte «Kriminaltouristen» ihr Unwesen in der Region – insbesondere im Unteramt, wo Ermittlungsverfahren eingeleitet werden konnten. «Im Tessin konnten Täter festgenommen werden, die im Unteramt Straftaten begangen haben», sagt Markus Huber und fügt bei, dass die Polizei auch den «Arabischen Frühling» gespürt und in der zweiten Jahreshälfte 2012 gezielte Aktionen gegen Einbrecher aus dem Maghreb durchgeführt hat. Eine regionale Aufklärungsquote ist bei Einbrüchen nicht verfügbar. Gesamtschweizerisch beträgt sie zirka 16 Prozent.

Oft häusliche Gewalt Im Bereich der Straftaten gegen «Leib und Leben» verzeichnete das Knonauer Amt eine Zunahme. Laut Markus Huber geht es da oft um häusliche Gewalt, die einen grossen Personal- und

Zeitaufwand erfordert – und öffentlich nicht bekannt wird. Generell zunehmend ist auch der Bereich der Körperverletzung, oft auch im Ausgang begangen. Die Gewaltbereitschaft ist auch hierzulande gestiegen. Bei den Verstössen gegen die sexuelle Integrität geht es vorwiegend um Exhibitionismus. Diese Delikte sind bei warmem Sommerwetter häufiger. Diese Zahlen liegen in der Region im tiefen Bereich, ebenso die Sparte «Raub», wo die Statistik durch einen einzigen Fall beeinflusst wird. Die leichte Zunahme begründet Markus Huber mit den gestiegenen Fällen von Strassen- und Zug-Raub. Im Bereich «Brandstiftung» haben mehrere Fälle von Anfang 2012 die Statistik geprägt, vor allem jene rund um den Bahnhof Affoltern. Bei Vandalenakten wurden unter anderem Kehrichtcontainer, Robidogbehälter und sogar ein Jäger-Hochsitz in Brand gesetzt. Derzeit herrscht Ruhe.

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Das Finale Am Samstag wird im Break in Affoltern «De beschti Ämtler Song» erkürt. > Seite 9

Campingplätze erwachen aus dem Winterschlaf Trotz der noch immer andauernden kühlen Temperaturen wird auf den Zeltplätzen im Säuliamt fleissig geputzt und gewaschen. Gartenplatten werden verlegt und Vorzelte eingerichtet. Am 16. März (an der Reuss) und am 1. April (am Türlersee) wurde die Campingsaison eröffnet. Während im Gegensatz zum Campingplatz am Türlersee in Ottenbach die Wohnwagen im Winter nicht abtransportiert werden müssen, sind beide Plätze bereits in den ersten Apriltagen sehr gut belegt. Überall bereiten die Campingfreunde ihre mobilen Häuschen auf die kommende Saison vor. Die meist langjährigen und treuen Gäste schlottern zwar beim Frühlingsputz ihrer Wohnwagen noch ein wenig. Ausnahmslos alle Besitzer der fahrbaren Ferienhäuschen sind jedoch überzeugt, dieses Jahr einen heissen und schönen Sommer auf ihrem geliebten Stammplatz am Wasser zu erleben. (mm) ................................................... > Bericht auf Seite 5

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Dauerregen prägte den 34. GP Osterhas Radsportler am Samstag in der Affoltemer Industrie nicht zu beneiden Trotz des Regens wurde am Samstag in der Affoltemer Industrie spannender Radsport geboten. ................................................... von martin platter Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Radkriteriums GP Osterhas am Karsamstag in der Affoltemer Industrie waren nicht zu beneiden. Garstiges Winterwetter mit morgendlichem Schneefall, der im Laufe des Tages in Dauerregen überging, forderte die Radsportler bis zum Letzten. Vor allem die Hauptrennen waren denn auch von zahlreichen Aufgaben geprägt.

U23 schneller als die Elite Ungeachtet dessen wurde spannender Radsport geboten. Sowohl bei der Elite als auch bei den U23-Amateuren bestimmten Ausreisser-Duos den Rennausgang. Für einmal war das U23-Amateurrennen, das wie der verkürzte Elite-Wettkampf über 80 Runden führte, unter dem alleinigen Tempodiktat von Claudio Imhof sogar schneller. An Imhofs Hinterrad zeigte Fabian Kiser sein taktisches Gesellenstück. Im Vorjahr noch Sieger bei den Junioren, erreichte der stämmige Wettswiler Zimmermann-Lehrling diesmal den zweiten Platz in der nächsthöheren Kategorie. ................................................... > Bericht auf Seite 22

400 14 Ausreisserduos Fabian Kiser (l.) und Claudio Imhof. Die beiden machten das U23/Amateure/Masters-Rennen unter sich aus. (Bild Martin Platter)

9 771661 391004


Ärztlicher Notfalldienst In Notfällen wende man sich zuerst immer über die Praxisnummer an den Hausarzt, bei Abwesenheit erhält man über den Telefonbeantworter die Nummer des Ärztetelefons 044 421 21 21. Bei Verkehrsunfällen Telefon 117 oder Telefon 044 247 22 11.

Telefon 144 für Sanitäts-Notruf

Einstellung des Konkurses Über die Erbschaft von Giovanni Carlo Nussbaum, geb. 5. Juli 1942, von Densbüren AG, wohnhaft gewesen Sellenbüren 55, 8143 Stallikon, gestorben am 13. März 2012, ist durch Urteil des Konkursrichters des Bezirksgerichtes Affoltern vom 11. Januar 2013 die konkursamtliche Liquidation angeordnet, das Verfahren aber mit Urteil dieses Richters vom 25. März 2013 mangels Aktiven eingestellt worden. Sofern nicht ein Gläubiger bis zum 15. April 2013 die Durchführung des Konkursverfahrens verlangt, sich gleichzeitig zur Übernahme des durch die Konkursmasse nicht gedeckten Teils der Kosten verpflichtet und daran vorläufig einen Barvorschuss von Fr. 4500.– leistet, gilt das Verfahren als rechtskräftig geschlossen. Schlieren, 27. März 2013 Konkursamt Schlieren Lilie-Zentrum, Uitikonerstrasse 9 8952 Schlieren

Konkurseröffnung Schuldner: Roland Erichsen, geb. 7. Juli 1954, von Horgen ZH, Im Steingarten 7, 8914 Aeugst am Albis

Konkurseröffnung

Obfelden

Schuldner: Aeberli Partner AG in Liquidation, Niederfeldstrasse 47, 8932 Mettmenstetten

Gesuchsteller: Wyser Peter und Priska, Mettmenstetterstrasse 15, 8912 Obfelden Projektverfasser: moos. giuliani. herrmann architekten, Grabenackerstrasse 6, 8450 Andelfingen Baurechtliches Vorhaben: Diverse Um- und Anbauten am Wohnhaus Vers.-Nr. 537 und Neubau Carport auf Kat.-Nr. 4104 an der Mettmenstetterstrasse 15 (Wohnzone W2)

Datum der Konkurseröffnung: 5. November 2012 Summarisches Verfahren, Art. 231 SchKG Eingabefrist bis 6. Mai 2013 Vergleiche Publikation im Schweizerischen Handelsamtsblatt vom 5. April 2013. Affoltern am Albis, 5. April 2013 Konkursamt Affoltern Bahnhofplatz 9, Postfach 8910 Affoltern am Albis

Einstellung des Konkurses Über Ivica Peric, geb. 20. Januar 1978, von Affoltern am Albis, Alte Hedingerstrasse 19, 8910 Affoltern am Albis, ist durch Urteil des Bezirksgerichtes Affoltern, Einzelgericht, vom 17. Januar 2013 der Konkurs eröffnet, das Verfahren aber mit Urteil dieses Gerichtes vom 25. März 2013 mangels Aktiven eingestellt worden. Sofern nicht ein Gläubiger binnen zehn Tagen die Durchführung des Konkursverfahrens verlangt, sich gleichzeitig zur Übernahme des durch die Konkursmasse nicht gedeckten Teils der Kosten verpflichtet und daran einen Barvorschuss von Fr. 3000.– leistet, gilt das Verfahren als rechtskräftig geschlossen. Affoltern am Albis, 27. März 2013 Konkursamt Affoltern Bahnhofplatz 9, Postfach 8910 Affoltern am Albis

Datum der Konkurseröffnung: 7. Januar 2013 Summarisches Verfahren, Art. 231 SchKG Vergleiche Publikation im Schweizerischen Handelsamtsblatt vom 5. April 2013. Affoltern am Albis, 25. März 2013 Konkursamt Affoltern Bahnhofplatz 9, Postfach 8910 Affoltern am Albis

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Friedhof Mettmenstetten Gräberräumung Die Ruhefrist des Erdbestattungsfeldes (1988 bis 1992) im mittleren Teil der Friedhofanlage bzw. des Urnenbestattungsfeldes (1988 bis 1993) im unteren Teil der Friedhofanlage ist abgelaufen. Gemäss Beschluss des Gemeinderates vom 19. März 2013 werden die Grabfelder gestützt auf Art. 22 der geltenden Bestattungs- und Friedhofverordnung aufgehoben. Die Grabmäler und Pflanzen sind bis Ende Oktober 2013 zu entfernen. Nach Ablauf dieser Frist werden die Grabfelder durch die Gemeinde geräumt und über den allfällig vorhandenen Grabschmuck verfügt. Mettmenstetten, 5. April 2013 Der Friedhofvorsteher

Planauflage: Die Pläne liegen auf den betreffenden Gemeindekanzleien zur Einsicht auf. Dauer der Planauflage: 20 Tage vom Datum der Ausschreibung an. Erfolgt die Ausschreibung im Amtsblatt des Kantons Zürich später, gilt das Datum der letzten Ausschreibung. Rechtsbehelfe: Begehren um die Zustellung von baurechtlichen Entscheiden sind innert 20 Tagen seit der Ausschreibung bei der Baubehörde schriftlich einzureichen; elektronische Zuschriften (EMails) erfüllen die Anforderungen der Schriftlichkeit in der Regel nicht. Wer das Begehren nicht innert dieser Frist stellt, hat das Rekursrecht verwirkt. Die Rekursfrist läuft ab Zustellung des Entscheides (§§ 314-316 PBG). Für die Zustellung baurechtlicher Entscheide wird eine geringfügige Kanzleigebühr erhoben.

Schiessvereine

Feldschützenverein Bonstetten Schiessen im Schützenhaus Lochenfeld: Freiwillige Übung (inkl. GM ZKSV) Freitag, 5. April 2013 17.30 bis 20.00 Uhr Jungschützenkurs Mittwoch, 10. April 2013 18.30 bis 20.00 Uhr

Stallikon Bauherrschaft: Politische Gemeinde Stallikon, Reppischtalstrasse 53, 8143 Stallikon Bauvorhaben: Abbruch infolge Baufälligkeit, Weidhogerweg 5/7, Kat.-Nr. 218/219, Kernzone

Freiwillige Übung (inkl. GM ZKSV) und Jungschützenkurs Freitag, 12. April 2013 17.30 bis 20.00 Uhr Oblig. Bundesübung Mittwoch, 17. April 2013 18.00 bis 20.00 Uhr

Wettswil am Albis Bauherrschaft: Meinrad und Jolanda Weber, In Bruggen 23, 8907 Wettswil am Albis Bauvorhaben: Solaranlage und Wärmepumpe auf dem Flachdach des Wohnhauses Vers.-Nr. 429 auf Kat.-Nr. 1239, In Bruggen 23 (Wohnzone W2a)

Freiwillige Übung (inkl. GM ZKSV) Freitag, 26. April 2013 17.30 bis 20.00 Uhr Der Vorstand

Affoltern am Albis Planauflage: Gemeindezentrum Marktplatz 1 Hochbauabteilung, 2. OG Bauherrschaft: Pensionskasse Zürcher Kantonalbank, Postfach, 8010 Zürich Projektverfasser: SUPAARCH Suter Partner Architekten AG, Weinbergstrasse 100, 8802 Kilchberg ZH Bauvorhaben: Abbruch Mehrfamilienhaus Vers.-Nr. 1217, Neubau Mehrfamilienhaus mit Tiefgarage, Kat.-Nr. 1631, Gartenstrasse 14, Wohnzone W3

Affoltern am Albis Planauflage: Gemeindezentrum Marktplatz 1 Hochbauabteilung, 2. OG Bauherrschaft: Florentina + Christoph Fischer, Alte Affolterstrasse 4, 8909 Zwillikon Projektverfasser: Atelier Fischer Architektur + Gestaltung, Alte Affolterstrasse 2, 8909 Zwillikon Bauvorhaben: Neubau Einfamilienhaus mit Autounterstand, Kat.-Nr. 3770, Wilgibelweg, Wohnzone W2a

«Wer im Gedächtnis seiner Lieben lebt, ist nicht tot, er ist nur fern; tot ist, wer vergessen ist.»

TODESANZEIGE Traurig aber dankbar für die schöne gemeinsame Zeit, nehmen wir Abschied von unserem Muetti, Grosi, Urgrosi, Schwiegermutter, Schwester, Schwägerin, Gotti und Tante.

Ida Gut-Oberholzer 23. August 1926 – 26. März 2013

Nach einem erfüllten Leben und kurzer Krankheit durfte sie friedlich einschlafen. Wir werden ihre grosse Liebe und Fürsorge vermissen. Aber in unseren Herzen wird sie weiterleben. Emil und Lisbeth Gut mit Familie Hanspeter und Käthi Gut mit Familie Paul und Ella Gut mit Familie Heinz und Uschi Gut mit Familie Isabella und Werner Raschle mit Familie Karin Oberholzer

Kappel am Albis Bauherrschaft: Haegi Hans Rudolf, Hasenbühlstrasse 52, 8910 Affoltern am Albis Projektverfasser: Hans Bickel, Schlossmattstrasse 28, 8934 Knonau Bauprojekt: Neubau zwei freistehende Einfamilienhäuser, Abbruch bestehender Schopf und Neubau Schopf für drei Autos, Kat.-Nr. 1279, Steinhauserstrasse 6, Uerzlikon, (Kernzone B)

Abschied auf dem Friedhof Obfelden mit anschliessendem Abdankungsgottesdienst in der reformierten Kirche am Freitag, 5. April, 14.00 Uhr.

Knonau

Statt Blumen gedenke man des Alterspflegeheims Sonnenberg, Haus Pilatus, Postkonto 80-7664-4.

Bauherrschaft: Urs Schenkel, Waldhof, Uttenberg, 8934 Knonau Bauvorhaben: Diverse Um- und Anbauten (teilweise erstellt), auf Parzelle Kat.-Nr. 9, Waldhof, Knonau (Landwirtschaftszone)

In der Gemeinde werden keine Leidzirkulare versandt. Traueradresse: Hanspeter und Käthi Gut, Breitenerlistrasse 10, 8912 Obfelden

Mettmenstetten

Einladung an die Genossenschafter zur 37. ordentlichen Generalversammlung der FGA Datum: Dienstag, 7. Mai 2013 Ort: Restaurant Weingarten Untere Bahnhofstrasse 8 8910 Affoltern am Albis Zeit: 19.00 Uhr TRAKTANDEN 1. Begrüssung durch den Präsidenten 2. Wahl des Protokollführers und Stimmenzählers 3. Protokoll der 36. ordentlichen Generalversammlung 2012 4. Jahresbericht des Präsidenten und des Geschäftsleiters 5. Rechnung 2012 6. Budget 2013 7. Ausblick 8. Wahlen 9. Anträge und Verschiedenes – Anpassung der Gebührenordnung Rechnung, Budget und Protokoll können bei der Geschäftsstelle der FGA an der Obfelderstrasse 31, Affoltern am Albis, eingesehen werden. Anträge sind bis zum 23. April 2013 an das Sekretariat der FGA zu richten. Der Vorstand

Bauherrschaft: Hugo + Margrit Zeltner, Aentlerweg 5b, 8932 Mettmenstetten Bauprojekt: Erstellen einer gestuften Gartenstützmauer mit Terrainanpassung auf Kat-Nr. 3900, Aentlerweg 5b (Wohnzone W2a)

DANKSAGUNG Mettmenstetten Bauherrschaft: Jakob Aeschlimann, Tambrig, 8932 Mettmenstetten Bauprojekt: Rückbau Longierplatz und Neubau Allwetterplatz (20 x 40 m) mit Einzäunung auf Kat.-Nr. 1252, Tambrig (Landwirtschaftszone)

Wir danken herzlich für die grosse Anteilnahme und die vielen Zeichen der Verbundenheit, die wir beim Abschied von unserer lieben Mutter

Mettmenstetten

erfahren durften. Für alle persönlichen Worte, Briefe, Blumen und Spenden möchten wir uns herzlich bedanken. Besonders bedanken möchten wir uns bei der Spitex für die langjährige Pflege, dem Ottenbacher Chor für die einfühlsamen Lieder und Herrn Pfarrer Jörg Ebert.

Bauherrschaft: Stadt Zürich, Werkund Wohnhaus zur Weid, Rossau, 8932 Mettmenstetten Vertreter: Strebel GmbH, Holzbau, Dörflistrasse 5, 8933 Maschwanden Bauprojekt: Abbruch Autounterstand, Vers.-Nr. 965, Ersatzbau Autounterstand auf Kat.-Nr. 432, zur Weid, Rossau (Zone für öffentliche Bauten und Anlagen Oe)

Berta Gut-Schoch

Ottenbach, im April 2013

Die Trauerfamilie


Bezirk Affoltern

Donnerstag, 4. April 2013

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wir gratulieren Zur goldenen Hochzeit Irma und Hans-Peter Suter-Engeler dürfen wir in Affoltern zur goldenen Hochzeit gratulieren. Das Ehepaar feiert am kommenden Samstag, 6. April 2013. Wir wünschen einen schönen Festtag.

Eintauchen in eine faszinierende Welt unter Tage Der Bergwerkverein Riedhof öffnet im Aeugstertal die Stollen dem Publikum

Zum 85. Geburtstag In Zwillikon darf Hans Stutz am kommenden Dienstag, 9. April, seinen 85. Geburtstag feiern. Dem Jubilaren gratulieren wir herzlich, wünschen einen schönen Festtag und alles Gute.

Zum 80. Geburtstag Am kommenden Montag, 8. April, feiert Gertrud Löhrer-Haag in Affoltern den 80. Geburtstag. Herzliche Gratulation zu diesem Ehrentag und alles Gute.

Wie immer am ersten Samstag im Monat ist das Bergwerkmuseum im Aeugstertal geöffnet, am nächsten Samstag von 10 bis 16 Uhr. Dazu ist am Nachmittag von 14 bis 16 Uhr ein Teil der Stollen für das Publikum zugänglich. Es bietet sich die seltene Gelegenheit, sich im kühlen Berginnern am Rand eines Sees verzaubern zu lassen. ................................................... von karl straub

Herausgeberin: Weiss Medien AG, Obere Bahnhofstrasse 5, 8910 Affoltern a. A. Geschäftsführerin: Barbara Roth Redaktion: Werner Schneiter, Chefredaktor Thomas Stöckli, Redaktor Uschi Gut, Redaktionsassistenz Redaktion@affolteranzeiger.ch Copyright: Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für eingesandtes Material

Letztes Jahr konnte der Bergwerkverein Riedhof sein 10-jähriges Bestehen feiern. Der Verein hat sich zur Aufgabe gemacht, das Wissen um den ehemaligen Kohleabbau im Aeugstertal wach zu halten. Zu diesem Zweck unterhält er auf dem Areal der Stiftung Solvita (Behindertenheim Götschihof) in drei Räumen der ehemaligen Zivilschutzanlage der Gemeinde Aeugst ein Museum, worin auf die Geschichte der verschiedenen Abbauperioden eingegangen wird. Neben den Exponaten, die den industriellen Abbau der Braunkohle veranschaulichen, wird in der Ausstellung ganz allgemein ein Zeitfenster der Erdgeschichte geöffnet.

Gesamtauflage: 23 532 Beratung und Verkauf Inserate: Elisabeth Zipsin/Tiziana Dinisi Telefon 058 200 5700, Fax 058 200 5701 inserat@weissmedien.ch Sonderseiten: Kurt Haas, Mediaberatung Telefon 058 200 5718, M 079 270 35 67 info@mein-mediaberater.ch Tarife: www.affolteranzeiger.ch Annahmeschluss: Dienstagsausgabe: Montag, 8.00 Uhr Freitagausgabe: Mittwoch, 16.00 Uhr Todesanzeigen: 11.00 Uhr am Tag vor Erscheinen Aboservice: abo@affolteranzeiger.ch Telefon 058 200 5700, Fax 058 200 5701 Kontakt: Alle Mitarbeiter erreichen Sie unter vorname.name@azmedien.ch Druck: Mittelland Zeitungsdruck AG, Neumattstrasse 1, 5001 Aarau

Besuch im wiedereröffneten Stollen Nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges, als der Import von hochwertiger

Der nördliche Bereich des Stollensystems, das heisst das Gebiet talabwärts Richtung Stallikon, ist vom Bergwasser überflutet. Die Licht- und Spiegelungseffekte auf und im aufgestauten Wasser vermitteln den Besuchern im Berginnern ein besonders eindrucksvolles Erlebnis. Für abenteuerlustige Gruppenbesucher kann auf Voranmeldung auf dem unterirdischen See eine Schlauchbootfahrt organisiert werden. Öffnungszeiten: Samstag, 6. April. Museum: 10 bis 16 Uhr, Bergwerkstollen: 14 bis 16 Uhr.

Der Gottertstollen. (Bild zvg.)

Aus den Verhandlungen des Gemeinderates Kappel Aus der Laufenden Rechnung 2012 ergibt sich bei Aufwendungen von Fr. 4 372 636.01 und Erträgen von Fr. 4 406 643.20 ein Ertragsüberschuss von Fr. 34 007.19. Dieses Ergebnis ist um 143 037.19 besser als der Voranschlag, welcher einen Aufwandüberschuss von 109 030 Franken vorsah.

Verleger: Peter Wanner, www.azmedien.ch

Gewinnanteil von der Zürcher Kantonalbank

Namhafte Beteiligungen nach Art. 322 Abs. 2 StGB:

Die Zürcher Kantonalbank richtet der Gemeinde Kappel einen Gewinnanteil von Fr. 75 331.40

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Schlauchbootfahrt möglich

Ergebnis um 143 000 Franken besser als veranschlagt

Ein Produkt der

AZ Anzeiger AG, AZ Fachverlage AG, AZ Management Services AG, AZ Regionalfernsehen AG, AZ TV Productions AG, AZ Verlagsservice AG, AZ Vertriebs AG, AZ Zeitungen AG, Belcom AG Dietschi AG, Media Factory AG, Mittelland Zeitungsdruck AG, Vogt-Schild Druck AG, Vogt-Schild Vertriebs GmbH, Weiss Medien AG

Kohle wieder in Gang kam, wurde der Abbau der Braunkohle im Aeugster Bergwerk eingestellt. Die Stolleneingänge wurden unzugänglich gemacht und die Stollen dem Zerfall überlassen. Das Stollensystem ist insgesamt über sieben Kilometer lang. Ein Stück der Hauptstollen hat der Bergwerkverein unter grossem Aufwand ausgeräumt, abgesichert, beleuchtet und wieder begehbar gemacht. Die begehbaren Abschnitte sind im laufenden Jahr an vier Samstagnachmittagen für die Öffentlichkeit zugänglich. Auf Voranmeldung (Telefon 044 764 10 69, Ueli Wenger) können sie von Gruppen auch zu anderen Terminen besucht werden. In den Stollen herrscht eine Temperatur von elf Grad. Es werden festes Schuhwerk und warme Kleidung empfohlen.

Einbürgerung Unter dem Vorbehalt der eidgenössischen Einbürgerungsbewilligung und der Erteilung des Kantonsbürgerrechts wurde das Bürgerrecht der Gemeinde Kappel am Albis erteilt an: Simon Olaf Koch, geb. 1984, von Deutschland, Im Feld 10.

Zusammenarbeit Feuerwehr Der im Jahre 1999 zwischen den Gemeinden Hausen, Kappel und Rifferswil abgeschlossene Vertrag über die Zusammenarbeit im Bereich Feuerwehr ist den heutigen Normen gemäss den Vorgaben der Gebäudeversicherung angepasst worden.

Benefiz-Moto-Cross 2013 in Hauptikon Den Veranstaltern des diesjährigen Benefiz-Moto-Cross in Hauptikon wurden unter Vorbehalt der kantonalen Zustimmung die nötigen Bewilligungen zur Durchführung des Anlasses am Samstag, 7. September, sowie Sonntag, 8. September 2013, erteilt.

Erstellen von Orthophotodaten Im Rahmen der Errichtung eines Solarkatasters der Region Knonauer Amt

soll ein Solarkataster für den Bezirk Affoltern erstellt werden. Unter Solarkataster wird ein Solar-Inventar aller Hausdächer einer Stadt, Gemeinde oder Region verstanden. Dieses beinhaltet für jede Dachfläche die Ausrichtung, Neigung und Einstrahlung sowie das Potenzial für die Produktion von Sonnenenergie. Für die Aufnahme dieser Daten wurde von der Gemeinde Kappel am Albis aufgrund des Kostenverteilers ein Beitrag von 922 Franken zugesichert.

Unterhaltsgenossenschaften: Kostenbeitrag für «Digitalisierung Pläne» Die Unterhaltsgenossenschaft Uerzlikon-Hauptikon sieht vor, ihre Wegund Drainagepläne im amtlichen Vermessungswerk digital zu erfassen. Die Gemeinde Kappel am Albis beteiligt sich im Sinne der einheitlichen Finanzierung mit je 3000 Franken an den

Kosten der für die beiden Unterhaltsgenossenschaften Uerzlikon-Hauptikon und Kappel entstehenden Kosten.

Baubewilligungen Unter Bedingungen und Auflagen wurden folgende Baubewilligungen erteilt: – Ulrich Schneebeli, Uerzlikon, für den Neubau eines Doppeleinfamilienhauses mit Carport auf Kat.-Nr. 1468 und 1483, Hausmatte, Uerzlikon. – Ulrich Schneebeli, Uerzlikon, für die Erstellung einer Sitzplatzverglasung beim Wohnhaus Assek-Nr. 783, Hausmatte, Uerzlikon. – Anselmo und Christine Spelgatti, Uerzlikon, für innere Umbauten und die Installation einer thermischen Solaranlage mit Wärmepumpe am Wohnhaus Assek-Nr. 282, Baarerstrasse, Uerzlikon. (sf)


Bestattungen Affoltern am Albis

ABSCHIED

Am 29. März 2013 ist in Affoltern am Albis ZH gestorben:

Ein Herz hat aufgehört zu schlagen.

Margaretha Schneiter geb. Aeberli geb. geb. 28. November 1928, von Affoltern am Albis ZH und Amsoldingen BE, wohnhaft gewesen in Affoltern am Albis ZH, Mühlebergstrasse 10. Trauergottesdienst am Montag, 8. April 2013, um 14.00 Uhr in der Friedhofskapelle Affoltern am Albis ZH, anschliessend Urnenbeisetzung auf dem Friedhof Affoltern am Albis ZH. Bestattungsamt Affoltern am Albis

Heinz Siegenthaler 8. Juni 1934 – 28. März 2013

Heinz wurde von seinen schweren Leiden erlöst und ruht nun in Frieden. In meinen Gedanken wird Heinz immer präsent sein. Marlis Ryser

Traueradresse: Marlis Ryser, Steinacherstrasse 2, 8910 Affoltern am Albis

14. April 1923 – 26. März 2013

Kündig, Ulrich Andreas Kant. Turnveteranen Gruppe Affoltern am Albis

Er starb in Affoltern am Albis am 26. März 2013.

TODESANZEIGE

Andacht auf dem Friedhof Bodenfeld, Bonstetten am Freitag, 5. April 2013, 13.30 Uhr.

Wir trauern um unser langjähriges Mitglied

Bestattungsamt Bonstetten

Bonstetten In Bonstetten wird beerdigt:

Gallati geb. Eugster, Paula

Rolf Spörri Durch seine lange Verbundenheit mit dem Turnverein war Rolf für uns alle ein zuverlässiges und wertvolles Vereinsmitglied. Den Angehörigen sprechen wir unser tief empfundenes Beileid aus. Wir bitten Euch, dem Verstorbenen ehrend zu gedenken. Die Obmannschaft der Turnveteranen

Feldschützenverein Bonstetten

TODESANZEIGE

Landi Bonstetten Genossenschaft

Wir müssen Abschied nehmen von unserem lieben Schützenkameraden und Ehrenmitglied

TODESANZEIGE

Andreas Kündig

Mit Trauer nehmen wir Abschied von unserem Genossenschafter

Der Verstorbene war während vielen Jahren ein treues Mitglied unseres Vereins. Wir werden ihn in dankbarer Erinnerung behalten. Der Trauerfamilie sprechen wir unser herzliches Beileid aus.

Bestattungsamt Bonstetten

Hausen am Albis Am 29. März 2013 ist in Stallikon gestorben:

Enzler geb. Burri, Annemarie geb. 8. Oktober 1926, von Appenzell, wohnhaft gewesen in Hausen am Albis. Die Beisetzung findet am Freitag, 5. April 2013, um 13.45 Uhr auf dem Friedhof Hausen am Albis mit anschliessender Abdankung in der reformierten Kirche Hausen am Albis statt.

Kiwanis Club Knonaueramt Der Vorstand

19. September 1937 – 25. März 2013

Sie starb in Horgen ZH am 1. April 2013.

Abdankung in der reformierten Kirche Bonstetten am Dienstag, 9. April 2013, 14.00 Uhr.

in Kenntnis zu setzen. Andy old war seit 1988 Mitglied des Kiwanis Club Knonaueramt. Wir verlieren in ihm einen wertvollen Freund und sehr geschätzten Kameraden. Wir werden ihm ein ehrendes Andenken bewahren. Der Trauerfamilie sprechen wir unser tiefes Beileid aus.

Die Urnenbeisetzung findet am Freitag, 5. April 2013, 13.30 Uhr, auf dem Friedhof Bonstetten statt. Anschliessend Trauergottesdienst in der reformierten Kirche Bonstetten.

geboren am 7. Februar 1929, von Zürich und Glarus GL, Ehefrau des Gallati, Max Josef, wohnhaft Im Späten 15, Bonstetten.

Andacht auf dem Friedhof Bodenfeld, Bonstetten, im engsten Familienkreis am Dienstag, 9. April 2013, 13.30 Uhr.

Wir haben die schmerzliche Pflicht, Sie vom Hinschied unseres Freundes

Andreas Kündig-Frech

In Bonstetten wird beerdigt:

Abdankung in der reformierten Kirche, Bonstetten am Freitag, 5. April 2013, um 14.00 Uhr.

TODESANZEIGE

Die Asche wird im Free Wald in Birmensdorf beigesetzt.

Bonstetten

geboren 14. April 1923, von Bonstetten und Hittnau ZH, Witwer der Kündig geb. Frech, Anna, wohnhaft gewesen Dorfstrasse 47, Bonstetten.

«Über den Wolken Muss die Freiheit wohl grenzenlos sein Alle Ängste, alle Sorgen Sagt man Blieben darunter verborgen Und dann Würde was uns gross und wichtig erscheint Plötzlich nichtig und klein» Reinhard Mey

Andreas Kündig-Frech Wir verlieren mit ihm einen äusserst geschätzten, engagierten und langjährigen Genossenschafter (Beitritt 1955). Seine markante und direkte Art werden wir vermissen und Andy Kündig-Frech in dankbarer und bester Erinnerung behalten. Den Angehörigen sprechen wir unser herzliches Beileid aus.

Der Vorstand und die Mitglieder Die Bestattung findet am Freitag, den 5. April 2013, um 13.30 Uhr auf dem Friedhof Bonstetten statt, anschliessend Trauerfeier um 14.00 Uhr in der reformierten Kirche. Die Schützen des Feldschützenvereins besammeln sich um 13.15 Uhr vor dem Friedhof.

Vorstand, Personal und Genossenschafter der Landi Bonstetten Die Abdankung findet am Freitag, 5. April 2013, um 14.00 Uhr in der reformierten Kirche Bonstetten statt.

Bestattungsamt Hausen am Albis

Gemeinderat Bonstetten

Mettmenstetten Am Freitag, 5. April 2013, 13.30 Uhr, findet auf dem Friedhof, anschliessend um 14.15 Uhr in der reformierten Kirche, die Beisetzung/Abdankung für

Bertha Bär Untere Bahnhofstrasse 26 (Aufenthalt: Azmoos) statt. Der Friedhofvorsteher

Obfelden Am 26. März 2013 ist in Affoltern am Albis gestorben:

Gut-Oberholzer Ida geb. 23. August 1926, von Obfelden ZH, wohnhaft gewesen in Obfelden, Breitenerlistrasse 10; Witwe des Gut-Oberholzer Emil Robert. Urnenbeisetzung am Freitag, 5. April 2013, 14.00 Uhr, in Obfelden, anschliessend Abdankung in der reformierten Kirche. Die Friedhofvorsteherin

TODESANZEIGE TODESANZEIGE

Wir trauern um unser langjähriges Behördenmitglied

Wir haben die schmerzliche Pflicht, Sie über den unerwarteten Hinschied unseres langjährigen Freimitglieds, ehemaligen Präsidenten und kantonalen Turnveteranen

Andreas Kündig sen. in Kenntnis zu setzen. Viele Jahre war er ein begeisterter aktiver Sportler und Förderer unserer Turnvereine. Andreas, wir werden dich als guten Kameraden in bester Erinnerung behalten. Den Angehörigen entbieten wir unser aufrichtiges Beileid. Wir bitten Sie, unserem Kameraden ein ehrendes Andenken zu bewahren und ihm die letzte Ehre zu erweisen. Turnverein Bonstetten Kant. Turnveteranen Turnveteranengruppe Bonstetten Die Turner besammeln sich am Freitag, den 5. April 2013, um 13.15 Uhr beim Friedhof Bonstetten.

Andres Kündig Er ist am 26. März 2013 von uns gegangen. Mit grossem Engagement, Eifer und Einsatzfreude für seine Gemeinde hat er sich u. a. 1958 bis 1966 als Gemeinderat, von 1938 bis 1967 in der Feuerwehr Bonstetten und davon von 1958 bis 1967 als Kommandant verdient gemacht. Wir verlieren mit Andi eine äusserst hilfsbereite, zuverlässige und humorvolle Persönlichkeit, die allseits geschätzt wurde. Wir werden ihn stets in guter Erinnerung behalten. Wir trauern mit und sprechen der Trauerfamilie unser tief empfundenes Beileid aus. Der Familie, den trauernden Angehörigen, Freunden und Bekannten wünschen wir viel Kraft und Zuversicht in den schweren Stunden. Die Andacht findet am Freitag, 5. April, 13.30 Uhr, auf dem Friedhof Bonstetten und die Abdankungsfeier um 14.00 Uhr in der reformierten Kirche Bonstetten statt.


Bezirk Affoltern

Donnerstag, 4. April 2013

Die Campingfreunde hoffen auf einen Jahrhundertsommer

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Zahlreiche Autos aufgebrochen Es waren möglicherweise die gleichen Täter, die in den vergangenen Tagen im Säuliamt zahlreiche Autos aufgebrochen haben.

Auftakt zum sommerlichen Lagerleben auf den beiden Säuliämtler Campingplätzen Sowohl am Türlersee als auch an der Reuss bereiten die Campingfreunde ihre Wohnwagen auf die Sommersaison vor. Beide Zeltplätze sind bereits gut besetzt, und trotz der noch immer kalten Temperaturen freuen sich die Wohnwagenbesitzer auf die kommende warme Jahreszeit. ................................................... von martin mullis Judith Buchser und Wädi Stutz von der Verwaltung des Campingplatzes an der Reuss in Ottenbach, sind bei ihren Arbeiten auf dem Zeltplatz noch in dicke Faserpelzjacken gehüllt. Der Platz an der Reuss ist bereits seit dem 16. März offen, doch vor den Ostern zeigte sich dieser mit den vielen den leeren Wohnwagen als ziemlich verlassen. Trotz des kühlen zweiten Apriltags sind nun doch bereits da und dort Gäste damit beschäftigt, ihre Wohnwagen für die kommende Saison bereit zu machen. Die Platzwartin Judith Buchser seufzt und spricht von einem aussergewöhnlich kalten Saisonstart. Während der Osterfesttage waren allerdings immerhin drei Campingwagen und ein einziges Zelt mit Ausflüglern und Feriengästen besetzt. Bei den fast 60 Stellplätzen werken auch einige Dauermieter an ihren mobilen Ferienhäuschen, um sie für die kommende Saison in Schuss zu bringen. So hantiert auch der Karosseriespengler Stefan Sollberger aus Engstringen vor seinem Wohnwagen mit Werkzeugen. Er will in den kommenden Monaten seine Freizeit zusammen mit seinem Tibet-Terrier Canspo an der Reuss verbringen. Die wenigen anwesenden Gäste machen Witze beim Fototermin und schlagen anstelle der Winterjacken Badehose und Bikini vor. Ganz offensichtlich scheren sich die Campingfreunde nicht um das kühle und unfreundliche Wetter und zeigen sich bei bester Laune. Sämtliche der anwesenden Camper erwarten einen schönen und heissen Sommer und freuen sich auf das Bad in der Reuss.

Hoffen am Türlersee auf einen Jahrhundertsommer: Walter und Marlis Kneissl mit Platzwart Andreas Glättli (rechts). zweiten Tag nach Eröffnung des Platzes, fast 60 Prozent der verfügbaren Plätze besetzt. Pächter Andreas Glättli hat alle Hände voll zu tun, um die Wünsche seiner Gäste alle zu erfüllen. Er führt den Campingplatz nun bereits die dritte Saison und kennt die allermeisten Besitzer der Wohnwagen, sind doch fast 95 Prozent langjährige Stammkunden. Auf dem Platz werden überall Aufbauarbeiten ausgeführt, Platten verlegt, geputzt, die Wagen gewaschen und auf Hochglanz poliert. Camper sind ordentliche Leute, und ein biss-

chen Wettbewerb um den schönsten Platz ist auch hier vorhanden. Die Jahresgebühr kostet – je nach Grösse – immerhin zwischen 1700 und 2000 Franken und beinhaltet auch ein Reservierungsrecht auf die nächste Saison. Infolge der immer noch äusserst kühlen Temperaturen wird jedoch nur sehr selten in den Wohnwagen übernachtet. Auch Marlis und Walter Kneissl aus Niederglatt campieren bereits seit 14 Jahren. Sie sind mit dem Frühlingsputz beschäftigt, übernachten jedoch nur bei warmen Temperaturen am Türlersee.

Die Wohnwagen werden auf Hochglanz poliert Obwohl auf dem Campingplatz Türlersee die Wohnwagen während der kalten Jahreszeit entfernt werden müssen, sind bereits am 2. April, dem anzeige

Mit Winterkappe und Faserpelzjacke: Judith Buchser und Wädi Stutz vom Reuss-Camping haben alle Hände voll zu tun. (Bilder Martin Mullis)

Schneeschuhwandern auf der Badewiese Ganz besonders stolz auf seinen nigelnagelneuen Wohnwagen ist das Ehepaar Elsi und Pierre Bonnemain aus dem zürcherischen Buchs. Auch sie sind bereits seit 30 Jahren Stammgäste am kleinen See im Säuliamt. Für Pierre Bonnemain ist dies die erste Saison seit seiner Pensionierung als Angestellter der Schulverwaltung der Stadt Zürich. Den über 30 000 Franken teuren Campingwagen hat er angeschafft, weil er als Rentner nun viel mehr Zeit auf dem Campingplatz verbringen kann. Platzchef Andreas Glättli wünscht sich sehnlichst warmes Frühlingswetter, auch weil das Campingrestaurant dann sofort nicht nur durch seine Gäste, sondern auch durch die Spaziergänger besucht wird. Letztes Jahr habe Anfang April wesentlich mehr Betrieb auf «seinem» Platz geherrscht, hält Glättli fest. Er «befürchtet» schmunzelnd und mit etwas Galgenhumor, dass er vermutlich nächstes Wochenende noch eine Schneeschuhwanderung auf der Badewiese organisieren müsse. Doch so schlimm dürfte es denn doch nicht werden. Der gelernte Chemielaborant bezeichnet seine Arbeit als Traumjob und ist ausserdem überzeugt, dieses Jahr einen Jahrhundertsommer am Türlersee zu erleben.

Die Serie nahm am Samstag, 30. März, zwischen 13.45 und 14.30 Uhr in Bahnhofnähe in Bonstetten ihren Anfang und beinhaltete die gleiche Vorgehensweise: Einschlagen einer Seitenscheibe. In diesem Fall wurden die Täter möglicherweise gestört; sie zogen ohne Beute ab. Auf dem Parkplatz in der Habersaat im Aeugstertal wurde nur wenig später eine Handtasche mit mehreren hundert Fragen erbeutet. Beim Fahrzeugeinbruch, der sich ebenfalls am Samstag zwischen 14.30 und 15.45 Uhr in Flugplatznähe in Rifferswil ereignete, entwendeten Unbekannte eine Tasche mitsamt Portemonnaie, das ein paar Franken Bargeld enthielt. Zwei Stunden später wurde aus einem beim Hedinger Fussballplatz parkierten PW eine Handtasche mit mehreren hundert Franken gestohlen. Am 1. April, in den frühen Morgenstunden, machten wohl dieselben Täter Halt in der Höhe der katholischen Kirche in Hausen. Sie knackten einen parkierten PW. Das Diebesgut befindet sich noch in Abklärung. In allen Fällen meldet die Kantonspolizei Sachschäden von mehreren hundert Franken.

Signalisationen beschädigt Im Bereich Vollenweid – Riedmatt in Hausen wurden über Ostern Bus- und Geschwindigkeitssignalisationen beschädigt. Im Industriegebiet in Obfelden geriet am Samstagabend eine Kippmulde in Brand. Möglicherweise wurde das Feuer absichtlich gelegt. Die Feuerwehr rückte aus. Aktiv waren Einbrecher auch an Karfreitag. Sie versuchten mit Flachwerkzeug, die Eingangstüre eines Motorradgeschäfts aufzubrechen – ohne Erfolg. Resultat: mehrere hundert Franken Sachschaden. An Karfreitag um Mitternacht störten sich Anwohner an zu lauter Musik, die aus einer Bar im Bereich der Oberen Bahnhofstrasse nach aussen drang. Die Polizei wies den Betreiber an, die Türe zu schliessen.

Auf der falschen Seite ... Zum Schluss noch das: Am 1. April rief eine Frau bei der Kantonspolizei an. «Auf der Raststätte wurde mein Auto gestohlen». Schliesslich stellte sich heraus, dass die den PW auf der anderen Einfahrseite parkiert hatte ... (-ter.)


Bestattungen Als Gott sah, dass der Weg zu lang, der Hügel zu steil und der Atem zu schwer wurde, legte er seine Arme um dich und sprach: Komm heim.

«Es ist so schwer, wenn sich der Mutter Augen schliessen, zwei Hände ruhen, die stets so treu geschafft, wenn auch die Tränen reichlich fliessen, bleibt uns der Trost der Liebe in Erinnerung»

TODESANZEIGE Traurig, aber mit vielen schönen Erinnerungen nehmen wir Abschied von unserer geliebten Mutter, Schwiegermutter, Schwester, Oma und Gotte

Wir sahen die Sonne untergehen und sind erschrocken als es plötzlich dunkel wird . . . Mami wir vermissen Dich sehr – Danke für alles.

«Nach schwerer und intensiver Krankheit hat meine Kraft nachgelassen und ich durfte am Karfreitag in meinem vertrauten Zuhause, in behutsamer Pflege bei meinem Sohn mit Candi zufrieden und ruhig einschlafen».

Berta Bär 24. Dezember 1925 – 24. März 2013

Nach langer, geduldig ertragener Krankheit, hat sie ihr letztes Reiseziel erreicht. Wir gönnen ihr die wohlverdiente Ruhe. In grosser Dankbarkeit erinnern wir uns an die vielen gemeinsamen Stunden mit ihr. Wir vermissen dich Monika Wiedemeier und René Koch, Däniken SO Maya und Bruno Dittadi-Wiedemeier, Trübbach Rita und Ruppert Buschneg-Wiedemeier mit Michael und Daniel, Mettmenstetten Sabrina und Josef Schuler-Dittadi, Balzers Varinia Dittadi, Trübbach Auf Wunsch der Verstorbenen findet die Urnenbeisetzung im engsten Familienkreis statt. Die Abdankungsfeier ist am Freitag, 5. April 2013, um 13.30 Uhr in der reformierten Kirche in Mettmenstetten. Traueradresse: Maya Dittadi-Wiedemeier, Postfach 35, 9477 Trübbach

Rufe mich an in der Not, so will ich dich erretten, so sollst du mich preisen

In Liebe und Dankbarkeit nehmen wir Abschied von unserer herzensguten und liebsten Mutter

Ottenbach Am 30. März 2013 ist in Affoltern am Albis gestorben:

Bodenmann geb. Zähner, Margreth geb. 23. Juli 1931, von Urnäsch AR, wohnhaft gewesen in 8913 Ottenbach, mit Aufenthalt in der Langzeitpflege Sonnenberg, Affoltern am Albis, Witwe des Bodenmann, Emil. Beisetzung am Freitag, 5. April 2013, im engsten Familienkreis auf dem Friedhof in Ottenbach, anschliessend Abdankung um 14.00 Uhr in der Kirche in Ottenbach. Der Friedhofvorsteher

Annemarie Enzler-Burri 8. Oktober 1926 – 29. März 2013

Liebes Mami wir verabschieden uns und danken dir von ganzem Herzen für all deine grosse Liebe. Ja, wir sind sehr traurig, aber unendlich dankbar, dass wir dir deinen Wunsch «bitte nimm mich heim» um einzuschlafen, erfüllen konnten. Für die Zeit, die uns mit dir gegönnt war und alles was wir mit dir erleben durften . . . Nie – wirklich gar nie, werden wir dich vergessen. Grossen Dank an alle Ärzte, das Pflegepersonal des Bezirksspitals Affoltern sowie der Spitex für die liebevolle und einfühlsame Pflege. In stiller Trauer und dankbarer Erinnerung: Helmuth mit Candi Roman und Nok Bruder Hans Schwester Elisabeth Verwandte und Freunde

Ps. 50, 15

Die Trauerfeier findet am Freitag, den 5. April 2013, um 13.45 Uhr auf dem Friedhof von Hausen am Albis statt, mit anschliessendem Trauergottesdienst in der reformierten Kirche.

TODESANZEIGE Traurig nehmen wir Abschied von meiner lieben Partnerin, unserem Mami und Nani

Blumenspenden bitten wir in der Abdankungshalle oder in der reformierten Kirche Hausen abzugeben. Traueradresse: Helmuth Enzler und Candi, Püntenstrasse 31, 8143 Stallikon

Margreth Bodenmann-Zähner 23. Juli 1931 – 30. März 2013

Sie ist nach längerer Krankheit von ihren Altersbeschwerden im Pflegeheim Sonnenberg erlöst worden. In stiller Trauer: Ernst Hegetschweiler Max Bodenmann mit Dory und Elena Maya Hegetschweiler Kamm mit Christian und Anisa Die Trauerfeier findet am Freitag, 5. April 2013, um 14.00 Uhr in der reformierten Kirche Ottenbach statt. In der Gemeinde werden keine Leidzirkulare versandt. Traueradresse: Maya Hegetschweiler Kamm, Winkelstrasse 20, 8912 Obfelden

SVP Bonstetten

TODESANZEIGE

WIR DANKEN HERZLICH

Fahrzeuge

für die überaus grosse Anteilnahme beim schmerzlichen Verlust unserer lieben

Kaufe Autos

Maria Stella Tomasi-Spagnol Die vielen Zeichen der Verbundenheit während des Abschieds und des Gottesdienstes haben uns fühlen lassen, dass wir nicht alleine um einen lieben und guten Menschen trauern. Wir danken auch Herrn Dr. W. Baumann für die jahrelange Betreuung, dem Spitex-Dienst für die Pflege in den letzten Wochen und dem Team der Palliativstation Villa Sonnenberg für ihre Begleitung in schwierigen Stunden. Ein grosser Dank auch allen Verwandten, Freunden und Bekannten für die Umarmungen, die lieben Worte, für ihre Verbundenheit und für die grosszügigen Spenden.

auch Jeeps und Lieferwagen, alle Marken & Jg., km & Zustand egal, gegen gute Barzahlung & gratis Abholdienst (CH-Unternehmer). Telefon 079 777 97 79 auch Sa/So.

Ringraziamo tutti gli amici e parenti per la profonda partecipazione al dolore per la perdita della nostra cara

Traurig nehmen wir Abschied von unserem langjährigen Mitglied

Andreas Kündig-Frech Wir werden ihn mit seinem Humor und den Geschichten aus seinem Leben in guter Erinnerung behalten. Den Angehörigen sprechen wir unser tief empfundenes Beileid aus. SVP Bonstetten

Maria Stella Tomasi-Spagnol Grazie anche allo Spitex e al sign. Dr. Baumann, al centro Palliative Care Sonnenberg per la loro premurosa assistenza.

Die Trauerfamilie

Perfekte Drucksachen sind meine Passion. Erich Jud, Drucker und Chauffeur

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druck@azmedien.ch 058 200 57 00


Bezirk Affoltern

Donnerstag, 4. April 2013

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kommentar zu den parteiaustritten

Parteiinterner Zwist: Wie viel verträgts? ................................................... von werner schneiter

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m Juni 2007 trat die damalige Affoltemer Gemeindepräsidentin Irene Enderli aus der SVP aus, ein halbes Jahr später folgte der Obfelder Gemeindepräsident Peter Sandhofer – jetzt ist es der Wettswiler Gemeindepräsident Hans-Peter Eichenberger, der das Parteibuch zurückgibt («Anzeiger» vom 28. März). Eine Gemeindepräsidentin, zwei Gemeindepräsidenten – drei aus der gleichen Partei. Das ist doch kein Zufall, werden jene einwenden, die den rüden Stil, die harten Attacken und die grenzewertigen Plakataktionen in Erinnerung rufen. Nun, Irene Endeli sah damals die Toleranzgrenze überschritten, als sie «Parteifreunde» ortete, die sie und den Gemeinderat vor der Unenabstimmung über die Totalrevision der Gemeindeordnung (die auch die

Einbürgerungspraxis einschloss) in Inseraten als «Totengräber der Demokratie» brandmarkten. Bei Peter Sandhofer spielten seinerzeit keine regionalen Ereignisse eine Rolle. Ihm stiessen Tonalität und Stil der Kantonalpartei sauer auf, aber auf nationaler Ebene auch der Umgang mit Eveline Widmer-Schlumpf und Samuel Schmid – und die Opposition der SVP gegen die Personenfreizügigkeit. Nochmals anders die Situation im Fall von Hans-Peter Eichenberger: Er fühlt sich von der Ortspartei nicht mehr getragen, weil dieser einige Vorlagen aus der «Gemeinderatsküche» nicht behagen, weil sie zahlreichen Dingen eine andere Meinung vetritt als «ihr» Gemeindepräsident.

In die Kollegialbehörde eingebunden Gibt ein Gemeindepräsident das Parteibuch zurück, so produziert das natürlich Schlagzeilen und wirft Fragen auf, zum Beispiel jene nach der Toleranz. Und zwar auf beiden Seiten. Die

Partei wird daran erinnern, dass ihr ausgetretenes Mitglied vor allem dank ihrem Sukkurs ins Amt gewählt worden ist – und sie erwartet als «Gegenleistung», dass ihr Mitglied auch Parteiinteressen in die Behördentätigkeit einfliessen lässt. Eine solche Erwartung ist aus Sicht der Partei natürlich legitim. Aber dabei geht auch vergessen, dass der oder die Betroffene als Gemeindepräsident aller wirken muss und in eine Kollegialbehörde eingebunden ist, die keine Parteipolitik betreibt, sondern den Fokus auf Sachgeschäfte gerichtet hat. Natürlich kann man da im Sinne der Partei einwirken, aber bei einem Sachgeschäft in einer Abstimmung im gemeinderätlichen Kreis für einmal den Kürzeren ziehen. In diesem Fall gilt auch für den Gemeindepräsidenten oder die -präsidentin das Kollegialprinzip: Man trägt die Vorlage mit, gegen seine Überzeugung – auch wenn das der eigenen Partei nicht passt. Es gibt keine gültige Formel, wie weit sich eine Partei und ihr in der Behörde

ZVV: Haltestelle BonstettenSunneberg soll erhalten bleiben 102 Einwohner begehren entsprechende Änderungen Sie ist am vergangenen Dienstag abgelaufen, die Frist für Änderungswünsche bezüglich der vom ZVV öffentlich aufgelegten Angebotsänderungen für die Fahrplanjahre 2014 und 2015. In Bonstetten ist ein entsprechendes Begehren eingegangen. ................................................... von urs e. kneubühl

2Die Zeit der öffentlichen Auflage der geplanten Angebotsänderungen für die Fahrplanjahre 2014 und 2015 des Zürcher Verkehrsverbundes ZVV haben Monika und Beat Landis genutzt und die Änderungen – im Bezirk Affoltern sind es insgesamt deren sieben – genauer unter die Lupe genommen. Mit ernüchterndem Resultat: Stören tun sich die an der Bucheneggstrasse in Bonstetten Wohnhaften daran, dass die Linie 237 aufgehoben und durch die neue Linie 227 ersetzt werden soll. Diese weist gegenüber der Linie 237 eine verkürzte Linienführung auf, indem auf die Schlaufe über Aumüli verzichtet wird. Damit, stellen Monika und Beat Landis fest, würde die Haltestelle Bonstetten-Sunneberg ersatzlos gestrichen. Für die beiden Gesuchsteller und weitere 100 Mitunterzeichnende ist dies nicht akzeptabel. «Das ist die einzige Bushaltestelle in unserem

Quartier, abgesehen vom nur in der Nacht fahrenden «Buxi». Damit wären zukünftig die Quartiere Sunneberg, Rüti, Wolfen und Lochenweiher einen mindestens zehnminütigen Fussmarsch von der nächsten Haltestelle – Bonstetten-Isenbach – entfernt. Für Menschen, die vorgerückten Alters und nicht so gut zu Fuss sind, ebenso generell für Personen, die kein Auto haben, ist deshalb der Erhalt der Haltestelle Sunneberg sehr wichtig. Schüler aus unserem Quartier nutzen sie mittlerweile regelmässig und ebenso wird sie zum Einkaufen im Dorf, inklusive der Rückfahrt mit schweren Taschen viel genutzt.»

Änderungsbegehren mit 2 Varianten Mit der neuen Linie 227, deren Busse werktags, also von Montag bis Freitag, stündlich zwischen 06 und 20 Uhr verkehren würden, und dem Verzicht auf die Linie 237 wären auch Fahrteinbussen in Kauf zu nehmen, denn die 237er-Busse verkehren von Montag bis Samstag. Monika und Beat Landis ist bewusst, dass für die Aufnahme einer Linie ohne Zusatzfinanzierung – die neue Linie 227 ist im Gegensatz zur bisherigen Linie 237 nach §20 PVG nicht mehr finanziert – die Einsteigezahlen wichtig sind, halten allerdings dagegen: «Die Haltestelle Sunneberg hat im Durchschnitt zwar lediglich vier Personen, die einsteigen. Würden

aber die Zahlen der Passagiere gezählt, die dort aussteigen, läge das Resultat viel höher. Das liegt in der Natur einer ‹Berg›-Haltestelle.» Das Änderungsbegehren von Monika und Beat Landis sowie 100 Mitunterzeichnenden enthält allerdings nicht ausschliesslich den Erhalt der Buslinie Linie 237, sondern schlägt primär eine Alternative vor. Die Führung der Buslinie 220 zum Bahnhof Bonstetten-Wettswil möge geändert werden und zwar wie folgt: «Nach Haltestelle Dorfplatz, Dorfstrasse, rechts abbiegen in die Aumülistrasse, links abbiegen in die Isenbachstrasse, anfahren der jetzigen Haltestelle Sunneberg und Weiterfahrt auf der Isenbachstrasse zur neu an die Isenbachstrasse verlegten Haltestelle Bonstetten-Isenbach sowie zur Haltestelle Bonstetten-Lärchenhof und Bahnhof Bonstetten.» (vgl. Bild).

Gemeinde prüft Begehren Ihr Änderungsbegehren haben die Gesuchsteller rechtzeitig eingereicht, das bestätigt auf Anfrage die Gemeindeverwaltung Bonstetten. Hier hat man bis zum Ende der Eingabefrist die Begehren und Vorschläge gesammelt und wird diese nun prüfen. Sämtliche Änderungsbegehren werden schliesslich, entsprechend kommentiert, dem Zürcher Verkehrsverbund (ZVV) eingereicht. Ob dem Begehren von Monika und Beat Landis sowie den 100 Mitunterzeichnenden stattgegeben wird, entscheidet zum Schluss der ZVV. Allerdings könnten die Änderung der Führung der Linie 220 und der Erhalt der Haltestelle Bonstetten-Sunneberg die Gemeinde dann nach Paragraf 20 PVG wieder zur Mitfinanzierung verpflichten. Pro Haltestelle würden 700 Franken – für beide Richtungen mal zwei – für die Gemeinde Bonstetten anfallen.

wirkendes Mitglied entfernen können. Das hängt auch von Befindlichkeiten und beidseitiger Toleranz ab. An der Grundhaltung der drei genannten Exponenten liegt es sicher nicht: Alle gelten als solide Bürgerliche, die ihren Austrittsentschluss nach vielen Jahren Mitgliedschaft nicht über Nacht gefällt haben. Zwischen Irene Enderli und ihrem Amtsvorgänger Toni Bortoluzzi lag der Haussegen schon längere Zeit schief – auch wegen des Themas «Heizgenossenschaft», deren Sanierung in den 90er-Jahren für viel Gesprächsstoff sorgte. Peter Sandhofer, selbst immer ein Mann der klaren Worte, verabschiedete sich in seiner letzten Amtsdauer als Gemeindepräsident aus der Partei, weil Blochers Haltung zur Personenfreizügigkeit «das Fass zum Überlaufen brachte». Und bei Hanspeter Eichenberger waren offenbar mehrere Sachfragen ausschlaggebend, bei denen die Ortspartei eine andere Haltung vertritt und er sich deswegen nicht mehr getragen fühlt.

Interner Streit auch in anderen Parteien Innerparteilichen Streit gibt es natürlich nicht nur bei der SVP. Der kommt überall vor. Hans Steiger, der ins Tösstal ausgewanderte Obfelder, sagte der SP nach nur vier Jahren im Nationalrat «auf Wiedersehen», weil sie sich nach seiner Auffassung in gewissen Fragen zu wenig radikal gab. In anderen Parteien sorgte die A4 für rote Köpfe; Hans Rudolf Haegi verliess die SVP und kämpfte auch als EVP-Kantonsrat gegen die Autobahn, die ebenso in der CVP für Austritte sorgte. Auch die FDP blieb beim Thema nicht von einer Zerreissprobe veschont: Kantonsrätin Margit Huber kämpfte an der Seite der Autobahngegner, ihr Parteikollege, Kantonsrat und Nationalrat Rolf Hegetschweiler, auf Befürworterseite. Obwohl sie gerade in verkehrspolitischen Fragen eine andere Haltung als die FDP einnahm, hielt Margit Huber der Partei aber die Treue.

Von der Jugendarbeit zur familienergänzenden Betreuung Die Gemeinden Bonstetten, Wettswil, Stallikon und Islisberg haben ihr gemeinsames Angebot der Jugendarbeit neu ausgerichtet. Deshalb wurde Ende Juni 2012 ein Neustart der Jugendarbeit unter dem Namen «jugendplus» mit einem neuen Konzept in Angriff genommen. Bis anhin wurden zwei Jugendhäuser geführt, das Mikado in Bonstetten und das Graffiti in Stallikon. Die Jugendhäuser dienen den Jugendlichen zur Nutzung und Beteiligung an Aktivitäten. Im Jugendhaus Graffiti wurde die Mädchenarbeit angeboten. Das Jugendhaus Mikado stand allen Jugendlichen im Oberstufenalter zur Verfügung. In den letzten Jahren sind die Besucherzahlen im Jugendhaus Mikado stark gesunken. Auch konnten kaum mehr Jugendliche für Projektarbeiten im Jugendhaus Mikado aktiviert werden. Zudem erwies sich der Standort des Mikados in unmittelbarer Nähe des Bahnhofes insofern als problematisch, als dass der Aussenbereich des Mikados und der Garten der Kinderkrippe Barabu von Personen ausserhalb der Öffnungszeiten benutzt und verschmutzt wurde. Im Rahmen einer ersten Umsetzungsphase des neuen Projektes «jugendplus», welches von der Jugendkommission Unteramtplus abgesegnet worden war, zog die Jugendarbeit aus dem Jugendhaus Mikado aus und leistet in den vier Gemeinden Jugendarbeit vor Ort. Als Folge werden die Räume durch die «jugendplus» nicht mehr benötigt. Mittels eines neuen Jugendmobils – einem ausgebauten Bauwa-

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gen – wurde eine neue Anlaufstelle geschaffen. Das Jugendmobil wechselt alternierend den Gemeindestandort um dort zu sein, wo die Jugend Bedarf am Angebot hat. Regelmässige Veranstaltungen, bei denen die Jugendlichen mitarbeiten und diese besuchen können, finden in diversen Räumlichkeiten in den verschiedenen Gemeinden statt. Zudem sind die Jugendarbeitenden auch zu Fuss in den Gemeinden unterwegs, um die Jugendlichen auf ihren Plätzen aufzusuchen und bei Bedarf zwischen den Generationen zu vermitteln.

Positive Rückmeldungen: «jugendplus» ein Erfolg Die positiven Rückmeldungen der Jugendlichen und die Besucherzahlen der Anlässe lassen darauf schliessen, dass das neue Projekt «jugendplus» ein Erfolg ist und in dieser Weise weitergeführt wird. Durch die Inkraftsetzung des neuen Kinder- und Jugendhilfegesetzes per 1. Januar 2012 wurden die Gemeinden verpflichtet, familienergänzende Betreuung im Vorschulalter anzubieten. Die Gemeinde Bonstetten sieht daher vor, diese Gesetzesauflage (Angebot) in den freigewordenen Räumen umzusetzen und die Räume einer geeigneten Organisation zu vermieten. Die gemeindeeigene Liegenschaft, Stationsstrasse 4, bietet sich auf Grund des Standortes, in der Nähe des ÖVs geradezu optimal an für eine familienergänzende Kinderbetreuung im Vorschulalter. Gemeinderat Bonstetten


Haushalthilfe Du siehst den Garten nicht mehr blühen, in dem du einst so froh geschafft. Du siehst die Blumen nicht mehr blühen, weil der Herr dir nahm die Kraft. Was du im Leben uns gegeben, dafür ist jeder Dank zu klein. Was du an Liebe uns gegeben, wird immer in unseren Herzen sein.

TODESANZEIGE In Liebe und Dankbarkeit nehmen wir Abschied von unserem lieben Mueti, Grosmueti, unserer Schwiegermutter, Schwester, Schwägerin, Tante, Cousine und Gotte

Margrit Schneiter-Aeberli 28. November 1928 – 29. März 2013

Wir vermissen dich, doch in unseren Herzen wirst du immer bei uns sein. Bruno und Martina Schneiter-Lüchinger mit Andreas, Timo, Nico, Priska Edith und George Scheidegger-Schneiter Marlis und Wolfgang Zeuner-Schneiter Verwandte und Freunde Der Trauergottesdienst findet am Montag, den 8. April 2013, um 14.00 Uhr in der Friedhofskapelle in Affoltern am Albis statt, anschliessend Urnenbeisetzung auf dem Friedhof Affoltern am Albis ZH. Anstelle von Blumen gedenke man des Spitals Affoltern, Langzeitpflege Sonnenberg, Haus Rigi, Postkonto 80-7664-4. Traueradresse: Edith Scheidegger-Schneiter, Zugerstrasse 47, 6312 Steinhausen

Die SRM Präzisionsmechanik AG ist ein erfolgreiches, zukunftsorientiertes Industrieunternehmen mit 50 Mitarbeitern. Unser Kerngeschäft ist die Zulieferung mechanisch gefertigter und montierter Bauteile für verschiedene Industriebereiche. Zur Verstärkung unseres Frästeams suchen wir einen:

Polymechaniker Ihr Aufgabengebiet: Programmieren (Mastercam) und Einrichten von CNCFräsmaschinen. Wenn Sie eine neue Herausforderung suchen und über Flexibilität und Selbstständigkeit verfügen, so senden Sie Ihre schriftliche Bewerbung mit den üblichen Unterlagen zu. Für telefonische Auskünfte steht Ihnen Herr P. Strebel unter Telefon 044 763 43 33 jederzeit gerne zur Verfügung. SRM Präzisionsmechanik AG Rigistrasse 18 5634 Merenschwand

Telefon: 044 763 43 30 E-Mail: info@srm-ag.ch Internet: www.srm-ag.ch

Wir suchen per 1. August 2013, evtl. nach Vereinbarung

Auf Beginn des Schuljahres 2013/2014 suchen wir

eine Kindergarten-Lehrperson ca. 90 %-Pensum im Kindergarten Rasch (Aufstockung auf 100 % im Folgejahr) Ihr Profil: • Sie sind eine offene, teamfähige und initiative Persönlichkeit. • Sie sind motiviert, sachlich und verlieren nur selten Ihren Humor. • Sie haben Freude am Unterrichten und schätzen die Zusammenarbeit im Team. • Sie besitzen ein anerkanntes Kindergarten-Lehrdiplom. Es erwartet Sie: • • • •

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Sind Sie neugierig geworden? Wir freuen uns auf Sie! Weitere Informationen erhalten Sie über www.primarobfelden.ch oder persönlich von unserem Schulleiter, Hans-Ruedi Holzer, Telefon 044 760 04 74. Bitte senden Sie Ihre Bewerbungsunterlagen bis am 26. April 2013 per E-Mail: schulverwaltung@primarobfelden.ch oder per Post: Primarschule Obfelden, Schulverwaltung, Postfach 21, 8912 Obfelden.

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Vermischtes

Donnerstag, 4. April 2013

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Lebt der Geist des Konzils noch? Prof. Dr. Eva-Maria Faber erinnert in Affoltern zum 50-Jahre-Jubiläum an das II. Vatikanische Konzil Am Montag, 8. April, 20 Uhr hält Professorin Dr. Eva-Maria Faber im katholischen Pfarreizentrum Affoltern einen Vortrag über wichtige binnenkirchliche Veränderungen. Die katholische Pfarrei Affoltern lädt im Rahmen des Jahresthemas «Dem Glauben ein Gesicht geben» alle Interessierten herzlich ein. War das eine Aufbruchstimmung vor 50 Jahren! Papst Johannes XXIII. erkannte die Zeichen der Zeit und berief unter dem Leitwort «aggiornamento» ein Konzil ein, das von 1962 bis 1965 in Rom 2498 Konzilsväter und über 500 Berater und Gäste versammelte. Und sie alle waren gekommen, um zu erneuern und zu bewahren. Darum erstaunt es nicht, dass sehr kontrovers und heftig gestritten wurde, galt es doch sich den Herausforderungen der Welt zu stellen, eine Welt, die sich radikal verändert hatte. Im Nachhinein kann das II. Vatikanische Konzil als das wichtigste kirchliche Ereignis des 20. Jahrhunderts bezeichnet werden. In seinem Gefolge wurde viel vom «Geist des Konzils» gesprochen. Während eher progressive Katholiken das grundlegend Neue des Konzils betonen, sehen eher konservative Katholiken (und dazu gehört zweifelsohne

Das Finale von «De Beschti Ämtler Song» Am kommenden Samstag, 6. April, 21 Uhr, stehen die neun Finalisten im Affoltemer Break auf der Bühne. Das Team vom Heartbeat Music Studio um Rico Balest und Fredi Früh lädt alle Musikbegeisterten zum Finale ein. Das Finale wird eine unterhaltsame Show werden, die einen Einblick in die Vielfalt des jungen Ämtler Musikschaffens gibt. Alle Bands, die am 6. April auf der Bühne stehen, haben das Zeug, den Pokal abzuräumen. Doch geht es an diesem Abnd nicht nur um die Ermittlung des Winners, sondern vielmehr alle Bands zu würdigen und zusammen ein tolles Musikfest zu veranstalten! Es stehen auf der Bühne: «die grossen Ämtler Stars» Lara Küenzli mit ihrem Liebeslied, The Real Maynuts mit ihrem rohen Grunge, Broken Fate mit ihrem absolut kompromisslosen Metal, «Andi Wanclac and the BummTschakka-Bumm-Bumm hauen dich einfach um», Patrick Struchen Band mit seiner schrillen Performance, Patrick Bottarella Band auf Mission für eine gerechtere Welt, Nigel Reed mit seinem natürlichen Charme, BSA Massiv aus Aeugst mit ihrem witzigen «Gopfertori, Gopfertelli, Gopfertamisiech» und das traumhafte Duo Tim Aeppli und Anahi Carrasco. Der Eintritt für dieses bunte Musikfest kostet schlanke 15 Franken. Das Team von Heartbeat Music hofft auch, dass möglichst viele Musikbegeisterte und Fans die Möglichkeit wahrnehmen, mit dem Gönnereintritt von 30+ Franken diesen Anlass zu unterstützen! Sie danken der Zürcher Kantonalbank, PRS Guitars und dem Musikhaus Hofmann für ihr Sponsoring! Die Organisatoren und die Jury bestehend aus Johnny Giussani, Eddie Fiorito, Samia Afra, Bea Hofmann und Robert Url freuen sich, mit dem Song «Listen to the Music» von den «Doobie Brothers» den Abend zu eröffnen. Samstag, 6. April, 21 Uhr, im Break in Affoltern. Türöffnung um 20 Uhr.

auch das kirchliche Lehramt) das Konzil in seiner Kontinuität mit der bisherigen Tradition der Kirche und seiner Konzilien. Diese Spannung ist bis heute geblieben und führt nicht selten zu Konflikten, die dem Weiterkommen der katholischen Kirche offenkundig im Wege steht. Die sogenannte «Pfarrei-Initiative», welche die veränderte Praxis an der Basis zur Sprache bringt, ist ein lebendiger Beweis, in welchen Spannungen und Auseinandersetzungen sich die katholische Kirche zurzeit befindet.

Der Blickwinkel von Dr. Eva-Maria Faber auf das Zweite Vatikanum Dr. Eva-Maria Faber, Rektorin der Theologischen Hochschule Chur und Professorin für Dogmatik und Fundamentaltheologie ist mitten in der Konzilszeit geboren. Erst nachträglich konnte sie die konkreten Aufbrüche in der katholischen Kirche als Symptome des Konzils deuten. Mehr und mehr interessierte sie in den vergangenen Jahren, was auf dem Konzil und um es herum geschehen ist. Ihr imponiert wie Kardinäle, Bischöfe und Theologen ihre Aufgabe und gesamtkirchliche Verantwortung wahrgenommen haben und wie sie ortskirchliche Perspektiven in den Prozess des Konzils eingebracht haben. In ihrem

Dr. Eva-Maria Faber, Rektorin der Theologischen Hochschule Chur, tritt ein für eine erneuerte katholische Kirche. (Bild zvg.) Vortrag geht sie auf wichtige binnenkirchliche Veränderungen und ihre strukturellen Konsequenzen ein. Sie bleibt aber nicht dabei stehen, sondern bringt auch die Sendung der Kirche zur Sprache, eine Sendung mitten in der Welt, im gesellschaftlichen Leben, in den brennenden Menschheitsfragen.

Die versierte und weltoffene Professorin steht Red und Antwort Dass Dr. Eva-Maria Faber eine äusserst kompetente und aufgeweckte Fach-

frau ist, hat sie erst kürzlich in einem Radiointerview mit Susanne Brunner unter Beweis gestellt. Im Tagesgespräch von Radio SRF 1 wurde sie am 28. Februar zur anstehenden Papstwahl befragt. Darin meinte sie, es gäbe einen Kern des Glaubens, der nicht zur Disposition gestellt werden dürfe und den man als Schatz bewahren müsse. Aber es gehe auch um die Frage, wie die Tradition der katholischen Kirche lebendig weitergeführt werde und das gehe nicht ohne den Dialog mit der eigenen Zeit und auch nicht ohne die Aufmerksamkeit für neue

Perspektiven, die sich heute stellen und die man früher vielleicht nicht so gesehen hat. Es gehe um die Frage, inwiefern die Geschichte ein Ort der Erkenntnis sein müsse und die Kirche deswegen nicht mit ewigen Wahrheiten kommen könne, mit Wahrheiten, die die Kirche schon immer geglaubt habe. Frau Faber stellt sich auf den Standpunkt, dass die Kirche in die heutige Geschichte hineinzuschauen hat und sich da auch korrigieren lassen muss. Als Beispiel nennt sie das Problemfeld mit den Geschiedenen und Wiederverheirateten, das neu zu regeln sei. «Die katholische Kirche hat ein neues Verständnis der Ehe, das noch nicht in allen Punkten umgesetzt ist».

Gespräch mit Frau Dr. Faber Der Vortragsabend mit Dr. Eva-Maria Faber bietet neben dem Vortrag auch Gelegenheit, mit der Professorin ins Gespräch zu kommen. Immerhin ist es erstaunlich, dass an der Theologischen Hochschule auch so weltoffene «Geister» lehren können und auch vor der Diözesanleitung nicht mit ihren Meinungen zurückhalten. Insofern ist ein spannender Abend zu erwarten, den es nicht zu verpassen gilt. Hans Zürcher

Schule einfach anders! Aus der Sekundarschule Hausen, Kappel, Rifferswil Einmalige und ungewöhnliche Tage erwartete die Schülerinnen und Schüler im März auf 1800 m Höhe beim Bau eines Igludorfes im Riemenstaldental in den Urner Alpen. Initianten waren Schulsozialarbeiter Frowin Betschart und Schulleiterin Astrid Fink. Ohne Gemeinschaftssinn und guten Klassenzusammenhalt ist Lernen in der Schule praktisch unmöglich. Es braucht eine wohlwollende Atmosphäre unter den Schülerinnen und Schülern, in der jede und jeder seinen Platz

hat, um sein Potenzial zu entfalten. Dafür muss Schule einiges tun. Neu entstand aus diesen Beweggründen das Projekt «Wintertage» in der dritten Oberstufe. Dazu ein Interview mit Schulsozialarbeiter Frowin Betschart. Herr Betschart, wie kam Ihre Idee im Jahrgang an? Zunächst verhalten. Die Verunsicherung darüber, ob man diesem Projekt gewachsen sei, war deutlich im Jahrgang spürbar. Als wir jedoch in der Vorbereitungszeit jedes kleinste Detail gemeinsam festlegten und planten, wuchs die Begeisterung stetig. Bis die Schülerin-

nen und Schüler es dann wirklich wissen wollten, ob sie es schaffen würden am Ende im selbst gebauten Iglu zu übernachten. Mit Schwierigkeiten umgehen und sich gegenseitig unterstützen. Hehre Ziele. Wie sah das tatsächlich in der Praxis aus? Am zweiten Tag haben die Schülerinnen und Schüler schnell verstanden, dass wenn sie nicht an einem Strick ziehen, ihr Ziel in unerreichbare Ferne rückt. Sie wollten nicht mit einer Niederlage nach Hause zurückkehren. Das war ein grosser Antrieb, sich gegenseitig zu motivieren und zu unterstützen.

Ist ein anderer Jahrgang zurückgekommen nach diesen drei Tagen? Vielleicht nicht anders, jedoch zusammengeschweisster und motivierter als vorher, was wir besonders auch im Schulalltag deutlich spüren! Auch für mich waren die Tage absolut aussergewöhnlich. Zu spüren bekam ich es auch durch die Eltern, die nach den «Wintertagen» auf mich zukamen und einfach Danke sagten für diese unvergessliche Zeit. Frowin Betschart ist seit 2011 Schulsozialarbeiter an der Sekundarschule Hausen am Albis und seit 2013 auch an der Primarschule Hausen am Albis beschäftigt.

Aussergewöhnliche Nacht: In Iglus schlafen ................................................... von cheyenne wyss* Mit einem Rucksack bepackt fuhr uns (dritter Jahrgang der Sekundarschule Hausen) eine kleine, ziemlich alte Seilbahn auf knappe 2000 Meter Höhe. Nach einem Fussmarsch erreichten wir die Hütte, in welcher wir die erste Nacht verbrachten. Nach dem wir die Zimmer bezogen und uns ausreichend verpflegt hatten, bestimmten wir den Iglu-Bauplatz. Kräftiges Stampfen verhärtete den Boden im Bereich der Iglus. Ein weiterer Schritt war, den Steinbruch festzulegen, um den benötigten Schnee mit der richtigen Qualität zu erreichen. Spezielle Schneesägen dienten uns dazu, die entsprechenden Blöcke für den Bau der Iglus herauszuschneiden. Sobald der Grundstein gesetzt war, liefen die Sägen trotz der winterlichen Temperaturen heiss. Nach einem ausgesprochen langen Baunachmittag versammelten wir uns im Esszimmer der SAC-Hütte und genossen eine warme Mahlzeit. Am Abend war eine breite Auswahl an Spielen vorhanden, die eine lustige

Stimmung hervorrief. In beträchtli- geradezu eifrige Arbeit führte uns cher Frühe ging es am nächsten Mor- zum Erfolg. Dies trug dazu bei, dass algen weiter. Wir setzten alles daran, le Iglus, abgesehen von einem, vollum ein gutes Stück mit dem Iglubau kommen errichtet wurden und wir voranzukommen. Unser Ziel war, die darin schlafen konnten. Eisige Kälte nächste Nacht im Iglu zu verbringen. suchte sich durch die nicht mit ausreiDas Wetter war zunächst weiterhin chend Schnee verschlossenen Ritzen herrlich, doch kam unweigerlich eine ihren Weg in das Igluinnere. Doch Schlechtwetterfront auf uns zu. Nicht nur das Wetter trübte sich nach und nach ein, auch unsere Hoffnung auf fertige Iglus am Abend rückte in immer weitere Ferne. Diese Aussicht verlagerte sich entsprechend auf die Stimmung und schien den Bau nicht sonderlich anzutreiben. Als dann schlussendlich doch die ersten Iglus standen, breitete sich Hoffnung aus und Einsatz beim Bau von Iglus. (Bild zvg.)

durch unsere Körperwärme breitete sich eine angenehme Temperatur in den Iglus aus, sodass doch die meisten eine aussergewöhnliche Nacht verbrachten. *Cheyenne Wyss ist Sekundarschülerin der dritten Oberstufe


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Ein Neuanfang mit Schwung und Elan Marc Bühler, der neue Dirigent der Musikgesellschaft Stallikon An der diesjährigen Generalversammlung der MG Stallikon vom 23. März 2013 wurde der Dirigent und Saxofonist Marc Bühler einstimmig und mit Applaus zum neuen Dirigenten der MG Stallikon gewählt. Marc Bühler, wo geht die Reise mit der MG Stallikon hin? Erstmal möchte ich es nicht unterlassen, der MG Stallikon für ihr Vertrauen in mich zu danken. Ich habe bereits in den letzten Proben feststellen dürfen, dass eine gute Chemie und ein grosser Zusammenhalt in diesem Verein herrschen. Es freut mich auch zu sehen, wie offen und experimentierfreudig die Musikanten sind. Selbstverständlich hat die traditionelle Blasmusik ihren berechtigten Stellenwert und soll weiterhin gepflegt werden. Dazu sollen aber auch moderne musikalische Werke wie Pop, Swing, Rock, Balladen, ja die ganze Sparte der U-Musik gespielt werden. Experimente mit «exotischen» Instrumenten wie zum Beispiel einer singenden Säge, einem Alphorn oder speziellen Effekten, Solisten und Gesangseinlagen haben auch Platz. Die Musik soll unterhalten und das Publikum wie auch die Musikanten in ihren Bann ziehen. Die Leserinnen und Leser sollen uns doch am

Marc Bühler. (Bild zvg.) Musiktag in Bonstetten besuchen und sie werden sehen und hören, dass neben dem Konzertvortrag im Festsaal, die MG Stallikon auch bei der traditionellen Marschmusikparade mit einem modernen Leckerbissen aufmarschieren wird.

nen in verschiedenen Musikformationen wie Big Bands, Harmonie-Besetzungen bis zu Swing, Country sowie Rock’n’Roll-Gruppen. Er war bis Ende 2011 Kommandant der Swiss Army Concert Band und spielte dort auch unter der Leitung von Christoph Walter. Sein Dirigentenhandwerk erlernte Marc Bühler in diversen Kursen und absolvierte die Dirigentenausbildung beim Zürcher Blasmusikverband. Neben der Musikgesellschaft Stallikon dirigiert er auch den Musikverein Harmonie Adliswil. Die Musik Stallikon und Marc Bühler freuen sich, Musikfreunde schon bald an einem ihrer nächsten Anlässe oder als Aktivmitglied begrüssen zu dürfen. Wer ein Instrument spielt und gerne mit einer Gruppe aufgestellter Leute aus der Region Musik machen möchte (Probeabend ist der Montag), melde sich Dirigent: Marc Bühler, Telefon 079 403 56 86 oder Präsident: Beat Martin, 044 700 42 26. Anlässe mit der Musikgesellschaft Stallikon: 5. Mai, 10 Uhr, Fahnenweihe in der Kirche Stallikon.

Über Marc Bühler Marc Bühler, welcher bereits in jungen Jahren mit seiner Familie musizierte und in der Jugendmusik Adliswil seine musikalische Karriere begann, spielt heute mit seinen Saxofo-

6. Juli: Marschmusikparade und Konzert am Musiktag in Bonstetten. 8. Juli, 19 Uhr: Jubilarenkonzert in der Loomatt Stallikon. 14. Juli, 10 Uhr: Musikalischer Gottesdienst in der Kirche Stallikon. 1.-August-Feier ab 19 Uhr beim Hofplatz Bohli. 18. August, 10 Uhr: Üetliberg-Gottesdienst beim UtoKulm.

Hudaki – «Transkarpatische Volksmusik» Mittwoch, 17. April, 20.30 Uhr: Konzert im «Pöschtli» Aeugstertal Hudaki, das sind Mischas Kapriolen, die kein Bartok aufschreiben und kein Konservatorium unterrichten kann. Und das sind Katias alte, traurige und spöttische Lieder, die zauberhafte Stimme der jungen Olga. Das sind auch Vasia, Volodia der Cymbalist, Jura und Volodia-Bassist, die das alles singen und spielen, ohne je eine Partitur gesehen zu haben. Hudaki stammen aus Nizhnije Selishtshe, einem Dorf in Transkarpatien, dem Südwestzipfel der Ukraine. Wie Musikanten dort zu Festen, die schon einmal zwei oder drei Tage am Stück dauern können, aufspielen und was für ein musikalischer Wirbelwind dabei entstehen kann, davon zeugen ihre Auftritte. Hudaki sind zwei Sängerinnen und sieben Musiker in akustischer Besetzung (Geige, Hirtenflöte, Taragot, Cymbalum, Knopfakkordeon, Kontrabass und Baraban). Was ausserordentliche Vitalität, Emotionen und ungebrochene Echtheit angeht, kann die Gruppe in den ukrainischen Karpa-

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ten noch aus dem Vollen schöpfen. Nun entfesselt sie quer durch Europa ihr Publikum. Die neunköpfige Band weiss die emotionsgeladene Kraft der Musik, die in den Bergdörfern der ukrainischen Karpaten im Lauf der Jahrhunderte entstanden ist, auf die Bühne zu bringen. Hier leben Slawen, Rumänen, Roma, Juden und Ungaren auf engem Raum zusammen. Sie erleiden dieselben Naturkatastrophen, und sie tanzen auf denselben Hochzeiten, begleitet und angespornt von den Dorfmusikanten mit ihren Geigen, Cymbali, Trommeln, Flöten und vor allem ihrem unvergleichlichen Gesang.

Nie niedergeschrieben Das Besondere an dieser vom Volk kommenden Musik liegt darin, dass sie nie niedergeschrieben worden ist. Sie wird ganz einfach von einer Generation zur nächsten überliefert und spiegelt so die Gefühle und das Leid

des ukrainischen Volkes wider. Hudaki spielen ein wildes Potpourri aus Csardas, Klezmer und Polka und singen über die vielen Facetten des Lebens, die Schönheit des Landes, Freundschaft und Liebe, manchmal von Verrat und Rebellion und häufig vom Krieg. Sie überliefern mit ihrem Gesang alte Geschichten und bewahren so das kulturelle Erbe der Region. Hudaki inszenieren ein brodelndes Gebräu von praller Lebendigkeit. Man spürt die urwüchsige Kraft der über Generationen mündlich und akustisch weitergegebenen Lieder, die in den Karpatendörfern an Hochzeiten und Festen gespielt werden, und das mit grosser Ausdauer ... Diese Musik wird an keinem Konservatorium gelehrt, aber es ist Musik, die von ihrer Ursprünglichkeit lebt und direkt in die Herzen geht. Mittwoch, 17. April. Konzertbeginn: 20.30 Uhr. Essen gibts um 19 Uhr. Reservierung unter Telefon 044 761 61 38. Infos: www.hudaki.org

Abgestorbene Bäume sind wertvolles Totholz; die aufgesprayte blaue Spechtsilhouette zeigt an, dass dieser Baum Bruthöhlen für verschiedene Vogelarten bietet. (Bild zvg)

Lebendiges Totholz Vortrag in Mettmenstetten Am Donnerstag, 4. April, spricht die Fachfrau Adrienne Frei in Mettmenstetten zum Thema «Im Totholz lebts!» und vermittel einen Eindruck, wie wertvoll totes Holz im Wald ist. In der Natur gibts keine Abfälle – alles ist Teil eines Kreislaufs, an dem Tiere, Pflanzen und Pilze teilhaben. Diese Vorstellung widerspricht dem menschlichen Ordnungssinn, und deshalb wurde noch vor nicht allzu langer Zeit jeder abgestorbene Baum und jeder abgebrochene Ast aus dem Wald entfernt, der Wald war «sauber». Dieses «Sauberhalten» des Waldes benachteiligte jedoch viele Tier- und Pflanzenarten, die auf totes Holz angewiesen sind, seien das Pilze, die das Holz zersetzen und ihre Nahrung aus den Kohlenstoffvorräten des Holzes beziehen, oder Vögel, die in Baumhöhlen nisten. In der modernen Waldwirtschaft wird

deshalb ein gewisser Anteil an Totholz stehen und liegen gelassen, was sicherstellt, dass der natürliche Kreislauf nicht unterbrochen wird. Die Naturschutzgruppe Mettmenstetten setzt dieses Jahr einen Schwerpunkt beim Thema «Totholz» und hat die ausgewiesene Fachfrau Adrienne Frei zu einem Vortrag eingeladen. Dieser öffentliche Vortrag findet am Donnerstag, 4. April 2013, im Anschluss an die Generalversammlung der Naturschutzgruppe im Pfarrhauskeller (bei der reformierten Kirche) statt und beginnt um 20:15 Uhr. Der Eintritt ist frei, Nichtmitglieder sind herzlich willkommen. Frau Frei wird mit ihrem Bildervortrag auf die wesentlichen Aspekte eingehen, wieso Totholz so wichtig ist für einen naturnahen, lebendigen Wald. Bei Fragen gibt die Präsidentin, Sonja Keller, über Telefon 044 767 01 47 oder sonkel@bluewin.ch; www. nsg-mettmenstetten.ch gerne Auskunft. Werner Eugster


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Die Grünen zum Gestaltungsplan Lindenmoos II In Affoltern am Albis wurde ein neuer Gestaltungsplan für das Areal Lindenmoos aufgelegt. Die Grünen Affoltern nehmen dazu wie folgt Stellung: Das Areal Lindenmoss II ist für ein verdichtetes Bauen ideal gelegen. Bestens erschlossen durch den öffentlichen Verkehr ist es aus der Sicht der Grünen für einen Gestaltungsplan, der eine Verdichtung erlaubt und eine gemischte Nutzung von Wohn- und Gewerbezone mit einem Naherholungsbereich vorsieht, prädestiniert. In diesem Sinne begrüssen die Grünen einen neuen Gestaltungsplan auf diesem Areal. Ebenso zu begrüssen ist der geplante Bahnhofplatz Süd, wie er ja auch von den Grünen im Rahmen der Diskussion um die neue Bau- und Zonenordnung vorgeschlagen wurde.

Ausbau des Einkaufsbereichs – mehr Parkplätze Unverständlich ist es aus der Sicht der Grünen, dass der Einkaufsbereich derart massiv ausgebaut werden soll – zumal auch in keiner Art und Weise absehbar ist, wer diesen überhaupt belegen wird. Ebenso inakzeptabel ist, dass das Parkplatzangebot in dieser mit öffentlichem Verkehr derart gut erschlossenen Lage im vorgesehenen Ausmass erhöht werden soll. In dieser Hinsicht entspricht der Gestaltungsplan eher einer Planung der Sechzigerjahre des letzten Jahrhunderts, als einer modernen, zeitgemässen Ortsund Siedlungsplanung, die den seither gewonnenen umwelt- und planungspolitischen Erkenntnissen Rechnung trägt. Vor kurzer Zeit wurde von der Gemeindeversammlung eine Zone für verkehrsintensive Einrichtungen verabschiedet. Versprochen wurde, dass, wenn eine solche Zone eingerichtet werde, in der übrigen Gewerbe- und Industriezone der Gemeinde keine verkehrsintensiven Einrichtungen erstellt werden können. Rund ein Jahr später wird der Bevölkerung eine solche ausserhalb dieser Zone, mittels eines privaten Gestaltungsplans, zur Genehmigung unterbreitet. Unmittelbar angrenzend zum Gebiet Lindenmoos wurde in der neuen Bau- und Zonenordnung ein Zulassungsgebiet für autoarmes bis autofreies Wohnen bezeichnet. Dieses Zulassungsgebiet ist aus Sicht der Grünen auf die Planungszone Lindenmoos II, das ebenso gut vom öffentlichen Verkehr erschlossen ist, auszudehnen und bei der Anzahl der vorgesehen Parkplätze anzuwenden. Sowohl im Wohnbereich als auch bei den Büros, den Dienstleistungsbetrieben und beim Gewerbe sind im Gestaltungsplan mit einem Parkplatz pro 73 Quadratmeter Wohnfläche grosse Parkplatz-Überkapazitäten vorgesehen. Das ist fast die doppelte Zahl von Parkplätzen, als sie etwa in der Stadt Zürich festgelegt sind. Im Gewerbe-, Büro- und Verkaufsbereich ist offenbar vorgesehen, dass jeder Angestellte und jeder Kunde mit dem Auto zufahren soll, und dies 200 bis 400 Meter von Bahnhof und Bushaltestellen entfernt. Abgesehen davon, dass durch die 500 zusätzlichen Fahrten, welche sich in die Bühlstrasse ergiessen sollen, das Verkehrschaos vorprogrammiert ist, wurden hier jegliche umweltpolitischen und verkehrsplanerischen Aspekte ausser Acht gelassen. In der Verkehrsplanung nicht mit einbezogen wird zudem, dass gegenüber ein weiterer Fachmarkt, mit ebenfalls 3000 Zu- und Wegfahrten pro Tag geplant ist. Sollten die geplanten Parkplätze und die geplante Verkaufsfläche im Gestaltungsplan nicht massiv reduziert werden, werden die Grünen diesen Gestaltungsplan ablehnen. Vorstand Grüne Affoltern

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Spital Affoltern – wie weiter? Die Berichterstattung über die Verhandlungen der Delegierten des Spital-Zweckverbandes und die grosse Zahl zum Teil Verwirrung stiftender Leserbriefe veranlassen mich, in diesem Zusammenhang ein paar gesundheitspolitische Grundsätze festzuhalten. Die Zukunft der Spitallandschaft in unserem Kanton und im ganzen Land orientiert sich an den Neuerungen die seit dem 1. Januar 2012 im Krankenversicherungsgesetz in Kraft gesetzt wurden und in den kantonalen Gesetzen Aufnahme gefunden haben. Spitäler sind aber auch sonst schon längst nicht mehr soziale Einrichtungen, die – der Not gehorchend – um Gottes Lohn den Menschen Gutes tun. Es sind Betriebe, die einen sozialen Auftrag zweckmässig und wirtschaftlich zu erfüllen haben. Dafür wird in einem Betrieb wie unserem Spital eine Vollzeitstelle mit durchschnittlich über 100 000 Franken entlöhnt. Dagegen ist nichts einzuwenden, nur darf man in einem solchen Betrieb als obligatorisch versicherter Prämienzahler Leistungen mit Qualität und Wirtschaftlichkeit verlangen.

Zulassung zur obligatorischen Krankenpflege Versicherung (OKP) Bereits vor gut 15 Jahren hat sich eine Arbeitsgruppe der Gemeindepräsidenten unseres Bezirks gebildet, um unserem Spital die Aufnahme in die damals neue Spitalliste zu sichern. Die abgegebenen Unterlagen zur Vernehmlassung hat die damals zuständi-

ge Regierungsrätin überzeugt. Die Geschichte wiederholt sich. Auch heute geht es darum, unser Kleinspital mit dem Notfall und der Basisversorgung im Akutbereich auch längerfristig zu erhalten. Das dürfte nicht einfach sein, weil nach wie vor ein landesweites Überangebot im stationären Akutbereich besteht. Nur wer die Aufnahme auf die Spitalliste des Kantons schafft, ist berechtigt zulasten der obligatorischen Versicherung tätig zu sein. Es ist eben nicht so, dass die Bevölkerung des Bezirks diesen Entscheid für sich beanspruchen kann. Er wird auf kantonaler Ebene, im Regierungsrat und eventuell im Kantonsrat gefällt. Vorläufig ist die Aufnahme unseres Spitals auf dieser Liste gesichert. In den kommenden Jahren wird aber für diese Zulassung vermehrt Qualität und Wirtschaftlichkeit im Vergleich mit anderen Spitälern verlangt. Im Interesse der obligatorisch Versicherten legt der Bundesrat die Kriterien dazu fest. Wenn man damit ins Hintertreffen gerät, könnte eine Versorgung unserer Bezirksbevölkerung auch in den Spitälern Limmattal, im Triemli oder in Baar sichergestellt werden. Der Kanton hat einen Versorgungsauftrag. Wie er diesen erfüllt dürfte, unter dem Eindruck steigender Kosten, muss immer mehr wirtschaftlich begründet werden.

Die Voraussetzungen Besitzer des Spitals Affoltern sind die 14 Bezirksgemeinden. Für die Verwaltung dieses Eigentums besteht ein

Zweckverband, in dem jede Gemeinde mit einem stimmberechtigten Abgeordneten vertreten ist. In der Regel ist es ein Mitglied des jeweiligen Gemeinderates. Die Delegierten sind absolut unabhängig und mit einer weitgehenden Kompetenz ausgerüstet. Durch die geänderten eidgenössischen und kantonalen Gesetzesgrundlagen ist auch die Organisation unseres Spitals zu ändern. Das ist unbestritten. Der Zweckverband und die Delegierten sind gefordert und machen Vorschläge, die den Leserbriefen nach zu urteilen offensichtlich nicht überall auf Verständnis stossen. Ob die Ausarbeitung dieser Vorschläge zu viel kostet und die Auftragnehmer Interessenskonflikte haben, kann ich nicht ausschliessen, ist aber ein Nebengeleise und letztlich unwichtig, weil es um die Erhaltung unseres Spitals geht. Weil ich aber auch die Details und Überlegungen zu den Anträgen nicht kenne, gehe ich an dieser Stelle auch darauf nicht ein. Wichtig aber ist es für die Stimmberechtigten in unserem Bezirk, die Grundlagen, die zu den Änderungen geführt haben, zu kennen. Bis im Jahr 2011 wurde nach Beiträgen der Versicherer und des Kantons das Defizit des Spitals durch die Bezirksgemeinden abschliessend gedeckt. Es waren ca. 10 Millionen auf die 14 Gemeinden nach Bevölkerung und Steuerkraft aufgeteilt. Neu werden die Kosten des Akutspitals über die Leistungen abgegolten. Leistungen, die Versicherer und der Kanton nach einem bestimmten Schlüssel bezahlen. Das heisst, es gibt weder Defi-

zitgarantien noch Investitionsbeiträge. Im Gegenteil: Die bestehenden Liegenschaften im Besitz der Gemeinden müssen vom Spitalbetrieb verzinst werden. Quersubventionen, welcher Art auch immer, sind nicht zulässig. Ziel ist es, die zugelassenen Spitäler in Qualität und Wirtschaftlichkeit landesweit zu vergleichen. Dazu sind die Spitäler mit einer ganz normalen Betriebswirtschaft zu versehen wie sie jeder private Betrieb auch kennt. Dazu gehört eine einheitliche Qualitätskontrolle. Anlagebuchhaltung und Abschreibungen werde in allen Spitälern in zwei Jahren die Norm sein. Anders sieht es im Langzeitpflegebereich aus, da ist die Gemeinde für genügend Plätze und die Restfinanzierung zuständig. Unser Spital ist ein ineinander greifendes Konstrukt von Langzeitpflege, Leichtpflegeheim und Akutpflege – und nicht einfach mit anderen Spitälern im Kanton zu vergleichen. Es ist nun die Aufgabe des Zweckverbandes, eine den neuen Gesetzen entsprechende Organisation vorzuschlagen. Akut-, Teil- und Langzeitpflege sind betrieblich zu trennen. Unter diesen recht anspruchsvollen Voraussetzungen ist für den Spital eine Lösung zu finden die diesen Anforderungen gerecht wird. Die Kritiker der Vorschläge der Delegierten des Zweckverbandes verkennen, dass der Kleinspital Affoltern sich nur mit guten Leistungen und für einmal nicht mit politischer Schaumschlägerei, wie sie im «verein-zweckverband» zum Ausdruck kommt, erhalten lässt. Toni Bortoluzzi, Affoltern

Der Patient als Produktionsfaktor Kaum jemand wird noch glauben, dass Banken für den Kunden da sind. Jeder weiss heute, dass Banken primär der Gewinn- und Boni-Maximierung dienen. Dieser Trend wird auch vor dem Gesundheitswesen in unserer geldzentrierten Gesellschaft nicht haltmachen. Der erste Schritt war die Einführung des DRG-Systems mit Fall-Pauschalen. Der nächste Schritt ist, dass Spitäler in Aktiengesellschaften umgewandelt werden. AGs sind systembedingt auf Gewinn- und seit Jahren auch auf Boni-Maximierung ausgerichtet. Hier steht dann nicht mehr der Patient im Mittelpunkt, sondern der Gewinn. Damit meine ich nicht die Ärzte, Ärztinnen und das Pflegepersonal,

sie werden das Beste für die Patienten tun, wenn man sie dann lässt, aber gerade hier liegt das Problem. Für die Gewinn-Maximierung wird der Patient zum Produktionsfaktor, Mittel zum Zweck. Gewinn-Maximierung ist mindestens kurz bis mittelfristig durch Personal-Abbau, vermehrte lukrative Operationen, auch wenn sie unnötig sind, und durch mehr Privat-Patienten erreichbar. Wer daran zweifelt, muss sich nur über die Landesgrenze hinaus in Deutschland (2010: 15 Mio. Operationen bei 82 Mio. Einwohner) umsehen, wo doppelt so viel operiert wird wie im übrigen Europa. Die lukrativsten Operationen (Bandscheiben) sind zum Schaden der

Patienten gar fünf Mal so häufig wie in Frankreich durchgeführt worden, wohl kein Zufall, wenn Boni für die Anzahl lukrativer Operationen vereinbart werden, dies obwohl 80% überflüssig sind. Da wird der Patient zum Rohstoff der Medizin-Industrie. In einer gewinnorientierten Spital AG wird primär das getan, was den Gewinn erhöht, nicht das was für den Patienten die optimalste Behandlung wäre. Diese Entwicklung ist zwar nicht absolut zwingend, da sie auch von den massgebenden Personen abhängig ist, sie ist aber wahrscheinlich, wie die Erfahrung zeigt. Es gibt auch kein Zurück mehr, wenn die Umwandlung in Aktiengesellschaften einmal

vollzogen ist. Wollen wir diese vorhersehbare Entwicklung an unserem Spital Affoltern zulassen? Ich würde mir wünschen, dass sich die Stimmbeteiligten dafür engagieren, diese Entwicklung zu stoppen und die Umwandlung in Aktiengesellschaften verwerfen und für den Zweckverband stimmen. Unterstützen Sie den Verein «Pro Zweckverband Spital Affoltern». In einer nachfolgenden Wahl müssen wir nur noch dafür sorgen, dass die richtigen Verantwortlichen gewählt werden, die den Patienten und nicht das Geld im Mittelpunkt sehen, wahrlich keine leichte Aufgabe! Peter Flubacher, Affoltern

Spital AG, MyStop, EU oder das Verschulden mittels AGs MyStop ist ein Schnellschussprojekt, welches zeigt, das heute besser vorsichtiger mit Krediten umgegangen werden sollte als bei diesem Beispiel. Wäre die öffentliche Hand daran beteiligt, wie beim Spital, so müssten jetzt die Steuerzahlenden dafür geradestehen. Und was zeigt uns die EU? In Spanien haben die Regierenden mit meist ausländischen Investoren als Komplizen, den Immobiliensektor angeheizt. Folge: leerstehende Immobilien, Bauruinen, ja ganze Geisterdörfer. Das Geld aus diesen Rettungsschirmen ging und geht zu 95% an jene ausländischen Investoren. Zurück bleibt ein hoch verschuldetes Land und Volk, folglich Sparmassnahmen und eine hohe Jugendarbeitslosigkeit. Was für fatale Zukunftsaussichten! Und natürlich ist sich niemand einer Schuld bewusst. Auch unsere Spitalregierigen hätten gerne eine andere Rechtsform als den Zweckverband. Nicht eine, nein

zwei «Aktienzockgesellschaften» möchten sie errichten. Sie haben schon das Immobilienleuchten in den Augen und sicher schon diverse Projekte in der Schublade. Aktive und ehemalige Gemeinderäte haben sie schon ins Boot geholt, ihnen süssesten Honig um den Mund geschmiert und fette Beute versprochen. Mit einem Zweckverband werden wir nicht das beste und schönste Spital haben. Dafür aber ein funktionales und vor allem ein bezahlbares Spital, an dem wir nicht noch zugrunde gehen können! – Unser ehemaliger Spitaldirektor reist um die halbe Welt, um sich neu zu orientieren, nachdem er sein Demotivations-Programm durchgezogen hat. Weiss er denn nicht, dass im heutigen Internetzeitalter, mit seinen diversen Kommunikations- und anderen Möglichkeiten, Neuseeland nur gerade um die Ecke liegt? Werner Nyffenegger, Obfelden

«MyStop» – ein «Schnellschussprojekt»: So sieht es Leser Werner Nyffenegger.


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Donnerstag, 4. April 2013

In Höchstform

«Dr Goalie bin ig»

Clown Dimitri, 77-jährig, tritt am 11. April im Kasinosaal in Affoltern auf. > Seite 18

Pedro Lenz und Christian Brantschen treten am 11. April in Obfelden auf. > Seite

-

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Starker Auftritt Streethockeyaner des SHC Bonstetten-Wettswil vor Playoff-Halbfinaleinzug. > Seite 23

Eine ganze Reihe von Jubiläen Frühlingsausstellung bei Hofer Motos in Affoltern 40 Jahre ist es her, seit Stefan und Margrit Hofer ihr Zweirad-Geschäft in Affoltern gestartet haben. Vor 25 Jahren stieg Hans Portmann bei ihnen ein und vor fünf Jahren hat er den Motorrad-Teil des Geschäfts dann übernommen. Das sind mindestens drei gute Gründe, um zu feiern. Und genau das will Portmann auch tun: am kommenden Wochenende, 6. und 7. April, lädt er zur Frühlingsausstellung an die Untere Bahnhofstrasse 15 – mit Traum-Töffs und einer kleinen Festwirtschaft. Die neue Yamaha-Palette hat einiges zu bieten, etwa die leistungsstarke FZ8 oder die überarbeitete XJ6 – ein Bestseller in ganz Europa. Wer auf dem Zweirad nicht auf Komfort verzichten will, der dürfte die FJR 1300 genauer unter die Lupe nehmen: Griffheizung, Tempomat und Traktionskontrolle gehören hier zur Ausstattung. In den letzten zehn Jahren war die FJR für viele tausend Enthusiasten das Nonplusultra, weil sie sportliches Leistungspotenzial mit aussergewöhnlichem Reisekomfort für Fahrer und Beifahrer kombiniert wie kaum ein anderes Motorrad. Für 2013 hat sich ihr Erscheinungsbild deutlich geändert: dynamischer und sportlicher denn je präsentiert sie sich heute. (tst.) Ausstellung am Samstag, 6. April, 10 bis 18 Uhr und Sonntag, 7. April, 10 bis 17 Uhr bei Hofer Motos, Untere Bahnhofstrasse 15, Affoltern.

Hans Portmann, Inhaber von Hofer Motos, auf der YZF R1. (Bild Thomas Stöckli)

Infos: www.hofer-motos.ch.

Mit dem neuen RAV4: Daniel Illi empfängt in Birmensdorf. (Bild Thomas Stöckli)

Die Toyota-Neuheiten im Überblick Frühlingsausstellung in der Garage Illi AG Pünktlich auf die Frühlingsausstellung sind die neuen Toyota-Modelle in Birmensdorf eingetroffen, etwa der neue RAV4. Dieser Softroader, der seine Qualitäten auf und neben der Strasse ausspielt, präsentiert sich länger, breiter und niedriger als seine Vorgänger. Für Fortschritt steht auch der neue Auris Hybrid – als Vollhybrid ein Pionier in der Kompaktklasse. «Toyota ist Marktführer in diesem Segment», erklärt Daniel Illi, der die Garage an der Stallikonerstrasse 85 von seinem Vater übernommen hat. Der japanische Autohersteller hat mit dieser Technologie auch am meisten Erfahrung: Vor bald 14 Jahren brachte er das erste Hybridfahrzeug

auf den Markt. Immer mehr setzt sich die Technologie seither durch. «Bei den Leuten findet ein Umdenken statt», stellt Illi junior fest, «wenn ein Auto mit dreieinhalb bis vier Litern fährt, ist das schon ein Argument.» Weil sich die Batterie unterwegs wieder auflädt, muss man sich auch über die Reichweite keine Gedanken machen. An der Frühlingsausstellung vom 5. bis 7. April (Freitag 17 bis 20 Uhr, Samstag 9 bis 18 und Sonntag 10 bis 18 Uhr) ist die ganze Palette von Toyota zu bestaunen, das sind rund 15 verschiedene Modelle. Interessierte werden auch gerne im «Toyota-Beizli» empfangen. (tst.)

Zweiräder und ein Ballon-Wettbewerb 3. Säuliämtler Velo- und Bike-Ausstellung in der Affoltemer Begegnungszone Auch dieses Jahr empfangen wieder zehn namhafte Zweirad-Fachleute aus dem Säuliamt an der Oberen Bahnhofstrasse in Affoltern. Die Säuliämtler Velo- und Bike-Ausstellung findet bereits zum dritten Mal statt: Am Sonntag, 13. April, von 8 bis 16 Uhr.

Fast 100 Fahrräder hat die Vereinigung Obere Bahnhofstrasse (Voba) letztes Jahr für ihre Velobörse angenommen, für 57 wurde ein neuer Besitzer gefunden – rund 25% mehr als 2011. Dieses Jahr sollen es 80 Zweiräder sein, nennt Voba-Präsidentin Barbara Roth als kurzfristiges Ziel, künftig dann über 100. Deshalb ruft die Vo-

ba dazu auf, im Keller, im Estrich und in der Garage nachzuschauen, ob sich noch das eine oder andere nicht mehr benötigte Velo findet.

Erstmals mit Ballon-Wettbewerb Für fünf Franken Umtriebs-Entschädigung kann der Besitzer sein Fahrrad

am Ausstellungstag von 8 bis 10 Uhr beim Weiss-Medien-Haus abgeben – natürlich gereinigt und in fahrtauglichem Zustand. Der Verkauf findet von 10 bis 16 Uhr statt. Zehn Prozent vom Erlös gehen an die Voba. Von 16 bis 17 Uhr können die Einnahmen oder nicht verkaufte Fahrräder wieder abgeholt werden. Danach gehen nicht abgeholte Velos in den Export. Nebst Velo-Neuheiten, Zubehör und Velo-Reisen lockt diesmal auch ein Ballon-Wettbewerb an die Obere anzeige

Alles rund ums Zweirad mit Muskelkraft-Antrieb: Nach den Erfolgen 2011 und 2012 (unser Bild) findet die Säuliämtler Velo- und Bike-Ausstellung am 13. April bereits zum dritten Mal statt. (Archivbild)

Bahnhofstrasse. Zu gewinnen gibt es unter anderem Bike-Computer, Trikots und einen Velohelm. Für die Säuliämtler Velo- und Bike-Ausstellung wird der Abschnitt zwischen der Amavita Apotheke und dem Weiss-Medien-Haus gesperrt. Der Wochenmarkt findet daneben wie üblich statt. (tst.) Die Ausstelleir in der Affoltemer Begegnungszone: Bike Adventure Tours, Bike Total, El Pedal, Fredy Rüegg Velo-Sport AG, Obrist Radsport AG, Simpel GmbH, Transalpes, Velo Nägeli, ViMa Zweirad GmbH, Wolf Cycling.


Ref. Kirche Aeugst a. A.

Kloster Kappel a. A.

Sonntag, 7. April 10.00 Gottesdienst Pfarrerin Bettina Stephan Mittwoch, 10. April 11.30 Gemeinschaftessen im Restaurant Eichhörnli 17.00 Singwerkstatt mit Eva Stückelberger

Werktags: Tagzeitengebete um 7.45, 12.00, 18.00 Uhr im Kapitelsaal Freitag, 5. April 17.00 bis 18.00 Uhr Abendrundgang durch den Klostergarten: «Erste Blüten» Jeden 1. Freitag im Monat mit anschliessender Fragerunde im Klostercafé Sonntag, 7. April 9.30 Gottesdienst mit Pfr. Christoph Menzi Mittwoch, 10. April 17.15 Offenes Singen mit Pfr. Christoph Menzi Donnerstag, 11. April 13.30 Führung durch die Klosteranlage, Treffpunkt Eingang Amtshaus (Réception) 18.00 Abendmahlsfeier mit Pfr. Markus Sahli

Ref. Kirche Affoltern a. A. Freitag, 5. April 17.00 Kolibri im Chilehuus 18.00 bis 21.00 Uhr ProGo «Filmschnitt» im Chilehuus Samstag, 6. April 16.30 Gottesdienst im Haus zum Seewadel, Pfr. W. Schneebeli Sonntag, 7. April 10.00 Gottesdienst im Singsaal Zwillikon mit Taufe von Salome Talea Zimmermann, «Wie weiter?» (Matthäus 28, 18 – 20), Pfr. W. Schneebeli. Kinder sind im Geschichtenhöck willkommen 9.40 Mitfahrgelegenheit bei der Kirche 10.00 Gottesdienst im Spital Affoltern Mehrzweckraum Haus Rigi, 1. Stock, Pfr. D. Warria Musik: I fiori musicali Donnerstag, 11. April 14.00 Seniorentreff im Chilehuus Drehorgel-Musik mit Kurt und Cecile Mohn. Freitag, 12. April 20.00 Gottesdienst nach der Liturgie von Taizé in der reformierten Kirche 20.00 Biblische Texte lebendig entdecken mit Chr. Sommer, im Chilehuus

Ref. Kirche Bonstetten Sonntag, 7. April 19.00 Abendgottesdienst mit Pfr. Reinhard Rolla, Hochdorf (LU) Mitwirkung: Lucienne Stump informiert über ihr Hilfsprojekt in Armenien

Ref. Kirche Hausen a. A. Freitag, 5. April 6.00 Meditatives Morgengebet mit anschliessendem Frühstück Sonntag, 7. April 9.30 Gottesdienst mit Pfrn. Yvonne Schönholzer Freitag, 12. April 6.00 Meditatives Morgengebet mit anschliessendem Frühstück

Ref. Kirche Hedingen Sonntag, 7. April 10.00 Gottesdienst mit Pfarrer Paul Wohnlich, Kreuzlingen (und früher Hedingen). Chilekafi Donnerstag, 11. April 14.00 Gemeindenachmittag im Chilehuus: Hans Ruedi Schweizer gewährt uns Einblick in sein Unternehmen E. Schweizer AG und erläutert die nachhaltige Firmenpolitik

Ref. Kirche Knonau Sonntag, 7. April Sonntag Quasimodogeniti 9.30 Gottesdienst in der Klosterkirche Kappel des Seminares von Pfr. Maurer «Hugenotten» mit Pfr. Chr. Menzi Thema «Leben in der Zerstreuung – Diaspora» 17.00 Gottesdienst in Knonau Pfr. Thomas Maurer Taufe Juno Meier Thema «Das nachösterliche Leben»

Ref. Kirche Kappel a. A. Samstag, 6. April 9.30 Chor-Projekt: Frühlingssingen im Chor der Kirche Sonntag, 7. April 9.30 Gottesdienst mit Pfr. Ch. Menzi Montag, 8. April 13.30 Kolibri

Ref. Kirche Maschwanden Sonntag, 7. April 17.00 Abendgottesdienst in Knonau Predigt: Pfr. Thomas Maurer Anmeldung zum Fahrdienst bei Yvonne Ilg bis Samstagabend 18.00 Uhr. Telefon 044 768 26 81

Ref. Kirche Mettmenstetten Sonntag, 7. April 10.00 Gottesdienst Pfarrer Andreas Fritz Taufe von Lenja Müller, Rossau Mittwoch, 10. April 19.30 Neumondsingen für alle Leitung Elsbeth Durrer www.ref-mettmenstetten.ch

Ref. Kirche Obfelden Samstag, 6. April 9.00 3.-Klass-Unti ref. Kirchgemeindehaus Sonntag, 7. April 9.30 Gottesdienst mit Abendmahl Pfr. Christoph Hürlimann Erich Eder (Orgel) mit 3.-Klass-Untikindern Montag, 8. April 15.30 Kolibri, ref. Kirchgemeindehaus Mittwoch, 10. April 12.00 Club4, Mittwochsgruppe ref. Kichgemeindehaus Donnerstag, 11. April 11.30 Senioren-Mittagstisch kath. Chilehuus, An-/Abmeldung bei R. Jolidon, Tel. 044 761 12 00 12.00 Club4, Donnerstagsgruppe ref. Kirchgemeindehaus Freitag, 12. April 13.30 Freitagstreff Senioren «Jassen für alle» kath. Chilehuus www.kircheobfelden.ch

Ref. Kirche Ottenbach Sonntag, 7. April 10.00 Gottesdienst Thema: «Die Sache Jesu geht weiter» Text: Der Gesang nach Emmaus Lk. 24, 13–35 Pfarrer Jörg Ebert und Ursula Hauser, Orgel

Ref. Kirche Rifferswil Sonntag, 7. April 19.30 Abendgottesdienst Pfrn. Yvonne Schönholzer Matthäus 16, 18: «Jesus spricht: Ich baue auf dich.» Montag, 8. April 15.45 Kolibri

Ref. Kirche Stallikon-Wettswil

Kath. Kirche Mettmenstetten

Freitag, 5. April 19.30 Kirche Wettswil: Konzert Berner Band YRU Eintritt Fr. 10.– Samstag, 6. April 10.00 Kirche Stallikon: Fiire mit de Chliine, anschliessend Znüni Sonntag, 7. April 10.00 Kirche Stallikon: Gottesdienst zum Neugeborenen-Sonntag mit Pfr. Matthias Ruff und Pfr. Otto Kuttler Mitwirkung: Mütter und Kinder des Elki-Singen Stallikon Taufe: Delia Alina Dieziger Anschliessend: Apéro Fahrdienst: Anmeldung, 6. April, Telefon 044 700 09 82 Mittwoch, 10. April 9.15 + 10.15 Uhr Elki-Singen im Jugendhaus Stallikon 14.00 bis 16.00 Uhr Kolibri-Treff im Kirchgemeindesaal Wettswil und Jugendhaus Stallikon 20.00 Chorprobe im Kirchgemeindesaal Wettswil Donnerstag, 11. April 12.30 Wettswiler SeniorenMittagessen im Rest. Hirschen Freitag, 12. April 12.30 Stalliker Senioren-Mittagessen im Rest. Burestübli

Freitag, 5. April 18.00 Taufe von Shaheena Bella Engeler, Mettmenstetten Samstag, 6. April 17.00 Eucharistiefeier in Hausen mit Pfr. A. Saporiti Weisser Sonntag, 7. April 10.00 Erstkommunion, umrahmt durch den Musikverein Mettmenstetten Montag, 8. April 18.30 Dankgottesdienst für die Erstkommunikanten

Kath. Kirche Affoltern a. A. Samstag, 6. April 10.00 Fiire mit de Chline 17.30 Wort-Gottes-Feier mit Kommunion Sonntag, 7. April 10.30 Wort-Gottes-Feier mit Kommunion anschl. Chilekafi 17.00 Gottesdienst für die Kroaten Montag, 8. April 20.00 Vortrag von Dr. Eva-Maria Faber im Pfarreizentrum Donnerstag, 11. April 17.00 Anbetung Freitag, 12. April 20.00 Taizégebet in der ref. Kirche

Kath. Kirche Bonstetten Samstag, 6. April 18.00 Vorabendmesse Sonntag, 7. April 10.00 Eucharistiefeier 16.30 Gottesdienst für die Erstkommunikanten Dienstag, 9. April 19.30 Abendmesse anschl. Gebetsgruppe Mittwoch, 10. April 9.00 Ökumenisches Morgengebet Donnerstag, 11. April 19.00 Rosenkranz

Kath. Kirche Hausen a. A. Samstag, 6. April 17.00 Eucharistiefeier Sonntag, 7. April 11.00 Wortgottesfeier Abschlussgottesdienst der HGU-Kinder

Evang.-methodistische Kirche Zürichstrasse 47 Affoltern a. A., Sonntag, 7. April 9.45 Gottesdienst; Kinderhort

Heilsarmee Affoltern a. A., Wiesenstrasse 10

Sonntag, 7. April 10.00 Gottesdienst mit Hort und KingsKids mehr unter: www.heilsarmee-affoltern.ch

Pfingstgemeinde Affoltern a. A., Alte Obfelderstrasse 55

Kath. Kirche Obfelden Sonntag, 7. April 9.30 Erstkommunionfeier I 11.30 Erstkommunionfeier II Montag, 8. April 20.00 Vortrag von Dr. Eva-Maria Faber im Pfarreizentrum Affoltern

Chrischona Affoltern am Albis, Kirche mit Nähe Alte Obfelderstr. 24 Freitag, 5. April 18.45 Ehe-Kurs 19.30 Twens: God’s Lounge Samstag, 6. April 14.00 Tschägg-Point Kids + MegaKids Sonntag, 7. April 9.45 Gottesdienst mit Abendmahl «Die Emmaus-Jünger» Pfr. Ueli Baltensperger Kinderhüeti, Kids-Treff Teenie-Godi anschliessend Picknick Montag, 8. April 11.30 Mittagstisch Mittwoch, 10. April 12.15 Senioren-Essen Mehr Infos: www.sunntig.ch

Sonntag, 7. April 9.45 Gottesdienst und Kinderprogramm mehr unter www.pga.ch

Evang. Täufergemeinde Weidstrasse Mettmenstetten, Sonntag, 7. April 10.30 Gottesdienst Sonntagsschulen/Unterricht Donnerstag, 11. April 20.00 Gebetsabend

Gemeinde für Christus Schulweg 1 Ottenbach, Sonntag, 7. April 10.00 Gottesdienst Wir heissen Sie herzlich willkommen

Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage Heumattstrasse 2, 8906 Bonstetten

Sonntagsgottesdienste Aufgrund der Generalkonferenz-Übertragung findet in Bonstetten kein Gottesdienst statt www.hlt-bonstetten.ch


Gewerbe

Donnerstag, 4. April 2013

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Der Umzug als Investition in die Zukunft Die Ferrari Bauunternehmung AG hat ihr Geschäftsdomizil in den Grindel 6 in Mettmenstetten verlegt Effizienter und rationeller arbeiten dank neuem Büroraum und neuem Werkhof: Die Ferrari Bauunternehmung AG hat ihren Geschäftssitz von der Maschwanderstrasse 12 in den Grindel 6 in Mettmenstetten verlegt.

ist – bezirksweit der wohl modernste. «Die neuen Räume lassen ein effizienteres und rationelleres Arbeiten zu» – die Ferraris sind froh, den aufwendigen Umzug hinter sich zu haben und freuen sich über diese Investition in die Zukunft.

Es war eng am alten Ort an der Maschwanderstrasse 12. Dort standen lediglich 80 Quadratmeter Büroraum zur Verfügung. Seit November 2012 ist alles anders: Im Grindel 6 – so lautet nun die Geschäftsadresse der Ferrari Bauunternehmung AG, ein seit 1950 bestehendes Unternehmen, das 35 Mitarbeitende beschäftigt. «Anstoss zum Baubeginn war der nahende Ablauf des Datums für die Baubewilligung, die wir von der Gemeinde erhalten haben. So erfolgte der Spatenstich für das Geschäftshaus im Dezember 2011», sagt Mitinhaber Emilio Ferrari. Dann gings ziemlich schnell: Im Eventlokal von «Bahnhöfli»-Wirt Urs Koffel, der im Grindel 6 den Parterrebereich erworben hat, fand bereits im Juni 2012 eine Hochzeit statt. Und Anfang September zog im zweiten Obergeschoss der zweite Stockwerkeigentümerin ein: die Firma JRS Scientific Instruments des Physikers Dr. John Sandercock. Mieter im Ferrari-Bau ist das Plattenlegergeschäft Kurmann & Partner GmbH, die im ersten Obergeschoss eingemietet und Nachbarin von Ferrari ist. Das dritte Obergeschoss wird vermietet; Interessenten sind vorhanden.

Fast ausschliesslich im Säuliamt tätig Natürlich stellen Gegenwart und Zukunft auch auf der Baubrache eine Herausforderung dar. «An Arbeit fehlt es nicht, aber der Markt ist hart umkämpft», hält Emilio Ferrari fest, der den Betrieb zusammen mit Bruder Max und dessen Ehefrau Helen führt. Die Ferrari Bauunternehmung, seit 1980 eine Aktiengesellschaft, ist fast ausnahmslos im Bezirk Affoltern tätig und bietet im Hochbau das ganze Programm an, führt sowohl kleine als auch grosse Arbeiten wie Grossüberbauungen aus. – Am Samstag, 4. Mai, ist Tag der offenen Tür. (-ter.)

Grössere und hellere Büroräume, von links: Emilio, Helen und Max Ferrari. (Bilder Werner Schneiter)

Helle Büros und Werkhof mit Hochregallager Der Bürotrakt bei Ferrari umfasst 280 Quadratmeter, ist grosszügig gestaltet und hell. Zur Infrastruktur gehören auch ein Besprechungszimmer und ein direkter Zugang zum Werkhof, der mit einem Hochregallager ausgestattet

Das Geschäftshaus im Grindel 6 in Mettmenstetten. Die Ferrari-Büros befinden sich im 1. OG, rechts der Werkhof mit Hochregallager.

Für jedes Lebensjahr ein Prozent Rabatt

Ein «Frühjahrsputz» für den Körper

Aktion bei myoptix in Affoltern noch bis Ende April

Kräuterkurs bei Ernestine Astecker, Jonen

Für jedes Lebensjahr ist die Brillenfassung ein Prozent günstiger, wenn man bei myoptix in Affoltern (Betpurstrasse 9) oder Muri eine komplette Brille kauft. Auf den ersten Hundertjährigen wartet das Unternehmen zwar noch, aber erst in der Woche vor Ostern hat sich ein 96-Jähriger seine Fassung aus feinstem Titan für einen einstelligen Franken-Betrag abgeholt. Häufiger sind allerdings Leute um die 60 oder 70 Jahre, die für ihre hochwertigen Fassungen schnell mal 200

Franken oder mehr sparen. «Die Aktion läuft supergut», verrät Michael Walter von myoptix, «deshalb haben wir sie bis Ende April verlängert.» Der Altersrabatt gilt für fast das ganze Sortiment. Vor knapp drei Jahren hat der Optiker sein Geschäft in Affoltern eröffnet. Vergangenes Jahr kam die Filiale in Muri, AG, dazu und nun steht myoptix bereits vor der dritten Eröffnung: Anfang Mai soll in Villmergen/Wohlen eine weitere Filiale ihre

Tür öffnen. Innert drei Jahren ist so aus einem Einmannbetrieb ein Unternehmen mit 15 Mitarbeitern gewachsen. «Unser Konzept geht auf, der Erfolg gibt uns recht», so Michael Walter zufrieden. Als Familienoptiker hat sich myoptix bereits einen Namen gemacht. «Der Bereich Kinderbrillen wird oft vernachlässigt», weiss Michael Walter. Er bietet auch hier grosse Auswahl, gute Qualität und attraktive Preise. (tst.)

Der Frühling bringt Frische und Inspiration. Gleichzeitig verspürt man Lust, die eigenen vier Wände auf Hochglanz zu bringen. Aber kaum jemand denkt daran, dass gerade der Körper einen Frühjahrsputz am dringendsten braucht. Umweltbelastungen aller Art, Genussgifte, ungesunde Ernährung, Bewegungsmangel, zu wenig Flüssigkeit führen dazu, dass sich Schlackenstoffe im Körper ablagern und wichtige Transportwege verstopfen, die die Schlacken wieder nach aussen bringen sollen. Forscher gehen davon aus, dass ein 50-jähriger Mensch schon zu 35 Prozent aus derartigen Schlacken, also giftigen Ablagerungen, besteht.

Schlackenstoffe aus dem Körper schleusen

Auch für Kinderbrillen die richtige Adresse: Michael Walter, myoptix. (Bild tst.)

Kopfschmerzen, Schlafstörungen, (Frühjahrs-) Müdigkeit, Verdauungsstörungen, Hautprobleme, Neigung zu Allergien, übermässige Infektanfälligkeit können Anzeichen einer Verschlackung sein. Wie entsteht Verschlackung? Wie funktioniert der Säure-Basen-Haushalt? Welche Heilkräuter werden zur Entschlackung eingesetzt? Wie werden die Schlackenstoffe aus dem Körper geschleust? Antworten zu

diesen Fragen und wertvolle Tipps für die erfolgreiche Durchführung einer Entschlackungskur gibt der Kräuterkurs. Durch eine Entschlackungskur verbessern sich häufig auch Be- Ernestine Astecker. schwerden wie (Bild zvg.) Rheuma, Arthrose, Gicht, Allergien, Verpilzungen, depressive Verstimmungen. Die Befreiung des Körpers von Schlacken- und Giftstoffen schenkt mehr Gesundheit, Wohlbefinden und eine höhere Lebensqualität.

Selber ein Kräuterprodukt herstellen Die Teilnehmenden lernen in diesem Kurs Heilkräuter, Wirkungen und Kräuter-Rezepturen zur Selbstanwendung kennen und stellen selber ein Kräuterprodukt her. Kursleiterin Ernestine Astecker, Homöopathin und Apothekerin, freut sich auf interessierte Teilnehmer. Kräuterkurs am 13. April von 9 bis 12 Uhr im Gesundheitshaus Zum Löwen, Obschlagenstrasse 2, Jonen. Nähere Infos zu den Kräuterkursangeboten und Anmeldung: kontakt@eastecker.ch, Telefon 043 322 86 70, www.eastecker.ch.


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Veranstaltungen

Donnerstag, 4. April 2013

Mit 77 in Höchstform

«Dr Goalie bin ig»

Clown Dimitri kommt nach Affoltern

Pedro Lenz und Christian Brantschen in Obfelden

Ein richtiger Clown, so Dimitri, blühe im Alter zur Höchstform auf. Auch er selber bewegt sich mit 77 Jahren noch aktiv auf der Bühne und spielt sich mit seinem poetischen Humor in die Herzen seines Publikums. Sein neu inszeniertes Soloprogramm zeigt er am 11. April in Affoltern.

Pedro Lenz lancierte mit dem Büchlein «Dr Goalie bin ig» einen Grosserfolg, es ist in der Deutschschweiz über 20 000-mal verkauft, ins Hochdeutsche und auf Italienisch übersetzt worden. Ein Spielfilm ist in Planung und das Stück wird zurzeit in Bern auf der Bühne gespielt. Was, so fragt man sich, fasziniert so sehr an der Geschichte des Goalie, der wegen Drogendelikten in Witzwil gesessen hat, und dessen Gehversuche in der sogenannten freien Welt die Leser und das Publikum miterleben können? Pedro Lenz hat sich in einem Interview gefragt, was das für eine Gesellschaft sei, in der alle etwas über das Unterhöschen von Britney Spears, aber nichts über ihre nächsten Nachbarn wissen. Der Autor hat viel Gespür für die inneren Dialoge der nicht so Sprachgewandten, deren Leben zwischen Hoffnung und Hoffnungslosigkeit pendelt, und er hat die Fähigkeit, dieses Reden und Denken in eine Form zu bringen, dass alle, die in ihren Herzen Platz haben für Ungereimtes – das Eigene und das der Anderen – sich ab und zu im Innersten erkennen und versöhnen können. Weil «Dr Goalie bin ig» ganz grosse Geschichte ist, hat Kultur Obfelden Pedro Lenz nach Obfelden eingeladen. Der Roman im Genre «Spoken Book», vorgetragen vom Autor selber, ist Kult auf allen Kanälen geworden. Sozusagen eine zweite Geschichte erzählt Christian Brantschen am Flügel. Der Komponist und Tastenkünst-

Dimitri kommt mit einem schlichten Bühnenbild aus: Eine Garderobenwand mit einer Auswahl an bunten Kostümen und ein paar verstreute Kisten. Mehr braucht der Künstler nicht für seinen 80-minütigen Auftritt, den er ohne Pause durchspielt. Dimitris «Klassiker» und Publikumsfavoriten sind mit dabei: Etwa der Kampf mit den Tücken eines Liegestuhls oder der «Homme Orchestre», wo er als Einmann-Orchester über die Bühne zieht. Zu den Paradestücken zählt auch die Saxofonnummer, bei der er schlussendlich auf vier Saxofonen gleichzeitig spielt. Mit dem Arlecchino und dem Pierrot zeigt Dimitri zwei berühmte Figuren aus der Commedia dell’Arte. Feinsinnig parodiert er ihre Eigenschaften – sei es Pierrots Liebeskummer oder Arlecchinos unbändiger Appetit. Des Teufels eingeklemmter Schwanz reicht schon, um den Inbegriff des Bösen in ein winselndes Häufchen Elend zu verwandeln. Als Clown mit rotem Haarbusch und Riesenschuhen zieht Dimitri aus dem Trichter seines Blechblasinstru-

Clown Dimitri spielt sich mit seinem poetischen Humor in die Herzen seines Publikums. (Bild zvg.) ments entzückt «a little baby» hervor. Beim Spielen sei ihm die Figur des amerikanischen Clowns so sehr ans Herz gewachsen, dass er die Rolle am liebsten den ganzen Abend lang spielen würde. Das Motto «gross und klein» zieht sich wie ein roter Faden durch das ganze Programm. Fast jedes Instrument, das der Künstler aus seinen Kisten hervorzieht, gibt es in grosser und kleiner Ausführung: die Mundharmonika, die Okarina, die Concertina, die Gitarre, die Tuba, und auch das aberwitzige Schlauchinstrument mit Trichter erhält ein grösseres Pendant. Dimitri Clown – Highlights aus fünfundfünzig Jahren, am 11. April, 20 Uhr, Kasinosaal, Affoltern. Vorverkauf: www.ticketcorner.ch.

Autor und Tastenkünstler: Pedro Lenz (links) und Christian Brantschen. (Bild zvg.) ler (festes Bandmitglied bei Patent Ochsner) untermalt und verzaubert die Welt des Goalie mit poetischen Weisen, die wie Klammern oder Sprechblasen über dem Gesagten schweben, und die der Fantasie des Publikums unendlich viele Räume öffnen. Pedro Lenz zusammen mit Christian Brantschen, das sind mehr als zwei Künstler auf der Bühne, das ist

herzergreifende Magie, Trost und Vergnügen – und von alldem ganz viel! Helena Heuberger «Dr Goalie bin ig», Donnerstag, 11. April, Singsaal Chilefeld, Obfelden, Beginn 20 Uhr, Türöffnung um 19.30 Uhr, Barbetrieb. Eintritt 30 (reduziert 25) Franken, Familien 70 Franken. Tickets unter www.kulturobfelden.ch oder Tel. 043 322 66 33.

Veranstaltungen

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veranstaltungen

Mozart und Schubert auf der Reise nach Prag Kammermusik auf höchstem Niveau Die Musikschule Knonauer Amt präsentiert am Sonntag, 7. April, in der Aula Ennetgraben in Affoltern ein Lehrerkonzert. Sibylle Tschopp, Antoinette Horat, Julia Hedinger-Boeck, Katrin Mettler, Irene Meier und Isabel Tschopp führen berühmte kammermusikalische Meisterwerke auf. Für einmal stehen nicht die Schülerinnen und Schüler der Musikschule Knonauer Amt im Rampenlicht, sondern fünf engagierte, auch als Konzertmusikerinnen tätige Instrumentallehrerinnen, sowie eine Hochschulstudentin und ehemalige Schülerin der Musikschule Knonauer Amt. Die zwei Pianistinnen Irene Meier und Isabel Tschopp sowie die vier Streicherinnen Sibylle Tschopp und Antoinette Horat, Violinen, Julia Hedinger-Boeck, Viola und Katrin Mettler, Violoncello, nehmen die Zuhörer auf eine spannende musikalische Reise mit und präsentieren drei Meisterwerke der Kammermusikliteratur. Dass sich die Formationen im Verlauf des Konzerts vom Klavierquartett über das Klaviertrio bis zum Klavierquintett verändern und erweitern, ist für die Zuhörer ein besonderes Klangerlebnis.

Mozart als grosses Vorbild Die Entstehungszeit der drei aufgeführten Werke von Wolfgang Amadeus Mozart, Franz Schubert und Antonín Dvo7rák umspannt fast ein Jahrhundert, doch entstammen sie alle dem gleichen Kulturkreis. Sowohl Schubert als auch Dvo7rák verehrten Mozart als grosses Vorbild und lassen in ihren Kompositionen klassische Einflüsse erkennen. Dies inspirierte das Motto dieses Konzerts: der Titel von Eduard Mörikes Novelle «Mozarts Reise nach Prag». Das hier gespielte Klavierquartett in g-Moll KV 478 von Wolfgang Amadeus Mozart ist eines der grossartigsten Kammermusikwerke für diese Be-

setzung. Mozart soll mit dem Verleger Hoffmeister die Herausgabe mehrerer Quartette vereinbart haben. Dieser beklagte sich jedoch darüber, dass das Publikum diese Art Musik nicht kaufe (war das Werk zu anspruchsvoll?), sodass Mozart auf die Erfüllung des Vertrags verzichtete und das nächste Klavierquartett in Es-Dur bei einem anderen Verleger herausgeben liess. Der in diesem Konzert aufgeführte wunderschöne Triosatz Notturno (Adagio) in Es-Dur D 897 steht zu Unrecht im Schatten von Franz Schuberts beiden grossen Klaviertrios. Zwei kontrastierende Teile wechseln sich ab und zaubern ein bewegendes Stimmungsbild. Der Zusatz «Notturno» (Nachtstück) stammt übrigens nicht von Schubert selbst.

Musikalischer Reichtum Das zweite Klavierquintett in A-Dur, Opus 81 von Antonín Dvo7rák gehört aufgrund seiner berührenden Stimmungsnuancen und des musikalischen Reichtums zu seinen berühmtesten Kammermusikwerken. Es entstand 1887 in einer Phase grosser Schaffensfreude, die in allen vier Sätzen unmittelbar spürbar wird. Einen Gegensatz zu vielen Werken der spätromantischen Klavierkammermusik bildet Dvo7ráks Streben nach einem ausgewogenen Klangbild. Durch seine sparsame und differenzierte Klavierbehandlung übernimmt hier das Klavier weitgehend die Aufgaben einer gleichberechtigten Stimme innerhalb des Streicherensembles. Der Eintritt zum Konzert ist frei, es wird eine Kollekte zur Deckung der Unkosten erhoben. Die Künstlerinnen und die Musikschule Knonauer Amt freuen sich auf ein zahlreiches Publikum. Irene Meier Lehrerkonzert der Musikschule Knonauer Amt am Sonntag, 7. April, 17 Uhr, Aula Ennetgraben, Affoltern.

Eurasische Klänge, Jazz und Musiktheater Die nächsten zehn Tage im «LaMarotte» «Ost und West» Musik zwischen zwei Welten Die renommierte Pipa-Virtuosin Jing Yang bringt mit ihren umfangreichen Auftritten in ganz Asien, Europa, Nordamerika, Afrika und dem Nahen Osten eine Mischung aus verschiedenen Musikstilen und Kulturen auf die Bühne. Der Perkussionist Gerry Hemingway ist als Komponist und Solist tätig und tritt mit unterschiedlichsten Ensembles auf. Im Jahr 2000 wurde ihm das Guggenheim-Stipendium zugesprochen. Das Duo verknüpft asiatische und westliche Traditionen und überschreitet damit musikalische Grenzen. Eine spannende Begegnung! Morgen Freitag, 5. April, Bar und Abendkasse ab 19.15, Beginn 20.15 Uhr, Eintritt 40 / 30 Franken.

Jazz am Donnerstag mit dem «Jazz Live Trio» «Wie Klaus Koenig am Flügel, Patrick Sommer am Bass und Andi Wettstein am Schlagzeug zum musikalischen Gespräch fanden, ist ein Erlebnis. Koenigs Interpretationen, die Innigkeit und Dichte an die Stelle virtuoser Prachtentfaltung setzen, sind etwas Eigenes.» So schreibt die NZZ über ein Konzert des Jazz Live Trios. Die Musik wirkt vielleicht deshalb so stark und

konsequent, weil Jazz hier aus dem vollen Bewusstsein europäischer Musikkultur heraus konzipiert und gespielt wird und so auch dem klassisch orientierten Ohr manche Einstiegshilfe bietet. Donnerstag, 11. April, Bar ab 18.30, Musik ab 20.15 Uhr. Eintritt frei, Kollekte. Kleines Essen 15 Franken.

«Frau Kägis Nachtmusik» Hört man Träume? Wie klingt die Nacht? Singt ein Fahrrad, wenn es fährt? Die Musiklehrerin Frau Kägi entführt das Publikum in ihren Alltag, ihre Vergangenheit, ihre Träume – ihre Welt voller Klänge. In diesem musikalischen Abenteuer begegnet man auch ihren Schüler/innen und Lehrerkolleg/innen, ihrem hochbegabten Klavier und einer eifersüchtigen Schnecke… Mit Songs und Sprechgesängen erzählt die Schauspielerin Gina Durler die eigenwillige Lebensgeschichte von Frau Kägi – absurd, komisch, tragisch. Ein Familien-Theaterprogramm für Gross und Klein ab 7 Jahren am Sonntag, 14. April, Türöffnung und Wunderbar ab 16.30, Beginn 17 Uhr. Spiel: Gina Durler, Regie: Matthias Grupp, Dramaturgie: Ueli Blum. Eintritt Kinder 10, Erwachsene 15 Franken. Platzreservierung für alle Anlässe dringend empfohlen unter www.lamarotte.ch oder Telefon 044 760 52 62.


Veranstaltungen

Donnerstag, 4. April 2013

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agenda

Freitag, 5. April

Thema «Schritte …»

Affoltern am Albis 17.00: Vernissage der Ausstellung Gianna Zumstein, Bilder, und Numa Del Parente, Skulpturen. Die Ausstellung dauert bis 21. April. Öffnungszeiten: Fr, 17-20 Uhr, Sa, 9-12 Uhr, So, 15-18 Uhr. Galerie am Märtplatz. Obere Bahnhofstrasse 7. 20.15: «Jing Yang & Gerry Hemingway» - Musik zwischen zwei Welten. Bar und Abendasse ab 19.15 Uhr. Reservieren unter www.lamarotte.ch oder Telefon 044 760 52 62. Kellertheater LaMarotte. Centralweg 10.

Hausen am Albis 20.15: «Im Bann der Buletten»: Schwarze Komödie oder das Porträt eines Mannes, der von der «Liebe» seiner Mutter verschlungen wird. Kulturbar und Kasse ab 19.30 Uhr. Gemeindesaal Weid.

Hedingen 20.15: «Ehrlich gheit»: Kabarettsolo mit Liedern von und mit Nils Althaus. Chilehuus. Oberdorfstrasse 1.

Kappel am Albis 17.00-18.00: Abendrundgang durch den Klostergarten: «Erste Blüten». Jeden 1. Freitag im Monat mit anschliessender Fragerunde im Klostercafé. Kloster Kappel.

Samstag, 6. April Aeugstertal 10.00-16.00: Bergwerksmuseum. Heute können zusätzlich von 14-16 Uhr der Stollen, der See und das Beizli im Berginnern besichtigt werden. Ausstellung zum ehemaligen Kohlebergwerk Riedhof und Interessantes aus der regionalen Geschichte. Geöffnet jeden ersten Samstag im Monat. Mehr Infos unter Telefon 044 767 07 15 oder www.bergwerk-riedhof.ch. Bergwerksmuseum. Beim Götschihof. Areal Stiftung Solvita.

Affoltern am Albis 08.00-12.00: Wochenmarkt mit Märtkafi. Früchte, Gemüse, Blumen, Bioprodukte, frisches Brot, süsses Gebäck, Käse, Olivenöl, Honig, Tiroler Spezialitäten und griechische Köstlichkeiten, Handwerk und Schmuck. Marktplatz. 10.00-16.00: Besichtigung der reichlich ausgestatteten Ausstellung über das alte Affoltern/Zwillikon. Geöffnet jeden 1. Samstag im Monat. Dorfmuseum Affoltern am Albis-Zwillikon. Mehrzweckgebäude. Ottenbacherstrasse 79. 13.30: «Wir bauen Nisthilfen - helfen Sie mit?». Nistkasten bauen

Vernissage in der Galerie am Märtplatz in Affoltern Das Jahr geht in grossen Schritten dahin, bereits ist es April und sehnlichst wird der Frühling erwartet. Nach den grauen Tagen freut man sich auf dessen Farbenpracht. ................................................... von Ursula Leuenberger Farben, die wir draussen noch vermissen, finden sich ab Freitag, 5. April, in der Galerie Märtplatz in Affoltern. Die Künstlerin Gianna Zumstein-Pianezzi stellt dort Öl- und Pastellbilder aus, die den Betrachter mit ihren subtilen Farbkompositionen überraschen und faszinieren. «Schritte ...» ist Thema der Ausstellung und Schritte hat Gianna Zumstein schon viele gemacht. Den grössten Schritt in jungen Jahren, als sie vom Tessin, von Mendrisio, weg- und in die Deutschschweiz zog. Einen weiteren Schritt, als sie sich entschloss, sich am Kunstseminar Luzern weiterzubilden. Während der fünfjährigen Ausbildung lernte sie sehr differenziert wahrzunehmen und das Gesehene mit Farben umzusetzen. Nach der Ausbildung suchte sie einen eigenen Weg und fand ihn in der Weiterentwicklung ihrer Bilder hin zur Abstraktion. So sind einerseits gegenständliche Stillleben und Landschaften entstanden und andererseits Abstraktionen ebendieser Stillleben. Diese Abstraktionsreihen, die über zwei, drei oder vier Bilder gehen, sind faszinierend und regen dazu an, selber genau hinzuschauen, um den Weg dieser «Schritte ...» in etwa nachvollziehen zu können. Gianna Zumstein wohnt in Affoltern, ist in ihrem Herzen aber Tessine-

unter kundiger Anleitung. Anmeldung an regula.schmidt@phz.ch oder Telefon 044 383 79 55. Vereinslokal des NVBA. Giessenstrasse. 13.30-14.30: OL für Alle und Walking-OL. Besammlung und Anmeldung: Sennweid (markiert ab Strasse Affoltern-Müliberg).

Ottenbach anzeige

14.00-17.00: Vernissage der Ausstellung Ursula Brüngger und Regula Perfetti, Malerei, Digital Prints, Objekte, Skulpturen. Um 15 Uhr Begrüssung durch Carmen Walker Späh, Kantonsrätin. Die Ausstellung dauert bis 5. Mai. Öffnungszeiten: Mi-Fr, 14-18 Uhr, Sa/So, 13-17 Uhr. Galerie Marlène. Lanzenstrasse 6.

Kommbox im Gemeindehaus, Dorfstrasse 22: «Antlitz». Thema der aktuellen Ausstellung von Jana Kurth ist das Entgegenblickende. Es steht für Frauenportraits und die bildliche Auseinandersetzung mit dem Thema Weiblichkeit. Die Ausstellung dauert bis 18. April. Infos unter www.aeugstalbis.ch. Öffnungszeiten: Mo, 8-11.30/16-18.15. Uhr, Di/Do, 811.30 Uhr, Mi, 8-11.30/14-16.30 Uhr.

Galerie am Märtplatz, Obere Bahnhofstrasse 7: Gianna Zumstein, Bilder, und Numa Del Parente, Skulpturen. Die Ausstellung dauert bis 21. April. Öffnungszeiten: Fr, 17-20 Uhr, Sa, 9-12 Uhr, So, 15-18 Uhr.

Bonstetten

Farben, die man draussen noch vermisst: Bild von Gianna Zumstein. (Bild zvg.) rin geblieben. Deshalb hat sie auch einen Tessiner Künstler gebeten, mit ihr zusammen auszustellen. Numa Del Parente entdeckte schon in jungen Jahren seine Liebe zu dreidimensionalen Arbeiten. Nach dem Architekturstudium an der ETH in Zürich eröffnete er in Mendrisio sein Architekturstudio. Als Autodidakt schuf er Skulpturen aus unterschiedlichen Materialien bevor er in verschiedenen Kursen die Arbeitstechniken für Marmor und andere Steinarten erlernte. Anfänglich entstanden vor allem figurative Werke, meist aus Marmor. Dann machte auch er «Schritte ...» und

von Pro Senectute. Häkeln, stricken, sticken oder einfach nur plaudern. Mit Kaffee und Kuchen. Leitung: Vera Stoll, Telefon 044 764 22 04. Reformierte Kirche (Zwinglistube).

Dienstag, 9. April

Sonntag, 7. April

Aeugst am Albis

Affoltern am Albis

Stallikon 19.00: «Staubfinger, Mo, Meggie und Co»: Aufführung des KinderTanztheaters von Helen Lemm. Es tanzen ca. 90 Kinder und Jugendliche ab 5 Jahren. Schulhaus Loomatt. Massholderenstrasse.

Ausstellungen

wendete sich von den konkreten, figurativen Werken hin zu minimalistischen abstrakten Formen. Mit seinen «Gesichtern», denen er mit wenigen präzisen Schnitten und Zeichnungen Form, Ausdruck und Charakter verleiht, hat er seinen eigenen Stil gefunden. Gianna Zumstein, Numa Del Parente und «Kultur in Affoltern» laden herzlich ein, «Schritte ...» in die Ausstellung zu wagen.

Kappel am Albis Kloster Kappel, Kappelerhof 5: «Klostergarten». Grossformatige Fotografien aus dem Kappeler Klostergarten mit Sonnenschein und Tautropfen von Telke Nieter und Michael Hennemann. Die Ausstellung dauert bis 15. April. Öffnungszeiten: Täglich von 8 bis 22.00.

Vernissage Freitag, 5. April, 19-21 Uhr. Ausstellung bis Sonntag, 21.April. Öffnungszeiten: Fr, 17-20 Uhr,

Ottenbach

Sa, 9-12 Uhr, So, 15-18 Uhr, Galerie Märtplatz,

Galerie Marlène, Lanzenstr. 6: Ursula Brüngger und Regula Perfetti, Malerei, Digital Prints, Objekte, Skulpturen. Die Ausstellung dauert bis 5. Mai. Öffnungszeiten: Mi-Fr, 14-18 Uhr, Sa/So, 13-17 Uhr.

Obere Bahnhofstrasse7, Affoltern.

Hedingen 09.30-10.30: Annahme Frühlingsund Sommerkleiderbörse. Verkauf: 14.30-16 Uhr und 19-20 Uhr. Werkgebäude. Zwillikerstrasse 26. 09.30-10.00: Buchstart-Treff für Eltern mit ihren Kleinkindern. Schulund Gemeindebibliothek. Schachenstrasse 7.

Affoltern am Albis 10.30: Bibliothekseinführung. Rundgang und Informationen zur Regionalbibliothek. Regionalbibliothek. Obere Seewadelstrasse 14. 20.00-21.30: «Einfach Singen» Lieder aus aller Welt - einstimmig, mehrstimmig, im Kanon. Mit Akkordeon. Mit Elsbeth Schweizer, Musikerin, Lehrerin und Eva Stückelberger, Stimmpädagogin. Infos unter Telefon 044 760 13 07 oder eva.stueck@bluewin.ch. Schule Tägerst. Lagerstrasse 11.

Galerie für Gegenwartskunst, Burgwies 2: Ausstellung Christa Mayrhofer, Sylvie Ramu und Rosemary Rauber, Malerei, Unikat-Hochdrucke, Bronze-Figuren. Die Ausstellung dauert bis 21. April. Öffnungszeiten: Di-Fr, 14-18 Uhr, Sa/So, 13-17 Uhr. Sylvette Nick im Kunstfenster, Dorfstrasse 13. Öffnungszeiten: Sa/So, 13-17 Uhr.

Donnerstag, 11. April Affoltern am Albis 20.00-21.30: Dimitri Clown: «Highlights aus 55 Jahren». Clown Dimitri präsentiert die schönsten Szenen aus seinen Soloprogrammen. Kasinosaal. Marktplatz 20.15: Jazz am Donnerstag: «Jazz Live Trio». Bar offen ab 18.30 Uhr. Reservieren unter 044 760 48 66 oder www.lamarotte.ch. Kellertheater LaMarotte. Centralweg 10.

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SEARCHING FOR SUGAR MAN Oscar 2013: Bester Dokumentarfilm 3. Woche/Reduz. Eintrittspr.! Sa/So 14.30 h (D) Mi 14.30 h (3D-D) DIE CROODS Ab 8, in Begl. ab 6 J. CH-Premiere! Tägl. 20.15 h (E/d/f) DEAD MAN DOWN Ab 16/14 J. Von Niels Arden Oplev, mit Noomi Rapace uva.

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Von Seth Gordon, mit Jason Bateman uva. 5. Woche! Do/Fr 18 h (E/d/f), Sa/So 17.30 h (D) SAFE HAVEN Ab 12/10J.

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Kappel am Albis

09.00-11.30/15.00-17.30: Computeria für Seniorinnen und Senioren (Pro Senectute). Jeden 2. Dienstag im Monat - ohne Anmeldung. aemtlerpc.ch. Riedstrasse 14.

13.30: Öffentliche Führung durch die Klosteranlage. Kloster Kappel. Treffpunkt: Amtshaus).

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13.45-14.30: Rückgabe Frühlingsund Sommerkleiderbörse. Werkgebäude. Zwillikerstrasse 26.

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BEAUTIFUL CREATURES

Stallikon 11.30/17.00: «Staubfinger, Mo, Meggie und Co»: Aufführung des Kinder-Tanztheaters von Helen Lemm. Es tanzen ca. 90 Kinder und Jugendliche ab 5 Jahren. Schulhaus Loomatt. Massholderenstrasse.

Montag, 8. April

Von Richard LaGravenese, mit Emma Thompson uva.

Mittwoch, 10. April

Affoltern am Albis 19.00: Informationsabend für werdende Eltern. «Gebären am Spital Affoltern». Im Mehrzweckraum Haus Rigi (1. OG). Spital. MelchiorHirzel-Weg 40.

Hausen am Albis 14.30-17.30: Handarbeitsstubete

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Bonstetten 20.00: Bücherabend. Das Team stellt neue Literatur vor und offeriert anschliessend einen Apéro. Schul- und Gemeindebibliothek.

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Bonstetten 09.30-10.00: Buchstart-Treff «Reim und Spiel» mit der Leseanimatorin Michèle Bolliger. Für Kinder von 9 bis 36 Monate in Begleitung einer erwachsenen Person. Anmeldung nicht erforderlich. Gemeinde- und Schulbibliothek. Schachenstr. 95.

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Stallikon 08.28: Senioren-Wandergruppe Stallikon: Wanderung Baden Kloster Wettingen - Baden. Wanderzeit: 2½ Std. Infos: Telefon 044 700 18 39. Postautohaltestelle Wolfenhof. Treffpunkt.

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APPASSIONATA

Obfelden 20.00: «Dr Goali bin ig» - Lesung und Musik mit Pedro Lenz und Chriu Branschten. Mit Barbetrieb. Türöffnung: 19.30 Uhr. Schulhaus Chilefeld. Singsaal. Dorfstrasse 65.

Sa 17 h, Mi 20.15 h (SP/d), ab 14/12 J. Von Pablo Larrain, mit Gael García Bernal uva. Oscarnomination 2013: Bester fremdsprachiger Film 2. Woche! So 17 h, Di 20.15 h SÂDHU (OV/d/f), ab 8/6 J. Von Gaël Métroz FLIZ-Filmclub Mo 20 h, (OV/d) Letzte Tage!

5. Woche!

Do/Fr/Sa/So 20.15 h (E/d/f) Sa 14.30 h (D), ab 14/12 J.

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Lux DVD-Verleih: Mo–Fr, 19.30–21.30 h, Sa, 14.00–22.00, So, 14.00–21.30 h 3. Woche/3D-Proj.,/Reduz. Eintrittspr.! Sa/So 14.30 h DIE CROODS D gespr., ab 8, in Begl. ab 6 J. Das neue Dreamworks-Zeichentrickabenteuer Letzte Tage! Sa 17.15 h KOKOWÄÄH 2 D gespr., ab 8/6 J. Von und mit Til Schweiger So 20.15 h, D gespr. Letzte Tage! SPRING BREAKERS Ab 16/14 J. Von Harmony Korine, mit James Franco uva. 2. Woche/3D-Proj! Ausser So tägl. 20.15 h, So 17 h G.I. JOE – D gespr., ab 14/12 J.

DIE ABRECHNUNG Von Jon M. Chu, mit Dwayne Johnson, Channing Tatum uva.


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Sport

Donnerstag, 4. April 2013

Zu grosszügiger Winter am GP Osterhas Nicolas Winter machte Geschenke und wurde um zwei Punkte geschlagen Das garstige Wetter am Ostersamstag setzte Fahrern und Organisatoren des GP Osterhas zu. Das Gros des Publikums blieb aus. Bedauerlich, denn trotz Dauerregen und kühlen Temperaturen wurde erneut hochkarätiger Radsport geboten. ................................................... von martin platter Fast wäre der Grand Prix Osterhas in der Hauptkategorie wieder zum Festspiel des überlegenen Radteams AltasPersonal/Jakroo geworden. Im Vorjahr hatten die Vertreter der einzigen Schweizer Kontinentalmannschaft mit den Gegnern noch Katz und Maus gespielt und am Schluss gleich sämtliche drei Podestplätze gewonnen. Doch die Unerfahrenheit der diesmal eingesetzten Fahrer und das Swiss-Cycling-Reglement bremsten das Radteam von Ueli Schumacher diesmal aus – teilweise zumindest. In der Elite-Kategorie hätte es Altas-Fahrer Nicolas Winter in den Beinen gehabt, den Sieg zu erringen. Früh war er im Rundstreckenrennen, das wegen der garstigen Bedingungen von 100 auf 80 Runden verkürzt wurde, zusammen mit Hörmann-Fahrer René Lang ausgerissen. Brüderlich teilten sich die beiden Kontrahenten die Führungsarbeit und lagen punktemässig bald uneinholbar in Führung. Die Eigenheit des Affoltemer Radkriteriums ist, dass es nach jeder Runde Punkte zu gewinnen gibt, während bei herkömmlichen Radrennen einzig der Zieleinlauf zählt.

Lang zog nicht den Kürzeren An der Strecke rief Schumacher Winter immer wieder zu, er solle bei den Punktewertungen keine Geschenke machen und seinen Gegner in Schach halten. Doch Winter war zu grosszügig. Um zwei Punkte wurde er in der Endabrechnung von Lang geschlagen. René Lang schaffte das, was sein älterer Bruder Pirmin während Jahren in Affoltern versucht, jedoch nie erreicht hatte: der Sieg am GP Osterhas. Viermal stand Pirmin Lang als Zweiter in Affoltern auf dem Podest – zuletzt im Vorjahr. Dritter wurde das Sprint-Ass Tristan Marguet. Der Romand hätte das Rennen wohl weiter vorne beendet, wäre er als Einzelfahrer nicht isoliert gewesen. Urs Huber, der einzige Elite des organisierenden Radrennclubs Amt, beendete die heikle Rundenhatz über die glitschigen Bahngeleise des Affoltemer Industriequartiers vorzeitig. Um nicht den weiteren Verlauf der Saison zu gefährden, wie er anmerkte. Das Eliterennen wäre wahrscheinlich anders verlaufen, hätte auch Atlas-Profi Claudio Imhof in der höchs-

ten Kategorie starten dürfen. Doch Swiss Cycling «verbannte» den 22-Jährigen Aargauer ins U23-Amateure-Masters-Rennen, mit dem Hinweis, dass er sich noch nicht für die hiesige EliteKategorie qualifiziert habe. Imhof hatte im Vorjahr noch in Diensten des gescheiterten österreichischen Kontinentalteams «Vorarlberg» (vormals «GS Volksbank») gestanden und vorwiegend Rennen im Ausland sowie Einsätze für die Schweizer Bahn-Nationalmannschaft bestritten.

Elite langsamer als U23-Amateure So kam es, dass unter Imhofs alleinigem Tempodiktat die Durchschnittsgeschwindigkeit im U23-AmateureMasters-Rennen mit 41,5 km/h um fast einen Stundenkilometer höher lag als bei der Elite. Das Muster des Wettkampfs war exakt dasselbe. Fabian Kiser, im Vorjahr noch Sieger bei den Junioren, lieferte dabei sein taktisches Gesellenstück ab. Der Wettswiler initiierte eine Flucht mit Imhof. Als sich das Duo vom Rest abgesetzt hatte, musste Kiser nur noch das Hinterrad von Imhof halten, um sich überlegen den zweiten Platz zu sichern. Beachtlich, wenn man weiss, wie wenig Kiser in den letzten drei Wochen trainiert hat. Der 19-Jährige bereitet sich derzeit intensiv auf die Lehrabschlussprüfung als Zimmermann vor. Taktisch ähnlich schlau agierte Imhofs Atlas-Teamkollege Lukas Spengler, der punktemässig zurücklag. Erst im Finale, als die Position von Imhof gesichert war, durfte sich Spengler auf die Verfolgung des Spitzenduos machen. Innert weniger Runden fuhr er die entscheidende Minute Vorsprung auf das Peloton heraus, um sich den dritten Platz zu sichern. Als bester RRC-Amt-Fahrer im Feld schaffte es Michel Bravin auf den 18. Platz.

Souveräne Leistung des Ausreisserduos Fabian Kiser (l.) und Claudio Imhof. Die beiden machten das U23/Amateure/Masters-Rennen unter sich aus. (Bilder Martin Platter)

Marietta Knitsch (Nr. 31), die einzige Elite des organisierenden RRC Amt im Feld der Frauen, hatte Pech, schlug sich aber dennoch achtbar.

Nur einer überrundete alleine alle Auch bei den Junioren gab es eine herausragende Einzelleistung. Diego Wendelspiess überrundete alle seine 13 Mitstreiter mindestens ein Mal im Alleingang – den letztklassierten Jens Brugger sogar achtmal innerhalb von 40 Runden. Valentin Kiser, der jüngere Bruder von Fabian, beendete den Wettkampf im vierten Platz. RRC-Fahrer Roger Aeberli wurde Fünfter. Das seit 2000 erstmals wieder ausgetragene Frauenrennen verlief ausgeglichener. Désirée Ehrler aus Steinhausen war die erfolgreichste Punktesammlerin vor Corinne Overney und Katarina Hranaiova. Marietta Knitsch, die einzige Elitefahrerin des RRC Amt, hatte kein Glück. Beim letzten der drei Stürze im Frauen-Peloton ging eine Fahrerin direkt vor ihr zu Boden. Knitsch konnte den Sturz zwar vermeiden, musste jedoch anhalten. Da-

Als bester RRC-Amt-Fahrer erreichte Michel Bravin (Mitte) den 18. Rang im U23/Amateure/Masters-Wettkampf.

Maximaler Spass im MiniDrome Mit dem erstmals am GP Osterhas eingesetzten MiniDrome hat OK-Präsident Dino Rey den Nerv der Zeit getroffen. Vom Kleinkind über Mütter bis zum ehemaligen Rennfahrer schwangen sich Begeisterte in den Sattel, um ein paar Runden auf der Miniradrennbahn vis-à-vis des Festzelts zu absolvieren. Je kleiner die Teilnehmer, desto grösser die Siegchance. Etwa so konnten die Finalpaarungen beschrieben werden. Die früheren Rennfahrer Walo Rüegg, Dino Rey und René Graf hatten nicht den Hauch einer Chance gegen «Junior» Roger Aeberli und Radsportschüler Maxime Rey, die den Finallauf unter sich ausmachten. (map.)

Kurz vor Ende des Eliterennens strahlt René Lang (l.) eine Freude aus, als ob er den Sieg erahnt. Nicolas Winter (r.) wurde Zweiter.

bei verlor sie den Kontakt zum Feld und büsste eine Runde ein. Perfid: Wäre sie ebenfalls gestürzt oder hätte sie einen Defekt am Rad gehabt, hätte sie laut Reglement eine Runde aussetzen dürfen. So aber wurde sie 17. – obschon sie zwei Punkte ersprintet hatte. Höhepunkte aus Sicht des RRC Amt wurden in den Schülerkategorien erreicht. Bei den U15 wurde der Ottenbacher Fabian Flüeler dank beherztem Schlussspurt noch Dritter. Der Hausemer Jan Tillmann erreichte bei den U11 sogar den zweiten Platz – und wurde nach der Zieleinfahrt noch von einem Gegner zu Fall gebracht.

Lukas Flückiger (Ochlenberg) 9. 7. Adrien Buntschu (La Tour-de-Trême) 7. 8. Manuel Stocker (Boswil) 6. Aufgegeben u.a.: Urs Huber (Jonen). – U23/Amateure (77,8 km): 1. Claudio Imhof (Sommeri) 1:42:41, 169 Punkte. 2. Fabian Kiser (Wettswil) 82. 3. Lukas Spengler (Thayngen) 15. Ferner: 18. Michel Bravin (Ottenbach) 1:00 zurück. 22. Marco Riemensberger (Bonstetten) 1 Runde und 1:00 zurück. Aufgegeben u.a.: Jürg Müller (Mettmenstetten), Reto Wolf (Affoltern). – Frauen (44,25 km): 1. Désirée Ehrler (Steinhausen) 1:10:02, 59 Punkte. 2. Corinne Overney (Hauteville) 42. 3. Katarina Hranaiova (Rus) 40. Ferner: 17. Marietta Knitsch (Affoltern) 1 Rd. zurück, 2 Pt. – Junioren/U19 (34,4 km): 1. Diego Wendelspiess (Kaisten) 57:19, 68 Pt. Ferner: 4. Valentin Kiser (Wettswil) 1 Rd. zurück, 24 Pt. 5. Roger Aeberli (Aeugstertal) 16. Pt. – Anfänger/U17 (26,55 km): 1. Mario Spengler (Thayn-

Resultate

gen) 79 Pt. – Schüler/U15 (17,7 km): 1. Naoto Karrer (Winkel) 21 Pt. 3. Fabian Flüeler (Ottenbach) 15. – Schüler/U13 (13,275 km): 1. Tom Bode (De) 32 Pt.

Roger Aeberli siegte im erstmals ausgetragenen MiniDrome-Contest.

Elite (77,8 km): 1. René Lang (Möhlin) 1:43:49, 130

Ferner: 10. Maxime Rey (Birmensdorf). – Schüler/U11

Punkte. 2. Nicolas Winter (Allschwil) 127 Pt. 3. Tristan

(13,275 km): 1. Jan Christen (Gippingen) 3 Pt. 2. Jan

Marguet (Thurgovie) 24. 4. Tizian Rausch (Biel-Ben-

Tillmann (Hausen) 0:53 zurück. Ausführliche Resultate

ken) 16. 5. Michael Hofstetter (Müswangen) 11. 6.

und weitere Infos: velomedia.ch/gp_osterhas.


Sport

Donnerstag, 4. April 2013

23

Starker Playoffauftritt des SHC Bonstetten-Wettswil Die Streethockeyaner stehen mit einem Bein im Playoff-Halbfinal Der SHC Bonstetten-Wettswil siegt im ersten Playoffspiel gegen die Sierre Lions diskussionslos mit 9:4 und steht bereits mit einem Bein im Playoff-Halbfinal.

Rasanter Start eines Familienteams. (Bild zvg.)

Der Rang ist eher Nebensache «Frühlings-OL für alle» der OLG Säuliamt Am 6. April organisiert die OLG Säuliamt den traditionellen «Frühlings-OL für alle». Wie üblich findet der Lauf am frühen Nachmittag statt, diesmal auf der Karte Feldenmas. Laufzentrum ist der Bauernhof Sennweid, rund 800 m nördlich der Strasse Affoltern–Müliberg. Von 12.30 bis 14.30 Uhr kann man sich im Wettkampfzentrum Sennweid anmelden. Es werden verschiedene Kategorien angeboten, von «kurz, leicht» bis «lang, anspruchsvoll». Für die Jüngsten (ab zirka vier Jahren) wird ein Schnur-OL ausgesteckt, der natürlich ohne Karte absolviert wird. Für Nicht-Jogger gibt es eine Alternative: den Walking-OL. Für PW-Fahrer sind Parkplätze bei der Holzschnitzelscheune (Dachs) vorhanden, markiert ab Strasse Affoltern-Müliberg. ÖV-Benützer fahren am besten mit dem Postauto bis Haltestelle Müliberg (Affoltern ab xx.04), von dort ist ebenfalls signalisiert. Bahnleger Konsti Gürber hat vier Bahnen vorbereitet: zwei kartentechnisch einfache (kurz und mittel), sowie zwei schwierigere (mittel und lang). Länge: ca. 2,5 bis 6 km. Für die Jüngsten eignet sich der Schnur-OL, bei dem die Kinder einer ca. 400 Meter langen Schnur entlang laufen und da-

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bei 10 Posten begegnen. Diesen Parcours dürfen sie auch mehrmals laufen, mit dem Ziel, sich jedesmal zu verbessern. Für diejenigen, die es etwas gemütlicher nehmen, steht der Walking-OL zur Verfügung, bei dem die Posten im Gelände ausfindig gemacht und auf eine Karte übertragen werden müssen (organisiert von Severin Schmid). In allen Kategorien kann einzeln oder in Gruppen gestartet werden. Bei diesem Anlass steht für die meisten die Rangliste nicht unbedingt im Vordergrund, sondern das Erlebnis bei der Postensuche im Wald. Familien und Neueinsteigern stehen Mitglieder der OLG Säuliamt zur Seite. Nebst geländetauglichen Schuhen und einem Wetterschutz bei Regen braucht es keine spezielle Ausrüstung. Wer hat, soll Kompass und Badge mitbringen (für die elektronische Zeitmessung). Beides kann auch bei der Anmeldung ausgeliehen werden. Der Lauf wird, wie immer, bei jeder Witterung ausgetragen. Für eine einfache Verpflegungsmöglichkeit ist beim Laufzentrum gesorgt. Die OLG Säuliamt freut sich auf viele interessierte Läufer und Läuferinnen. (SW)

Vor einer grossen Zuschauerkulisse im heimischen Moos startete der SHC Bonstetten-Wettswil wie gewünscht ins Spiel. Bereits nach etwas mehr als einer Minute konnte Hedinger von einem Fehler in der Verteidigung der Gäste profitieren und die Führung erzielen. Wenig später erhöhte Bürki in Überzahl und so stand es nach nur sieben Spielminuten bereits 2:0 für die Gastgeber. Doch nur 10 Sekunden später konterten die Walliser und kamen ihrerseits zum ersten Treffer. Sofort kam wieder eine gewisse Hektik ins Spiel der Ämtler. Daraus resultierte eine Überzahlsituation für Sierre, wel-

che auch eiskalt ausgenutzt wurde. Obwohl das Heimteam wieder mehr Druck auf das Tor der Gäste ausübte und das Spielgeschehen mehrheitlich kontrollierte, konnten keine weiteren Treffer erzielt werden.

Entscheidung im Mitteldrittel Das Mitteldrittel begann, wie das letzte aufgehört hatte. Die Zürcher drückten die Gäste immer mehr in ihre eigene Platzhälfte. Zur Drittelsmitte konnte Wymann dank seinem Treffer die erneute Führung bejubeln. Doch gerade als man eine weitere Unterzahlsituation überstanden hatte, schossen die Walliser erneut den Ausgleich. Die erwartete Reaktion kam sofort und innerhalb von nur fünf Minuten erzielten Bürki, Bily und Coray drei weitere Treffer, welche dann end-

lich die klaren Kräfteverhältnisse an diesem Tag aufzeigten.

Keine Reaktion mehr möglich Im Schlussdrittel waren die Gäste aus Sierre nicht mehr imstande, die Niederlage noch abzuwenden. Im Gegenteil: Bürki baute den Abstand gar noch aus. Das Tor von Schildknecht für die Lions war lediglich noch Resultatkosmetik. Seiler und Bily erhöhten kurz vor Schluss nochmals zum Endstand von 9:4. Am Sonntag, 7. April, geht diese spannende Serie weiter, dieses Mal auf fremdem Terrain in Sierre. Es bleibt zu hoffen, dass die Ämtler diesen positiven Start in die Playoffs mitnehmen können und auch im zweiten Spiel nichts mehr anbrennen lassen. (sb.)

Dritter Rang für die Säuliämtler Korbballerinnen Die Wintermeisterschaft wurde beendet Kürzlich ging die Wintermeisterschaft der Korbballerinnen zu Ende. Nach 18 Spielen und 147 Treffern sicherten sich die Säuliämtlerinnen den hervorragenden dritten Rang in der Kategorie A. Insgesamt waren im Kanton Zürich zehn Damenmannschaften am Start.

Bei der letzten Runde in Grafstal war es nochmals spannend geworden: Von vier Spielen gewann das Korbball Säuliamt-Team drei – eines davon dank eines spektakulären Weitschusses von Brigitte Stettler in den letzten nervenaufreibenden fünf Spielsekunden. Nun freuen sich die Korbballerinnen auf die «Open-Air»-Saison und die Sommermeisterschaft auf dem Rasen.

Denn eigentlich wird Korbball nicht in der Halle, sondern im Freien gespielt. Wer Lust hat, einmal beim Training reinzuschnuppern, findet das Korbball-Team jeweils montags ab 20 Uhr auf dem Sportgelände in Mettmenstetten. Neuzugänge sind herzlich willkommen. Infos bei Karin Mendler, Telefon 079 211 68 86, karin8@gmx.ch.

Infos bei Laufleiter Walter Schwarzenbach, Wettswil, Telefon 044 700 37 23 (OL) und Severin Schmid, Hedingen, Telefon 044 761 42 12 (Walking).

In Grafstal spielten: Brigitte Stettler, Karin Mendler, Iris Studer, Caroline Baumann, Romy Bill, Daniela Hess, Claudia Götschi (erste Reihe v.l.) mit Coach Sven Kammer (links im Bild). (Bild zvg.)


Auftakt zur «englischen» Woche bei Zug 94

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Vor dem FCWB liegt eine anstrengende Woche. Dabei trifft er am Samstag auf Zug 94, empfängt am Mittwoch zum ersten Heimspiel mit Eschen-Mauren ein weiteres Spitzenteam und gastiert dann in einer Woche in Rapperswil-Jona. Eine wegweisende Woche für die Ämtler, denn danach wird man wissen, wohin die Reise führt.

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FCWB als Aussenseiter mit Chancen Zug 94 hat auf dem Leaderthron überwintert. In diesem Jahr blieb man dann jedoch etwas hinter den Erwartungen zurück und unterlag Cham, erreichte gegen Balzers nur ein 0:0 Unentschieden und schied auch im Cup gegen Le Mont aus Lausanne aus. Trotzdem liebäugeln die Innerschweizer immer noch mit einem Spitzenplatz, welcher zu den Aufstiegsspielen berechtigen würde. Hierzu ist allerdings ein Heimsieg gegen Wettswil-Bonstetten gefordert, entsprechend motiviert und siegeshungrig darf denn auch die Zuger Mannschaft erwartet werden. Mit Ambitionen reisen allerdings auch die Ämtler ins nahe Zugerland. Man will die zuletzt gute Form bestätigen, die hervorragende Tabellenposition verteidigen und das Spiel im schmucken Kleinstadion Herti-Allmend geniessen. «Wir verstehen uns als Aussenseiter. Trotzdem ist es unser Ziel, auch aus Zug Zählbares mit nach Hause zu nehmen», geht FCWB Trainer Martin

Dosch zuversichtlich an diese schwere Aufgabe heran. «Auch wenn wir zuletzt in Köniz hauchdünn unterlegen waren, so haben wir gesehen, dass wir auch gegen Topmannschaften mithalten können», fügt Dosch weiter an. Mit Ausnahme von Balaj, welcher in Köniz übelst von den Beinen gefegt wurde und nur reduziert trainieren konnte, sind alle Mann an Bord, fit und bereit für einen Einsatz. Anpfiff in Zug ist am Samstag um 17.00 Uhr und die FCWBMannschaft freut sich darauf, von vielen Fans begleitet zu werden.

türlich ist Eschen-Mauren der Favorit, doch im heimischen Moos wollen wir eine Macht sein und darum versuchen, alle drei Punkte zu erobern», wünscht sich Dosch eine inspirierte und kämpferische Topleistung seiner Equipe. Um 20.00 Uhr wird am Mittwoch der Match angepfiffen, alle Ämtler Fussballfans sind herzlich eingeladen, dabei zu sein und die Rotschwarzen zu unterstützen. (AWy)

Erstes Heimspiel am Mittwoch Nach dann vier Auftritten in Serie auf fremden Plätzen, gibt der FCWB am Mittwoch dann sein Heimdebut 2013. Mit Eschen-Mauren gastiert ein Verein auf dem Moos, welcher hohe Ambitionen hat und die Saison unbedingt auf einem der ersten zwei Plätze abschliessen will. Im Team der Liechtensteiner stehen diverse Spieler mit internationaler Erfahrung, welche sie mit Eschen-Mauren zuletzt im Europacup und mit Liechtensteins Nationalmannschaft gemacht haben. Auch auf der Trainerbank sind die Liechtensteiner prominent besetzt. Mit Uwe Wegmann sitzt dort ein bundesligaerfahrener Mann, welcher seiner Mannschaft einen Hauch von Glamour gibt. Bereits das Hinspiel beider Kontrahenten im Herbst bot schnellen, intensiven und attraktiven Fussball. «Na-

Samstag, 6. April 2013, 17.00 Uhr, Stadion Herti-Allmend, Zug

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Sieg hinter den Kulissen, Trainerteam um Martin Dosch hat verlängert Nägel mit Köpfen hat der Vorstand eingeschlagen. So wurde der Vertrag mit Trainer Martin Dosch und seinem Staffteam Caduff (Assistent), Wyrsch (Physio) und Subotic (Torhüter) um eine weitere Saison verlängert. Erfolg für den ganzen Verein Kontinuität ist beim FCWB angesagt. «Dieses Trainerteam leistet sensationelle Arbeit. Nicht nur die erreichten Erfolge mit zweimaligem Aufstieg, dem Gewinn des Regionalcups und

dem ebenfalls zweimaligen Erreichen der Schweizer Cup-Hauptrunde und Spielen gegen Servette und YB, sondern vor allem auch die Art und Weise wie sie arbeiten, sich nebst der ersten Mannschaft auch im restlichen Verein positiv einbringen und auch menschlich hervorragend passen, suchen ihresgleichen. Wir sind stolz und glücklich, auch im nächsten Jahr auf diese Dienste zählen zu können», schwärmt Sportchef Stephan Zollinger nach der Vertragsverlängerung. (AWy)

Endlich auch Auftakt für übrige FCWB-Mannschaften Nach einer langen Winterpause greifen an diesem Wochenende auch die übrigen FCWB-Teams in die Jagd um Meisterschaftspunkte ein. Besonderes Augenmerk gebührt dabei der zweiten Aktivmannschaft in der 3. Liga, welche im langjährigen Fanionteamspieler Goran Gasic als spielenden Coach prominente Verstärkung erhielt. Mit ihm ist es auch gelungen, einige neue Spieler zu begeistern und man darf gespannt sein, wohin der Weg führen wird. Eine absolute Premiere feiern die Ca-Junioren. Mit ihnen geht erstmals

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in der Vereinsgeschichte eine Juniorenmannschaft in der höchsten Kategorie, der Coca-Cola-Junior-League an den Start. Dass es im Startspiel vom Samstag gleich zum Derby gegen Affoltern kommt, erhöht die Spannung zusätzlich. Wunderbar, wenn diesem Nachwuchsteam der Klassenerhalt gelingen sollte. An allen Fronten wurde über den Winter hervorragend trainiert und alle FCWB-Mannschaften brennen nun darauf, die Fortschritte in den Spielen vor vielen Zuschauern zeigen zu dürfen. (AWy)

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Zug 94 – FC WB 1

FC WB 2 – FC Industrie Turicum 1 Sonntag, 7. April 2013, 10.15 Uhr, Sportplatz Moos, Wettswil

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Samstag, 6. April Jun. Eb – Affoltern a.A. Jun. Ee – Feusisberg-S’legi Freienbach – Jun. Ea Dielsdorf – Jun. Ec Jun. Da – Freienbach Jun. Dc – Langnau Horgen – Jun. Db Jun. Cb – Benfica Clube Thalwil – Jun. Ed Jun. Ca (CCJL) – Affoltern a.A. Zug 94 – FCWB 1

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Mittwoch, 10. April Lachen-Altendorf – Jun. Ee FCWB 1 – Eschen-Mauren

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FC Affoltern a. A. Zum Auftakt gegen Leader Horgen Nach einer langen Vorbereitungsphase, mit vielen Freundschaftsspielen und dem Trainingslager in Spanien, fällt am Wochenende der Startschuss fßr die 1. Mannschaft des FC Affoltern zur Rßckrunde in der zweiten Liga Regional. Das Team um Trainer Filipovic hat in den letzten Monaten einen äusserst engagierten und konzentrierten Eindruck hinterlassen, und beim FCA sind alle Spieler sehr motiviert und freuen sich auf den ersten Ernstkampf im 2013. Die Freundschaftsspiele konnten resultatmässig zwar nicht immer positiv abgeschlossen werden, trotzdem ist Filipovic optimistisch fßr den Start am Samstag. Die Mannschaft mÜchte natßrlich auch an die in der Vorrunde gezeigten Leistungen anknßpfen und gleich zu Beginn der Rßckrunde die damals mit einer kompakten Teamleistung realisierten 24 Punkte aus 13 Partien bestätigen. Ein ganz leich-

tes Unterfangen dĂźrfte dies nicht werden, gastiert doch mit dem FC Horgen der Wintermeister der 2. Liga Gruppe 2 auf dem Moos. Ein unbequemer Gegner mit hungrigen Spielern, welche mit viel Biss und Engagement eine Einheit bilden. Die Horgener Vereinsleitung hat zwar ganz klar einen Platz im vorderen Mittelfeld gefordert, dass das Team von Trainer Michael Mazenauer zur Pause ganz oben steht, ist aber doch Ăźberraschend. Das junge Team von der Waldegg ist unberechenbar und an guten Tagen nur schwer zu stoppen. Die Abwehr hat am wenigsten Tore kassiert und im Offensivbereich ist die Mannschaft mit enormem Potenzial unterwegs. Der FCA ist also gewarnt, braucht sich aber keineswegs zu verstecken. Mit nur gerade vier Punkten RĂźckstand liegen die Ă„mtler auf Platz 5 und kĂśnnten bei einem Sieg bis auf einen Verlustpunkt zum Leader aufschliessen. Mit

Spieltipp von Ernst Marti (engagierter Teammanager der 1. Mannschaft): Fertig mit warten – 2:1 gegen Horgen zum Starten!.

welcher Aufstellung das Heimteam beginnt, war bis Redaktionsschluss nicht bekannt, das Trainergespann wird aber sicher auf ein breites Kader zurßckgreifen kÜnnen und die bestmÜglich Formation wählen. Beide Mannschaften wollen einen guten Start – dann ist alles mÜglich, so die beiden Coaches. Spannung pur also schon beim ersten Ernstkampf im Moos, abgerechnet wird aber erste Ende Juni. Anspiel ist am Samstag, 6. April, um 18.00 Uhr. Der FCA freut sich auf Ihren Besuch.

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Spieleckdaten FC Affoltern am Albis – FC Horgen Spielbeginn: Samstag, 6. April 2013 / 18.00 Uhr Ort: Moos, Affoltern a. A.

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Im Spital Affoltern geboren

Donnerstag, 4. April 2013

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Igel in Not – bitte jetzt füttern! Wie man den Tieren jetzt helfen kann

Mikolaj, 15. März.

Faustina, 20. März.

Samuel Martin, 21. März.

Emelie Sophie, 24. März.

Leonie, 24. März. (Bilder Irene Magnin)

Der Winter will kein Ende nehmen, und die Igel sind schon wach und hocken schlotternd in ihren Schupfwinkeln, jämmerlich abgemagert und kein Futter in Reichweite. Bei pro Igel und den Igelstationen in der ganzen Schweiz laufen die Telefone heiss, weil besorgte Igelfreunde wissen möchten, wie unseren stacheligen Gartengenossen geholfen werden kann. Es ist ganz einfach: Man stelle bitte Katzenfutter à discretion in den Garten, bei Minusgraden empfiehlt sich Trockenfutter. Keine Milch, keine Nüsse und Früchte, Igel sind Insektenfresser. Unter diesen widrigen Umständen kann damit manchem Igel das Überleben ermöglicht werden. Das Zufüttern ist aber eine zeitlich begrenzte Notmassnahme, es ist wichtig, dass spätestens einen Monat nach Beginn der Vegetationsperiode das Füttern eingestellt wird. Nicht aus dem Grund, dass die Igel ihre Menschenscheu verlieren würden, die hatten sie gar nie. Bei den Igeln geht es um den Gesundheitsschutz. Igel sind Einzelgänger und meiden jeden Kontakt zu Artgenossen, ausgenommen – Sie wissen schon. Permanente Futterplätze ziehen aber viele Igel an und entwickeln sich so zu wahren Umschlagsplätzen für Parasiten und Krankheiten. Zumal Igel für fehlendes Hygienebewusstsein am Futterplatz bekannt sind. Deshalb sollte von Anfang Mai bis Ende September kein Futter in den Garten gestellt werden. Vor und nach dem Winterschlaf ist Zufüttern hilfreich, dazwischen schlicht artgefährdend.

Bunter Hackbraten für 4 Personen 4 Scheiben Brot vom Vortag 1,5 dl Milch 200 g Rüebli 200 g Knollensellerie 2 Knoblauchzehen, gepresst 200 g Lauch 1 Bund Peterli, gehackt 2 Zwiebeln, gehackt 50 g Butter 600 g Familienpreis Rindshackfleisch 2 Eier

Zubereitung

Aufgeräumte Umgebung als Bedrohung

Laub im Garten ist wichtig, damit der Igel überleben kann. (Bild zvg.)

Strenge Winter kennen die Igel seit Jahrmillionen. Neu und lebensbedrohlich ist die aufgeräumte Umgebung. Die ursprünglichen Vorratskammern für die karge Jahreszeit, Laub und Totholz, sind aus Gründen der Ordnung aus dem Garten entfernt worden. Der Winterschlaf ist entwicklungsge-

schichtlich einer der wichtigsten Faktoren für den darwinschen Ausleseprozess, nur die stärksten Igel überleben ihn. Wenn diese Prüfung duch Gartenordnungsfanatiker um zwei weitere Monate verlängert wird, kann das artgefährdende Ausmasse annehmen. Der beste Igelschutz ist deshalb

immer noch eine verwilderte Ecke im Garten, ein grosser Haufen aus Laub und Gartenabschnitten und der Verzicht auf chemische Hilfsmittel und exotische Pflanzenarten wie Thuja und Forsythien.

1. Das Brot in kleine Würfel schneiden, in die Milch geben und einweichen. 2. Je die Hälfte von Rüebli, Sellerie und Lauch fein schneiden, mit Zwiebeln, Knoblauch und Peterli in Butter kurz anschwitzen, mit Salz und Pfeffer würzen, in eine Schüssel geben, auskühlen lassen. 3. Das Hackfleisch, das ausgedrückte Brot und die Eier ebenfalls in die Schüssel geben, alles gut vermischen und mit Salz und Pfeffer kräftig würzen. Aus der Masse einen Laib formen, im Paniermehl wenden und im heissen Öl scharf anbraten. 4. Den Hackbraten in einen Bräter geben. Restliches Gemüse klein schneiden und mit Rosmarin sowie Bratenfond, Port- und Rotwein ebenfalls in den Bräter geben. Im vorgeheizten Ofen ca. 1 Std. bei 200 °C backen. 5. Braten herausnehmen, Rosmarinzweige entfernen und die Sauce mit dem Gemüse pürieren. Vor dem Servieren nochmals abschmecken. Zubereitung ca. 40 Min. und 1 Std. im Ofen backen.

Bananen-Smoothie

(pd.)

Für 4 Personen

wetter

Sturm und Hagelzug: Mehr Einsätze Sturm und Hagelzug forderten 2012 die Feuerwehren im Kanton Zürich und führten zu mehr Einsätzen und höherer Schadensumme als 2011. 2012 wurden die Feuerwehren im Kanton Zürich zu insgesamt 12 562 Einsätzen aufgeboten. Im Tag waren dies durchschnittlich 34 Einsätze. 631 Menschen und 219 Tiere konnten aus Notlagen gerettet werden. Die Feuerwehrorganisationen im Kanton Zürich

bauernregel «Wenn Sankt Vinzent (5. April) tritt in die Hall’, so bringt er uns die Nachtigall.»

wurden im letzten Jahr 12 562-mal alarmiert. Das sind 672 Einsätze mehr als 2011, was einer Steigerung von gut 5% entspricht. Mit 147 675 Stunden liegt die Zunahme der Einsatzzeit bei etwas über 15%. Die massgeblichen Ursachen für die Steigerung der Einsätze resp. der Einsatzstunden im Bereich Elementarschäden sind auf den Sturm «Andrea» Anfang 2012 und den Hagelzug im Juli 2012 zurückzuführen. (pd.)

1 Banane 4 dl Buttermilch 2 EL Haferflocken 1 TL Zitronensaft 1 Pr. Salz 1 TL Honig

Zubereitung Die Banane schälen, mit den restlichen Zutaten in ein hohes Gefäss geben und pürieren. In zwei Gläser abfüllen und sofort geniessen. Zubereitungszeit 5 Min.


Veranstaltungen Sekundarschule Hausen lädt zum literarischen Kaffee Am Donnerstag, 4. April 2013, veranstaltet der erste Jahrgang der Sekundarschule Hausen im Singsaal ein Café Litéraire. Eingeladen sind alle, die sich mit Buchstaben die Seele wärmen wollen. Es erwarten Sie prickelnde Vorspeisen, tautografische Süppchen zu vokaligem Blattgemüse und herzerwärmende Nachspeisen. Aufgetragen werden die Leckereien von den Schülern und Schülerinnen der ersten Sekundarklassen. Am Literaturkiosk können die vorgetragenen Gedichte erworben werden. Türöffnung und Apéro ab 19.00 Uhr Literarisches Dinner 19.30 Uhr bis spätestens 21.30 Uhr Eintritt frei

In Conzert «Colors of String» Mit Nino Lentini und Michele Siciliano Eine musikalische Reise von Italien und rund um die Welt

Samstag, 6. April, ab 19.00 Uhr: Eintritt Free Anschliessend DJ Fix 80er, 90er and News Albis Lodges Events: Monday Bouteille Tuesday Chicken Wednesday Saturday

bring jeweils am Montag Deinen eigenen Wein mit und geniesse diesen bei uns mit einem Essen «Chicken Wings al you can Eat» mit einem gezapften Bier After Work Chill-out-Apéro von 17.00 bis 19.30 Uhr «Networking, Music, Nice People» «Gaucho Notte» feinstes Gaucho-Entercôte vom Asador

Gewerbeschau vom 30. Mai bis 2. Juni mit Special Event

Das Lodge-Team freut sich auf Euch!

Wir freuen uns auf Ihren Besuch. 1. Jahrgang der Sekundarschule Hausen am Albis

Der RRC-Amt lädt auch dieses Jahr zum

Kids Bike Treff ein. Es sind Nachwuchsbiker ab Jahrgang 2007 (20-Zoll-Bike) eingeladen, sich mit uns in der Technik und Ausdauer zu üben und zu trainieren. Das erste Mal treffen wir uns am Montag, 8. April 2013, 18.00 Uhr, beim Vita-Parcours in Affoltern am Albis. Alle weiteren Informationen findest du unter www.rrc-amt.ch Wir freuen uns auf dich.

Ausstellung 7. April bis 5. Mai 2013

Ursula Brüngger Regula Perfetti Malerei – Digital Prints – Objekte – Skulpturen Vernissage: Sonntag, 7. April 14–17 Uhr Begrüssung: Carmen Walker Späh 15 Uhr Kantonsrätin, Präsidentin FDP Frauen Schweiz Apéros jeden Sonntag

13–17 Uhr

Offen: Mi–Fr, 14–18 Uhr, Sa und So 13–17 Uhr

Homöopathie für Baby und Kleinkind Informationstage 10./13. April 2013 Interessierte sind unverbindlich eingeladen, sich über die diversen Möglichkeiten der homöopathischen Behandlung von Säuglingen, Babys und Kleinkindern zu informieren. Die Praxistür steht offen für Fragen, zum Reinschauen und Informieren.

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Mittwoch, 10. April 14.00 bis 17.00 Uhr Samstag, 13. April 10.00 bis 12.00 Uhr

Ort: Praxis für klassische Homöopathie, Marianne Truog-Gubler, Breitenstrasse 20, 8910 Affoltern am Albis

www.hompa-albis.ch

026_2013  
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